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Jaderberg



cajun:   Der Jaderpark steigt in die MĂ€hnenwolfhaltung ein.
Jaderpark Jaderberg 31.03.2021
"Langbeinige Schönheit im Jaderpark
Seit zwei Wochen lebt eine neue Tierart im Jaderpark. SĂŒdamerikanische MĂ€hnenwölfe haben im Tierpark Einzug gehalten. Diese attraktiven Vertreter aus der Gruppe der Wildhunde stammen eigentlich aus SĂŒdamerika und sind mit ihren langen Beinen ausgezeichnet an die Jagd im hohen Gras angepasst. Hier werden vor allem kleinere SĂ€ugetiere erbeutet. Aber auch reichlich Obst steht auf ihrem Speisezettel. Ebenso auffĂ€llig ist ihre kontrastreiche Fellzeichnung. Die beiden Neulinge Lola und Fina sind Schwestern, die im Dezember 2019 im österreichischen Tierpark Herberstein geboren wurden. Nachdem der Umzug nach Jaderberg Mitte MĂ€rz stattgefunden hat, haben sich die Beiden inzwischen gut eingelebt und ihre Anlage mit viel Bewegungsfreude in Besitz genommen. Der Kontakt zu den Tierpflegern ist ausgezeichnet, so dass ein entspannter Umgang gegeben ist. Auch Besucher können nun die beiden Neulinge im Freigehege bewundern. Geöffnet ist der Park tĂ€glich auch komplett an allen Osterfeiertagen von 9 – 18 Uhr. WĂ€hrend des Besuches steht einem Rundgang im Tierpark unter den vorgeschriebenen Hygieneregeln nichts im Wege. Geschlossen bleiben mĂŒssen allerdings die TierhĂ€user und Streichelgehege. Alle Attraktionen im Freizeitpark inklusive aller SpielplĂ€tze und -gerĂ€te sind laut Beschluss des Landkreises Wesermarsch auf Grundlage der niedersĂ€chsischen Coronaverordnung ebenfalls geschlossen. Der Jaderpark hat darum die Eintrittspreise stark reduziert. Vor dem Besuch muss ein termingebundenes Tagesticket im Onlineshop des Parks gebucht werden. Auch GĂ€ste mit Saisonkarten oder freiem Eintritt aus div. GrĂŒnden mĂŒssen im Vorab ein 0-Euro-Ticket buchen"
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(06.04.2021, 16:08)
cajun:   Hier will ,man wohl Rheine Konkurrenz machen? :-)
Tier- und Freizeitpark Jaderberg 19.03.2021
"Jaderpark entwickelt sich zum Storchenpark
Jedes FrĂŒhjahr freuen wir uns ĂŒber die RĂŒckkehr der Zugvögel aus den Überwinterungsgebieten. Ein besonderer ReprĂ€sentant ist sicher unser Weißstorch. Im Jaderpark zeichnet sich seit nunmehr 20 Jahren eine immer weiter steigende Tendenz an ankommenden Störchen ab, die hier ihr Brutquartier errichten möchten. Nachdem die ersten hier aufgewachsenen Jungvögel ihre Reise nach Afrika antreten durften, werden es jedes Jahr mehr, die in den Park kommen. Zum gegenwĂ€rtigen Zeitpunkt können wir23PaarezĂ€hlen. Überall klappern sie in den BĂ€umen und rauscht es ĂŒber den Köpfen der Mitarbeiter, wenn die Vögel im Tiefflug ĂŒber sie hinweggleiten. Besonders spektakulĂ€r ist das Bild am Tropenhaus. Hier hat sich inzwischen eine richtige Kolonie entwickelt, weil die beschnittenen BĂ€ume eine gute Unterlage fĂŒr den Nestbau bieten. Auch ist gerade jetzt das Treiben der Störche sehr gut zu verfolgen, da die BĂ€ume noch kein Laub tragen. Es herrscht rege AktivitĂ€t beim Errichten neuer Horste und Ausbau der bereits vorhandenen. Herumliegende Äste sind heiß begehrt. Auf den Wiesen rund um das ParkgelĂ€nde ist die Nahrungssuche in vollem Gange. Bedauerlicherweise können Besucher dieses Naturschauspiel zurzeit nicht genießen, da eine Öffnung des Jaderparks weiterhin nicht gestattet ist. Die Betreiber hoffen nun, dass zeitnah ein Saisonstart möglich wird. Unter welchen Konditionen der Park dann besucht werden kann, bleibt abzuwarten"
Quelle: Pressemitteilung des Zoos

(22.03.2021, 15:20)
Liz Thieme:   @OM ich weiß. Steht auch weiter unten.

