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Ich hab da mal ne Frage!

Gudrun Bardowicks :   Ich tippe ebenfalls auf einen juvenilen Karakara.
(07.01.2019, 11:09)
zollifreund :   nochmals eine Frage zu meiner Frankreichrundreise vom Mai: ( ich wei√ü, ist nee Weile her, aber es waren auch viele Bilder :-) )
den Greifvogel habe ich in CERZA gesehen. Nat√ľrlich nicht ausgeschildert und auch nicht auf der Homepage erw√§hnt. Laut Zootierliste gibt es aktuelle keine Greife in CERZA...
Tippen w√ľrde ich auf einen juvenilen Karakara....?
(06.01.2019, 20:50)
zollifreund :   Super, vielen Dank. Ich hatte ja bereits vermutet, dass ich den kleinen Kerl noch nie gesehen habe - jetzt bin ich sicher :-)
(23.05.2018, 23:18)
Sacha :   Mach ich gerne: Smaragdbreitrachen.
(23.05.2018, 22:37)
zollifreund :   und zwar: wer kann mir bei der Bestimmung dieses Vogels helfen ( gesehen in Beauval, leider nicht ausgeschildert). Bin leider nicht so der gro√üe Ornithologe, jedenfalls kann ich hier keine Zuordnung vornehmen :-(
(23.05.2018, 22:14)
Michael Mettler :   Labeotropheus m√ľssten ein deutlich unterst√§ndiges Maul haben, danach sah mir keiner der Fische aus.

Bisher dachte auch ich , dass die gescheckte Zeichnung Männchen grundsätzlich ausschließt, dann fand ich das hier:
http://www.cichliden-forum.de/wbb/index.php?page=Thread&threadID=31035
http://www.riftlakes.com/cichlids/metriaclima_mbenji_e.html
(02.07.2017, 23:00)
Daniel Meier :   Wegen den Buntbarschen, m√ľsstest Du vermutlich mal bei Spezialisten nachfragen. Sind die Tiere gewollt vom Zoo eingesetzt?

Es gibt auch W mit Eiflecken. Alle gescheckten Tiere, die nicht irgendwie blau sind sollten W sein.
Es könnten auch Labeotropheus-Arten dabei sein.

Der Antennenwels sieht nach dem 0815-Aquarienstamm aus.
(02.07.2017, 19:27)
Michael Mettler :   Einen Antennenwels h√§tte ich aus dem Bachlauf auch noch zu bieten. Aber die Bestimmung von L-Welsen d√ľrfte auch nicht einfacher sein...
(27.06.2017, 18:35)
Sacha :   Ich w√ľrde Dir ja auch gerne mal einen Gefallen tun, aber mit den afrikanischen Buntbarschen geht es mir wie mit den nordamerikanischen Wasserschildkr√∂ten = kann sie kaum auseinanderhalten. Sorry.
(26.06.2017, 23:44)
Michael Mettler :   ... und ein geschecktes Tier offenbar m√§nnlichen Geschlechts (Eiflecken in der Afterflosse).
(26.06.2017, 23:35)
Michael Mettler :   Ein solches blaues M√§nnchen etwas deutlicher.
(26.06.2017, 23:33)
Michael Mettler :   Auf diesem Bild sieht man die unterschiedlichen Schnauzen recht gut. Mindestens die drei "dicklippigen" Fische oben rechts und der unten links k√∂nnten zu den M. fainzilberi geh√∂ren, zumindest das blaue M√§nnchen und das von ihm ber√ľhrte braune Tier eher zu einer zweiten Art. Als Kandidaten fand ich M. greshakei, M. mbenjii und M. estherae, aber vielleicht ist das noch nicht alles an M√∂glichkeiten.
(26.06.2017, 23:28)
Michael Mettler :   Im freien Wasser bewegen sich truppweise Barsche mit entsprechender Maulform (dicke Unterlippe) in verschiedenen F√§rbungen, darunter wohl blasse nicht-revierbesitzende M√§nnchen und polymorphe Weibchen (fast einfarbig braun oder gescheckt) - auch das k√∂nnte f√ľr M. fainzilberi sprechen, siehe hier: http://malawi-eno.de/pages/mbuna/maylandia/maylandia-fainzilberi-makonde.php

Vermutlich befindet sich aber noch mindestens eine weitere Art in den Trupps, denn einige Fische haben eine "normale" Maulform.
(26.06.2017, 23:22)
Michael Mettler :   Wie im Hannover-Thread angek√ľndigt: Kann jemand bei der Bestimmung der im Bach des hannoverschen Urwaldhauses gehaltenen Arten helfen? Fotos sind zwangsl√§ufig nur von schr√§g oben m√∂glich. Habe zwar schon im Net gesucht und Eventualit√§ten gefunden, f√ľr eine richtige Bestimmung fehlt mir aber bei Buntbarschen die Routine.

Hier zuerst ein revierbesitzendes M√§nnchen in Prachtf√§rbung. Der Bachlauf ist in mehrere Reviere unterteilt, in denen jeweils ein solches dominantes M√§nnchen eine Steinh√∂hle und deren Umgebung kontrolliert. F√§rbung und Maulform k√∂nnten f√ľr Maylandia fainzilberi sprechen.
(26.06.2017, 23:17)
WolfDrei :   So, wie es Herr Mettler schon sagte, gab es (gibt ) es keine ausgestellten Wildyaks au√üerhalb Chinas. Lediglich Beijing (von meiner Wissenslage) hatte Wildyaks ausgestellt - schon in den Sechzigern, dann einen Bullen etwa um 1986-88. In einer zun√§chst glaubw√ľrdigen Mitteilung wurde auch mal Paris-Vincennes als Halter genannt, auf meine Nachfrage wurde das verneint. A propos Paris : im Musee Nationale ist ein pr√§parierter Wild-Bulle ausgestellt in einem "Dunkelraum" . u. a. mit einem Blaubock. Ansonsten liegt wohl der Wildbestand bei nur noch ca. 10 -15 000 Tieren.
Anbei Wildyakjungbulle in Beijing (Kopie Bild von C. Pohle)
(18.04.2016, 09:09)
Lucas Jasper :   @Michael Mettler: Vielen Dank f√ľr ihre Einsch√§tzung.
Sie bestätigt meine Annahme
(18.04.2016, 08:21)
Michael Mettler :   Da der Tierpark VdZ-Mitglied ist, sollte die Information auf der VdZ-Homepage, dass au√üerhalb Chinas nur Hausyaks in Zoos gezeigt werden, auch f√ľr Straubing gelten:
http://www.zoodirektoren.de/index.php?option=com_k2&view=item&id=3094:yak-bos-grunniens&Itemid=265

Der Tierpark listet seine Yaks auf seiner Homepage selbst als Haustierrasse und gibt sogar an, dass der Wildyak vermutlich ausgestorben sei:
http://www.tiergarten-straubing.de/index.cfm?resid=1&res=&sid=2&skt=781&suid=21&pid=875&id=1477

Ansonsten sollte - abgesehen von der Unwahrscheinlichkeit eines Privatimports von Wildyaks aus China - ein schlichter Blick auf die K√∂rpergr√∂√üe der diskutierten Tiere hilfreich sein. Mit bis zu zwei Metern Schulterh√∂he erreicht ein Wildyakbulle ann√§hernd Gaur-Dimensionen, und auch wenn es in den Heimatl√§ndern relativ gro√üw√ľchsige Hausyaks geben soll, sollen doch die in Europa gehaltenen Hausyak-Zuchtst√§mme in Relation zur Stammform eher kleinw√ľchsig sein (dar√ľber gab es √ľbrigens vor Jahren mal eine Forumdiskussion, in der ein erfahrener Privathalter von Yaks entsprechende Hinweise √§u√üerte).
(18.04.2016, 08:01)
Lucas Jasper :   In einer Facebookgruppe zum Thema Zoos gab es eine Diskussion √ľber die Yaks, die der Zoo Straubing zeigt.
Ein Gruppenmitglied behauptet, dass es sich um Wildyaks handelt, die √ľber einen niederl√§ndischen Privathalter in den Zoo gelangt seien.
Ich, und viele andere können dies nicht glauben (die Art ist meines Wissens nie lebend nach Europa gelangt) und deshalb wollte ich mich hier erkundigen ob hier jemand etwas genaueres weiß.


(17.04.2016, 21:25)
Michael Mettler :   Wer Spa√ü am Troph√§en-R√§tseln (oder gar -Sammeln) hat, findet in eBay ein reiches Bet√§tigungsfeld (Kategorie "Antiquit√§ten & Kunst", Unterrubrik "Jagd & Fischen"). Neben viel neu Importiertem aus S√ľdafrika und Namibia (vermutlich auch "Nebenprodukte" des dortigen Game-Farmings, da typische Arten daf√ľr) tauchen da immer wieder St√ľcke aus Opas Kolonialzeit usw. auf und darunter so manches zoologische Schmankerl (u.a. Gerenuk). Oft genug allerdings unter unwissentlich (?) falschen Bezeichnungen - man glaubt gar nicht, was im Laufe der Zeit so alles als "Springbock" angeboten wird...
(07.04.2016, 13:13)
WolfDrei :   @MM: ok, das Geh√∂rn der betreffenden "Form" kommt doch etwas anders "heraus" als beim Riedbock.
(07.04.2016, 12:10)
Hannes Lueke :   Danke f√ľr eure Unterst√ľtzung! Ich bin mal wieder begeistert √ľber das Fachwissen aus Laienh√§nden :-D
(07.04.2016, 10:50)
Michael Mettler :   P.S. Noch mal zu meiner vermuteten Verwechslung Wasserb√ľffel/Wasserbock: Die westafrikanische Unterart der Grasantilope wird auch Buffon-Wasserbock genannt, die ostafrikanische Thomas-Wasserbock (heute ist der Begriff Uganda-Kob gebr√§uchlicher), und auch die Bezeichnung Schwarzfu√ü-Wasserbock f√ľr die Art als Ganzes existiert.
(07.04.2016, 06:39)
Michael Mettler :   ... und Grasantilope. Das abgebildete Exemplar hat zwar keine nach vorn gekr√ľmmten Spitzen, aber es scheint Unterschiede je nach Unterart und Alter zu geben, und ansonsten finde ich das Geh√∂rn dem unten anf√ľhrten ziemlich √§hnlich.
(07.04.2016, 06:34)
Michael Mettler :   Zum Vergleichen: Gro√üriedbock (beim Gew√∂hnlichen Riedbock sind zwar je nach Form die Hornspitzen st√§rker nach vorn gekr√ľmmt, die H√∂rner daf√ľr aber k√ľrzer)....
(07.04.2016, 06:26)
Michael Mettler :   Gegen Gro√üriedbock spricht m.E. der R√ľckw√§rtsbogen nahe der Hornbasis. Bei ihm m√ľssten die H√∂rner im unteren Bereich relativ gerade nach hinten-oben gerichtet sein.
(06.04.2016, 20:30)
WolfDrei :   Impala eher nicht, Kobus m√∂glich. Hab noch mal meinen gro√üen Riedbock angeschaut. Ein vollerwachsener? Die Gr√∂√üe ist ja schlecht einsch√§tzbar.
(06.04.2016, 17:42)
Michael Mettler :   Die starke Vorw√§rtskr√ľmmung zur Spitze hin spricht gegen Impala, auch der relativ flache Bogen in Sch√§deln√§he. M.E. wurde da Wasserb√ľffel mit Wasserbock verwechselt, das d√ľrfte entweder ein jugendlicher Litschi oder etwas aus dem Unterartenkreis der Grasantilope (Kobus kob) sein.
(06.04.2016, 13:14)
Tim Sagorski :   Mir f√§llt dazu spontan eine Impala ein... Kann mich aber auch t√§uschen
(06.04.2016, 12:25)
Hannes Lueke :   Huftierfreunde! Wer kann helfen?
Ich bekomme dieses Geh√∂rn nicht zugeordnet. Ein Wasserb√ľffel ist es sicher nicht :-)
Freue mich √ľber Antworten

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/geweih-gehoern-wasserbueffel/437358758-246-16235
(06.04.2016, 11:37)
Tim Meschke :   Das letzte.
(20.09.2015, 06:11)
Tim Meschke :   Noch eins der ''Wimmelbilder''.
(20.09.2015, 06:10)
Tim Meschke :   Bild war zu gro√ü...
(20.09.2015, 06:07)
Tim Meschke :   Kennt jemand den Titel dieses Buches? Es gab in ihm 8 solcher Dioramen/''Wimmelbilder'' und am Ende des Buches ein Verzeichnis jeder Art. Es w√§re toll, wenn mir jemand helfen k√∂nnte.
(20.09.2015, 06:04)
Michael Mettler :   Und zur Abwechslung mal ein Fisch: Bei den in N√ľrnberg ausgeschilderten Goldringelgrundeln (Brachygobius xanthozonus) kann "live" weder von Gold noch von Ringeln die Rede sein - siehe Foto. Ich habe zwar via Google auch andere Arten der Gattung gefunden, darunter eine schwarz get√ľpfelte, aber nichts mit einem derart fl√§chigen Schwarzanteil. Wei√ü jemand, ob es von B. xanthozonus oder z.B. B. doriae eine solche Morphe wie die abgebildete gibt?
(11.05.2015, 20:27)
Michael Mettler :   Mal wieder eine Wasserschildkr√∂te... Das Foto stammt aus dem Exotarium im Frankfurter Zoo. Von den sechs an der Anlagen ausgeschilderten Arten kann ich anhand meiner anderen Fotos vier ausschlie√üen, aber bez√ľglich der beiden anderen bin ich auch nach Vergleich mit anderen Fotos im Internet nicht schlauer. Ist das nun Pseudemys nelsoni (daf√ľr scheint mir der R√ľckenpanzer zu flach) oder Pseudemys concinna (daf√ľr w√§re sie anscheinend sehr kr√§ftig gef√§rbt)?
(11.05.2015, 20:23)
zollifreund :   @WolfDrei: Elche habe ich noch gesehen, aber leider kann ich zur Unterart nichts sagen. Die Virginahirsche waren im selben Gehege ausgeschildert, aber leider aufgrund der Gr√∂√üe und des Bewuchses nicht zu sehen.
(20.08.2014, 15:25)
Michael Mettler :   Das Aussehen w√ľrde tats√§chlich zu Indischen Muntjaks passen.
(19.08.2014, 07:56)
WolfDrei :   @ Zollifreund: Das w√§re dann wirklich ein Highlight! Sah ich bei meinem Besuch noch nicht. Im HMW wird die Art als Rot-Muntjak bezeichnet mit 10 UA, darunter eben annamensis. Bei der UA-Bezeichnung erinnere ich mich aber, ca 1995 annamensis-Schweinshirsche in Obterre fotografiert zu haben. Gab es die amerikanischen Elche und die n√∂rdl. Virginiahirsche noch?
(19.08.2014, 00:00)
zollifreund :   und nun noch ganz aus dem N√§he, meine mindestens 4 bis 5 Tiere ( M√§nnchen und Weibchen gesehen zu haben)....
(18.08.2014, 22:24)
zollifreund :   weil ich mir nicht sicher bin, frage ich hier lieber zuerst mal nach, bevor ich das als Erg√§nzung zu meinem kleinen Bericht aus Obterre schreibe: kann es sein, dass hier (ohne dass es in der Zootierliste oder sonstwo erw√§hnt wurde) Indische Muntjaks gehalten werden? Ausgeschildert sind sie jedenfall als Muntiacus muntjak annamensis, sehen mir auch danach aus, aber das w√§re ja eine echtes ( bisher unerw√§hntes) Highligt...?
(18.08.2014, 22:22)
Michael Mettler :   Zumindest ZOOM Gelsenkirchen hat es schwer erwischt:
http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/massive-unwetter-schaeden-im-zoom-kleiner-panda-vermisst-id9448707.html
(10.06.2014, 22:02)
WolfDrei :   Keine Bestimmung "besonderer "Arten etc.
Ich sah jetzt einige Fernsehbilder √ľber die gestrigen Sturmereignisse im Ruhrgebiet: wie sieht es dort in den Zoos aus?
Morgen geht es ja weiter Richtung Osten!
(10.06.2014, 20:34)
Michael Mettler :   @Sacha: Zoo Osnabr√ľck. "Bestimmung nach Zootierliste" klappt hier nicht, denn die dort verzeichneten M√∂glichkeiten sind es m.E. NICHT. Und ausgeschildert war nur ein Teil der in der Anlage befindlichen Arten (wie so oft bei Wasserschildkr√∂ten in Zoos), gerade deshalb habe ich die beiden fraglichen zum Nachbestimmen aufgenommen...
(10.06.2014, 17:31)
Sacha :   Sorry Michael, mit den !*"++`%-Wasserschildkr√∂ten tue ich mich mindestens ebenso schwer.
Vielleicht kann einer helfen, wenn Du schreibst, wo Du die Viecher aufgenommen hast.;)
(10.06.2014, 16:47)
Michael Mettler :   Und hier tippe ich auf die Gattung Graptemys, aber welche Art? Vor allem die beiden orangefarbigen Abzeichen fielen mir ins Auge.
(09.06.2014, 15:32)
Michael Mettler :   Je mehr Vergleichsfotos ich zu Hilfe nehme, desto verwirrter werde ich - Wasserschildkr√∂ten waren noch nie mein Lieblingsgebiet. Was ist das - Chrysemys picta, Pseudemys concinna oder eine andere Pseudemys?
(09.06.2014, 15:30)
zollifreund :   @Michael: vielen Dank - nur dann verstehe ich es noch weniger, dass er nicht ausgeschildert ist. Als einziger Halter in Europa w√ľrde ich ein DinA3-Schild drucken um darauf aufmerksam zu machen...
vielleicht ist das aber auch schwäbische Bescheidenheit, die ich als Badner einfach nicht verstehe... g*
(26.05.2014, 22:43)
Michael Mettler :   @zollifreund: Das ist ein Blauwangen-Bartvogel, laut ZTL die chinesische Unterart davisoni (und auch dort als "nicht ausgeschildert" vermerkt).
(26.05.2014, 08:54)
zollifreund :   anbei ein mir unbekannter Vogel aus der Wilhelma - kann mir bei der Bestimmung vielleicht jemanden helfen.Leider war er nicht ausgeschildert. Und leider auch nicht als einziger. Im Vogelbereich ( egal ob Freiflugvolieren, wir hier bei den V√∂geln in der Gew√§chsh√§usern am Eingang oder an der Damascenerhalle): gef√ľhlt die H√§lfte der Arten war nicht oder falsch ausgeschildert. Ich wei√ü ja nicht, ob das an dem neuen Direktor liegt ( in Erfurt gab es ja auch nicht so viele Vogelarten g*) - jedenfalls ist mir das fr√ľher nicht so aufgefallen und ist f√ľr einen Zoo wie die Wilhelma eigentlich direkt schon peinlich.
(25.05.2014, 23:12)
Jolantha Belik :   @WolfDrei: Danke Dir!
(29.01.2014, 14:40)
WolfDrei :   @Jolantha Belik: Geht in Ordnung! Habe nochmals in meiner Sammlung aus dem Zoo Halle nachgeschaut: dort als Schokoladenfrosch benannt - mit Patenschaft durch die Schokoladenfabrik Halle (Hallorenkugel etc. - Mozartkugel ging wohl nicht!) √§lterer Name: Dendrobates mysterious. Bild aus Halle anbei
(29.01.2014, 14:19)
Jolantha Belik :   K√∂nnte mir bitte ein Frosch-Experte sagen, ob dieser kleine Kerl ein Maraň√≥n-Baumsteiger ist?
(29.01.2014, 12:23)
Michael Mettler :   F√ľr eine Pfautaube hat der Vogel au√üerdem zu wenige Schwanzfedern. Einen hei√üen Tipp kann ich aber ansonsten auch nicht liefern.
(28.01.2014, 08:16)
Ronny :   Danke.

Bei den weißen Tauben war keine dabei, die pfautaubentypisch ihre Schwanzfedern aufgestellt hatte
(28.01.2014, 07:12)
Gudrun Bardowicks :   Die Taube d√ľrfte eine Pfauentaube sein.
(27.01.2014, 23:20)
Michael Mettler :   Die H√ľhner d√ľrften Yokohama sein (vermutlich die Gro√ürasse, keine Zwerge?), die Anglo-Nubian d√ľrfte stimmen, die andere Ziege k√∂nnte eine Rove-Ziege sein.
(27.01.2014, 22:19)
Ronny :   Habe ich erstmal als Angol-Nubische-Ziege vermerkt.
(27.01.2014, 19:46)
Ronny :   Braune Ziege mit gedrehten Geh√∂rn √§hnlich der Gigentana-Ziege.
(27.01.2014, 19:45)
Ronny :   Im asiatischen Teil des Parks.

W√ľrde auch auf eine S√ľdostasiatische H√ľhnerrasse tippen.
(27.01.2014, 19:45)
Ronny :   Ich habe in Cambron-Castraux (Belgien) folgende Haustiere fotografiert. Leider kann ich sie nicht wirklich zuordnen.

Könntet Ihre mir bitte helfen?

Erstmal eine Taube
(27.01.2014, 19:43)
Lucas Jasper :   Keine Ursache :)
(18.01.2014, 18:48)
Michael Mettler :   @Lucas Jasper: Vielen Dank, anscheinend kommen ja keine gegenteiligen Meinungen mehr.
(18.01.2014, 18:47)
Lucas Jasper :   Wobei der obere doch eher ein Kongolungenfisch (Protopterusdolloi) zu seins cheint da ihm die Kiemenb√ľschel fehlen
(14.01.2014, 15:54)
Lucas Jasper :   Bin absolut kein Fischexperte aber der kleinere ist f√ľr mich ein Weestafrikanischer Lungenfisch (Protopterus anectens) und der gr√∂√üere ein Ostafrikanischer Lungenfisch (Protopterus amphibius). Die dritte Afrikanische Art den √Ąthopischen Lungenfisch schlie√üe ich aufgrund seines charakteristischen Musters f√ľr beide Fische aus
(14.01.2014, 15:41)
Michael Mettler :   Drei noch unbestimmte Gro√üwelse aus der selben Beckenlandschaft h√§tte ich auch noch, falls sich jemand dranwagen m√∂chte... ;-)
(13.01.2014, 20:35)
Michael Mettler :   Und hier das gr√∂√üere, bis auf einzelne dunkle Punkte fast einfarbige Exemplar.
(13.01.2014, 20:33)
Michael Mettler :   Kennt sich jemand mit der Unterscheidung Afrikanischer Lungenfische aus? Meine Literatur hilft mir bei den beiden im Bremerhavener Klimahaus 8¬į Ost gesehenen (und nicht ausgeschilderten) Exemplaren nicht besonders weiter, und auch die bisherige Internetsuche hat mich mehr verwirrt als aufgekl√§rt.

