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Wilhelma Stuttgart



Simon Kirchberger:   Gerne;)
Dann w├â┬╝rde dieser Transport einer jungen, zuchtf├â┬Ąhigen Jaguar-Dame in eine eigentlich viel zu kleine und veraltete Anlage auch ein kleines bisschen mehr Sinn ergeben^^
(19.02.2021, 21:10)
Adrian Langer:   @Simon : Ah, danke f├â┬╝r die Berichtigung. Das hatte ich dann wohl falsch verstanden. Es h├â┬Ârte sich so an,als solle das alte Areal der Katze umgebaut werden. Ich hatte mich schon gewundert, woher man so viel Fl├â┬Ąche zaubern will. Zum anderen hatte ich glaube ja richtigerweise schon vermutet, dass dieses Gehege einem weiteren Jaguar zugesprochen wird, um eine entsprechende Zucht zu etablieren.
(19.02.2021, 19:50)
Simon Kirchberger:   @Adrian: so ganz ist das nicht richtig. Die Amurtiger sollen in ein neues, 4000qm gro├â┬čes Gehege ziehen, das im Bereich der Trampeltier/Yak- und der geplanten Elefantenanlage im zuk├â┬╝nftigen Asien-Bereich entstehen wird.
(19.02.2021, 18:50)
Adrian Langer:   @J├â┬Ârn: Die alte Braunb├â┬Ąranlage sowie die alte Brillenb├â┬Ąranlage werden nun in eine neue Brillenb├â┬Ąranlage umgebaut. Bereits im n├â┬Ąchsten Jahr sollen die neuen B├â┬Ąren einziehen.
(18.12.2020, 19:58)
J├â┬Ârn Hegner:   dieses jahr ist nun leider der letzte brillenb├â┬Ąr verstorben . mit was wird jetzt davon das gehege belegt , bei der gebirgstieranlage .
(18.12.2020, 18:28)
cajun:   Die Wilhelma unterst├â┬╝tzt l├â┬Âblicherweise bei dieser medial wenig beachteten Naturkatastrophe:
Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma Stuttgart 10.11.2020
Anhaltende Feuersbrunst in Brasilien: Gro├â┬čspende und Kooperation Wilhelma st├â┬Ąrkt Pantanal-Nothilfe und Projekt f├â┬╝r Rieseng├â┬╝rteltiere
Die Corona-Pandemie h├â┬Ąlt die Welt in Atem. Sonst w├â┬Ąren dieses Jahr wohl die Fl├â┬Ąchenbr├â┬Ąnde das globale Thema Nummer Eins. Denn 2020 brennt es dauerhaft an allen Ecken und Enden. Die Buschbr├â┬Ąnde in Australien, die Waldbr├â┬Ąnde an der Westk├â┬╝ste der USA und der brennende Regenwald in S├â┬╝damerika: Die gr├â┬Â├â┬čten Hotspots haben auf mehreren Kontinenten eine Verw├â┬╝stung von nie gekanntem Ausma├â┬č erreicht und Millionen von Hektar zerst├â┬Ârt. Die Wilhelma in Stuttgart tr├â┬Ągt jetzt mit einer Nothilfe-Spende dazu bei, die aktuelle Umweltkatastrophe im Pantanal im S├â┬╝dwesten Brasiliens einzud├â┬Ąmmen. Zudem geht sie vor Ort eine Kooperation ein, um das ├â┬ťberleben der Rieseng├â┬╝rteltiere langfristig zu sichern. Das weltgr├â┬Â├â┬čte Feuchtgebiet hat eine herausragende Bedeutung f├â┬╝r die Artenvielfalt. Doch liegt diese Region mit den Dimensionen von Gro├â┬čbritannien bereits zu einem Viertel in Asche ? und es lodert weiter. In der st├â┬Ąrksten D├â┬╝rre seit 50 Jahren blieben die ├â┬ťberschwemmungsgebiete des Rio Paraguay selbst w├â┬Ąhrend der j├â┬╝ngsten Regenzeit trocken. Die Heimat von mehr als 120 S├â┬Ąugetier-Arten, wie Jaguar, Puma und Ozelot, aber auch des bereits vom Aussterben bedrohten Riesenotters, steht auf dem Spiel. Hinzu kommen hunderte Vogelarten sowie ungez├â┬Ąhlte Spezies von Fischen, Reptilien und Amphibien. W├â┬Ąhrend die ber├â┬╝hmten blauen Hyazinth-Aras der Feuersbrunst davonfliegen k├â┬Ânnen, kommen die Bodenbewohner entweder direkt im Flammenmeer um oder verlieren ihre Lebensgrundlage. ├â┬ťber 2000 Pflanzenarten sind ebenso in Gefahr. Die Wilhelma nimmt nun umgerechnet 25.000 Dollar aus ihrem Artenschutz-Budget und Spenden ihrer G├â┬Ąste in die Hand, um den Kr├â┬Ąften vor Ort in dem Naturschutzgebiet die n├â┬Âtigsten Arbeitsmittel zu finanzieren: pers├â┬Ânliche Schutzausr├â┬╝stung f├â┬╝r die Brandbek├â┬Ąmpfer, wie Feuerwehr-Helme, feuerbest├â┬Ąndige Kleidung und Wasserrucks├â┬Ącke, sowie veterin├â┬Ąrmedizinische Ausr├â┬╝stung f├â┬╝r die Tiernotrettung. Eine Partnerin ist die Federal University of Mato Grosso, deren Tierklinik verletzte Jaguare, Tapire und Ameisenb├â┬Ąren behandelt. Es fehlt an den absoluten Grundlagen, weil die brasilianische Umweltbeh├â┬Ârde Ibama stark unterfinanziert ist. Als Zoologisch-Botanischer Garten ist die Wilhelma selbst ein herausragender Hort der Artenvielfalt: Sie hegt und pflegt in Stuttgart rund 1200 Tierarten sowie 8500 Pflanzenarten und -sorten. Die historische Parkanlage verf├â┬╝gt au├â┬čerdem ├â┬╝ber 160 Baumarten. ?Unser Anspruch ist es, nicht nur die Vielfalt bei uns durch die Erhaltungszucht zu bewahren und unseren G├â┬Ąsten Umweltthemen nahezubringen?, sagt Direktor Dr. Thomas K├â┬Âlpin, ?sondern wir wollen gemeinsam mit unseren Unterst├â┬╝tzerinnen und Unterst├â┬╝tzern auch vor Ort die urspr├â┬╝nglichen Lebensr├â┬Ąume der Tiere und Pflanzen sch├â┬╝tzen. Wir hoffen auf Mitstreitende, denn alleine kann das niemand leisten. Das ist eine gro├â┬če Gemeinschaftsaufgabe.? Dazu geh├â┬Ârt es auch, die lokalen Konflikte zwischen Mensch und Tier zu mindern. So t├â┬Âten Imker in Brasilien Rieseng├â┬╝rteltiere, weil diese sich unter anderem von ihren Bienenv├â┬Âlkern ern├â┬Ąhren. Die Wilhelma startet deshalb jetzt eine Zusammenarbeit mit dem gemeinn├â┬╝tzigen Giant Armadillo Conservation Project (GACP). Das Programm hilft den Imkern, ihre Bienen vor den ├â┬ťbergriffen des G├â┬╝rteltiers zu sch├â┬╝tzen. ├â┬ťberdies ist geplant, den Honig zu zertifizieren und international zu vermarkten, um der einheimischen Bev├â┬Âlkerung so einen ausk├â┬Âmmlichen Lebensunterhalt zu erm├â┬Âglichen, der die Natur nicht ausbeutet. So soll auch die Brandrodung einged├â┬Ąmmt werden, mit der sich die Bauern langfristig ihrer eigenen Existenzgrundlage berauben." Pressemeldung des Zoos
(17.11.2020, 15:07)
Adrian Langer:   @J├â┬Ârn Hegner: Nein. Aktuell gibt es nur noch einen alten Brillenb├â┬Ąren.
(13.11.2020, 10:14)
J├â┬Ârn Hegner:   sind jetzt bei der gebirgstieranlage keine braunb├â┬Ąren mehr ?
(12.11.2020, 22:33)
cajun:   Na, prost Mahlzeit: Die haben die neuen M├â┬Ąnnchen nach dem Zoodirektor von Rheine benannt... :-)
(22.10.2020, 12:54)
Adrian Langer:   Mensch ich sehe gerade, die Info ist nicht zu neu! :D Danke @Patrick Marburger.
(16.08.2020, 11:18)
W. Dreier:   Schneeziege: das ist wohl schon eine Oma?? Auch im Tierpark Berlin ``steckt`` ein altes Tier (auch schon ohne Hornscheiden) noch im Winterfell - alle anderen sind ``glatt``.
(02.08.2020, 10:07)
Patrick Marburger:   Neuerdings leben 1,1 Kirk Dik-Diks bei den Bongos.
(01.08.2020, 19:42)
Adrian Langer:   Zum Abschluss N├â┬Ârdlicher Kaka.
(12.06.2020, 18:12)
Adrian Langer:   Vietnamesische Hakennasennatter
(12.06.2020, 18:11)
Adrian Langer:   Virginia Kr├â┬Âtenechse.
(12.06.2020, 18:09)
Adrian Langer:   Mein Gott. Die erste Nachricht ist wieder als Link getarnt.

Anbei: Schneeziege
(12.06.2020, 18:08)
Patrick Marburger:   Ja, das kam sehr ├â┬╝berraschend...
Betreffs 40 Jahre laut der Pressemitteilung: die Gepardenhaltung begann in der Wilhelma übrigens ca. 1967/1968...
(19.02.2020, 21:57)
Rainer Hillenbrand:   Geparden als Nachbesatz w├â┬Ąren mir auch zu allerletzt... ne, eigentlich wohl gar nicht eingefallen. Da bin ich mal gespannt drauf, wie sich das macht.
(19.02.2020, 21:22)
Sacha:   Das ist mit Verlaub nicht gerade die beste L├â┬Âsung. Die Anlage ist f├â┬╝r Grossb├â┬Ąren konzipiert und war jetzt nicht soooo schlecht daf├â┬╝r, wenn auch sehr betonlastig. Und die Geburt und Aufzucht von Willb├â┬Ąr spricht zumindest nicht gegen die Anlage. Warum nicht ein (zweites) Brillenb├â┬Ąrengehege daraus machen. Oder die Anlage mit wenig Aufwand f├â┬╝r Kragenb├â┬Ąren umgestalten (was thematisch wesentlich besser zu den benachbarten Schneeleoparden passen w├â┬╝rde)?
Um die Geschlechter zu trennen bzw. ein Zuchtpaar zusammenzustellen, hat die Wilhelma ja auch noch eine Aussenstation. Ob die Geschlechter nun 20 km oder 200 m voneinander getrennt sind, spielt nicht wirklich eine Rolle. Für die Zusammenführung müsste es ohnehin einen Transport geben.
(19.02.2020, 11:31)
Patrick Marburger:   Zumindest dann, wenn ein dreiviertel Jahr alt neu ist.
(31.01.2020, 14:01)
Sacha:   @Stefan Frey: Das finde ich eine gute Idee. Ist es denn betriebstechnisch zwingend notwendig, dass A. die Nicht-Schau-Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąuser an der Wilhelma liegen? Und k├â┬Ânnte B. der Wirtschaftshof nicht (s├â┬╝dwestlich) gegen├â┬╝ber des Wilhelma-Parkhauses oder gleich ganz ausserhalb des Gel├â┬Ąndes (= irgendwo in zielf├â┬╝hrender N├â┬Ąhe) verlegt werden? Und was ist eigentlich mit der Neckar-Personen-Schifffahrtsanlegestelle? K├â┬Ânnte die nicht auf die gegen├â┬╝berliegende Neckarseite verlegt werden (oder kommt die ohnehin weg, weil an deren Stelle das diskutierte Zwergflusspferdgehege zu liegen k├â┬Ąme)?
(12.11.2019, 16:07)
Stefan Frey:   @Rainer Hillenbrand: Nein, die Stra├â┬če wird nicht komplett verschwinden, nehme ich an, aber deutlich bereinigt und schmaler werden. Das Neckarufer soll als Erholungsgebiet aufgewertet werden.
Alternativen gibt es aktuell keine und wurden auch nie angedacht.
@Sacha: Das St├â┬╝ckchen Rosensteinpark k├â┬Ânnte ich mir auch gut vorstellen, aber der Rosensteinpark ist tabu, da er einen Schutz genie├â┬čt. Ob als Landschaftsschutzgebiet oder im Rahmen des Denkmalschutzes (Schl├â┬Âsser und G├â┬Ąrten) ist mir gerade nicht gel├â┬Ąufig.
Seit der letzten Erweiterung 1993 (das Areal des Schaubauernhofes), teilweise als Ausgleich f├â┬╝r ein St├â┬╝ck Fl├â┬Ąche am Rande beim Amazonienhaus, das dem Stra├â┬čenbau zum Opfer fiel, gibt es keine M├â┬Âglichkeiten mehr, die Wilhelma auszudehnen.
Ich hatte mir vorgestellt, dass man eine Exklave auf dem frei werdenden Bahngel├â┬Ąnde, zum Beispiel n├â┬Ąhe des Postbahnhofes, einrichten k├â┬Ânnte, aber das wird nicht m├â┬Âglich sein.
Allenfalls, wenn man im Rahmen der autoreduzierten Stadt auf das Parkhaus verzichtete und den Busparkplatz aufg├â┬Ąbe zugunsten eines Bushaltes vor dem Wilhelma-Theater, k├â┬Ânnte man - unter teilweiser Auslagerung und Optimierung der Wirtschaftsgeb├â┬Ąude und Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąuser - noch ein wenig Raum f├â┬╝r eine weitere Gew├â┬Ąchshaus-/Tropenhaus-Zeile bekommen.
(12.11.2019, 15:40)
Sacha:   Ich habe mir gerade mal via google-Map (Satellit) die Wilhelma angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass man THEORETISCH(!) dem Rosensteinpark "elegant" eine Ecke abzwacken und der Wilhelma zuschlagen k├â┬Ânnte, um dann an dieser Stelle eine Flusspferdanlage (grosse oder Zwerg) zu bauen.
Ich meine damit das Areal zwischen dem oberen Eingang der Wilhelma, Fusswegkreuzung S├â┬╝dende Pumpsee bis Kreuzung H├â┬Âhe Vikunja-Anlage (ich hoffe, ich konnte dies verst├â┬Ąndlich beschreiben). Das Areal w├â┬╝rde ungef├â┬Ąhr ein spitzwinkliges Dreieck bilden.

Dazu die Fragen: Ist es ├â┬╝berhaupt m├â┬Âglich, vom Rosensteinpark weiter Gel├â┬Ąnde zu bekommen oder muss man dann mit Massendemos ├â┬á la Stuttgart21 rechnen? Ist der Pumpsee denkmalgesch├â┬╝tzt und/oder dient er als Trinkwasserspeicher?
(12.11.2019, 10:39)
Rainer Hillenbrand:   @Stefan Frey: Zwergflu├â┬čpferde w├â┬Ąren schon sch├â┬Ân, aber an dieser Stelle? Denn die ├â┬Ąu├â┬čerst vielbefahrene Stra├â┬če zwischen Neckarufer und Wilhelma wird ja wohl auch mit dem Schwenk in den neuen Rosensteintunnel nicht komplett verschwinden?
Ich sehe derartige "Schaufenster" unter solchen Umst├â┬Ąnden eher skeptisch auch wenns die Tiere selbst wahrscheinlich nicht beeintr├â┬Ąchtigt.
(11.11.2019, 19:49)
Stefan Frey:   @Sacha: Es werden definitv Zwergflu├â┬čpferde. Die Anlage wird nur einen begrenzten Raum zur Verf├â┬╝gung haben.
Es ist auch vorgesehen, dass die Anlage v├â┬Âllig unabh├â┬Ąngig von der restlichen Wilhelma als "Schaufenster" am Neckar stehen wird. Zum Betrachten vom Neckaruferweg aus.
Deswegen ist auch kein Publikumsverkehr zu den Innenanlagen geplant, wenn ich das richtig interpretiere. Das finde ich auch ein wenig unzureichend. Allerdings sind die Temperaturen in Stuttgart durchaus freundlicher als im Umland. Stuttgart ist ja eine Weinregion und am Neckar brüten auch Nacht- und Seidenreiher, nicht zu vergessen die Amazonen....
(11.11.2019, 19:23)
Sacha:   @Adrian Langer: Leider ist Dein Link wieder einmal ein Bezahl/Abo-Artikel. Das macht m. E. nicht so viel Sinn, hier einen solchen zu posten.

Allgemein: Die Idee der Wilhelmafreunde ist super. Hoffentlich l├â┬Ąsst sie sich erfolgreich umsetzen. Bei aller Freude habe ich aber auch etwas Sorge. Mir pers├â┬Ânlich w├â┬Ąre - wenn es denn der Platz erlaut(!) - ein Gehege mit grossen Flusspferden (=Nilpferden) lieber gewesen. Einerseits erscheinen die mir generell robuster f├â┬╝r ├â┬Ąussere Einfl├â┬╝sse "aller Art", insbesondere aber kommen sie mit tieferen Temperaturen generell besser zu recht, das heisst, man k├â┬Ânnte sie l├â┬Ąnger im sicherlich gr├â┬Âsseren Aussengehege pr├â┬Ąsentieren (Dazu die Frage: Ist ein Besucher zug├â┬Ąnglicher Innenstall f├â┬╝r die Zwergflusspferde angedacht?).
Weiter würde mich interessieren, wie man die Anlage mit dem Bezahlbereich der Wilhelma verbindet (Brücke, Rein-Raus mit Stempel usw). Oder soll die Zwergflusspferd-Anlage als "Gratis-Schaufenster" fungieren?
(11.11.2019, 11:45)
Stefan Frey:   Die Freunde der Wilhelma machen einen Vorsto├â┬č in Richtung Zwergflu├â┬čpferd-Anlage.
Die Wilhelmafreunde haben jetzt eine Bauvoranfrage an die Stadt gestellt. Noch gibt es keinen Bebauungsplan f├â┬╝r das freiwerdende Gel├â┬Ąnde und da m├â┬Âchte man seine Ideen ber├â┬╝cksichtigt wissen.
Die Wilhelmafreunde treten als Bauherr auf und wollen die Anlage nach Fertigstellung der Wilhelma schenken. Ein cleverer Zug, da die Wilhelma als staatliche Einrichtung ja strengen Genehmigungsverfahren unterstellt ist.
Wie schon bekannt , soll das Zwergflu├â┬čpferdgehege am Neckarufer etwa auf der H├â┬Âhe der Parkhauszufahrt, also au├â┬čerhalb der Wilhelma, entstehen.
(09.11.2019, 16:43)
Rainer Hillenbrand:   Bei dem Bericht der Stuttgarter Zeitung zum neuen Jaguar hat im Vorfeld auch keiner nachgerechnet: Jaguar Petra angeblich 1957 in die Wilhelma gekommen - verstorben 2013 mit 23 Jahren?
(02.10.2019, 22:06)
W. Dreier:   @P. Marburger: Danke - das entspricht auch meinen ``Recherchen``: 2015 ein Weibchen, nunmehr im Zoo Berlin, 2016 ein Eber, der nach 3 Wochen starb und 2017 wieder ein ``S├â┬Ąuchen``. 2018 nichts- leider.
(29.09.2019, 19:44)
Patrick Marburger:   Nein, gab es 2018 leider nicht. Anfang 2017 m├â┬╝sste es den letzten Nachwuchs 01, Citara gegeben haben.
(29.09.2019, 16:03)
W. Dreier:   Eine Anfrage an die Wilhelma -Kenner: der Babirusa-Pfleger in Jihlava w├â┬╝rde gern wissen, ob es 2018 in Stuttgart bei den Babirusas Nachwuchs gegeben hat. Jihlava hatte mit Stuttgart jeweils ein Tier getauscht. Die ZTL gibt keine Auskunft. Danke!
(28.09.2019, 18:24)
Patrick Marburger:   In den ehemaligen Gorilla-Kindergarten im neuen Menschenaffenhaus sollen demn├â┬Ąchst Zwergseiden├â┬Ąffchen, Springtamarine und Faultiere ziehen.
(04.09.2019, 17:42)
Stefan Frey:   @J├â┬Ârn Hegner: Offiziell existieren diese Gehege gar nicht mehr, sie sind dem Stra├â┬čenbau zum Opfer gefallen und werden nach dessen Abschlu├â┬č dann ├â┬╝berbaut. Vielleicht noch mit einem Zipfel des zuk├â┬╝nftigen Asiatischen Haustierdorfes, ansonsten aber durch die neue Elefantenanlage.
Und das inofiziell noch existierende kleine Gehege wird abwechselnd von ein paar Hausziegenb├â┬Âcken oder den Kune-Kune-Schweinen abgem├â┬Ąht.
(29.08.2019, 18:35)
J├â┬Ârn Hegner:   was ist jetzt in den gehege drin wo die Kreta-Bezoarziegen waren .
(29.08.2019, 16:02)
Stefan Frey:   Die Wilhelma vermeldet erneut Bonobo-Nachwuchs, Geschlecht noch unbekannt. Das bedeutet also zwei Geburten im August.
(25.08.2019, 22:25)
Stefan Frey:   Am 5. August wurde ein Hengstfohlen bei den Somali-Wildeseln geboren. Wie immer bleibt der Vater auf der Au├â┬čenstelle in ├â┬ľffingen.
(20.08.2019, 20:57)
Stefan Frey:   Gestern gemeldet: Nachwuchs bei den Bonobos, Geschlecht noch unbekannt. Damit pflegt die Wilhelma derzeit nach eigenen Angaben 20 Bonobos.
(16.08.2019, 18:45)
Stefan Frey:   Zwei junge S├â┬Ąbelantilopen sind jetzt auf der Anlage zu sehen, zwei B├â┬Âckchen mit den Namen Seth und Anubis.
(13.07.2019, 20:44)
Stefan Frey:   Kurze Neuigkeiten vom heutigen Rundgang:

Nachwuchs bei den Markhoren, 4 Jungtiere, seit 17. Mai in 3 Würfen.
1 Jungtier beim Mesopotamischen Damhirsch

Zum ersten Male gesehen an der Damaszenerhalle: eine Socorro-Taube und zwei Wachtelk├â┬Ânige.
In der Freiflugvoliere Themenbereich Watv├â┬Âgel waren heute 3 Braune Sichler zu sehen. Erstmalig in der Wilhelma.
(09.06.2019, 20:15)
Stefan Frey:   @Adrian Langer: Es sieht nicht so aus, als w├â┬╝rde es in absehbarer Zeit wieder Eisb├â┬Ąren in der Wilhelma geben, es gibt auch kein geeignetes Gel├â┬Ąnde f├â┬╝r eine gute Eisb├â┬Ąren-Anlage. Aufgrund der gro├â┬čen Wasserbecken ben├â┬Âtigte man daf├â┬╝r ebenes Gel├â┬Ąnde und das ist in der Wilhelma wie in ganz Stuttgart rar. Da liegt alles irgendwie am Hang.
Die gr├â┬Â├â┬čeren Fl├â┬Ąchenareale der Wilhelma kommen nicht in Frage: Oben entsteht der Asienkomplex und der untere Teil ist denkmalgesch├â┬╝tzt, da d├â┬╝rfen die Wegeachsen wohl nicht mehr ver├â┬Ąndert werden und auch keine Alleen geopfert werden.
Eine Erweiterung in den Park ist auch nicht m├â┬Âglich, da dieser unter Landschaftsschutz steht, mit der gr├â┬Â├â┬čten Feldhasendichte S├â┬╝ddeutschlands und mit einem wertvollen Altholzbestand, der nicht nur den ber├â┬╝hmten Juchtenk├â┬Ąfer sondern auch Amazonen, Hohltauben, Dohlen und Eulen anlockt.
Eine Erweiterung der Eisb├â┬Ąrenanlage innerhalb des Gebirgskomplexes ist wohl auch nicht m├â┬Âglich. Das sei "ein einziger Betonklotz und nicht formbar".
(07.06.2019, 18:34)
Emilia Grafe:   @Stefan Frey: Vielen Dank f├â┬╝r den ausf├â┬╝hrlichen Bericht ├â┬╝ber den Stand der Projekte und Bauvorhaben!
(07.06.2019, 03:00)
Stefan Frey:   zweite Fortsetzung:

- Kleins├â┬Ąuger- und Vogelhaus: Die Frage nach dem Stand dieses Tierhauses musste ja kommen, aber es hat sich da nicht viel ge├â┬Ąndert. Man hat nun einen neuen Architekten beauftragt, das Verfahren mit den beteiligten Firmen ist aber noch nicht soweit abgeschlossen, dass man mit der Sanierung der Bauvers├â┬Ąumnisse und dem Weiterbau fortfahren kann. Die Wilhelma hofft sehr, dass man im n├â┬Ąchstne Fr├â┬╝hjahr weitermachen kann und ein Jahr sp├â┬Ąter dann der Neubau abgeschlossen ist. Immerhin ist zu h├â┬Âren, dass einige Tierarten schon geraume Zeit hinter den Kulissen gehalten werden. Die Rennkuckucke haben schon zweimal Nachwuchs gehabt und die Nachtmulle waren erwartungsgem├â┬Ą├â┬č so eifrig, dass jetzt schon zwei Kolonien gehalten werden.
- Nachttiere: Ich habe die Frage nach dem Nachttierhaus gestellt, das ja nun keinen Neubau in der Elefantenanlage erf├â┬Ąhrt. Ganz aus dem Sinn ist das Thema Nachttiere aber nicht. Zum einen soll ein Teil des Australienhauses eine n├â┬Ąchtliche Zone sein (mit den Quolls), zum anderen gibt es da noch ein Projekt in etwas weiterer Zukunft.
- Maurisches Landhaus. Das Maurische Landhaus ist das mittlere Geb├â┬Ąude der Gew├â┬Ąchshausreihe unterhalb des Belvedere, wo derzeit asiatische Tropenv├â┬Âgel in einer sch├â┬Ânen Ausstellung gezeigt werden. Mittelfristig, nach Fertigstellung des Asienkomplexes inklusive Elefantenanlage, muss das Maurische Landhaus saniert werden. Die Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąuser an den Enden des Geb├â┬Ąudekomplexes haben ja schon vor ein paar Jahren eine Komplettsanierung bekommen.
Nach Abschluss der Sanierung soll das Maurische Landhaus seinem Namen Rechnung tragen und ein Wüstenhaus werden. Und hier ist auch eine Nachttierabteilung geplant, quasi an gleicher Stelle wie das ehemalige Nachttierhaus.

Wenn die Seel├â┬Âwen im Laufe des Sommers wieder in ihr altes, umgestaltetes Becken ziehen, ist das ehemalige Eisb├â┬Ąrengehege in den Berganlagen wieder frei. Was dann dort hinein kommen wird, war dem Zoodirektor nicht zu entlocken. Eisb├â┬Ąren sind aber sehr unwahrscheinlich, wenn ich ihn richtig verstanden habe.

Und jetzt habe ich auch alles niedergeschrieben, was mir in Erinnerung geblieben ist.
(06.06.2019, 23:45)
Stefan Frey:   Fortsetzung des Berichtes - - - -

- neuer Zentralspielplatz: Mit der Umgestaltung des Spielplatzes vor dem Amazonashaus soll in diesem Sommer noch begonnen werden, der Amazonas soll thematisiert werden, ein Wasserspielplatz wird auch gebaut, Er├â┬Âffnung Ostern 2020. (Als ob die Wilhelma nicht schon genug Spielpl├â┬Ątze hat.....)
- ehemaliges Jungtieraufzuchthaus, genannt S├â┬╝damerikahaus: Bisher war ich immer davon ausgegangen, dass dieses Geb├â┬Ąude saniert wird und dann die Krallen├â┬Ąffchen etc. aus dem Interimsquartier "altes Menschenaffenhaus" wieder einziehen. Es hat sich aber in den vergangenen 12 Monaten kaum etwas auf der Baustelle getan. Jetzt kennen wir den Grund: Das Haus ist so marode, dass sich eine Sanierung gar nicht lohnt. Das Geb├â┬Ąude wird komplett abgerissen. Einen Nachfolger im Sinne eines S├â┬╝damerikahauses wird es nicht geben, es sind aber ein, zwei Volieren f├â┬╝r Krallen├â┬Ąffchen geplant, die wohl im Anschlu├â┬č an die vorhandenen Volieren beim Amazonashaus errichtet werden. Das hat immerhin den Vorteil, dass man so wesentlich mehr in H├â┬Âhe gehen kann, als es im Abbruchhaus m├â┬Âglich gewesen w├â┬Ąre. Der somit neue Platz neben dem zuk├â┬╝nftigen Australienhaus steht damit f├â┬╝r Freianlagen zur Verf├â┬╝gung. Da ist an Kanguruhs und Wombats gedacht.
- Australienhaus: Die Suche nach den Koalas ist ja mittlerweile abgeschlossen. Im heutigen Vortrag hat Dr. K├â┬Âlpin von der zweiten Australienreise zusammen mit einem Vertreter des Leipziger Zoos berichtet. 23 tierg├â┬Ąrtnerische Anlagen in 15 Tagen um australische Tiere zu bekommen.... Wenigstens ist jetzt sicher, dass zwei M├â┬Ąnnchen und zwei Weibchen Queensland-Koalas im November 2021 nach Stuttgart kommen werden. Daf├â┬╝r wird auch eine Artenschutzprojekt in Queensland unterst├â┬╝tzt. Der F├â┬Ârderverein ist hier kr├â┬Ąftig involviert.
Sicher sind wohl auch schon die Goodfellow-Baumk├â┬Ąnguruhs, die aus europ├â┬Ąischen Zuchten stammen werden, ebenso wie die Eastern Quolls (T├â┬╝pfelbeutelmarder), die aus Leipzig stammen sollen. Weitere W├â┬╝nsche sind vorhanden (Quokkas, Bilbys).......


(06.06.2019, 23:34)
Stefan Frey:   Nachrichten aus der Mitgliederversammlung des F├â┬Ârdervereins von heue Abend.
Nachwuchs und Zug├â┬Ąnge aktuell:
2 junge Schneeleoparden, noch in der Wurfbox
1 Rotes Riesenk├â┬Ąnguruh, noch tief im Beutel
1 Kalifornische Seel├â┬Âwin, Zugang aus N├â┬╝rnberg zur Zucht
1 m├â┬Ąnnlicher Wasseragame zu Zuchtzwecken

Der F├â┬Ârderverein der Wilhelma hat aktuell 32880 Mitglieder!!!

Aktueller Stand bei den Bau- und Erweiterungsma├â┬čnahmen:

- Asiatische Huftiere liegen im Plan, Ende des Jahres werden die Anlagen wohl fertig gestellt sein, Er├â┬Âffnung Ostern 2020.
- Asiatischer Bauernhof: Man wartet auf gr├â┬╝nes Licht nach Einreichung der Baugenehmigungsantr├â┬Ąge. Kalkuliert wird auch hier mit einer Bauzeit von einem Jahr, Er├â┬Âffnung dann Ostern 2021.
- Tigeranlage: Der Wettbewerb f├â┬╝r die Anlage l├â┬Ąuft gerade, mit einem Baubeginn wird erst 2022 gerechnet. Die Anlage ist f├â┬╝r Amurtiger konzipiert, mit Unterwassereinsicht des Badebeckens und auch sonst einigen Glasfront-Einsichten.
- Anlage f├â┬╝r Asiatische Elefanten: Hier ist man mitten im Planungsproze├â┬č. Von einer Nachttierabteilung, die urspr├â┬╝nglich in das Haus integriert werden sollte, hat man sich verabschiedet. Die Gastronomie und der neue Eingang nehmen zu viel Raum ein. Konzipiert ist das Haus f├â┬╝r 3 Gruppen: Zuchtgruppe, Bullenanlage und Jungbullenanlage. Baubeginn voraussichtlich 2022, Fertigstellung dann 2025... (warten wir das einmal ab.) Die beiden alten Asiatendamen werden das neue Haus nicht beziehen. Es wird davon ausgegangen, dass Parma den Baubeginn schon nicht mehr erleben wird und die letzte verbliebene Kuh dann ins Altersheim nach Karlsruhe kommt.
(06.06.2019, 23:22)
Stefan Frey:   Nachwuchs bei den Bongos! Das Jungtier von Mutter Wilma (Geschlecht nicht angegeben) wurde laut Wilhelma schon am 14. April geboren, darf jetzt ins Au├â┬čengehege. Gleichzeitig erwartet auch das Weibchen Assante Nachwuchs.
(08.05.2019, 21:42)
Stefan Frey:   Der Vogelbestand der Wilhelma hat sich auch vergr├â┬Â├â┬čert, was die Anzahl der gezeigten Arten betrifft.
Im provisorischen S├â┬╝damerika-Haus sind ja die Gehege der Drills frei geworden. In einem leben nun zwei der Schwarzen Br├â┬╝llaffen, separiert von den anderen im Amazonashaus, im anderen ist eine gro├â┬če Vogelvoliere mit Waldbepflanzung entstanden. Hier werden nun ein Paar Ypecaharallen gezeigt und - neu! - ein Paar Picazurotauben. Wenn ich es richtig ├â┬╝berschlage, dann pflegt die Wilhelma derzeit 11 Taubenarten, es k├â┬Ânnten auch 12 sein, denn eine Sichtung heute bei den Pfauentruth├â┬╝hnern konnte ich keiner Art zuordnen und es gab auch keine Beschriftung.


Ferner wurde in der ersten Gew├â┬Ąchshausreihe die Voliere zwischen Kakteenhaus und Orchideenhaus nun endlich wieder eingerichtet. Man musste das ganze Glashaus komplett neu aufbauen, weil es nicht mehr dicht war und Zugluft die tropischen V├â┬Âgel gef├â┬Ąhrdete.
Nach einer Afrika-Voliere zuletzt hat man sich nun f├â┬╝r S├â┬╝damerika entschieden. Die Pflanzen in der Voliere d├â┬╝rfen allerdings noch ein wenig wachsen. Mit ungef├â┬Ąhr 5 m ist das Gehege auch angenehm hoch. Manche der nun hier gezeigten Arten gab es schon im Amazonashaus, jetzt allerdings nur noch hier. Es wird derzeit je ein Paar gehalten von Veilchenorganist, Rotfu├â┬č-Honigsauger (bekannt auch als T├â┬╝rkis-Naschvogel), Gr├â┬╝ntangare, Azurkopftangare und Rotem Kronfink. Man k├â┬Ânnte fast meinen, als h├â┬Ątte sich hier eine Population aus dem Friedrichsfelder Tierpark eingefunden........

Und zum kulinarischen Schlu├â┬č: Das Restaurant beim Wilhelma-Theater hat nach einem Umbau wieder ge├â┬Âffnet. Die Kuchenauswahl ist sehr sehenswert......
(28.04.2019, 22:58)
Stefan Frey:   Hier der Plan
(28.04.2019, 22:40)
Stefan Frey:   Neues vom heutigen Wilhelma-Rundgang:

Es geht nun weiter bei den Asiatischen Gehegen. Alte St├â┬Ąlle und Z├â┬Ąune sind bei den Bisons abgebrochen, man kann daran gehen, die Strau├â┬čenanlage aufzul├â┬Âsen. Mittlerweile h├â┬Ąngt auch ein etwas detaillierterer Plan aus, den ich 'mal abfotografiert und erg├â┬Ąnzt habe.
(28.04.2019, 22:34)
Patrick Marburger:   @ Stefan Frey:

Die beiden Drills bleiben dort aber wohl zum Glück nicht als Paar: They will be joined soon by three females from Bristol Zoo and we hope to integrate them all into one breeding group.

Quelle: https://www.fotawildlife.ie/blog/fota-announces-the-arrival-of-a-new-species-to-ireland-one-of-africas-most?fbclid=IwAR0kaH9qk7V2j9YiEuMC2U-XOF-sZJiHkdmN1BM_slW6MCHk94HyUZg2S1o
(15.04.2019, 10:10)
Stefan Frey:   Die Wilhelma ist auf der Bundesgartenschau in Heilbronn mit einem Australischen Garten vertreten und deutet damit schon einmal an, was ab 2021 in Stuttgart zu sehen sein wird.
Anbei der Link dazu
https://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2019/10042019-buga-und-wilhelma.html
(10.04.2019, 18:53)
Stefan Frey:   @W.Dreier: Ja, es ist leider so geplant. Die Damhirsche sind Mesopotamier, der Hirsch kam letztes Jahr aus dem Tierpark nach Stuttgart.
(06.04.2019, 20:28)
W. Dreier:   Besatz der asiatischen Huftieranlage mit Trampeltier, Damhirsch (hoffentlich Mesos), dann noch Hausyak - und Bantengs, Sikas und Takins sind zu "untypisch``? Ich kann noch Wasserb├â┬╝ffel empfehlen.
Da mu├â┬č ich ja die n├â┬Ąchsten Jahre nicht nach Stuttgart
(06.04.2019, 19:46)
Markus Huegel:   @ Stefan Frey: Danke f├â┬╝r die ausf├â┬╝hrliche Antwort
(06.04.2019, 10:44)
Stefan Frey:   Ich habe auf die Fragen von Markus Huegel Antworten aus der Wilhelma bekommen.

Was die Besetzung der Asiatischen Huftieranlage angeht, so wurden Bantengs und Sikahirsche deswegen verworfen, weil Tiere aus dem Bestand (Trampeltier, Damhirsch) Vorrang haben. Und die Yaks passen gut dazu, dass die Anlage (zusammen mit dem Asiatischen Dorf) in der Nachfolge des Schaubauernhofs stehen wird, also die menschliche Nutzung der Tiere veranschaulicht. (Dies als Zitat aus der Antwort).

Die Pressestelle best├â┬Ątigt auch, dass im Masterplan nicht vorgesehen ist, die Takine dauerhaft zu behalten. Sie werden an andere Zoos weitergegeben, wenn die Baustelle f├â┬╝r die Tigeranlage dort eingerichtet wird.
Das wird allerdings noch eine Weile dauern, da die Tigeranlage erst in ein paar Jahren gebaut werden kann. Die wird dann parallel zum Bau der Elefantenwelt in Angriff genommen.
Vorerst muss aber der Rosensteintunnel unter der Wilhelma fertig gestellt werden. Die Er├â┬Âffnung der neuen Autotrasse ist f├â┬╝r Sommer 2021 geplant, es k├â┬Ânnte aber sicher auch ein Jahr l├â┬Ąnger dauern......
(04.04.2019, 23:42)
Markus Huegel:   *Dann h├â┬Ątte man das anders planen m├â┬╝ssen

Entschuldigung für diesen Wortsalat
(03.04.2019, 20:03)
Markus Huegel:   @Stefan Frey: Dann man das ganze anders geplant werden m├â┬╝ssen, stimmt.

Hei├â┬čt das, dass die B├â┬Ąrenhaltung aufgegeben wird? Grade die syrischen Braunb├â┬Ąren h├â┬Ątten es n├â┬Âtig weiterhin gehalten zu werden.. daf├â┬╝r k├â┬Ânnte man ja das Schneeziege und die zwei B├â┬Ąrengehege nutzen. Die Takine lie├â┬čen sich bestimmt mit einer Wildziegenart vergesellschaften
(03.04.2019, 20:02)
Stefan Frey:   @Markus Huegel: Das sind wirklich gute Fragen, die wir uns teilweise auch schon gestellt haben.
Was die Huftierhaltungen betrifft, so sind die geplanten Anlagen doch um einiges vom zukünftigen Elefantenhaus entfernt. Dazwischen wird sich das Asiatische Dorf mit Haustieren befinden, was ja gut passt, weil die Huftieranlagen ja auch mehr und mehr die Gestalt von Haustieranlagen annehmen.
Eine Unterbringung im gemeinsamen Haus ist jedenfalls nicht praktikabel, zumal das Elefantenhaus wahlweise auch eine Restauration und/oder eine Nachttierabteilung beherbergen soll. Au├â┬čerdem wird zwischen der Fertigstellung der Huftieranlagen und des Elefantenhauses wohl ein Zeitraum von mindestens 5 Jahren liegen.

Die Idee, die Takinhaltung ins "Gebirge" zu verlegen, zu Schneeleoparden und Markhoren, ist gar nicht so abwegig. Dort wird in den kommenden Jahren das eine oder andere Gehege frei werden, da die Schneeziege, der syrische Braunb├â┬Ąr und der Brillenb├â┬Ąr nicht nur Einzeltiere sind, sondern auch recht betagt. Beim Braunb├â┬Ąren muss man manchmal schon Angst haben, ob er den Hang wieder selbstst├â┬Ąndig hochklettern kann. Da die drei Gehege direkt aneinander grenzen, g├â┬Ąbe es eine sch├â┬Âne M├â┬Âglichkeit, etwas neues daraus zu entwickeln.
Ganz abgesehen davon, kann es ja auch einfach sein, dass es hier eine gute M├â┬Âglichkeit gab, einen ├â┬╝berz├â┬Ąhligen Bullen an einem "freien" Platz einzustellen. Jedenfalls so lange, bis irgendwo anders eine Eingliederung m├â┬Âglich ist.

(03.04.2019, 17:46)
Markus Huegel:   Hallo,
mich w├â┬╝rde echt interessieren warum ein neuer Takinbulle geholt wurde, wenn auf dem Gel├â┬Ąnde des jetzigen Geheges das Gehege f├â┬╝r die Sibirischen Tiger entstehen wird. Wird die Takinhaltung dann aufgegeben oder innerhalb des Zoos verlegt (in die Bergwelt)

Zur entstehenden Anlage f├â┬╝r asiatische Huftiere: wurde begr├â┬╝ndet warum man sich nun doch gegen Java-Bantengs und Vietnam Sikahirsche (beides bedrohte Unterarten) entschieden hat? Heizung f├â┬╝r die Stallungen w├â┬Ąre eine merkw├â┬╝rdige Begr├â┬╝ndung, da die Elefanten diese auch brauchen und man alle Arten im selben Haus unterbringen h├â┬Ątte k├â┬Ânnen.
(03.04.2019, 08:11)
Stefan Frey:   Ein paar Notizen zum heutigen Rundgang: Die beiden Fennek-Br├â┬╝der waren gut zu sehen, ebenso der kleine Goldstirn-Klammeraffe.
Neu für mich waren die 4 Pfauentruthühner, die in einer Südamerika-Voliere mit den Guiara-Kuckucken und den Chako-Chachalacas gehalten werden, und der Stimsons Python, den ich allerdings in seinem neu gestalteten Gehege nicht gesehen habe.
Der Umbau der Asien-Huftiergehege ist nach einem kurzen Auftakt wieder ins Stocken geraten. Jetzt wird der Platz vor den Asiatischen L├â┬Âwen aufgerissen. Nachdem man die Pflanzungen neben der Besucherplattform etwas ver├â┬Ąndert hat, wird jetzt diese selbst erneuert. Das erinnert mich so an die eine oder andere Ma├â┬čnahme im Berliner Tierpark, wo die Begrenzung und Bepflanzung am Besucherweg aufgeh├â┬╝bscht wird, im Gehege selbst aber nichts oder wenig passiert.
Nachdem das Südamerika-Haus (ehemals Jungtier-Aufzuchthaus) seit letzten Herbst nur als Abstellraum diente, ist hier jetzt wenigstens der Wille zur Weiterarbeit erkennbar: das Gerümpel ist raus und die Gehegerohlinge sind bereit für weitere Arbeiten.
Fortschritte gibt es im Bereich der Gastronomie zu melden: Das Caf├â┬ę-Bistro am Belvedere hat nun ge├â┬Âffnet. (Nudeln und Eis, italienisch orientiert). Hoffen wir mal, dass sich die Fortschritte demn├â┬Ąchst auch an anderer Stelle breit protokollieren lassen.
(01.04.2019, 22:02)
Patrick Marburger:   Nein.
(28.03.2019, 10:12)
Stefan Frey:   Eine Haremstruppe der Dscheladas mit 13 Tieren ist derzeit separiert im ehemaligen Menschenaffenhaus. Diese Gruppe soll an einen nicht weiter benannten englischen Zoo abgegeben werden. Damit wird der ├â┬ťberv├â┬Âlkerung auf dem Dschelada-M├â┬Ąhnenschaf-Klippschliefer-Felsen ein wenig entgegen gesteuert.
(19.03.2019, 23:57)
Stefan Frey:   Die Wilhelma reduziert weiter: Die Drills (1,1) wurden nach Carrigtwohill (Fota Wildlife Park) in Irland abgegeben. Allerdings nicht, um dort in eine Truppe intgegriert zu werden, sondern weiterhin als Einzelpaar, was man so liest. Schade, ich hatte mir gew├â┬╝nscht, dass die Drills in die Affenkinderanlage im Menschenaffenhaus, die man ja offenbar nicht mehr ben├â┬Âtigt, einziehen k├â┬Ânnten, nach entsprechender Umgestaltung.

(11.03.2019, 20:18)
Sacha:   @Stefan Frey: Vielen Dank. Dann sind die zwei Exemplare in punkto Gr├â┬Âsse doch recht nah beieinander.
(08.03.2019, 22:28)
Stefan Frey:   @ Sacha: (Ich habe in der Wilhelma angefragt..) Zum Vergleich: der "Weisse" ma├â┬č 4,13 m und war etwas ├â┬╝ber 500 kg schwer, "Frederick" misst 4,31 m und bringt 520 kg auf die Waage.
(08.03.2019, 18:01)
Sacha:   Da werden Erinnerungen wach. Wie lang und schwer war seinerzeit "Der Weisse", bevor er starb?
(06.03.2019, 09:57)
Stefan Frey:   Entschuldigung f├â┬╝r die Schr├â┬Ąglage des Bildes, in meiner Datei erscheint es richtig herum.....
(21.01.2019, 20:16)
Stefan Frey:   Eine Erg├â┬Ąnzung zur Vorschau: Ich habe noch eine ├â┬ťbersichtskarte ├â┬╝ber den geplanten oberen Wilhelma-Teil in der StZ gefunden. Demnach werden die Mesopotamischen Damhirsche nicht zusammen mit den Yaks und Trampeltieren gehalten werden, entgegen den urspr├â┬╝nglichen Ausk├â┬╝nften.
Die Damhirsche werden demnach das Gel├â┬Ąnde besiedeln, das gerade von den Bisons ger├â┬Ąumt wurde und wo mit Baumf├â┬Ąll- bzw. -plegema├â┬čnahmen begonnen wurde. Kamele und Yaks werden dort angesiedelt, wo sich im wesentlichen jetzt das Strau├â┬čengehege befindet.
Das Afrikanische Dorf (quasi der Streichelzoo) belegt haupts├â┬Ąchlich Gel├â┬Ąnde, das heute noch Baustelle des Stra├â┬čenbaus ist, w├â┬Ąhrend die Elefantenwelt praktisch das gesamte Schaubauernhofareal umfassen wird. Die Bezeichnung "Tiergehege" auf dem Plan ist wohl ein Schreibfehler, es sollte wohl "Tigergehege" hei├â┬čen. An der Stelle befinden sich jetzt noch die Gehege der Mishmi-Takins, ein Teil der Baustelle und die derzeit nicht einsehbaren Gehegeanlagen am Wirtschaftsweg.

Wenn ich mir den Text der Stuttgarter Zeitung so durchlese, dann werden da aber auch Zweifel gesch├â┬╝rt, ob es wirklich Eisb├â┬Ąren in Stuttgart geben wird.
(21.01.2019, 20:14)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wilhelma-stuttgart-bau-der-asienanlage-beginnt-in-wenigen-wochen.7b457a46-6ebf-4cde-8956-c1b31cd72dc8.html

Baustart für die Asien-Anlage ist bald, einige Details sind im Artikel zu finden. Ist ganz lesenswert...

1,0 Schabrackentapir ging nach Rotterdam, 0,1 kam aus Schottland. Damit hat man langfristig(!) die M├â┬Âglichkeit zu z├â┬╝chten.
(18.01.2019, 17:22)
Oliver Muller:   @Patrick Marburger: Danke!

Ich reüssiere, dass es sich um eine klassische Hinter den Kulissen- Haltung handelt und nicht vergleichbar ist etwa mit dem Oberwald in KA.
(28.12.2018, 09:31)
Patrick Marburger:   Viel kann ich nach den Ausf├â┬╝hrungen von Stefan Frey (danke!) nicht erg├â┬Ąnzen:
aufgekauft und eingerichtet hat man den alten Hof in den 1980er Jahren insbesondere, um vom Zoll beschlagnahmte Exoten aufzunehmen. Zur Er├â┬Âffnung (mit politischer Prominenz) waren daher u.a. Nandus im Bestand.
Die letzten Dall-Schafe und Anoas der Wilhelma verbrachten ihre letzten Jahre auf dem Tennhof.
Die Greifstachler waren zwischen dem Ende der Haltung im Kleins├â┬Ąugerhaus und dem Beginn der Haltung im JAZ(, die auch schon wieder seit geraumer Zeit Geschichte ist) auf dem Tennhof untergebracht und z├â┬╝chteten dort auch.
An V├â┬Âgeln hat(te) man einen sehr reichen Bestand dort, an Arten kann ich einzelne Individuen von Keas und Kakas erg├â┬Ąnzen.
Das S├â┬Ąbelantliopen-M├â┬Ąnnchen steht dort, da es mit den Zebras nicht klar kommt. Zum Decken waren oder sind auch die Weibchen dort.
Die Belegschaft spekuliert, dass Takin und Wisent (die Haltung beider Arten scheint keine Zukunft zu haben und hat an Ort und Stelle auf keinen Fall eine) dort ihren Altersruhesitz verbringen k├â┬Ânnten.
An Schneeziegen und (wie schon erw├â┬Ąhnt Damhirschen) gab es dort kleine Gruppen, die dort viel Platz hatten und Grasen konnten. Aus diesen Gruppen zeigte man (in den vergleichsweise kleinen Anlagen) in der Wilhelma nur einzelne Individuen, die sich von Zeit zu Zeit abwechselten. Bei beiden Arten gibt es das nicht mehr.
An M├â┬Ąnnchen kann ich noch die Vikunjas erg├â┬Ąnzen.
Auch Hornraben gab es dort.
Zu den Arten, die dort w├â┬Ąhrend Umbauten untergebracht wurden z├â┬Ąhlten unl├â┬Ąngst die Bongos.
(27.12.2018, 20:22)
Oliver Muller:   @Stefan Frey: Danke sch├â┬Ân!
(26.12.2018, 22:46)
Stefan Frey:   Es gab vor vielen Jahren einmal eine Idee, Papageien im Tennhof in Zuchtpaaren zu halten, ungest├â┬Ârt von den Zoobesuchern. Von gro├â┬čen Zuchterfolgen habe ich allerdings sp├â┬Ąter nie etwas geh├â┬Ârt oder gelesen.
Eine Zeit lang gab es auch eine kleine Gruppe Mesopotamischer Damhirsche, die ich im Vorbeifahren in den Jahren zwischen 2006 und 2010 immer wieder gesehen habe.
Vor allem dient die Anlage nat├â┬╝rlich auch der Quarant├â┬Ąne, wenn Tiere in andere Zoos abgegeben werden sollen, so schreiben es jedenfalls die Stuttgarter Nachrichten in einem Berich aus dem Jahr 2017. Dort ist auch davon die Rede, dass 8 Papageien dort Unterkunft gefunden haben. Wir nehmen an, auch die beiden F├â┬Ącherpapageien, die in diesem Jahr wieder in der Schau zu sehen sind. Au├â┬čerdem wurden im Tennhof Doppelhornv├â┬Âgel gez├â┬╝chtet, folgedem lebt dort auch ein Brutpaar.
Zwei Dorkasgazellen, ein Somali-Wildeselhengst, ein Poitou-Esel - die Wilhelma trennt Ihre Zuchthengste gerne mittels einer Unterkunft im Tennhof von der Herde. Der S├â┬Ąbelantilopenbock soll dort auch hausen, f├â┬╝r andere Tiere wird die Au├â┬čenstelle als ├â┬ťbergangsquartier genutzt, wenn die Anlagen umgebaut werden.
Mehr ist mir auch nicht bekannt.
(26.12.2018, 12:06)
Oliver Muller:   Danke euch! Ist das denn mehr ein ?Zwischenlager? oder werden dort auch Zuchtpaare/-gruppen usw. langfristig gehalten? Wei├â┬č man ├â┬╝berhaupt, was f├â┬╝r Arten dort leben?
(26.12.2018, 10:22)
Stefan Frey:   Es gab auch f├â┬╝r F├â┬Ârdervereinsmitglieder meines Wissens nach noch nie eine F├â┬╝hrung oder Besichtigung. Eines der Gehege kann man bei der Vorbeifahrt ganz gut einsehen. Letztes Mal war der Somali-Eselhengst dort untergebracht.
(25.12.2018, 16:21)
Patrick Marburger:   Als normalsterblicher keine Chance w├â┬╝rde ich sagen...
(25.12.2018, 15:19)
Oliver Muller:   Kann mir jemand sagen, ob man die Au├â┬čenstation der Wilhelma irgendwie besuchen kann?
(25.12.2018, 13:52)
Patrick Marburger:   Wobei die Geschlechtsreife erst mit drei oder vier eintritt und ich nicht wei├â┬č, ob man dann gleich z├â┬╝chten will...
(21.12.2018, 14:10)
Stefan Frey:   Tapir-Tausch in Stuttgart. (Das war also der Grund, warum ich gestern gar keinen Schabrackentapir gesehen habe......)

Seit etwa einem Jahr h├â┬Ąlt die Wilhelma zwei Schabrackentapir-M├â┬Ąnnchen, Ketiga aus Leipzig und Penang aus Rotterdam. Nun ist Ketiga nach Rotterdam in den Tiergarten Blijdorp gezogen, wo ein m├â┬Ąnnlicher Schabrackentapir verstorben ist (Vasan, Vater von Penang).
Dafür bekommt nun die Wilhelma im Januar einen weiblichen Schabrackentapir, Maya aus Edinburgh, ein gutes Jahr alt.
Da sind wir gespannt, ob alles so gut funktioniert, wie gedacht und es in Stuttgart in den kommenden Jahren Tapirnachwuchs geben wird.
(21.12.2018, 12:41)
Patrick Marburger:   Von Teufeln war f├â┬╝r Stuttgart noch nie die Rede, auch in der gezeigten Rasbach(?)-Planung auf der Jahresversammlung des F├â┬Ârdervereins nicht. W├â┬╝rde ich nat├â┬╝rlich reizvoll finden. Da ich mal spekuliere/hoffe/bef├â┬╝rchte, dass im Zuge der Bauma├â┬čnahmen die Klammeraffeninsel verschwindet h├â┬Ątte man eigentlich Platz....

Bilbys sind hier ja schon lange Thema; die bezeichnet Dr. K├â┬Âlpin auch schon einmal als eines seiner Lieblingstiere. Leipzig hat ja f├â┬╝r 2017 gro├â┬č angek├â┬╝ndigt, da sind offensichtlich noch keine. Ob das auf Probleme hindeutet wei├â┬č ich nicht, genannt werden sie in Stuttgart weiterhin als feste Planung.
(18.12.2018, 18:02)
Oliver Muller:   Bilbys, Teufel ... ?
(18.12.2018, 17:22)
Patrick Marburger:   Noch zum Australienhaus:
Schnabeltiere kann man mMn nach vergessen, die werden die Australier nicht hergeben.
Lumholtz-Baumk├â┬Ąngurus w├â┬Ąren zwar ein tolles Comeback aber auch das kann ich mir nicht vorstellen und w├â┬Ąre wohl auch nicht besonders klug. Auf Abbildungen zum Thema waren bisher stets Goodfellows zu sehen und damit rechne ich auch fest. Da mit denen aber z.Z. wenn ich nicht irre K├â┬Âln, Berlin, M├â┬╝nster und M├â┬╝nchen (und, wer bietet mehr?) planen, k├â┬Ânnten auch die von der Beschaffung her spannend werden.
Einen sehr vagen Satz bzgl. Quokkas gab es mal, vielleicht kriegt man das ja tats├â┬Ąchlich hin.
T├â┬╝pfelbeutelmarder zu importieren w├â┬Ąre wichtig!
(18.12.2018, 14:02)
Oliver Muller:   Gibt es denn schon Ger├â┬╝chte, welche Australier au├â┬čer Koalas und Baumk├â┬Ąngurus noch einziehen sollen? Der Artikel scheint ja etwas bedeutungsschwer. Vielleicht Bilbys oder gar Schnabeltiere?
(15.12.2018, 09:41)
Stefan Frey:   @Adrian Langer: Ja, das ist genau der Bericht, der auch auf der Homepage der Wilhelma zu finden ist.

Und noch eine allgemeine Anmerkung ob der H├â┬Ąuservielfalt in der Wilhelma: Wenn man alles zusammenz├â┬Ąhlt und die Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąuser nicht noch extra nimmt, dann hat die Wilhelma 13 Tierh├â┬Ąuser.
(14.12.2018, 22:36)
Oliver Muller:   @Patrick Marburger: Danke, ja, das hilft!
(14.12.2018, 22:15)
Patrick Marburger:   Jetzt ist wieder ein ellenlanger Beitrag weg, ich mag die Technik?

Also von vorne:

1. An den Wintergarten- der ist Teil der Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąuser am Haupteingang- grenzte das Vogel- und Kleins├â┬Ąugerhaus. Dieses hat man 2014 geschlossen um 2016 einen Neubau f├â┬╝r V├â┬Âgel, Kleins├â┬Ąuger und fleischfressende Pflanzen an dessen Stelle zu er├â┬Âffnen. Der Plan ist auch noch aktuell, aber dort steht nur ein Rohbau mit massiven Baum├â┬Ąngeln. Wann er├â┬Âffnet werden kann scheint in den Sternen zu stehen?. (2019 kann ich mir nicht vorstellen)

2. Das Jungtieraufzuchthaus hat seit der Er├â┬Âffnung des neuen Menschenaffenhauses 2013 seine Hauptaufgabe verloren. Den alten Gorillakindergarten hat man sch├â┬Ân umgestaltet und mit verschiedenen anderen Arten besetzt. Da die Bezeichnung unsinnig geworden war hat man es 2017 in S├â┬╝damerika-Haus umbenannt. Kurz darauf hat man es f├â┬╝r eine Sanierung geschlossen, der Besatz zog ins alte Menschenaffenhaus (s.u.). Was im S├â┬╝damerika-Haus gemacht wird und wann er├â┬Âffnet wird, wurde nie kommuniziert.

3. Das alte Menschenaffenhaus steht seit der Er├â┬Âffnung des neuen Menschenaffenhauses in einer Art ?Schwebezustand?. Aktuell dient es der provisorischen Unterbringung des Besatzes des S├â┬╝damerika-Hauses. Bis 2021 m├â┬Âchte man das Haus v├â┬Âllig umbauen und als Australien-Haus wiederer├â┬Âffnen.

Ich hoffe, dass es jetzt klarer ist. Fragen? Gerne!



(14.12.2018, 15:32)
Oliver Muller:   Ich bin da jetzt etwas verwirrt: Bekommt die Wilhelma jetzt ein Australienhaus, ein S├â┬╝damerikahaus UND ein Kleins├â┬Ąuger- und Vogelhaus?
(14.12.2018, 14:49)
Stefan Frey:   KOALAs! Ganz frisch aus den Pressemitteilungen der Wilhelma kopiert:

"Die Mission Koala kann beginnen. F├â┬╝r eines der spannendsten Zukunftsprojekte der Wilhelma ist der Startschuss gefallen. Die weltweit beliebten, aber ausschlie├â┬člich im Osten Australiens lebenden Beuteltiere kommen definitiv nach Stuttgart. ?Koalas sind extrem schwer zu bekommen?, berichtet Direktor Dr. Thomas K├â┬Âlpin, ?deshalb bin ich froh, dass die Tinte unter dem Vertrag trocken ist.? Die Vereinbarung hat er am Rande der Jahrestagung des globalen Dachverbands der Zoos und Aquarien WAZA Ende Oktober in Thailand mit dem australischen Partner, der Dreamworld Wildlife Foundation, ausgearbeitet und jetzt unterzeichnet.

Da im Erhaltungszuchtprogramm der Zoos in Europa (EEP) nur wenige Koalas gehalten werden, w├â┬Ąre es auf diesem Wege auf l├â┬Ąngere Sicht nicht m├â┬Âglich gewesen, diese Tierart in der Wilhelma aufzunehmen. Dr. K├â┬Âlpin hat daher eigene Kontakte nach Australien aufgebaut und ├â┬╝ber Jahre ausdauernd Verhandlungen gef├â┬╝hrt. ?Alle M├â┬╝hen haben sich gelohnt?, sagt er. ?Es entsteht etwas, das es in der langen Geschichte der Wilhelma noch nie gab ? und wir erhalten mit zwei M├â┬Ąnnchen und zwei Weibchen gleich eine Gruppe, so dass wir auch in die Zucht einsteigen k├â┬Ânnen.?

Wenn es gew├â┬╝nscht wird, dann kann ich n den n├â┬Ąchsten Tagen auch noch weitere Ausz├â┬╝ge aus dem Text "reinkopieren",
Bevor das mit den Koalas aber auch wirklich etwas wird, muss erst einmal das S├â┬╝damerika-Haus (ehemals Jungtieraufzuchthaus) renoviert werden, sonst ist das zuk├â┬╝nftige Australienhaus nicht frei (ehemals Menschenaffenhaus). Im Plan steht als Er├â┬Âffnungsdatum 2021..... Wir sind gespannt.....
(12.12.2018, 21:52)
Sacha:   Okay, vielen Dank Euch f├â┬╝r die Infos.
(28.11.2018, 11:34)
Patrick Marburger:   In der Tat war die Gr├â┬Â├â┬če des Areals f├â┬╝r die Plan├â┬Ąnderung ausschlaggebend. Die Stra├â┬če/Stadtbahn bleibt ja und bei n├â┬Ąherer Pr├â┬╝fung erwies sich das Gel├â┬Ąnde (2000 Quadratmeter wenn ich nicht irre) als zu klein f├â┬╝r die gro├â┬čen Flusspferde.
(27.11.2018, 22:34)
Stefan Frey:   @Sacha: Von Gro├â┬čen Flu├â┬čpferden ist tats├â┬Ąchlich schon l├â┬Ąnger (mindestens 2 Jahre) keine Rede mehr, weder in der Presse, noch in irgendwelchen Ansprachen. Ich hatte irgendwo einmal eine Skizze gesehen, wie die Zwergflu├â┬čpferdanlage aussehen soll, Man muss dazu wissen, dass diese Anlage komplett au├â┬čerhalb des Zoos entstehen soll.
Der Platz am Neckar ist am Ende ja auch nicht mehr ganz so gro├â┬č, wie es vor vielen Jahren noch ausgesehen hat, weil der F├â┬Ąhrdampfer auch noch seinen Anlege-Platz beansprucht.
Vielleicht hat man sich auch aus diesem Grund von den Flu├â┬čpferden verabschiedet und gleichzeitig festgestellt, dass man f├â┬╝r Zwergflu├â┬čpferde auch einen kleineren Wasserteil ben├â┬Âtigt, was die Kosten senkt.
Es wird immer schwieriger werden, neue H├â┬Ąuser oder Anlagen f├â┬╝r Flu├â┬čpferde zu bekommen, die Vorbilder in Berlin oder K├â┬Âln sind nicht leicht zu erreichen.
(27.11.2018, 21:47)
Oliver Muller:   @Sacha: Das ist es schon l├â┬Ąnger bzw. war m. W. nie explizit von GROSSEN Flusspferden die Rede. Ich denke, f├â┬╝r die ist am Ufer zwischen Neckar und Stra├â┬če auch kein Platz, so wie ich das in Erinnerung habe...
(27.11.2018, 21:44)
Sacha:   @Stefan Frey: Es war doch mal von GROSSEN Flusspferden am Neckerufer die Rede. Warum will man nun pl├â┬Âtzlich nur noch Zwergflusspferde?
(27.11.2018, 21:29)
Stefan Frey:   aus der gerade erschienenen Vereinsinformation 2019 f├â┬╝r die Freunde und F├â┬Ârderer der Wilhelma:

"Gleich 2019 beginnt der Bau der Anlage f├â┬╝r die Asiatischen Huftiere, die den Trampeltieren und Mesopotamischen Damhirschen, aber auch hinzukommmenden Yaks, eine neue heimat bietet. Im Jahr 2020 entsteht erg├â┬Ąnzend der neue Bauernhof. Das Thema Asien wird hier ebenfalls aufgegriffen, was sich auch beim integrierten Steichelzoo zeigt, der asiatische Haustiere beheimaten wird. Mit dem Umbau des alten Menschenaffenhauses, der im Jahr 2021 abgeschlossen wird, ziehen eine ganze Reihe neuer Tierarten aus Australien in die Wilhelma ein. Darunter auch die charismatischen Koalas. .....Auch zuk├â┬╝nftig warten noch gro├â┬če Aufgaben auf uns,... ...Weiterhin ist eine Anlage f├â┬╝ Zwegflu├â┬čpferde am Neckarufer geplant und als bisher gr├â┬Â├â┬čtes Vorhaben steht der Neubau der Elefanten-Anlage auf der Agenda."

Das war wesentlich schon bekannt, aber nun sind ein paar Zeitangaben hinzugekommen. Au├â┬čerdem finde ich es wichtig, dass das Projekt Zwergflu├â┬čperde noch einmal bekr├â┬Ąftigt wird.
(27.11.2018, 21:02)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zoo-dreht-an-der-preisschraube-wilhelma-erhoeht-eintrittspreise-deutlich.c4b58ed3-0156-4a73-8c7a-1cfb948c92b3.html

Jetzt ist die Preiserh├â┬Âhung also offiziell.
(06.11.2018, 19:18)
Rainer Hillenbrand:   @Patrick Marburger: Ich war Gestern wieder in der Wilhelma und bin zu meiner gro├â┬čen ├â┬ťberraschung beim rausgehen (da ich in der Fr├â┬╝h nur einen kurzen Blick auf die Pinguinanlage geworfen hatte) dort auf einen weiteren Neuzugang gesto├â┬čen, n├â┬Ąmlich ein Paar Magellan-Dampfschiffenten.
Die au├â┬čergew├â┬Âhnlichen F├â┬Ącherpapageien konnte ich lange beobachten und das alte Menschenaffenhaus hab ich auch besucht und war beeindruckt davon mit welchem Aufwand an Pflanzen hier gearbeitet wurde. Das sieht richtig gut aus und die Drills sind hier wirklich besser untergebracht als ehedem.
Vielleicht wird ja mit der angesprochenen ersten Bauma├â┬čnahme oberhalb der Menschenaffen bei den Strau├â┬čen angefangen und nicht gerade bei den Somali-Wildeseln. Ich kann mir nicht vorstellen da├â┬č diese Haltung aufgegeben wird.
(07.10.2018, 20:55)
Patrick Marburger:   Von heute:
- Neu sind Gr├â┬╝narassaris und F├â┬Ącherpapageien auf den Subtropenterrassen.
- Die Haubenlanguren zogen in das alte Gehege der Gorillas, ihr eigentliches Gehege muss saniert werden.
- Warum auch immer war das Giraffenhaus heute geschlossen.
- Am Raubtierhaus wird gearbeitet. Es hie├â┬č mal, dass Ende des Jahres ein Jaguar einziehen soll.

Au├â┬čerdem war heute Paten-Tag:
Direktor Dr. K├â┬Âlpin war verhindert, also referierte Florian Pointke vom Marketing. Der Vortrag war zwar sehr gut gemacht, viel f├â┬╝r das Forum neues gab es aber nicht. Wiederholung in aller K├â┬╝rze:
- 2019 wird oberhalb des Menschenaffenhauses f├â┬╝r Yak, Trampeltier und Damhirsch gebaut. Anschlie├â┬čend entsteht auf dem Gel├â┬Ąnde des Tunnels das Asiendorf. Wenn das fertig ist geht es anstelle der Bisons f├â┬╝r Tiger los. Geografisch kann ich mir vor allem die Huftieranlage noch nicht so recht vorstellen. M├â┬╝ssen da etwa die Somalis dran glauben?
- Zu JAZ, Kleins├â┬Ąugern, Raubtierhaus oder oder wurde nichts gesagt. Dabei steht im Au├â┬čengehege des mutma├â┬člichen Jaguar-Geheges aktuell ein Bagger.
- Mit Alberich glückte kein negativ Rekord. In Berlin gab es bereits eine noch kleinere Titanenwurzblüte, diese wurde allerdings nie bekanntgemacht.
- Selbst wenn in der ehemaligen Anlage der Eisb├â┬Ąren auch langfristig Seel├â┬Âwen leben sollen m├â┬╝ssen diese wieder in ihr altes Gehege zur├â┬╝ck, da da oben dann f├â┬╝r dauerhafte Robbenhaltung umgebaut werden muss. Da scheint noch ├â┬╝berhaupt nichts fest zu stehen.
- 2021 will man das alte Menschenaffenhaus als Australienhaus er├â┬Âffnen. Als Besatz wurden Koalas und Bilbys genannt.
- Man investierte 100.000 ? in ein Artenschutzprojekt in Belize. Ziel ist es Land zu kaufen und Korridore zwischen den Schutzgebieten zu schaffen, um die landwirtschaftlichen Fl├â┬Ąchen zu ├â┬╝berbr├â┬╝cken.
- Im Vergleich zum Vorjahr gab es 105 Tierpaten mehr, bei den Pflanzen stagnierte man mit sieben Paten. Insgesamt kamen dieses Jahr durch die Paten 102.000 ? zusammen.
(05.10.2018, 17:37)
Patrick Marburger:   Jetzt die Bl├â┬╝te hoffentlich anbei.
(09.09.2018, 21:35)
Patrick Marburger:   Heute Nacht bl├â┬╝ht abermals eine Titanenwurz.
(09.09.2018, 18:33)
Rainer Hillenbrand:   Ich bin weiter unten auf dieser Seite auf eine Aussage der Wilhelma gesto├â┬čen, in der nach Auszug der Elefanten entlang der Pragstra├â┬če f├â┬╝r die bisher schon dort ans├â┬Ąssigen Asiaten (Tapire, Hirscheber, Nash├â┬Ârner) wohl neu gebaut werden soll - und ja, das wird mit Sicherheit dauern. Andererseits wird die aktuelle Situation auch besser, wenn beide Tapire tats├â┬Ąchlich mal miteinander harmonieren und dann gemeinsam die Anlagen (aus)nutzen.
(30.08.2018, 21:10)
Patrick Marburger:   Das sich bei der Haltung der Tapire in den n├â┬Ąchsten 10 oder vielleicht auch 20 Jahren was tut kann ich mir pers├â┬Ânlich nicht recht vorstellen. Die sind ja auch noch nicht lange da. Ich finde die Anlage nicht schlecht, aber das ist nat├â┬╝rlich Ansichtssache.
(30.08.2018, 18:55)
Rainer Hillenbrand:   @Patrick Marburger: Danke f├â┬╝r die Info! Dann werd ich beim n├â┬Ąchsten Mal wieder ins alte Menschenaffenhaus reinschaun - vielleicht schon n├â┬Ąchstes Jahr erneut, da meine Freundin die mich begleitet hatte, schon den n├â┬Ąchsten Besuch im Auge hat - begeistert vor allem vom alten Gartenteil und der Vielfalt im Aquarium... Sollen die Schabrackentapire wenn Oben f├â┬╝r die Elefanten neu gebaut wird, eigentlich mit umziehen, denn die beiden derzeitigen Au├â┬čenanlagen sind doch eher suboptimal?
(30.08.2018, 00:16)
Patrick Marburger:   Danke f├â┬╝r den Bericht, ist interessant vom eigenen Heimatzoo mal aus "fremder" Perspektive zu lesen.
Das JAZ ist seit Anfang Dezember 2017 geschlossen. Es soll saniert werden. Was? Für welche Arten? Irgendwelche konkreten Angaben? Nichts...
Die Bewohner (darunter auch die Drills) zogen provisorisch ins alte Menschenaffenhaus. Das Zwischenquartier ist echt sch├â┬Ân geworden und gerade f├â┬╝r die Drills eine massive Verbesserung.
(29.08.2018, 22:37)
Rainer Hillenbrand:   Frage an Patrick Marburger: Gibts die Drills eigentlich noch und wenn ja wo? Und ist es richtig, da├â┬č das JAZ geschlossen ist - ich bin gestern in diesen Bereich des Parks nicht vorgedrungen, h├â┬Ątts aber doch gern gewu├â┬čt....
(29.08.2018, 20:09)
Rainer Hillenbrand:   Gestern nach dreij├â┬Ąhriger Pause ein Besuch der Wilhelma, der mir sehr gut gefallen hat.
Sch├â┬Ân und interressant die teils begehbaren Vogelvolieren - bei den Doppelhornv├â┬Âgeln ist mir kurz vor verlassen des Parks ein Paar Edwards- oder Vietnamfasane aufgefallen, ganz genau konnt ichs nicht ausmachen - sind wohl neu, da in der ZTL nicht verzeichnet!? Auch ein Blaukehlguan war zu sehen und der Entenliebhaber in mir kam nicht zu kurz mit Baers Moorente, Wei├â┬čkopf-Ruderente sowie Kupferspiegelente.
In das Ex-Eisb├â┬Ąrengehege soll ja ├â┬╝bergangsweise die Seel├â┬Âwen-Gruppe einziehen, damit ihr angestammtes Becken saniert werden kann. Zwei sind schon drin und ich mu├â┬č sagen, Eisb├â┬Ąren kann ich mir in dieser Anlage in jetziger Form absolut nicht mehr vorstellen. Die Wilhelma ├â┬╝berlegt laut Aussage des Direktors, ob eine "Ert├â┬╝chtigung" des Geheges m├â┬Âglich ist - es m├â┬╝sste jedoch in erster Linie erweitert werden - aber wo hin? Jedenfalls meiner laienhaften Meinung nach g├â┬Ąbe es eine prima Robbenanlage ab, wo ich mir auch gr├â┬Â├â┬čeres ala See-Elefant oder Walro├â┬č vorstellen k├â┬Ânnte.
Das d├â┬╝rfte allerdings f├â┬╝r die Wlhelma keine Option sein, da ja das bisherige Robbenbecken weiter genutzt werden soll. Gut fand ich die neue Schneeleoparden-Anlage, auch wenn nachmittags bei warmen Temperaturen keiner zu entdecken war, bzw. das Gehege auch nicht komplett einsehbar ist. Zum Abschlu├â┬č mu├â┬č ich noch kundtun, das mein pers├â┬Ânlicher Lieblingsbereich die Bongo-, Okapi-Anlagen sowie das Gemeinschaftsgehege der Grevys mit Dorcasgazellen + S├â┬Ąbelantilopen sind.
(29.08.2018, 14:41)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.seeloewen-in-der-wilhelma-seeloewen-testen-das-eisbaerengehege-aus.80155c90-b51f-4fdb-b6f3-299ac03b4e34.html

Jetzt ging es doch ganz schnell: zwei der Seel├â┬Âwen sind schon umgezogen. Es ist nun unklar, ob wieder Eisb├â┬Ąren einziehen.
(24.08.2018, 16:46)
Patrick Marburger:   Nicht offiziell, aber aus mutma├â┬člich verl├â┬Ąsslicher Quelle:
- Am letzten Wochenende verstarb eine der beiden weiblichen Schneeziegen.
- Das seit dem Tod von Corinna leerstehende Eisb├â┬Ąrengehege wird f├â┬╝r die Seel├â┬Âwen hergerichtet, ihre eigentliche Anlage (zwischen Krokodil- und Damaszenerhalle) soll saniert werden.
(22.08.2018, 14:39)
Patrick Marburger:   Nicht viel neues unter der Sonne:
-Aktuell je ein Jungtier bei L├â┬Âwen├â┬Ąffchen und S├â┬Ąbelantilope.
- 0,1 Bonobo kam neue aus Ohio,
- Es sind nicht f├â┬╝nf sondern sogar sechs Stirnv├â┬Âgel, stand aber auch schon im von Adrian Langer verlinkten Artikel.
- Anstelle des Kookaburras sind jetzt zwei Gelbwangenkakadus in der Voliere gegen├â┬╝ber der Kakas zu sehen, als Unterbesatz zogen auch Maskenkiebitze ein, In einer anderen Voliere sind nun zus├â┬Ątzlich Gelbkehlfrankolins zu sehen.
- Bei Kleins├â┬Ąugerhaus, JAZ, Gorilla-Kindergarten und Fennek-Anlage sind immer noch keine Fortschritte erkennbar.
(11.08.2018, 16:33)
Patrick Marburger:   Einige Notizen von den letzten Besuchen:
- Mal wieder je ein Jungtier bei Seel├â┬Âwe, Dorkas-Gazelle und Haubenlangur, bei letzteren wurde das einzige Zuchtm├â┬Ąnnchen nun wohl aber kastriert.
- Bei den Bonobos ist ein weiterer Abschnitt der Sanierung fast abgeschlossen. Wie es aussieht wird es hier wohl bald Bestandsver├â┬Ąnderungen geben.
- Der weibliche Kongo-Pfau verstarb.
- In die Voliere der Tukane im Amazonienhaus zogen nun f├â┬╝nf Gr├â┬╝nschopf-Stirnv├â┬Âgel. Die provisorisch dort untergebrachten (und zuvor frei im Haus lebenden) Guane sind bereits seit einiger Zeit in der Vogelfreiflugvoliere angeschrieben.
(27.07.2018, 14:46)
Sacha:   Sch..... Nicht das Stuttgart eine Vorzeige-Anlage f├â┬╝r Eisb├â┬Ąren hat, aber so schlecht ist sie nicht und mit ein paar Anpassungen (insbesondere: Ausdehnungen) k├â┬Ânnte was draus werden. Hoffe darum wirklich, dass Corinnas Tod kein Ende, sondern nur eine Pause bei der Haltung bedeutet.
(23.07.2018, 21:27)
Patrick Marburger:   Das Zoofreunde-Forum meldet das (vor├â┬╝bergehende?) Ende der Haltung von Eisb├â┬Ąren in Stuttgart: 0,1 Corinna ist tod.
(21.07.2018, 20:28)
Patrick Marburger:   Gestern pr├â┬Ąsentierte sich die Titanenwurz l├â┬Ąngst nicht mehr so sehenswert.
(01.07.2018, 15:25)
Patrick Marburger:   ... und zum Berliner hoffentlich auch ein Bild des aktuellen Exemplars.
(26.06.2018, 21:51)
W. Dreier:   Dazu ein Bild aus dem Berliner Botanischen Garten vom Juni 2016 - sehr verkleinert
(26.06.2018, 17:03)
Patrick Marburger:   Die HP meldet: heute bl├â┬╝ht die Titanenwurz!
(26.06.2018, 16:06)
Patrick Marburger:   Neues:
-Nachwuchs bei den Steinb├â┬Âcken.
- Den Madagaskar Taggecko ersetze man durch einen Türkisblauen Zwerggecko
- Neben Stichlingen und der Chim├â┬Ąre leben in dem Becken (ehem. K├â┬Ânigspinguin-Klimakammer) nun auch viele Seehasen. Die Tiere sind allesamt ca. 4 cm lang.
- Mit der baldigen Bl├â┬╝te der Titanenwurz ist zu rechnen, nach dem 2005 aufgestellten (und inzwischen ├â┬╝bertroffenen) Weltrekord wird es nun wohl ein europ├â┬Ąischer Negativrekord.
- Es gibt zwei neue m├â┬Ąnnliche Br├â┬╝llaffen, damit nun 2,2.
(24.06.2018, 14:58)
Patrick Marburger:   @ Adrikan Langer: genau das war die Aussage, klang aber unkonkreter als Koala und Bilby. Von weiteren Haltern sprach er nicht, mir scheint es also (im Gegenteil zum Bilby) nicht so, als w├â┬Ąre geplant hier eine komplette und von einem Zuchtbuch koordinierte Reservepopulation f├â┬╝r den Fall der F├â┬Ąlle aufzubauen.

Die Koalas sollen wie gesagt aus Australien kommen, klang aber nicht so, als st├â┬╝nde schon eine Einrichtung fest. Dr. K├â┬Âlpin differenzierte ├â┬╝brigens lediglich zwischen Viktoria und Queensland-Koala, wird die Unterart New-South-Wales also nicht mehr anerkannt? Bei den Tieren im Australian Reptile Park sprach er ausdr├â┬╝cklich von Queensland-Koalas. Mit dem Australia Zoo f├â┬╝hrt man ├â┬╝brigens ernsthafte Gespr├â┬Ąche bzgl. eines weiteren gro├â┬čen Leistenkrokodils.
(17.06.2018, 11:13)
Patrick Marburger:   Von der gestrigen Mitgliederversammlung des F├â┬Ârdervereins:
- Man hat mittlerweile fast 35000 Mitglieder und ca. 10,5 Millionen auf der hohen Kante.
- Ende des Jahres zieht in das alte Gehege von Petra wieder ein Jaguar.
- Anstelle der bisher kommunizierten Bantengs und Sikas will man jetzt Yaks, Damhirsche (gemeint sind wohl Mesopotamier, hoffe ich) und Trampeltiere.
- Die drei ersten Asienanlagen (Tiger, Huftiere, Bauernhof) finanziert das Land. Voll!
- Bei den Elefanten nichts gro├â┬č neues: mittlerer zweistelliger Millionenbetrag, 10 Million davon vom F├â┬Ârderverein.
- Zum Jahreswechsel erh├â┬Âhen sich die "normalen" Jahreskarten und die Beitr├â┬Ąge beim F├â┬Ârderverein um 10 Euro. Das tun sie (wenn ich es richtig gesehen habe) grunds├â┬Ątzlich, unabh├â┬Ąngig von Stufen wie "Erwachsener" oder "Kind". Die normale Tageskarte erh├â┬Âht sich auf 19 Euro. Hintergrund sind die geplanten Investitionen und der (trotz Inflation) immer gleiche Zuschuss des Landes.
- Bald wird eine Titanenwurz im Schmetterlingshaus blühen. Die Botaniker rechnen so mit dem 27./28. Juni.
- Das Kleins├â┬Ąugerhaus klingt hoch problematisch. Als ├â┬Âffentlich Hand war man bei der Ausschreibung gezwungen den billigsten Bewerber f├â┬╝r den Beton zu nehmen. Dieser war der Sache aber nicht gewachsen. Die Statik des Geb├â┬Ąudes und die Qualit├â┬Ąt des Betons machen Probleme. Der Architekt erkannte das nicht rechtzeitig. Wenn er das getan h├â┬Ątte w├â┬Ąre Abreisen und mit einer neuen Firma komplett von vorne anfangen kl├â┬╝ger gewesen. Hat er aber nicht erkannt, also sitzt auf dem Beton schon ein Glasdach. Also muss saniert werden. Dar├â┬╝ber, wer die Sanierung zahlt streiten sich die Gutachter. Man hofft 2019 endlich er├â┬Âffnen zu k├â┬Ânnen.
- Im November schlie├â┬čt das untere Restaurant, Wiederer├â┬Âffnung mit Erlebnis-Gastronomie zu Ostern 2019.
- Und jetzt (Trommelwirbel...): ein gro├â┬čes Thema war das Australienhaus. Es wird Tagbereiche, zwei Nachttierbereiche (f├â┬╝r unterschiedliche Lebensraumtypen) und einige kleinere Au├â┬čenanlagen geben. Rasbach plant, Wilhelma und F├â┬Ârderverein zahlen. Er├â┬Âffnen will man bereits 2020. Einziehen sollen, Gleitbeutler, Schnabeligel, Goodfellow-Baumk├â┬Ąngurus (aus Europa), Kowaris, T├â┬╝pfelbeutelmarder (aus Leipzig), Koalas (aus Australien), vielleicht Quokkas (aus Australien) und Bilbys (aus Australien).
(15.06.2018, 21:52)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.neues-im-alten-affenhaus-wie-niedlich-wilhelma-moechte-koalas-zeigen.d69d731e-23eb-4dd2-a82f-4fbcdcbfa4c3.html

Nun etwas konkreter. Sch├â┬Ân, dass man weiterhin an T├â┬╝pfelbeutelmardern festh├â┬Ąlt. Bilbys werden nicht erw├â┬Ąhnt, w├â┬╝rde dem Leserkreis aber auch nichts sagen. Ob man bei den Baumk├â┬Ąngurus im Australien-Haus geografisch konsequent ist? Nein, wohl sicher nicht; aber tr├â┬Ąumen wird man ja mal d├â┬╝rfen...
(12.06.2018, 15:19)
Patrick Marburger:   Eine der Dscheladas tr├â┬Ągt aktuell ein totes Jungtier mit sich herum, eine entsprechende Info f├â┬╝r Besucher h├â┬Ąngt auch aus.

Falls er das Bild nehmen sollte (was ich nicht glaube) anbei die umgestaltete Au├â┬čenanlage der Tapire. Noch weiter zuschneiden macht dann wirklich keinen Sinn mehr.
(11.06.2018, 15:08)
Patrick Marburger:   Ja, in einem Artikel hie├â┬č es auch mal, dass Direktor Dr. K├â┬Âlpin (oder doch jemand anderes aus der Wilhelma?) Zuchtbuchkoordinator ist. Der Artikel m├â┬╝sste irgendwo verlinkt sein, ist aber schon eine Weile her.
(10.06.2018, 21:08)
Patrick Marburger:   Die gestrige Ausgabe der Cannstatter Zeitung ziert als Titelbild ein Koala. Aus dem langen Artikel einige Notizen:
- Baubeginn der Elefanten Mitte 2021. Die Arbeiten sollen vier Jahre dauern, h├â┬Ąngt aber auch vom Tunnel ab. Die alt bekannten Zahlen werden wiederholt.
- Ende 2018 Baustart f├â┬╝r ein Gehege mit asiatischen Huftieren. Kosten 1,5 Millionen. Hier wird nichts konkreteres gesagt. Fr├â┬╝her hie├â┬č es, dass Bantengs und Sikas auf das Areal Bison/Strau├â┬č ziehen. Fakten bzgl. neuem Bauernhof werden wiederholt.
- F├â┬╝r die Elefanten gibt sich das Land was das liebe Geld an geht bedeckt. Die erste Zahl der Experten sagt 25 Millionen. Das ist doch- auch wenn man die ├â┬╝blichen satten Steigerungen kalkuliert- f├â┬╝r die Verh├â┬Ąltnisse in Stuttgart viel zu wenig?! Der F├â┬Ârderverein steuert 10 Millionen bei. Andere alte Pl├â┬Ąne (Tiger, Nash├â┬Ârner, Eingang) werden wiederholt.
- Das alte Menschenaffenhaus soll f├â┬╝r Australiens Tierwelt saniert werden. F├â┬Ârderverein und Wilhelma k├â┬Ânnen dies aus eigenem Etat stemmen. 2019 soll es los gehen. Von Koalas verspricht man sich viel, eine weitere Tierart wird nicht genannt. Er├â┬Âffnet werden soll vielleicht schon 2020.
- Bei den Zwergflusspferden nichts neues, nur die alten und unkonkreten ├â┬äu├â┬čerungen.
- Eine eigentlich n├â┬Âtige Vergr├â┬Â├â┬čerung des Parkhauses ist aufgrund des Denkmalschutzes nicht m├â┬Âglich.

(10.06.2018, 18:36)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-junger-gorilla-muss-wilhelma-verlassen.7959fee7-045f-4003-8fa9-58f3287500cb.html

Gorilla "Kimbali" zieht in das polnische Opole.
(08.06.2018, 14:21)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wilhelma-in-stuttgart-was-tun-wenn-ein-tiger-ausbricht.b611723e-02f2-4047-a05c-1fe5cbb1f2e9.html

Find ich gut- also bis auf den vorletzten Satz. Aber passiert ist meines Wissens tats├â┬Ąchlich noch nie was ernsthaftes.

Was sonst noch von den letzten Wochen?
- Da die Schneeleoparden auszogen ist es Abteil frei. Jetzt zogen Tiger und Leopard je eines nach oben. Damit ist das unterste Gehege (ehem. Jaguar "Petra") frei. Also der einzige K├â┬Ąfig mit Wasser. Was wohl kommen soll? Die Ank├â┬╝ndigung eines melanistischen Jaguars ist schon sehr lange her...
- An der Voliere, die ich im September 2017 (!) erw├â┬Ąhnte ist zwar immer noch nichts angeschrieben, jedoch sah ich k├â┬╝rzlich mind. 5 Flugf├â┬╝chse dort, Da sa├â┬čen bisher die M├â┬Ąnnchen hinter den Kulissen, da man nicht z├â┬╝chten will.
- Am Gehege im Giraffenhaus wird gearbeitet, keine Ahnung. Der Leerstand zieht sich jetzt schon wieder seit einigen Monaten.
- Falls noch nicht erw├â┬Ąhnt: es gibt ein Jungtier bei den Bongos.
- Im Innengehege der Tapire wurden auch die kleineren Abteile neu gestrichen. Bei hoffentlich vergleichsweise geringen Kosten eine starke optische Verbesserung.
- Aktuell sind die Bonsais wieder zu sehen (lt. PM bis zu den Ferien).
(05.06.2018, 19:43)
Patrick Marburger:   - Im kleinen K├â┬Ąfig am Eingang des alten Menschenaffenhauses sind nun die Kaiserschnurrbarttamarine zu sehen, die waren seit der Schlie├â┬čung des JAZ hinter den Kulissen im Amazonienhaus. Den bisher dort lebenden Springtamarin konnte man schon vor l├â┬Ąngerem abgeben und ein als Partner dienendes Goldkopfl├â┬Âwen├â┬Ąffchen, das sich nicht mit den anderen vertrug, lebt mittlerweile bei Vari und Faultier.
- Die Chim├â┬Ąre hat seit einigen Wochen Mitbewohner: Pazifische Stichlinge. Leider sind Perlboot und Tannenzapfenfisch (hier europ├â┬Ąische Erstzucht!) seit einiger Zeit nicht mehr zu sehen, in dem Becken lebt mittlerweile eine viel zu gro├â┬če Languste.
- Ein alter weiblicher Haubenlangur verstarb, m├â┬╝sste "Geesa" gehei├â┬čen haben.
(11.05.2018, 14:25)
Patrick Marburger:   Aktuell sieht das oberste (das gro├â┬če) Gehege der Bonobos mal wie so aus, ich dachte eigentlich, dass wenigstens hier alles in Ordnung sei. Jetzt ist aber immerhin gutes Wetter damit die Tiere raus k├â┬Ânnen...

(07.05.2018, 15:05)
Patrick Marburger:   Etwas das man in Berlin wohl als "Gerenuk-Nachahmer" bezeichnen w├â┬╝rde anbei. Die beiden sind immer noch getrennt, k├â┬Ânnen mittlerweile aber sowohl innen als auch au├â┬čen den oberen Bereich des Dickh├â┬Ąuterhaus II nutzen.
(30.04.2018, 15:06)
Patrick Marburger:   - Die beiden ├â┬Ąlteren der vier Gibbons sind letztes Wochenende verstorben.
- Die Umgestaltung der Volieren im Landhaus erfolgte anl├â┬Ąsslich einer EAZA Kampagne zum Thema Singvogelkrise in Asien. Bin wurden auch entsprechende Schilder aufgestellt, sehr informativ. Im ganzen Haus wurden kleine Vogelk├â┬Ąfige drapiert.
(28.04.2018, 14:22)
Patrick Marburger:   Die Volieren im Landhaus sind nach der bereits erw├â┬Ąhnten Umgestaltung wieder besetzt. Seltenen Neuzugang anbei: eine von drei(?) Lauchgr├â┬╝nen Papageiamadinen.
(31.03.2018, 18:04)
Rainer Hillenbrand:   @Patrick Marburger: Danke f├â┬╝rs beantworten meiner Fragen!
(26.03.2018, 22:36)
Patrick Marburger:   @ Rainer Hillenbrand: Zum Schluss ging es bei den Schneeleoparden schneller als gedacht. Allerdings ist der Auszug der Tiere auch schon eine Weile her. M├â┬╝sste 2016 gewesen sein(?).
Die Voliere ist die bereits vorhandene. Bisher G├â┬Ąnses├â┬Ąger und ehemals Waldrapp.
Ja, es geht um die Voliere bei den Giraffen. Die Weberv├â┬Âgel sollten raus da es zu wenig Tiere f├â┬╝r eine artgerechte Gruppe waren und mehr Tiere aufgrund der Gr├â┬Â├â┬če der Voliere nicht gewollt waren.
Kleins├â┬Ąugerhaus w├â┬Ąre wirklich spannend. Keine Ahnung....
(26.03.2018, 21:43)
Rainer Hillenbrand:   @Patrick Marburger: Dann war der Umbau der Schneeleoparden-Anlage ja eine z├â┬╝gige Angelegenheit! Ist mit der benachbarten Voliere eine Neue gemeint, oder die schr├â┬Ąg gegen├â┬╝berliegende, vor den Schneeziegen? Und sind mit den abgel├â┬Âsten Weberv├â┬Âgeln die aus dem Giraffenhaus gemeint - denn diese Voliere f├â┬Ąllt in meiner Erinnerung nicht besonders gro├â┬č aus? Zumindest f├â┬╝r Tokos... Und gibts was neues bez├â┬╝glich Vogel-, Kleins├â┬Ąugerhaus?

(26.03.2018, 21:26)
Patrick Marburger:   Doch mal wieder einige Neuigkeiten:
- Die Schneeleoparden sind umgezogen! Zug├â┬Ąnglich ist die Anlage noch nicht. Vielleicht will man um Ostern herum er├â┬Âffnen?! Mir gef├â┬Ąllt die Anlage, die Gestaltung des Besucherbereiches ├â┬Ąhnelt dem neuen Menschenaffenhaus.
- In der benachbarten Voliere zog ein Falklandkarakara ein.
- Das jüngste Jungtier der Languren ist nicht mehr angeschrieben... (eigentlich wirkte es auf mich zuletzt besser)
- Die Weberv├â┬Âgel wurden durch zwei Von-der-Decken-Tokos ersetzt.
(25.03.2018, 16:28)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.print.0ce49ad0-0770-4f1c-848d-7bbeaf531ee0.presentation.print.v2.html

Nun also March├â┬ę statt Schuler.
(02.03.2018, 21:20)
Patrick Marburger:   http://www.roemerpartner.com/wettbewerbe/menschenaffenhaus-in-der-wilhelmina-stuttgart/

Ein Entwurf für das neue Menschenaffenhaus, interessant mal eine "Variation" zu sehen. Als absoluter Laie würde ich sagen, dass der Entwurf noch viel teurer aussieht.
(21.02.2018, 20:55)
Patrick Marburger:   https://www.tiergartengestaltung.de/aktuelles/artikel/2016-06-02-wilhelma-stuttgart?cHash=f072f5266ba6ba1e80e85d8d2583ba66

Habe ich zuf├â┬Ąllig gefunden. Einfach zur Kenntnis.
(21.02.2018, 20:48)
Patrick Marburger:   Auch wenn ich ├â┬╝berzeugt bin, dass das Projekt ein herausragendes Alleinstellungsmerkmal f├â┬╝r die Wilhelma w├â┬Ąre und wenigstens die kleinen Flusspferde eine wichtige Erg├â┬Ąnzung f├â┬╝r den Bestand w├â┬Ąren so glaube ich an das Gelingen des Projekts doch fr├â┬╝hestens wenn die Bagger rollen. Und bis dahin flie├â┬čt noch viel Wasser den Neckar runter...
(20.02.2018, 19:30)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
- Der Tapir aus Rotterdam hat scheint sich gut eingew├â┬Âhnt zu haben. Allerdings sind die beiden noch getrennt. Der Neue schaut ziemlich "verschrammt" aus. Die Au├â┬čenanlagen von Fluss- und Zwergflusspferd hat man verbunden, schaut gut aus. Eigentlich dachte ich ja, dass man die M├â┬Âglichkeit will drei Tapire zu halten, schaut auf alle F├â┬Ąlle aber gut aus.
- Die Voliere der Tukane wurde mit den beiden (bisher frei im Haus lebenden) Guanen besetzt. Falls dies ein Provisorium ist gerne, dauerhafte w├â┬╝rde ich diesen Besatz aber doch recht entt├â┬Ąuschend finden. Anakondas sind seit l├â┬Ąngerem wieder nur noch zwei, vielleicht war Nummer drei nur zwecks Paarungsversuch o.a. drin. Den Br├â┬╝llaffenmann habe ich schon lange nicht mehr gesehen,..
- Wie vor kurzem in einem Artikel angek├â┬╝ndigt ist der einzelne Springtamarin abgegeben wurde, sein Partner (ein einzelnes L├â┬Âwen├â┬Ąffchen) ist noch da. Ob man die Anlage wohl f├â┬╝r die Tamarine m├â┬Âchte?
- Der ganz kleine Haubenlangur ist an Ohr und Hinterkopf verletzt, schaut ganz und gar nicht gut aus. "T├â┬Ąter" sind die recht rabiaten Geschwister, separieren erwies sich dennoch als kontraproduktiv.
- Bei der Südamerika-Anlage und den Brillenpinguinen wurden weitere Sitzgelegenheiten erstellt.
- Im vorderen Teil des Gew├â┬Ąchshauses wird saniert, betroffen ist die (vor einiger Zeit im Tiergarten vorgestellte) neue Voliere.
- Die Anlage vom Waran im Giraffenhaus steht weiterhin ohne irgendeinen Hinweis leer, schade drum.
(03.02.2018, 16:02)
Patrick Marburger:   http://www.bild.de/regional/stuttgart/wilhelma-zoo/neues-elefanten-haus-54606816.bild.html

Und die Bild-"Zeitung" will schon die erste "Skizze" haben. Ob da nicht nur einer ihrer "Journalisten" malte...?
(27.01.2018, 10:58)
Patrick Marburger:   Nach fl├â┬╝chtiger Suche:
Das besagte Büro hat wohl diverse Bauten in Schwerin, die Giraffenanlage und das Prof. Brandes-Haus in Dresden und den Elefantenpark in Erfurt(!) realisiert. Auch arbeiten sie an einer Südamerikavoliere in Marlow und an den Elefanten in Augsburg.
(23.01.2018, 17:59)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wilhelma-in-stuttgart-das-koenigliche-erbe-im-blick.86641c6b-995c-4877-892a-d2fd52934088.html

Geschichte.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.planungsauftrag-stuttgarter-buero-plant-elefantenhaus.f69b9ae0-0468-4e5c-b049-c3f5064946fe.html

Zukunft.

https://www.focus.de/regional/stuttgart/zoo-in-stuttgart-blick-in-die-vergangenheit-der-wilhelma-historische-bilder-der-fruehzeit-neu-erworben_id_8349216.html

Und nochmal Geschichte
(23.01.2018, 17:42)
Patrick Marburger:   Im Aquarium wird saniert, schaut recht aufwendig aus.
Der Neue anbei, Interesse haben sie aneinander, sind aber noch getrennt.
Bei Gorilla und Haubenlangur scheint alles soweit in Ordnung.
(13.01.2018, 15:06)
Patrick Marburger:   https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nachwuchs-in-der-wilhelma-ein-gorilla-baby-erblickt-das-licht-der-welt.2625b584-b3ce-4523-a97e-50115e36c4ec.html

Und das Jungtier bei den Gorillas ist schon offiziell.
(12.01.2018, 19:17)
Klaus Schueling:   Pressemeldung der Wilhelma::

Neuzugang aus Rotterdam

Zweiter junger Schabrackentapir in der Wilhelma eingezogen

Ketiga bekommt Gesellschaft. In der Wilhelma hat gestern Morgen ein zweiter Schabrackentapir sein Gehege bezogen. Der Zoologisch-Botanische Garten in Stuttgart macht damit den n├â┬Ąchsten Schritt bei der wieder aufgenommenen Haltung dieser auff├â┬Ąlligen und sehr seltenen Tierart. Die Wilhelma hatte Tapire zuletzt 2010 gehalten.

Tapire sind trotz ihres klobigen K├â┬Ârpers und R├â┬╝ssels nicht mit Schweinen verwandt, sondern stehen Pferden und Nash├â┬Ârnern nahe und tragen in ihrer asiatischen Unterart eine markante Schwarzwei├â┬čf├â┬Ąrbung. Penang, der aus dem Tiergarten Blijdorp im niederl├â┬Ąndischen Rotterdam stammt, ist nur acht Wochen j├â┬╝nger als Ketiga, der Ende August aus dem Zoo Leipzig nach Stuttgart gekommen war. ?Mit den beiden 17 und 19 Monate alten Jungtieren haben wir jetzt zwei Bullen, von denen wir annehmen, dass sie harmonieren werden?, sagt Direktor Dr. Thomas K├â┬Âlpin, der zugleich zoologischer Kurator f├â┬╝r die Tapire ist. ?Zun├â┬Ąchst muss sich Penang akklimatisieren. Dann entscheiden die Tierpfleger, ab wann sie einen Versuch wagen, die beiden zueinander zu lassen.? Heute bleibt das Tapirhaus f├â┬╝r Besucher geschlossen, um dem Neuling noch etwas Zeit zu lassen, um zur Ruhe zu kommen. Ab morgen soll das Geb├â┬Ąude ge├â┬Âffnet werden, solange der Besucherbetrieb Penang nicht stresst.

Hintergrund ist die Entscheidung, den einzelnen Tieren mehr Raum zu geben und daf├â┬╝r gegebenenfalls auf Tierarten zu verzichten. Wegen der beengten Platzverh├â┬Ąltnisse wollte die Wilhelma die Flusspferdhaltung an der Stelle nicht fortsetzen. Im vergangenen Sommer hat sie das letzte Flusspferd Mike in einen tschechischen Zoo vermittelt und die Anlage f├â┬╝r die kleineren Tapire angepasst. Der Bestand der Schabrackentapire hat sich in Asien in den vergangenen 30 Jahren halbiert. Vor allem Palm├â┬Âlplantagen verdr├â┬Ąngen die tropischen W├â┬Ąlder, in denen sie leben. Der ihnen bleibende Lebensraum zerf├â┬Ąllt in immer kleinere Gebiete. Zum Teil werden Tapire auch noch gejagt. Gemeinsam m├â┬Âchten die Zoos verhindern, dass diese stark bedrohte Art ganz von der Bildfl├â┬Ąche verschwindet. Im Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm leben derzeit rund 50 Schabrackentapire. Darunter ist jedoch kein Weibchen, das f├â┬╝r die Wilhelma in Frage kommt. ?Ketiga ist in den letzten Monaten bei uns heimisch geworden?, berichtet K├â┬Âlpin. ?Und aus dem Zoo in Singapur wissen wir, dass sich junge Tapir-M├â┬Ąnner in kleinen Gruppen halten lassen. Die Gesellschaft beruhigt sie und, wenn es wirklich gut l├â┬Ąuft, spielen sie miteinander. Daher ist es f├â┬╝r uns eine gute Zwischenl├â┬Âsung, einige Jahre zwei Jungbullen zu halten und einen davon sp├â┬Ąter f├â┬╝r die Zucht gegen eine passende Tapirkuh zu tauschen.?

Diese Umnutzung des Flusspferdhauses passt in das Entwicklungskonzept der Wilhelma, st├â┬Ąrkere regionale Schwerpunkte zu bilden. Statt der afrikanischen Flusspferde gliedern sich mit den Tapiren und den ebenfalls in dem Haus lebenden Hirschebern aus Indonesien asiatische Arten in die Kette der Asien-Anlagen ein, die entlang der Pragstra├â┬če in den n├â┬Ąchsten Jahren entstehen sollen.
(11.01.2018, 09:45)
Patrick Marburger:   http://www.swp.de/ehingen/nachrichten/stuttgart/erstmals-koalas-im-stuttgarter-zoo_-24516830.html

Hier wir das Ganze auch noch einmal thematisiert.
(10.01.2018, 21:36)
Patrick Marburger:   Amurtiger sollen gem├â┬Ą├â┬č einiger Artikel eine Anlage im Bereich von Bison und Takin bekommen. Damit w├â┬Ąre die winterharte Art nicht (wie es fr├â┬╝her geplant war) im beheizten Haus.
(10.01.2018, 21:27)
Sacha:   Wenn K├â┬Âlpin ganz auf Tiger verzichten will, ist das m. E. ein Riesenfehler (Publikumsmagnet, mehr Zuschauer bei F├â┬╝tterung als bei L├â┬Âwen - zumindest war dies bislang so), zumal f├â┬╝r die Amurtiger kein Warmhaus n├â┬Âtig w├â┬Ąre.
(10.01.2018, 20:24)
Patrick Marburger:   Am Sonntag kam ein weiterer Haubenlangur zur Welt, Bild stammt vom Sonntag.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wilhelma-ausblick-auf-2018-schneeleoparden-in-exklusiver-hanglage.4dd19494-f27e-47df-9bd8-176d97fb2b25.html

Mal wieder ein Artikel zur baulichen Entwicklung und der Gastronomie.
(10.01.2018, 16:18)
Oliver Muller:   ... und offenbar sollen jetzt nicht mehr kalte Amurtiger und warme Asiatische L├â┬Âwen sich das runderneuerte Raubtierhaus teilen.
(29.12.2017, 09:58)
Oliver Muller:   Der Artikel besagt ja, dass K├â┬Âlpin das Orang Utan-Haus zum Australien-Haus umr├â┬╝sten will, damit d├â┬╝rfte der R├â┬╝ckumzug der Orangs vom Tisch sein, so dass sie bis zur Fertigstellung ihrer neuen Unterkunft im Asienbereich alle drei Menschenaffenarten dort zusammen gepfercht bleiben. Der Auszug d├â┬╝rfte vermutlich dann deutlich nach 2023 erfolgen, weil ja die Elefanten Priorit├â┬Ąt haben und kaum je ein solches Bauvorhaben in der geplanten Zeit fertig geworden ist.
(29.12.2017, 09:56)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
- Die G├â┬Ąnses├â┬Ąger sind von ihrer angestammten Voliere bei den Schneeziegen in das Gehege des Mandschurenkranichs umgezogen. Dieser wird hinter den Kulissen an ein neues Weibchen gew├â┬Âhnt, klappt wohl noch nicht so wirklich, Nachzuchten sind aber ohnehin schwer absetzbar, irgendwie funktioniert das mit dem EEP nicht so richtig.
- Der Rotohrara hat ebenfalls ein Weibchen bekommen.
- Die Nachzuchten der Sonnensittich (in der alten Hyazintharavoliere) hat man mit einem Ara (dem ehem. Mitbewohner des Rotohraras) vergesellschaftet.
- Das mit dem neuen Tapir aus Rotterdam dauer wohl noch. Es stellte sich heraus, dass es im Winter kalt ist.
- Am nordamerikanischen Landschaftsaquarium ist nun ein Rotkehl-H├â┬╝ttens├â┬Ąger angeschrieben, die ZTL kennt keinen europ├â┬Ąischen Halter. Ich meine ein m├â┬Ąnnliches Exemplar gesehen zu haben.
- Der kleine Kaiman ging an die Meereswelt Büsum.
- Bei den L├â┬Âwen gibt es ein gro├â┬čes Schild mit ├â┬╝ber die normalen Schilder hinausgehenden Infos. Sehr ansprechend gemacht.
- Die L├â┬Âwen bekamen im Innengehege ein mit Ausnahme des Kopfes ganzes Tier, K├â┬Ânnte ein Mesopotamier gewesen sein, zumindest aber was in die Richtung. Die Besucher reagierten zu meiner ├â┬ťberraschung sehr gelassen und erkl├â┬Ąrten ihren Kinder viel. Mal schauen, ob das jetzt in der Berichterstattung aufgegriffen wird, an Negativpresse mangelt es der Wilhelma (dem Restaurant sei dank) eigentlich ohnehin nicht.
(28.12.2017, 17:33)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
- Haiwelse sind es mittlerweile sogar zwei, beide deutlich kleiner und dunkler als der alte. Einem davon fehlt ein Auge.
- Anakondas sind es mittlerweile drei.
- Bisher sind keine Arbeiten im geschlossenen JAZ sichtbar.
- Das Jungtier der Bonobos zeigte sich gut, die Mutter ist wohl das wichtigste Exemplar des EEP. Hoffen wir mal, dass es klappt.
- Die Anlage der Schneeleoparden macht Fortschritte.
- Zus├â┬Ątzlich zu dem Transparent wurde nun auf der (noch recht neuen) Weltkarte eine Einzeichnung der M├â┬╝llteppiche mit Gewichtsangabe vorgenommen. Der Schaukasten mit dem Mageninhalt verschiedener ehemaliger Bewohner der Wilhelma wurde entfernt, ein neuer zum Thema M├â┬╝ll in den Ozeanen errichtet. W├â┬Ąre meiner Meinung nach auch gegangen ohne den alten zu entfernen.
- An vielen Stellen im Aquarium sieht man Wasser aus dem Beton dr├â┬╝cken, mal hoffen, dass das keine gr├â┬Â├â┬čeren Probleme sind.
- Die F├â┬╝tterung der Kaimane im Amazonienhaus ist sehr empfehlenswert, scheinen tats├â┬Ąchlich nur noch 1,1 zu sein.
- In der Voliere der Kronentaube zog eine bunte WG ein. Sie besteht aus Reisfink (viele Exemplare, waren fr├â┬╝her in der Australienvoliere im unteren Gew├â┬Ąchshaus), Schmadrossel (fr├â┬╝her JAZ), Elfenblauvogel (waren fr├â┬╝her im JAZ und HdK im Amazonienhaus, wohl 1,1), Bartletts Dolchstichtaube (fr├â┬╝her JAZ) und einer sehr panischen Henne des Palawan-Pfaufasans (fr├â┬╝her 1. betretbares Abteil der Vogelfreiflugvoliere, war aber kaum zu sehen). Die Kronentaube scheint sich bei den beiden Balistaren gut eingelebt zu haben.
(23.12.2017, 15:00)
Patrick Marburger:   Nachtrag:
- Haiwels gibt es wieder einen, zum Gl├â┬╝ck nicht so gro├â┬č wie der alte.
Von heute:
- Den Innenbereich der Flusspferde hat man neu gestrichen.
- Das j├â┬╝ngste Mitglied der Gruppe der Haubenlanguren wird auch von einem seiner gro├â┬čen Halb(?)geschwister getragen.
- Die Tukane sind nicht mehr, einer verstarb der andere musste k├â┬╝rzlich eingeschl├â┬Ąfert werden. U.a. da man im Haus Probleme mit Vogeltuberkulose hat will man keine neuen Tiere. Es ist noch nicht klar was in die Anlage kommt.
- Im Aquarium wird auf Müll in den Ozeanen mit einem riesigen Transparent aufmerksam gemacht.
(17.12.2017, 16:18)
Patrick Marburger:   https://www.esslinger-zeitung.de/cannstatt_artikel,-was-passiert-mit-den-tieren-des-schaubauernhofs-_arid,2168153.html

Mal wieder ein Artikel zum Schaubauernhof,, warum auch immer. Und ach ja die Wilhelma-Besucher werden in Zukunft aus einem Food Truck heraus gefüttert, warum auch immer.
(15.12.2017, 14:36)
Patrick Marburger:   - Am 05.12. gab es ein Jungtiere bei den Haubenlanguren. Ist wohl m├â┬Ąnnlich, wird wohl Schwarz.
- Es gibt jetzt noch mehr Dekoration, solange es die Besucherzahlen steigert soll es recht sein. Die Kakas arbeiteten flei├â┬čig mit ihren Tannenbaum├â┬Ąsten.
- Im alten Gehege der Flusspferde wird gearbeitet. Die massiven Stangen wurden entfernt bzw. verkleidet. Ähnlich wie zuvor in den kleinen Gehegen geschehen.
- Beim letzten mal vergessen: die Kronentaube sitzt nun bei den Balistaren.
(09.12.2017, 13:38)
Patrick Marburger:   Von heute:
Das JAZ ist zu, das alte Menschenaffenhaus wieder offen. Das Interimsquartier ist sch├â┬Ân geworden, f├â┬╝r viele sogar eine Verbesserung.
Es gibt ein zweites Jungtier bei den S├â┬Ąbelantilopen.
├â┬ťberall Weihnachtsdeko, wie an Halloween...
Im Gehege der Flusspferde wird Farbe ausprobiert, soll wohl gestrichen werden.
(02.12.2017, 12:18)
Patrick Marburger:   Von heute und den letzten Besuchen:
- Im JAZ wurde der Schaubr├â┬╝ter und die zugeh├â┬Ârigen Anlagen ger├â┬Ąumt, in anderen Gehegen stehen Transportboxen. Grund ist lt. Randnotiz der HP der baldige Umzug der Tiere ins Alte Menschenaffenhaus, damit das JAZ (neuerdings eigentlich S├â┬╝damerika-Haus) saniert werden kann. Australien wird also noch l├â┬Ąnger dauern als gedacht. Aber die diesbez├â┬╝gliche Informationspolitik ist aktuell eh unterirdisch,
- Bei den Katzenhaien und deren Mitbewohner sind gerade zahlreiche Jungtiere zu sehen.
- Es sind nur noch zwei Fetzenseenadeln zu sehen.
- Durch den heutigen Starkregen tr├â┬Âpfelte es im Besucherbereich vor den Gorillas kontinuierlich, sodass sich eine kleine Pf├â┬╝tze bildete.
- Forscher der Universit├â┬Ąten von Utrecht und Pisa beobachten aktuell Orangs, Gorillas und Bonobos.
- Panzernashorn Sani versuchte intensiv einem in ihrer Innenbox aufgeh├â┬Ąngtem Ball, den sie mit der Oberlippe bewegte, Futter zu entlocken.
(25.11.2017, 14:55)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wilhelma-in-stuttgart-halloween-soll-zahmer-werden.44147300-33b1-4150-9811-615971103e68.html

Probleme hat die Welt!
(13.11.2017, 17:56)
Rainer Hillenbrand:   Oje. Vielen Dank f├â┬╝r die Aufkl├â┬Ąrung. Vielleicht schaffens ja die Schneeleoparden n├â┬Ąchstes Jahr schon ins vergr├â┬Â├â┬čerte Gehege, au├â┬čerdem gibts etliche Tierarten in der Wilhelma die ich immer gern sehe, wie z.b. Schabrackentapire. Nachdem ich au├â┬čer in Heidelberg anschlie├â┬čend auch bei Freunden in Stuttgart bin, wird wohl ein Besuch f├â┬Ąllig sein.
(02.11.2017, 21:57)
Patrick Marburger:   Schwierige Frage. In den letzten Monaten hat sich ├â┬╝berhaupt nichts getan, da der Beton Probleme macht. Welche Firma hier schuld ist (also zahlt) ist unklar, seitdem dieser Streit da ist wird nicht mehr gearbeitet. Die Wilhelma ist sich aber sicher nicht auf der Rechnung sitzen zu bleiben. Der (noch nicht begonnene) Innenausbau soll weitgehend in Eigenarbeit erfolgen. Dies spart Geld, kostet aber Zeit. Dass es trotzdem einen offiziellen Termin gibt (urspr├â┬╝nglich m├â┬╝sste das mal Fr├â┬╝hjahr 2016 gewesen sein) w├â┬╝sste ich nicht.
Ich hoffe mal Ihnen trotzdem etwas geholfen zu haben...
(01.11.2017, 22:18)
Rainer Hillenbrand:   Hallo Herr Marburger! Da Sie offensichtlich der Wilhelma-Experte vor Ort sind, h├â┬Ątte ich (wenn m├â┬Âglich) gerne von Ihnen etwas zum aktuellen Stand des neuen Vogel- und Kleins├â┬Ąugerhauses erfahren. Nachdem ja schon eine ganze Weile gebaut wird, w├â┬Ąre doch anzunehmen, da├â┬č es n├â┬Ąchstes Jahr was wird mit der Er├â┬Âffnung? Nachdem ich zuletzt 2015 in der Wilhelma war, w├â┬╝rde ich n├â┬Ąchstes Jahr mal wieder ├â┬╝ber die Schw├â┬Ąbische Alb von Augsburg aus gen Stuttgart + Heidelberg ziehen. Vorausgesetzt man wird fertig, in Stuttgart...
(01.11.2017, 20:15)
Patrick Marburger:   Von heute:
Das letzte Wei├â┬čgesichts-Seiden├â┬Ąffchen (0,1- schon sehr alt) verstarb, es hatte einen Tumor.
Im Gehege der Pinguine wird mit einem Presslufthammer der Boden des Landtteils aufgebrochen. Die Tiere sind dennoch im Gehege. Im Gegenteil zu den K├â┬Ąngurus wirkten sie sogar ganz entspannt.
(24.10.2017, 12:56)
Patrick Marburger:   Von heute:
Für die neue Schneeleopardenanlage stehen bereits die "Masten" für eine Netzkonstruktion. Scheint die gleiche wie u.a. beim neuen Menschenaffenhaus zu sein (https://www.heinze.de/architekturobjekt/wilhelma-stuttgart-menschenaffenanlage/12524741/).
Bei Vikunjas und Fetzenseenadeln sah ich nur noch zwei Exemplare.
Es gibt nun eine weitere Anakonda, deutlich kleiner als das bereits vorhandene Exemplar.
Die Kleinen Kudus standen heute direkt an der Glaseinsicht, die nicht aus Glas ist. So mutig habe ich die Tiere noch nie erlebt.
Auch das neue S├â┬╝├â┬čwasserkrokodil wird mutiger, erstmals sah ich es an Land und nicht nur im Wasser unter dem Besuchersteg,
(21.10.2017, 19:41)
Klaus Schueling:   Wilhelma - PM vom 18. Oktober:

Flusspferd-Haltung der Wilhelma endet nach 50 Jahren

Mike soll künftig in Tschechien für Nachwuchs sorgen

Nach 50 Jahren ist am Dienstagmorgen, 17. Oktober 2017, die Haltung von Flusspferden in der Wilhelma mit der Abreise des Bullen Mike zu Ende gegangen. Nachdem er sich zun├â┬Ąchst in Ruhe mit seiner Transportkiste vertraut gemacht hatte, kam er am Abend wohlbehalten in der neuen Heimat an, wo einer seiner vertrauten Pfleger ihm die Eingew├â┬Âhnung erleichtern wird. Das in Stuttgart nach dem Tod seiner langj├â┬Ąhrigen Gef├â┬Ąhrtin Rosi zuletzt alleinstehende Tier soll k├â┬╝nftig in Tschechien weiter zur Erhaltung seiner Art beitragen. ?Auch wenn wir uns nur sehr ungern von ihm trennen, ist das die bestm├â┬Âgliche Entscheidung f├â┬╝r ihn selbst und die Flusspferde in Europa allgemein?, betonte die stellvertretende Wilhelma-Direktorin Marianne Holtk├â┬Âtter. Der Koordinator f├â┬╝r das Flusspferd-Zuchtprogramm in europ├â┬Ąischen Zoos hatte die Empfehlung gegeben, Mike in den Zoo Dv?r Kr├â┬ílov├â┬ę zu geben. Dort haben die Flusspferde eine gro├â┬če Freianlage mit eigenem See zur Verf├â┬╝gung. ?Mike soll in den n├â┬Ąchsten Monaten schrittweise mit den beiden K├â┬╝hen in Dv?r zusammengew├â┬Âhnt werden?, sagt Holtk├â┬Âtter. ?Am sogenannten Schmusegitter wird beobachtet, wie die Tiere aufeinander reagieren, wobei sie vorl├â┬Ąufig noch voneinander getrennt bleiben.? Mikes Gene sind in der europ├â┬Ąischen Flusspferdpopulation noch unterrepr├â┬Ąsentiert, Nachwuchs ist daher f├â┬╝r die Zukunft durchaus erw├â┬╝nscht.

In den Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart waren 1967 zuerst die Zwergflusspferde Hannibal und Nelli eingezogen. 1968 kamen dann die Gro├â┬čen Flusspferde Rosi und Egon hinzu. Nachdem der Bulle 1988 starb, folgte 1989 Mike aus dem Zoo von Antwerpen als Zuchtpartner. Vier Nachzuchten von Rosi und Mike wurden im Lauf der Jahre an andere Zoos abgegeben. Nachdem Rosi im vergangenen Dezember mit 49 Jahren altersbedingt einem multiplen Organversagen erlag, war Mike im Flusspferdhaus auf sich allein gestellt. Der freundliche Bulle genoss die Streicheleinheiten seiner Pfleger umso mehr. Da mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen ├â┬╝ber die Lebensweise und Bed├â┬╝rfnisse dieser geselligen Gro├â┬čs├â┬Ąugetiere auch die Anforderungen an ihre Haltung im Zoo gewachsen sind, ist es der Wilhelma nicht mehr m├â┬Âglich, in das 50 Jahre alte Haus neue Flusspferde aufzunehmen. Die logische Konsequenz war, Mike weiterzuvermitteln und das Geb├â┬Ąude f├â┬╝r kleinere Tierarten zu nutzen. Ende August ist mit Ketiga ein erster Schabrackentapir eingezogen. Ein zweiter soll noch in diesem Herbst folgen.

Das Flusspferd-Kapitel ist f├â┬╝r die Wilhelma damit bis auf weiteres abgeschlossen. Vielleicht gibt es eine Fortsetzung, falls die Idee der ?Flusspferde am Neckar? aufgegriffen werden sollte. Wenn nach der Inbetriebnahme des Rosensteintunnels die Neckartalstra├â┬če von vier auf zwei Spuren reduziert wird, k├â┬Ânnte am Neckarufer gegen├â┬╝ber der Wilhelma gerade genug Platz f├â┬╝r eine Anlage f├â┬╝r Zwergflusspferde freiwerden. Diese ├â┬ťberlegung ist bislang jedoch nur ein Gedankenmodell.
(18.10.2017, 11:57)
Patrick Marburger:   Mike ist jetzt schon auf dem Weg nach Tschechien. Gute Reise!
(17.10.2017, 10:07)
Oliver Muller:   @Sacha: Einverstanden, dann aber auch noch ein Aquarium mit Nemo und Dorie (oder wie immer das Vieh hei├â┬čt) ;-)))
(15.10.2017, 23:46)
Sacha:   @Oliver M├â┬╝ller: :-) :-) Du hast noch die begehbare Katta-Anlage vergessen...
(15.10.2017, 20:32)
Oliver Muller:   @Sacha: Dann tu noch je eine Anlage f├â┬╝r Erdm├â┬Ąnnchen, Pinguine und Zwergotter dazu und schon machst du einem ?richtigen Zoo? ernsthafte Konkurrenz ;-)))
(15.10.2017, 19:28)
Sacha:   Jungs, ich nehme an, ihr macht Spass: Selbst ich als Elefantenfan gehe nicht in einen Zoo, NUR um Elefanten anzuschauen. Das funktioniert nicht, zumindest nicht in Europa. Meines Wissens kommt auch ein Wendell Huber mit seiner Elefantenshow gerade mal so durch. Die Wilhelma w├â┬╝rde - zumindest an ihrem Hauptstandort - ein Zugpferd verlieren. Und wer schaut sich erst alle anderen Exoten an und reist dann mit der ganzen Familie noch kilometerweit nach JWD?- Eben. Der Bau (und Unterhalt) einer Elefantenanlage ist auch wesentlich kostspieliger (unabh├â┬Ąngig vom Architekten) als der eines Stalls f├â┬╝r Hinterw├â┬Ąlder-Rinder. Ein Schaubauernhof in einer Kleinstadt k├â┬Ânnte selbstragend bewirtschaftet werden, eine MODERNE (=naturnah gestaltete) Elefantenanlage nicht. Nicht zu vergessen die Verkehrsanbindung in Klein-Hintertupfing. Die m├â┬╝sste auch erst mal f├â┬╝r riesige Betr├â┬Ąge erstellt werden, w├â┬Ąhrend sie bei der Wilhelma schon besteht. Kurz: Es w├â┬Ąre eine Lose-Lose-Situation.

Wenn Ihr aber meint, man sollte in Stuttgart generell etwas mehr auf die "Zoobau-F├â┬Ąhigkeiten" eines Architekten achten, habt Ihr meine vollste Zustimmung.
(15.10.2017, 10:21)
Oliver Muller:   Das w├â┬Ąre doch mal was. Eine Au├â┬čenstelle mit Elefanten-Zuchtanlage (vielleicht sogar f├â┬╝r beide Arten), Ponyreiten, Streichelgehege, Spielplatz und Pommesbude irgendwo auf der Schw├â┬Ąbischen Alb. Das k├â┬Ânnte auch sicher Publikum anziehen.
(15.10.2017, 09:11)
Michael Mettler:   @Sacha: Doch, k├â┬Ânnte man. Denn egal, ob in der Wilhelma oder in Klein-Hintertupfing, der neue Elefantenkomplex m├â┬╝sste so oder so aus dem Boden gestampft werden, und wahrscheinlich bek├â┬Ąme man f├â┬╝r das gleiche Geld auf dem Lande sogar mehr (z.B. Fl├â┬Ąche) als mitten in der Gro├â┬čstadt, wo ein Teil der Investition zudem vermutlich auf dem Konto "Architektendenkmal" landen w├â┬╝rde.