@Cajun ja, die Bilder sahen ganz hĂŒbsch aus. Vielleicht kann es auch im Bestand gerettet werden, wie das Bartkaninchen.
(09.11.2020, 08:39)
Oliver Muller:   @Liz: Das enge Zwergflusspferdhaus war frĂŒher mal ein Haus fĂŒr zwei Elefanten...
(08.11.2020, 21:15)
cajun:   @Liz: Japaner Kaninchen habe ich als Kind gezĂŒchtet. Sehr abwechslungsreich schwarz- karamell geleckte Tiere. Ich las vor kurzem mittlerweile eine bedrohte Haustierrasse.
(08.11.2020, 11:59)
Liz Thieme:   Oli hat das Zwergflusspferdhaus zwar 2013 schon mal gezeigt, aber durch das sw-Foto sieht man nicht wirklich wie es wirkt. Es wohnen hier noch Indische Riesenflughunde.
(08.11.2020, 10:05)
Liz Thieme:   Im Juli war ich im Jaderpark - Tier- und Freizeitpark. Ich bin etwas enttĂ€uscht von der Einrichtung, andererseits hat sich mein Bild aus "Seehund, Puma & Co" bestĂ€tigt. FĂŒr mich das Highlight war die Siamang-Familie, die ein tolles Konzert gegeben hat. Der/die Rotstirnmaki(s ?) saß leider im Innenbereich in der hinterletzten Ecke und das Zwergflusspferd war auch im Innenbereich wegen der Temperaturen (kĂŒhle Juli-Tage). Das Zwergflusspferdhaus fĂŒhlt sich sehr dunkel und eng an.
Hier habe ich auch mal die PlÀne gegeneinander gelegt, ua den von MM.

Eine neue Kaninchenrasse "Japaner" (ehrlich gesagt noch nie gehört) ist im Oktober eingezogen.

HauptsÀchlich schein man an den FahrgeschÀften etc zu arbeiten: Yellowstone Wasserpark (2019) (die Erweiterung westlich vom Grizzly Adventure) , Bauernhof (2020, zwischen Spielscheune und Elektr. Theater, Tiere sind hier nur Kaninchen).
Die Vorbereitungen fĂŒr den "Okavango River"-Bereich haben angefangen. Der Teil soll am sĂŒdlichen Teil anschließen und so wie es aussieht ziehen die ErdmĂ€nnchen dahin [super wichtige Info!] Aber im Grunde ist es nur eine riesige Wildwasserbahn.
(08.11.2020, 10:03)
Hannes Lueke:   Vorab: Ich mag Jaderberg.
Im vergangenen Jahr war ich mit meiner Frau im Park und seit meinem davorigen Besuch (2011) hat sich gefĂŒhlt, im Tierbereich, nichts erneuert.
Der Besatz einiger Anlagen wirkt behelfsmĂ€ĂŸig, es gibt einige HaltungsmĂ€ngel und GebĂ€ude wie das Terrarienhaus gehen einfach garnicht.
Ich denke alleine mit dem aufwerten vieler Anlagen und einer ĂŒberarbeitung des Tierbestandes ist eine neue Direktion gut beschĂ€ftigt.
(07.09.2017, 13:17)
Michael Mettler:   Hier ein Plan aus dem ZoofĂŒhrer von 1992; ein Jahr, bevor ich meinen ersten Besuch in Jaderberg machte. In dieser Zeit muss der Zoo im Umbruch gewesen sein, denn ich erinnere mich dunkel an diverse Baustellen und zwei noch provisorisch anmutende Kleingehege, in denen Geparden und ein mĂ€nnliches BergkĂ€nguru untergebracht waren. Auf der mit "Nilgauantilopen" beschrifteten Anlage (im Grunde nur eine eingezĂ€unte Wiese) standen damals Watussirinder und Elenantilopen, und ich meine mich zu erinnern, dass die dahinter stehende Großvoliere nicht mehr mit Greifvögeln und Reihern, sondern mit Gibbons besetzt war.