Hier erst mal das kleinere, auffällig marmorierte Tier.
(13.01.2014, 20:32)
zollifreund :   @Sacha: das k√∂nnte sein, bei dieser Gr√∂√üe habe ich an einen Jungvogel gar nicht gedacht... und habe nun nachgelesen: 2011 hatte Blijdorp die Erstzucht bei den Sperbergeiern.
(31.12.2013, 17:45)
Sacha :   @zollifreund: Hmh. Habe mir jetzt gerade Bilder der in Frage kommenden Arten durchgesehen und muss mein Urteil nun revidieren. Ich denke, der Vogel auf Deinem Bild ist ein junger(?) Sperbergeier, was mit einem Foto auf folgendem Link (http://tripsdrill.de/de/wildparadies/fuetterungsrunde/) ziemlich √ľbereinstimmt. (Offenbar sind die Schnabelspitzen der Sperbergeier nicht durchweg hell). Aber vielleicht ist noch ein anderer hier in Sachen Geier sattelfester...?
(31.12.2013, 16:48)
zollifreund :   @Sacha und Elisabeth: vielen Dank f√ľr eure Antworten, allerdings bin ich nicht sicher ob einer von euch richtig liegt. G√§nsegeier waren nicht ausgeschildert ( und laut Zootierliste auch nicht vorhanden); es waren in der Voliere f√ľr afrik. Raubv√∂gel Sperbergeier, Wei√ür√ľckengeier, Kappengeier und Wollkopfgeier ausgeschildert. Anbei mal ein Bild mit allen Arten. Hier passt mein nachgefragter Vogel (meiner Meinung nach) anhand der Halskrause nicht hinein. Au√üer ist ist tats√§chlich ein Jungvogel...
(31.12.2013, 15:55)
Sacha :   @zollifreund: Wenn Du mit der "neuen" Voliere die Voliere f√ľr afrik. Raubv√∂gel meinst, dann glaube ich eher, dass es sich um einen Afrik. Weissr√ľckengeier handelt (und im Hintergrund rechts oben um einen Sperbergeier). Zumindest w√ľrde dies mit den Angaben √ľber den Besatz √ľbereinstimmen, denn Teilnehmer im zoochat-Forum gemacht haben.
(30.12.2013, 10:49)
Elisabeth Hiendl :   Allerdings noch ein nicht ausgef√§rbter Jungvogel
(29.12.2013, 20:20)
Elisabeth Hiendl :   Ich w√ľrde das f√ľr einen G√§nsegeier halten
(29.12.2013, 20:18)
zollifreund :   kann mir jemand sagen, was f√ľr einen Geier ich hier in Rotterdam fotografiert habe?
er war leider nicht ausgeschildert und auch die Zootierliste hat mir nicht weitergeholfen. Der Vogel war in der neuen Großvoliere. Das Bild stammt vom August diesen Jahres. Bereits jetzt schon mal Danke.

(29.12.2013, 19:55)
Michael Mettler :   @Gudrun: dorsivittata gilt/galt als Unterart von lineata.
(30.11.2013, 21:36)
Gudrun Bardowicks :   Der Taggecko sieht nach Phelsuma lineata aus. Um welche Rasse oder Unterart es sich handelt weiss ich allerdings nicht.
(30.11.2013, 20:58)
Michael Mettler :   Erneut eine Bitte um Bestimmungshilfe oder Best√§tigung: Das Foto stammt aus einem der Pfeilgiftfrosch-Terrarien im Aquarium des Allwetterzoos M√ľnster, der Taggecko war nicht ausgeschildert. Phelsuma (lineata) dorsivittata k√∂nnte passen, ist in der Zootierliste allerdings nur als ehemalige Haltung (und schon einige Jahre zur√ľckliegend) gelistet.
(30.11.2013, 12:02)
Heidemarie Busch :   @Michael Mettler das mit den abgegrenzten Farbfeldern am Kopf hat mich auch nicht an einen Jungvogel erinnert aber, die Schwanzfedern scheinen mir auch noch nicht ausgef√§rbt zu sein. Au√üerdem hat sich ein Fehler bei mir eingeschlichen der Gelbfl√ľgel K√∂nigssittich ist der Alisterus chloropterus chloropterus. Alisterus chloropterus callopterus ist der Salvadoris Gr√ľnfl√ľgel K√∂nigssittich und der Alisterus chloropterus moszkowski ist der Moszkowski Gr√ľnfl√ľgel K√∂nigssittich. Die gr√∂√üte √Ąhnlichkeit mit Ihrem Foto hat der Gelbfl√ľgel K√∂nigssittich, da bei diesem die Gelbf√§rbung auf dem Fl√ľgel so intensiv, wie auf ihrem Foto ist.
(12.10.2013, 23:06)
Michael Mettler :   @Heidemarie: An eine Umf√§rbung von Jugend- in Alterskleid hatte ich auch schon gedacht, aber die scharf abgegrenzten Farbfelder am Kopf kamen mir daf√ľr etwas merkw√ľrdig vor. Aber der Tipp mit A. chloropterus d√ľrfte wohl schon in die richtige Richtung zielen, danke!
(12.10.2013, 22:28)
Heidemarie Busch :   ich meinte nat√ľrlich @Michael Mettler sorry -)
(12.10.2013, 20:51)
Heidemarie Busch :   @Mark Mettler evtl. haben Sie schon etwas √ľber den wundersch√∂nen Sittich herausgefunden. Ich habe zwar nicht die wirkliche Ahnung m√∂chte aber mit meiner Vermutung nicht hinter den Berg halten. Der Vogel erinnert mich aber tats√§chlich an einen K√∂nigssittich. Und zwar an Gelbfl√ľgel (Alisterus chloropterus callopterus) oder Gr√ľnfl√ľgel K√∂nigssittich (Alisterus chloropterus moszkowski oder Alisterus chloropterus callopterus), diese kommen m.E. auf Neuguinea vor. Was mich irritiert ist der gr√ľne Wangenfleck. Entweder Fehlfarbe oder evtl. noch nicht ausgef√§rbt, f√ľr einen Jungvogel spricht m.E. evtl. auch das dunkle Auge und der helle Schnabel?
Es gab einmal vom Schweriner Zoo eine Ver√∂ffentlichung √ľber die Ausf√§rbung von australischen K√∂nigssittichen, wie lange dies dauert.
http://www.zoo-schwerin.de/zooverein/pdf/ursus_fc61e45dd375952.pdf

(12.10.2013, 19:09)
Michael Mettler :   Und noch ein R√§tselvogel, diesmal aus Walsrode (Fasanerie, zusammen mit u.a. Madagaskarwebern). Mein erster Eindruck war, dass es eine der Farbmutaionen des Gr√ľnlings sein k√∂nnte - wobei ich einen solchen dann aber nicht unbedingt zwischen exotischen V√∂geln, sondern eher in den Volieren mit den heimischen Arten vermuten w√ľrde. Nun fiel mir im Dortmunder Zoo in einer Voliere mit u.a. Mexikanischen Karmingimpeln ein Vogel auf, der eine Farbmutation dieser Art sein k√∂nnte und in der Gestalt sehr √§hnlich ist wie der Walsroder, aber eher beige-hellbraun als gelbgr√ľn. Laut Zootierliste hat Walsrode ebenfalls Mexikaner im Bestand - k√∂nnte das einer (dann vermutlich ein weiblicher Farbmutant) sein?
(11.10.2013, 19:43)
Michael Mettler :   Diesen auffallenden Sittich habe ich im Dortmunder Zoo in der gro√üen Australienvoliere vorgefunden, kann ihn aber nicht einordnen - Mischling? Sein auf diesem Bild nicht zu sehendes R√ľckengefieder ist leuchtend blau. Leider war ich so fasziniert, dass ich bis auf eins die Gehegeschilder gar nicht beachtet habe, aber der mir davon in Erinnerung gebliebene Australische K√∂nigssttich kann es nicht sein.
(11.10.2013, 19:32)
Niedersachse :   Die Afrikanerin ist in Rostock verstorben. Muss die Asiatin gewesen sein.
(05.10.2013, 19:02)
Joshua F√∂rg :   Als ich vor Jahren in N√ľrnberg miterleben "durfte", wie eine Elefantenkuh (Die Afrikanerin?) eingeschl√§fert wurde, wurde das Tier meiner Erinnerung nach au√üen eingeschl√§fert und mit einem Kran und einem Feuerwehrauto abtransportiert. Ganz sicher bin ich mir dabei jedoch nicht mehr.
(05.10.2013, 19:00)
Niedersachse :   Naja, wenn man Tiere mit einer √úberdosis Narkosemittel oder Eutha77 einschl√§fert, haben die Tiere die Mittel auch nach dem Tod noch im K√∂rper.
Allgemein sollten keine Tiere, die Medikamente im K√∂rper haben verf√ľttert werden. Wenn man ein solches Tier noch verf√ľttern will, sollte man es schlachten.
(05.10.2013, 17:55)
Jolantha Belik :   Verf√ľttern ginge nur dann, wenn das verstorbene Tier keine Medikamente genommen hat und auch nicht mit Spritze eingeschl√§fert wurde, da das Gift ja vom K√∂rper nicht abgebaut werden konnte. Und wenn ein Tier pl√∂tzlich einfach tot da liegt, dann will man ja wissen, woran es verstorben ist, schon alleine aus dem Grund, um ansteckende Kranheiten auszuschlie√üen. Ergo kommt es auf die Patho und nicht zum Verf√ľttern.
(05.10.2013, 17:54)
Oliver M√ľller :   Werden solche Tierkadaver dann eigentlich verf√ľttert?
(05.10.2013, 17:18)
Carsten Horn :   Falls m√∂glich, versucht man gro√üe Tiere drau√üen einzuschl√§fern...

Falls ein Kran im Haus nicht zum Einsatz kommen kann, kann man bei entsprechender Befahrbarkeit immer noch mit einem Fahrzeug waagerecht ziehen. Oder halt mit ensprechender Manpower...

Falls gar nichts geht, findet halt eine "Zerlegung" im Haus statt und der Abtransport in "Einzelteilen"...

Sch√∂n finde ich das Thema auch nicht, aber das geh√∂rt halt leider auch dazu und schlimmers w√ľrde mir auch einfallen...
(05.10.2013, 12:43)
Jan Jakobi :   @Holger:
Das meinte ich nicht, dass mit "Tembo" könnte man schon als schlachten nennen.

Mit einem Kran kommt man schlecht ins Haus.

Vielleicht sollte ich mal einen Elefantenpfleger fragen.
(04.10.2013, 22:38)
Holger Wientjes :   Hast Dir die Antwort ja selbst gegeben.

Davon abgesehen: Ich kenne Schrecklicheres.
(04.10.2013, 21:46)
Jan Jakobi :   Anl√§sslich der Einschl√§ferung von "Radza" frage ich mich:
Wie bekommt man große/riesige Tiere wie Elefanten, Nashörner, Flusspferde und Giraffen aus dem Stall/Haus wenn sie dort gestorben sind?

Aus "Kein Tag ohne Abenteuer" weiß ich das der riesige Afrikaner-Bulle "Tembo" in Einzelteile zerlegt wurde. Eine unschöne, schreckliche Methode.
(04.10.2013, 21:32)
Michael Mettler :   Hier das zweite, weit davon entfernt entdeckte Exemplar, dem die dunkle Marmorierung fehlt. Am Vorderk√∂rper ist eine ganz feine Perlung vorhanden, f√ľr die man auf dem Foto schon sehr genau hinsehen muss.
(04.07.2013, 10:43)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Seit dem Beitrag vom 29.4. bin ich darauf sensibilisiert, auf Welsschilder f√ľr Schilderwelse zu achten und habe sowohl im Bochumer Aquarium als auch aktuell im Sea Life Hannover jeweils eins entdeckt :-)

An alle Reptilienkenner: Aus dem Sea Life hier Fotos frei in der Tropenhalle lebender Anolis mit der Bitte um Bestimmungshilfe. Laut Zootierliste hat jemand in der Halle einen einzelnen männlichen Anolis roquet summus entdeckt - könnten dies hier Weibchen dieser Form sein?
(04.07.2013, 10:39)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Die Beschilderung in Hagenbecks Tropen-Aquarium ist ansprechend gemacht, aber auch dort nicht vollst√§ndig. Auch nicht dort, wo einlaminierte Einzelseiten verwendet werden (Reptilienanlagen)...

Ich mag zwar die hannoverschen Schilder von der optischen Wirkung her, aber die stilisierten Tierdarstellungen stellen nach meinen Beobachtungen doch einige Besucher vor Probleme des Erkennens, taugen teilweise nicht zur Artunterscheidung (z.B. die drei Flamingoschilder) und enthalten einige √§rgerliche Fehler in den Texten. Teuer - ja. Aber sind Beschilderungen in anderen Zoos wirklich g√ľnstiger? Ich denke da gerade an z.B. die recht aufw√§ndigen Tafeln in K√∂ln, die es bestimmt auch nicht f√ľr'n Appel und 'n Ei gibt (und m.E. verweilen die Besucher auch nicht l√§nger davor als vor den hannoverschen oder etwa den handels√ľblichen, in vielen Kleinparks benutzten "Tukan"-Zooschildern).
(02.05.2013, 23:43)
Jan Beensen :   @ Stefanie Fischer: Echt? Als ich vor ein paar Jahren in N√ľrnberg war, da habe ich tats√§chlich kein Schild f√ľr die SCHILDERwelse gesehen. Und das w√§re mir aufgefallen; ich mag die flei√üigen Brummer...

Ich bin ein Fan von der Low-Budget-Folienbuch-Vogelbeschilderung im Gondwanaland.
Auch wenn dort viele Fischarten fehlen.
Eine √§hnliche laminierte Version gibt es in Leipzig auch im Pongoland f√ľr den Luftraumbesatz.

Die Schilder in Hannover ist nach meinem Empfinden sehr stylisch - aber arg teuer und uninformativ.
Die Beschilderung im TropenAquariumHagenbeck ist echt traumhaft aber auch sehr aufwendig.
(02.05.2013, 20:39)
Stefanie Fischer :   Also in N√ľrnberg sind die Wabenschilderwelse ausgeschildert. Auch da gab es bis vor gar nicht langer Zeit, dass Problem der Fotos aus dem Internet, siehe Urheberrecht, aber erst so nach und nach entstehen halt schildertaugliche Bilder.

Mich persönlich ärgert fehlende/falsche Beschilderung in Zoos extrem besonders bei Fischen, aber oft wechselt gerade in Aquarien der Besatz so schnell, dass die Schilder dann wieder falsch sind. Wenn mehrere Arten auf einen Schild sind, dann ist es auch nicht mit bloßem Abnehmen getan.

Besagte B√ľcher sind oft auch schnell √ľberholt, hat sich eine Art als nicht erhaltensf√§hig erwiesen oder sind neue dazugekommen, wird nicht so schnell ein neues gemacht. Im Tropenaquarium in Hamburg sind die Schilder handgemalt, nur weil da ein Vogel stirbt, wird doch nicht gleich ein neues Schild gekauft.

Eine Studie hat auch ergeben, dass Zoobesucher schlechten Schildern länger Aufmerksamkeit schenken als guten.
Die Schilder in Hannover finde ich aber schon arg spartanisch.

Zu guter letzt, es soll auch vorkommen, dass ein Zoo selber garnicht so genau weiß, was er da eigentlich hält.
(01.05.2013, 21:05)
Michael Mettler :   @Jana M√ľller: "Schnell gemacht"? Schildertaugliche Fotos von Kleinv√∂geln in einer Freiflughalle und Fischen in (manchmal nur von oben einsehbaren) Teichen ben√∂tigen schon einen geduldigen Fotografen und dazu noch eine Portion Gl√ľck...

@Gerrit: Stimmt, das war eins der Ergebnisse einer anhand der fr√ľheren Zoobeschilderung in Hannover gemachten Studien (m√ľsste so Ende der 80er, Anfang der 90er gewesen sein). Ist √ľbrigens nicht auf Zoobesucher beschr√§nkt; vor einigen Jahren kam mal eine Meldung durch die Presse, dass ein erheblicher Prozentsatz britischer Sch√ľler nicht in der Lage war, ihr Heimatland auf einer Weltkarte korrekt aufzuzeigen. Da wurde dann schon mal auf Afrika oder Indien gezeigt - vielleicht eine Folge davon, dass Opa aus Kolonialzeiten erz√§hlt hatte ;-)
(01.05.2013, 18:27)
Gerrit Wehrenberg :   Der Zoo Hannover soll wohl deshalb keine Verbreitungskarten mehr am Gehege zeigen weil der ONB oft nicht mal wei√ü welchen Erdteil er da vor sich abgebildet sieht...
(01.05.2013, 17:59)
Jana M√ľller :   Heutzutage w√§re doch ein Foto von einem Tier, das man in seinem Zoo h√§lt, doch f√ľr ein foliertes Blatt Papier schnell gemacht.
(01.05.2013, 16:44)
Michael Mettler :   Nicht jeder Zoo hat √ľbrigens einen eigenen Illustrator in seinen Reihen. Laminierte B√∂gen sind zwar schnell erstellt, aber dann eben auch schnell mal mit geklauten Fotos oder Zeichnungen best√ľckt, und Urheberrechtsverletzungen sollte sich eine wissenschaftlich geleitete Institution eigentlich nicht erlauben (manche tun's trotzdem). Auch da stellt sich wieder die Frage der Verh√§ltnism√§√üigkeit: Ist es den Aufwand wert, z.B. die genannten Fische im hannoverschen Urwaldhausbach zu beschildern, die der Besucher ohnehin nur von oben sehen kann, w√§hrend √ľbliche Abbildungen die Seitenansicht zeigen? Wer ein bisschen Ahnung von der Materie hat, wird sicher keinen Guppy mit einem Prachtbarsch oder Paku verwechseln, aber f√ľr Kenner reicht dann eigentlich auch eine reine Textliste, damit sie wenigstens nachschauen k√∂nnen, WELCHER Prachtbarsch da unten seine Kreise zieht.

Insgesamt schon ein sehr vielschichtiges Thema. Zumal es ja sogar durch Studien erwiesen ist, dass der ONB nicht mal die Beschilderung der gro√üen und auff√§lligen Zootierarten allzu sehr w√ľrdigt oder gar konzentriert durchliest.
(30.04.2013, 20:22)
Jana M√ľller :   Ich denke, manche Vogelarten oder vor allem Fische wechseln auch schnell mal, da sie nicht sonderlich langlebig sind oder umgesetzt werden.
Zudem bestent in Freiflugvolieren dann wirklich das Problem, dass man dann zwar alle Tiere auf eine Tafel oder in ein Buch packen kann, aber wohl kaum jemand wirklich danach schaut, jedenfalls die ONB nicht. Zudem sind, wenn es solche Schilder/B√ľ+cher gibt, diese auch oft veraltet/nicht mehr aktuell. Ich finde das auch sehr schade.
(30.04.2013, 19:34)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Andererseits neigen Besucher bei Vorhandensein von Tierschildern auch dazu, umgekehrt wirkliche Spatzen und Amseln, die es nach meinen Beobachtungen in sehr vielen Tropenhallen gibt, als vermeintliche Exoten zu "bestimmen" :-)

Ich habe mich auch schon oft (und trotz einiger Artenkenntnis) √ľber fehlende Beschilderung ge√§rgert. Allerdings ist mir auch das Problem der optimalen Platzierung bewusst, wie es mir gerade gestern wieder in den Walsroder Freiflughallen vor Augen gef√ľhrt wurde. Da entdeckt man einen Vogel, bei dem man sich nicht sicher ist, in den Tiefen der Halle, aber die Schilderwand ist weit weg... ONB macht sich vermutlich noch viel weniger die M√ľhe, dann extra deshalb zum Punkt der Aufkl√§rung zur√ľck zu laufen. √Ąhnlich w√§re es am hannoverschen Sambesi mit den Schwimmv√∂geln: Wo √ľberall m√ľsste man Beschilderung (ganz gleich, ob Billigl√∂sung oder nicht) mit echtem Nutzen anbringen, wenn sich das Federvieh doch auf dem gesamten "Flusslauf" und den angrenzenden Anlagen verteilt?

Ich habe schon oft in verschiedenen Zoos miterlebt, dass Besucher beim Vergleich von Beschilderung/Schautafeln mit den zu sehenden Tieren nach dem Prinzip vorgehen "was nicht passt, wird passend gemacht". Ich denke da z.B. an das R√§tselraten einer Familie vor der Zebra-Infotafel in Osnabr√ľck, wo einigermassen frustriert versucht wurde, die in der Anlage zu sehenden Grevyzebras auf die verschiedenen im Fellmustervergleich dargestellten Arten der Tafel "aufzuteilen", oder an den Besucher, der von der hannoverschen Sambesibr√ľcke bei den Giraffen aus die Springb√∂cke sah und seiner Begleitung als Artbezeichnung "Graukopfkasarka" vorlas, weil dort nur dieses eine Schild am Gel√§nder angeschraubt war (und wohl noch immer ist)... Ob das wirklich nur seltene Extremf√§lle sind? Da kann man sich dann schon mal fragen, wieviel Beschilderungsaufwand sich an manchen Stellen "lohnt".

Bei Wasserschildkröten und Kleinvögeln käme noch hinzu, dass sich das Artenspektrum in den Anlagen hie und da ohne Wissen des Zoos erhöhen kann ;-)
(30.04.2013, 10:54)
Jan Beensen :   Eine laminierte Din-A4-Seite w√ľrde es durchaus auch tun.
Im Gondwanaland und im Pongoland in L sind die Vögel ja so beschildert.
Ich denke mal der ein oder andere "Otto-Normal-Besucher" w√ľrde mit der Info, dass Weberv√∂gel, Glanzstare und Prachtfinken im Urwaldhaus leben auch auf die Suche nach ihnen gehen.
So denken die meisten bloß "oh Spatzen" oder vielleicht noch "guck mal, ein Zebrafink wie bei Oma in der Stube"...
Und bei den Fischen und Schildkröten in den Bachläufen, den Enten auf dem Sambesi usw wäre es doch auch einfach (gar sehr einfach) ein Plastikbuch "ala Gondwanaland-Vögel-Buch" aufzustellen.
Und das betrifft NICHT NUR den Zoo Hannover!
(29.04.2013, 21:30)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Ich kenne zumindest EIN Schild f√ľr eine gro√üe Schilderwelsart, n√§mlich aus dem Sea Life Hannover. Aber da stimmte die Art nicht, und das war den Fachleuten im Haus durchaus bewusst ;-)

Ein Grund f√ľr fehlende Beschilderungen sind zumindest in manchen Zoos schlichtweg die Kosten. Von den hannoverschen Gehegeschildern z.B. habe ich mal geh√∂rt, dass die Erstanfertigung pro Schild mehrere Hundert Euro kostet, und schon aus st√§dtischen Zeiten des Zoos (mit anderer Beschilderung) stammte das gefl√ľgelte Wort des damaligen Direktors, dass er sich nicht gern Tiere in den Zoo holte, bei denen das Gehegeschild teurer war als die Tiere selbst...