Warum also nicht die Haltung einer Elefanten-Zuchtgruppe aus der Wilhelma auf eine andere landeseigene Fl├â┬Ąche auslagern? Ein solches Projekt im Stuttgarter Umland w├â┬╝rde sicher mehr Publikum anziehen als ein "Schulbauernhof einer Kleinstadt", und m├â┬Âglichst viel Publikum braucht man sowohl f├â┬╝r Elefanten als auch f├â┬╝r seltene Haustierrassen, um dem Anspruch der Wissensvermittlung gerecht werden zu k├â┬Ânnen. Und der Wilhelma-Bauernhof veranschaulicht auf gleicher Fl├â┬Ąche erheblich mehr Biodiversit├â┬Ąt als eine Elefantenanlage....
(15.10.2017, 08:37)
Sacha:   Der Z├â┬╝richer (wer sich nicht bei uns blamieren will, schreibt Z├â┬╝rcher, ohne i) Zoo ist gem├â┬Ąss der Neckar Chronik also "gerade dabei, ein grosses neues Bauernhofareal zu errichten"? So, so. Also ich weiss von einer Lewa Savanne und einem Australienhaus, aber nichts von einem neuen Bauernhofareal. Oder ist das als Zusatz zur Savanne geplante Gehege f├â┬╝r Dahomeyrinder gemeint? Das w├â┬Ąre dann aber doch ein wenig ├â┬╝bertrieben....

Zur Wilhelma: Seltene Haustier-Rassen kann man auf jedem Schulbauernhof einer Kleinstadt zeigen. Elefanten nicht.
(14.10.2017, 22:29)
Patrick Marburger:   @Michael Mettler: klar so wirklich macht meine Variante keinen Sinn. Ist mehr die Hoffnung, dass ich in einigen Jahren nicht von einem Banteng auf die H├â┬Ârner genommen werde oder die Besucher den hundertsten Hirsch totgef├â┬╝ttert haben (;
(08.10.2017, 20:06)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Aber warum dann Fotos von Hirschen an Holzgatterz├â┬Ąunen, sogar bei der F├â┬╝tterung durch Besucher? An einer Stelle ist ja auch ein Rind (Yak? L├â┬Ąsst sich leider nicht vergr├â┬Â├â┬čern) zu sehen, das gerade einen mit Holz umfriedeten Pferch verl├â┬Ąsst. Was soll dieses Bild dann demonstrieren?

Allenfalls k├â┬Ânnte ich mir noch vorstellen, da die Huftieranlage an einer Stelle durch einen scheinbar blind endenden Besucherweg "eingeschnitten" ist, dass diese Engstelle im Gehege durch ein Holzgatter so abgetrennt werden soll, dass die Rinder auf die eine H├â┬Ąlfte beschr├â┬Ąnkt werden und die Hirsche beliebig hin und her wechseln k├â┬Ânnen. Dann k├â┬Ânnte man tats├â┬Ąchlich das Hirschgehege begehbar machen, und der blind endende Weg w├â┬Ąre vielleicht die Zuwegung zur Zugangsschleuse.
(08.10.2017, 19:18)
Patrick Marburger:   Ich dachte (bei der Visualisierung mit der Person mit Mistgabel), dass man eine m├â┬Âglichst unauff├â┬Ąllige Abgrenzung w├â┬╝nscht (vielleicht ├â┬Ąhnlich wie in Rotterdam).
(08.10.2017, 18:22)
Michael Mettler:   Eine begehbare Hirschanlage w├â┬╝rde ich ja gar nicht anzweifeln, aber wenn die Hirsche mit gro├â┬čen Rindern vergesellschaftet werden sollen, d├â┬╝rfte das f├â┬╝r den Besucher schon etwas kitzliger werden...
(08.10.2017, 17:58)
Gudrun Bardowicks:   Vielleicht will man ja nur Mesopotamische Damhirsche oder Vietnam-Sikahirsche zeigen. Diese Arten kann man mit Sicherheit auch in begehbaren Anlagen pr├â┬Ąsentieren. Dar├â┬╝berhinaus kenne ich aus den Niederlanden auch begehbare Anlage f├â┬╝r Hirschziegenantilopen und Axishirschen bzw. Sikawild. So etwas sollte auch in der Wilhelma m├â┬Âglich sein. Allerdings m├â┬╝sste man dann wohl eine sehr viel gr├â┬Â├â┬čere Anlage f├â┬╝r asiatische Hirsche und Antilopen planen als die auf der eingestellten Planungsskizze dargestellte. Dar├â┬╝berhinaus bin auch ich der Meinung, dass die Huftieranlagen gr├â┬Â├â┬čer als die Tigeranlagen sein sollten, da Huftiere f├â┬╝r ihr Bewegungsbed├â┬╝rfnis sehr viel mehr Platz als Tiger ben├â┬Âtigen. Auf der Planungsskizze wirken die Tigeranlagen riesig.
(08.10.2017, 17:35)
Michael Mettler:   Ich r├â┬Ątsele anhand der Fotos und Visualisierungen, ob das Gehege f├â┬╝r Rinder und Hirsche begehbar angedacht sein soll. Vielleicht soll der Jugendliche mit der Mistforke im Vordergrund der Visualisierung auch nur einen Tierpfleger symbolisieren, aber es wurden ja auch Fotos benutzt, die Besucher beim F├â┬╝ttern von Hirschen an einem Holzgatter zeigen sowie Hirsche, die unter einem solchen Gatter hindurch zwischen Wiese und Weg (wirkt jedenfalls wie einer) wechseln k├â┬Ânnen. Oder sollen die Fotos das Streichelgehege der asiatischen Haustiere illustrieren und die Architekten kennen den Unterschied zwischen Ziege/Schaf und Hirsch nicht...?

Im Vergleich mit bereits bestehenden Gehegen w├â┬Ąre die Tigeranlage ungef├â┬Ąhr so gro├â┬č (wenn nicht gar gr├â┬Â├â┬čer) wie Giraffen- und Zebra-Anlage zusammen.
(08.10.2017, 16:50)
Sacha:   Ich kann nur hoffen, dass das "nur einer der eingereichten Entw├â┬╝rfe" ist und das er nicht den Zuschlag erh├â┬Ąlt. Die Firma sprenger von der Lippe scheint mir jetzt nicht wirklich viel Erfahrung in Sachen Zoobauten zu haben...

(08.10.2017, 09:53)
Patrick Marburger:   Ist das jetzt eigentlich "nur" eine der eingerechten Entw├â┬╝rfe oder soll das wirklich realisiert werden?

Nachtrag:
Warum auch immer ist die Nachzucht der Kaimane nicht mehr zu sehen, daf├â┬╝r sind die beiden Fransenschildkr├â┬Âten wieder da.
(07.10.2017, 20:28)
Michael Mettler:   Verstehe ich den Entwurf richtig - die Tiger sollen mehr Gehegefl├â┬Ąche bekommen als die Rinder und Hirsche?
(07.10.2017, 19:49)
Patrick Marburger:   http://www.sprengervonderlippe.de/projekte/neuer-asienteil-wilhelma-stuttgart/

Eben diese Planung des Asienteils zuf├â┬Ąllig gefunden, schaut interessant aus. Das entsprechende B├â┬╝ro hat lt. der verlinkten Seite auch einiges in Artis (Amsterdam) realisiert.
(07.10.2017, 19:22)
Patrick Marburger:   Von heute:
Es gibt mal wieder neue Ferkel.
Bei den Stelzvogelwiesen kam auch ein gro├â┬čer Ast herunter, aber keinerlei Sch├â┬Ąden.
Fetzenseenadeln sah ich heute nur noch drei (von ursprünglich acht), ich hoffe mal, dass da noch was hinter den Kulissen sitzt.
So es denn klappt den Stuttgarter in spe mal anbei, die Aufnahme entstand im M├â┬Ąrz.
(07.10.2017, 17:46)
Patrick Marburger:   Vorrausichtlich am 17.10 geht es f├â┬╝r Maik nach CZ. Seit gestern steht die Kiste.
Die Orangs waren übrigens sogar schon draussen.
(06.10.2017, 20:06)
Patrick Marburger:   Am 24.09. gab es ein Jungtier bei den Faultieren.
Es gibt ein 2.5 Wochen altes Jungtier bei den S├â┬Ąbelantilopen. Mutter ist Isis....
Der neue Tapir ist wohl noch sehr sch├â┬╝chtern. Gerade die Stra├â┬če und die Besucher sind ein Problem. Bald kommt wohl eine 14 Monate alte Nachzucht aus Rotterdam. Ebenfalls 1.0; irgendwann sollen die beiden ein Weibchen bekommen.
Elefanten:
Der Wettbewerb ist um. Es gab 10 Bewerber. 5 von ihnen werden im Dezember eine Stegreifplanung vorlegen. Mit einem davon wird 2018 geplant. 2019 geht das Ganze in den Landtag. 2020 geht es los.
(06.10.2017, 18:19)
Jana Mueller:   Nyota war mehrfach mit Shomari zusammen, Ibina habe ich mit ihm noch nicht gesehen, was aber auch nicht zwangsl├â┬Ąufig hei├â┬čen muss, dass er nicht mit ihr zusammen war. Epena soll keine Jungtiere mehr bekommen soweit ich wei├â┬č.
(25.09.2017, 10:05)
Justus Bauer:   Haben Sie zuf├â┬Ąllig ein Bild von den beiden.
Zur Identifizierung:
Ibina- Hellste und Gr├â┬Â├â┬čte
Nyota- Dunkel am K├â┬Ârper und kurze Beine
Epena- im Gesicht sehr dunkel
(24.09.2017, 10:17)
Patrick Marburger:   Ja, man sieht ihn regelm├â┬Ą├â┬čig mit weiblicher Gesellschaft. Aber mehr wei├â┬č ich leider nicht. Bin diesbez├â┬╝glich mit den Individuen nicht fit.
(23.09.2017, 21:06)
Justus Bauer:   Im Fr├â┬╝hling kam Okapibulle Shomari in den Zoo. Wei├â┬č jemand, ob und mit welchen K├â┬╝hen er bisher Kontakt hatte?
(23.09.2017, 20:39)
Patrick Marburger:   Von heute:
Beim Krokodil kein Glück gehabt. Es lebt im (Bin Eingang aus gesehen) rechten Abteil.
Seit dem 22.09. sind die Orang-Utans im neuen Haus. Im oberen Gehege der Gorilla.
Geparden gesehen. Scheint alles okay zu sein.
(23.09.2017, 12:33)
Patrick Marburger:   Also unter der Pr├â┬Ąmisse, dass Freshi = S├â┬╝├â┬čwasserkrokodil.
(18.09.2017, 21:18)
Patrick Marburger:   Gem├â┬Ą├â┬č Bildern auf der HP und Ausschlussverfahren in einer der beiden schmalen Seitenabteile der Halle. Ob man (wenn es mal zwei sind) die beiden Abteile unter dem Steg hindurch verbinden k├â┬Ânnte w├â┬Ąre spannend.
(18.09.2017, 21:17)
Holger Wientjes:   Wo ist das Freshie denn untergebracht?
(18.09.2017, 21:13)
Patrick Marburger:   Bei Leistenkrokodile ist es wohl recht schwierig die Nachzuchten unterzubringen, da gro├â┬č und nicht wirklich bedroht. Dar├â┬╝ber ob mit denen nun gez├â┬╝chtet werden soll h├â┬Ârt man widerspr├â┬╝chliches. Zitat bei Er├â┬Âffnung der umgestalteten Halle von Prof. Jauch: "Ich m├â┬Âchte Krokodil in der Wilhelma schl├â┬╝pfen sehen".
(18.09.2017, 20:27)
Patrick Marburger:   Das ging schneller als gedacht! Der urspr├â┬╝nglich Plan (Sunda-Gavial) scheiterte mutma├â┬člich an der "draufsicht".
(18.09.2017, 16:27)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
Nach den beiden kleineren Innengehege der Bonobos k├â┬Ânnte jetzt das gr├â┬Â├â┬čte an der Reihe sein. Zumindest ist es leer. Allerdings steht da nur etwas von "Sandstrahlarbeiten", vielleicht erfolgt die gro├â┬če Sanierung also erst n├â┬Ąchsten Sommer. So viel ist mit dem Au├â┬čengehege in den n├â┬Ąchsten Monaten ja auch nichts.
Die kleine Au├â┬čenanlage der Gorillas wurde mit einem Baumstamm aufgewertet. Vorzeichen f├â┬╝r den Einzug der Orangs?
Irgendwas scheint bei den Geparden los zu sein, diese und letzte Woche sah ich keine. Es waren sogar alle Schieber zu.
Eine Voliere auf den Subtropenterrassen wird umgestaltet. Sieht fast mehr nach Affe als nach Vogel aus- w├â┬Ąre aber echt klein. Langfristig m├â┬╝ssen die Volieren zwecks Sanierung eh weg, ob es also ein Interimsquartier f├â┬╝r die Totenkopf├â┬Ąffchen gibt?
Falls noch nicht genannt: Zwillinge vom 24.08. bei den Zwergseiden├â┬Ąffchen. Die WG scheint gut zu laufen.
Seit vorgestern gibt es mal wieder Ferkel bei den Schw├â┬Ąbisch H├â┬Ąllischen.
(17.09.2017, 17:13)
Nikolas Groeneveld:   @Patrick Marburger: vielen Dank, f├â┬╝r die zahlreichen Fotos
(06.09.2017, 18:45)
Patrick Marburger:   Die einzigen Informationen zum Tapir. Ich hoffe sehr, dass noch gr├â┬Â├â┬čere Tafeln und/oder Infos zum Individuum folgen.
(06.09.2017, 09:03)
Patrick Marburger:   Die andere Innenanlage, diesesmal schon nach Einzug des Tapirs.
(06.09.2017, 09:01)
Patrick Marburger:   Neuer Versuch
(06.09.2017, 08:58)
Patrick Marburger:   Au├â┬čenanlage. Ich glaube eher nicht, dass er schon raus darf. Ist f├â┬╝r ihn ja auch v├â┬Âllig neu?! Der "Kratzbaum" ist neu.
(06.09.2017, 08:46)
Patrick Marburger:   Eines der beiden nahezu identischen Innengehege. Die Holzverkleidung ist neu, der mit Matten ausgelegte Bereich wurde vergr├â┬Â├â┬čert.
(06.09.2017, 08:41)
Patrick Marburger:   Detail
(06.09.2017, 08:39)
Patrick Marburger:   Besucherbereich im Haus
(06.09.2017, 08:38)
Patrick Marburger:   Eingangsbereich (Hirscheber-Seite)
(06.09.2017, 08:36)
Nikolas Groeneveld:   @Patrick Marburger: Danke, f├â┬╝r das Foto vom Neuank├â┬Âmmling.
Haben sie Fotos, die die Innen-und Au├â┬čenanlage f├â┬╝r den Tapir zeigen?
Ich kenne ├â┬Ąltere Bilder der Anlage, falls da noch jemand welche greifbar hat, auch die w├â┬Ąren f├â┬╝r mich interessant.
Besonders interessant w├â┬Ąre f├â┬╝r mich aber, ob der Bereich f├â┬╝r die Tiere in irgendeiner Weise umgestaltet wurde.
Auch ├â┬╝ber n├â┬Ąhere Infos zum umgestalteten Besucherbereich an der Tapir-Anlage w├â┬╝rde ich mich sehr freuen.
(05.09.2017, 22:51)
Patrick Marburger:   Von heute:
Die Zahl der K├â┬╝ken bei den Flamingos hat sich auf 10 erh├â┬Âht. Ich rechne nicht mit weiteren Schlupfen.
Es gibt zwei Fohlen bei den Zebras, allerdings noch im Absperrgehege.
Der Tapir ist schon zu sehen und hat sich offensichtlich gut eingelebt.
(02.09.2017, 14:59)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ruehrende-szenen-in-stuttgarter-wilhelma-aeffin-macht-die-tagesmutter-fuer-goldkopfloewenaeffchen.253451f6-5650-46ba-be1f-1511c2a81f41.html

Neben der schirr unertr├â┬Ąglich ausf├â┬╝hrlichen Berichterstattung ├â┬╝ber die Restaurants (man lerne, dass das Gondwanaland 2015 er├â┬Âffnete) auch mal was interessantes dank Sommerloch.
(26.08.2017, 15:53)
Patrick Marburger:   @ Maximilian Schulz: ich glaube eher nicht, dass die Tapire (oder erst einmal der Tapir) schon da sind. Die Anlagen und der Besucherbereich wurde extra umgestaltet und ein Hinweisschild angebracht, dass "nun der Transport geplant" werde.
Die Umbenennung des JAZ freut mich insofern, als dass das Geb├â┬Ąude dann ja wohl erhalten bleiben wird. Die Greifstachler sind leider nicht mehr. Bis zum Schluss gab es neben dem P├â┬Ąrchen im jetzigen Gehege der Drills ├â┬╝brigens ein Nachzuchttier hinter den Kulissen im JAZ. Wohin die Tiere abgegeben wurden habe ich nie richtig heraus bekommen. Zoos in Frankreich, Schweden und Deutschland hie├â┬č es einmal. Ganz s├â┬╝damerikanisch ist das JAZ noch nicht. Bei den V├â┬Âgeln sollte die Umstellung leicht sein, beim Vari wird man wohl das Ableben des Tieres abwarten und f├â┬╝r die Drills hoffe ich ohnehin auf einen baldigen Aus- oder Umzug.
(26.08.2017, 11:03)
Maximilian Schulz:   @PatrickMarburger: Sind die Tapire schon da?
Im Newsletter der Freunde und F├â┬Ârderer findet sich hier (http://www.foerderer-der-wilhelma.de/wp-content/uploads/2017/08/17-08-14_Wilhelma_Plan_Seite_1.jpg) ein neuer Gel├â┬Ąndeplan, nach 2009/10 erstmals wieder mit Tapirbildchen auf betreffendem Gehege versehen.
Zudem: Hinweis, dass JAZ jetzt "offiziell" zum S├â┬╝damerikahaus wird (http://www.foerderer-der-wilhelma.de/newsletter-august-2017/). Da h├â┬Ątte man die drei Greifstachler gut behalten k├â┬Ânnen (oder leben die noch "hinter den Kulissen")...?
(26.08.2017, 09:29)
Patrick Marburger:   http://www.bild.de/regional/stuttgart/zoo/zoff-52912218.bild.html

Der Pachtvertrag für die Gastronomie wird neu ausgeschrieben. Neben diesem Artikel gibt es auf der Wilhelma HP auch die offizielle PM.
Beim obigen Artikel entdeckt: "Volker He├â┬č (52), der stellvertretende Zoo-Direktor". Wei├â┬č jemand was dazu?
(20.08.2017, 14:00)
Patrick Marburger:   http://www.swp.de/ulm/nachrichten/stuttgart/gefiederte-exoten-15578208.html

Baumk├â┬Ąngurus in der Nachttierabteilung des Maurischen Landhauses?!

Von den letzten Besuchen:
Es gibt einen dritten Tigerpython, diesesmal ein wildfarbenes Exemplar von 3,25 m.
Gem├â┬Ą├â┬č Aushang wird nun der Transport des Tapirs geplant.
Die Dscheladas sind schon wieder weg, hoffentlich sind sie gut in ihrer neuen Heimat angekommen.
Beim Kleins├â┬Ąugerhaus tut sich seit L├â┬Ąngerem absolut nichts.
(14.08.2017, 16:36)
Patrick Marburger:   Von heute:
Bei den Flamingos gibt es mehrere Küken.
Der Welttigertag wurde heute mit Infost├â┬Ąnden vor dem Tigertrakt des Raubtierhauses begangen. Informative Plakate, recht ansprechend wirkende Aktionen f├â┬╝r Kinder und passende Kleinigkeiten (Schokolade, Magnete, Postkarten) zum Erwerb zugunsten von Artenschutzprojekten.
Der Einzug eines Tapirs scheint unmittelbar bevor zustehen. Die Gestaltungen im Besucherbereich (innen) ├â┬Ąhnelt der der L├â┬Âwen. Schaut also ansprechend aus (vor allem im Vergleich zum nackten Beton!), bietet allerdings nicht viel Platz f├â┬╝r Infoschilder. Au├â┬čen hat sich nicht viel getan. Maik ist immer noch da.
Die Orang-Utans "verschob man um eins nach oben". Also steht jetzt der untere Bereich abgesehen von den Dscheladas leer, der mittlere und der obere (langj├â┬Ąhrig Gorilla) wird von den beiden alten Damen bewohnt.
(29.07.2017, 18:17)
Patrick Marburger:   Aus den Stuttgarter Nachrichten zum Tot von Moritz: "Bekannt beim Stuttgarter Publikum ist auch die Gorillafrau Mimi. Auch sie geh├â┬Ârt zu den Charakterk├â┬Âpfen und ist noch ein Wildfang. Man sch├â┬Ątzt das Alter von Mimi auf etwa 54 Jahre. Die normale Lebenserwartung von Schimpansen liegt zwischen 50 und 60 Jahren."
Nun ja...
(20.07.2017, 17:15)
Wilhelma:   Orang-Utan Moritz mit 24 Jahren an schwerer Lungenerkrankung gestorben

Er geh├â┬Ârte zu den Charakterk├â┬Âpfen der Wilhelma in Stuttgart. Orang-Utan Moritz mit seinem durch die kr├â┬Ąftigen Backenw├â┬╝lste kreisrunden Gesicht ist am Montag, 17. Juli 2017, gestorben. Zuletzt hatte er innerhalb kurzer Zeit sichtbar abgebaut. Er wirkte apathisch, zeigte am Sonntagabend Atembeschwerden und begann zu husten. ?Die Untersuchung mit einem Computer-Tomographen in einer Tierklinik hat eine schwere Lungenerkrankung ergeben, die nicht zu behandeln war?, erkl├â┬Ąrte Zootier├â┬Ąrztin Dr. Annika Weigold. Um ein l├â┬Ąngeres Leiden zu vermeiden, lie├â┬čen die Veterin├â┬Ąre den Affen schweren Herzens nicht mehr aus der Narkose aufwachen. Die Obduktion am Dienstag best├â┬Ątigte eine massive Lungenfellentz├â┬╝ndung und ergab Hinweise auf eine Herzschw├â┬Ąche. Labortests sollen den genauen Ursachen auf den Grund gehen und abkl├â┬Ąren, ob weitere Organe betroffen waren. Moritz wurde 24 Jahre und fast sieben Monate alt.

Geboren wurde er am 20. Dezember 1992 im M├â┬╝nchener Tierpark Hellabrunn. Seine Mutter starb bei seiner Geburt. Ein Jahr sp├â┬Ąter kam Moritz in den Zoologisch-Botanischen Garten nach Stuttgart, zun├â┬Ąchst zu anderen Orangkindern ins Jungtieraufzuchthaus. 1995 zog er ins Menschenaffenhaus nebenan um. Nach dem Tod des dominanten Orang-Utan-Mannes Buschi 2011 durchlief Moritz einen Entwicklungsschub, blieb jedoch ein ruhiger Typ, der den Weibchen viel Freiraum lie├â┬č.

Obwohl er mit mehreren Weibchen zusammenlebte, hat er nie Nachwuchs gezeugt. ?Das ist sehr bedauerlich, weil die Orang-Utans stark vom Aussterben bedroht sind?, sagte Dr. Marianne Holtk├â┬Âtter, die in der Wilhelma als zoologische Kuratorin f├â┬╝r die Menschenaffen zust├â┬Ąndig ist. ?Das hat uns im vergangenen Jahr bewogen, unsere beiden j├â┬╝ngeren Weibchen Sinta und Conny mithilfe des Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramms an Zoos mit anderen M├â┬Ąnnchen zu vermitteln ? in der Hoffnung, dass sie mit ihnen harmonieren und vielleicht doch zur Erhaltung der Art beitragen k├â┬Ânnen.? Sinta ist 23, Conny 28 Jahre alt.

In der Wilhelma leben jetzt noch die beiden ├â┬Ąlteren Orang-Utans Moni (39) und Carolin (43). Sie sind T├â┬Âchter vom legend├â┬Ąren Buschi, der mit 51 Jahren zu einem der ├â┬Ąltesten Sumatra-Orang-Utans in Europa wurde. Die beiden verbliebenen Orang-Damen, die ├â┬╝ber das zuchtf├â┬Ąhige Alter hinaus sind, sollen ihren Lebensabend in der Wilhelma verbringen d├â┬╝rfen. Daf├â┬╝r ziehen sie noch in diesem Jahr in das neue Menschenaffenhaus um, damit ihr bisheriges Domizil, das in die Jahre gekommene alte Menschenaffenhaus, grundlegend saniert werden kann.

Archivbild: Orang-Utan Moritz in der Wilhelma in Stuttgart. Foto: Hermann Vollmer
(19.07.2017, 10:38)
Patrick Marburger:   Der asiatische Bauernhof. Und in die Ecke (Strau├â┬č?) kommen auch Bantengs.
(17.07.2017, 18:26)
Oliver Muller:   Was wird eigentlich aus dem Areal zwischen Bauernhof und Bisongehege, wo jetzt der Rosensteintunnel gebaut wird?
(17.07.2017, 17:28)
Oliver Muller:   Zu erg├â┬Ąnzen w├â┬Ąre noch, dass ich trotz zwei "Besuchen" weder die Kakas, noch die Kune-Kunes gesehen habe, beides w├â┬Ąren f├â┬╝r mich (zumindest bewusst) Erstsichtungen gewesen.
(17.07.2017, 15:08)
Oliver Muller:   Vor einigen Tagen war ich - zum zweiten Mal nach meinem ersten Besuch in 2006 - in der Wilhelma und was mir am meisten auffiel war, dass sich dort mit Ausnahme des Baus des (schrecklich misslungenen) Hauses f├â┬╝r afrikanische Menschenaffen nichts wirklich Bemerkenswertes ver├â┬Ąndert hat. Anderswo nennt man das wohl Sanierungsstau und es ist gerade bei einem Zoo, der vom steinreichen Musterl├â┬Ąndle betrieben wird, wirklich entt├â┬Ąuschend (nat├â┬╝rlich nicht ├â┬╝berraschend, denn ich verfolge ja die Medien). Bleibt zu hoffen, dass Herr K├â┬Âlpin hier nun bald ans Umsetzen seiner Pl├â┬Ąne gehen kann und die Wilhelma endlich im 21. Jahrhundert ankommt.
Das Menschenaffen-Haus finde ich ganz entsetzlich - nicht das Konzept, auch nicht die Freianlagen, aber die Umsetzung mit Glas, Sichtbeton und Metall. Eine Tierpflegerin, die ich ansprach, wirkte auch nicht wirklich begeistert vom Haus, beteuerte aber, dass es nur f├â┬╝r die Besucher "wenig ansprechend" sei, es den Affen aber ganz toll gefiele. Ich muss gestehen, dass ich aufgrund der Fotos, die ich kannte, die Kritik hier im Forum ├â┬╝bertrieben fand, was sich aber, nachdem ich selbst in diesem merkw├â┬╝rdigen Bauwerk gestanden habe, eher ins Gegenteil verschoben hat. Dass es den Affen dort gut geht, glaube ich gerne, auch wenn ich mich frage, ob es nicht vielleicht doch auch einen psychologischen Effekt hat: wir wissen aus der Forschung, dass Farben einen erheblichen Einfluss auf die menschliche Psyche haben. Warum sollte das bei Menschenaffen grundlegend anders sein? Ich k├â┬Ânnte mir schon vorstellen, dass auch Affen das grau in grau nicht wirklich als positiv erleben. Leider ist laut der Pflegerin auch keine ├â┬änderung in der Gestaltung des Hauses geplant.
Ansonsten ist ja wirklich auff├â┬Ąllig, dass die Wilhelma baustiltechnisch quasi dreigeteilt ist: unten der wundersch├â┬Âne historische Teil, in der Mitte und entlang der Pragstrasse der Betonteil und im oberen Teil das ewige Provisorium, das wirkt, als sei es gebaut worden, um notfalls ├â┬╝ber Nacht abgebaut werden zu k├â┬Ânnen. Ihr merkt schon, die Wilhelma ist nicht wirklich mein Lieblingszoo, auch wenn ich ihr nat├â┬╝rlich nur das Allerbeste f├â┬╝r die Zukunft w├â┬╝nsche und fest die Daumen dr├â┬╝cke, dass nun bald alles besser wird und sich rasch weiter entwickelt. Die Planungen finde ich im Gro├â┬čen und Ganzen zumindest sehr vielversprechend, jetzt kommt es dann auf die Umsetzung an.

(17.07.2017, 14:35)
Patrick Marburger:   Ein bedrohter Hirsch aus Asien soll zu den Bantengs. Sika h├â┬Ârte man schon (Presse?), vermutlich dann die Vietnam-Sikas.
Die Elefanten mit anderen Arten zu vergesellschaften würde ich reizvoll finden, aber davon war noch nie die Rede.
(10.07.2017, 17:15)
W. Dreier:   Aber woher nehmen! Der Import d├â┬╝rfte unm├â┬Âglich sein.
(09.07.2017, 22:36)
Michael Mettler:   @Oliver M├â┬╝ller: Dann lieber Yaks, damit wenigstens auch Normalbesucheraugen Unterschiede finden... ;-) Wird ja offenbar - siehe Kaschmirziege/H├â┬Ąngebauchschwein - ohnehin ein "Asien-im-weitesten-Sinne-Bauernhof".

Ich bleibe dabei: Lieber nur ein S├â┬╝dostasien-Streichelgehege (z.B. H├â┬Ąngebauchschweine, H├â┬Ąngeohrziegen, H├â┬╝hner) an der angedachten Stelle, was besser zu den benachbarten Tierarten passt und daf├â┬╝r Verlegung des "richtigen" Bauernhofes auf die Fl├â┬Ąche der S├â┬╝damerikawiese. Dann w├â┬Ąre im Asienbereich durch Verzicht auf eine domestizierte Rinderform an dieser Stelle ggfs. noch Platz f├â┬╝r weitere Wildtiere, z.B. eine ebenfalls einigerma├â┬čen thematisch zum Umfeld passende tropische Hirschart (oder sollen Hirsche mit auf die Elefantenanlage?).
(09.07.2017, 22:34)
Oliver Muller:   Wie w├â┬Ąre es mit Balirindern im Vergleich zum Banteng?
(09.07.2017, 21:54)
Patrick Marburger:   Zum Bauernhof: Ich fand das alte Konzept auch ansprechend. Wirklich konsequent war es aber nie und durch einige geplante/erfolgte Haltungsaufgaben wird es auch nicht besser. Ausschlaggebend war dies aber nie, Elefanten will man eben: koste es was es wolle! Frankfurt wird hier ├â┬╝brigens stets als negativ Beispiel angef├â┬╝hrt. Ich sehe Frankfurt ja eigentlich eher als positives Beispiel, aber gut. (vergleichen kann man die beiden Zoos ohnehin nicht)
(09.07.2017, 19:29)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.projekt-fuer-wilhelma-in-stuttgart-erdwaerme-soll-es-elefanten-behaglich-machen.89067af3-549b-4adb-9891-3070e8ccde9c.html
(09.07.2017, 19:25)
Tom Schroeder:   Ah ja, Zebus soll man mit Banteng vergleichen k├â┬Ânnen, aber das Konzept Wildtier/Haustier war veraltet und ├â┬╝berholt.... Ich mach mir die Welt, wiediewiediewiesie mir gef├â┬Ąllt... Ich finde es immer noch saudumm, diesen vorbildlichen (im urspr├â┬╝nglichen, meines Erachtens keineswegs ├â┬╝berholten Konzept) Schaubauernhof zu opfern.
(09.07.2017, 18:01)
Patrick Marburger:   Die Frage zum Bauernhof hatte ich ganz vergessen:
Bei der ersten Berichterstattung zum Thema hie├â┬č es: "Kaschmirziegen und eine asiatische Schafart"
Bei der erw├â┬Ąhnten Veranstaltung wurde gesagt, dass man ein Rind halten m├â┬Âchte. So soll man zwischen diesem und den wilden Bantengs (leben zuk├â┬╝nftig in der Nachbarschaft) vergleichen k├â┬Ânnen. Vielleicht werden es Zwergzebus. Auch ├â┬╝berlegt man H├â┬Ąngebauchschweine zu halten und zwar so, dass die Besucher ins Gehege k├â┬Ânnen. H├â┬╝hner sollen wichtig sein, da diese urspr├â┬╝nglich aus Asien kommen. Man will keine Volieren mehr (wie aktuell) sondern freilaufende Tiere auf dem gesamten Gel├â┬Ąnde des Bauernhofes.
Heimische Rassen finden folgerichtig keinen Platz mehr. Auch das Schw├â┬Ąbisch-H├â┬Ąllische Landschwein nicht, obwohl es ein Halbasiate ist. (Ich glaube die Journalisten hielten das f├â┬╝r einen Witz...)
(09.07.2017, 15:21)
Hans-Werner von Liebich:   WAgG= WA-Wash.Artensch.generalGuidelines (keine offizielle Bezeichnung, zweisprachiges Mischwort, vor etwa 20 Jahren zu meiner Zeit noch durchaus g├â┬Ąngig) / IrW= Importregelungen f├â┬╝r Wildtier-/pflanzenimporte der Importkontrollgremien der L├â┬äNDER! und des Bundes (hier vet.med. Bestimmungen, Seuchen- Neozoen-Schutz etc.).
Nur nicht als realen Fall ansehen! Verzeihung f├â┬╝r die Verwirrung, ist nat├â┬╝rlich ein fiktives Bsp., h├â┬Ątte wohl besser formulieren sollen "ein Fall f├â┬╝r Drittstaatenregelung w├â┬Ąre" o.├â┬ä., da ja die Frage weiter unten aufkam, wie das denn geregelt w├â┬Ąre, wenn.
(06.07.2017, 17:06)
Sacha:   @Hans-Werner von Liebich: Vielen lieben Dank f├â┬╝r die Infos. Allerdings kann ich einige K├â┬╝rzel nicht zuordnen. BfN ist das Bundesamt f├â┬╝r Naturschutz (soweit klar), doch was ist oder sind WBgG (im Internet fand ich dazu eine Radiostation) und IrW (Internet spuckt Institut f├â┬╝r Rechtslegung und Wirtschaftspr├â┬╝fung aus)???

Falls ein Link zu besagtem Nashornfang in Indien zur Hand ist, w├â┬Ąre ich (und ggf. andere) froh, wenn man diesen hier publizieren k├â┬Ânnte.
(06.07.2017, 15:59)
Hans-Werner von Liebich:   Man kann ├â┬╝brigens einige der Antworten auf div. parlament. kleine Anfragen der Fraktionen B90/GRN und LINKE w├â┬Ąhrend schwarz-gelb und GroKo an das BMUB im Internet finden. Dort finden sich detaillierte Aufz├â┬Ąhlungen von Wildtierimporten ├â┬╝ber Drittl├â┬Ąnder (Fall: Fang Nashorn in Indien, Haltung dort im Zoo und Import nach EU), von welchen aus EU-Staaten und eine Auflistung aller Importe von Tieren/Pflanzen, die unters WA fallen.
(06.07.2017, 14:46)
Hans-Werner von Liebich:   @Hannes Lueke: Genau so ist es.
Deshalb verstehe ich auch nicht ganz die Formulierung von Ihnen, @Adrian Langer. Zun├â┬Ąchst sollte n├â┬Ąmlich bedacht werden, dass nach Abkommens- und Vertragskriterien internat. Klammern nach WBgG und IrW greifen, die in Deutschland vom BfN "betreut" werden. Unabh├â┬Ąngig von "Bestrebungen von Gr├â┬╝nen und PETA", die ich f├â┬╝r erstgenannte gar nicht kenne und gerne einmal kennen lernen w├â┬╝rde... und die bei zweitgenannten lediglich potenziell lobbyistischen, jedoch keinen (direkt)politischen Einfluss auf Gestzgebung etc. in diesen Belangen haben, ist die Vermutung/Aussage also ziemlicher Quatsch.
Bzgl. Import der meisten Wildtierarten herrscht in D und der gesamten EU ein sog. Exklusivverbot. Hei├â┬čt: Generell verboten, nach Genehmigung, sofern unter angef├â┬╝hrte "Klammern" internat. "Abmachungen" fallend, erlaubt.
Nat├â┬╝rlich kann man nach Deutschland Nash├â┬Ârner und Elefanten importieren, so z.B. wenn ich mich recht entsinne auch Augsburg.
Die Bewertung f├â┬╝r Importgenehmigungen nimmt, wie bereits erw├â┬Ąhnt, in D das BfN vor. Als abh├â┬Ąngige, zugleich beratende und dennoch kontrollierende Instanz zum BMin NatSchutz etc. ist dieses im eigentlichen Sinne, selbst wenn irgendeine Tierschutzpartei regierte, kaum zu "unterwandern".
Wie die einzelnen F├â┬Ąlle f├â┬╝r Importgenehmigungen beurteilt werden, h├â┬Ąngt dann mit den Gesamt-Kriterien zusammen, die sich u.a. im Regelwerk des W. Artenschutz├â┬╝bereinkommens finden. Da finden sich dann beispielsweise Formulierungen wie Austausch von Zootieren vor Importen etc. und Anordnungen von vet.-med. Untersuchungen und all der "Papierkram".
(06.07.2017, 14:41)
Hannes Lueke:   "Wild" muss auch immer definiert werden. In Afrika gibt es reichlich Gaming Farmen in denen die Tiere "wild" in eingez├â┬Ąunten Bereichen leben. Wie ein Zoo nur eben so gro├â┬č wie bei uns ganze Metropolen.

Gibt es Details zu den Haustierrassen im asiatischen Bauernhof?
(05.07.2017, 14:24)
Sacha:   Ich bin wohl tats├â┬Ąchlich nicht auf dem neusten Stand. Also Wildimporte von Afrikanischen Elefanten nach Deutschland/EU-Raum sind verboten?

Von wem stammt das Importverbot (WAZA, EAZA, EU, nationale Gesetzgebung für Deutschland?)
Und was ist, wenn beispielsweise wilde Afrikanische Elefanten von einem (EAZA-)Zoo im Nahen Osten erworben und - nach einer gewissen Zeit - an einen EU-Zoo weitergegeben bzw. -verkauft werden?
(05.07.2017, 12:34)
Sacha:   Importverbot f├â┬╝r Afrikanische Elefanten? Habe ich da etwas nicht mitbekommen?
(05.07.2017, 07:40)
Patrick Marburger:   Da habe ich mich wohl missverst├â┬Ąndlich ausgedr├â┬╝ckt. Der Reihe nach:
1. Es bleibt bei Asiaten. Keine Ahnung warum das nie zur Diskussion gestellt wurde, aber es ist so.
2. Man will mit einem Nationalpark in Sachen In-situ-Artenschutz kooperieren. Wohl so ├â┬Ąhnlich wie mit Kaeng Krachan in Z├â┬╝rich.
3. Aus einem Zoo (klang so als wenn in Europa. wenn nicht gar Deutschland- explizit gesagt wurde es nicht) kommt ein Familienverband Elefanten. Es gibt wohl Zoos (z.B. Z├â┬╝rich), die zwei solche Linien haben und ein Zoo muss/will eben eine seiner beiden Verb├â┬Ąnde abgeben. Ich dachte die Forums-Mitglieder die mit jedem zweiten Elefant der Weltgeschichte per Du sind starten da bald mit Spekulationen (;
(04.07.2017, 15:54)
Patrick Marburger:   Endlich kein Monolog mal kein Monolog mehr (;

Ich war bei der Veranstaltung vor Ort. Es gibt bereits einen Nationalpark mit dem man f├â┬╝r den Elefantenpark kooperieren m├â┬Âchte und einen Zoo aus dem ein gewachsener Familienverband (wohl sechs K├â┬╝he und ein Bulle) kommen wird. Beide sind noch geheim.
Die beiden Orang-Utan-Weibchen werden bleiben, dazu hielt Dr. K├â┬Âlpin sich aber sehr bedeckt. Eine neue Info h├â┬Ąngt dazu im Menschenaffenhaus, anbei.
Bilbys kommen auf Initiative der australischen Regierung definitiv bald im Rahmen eines EEPs in europ├â┬Ąische Zoos. Der erste Transfer ist dieses oder n├â┬Ąchstes Jahr.
Bei den Tapiren war mein letzter halb-offizieller Stand, dass mittelfristig auch ein zweites Exemplar kommt. Ob M├â┬Ąnnchen oder Weibchen war da noch nicht klar. Urspr├â┬╝nglich sollte Maik (Flusspferd) ├â┬╝brigens bis Ende Juni abgereist sein, meine ich.
Ferner f├â┬╝hrte Dr. K├â┬Âlpin aus das mit Corinna (Eisb├â┬Ąr) nicht mehr gez├â┬╝chtet werden darf/soll, sie ist zu alt.
Der asiatische Bauernhof soll von den Rassen her den hiesigen ├â┬Ąhneln, ein enger Kontakt zu den Tieren m├â┬Âglich sein. Kurzzeitig wird es vermutlich beide Bauernh├â┬Âfe gleichzeitig geben.
(04.07.2017, 15:32)
Patrick Marburger:   Der erste Tapir kommt wohl aus Leipzig. Die Dscheladas gehen wenn ich nicht irre nach Magdeburg und Frankreich. Flusspferd Maik lebt aktuell alleine, Rosi verstarb.

(03.07.2017, 21:28)
Maximilian Schulz:   jetzt aber...datei war wohl zu gro├â┬č
(03.07.2017, 21:21)
Maximilian Schulz:   Foto Flusspferdhaus
(03.07.2017, 21:20)
Maximilian Schulz:   Gestern nach l├â┬Ąngerer Zeit mal wieder in der Wilhelma: Ich war schon sehr erstaunt, wie schnell sich die ehemaligen Innengehege von Hannibal umbauen lie├â┬čen.
Baumst├â┬Ąmme abmontiert, die ├â┬ľffnung zwischen den beiden Gehegen durch Gitterschiebet├â┬╝r geschlossen. T├â┬╝ren zum Gehege mit aufgeschraubten Holzbalken ausgestattet.
Auf Nachfrage: wenn's gut l├â┬Ąuft, sollen noch in diesem Sommer! Schabrackentapire einziehen!
Darauf freu ich mich! Flusspferdhaus wirkt indes "tot" mit nur Rosi, die lethargisch ihren Heuhaufen verputzt und dann im Wasser liegt. Ganz im Gegenteil zu den Hirschebern: richtiges Gewusel der drei Tiere und einfach ungeheuer interessant zu beobachten, gerade durch die Gehegegestaltung!
Dann zum ersten Mal im Menschaffenhaus gleich links am Eingang das Innengehege (ehemaliges Drill?-/Quarant├â┬Ąne-Gehege?) gesehen, das sonst immer durch einen Rollladen verdeckt war. Hier werden derzeit Dscheladas in Quarant├â┬Ąne gehalten, die zur Abreise nach Wien und ? bestimmt sind.
Laut Wilhelma-Magazin sollen Japanmakaken (keine Zucht, da bereits gut im Genpool vertreten) einer M├â┬Ąnnergruppe Dscheladas weichen...schade, dass man sich nicht f├â┬╝r einen Umzug der Makaken ins Menschenaffenhaus entschieden hat! Das ehemalige Gorilla-Gehege beispielsweise steht komplett leer.
(03.07.2017, 21:14)
Michael Mettler:   Die Wilhelma hat auf reale Besucherz├â┬Ąhlung umgestellt und errechnet nicht mehr nach VdZ-Schl├â┬╝ssel ihre Besucherzahlen. F├â┬╝r 2016 kamen auf diese Weise "nur noch" reale 1,3 Mio. Besucher zusammen, nach altem Schl├â┬╝ssel mit gesch├â┬Ątzter Jahreskartennutzung w├â┬Ąren es 2,2 Mio. gewesen.

Quelle: http://www.swr.de/swraktuell/bw/stuttgart/besucherrueckgang-in-der-stuttgarter-wilhelma/-/id=1592/did=18884328/nid=1592/j2su1h/index.html
(10.06.2017, 20:40)
Michael Mettler:   Ich dachte weniger an Besch├â┬Ąftigungsfutter, eher an Gegenst├â┬Ąnde. In Kea-Volieren sieht man ja ├â┬Âfter Kinderspielzeug wie B├â┬Ąlle, Baukl├â┬Âtze usw., so auch bei meinem Besuch in der Wilhelma - in den dortigen Kaka-Volieren dagegen nicht.
(06.06.2017, 17:15)
Patrick Marburger:   @Michael Mettler: keine Ahnung ob man da schon Versuche angestellt hat. Bei den Kakas habe ich noch nie viel Besch├â┬Ąftigungsfutter gesehen, da gibt es nicht nur bei den Keas sondern auch bei manch anderen V├â┬Âgeln (z.B. Aras) mehr.
(06.06.2017, 14:46)
Patrick Marburger:   Vergessenes und Informationen von heute:
Die beiden Br├â┬╝llaffen-Jungs hat man in eine M├â┬Ąnnergruppe in einen "sch├â┬Ânen Zoo in Belgien" abgegeben.
Das Trampeltier ist wieder bei den anderen.
Mindestens ein Jungtier bei den Steinb├â┬Âcken.
Corinna (Eisb├â┬Ąr) gef├â┬Ąllt mir in letzter Zeit gar nicht, hoffentlich geht es ihr gut.
(06.06.2017, 14:43)
Michael Mettler:   Ist eigentlich bei den Kakas ├â┬╝berhaupt mal getestet worden, ob die ├â┬Ąhnlich spiel- und manipulationsbegeistert sind wie die n├â┬Ąchstverwandten Keas? Mir fiel auf, dass in der Kea-Voliere einiges Besch├â┬Ąftigungsmaterial lag, w├â┬Ąhrend den Kakas nichts Derartiges geboten wurde.
(03.06.2017, 23:03)
Patrick Marburger:   Vergessen: zus├â┬Ątzlich oder anstelle des Hyazinth-Aras leben Sonnensittiche. Ausgeschildert ist nur der Ara. Vor gar nicht allzu langer Zeit hie├â┬č es, dass man sich f├â┬╝r diesen um einen Partner bem├â┬╝ht. Ein von den anderen Exemplaren separierter Kea ist ├â┬╝brigens innerhalb der Terrassen umgezogen.
(03.06.2017, 21:26)
Patrick Marburger:   http://www.bild.de/regional/stuttgart/wilhelma-zoo/familien-drama-bei-den-wilhelma-stoerchen-51975998.bild.html
Obwohl die Experten der Bild "Zeitung" es anders berichten waren die beiden St├â┬Ârche heute zu sehen. Kommentar ├â┬╝berfl├â┬╝ssig....
Ansonsten:
4 Jungtiere bei den Markohren. Weitere Jungtiere bei K├â┬╝hen und totenkopf├â┬Ąffchen. Seit langem mal wieder einen Atlasfalter gesehen. Den Schwarzstorch hat man abgegeben.
(03.06.2017, 17:51)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
Die G├â┬Ąnses├â┬Ąger-Voliere ist wieder besitzt mit G├â┬Ąnses├â┬Ągern.
Erstmals konnte ich Interaktion zwischen den Zebras und den S├â┬Ąbelantilopen beobachten. Als positiv w├â┬╝rde ich das nicht bewerten, wirkte aber harmlos.
Bei einer Führung aufgeschnappt: für die Elefanten wird mit 25 bis 30 Millionen kalkuliert, eher mehr. Durch Genehmigungen, Finanzministerium und Co muss mit bis zu 10 Jahren Planungs- und Bauphase gerechnet werden. Wenn eine der beiden Kühe stirbt will man versuchen sie alleine zu halten. Wenn sie damit nicht gut zurechtkommen sollte will man sie evtl. doch abgeben oder einen Zirkuselefanten holen.
Die Goldkopfl├â┬Âwen├â┬Ąffchen haben seit dem 14.05. zwei Jungtiere.
Das Terrarium der gro├â┬čen Tigerpythons (war zu letzt eh nur noch eine) ist nicht besetzt. "Wir sind aber bald wieder da"
Der Artenschutztag am Pfingstmontag wird intensiv beworben.
Das Trampeltier steht immer noch in der "Quarant├â┬Ąne".
(27.05.2017, 16:40)
Patrick Marburger:   Nachtrag: die beiden kleineren der drei Innenanlagen der Bonobos werden saniert.
Von heute:
Das Aquarium ist Zwecks Jubil├â┬Ąum noch geschm├â┬╝ckt. Girlanden h├â┬Ąngen an der Decke, schaut wie ein Kindergeburtstag aus. Neu ist ein Infomobil des F├â┬Ârdervereins.
Bei den Strau├â┬čwachteln gibt es zwei noch sehr kleine K├â┬╝ken.
Die Bongos haben ein weiteres Jungtier.
Fisch des Monats ist der Alligator-Knochenhecht.
Beim Kleins├â┬Ąugerhaus kann ich seit l├â┬Ąngerem keinen Fortschritt erkennen, daf├â┬╝r geht es bei den Schneeloparden voran.
Seit dem Auszug des Weisskehl-Warans hat sich dort nichts getan.
(07.05.2017, 14:24)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.zooumbau-in-stuttgart-wut-und-trauer-ueber-die-wilhelma-plaene.707e77a9-0837-4ecc-845a-010445b8cb89.html
(03.05.2017, 17:41)
Michael Mettler:   P.S. Beste Aussichten hat vermutlich ein Bau mit viel Glas und Sichtbeton. Als ich den Eingangsbereich zum neuen Haus f├â┬╝r Gorillas und Bonobos sah, dr├â┬Ąngte sich mir prompt das Wortspiel auf, dass die Wilhelma au├â┬čerhalb des historischen Teils doch ein ziemlicher zoologisch-betonischer Garten ist.
(01.05.2017, 22:47)
Michael Mettler:   H├â┬Ąngt vielleicht davon ab, ob man einen m├â┬Âglichst preisgekr├â┬Ânten Architektenentwurf als Prestigeobjekt vorweisen kann oder nur ein schn├â┬Âdes Zweckgeb├â┬Ąude errichten m├â┬Âchte ;-)
(01.05.2017, 22:06)
Sacha:   Zusammenfassend kann man also sagen, dass man sich in Stuttgart in Sachen Denkmalschutz zumindest "flexibel" zeigte...
(01.05.2017, 21:48)
Michael Mettler:   Okay, aber das war von Anfang an nicht konsequent. Dass man keine Auerochsen neben den Hausrindern pr├â┬Ąsentieren konnte, war zwangsl├â┬Ąufig klar, aber deshalb h├â┬Ątte man noch lange nicht Wisente auf einen Bauernhof stellen m├â┬╝ssen - die wohlgemerkt neu angeschafft wurden und nicht etwa nur innerhalb der Wilhelma ein besseres Gehege bekamen wie die Mesos.
(01.05.2017, 19:00)
Patrick Marburger:   Nicht das ich w├â┬╝sste. Hauptargument war die vom Wildtier zum Haustier Thematik, die hat sich aber mittlerweile erledigt...
(01.05.2017, 18:28)
Michael Mettler:   Wurde vielleicht die damalige Abtrennung des Bauernhof-Gel├â┬Ąndezipfels vom Rosensteinpark auch schon damit argumentiert, dass Nutztierhaltung zu den historischen Urspr├â┬╝ngen der Wilhelma geh├â┬Ârte, und nur deshalb bekam man den Zuschlag...? Vielleicht war ja der Ring aus grasbestandenen Koppeln um das Geb├â┬Ąudeensemble urspr├â┬╝nglich noch als Weidegatter f├â┬╝r die Rinder beantragt worden und wurde erst nach Zuschlag noch mit anderen Tierarten best├â┬╝ckt - quasi als moderne Fortsetzung der Sch├â┬Âchle-Schlitzohr-Taktik...
(01.05.2017, 17:22)
Patrick Marburger:   Unter anderem aufgrund des Denkmalschutzes war das Aquarium der Wilhelma urspr├â┬╝nglich an anderer Stelle geplant. Als man sich doch f├â┬╝r den heutigen Standort entschied sollte urspr├â┬╝nglich der Festsaal als Ruine erhalten bleiben. Ein Architekt ├â┬Ąu├â┬čerte die Idee der Krokodilhalle, und in einer Nacht-und-Nebel -Aktion wurde der Saal gesprengt und abgetragen.

Beim Shop wurde bei der Planung/Er├â┬Âffnung stehts betont, dass die Planung sehr kompliziert war, da man auf die Wahrung des Charakters achten muss. Der Shop f├â┬╝gt sich voll in die bestehenden Gegebenheiten ein. Bemerkt habe ich das aber noch nie...

Der komplette Rosensteinpark muss als Englischer Park erhalten bleiben. War schon bei der IGA93 ein gro├â┬čes Problem.
(01.05.2017, 14:17)
Sacha:   Ist denn der Denkmalschutz so strikt, dass er keine "Anpassung" zul├â┬Ąsst, sofern sie den historischen Charakter nicht zerst├â┬Ârt? Darauf fusst n├â┬Ąmlich meine Idee. Rein theoretisch m├â┬╝sste das doch gehen, da seinerzeit der Aquarien-Neubau (Krokodilhalle) und in neuerer Zeit Grossvoliere und Zooshop auch im historischen Teil der Wilhelma errichtet wurden (Und diese Anlagen entsprechen zumindest aus meiner Sicht nicht mal dem historischen Charakter).
(01.05.2017, 12:29)
Michael Mettler:   @Sacha: Gr├â┬╝nanlagen in der Nachbarschaft von Zoos sind dir immer ein Dorn im Auge - auf der anderen Seite des Zauns ist das Gras halt immer gr├â┬╝ner ;-) Aber: Nicht nur der historische Teil der Wilhelma, sondern auch der gesamte angrenzende Rosensteinpark steht unter Denkmalschutz (https://www.stuttgart.de/item/show/54346/1/dept/108940).

Kein Zweifel, dass die Gastst├â┬Ątte Besucher in den entlegensten Zipfel des Gel├â┬Ąndes zieht. Aber man wei├â┬č doch auch schon seit Hedigers Zeiten, dass ein Pony im Zweifelsfall f├â┬╝r den Zoobesucher attraktiver ist als ein Bongo. Die Zugwirkung von Haustieren ist nun mal enorm, soweit eine M├â┬Âglichkeit direkten Kontaktes oder wenigstens der Betrachtung aus allern├â┬Ąchster N├â┬Ąhe besteht (also nicht so, wie man es im Berliner Zoo links von der Scheune macht, mit doppelter Absperrung und breitem Pflanzstreifen wie bei Wildtieren - das empfinde ich als kontraproduktiv). Ich lasse mich gern eines besseren belehren, aber ich denke, die Wilhelma-Besucher w├â┬╝rden K├â┬╝he und Pferde mehr vermissen als Vikunjas und Nandus - f├â┬╝r die Alpakas als Blickf├â┬Ąnger der S├â┬╝damerika-Anlage habe ich ja ein "Hintert├â┬╝rchen" gelassen. ├â┬ťbrigens: Die "Ur-Wilhelma" aus Zeiten vor dem Zoologisch-Botanischen Garten hatte eine eigene Meierei. Milchvieh hat also sogar einen historischen Bezug zum Gel├â┬Ąnde, auch wenn die originale Stelle daf├â┬╝r nicht mehr nutzbar w├â┬Ąre - darauf steht der Wirtschaftshof...

Soweit die Infrastruktur des Geheges daf├â┬╝r geeignet w├â┬Ąre, g├â┬Ąbe es noch die M├â┬Âglichkeit, auf die Alpensteinb├â┬Âcke zu verzichten und dort eine Herde Vikunjas unterzubringen, um auf diese Tierart nicht verzichten zu m├â┬╝ssen. Mit den benachbarten Brillenb├â┬Ąren und M├â┬Ąhnenw├â┬Âlfen bliebe dann ein kleiner S├â┬╝damerika-Teil erhalten - auch wenn diese Ecke des Gel├â┬Ąndes keinen eigentlichen Geo-Teil bildet.
(01.05.2017, 09:36)
Sacha:   @MM: Ist in Stuttgart und sagt zuvor keinen Ton (okay, war ohnehin in den USA).

Ich gebe Dir bez. der Attraktivit├â┬Ąt des Schaubauernhofs in der Wilhelma recht, m├â┬Âchte aber zugleich anf├â┬╝gen, dass ein Teil der Attraktivit├â┬Ąt dieses Bereichs auch der zweiten Gastst├â┬Ątte zuzuschreiben ist.

Auch ich f├â┬Ąnde einen neuen, vielleicht kleineren, daf├â┬╝r thematisch passenden Schaubauernhof (schw├â┬Ąbischer Riegelhausstil, mit Badenw├â┬╝rtembergischen oder zumindest deutschen/europ├â┬Ąischen Haustierrassen) sinnvoll. Allerdings w├â┬╝rde ich die Aufopferung der S├â┬╝damerika-Wiesen nur z├â┬Ąhneknirschend akzeptieren;)

Darum Frage an Wilhelma-Experten: K├â┬Ânnte man hierf├â┬╝r nicht doch etwas vom benachbarten Parkgel├â┬Ąnde abzwacken? Vielleicht mit einer "wilhelminisch-maurischen" Anlage, so dass sie thematisch in den Park passt und die "Gesamtheit" nicht st├â┬Ârt, kostenfrei zug├â┬Ąnglich ist, aber direkt an die Wilhelma grenzt und ├â┬╝ber einen Ein-Ausgang mit dieser verbunden w├â┬Ąre?

An Trampeltiere und Mesopotam. Damhirsche in einer Anlage habe ich auch schon nachgedacht.

Flusspferde auf der Grosskatzenfreianlage f├â┬Ąnde ich eine gute Idee. Wobei ich auch schon ├â┬╝berlegt habe, die (zumindest Innen) v├â┬Âllig missgl├â┬╝ckte neue Anlage f├â┬╝r afrikanische Menschenaffen abzureissen und an deren Stelle eine Afrikanische Sumpflandschaft ├â┬Ąhnlich Beauval (Fr) zu bauen, also mit Flusspferden (mit Unterwassereinblick), einer wasser-nahen Antilpenart, diversen V├â┬Âgeln, Fischen und ggf. weiteren aquatischen Tieren. Die Gorillas und Bonobos w├â┬╝rden dann in eine neu zu errichtende Anlage anstelle der alten Menschenaffenanlage und des Aufzuchthauses umziehen, die Orangs ziehen sonstwohin um oder werden abgegeben.
Ich fand zwar anfangs die Idee einer Flusspferdanlage direkt am/im Neckar genial. Nach reiflicher ├â┬ťberlegung bin ich aber davon abgekommen. Einerseits ist diese Stelle schlecht kontrollierbar (Vandalen, Unf├â┬Ąlle, M├â┬╝ll), zudem besteht weitere Gefahr bei Hochwasser f├â┬╝r Tier und Mensch.
(01.05.2017, 00:21)
Michael Mettler:   Ich habe mir bei meinem Besuch am Samstag den Schaubauernhof noch mal genau angesehen, bevor er demn├â┬Ąchst der Abrissbirne zum Opfer f├â┬Ąllt (schlie├â┬člich komme ich nur alle Jubeljahre mal nach Stuttgart). Dort war ├â┬╝brigens mehr Publikum versammelt als an vielen Wildtieranlagen, und da frage ich mich durchaus, ob man auf eine solche Einrichtung verzichten bzw. sie auf ein Schaf- und Ziegengehege im Asienteil reduzieren sollte. Wobei ich wegen der Gel├â┬Ąndesituation durchaus Verst├â┬Ąndnis daf├â┬╝r habe, dass ein gro├â┬čer Elefantenkomplex nur an der vorgesehenen Stelle umsetzbar ist. Aber trotzdem m├â┬╝sste man nicht auf einen Schaubauernhof verzichten. Wenn man sich auf die Arten und Rassen beschr├â┬Ąnken w├â┬╝rde, die wirklich zum Thema Bauernhof passen, sprich Wisente, Trampeltiere, Mesopotamische Damhirsche au├â┬čen vor lie├â┬če (und es k├â┬Ânnen auch weniger H├â┬╝hnerrassen sein, daf├â┬╝r w├â┬╝rde ich eher Enten und G├â┬Ąnse dazu nehmen), k├â┬Ânnte man einen neuen Schaubauernhof problemlos auf der Fl├â┬Ąche der S├â┬╝damerika-Anlage errichten. Da Alpakas mittlerweile in unseren Landen zu den immer beliebteren Nutztieren z├â┬Ąhlen, w├â┬Ąren selbst diese in einem solchen neuen Bauernhofbereich nicht verkehrt untergebracht.

Nat├â┬╝rlich werden jetzt wieder die Haustiergegner unter den Zoofans aufschreien, weil dann Vikunjas, Maras, Nandus, Pekaris und Ameisenb├â┬Ąren weichen m├â┬╝ssten. Andererseits wird aber auch immer auf den Bildungsauftrag der Zoos gepocht, und daf├â┬╝r ist doch nun der Schaubauernhof mit seinem Konzept und seinen bedrohten Rassen eigentlich ein Paradebeispiel. Ja, nat├â┬╝rlich k├â┬Ânnte man die Tiere auch auf einem Arche-Hof irgendwo im Stuttgarter Raum halten. Aber dann zeigt mir doch bitte mal einen solchen Hof, der analog zur Wilhelma pro Jahr ein Potenzial von ├â┬╝ber 2 Mio. Besuchern anhand von lebenden "Botschaftern" (wie das bei Wildtieren immer genannt wird) dar├â┬╝ber informieren kann, dass Schnitzel nicht in der Plastikfolie im Supermarkt heranwachsen und wie artgerechte Nutztierhaltung aussehen kann.

Statt des asiatischen Streichelzoos k├â┬Ânnten genauso gut Trampeltiere und Mesos in den neuen Asienbereich umziehen - vielleicht sogar als vorderasiatische Gemeinschaftshaltung. W├â┬Ąre schlie├â┬člich auch nicht unstimmiger, als Vikunjas zusammen mit Gro├â┬čen Ameisenb├â┬Ąren als Pseudo-Lebensraumpartner zu pr├â┬Ąsentieren.

Angesichts der Flusspferdhaltung in der Wilhelma f├â┬╝hle ich mich in dem Gedanken best├â┬Ątigt, dass es nicht unbedingt einen teuren Unterwassereinblick braucht, um Besucher f├â┬╝r Hippos zu begeistern. Auch an der klassischen Stuttgarter Anlage versammelte sich nicht wenig Publikum, mehr sehe ich z.B. in Hannover vor dem "Hippo-Aquarium" auch nicht stehen. Auch da ein wenig quergedacht: W├â┬╝rde man eine neue Anlage f├â┬╝r die Asiatischen L├â┬Âwen auf der Fl├â┬Ąche des Flusspferdhauses und seiner Au├â┬čenanlagen errichten, k├â┬Ânnte man im Gegenzug nutzen, dass die jetzige Gro├â┬čkatzenfreianlage im Grunde ohnehin schon ein Becken ist und auf der Fl├â┬Ąche des Raubtierhauses ein neues Flusspferdhaus errichten. Wie gesagt, muss ja nicht mit Unterwassereinblick sein... Lie├â┬če sich an dieser Stelle sogar in den benachbarten Themenbereich Afrika einpassen.
(30.04.2017, 23:28)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wilhelma-in-bad-cannstatt-flusspferde-am-neckar-bleiben-wohl-ein-traum.5b678ba6-2e04-47e9-8b91-4c1dab7a5844.html

Falls nicht schon berichtet: Totenkopf├â┬Ąffchen und Tinamus haben Jungtiere.
Von heute:
Eingang und Ausgang vom Aquarium wurden mit gro├â┬čen Fotomotiven aufgewertet, schaut gut aus. Man feiert schlie├â┬člich dieses Wochenende den 50. Geburtstag. (http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2017/26042017-50-jahre-aquarium.html)
Auf dem Schaubauernhof gibt es weitere Ferkel, L├â┬Ąmmer und Zicklein.
Die Bongos haben ein Jungtier.
Ein Trampeltier ist wieder da, hoffentlich kommt es zum erhofften Nachwuchs. Noch ist das Tier nicht bei seinen Artgenossen.
(29.04.2017, 15:37)
Oliver Muller:   Also ich denke, der Asienkomplex ist jetzt einfach das n├â┬Ąchste Projekt und hat nicht den Anspruch, alle asiatischen Arten zu beherbergen. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass alle sonstigen Projekte damit abgehakt sind. Vor allem kann ich mir nicht vorstellen, dass der Zoodirektor im letzten Jahr so ungeniert Details ausgeplaudert h├â┬Ątte, wenn alles v├â┬Âllig in den Sternen steht. Ich denke, das Fahrplan ist der aus dem vergangenen Jahr und das Land als Tr├â┬Ąger hat jetzt erst mal die erste Tranche genehmigt.
(26.04.2017, 21:34)
Patrick Marburger:   Maik (weitere Flusspferde gibt es nicht mehr) soll zeitnah abgegeben werden, wohin wei├â┬č ich nicht. Von Planungen bzgl. einer Anlage auf dem Gel├â┬Ąnde der Wilhelma w├â┬╝sste ich nichts. (Der StZ-Artikel, der die offizielle Ver├â┬Âffentlichung vorweg nahm schrieb davon, widerspricht sich selbst aber) Es gibt noch die Idee, die Flusspferde am Neckar au├â┬čerhalb des Gel├â┬Ąndes der Wilhelma (also auch frei zug├â┬Ąnglich) zu zeigen. In einem der Artikel wurde die Finanzministerin sinngem├â┬Ą├â┬č mit; "Das ist eine Idee, aber mehr derzeit nicht" zitiert. Das spricht B├â┬Ąnde!
(26.04.2017, 17:24)
Patrick Marburger:   Vergessen: falls Asien wirklich auf dieses Areal (und Teile der mutma├â┬člich nicht geografisch geordneten Anlage f├â┬╝r B├â┬Ąren und Klettertiere) beschr├â┬Ąnkt ist wird auch spannend was aus dem Rest des Raubtierhauses, der Haltung von Nordpersischen Leoparden (eh nur noch 1,0 Aman) und Japanmakaken (aussterbende Gruppe) wird,
(26.04.2017, 15:48)
Patrick Marburger:   In einem Artikel schrieb die Bild, dass das alte Menschenaffenhaus f├â┬╝r Orangs umgebaut wird. Aber das schrieb eben nur die Bild....
Falls das thematisierte Areal der ganze Asienteil ist (so h├â┬Ątte ich die Artikel verstanden) muss man hoffen, dass die Haubenlanguren (und die Gibbons) zu den Begleittierarten der Elefanten z├â┬Ąhlen. F├â┬╝r diese sind ja alleine au├â┬čen 243 Quadratmeter eingeplant, daher hoffe ich darauf. Auch hoffe ich, dass die Hirscheber im Dickh├â┬Ąuterhaus II (aktuell Flusspferd Maik, zuk├â┬╝nftig Tapir) bleiben k├â┬Ânnen.
(26.04.2017, 15:45)
Oliver Muller:   Klingt ja alles nicht schlecht, auch wenn es ja deutlich abgespeckt ist gegen├â┬╝ber den Eckpunkten, die schon ver├â┬Âffentlicht wurden. Aber habe ich das ├â┬╝bersehen, oder was soll geschehen in Sachen Orang utan-Neubau und den anderen asiatischen Affen?
(26.04.2017, 15:15)
Patrick Marburger:   Hier noch ein Artikel mit noch mehr Infos. Aber ein richtiger Masterplan w├â┬Ąre auch mal sch├â┬Ân..
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.plaene-fuer-wilhelma-wilhelma-will-elefanten-und-tiger-zuechten.9edfc876-d4a3-4b98-a8ec-768a139ba66b.html
(24.04.2017, 18:55)
Patrick Marburger:   Hier gibt es einige Infos mehr:
http://www.bild.de/regional/stuttgart/wilhelma-zoo/will-elefanten-zuechten-51427006.bild.html
(Tolle Quelle...)
(24.04.2017, 16:03)
Patrick Marburger:   Zum "Sonderfall" des Schaubauernhofes habe ich gerade noch etwas gefunden: https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Gartenbauausstellung_1993#Rosensteinpark

Ich hoffe, dass es daran nicht scheitert.
(21.04.2017, 17:45)
Patrick Marburger:   Ich muss gestehen, dass ich den Haustieren jetzt nicht besonders nachtrauere. Die Entscheidung (so es denn eine ist) finde ich sowohl ├â┬╝berraschend als auch nachvollziehbar. In der Wilhelma gibt es sehr wenige zusammenh├â┬Ąngende Fl├â┬Ąchen auf denen man bauen kann. Hier setzen Botanik und Historie sehr enge Grenzen. Von den 30 Hektar bleibt wenig Gel├â┬Ąnde ├â┬╝brig, dass uneingeschr├â┬Ąnkt bebaut werden darf. Dass der Schaubauernhof wohl abgerissen werden darf ├â┬╝berrascht mich. Die Fl├â┬Ąche erhielt die Wilhelma damals zur IGA93, damals wurde sehr betont, dass es um einen Bauernhof und nicht um ein klassisches Zoogehege geht. Wenn man damals das Gel├â┬Ąnde f├â┬╝r Elefanten (nur als Beispiel) gewollt h├â┬Ątte, kann ich mir nicht vorstellen, dass das geklappt h├â┬Ątte.
├â┬ťber Individuen f├â┬╝r das neue Gehege der Elefanten ist mir nichts bekannt. Daf├â┬╝r ist es mE auch noch viel zu fr├â┬╝h. Der Artikel (auf welchen Quellen auch immer er fu├â┬čt) gibt ja als fr├â┬╝hesten(!) Termin f├â┬╝r Spatenstiche irgendwann in 2018 an. Das Projekt ist so viel ich wei├â┬č noch nicht einmal ausgeschrieben, von der Machbarkeitsstudie h├â┬Ârt man auch nichts mehr, nun ├â┬Ąndert sich scheinbar sogar der Standort, der mittlere Zweistelligemillionenbetrag klingt mehr als Vage, bzgl. der Finanzierung habe ich noch nie etwas geh├â┬Ârt, auf Teilen des Areals stehen Tiere und Geb├â┬Ąude, auf anderen wird gebaut. Daher h├â┬Ąlt sich mein Optimismus stark in Grenzen, auch wenn ein baldiger Bau w├â┬╝nschenswert w├â┬Ąre.

Ob die Flusspferde nun an den Neckar oder auf den Bauernhof kommen wird im Artikel nicht ganz klar. In der Einleitung steht das eine, im Text das andere.
(21.04.2017, 17:37)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wilhelma-richtet-sich-neu-aus-heimische-tiere-muessen-exoten-weichen.1aa0dbed-923a-47df-a09d-03d2cb28c0f1.html
(21.04.2017, 17:16)
Patrick Marburger:   Die Sepien sind nicht mehr in der Schau!
(15.04.2017, 15:06)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
Das Gehege der Bambusnattern wurde umgestaltet, schaut gut aus.
Bei den Sepien sah ich nur noch ein Tier.
Schneeziegen sind es wieder zwei, hoffentlich klappt es mit der Zucht.
Der Weisskehlwaran ist ausgezogen, ihn friert es! Er sitzt jetzt HdK im Terri, Rückkehr ungewiss,
Die L├â┬Âwen sind nun auch Innen zu sehen, Die vermeintlichen Tapeten sind zum Teil massive Tafeln. Ich will nicht wissen wie viel man daf├â┬╝r ausgegeben hat! Schaut gut aus aber an Infos sind jetzt nur die 0815-Schilder zu finden. Hoffentlich wird das noch mehr.
Bei Dumai h├â┬Ąngen jetzt die alten Schilder wieder, auch neu ist eine Bildergalerie. Die beiden dazwischenliegenden Trakte (Schneeleo und Leopard) wirken im Besucherraum recht trostlos.
Von der Vogelgrippe ist nichts mehr zu sp├â┬╝ren. Einzig die Seeadler sitzen noch bei den G├â┬Ąnsegeiern. Dort bleiben sie auch vorerst: einige Geier br├â┬╝ten und man m├â┬Âchte sie durch eine Fangaktion nicht st├â┬Âren,
(11.04.2017, 10:24)
Patrick Marburger:   Von heute:
Bei den Sepien sah ich nur zwei Exemplare, aber dies will nichts hei├â┬čen (hoffe ich zumindest). Der juvenile Felsleguan (bei Schmuckbaumleguan und Kr├â┬Âtenechse) ist nicht mehr in der Schau, Der gro├â┬če Masken-Igelfisch wurde durch einen kleinen Langstachel-Igelfisch ersetzt. Der Landbereich der Nordamerikalandschaft wurde neu gestaltet, schaut gut aus. Summa summarum bleibt die Feststellung, dass sich in den letzten Monaten (und vor allem in j├â┬╝ngster Zeit) viel im Aquarium/Terrarium getan hat und dieses dadurch weitaus attraktiver (in Sachen Anlagen) und exklusiver (in Sachen Bestand) ist. Hoffentlich klappt in der Krokodilhalle zeitnah etwas, die ist echt unterbesetzt. Fisch des Monats ist die Gro├â┬če Meersau. Etwas bedauerlich: am Aquarium selbst wird zwar auf die Aktion hingewiesen, welche Art aber gemeint ist erf├â┬Ąhrt man erst dank einem Plakat am Ausgang.
Die W├â┬Ąnde im Besucherbereich der L├â┬Âwen im Raubtierhaus wurden mit einer Fototapete gestaltet, hoffentlich kommt da noch Beschilderung, die ├â┬╝ber die normale hinausgeht. Nach au├â┬čen d├â┬╝rfen die Tiere noch nicht, der Besucherbereich innen ist noch abgesperrt.
Am 15. M├â┬Ąrz gab es Ferkel bei den Schw├â┬Ąbisch-H├â┬Ąllischen.
Die Weissnacken- und Mandschurenkraniche sind wieder da; sonst nichts neue bzgl. Vogelgrippe.
(18.03.2017, 16:55)
Patrick Marburger:   Von heute:
Neu im Aquarium sind mind. vier Sepien, die das erste Becken (ehemals Hummer) bezogen. Auch neu sind zwei Europ├â┬Ąische Hornottern, die das seit l├â┬Ąngerem in Umbau befindliche Terrarium bezogen. Der Zitteraal wurde durch ein deutlich kleineres Exemplar ersetzt. Ausgeschildert, aber offensichtlich nicht mehr vorhanden, ist der Masken-Igelfisch.
Fertig, aber (wohl aufgrund der Vogelgrippe) noch nicht besetzt, ist die Voliere der G├â┬Ąnses├â┬Ąger. Bei den G├â┬Ąnsegeiern wurden die Schutzma├â┬čnahmen aufgrund der Vogelgrippe demontiert, anderen Orts sind sie weiterhin vorhanden.
Wie unten beschrieben zogen jetzt die Raubtiere um, nur die beiden Hauptattraktionen fehlen noch. Deren Anlage wird innen und au├â┬čen umgestaltet. Die gut gemachten Schilder ├â┬╝ber Tiger wurden demontiert, hoffentlich werden die unten wieder aufgeh├â┬Ąngt.
Eine Schneeziege und ein Kamel, die ich bereits vermisste, sind zum Decken ausgeliehen worden. W├â┬Ąre sch├â┬Ân wenn es bald Nachwuchs gibt.
Die Umgestaltungen am Ausgang des Amazonienhauses sind abgeschlossen (Kunstfels+Botanik), schaut gut aus. Wobei ich nicht behaupten k├â┬Ânnte, dass es vorher schlechter wirkte.
Die Ausstellung der Zitrusfr├â┬╝chte ist wieder aufgebaut worden und noch gr├â┬Â├â┬čer als die letzten Male.
Die Au├â┬čenanlage der Gorillas wurde wie schon beim Bau vorgesehen unterteilt, warum wei├â┬č ich nicht.
(12.03.2017, 15:13)
Patrick Marburger:   Jetzt ist es also offiziell: http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2017/09032017-rueckkehr-der-loewen.html
(10.03.2017, 14:27)
Justus Bauer:   Wei├â┬č zuf├â┬Ąllig jemand, wie gro├â┬č die einzelnen Gehege im Raubtierhaus sind?

(19.02.2017, 12:25)
Patrick Marburger:   Raubtierhaus aktuell:
Trakt I: 1,0 Nordpersischer-Leopard
Trakt II: 1,0 Schneeleopard
Trakt III: 0,1 Schneeleopard
Trakt IV: 0,1 Sumatra-Tiger

Raubtierhaus in Naher Zukunft:
Trakt I: 0,1 Sumatra-Tiger (da es dort ein Wasserbecken gibt)
Trakt II: 1,0 Nordpersischer Leopard (kann durch Gittergang problemlos umziehen)
Trakt III: 1,1 Schneeleopard (separiert, kann durch Gittergang problemlos umziehen)
Trakt IV: 2,0 Asiatischer L├â┬Âwe (da gr├â┬Â├â┬čte Au├â┬čenanlage)

Daf├â┬╝r wird mit Dumai bereits ein Kistentraining durchgef├â┬╝hrt. Man m├â┬Âchte aufgrund ihres Alters eine Narkose vermeiden. Gegen Ende des Jahres (wenn es so schnell geht) ziehen dann die Schneeleoparden aus. Ich nehme an, dass dann wie geplant ein schwarzer Jaguar kommt. Dies wird m.E. aber schwierig, da der eigentlich ja auch ein Wasserbecken braucht und beide belegt sind.
(18.02.2017, 20:39)
Patrick Marburger:   Von heute:
Bei den Nandus wurde offensichtlich der Wei├â┬čling durch ein naturfarbenes Exemplar ersetzt.
Beim Kleins├â┬Ąugerhaus und den Schneeleoparden wird gearbeitet, aber ob das (insb bei den Schneeleos) dieses Jahr was wird?
Das Terrarium des Kaiserskorpions wird umgestaltet. Ebenfalls umgestaltet wird der Bereich oberhalb des Ausganges des Amazonienhauses: die Bepflanzung und die Futterpl├â┬Ątze wurden entfernt, dezenter Kunstfels angebracht. Mal schauen wie es fertig aussieht, hatte den Beton eigentlich nie als st├â┬Ârend empfunden.

(18.02.2017, 20:30)
Patrick Marburger:   Auch in Stuttgart scheint die Aufstallpflicht aufgehoben zu sein: Gefl├â┬╝gel auf dem Bauernhof, Strau├â┬če und Helmperlh├â┬╝hner (schon lange nicht mehr gesehen) waren drau├â┬čen. Bei anderen Arten (Greifvogel, Kranich, Papageien) sind die Schutzma├â┬čnahmen noch nicht demontiert.
Schon jetzt gibt es zwei kleine Kamerunschafe.
Fisch des Monats ist der Garibaldifisch.

@ Michael Mettler: interessante Infos, danke! Bin mal gespannt wohin man dann Maik bringt, hoffentlich sucht man wieder eine gute Unterbringung.
(06.02.2017, 15:40)
Michael Mettler:   Flusspferdbulle Mike hatte nicht nur ein Jungtier mit Rosi, wie es in diesem Artikel hei├â┬čt, sondern mindestens sechs. Allerdings kamen zwei davon nicht auf und zwei zogen auf direktem oder indirektem Weg (nach zwischenzeitlicher Haltung in Magdeburg) in asiatische Zoos um.

Mikes Vater Gino soll in Antwerpen mindestens 18 K├â┬Ąlber gezeugt haben, Mikes Mutter Hermien ist eine Tochter des enorm fruchtbaren Ex-Z├â┬╝richer Paares Kiboko und Hippa. Eigentlich bemerkenswert, dass Mike trotzdem ein genetisch wertvoller Bulle sein soll.
(03.02.2017, 22:32)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.was-plant-die-wilhelma-2017-der-loewe-feiert-sein-comeback.68147f06-6c61-4397-ba40-3f3c1abbd526.html

Und hier jetzt alle Infos, die man sich bisher ├â┬╝ber die bereits erw├â┬Ąhnten Artikel zusammen suchen musste. Klingt aus meiner Sicht erfolgsversprechend.
(26.01.2017, 19:13)
Patrick Marburger:   http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2017/24012017-rueckblick-und-ausblick.html

Wie verheize ich die Meldung eines Jungtiers bei den Hirschebern m├â┬Âglichst effektiv?
(24.01.2017, 19:25)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.jahresbilanz-2016-die-wilhelma-zaehlt-jetzt-richtig.8aef8ffa-cb02-4fdd-bdbd-1ddf57a56e2b.html

Also wird Maik (Flusspferd) die Wilhelma verlassen. Bedauerlich, aber bei den gegebenen Umst├â┬Ąnden verst├â┬Ąndlich. Wird spannend wo man ihn unterbringt, Flusspferde gelten ja als nicht gerade leicht absetzbar(?). Ferner wird spannend was mit dem Haus passiert. Umbauen oder abrei├â┬čen f├â┬╝r Schabrackentapire und Hirscheber h├â┬Ârt man seit Jahren hier und da, aber ob aktuell daf├â┬╝r das Geld da ist? So viel ich wei├â┬č gelten m├â┬Ąnnliche Schabrackentapire als recht schwer absetzbar und das Zwergflusspferd-EEP sucht doch auch neue Halter, da etwas in das (unver├â┬Ąnderte) Haus aufzunehmen (am ehesten dann ohne Zucht) w├â┬Ąre aus meiner Sicht auch nach heutigen Anspr├â┬╝chen m├â┬Âglich, aber ob man dies tun wird? Hoffentlich gibt es keinen langen Leerstand wie z.B. beim Gehege der Gorillas.
(24.01.2017, 19:19)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bilanz-der-wilhelma-in-stuttgart-zahl-der-besucher-ist-2016-zurueckgegangen.5b922565-dca3-4f3d-a456-f7e7016cf661.html

Kurzfassung: Besucherzahlen sanken von 2,3 Mio. auf 1,3 Mio. Insbesondere macht sich hier die Umstellung von Sch├â┬Ątzung zu tats├â┬Ąchlicher Zahl bemerkbar. Nach alter Rechnung w├â┬Ąren es 2,2 Mio. F├â┬╝r diesen R├â┬╝ckgang sollen Wetter (wie immer) und Verkehr verantwortlich sein. F├â┬╝r 2017 stehen nun Kleins├â┬Ąugerhaus, Schneeleo und evtl. L├â┬Âwen auf der Agenda. Bin gespant was davon dann dieses Jahr auch wirklich etwas wird und ob es jetzt schlecht ist, dass die Sunda-Gaviale nicht erw├â┬Ąhnt werden. (In der F├â┬Ârdervreinszeitschrift, die im Dezmber verschickt wurde, standen sie noch)
(24.01.2017, 16:46)
Patrick Marburger:   Von gestern:
Das Gehege der Geiselspinne wurde neu gestaltet, nun ist das der Ornamentvogelspinne nicht besetzt. Aufgrund leicht zugefrorener Wasserg├â┬Ąben durften Tiger, B├â┬Ąren und Co nicht nach drau├â┬čen. Das "Vogelhaus" in der Gew├â┬Ąchshausreihe ist nun komplett einger├â┬╝stet. Dadurch ist das Kamelienhaus eine Sackgasse und davor muss man zum Verlassen des Komplexes auch r├â┬╝ckw├â┬Ąrts zur├â┬╝ck in den Wintergarten. Bei Hornotter, Zwergflusspferd, Schneeleopard, G├â┬Ąnseseger und Kleins├â┬Ąugerhaus waren keine gro├â┬čartigen Ver├â┬Ąnderungen sichtbar. Bei den Limburgern gibt es ein Kalb, dieses lebt bei den Skudden.
(22.01.2017, 18:28)
Patrick Marburger:   Von heute:
Es gibt jetzt, anl├â┬Ąsslich des 50. des Aquariums, einen Fisch des Monats. Dies ist f├â┬╝r den Januar die Fetzenseenadel. Diese sind jetzt in ein kleineres Becken gezogen. Wenn ich nicht irre sind es zwei weniger. Am Becken selber gibt es einen gro├â┬čen Aufkleber und auf einem Plakat zum Fisch des Monats wird ├â┬╝ber Jubil├â┬Ąum, Seenadeln und die M├â┬Âglichkeit f├â┬╝r diese eine Patenschaft zu ├â┬╝bernehmen informiert. 500 Euro wer ist dabei? (;
Bei den Strau├â┬čwachteln scheint es nur noch ein K├â┬╝ken zu sein.
Die Voliere der G├â┬Ąnses├â┬Ąger und der erste Part der Subtropenterrassen wirken weitgehend fertig, hoffe das es nicht mehr lange dauert.
(14.01.2017, 16:12)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Kein Problem, die Informationen zur Vogelgrippe sind in offiziellen Texten nicht ganz eindeutig bzw. zoologische Denkweise und beh├â┬Ârdliche Formulierung passen nicht unbedingt zusammen. Die Stallpflicht bzw. die Absicherung von Au├â┬čenausl├â┬Ąufen und -volieren sollen laut Verordnung dazu dienen, den Kontakt der gehaltenen V├â┬Âgel mit "Wildv├â┬Âgeln" bzw. deren Ausscheidungen zu vermeiden, und auch das Futter muss gesch├â┬╝tzt vor "Wildv├â┬Âgeln" aufbewahrt werden. Allerdings ist laut Verordnung nicht jeder wilde Vogel ein Wildvogel, sondern einige zoologische Ordnungen (H├â┬╝hnerv├â┬Âgel, G├â┬Ąnsev├â┬Âgel, Greifv├â┬Âgel, Eulen,
Regenpfeiferartige, Lappentaucherartige, Schreitv├â┬Âgel) werden als "Wildv├â┬Âgel" definiert, w├â┬Ąhrend alle anderen - obwohl wild lebend, wie z.B. eben auch Singv├â┬Âgel - nicht dazu gerechnet werden: https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/geflpestschv/gesamt.pdf

Wenn man die Sachlage etwas ├â┬╝berspitzt ausdr├â┬╝ckt , dann muss selbst ich als Hobbyhalter von Zwergh├â┬╝hnern (also weder Schau- noch Produktionsbetriebsst├â┬Ątte) w├â┬Ąhrend der Stallpflichtzeit daf├â┬╝r sorgen, dass z.B. kein Haubentaucher Zugang zu meinem K├â┬Ârnerfutter hat, kein Steinkauz in meinen Stall eindringen und kein Kot eines den Garten ├â┬╝berfliegenden Alpenstrandl├â┬Ąufers im H├â┬╝hnerauslauf landen kann (weil u.a. Eulen, Regenpfeiferverwandte und Lappentaucher zu den "Wildv├â┬Âgeln" gerechnet werden), w├â┬Ąhrend Sperlinge, Kr├â┬Ąhen und Stadttauben ebenso theoretisch darin ein und aus fliegen, sich am Futter bedienen und alles vollsch... d├â┬╝rften (weil Sperlingsv├â┬Âgel - wozu ja auch die Rabenv├â┬Âgel z├â┬Ąhlen - und Tauben NICHT zu den "Wildv├â┬Âgeln" der Verordnung gerechnet werden).
(07.01.2017, 12:11)
Patrick Marburger:   Da habe ich offenbar tats├â┬Ąchlich falsche Informationen verbreitet, z.B. http://www.lbv.de/ratgeber/vogelschutz/voegel-fuettern/vogelgrippe-fuettern.html. Ich bitte um Entschuldigung, ist halt die Schwierigkeit wenn Informationen nicht aus erster Hand kommen. Naja, vielleicht bezog sich die Info auch einfach auf einen etwas ├â┬Ąlteren Fall: https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article8354341/Singvoegel-sind-gefaehrliche-Vogelgrippe-Verbreiter.html

In der Wilhelma wird ein Bionik-Lehrpfad geplant. Klingt noch nicht wirklich konkret: http://www.vdi-suedwest.de/wuerttembergischer-ingenieurverein/veranstaltungen/?tx_cas_event%5Bevent%5D=AA88595C7A054A7DAE047400A9C0C5FE&tx_cas_event%5Baction%5D=show&tx_cas_event%5Bcontroller%5D=Event&cHash=e2c52c5012c3c6e106093564c61b7f64
Zu dem Thema gab es vor Jahren in der Wilhelma mal eine Ausstellung. Damalige Pressemitteilung: http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2011/07062011-sonderausstellung-bionik.html
(07.01.2017, 10:36)
Michael Mettler:   Dass das Vogelgrippe-Virus f├â┬╝r Singv├â┬Âgel gef├â┬Ąhrlich sein soll, f├â┬Ąnde ich merkw├â┬╝rdig. In unserer Gegend (Raum Hannover) wurde in den Medien darauf hingewiesen, dass wilde Singv├â┬Âgel keine besondere Bedeutung in Zusammenhang mit der Vogelgrippe haben und tot aufgefundene Singv├â┬Âgel deshalb auch nicht gemeldet werden m├â┬╝ssen (au├â┬čer bei ungew├â┬Âhnlicher H├â┬Ąufung).
(04.01.2017, 18:38)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zucht-im-zoo-wilhelma-als-tierische-heiratsvermittlerin.cd396f8f-c20d-4e11-bafb-7824cc07187e.html
Interessant ist insbesondere ein Nebensatz: die Wilhelma koordiniert das Bilby-EEP.
Von den letzten beiden Besuchen des Jahres:
Die H├â┬╝hnerg├â┬Ąnse haben vier Jungtiere, m├â┬╝ssten eigentlich die ersten dieser Haltungsperiode sein.
Bei den Schneeleoparden tut sich nicht viel, es wurde abgesperrt und gerodet, richtige Bauarbeiten noch nicht.
Ich befürchte, dass es nur noch eine Schneeziege gibt.
Trotz der Vogelgrippe sind Pinguine und T├â┬Âlpel drau├â┬čen, eine Sondergenehmigung liegt vor. Man diskutierte die Pingus in das Gehege von Hannibal zu setzen, dies ist mittlerweile wieder vom Tisch. Der Virus ist wohl insbesondere f├â┬╝r Singv├â┬Âgel und Nutzgefl├â┬╝gel gef├â┬Ąhrlich, dennoch herrscht bekanntlich f├â┬╝r das gesamte Federvieh Aufstallpflicht.
Als ich ins Niedere Affenhaus kam und die Gibbons alle drei Gehege nutzen konnten und von den Haubenlanguren weit und breit nichts zu sehen war traf mich schirr der Schlag. Langer Rede kurzer Sinne: den Haubenlanguren geht es gut, damit die Gibbons mehr Abwechslung haben k├â┬Ânnen diese stundenweise alle Gehege nutzen und die Haubenlanguren sitzen dann im r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Bereich. Mittbekommen habe ich dies aber noch nie, ein zust├â┬Ąndiger Tierpfleger den ich bel├â┬Ąstigte ebenfalls nicht. Wie gut es ist, dass (als die Haubenlanguren wieder zur├â┬╝ckkamen) Gibbonkot auf dem Boden lag und mit Freude deren Futter verzehrt wurde sei dahingestellt.
Im Kindergarten der Gorillas sind jetzt Infoschilder (Geschichte der Menschenaffenhaltung in Stgt und Mimi) aufgebaut. Diese sind zwar sch├â┬Ân, allerdings d├â┬╝rfte dies wohl bedeuten, dass sobald keine mittlere Affenart (h├â┬Ątte ich mir f├â┬╝r die Drills gew├â┬╝nscht) einzieht. Vermutlich weil man eben im Falle eines Falles nicht wei├â┬č wohin der Interimsbesatz soll.
Wie es mit dem Dickh├â┬Ąuterhaus II nach dieser Serie an Todesf├â┬Ąllen (stelle ich mir f├â┬╝r die Belegschaft schlimm vor, der Start in 2017 m├â┬╝sste aber eigentlich ganz gut gelingen) weitergeht ist unklar. Es wird ├â┬╝berlegt die Hirscheber nach oben zu holen, ein einsehbares Innengehege w├â┬Ąre schon was. Maik w├â┬╝rde man gern abgeben, das in Frankfurt eine einzelne Flusspferdkuh steht hat man aber auch auf dem Schirm. Bautechnisch ist wohl zu beachten, dass die Wand zwischen Flusspferdbecken und ehem. Zwergflusspferdgehege statisch wichtig ist.
(31.12.2016, 15:42)
Patrick Marburger:   http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2016/23122016-fetzenseenadel.html
(24.12.2016, 09:54)
Oskar Schwitters:   Hannibal kommt in Museum, Rosi hingegen. Derzeit liegt Hannibal noch in einer Gefriertruhe.
(22.12.2016, 15:30)
Patrick Marburger:   Einen Beitrag einzuf├â┬╝gen hat erst im dritten Versuch geklappt, daher der etwas lapidare Text. Vermutliche Ursache: Man darf sein Passwort nicht mittels Kopieren und Einf├â┬╝gen eingeben.

Zum Thema: Es gibt anstelle der Bestandsliste von 2011 nun eine neue von 2015. Beim ├â┬ťberfliegen sah ich, dass mindestens Nagetiere, Fledertiere und Primaten fehlen?

(18.12.2016, 20:10)
Patrick Marburger:   http://www.wilhelma.de/fileadmin/pdf/Angebote/2016/Tierbestandsliste_2015.pdf
Neue Bestandsliste- keine Primaten mehr?!
(18.12.2016, 20:07)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
Nach Hannibal ist nun auch Rosi (Flusspferd; Gestern; 49 Jahre) verstorben. Was im Dickh├â┬Ąuterhaus II dieses Jahr verstorben ist, ist schon eine bedauerliche Serie: 1 Flusspferd, 1 Zwergflusspferd, 3 Hirscheber! Aktuell leben im Haus also zwei Hirscheber und ein Flusspferd. Bin mal gespannt wie man jetzt weiter macht. Im alten Zwergflusspferdgehege war ein frischer Salzstein angebracht, ob man die Hirscheber oben zeigen will? Eine nicht vermittelbare, m├â┬Ąnnliche Schabrackentapirnachzucht w├â┬Ąre aus meiner Sicht ja eine gute Idee, aber ob man in dieses Haus noch neue Tiere holen will?
Die Vogelgrippe hat nun zur Folge, dass alle V├â┬Âgel nicht oder nur unter Schutzma├â┬čnahmen (Folien) zu sehen sind. Mit zwei Ausnahmen: Brillenpinguin und Basst├â┬Âlpel. Aus der Not heraus hat man nun ├â┬╝brigens G├â┬Ąnsegeier und Seeadler vergesellschaftet.
Zwei Jungtiere bei den Strau├â┬čwachteln.
(17.12.2016, 14:51)
Patrick Marburger:   Von heute:
Vogelgrippe auch in Stuttgart. http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/kurzmeldungen/detail.html?tx_ttnews%5Byear%5D=2016&tx_ttnews%5Bmonth%5D=11&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1585
Allerdings mit f├â┬╝r den Laien unverst├â┬Ąndlichen Folgen: Weg sind Pelikane, die Stelzvogelwiesen, Marabu, Sudan-Hornrabe, die H├â┬╝hner auf dem Schaubauernhof, alle nicht betretbaren Volieren der Vogelfreiflugvoliere, sowie die asiatischen und afrikanischen Abteile letzterer. Folgerichtig noch da sind die Subtropenterrassen, Brillenpinguine, T├â┬Âlpel, Pfaue, Greifv├â┬Âgel und Flamingos. Zus├â┬Ątzliche Schutzma├â┬čnahmen an Volieren entdeckte ich nur an der Damaszenerhalle (und da bin ich mir nicht mal sicher).
Weiteres:
Der Weg an den Au├â┬čenanlagen von Biber und (ehem.) Otter ist (wegen den Schneeleos) nicht zug├â┬Ąnglich, das Innengehege nicht einsehbar, die Au├â┬čenanlage nur schlecht. Dort zeigten sich die Bewohner allerdings so sch├â┬Ân wie selten.
Ein Prachtsexemplar von Wei├â┬čkehl-Waran ist in das alte Gehege der Fenneks gezogen.
Die 1,2 S├â┬Ąbelantilopen (mit denen sich die Wilhelma, dank des Namens Isis einen l├â┬Ącherlichen Skandal ins Haus geholt hat; http://www.bild.de/regional/stuttgart/wilhelma-zoo/aerger-um-zoo-tier-isis-48793200.bild.html;http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wirbel-um-antilopen-name-in-der-wilhelma-isis-bleibt-isis.0bc4968d-381a-44bf-9221-1ef9c3e8e84e.html ) sind nun auf der Anlage. Die Vergesellschaftung scheint gut verlaufen zu sein, ein beeindruckendes Bild. Beschildert sind sie noch nicht. Ihrer Aufgabe im Erhaltungszuchtprogramm gerecht zu werden versuchen sie bereits.
(19.11.2016, 16:22)
Patrick Marburger:   Der stellv. Revierleiter sprach explizit von einem (alleinigen) Besitzanspruch. Welche Anspr├â┬╝che wer hat wird immer im Vorfeld vertraglich festgelegt. Im Falle von Savita ist es wohl so, dass ihr erstes Jungtier der Wilhelma geh├â┬Ârt. Da man ja einer der erfolgreichsten Z├â┬╝chter war und ist (au├â┬čer Basel und Berlin f├â┬Ąllt mir da im deutschsprachigen Raum auf die Schnelle niemand mit besseren Bilanzen ein) kommt so bestimmt einiges zusammen (insbesondere da bei Enkeln ├â┬Ąhnlich verfahren wird) einiges zusammenkommt ist klar, aber jedes dritte Tier in Gefangenschaft? Wie gut es ist, dass die Wilhelma-Gene so weit verbreitet sind ist eine andere Frage: die erste Zuchtkonstelation (Puri x Nanda) kam aus Basel, waren wohl Halbgeschwister. Mit Brunno hat man, als Partner der genetisch extrem wertvollen Sani, sich einen Sohn von Puri und Nanda- auf gut deutsch ein ingez├â┬╝chtetes Tier- in den Bestand geholt. Sprich wenn ich nicht irre sind alle in Stuttgart geborene Nash├â┬Ârner leicht ingez├â┬╝chtet, und das sind nicht gerade wenige. Merkt man davon eigentlich was? (Bin mir nicht ganz sicher, hie├â┬č es eigentlich nicht sogar mal, dass Inzucht Panzernash├â┬Ârnern ├â┬╝berhaupt nicht schaden kann?)

Der m├â┬Ąnnliche Gavial ist ├â┬╝brigens mehr als vier Meter lang, man beabsichtigt Zucht. Wie das in der Halle aussehen soll wei├â┬č ich auch nicht: aufgrund ihrer Gr├â┬Â├â┬če und dem nur dort vorf├â┬╝hrbaren Sprung wird man Tong nicht in eines der Seitenabteile verbannen (vor allem da im Hauptteil keine M├â┬Âglichkeit zur Eiablage), zwei Gaviale in einem der Seitenabteile w├â┬Ąre aber auch nostalgisch, dass man die beiden Seitenabteile durchg├â┬Ąngig gestalten kann w├â┬Ąre ideal, aber ob das m├â┬Âglich ist? Vor allem hie├â┬č es bei der Abgabe der zwei kleineren Leistenkrokos, da man froh ist, dass man nun wieder weniger Tiere als Abteile hat damit man zum reinigen umsperren kann,

Beim zuk├â┬╝nftigen Besatz des Raubtierhauses geht es mir ├â┬Ąhnlich. Aus meiner Sicht w├â┬Ąre von Elefantenhaus nach Affenfelsanlage vern├â┬╝nftig: gro├â┬če Freianlage gegenw├â┬Ąrtig Tiger, zuk├â┬╝nftig L├â┬Âwe (im neuen Haus will man auch z├â┬╝chten), K├â┬Ąfig I gegenw├â┬Ąrtig Schneeleo, zuk├â┬╝nftig Leopard od Tiger, K├â┬Ąfig II gegenw├â┬Ąrtig Schneeleo, zuk├â┬╝nftig Leopard od Tiger, K├â┬Ąfig III (mit Wasserbecken) gegenw├â┬Ąrtig Leopard, zuk├â┬╝nftig Jaguar.
(28.10.2016, 20:41)
Michael Mettler:   Formell muss doch aber irgendwer das Eigentum an den Tieren innehaben, selbst wenn sie zur "Verteilung" f├â┬╝r Zuchtzwecke durch ein Zuchtmanagement zur Verf├â┬╝gung stellt. Fr├â┬╝her war es in Zuchtgemeinschaften zwischen zwei Zoos doch nicht un├â┬╝blich, dass der Nachwuchs (und damit das Eigentum an ihm) untereinander aufgeteilt wurde. Erkl├â┬Ąren sich die 70 Nash├â┬Ârner dann durch Eigentumsanspruch an Kindern, Enkeln, Urenkeln usw. der Stuttgarter Stammeltern?
(28.10.2016, 19:02)
WolfDrei:   @P. Marburger: ``70 Panzernash├â┬Ârner ` geh├â┬Âren der Wilhelma``: das ist sicher zu interpretieren, zumal ja heute nicht mehr im eigentlichen Sinne Tiere verkauft oder eingekauft werden ( ich meine die EAZA-Zoos - was nicht bedeutet, dass es das nicht mehr gibt ): es wird ``eingestellt``.
Mein Wissen zu den Wilhelma-Rhinos: als ich erstmals die Wilhelma 1990 besuchte, gab es etwa 80 Panzernash├â┬Ârner in Zoos weltweit mit geh├â┬Ârigem M├â┬Ąnner├â┬╝berschuss. Das Wilhelma-Paar ``zeichnete`` sich gerade dadurch aus, dass es zu dem Zeitpunkt 8 Geburten hatte - alles Bullen. Offensichtlich wollte man die Zucht nicht auslaufen lassen, k├â┬╝mmerte sich in San Diego um eine neue Kuh - das war Jhansi. Da aber offensichtlich zur gleichen Zeit die letzte und neunte Geburt ein Weibchen brachte und - oh Schreck - Jhansi ein nicht eingeplantes weibliches Baby bekam (die heutige Betty), verblieben Jhansi und Betty im Tierpark Berlin. Soweit ich mich noch erinnere, war die damalige Nashornanlage aus der ``Betonzeit`` keinesfalls f├â┬╝r 4 - 5 Tiere ausgelegt. Das zu meiner Interpretation.
M├â┬Âglich also, dass die Gene der Wilhelmabullen heute weltweit verbreitet sind - aber ``Eigentum``?

(28.10.2016, 18:46)
Patrick Marburger:   Vom Patentag:
0,2 S├â┬Ąbelantilopen aus Lissabon sind da (und bereits im Absperrgehege der Zebras, das M├â┬Ąnnchen lebt schon in Vergesellschaftung mit Grevy und Dorkas). Von den 200 weltweit in Zoos lebenden Panzernash├â┬Ârnern geh├â┬Âren 70 der Wilhelma?! Besatz des Kleins├â┬Ąugerhauses: Rennkuckuck, Wei├â┬čstirnspint, ein Kolibri, Nacktmull, Tamandua und Faultier. Er├â┬Âffnung zu den Sommerferien n├â┬Ąchsten Jahres. Bei den Schneeleoparden er├â┬Âffnet man im Herbst. In die Krokodilhalle ziehen Ende diesen Jahres zus├â┬Ątzlich zum Leistenkrokodil (es bleibt beim Einzeltier) 1,1 Sunda-Gaviale, Zucht wird beabsichtigt. Welche Affenart in den Gorilla-KG zieht ist unklar, klang noch sehr theoretisch. Die Flusspferdanlage am Neckar ist wohl noch sehr unkonkret, das zust├â┬Ąndige Revier erfuhr/erf├â┬Ąhrt davon nur aus der Presse. Nach dem die Schneeleos aus dem Raubtierhaus ausgezogen sind folgen Ende n├â┬Ąchsten Jahres 2,0 Asiatische L├â┬Âwen und ein schwarzer Jaguar nach.
Sonst von heute:
Die Voliere der Anlage f├â┬╝r B├â┬Ąren und Klettertiere ist komplett einger├â┬╝stet. Einem der Kakas fehlt ein Auge (wie lange schon?), die Zwergseiden├â┬Ąffchen sind vom 18, Oktober, es gibt weitere 4,4 Ferkel bei den Schw├â┬Ąbisch-H├â┬Ąllischen.
(28.10.2016, 17:20)
Patrick Marburger:   Von heute:
Seit dem 22.10 gibt es ein Haubenlangurbaby III! Das Muttertier ist schwarz, das Jungtier wird es wohl auch.
Der einzelne Springtamarin (bei Krallenaffe, Aguti. Faultier etc.) ist nicht mehr angeschrieben. Wieder streit mit dem m├â┬Ąnnlichen Faultier?
In der gesamten Dschelada-Anlage war stellenweise eine rote Fl├â┬╝ssigkeit zu sein. Ich hoffe (insbesondere aufgrund der Menge) inst├â┬Ąndig, dass ich mich t├â┬Ąusche...
Beim Kapwaran wird flei├â┬čig gearbeitet, das l├â┬Ąsst auf einen baldigen Einzug hoffen.
(25.10.2016, 17:43)
Patrick Marburger:   Hundert Jahre sollst du leben!

Heute beging Hannibal, seines Zeichens mit ordentlichem Vorsprung das ├â┬Ąlteste Zwergflusspferd der Welt, beging heute seinen 50. Geburtstag. Neben der obligatorischen Torte waren auch zig Fernsehteams u.├â┬Ą. (Cannstatter Zeitung, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten, ZDF, SWR, Regio-TV, Zoofreund etc. etc.) anwesend. Wie das in dem schmalen Besucherbereich zuging mag man sich vorstellen.

Ansonsten:
Geburt bei den Zwergseiden├â┬Ąffchen (sah noch recht klein aus); an dem Waran-Gehege wird gearbeitet; den Kaiman bereits mehrmals gesehen, nun erstmals gut; das Hirscheberweibchen, welches ich im Juni hier erw├â┬Ąhnte verstarb vor 1,5 Wochen, auf den Obduktionsbericht wird noch gewartet; Savita ist nun in Lissabon; die S├â┬Ąbelantilope steht nun nicht mehr im gro├â┬čen Absperrgehege hinten sondern in einem kleinen direkt an den zuk├â┬╝nftigen Mitbewohnern, hoffentlich gelingt die Vergesellschaftung.
(19.10.2016, 16:45)
Patrick Marburger:   Nachtrag: bei den Schweinen gibt es seit dem 29.09. 5,5 Ferkel; das Kalb der Hinterw├â┬Ąlder ist bei den Skudden. Im ganzen Zoo (wenn ich mich nicht t├â┬Ąusche sogar in jedem Tierhaus) wird die Veranstaltung an Halloween beworben, auch mit zwei gro├â┬čen Transparenten die dank Jahreszahl danach nicht mehr verwendbar sind.
(08.10.2016, 15:58)
Patrick Marburger:   Von heute:
Ich sah nur einen Brillenb├â┬Ąren, der "tigerte" immer nahe dem Separierungsbereich. Keine Ahnung was dahintersteckt. Die Dorkas-Gazellen nutzen immer ├â┬Âfter auch das vordere drittel der Anlage, sie ein Eichh├â┬Ârnchen jagen sehen d├â┬╝rfte zu den selteneren Anblicken geh├â┬Âren. Im Insektarium (genauer gesagt in der Schmetterlingshalle) lebt eine Ratte. Ein Prachtexemplar, hoffentlich h├â┬Ąlt sich der Schaden in Grenzen. Es wird eine Besucherumfrage (man wird irgendwo im Zoo angesprochen) durchgef├â┬╝hrt. Fragen waren es ca. 25. Neben den ├â┬╝blichen Fragen (Alter, Wohnort, Bildungsstand etc.) wurde z.B. die H├â┬Ąufigkeit des Besuches, das Beschilderungssystem (es wurde zwischen Orientierung und den eigentlichen Schildern an den Gehegen sogar differenziert), die Gastronomie, der Hauptgrund des Besuches, welchen der "Zoogrunds├â┬Ątze" man f├â┬╝r am wichtigsten h├â┬Ąlt, welche Tierarten man am liebsten besucht, welche Tierarten man vermisst, was einem an einem Zoof├â┬╝hrer (Neuauflage geplant) am wichtigsten ist, wie man den Eintrittspreis einsch├â┬Ątzt und welchen Teil des "Dreiklangs" man f├â┬╝r am wichtigsten h├â┬Ąlt abgefragt. Durchgef├â┬╝hrt wird die Umfrage vom Badischen Landesmuseum (also einer "Tochterfirma" o.├â┬Ą.).
(08.10.2016, 15:29)
Patrick Marburger:   Vom Infostand ├â┬╝ber das Vogel- und Kleins├â┬Ąugerhaus anl├â┬Ąsslich des Wilhelma-Tages:
Den zuk├â┬╝nftigen Besatz bilden (voraussichtlich): Zwergm├â┬Ąuse, Rennkuckuck (wird zusammen mit Vogelspinne und Schlange pr├â┬Ąsentiert, Vergesellschaftung mit X), Nacktmull (abgedunkeltes R├â┬Âhrensystem), Bienenfresser (Zucht beabsichtigt, aufw├â┬Ąndige Brutwand zu den Pflegerr├â┬Ąumlichkeiten hin), Prachtfinken, Balistar (die im Maurischen Landhaus m├â┬╝ssen ja dem Australien-Haus weichen), "Asiatische V├â┬Âgel", Tupaja, , Zwergfalken, "Kleinv├â┬Âgel" und Tamanduas (Vergesellschaftung mit X). Die urspr├â┬╝ngliche Idee Faultier frei im Haus zu halten wurde verworfen, da zu aufw├â┬Ąndig. Erstmal bleiben diese im JAZ, perspektivisch sollen sie ins Amazonienhaus (ob freilebend oder nicht ist noch nicht fest).

Ansonsten:
In das Gehege der Fransenschildkr├â┬Âten zog ein juveniler Breitschnauzenkaiman. Geschl├â┬╝pft am 3. August.
Im Amazonienhaus wurde ├â┬╝ber dem Besucherweg (die Kurve zur Anakonda- ehemals Leguan- hin) ein Ast mit W├â┬Ąrmelampe angebracht, vermutlich will man einen weiteren Stammplatz f├â┬╝r die Leguane etablieren.
Schon l├â┬Ąnger sah ich keine Armmolche mehr, hoffentlich sind die noch da.
Die hinter Vogelvoliere im gro├â┬čen Gew├â┬Ąchshaus (ehemals Viktoria-Regia-Haus) wurde abgerissen, in den n├â┬Ąchsten Monaten wird sie saniert.
Bei den Schneeleoparden liegt noch keine Baugenehmigung vor. Man hofft n├â┬Ąchstes Jahr er├â┬Âffnen zu k├â┬Ânnen. Die Innenanlagen k├â┬Ânnen nicht genutzt werden.
(02.10.2016, 15:17)
Patrick Marburger:   Von heute:
Die S├â┬Ąbelantilope ist aus England.
Bei den K├â┬╝hen gab es am Sa eine Geburt. Das Kalb ist an Besuchern ├â┬Ąu├â┬čerst interessiert.
Die Pouitus lagen im hintersten Bereich der Anlage unter den B├â┬Ąumen, da waren selbst die Hinterteile der beiden Przewalskis attraktiver.
(27.09.2016, 20:28)
Patrick Marburger:   Von heute:
Eine S├â┬Ąbelantilope steht im Absperrgehege der Zebras. Ein toller Neuzugang und (s.u.) sogar p├â┬╝nktlich. Hoffentlich klappt die Vergesellschaftung mit Zebra und Dorkas.
Die beim letzten mal als neu genannte WG im JAZ ist wieder beendet.
Bei den Schneeleoparden geht es nun los: Bauz├â┬Ąune wurden aufgestellt, die B├â┬Ąume mit Schutzvorrichtungen versehen.
Gro├â┬če Fortschritte auch beim Kleins├â┬Ąugerhaus, es stehen bereits mehrere W├â┬Ąnde. Nur zum Tierbestand nichts neues, ob man am Wilhelma-Tag (dort gibt es sogar einen passenden Infostand) mehr verr├â┬Ąt?
Bei den Anlagen von Kap-Waran und dem Gorilla-KG keine Ver├â┬Ąnderung.
Wie bereits in den Zeitungen zu lesen sind die Bongos wieder da. Sie machen sich sehr gut auf der neuen Anlage.
Die Przewalskis sind weg, die Poitous dort eingezogen. Schade!
Mal schauen wann Wisent, Bison (angek├â┬╝ndigt) und Damhirsch (meine Vermutung) weg sind. Hier ist man dabei einige Musterbeispiele f├â┬╝r Ex-situ Artenschutz abzugeben, die bereits erfolgte Beendigung der Haltung von Onager, Addax und (wenn auch etwas l├â┬Ąnger her) Milus nicht zu vergessen. Aber gut mit S├â┬Ąbelantilope und McCourds-Schlangenhalsschildkr├â┬Âte sind auch unter diesem Aspekt nennenswerte Arten in j├â┬╝ngster Zeit in den Bestand gekommen.
Laut neuem Wilhelma-Magazin wurde Hannibal operiert, das klang fast wie ein vorzeitiger Nachruf.
(24.09.2016, 14:29)
Patrick Marburger:   Von den letzten Besuchen:
Die Fenneks (US-Import) gingen nach Augsburg und werden durch einen Wei├â┬čkehlwaran ersetzt. In Stuttgart mal wieder einen gro├â┬čen Waran zu sehen h├â┬Ątte ich nicht f├â┬╝r m├â┬Âglich gehalten. Wie vor Monaten angek├â┬╝ndigt wurden nun die Springtamarine mit den Zwergseiden├â┬Ąffchen vergesellschaftet. Die Zwergseiden erkunden ihr neues Domizil ausgiebig, w├â┬Ąhrend den Springtamarinen das Kleinzeug suspekt zu sein scheint: sie waren trotz Wetter alle im Au├â┬čengehege. Die beiden Gehege sind auch durch einen bodennahen Durchgang verbunden, ob man endlich das Potential nutzt im JAZ mehr Unterbesatz zu zeigen? Bei den Kleins├â┬Ąugern wird ordentlich gearbeitet, mittlerweile sieht man schon einige W├â┬Ąnde. Das Geb├â┬Ąude wird massiver als ich gedacht h├â┬Ątte. Die Breitschnauzenkaimane haben nachgezogen, die JUVs sitzen hdK im Terrarium, schaut nicht gut aus. Gorillas und Bisons k├â┬Ânnen ├â┬╝brigens schon l├â┬Ąnger wieder das ganze Gehege nutzen. In den verwaisten Gorilla-KG soll eine "mittlere Affenart" einziehen. Allerdings nur so lange bis er wieder zur Aufzucht ben├â┬Âtigt wird. Ich pers├â┬Ânlich w├â┬╝rde die Drills sch├â┬Ân finden, die k├â┬Ânnten ein gr├â┬Â├â┬čeres Gehege sehr gut vertragen und passen in das ├â┬╝berwiegend s├â┬╝damerikanische JAZ eh nicht so wirklich. Das Innengehege der Br├â┬╝llaffen-Jungs ist zwar besser als ich gedacht h├â┬Ątte, die k├â┬Ânnte ich mir aber im jetzigen Drill-Gehege (oder im alten Menschenaffenhaus) gut vorstellen. Die Dschelada-Quarant├â┬Ąne ist ├â┬╝brigens beendet, mal schauen ob es wieder langen Leerstand gibt.
(18.09.2016, 17:50)
Patrick Marburger:   Gestern gab es eine Geburt bei den Vikunjas. Habe ich von Beginn bis Ende mitverfolgt. In dem Kontext war von "geboren" ├â┬╝brigens weitaus seltener zu h├â┬Âren als von "geschl├â┬╝pft"... Bei Interesse gibt es ein Video und weitere Bilder (aber nicht alle 900) der Geburt per We-Transfer.
(23.08.2016, 19:02)
Patrick Marburger:   Nachtrag:
Die Weissnackenkraniche sind wieder da, der Kronenkranich wieder weg.
Von heute:
Mittlerweile mind. sieben K├â┬╝ken bei den Flamingos. Warum auch immer ist der J├â┬Ągerlist in der Krokodilhalle nicht mehr da und auch nicht ausgeschildert. Vielleicht hatte das Leistenkroko lust auf einen Nachtisch. Die Sanierung wirkt bei den Gorillas fast abgeschlossen. Die Erdm├â┬Ąnnchen haben zwei neue Jungtiere. Die Baustelle bei den Kleins├â┬Ąugern ist jetzt mittels zwei Scheiben einsehbar. Und man sieht nichts... Das Areal ist eine einzige Erdfl├â┬Ąche, kein Fundament geschweige denn ein Geb├â┬Ąude vorhanden. Ob der Plan bis zum Winter das Gew├â┬Ąchshaus zu bauen klappt wage ich zu bezweifeln.