Das Raubtierhaus scheint damals kein besonders außergewöhnlicher Anblick fĂŒr mich gewesen zu sein, denn ich habe keine Erinnerungen daran; sah also vermutlich auch nicht schlimmer aus als in manch anderem Zoo auch (zu der Zeit gab es ja noch reichlich "KarnickelstĂ€lle" fĂŒr Großkatzen in der Zoowelt).

Als WildsÀugerbestand notierte ich mir damals:
BergkÀnguru
LisztÀffchen
Haubenkapuziner
Mantelpavian
GrĂŒne Meerkatze
Weißhandgibbon
Nordafrik. Stachelschwein
Timberwolf (weiß + schwarz)
Marderhund
BraunbÀr
Puma
Jaguar
Bengaltiger (laut Schild)
Löwe
Gepard
Ind. Elefant
Grantzebra
Dybowskihirsch
Europ. Damhirsch
Wisent
Elenantilope
Mendesantilope
BlÀssbock
Mufflon
(14.05.2013, 21:31)
Jennifer Weilguni:   Generell sah es frĂŒher fĂŒr viele Tiere in den Zoos um einiges schlimmer aus, als heute. Aber in den meisten Einrichtungen werden die Haltungsbedingugen ja stetig verbessert. Und fĂŒr Zwergflußpferde bietet das alte Haus im Jaderpark ja allemal noch genĂŒgend Platz.

@Niedersachse
Weißt du denn, ob es dann im hinteren Tei des Hauses noch eine Möglichkeit gibt das zweite Tier abzutrennen? Denn vor allem im WInter ist es ja schlecht möglich, das zweite Weibchen nach draußen zu sperren.
(14.05.2013, 21:13)
Michael Mettler:   Zwei angekettete KĂŒhe auf einer Plattform - sooo viel anders sah das zu dieser Zeit in vielen grĂ¶ĂŸeren Zoos auch nicht aus. Zwar waren dort die Plattformen vielleicht etwas grĂ¶ĂŸer, aber dafĂŒr standen auch noch mehr Elefanten drauf...

Ich habe nur noch die letzte Jaderberger Kuh gesehen, und zu dieser Zeit interessierten mich die Anlagen selbst nicht sonderlich, viel mehr deren Inhalt. Aber ich glaube, die Außenanlage war damals nur halb so groß wie die heutige fĂŒr die Zwergflusspferde, und der rĂŒckwĂ€rtige Teil war noch ein ganz anderes Gehege.

Ich werde mal einen alten Zooplan raussuchen und scannen.
(14.05.2013, 21:06)
Oliver Jahn:   Hier ein Bild vom Zwergflusspferdhaus. Elefanten mag ich mir darin nicht vorstellen.
(14.05.2013, 20:57)
Jan Beensen:   @ Niedersachse: gibt es da noch Bilder von? Und was fĂŒr Arten wurden dort gehalten?
(14.05.2013, 19:40)
Niedersachse:   Jap, das Haus war tatsĂ€chlich frĂŒher das Raubtierhaus.
(14.05.2013, 19:33)
Jan Beensen:   Ich habe auch mal gehört oder gelsen, dass das SĂŒdarmerika/Koihaus frĂŒher das Großkatzenhaus gewesen sein woll.
Schon heftig, wie Zootiere damals leben mussten.
Wenn noch jemand da alte Bilder hat, wĂŒrde ich mich freuen, die hier zu sehen.
(14.05.2013, 18:36)
Niedersachse:   Es mĂŒssten auch zwei Zwergflusspferde sein. Zwei Weibchen, die aber eigentlich immer getrennt gehalten werden.
Die Giraffenjungtiere sind alle dies Jahr geboren.
(14.05.2013, 18:34)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Das kleine Tropenhaus des Zwergflusspferdes nebst Außenanlage diente frĂŒher der Elefantenhaltung (zeitweise zwei erwachsene AsiatenkĂŒhe, spĂ€ter nur noch eine einzelne) - und da war die Außenanlage sogar noch kleiner als die heutige...
(14.05.2013, 11:41)
Oliver Jahn:   Am letzten Wochenende habe ich einige Einrichtungen in Norddeutschland und in den Niederlanden besucht.
Den Anfang machte Jaderberg.
FĂŒr einen Zoo dieser GrĂ¶ĂŸe ist der Tierbestand recht umfangreich, die meisten besucherwirksamen Tiergruppen sind vorhanden. Imposant ist bereits das Eingangstor, welches einem historischen Zooeingang nachempfunden ist und dem Besucher sofort zeigt, dass er durch dieses Tor einen Zoo betritt.
Die Flachlandtapire hatten ein halbwĂŒchsiges, noch nicht komplett umgefĂ€rbtes Jungtier.
Das Zwergflusspferd, welches ein kleines Tropenhaus zur VerfĂŒgung hat und eine ganz annehmbare Außenanlage, wird leider als Einzeltier gehalten.
Die Giraffenherde ist recht imposant und es waren drei Jungtiere unterschiedlichen Alters zu sehen.
Die Siamangs hatten ein noch sehr kleines Jungtier, Pferdeantilopen konnte ich nicht mehr sehen, nur eine einzelne Rappenantilope war noch in einem der Vorgehege der Afrika-Anlage.
Löwen und Geparde reprÀsentierten die Katzenartigen, Buschschliefer gibt es zu sehen, Zwergmangusten, Watussi-Rinder und Bentheimer Landschafe.
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, der dem Park angegliederte Freizeitpark stört den Zoobesucher nicht wirklich, denn anders, als zum Beispiel in ThĂŒle, ist hier der Bereich ganz gut abgetrennt vom Zoo.