Ich denke allerdings auch, dass fehlende Beschilderung nicht selten darauf hindeutet, dass die betreffenden Tiere vom Zoo selbst eher als schm√ľckendes Beiwerk betrachtet werden.
(29.04.2013, 20:39)
Jan Beensen :   Gibt es eigentlich eine Begr√ľndung, warum in auff√§llig vielen Zoos Fisch- und Vogelarten fast nie (vollst√§ndig) beschildert sind?

Beispiele: Fische in Yukon Bay, Fische und V√∂gel im Urwaldhaus, Enten auf dem Sambesi (Hannover) / Fischarten im Gondwanaland (Leipzig) / Fischarten im Aquarium/Terrarium (Wien) / V√∂gel im Klammeraffenhaus (Osnabr√ľck) / Afrikahalle (Gelsenkirchen) / Taubenbesatz in Wellensittich- oder Fasanenvolieren verschiedener Zoos usw.

Weiterhin glaube ich, ich habe noch NIE ein Gehegeschild f√ľr Schilderwelse gesehen...
(29.04.2013, 18:35)
Jolantha Belik :   @Michael: ja, die laufen seit einigen Jahren bei den Nash√∂rnern und Rentieren herum. Der Gockel bewacht seinen Harem und l√§√üt sie nicht aus den Augen, es gibt auch jedes Jahr einige K√ľken (heuer noch nicht), die schauen noch zerrupfter aus, als die M√ľtter.

Beide Bilder aufgenommen am 23. April 2013 beim Nashorn-Park in Schönbrunn.
(24.04.2013, 19:53)
Michael Mettler :   @Jolantha: Der Hahn ist jedenfalls KEIN Sumatra. Eher etwas in Richtung Kraienkopp (Farbschlag: goldhalsig) oder Satsumadori (daf√ľr erscheint er mir aber zu kurzbeinig). So oder so w√§re er aber wiederum nicht rassegleich mit den H√ľhnern auf dem ersten Bild, und falls die alle durcheinander laufen, w√§ren nat√ľrlich auch Hybriderzeugnisse nicht von der Hand zu weisen.
(24.04.2013, 18:25)
Klaus Schueling :   Eine allgemeine Bitte:

Ich finde es wesentlich netter, wenn bei solchen Suchbildern vermerkt ist, wo (und wann) diese entstanden!

Danke
Klaus Sch√ľling
(24.04.2013, 15:32)
Jolantha Belik :   Danke, Michael, in diese Richtung habe ich auch schon gedacht. Anbei der Gockel ...
(24.04.2013, 13:49)
Michael Mettler :   @Jolantha: Die beiden H√ľhner auf dem Foto d√ľrften eher nicht zur selben Rasse geh√∂ren (falls sie √ľberhaupt Rassetiere sind). Das rechte Tier k√∂nnte eine Henne der Rasse Sumatra sein, dann im Farbschlag Blau. Sumatras haben einen starken, fast metallischen Gefiederglanz, beim h√§ufig gehaltenen Farbschlag Schwarz gl√§nzt das Gefieder gr√ľn. Habe vom blauen Farbschlag noch keinen Hahn gesehen, aber dass der eher bl√§ulich schillert, k√∂nnte ich mir durchaus vorstellen.

Zur Bestimmung des linken Huhns fehlt mir jede Idee.
(24.04.2013, 13:24)
Jolantha Belik :   Was sind das bitte f√ľr Hendln? Gibts auch in schillernd schwarz-blau, der Gockl ist deutlich gr√∂√üer.
(24.04.2013, 12:23)
Ingo Rossi :   @Michael Mettler; stimmt, beim (fluechtigen) suchen habe ich keinen passenden Threat gefunden, also auf in die Welt der Domestikation!
(26.11.2012, 10:51)
Michael Mettler :   Wenn schon Mensch und Schimpanse je nach Aussage in 95 bis 99 % der Gene √ľbereinstimmen, sollte der Unterschied Tarpan/Hauspferd, Auerochse/Hausrind usw. oder eben auch Pinta-/Isabela-Riesenschildkr√∂te immerhin noch erheblich geringer sein...

@Ingo Rossi: Wir sollten wohl mal einen eigenen Thread zum vielschichtigen Thema Wildtier vs. Haustier starten. Es ist ja bisher in diversen Threads immer mal aufgeflammt, allm√§hlich geb√ľhrt ihm ein eigener Platz...
(25.11.2012, 18:02)
WolfDrei :   Da wir nun schon bei den Genen angelangt sind: Mitte der Siebziger hat ein britischer Biologe (Richard Dawkins) ein Buch mit dem Titel ¬ĒThe selfish gene¬Ē (= Das egoistische Gen) ver√∂ffentlicht. Nach dieser Theorie ist nicht die jeweilige Art (ob Tier oder Pflanze) in ihrer evolution√§ren Entwicklung zu betrachten, sondern priorit√§r ist der Erhalt ¬ďdes Gens¬Ē, seine Vermehrung. Die Gene in ihrer Entwicklung suchen sich sozusagen eine geeignete ¬ďUmgebung ¬ď (also ein Tier oder eine Pflanze), in der sie entsprechend erfolgreich viele Genkopien bilden k√∂nnen, also bei ihrer Vermehrung besonders erfolgreich sind. Betrachtet man z. B. das ¬ďRindergen¬Ē (wenn es denn so etwas gibt), so ist also nicht der Erhalt der konkreten Art/Unterart/domestizierten Form wichtig, sondern nur der Erhalt der erfolgreichsten ¬ďForm¬Ē. Erhalt also des ¬ďRindergens¬Ē an sich.
Demnach wäre es dem konkreten "Pintaschildkrötengen" völlig egal, ob es in Lonesome George oder in einer hybriden Form lokalisiert ist - nur erfolgreich muß es sein.
(24.11.2012, 18:52)
Ingo Rossi :   @ Michael Mettler: Ich gehe mit deinen Ansichten zur Haustierwerdung durchaus konform.
Es stellt sich dabei jedoch eine Frage (mal wieder): Was ist nun Domestikation genau? Reicht die Nähe von Tieren zum Menschen und die Nutzung durch den Menschen aus oder braucht es dazu auch Verhaltens- und Aussehensänderungen? Was macht dann wirklich ein Wildtier aus? Und gerade zu der aktuellen Diskussion, wie weit wären dann Circus- und Zootiere, die seit Generationen in Menschenobhut leben, noch Wildtiere?

Beispiele, wie deines mit der Amsel, kenne ich auch. Gerade die Elstern eignen sich auch sehr daf√ľr, die ja ganz augenscheinlich auch die Umgebung der Menschen lieben.
Die Frage der ausgestorbenen Auerochsen stellt und ja in anderer auch Herr Lonesome Georg posthum. Reichen Gene in anderen Tieren um diese als nicht ausgestorben anzuerkennen ¬Ė dann w√§re Reichholfs Tarpan existent!

(24.11.2012, 13:11)
Ingo Rossi :   @ Michael Mettler: Ich gehe mit deinen Ansichten zur Haustierwerdung durchaus konform.
Es stellt sich dabei jedoch eine Frage (mal wieder): Was ist nun Domestikation genau? Reicht die Nähe von Tieren zum Menschen und die Nutzung durch den Menschen aus oder braucht es dazu auch Verhaltens- und Aussehensänderungen? Was macht dann wirklich ein Wildtier aus? Und gerade zu der aktuellen Diskussion, wie weit wären dann Circus- und Zootiere, die seit Generationen in Menschenobhut leben, noch Wildtiere?

Beispiele, wie deines mit der Amsel, kenne ich auch. Gerade die Elstern eignen sich auch sehr daf√ľr, die ja ganz augenscheinlich auch die Umgebung der Menschen lieben.
Die Frage der ausgestorbenen Auerochsen stellt und ja auch Herr Lonesome Georg posthum. Reichen Gene in anderen Tieren um diese als nicht ausgestorben anzuerkennen ¬Ė dann w√§re Reichholfs Tarpan existent!

(24.11.2012, 12:14)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Heck brauchte den Auerochsen gar nicht r√ľckzuz√ľchten - er war ja nie weg ;-) Ich wei√ü, diese Ansicht ist unpopul√§r.

Das mit den Farmf√ľchsen stimmt, das ging in diesem Zeitraum sogar hin bis zu Merkmalen wie Schlappohren usw.

Damit, dass das Problem der Abgrenzung eher theoretischer Natur ist, gehe ich konform. W√ľrde der wilde Auerochse noch leben und sich hie und da mit extensiv gehaltenen Hausrindern vermischen, h√§tten wir Probleme, die unbegrenzt fruchtbaren Mischlinge zoologisch einzugliedern - so, wie es heute ja auch in einigen Teilen Asiens keine festlegbare Grenze zwischen Arni und Hausb√ľffel gibt, und die Diskussionen um Formen wie Europ√§isches Mufflon, Kreta-Bezoarziege, Dingo oder Sorraia - sind es nun Wildtiere oder nicht? - rei√üen ja aus guten Gr√ľnden nicht ab. Die Tiere selbst betrachten sich untereinander als "Gleiche", also als Fortpflanzungsgemeinschaft - solange nicht mutativ bedingte Verhaltens√§nderungen, Paarungszeiten oder Gr√∂√üenunterschiede eine Verkreuzung verhindern. Das aber sind ja die gleichen Ma√üst√§be wie bei Wildtierformen untereinander, so gesehen sind die Haustiere nichts Besonderes. Meines Erachtens liegt die willk√ľrliche Trennung eher darin begr√ľndet, dass der Mensch dazu neigt (zumindest in unserem Kulturkreis), eigene Leistungen und Produkte besonders hoch zu bewerten. Sich die Erschaffung der Haustiere auf die Fahnen zu schreiben ist halt ruhmvoller als eine opportunistische Nutzung von Tieren "zuzugeben", die sich dem Menschen m√∂glicherweise von selbst gen√§hert und in ihren Grundz√ľgen zu von der Stammform abweichenden Formen entwickelt haben.

Noch heute w√§re es doch m√∂glicherweise gar nicht schwierig, eine von sich aus in unmittelbarer N√§he des Menschen lebende Tierart wie die Amsel zu einem Nutztier zu machen, ohne f√ľr den Anfang irgendwelche Gr√ľndertiere einfangen zu m√ľssen. Sie findet in menschlicher N√§he Nahrung und Schutz und baut ihre Nester freiwillig in Reichweite menschlicher Arme. Farbabweichungen wie die lokal gar nicht so seltenen Schecken haben hier gute √úberlebenschancen. Bei sanfter Nutzung (Einsammeln eines Anteils der Eier und Nestlinge sowie Bejagung von Alttieren, ohne die ganze Population zu vergr√§men) w√§re die Grenze zur Domestikation m.E. schnell √ľberschritten. Warum sollte es mit unseren klassischen Haustieren nicht √§hnlich gelaufen sein, zumal die Menschen fr√ľherer Zeiten noch ein viel besseres Gesp√ľr f√ľr Tiere hatten (bzw. es auslebten - ich denke, es ist auch bei uns noch gegeben, aber durch moderne Notwendigkeiten versch√ľttet) und es schon immer Anreize f√ľr bestimmte Tierarten gegeben haben k√∂nnte, sich in der N√§he von Menschen, m√∂glicherweise sogar schon von Vorfahren des Menschen (!) aufzuhalten?
(24.11.2012, 10:55)
Ingo Rossi :   @ Michael Mettler: Gerade auch Herr Reichholf schreibt ja viel da r√ľber, dass viele Wildtiere sich mehr oder weniger freiwillig dem Menschen angeschlossen haben und Mensch und Tier nebenher leben und voneinander profitiert haben.
Gleichwohl scheint ja die gewollte Domestikation auch ein schneller Vorgang zu sein. Wenn ich mich recht entsinne (m√ľsste die Quelle erst raussuchen) haben russische Forscher in einer Auswahlzucht den Fuchs schon in 20 Generationen deutliche Merkmale eines Haustieres angez√ľchtet. Was ja bei einem Fuchs wohl maximal 40 Jahre bedeutet.
Die Nomenklatur zeigt eigentlich die Schwierigkeit, die es noch immer gibt, eine Art genau zu definieren und abzugrenzen. Demnach w√§re der Auerochse noch nicht ausgestorben und Herr Heck h√§tte sich umsonst bem√ľht (obwohl er ihn nicht zur√ľck z√ľchten konnte) Liegt das das Problem nicht eher im Namen und in der (Menschen gemachten) Systematik als in den Tieren?
So gesehen ist also wirklich der Tarpan nicht ausgestorben und trotzdem sehen wir ihn nicht mehr - das ist ja ein Paradoxon¬Ö;-)

(24.11.2012, 09:26)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Die Haustierzucht, wie wir sie heute kennen, ist im Vergleich zum Zeitraum der Haustierwerdung im Ganzen eine ziemlich kurze und junge Episode. Mich fasziniert immer wieder, dass zwar einerseits zu lesen ist, dass viele menschliche Kulturen u.a. den Zusammenhang zwischen einer Zeugung und einer Geburt erst sp√§t gelernt haben sollen (selbst bei uns in Mitteleuropa war man m.W. noch vor ein paar hundert Jahren der Meinung, dass z.B. Fr√∂sche und M√§use aus Dreck entstehen k√∂nnen - statt aus Fr√∂schen und M√§usen), andererseits aber unsere Vorfahren sich schon vor Abertausenden von Jahren quasi gesagt haben sollen "ich fange mir jetzt mal ein paar Mufflonl√§mmer und z√ľchte mir daraus Wollschafe".

Wir wissen doch im Grunde nichts wirklich Genaues dar√ľber, wann, wo und wie Domestikationsprozesse begannen. Den Zeitpunkt legen wir nach den √§ltesten uns bekannten arch√§ologischen Funden fest, wobei mit Sicherheit noch nicht alles gefunden wurde, und aus der Deutung von Knochenresten in "K√ľchenabf√§llen". Wie viele tausend Jahre lang allerdings die betreffenden Formen m√∂glicherweise schon vorher in enger Beziehung zum Menschen lebten, ohne sich k√∂rperlich allzu sehr zu ver√§ndern, geht daraus nicht hervor - die Grenzen zwischen blo√üer Nachbarschaft, Symbiose, Kommensalismus und Domestikation scheinen mir doch sehr flie√üend zu sein. Und man kann Wildtiere auch anders an sich binden als sie anzubinden oder einzusperren, daf√ľr gibt es ja auch heute noch reichlich Beispiele. Somit sorgten manche Tierarten vielleicht √ľber Jahrtausende hinweg erst mal selber f√ľr ihre Zuchtwahl hin zum Haustier, bevor der Mensch wirklich planerisch eingriff und verfeinerte (und erst mal auch nur das bewahren oder f√∂rdern konnte, was ihm die Natur selbst anbot).

Auch in der Systematik ist das Thema Domestikation etwas widerspr√ľchlich dargestellt. Nehmen wir das Hausrind: Laut Nomenklatur (Bos primigenius f. taurus) gilt es als domestizierte Form des Auerochsen und mit ihm artgleich. Also IST das Hausrind ein Auerochse (oder umgekehrt), sonst k√∂nnten doch beide nicht artgleich sein...? Oder wie lautet der gemeinsame Oberbegriff als Artname? Das meinte ich damit, dass ein als Hauspferd √ľberlebender Tarpan eigentlich gar keine so gewagte Formulierung ist.
(24.11.2012, 08:47)
Ingo Rossi :   @ Michael Mettler: Ist die Haustierzucht nicht doch eine etwas einseitige Auswahl? Aber freuen wir uns √ľber die Evolution (auch in B√ľchern) ! So kommt in den besagten ¬ďNaturgeschichte(n)" im Kapitel ¬ďDas Zebra und sie Tsetsefliege" kein mit Schattenstreifen mehr vor... ;-)
(23.11.2012, 23:08)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Finde ich gar nicht so gewagt. Wenn das Hauspferd z.B. ein Nachfahre des Steppentarpans w√§re, w√§re es ja im Grunde nichts weiter als ein evolution√§r weiterentwickelter (an menschliche Umgebung angepasster) Steppentarpan, so wie auch letzterer ja nur ein willk√ľrlich von der zoologischen Systematik festgelegter Zwischenschritt eines Entwicklungsprozesses w√§re. So oder so bleibt nat√ľrlich alles nur ein Versuch, einen flie√üenden Vorgang - die Evolution, und zwar inklusive der Haustierwerdung - durch unterschiedliche Benennung in Einzelglieder zu zerhacken. Was war das doch einfacher, als man noch an die Unver√§nderlichkeit der Arten glaubte ;-)
(22.11.2012, 22:17)
Ingo Rossi :   @ Michael Mettler: dann koennte man ja sagen, der Tarpan hat vielleicht im Hauspferd uberlebt... allerdings etwas gewagt und ich denke nixht, Herr Reichholf hat das so gemeint...
(22.11.2012, 21:54)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Zumindest haben genetische Untersuchungen das Przewalskipferd aus der Ahnenreihe des Hauspferdes gestrichen, das somit den domestizierten Nachfahren eines anderen Wildpferdes darstellt - ob nun Waldtarpan, Steppentarpan oder gar eine dritte Form, bleibe dahingestellt.
(22.11.2012, 21:38)
Ingo Rossi :   @ Michael Mettler: danke f√ľr deine Antwort. Habe mittlerweile auch nochmal nachschlagen k√∂nnen, aber finde keinen.Hinweis auf das √úberleben von Tarpanen. Neuere genetische Untersuchungen scheint es auch nicht zu geben.
M√∂glich w√§re allerdings, dass Reichholf im Hauspferd einen direkzen.Nachgolger des Tarpan sieht und ihn daher als √ľberlebend einstuft.
Einen Fl√ľchtigkeitsfehler oder eine eigene Theorie halte ich aber auch f√ľr nicht ausgeschlossen.
(22.11.2012, 21:29)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Wenn man Tarpan mit Europ√§ischem Wildpferd gleichsetzt, k√∂nnte es sein, dass Reichholf auf Formen wie Exmoorpony oder Sorraia anspielt, von denen immer mal wieder behauptet wird, sie seien keine wirklich domestizierten Pferde, sondern letzte √úberlebende der urspr√ľnglichen europ√§ischen Wildpferde. Andere noch existierende, als Tarpan bezeichnete Pferde kenne ich auch nur in Form der Heck-R√ľckz√ľchtungsprodukte.

Vielleicht handelt es sich aber auch nur um einen Fl√ľchtigkeitsfehler. So stolperte ich in Reichholfs Buch "Das R√§tsel der Menschwerdung", in dem er sich nebenher auch mit der Evolution der Zebras befasst, dar√ľber, dass er f√ľr das Bergzebra Schattenstreifen angibt...
(22.11.2012, 19:51)
Ingo Rossi :   In Josef H. Reichholfs Buch "Naturgeschichte(n) spricht er von zwei √ľberlebten Wildpferdformen, dem Przewalski-Pferd und dem Tarpan. Mir war bisher nicht bekannt, dass auch der Tarpan zu den noch existierenden Arten geh√∂rt und bin bei den heutigen Tieren von R√ľckzuechtungen ausgegangen. Kann mir da jemand weiterhelfen?
(22.11.2012, 18:43)
Alexander Fuchs :   Ich denke es ist ein Gerfalke (Falco rusticolus).
(15.11.2012, 16:56)
Liz Thieme :   Das kann ich nicht mehr genau sagen, da ich zu dieser Zeit mindestens f√ľnfzehn Vogelparks besucht habe und mich nicht mehr daran erinnern kann, in welchem dieser Parks das Bild entstanden ist.

@MM: der Vogel wirkte gr√∂√üer als ein Wanderfalken-Weibchen. Einen Mischling halte ich f√ľr wahrscheinlicher.
(13.11.2012, 18:32)
Klaus Schueling :   @Liz:
Warum verrätst du uns nicht einfach, wo die Aufnahme entstanden ist?
Das w√ľrde die Sache wom√∂glich erheblich vereinfachen ...
(13.11.2012, 00:05)
Michael Mettler :   @Liz: Ich tippe auf Wanderfalke. Oder, da sowas f√ľr falknerische Zwecke in gro√üem Stil produziert wird, vielleicht auch auf einen Jagdfalken-Hybriden.
(12.11.2012, 18:45)
Liz Thieme :   Diesen Greifvogel (unausgeschildert) habe ich in diesem Jahr entdeckt.
(12.11.2012, 18:15)
Michael Mettler :   @Ronny: Es gibt auf der Welt m.W. nur ganz wenige echte Rassen bei Hauseseln. Selbst Bezeichnungen wie Bulgarenesel oder Th√ľringer Waldesel sind nicht mehr als "Gebrauchsnamen" f√ľr willk√ľrlich herausgepickte Tiere ohne geschlossenes Zuchtgebiet oder festgelegten Rassestandard, und zudem gibt es bei Eseln eine breite Palette an Farbschl√§gen, unter denen sich eher lokale oder sogar einzelne Z√ľchtervorlieben als wirklich feste Zuordnungen zu Rassen, Schl√§gen usw. festmachen lassen. Selbst eine Abgrenzung, ab welchem Zentimeter Stockma√ü ein Esel kein Zwergesel mehr ist, sondern ein "mittelgro√üer" Esel, scheint nicht allgemein g√ľltig zu sein (zumal beide Typen durchaus verkreuzt werden).

In der Zootierliste w√ľrde ich solche Tiere, so weit nicht vom haltenden Zoo einer definitiven Form zugeordnet, schlichtweg aus Hausesel ohne Rassezuordnung eintragen.
(07.08.2012, 12:45)
Ronny :   Das Hochladen des Foto schien nicht funktioniert zu haben, also hier das Foto.
(07.08.2012, 11:19)
Ronny :   Ich habe diesen Esel im TP Luckenwalde fotografiert. Auf der Weide standen 1,1 mit Fohlen, getrennt von anderen Zwergesel am Ende des TPs. Beide Elterntiere waren schwarz und auch das Fohlen war schwarz. Die Gr√∂√üe w√ľrde ich auf etwas gr√∂√üer als Zwergesel sch√§tzen.