(30.07.2016, 19:03)
Patrick Marburger:   Von heute:
Bei den Flamingos sind es mittlerweile mind. sechs Küken. Wie der Kurzohr-Rüsselspringer und der 2. Damhirsch sind sie aber immer noch nicht angeschrieben.
Die Somali-Wildesel haben ein Jungtier. Da eine Stute seit zwei Besuchen nicht zu sehen war und aufgrund der Aufenthaltszeit des Hengstes ich mir Juli/August als Geburtstermin ausgerechnet hatte hoffte ich, nun habe ich es erstmals gesehen. Laut einer Besucherin kam die Meldung schon im Radio, da das Fohlen aber nur im Absperrgehege ist und am Gehege selbst kein Hinweis angebracht wurde k├â┬Ânnte ich mir eine Verwechslung mit dem Pouito-Esel vorstellen. 11. Juli 2010 k├â┬Ânnte der Geburtstag des letzten Fohlens gewesen sein.
An einigen Stellen (Insektarium, Vogelfreiflugvoliere, JAZ) wurde (schon im Zeitraum meines letzten Updates) begonnen die Beschilderung auf Vordermann zu bringen, mal schauen wenn man hier konsequent sein m├â┬Âchte hat man noch einiges zu tun.
(22.07.2016, 14:19)
Patrick Marburger:   Von gestern:
Die Kurzohr-Rüsselspringer haben nur noch ein Jungtier.
Die Strau├â┬če und Hirscheber zeigen aneinander deutliches Interesse, vielleicht klappt es diesmal.
In das umgestaltete Terrarium der Spitzkopfnatter zog eine(?) Vietnamesische Langnasennatter. Hier hat man tolle Ergebnisse in Sachen Bestandsveredelung und Umgestaltung erzielt. Hoffentlich macht man weiter, noch haben die Mehrheit der Terrarien Betonw├â┬Ąnde.
Bei den Mesopotamiern gibt es ein zweites Jungtier.
(17.07.2016, 19:18)
Patrick Marburger:   Von heute:
Seit Dienstag haben die Kurzohr-Rüsselspringer zwei Jungtiere.
Bei den Bongos ist der Besucherbereich eine einzige (betretbare) Baustelle. Wie gesagt die Anlage selbst ist schon fertig, nur die Bongos fehlen bis Herbst...
Die Umgestaltung bei der Spitzkopfnatter geht zügig voran, schaut wie die anderen Umgestaltungen der letzten Zeit gut aus. Vielleicht braucht man diesmal nicht ganz so lang.
Die Flamingos haben mittlerweile mind. vier Küken, angeschrieben sind sie immer noch nicht.
Die Aufteilung der Kontinente in der Vogelfreiflugvoliere verf├â┬Ąllt, bl├â┬Âden Besuchern sei dank, immer mehr.
Das tote Jungtier bei den Blutbrustpavianen ist nicht mehr da. Ich finde es toll, dass das Haus jetzt nicht mehr nur aus Leerstand besteht, hoffentlich schaut man dass dieser Zustand nicht nach dem Auszug der Dscheladas (bald; wie lange dauert in einem solchen Fall eigentlich eine Quarant├â┬Ąne?) und den drei Orangs (wohin damit?) wieder einkehrt. Gerade die Drills haben durch den JAZ-internen Umzug (der mit den Greifstachlern ein hohes Opfer forderte) nur geringf├â┬╝gig profitiert.
Die Sanierung des Gorilla-Kindergartens scheint fast fertig zu sein, es ist jetzt nur noch ein Gehege. Mal schauen wie es mit dem weitergeht...
(09.07.2016, 16:58)
Patrick Marburger:   Kleines Update von heute:
Bei den Flamingos sind es mittlerweile mindestens drei Jungv├â┬Âgel.
Im Gehege der Klunkerkraniche war der Kronenkranich von gegenüber. Achja die Paradies brüten schon wieder, da ist die letzten male aber eh nichts bei herausgekommen.
Bei den Alpakas gibt es zwei Jungtiere, eines davon war schon bei meinem letzten Besuch da.
Die Biber haben Jungtiere. Gesehen habe ich nur eines, muss aber bei diesem Innengehege nichts hei├â┬čen.
Einer der Brillenb├â┬Ąren bewegte sich heute ausgiebig im Wasser, so noch nie gesehen.
Bei den Grevys laufen zZ vergesellschaftungsversuche mit dem neuen Hengst, man m├â┬Âchte z├â┬╝chten.
Bez├â┬╝glich der Dscheladas war ich zu voreilig. Das Tier wurde immer noch von der Mutter getragen. Es hat schon etwas seltsames wenn das Tier bei der Fellpflege des toten Jungtiers beobachtet. Wird das langsam nicht gesundheitsgef├â┬Ąhrlich? Wie wurde denn in vergleichbaren F├â┬Ąllen gearbeitet (wie lange, auch vor den Kulissen)? Bin froh dass es dar├â┬╝ber keine Berichterstattung im Stil von Bild oder so gab, hoffentlich bleibt das so. Ich habe ├â┬╝brigens keinen Besucher bemerkt der die Info oder gar das tote Jungtier entdeckt hat.
(01.07.2016, 15:53)
Nikolas Groeneveld:   Schlechte Nachrichten aus der Wilhelma.
Auch das zweite Hirscheberjungtier ist inzwischen an einem angeborenen Herzfehler gestorben.
Damit verbleiben drei Hirscheber in der Wilhelma.
(01.07.2016, 10:46)
Patrick Marburger:   Nachtr├â┬Ąglich nachgetragene Nachtr├â┬Ąge im Monolog: Die Flamingos haben ein erstes K├â┬╝ken. Zahlreiche Tiere br├â┬╝ten. Ist aber noch nicht angeschrieben. Ebenfalls nicht angeschrieben ist das bereits erw├â┬Ąhnte Hirscheber Jungtier und ein (vermutl. bereits etwas ├â┬Ąlteres) Jungtier der Kleinen Kudus. Bei letzteren erzielt man bzgl. der Vergesellschaftung deutliche Fortschritte. Wie kommts?
(25.06.2016, 18:57)
Patrick Marburger:   Das Gehege der Spitzkopfnatter ist "wegen Umbau zur Zeit nicht besetzt". Hoffentlich dauert das nicht wieder so lange... In jedem Fall wird bereits gearbeitet. Bei den Bongos habe ich mich zu fr├â┬╝h gefreut: die Anlage ist zwar bereits fertig bis Herbst werden aber nur Hornrabe und Marabu dort sein. Die Au├â┬čenanlagen des AS-Amazonienhauses habe ich heute erstmals (also seit dem Umbau versteht sich) besetzt gesehen. Moritz (Orang) hat man mit den beiden verbleibenden alten Weibchen vergesellschaftet. Die anderen beiden sind schon weg. Mal schauen was man mit den drei "Problemtieren" macht, vermitteln will man sie, aber welcher Zoo bietet hier schon freiwillig Asyl. Bei den Steinb├â┬Âcken sind es nun mehr drei Jungtiere. Das Ferkel der Hirscheber sah ich, allerdings nur innen, sprich es gibt leider kein Bild. Bei den Dscheladas trug ein Tier einige Tage ein totes Jungtier. Mittels eines Infoschilds wurden die Besucher dar├â┬╝ber aufgekl├â┬Ąrt. Um 15:00 dann Abbruch des Besuches, da es unwetterartig regnete, eine Viertelstunde sp├â┬Ąter schien die Sonne....
(25.06.2016, 15:38)
Patrick Marburger:   In der aktuellen Berichterstattung ist von dem toten Jungtier mal wieder nichts zu lesen, wahrscheinlich hat man nach dem Theater mit Corinna Angst vor noch mehr schlechter Presse. (Auch wenn sie in beiden F├â┬Ąllen jeglicher Grundlage entbehrt.) Vielleicht ver├â┬Âffentlicht ein Frank Albrecht oder ein anderer guter Freund der Wilhelma die Sache mit dem 2. Jungtier, daher w├â┬Ąre es aus meiner Sicht klug gewesen den Todesfall nicht zu verheimlichen. Zu den Bongos dieser Link:http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bongo-gehege-der-wilhelma-nimmt-formen-an-zoo-setzt-auf-afrikanische-kunst.5ca19892-ac14-4753-890c-cf8f5b1d93b2.html. Wie viele Millionen Frankfurt f├â┬╝r die Umgestaltung gebraucht h├â┬Ątte? Was ich mich gefragt habe: w├â┬Ąre es eigentlich m├â┬Âglich in dem ganz schmalen (und unterhalb vom Absperrgehege kaum genutzten) Gehege der Okapis Ducker unterzubringen und diesen Zugang zu Bongos und Okapis (mittels kleinen ├â┬ľffnungen im Zaun) zu gew├â┬Ąhren?
(23.06.2016, 09:16)
Patrick Marburger:   Einige Neuigkeiten vom heutigen Besuch:
Das Leistenkrokodil "Deng" ist tot. Schuld sind in das Becken geworfene Gegenst├â┬Ąnde, dabei gibt es schon immer gro├â┬če Warnschilder (die immer mehr werden). Hier bef├â┬╝rchte ich, dass man sich bald ├â┬╝ber eine millionenteure und g├â┬Ąnzlich unattraktive Nachr├â┬╝stung der Halle (bspw. mittels Glasscheiben) Gedanken machen muss. Aktuell lebt der Wei├â┬čling also alleine in der Halle.
Von einigen l├â┬Ąrmintensiven Bauarbeiten im Besucherbereich abgesehen wirkt die Anlage der Bongos weitgehend fertig. Da die Fertigstellung ja f├â┬╝r Juni bzw. die Jahresmitte angek├â┬╝ndigt war, dachte ich dass das ein sch├â┬Ânes Weihnachtsgeschenk gibt, aber die Variante ist sowohl ungew├â┬Âhnlich, als auch besser. Marabus und Sudan-Hornrabe sind bereits eingezogen. Falls man (wie es aussieht) nicht zwischen der schmalen Anlage mit Wassergraben und der gro├â┬čen Anlage der Gruppe trennt, w├â┬╝rde dies bedeuten, dass die Weibchen erstmals mit den drei V├â┬Âgeln in Kontakt kommen w├â┬╝rden. Bei der Infoh├â┬╝tte bin ich mir nicht sicher, ob das (wie im Zoofreunde-Forum zu lesen war) wirklich eine wird, bisher sieht es nur nach einer Sitzgelegenheit aus, hoffentlich kommen doch noch Schilder.
Das weibliche Hirscheber Juv (Geburtsgewicht: unter 600 Gramm) hat es trotz Zuf├â┬╝tterung im zwei Stundentakt nicht geschafft. Dem m├â┬Ąnnlichen Juv (Geburtsgewicht: 700 Gramm, aktuell etwa 1 kg) geht es gut. Meine Vermutung in Bezug auf das neue Weibchen war richtig, es ist tats├â┬Ąchlich der letztj├â┬Ąhrige Nachwuchs aus Chester.
Bei den Dscheladas wird eine Verkleinerung der Gruppe vorgenommen. Die Tiere gehen nach Kalifornien bzw. Frankreich. Zur Zeit befinden sie sich in der Vorquarant├â┬Ąne im alten Menschenaffenhaus. Also geht es (wie bei den Klammeraffen auch) wenn es sein muss doch... Die Planungen f├â┬╝r eine M├â┬Ąnnergruppe (siehe altes Wilhelmamagazin) sind im Sande verlaufen. Gegangen w├â┬Ąre es um die jetzige Anlage der Japanmakaken, da diese zu nah an der Zuchtgruppe ist w├â┬Ąre dies schlecht.
Bei den Steinb├â┬Âcken gibt es zwei Jungtiere.
(17.06.2016, 15:47)
Patrick Marburger:   Aufnahme war zu gro├â┬č und wird vom zurecht schneiden auch nicht besser. Der Vater der Jungtiere m├â┬╝sste ├â┬╝brigens ein anderer sein, zum Muttertier kann ich nichts sagen.
(14.06.2016, 19:43)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: mit weiteren Bildern wird es schwierig, das Tier wird ja nicht in der Gruppe bleiben. Beobachten werde ich die Sache aber weiterhin. Hoffentlich anbei eine miserable Aufnahme von Juni 2014.
Noch ein Nachtrag zu meinem Bericht: die drei letztj├â┬Ąhrigen Juvs der G├â┬Ąnsegeier sind in Bulgarien, zur Auswilderung.
In Bezug auf Sani steht ja in Zoof├â┬╝hrern usw., dass sie ein nepalesisches Staatsgeschenk war. Hat hier jemand weitere Infos? Spannend f├â┬╝r mich w├â┬Ąre bswps. an wen das Geschenk ging (idR ja an eine konkrete Person) und zu welchem Anlass. Auch w├â┬Ąren detailierter Infos als "Staatsgeschenk aus Nepal" (wie in den F├â┬╝hrern steht) spannend, genauso wie das mit diesem Artikel zusammenpasst: http://old.himalmag.com/component/content/article/3080-Round-up-of-regional-news.html
(14.06.2016, 19:38)
Michael Mettler:   Meiner Erinnerung nach habe ich noch nie ein Markhorjungtier mit solchen wei├â┬čen Abzeichen gesehen und f├â┬Ąnde es interessant, irgendwann mal ein Foto von ihm in sp├â┬Ąterem Alter sehen zu k├â┬Ânnen. Eine schlichte Farbmutation ist ja nicht auszuschlie├â┬čen, andererseits wurde anl├â┬Ąsslich einer Studie in Wien vor einiger Zeit unerwarteterweise Hausziegen-Einkreuzung in Markhoren verschiedener, in der Zusammenfassung nicht namentlich genannter Zoos festgestellt - auch sowas kann sich nat├â┬╝rlich irgendwann farblich "herausmendeln"...
(10.06.2016, 09:54)
Patrick Marburger:   Ich komme gerade von der Mitgliederversammlung des F├â┬Ârdervereins:
Bei den Hirschebern gibt es seit Dienstag 1,1 Jungtiere. Das Weibchen ist etwas schw├â┬Ąchlich. Daher hat man sich entschlossen etwas Milch zu zu f├â┬╝ttern. Man ist aber zuversichtlich, dass beide Jungtiere aufkommen.
Ab Herbst werden S├â┬Ąbelantilopen (Artenschutzauftrag!) die Gemeinschaftshaltung von Dorkas-Gazellen und Zebras bereichern.
Beim Kleins├â┬Ąugerhaus liegt das Baugesuch der Stadt Stuttgart vor. Bis Winter m├â┬Âchte man bauen. Im Winter den Innenausbau vornehmen. Im Fr├â┬╝hjahr er├â┬Âffnen. Die Mischung aus Zoologie (V├â┬Âgel, Kleins├â┬Ąuger) und Botanik (Insektivoren) wurde sehr hervorgehoben, zum Besatz allerdings kein Wort.
Bei der Schneeleopardenanlage m├â┬Âchte man bald (nur noch Kleinigkeiten) das Baugesuch einrechen. Man spricht nun davon dass die Fl├â┬Ąche vervierfacht wird. Es wird drei Abteile geben. Die Er├â┬Âffnung ist im Sommer 2017 vorgesehen. Der F├â┬Ârderverein zahlt 300.000 Euro.
Beim Elefantenpark ist die Machbarkeitsstudie fertig. Beim anstehenden Wettbewerb sollen nur Personen die bereits ein derartiges Projekt gebaut haben zugelassen werden. Die Mittel für das Projekt sollen im Doppelhaushalt 2020/21 stehen. Vorher kann auch nicht gebaut werden. Zum Thema Begleittierarten wurde nichts gesagt.
Der Masterplan wurde nun erneut dem Ministerium zur Pr├â┬╝fung vorgelegt. Es wurde eine Priorit├â┬Ątenliste nachgereicht. Diese umfasst sechs Projekte und die n├â┬Ąchsten 10-15 Jahre.
Das Maurische Landhaus muss aufgrund der Nutzung als Tropenhaus saniert werden. Das neue Thema hei├â┬čt- immer noch- trockener Eukalyptuswald. Nachttiere, Beuteltiere, darunter Koalas: mehr wurde nicht gesagt. Der Verein steuert eine Million bei. Die Er├â┬Âffnung ist f├â┬╝r 2019 vorgesehen. Eine Machbarkeitsstudie soll es vorher geben.
(09.06.2016, 21:34)
Patrick Marburger:   Suptropenterrasse kommt nicht von Suppe, sondern von Subtropen? Naja, auf die Rechtschreibung sollte es nicht ankommen...

Die jüngste Schraubenziege anbei,
(04.06.2016, 21:55)
Patrick Marburger:   Von heute: bei den Markohren sind es mittlerweile vier Jungtiere. Als weiteres Geburtsdatum ist der 29. angeschrieben. Ob das j├â┬╝ngste noch fehlt oder an einer der drei Termine es zwei Geburten (oder Zwillinge) gab kann ich nicht sagen. Das j├â┬╝ngste hat ├â┬╝brigens- im Gegenteil zu seinen Halbgeschwistern- eine wei├â┬čliche F├â┬Ąrbung im Gesicht und insbesondere an den Beinen. Ist das etwas ungew├â┬Âhnliches? Seit die Juvs da sind ist das M├â┬Ąnnchen nicht mehr auf der Anlage. Die Poitou-Esel sind mit einer Ausnahme auf dem Tennhof. Ich konnte mit niemandem sprechen, daher kann ich nicht sagen warum. Der Auffenbergs-Waran ist nicht mehr angeschrieben. Traurig! Grund? Bei den Flamingos und Basst├â┬Âlpeln wird gebr├â┬╝tet, abwarten ob mit Erfolg. Letztes Jahr gab es bei den T├â┬Âlpeln ein Jungtier, das nicht aufkam. Wie viele Jungtiere es bei den M├â┬Ąhnenschafen und Dscheladas sind kann ich nicht sagen, in jedem Fall werden es bei jedem Besuch mehr. Ersteres freut Dumai, letzteres d├â┬╝rfte dem Koordinator Kopf zerbrechen bereiten. Zus├â┬Ątzlich zu der Restaurierung im Maurischen Garten (schon l├â┬Ąnger) wird nun auch an der unteren Suptropenterrasse gearbeitet. Ob es die gro├â┬čen Bauma├â┬čnahmen zur Stabilisierung werden?

Ein neuer Hirscheber anbei. K├â┬Ânnte es das letztj├â┬Ąhrige Ferkel aus Chester sein, oder ist das Tier schon ├â┬Ąlter?
(04.06.2016, 21:51)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: dann ist ja gut. Eine derartige Dachgestaltung kannte ich bisher nicht (nach Norddeutschland ist es von Stuttgart halt eine respektable Strecke) und war deshalb etwas skeptisch.
(27.05.2016, 21:44)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: In Norddeutschland nennt man solche D├â┬Ącher Reetd├â┬Ącher (Reet = plattdeutsch f├â┬╝r Ried, Schilf). Das Material wird hier (und auch z.B. in D├â┬Ąnemark) seit Jahrhunderten f├â┬╝r Wohnh├â┬Ąuser, St├â┬Ąlle, Scheunen usw. (auch f├â┬╝r sehr gro├â┬če Dachfl├â┬Ąchen) genutzt und h├â┬Ąlt lange (wenn auch nicht ewig). Im Zoo Hannover sind diverse Geb├â┬Ąude und Schutzd├â┬Ącher im Afrika-Bereich seit anderthalb bis zwei Jahrzehnten damit in Gebrauch (sehr zur Freude der Haussperlingpopulation, die darin tolle Nistm├â┬Âglichkeiten findet), Erneuerungen des Dachmaterials sind hier m.W. nur in gro├â┬čen Abst├â┬Ąnden n├â┬Âtig.
(27.05.2016, 21:37)
Patrick Marburger:   Das j├â┬╝ngere der beiden Schraubenziegen hoffentlich anbei.
(27.05.2016, 16:04)
Patrick Marburger:   Nach l├â┬Ąngerer Abwesenheit einige Jungtiere: mehrere Totenkopf├â┬Ąffchen (14. 04.; 21. 04.; 02. 05.); weitere M├â┬Ąhnenschafe; 2 Zwergseiden├â┬Ąffchen (22.05.); 2 Markohre (15.05. und 25.05.); Nilg├â┬Ąnse; Wei├â┬čst├â┬Ârche und ein Mesopotamischer Damhirsch. Die Klammeraffen-Gruppe die im alten Menschenaffenhaus provisorisch untergebracht war lebt jetzt hinter den Kulissen. Die Vermittlung in andere Zoos erfolgt jetzt st├â┬╝ck f├â┬╝r st├â┬╝ck. Hintergrund sind nicht nur (die damals angegeben) Rangk├â┬Ąmpfe sondern auch die Gefahr von Inzucht. Bei den Okapis und Giraffen sind jetzt die Individuen beschildert. Portrait; Name; Geschlecht; Geburtsdatum; Geburtsort. Die Schilder hat man sinnvoller Weise nicht gesammelt sondern an der jeweiligen Box angebracht. Bei den Gorillas (unteres Gehege) und dem Gorillakindergarten werden gerade die Baum├â┬Ąngel behoben. Man ist also vermutl. ein Jahr hinter dem urspr├â┬╝nglichen Zeitplan. Bei den Nasenb├â┬Ąren arbeitet man jetzt intensiver mit Besch├â┬Ąftigungsfutter. Die Anlage der Bongos ist fast fertig und sieht sehr gut aus. Auf so manche Spielerei (Mosaike an einer noch im Rohbau befindlichen Infoh├â┬╝tte; aus Holz geschnitzte Masken an der Gehegebegrenzung etc.) h├â┬Ątte ich zwar verzichten k├â┬Ânnen aber es ist ein deutlicher Gewinn f├â┬╝r Besucher und Tier!

Die zuk├â┬╝nftige Infoh├â┬╝tte hoffentlich anbei. Mal schauen wie das Dach (so erfolgte die Gestaltung auch an drei anderen Stellen) einen Winter sp├â┬Ąter ausschaut. Ob es hier nicht M├â┬Âglichkeiten bei denen nicht so oft nachgebessert werden muss gegeben h├â┬Ątte?
(27.05.2016, 16:00)
Oliver Muller:   Ich hoffe ja doch, dass irgendwann noch der komplette und offizielle Masterplan ver├â┬Âffentlicht wird...
(06.05.2016, 16:30)
Patrick Marburger:   http://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/stuttgart_artikel,-pama-und-zella-muessen-sich-noch-gedulden-_arid,2043879.html
Aus dem langen aber inhaltslosen Artikel: Baustart Elefant nicht vor 2019 (da die Zeit davor f├â┬╝r einen Architektenwettbewerb nicht reicht....); Baustart Kleins├â┬Ąuger: August, Innenausbau: Winter, Er├â┬Âffnung Fr├â┬╝hjahr 2017; Schneeleopard: Baugesuche bald, Er├â┬Âffnung Sommer 2017
(06.05.2016, 12:44)
Patrick Marburger:   @ Ottmar Muller: Seit l├â┬Ąngerem ist offiziell, dass die Faultier wieder einziehen werden. Beim Patentag (s.u.) wurden Tamanduas und Nacktmulle als weitere Bewohner genannt. Allerdings stand kurz danach in der Zeitung, dass der Tierbesatz noch nicht feststehe. Der Abriss des Flusspferdhauses ist mittlerweile geplant. Dies klingt mir allerdings nach sehr langfristig. Es geht darum dort einen Neubau f├â┬╝r Hirscheber und Schabrackentapire (Quelle: F├â┬╝hrung bei Zoohistorica) zu errichten.
(06.05.2016, 11:15)
Ottmar Muller:   Ich bin froh, dass man nicht warten muss, bis das Gro├â┬čprojekt Elefantenhaus endlich in Angriff genommen werden kann, sondern dass auch kleinere Projekte verwirklicht werden. Ist denn auch schon bekannt, welche Arten in das neue Kleins├â┬Ąugerhaus einziehen sollen? Und das Flusspferdhaus wird dann wohl auch fr├â┬╝her oder sp├â┬Ąter abgerissen?
(06.05.2016, 09:41)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: Aktuell ist die Nachttierabteilung zu meiner au├â┬čerordentlichen Freude (Achtung ironisch) ja geschlossen. W├â┬Ąre spannend ob/wie die gegenw├â┬Ąrtig genutzt wird. Das Maurische Landhaus soll ja Australien-Haus werden. Hierf├â┬╝r ist m.W. auch eine neue Nachttierabteilung geplant. Bei den im Zuge der Zoohistorica bzw. dem Patentag bereits genannten Teilen des Besatzes (Kowari, T├â┬╝pfelbeutelmarder, Bilby, evtl. Schnabeligel) dr├â┬Ąngt sich dies auch auf. Klar kann man die Arten auch ohne Nachttierhaus halten, dies w├â┬Ąre allerdings g├â┬Ąnzlich unattraktiv. Ich meine dass es hie├â┬č, dass die gegenw├â┬Ąrtige Substanz komplett heraus gerissen wird. Hier frage ich mich ob dies von N├â┬Âten ist: Beutelmarder in den Flugraum, Kowaris und Bilbys in die Gehege an die Stirnseiten und Zwerggleitbeutler (noch nie als Besatz genannt) in das schmale, zuletzt von Zwergschl├â┬Ąfern genutztes Gehege. Den vorderen Raum k├â┬Ânnte man dann wie die Treppe und die Volieren auf dem "Dach" des NTH abreisen. Dies w├â┬╝rde es m├â┬Âglich machen im dadurch vergr├â┬Â├â┬čerten Areal unten Koalas (Unterbesatz: Schnabeligel sowie Langnasenpotoroos oder Woylie) und einige Terrarien (bzgl. des Riesenwaransimport in die Staaten k├â┬Ânnte man hier ins Tr├â┬Ąumen kommen...) unterzubringen. Aber gut: vermutlich wird die Bausubstanz derartiges nicht zulassen.
(01.05.2016, 09:39)
Michael Mettler:   Eine neue Haltungsm├â┬Âglichkeit f├â┬╝r Leoparden so zu planen, dass man im Bedarfsfall auf eine w├â┬Ąrmebed├â┬╝rftigere Unterart umsteigen kann, finde ich allerdings gar nicht so falsch. Das w├â┬╝rde ich mir dann allerdings auch f├â┬╝r die Tiger w├â┬╝nschen...

"Warmhaus" ist nat├â┬╝rlich relativ. Auch f├â┬╝r Indische L├â┬Âwen ist kein Tropenklima n├â┬Âtig, also wird sich die Innentemperatur in Grenzen halten (und ausreichen, um den Besuchern im Winter eine Aufw├â┬Ąrmm├â┬Âglichkeit zu bieten). Die bisherige Haltung der Persischen Leoparden findet m.W. ebenfalls in einem Warmhaus statt. Dass die Perser K├â┬Ąlte vertragen, hei├â┬čt schlie├â┬člich im Umkehrschluss nicht, dass sie W├â┬Ąrme nicht m├â┬Âgen.

@Patrick Marburger: Wenn im neuen Elefantenpark auch ein Nachttierbereich entstehen soll, wird vermutlich die Nachttierabteilung im Maurischen Landhaus verschwinden?
(01.05.2016, 08:48)
Patrick Marburger:   @ Oliver M├â┬╝ller: Ja, so war das gemeint. Die Tiger Umstellung von Sumatra auf Amur war ja schon seit Monaten bekannt (s.u.). Kosten hin oder her sehe ich hier auch keine wirkliche Notwendigkeit. Michael Mettler spekulierte (ebenfalls s.u.), dass es darum geht nicht ein im Winter komplett verwaistes Areal zu haben. Diese w├â┬╝rde bedeutend mehr Sinn machen, als mit Kosten oder Gr├â┬Â├â┬če (s.u.) zu argumentieren. Abwarten muss man aber so oder so: jetzt will man in den n├â┬Ąchsten 20 Jahren 140 Millionen Euro investieren. Woher nehmen wenn nicht stehlen? Wenn man sich anschaut welche Summen in den letzten 20 Jahren in die Wilhelma investiert wurden scheint mir dies mehr als ambitioniert. Au├â┬čer man glaubt an die Idee einen gro├â┬čen Sponsor zu finden. Aber warum sollte dies jetzt funktionieren und in den letzten Jahrzehnten nicht? Der Kreis der Verd├â┬Ąchtigen (Daimler, Porsche etc.) bleibt ja gleich.
(01.05.2016, 08:41)
Oliver Muller:   @Patrick: Habe ich das richtig verstanden - kalte Nordpersische Leoparden im Warmhaus und die seltenen Sumatratiger m├â┬╝ssen f├â┬╝r 08/15-Amurtiger weichen, vielleicht sogar, weil kein Platz im Warmhaus ist?
(01.05.2016, 07:42)
Patrick Marburger:   Gute Frage.... Zumal man auf Amur-Tiger umsteigt damit nur zwei Arten in das teuere Warmhaus ziehen.
(30.04.2016, 18:42)
Holger Wientjes:   Warum sollen die Perser in einem Warmhaus untergebracht werden ?
(30.04.2016, 18:11)
Patrick Marburger:   Inoffizielles bzgl. Bauma├â┬čnahmen und Zukunftspl├â┬Ąnen der Wilhelma:

Volumen des Masterplans 140 Millionen Euro.

Beim Kleins├â┬Ąugerhaus geht es schleppend voran. Die Baugenehmigung l├â┬Ąsst auf sich warten. Aufgrund von Brandschutzauflagen musste komplett umgeplant werden. Der Abriss der alten Substanz gestaltete sich komplizierter: es war mehr Beton im Boden als kalkuliert. Der Termin (Ende 2016) beleibt.

Die Schneeleopardenanlage hat 600 Quadratmeter, dies entspricht circa einer Verdreifachung der Fl├â┬Ąche. Der Architektenwettbewerb ist abgeschlossen. Visualisierungen wurden diese Woche der Belegschaft pr├â┬Ąsentiert. Demn├â┬Ąchst werden diese am neuen Infomobil ?Schneeleoparden? pr├â┬Ąsentiert. Unter den Architekten gab es auch einen der nur die aktuelle Fl├â┬Ąche umplante. Begr├â┬╝ndung: Der Rest ist ja nur Hang? Es wird eine Br├â┬╝cke f├â┬╝r Besucher geben. Unter dieser k├â┬Ânnen sich die Schneeleoparden zur├â┬╝ckziehen. Damit sie dies nicht permanent tun werden beheizte Liegefl├â┬Ąchen eingebaut. Kosten werden mit 1,5 Millionen kalkuliert.

Die Koalas im Maurischen Landhaus sollen noch vor Er├â┬Âffnung des Elefantenparks einziehen. In Duisburg sollen bereits konkrete Individuen ?reserviert? sein. Kosten 3 Millionen.

Beim Elefantenpark soll ein Vortragsaal und eine Nachttierabteilung integriert werden. Pama und Zella werden nicht umziehen. Die Stadt beteiligt sich an den Kosten, da sie eigentlich das Bauareal des Rosensteintunnels wieder rekonstruieren müsste. Da dies aber nicht erwünscht ist wird das Geld in das Fundament des Hauses investiert. Kosten 24 Millionen+.

Im Raubtierbereich (exkl. Anlage f├â┬╝r B├â┬Ąren- und Klettertiere) werden k├â┬╝nftig drei Formen gehalten. In einem Warmhaus Asiatische L├â┬Âwen und Nordpersiche Leoparden (toll, Halter werden ja gesucht). Ohne betretbares Haus leben die Amurtiger. Was ist mit den Geparden?

Niederes Affenhaus, JAZ, Altes Menschenaffenhaus und Schwingaffen-Insel werden abgerissen. Dies muss schnell geschehen, da ansonsten die Geb├â┬Ąude z.T. unter Denkmalschutz gestellt werden und dies will man nicht. Langfristig soll eine gro├â┬če Halle f├â┬╝r Haubenlanguren, Orangs und mehr (?Vielzweckhaus?) entstehen.

Mit Ausnahme des Dickh├â┬Ąuterhauses I werden alle Geb├â┬Ąude der 68-er/73-er Generation abgerissen.

(30.04.2016, 17:48)
Patrick Marburger:   http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2016/26042016-koelpin-in-eaza-council-gewaehlt.html
(26.04.2016, 11:18)
Patrick Marburger:   Wie versprochen der neue Hardun
(19.04.2016, 18:19)
Patrick Marburger:   Bild wird nachgereicht, sorry.
(19.04.2016, 15:38)
Patrick Marburger:   Eine Mischung aus Nachtr├â┬Ągen vom So. und Neuigkeiten von meinem heutigen Besuch:
Im Alten Menschenaffenhaus leben keine Klammeraffen mehr. Hier zog zuletzt ja eine Kleingruppe ein, da es Rangstreitigkeiten gab. Ich nehme an, dass man die Tiere abgegeben hat, wissen tue ich es aber nicht. Viele Tiere (Flusspferd mit Baby in rekordverd├â┬Ąchtigem Alter; Hirscheber; Gorilla; Bonobo; Haubenlangur etc. etc.) nutzten beim heutigen Wetter die Au├â┬čenanlagen ausgiebig. Meine Sichtungsbilanz in Bezug auf Nachwuchs bei den M├â┬Ąhnenschafe kann ich nun auf drei Tiere aufstocken. In der bald endenden (zumindest wenn die obligatorische Verl├â┬Ąngerung ausbleibt) Sonderausstellung lebt wohl nicht nur ein Gecko. Sondern 1,1 Semi-Adult. Heute sah ich zwei Harduns, Foto hoffentlich anbei. Die Erdm├â┬Ąnnchen m├â┬╝ssten Junge haben. Im Afrikateil der Vogelfreiflugvoliere leben nicht beschilderte Gelbkehl-Frankoline (0,2 zzgl. der 1,1 in der Voliere im Gew├â┬Ąchshaus). In den Volieren an der Damaszenerhalle leben 1,0 Temnick-Tragopan (nicht beschildert) und ein nicht beschilderter Wiedehopf.
(19.04.2016, 15:36)
Patrick Marburger:   Und zu guter letzt der Faultiernachwuchs. Das letzte Jungtier lebt ├â┬╝brigens nach wie vor bei den Sakis. Und w├â┬Ąr ist der Herr im Haus? Das Faultier!
(18.04.2016, 11:07)
Patrick Marburger:   Beweisfoto des Nachwuchses der M├â┬Ąhnenschafe hoffentlich anbei.
(18.04.2016, 11:05)
Patrick Marburger:   Einige wenige Neuigkeiten vom gestrigen Besuch.
Die Freilandterrarien sind wieder besetzt. In dem Neuen an der Krokodil-Halle sind wie in der obligatorischen PM verk├â┬╝ndet Harduns eingezogen. Im deutschen sind sie auch nur als solche Beschildert. Allerdings ist als wissenschaftl. Name Stellagama stellio daani angegeben. Demzufolge m├â┬╝ssten es sich um Angeh├â┬Ârige des Daan-Harduns handeln. W├â┬Ąren gem├â┬Ą├â┬č ZTL dann die einzigen in Europa. Gesehen habe ich die Tiere- dem Wetter sei dank- noch nicht. Nach mehrmonatigem Leerstand ist das Terrarium der Greifschwanz-Lanzotter wieder besetzt. Eingezogen ist eine Ceylon-Lanzotter. Ich sah statt zwei nur eine Chim├â┬Ąre. Die Verluste (falls es erneut ein solcher ist) sind mehr wie respektabel. Ist dies in anderen Haltungen (@ Berlin-Experten) ebenfalls der Fall? Der letzte (grunds├â┬Ątzlich unsichtbare) Otter wurde nach Bern abgegeben. Einziehen sollen die benachbarten Biber. Ob man die Idee von Ottern im Wassergraben der Steinb├â┬Âcke (s.u.) verworfen hat? Die Au├â┬čenanlagen am Amazonienhaus sehen fast fertig aus. Wie ich bereits schrieb etwas h├â┬Âher, ansonsten Identisch. Den Bambus zwischen Hauptweg und Besucherbereich vor den Gehegen hat man jetzt entfernt. Grund? Da ich die letzten Monate ├â┬╝ber am JAZ nur einen der beiden Br├â┬╝llaffen-M├â┬Ąnner sah, fragte ich nach. Die beiden haben sich gestritten und schieben deshalb jetzt Schichtdienst. Ich kenne die Innengehege zwar nicht, aber sch├â┬Ân stelle ich mir das nicht vor. An der Anlage der Bongos wird flei├â┬čig gearbeitet. Sogar am So waren Bauarbeiter vor Ort. Erneuerung der Palisadenw├â┬Ąnde im Gehege, Bau von Unterst├â┬Ąnden etc. Meine Vermutung, dass an einer der Stellen Glasscheiben zum Einsatz kommen ist falsch. Bild diesbez├â┬╝glich hoffentlich anbei. Die Handaufzuchten bei den Gorillas gingen ja nach Dublin. Jetzt ist der Kindergarten komplett abgeklebt. Man saniert. Ob MKs einziehen oder man f├â┬╝r den Fall der F├â┬Ąlle auf Interims-Besatz verzichtet wei├â┬č niemand offensichtlich so genau. Hier fragt man drei Insider und hat f├â┬╝nf Antworten... Die Magnolienbl├â┬╝te neigt sich dem Ende zu. Im Gegenzug sind jetzt die Beete wieder bepflanzt. Wirkt wesentlich aufw├â┬Ąndiger und prachtvoller wie die vergangenen Jahre. Im Wintergarten fehlen viele Bananenstauden und der Moosteppich ist extrem L├â┬╝ckenhaft. Jahreszeitlich angemessen gibt es viele Jungtiere. Insbesondere auf dem Bauernhof, aber auch bei den M├â┬Ąhnenschafe und Dscheladas (beide noch nicht angeschrieben) sowie alle Jahre wieder bei den Faultieren (02.04.16). Die Brillenpinguine br├â┬╝ten flei├â┬čig.
(18.04.2016, 11:02)
Klaus Schueling:   Schwarm aus Augsburg verdoppelt den Bestand

Mit einem Mal war die beschauliche Atmosph├â┬Ąre im Schmetterlingshaus der Stuttgarter Wilhelma verflogen: Quirliges Treiben brach gestern Nachmittag aus, als eine Kindergruppe entdeckte, dass die Pfleger nach und nach einen gro├â┬čen Schwarm der farbenfrohen Falter fliegen lie├â┬čen ? gerade erst eingetroffen aus Augsburg. Dort waren die mehr als 300 fliegenden Gaukler die Stars einer Sonderausstellung in der Tropenhalle des Botanischen Gartens, die mit den Ferien zu Ende gegangen ist. Dessen Leiter Bernhard Winzenh├â┬Ârlein brachte die Tiere nach Stuttgart, wo sie den ├â┬╝blichen Bestand der Wilhelma f├â┬╝r einige Wochen verdoppeln.

Die Kinder waren v├â┬Âllig in den Bann gezogen. Denn die f├â┬╝r ihre Flatterhaftigkeit bekannten Falter wollten sich nach der Reise ausruhen und setzten sich zun├â┬Ąchst auf alles in ihrer N├â┬Ąhe: auch Finger, Arme, Schultern, K├â┬Âpfe und selbst Nasen von Besuchern. In der Wilhelma mit ihrem dauerhaften Schmetterlingshaus sind solche filigranen Flugk├â┬╝nstler das ganze Jahr ├â┬╝ber zu bestaunen, doch nicht immer in dieser Zahl. Die Tiere kommen sonst als verpuppte Raupen in die Wilhelma, wo die Besucher deren Metamorphose zum Schmetterling in einer Vitrine betrachten k├â┬Ânnen. So schl├â┬╝pfen die schillernden Sch├â┬Ânheiten kontinuierlich, aber in gr├â┬Â├â┬čerem Zeitabstand. Ihre Lebensspanne reicht je nach Art von einigen Tagen und Wochen bis zu einem halben Jahr. Deshalb lohnt sich der Besuch in der Schmetterlingshalle durch den Zuwachs aus Augsburg vor allem im April besonders.

Auch die Mitbewohner der Schmetterlingshalle, die Flugf├â┬╝chse, d├â┬╝rften ├â┬╝berrascht gewesen sein. Pl├â┬Âtzlich bev├â┬Âlkerten viele Falter die Fruchtspie├â┬če, die als Futter f├â┬╝r die Fledertiere aufgeh├â┬Ąngt sind. Die Kinder sorgten sich, dass nun auch die Schmetterlinge zum Vesper f├â┬╝r die Flughunde werden. Doch Pflegerin Susanne Finckh-Friedrich konnte sie beruhigen: ?Anders als Flederm├â┬Ąuse, die Insekten fressen, sind Flugf├â┬╝chse reine Vegetarier, die sich von Fr├â┬╝chten ern├â┬Ąhren. Sonst w├â┬Ąre dies bald keine Schmetterlingshalle mehr.?

Bild: Der Flugfuchs und die neu eingetroffenen Schmetterlinge bildeten eine friedliche ?Tischgemeinschaft? an den Fruchtspie├â┬čen. Foto: Wilhelma
(07.04.2016, 10:15)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wilhelma-projekt-elefantenhauskoennte-in-zwei-jahren-starten.9604186f-fa59-40f6-b23e-8abf35913513.html

Klingt nicht gerade positiv. Und was mich schon wieder freut, ist dass indirekt schon wieder gegen Herrn Prof. Dr. Jauch gestichelt wird. Ist dass jetzt die Zeitung oder die Direktion? Wenn letzteres zutreffen sollte w├â┬Ąre dies nicht gerade ideal. Zumal man aus dem Elefantenhaus Erfurt nicht nur Lobeshymnen h├â┬Ârt...
(02.04.2016, 14:46)
Patrick Marburger:   @ Sacha: die Auerh├â┬╝hner sind tats├â┬Ąchlich weg. Man hat vor einiger Zeit (September?) die Volieren minimal umgestaltet und dabei verschwanden die Auerh├â┬╝hner. Dies obwohl man hier an einem Auswilderungsprogramm teilnahm. Soll verstehen wer will... Das neue Flusspferdhaus soll unmittelbar an den Neckar, also auf die andere Stra├â┬čen- und Stadtbahnseite. Die Stra├â┬če soll allerdings verschm├â┬Ąlert werden. Am zuk├â┬╝nftigen Standort befinden sich aktuell die gelben Container. Keine Sichtung bei den Kakas ist schade, da muss viel Pech dabei gewesen sein ): Die Info mit dem Salz- und S├â┬╝├â┬čwasser kannte ich nicht, danke. Hier bin ich Wikipedia auf den Leim gegangen: "Leistenkrokodile sind die einzigen Krokodile, die im Salz- und S├â┬╝├â┬čwasser leben."
(28.03.2016, 20:59)
Oliver Muller:   @Sacha: So wie ich es verstanden habe soll die Flusspferd-Anlage tats├â┬Ąchlich auf die andere Stra├â┬čenseite - als eine Art Zooschaufenster.
(28.03.2016, 17:51)
Sacha:   @War am Ostersonntag mit Familie in der Wilhelma. Best├â┬Ąuber-Ausstellung sehr interessant. F├â┬╝r mich neu waren nebst den von Patrick Marburger erw├â┬Ąhnten Arten auch China-Bambushuhn (letztes Jahr nicht gesehen, obwohl gem. zootierliste schon im Bestand) und Schmuck-Taggecko. Kaka leider nicht gesehen. Dagegen fand ich an der Damaszenerhalle keine Auerh├â┬╝hner mehr. Hab ich da einen Abgang verpasst?
Wird meines Erachtens Zeit, dass die neue Elefantenanlage gebaut wird. Hoffentlich wird der Rosensteintunnel bald fertig.
Frage: Wo genau soll die - zumindest angedachte - künftige Flusspferdanlage hinkommen? Ich habe immer mal was gelesen von "am Neckar". Aber da ist doch die Strassenbahnlinie (plus zumindest jetzt noch die Strasse) dazwischen. Und wie soll man dann künftig von Zuffenhausen her kommend das Parkhaus erreichen?
@Patrick Marburger: Danke für Deine News aus der Wilhelma, die ich immer gerne lese. Kleine Anmerkung zu den Krokodilen. Nebst dem Leistenkrokodil kann auch das Spitzkrokodil im Salz- und Süsswasser leben. https://en.wikipedia.org/wiki/American_crocodile

(28.03.2016, 16:35)
Patrick Marburger:   Jungtiere aktuell bei Kurzohr-R├â┬╝sselspringern und Brillenblattnasen. Neu im Bestand- in der Afrika-Voliere im Gew├â┬Ąchshaus- sind 1,1 Gelbkehl-Frankoline. Die beiden zur Renovierung ger├â┬Ąumten Becken im Bereich einheimisches S├â┬╝├â┬čwasser sind wieder besetzt: alter Besatz. Ausf├â┬╝hrlich wird das Thema Neozoen erl├â┬Ąutert. Bei den Bongos wird flei├â┬čig gebaut. Ein Unterstand entsteht. Au├â┬čerdem wurde an einer Stelle an der Gehegebegrenzung gearbeitet. Ich nehme an, dass man an dieser Stelle eine Scheibe einsetzen wird. An einem Teil der Baumst├â┬Ąmme sind Schnitzereien zu finden, hoffentlich wird es nicht mehr an solchen "Extras" von denen die Tiere nichts haben.
Ein netter Dialog heute bei den Okapis: Kind: "Ist das ein Zebra?" Mutter: "Nein ein Tapir."

@ Michael Mettler: zum letzten Absatz volle Zustimmung. Was ich interessant finde ist, dass trotz diesem Trend in den letzten Jahren mind. vier Zoos im deutschsprachigen Raum respektable Summen f├â┬╝r die Haltung von Nilkrokodilen in die Hand genommen haben, aber nur ein Zoo dies f├â┬╝r Leistenkrokodile getan hat. Ich pers├â┬Ânlich halte Leistenkrodile eigentlich f├â┬╝r interessanter: Vorf├â┬╝hren eines Sprungs, die M├â┬Âglichkeit ein Wei├â┬čes Exemplar zu zeigen und didaktisches den Titel als vielleicht gr├â┬Â├â┬čtes Krokodil und als einziges Kroko das im Salz- und im S├â┬╝├â┬čwasser leben kann.
(20.03.2016, 15:07)
Michael Mettler:   Die Entscheidung f├â┬╝r die Breitschnauzenkaimane ist allerdings schon sehr lange her, da ist es nicht so verwunderlich, wenn sich die Situation inzwischen ge├â┬Ąndert haben sollte. Wer heute einen Besatz mit einer nicht allzu gro├â┬čen Krokodilart plant (und dabei nicht geo-gebunden ist), landet vermutlich eher als damals bei gef├â┬Ąhrdeteren Arten wie Stumpf- oder Philippinenkrokodil.

Artenschutz hin oder her: Ich finde durchaus, dass auch gro├â┬č- bis riesenw├â┬╝chsige Krokodilarten in Zoos vertreten bleiben sollten, wenn die baulichen M├â┬Âglichkeiten bestehen bzw. geschaffen werden k├â┬Ânnen. Es sind immerhin sehr beeindruckende Tiere, und wer als ONB mit den TV-Dokus ├â┬╝ber gnu-fressende Krokodilriesen aufgewachsen ist, den rei├â┬čt ein Stumpfkrokodil im Zoo vermutlich nicht so sehr vom Hocker. Ist ja ein bisschen so, als w├â┬╝rde man in Zoos auf Riesenk├â┬Ąngurus verzichten und nur noch Parmawallabys zeigen...
(14.03.2016, 07:53)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: die Frage ist idT interessant, und mit je mehr Personen man dar├â┬╝ber spricht desto mehr Antworten hat man. Eigentlich bestanden ja von Anfang an derartige Ambitionen. Prof. Dr. Jauch lie├â┬č sich ja bei der Er├â┬Âffnung der Halle mit dem Satz zitieren: "Ich m├â┬Âchte Krokodile in der Wilhelma schl├â┬╝pfen sehen". Bei einer F├â┬╝hrung an der ich letztes Jahr teilnahm wurde erw├â┬Ąhnt, dass man Nachzuchten nicht absetzen kann und auch keinerlei Pl├â┬Ąne hegt. Jetzt kommt ein Mann, zur Zucht. Das soll verstehen wer will! Allerdings w├â┬╝rde ich mir da keine allzu gro├â┬čen Hoffnungen/Sorgen machen, sie m├â┬╝ssen erst einmal miteinander harmonieren und dann auch noch z├â┬╝chten. Als gerade einfach gilt die Reproduktion bei Krokos (auch explizit bei Leisten?) ja nicht.
Bei den Breitschnauzen-Kaimanen ist die Situation ├â┬Ąhnlich un├â┬╝bersichtlich. Man hat sich f├â┬╝r diese Art entschieden, da Nachzuchten gut absetzbar sein sollen. Laut VdZ-Website hat die Wilhelma schon erfolgreich nachgezogen. Wenn die Kaimane jetzt Eier in einen Bruth├â┬╝gel legen w├â┬╝rden, m├â┬╝sste man diese verf├â┬╝ttern. Grund: Nachzuchten nicht absetzbar. (Letztere Info durch die gleiche F├â┬╝hrung)
(13.03.2016, 16:47)
Michael Mettler:   Gibt es denn in der Zoowelt tats├â┬Ąchlich potenzielle Abnehmer f├â┬╝r Leistenkrokodil-Nachzuchten? Der Trend geht doch schon lange zu kleinw├â┬╝chsigen und/oder viel st├â┬Ąrker bedrohten Krokodilarten.
(12.03.2016, 20:10)
Patrick Marburger:   Drei kleine News von heute:
In der Krokodilhalle leben tats├â┬Ąchlich nur noch die zwei gro├â┬čen Weibchen, Die anderen beiden gingen in eine gro├â┬če Tropenhalle nach Belgien (Wo?). Man hat nun den Krokos eines der Seitenabteile zugeschlagen und hat nun auch ein Absperrgehege f├â┬╝r Reinigungsarbeiten. Man will als n├â┬Ąchstes ein M├â┬Ąnnchen aus Thailand importieren und evtl. auch z├â┬╝chten.
Das Wimmelbuch ├â┬╝ber die Wilhelma ist im Shop erh├â┬Ąltlich. Daf├â┬╝r konnte man sich auch malen lassen... Kleinformatig, 10 ? teuer und aus meiner Sicht scheu├â┬člich. Gut zugegebenerma├â┬čen darf ich mich auch nicht zur Zielgruppe z├â┬Ąhlen. Solang es der Wilhelma Geld bringt soll es recht sein. Noch zum l├â┬Ąstern: Zahllose baulich Ungenauigkeiten, Sichtscheibe f├â┬╝r das Unkraut vor dem Flusspferd-Au├â┬čengehege, Rote Br├â┬╝llaffen (als Freig├â┬Ąnger), Graue Riesenk├â┬Ąngurus und ein M├â┬Ąhnenwolf den man problemlos als Hy├â┬Ąne deklarieren k├â┬Ânnte... (;
Am Gehege der Br├â┬╝llaffen und der Bongos/Okapis wird flei├â┬čig gebaut. Die fast fertig sanierte Au├â┬čenanlage der Br├â┬╝llaffen gef├â┬Ąllt mir gut, etwas h├â┬Âher als fr├â┬╝her. Bei den Bongos hat man die Absperrgehege und die Sichtschutz-"Mauern" mit nat├â┬╝rlich wirkenden Holzpfeilern kaschiert und einen Unterstand (?) gebaut.
(12.03.2016, 16:11)
Patrick Marburger:   Das seit Monaten leere Terrarium der Greifschwanz-Lanzotter wurde nun umgestaltet. Also Kunstfels an die R├â┬╝ckwand etc. Hat man vor einer Woche schon beim Benachbarten Terrarium und vor l├â┬Ąngerem bei den Klapperschlangen gemacht. Sieht toll aus! Hoffentlich bearbeitete man so St├â┬╝ck f├â┬╝r St├â┬╝ck alle Terrarien. Nur einen Besatz hat das Landsotter-Terrarium immer noch nicht....
Die Kongopfauen bekamen au├â┬čen zwei Sandb├â┬Ąder, wurden schon rege genutzt. Bei den Giraffen gibt es einen neuen Paten, schon wieder. Was an Gro├â┬čpatenschaften in den letzten zwei Jahren vermittelt wurde ist beeindruckend. Eine interessante Info (hoffentlich) anbei: auch Veranstaltungstechnisch tut sich mehr. Zur Zeit gibt mir die Krokodilhalle r├â┬Ątsel auf: bei den letzten beiden Besuchen sah ich nur die beiden gro├â┬čen Leistenkrokodile. Was ist mit dem Rest? Das gro├â┬če und eines der kleinen Abteile sind mittlerweile verbunden. Ein neues Auto im Giraffen-Look hat die Wilhelma ├â┬╝brigens auch.
(05.03.2016, 18:40)
Patrick Marburger:   Noch einige Nachtr├â┬Ąge: Abgesehen von dem seit Monaten leer stehenden Terrarium der Greifschwanz-Lanzotter sind nun auch 2 Aquarien im Bereich Kaltes S├â┬╝├â┬čwasser unbesetzt, her wird umgestaltet. Nach mehreren Monaten (schon mehr als 1/2 Jahr?) ist wieder ein Kronenkranich im Gehege. Selbstverst├â┬Ąndlich war er w├â┬Ąhrend der Abwesenheit (man wollte die Kraniche in Ruhe br├â┬╝ten lassen) beschildert. Nach mehreren Wochen Leerstand sind die beiden Volieren im Gew├â┬Ąchshaus am Haupteingang wieder besetzt. Die Ausstellung zum Thema Zitrusfr├â┬╝chte wurde wieder aufgebaut, die wird jedesmal gr├â┬Â├â┬čer. Eventuell wird noch dieses Jahr einer der Orangs abgegeben. Mal schauen ob tats├â┬Ąchlich und wohin. Ich halte die Gruppe(n) ja nicht f├â┬╝r vermittelbar, aber abwarten... Bei den Schimpansen habe ich schlie├â┬člich auch nicht geglaubt, dass man einen Abnehmer findet.
(27.02.2016, 20:03)
Patrick Marburger:   Heute morgen gab es eine Geburt bei den Bonobos. Die Serie ist schon toll: an diesem Samstag ein Bonobo, am letzten Samstag ein Haubenlangur und am vorletzten Samstag ein Bonobo. Mal schauen welcher Primat den n├â┬Ąchsten Samstag ├â┬╝bernimmt... (; Beim Haubenlangur lief die letzte Geburt wohl etwas schwer. Am Dienstag musste man das Muttertier sogar in Narkose legen, man hatte Angst dass sich Teile der Nachgeburt noch im Mutterleib befinden. Das R├â┬Ątselraten bzgl. der Fellfarbe geht weiter: laut einer heutigen F├â┬╝hrung ist die Schwanzspitze von einem der Jungtier nun doch grau. Heute hatte man das Gef├â┬╝hl, dass alle Tiere das fr├â┬╝hlingshafte Wetter ausnutzen. Die Braunb├â┬Ąren sah ich schon Jahre nicht mehr baden. Bei den Nestorpapageien war heute auch viel los. Die Keas badeten und die Kakas zeigten sich- in der Voliere platziertem Futter sei Dank- ausgiebig. Von den Bauma├â┬čnahmen sind auch die Okapis betroffen. Die Au├â┬čenanlagen sind f├â┬╝r den Besucher kaum einsehbar und die Tiere k├â┬Ânnen diese nur eingeschr├â┬Ąnkt nutzen. Wenn ich das was ich gesehen habe richtig interpretiert habe ging heute eine der Jungtiere der Seel├â┬Âwen in den ZooParc de Beauval.
(27.02.2016, 15:09)
Patrick Marburger:   @ WolfDrei: ich habe mit einer Tierpflegerin gesprochen die meinte, dass wenn die Tiere sich nach dem Babyfell schwarz f├â┬Ąrben die Schwanzspitze von Anfang an leicht gr├â┬Ąulich ist. Ich meine (bin mir also nicht sicher) dass die F├â┬Ąrbung nicht vererbt wird, also als Gl├â┬╝cksspiel abl├â┬Ąuft. Die gegenw├â┬Ąrtige Gruppe in Stuttgart besteht aus 1,4 adulten Tieren sowie 0,1,1 juv Exemplaren. Der Vater der Jungtiere ist schwarz gef├â┬Ąrbt, w├â┬Ąhrend beide M├â┬╝tter blond sind. Die anderen beiden Weibchen sind schwarz. Bei einer k├â┬Ânnte es noch ein Jungtier geben (was man den Tieren aber nicht ansieht und nicht ├â┬╝berpr├â┬╝ft), bei der anderen nicht. Letztere hat (wie das Gibbonweibchen) ein Hormonimplantat. Im Gegenteil zu den anderen Weibchen war sie schon Mutter, mehrmals sogar. Eine neue Tr├â┬Ąchtigkeit m├â┬Âchte man ihr nicht zumuten. Au├â┬čerdem entst├â┬╝nden bei 4 Jungtieren Platzprobleme.
(20.02.2016, 17:17)
WolfDrei:   Na ja - anfangs sind ja alle blond. Wie steht es da eigentlich mit dem Herrn Gregor Mendel?- bzw. der Gruppenzusammensetzung schwarz - blond? Nach 2 Monaten wird es sich ja zeigen.
(20.02.2016, 16:03)
Patrick Marburger:   Heute morgen kam Haubenlangur Nr. II zur Welt. Vermutlich (!) sind beide Jungtiere blond. Jetzt gibt es noch ein Weibchen wo man auf ein Jungtier hoffen k├â┬Ânnte.
(20.02.2016, 14:14)
Patrick Marburger:   Aufnahme war zu gro├â┬č...
(06.02.2016, 14:55)
Patrick Marburger:   Die Qualit├â┬Ąt der Aufnahme bleibt zwar bescheiden, sollte aber besser als die gerade eben eingestellte sein.
(06.02.2016, 14:42)
Patrick Marburger:   Nach Besuch Nr. 4 in der neuen Ausstellung bleibt mein positiver Eindruck bestehen. Die Sichtungsbilanz kann ich bzgl. M├â┬Ąuse auf 0,0,3 aufstocken. Geckos sah ich noch nie.
Bei den Bongos steht ein Bagger in der Anlage. Auch deshalb nicht zu sehen sind Hornrabe und Marabu.
Die Klammeraffengruppe wurde aufgeteilt. Der Sohn startete einen erfolglosen Machtkampf gegen den Senior-Chef. Jetzt ist der Gro├â┬čteil der Gruppe auf der Insel und ein anderer Teil im untersten Gehege des alten Menschenaffenhauses.
Heute kam das m.W. erste Jungtier 2016 zur Welt. Und was für eins: ein kleiner Bonobo. Geburt war heute circa zwischen 10 und 11 Uhr.
(06.02.2016, 14:36)
Patrick Marburger:   @ WolfDrei: gemeint sind keine Tiere sondern Fleischfressende Pflanzen. Die Wilhelma beherbergt eine der gr├â┬Â├â┬čten Sammlungen dieser Gruppe ├â┬╝berhaupt, und diese m├â┬Âchte man auch zeigen. Bisher gibt es sie ja nur vereinzelt im Gew├â┬Ąchshaus und den Suptropenterrassen. Ein Teil der Sammlung war vor circa zwei Jahren ├â┬╝brigens im Wechselschauhaus ausgestellt. Ich pers├â┬Ânlich w├â┬╝rde es ja begr├â┬╝├â┬čen wenn man das neue Geb├â┬Ąude rein zoologisch nutzen w├â┬╝rde; m├â┬╝sste auch mehr Besucher bringen. Ich vermute allerdings dass man im einzigen zoologisch-botanischen-Garten in Deutschland eben unter dem Druck steht diese beiden Komponenten so oft wie m├â┬Âglich miteinander vereinen zu k├â┬Ânnen.
(31.01.2016, 13:37)
WolfDrei:   @Patrick Marburger: Was w├â┬Ąre denn artlich unter "V├â┬Âgel mit Insektivoren" zu verstehen? Insektivore Reptilien? Der Begriff "Kleins├â┬Ąuger" w├â┬Ąre ja schon begrifflich "abgedeckt".
(31.01.2016, 11:44)
Patrick Marburger:   Ich bin's schon wieder... Am 27.12. gab es einen Zuchterfolg der Klammeraffen. Heute erstmals fotografiert.
(30.01.2016, 16:35)
Patrick Marburger:   Ist im Laufe dieser Woche neu angebracht worden.
(30.01.2016, 15:18)
Patrick Marburger:   Die Bongos sind jetzt tats├â┬Ąchlich weg, getan hat sich noch nichts. Im Aquarium (letztes gro├â┬čes Becken: Korallenriff) ist ein neuer und nicht beschilderter Rochen eingezogen. Seit Wochen ist die neue (und im Tiergarten beworbene) Voliere nicht besetzt. Nun ist auch die 2. Voliere (australisch) leer. Bei beiden ist von "technischen Problemen" die Rede. Die neue Sonderschau gef├â┬Ąllt mir gut, sie gl├â┬Ąnzt (wie immer) durch detailreiche Gestaltung. Zahlreiche Schilder sorgen f├â┬╝r die didaktische Komponente, kann ich auf Wunsch hier einstellen. Tierbestand:
0,0,2 Striemengrasm├â┬Ąuse (evtl. mehr)
3,0 Kalongs (also nicht wie auf allen Schildern/Flyern/Plakaten abgebildet Flughunde)
0,0,X Hummeln (freilebend)
0,0,X Schmei├â┬čfliegen
0,0,X Taggecko (nicht gesehen)
1,0 Tacazzenektarvogel
1,1 Rotfüssiger Honigsauger
(30.01.2016, 15:15)
Patrick Marburger:   http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2016/26012016-sonderschau-bestaeubung.html

Kling toll, ich kenne die Schau allerdings noch nicht. M├â┬╝sste m.W, eine Pr├â┬Ąmiere sein dass die Ausstellung nicht ausschlie├â┬člich botanisch gestaltet ist. Hoffentlich nicht das letzte mal, eine zoologisch-botanische Ausstellung macht in einem zoologisch-botanischen-Garten durchaus sinn, und didaktisch l├â┬Ąsst sich dadurch ohnehin viel mehr als bei einer rein zoologisch oder botanischen Ausstellung vermitteln.
(26.01.2016, 17:24)
Patrick Marburger:   Heute eine interessante Huftierf├â┬╝hrung mitgemacht: im gro├â┬čen und Gazen einige neue Erkenntnisse.
Bei den Giraffen herrscht Zuchtstopp Gegenw├â┬Ąrtig im Bestand sind 1,1 adult sowie 1,1 Nachzucht. Von letzterem soll 1,0 bald abgegeben werden urspr├â┬╝nglich in einen afrikanischen Zoo, ist aber aufgrund irgendwelcher Schwierigkeiten noch nicht sicher
Bei den Grevys (0,4) soll zeitnah ein Hengst kommen man m├â┬Âchte z├â┬╝chten,
Die Weberv├â┬Âgel werden abgegeben da es zu wenige sind eine Erh├â┬Âhung der Individuenzahl verbietet die Volierengr├â┬Â├â┬če, Nachfolger werden Turakos.
Die Bongos ziehen voraussichtlich (Wetter) n├â┬Ąchste Woche auf den Tennhof. Die Anlage wird neu gemacht. T├â┬╝ren austauschen, Fundament erneuern, Strukturierung ├â┬╝berarbeiten etc. Ich glaube nicht dass man eine starke ├â┬änderung feststellen wird. Von einem Teil der Stallungen kann ich gerne Bilder einstellen. Gerade die Dorkas-Gazellen ├â┬╝berraschten mich diesbez├â┬╝glich: zahlreiche Boxen (f├â┬╝r die Einzelaufstallung gedacht) die zu einer gro├â┬čen Einheit zusammengeschlossen sind. Wenn das Ganze einsehbar w├â┬Ąre g├â┬Ąbe es wahrscheinlich Zoos die das Laufhalle nennen w├â┬╝rden.
(23.01.2016, 20:26)
Patrick Marburger:   Sind im Laufe dieser Woche neu ins JAZ gezogen. Leben in einer WG mit Unau, Wei├â┬čgesichtsseiden├â┬Ąffchen, Goldkopf L├â┬Âwen├â┬Ąffchen und Zwergseiden├â┬Ąffchen. Hintergrund: seit einigen Monaten ist der Boden der Anlage mit Rindenmulch bedeckt. Darin f├â┬╝hlen sich manch ungebetene G├â┬Ąste (Schaben etc.) wohl, diese sollen von den V├â┬Âgeln gefressen werden. Zur Eingew├â┬Âhnung wurde die Glasscheibe im unteren Drittel bemalt, damit die V├â┬Âgel nicht gegen die Scheibe laufen.
(17.01.2016, 09:39)
Patrick Marburger:   http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wilhelma-2016-loewenhaltung-wird-eine-wichtige-rolle-spielen.14d09702-929c-4e1a-8c5c-0f4f7359483f.html

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.veraenderungen-im-zoo-was-die-wilhelma-im-jahr-2016-plant.89f87cac-250e-4485-bfce-329348eb69fb.html

Die beiden Links sind m.E, interessant. Im Vergleich zu dem was ich hier im September/Oktober schrieb teils widerspr├â┬╝chlich, mal schauen was davon jetzt gilt... Ich finde es um ehrlich zu sein etwas au├â┬čergew├â┬Âhnlich, dass im Rahmen von F├â┬╝hrungen ein zig faches mehr erz├â┬Ąhlt wird, als der Presse gesagt wird.
(07.01.2016, 19:27)
Patrick Marburger:   Jetzt erst ist das Jungtier auch offiziell.

http://www.wilhelma.de/nc/de/aktuelles-und-presse/pressemitteilungen/2016/04012016-haubenlanguren.html

Man beachte die Programmierfehler auf der Website, mal schauen wie lange die Behebung dauert (;
(04.01.2016, 19:04)
Patrick Marburger:   Ein Weihnachtsgeschenk wie es sch├â┬Âner kaum sein k├â┬Ânnte: am 23. Dezember kam nach m.W. sechs Jahren Pause wieder ein Haubenlangur zur Welt. Heute konnte ich das Tier erstmals fotografieren. Am 19.12. gab es ├â┬╝brigens Zwillinge bei den Zwergseiden├â┬Ąffchen.
(28.12.2015, 15:17)
Sacha:   Gut m├â┬Âglich, dass die Mehrzahl der Nacktnasenwombats NICHT aus eigener Zucht stammt. Zucht gibt es trotzdem (als Beispiel: http://www.wired.com/2012/11/zooborns-next-generation-gallery/)
Ausserdem w├â┬╝rde ja nichts dagegen sprechen, Nacktnasenwombat-Waisen und -Verkehrsopfer in Europ├â┬Ąische Zoos zu senden, wenn man sie ohnehin nicht wieder auswildert. Insofern verstehe ich die "Logik" der australischen Beh├â┬Ârden nicht, warum sie es Duisburg, Hannover und Planckendael offenbar so schwer machten.

(04.10.2015, 22:23)
Michael Mettler:   @Sacha: In Zusammenhang mit dem Wombat-Sammelimport f├â┬╝r Duisburg, Hannover und Planckendael vor einigen Jahren hie├â┬č es in Hannover, es w├â┬Ąre einfacher gewesen, zoogeborene Haarnasenwombats aus Australien zu bekommen (weil es f├â┬╝r diese ein Zuchtprogramm gebe) als Nacktnasenwombats (die dort normalerweise NICHT gez├â┬╝chtet w├â┬╝rden, weil ohnehin st├â┬Ąndig Waisen und Verkehrsopfer in die Zoos gelangen). Hat sich bei den Nacktnasen seither in den australischen Zoos etwas ge├â┬Ąndert?
(03.10.2015, 11:59)
Sacha:   Ich will hier ja niemandem die Freude verderben, aber: Erst m├â┬╝ssen sie mal hier sein.
Ist schon erstaunlich, dass die Aussies selbst bei Arten, die in deren Zoos weiter verbreitet sind und gut gez├â┬╝chtet werden (z.B. Haar- und Nacktnasenwombats, Beutelmarder und Beutelteufel) erst geklemmt haben bis zum geht nicht mehr und nun pl├â┬Âtzlich auch Arten exportieren lassen, von denen der Zoobestand viel geringer ist. Fehlen nur noch Numbat und Schnabeltier...:)
(03.10.2015, 11:13)
WolfDrei:   Muss ich ja gar nicht nach Australien!!!! Das w├â┬Ąre toll!
(02.10.2015, 20:00)
Michael Mettler:   Ich h├â┬Ątte nie gedacht, dass mal Bilbys in f├â┬╝r mich erreichbare Gefilde kommen w├â┬╝rden... Es gibt eben nicht nur den oft beklagten Artenschwund in unseren Zoos, sondern ab und zu auch mal erstaunliche Ausrufezeichen durch neu (oder nach langer Zeit wieder) importierte Arten.
(02.10.2015, 17:33)
Patrick Marburger:   Ich habe zwar nicht viel neues wollte es aber trotzdem erw├â┬Ąhnen:

Jungtiere
Hirscheber und Okapi sind tr├â┬Ąchtig. Das gegenw├â┬Ąrtige Hirscheberjungtier geht nach Berlin. Die Gillens-Waran Nachzuchten gingen nach Tschechien. Man tauschte die Tiere und hat jetzt 1,2.

Australien-Haus
Grund f├â┬╝r die Umwidmung ist nebst offensichtlichen Gr├â┬╝nden, dass die hohe Luftfeuchtigkeit dem Sandstein zusetzt. Die T├â┬╝pfelbeutelmarder sind jetzt offiziell. Der Bestand soll au├â┬čerdem Bilbys beinhalten. Diese gelangen durch eine Kooperation zwischen der EAZA und dem australischen Zoobestand nach Europa. Leipzig bekommt die Tiere auch, au├â┬čerdem wird ein EEP eingerichtet. Besser sp├â┬Ąt als nie: bei der Zoohistorica-F├â┬╝hrung war auch von einem Comeback der Schnabeligel die Rede.

Elefantenpark
Machbarkeitsstudie liegt beim Ministerium. Baustart 2018. Bauzeit 2 Jahre.

Vogel- und Kleins├â┬Ąugerhaus
Geplant wird mit u.a. Tamanduas, Faultieren und Nacktmullen. Abgebildet war ein Gelber-Tamandua. Baustart ist im Frühjahr 17. Ein halbes Jahr Bauzeit ist geplant.
(02.10.2015, 16:26)
Michael Mettler:   @Tim Meschke: Wenn es wirklich das im 1990er Jahresbericht zuletzt erw├â┬Ąhnte Tier war, w├â┬Ąre es zum Zeitpunkt meiner Aufnahmen (1982) bereits um 11 Jahre alt gewesen.
(14.09.2015, 21:57)
Tim Meschke:   Das G├â┬╝rteltier sieht wirklich sehr klein aus. Dass das Tier ein Jungtier ist, kann man wohl ausschlie├â┬čen, oder?
@Michael Mettler: Danke für die Bilder. Die sind wirklich gut.
(14.09.2015, 19:41)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: Danke f├â┬╝r Bilder und Infos!!! Bei der Bestimmung kann ich als absoluter Laie nicht behilflich sein. Mal schauen ob man von jemandem im Forum eine 2. Meinung einholen kann. Falls- was ich nicht glaube- sich niemand findet k├â┬Ânnte maneines der Bilder vielleicht an dieser Stelle einstellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Biologie/Bestimmung
(14.09.2015, 11:58)
Michael Mettler:   Hier ist die sehr auff├â┬Ąllige Behaarung gut zu sehen.
(14.09.2015, 08:47)
Michael Mettler:   Hier nun die angek├â┬╝ndigten Bilder des "historischen" G├â┬╝rteltiers. Wenn man die Dimensionen der fr├â┬╝heren Kleins├â┬Ąugervitrinen kennt, ist aus dem nebenstehenden Foto schon etwas einsch├â┬Ątzbar, wie klein das Tier war. Auch wenn ├â┬╝ber drei├â┬čig Jahre Abstand nat├â┬╝rlich die Erinnerung t├â┬Ąuschen k├â┬Ânnen, w├â┬╝rde ich behaupten, dass es in etwa die Gr├â┬Â├â┬če eines Europ├â┬Ąischen Igels hatte.
(14.09.2015, 08:46)
Michael Mettler:   Und noch ein Schmankerl aus dem JB 1990: Dort hie├â┬č es, dass die Nachttierabteilung im Maurischen Landhaus veraltet sei (er├â┬Âffnet 1962) und sich eine Sanierung nicht mehr lohne (weshalb man ├â┬╝brigens im Untergeschoss des damals angedachten Amazonienhauses eine neue bauen wollte). Nicht nur, dass die Nachttierabteilung auch 25 Jahre nach dieser ├â┬äu├â┬čerung noch besteht - jetzt soll sie sich sogar noch f├â┬╝r den Umbau zu einer Australienabteilung eignen...!
(12.09.2015, 20:14)
Michael Mettler:   Die "Pseudo-Chinchillaratte" taucht im JB 1990 nicht auf. Als Abgaben sind dort nur 8 Degus Octodon degus angegeben - interessanterweise eine genauere Angabe als in der Tierbestandsliste des selben Jahrgangs, da sind es "X" (also zahlenm├â┬Ą├â┬čig nicht erfasste) Abg├â┬Ąnge. Ist aber gut m├â┬Âglich, dass der O. lunatus in Privathand abgegeben wurde. Den h├â┬Ątte ich damals zu Vergleichszwecken auch gern ├â┬╝bernommen, vielleicht h├â┬Ątte er dann schon einige Jahre fr├â┬╝her seinen deutschen Namen erhalten ;-)

Zuf├â┬Ąllig fiel mein Blick in der Rubrik "Todesf├â┬Ąlle" des JB 1990 noch auf die Angabe "1,0 Wei├â┬čborsteng├â┬╝rteltier (19 Jahre alt)" - das k├â┬Ânnte das fragliche Exemplar gewesen sein. Inzwischen habe ich mir in der ZTL noch die Fotos des Wei├â┬čhaar-Borsteng├â┬╝rteltiers (Chaetophractus vellerosus) angesehen, das genauso klein ist wie das Zwergg├â┬╝rteltier und ihm offenbar ziemlich ├â┬Ąhnelt - im Gegensatz zum erheblich gr├â┬Â├â┬čeren Wei├â┬čborsten-G├â┬╝rteltier (Euphractus sexcinctus). Mit meiner damaligen Nachbestimmung bin ich mir jetzt gar nicht mehr so sicher. Ich werde mal versuchen, meine Dias von damals abzufotografieren (einscannen kann ich sie leider nicht), vielleicht hat jemand aus dem Forum mehr Erfahrung in der Bestimmung von G├â┬╝rteltieren.
(12.09.2015, 19:57)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: die Jahresberichte kenne ich. Bei Chinchillaratte h├â┬Ątte ich aber auch nicht reagiert. Wieder etwas gelernt- Danke! Den entsprechenden JB habe ich nicht, steht dort wohin das Tier abgegeben wurde? W├â┬Ąre interessant, da die ZTL nur Stuttgart als ehemaligen Halter listet. Die Idee von weiteren K├â┬╝stendegus klingt interessant. Vielleicht steckt in dem ein oder anderen Degu in Europa noch ein kleines St├â┬╝ckchen K├â┬╝ste.
(12.09.2015, 19:23)
Michael Mettler:   ├â┬ťbrigens kann es sein, dass im gleichen Zeitraum auch anderswo, aber unerkannt K├â┬╝stendegus gehalten wurden (m├â┬Âglicherweise zusammen mit Gew├â┬Âhnlichen Degus). Es gab damals eine Importwelle aus Chile in den deutschen Tierhandel, die neben Reptilien (z.B. diversen Erdleguanen und Chile-Tejus) auch einige Kleins├â┬Ąugerarten in Privathand und in Zoos brachte, darunter auch Degus und (wirkliche) Chinchillaratten.
(12.09.2015, 17:20)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Ist dir f├â┬╝r deine Nachsuche bekannt, dass die Wilhelma seit mindestens Berichtsjahr 1989 j├â┬Ąhrlich Tierbestandslisten herausgibt, aus denen sich so einiges herausrecherchieren l├â┬Ąsst? F├â┬╝r die Jahrg├â┬Ąnge 1989 bis 1994 erschienen zudem sogar Jahresberichte.

Ich habe in den fraglichen Tierbestandslisten nach dem K├â┬╝stendegu gesucht und die Best├â┬Ątigung gefunden: 1989/90 war ein einzelnes m├â┬Ąnnliches Tier im Bestand, das 1990 abgegeben wurde. Da laut ZTL die Haltung schon 1988 begann, wei├â┬č ich nat├â┬╝rlich nicht, ob es im ersten Jahr noch Artgenossen gab. Gelistet ist das Tier mit einem falschen deutschen Namen "Chinchillaratte" (der geh├â┬Ârt eigentlich zur Gattung Abrocoma). O. lunatus hatte zu dieser Zeit m.W. noch gar keinen eigenen deutschen Namen, die deutsche Bezeichnung "K├â┬╝stendegu" d├â┬╝rfte es erst seit 2002 geben.
(12.09.2015, 17:09)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: Danke f├â┬╝r die Erkl├â┬Ąrung des Zwergg├â┬╝rteltieres. Wenn es als Wei├â┬čborsten bestimmt war kann ich in den Zoof├â┬╝hrern lange suchen ( ; Ort und Zeit der Weiborsteneintr├â┬Ągen in den F├â┬╝hrern stimmen mit Ihrem Bericht eindeutig ├â┬╝berein- nochmals Danke.

Beim K├â┬╝stendegu m├â┬╝ssten Sie ebenfalls richtig liegen. H├â┬Ątte mir eigentlich selber auffallen m├â┬╝ssen...
(12.09.2015, 13:44)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Der Eintrag zum Zwergg├â┬╝rteltier k├â┬Ânnte von mir und aus Zeiten stammen, in denen in der ZTL noch nicht mit ausgiebigen Quellenangaben gearbeitet wurde. Bei meinem ersten Wilhelma-Besuchen ab 1982 fand ich im Kleins├â┬Ąugerhaus ein (Einzel-?)Tier vor, das laut meinen Notizen als "Wei├â┬čborsteng├â┬╝rteltier" ausgeschildert war. Das war meine erste Begegnung mit dieser Art, deshalb glaubte ich dem Schild noch. Erst sp├â┬Ąter kamen mir anhand meiner Dias Zweifel, denn das Stuttgarter G├â┬╝rteltier war im Vergleich zu anderen Wei├â┬čborsten-G├â┬╝rteltieren winzig, und seine Ohren waren in der Relation zum Kopf gr├â┬Â├â┬čer; allerdings hatte es tats├â┬Ąchlich wei├â┬če Borsten (und zwar extrem lange). Anhand der mir damals zur Verf├â┬╝gung stehenden Literatur hatte ich es dann als Zwergg├â┬╝rteltier nachbestimmt. Passt auch zu den in der ZTL zu findenden Fotos dieser Tierart.

Zum K├â┬╝stendegu kann ich zwar nichts Definitives beitragen, aber die beiden Fotos in der ZTL k├â┬Ânnten dem Hintergrund nach zu urteilen sogar in der Wilhelma entstanden sein. Die Boxen der (vom Eingang aus gesehen) linken Vitrinenreihe im Kleins├â┬Ąugerhaus bestanden aus solchem Eternit-Material.
(12.09.2015, 07:07)
Patrick Marburger:   Ich habe meine Recherchen zur Geschichte der Wilhelma mit der ZTL abgeglichen. Einige Arten kenne ich die nicht gelistet werden aber auch von der Haltung einiger Arten die in der ZTL gelistet werden kenne ich teile nicht. Mein gr├â┬Â├â┬čtes Interesse diesbez├â┬╝glich gilt Zwergg├â┬╝rteltier, Zwergbeutelmarder, S├â┬╝dliches Wei├â┬čbartpekari, K├â┬╝stendegu, Rotscheitelmangabe und Ceylonleopard. Hat hier jemand Infos die ├â┬╝ber das was in der ZTL steht hinausgehen? Kann jemand manche der Arten als Ger├â┬╝cht widerlegen? Kann jemand die nicht belegten Infos der ZTL best├â┬Ątigen? Schon mal danke im Voraus. Tut mir leid die Liste ist l├â┬Ąnger geworden als mir lieb ist.
@ Holger Wientjes: gerne.
(11.09.2015, 19:40)
Holger Wientjes:   P.S.: Habe den Eintrag in der ZTL bez├â┬╝glich der Anoas ge├â┬Ąndert. Danke f├â┬╝r die Info !
(08.09.2015, 19:59)
Holger Wientjes:   Merkw├â┬╝rdige Aussage bez├â┬╝glich der Vergesellschaftungen ! Dann d├â┬╝rfte die - anscheinend doch funktionierende - WG aus Grevys und Dorcas ja auch beendet werden. Macht f├â┬╝r mich keinen Sinn.
(08.09.2015, 19:52)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: die Anoas sind wieder eine der Arten wo die ZTL nicht aktuell ist. Pascal (letztes Anoa der Wilhelma) verstarb im Oktober 14 24-j├â┬Ąhrig an Krebs. Nicht nur, dass Anoas keine Publikumslieblinge sind die Bedrohung spricht ebenfalls f├â┬╝r sie. Die vorgeschlagene WG habe ich in meinen Spinnereien in ├â┬Ąhnlicher Weise ebenfalls. Aber eben nur ich ( ; Dr. K├â┬Âlpin erkl├â┬Ąrte, dass er eine bedrohte Art grunds├â┬Ątzlich nicht in einer Vergesellschaftung halten will. Dennoch plant er eine Brazza/Gorilla WG und die zahlreichen bestehenden WGs mit bedrohten Arten wird er ja wohl kaum beenden... Das man die Hannoveraner WG kopieren k├â┬Ânnte liegt nahe. Passt aber mit der Ank├â┬╝ndigung bzgl. Vergesellschaftung bedrohter Arten nicht zusammen.
(08.09.2015, 19:09)
Michael Mettler:   P.S. Anoa laut ZTL noch im Bestand, aber ebenfalls hinter den Kulissen. Eine Art, die ├â┬╝brigens statt Schabrackentapiren thematisch gut neben die Hirscheber passen w├â┬╝rde, und wenn man deren Anlagen ├â┬╝bernetzen w├â┬╝rde, k├â┬Ânnte man glatt noch Schopfmakaken darin halten... Aber Anoas sind nun mal leider auch keine "Publikumstiere".
(08.09.2015, 18:54)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Vielleicht l├â┬Ąsst sich die Andeutung mit der Afrikasavanne, den Wildeseln und Dorkas so deuten, dass mit der mittelgro├â┬čen Antilopenart Addax gemeint sind und an eine W├â┬╝stenanlage nach hannoverschem Vorbild gedacht wird. Dort hatte ja die Kombi Wildesel/Addax/Dorkas funktioniert, die Gazellen sind aus anderen Gr├â┬╝nden abgegeben worden - siehe unten. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wilhelma auf Zebras verzichten wird.

Bei den Elefanten kommt vielleicht noch der Punkt hinzu, dass man bei diesen Tieren die Chance sieht, mit einem spektakul├â┬Ąren neuen Geb├â┬Ąude/Architektendenkmal prunken zu k├â┬Ânnen. Das ginge allerdings auch mit einem gro├â┬čen neuen Flusspferdhaus an gleicher Stelle, wenn man auf die R├â┬╝sseltr├â┬Ąger verzichten w├â┬╝rde. Wappentiere lassen sich ├â┬Ąndern - siehe K├â┬Âln...
(08.09.2015, 18:47)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: die Vikunjas sind nicht weg- hier irrt die ZTL. In ihrem Gehege hat man sich ein bisschen um den Rasen bem├â┬╝ht, sie leben daher auf dem Tennhof. Ende September kommen sie wieder in die alte Anlage. Die Zwergflusspferde habe ich gezielt hinterfragt, nach dem Tod Hannibals war's das. Sehr schade! Anoas und Kretas gibt es in der Wilhelma aber ja bereits nicht mehr. Die Kretas vielleicht noch Hinter den Kulissen aber dies bezweifle ich massiv. Und selbst wenn f├â┬╝r den Besucher ist das herzlich egal. Bzgl. der Unterbringung der Hirscheber/Takine habe ich mich offensichtlich missverst├â┬Ąndlich ausgedr├â┬╝ckt. Es geht nicht um eine Umr├â┬╝stung sondern um einen Neubau. Die Andeutung bzgl. einer eventuellen Afrikasavanne kann ich nicht einordnen. Er sicherte ja nur die Haltung von Dorkas und Somalis zu. Was das f├â┬╝r die anderen Arten bedeutet? Die Art wie Dr. K├â┬Âlpin DIE und nicht EINE 3. B├â┬Ąrenart andeutete k├â┬Ânnte man so interpretieren, dass es um Pandas geht. Die Haltungsaufgabe von Bison/Wisent ist auch wegen des Artenschutzes sehr Schade. Es gibt ja nicht viele bessere Beispiele, insbesondere nicht im Tierbestand der Wilhelma. Aber gut bei den Platzbedingungen der Wilhelma ist es nicht verwunderlich, dass platzintensive und nachrangig attraktive Arten wie Antilopen und Rinder zusammengek├â┬╝rzt werden.
Den Standort zwischen Elefant und Raubtier kann ich mir nicht so wirklich vorstellen. K├â┬Âlpin meinte ohnehin, dass den Platz den man f├â┬╝r die Elefanten habe das Minimum f├â┬╝r eine artgerechte Unterbringung sei. Eigentlich w├â┬Ąre es ja so einfach: Elefanten abgeben. Dann m├â┬╝sste man kaum Arten weg k├â┬╝rzen und ich glaube, dass die Besucher dies verzeihen w├â┬╝rden. Zumindest dann wenn man dort Publikumslieblinge h├â┬Ąlt. Aber dank Wappentier und Starrsinn im Ministerium besteht diese ideale Option ja nicht.
(08.09.2015, 18:25)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Zumindest bin ich mir sicher, dass der Normalbesucher keine Haustier-Wildtier-Apartheid betreibt, wie es manche Zoofans tun. Daf├â┬╝r habe ich einfach zu oft etwas von "B├â┬╝ffeln" vor den Gehegen von Watussirind, Yak, Hochlandrind & Co. geh├â┬Ârt und meiner Erinnerung nach noch nie "das sind ja nur Haustiere". Spannend ist, was Eindruck macht. Der riesige wei├â┬če Yakbulle, den ich aus Erfurt in Erinnerung habe, hat viele Besucher bestimmt nicht weniger beeindruckt als der Bisonbulle!
(08.09.2015, 18:22)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Ob Wildrinder von den Besuchern als spannender empfunden werden als Hochlandrinder, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall erlebe ich immer wieder ein gro├â┬čes Ah und Oh bei den Bisons. Gerade deren Bullen mit den m├â┬Ąchtigen K├â┬Âpfen machen beim Besucher schon m├â┬Ąchtig Eindruck, vor allem wenn man sehr nah an sie rankommt. Erfurt ist daf├â┬╝r ein gutes Beispiel, wie begeistert Besucher von diesen Tieren sind, wenn der Bulle direkt am Zaun steht :-) Aber du hast recht, die gro├â┬čen H├â┬Ârner von einigen Hausrassen fehlen ihnen nat├â┬╝rlich. Ich bin ja selbst in Berlin immer wieder vom Steppenrindbullen begeistert. Und auch wenn das Hochlandrind sicher eine tolle und beeindruckende Rasse ist, ist es trotzdem schade, wenn die Wilhelma ganz auf Wildrinder verzichtet. Zumal es ja, wie du es in deiner Aufz├â┬Ąhlung gezeigt hast, um die Huftiere gar nicht gut bestellt ist, was wirklich traurig ist.
(08.09.2015, 17:43)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: F├â┬╝r eine asiatische B├â┬Ąrenart g├â┬Ąbe es ja noch einiges ├â┬ťberraschungspotenzial im Zuge der Neubauten von Raubtier- ├â┬╝ber Tapir-/Hirscheber- bis Elefantenhaus. Unter dem Gesichtspunkt des "Winterprogramms", das ich in Bezug auf den Tiger-Wechsel angef├â┬╝hrt habe, w├â┬╝rde z.B. eine Anlage f├â┬╝r Kragenb├â┬Ąren zwischen Tapiren und Elefanten durchaus Sinn machen - ggfs. sogar so, dass die B├â┬Ąren im Winter deren Fl├â┬Ąchen in Abwesenheit der "Hauptmieter" zeitweise nutzen k├â┬Ânnen.
(08.09.2015, 17:10)
Michael Mettler:   Wenn die bisherigen Sumatratiger f├â┬╝r die Besucher nicht eindrucksvoll genug sein sollen, dann liegt das aber auch an deren Pr├â┬Ąsentation. Bei einem leichten Grubeneffekt und Blick ├â┬╝ber einen breiten Wassergraben kommt nat├â┬╝rlich nicht so gut r├â┬╝ber, dass auch ein Sumatraner keineswegs ein "kleines K├â┬Ątzchen" ist.

Mit den Abgaben von Anoa, Wisent und Bison w├â┬Ąre die Wilhelma dann komplett wildrinderfrei. Ob das Publikum Wisente und Bisons spannender findet als Hochlandrinder? Ich denke eher, dass die Besucher die Wildrinder gar nicht vermissen werden, wenn die Sparte "gro├â┬č, zottig und mit H├â┬Ârnern" neu besetzt wird.

Mein letzter Besuch in Stuttgart ist sechs Jahre her, ich habe gerade mal meine damaligen Notizen (Wilds├â┬Ąuger-Artenliste) mit dem aktuellen Bestand (Zootierliste) und den in diesem Thread erw├â┬Ąhnten Planungen abgeglichen. Von den schon 2009 vorhandenen vier Einhuferarten sollen also zwei weg. Von den damals 25 Paarhuferarten (Mufflon und Kreta-Wildziege aus alter Gewohnheit als Wilds├â┬Ąuger gerechnet) sind 6 schon jetzt Geschichte (Wildschwein, Vikunja, Klippspringer, Mendesantilope, Defassa, Mufflon), wobei das im Fall des Klippspringers (war schon damals nur noch ein Einzeltier) allerdings mit der Gesamtsituation der Art in europ├â┬Ąischen Zoos zusammenh├â┬Ąngt. Defassa und Mendesantilope wurden den Anlagen f├â┬╝r Gorillas und Bonobos "geopfert", Wildschwein und Mufflon der Neukonzeptionierung des Bauernhofes, f├â┬╝r das Vikunja kenne ich den Grund nicht. 5 weitere Horntr├â┬Ąger stehen jetzt auf der Abgabeliste (Bison, Wisent, Anoa, Takin, Kreta-Wildziege), hinter das Flusspferd setze ich unter den gegebenen Umst├â┬Ąnden mal ein ganz dickes Fragezeichen, und wenn das Flusspferdhaus f├â┬╝r Tapire und Hirscheber umger├â┬╝stet werden soll, d├â┬╝rfte wohl auch das letzte alte Zwergflusspferd keine Nachfolger mehr bekommen. Die Frage, was mit den Mesopotamischen Damhirschen passieren wird (immerhin die einzige Hirschart in der Wilhelma), die ja eigentlich noch nie zum Thema Bauernhof gepasst haben, wurde in diesem Thread schon in den Raum gestellt.

Was bleibt also (Haustiere nicht einbezogen)? Zwei Arten Einhufer (Grevyzebra und Somali-Wildesel), zwei Arten Schweine (Hirscheber und Halsbandpekari), Okapi, Netzgiraffe, drei Antilopenarten (Bongo, Kleiner Kudu, Dorkasgazelle), vier Arten Gebirgswiederk├â┬Ąuer (Schneeziege, M├â┬Ąhnenschaf, Markhor, Alpensteinbock). Oder auch die nicht alle? Halsbandpekaris sind keine bedrohte Art und die S├â┬╝damerika-Anlage steht zur Diskussion (s.u.), das Gehege der Markhore ist meiner Erinnerung nach schautechnisch nicht gerade ein Schmuckst├â┬╝ck.

Auch ich freue mich ├â┬╝brigens sehr, dass die Wilhelma an den Dorkasgazellen festhalten will. Offenbar hadert man in Stuttgart nicht so sehr mit dem Zuchtprogramm dieser Form wie in Hannover; hier wurde ja die (sehr erfolgreiche) Haltung beendet, weil man ├â┬Ąu├â┬čerst unzufrieden mit der EEP-Koordination war.
(08.09.2015, 17:00)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler: die Vorbilder des Amazonienhaus sind mir selber auch nicht klar. Irgendwie glaube ich, dass es niemanden gibt der da noch durchblickt...
@ Michael Gardowski: die Wilhelma w├â┬Ąre dann tats├â┬Ąchlich Wildrinder frei. Von drei auf null Formen in weniger als einem Jahrzehnt d├â┬╝rfte diesbez├â┬╝glich Seltenheitswert haben... Das im Zuge der Vage angedeuteten Afrikasavanne Wildrinder kommen kann ich mir nicht vorstellen. Die gr├â┬Â├â┬čten Rinder w├â┬Ąren dann die Hochlandrinder. Tiger und Br├â┬╝llaffen sind mir wie die Takine vollkommen unverst├â┬Ąndlich. Als es um die Br├â┬╝llaffen ging habe ich nur Teile verstanden bin mir aber zu 99% sicher, dass es so stimmt wie ich es geschrieben habe.

Bei der B├â┬Ąrenandeutung werde ich nicht so recht Schlau wo man das realisieren k├â┬Ânnte. Unten ein Kombiniertes Orang/B├â┬Ąrenhaus kann ich mir genauso wenig vorstellen wie die aktuelle S-Amerikaanlage. Was Dr. K├â┬Âlpin mit dieser plant? In meinem Bericht von der F├â┬╝hrung war das "eine" vor dem "die" durchgestrichen da hat sich K├â┬Âlpin bei der F├â┬╝hrung selbst korrigiert.
(08.09.2015, 16:36)
Michael Gradowski:   @Patrick Marburger: Auch von mir danke f├â┬╝r deinen ausf├â┬╝hrlichen Bericht. Die Planungen klingen wirklich interessant, sch├â┬Ân da├â┬č man auch weiterhin mit Hirscheber und Dorcas plant, sehr schade dagegen das Ende von Onager und Takin. Auch ├â┬╝berrascht bin ich, da├â┬č man die Haltung von Bison UND Wisent beendet, ich habe immer gedacht, da├â┬č wenigstens eine B├â┬╝ffelart fast schon ein Muss ist f├â┬╝r einen Gro├â┬čzoo. Hat die Wilhelma denn ansonsten andere gro├â┬če Wildrindarten?
Deinen Unmut ├â┬╝ber die Br├â┬╝llaffen kann ich sehr gut nachvollziehen, ist in meinen Augen v├â┬Âllig unverst├â┬Ąndlich. Ich bin bei deiner Meinung zu den Geokonzepten ganz bei dir; wenn Rarit├â┬Ąten nur abgegeben werden, weil sie nicht ins Konzept passen, dann stimmt mM nach etwas ganz und gar nicht. Genau aus solchen Gr├â┬╝nden bin ich auch kein gro├â┬čer Freund des Ganzen, zumal es langsam aber sicher ├â┬╝berhand nimmt. Man k├â┬Ânnte meinen, ohne Geokonzept funktioniert heute gar nichts mehr. Auch die Aussage zu den Tigern ist gelinde gesagt etwas "merkw├â┬╝rdig". Die von Michael Mettler angesprochene Winterh├â┬Ąrte ist sicher ein besseres Argument als die Art nur nach der Gr├â┬Â├â┬če auszusuchen, denn das ist einfach nur l├â┬Ącherlich und in gewisser Weise widerspr├â┬╝chlich. Bei den Katzen ist es wichtig eine m├â┬Âglichst spektakul├â┬Ąre, gro├â┬če Art zu zeigen, gleichzeitig will man sich aber von solch beeindruckenden, gro├â┬čen Wildrindern wie Bison und Wisent verabschieden obwohl die beim Besucher doch eigentlich auch immer sehr gut ankommen?
Im Gro├â┬čen und Ganzen sind die Pl├â┬Ąne auf jeden Fall spannend, vor allem das Australienhaus k├â┬Ânnte was Tolles werden.
(08.09.2015, 13:15)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Also wird das Amazonienhaus jetzt von BERGregenwald (Angabe auf HP und in Zoof├â┬╝hrern) auf TIEFLANDregenwald umgestellt. Weil...???? Sofern die Wei├â┬čkopfsakis und Goldkopf-L├â┬Âwen├â┬Ąffchen noch im Haus sind, w├â┬╝rden die doch zu einem Thema Tapajos auch nicht mehr passen.

Ansonsten denke ich zu den Planspielen, dass ein neuer Zoodirektor heutzutage einfach mit gro├â┬čen Visionen antreten MUSS, wenn er Entscheidungstr├â┬Ąger und Geldgeber zu Neuem animieren will.

@Holger Wientjes: Amurtiger haben nun mal den Vorteil, auch bei kalten Temperaturen st├â┬Ąndig drau├â┬čen gezeigt werden zu k├â┬Ânnen. Wenn man sich den Tierbesatz dieses Teiles der Wilhelma und die dortigen Zukunftsplanungen anschaut, dann dominieren dort zuk├â┬╝nftig noch st├â┬Ąrker w├â┬Ąrmebed├â┬╝rftige Arten, bei denen der Besucher bei kaltem Wetter serienweise vor leeren Au├â┬čenanlagen steht. Amurtiger w├â┬╝rden das durchbrechen, somit k├â┬Ânnte das auch ein Auswahlkriterium sein.
(07.09.2015, 21:19)
Gudrun Bardowicks:   Danke f├â┬╝r den ausf├â┬╝hrlichen Bericht. Die Aufgabe der Br├â┬╝llenaffenhaltung kann ich auch nicht nachvollziehen. Auch sehe ich keinen Sinn darin, Amutiger in einem heizbaren Stallgb├â┬Ąude unterzubringen, aber vielleicht ist ja nur f├â┬╝r die Asiatischen L├â┬Âwen und vielleicht die Geparden ein neues Warmhaus geplant und die Tiger bekommen einen nicht heizbaren Stall.

Die Abgabe von den bedrohten Anoas, Onagern und Takins finde ich schade, aber ansonsten klingen die Pl├â┬Ąne gut. Mal sehen, was davon umgesetzt wird. Gespannt bin ich auf das geplante Australienhaus.
(07.09.2015, 21:18)
Holger Wientjes:   Nun ja, da muss man ja froh sein, dass nicht alle Zoodirektoren ihre Tiere nach der Gr├â┬Âsse aussuchen... Den "Zoo der grossen Tiere" hat er ja in Erfurt gehabt.
(07.09.2015, 20:29)
Patrick Marburger:   @ Holger Wientjes: bzgl. Sibirer hat Herr Dr. K├â┬Âlpin erkl├â┬Ąrt, dass er wenn grunds├â┬Ątzlich Sibirer halten w├â┬╝rde, da sie aufgrund der Gr├â┬Â├â┬če f├â┬╝r die Besucher spektakul├â┬Ąr sind. Sie seien schon etwas anderes wie die gegenw├â┬Ąrtigen K├â┬Ątzchen.
An eine vollst├â┬Ąndige Realisierung glaube ich leider nicht. Wenn man sich anschaut wie das Finanzministerium (FM) bisher mit der Wilhelma umgegangen ist wird man jetzt keinen 90% Neubau finanzieren. Der F├â┬Ârderverein kann viel, aber DAS im Alleingang ist zu viel. Das vielversprechende Planungen dank dem FM nicht realisiert werden k├â┬Ânnen ist h├â┬Ąufig. Der Wilhelmaausbau (ab 1968) ist ein Bruchteil der Planungen. Wenn das FM erkennen w├â┬╝rde welches Potential in der Wilhelma steckt w├â┬Ąre hier viel mehr m├â┬Âglich. Das in den 80er Jahren geplante Delfinarium w├â┬Ąre ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Das Ministerium wird aber erst verstehen was die Sparsamkeit der letzten 50 Jahre bedeutet wenn die Wilhelma nicht mehr in der obersten Liga spielt.
Die Anoas mussten de facto auch aufgrund der Elefanten weg und die Hinter-den-Kulissen-Haltung war auch daher erforderlich. Beides geschah zwar w├â┬Ąhrend der Bauphase des Menschenaffenhauses w├â┬Ąre hierf├â┬╝r aber m.W. nicht erforderlich gewesen. Die Bisonvergr├â┬Â├â┬čerung auf dem Gebiet der beiden Arten w├â┬Ąre auch nicht unbedingt erforderlich gewesen.
(07.09.2015, 20:09)
Holger Wientjes:   Warum man auf Amurtiger umstellen m├â┬Âchte, die sich dann anscheinend ein Warmhaus mit einer tropischen Art (Asiat. L├â┬Âwen, sehr l├â┬Âblich) teilen werden, habe ich nicht so recht verstanden.

P.S.: Sorry f├â┬╝r die Rechtschreibfehler unten. Kann man leider nicht nachtr├â┬Ąglich ├â┬Ąndern.
(07.09.2015, 19:35)
Holger Wientjes:   Danke f├â┬╝r die umfangreiche Berichterstattung ! Bin sehr gespannt, ob das alles auch nur ann├â┬Ąhernd so umgesetzt werden wird.

Im Grossen und Ganzen gefallen mir die Planungen ziemlich gut. Vor allem das Festhalten an Arten wie Hirschebern, Somali-Wildeseln oder Dorcas. Weiterhin auch die Planungen mit australischen Tieren oder der Nachttierbereich. Sollte man letzteren wie geplant in ein neues Elefanten-Haus integrieren, entsteht vielleicht eine Neuaflage des alten Erfurter Hauses, was sehr w├â┬╝nschenswert w├â┬Ąre.

Auf der anderen Seite steht aber auch einmal mehr der Verlust von Arten wie Onager oder Takin aufgrund eines Neubaus für Elefanten, die anscheinend nach wie vor ein Prestigeobjekt darstellen und ohne die man kein "grosser" Zoo ist. Egal was es kostet...
Auch die geplante abgabe der Br├â┬╝llaffen kann nur Kopfsch├â┬╝tteln erzeugen ! Es w├â┬Ąre, auch bei der kleinen Ausgangsbasis, sicherlich m├â┬Âglich Rote Br├â┬╝llaffen (gerade f├â┬╝r einen erfahrenen Halter) zu bekommen. Allein K├â┬Âln z├â┬╝chtet ja regelm├â┬Ąssig.

Sympathisch und leider bezeichnend für den Bau, finde ich die Aussage bezüglich des Menschenaffen-Hauses. Mit diesem Backs hat man sich in Stuttgart wohl keinen gefallen getan.
Zu hoffen bleibt, dass die nicht weiter erw├â┬Ąhnten Primaten im Zoo bleiben !
(07.09.2015, 19:30)
Patrick Marburger:   Zitat aus dem Wilhelmamagazin: "Den zu unseren Voraussetzungen passenden, immergr├â┬╝nen Tieflandregenwald fanden wir an einem Seitenarm des Amazonas: das 545.000 Hektar gro├â┬če Schutzgebiet "Floresta Nacional do Tapa-jos". Dies stand aber in einem recht neuen Magazin und wurde als neues Vorbild verkauft k├â┬Ânnte sein, dass im ZG-Artikel den ich im Hinterkopf hatte noch ein anderes Vorbild gegeben war, muss ich noch suchen.
(07.09.2015, 16:38)
Patrick Marburger:   @ Michael Mettler:
Australische Kalongs sind mir auch schon ins Auge gestochen, sehe ich als nicht dramatisch. Aber die Abgabe der Brüllaffen dadurch zu rechtfertigen ist dann natürlich geistreich.... Welcher Teil muss ich noch nachschauen dürfte damals im ZG gestanden haben.
Ob wenn wirklich der Bolivien her m├â┬╝sste ist mir nicht bekannt. Bei nur zwei europ├â┬Ąischen seniculus Z├â┬╝chtern bin ich nicht ├â┬╝berzeugt, dass man die Tiere ohne weiteres bekommt.
Das die B├â┬Ąren/Klettertieranlage nicht einem Kontinent zugeordnet wird finde ich gut- mir gehen die ganzen Geokonzepte inzwischen zu weit. Wenn man nur aufgrund eines solchen Konzeptes Rarit├â┬Ąten abgibt l├â┬Ąuft meiner Ansicht nach etwas sehr schief. Gut ich muss zugeben, dass ich in meinen Spinnereien den Anlagenkomplex auch einem Kontinent (Nordamerika) zugeordnet habe, aber auch nur da es bei mir nicht auf die Beschaffbarkeit der Tiere ankommt...
Meine Formulierung bez├â┬╝glich des Bauernhofes ist in der Tat ungl├â┬╝cklich. So hatte Dr. K├â┬Âlpin seine Bestandsauswahl aber gerechtfertigt. Ein Entwicklungszwischenschritt wird bei den Arten ja gezeigt. Wenn auch nicht der gro├â┬če Schritt zwischen erster Domestikation und Perfektion. Die Bezoar mussten damals unabh├â┬Ąngig vom Konzept weg, da die Arbeiten f├â┬╝r den Rosensteintunnel begannen. Keine Frage ein Zoointernerumzug w├â┬Ąre aber bestimmt m├â┬Âglich gewesen.

Noch zwei nachgetragene Nachtr├â┬Ąge: F├â┬╝r den Elefantenpark m├â┬╝ssen die Strau├â┬če an dieser Stelle weg. Au├â┬čerdem fungiert der Elefant als Bindeglied zwischen der Wilhelma (Wildtiere) und dem Bauernhof (Haustiere).

P.S. f├â┬╝r das ├â┬ťberlesen von Rechtschreibfehlern u.├â┬Ą. danke ich herzlich! ( ;
(07.09.2015, 15:32)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Danke, das war ja wirklich eine informationsgeladene F├â┬╝hrung!

Also, Schwarze Br├â┬╝llaffen sind unpassend f├â┬╝r ein Amazonienhaus, aber Malaiische Flughunde passen in ein Australienhaus? Hm. Welchen Teil Amazoniens soll denn das Haus zeigen? M├â┬╝sste wohl irgendwas in Richtung Bolivien sein, wenn die Totenkopf├â┬Ąffchen (in der Wilhelma Bolivianische) besser passen und Rote Br├â┬╝llaffen nicht zu bekommen sein sollen (das w├â┬╝rde nur auf den Bolivianischen Roten Br├â┬╝llaffen A. sara passen, denn A. seniculus wird ja in zwei europ├â┬Ąischen Zoos gez├â┬╝chtet).

Die Notwendigkeit, eine europ├â┬Ąische oder s├â┬╝damerikanische B├â┬Ąrenart zu halten, sehe ich aus ├â┬Ąhnlichen Gr├â┬╝nden nicht. Der B├â┬Ąren-/Bergtierbereich enth├â┬Ąlt offenbar auch in den Zukunftspl├â┬Ąnen weiterhin eine interkontinentale Artenmischung, da k├â┬Ąme es auf eine nordamerikanische oder asiatische B├â┬Ąrenform nun auch nicht mehr an.

Hinterw├â┬Ąlder und Limpurger Rind sowie SH-Schwein sind aber alles andere als industrielle Hochzuchtrassen (genau deshalb werden sie ja als "alte Haustierrassen" in Zoos und auf Archeh├â┬Âfen "erhaltungsgez├â┬╝chtet"). Und wenn man Beispiele f├â┬╝r primitive Haustierrassen zeigen will, h├â┬Ątte man doch die Kreta-Wildziegen nicht entfernen m├â┬╝ssen...?
(07.09.2015, 14:43)
Patrick Marburger:   Flusspferde
Sollen nach seinem Willen an den Neckar ziehen. Realisierungschance lt. ihm 50:50. Unterwassereinblick innen und au├â┬čen geplant.

Noch ein Nachtrag: Dr. K├â┬Âlpin bef├â┬╝rchtet, dass die Schneeziege in Zoos (weltweit) aufgrund neuer Gesetze (Verbot von Wildf├â┬Ąngen) ausstirbt. Um dies hinauszuz├â┬Âgern sollen die beiden Weibchen in Stuttgart mit einem eng verwandten M├â┬Ąnnchen z├â┬╝chten.

Zum Schluss muss ich auch noch meinen Senf dazugeben: Planungen klingen toll (Australienhaus). Allerdings w├â┬Ąre interessant was er mit Klammeraffen, Languren, Gibbons, dem JAZ-Besatz, den Affenfelsanlagen und dem Vogel- und Kleins├â┬Ąugerhaus vor hat. Die Haltung von Brillenb├â┬Ąren ist f├â┬╝r mich nicht nachvollziehbar, Herkunft der Nachbarn hin oder her. Die Haltungsaufgabe der Takine ist aus meiner Sicht unn├â┬Âtig: einfach die Steinb├â┬Âcke aufgeben oder die Greifvogelvoliere nicht bauen. Interessant w├â┬Ąre nat├â┬╝rlich was die spektakul├â┬Ąren Planungen bez├â┬╝glich Begleittierarten im Elefantenpark sind. Bei der Haltungsaufgabe von Br├â┬╝llaffen- nur wegen eines Geokonzeptes- h├â┬Ârt bei mir das Verst├â┬Ąndnis auf!
(07.09.2015, 12:43)
Patrick Marburger:   Suptropenterrassen

Restaurierung in Kombi mit Neubau der Volieren und Artenreduktion. Vier Themenbereiche: Neuseeland (Kea, Kaka), Südamerika, Südostasien und Australien (Kookaburra).

Greifv├â┬Âgel

Kurzfristig: die Seeadler ziehen in die seit Monaten leere Bartgeiervoliere. Die Seeadlervoliere wird mit Kolkraben besetzt. Langfristig: Die G├â┬Ąnsegeiervoliere wird um die Schmeeterlingswiese (Der Hang ohne Blumen und Schmetterlinge neben dran) erweitert. Bewohner in einer Vergesellschaftung: G├â┬Ąnse-, Bart- und Schmutzgeier. (Angaben ohne Gew├â┬Ąhr)

Amazonienhaus

Br├â┬╝llaffen werden abgegeben, Totenkopf├â┬Ąffchen r├â┬╝cken nach. Grund: das Amazonienhaus zeigt einen ganz bestimmten Fleck Regenwald in dem Rote und nicht Schwarze Br├â┬╝llaffen leben. Die Roten bekommt man nicht, daher muss die Art ganz dran glauben. (Angaben ohne Gew├â┬Ąhr)

Neues Menschenaffenhaus

Daf├â┬╝r k├â┬Ânne er nichts, das habe er geerbt. Wenn die Aufzuchtstation leer steht sollen Brazza rein: Vergesellschaftungsversuch.

Altes Menschenaffenhaus

Neubau für Orang-Utans. Kein Wort bezüglich Gibbons, Languren, Klammeraffen, JAZ.

Gegen Ende der F├â┬╝hrung noch eine Andeutung: ├ó┬Ç┬×Im Masterplan habe ich noch eine die 3. B├â┬Ąrenart, aber Mal schauen├ó┬Ç┬ť.
(07.09.2015, 12:31)
Patrick Marburger:   Schaubauernhof

Urwildpferde und Wisent sollen gehen, Hochlandrinder kommen. Man will immer eine relativ urspr├â┬╝ngliche Domestikation (Hochland, KuneKune) und eine industriell Hochgez├â┬╝chtete Version (Schw├â┬Ąbisch-H├â┬Ąllische, Hinterw├â┬Ąlder, Limburger) zeigen.

Elefantenpark

Bisons, Onager und Takine weichen. Die Anlagen sind auf einen adulten und einen Jungbullen sowie auf sechs K├â┬╝he mit Nachwuchs ausgelegt. Viele Begleittierarten seien angedacht (u.a. Nachttierabteilung). Was geplant ist sei spektakul├â┬Ąr er wolle aber noch nicht konkret werden, da er nicht wei├â┬č ob das Finanzministerium mitspielt. Er lieb├â┬Ąugle mit K├â┬Ânigskobras.

Flusspferdhaus

Das Haus wird abgerissen. Dort entsteht ein Haus f├â┬╝r Schabrackentapire und Hirscheber. Allerdings nicht in Vergesellschaftung. Beide Arten sollen ganzj├â┬Ąhrig zu sehen sein. Den Hirschebern scheint er sich eh verschrieben zu haben: demn├â┬Ąchst kommen Tiere aus den Staaten und mit Indonesien sei man auch schon recht weit.

Elefanten- Nashornhaus

Umbau f├â┬╝r 1,2 Panzernash├â┬Ârner. Vier Anlagen entstehen, die Besucherbereiche werden innen verkleinert.

Raubtierhaus

Das Haus wird abgerissen, ein Geb├â┬Ąude f├â┬╝r Asiatische L├â┬Âwen und Sibirische Tiger entsteht. Auf die Wiese davor ziehen Geparde.
(07.09.2015, 12:15)
Patrick Marburger:   Ist ein bisschen viel geworden daher in Raten.

Maurisches Landhaus

Die Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąuser bleiben unver├â┬Ąndert erhalten. Das Hauptgeb├â┬Ąude wird zum Australienhaus. Im Tagtierbereich (wie der bisherige) werden u.a. Koalas gepflegt. Im Nachttierbereich (wie der bisherige) werden Kowaris und m├â┬Ąnnliche Kalongs gehalten (Nachzuchtenreduktion da Absatzschwierigkeiten). Baustart 2017. Als einer der Teilnehmer ├ó┬Ç┬×T├â┬╝pfelbeutelmarder├ó┬Ç┬ť in den Raum war widersprach K├â┬Âlpin nicht- Grund zur Hoffnung???

Anlage f├â┬╝r B├â┬Ąren- und Klettertiere

Brillen- und Braunb├â┬Ąranlagen werden zusammengelegt, zuungunsten der Braunb├â┬Ąren. Man hatte den Eindruck, dass er die Brillenb├â┬Ąren gar nicht will allerdings aufgrund der S-Amerikaanlage und der Steinb├â┬Âcke eine s├â┬╝damerikanische- oder europ├â┬Ąische Art braucht. Die Otter ziehen in den Wassergraben der Steinb├â┬Âcke. Die Otteranlage wird von den Bibern genutzt. Die Eisb├â┬Ąrenanlage wird vergr├â┬Â├â┬čert, der Besucherbereich verkleinert. Die Besucher sollen: ├ó┬Ç┬×durch die Anlage gef├â┬╝hrt werden├ó┬Ç┬ť. Die Schneeleoanlage wird um den bisher nicht genutzten Hang erweitert. Eine leichte Terrassierung ist erforderlich. Die Anlage soll Naturboden haben und Kunstfels nur dezent eingesetzt werden. Es sind drei Anlagen vorgesehen. K├â┬Âlpin deutete mit Verweis auf den Architektenwettbewerb etwas von einer H├â┬Ąngebr├â┬╝cke an.

Südamerika-Anlage

Diese steht wohl zur Diskussion, er wollte nur f├â┬╝r die Ameisenb├â┬Ąren garantieren.

Afrikanische Huftieranlage

Nicht viel konkretes, ehr Ausweichman├â┬Âver. Dorkas und Somalis sollen bleiben. Andeutung bez├â┬╝glich einer Afrikasavanne und einer mittleren Antilopenform.
(07.09.2015, 12:03)
Michael Mettler:   @Patrick Marburger: Da ich am Treffen nicht teilnehmen konnte, w├â┬╝rden mich die Planungen schon interessieren.
(07.09.2015, 10:24)
Patrick Marburger:   Herr Dr. K├â┬Âlpin hielt bei der Zoohistorica am Samstag eine tolle F├â┬╝hrung- Masterplanpr├â┬Ąsentation w├â┬Ąre treffender gewesen. Falls Interesse besteht k├â┬Ânnte ich versuchen zu skizzieren was er sagte.
(07.09.2015, 09:59)
WolfDrei:   Habe gesucht: eine helle Gruppe aus Dortmund.
(02.08.2015, 18:41)
R├â┬╝diger Krichel:   Sollten das in einen anderen Treat verlegen sorry
(02.08.2015, 16:00)
R├â┬╝diger Krichel:   sorry ist eine Massaigiraffe aus Basel zum Vergleich mit der Fellmaserung !
(02.08.2015, 15:58)
R├â┬╝diger Krichel:   eine hellere Form aus Dortmund im Vergleich dazu !
(02.08.2015, 15:56)
R├â┬╝diger Krichel:   irgendwas gelingt mir nicht !
(02.08.2015, 15:54)
R├â┬╝diger Krichel:   so ein Test
(02.08.2015, 15:52)
R├â┬╝diger Krichel:   hier ein paar Angolabilder
(02.08.2015, 15:50)
WolfDrei:   @Holger Wientjes: Mag auch so sein. Da der Name des Forum-Teilnehmers so oft bisher nicht auftauchte, nahm ich an , "Beistand" leisten zu wollen.
Zu den Illustrationen im HMW: Das ist ja eine Heidenarbeit mit hoher Abstraktionsf├â┬Ąhigkeit, aus einer ganzen Bandbreite "das Tier" in der Fleckenvariabilit├â┬Ąt und der Farbe zu treffen. Bisher scheint das durchaus gelungen. Ich erinnere mich aber auch an ein besonderes helles Tier von angolensis aus der Anfangsgruppe des TP. Die Dortmunder habe ich nicht so sehr vor meinem "geistigen" Auge.
(02.08.2015, 12:39)
Holger Wientjes:   @WolfDrei: Ich hatte die Frage von Justus Bauer eher so verstanden, dass er die einzelnen Individuen in der Wilhelma auseinanderhalten m├â┬Âchte !?

Aber davon ab, finde ich die abgebildete angolensis sehr dunkel. Ich kenne live nur die Tiere aus Dortmund. Dort habe ich noch nie auch nur ein ann├â┬Ąhernd so denkles Exemplar gesehen. Auch von Bildern/Filmaufnahmen kenne ich die UA nur deutlich heller.
(02.08.2015, 11:17)
WolfDrei:   2. Abbildung, etwas beschnitten
(02.08.2015, 08:14)
WolfDrei:   2. Abbildung
- westafrikanische Giraffe G. c. peralta: Niger
- Tippelskirch-oder Massaigiraffe, auch Weinblattgiraffe G. c. tippelskirchi: Südkenia und Tansania
- Kap- Giraffe G. c. giraffa: Mozambique, Simbabwe, Südafrika

Aus nicht verst├â┬Ąndlichen Gr├â┬╝nden sind nicht abgebildet worden die Nubische Giraffe (G. c. camelopardalis), die Tschadgiraffe (G. c. antiquorum) und, manchmal als eigene Unterart genannt, die Thornicroft-Giraffe aus Sambia

(02.08.2015, 08:06)
WolfDrei:   @Justus Bauer: Wenn auch ├ó┬Ç┬ťmoderne├ó┬Ç┬Ł Untersuchungen behaupten, dass genetisch gesehen sich die verschiedenen Arten/Unterarten nicht sehr unterscheiden, so sind sie doch hinsichtlich ihres Aussehens je nach Vorkommensgebiet in der F├â┬Ąrbung sehr unterschiedlich. Man sollte aber nicht verkennen, dass es kaum noch ├â┬ťberschneidungsgebiete einzelner Unterarten gibt und so die Tiere eines Vorkommensgebietes immer ├ó┬Ç┬ťeinheitlicher├ó┬Ç┬Ł im Aussehen werden. Gesch├â┬Ątzt wird eine Gesamtbestand von 100 000 Tieren, die seltenste ist die nordwestliche Unterart peralta mit ca. 400 Tieren, die nur im Staate Niger leben und die vor 25 Jahren mit ca. 50 Tiere den Tiefststand erlebten.

In der 1. Abbildung aus dem ├ó┬Ç┬ťHandbuch der S├â┬╝ugetiere der Welt├ó┬Ç┬ť sehen wir von links beginnend:
- Netzgiraffe Giraffa camelopardalis reticulata; Südsomalia, Kenia
- Angolagiraffe G. c. angolensis: Namibia, Botswana
- Ugandagiraffe G. c. rothschildi: Uganda, Kenia

(02.08.2015, 08:03)
Patrick Marburger:   Die Kune-Kune sind seit April da. Im Dezember 14 kamen deshalb die Wildschweine weg. Genauergesagt wachte schon einige Monate zuvor das M├â┬Ąnnchen aus einer Narkose nicht auf. Die Jungtiere konnte man m.W. abgeben und das Weibchen wurde get├â┬Âtet, Die Wildschweine mussten weg, da es ja ein Bauernhof ist. Der Wisent und die Przewalskis m├â┬╝ssen deshalb auch noch weg. In Bezug auf die frei werdenden Anlagen h├â┬Ârt man etwas als Erweiterung der Reitbahn. Hochlandrinder waren f├â┬╝r das Gehege auch schon im Gespr├â┬Ąch. Was davon aktuell ist und warum die Mesopotamischen bleiben k├â┬Ânnen?
(01.08.2015, 16:32)
Tim Meschke:   Auf dem Gel├â┬Ąnde der ehemaligen Gehege der Wildschweine, Mufflons und Bezoarziegen leben jetzt ├â┬╝brigens ein Kune-Kune-Schwein und nicht rassenzugeordnete Schafe und ein Ziegenbock.
(01.08.2015, 13:02)
Patrick Marburger:   @ Holger Wientjes ich w├â┬╝rde mich da nicht zu fr├â┬╝h freuen. Tanreks und Viscachas sind schon weg. Im neuen Bau sind als absolutes Alleinstellungsmerkmal (; bereits Faultiere eingeplant. Die kosten wie die neuen Insektivoren Platz. Sprich das gibt einen Artenkahlschlag. Hier einen vern├â┬╝nftigen Tierbestand zu zeigen br├â┬Ąuchte eine gr├â┬Â├â┬čere Version. Von mehr Platz war aber leider nie die Rede. Vielleicht h├â┬Ąlt man sich damit aber auch nur zur├â┬╝ck- w├â┬Ąre fast zu sch├â┬Ân um wahr zu sein.
(27.07.2015, 18:15)
Patrick Marburger:   @ Tim Meschke: die Bezoar werden vor den Kulissen nicht gehalten. Die mussten ja vor einiger Zeit wegen den Vorbereitungsarbeiten vom Rosensteintunnel weg. Damals hie├â┬č es, dass sie hinter die Kulissen ziehen. W├â┬Ąre interessant ob sie da noch sind. M.E. kommen nur zwei Standorte in Betracht und an beiden sind sie nicht. Das es noch einen 3. potentiellen Ort gibt wo die Wilhelma die Bezoar unterbringen k├â┬Ânnte bezweifle ich. Ich bef├â┬╝rchte ehr, dass man sie doch abgegeben hat, oder sich das Ganze biologisch gel├â┬Âst hat. Letzteres w├â┬Ąre bei der Zuchtgruppe aber verwunderlich.
(27.07.2015, 11:03)
Justus Bauer:   Hallo,
kann mir jemand vielleicht sagen, wie man die Giraffen unterscheidet ?
(26.07.2015, 08:51)
R├â┬╝diger:   23.06.15
Neuer Zuchterfolg bei den seltenen Okapis

Erneute Freude im Giraffenhaus der Wilhelma: Wie bei der viel beachteten ├â┬Âffentlichen Geburt der Netzgiraffe Dschibuto Ende Januar kam jetzt auch eine kleine Waldgiraffe am sp├â┬Ąten Samstagnachmittag im Beisein der Tierpfleger auf die Welt. Damit Okapi-Kuh Ibina und ihr K├â┬Ąlbchen in Ruhe eine gute Bindung aufbauen k├â┬Ânnen.
Jetzt fehlt nur der Name ???
(25.07.2015, 08:29)
R├â┬╝diger:   Okapijunges geboren im Juni , die Zucht geht weiter , jedes Jungtier z├â┬Ąhlt.
Weiss jemand das Geschlecht und Name ?
(25.07.2015, 08:27)
Tim Meschke:   Wei├â┬č jemand, ob die Bezoarziegen wirklich hinter den Kulissen sind? Ich m├â┬Âchte n├â┬Ąmlich in der n├â┬Ąchsten Woche in die Wilhelma und f├â┬Ąnde es wirklich schade, sie nicht zu sehen. Dann w├â┬Ąre damit eine weitere Art aus den deutschen Gro├â┬čzoos verschwunden...
(24.07.2015, 16:44)
Heidemarie Busch:   Das sagt Herr K├â┬Âlpin zu den 'Problemen' bei den Menschenaffen und zu den Zukunftspl├â┬Ąnen

http://www.bild.de/regional/stuttgart/wilhelma-zoo/wilhelma-will-elefanten-zucht-40704304.bild.html


(27.04.2015, 10:39)
Jana M├â┬╝ller:   Die Wilhelma geh├â┬Ârt dem Land Baden-W├â┬╝rttemberg, dieses ist auch verantwortlich f├â┬╝r die Neubauten. Die Wilhelma hat dieses Menschenaffenhaus sich nicht selbst ausgesucht, es war das Land, die den Architekten den Zuschlag gegeben haben. Weder Verwaltung noch Tierpfleger konnten bei der Planung und Gestaltung des Hauses mitwirken.

Ich finde vor allem die Au├â┬čenanlagen sehr gelungen, innen sieht es durch den Beton f├â┬╝r das menschliche Auge nicht gerade sch├â┬Ân aus, aber den Affen scheint es zu gefallen. Sie halten sich viel lieber drinnen auf als drau├â┬čen, auch bei sch├â┬Ânem Wetter. Manche Gorillas gehen auch nur sehr ungerne nach drau├â┬čen.

Bez├â┬╝glich des Mulchbodens innen: Dieser wird auch so gut es geht von den Gorillas gemieden, sie gehen lieber auf dem Beton. Man kann beobachten, dass sich manche Tiere nur mit Holzwolle unter den F├â┬╝├â┬čen auf dem Mulchboden fortbewegen, um diesen nicht zu ber├â┬╝hren.
(26.04.2015, 20:23)
Sacha:   @Maximilian Schulz: Also im ersten Moment dachte ich wirklich, dass Du das mit der Innenanlage ERNST gemeint hast bzw. diese in positivem Licht siehst...

Ich hoffe inst├â┬Ąndig, dass die Architekten Hascher und Jehle NIE MEHR eine Zooanlage bauen (und auch als Mensch w├â┬╝rde ich wohl kaum freiwillig in eine ihrer Bauten ziehen, wenn die ├â┬Ąhnlich aussehen wie das Haus f├â┬╝r Afrikanische Menschenaffen in der Wilhelma). Wenn man das gesehen hat, schimpft man nicht mehr ├â┬╝ber den "Einheitsbrei" von Rasbach.
(08.04.2015, 22:50)
Maximilian Schulz:   @Michael Mettler: Mir f├â┬Ąllt au├â┬čerdem gerade ein, dass die Architekten, die das Projekt realisiert hatte, keine Zooarchitekten waren - was nicht allzu ungew├â┬Âhnlich ist - geschweige denn bisher ein zooarchitektonisches Projekt realisiert hatten.
Allerdings, wenn ich mir ihre Homepage und die darauf pr├â┬Ąsentierten realisierten Projekte anschaue, wird mir schnell klar, warum das Affenhaus so aussieht; offenbar haben die Herren Hascher und Jehle einen Drang zum "Betonmassiv". Den Gr├â┬Â├â┬čenwahn haben sie passend in das Haus integriert aber die Liebe zur Massivit├â┬Ąt, viel Glas und viel Beton konnten sie offenbar nicht ablegen.
Link: http://www.baunetz.de/architekten/HASCHER_JEHLE_Architektur_projekte_1332855.html

(08.04.2015, 11:49)
Maximilian Schulz:   @Michael Mettler: Stimmt, aber war nur ironisch gemeint.
Auch Ihren Erkenntnisse in "punkto Hygiene" kann ich nur zustimmen.
Ich vermute das hatte Kostengründe?
Wom├â┬Âglich l├â┬Ąsst sich ein Kletterger├â┬╝st aus Baumst├â┬Ąmmen nach ein paar Jahren, wenn die Rinde weg ist und der Stamm dementsprechend demoliert ist, schlechter austauschen bzw. teurer. Ich gebe Ihnen auch voll Recht, dass Frankfurt und Leipzig ihre Primaten (insb. Menschenaffen) viel besser halten.
Selbst in M├â┬╝nchen kann man im "Urwaldhaus" Gorillas und Schimpansen im Gr├â┬╝n (!) finden - und das ganzj├â┬Ąhrig. (Wobei hier der Platzfaktor zu bem├â┬Ąngeln ist.)
Ich hoffe, dass zumindest der Neubau f├â┬╝r die asiatischen Primaten besser wird und die Tiere auch im Haus Gr├â┬╝n sp├â┬╝ren und nicht nur sehen l├â┬Ąsst.
(08.04.2015, 11:38)
Michael Mettler:   @Maximilian Schulz: Das "Sitzpolster" ist allerdings auf weibliche Bonobos w├â┬Ąhrend ihrer Empf├â┬Ąngnisbereitschaft beschr├â┬Ąnkt. Alle anderen Hausbewohner m├â┬╝ssen "ohne" auskommen.

Aus diversen anderen Zoos ist und war zu h├â┬Âren, dass die Fortschritte der vergangenen 30, 40 Jahre in punkto Hygiene und Krankheitspr├â┬Ąvention heutzutage die Nutzung nat├â┬╝rlicherer Materialien und Strukturen bei vielen Tierarten und vor allem bei Primaten erlauben, was sich ja besonders auff├â┬Ąllig in Menschenaffenanlagen wie in Leipzig und Frankfurt niederschl├â┬Ągt. Diesbez├â┬╝glich vertritt die Wilhelma offenbar einen gegenteiligen Standpunkt...?
(08.04.2015, 10:51)
Maximilian Schulz:   @Sacha: Das neue Menschenaffenhaus -besser: das neue Affenhaus f├â┬╝r afrikanische Menschenaffen- war, wie du vermutet hast, Prof. Jauchs letztes Projekt.
Ich kann dir nur bedingt zustimmen, was das neue Haus anbelangt. Nat├â┬╝rlich wirkt viel Beton auf den ersten Blick nicht sch├â┬Ân. Auch die Tatsache, dass zus├â┬Ątzlich viel Metallstangen und ordentlich Glas verbaut wurden, fand ich nicht immer sch├â┬Ân. Keine Frage: das Haus ist ├â┬Ąu├â┬čerst modern.
Man sieht eben sehr gut, dass wir im 21. Jh. der Zooarchitektur angelangt sind; zum einen sind da der viele Beton und die recht funktionelle Instandhaltung des Geb├â┬Ąudes - der Beton, die Glasscheiben und das viele verzinkte Metall sorgen f├â┬╝r eine sehr einfach bereitstellbare Hygiene und erm├â┬Âglichen den Pflegern recht schnell, Gehege zu reinigen etc.: dadurch erm├â┬Âglicht man Krankheiten - bzw. den verursachenden Erregern - eine geringere Chance, die Tiere krank zu machen. Zus├â┬Ątzlich besitzt das Haus weitere moderne Einrichtungen: das Dach ist bepflanzt, um die Energiekosten zu regeln, es gibt extra R├â┬╝ckzugsgehege f├â┬╝r alle Tiere, es stehen verschiedene Personalr├â┬Ąume und ein OP-/Behandlungs-Zimmer zur Verf├â┬╝gung...
Nun zur Frage:
Das Substrat, das man in beiden Tiergehegen (bei Bonobo und Gorilla) finden kann, ist eine Pinienrindenmulchschicht. Sie stellt einen geeigneten Bioflor dar, der richtig lebt und auch Urin verdaut...und noch weich ist, allerdings denke ich, dass der viele Beton mit der Zeit unangenehm zum Sitzen und Liegen wird - auch wenn man Holzwolle etc. verteilt. Effektiv stellt er den gr├â┬Â├â┬čten Bereich dar und h├â┬Ątte wohl besser mit einer Art Linolgummiboden oder Hartgummiboden, den man ├â┬╝brigens auch gut reinigen kann, ausgestattet werden sollen.
Auch was die Au├â┬čenanlagen betrifft, kann ich die neuen Konzeptionen nur loben. Die Gehege sind ├â┬Ąu├â┬čerst gut strukturiert, nicht nur f├â┬╝r den Besucher (Zooarchitektur des 20. Jh. und davor) sondern auch f├â┬╝r Tier und vor allem f├â┬╝r Pfleger ├ó┬Ç┬×benutzerfreundlich├ó┬Ç┬ť, die Anlagen sind von den hauseigenen Botanikern genial bepflanzt worden - diese M├â┬Âglichkeit hat nat├â┬╝rlich nur die Wilhelma; auch die neue Aufzuchtstation f├â┬╝r die Menschenaffenbabys ist mit ihrer N├â┬Ąhe zu den Artgenossen sehr fortschrittlich. Gro├â┬č und Klein k├â┬Ânnen nicht nur Blickkontakt aufnehmen. Auch Ber├â┬╝hrung, Spielen und gemeinsames Herumtoben wird erm├â┬Âglicht.
Was ich pers├â┬Ânlich kritisiere, ist die Gr├â┬Â├â┬če des Hauses, die mit dem neuen Gutachten an die Mindestanforderung an die Haltung von S├â┬Ąugetieren vom Mai 2014 gerade ├â┬╝bereinstimmt - wenn ich richtig gerechnet habe.
Auch finde ich, lie├â┬če sich in manchen Bereichen, z.B. im Mittelteil des Geb├â┬Ąudes, ruhig ein h├â┬Âheres Gehege, vor allem f├â┬╝r die Bonobos, einrichten.
Sehr gut hat das, wie ich finde, Leipzig in seinem "Pongoland" geregelt. Auch die Au├â┬čengehege der Bonobos gefielen mir in der Wilhelma, w├â┬Ąren sie noch h├â┬Âher, besser. Allerdings denke ich, dass bei 15m+ die Netzkonstruktion nicht mehr ganz so gut funktioniert h├â┬Ątte und man es dann mit einem Graben (Wasser) h├â┬Ątte regeln m├â┬╝ssen (wie in Leipzig) - wozu allerdings, wie ich vermute, der Platz fehlte.
Ansonsten kann und muss ich einfach nur sagen, dass ich vom neuen Menschenaffenhaus begeistert bin, weil ich der Meinung bin, dass es wirklich ein Meilenstein in der Wilhelmageschichte darstellt und - zumindest was die Modernit├â┬Ąt betrifft - ganz neue Ma├â┬čst├â┬Ąbe setzt.
@Sacha: dieser Link ist vielleicht noch nützlicher als mein Geschwafel oben...http://www.wilhelma.de/fileadmin/images/neuigkeiten/Menschenaffenhaus/Brosch%C3%BCre_Affenhaus_2013.pdf
Bild: Bonobo scheint vom "Sitzpolster" gegen die H├â┬Ąrte des Betons gesch├â┬╝tzt zu sein.