(14.05.2013, 11:31)
Liz Thieme:   Das Löwenhaus wird nun saniert, wofĂŒr die Löwen in einen Zirkuswagen hinter die Kulissen umgezogen sind. Man hofft alles in zwei Monaten ĂŒber die BĂŒhne zu bringen.
(08.09.2011, 09:30)
Oliver MĂŒller:   Ich war gestern im Jaderpark und es sieht im Wesentlichen immer noch alles genau so aus, wie Michael Mettler es beschreibt. Es gibt zwei Zwergflusspferde, fĂŒr die die Anlage aber auch schon recht kuschelig ist. Unvorstellbar, dass dort frĂŒher zwei Elefanten lebten.
(03.05.2011, 19:08)
Ronald Masell:   ahem,ahem, da sieht man mal wieder wie schnell die zeit vergeht.:-)
(14.07.2010, 13:21)
Michael Mettler:   @Ronald Masell: Ähm, "diesmal" trifft nicht zu - mein Beitrag unten ist bereits drei Jahre alt....
(13.07.2010, 14:37)
Ronald Masell:   @ MM wo bleibt dein ThĂŒle Faden? ich bin schon gespannt, wie es dir diesesmal gefallen hat.:-)
(13.07.2010, 12:47)
Niedersachse:   Im Jaderpark war gestern ein Java-Blauzungenskink ausgeschildert. Soweit ich weiß gibt keine UA die diesen namen trĂ€gt.
Weiß vlt jemand ob es sich bei Java-Blauzungenskink um ein Synomnym fĂŒr eine andere UA handelt?
(09.07.2010, 10:23)
Michael Mettler:   Nachtrag: Auch die Löwenanlage gehört zu den besseren ihrer Art. Keine monumentale Ausdehnung und keine (Platz verbrauchenden) Felskulissen und GrĂ€ben; ein schlichetr hoher Zaun, der durch Kletterpflanzen fast unsichtbar ist, und auf einer Gehegeseite Einblick durch eine Glasfront. Zentraler HĂŒgel, Bachlauf, BaumstĂ€mme, Wiesen- und Sandboden, Spielzeug (z.B. ein Hartgummiball) - mancher Löwe in einem Großzoo wĂŒrde sich vermutlich ĂŒber eine solche Anlage freuen.

In einer Kleinanlage fanden wir ein Schild "Wir haben auch unseren Knut" - auf dem Baumstumpf daneben lĂŒmmelte sich ein PlĂŒsch-EisbĂ€r :-)
(04.06.2007, 08:41)
Michael Mettler:   Ich habe heute den Jaderpark besucht (zusammen mit Jennifer Weilguni + deren Anhang) und den Tierpark ThĂŒle (allein); in beiden war ich zuletzt 2003. FĂŒr ThĂŒle richte ich noch einen eigenen Thread ein, vorab erstmal was aus Jaderberg.