Wer kann was zur Rasse sagen?
(07.08.2012, 11:06)
Liz Thieme :   Oh man. Du erinnerst mich gerade an was. Habe auf einem Foto die Ponystallboxen l√§ngs des Gangs fotografiert und √ľber den Boxen h√§ngen die Schilder mit Namen etc. Die letzte Box war die einzig leere und dar√ľber h√§ngt kaum lesbar auf dem Foto "Haflinger Arndt geb. 14.5.1981". Ich hatte nur die im Pferdehaus (Haflinger und Deutsche Rheinl√§nder Kaltblut) im Kopf.

Also hattet ihr ein gutes Auge daf√ľr. F√ľr mich bleibt er ungew√∂hnlich.
Trotzdem Danke.
(15.07.2012, 21:58)
Stefanie Fischer :   Wobei es bei Haflingern zum Teil sehr unterschiedliche Schl√§ge gibt. Kommt halt auf die Zuchtlinie an. Rein von Fotos zu bestimmen ist immer schwierig, vielleicht steht das Pony ja sonst bei den anderen und wurde nur zum Sattlen dort hingestellt.
(15.07.2012, 21:50)
WolfDrei :   Auch zur Bestimmung: w√§re aber zu schwer, da die Gr√∂√üe nicht zum Ausdruck kommt: zwei Serama-H√ľhner - die kleinste Nutzrasse, malaysischen Ursprungs, so gegen 250 g - nix f√ľr einen Broiler/ein Brath√§ndl. Heute in Eberswalde gesehen.
(15.07.2012, 18:29)
Liz Thieme :   Die beiden Haflinger der Einrichtung waren als solche ausgeschildert und standen in einem anderen Stall am anderen Ende des Gel√§ndes.
Irgendwie fand ich das Tier hier nicht Haflingergen√ľgend. Erkenne Haflinger eigentlich meist gut, die anderen beiden waren auch f√ľr mich typische.
Dieses war kleiner und schlanker.
Kaltblut keinesfalls.

Das Rotkopfschaf (Rouge du Roussillon) ist so unterschiedlich in der Färbung, dass man das so schlecht typisch finden kann.

am besten ich trag sie alle ohne Rasse ein *seufz*
(15.07.2012, 18:15)
Stefanie Fischer :   Ich kenne mich mit Haustieren nicht so aus, aber das Schaf sieht aus wie die Rotkopfschafe in N√ľrnberg. Das Pferd zeigt die typische F√§rbung eines Haflingers, w√ľrde auch zur Bezeichnung Pony passen. Bei einem Kaltblut h√§tte es sicher ein extra Schild gegeben.
(15.07.2012, 17:55)
Michael Mettler :   @Liz, zu Bild 5: Nein, nur die Wahrscheinlichkeit ist extrem hoch. Was f√ľr Holstein-Friesian spricht, sind m.E. die Hochbeinigkeit, der eher "knochige" Rumpf und der hohe Wei√üanteil in der F√§rbung. Aber auch f√ľr meinen eigenen Verdacht gilt das schon Gesagte. Ich habe gerade erst k√ľrzlich auf einem Hof eine gro√üe Zahl schwarzbunter Rinder vor Augen gehabt und mir wurde gesagt, darunter seien reine Herdbuch-Holsteins und Kreuzungen mit anderen Rassen. Aber ich h√§tte es nicht geschafft, die auseinander zu sortieren.

Bei Pferden kenne ich mich so gut wie gar nicht aus, da ist das Ganze noch komplizierter, weil Rassekreuzungen m.W. den Zuchtb√ľchern jeweils einer der Elternrassen zugeschlagen werden d√ľrfen und auch noch das Stockma√ü und der allgemeine K√∂rperbau dar√ľber entscheidet, ob ein Tier so oder so klassifiziert wird. Ein Beispiel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Welsh-Pony
(15.07.2012, 17:48)
Peter Lohse :   Beim Pferd w√ľrde ich mal auf einen Haflinger tippen.Von der Kopfform und der F√§rbung auch ein Schleswiger Kaltblut,scheint daf√ľr aber nicht Massig genug.
(15.07.2012, 17:02)
Liz Thieme :   Danke sch√∂n :)

Bild1: das w√ľrde passen, es gab auch noch wei√üe Warzenenten mit auf der Anlage.

Bild2: ich habe vor einiger Zeit solch eine Ziege nur geschrumpft gesehen. Warum m√ľssen sich Rassen so √§hnlich sehen? Aber es stimmt schon bei so Mixhaltungen bin ich auch skeptisch.

Bild3: Im Verhalten war sie auch noch eher juvenil. Aber beide sind f√ľr mich nicht eindeutig.

Bild4: Dann ist es nun eins.

Bild5: Daran habe ich auch gedacht gehabt, aber ist jede schwarz-weiße Kuh eine HF?

Bild 6: Und was könnte das Pferd sein?
(15.07.2012, 16:47)
Jolantha Belik :   Danke! :-)
(15.07.2012, 16:26)
Michael Mettler :   Nach F√§rbung und Gestalt k√∂nnte die Ziege auf Bild 2 genausogut eine B√ľndner Strahlenziege oder Pinzgauer Strahlenziege sein - oder wie schon erw√§hnt schlichtweg ein Milchziegen-Mix, der nur zuf√§llig aussieht wie eine reine Rasse. Solange Haustiere in einem Park oder auf einer Viehweide nicht in einer einheitlichen Herde gehalten werden, als Rasse ausdr√ľcklich ausgeschildert sind oder sonstige genaue Informationen vorliegen, kann man bei einer Nachbestimmung nach Ph√§notyp genauso falsch liegen, als w√ľrde man einen nur als "L√∂we" ausgeschilderten M√§hnenl√∂wen nach Ph√§notyp einer reinen Unterart zuschlagen.
(15.07.2012, 13:28)
Oliver Jahn :   @Liz, bei Bild 2 tippe ich auf Th√ľringer-Wald-Ziege, Bild 4 ebenfalls auf Coburger Fuchs.
(15.07.2012, 12:54)
Peter Lohse :   Das ist ein Europ. Kibitz (Vanellus vanellus)
(15.07.2012, 11:56)
Michael Mettler :   @Jolantha: Europ√§ischer Kiebitz.
(15.07.2012, 09:12)
Jolantha Belik :   An die Vogelspezialisten, was k√∂nnte das sein? D√ľrfte neu im Tiergarten Sch√∂nbrunn sein, es gibt leider noch kein Schild bei der Anlage. Der S√ľ√üe war grad bei der K√∂rperpflege ... von der Gr√∂√üe her in etwa so gro√ü wie ein S√§belschn√§bler, wirkt aber kr√§ftiger.
(15.07.2012, 02:40)
Michael Mettler :   Ph√§notypisch k√∂nnte Coburger Fuchs passen, vielleicht auch Rouge de Rouissillon (Rotkopfschaf). Die Kuh sieht nach Holstein Friesian aus. Die abgesenkten Ohren der gelben Ziege auf Bild 3 k√∂nnten schlichtweg eine Folge schwerer Ohrmarken sein, das sieht man seit der Kennzeichnungspflicht leider √∂fter, gerade bei Zwergziegen - und nach sowas oder zumindest -mix sieht sie f√ľr mich eigentlich aus, weniger nach Jungtier. Die Enten wirken auf mich wie Mulardenenten, so nennt man die zur Fleischerzeugung durchgef√ľhrte Gattungskreuzung aus Hausente x Warzenente, bei denen diese F√§rbung h√§ufig ist.

Die schwarzen Ziegen könnte man bestimmt nach Aussehen einzelnen Rassen zuordnen (die ganz schwarze z.B. Nera Verzasca), aber insgesamt bin ich bei nicht nach Rasse ausgeschilderten Haustieren skeptisch, weil einfach viel herumgekreuzt wird (auch z.B. bei Milchziegenhaltern).
(14.07.2012, 19:10)
Liz Thieme :   Ein Bild hat sich noch versteckt - Warum? Keine Ahnung

Also
Bild6: steht im Stall mit Shetlandponys und √ľber seiner Box stand ebenfalls Pony
(14.07.2012, 19:07)
Liz Thieme :   Achja es gab neben dem Schaf noch welche in der F√§rbung und ein schwarzes, das sich mir aber nicht vern√ľnftig zeigen wollte.

Das letzte Bild
Bild5: Kuh Elsa
(14.07.2012, 18:41)
Liz Thieme :   Bild4: Schaf - ist das ein Coburger Fuchs?
(14.07.2012, 18:39)
Liz Thieme :   Bild3: Ziege Nr 2 noch jung mit H√§ngeohren; Ziege Nr 3 komplett schwarz
(14.07.2012, 18:38)
Liz Thieme :   Bild2: erste von drei verschiedenen Ziegen - diese sieht mir aber sehr reinrassig aus
(14.07.2012, 18:37)
Liz Thieme :   Ich war heute in einer Einrichtung in der h√§ufig nur Hausschwein, Hausschaf und so auf den Schildern stand und keine genaue Rasse.

Daher freue ich mich auch diesmal √ľber eure Hilfe.

Bild1: alle Enten hatten einen schwarzen Fleck auf dem Kopf und waren sonst weiß
(14.07.2012, 18:32)
Oliver Jahn :   Vielen Dank Michael, dann kann ich ja die Zootierliste erg√§nzen.
(02.06.2012, 21:46)
Michael Mettler :   @Oliver: Mit der Art liegst du richtig, und wenn es ein unterartreines Tier ist, ist es die Neuwelt-Form. Die kannst du an den dunklen Flanken erkennen, die Altwelt-Unterart ist an dieser Stelle hell (siehe nebenstehendes Bild).
(02.06.2012, 21:18)
Oliver Jahn :   P.S. Tippe selber auf H√∂ckerglanzente, stimmt das? Und wenn ja, wie unterscheidet man da die Unterarten (Altwelt oder Neuwelt)?
(02.06.2012, 20:47)
Oliver Jahn :   Bei einem Kurzbesuch in Worms gesehen. Wer kann helfen?
(02.06.2012, 20:43)
Michael Mettler :   @Sacha: Danke, das k√∂nnte er sein. Ich hatte zwar nach "Trachinotus" auch schon verdachtsweise gegoogelt, aber von T. ovatus dort nur Fotos wenn deutlich schlankeren bzw. weniger scheibenf√∂rmigen Exemplaren gefunden und ihn deshalb ausgeschlossen. Bei der Suche nach "Trachinotus ovatus" fand ich jetzt zumindest EIN Bild mit einem "h√∂her" gebauten Exemplar, das meinem fotografierten √§hnlicher ist als die anderen.
(30.05.2012, 12:51)
Sacha :   Mit 90prozentiger Wahrscheinlichkeit: Ein Bl√§uel resp. Palometa (Lichia glauca = Caranx glaucus, Trachinotus ovatus), Familie Gabelmakrelen.
(30.05.2012, 12:41)
Michael Mettler :   Frage an die Fischkenner: Was ist das? Diese Art wird seit mindestens 2011 im Sea Life Hannover gehalten (Meereslagune, zusammen mit den Kuhnasenrochen etc.). Vom Habitus her tippe ich auf Verwandtschaftsgruppen wie Stachelmakrelen (Carangidae) oder Fegerbarsche (Scorpidinae), aber bisher blieben meine Bestimmungsversuche √ľber B√ľcher und Google erfolglos.
(30.05.2012, 10:45)
Liz Thieme :   Also Summa sumarum Singsittiche. Danke!
(24.04.2012, 19:57)
Peter Lohse :   Bei dem Ersten Vogel handelt es sich um einen 0,1 Singsittich, wobei es nicht ungew√∂hnlich ist wenn auch 0,1 V√∂gel mal eine leichte rote Stelle am R√ľcken haben.
Der zweite Vogel ist auch ein 0,1 aber der gescheckten Mutation.
Allerdings ist es recht Schwierig bei Vögeln wie z.B. dem Singsittich wo es mitlerweile eine Vielzahl von Farbmutationen gibt sowas genau fest zu stellen.
(24.04.2012, 11:39)
Michael Mettler :   @Ronny: Bei der Wildfarbe hat der m√§nnliche Singsittich einen fl√§chig roten B√ľrzel, der weibliche einen gr√ľnen. Deshalb habe ich eher einen Hahn in Verdacht, weil bei einer aufgehellten Farbmutation (der R√§tselvogel ist deutlich blasser als die Wildf√§rbung) m.E. eher die rote Fl√§che zu Einzelfedern "zusammenschmilzt" als dass sich Rot als v√∂llig neue Farbe in einer sonst gr√ľnen Befiederung (bei der Henne) bildet. Ist aber zugegebenerma√üen nur Theorie ;-)

@Liz: An einen Wellensittich-Hybriden mag ich √ľbrigens bei Bild 2 nicht so recht glauben - auch wenn ich schon noch verr√ľcktere Vogelhybriden gesehen habe (wie z.B. Gr√ľnz√ľgelpapagei x Zwergara) und es nicht wirklich mit Argumenten begr√ľnden kann. Aber auf die Begrenzung auf Sittiche der australischen Region w√ľrde ich mich wegen der Gestalt festlegen. Kannst du was zur Gr√∂√üe sagen?
(23.04.2012, 21:07)
Ronny :   Das Bild von hinten w√ľrde ich auch einem Singsittich zuordnen...allerdings einem weiblichen.
(23.04.2012, 18:25)
Liz Thieme :   Michael, die beiden sitzen nicht am gleichen Ort.
Der zweite saß in einer Voliere wo Wellensittich noch dran stand, aber keiner zu sehen war.
(23.04.2012, 17:53)
Michael Mettler :   Zumindest beim ersten Bild tippe ich anhand der Gestalt und der vereinzelten roten (Rest-)Federn am Hinterr√ľcken auf eine der Farbmutationen des Singsittichs (und dann vermutlich m√§nnlich). Auch der zweite Vogel k√∂nnte einer sein (vor allem nat√ľrlich, falls er in der selben Voliere sa√ü und die gleiche Gr√∂√üe hatte), wobei ich da eher auf eine Henne tippen w√ľrde.
(23.04.2012, 17:46)
Liz Thieme :   Und hinteran gleich noch einer.
Sieht aus wie ein Wellensittich xy Hybrid in meinen Augen.
Was meint ihr?
(23.04.2012, 16:34)
Liz Thieme :   Habe hier ein sehr ung√ľnstiges Foto eines nicht ausgeschilderten Papageien. Leider wollte sich dieses Individuum nicht umdrehen und den Kopf vern√ľnftig zeigen, zu dem war es ein Einzeltier.
Bräuchte da ein bisschen Hilfe, hatte paar Arten im Auge...
(23.04.2012, 16:22)
Oliver Jahn :   @Klaus, auf keinen Fall spricht was dagegen, das Schaf ist aus Wulften. Ich gehe davon aus, dass den Park hier eh keiner kennt, und die Masse nicht mal wei√ü, wo das liegt. Aber wenn es hilft, dann gern.
(15.04.2012, 21:01)
Klaus Sch√ľling :   Spricht irgendetwas dagegen zu verraten, wo die Ausgangsaufnahme entstanden ist - und damit Janas Frage zu beantworten?

(15.04.2012, 20:48)
Liz Thieme :   Ich finde es sieht dem Suffolk auch recht √§hnlich, aber wenn es ein Bergschaf sein soll....
Suffolks sind etwas kurzbeinig. Schätze deins war etwas höher angesetzt.
ein paar Braune Bergschafe bei Google sehen deinem, Oli, auch ähnlich.
(15.04.2012, 19:12)
Oliver Jahn :   @Jana M√ľller, das schrieb ich ja bereits. In der ZTL steht es als Braunes Bergschaf.
@Michael, das stimmt auch. Wie gesagt, bei der Masse der Bilder hast du ja Recht. Nur gibt es eben auch immer wieder Ausnahmen. Tendenziell aber ist nat√ľrlich ein Mix durchaus m√∂glich. ZTL und Ausschilderung haben mich nur eben etwas stutzig gemacht.
(15.04.2012, 18:23)
Michael Mettler :   Hm, Bergschafe haben m.W. eine ausgepr√§gtere Ramsnase als dieses zweite Tier. Und es geht ja nicht nur um die Ohrl√§nge, sondern auch um die Ohrstellung. Bergschafe sind in dieser Hinsicht mit H√§ngeohrziegen oder Widderkaninchen vergleichbar.
(15.04.2012, 18:17)
Jana M√ľller :   In welchem Zoo wurde das Foto denn aufgenommen? Dann k√∂nnte man in der Zootierliste doch prima danach suchen....
(15.04.2012, 18:17)
Oliver Jahn :   Es stimmt, die Masse der Bergschafe hat extrem lange Ohren. Aber es gibt auch da (vielleicht wie bei uns Menschen auch) immer wieder mal Exemplare, bei denen das nicht ganz so stark ausgepr√§gt ist. Hier noch mal ein Exemplar, welches ebenfalls unter Schwarzbraunes Bergschaf gef√ľhrt wird.
(15.04.2012, 18:03)
Oliver Jahn :   Ich habe gerade mal in einem Rasse-Atlas f√ľr Schafe dieses Braune Bergschaf gefunden. So sehr unterschiedlich finde ich die Tiere gar nicht.
(15.04.2012, 17:55)
Michael Mettler :   P.S. Gerade bei Haustieren lassen sich nat√ľrlich auch Rassenmixe in Tierparks nie ganz ausschlie√üen...
(15.04.2012, 17:50)
Michael Mettler :   Bergschafe haben m.W. generell sehr lange Schlappohren (die angelegt bis an die Schnauzenspitze oder dar√ľber hinaus reichen w√ľrden), scheiden deshalb als M√∂glichkeit aus. Gegen Steinschafe spricht m.E. die Wollstruktur, die bei denen eher langfransig ist. Allerdings kenne ich da nicht die ganzen Stadien der Wollbildung zwischen Schur und Vollausbildung des Vlieses, so dass dieses Argument nicht auf sicheren F√ľ√üen steht.
(15.04.2012, 17:48)
Oliver Jahn :   In der Zootierliste wird es als Braunes Bergschaf gef√ľhrt. Da finde ich allerdings keine wirkliche √úbereinstimmung. Aber es muss vor mir schon mal jemand zumindest als Bergschaf bestimmt haben.
(15.04.2012, 17:36)
Oliver Jahn :   Es stand aber dabei eine Tafel mit der Bezeichnung "Bergschaf" und es stand einiges an Text √ľber diese alte Rasse, die fast ausgestorben w√§re dabei. Von daher spricht schon einiges f√ľr eine Bergschaf- bzw. Steinschafrasse.
(15.04.2012, 17:27)
Michael Mettler :   Vorschlag ja, Sicherheit nein: Braunk√∂pfiges Fleischschaf mit unkupiertem Schwanz. Hatte erst auf das Deutsche Schwarzk√∂pfige Fleischschaf (eine weit verbreitete Rasse) getippt, aber bin mir nicht sicher, ob da ein derart br√§unlicher Anflug in den dunkel pigmentierten Partien m√∂glich ist.
(15.04.2012, 17:20)
Oliver Jahn :   Schon wieder ich. Heute sah ich folgendes Schaf, welches nur als Bergschaf ausgezeichnet war. Dieser Begriff umfasst ja nun einige Rassen und die g√§ngigen (Wei√ües, Schwarzes und Braunes Bergschaf) Formen passen irgendwie nicht. Ich habe schon selber mal nachgesehen und finde die h√∂chste √úbereinstimmung mit dem Alpinen Steinschaf. Hat jemand einen anderen Vorschlag?
(15.04.2012, 15:30)
Liz Thieme :   Die Art ist ja da: Japanische Wachtel
Nur eben nicht die Zuchtform, also der Farbtyp.
(10.04.2012, 19:18)
Oliver Jahn :   @Michael, du hast v√∂llig Recht. Die Gr√∂√üe lag deutlich √ľber der einer Zwergwachtel.
@Liz, das zweite Bild passt ja wirklich recht gut. Nur schade, dass auch bei diesem Bild die Art fehlt.
(10.04.2012, 16:26)
Liz Thieme :   Und dann gibt es noch eine die in der Grundf√§rbung wie die R√§tselwachtel ist nur ohne wei√üe Federn, da finde ich keinen Namen zu (<--).
Also irgendwie ist die Rätselwachtel eine Mischung aus Zuchten.
(10.04.2012, 11:34)
Liz Thieme :   Ich habe jetzt mal bei den amerikanischen Zuchten gesucht und Tiere mit Strichelung. Da waren die Tiere aber dann recht bunt, gelb/beige/wei√ü, genannt "golden". Und eine weitere, die aber st√§rker durchgef√§rbt war und auch eine Wachtelkopfzeichnung hatte, aber die Strichelung auch hatte war die "table".
Eine "pointo" hat stärkere weiße Striche.

Das Bild (<--) zeigt die Form "blonde" manchmal auch als "fawn" bezeichnet. Da scheinen sich die in den USA nicht einig zu sein, ob das unterschiedliche sind oder nicht.
(10.04.2012, 11:32)
Michael Mettler :   Eine Zwergwachtel w√ľrde ich, ohne den Vogel in natura gesehen zu haben, wegen des Gr√∂√üenvergleichs zu den daneben herumliegenden Sonnenblumenkernen ausschlie√üen; die R√§tselwachtel d√ľrfte gr√∂√üenm√§√üig durchaus Japanwachtel-Kaliber haben. Was mich irritiert, ist die nur schwach angedeutete Kopfzeichnung (beim so genannte Tenebrosus-Farbschlag der Japanwachtel ist das zwar auch so, aber der Rest des Gefieders sieht v√∂llig anders aus, und die anderen Farbschl√§ge haben einen kontrastreicheren Kopf) und die feine wei√üe Strichelung.
(10.04.2012, 09:23)
Werner Schindler :   Wenns ein pal√§arktischer Wildvogel w√§re, k√∂nnte ich ihn identifizieren. Aber zu exotischen Wachtelarten oder Unterarten, ganz und gar zu Zuchtformen und deren Farbschl√§gen kann ich nichts substantielles beisteuern. Deshalb kam von mir nichts.
Nach dem Ausschlussprinzip m√ľsste es eine Zuchtform sein, wenn keine Abbildung im Handbook (habe es nicht zur Hand) passt.
Da liegt die Japanwachtel (C.jap.), die wohl mit unserer Wachtel eine Superspezies bildet, mit ihren diversen Zuchtformen nat√ľrlich am n√§chsten. Aber erlaubt das Bild, anhand struktureller Merkmale andere Wachtelarten wie die Zwergwachtel sicher auszuschlie√üen? Von unserer Wachtel ist immerhin bekannt, dass auch in Wildpopulationen betr√§chtliche individuelle Variationen vorkommen wie etwa eine oberseits √ľberwiegend schwarze Mutante. Bei anderen Wachtelarten wird es √§hnlich sein.
Fazit also: Mer waases net.