(08.04.2015, 09:18)
Sacha:   Ich w├â┬╝rde ja gerne ├â┬╝ber Deinen Scherz lachen, wenn der Umstand nicht so traurig w├â┬Ąre...;):(

sollte übrigens "habe IHN" heissen.
(06.04.2015, 22:37)
Michael Mettler:   Na Sacha, das siehst du aber zu eng ;-) Schlie├â┬člich laufen die Innenr├â┬Ąume des neuen Hauses unter dem Motto "Mehr Natur":
http://www.wilhelma.de/fileadmin/images/neuigkeiten/Menschenaffenhaus/Brosch%C3%BCre_Affenhaus_2013.pdf (siehe Seite 10)

Und das gesamte Haus "schafft die Illusion eines Naturraumes":
http://www.guggenberger-ott.de/docs/projekte_wilhelma.html

(06.04.2015, 21:14)
Sacha:   Ich nutzte das trockene Wetter am Ostersonntag zu einem Familienausflug in die Wilhelma.

Der Bestand ist an vielen Stellen ziemlich ausgedünnt, was - wie ich zu meinem Leidwesen zugegeben muss - nicht überall schlecht ist.

Aber da wir gerade von schlecht reden. Wie um Himmels Willen ist diese schreckliche neue Menschenaffenhaus zu erkl├â┬Ąren?!! Bei meinem Besuch im letzten Jahr fielen mir die dunklen Innenr├â┬Ąume auf, die mit rein k├â┬╝nstlichen, meist metallenen Kletterstrukturen vollgestopft sind. Dieses Mal trat dies noch deutlicher in Erscheinung, wohl weil sich auch in den schmalen Besucherg├â┬Ąngen die Leute dr├â┬Ąngten.
Bei den Gorilla gibt es wenigstens etwas nat├â┬╝rliches Substrat (Rindenmulch?), sonsten sowohl bei denen wie bei den Bonobos Beton so weit das Auge reicht. Und das in einem Zooneubau des 21. Jahrhunderts!!!!! Auch meine Frau, die sich normalerweise nicht so um Zooarchitektur k├â┬╝mmert, fiel dies auf und sie war gelinde gesagt entsetzt. Zitat: "Sieht im Prinzip genau gleich aus wie das alte Haus, mit ein wenig gr├â┬Âsseren Gehegen". Dem ist nichts hinzuzuf├â┬╝gen. Bei einem Wettbewerb um die misslungenste Neuanlage in einem Zoo w├â┬╝rde die Wilhelma damit locker den ersten Preis gewinnen - und das weltweit!
Fairerweise sei gesagt, dass die Aussenanlage wesentlich besser sind, mit vielen nat├â┬╝rlichen Elementen (Gras, Baumst├â┬Ąmme, B├â┬╝sche etc.) und die Gitternetzkonstruktion bei dem Bonobos relativ "leicht" daherkommt.
Trotzdem: Wie konnte so etwas passieren? Und wie konnte man diesen Bau absegnen? Ich hoffe, dass nicht Ex-Direktor Jauch daf├â┬╝r der Hauptverantwortliche ist (f├â┬╝rchte allerdings, es ist so). W├â┬╝rde es echt bedauern, habe ich als sehr anst├â┬Ąndige und h├â┬Âfliche Person kennengelernt.
Kennt jemand die Details?
(06.04.2015, 20:05)
Sacha:   Ich weiss zwar nicht unbedingt mehr, bin mir aber trotzdem sicher, dass das nur eine vor├â┬╝bergehende L├â┬Âsung ist, bis das Geld f├â┬╝r einen Neubau vorhanden ist. In der Wilhelma stehen ja noch einige Bauprojekte an, namentlich eine neue Elefantenanlage. Die gibt es leider auch nicht gratis;)
(26.05.2014, 13:18)
Oliver M├â┬╝ller:   @Zollifreund: Mir war auch nicht klar, dass Stuttgart im Schwarzwald liegt...;-)

@alle: Es hiess doch urspr├â┬╝nglich mal, dass das alte Menschenaffenhaus nach dem Auszug der Afrikaner "f├â┬╝r die Orang Utans umgebaut" werden sollte. Das ist doch aber etwas anderes als K├â┬Ąfige umnutzen. Weiss da jemand mehr?
(26.05.2014, 10:40)
zollifreund:   Da schon lange kein Up-Date mehr aus Stuttgart erfolgt ist, hier ein paar Neuerungen, die mir diese Woche aufgefallen sind:
- das Bisongehege wird durch das alte Onager- und das Anoagehege erweitert
- die Onager sind nun hinter die Takinen gezogen ( und daher leider nicht direkt zu besuchen)
- die Beozarziegen und Mufflons mussten der Baustellen "Rosensteintunnel" weichen
- neu war eine Anlage f├â┬╝r europ├â┬Ąische Schildkr├â┬Âten am Aquarium
- im Raubtierhaus leben nun Sumatratiger, Persischer Leopard, Schneeleopadin mit Nachwuchs und nochmals ein Perser ( dessen Innenanlage gerade saniert wird)
- die Gorillak├â┬Ąfige stehen leer, die alten Bonobak├â┬Ąfigen wurden den Orangs zugeschlagen
- und dann gab es ein chin. Riesensalamander im Aquarium - " er macht Erhohlungsurlaub im Schwarzwald " so das entsprechende Hinweisschild am Becken :-) Mir war aber gar nicht bewusst, dass die Wilhelma einen chin. Riesensalamander hat. Im Nachtierhaus war der Salamander doch immer als Japaner ausgeschildert( oder irre ich mich da?). Dieses Becken wird jetzt übrigens von Axolotl bewohnt.
(25.05.2014, 23:03)
Ottmar M├â┬╝ller:   Die ehemaligen Serval- und Jaguark├â┬Ąfige wurden zusammengelegt und werden nun von einem der beiden Persischen Leoparden bewohnt.
(19.05.2014, 12:35)
J├â┬Ârn Hegner:   h├â┬Ąlt die wilhelma jetzt keine servale mehr . was ist daf├â┬╝r heute drin in diesen k├â┬Ąfig beim raubtierhaus .
(18.05.2014, 16:42)
Jan Jakobi:   Das darf doch nicht wahr sein!
Eine Seltenheit ist es leider nicht, wenn auch nicht unbedingt in den letzten Jahren.
(10.02.2014, 18:06)
Wilhelma:   Anton ist tot:
Eisb├â┬Ąr stirbt an verschluckter Besucherjacke

In der Nacht auf Montag ist in der Wilhelma der Eisb├â┬Ąr Anton gestorben. Todesursache war ein Fremdk├â┬Ârper. Gefunden wurden Teile einer verschluckten Jacke oder auch Tasche, die einem Besucher vermutlich aus Unachtsamkeit ins Gehege gefallen war. Anton wurde 25 Jahre alt.

Wildtiere neigen dazu, sehr lange Leiden und Krankheiten zu verbergen, da jedes Anzeichen voSchw├â┬Ąche in der Wildbahn sofort von Feinden ausgenutzt wird. Dass mit Anton etwas nicht stimmte, wurde jedenfalls erst klar, als er sich seltsam verhielt und anfing, Gewebest├â┬╝cke zu erbrechen. Tierarzt und Tierpfleger verabreichten ihm daraufhin sofort Abf├â┬╝hrmittel, wodurch er schlie├â┬člich weitere Teile des Fremdk├â┬Ârpers ausschied. Offenbar jedoch nicht alles, Anton starb schlie├â┬člich an schweren Darmverletzungen und -entz├â┬╝ndungen, wie erste Untersuchungen im Veterin├â┬Ąruntersuchungsamt am Montagvormittag ergaben. Warum der Eisb├â┬Ąr die Tasche samt Jacke ├â┬╝berhaupt gefressen hat, anstatt sie nur zu zerlegen, wie er es schon mit anderen Fundst├â┬╝cken in seinem Gehege getan hat, ist auch den Tierpflegern ein R├â┬Ątsel. ├ó┬Ç┬×Es muss etwas sehr Leckeres darin gewesen sein, dem Anton nicht widerstehen konnte├ó┬Ç┬ť, vermuten seine Pfleger Andreas W├â┬Âssner und J├â┬╝rgen Deisenhofer.

Leider ist es keine Seltenheit in Zoos, auch in der Wilhelma nicht, dass Besucher versehentlich oder leichtfertig Gegenst├â┬Ąnde in Wasserbecken und Gehege fallen lassen. Bei den Eisb├â┬Ąren hat auch ein Elektrozaun an einem Gro├â┬čteil der Gehegescheiben nicht verhindern k├â┬Ânnen, dass in den letzten 20 Jahren rund 200 Kinderschuhe im Wasser landeten, ebenso wie rund 50 Schnuller pro Jahr, zahllose M├â┬╝tzen, Fotoapparate, Handys und Brillen. Nur wenn Besitzer oder Beobachter rechtzeitig den Vorfall oder Verlust melden, besteht eine Chance, vor allem die gr├â┬Â├â┬čeren Gegenst├â┬Ąnde rechtzeitig zu entfernen. ├ó┬Ç┬×H├â┬Ątten wir gewusst, dass etwas im Gehege war, h├â┬Ątten wir Anton vielleicht noch retten k├â┬Ânnen├ó┬Ç┬ť, so Tierarzt Tobias Knauf-Witzens. ├ó┬Ç┬×Denn dann h├â┬Ątte eventuell ein Brechmittel noch die restlichen Teile zum Vorschein bringen k├â┬Ânnen. Wir bitten die Besucher daher dringend, auf ihre Sachen sehr gut zu achten, auf keinen Fall etwas in die Gehege zu werfen und jeden Verlust sofort zu melden.├ó┬Ç┬ť

Sicher ist: Anton ist nicht das erste Opfer von Fremdk├â┬Ârpern in Gehegen, die hier am Ende in den Tierm├â┬Ągen landen. Vor vielen Jahren starb Flusspferd Egon an einem Darmverschluss, verursacht durch einem Tennisball, und auch den letzten See-Elefant der Wilhelma, Charly, kostete ein verschlucktes Stofftier das Leben. Ohne den Vorfall mit der Jacke h├â┬Ątte Anton noch gut zehn bis 15 Jahre leben k├â┬Ânnen. Er wurde am 13.12.1989 im Karlsruher Zoo geboren und war 1992 gemeinsam mit drei anderen jungen Eisb├â┬Ąrinnen in der neu er├â┬Âffneten Anlage f├â┬╝r B├â┬Ąren und Klettertiere der Wilhelma eingezogen. 2007 wurden er und die Eisb├â┬Ąrin Corinna die Eltern von Wilb├â┬Ąr, der heute im Orsa-Park in Schweden lebt.

(10.02.2014, 16:51)
Wilhelma:   Laternen-Workshop aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Mit selbstgebastelten Tier-Laternen abends durch die Wilhelma

Am Freitag, dem 1. November, und am Sonntag, dem 3. November 2013, l├â┬Ądt die Wilhelmaschule in ihrer Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť kleine wie gro├â┬če Besucher erstmals zu einem herbstlichen Laternen-Workshop ein. An beiden Tagen k├â┬Ânnen die Teilnehmer ab 14 Uhr im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere Laternen mit Tier- und Pflanzen-Motiven basteln ├ó┬Ç┬ô ob unter fachlicher Einleitung oder nach eigenen kreativen Ideen. Das Bastelmaterial wird gegen einen Unkostenbeitrag von 2 Euro zur Verf├â┬╝gung gestellt, solange der Vorrat reicht (ein Set pro Kind). Eine Anmeldung f├â┬╝r den Workshop ist nicht erforderlich.

Ab 17.15 Uhr kann dann jeder sein Kunstwerk gleich vor Ort ausprobieren und bei einem gemeinsamen, rund halbst├â┬╝ndigen Laternen-Umzug durch die abendliche Wilhelma tragen ├ó┬Ç┬ô zu den Eisb├â┬Ąren, durch das Mammutbaumw├â┬Ąldchen, am Aussichtspavillon Belvedere vorbei, durch die Subtropenterrassen und den Maurischen Garten wieder zur├â┬╝ck. Beim Umzug sollte jedes Kind von einem Erwachsenen begleitet werden. Und nat├â┬╝rlich darf jeder seine Laterne anschlie├â┬čend mit nach Hause nehmen.
(29.10.2013, 12:56)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Schneeleoparden
Aller guten Dinge sind drei

Gleich drei h├â┬╝bsche, gestreifte Wollkn├â┬Ąuel k├â┬Ânnen die Besucher seit Kurzem in ihrem Gehege nahe der Eisb├â┬Ąren beim Spielen, Schmusen und Schlafen beobachten: Denn drei Schneeleoparden auf einen Streich, ein K├â┬Ątzchen und zwei Kater ├ó┬Ç┬ô von den Tierpflegern Laila, Karim und Kamal genannt ├ó┬Ç┬ô, brachte Mutter Kailash im Juli zur Welt. Die ersten Monate blieb das Trio in der unterirdischen Wurfbox, doch nun, p├â┬╝nktlich zum ersten gr├â┬Â├â┬čeren K├â┬Ąlteeinbruch des Jahres, haben sie diese verlassen. Aber keine Sorge: Mutter Natur hat die Kleinen f├â┬╝r ein Leben in Schnee und Eis ja bestens ausgestattet ...
Die urspr├â┬╝ngliche Heimat der Schneeleoparden oder Irbisse, wie sie auch hei├â┬čen, sind die unwirtlichen Hochgebirge Zentralasiens. Ein extremer Lebensraum, an den die Tiere hervorragend angepasst sind: Ihr sehr dichtes Fell sch├â┬╝tzt sie wirkungsvoll vor Winterk├â┬Ąlte wie Sommerhitze, und gro├â┬če Pfoten ├ó┬Ç┬ô die beim Nachwuchs geradezu riesig wirken ├ó┬Ç┬ô verhindern wie Schneeschuhe, dass die rund 40 Kilogramm schweren Tiere im Schnee einsinken. Frieren werden Laila, Karim und Kamal im kommenden deutschen Winter also ebenso wenig wie ihre Eltern: die Katze Kailash und der Kater Ladakh, die im Sommer 2010 in Z├â┬╝rich bzw. Amn├â┬ęville zur Welt kamen. Als die beiden Anfang 2012 in der Wilhelma erstmals aufeinander trafen, sah es allerdings gar nicht so aus, als w├â┬╝rden sie jemals gemeinsam Eltern werden. Im Gegenteil: Sie konnten sich partout nicht riechen, Ladakh biss Kailash durchs Gitter sogar eine Ohrspitze ab. Doch damals waren die zwei ja noch pubertierende, zickige Teenager. Zudem sind Irbisse eher Einzelg├â┬Ąnger und suchen in der Natur nur zur Paarungszeit die N├â┬Ąhe des anderen Geschlechts. Und so hat sich mit Erreichen der Geschlechtsreife auch die Abneigung zwischen Kailash und Ladakh recht rasch in Zuneigung verwandelt, das Flirten und Schmusen wollte gar kein Ende mehr nehmen ├ó┬Ç┬ô und blieb nicht ohne Folgen. Die entpuppen sich derzeit als rechtes ├ó┬Ç┬×Trio Infernale├ó┬Ç┬ť, dessen raue Spiele sogar den Eltern mitunter zu viel werden. Besonders beliebt: Wilde Attacken auf die buschigen langen Schw├â┬Ąnze von Mama und Papa. Um ihre Ruhe zu haben, bleibt diesen dann oft nur die Flucht auf h├â┬Âher gelegene, f├â┬╝r die kleinen ├ó┬Ç┬×Plagen├ó┬Ç┬ť (noch) unerreichbare Liegefl├â┬Ąchen. W├â┬╝rfe von ein bis vier Jungtieren sind bei Irbissen ├â┬╝blich, meist sind es zwei. Anfangs sind diese dunkel behaart, blind und wiegen etwa 450 Gramm. Nach sieben bis zehn Tagen ├â┬Âffnen sie die Augen, nach etwa zwei Monaten verlassen sie erstmals ihre Wurfh├â┬Âhlen, auch in der Wildnis. Allerdings ist dort ihre ├â┬ťberlebenschance deutlich geringer als im Zoo, mit gesch├â┬Ątzten 2.000 Tieren geh├â┬Âren Irbisse zu den seltensten Arten der Erde. Trotz strengem Schutz in ihren Heimatl├â┬Ąndern werden sie weiter gewildert, ihr Lebensraum schrumpft. Im Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) erfasst sind derzeit rund 220 Schneeleoparden, etwas ├â┬╝ber 400 Tiere leben in Zoos weltweit. Die Wilhelma h├â┬Ąlt die Art seit 20 Jahren und f├â┬╝nf Jungtiere wuchsen hier auf, bevor Kailash und Ladakh die Zahl jetzt auf acht erh├â┬Âht haben.
├â┬ťbrigens: Vom kuscheligen Outfit der drei Raubk├â┬Ątzchen sollte man sich nicht t├â┬Ąuschen lassen: Auch ihre Krallen sind schon scharfe Waffen, Streichelversuche w├â┬Ąren gef├â┬Ąhrlich. Ein respektvoller Abstand ist zum Schutz von Mensch wie Tier daher angesagt und wird derzeit vorsichtshalber durch eine zus├â┬Ątzliche Absperrung vor dem Gehege unterst├â┬╝tzt. Ob man Laila, Karim und Kamal wach oder schlafend antrifft, ist zudem Gl├â┬╝ckssache. Aber gerade junge Katzen brauchen nach dem Toben ja schlie├â┬člich auch wieder eine t├â┬╝chtige M├â┬╝tze voll Schlaf ...

Foto: Wilhelma
(11.10.2013, 08:16)
Wilhelma:   Vikunja-Fohlen in Wilhelma geboren
Marie bringt Leben in die Südamerika-WG

Die Südamerika-Wohngemeinschaft der Wilhelma hat Zuwachs bekommen: Am 23. September 2013 erblickte Marie das Licht der Welt. Sie ist der jüngste Nachwuchs der nun fünf Tiere umfassenden Vikunjaherde und dazu auch noch ein ganz besonderer. Denn seit langem ist Marie das erste, weibliche Vikunja-Fohlen, welches in der Wilhelma geboren wurde.
Ihre Mutter Xenia und ihre beiden Tanten Lara und Lima haben immer ein wachsames Auge auf Marie. Dabei haben sie ziemlich viel zu tun. Denn Marie tollte schon kurze Zeit nach ihrer Geburt ausgelassen auf der S├â┬╝damerikaanlage herum. Ganz zur Freude von Churo, dem im Februar gebornen, m├â┬Ąnnlichen Artgenossen. Auch f├â┬╝r die Alpakas, unter deren gro├â┬če Herde sich die Vikunjas derzeit mischen, ist Marie eine willkommene Abwechslung. Nur Vater Casper hat Marie noch nicht kennen gelernt. Dieser lebt vor├â┬╝bergehend auf dem Tennhof, der nicht├â┬Âffentlichen Wilhelma-Au├â┬čenstelle, bis das Vikunjagehege renoviert ist. Nur so k├â┬Ânnen Marie und die anderen Vikunjas gemeinsam mit den eng verwandten Alpakas gehalten werden. Casper w├â┬╝rde f├â┬╝r viel Unruhe sorgen und sich nicht nur f├â┬╝r seine Weibchen interessieren. Mischlinge zwischen dem Wildtier Vikunja und dem Haustier Alpaka sind aber nicht erw├â┬╝nscht.
Auch wenn die Vikunjas in der deutlichen Unterzahl sind, stechen sie mit ihrer zierlicheren Statur und ihrem hellbraunen, golden schimmernden Fell aus der Herde hervor. Einer s├â┬╝damerikanischen Sage nach, bekam die wundersch├â┬Âne Jungfrau Vikunja von einem h├â┬Ąsslichen K├â┬Ânig einen goldenen Mantel geschenkt, als Dank daf├â┬╝r, dass sie ihn heiratete. Noch heute tr├â┬Ągt das Vikunja dieses Vlies, welches f├â┬╝r die wildlebenden Vikunjas Fluch und Segen zugleich ist. Zum einen brachte es die Vikunjas fast bis an den Rand der Ausrottung, denn Vikunjawolle ist die teuerste Wolle der Welt. Die kleinsten Neuweltkamele wurden deswegen lange Zeit erbarmungslos gejagt und an den Rand der Ausrottung gebracht. Zum anderen sch├â┬╝tzt das dichte Fell die Vikunjas vor den kalten Bergwinden in ihrem Lebensraum, dem s├â┬╝damerikanischen Andenhochland in H├â┬Âhenlagen von 3500 bis 5500 Metern. Au├â┬čerdem sichert ihre begehrte Wolle heute ihr ├â┬ťberleben. Denn in einigen Landstrichen werden die wildlebenden Vikunjaherden wieder auf traditionelle Art alle zwei Jahre zusammengetrieben, die eingefangenen Tiere geschoren und anschlie├â┬čend wieder frei gelassen. Pro Tier k├â┬Ânnen so gerade einmal 150 Gramm gewonnen werden. Das Geld, welches durch den Verkauf der kostbaren Wolle eingenommen wird, bleibt gr├â┬Â├â┬čtenteils vor Ort in der Heimat der Vikunjas. Hierdurch ist bei der Bev├â┬Âlkerung das Interesse sehr gro├â┬č, die Andenkamele zu sch├â┬╝tzen. So haben sich in den letzten Jahren die Best├â┬Ąnde der Vikunjas erholt und es streifen nun wieder um die 200.000 Tiere durch die Hochlagen der Anden.

Foto: Wilhelma
(01.10.2013, 15:47)
Wilhelma:   Spannende Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelma-Schule

Tierisch schlau – verblüffende Geistesleistungen im Tierreich

Am Sonntag, dem 29. September 2013, k├â┬Ânnen die Besucher im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere wieder Erstaunliches und Wissenswertes ├â┬╝ber die Denk- und Geistesleistungen von Tieren lernen ├ó┬Ç┬ô ob von Affen, Kr├â┬Ąhen, Kraken oder sogar von Bienen. In einem kurzweiligen Vortrag pr├â┬Ąsentiert die Diplombiologin Sabine Ratzel gro├â┬čen wie kleinen Wilhelma-Besuchern echte ├ó┬Ç┬×Schlaumeier├ó┬Ç┬ť unter den Tieren und erz├â┬Ąhlt unter anderem von t├â┬╝ftelnden Kraken, von Schweinen, die sich im Spiegel erkennen, und von Menschenaffen, welche die Geb├â┬Ąrdensprache beherrschen. Der Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť findet um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist im Wilhelma-Eintritt enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

(23.09.2013, 14:59)
Klaus Schueling:   Unterst├â┬╝tzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die gro├â┬če Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ├â┬╝bernehmen, daher:

Wer sich vorstellen k├â┬Ânnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus der Wilhelma in das Forum zeitnah zu ├â┬╝bernehmen, m├â┬Âge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(19.09.2013, 14:52)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Faultieren
Erfolgreiche Faulpelze

Was Faultierdame Marlies seit Ende Juni auf dem Bauch herumtr├â┬Ągt, ist das Ergebnis einer echten Erfolgsgeschichte: Ihr bereits neuntes Jungtier in der Wilhelma. Seit ihrem ersten Rendezvous vor zw├â┬Âlf Jahren sind die Zweifingerfaultiere Marlies und Mike, zumindest in Sachen Nachwuchs, keineswegs faul gewesen.
Wenn Marlies kopf├â┬╝ber durch ihr Gehege zwischen Kleins├â┬Ąuger- und Vogelhaus hangelt oder auch faul in einer der Ecken liegt, ist das noch namenlose Jungtier schon gut zu erkennen. In den ersten Monaten nach der Geburt l├â┬Ąsst es sich kaum vom dichten Pelz der Mutter unterscheiden. Seine Namenlosigkeit r├â┬╝hrt daher, dass sich das Geschlecht bei Faultieren nicht so einfach erkennen l├â┬Ąsst und einer tier├â┬Ąrztlichen Nahuntersuchung bedarf. Und so lange Marlies ihren Nachwuchs f├â┬╝rsorglich durch das Gehege tr├â┬Ągt, werden die beiden nicht getrennt, um Stress zu vermeiden. Ob es ein M├â┬Ąnnchen oder Weibchen ist, wird erst wichtig, wenn f├â┬╝r den Nachwuchs ein neues Zuhause gefunden werden muss, denn mit den Eltern Marlies und Mike ist der Platz in der Wilhelma schon belegt. Mit ungef├â┬Ąhr eineinhalb Jahren wird das Jungtier die Wilhelma verlassen und in einem anderen Zoo einen guten Platz zum Faulenzen sowie einen passenden Partner finden.
Faultiere sind tats├â┬Ąchlich die Erfinder der Langsamkeit. Dies hat nichts mit Faulheit zu tun, sondern Methode. Wer sich vor allem von Bl├â┬Ąttern, Bl├â┬╝ten und Knospen ern├â┬Ąhrt, muss eben schauen, wie er die wenigen N├â┬Ąhrstoffe aus den schwer verdaulichen Zellulose-Snacks optimal nutzt. Sprich, regelm├â┬Ą├â┬čige Verdauungsschl├â┬Ąfchen und ein konsequentes Energiesparprogramm sind unerl├â┬Ąsslich, rund 16 Stunden Siesta pro Tag sind keine Seltenheit. Im Urwald hat das Zeitlupentempo aber noch einen weiteren Vorteil: Da Greifv├â┬Âgel vor allem schnelle Bewegungen wahrnehmen, ├â┬╝bersehen sie die tr├â┬Âdelnden Faultiere im Blattwerk leicht. Zumal diese einen Tarnumhang tragen, bestehend aus gr├â┬╝nen Algen, die sich im immerfeuchten Fell ansiedeln. Der entschleunigte Lebensrhythmus der Faultiere spiegelt sich zudem in ihrer geringen K├â┬Ârpertemperatur wider, die eher an Reptilien erinnert, sowie in einer der niedrigsten Stoffwechselraten im S├â┬Ąugetierreich: Nur etwa alle acht Tage steigen Faultiere vom Baum, um ihre Gesch├â┬Ąfte zu erledigen. Heimisch f├â┬╝hlen sie sich auf dem Boden allerdings nicht. Denn mit ihren langen Gliedma├â┬čen und kr├â┬Ąftigen, hakenartigen Klauen finden sie zwar an jedem Ast Halt, am Boden aber kommen sie damit nur m├â┬╝hsam vorw├â┬Ąrts. Selbst im Wasser geht es da flotter, denn Faultiere sind recht gute Schwimmer.
Urwaldfl├â┬╝sse durchschwimmen wird das kleine Wilhelma-Faultier wohl nie. Daf├â┬╝r kann es aber auch die n├â┬Ąchsten Monate ein sicheres, beschauliches Dasein im ├ó┬Ç┬×Hotel Mama├ó┬Ç┬ť f├â┬╝hren, wachsen, gedeihen und schlie├â┬člich in einen anderen Zoo umziehen. Dann ist auch wieder Platz auf Marlies Bauch f├â┬╝r das n├â┬Ąchste Faultierchen.

(19.09.2013, 14:52)
Wilhelma:   Save the Rhinos:
Nashorntag in der Wilhelma

Am Sonntag, dem 22. September 2013, ist ├ó┬Ç┬×Welt Nashorntag├ó┬Ç┬ť und auch die Wilhelma beteiligt sich mit einem Infostand im Nashornhaus daran. Von 10 Uhr bis 16 Uhr informieren die Tierpfleger ├â┬╝ber die Bedrohung der Nash├â┬Ârner in freier Wildbahn. Es werden Bilder aus dem indischen Kaziranga Nationalpark gezeigt, wo die Wilhelma seit 2005 ein Schutzprojekt zur Erhaltung der letzten Panzernash├â┬Ârner Indiens unterst├â┬╝tzt. Hierf├â┬╝r werden auch am diesj├â┬Ąhrigen ├ó┬Ç┬×World Rhino Day├ó┬Ç┬ť, der von der Naturschutzorganisation ├ó┬Ç┬×Save the Rhino International├ó┬Ç┬ť ins Leben gerufen wurde, Spenden gesammelt. Insgesamt wurden f├â┬╝r die wildlebenden Nash├â┬Ârner von der Wilhelma bisher fast 60.000 EUR gesammelt. Ziel ist es, am Nashorntag diese Marke zu ├â┬╝berschreiten. Jeder kann die Wilhelma dabei unterst├â┬╝tzen: Entweder durch direkte Spenden oder den Kauf des exklusiven ├ó┬Ç┬×Nashornweins├ó┬Ç┬ť vom Weingut Gerhard Aldinger. Hier flie├â┬čt ein Teil des Erl├â┬Âses direkt in den Schutz der Indischen Panzernash├â┬Ârner. Der Wein kann direkt beim Weingut Gerhard Aldinger bezogen werden.
Weltweit sind alle Nashornarten vom Aussterben stark bedroht. Hauptgrund ist die in den letzen Jahren wieder zunehmende Wilderei. Vor allem in Asien bl├â┬╝ht der Schwarzmarkt f├â┬╝r das begehrte Horn, welches in der Traditionellen Chinesischen Medizin als Mittel gegen Fieber oder Schmerzen eingesetzt wird. Mit fatalen Folgen f├â┬╝r die Nash├â┬Ârner. Denn die Tiere werden in Afrika und Asien zur leichten Beute von kriminellen Banden, die oftmals besser ausger├â┬╝stet sind, als die Wildh├â┬╝ter, die die Nash├â┬Ârner sch├â┬╝tzen.

(18.09.2013, 19:53)
Wilhelma:   Aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť der Wilhelma-Schule:
Ein kulinarischer Rundgang zu essbaren Wildpflanzen

Am Sonntag, dem 22. September 2013, l├â┬Ądt der Experte und Buchautor Dr. Markus Strau├â┬č jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr zu einem kleinen ├ó┬Ç┬×kulinarischen├ó┬Ç┬ť Rundgang zu essbaren Wildpflanzen und ├ó┬Ç┬×wildem Sommergem├â┬╝se├ó┬Ç┬ť in der Wilhelma ein.
Denn in unseren heimischen Wiesen und W├â┬Ąldern ├ó┬Ç┬ô und auch im Wilhelma-Park ├ó┬Ç┬ô wachsen erstaunlich viele Wildpflanzen, die zum Verzehr geeignet sind. Welche der Gew├â┬Ąchse genie├â┬čbar oder sogar besonders gesund sind und wie sie auf leckere Art den Speiseplan bereichern k├â┬Ânnen ├ó┬Ç┬ô das und mehr lernen die Teilnehmer des Rundgangs.

Treffpunkt ist das Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere;
die Teilnahme ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden für den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

(16.09.2013, 22:02)
Wilhelma:   Was Sie schon immer ├â┬╝ber die Wilhelma wissen wollten ...
20. Wilhelma-Tag – Einblicke erhalten, fragen, mitmachen

Am 15. September findet ├ó┬Ç┬ô wie jedes Jahr eine Woche nach Ende der Sommerferien ├ó┬Ç┬ô wieder ein gro├â┬čer ├ó┬Ç┬×Wilhelma-Tag├ó┬Ç┬ť statt, und das bereits zum 20. Mal. Auch diesmal erhalten die Besucher spannende Einblicke in Bereiche hinter den Kulissen des Zoologisch-Botanischen Gartens, von der Futterk├â┬╝che ├â┬╝ber die Anzuchth├â┬Ąuser bis hin zur Krankenstation. Au├â┬čerdem k├â┬Ânnen vor allem die Kinder auf vielerlei Weise selbst aktiv werden, ob beim Basteln von Besch├â┬Ąftigungsmaterial f├â┬╝r Affen, beim Baumklettern oder Pflanzentopfen.
Zu verdanken ist der Wilhelma-Tag dem Verband der Zoo-Tierpfleger in Deutschland, die vor 20 Jahren einen ├ó┬Ç┬×Zoo-Tag├ó┬Ç┬ť anregten. In der Wilhelma wurde daraus die einzige zoologisch-botanische Spielart, gestaltet wird der Tag von Tierpflegern, G├â┬Ąrtnern und Parkpflegern, Azubis und Wilhelma-P├â┬Ądagogen in Eigenregie. Nur am Wilhelma-Tag k├â┬Ânnen die Besucher beispielsweise die botanischen Anzuchth├â┬Ąuser hinter den Kulissen besichtigen und Blicke in die Futterk├â┬╝che oder den Behandlungsraum des Tierarztes werfen. Zudem finden sie an den Info-St├â┬Ąnden der Tierpfleger, G├â┬Ąrtner und Parkpfleger reichlich Anschauungsmaterial rund um Tiere, Pflanzen, Futtermittel und Co. und k├â┬Ânnen den Mitarbeitern nach Herzenslust Fragen stellen. Was frisst ein Flamingo, was ein Flusspferd? M├â┬╝ssen Elefanten auch zum Zahnarzt? Wie schnell w├â┬Ąchst eine Palme und wann bl├â┬╝hen Kakteen? Am Ende des Tages verstehen die Besucher dann viel besser, wie ein Zoologisch-Botanischer Garten funktioniert ├ó┬Ç┬ô und wie aufw├â┬Ąndig sein Betrieb ist. In der Wilhelmaschule k├â┬Ânnen sich die Kinder Motive auf die Gesichter schminken lassen und an einem Info-Stand viel ├â┬╝ber Raubtiere lernen, bevor sie nebenan, am Stand der Parkpflege, beim Baumquiz teilnehmen, Baumscheiben schneiden oder unter professioneller Anleitung der Firma Blattwerk einen Baum erklimmen. Eine feste Gr├â┬Â├â┬če am Wilhelma-Tag ist inzwischen au├â┬čerdem der beliebte Tierpfleger-Eignungstest, den die Auszubildenden auf der Ginkgo-Wiese bei den Flamingos durchf├â┬╝hren und bei dem die Besucher sowohl ihr zoologisches und botanisches Wissen, als auch ihr Geschick am Schubkarren unter Beweis stellen m├â┬╝ssen. Nicht zuletzt gibt es im Betriebshof wieder ├â┬╝berz├â┬Ąhlige Pflanzen Marke Wilhelma-Eigenanbau zu kaufen ├ó┬Ç┬ô praktische Tipps f├â┬╝r ihre Pflege inklusive. Auch die Wilhelma-Begleiter des F├â┬Ârdervereins tragen mit Info-Mobilen und kostenlosen F├â┬╝hrungen ihren Teil zum Programm bei und die Kinderturnstiftung bietet f├â┬╝r Kinder und ihre Eltern eine F├â┬╝hrung durch die Bewegungsstationen der Kinderturnwelt in der Wilhelma an.
Das komplette Programm gibt es als PDF zum Download unter www.wilhelma.de/wilhelmatag und es wird am Wilhelma-Tag als Faltblatt am Eingang verteilt. Der Eintritt kostet ├â┬╝brigens trotz der zus├â┬Ątzlichen Einblicke, Attraktionen und Aktionen nicht mehr als an einem ganz ├ó┬Ç┬×normalen├ó┬Ç┬ť Wilhelma-Tag: Erwachsene zahlen 14 Euro, Kinder die H├â┬Ąlfte.

(11.09.2013, 10:18)
Zoo Osnabr├â┬╝ck:   Das Quartett ist komplett:
Auch das vierte Bonobo-Baby ist auf der Welt

Im M├â┬Ąrz, Mai und Juli waren bereits drei Bonobo-Babys in der Wilhelma geboren worden, am 15. August erblickte nun auch ├ó┬Ç┬×Nummer vier├ó┬Ç┬ť das Licht der Welt. Damit ist die Bonobo-Truppe innerhalb von nur f├â┬╝nf Monaten um vier Tiere auf 16 angewachsen. Und die Besucher k├â┬Ânnen in den Innen- und Au├â┬čengehegen der neuen Menschenaffenanlage gleich vier M├â┬╝tter samt ihren unterschiedlich alten Babys bobachten. W├â┬Ąhrend dabei der f├â┬╝nf Monate alte Erstgeborene, Lubao, schon neben Mama Liboso im Gras umherkrabbelt und neugierig an Kleebl├â┬Ąttchen knabbert, ist das j├â┬╝ngste Kind hinter den sch├â┬╝tzenden Armen seiner Mutter Haiba bislang kaum zu sehen. Da sich somit sein Geschlecht noch nicht bestimmen lie├â┬č, hat es bislang auch noch keinen Namen erhalten.
Im Gegensatz zu den hierarchisch organisierten Gorillas, bei denen ein Silberr├â┬╝cken der Chef und alleiniger Vater allen Nachwuchses in der Familie ist, sieht das bei Bonobos anders aus. Bei diesen herrscht eher ein Matriarchat und damit in gewisser Weise auch Damenwahl ├ó┬Ç┬ô jeder Mann in der Gruppe k├â┬Ânnte somit der Vater sein. W├â┬Ąhrend bei den drei zuletzt geborenen Bonobo-Babys wohl noch eine Weile im Dunkeln bleiben wird, wer jeweils der Vater ist, wurde dieser bei dem Ende M├â┬Ąrz geborenen Lubao schon identifiziert: Es ist Kasai, der Sohn von Chipita, und mit achteinhalb Jahren der j├â┬╝ngste Mann bei den Wilhelma-Bonobos. Weitere Anw├â┬Ąrter auf die noch nicht gekl├â┬Ąrten Vaterschaften sind die jeweils etwa 33-j├â┬Ąhrigen M├â┬Ąnner Mobikisi und Zorba.
Dass bei Lubao der Vater schon ermittelt werden konnte, ist allerdings nur dem Umzug ins neue Affenhaus zu verdanken. Da die erwachsenen Tiere f├â┬╝r diesen ohnehin in Narkose gelegt werden mussten, bot sich die Chance, dem Sohn der schlafenden Liboso unbemerkt ein paar Haare samt Wurzeln f├â┬╝r einen DNA-Test zu stibitzen ├ó┬Ç┬ô sprich, auszurei├â┬čen. W├â┬Ąre die Mutter wach gewesen, h├â┬Ątte sie den kurzen Wehschrei ihres Babys den Pflegern als Vertrauensbruch ├â┬╝belgenommen. Au├â┬čerdem wurden bei den Untersuchungen damals auch Ultraschallaufnahmen von allen Tieren erstellt ├ó┬Ç┬ô und so die Schwangerschaften drei weiterer Bonobofrauen entdeckt. Nach f├â┬╝nf Jahren Kinderlosigkeit k├â┬╝ndigte sich in der Gruppe also ein regelrechter Babyboom an. Jetzt, vier Monate nach dem Umzug, ist das erwartete Baby-Quartett endlich komplett. Dabei sind alle vier Kleinen offenbar nicht nur gesund, sondern haben auch Gl├â┬╝ck mit ihren M├â┬╝ttern: Alle vier k├â┬╝mmern sich bestens um ihren Nachwuchs ├ó┬Ç┬ô jede auf ihre Art abh├â┬Ąngig von der jeweiligen Erfahrung als Mutter und dem Alter des Babys. Liboso etwa, deren ├â┬Ąltere Tochter Nayembi ebenfalls in Stuttgart lebt, l├â┬Ąsst ihrem f├â┬╝nf Monate alten und immerhin schon acht Z├â┬Ąhne tragenden Lubao mittlerweile recht viel Spielraum. Auch Hermien, der Mutter des im Juli geboren Bobali, merkt man durch ihre gelassene Art an, dass sie bereits mehrere Kinder aufgezogen hat. Die frischgebackenen Erst-M├â┬╝tter, die beiden elf- und zw├â┬Âlfj├â┬Ąhrigen Frauen Banbo und Haiba dagegen, sind noch deutlich vorsichtiger und tragen ihre Kinder, die kleine Alima und das noch namenlose Kind, sichtbar enger am K├â┬Ârper.

Foto: Haiba und ihr noch namenloses Baby. Meist presst sie es sch├â┬╝tzend so eng an den K├â┬Ârper, dass es weder leicht zu sehen, geschweige denn gut zu fotografieren ist. (Foto: Hermann Vollmer)
(27.08.2013, 14:55)
Wilhelma:   Lange ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule:
Dia-Vortrag ├â┬╝ber ├ó┬Ç┬×Fleischfressende Pflanzen├ó┬Ç┬ť und Figurentheater f├â┬╝r Kinder

Am kommenden Wochenende hat die Wilhelmaschule zwei Angebote aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť in petto: Am Samstag, dem 31.8., dreht sich in einem Dia-Kurzvortrag alles um Fleischfressende Pflanzen. Jeweils um 15 und 16 Uhr stellt der Insektivoren-Experte und Buch-Autor Thomas Carow verschiedene Vertreter dieser au├â┬čergew├â┬Âhnlichen Pflanzengruppe vor und zeigt Fotos von den Naturstandorten. Auch auf die Pflege und Kultur der heiklen Gew├â┬Ąchse geht er ein.

Am Sonntag, dem 01.09. f├â┬╝hrt dann das Orpheus-Theater um 15.30 Uhr das Figurentheaterst├â┬╝ck ├ó┬Ç┬×Die kleine Meerjungfrau├ó┬Ç┬ť nach dem M├â┬Ąrchen von Hans-Christian Andersen f├â┬╝r Kinder ab 4 Jahren auf. Die Kinder werden dabei aktiv in einzelne Szenen des etwa 50 Minuten dauernden St├â┬╝cks einbezogen, das von Schauspielern und mit Stabpuppen aufgef├â┬╝hrt und mit Live-Musik untermalt wird. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist wie immer im Eintrittspreis enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.
(27.08.2013, 09:20)
Wilhelma:   Artenreiche S├â┬╝damerika-WG:
Von Andenkamel bis Ameisenb├â┬Ąr

Besonders artenreich pr├â┬Ąsentiert sich derzeit die tierische Wohngemeinschaft auf der gro├â┬čen S├â┬╝damerika-Anlage oberhalb der B├â┬Ąrengehege. Hier leben in der Regel Alpakas, Nandus und Maras zusammen. Derzeit sind jedoch als zweite Kleinkamelart die Vikunjas vor├â┬╝bergehend eingezogen, die sonst ein eigenes Gehege bewohnen. Und sogar einen der eher zur├â┬╝ckgezogen lebenden Ameisenb├â┬Ąren bekommt man jetzt hin und wieder zu Gesicht ├ó┬Ç┬ô n├â┬Ąmlich eine neue junge Ameisenb├â┬Ąrin namens ├ó┬Ç┬×Colada├ó┬Ç┬ť.
Seit Juni dieses Jahres verst├â┬Ąrkt sie die S├â┬╝damerika-WG der Wilhelma ├ó┬Ç┬ô die erst einj├â┬Ąhrige Ameisenb├â┬Ąrin Colada aus dem Zoo Duisburg. Ihre Wurzeln liegen jedoch in Stuttgart: Denn hier ist ihre Mutter geboren, lebt aber seit Ende 2011 als Zuchtleihgabe der Wilhelma im Ruhrpott und ihr Name ├ó┬Ç┬×Pina├ó┬Ç┬ť lieferte den dortigen Tierpflegern die Steilvorlage, die im Juni 2012 geborene Tochter ├ó┬Ç┬×Colada├ó┬Ç┬ť zu taufen. In der Wilhelma ist zudem nach wie vor Coladas Gro├â┬čmutter, die 14-j├â┬Ąhrige Daniela, zu Hause. Und weil die Enkelin noch jung ist und bislang nicht ganz so viel Wert auf Ruhe und feste Schlafenszeiten zu legen scheint wie ihre ├â┬╝brige, eher nachtaktive Verwandtschaft, k├â┬Ânnen nun auch die Wilhelma-Besucher mit etwas Gl├â┬╝ck mitunter einen Ameisenb├â┬Ąr durchs Gehege streifen sehen.
Dieses Gehege teilen die beiden au├â┬čergew├â┬Âhnlich gebauten S├â┬╝damerikanerinnen mit den langen Schnauzen und buschigen Schw├â┬Ąnzen mit jeder Menge Mitbewohner. Zum Beispiel mit 16 Alpakas, einer domestizierten Art, sowie vier Vikunjas als einer Wildform der Neuweltkamele. Au├â┬čerdem hoppeln aktuell drei Maras ├ó┬Ç┬ô gro├â┬če, auch Pampashasen genannte Nagetiere ├ó┬Ç┬ô durchs Gras, das obendrein zwei Nandus als s├â┬╝damerikanische Vertreter der Laufv├â┬Âgel durchschreiten. Zeitweilig sind hier ├â┬╝berdies die Halsbandpekaris los, eine kleine, aber sehr umtriebige Nabelschweinart. Zu umtriebig f├â┬╝r die schon ├â┬Ąlteren Nandus und die ruhebed├â┬╝rftigen Ameisenb├â┬Ąren, weshalb diese auch nicht gleichzeitig mit den Pekaris auf die gro├â┬če Anlage gelassen werden. Ansonsten sind ├â┬Ąhnliche Gemeinschaftshaltungen wie die S├â┬╝damerika-WG der Wilhelma aber in vielen Zoos verbreitet und haben sich bew├â┬Ąhrt. Denn obwohl es in tierischen wie in menschlichen WGs auch mal ├ó┬Ç┬×Knatsch├ó┬Ç┬ť geben kann, bedeutet die Art der Haltung immer auch Unterhaltung f├â┬╝r die Bewohner ├ó┬Ç┬ô von den Zoologen ├ó┬Ç┬×Behavioural Enrichment├ó┬Ç┬ť genannt. Und zur ├ó┬Ç┬×Verhaltensbereicherung├ó┬Ç┬ť der Tiere ebenso wie zur Unterhaltung der Besucher tragen sicher auch die erfrischenden Duschen aus dem Wasserschlauch der Tierpfleger bei, welche vor allem die Alpakas und Vikunjas jetzt, w├â┬Ąhrend der hei├â┬čen Sommertage, sichtlich genie├â┬čen.

Foto: Wilhelma
(22.08.2013, 14:56)
Wilhelma:   Splish splash ...!
Spritziger Badespa├â┬č f├â┬╝r die Keas

Die n├â┬Ąchste Hitzewelle kann ruhig kommen ├ó┬Ç┬ô zumindest aus der Sicht der Keas! Diese neuseel├â┬Ąndischen Papageien leben auf den Subtropenterrassen, dem im Sommer eindeutig hei├â┬česten Ort in der Wilhelma. Und wenn die Temperaturen gar zu sehr steigen, hilft auch bei V├â┬Âgeln mitunter nur ein ├ó┬Ç┬×Sprung├ó┬Ç┬ť ins k├â┬╝hle Nass. Ein spritziges Vergn├â┬╝gen, denn die Keas pflegen dann oft gen├â┬╝sslich ihr ├ó┬Ç┬ô bis auf die r├â┬Âtlichen Fl├â┬╝gelunterseiten ├ó┬Ç┬ô olivgr├â┬╝nes Federkleid. Dabei sch├â┬╝tteln sie sich kr├â┬Ąftig, um das frische Wasser wie unter der Dusche ├â┬╝ber den ganzen K├â┬Ârper zu verteilen. Ein k├â┬╝hles Bad nehmen k├â┬Ânnen die vier Wilhelma-Keas dabei immer, wenn ihnen danach ist: Die Tierpfleger sorgen daf├â┬╝r, dass die Vogel-Planschbecken stets gut gef├â┬╝llt sind.

Foto: Marco Cini
Spritzige Kea-Dusche: Wenn die neuseel├â┬Ąndischen V├â┬Âgel baden, bleibt kein Federchen trocken.
(16.08.2013, 15:06)
Wilhelma:   Kostenlose Sonderf├â┬╝hrungen zu ├ó┬Ç┬×Fleischfressenden Pflanzen├ó┬Ç┬ť:
Insektivoren hautnah – vor und hinter den Kulissen

Ob Kobralilie, Sonnenkrug, Schrecklicher Tau oder Gelbe Schlauchpflanze: Die Welt der Insektivoren oder Fleischfressenden Pflanzen ist so eigenartig wie vielf├â┬Ąltig. Kostenlose F├â┬╝hrungen durch die aktuelle Sonderausstellung ├â┬╝ber diese Pflanzengruppe bieten die Wilhelma-G├â┬Ąrtner J├â┬╝rgen R├â┬╝hle und Thomas Lehnen an. Vier Termine stehen zur Wahl: der 22.8. (14.30 Uhr), der 23.8. (15.30 Uhr), sowie am 28.8. und 5.9. (jeweils 16 Uhr). Die Teilnehmerzahl pro F├â┬╝hrung ist auf maximal 15 Personen begrenzt, eine Anmeldung daher unbedingt unter der Rufnummer 0711/5402-0 erforderlich.
Jede der F├â┬╝hrungen dauert ca. 1,5 Stunden und beinhaltet sowohl einen Rundgang durch die Sonderausstellung als auch durch die Anzuchth├â┬Ąuser f├â┬╝r Insektivoren hinter den Kulissen. Dabei erfahren die Besucher aus fachkundiger erster Hand viel Spannendes ├â┬╝ber die Pflanzen, die Insekten jagen und verzehren, und warum sie dies tun. Au├â┬čerdem d├â┬╝rfen die Teilnehmer einen Blick ins Innere von Fallen werfen und schauen, wie viel und welche Beute die jeweilige Pflanze schon gemacht hat. Treffpunkt f├â┬╝r die angemeldeten Teilnehmer ist rechtzeitig vor F├â┬╝hrungs-Beginn beim entsprechenden Schild unter dem Ginkgo-Baum, dieser ist vom Haupteingang aus kommend nach der Flamingowiese gegen├â┬╝ber des Wintergartens zu finden.

Thomas Lehnen, Eva Augart und Jürgen Rühle (v.l.) haben die neue Sonderausstellung gestaltet, Lehnen und Rühle bieten Wilhelma-Besuchern nun auch kostenlose Sonderführungen durch die Welt der Insektivoren an. (Foto: Wilhelma)
(13.08.2013, 14:08)
Wilhelma:   Langes ├ó┬Ç┬×Wildes Wochenende├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule:
Dia-Vortr├â┬Ąge ├â┬╝ber Blindenhunde und schlaue Tiere

Am kommenden Wochenende k├â┬Ânnen die Besucher sowohl am Samstag als auch am Sonntag in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere einen Dia-Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť besuchen: Am 17.8. wird der anspruchsvolle Job des Blindenhundes vorgestellt, am 18.8. widmet sich ein weiterer Vortrag den erstaunlichen Denkleistungen von Tieren. Weitere Infos und Termine gibt es unter ├ó┬Ç┬ťwww.wilhelma.de├ó┬Ç┬ť in der Rubrik ├ó┬Ç┬×Wilhelmaschule├ó┬Ç┬ť.
Den Kurzvortrag ├â┬╝ber die Blindenhunde am 17.8. h├â┬Ąlt der Wilhelma-Tierpfleger Mathias Roese, der selbst Blindenf├â┬╝hrhunde ausbildet. Schier Unglaubliches leisten diese Tiere, wenn es darum geht, das Augenlicht ihrer Frauchen und Herrchen zu ersetzen und sie sicher von A nach B zu geleiten. Schier unglaublich ist auch, was die Biologin Sabine Ratzel dann am 18.8. in ihrem Kurzvortrag vorstellt: n├â┬Ąmlich echte tierische ├ó┬Ç┬×K├â┬Ąpseles├ó┬Ç┬ť, wie Schlaumeier, Intelligenzbestien und Co. im Schwabenland genannt werden. Und die gibt es nicht etwa nur unter den Menschenaffen oder bei den Delphinen, sondern auch Kr├â┬Ąhen, Kraken und Bienen haben erstaunliche Denkleistungen vorzuweisen. Die Vortr├â┬Ąge finden an den beiden Tagen jeweils um 15 und um 16 Uhr statt, die Teilnahme ist wie immer im Eintrittspreis enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Foto: Dass Blindenhunde intelligent sind, ist bekannt. Aber auch viele andere Tiere bis hin zu den Bienen haben erstaunlich viel ├ó┬Ç┬×auf dem Kasten├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô wie die Vortr├â┬Ąge der Wilhelmaschule am Wochenende verraten.
(12.08.2013, 14:54)
Wilhelma:   Die Gorillafamilie entdeckt ihr Au├â┬čengehege:
Gorillas im Grünen

Seit Anfang Juli nutzen die Bonobos ihre Au├â┬čengehege in der neuen Anlage f├â┬╝r Afrikanische Menschenaffen, seit wenigen Tagen ist nun auch f├â┬╝r die Gorillas der Weg nach drau├â┬čen frei. Aber erst nach und nach wagten die Mitglieder der Gorillafamilie den Vorsto├â┬č ins Unbekannte. Nach erstem gro├â┬čen Staunen ├â┬╝ber die unendlichen gr├â┬╝nen Weiten lockte und besch├â┬Ąftigte die Tiere ├ó┬Ç┬ô genau wie die Bonobos ├ó┬Ç┬ô aber vor allem eines: das saftige neue Nahrungsangebot in Form von Gr├â┬Ąsern, Klee, Kr├â┬Ąutern und ganzen Str├â┬Ąuchern voller leckerer Bl├â┬Ątter. Beim Umherstreifen, Futtern und Genie├â┬čen ihres neuen Lebensraums in den Au├â┬čengehegen k├â┬Ânnen die Besucher die Gorillas und Bonobos derzeit t├â┬Ąglich von 10 Uhr bis 15 Uhr beobachten ├ó┬Ç┬ô danach wieder im Haus ├ó┬Ç┬ô, und die handaufgezogenen Gorillakinder sind t├â┬Ąglich von 10 bis 11 Uhr und von 14 bis 15 Uhr in ihrem Freiluftspielplatz.
Dass die Gorillas etwas l├â┬Ąnger auf ihren ersten Ausflug warten mussten, hatte einen guten Grund, und der hei├â┬čt Tuana: Die Gorillafrau kam im Juni aus Hannover nach Stuttgart und wurde in den letzten Wochen in die Gruppe integriert. So eine Einf├â┬╝hrung in die Gesellschaft ist in Gorillakreisen allerdings mit einigen Turbulenzen, jeder Menge Imponiergehabe bis hin zu Pr├â┬╝gel- und Bei├â┬čattacken verbunden, durch die der Silberr├â┬╝cken seine Vormachtstellung als Chef und die anderen Damen ihren Rang im Harem deutlich machen. Zun├â┬Ąchst musste also wieder Ruhe in der Familie eingekehrt und die Lage stabil sein, bevor die n├â┬Ąchste gro├â┬če Unbekannte, das Au├â┬čengehege, in Angriff genommen werden konnte. Besonders spannend: Wie unterschiedlich doch die ├ó┬Ç┬×matriarchalisch-anarchistisch├ó┬Ç┬ť organisierten Bonobos und die hierarchisch strukturierten Gorillas diese Herausforderung annahmen. W├â┬Ąhrend bei den Bonobos Anfang Juli fast alle gleichzeitig und sehr rasch aus dem sicheren Innengehege nach drau├â┬čen strebten und das Terrain sondierten, lie├â┬čen sich die Gorillas viel mehr Zeit ├ó┬Ç┬ô und die Frauen warteten zun├â┬Ąchst, was der Chef tun w├â┬╝rde. Als Kibo durch die Last seiner Verantwortung f├â┬╝r Frauen und Kinder aber z├â┬Âgerte, nahm die emanzipierte alte Dame Undi das Zepter in die Hand. Nach erstaunten Blicken auf den freien Himmel ├â┬╝ber ihr und die gr├â┬╝ne Weite unter ihr, spazierte sie als erste durch die offenen Schieber nach drau├â┬čen, drehte ein bis zwei Runden, kostete vom Gr├â┬╝n und zog sich dann vorerst wieder ins Innengehege zur├â┬╝ck. Die anderen Frauen warteten weiter, dass Kibo den ersten Schritt tun w├â┬╝rde, und hielten auch ihre vorwitzigen Kinder energisch zur├â┬╝ck, wenn diese ihre Nasen zu weit hinaus streckten. Der Bann war erst gebrochen, als Kibo bei ersten kurzen Erkundungsg├â┬Ąngen die Lage sondiert hatte und schlie├â┬člich mit der alten Mimi losgezogen war, um drau├â┬čen die Str├â┬Ąucher das F├â┬╝rchten zu lehren und mit bl├â┬Ątterreicher Beute in Form abgebrochener ├â┬äste zur├â┬╝ckzukehren. Zus├â┬Ątzliche Sicherheit vermittelte den Tieren ein F├â┬╝hrungsseil, das die Pfleger zwischen der Ausstiegsluke und einem Baum gespannt hatten. Sich an dieser Schnur entlang hangelnd konnten die Tiere immer weiter in den fremden ├ó┬Ç┬×Dschungel├ó┬Ç┬ť vordringen, aber notfalls sofort den Weg zur├â┬╝ck in die vertraute Umgebung finden ├ó┬Ç┬ô ein Angebot, dass einige kleine wie gro├â┬če Gorillas gerne nutzten, selbst der Silberr├â┬╝cken. Jetzt, drei Tage vorsichtigen Herantastens sp├â┬Ąter, genie├â┬čen alle Tiere ├ó┬Ç┬ô bis auf Mutasi, der die Au├â┬čenanlage immer noch nicht geheuer ist ├ó┬Ç┬ô bereits sichtlich die neuen Weiten und Weiden des gro├â┬čen Naturgeheges, wie ihr wiederholtes ├ó┬Ç┬×Wohlf├â┬╝hl-Brummeln├ó┬Ç┬ť zeigt. Und die Besucher k├â┬Ânnen endlich auch die Gorillafamilie, vom Silberr├â┬╝cken Kibo bis zur kleinen Milele, auf der gr├â┬╝nen Wiese spazieren gehen sehen.

Foto (Wilhelma): Bevor Silberr├â┬╝cken Kibo nicht das Terrain sondiert hatte, wagten sich die M├â┬╝tter mit Kindern nicht ins unbekannte Gel├â┬Ąnde.
(06.08.2013, 16:08)
Wilhelma:   Bilder, Infos und mehr ├â┬╝ber Gorillas, Orang-Utans und Co.:
Thementag ├ó┬Ç┬×Menschenaffen├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule

Am kommenden Sonntag, dem 4. August 2013, dreht sich in der Wilhelmaschule alles um unsere n├â┬Ąchsten Verwandten, die Menschenaffen. Von 11 bis 16 Uhr werden Bilder aus den Lebensr├â┬Ąumen von Orang-Utan, Gorilla und Co. gezeigt und ├â┬╝ber ihr Leben, ihre Bedrohung und ihre Besonderheiten berichtet. Die gro├â┬čen und kleinen Wilhelma-Besucher k├â┬Ânnen au├â┬čerdem Futterboxen f├â┬╝r die Menschenaffen der Wilhelma basteln. Dazu werden leere Schuhkartons mit Holzwolle gef├â┬╝llt und darin kleine Leckerein, wie Rosinen, N├â┬╝sse oder Sonnenblumenkerne, versteckt. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger ├â┬╝berreichen den Gorillas, Orang-Utans und Bonobos der Wilhelma dann die kleinen ├ó┬Ç┬×Geschenke├ó┬Ç┬ť bei n├â┬Ąchster Gelegenheit. Um an die versteckten Leckereien zu gelangen, sind die Menschenaffen einige Zeit besch├â┬Ąftigt und es kann keine Langeweile im Zooalltag aufkommen. Als weiteres Highlight werden Kunstwerke verkauft, die von Orang-Utan-Dame Caroline gemalt wurden. Die Erl├â┬Âse kommen einem Schutzprojekt des Vereins ├ó┬Ç┬×Orang-Utans in Not├ó┬Ç┬ť auf Borneo zugute. Au├â┬čerdem stellen die Wilhelma-P├â┬Ądagoginnen weitere von der Wilhelma unterst├â┬╝tzten Schutzprojekte vor. Die Teilnahme am Thementag ist im Eintrittspreis enthalten, Spenden sind aber wie immer willkommen.

Foto: H. Vollmer
Orang-Utan Dame Caroline: Von ihr gemalte Kunstwerke werden beim Thementag verkauft, der Erl├â┬Âs soll dem Schutz ihrer bedrohten Verwandten auf Borneo zugute kommen.
(30.07.2013, 12:32)
Wilhelma:   Seel├â┬Âwennachwuchs in der Wilhelma:
Kalifornische Badenixen am Cannstatter Mineralwasserstrand

Bei den derzeitigen Temperaturen k├â┬Ânnte man neidisch auf die Seel├â┬Âwen in der Wilhelma werden. Sie r├â┬Ąkeln sich am Rand ihres Schwimmbeckens oder suchen Abk├â┬╝hlung im feinsten, stets 15 Grad k├â┬╝hlen Cannstatter Mineralwasser. Wenn zweimal am Tag ein Tierpfleger mit den Eimern voller Heringe und Makrelen vorbei kommt, muss allerdings etwas ├ó┬Ç┬×gearbeitet├ó┬Ç┬ť werden. Doch die t├â┬Ąglichen Schauf├â┬╝tterungen ├ó┬Ç┬ô um 11 und 15 Uhr ├ó┬Ç┬ô sind eine willkommene Abwechslung und nicht nur f├â┬╝r die Besucher unterhaltsam. Nur Emma und Mara, der j├â┬╝ngste Nachwuchs bei den Seel├â┬Âwen, schauen auch dann den Alttieren bei ihrem bunten Treiben gelassen zu. Denn sie bekommen ihre t├â┬Ągliche Milchration ohne gro├â┬če Anstrengungen von ihren M├â┬╝ttern Evi und Mercedes frei Haus.
Emma und Mara erblickten am 14. und 17. Juni 2013 das Licht der Welt und wurden, ganz wie es sich f├â┬╝r Seel├â┬Âwen geh├â┬Ârt, in den ersten Tagen intensiv von ihren M├â┬╝ttern umsorgt. Mittlerweile sind sie relativ selbstst├â┬Ąndig und erkunden meistens zu zweit ihre Umgebung. Die M├â┬╝tter kommen nur noch zum S├â┬Ąugen vorbei. Dies ist auch in den gro├â┬čen Seel├â┬Âwenkolonien an den Str├â┬Ąnden Kaliforniens zu beobachten. W├â┬Ąhrend sich der Nachwuchs in Gr├â┬╝ppchen zusammentut, begeben sich die M├â┬╝tter auf die Jagd. Sie m├â┬╝ssen viel Energie sammeln, um fettreiche Milch produzieren zu k├â┬Ânnen, dank derer die Jungtiere gleich im ersten Monat ihr Geburtsgewicht von etwa sieben Kilogramm verdoppeln. Mit sechs bis acht Monaten werden sie von ihren M├â┬╝ttern entw├â┬Âhnt und m├â┬╝ssen sich dann selbstst├â┬Ąndig ern├â┬Ąhren. In der Wilhelma gehen sie bei den Tierpflegern in ├ó┬Ç┬×Lehre├ó┬Ç┬ť und lernen, wie man Hering und Makrele frisst.
Vater des j├â┬╝ngsten Seel├â┬Âwennachwuchses ist der siebenj├â┬Ąhrige Unesco. Da kurz nach der Geburt der Jungtiere bei Seel├â┬Âwen die Paarungszeit beginnt, zeigt er schon wieder gro├â┬čes Interesse f├â┬╝r seine Weibchen. Auch die beiden M├â┬╝tter werden nicht verschont. Bei der Paarung von Seel├â┬Âwen kann es, aus menschlicher Sicht, sehr ruppig zugehen. Darum sind derzeit auch die Weibchen Lucy und Suzan von der Gruppe abgetrennt, um sich von den amour├â┬Âsen Ann├â┬Ąherungen Unescos zu erholen.
Solange Emma und Mara nicht geschlechtsreif sind, interessiert sich Unesco nicht f├â┬╝r sie. Mit ungef├â┬Ąhr einem Jahr werden sie jedoch in einem anderen Zoo ein Zuhause finden m├â┬╝ssen. Da Seel├â┬Âwen in Haremsstrukturen ├ó┬Ç┬ô mit einem erwachsenen Bullen und mehreren Weibchen ├ó┬Ç┬ô leben, wird die Suche nach einem Platz f├â┬╝r Emma und Mara erleichtert. Denn Weibchen sind in der Zoowelt meist gefragter.

Foto: Wilhelma
Sommer, Sonne und Mineralwasser: Was k├â┬Ânnte ein Seel├â┬Âwenleben noch sch├â┬Âner machen? Emma und Mara r├â┬Ąkeln sich am Rand des Seel├â┬Âwenbeckens der Wilhelma.
(24.07.2013, 13:15)
Wilhelma:   Rothalsstrau├â┬č in der Wilhelma:
Bedrohter Rothals aus Nordafrika

Wenn der Strau├â┬čenhahn durch sein Gehege stolziert, hat er nicht nur seine beiden Weibchen fest im Auge. Auch die Besucher, auf dem Weg vom Affenhaus zum Schaubauernhof, kommen kaum an ihm vorbei, ohne scharf von der Seite be├â┬Ąugt zu werden. Dass es sich bei dem gro├â┬čen Vogel um eine wahre Rarit├â┬Ąt handelt, ist auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen. Denn der neue Hahn in der Wilhelma tr├â┬Ągt noch nicht den f├â┬╝r seine Art typischen roten Hals zur Schau. Noch ist er eher blassrosa, was sich aber mit zunehmendem Alter ├â┬Ąndern wird.
Strau├â┬č ist nicht gleich Strau├â┬č. Einstmals fast in ganz Afrika zu finden ├ó┬Ç┬ô zumindest dort, wo sich die weiten Grassteppen und Halbw├â┬╝sten erstrecken ├ó┬Ç┬ô, sind Strau├â┬če heute aus dem Norden des Kontinents fast vollkommen verschwunden. Woher ein Strau├â┬čenhahn stammt, sieht man ihm sehr leicht an seinem Halse an. W├â┬Ąhrend die s├â┬╝dafrikanische Strau├â┬če einen grau-bl├â┬Ąulichen Hals vorweisen, zeigen ihre nordafrikanischen Verwandten eine r├â┬Âtliche F├â┬Ąrbung. Ganz nach dem Motto: Zeig mir deinen Hals und ich sage dir, woher du kommst.
W├â┬Ąhrend die blauh├â┬Ąlsige Verwandtschaft im s├â┬╝dlichen Afrika heute relativ h├â┬Ąufig ist und au├â┬čerdem gerne in Strau├â┬čenfarmen gehalten wird, sind die rothalsigen Vertreter Nordafrikas in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht. Einst auch n├â┬Ârdlich der Sahara weit verbreitet, fielen die Strau├â┬če der Modewelt des 18. und 19. Jahrhunderts in weiten Teilen zum Opfer. Wegen ihrer begehrten Federn wurden sie gejagt und fast vollst├â┬Ąndig ausgerottet. Nur noch kleine Restbest├â┬Ąnde der Rothalsstrau├â┬če haben diesen Modetrend in unzug├â┬Ąnglichen Gegenden bis ins 21. Jahrhundert ├â┬╝berlebt. Da aber in diesen Gegenden immer wieder b├â┬╝rgerkriegs├â┬Ąhnliche Zust├â┬Ąnde herrschen, wurde entschieden, eine Zoopopulation des seltenen Vogels aufzubauen.
Koordiniert vom Erlebniszoo Hannover, wurden 2011 mit staatlicher Genehmigung insgesamt 24 Eier aus freier Wildbahn in einem marokkanischen Nationalpark entnommen und in Hannover k├â┬╝nstlich ausgebr├â┬╝tet. 15 Jungv├â┬Âgel schl├â┬╝pften und wurden auf verschiedene Zoos in Europa und den USA verteilt. Auch die Wilhelma beteiligt sich seit kurzem an dem Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f├â┬╝r die vom Aussterben bedrohten Rothalsstrau├â┬če.
Da jedoch derzeit nur ein einzelnes M├â┬Ąnnchen ein Zuhause suchte, wurde es vor├â┬╝bergehend mit zwei aus einer Strau├â┬čenfarm stammenden Blauhalsstrau├â┬čen vergesellschaftet, damit er nicht vereinsamt, bis neue Rothalsstrau├â┬če aus Nachzuchten des EEP oder aus Afrika zur Verf├â┬╝gung stehen.

Foto: Wilhelma
(18.07.2013, 11:31)
Wilhelma:   Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Alles ├â┬╝ber Flederm├â┬Ąuse, die Schatten der Nacht

Um die "Schatten der Nacht", die Flederm├â┬Ąuse, geht es am Sonntag, dem 21. Juli 2013, in einem spannenden Dia-Kurzvortrag der Wilhelmaschule (unterhalb der Geiervoliere) aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť. Er findet um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr statt. In dem Vortrag stellt die Fledermausexpertin und Zoop├â┬Ądagogin Ewa Paliocha verschiedene Arten von Fledertieren vor und erz├â┬Ąhlt von den erstaunlichen F├â┬Ąhigkeiten, Jagdtechniken und besonderen Bed├â┬╝rfnissen der d├â┬Ąmmerungs- und nachtaktiven Insektenj├â┬Ąger. Die Teilnahme am Vortrag ist im Wilhelma-Eintritt enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Foto (Martin Paliocha): Eine Zweifarbfledermaus: Wie alle heimischen Arten steht sie aufgrund von Wohnungsnot, Insektiziden und Ver├â┬Ąnderungen ihres Lebensraums unter Naturschutz.
(16.07.2013, 08:20)
Wilhelma:   Wilde Wochenenden am 14.7. der Wilhelmaschule:
Kurzweiliger Dia-Vortrag über einheimische Amphibien

Am kommenden Sonntag, dem 14.7.2013, k├â┬Ânnen die Besucher der Wilhelma erneut einen Dia-Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť besuchen, bei dem die Teilnahme bereits im Eintritt enthalten ist. Diesmal dreht sich alles um unsere einheimischen Amphibien ├ó┬Ç┬ô um Fr├â┬Âsche, Lurche und ihre besondere Lebensweise, die das feuchte Element und das Land gleicherma├â┬čen als Lebensraum einschlie├â┬čt. Welche Eigenschaften Feuersalamander, Wasserfrosch und Co. mitbringen, um an Wasser, Erde und Luft gleich perfekt angepasst zu sein, verr├â┬Ąt der Biologe Michael Eick bei seinem Dia-Vortrag um 15 und um 16 Uhr in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Die Besucher erfahren ├â┬╝berdies, welche Arten es bei uns gibt, aber auch, warum viele davon zunehmend vom Aussterben bedroht sind. Au├â┬čerdem werden einige lebende Amphibien anwesend sein ├ó┬Ç┬ô zum Beispiel die Korallenfinger-Laubfr├â┬Âsche aus den Terrarien der Wilhelmaschule.

Zwar keine einheimische Amphibie, aber in der Wilhelmaschule zu Hause – ein Korallenfinger-Laubfrosch aus Australien. (Foto: Wilhelma)
(12.07.2013, 08:03)
Wilhelma:   Nach dem ersten Bonobo-Ausflug:
Das Abenteuer Au├â┬čengehege geht ab dem Wochenende weiter

Premiere in den Au├â┬čenanlagen des neuen Menschenaffenhauses: Am 3.7.2013 durften erstmals sieben von derzeit 14 Wilhelma-Bonobos eines der Au├â┬čengehege erkunden ├ó┬Ç┬ô und nahmen es bei leichtem Regen ├ó┬Ç┬×in Betrieb├ó┬Ç┬ť. Nach einem Tag Pause werden sie ab morgen nun bei gutem Wetter ├â┬Âfter drau├â┬čen zu sehen sein. Zumindest werden die Schieber offen sein, ob die Tiere dann lieber im Freien oder drinnen sein m├â┬Âchten, entscheiden diese selbst. Auch die vier Gorillakinder aus der Aufzuchtstation sind bei guter Witterung k├â┬╝nftig um 11 und 14 Uhr f├â┬╝r jeweils rund eine Stunde auf ihrem Freiluft-Spielplatz zu beobachten. Nur die Gorillas m├â┬╝ssen mit dem Bezug ihrer Au├â┬čenanlage noch warten, bis die neue Gorillafrau Tuana integriert und in die Gruppe wieder Ruhe einkehrt ist.
Beinahe schien es, als solle der gestrige ├ó┬Ç┬×Stapellauf├ó┬Ç┬ť der Bonobos nicht nur etwas verregnet werden, sondern ganz ins Wasser fallen, denn trotz ge├â┬Âffneter Durchgangsschieber lie├â┬č sich zun├â┬Ąchst kein Affe blicken. Die Spannung des Publikums vor dem Gehege stieg. Doch nach zehn Minuten siegte die Neugier der Tiere, der erste Bonobo streckte den Kopf heraus ├ó┬Ç┬ô zog ihn allerdings schnell wieder ein. Ob er drinnen nur kurz Bescheid sagte, dass es was Neues zu entdecken gibt, bleibt sein Geheimnis. Kaum zwei Minuten sp├â┬Ąter jedenfalls sprudelte dann auch der Rest der siebenk├â┬Âpfigen Vorhut und ├ó┬Ç┬×Gehegetester├ó┬Ç┬ť aus dem Innenr├â┬Ąumen an die frische Luft, Regen hin oder her. Bonobo-Frau Haiba erklomm sofort die Innenseite des Stahldaches, das sich an den h├â┬Âchsten Stellen fast 16 Meter hoch ├â┬╝ber das Gehege spannt. Andere hatten insbesondere das reichhaltige Angebot an Gras, Kr├â┬Ąutern, Klee und anderen Pflanzen sogleich zum Fressen gern und langten beherzt zu. Vor allem Bonobo-Mann Mobikisi konnte sich kaum satt essen ├ó┬Ç┬ô und auch die anderen nahmen das neue Nahrungsangebot sp├â┬Ąter gleich b├â┬╝schelweise mit, um es im Innengehege in Ruhe zu verzehren. Dort endete der erste Ausflug in die Au├â┬čenanlage an diesem Tag denn auch bereits um 13 Uhr. Zu heftig war der Regen geworden, die Tiere sollten sich nicht gleich am ersten Tag erk├â┬Ąlten. Und den ebenfalls sehr feuchten Donnerstag nach dem Deb├â┬╝t durften die Bonobos ebenfalls in den trockenen Innengehegen verbringen. Doch schon am kommenden Wochenende wird das Abenteuer Au├â┬čengehege f├â┬╝r sie eine Fortsetzung finden. Und sp├â┬Ątestens ab Mitte Juli wird voraussichtlich auch der Rest der Bonobo-Gruppe in den Genuss von Himmel, Gras und frischer Luft kommen.

Foto: Wilhelma
Bonobo-Frau Liboso und ihr Sohn Lubao geh├â┬Ârten heute zu den ersten Bonobos, die das neue Au├â┬čengehege erforschen durften.
(04.07.2013, 15:11)
Wilhelma:   Eine neue Generation im Erdm├â┬Ąnnchen-Clan:
Da waren es pl├â┬Âtzlich acht ...

Glatt verdoppelt hat sich in k├â┬╝rzester Zeit die Zahl der Wilhelma-Erdm├â┬Ąnnchen, die erst Anfang April in ihre runderneuerte und erweiterte Anlage nahe der Netzgiraffen eingezogen waren. Denn Ende Mai brachte das dominante Weibchen im bis dato vierk├â┬Âpfigen Rudel der s├â┬╝dafrikanischen Schleichkatzen, gleich vier Jungtiere auf einen Streich zur Welt.
Sie sind jung, frech und haben vor allem eines im Sinn: Wie komme ich an Mamas leckere Milchquelle ran? F├â┬╝r dieses ├â┬╝bergeordnete Ziel kleben die vier Erdm├â┬Ąnnchen-Kids ihrer Mutter oft ├â┬Ąu├â┬čerst hartn├â┬Ąckig an den Fersen. Diese aber hat durchaus nicht rund um die Uhr Lust, als Milchbar herzuhalten, und l├â┬Ąuft vor ihrer nimmersatten Brut auch mal davon oder legt sich platt auf den Bauch, die begehrten Zitzen unter sich begrabend. Doch da hat sie die Rechnung ohne die Durchschlagskraft der Erdm├â┬Ąnnchen-Gene gemacht! Die Veranlagung zum Buddelmeister wird den Schleichkatzen schlie├â┬člich in die Wiege gelegt, was hei├â┬čt, dass die Kleinen in dem Fall kurzerhand versuchen, im Sand kleine Tunnel unter den Bauch und zur m├â┬╝tterlichen Zitze zu graben. Weit kommen sie allerdings nicht, denn Mama muss ja nicht liegen bleiben. Also beginnt die Jagd von vorn. Dabei sind sie in der Tat ├â┬Ąu├â┬čerst putzig anzuschauen, die Mini-Erdm├â┬Ąnnchen. Kein Wunder, kann sich kaum ein Besucher am Gehegerand den Ausruf ├ó┬Ç┬×Oh wie s├â┬╝├â┬č├ó┬Ç┬ť verkneifen.
Die ersten drei Wochen nach ihrer Geburt waren die Kleinen allerdings nicht zu sehen, sondern lagen noch nackt und blind in der gesch├â┬╝tzten, warmen Erdm├â┬Ąnnchen-H├â┬Âhle unter Tage. Erst dann begannen die vier erwachsenen Tiere, sie ab und zu an die frische Luft zu schleppen, erste kurze Sichtungen des Nachwuchses wurden ab 16. Juni gemeldet. W├â┬Ąhrend dieser anfangs aber meist nur kurz und tollpatschig auf der Anlage umhertaumelte, sind die Kleinen mittlerweile putzmunter und fidel. Selbst das ├ó┬Ç┬×M├â┬Ąnnchen machen├ó┬Ç┬ť, das f├â┬╝r den sp├â┬Ąteren Job als Wachtposten wichtig ist, klappt inzwischen ohne umzufallen, und das Herumflitzen mit steil erhobenen Schw├â┬Ąnzchen sowieso. Mitunter zeigen die Kleinen sogar bereits Z├â┬Ąhne und balgen ein wenig um die Rangfolge im Erdm├â┬Ąnnchen-Kindergarten, bevor sie wieder einen Erwachsenen erklimmen und zur Matratze f├â┬╝r die n├â┬Ąchste kleine Siesta umwidmen. Die ├â┬älteren nehmen es gelassen, schlie├â┬člich sind Kinder das A und O im Clan und werden immer von allen wie der eigene Augapfel geh├â┬╝tet. Im matriarchalisch strukturierten Familienverband der Surikaten, der in der Wildnis bis zu 40 Tiere umfassen kann, zeugen n├â┬Ąmlich immer nur das dominante Weibchen und der rangh├â┬Âchste Mann Nachwuchs, die anderen Mitglieder spielen Babysitter ├ó┬Ç┬ô Weibchen springen teils sogar als Ammen ein ├ó┬Ç┬ô und steigern so gemeinsam die ├â┬ťberlebenschancen der Kleinen. Chemische Botenstoffe des dominanten Paares verhindern die Zeugungsf├â┬Ąhigkeit der ├â┬╝brigen Clan-Mitglieder, solange es selbst zuchtf├â┬Ąhig ist. Wer aber von den zwei in Stuttgart geborenen M├â┬Ąnnchen der neue Vater und welches der beiden Weibchen aus Warschau die neue Mutter der kleinen Erdm├â┬Ąnnchennation werden w├â┬╝rden, war anfangs noch unklar, als die vier sich im Winterquartier hinter den Kulissen kennen lernten, stritten und flirteten. Erst der Nachwuchs, der dort schon gezeugt worden sein muss und nach elfw├â┬Âchiger Tragzeit zur Welt kam, brachte nun ans Licht, wer die ├ó┬Ç┬×Ersten unter Gleichen├ó┬Ç┬ť im neu gegr├â┬╝ndeten Erdm├â┬Ąnnchenstaate der Wilhelma sind.

Foto: Wilhelma
Zwei und Zwei: Erwachsene Erdm├â┬Ąnnchen mit zwei der vier Jungtiere.
(03.07.2013, 09:58)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Netzgiraffen:
Bei Giraffenjunge ├ó┬Ç┬×Nabil├ó┬Ç┬ť ist der Name Programm

Er wurde Ende Mai geboren, ist bildh├â┬╝bsch und noch ein wenig sch├â┬╝chtern: Nabil, der j├â┬╝ngste Nachwuchs in der Giraffenherde der Wilhelma. Inzwischen ist er jedoch mit Mama Kiburi im Vorgehege zu sehen, und bald wird er auch gemeinsam mit seiner ├â┬Ąlteren Halbschwester Anna und deren Mutter Kitale durchs gro├â┬če Freigehege streifen.
├ó┬Ç┬×Nabil├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô dieser Name klingt fast wie das bei uns gebr├â┬Ąuchliche Wort ├ó┬Ç┬×nobel├ó┬Ç┬ť, das aus dem Franz├â┬Âsischen stammt. Und tats├â┬Ąchlich bedeutet es auch in der afrikanischen Sprache aus der Heimat der Netzgiraffen so viel wie ├ó┬Ç┬×edel├ó┬Ç┬ť. Ein durchaus passender Name jedenfalls f├â┬╝r den gutgewachsenen kleinen Bullen, der am 30. Mai auf giraffentypische Weise zwar nicht vom Himmel aber immerhin aus ├â┬╝ber zwei Metern H├â┬Âhe fiel, weil Giraffenk├â┬╝he im Stehen geb├â┬Ąren. Bei der Geburt war Nabil mit rund 1,60 Metern H├â┬Âhe und gesch├â┬Ątzten 60 Kilogramm ├ó┬Ç┬ô ausgewachsene Netzgiraffen werden bis 5,5 Meter gro├â┬č und 900 Kilo schwer ├ó┬Ç┬ô dabei etwas kleiner und leichter als seine Halbschwester Anna, als diese Mitte Februar 2013 auf die Welt kam. Auch im Wesen unterscheiden sich die beiden: W├â┬Ąhrend Anna eher dem frechen ├ó┬Ç┬×Hallo-hier-bin-ich-Typ├ó┬Ç┬ť entspricht und von Anfang an neugierig und unerschrocken die Welt eroberte, h├â┬Ąlt sich Nabil bislang vornehm zur├â┬╝ck. Das liegt aber wohl weniger an seinem Namen als am Geschlecht, wie Tierpfleger Matthias Berndt beobachtet hat: ├ó┬Ç┬×Unserem Eindruck nach treten weibliche K├â┬Ąlber insgesamt mutiger und forscher auf, w├â┬Ąhrend die Buben eher vorsichtige Mamakinder sind.├ó┬Ç┬ť
Auch in puncto Bewegungsfreude hat Anna gegen├â┬╝ber dem Halbbruder die Nase vorn, was aber sicher nicht an dessen schlechterer Grundausstattung liegt, denn lang und kr├â┬Ąftig sind Nabils Beine auch. Abgesehen davon ist eine gewisse Faulheit ├ó┬Ç┬ô oder nennen wir es ├ó┬Ç┬×Energiesparprogramm├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô bei Giraffenk├â┬Ąlbern sogar gesund. Auch in der Wildnis sieht man sie nicht wie andere Tierkinder st├â┬Ąndig herumtollen, sondern eher gemessenen Schrittes hinter ihren M├â┬╝ttern herschreiten oder im Schatten herumstehen. Gerade in der Savanne brauchen die K├â┬Ąlber jede Kalorie, um m├â┬Âglichst schnell zu wachsen und damit als Appetithappen f├â┬╝r L├â┬Âwen, Hy├â┬Ąnen und Co. uninteressant zu werden. Und sie brauchen wachsame, wehrhafte Giraffenm├â┬╝tter ├ó┬Ç┬ô- was diese deshalb in hohem Ma├â┬če von Natur aus sind, sogar im sicheren Zoo. Schon deshalb darf jede Giraffenmutter mit ihrem Neugeborenen in der Wilhelma mindestens eine Woche lang ein ungest├â┬Ârtes Mutter-Kind-Dasein im vor├â┬╝bergehend geschlossenen Giraffenhaus f├â┬╝hren. Danach ist ihre Bindung ausreichend gefestigt und selbst die f├â┬╝rsorgliche Kiburi soweit entspannt, dass das Publikum nicht l├â┬Ąnger drau├â┬čen bleiben muss. Jetzt, ├â┬╝ber drei Wochen nach Nabils Geburt, wird es zudem nicht mehr lange dauern, bis er und Kiburi zusammen mit Anna und Kitale ins gro├â┬če Freigehege gelassen werden. Um die M├â┬╝tter vor m├â┬Ąnnlichen Ann├â┬Ąherungsversuchen zu sch├â┬╝tzen, bleiben der Vater der K├â┬Ąlber, der 13-j├â┬Ąhrige Bulle Hanck, sowie die beiden Halbstarken Casper und Malik dann jedoch im Vorgehege ├ó┬Ç┬ô und d├â┬╝rfen die Au├â┬čenanlage in n├â┬Ąchster Zeit nur im Wechsel mit den K├â┬╝hen und ihrem Nachwuchs nutzen.

Foto (Wilhelma): Ein hübscher Kerl - der knapp vier Wochen alte Giraffenbulle Nabil.
(27.06.2013, 11:39)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Mandschurenkranichen:
Doppeltes Glück bei den Glücksbringern

Fast kann schon von einer kleinen Tradition gesprochen werden: P├â┬╝nktlich Ende Mai sind bei den Mandschurenkranichen der Wilhelma erneut K├â┬╝ken geschl├â┬╝pft. In diesem Jahr erkunden gleich zwei Jungv├â┬Âgel das Gehege nahe der Damaszenerhalle. Dabei werden sie von ihren Eltern mit Argusaugen bewacht. Bis sie so gro├â┬č sind wie diese, wird es aber noch einige Monate dauern. Sind sie ausgewachsen, verlassen die Jungv├â┬Âgel die Wilhelma, um in einem anderen Zoo hoffentlich selbst f├â┬╝r Nachwuchs zu sorgen.
Als vor vier Jahren in der Wilhelma zum ersten Mal Mandschurenkraniche das Licht der Welt erblickten, war die ├â┬ťberraschung gro├â┬č. Niemand hatte bei dem damals noch sehr jungen Kranichpaar, das 2008 aus der lettischen Hauptstadt Riga nach Stuttgart gekommen war, so schnell mit Nachwuchs gerechnet. Mittlerweile ziehen die Mandschurenkraniche, die im Gehege an der Lindenallee zwischen Damaszener Halle und Seel├â┬Âwenbecken leben, bereits das vierte Jahr in Folge erfolgreich Nachwuchs auf. Kein Wunder, dass die Altv├â┬Âgel diesen zusehends routinierter betreuen ├ó┬Ç┬ô ein Job, den stets beide Elternteile gemeinsam erledigen.
In ihrer fern├â┬Âstlichen Heimat gelten Mandschurenkraniche als Gl├â┬╝cksbringer. Sie stehen f├â┬╝r eheliche Treue sowie f├â┬╝r ein langes Leben. In Japan werden daher bei Krankenbesuchen aus Papier gefaltete Kraniche verschenkt. Im Japanischen hei├â┬čen die V├â┬Âgel zudem ├ó┬Ç┬×Tanchō├ó┬Ç┬ť, was so viel wie ├ó┬Ç┬×Rotk├â┬Ąppchen├ó┬Ç┬ť bedeutet. Den Namen verdanken die Tiere ihrem roten Kopfschmuck, der sich von dem ansonsten schwarz-wei├â┬čen Gefieder deutlich abhebt. Neben ihrem beeindruckenden Erscheinungsbild ├ó┬Ç┬ô sie werden 1,5 Meter gro├â┬č, bis zu zehn Kilogramm schwer und haben eine Fl├â┬╝gelspannweite von bis zu 2,5 Metern ├ó┬Ç┬ô begeistern Mandschurenkraniche mit ihren aufwendigen Balzt├â┬Ąnzen. Ihr ├ó┬Ç┬×Kranichballett├ó┬Ç┬ť l├â┬Ąsst sich in freier Wildbahn jedoch leider nur noch selten beobachten. Denn dort macht den V├â┬Âgeln vor allem die Zerst├â┬Ârung ihrer Lebensr├â┬Ąume zu schaffen. Ihre Population brach in den 1980er Jahren massiv ein, in Japan wurden nur noch 33 Tiere gez├â┬Ąhlt. Heute haben sich die Best├â┬Ąnde dank intensiver Schutzbem├â┬╝hungen etwas stabilisiert und umfassen weltweit immerhin wieder rund 2000 Brutpaare. Doch gerade in China und Russland sind ihre Lebensr├â┬Ąume nach wie vor sehr gef├â┬Ąhrdet. Wegen ihrer Bedrohung und Seltenheit wird die Zucht der Mandschurenkraniche bereits seit 1987 in einem Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) koordiniert. Mit ├â┬╝ber 400 Vertretern dieser Vogelart verst├â┬Ąrken die europ├â┬Ąischen Zoos derzeit den weltweiten Bestand; die Wilhelma tr├â┬Ągt seit 2010, als der erste Nachwuchs schl├â┬╝pfte, zur Erhaltung der sch├â┬Ânen Kranich-Art bei.

Foto: Wilhelma
(20.06.2013, 14:34)
Wilhelma:   ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule:
Dia-Vortrag ├ó┬Ç┬×Rettet den Tiger!├ó┬Ç┬ť

Am Sonntag, dem 23. Juni 2013, l├â┬Ądt die Wilhelmaschule die Besucher zu einem Kurzvortrag des Fotografen J├â┬Ârg Edelmann ein ├ó┬Ç┬ô mit beeindruckenden Bildern aus den nat├â┬╝rlichen Lebensr├â┬Ąumen der Tiger in Indien. Zudem berichtet der Natursch├â┬╝tzer ├â┬╝ber die zahlreichen Gefahren, die das ├â┬ťberleben der letzten Tiger auf unserer Erde bedrohen. Der Vortrag findet um 15 Uhr und um 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Foto (Wilhelma): Ein Sumatratiger in der Wilhelma. Auch diese Art ist wie mittlerweile alle Tigerarten sehr bedroht.
(17.06.2013, 15:21)
Wilhelma:   Sonderausstellung in der Wilhelma:
Insektivoren – wenn Pflanzen jagen

Fleischfressende Pflanzen ├â┬╝ben nicht nur auf Hobbyg├â┬Ąrtner eine gewisse Magie aus. Ihre erstaunlichen Anpassungen an f├â┬╝r Pflanzen zum Teil sehr unwirtliche Lebensr├â┬Ąume, machen sie so faszinierend. Auch der Gruselfaktor kommt nat├â┬╝rlich nicht zu kurz. Die ausgekl├â┬╝gelten Fallen, mit denen Insektivoren ├ó┬Ç┬ô wie Fleischfressende Pflanzen wissenschaftlich genannt werden ├ó┬Ç┬ô auf Insektenjagd gehen, lassen so manchem Betrachter einen Schauer ├â┬╝ber den R├â┬╝cken laufen. Die Sonderausstellung ├ó┬Ç┬×Insektivoren ├ó┬Ç┬ô wenn Pflanzen jagen├ó┬Ç┬ť widmet sich vom 12. Juni bis zum 15. September 2013 im Wechselschauhaus, welches vom Wintergarten aus erreicht werden kann, dieser Pflanzengruppe.
Fleischfressende Pflanzen gibt es fast ├â┬╝berall auf der Welt. Ob in den Hochmooren des Schwarzwaldes oder auf den Tafelbergen Mittelamerikas; in der australischen W├â┬╝ste oder dem asiatischen Regenwald. Die Landschaften, die von den Wilhelma-G├â┬Ąrtnern nachgebaut wurden, sind wie Suchbilder. Manche Fleischfressende Pflanzen stechen sofort ins Auge, sei es wegen ihrer Bl├â┬╝ten, den farbenpr├â┬Ąchtigen Fallen oder ihrer Gr├â┬Â├â┬če. Viele dieser Pflanzen sind aber recht klein. So sieht man den einheimischen Rundbl├â┬Ąttrigen Sonnentau zwischen Torfmoosen versteckt nur bei genauem Hinschauen. Mit seinen klebrigen Bl├â┬Ąttern f├â┬Ąngt er Insekten und verdaut sie ├â┬╝ber seine Blattoberfl├â┬Ąchen.
In den Biotopen, in denen sich Insektivoren wohl f├â┬╝hlen, haben andere Pflanzen wenig Chancen zum ├â┬ťberleben. Licht und Wasser gibt es zwar meistens im ├â┬ťberfluss, doch die n├â┬Âtigen N├â┬Ąhrstoffe fehlen. Diese holen sich die Insektivoren, indem sie Insekten und anderen Kleinlebewesen Fallen stellen. Neben den Klebefallen des Sonnentaus, werden diese Fallentypen allesamt in der Wilhelma-Sonderausstellung vorgestellt: Seien es die Fallgruben der Kannenpflanzen, die gef├â┬╝llt mit Verdauungss├â┬Ąften, tausenden von Ameisen auf einmal zum Verh├â┬Ąngnis werden k├â┬Ânnen. Oder die wie Mundwerkzeuge aussehenden Klappfallen der Venusfliegenfalle, die sich bei Ber├â┬╝hrung durch ein Insekt schlie├â┬čt, dieses verdaut und nach der Mahlzeit die unverdaulichen Reste regelrecht wieder ├ó┬Ç┬×ausspuckt├ó┬Ç┬ť. Aber auch die schnellste Pflanze der Welt zeigt die Sonderausstellung: den Wasserschlauch. Diese artenreichste Gattung Fleischfressender Pflanzen kann in ihren Fangblasen, die sich an ihren Wurzeln befinden, einen Unterdruck erzeugen und so blitzschnell ├ó┬Ç┬ô in weniger als zwei Millisekunden ├ó┬Ç┬ô ihre Beute ansaugen.
Normalerweise zeigt die Wilhelma einen Teil ihrer Insektivorensammlung im Sommer auf der Subtropenterasse in vier Schauk├â┬Ąsten. In diesem Jahr werden im Laufe der Sonderausstellung ├â┬╝ber 100 verschiedene Arten in Nachbildungen ihrer nat├â┬╝rlichen Lebensr├â┬Ąume im Wechselschauhaus pr├â┬Ąsentiert. Die Sammlung Fleischfressender Pflanzen der Wilhelma umfasst insgesamt 300 Arten und Sorten. Mit der Sonderausstellung ├ó┬Ç┬×Insektivoren ├ó┬Ç┬ô wenn Pflanzen jagen├ó┬Ç┬ť kn├â┬╝pft der Fachbereich Botanik an eine lange Tradition der Wilhelma an. Sie geht auf den ersten Wilhelma-Direktor Albert Sch├â┬Âchle, der 1949 einen gro├â┬čen Erfolg mit der ├ó┬Ç┬×Aquarienschau├ó┬Ç┬ť feierte. Heute sind es vor allem botanische Themen, mit denen die Sonderausstellungen die Wilhelma-Besucher erfreuen.
(13.06.2013, 08:07)
Wilhelma:   Spannende Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelma-Schule:
Tiere als unsere Freunde und Helfer

Am Sonntag, dem 16. Juni 2013, k├â┬Ânnen die Besucher im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere Erstaunliches und Wissenswertes ├â┬╝ber Tiere erfahren, die uns Menschen im Alltag unterst├â┬╝tzen. Jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr berichtet die Diplombiologin Nicola Hoffmann in einem rund halbst├â┬╝ndigen Vortrag zum Beispiel ├â┬╝ber Assistenzhunde f├â┬╝r Diabetiker und Delfine, die brasilianischen Fischern beim Fischfang helfen, au├â┬čerdem ├â┬╝ber Minensp├â┬╝rratten, die Landminen aufsp├â┬╝ren k├â┬Ânnen, oder auch ├â┬╝ber Fische, die ├â┬ärzte bei der Behandlung von Hautkrankheiten unterst├â┬╝tzen. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Eine Minensp├â┬╝rratte in Tansania, die von der dort ans├â┬Ąssigen gemeinn├â┬╝tzigen Organisation ├ó┬Ç┬×Apopo├ó┬Ç┬ť f├â┬╝r humanit├â┬Ąre Einsatzzwecke ausgebildet wurde. (Bildnachweis: Apopo /Tansania)
(10.06.2013, 16:22)
Wilhelma:   Neues aus dem Affenhaus:
Babyboom bei den Bonobos und Neuzugang bei den Gorillas

Es tut sich was im neuen Menschenaffenhaus: Am Freitag, den 24. Mai, kam bei den Bonobos der erste Nachwuchs im neuen Domizil zur Welt, und am Dienstag, dem 4. Juni, die achtj├â┬Ąhrige Gorillafrau ├ó┬Ç┬×Tuana├ó┬Ç┬ť aus dem Erlebnis-Zoo Hannover an. W├â┬Ąhrend die Besucher die kleine Tochter der Bonobo-Frau ├ó┬Ç┬×Banbo├ó┬Ç┬ť bereits sehen k├â┬Ânnen, wird Tuana die erste Zeit in Quarant├â┬Ąne hinter den Kulissen verbringen m├â┬╝ssen ├ó┬Ç┬ô aber dank der Konstruktion des Hauses immerhin von Anfang an mit Sichtkontakt zu ihrer zuk├â┬╝nftigen Familie.
Das erste Bonobo-Baby, das im neuen Haus geboren wurde, ist ein M├â┬Ądchen ├ó┬Ç┬ô vom Tierpflegerteam wurde es Alima genannt. Die Mutter ist Banbo: Alima ist ihr erstes Kind und sie selbst wurde urspr├â┬╝nglich in Twycross, England zusammen mit ihrer Schwester von Hand aufgezogen. Trotzdem hat sich Banbo von Anfang an anstandslos und sehr f├â┬╝rsorglich selbst um ihren Nachwuchs gek├â┬╝mmert. Die kleine Alima ist zudem die Erstgeborene von drei Bonobo-Babys, die w├â┬Ąhrend des Umzugs ins neue Affenhaus beim Gesundheits-Check auf Ultraschallbildern entdeckt wurden. Zwei weitere werden somit folgen und hoffentlich ebenfalls gesund zur Welt kommen. Bereits kurz vor dem Umzug hatte Bonobofrau Liboso zudem ihren Sohn Lubao zur Welt gebracht. Ein kleiner Baby-Boom also, der umso spannender erscheint, als es bei den Bonobos davor f├â┬╝nf Jahre lang gar keinen Nachwuchs gegeben hatte ├ó┬Ç┬ô als h├â┬Ątten alle damit bis zum Umzug in ein gr├â┬Â├â┬čeres Zuhause gewartet. Wer jeweils die V├â┬Ąter der Babys sind, l├â┬Ąsst sich nur per DNA-Analyse herausfinden. In Frage kommen drei M├â┬Ąnner: Mobikisi, Zorba oder gar der j├â┬╝ngste im Bunde, Chipitas neunj├â┬Ąhriger Sohn Kasai.
Auch bei den Gorillas gab es Zuwachs, allerdings ist dieser schon erwachsen und kam am 4.6. wohlbehalten aus Hannover an: die achtj├â┬Ąhrige Gorillafrau Tuana. Etwa zehn bis 14 Tage muss sie im Quarant├â┬Ąnebereich bleiben, bevor die Integration in die Familie beginnen kann. Die Eingliederung erfolgt Schritt f├â┬╝r Schritt ├ó┬Ç┬ô vom ersten Schnupperkontakt durchs Gitter bis zur Zusammenf├â┬╝hrung mit einzelnen Familienmitgliedern. Ihr Wechsel nach Stuttgart kam auf Empfehlung des EEP (Europ├â┬Ąisches Erhaltungszuchtprogramm) f├â┬╝r Gorillas zustande. Da Tuana bereits geschlechtsreif ist, musste in Hannover zuletzt verh├â┬╝tet werden, um Inzucht mit Vater Buzandi zu vermeiden. Auf ihrer Reise in die Wilhelma begleitet haben die Gorillafrau drei vertraute Pfleger, darunter Klaus Meyer, der Tuana von klein auf kennt. Er und seine Kollegen attestieren Tuana ein ruhiges, freundliches und kinderliebes Wesen, das auch bei Kibo und seinen Damen hoffentlich schnell auf Gegenliebe und weniger auf Eifersucht sto├â┬čen wird. Und noch einen Vorteil hat Tuana im Gep├â┬Ąck: Im Gegensatz zu den meisten Stuttgarter Gorillas kennt sie Freiluftgehege mit Grasboden und Wassergraben bereits, sie k├â┬Ânnte also bei der Gew├â┬Âhnung der anderen an die neue Au├â┬čenanlage eine vertrauensbildende Vorreiterrolle einnehmen. Bevor die Gruppe aber dieses ├ó┬Ç┬×Neuland├ó┬Ç┬ť betritt, sollte Tuana integriert sein. Zudem hat die feuchtkalte Witterung im Mai das Anwachsen der Neupflanzungen verz├â┬Âgert ├ó┬Ç┬ô es wird also noch dauern, bis die Gorilla-Au├â┬čenanlage in Betrieb genommen werden kann. Etwas schneller gehen k├â┬Ânnte es daf├â┬╝r bei den Bonobos und den Handaufzuchten. Aber auch sie werden in ihren Au├â┬čenanlagen voraussichtlich nicht vor Ende Juni zu sehen sein.

Foto (H. Vollmer): Alima, das jüngste Mitglied der Bonobo-Gruppe, geboren am 24. Mai, mit ihrer Mutter Banbo.
(05.06.2013, 14:39)
Wilhelma:   Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Vom guten Bienenhonig, der aus der Stadt kommt

Am Sonntag, dem 9. Juni 2013, bietet die Wilhelmaschule zwei Dia-Kurzvortr├â┬Ąge rund um Bienenzucht und Honigproduktion in der Stadt an ├ó┬Ç┬ô einmal um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr. Gehalten werden die Vortr├â┬Ąge von Richard Odemer: Er ist Imker aus Leib und Seele und betreut auch in der Wilhelma vier Bienenv├â┬Âlker, deren St├â┬Âcke rund um das Natur-Info-Center der Umweltakademie nahe des Schaubauernhofs zu finden sind. In Bild und Text erz├â┬Ąhlt der Bienenexperte den Wilhelma-Besuchern, warum Bienenzucht gerade in der Stadt erstaunlich erfolgreich ist und wie Honig entsteht ├ó┬Ç┬ô kleine Kostproben inklusive. Die Teilnahme an einem der Vortr├â┬Ąge ist wie immer im Eintrittspreis enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen. (Weitere Infos zum Bienenexperten und seiner Arbeit: www.filderhonig.de)

Foto (Richard Odemer): Honigbienen im Anflug an den Bienenstock
(04.06.2013, 15:42)
Wilhelma:   Australien-Ausstellung in der Wilhelma:
Kurztripp nach ├ó┬Ç┬×Down Under├ó┬Ç┬ť

Ganz Baden-W├â┬╝rttemberg ist fest in der Hand von Wolken, Regen und kalten Winden. Ganz Baden-W├â┬╝rttemberg? Nein, in der Wilhelma trotzen die unbeugsamen Mitarbeiter der Fachbereiche Parkpflege und Botanik dem tr├â┬╝ben Wetter und sorgen f├â┬╝r bl├â┬╝hende Landschaften. Die Botanik bietet bei ihrem Griff in die Trickkiste dabei auch dieses Jahr wieder eine Rundreise durch den Australischen Kontinent an ├ó┬Ç┬ô ohne daf├â┬╝r Tausende von Flugmeilen zur├â┬╝cklegen zu m├â┬╝ssen. Vom tropischen Queensland bis zur S├â┬╝dk├â┬╝ste: Die Pflanzenvielfalt von Down under und zwei Vertreter aus dessen Tierreich k├â┬Ânnen die Besucher bis zum 15. September 2013 in den Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąusern bestaunen.
Australien ist mehr als nur rote W├â┬╝ste und Eukalyptusw├â┬Ąlder: ├â┬ťppige, tropische und subtropische Regenw├â┬Ąlder, Heidelandschaften und Sandd├â┬╝nen in den K├â┬╝stenregionen bilden Kontraste zum typischen Australienbild. ├â┬ťber 100 Arten aus der vielf├â┬Ąltigen, australischen Pflanzenwelt zeigt die Ausstellung in nachgebildeten Lebensr├â┬Ąumen im Gew├â┬Ąchshaus, das sich an den Wintergarten anschlie├â┬čt. In der Vielfalt des tropischen Regenwaldes sticht eine Pflanze hervor, die man normalerweise nur in verarbeiteter Form kennt: Rattan. Kaum einer wei├â┬č, dass diese Schlingpflanze zu den Palmengew├â┬Ąchsen z├â┬Ąhlt. Die bis zu 200 Meter langen Triebe der Rattanpalme haken sich mit ihren Stacheln bei anderen Pflanzen ein und finden so Halt. Am auff├â┬Ąlligsten sticht aber die W├â┬╝stenerbse mit ihren feuerroten Bl├â┬╝ten ins Auge. Die mit unseren Erbsen verwandte Blume w├â┬Ąchst neben einem k├â┬╝nstlichen Termitenh├â┬╝gel und streckt ihre einzige, lange Wurzel im Boden nach Wasser aus.
Fast wie eine Pflanze sehen auch die Tiere aus, die es das erste Mal in die Australienausstellung geschafft haben. Gute getarnt sitzen die Australischen Gespenstschrecken auf Brombeerzweigen im Terrarium kurz vor dem Gew├â┬Ąchshausausgang. Auf den ersten Blick sehen sie selbst wie vertrocknete Brombeerbl├â┬Ątter aus. Bei genauerer Betrachtung machen sie zudem ihrem Namen alle Ehre: Zum Schutz vor Fressfeinden sind sie stachelbewehrt und wirken tats├â┬Ąchlich gespenstisch. Ihr Terrarium teilen sich die Schrecken mit einer Seidenspinne, die hier in ihrem riesigen Netz sitzt. F├â┬╝r noch mehr Authentizit├â┬Ąt der australischen Landschaften sorgen Wandmalereien, die an die traditionelle Kunst der australischen Ureinwohner erinnern. Hier schl├â┬Ąngelt sich eine Schlange ├â┬╝ber die rote Wand, dort h├â┬╝pft ein K├â┬Ąnguru neben den Besuchern einher. Nat├â┬╝rlich haben die Wandmalereien in der Wilhelma nicht den Anspruch, die Vielschichtigkeit der traditionellen Kunst der Aborigines darzustellen. Sie geh├â┬Ârt zu den ├â┬Ąltesten Kunstformen der Welt und steckt voller mystischer Symbolik, die sich nur den australischen Ureinwohnern erschlie├â┬čt.
Mit dieser vielf├â┬Ąltigen Kombination aus Pflanzen, Tieren und Kultur bietet die kleine Ausstellung das ideale Kontrastprogramm zum tr├â┬╝ben, nasskalten Wetter drau├â┬čen. Um nach Australien zu reisen muss derzeit also nicht die halbe Welt umrundet werden. Denn ├ó┬Ç┬×Australien├ó┬Ç┬ť liegt gar nicht so weit entfernt ├ó┬Ç┬ô in der Wilhelma am Neckar.

100 australische Pflanzenarten, Termitenh├â┬╝gel, Traumbilder der Aborigines und Gespensterschrecken: Die Australien-Ausstellung zeigt ein St├â┬╝ck ├ó┬Ç┬×Down under├ó┬Ç┬ť auf kleinstem Raum. (Fotograf: Th. H├â┬Ârner)
(31.05.2013, 09:56)
Ottmar M├â┬╝ller:   Ich habe k├â┬╝rzlich eine Mail an die Wilhelmaverantwortlichen geschrieben und Fragen bez├â┬╝glich der anstehenden Projekte gestellt: Das mit dem Elefantenhaus wird noch eine ganze Weile dauern, da zuerst der Rosensteintunnel unter dem geplanten Standort gebaut werden soll; dieser wird fr├â┬╝hestens 2019 fertig!

Davor sollen, je nach Finanzierungsm├â┬Âglichkeit, andere Bauvorhaben realisiert werden. Genaueres wurde mir nicht beschrieben, aber sollen wohl u.a. tats├â┬Ąchlich die Gehege der Orangs und der Raubkatzen modernisiert/neu gabaut werden.

N├â┬Ąchstes Jahr kommt der neue Direktor,wahrscheinlich wird man dann konkreter planen.
(29.05.2013, 22:25)
Jana M├â┬╝ller:   Es soll wohl erst dann umgebaut werden, wenn das neue Elefantenhaus gebaut wurde.
(29.05.2013, 21:39)
Oliver M├â┬╝ller:   Mit dem Auszug der Afrikaner sollte ja das alte Menschenaffen-Haus zum Orang-Utan-Haus umgebaut werden. Wei├â┬č man da schon N├â┬Ąheres?
(29.05.2013, 14:24)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Goldstirnklammeraffen:
Kleine Kletten im mütterlichen Fell

Zwei kleine Klammeraffen vergr├â┬Â├â┬čern die Affenbande auf der Affeninsel gegen├â┬╝ber des alten Menschenaffenhauses: ein Junge namens Itsch und ein M├â┬Ądchen namens Paru. Der bereits Ende Januar vom Affenweibchen Siesta geborene Itsch ist dabei inzwischen gro├â┬č und aktiv genug, um von den Besuchern sofort entdeckt zu werden. Die erst einen Monat alte Paru dagegen klammert sich nach Art aller kleiner Klammeraffen noch fest an den Bauch ihrer Mutter Sophie und ist daher leichter zu ├â┬╝bersehen.
Meister im Klammern ├ó┬Ç┬ô das m├â┬╝ssen kleine Klammeraffen schon von ihrer Geburt an sein. F├â┬╝r sie ist sie ├â┬╝berlebenswichtig, denn Abst├â┬╝rze k├â┬Ânnen fatal enden, vor allem wenn sie aus den Wipfeln hoher Urwaldriesen erfolgen. Zudem sind die Baumakrobaten mit dem langen Greifschwanz oft sehr schwungvoll unterwegs ├ó┬Ç┬ô ob in ihrer Heimat, dem s├â┬╝damerikanischen Dschungel, oder in ihrem Kletterparcours in der Wilhelma. Der Schwanz mit der haarlosen, lederartigen Innenfl├â┬Ąche an der Spitze ist dabei ihre f├â┬╝nfte Hand: Diese leistet beim Ausbalancieren gr├â┬Â├â┬čerer Spr├â┬╝nge ebenso gute Dienste wie als Greifwerkzeug und Sicherheitsleine, die sich schnell und fest um jeden Ast wickeln l├â┬Ąsst. Selbst die Kleinsten setzen den Schwanz schon eifrig ein, um in jeder Lage fest mit Mama verbunden zu bleiben: Dazu winden sie ihn als zus├â┬Ątzlichen Klammerhaken hinten um den m├â┬╝tterlichen Schwanzansatz. W├â┬Ąhrend die kleine Paru diese Technik noch intensiv anwendet und sich auf ihre Rolle als Klette konzentriert, ist Itsch schon weiter: Er l├â┬Âst sich auch schon mal aus der Umklammerung, wechselt die Position und reitet bei Mama auf dem R├â┬╝cken. Einige Lebensmonate und Trainingseinheiten sp├â┬Ąter werden aber sicher beide mit den anderen Artisten auf der Anlage mithalten k├â┬Ânnen: Neben den M├â┬╝ttern Sophie und Siesta leben hier Vater Beppo, die Weibchen Fudge und Speedy sowie ├â┬Ąltere Geschwister und Halbgeschwister von Itsch und Paru ├ó┬Ç┬ô elf Tiere geh├â┬Âren derzeit zur Goldstirnklammeraffenbande.
Im Englischen hei├â┬čen Klammeraffen wegen ihrer langen, sehnigen Gliedma├â┬čen ├ó┬Ç┬ô wobei die Arme deutlich l├â┬Ąnger sind als die Beine ├ó┬Ç┬ô ├â┬╝brigens ├ó┬Ç┬×Spinnenaffe├ó┬Ç┬ť. Die indigenen Ureinwohner dagegen nennen die Tiere wegen ihrer langen H├â┬Ąnde und der, bis auf den weit zur├â┬╝ckgebildeten Daumen, extrem langen Finger ├ó┬Ç┬×Maquisapa├ó┬Ç┬ť, was ├ó┬Ç┬×Langhandaffe├ó┬Ç┬ť bedeutet. Den Namenszusatz ├ó┬Ç┬×Goldstirn├ó┬Ç┬ť verdankt die in der Wilhelma lebende Unterart wiederum dem hellen Dreieck auf der Stirn, das bei jedem Tier anders aussehen oder ganz fehlen kann. Bei Jungtieren wie Itsch und Paru sucht man den Fleck ohnehin noch vergeblich. Rund ein Jahr werden sie ges├â┬Ąugt, mit rund zwei Jahren sind sie selbstst├â┬Ąndig. Im Zoo werden Klammeraffen bis zu 35 Jahre alt, in der Natur verhindern Raubtiere und Menschen ein so hohes Alter. Da obendrein ihr Lebensraum, der Regenwald Venezuelas, Kolumbiens, Ecuadors, Perus und Brasiliens, zunehmend den Motors├â┬Ągen zum Opfer f├â┬Ąllt, ist ihr Bestand gef├â┬Ąhrdet.

Foto: Wilhelma
(29.05.2013, 08:42)
Wilhelma:   Thementag ├ó┬Ç┬×Reptilien├ó┬Ç┬ť aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Von einzigartigen Echsen und schuppigen Sch├â┬Ânheiten

Wie sehen eigentlich Krokodil-Eier aus? Oder eine Schildkr├â┬Âte von innen? Und warum fahren Schlangen regelm├â┬Ą├â┬čig aus der Haut? Antworten darauf erhalten gro├â┬če und kleine Wilhelma-Besucher beim Thementag ├ó┬Ç┬×Reptilien├ó┬Ç┬ť am Sonntag, dem 2. Juni 2013 zwischen 11 und 16 Uhr in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Dort warten die p├â┬Ądagogischen Mitarbeiter mit Infos und jeder Menge Anschauungsmaterial ├ó┬Ç┬ô wie etwa Skeletten, Sch├â┬Ądel und Schlangenhaut ├ó┬Ç┬ô auf, das betrachtet, erforscht oder auch angefasst werden kann. Wer von Reptilien bereits fasziniert ist, wird voll auf seine Kosten kommen. Wer sie bislang eher unheimlich findet, wird anschlie├â┬čend mit mehr Verst├â┬Ąndnis f├â┬╝r ihre Lebens- und Verhaltensweisen nach Hause gehen. Die Teilnahme am Thementag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť ist wie immer im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Foto: Glenn Bartoletti/Wikimedia
Schuppige Sch├â┬Ânheiten wie diese K├â┬Ânigsnatter werden beim Thementag auch ├ó┬Ç┬×pers├â┬Ânlich├ó┬Ç┬ť anwesend sein.
(29.05.2013, 08:22)
Wilhelma:   Zwei Kleine Kudus geboren:
Sch├â┬Ân, selten und schnell mal auf der Flucht

Zwei K├â┬Ąlber kamen dieses Fr├â┬╝hjahr bei den Kleinen Kudus zur Welt ├ó┬Ç┬ô das weibliche Tier nannten die Tierpfleger ├ó┬Ç┬×Naska├ó┬Ç┬ť, das B├â┬Âckchen ├ó┬Ç┬×Kiti├ó┬Ç┬ť. Wer nun aber nicht wei├â┬č, dass Kudus sch├â┬Âne, schlanke Antilopen aus Ostafrika sind und es sie auch in der Wilhelma gibt, dem sei beim n├â┬Ąchsten Besuch ein genauer Blick ins Giraffengehege empfohlen. Denn hier streifen die Kleinen Kudus zeitweilig als WG-Mitglieder umher, sofern sie sich nicht gerade in ihr ├ó┬Ç┬×Privatgehege├ó┬Ç┬ť direkt dahinter zur├â┬╝ckgezogen haben. Die besten Chancen, die grazilen Tiere zu Gesicht zu bekommen: am fr├â┬╝hen Vormittag, am fr├â┬╝hen Abend ├ó┬Ç┬ô oder auch zwischendurch, je nach Geduld, Aufmerksamkeit und scharfem Auge des Betrachters.
Schon seit 1983 leben Kleine Kudus in der Wilhelma im Gehege unmittelbar hinter den Giraffen, und mit dem j├â┬╝ngsten Nachwuchs Naska und Kiti wurden bereits 70 Jungtiere hier geboren. Doch w├â┬Ąhrend die erwachsenen Tiere ├â┬╝ber eigens eingerichtete Durchg├â┬Ąnge immer mal wieder im Giraffengehege nebenan auftauchen ├ó┬Ç┬ô mit Vorliebe etwa, um bei den gro├â┬čen Nachbarn von deren Luzerne und Laub zu naschen ├ó┬Ç┬ô bleiben die K├â┬Ąlber in den ersten Lebenswochen f├â┬╝r die Besucher unsichtbar. Denn in der Natur wie im Zoo warten die Nestablieger anfangs in ein Versteck geduckt auf die R├â┬╝ckkehr ihrer M├â┬╝tter samt n├â┬Ąchster Milchmahlzeit. Erst, wenn sie kr├â┬Ąftig genug sind, um bei einer mutma├â┬člich n├â┬Âtigen Flucht mit der Herde mitzuhalten, werden sie in die Kudu-Gemeinschaft eingef├â┬╝hrt. Auch Naska und Kiti haben mittlerweile die Reifepr├â┬╝fung bestanden und d├â┬╝rfen die Herde begleiten. Damit k├â┬Ânnen die Besucher die K├â┬Ąlber nun ebenfalls zeitweilig mit ihren M├â┬╝ttern Nala und Maya sowie der Kuh Chiara ├ó┬Ç┬ô alle drei selbst geb├â┬╝rtige Stuttgarterinnen ├ó┬Ç┬ô im und hinter dem Giraffengehege umherziehen sehen. Zur Kudu-Population der Wilhelma geh├â┬Ârt ├â┬╝berdies der Bock Samurai, zwei Weibchen aus anderen Zoos sollen im Laufe des Jahres die Herde verst├â┬Ąrken.
Die urspr├â┬╝ngliche Heimat der schlanken Antilopen sind die Dornbuschsavannen und Akazienw├â┬Ąlder Ostafrikas. Auch hier ziehen sich die vorwiegend nacht- und d├â┬Ąmmerungsaktiven Tiere tags├â┬╝ber meist ins sch├â┬╝tzende Dickicht zur├â┬╝ck und suchen offene Fl├â┬Ąchen nur zur Futtersuche auf ├ó┬Ç┬ô Laub, Gras, Kr├â┬Ąuter und Fr├â┬╝chte stehen auf dem Speisezettel. Dabei bleiben die Kleinen Kudus stets wachsam, fangen mit ihren gro├â┬čen, beweglichen Ohren wie mit Parabolantennen selbst das leiseste Ger├â┬Ąusch ein und sind allzeit bereit, ihr Heil in der Flucht zu suchen. Zumal es an Feinden in ihrer Umgebung nicht mangelt: Neben Raubkatzen, Hy├â┬Ąnen, Pavianen geh├â┬Âren nat├â┬╝rlich auch menschliche J├â┬Ąger dazu. Auf der Flucht vollbringen die Tiere wahre H├â┬Âchstleistungen: Bis zu acht Meter weite und zwei Meter hohe S├â┬Ątze sind nicht selten. Dabei zeigen sie die wei├â┬če Unterseite ihres Schwanzes ├ó┬Ç┬ô ein weithin sichtbares Warnsignal f├â┬╝r Artgenossen. Zu einer Herde geh├â┬Âren meist vor allem M├â┬╝tter und ihr Nachwuchs, erwachsene B├â┬Âcke sto├â┬čen in der Regel nur zur Paarungszeit zu ihnen. Sie sind deutlich gr├â┬Â├â┬čer als die Weibchen, werden bis zu 100 Kilo schwer und tragen lange, geschraubte H├â┬Ârner, die Weibchen sind hornlos. Im Gegensatz zu den verwandten Gro├â┬čen Kudus ist bei den Kleinen Kudus auch das Verbreitungsgebiet klein: Es beschr├â┬Ąnkt sich auf Tansania, Kenia, Somalia, ├â┬äthiopien und den Jemen, die Art ist zudem als schutzbed├â┬╝rftig eingestuft.

Foto: Wilhelma
Die Kleinen Kudus sind selbst in der sicheren Wilhelma naturgem├â┬Ą├â┬č stets auf der Hut, wie ihre K├â┬Ârpersprache inklusive der gespitzten Ohren auf den Bildern zeigen ├ó┬Ç┬ô und ergreifen bei mutma├â┬člicher Gefahr sogleich die Flucht.
(24.05.2013, 07:56)
Wilhelma:   ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť-Kurzvortrag in der Wilhelma-Schule:
Die bemerkenswerten Leistungen der Blindenhunde

Am Sonntag, dem 26. Mai 2013, stellt der Wilhelma-Tierpfleger und Ausbilder von Blindenf├â┬╝hrhunden, Mathias Roese, den Besuchern in einem Kurzvortrag seine spannende Arbeit vor. Er berichtet, wie man die richtigen Welpen f├â┬╝r den anspruchsvollen Job als Blindenf├â┬╝hrhund ausw├â┬Ąhlt, wie man sie trainiert und welche erstaunlichen F├â┬Ąhigkeiten diese Hunde entwickeln k├â┬Ânnen. Manche finden beispielsweise sogar in St├â┬Ądten, die sie nie zuvor betreten haben, zuverl├â┬Ąssig die richtige Bankniederlassung f├â┬╝r ihren blinden menschlichen Begleiter! Die Vortr├â┬Ąge finden jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere statt. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Foto: S. Reska
(23.05.2013, 11:44)
Wilhelma:   Wilde Wochenenden und erstes Besucherwochenende im neuen Affenhaus:
Thementage und Aktionen für den Gorillaschutz

Am 14. Mai hat Minister Nils Schmid der Wilhelma die neue Anlage f├â┬╝r afrikanische Menschenaffen feierlich ├â┬╝berantwortet, seit dem 15. Mai ist sie f├â┬╝r die Besucher ge├â┬Âffnet. Das kommende lange Pfingstwochenende bietet somit reichlich Gelegenheit, sich die Anlage anzuschauen, ihre Bewohner kennen zu lernen ├ó┬Ç┬ô und die vielen neuen Informationsangebote im und am Haus zu nutzen: ob die Schautafeln, interaktiven Medienstationen, das Besucher-Kino oder das Info-Mobil der Wilhelma-Begleiter. Aber auch in der Wilhelmaschule dreht sich an Pfingsten alles um die Menschenaffen: Hier sind zum zweiten Mal Ranger aus dem Virunga-Nationalpark zu Gast, um ├â┬╝ber ihre schwierige Arbeit vor Ort zu berichten.
W├â┬Ąhrend vor dem neuen Affenhaus an Pfingsten Bananen und Tombola-Lose zugunsten des Gorillaschutzes im Virunga-Nationalpark verkauft werden, erfahren die Besucher in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere, warum jede Hilfe f├â┬╝r die Gorillas dringend ben├â┬Âtigt wird. Denn in der Wilhelmaschule sind von Samstag, dem 18.5., bis Montag, dem 20.5., t├â┬Ąglich von 11 bis 16 Uhr zwei Park-Ranger zu Gast, die von ihren Eins├â┬Ątzen zur Rettung der bedrohten Berggorillas in der Demokratischen Republik Kongo berichten. Mit von der Partie sind auch ihre ├ó┬Ç┬×Congohounds├ó┬Ç┬ť sowie deren Ausbilderin, Marlene Z├â┬Ąhner. Diese Congohounds sind Bluthunde und spielen mittlerweile eine wichtige Rolle beim Schutz der Berggorillas: Sie werden eigens ausgebildet, damit sie den Rangern als Besch├â┬╝tzer und Sp├â┬╝rhunde beim Kampf gegen die Wilderei zur Seite stehen. Jeweils um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr zeigt das Team aus dem Virunga-Park in einem 30-min├â┬╝tigen Film zun├â┬Ąchst eindrucksvolle Bilder von ihrer Arbeit vor Ort und beantwortet im Anschluss daran die Fragen der Besucher.
Die Teilnahme am Thementag ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, Spenden sind aber wie immer willkommen. Denn vor allem solche Spenden erm├â┬Âglichen es der Wilhelma, Artenschutzprojekte wie den Gorillaschutz im Virunga-Park unmittelbar zu unterst├â┬╝tzen. Allein im Jahr 2012 kamen dank verschiedener Sammelaktionen und des Handyrecycling-Projekts 10.000 Euro zusammen, die direkt an die Helfer im Kongo ├â┬╝berwiesen werden konnten. Weitere Infos zum Virunga-Park und Congohoundprojekt finden sich im Internet unter ├ó┬Ç┬×www.gorillacd.org├ó┬Ç┬ť.