Von der FlĂ€che her ist der Tier- und Freizeitpark aka Jaderpark mittlerweile mit geschĂ€tzten 25 Hektar etwa so groß wie der Zoo Hannover; allein das vor einigen Jahren in Betrieb genommene ErweiterungsgelĂ€nde ist mit 12 ha grĂ¶ĂŸer als der Frankfurter Zoo... Der Park gliedert sich rĂ€umlich in Freizeitpark (ca. ein Drittel der vor Erweiterung vorhandenen FlĂ€che), Tierpark (das historische ZoogelĂ€nde) und Abenteuerpark (das genannte ErweiterungsgelĂ€nde). Im Freizeitpark befinden sich keinerlei Tiere, kann man also als Nur-Zoo-Fan problemlos ignorieren; es gab auch keine störende LĂ€rmkulisse wie "Rummelplatzmusik" oder so. Im "historischen" GelĂ€nde gibt es dafĂŒr keine FahrgeschĂ€fte usw., im Abenteuerpark werden beide Themen verknĂŒpft (Bootsfahrt mit kĂŒnstlichen, beweglichen Tieren am Ufer a la Disney, aber in Provinz-Version, um eine große PrĂ€riehundanlage herum; Fahrt mit einer Kleinbahn um die große Afrika-Anlage).

Im alten Zooteil fĂ€llt es nicht schwer, sich der Urzustand mancher HĂ€user noch vorzustellen, obwohl sie lĂ€ngst zu anderen Zwecken genutzt oder mit Erweiterungen versehen wurden; das gibt dem Park einen gewissen Zeitreise-Charme, auch wenn die AltgebĂ€ude alles andere als schön sind. Der Tierbestand ist hier arm an Besonderheiten, es finden sich die allseits ĂŒblichen Mainstream-SĂ€uger wie Katta, Vari, LisztĂ€ffchen, Haubenkapuziner, ErdmĂ€nnchen, PrĂ€riehund, NasenbĂ€r, Zwergotter, Großer Mara oder Löwe, selbst den Flachlandtapir wĂŒrde ich dazu zĂ€hlen. Dazu natĂŒrlich auch die ĂŒblichen Haustiere wie Lama, Alpaka, Watussi, Meerschweinchen, Kaninchen, Zwergziege (Streichelgehege) und Rotbuntes Husumer Schwein - die Yaks sind inzwischen weg. Geparde sind zwar keine Seltenheit, werden aber wohl recht regelmĂ€ĂŸig gezĂŒchtet; beiden Geschlechtern steht je eine sehr großzĂŒgige und gut strukturierte, begrĂŒnte Freianlage zur VerfĂŒgung. Bemerkenswert fand ich, dass in der etwa 8-köpfigen Gruppe Roter RiesenkĂ€ngurus drei erwachsene Böcke leben (einer davon ganz offensichtlich recht alt, da weißgesichtig). Zu den weniger hĂ€ufig zu sehenden Arten in diesem Bereich gehören GrĂŒne Meerkatzen (der Ă€thiopische Typ mit langem Backenbart), Rothandtamarine, Siamangs und Steppen- alias Buschschliefer, die eine von außen einsehbare Innenanlage und eine sehr schöne, große, begrĂŒnte und reich strukturierte Außenvoliere bewohnen - diente vorher der haltung von TotenkopfĂ€ffchen, damals saßen die Schliefer noch im heutigen SĂŒdamerikahaus (in dem ungeachtet des Namens auch ein Turako-Paar lebt). Unter den Vogelarten gab es fĂŒr den Artensammler nur ein Highlight, die asiatische Gartendrossel (Turdus hortulorum) - lebt in einer Gemeinschaftsvoliere mit Kanarien und Reisfinken und war mit Nestbau beschĂ€ftigt (leider nur eine gesehen und kein Foto zustande bekommen).