(09.04.2012, 23:23)
Michael Mettler :   @Oliver: Ich habe im "Handbook of Birds of the World" und in "H√ľhnerv√∂gel der Welt" vergeblich nach einer Wachtel mit dieser F√§rbung gesucht. Zuchtformen sind dort allerdings nicht abgebildet. Da ich mir selbst gerade eine bunt gemischte Truppe Japan-/Legewachteln zugelegt habe, bin ich schon seit einiger Zeit dabei, mir √ľber deren Farbschl√§ge einen √úberblick zu verschaffen, aber auch davon will keiner so recht auf diesen Vogel passen.
(09.04.2012, 22:07)
Oliver Jahn :   @Michael, vielen Dank, du wei√üt, wie wichtig mir gerade deine Meinung ist, darum l√§sst mich ja dein "eventuell" nicht ganz zufrieden sein. Ich hatte gehofft, dass unsere Feldornithologen sich hier noch mal zu Wort melden.
@Werner Schindler, Sie sind doch ein Vogelexperte. Und vielleicht liest ja auch Karsten Vick mal wieder mit.
(09.04.2012, 20:02)
Michael Mettler :   @Oliver: Gestalt und Gr√∂√üe w√ľrden passen, der Unsicherheitsfaktor ist die F√§rbung. Deshalb w√ľrde ich mich nicht √ľber ein "eventuell" hinaus festlegen.
(09.04.2012, 19:33)
Oliver Jahn :   Ich muss jetzt noch mal fragen, ist es nun eine Japanwachtel. Irgendwie schien da selbst hier noch keine wirkliche Einigkeit zu herrschen.
(09.04.2012, 15:50)
Oliver Jahn :   Das Bild ist unbearbeitet und nicht geblitzt, die Farbe ist also relativ original.
(07.04.2012, 19:53)
Michael Mettler :   Falls es ein Farbschlag der Japan-/Legewachtel sein sollte - mir fehlt nach Blick in die Bestimmungsliteratur wilder H√ľhnerv√∂gel eine Alternative dazu - dann m√∂glicherweise ein ungew√∂hnlicher. Auf einigen recht umfassend illustrierten Japanwachtel-HPs (z.B. http://www.sawax.de/aFarben.htm) ist jedenfalls kein vergleichbarer Vogel zu finden.
(07.04.2012, 18:44)
Markus R. :   Spontan w√ľrde ich auf eine Japanische Legewachtel tippen - da gibt es allerlei Farbzuchten.
(07.04.2012, 18:07)
Oliver Jahn :   Ich habe mal wieder eine Frage zur Bestimmung. Was ist das f√ľr ein Vogel. Er hat in etwas die Gr√∂√üe einer Wachtel. Ich sah ihn in einem kleinen Vogelpark, den kaum einer kennt, und der in einer Gartensparte haupts√§chlich Sittiche und Enten zeigt.
(07.04.2012, 17:02)
Liz Thieme :   Habe meines Wissens nach noch nie ein Bentheimer mit Stehohren gesehen. Siehe ZTL mit Fotos (alle aus unterschiedlichen Einrichtungen) und der Beschreibung, die ich da mal eingearbeitet habe.
(20.03.2012, 11:43)
Ronny :   Im Anhang habe ich ein Foto der Bentheimer Sau aus Bernburg eingestellt.

Die Färbungs sieht doch sehr ähnlich aus und es sind auch die graueren Umrandungen zu sehen. Auch die Jungtiere im Vordergrund sehen aus meiner Sicht nach Bentheimer aus.

Allerdings zeigt mein Bild nicht, die von Michael angebrachten Stehohren.
(20.03.2012, 08:13)
Oliver Jahn :   Danke Michael, das passt recht gut. Es ist immer mal wieder erstaunlich, was doch so in kleinen Tierparks hin und wieder gehalten wird.
(14.02.2012, 21:13)
Michael Mettler :   Falls reinrassig, k√∂nnte es ein Berkshire sein. Stehohren und F√§rbung (inklusive der wei√üen Abzeichen) passen jedenfalls:
http://www.rarebreeds.co.nz/berkshire.html
(14.02.2012, 08:42)
Oliver Jahn :   Heute habe ich mal ein Schwein, bei dem ich Schwierigkeiten mit der Bestimmung habe. Es kann nat√ľrlich auch einfach nur ein Mischling sein. Vielleicht aber auch nicht. Kann mir jemand helfen?
(13.02.2012, 20:50)
Liz Thieme :   Na wenn ihr beide euch schon einig seid... ;-)
Dann war meine Ahnung ja richtig. Danke!
(04.01.2012, 20:29)
Michael Mettler :   War offenbar ein Wett-Posten ;-)
(04.01.2012, 20:19)
Michael Mettler :   @Liz: Anhand der F√§rbung und Haarstruktur w√ľrde ich auf ein Turopolje-Schwein tippen.
(04.01.2012, 19:58)
Oliver Jahn :   Das ist nat√ľrlich bei den vielen Mischlingen nicht immer ganz einfach, aber vom ersten Eindruck tippe ich auf ein halbw√ľchsiges Tier vom Turopolje-Schwein.
(04.01.2012, 19:58)
Liz Thieme :   Ich hab hier noch ein Schweinchen, von dem ich gerne w√ľsste, was es ist.
(04.01.2012, 19:45)
Ronny :   @Michael: Nach einem Gespr√§ch mit dem Direktor des Bernburger Tierparks, sind es wirklich Russenkaninchen. Sie haben auch bereits gez√ľchtet.
(02.12.2011, 07:30)
Michael Mettler :   @Ronny: Das Bild erm√∂glicht keine Gr√∂√üeneinsch√§tzung, nach F√§rbung und K√∂rpergestalt k√§men zwei Rassen in Frage: Russenkaninchen (2,25 - 3 kg) oder Kalifornier (3 bis 5 kg).

Rassezuordnung bei Kaninchen ist aber schwierig, weil z.B. Schlachtkaninchenz√ľchter oft Rassen kreuzen oder Mischlinge untereinander weitervermehren und auch dabei jede m√∂gliche Farbvariante in der Zucht sein kann. Ein wirklich eindeutiges Merkmal f√ľr Rassezugeh√∂rigkeit ist es eigentlich nur, wenn die Tiere in beiden Ohrmuscheln mit Codierungen f√ľr Zuchtverein usw. t√§towiert sind. Das w√§re hier nicht der Fall.
(13.10.2011, 08:19)
Ronny :   Wir hatten irgendwann mal die Diskusion, ob es sich in den Zoo Halle und TP Berlins ausgezeichneten "Russischen Kaninchen" um echte bzw nur um Zwergkanninchen mit dem Farbschlag "Russisch" handelte.

Gestern sah im TP Bernburg eine Recht große Kaninchenrasse mit "Russischen" Farbschlag...könnte es sich dabei um "echte" Russen handeln?
(13.10.2011, 07:14)
WolfDrei :   Wollschwein Schorfheide Mai 09
(29.08.2011, 10:32)
Martin Skerhut :   @Henry: Danke...scheint wohl so zu sein. Andere sind auch der Meinung.
(28.08.2011, 22:45)
Michael Mettler :   @Ronny: Tscha, auch Mischlinge k√∂nnen eben pr√§chtige Tiere sein - ich denke da gerade an diverse Zool√∂wen...

Habe eben mal gest√∂bert: Es gab tats√§chlich ein schwarzes Mangaliza, das heute als ausgestorben gilt. Und es gibt/gab Wollschweine in verschiedenen Staaten des fr√ľheren jugoslawischen Gebietes. Ein interessanter Fund f√ľr Haustierfans w√§re dieses hier:
http://www.save-foundation.net/pdf/BreedatlasBalkan.pdf

Da ist vor allem der Blick auf S. 47 und 77 unter die bulgarischen Rassen interessant: Bulgarenesel und Bulgarenziege w√§ren demnach gar keine bedrohten Haustierrassen (falls der Esel mit der beschriebenen Variationsbreite √ľberhaupt als Rasse betrachtet werden kann), sondern mit √ľber 226.000 bzw. √ľber 500.000 Tieren alles andere als selten!
(28.08.2011, 21:42)
Henry Merker :   Ich w√ľrde das Tier als Krokodilkaiman identifizieren. Die Palaeosuchus-Arten sehen doch etwas anders aus.
(28.08.2011, 21:23)
Martin Skerhut :   Vielleicht kann mir jemadn bei der Identifizierung dieses Kaimans aus dem Zoo Schmiding helfen ... Krokodilkaiman oder Brauen-Glattstirnkaiman? Ich bin √ľberfragt.
(28.08.2011, 20:53)
Ronny :   Danke f√ľr die rasche Antwort.

Aber im Prinzip schade, dass es scheinbar keine Rasse ist. Diese drei Schweine waren super beieintruckend.

Das es scheinbar eine kroatische Linie der Mangalizas gab/bibt hört sich sehr interrassant an.
Wobei es wohl ähnlich ist wie die Arabischen Renndromedare des TP Berlin. Sie werden ja auch nicht speziell als Form betrachtet.
(28.08.2011, 20:37)
Michael Mettler :   @Ronny: Bei der Henne tippe ich auf Barnevelder im Farbschlag doppeltges√§umt, siehe hier:
http://www.sv-barnevelder.de/?seite=farbenschlaege

Das Schwein sieht auch f√ľr mich schon allein wegen der Kopfform und der Stehohren eher nach einem Wildschwein-Hausschwein-Mischling aus. Wenn ich das mit den Wollschweinen richtig in Erinnerung habe, ist das ein Schweinetyp der nicht nur in Ungarn und nicht nur unter dem Namen Mangaliza vorkommt bzw. vorkam, so dass eine gewisse Variabilit√§t (und bei extensiver Haltung vielleicht sogar ein gewisser Gen-Austausch mit dortigen Wildschweinen) nicht ungew√∂hnlich sein d√ľrfte. Bevor der Berliner Zoo seine ersten Schwalbenbauch-Mangalizas bekam, hatte er bis mindestens Anfang der 80er Jahre im Schweinehaus einen Zuchtstamm, der als "Wollschwein" ausgeschildert war und m.W. aus Ex-Jugoslawien (Kroatien?) stammte. Ich habe noch ein Foto von dort von einem komplett schwarzen Tier, was f√ľr Mangaliza eine recht ungew√∂hnliche Farbe w√§re. Halte ich durchaus f√ľr denkbar, dass noch Nachfahren von Balkan-Wollschweinen kursieren. Schecken habe ich allerdings bisher noch von keinem Wollschwein jeglicher Herkunft gesehen.
(28.08.2011, 20:15)
Ronny :   Und dann habe ich noch in einem kleinen Tierpark bei Herzberg an der Elster eine Schweinerasse gesehen, die als Lockenschwein ausgeschildert war. Die einzige Information, die noch ausgeschildert war, war dass es sich dabei um eine Zuchtform des Mangaliza handelt.

Ist diese Rasse wirklich eine anerkannte Schweinerasse? Ich w√ľrde ja schon fast sagen, dass es eine einfache Kreuzung aus Wildschwein plus tats√§chlich einem Mangaliza oder wie in dem Falle scheinbar mit einem Sattelschwein.
(28.08.2011, 19:56)
Ronny :   An die H√ľhner-Freunde von uns...ich habe diese fotografiert...nur war sie legiglich als Haushuhn ausgeschildert.
(28.08.2011, 19:52)
Oliver M√ľller :   Ich meinte alle m√∂glichen Stellen in B√ľchern, Zoopublikationen usw. wo man unter Verwies auf die EU-Zoorichtlinie oder die "Mindesthaltungsbedingungen" z.B. Gehege neu baut oder erweitert.
(26.08.2011, 13:54)
Jolantha Belik :   Meinst du das hier?
http://www.zoo.at/useruploads/files/zoo_richtlinie.pdf
Wie das dann jeweils konkret interpretiert wird, entscheiden die einzelnen Mitgliedstaaten auf Basis dieser Zoo-Richtlinie. So sind in manchen EU-Staaten Dinge möglich/erlaubt, die in anderen undenkbar wären ...
Zu den Haltungsbedingungen hei√üt es nur "Sie halten ihre Tiere unter Bedingungen, mit denen den biologischen und den Erhaltungsbed√ľrfnissen der jeweiligen Art Rechnung getragen werden soll, wozu unter anderem eine artgerechte Ausgestaltung der Gehege geh√∂rt, und sie sorgen mit einem gut durchdachten Programm der tiermedizinischen Vorbeugung und Behandlung sowie der Ern√§hrung daf√ľr, dass die Tierhaltung stets hohen Anforderungen gen√ľgt."
(21.08.2011, 16:27)
Oliver M√ľller :   Ich habe da mal eine (m√∂glicherweise sehr dumme) Frage: Verschiedentlich habe ich von "Mindeshaltungsbedingungen der EU" oder auch "Haltungsbedingungen gem√§√ü der EU-Zoorichtlinie" gelesen, die f√ľr die Tierhaltung in Zoos gelten soll. was k√∂nnte damit gemeint sein?
Ich kenne die "Husbandry Guidelines" der EEP, die verschiedenen deutschen Gutachten des Landwirtschaftministeriums und noch eine Elefantenrichtlinie des Bundesamtes f√ľr Naturschutz, aber wenn ich das richtig verstehe, haben die alle keine Gesetzeskraft, die Gutachten sind nur "Empfehlungen" und die EEP-Guidelines k√∂nnen nur von der EAZA bzw. den EEP selbst durchgesetzt werden. Die EU-Zoorichtlinie beschreibt in der mir vorliegenden Fassung auch nur allgemeine Aufgaben und Ziele von Zoos. Ist da irgendetwas an mir vorbei gegangen?
(20.08.2011, 18:17)
Michael Mettler :   @Liz: Ich meine nicht nur Papageien, sondern z.B. auch diverse Singv√∂gel (Wer achtet schon auf z.B. Unterartreinheit bei Weberv√∂geln?) oder Schwimmv√∂gel. Mein Heimatzoo Hannover liefert da leider gute (bzw. schlechte) Beispiele: 2 UA des Allfarbloris werden zusammen gehalten und br√ľten, drei Kasarka-Arten kreuzen sich am Sambesi durcheinander, unter den Flamingos stehen Mischlinge, in der Voliere f√ľr australische Sittiche sitzt ein Rosella, der nach Hybride mit Pennantsittich aussieht (aber schon "fertig" in den Zoo gekommen sein muss und nat√ľrlich nicht extra ausgeschildert ist), und ein ebenfalls nicht selbst gez√ľchteter Gelbbauchara-Bastard wurde (wird noch?) in der hauseigenen Tierbestandsliste als Gr√ľnfl√ľgelara gef√ľhrt (das k√∂nnte immerhin zur H√§lfte stimmen...).

Auch bei Greifv√∂geln und Eulen in Zoos d√ľrfte eine eigene Unterarten-Nachbestimmung nach Ph√§notyp hie und da auf falsche F√§hrten f√ľhren, weil vermutlich mancher Hybride kursiert: Immerhin bezogen viele "Westzoos" fr√ľher ihre "einheimischen" Tiere √ľber den Tierhandel aus der Sowjetunion, da sind Verkreuzungen nicht auszuschlie√üen.
(15.08.2011, 21:08)
Liz Thieme :   Danke. Da ich den Sittich auch im Kopf dem falschen Park zugerechnet hatte und erst beim Einsortieren in den entsprechenden Ordner festgstellt habe, dass es Sta√üfurt war, hat sich die Unterarten-Frage eh gekl√§rt.

Ich kann das was du √ľber Zoo-Privatzucht-Papageien sagst nur unterschreiben. Bei sehr vielen Papageien finde ich, dass sie nicht mehr der urspr√ľnglichen Art entsprechen, sondern kreuz und quer gemischt sind. Va wenn verschiedene Arten der gleichen Gattung in einer Voliere sitzen.
(15.08.2011, 20:36)
Michael Mettler :   Ph√§notypisch w√§re es √ľbrigens am ehesten die Nominatform (Blaukopfsittich). Die hat die gr√∂√üte Ausdehnung von Blau am Kopf, und auch der schwarze Unterschnabel passt (Den haben zwar auch zwei andere UA, aber weniger Blau am Kopf - die beiden anderen haben einen hellen Unterschnabel).
(15.08.2011, 20:04)
Michael Mettler :   @Liz: Ich h√§tte dir auch zwei oder drei B√ľcher nennen k√∂nnen, aber das h√§tte dir vermutlich nicht viel mehr gen√ľtzt :-)

Gerade bei Vogelarten/-gruppen, von denen es gro√üe Liebhaberbest√§nde gibt (die eine wichtige Bezugsquelle f√ľr Zoos darstellen), habe ich es schon l√§nger aufgegeben, anhand von Ph√§notypen Unterarten nachbestimmen zu wollen, die der betreffende Zoo nicht explizit angibt. Schlie√ülich zeigen die zur Bestimmung brauchbaren B√ľcher nur in absoluten Ausnahmen auch mal, wie Unterarthybriden aussehen, und man l√§uft doch schnell Gefahr, als "J√§ger und Sammler" anhand kleinster Merkmale vermeintliche Unterarten festzustellen, ohne zu ahnen, dass der betreffende Vogel wom√∂glich seit Generationen bei Liebhabern oder im Zoo "kreuzverdackelt" wurde. Gibt eben nicht nur Zool√∂wen und Zoobraunb√§ren, sondern auch ornithologische "Gebrauchskreuzungen" in der Zoowelt ...
(15.08.2011, 19:41)
Liz Thieme :   Ausgerechnet einen Wikipedia-Eintrag, wo ich doch Wikipedia so liebe *sch√ľttel*
Trotzdem danke.
Dann solltest du dich mal mit den UAs bei der ZTL auseinandersetzen, da sind extrem viele UAs drin f√ľr Papageienv√∂gel.
(15.08.2011, 18:53)
Michael Mettler :   @Liz: Wikipedia gibt Hilfe -
http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzschwanzsittich
Allerdings w√ľrde ich nicht unbedingt auf Unterartreinheit bei Zooexemplaren wetten, denn Sittiche sind ja wie viele Papageienv√∂gel in Liebhaberzuchten reich vertreten und eine Hybridisierung ist da nie ganz auszuschlie√üen...
(15.08.2011, 16:39)
Liz Thieme :   Wunderbar :)
Wie kann man eigentlich die Unterarten auseinandert√ľddeln?
(15.08.2011, 15:20)
Michael Mettler :   @Liz: Stimmt.
(15.08.2011, 14:55)
Liz Thieme :   Pelikan.... lassen wir den also mal fliegen und kommen zu Papageien

Ich habe den hier als Aratinga acuticaudata bestimmt. Stimmt das? Der war in seinem Käfig nicht ausgeschildert und die Haltung ist hier noch nicht verzeichnet.
(15.08.2011, 14:09)
Werner Schindler :   Schnell nochmal zu dem Flugfoto vom Anfang des Monats.
Kasuar fand ich beachtlich als Bestimmungsvorschlag, Kaiserpinguin w√§re wegen der L√§nge des Schnabels nat√ľrlich auch in Betracht gekommen.

Nein, ist ganz einfach und eindeutig ein Pelikan. Diagnostisch sind die sehr langen, breiten Fl√ľgel im Verh√§ltnis zum "Stummelschw√§nzchen" und der lange Schnabel auf eingezogenem Hals, das ganze Flugbild ist unverkennbar. Welche Art, gibt das Foto nicht her. Die beiden europ√§ischen Arten unterscheiden sich relativ leicht im Flug: der Rosapelikan hat juv und ad dunkle Hand- und Armschwingen, der Krauskopf nicht.

Man glaubt gar nicht, wie regelm√§√üig Pelikane √ľber Deutschland herumkurven. Die Deutsche Seltenheitenkommission hatte allein f√ľr das Jahr 2009 13 Rosapelikan-Meldungen zu bearbeiten, die alle als Gefangenschaftsfl√ľchtlinge eingestuft wurden. Bekannt wurde √ľber Jahre ein Rosapelikan, der von den Ornithologen "Bruchpilot Quax" getauft wurde. Dieser Vogel war auf Wei√üst√∂rche gepr√§gt, √ľberwinterte mit diesen auf spanischen M√ľllkippen, kehrte mit ihnen sp√§testens Anfang M√§rz nach Bayern zur√ľck, zog dann aber im April 2009 √ľber Th√ľringen nach Niedersachsen, genoss dort bis September die Gastfreundschaft einer Vogelpflegestation, traf Ende September wieder bei einem ausgesetzten Wei√üstorchtrupp an einem See in Lothringen ein, wo er knapp westlich der deutschen Grenze den Winter verbrachte. Im April 2010 brach er wieder nach Franken auf, wo er am 21.4. im Kreis Ansbach eintraf, bevor er im Mai 2010 freiwillig in den Vogelpark Bobenheim-Roxheim in Rh-Pf umzog
(Limikola 24 (2010): 233-286). Ob er noch da ist? Keine Ahnung.
(29.07.2011, 17:14)
Michael Mettler :   @Klaus Sch√ľling: ca. 1972 (R√ľcktitel m√ľsste ein Zwergk√∂nigsfischer mit Jungvogel sein).
(28.07.2011, 09:03)
Klaus Sch√ľling :   Hallo,

bei unseren Katalogarbeiten haben wir anhängenden herrenlosen Scan entdeckt.
Kann mir jemand verraten, von wann der dazugeh√∂rige Zoof√ľhrer stammt?
(28.07.2011, 08:23)
Liz Thieme :   Naja ich kann nur das als Datengrundlage nehmen, die mir zur Verf√ľgung steht.
Herr Dorner schreibt 1872: 75. Der Unzertrennliche (Psittaculus pullaria) Sch√∂n grasgr√ľn, Vorderkopf, Backen und Kinn sch√∂n roth, B√ľrzel blau; Schwanzfedern dreifarbig, roth-schwarz-gr√ľn

Wenn man nach dem wissenschaftlichen Namen sucht landet man bei den Orangek√∂pfchen. F√ľr mich pers√∂nlich geht es mehr Richtung Rosenk√∂pfchen, weil ich halt noch nie solch einen Schwanz und B√ľrzel (oder wie du sagst) R√ľcken bei einem Orangek√∂pfchen gesehen habe.
Die einzige bildliche Quelle, die ich gefunden habe ist ebenfalls eine Zeichnung.