Foto: gorilla.cd/Z├â┬Ąhner
Der Minister f├â┬╝r Finanzen und Wirtschaft Dr. Nils Schmid vor dem Gorillakindergarten mit den Handaufzuchten im ├ó┬Ç┬×Zwiegespr├â┬Ąch├ó┬Ç┬ť mit dem Gorillajungen Tebogo.
(23.05.2013, 10:16)
Wilhelma:   Volles Programm am kommenden Wilhelma-Wochenende:
Botanische Muttertagsaktion, Mundartlesung und essbare Wildpflanzen

Am kommenden Sonntag ist Muttertag ├ó┬Ç┬ô wie w├â┬Ąre es da mit einem selbst gestalteten Pflanzent├â┬Âpfchen? Kinder, die ihre M├â┬╝tter damit ├â┬╝berraschen m├â┬Âchten, k├â┬Ânnen auch dieses Jahr wieder bei der Aktion ├ó┬Ç┬×Pflanzentopfen zum Muttertag├ó┬Ç┬ť der Wilhelma-G├â┬Ąrtner mitmachen. Die Aktion findet am 11. Mai vor dem Wintergarten gegen├â┬╝ber der Flamingowiese statt. Dabei k├â┬Ânnen die Kinder verschiedene Bl├â┬╝h- und Gr├â┬╝npflanzen unter kompetenter Anleitung der Wilhelma-G├â┬Ąrtner selbst eintopfen, phantasievoll schm├â┬╝cken und die Ergebnisse am n├â┬Ąchsten Tag stolz ihren M├â┬╝ttern ├â┬╝berreichen. Das Angebot gilt w├â┬Ąhrend des gesamten Samstags ab 10 Uhr ├ó┬Ç┬ô so lange der Vorrat reicht.
Wer sich anschlie├â┬čend noch auf lehrreiche Weise am├â┬╝sieren m├â┬Âchte, kann ebenfalls am Samstag, dem 11. Mai, eine der heiteren Mundart-Lesungen der Biologin und Reutlinger Autorin Petra Zwerenz mit dem Titel ├ó┬Ç┬×Mo dr Aff no Mensch sei derf├ó┬Ç┬ť besuchen. Der jeweils rund 20-min├â┬╝tige Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť widmet sich verschiedenen tierischen Fragen und beantwortet sie hintergr├â┬╝ndig, verbl├â┬╝ffend und mit schw├â┬Ąbischem Humor gew├â┬╝rzt. Die Vortr├â┬Ąge finden um 15 Uhr und um 16 Uhr in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere statt.
Am Sonntag, dem 12. Mai, wird es bei den ├ó┬Ç┬×Wilden Wochenenden├ó┬Ç┬ť dann kulinarisch. Welche Wildkr├â┬Ąuter bei uns jetzt im Fr├â┬╝hjahr wachsen und welche davon essbar sind, das erfahren die Wilhelma-Besucher von dem Wildpflanzenexperten und Buchautor Dr. Markus Strau├â┬č. Er l├â┬Ądt jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr zu einem ├ó┬Ç┬×Crashkurs├ó┬Ç┬ť in Sachen essbare Wildpflanzen ein, bestehend aus einem kurzen Dia-Vortrag und einem kleinen botanischen Rundgang in der Wilhelma. Veranstaltungsort ist ebenfalls das Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervolieren.
Eine Anmeldung ist für keine dieser Veranstaltungen und Angebote erforderlich, die Teilnahme ist jeweils im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten!

Foto: Wilhelma
├ó┬Ç┬×Pflanzentopfen zum Muttertag├ó┬Ç┬ť: Die Aktion der Wilhelma-G├â┬Ąrtner hat mittlerweile Tradition und findet bei jedem Wetter statt ├ó┬Ç┬ô notfalls unter einem Zeltdach wie auf diesem Foto von 2012.
(08.05.2013, 14:30)
Wilhelma:   Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Alles ├â┬╝ber Flederm├â┬Ąuse, die Schatten der Nacht

Um die "Schatten der Nacht", die Flederm├â┬Ąuse, geht es am Sonntag, dem 5. Mai 2013, in einem spannenden Dia-Kurzvortrag der Wilhelmaschule (unterhalb der Geiervoliere) aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť. Er findet um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr statt. In dem Vortrag stellt die Fledermausexpertin und Zoop├â┬Ądagogin Ewa Paliocha verschiedene Arten von Fledertieren vor und erz├â┬Ąhlt von den erstaunlichen F├â┬Ąhigkeiten, Jagdtechniken und besonderen Bed├â┬╝rfnissen der d├â┬Ąmmerungs- und nachtaktiven Insektenj├â┬Ąger. Die Teilnahme am Vortrag ist im Eintritt in die Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Foto: E. Paliocha
(03.05.2013, 12:40)
Wilhelma:   Der Umzug ins neue Affenhaus ist komplett:
Die Gorillafamilie und die Handaufzuchten haben ihr Heim eingeweiht

Am 30.4. war die Gorillafamilie der Bonobogruppe gefolgt und ins neue Menschenaffenhaus eingezogen, am 1. Mai wurde sie nun erstmals in ihre neuen Innengehege gelassen: Zuerst betrat die 50-j├â┬Ąhrige Seniorin Mimi ohne zu z├â┬Âgern das neue Reich, dann folgten die ├â┬╝brigen Gorillafrauen samt Nachwuchs und zuletzt Silberr├â┬╝cken Kibo. Ruhig und z├â┬╝gig ging am 2. Mai auch der Umzug der ├ó┬Ç┬×Nachhut├ó┬Ç┬ť ├â┬╝ber die B├â┬╝hne ├ó┬Ç┬ô der vier handaufgezogenen Gorillakinder aus dem Aufzuchthaus. Die Kleinen wurden auf den Armen ihrer Pflegerinnen mit dem Auto ins neue Heim chauffiert, was vor allem den drei Gorillajungs sichtlich Spa├â┬č machte.
Normalerweise sagt man ja, dass Ver├â┬Ąnderungen im Alter schwerer fallen als in jungen Jahren. F├â┬╝r Mimi, die mit 50 Jahren ├â┬Ąlteste Gorilladame der Gruppe und dreifache Ur-Ur-Gro├â┬čmutter, scheint das nicht zu gelten. Bed├â┬Ąchtig aber zielstrebig und ├â┬Ąu├â┬čerlich v├â┬Âllig cool durchstreifte sie die neuen Gehege und sammelte zufrieden brummelnd die von den Pflegern verteilten Leckereien auf: hier ein St├â┬╝ck Fenchel, da ein B├â┬╝schel Petersilie. Und w├â┬Ąhrend die anderen Familienmitglieder den noch unbekannten Naturboden aus Pinienrinde zun├â┬Ąchst etwas vorsichtiger erkundeten, hatte Mimi diesen l├â┬Ąngst betreten, beschnuppert und sogar abgeschmeckt. ├ó┬Ç┬×Es ist so erstaunlich wie erfreulich, dass sich gerade Mimi als die Selbstbewussteste erweist├ó┬Ç┬ť, kommentiert dies die Primatologin Dr. Iris Weiche, die die Wilhelma-Gorillas seit Jahren beobachtet und auch ihre Eingew├â┬Âhnung begleitet. Wie ├â┬╝blich wurde dabei zuletzt der Schieber f├â┬╝r Haremchef Kibo ge├â┬Âffnet, damit er alle seine Frauen schon vorfindet. Da er sich zudem in viel gr├â┬Â├â┬čeren Gehegen wiederfand, hatte er pl├â┬Âtzlich jede Menge zu tun, um von A nach B zu gelangen und seine ├ó┬Ç┬×Sch├â┬Ąfchen├ó┬Ç┬ť im Auge zu behalten, was ihn anfangs beunruhigte und sichtlich besch├â┬Ąftigte. ├ó┬Ç┬×Er wird seiner Rolle als Silberr├â┬╝cken in der neuen Situation aber v├â┬Âllig gerecht und verteidigt seine Frauen sofort vor jeder mutma├â┬člichen Gefahr├ó┬Ç┬ť, erkl├â┬Ąrt Dr. Iris Weiche. Zu beobachten und normal sei daher auch, dass sich vor allem die Weibchen mit Kindern w├â┬Ąhrend der ersten Zeit eng an Kibo halten. Doch insgesamt schien das neue Gehege der ganzen Familie auf Anhieb zu gefallen: Gemeinsam erkundeten die Tiere jeden Winkel, wobei immer wieder leises Brummeln zu h├â┬Âren war, ein Laut, mit welchem die Gorillas sich verst├â┬Ąndigen, Kontakt halten und auch Zufriedenheit ausdr├â┬╝cken. Solche Laute k├â┬Ânnen im Haus dank der offenen, vergitterten Geheged├â┬Ącher auch die Besucher k├â┬╝nftig h├â┬Âren.
├ó┬Ç┬×Besonders freut mich, dass Mimi nun w├â┬Ąhrend ihrer letzten Lebensjahre noch den gr├â┬Â├â┬čeren Komfort im neuen Affenhaus genie├â┬čen kann├ó┬Ç┬ť, sagt die Menschenaffenkuratorin Dr. Marianne Holtk├â┬Âtter. Immerhin war es f├â┬╝r Mimi und die nur wenig j├â┬╝ngere Undi schon der zweite Umzug innerhalb der Wilhelma. Der erste liegt genau 40 Jahre zur├â┬╝ck: 1973 ging es von einer provisorischen Unterkunft in das damals noch als modern geltende alte Menschenaffenhaus.
Wie im Abenteuerland f├â┬╝hlten sich in ihrem neuen Gehege offenbar sofort die Gorillajungs Tano, Okanda und Tebogo ├ó┬Ç┬ô turnend, kraxelnd, tobend und herumalbernd nahmen sie den Raum samt den vielen Klettergelegenheiten in Beschlag. Nur Vana blieb die erste Stunde nach der Ankunft lieber im sicheren Arm der Pflegerin, bekam ein wenig Angstdurchfall und schaute sich sch├â┬╝chtern um, bevor die Neugier auch bei ihr die Oberhand gewann. Ansonsten verlief der Umzug der europ├â┬Ąischen Aufzuchtstation f├â┬╝r Gorillakinder, die von ihren M├â┬╝ttern nicht angenommen wurden, eindeutig am schnellsten. In zwanzig Minuten war er vorbei, denn diesmal gab es keine Narkosen und Untersuchungen hinter den Kulissen, sondern es ging vom Umzugstaxi direkt in die Gehege. Hier wird k├â┬╝nftig der Sicht- und Schnupperkontakt durch Fenster und Gitter zur Gorillafamilie nebenan das Leben der Kleinen grundlegend ver├â┬Ąndern ├ó┬Ç┬ô und die sp├â┬Ątere Eingliederung in eine eigene Gorillafamilie mit Sicherheit erleichtern.

Foto: Wilhelma/M. Holtk├â┬Âtter
Blick auf die nun endlich belebten Gorilla-Innengehege - mit Silberr├â┬╝cken Kibo rechts oben auf einer ├ó┬Ç┬×Aussichtsplattform├ó┬Ç┬ť.
(03.05.2013, 12:18)
Wilhelma:   Zweiter Umzug erfolgreich beendet:
Die Gorillafamilie ist den Bonobos ins neue Affenhaus gefolgt

Zwei Wochen nach den Bonobos sind in einer rund neunst├â┬╝ndigen Aktion nun auch die Gorillas ins neue Menschenaffenhaus umgezogen. W├â┬Ąhrend die Bonobos sich dort bereits richtig heimisch zu f├â┬╝hlen scheinen und ihre gro├â┬čen Gehege genie├â┬čen, werden die Gorillas ihr neues Domizil erstmals morgen, am 1. Mai, erkunden ├ó┬Ç┬ô und es hoffentlich ebenso gut annehmen wie ihre kleineren Verwandten. Der geplanten feierlichen ├â┬ťbergabe und Einweihung der Anlage durch Minister Nils Schmid am Nachmittag des 14. Mai steht somit nichts mehr im Wege. F├â┬╝r die Besucher ist das neue Menschenaffenhaus dann am Tag nach der offiziellen Einweihung, also ab dem 15. Mai, ge├â┬Âffnet.
Wie bereits bei den Bonobos so begann auch der Umzug der Gorillas morgens fr├â┬╝h um 5 Uhr, der Kreis der Helfer war erneut gro├â┬č: Er bestand vor allem aus 18 Tierpflegern und sechs Veterin├â┬Ąrmedizinern, wobei das von den Wilhelma-Tier├â┬Ąrzten Tobias Knauf-Witzens und Annika Krengel geleitete Umzugsteam diesmal zus├â┬Ątzlich Verst├â┬Ąrkung von drei Kardiologen sowie dem fr├â┬╝heren Wilhelma-Tierarzt Wolfram Rietschel erhielt. Das Zusammenspiel klappte dank der Erfahrung und Routine aus dem ersten Umzug dabei fast noch besser und schneller. ├ó┬Ç┬×Wir sind sehr erleichtert, dass wir nun auch die gesamte Gorillafamilie wohlbehalten nach oben, ins neue Haus, bringen konnten├ó┬Ç┬ť, sagt Menschenaffenkuratorin Marianne Holtk├â┬Âtter aufatmend. ├ó┬Ç┬×Alles ist dank der vielen konzentrierten Helfer wieder reibungslos und ruhig abgelaufen..├ó┬Ç┬ť
Zwar galt es diesmal nur sieben statt zw├â┬Âlf Tiere ├ó┬Ç┬ô jeweils ein Affenbaby nicht mitgerechnet ├ó┬Ç┬ô in Narkose zu legen, zu untersuchen, in gepolsterte Kisten zu betten und mit Hilfe von Gabelstaplern und Transportfahrzeug in die neue Heimat zu bringen. Doch der Kraftakt war deshalb keineswegs geringer, zumal die Gorillas deutlich gr├â┬Â├â┬čer und schwerer sind als die Bonobos. W├â┬Ąhrend diese im Durchschnitt zwischen 30 und 50 Kilogramm auf die Waage bringen, wiegen die erwachsenen Gorillafrauen rund 70 bis 90 Kilo und Kibo wiegt sogar 160 Kilogramm. F├â┬╝r den Silberr├â┬╝cken haben die Wilhelma-Schreiner und -Schlosser deshalb eigens eine stabile XXL-Kiste gebaut, die allein schon 344 Kilogramm schwer ist. Mit Kibo darin erh├â┬Âhte sich das Gesamtgewicht somit auf rund 500 Kilogramm. Als erste heil das neue Domizil erreichte jedoch Mimi, die Gruppen├â┬Ąlteste, gefolgt von Mawenzi und Mutasi mit ihrer j├â┬╝ngsten Tochter Milele, die ohne Narkose auf Mutters Bauch liegend bef├â┬Ârdert wurde. Dann kamen Kolo und Kimbali dran, bevor Kibo und Gorillafrau Undi den Abschluss bildeten. Im neuen Haus angekommen, wurde jedes Tier im Behandlungsraum untersucht und dann in die Abtrenngehege hinter den Kulissen gelegt, wo vertraute Tierpfleger sie beim Aufwachen betreuten. ├ó┬Ç┬×Jetzt sind wir gespannt, ob den Gorillas ihre neue Umgebung ebenso gut gef├â┬Ąllt wie den Bonobos├ó┬Ç┬ť, sagt Marianne Holtk├â┬Âtter. ├ó┬Ç┬×Und wie beide Gruppen jeweils ihre gro├â┬čen begr├â┬╝nten Au├â┬čengehege annehmen werden, wenn sie diese in ein paar Wochen betreten k├â┬Ânnen. Das eigentliche Abenteuer beginnt ja jetzt erst.├ó┬Ç┬ť

Foto: Wilhelma/Th. Bauer
Sie zogen als eine der ersten um: Gorillafrau Mutasi ├ó┬Ç┬ô hier unter Narkose noch schlafend ├ó┬Ç┬ô und die etwa einj├â┬Ąhrige Milele, die auf Mamas Bauch reiste, betreut von Revierleiterin Bea Jarczewski.
(02.05.2013, 08:43)
Wilhelma:   Florierende Poitouesel-Zucht auf dem Schaubauernhof:
Frischer Wind dank Hengstfohlen und neuer, franz├â┬Âsischer Rassestute

Die Zucht der bedrohten Poitouesel hat in der Wilhelma mittlerweile Tradition. Seit 1993 gibt es diese Riesenesel mit dem kastanienbraunen, zotteligen Fell auf dem Schaubauernhof zu bewundern. Regelm├â┬Ą├â┬čig sorgen sie f├â┬╝r Nachwuchs und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt ihrer Rasse. So kam in diesem Jahr, ausgerechnet am 1. April, das Hengstfohlen Dominique zur Welt. Er ist aber nicht der einzige Neuzugang bei den aus Frankreich stammenden Eseln. Die erstklassige Zuchtstute mit dem adelig klingenden Namen ├ó┬Ç┬×Aleboune du Genet├ó┬Ç┬ť bringt frischen Wind und vor allem frisches Blut in die Herde der Wilhelma.
Wie alle Eselfohlen, so verzaubert auch der kleine Dominique mit seinen gro├â┬čen Ohren, den zierlichen Beinen und der wei├â┬čen Schnauze derzeit Besucher und Tierpfleger. Er ist das 21. Fohlen, das in der Wilhelma geboren wurde, seine Mutter ist die mittlerweile 18-j├â┬Ąhrige Stute Hamrah. Insgesamt umfasst die Herde derzeit sechs Tiere. Dominiques Vater Nepomuk steht dabei meistens abseits und abgetrennt von den Stuten und beobachtet seine kleine Herde aufmerksam. Bis Dominique die stattliche Gr├â┬Â├â┬če seines Vaters erreicht, wird noch etwas Zeit vergehen. Poitouesel werden nicht umsonst mitunter auch als ├ó┬Ç┬×Riesenesel├ó┬Ç┬ť bezeichnet. Sie k├â┬Ânnen eine Schulterh├â┬Âhe von bis zu 1,5 Meter erreichen und bis zu 450 Kilogramm schwer werden.
Seit dem 10. Jahrhundert ist diese Eselrasse aus dem Westen Frankreichs bekannt. Sie wurde ausschlie├â┬člich zur Zucht von Maultieren gebraucht. Aus ihrer Kreuzung mit gro├â┬čen Kaltblutpferden gingen kr├â┬Ąftige und widerstandsf├â┬Ąhige Maultiere hervor, die in der Landwirtschaft und als Transporttiere beim Milit├â┬Ąr eingesetzt wurden. Der Bedarf an Maultieren ging mit dem Aufkommen von Maschinen in der Landwirtschaft allerdings drastisch zur├â┬╝ck und damit auch der Bestand der Poitouesel. Bis auf 44 Tiere war er in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gesunken. Heute gibt es wieder ├â┬╝ber 450 Tiere, die im Zuchtbuch in Frankreich erfasst sind. Als in ihrem Bestand gesichert kann die Rasse trotzdem noch nicht gelten. Zudem gab es erstklassige ├ó┬Ç┬×Baudet du Poitou├ó┬Ç┬ť, wie die Rasse offiziell hei├â┬čt, bisher fast ausschlie├â┬člich in Frankreich. Um erstklassig zu sein, sprich zum so genannten ├ó┬Ç┬×Livre A├ó┬Ç┬ť zu geh├â┬Âren, muss ein Poitouesel einen einwandfreien Stammbaum haben, der sich bis mindestens zur siebten Generation zur├â┬╝ckverfolgen l├â┬Ąsst. Dank der langen und guten Zusammenarbeit mit dem franz├â┬Âsischen Zuchtverband ist es nun der Wilhelma gelungen, eines dieser hochklassigen Tiere nach Stuttgart zu holen: die von den Pflegern kurz ├ó┬Ç┬×Allie├ó┬Ç┬ť genannte Stute. Ihr offizieller Zuchtbuch-Name lautet ├ó┬Ç┬×Aleboune du Genet├ó┬Ç┬ť, wobei ├ó┬Ç┬×Aleboune├ó┬Ç┬ť im Altfranz├â┬Âsischen ├ó┬Ç┬×sie ist gut├ó┬Ç┬ť bedeutet. Bleibt also zu hoffen, dass ihr Name Programm ist, sie der Wilhelma-Zucht der bedrohten Haustierrasse Auftrieb verleiht und Dominique bald viele weitere Fohlen folgen werden.

Foto: Wilhelma
Der j├â┬╝ngste Poitouesel-Nachwuchs "Dominique" acht Tage nach der Geburt mit Pflegerin bzw. mit Mutter Hamrah. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die gro├â┬čen h├â┬╝bschen Ohren des Hengstfohlens noch nicht g├â┬Ąnzlich "entfaltet" und aufgerichtet.
(26.04.2013, 10:04)
Wilhelma:   Neues von der Anlage f├â┬╝r Afrikanische Menschenaffen:
Die Bonobos haben sich bereits überraschend gut eingelebt
Die offizielle Er├â┬Âffnung der Anlage durch Minister Nils Schmid ist am 14. Mai

Vor sieben Tagen sind die Bonobos als erste Affenart in ihr k├â┬╝nftiges Zuhause in der neuen Anlage f├â┬╝r Afrikanische Menschenaffen eingezogen. Alle hatten den Eindruck, dass sie ihr Domizil auf Anhieb sehr gut annahmen. Dieser erste Eindruck hat nicht getrogen: Jetzt, eine Woche sp├â┬Ąter, wirken die Bonobos schon ├â┬╝beraus entspannt. In K├â┬╝rze k├â┬Ânnen somit auch die Gorillas umziehen. Sobald sich diese ebenfalls eingelebt haben, steht der offiziellen Er├â┬Âffnung des Hauses nichts mehr im Wege. Ein Termin daf├â┬╝r wurde nun festgelegt: Am Nachmittag des 14. Mai wird der Minister f├â┬╝r Wirtschaft und Finanzen und oberster Dienstherr der Wilhelma, Dr. Nils Schmid, die neue Anlage pers├â┬Ânlich und feierlich er├â┬Âffnen. Den Besuchern steht die Anlage dann ab 15. Mai offen.
Dass sich die Bonobos im neuen Heim wohlf├â┬╝hlen, steht inzwischen weder f├â┬╝r die Tierpfleger und Zoologen der Wilhelma au├â┬čer Frage, noch f├â┬╝r die junge Primatologin Nicky Staes von der Universit├â┬Ąt Antwerpen, Belgien. Sie kennt den Bonobo-Clan der Wilhelma, eine der gr├â┬Â├â┬čten Gruppen Europas, bereits von fr├â┬╝heren Besuchen und beobachtet die dreizehn Tiere im Zuge ihrer Promotion derzeit von morgens bis abends: ├ó┬Ç┬×Die Wilhelma-Truppe war schon immer eine der spielfreudigsten und fr├â┬Âhlichsten Gruppen in einem Zoo, die ich kenne ├ó┬Ç┬ô sicher auch wegen der guten Besch├â┬Ąftigungsprogramme der Tierpfleger. Und auch im neuen Haus waren sie nach nur vier Tagen schon ├â┬╝beraus entspannt├ó┬Ç┬ť, sagt Nicky Staes. Auff├â┬Ąllig ist zudem, dass es seltener zu lautstarken Streitigkeiten unter den Tieren kommt als im alten Haus. ├ó┬Ç┬×Wir denken, dass einerseits die noch nicht so vertraute Umgebung den Zusammenhalt st├â┬Ąrkt, sich andererseits aber auch das gr├â┬Â├â┬čere Angebot an Platz und Ausweichm├â┬Âglichkeiten schon positiv auswirkt├ó┬Ç┬ť, erkl├â┬Ąrt die Menschenaffen-Kuratorin Dr. Marianne Holtk├â┬Âtter. ├ó┬Ç┬×Denn die Bonobos k├â┬Ânnen sich in den drei Innengehegen besser verteilen und aus dem Weg gehen, wenn sie wollen, dabei kleine Untergruppen bilden, wie sie das auch in der Natur tun, und sich wieder alle zusammenschlie├â┬čen, wenn sie es m├â┬Âgen. Das wird in der Fachsprache auch ├ó┬Ç┬ÜFission-Fusion-Sozialsystem├ó┬Ç┬Ö genannt.├ó┬Ç┬ť Gerade solchen nat├â┬╝rlichen Sozialstrukturen und Bed├â┬╝rfnissen der beiden Menschenaffenarten noch besser Rechnung tragen zu k├â┬Ânnen, war auch eines der wesentlichen Anliegen der Wilhelma beim Neubau.
Nun gilt es als n├â┬Ąchstes, auch die Gorillas wohlbehalten in ihr k├â┬╝nftiges Zuhause zu bringen. Rund 15 Stunden dauerte der Umzug bei den Bonobos, ein 18-k├â┬Âpfiges Tierpflegerteam, ein sechsk├â┬Âpfiges Tierarztteam, zwei Kardiologen, zwei Reproduktionsexperten sowie weitere Helfer waren dabei. Sicher ist: Auch bei den acht gr├â┬Â├â┬čeren und schwereren Gorillas werden der Aufwand und das Aufgebot an Umzugshelfern und medizinischen Betreuern nicht kleiner sein. Doch wenn das Zusammenspiel aller Beteiligten wieder mit der gleichen Ruhe und Konzentration erfolgt, wie beim Umzug der Bonobos, d├â┬╝rfte auch bei den Gorillas nichts schief gehen.

Auch die Seniorin der Gruppe, die etwa 47-j├â┬Ąhrige Bonobofrau Kombote, hat den Umzug gut ├â┬╝berstanden und liegt hier ganz entspannt auf einer ├ó┬Ç┬×Holzbank├ó┬Ç┬ť. (Foto: M. Schneider)
(23.04.2013, 15:57)
Wilhelma:   Kurzvortrag aus der Reihe Wilde Wochenenden:
Eulen – Auf leisen Schwingen durch die Nacht

Nachts, wenn die meisten Menschen schlafen, schl├â┬Ągt die Stunde der Eulen. Im Schutz der Dunkelheit gehen sie auf Nahrungssuche und sind wahre Meister der n├â┬Ąchtlichen Jagd. Doch wie finden sie bei wenig Licht ihre Beute? Warum kann man sie beim Fliegen nicht h├â┬Âren? Und welche Arten leben bei uns? Diese und mehr Fragen werden am kommenden Sonntag, dem 21. April 2013, bei einem Dia-Kurzvortrag aus der Veranstaltungsreihe "Wilde Wochenenden" beantwortet. Der Vortrag des Biologen Michael Eick ├â┬╝ber Eulen und K├â┬Ąuze findet einmal um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervolieren statt. Michael Eick ist den interessanten V├â┬Âgeln der Nacht schon seit vielen Jahren auf der Spur und berichtet mit beeindruckenden Bilden von seinen Beobachtungen. Die Teilnahme am Vortrag ist im Wilhelma-Eintritt enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Foto: Michael Eick
Die beeindruckenden Augen eines Uhu.
(19.04.2013, 07:42)
Michael Mettler:   Ist schon lustig: In anderen Zoos ist man froh dar├â┬╝ber, wenn der Sichtbeton aus der Brutalismus-├â┬ära zwecks Naturillusion endlich verbr├â┬Ąmt wird, und im Stuttgarter Menschenaffenhaus feiert er fr├â┬Âhliche Wiederauferstehung...
(18.04.2013, 18:43)
Wilhelma:   Liboso und Baby im neuen Haus (Foto: M. Schneider)
(18.04.2013, 09:22)
Wilhelma:   Umzug auf Raten ins neue Menschenaffenhaus:
Die Bonobos sind in ihrem künftigen Zuhause wohlbehalten gelandet

Die ersten Pflanzen und Tiere sind ins neue Menschenaffenhaus eingezogen: Die Vorhut bildeten in den letzten beiden Wochen rund 70 tropische Pflanzenarten, gestern folgte als erste Affenart die Bonobos. Von zw├â┬Âlf zu transportierenden Tieren war man urspr├â┬╝nglich ausgegangen ├ó┬Ç┬ô doch am Umzugstag waren es dreizehn! Der Grund: Bonobofrau Liboso hatte der Wilhelma als kleine Oster├â┬╝berraschung ein Baby beschert ├ó┬Ç┬ô und damit f├â┬╝r eine weitere Verz├â┬Âgerung im Zeitplan gesorgt, damit sich Mutter und Kind gut zwei Wochen in gewohnter Umgebung und stressfrei miteinander vertraut machen konnten.
Von morgens um 5.30 Uhr bis abends um 19 Uhr dauerte der Umzug. Das klingt nach viel Zeit, doch tats├â┬Ąchlich klappte alles wie am Schn├â┬╝rchen und viel schneller als gedacht ├ó┬Ç┬ô durchschnittlich rund eine Stunde pro Tier wurde ben├â┬Âtigt. Zu verdanken war dies neben einer guten Organisation dem 18-k├â┬Âpfigen Tierpflegerteam, einem sechsk├â┬Âpfigen, durch externe Kr├â┬Ąfte verst├â┬Ąrktem Tierarztteam, zwei Kardiologen, zwei Reproduktionsexperten sowie weiteren Helfern unter Leitung der Wilhelma-Tier├â┬Ąrzte Tobias Knauf-Witzens und Annika Krengel. In einem zunehmend routinierten Zusammenspiel legten die professionellen Umzugshelfer die Tiere in Narkose ├ó┬Ç┬ô denn ohne die sind die kr├â┬Ąftigen Bonobos nicht zum Umzug zu bewegen ├ó┬Ç┬ô, untersuchten jedes Tier, verstauten es in Transportkisten, fuhren es zur neuen Anlage, luden es wieder aus, brachten es zum Ultraschall und dann in sein mit Namensschild versehenes Aufwachgehege. Dort konnten sich die Tiere unter den wachsamen Augen der Pfleger in Ruhe ausschlafen, dann langsam mit der Umgebung vertraut machen und ihre Artgenossen in den Nachbark├â┬Ąfigen begr├â┬╝├â┬čen. Bald wurden die ersten Verbindungsschieber ge├â┬Âffnet, um gegenseitige Besuche zu erm├â┬Âglichen. Intensiv betreut von ihren vertrauten Pflegern nahmen auch die Tiere den Umzug ruhig und gelassen hin ├ó┬Ç┬ô dabei w├â┬Ąren sie durchaus in der Lage, ihrem Unmut lautstark Luft zu machen. ├ó┬Ç┬×Wir sind sehr froh, dass unsere Bonobos die ganze Aktion so gut verkraftet haben und vor allem, dass sie alle wohlbehalten in ihrem neuen Heim angekommen sind├ó┬Ç┬ť, so Dr. Marianne Holtk├â┬Âtter, Wilhelma-Kuratorin f├â┬╝r Menschenaffen. ├ó┬Ç┬×Es h├â┬Ątte wirklich nicht besser laufen k├â┬Ânnen.├ó┬Ç┬ť Zudem bot der Umzug die wohl einmalige Gelegenheit, alle Tiere auf Herz und Nieren zu untersuchen ├ó┬Ç┬ô und gleichzeitig ein paar n├â┬Âtige zahn├â┬Ąrztliche Eingriffe vorzunehmen. Nicht zuletzt konnte das Geschlecht von Libosos Baby auf diese Weise schneller bestimmt werden: ein Junge! Jetzt wird ein Name f├â┬╝r ihn gesucht.
Und da alle, samt Mutter und Kind, den Umzug gut ├â┬╝berstanden hatten, stand auch dem Plan nichts im Wege, die Bonobos gleich am n├â┬Ąchsten Tag die gro├â┬čen Innengehege erkunden zu lassen. Schon fr├â┬╝h morgens sa├â┬čen sie an den Durchg├â┬Ąngen und lugten neugierig in die unbekannten R├â┬Ąume, um neun Uhr gingen erstmals die Schieber auf. Nur wenige Tiere z├â┬Âgerten kurz, dann nahmen alle das neue Zuhause in Beschlag, durchstreiften und durchturnten es auf allen Ebenen, schrien dabei Bonobo-typisch vor Aufregung, untersuchten den neuen Naturboden aus Pinienrinde und taten bald alles, was einen Bonobo-Tag so ausmacht: das ausgelegte Futter verspeisen, sich gegenseitig das Fell pflegen, Nester aus Holzwolle bauen, ausruhen. Alle sind zuversichtlich, dass sich die Tiere bald eingelebt haben werden. Bis die Bonobos in ihre Au├â┬čenanlagen k├â┬Ânnen, wird es allerdings noch eine Weile dauern. Denn die neu gepflanzte Vegetation braucht mindestens vier bis sechs Wochen, um richtig anzuwachsen und gr├â┬╝n zu werden. Als n├â┬Ąchstes werden nun die Gorillas umziehen ├ó┬Ç┬ô wobei hoffentlich alles ebenso glatt ├â┬╝ber die B├â┬╝hne gehen wird wie bei den Bonobos. Auch dar├â┬╝ber wird die Wilhelma zeitnah berichten ├ó┬Ç┬ô und sp├â┬Ątestens dann ├â┬╝berdies einen definitiven Er├â┬Âffnungstermin f├â┬╝r das neue Menschenaffenhaus nennen k├â┬Ânnen.

Foto (M. Schneider): Die Bonobos nehmen am Tag nach dem Umzug ihr neues Heim in Besitz.
(18.04.2013, 09:20)
Wilhelma:   Spannende Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelma-Schule

Tierisch schlau – verblüffende Geistesleistungen im Tierreich
Am Sonntag, dem 14. April 2012, k├â┬Ânnen die Besucher im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere wieder Erstaunliches und Wissenswertes ├â┬╝ber die Denk- und Geistesleistungen von Tieren lernen ├ó┬Ç┬ô ob von Affen, Kr├â┬Ąhen, Kraken oder sogar von Bienen. In einem kurzweiligen Vortrag pr├â┬Ąsentiert die Diplombiologin Sabine Ratzel gro├â┬čen wie kleinen Wilhelma-Besuchern echte ├ó┬Ç┬×Schlaumeier├ó┬Ç┬ť unter den Tieren und erz├â┬Ąhlt unter anderem von t├â┬╝ftelnden Kraken, von Schweinen, die sich im Spiegel erkennen, und von Menschenaffen, welche die Geb├â┬Ąrdensprache beherrschen. Der Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť findet um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist im Wilhelma-Eintritt enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Foto: Wilhelma / L. Siermann
Auch Kraken sind zu manchen verbl├â┬╝ffenden Leistungen f├â┬Ąhig ├ó┬Ç┬ô zum Beispiel schrauben sie mit viel Geschick einen Dosendeckel auf, um an die Leckerei in der Dose zu gelangen.
(10.04.2013, 14:17)
Wilhelma:   Die umgebaute Anlage ist wieder ├ó┬Ç┬×in Betrieb├ó┬Ç┬ť:
Das Comeback der Erdm├â┬Ąnnchen

Ende November 2012 begann der Umbau der Erdm├â┬Ąnnchenanlage, Anfang April 2013 war sie bezugsfertig. Vier der s├â┬╝dafrikanischen Schleichkatzen sind jetzt in die runderneuerte Anlage eingezogen: zwei in Stuttgart geborene M├â┬Ąnnchen sowie zwei Weibchen aus Warschau. Sich kennen lernen, um die Rangfolge streiten und flirten durfte das Quartett aber schon im Winterquartier hinter den Kulissen. Somit konnten sie sich beim Einzug ganz auf die Eroberung ihres neuen Reviers nach Erdm├â┬Ąnnchen-Art konzentrieren: alles erkunden und ausgiebig markieren, Probegrabungen durchf├â┬╝hren, Verstecke suchen ├ó┬Ç┬ô und vor allem, sich immer wieder aufw├â┬Ąrmen oder im Innengehege von den vielen neuen Eindr├â┬╝cken erholen. Dann sind die Tiere trotz ihrer R├â┬╝ckkehr auf die Anlage f├â┬╝r Besucher zeitweilig nicht zu sehen. Das gilt auch f├â┬╝r einen der Tage zwischen 18. und 23.4.: Dann ist der Weg bei den Erdm├â┬Ąnnchen wegen Asphaltarbeiten voraussichtlich gesperrt. (Zeitnahe Hinweise dazu gibt├ó┬Ç┬Ös auf www.wilhelma.de).
Brrr, ist das kalt da drau├â┬čen ├ó┬Ç┬ô fanden die Erdm├â┬Ąnnchen, als sie ihre runderneuerte Au├â┬čenanlage erstmals betraten. Und schwupp, waren sie wieder durch eine der drei Verbindungsr├â┬Âhren in den beheizten Innenr├â┬Ąumen verschwunden. Kein Wunder, denn so ein winterlicher Fr├â┬╝hling, wie ihn Mitteleuropa derzeit erlebt, ist nicht gerade nach dem Geschmack der Sonnenanbeter aus S├â┬╝dafrika. Doch lange hielt es die neugierigen Tiere nicht in ihrem Unterschlupf. Und schon bald fanden sie, was ihnen am meisten behagt: eine kuschelige Kuhle direkt unter einem t├â┬╝chtig einheizenden W├â┬Ąrmestrahler. Gleich unter vier solcher k├â┬╝nstlicher W├â┬╝stensonnen sowie auf einer ├ó┬Ç┬×Heizplatte├ó┬Ç┬ť k├â┬Ânnen es sich die Bewohner der neuen Anlage gem├â┬╝tlich machen. Angebracht wurden diese in halboffenen H├â┬Âhlen, unter Felsvorspr├â┬╝ngen und ├â┬╝ber offenen Liegefl├â┬Ąchen, so dass die Tiere auch bei Regen im Trockenen sitzen k├â┬Ânnen, ohne dass ihnen die Sicht nach oben ganz versperrt ist. Denn Erdm├â┬Ąnnchen sind von Natur aus immer auf der Hut, wobei die Gefahr in ihrer W├â┬╝stenheimat meist von oben droht, durch Greifv├â┬Âgel. Auch erh├â┬Âhte Aussichtsplattformen geh├â┬Âren deshalb unbedingt in jedes artgem├â┬Ą├â┬če Erdm├â┬Ąnnchenheim. In der runderneuerten Anlage, deren Umbaukosten von rund 250.000 Euro der Wilhelma-F├â┬Ârderverein ├â┬╝bernahm, bieten sich Felsen, Baumst├â┬Ąmme und eine gro├â┬če Eichenwurzel als Wacht├â┬╝rme an. Von diesen aus h├â┬Ąlt immer mindestens ein Tier Ausschau nach Feinden, und das oft in der bei Besuchern beliebtesten Pose: M├â┬Ąnnchen machend. Den Hintergrund der Anlage, die beim Umbau zudem um 40 Prozent auf 120 Quadratmeter gewachsen ist, bilden nun r├â┬Âtliche Kunstfelsen im gleichen Look wie in der Zebra- und der Elefantenanlage nebenan sowie im neuen Gorilla-Au├â┬čengehege. Ein weiteres Highlight im Erdm├â┬Ąnnchen-Reich: der etwa 12 Quadratmeter gro├â┬če und eigens mit einer dickeren Schicht Substrat aufgef├â┬╝llte Buddelplatz: Hier k├â┬Ânnen die Tiere selbst Architekt spielen und nach Herzenslust eigene Bauten anlegen. Und falls sie damit nicht zu sehr besch├â┬Ąftigt sind, d├â┬╝rfen sie nat├â┬╝rlich auch f├â┬╝r Nachwuchs sorgen. Daf├â┬╝r ist in einem Erdm├â┬Ąnnchenclan stets nur ein dominantes Paar zust├â┬Ąndig, die anderen spielen Babysitter, was in der Natur die ├â┬ťberlebenschancen der Kleinen erh├â┬Âht. Zudem verhindern chemische Botenstoffe des z├â┬╝chtenden Paares, dass die im Clan lebenden Nachkommen geschlechtsreif werden. Wer in der neu formierten Gruppe dieses Elternpaar stellen wird, d├â┬╝rfte sich bald zeigen. Und vielleicht gibt es ja schon im Sommer den ersten Zuwachs im neuen Heim ...

Foto: Wilhelma
Vom Sandboden, ├â┬╝ber Totholz bis zu Kunstfelsen im Hintergrund pr├â┬Ąsentiert sich die Anlage jetzt noch w├â┬╝stenartiger.
(10.04.2013, 08:46)
Wilhelma:   Thementag ├ó┬Ç┬×Insekten und Co.├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule:
Begegnungen mit K├â┬Ąfern, Spinnen und anderen Gliederf├â┬╝├â┬čern

Am Sonntag, dem 7. April 2013, widmet die Wilhelmaschule einen Thementag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť den Insekten und anderen Gliederf├â┬╝├â┬čern. Dabei erfahren die Besucher unter anderem, dass nicht alles, was auf mehr als vier Beinen umher krabbelt, automatisch ein Insekt ist. Zwar sind sage und schreibe 80 Prozent aller beschriebenen Tierarten Insekten bzw. Kerbtiere. Auch stellen diese innerhalb des Stammes der Gliederf├â┬╝├â┬čer die gr├â┬Â├â┬čte und artenreichste Klasse dar. Aber zu den Gliederf├â┬╝├â┬čern geh├â┬Âren auch die achtbeinigen Spinnentiere sowie Tausendf├â┬╝├â┬čer und Krebstiere. Von 11 Uhr bis 16 Uhr bringen die Biologen der Wilhelmaschule gro├â┬čen und kleinen Besuchern diese riesige, vielf├â┬Ąltige Welt der Gliederf├â┬╝├â┬čer nahe ├ó┬Ç┬ô hautnahe Begegnungen mit Wandelnden Bl├â┬Ąttern, dicken K├â┬Ąfern, fauchenden Schaben und sanften Vogelspinnen inklusive. Au├â┬čerdem werden am Thementag einige von Insekten gefertigte ├ó┬Ç┬×Kunstwerke├ó┬Ç┬ť zu sehen sein ├ó┬Ç┬ô und zwar in Form der Nester etwa von Hornissen und Wespen. Ort des Geschehens ist die Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Der Besuch des Thementags ist wie immer im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch willkommen.

Foto (Wilhelma): Schmetterlinge, wie dieser Scharlachrote Schwalbenschwanz, geh├â┬Âren zu den Insekten, die schon ihrer Sch├â┬Ânheit wegen beliebt sind. Aber auch andere Insekten und Gliederf├â┬╝├â┬čer sind keineswegs eklig, sondern ├â┬╝beraus faszinierend ├ó┬Ç┬ô wie die Besucher des Thementags ├â┬╝ber Insekten selbst erleben k├â┬Ânnen.
(05.04.2013, 09:15)
Wilhelma:   Osterstimmung in der Wilhelma:
Eier ohne Ende und freier Eintritt f├â┬╝r ├ó┬Ç┬×Oster├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Hase├ó┬Ç┬ť

Eier und Ostern: Das geh├â┬Ârt einfach zusammen wie ├ó┬Ç┬ô Oster und Hase. Deshalb dreht sich in der Wilhelmaschule am Osterwochenende alles ums Ei. Wer schon immer wissen wollte, was ein Strau├â┬čenei wiegt oder wie ein Schlangenei aussieht: Hier wird er es endlich erfahren. ├ó┬Ç┬×Eiei machen├ó┬Ç┬ť k├â┬Ânnen Kinder w├â┬Ąhrend der Ostertage zudem bei ├ó┬Ç┬×Osterk├â┬╝ken├ó┬Ç┬ť im Jungtierauf-zuchthaus und nat├â┬╝rlich bei Schafen und Ziegen im Streichelzoo. Nur der Osterhase wird vermutlich zu besch├â┬Ąftigt sein, um pers├â┬Ânlich vorbeizuschauen. Also l├â┬Ądt die Wilhelma eben alle seine menschlichen Namensvettern ein: Wer mit Nachnamen ├ó┬Ç┬×Oster├ó┬Ç┬ť oder ├ó┬Ç┬×Hase├ó┬Ç┬ť hei├â┬čt, der genie├â┬čt an Ostersonn- und Ostermontag gegen Vorlage seines Ausweises freien Eintritt.
Das Osterprogramm beginnt bereits am Karfreitag mit den Thementagen ├ó┬Ç┬×Rund ums Ei├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Dort k├â┬Ânnen die Besucher bis einschlie├â┬člich Ostermontag jeweils von 11 bis 17 Uhr Spannendes, Wissenswertes und Kurioses ├â┬╝ber die vielf├â┬Ąltige Welt der Eier erfahren. Denn nicht nur sprichw├â┬Ârtlich gleicht kein Ei dem anderen: Jede Vogelart setzt bei seinen Gelegen auf ein eigenes Design und auch die Eier von Reptilien, Fischen, Insekten gibt es in allen Farben und Formen. Au├â┬čerdem k├â┬Ânnen Kinder und Eltern unter fachlicher Anleitung Osterschmuck basteln und an einer Osterlotterie zugunsten der bedrohten Gorillas teilnehmen. Im Jungtieraufzuchthaus haben Kinder am Ostersonn- und -montag jeweils von 11 bis 12 Uhr, 13 bis 14 Uhr sowie 15 bis 16 Uhr die Gelegenheit K├â┬╝ken zu kraulen. Auch die Skudden, Kamerunschafe und Zwergziegen im Streichelzoo des Schaubauernhofs nehmen gerne Streicheleinheiten entgegen ├ó┬Ç┬ô am liebsten in Kombination mit Snacks aus dem Futterautomaten. Die ersten Zicklein des Jahres wurden hier bereits geboren; und auch bei den Wildschweinen gegen├â┬╝ber tollen Frischlinge umher. Bei diesen sollte man wegen der bissigen Eltern Streichelversuche durch den Zaun jedoch tunlichst unterlassen! Zwar keine Osterhasen, daf├â┬╝r aber echte Kaninchen mit ihrem niedlichen Nachwuchs gibt es zudem im Kleins├â┬Ąugerhaus zu bestaunen.
W├â┬╝rden im Park obendrein schon Magnolien, Tulpen und Narzissen bl├â┬╝hen ├ó┬Ç┬ô die Osterstimmung w├â┬Ąre perfekt. Doch der lange, kalte Winter hat einen Strich durch diese Rechnung gemacht. Immerhin halten rund 60.000 bunte Stiefm├â┬╝tterchen im Park die Stellung, die ├â┬╝brigen Fr├â┬╝hbl├â┬╝her stehen in den Startl├â┬Âchern und lauern auf w├â┬Ąrmende Sonnenstrahlen. Eine farbenfrohe Entsch├â┬Ądigung gibt es zudem in den Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąusern: Hier stehen die Kamelien in voller Bl├â┬╝te und auch die Zitrus-Ausstellung im Wintergarten wird noch ├â┬╝ber die Feiertage mit frischen Farben und D├â┬╝ften aufwarten. Zudem kann man wieder rund um den Seerosenteich flanieren: Die Sanierung wurde rechtzeitig vor Ostern abgeschlossen.
├â┬ťbrigens: Der ├â┬Âsterliche Thementag ├ó┬Ç┬×Rund ums Ei├ó┬Ç┬ť bildet den Auftakt f├â┬╝r neue Folgen aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť, welche die Wilhelmaschule 2012 ins Leben gerufen hat. Im Angebot sind auch 2013 wieder spannende Thementage, Kurzvortr├â┬Ąge und Workshops zu Tier-, Pflanzen und Naturschutz-themen, die wieder vor allem sonntags, teilweise aber auch samstags stattfinden. Die Teilnahme ist im Eintritt inklusive; alle Termine gibt├ó┬Ç┬Ös auf www.wilhelma.de in der Rubrik ├ó┬Ç┬×Wilhelmaschule├ó┬Ç┬ť. Und zuletzt ein wichtiger Hinweis f├â┬╝r alle, die mit dem PKW zur Wilhelma anreisen: Das Wilhelma-Parkhaus ist ge├â┬Âffnet, das Parkhaus Mahle derzeit aber wegen Sanierung geschlossen. Weitere Informationen zur Anfahrt mit ├â┬Âffentlichen Verkehrsmitteln oder PKW finden sich auf www.wilhelma.de unter ├ó┬Ç┬×Besuch├ó┬Ç┬ť.

Foto: Wilhelma
Alles rund ums Ei├ó┬Ç┬ť: Passend zu Ostern bietet die Wilhelmaschule spannende Einblicke in die vielf├â┬Ąltige Welt der Eier.
(27.03.2013, 08:23)
Wilhelma:   Wellness f├â┬╝r Kurzohrr├â┬╝sselspringer:
Komm auf die Schaukel, Luise!

Sie sind winzig, haben kreisrunde Knopfaugen, eine kleine bewegliche R├â┬╝sselnase und einen sehr langen Namen: Kurzohrr├â┬╝sselspringer. In der Wilhelma lebt je ein Paar von ihnen im Kleins├â┬Ąugerhaus sowie in einem Terrarium im Giraffenhaus. Dort haben die Tierpfleger ins Heim der W├â┬╝stenbewohner ein neues M├â┬Âbelst├â┬╝ck und Spielger├â┬Ąt eingebaut: eine ├ó┬Ç┬×Schaukel├ó┬Ç┬ť.
Bislang hatten die Kurzohr-R├â┬╝sselspringer der Wilhelma keine Namen. Doch seit das im Giraffenhaus lebende P├â┬Ąrchen sich in ihrem eigens f├â┬╝r sie aufgeh├â┬Ąngten Holzkistchen gerne mal ein wenig ├ó┬Ç┬×verschaukeln├ó┬Ç┬ť l├â┬Ąsst, hei├â┬čt das Weibchen passend zum altbekannten Schlager nun ├ó┬Ç┬×Luise├ó┬Ç┬ť, das M├â┬Ąnnchen ├ó┬Ç┬×Luis├ó┬Ç┬ť. Folgerichtiger w├â┬Ąre f├â┬╝r Luis allerdings der Name ├ó┬Ç┬×Hans├ó┬Ç┬ť gewesen ├ó┬Ç┬ô nach Hans Albers, der das im Dreivierteltakt und in eindeutiger Verf├â┬╝hrungsabsicht vorgetragene Lied ├ó┬Ç┬×Komm auf die Schaukel Luise├ó┬Ç┬ť ab 1931 bekannt gemacht hatte. Um Luise oder Luis ├ó┬Ç┬ô im wirklich-wahren R├â┬╝sselspringerleben schaukeln die beiden selten gemeinsam ├ó┬Ç┬ô in ihrer ├ó┬Ç┬×Hollywoodschaukel├ó┬Ç┬ť zu sehen, braucht man etwas Gl├â┬╝ck. Denn die Tiere machen es sich darin vor allem morgens und gegen Abend gem├â┬╝tlich, wenn es im Haus ruhiger ist. Trubel m├â┬Âgen die Winzlinge mit den r├â┬Âhrenf├â┬Ârmigen N├â┬Ąschen und den k├â┬Ąnguruartig verl├â┬Ąngerten Hinterbeinen n├â┬Ąmlich nicht besonders.
Zwar erinnert das Aussehen der R├â┬╝sselspringer an M├â┬Ąuse, mit Nagetieren haben sie aber nichts zu tun. Sie sind in mehreren Arten in ganz Afrika zu Hause und bilden eine eigene S├â┬Ąugetier-Ordnung. Ihr gr├â┬Â├â┬čter Vertreter ist das von Kopf bis Hinderteil 30 Zentimeter lange R├â┬╝sselh├â┬╝ndchen, das in den Urw├â┬Ąldern des ├â┬Âstlichen Afrika lebt. Die Kurzohrr├â┬╝sselspringer dagegen sind die kleinsten ihrer Ordnung. Sie werden nur 22 bis 24 Zentimeter lang ├ó┬Ç┬ô gut die H├â┬Ąlfte davon entf├â┬Ąllt auf den Schwanz ├ó┬Ç┬ô und 30 bis 50 Gramm leicht. Ihre Heimat sind die W├â┬╝sten und Halbw├â┬╝sten des s├â┬╝dwestlichen Afrika. Hier leben die wuseligen Tiere einzeln oder paarweise in bis zu einen Quadratkilometer gro├â┬čen Streifgebieten, wo sie h├â┬Ąufig auf immer gleichen Pfaden umherflitzen ├ó┬Ç┬ô und auf diesen kleinen ├ó┬Ç┬×Schnellstra├â┬čen├ó┬Ç┬ť bis zu 20 Stundenkilometer erreichen. Auf ihrer Speisekarte stehen in der Natur vor allem Insekten, Wurzeln und Pflanzensamen, in der Wilhelma gibt es vorwiegend Salat, Gem├â┬╝se, K├â┬Ârner und Obst, aber auch mal Hackfleisch, Mehlw├â┬╝rmer, Heuschrecken und Krebse. Und w├â┬Ąhrend die R├â┬╝sselspringer in der Wildnis selbst auf dem Speiseplan von Greifv├â┬Âgeln, Schlangen und Kleinraubtieren stehen und dort daher selten ├â┬Ąlter als ein bis zwei Jahre werden, k├â┬Ânnen sie im sicheren Zoo bis zu sieben Jahre lang leben. In der Natur dienen ihnen unterirdische Bauten als Unterschlupf, in den w├â┬╝stenartig eingerichteten Wilhelma-Gehegen bieten kleine Felsspalten R├â┬╝ckzugs- und Versteckm├â┬Âglichkeiten. Luis und Luise haben nun ├â┬╝berdies eine Schaukel ├ó┬Ç┬ô etwas, das sie in der W├â┬╝ste sicher nicht finden w├â┬╝rden. Doch zu gefallen scheint es ihnen darin. Wer wei├â┬č, vielleicht regt die Schaukel ja, ganz im Sinne von Hans Albers, auch ihr Liebesleben ein wenig an. Und sie f├â┬╝gen den 150 Nachzuchten, die es seit 1989 in der Wilhelma bereits gab, im n├â┬Ąchsten Sommer noch zwei Winzlinge hinzu. Denn typisch f├â┬╝r die Art sind vor allem Zwillingsw├â┬╝rfe.

Foto: Wilhelma
(25.03.2013, 09:22)
Wilhelma:   Nachtrag zur Meldung vom 13.3. bez├â┬╝glich der W├â┬╝sten-Kr├â┬Âtenechsen. Passend dazu w├â┬Ąre dieses Bild gewesen.
(25.03.2013, 09:16)
Joshua F├â┬Ârg:   Man m├â┬Âchte wohl am BONOBO-TV festhalten. Am Dach des Hauses wurde extra eine Satellitensch├â┬╝ssel angebracht ...
(23.03.2013, 12:13)
Sascha M├â┬Âller:   ├â┬╝berschnitten:-)
(13.03.2013, 17:39)
Sascha M├â┬Âller:   @ Sacha: Das Foto d├â┬╝rfte aus dem Wuppertaler zoo stammen.
(13.03.2013, 17:38)
Holger Wientjes:   Das Bild ist aus Wuppertal.
(13.03.2013, 17:38)
Sacha:   Wobei mich noch interessieren w├â┬╝rde, woher das Bild stammt. Scheint mir n├â┬Ąmlich nicht ein Wilhelma-Gehege zu sein (und wenn es dort ├â┬╝berhaupt je die Kombi K├â┬Ânigspinguin/Eselspinguin - oder muss ich sagen "W├â┬╝sten-Kr├â┬Âtenechse und Malachit-Zaunleguan"?:) - gab, muss das schon Ewigkeiten her sein.
(13.03.2013, 17:09)
Regina Nieke:   @ Ottmar M├â┬╝ller und Patrick Kalscheuer:
Ihr habt nicht richtig gelesen: Das IST die "gute Tarnung" der Echsen :-)
(13.03.2013, 14:34)
Ottmar M├â┬╝ller:   Das sind aber komische Reptilien, mit Schnabel und Federn. Aber f├â┬╝r das riesige Terrarium hat man bestimmt ganz sch├â┬Ân was springen lassen :D
(13.03.2013, 14:07)
Patrick Kalscheuer:   Wow, wieder was gelernt - mir war gar nicht klar, das Kr├â┬Âtenechsen so lange Schn├â┬Ąbel haben :-)
(13.03.2013, 14:04)
Wilhelma:   W├â┬╝sten-Kr├â┬Âtenechsen im Terrarium:
Kleine, stachelige ├ó┬Ç┬×Monster├ó┬Ç┬ť

Lange galten die auf Ameisen-Nahrung spezialisierten W├â┬╝sten-Kr├â┬Âtenechsen als ├â┬Ąu├â┬čerst schwierige Pfleglinge und wurden folglich nur sehr selten in Terrarien gehalten. Einfach ist ihre Haltung immer noch nicht, aber heutzutage ist das Futterproblem l├â┬Âsbar, und die Tiere lassen sich auch z├â┬╝chten. Seit Kurzem sind nun im Terrarium der Wilhelma zwei Paare dieser bizarren Reptilien zu sehen.

Kr├â┬Âtenechsen sind rundliche, stark abgeplattete Vertreter aus der Familie der Leguane. Charakteristisch f├â┬╝r die Bewohner steiniger Halbw├â┬╝sten: die gro├â┬čen Stachelschuppen am Hinterkopf und der kurze Schwanz. Die Stachelschuppen reichen bei den bis 13 Zentimeter langen Tieren als Schutz aber nicht aus ├ó┬Ç┬ô bei Gefahr dr├â┬╝cken sich die tarnfarbenen Echsen daher platt an den Boden. Gen├â┬╝gt das immer noch nicht, so k├â┬Ânnen sie aus den Augenwinkeln Blutfl├â┬╝ssigkeit verspritzen: ein f├â┬╝r die meisten Gegner durchaus abschreckendes Verhalten, das man im Terrarium allerdings nicht zu Gesicht bekommt.
W├â┬╝sten-Kr├â┬Âtenechsen (ihr wissenschaftlicher Name lautet Phrynosoma platyrhinos) stammen urspr├â┬╝nglich aus dem Westen und S├â┬╝dwesten der USA sowie aus Mexiko. Die kleinen ├ó┬Ç┬×Monster├ó┬Ç┬ť in der Wilhelma kennen die amerikanischen Halbw├â┬╝sten allerdings bestenfalls vom H├â┬Ârensagen ├ó┬Ç┬ô sie sind in Baden-W├â┬╝rttemberg geschl├â┬╝pfte Nachzuchten. Damit sie sich auch in Menschenobhut rundum wohl f├â┬╝hlen, brauchen die Sonnenanbeter richtig viel Licht. Und auch das ├ó┬Ç┬×Catering├ó┬Ç┬ť muss stimmen: Kr├â┬Âtenechsen haben sich auf den Verzehr von Ameisen spezialisiert. In der Natur hat das Vorteile: Ameisen sind hier als Futtertiere reichlich vorhanden und werden den kleinen Echsen von anderen R├â┬Ąubern kaum streitig gemacht. Auch im Terrarium m├â┬╝ssen folglich Ameisen auf dem Speiseplan stehen. Falls diese nicht in ausreichender Menge verf├â┬╝gbar sind, st├â┬Ąubt man ersatzweise andere kleine Futterinsekten mit einem Pulver aus Ameisens├â┬Ąure und entsprechenden Spurenelementen ein.
Noch sind die W├â┬╝sten-Kr├â┬Âtenechsen der Wilhelma nicht ausgewachsen. Doch wenn alles gut geht, legen sie im n├â┬Ąchsten Jahr Eier, aus denen hoffentlich die n├â┬Ąchste Generation kleiner stacheliger Monster schl├â┬╝pfen wird ...

Foto: Ob auf Felsen, Sandboden oder Totholz: Die bizarr anmutenden W├â┬╝sten-Kr├â┬Âtenechsen sind in ihrem Lebensraum gut getarnt ├ó┬Ç┬ô und auch im Wilhelma-Terrarium. (Quelle: Wilhelma)
(13.03.2013, 13:00)
Wilhelma:   Die Gestaltung des Au├â┬čengeheges geht weiter:
Knorrige Eichen zum Klettern für die Gorillas

Die Ende Januar im Forstrevier Sauhag bei Unterensingen geschlagenen Eichenst├â┬Ąmme, die schon damals f├â┬╝r das neue Gorilla-Au├â┬čengehege ausgew├â┬Ąhlt wurden, sind heute mit einem Schwerlastkran an ihren neuen Stammplatz in der entstehenden Anlage f├â┬╝r afrikanische Menschenaffen ├ó┬Ç┬×eingeflogen├ó┬Ç┬ť worden: drei bis zu 15 Meter lange knorrige St├â┬Ąmme mitsamt einigen Astst├â┬╝mpfen und Zweigen, jeweils knapp zwei, drei und vier Tonnen schwer.
Die Platzierung der St├â┬Ąmme war Ma├â┬čarbeit im Zusammenspiel zwischen Kranf├â┬╝hrern, Helfern der Spezialfirma und Mitarbeitern der Wilhelma: Einer der Eichenkolosse liegt jetzt quer ├â┬╝ber dem Bachlauf wie eine Br├â┬╝cke, der zweite wurde aufrecht in einen zwei Meter tiefen Betonschacht versenkt, darin verkeilt und mit mineralischem Beton eingegossen, und ein dritter Stamm zwischen diesen beiden platziert. Die St├â┬Ąmme und ihre Lage m├â┬╝ssen hohen statischen Anforderungen gen├â┬╝gen, schlie├â┬člich sollen sie sp├â┬Ąter nicht nur als Zierde dienen. Vielmehr sollen die bis zu 270 Kilo schweren Gorillas sie aktiv nutzen k├â┬Ânnen, darauf klettern, balancieren oder einfach sitzen. Die Eichenst├â┬Ąmme kommen also dem Bewegungs- und Besch├â┬Ąftigungsbed├â┬╝rfnis der Tiere entgegen und runden das k├â┬╝nftige Freiluftangebot aus Gras, Kr├â┬Ąutern, B├â┬╝schen, schattigen B├â┬Ąumen, Bachl├â┬Ąufen und Planschbecken ab. Obwohl bei den Gorillas, im Gegensatz zu den Bonobos im Nachbargehege, fast nur die Jungtiere echte Klettermaxen sind, so nutzen doch auch erwachsene Tiere erh├â┬Âhte Sitzpl├â┬Ątze gerne als Aussichtsplattformen. Und f├â┬╝r diese Aufgabe kamen letztlich nur Eichen in Frage, da ihr Holz am stabilsten ist. Nicht als Klettergelegenheit zur Verf├â┬╝gung stehen dagegen die bereits in der Anlage wachsenden lebenden Eichen. Damit diese auch weiterhin ├â┬╝berleben, werden sie durch Elektroz├â┬Ąune gesch├â┬╝tzt ├ó┬Ç┬ô sonst w├â┬╝rden bald ihre Rinden und damit wichtige Versorgungsadern leiden. In Besitz nehmen k├â┬Ânnen die Tiere ihre neuen Kletterb├â┬Ąume wohl fr├â┬╝hestens im April, der genaue Zeitpunkt der Er├â┬Âffnung ist noch offen, derzeit wird ein Termin noch vor Pfingsten angestrebt.

Foto: Wilhelma
(01.03.2013, 11:57)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den afrikanischen Hoheiten:
Das Giraffenm├â┬Ądchen Anna ist da

Nach dreij├â┬Ąhriger Babypause kam bei den Netzgiraffen am fr├â┬╝hen Morgen des 17. Februar wieder ein Jungtier zur Welt ├ó┬Ç┬ô ein M├â┬Ądchen, das die Pfleger ├ó┬Ç┬×Anna├ó┬Ç┬ť tauften. Seine Mutter ist die elfj├â┬Ąhrige Kitale, sein Vater der 13-j├â┬Ąhrige Wilhelma-Zuchtbulle Hanck.
Morgens kurz nach 6.45 Uhr waren erstmals ihre Vorderf├â┬╝├â┬če und die Nase zu sehen ├ó┬Ç┬ô und schon rund eine halbe Stunde sp├â┬Ąter, um 7.20 Uhr, war Anna auf der Welt. Im halbst├â┬╝ndigen Takt machte sie von nun an Fortschritte: Um 8.00 Uhr stand sie erstmals auf allen Vieren, um 8.35 Uhr trank sie die ersten Schlucke aus Mamas Milchquelle, um 9.00 Uhr stakste Klein Anna bereits munter umher. Um 9.40 Uhr schlie├â┬člich ├ó┬Ç┬ô so verr├â┬Ąt der Geburtsbericht der Tierpfleger weiter ├ó┬Ç┬ô wird der kleine Neuank├â┬Âmmling von der ├â┬╝brigen Herde begutachtet und ├ó┬Ç┬×begr├â┬╝├â┬čt├ó┬Ç┬ť. Der Rest der ersten Lebenswoche verlief dann ruhig, unspektakul├â┬Ąr ├ó┬Ç┬ô und unter Ausschluss der ├â┬ľffentlichkeit: Damit Kitale und ihr Nachwuchs ungest├â┬Ârt ihre Mutter-Kind-Bindung festigen k├â┬Ânnen, blieb das Giraffenhaus einige Tage geschlossen. Doch inzwischen ist die h├â┬╝bsche Anna auch f├â┬╝r die Besucher zu sehen.
In seiner ersten Lebenswoche hat sich das Giraffenm├â┬Ądchen pr├â┬Ąchtig entwickelt. Nicht nur ihrem Namen, der ├ó┬Ç┬×anmutig├ó┬Ç┬ť bedeutet, macht Anna alle Ehre. Sondern sie ist auch ├â┬Ąu├â┬čerst aufgeweckt, neugierig und wenig sch├â┬╝chtern: Aus einer f├â┬╝r ihr zartes Alter beachtlichen H├â┬Âhe von 1,70 Metern blickt sie in die Welt und findet sie offenbar ziemlich spannend ├ó┬Ç┬ô selbst dem fremden Fotografen n├â┬Ąherte sie sich unerschrocken und versuchte, die Kamera abzuschlecken. Die n├â┬Âtige Selbstsicherheit vermittelt ihr in allen Lebenslagen nat├â┬╝rlich Mama Kitale, die wie alle Giraffenm├â┬╝tter gewissenhaft ├â┬╝ber ihren Nachwuchs wacht. Kommt man ihrer Kleinen zu nahe, schnaubt sie warnend. Hilft das nichts, schreitet sie entschlossen auf den St├â┬Ârenfried zu ├ó┬Ç┬ô und bei fast viereinhalb Metern Gesamth├â┬Âhe kann man durchaus von einer beeindruckenden Drohkulisse sprechen. In der Wildbahn ist dieser ausgepr├â┬Ągte Besch├â┬╝tzerinstinkt dringend n├â┬Âtig. Sobald die K├â┬Ąlber aus zwei Metern H├â┬Âhe ins Leben geplumpst sind ├ó┬Ç┬ô denn ihre M├â┬╝tter geb├â┬Ąren stehend ├ó┬Ç┬ô droht h├â┬Âchste Gefahr. Den Sturzflug und die Landung selbst ├â┬╝berstehen die Jungtiere zwar stets schadlos. Doch m├â┬╝ssen sie schnellstm├â┬Âglich auf die Beine kommen, damit J├â┬Ąger wie L├â┬Âwen, Hy├â┬Ąnen und Co. ihre hilflose Lage nicht schamlos ausnutzen und sich den Leckerbissen unter die Kralle rei├â┬čen. Allerdings sollten sich sogar diese R├â┬Ąuber vor den kr├â┬Ąftigen Hufen einer w├â┬╝tenden Giraffenkuh in Acht nehmen. Selbst im Zoo bleiben Giraffenm├â┬╝tter immer auf der Hut ├ó┬Ç┬ô auch Kitale. Doch l├â┬Ąsst sie es bei ihrem vierten Jungtier schon deutlich entspannter angehen. Vermutlich sp├â┬╝rt sie, dass die ├â┬ťberlebenschancen ihrer Tochter hier viel besser sind als in der Wildbahn: Dort erreichen 50 bis 75 Prozent der Giraffenkinder nicht einmal ihr erstes Lebensjahr. Das einzige Mittel, um m├â┬Âglichst schnell dem ├ó┬Ç┬×Leichte-Beute-Schema├ó┬Ç┬ť der Raubtiere zu entwachsen: rasch an H├â┬Âhe gewinnen. Rund 0,3 Zentimeter legt ein Giraffenkind daher pro Tag zu, einen Meter im ersten Jahr. Damit jede Kalorie ins Wachstum investiert werden kann, sind Giraffen relativ ruhige Kinder, die wenig umhertollen. Und selbst die aufgeweckte Anna g├â┬Ânnt sich somit immer wieder eine sch├â┬Âne lange Siesta ...
(27.02.2013, 15:48)
Wilhelma:   Brillenpinguine in der Wilhelma:
Nachwuchs bei den Fracktr├â┬Ągern

Sie sind zwar schon fast so gro├â┬č wie ihre Eltern, den obligatorischen Frack tragen sie aber noch nicht. Blaugrau ist die Trendfarbe des Winters, zumindest wenn man ein Brillenpinguink├â┬╝ken ist. Erst mit mehr als einem Jahr legen sie das typische schwarz-wei├â┬če Federkleid der Altv├â┬Âgel an und sind dann von diesen fast nicht mehr zu unterscheiden. Nur das geschulte Auge des Tierpflegers sieht die individuellen Unterschiede. Vor allem die einzelnen schwarzen Punkte auf der sonst wei├â┬čen Brust sind bei jedem Vogel einzigartig angeordnet, so zu sagen der ├ó┬Ç┬×Fingerabdruck├ó┬Ç┬ť der Brillenpinguine.
Insgesamt drei K├â┬╝ken schl├â┬╝pften im November und verst├â┬Ąrken die 38-k├â┬Âpfige Brillenpinguinschar der Wilhelma. Noch sitzen sie die meiste Zeit in den sicheren Bruth├â┬Âhlen. Gut bewacht von ihren Eltern. Hin und wieder schauen sie aber auch schon, was es au├â┬čerhalb ihrer H├â┬Âhle zu entdecken gibt. Ihren deutschen Namen verdanken Brillenpinguinen einem wei├â┬čen ├â┬ťberaugsteifen, welches zusammen mit den rosaroten Hautpartien um die Augen entfernt an eine Brille erinnert. Anders als viele vermuten, leben Brillenpinguine nicht in der Antarktis. Ihr Lebensraum sind die K├â┬╝sten des s├â┬╝dlichen Afrika, von Namibia bis S├â┬╝dafrika. Hier versorgt sie der kalte Benguelastrom mit reichlich Nahrung. In der Wilhelma ├â┬╝bernehmen dies nat├â┬╝rlich die Tierpfleger. T├â┬Ąglich um 7:00 und um 14:30 Uhr bekommen die Wilhelma-Pinguine ihren Fisch ├ó┬Ç┬ô vor allem Heringe ├ó┬Ç┬ô frei Haus serviert. Nur die drei K├â┬╝ken werden noch von ihren Eltern mit vorverdautem Fisch versorgt. Aber nicht mehr lange. Denn mit etwa einem halben Jahr fangen die jungen Brillenpinguine selber an Fisch zu fressen.
Brillenpinguine sind, wie alle Pinguine, hervorragend an ein Leben im Wasser angepasst. Ihre Fl├â┬╝gel sind zu Flossen umfunktioniert, mit denen sie unter Wasser auf bis zu 25 km/h beschleunigen k├â┬Ânnen. Dabei von Nutzen ist auch ihr spindelf├â┬Ârmiger K├â┬Ârper, der dem Wasser wenig Widerstand bietet. Auch wenn sie bei Brillenpinguinen etwas d├â┬╝nner ausf├â┬Ąllt als bei ihren antarktischen Verwandten, so wird ihr K├â┬Ârper doch von einer ein bis zwei Zentimeter dicken Fettschicht vor Temperaturschwankungen gesch├â┬╝tzt. Diese ist auch namensgebend f├â┬╝r die gesamte Vogelfamilie. Denn das lateinische Wort pinguis, wovon sich Pinguin ableitet, bedeutet nichts anderes als ├ó┬Ç┬×fett├ó┬Ç┬ť.
Dieses Fett wurde den Brillenpinguinen, wie auch ihren antarktischen Verwandten, zum Verh├â┬Ąngnis. Denn Walf├â┬Ąnger nutzten sie ├ó┬Ç┬ô aus Mangel an Alternativen ├ó┬Ç┬ô als ├ó┬Ç┬×Brennmaterial├ó┬Ç┬ť f├â┬╝r das Auskochen des Lebertrans. Darum gingen ihre Best├â┬Ąnde drastisch zur├â┬╝ck, in den letzten 100 Jahren um 80 Prozent. In ihrer afrikanischen Heimat werden deshalb Brillenpinguine heute als gef├â┬Ąhrdet eingestuft. Wobei heute vor allem die ├â┬ťberfischung und die ├â┬ľlverschmutzung ihrer Lebensr├â┬Ąume f├â┬╝r den Bestandsr├â┬╝ckgang verantwortlich sind. In der Wilhelma ist der Brillenpinguinbestand hingegen nicht bedroht. Hier gibt es sehr regelm├â┬Ą├â┬čig Nachwuchs. Dieser wandert aber bei Geschlechtsreife in einen anderen Zoo aus, da die Kolonie der Wilhelma ihre Kapazit├â┬Ątsgrenze erreicht hat.

Foto: Wilhelma
(21.02.2013, 12:26)
Wilhelma:   Bunte V├â┬Âgel auf Brautschau ├ó┬Ç┬ô oder:
Valentinstag nach Mandarinenten-Art

Nein, es sind keine verkleideten Narren, die Aschermittwoch verpasst haben und nun das Wilhelma-Gehege der Mandschurenkraniche unsicher machen. Vielmehr sind die farbenfrohen Gesellen, die auf dem kleinen Teich ihre Pirouetten drehen, m├â┬Ąnnliche Mandarinenten auf Brautschau. Passend zum Valentinstag ├ó┬Ç┬ô dem Fest der Verliebten ├ó┬Ç┬ô haben sie ihr pr├â┬Ąchtiges Federkleid angelegt und buhlen um die Gunst der unscheinbar gef├â┬Ąrbten Weibchen.
Dass die Mandarinenten gerade in bester Balzstimmung sind, passt nicht nur gut zur Symbolik des christlich gepr├â┬Ągten Valentinstags. In ihrer fern├â┬Âstlichen Heimat stehen die V├â┬Âgel f├â┬╝r ein ├â┬Ąhnliches Thema ├ó┬Ç┬ô f├â┬╝r eheliche Treue. Doch wie das mit der Symbolik mitunter eben ist, so hinkt sie auch hier ein wenig. Zwar halten sich Mandarinenten, einmal gefunden, zun├â┬Ąchst die Treue, und die M├â┬Ąnnchen verteidigen ihre Weibchen vehement gegen Nebenbuhler. Zur n├â┬Ąchsten Paarungszeit jedoch ist es mit der Treue meist wieder vorbei. Dann treten die M├â┬Ąnnchen erneut in Konkurrenz um die weibliche Gunst. Nichtsdestotrotz war es bei chinesischen Hochzeiten lange Zeit Brauch, dem Brautpaar als dezenten Hinweis auf das Treuegel├â┬Âbnis ein zahmes Mandarinentenpaar zu schenken. Daneben landeten die V├â┬Âgel wegen ihres wohlschmeckenden Fleisches regelm├â┬Ą├â┬čig im Kochtopf ├ó┬Ç┬ô ob auch bei Hochzeitsgesellschaften, ist nicht ├â┬╝berliefert. Zu Zeiten der chinesischen Kaiserdynastien waren die Mandarinenten ├â┬╝berdies das Symbol f├â┬╝r den siebten Rang der Zivilbeamten, der so genannten ├ó┬Ç┬×Mandarine├ó┬Ç┬ť. Ihnen verdankt die Ente auch ihren Namen: Ihr farbenfrohes Federkleid erinnert an die Gew├â┬Ąnder dieser chinesischen Staatsdiener.
In der Wilhelma leben derzeit vier M├â┬Ąnnchen und zwei Weibchen dieser symboltr├â┬Ąchtigen Entenart, die l├â┬Ąngst auch in Europa als beliebtes Ziergefl├â┬╝gel gilt. Vor allem wegen des Aussehens wird sie von manchen Z├â┬╝chtern gar als sch├â┬Ânste Ente der Welt bezeichnet. Haben sich in der Wilhelma die P├â┬Ąrchen zusammengefunden, sorgen sie jedes Jahr zuverl├â┬Ąssig f├â┬╝r Nachwuchs. Zum Br├â┬╝ten m├â┬Âchten Mandarinenten am liebsten hoch hinaus. In der Wildbahn bevorzugen sie hohle Baumst├â┬Ąmme, oft mitten im Wald, als Nistplatz. Das Weibchen br├â┬╝tet ungef├â┬Ąhr 30 Tage. Sobald die K├â┬╝ken geschl├â┬╝pft sind, verlassen sie das sichere Nest. Dabei springen sie aus teilweise ├â┬╝ber zehn Meter H├â┬Âhe und suchen sofort das n├â┬Ąchste Gew├â┬Ąsser auf. Ihr geringes Gewicht und die biegsamen Knochen sch├â┬╝tzen sie vor Verletzungen bei dem Sturz aus luftiger H├â┬Âhe.
Die wilden Best├â┬Ąnde der Mandarinente sind in den letzten Jahrzehnten stark zur├â┬╝ck gegangen. Wie so oft, ist hieran vor allem der Verlust geeigneter Lebensr├â┬Ąume Schuld. Dagegen ist die bereits 1745 in Gro├â┬čbritannien eingef├â┬╝hrt Ente in Gefangenschaft sehr h├â┬Ąufig zu finden. Verwilderte Parkv├â┬Âgel haben in Europa au├â┬čerdem recht stabile Populationen gegr├â┬╝ndet ├ó┬Ç┬ô und au├â┬čer in der Wilhelma br├â┬╝ten die auff├â┬Ąlligen Entenv├â┬Âgel beispielsweise auch regelm├â┬Ą├â┬čig an den Stuttgarter B├â┬Ąrenseen.

Foto (Wilhelma):
Die m├â┬Ąnnlichen Mandarin-Enten haben p├â┬╝nktlich zum Valentinstag ihr pr├â┬Ąchtigstes Federkleid angelegt, um die eher unscheinbar gefiederten Weibchen zu beeindrucken. Nach der Paarungszeit tragen auch die Erpel bald wieder ein schlichteres Outfit.
(14.02.2013, 11:10)
Wilhelma:   Von Okapi-Amme und Tierpflegern aufgezogen:
Die Okapi-Waise Nyota ist über den Berg

Das im Juni 2012 geborene Okapi-Kalb Nyota hatte einen schweren Start ├ó┬Ç┬ô nur 16 Tage nach seiner Geburt war seine Mutter Kabinda gestorben. Gl├â┬╝ck im Ungl├â┬╝ck: Die Kuh Ibina sprang als Amme ein, zus├â┬Ątzlich erhielt Nyota Milchnahrung aus der Flasche. Der in einem Zoo bis dahin einmalige Versuch gelang. Inzwischen wiegt Nyota 108,4 Kilogramm ├ó┬Ç┬ô wie eine neue Gro├â┬čtierwaage aufs Gramm genau belegte ├ó┬Ç┬ô und ist somit aus dem Gr├â┬Âbsten heraus.
├ó┬Ç┬×Wenn Nyota ein Jahr alt ist, feiern wir eine Party├ó┬Ç┬ť, erkl├â┬Ąrt der Revierleiter f├â┬╝r Afrikanische Huftiere, Daniel Wenning. Einen Grund zu feiern gibt es dann in der Tat. Denn erstens ist die Geschichte Nyotas bislang einmalig. Zweitens haben das Pflegerteam, die Kuratorin und die Wilhelma-Tier├â┬Ąrzte viel Arbeit in das ├â┬ťberlebensprogramm des wertvollen Jungtiers investiert ├ó┬Ç┬ô und sogar externe Experten einbezogen. Zum Beispiel in Sachen Spezialmilch. Um eine solche zu entwickeln, hat das Chemische Veterin├â┬Ąruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) zun├â┬Ąchst die Zusammensetzung der letzten Muttermilch von Kabinda sowie die der Amme Ibina ermittelt. Die Milupa-Forschungsabteilung ert├â┬╝ftelte auf dieser Basis ein individuelles Ersatzmilchrezept. Und die Pfleger servierten das nahrhafte Ergebnis Nyota mehrmals t├â┬Ąglich aus der Flasche. Damit sollte die Amme Ibina entlastet werden ├ó┬Ç┬ô schlie├â┬člich hatte diese direkt vor der ├ó┬Ç┬×Adoption├ó┬Ç┬ť bereits ein eigenes Kalb aufgezogen. Zus├â┬Ątzlich kl├â┬╝gelten die Tier├â┬Ąrzte gemeinsam mit einer Ern├â┬Ąhrungsberaterin der Uni Hohenheim f├â┬╝r Ibina einen Speiseplan aus, der sie bei Kr├â┬Ąften halten sollte. Das Zusammenspiel gelang, Nyota wuchs und gedieh. Zwei Monate nach der Geburt dann ein weiteres gutes Zeichen: Nyota hatte Kot abgesetzt ├ó┬Ç┬ô zum ersten Mal! Diese erstaunlich sp├â┬Ąte Produktion von Hinterlassenschaften in einem Alter zwischen 26 und 74 Tagen ist f├â┬╝r Okapi-K├â┬Ąlber normal, allerdings nur von diesen bekannt und selbst der Wissenschaft noch ein R├â┬Ątsel. Die Vorteile f├â┬╝r in der Wildnis geborene Okapis allerdings liegen auf der Hand: Ohne Ausscheidungen gibt es auch weniger Ger├â┬╝che, die Fressfeinde anlocken.
Bei Nyota hat das ausgekl├â┬╝gelte Ern├â┬Ąhrungsprogramm, das ab dem dritten Monat durch feste Nahrung wie Luzerne, Gem├â┬╝se und Bl├â┬Ątter erg├â┬Ąnzt wurde, jedenfalls gut angeschlagen. Sehr gut sogar: ├ó┬Ç┬×F├â┬╝r ihr Alter ist Nyota mit ├â┬╝ber 100 Kilo ganz sch├â┬Ân kr├â┬Ąftig. Aber ein paar Reserven schaden in der Winterk├â┬Ąlte ja nichts├ó┬Ç┬ť, erkl├â┬Ąrt Daniel Wenning. Denn K├â┬Ąlte vertragen Okapis, die aus den tropischen W├â┬Ąldern Zentralafrikas stammen, nicht besonders. Bei Frost sind die Tiere daher meist im beheizten Giraffenhaus anzutreffen, wo sie jedoch aus gr├â┬Â├â┬čerer N├â┬Ąhe zu sehen sind als im Freigehege. Auch Nyota hat hier jetzt eine eigene Schaubox, wo die Besucher sie in Ruhe betrachten k├â┬Ânnen. Und das lohnt sich, denn Nyota ist ├ó┬Ç┬×ein Bild von einem Okapi├ó┬Ç┬ť, da sind sich Pfleger und Zoologen einig. Auch werde es langsam Zeit, dass Nyota sich abnabelt und wie ein ├ó┬Ç┬×normales├ó┬Ç┬ť Okapi behandelt wird, so Wenning. Von der Milchflasche habe sie sich quasi selbst schon entw├â┬Âhnt, und auch bei Ibina werde sie wohl nicht mehr lange nuckeln, zumal kaum mehr Milch flie├â┬čen d├â┬╝rfte. Au├â┬čerdem hat sich Nyotas Lebensretterin eine Babypause nun redlich verdient. Wenn weiterhin alles gut geht und das Europ├â┬Ąische Erhaltungszuchtprogramm zustimmt, darf Nyota in der Wilhelma bleiben. Dann kann sie in rund drei Jahren mit Vitu, dem zweiten Bullen neben Nyotas Vater Xano, selbst zur Erhaltung ihrer bedrohten Art beitragen. (Infos zur aktuellen Lage der Okapis im Kongo unter www.wilhelma.de bei ├ó┬Ç┬×Pressemitteilungen├ó┬Ç┬ť und auf www.okapiconservation.org)

Foto (Wilhelma): Einmal pro Woche kontrollieren die Pfleger mithilfe einer flachen, gut begehbaren Gro├â┬čtierwaage, ob und wie viel Nyota zu- oder abnimmt. Da Nyota Menschenh├â┬Ąnde gew├â┬Âhnt ist, macht sie die Prozedur anstandslos mit
(01.02.2013, 12:44)
Jana M├â┬╝ller:   Oder eine Verletzung vom Kater? Es k├â┬Ânnte sein, dass die beiden letztens zusammen waren, da der Kater kurzzeitig direkt neben Mescheds Gehege untergebracht war, jedoch getrennt von ihr, als ich da war. Nun ist Aman wieder in seinem "alten" Gehege.
(28.01.2013, 20:15)
Joshua F├â┬Ârg:   In der zweiten Voliere von links im maurischen Landhaus ist nun ein Paar Braunkopflieste untergebracht.

Zudem scheint Leopard Mesched derzeit Probleme mit ihrem linken Auge zu haben, es sieht sehr entz├â┬╝ndet und vertr├â┬Ąnt aus.

(26.01.2013, 18:28)
WolfDrei:   Trotz aller Jongliererei bei den Eintrittspreisen: 17% bleiben 17% Erh├â┬Âhung! Und seit wann ist die Wilhelma der einzig Zoologisch-botanische Garten Europas? 100 km weiter z.B. liegt Mulhouse und Plzen ist auch nicht so weit - ich wiil da garnicht weiter suchen.
(24.01.2013, 15:54)
Wilhelma:   Wilhelma-Bilanz 2012 und Ausblick auf 2013:
2,24 Millionen Besucher im Jahr 2012 und neue Eintrittspreise ab M├â┬Ąrz

Trotz nicht immer perfektem ├ó┬Ç┬×Zoowetter├ó┬Ç┬ť und Baustellen im oberen Parkteil kann die Wilhelma in puncto Besucherzahlen auf ein zufriedenstellendes Jahr 2012 zur├â┬╝ckblicken: Rund 2,24 Millionen Menschen kamen 2012 in den einzigen zoologisch-botanischen Garten Europas. Das sind rund drei Prozent mehr als im ├ó┬Ç┬×Schlechtwetter-Jahr├ó┬Ç┬ť 2010 (2,17 Millionen) und rund 2,1 Prozent weniger als im Vorjahr, das unter anderem dank g├â┬╝nstiger Wetterverh├â┬Ąltnisse der Wilhelma ihre bislang zweitbeste Besucherbilanz bescherte.
Die Attraktivit├â┬Ąt der Wilhelma f├â┬╝r die Besucher scheint ungebrochen ├ó┬Ç┬ô nach wie vor geh├â┬Ârt die Wilhelma zu den deutschen Zoos mit den h├â┬Âchsten Besucherzahlen. Die Bilanz 2012 bleibt mit 2,24 Millionen Besuchern dabei ebenfalls auf fast konstant hohem Niveau. ├ó┬Ç┬×Damit k├â┬Ânnen wir summa summarum zufrieden sein├ó┬Ç┬ť, so Wilhelma-Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch, ├ó┬Ç┬×zumal wir mit geringeren Besucherzahlen gerechnet hatten. Deutlich mehr Publikum erwarten wir jedoch erst nach der Er├â┬Âffnung der neuen Menschenaffenanlage.├ó┬Ç┬ť Wann diese stattfinden kann, ist nach wie vor offen, die Bauma├â┬čnahmen sind im Verzug ├ó┬Ç┬ô der Wunschtermin der Wilhelma vor Ostern wird somit nicht klappen. Fertig wurden im letzten Jahr daf├â┬╝r die rund eine Million Euro teure Runderneuerung des Elefanten-Au├â┬čengeheges und die neue Felsen-Umrandung des Zebra-Geheges, die aktuellen Arbeiten an der neuen Erdm├â┬Ąnnchenanlage und die Sanierung des Seerosenteichs sollen bis Ostern abgeschlossen sein. F├â┬╝r das Jahr 2013 werden nun m├â┬Âglichst wenige neue Baustellen angestrebt. Daf├â┬╝r werden zwei neue Spielelemente die Angebote f├â┬╝r Kinder erweitern: ein neuer Kletterelefant beim Elefantengehege und ein Holzgorilla samt H├â┬Ąngematte bei der Menschenaffenanlage. Erg├â┬Ąnzt und optimiert wird ├â┬╝berdies das Wegweisersystem im Park.
Neue Eintrittspreise ab 1. M├â┬Ąrz 2013 ├ó┬Ç┬ô bis dahin gilt der bisherige erm├â┬Ą├â┬čigte Wintertarif
So lange wie m├â┬Âglich wurde eine Erh├â┬Âhung der Eintrittspreise hinausgez├â┬Âgert ├ó┬Ç┬ô trotz stetig steigender Kosten f├â┬╝r Unterhalt, Material und Energie. Doch nach vier Jahren Preisstabilit├â┬Ąt wurde eine Tariferh├â┬Âhung unumg├â┬Ąnglich: Ab 1. M├â┬Ąrz kostet der Wilhelma-Besuch f├â┬╝r einen Erwachsenen im Normaltarif daher 14 statt wie bisher 12 Euro, f├â┬╝r ein Kind ab sechs Jahren 7 statt 6 Euro. Einen um ca. 30 Prozent erm├â┬Ą├â┬čigten Tarif k├â┬Ânnen die Besucher auch k├â┬╝nftig in der Hauptsaison abends ab 16 Uhr und im Winter ganzt├â┬Ągig nutzen: Bis Ende Februar gilt dabei noch der bisherige Wintertarif, ab 1. M├â┬Ąrz zahlt ein Erwachsener dann 10 statt 8 Euro, ein Kind 5 statt bislang 4 Euro. ├ó┬Ç┬×Auch wenn wir unseren Besuchern diesen Preisanstieg nicht ersparen k├â┬Ânnen├ó┬Ç┬ť, sagt Wilhelma-Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch, ├ó┬Ç┬×so geh├â┬Âren wir doch weiterhin zu den preisg├â┬╝nstigen unter den vergleichbaren Einrichtungen in Deutschland.├ó┬Ç┬ť Bei diesen reichen die Preise derzeit von relativ g├â┬╝nstigen 12 Euro pro Erwachsenem im M├â┬╝nchener Tierpark Hellabrunn ├â┬╝ber 17 Euro im Leipziger Zoo bis hin zu 23 Euro in Hannover. Kostet der Aquariumsbesuch extra, wie bei Hagenbeck in Hamburg, werden pro Kombi-Ticket sogar bis zu 30 Euro f├â┬Ąllig. Familienfreundlich sind in der Wilhelma zudem die erm├â┬Ą├â┬čigten Tarife: Sie gelten erst f├â┬╝r Kinder ab sechs Jahren und bei Sch├â┬╝lern und Studenten sogar bis 28 Jahre ├ó┬Ç┬ô in anderen Zoos zahlen Kinder meist fr├â┬╝her, Sch├â┬╝ler und Studenten oft eigene Tarife. Um nur rund 5,7 Prozent steigt der Preis f├â┬╝r treue Stammbesucher mit Jahreskarten: Sie kosten k├â┬╝nftig 55 statt 52 Euro, f├â┬╝r Sch├â┬╝ler und Studenten 28 statt 26 Euro, der Preis f├â┬╝r eine zus├â┬Ątzliche Kinder-Jahreskarte kostet weiterhin nur 15 Euro. Bei Jahreskarten f├â┬╝r Rentner, Schwerbehinderte und Partner steigen die Preise auf Forderung des Landesrechnungshofs dagegen st├â┬Ąrker: um 25 Prozent von 32 auf 40 Euro. Auf eine Tageskarte zum Normaltarif erh├â┬Ąlt zudem wie bislang jeder Erwachsene einen ├ó┬Ç┬×Bonus├ó┬Ç┬ť von einem Euro ├ó┬Ç┬ô bei Kindern sind es 50 Cent ├ó┬Ç┬ô, der umweltfreundlich mit einem Tagesticket des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) unterwegs ist und dieses an der Wilhelma-Kasse vorlegt.

Foto: Wilhelma
Ab 1. M├â┬Ąrz 2013 gelten in der Wilhelma h├â┬Âhere Eintrittspreise ├ó┬Ç┬ô ob sie an den Kassen wie dem historischen Pavillon am Haupteingang oder ├â┬╝ber den Online-Ticketshop auf www.wilhelma.de erworben werden.
(24.01.2013, 15:11)
Wilhelma:   Wilhelma, ein Winterm├â┬Ąrchen ├ó┬Ç┬ô oder:
Wie die Zootiere wohlbehalten durch Eis und Schnee kommen

Auch in der kalten Jahreszeit versinkt die Wilhelma nicht in tiefem Winterschlaf ├ó┬Ç┬ô und das nicht nur dank der beheizten Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąuser, dank Aquarien- und Amazonienhaus. Vielmehr sind auch fast alle Tiere im Winter zu sehen: ob sie gerade in den Au├â┬čengehegen frische Luft tanken oder sich in ihren beheizten H├â┬Ąusern aufw├â┬Ąrmen. Und wenn frischer Schnee gefallen ist, steigt nicht nur f├â┬╝r Menschenkinder, sondern auch f├â┬╝r manche Tiere der Spa├â┬čfaktor.
Selbst die meisten Tiere aus tropischen Regionen kommen mit dem mitteleurop├â┬Ąischen Winter besser zurecht, als mancher glaubt. Besonders k├â┬Ąlteempfindliche Kandidaten d├â┬╝rfen eben nur f├â┬╝r begrenzte Zeit ins Freie, um Frischluft und Sonne zu tanken. F├â┬╝hrt V├â┬Ąterchen Frost ein allzu strenges Regiment, bleiben daher beispielsweise die Okapis in ihren Gehegen im Giraffenhaus, wo bei Glatteis auch die Netzgiraffen aus n├â┬Ąchster N├â┬Ąhe zu sehen sind. Wegen ihres weit oben liegenden Schwerpunkts und der langen Beine rutschen die afrikanischen Hoheiten leicht aus, das Verletzungsrisiko bei St├â┬╝rzen ist gro├â┬č. Aber auch f├â┬╝r andere Huftiere, etwa Antilopen, sind Eisplatten riskant: Sie warten daher ebenfalls im Stall, bis ihr Au├â┬čengehege wieder eisfrei ist. Vor klirrender K├â┬Ąlte m├â┬╝ssen zudem tropische Tiere mit sehr gro├â┬čen oder d├â┬╝nnh├â┬Ąutigen Ohren gesch├â┬╝tzt werden, wie Grevy-Zebras, Bongo-Antilopen und vor allem Elefanten. Zwar sind solche Ohren hervorragende K├â┬╝hlanlagen, da sie ├â┬╝bersch├â┬╝ssige W├â┬Ąrme ableiten. Doch bei Frost drohen schnell Erfrierungen. Frostgef├â┬Ąhrdet sind auch die Gliedma├â┬čen tropischer Affen, die somit bei Eisesk├â┬Ąlte im Warmen bleiben. Die Wilhelma-Flamingos dagegen sch├â┬╝tzen sich selbst vor Frostsch├â┬Ąden: durch Fu├â┬čb├â┬Ąder im konstant 14 Grad warmen Cannstatter Mineralwasser ihres Teichs.
Viele Tierarten k├â┬Ânnen dank beweglicher T├â┬╝rklappen selbst w├â┬Ąhlen, wie viele Grade unter dem Gefrierpunkt sie sich zumuten wollen. So wechseln etwa die Dscheladas und Rotgesichtsmakaken auf der Felsenanlage nach Belieben ins Warme oder an die frische Luft. Nur ├â┬╝berheizt darf es innen nicht sein: Krasse Temperaturwechsel bedeuten auch f├â┬╝r Tiere erh├â┬Âhte Erk├â┬Ąltungsgefahr. Bei den Sonnenanbetern aus W├â┬╝sten und Tropen, wie Erdm├â┬Ąnnchen und Zebramangusten, helfen bei Frost Fu├â┬čbodenheizungen oder Solarien an gesch├â┬╝tzten Pl├â┬Ątzen im Freien. Nur wenige Tiere m├â┬╝ssen den Winter unsichtbar in beheizten Innenr├â┬Ąumen verbringen, etwa die tropischen V├â┬Âgel in der Freifluganlage: Bei ihnen ist kein Verlass darauf, dass sie sich selbst vor dem Nachtfrost in Sicherheit bringen. Auch die Flusspferde sind bei klirrender K├â┬Ąlte ausschlie├â┬člich im Haus zu finden, da der Hippo-Pool im Freien schnell ausk├â┬╝hlt. Und die Sumatra-Tiger bleiben vorsichtshalber drinnen, wenn das Wasser im Gehegegraben zufriert ├ó┬Ç┬ô damit sie sich nicht aufs Eis wagen und einbrechen.
Bei gem├â┬Ą├â┬čigten Temperaturen sind die meisten Tiere also auch im Winter drau├â┬čen anzutreffen ├ó┬Ç┬ô und bieten nicht selten einzigartige Einblicke. Etwa, wenn frischer Schnee gefallen ist. Darin w├â┬Ąlzen sich Raubkatzen ebenso gerne wie M├â┬Ąhnenschafe, Vikunjas und Alpakas. Die Japanmakaken rollen Schneeb├â┬Ąlle, die Elefanten formen welche mit dem R├â┬╝ssel und vernaschen sie. Die Brillenpinguine als S├â┬╝dafrikaner m├â┬Âgen das wei├â┬če Zeug dagegen nicht sehr und verschwinden ├â┬Âfter in ihren H├â┬Âhlen. Und eines sch├â┬Ątzen Zootiere im Winter gar nicht: wenn mangels Besuchern die Unterhaltung fehlt. Sie belohnen daher jeden Gast mit umso mehr Aufmerksamkeit. Dieser wiederum kann Flora und Fauna der Wilhelma derzeit in aller Ruhe genie├â┬čen ├ó┬Ç┬ô und das bis Ende Februar zum g├â┬╝nstigen Wintertarif.

Foto: Wilhelma/H├â┬Ârner
(16.01.2013, 16:11)
Wilhelma:   30 kleine Gl├â┬╝cksbringer auf dem Schaubauernhof: Viel Schwein im neuen Jahr!

Was f├â┬╝r eine herrliche Sauerei: Gleich 30 Ferkel aus drei W├â┬╝rfen quieken, grunzen, toben und rennen derzeit auf dem Schaubauernhof um die Wette. Wenn so viele kleine Gl├â┬╝cksschweine nicht ein gutes Zeichen f├â┬╝r das kommende Jahr sind! Dabei scheint gerade das Schw├â┬Ąbisch-H├â┬Ąllische Schwein wie geschaffen f├â┬╝r die Rolle als Gl├â┬╝cksbringer. Hat es doch selbst schon echt ├ó┬Ç┬×Schwein gehabt├ó┬Ç┬ť und konnte der Welt als wertvolles Nutztier erhalten werden.
Der Schw├â┬Ąbisch H├â┬Ąlllische Eber ├ó┬Ç┬×Rapper├ó┬Ç┬ť und die drei Sauen ├ó┬Ç┬×Ina├ó┬Ç┬ť, ├ó┬Ç┬×Liesel├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Lissi├ó┬Ç┬ť haben diesen Herbst ganze Arbeit geleistet: Mehr als 30 Ferkel in zwei Alters- und Gr├â┬Â├â┬čenklassen setzten sie gemeinsam in die Welt ├ó┬Ç┬ô so gro├â┬č war der Sauhaufen auf dem Schaubauernhof zuletzt 2006! Seit dem Sommer 2011, seit der dreij├â┬Ąhrige Rapper und seine Gef├â┬Ąhrtinnen f├â┬╝r die Erhaltung ihrer Rasse sorgen, wurden im Saustall der Wilhelma somit schon ├â┬╝ber 80 Ferkel geboren. Der imposante Eber mit der dekorativen wei├â┬čen Schwanzquaste kommt bei den Damen also offenbar nicht nur gut an, sondern seine Bem├â┬╝hungen tragen auch reichlich Fr├â┬╝chte. Was nebenbei gut f├â┬╝r die schlanke Linie zu sein scheint, denn trotz seiner stattlichen 360 Kilogramm macht Rapper eine gute Figur. Aber auch die Sauen k├â┬Ânnen es kurz vor der Geburt eines gro├â┬čen Wurfs auf ├â┬╝ber 300 Kilogramm bringen ├ó┬Ç┬ô allerdings specken sie w├â┬Ąhrend des S├â┬Ąugens gleich wieder rund 50 Kilogramm ab. Kein Wunder, denn bis zu 16 Ferkel auf einmal k├â┬Ânnen auf dem Schaubauernhof an den Zitzen der Sauen h├â┬Ąngen.
Die Zucht der Wilhelma floriert also. Aber das scheint nur gerecht. Schlie├â┬člich war es der Gr├â┬╝nder der Wilhelma, K├â┬Ânig Wilhelm I, der auch das Schw├â┬Ąbisch H├â┬Ąllische ├ó┬Ç┬×erfand├ó┬Ç┬ť: Er lie├â┬č chinesische Maskenschweine aus England einf├â┬╝hren und in wildschwein├â┬Ąhnliche Landrassen einkreuzen. Bis in die 1950er Jahre war die Neusch├â┬Âpfung des K├â┬Ânigs ├ó┬Ç┬×der Renner├ó┬Ç┬ť im L├â┬Ąndle. Danach w├â┬Ąre sie jedoch ums Haar von modernen mageren Modellen verdr├â┬Ąngt worden, 1970 galt es gar als ausgestorben. Doch einige sture Bauern retteten die robusten, auch ├ó┬Ç┬×Mohrenk├â┬Âpfle├ó┬Ç┬ť genannten Schweine quasi in letzter Minute und starteten mit wenigen Tieren eine neue Zucht. Dass das Comeback klappte, ist aber auch den Feinschmeckern zu verdanken. Weil sie das fette, schmackhafte Fleisch sehr goutierten, wurde die Zucht wirtschaftlich wieder interessant. Als Mitglied der ├ó┬Ç┬×Z├â┬╝chtervereinigung Schw├â┬Ąbisch H├â┬Ąllisches Schwein├ó┬Ç┬ť tr├â┬Ągt die Wilhelma ebenfalls dazu bei, die steigende Nachfrage zu befriedigen. Sprich, der Schaubauernhof z├â┬╝chtet die Tiere wie ein richtiger Bauernhof auch f├â┬╝r den Verzehr. Sind die Ferkel alt genug, werden sie an kleine Nebenerwerbsbetriebe abgegeben, wo sie bei guter Haltung gem├â┬Ąstet werden, bis sie etwa 100 Kilogramm wiegen. Davor f├â┬╝hren die rosa-schwarzen Gl├â┬╝cksbringer auch in der Wilhelma ein angenehmes Leben bei Vollpension und vielseitigem Wellness-Angebot vom hauseigenen Schlammbad bis zum Solarium. Und erfreuen dabei kleine wie gro├â┬če Besucher ├ó┬Ç┬ô bis Ende Februar 2013 ├â┬╝berdies noch zum g├â┬╝nstigen Wintertarif.

Foto (Wilhelma): 14 Ferkelchen auf einen Streich: Rund eine Woche nach der Geburt Anfang November fanden noch alle Winzlinge locker Platz an den Zitzen.
(03.01.2013, 15:07)
Wilhelma:   Die F├â┬╝tterung der Leistenkrokodile:
Tong macht gro├â┬če Spr├â┬╝nge

Jeden Montag um 14 Uhr ist ├ó┬Ç┬×Showtime├ó┬Ç┬ť in der Krokodilhalle des Aquariums. Dann steht die F├â┬╝tterung der Krokodile auf dem Programm. Es gibt Huhn, und zwar f├â┬╝r jede der vier Panzerechsen eines. Aber aus dem Wasser springt f├â┬╝r das Huhn nur eine: Tong, das wei├â┬če Leistenkrokodil.
Sechs Jahre und viel Geduld hat der Tierpfleger Harald Aberle gebraucht, bis sich Tong das Huhn im Sprung schnappte ├ó┬Ç┬ô was selten zu beobachten sein d├â┬╝rfte, zumal nur wenige Zoos Leistenkrokodile halten. Immer h├â┬Âher schraubte sich die Echse von Mal zu Mal, inzwischen ragt sie mitunter bis zu den Hinterbeinen aus dem Wasser. Tongs drei Mitbewohnerinnen in der Krokodilhalle lassen es bequemer angehen: Sie strecken lediglich den Kopf heraus, rei├â┬čen das zahnstarrende Maul auf und verschlingen das hineingeworfene Huhn quasi am St├â┬╝ck. Das war├ó┬Ç┬Ös dann f├â┬╝r diese Woche. Auch in ihrer Heimat in S├â┬╝dostasien, Indien und Australien sind die Echsen nicht gefr├â┬Ą├â┬čiger. Im Gegenteil: Bis zu einem Jahr kommen Leistenkrokodile notfalls ohne Nahrung aus. Bei guter Versorgungslage wachsen sie zu den gr├â┬Â├â┬čten lebenden Reptilien der Erde heran: Weibchen werden fast vier, M├â┬Ąnnchen bis zu sechs Meter lang und eine Tonne schwer. ├ó┬Ç┬×Salzwasserkrokodil├ó┬Ç┬ť wird die Echse auch genannt, da sie in k├â┬╝stennahen Fl├â┬╝ssen und S├â┬╝mpfen ebenso wie im Meer vorkommt. Auf der Reise in neue Jagdgr├â┬╝nde wurden einige Exemplare schon 1000 Kilometer vom Land entfernt gesichtet. Aber egal wo ein Leistenkrokodil auftaucht: Kaum ein Beutetier ist vor ihm sicher, gro├â┬če B├â┬╝ffel ebenso wenig wie unvorsichtige Menschen. Trotzdem ist der Mensch f├â┬╝r Tongs wilde Verwandte gef├â┬Ąhrlicher als umgekehrt: Die Art gilt als bedroht ├ó┬Ç┬ô zu begehrt war und ist ihre sch├â┬Ân gemusterte Haut.
In der Wilhelma hat die Haltung von Leistenkrokodilen Tradition: Ein gro├â┬čes wei├â┬čes Exemplar lebte hier von 1967 bis 2000, ma├â┬č zuletzt viereinhalb Meter, wog 500 Kilogramm und war weit ├â┬╝ber Stuttgart hinaus als ├ó┬Ç┬×Der Wei├â┬če├ó┬Ç┬ť bekannt. In der Wildnis kommt die wei├â┬če oder gelbliche Farbe kaum vor ├ó┬Ç┬ô so auff├â┬Ąllige Tiere fallen fr├â┬╝hzeitig Fressfeinden zum Opfer. In Farmen dagegen ├â┬╝berleben sie: Von Millionen dort geborenen Krokodilen ist angeblich jedes 20.000ste wei├â┬č. Auch die Wilhelma-Tiere stammen von thail├â┬Ąndischen Farmen und hei├â┬čen entsprechend Deng, ├ó┬Ç┬×die Rote├ó┬Ç┬ť, Sue, ├ó┬Ç┬×die H├â┬╝bsche├ó┬Ç┬ť, Nunu, ├ó┬Ç┬×die Kleine├ó┬Ç┬ť und Tong, ├ó┬Ç┬×die Goldene├ó┬Ç┬ť. Alle vier wurden 2000 geboren, sind heute zwischen 60 und 130 Kilo schwer und zwischen 2,40 und 3,20 Meter lang, die gr├â┬Â├â┬čte ├ó┬Ç┬ô und damit meist Chefin im Ring ├ó┬Ç┬ô ist Deng. Vom sicheren Steg in der Krokodilhalle aus k├â┬Ânnen die Besucher das Quartett t├â┬Ąglich beim Schwimmen, D├â┬╝mpeln, Sonnenbaden erleben ├ó┬Ç┬ô und nat├â┬╝rlich montags bei Harry Aberles Krokodil-Show, nach der die Besucher ihn zudem pers├â┬Ânlich befragen k├â┬Ânnen.
Regelm├â┬Ą├â┬čige F├â┬╝tterungen vor Publikum mit und ohne solche Tierpflegersprechstunden gibt es auch im Winter bei weiteren Tieren, etwa bei Seel├â┬Âwen, Pinguinen, Raubkatzen und Piranhas. Und wer die Wilhelma bei der F├â┬╝tterung, Unterbringung und Haltung ihrer Tiere unterst├â┬╝tzen m├â┬Âchte, kann die meisten auch ├ó┬Ç┬×paten├ó┬Ç┬ť. Alle F├â┬╝tterungstermine sowie Infos zu den Patenschaften gibt es unter www.wihelma.de!

Foto: Harald L├â┬Âffler
Das wei├â┬če Leistenkrokodil Tong auf dem Sprung nach dem Huhn in Tierpfleger Harald Aberles H├â┬Ąnden.
(13.12.2012, 11:17)
Wilhelma:   Die neue Menschenaffenanlage der Wilhelma:
Positive Resonanz der Tierschutzbeauftragten und des F├â┬Ârdervereins
Genauer Er├â┬Âffnungstermin ist noch ungewiss

Der Bau der neuen Anlage f├â┬╝r Afrikanische Menschenaffen der Wilhelma strebt seiner Vollendung entgegen, auch die Gestaltung der Au├â┬čenanlagen ist weit gediehen. Allerdings liegen die Ma├â┬čnahmen laut einer Baubesprechung am Montag, dem 4.12., derzeit zwei Monate hinter dem bisherigen Zeitplan zur├â┬╝ck. Eine Er├â┬Âffnung im Fr├â┬╝hjahr wird trotzdem weiterhin angestrebt, ob sich der urspr├â┬╝ngliche Wunschtermin vor Ende des ersten Quartals 2013 einhalten l├â┬Ąsst, ist jedoch ungewiss. Derweil hat die Anlage bei gef├â┬╝hrten Besichtigungsrundg├â┬Ąngen sowohl von der Baden-W├â┬╝rttembergischen Landesbeauftragten f├â┬╝r Tierschutz als auch von den Mitgliedern des Wilhelma-F├â┬Ârdervereins viel Lob geerntet.
├ó┬Ç┬×Gut Ding will Weile haben ├ó┬Ç┬ô dieser Spruch best├â┬Ątigt sich auch bei unserer Menschenaffenanlage├ó┬Ç┬ť, so Prof. Dr. Dieter Jauch. ├ó┬Ç┬×Aber wir haben von Anfang an gesagt, dass wir im Hinblick auf die Funktionalit├â┬Ąt ├ó┬Ç┬ô zum Wohl der Tiere, aber auch der Pfleger und Besucher ├ó┬Ç┬ô in keiner Bauphase Kompromisse eingehen werden, auch am Ende der Bauzeit nicht.├ó┬Ç┬ť Die Priorit├â┬Ąten-Reihenfolge der Wilhelma, bei der ├ó┬Ç┬×das Tier in punkto Gehegegestaltung an erster Stelle steht├ó┬Ç┬ť, begr├â┬╝├â┬čte auch die Tier├â┬Ąrztin und Landesbeauftragte f├â┬╝r Tierschutz Dr. Cornelie J├â┬Ąger, als sie sich bei einem Besuch selbst ein Bild von der Anlage machte. Zudem seien ├ó┬Ç┬×in die Anlage enorm viele Detail├â┬╝berlegungen eingeflossen, die ein Au├â┬čenstehender so leider gar nicht alle sehen und nachvollziehen kann├ó┬Ç┬ť. Ihr Fazit: ├ó┬Ç┬×Mit dieser Anlage kommt die Wilhelma ihrer Vorbildfunktion nach.├ó┬Ç┬ť
Wie Dr. J├â┬Ąger, so erhielt auch der Verein der Freunde und F├â┬Ârderer der Wilhelma, der immerhin die H├â┬Ąlfte der Kosten f├â┬╝r die Anlage tr├â┬Ągt, vorab die Gelegenheit zu einer exklusiven Besichtigung der Anlage. ├â┬ťber 3300 Mitglieder nahmen das Angebot wahr und zeigten sich von der Komplexit├â┬Ąt des Geb├â┬Ąudes und ihrer Infrastruktur beeindruckt, wie die zahlreichen positiven Eintragungen im G├â┬Ąstebuch des F├â┬Ârdervereins belegen: ├ó┬Ç┬×Sch├â┬Ân zu sehen, wo das viele Geld hinflie├â┬čt ├ó┬Ç┬ô es ist jeden Euro wert├ó┬Ç┬ť, lautete ein Kommentar, ├ó┬Ç┬×die langen Planungen und die bisherige bauliche Umsetzung wirken sehr, sehr wohl├â┬╝berlegt zum Wohle der Affen und Menschen├ó┬Ç┬ť, besagte ein anderer. Zwei weitere F├â┬Ârdermitglieder brachten es auf ihre Weise auf den Punkt: ├ó┬Ç┬×Es wird so sch├â┬Ân. Im n├â┬Ąchsten Leben will ich Affe in der Wilhelma werden.├ó┬Ç┬ť Und: ├ó┬Ç┬×Haltet mir ein Zimmer frei!├ó┬Ç┬ť
Die Aussichten, dass die Anlage am Ende auch bei allen anderen Besuchern und insbesondere bei den Tieren gro├â┬čen Anklang finden wird, stehen also gut. Umso mehr fiebert die Wilhelma der Fertigstellung entgegen. Dass sich diese nochmals verz├â┬Âgern k├â┬Ânnte, ist ein kleiner Wehrmutstropfen ├ó┬Ç┬ô noch ist nicht absehbar, ob sich die aktuell zwei Monate Verzug noch hereinholen lassen. Sicher dagegen ist, dass die Gorillas und Bonobos erst dann einziehen werden, wenn alles funktionsf├â┬Ąhig und wohnlich eingerichtet ist. Sobald es soweit ist, will die Wilhelma zeitnah dar├â┬╝ber informieren, ebenso, sobald ein Termin f├â┬╝r die feierliche Er├â┬Âffnung genannt werden kann.

Das künftige Gorilla-Innengehege (Foto: K. Molthagen)
(04.12.2012, 15:35)
Wilhelma:   Es weihnachtet in der Wilhelma:
Von Nikol├â┬Ąusen, Weihnachtsgew├â┬╝rzen und anderen Advents-Aktionen

Am bevorstehenden Nikolaustag und an den Adventssonntagen will die Wilhelma ihre Besucher mit vorweihnachtlichen Angeboten und Aktionen auf die Festtage einstimmen. Das Programm reicht von Besuchen des Weihnachtsmanns ├â┬╝ber Infost├â┬Ąnde rund um Weihnachtsgew├â┬╝rze bis hin zur Advents-Tombola zugunsten der bedrohten Berggorillas. Und wer mit Vor- oder Nachnamen ├ó┬Ç┬×Nikolaus├ó┬Ç┬ť oder ├ó┬Ç┬×Nikola├ó┬Ç┬ť hei├â┬čt, genie├â┬čt am 6. Dezember sogar freien Eintritt in die Wilhelma. Der Wintertarif macht einen Besuch jedoch derzeit f├â┬╝r alle preiswert: Von November bis Ende Februar gibt es Tagestickets rund 35 Prozent g├â┬╝nstiger als im Sommer, etwa im Online-Ticketshop auf der Wilhelma-Internetseite.
Alle Adventssonntage wieder kommt dieses Jahr der Weihnachtsmann in die Wilhelma, wo er jeweils von 12.30 Uhr bis 15 Uhr im Schuler-Restaurant gastiert. Hier begl├â┬╝ckt er Kinder mit Geschichten und kleinen Geschenken, w├â┬Ąhrend die Erwachsenen Weihnachtsspezialit├â┬Ąten wie Gl├â┬╝hwein und Geb├â┬Ąck genie├â┬čen k├â┬Ânnen. Am 6. Dezember ab 11 Uhr kann es zudem passieren, dass die Besucher dem Nikolaus ganz unvermittelt irgendwo im Wilhelma-Park begegnen ├ó┬Ç┬ô was sich lohnen k├â┬Ânnte, denn nat├â┬╝rlich tr├â┬Ągt er einen gut gef├â┬╝lltem Sack ├â┬╝ber der Schulter.
Wer schon immer wissen wollte, welche Gew├â┬╝rze unsere Weihnachtspl├â┬Ątzchen so lecker machen, wo diese Gew├â┬╝rze wachsen, wie sie aussehen, riechen und schmecken, kommt ├â┬╝berdies am Advents-Infomobil im Nutzpflanzenhaus auf seine Kosten. Betreut wird das Mobil an den Adventssonntagen von 11 bis 15 Uhr von freiwilligen Helfern des Vereins der Freunde und F├â┬Ârderer, den Wilhelma-Begleitern. Jeweils um die gleiche Zeit ist im Menschenaffenhaus eine Advents-Tombola aufgebaut. Zu gewinnen gibt es neben Sachpreisen eine Tierbegegnung mit Flusspferd oder Faultier sowie Wilhelma-Eintrittskarten. Der Erl├â┬Âs kommt den letzten Berggorillas im Virunga-Nationalpark zugute ├ó┬Ç┬ô und den Menschen, welche die Tiere dort unter Einsatz ihres Lebens sch├â┬╝tzen.
Wer es in der Adventszeit trotz allem nicht schafft, die Wilhelma zu besuchen, kann sich ein St├â┬╝ck von ihr nach Hause holen: in Form eines Adventskalenders zum selbst Basteln, hinter dessen 24 T├â┬╝rchen sich nat├â┬╝rlich Tiere und Pflanzen aus der Wilhelma verstecken. Den von der Wilhelmaschule gestalteten Kalender gibt├ó┬Ç┬Ös samt Bastel-Anleitung unter www.wihelma.de. Falls zudem noch jemand ein Weihnachtsgeschenk sucht: Im Online-Ticketshop auf der Wilhelma-Internetseite kann man neben Tagestickets auch Wertgutscheine f├â┬╝r Jahreskarten komfortabel bestellen und ausdrucken. Und am Stand von ├ó┬Ç┬×Weihnachtsmann & Co.├ó┬Ç┬ť auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt verkauft der Direktor der Wilhelma, Prof. Dieter Jauch, am 12. Dezember von 11 Uhr bis 14 Uhr auch dieses Jahr wieder eigenh├â┬Ąndig Bl├â┬╝hpflanzen zugunsten von Hilfsprojekten.

Foto (Wilhelma):
Am 6. Dezember und an den Adventssonntagen gastiert der Weihnachtsmann in der Wilhelma ├ó┬Ç┬ô den Pinguinen hat er bereits vorab einen H├â┬Âflichkeitsbesuch abgestattet.
(04.12.2012, 07:55)
Jana M├â┬╝ller:   Schade, das andere wohl auch, denn es h├â┬Ąngt auch kein Schildchen mehr ├â┬╝ber die Jungtiere vom Juni am Gehege, nur noch das vom letzten Dezember und der jetzige Wurf.
(29.11.2012, 17:13)
Ottmar M├â┬╝ller:   Eines der Jungtiere vom Juni ist auf jeden Fall verstorben :(
(28.11.2012, 18:46)
Jana M├â┬╝ller:   Was ist denn mit den Jungtieren vom Juni??

(28.11.2012, 18:26)
Wilhelma:   Affennachwuchs im Miniformat:

Zwillinge bei den Zwergseiden├â┬Ąffchen

Wie fast jedes Jahr haben die Zwergseiden├â┬Ąffchen der Wilhelma rechtzeitig vor Weihnachten
wieder zwei kleine Geschenke beschert: Am 8. November kamen Zwillinge zur Welt. Da bereits
die Eltern Chico und Ica echte Zwerge sind ├ó┬Ç┬ô schlie├â┬člich gilt die Art als die kleinste unter den
echten Affen ├ó┬Ç┬ô muss man die anfangs daumengro├â┬čen Zwergenkinder beinahe mit der Lupe
suchen. Zu finden sind die tagaktiven Krallen├â┬Ąffchen aus S├â┬╝damerika im Jungtieraufzuchthaus
zwischen Amazonien- und Menschenaffenhaus.
Vier Tiere z├â┬Ąhlt der unbedarfte Betrachter auf den ersten Blick im Zwergseiden├â┬Ąffchen-Gehege. Aber
was ist das? Eines der ├â┬äffchen sieht etwas unf├â┬Ârmig aus, irgendwie ├ó┬Ç┬ô ausgebeult. Doch pl├â┬Âtzlich
bewegt sich eine der kleinen ├ó┬Ç┬×Beulen├ó┬Ç┬ť, bekommt Beine und einen Schwanz und schlie├â┬člich taucht aus
dem beige-gelb-grünlichen Fell ein winziges, zerknautschtes Gesicht auf. Jetzt erkennt man auch den
zweiten kleinen Wicht im seidigen Fellkragen von Papa Chico. Denn er ist es, der seine beiden
J├â┬╝ngsten huckepack ├ó┬Ç┬ô eins vorn rechts, eins hinten links ├ó┬Ç┬ô spazieren tr├â┬Ągt. Bei Zwergseiden├â┬Ąffchen
ist Babysitting n├â┬Ąmlich keinesfalls reine Frauensache. Immer nur das rangh├â┬Âchste Weibchen pro
Gruppe bekommt Nachwuchs, meist zweieiige Zwillinge, und bis auf das S├â┬Ąugen k├â┬╝mmert sich
anschlie├â┬čend die ganze Familie um die Nesth├â┬Ąkchen. Oft reichen die M├â┬╝tter die kleinen ├ó┬Ç┬×B├â┬Ąlger├ó┬Ç┬ť
sogar unmittelbar nach der Geburt an Papa und Co. weiter. Nicht so Ica, die seit 2011 die neue Frau
an Chicos Seite ist: Sie zaudert immer ein wenig, bevor sie ihre Babys anderen anvertraut. Doch
inzwischen scheint sie sich auf ihren erfahrenen Partner Chico voll und ganz zu verlassen. Der lebt
seit 2001 in der Wilhelma und hat hier immerhin schon 22 Äffchen gezeugt, die letzten vier mit Ica.
Ihre beiden Erstgeborenen, Emma und Emilia, sind inzwischen fast ein Jahr alt und es ist nur eine
Frage der Zeit, bis auch sie als Babysitter einspringen. Bislang haben die beiden damit aber noch
wenig am Hut. Lieber turnen sie kopf├â┬╝ber und kopfunter durchs Ge├â┬Ąst, naschen Mehlw├â┬╝rmer und
geben sich der gegenseitigen Fellpflege, dem ├ó┬Ç┬×Grooming├ó┬Ç┬ť, hin.
Dass sich bei Zwergseiden├â┬Ąffchen immer mehrere Verwandte um den Nachwuchs k├â┬╝mmern, das hat
Mutter Natur schlau eingef├â┬Ądelt, denn dadurch steigen die ├â┬ťberlebenschancen der Kleinen. Gut
beh├â┬╝tet wachsen sie heran, bis sie ein Gewicht von etwa 140 Gramm und eine K├â┬Ârperl├â┬Ąnge von rund
15 Zentimeter erreicht haben, der Schwanz misst bis zu 23 Zentimeter. Nach drei Monaten sind die
Jungtiere entw├â┬Âhnt, weitere drei Monate sp├â┬Ąter kommen oft schon die n├â┬Ąchsten Geschwister. Nach
wenigen Wochen futtern die Kleinen bereits dasselbe wie die Eltern: In der Natur sind es Blüten,
Fr├â┬╝chte, Insekten und Spinnen, vor allem aber Baums├â┬Ąfte. Um an diese heranzukommen, bohren die
├â┬äffchen mithilfe ihrer spitzen unteren Eckz├â┬Ąhne Zapfl├â┬Âcher in die Rinde. In der Wilhelma ist ihr Men├â┬╝
ebenfalls abwechslungsreich: S├â┬╝├â┬čer Akaziensaft, Heuschrecken und Mehlw├â┬╝rmer, S├â┬╝├â┬čobst, Paprika,
Tomaten und Sellerie stehen auf der Speisekarte. Serviert wird mehrmals t├â┬Ąglich: Denn je kleiner das
Tier, desto h├â┬Âher ist in der Regel der Energiebedarf pro Kilogramm K├â┬Ârpergewicht.