Die Tapire leben zusammen mit Capybaras, und beide Tierarten genießen es sichtlich, sich von den Besuchern durch den Zaun streicheln zu lassen (haben wir natĂŒrlich auch gemacht...). Immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich das Thema "Sicherheit fĂŒr die Finger" in großen und in kleinen Parks gehandhabt wird - aber es scheint ja in den kleinen trotzdem zu funktionieren... Streichelmöglichkeit (wenn die Tiere es wollen) auch bei den RiesenkĂ€ngurus, die Gelegenheit bot sich uns aber nicht. DafĂŒr umso reichlicher bei den Rotbunten Schweinen: Muttersau mit Ferkeln im eigentlichen Gehege (aber "griffbereit"), zwei weitere, schon recht stattliche Tiere zusammen mit HĂ€ngeohrziegen und Damhirschen in einem begehbaren "richtigen" Streichelgehege.

Lemuren, Siamangs und NaenbĂ€ren leben auf Inseln, die Meerkatzen und Kapuziner haben sehr große Volieren (da könnte man vom Volumen her glatt auch Leoparden drin halten). Sehr schöne und große Anlage fĂŒr Humboldtpinguine: ca. ein Drittel zootypisch mit Wasserteil, Felsen und Kies, ein weiteres Drittel mit Wiese und StrĂ€uchern, hinter denen auch die Nistboxen stehen, das letzte Drittel bildet das so genannte Tauchbecken - fĂ€llt optisch etwas ab, da im Prinzip ein blau gekachelter Swimmin-Pool, aber immerhin mit Unterwassereinblick. Im Tropenhaus (frĂŒher Elefantenhaus) anscheinend nur noch EIN Zwergflusspferd (nach den Markierungsstellen an der Wand zu urteilen, ein Bulle), dazu diverses Kleingetier von der Gelben Anakonda bis zum WeißbĂŒschelĂ€ffchen und diversen Vögeln und Fischen. An der Außenseite des alten Affenhauses (heute StallgebĂ€ude fĂŒr Geparden und diverse Vögel) ist in einer Art Wintergarten eine als "Exotarium" bezeichnete Terrarienreihe entstanden, dort Schlangen, Echsen, Frösche und diverse Wirbellose.

Im Abenteuerpark = ErweiterungsgelĂ€nde ist natĂŒrlich die große Afrikawiese (ca. 4 Hektar, darin auch ein großer Teich und mit Binsen bestandene GrĂ€ben) DER Anziehungspunkt schlechthin. Die Umfriedung ist Ă€ußerst schlicht: Betonpfeiler mit Drahtseilen und E-DrĂ€hten. Auf der Anlage in Gemeinschaftshaltung drei Giraffen, 1,1 Böhmzebras mit Fohlen, 1,1 Elenantilopen (Bulle noch nicht voll ausgewachsen), 2,0 Rappenantilopen, 1,2 Blauhalsstrauße und einige HausgĂ€nse. Die frĂŒher gehaltenen Litschi-Wasserböcke scheint es im Jaderpark nicht mehr zu geben. Zwar werden sie bei der "TonbandfĂŒhrung" in der Kleinbahn noch erwĂ€hnt (jawoll, wir sind auch Bahnchen gefahren!), dafĂŒr ist da von den Rappenantilopen keine Rede (ebenso im ZoofĂŒhrer) - scheint also einen Artenaustausch gegeben zu haben. Die Giraffen werden auf Band und Gehegeschild noch sĂ€mtlich als Angolaner tituliert, aber fĂŒr meinen Geschmack ist nur die adulte Kuh eine solche, die beiden halbwĂŒchsigen Tiere (zwei KĂŒhe?) sehen mir nach Netzgiraffen aus (ich habe noch nicht im Giraffen-Thread nachgeschaut). Ansonsten im ErweiterungsgelĂ€nde: China-Muntjaks, Saruskraniche, Trampeltiere, Zwergesel, das schon erwĂ€hnte Streichelgehege und die PrĂ€riehund-Dschungelbootfahrt-Anlage. Von der im schon 2004 erschienenen ZoofĂŒhrer erwĂ€hnten Flugvoliere "im Bau" und dem Sumpf-Erlebnispfad "im Bau" ist außer Sumpf noch nichts zu sehen :-) Aber dessen RĂ€nder werden wenigstens von Ouessantschafen besiedelt.

Eintritt ĂŒbrigens 11,50 Euro fĂŒr Erwachsene.
(03.06.2007, 23:17)

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