Unter Psittacula pullaris finde ich diese Zeichnung:
http://resources21.kb.nl/gvn/UBA01/UBA01_IZ18600151_X.jpg

F√ľr Agapornis pullaris diese:
http://chestofbooks.com/animals/birds/Parrots-In-Captivity/Rosy-Faced-Love-Bird-Psittacus-roseicollis-Agapornis-roseicollis-Bp-Psitt.html

wobei ich nun doch √ľber eine √úbersicht gestolpert bin, die den pullaris mit blau und mehrfarbigem Schwanz zeigt: http://3.bp.blogspot.com/_bvQJqxo5eIQ/SVt9TpRLgWI/AAAAAAAAAxM/YaAQioiiUAw/s1600-h/desk-agapornis%5B1%5D.jpg

Also scheint es zu stimmen...
(25.07.2011, 10:10)
Michael Mettler :   @Liz: Ich habe eine Papageien-Monografie, in der die Unzertrennlichen auch mit Flugbildern abgebildet sind (allerdings Zeichnungen, kein Fotos). Tats√§chlich sieht man da beim Orangek√∂pfchen Blau, aber es ist nur ein relativ kleiner Fleck und auch eher auf dem R√ľcken (etwa auf H√∂he der Hinterkante der ausgebreiteten Fl√ľgel) als auf dem B√ľrzel. Bei einem sitzenden Tier m√ľsstest du also nicht zwischen den angelegten Handschwingen bzw. dirket oberhalb der Schwanzfedern, sondern weiter oben danach suchen, und da wird das Merkmal nat√ľrlich noch viel besser durch die Fl√ľgel verdeckt.
(24.07.2011, 21:31)
Liz Thieme :   Hat jemand bei einem Orangek√∂pfchen schon mal einen blauen B√ľrzel sehen k√∂nnen. Finde nur Fotos wo die Fl√ľgel den B√ľrzel verdecken bzw. die Tiere falschrum sitzen.
(24.07.2011, 21:04)
Sebastian Grafe :   Ich bin auf der Suche nach Informationen zu dem im Jahr 2000 geschlossenen Vogelpark bzw. Vogelparadies Bad Rothenfelde. Kann evtl. jemand mit Besuchberichten, Bildern oder Bestandslisten weitere Informationen geben ?
(24.07.2011, 17:58)
Kai Deuker :   sieht sehr nach Pelikan aus.
(23.07.2011, 21:01)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Erstens sind es Einhufer auch im unbet√§ubten Zustand eher als Paarhufer gewohnt, im Stehen zu d√∂sen, und zweitens bekommen sie m√∂glicherweise ein anderes Narkotikum, da Bet√§ubungsmittel je nach Tierart sehr unterschiedlich wirken k√∂nnen - was den Einen sanft schlummern l√§sst, kann den Anderen total aufputschen.
(21.07.2011, 18:29)
Jan Jakobi :   Mir ist bei "Elefant,Tiger&Co" aufgefallen das die Zebras und Wildpferde in der Ecke des Stalls im stehen einschlafen, wenn sie von einem Narkosepfeil getroffen worden sind.

Bei anderen Tierarten kommt das entweder gar nicht oder selten vor.

Ob das was mit dem Fluchtinstinkt zu tun hat?


(21.07.2011, 17:48)
Michael Mettler :   Hier findet sich das Flugbild eines Seeadlers:
http://www.bionetworx.de/biomemorix_greifen/uebersicht.html

Allerdings begr√ľndete sich mein Verdacht vor allem auf den hellen Schwanz - dessen Form sieht auf der Grafik anders (st√§rker gef√§chert) aus als auf dem "UFO"-Foto.
(08.07.2011, 18:36)
Liz Thieme :   Also in der Mannheimer Gegend fliegt ein Pelikan derzeit frei.

Insgesamt stellen wir also fest, es ist ein Schattenvogel ohne (lange) Beine und Kopf mit was langem dran. Und insgesamt √§hnelt er einem Perlhuhn gekreuzt mit Kasuar und Pelikan und nat√ľrlich nicht zu vergessen bisschen Seeadler.
Ich bin verwirrt.
(08.07.2011, 17:48)
Michael Mettler :   @Oliver: Die sind durch ihre schnellen Bewegungen total verwischt :-)
(08.07.2011, 08:17)
Oliver Jahn :   Michael, sieht man da nicht auch die Beine im Flug????
:-)
(07.07.2011, 21:10)
Michael Mettler :   Wird ja immer exotischer... Ich bin f√ľr Kasuar :-D
(07.07.2011, 08:09)
Karsten Vick :   F√ľr mich sieht der Vogel aus wie ein Pelikan. Kurzer Schwanz, lange und breite Fl√ľgel, der Kopf liegt wie beim Reiher zur√ľckgebogen auf dem Hals auf, der Schnabel steht vorn dr√ľber.

Ob das nun allerdings wahrscheinlich ist in der Gegend, wo Liz das Foto geknipst hat, weiß ich nicht.
(06.07.2011, 23:16)
Oliver Jahn :   Ich habe es ja gleich gesagt, ich habe da nicht wirklich Ahnung. Und das Perlhuhn passt ja schon nicht von der Gr√∂√üe her, denn dieses Bild ist ja von recht weit weg aus aufgenommen. Also dann vielleicht doch ein Geier? W√§re es in oder um Augsburg entstanden, h√§tte ich ja auf einen Stolpervogel getippt. :-)
(06.07.2011, 23:11)
Michael Mettler :   M.E. hat ein Perlhuhn deutlich k√ľrzere und rundere Fl√ľgel, allerdings habe ich noch nie eins so hoch oben fliegen sehen... Ein Pfau ist es ganz sicher nicht, selbst ohne Schmuckfedern h√§tte der eine eher rautenf√∂rmige Schwanzform, und seine Handschwingen sind erheblich heller als die k√∂rpernahen Bereiche der Fl√ľgel und davon scharf abgesetzt. Pfaue suchen zwar f√ľr die Nacht auch die Kronen hoher B√§ume auf, besonders elegant wirken sie dabei aber nicht und fliegen wahrscheinlich auch nicht √ľber eine gr√∂√üere Distanz weit oben.
(06.07.2011, 22:49)
Oliver Jahn :   Liz, ICH lege keine Hand daf√ľr ins Feuer, dass das KEIN Geier ist, daf√ľr habe ich zu wenig Ahnung von Flugbildern. Auf jeden Fall ist der Schwanz von unten deutlicher heller als der K√∂rper, soviel kann ich erkennen. Und Michaels Tipp, dass es evtl. ein gr√∂√üerer Greifvogel sein k√∂nnte, den finde ich ebenfalls nicht so abwegig, denn immerhin scheint der Vogel ja doch recht gro√ü zu sein, und das dann ohne lange Beine, da scheidet ja schon einiges aus, gro√üe Greife aber bleiben somit in der engeren Wahl.
(06.07.2011, 21:05)
Liz Thieme :   Oli, du hast Recht, irgendwie hat das was von einem Perlhuhn.

Pfaue sollen mit gestutzen Fl√ľgeln noch 3m hoch fliegen k√∂nnen. Wenn sie also komplett sind noch ein bisschen mehr, aber vermutlich wirklich eher nur wenn der Schmuck weg ist.

Schade, dass ich die spanischen Gänsegeier wohl nicht erwischt habe...
(06.07.2011, 20:49)
Oliver Jahn :   Ich habe mir jetzt das Bild noch ein paar mal sehr genau angesehen. Auch wenn das von der Gr√∂√üe nicht passt, so erinnert es mich irgendwie an ein Perlhuhn. Aber daf√ľr scheint es zu gro√ü zu sein. Von daher mal die Frage, wie hoch fliegt eigentlich ein Pfau? Im Rhein-Neckarraum gibt es unz√§hlige Vogelparks und zur Zeit gibt es ja etliche Pfaue, die keine langen Schwanzfedern mehr haben.
(06.07.2011, 19:47)
Liz Thieme :   Im Rhein-Neckar-Raum in BaW√ľ
(04.07.2011, 20:59)
Michael Mettler :   P.S. "Was L√§ngeres", was aber f√ľr einen Storch m.E. trotzdem zu kurz w√§re.
(04.07.2011, 20:53)
Michael Mettler :   Und da St√∂rche im Gegensatz zu dem im N√ľrnberg-Thread diskutierten Reiher mit lang ausgestrecktem Hals fliegen, m√ľssten der sowie der lange Schnabel sogar eher sichtbar sein als die noch d√ľnneren Beine.

Auf den ersten Blick hätte ich auf Seeadler getippt (u.a. wegen des hellen Schwanzes), aber da scheint "was Längeres" als Kopf vorhanden zu sein...

@Liz: Wo ist das Foto denn entstanden?
(04.07.2011, 20:52)
Oliver Jahn :   Also nach dem, was ich aus der letzten Bestimmung unter N√ľrnberg hier gelernt habe, m√ľsste man dann aber die Beine und F√ľ√üe sehen. Und dieses mal sehe ich die selbst bei Vergr√∂√üerung nicht.
(04.07.2011, 20:45)
Ronny :   Ich w√ľrde sagen, es handelt sich um einen Schwarzstorch.

Vergleich mit folgender Webseite:
http://wapedia.mobi/de/Schwarzstorch
(04.07.2011, 19:46)
Liz Thieme :   Angeregt durch den Thread "Tiergarten N√ľrnberg", h√§tte ich nun auch eine Flugstudie eines Vogels.
Leider auch recht weit weg, daher so unmögliche Qualität...
(04.07.2011, 19:24)
Michael Mettler :   @Liz: Also, ANGEFANGEN hatte ich tats√§chlich schon mal damit, mich in die Farbengenetik diverser Nutztiere reinzulesen, aber bisher ist es eher bei gezieltem Nachschlagen nach bestimmten Farbschl√§gen geblieben :-)
(14.06.2011, 18:57)
Liz Thieme :   Danke noch mal f√ľr die Bestimmungen. Es war auf jeden Fall kein Zwerghuhn.

Michael, was damit hast du dich noch nicht beschäftigt? ;-)
(14.06.2011, 17:09)
Sven Brandt :   Die Brillenb√§rin im Leipziger Zoo wurde inzwischen eingeschl√§fert (http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/citynews/kranke-brillenbaerin-im-leipziger-zoo-eingeschlaefert--raetsel-um-mysterioesen-hautkrankheit/r-citynews-a-92413.html).

Die bislang wenig erforschte Krankheit ist wohl weltweit ein Problem: http://www.bild.de/regional/leipzig/zoo-hannover/im-leipziger-zoo-10321600.bild.html
(11.06.2011, 08:00)
Sacha :   Bei meinem Besuch in N√ľrnberg fiel mir ein fast haarloser Brillenb√§r auf. Nun habe ich gerade gelesen resp. gesehen, dass es auch in Leipzig ein solches Exemplar gibt. Dieses soll an einer "mysteri√∂sen Hautkrankheit" leiden. Ist das auch beim N√ľrnberger Exemplar der Fall? Und falls ja - Kamen die befallenen Tiere irgendwie miteinandern in Kontakt bzw. bestand eine M√∂glichkeit der Uebertragung? Und zuletzt: Gibt es in Europa noch andere Brillenb√§ren mit diesem Problem?
(10.06.2011, 15:54)
Michael Mettler :   @Liz: F√ľr eine Reinbl√ľtigkeit des Schafes w√ľrde ich nat√ľrlich nicht meine Hand ins Feuer legen (wei√ü auch nicht, ob die primitiven Rassemerkmale von Heidschnucken bei Kreuzungsprodukten "durchschlagen"), aber ph√§notypisch passt schon alles.
(10.06.2011, 15:21)
Markus R. :   Wahrscheinlichkeit 80%, w√ľrde ich mal sagen. Eine Unterscheidung zwischen Augsburger und Zwerg-Augsburger ist nat√ľrlich ohne Gr√∂√üenvergleich sehr schwer. Da m√ľsste ich wissen, ob das Huhn eher Zwerghuhn oder "normale" Haushuhngr√∂√üe hatte.
Rassemerkmale soweit erkennbar: Einfarbig schwarzes Gefieder mit gr√ľnlichem Glanz, glattes, rotes Gesicht, wei√üe Ohrscheiben, dunkelgrauer Schnabel, braune Augen. Das auff√§lligste Merkmal, der Becherkamm, ist leider nicht eindeutig zu erkennen, allerdings ist der Kamm gro√ü und aufrecht, womit das ansonsten √§hnliche La-Fl√®che-Huhn (H√∂rnerkamm) ausscheidet. Wenn dann k√∂nnte es h√∂chstens ein Kreuzungsprodukt, wie z.B. La Fl√®che + Italiener sein. Andere schwarze H√ľhnerrassen scheiden eindeutig aus, z.B. Australorps (Ohrscheibe), Bohustal-Huhn (Farbe von Gesicht und Kamm), schwarzes Bantam (K√∂rperbau)...
(10.06.2011, 14:59)
Liz Thieme :   Danke, Michael. Der Kobelt-Zoo hat so viele Mixschafe, dass ich mir selbst bei meinen Heimattieren unsicher werde.

@Markus, wie hoch ist deine Annahme in Wahrscheinlichkeits-Prozent? Ich finde das immer so schwer, weil es H√ľhner in zig Farbschl√§gen pro fast jeder Rasse gibt. Ich h√§tte dieses Tier mehreren zuordnen k√∂nnen. Wenn du mir erkl√§ren k√∂nntest, woran du das festmachst, w√§re das sch√∂n.
(10.06.2011, 13:18)
Michael Mettler :   Und die Graue Heidschnucke d√ľrfte richtig sein.
(10.06.2011, 12:47)
Markus R. :   Bei dem "H√ľhnerproblem" k√∂nnte es sich meiner Meinung nach um ein Augsburger Huhn handeln.
(10.06.2011, 12:10)
Liz Thieme :   Meint ihr dass das eine Graue Heidschnucke ist oder doch eher was anderes?
(09.06.2011, 22:49)
Liz Thieme :   Ich habe mal wieder ein H√ľhnerproblem und w√§re gl√ľcklich √ľber eine Bestimmung.
(09.06.2011, 19:06)
Klaus Sch√ľling :   Attilio Gatti "Afrika - H√∂lle und Paradies"):
Zur Zeit am g√ľnstigsten bei Amazon Marketplace (Bitte via www.buchkurier.de aufrufen!) f√ľr 6,85 Euro incl. Porto.
(05.05.2011, 23:18)
Michael Mettler :   Falls jemand mehr √ľber das "Ocuapia kibalensis" lesen m√∂chte: Das Buch, in dem Attilio Gatti seine Entdeckung beschreibt, ist auch auf Deutsch erschienen ("Afrika - H√∂lle und Paradies") und antiquarisch erh√§ltlich. Es enth√§lt auch Fotos von lebenden Tieren und Sch√§deln dieser angeblichen (?) zweiten Okapiform.

Interessant an der Schilderung der Lebensweise ist noch, dass die Tiere regelmäßig Gewässer "zum Baden" aufsuchen sollen; Einheimische hatten Gatti solche Badestellen gezeigt. Es geht aber aus den Schilderungen nicht hervor, ob die Okapis lediglich in tieferes Wasser waten (es ist von einer "Reinigung der Beine" die Rede) oder sich sogar ins Wasser legen sollen. Wie ist eigentlich das Verhältnis von Zoo-Okapis zu Wasser? Hie und da werden/wurden sie doch auch hinter Wassergräben gehalten?

Der von Gatti angedachte Gattungsname "Ocuapia" sollte √ľbrigens die Eingeborenenbezeichnung "richtiger" wiedergeben (wenn auch in latinisierter Form). Nach seinen Schilderungen nennen mehrere St√§mme im Verbreitungsgebiet des Okapis das Tier "kwapi", und "okwapi" sei der Plural davon.
(05.05.2011, 13:31)
Liz Thieme :   Also es geht darum, dass Herr Gatti 1936 meinte, dass die Okapis am s√ľdlichen Bereich des Epulu-Flusses als eigene Art betrachtet werden sollte. Diese Tiere sollen laut seiner Aussage sich von den Okapia johnstoni am westlichen und n√∂rdlichen Epulu durch l√§ngere, d√ľnnere und leichtere Sch√§del unterscheiden. Weitere Unterscheidungsmerkmale f√ľhrte er zus√§tzlich noch an, ua eine Unterscheidung bei den H√∂rnern und dem Frontlinienverlauf. Angeblich ist auch das Temperament unterschiedlich, so sollen die O. johnstoni von den Einheimischen als harmlos erachtet worden sein und die anderen als gef√§hrlich.
Gatti wollte diese anderen Tiere als Ocuapia kibalensis regestrieren lassen.

vielleicht kannst du diesen Link öffnen: http://www.science.smith.edu/msi/pdf/i0076-3519-422-01-0001.pdf
(20.04.2011, 17:01)
Ronald Masell :   @liz, danke
der Link funktioniert bei mir leider nicht.
(20.04.2011, 12:42)
Liz Thieme :   du musst nach kibalensis suchen
siehe hier: http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1096-3642.1965.tb00072.x/abstract
(20.04.2011, 11:31)
Ronald Masell :   ich habe jetwas √ľber eine angebliche zweite Art Okapis gelesen( Okapia Kibalennis) weiss jemand etwas dar√ľber?
nicht einmal Google fällt etwas dazu ein.
(20.04.2011, 11:12)
Anti-Erdm√§nnchen :   Und im Wildpark Pforzheim kann man sie als Besucher f√ľttern. Ist eine sehr saubere Angelegenheit ohne jeden Sabber. Sie spitzen ihre trockenen Lippen und saugen das Futter ein.
(09.01.2011, 10:08)
Carsten Horn :   F√ľr den extremen Guanako-Fan empfiehlt sich vielleicht auch noch Maubeuge, wei√ü zwar nicht wieviele Tiere da aktuell leben (war das letzte Mal 2008 da), aber auf jeden Fall gibt es dort Guanakos in einem begehbaren Gehege...
(08.01.2011, 21:25)
Carsten Horn :   Oder die F√ľtterungszeit abpassen, dann sind die Chancen vielleicht auch gut...

Oder Emmen mal anpeilen, ich hab gerade auf einem Bild vom letzten Besuch √ľber 20 Tiere gez√§hlt, also die gew√ľnschte Herdenbildung
(08.01.2011, 11:59)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm√§nnchen: Manche Zootiere reagieren auf Schl√ľsselbundgeklapper in Stalln√§he, vieleicht kann man die Berliner Guanakos auf diese Weise zum "Auflauf" animieren ;-)
(08.01.2011, 00:15)
Henry Merker :   Ach so...
(07.01.2011, 22:26)
Anti-Erdm√§nnchen :   Ich meinte das anders. Es ist ja nicht gesagt, da√ü die Tiere im Herdenverband durch das Gehege streifen (wie auf dem Bild). Rote Neons schwimmen im Aquarium z.B. meistens auch nicht im Schwarm.
(07.01.2011, 22:18)
Henry Merker :   PS: Im TP Berlin gibt es auch mindestens ein wildfarbenes Lama.
(07.01.2011, 22:16)
Henry Merker :   Die Guanakos werden im TP Berlin selbstverst√§ndlich im Herdenverband gehalten.
(07.01.2011, 22:12)
Anti-Erdm√§nnchen :   Danke. In den TP Berlin wollte ich dieses Jahr eh mal gehen, das pa√üt sich ja gut. Hoffentlich halten sich die Tiere dann auch sch√∂n im Herdenverband auf und stehen nicht verstreut in allen Ecken, denn dann bringt`s ja auch nichts ...
(07.01.2011, 22:08)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm√§nnchen: Sch√∂ner Anblick. Im Grunde sind es ja herrliche Tiere, nur haben sie das Pech, von uns Zoofans als "zu gew√∂hnlich" h√§ufig ignoriert zu werden...

Laut ISIS jeweils 8er-Gruppen in Dortmund, Wuppertal und Kronberg sowie 18 (!) Tiere im TP Berlin. Europ√§ischer ISIS-Spitzenreiter ist Emmen mit 26 St√ľck - s√§mtlich Stuten. Von den nicht gelisteten Haltungen d√ľrfte mindestens auch Hodenhagen mehr als 8 Tiere haben.
(07.01.2011, 21:57)
Anti-Erdm√§nnchen :   Wo in Deutschland findet man die kopfst√§rksten Guanako-Gruppen? Ich kann mich nicht entsinnen, z.B. solch eine Achtergruppe jemals in einem Gehege erblickt zu haben: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/85/Herd_of_guanacos.jpg
(07.01.2011, 21:39)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm√§nnchen: Zugegeben, nachgefragt habe ich nicht. Zumindest das Tier in Th√ľle war allerdings deutlich langhaariger, als ich das jemals bei einem Guanako gesehen habe, und in allen F√§llen lebten die Tiere in einer bunt gemischten Lamaherde mit Ausschilderung "Lama". Was Mischlinge betrifft, w√§re es ohnehin eine Definitionsfrage, ob man ein solches Tier dann als Lama mit Wildblut oder als Guanako mit Haustierblut betrachtet. (Siehe Pferd: Die Tarpan-R√ľckz√ľchtung wird als Hauspferd gewertet, obwohl sie einen Przewalskihengst unter den Gr√ľndertieren hatte, das Przewalskipferd hingegen als Wildtier, obwohl es mehrere Hauspferde im Stammbaum hat - jeder so, wie es ihm gef√§llt...)
(17.10.2010, 19:46)
Niedersachse :   Im Tiergarten Ludwigslust in Osterholz-Scharmbeck gibt es auch wildfarbene Lamas.
(17.10.2010, 17:27)
Anti-Erdm√§nnchen :   Danke. Woher wei√üt Du, da√ü es Lamas waren, und nicht doch Guanakos bzw. Mischlinge?
(17.10.2010, 16:32)
Michael Mettler :   Ja, gibt es. In Hamm habe ich zwar ausgerechnet zwei Tiere mit Bl√§sse fotografiert, bin mir aber ziemlich sicher, dass letztes Jahr auch mindestens ein wildfarbiges Lama ohne solche in der Herde stand. Habe aber auch anderswo - meiner Erinnerung nach immer nur in kleineren Parks - vereinzelt wildfarbige Lamas gesehen, z.B. in Th√ľle.
(17.10.2010, 16:11)
Anti-Erdm√§nnchen :   Gibt es eigentlich wildfarbene Lamas, also Lamas, die wie Guanakos aussehen?
(17.10.2010, 14:49)
Frank Albrecht :   @Ronny

Der Gedanke deines Bekannten könnte zutreffen.
Tiere wurden damals mehr im Stil eines Zirkusse (teilweise mit einstudierten Dressuren) vorgef√ľhrt (pr√§sentiet) und eher nur Wohlhabenderen zur Schau gestellt.