Bild: Zwergseiden├â┬Ąffchen-Papa Chico tr├â┬Ągt seine zwei Kinder huckepack durchs Ge├â┬Ąst. Dank
gleicher Fellfarbe sind die beiden Affenbabys gut getarnt. (Quelle: Wilhelma)
(28.11.2012, 08:18)
Jana M├â┬╝ller:   3. Versuch
(24.11.2012, 21:58)
Jana M├â┬╝ller:   Huch, mal sehen ob das Foto jetzt kommt
(24.11.2012, 21:57)
Jana M├â┬╝ller:   Die Erdm├â┬Ąnnchen-Baustelle heute
(24.11.2012, 21:55)
Oliver M├â┬╝ller:   Ich wusste gar nicht, dass es fuchsgro├â┬če Riesen-Erdm├â┬Ąnnchen gibt. Oder dann doch eher Erdm├â┬Ąnner? ;-))
(24.11.2012, 15:21)
Wilhelma:   Neuer Bulle bei den seltenen Bongo-Antilopen:
Tambo – der neue starke Typ auf der Afrika-Anlage

Die kleine Herde Bongo-Antilopen der Wilhelma hat nach dreij├â┬Ąhriger Pause endlich wieder ein m├â┬Ąnnliches Mitglied bekommen: Der neue Bulle im Ring hei├â┬čt ├ó┬Ç┬×Tambo├ó┬Ç┬ť, was auf Suaheli ├ó┬Ç┬×St├â┬Ąrke├ó┬Ç┬ť bedeutet, ist keine zwei Jahre alt und kam Ende Oktober aus Duisburg an den Neckar. Mittlerweile ist er auf der Anlage f├â┬╝r afrikanische Huftiere auch f├â┬╝r die Besucher zu sehen und dank seinem dunkleren Fell von den helleren, rotbraunen K├â┬╝hen gut zu unterscheiden.
Noch haben die Bongo-Damen Asante, Cindy, Britta und deren Tochter Wilma mit dem ├ó┬Ç┬×Neuen├ó┬Ç┬ť nicht viel am Hut. N├â┬Ąhert er sich ihnen, weichen sie aus oder rennen gar davon. Das ist jedoch kein Wunder, denn seit dem Tod des letzten Zuchtbullen vor drei Jahren sind die K├â┬╝he keine m├â┬Ąnnliche Gesellschaft mehr gew├â┬Âhnt ├ó┬Ç┬ô und in der Wildbahn bleiben K├â┬╝he samt Nachwuchs ohnehin meist unter sich. Dabei will der junge Bulle bislang gar nicht viel von den Damen, sondern eigentlich nur spielen, wie Revierleiter Daniel Wenning erkl├â┬Ąrt. Genau genommen ist der im Februar 2011 geborene Tambo n├â┬Ąmlich noch ein Teenager, erst mit zwei Jahren gelten Bongos als geschlechtsreif. Es kann also ein paar Monate dauern, bis es zwischen Tambo und den K├â┬╝hen ├ó┬Ç┬×funkt├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô und endlich wieder mit Nachwuchs zu rechnen ist. Rund 50 K├â┬Ąlber wurden bereits in Stuttgart geboren, seit die Wilhelma 1980 mit der Haltung und Zucht der ├â┬Âstlichen Unterart der Waldantilopen begonnen hat.
In ihrer urspr├â┬╝nglichen Heimat Kenia kommt die Bongo-Antilope nur noch in vier voneinander isolierten Gebieten vor, ein genetischer Austausch zwischen den Populationen ist daher nicht m├â┬Âglich. Aufgrund von Wilderei und wachsendem Druck auf den verbliebenen Lebensraum schrumpfte der Bestand stetig, 2008 ging man von nur noch 60 bis 130 Tieren in allen vier Gebieten aus. Allerdings sind Bongos auch schwer zu finden und damit zu z├â┬Ąhlen, denn sie sind sehr scheu und durch die wei├â┬če Streifen- und Fleckenzeichnung auf ihrem braunen Fell im Spiel von Licht und Schatten des Waldes gut getarnt. Die Population in den Zoos dagegen ist in einer internationalen Datenbank erfasst: Rund 370 Vertreter der ├â┬Âstlichen Bongo-Art leben hier weltweit, also vermutlich deutlich mehr als in der Wildbahn.
Dem nat├â┬╝rlichen Bed├â┬╝rfnis nach R├â┬╝ckzugsorten und Sichtschutz der schreckhaften Tiere kommt die Wilhelma mit Holzpalisaden im Gehege entgegen ├ó┬Ç┬ô ein Kompromiss, um die Antilopen den Augen der Betrachter nicht v├â┬Âllig zu entziehen. Diesen w├â┬╝rde in der Tat etwas entgehen, denn Bongos sind ausgesprochen sch├â┬Âne Tiere. Im Gegensatz zu ihren n├â┬Ąchsten Verwandten, den Kudu- und Nyala-Antilopen, tragen bei ihnen auch die K├â┬╝he H├â┬Ârner. Sie sind aber schmaler als die der Bullen und liegen enger beieinander, teils gabeln sich die Spitzen sogar wie bei der Kuh Cindy. Bis zu einem Meter lang werden die leicht gewundenen H├â┬Ârner, die von Tambo k├â┬Ânnen somit noch ein gutes St├â┬╝ck wachsen. Immerhin durchw├â┬╝hlt er damit schon t├â┬╝chtig den Boden des Au├â┬čengeheges, um sein Revier zu markieren. Es ist also sicher nur eine Frage der Zeit, bis der junge Bulle es schafft, dass ihm die K├â┬╝he nicht mehr nur die kalte Schulter zeigen ├ó┬Ç┬ô und Tambo seine wahren St├â┬Ąrken ausspielen kann.

Foto: Wilhelma
N├â┬Ąher als ein bis zwei Meter sind sich die K├â┬╝he ├ó┬Ç┬ô wie hier im Vordergrund Cindy ├ó┬Ç┬ô und der neue Bulle Tambo bislang nicht gekommen.
(23.11.2012, 08:01)
Michael Mettler:   Die zoologisch-systematische Zuordnung des Erdm├â┬Ąnnchens scheint allerdings bei der Modernisierung nicht Schritt zu halten ;-)
(21.11.2012, 08:25)
Wilhelma:   Die Erdm├â┬Ąnnchen ├â┬╝berwintern unter Ausschluss der ├â┬ľffentlichkeit:
Mission ├ó┬Ç┬×Sch├â┬Âner Wohnen├ó┬Ç┬ť f├â┬╝r afrikanische Sonnenanbeter

Die Erdm├â┬Ąnnchen geh├â┬Âren zu den beliebtesten Bewohnern jedes Tierparks, auch in der Wilhelma. Wer sie hier derzeit besuchen m├â┬Âchte, wird sie allerdings nicht am bekannten Ort hinter dem Giraffengehege vorfinden. Sie ├â┬╝berwintern n├â┬Ąmlich dieses Jahr hinter den Kulissen. Der Grund: Die Anlage der kleinen W├â┬╝stenbewohner wird ab sofort vergr├â┬Â├â┬čert, runderneuert und umgestaltet. Bis sp├â┬Ątestens zum Fr├â┬╝hjahr 2013 sollen die Schleichkatzen aus S├â┬╝dafrika jedoch in ihr Gehege zur├â┬╝ckgekehrt sein.
Erdm├â┬Ąnnchen sind als typische Bewohner der Kalahari sehr w├â┬Ąrmeliebend. Die umgebaute Anlage wird nach ihrer Fertigstellung mit 120 Quadratmetern daher nicht nur etwa 40 Prozent gr├â┬Â├â┬čer sein als bisher, sondern den kleinen Sonnenanbetern noch mehr Freiluftsolarien bieten als bisher: Drei W├â┬Ąrmestrahler und eine ├ó┬Ç┬×Heizplatte├ó┬Ç┬ť sind als W├â┬Ąrmequellen geplant. Diese sind in halboffenen H├â┬Âhlen, unter Felsvorspr├â┬╝ngen und ├â┬╝ber offenen Liegefl├â┬Ąchen angebracht, damit die Besucher die Tiere auch bei v├â┬Âllig unafrikanischer, mitteleurop├â┬Ąischer Witterung sehen k├â┬Ânnen. Au├â┬čerdem wird das Gehege dem nat├â┬╝rlichen Lebensraum der W├â┬╝stentiere noch sichtbarer nachempfunden, sehr offen gestaltet sein und w├â┬╝stentypisch nur sp├â┬Ąrliche Vegetation aufweisen. Selbstverst├â┬Ąndlich wird es darin f├â┬╝r die vorsichtigen Tiere gen├â┬╝gend Versteckm├â┬Âglichkeiten geben ├ó┬Ç┬ô sowie Aussichtspl├â┬Ątze, damit die jeweiligen W├â┬Ąchter der Gruppe von einer erh├â┬Âhten Warte aus die Umgebung gut im Argusauge behalten und nach potenziellen Beutegreifern absuchen k├â┬Ânnen. Den Hintergrund werden Kunstfelsen im gleichen Design bilden, wie sie auch in der umgestalteten Zebraanlage direkt nebenan, im runderneuerten Elefanten-Au├â┬čengehege und in der k├â┬╝nftigen Gorilla-Au├â┬čenanlage zu finden sind. Auf einem Teil ihrer Anlage d├â┬╝rfen die Tiere nach ihrem Einzug sogar selbst Architekt und Baumeister spielen und sich mit eigenen Pfoten einen Bau nach ihrem Geschmack anlegen.
Einziehen werden nach dem Umbau zwei in Stuttgart geborene M├â┬Ąnnchen und zwei neue Weibchen aus Warschau. Denn als das dominante Weibchen des vorherigen Clans aufh├â┬Ârte, Nachwuchs zu bekommen, verlor die Gruppe ihren Zusammenhalt, einzelne Tiere vertrugen sich pl├â┬Âtzlich nicht mehr. Das ist bei den sozialen Strukturen von Erdm├â┬Ąnnchen jedoch normal: In jedem Trupp sorgt n├â┬Ąmlich nur ein Paar f├â┬╝r Nachkommen, alle anderen Gruppenmitglieder spielen Babysitter und erh├â┬Âhen so gemeinsam die ├â┬ťberlebenschancen der Kleinen. Bricht das ├ó┬Ç┬×Alpha-Paar├ó┬Ç┬ť auseinander, etwa weil das Weibchen nicht mehr fruchtbar ist oder stirbt, zerf├â┬Ąllt oft die gesamte Gemeinschaft. In der Natur wandern Tiere dann ab, andere zu, die Gruppen formieren sich neu ├ó┬Ç┬ô in Zoos geht das nat├â┬╝rlich nur mit menschlicher Hilfe. In der Wilhelma warten die beiden Weibchen und M├â┬Ąnnchen nun hinter den Kulissen darauf, das neue Heim gemeinsam beziehen zu k├â┬Ânnen. Und dann ist es sicher nur eine Frage der Zeit, bis sich bei den beliebten Schleichkatzen auch wieder Nachwuchs einstellt.

Abbildung:
Planungsentwurf f├â┬╝r die neue Erdm├â┬Ąnnchenanlage, die von den Freien Landschaftsarchitekten M├â┬Âhrle und Partner, Stuttgart, gestaltet wird. (Foto: M├â┬Âhrle und Partner Stuttgart)
(21.11.2012, 07:58)
Ottmar M├â┬╝ller:   Hier mal alle Ma├â┬če f├â┬╝r die Anlage. Das Bonobogehege ist also doch recht hoch (oder wenigstens die h├â┬Âchste Stelle davon).
(14.11.2012, 18:37)
Gudrun Bardowicks:   So gro├â┬č wirken die Bonobo-Anlagen auf mich nicht. Ich h├â┬Ątte mir eine Innenanlage ├â┬Ąhnlich wie in K├â┬Âln oder Leipzig gew├â┬╝nscht und keine Anlage, die doch sehr an die hier im Forum h├â┬Ąufig kritisierte Bonoboanlage in Wuppertal erinnert. Ich vermisse eine vern├â┬╝nftige H├â┬Âhe von mind. 6 -7 m. Zumindest wirkt die Anlage auf den Bildern recht niedrig.
(14.11.2012, 18:14)
Joshua F├â┬Ârg:   Bez├â┬╝glich der Drills und Geparden konnte mir keiner der Tierpfleger genaue Auskunft geben, aber die Drills k├â┬Ânnten theoretisch hinter den Kulissen des neuen Menschenaffenhauses untergebracht werden; die Au├â┬čenanlage k├â┬Ânnten sie dann mit den Gorillas teilen.
Anbei versuche ich hochmal, das Bild hochzuladen.
(14.11.2012, 14:08)
Sacha:   Bez. Geparde: Der von Ottmar M├â┬╝ller erw├â┬Ąhnte Grund (mangelnde Zuchtm├â┬Âglichkeit) f├â┬╝r das Auslaufen der Haltung ist f├â┬╝r mich nicht wirklich zufriedenstellend. Schliesslich MUESSEN nicht alle Zoos z├â┬╝chten. Manche sind froh, wenn sie nicht mehr zuchtf├â┬Ąhige Tiere gut unterbringen k├â┬Ânnen. Und daf├â┬╝r ist m. E. die Anlage in der Wilhelme immer noch gut geeignet.
(14.11.2012, 11:18)
Ottmar M├â┬╝ller:   Kannst du bitte nochmal versuchen die Fotos hochzuladen?
Und hast du etwas Neues über die Zukunft der Geparden- und Drillhaltung in Erfahrung gebracht?
(13.11.2012, 20:44)
Joshua F├â┬Ârg:   Hier noch ein Bild der drei Bonobo-Anlagen.
(13.11.2012, 18:00)
Joshua F├â┬Ârg:   Wie bereits angek├â┬╝ndigt war am 10. und 11. November Baustellenbesichtigung der Menschenaffenanlage f├â┬╝r Vereinsmitglieder der Freunde und F├â┬Ârderer.
Das Haus hat mir gefallen, ein wenig dominant sind die Decken- und Wandkonstruktionen.
Die Bonobos bekommen drei Anlagen von 120, 80 und 60 Quadratmetern, den Gorillas hat man deutlich mehr Platz zugesprochen: Die kleine Innenanlage ist 200 Quadratmeter gro├â┬č, am anderen Gehege waren leider keine Informationsschilder angebracht. Es zieht sich jedoch sehr in die L├â┬Ąnge, gesch├â┬Ątzt 300 Quadratmeter.
Was mich sehr gewundert hat - bei der F├â┬╝hrung erkl├â┬Ąrten Pfleger, man wolle versuchen, den Handaufzuchten Zugang zur Zuchtgruppe zu gew├â┬Ąhren. Diese k├â┬Ânnen sich aber auch jederzeit zur├â┬╝ckziehen und Blickkontakt mit der Zuchtgruppe durch eine gro├â┬če Scheibe aufnehmen. Bez├â┬╝glich des Zugangs zur Zuchtgruppe bin ich mir jedoch selbst nicht sicher, eine solche Aktion w├â┬Ąre mit sehr vielen Risiken verbunden. Neben der f├â┬╝r Besucher sichtbaren Innenanlage gibt es hinter den Kulissen noch Unterbringungsm├â┬Âglichkeiten f├â┬╝r weitere jungen Gorillas.
Im Haus intigriert ist ein Notstrom-Generator, der die komplette Wilhelma im Notfall versorgen kann.
Des Weiteren gibt es im Haus auch ein Besucherkino.
(13.11.2012, 17:55)
Wilhelma:   G├â┬Ąnse in der Wilhelma:
Die sch├â┬Âne, seltene Verwandtschaft der Martinsgans

Eines sei vorweg klargestellt: Anders als viele ihrer Verwandten unter den Hausg├â┬Ąnsen ├â┬╝berstehen die Wilhelma-G├â┬Ąnse den Martinstag am 11. November jedes Jahr unbeschadet. Doch bietet vielleicht gerade dieser traditionelle Gedenktag eine gute Gelegenheit, um zwei in der Wilhelma gezeigte Arten, die Rothals- und die Hawaiigans, einmal n├â┬Ąher vorzustellen. Denn erstens wird diesen Tieren im Vergleich zu Eisb├â┬Ąr, Affe und Co. ohnehin zu wenig Aufmerksamkeit zuteil. Und zweitens ist ihr ├â┬ťberleben durch ganz andere Umst├â┬Ąnde als Martinstage stark bedroht, die Hawaiigans gilt sogar als eine der seltensten G├â┬Ąnse der Welt.
Schon rein ├â┬Ąu├â┬čerlich haben Rothals- und Hawaiig├â┬Ąnse nicht viel mit den grauen oder wei├â┬čen Haus- und ├ó┬Ç┬×Martinsg├â┬Ąnsen├ó┬Ç┬ť gemeinsam. Rothalsg├â┬Ąnse geh├â┬Âren mit ihrem charakteristischen rotbraunen Brust- und Halsgefieder zweifelsfrei zu den sch├â┬Ânsten G├â┬Ąnsen. Daneben sind ihre br├â┬Ąunlich und grau gef├â┬Ąrbten Verwandten aus Hawaii zwar viel unauff├â┬Ąlligere, aber trotzdem nicht weniger elegante Erscheinungen. Beide Arten teilen sich in der Wilhelma derzeit mit den Kranichen ein Gehege, zeitweise sind sie auch in der begehbaren Freifluganlage zu finden. Rothals- wie Hawaiigans geh├â┬Âren zu den so genannten Meerg├â┬Ąnsen und sind etwa gleich gro├â┬č ├ó┬Ç┬ô mit einem Gewicht von eineinhalb bis zwei Kilogramm z├â┬Ąhlen sie zu den kleineren G├â┬Ąnsearten. Eine weitere Gemeinsamkeit: M├â┬Ąnnchen und Weibchen sehen fast gleich aus, und haben sie sich gefunden, bleiben sie sich ein Leben lang treu. Was jedoch den Lebensraum angeht, k├â┬Ânnten die zwei G├â┬Ąnsearten unterschiedlicher nicht sein.
W├â┬Ąhrend Rothalsg├â┬Ąnse im arktischen Sibirien br├â┬╝ten und weite Strecken zwischen Brut- und ├â┬ťberwinterungsgebiet zur├â┬╝cklegen, leben Hawaiig├â┬Ąnse ganzj├â┬Ąhrig im tropischen Klima Hawaiis, vor allem in Bergregionen von 1500 bis 2500 Metern ├â┬╝ber dem Meeresspiegel. Ganz g├â┬Ąnseuntypisch sind sie nicht an Wasser gebunden. In ihren Lebensr├â┬Ąumen regnet es zwar recht viel, aber stehende oder flie├â┬čende Gew├â┬Ąsser sind Mangelware. Ihren Wasserbedarf decken sie ├â┬╝ber ihre Nahrung, die wie bei allen Meerg├â┬Ąnsen rein vegetarisch ist und aus Gr├â┬Ąsern und Gr├â┬╝npflanzen besteht. Leider steht die Hawaiigans selbst auf der Speisekarte der vielen Hunde, Katzen und Ratten, die von den Menschen auf den Inseln eingeschleppt wurden. Weil ├â┬╝berdies ihr Lebensraum schrumpft, war die Hawaiigans Mitte des 20. Jahrhunderts so gut wie ausgestorben. Nur 30 Tiere ├â┬╝berlebten. Durch Nachzucht, unter anderem in Zoos, und Auswilderung stieg ihr Bestand auf heute wieder rund 2000 Tiere an.
Von der Rothalsgans gibt es zwar immerhin noch etwa 40.000 Vertreter, aber auch sie geh├â┬Ârt zu den bedrohten Arten. Diese G├â┬Ąnse ├â┬╝berwintern vorwiegend in einem sehr kleinen Gebiet an der Westk├â┬╝ste des Schwarzen Meeres. Tags├â┬╝ber durchstreifen sie Wiesen und Felder nach Nahrung. Sobald es dunkel wird, suchen sie zum Schlafen sichere Gew├â┬Ąsser auf. Dann f├â┬Ąrben Tausende G├â┬Ąnse den Himmel dunkel. Vor allem die Zerst├â┬Ârung ihrer Lebensr├â┬Ąume, aber auch die illegale Jagd in den begrenzten ├â┬ťberwinterungsgebieten sind schuld, dass auch die Zahl der Rothalsg├â┬Ąnse seit Jahren stetig sinkt.

Foto (Wilhelma): Rothalsg├â┬Ąnse fallen durch ihre markante, sch├â┬Âne Zeichnung sofort ins Auge.
(09.11.2012, 08:25)
Wilhelma:   VERANSTALTUNGSHINWEIS

Thementag mit Dia-Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Alles ├â┬╝ber Orang-Utans, ihr Leben ├ó┬Ç┬ô und ihren Kampf ums ├â┬ťberleben

Am Sonntag, dem 11. November, dreht sich bei einem Thementag im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude gegen├â┬╝ber der Geiervoliere von 11 Uhr bis 16 Uhr alles um Orang-Utans. Eine Dia-Show zeigt die ├ó┬Ç┬×Roten Waldmenschen├ó┬Ç┬ť in ihrer Heimat Borneo ├ó┬Ç┬ô teils in der Wildnis, teils in Auffangstationen, die f├â┬╝r viele Orang-Utans zur letzten Zufluchtst├â┬Ątte werden. Denn um immer neue Plantagen anzulegen, etwa f├â┬╝r Palm├â┬Âl, wird der Urwald und damit der Lebensraum der Menschenaffen und vieler anderer Arten zunehmend zerst├â┬Ârt. Beim Thementag erfahren die Besucher daher nicht nur, wie Orangs leben, sondern auch, wie sehr ihr ├â┬ťberleben als Art auf der Kippe steht. Und wie jeder ein wenig zu ihrem Schutz beitragen kann ├ó┬Ç┬ô zum Beispiel indem man beim Einkauf Produkte meidet, die Palm├â┬Âl enthalten. Mehr dar├â┬╝ber verraten auch die Info-Materialien von Schutzorganisationen wie der ├ó┬Ç┬×Borneo Orangutan Survival (BOS)├ó┬Ç┬ť oder ├ó┬Ç┬×Orangs in Not e.V.├ó┬Ç┬ť, die am Thementag ausliegen. Au├â┬čerdem k├â┬Ânnen die Besucher an diesem Tag den Lauten der Orangs lauschen, Orang-Haare ber├â┬╝hren und an einem gro├â┬čen ├ó┬Ç┬×Orang-Utan-Buffet├ó┬Ç┬ť gegen eine Spende ab drei Euro sogar von den Lieblingsspeisen der ├ó┬Ç┬×Waldmenschen├ó┬Ç┬ť kosten. Diese bestehen vor allem aus tropischen Fr├â┬╝chten, wobei die absolute Lieblingsfrucht der Orangs die Durian ist, die aus gutem Grund auch ├ó┬Ç┬×Stinkfrucht├ó┬Ç┬ť genannt wird. Wer mutig genug ist, von dieser Durian zu probieren, nimmt an einer Verlosung von f├â┬╝nf Orang-Utans aus Pl├â┬╝sch teil. Der Besuch des Thementags ist im Wilhelma-Eintritt enthalten, jede Spende f├â┬╝r die Orang-Utans ist jedoch herzlich willkommen.

Foto: Orang-Utans in einer Auffangstation auf Borneo ├ó┬Ç┬ô solche Stationen sind oft die letzten Zufluchtsst├â┬Ątten f├â┬╝r die Menschenaffen in einem schrumpfenden Lebensraum. (Foto: Martin D├â┬Âlling)
(06.11.2012, 16:24)
Wilhelma:   VERANSTALTUNGSHINWEIS

Thementag mit Filmvortrag in der Wilhelmaschule:
Die Congohounds – Wie Hunde helfen, die Berggorillas zu retten

Am Sonntag, dem 28. Oktober 2012, widmet sich die Veranstaltungsreihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť der Wilhelmaschule einem Schutzprojekt f├â┬╝r die bedrohten Berggorillas im Virunga Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo. Eine wichtige Rolle dabei spielen die ├ó┬Ç┬×Congohounds├ó┬Ç┬ť. Das sind Bluthunde, die eigens ausgebildet werden, um die Virunga-Ranger als Begleiter, Besch├â┬╝tzer und Spurensucher im Kampf gegen die Wilderei zu unterst├â┬╝tzen. Der Thementag beginnt um 10 Uhr, Veranstaltungsort ist das Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere. Ab 11 Uhr vermittelt hier jede Stunde ein rund 30-min├â┬╝tiger Film den Besuchern einen Eindruck von der Ausbildung und der schwierigen Arbeit der Ranger und ihrer Hunde. Zwei dieser Virunga-Ranger sowie die Projektleiterin des Congohoundprojekts, Marlene Z├â┬Ąhner, sind pers├â┬Ânlich vor Ort und beantworten im Anschluss an die Filmvortr├â┬Ąge die Fragen der Besucher.
Die Teilnahme am Thementag ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, Spenden sind aber wie immer willkommen. Denn Spenden wie sie erm├â┬Âglichen der Wilhelma, die Gorillaschutzprojekte des Virunga Parks unmittelbar zu unterst├â┬╝tzen. Allein in den letzten zw├â┬Âlf Monaten kamen dank verschiedenster Spendensammelaktionen und des seit Herbst 2009 laufenden Handyrecycling-Projekts rund 8000 Euro zusammen und konnten direkt an die Helfer im Kongo ├â┬╝berwiesen werden. Weitere Infos zum Congohoundprojekt gibt es im Internet unter ├ó┬Ç┬×www.congohounds.gorillacd.org ├ó┬Ç┬ť.

Foto (gorilla.cd/Z├â┬Ąhner): Die Bluthunde sind treue Gef├â┬Ąhrten der Virunga-Ranger (hier mit Projektleiterin Marlene Z├â┬Ąhner) beim Kampf gegen Wilderer und beim Schutz der letzten Berggorillas.
(23.10.2012, 08:58)
Wilhelma:   Der Persische Leopard Aman aus K├â┬Âln:
Ein neuer Partner für Mesched

├ó┬Ç┬×Aman├ó┬Ç┬ť hei├â┬čt der neue Persische Leopard der Wilhelma ├ó┬Ç┬ô was in seinen vorderasiatischen Herkunftsl├â┬Ąndern unter anderem ├ó┬Ç┬×vertrauensw├â┬╝rdig├ó┬Ç┬ť bedeutet. Und gro├â┬čes Vertrauen setzt die Wilhelma nun in die Talente von Aman als k├â┬╝nftigem Zuchtkater: In Abstimmung mit dem Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm soll er mit der seit 2002 in Stuttgart lebenden Leopardenkatze Mesched f├â┬╝r Nachwuchs sorgen. Dieser ist dringend notwendig. Denn Persische Leoparden sind in der Wildbahn fast ausgestorben, in Zoos leben weltweit gerade einmal 112 Tiere dieser Unterart des Leoparden.
Mit Aman hat die Wilhelma nicht nur einen hoffnungsvollen Nachfolger f├â┬╝r den im Januar 2012 verstorbenen Zuchtkater Saracen bekommen, der 2006 in K├â┬Âln geborene Leopard hat sogar famili├â┬Ąre Wurzeln im Schwabenl├â┬Ąndle: Aman ist n├â┬Ąmlich der Sohn von Chadang, der in der Wilhelma 1994 zusammen mit zwei Geschwistern als Drilling das Licht der Welt erblickte. Im September traf Aman in der alten Heimat seines Vaters ein, wo er sich seither in Ruhe einleben konnte. Inzwischen ist er f├â┬╝r die Besucher im mittleren der Raubtiergehege zu sehen. Mit seiner zuk├â┬╝nftigen Partnerin Mesched wird er aber wohl erst im Fr├â┬╝hjahr direkt und hautnah zusammentreffen. Zumindest durchs Gitter d├â┬╝rfen sich die beiden aber schon vorher sehen und beschnuppern ├ó┬Ç┬ô wobei sie hoffentlich feststellen, dass sie sich gut riechen k├â┬Ânnen.
In der Wildbahn leben Leoparden als strikte Einzelg├â┬Ąnger und nur wenn sie ├ó┬Ç┬×rollig├ó┬Ç┬ť, also paarungsbereit ist, duldet die Katze hier einen Kater in ihrer N├â┬Ąhe. Bei Leoparden dauert die ├ó┬Ç┬×hei├â┬če Phase├ó┬Ç┬ť etwa sieben Tage, w├â┬Ąhrend derer sich die Tiere mehrmals t├â┬Ąglich paaren. Bei erfolgreicher Zeugung tr├â┬Ągt die Katze rund drei Monate lang ein bis drei Jungtiere aus, die sie nach der Geburt alleine aufzieht ├ó┬Ç┬ô der Vater w├â┬Ąre dabei auch wenig hilfreich, h├â┬Ątte er doch seinen eigenen Nachwuchs eher ├ó┬Ç┬×zum Fressen gern├ó┬Ç┬ť. Die Jungen bleiben im Schnitt 13 bis 18 Monate bei ihrer Mutter.
Leoparden geh├â┬Âren zu den Gro├â┬čkatzen mit dem gr├â┬Â├â┬čten Verbreitungsgebiet. Dieses reicht vom s├â┬╝dlichen Afrika bis ins ├â┬Âstliche Asien und umfasst hei├â┬če Steppen ebenso wie dichte W├â┬Ąlder und k├â┬╝hle Bergregionen. Der Persische Leopard ist dabei die gr├â┬Â├â┬čte Unterart und urspr├â┬╝nglich im n├â┬Ârdlichen Iran, Afghanistan und dem Kaukasus zu Hause. An das Leben in deren Hochlagen bis ├â┬╝ber 3000 Meter H├â┬Âhe ist er gut angepasst. So ist etwa sein Fell dichter und l├â┬Ąnger als das seiner Artgenossen aus warmen Regionen, strenge K├â┬Ąlte kann ihm nichts anhaben. Auf dem Speiseplan der bis zu 80 Kilogramm schweren Raubkatzen stehen in ihrer vorderasiatischen Heimat vor allem Bezoarziegen, Wildschweine, Rehe ├ó┬Ç┬ô und zur Not auch Nutztiere des Menschen. Nicht nur wegen ihres sch├â┬Ânen Fells wurden und werden sie daher gejagt. Au├â┬čerdem schrumpft und ver├â┬Ąndert sich ihr Lebensraum. Der Restbestand dieser sch├â┬Ânen Tierart ist daher sowohl sehr klein, als auch sehr zersplittert ├ó┬Ç┬ô was ihre ├â┬ťberlebenschancen leider weiter vermindert.

Foto: Wilhelma
(19.10.2012, 07:55)
Michael Mettler:   @Jana M├â┬╝ller: Ja, dann meinte ich diesen Tunnel. Da ich das nur ganz oberfl├â┬Ąchlich und aus der Ferne verfolgt hatte, hatte ich es offenbar missverstanden und gedacht, das ALTE Elefantenhaus solle untertunnelt werden.

Tja, was die vielen Baustellen betrifft: Das ist eben der Nachteil, wenn gro├â┬če Teile eines Zoos baulich aus der selben ├â┬ära stammen. Dann altern eben die Baumaterialien ebenso gleichzeitig auf gro├â┬čer Fl├â┬Ąche wie die Ansichten dar├â┬╝ber, wie man Tiere halten und pr├â┬Ąsentieren sollte.
(15.10.2012, 22:09)
Jana M├â┬╝ller:   Ja, es gibt ├â┬╝berall viele kleine Baustellen, es sieht fast so aus als w├â┬╝sste man nicht, wo man anfangen soll.

@Michael: Meinst du jetzt den Rosensteintunnel? Der soll mal dort gebaut werden, wo die neue Elefantenanlage mal hin soll.. bevor der Tunnel nicht gebaut ist k├â┬Ânnen sie mit dem Neubau der Anlage nicht beginnen.

Bin ja echt mal gespannt, was so als n├â┬Ąchstes (um)gebaut wird.

Dass das Klippspringergehege noch steht - so ein Abriss w├â┬Ąre doch sicher recht schnell gemacht, und das Gehege steht schon soo lange leer...
(15.10.2012, 17:54)
Michael Mettler:   Wenn man alle in den letzten Beitr├â┬Ągen genannten Bauma├â┬čnahmen zusammennimmt, ist das doch nicht mehr und nicht weniger als ein Umbau der halben Wilhelma, oder? Da sollte man wohl eher in Jahrzehnten rechnen.

Ich bin in der Materie nicht ganz drin, aber war da nicht noch was mit einer Untertunnelung der Randbereiche (Dickh├â┬Ąuter, Raubtiere etc.) wegen der benachbarten Verkehrsf├â┬╝hrung? Gibt es das inzwischen, oder steht es noch bevor? Denn wenn das Plateau schon durch das neue Menschaffenhauses unerwarteterweise in Bewegung ger├â┬Ąt, dann k├â┬Ânnten doch bei einem solchen Bauprojekt auch noch unangenehme ├â┬ťberraschungen lauern.
(15.10.2012, 10:35)
Matthias Schramm:   Bei den Geparden gibt es ein kleineres zweites Gehege. Wenn man am Gehege vorbei zum alten Belvedere Pavillon geht, kann man es zwischen B├â┬╝schen und Hecken erahnen. Es ist aber f├â┬╝r die Besucher nicht weiter einsehbar. Ansonsten klingen die Wilhelmapl├â┬Ąne alle ein bisschen vage, einen "Masterplan" scheint es nicht wirklich zu geben. Vielleicht (und das soll nicht b├â┬Âse gemeint sein) wartet man ja auch den in der F├â┬╝hrungsebene anstehende Wechsel ab.
(15.10.2012, 09:59)
Jana M├â┬╝ller:   Ja genau, war da nicht davon die Rede, dass man die Meerkatzen dann zusammen mit den Gorillas vergesellschaftet? Allerdings war das wohl ein Gedanke, bevor die 4 Gorillawaisen einzogen. Man plante ja mit Claudia in der Familiengruppe und einer evtl. "leeren" Aufzuchtstation.

Wurde Tana nicht mal bei "Eisb├â┬Ąr, Affe & Co" in einem seperaten Gehege gef├â┬╝ttert (wegen ihrer Krankheit?)

Petra ist schon uralt (wird in 10 Tagen 22 Jahre alt), theoretisch k├â┬Ânnte da jeder Tag der letzte sein...
Zwischen den Gitterau├â┬čenk├â┬Ąfigen wurden ├â┬╝berall Gitterelemente angebracht, sodass die Tiere auch au├â┬čen von K├â┬Ąfig zu K├â┬Ąfig wechseln k├â┬Ânnen. Hoffe, dass das nicht der ganze Umbau war. In den Gitterk├â┬Ąfigen lebt ja nun nur das Leopardenp├â┬Ąrchen und Petra. H├â┬Ątte man nun keinen Leopardenkater geholt, h├â┬Ątte man darin nur 2 Tiere gehalten - nach Petras ableben nur noch die Lopardin. Mit so wenigen Tieren h├â┬Ątte man perfekt umbauen k├â┬Ânnen, aber nun holte man sich ja den Kater (ich nehme ja mal stark an zur baldigen Zucht). Dann kanns auch wieder voller werden...

Ja, die B├â┬Ąren sind auch alle schon alt (zw. 22 und 27 Jahren) und die beiden B├â┬Ąrenanlagen sollen zusammengelegt werden sobald eine der Arten "in der Wilhelma ausgestorben" ist.

Soll die Flusspferdanlage nicht auch mal dem Bau des neuen Elefantenhauses zum Opfer fallen? Die Flusspferdhaltung soll soweit ich wei├â┬č ja auch auslaufen, das Zwergflusspferd und die Flusspferdkuh sind schon sehr alt. Dann w├â┬Ąre noch der Flusspferdbulle ├â┬╝brig sowie die Babirusas. Was mit denen dann wohl geschieht?
(14.10.2012, 21:09)
Ottmar M├â┬╝ller:   Es hie├â┬č, dass die Gorilla-Aufzuchtstation im neuen Haus f├â┬╝r eine Meerkatzenart genutzt werden kann, wenn mal keine Gorillababies aufgep├â┬Ąppelt werden m├â┬╝ssen. Wie das genau organisiert werden soll kann ich mir allerdings auch nicht vorstellen, da die Wilhelma ja nicht voraussagen kann, ob und wann Affenbabies versto├â┬čen weden.

Die Geparden k├â┬Ânnen in ihrem derzeitigen Gehege nicht z├â┬╝chten (kein Absperrbereich), deshalb soll ihre Haltung auslaufen.

Ich vermute, dass am Raubtierhaus erst etwas ver├â┬Ąndert wird, wenn der letzte Jaguar "Petra" verstorben ist. Genauso wird man es vermutlich beim Zwergflusspferd und den B├â┬Ąren handhaben.
(14.10.2012, 20:47)
Joshua F├â┬Ârg:   Herr Jauch hat am Patentag einen Vortrag im Wilhelma-Restaurant gehalten. Da ich ein Totenkopfaffe als Patentier habe, war ich geladen.

Am 10. und 11. November k├â┬Ânnen alle Mitglieder der Freunde und F├â┬Ârderer zur Baustellenbesichtigung in die Menschenaffenanlage, da werde ich mich mal erkundigen, wie es mit Drills, Geparden und Makaken weitergeht. Vielleicht erscheint dort noch jemand aus dem Forum :)
(14.10.2012, 11:18)
Jana M├â┬╝ller:   @Joshua F├â┬Ârg: Gibts denn irgendwo einen Link zu Jauchs ├â┬äu├â┬čerungen oder woher stammen die Infos?
(14.10.2012, 10:54)
Jana M├â┬╝ller:   Bei den Subtropenterassen soll nicht nur die Wand gerichtet werden, man will wohl auch neue, vor allem gr├â┬Â├â┬čere Volieren f├â┬╝r die V├â┬Âgel haben. Dazu m├â┬╝ssen sie aber dann auch die Arten reduzieren.

Soweit ich wei├â┬č war irgendwann mal auch nich die Rede von einer Meerkatzenart im neuen Menschenaffenhauskomplex...?
Und ganz ehrlich.. f├â┬╝r mich sieht es nicht so aus, als w├â┬Ąre die Anlage im Dezember schon nutzbar/fertig.

Wann soll denn nun eigentlich wieder der Weg bei den Somali-Wildeseln frei werden? Eigentlich hie├â┬č es ja mal, Dezeber 2011.

Das Jungtieraufzuchthaus soll südamerikanisch werden - da würden ja die Totenkopfaffen dann schon gut reinpassen.

Zum jetzigen (alten) Menschenaffenhaus - das woll wohl schon nach und nach umgebaut werden bzw modernisiert werden und ein Haus für asiatische Affen werden. Evtl. kommen die Haubenlanguren dann mal in dieses Haus mit herein?

Das mit den Drills hab ich auch mal schon irgendwo gelesen, w├â┬Ąre wirklich sehr w├â┬╝bschenswert!
Die Japanmakaken würden dann natürlich auch gut ins alte Menschenaffenhaus passen (asiatische Affen).. aber was passiert mit den Geparden??

Auf der Giraffenanlage soll das Gehege der Klippspringer abgerissen werden, sodass der Platz auch von den Giraffen genutzt werden kann.

Die Erdm├â┬Ąnnchenanlage soll wie zuvor erw├â┬Ąhnt auch neu gestaltet werden, derzelit leben dort nur noch 2 (ich glaube m├â┬Ąnnliche?) Tiere.

Was passiert denn nun mit den Raubkatzenk├â┬Ąfigen? Wollte man die nicht auch mal vergr├â┬Â├â┬čern? Innen wurden sie ja mit neuen ├â┬ästen usw. gestaltet, aber vergr├â┬Â├â┬čert wurde nix - anstatt man erstmal umbaut, holt man sich nen neuen Leopardenkater...
Und L├â┬Âwen will man ja glaube ich auch wieder anschaffen - wei├â┬č gar nicht wo sie die dann noch reinquetschen wollen.

(14.10.2012, 10:07)
Ottmar M├â┬╝ller:   Die Drills sollen anscheinend ein Freigehege auf der Fl├â┬Ąche der jetzigen Geparden- und Makakenanlagen erhalten, zuvor aber ins ehemalige Bonobogehege ziehen. Das JAZ soll dann nur noch s├â┬╝damerikanische Arten beherbergen.

Wieso legt man nicht die Zebra- und die Giraffenanlage zu einer gro├â┬čen Afrikasavanne zusammen? Au├â┬čerdem gibt es meiner Meinung nach wichtigere Projekte (Raubkatzen, asiatische Affen, Kleins├â┬Ąuger...)
(13.10.2012, 17:01)
Michael Mettler:   @Joshua F├â┬Ârg: Ich kann mir nicht vorstellen, wie man den Wilhelma-Besuchern nach Er├â┬Âffnung der neuen Anlagen f├â┬╝r afrikanische Menschenaffen klar machen will, dass das alte Haus ohne weitere Ver├â┬Ąnderungen noch ein ganz tolles Heim f├â┬╝r die Orangs sein soll. Mit den Neuanlagen werden doch auch neue Ma├â┬čst├â┬Ąbe f├â┬╝r die Besucher gesetzt und im direkten Vergleich zu den Altanlagen neue Anspr├â┬╝che geweckt.
(13.10.2012, 16:21)
Joshua F├â┬Ârg:   Die Drills d├â┬╝rfen entweder die alten Anlagen f├â┬╝r die Gorilla-Handaufzuchten nutzen, oder sie kommen ins neue Menschenaffenhaus. Dort ist wohl noch Platz vorhanden.
Ich denke eher nicht, dass man am alten Menschenaffenhaus viel umbauen wird, die Orangs bekommen lediglich mehr Platz.

Die Erdm├â┬Ąnnchen bekommen wie die Zebras eine Anlage mit Kunstfels.
Was ich vergessen habe: Für die nahe Zukunft ist auch noch die Umgestaltung der Giraffen-Anlage geplant.
(13.10.2012, 15:47)
Matthias Schramm:   Was geschieht ├â┬╝berhaupt in der Wilhelma nach dem Umzug der Gorilas und Bonobos? Die Orangs sollen ja im alten Haus bleiben, aber ein Umbau m├â┬╝sste doch trotzdem stattfinden? Auch die weitere Nutzung des Jungtierhauses ist mir unklar. Gro├â┬če Anw├â┬Ąrter auf eine neue Unterkunft w├â┬Ąren hier ja dringend die Drills! In der Wilhelma selber gibt es nur Infos zum neuen Haus aber ├â┬╝ber die Entwicklung der alten H├â┬Ąuser ist nichts zu finden.
(13.10.2012, 15:16)
Matthias Schramm:   Doch die Erdm├â┬Ąnnchen neben der Giraffenanlage gibt es noch (am Mittwoch gesehen). Aber der Trend zu gr├â┬Â├â┬čeren, teureren und aufw├â┬Ąndigeren Erdm├â┬Ąnnchenanlagen scheint wohl ungebrochen.
Man kann nur hoffen, dass nicht wirklich zig Millionen f├â┬╝r den Erhalt der Terrassen ben├â┬Âtigt werden sollten. Mit Sicherheit fehlt das Geld dann f├â┬╝r den weiteren Umbau der Wilhelma und es werden noch mehr Bauvorhaben auf ungewisse Zeit verschoben!
(13.10.2012, 14:48)
Michael Mettler:   Nicht, dass das neue Menschenaffenhaus noch hangabw├â┬Ąrts wandert... Eine Stabilisierung der Subtropenterrassen d├â┬╝rfte keine leichte Aufgabe (und damit teuer) werden.

Gibt es die Erdm├â┬Ąnnchenanlage neben den Giraffen gar nicht mehr? Warum muss eine neue gebaut werden?
(13.10.2012, 11:34)
Joshua F├â┬Ârg:   Die Schildkr├â┬Âtenanlage wird wohl dieses Jahr nicht mehr entstehen, da ein Termin beim Denkmalschutz erst noch ansteht.

Was die Volieren betrifft, so dr├â┬╝cken die W├â┬Ąnde an den Terrassen so stark gegen die Massen, die vom Menschenaffenhaus dr├â┬╝cken an, dass sie mittlerweile 18 cm verschoben wurden. Daran hat beim bau der Anlage wohl niemand gedacht. Noch ist nicht klar, ob ├â┬╝berhaupt neu gebaut werden soll. Die Totenkopfaffen sollen wahrscheinlich ins Jungtieraufzuchtshaus kommen.
(13.10.2012, 11:23)
Ottmar M├â┬╝ller:   Ich denke auch, dass man das Geld lieber zur Verbesserung (nicht zur Versch├â┬Ânerung) der Tierhaltung nutzen sollte. Allerdings sch├â┬Ân, dass ein Zoo auch mal in Erdm├â┬Ąnnchengehege investiert, diese Tiere sind bis jetzt in deutschen Zoos viel zu kurz gekommen...

Wo soll denn die Schildkr├â┬Âtenanlage entstehen? Und ist schon N├â┬Ąheres zum Neubau der Volieren bekannt?
(13.10.2012, 11:15)
Matthias Schramm:   Warum soll denn die Zebraanlage mit zus├â┬Ątzlichem Kunstfeld ausgestattet werden? Eine Seite ist bereits mit "mittelsch├â┬Ânem" Fels eingefasst und der Zaun um die Baumgruppe ist eher unauff├â┬Ąllig. Die anderen Gehege in diesem Bereich sind auch nur mit Zaun umgeben! Das Geld k├â┬Ânnte mit Sicherheit auch sinnvoller investiert werden!
(13.10.2012, 10:05)
Joshua F├â┬Ârg:   Nat├â┬╝rlich kostet die Anlage 22/23 Millionen Euro :)
(13.10.2012, 09:38)
Joshua F├â┬Ârg:   Gestern hat sich Dieter Jauch zu den zuk├â┬╝nftigen Projekten ge├â┬Ąu├â┬čert.
Die Anlage f├â┬╝r afrikanische Menschenaffen soll voraussichtlich im Dezember fertig gestellt sein, die Bonobos sollen als erste Affenart im Januar einziehen. Offizielle Er├â┬Âffnung soll im M├â┬Ąrz sein. Insgesamt kostet die Anlage nicht, wie geplant, 13 Millionen, sondern ca. 23/23 Millionen Euro.
Das Gehege f├â┬╝r Zebras und Dorcas-Gazellen soll weiter mit Kunstfels verkleidet werden, der Zaun im Vordergrund und um die Baumgruppe sollen verschwinden. Daneben wird eine neue Anlage f├â┬╝r Erdm├â┬Ąnnchen entstehen.
Vom F├â┬Ârderverein wird eine Anlage f├â┬╝r mediterrane Landschildkr├â┬Âten spendiert, quasi als Gegenleistung, da er keine neuen Gelder in die Menschenaffenanlage stecken will.
Der geplante Abriss und Neubau der Volieren auf den Subtropen-Terrassen erfolgt 2012 nicht mehr und wurde auf ungewisse Zeit verschoben.
(13.10.2012, 09:37)
Jana M├â┬╝ller:   Naja, sie sind schon seit mind. 2 Monaten zu sehen.
(12.10.2012, 07:00)
Moritz Jochum:   Sie sind f├â┬╝r die Besucher neu weil sie jetzt erst zu sehen sind.
(11.10.2012, 21:07)
Jana M├â┬╝ller:   Ich frage mich, was jetzt noch an den Tieren "neu" ist, immerhin sind sie nun schon ein halbes Jahr im Zoo!
(11.10.2012, 08:28)
Wilhelma:   Neue Waldhunde in der Wilhelma:
Ein ungleiches Paar

Wenn es Futter gibt, dann hat Kesara meistens die Nase vorn. Obwohl deutlich kleiner als ihr neuer Partner Pero, ist sie beim Finden der t├â┬Ąglichen Fleischration klar schneller. Die beiden neuen Waldhunde der Wilhelma bringen Leben in das ├â┬╝ber den Sommer verwaiste Gehege zwischen Elefantenhaus und Tigeranlage. Bereits im April kamen die im d├â┬Ąnischen Jesperhus geborene Kesara und der aus dem englischen Port Lympne stammende Pero nach Stuttgart. Nach ihrer Quarant├â┬Ąne- und Eingew├â┬Âhnungszeit, die Kesara und Pero hinter den Kulissen verbrachten, setzen sie in der Wilhelma eine kleine Tradition fort. Bereits seit 1986 werden hier Waldhunde gehalten.
Damit geh├â┬Ârt die Wilhelma zu den wenigen Zoos in Europa, die diese kleinen, s├â┬╝damerikanischen Wildhunde zeigen. Nachdem 2010 das alte Weibchen Sabana starb, lebten zuletzt nur drei m├â┬Ąnnliche Waldhunde in der Wilhelma. Sie wurden im M├â┬Ąrz nach Leeuwarden in den Niederlangen abgegeben. Die Zusammenf├â┬╝hrung der beiden neuen Waldhunde, die auf Empfehlung des Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) nach Stuttgart kamen, klappte problemlos. Nun sollen Kesara, was die Junggebliebene bedeutet, und Pero die Zucht fortf├â┬╝hren.
Bemerkenswert bei Waldhunden ist ihr Sozialverhalten. Sie leben in einem engen Familienverband zusammen; meist ein Paar mit seinem Nachwuchs. An der Aufzucht der Jungen beteiligen sich die M├â┬Ąnnchen st├â┬Ąrker, als dies bei anderen Hundeverwandten der Fall ist. Nicht nur, dass der R├â┬╝de bei der Geburt hilft und die Nabelschnur durchtrennt, er s├â┬Ąubert die Kleinen auch. Zudem versorgt er die Mutter und nach ein paar Wochen ebenfalls die Jungen mit Nahrung. Auch auf den von seinem Verhalten her eher z├â┬Âgerlichen Pero werden diese Vaterpflichten hoffentlich bald zukommen. ├â┬ťbrigens brachte ihm seine vorsichtige Wesensart ├ó┬Ç┬ô die sich gut mit ├ó┬Ç┬×Ich w├â┬╝rde ja so gerne, aber...├ó┬Ç┬ť beschreiben l├â┬Ąsst ├ó┬Ç┬ô seinen Namen ein. Dieser bedeutet auf Spanisch ├ó┬Ç┬×aber├ó┬Ç┬ť.
Die Mitglieder der bis zu zehn Tiere umfassenden Waldhundrudel suchen immer wieder K├â┬Ârperkontakt. Mit Lauten, die an das Fiepen junger Hundewelpen erinnern, halten sie au├â┬čerdem st├â┬Ąndig akustischen Kontakt. In den dicht bewachsenen Lebensr├â┬Ąumen der Waldhunde ├ó┬Ç┬ô Waldr├â┬Ąnder und Uferbereiche von Gew├â┬Ąssern ├ó┬Ç┬ô ist dies sehr wichtig f├â┬╝r den Zusammenhalt der Familiengruppe. Sehr auff├â┬Ąllig ist ihr K├â┬Ârperbau, der eher an einen Marder oder B├â┬Ąren erinnert als an einen Hund. Mit ihrem gedrungenen und kr├â┬Ąftigen K├â┬Ârper geh├â┬Âren Waldhunde zu den kleineren Vertretern ihrer Familie. Ihr kurzes, rotbraunes Fell und der rundliche Kopf mit den kleinen, runden Ohren sind charakteristisch f├â┬╝r sie. Die s├â┬╝damerikanischen Wildhunde sind au├â┬čerdem hervorragende Schwimmer.

Foto: Wilhelma
(11.10.2012, 08:17)
Joshua F├â┬Ârg:   Seit dem 18. September lebt auch wieder ein m├â┬Ąnnlicher Leopard in der Wilhelma: Kater Aman kam aus dem Zoo K├â┬Âln nach Stuttgart.
(07.10.2012, 08:49)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Jemencham├â┬Ąleons der Wilhelma:
Kleine Meister der Entschleunigung

Sie sind zwar erst wenige Tage alt, aber die jungen Jemencham├â┬Ąleons im Wilhelma-Terrarium beherrschen bereits perfekt, was hektische B├â┬Ârsianer und gestresste Manager ihr ganzes Berufsleben lang nicht schaffen: Sie eilen mit Weile durch die Welt, bed├â┬Ąchtig im Wiegeschritt einen Klammerfu├â┬č vor den anderen setzend, dabei zu jeder Zeit gesichert gegen Abst├â┬╝rze aller Art durch ihren beweglichen Greifschwanz. Aber der Schein tr├â┬╝gt ├ó┬Ç┬ô ihre unabh├â┬Ąngig voneinander beweglichen Teleskopaugen sind hellwach. Ihnen entgeht keine noch so kleine Bewegung, und wenn die klebrige, fast k├â┬Ârperlange Schleuderzunge zum Einsatz kommt, geht alles blitzschnell.
Dabei zeichnen sich die Winzlinge schon jetzt durch eine erstaunlich hohe Trefferquote aus. Aber wer innerhalb weniger Monate vom kleinfingerlangen Babycham├â┬Ąleon zu einer halbmeterlangen Echse heranwachsen will, ben├â┬Âtigt t├â┬Ąglich eine ordentliche Portion Insekten und kann sich nicht allzu viele Fehlsch├â┬╝sse leisten!
Cham├â┬Ąleons bewohnen die Tropen- und Subtropengebiete Afrikas, S├â┬╝deuropas und Vorderasiens. Bisher sind rund 160 Arten beschrieben, aber angesichts ihrer perfekten Tarnung und ihrer unauff├â┬Ąlligen Bewegungsweise ist damit zu rechnen, dass noch eine ganze Reihe Arten darauf warten, von der Wissenschaft entdeckt zu werden. Eines der gr├â┬Â├â┬čten und bekanntesten Cham├â┬Ąleons ist das im S├â┬╝den der arabischen Halbinsel lebende Jemencham├â┬Ąleon, Chamaeleo calyptratus. Die Artbezeichnung leitet sich ab vom lateinischen Wort `calyptra├é┬┤ (= M├â┬╝tze, Haube, Schutzhelm) und nimmt Bezug auf den bei ausgewachsenen M├â┬Ąnnchen bis zu 6 cm hohen, helmartigen Kopfaufsatz.
Jemencham├â┬Ąleons werden im m├â┬Ąnnlichen Geschlecht bis zu 60 cm lang, die Weibchen erreichen etwa 40 cm Gesamtl├â┬Ąnge. Im Terrarium bleiben die Tiere in der Regel etwas kleiner. Wie alle Cham├â┬Ąleons sind Jemencham├â┬Ąleons ausgesprochene Individualisten, die auf den Anblick von Artgenossen mit intensiven Farbwechseln, drohendem Fauchen und Pr├â┬Ąsentieren des seitlich abgeflachten K├â┬Ârpers reagieren. Lediglich zur Paarung kommt es zu einer Art ├ó┬Ç┬×befristetem Waffenstillstand├ó┬Ç┬ť zwischen den Geschlechtern.
Bis dahin ist es f├â┬╝r unsere Jungcham├â┬Ąleons noch ein weiter Weg. Zwar beherrschen auch sie schon die hohe Kunst des stimmungsabh├â┬Ąngigen Farbwechsels. Aber auf dem Kopf tragen sie noch keinen Helm, sondern bestenfalls ein H├â┬Ąubchen, und auch von innerartlicher Aggression ist noch nichts zu bemerken. Vorerst klettern sie friedlich durchs Ge├â┬Ąst ihres kleinen Terrariums gegen├â┬╝ber dem Eingang zur Krokodilhalle und konzentrieren sich auf die gemeinsame Jagd nach Fliegen, kleinen Heuschrecken und anderen Insekten, immer sch├â┬Ân nach dem Motto: ├ó┬Ç┬×N├â┬┤ net hudle .....├ó┬Ç┬ť.
(05.10.2012, 08:33)
Joshua F├â┬Ârg:   Gestern wurde in der Wilhelma in einem Kiosk eingebrochen.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.blaulicht-aus-stuttgart-26-september-in-wilhelma-kiosk-eingebrochen.af602598-89f0-418f-99d4-4eab0a394885.html
(27.09.2012, 18:22)
Wilhelma:   Gundis ├ó┬Ç┬ô nach schwieriger Familienzusammenf├â┬╝hrung zur├â┬╝ck in der Schau:
Das Comeback der Kammfinger

Bei den Besuchern sind sie nicht zuletzt wegen der possierlichen ├ó┬Ç┬×Stapel├ó┬Ç┬ť, die sie beim gemeinsamen Kuscheln unter der W├â┬Ąrmelampe bilden, beliebt: die ├ó┬Ç┬×Gundis├ó┬Ç┬ť, auch ├ó┬Ç┬×Kamm-finger├ó┬Ç┬ť genannt. Mehrere Wochen waren die nordafrikanischen Nager nicht zu sehen, jetzt sind sie ins Kleins├â┬Ąugerhaus beim Wintergarten zur├â┬╝ckgekehrt. Der Grund f├â┬╝r ihre Abwesenheit: die nicht ganz einfache Zusammenf├â┬╝hrung zweier Grundigruppen hinter den Kulissen.
Im Gegensatz zur Wildnis, wo es zwischen Tierherden und -gruppen einen nat├â┬╝rlichen Austausch von Geschlechtspartnern und somit von Genen gibt, muss im Zoo nachgeholfen werden. So eine genetische Auffrischung stand vor Kurzem auch bei den Gundis an. Doch die Zusammenf├â┬╝hrung von zwei fremden Gruppen ist bei diesen Tierchen gar nicht so leicht. In der eigenen Familiengruppe, die in Afrika bis zu 20 Tiere umfassen kann, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel, fremde Artgenossen aber sind in der Regel nicht willkommen, werden gerne attackiert und fortgejagt. Daher waren bei dem Plan, aus zwei kleinen Gruppen eine neue, gr├â┬Â├â┬čere Zuchtgruppe zu machen, viel Fingerspitzengef├â┬╝hl und eine gute Strategie gefragt. Schritt eins der Familienzusammenf├â┬╝hrung: die wechselseitige Gew├â┬Âhnung an die Ger├â┬╝che der jeweils anderen Gruppenmitglieder ├ó┬Ç┬ô denn diese spielen f├â┬╝r das Zusammengeh├â┬Ârigkeitsgef├â┬╝hl innerhalb einer sozialen Gundi-Gemeinschaft eine wichtige Rolle. Dazu mussten die beiden Gruppen immer wieder die Boxen tauschen und in diejenige umziehen, in der vorher die ├ó┬Ç┬×Fremden├ó┬Ç┬ť ihre Duftspuren hinterlassen hatten. Schritt zwei: Das Zusammenbringen beider Gruppen in einem ├ó┬Ç┬×geruchsneutralen├ó┬Ç┬ť Gehege, damit keine einen Heimvorteil hatte. Den Durchbruch brachte aber erst eine Idee der Tierpfleger: Sie verteilten Kn├â┬Ąuel aus Zeitungspapier im ganzen Gehege, die somit als Sichtschutz und raschelnde Puffer ├â┬╝berall im Weg lagen. Das lenkte die Tiere ab und erschwerte es ihnen, sich gegen rangniedere Artgenossen zu verb├â┬╝nden, sie anzugreifen oder in die Ecke zu dr├â┬Ąngen. Es klappte: Inzwischen sind f├â┬╝nf Tiere ├ó┬Ç┬ô drei M├â┬Ąnnchen und zwei Weibchen ├ó┬Ç┬ô gl├â┬╝cklich vereint, r├â┬Ąkeln und stapeln sich nach Gundi-Art gemeinsam unter der W├â┬Ąrmelampe. Denn die Nager lieben Sonne und Trockenheit. Daher faulenzen sie auch in ihrer Heimat, den W├â┬╝sten Nordafrikas, den Gro├â┬čteil des Tages, ziehen sich vor der gr├â┬Â├â┬čten Hitze in Felsspalten und H├â┬Âhlen zur├â┬╝ck und gehen nur in den k├â┬╝hleren Abend- und Morgenstunden auf die Suche nach Essbarem: alle Arten von Pflanzen, Samen und Wurzeln. Selbst stehen die gen├â┬╝gsamen Vegetarier auf der Speisekarte von Greifv├â┬Âgeln, Schakalen oder Schlangen. Wie bei den Erdm├â┬Ąnnchen schiebt daher auch bei den Gundis immer ein Tier Wache und warnt die anderen mit schrillen Alarmpfiffen vor nahender Gefahr. Dieser Eigenheit verdankt die Tierart den Namen ├ó┬Ç┬×Gundi├ó┬Ç┬ť, der auf Arabisch ├ó┬Ç┬×W├â┬Ąchter├ó┬Ç┬ť bedeutet. Bei uns hei├â┬čt das Gundi auch ├ó┬Ç┬×Kammfinger├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô wegen der kleinen Borstenk├â┬Ąmme, die ├â┬╝ber den Zehen der Hinterf├â┬╝├â┬če sitzen. Diese nutzen die kleinen W├â┬╝stennager, um sich hingebungsvoll Sand und Schmutz aus dem seidigen Fell zu b├â┬╝rsten.

Foto: Wilhelma
Typisch Gundi: Haufenweise zusammenkuscheln, gerne auch gestapelt, und zusammen gen├â┬╝sslich ein Sonnenbad nehmen. In europ├â┬Ąischen Zoos sind Gundis ├â┬╝brigens erst seit 1996 zu sehen, die Wilhelma h├â┬Ąlt die Nager seit dem Jahr 2000.
(20.09.2012, 15:19)
Wilhelma:   VERANSTALTUNGSHINWEIS

Aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť der Wilhelma-Schule:
Ein kulinarischer Rundgang zu essbaren Wildpflanzen

In unseren heimischen Wiesen und W├â┬Ąldern wachsen erstaunlich viele Wildpflanzen, die man
essen kann. Welche zu den genie├â┬čbaren Arten geh├â┬Âren und wie sie auf gesunde, leckere Art den Speiseplan bereichern k├â┬Ânnen, das erfahren die Wilhelma-Besucher am Sonntag, dem 23. September 2012, von dem Experten und Buchautor Dr. Markus Strau├â┬č. Er l├â┬Ądt an diesem Tag jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr zu einem kleinen ├ó┬Ç┬×kulinarischen├ó┬Ç┬ť Rundgang durch die Wilhelma ein. Aufgesucht werden gezielt diejenigen Wildpflanzen, die jetzt, im Fr├â┬╝hherbst, wachsen und f├â┬╝r den Verzehr geeignet sind. Der Rundgang wird in der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť von der Wilhelmaschule angeboten, Treffpunkt f├â┬╝r den Rundgang ist das Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervolieren. Die Teilnahme kostet nur den ├â┬╝blichen Wilhelma-Eintritt, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind willkommen.
(19.09.2012, 14:44)
Wilhelma:   Der ├ó┬Ç┬×Wilhelma-Tag├ó┬Ç┬ť als gro├â┬čes Fest im Jubil├â┬Ąumsjahr des Landes Baden-W├â┬╝rttemberg:
Minister Nils Schmid er├â┬Âffnet Wilhelma-Tag mit erweitertem Besucher-Programm

Am 16. September 2012 ist wieder gro├â┬čer ├ó┬Ç┬×Wilhelma-Tag├ó┬Ç┬ť. An diesem erhalten die Besucher traditionell Einblicke in Bereiche hinter den Kulissen, die ihnen sonst verborgen bleiben. Diesmal gibt es ├â┬╝berdies etwas zu feiern: das 60-j├â┬Ąhrige Jubil├â┬Ąum Baden-W├â┬╝rttembergs, dessen Dienstleistungseinrichtung die Wilhelma ist. Daher erwarten die Besucher zus├â┬Ątzliche H├â┬Âhepunkte ├ó┬Ç┬ô darunter eine B├â┬╝hnenshow der bekannten SWR-Kindersendungen ├ó┬Ç┬×OLI├ó┬Ç┬Ös Wilde Welt├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Tigerenten Club├ó┬Ç┬ť. Um 10.30 Uhr wird auf der SWR-B├â┬╝hne zudem der Minister f├â┬╝r Finanzen und Wirtschaft Dr. Nils Schmid als oberster Dienstherr der Wilhelma die Besucher pers├â┬Ânlich willkommen hei├â┬čen. Das volle Programm gibt es unter ├ó┬Ç┬×www.wilhelma.de├ó┬Ç┬ť.

Zu verdanken ist der Wilhelma-Tag dem Verband der Zoo-Tierpfleger in Deutschland, die vor 19 Jahren einen ├ó┬Ç┬×Zoo-Tag├ó┬Ç┬ť anregten. In der Wilhelma wurde daraus die einzige zoologisch-botanische Spielart, gestaltet wird der Tag von Tierpflegern, G├â┬Ąrtnern und Parkpflegern, Azubis und Wilhelma-P├â┬Ądagogen: An fast 30 Stationen im Park bieten sie den Besuchern anschauliche Einblicke und Informationen. Nur am Wilhelma-Tag k├â┬Ânnen die Besucher beispielsweise die botanischen Anzuchth├â┬Ąuser hinter den Kulissen besichtigen und Blicke in die Futterk├â┬╝che oder den Behandlungsraum des Tierarztes werfen. Au├â┬čerdem k├â┬Ânnen sie die Pfleger und G├â┬Ąrtner nach Herzenslust befragen und diesen teils sogar bei ihrer Arbeit helfen ├ó┬Ç┬ô ob beim Basteln von Besch├â┬Ąftigungs-materialien f├â┬╝r die Affen oder beim Pflanzentopfen. Am Ende des Tages verstehen die Besucher dann viel besser, wie ein zoologisch-botanischer Garten funktioniert ├ó┬Ç┬ô und wie aufw├â┬Ąndig sein Betrieb ist.
Anl├â┬Ąsslich des Landesjubil├â┬Ąums wurde das Programm dieses Jahr um einige Attraktionen erweitert, die Bedeutung des Tags wird durch den Besuch des Ministers zus├â┬Ątzlich unterstrichen. Mit dabei sind ├â┬╝berdies die bekannten Stars aus den SWR-Kindersendungen ├ó┬Ç┬×OLI├ó┬Ç┬Ös Wilde Welt├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Tigerenten Club├ó┬Ç┬ť, die auch in der Wilhelma schon oft Fernseh-Folgen gedreht haben. Anl├â┬Ąsslich des Jubil├â┬Ąums wird es zudem ein gemeinsames Gewinnspiel von SWR und Wilhelma geben.
Im Park treffen die Besucher auf Zauberer und Magier, auf wandelnde ├ó┬Ç┬×B├â┬Ąume├ó┬Ç┬ť, ├ó┬Ç┬×Blumen├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Tiere├ó┬Ç┬ť und sogar auf ├ó┬Ç┬×Zeitzeugen├ó┬Ç┬ť, K├â┬Ânigin Olga und Wilhelma-Architekt Karl Ludwig von Zanth, die aus ihrem Leben erz├â┬Ąhlen. Im Insektarium d├â┬╝rfen die Besucher Spinnen und auf dem Schaubauernhof Schafe, Ziegen und Kaninchen streicheln ├ó┬Ç┬ô unter anderem kompetent unterst├â┬╝tzt von Kaninchenz├â┬╝chter Holger Kimmerle, der von SWR und ├ó┬Ç┬×Tourismus Marketing Baden-W├â┬╝rttemberg├ó┬Ç┬ť zum ├ó┬Ç┬×Gesicht Baden-W├â┬╝rttembergs├ó┬Ç┬ť gew├â┬Ąhlt wurde. Es gibt Kinderschminken und Baumklettern und einige ├â┬╝berz├â┬Ąhlige Pflanzen aus eigenem Wilhelma-Anbau k├â┬Ânnen die Besucher im Betriebshof sogar kaufen ├ó┬Ç┬ô praktische Tipps f├â┬╝r die Pflanzenpflege geben die freundlichen G├â┬Ąrtnerinnen und G├â┬Ąrtner umsonst dazu. Der Eintritt kostet trotz des zus├â┬Ątzlichen Programms nicht mehr als an einem ganz ├ó┬Ç┬×normalen├ó┬Ç┬ť Wilhelma-Tag: Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder die H├â┬Ąlfte.

Foto: Nat├â┬╝rlich darf auch die beliebte Seel├â┬Âwen-Show im anl├â┬Ąsslich des Landesjubil├â┬Ąums besonders bunten Programm nicht fehlen. (Bildnachweis: Marco Cini)

(12.09.2012, 13:02)
Wilhelma:   Spannende Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelma-Schule:
Tiere als unsere Freunde und Helfer

Am Sonntag, dem 9. September 2012, k├â┬Ânnen die Besucher im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere viel Wissenswertes und Erstaunliches ├â┬╝ber Tiere erfahren, die uns Menschen auf besondere Weise im Alltag unterst├â┬╝tzen oder helfen. Jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr berichtet die Diplombiologin Nicola Hoffmann in einem rund halbst├â┬╝ndigen Vortrag ├â┬╝ber Assistenzhunde f├â┬╝r Diabetiker sowie Delfine, die brasilianischen Fischern beim Fischfang helfen, ├â┬╝ber Minensp├â┬╝rratten, die Landminen aufsp├â┬╝ren k├â┬Ânnen, oder auch ├â┬╝ber Fische, die ├â┬ärzte bei der Behandlung von Hautkrankheiten unterst├â┬╝tzen. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Foto: Eine Minensp├â┬╝rratte in Tansania, die von der dort ans├â┬Ąssigen gemeinn├â┬╝tzigen Organisation ├ó┬Ç┬×Apopo├ó┬Ç┬ť f├â┬╝r humanit├â┬Ąre Einsatzzwecke ausgebildet wurde. (Bildnachweis: Apopo /Tansania)
(04.09.2012, 14:15)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Roten Riesenk├â┬Ąngurus:
K├â┬Ąngurumann ├ó┬Ç┬×Pepe├ó┬Ç┬ť macht das Dutzend voll

Bei den Roten Riesenk├â┬Ąngurus gibt es dieses Jahr bereits den zweiten Nachwuchs, ein Weibchen, und K├â┬Ąngurumann Pepes insgesamt zw├â┬Âlfter ├ó┬Ç┬×Streich├ó┬Ç┬ť. Anfang August verlie├â┬č das Kleine erstmals den Beutel seiner Mutter: Erst dann wird ein K├â┬Ąnguru offiziell als geboren ins Geburtenregister der Wilhelma eingetragen.
Jedes K├â┬Ąnguru wird genau genommen zwei Mal geboren. Den Mutterleib verl├â┬Ąsst der Nachwuchs schon 33 Tage nach der Befruchtung der Eizelle ├ó┬Ç┬ô als unfertiger ├ó┬Ç┬×Embryo├ó┬Ç┬ť und nicht gr├â┬Â├â┬čer als ein Fingernagel. Trotz seiner Winzigkeit krabbelt das Wesen aus eigener Kraft und instinktiv direkt in Mutters Beutel, dockt dort an der Milchquelle an und trinkt sich fortan stetig gr├â┬Â├â┬čer und kr├â┬Ąftiger. Nach etwa vier Monaten riskiert das Jungtier den ersten vorsichtigen Blick aus dem Beutel, aber einen Ausflug wagt es fr├â┬╝hestens nach rund einem halben Jahr: Durch den damit einhergehenden Erstkontakt zu Mutter Erde ist dann auch der zweite Teil der K├â┬Ąngurugeburt vollzogen. So auch beim j├â┬╝ngsten Nachwuchs im Wilhelma-Gehege nahe der Brillenpinguine. Er hat die Zahl der Gruppe auf derzeit acht K├â┬Ąngurus erh├â┬Âht und ist in den letzten Wochen m├â┬Ąchtig gewachsen: Damit wachsen aber auch die Probleme, den K├â┬Ârper samt langen ├ó┬Ç┬×Haxen├ó┬Ç┬ť wieder ordentlich in der m├â┬╝tterlichen Tragetasche zu verstauen. Doch auf die zeitweilige R├â┬╝ckkehr in diesen kuscheligen Teil von Hotel Mama, zumal mit eingebauter Milchbar, will das kleine K├â┬Ąnguru nicht so schnell verzichten. Wie gut, dass die Tasche ├â┬Ąu├â┬čerst dehnbar ist ├ó┬Ç┬ô allerdings sieht Mutter K├â┬Ąnguru mit dem stark ausgebeulten Beutel allm├â┬Ąhlich doch recht unf├â┬Ârmig aus.
Dabei ist es nicht unwahrscheinlich, dass bereits der n├â┬Ąchste Winzling an einer ihrer Zitzen h├â┬Ąngt. Denn Babypausen gibt es bei K├â┬Ąngurus meist nicht: Oft s├â┬Ąugt die Mutter eine ganze Zeitlang zwei Jungtiere parallel: einen unfertigen, winzigen Embryo und ein gr├â┬Â├â┬čeres Jungtier. Bis zu 15 Jahre leben K├â┬Ąngurus, ein ausgewachsener Roter Riesenk├â┬Ąnguru-Mann kann anderthalb Meter gro├â┬č und 90 Kilo schwer werden. Anlegen solle man sich mit ihm auch als Mensch nicht, denn bei einem Boxkampf w├â┬╝rde das Tier gleich vier F├â┬Ąuste in den Ring werfen k├â┬Ânnen ├ó┬Ç┬ô besonders die kr├â┬Ąftigen Hinterbeine sind gef├â┬Ąhrliche Schlag- und Sto├â┬čwaffen. Zum Gl├â┬╝ck gilt der K├â┬Ąngurumann der Wilhelma, Pepe, als friedlich. Er wurde 2007 in Stuttgart geboren, sorgt seit 2009 selbst regelm├â┬Ą├â┬čig f├â┬╝r Nachwuchs ├ó┬Ç┬ô und hat mit dem j├â┬╝ngsten Spr├â┬Âssling innerhalb von nur drei Jahren jetzt sein pers├â┬Ânliches Dutzend voll gemacht.

Foto: Wilhelma
Ganz sch├â┬Ân ausgebeult: Fast schon zu gro├â┬č f├â┬╝r Mutters Tragetasche wirkt der j├â┬╝ngste Nachwuchs bei den Roten Riesenk├â┬Ąngurus der Wilhelma.
(30.08.2012, 07:47)
Wilhelma:   Thementag ├ó┬Ç┬×Insekten und Co.├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule:
Begegnungen mit K├â┬Ąfern, Spinnen und anderen Gliederf├â┬╝├â┬čern

Am Sonntag, dem 2. September 2012, widmet sich ein Wilhelma-Thementag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť den Insekten und anderen Gliederf├â┬╝├â┬čern. Denn nicht alles, was auf vielen Beinen daherkrabbelt, ist ein Insekt! Zwar sind die Insekten bzw. Kerbtiere die gr├â┬Â├â┬čte und artenreichste Klasse im Stamm der Gliederf├â┬╝├â┬čer, die insgesamt sage und schreibe rund 80 Prozent aller beschriebenen Tierarten stellen. Aber zu den Gliederf├â┬╝├â┬čern geh├â┬Âren auch die achtbeinigen Spinnentiere sowie Tausendf├â┬╝├â┬čer und Krebstiere. Von 11 Uhr bis 17 Uhr bringen die Biologen der Wilhelmaschule gro├â┬čen und kleinen Besuchern diese riesige, vielf├â┬Ąltige Welt der Gliederf├â┬╝├â┬čer nahe ├ó┬Ç┬ô hautnahe Begegnungen mit wandelnden Bl├â┬Ąttern, dicken K├â┬Ąfern, fauchenden Schaben und sanften Vogelspinnen inklusive. Ort des Geschehens ist die Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Der Besuch des Thementags ist wie immer im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch willkommen.

Foto: Schmetterlinge, wie dieser Mormone oder Scharlachrote Schwalbenschwanz, geh├â┬Âren zu den Insekten, die bei uns Menschen schon wegen ihrer Sch├â┬Ânheit einen Beliebtheitsbonus erhalten ├ó┬Ç┬ô doch faszinierende Eigenschaften haben auch andere Gliederf├â┬╝├â┬čer, wie der Thementag der Wilhelma zeigen wird. (Foto: Wilhelma)
(29.08.2012, 11:55)
Wilhelma:   Winzige Landschildkr├â┬Âten im Wilhelma-Terrarium:
Kleine Rarit├â┬Ąten aus ├â┬ägypten
Die Erwachsenen haben auf einer Handfl├â┬Ąche Platz, die Jungen in einem Pralinenf├â┬Ârmchen: ├â┬ägyptische Landschildkr├â┬Âten geh├â┬Âren mit einer Panzerl├â┬Ąnge von bis zu 14 Zentimetern zu den kleinsten Landschildkr├â┬Âten der Welt. Im Terrarium der Wilhelma ist eine kleine Gruppe aus erwachsenen Schildkr├â┬Âten und ihrem Nachwuchs zu sehen.
Wie alle Schildkr├â┬Âten legen auch die ├â┬ägyptischen Landschildkr├â┬Âten Eier, und zwar meist zwei bis drei Gelege pro Jahr mit ├ó┬Ç┬ô je nach Gr├â┬Â├â┬če des Weibchens ├ó┬Ç┬ô ein bis vier Eiern. Bei Bruttemperaturen von 31 bis 32 Grad Celsius schl├â┬╝pfen die Jungen nach etwa 90 bis 100 Tagen. Eine frisch geschl├â┬╝pfte ├ó┬Ç┬×Testudo kleinmanni├ó┬Ç┬ť wiegt nur etwa sechs Gramm. Die Jungschildkr├â┬Âten in der Wilhelma sind zwischen Februar und April geschl├â┬╝pft und seither schon kr├â┬Ąftig gewachsen. Doch erst vor Kurzem konnten sie ihre Kinderstube hinter den Kulissen verlassen und zu den Verwandten ins Schauterrarium ziehen, wo die Besucher die Winzlinge nun bewundern k├â┬Ânnen.
In der Natur erstreckt sich das Verbreitungsgebiet der ├â┬ägyptischen Landschildkr├â┬Âte (Testudo kleinmanni) nur ├â┬╝ber einen etwa 50 Kilometer breiten mediterranen K├â┬╝stenstreifen von Libyen bis S├â┬╝disrael. Die Art ist hochgradig gef├â┬Ąhrdet, da es in ihrem urspr├â┬╝nglichen Verbreitungsgebiet nur noch inselartige Vorkommen gibt, und immer noch Tiere illegal der Natur entnommen werden. Die Aufnahme in den Anhang I des Washingtoner Artenschutzabkommens ist ein deutliches Alarmsignal, und ohne Schutzma├â┬čnahmen ist die ├â┬ägyptische Landschildkr├â┬Âte unmittelbar vom Aussterben bedroht.
Die Schildkr├â┬Âten sind zwar an das Leben in der w├â┬╝stenartigen Landschaft gut angepasst, aber im Sommer wird es selbst ihnen zu hei├â┬č ├ó┬Ç┬ô sie verbringen diese Zeit eingegraben in der Sommerruhe. Ansonsten sind die Tiere ganzj├â┬Ąhrig aktiv, auch im Winter und in den k├â┬╝hlen W├â┬╝stenn├â┬Ąchten wird es ihnen nicht zu kalt. Ein Minimum an Feuchtigkeit ist aber auch f├â┬╝r diese Schildkr├â┬Âten wichtig: Wo nicht wenigstens 50 Millimeter Niederschlag im Jahr fallen, k├â┬Ânnen sie nicht existieren.

Foto (Wilhelma/A. Mendoza):
Eine rund eine Woche alte ├â┬ägyptische Landschildkr├â┬Âten im direkten Gr├â┬Â├â┬čenvergleich mit einer Original-M├â┬╝nze aus ihrer Heimat.
(22.08.2012, 15:35)
Wilhelma:   ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť und Sommerferienprogramm der Wilhelmaschule:
Vortrag ├ó┬Ç┬×Rettet den Tiger!├ó┬Ç┬ť

Am Sonntag, dem 26. August 2012, l├â┬Ądt die Wilhelmaschule die Besucher wieder zu einem Kurzvortrag ein. Diesmal zeigt der Fotograf und Natursch├â┬╝tzer J├â┬Ârg Edelmann beeindruckende Bilder aus den nat├â┬╝rlichen Lebensr├â┬Ąumen der Tiger in Indien. Zudem berichtet er ├â┬╝ber die zahlreichen Gefahren, die das ├â┬ťberleben der letzten Tiger auf unserer Erde bedrohen. Der Vortrag findet um 15 Uhr und um 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Foto (Wilhelma): Ein Sumatratiger in der Wilhelma. Auch diese Art ist wie mittlerweile alle Tigerarten sehr bedroht.
(21.08.2012, 09:44)
Wilhelma:   Umzug von Stuttgart nach Dublin:
Das dreij├â┬Ąhrige Gorillam├â┬Ądchen Claudia lebt jetzt in Irland

Das Gorillam├â┬Ądchen Claudia, das seit 2010 in der Wilhelma-Aufzuchtstation f├â┬╝r verwaiste oder von ihren M├â┬╝tter nicht angenommene Gorillakinder lebte, ist vergangenen Montag in den Zoo von Dublin umgezogen, um in die dortige Gorillafamilie integriert zu werden. Da Claudia seit Anfang 2011 im Stuttgarter Menschenaffenhaus nahe der Gorillafamilie untergebracht war, wo sie von dieser lernen konnte, ist sie auf den Schritt gut vorbereitet.
Der bisherige Lebensweg von Claudia war nicht ganz leicht: Geboren wurde sie am 2. August 2009 im Allwetterzoo in M├â┬╝nster. Leider starb ihre Mutter nur f├â┬╝nf Monate sp├â┬Ąter und so kam Claudia nach Stuttgart in die offizielle Aufzuchtstation des Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) f├â┬╝r Gorillas. Dort gab es allerdings bald darauf keine geeigneten Spielgef├â┬Ąhrten mehr. Nach einem erfolglosen Versuch, Claudia im Affenpark von Romagne in Frankreich von einer Gorillafrau adoptieren zu lassen, zog das Gorillam├â┬Ądchen ins Menschenaffenhaus der Wilhelma. Hier wurde sie weiterhin von Tierpflegern betreut, konnte aber gleichzeitig in unmittelbarer N├â┬Ąhe zur Gorillafamilie leben, von dieser lernen und Kontakt halten ├ó┬Ç┬ô ein Konzept, das sich k├â┬╝nftig, in der neuen Menschenaffenanlage, noch besser umsetzen lassen wird.
Dabei hat Claudia vieles gelernt, was f├â┬╝r das Zusammenleben in einer Gorillafamilie wichtig ist: Sie hatte st├â┬Ąndigen Blick-, Geruchs- und seit einem Jahr auch direkten Kontakt zu den Gorillafrauen und -kindern. Sie wei├â┬č nun, wie man als Gorilla spielt, streitet und sich vers├â┬Âhnt, wie man ausweicht oder sich wehrt und dass es mitunter auch etwas rauer zugehen kann, ohne dass sie sich gleich ├â┬Ąngstigen muss. Dabei hat sich Claudia sehr gut entwickelt, die Gorillafrauen haben sie zunehmend akzeptiert und vor allem in Kolos zweij├â┬Ąhrigem Sohn Kimbali hatte Claudia zuletzt einen guten Spielgef├â┬Ąhrten gefunden. H├â┬Ątte auch Silberr├â┬╝cken Kibo das Gorillam├â┬Ądchen toleriert, h├â┬Ątte dieses die n├â┬Ąchsten Jahre in der Wilhelma bleiben k├â┬Ânnen. Doch leider ging dieser Teil des Plans nicht auf: Zwar war Kibo anfangs sanft und freundlich zu ihr, attackierte Claudia aber bei weiteren Kontaktversuchen im Familiengehege mehrfach heftig. Eine einfache Erkl├â┬Ąrung f├â┬╝r dieses Verhalten gibt es nicht, ├â┬Ąhnliche F├â┬Ąlle sind jedoch aus andern Zoos bekannt. Um das Gorillam├â┬Ądchen keinem zu gro├â┬čen Risiko auszusetzen, wurde gemeinsam mit dem EEP daher eine andere Gruppe f├â┬╝r sie gesucht und im Dubliner Zoo gefunden. Am Montag ist Claudia mit Revierleiterin Bea Jarczewski nun via Auto und Flugzeug nach Irland gereist, wo sie Schritt f├â┬╝r Schritt in ihre neue Familie integriert wird. Diese besteht aus dem als sehr tolerant bekannten Silberr├â┬╝cken Harry, seinen Frauen Lena und Mayani und deren Kindern. Vielleicht ein gutes Zeichen: Mayani stammt ebenfalls aus Stuttgarter Handaufzucht, wurde 2005 erfolgreich in Dublin eingegliedert und zieht derzeit ihr erstes Kind, Kambiri, selbstst├â┬Ąndig auf. Auch die ersten Berichte von Bea Jarczewski aus Dublin stimmen optimistisch: ├ó┬Ç┬×Claudia f├â┬╝hlt sich offensichtlich wohl hier, isst, trinkt und wirkt ganz entspannt├ó┬Ç┬ť, erz├â┬Ąhlt sie. ├ó┬Ç┬×Und bei den ersten Kontakten durchs Gitter reagierten die anderen Gorillas sehr freundlich und gelassen ├ó┬Ç┬ô vor allem auch Harry.├ó┬Ç┬ť

Foto: Hermann Vollmer
(17.08.2012, 08:16)
Wilhelma:   Spannende Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelma-Schule
Tierisch schlau – verblüffende Geistesleistungen im Tierreich

Am Sonntag, dem 19. August 2012, k├â┬Ânnen die Besucher im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere Erstaunliches und Wissenswertes ├â┬╝ber die Geistesleistungen von Tieren lernen ├ó┬Ç┬ô ob von Affen, Kraken oder sogar von Bienen. In einem kurzweiligen Vortrag erz├â┬Ąhlt die Diplombiologin Sabine Ratzel gro├â┬čen wie kleinen Wilhelma-Besuchern unter anderem von t├â┬╝ftelnden Kraken, von Schweinen, die sich im Spiegel erkennen, und von Menschenaffen, welche die Geb├â┬Ąrdensprache beherrschen. Der Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť findet um 15 Uhr und um 16 Uhr statt. Die Teilnahme ist im Wilhelma-Eintritt enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.
(14.08.2012, 14:22)
Wilhelma:   Neues, komfortables Ticket-System f├â┬╝r Besucher:
Keine Wartezeiten an der Kasse dank Online-Tickets

K├â┬╝nftig k├â┬Ânnen die Besucher der Wilhelma ihre Tageseintrittskarten vorab komfortabel im Internet erwerben, ausdrucken und damit ├ó┬Ç┬ô ohne Umweg ├â┬╝ber die Kassenh├â┬Ąuschen ├ó┬Ç┬ô direkt zum Eingang gehen. Besonders jetzt, an den besucherstarken Tagen in den Sommerferien, kann dies unn├â┬Âtige Wartezeiten an der Kasse ersparen.
Ob f├â┬╝r Erwachsene, Kinder oder ganze Familien, ob zum Sommer- oder erm├â┬Ą├â┬čigten Wintertarif ├ó┬Ç┬ôim neuen Online-Ticketshop auf der Internetseite der Wilhelma ├ó┬Ç┬×www.wilhelma.de├ó┬Ç┬ť kann das komplette Angebot an Tageseintrittskarten bestellt werden. Zum Ticketshop gelangt man ├â┬╝ber einen sogenannten ├ó┬Ç┬×Quicklink├ó┬Ç┬ť direkt auf der Startseite oder ├â┬╝ber den Men├â┬╝punkt ├ó┬Ç┬×Besuch & Tickets├ó┬Ç┬ť. Die Kartenbestellung erfolgt ├â┬╝ber das bekannte Warenkorbsystem, bezahlt wird per Giropay oder mit Kreditkarten der Marken VISA, Master und Maestro. Das ausgedruckte Online-Ticket kann beim Wilhelma-Besuch dann direkt am Eingang dem Aufsichtspersonal ├â┬╝bergeben werden, der Gang zur Kasse er├â┬╝brigt sich.
Neben Tageseintrittskarten lassen sich auch Wertgutscheine f├â┬╝r Jahreskarten aller verf├â┬╝gbaren Kategorien ├ó┬Ç┬ô ob einzeln, mit Partnerkarte, als Sch├â┬╝ler- oder Familienkarte ├ó┬Ç┬ô online erwerben und sogar selbst ├ó┬Ç┬×gestalten├ó┬Ç┬ť: f├â┬╝nf verschiedene Tier- und Pflanzenmotive stehen zur Wahl. Die Ticketk├â┬Ąufer k├â┬Ânnen die ausgedruckten Gutscheine entweder selbst nutzen oder verschenken, an den Wilhelma-Kassen (au├â┬čer an der Kasse Pragstra├â┬če) erh├â┬Ąlt man gegen Vorlage eines Gutscheins dann eine personalisierte g├â┬╝ltige Jahreskarte. Nicht zuletzt sind auch Wertgutscheine f├â┬╝r den ├â┬╝ber 150-seitigen Wilhelmaf├â┬╝hrer, der die Tiere und Pflanzen des Zoologisch-Botanischen Gartens in Text und Bild ausf├â┬╝hrlich vorstellt, online erh├â┬Ąltlich.
Mehrere Monate lang wurde das neue Online-Ticketsystem ausf├â┬╝hrlich getestet und optimiert, bevor es offiziell in Betrieb ging. Mit Erfolg, wie bereits die ersten drei Wochen seit der Inbetriebnahme zeigen. Denn obwohl weder im Internet noch in der Presse bislang auf den Ticketshop hingewiesen wurde, wird das System schon sehr gut angenommen: Derzeit werden t├â┬Ąglich Karten im Wert von 300 bis 500 Euro ├â┬╝ber den Ticket-Shop erworben.
(08.08.2012, 16:12)
Wilhelma:   Thementag ├ó┬Ç┬×Raubtiere├ó┬Ç┬ť aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť der Wilhelmaschule:
Eisb├â┬Ąr, Tiger & Co. ├ó┬Ç┬ô Spannende Einblicke ins Reich der Raubtiere

Am Sonntag, dem 5. August 2012, dreht sich beim Thementag der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť alles um Raubtiere ├ó┬Ç┬ô vom Mauswiesel bis zum Sibirischen Tiger. Von 11 Uhr bis 17 Uhr werden die P├â┬Ądagoginnen der Wilhelmaschule die Besucher ins Reich der Landraubtiere entf├â┬╝hren und ihnen die Anatomie und Lebensweise von L├â┬Âwe und Co. nahe bringen. Der Besuch des Thementags im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch sehr willkommen.
Wer wei├â┬č, dass auch Erdm├â┬Ąnnchen Raubtiere sind ├ó┬Ç┬ô oder sogar der bambusfressende Gro├â┬če Panda? Und welche Tierarten au├â┬čerdem in die Ordnung ├ó┬Ç┬×Carnivora├ó┬Ç┬ť geh├â┬Âren und was sie von Pflanzenfressern unterscheidet? Wer es genau wissen m├â┬Âchte und ├â┬╝berdies herausfinden will, wie weit ein Tiger springen kann, was ein Marderhund ist und wie ein Wieselgebiss aussieht ├ó┬Ç┬ô der ist beim Thementag ├ó┬Ç┬×Raubtiere├ó┬Ç┬ť am 5. August goldrichtig. Hier erfahren die Besucher an den Info-St├â┬Ąnden der Wilhelmaschule und mithilfe von reichlich Anschauungsmaterial von der Klaue bis zum Sch├â┬Ądel alles Wissenswerte ├â┬╝ber Stammbaum, Systematik, Verbreitung und Artenvielfalt der Karnivoren ├ó┬Ç┬ô und leider auch so manches ├â┬╝ber die weltweite Bedrohung vieler Raubtierarten.
(01.08.2012, 08:19)
Wilhelma:   Jungtiere bei den Alpakas:
Zuwachs in der Südamerika-WG

Die Wohngemeinschaft auf der S├â┬╝damerika-Anlage der Wilhelma ist gr├â┬Â├â┬čer geworden. Richard, Sandro und Manu sorgen mit den anderen Alpakas immer f├â┬╝r kurzen Rasen auf der Anlage. Die beiden gleichaltrigen Richard und Manu erblickten am 6. Juni 2012 das Licht der Welt. Aber auch Nachz├â┬╝gler Sandro, geboren am 26. Juni, bringt viel Leben in die S├â┬╝damerika-WG, die sich die Alpakas mit Maras, Ameisenb├â┬Ąren, Nandus und zeitweise Halsbandpekaris teilen.
Die Zucht von Alpakas hat in der Wilhelma eine lange Tradition. Ziel ist es, m├â┬Âglichst viele, verschiedene Farbvarianten dieser Haustiere zu zeigen. Von wei├â┬č, beige und grau, ├â┬╝ber alle Braunt├â┬Âne bis hin zu schwarz gibt es die verschiedensten Kombinationen. Der j├â┬╝ngste Nachwuchs passt sich farblich bestens in die Herde der Neuweltkamele ein. In dieser Saison sind Braun, Schwarz und Wei├â┬č, gerne auch gemischt, die Trendfarben. W├â┬Ąhrend das weibliche Fohlen Manu langfristig die derzeit insgesamt 17 Tiere umfassende Alpakaherde verst├â┬Ąrken wird, m├â┬╝ssen die beiden Hengstfohlen Richard und Sandro mit zehn bis zw├â┬Âlf Monaten abgegeben werden. Die Herde der Wilhelma besteht, von den Fohlen einmal abgesehen, ausschlie├â┬člich aus Weibchen.
Um Inzucht zu vermeiden, sorgt jedes Jahr ein anderer Hengst f├â┬╝r Nachwuchs. Dieser wird von anderen Z├â┬╝chtern ausgeliehen und bereichert zumeist einen Monat lang die Herde der Wilhelma. Im Juni des vergangenen Jahres war C├â┬Ąsar von einer Alpakazucht aus dem Eisbachtal bei der Wilhelma-Herde. Das Ergebnis dieses Besuches sind Richard, Sandro und Manu.
Alpakas sind im Grunde die Schafe S├â┬╝damerikas. Denn schon seit mehreren Jahrtausenden werden sie in den Anden zur Wollgewinnung gez├â┬╝chtet. Die Fasern sind sehr weich und halten besonders gut warm. Es gibt zwei Alpakatypen, die sich in Form und L├â┬Ąnge ihrer Haare unterscheiden. In der Wilhelma wird nur das so genannte Huacaya gehalten, welches sich durch ein feine, gleichm├â┬Ą├â┬čig gekr├â┬Ąuselte Faser auszeichnet. Lange, ungekr├â┬Ąuselte Haare hingegen haben die so genannten Suri-Alpaka. Diese sind sehr selten. Nur etwa 4 Prozent der Weltpopulation weisen diese Haarform auf.
Wie Schafe, werden auch Alpakas ein Mal im Jahr geschoren. Bis zu sechs Kilo Wolle tr├â┬Ągt ein Alpaka mit sich herum. In der Wilhelma entstehen daraus keine Pullover oder M├â┬╝tzen. Vielmehr wird sie betriebsintern verwertet - als Nistmaterial in den Vogelrevieren, zur Besch├â┬Ąftigung bei den Raubkatzen oder auch als Bastelmaterial in der Wilhelmaschule.

Foto: Wilhelma
Viel Bewegung bringt der Nachwuchs in die Alpakaherde.
(19.07.2012, 10:10)
Jana M├â┬╝ller:   Seel├â┬Âwen:
Jea *14.06.12 von Evi
Nele *20.06.12 von Lucy
Rija *23.06.12 von Mercedes
Vater aller Jungtiere ist "Unesco"

Okapi Kabinda war erst 9, sie wurde am 04.09.2002 in Rotterdam geboren.
Kabinda war wohl nie wirklich gesund und immer das "Sorgenkind" im Giraffenhaus.
Epena und Vitu waren letzten Monat übrigens wieder zusammen auf der mittleren Anlage...
(17.07.2012, 19:57)
Wilhelma:   Weiblicher Nachwuchs bei den Robben:
Das Trio vom Seel├â┬Âwensee

Aller guten Dinge sind drei: Wie bereits im letzten Jahr, so kamen auch im Juni 2012 wieder drei Seel├â┬Âwen zur Welt ├ó┬Ç┬ô innerhalb von nur zehn Tagen. Die drei Kleinen sind diesmal durchweg weiblich und wurden von den Pflegern Jea, Nele und Rija getauft. F├â┬╝r den Nachwuchs gesorgt haben Seel├â┬Âwenbulle Unesco und seine drei Gef├â┬Ąhrtinnen Lucy, Evi und Mercedes in mittlerweile bestens bew├â┬Ąhrter ├ó┬Ç┬×Teamarbeit├ó┬Ç┬ť.
Kaum 14 Tage nachdem der Bulle Siku als letzter der drei 2011 geborenen Jung-Seel├â┬Âwen nach Hamburg abgereist war, um dort sp├â┬Ąter selbst f├â┬╝r Nachwuchs zu sorgen, brachte Seel├â┬Âwin Evi die kleine Jea zur Welt. Wenige Tage sp├â┬Ąter folgten Nele und Rija, die T├â┬Âchter von Lucy und Mercedes ├ó┬Ç┬ô schon war die diesj├â┬Ąhrige Kindergartengruppe komplett. Bei Seel├â┬Âwen genie├â┬čen die Jungtiere etwa eine Woche lang ein m├â┬╝tterliches Rundumsorglospaket, um die Mutter-Kind-Bindung zu festigen. Danach bilden die Jungtiere Cliquen und sind meist unter sich ├ó┬Ç┬ô die M├â┬╝tter schauen nur noch hin und wieder zum S├â┬Ąugen vorbei. Das ist nun aber nicht etwa als Verhalten ├â┬á la ├ó┬Ç┬×Rabenmutter├ó┬Ç┬ť zu verstehen, sondern bei Robben ├â┬╝blich. Mit gutem Grund: Die M├â┬╝tter m├â┬╝ssen jede Menge nahrhafte, fette Milch produzieren ├ó┬Ç┬ô und daf├â┬╝r darf das eigene leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Um genug Fisch zu erbeuten, sind im Meer lange, anstrengende Jagdausfl├â┬╝ge n├â┬Âtig. In der Wilhelma ist es einfacher: Hier m├â┬╝ssen die Damen samt Unesco nur zweimal eine Viertelstunde bei den Schauf├â┬╝tterungen ├ó┬Ç┬×arbeiten├ó┬Ç┬ť, um sich ihren t├â┬Ąglichen Fisch zu verdienen: Springen, Singen, Hering Stibitzen und aus dem Wasser Schnellen stehen unter anderem auf dem Show-Programm. Dabei baut der Seel├â┬Âwentrainer nur Verhaltensweisen spielerisch ein, die ohnehin zum Repertoire der cleveren, aufgeweckten Robben geh├â┬Âren.
Derweil liegt der Nachwuchs auf der faulen Haut, aalt sich beim Sonnenbad auf dem Aussichtsfelsen, planscht ein wenig im stets 15 Grad k├â┬╝hlen Cannstatter Mineralwasser oder kabbelt ein wenig miteinander. Sollen sie doch nebenan spritzen, springen und singen, soviel sie wollen. Hauptsache die M├â┬╝tter vergessen nicht, nach der eigenen Schlemmerei die n├â┬Ąchste Milchmahlzeit abzuliefern. Die ist schlie├â┬člich die beste Garantie, dass die Seel├â┬Âwenkinder ihr Geburtsgewicht von sechs bis acht Kilogramm in nur einem Monat verdoppeln k├â┬Ânnen, rund und mollig werden. Bei Robben ist ein guter Speckg├â┬╝rtel ├â┬╝berlebenswichtig: als Schutz vor kaltem Wasser und als Fettpolster f├â┬╝r Fastenzeiten. In der Natur m├â┬╝ssen die Jungtiere nach sechs bis acht Monaten ganz ohne Lehrmeister die Kunst des Fischfangs erlernen. In der Wilhelma dagegen bringen die Pfleger den kleinen Robben bei, statt Muttermilch Hering und Makrele anzunehmen. Ein knappes Jahr bleiben die Kleinen hier, dann ziehen sie in andere Zoos um. Ein ├ó┬Ç┬×M├â┬Ądel├â┬╝berschuss├ó┬Ç┬ť entpuppt sich dabei als Vorteil: Da bei Seel├â┬Âwen immer ein Bulle und mehrere Damen in einer Haremsgruppe leben, sind Weibchen naturgem├â┬Ą├â┬č gefragter.

Foto: Die drei jungen Seel├â┬Âwen bilden schon kurz nach der Geburt eine Kindergartengruppe.
(11.07.2012, 14:20)
Matthias Schramm:   @J├â┬Ârn Hegner: die Klippspringeranlage ist nicht mehr besetzt. Die sonst genannten Anlagen existieren nicht mehr. Dieser Bereich wird gerade durch das neue Meschenaffenhaus ├â┬╝berbaut. Die Wasserb├â┬Âcke waren vor├â┬╝bergehend neben den Bongos untergebracht, die Tiere sind inzwischen verstorben.
(10.07.2012, 21:56)
J├â┬Ârn Hegner:   demn├â┬Ąchst habe ich mal wieder geplant die wilhelma zu besuchen . einige tiere sind dort auch nicht mehr . wie diese klippspringer in der giraffen-anlage mit drin . was ist denn darin jetzt untergebracht . ansonsten sind auch bei der afrika-anlage die blessb├â┬Âcke , mendesantilopen , defassa-wasserb├â┬Âcke und warzenschweine nicht mehr . ist stattdessen jetzt etwas anderes . in den alten gehege von den warzenschweinen waren ja zuletzt stachelschweine habe ich gesehen vor drei bis vier jahren .
(10.07.2012, 19:40)
Wilhelma:   Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Schatten der Nacht ├ó┬Ç┬ô Flederm├â┬Ąuse

Am Sonntag, dem 15. Juli 2012, bietet die Wilhelmaschule wieder spannende Kurzvortr├â┬Ąge f├â┬╝r die Wilhelma-Besucher an ├ó┬Ç┬ô einmal um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr. Diesmal geht es um die ├ó┬Ç┬×Schatten der Nacht├ó┬Ç┬ť, die Flederm├â┬Ąuse. In Bild und Wort stellt die Fledermausexpertin und Zoop├â┬Ądagogin Ewa Paliocha bei ihrem Vortrag verschiedene Fledertier-Arten vor und erz├â┬Ąhlt von den erstaunlichen F├â┬Ąhigkeiten und besonderen Bed├â┬╝rfnissen der d├â┬Ąmmerungs- und nachtaktiven Insektenj├â┬Ąger. Der Vortrag ist frei, jeder Besucher mit Eintrittskarte kann teilnehmen, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Eine Zweifarbfledermaus: Wie alle heimische Arten steht sie aufgrund von Wohnungsnot, Insektiziden und Ver├â┬Ąnderungen ihres Lebensraums unter Naturschutz. (Foto: Martin Paliocha)
(10.07.2012, 14:44)
Gudrun Bardowicks:   Ich hoffe, dass das Okapikalb bei der Adoptivmutter weiterhin gut aufw├â┬Ąchst.
(05.07.2012, 23:15)
Wilhelma:   Thementag ├ó┬Ç┬×Reptilien├ó┬Ç┬ť aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Von einzigartigen Echsen und schuppigen Sch├â┬Ânheiten

Wie sieht wohl eine Schildkr├â┬Âte von innen aus? Welche Art Eier legen eigentlich Krokodile? Und warum h├â┬Ąuten sich Schlangen? Antworten darauf erhalten gro├â┬če und kleine Wilhelma-Besucher beim Thementag ├ó┬Ç┬×Reptilien├ó┬Ç┬ť am Sonntag, dem 8. Juli 2012 zwischen 11 und 17 Uhr in der Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Dort warten die p├â┬Ądagogischen Mitarbeiter mit Infos und jeder Menge Anschauungsmaterial ├ó┬Ç┬ô wie etwa Skeletten, Sch├â┬Ądel und Schlangenhaut ├ó┬Ç┬ô auf, das betrachtet, erforscht oder auch angefasst werden kann. Wer von Reptilien bereits fasziniert ist, wird voll auf seine Kosten kommen. Wer sie bislang eher unheimlich findet, wird anschlie├â┬čend mit mehr Verst├â┬Ąndnis f├â┬╝r ihre Lebens- und Verhaltensweisen nach Hause gehen. Und fest steht: Wer die schuppigen Sch├â┬Ânheiten erst einmal n├â┬Ąher kennen gelernt hat, kann sich ihrer Faszination nicht entziehen. Die Teilnahme am Thementag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť ist wie immer im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Bild: Schuppige Sch├â┬Ânheiten wie diese K├â┬Ânigsnatter ├ó┬Ç┬ô die beim Thementag auch ├ó┬Ç┬×pers├â┬Ânlich├ó┬Ç┬ť anwesend sein wird ├ó┬Ç┬ô faszinieren eigentlich jeden Menschen, wenn dieser sie n├â┬Ąher kennen lernt. Foto: Glenn Bartoletti/Wikimedia
(05.07.2012, 13:03)
Bj├â┬ÂrnN:   "Kabinda" war gerade 11 Jahre alt.
(05.07.2012, 11:30)
Holger Wientjes:   Ich hoffe, dass das Kalb aufw├â┬Ąchst !! Wie alt war das Zuchtweibchen ? War sie schon l├â┬Ąnger krank ?
(05.07.2012, 10:52)
Wilhelma:   Gl├â┬╝ck im Ungl├â┬╝ck bei den seltenen Waldgiraffen:
Okapi-Kuh Ibina adoptiert das verwaiste Kalb von Kabinda

Nur 16 Tage nach der Geburt eines weiblichen Okapi-Kalbs ist in der Wilhelma dessen Mutter Kabinda ├â┬╝berraschend gestorben ├ó┬Ç┬ô ein gro├â┬čer Verlust, der obendrein zum denkbar ung├â┬╝nstigsten Zeitpunkt kam: Auch das Leben des Nachwuchses war nun bedroht. Doch das Kalb und die Wilhelma hatten Gl├â┬╝ck im Ungl├â┬╝ck: Eine der beiden anderen Okapi-K├â┬╝he der Wilhelma, Ibina, hat das verwaiste Okapi-M├â┬Ądchen anstandslos adoptiert.
Zun├â┬Ąchst war die Freude gro├â┬č ├â┬╝ber den Nachwuchs in der florierenden Okapi-Zuchtgruppe ├ó┬Ç┬ô zumal bei so seltenen Arten wie den Waldgiraffen weibliche Tiere f├â┬╝r die Arterhaltung besonders wertvoll sind. Und so wurde das am 7. Juni geborene Kalb ├ó┬Ç┬×Nyota├ó┬Ç┬ť getauft ├ó┬Ç┬ô afrikanisch f├â┬╝r ├ó┬Ç┬ťStern├ó┬Ç┬ť. Doch die Freude w├â┬Ąhrte nur 16 Tage, dann fanden die Pfleger Okapi-Mutter Kabinda tot in ihrer Box: Sie war einem chronischen Nierenleiden erlegen. Erste Versuche, das neue Sternchen am Okapi-Himmel mit der Flasche aufzup├â┬Ąppeln, scheiterten ├ó┬Ç┬ô schlie├â┬člich wusste dieses schon genau, wie ein m├â┬╝tterliches Euter auszusehen hat. Als letzte Hoffnung blieben nur die Kuh Ibina und ihr halbj├â┬Ąhriger Sohn Obasi, der bereits gro├â┬č und kr├â┬Ąftig genug war, um eine vorzeitige Entw├â┬Âhnung von der Muttermilch zu verkraften. Aber w├â┬╝rde Ibina die Rolle als Leihmutter und Amme spielen? Sie tat es: Ohne Umschweife nahm sie das fremde Kalb an, s├â┬Ąugte es und leckt und pflegt es seither wie ihr eigenes. ├ó┬Ç┬×In der Natur kommt dies bei Okapis h├â┬Âchstwahrscheinlich nie vor, denn dort f├â┬╝hren Waldgiraffen ein Dasein als Einzelg├â┬Ąnger und begegnen sich kaum├ó┬Ç┬ť, erkl├â┬Ąrt Zoologin Dr. Ulrike Rademacher. ├ó┬Ç┬×Auch in Zoos gab es so eine Adoption bei Okapis bislang nicht. Bei Steppengiraffen im Zoo dagegen l├â┬Ąsst sich ├â┬Âfter beobachten, dass manche K├â┬╝he fremde, manchmal auch mehrere K├â┬Ąlber trinken lassen.├ó┬Ç┬ť
├ó┬Ç┬×Ohne Ibina w├â┬Ąren wir aufgeschmissen gewesen├ó┬Ç┬ť, lobt Pfleger Matthias Bernd die elfj├â┬Ąhrige Okapi-Kuh. Das Pflegerteam im Giraffenhaus ist heilfroh, dass Ibinas Milchfluss bislang ausreicht, um Nyota satt zu kriegen ├ó┬Ç┬ô und zwar mit bester Original-Okapimilch. Als Entlastung f├â┬╝r die Amme und als Training f├â┬╝r den Notfall, dass die Quelle doch noch vorzeitig versiegt, f├â┬╝ttern die Pfleger inzwischen vier Mal am Tag 200 Milliliter Kuhmilch aus der Flasche zu. Dank sanfter ├â┬ťberredungskunst akzeptiert Nyota mittlerweile auch den k├â┬╝nstlichen Sauger aus Menschenhand ├ó┬Ç┬ô was ihre ├â┬ťberlebenschancen zus├â┬Ątzlich steigert. Und Obasi, der ersatzweise noch etwas Milchpulver unters Obstfutter erh├â┬Ąlt, hat sich bereits recht gut damit abgefunden, dass er fr├â┬╝her selbstst├â┬Ąndig werden musste.
Bei den Okapis z├â┬Ąhlt jedes Tier, die Zukunft der Art steht in ihrer Heimat Zentralafrika auf der Kippe. Den Gesamtbestand von max. 20.000 bis 30.000 Tieren und ihren Lebensraum zu erhalten, ist daher Ziel eines Okapi-Projekts, das von vielen Zoos inklusive der Wilhelma unterst├â┬╝tzt wird. Doch die politische Wirren sorgen f├â┬╝r schwere R├â┬╝ckschl├â┬Ąge: K├â┬╝rzlich wurde die kongolesische Okapistation Epulu ├â┬╝berfallen und zerst├â┬Ârt, sechs Menschen und 13 Okapis starben. In Tierparks sind Waldgiraffen selten zu finden: In Europa leben derzeit 56 Okapis, davon sieben in Stuttgart: Epena und Ibina, ihre S├â┬Âhne Kivu und Obasi, Nyota und die Bullen Xano und Vitu. Seit 1998 kamen hier zehn Okapis zur Welt, darunter vier Weibchen. F├â┬╝r die Besucher zu sehen ist das j├â┬╝ngste Kalb, Nyota, bisher kaum ├ó┬Ç┬ô wie alle Okapi-K├â┬Ąlber verbringt es die ersten Lebenswochen meist zur├â┬╝ckgezogen in einem Versteck.

Foto:
Adoptivmama Ibina k├â┬╝mmert sich r├â┬╝hrend um die Waise, s├â┬Ąugt Nyota und leckt sie sauber. Bei guter Versorgung durch Muttermilch legen Okapi-K├â┬Ąlber ca. 2,5 Kilo pro Woche zu.
(05.07.2012, 08:20)
Wilhelma:   Sommerferienprogramm 2012 der Wilhelmaschule:
Au├â┬čergew├â┬Âhnliche Ferienerlebnisse f├â┬╝r Kinder

Spielzeuge f├â┬╝r die Wilhelma-Gorillas basteln, einen eigenen kleinen Kr├â┬Ąutergarten anlegen, Malen wie die australischen Ureinwohner oder nachtaktive Tiere besuchen und anschlie├â┬čend in der Wilhelmaschule ├â┬╝bernachten: Von Juli bis September bietet die Wilhelma zum 5. Mal ein spannendes und vielseitiges Sommerferienprogramm f├â┬╝r Kinder von sechs bis vierzehn Jahren an. Und das Beste: Es sind noch Pl├â┬Ątze frei, die bei Martina Russ von der Wilhelmaschule jeweils Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0711/5402-136 gebucht werden k├â┬Ânnen. Das gesamte Angebot 2012 mit insgesamt neun verschiedenen Programmen gibt es zum Herunterladen auch unter www.wilhelma.de in der Rubrik der ├ó┬Ç┬×Wilhelmaschule├ó┬Ç┬ť. Weitere Infos zu Terminen, Anmeldung und Kosten erteilt ebenfalls Frau Russ. Die Anmeldung ist unbedingt erforderlich und Voraussetzung f├â┬╝r die Teilnahme.

Bild: Ebenfalls ein Angebot im Sommerferienprogramm der Wilhelma: Das Basteln von Besch├â┬Ąftigungsspielzeug f├â┬╝r Tiere. Auf dem Bild bef├â┬Ârdern die Kinder gerade gemeinsam mit einer Tierpflegerin Popcorn in B├â┬Ąlle mit L├â┬Âchern. Um ans Popcorn heranzukommen, nutzen die Menschenaffen oft St├â┬Âckchen als Werkzeuge - was K├â┬Âpfchen und Geschick erfordert und sie besch├â┬Ąftigt. Foto: Wilhelma
(03.07.2012, 08:13)
Holger Wientjes:   Da w├â┬Ąre ich mir gerade bei Menschenaffen gar nicht so sicher, ob ihnen das egal ist. W├â┬Ąre mal interessant herauszufinden, welche Materialien sie bevorzugen, wenn sie eine Wahlm├â┬Âglichkeit bekommen. Vielleicht w├â┬Ąre auch gerade diese Abwechslung nicht verkehrt. Ich kann verstehen, dass man nicht alles was sich bew├â┬Ąhrt hat aufgeben m├â┬Âchte. Aber fortschrittlich oder innovativ sieht ja dann auch anders aus. Und andere Zoos, die in letzter Zeit f├â┬╝r Menschenaffen neu gebaut haben, sind ja auch neue Wege gegangen. Warum hat man dann in Stuttgart solche Bedenken ?
(29.06.2012, 10:14)
Moritz Jochum:   Als ich eine F├â┬╝hrung mit dem Tierarzt der Wilhelma gemacht habe sagte er dass alles was sich im alten Menschenaffenhaus bew├â┬Ąhrt hat ├â┬╝bernommen wird und ich denke dass es einem Gorilla oder Bonobo egal ist ob seine Kletterm├â┬Âglichkeiten im Naturlook sind oder aus Metall
(29.06.2012, 09:55)
Bj├â┬ÂrnN:   Die K├â┬Âlner Anlage ist inzwischen auch schon 27 Jahre in betrieb und dort gibt es einen linoleumartigen Fu├â┬čboden, der aber stark strukturiert ist, sodass die Tiere Zeit aufwenden m├â┬╝ssen, um in den Wellen und Nieschen Leckereien zu finden.

Mit pers├â┬Ânlich gefallen weder das Plantschbecken noch die Metallelemente in Stuttgart, schon gar nicht die wuchtige Betonarchitektur, die man sich wohl von der alten Anlage abschaut, aber das ist Ansichtssache.

Ich sehe darin keinen Unterschied zu vielfach bescholtenen Kunstfels.

Andere Zoos l├â┬Âsen die Besch├â┬Ąftigungsm├â┬Âglichkeiten mit hohen Anlagen, Seilen, Netzen etc. weitaus besser.
(28.06.2012, 18:42)
Matthias Schramm:   "Nicht alles wird anders in der neuen Anlage ├ó┬Ç┬ô was sich im alten Haus bew├â┬Ąhrt hat, wird ├â┬╝bernommen. Die Innengehege werden auch k├â┬╝nftig hygienisch und sicher durch Glasw├â┬Ąnde zum Besucherbereich hin abgetrennt sein und mit altbew├â┬Ąhrten Einrichtungen wie Karussells, Planschbecken, festen und flexiblen Kletterstrukturen sowie H├â┬Ąngematten ausgestattet. Neu ist, dass die Tiere im neuen Haus in den Genuss eines Bodens mit Tiefstreu aus Rindenschrot (├ó┬Ç┬×biofloor├ó┬Ç┬ť) kommen werden. Und neben vielf├â┬Ąltigen Besch├â┬Ąftigungsm├â┬Âglichkeiten, die ihnen weiterhin angeboten werden, sollen den Tieren zeitweise sogar Filmvorf├â┬╝hrungen an der Gehegewand Abwechslung bieten!" Homepage Wilhelma

Die "Karussells" sind tats├â┬Ąchlich die drehbaren Metalstangen, die auch bereits in den alten K├â┬Ąfigen montiert sind.

In anderen Zoos, auch mit neuen Menschenaffenanlagen f├â┬Ąllt mir auf, dass dort die Fu├â┬čb├â┬Âden sehr h├â┬Ąufig auch nicht aus Naturmaterialien beschaffen sind z.B. K├â┬Âln oder irre ich mich da!?
(28.06.2012, 15:42)
Jana M├â┬╝ller:   Gorilla Au├â┬čenanlage
(27.06.2012, 20:37)
Jana M├â┬╝ller:   Netz bei der Gorillakindergartenanlage
(27.06.2012, 20:36)
Jana M├â┬╝ller:   Blick zur Bonobo-Anlage
(27.06.2012, 20:30)
Jana M├â┬╝ller:   @Holger:
wie gesagt, im Innenraum soll Rindenschrot als Untergrund dienen, nicht Beton.

Das mit dem TV f├â┬╝r die Tiere soll laut einem Bericht von swr.de "auch Impulse f├â┬╝r die Verhaltensforschung bringen." In Twycross wurde laut diesem Bericht die Filmvorf├â┬╝hrungen getestet und die Tieren hatten wohl Spass dabei. Dort wurde der Fernseher auch bei Tieren in Quarant├â┬Ąne eingesetzt, die somit ohne Sozialkontakt lebten.
Im übrigen soll der TV auch nur zeitweise "freigeschaltet" sein.

Heute wurde auf der Bonobo-Au├â┬čenanlage begonnen, das Netz ├â┬╝ber die Au├â┬čenanlage zu legen. Auch ├â┬╝ber einem Teil des Gorilla-Kindergartens ist ein solches Netz angebracht worden.
(27.06.2012, 20:04)
Ottmar M├â┬╝ller:   @Michael Mettler: Ich bin daf├â┬╝r, die Scheiben anzustreichen und die Tiere nur nachts auf die Au├â┬čenanlagen zu lassen.

Nein, im Ernst: Besucher sind für einen Zoo nunmal unvermeidlich, "Bonobo-TV" schon.
(27.06.2012, 19:48)
Michael Mettler:   @Ottmar M├â┬╝ller: Und was ist mit der stundenlangen Reality-Soap, welche die die Bonobos Tag f├â┬╝r Tag durch die Scheiben ihrer Anlage ansehen k├â┬Ânnen? Wieviel ├â┬ähnlichkeit hat die denn mit ihrem Leben im Kongo...? ;-)
(27.06.2012, 17:01)
Wilhelma:   VERANSTALTUNGSHINWEIS

Kurzvortr├â┬Ąge aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť in der Wilhelma:
├ó┬Ç┬×Tierisch Schlau├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô die ├â┬╝berraschenden Geistesleistungen der Tiere

Am Sonntag, dem 1. Juli 2012, k├â┬Ânnen die Besucher im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere viel Erstaunliches und Wissenswertes ├â┬╝ber die Geistesleistungen von Tieren erfahren.
In einem kurzweiligen Dia-Vortrag erz├â┬Ąhlt die Diplombiologin Sabine Ratzel gro├â┬čen wie kleinen Wilhelma-Besuchern beispielsweise von t├â┬╝ftelnden Kraken, von Schweinen, die sich im Spiegel erkennen, und von Menschenaffen, welche die Geb├â┬Ąrdensprache beherrschen. Der Vortrag aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť wird am 1. Juli zwei Mal gehalten ├ó┬Ç┬ô um 15 Uhr und um 16 Uhr. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im Eintrittspreis der Wilhelma enthalten, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen.

Bild: Der zahme Gr├â┬╝nz├â┬╝gelpapagei Lilly aus der Wilhelmaschule ist beim ├ó┬Ç┬×Puzzlespielen├ó┬Ç┬ť mit Spa├â┬č und K├â┬Âpfchen dabei. Foto: Wilhelma / L. Cadd
(27.06.2012, 16:08)
Ottmar M├â┬╝ller:   In Twycross wird das mit den Filmvorf├â┬╝hrungen anscheinend schon l├â┬Ąnger praktiziert. Ich halte die Idee, den Bonobos zus├â┬Ątliche visuelle Reize zu bieten an sich nicht f├â┬╝r schlecht. Jedoch nur, wenn das zeitlich sehr begrenzt geschieht und wenn die Tiere Landschaften und andere Arten aus ihrem nat├â┬╝rlichen Lebensraum zu sehen bekommen (ich glaube nicht, dass im Kongo M├â┬Ąuse mit Hosen herumlaufen).
(27.06.2012, 15:54)
Holger Wientjes:   Sehe ich auch so. Die Aussenanlagen scheinen ja wirklich gut zu werden. Innen wird├é┬┤s wohl zumindest kein Kunstfelspalast, was ich aber auch nicht gerade schlimm finde. Solange die Tiere nicht auf blankem Beton laufen m├â┬╝ssen, wovon ich nicht ausgehe, soll├é┬┤s wohl was werden. Nur das "Karussell" und das "Affen-TV" macht mir nach wie vor etwas Kopfschmerzen
(27.06.2012, 14:42)
Ulli:   Zweifelsohne eine sehr sehr gro├â┬če Verbesserung ... aber irgendwo auch Architekten-Selbstverwirklichung.
(27.06.2012, 14:33)
Ottmar M├â┬╝ller:   Noch mehr Bilderhttp://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bauarbeiten-in-der-wilhelma-am-see-begegnen-besucher-den-gorillas.4274d70e-31f8-414d-a6b0-6f9c1fa39ae2.html
(27.06.2012, 13:39)
Jana M├â┬╝ller:   In den Innengehegen gibt es dann "biofloor" als Untergrund, das ist ein Tiefstreu aus Rindenschrot.
Bildmaterial gibt es immer auf der Wilhelma-HP unter "Ereignis-Tagebücher" --> "Menschenaffenanlage".
Bin heute wieder in der Wilhelma, kann dann ein paar aktuelle Fotos vom Baufortschritt machen (wobei man von innen allerdings nichts sehen wird).
(27.06.2012, 06:58)
Michael Mettler:   @Bj├â┬ÂrnN: Naturboden kann auch aus Felsen bestehen...
http://www.hascherjehle.de/de-projekte/anlage-fuer-afrikanische-menschenaffen-wilhelma-stuttgart.html

Ich bin gespannt.
(26.06.2012, 22:29)
Jan Beensen:   Gibt es schon Bildmaterial?
Ich kann es n├â┬Ąmlich kaum fassen...
(26.06.2012, 21:55)
Ottmar M├â┬╝ller:   Wenn die ganzen Betonw├â┬Ąnde in ihrem jetzigen Zustand belassen werden (Fotos SZ) wird das weder f├â┬╝r Menschen noch f├â┬╝r Tiere ein sch├â┬Âner Ort. Ich denke doch, dass so hoch entwickelte Tiere wie Menschenaffen sehr wohl zwischen grauem Beton und h├â┬╝bsch bemalten W├â┬Ąnden unterscheiden k├â┬Ânnen.

Mit den "Karussells" sind m├â┬Âglicherweise auch die drehbaren Metallstangen gemeint, die es schon im alten Haus gibt.
(26.06.2012, 21:36)
Bj├â┬ÂrnN:   Innen werden die Anlagen gestalterisch sich wohl kaum von den jetzigen abheben. Das Konzept maximaler Hygiene scheint Programm in Stuttgart zu sein, man ist damit bislang auch nicht so schlecht gefahren.

Ich teile aber die Empfindungen meiner Vorredner, das ist weder fortschrittlich noch zeitgem├â┬Ą├â┬č. Den Sinn von Zeichentrickserien soll mal einer verstehen.

Zumindest au├â┬čen wird es Naturboden geben, den manche Stuttgarter Menschenaffen noch nie oder ├â┬╝ber 40 Jahre nicht sp├â┬╝ren durften.
(26.06.2012, 20:49)
Silke Kollrich:   Heute ist doch nicht der 1. April! Soll das wirklich ernst gemeint sein?
(26.06.2012, 20:43)
Holger Wientjes:   Wirkt in der Tat etwas befremdlich ! Da bin ich ja mal gespannt.
(26.06.2012, 20:39)
Liz Thieme:   Habe gerade in der Stuttgarter Zeitung Infos zur Menschenaffenanlage gelesen. Bisher dachte ich (aufgrund von Bildern), dass die recht naturnah gebaut werden soll.
Nun lese ich solche Sachen wie: >Jehle unterstrich, dass die Anlage vor allem den hygienischen und sicherheitstechnischen Anforderungen an die Tierhaltung gerecht werde. ├ó┬Ç┬×Das ist ein sehr funktionales Geb├â┬Ąude ├ó┬Ç┬ô wir wollten kein Disneyland schaffen mit Fototapete von einer Regenwaldlandschaft.├ó┬Ç┬ť<
Und >In den Innengehegen k├â┬Ânnen die Tiere k├â┬╝nftig in Becken planschen, auf einem Karussell herumtoben und sich anschlie├â┬čend in H├â┬Ąngematten ausruhen. Eine zus├â┬Ątzliche Bereicherung f├â┬╝r die Affen soll au├â┬čerdem das Bonobo-TV werden. Dabei k├â┬Ânnen die Tiere k├â┬╝nftig selbst aussuchen, was sie im Gehege anschauen wollen ├ó┬Ç┬ô Tierdokumentationen oder bunte Zeichentrickfilme.<

Ich bin etwas geschockt von der Idee mit dem Fernsehen. Da wird ├â┬╝ber Eltern geschimpft, die ihre Kinder zur Besch├â┬Ąftigung vor den Fernseher hocken und bei den Affen wirds gemacht.
Und auch das mit dem Karussel kommt mir etwas fremdartig vor.
(26.06.2012, 20:34)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Markhoren:
Die Ziegen mit den ├ó┬Ç┬×Schlangenh├â┬Ârnern├ó┬Ç┬ť

W├â┬Ąhrend Harry, der Markhor-Bock der Wilhelma, in der Sonne d├â┬Âst und gen├â┬╝sslich wiederk├â┬Ąut, springt sein j├â┬╝ngster Nachwuchs munter ├â┬╝ber die Kletterfelsen unterhalb der B├â┬Ąrenanlage. Vor rund einem Monat erblickten die drei kleinen Markhore, auf deutsch ├ó┬Ç┬×Schraubenziegen├ó┬Ç┬ť genannt, das Licht der Welt. Seither gehen sie am liebsten gemeinsam, als Kindergartentrupp, auf Entdeckungsreise. Dabei bewegen sie sich schon fast so elegant und trittsicher ├â┬╝ber Stock und Stein wie die erwachsenen Herdenmitglieder.
Um so imposante H├â┬Ârner zu tragen wie sein Vater Harry, muss das B├â┬Âckchen unter den drei jungen Markhoren wohl noch eine ganze Weile warten beziehungsweise wachsen. Bis zu beachtliche 1,6 Meter L├â┬Ąnge k├â┬Ânnen die schraubenf├â┬Ârmigen H├â┬Ârner der B├â┬Âcke im Laufe ihres Lebens erreichen. Bei Markhoren tragen die Weibchen in der Regel ebenfalls H├â┬Ârner, die allerdings kleiner bleiben. Ihrem markanten Kopfschmuck verdanken die aus Zentralasien stammenden Markhore auch ihren deutschen Namen ├ó┬Ç┬×Schraubenziege├ó┬Ç┬ť, der zudem ihre nahe Verwandtschaft zu unseren Hausziegen anzeigt. Die Bezeichnung ├ó┬Ç┬×Markhor├ó┬Ç┬ť dagegen leitet sich von zwei persischen W├â┬Ârtern ab: von mar f├â┬╝r ├ó┬Ç┬×Schlange├ó┬Ç┬ť und khor f├â┬╝r ├ó┬Ç┬×Esser├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô Markhor bedeutet also ├ó┬Ç┬×Schlangenesser├ó┬Ç┬ť. Da sich Schraubenziegen nicht von Schlangen, sondern rein pflanzlich ern├â┬Ąhren, muss es eine andere Erkl├â┬Ąrung f├â┬╝r den Namen geben. Auf der Suche danach st├â┬Â├â┬čt man auf eine Sage, in der ein Markhor eine Schlange t├â┬Âtet und verspeist. Und es gibt den Aberglauben, dass der Schaum, der den Tieren beim Wiederk├â┬Ąuen aus dem Mund tropft, in getrockneter Form als Gegengift bei Schlangenbissen helfen soll. Eine einfachere Erkl├â┬Ąrung liefern vielleicht die H├â┬Ârner selbst, die an sich windende Schlangen erinnern.
Wie alle Ziegenartigen sind auch Markhore an das Leben im Hochgebirge ihrer Heimat, die von Afghanistan bis Indien reicht, hervorragend angepasst. Mit Leichtigkeit erklimmen sie die steilsten Felsen, und das bis in H├â┬Âhen von 3600 Metern. Anders als ihre Verwandten ├ó┬Ç┬ô etwa die Steinb├â┬Âcke ├ó┬Ç┬ô scharren Markhore ihre Pflanzennahrung nicht mit den Hufen unter dem Schnee hervor. Sie bevorzugen andere Methoden, um auf ihre Kosten zu kommen: Sie suchen zun├â┬Ąchst die tiefer gelegenen, immergr├â┬╝nen Laubw├â┬Ąlder auf, wo vor allem die Jungtiere und leichteren Gei├â┬čen geschickt im Ge├â┬Ąst von Str├â┬Ąuchern und niederen B├â┬Ąumen umherklettern und das Laub abknabbern. Da sich unter ihrem Gewicht die ├â┬äste zu Boden biegen, kommen unten aber auch die B├â┬Âcke und schwereren Gei├â┬čen zu ihrem t├â┬Ąglich Brot. Zerren die am Boden gebliebenen Herdenmitglieder jedoch zu stark an den ├â┬ästen, kommt es schon mal vor, dass ihre oben balancierenden Artgenossen wie reife ├â┬äpfel vom Baum fallen ├ó┬Ç┬ô dabei aber nat├â┬╝rlich geschickt und unverletzt landen.
In ihren nat├â┬╝rlichen Verbreitungsgebieten sind Markhore heute leider eine seltene Erscheinung. Jagd und Lebensraumzerst├â┬Ârung haben sie an den Rand des Aussterbens gebracht. In Zoos findet man Schraubenziegen ebenfalls nur selten. Die zwei weiblichen und das m├â┬Ąnnliche Zicklein, welche nun die Wilhelma-Herde verst├â┬Ąrken, sind also nicht nur niedlich, sondern auch seltene Kostbarkeiten.
(21.06.2012, 07:51)
Ottmar M├â┬╝ller:   Zu den Waldhunden: Die neuen Tiere sind zur Zeit hinter den Kulissen in der Quarant├â┬Ąne, wohin die alten sind wei├â┬č ich nicht.
(11.06.2012, 17:35)
Wilhelma:   WICHTIGER VERANSTALTUNGSHINWEIS

Geschlossene Veranstaltung ├ó┬Ç┬×Dreamnight├ó┬Ç┬ť am 15. Juni:
Ein abendlicher Wilhelma-Besuch exklusiv für kranke Kinder

Am 15. Juni wird die Wilhelma ihre Pforten f├â┬╝r die breite ├â┬ľffentlichkeit ausnahmsweise schon um 17.30 Uhr anstatt wie ├â┬╝blich um 20 Uhr schlie├â┬čen. Denn an diesem Abend findet ab 18 Uhr eine geschlossene Abendveranstaltung exklusiv f├â┬╝r kranke und behinderte Kinder statt: die ├ó┬Ç┬×Dreamnight├ó┬Ç┬ť. Rund 500 Kinder sowie ihre Familien erhielten eine Einladung daf├â┬╝r, rund 2000 G├â┬Ąste werden erwartet. F├â┬╝r ein paar Stunden haben dann die kranken Kinder und ihre Begleiter die Wilhelma ganz f├â┬╝r sich.
Ins Leben gerufen wurde die ├ó┬Ç┬×Dreamnight├ó┬Ç┬ť 1996 vom Zoo Rotterdam, mittlerweile wurde eine globale Bewegung daraus: 248 Zoos weltweit f├â┬╝hren sie inzwischen durch, 85.000 Familien besuchten allein 2011 die ├ó┬Ç┬×Traumnacht im Zoo├ó┬Ç┬ť, also rund 350.000 Besucher. Ziel der Veranstaltung ist es, behinderten und chronisch kranken Kindern einen Zoo-Besuch zu erm├â┬Âglichen, bei dem sie Tiere und Pflanzen in gesch├â┬╝tzter Atmosph├â┬Ąre ungest├â┬Ârt und bed├â┬╝rfnisgerecht erleben k├â┬Ânnen. In der Wilhelma findet am 15. Juni die mittlerweile vierte Dreamnight statt; sie beginnt um 18 Uhr und dauert bis etwa 22 Uhr ├ó┬Ç┬ô die ├â┬╝brigen Besucher werden daher gebeten, die Wilhelma ausnahmsweise bereits um 17.30 Uhr zu verlassen.
Eingeladen wurden die Kinder gemeinsam von der Wilhelma, dem Olga-Kinderhospital sowie verschiedenen F├â┬Ârderkreisen, die sich jeweils um Kinder mit bestimmten Krankheitsbildern wie Herz- und Nierenkrankheiten, Krebs oder Down-Syndrom k├â┬╝mmern. F├â┬╝r sie alle haben sich die Wilhelma-Mitarbeiter wieder ein buntes Programm ausgedacht ├ó┬Ç┬ô mit F├â┬╝hrungen, F├â┬╝tterungen und Tierbegegnungen, Malen, Basteln und Spielen. M├â┬Âglich macht die Veranstaltung vor allem der ehrenamtliche Einsatz der Wilhelma-Mitarbeiter, unterst├â┬╝tzt von Mitgliedern des Wilhelma-F├â┬Ârdervereins sowie von zahlreichen Unternehmen, Institutionen und K├â┬╝nstlern, die ihre Leistungen oder Produkte der guten Sache kostenfrei zur Verf├â┬╝gung stellen.
(11.06.2012, 15:32)
Jana M├â┬╝ller:   Der Wasserbock starb im April.
Sch├â┬Ân, dass die Bongos nun auch in das Gehege d├â┬╝rfen. Hoffentlich zieht bald ein neuer Zuchtbock ein.
(08.06.2012, 07:19)
Ottmar M├â┬╝ller:   Der letzte Wasserbock ist wohl weg. Er ist nicht mehr ausgeschildert und die Bongos k├â┬Ânnen diesen Gehegeteil nun auch nutzen.
(07.06.2012, 14:54)
Joshua F├â┬Ârg:   Bei den Schwarzst├â┬Ârchen schl├â┬╝pfte auch mindestens ein Jungvogel, man kann das Nest jedoch aufgrund einer Absperrung leider nur aus einiger Entfernung betrachten.
(06.06.2012, 22:01)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Mandschurenkranichen:
Elternglück bei den Glücksbringern

Bereits im dritten Jahr nacheinander hat das junge Mandschurenkranich-Paar der Wilhelma Nachwuchs bekommen: Das Küken schlüpfte Ende Mai auf der Stelzvogelwiese und folgt seitdem den wachsamen Eltern auf Schritt und Tritt. Für die Wilhelma ist dies sehr erfreulich – zumal die seltene asiatische Vogelart erst seit 2008 in Stuttgart gehalten wird.
In ihrer fern├â┬Âstlichen Heimat gelten Mandschurenkraniche als die Gl├â┬╝cksbringer schlechthin und stehen f├â┬╝r ein gesundes, langes Leben. Trotzdem ├ó┬Ç┬ô oder gerade deshalb ├ó┬Ç┬ô wurden sie noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark bejagt. In Japan galt ein Kranich als besondere Delikatesse, die vor allem zum Neujahrsfest auf den Tisch kam. Erst nachdem die Best├â┬Ąnde fast vollst├â┬Ąndig erloschen waren, wurde die Jagd strikt verboten, so dass es heute zumindest auf der japanischen Insel Hokkaido wieder eine stabile Population der Mandschurenkraniche gibt. Auf dem Festland, in China, der Mongolei und auf der koreanischen Halbinsel hingegen ist es um die Art nicht so gut bestellt: Hier macht den V├â┬Âgeln vor allem der Verlust ihres Lebensraums zu schaffen. Sie sind auf gro├â┬če Sumpfgebiete angewiesen, in denen sie ungest├â┬Ârt ihre Jungen gro├â┬č ziehen k├â┬Ânnen. Zudem werden ihre ├â┬ťberwinterungsgebiete immer h├â┬Ąufiger trocken gelegt, um Nutzfl├â┬Ąchen f├â┬╝r die Landwirtschaft zu gewinnen. So wurde der Mandschurenkranich zu einem der seltensten Kraniche weltweit.
Umso erfreulicher ist, dass die Zucht dieser imposanten V├â┬Âgel in Gehegen, unter anderem in der Wilhelma, gut funktioniert. Dabei legen Mandschurenkraniche in der Regel zwei Eier, die von Henne zu Henne ganz anders gef├â┬Ąrbt sein k├â┬Ânnen: von bl├â┬Ąulich, ├â┬╝ber braun gesprenkelt ├ó┬Ç┬ô wie beim Wilhelma-Weibchen ├ó┬Ç┬ô bis hin zu schneewei├â┬č. Dies ist einzigartig: Normalerweise haben innerhalb einer Kranichart alle Eier die gleiche F├â┬Ąrbung. Keine Farbunterschiede gibt es bei den geschl├â┬╝pften K├â┬╝ken ├ó┬Ç┬ô sie tragen alle ein braunes Dunenkleid, mit dem sie hervorragend getarnt sind. Zus├â┬Ątzlich werden sie von den Eltern mit Argusaugen bewacht und vor Feinden mutig verteidigt. Bereits mit drei Monaten sind die jungen Mandschurenkraniche so gro├â┬č wie ihre Eltern und haben ihre Dunen gegen ├ó┬Ç┬×richtige├ó┬Ç┬ť Federn getauscht. W├â┬Ąhrend der ersten zwei Lebensjahre verr├â┬Ąt jedoch ihr br├â┬Ąunliches Federkleid ihr Alter, erst danach tragen sie rein wei├â┬če und schwarze Federn. F├â┬╝r eigenen Nachwuchs sorgen sie ab drei bis vier Jahren, wenn sie den passenden Partner gefunden haben. Diesem bleiben sie ├ó┬Ç┬ô wie alle Kraniche ├ó┬Ç┬ô ein Leben lang treu. Um die Paarbindung zu st├â┬Ąrken, veranstalten Mandschurenkraniche jedes Jahr aufs Neue atemberaubend sch├â┬Âne T├â┬Ąnze mit ausgefeilter, besonders figurenreicher Choreografie. Und klangvoll geht es beim Balzen ebenfalls zu: Ihre trompetenden Rufe schallen dank der gebogenen Form ihrer Luftr├â┬Âhre dann kilometerweit.
Sobald das in der Wilhelma geborene Kranichk├â┬╝ken gro├â┬č genug ist, wird es in einem anderen Zoo ein neues Zuhause finden und dort mit einem passenden Partner eines Tages selbst Junge aufziehen. Damit diese bedrohte Vogelart auch in Zukunft ├â┬╝berleben kann.
(06.06.2012, 10:16)
Wilhelma:   Aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť der Wilhelma-Schule:
Ein kulinarischer Rundgang zu essbaren Wildpflanzen

In unseren heimischen Wiesen und W├â┬Ąldern wachsen erstaunlich viele Wildpflanzen, die man essen kann. Welche zu den genie├â┬čbaren Arten geh├â┬Âren und wie sie auf gesunde, leckere Art den Speiseplan bereichern k├â┬Ânnen, das erfahren die Wilhelma-Besucher am Sonntag, dem 10. Juni 2012, von dem Experten und Buchautor Dr. Markus Strau├â┬č. Er l├â┬Ądt an diesem Tag jeweils um 15 Uhr und um 16 Uhr zu einem kleinen ├ó┬Ç┬×kulinarischen├ó┬Ç┬ť Rundgang durch die Wilhelma ein. Aufgesucht werden gezielt diejenigen Wildpflanzen, die jetzt, im Fr├â┬╝hsommer, wachsen und f├â┬╝r den Verzehr geeignet sind. Der Rundgang wird in der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť von der Wilhelmaschule angeboten, Treffpunkt f├â┬╝r den Rundgang ist das Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervolieren. Die Teilnahme kostet nur den ├â┬╝blichen Wilhelma-Eintritt, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind willkommen.
(05.06.2012, 07:58)
Jana M├â┬╝ller:   Die Waldhunde (3,0) sind schon seit Ende Februar weg, wohin sie kamen wei├â┬č ich nicht. Seitdem steht das Gehege leer.
Scheinbar soll ein neues Zuchtpaar kommen... aber wann, keine Ahnung.

Giraffenjungulle Leon (*2009) hat den Zoo Mitte Mai Richtung Nürnberg verlassen.
(01.06.2012, 12:35)
Joshua F├â┬Ârg:   @Ottmar M├â┬╝ller: Was mit den Waldhunden geschehen ist, wei├â┬č ich nicht, aber der Zoo in Landau plant derzeit die Haltung von Waldhunden im ehemaligen Luchsgehege. Eventuell wurden die Waldhunde der Wilhelma schon nach Landau gebracht bzw. sind noch in der Wilhelma hinter den Kulissen, um in absehbarer Zeit nach Landau abgegeben zu werden.
(31.05.2012, 14:22)
Wilhelma:   Zweifingerfaultiere:
Nachwuchs bei den flei├â┬čigsten Faulpelzen der Wilhelma

Die Zweifingerfaultiere geh├â┬Âren, man glaubt es kaum, zu den flei├â┬čigsten tierischen Mitarbeitern der Wilhelma: Denn jedes Jahr seit ihrem ersten Rendezvous 2004 schenkt das Zuchtpaar Marlies und Mike dem zoologisch-botanischen Garten zuverl├â┬Ąssig ein kleines Faultierchen. Ihr achter Nachwuchs, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, kam am 14. Mai direkt vor den Augen einiger begeisterter Besucher zur Welt.
Geduldig und gem├â┬Ąchlich tr├â┬Ągt Faultiermutter Marlies ihr Jungtier durchs Gehege im Kleins├â┬Ąuger- und Vogelhaus: Wie alle erwachsenen Tiere ihrer Art bewegt sie sich dabei kopf├â┬╝ber vorw├â┬Ąrts, Bauch an Bauch mit ihrem Kleinen, dessen R├â┬╝cken in den ersten Lebensmonaten somit noch nach oben zeigt. Bei ihrem langsamen Gehangel machen die Faultiere ihrem Namen alle Ehre. Alles funktioniert bei ihnen in Zeitlupe: von der Fortbewegung bis zur Verdauung. Doch mit ├ó┬Ç┬×Faulheit├ó┬Ç┬ť hat dies ebenso wenig zu tun wie der Umstand, dass die Tiere bis zu 16 Stunden des Tages verschlafen. Vielmehr sind sie als Wunderwerke der Evolution bestens an ihren Lebensraum, die Baumkronen des mittel- und s├â┬╝damerikanischen Regenwaldes, angepasst. So begn├â┬╝gen sich Faultiere in Sachen Nahrung mit schwer verdaulichen Bl├â┬Ąttern, Knospen und Bl├â┬╝ten. Um diese m├â┬Âglichst effektiv verwerten zu k├â┬Ânnen, verdauen die Tiere extrem langsam und brauchen entsprechend viel Ruhe und Schlaf. Nur etwa einmal pro Woche suchen sie den Boden auf, um ihr Gesch├â┬Ąft zu verrichten. Warum sie dieses Risiko eingehen, ist bis heute nicht endg├â┬╝ltig beantwortet. Eine Vermutung: Die Faultiere d├â┬╝ngen mit ihrem Kot gezielt ├ó┬Ç┬×ihren├ó┬Ç┬ť Futter- und Schlafbaum mit wertvollen N├â┬Ąhrstoffen, die im Regenwald ansonsten Mangelware sind.
Ein weiterer Vorteil des Faultierlebens in ├ó┬Ç┬×Slow motion├ó┬Ç┬ť: Die langsamen Bewegungen machen die Tiere f├â┬╝r ihre Fressfeinde, wie Harpyien ├ó┬Ç┬ô eine Greifvogelart ├ó┬Ç┬ô und Jaguare, fast unsichtbar. Unterst├â┬╝tzt wird die perfekte Tarnung im Bl├â┬Ątterwald durch die Algen, die im Faultierpelz siedeln und ihn gr├â┬╝n f├â┬Ąrben. M├â┬╝ssen sie sich dennoch einmal verteidigen, setzen die Faultiere ihre kr├â┬Ąftigen, bis sieben Zentimeter langen Krallen ein, die ihnen aber vor allem beim Hangeln durch die B├â┬Ąume beste Dienste leisten. Die Zahl der Krallen an den Vorderbeinen ist dabei namensgebend: So besitzt das Zweifingerfaultier ├ó┬Ç┬ô im Gegensatz zum Dreifingerfaultier ├ó┬Ç┬ô vorne nur zwei Krallen.
Und noch eine eigenartige Anpassung an die Lebensweise im feuchten Regenwald f├â┬Ąllt bei Faultieren ins Auge: Ihren ├ó┬Ç┬×Scheitel├ó┬Ç┬ť tragen sie auf dem Bauch. Der Vorteil: Das Regenwasser kann problemlos abflie├â┬čen. Marlies und Mikes J├â┬╝ngstes allerdings wird seinen Scheitel wie alle kleinen Faultiere noch ein Weilchen auf dem R├â┬╝cken tragen. Erst wenn es selbstst├â┬Ąndig durchs Ge├â┬Ąst hangelt, wird er auch bei ihm auf den Bauch wandern.

Foto: Wilhelma
Kleine Klette: Bequem auf den Bauch gebettet, tr├â┬Ągt Faultiermama Marlies ihr Jungtier durchs Ge├â┬Ąst.
(31.05.2012, 10:20)
Ottmar M├â┬╝ller:   Laut der Zootierliste leben in der Wilhelma keine Waldhunde mehr. Wei├â┬č jemand, was mit denen geschehen ist?
(26.05.2012, 14:53)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Bezoarziegen:
Seltene Kletterkünstler aus Griechenland

Seit Kurzem erobern zwei Zicklein das Gehege der Bezoarziegen. Trittsicherheit ist bei den wilden Stammeltern unser Hausziegen angeboren – und so tollen auch die beiden Jüngsten bereits übermütig über Stock und Stein. Und wenn die Elterntiere einmal im Weg liegen, werden auch sie als willkommenes Hindernis gesehen, das es zu überwinden gilt.
Die beiden Zicklein sind echte Seltenheiten. Waren Bezoarziegen fr├â┬╝her im westlichen Asien weit verbreitet, gibt es heute nur noch kleine Restbest├â┬Ąnde von ihnen. Einer davon hat sich gl├â┬╝cklicherweise auf Kreta erhalten. Von dort stammen auch die Bezoarziegen der Wilhelma. Das Besondere an diesen Tieren ist, dass sie heute vermutlich die einzigen Wildziegen sind, die sich noch nicht mit verwilderten Hausziegen vermischt haben.
Noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Bezoarziegen auf Kreta weit verbreitet. Doch vor allem wegen ihres begehrten Fleisches und der attraktiven H├â┬Ârner wurden die Tiere stark verfolgt. Daneben ist aber auch ein Aberglaube schuld daran, dass die Bezoarziegen in ihrem urspr├â┬╝nglichen Verbreitungsgebiet so selten geworden sind. In den M├â┬Ągen der Wildziegen bilden sich n├â┬Ąmlich mit der Zeit unverdauliche Ballen aus verfilzten Haaren, die durch Abschlecken aufgenommen und mit der Zeit steinhart werden. Diese so genannten Bezoare ├ó┬Ç┬ô denen die Wildziegen nicht nur ihre Seltenheit sondern auch ihren Namen verdanken ├ó┬Ç┬ô galten schon im Mittelalter als Wunderheilmittel, vor allem gegen Vergiftungen.
Die scheuen, kretischen Bezoarziegen, deren Bestand auf ungef├â┬Ąhr 1000 Tiere gesch├â┬Ątzt wird, bekommt heute kaum noch jemand zu Gesicht. Sie haben sich in die unzug├â┬Ąnglichen H├â┬Âhenlagen der Gebirge zur├â┬╝ckgezogen, wo sie mit schwindelerregender Leichtigkeit auch die steilsten H├â┬Ąnge erklimmen. In den Bergw├â┬Ąldern suchen die bergt├â┬╝chtigen Paarhufer Schutz und Nahrung, die vor allem aus Gr├â┬Ąsern, Kr├â┬Ąutern und frischen Trieben besteht. Zur Paarungszeit messen die bis zu 70 Kilogramm schweren M├â┬Ąnnchen mit ihren m├â┬Ąchtigen H├â┬Ârnern, ├â┬Ąhnlich wie Steinb├â┬Âcke, in Rivalenk├â┬Ąmpfen ihre St├â┬Ąrke. Denn nur die st├â┬Ąrksten B├â┬Âcke d├â┬╝rfen sich mit den Weibchen paaren. Sonst streifen M├â┬Ąnner- und Mutter-Kindgruppen von bis zu 25 Tieren meist getrennt durchs Gebirge. Im Mai kommen die Jungen zur Welt. Drei Tage liegen sie in versteckten Felsnischen, dann folgen sie den M├â┬╝ttern ├â┬╝ber Stock und Stein. Rund sechs Monate werden sie ges├â┬Ąugt, bis zu zw├â┬Âlf Monate bleiben sie bei den M├â┬╝ttern.
Die beiden in der Wilhelma geborenen Zicklein werden sp├â┬Ąter in anderen Zoos zum Arterhalt beitragen, denn die Best├â┬Ąnde der Bezoarziegen schrumpfen weiter: wegen des Holzeinschlags in ihren Lebensr├â┬Ąumen und der mittlerweile riesigen Konkurrenz durch ihre eigenen Nachfahren, die Hausziegen.

Foto: Wilhelma
Eine Bezoarziege mit ihrem Zicklein.
(24.05.2012, 08:03)
Wilhelma:   Veranstaltungshinweis

Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Vom guten Bienenhonig, der aus der Stadt kommt

Am Sonntag, dem 27. Mai 2012, bietet die Wilhelmaschule zwei Kurzvortr├â┬Ąge rund um Bienenzucht und Honigproduktion in der Stadt an ├ó┬Ç┬ô einmal um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr. Gehalten werden die Vortr├â┬Ąge von Richard Odemer: Er ist Imker aus Leib und Seele und betreut auch in der Wilhelma vier Bienenv├â┬Âlker, deren St├â┬Âcke rund um das Natur-Info-Center der Umweltakademie nahe des Schaubauernhofs zu finden sind. In Bild und Text erz├â┬Ąhlt der Bienenexperte den Wilhelma-Besuchern, warum Bienenzucht gerade in der Stadt erstaunlich erfolgreich ist und wie Honig entsteht ├ó┬Ç┬ô kleine Kostproben inklusive. Die Vortr├â┬Ąge sind wie immer frei, jeder Besucher mit Eintrittskarte kann teilnehmen, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind aber jederzeit willkommen. (Weitere Infos zum Bienenexperten und seiner Arbeit: www.filderhonig.de)

Foto: Richard Odemer
"Honigbienen im Anflug an den Bienenstock"
(23.05.2012, 12:21)
Jana M├â┬╝ller:   Die Betontreppe auf der Anlage wird man sp├â┬Ąter wohl nicht sehen, da genau an dieser Stelle der Pool der Elefanten sein wird. Hier ist nur noch kein Wasser drin. Die Elefanten k├â┬Ânnen dann entscheiden, ob sie die Treppen oder die "Rampen" nutzen, um in den Pool zu kommen.
(18.05.2012, 15:23)
Jonas Homburg:   Irgendwie kann ich der Elefantenanlage auch nix abgewinnen. Eine naturnahe Landschaft mit Betontreppe? Das h├â┬Ątte man sicher geschickter l├â┬Âsen k├â┬Ânnen.
(18.05.2012, 12:58)
Wilhelma:   Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť:
Alles ├â┬╝ber Flederm├â┬Ąuse, die Schatten der Nacht

Am Sonntag, dem 20. Mai 2012, bietet die Wilhelmaschule wieder spannende Kurzvortr├â┬Ąge f├â┬╝r die Wilhelma-Besucher an ├ó┬Ç┬ô einmal um 15 Uhr und ein zweites Mal um 16 Uhr. Diesmal geht es um die "Schatten der Nacht", die Flederm├â┬Ąuse. In Bild und Wort stellt die Fledermausexpertin und Zoop├â┬Ądagogin Ewa Paliocha bei ihrem Vortrag verschiedene Fledertier-Arten vor und erz├â┬Ąhlt von den erstaunlichen F├â┬Ąhigkeiten und besonderen Bed├â┬╝rfnissen der d├â┬Ąmmerungs- und nachtaktiven Insektenj├â┬Ąger. Der Vortrag ist frei, jeder Besucher mit Eintrittskarte kann teilnehmen, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Foto: Martin Paliocha
Eine Zweifarbfledermaus: Wie alle heimische Arten steht sie aufgrund von Wohnungsnot, Insektiziden und Ver├â┬Ąnderungen ihres Lebensraums unter Naturschutz.
(16.05.2012, 15:45)
Holger Wientjes:   Dann warte ├é┬┤mal ab, bis das Beet im Vordergrund gr├â┬╝n geworden ist... ;-)
(16.05.2012, 12:29)
Michael Mettler:   Das angebliche "Bild einer naturnahen Landschaft" will bei mir bei diesem Anblick nicht so recht entstehen... Trotzdem nat├â┬╝rlich eine haltungstechnische Optimierung.
(16.05.2012, 10:23)
Wilhelma:   Das umgestaltete Au├â┬čengehege der Elefantenanlage:
Mehr ├ó┬Ç┬×Wellness├ó┬Ç┬ť f├â┬╝r Elefanten, sch├â┬Ânere Einblicke f├â┬╝r Besucher

Die Elefantenanlage der Wilhelma ist ├â┬╝ber 40 Jahre alt und besa├â┬č einen Absperrgraben, der f├â┬╝r die betagten Elefantendamen zu gef├â┬Ąhrlich geworden war. Dieser Graben ist nun verschwunden, denn das Au├â┬čengehege wurde umgebaut, ist seit Ende April bezugsfertig ├ó┬Ç┬ô und die beiden Elefantendamen Pama und Zella k├â┬Ânnen darin k├â┬╝nftig deutlich mehr Komfort genie├â┬čen. Finanziert wurde der Umbau vom f├â┬╝r die Wilhelma zust├â┬Ąndigen Ministerium f├â┬╝r Finanzen und Wirtschaft, die Bauleitung lag beim Stuttgarter Amt von ├ó┬Ç┬ÖVerm├â┬Âgen und Bau Baden-W├â┬╝rttemberg├ó┬Ç┬Ö, beteiligt am Umbau waren ├â┬╝berdies Landschaftsarchitekten, Ingenieure und Gartengestalter.
Von November 2011 bis Ende April 2012 dauerte der Umbau, dann konnten die Elefanten einziehen ├ó┬Ç┬ô und sie nahmen ihre neue Au├â┬čenanlage sichtlich begeistert in Besitz. Auch f├â┬╝r den Besucher sind die Ver├â┬Ąnderungen auf den ersten Blick sichtbar: Die neue Form und die verwendeten Materialien lassen nun das Bild einer naturnahen Landschaft entstehen. Die Einfassungsmauern bestehen aus regionalem Travertin und Betonstein, weitere Travertin-Findlinge sowie eine der asiatischen Heimat der Tiere nachempfundene Bepflanzung mit Bambus und Gr├â┬Ąsern unterst├â┬╝tzen den nat├â┬╝rlichen Eindruck. Die Gehegegrenzen wurden fast rundherum neu festgelegt und durch den Wegfall des Grabens hat sich die nutzbare Fl├â┬Ąche von vorher 620 auf 830 Quadratmeter vergr├â┬Â├â┬čert. Die Anlage besitzt jetzt gro├â┬čteils einen f├â┬╝r die Schwergewichte angenehmen Sandboden, zur K├â┬╝hlung im Sommer und ganzj├â┬Ąhrigen Hautpflege dient eine Lehmsuhle von rund 50 Quadratmetern. Au├â┬čerdem enthalten sind zwei Becken mit austauschbarem Substrat und acht Schubberb├â┬Ąume, die das Gehege gleichzeitig r├â┬Ąumlich unterteilen. Zwei in Travertin-Felsen eingelassene Futterk├â┬Ąsten dienen auch der Besch├â┬Ąftigung: Sie fordern das Geschick der Elefantenr├â┬╝ssel heraus und bieten sich ebenfalls als Schubberfl├â┬Ąche an. Ein weiteres Highlight: das neue und fast doppelt so gro├â┬če Elefantenbad mit ca. 85 Quadratmetern Wasserfl├â┬Ąche und 65 Kubikmetern Fassungsverm├â┬Âgen. Ins Bad steigen k├â┬Ânnen die Elefantendamen wahlweise ├â┬╝ber Rampen oder Stufen. Das Badewasser wird durch eine moderne, nachhaltige Wiederaufbereitungsanlage gereinigt, die den Wasser- und Energieverbrauch optimiert. Auch die Besucherbereiche rund um die Elefantenanlage wurden aufgewertet. Auf der Ostseite gibt es nun einen gr├â┬Â├â┬čeren Zuschauerbereich sowie ein ├ó┬Ç┬×Fenster├ó┬Ç┬ť und an der S├â┬╝dgrenze sogar eine richtige Besuchertrib├â┬╝ne: Sie bietet den Besuchern einerseits Sitzgelegenheiten und andererseits den direkten Blick auf den Elefantenpool.
Wenn die Elefanten, wie geplant, dann eines Tages in eine ganz neue Anlage umziehen, sollen die Indischen Panzernash├â┬Ârner das Gehege erben, das deshalb beim Umbau bereits die Haltungsanforderungen beider Tierarten ber├â┬╝cksichtigte. Die rund eine Million Euro, die das Ministerium f├â┬╝r Finanzen und Wirtschaft Baden-W├â┬╝rttemberg f├â┬╝r die Ma├â┬čnahme bereitstellte, wurde somit ├â┬Âkonomisch sinnvoll und zukunftsorientiert investiert.
(Unter www.wilhelma.de finden Sie auch die ├ó┬Ç┬×Langfassung├ó┬Ç┬ť der Meldung, die z.B. weitere Details zum Komfort f├â┬╝r die Elefanten enth├â┬Ąlt.)

Foto (Wilhelma): Die umgestaltete Elefanten-Au├â┬čengehege, von der neuen Besuchertrib├â┬╝ne aus betrachtet.
(16.05.2012, 10:14)
Liz Thieme:   Wei├â┬č jemand wie viele Kanadische Biber die Wilhelma hat?
Die wollen ein m├â┬Ąnnliches Tier abgeben.
(15.05.2012, 13:09)
Wilhelma:   Neues Leben in der Kleinb├â┬Ąren-Anlage:
Die Nasenb├â┬Ąrinnen sind los!

Im Nasenb├â┬Ąren-Gehege neben dem Amazonienhauses geht es rund: Denn vor Kurzem sind vier junge, weibliche Nasenb├â┬Ąren aus Belgien und D├â┬Ąnemark eingetroffen. Und die sorgen nun mit allerhand Kapriolen und sportlichen Einlagen daf├â┬╝r, dass wieder Leben in die kleine Felslandschaft kommt.
Seit von der alten Nasenb├â┬Ąren-Generation der Wilhelma nur noch der alte Dag ├â┬╝brig ist, war es auf der Anlage der Nasenb├â┬Ąren recht ruhig geworden. Dabei sind die Kleinb├â┬Ąren aus S├â┬╝d- und Mittelamerika bei den Besuchern gerade wegen ihrer munteren, verspielten Art sehr beliebt. Die quirlige Samba, die dunkle Salsa und die freche B├â┬Ąrtha tun nun ihr Bestes, um diesem Ruf ihrer Gattung gerecht zu werden und machen bereits die Au├â┬čenanlage unsicher. Derweil leistet die vierte Neue namens Rumba dem alten Dag in einem Innengehege Gesellschaft ├ó┬Ç┬ô denn sie vertr├â┬Ągt sich mit dem kastrierten M├â┬Ąnnchen am besten, w├â┬Ąhrend die anderen drei M├â┬Ądels ihn bislang eher triezten.
Tats├â┬Ąchlich hat das temperamentvolle ├ó┬Ç┬×Trio Infernale├ó┬Ç┬ť nichts als Bl├â┬Âdsinn im Kopf und treibt im Au├â┬čengehege einen Schabernack nach dem anderen ├ó┬Ç┬ô zur Freude der Besucher. Die aktuelle Lieblingsbesch├â┬Ąftigung der Nasenb├â┬Ąrinnen: B├â┬Ąume zerlegen und die Rindenst├â┬╝cke im Verbindungsgang zu ihrem Innengehege verteilen, wo die menschlichen ├ó┬Ç┬×Reinigungskr├â┬Ąfte├ó┬Ç┬ť kaum hingelangen. Offenbar sehen Nasenb├â┬Ąren in unseren Augen nicht nur wie kleine, verwegene Gauner aus, sie haben es wirklich faustdick hinter den Ohren. Ziemlich sportlich sind sie obendrein: Zu den t├â┬Ąglichen Trainingseinheiten der Nasenb├â┬Ąrinnen geh├â┬Âren beispielsweise so anspruchsvolle Disziplinen wie Weitsprung, Felsenklettern, Gipfelst├â┬╝rmen, auf Schwebebalken balancieren oder exzessives Bodenumgraben.
In der Natur kommen Nasenb├â┬Ąren vom S├â┬╝den der USA bis nach Argentinien vor, und hier im tropischen Dschungel ebenso wie in W├â┬╝stenrandgebieten. Am liebsten sind sie aber im Wald unterwegs, und das im Gegensatz zu den anderen nachtaktiven Kleinb├â┬Ąren-Arten vor allem am Tage. Ihren Namen verdanken die Allesfresser nat├â┬╝rlich ihren langen und ├â┬Ąu├â┬čerst beweglichen R├â┬╝sseln, die sie auch gerne ├â┬╝berall hineinstecken ├ó┬Ç┬ô es k├â┬Ânnte ja sein, dass eine leckere Mahlzeit oder wenigstens etwas zum Spielen f├â┬╝r sie drin ist. Ihren Schwanz tragen sie gern steil aufgerichtet, wenn sie oft in ganzen Tr├â┬╝ppchen spazieren gehen. Meist leben aber nur Weibchen und Jungtiere zusammen, M├â┬Ąnnchen f├â┬╝hren ein Singledasein. Lediglich zur Paarungszeit d├â┬╝rfen sie sich n├â┬Ąhern und versuchen dann, die Weibchen mit Fellpflege und anderen Liebesdiensten zu umgarnen. Aber kaum haben sie ihre Aufgabe erf├â┬╝llt, ist Schluss mit lustig und die M├â┬Ąnner werden wieder vertrieben. Im Zoo werden daher oft reine Frauengruppen oder kastrierte M├â┬Ąnnchen mit Weibchen zusammen gehalten.

Immer auf dem Sprung: Impressionen aus dem bewegten Leben der jung-dynamischen Nasenb├â┬Ąrinnen, die vor Kurzem in ihr neues Heim neben dem Amazonienhaus eingezogen sind. Foto: Wilhelma
(10.05.2012, 15:24)
Michael Mettler:   Die Wilhelma hat diesmal den Parkscout-Award "Bester Zoo 2011/12" gewonnen, Platz 2 ging an ZOOM Gelsenkirchen, Platz 3 an Hannover. Scheint aber der Gewinnerin - wenn ich es nicht ├â┬╝bersehen habe - noch nicht mal eine Meldung auf der eigenen HP wert zu sein...?
(10.05.2012, 09:57)
Wilhelma:   Veranstaltungshinweis

Spannende Kurzvortr├â┬Ąge in der Wilhelma-Schule
Tierisch schlau – verblüffende Geistesleistungen im Tierreich

Am Sonntag, dem 13. Mai 2012, k├â┬Ânnen die Besucher im Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude unterhalb der Geiervoliere Erstaunliches und Wissenswertes ├â┬╝ber die Geistesleistungen von Tieren erfahren. In einem kurzweiligen Dia-Vortrag erz├â┬Ąhlt die Diplombiologin Sabine Ratzel gro├â┬čen wie kleinen Wilhelma-Besuchern beispielsweise von t├â┬╝ftelnden Kraken, von Schweinen, die sich im Spiegel erkennen, und von Menschenaffen, welche die Geb├â┬Ąrdensprache beherrschen. Der Vortrag aus der neuen Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť findet am 13. Mai zweimal statt ├ó┬Ç┬ô um 15 Uhr und um 16 Uhr. Die Veranstaltung selbst ist kostenlos: Wer dabei sein m├â┬Âchte, zahlt nur den normalen Wilhelma-Eintritt, kleine Spenden f├â┬╝r den Gorillaschutz sind jedoch jederzeit willkommen.

Foto: Wilhelma / L. Siermann
Auch Kraken sind zu manchen verbl├â┬╝ffenden Leistungen f├â┬Ąhig: Orakeln und Fu├â┬čballergebnisse vorhersagen k├â┬Ânnen sie zwar nicht wirklich ├ó┬Ç┬ô mit viel Geschick einen Dosendeckel aufschrauben dagegen schon.
(08.05.2012, 15:57)
Matthias Schramm:   Die umgebaute Elefantenaussenanlage ist er├â┬Âffnet und die neue Schlammkuhle wird von den beiden Damen gut angenommen. Da der Weg um die Aussenanlage herum aufgrund des Neubaues f├â┬╝r die Menschenaffen gesperrt ist, ist leider der Blick auf die Elefanten zur Zeit nicht optimal.

Wo sind die Gundis geblieben? Die Anlage war heute mit ein paar Kaninchen besetzt!

Die roten Varis, die früher einmal Kaninchen zum Spielen hatten, haben jetzt ein paar Haushühner in der Anlage.
(08.05.2012, 15:24)
WolfDrei:   @ O. M├â┬╝ller: Nach dem Bild werden es wohl Chim├â┬Ąren/"Seeratten" (Knorpelfische) werden
(06.05.2012, 14:31)
Ottmar M├â┬╝ller:   Als ich neulich in der Wilhelma war, wurde gerade das ehemalige K├â┬Ânigspinguin-Innengehege umgebaut. Wei├â┬č jemand, welche Tiefseeetiere dort einziehen werden bzw. wann das Aquarium fertig ist?
(05.05.2012, 14:26)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den G├â┬Ąnsegeiern:
Vom Neckar auf den Balkan – der Geschichte 2. Teil

Eigentlich sollten die beiden 2011 in Stuttgart geborenen G├â┬Ąnsegeier schon in Bulgarien sein, wo auf sie ein wildes Leben in den Bergen des Balkan wartet. So zumindest war es geplant und so wurde es letztes Jahr verk├â┬╝ndet. Doch Wintereinbruch und Schneemassen hatten die Reise vereitelt: ├ó┬Ç┬×Buli├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Gari├ó┬Ç┬ť, wie die Pfleger sie tauften, sind daher noch in der Wilhelma ├ó┬Ç┬ô und haben jetzt zwei Geschwister bekommen: ├ó┬Ç┬×Rila├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Pirin├ó┬Ç┬ť. Somit k├â┬Ânnen im Herbst, beim zweiten Anlauf in Richtung Balkan, nun gleich vier Junggeier teilnehmen.
├ó┬Ç┬×Geierk├â┬╝ken-Watching├ó┬Ç┬ť in der Wilhelma ist nicht leicht: Gut versteckt und anfangs oft bewegungslos, liegen die K├â┬╝ken in ihrem Horst. Zumindest in eine der beiden Geierkinderstuben k├â┬Ânnen die Besucher jedoch vom Weg oberhalb der Voliere aus hinein sp├â┬Ąhen. Wie verschieden die Geschm├â┬Ącker in Sachen Wohnraumgestaltung doch sein k├â┬Ânnen! Unsereiner jedenfalls findet die chaotischen H├â┬Ąufen aus Federn und ├â┬ästen, kurz Geierhorst genannt, wohl ziemlich ungepflegt. Mag sein. Daf├â┬╝r sind die G├â┬Ąnsegeier Profis in Sachen Landschaftspflege: Wie alle Geierarten ern├â┬Ąhren sie sich von toten Tieren, reinigen Berg und Tal von Aas und ├â┬╝bernehmen im ├â┬ľkosystem somit die wichtige Rolle einer Gesundheitspolizei ├ó┬Ç┬ô Seuchenhygiene auf nat├â┬╝rliche Art, sozusagen. Doch die Menschen dankten den Geiern ihre Dienste schlecht. Mangels besserem Wissen stellten sie ihnen als mutma├â┬člichen Nahrungskonkurrenten nach oder hungerten sie aus, indem sie totes Vieh ├ó┬Ç┬ô sp├â┬Ąter dem Seuchenschutzgesetz gehorchend ├ó┬Ç┬ô selbst beseitigten, etwa auf der Schw├â┬Ąbischen Alb. Zwar hat der IUCN (International Union for Conservation of Nature) den G├â┬Ąnsegeier weltweit noch nicht als gef├â┬Ąhrdet eingestuft. Zumindest in Europa aber geht es dem gro├â┬čen Vogel mehr schlecht als recht. Selbst in Spanien, wo die meisten Geierpaare br├â┬╝ten, schrumpfen die Best├â┬Ąnde enorm, seit eine EU-Verordnung europaweit verbietet, Kadaver f├â┬╝r die Geier liegen zu lassen. Oft irren die V├â┬Âgel auf der Suche nach Nahrungsgr├â┬╝nden dann umher ├ó┬Ç┬ô und landen mitunter sogar einen Treffer: So hat es einige G├â┬Ąnsegeier auf die Insel Mallorca verschlagen, wo auch die noch gr├â┬Â├â┬čeren M├â┬Ânchsgeier zu Hause sind, und br├â┬╝ten hier nun im Tramuntana-Gebirge.
Auf dem Balkan waren die G├â┬Ąnsegeier bis vor 50 Jahren heimisch. Als man hier jedoch vergiftete K├â┬Âder f├â┬╝r W├â┬Âlfe auslegte, ging es auch den Geiern an den Kragen. Mittlerweile ist die Organisation ├ó┬Ç┬×Balkan Vulture Action Plan├ó┬Ç┬ť dabei, das Balkanmassiv als Heimat f├â┬╝r die Geier wiederzubeleben. 2010 lie├â┬č sie die ersten 26 V├â┬Âgel frei, weitere folgten. Dieses Fr├â┬╝hjahr kommen 25 G├â┬Ąnsegeier aus Frankreich dazu und, wenn alles klappt, im Herbst auch vier ├ó┬Ç┬×junge Wilde├ó┬Ç┬ť aus Stuttgart.
Bis dahin hat das Elternpaar aber noch alle Schn├â┬Ąbel voll zu tun, um den gemeinsam ausgebr├â┬╝teten Nachwuchs im Teamwork aufzup├â┬Ąppeln: anfangs mit vorverdautem Speisebrei aus eigenem Kropf, sp├â┬Ąter mit ganzen Fleischbrocken. Ab etwa August verlassen die Jungen den Horst, im Herbst sind sie v├â┬Âllig selbstst├â┬Ąndig ├ó┬Ç┬ô und bereit f├â┬╝r ihren gro├â┬čen Ausflug auf den Balkan.

Foto: Wilhelma
(03.05.2012, 13:22)
Wilhelma:   Thementag ├ó┬Ç┬×Einheimische Amphibien├ó┬Ç┬ť in der Wilhelmaschule:
Hautnahe Begegnungen mit Froschk├â┬Ânig und Co.

Am Sonntag, dem 6. Mai 2012, dreht sich beim Thementag der Wilhelmaschule aus der Reihe ├ó┬Ç┬×Wilde Wochenenden├ó┬Ç┬ť alles um Fr├â┬Âsche, Salamander und Co. ├ó┬Ç┬ô kurz um unsere heimische Amphibienwelt. Von 11 Uhr bis 17 Uhr als Amphibienexperte vor Ort ist an diesem Tag Ernst Frey, der viele Jahre lang das ├â┬ľkomobil der Bezirksstelle f├â┬╝r Naturschutz und Landschaftspflege in Karlsruhe betreute. Ort des Geschehens ist wieder die Wilhelmaschule unterhalb der Geiervoliere. Der Besuch des Thementags ist wie immer kostenlos; jeder Wilhelma-Besucher mit g├â┬╝ltiger Eintrittskarte kann daran teilhaben.
Ob Gras- oder Moorfrosch, Feuersalamander oder Erdkr├â┬Âte: Unter fachkundiger Anleitung von Ernst Frey k├â┬Ânnen Kinder wie Erwachsene den verschiedensten Amphibienarten n├â┬Ąher kommen, die der Experte f├â┬╝r die Vorf├â┬╝hrung selbst mitgebracht hat. Dabei wird so mancher wohl auch Arten begegnen, die ihm bislang unbekannt waren, und au├â┬čerdem erfahren, was Amphibien so besonders macht. Denn diese f├â┬╝hren von Natur aus eine Art ├ó┬Ç┬×Doppelleben├ó┬Ç┬ť: Sie starten als Wasserwesen ins Leben, erobern sp├â┬Ąter das Land und k├â┬Ânnen dann dort und im Wasser gleicherma├â┬čen existieren. Mit viel Hintergrundwissen und Einf├â┬╝hlungsverm├â┬Âgen pr├â┬Ąsentiert der Experte Ernst Frey seinem Publikum die verschiedenen Vertreter aus dem Reich der Lurche und beantwortet gerne alle Fragen zu Froschk├â┬Ânig und Co.
(02.05.2012, 15:08)
Tom Schr├â┬Âder:   @O. M├â┬╝ller: Nein.
(01.05.2012, 23:01)
Ottmar M├â┬╝ller:   Wurde das Elefantengehege jetzt fertiggestellt?
(01.05.2012, 21:47)
Wilhelma:   Nachwuchs bei urw├â┬╝chsigen Wildschafen:
Die kleinen ├ó┬Ç┬×Muffel├ó┬Ç┬ť vom Schaubauernhof

Zwei m├â┬Ąnnliche und ein weibliches L├â┬Ąmmlein kamen dieses Jahr bei den Mufflons auf dem Schaubauernhof zur Welt. Damit leben derzeit sieben Vertreter dieser Wildschafe in der Wilhelma ├ó┬Ç┬ô darunter auch ein Widder, der an seinen sch├â┬Ân geschwungenen H├â┬Ârnern sofort zu erkennen ist.
Mufflon ├ó┬Ç┬ô dieser Name bezeichnet gleich mehrere Unterarten dieses Wildschafs. In der Wilhelma zu Hause ist die kleinste und westlichste Unterart, das Europ├â┬Ąische Mufflon, in der J├â┬Ągersprache auch Muffelwild oder kurz ├ó┬Ç┬×Muffel├ó┬Ç┬ť genannt. Gehalten wird die Art seit der Er├â┬Âffnung des Schaubauernhofs zur IGA 1993. Da dort Haustierarten und verwandte Wildformen gleicherma├â┬čen zu sehen sein sollen, durfte auch das Mufflon als einer der mutma├â┬člichen Vorfahren unserer Hausschafe nicht fehlen. Uneinig ist sich die Fachwelt allerdings, ob es nicht m├â┬Âglicherweise umgekehrt ├ó┬Ç┬ô also das Mufflon der verwilderte Nachfahr einer alten Hausschafrasse ├ó┬Ç┬ô ist. Ebenso r├â┬Ątseln die Experten, ob Korsika und Sardinien die urspr├â┬╝ngliche Heimat des Europ├â┬Ąischen Mufflons sind oder nur seine letzten Refugien waren, als es im ├â┬╝brigen Europa ausgerottet wurde. Fest steht, dass die Art nur auf diesen Inseln (noch) wild vorkam, bevor man vor rund 200 Jahren begann, sie vor allem als Jagdwild in weiten Teilen Europas anzusiedeln, auch in Deutschland und ├â┬ľsterreich. Die ├â┬Âstlichen Unterarten sind vom Kaukasus bis zu den Karpaten verbreitet ├ó┬Ç┬ô und auf Zypern, wo das Mufflon besonders gew├â┬╝rdigt wird: Hier findet man es auf Cent-M├â┬╝nzen ebenso wie als gefl├â┬╝geltes Mufflon im Logo der Cyprus Airways.
M├â┬Ąnnlein und Weiblein unterscheiden sich beim Mufflon deutlich. W├â┬Ąhrend die Schafe in ein unscheinbares, kaum gezeichnetes Braun gekleidet sind, tragen die Widder ein dunkleres, fuchsbraunes Fell mit hellem Sattelfleck, einen fast schwarzen Brustbehang und imposante, schneckenf├â┬Ârmig gedrehte H├â┬Ârner. Was nicht hei├â┬čt, dass die Weibchen grunds├â┬Ątzlich hornlos durchs Leben gehen. Die Mufflonschafe auf Korsika etwa besitzen kleine, nach hinten gebogene H├â┬Ârner, w├â┬Ąhrend sie bei ihren Nachbarinnen in Sardinien fehlen. F├â┬╝r die Widder sind die H├â┬Ârner nicht nur ein sch├â┬Âner Kopfschmuck, sondern auch Waffen, die sie bei ihren Rivalenk├â┬Ąmpfen donnernd aufeinander krachen lassen. Dieses vor allem in der Brunftzeit h├â┬Ąufig vernehmbare Ger├â┬Ąusch ist aber nicht der einzige Laut, der von Mufflons zu h├â┬Âren ist, denn die Tiere sind keinesfalls ├ó┬Ç┬×maulfaul├ó┬Ç┬ť: Schafe und L├â┬Ąmmer rufen sich gegenseitig mit lautem Meckern, ein durch die N├â┬╝stern ausgesto├â┬čener Zischlaut dient bei Gefahr als Alarmruf ├ó┬Ç┬ô untermalt von kr├â┬Ąftigem Hufescharren ├ó┬Ç┬ô und die Widder versuchen die Schafe durch r├â┬Âchelnde und schnarrende Laute zu bet├â┬Âren.
In der Natur bilden die reviertreuen Tiere meist Mutterfamilien mit einem Leitschaf, die Widder sto├â┬čen nur zur Paarungszeit dazu. In der Wilhelma lebt der Mufflonmann jedoch dauerhaft bei seinen Damen und senkt jedes Mal drohend die H├â┬Ârner, wenn sich diesen ein Unbefugter zu n├â┬Ąhern wagt. Der ├ó┬Ç┬ô wie alle Wilhelma-Mufflons ├ó┬Ç┬ô namenlose dreij├â┬Ąhrige Widder kam erst 2010 aus dem Wildpark Potzberg nach Stuttgart, wo er nun bereits das zweite Jahr erfolgreich f├â┬╝r Nachwuchs gesorgt hat.

Die kleine Mufflon-Herde der Wilhelma besteht derzeit aus drei Schafen, drei L├â┬Ąmmern und dem Widder. Foto: Wilhelma
(26.04.2012, 08:36)
Wilhelma:   Viertes Gorillababy in der Aufzuchtstation eingetroffen:
Vanas Halbbruder Tebogo ist ihr nach Stuttgart gefolgt

Er kam nur sechs Tage nach dem Gorillam├â┬Ądchen Vana im Zoo Wuppertal zur Welt und wie bei Vana so nahm auch seine Mutter, die 29-j├â┬Ąhrige Ukiwa, ihn nicht an: Der Gorillajunge Tebogo (s├â┬╝dafrikanisch f├â┬╝r ├ó┬Ç┬×Geschenk├ó┬Ç┬ť) ist daher ebenfalls in der offiziellen Aufzuchtstation des Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) f├â┬╝r Gorillas in der Wilhelma eingezogen.
Ungef├â┬Ąhr eine Woche nach ihrer letzten rund vierst├â┬╝ndigen Autofahrt nach Stuttgart trafen die Wuppertaler Tierpfleger erneut mit einem Gorilla-S├â┬Ąugling in der Wilhelma ein. Auch der kleine Tebogo kam warm eingepackt und wohlbehalten an und kann nun die Quarant├â┬Ąnezeit zusammen mit seiner Halbschwester Vana hinter den Kulissen verbringen ├ó┬Ç┬ô und sp├â┬Ąter auch gemeinsam mit ihr im Wilhelma-Gorillakindergarten heranwachsen.
In Wuppertal waren Grace und Ukiwa vor rund zehn Monaten offenbar fast gleichzeitig schwanger geworden, Vater beider Kinder ist das Oberhaupt von derzeit vier Gorillafrauen, der 17-j├â┬Ąhrige Silberr├â┬╝cken Vimoto. Wie bereits Vanas Mutter Grace so hatte auch Ukiwa bislang keine Gelegenheit, von einer erfahrenen Gorillafrau das Einmaleins der S├â┬Ąuglingspflege zu erlernen, wusste daher mit ihrem Neugeborenen nichts anzufangen und lie├â┬č es links liegen. Weil S├â┬Ąuglinge jedoch schnell unterk├â┬╝hlen und auch Ukiwa trotz Nachhilfeversuchen der Pfleger ihr Kind nicht beachtete, nahm Revierleiter Thomas Hammes nach Vana nun auch deren 2,2 Kilogramm schweren Halbbruder unter seine Fittiche und f├â┬╝tterte ihn w├â┬Ąhrend dessen erster Lebenswoche selbst mit der Flasche.
Diese Aufgabe hat nach Tebogos Ankunft in Stuttgart nun das Pflegerteam der Wilhelma ├â┬╝bernommen, das k├â┬╝nftig somit zwei fast gleichaltrige Gorillababys und Halbgeschwister parallel aufziehen wird ├ó┬Ç┬ô ein Fulltime-Job, Nachtschichten inklusive. Zwei Pflegerinnen sind in n├â┬Ąchster Zeit ausschlie├â┬člich f├â┬╝r Vana und Tebogo da und d├â┬╝rfen w├â┬Ąhrend deren Quarant├â┬Ąne auch keinen Kontakt zu den zwei ├â┬Ąlteren Gorillajungs Tano und Okanda haben. Diese werden von zwei weiteren Ersatzm├â┬╝ttern bzw. -v├â┬Ątern betreut, brauchen aber gl├â┬╝cklicherweise beide nur noch tags├â┬╝ber das Fl├â┬Ąschchen, denn auch Tano schlummert mittlerweile nachts durch.
Der Zoo Wuppertal sucht nun zusammen mit dem Gorilla-EEP eine L├â┬Âsung, um die Chancen f├â┬╝r Aufzuchten durch die eigenen M├â┬╝tter innerhalb der Wuppertaler Gruppe zu verbessern. Solch eine L├â┬Âsung kann etwa die Integration eines erfahrenen Gorillaweibchens sein, das den ├â┬╝brigen Frauen als Vorbild in Sachen Babysitting dient.

Foto: Wilhelma, Th. Bauer
Tierpfleger Thomas Hammes (li.) hat Gorillajunge Tebogo heil nach Stuttgart gebracht, wo sie von Tebogos neuer Ersatzmutter Margot Federer (re.) und Halbschwester Vana begr├â┬╝├â┬čt werden.
(02.04.2012, 15:14)
Wilhelma:   Weiteres Gorillababy in der Aufzuchtstation:
Vier Tage altes Gorillam├â┬Ądchen Vana aus Wuppertal eingetroffen

In der Aufzuchtstation der Wilhelma ist erneut ein kleiner Sch├â┬╝tzling eingezogen: das vier Tage alte M├â┬Ądchen ├ó┬Ç┬×Vana├ó┬Ç┬ť aus dem Zoologischen Garten Wuppertal. Es kam am Freitag, dem 16.3.2012, zur Welt ├ó┬Ç┬ô als erstes Baby der 20-j├â┬Ąhrigen Gorillafrau ├ó┬Ç┬×Grace├ó┬Ç┬ť, der Vater ist der 17-j├â┬Ąhrige Gorillamann ├ó┬Ç┬×Vimoto├ó┬Ç┬ť. Leider ist Grace in Sachen Geburt und S├â┬Ąuglingspflege unerfahren, zeigte sich von der neuen Aufgabe ├â┬╝berfordert und nahm ihr Neugeborenes nicht an. Es blieb somit nur der Weg nach Stuttgart.
Nach Tano aus Prag und Okanda aus England nun also die kleine Vana aus Wuppertal: Sie kam am Dienstag Vormittag nach viereinhalb Stunden Autofahrt, die sie fast komplett verschlief, zusammen mit zwei Pflegern heil in der Wilhelma an. Hier wird sie nun die n├â┬Ąchsten Wochen in Quarant├â┬Ąne und unsichtbar f├â┬╝r die Besucher hinter den Kulissen verbringen, von den Pflegerinnen und Pflegern in Wechselschicht rund um die Uhr betreut, gew├â┬Ąrmt und gef├â┬╝ttert.
Die Wuppertaler Gorillagruppe besteht aus f├â┬╝nf Tieren: Zu Vimotos Harem geh├â┬Âren neben Grace, die 1993 in Dublin geboren und danach selbst in Stuttgart handaufgezogen worden war, noch die 40-j├â┬Ąhrige Lomela, die 37-j├â┬Ąhrige Roseli und die 29-j├â┬Ąhrige Ukiwa, eine Tochter der fr├â┬╝heren Stuttgarterin Dina und ebenfalls Handaufzucht. Leider hatte Grace bislang keine Gelegenheit, bei einer ├â┬Ąlteren Gorillafrau eine Geburt und Aufzucht mitzuerleben und daraus zu lernen. F├â┬╝r Gorillas ist dieser Anschauungsunterricht jedoch sehr wichtig, damit sie sp├â┬Ąter ihre eigenen Kinder annehmen und sich richtig um sie k├â┬╝mmern ├ó┬Ç┬ô ein aktuelles Beispiel daf├â┬╝r findet sich in der Gorillagruppe der Wilhelma, wo die dreij├â┬Ąhrige Mawenzi derzeit von ihrer Mutter Mutasi und ihrer kleinen Schwester Milele das Einmaleins des Babysittens lernt. Gorillafrau Grace fehlte diese Erfahrung. Da sie sich somit nicht um ihr Baby k├â┬╝mmerte, es weder trug, w├â┬Ąrmte noch s├â┬Ąugte, nahm sich der Wuppertaler Reviertierpfleger Thomas Hammes des rund zwei Kilogramm schweren, gesunden M├â┬Ądchens an und gab ihm den Namen ├ó┬Ç┬×Vana├ó┬Ç┬ť, was in Afrika ├ó┬Ç┬×Erf├â┬╝llung├ó┬Ç┬ť bedeutet. Zum Gl├â┬╝ck f├â┬╝hlte sich Vana bei ihm sofort wohl und nahm alle eineinhalb bis zwei Stunden ein Fl├â┬Ąschchen mit Ersatzmilch f├â┬╝r Neugeborene von ihm an.
Einen Zweistunden-Rhythmus werden auch ihre neuen Ziehm├â┬╝tter und -v├â┬Ąter in der Wilhelma zun├â┬Ąchst beibehalten ├ó┬Ç┬ô was neuerliche Nachtschichten f├â┬╝r das Pflegerteam bedeutet. Dabei war der kleine Tano aus Prag gerade soweit, dass er durchschlief und nachts keine Fl├â┬Ąschchen mehr ben├â┬Âtigte. Nun hie├â┬č es, die Dienstpl├â┬Ąne neu zu schreiben, bereits eingeplanten Urlaub zu verschieben, um den nunmehr dritten Pflegling der Gorillakinderstube ebenso gut versorgen zu k├â┬Ânnen wie bereits Tano und Okanda. Aber f├â┬╝r solche Notf├â┬Ąlle wurde die Aufzuchtstation der Wilhelma vor fast 30 Jahren schlie├â┬člich eingerichtet, ihre Dienste k├â┬Ânnen seither alle Zoos, die am Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f├â┬╝r Gorillas teilnehmen, nutzen. Der Vorteil einer gemeinsamen Kinderstube statt einzelner Handaufzuchten in den Herkunftzoos: Die Gorillakinder, die von ihren M├â┬╝ttern und Familien getrennt aufwachsen m├â┬╝ssen, k├â┬Ânnen so trotzdem von Anfang an mit Artgenossen zusammensein, eine ausschlie├â┬čliche Pr├â┬Ągung auf Menschen wird verhindert.

Fotos: Zoo Wuppertal
(21.03.2012, 08:19)
Jana M├â┬╝ller:   Das Gorillababy "Vana", welches am Freitag (16.03.12) in Wuppertal geboren wurde, kommt heute nach Stuttgart. Mutter "Grace" wollte es weder tragen noch s├â┬Ąugen.
(20.03.2012, 11:50)
Jana M├â┬╝ller:   Die beiden Elefanten sind im Haus und mittags d├â┬╝rfen sie wohl auch mal auf die Nashornanlage (nat├â┬╝rlich nicht gemeinsam mit den Nash├â┬Ârnern).
(18.03.2012, 21:02)
Jan Beensen:   Wo sind die Elefanten eigentlich w├â┬Ąhrend der Bauarbeiten?
Die/diese Aussenanlage dürfte ja wohl kaum von den Tieren betreten werden.
(18.03.2012, 20:48)
Jana M├â┬╝ller:   Hier ein Foto vom 15.03.12
(hoffe es klappt mit dem Hochladen)
(18.03.2012, 19:25)
Jana M├â┬╝ller:   Nein so wie es dort zur Zet aussieht denke ich nicht, dass das klappt. Es wurden nun neue Baumst├â┬Ąmme aufgestellt.. aber der Boden fehlt noch, Au├â┬čenmauer und vom Pool hab ich auch noch nichts gesehen.
(18.03.2012, 19:16)
Ottmar M├â┬╝ller:   Wie sieht's denn zur Zeit beim Elefantengehege aus? Wird der Umbau wohl bis Ostern abgeschlossen sein?
(18.03.2012, 14:48)
Jana M├â┬╝ller:   Weiterer Nachwuchs:
Wildschweine
6 Zwergziegen
1 Kamerunschaf
1 Vikunja

Im Tupaiagehege sind nun auch gro├â┬če Tanreks zu sehen.

Neue Art: Bindenlaufhühnchen jetzt im ehemaligen Chin. Zwergwachtelgehege im Aufzuchthaus zu sehen.
(15.03.2012, 16:51)
Wilhelma:   Poitoueselfohlen auf dem Schaubauernhof geboren:
Kleiner Prinz von altem franz├â┬Âsischem Esel-Adel

Er hei├â┬čt Chiron, ist der 20. in der Wilhelma geborene Poitouesel und Vertreter einer alten gef├â┬Ąhrdeten Nutztierrasse aus der westfranz├â┬Âsischen Grafschaft Poitou. Sein Vater ist der elfj├â┬Ąhrige Zuchthengst Nepomuk, seine Mutter die 13-j├â┬Ąhrige Stute Laika. Rund eine Woche nach seiner Geburt hat das h├â┬╝bsche Hengstfohlen nun den Stall verlassen und stakst und springt f├â┬╝r die Besucher sichtbar durchs Gehege auf dem Schaubauernhof.
Auf die Welt kam Chiron am 3. M├â┬Ąrz ├ó┬Ç┬ô vielleicht ein wenig zu fr├â┬╝h, wie die Tierpfleger aufgrund seiner zierlichen Statur vermuten. Wie alle Poitou-Fohlen ist er anfangs in schwarzes Pl├â┬╝sch gekleidet, erst mit ungef├â┬Ąhr einem halben Jahr wird er den charakteristischen braunlockigen Zottellook der erwachsenen Poitouesel annehmen. Als Hengst hat er zudem gute Chancen, einmal das Stockma├â┬č (Schulterh├â┬Âhe) von rund 1,50 Meter zu erreichen, das den Poitouesel zu einer der gr├â┬Â├â┬čten Eselrassen der Erde macht. Nur der Katalanische Riesenesel und der Mammoth Jack Stock aus den USA ├â┬╝berragen ihn noch. Mit bis zu 450 Kilogramm gilt der Poitou jedoch als der schwerste Esel der Welt.
Eigentlich lautet der korrekte, standesgem├â┬Ą├â┬če Name der Rasse ja ├ó┬Ç┬×Baudet du Poitou├ó┬Ç┬ť, kurz ├ó┬Ç┬×BDP├ó┬Ç┬ť. Zwar ist ├ó┬Ç┬×Baudet├ó┬Ç┬ť einfach das franz├â┬Âsische Wort f├â┬╝r ├ó┬Ç┬×Esel├ó┬Ç┬ť, doch nur die einzig wahren Vertreter des alten Esel-Adels d├â┬╝rfen sich mit diesem Namen schm├â┬╝cken. Einen ├â┬╝ber sieben Generationen l├â┬╝ckenlosen Stammbaum m├â┬╝ssen sie vorweisen, damit sie in die B├â┬╝cher des franz├â┬Âsischen Zuchtverbands Einlass finden, einen Nummernchip und ihre Identifikationspapiere erhalten. Der Vater muss eine Zuchtzulassung der franz├â┬Âsischen Zuchtkommission besitzen und bei den Fohlen sind genetischer Abgleich und Bluttest vorgeschrieben ├ó┬Ç┬ô nur ein einziges Labor in Frankreich darf die Blutprobe untersuchen. Trotz alledem sind wirklich reinrassige Nachfahren der Tiere kaum noch zu finden. Ihre Zucht begann im 10. Jahrhundert in der Grafschaft Poitou, vom 13. bis ins 18. Jahrhundert waren sie im ganzen S├â┬╝dwesten Frankreichs beliebt, da sie mit Kaltblutpferden gekreuzt gro├â┬če leistungsf├â┬Ąhige Maultiere hervorbrachten. Als eines Tages anstatt Esel- und Muli-St├â┬Ąrken aber nur noch die PS unter der Motorhaube z├â┬Ąhlten, gerieten die Poitous aufs Abstellgleis. 1977 waren lediglich 44 Esel ├â┬╝brig ├ó┬Ç┬ô die Stammeltern aller heutigen Nachzuchten durch Eselliebhaber, Tierparks und Zoos. Heute kann der 1988 gegr├â┬╝ndete Zuchtverband immerhin wieder rund 450 registrierte ├ó┬Ç┬×Baudet de Poitou├ó┬Ç┬ť vorweisen. Dabei geh├â┬Ârt die Wilhelma zu den wenigen Einrichtungen in Deutschland, die sich an der stark reglementierten Reinzucht beteiligen, um die bedrohte Nutztierrasse und ihre besonderen Eigenarten zu erhalten.
Von alldem wissen die echten ├ó┬Ç┬×BDPs├ó┬Ç┬ť auf dem Schaubauernhof nat├â┬╝rlich nichts. Sie leben hier wie ├ó┬Ç┬×Gott in Frankreich├ó┬Ç┬ť und trugen seit der Er├â┬Âffnung des Hofs mit 20 Nachkommen zur Erhaltung ihrer Rasse bei. Neben Chiron und seiner 13-j├â┬Ąhrigen Mutter Laika geh├â┬Âren derzeit Chirons 17-j├â┬Ąhrige Oma Hamrah und deren einj├â┬Ąhriger Sohn Benito sowie die 18-j├â┬Ąhrige Stute Garie zur Wilhelma-Herde ├ó┬Ç┬ô und nat├â┬╝rlich Chirons Vater Nepomuk, der allerdings meist ein eigenes Gehege bewohnt.

Foto: Wilhelma
Ein Bild von einem Esel ist Chiron – sprich: bildhübsch. Den Namen teilt der Poitou-Prinz übrigens mit einem Helden der griechischen Mythologie, dem Zentauren Chiron, und einem nach diesem benannten Asteroiden.
(15.03.2012, 10:26)
Wilhelma:   32. Gorillababy in der Wilhelma geboren:
Milele – für immer eine waschechte Stuttgarterin

Am Sonntagmorgen des 26. Februar hat in der Wilhelma das 32. Stuttgarter Gorillababy das Licht der Welt erblickt ├ó┬Ç┬ô ein M├â┬Ądchen. Die Tierpfleger tauften es ├ó┬Ç┬×Milele├ó┬Ç┬ť, was auf Suaheli soviel hei├â┬čt wie ├ó┬Ç┬×f├â┬╝r immer├ó┬Ç┬ť. Seine frisch gebackene Mutter ist die 18-j├â┬Ąhrige Gorillafrau Mutasi. Und die scheint eine Vorliebe f├â┬╝r Sonntagskinder zu haben: Auch Mileles dreij├â┬Ąhrige Schwester Mawenzi kam vor drei Jahren an einem Sonntag zur Welt.
Kaum mehr als eine Woche ist es alt und sieht schon perfekt frisiert aus, mit seinem Mittelscheitel im auff├â┬Ąllig langen Kopfhaar: das Gorillam├â┬Ądchen Milele. Vor allem aber wirkt es putzmunter und gesund, trinkt viel und schaut auch sonst sehr zufrieden aus seinen gro├â┬čen, dunklen Augen. Mit Recht, denn Mutasi ├ó┬Ç┬ô mit nunmehr drei Kindern eine erfahrene Mutter ├ó┬Ç┬ô k├â┬╝mmert sich vorbildlich um ihre J├â┬╝ngste. Dabei klappte das Zusammenspiel zwischen den beiden von Beginn an wie am Schn├â┬╝rchen: Nach der Geburt und einem kleinen Vollwaschgang mithilfe der Zunge nahm Mutasi sich ihr Baby zur Brust, dieses begann brav zu nuckeln ├ó┬Ç┬ô und l├â┬Ąsst sich seither von der Mama herumtragen, den K├â┬Ârper pflegen und nach Strich und Faden verw├â┬Âhnen. Obwohl Mutasi nicht zu den M├â┬╝ttern geh├â┬Ârt, die ihre Kinder ├â┬╝berm├â┬Ą├â┬čig lange und intensiv ├ó┬Ç┬×pampern├ó┬Ç┬ť, so ist es f├â┬╝r ihre dreij├â┬Ąhrige Tochter Mawenzi derzeit trotzdem nicht ganz leicht, zur├â┬╝ckstecken und zuschauen zu m├â┬╝ssen, wie das neue Nesth├â┬Ąkchen das Alleinrecht auf Mutters Milchvorr├â┬Ąte und Arme genie├â┬čt. Andererseits findet Mawenzi die kleine Konkurrentin ja selbst durchaus spannend. Und das ist gut so, denn f├â┬╝r die Dreij├â┬Ąhrige ist die neue Situation ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden: Von Mutasi und Milele lernt sie vieles, was sie sp├â┬Ąter selbst als Mutter ├â┬╝ber Geburt, Pflege und Erziehung wissen sollte.
Wie Milele und Mawenzi sowie deren achtj├â┬Ąhrige Schwester Shira, die mittlerweile in Frankfurt lebt und dort schon erfolgreich den Silberr├â┬╝cken Viatu erobert hat, so ist auch Mutter Mutasi eine waschechte Stuttgarterin: Sie wurde 1994 geboren, als Tochter des fr├â┬╝heren Silberr├â┬╝ckens Banjo und der heute etwa 50-j├â┬Ąhrigen Mimi ├ó┬Ç┬ô die Stammes├â┬Ąlteste ist elffache Mutter, 17-fache Gro├â┬č- und 15-fache Urgro├â┬čmutter und hat auch bereits einen Ururenkel! Ebenfalls zum Clan geh├â┬Âren die Frauen Kolo und Undi sowie Kolos dreij├â┬Ąhriger Sohn Kimbali; unangefochtenes Oberhaupt der Familie ist Silberr├â┬╝cken Kibo. Somit leben ├ó┬Ç┬ô und das ist das Sch├â┬Âne an der Gorillafamilie der Wilhelma ├ó┬Ç┬ô drei Generationen unter einem Dach. Au├â┬čerdem versuchen die Zoologen und Pfleger derzeit, die rund zweieinhalbj├â┬Ąhrige Waise Claudia vorsichtig in die Familie zu integrieren. Ein Geduldspiel, denn alles h├â┬Ąngt davon ab, ob Kibo das Gorillam├â┬Ądchen tolerieren wird. Bei ersten Kontakten durchs Gitter und im separaten Gehege schien er sie zwar zu m├â┬Âgen. Aber das hei├â┬čt noch lange nicht, dass er den kleinen Fremdling als vollwertiges Mitglied in seinem Clan haben will. Damit die Eingew├â┬Âhnung unter sorgf├â┬Ąltiger Beobachtung und mit der n├â┬Âtigen Ruhe erfolgen kann, ist der Bereich direkt vor dem Gorillagehege unter der Woche derzeit vormittags f├â┬╝r Besucher gesperrt. Doch t├â┬Ąglich ab 13.30 Uhr ├ó┬Ç┬ô F├â┬╝tterungszeit! ├ó┬Ç┬ô und am Wochenende gibt es gen├â┬╝gend Gelegenheiten, die Familie, das neue Baby sowie die verschiedenen Facetten des Zusammenlebens im Gorillaclan live zu erleben.

Schwester Mawenzi schaut neugierig zu, wenn Milele bei Mutasi trinkt. Foto: Wilhelma
(08.03.2012, 08:22)
Jana M├â┬╝ller:   Spitzh├â┬Ârnchen werden ja auch Tupaia genannt.
Mich wundert es eben, dass sie das Schild am Gehege wieder weg gemacht haben. Denn die Schilder sind ja auch vor wenigen Monaten erst neu gemacht worden.

(06.03.2012, 14:56)
Ottmar M├â┬╝ller:   Laut Zootierliste gibt es auch noch Spitzh├â┬Ârnchen.
(06.03.2012, 13:32)
Jana M├â┬╝ller:   @Ottmar M├â┬╝ller:
War heute in der Wilhelma, im Tupaiagehege stand ein Futternapf, allerdings habe ich kein Tier gesehen und es ist kein Tier am Gehege ausgeschildert.

Das Gorillababy von Mutasi ist jetzt da.
3 M├â┬Ąhnenschafe wurden geboren und ein Poitouesel.
(05.03.2012, 19:52)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Roten Riesenk├â┬Ąngurus:
Wenn Sprungweltmeister ihre ersten Hüpfer tun

Es erinnert schon etwas an Yoga, wenn der j├â┬╝ngste Nachwuchs bei den Roten Riesenk├â┬Ąngurus versucht, in den sch├â┬╝tzenden Beutel seiner Mutter zur├â┬╝ck zu klettern. Besonders die langen Beine st├â┬Âren dabei und es braucht seine Zeit, bis eine bequeme Position gefunden ist. Gut nur, dass der Beutel von Crimson, so hei├â┬čt die frisch gebackene K├â┬Ąngurumutter, sehr elastisch ist und auch ihrem ├â┬╝ber einen halben Meter gro├â┬čen Jungtier noch gen├â┬╝gend Platz bietet.
Ganz so frisch ist das Muttergl├â┬╝ck von K├â┬Ąnguruweibchen Crimson eigentlich gar nicht. Zwar wagt sich ihr Nachwuchs erst seit einigen Tagen f├â┬╝r kleine H├â┬╝pfausfl├â┬╝ge aus dem m├â┬╝tterlichen Beutel. Aber ungef├â┬Ąhr sieben Monate ist es her, dass das junge K├â┬Ąnguru noch unbekannten Geschlechts tats├â┬Ąchlich das Licht der Welt erblickte ├ó┬Ç┬ô nach nur 33 Tagen Schwangerschaft und gerade mal so gro├â┬č wie ein menschlicher Daumennagel. Mit Hilfe ihres Geruchssinns und den bereits entwickelten Vorderbeinen finden die K├â┬Ąnguru-Embryos eigenst├â┬Ąndig den Weg in den Beutel der Mutter. Hier saugen sich die rosigen Winzlinge an einer der zwei Milchzitzen fest und lassen diese knapp zwei Monate nicht mehr los. Mit f├â┬╝nf Monaten strecken sie das erste Mal ihren Kopf aus dem Beutel.
In der Wilhelma wird ein K├â┬Ąngurubaby jedoch erst dann als Neuzugang gez├â┬Ąhlt, wenn es das erste Mal den Beutel seiner Mutter verl├â┬Ąsst. Danach dauert es nochmals knapp einen Monat, bis es ihm dort zu eng wird und es fortan selbstst├â┬Ąndig herumh├â┬╝pfen muss. Doch zum Trinken kann es auch noch bis zu einem Alter von einem Jahr immer wieder den Kopf in die Bauchtasche seiner Mutter stecken, selbst wenn dort mittlerweile schon das n├â┬Ąchste Jungtier heranw├â┬Ąchst. Denn in der Regel geb├â┬Ąren K├â┬Ąngurus erneut, kurz nachdem der letzte Nachwuchs den Beutel verlassen hat.
Rote Riesenk├â┬Ąngurus machen ihrem Namen alle Ehre. Sie sind die gr├â┬Â├â┬čten Beuteltiere, die derzeit auf der Erde leben. M├â┬Ąnnchen k├â┬Ânnen, auf den Hinterbeinen stehend, bis zu 1,80 Meter aufragen und bis zu 90 Kilogramm schwer werden. Weibchen sind in der Regel nur halb so gro├â┬č. Da K├â┬Ąngurum├â┬Ąnner untereinander ritualisierte Boxk├â┬Ąmpfe um die Gunst der Weibchen austragen, wird in Zoos normalerweise immer nur ein K├â┬Ąngurumann gehalten. Manchmal kommt es allerdings vor, dass dieser dann seine Tierpfleger als Rivalen betrachtet und versucht, mit ihnen zu boxen. Leider ist der Mensch aber kein geeigneter Sparringspartner f├â┬╝r ein K├â┬Ąnguru, dessen starke Hinterbeine k├â┬Ânnten ihn sogar schwer verletzen. Zum Gl├â┬╝ck ist ├ó┬Ç┬×Klein Pepe├ó┬Ç┬ť, der K├â┬Ąngurumann der Wilhelma, ein sanftm├â┬╝tiger Geselle, der in seinen Pflegern keine Konkurrenz sieht, sondern sich ganz entspannt seinen sechs Weibchen und der Arterhaltung widmet. Und so wird auch der j├â┬╝ngste Nachwuchs in der Gruppe wohl nicht mehr lange allein seine H├â┬╝pfrunden durchs Gehege drehen: Zwei weitere Jungtiere strecken seit wenigen Tagen bereits vorsichtig das K├â┬Âpfchen aus den Beuteln der K├â┬Ąngurufrauen Sonja und Jennifer.

Gar nicht so einfach, die langen Beine nach dem Ausflug wieder komplett in Mamas Tragebeutel zu verstauen. Und so lugen meist neben dem K├â┬Âpfchen auch noch ein oder zwei F├â┬╝├â┬če heraus. Dennoch ist das Kleine stets sicher verstaut. Foto: Wilhelma
(29.02.2012, 16:02)
Ottmar M├â┬╝ller:   Ist das Tupaia-Gehege im Kleins├â┬Ąugerhaus wieder besetzt?
(24.02.2012, 15:59)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Dscheladas:
Mutterglück in der Felsen-WG

Auf der Felsenanlage in der Wilhelma rast die 44-k├â┬Âpfige Affenbande jeden Tag ├ó┬Ç┬ô nicht durch den Wald, aber ├â┬╝ber Stock und Stein und M├â┬Ąhnenschaf! Distanzierte Beobachter der munteren Tollerei sind die Klippschliefer ├ó┬Ç┬ô sie k├â┬Ânnten zwar auch ├â┬╝ber Stock und Stein, wollen aber nicht. Sie suchen sich meist ein Sonnenpl├â┬Ątzchen, das nicht direkt auf der Rallyestrecke der Affen und Schafe liegt.
Ihren Lebensraum im Hochgebirge ├â┬äthiopiens teilen die Dscheladas mit den vom Aussterben bedrohten Walia-Steinb├â┬Âcken. Die gibt es in der Wilhelma nicht ├ó┬Ç┬ô ihren Platz nehmen hier die M├â┬Ąhnenschafe aus dem Atlasgebirge ein. Eine sportliche Wohngemeinschaft, denn die M├â┬Ąhnenschafe sind auf den Felsen ebenso gewandt unterwegs wie die Dscheladas. Den Jungtieren dienen sie gelegentlich als Reittier oder Aussichtsplattform, und ganz geschickten ├â┬äffchen manchmal sogar als Milchbar.
Das Sozialleben der Dscheladas ist sehr interessant: Nicht die imposanten M├â┬Ąnnchen mit der langen M├â┬Ąhne und dem auff├â┬Ąlligen unbehaarten Dreieck auf der Brust haben das Sagen, sondern die Weibchen. Sie suchen sich das M├â┬Ąnnchen aus, in dessen Gruppe sie leben m├â┬Âchten. In der Wilhelma gibt es derzeit zwei Dscheladagruppen, wobei der Harem von ├ó┬Ç┬×Francois├ó┬Ç┬ť deutlich gr├â┬Â├â┬čer ist als der seines Nebenbuhlers ├ó┬Ç┬×J├â┬╝rgen├ó┬Ç┬ť. Die beiden j├â┬╝ngsten Mitglieder im Affenclan sind im Januar und Februar geboren. Sie sind noch ganz von ihren M├â┬╝ttern abh├â┬Ąngig, werden von ihnen gew├â┬Ąrmt, ges├â┬Ąugt und herumgetragen. Bis jetzt ist noch nicht einmal das Geschlecht der beiden J├â┬╝ngsten bekannt, so gut verstecken die M├â┬╝tter den Nachwuchs in ihrem dichten Fell. Die Vaterschaft ist allerdings gekl├â┬Ąrt ├ó┬Ç┬ô beide sind Kinder von ├ó┬Ç┬×Francois├ó┬Ç┬ť.
In freier Wildbahn geh├â┬Âren Dscheladas bisher nicht zu den bedrohten Arten, doch der Klimawandel am Horn von Afrika und das dadurch bedingte Vordringen der Menschen in ihre Lebensr├â┬Ąume macht den Dscheladas zu schaffen. Stabile Populationen in Zoos sind daher w├â┬╝nschenswert ├ó┬Ç┬ô und so freut sich die Wilhelma ├â┬╝ber jeden Zuwachs in der ├ó┬Ç┬×Affenbande├ó┬Ç┬ť.
(24.02.2012, 09:09)
Wilhelma:   Sonderausstellung ├â┬╝ber Zitrusfr├â┬╝chte:
Mediterraner Augen- und Nasenschmaus

Mit der langweiligen und sauren ├ó┬Ç┬×Einheitszitrone├ó┬Ç┬ť aus dem Supermarkt hat die Vielfalt der Zitrusfr├â┬╝chte in der Wilhelma nur wenig zu tun. Was sich hinter ├ó┬Ç┬×Buddhas Hand├ó┬Ç┬ť, der R├â┬Âmischen Limette oder Sorten wie Chinotto und Bizzaria verbirgt, zeigt eine kleine Sonderausstellung der Wilhelma-G├â┬Ąrtner, die dieses Jahr zum dritten Mal im Wintergarten zu sehen ist. Die teils sehr seltenen Zitrusfruchtpflanzen verstecken sich normalerweise hinter den Kulissen und werden nur zur Hauptbl├â┬╝tezeit, im Februar und M├â┬Ąrz, herausgeholt.
Ihrem Namen alle Ehre macht die wohl auff├â┬Ąlligste Frucht in der kleinen Sonderschau: Buddhas Hand. Die aus Ostasien stammende Zitrusfrucht ├â┬Ąhnelt mit etwas Fantasie tats├â┬Ąchlich einer Hand ├ó┬Ç┬ô oder auch an einen gelben, am Baum h├â┬Ąngenden Oktopus. In ihrer asiatischen Heimat wird Buddhas Hand schon seit Jahrhunderten kultiviert und ihre kuriosen Fr├â┬╝chte werden traditionell Buddha als Gabe dargeboten. Sie schmecken sehr s├â┬╝├â┬č und k├â┬Ânnen roh verzehrt werden, eignen sich aber auch hervorragend zur Herstellung von Marmeladen und erf├â┬╝llen mit ihrem frischen Zitrusduft das ganze Haus. Buddhas Hand geh├â┬Ârt zu den fast fruchtfleischlosen ├ó┬Ç┬×Zitronatzitronen├ó┬Ç┬ť, aus deren intensiv schmeckender Schale fr├â┬╝her das in jeder Backstube bekannte Zitronat gewonnen wurde. Sie waren wohl auch die ersten Zitrusfr├â┬╝chte, die aus Asien nach Europa kamen und die schon Alexander der Gro├â┬če kannte und sch├â┬Ątzte.
Ebenfalls bemerkenswerte Fr├â┬╝chte tr├â┬Ągt die Bizzaria, eine wahre Kostbarkeit. Sie galt lange Zeit als ausgestorben und wurde erst vor etwa 30 Jahren in der N├â┬Ąhe von Florenz wiederentdeckt. Ihre mit H├â┬Âckern ├â┬╝bers├â┬Ąten gelben, orangefarbenen und gr├â┬╝nen Fr├â┬╝chte vereinen die Eigenschaften der Bitterorange und der s├â┬╝├â┬čen, stark duftenden Zedrat-Zitrone. Bis heute ist nicht gekl├â┬Ąrt, wie dieses ├ó┬Ç┬×Fr├â┬╝chtchen├ó┬Ç┬ť genau entstanden ist.
Besonders in Italien als Zutat f├â┬╝r Magenbitter wie Campari oder Limonaden hei├â┬č begehrt ist der Saft der Bitterorangen. In der Wilhelma-Ausstellung wird diese Gruppe durch die Chinotto vertreten, aus der auch die gleichnamige, dunkel-rote und bitter-s├â┬╝├â┬če Limonade hergestellt wird. Ihren Namen verdankt die Chinotto ├â┬╝brigens ihrer chinesischen Herkunft.
Dass Limetten nicht immer sauer sein m├â┬╝ssen, beweist die R├â┬Âmische Limette. Sie z├â┬Ąhlt daher auch zu den so genannten S├â┬╝├â┬člimetten und besitzt ein hellgr├â┬╝nes, aromatisches Fruchtfleisch, das sich ├ó┬Ç┬ô wen wundert├ó┬Ç┬Ös ├ó┬Ç┬ô durch seinen s├â┬╝├â┬čen Geschmack auszeichnet. Die R├â┬Âmische Limette wurde schon im 17. Jahrhundert in Italien kultiviert und ihre gelben, kugeligen, an den Enden abgeflachten Fr├â┬╝chte reifen das ganze Jahr hindurch an dem kleinen Strauch.
Noch bis Ende M├â┬Ąrz sind diese und viele andere Zitrusb├â┬Ąume und -b├â┬╝sche im Wintergarten zu bestaunen. Und da sie gleichzeitig Fr├â┬╝chte tragen und bl├â┬╝hen k├â┬Ânnen, vers├â┬╝├â┬čt auch der Duft ihrer Bl├â┬╝ten hier jeden kalten Wintertag.

Foto (Wilhelma): Die ostasiatische Zitrusfrucht ├ó┬Ç┬×Buddhas Hand├ó┬Ç┬ť.
(09.02.2012, 08:33)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Wei├â┬čhandgibbons:
Kindersegen im Klettergarten

Auch wenn Kedua schon das neunte Jungtier der Wei├â┬čhandgibbondame Domino ist, k├â┬Ânnte sein indonesischer Name, welcher ├ó┬Ç┬×Zweitgeborene/r├ó┬Ç┬ť bedeutet, nicht passender sein. Denn das Zweitgeborene ist Kedua derzeit tats├â┬Ąchlich. Seit dem 13. Dezember 2011 muss sich n├â┬Ąmlich Narumol, Dominos 2010 geborener Sohn, die m├â┬╝tterliche Brust mit seinem kleinen Geschwisterchen Kedua teilen.
Welches Geschlecht Kedua hat, bleibt vorerst noch sein Geheimnis ├ó┬Ç┬ô zu eng krallt sich das Gibbonbaby die ganze Zeit an den w├â┬Ąrmenden Bauch von Mama Domino. Mit dem Nachwuchs hat diese jetzt alle H├â┬Ąnde voll zu tun, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn auch der 2010 geborene Narumol bekommt noch Muttermilch zu trinken und sucht ebenfalls immer wieder den sch├â┬╝tzenden Bauch von Domino auf. Kleiner, positiver Nebeneffekt: Bei den derzeitigen Minusgraden wird Kedua doppelt gew├â┬Ąrmt. F├â┬╝r Narumol bedeutet diese Situation aber, dass er schneller selbstst├â┬Ąndig werden muss. Normalerweise werden Jungtiere bis zu einem Alter von zwei Jahren von der Mutter ges├â┬Ąugt, bleiben aber meist noch bis zur Geschlechtsreife im Alter von rund acht Jahren im Familienverband. Dieser besteht aus einem monogam lebenden Gibbonpaar und seinen Nachkommen. In der Wilhelma sind dies die Eltern Domino und Porgy, ihre J├â┬╝ngsten Kedua und Narumol sowie die bereits halbstarken S├â┬Âhne Manis und Jambie. Diese beiden sind auch das beste Beispiel daf├â┬╝r, dass f├â┬╝r die erfahrene Domino die gleichzeitige Betreuung von zwei Jungtieren kein Problem ist. Denn auch der 2007 geborene Manis ist nur knapp zehn Monate ├â┬Ąlter als Bruder Jambie.
Neben der rasanten Fortbewegungsweise der Gibbons ├ó┬Ç┬ô sie bewegen sich mit Hilfe ihrer langen Arme meist hangelnd und schwingend durch den k├â┬╝nstlichen Kletterwald ├ó┬Ç┬ô ist vor allem ihre Fellfarbe interessant. Denn diese kann stark variieren: von schwarz ├â┬╝ber braun bis hin zu sandfarben. W├â┬Ąhrend Gibbonmutter Domino und Narumol ├ó┬Ç┬×blond├ó┬Ç┬ť sind, tr├â┬Ągt Kedua, genau wie sein Vater und die beiden ├â┬Ąlteren Br├â┬╝der, ein schwarzes Fell. Nur die H├â┬Ąnde sind bei allen Wei├â┬čhandgibbons hell, wie der Name schon sagt, auch bei schwarzen Tieren. ├â┬ťber das Geschlecht verr├â┬Ąt die Fellfarbe also nichts.
Was die wenigsten Menschen wissen: Gibbons werden gemeinhin zu den Menschenaffen gez├â┬Ąhlt. Mit ihren gro├â┬čen Verwandten ├ó┬Ç┬ô Gorilla, Orang-Utan und Co. ├ó┬Ç┬ô verbindet sie der K├â┬Ârperbau und vor allem das Fehlen eines Schwanzes. Neben dem Schwinghangeln durch die Baumwipfel k├â┬Ânnen sich Gibbons auch auf zwei Beinen laufend fortbewegen. Nur meiden sie den Boden in der Regel und springen lieber, in bis zu zw├â┬Âlf Meter weiten S├â┬Ątzen, von Ast zu Ast.
Wei├â┬čhandgibbons sind in ihren nat├â┬╝rlichen, ostasiatischen Lebensr├â┬Ąumen bislang noch nicht selten. Ihre Best├â┬Ąnde nehmen aber st├â┬Ąndig ab, vor allem durch Jagd und Lebensraumzerst├â┬Ârung. Zumindest aus dem s├â┬╝dlichen China ist die Art daher bereits verschwunden.

Foto (Wilhelma):
Unzertrennlich: Gibbonfrau Domino und ihr jüngster Nachwuchs noch unbekannten Geschlechts, Kedua.
(02.02.2012, 10:07)
Frithjof Spangenberg:   Tierk├â┬Ârperbeseitigung ist selten w├â┬╝rdevoll (alllein schon das Wort ...). Ein guter Pr├â┬Ąparator besch├â┬Ąftigt sich wenigstens noch einmal ernsthaft mit dem Tier - im Idealfall sogar mit dessen Pers├â┬Ânlichkeit.
(29.01.2012, 15:45)
Jana M├â┬╝ller:   Trotzdem, irgendwie finde ich das nicht w├â┬╝rdig.
(29.01.2012, 15:27)
Liz Thieme:   Warum bist du kein "Fan" von pr├â┬Ąparierten Tieren? Sie sind f├â┬╝r die Wissenschaft extrem wichtig und daher oft auch sehr sinnvoll.
(29.01.2012, 15:11)
Jana M├â┬╝ller:   Hat jemand von euch folgende Wilhelma-Magazine und k├â┬Ânnte mal ein Foto vom Cover reinstellen?
- 2/93
- 1/94
- 2/94
- 2/95
- 3/01
(29.01.2012, 12:33)
Jana M├â┬╝ller:   Ja, nun steht das ja auch auf der HP.

Bin ja kein Fan von pr├â┬Ąparierten Tieren :-(
(28.01.2012, 11:25)
Liz Thieme:   Er hatte Polyserositis. Also

Was interessant ist, was hier ja schon der Grund für eine Diskussion über ihn war:
>Da Saracen eine f├â┬╝r Leoparden untypische, besondere Fellzeichnung besa├â┬č, hat sein Besitzerzoo in Bristol gew├â┬╝nscht, dass er nach dem Tod zur├â┬╝ck nach England kommt, um dort voraussichtlich pr├â┬Ąpariert zu werden.<
(27.01.2012, 19:52)
Jana M├â┬╝ller:   Auf dem Schild am Gehege steht, dass sich sein Gesundheitszustand trotz intensiver ├â┬Ąrztlicher Behandlung immer verschlechterte, er wurde 17,5 Jahre alt.
(23.01.2012, 13:39)
Ottmar M├â┬╝ller:   Woran ist er gestorben und wie alt war er? :(
(23.01.2012, 13:29)
Jana M├â┬╝ller:   Leopardenkater Saracen ist tot.
(19.01.2012, 16:05)
Wilhelma:   Neuzugang im Jungtieraufzuchthaus:
Gesellschaft für Gorillababy Tano

In der europ├â┬Ąischen Aufzuchtstation f├â┬╝r verwaiste oder von ihren M├â┬╝ttern nicht ausreichend versorgte Gorillababys in der Wilhelma ist ein weiterer Bewohner eingezogen: der neun Monate alte Okanda aus dem Twycross Zoo in Gro├â┬čbritannien. Er ist bereits das 60ste hier aufwachsende Gorillakind. Die Wilhelma begr├â┬╝├â┬čte den kleinen Neuling gestern mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Denn einerseits ist es immer bedauerlich, wenn ein Menschenaffenkind nicht bei seiner leiblichen Mutter aufwachsen kann. Andererseits bekommt nun der bereits in der Station betreute Gorillajunge Tano aus Prag Gesellschaft.
Sechs Monate lang war alles gut gegangen: Okandas Mutter Ozala versorgte und s├â┬Ąugte ihr am 17. April 2011 geborenes Baby vorbildlich. Doch pl├â┬Âtzlich wurde Okanda zusehends schw├â┬Ącher. Die Pfleger nahmen Ozala den Kleinen vorsorglich ab, p├â┬Ąppelten ihn auf und gaben ihn einen Tag sp├â┬Ąter zur├â┬╝ck. Erneut verschlechterte sich Okandas Zustand. Eine Untersuchung ergab, dass Ozalas Milch nicht mehr genug N├â┬Ąhrstoffe enthielt. Somit blieb nur die Handaufzucht, wollte man das Leben des Gorillakindes nicht riskieren. Zun├â┬Ąchst ├â┬╝bernahmen dies die Pfleger in Twycross und versuchten dabei, den Kontakt zwischen Okanda und seiner Mutter durch t├â┬Ągliche Besuche aufrechtzuerhalten. Doch die recht neue, noch instabile Kleingruppe aus Silberr├â┬╝cken Oumbie und den Weibchen Ozala und Asante reagierte darauf zunehmend nerv├â┬Âs, eine Wiedereingliederung schien somit aussichtslos. Das Europ├â┬Ąische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f├â┬╝r Gorillas empfahl deshalb den Umzug in die Aufzuchtstation der Wilhelma ├ó┬Ç┬ô zumal hier mittlerweile Gorillababy Tano eingezogen war, Okanda also gemeinsam mit einem Artgenossen aufwachsen kann.
Nach fast 24-st├â┬╝ndiger Autofahrt trafen Okanda und sein Pfleger John Buchan am Dienstag wohlbehalten in Stuttgart ein. ├â┬ťberraschend schnell wurde der Kleine mit seinen neuen Ersatzm├â┬╝ttern im Aufzuchthaus warm, lachte, turnte umher und erkundete fr├â┬Âhlich sein neues Heim. Da Okanda zudem noch in seinem Heimatzoo gr├â┬╝ndlich untersucht wurde, darf er mit Erlaubnis des Tierarztes auch von Anfang an auf Tano treffen. Die ersten Ann├â┬Ąherungen zwischen den Gorillakindern k├â┬Ânnen die Besucher ebenfalls in K├â┬╝rze ├ó┬Ç┬×live├ó┬Ç┬ť im Schaugehege erleben. Zumal auch Tano hier ├â┬╝ber die t├â┬Ągliche ├ó┬Ç┬×Showtime├ó┬Ç┬ť von 11.30 bis 12 Uhr hinaus nun h├â┬Ąufiger zu sehen ist, ob bei F├â┬╝tterungen oder beim Spielen ├ó┬Ç┬ô allerdings weiterhin zu unregelm├â┬Ą├â┬čigen Zeiten und je nach Tanos Rhythmus.
Damit die beiden Jungs das Einmaleins des sozialen Gorillalebens fr├â┬╝hzeitig kennen lernen, werden sie ├â┬╝berdies bald die Familiengruppe regelm├â┬Ą├â┬čig besuchen. Tano hat seine ersten Visiten schon hinter sich und kam bei Silberr├â┬╝cken Kibo gleich gut an: In einer Art spontaner Sympathiekundgebung schleckte ihm der Gorillamann ├â┬╝bers ganze Gesicht. Dass die Aufzuchtstation im neuen Menschenaffenhaus direkt neben dem Gehege der Gorillafamilie liegen wird, erleichtert sp├â┬Ąter solche Kontaktanbahnungen; zudem werden die Besucher sie besser beobachten k├â┬Ânnen. Weitere Infos zu den Gorillakindern gibt es auch unter ├ó┬Ç┬×www.wilhelma.de├ó┬Ç┬ť, etwa in den ├ó┬Ç┬×Ereignistageb├â┬╝chern├ó┬Ç┬ť.

Foto (Wilhelma/Siermann): Okanda bei der Ankunft in Stuttgart auf dem Arm seines englischen Pflegers John Buchan
(19.01.2012, 10:56)
Jana M├â┬╝ller:   Es gibt keine Acouchis mehr, und wohl auch keine Tupaias mehr. Ins Acouchigehege zogen ja die R├â┬╝sselspringer, die beiden Tupaiagehege sehen noch unver├â┬Ąndert aus, allerdings sind keine Tiere mehr drin. (Das eine Gehege war ja schon l├â┬Ąnger leer). Bei meinen letzten beiden Besuchen wurde auch kein Futter mehr ins Tupaiagehge gestellt - deshalb denke ich, das letzte Tier ist nun auch verstorben.
(18.01.2012, 21:18)
Ottmar M├â┬╝ller:   @Jana M├â┬╝ller: Welche Ver├â┬Ąnderungen gab es noch bei den Kleins├â┬Ąugern?
(18.01.2012, 21:01)
Jana M├â┬╝ller:   Gestern zog ein weiteres Gorillababy ("Okanda", 9 Monate) aus Twycross in die Wilhelma - somit hat Tano nun Verst├â┬Ąrkung.

(18.01.2012, 20:52)
Jana M├â┬╝ller:   Gab auch noch weitere ├â┬änderungen im Tierbestand die letzten Wochen/Monate, vor allem im Vogel- Kleins├â┬Ąugerhaus.

Die neuen Schneeleoparden wurden nun zusammengeführt.
(18.01.2012, 11:19)
Jana M├â┬╝ller:   Neu im Kleins├â┬Ąugerhaus:
Mattheys Knirpsmaus
(im ehemaligen Rüsselspringergehege)
(17.01.2012, 20:42)
Niedersachse:   Keine Ahnung. Ich bin da nur nicht unbedingt ein Freund von.
(16.01.2012, 23:23)
Oliver Jahn:   Ja, nach diesem Plan sind Bulle und K├â┬╝he in einem Haus. War denn was anderes geplant?
(16.01.2012, 20:34)
Niedersachse:   Bulle und K├â┬╝he in einem Haus?
(16.01.2012, 20:11)
Michael Mettler:   Optisch nett filigran, aber das Konzept ├â┬╝berzeugt mich nicht. Es scheint noch immer nicht bei allen Architekten angekommen zu sein, dass spitze Winkel in Au├â┬čen- wie in Innenanlagen f├â┬╝r eine Tierhaltung alles andere als optimal sind, weil sich dort Artgenossen bei einer Auseinandersetzung wunderbar in die Ecke treiben lassen. Und die Abgrenzung durch den "Elefanten-Stop" (wenn ich die kleine Schrift richtig entziffere, sollen das wohl parallel verlaufende, oben spitze Betonkanten sein) halte ich f├â┬╝r in jeder Hinsicht unfalltr├â┬Ąchtig (und f├â┬╝r einen R├â┬╝ckfall in die Zeit, als man in ├â┬Ąhnlicher Form Eisenkanten oder Nagelreihen einsetzte). Falls z.B. ein Elefant von einem Artgenossen auf diese Dinger gerempelt wird, k├â┬Ânnte er sich nicht nur selbst verletzen, sondern auch stolpern, hinfallen und dann zur anscheinend nicht zus├â┬Ątzlich gesicherten Besucherseite hin aussteigen.

Falls DAS gebaut werden sollte, bin ich wirklich auf die Folgen gespannt.
(16.01.2012, 19:40)
Ottmar M├â┬╝ller:   Hier sind ein paar Entw├â┬╝rfe f├â┬╝r das Elefantenhaus, das dann vielleicht in 7 Jahren gebaut werden kann:

http://www.archikubus.de/cms/website.php?id=/de/index/referenzen/national.htm&sid=605bcb4cc1380455610dd548d46fa330
(16.01.2012, 18:52)
Wilhelma:   Schneeleoparden in der Wilhelma:
Bedrohte Samtpfoten aus dem Hochgebirge

Seit Ende Dezember ist die Anlage der Schneeleoparden in der Wilhelma nicht mehr verwaist. Denn eingezogen ist ein junges, neues Zuchtpaar: der Kater Ladakh und die Katze Kailash. Und obwohl das Wetter derzeit nicht wirklich zu ihrem Namen passt, haben sich die beiden mittlerweile gut eingelebt. In die Wilhelma kamen sie auf Empfehlung des Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP). Bevor jedoch mit erstem gemeinsamem Nachwuchs zu rechnen ist, wird aber noch einige Zeit ins Land gehen.
Nachdem 2011 der alte Kater Bob gestorben und Lola als zuletzt in Stuttgart geborene Schneeleopardin im belgischen Tierpark Planckendael ein neues Zuhause und einen neuen Partner gefunden hatte, stand das Gehege nahe der Eisb├â┬Ąrenanlage ein paar Monate leer. Doch seit einigen Tagen k├â┬Ânnen der Kater Ladakh und die Katze Kailash nicht nur ihr Domizil, sondern auch sich gegenseitig inspizieren. Bislang allerdings h├â┬Ąlt sich das Interesse f├â┬╝reinander stark in Grenzen: ├ó┬Ç┬×Das ist normal, denn Kailash und Ladakh sind sozusagen noch Teenager und erst in etwa einem Jahr geschlechtsreif├ó┬Ç┬ť, erkl├â┬Ąrt Revierleiter J├â┬╝rgen Deisenhofer. Zurzeit gibt jedenfalls die 2010 in Z├â┬╝rich geborene Kailash klar den Ton an, denn sie ist deutlich neugieriger, verspielter und lebhafter als der fast gleichaltrige Ladakh aus dem franz├â┬Âsischen Amn├â┬ęville. ├ó┬Ç┬×Ladakh ist ein echter Stubenhocker und versteckt sich oft im Innengehege vor den Blicken der Besucher├ó┬Ç┬ť, berichtet Deisenhofer. ├ó┬Ç┬×Aber das w├â┬Ąchst sich mit der Zeit aus.├ó┬Ç┬ť Da Schneeleopardenm├â┬Ąnnchen im Schnitt gr├â┬Â├â┬čer werden als die Weibchen, werden zudem die Kr├â┬Ąfteverh├â┬Ąltnisse sp├â┬Ąter neu verteilt.
In ihrem nat├â┬╝rlichen Lebensraum, den Hochgebirgen Zentralasiens, leben Schneeleoparden, auch Irbisse genannt, die meiste Zeit des Jahres als Einzelg├â┬Ąnger. An das Leben in diesem extremen Lebensraum sind sie bestens angepasst. Die gro├â┬čen Pfoten verhindern, ├â┬Ąhnlich wie Schneeschuhe, dass sie im Schnee versinken, in der extremen K├â┬Ąlte w├â┬Ąrmt sie ein dichtes, langes Fell. Zus├â┬Ątzlichen Schutz vor Wind, Schnee und Frost bietet, um K├â┬Ârper und Kopf geschlungen, der lange, buschige Schwanz. Er dient obendrein bei den bis zu 15 Meter weiten Spr├â┬╝ngen der Irbisse von Fels zu Fels als praktisches Steuerruder.
Schneeleoparden geh├â┬Âren zu den seltensten Arten unserer Erde. Ihr Bestand wird auf etwa 4000 bis 6000 Tiere gesch├â┬Ątzt. Obwohl sie in allen ihren Heimatl├â┬Ąndern streng gesch├â┬╝tzt sind, fallen sie weiterhin Wilderern zum Opfer. Zudem macht ihnen der Verlust ihres Lebensraumes zu schaffen. Die sch├â┬Ânen Gro├â┬čkatzen sind somit auch als Zoo-Bewohner besonders wertvoll: Im Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm erfasst sind derzeit rund 220 Schneeleoparden. Auch die Wilhelma h├â┬Ąlt und z├â┬╝chtet seit 20 Jahren Irbisse, f├â┬╝nf Jungtiere sind in Stuttgart bislang aufgewachsen. Und wenn die Zeit daf├â┬╝r reif ist, werden sich bestimmt auch bei Kailash und Ladakh noch Fr├â┬╝hlingsgef├â┬╝hle einstellen ├ó┬Ç┬ô auf dass es mit weiterem Nachwuchs f├â┬╝r diese hochbedrohte Art klappt.

Foto (Wilhelma/Sillack): Kailashs Mitbewohner, der Irbiskater Ladakh, erblickte im Juli 2010 in Amn├â┬ęville in Frankreich das Licht der Welt.
(12.01.2012, 16:27)
Wilhelma:   Bilanz 2011 ├ó┬Ç┬ô Ausblick 2012:
Mit 2,28 Millionen Besuchern ein gutes Wilhelma-Jahr

Auch ohne neuen ├ó┬Ç┬×Tierstar├ó┬Ç┬ť wie Eisb├â┬Ąr Wilb├â┬Ąr im Jahr 2008 und trotz zahlreicher Baustellen kann die Wilhelma auf ein gutes, besucherstarkes Jahr 2011 zur├â┬╝ckblicken: Rund 2,28 Millionen Menschen kamen 2011, um die einmalige Kombination aus Zoo, botanischem Garten und historischem Park zu sehen, das sind rund 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr (2,17 Millionen). Neben der ungebrochenen Beliebtheit der Wilhelma, insbesondere bei ihren Stammg├â┬Ąsten, d├â┬╝rften dazu auch die g├â┬╝nstigen Wetterverh├â┬Ąltnisse vor allem im Fr├â┬╝hjahr und Herbst 2011 einen Gutteil beigetragen haben.

├ó┬Ç┬×Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden├ó┬Ç┬ť, so Wilhelma-Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch. ├ó┬Ç┬×Zumal wir mit h├â┬Âheren Besucherzahlen eigentlich erst f├â┬╝r die Zeit nach der Er├â┬Âffnung der neuen Menschenaffenanlage gerechnet hatten, also etwa ab der zweiten Jahresh├â┬Ąlfte 2012.├ó┬Ç┬ť Doch nun besuchten die Wilhelma bereits 2011 rund 5,4 Prozent mehr Menschen als 2010 ├ó┬Ç┬ô und sogar 3 Prozent mehr als im besuchstarken Jahr 2009 (ca. 2,22 Mio.). Lediglich der Rekord von 2,42 Millionen Besuchern im Ausnahmejahr 2008, der wohl vor allem Wilb├â┬Ąr zu verdanken war, bleibt weiter unerreicht. Einen hohen Beitrag zur Besucherbilanz leisteten dabei erneut die Stammbesucher der Wilhelma: Die Zahl der verkauften Jahreskarten (Preis: 52 Euro) stieg 2011 gegen├â┬╝ber 2010 um 7,6 Prozent, in den letzten zehn Jahren hat sich die Verkaufszahl mehr als verdoppelt. Auch der Verein der Freunde und F├â┬Ârderer der Wilhelma, dessen Mitglieder f├â┬╝r 57 Euro ein Jahr lang die Wilhelma besuchen k├â┬Ânnen, ist stetig angewachsen ├ó┬Ç┬ô Ende 2011 z├â┬Ąhlte er nunmehr 27.075 Mitglieder. Wie zu erwarten, gingen parallel dazu in den vergangenen Jahren die Verkaufszahlen bei Tageskarten eher zur├â┬╝ck. Positiv zu bewerten ist deshalb, dass 2011 auch fast 8 Prozent mehr Tageskarten verkauft wurden als im Vorjahr.

2011 gab es im Wilhelma-Park so viele Baustellen wie selten zuvor. Zumindest das neue Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude am Rand des Maurischen Gartens konnte dabei noch Ende 2011 fertiggestellt und er├â┬Âffnet werden. In seinen R├â┬Ąumen sollen etwa ab Ostern 2012 neue Angebote und Veranstaltungen auch f├â┬╝r breitere Besuchergruppen stattfinden. Dagegen werden vor allem im ersten Halbjahr 2012 zwei Baustellen weiterhin das Bild im oberen Park mit pr├â┬Ągen: Der Bau der Menschenaffenanlage soll bis Mitte des Jahres, der Umbau der Elefantenanlage mit neuem Dickh├â┬Ąuter-Pool und Besuchertrib├â┬╝ne bis etwa Ostern abgeschlossen sein. Auch in die Instandhaltung der teils denkmalgesch├â┬╝tzten Geb├â┬Ąude und die Gehegeoptimierung, etwa von Zebra- und Erdm├â┬Ąnnchenanlage, soll 2012 wieder investiert werden, insgesamt sind rund 3,8 Millionen Euro daf├â┬╝r veranschlagt.
(12.01.2012, 16:16)
Wilhelma:   Orchideenbl├â┬╝te in der Wilhelma:
Wo Pflanzen mitten im Winter wundersame Blüten treiben

Eine gr├â┬╝ndliche Inventur und Artenbestimmung bei der gr├â┬Â├â┬čten Pflanzensammlung der Wilhelma, den Orchideen, ist erfolgreich abgeschlossen. Die Bilanz: Derzeit umfasst die Sammlung rund 8000 Pflanzen in 1261 Arten und Sorten. Und das Beste: Auch mitten in der kalten Jahreszeit bl├â┬╝hen viele Orchideenarten, bewundert werden k├â┬Ânnen die rund hundert Pflanzen im Warmhaus, Wintergarten und Kakteenschauhaus. Ein farbenfroher Balsam f├â┬╝r jede vom Wintergrau geplagte Seele ...
Regen, K├â┬Ąlte und Schmuddelwetter m├â┬╝ssen leider drau├â┬čen bleiben aus den Schaugew├â┬Ąchsh├â┬Ąusern der Wilhelma. Denn hier herrschen selbst im Winter mollige Temperaturen und es gr├â┬╝nt und bl├â┬╝ht an allen Ecken und Enden. Gerade auch die Orchideen treiben derzeit vielgestaltige bis bizarre Bl├â┬╝ten in allen Farben: von Schneewei├â┬č und Zitronengelb ├â┬╝ber Bonbonrosa bis Lilablassblau. Auf 1261 Arten und Sorten bringt es die Orchideensammlung laut aktueller Z├â┬Ąhlung, bei der jede einzelne Wild- und Zuchtform unter die Lupe genommen, bestimmt und erfasst wurde. F├â┬╝r die Besucher zu sehen sind allerdings immer nur diejenigen Pflanzen, die gerade bl├â┬╝hen. Die meisten Vertreter der Sammlung verbringen die langen bl├â┬╝tenfreien Ruhepausen als unscheinbare Blattpflanzen hinter den Kulissen.
Doch selbst die gro├â┬če Sammlung der Wilhelma ist nichts im Vergleich zum Reichtum von Mutter Natur: Mit rund 20.000 Wildformen geh├â┬Âren Orchideen zu den gr├â┬Â├â┬čten Familien im Pflanzenreich und sie sind auf allen Kontinenten ├ó┬Ç┬ô au├â┬čer der Antarktis ├ó┬Ç┬ô sowie bis in H├â┬Âhen von 4000 Metern zu Hause. Und jede Orchideenart bringt andere wundersame Phantasiegebilde als Bl├â┬╝ten hervor. Doch die Pracht ist nicht verschwendet, denn sie dient einem klaren Lebenszweck, der Fortpflanzung. Dabei versucht jede Art, durch die besondere Architektur ihrer R├â┬Âhren-, Schl├â┬╝sselloch- oder Fallenbl├â┬╝ten bestimmte Spezialisten als Best├â┬Ąuber anzulocken: von Bienen, Fliegen, Ameisen, K├â┬Ąfern und Schmetterlingen bis zu Kolibris. Auch bei der Entwicklung vom Samen zur Pflanze sind Orchideen auf Hilfe angewiesen: Sie ben├â┬Âtigen die Ammendienste eines Bodenpilzes, damit die Samen ├â┬╝berhaupt keimen und mit N├â┬Ąhrstoffen versorgt werden. Ohne diese Einschr├â┬Ąnkung w├â┬Ąre die Welt wom├â┬Âglich mit Orchideen ├ó┬Ç┬×├â┬╝bers├â┬Ąt├ó┬Ç┬ť. Denn tropische Arten bergen satte vier bis f├â┬╝nf Millionen winziger Samen, hiesige Arten immerhin bis zu 7000 Samen in jeder Kapsel ├ó┬Ç┬ô ein enormes Verbreitungspotenzial.
In der Wilhelma sorgen weder Bienen noch Pilze f├â┬╝r die Vermehrung der Orchideen, sondern die G├â┬Ąrtner hegen und pflegen sie in vier unterschiedlich klimatisierten Gew├â┬Ąchsh├â┬Ąusern. Weitere Pflanzen in neuen Arten und Sorten kommen durch den Austausch mit anderen botanischen G├â┬Ąrten dazu. Denn G├â┬Ąrtner weltweit haben aus den Wildformen l├â┬Ąngst zus├â┬Ątzlich Hunderttausende von Zuchtformen hervorgebracht. Kein Wunder, denn Orchideen faszinieren die Menschen seit langer Zeit, dienen ihnen als Dekoration und Heilmittel. Und zu ihrem Namen haben die Botaniker wohl die beiden Wurzelknollen des Knabenkrauts inspiriert, denn ├ó┬Ç┬×Orchis├ó┬Ç┬ť ist das griechische Wort f├â┬╝r Hoden.

Foto (Wilhelma)
(04.01.2012, 15:48)
Wilhelma:   Quiekende Gl├â┬╝cksbringer in der Wilhelma:
Jede Menge Schwein zum Jahreswechsel

Schweine ├ó┬Ç┬ô normalerweise die Ausf├â┬╝hrung in rosa Marzipan, in der Wilhelma jedoch die schwarz-rosa ├ó┬Ç┬×Schw├â┬Ąbisch-H├â┬Ąllischen├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô gelten traditionell als Gl├â┬╝cksbringer zum Jahreswechsel. Diese ehrenvolle Aufgabe teilen sie sich unter anderem mit vierbl├â┬Ąttrigen Kleebl├â┬Ąttern und Schornsteinfegern. Die beiden letztgenannten sind in der Wilhelma kaum anzutreffen, Schweine hingegen reichlich: Zwei W├â┬╝rfe Ferkel quieken auf dem Schaubauernhof um die Wette!

Auf dem Schaubauernhof der Wilhelma sind zum Jahreswechsel bei den h├â┬╝bschen schwarzwei├â┬čen Schw├â┬Ąbisch-H├â┬Ąllischen Schweinen 20 Ferkel in zwei Alterstufen zusammen mit ihren M├â┬╝ttern zu beobachten: Das grunzende, quiekende Familienleben zeigt gl├â┬╝ckliche Schweine der alten w├â┬╝rttembergischen Rasse in allen Gr├â┬Â├â┬čen- und Gewichtsklassen. Selbst bei diesen k├â┬╝hlen Temperaturen suhlen sie sich drau├â┬čen in ihrem geliebten Matsch, st├â┬Âbern mit ihren gro├â┬čen und kleinen R├â┬╝sseln in allen Ecken nach Fressbarem, jagen sich laut schreiend ├â┬╝ber den Hof und holen sich ab und an eine Streicheleinheit bei den Besuchern ab ... eine herrliche Sauerei eben!

Diese Rasse ist f├â┬╝r die Rolle als Gl├â┬╝cksschwein nahezu pr├â┬Ądestiniert, hat sie doch selbst buchst├â┬Ąblich ├ó┬Ç┬×Schwein gehabt├ó┬Ç┬ť: Entstanden vor ├â┬╝ber 100 Jahren zur Zeit Wilhelms I. und bis in die 50-ger Jahre die h├â┬Ąufigste Rasse in Baden-W├â┬╝rttemberg, war sie um 1970 von den modernen mageren Schweinerassen vollst├â┬Ąndig verdr├â┬Ąngt worden und galt als ausgestorben. Liebhaber alter Haustierrassen bauten mit wenigen Tieren ein Zuchtprogramm wieder auf und retteten diese robusten und friedlichen, auch ├ó┬Ç┬×Mohrenk├â┬Âpfle├ó┬Ç┬ť genannten Schweine sozusagen in letzter Minute. Auch die Zuchtgruppe in der Wilhelma ist der b├â┬Ąuerlichen Erzeugergemeinschaft angeschlossen und tr├â┬Ągt zur Erhaltung der alten Haustierrasse bei. Ohne die Feinschmecker w├â┬Ąre das Experiment aber wohl nicht gegl├â┬╝ckt ├ó┬Ç┬ô nur dank der R├â┬╝ckkehr in die K├â┬╝che sind die fetten, aber schmackhaften Tiere wieder sehr beliebt und ihre Zucht wirtschaftlich interessant.

Mit dieser quiekenden Meute Glückbringer wünscht die Wilhelma allen ihren Freunden nah und fern Glück, Gesundheit und einen guten Start in ein friedliches, erfolgreiches Neues Jahr 2012!
(28.12.2011, 14:59)
Jana M├â┬╝ller:   Es sind Blaukr├â┬Ânchen, keine Blauk├â┬Âpfchen. Es kamen die selben V├â┬Âgel wieder in die Volieren, die auch vorher in den Vitrinen waren.
Auf der anderen Seite standen ja auch Volieren, die aber schon seit ca. einem Jahr nicht mehr da sind. So wie es aussieht, kommen da auch keine mehr hin. Wei├â┬č jemand, was aus den Allfarbloris geworden ist, die drt untergebracht waren?

Im Vogelhaus wurden endlich neue Schilder angebracht. Im Kleins├â┬Ąugerhaus daneben sind ja schon seit einiger Zeit neue Schilder.
Das Zwergaguti gibts nicht mehr (gestorben?), vor kurzem war die Vitrine leer, nun ist sie neu gestaltet und die Kurzohrrüsselspringer sind eingezogen. Sie haben nun also mehr als doppelt so viel Platz als vorher. Das ehemalige Rüsselspringerheim steht nun leer.

Es gab Nachwuchs bei den Wei├â┬čhandgibbons :-)
(27.12.2011, 18:38)
Michael Mettler:   @Gudrun: Du meinst demnach das Blauk├â┬Ąppchen alias Blaukappenlori. Wenn es diese Art ist, w├â┬Ąre sie neu f├â┬╝r die Wilhelma. Blaukr├â┬Ânchen sind hingegen laut Zootierliste schon im Bestand.
(27.12.2011, 17:11)
Gudrun Bardowicks:   Bei den "Blauk├â┬Âpfchen" d├â┬╝rfte es sich um eine farbenpr├â┬Ąchtige Zwergloriform mit dem Namen Blauk├â┬Âpfchen handeln, die es auch im Loropark auf Teneriffa und im Vogelpark Walsrode zu sehen gibt, nicht um Blaukr├â┬Ânchen.
(27.12.2011, 13:38)
Joshua F├â┬Ârg:   Sorry, vorher waren es Vitrinen.
(26.12.2011, 18:14)
Michael Mettler:   Das sind doch aber keine Vitrinen, sondern Volieren aus einem handels├â┬╝blichen Modulsystem...?