V√∂gel und Reptilien wurden eher in kleinen und hintereinander aufgereihten (Garten/ Garden) K√§figen und Vitrinen , f√ľr alle gezeigt.
(12.10.2010, 08:46)
Liz Thieme :   Kennt einer von euch Erbheim, Haltungsort oder H√§ndler(ort) mindestens in den 70ern aktiv?
(11.10.2010, 20:39)
Henry Merker :   Pardon, dann habe ich deine Frage mist(!)verstanden :). Asche auf's Haupt.
(08.10.2010, 16:31)
Ronny :   F√ľr "Bred" und "Born" sind mir die Unterschiede bekannt. Was mit nicht eimleuchtet, sind die unterschiedliche Bezeichnung f√ľr "Menagerie" und/oder "Zoological Garden".

Ein anderer Bekannter hatte vor ein paar Minuten den Gedanken, dass Säuger in Käfigen oder Anlagen lebten, ähnlich der Menagerie und Vögel und Reptilien in Vitrinen bzw Gläsernen Behältern.
(08.10.2010, 15:55)
Henry Merker :   Es ist nur eine Vermutung:
Vielleicht hängt es damit zusammen, dass reptiloide Tiere und Vögel - von Ausnahmen abgesehen - Eier legen, während Säugetiere - von einige Ausnahmen abgesehen - in der Regel ihre Jungtiere auf bekannter Art und Weise zur Welt bringen...
(08.10.2010, 15:35)
Ronny :   Ich habe mal eine kleine Frage zu den "List of the vertebrated animals now or lately living in the gardens of the Zoological Society of London" von 1862 bis 1896. Dort wird unter den den S√§ugetieren "Born in the menagerie" genannt und unter den V√∂geln und Reptilien "Bred in the Zoological Gardens".

Was ist der Unterschied zwischen den Begriffen?

Die Tower Menagerie der Londoner Zoological Society wurde 1835 geschlossen.
(08.10.2010, 15:17)
Bj√∂rnN :   Herr Ruske ist inzwischen Kurator im Zoo Magdeburg, in Leipzig d√ľrfte er seit Anfang des Jahres nicht mehr besch√§ftigt sein....
(28.09.2010, 11:09)
Ronald Masell :   seit wann und warum arbeitet Konstantin Ruske nicht mehr im Leipziger Zoo sondern im LoroParque auf Teneriffa?
(28.09.2010, 10:31)
Michael Mettler :   @Liz: Die Unterarten sollen sich u.a. in diesem Punkt etwas unterscheiden. Siehe auch
http://www.zierschildkroete.de/pages/haltung-verschiedener-arten/langhals-schmuckschildkroete-deirochelys-reticularia.php
(03.08.2010, 14:07)
Liz Thieme :   Michael, danke. Damit hast du die eine Schildkr√∂te der Beschilderung erwischt. Ich kenne die Art bisher nur mit ausgepr√§gteren Seitenflecken.
(03.08.2010, 13:31)
Michael Mettler :   @Liz: Zeichnung und Beschreibung in "Reptiles and Amphibians of Eastern/Central North America" aus den Peterson Field Guides zeigen deutliche √úbereinstimmungen mit der Langhals-Schmuckschildkr√∂te (Deirochelys reticularia), die auf dem Foto dannlediglich nicht ihr namengebendes Merkmal "voll ausgefahren" h√§tte. Die Merkmale habe ich mit Pfeilen markiert: Ringflecken unter dem Unterkiefer, ausgepr√§gter gelber Halsstreifen, sehr breiter gelber Streifen am Vorderbein, fleckenlose oder allenfalls leicht gefleckte Unterseiten der Randschilder.

So weit ich mich erinnere, wird die Art tats√§chlich in Frankfurt gehalten, im gro√üen Wasserschildkr√∂ten-Paludarium gegen√ľber der Treppe - und das ist "einwurfsicher" :-)
(03.08.2010, 12:17)
Sacha :   @Liz: Wo wurde denn die Schildkr√∂te aufgenommen? (Falls es der Zoo Frankfurt ist, kann ich die M√ľhe nur zu gut verstehen).
(03.08.2010, 10:17)
Liz Thieme :   @Gudrun das h√§tte ich eigentlich auch gedacht, aber ich hatte mich erst einmal auf die Beschilderung verlassen. Und es ist ein Becken, wo keine Fremden ein Tier einsetzen k√∂nnen.
Aber die bechilderten Tiere passen nicht so wirklich.
(03.08.2010, 10:08)
Michael Mettler :   @Sacha: Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber wenn selbst auf der HP des Verbandes Deutscher Zoodirektoren in dieser Hinsicht keine Klarheit herrscht:
http://www.zoodirektoren.de/staticsite/staticsite.php?menuid=291&topmenu=163

Interessant vor allem die angebliche "pictus-Gruppe". Selbst wenn pictus und porcus heute nicht mehr als Unterarten unterschieden werden w√ľrden, w√§re porcus der √§ltere Name und pictus nur noch ein Synonym.

Nun w√§re es ja durchaus m√∂glich, dass die aus Togo importierten Tiere tats√§chlich pictus waren, denn sie kamen m.W. √ľber den Zoo von Duisburgs dortiger Partnerstadt Lom√® nach Europa, und ein Zoo muss ja nicht unbedingt die im eigenen Lande lebende Unterart halten (siehe z.B. Sibirische Luchse bei uns).
(02.08.2010, 13:56)
Gudrun Bardowicks :   @ Liz Thieme: Ich denke, dass es sich bei der abgebildeten Wasserschildkr√∂te um eine amerikanische Gelbwangen-Schmuckschildkr√∂te handelt. Diese Art sieht man mittlerweile fast genauso h√§ufig in Zoos und Tierparks wie die nahe verwandte Rotwangen-Schmuckschildkr√∂te.
(02.08.2010, 12:15)
Liz Thieme :   Ich br√§uchte mal bitte eine Bestimmungshilfe von euch.
(02.08.2010, 10:41)
Sacha :   @Michael Mettler: Vielen Dank. Ich hoffe, Deine Antwort wird nicht nur von mir gelesen, sondern auch von den Zooverantwortlichen, die auf den Gehegeschildern und in Zoof√ľhrern immer noch f√§lschlicherweise P. p. pictus resp. KAMERUN-Pinselohrschwein anf√ľhren...
(02.08.2010, 10:06)
Michael Mettler :   Und die fehlende Info liefert - die Zootierliste selbst, unter "Duisburg": Das Pariser Tier war ein Import aus Guinea - also ebenfalls UA porcus.
(30.07.2010, 21:30)
Michael Mettler :   @Sacha: Doch, ich habe eine. Folgt man der alten Unterartaufteilung, statt P. porcus als monotypisch zu betrachten, dann bildet der Niger die Grenze zwischen der westlich davon lebenden Nominatform Guinea-Pinselohrschwein und dem √∂stlich davon lebenden Kamerun-Pinselohrschwein P.p.pictus. Das Ursprungspaar der aktuellen europ√§ischen Zoopopulation lebte in Duisburg, stammte aus Togo (also westlich des Niger) und wurde auch in den Duisburger Jahresberichten als P. porcus porcus bezeichnet. Ob das sp√§ter eingekreuzte Tier aus Paris (?) ebenfalls aus dem westlichen Gebiet stammte, wei√ü ich nicht. Und unter den ehemaligen Haltungen war zumindest die ber√ľhmte, bis in die 70er Jahre lebende Helene in Frankfurt weder die eine noch die andere Unterart, da sie aus dem n√∂rdlichen Kongo stammte und somit der UA ubangensis (Ubangi-Pinselohrschwein) angeh√∂rt haben m√ľsste. Aber sie z√§hlt nicht zu den Gr√ľndertieren der aktuellen Population.

Ich vermute, dass Beschilderungen als P.p.pictus auf ähnliche Weise zustandegekommen sein könnten wie bei den vielfältig benannten "Polarwölfen" als Canis lupus albus, tundrarum oder arctos: Die Tiere des jeweiligen Zoos sahen einer Abbildung im Tierlexikon ähnlich :-)
(30.07.2010, 21:23)
Henry Merker :   In dem Buch "Mammal Species of the world" von Wilson & Reeder wird die Art Potamochoerus porcus als monotypisch bezeichnet. Ob dies der Weisheit letzter Schluss ist, wei√ü ich allerdings nicht. Vielleicht sind andere Autoren anderer Meinung?...
(30.07.2010, 20:04)
Sacha :   Sorry, ich bins noch mal.

Hat wirklich keiner eine Antwort auf meine untenstehende Frage?
(30.07.2010, 14:29)
Sacha :   Bei der Durchsicht der zootierliste.de-Seiten bin ich auf etwas gestossen, was mich stutzig macht:

Wenn ich es recht in Erinnerung habe, dann stammen alle oder zumindest die meisten PINSELOHRSCHWEINE/FLUSSSCHWEINE in europ. Zoos von wenigen Individuen einer Unterart ab. Meines Wissens w√§re diese UA das Kamerun-Pinselohrschwein (Potamochoerus porcus pictus). In den Listen von zootierliste.de werden diese aber zu meiner Ueberraschung als Nominatform (P. p. porcus) gef√ľhrt. Wird das Kamerun-P. mit der Nominatform seit j√ľngster Zeit gleichgesetzt oder warum ist das so?
(28.07.2010, 15:03)
Michael Mettler :   Ich stelle es mir als schwierig vor, zu den damaligen Zeiten ohne Vergleich mit vertrauten Tierarten Namen f√ľr neu entdeckte zu finden. Heute k√∂nnen wir auf ein breites zoologisches Wissen und Hilfsmittel wie Fotografie, Video usw. zur√ľckgreifen, damals wurden die Entdeckungen √ľberwiegend m√ľndlich √ľbermittelt oder in Form eingep√∂kelter Tierkadaver, schlecht pr√§parierter B√§lge usw. der Wissenschaft zugef√ľhrt. Angesichts der relativ formenarmen europ√§ischen Fauna (Form meine ich hier im Sinne von K√∂rpergestalt) gab es f√ľr Exoten oft wenig Vergleichsm√∂glichkeiten, und selbst die heimischen Arten wurden ja noch oft miteinander verwechselt oder in einen Topf geschmissen (wie z.B. Auerochse und Wisent). Das l√§sst vielleicht besser verstehen, warum es in unserer Sprache von zoologisch eher unpassenden Namen mit den Endungen -maus, -ratte, -schwein, -b√§r usw. wimmelt. Ist eigentlich so, als w√ľrde heute eine Raumf√§hre von einem fremden Planeten zur√ľckkehren und die Astronauten m√ľssten nur mit Worten und aus der Erinnerung gemachten Skizzen dort vorgefundene Kreaturen beschreiben.

Ist aber auch interessant, nach welchen Kriterien man fr√ľher, vor Erfindung der heutigen zoologischen Systematik, Tiere als einander √§hnlich betrachtete und entsprechend benannte. Bei der k√ľrzlichen Recherche nach dem Ursprung des Wortes Hy√§ne las ich, dass es dem griechischen huaina entspringen soll, was die weibliche Form von hus (Schwein) darstelle, und dass wohl der borstige R√ľckenkamm der Streifenhy√§ne daf√ľr Anlass gegeben habe. Auch Schwein und B√§r teilen in den Benennungen gewisse √Ąhnlichkeiten, so hei√üen z.B. die weiblichen Tiere beider im Englischen "sow"; unser "Eber" soll ebenfalls etwas mit "B√§r" zu tun haben (vielleicht auch das englische "boar"?). M.W. wird auch ein m√§nnliches Alpenmurmeltier in der J√§gersprache "B√§r" genannt. Allen gemeinsam ist eine auf den ersten Blick wenig elegante, plump wirkende K√∂rpergestalt (wenn auch teilweise nur durch lange Behaarung vorget√§uscht); die drei Ersteren sind zudem als Aasfresser bekannt. Beim Murmeltier liefert vielleicht auch das M√§nnchen-machen eine √Ąhnlichkeit zum B√§ren.
(21.07.2010, 17:28)
Ronny :   Ich wollte nur das Interessante wieder geben, was ich noch in den entsprechenden Magazin gefunden habe.

Die Bezeichnung des Spie√übockes beruhte ja nur auf den Vergleich des bekannten Wesens und entsprach nicht der Verdeutschung. Es sollte letzlich hei√üen, dass die Benennung exotischer Tiere vor allem auf die bekannten Arten in Europa beruhte. W√ľrde das Zebra in Europa vorkommen h√§tte man das Tier eventuell auch Zebragesicht-Bok nennen k√∂nnen.
(21.07.2010, 15:03)
Michael Mettler :   Panthera entstand aus dem griechischen pantherion = Tier/Bestie des Pan (aus therion ist auch das deutsche "Tier" abgeleitet, wenn auch wohl urspr√ľnglich nur auf Vierf√ľ√üler bezogen). Interessant √ľbrigens, dass auch die Bezeichnung f√ľr "Tier" in den Sprachen sehr unterschiedlich, aber in manchen Sprachr√§umen mit dem Hirsch verkn√ľpft ist: Rottier bzw. Damtier = weiblicher Rot- bzw. Damhirsch; krondyr = D√§nisch f√ľr Rothirsch, aber dyreparken = Tierpark; vielleicht gehen auch deer im Englischen und Stier im (u.a.) Deutschen (auf Niederl√§ndisch hei√üt auch ein m√§nnlicher Hirsch stier) irgendwo auf das therion der Griechen zur√ľck...?

Auch in Latein hei√üt der L√∂we leo, in Niederl√§ndisch Leeuw. Er soll zudem Namenspate f√ľr den Leopard gewesen sein, den man angeblich f√ľr eine Kreuzung aus L√∂we (leo) und Gepard (pardus) hielt.

Der Gemsbok der Buren steht allerdings nicht f√ľr den Ziegenbock, sondern f√ľr den S√ľdafrikanischen Spie√übock! Die Pferdeantilope hielt man f√ľr einen Mischling aus diesem und einer anderen Art und nannte sie Bastergemsbok. √Ąhnlich entstanden auch der Basterkudu (Sitatunga) und das Basterhartebeest (Sassaby), wobei Hartebeest selbst Hirsch-Rind bedeutet. Bok ist wohl geschlechtsunabh√§ngig gleichbedeutend mit Ziege, daraus neben den schon genannten auch der Springbok (auch Trekbok = Wanderbock), Steenbok (Steinb√∂ckchen), Grysbok (Greisb√∂ckchen, eigentlich "graue Ziege"), Rhebok/Ribbok (Rehantilope), Blesbok, Bontebok, Waterbok, Bosbok (Buschbock, eigentlich "Waldziege"), Blaauwbok (Blaubock). Die Rappenantilope wurde allerdings zum Swartwitpens = Schwarzwei√üer Bauch, und f√ľr das Eland (Elenantilope) stand der Elch Pate.

Merkw√ľrdig liest sich die Bezeichnung "Tierwolf" in Afrikaans f√ľr den Afrikanischen Wildhund, aber Tier steht f√ľr Tiger - wenn man das ie getrennt spricht, kommt die √Ąhnlichkeit besser raus als im Geschriebenen.
(21.07.2010, 14:24)
Ronny :   Einige Weitere Bennenungstheorien laut dem Zoologischer Garten 47(1906).

Panthera leo:
aus dem Griechischen f√ľr L√∂we. Ins englische lion, italienische leone, spanische leo, d√§nischen l/o/ve und tschechisch lev. Grund daf√ľr, war die Beschreibung des L√∂wen in der Antike mit der Entwicklung der verschiedenen Sprachen in Europa wurde das Wort von den Griechen "gestolen", da die Art in den anderen Sprachregionen nicht bekannt war.

Cervus elaphos:
griech: elaphos, deutsch: Hirsch, eng: deer, spanisch: ciervo, holländisch: hert

Hierbei liegt die Theorie, dass die Art in ganz Europa bekannt war und somit sich verschiedene Bezeichnung aus den unterschiedlichen Sprachregionen entwickelten.

W√§hrend der niederl√§ndischen Eroberung S√ľdafrikas wurden ebenfalls vergleichende bekannte europ√§ischen Arten zur Benennung dieser unbekannten Tierwelt benutzt.

Daher Gemsbok f√ľr den Ziegenbock, der √§hnlich wie derer in den Alpen aussieht.

Und auch das Gnu wurde zur zur Wilden Kuh.

(21.07.2010, 13:13)
Michael Mettler :   Zum Inuus: Der genannte "Silvanus" (bedeutet: Waldbewohner) war dann offenbar Namenspate des Berberaffen (Macaca sylvanus). Innus = "Bespringer" k√∂nnte wegen des in menschlichen Augen ungehemmten Sexualverhaltens der Makaken bei gleichzeitiger oberfl√§chlicher √Ąhnlichkeit mit den Satyrn gew√§hlt worden sein. Diese bocksh√∂rnigen und -f√ľ√üigen Waldgeister/-g√∂tter dienen wie auch der Ziegenbock als Sinnbild der Wollust ("geiler Bock").

Auch f√ľr die Menschenaffen wurden "wilde Menschen" und Waldg√∂tter als Namenspaten bem√ľht. Der Schimpansen-Gattungsname Pan spricht ebenso f√ľr sich wie der alte Artname satyrus, paniscus (Artname des Bonobos) bedeutet "dem Pan √§hnlich", troglodytes (Artname des Schimpansen) bedeutet H√∂hlenbewohner. F√ľr den Orang-Utan, was ja schon selbst "Waldmensch" bedeutet, gibt es diverse alte Synonyme wie Simia satyrus, Satyrus rufus (= Roter Satyr), Satyrus sundaicus oder Pan vetus (= alter Pan), und der Artname pygmaeus d√ľrfte wohl eher eine Anspielung auf die ebenfalls im Wald lebenden Pygm√§en sein als die tats√§chliche K√∂rpergr√∂√üe des Orangs (pygmaeus = zwergw√ľchsig). F√ľr "Gorilla" gibt es eine besonders interessante Deutung: Nach einer zeitgen√∂ssischen Reiseerz√§hlung stie√üen schon die Karthager m√∂glicherweise per Schiff bis Westafrika vor und stie√üen dort auf haarige "Menschen", von denen sie drei um sich bei√üende und kratzende Weiber einfingen. In ihrer Sprache soll "gorel" soviel wie "einer, der kratzt" bedeutet haben und "gorilla" die weibliche Form davon gewesen sein.

Zum Ohnvogel: Also ist "Kropfgans" tats√§chlich nicht die w√∂rtliche √úbersetzung von "onocrotalus". Der erw√§hnte "Vielfra√ü" d√ľrfte wohl nicht das Raubtier, sondern - inhaltlich √§hnlich - den Nimmersatt meinen (klappert der eigentlich?). Gro√üe V√∂gel mit langem Schnabel wurden wohl nicht selten durcheinandergebracht. Bei der Suche nach dem "crotalum" stie√ü ich z.B. darauf, dass die Bezeichnung "crotalistria" = Kastagnettent√§nzerin auch auf den Kranich √ľbertragen wurde, weil dieser mit seinem Schnabel √§hnlich Ger√§usche mache - das d√ľrfte wohl eine Verwechslung mit dem Storch gewesen sein.

Die Doppelaxt pelekys k√∂nnte eine Anspielung auf die Fu√üform des Pelikans sein, bei dem ja anders als bei den eher gewohnten G√§nsen und Enten nicht nur drei, sondern vier Zehen mit Schwimmh√§uten verbunden sind, wodurch ein ganz anderer Umriss entsteht. Anderer, eigener Deutungsversuch f√ľr pelecanus: lat. pelex/paelex = Konkubine - vielleicht erinnerte der Federschopf des Vogel den Namensgeber an eine Frauenfrisur.
(15.07.2010, 13:34)
Liz Thieme :   Naja hier scheinbar leider noch nicht.
genaueres zu dem Grund der Nutzung der Gottheit
- Inuus ("Bespringer"), Beiname des Faunus: Faunus ("der Holde"), altitalische Gottheit, Sohn des Picus (Mars), nach andern des Merkur, Enkel des Saturnus, durch die Nymphe Marica Vater des Latinus, ward von pragmatisierenden Autoren f√ľr einen K√∂nig von Latium erkl√§rt, der sich haupts√§chlich durch die Hebung des Landbaues und der Viehzucht verdient gemacht habe, aber auch Urheber religi√∂ser Institute geworden sei, indem er Opfer f√ľr seinen Gro√üvater Saturnus anordnete und seinen Vater Picus unter die G√∂tter versetzte. Herkules soll ihn bei seiner Ankunft in Italien, da er ihn dem Mercurius opfern wollte, get√∂tet haben. Von den R√∂mern wurde F. vorzugsweise als Gott der Berge, Triften und Fluren, als Besch√ľtzer der Herden verehrt, der das Vieh fruchtbar machte (daher Inuus, "Bespringer", genannt) und die sch√§dlichen Raubtiere von ihnen abwehrte (daher Lupercus, "Wolfsabwehrer"), und erscheint somit als ein dem Silvanus verwandtes Wesen, wie er denn auch mit dem griechischen Weidegott Pan identifiziert wurde.

Zu dem Pelikan habe ich noch gefunden, das er fr√ľher im Oberdeutschen Ohnvogel genannt wurde und wohl im Schweizerischen immer noch teils so genannt wird. Und damit kommt man der Sache schon wesentlich n√§her. Und Michael, du warst schon verdammt nah dran.
>Der Ohnvogel, des -s, plur. die -v√∂gel, in einigen Oberdeutschen Gegenden, ein Nahme der Kropfgans oder des Vielfra√ües; Plancus Gulo Klein. Im Griech. hei√üt dieser Vogel Ονοκροταλος, von ονος, ein Esel und κροταλος, das Geklapper, weil er den Schnabel in das Wasser stecket, damit ein Geklapper macht, und dabey wie ein Esel schreyet, daher ihn auch einige den Eselschreyer nennen. Dieses ονος scheinet auch in dem Schweizerischen Nahmen Ohnvogel zum Grunde zu liegen, welches denn mit dem Vorworte ohne hier nur eine zuf√§llige √Ąhnlichkeit hat. Im Franz. hei√üt der Esel gleichfalls Ane f√ľr Asne.<

Pelikan bzw. pelecanus soll wohl vom griechischem Wort "pelekys" stammen. Pelekys ist die eine Doppelaxt oder ein zweischneidiges Beil.
(15.07.2010, 09:07)
Michael Mettler :   Zum Wort "crotalus" habe ich inzwischen gefunden, dass man mit "crotalum" im Altertum Kastagnetten bezeichnete - das d√ľrfte den Gattungsnamen der Klapperschlange hinl√§nglich erkl√§ren. Aber den "onocrotalus" haben wir damit immer noch nicht aufgel√∂st.