Interessant konzipierter Besatz: Vier "Zwergpapageien" ("Blauk├â┬Âpfchen" = Blaukr├â┬Ânchen?) aus vier verschiedenen zoogeografischen Bereichen.
(26.12.2011, 14:55)
Joshua F├â┬Ârg:   Okay, wie versprochen das Bild.
(25.12.2011, 21:54)
Ottmar M├â┬╝ller:   Mich interessiert es! ;)
(25.12.2011, 21:31)
Joshua F├â┬Ârg:   Im Maurischen Landhaus sind wieder einige Vogelvitrinen aufgestellt; sie wirken aber weit ansprechender als die vorherigen.
Der Besatz: Sch├â┬Ânlori, Blauk├â┬Âpfchen, Augenringsperlingspapagei und Pfirsichk├â┬Âpfchen.

Falls es jemanden interessiert, kann ich auch ein Foto der Vitrinen reinstellen.
(25.12.2011, 07:53)
Niedersachse:   Der Kater soll aus Z├â┬╝rich sein und somit genetisch wertvoll.
(21.12.2011, 19:43)
Ottmar M├â┬╝ller:   In der Wilhelma leben wieder mindestens 2 Schneeleoparden. Wei├â┬č jemand, woher sie kommen und warum das Gehege nicht vorher umgebaut wurde?
(21.12.2011, 19:01)
Wilhelma:   Bereits zweiter Okapi-Nachwuchs des Jahres 2011:
Willkommene Bescherung am Nikolaus-Tag

Von so seltenen Tieren wie den Okapis kann ein Zoo gar nicht genug Nachwuchs bekommen: Umso gr├â┬Â├â┬čer die Freude in der Wilhelma, dass dieses Jahr schon das zweite Okapi-Kalb das Licht Stuttgarts erblickt hat. Mutter Ibina brachte es am 6. Dezember, also am Nikolaustag, auf die Welt. Bereits Ende Mai hatte die Okapi-Kuh Epena ein Bullenkalb geboren, das ├ó┬Ç┬×Kivu├ó┬Ç┬ť getauft wurde. Bei Ibinas j├â┬╝ngstem Nachwuchs stehen bislang weder Geschlecht noch Name fest, denn es f├â┬╝hrt derzeit noch ein recht heimliches, zur├â┬╝ckgezogenes Leben. Bis auf Weiteres k├â┬Ânnen die Besucher es daher nur mit Gl├â┬╝ck in den Stallboxen des Giraffenhauses entdecken. Kivu dagegen folgt seiner Mutter auch ins Au├â┬čengehege l├â┬Ąngst auf Schritt und Tritt ├ó┬Ç┬ô zumindest an frostfreien Tagen.
Der mitteleurop├â┬Ąische Winter ist f├â┬╝r die aus den tropisch-hei├â┬čen Urw├â┬Ąldern des Kongo stammenden Waldgiraffen nicht gerade die liebste Jahreszeit ├ó┬Ç┬ô im Gegenteil, sie geh├â┬Âren wohl zu den k├â┬Ąlteempfindlichsten Pfleglingen der Wilhelma. Kein Winterfell und keine Unterwolle sch├â┬╝tzt sie, ihr Fell ist immer gleich d├â┬╝nn und samtig. Daher verbringen sie in der kalten Jahreszeit nur wenige Stunden am Vormittag an der frischen Luft, den Rest des Tages bleiben sie lieber in ihren warmen Stallboxen im Giraffenhaus. Ausschlie├â┬člich hier wird sich auch Ibinas mittlerweile viertes Kalb in den n├â┬Ąchsten Wochen aufhalten und seinen Bewegungsradius immer nur gerade so sehr erweitern, wie es das Erreichen von Mutters Milchquelle erfordert. Die ├â┬╝brige Zeit rollt es sich im Stroh einer Box zusammen und wartet geduldig auf die n├â┬Ąchste Mahlzeit. In der Heimat im Kongo ist dieses fr├â┬╝hkindliche Dasein als ├ó┬Ç┬×Ablieger├ó┬Ç┬ť Teil der ├â┬ťberlebensstrategie. Die Mutter entfernt sich dort bei ihrer t├â┬Ąglichen Futtersuche sogar absichtlich weit von ihrem Kalb, damit es keine Raubtiere auf das Kleine aufmerksam macht. Selbst in der feindfreien Zone der Wilhelma harrt ein Okapi-Kalb jedoch instinktiv in seinem Versteck aus. Hier lassen es selbst die Pfleger so weit als m├â┬Âglich in Ruhe ├ó┬Ç┬ô weshalb bislang noch nicht einmal das Geschlecht sicher bestimmt ist. Und die Besucher bekommen kleine Waldgiraffen aus diesem Grund oft erst mehrere Wochen nach der Geburt erstmals richtig zu Gesicht.
Allerdings ist es nicht selbstverst├â┬Ąndlich, dass man Okapis ├â┬╝berhaupt in einem Zoo zu Gesicht bekommt. In Deutschland halten neben der Wilhelma nur vier weitere Zoos die seltenen Waldgiraffen, in den Tierparks weltweit leben insgesamt gerade mal knapp 150 Okapis. Davon sind derzeit allein sieben in Stuttgart zu Hause: die K├â┬╝he Epena und Ibina samt ihrem Nachwuchs, die Kuh Kabinda, der Bulle Vitu sowie der Vater von Ibinas j├â┬╝ngstem Kalb, der Bulle Xano.
Doch jedes Okapi z├â┬Ąhlt, denn f├â┬╝r die Zukunft dieser Tierart sieht es in ihrer zentralafrikanischen Heimat d├â┬╝ster aus. Der vor zehn Jahren noch auf etwa 10.000 Tiere gesch├â┬Ątzte Bestand im Ituri-Wald beispielsweise d├â┬╝rfte mittlerweile auf die H├â┬Ąlfte geschrumpft sein. Die Restpopulation zu erhalten, ist nun Ziel eines Okapi-Projekts, das auch die Wilhelma im Zuge des internationalen Artenschutzprogramms unterst├â┬╝tzt.

Fotoquelle: Wilhelma
(21.12.2011, 12:31)
Wilhelma:   Der kleinste Affennachwuchs der Welt:
Zwillinge bei den Zwergseiden├â┬Ąffchen geboren

Vermutlich kamen die beiden Zwergseiden├â┬Ąffchen am 4. Dezember zur Welt, denn entdeckt haben die Tierpfleger die neu geborenen Zwillinge am Morgen des 5. Dezember ├ó┬Ç┬ô was angesichts der Winzigkeit dieser Tiere gar nicht so leicht ist. Schlie├â┬člich sind sie die kleinsten echten Affen der Welt und nach der Geburt gerade mal daumengro├â┬č und 15 Gramm leicht. Auch f├â┬╝r die Besucher ist es daher eine kleine Herausforderung, die dank ihres gelb-braunen Fells obendrein gut getarnten Zwerge in ihrem nachgebildeten Urwald im Jungtieraufzuchthaus zu ersp├â┬Ąhen.
Zwillinge sind bei Zwergseiden├â┬Ąffchen die Regel, ein einziges Kind eher die Ausnahme. So auch bei dem M├â┬Ąnnchen Chico und Ica, der neuen Frau an Chicos Seite nach dem Tod seiner Gef├â┬Ąhrtin Jasper, mit der er sechs Jahre zusammengelebt und 18 Junge aufgezogen hat. F├â┬╝r die zweij├â┬Ąhrige Ica aus dem Zoo in Krefeld dagegen ist es der erste Nachwuchs und entsprechend ├â┬╝ber├â┬Ąngstlich ist sie um den Schutz ihrer Kinder bem├â┬╝ht. Ja, nicht einmal den erfahrenen Vater Chico, der sich als emanzipierter Zwergseidenaffenmann sogleich in gewohnter Manier um seine Kinder k├â┬╝mmern wollte, lie├â┬č Ica anfangs an ihre Kleinen heran. Inzwischen hat sie jedoch gemerkt, dass die Zwillinge auch bei Papa in den besten H├â┬Ąnden sind, und ├â┬╝berl├â┬Ąsst ihm das Babysitten gerne. Bei Zwergseiden├â┬Ąffchen ist es normal, dass sich der Vater und ├â┬Ąltere Geschwister von Beginn an mit um den Nachwuchs k├â┬╝mmern und ihn abwechselnd auf ihren R├â┬╝cken spazieren tragen. Das kommt nicht von ungef├â┬Ąhr: In der Natur steigert die gemeinsame ├â┬ťbernahme von Verantwortung die ├â┬ťberlebenschancen der Jungtiere. Allerdings funktioniert das harmonische Familienleben inklusive Arbeitsteilung nur bei Paaren und ihrem gemeinsamen Nachwuchs, nicht mit ├ó┬Ç┬×Stiefkindern├ó┬Ç┬ť. Daher mussten Chicos und Jaspers Kinder nach der Ankunft von Ica auch bereits aus dem Gehege aus- oder in andere Zoos umziehen, wo sie nun selbst Nachwuchs bekommen k├â┬Ânnen.
So klein Zwergseiden├â┬Ąffchen nach der Geburt auch anfangen, so schnell entwickeln sie sich weiter: Schon nach wenigen Wochen beginnen sie, neben der Muttermilch auch neugierig vom Futter der Eltern zu naschen. In der Natur geh├â┬Âren dazu Bl├â┬╝ten, Fr├â┬╝chte, Insekten und Spinnen, vor allem aber Baums├â┬Ąfte. In der Wilhelma gibt es ersatzweise Gummi-Arabicum, also den s├â┬╝├â┬čen Saft von Akazien, dazu werden Heuschrecken und Mehlw├â┬╝rmer, S├â┬╝├â┬čobst, Sellerie, Paprika und Tomaten gereicht. Kein Wunder, dass bei diesem abwechslungsreichen Speiseplan die Jungen rasch zu vollwertigen Mitgliedern ihrer Familie heranreifen ├ó┬Ç┬ô um hier beim n├â┬Ąchsten Nachwuchs, der schon wenige Monate nach ihrer eigenen Geburt kommen kann, dann selbst zum Babysitter zu werden.

Foto (Wilhelma): Vater Chico tr├â┬Ągt die Zwillinge huckepack. Auf dem Bild zu sehen ist das Gesicht des einen und die R├â┬╝ckenansicht des zweiten Jungtiers, das zur anderen Seite schaut.
(14.12.2011, 15:41)
Ottmar M├â┬╝ller:   Komisch, dass das Schneeleopardengehege genau dann umgebaut wird, wenn Karlsruhe ein neues Gehege fertigstellt...
(13.12.2011, 15:55)
Jana M├â┬╝ller:   Na, wurde ja auch Zeit, dass das Okapi endlich kommt. Hoffe man bekommt es in ein paar Monaten h├â┬Ąufiger zu Gesicht als den kleinen Kivu.

Das Schneeleogehege ist schon seit Wochen leer und es h├â┬Ąngt ein Zettel am Gehege, dass das Gehege umgebaut wird. Es wird dann mit neuen Schneeleos besetzt.
(12.12.2011, 08:36)
Joshua F├â┬Ârg:   Der Nachwuchs ist vom 6 Dezember und die Mutter ist Ibina.
(12.12.2011, 06:23)
Bj├â┬ÂrnN:   Wer ist denn die Mutter des aktuellen Nachwuchses??
(11.12.2011, 21:00)
Joshua F├â┬Ârg:   Bei den Okapis im Giraffenhaus gibt es auch wieder Nachwuchs...

Die Anlage der Schneeleoparden war heute nicht besetzt, laut Zootierliste wurde das letzte Exemplar nach Belgien abgegeben. Hat jemand Infos, was mit den beiden K├â┬Ąfigen passiert?
(11.12.2011, 20:15)
Wilhelma:   Gorillababy zeitweise im Aufzuchthaus zu sehen:
Tano zeigt sich erstmals den Besuchern

Seit 14. November ist der Gorillajunge Tano aus Prag in der Aufzuchtstation der Wilhelma, jetzt hat er seine Quarant├â┬Ąnezeit erfolgreich beendet. Daher wird er nun auch f├â┬╝r die Besucher zeitweilig zu sehen sein. Gelegenheiten dazu bieten sich ab 8.12. t├â┬Ąglich zwischen 11.30 Uhr und 12 Uhr sowie w├â┬Ąhrend der F├â┬╝tterungen, f├â┬╝r die es allerdings keinen festen Zeitplan gibt.
Immer wenn Tano hungrig ist und sein Fl├â┬Ąschchen bekommt, k├â┬Ânnen die Besucher k├â┬╝nftig daran teilhaben. Dies kann zwei bis drei Mal w├â┬Ąhrend der ├â┬ľffnungszeit des Aufzuchthauses (9 Uhr bis 16.45 Uhr) der Fall sein, findet in einem der Schaugehege statt und dauert rund eine Viertelstunde. Feste Zeiten lassen sich daf├â┬╝r nicht angeben, alles richtet sich nach Tanos Rhythmus. Daher wurde zus├â┬Ątzlich ein fester Termin eingerichtet, an dem sich eine Pflegerin mit dem Gorillababy auf jeden Fall im Schaugehege aufhalten wird: t├â┬Ąglich zwischen 11.30 und 12 Uhr. Allerdings kann es passieren, dass die Besucher Tano das eine oder andere Mal dann nur schlafend antreffen.
Seit rund drei Wochen wird Tano von mittlerweile drei Ersatzm├â┬╝ttern, den Pflegerinnen Bea Jarczewski, Margot Federer und Thali Bauer, rund um die Uhr in Wechselschicht umsorgt. Das derzeit Wichtigste im Leben des Affens├â┬Ąuglings: viel Schlaf, W├â┬Ąrme, K├â┬Ârperkontakt, Kuscheln und Ansprache sowie nat├â┬╝rlich das Milchfl├â┬Ąschchen, wann immer der Hunger plagt. Seit seiner Ankunft hat Tano rund 800 Gramm zugelegt, etwa 3300 Gramm bringt er mittlerweile auf die Waage. ├â┬ťberhaupt sei Tano sehr fit und kr├â┬Ąftig f├â┬╝r sein Alter, finden seine Pflegem├â┬╝tter. ├ó┬Ç┬×Den Kopf kann er bereits seit ├â┬╝ber zwei Wochen allein halten, auch das Sitzen geht mit ein wenig Hilfe schon recht gut und inzwischen zieht er sich sogar f├â┬╝r kurze Momente auf die F├â┬╝├â┬če├ó┬Ç┬ť, berichtet Margot Federer. ├ó┬Ç┬×Ein Menschenbaby w├â┬Ąre in dem Alter dazu l├â┬Ąngst nicht in der Lage.├ó┬Ç┬ť Daf├â┬╝r plagt Tano auch bereits das, was bei Menschens├â┬Ąuglingen ├ó┬Ç┬×Dreimonatskoliken├ó┬Ç┬ť genannt wird. Treten sie auf, tragen die Pflegerinnen den Kleinen beruhigend umher und helfen mit kleinen Massagen, die Milchnahrung leichter zu verdauen.
Tano ist das 59. Menschenaffenkind, das in der Aufzuchtstation aufw├â┬Ąchst ├ó┬Ç┬ô und momentan hier der einzige Z├â┬Âgling. Doch sollten von Hand aufgezogene Menschenaffen so fr├â┬╝h wie m├â┬Âglich den Kontakt zu Artgenossen bekommen. Sofern also kein weiteres Gorillakind in die Station kommt, wird Tano baldm├â┬Âglichst in die N├â┬Ąhe seiner Verwandten im Menschenaffenhaus umziehen. Dort kann er Sicht- und Schnupperkontakt zu Mitgliedern der Gorillafamilie aufnehmen und wird au├â┬čerdem auf die zweij├â┬Ąhrige Claudia treffen, die in die Familie integriert wird, sofern Kibo sie als neues Mitglied akzeptiert. Die Bedingungen f├â┬╝r solche Zusammenk├â┬╝nfte werden in der neuen Menschenaffenanlage deutlich besser sein: Da die Aufzuchtstation dort direkt neben dem Gehege der Gorillagruppe liegen wird, k├â┬Ânnen die Handaufzuchten von Anfang ihre Verwandten beobachten und arttypische Verhaltensweisen lernen. Abgesehen davon, dass das neue Haus auch den Besuchern bessere Einblicke in diese Vorg├â┬Ąnge erm├â┬Âglichen wird.
Neues zu Tano gibt es bereits seit seiner Ankunft regelm├â┬Ą├â┬čig unter www.wilhelma.de in den ├ó┬Ç┬×Ereignistageb├â┬╝chern├ó┬Ç┬ť zur Gorillakinderstube. Hier wird die Wilhelma auch zeitnah informieren, falls die Orte und Zeitpunkte, an denen Tano zu sehen ist, ge├â┬Ąndert oder erweitert werden.
(08.12.2011, 11:03)
Wilhelma:   Nachwuchs bei den Wickelschwanzskinken:
Echsen mit Familiensinn

Sie sind die gr├â┬Â├â┬čten Vertreter aller Skink-Arten der Welt, stammen von den Salomonen-Inseln und haben in der Wilhelma erneut Nachwuchs bekommen: die Wickelschwanzskinke. Sehr au├â┬čergew├â┬Âhnliche Reptilien sind diese unter anderem wegen ihrer intensiven Brutpflege: Skinke bilden n├â┬Ąmlich eine richtige kleine Familie, in der Mutter, Vater und Nachwuchs lange Zeit eintr├â┬Ąchtig zusammen leben. Und ziemlich gem├â┬╝tlich hat es das Jungtier in Hotel Mama obendrein: Nicht selten tr├â┬Ągt es die Mutter auf ihrem R├â┬╝cken huckepack durchs Ge├â┬Ąst. Trotz ihrer Gr├â┬Â├â┬če sind die d├â┬Ąmmerungsaktiven Echsen im naturnah gestalteten Terrarium allerdings nicht leicht zu entdecken, denn mit ihrer grau-gr├â┬╝n gefleckten Haut sind sie stets gut getarnt.
Bereits seit 1975, also schon seit ├â┬╝ber 35 Jahren, h├â┬Ąlt die Wilhelma die Kletterk├â┬╝nstler aus den K├â┬╝sten- und Bergregenw├â┬Ąldern der Salomonen. Ihre Urahnen kamen einst aus den Zoos von Z├â┬╝rich und Berlin nach Stuttgart, wo sie seither regelm├â┬Ą├â┬čig f├â┬╝r Nachwuchs sorgen. F├â┬╝r die Weibchen der Wickelschwanzskinke hei├â┬čt das, einmal im Jahr nach sechs Monaten Tragzeit ein Junges, seltener auch zwei, lebend zu geb├â┬Ąren. Und das ist kein Pappenstiel, denn schon bei der Geburt sind Skinke 20 Zentimeter lang ├ó┬Ç┬ô immerhin ein Drittel ihrer sp├â┬Ąteren K├â┬Ârpergr├â┬Â├â┬če von bis zu 75 Zentimetern ├ó┬Ç┬ô und bringen 100 Gramm auf die Waage. Meist in der D├â┬Ąmmerung kommen sie zur Welt, was bedeutet, dass der Nachwuchs im Wilhelma-Terrarium in der Regel fr├â┬╝hestens am Tag danach entdeckt wird. Bei anderen Echsen k├â┬Ânnte es dann schon zu sp├â┬Ąt und um den Nachwuchs geschehen sein, denn einige Arten haben ihre eigenen Jungen zum Fressen gern. Nicht so die Wickelschwanzskinke, die als Vegetarier ohnehin nur Bl├â┬Ątter und Fr├â┬╝chte verzehren. Daf├â┬╝r scheinen die Skinke an ihren Jungen einen ausgesprochenen Narren gefressen zu haben: Obwohl diese vom ersten Moment an selbstst├â┬Ąndig sind, bleiben sie ganze sechs Monate lang nah bei der Mutter, werden von ihr gehegt, gepflegt und manchmal auch auf dem R├â┬╝cken spazieren getragen ├ó┬Ç┬ô eine intensive, lange und damit au├â┬čergew├â┬Âhnliche Brutpflege f├â┬╝r eine Reptilienart. So verwundert es vielleicht nicht, dass diese Tiere auch erst mit drei bis vier Jahren geschlechtsreif sind und im sicheren Terrarium durchaus 20 Jahre alt werden k├â┬Ânnen. Allerdings sind auch im Regenwald lebende, erwachsene Wickelschwanzskinke nicht ganz wehrlos: Sie kratzen, fauchen und bei├â┬čen notfalls kr├â┬Ąftig zu, wenn Feinde und unliebsame Artgenossen ihnen in die Quere kommen. Daf├â┬╝r k├â┬Ânnen sie anschlie├â┬čend auch wieder entspannt relaxen: Denn neben den Schlangen und Cham├â┬Ąleons sind sie die einzigen Reptilien, die gem├â┬╝tlich abh├â┬Ąngen k├â┬Ânnen ├ó┬Ç┬ô dank ihres praktischen Greifschwanzes, dem sie ihren Namen verdanken. Dieser dient ihnen bei den Klettertouren durchs Ge├â┬Ąst als f├â┬╝nfte Hand, als Ankerhaken und Zugseil und sorgt somit in jeder Lage f├â┬╝r sicheren Halt.

Foto (Wilhelma): Auf Mutters R├â┬╝cken durchs Ge├â┬Ąst. So l├â┬Ąsst es sich leben.
(01.12.2011, 15:25)
Wilhelma:   Nachwuchs im Doppelpack bei den Grevyzebras:
Gestreifte Hoffnungstr├â┬Ąger einer bedrohten Art

Die Grevyzebra-Stuten Lady und Leonie haben der Wilhelma ein sch├â┬Ânes vorweihnachtliches Pr├â┬Ąsent beschert ├ó┬Ç┬ô und brachten am 1. und 7. November zwei h├â┬╝bsche, gesunde Hengstfohlen zur Welt ├ó┬Ç┬ô Hakon und Harry. Ein Geschenk ist jedes Grevyzebrafohlen auch deshalb, weil die Art in ihrer ostafrikanischen Heimat hoch bedroht ist. Ab sofort kann die Wilhelma nun die Besucher an den zwei gestreiften ├ó┬Ç┬×Geschenken├ó┬Ç┬ť teilhaben lassen: Wann immer es die Witterung zul├â┬Ąsst, werden M├â┬╝tter und S├â┬Âhne k├â┬╝nftig im gro├â┬čen Au├â┬čengehege zu sehen sein.

Dass auch Zebras vom Aussterben bedroht sein k├â┬Ânnen, wei├â┬č vermutlich nicht jeder. Und doch ist es so: Weniger als 2500 Grevyzebras gibt es laut Z├â┬Ąhlungen noch in Kenia, in ├â┬äthiopien leben vielleicht weitere 100. Dazu kommen unter 500 Tiere in 114 Zoos weltweit. Immerhin ist der Freilandbestand in letzter Zeit weitgehend stabil geblieben, doch gebannt ist die Gefahr l├â┬Ąngst nicht: Wilderei, D├â┬╝rre und von Weidevieh ├â┬╝bertragene Krankheiten machen den Tieren weiterhin zu schaffen, nur in streng gesch├â┬╝tzten Reservaten besteht somit eine ├â┬ťberlebenschance.

Zur Erhaltung dieser seltenen Art haben die Grevyzebras der Wilhelma seit 1958 und inklusive der beiden J├â┬╝ngsten, den Hengstfohlen Hakon und Harry, mit immerhin bereits 67 Fohlen beigetragen. Vor allem Lady gilt als eine der genetisch wichtigsten Zuchtstuten im europ├â┬Ąischen Zoobestand. Im Jahr 2009 hatten sie und Leonie jeweils ein Stutfohlen geboren: Sissi und Nele, die ebenfalls noch in der Wilhelma leben und zu ihren M├â┬╝ttern und j├â┬╝ngeren Geschwistern sto├â┬čen d├â┬╝rfen, sobald die Kleinen sich mit dem Au├â┬čengehege vertraut gemacht haben. Doch diesmal waren offenbar nur m├â┬Ąnnliche Nachkommen ├ó┬Ç┬×im Angebot├ó┬Ç┬ť. Mit daf├â┬╝r verantwortlich ist nat├â┬╝rlich der Vater: Er hei├â┬čt Menelik ├ó┬Ç┬ô wie der erste ├â┬Ąthiopische Kaiser ├ó┬Ç┬ô, kam nach Grevyhengst Lutz├ó┬Ç┬Ö Tod im August 2010 als neuer Zuchthengst aus dem franz├â┬Âsischen Le Pal in die Wilhelma, f├â┬╝hrt aber meist ein Single-Dasein hinter den Kulissen. In der Natur w├â┬Ąre das ebenso, denn Grevyzebras leben nicht wie andere Zebraarten in ├ó┬Ç┬×Haremsgruppen├ó┬Ç┬ť mit einem Hengst und mehreren Stuten, sondern sie halten es eher wie die Wildesel: Die Hengste besetzen feste Reviere und bandeln mit den durchziehenden Stuten an. Diese wiederum bilden oft lose Verb├â┬Ąnde, wirklich enge Bande existieren nur zwischen M├â┬╝ttern und ihrem Nachwuchs. Grevyzebras sind zudem die gr├â┬Â├â┬čte der drei Zebraarten und ihr Streifenmuster ist besonders fein ├ó┬Ç┬ô aber wie bei jedem Zebra von Geburt an so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Dieser individuelle ├ó┬Ç┬×Barcode├ó┬Ç┬ť der Zebras ist daher auch bei Bestandsz├â┬Ąhlungen im Freiland sehr hilfreich, um einzelne Tiere auseinander halten zu k├â┬Ânnen.

Auch wenn gerade die Fohlen mit ihren schlanken langen Beinen und den riesigen T├â┬╝tenohren ein reizender Anblick sind: ├â┬ťber die Wintermonate werden die Grevyzebras nicht immer von morgens bis abends im Au├â┬čengehege zu sehen sein, denn als Tiere der Tropen sch├â┬╝tzt sie keine Unterwolle vor Frost. Bei Glatteis besteht obendrein Beinbruchgefahr. Daher bleiben die Grevys an manchen Tagen vorsichtshalber im Stall oder werden t├â┬Ąglich nur f├â┬╝r wenige Stunden an die frische Luft entlassen.

Foto (Wilhelma): Grevyzebra-Mutter Lady und Sohn Hakon im Vorgehege, wo sie f├â┬╝r die Besucher seither noch nicht zu sehen waren. Je nach Wetterlage wird sich das jetzt ├â┬Ąndern.
(25.11.2011, 10:12)
Jana M├â┬╝ller:   ach und... die Elefantenanlage ist nur noch ein Tr├â┬╝mmerhaufen
(22.11.2011, 19:02)
Jana M├â┬╝ller:   Ja, nur noch ein Wasserbock...

Es gab doppelten Nachwuchs bei den Grevy-Zebras...
(22.11.2011, 19:01)
Joshua F├â┬Ârg:   Lebt in der Wilhelma eigentlich nur noch ein Wasserbock?
(20.11.2011, 17:35)
Wilhelma:   Das neue Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude:
Mehr Raum f├â┬╝r p├â┬Ądagogische Angebote und Naturbildung

Nach rund einj├â┬Ąhriger Bauzeit ist das neue Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude bezugsfertig, die Wilhelma-P├â┬Ądagogen k├â┬Ânnen es gemeinsam mit den Schulen und Kinderg├â┬Ąrten der Region in Betrieb nehmen. Mit der Er├â┬Âffnung des Geb├â┬Ąudes er├â┬Âffnen sich auch neue M├â┬Âglichkeiten, das Bildungsangebot der Wilhelmaschule weiter auszubauen: mit neuen Programmen f├â┬╝r den au├â┬čerschulischen Biologieunterricht ebenso wie mit Veranstaltungen zu Naturschutzthemen.
Rund 1200 F├â┬╝hrungen f├â┬╝r Schulklassen und Kinderg├â┬Ąrten f├â┬╝hrt das zw├â┬Âlfk├â┬Âpfige Team der Wilhelmaschule pro Jahr durch, bis zu 16 an einem Tag, dazu kommen seit 2009 Fortbildungen f├â┬╝r Lehrer und Erzieher. Alle diese Programme finden im Park, in den Tier- und Pflanzenh├â┬Ąusern statt. Ein Geb├â┬Ąude f├â┬╝r ihre Vor- und Nachbereitung fehlte jedoch, geschweige denn f├â┬╝r wetterunabh├â┬Ąngige, erg├â┬Ąnzende Veranstaltungen unter einem Dach: Das fr├â┬╝here Wilhelmaschulgeb├â┬Ąude, eine ├â┬Ąltere Holzbaracke, war daf├â┬╝r nicht mehr geeignet. ├ó┬Ç┬×Mit dem neuen Geb├â┬Ąude wird sich dies nun ├â┬Ąndern├ó┬Ç┬ť, freut sich Wilhelma-Direktor Prof. Dr. Dieter Jauch. ├ó┬Ç┬×Geplant sind beispielsweise neue Kurse, bei denen die Sch├â┬╝ler Tieren und Pflanzen n├â┬Ąher kommen und dabei konzentriert arbeiten k├â┬Ânnen ├ó┬Ç┬ô Erleben und Lernen lassen sich optimal verbinden.├ó┬Ç┬ť F├â┬╝r den Unterricht stehen im neuen Geb├â┬Ąude moderne Medien und Beamertechnik ebenso zur Verf├â┬╝gung wie schnell greifbare zoologische Anschauungsmaterialien von Fell und Krallen bis zu Tiermodellen. Sogar lebende Vertreter der Tierwelt sind bei Bedarf mit von der Partie: In den Tierraum des Geb├â┬Ąudes ziehen daf├â┬╝r zwei Papageien, Ratten, Fische, Fr├â┬Âsche sowie Insekten und Gliedertiere ein. Doch auch zus├â┬Ątzliche Stippvisiten zu Pflanzen und Tieren im angrenzenden Park sind von der Schule aus jederzeit m├â┬Âglich.

Ein weiterer Vorteil: Im neuen Geb├â┬Ąude lassen sich k├â┬╝nftig auch Veranstaltungen und Vortr├â┬Ąge durchf├â┬╝hren, insbesondere zu Natur- und Artenschutzthemen und fallweise mit Beteiligung von Naturschutzorganisationen und Artenschutzexperten. ├ó┬Ç┬×Naturkundliche Bildung muss heute immer auch Naturschutz einschlie├â┬čen├ó┬Ç┬ť, sagt die Leiterin der Wilhelmaschule Stefanie Reska. ├ó┬Ç┬×Unser Ziel ist es daher nicht nur, biologische Fakten zu pr├â┬Ąsentieren, sondern wir m├â┬Âchten Kinder wie Erwachsene f├â┬╝r die Natur insgesamt begeistern und sie als Mitstreiter beim Einsatz f├â┬╝r deren Erhaltung gewinnen.├ó┬Ç┬ť

Das neue pavillonartige Schulgeb├â┬Ąude liegt in n├â┬Ąchster Nachbarschaft zum denkmalgesch├â┬╝tzten Maurischen Garten und Landhaus und f├â┬╝gt sich dank seiner niederen Bauh├â┬Âhe und vielen Glasfronten harmonisch in den Park ein. Herzst├â┬╝ck des Geb├â┬Ąudes ist ein Vortragsraum f├â┬╝r bis zu 100 Personen, der dank flexibler Trennwand in zwei ├ó┬Ç┬×Klassenzimmer├ó┬Ç┬ť unterteilt werden kann. Au├â┬čerdem gibt es Vorbereitungsr├â┬Ąume f├â┬╝r das Lehrpersonal, eine Teek├â┬╝che und nat├â┬╝rlich WCs. Das Geb├â┬Ąude ist ebenerdig zug├â┬Ąnglich, behindertengerecht gebaut und nicht unterkellert. Der Au├â┬čenbereich enth├â┬Ąlt einen kleinen Hof, auf dem im Sommer ebenfalls einzelne Klassen betreut werden k├â┬Ânnen. Die Planung des Au├â┬čenbereichs der Wilhelmaschule und seine Bepflanzung, also die gesamte Landschaftsarchitektur rund ums Geb├â┬Ąude, ├â┬╝bernahm der Fachbereich Parkpflege der Wilhelma.
(17.11.2011, 15:12)
Wilhelma:   Gorillababy Tano aus Prag:
Urenkel der ersten Wilhelma-Gorillas in Stuttgarter Aufzuchtstation eingetroffen

Die Aufzuchtstation der Wilhelma hat einen neuen Sch├â┬╝tzling aufgenommen: den erst vor einer Woche, am 8. November, im Prager Zoo geborenen Gorillajungen Tano (Suaheli f├â┬╝r ├ó┬Ç┬×der F├â┬╝nfte├ó┬Ç┬ť). Weil seine unerfahrene Mutter Bikira sich um ihren Erstgeborenen nicht richtig k├â┬╝mmerte, brachte ihn der Prager Zoo in Abstimmung mit dem Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in die Wilhelma, wo sich die offizielle Aufzuchtstation f├â┬╝r Gorillas befindet. Zumindest der Herkunft nach ist Stuttgart f├â┬╝r den kleinen Tano dabei keine absolute Fremde: Denn er ist ein Urenkel der fr├â┬╝heren Stuttgarter Gorillas Dina und Banjo ├ó┬Ç┬ô und seine Mutter Bikira wurde 1995 bis 1998 ebenfalls in Stuttgart von Hand aufgezogen. Seine erste Nacht hat Tano im Schwabenland bereits gut ├â┬╝berstanden ├ó┬Ç┬ô trinkend und schlafend.
Einige Monate lang war die Aufzuchtstation der Wilhelma verwaist: Die dreij├â┬Ąhrigen Gorillajungs Monza und Upala zogen nach Romagne in eine M├â┬Ąnner-WG, die zweij├â┬Ąhrige Claudia lebt im Menschenaffenhaus bei der Gorillafamilie, in die sie behutsam integriert wird. Doch nun ist wieder ein Neugeborenes in die Aufzuchtstation eingezogen ├ó┬Ç┬ô das 59ste, das hier aufw├â┬Ąchst. ├ó┬Ç┬×Leider k├â┬Ânnen wir es noch nicht im neuen Haus unterbringen, wo die Aufzuchtstation direkt neben dem Gehege der Gorillafamilie liegen wird und auch die Besucher alles beobachten k├â┬Ânnen├ó┬Ç┬ť, sagt Marianne Holtk├â┬Âtter, die Menschenaffenkuratorin der Wilhelma. ├ó┬Ç┬×Am besten w├â┬Ąre es nat├â┬╝rlich, wenn Babys wie Tano bei ihren M├â┬╝ttern aufwachsen k├â┬Ânnen. Aber mitunter bleibt keine Wahl.├ó┬Ç┬ť Weil es diese bei Tano nicht mehr gab, brachten ihn sein Tierpfleger, Tierarzt und Direktor nach Stuttgart. Hier ist er nun zun├â┬Ąchst in Quarant├â┬Ąne hinter den Kulissen, f├â┬╝r die Besucher also nicht zu sehen. Daf├â┬╝r wird er seine zwei Ersatzm├â┬╝tter Margot Federer und Bea Jarczewski in der n├â┬Ąchsten Zeit gut auf Trab halten: Diese betreuen ihn in Wechselschicht rund um die Uhr, geben ihm alle zwei bis drei Stunden das Fl├â┬Ąschchen. 2500 Gramm wog der Kleine bei der Ankunft, ein normales Gewicht f├â┬╝r sein zartes Alter. Da er ├â┬╝berdies einen altersgem├â┬Ą├â┬čen Appetit besitzt und von der Pflegerin schon kurz nach der Ankunft problemlos das Fl├â┬Ąschchen annahm, sind alle zuversichtlich, dass er schnell w├â┬Ąchst und gedeiht.
Doch ein Gorilla braucht nicht nur Muttermilch, sondern vor allem anfangs auch die K├â┬Ârperw├â┬Ąrme seiner Mutter. Da Bikira ihren Sohn jedoch nach der Geburt liegen lie├â┬č, drohte Tano zu unterk├â┬╝hlen und wurde vorsichtshalber in den Brutkasten gelegt. Versuche, Tano danach der Mutter zur├â┬╝ckzugeben, scheiterten. Es blieb nur noch der Weg in die Handaufzucht, wollte man nicht den Tod des Kleinen riskieren. In der Aufzuchtstation erh├â┬Ąlt er von den erfahrenen Pflegerinnen nun neben Milch auch so viel K├â┬Ârperkontakt wie m├â┬Âglich, zwischendurch sorgt eine W├â┬Ąrmflasche f├â┬╝r mollige Temperaturen, ein Klammertuch dient als Ersatz f├â┬╝rs Mutterfell und ein ├ó┬Ç┬×Herzsimulator├ó┬Ç┬ť ahmt Mamas Herzschlag beruhigend nach. Warum Bikira sich nicht selbst um ihr Kind k├â┬╝mmerte, kann mehrere Gr├â┬╝nde haben: Zum einen hat sie in ihrer vorigen Heimat Belfast offenbar von anderen Gorillam├â┬╝ttern bislang nichts ├â┬╝bers Mutterdasein lernen k├â┬Ânnen ├ó┬Ç┬ô ein Anschauungsunterricht, der f├â┬╝r junge Gorillafrauen wichtig ist. Zum anderen kam sie erst im Dezember 2010 nach Prag und ihre Stellung in der Gruppe war noch nicht gefestigt. Als sich nach der Geburt andere Gruppenmitglieder neugierig n├â┬Ąherten, war sie daher wohl nicht selbstbewusst genug, um sich unger├â┬╝hrt weiter ihrem Kind zu widmen, sondern lie├â┬č es liegen.
Einer der gro├â┬čen Vorteile der europaweiten Aufzuchtstation f├â┬╝r Menschenaffenkinder in der Wilhelma ist, dass die Kleinen von Anfang an mit Artgenossen zusammen sein k├â┬Ânnen ├ó┬Ç┬ô was in der neuen Menschenaffenanlage auch im Hinblick auf die erwachsenen Tiere noch besser umgesetzt werden kann. Noch ist es aber nicht soweit: Sofern Tano daher weiterhin der einzige Sch├â┬╝tzling im Aufzuchthaus bleibt, was nie vorhersehbar ist, wird er jedoch baldm├â┬Âglichst ins alte Menschenaffenhaus und in die N├â┬Ąhe von Claudia und der Gorillafamilie umziehen. Wann und wie oft die Besucher ihn also in Zukunft sehen k├â┬Ânnen, ist noch offen. Die Wilhelma wird die Besucher dazu per Internet und Aush├â┬Ąnge jedoch weiter auf dem Laufenden halten.

Foto: Wilhelma/T. Bauer
(v.l.n.r.: Prager Zoodirektor Miroslav Bobek, Wilhelma-Pflegerin Margot Federer, Prager Pfleger Mirek, Revierleiterin Bea Jarczewski)
(16.11.2011, 09:20)
Liz Thieme:   @Anna, noch ist er hinter den Kulissen in Quarant├â┬Ąne. Soll aber so bald es geht vom Aufzuchtshaus ins Menschenaffenhaus umziehen, um dann in der N├â┬Ąhe von Claudia und den anderen zu sein.
(15.11.2011, 19:34)
Wilhelma:   Der Umbau der Elefantenanlage hat begonnen:
Mehr Wohnkomfort für die Elefantendamen

Der Umbau der Elefantenanlage hat begonnen: Obwohl gleich nebenan noch an der neuen Menschenaffenanlage gebaut wird, wollte die Wilhelma mit der Umgestaltung des Elefanten-Au├â┬čengeheges, inklusive Beseitigung des gef├â┬Ąhrlichen Absperrgrabens, nicht l├â┬Ąnger warten und den besucher├â┬Ąrmeren Winter daf├â┬╝r nutzen. Die Bauleitung liegt bei der Staatlichen Verm├â┬Âgens- und Hochbauverwaltung Baden-W├â┬╝rttemberg. Bis Ostern 2012 soll der Umbau abgeschlossen sein; voraussichtliche Baukosten: eine Million Euro.
Die Elefantenanlage ist mittlerweile ├â┬╝ber 40 Jahre alt, nicht mehr zeitgem├â┬Ą├â┬č und besitzt zudem einen Absperrgraben, der durch den zweimaligen Grabensturz der Elefantenseniorin Vilja und deren Tod den Verantwortlichen wie den Besuchern zum Dorn im Auge wurde. Daher wird das Au├â┬čengehege derzeit so umgebaut, dass der Graben verschwindet und ihre Bewohner, die beiden rund 46-j├â┬Ąhrigen Elefantendamen Pama und Zella, k├â┬╝nftig mehr Komfort genie├â┬čen k├â┬Ânnen.
Dazu wird das komplette Au├â┬čengehege abgerissen, die Betonplattform entfernt und dann der Gehegeboden so angelegt, dass m├â┬Âglichst wenige Steigungen entstehen ├ó┬Ç┬ô angesichts der Hanglage eine echte technische Herausforderung. Das verbleibende geringe Gef├â┬Ąlle erlaubt es den beiden betagten Elefanten, sich ├â┬╝berall gut bewegen zu k├â┬Ânnen. Einfassungsmauern aus Travertin und Betonstein sowie eine neue ├ó┬Ç┬×asiatische├ó┬Ç┬ť Bepflanzung sorgen f├â┬╝r eine naturnahe Gestaltung des Geheges. F├â┬╝r ├ó┬Ç┬×Wellness├ó┬Ç┬ť werden ein weicher Sandboden, eine Lehmsuhle, zwei Becken mit austauschbarem Substrat, wie z.B. Rindenmulch, Torf und Kiesel, sowie ein gr├â┬Â├â┬čerer, mit nachhaltig sparsamer Wassertechnik ausgestatteter ├ó┬Ç┬×Badepool├ó┬Ç┬ť sorgen. Dieser liegt dann direkt vor einer neuen Trib├â┬╝ne mit Sitzstufen, die den Besuchern nach dem Umbau sch├â┬Âne Einblicke ins Elefantendomizil bieten wird. Bis es soweit ist, m├â┬╝ssen die Wilhelma-G├â┬Ąste allerdings ein paar Einschr├â┬Ąnkungen in der Wegef├â┬╝hrung in Kauf nehmen. Informations- und Umleitungsschilder werden vor Ort aufgestellt, zum Schaubauernhof f├â┬╝hrt w├â┬Ąhrend der Bauarbeiten nur der Weg entlang des Rosensteinparks.
Rund eine Million Euro hat das Land Baden-W├â┬╝rttemberg f├â┬╝r den Umbau eingeplant und bereitgestellt, die Projekt- und Bauleitung liegt beim Stuttgarter Amt von Verm├â┬Âgen und Bau Baden-W├â┬╝rttemberg, die Planung erfolgte gemeinsam mit Gl├â┬╝ck Landschaftsarchitektur.
Beim Umbau des alten Elefantengeheges soll es jedoch nicht bleiben: Nach wie vor ist geplant, eine komplett neue, gro├â┬čz├â┬╝gigere Anlage zu errichten, die auch eine Herdenhaltung erm├â┬Âglicht. Wann gebaut werden kann, h├â┬Ąngt jedoch weiterhin von den Entwicklungen in Sachen Rosensteintunnel ab ├ó┬Ç┬ô vor dessen Fertigstellung kann die Elefantenanlage nicht entstehen. Sobald diese jedoch Wirklichkeit ist, profitieren auch die langj├â┬Ąhrigen Nachbarn der Elefanten, die indischen Panzernash├â┬Ârner, vom aktuellen Umbau: Dann werden sie das umgestaltete Gehege erben ├ó┬Ç┬ô und damit Wohn- und Lebensraum hinzugewinnen.

Foto (Wilhelma): Entwurf zum Umbau der Elefantenanlage
(15.11.2011, 08:40)
Jana M├â┬╝ller:   Die Wilhelma hat einen neuen Gorilla zur Handaufzucht: Tano wurde vor einer Woche in Prag geboren und von seiner Mutter versto├â┬čen.

Bin gespannt, wie die Wilhelma das nun handhabt, Claudia lebt ja bereits hinter den Kulissen des Menschenaffenhauses und wird auf die Zusammenführung mit der Familiengruppe vorbereitet.
Das ehemalige Aufzuchtgehege im Aufzuchthaus steht leer.. da w├â┬Ąre der Kleine sonst ja auch der einzigeste Gorilla...

(14.11.2011, 20:33)
Jana M├â┬╝ller:   War heute wieder im Zoo, der Umbau der Elefantenanlage hat nun begonnen.


(11.11.2011, 16:37)
Wilhelma:   Nachwuchs auf dem Schaubauernhof der Wilhelma:
Eine Kuh macht muh, viele Kühe machen Mühe

In der Wilhelma findet allerlei mehr oder minder bedrohtes Getier eine Heimat, darunter auch heimische Nutztierrassen, die heutzutage ebenso exotisch anmuten wie Nash├â┬Ârner oder Tiger und ebenso stark vom Aussterben bedroht sind. Die fr├â┬╝her zahlreichen regionalen Rinderrassen werden auf dem Schaubauernhof repr├â┬Ąsentiert durch das Limpurger Rind aus dem Welzheimer Wald und das Hinterw├â┬Ąlder Rind aus dem Schwarzwald. Und bei beiden Rassen gibt es derzeit Nachwuchs.
Das Hinterw├â┬Ąlder Rind ist eine kleine leichtgewichtige Rasse, die fr├â┬╝her als einzige mit den Steillagen im L├â┬Ąndle zurecht kam. Gel├â┬Ąndeg├â┬Ąngig und wenig bodenzerst├â┬Ârend ├ó┬Ç┬ô so muss ein Rind f├â┬╝r Schwarzwaldwiesen gebaut sein. Bei den Hinterw├â┬Ąldern in der Wilhelma wird Mutterkuhhaltung betrieben. Das bedeutet, die K├â┬Ąlber bleiben die ersten sechs Monate bei den M├â┬╝ttern in der Herde ├ó┬Ç┬ô und die insgesamt sechs Mutterk├â┬╝he passen gut auf den Nachwuchs auf. Eins k├â┬Ânnen aber weder wehrhafte M├â┬╝tter noch Pfleger verhindern: die wenig kleidsamen, riesigen, gelben Ohrmarken! Dieser Personalausweis der Rinderunion Baden-W├â┬╝rttemberg bleibt keinem Rindvieh erspart ├ó┬Ç┬ô ob es nun beim Bauern im Stall lebt, auf der Wiese oder im Zoo. Zur Zeit schauen gleich zwei entz├â┬╝ckend gefleckte Kuhk├â┬Ąlbchen neugierig in die herbstlich nebelige Welt.
Vom einfarbig braunen Limpurger Dreinutzungsrind stehen f├â┬╝nf Mutterk├â┬╝he im Schaubauernhof der Wilhelma. Limpurger dienten fr├â┬╝her der Produktion von Fleisch und Milch und zogen auch noch den Wagen ├ó┬Ç┬ô solche Multitalente sind gegen├â┬╝ber modernen Turbok├â┬╝hen und reinen Fleischrindern nicht mehr konkurrenzf├â┬Ąhig. Der Wert der alten Genreserven ist aber gar nicht hoch genug einzusch├â┬Ątzen. Daher ist auch das Kuhk├â┬Ąlbchen bei dieser Rasse ein h├â┬Âchst erfreuliches Ereignis. Bei den als Milchvieh gehaltenen Limpurgern wachsen die K├â┬Ąlber getrennt von ihren M├â┬╝ttern auf ├ó┬Ç┬ô somit sind auf dem Schaubauernhof beide g├â┬Ąngigen Haltungsformen repr├â┬Ąsentiert. Die V├â┬Ąter der K├â┬Ąlber leben ├â┬╝brigens nicht auf dem Schaubauernhof: Wie in der Rinderzucht ├â┬╝blich, schickt der Zuchtverband tiefgefrorene Samenportionen zum Tierarzt, der die k├â┬╝nstliche Besamung ├â┬╝bernimmt. Nach einem halben Jahr wechseln die K├â┬Ąlber dann zum Bauern und bereiten sich auf die Karriere als Milchkuh vor. Wagen ziehen ist heute in der Landwirtschaft nicht mehr gefragt, aber die Limpurger K├â┬╝he der Wilhelma halten die Tradition aufrecht: beim allj├â┬Ąhrlichen Umzug zum Cannstatter Volksfest.

(09.11.2011, 16:07)
Jana M├â┬╝ller:   Genau, der Graben soll weg, das hie├â┬č es aber auch schon letztes Jahr.
Der Umbau hat noch nicht begonnen (es sei denn, die fingen in den letzten Tagen damit an).

Zur Zeit wird das Schneeleopardengehege umgebaut/saniert (wie auch immer).

Ach ja und der J├â┬Ągerliest auf den Vogelterassen hat nun endlich sein Weibchen bekommen.

(07.11.2011, 14:59)
Michael Mettler:   @Carsten Horn: An der jetzigen Anlage soll m.W. der Graben "entsch├â┬Ąrft" werden, was gleichzeitig f├â┬╝r die sp├â┬Ątere Nachnutzung als Nashornanlage n├â┬╝tzlich ist.
(07.11.2011, 08:22)
Carsten Horn:   Wird f├â┬╝r die R├â┬╝sselmulle nicht neu gebaut oder hab ich da was falsches im Kopf?
(06.11.2011, 21:03)
Ottmar M├â┬╝ller:   Hat der Umbau der Elefantenanlage schon begonnen?
(06.11.2011, 14:22)
Wilhelma:   Vikunja-Hengst in der Wilhelma geboren:
Casimir, das kleine Andenkamel

Vikunja-Fohlen sind stets echte ├ó┬Ç┬×Hingucker├ó┬Ç┬ť mit ihren gro├â┬čen, dicht bewimperten Augen, den langen, zierlichen Beinen und dem kuschelweichen, hellbraunen ├ó┬Ç┬×Wollpullover├ó┬Ç┬ť. Auch das am 19. Oktober geborene, j├â┬╝ngste Mitglied der kleinen Andenkamel-Herde der Wilhelma tr├â┬Ągt dieses entz├â┬╝ckende Outfit ├ó┬Ç┬ô und gleichzeitig die passende Kleidung f├â┬╝r die kommenden kalten Herbst- und Wintertage. In Anlehnung an den Namen seines Papas ├ó┬Ç┬×Casper├ó┬Ç┬ť wurde der kleine Neuank├â┬Âmmling ├ó┬Ç┬×Casimir├ó┬Ç┬ť getauft .
Zur Welt kam Klein Casimir an einem schmuddeligen Mittwoch Fr├â┬╝hnachmittag im Vikunja-Stall der S├â┬╝damerikaanlage oberhalb des Felsenreviers der B├â┬Ąren und Klettertiere ├ó┬Ç┬ô eine ruhige, unauff├â┬Ąllige Geburt. Und so fanden die Tierpflegerinnen die Vikunjastute Lara samt ihrem kleinen Sohn eher unverhofft, aber wohlauf in der Stallbox. Als sie den Kleinen f├â┬╝r einen ersten, kurzen Gesundheitscheck an sich nahmen, sah Mama Lara dies jedoch gar nicht gern und wurde sehr nerv├â┬Âs ├ó┬Ç┬ô offenbar bef├â┬╝rchtete sie hinterlistigenen Kindsraub. Doch kaum eine Minute sp├â┬Ąter war Casimir schon wieder bei ihr, nach einer weiteren Stunde stand er auf seinen d├â┬╝nnen Beinchen und genoss erstmals Muttermilch.
Mittlerweile ist das Vikunja-Hengstfohlen der Sonnenschein der kleinen Herde, zu der noch die ├ó┬Ç┬×Tanten├ó┬Ç┬ť Lima und Xenia sowie Papa Casper geh├â┬Âren. Morgens l├â┬Ąuft Klein Casimir brav hinter den anderen her ins Au├â┬čengehege, w├â┬Ąlzt sich oder tobt erstmal eine Runde und l├â┬Ąsst sich ansonsten von Mama und seinen anderen weiblichen Fans verw├â┬Âhnen. Nur Papa Casper, der nach Casimirs Geburt vorsichtshalber vier Tage getrennt von seinen M├â┬Ądels verbrachte, interessiert sich nicht besonders f├â┬╝r seinen Stammhalter. Der Harmonie tut das keinen Abbruch: Immerhin wird der Leithengst seinen Spr├â┬Âssling nun rund ein Jahr lang dulden, bevor er ihn als potenziellen Rivalen aus der Herde zu dr├â┬Ąngen versucht. Bei Xenias Nachwuchs von 2010, Xano, ist dies bereits geschehen. Dieser wartet deshalb momentan hinter den Kulissen, bis die Wilhelma eine neue Zoo-Heimat f├â┬╝r ihn gefunden hat.
Die urspr├â┬╝ngliche Heimat der Vikunjas, die mit Guanakos, Lamas und Alpakas zu den vier Neuweltkamelen geh├â┬Âren, ist das s├â┬╝damerikanische Andenhochland. F├â┬╝r das Leben in H├â┬Âhenlagen bis 5500 Meter sind sie perfekt ger├â┬╝stet: Ein extrem gro├â┬čes Herz und besonders viele rote Blutk├â┬Ârperchen f├â┬╝r den Sauerstofftransport (├â┬╝ber 14 Mio. pro Kubikmillimeter, der Mensch hat rund 5 Mio.) sorgen daf├â┬╝r, dass Vikunjas trotz der d├â┬╝nnen H├â┬Âhenluft nicht aus der Puste kommen. Das kurze, st├â┬Ârrische Hochlandgras kriegen sie dank ihres starken Gebisses klein, zumal ihre unteren Schneidez├â┬Ąhne wie bei Nagetieren st├â┬Ąndig nachwachsen ├ó┬Ç┬ô unter Paarhufern eine einzigartige Sache. Und vor Wind und der kalten H├â┬Âhenluft sch├â┬╝tzt die Kleinkamele ihr dichtes, weiches Fell, das schon zu Zeiten der Inkas bei den Menschen Begehrlichkeiten weckte. Ohne die strengen Schutzma├â┬čnahmen Perus w├â┬Ąren auch die letzten Vikunjas daher wohl l├â┬Ąngst ausgerottet. Heute gilt ihr feines Haarkleid als die seltenste und teuerste Wolle der Welt.
(26.10.2011, 15:20)
Jana M├â┬╝ller:   Tarika ist im M├â┬Ąrz 2010 gestorben.
(19.10.2011, 19:54)
Niedersachse:   Was ist denn aus der dritten erwachsenen Kuh Tarika geworden?
(19.10.2011, 19:00)
Wilhelma:   Es ist wieder ein Junge:
Zweite kleine ├ó┬Ç┬×Hoheit├ó┬Ç┬ť im Giraffenhaus geboren

Am Mittwoch, den 12. Oktober, kam im Giraffenhaus der Wilhelma endlich der l├â┬Ąngst erwartete zweite Nachwuchs des Jahres 2011 zur Welt: Und es ist erneut ein kleiner Bulle! Bereits im Juli war mit ├ó┬Ç┬×Kasper├ó┬Ç┬ť ebenfalls ein Giraffenjunge geboren worden, mit der Frauenquote sieht es dieses Jahr also schlecht aus. Seit heute hat Kaspers kleiner Halbbruder auch einen Namen: ├ó┬Ç┬×Malik├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô in der afrikanischen Sprache Swahili bedeutet das ├ó┬Ç┬×K├â┬Ânig├ó┬Ç┬ť. Ein passender Name f├â┬╝r die j├â┬╝ngste kleine ├ó┬Ç┬×Hoheit├ó┬Ç┬ť, die ab sofort zusammen mit ihrer siebenj├â┬Ąhrigen Mutter Kiburi im Giraffenhaus, im Vorgehege und bald sicher auch in der Au├â┬čenanlage bewundert werden kann.
Sch├â┬Âne gro├â┬če Augen mit langen Wimpern, ein weiches M├â┬Ąulchen mit vorwitzig langen Lippen und ein leicht verwundert wirkender Gesichtsausdruck ├ó┬Ç┬ô auch Kiburis zweiter Nachwuchs mit Herdenchef Hanck ist wieder ein Bild von einer Netzgiraffe geworden. Nur die H├â┬Ârnchen stehen noch leicht schr├â┬Ąg vom Kopf des kleinen Malik ab: Damit sie w├â┬Ąhrend der Geburt nicht st├â┬Ârend im Weg herumstehen, liegen sie n├â┬Ąmlich zun├â┬Ąchst vollst├â┬Ąndig an, um sich dann Tag f├â┬╝r Tag ein St├â┬╝ckchen weiter aufzurichten. Bei Malik ist dieser Vorgang fast abgeschlossen, sprich in wenigen Tagen werden die H├â┬Ârnchen vollends aufgerichtet sein, wie es sich geh├â┬Ârt. Es l├â┬Ąuft also bislang alles ganz normal und giraffentypisch ab: von der Geburt am Morgen des 12. Oktober, die nach rund zwei Stunden und einem gebremsten freien Fall aus zwei Metern H├â┬Âhe erfolgreich beendet war, ├â┬╝ber das schnelle Aufrappeln des Kleinen und seine ersten wackligen Balanceakten auf den langen Stelzen bis hin zum ersten kr├â┬Ąftigen Schluck aus Mutters Milchquelle. Damit diese reichlich flie├â┬čt, bekommt Mutter Kiburi von den Tierpflegern derzeit besonders gro├â┬če Portionen Luzerne, Heu, Laub und Gem├â┬╝se serviert.
Nun muss der Kleine also nur noch wachsen und gedeihen, was bei Giraffen jedoch unwahrscheinlich schnell gehen kann: Bei der Geburt sind sie rund 60 Kilogramm schwer und etwa 1,70 Meter gro├â┬č ├ó┬Ç┬ô und gleich im ersten Jahr legen sie einen weiteren Meter an H├â┬Âhe zu. In der Wildnis ist dies ein wichtiger ├â┬ťberlebensfaktor: Denn mit jedem Zentimeter wachsen dort auch die Chancen, nicht im Rachen eines hungrigen Raubtieres zu enden. Trotzdem erreichen ├ó┬Ç┬×dank├ó┬Ç┬ť Beutegreifer, Krankheiten und Co. in den afrikanischen Savannen bis zu 75 Prozent der Junggiraffen nicht einmal das erste Lebensjahr. Zwar drohen in der Wilhelma keine Gefahren durch Raubtiere, dennoch bleibt nach einer Geburt das Giraffenhaus in der Regel zun├â┬Ąchst einige Tage geschlossen ├ó┬Ç┬ô damit Mutter und Kind unter Ausschluss der ├â┬ľffentlichkeit erst einmal in Ruhe ihre Bindung festigen k├â┬Ânnen. Erst dann sto├â┬čen auch Malik und Kiburi zum Rest der Herde in der gro├â┬čen Anlage: zu Maliks ├â┬Ąlterer Schwester, der 2009 geborenen Leonie, zu der zweiten Giraffenkuh Kitale, ihrem Sohn Kasper und dessen ├â┬Ąlterem Bruder Leon sowie zu Vater Hanck.
(19.10.2011, 14:40)
Wilhelma:   Buschkrokodile in der Wilhelma:
Panzerechsen im Miniformat

Die Marketingstrategen eines gro├â┬čen Industriekonzerns h├â┬Ątten es nicht besser machen k├â┬Ânnen: Weil der ├ó┬Ç┬×offizielle├ó┬Ç┬ť deutsche Name `Orangeaugen-Helmskink├é┬┤ eher etwas holprig daher kommt, wird das kleine Reptil in Terrarianerkreisen meist als `Buschkrokodil├é┬┤ bezeichnet. Das klingt ungleich spannender, und jeder denkt sofort an outback, Dschungelcamp und Lebensgefahr f├â┬╝r unvorsichtige Schwimmer!
Inspiriert wurde dieses Pseudonym durch vier Reihen gro├â┬čer, gezackter R├â┬╝ckenschuppen, die an die R├â┬╝ckenpanzerung eines Krokodils erinnern. Damit sind die Gemeinsamkeiten aber auch ersch├â┬Âpft. Ein ausgewachsenes Buschkrokodil wird nicht mehrere Meter, sondern mit viel Wohlwollen vielleicht 20 cm lang! Es kann weder fauchen noch br├â┬╝llen, sondern gibt nur eigenartige Quaklaute von sich. Sein Schwanz, der gut die H├â┬Ąlfte der Gesamtl├â┬Ąnge einnimmt, dient auch nicht dazu, mit peitschenden Schl├â┬Ągen gro├â┬če Beutetiere von den Beinen zu bringen. Er wird als letzter Rettungsanker in akuten Notsituationen einfach abgeworfen.
Wer seinen Fressfeinden so wenig entgegenzusetzen hat, tut gut daran, ihnen m├â┬Âglichst ganz aus dem Weg zu gehen. Buschkrokodile f├â┬╝hren ein heimliches Leben im Unterwuchs der feuchten Regenw├â┬Ąlder der Tropeninsel Neuguinea. In aller Regel verlassen sie ihr Versteck erst bei Einbruch der D├â┬Ąmmerung. Dann entgeht den gro├â┬čen, von einem breiten orangefarbenen Ring umgebenen Augen selbst bei v├â┬Âlliger Dunkelheit keine noch so kleine Bewegung. Ein jagendes Buschkrokodil bringt Tod und Verderben ├â┬╝ber Regenw├â┬╝rmer, Nacktschnecken, Insektenlarven und andere kleine Bewohner des Urwaldbodens...
Offensichtlich ist diese Lebensweise recht erfolgreich, denn Buschkrokodile zeichnen sich durch eine recht geringe Fortpflanzungsrate aus. Nur alle 9 bis 10 Wochen wird ein einziges Ei gelegt, aus welchem nach etwa 55 bis 70 Tagen ein etwa 2 bis 3 Gramm schweres ├ó┬Ç┬×Babykrokodil├ó┬Ç┬ť schl├â┬╝pft. Ihren Nachwuchs behelligen die Eltern in der Regel nicht, erwachsene Buschkrokodile k├â┬Ânnen untereinander aber recht aggressiv sein.
Die Wilhelma-Buschkrokodile leben in einem kleinen Glasterrarium gegen├â┬╝ber dem Eingang zur Krokodilhalle ├ó┬Ç┬ô also ganz in der N├â┬Ąhe ihrer gro├â┬čen Namensvettern. Als Besucher muss man schon sehr genau hinschauen, um eines der Tiere in seinem Versteck zu entdecken. Leichter zu finden sind die wei├â┬čen Eier, die immer wieder einmal im feuchten Bodensubstrat abgelegt werden. Sie werden entweder im Terrarium belassen oder in einem Brutapparat hinter den Kulissen erbr├â┬╝tet. Als Ergebnis dieser Bem├â┬╝hungen w├â┬Ąchst derzeit eine neue Generation der Miniatur-Panzerechsen im Wilhelma-Terrarium heran.
(12.10.2011, 15:46)
Joshua F├â┬Ârg:   Lebt das Stachelschwein (oder die Stachelschweine?), das vor dem Neubau der Anlage f├â┬╝r Menschenaffen das ehemalige Warzenschweingehege bewohnte, noch in der Wilhelma hinter den Kulissen??
(09.10.2011, 13:18)
Jana M├â┬╝ller:   Ja, Petra kann nun beide Anlagen nutzen.

Im übrigen sind noch ein paar Tiere umgezogen:
Tibor (Somali-Wildesel)
Xano (Vikunja)
Shira (Gorilla)
(07.10.2011, 14:30)
Joshua F├â┬Ârg:   Kann dann Petra beide Anlagen gleichzeitig bewohnen?
(07.10.2011, 13:32)
Jana M├â┬╝ller:   War vorhin im Zoo und haben ein paar News:
- Die Wilhelma hat (mind.3) neue Nandus.
- Die Servalkatze Joke ist im September eingeschl├â┬Ąfert worden.
- Neue Beschildererung im Kleins├â┬Ąugerhaus.
- Im ehemaligen Tukangehege sind die Seidenturakos eingezogen. Die Ypecaharallen, die auch in dem Gehege waren sind nun bei den Roten Sichlern untergebracht.

(06.10.2011, 17:10)
Wilhelma:   Nachwuchs beim Hartlaub-Turako:
Gro├â┬če Freude ├â┬╝ber zwei noch ├ó┬Ç┬×h├â┬Ąssliche Entlein├ó┬Ç┬ť:
Der afrikanische Hartlaub-Turako geh├â┬Ârt zur Ordnung der Kuckucksv├â┬Âgel, ist also mit unserem einheimischen Kuckuck entfernt verwandt. Im Gegensatz zu ihm baut er aber ein Nest, wenn auch ein schlampiges, legt zwei Eier dort hinein und br├â┬╝tet sie gut zweieinhalb Wochen lang selbst aus. In der Freiflugvoliere der Wilhelma hat jetzt ein Paar sein Brutgesch├â┬Ąft so unauff├â┬Ąllig gestaltet, dass alle angesichts der ausgeflogenen Jungv├â┬Âgel angenehm ├â┬╝berrascht waren.
Die Jungv├â┬Âgel verlassen das Nest bereits nach etwa 17 Tagen, sind dann wenig entwickelt und k├â┬Ânnen zwar recht und schlecht im Ge├â┬Ąst herum klettern, aber nicht fliegen. Vom pr├â┬Ąchtigen Gefieder der Altv├â┬Âgel ist da noch nicht viel zu erkennen ├ó┬Ç┬ô die Jugend kommt gro├â┬čteils in schlichtem Braun daher. Die roten Handschwingen sind allerdings bereits ein Hinweis auf sp├â┬Ątere Farbenpracht. Das Rot entsteht durch einen speziellen Farbstoff, das Turacin, ├â┬Ąhnlich unserem roten Blutfarbstoff. Auch das h├â┬╝bsche Gr├â┬╝n der Erwachsenen ist kein ├ó┬Ç┬×normales├ó┬Ç┬ť Vogelfarbengr├â┬╝n, sondern wiederum ein spezieller Farbstoff, genannt Turacoverdin, der mit unserem Gallenfarbstoff verwandt ist. Jung- und Altv├â┬Âgel lassen sich an der Gefiederfarbe unterscheiden, M├â┬Ąnnchen und Weibchen hingegen nicht ├ó┬Ç┬ô bei den Turakos sind beide Geschlechter gleich h├â┬╝bsch gef├â┬Ąrbt.
Die Waldv├â┬Âgel mit der seidigen Federtolle auf dem Kopf k├â┬Ânnen haupts├â┬Ąchlich mit ihren Farben punkten. Der Gesang verdient seinen Namen definitiv nicht: Wegen ihrer unmelodischen Laut├â┬Ąu├â┬čerungen werden einige Turakoarten auch ├ó┬Ç┬×L├â┬Ąrmv├â┬Âgel├ó┬Ç┬ť genannt! Der alte, aus dem Niederl├â┬Ąndischen ├â┬╝bernommene Name ├ó┬Ç┬×Pisangfresser├ó┬Ç┬ť (Bananenfresser) umschreibt etwas ungenau die Ern├â┬Ąhrungsgewohnheiten: Die V├â┬Âgel ern├â┬Ąhren sich zwar von Fr├â┬╝chten, allerdings nicht ausschlie├â┬člich von Bananen!
(06.10.2011, 12:18)
Wilhelma:   Gro├â┬č, gr├â┬╝n & gelassen:
Riesen - Makifr├â┬Âsche im Amazonienhaus in der Wilhelma

Eigentlich sind Fr├â┬Âsche nachtaktive, bisweilen sehr scheue Wesen, die dem tagaktiven Zoobesucher oft nur wenig Freude machen. Nicht so die Riesen-Makifr├â┬Âsche: Ihre Gr├â┬Â├â┬če macht es nahezu unm├â┬Âglich, die gr├â┬╝nen Riesen zu ├â┬╝bersehen. Ihre sprichw├â┬Ârtliche Gelassenheit l├â┬Ąsst sie auch bei gro├â┬čem Get├â┬╝mmel ruhig auf ihrem Sitzplatz verharren. Hektisches Wegspringen ist nicht ihr Ding ├ó┬Ç┬ô wenn ein Makifrosch den Platz wechseln m├â┬Âchte, tut er das mit majest├â┬Ątischer Ruhe. Kurzum: Der ideale Frosch f├â┬╝r den ├â┬Âffentlichen Dienst!
Der Riesen-Makifrosch ist der gr├â┬Â├â┬čte Vertreter der zu den Laubfr├â┬Âschen geh├â┬Ârenden Makifr├â┬Âsche. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich nahezu ├â┬╝ber das gesamte Amazonienbecken ├ó┬Ç┬ô dort tummelt er sich in den B├â┬Ąumen des Regenwaldes, meist in H├â┬Âhen deutlich oberhalb von 8 m. In Bodenn├â┬Ąhe findet man die gr├â┬╝nen Riesen nur w├â┬Ąhrend der Fortpflanzungszeit: Dann paaren sich die Fr├â┬Âsche auf Bl├â┬Ąttern knapp 1 m ├â┬╝ber der Wasseroberfl├â┬Ąche und legen auf diesen Bl├â┬Ąttern auch die bis zu 250 Eier ab. Die bis zu 5 cm gro├â┬čen Kaulquappen k├â┬Ânnen sich dann nach dem Schl├â┬╝pfen direkt ins Wasser fallen lassen und entwickeln sich dort langsam zu Fr├â┬Âschen. Wir hoffen nat├â┬╝rlich sehr, dass die beeindruckenden Fr├â┬Âsche auch in der Wilhelma Lust auf Nachwuchs bekommen ├ó┬Ç┬ô selbstverst├â┬Ąndlich ist es auf jeden Fall nicht, denn Makifr├â┬Âsche sind da etwas heikel.
Fr├â┬Âsche interessieren sich nur f├â┬╝r lebende Beute ├ó┬Ç┬ô im Regenwald wie auch im Terrarium sind dies allerlei Insekten und Spinnentiere. Im Gegensatz zu den kleinen Pfeilgiftfr├â┬Âschlein l├â┬Ąsst sich ein solch stattlicher Makifrosch nat├â┬╝rlich nur ungern mit einer kleinen Fruchtfliege abspeisen l├â┬Ąsst ├ó┬Ç┬ô es sollte dann schon eine ordentliche Heuschrecke, Grille oder Schabe sein!
Froschfreunde finden die Riesen-Makifr├â┬Âsche im Schlangenterrarium im Amazonienhaus in Gesellschaft mit den Regenbogenboas und den Stirnlappenbasilisken.
(04.10.2011, 08:18)
Jana M├â┬╝ller:   Ich habe es seitdem nicht mehr gesehen.
(25.09.2011, 12:35)
Joshua F├â┬Ârg:   Daf├â┬╝r ist das Jungtier aber sehr klein... Oder t├â┬Ąusche ich mich da?
(25.09.2011, 12:02)
Jana M├â┬╝ller:   Woher kommt diese Info? Finde das gar nicht auf der HP...

Nochmal zum Takin-Jungtier: Habe gestern meine Fotos angeschaut und ein Foto vom 21.03. gefunden, da war das Jungtier schon da... ist also nun schon mind. ein halbes Jahr alt.
(25.09.2011, 08:59)
Wilhelma:   H├â┬Âllisch scharfe Fr├â┬╝chtchen:
Chilis im Wintergarten der Wilhelma

Die Liebhaber scharfer K├â┬╝che haben eine spezielle Einteilung der feurigen Fr├â┬╝chtchen in unterschiedliche Sch├â┬Ąrfe- bzw Schmerzgrade (Scoville-Einheiten). Verantwortlich f├â┬╝r die extreme geschmackliche Vielfalt der Chilis ist das Capsaicin, ein weder durch Kochen, Einfrieren oder Trocknen zerst├â┬Ârbarer sekund├â┬Ąrer Pflanzenstoff. Den produzieren die zu den Paprikapflanzen geh├â┬Ârenden scharfen Schoten eigentlich zur Feindabwehr. Wem das alles zu hei├â┬č ist, muss Chilis aber nicht unbedingt essen - man kann die Pflanzen mit den vielen bunten Fr├â┬╝chten auch einfach sch├â┬Ân finden.

Aus diesem Grund haben die G├â┬Ąrtner der Wilhelma im Wintergarten eine kleine Auswahl der verschiedenen Sorten ausgestellt: Sonnengelb, feuerrot, saftorange oder schokoladenbraun gl├â┬Ąnzen die verf├â┬╝hrerischen Fr├â┬╝chte der Nachtschattengew├â┬Ąchse in den leuchtenden Farben des Herbstes. Die weltweit verbreitete gro├â┬če Familie der Nachtschattengew├â┬Ąchse enth├â┬Ąlt vorwiegend giftige Pflanzen, darunter viele Nutzpflanzen wie Kartoffeln, Tomaten, Tabak und Paprika sowie auch Rausch- und Medizinalpflanzen wie etwa Tollkirsche, Alraune, Bilsenkraut und Stechapfel. Das Gift Solanin kann in allen Pflanzenteilen enthalten sein, es wird durch Hitze aber zerst├â┬Ârt. Die Fr├â┬╝chte der Paprikapflanzen enthalten kein Solanin und k├â┬Ânnen daher problemlos auch roh gegessen werden. Gem├â┬╝sepaprika ist noch dazu nicht einmal scharf, aber Chili wehrt sich gegen Verzehr. Paprika ist ├â┬╝brigens eine sehr alte Nutzpflanze, die offenbar schon um 2500 v. Chr. in Bolivien und Peru kultiviert wurde.

Die Naschkatzen unter den Besuchern der Wilhelma seien gewarnt ├ó┬Ç┬ô die meisten gezeigten Sorten im Wintergarten sind tats├â┬Ąchlich h├â┬Âllisch scharf und f├â┬╝r normale Gaumen eine ausgesprochen schmerzhafte Erfahrung. Allerdings nur f├â┬╝r S├â┬Ąugetiere ├ó┬Ç┬ô V├â┬Âgel sind gegen die Sch├â┬Ąrfe des Capsaicins unempfindlich. Sie fressen die Fr├â┬╝chte mit den Samen, scheiden die Samen mit dem Kot wieder aus und sorgen so f├â┬╝r die Verbreitung der Chilis.
(23.09.2011, 16:00)
Jana M├â┬╝ller:   Von der Wilhelma-HP:

Diese Woche (ab 19.9.) werden im Seel├â┬Âwensee Bau- und Sanierungs- ma├â┬čnahmen durchgef├â┬╝hrt. Die Robben sind daher derzeit nicht zu sehen, auch die Schauf├â┬╝tterungen m├â┬╝ssen leider w├â┬Ąhrend der Sanierung ausfallen. Danke f├â┬╝r Ihr Verst├â┬Ąndnis.

(19.09.2011, 16:34)
Joshua F├â┬Ârg:   Nun habe ich gestern beim Wilhelma-Tag nachgefragt: Die Wilhelma h├â┬Ąlt tats├â┬Ąchlich noch hinter den Kulissen des Nachttierhauses den Plumplori "Elsbeth". Diese hat aber nur noch einen Zahn (!) und bewegt sich anscheinend kaum noch. Soviel dazu.
(19.09.2011, 16:00)
Wilhelma:   Was Sie schon immer ├â┬╝ber die Wilhelma wissen wollten ...
Blicke hinter die Kulissen am Wilhelma-Tag der ├ó┬Ç┬×offenen T├â┬╝r├ó┬Ç┬ť

Am 18. September ist ├ó┬Ç┬ô wie jedes Jahr eine Woche nach Ende der Sommerferien ├ó┬Ç┬ô wieder gro├â┬čer ├ó┬Ç┬×Wilhelma-Tag├ó┬Ç┬ť. Dann erhalten die Wilhelma-Besucher Einblicke in Bereiche hinter den Kulissen des zoologisch-botanischen Gartens, die ihnen sonst verborgen bleiben: ob in Futterk├â┬╝che, Krankenstation oder Pflanzen-Anzuchth├â┬Ąuser.

Jedes Jahr am Wilhelma-Tag erscheint der Park wie verwandelt: An vielen Stellen sind dann Info-St├â┬Ąnde aufgebaut ├ó┬Ç┬ô mit reichlich Anschauungsmaterial rund um Pflanzen, Tiere, Futter und Co. Im Terrarium k├â┬Ânnen Schlangen, im Jungtieraufzuchthaus K├â┬╝ken und Kaninchen gestreichelt werden. Und an einigen Stationen laden die Tierpfleger und G├â┬Ąrtner die Besucher auch zum Helfen und Mitmachen ein, was vor allem bei den Kindern immer gro├â┬čen Anklang findet: ob es darum geht, Besch├â┬Ąftigungsmaterial f├â┬╝r die Affen zu basteln, den ├ó┬Ç┬×Eignungstest├ó┬Ç┬ť als k├â┬╝nftiger Tierpfleger zu bestehen, beim Pinguin-Quiz zu punkten oder den G├â┬Ąrtnern beim Pflanzentopfen zu helfen. Zudem kann das Publikum den Wilhelma-Mitarbeitern an den Info-St├â┬Ąnden, bei den F├â┬╝tterungen und Aktionen nach Herzenslust L├â┬Âcher in den Bauch fragen: Was frisst ein Flamingo, was ein Flusspferd? M├â┬╝ssen Elefanten auch zum Zahnarzt? Wie bringt man Oleander heil ├â┬╝ber den Winter und Kakteen zur Bl├â┬╝te? Am Ende des Tages verstehen die Besucher dann viel besser, wie ein zoologisch-botanischer Garten funktioniert ├ó┬Ç┬ô von der Aquarientechnik, ├â┬╝ber die Futterk├â┬╝che und die Krankenstation bis hin zur Anzucht Tausender von Pflanzen pro Jahr. Einige ├â┬╝berz├â┬Ąhlige Gew├â┬Ąchse Marke Eigenanbau k├â┬Ânnen die Besucher am Wilhelma-Tag im Betriebshof sogar kaufen ├ó┬Ç┬ô praktische Tipps f├â┬╝r die Pflanzenpflege durch die freundlichen G├â┬Ąrtnerinnen und G├â┬Ąrtner nicht selten inklusive.

Der Wilhelma-Tag ist bundesweit die einzige zoologisch-botanische Spielart des so genannten ├ó┬Ç┬×Zootags├ó┬Ç┬ť, den der Verband der Berufstierpfleger vor ├â┬╝ber 18 Jahren aus der Taufe gehoben hat. Tierpfleger, G├â┬Ąrtner und Parkpfleger gestalten ihn stets in Eigenregie und auch Wilhelmaschule und F├â┬Ârderverein tragen einen Teil zum Programm bei. Die ausf├â┬╝hrlichen Programme sind im Internet unter www.wilhelma.de/wilhelmatag zu finden und werden zudem am Wilhelma-Tag an Eing├â┬Ąngen, Gew├â┬Ąchs- und Tierh├â┬Ąusern ausgeh├â┬Ąngt. Der Eintritt kostet trotz der zus├â┬Ątzlichen Einblicke, Attraktionen und Aktionen nicht mehr als an einem ganz ├ó┬Ç┬×normalen├ó┬Ç┬ť Wilhelma-Tag: Erwachsene zahlen 12 Euro, Kinder die H├â┬Ąlfte.

Foto (Wilhelma): Auch die Erdm├â┬Ąnnchen finden den Wilhelma-Tag spannend ├ó┬Ç┬ô schon deshalb, weil ihr Einsatz als Fotomodels mit einer Extra-Portion Mehlw├â┬╝rmer honoriert wurde.
(13.09.2011, 16:00)
Michael Mettler:   @Bernhard Brehmer: Zu den Antilopen der 80er z├â┬Ąhlten auch noch die als Schwarzr├â┬╝ckenducker ausgeschilderten Tiere bei den Nyalas und neben den Riesenk├â┬Ąngurus/Kasuaren, die aber wahrscheinlich Blaur├â┬╝ckenducker waren.
(13.09.2011, 14:28)
Jana M├â┬╝ller:   Das Gehege der Klippspringer steht leer.
(13.09.2011, 08:11)
Bernhard Brehmer:   Laut Zootierliste hat die Wilhelma keine Klippspringer mehr. Weiß jemand, was nun den stilisierten Mini-Tafelberg inmitten der Giraffen-Anlage bewohnt?

Damit ist die Wilhelma nun um eine weitere (Klein-)Antilopenart ärmer. Zu meiner Wilhelma-Phase in den 1980ern (nach Einweihung der Afrika-Anlage) gab es immerhin noch Südafrikanische Spießböcke, Addax-Antilope, Bleßbock, Rappenantilope, Elenantilope, Impala und Tiefland-Nyala, zudem noch die Weißschwanz-Gnus in den provisorischen Huftieranlagen...
(13.09.2011, 01:24)
Bernhard Brehmer:   @ Joshua Förg: Zum ehemaligen Gehege der Plumploris: Das war nicht dort, wo heute (zumindest bei meinem letzten Besuch) die Mausmakis sind, sondern in dem einzigen hohen Gehege an der rechten Wand (gegenüber dem Flugkäfig der Fledertiere, gleich nachdem man beim Riesensalamander um die Ecke biegt). Bei meinem letzten Besuch (ist schon ein paar Jahre her) lebten dort die Wüstenschläfer. Die Gehegefront bei den Mausmakis war Mitte der 1980er Jahre wie folgt besetzt: Senegal-Galagos, Wickelbären, Katzenfrett und Nachtaffe (letzterer dann später abgelöst durch einen einzelnen Fuchskusu und dann noch später durch den Makibären)
(13.09.2011, 01:15)
Ottmar M├â┬╝ller:   @Michael Mettler: Ich denke, wenn nochmal Menschenaffenjungtiere kommen, ziehen diese ins alte Menschenaffenhaus.
(11.09.2011, 20:55)
Jana M├â┬╝ller:   Habe heute die drei Greifstachler sehen k├â┬Ânnen. Zwar nicht wirklich gut, aber immerhin.
Das JAH zum Südamerikahaus?
Ach ja, bei den Goldagutis leben jetzt nachdem die Goldkopfl├â┬Âwen├â┬Ąffchen ausgezogen sind 2 Kaiserschnurrbarttamarine drin, die aus der Gruppe verdr├â┬Ąngt wurden. Allerdings ist die Gruppe von Malou&Ant noch komplett, also mit den beiden Jungtieren vom letzten Jahr und die diesj├â┬Ąhrigen. D scheint es dann wohl noch ne 2. Zuchtgruppe hinter den Kulissen zu geben.

Also - ein ehemaliger Gorillaaufzuchtk├â┬Ąfig ist ja noch leer.
Allerdings denke ich nicht, dass da wieder ein Tier aufgezogen wird, es w├â┬Ąre ja dann ganz alleine ohne Sichtkontakt zu Artgenossen. Claudia wurde aus diesem Grund ja ins Menschenaffenhaus geholt.
(11.09.2011, 19:10)
Michael Mettler:   Ist es denn so ausgeschlossen, dass die R├â┬Ąume noch mal zur Menschenaffenaufzucht genutzt werden? Wenn irgendwo in Europa pl├â┬Âtzlich eine entsprechende Notsituation entst├â┬╝nde, bevor das neue Haus in Stuttgart fertig wird? Dann k├â┬Ânnten doch die Greifstachler schnell wieder hinter den Kulissen landen.
(11.09.2011, 16:06)
Ottmar M├â┬╝ller:   H├â┬Ątte nicht gedacht, dass die Wilhelma so schnell mit der Umstrukturierung des JAH zum S├â┬╝damerikahaus anf├â┬Ąngt. Was glaubt ihr welche Tierarten noch einziehen werden?
(11.09.2011, 14:57)
Joshua F├â┬Ârg:   Hier das Greifstachlergehege...
(11.09.2011, 11:19)
Ottmar M├â┬╝ller:   K├â┬Ânnte vielleicht jemand ein Foto vom Greifstachlergehege hier reinstellen? Ich komme in n├â┬Ąchster Zeit wohl nicht in die Wilhelma.
(11.09.2011, 10:47)
Jana M├â┬╝ller:   Ja, das denke ich ja auch, denn sonst h├â┬Ątte man ja gleich eine gro├â┬če Vitrine draus machen k├â┬Ânnen. Ist ja quasi so wie bei den Raubtierk├â┬Ąfigen ;-)

Und nochmal zu den Bongos:
Im Wilhelmamagazin 2/99 steht von einem Kalb namens Butterfly. Im Bongozuchtbuch ist aber nichts ├â┬╝ber ein Bongo namens Butterfly bekannt, es steht nicht drin. Hm, jemand ne Erkl├â┬Ąrung daf├â┬╝r?
(10.09.2011, 09:56)
Michael Mettler:   Da es offenbar um das Nachttierhaus geht: Alle Vitrinen waren urspr├â┬╝nglich einzeln mit unterschiedlichen Tierarten besetzt, so habe ich es bei meinen ersten Besuchen in den 80er Jahren noch erlebt.
(10.09.2011, 09:21)
Jana M├â┬╝ller:   Hier die beiden Youtube-Links zu Elsbeth, von Eisb├â┬Ąr, Affe & Co.
http://www.youtube.com/watch?v=ZaHOr6k6RVU
http://www.youtube.com/watch?v=5RC2y9uJkjE

Ob die beiden Vitrinen mal getrennt waren wei├â┬č ich nicht, k├â┬Ânnte es mir aber gut vorstellen.

Was ist eigentlich aus den Allfarbloris geworden? Ihre Vitrine ist ja schon seit l├â┬Ąngerem weg. Die Papualoris sind umgezogen auf die Terrassen, in den K├â┬Ąfig, in dem mal die Australischen K├â┬Ânigssittiche waren. Diese sind in den K├â┬Ąfig des Gelbwangenkakadus gezogen. Dieser ist wohl nicht mehr da...
Die Vitrine von den Blaukr├â┬Ânchen war ja auch schon l├â┬Ąnger unbesetzt. Was ist aber mit den Vitrinen auf der andern Seite? Die sehen seit dem Umbau dort auch leer aus und viel Gr├â┬╝nzeug ist da nun drin. Oder verstecken sich die ganzen V├â┬Âgel da drin immer wenn ich da bin? ^^


Ach ja, die Goldkopfl├â┬Âwen├â┬Ąffchen leben nun wohl wieder im Amazonienhaus bei den Wei├â┬čkopfsakis.
(10.09.2011, 09:10)
Joshua F├â┬Ârg:   Jetzt habe ich mich mal schlau gemacht: Der Plumplori hie├â┬č Elsbeth (B├â┬Ąrbel ist wohl aus meiner Fantasie entsprungen :D)und lebte mit Otto bei den Mausmakis. Otto starb und Elsbeth lebte als Einzeltier in der Wilhelma. Nach einer Krankheit wurde sie in die Futterk├â┬╝che "verlagert" und wieder aufgep├â┬Ąppelt. Als Elsbeth wieder gesund war scheiterte die Wiedereingew├â┬Âhnung, sie war aggressiv und biss die Mitbewohner. So wurde Elsbeth wieder zur├â┬╝ck in die Futterk├â┬╝che versetzt.

Ich hoffe, die "Geschichte" stimmt gr├â┬Â├â┬čtenteils, die Infos habe ich einer privaten Homepage entnommen.

Lebten vor dem Tod Ottos die beiden Plumploris in einem der beiden Gehege, in denen heute die Mausmakis alleine lebten? Oder waren die beiden Vitrinen schon immer zusammen?
(09.09.2011, 22:18)
Jana M├â┬╝ller:   Hm... kann mich echt an keine B├â┬Ąrbel erinnern. Bei youtube gibts aber n Video von Eisb├â┬Ąr, Affe & Co von nem Plumplori. Da wird auch der Name genannt. Kann das ja morgen mal raussuchen.

Ja, das ists eben. Bei den Bongos ist man sie sicher, obs alle sind oder ob noch irgendwo versteckt eins liegt. Habe auch schon 4 auf einmal gesehen (vor ca. 2 Wochen), aber wei├â┬č eben nicht ob da n Zuchtbock dabei ist. Xento starb ja schon 2009. Ob nun wieder ein Nachfolger da ist, wei├â┬č ich eben nicht.

Die Takine hatten im Frühjahr dieses Jahr Nachwuchs. Das Kleine dürfte nun schon ein halbes Jahr alt sein.
(09.09.2011, 22:05)
Joshua F├â┬Ârg:   Ich meine, der Lori hie├â┬č B├â┬Ąrbel...
Zu den Bongos: Die Wilhelma h├â┬Ąlt meines Wissens einen Zuchtbock, den Namen von ihm kenne ich nicht. Bei meinem letzten Besuch sah ich drei Weibchen (es k├â┬Ânnten auch mehr sein). Ich glaube, in der Gruppe ist auch ein ├â┬Ąlteres Jungtier.

Gestern sah ich hinter dem Baustellenzaun auch noch zwei Takins mit einem Jungtier.
(09.09.2011, 20:06)
Jana M├â┬╝ller:   B├â┬Ąrbel? B├â┬Ąrbel sagt mir gar nix, wei├â┬č nur dass es mal nen Plumplori namens Elsbeth gab. Aber die Wilhelma h├â┬Ąlt wohl seit 2007 keine Plumploris mehr.

Ne andere Frage: Wei├â┬č wer, ob die Wilhelma gerade einen Bongo-Zuchtbock hat und dessen Name? Auch die Weibchen, wie hei├â┬čen die uns wie viele ham die eigentlich gerade?
(09.09.2011, 09:47)
Joshua F├â┬Ârg:   H├â┬Ąlt Stuttgart eigentlich noch den Plumplori "B├â┬Ąrbel"?
(08.09.2011, 21:27)
Michael Mettler:   Im - ├â┬╝brigens sehr lesenswerten - Buch "Der Fisch, der aus der Urzeit kam" von Hans Fricke ist zu lesen, dass sich die Wilhelma Mitte der 80er Jahre kurzzeitig erhoffte, zwei Quastenflosser zu bekommen. Fricke hatte eine Fang- und Ausfuhrgenehmigung der Komoren erhalten, und die Wilhelma hatte ihm bereits Transportbeh├â┬Ąlter zur Verf├â┬╝gung gestellt. Das Vorhaben wurde dann aber fallengelassen, weil man ├â┬ärger aus Naturschutzkreisen bef├â┬╝rchtete, falls die Fische nicht ├â┬╝berleben w├â┬╝rden.

Fricke machte dann ├â┬╝brigens von seiner Fanggenehmigung auch anderweitig keinen Gebrauch und k├â┬Ąmpfte sp├â┬Ąter gegen die Vorhaben amerikanischer und vor allem japanischer Gro├â┬čaquarien, Quastenflosser f├â┬╝r Schauzwecke zu fangen.
(08.09.2011, 10:05)
Wilhelma:   Greifstachler in der Wilhelma:
Stachlige Schlafmützen mit Knubbelnasen

Sie sehen aus wie wundersame Fabelwesen und tragen dicke, wie von Loriot pers├â┬Ânlich gemalte Knollennasen: die Greifstachler. Nur zwei Zoos in Deutschland halten sie, einer davon ist die Wilhelma. Zu sehen sind die d├â┬Ąmmerungs- und nachtaktiven S├â┬╝damerikaner aber auch deshalb so selten, weil sie ihre h├â┬╝bschen N├â┬Ąschen tags├â┬╝ber nur selten publikumswirksam aus ihren Schlafkisten strecken. Zudem lebte das Stuttgarter Greifstachler-Trio die letzten Jahre hinter den Kulissen. Doch jetzt sind Esperanza, Margerite und Herbie in einem der frei gewordenen Gehege im Jungtieraufzuchthaus eingezogen ├ó┬Ç┬ô wo zumindest der fr├â┬╝he und der sp├â┬Ąte Besucher nun mit etwas Gl├â┬╝ck eines der drolligen Tiere ersp├â┬Ąhen kann.

Vermutlich liegt es gerade an den sch├â┬Ânen rosa Knollennasen, dass wir Menschen Greifstachler spontan als ├â┬╝beraus sympathisch empfinden. ├ó┬Ç┬×Sehr weich sind diese Nasen au├â┬čerdem├ó┬Ç┬ť, wie Revierleiterin Manuela Kr├â┬Ân-Folkers wei├â┬č, weil die Tiere ihre ├ó┬Ç┬×Riechk├â┬Âlbchen├ó┬Ç┬ť gerne von den Pflegern streicheln lassen. ├ó┬Ç┬×Was besonders drollig ist: Mit ihren sehr langen Barthaaren umschlie├â┬čen und betasten die Tiere dabei die ganze Hand.├ó┬Ç┬ť Auch die bed├â┬Ąchtige Art, mit der sich die Greifstachler bei der Nahrungssuche durchs Ge├â┬Ąst bewegen, hat Charme und Stil. Doch warum unn├â┬Âtig Hektik verbreiten: Bl├â┬Ątter und Fr├â┬╝chte muss man schlie├â┬člich nicht jagen, sondern braucht sie nur abzuernten. Dass die Ernte in der luftigen H├â┬Âhe von Urwaldb├â┬Ąumen stattfindet, ist f├â┬╝r die mit den Meerschweinchen verwandten Nagetiere dank kr├â┬Ąftiger Krallen und langem Greifschwanz kein Problem.

Stachelig sind Greifstachler ├â┬╝brigens von Geburt an. Allerdings sind die Spie├â┬čchen anfangs weich, biegsam und werden noch von den r├â┬Âtlichen Haaren des Babyfells ├â┬╝berragt. Nur vier Wochen sp├â┬Ąter aber haben die Stacheln ├ó┬Ç┬×den Spie├â┬č umgedreht├ó┬Ç┬ť, sind nun deutlich l├â┬Ąnger als das Fell und dienen dem Greifstachler fortan als fast unersch├â┬Âpfliches Waffenarsenal. Die Stacheln sitzen dabei recht locker und somit schnell einsatzbereit am K├â┬Ârper. Daf├â┬╝r sitzen sie bei Angreifern, die mit ihnen unliebsame Bekanntschaft schlie├â┬čen, aufgrund ihrer Widerhaken umso hartn├â┬Ąckiger fest.

Die Wilhelma h├â┬Ąlt diese interessante Tierart schon seit 1988, den letzten Nachwuchs gab es 2006. An diesem beteiligt war auch Herbie, der 2003 aus Buffalo, USA, nach Stuttgart kam. Esperanza stie├â┬č 2007 aus Franz├â┬Âsisch Guayana dazu und Margerite 2009 aus Frankfurt, dem zweiten deutschen Zoo, der die Art h├â┬Ąlt. Eigentlich sind diese Tiere Eigenbr├â┬Âtler, untereinander gelten sie als streits├â┬╝chtig. Tats├â┬Ąchlich kommt es auch bei Herbie und Esperanza, die fast wie ein Paar leben, hin und wieder vor, dass der eine oder andere kurzfristig aus der gemeinsamen Schlafkiste auszieht. Dann kann man pl├â┬Âtzlich und unerwartet selbst am helllichten Tag eines der Tiere in ganzer Sch├â┬Ânheit, wenn auch v├â┬Âllig verschlafen, auf dem Dach der Kiste sitzen sehen. Damit die Besucher auch sonst wenigstens Teile der stachligen Schlafm├â┬╝tzen ersp├â┬Ąhen k├â┬Ânnen, erhalten die drei baldm├â┬Âglichst neue Kisten, die etwas bessere Einblicke bieten. Dar├â┬╝ber hinaus gilt: Wer das Jungtieraufzuchthaus gleich nach der ├â┬ľffnung um 9 Uhr oder nicht lange vor seiner Schlie├â┬čung um 18.15 Uhr besucht, hat die besten Karten, die charmanten Knubbelnasen einmal au├â┬čerhalb ihres Bettes anzutreffen.

Foto: Wilhelma
Schlafzimmerblick - Esperanza h├â┬Ąlt heute auf dem Kistendach ihr Nickerchen.
(07.09.2011, 15:57)
Joshua F├â┬Ârg:   Vielen Dank, ich werde die Wilhelma im Laufe der Woche einmal besuchen :-)
(07.09.2011, 08:57)
Jana M├â┬╝ller:   Nein, sie sind nun im Jungtieraufzuchthaus untergebracht, an der Schmalseite wo fr├â┬╝her mal die Gorillas drin waren und nach deren Umzug ins Menschenaffenhaus dann die Schwarzen Br├â┬╝llaffen kurzzeitig eingezogen sind. Diese sind nun aber mittlerweile in einen anderen Zoo gegangen, sodass Platz f├â┬╝r die Greifstachler ist.
Auf der "langen Seite" neben den Goldagutis sind seit einiger Zeit auch schon Mei├â┬čner Widderkaninchen eingezogen. Das Gehege daneben ist noch leer. Darin sitzt ein Pl├â┬╝sch-Gorilla mit dem Hinweis, dass die jungen Gorillas ins Menschenaffenhaus gezogen sind.
(06.09.2011, 16:53)
Joshua F├â┬Ârg:   Wo sind die Greifstachler denn untergebracht? Im Nachttierhaus bei den Fledertieren?
(06.09.2011, 14:20)
Jana M├â┬╝ller:   Die Wilhelma hat nun auch Greifstachler.
(03.09.2011, 18:25)
Wilhelma:   Afrikanische Juwelen:
Blaue Zwergtaggeckos im Terrarium

Viele Vertreter der Gecko-Familie sind nachtaktiv und daher wenig attraktiv gef├â┬Ąrbt. Anders ist es bei den tagaktiven Arten: Die M├â┬Ąnnchen der Zwergtaggeckos leuchten azurblau auf dem R├â┬╝cken und orange am Bauch ├ó┬Ç┬ô jetzt auch in den Froschk├â┬Ąsten im Terrarium der Wilhelma.

Trotz seiner auff├â┬Ąlligen F├â┬Ąrbung wurde der Blaue Zwergtaggecko (Lygodactylus williamsi) erst Mitte des letzten Jahrhunderts entdeckt und wissenschaftlich beschrieben. Das auff├â┬Ąllige Prachtkleid tragen dabei nur die dominanten M├â┬Ąnnchen: Weibchen und nicht dominante M├â┬Ąnnchen sind unauff├â┬Ąllig br├â┬Ąunlich oder oliv gef├â┬Ąrbt. Die Tiere verhalten sich untereinander kaum aggressiv, so dass sie in kleinen Gruppen zusammenleben k├â┬Ânnen.

Das Verbreitungsgebiet der nur knapp acht Zentimeter gro├â┬čen Geckos ist besorgniserregend begrenzt: Sie kommen nur im Tieflandregenwald des Naturreservats Kimboza Forest in Tansania vor. Das Klima dort verw├â┬Âhnt die kleinen Insektenj├â┬Ąger mit tropischen 25 bis 32 Grad Celsius Tagestemperatur (nachts ist es k├â┬╝hler) und 50 bis 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Die geschickten Kletterer leben nahezu ausschlie├â┬člich auf Schraubenb├â┬Ąumen der Gattung Pandanus. Haftlamellen an den Zehen und an der Schwanzspitze sorgen f├â┬╝r sicheren Halt auch auf den glatten Bl├â┬Ąttern. Auf den B├â┬Ąumen legen sie auch ihre Eier ├ó┬Ç┬ô jeweils im Zweierpack ├ó┬Ç┬ô ab, gut zwei Monate sp├â┬Ąter schl├â┬╝pfen daraus die Jungen. Auch in der Wilhelma hatten die h├â┬╝bschen Zwerge hinter den Kulissen schon Nachwuchs.

F├â┬╝hlt sich ein Zwergtaggecko bedroht, kann er seinen Schwanz abwerfen und das Weite suchen, w├â┬Ąhrend sich der Verfolger auf das zappelnde Geckoschw├â┬Ąnzchen st├â┬╝rzt. Die gr├â┬Â├â┬čte Gefahr droht dem h├â┬╝bschen Gecko in den letzten Jahren aber nicht durch Fressfeinde, sondern durch den Menschen, da in dem Naturreservat unkontrolliert und illegal f├â┬╝r den Handel gesammelt und die Population so stark dezimiert wird. Da man den Blauen Zwergtaggecko regelm├â┬Ą├â┬čig z├â┬╝chten kann, sollten Liebhaber dieser Art auf Nachzuchten zur├â┬╝ckgreifen und Wildf├â┬Ąnge meiden. Das hilft, die Art in freier Wildbahn zu erhalten.

Foto: Wilhelma / Koch
(01.09.2011, 08:45)
Jana M├â┬╝ller:   Habe mir am Wochenende mal die M├â┬╝he gemacht, diesen Thread komplett durchzulesen.

Die Elefantenanlage h├â┬Ątte eigentlich schon letzten Winter umgebaut werden sollen (Graben weg), keine Ahnung wieso der Graben immernoch da ist. Bin gespannt, wann der nun wirklich weg kommt.

Von dem Bau eines neuen Drillgeheges wusste ich noch gar nix, w├â┬Ąre schade, wenn die Geparden weg m├â┬╝ssten, so lange sind die beiden ja noch gar nicht da.
Dennoch würde ich mich sehr über ein neues Drillgehege freuen, denn ihr jetziges kann man als Zumutung bezeichnen.

Soweit ich informiert bin, soll wohl auch ein Au├â┬čengehege f├â┬╝r Fenneks entstehen. Kann mir das aber noch gar nicht vorstellen, wo das noch angebaut werden soll.
Au├â┬čerdem sollen noch die Papageienterassen neu gemacht werden, dass sie Tiere auch mal gr├â┬Â├â┬čere Strecken fliegen k├â┬Ânnen, nicht nur im Kreis. Allerdings erst nach Vollendung des Elefantenhausneubaus ist dies geplant.

Ach ja, da die Frage nach den Okapis aufkam: Zur Zeit leben 2 erwachsene Bullen in der Wilhelma, 3 K├â┬╝he und ein m├â┬Ąnnliches Jungtier. Es gibt auch noch Okapist├â┬Ąlle neben dem Giraffenhaus.

├â┬ťbrigens ist die Seel├â┬Âwin "Mercedes" nicht tot und auch nicht alt. Sie ist die j├â┬╝ngste der Seel├â┬Âwenm├â┬Ądels und 9 Jahre alt.
Eine Frage h├â┬Ątte aber auch noch bzgl. der Seel├â┬Âwen:
Gab es mal einen Bullen Namens "Escalon" aus einem anderen Zoo als Zuchtbulle f├â┬╝r die Wilhelma ODER hie├â┬č ein Seel├â┬Âwenbaby (*2009?) "Escalon"?
3. Variante: Es gab beides. Den Zuchtbullen Namens Escalon und sein Jungtier, das den gleichen Namen bekam.


(29.08.2011, 16:02)
Wilhelma:   Zwillinge bei den Kaiserschnurrbarttamarinen:
Ein Fall für die ganze Familie

Die Affenzwerge mit dem langen, umst├â┬Ąndlichen Namen ├ó┬Ç┬×Kaiserschnurrbarttamarine├ó┬Ç┬ť haben winzigen Nachwuchs bekommen. Gleich zwei Affenbabys gilt es nun aufzuziehen. F├â┬╝r ├ó┬Ç┬×die Tamarins├ó┬Ç┬ť kein Problem: Das Babysitten erledigen Mutter Malou, Vater Ant und der Rest der Familie in bew├â┬Ąhrter Teamarbeit. Denn bei diesen ├â┬äffchen sind auch V├â┬Ąter vollwertige M├â┬╝tter ├ó┬Ç┬ô bis aufs S├â┬Ąugen nat├â┬╝rlich. Und dem beeindruckenden Damenbart von Malou nach zu urteilen, gilt das irgendwie auch umgekehrt ...

Die knapp drei Wochen alten Zwillinge des Kaiserschnurrbarttamarin-Paars Malou und Ant k├â┬Ânnten f├â┬╝r l├â┬Ąngere Zeit der letzte Nachwuchs dieser Art in Stuttgart gewesen sein. Denn die Koordinatorin des Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramms hat der Wilhelma einen Zuchtstopp f├â┬╝r diese Krallen├â┬Ąffchen verordnet. Der Grund: Die europ├â┬Ąische Zoopopulation dieser Art ist mittlerweile gro├â┬č genug, alle Zoopl├â┬Ątze sind weitgehend belegt, so dass in n├â┬Ąchster Zeit nur noch die Tiere weiter z├â┬╝chten d├â┬╝rfen, deren Gene im Gesamtbestand bisher selten vertreten und damit f├â┬╝r die Auffrischung wertvoll sind. Gerade das Wilhelma-M├â┬Ąnnchen hat seine Gene jedoch schon zu gen├â┬╝ge weitergegeben ├ó┬Ç┬ô f├â┬╝r den mehrfachen Vater ist mit dem diesj├â┬Ąhrigen Nachwuchs nun das Dutzend voll. Wer die beiden possierlichen Winzlinge mit den imposanten Kaiser-Wilhelm-B├â┬Ąrten also gerne bei der Jungenaufzucht beobachtet, hat diesmal in Stuttgart vielleicht f├â┬╝r lange Zeit die letzte Chance dazu. Doch Tierbabys nur um deren Attraktivit├â┬Ąt willen zu produzieren, ist eben nicht das Ziel moderner Zoos. Also wird bei Tierarten mit ausreichendem Bestand notfalls verh├â┬╝tet: indem Einzelg├â┬Ąnger auch zur Paarungszeit getrennt bleiben, in Gruppen oder Paarbindungen lebende Tiere ein Hormonimplantat erhalten oder in Einzelf├â┬Ąllen auch sterilisiert werden.

Noch ist es bei den Tamarinen der Wilhelma jedoch nicht soweit. Vielmehr halten die beiden Nesth├â┬Ąkchen derzeit die ganze Familie ordentlich auf Trab, wobei auch die ├â┬Ąlteren Geschwister schon flei├â┬čig einspringen. Auch zwischen M├â┬Ąnnlein und Weiblein herrscht in Sachen ├ó┬Ç┬×Kindererziehung├ó┬Ç┬ť absolute Gleichberechtigung ├ó┬Ç┬ô ob im brasilianischen Tieflandregenwald oder in der Wilhelma. Bei diesen Krallen├â┬Ąffchen pflegen m├â┬Ąnnliche und weibliche Tiere keine festen Zweierbeziehungen, sondern nur das dominante Weibchen einer Gruppe paart sich, das aber in der Regel mit mehreren M├â┬Ąnnchen ├ó┬Ç┬ô ihrem Nachwuchs zuliebe. Denn so k├â┬╝mmern sich echte wie potenzielle V├â┬Ąter um die Kleinen, man wei├â┬č ja nie, tragen diese huckepack und halten den M├â┬╝ttern im wahrsten Wortsinn den R├â┬╝cken frei. Diese k├â┬Ânnen sich dadurch ganz der Nahrungssuche widmen und die Winzlinge mit reichlich Milch versorgen. Was nicht schaden kann, denn direkt nach der Geburt misst so ein kleiner Kaiserschnurrbarttamarin ohne Schw├â┬Ąnzchen gerade mal f├â┬╝nf Zentimeter und wiegt kaum mehr als eine Ansichtskarte. Daf├â┬╝r ist das besondere Kennzeichen und Alleinstellungsmerkmal dieser Art schon bei den Allerkleinsten zu sehen: der Bartansatz.

Foto: Wilhelma
(25.08.2011, 15:41)
Mirko Schmidkunz:   Sollte ein Eintrag in N├â┬╝rnberg-Thread werden. Sorry.
(19.08.2011, 10:10)
Mirko Schmidkunz:   Kann mir jemand eine m├â┬Âglichst vollst├â┬Ąndige Liste ├â┬╝ber die neu gehaltenen Tierarten geben, um sie dann in die Zootierliste aufzunehmen.
(19.08.2011, 10:07)
Joshua F├â┬Ârg:   Okay, also nach dem N├â┬╝rnberger Prinzip :-)
(18.08.2011, 22:32)
Tom Schr├â┬Âder:   Das Au├â┬čengehege der Elefanten wird so umgebaut, dass es nachher auch f├â┬╝r die Nashornhaltung tauglich ist, denn diese Tierart wird das Haus und die anliegenden Anlagen dann allein nutzen.
(18.08.2011, 22:28)
Joshua F├â┬Ârg:   Warum baut die Wilhelma dann de Au├â┬čenanlage um, wenn doch ein neues Haus entstehen soll? Nur als ├â┬ťbergangsl├â┬Âsung oder sollen dann k├â┬╝nftig vielleicht andere Tiere einziehen?! Oder ein Bullenbereich f├â┬╝r die sp├â┬Ątere Zuchtgruppe?
(18.08.2011, 21:25)
Ottmar M├â┬╝ller:   Noch eine Frage: Wie soll eigentlich die Gehegebegrenzung nach dem UMbau des Elefantengeheges aussehen? Wird Panzerglas zum Einsatz kommen?
(18.08.2011, 21:25)
Ottmar M├â┬╝ller:   Nein, ich meinte den NEUbau der Elefantenanlage vor dem Schaubauernhof.
(18.08.2011, 21:15)
Joshua F├â┬Ârg:   Die Au├â┬čenanlage f├â┬╝r Elefanten soll ja schon ab Oktober umgebaut werden. Gr├â┬Ąben sollen verschwinden, eine gr├â┬Â├â┬čere Fl├â┬Ąche wird entstehen.
(18.08.2011, 20:17)
Ottmar M├â┬╝ller:   Und die H├â┬Ąuser sollen noch vor dem Elefantenhausneubau umgebaut werden?
(18.08.2011, 10:54)
Mirko Schmidkunz:   Der Name wurde von mir selbst gew├â┬Ąhlt. Gemeint war damit ein neues Urwaldhaus f├â┬╝r Orangs, Languren und Gibbons, das den vollst├â┬Ąndigen Abriss der alten Betonaffenh├â┬Ąuser vorsah. Diese Planungen sind gestorben. Jetzt soll das alte Menschenaffenhaus nur umgebaut werden.
(18.08.2011, 09:49)
Joshua F├â┬Ârg:   Kann mir jemand etwas genaueres ├â┬╝ber das Tropenhaus sagen? Ich h├â┬Âre davon zum ersten Mal.
(17.08.2011, 17:34)
Ottmar M├â┬╝ller:   Wieso sollte das Tropenhaus nicht gebaut werden? Die Elefantenanlage kann ja nicht in den n├â┬Ąchsten 5 Jahren gebaut werden und bis dahin steht ja kein Gro├â┬čprojekt an.
(17.08.2011, 17:12)
Jennifer Weilguni:   Die neuen Geparden sind ja noch gar nicht so lange da. W├â┬â├é┬Ąre ja wirklich schade, wenn man die schon wieder abgegen w├â┬â├é┬╝rde. Allerdings sollten nat├â┬â├é┬╝rlich bei solchen Tieren schon gute Voraussetzungen zur Zucht vorhanden sein. Und den Drills w├â┬â├é┬╝rde ich eine neue Anlage wirklich von ganzem Hezen g├â┬â├é┬Ânnen. In ihrer momentanen Anlage kommen sie ja fast gar nicht richtig zur Geltung.
(17.08.2011, 11:47)
Mirko Schmidkunz:   Ich kann es leider nicht sagen. Vielleicht auch aus der Zoosoap. Ich kann mich noch erinnern, wie dort Herr Jauch ├â┬╝ber den Neubau eines Tropenhauses auch f├â┬╝r die Orangs und dass dann diese alten H├â┬Ąuser abgerissen werden. Aber aus diesen Pl├â┬Ąnen wird nichts werden.
(17.08.2011, 11:19)
Ottmar M├â┬╝ller:   @Mirko Schmidkunz: Woher hast du die Informationen ├â┬╝ber die Drillanlage? Nicht, dass ich dir nicht glaube, aber ich interessiere mich sehr f├â┬╝r die Zukunftspl├â┬Ąne meines Heimatzoos :)
(16.08.2011, 21:01)
Joshua F├â┬Ârg:   Die Wilhelma hat aber 2 Anlagen. Die zweite (wenn auch sehr kleine) Anlage kann auch der Besucher sehen. Wenn man Richtung Belvedere geht und dann links zu der kleinen Baumgruppe geht, kann man duch die B├â┬╝sche die Anlage sehen. Die Geparden k├â┬Ânnen diese Anlage jederzeit nutzen; habe aber die Tiere nur einmal zur Zusammengew├â┬Âhnung gesehen.

Warum die Wilhelma die Tiere nicht zeitweise von einander trennt, ist mir nicht klar. Ich weis, dass die Geparden bei l├â┬Ąngerem Zusammenleben ein geschwister├â┬Ąhnliches Verh├â┬Ąltnis zueinander haben und nicht z├â┬╝chten.
(16.08.2011, 19:36)
Mirko Schmidkunz:   Die Geparden werden auch abgegeben. Heute gilt es wohl als Standard, dass Zoos, die Geparden z├â┬╝chten wollen, zwei getrennte Anlagen haben. Fr├â┬╝her war da noch anders. Auch Augsburg hat ausdr├â┬╝cklich betont, dass sie nicht genug Platz haben f├â┬╝r zwei getrennte Anlagen und deswegen haben sie ihre Geparden schon abgegeben.

(16.08.2011, 19:08)
Joshua F├â┬Ârg:   Und die Geparden? Soll f├â┬╝r sie eine neue Anlage gebaut werden? Das sehe ich eigentlich als Verschwendung; Die Anlage ist doch sch├â┬Ân und gen├â┬╝gt den heutigen Anspr├â┬╝chen, oder nicht?!
(16.08.2011, 18:12)
Mirko Schmidkunz:   Die Japanmakaken sollen abgegeben werden. Es wurde ausdr├â┬╝cklich gesagt, dass die Drillanlage auf den Areal der Geparden und Makaken entstehen soll. Ich habe mich auch schon gefragt, ob man dort nicht ,ob vergesellschaftet oder nicht, eine weitere Affenart unterbringen k├â┬Ânnte.
(16.08.2011, 17:15)
Joshua F├â┬Ârg:   Werden dann die Makaken im Betsand bleiben bzw. werden sie anderorts ausgestellt?
(16.08.2011, 16:34)
Ottmar M├â┬╝ller:   Soll die Drillanlage wirklich auf dem Gel├â┬Ąnde beider Gehege entstehen? Werden dann auch noch andere Affen dort einziehen?
(16.08.2011, 12:35)
Liz Thieme:   Nur dass das ein Artikel aus 2009 ist und wir wissen selber, wie viel sich in wenigen Jahren tun kann.
(16.08.2011, 11:39)
Mirko Schmidkunz:   In dem Artikel steht, dass man Nebelparder halten will. Das h├â┬Ârt sich sehr gut an und war einer meiner Favoriten f├â┬╝r die Position der asiatschen Kleinkatze. Auf der Geparden- und Makakenanlage soll doch eine neue Anlage f├â┬╝r Drills entstehen.
(16.08.2011, 10:40)
Ottmar M├â┬╝ller:   In diesem Artikel steht einiges zum neuen Raubtierhaus:
http://content.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2115871_0_9223_-die-wilhelma-im-jahr-2020-grosse-haie-kleine-fische.html
Ich denke, dass das bisherige Gel├â┬Ąnde, auch wenn man die Wiesen davor mit einbezieht, zu klein ist um vier Katzenarten zu halten. Vielleicht wird ja auch das Geparden- und/oder das Makakengehege mit einbezogen.
(16.08.2011, 10:12)
Liz Thieme:   Es scheint was aktuelleres dahinter zu stecken, der Beitrag ist aus dem Mai diesen Jahres.

Bis dahin hie├â┬č der Beitrag so: >Bis etwa 2010 soll das Raubtierhaus umgestaltet werden, bis dahin wird es in der Wilhelma keine neuen L├â┬Âwen mehr geben.<
Nun so: >Bis etwa 2010 wurde das Raubtierhaus f├â┬╝r verbleibende Katzenarten umgestaltet. Bis zu einem Neubau wird es in der Wilhelma keine neuen L├â┬Âwen mehr geben.<

Gehe aber davon aus, dass das langfristige Planungen sind und dies eine Reaktion auf Besucheranfragen bez├â┬╝glich L├â┬Âwen ist.
(15.08.2011, 19:05)
Joshua F├â┬Ârg:   http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelma

Auf Wikipedia steht, es soll einen Neubau geben. Sind dies Fehlinformationen?
(15.08.2011, 18:12)
Liz Thieme:   Steht das mit den L├â┬Âwen inzwischen fest? Mir wurde gesagt, es ist nur der Wunsch der Revierpflegerin, dass wieder L├â┬Âwen kommen.
(15.08.2011, 14:10)
Bj├â┬ÂrnN:   Das Raubtierhaus soll f├â┬╝r asiatische Gro├â┬čkatzen umgenutzt werden. Die Persischen Leoparden sind schon da, Asiatische L├â┬Âwen sollen irgendwann folgen.
(15.08.2011, 13:30)
Joshua F├â┬Ârg:   Was passiert eigentlich mit dem Raubtierhaus? In Wikipedia steht, es soll saniert werden. Die Besetzung ist sowieso ser alt (Servalkater Joke, Jaguarkatze Petra)... Werden die Anlagen leerstehen, falls ein es einen Todesfall geben wird? Die beiden Leoparden bewohnen ja beide schon jeweils zwei Anlagen...
(15.08.2011, 13:08)
Wilhelma:   Okapi-Nachwuchs in der Wilhelma:
Ein kleiner ├ó┬Ç┬×Heimlichtuer├ó┬Ç┬ť zeigt sich endlich

Das Licht der Welt hat das Okapi-Kalb zwar schon Ende Mai erblickt, aber erst seit Kurzem haben die Wilhelma-Besucher die Chance, ihrerseits das kleine Okapi zu erblicken. Denn die ersten Lebenswochen f├â┬╝hren Waldgiraffen ein sehr heimliches Leben ├ó┬Ç┬ô in der Natur wie im Zoo. W├â┬Ąhrend sich also bei der langhalsigen Verwandtschaft nebenan der kleine Giraffenbulle Kasper schon nach wenigen Tagen dem Publikum pr├â┬Ąsentierte, verbarg sich das Okapi-Kalb geschlagene zehn Wochen in einer Stallbox hinter den Kulissen des Giraffenhauses. Doch ab sofort ist jetzt auch ├ó┬Ç┬×Kivu├ó┬Ç┬ť mit etwas Gl├â┬╝ck im Au├â┬čengehege zu sichten.
Ein kr├â┬Ąftiger Rumpf auf langen Beinen und riesige Ohren an einem markanten Kopf: Auf den ersten Blick erinnert das Okapi-Kalb fast an einen Elch. Doch Waldgiraffen haben nun mal eine etwas eigenwillig proportionierte Gestalt ├ó┬Ç┬ô selbst ohne den langen Hals, der ihre Verwandten in den afrikanischen Savannen auszeichnet. Daf├â┬╝r tragen schon die Kleinsten neben einem samtig-braunen Fell h├â┬╝bsche, schwarz-wei├â┬če Muster an den Beinen, was einen kindlichen Wilhelma-Besucher zu der phantasievollen Art-Bezeichnung ├ó┬Ç┬×Strumpfhosentiere├ó┬Ç┬ť inspirierte. Das j├â┬╝ngste Okapi im Bund der nunmehr sechsk├â┬Âpfigen Herde ist m├â┬Ąnnlich, hei├â┬čt nach einem Gebiet im Kongo ├ó┬Ç┬×Kivu├ó┬Ç┬ť und ist der Sohn von Okapi-Kuh Epena und dem Bullen Vitu. Letzterem ist sein eigener Nachwuchs jedoch mehr oder weniger schnuppe: Mit der Zeugung hat er seine Schuldigkeit getan, der Rest ist Frauensache.

Aber auch Okapi-M├â┬╝tter bet├â┬╝tteln ihren Nachwuchs nicht etwa rund um die Uhr, sondern sind im Dschungel oft stundenlang allein auf Nahrungssuche unterwegs, und das m├â┬Âglichst weit weg von ihren K├â┬Ąlbern. Doch nicht aus Nachl├â┬Ąssigkeit oder Gleichg├â┬╝ltigkeit, im Gegenteil: Dass Okapis ihre ersten Lebensmonate tief im Urawalddickicht versteckt als so genannte ├ó┬Ç┬×Ablieger├ó┬Ç┬ť verbringen, dient ihrer Sicherheit. Zudem sorgen die M├â┬╝tter daf├â┬╝r, dass Raubtiernasen ihre K├â┬Ąlber nicht wittern k├â┬Ânnen, indem sie diese bei jedem Besuch mit ihrem langen Zungen-Waschlappen penibel sauber schlecken. Auch Epena lie├â┬č ihr Kalb von Anfang an ├â┬Âfter allein, was dieses stets gelassen hinnahm, sich ablegte und wartete, bis Mama zwei bis dreimal am Tag zur├â┬╝ck kam und f├â┬╝r jeweils etwa f├â┬╝nf Minuten die Milchbar ├â┬Âffnete. Dieses Verhalten beh├â┬Ąlt ein Okapi-Kalb instinktiv auch in der feindfreien Wilhelma bei, wobei das Versteck hier statt aus Gestr├â┬╝pp aus Stroh und Stallw├â┬Ąnden besteht. Die Folge: Auch die Besucher bekommen kleine Waldgiraffen hier erst lange nach deren Geburt erstmals zu Gesicht.
So gut wie nie zu Gesicht bekommt man die scheuen Okapis dagegen in ihrer Heimat, dem Kongo. Von rund 10.000 Tieren, die noch vor zehn Jahren hier beispielsweise im Ituri-Wald lebten, ist vermutlich nur noch die H├â┬Ąlfte ├â┬╝brig. Diesen Restbestand zu erhalten, ist Ziel eines Okapi-Projekts, das auch die Wilhelma im Rahmen des internationalen Artenschutzprogramms unterst├â┬╝tzt. Auch die Zoopopulation ist mit weltweit rund 150 Tieren klein, sechs Tiere davon leben derzeit in der Wilhelma: neben Vitu, Epena und ihrem Nachwuchs sind es der Bulle Xano sowie die K├â┬╝he Kabinda und Ibina. Das letzte in der Wilhelma geborene Kalb, die im M├â┬Ąrz 2009 geborene Zawadi, ist im April 2011 nach Leipzig umgezogen. Auch Kivu wird noch rund ein Jahr von der Mutter ges├â┬Ąugt und fr├â┬╝hestens mit eineinhalb Jahren an einen anderen Zoo abgegeben werden.
(11.08.2011, 09:16)
Joshua F├â┬Ârg:   Oh, ich verga├â┬č: Die Flusspferde k├â┬Ânnen jetzt auch das Tapirgehege betreten.. Es wird als Gehegeerweiterung ausgeschrieben; betreten k├â┬Ânnen sie die "Erweiterung" durch den Laufgang f├â┬╝r Pfleger. F├â┬╝r mich eine deutliche Aufwertung des alten Geheges!
(08.08.2011, 14:51)
Joshua F├â┬Ârg:   Hatte ein wenig das Gef├â┬╝hl, dass der Pfleger nicht richtig informiert war.. Aber er meinte, dass ideses Projekt direkt anch der Fertigstellung der afrikanischen Menschenaffenanlage aufgegriffen werden soll. Er meinte, dass das Amazonienhaus in seiner urspr├â┬╝nglichen Form bleiben soll.. Vielleicht kennt jemand den Pfleger; Er ist etwas ├â┬Ąlter und arbeitet im Menschenaffenhaus - dort habe ich ihn jedenfalls ├â┬Âfter gesehen und sehe ihn heute noch.. Vielleicht kann jemand anders ihn noch fragen.
(07.08.2011, 22:01)
Ottmar M├â┬╝ller:   Also irgendjemand in der Wilhelma hat keine Ahnung von den Zukunftspl├â┬Ąnen...:)
Hat der Pfleger auch gesagt wann das realisiert wird und ob das JAH davor umgebaut wird? F├â┬╝r Menschenaffen ist es ja viel zu niedrig und meiner Meinung nach auch von der Fl├â┬Ąche zu klein.
(07.08.2011, 21:45)
Joshua F├â┬Ârg:   Also ich habe heute in der Wilhelma einmal nachgefragt.. Der Pfleger antwortete mir, dass nicht das Amazonienhaus, sondern das Menschenaffenhaus mit dem JAH zusammengebaut werden soll; die Orang-Utans werden dann auch im JAH untergebracht sein.. Mit dem Amazonienhaus liegt laut des Pflegers eine Verwechslung vor.
(07.08.2011, 21:20)
Ottmar M├â┬╝ller:   Die Klammeraffen k├â┬Ânnte man zwischen das Amazonienhaus und das JAH umquartieren, dieser Bereich soll ja f├â┬╝r s├â┬╝damerikanische Arten benutzt werden. Oder gab es schon mal eine Vergesellschaftung von Klammeraffen und Brillenb├â┬Ąren?
(07.08.2011, 18:29)
Mirko Schmidkunz:   Und was soll dann aus den Klammeraffen werden, die hoch bedroht sind und deren Zoobestand es eigentlich nicht zul├â┬Ąsst, dass eine Haltung aufgegeben wird.
(07.08.2011, 16:24)
Ottmar M├â┬╝ller:   Ich denke mal, dass eine Au├â┬čenanlage auf dem Gel├â┬Ąnde der Klammeraffen entsteht. J