@Ronny: F√ľr "Inuus" bietet mein Langenscheidt Latein den Eigennamen einer Gottheit an, die sp√§ter mit dem Gott Pan (wurde ebenfalls zum Gattungsnamen eines Primaten!) bzw. Faunus gleichgesetzt wurde. In der r√∂ischen und griechischen Mythologie haben sich ja die Artenbeschreiber sehr gern bedient. Siehe Tragopan satyra: Tragos ist wieder mal der Bock, Pan der Waldgott, Satyr ein Waldgeist. Und letztere wurden als Mischwesen aus Mensch und Ziege dargestellt, u.a. mit Ziegenh√∂rnchen - daran erinnerte sich wohl der Namensgeber angesichts einens balzenden Tragopans mit seinen Haut-"H√∂rnern".
(15.07.2010, 00:23)
Michael Mettler :   @Liz: Man kann sich f√ľr das Verfolgen von Diskussionen bezahlen lassen?? Und ich Trottel mache das hier seit Jahren f√ľr lau... :-) Na, ist nicht weiter tragisch (von griech. tragos = Bock, Ziegenbock), ich sehe das nicht unter pekuni√§ren Gesichtspunkten (von lat. pecunia = Vieh, Reichtum), mir reicht der Spa√ü an manchen Kapriolen hier (von lat. capra = Ziege).

@Jennifer: Du brauchst mit den Textilien gar nicht bis nach Afrika greifen, z.B. gibt es ja nasse Lappen nicht nur bei der Bodenpflege, sondern nach Regeng√ľssen auch bei den Finnen (und damit meine ich weder Bandwurmlarven noch Wal-R√ľckenflossen). Wobei die Lappen ja eigentlich Samen hei√üen, was uns trotzdem nicht dazu berechtigt, sie unter die Erde zu bringen.

Scherz beiseite: Der Esel ist zwar kein EinF√úSSER, aber immerhin ein EinHUFER, und m√∂glicherweise erinnerte die Form der bewussten Keramik urspr√ľnglich an den unteren Beinabschnitt eines Esels - im alten Griechenland wahrscheinlich ein allt√§glicheres Tier als das ebenfalls einhufige Pferd. So wie man im Deutschen mit "Gei√üfu√ü" u.a. ein Werkzeug benennt, das in der Form ein wenig an ein Ziegenbein mitsamt gespaltenem Huf erinnert.
(14.07.2010, 23:27)
Liz Thieme :   Deswegen ist ja die Wortentwicklung interessant. Und bei kitambaa sehe ich das sehr logisch mit den drei Textilt√ľchern.

Ronny, ich bleib bei meiner Meinung zur Umsetzung Holgers Idee, ich hoffe es gibt eine Möglichkeit es durchzusetzen. So eine dynamische Liste finde ich eine gute Idee.
(14.07.2010, 21:28)
Jennifer Weilguni :   Es gibt ja aber auch durchaus W√∂rter mit Doppelbedeutung. Bei uns im Deutschen kann ein Geschirr zum Beispiel einem Pferd um den Hals gelegt werden, aber auch auf dem Tisch stehen um Speisen darauf zu kredenzen. Ein Gericht hingegen kann auf selbigen serviert werden, oder sich aber auch um Straft√§ter k√ľmmern. Und wer kein Geld hat um es zur Bank zu bringen, der setzt sich eben einfach auf eine solche.

In Swahili zum Beispiel gibt es das Wort "kitambaa". Das kann ein Putzlumpen sein, aber auch ein Taschentuch oder eine Serviette.
(14.07.2010, 19:12)
Liz Thieme :   Ich verfolge nicht jede Diskussion um wissenschaftliche Namen, Pferde, Farben etc. Um das zu tun, da m√ľsste ich f√ľr bezahlt werden, das geht dann doch zu weit.
Ich k√∂nnt nat√ľrlich meine Postzentrale zu Hause bitten am Telefon mir alles zu √ľbersetzen, aber ich glaube, dann muss ich auch da zahlen.

Aber wenn wir onos schon diskutieren. Wie kommt es dann, dass eine antike griechische Feinkeramik als Onos bezeichnet wird? Mit dem Esel hat die nicht viel gemein, au√üer dass sie "Einf√ľ√üig" ist. Wodurch dann der Esel als Einf√ľ√üiger bezeichnet werden w√ľrde. Wenn es √ľberhaupt vom gleichen Wort/Sinn/Gedanken stammt.
(14.07.2010, 18:40)
Michael Mettler :   Ich hatte zwar vier Jahre Latein, aber erstens ist das lange her und zweitens ging es da thematisch eher um r√∂mische Feldz√ľge :-) Vielleicht ist gedruckte Literatur hinsichtlich solcher Bedeutungen brauchbarer als das Internet, denn in vielen B√ľchern wurde der eine oder andere wissenschaftliche Name erkl√§rt, und daraus kann man sich manch anderen sinngem√§√ü zurechtreimen. Den "onos" = Esel hatten wir im Forum √ľbrigens schon mal in Zusammenhang mit dem Onager, Equus hemionus onager: Equus = lat. Pferd, hemionus = gr. Halb-Esel, onager aus onos + agros (gr. Feld).

@Ronny: Möglicherweise ist "Pelecanus" auch schon ein zusammengesetztes Wort. Habe aber noch nicht weiter nachgesucht. Beim "cynomolgus" steckt aber auf jeden Fall das griechische "kyon/kynos" (Hund) mit drin (siehe auch Paviane: cynocephalus = Hundekopf, hundsköpfig).

Ein erl√§uterndes Buch habe ich mir auch schon √∂fter gew√ľnscht. F√ľr Pflanzen habe ich sowas: "Pflanzennamen und botanische Fachw√∂rter" von Schubert/Wagner. Das hilft schon enorm, denn auch Pflanzennamen enthalten oft den Lebensraum, die Herkunft, die F√§rbung, die Gestalt (z.B. pusillus oder pumilus, zwergig) usw., was auch in Tiernamen vorkommt.
(14.07.2010, 14:49)
Liz Thieme :   Michael, ich hatte es in ein Online-Lateinw√∂rterbuch eingegeben, da kam das sofort als Ergebnis. Hatte es mit der Zerlegung vorher versucht und da kam nichts vern√ľnftiges raus.
Aber mein Problem ist auch, dass ich mir eher die W√∂rter vom Spanischen ableiten muss, wo sie doch √∂fters anders aussehen oder ich die Begriffe aus der Medizin kenne. Hatte nie Latein oder Griechisch, nur die "modernen" Sprachen, daher ist es f√ľr mich teils schwer die Wortfragmente zu sehen.
Aber an so einer Zusammenstellung wäre ich auch interessiert.
(14.07.2010, 13:26)
Ronny :   Danke, f√ľr die Hilfe.

Genau, dass möchte ich untersuchen:
1.) Wo stimmt die wissenschaftliche Bezeichnug mit dem lebenden Tier √ľber ein.
Zum Beispiel: Pelecanus philippensis --> Pelikan, der von den Phillippien stammt
-> entgegen: Inuus cynomolgus (was immer auch das heisst) als alte Bezeichnung des Javanermakaken und damals auch als Gew√∂hnlicher Makak oder f√ľr den Macaca mulatta damals noch mit der Bezeichnung als Schlaffer Makak.

2.) Wie sehr unterschieden sich die wissenschaftlichen Bezeichnungen von verschiedenspracigen Trivialnamen

(14.07.2010, 13:12)
Michael Mettler :   @Holger Wientjes, eins meiner Lieblingsbeispiele: Die Nilgau, Boselaphus tragocamelus = "Rind-Hirsch Bock-Kamel" - dagegen verblasst sogar die Hirschziegenantilope (= w√∂rtliche, wenn auch umgedrehte √úbersetzung von Antilope cervicapra). Gerade unter Antilopen findet man diverse solcher Beispiele: Tragelaphus = Bock-Hirsch, Taurotragus = Stier-Bock, Hippotragus = Pferd-Bock. Analog zu deinem "zweih√∂rnigen Zweihorn" (Diceros bicornis) gibt es auch ein "vierh√∂rniges Vierhorn": Tetracerus quadricornis = Vierhornantilope.

@Liz: Die Bezeichnung Kropfgans f√ľr den Pelikan war zu Zeiten der Menagerien und bis in die Gr√ľnderzeit der Zoos hinein auch im Deutschen gebr√§uchlich! Ob allerdings "onocrotalus" w√∂rtlich das Gleiche bedeutet? "Onos" ist eigentlich Griechisch f√ľr Esel, "ono-" als Vorsilbe f√ľr eselartig. (Zumindest die Laut√§u√üerung eines Pelikans k√∂nnte man als entfernt eselartig bezeichnen.) Die Bedeutung von "crotalus" (Im Original -os? -is?) habe ich bei grober Suche nicht gefunden, ist aber als Gattungsname f√ľr Klapperschlangen in Gebrauch, und da finde ich weder einen Kropf noch eine G√§nse√§hnlichkeit.
(14.07.2010, 12:17)
WolfDrei :   @Ronny: Der Rohirsch hei√üt aber in anderen Sprachen eher Edelhirsch
(14.07.2010, 11:59)
WolfDrei :   Und die Franzosen assimilieren oft den lateinischen/griechischen Namen oder nutzen morphologisch/farbliche Eigenarten: auch meisten besser als die deutschen Trivialnamen!
(14.07.2010, 11:58)
Liz Thieme :   Leider haben die deutschen sehr selten sich bei der Namensgebung der Trivialnamen an die wissenschaftlichen Namen gebunden, daher kann man meist weder vom wissenschaftlichen Namen auf den deutschen schlie√üen noch andersrum. Etwas einfacher ist es da im Englischen und im Skandinavischen Raum, wobei da auch Abweichungen sind.
Bestes Beispiel daf√ľr:

Pelecanus onocrotalus: deutsch: Rosapelikan englisch: White pelican dänisch: Hvid Pelikan [onocrotalus = Kropfgans)
Pelecanus rufescens: deutsch: R√∂telpelikan d√§nisch: Rosapelikan englisch: pinkbacked pelican oder gray pelican [rufescens = m√ľsste was mit rootharige hei√üen]
Pelecanus philippensis: deutsch: Graupelikan dänisch: Grå Pelikan englisch: Spot-billed Pelican oder gray pelican oder Philippine pelican [philippensis = von den Philippinen stammend]
Pelecanus crispus: deutsch: Krauskopfpelikan d√§nisch: Kr√łltoppet Pelikan englisch: Dalmatian pelican [crispus = kraus]

so k√∂nnte man das nun noch ewig weiterf√ľhren.
(14.07.2010, 11:20)
Holger Wientjes :   Diceros bicornis d√ľrfte doch ebenfalls eine solche Dopplung darstellen.

Generell k√∂nnte man doch ¬īmal eine Liste einf√ľhren, in der man die √úbersetzungen der wissenschaftl. Namen eintr√§gt. W√ľrde mich n√§mlich hier und dort auch interessieren.
(14.07.2010, 10:52)
Michael Mettler :   @Ronny: Das griechische "elaphos" bedeutet einfach "Hirsch" und wurde in "elaphus" latinisiert. Cervus elaphus ("Hirsch Hirsch") ist eines der Beispiele, in denen man einfach den lateinischen und den griechischen Trivialnamen aneinander h√§ngte, um den wissenschaftlichen Namen zu kreieren - siehe z.B. auch Ursus arctos.
(14.07.2010, 09:08)
Ronny :   Kennt jemand eine Webseite oder eine Nachschlagewerk √ľber die Herkunft bzw Bedeutung der wisschenschaftlichen Bezeichnungen von Tierarten?

Was bedeutet zum Beispiel "elaphus" als Art Bezeichnung beim Rothirsch. Wenn man vom deutschen Trivialname ausgeht m√ľsste diese Art Cervus fulgaris oder Cervus ruber.
(14.07.2010, 08:06)
Sacha :   @Christian Badneck: Gezeigt werden in Wild Asia sowohl Thamin wie Barasingha (und noch andere Hirscharten wie z.B. Bengalischer Schweinshirsch). Welche allerdings als ERSTE bei der Tour folgt (Gegenuhrzeigersinn), weiss ich nicht mehr. Zu sagen ist diesbez√ľglich auch, dass gerade Huftiere in diesem Zooteil einige Male ihre Gehege gewechselt haben bzw. umbesetzt wurden.
(29.06.2010, 11:30)
Liz Thieme :   Da die Sendung Anfang/Mitte 90er (Erstaustralung in der ARD war 1995) aufgezeichnet wurde, kann ich das nicht genau sagen. Zumal ich die Sendung nicht kenne.
Derzeit halten sie lt. ISIS Rucervus eldi thamin und Rucervus duvaucelii. K√∂nnte sein, dass sie daher fr√ľher auch schon beide gezeigt haben.
(25.06.2010, 20:59)
Christian Badneck :   ich habe da mal eine ausgefallene Frage, und hoffe Sie k√∂nnen mir weiterhelfen : Bei der Fernsehdoku "Abenteuer Zoo" IM DSCHUNGEL DER BRONX wird direkt am Anfang die Monorail durch "Wild Asia" gezeigt u.a. mit Tiger, Panzernahorn, Gaur usw.. Jedoch w√ľrde ich gerne wissen welche Hirschart dort gezeigt wird ??? Leierhirsch oder Barasingha ??
Vielen Dank f√ľr die Hilfe.
(25.06.2010, 20:00)
Liz Thieme :   Kann mir jemand mit diesem Bild weiterhelfen?
Angeblich ist es aus London von 1835 und ein Affenhaus. Aber ich habe keine Angaben dar√ľber in der Bauhistorie Londons gefunden.
(21.06.2010, 18:36)
Ronny :   Und wieder suche ich ein Tier:
Diesmal ein Riesenkänguru mit der latainischen Bezeichnung Macropus derbyanus. Diese Art wurde um 1861 in Paris Jardin d'Acclimation gehalten.

Mit der Bezeichnung kenne ich nur die westliche Unterart des Tammarwallabys.
(20.06.2010, 20:05)
Michael Mettler :   @Ronny: Ich habe zwar ein bisschen Literatur, in der auch Synonyme genannt werden, aber "brunneus" finde ich bei keiner einzigen Hirschart S√ľdostasiens. Zwei M√∂glichkeiten: Es k√∂nnte die javanische Unterart des M√§hnenhirsches gemeint sein, die im 17. Jh. auf Borneo eingef√ľhrt wurde (was vielleicht bei der Beschreibung von brunneus noch nicht bekannt war), oder - und das halte ich wegen der angegebenen √Ąhnlichkeit zum Schweinshirsch f√ľr wahrscheinlicher - der Baweanhirsch, der zwar nicht AUF Borneo vorkommt, aber zumindest nahe BEI Borneo.
(19.06.2010, 22:10)
Oliver Jahn :   @Markus, super, dann ist es ein Zwerg-Sulmtaler. Da waren etliche Schilder am Gehege, auf denen auch ein Zwerg-Sulmtaler beschrieben war. Nur war die Beschreibung so ganz anders, daher hatte ich es verworfen. Wenn aber ein Sulmtaler in Frage kommt, dann haben wir f√ľr die Zootierliste eine neue Art.
(19.06.2010, 19:21)
Markus R. :   Ich w√ľrde bei Bild 2 auf ein Sulmtaler Huhn tippen. Bei Bild 1 habe ich leider keine Ahnung.
(19.06.2010, 17:06)
Ronny :   Bei Bild 2 (obere) w√ľrde ich auf eine Mischrasse mit Wei√üen Holl√§ndischen Haubenhuhn tippen.

Ich suche aber hingegen eine Hirschart (Cervus brunneus) aus Borneo, dem Schweinshirsch ähnlich.
(19.06.2010, 16:30)
Oliver Jahn :   und Nummer 2.
(18.06.2010, 20:09)
Oliver Jahn :   F√ľr die Zootierliste habe ich mal wieder ein paar Fotos gemacht, nun bleiben zwei H√ľhnerrassen leider unbestimmt. Wer kann helfen?

(18.06.2010, 20:07)
Ronny :   Da liegt das Problem bei dem Wort "Seltenheit", in alten Publikationen geh√∂ren z.B. Mandrills, Yaks, Nasenb√§ren und viele H√ľhnerrassen zu den besonderst erw√§hnnenswertestens. In einen der √§lteren Ausgaben wurde ein Artikel √ľber das √úberleben eines Bennett-K√§ngurus im Winter gewidmet. Hier entgegen geh√∂ren Javaneraffe und Goldschakal zu den beil√§ufigen Arten.

Und selbst der Nachwuchs der Nordafrikansichen Kuhantilope wurde 1861 zur Versteigerung angeboten.
(10.06.2010, 14:58)
WolfDrei :   F√ľr die Puristen:ich meinte nat√ľrlich den "Kurzschnabeligel"
(10.06.2010, 14:56)
Sacha :   Ich habe erst jetzt gesehen, dass Ronny nach meiner Antwort einen Hinweis auf die Publikation gepostet hat. Nach Durchsicht dieser Schrift w√ľrde ich nun - wie Michael - auch auf den (Kurz)Schnabeligel tippen. Und zwar nicht nur wegen dem Wort Echidna sondern auch wegen der Erw√§hnung "Seltenheit" in Zusammenhang mit dem Zeitpunkt der Publikation. Wobei nat√ľrlich Kurzschnabeligel selbst heute noch Seltenheiten in europ. Zoos sind. Aber einen Igel oder ein Stachelschwein-Species (selbst seltene asiat. Arten) h√§tte der Autor wohl nicht in dieser Weise herausgehoben. Nat√ľrlich alles nur eine Vermutung von mir.
(10.06.2010, 14:28)
Ronny :   Danke, f√ľr vielen die Informationen.


(10.06.2010, 14:13)
Michael Mettler :   Bezeichnend, dass der Artikel keinen deutschen Namen enth√§lt, vielleicht war sich der Autor wirklich nicht sicher. Immerhin gab es in Halle kurz nach 1900 ein "Landschnabeltier", mit dem ein (dokumentierter) Kurzschnabeligel gemeint war, und auch diese Bezeichnung findet man kaum irgendwo verwendet.

Kann aber durchaus auch sein, dass damals ein falscher Name am Käfig stand - sowas soll es ja sogar heute noch in Zoos geben ;-)
(10.06.2010, 14:00)
WolfDrei :   Habe da so einen "Brehmnachl√§ufer"(Zwanziger Jahre den Fotos nach) "Die Tiere der Erde" von W. Marshall, Deutsche Verlagsanstalt. Im Band II, Seite 179, Kloakentiere: Echidna hystrix als Foto-Bildunterschrift f√ľr einen "ganz gew√∂hnlichen" Ameisenigel. Hie√ü wohl "fr√ľher" so.
(10.06.2010, 12:24)
Sacha :   ...so denn es sich beim Wort Echidna nicht um einen gravierenden Schreibfehler handelt. Ich habe da schon Sachen in der Zooliteratur gesehen, da konnte man nur mit viel Fantasie den richtigen Namen herausfinden (resp. nur dank des daneben angef√ľhrten Namens in der Landessprache).
(10.06.2010, 11:29)
Michael Mettler :   Das Gew√∂hnliche (!) Stachelschwein w√ľrde wohl auch nicht als Rarit√§t bezeichnet werden. An einen Vogel oder ein Reptil glaube ich nicht. Echidna ist immerhin als Gattungsname so fest mit den Ameisenigeln verbunden, dass er noch heute - lange nach dem Gattungsnamenwechsel wegen der Doppelung mit einer schon fr√ľher beschriebenen Mur√§nengattung - im englischen Sprachraum als Trivialname verwendet wird.

Ich habe zwar nur sp√§rliche historische Literatur, aber darin fand ich auch die Langschnabeligel (heute Zaglossus) noch als zu Echidna gerechnet. Eine Art cristata fand ich auch nicht, aber interessanterweise den Namen Echidna aculeata hystrix f√ľr den Australischen Kurzschnabeligel - da k√§me dann der Gedankensprung zu Hystrix cristata und somit eine m√∂gliche Verwechslung des Art(!)namens durch den Autor wieder ins Spiel. Andererseits gibt es f√ľr manche Tiere so viele heute ung√ľltige Synonyme (in einem Fall z√§hlte ich mal 46!), dass die meisten davon wohl nur noch mit intensivem Studium historischer Quellen zu finden sind.
(10.06.2010, 10:24)
Sacha :   Ich habe mich mal auf "cristata" und die Bewohner des Kleintierhauses konzentriert. M√∂gliche Loesungen:
Gewöhnliche Krontaube (Goura cristata),
Gr√ľnkardinal (Gubernatrix cristata),
Helmleguan (Corytophanes cristatus) (Wenn es nur EIN Terrarium gab, entf√§llt dieser nat√ľrlich).

Den Sternmull (Condylura cristata) w√ľrde ich mal ausschliessen.

Könnte evtl. eine Verwechslung mit dem Urson vorliegen (obwohl der wissenschaftl. Name hinten und vorne nicht passt)?
(10.06.2010, 10:05)
Ronny :   Die Publikation ist auf deutsch. Ich schreibe den Link mit hier hinein, wenn ich diesen richtig deute, ist entsprechende Seite bereits eingestelltn, ansonsten befindte sich der Ausschnitt auf Seite n115.

http://www.archive.org/stream/derzoologischeg00deutgoog#page/n115/mode/1up
(10.06.2010, 09:47)
WolfDrei :   @Ronny: So vorhanden, schicke mir dann doch den russische Namen
(10.06.2010, 09:45)
Ronny :   Es gab nur ein Terrarium mit den besagten Krokodilen.
(10.06.2010, 09:39)
Mel :   So fern dieses Geb√§ude auch Aquarien beinhaltete k√∂nnte es auch eine Mur√§nen Art gewesen sein.
(10.06.2010, 09:15)
Ronny :   In einem der Zoologischen G√§rten Journalen gibt es einen Bericht √ľber den Zoo in St. Petersburg...ua f√§llt der Name folgender Art Echidna cristata. Habe schon gegoogelt, bin aber zu keinem Erfolg gekommen. Es gibt keine Schnabeligelart unter diesen Namen. Desweiteren h√§tte ich eine Verwechslung mit dem Gew√∂hnlichen Stachelschwein gedacht, dies wurde allerdings schon benannt. Im Text selber wird aber nicht weiter darauf eingegangen oder als Besonderheit beschrieben, wie etwas die Braunb√§ren aus Ru√üland oder einem Nordrussischen Schwarzfuchs.

Dieses Tier schien scheinbar in einem Art Kleintierhaus mit kleineres Affen, G√ľrteltieren, Terrarium mit Krokodilen, aber auch Feuerwebern und anderen Kleinv√∂gel untergebracht zu sein.

Danke, f√ľr eine Antwort
(10.06.2010, 09:02)
Markus R. :   @ Michael Mettler: Sorry, da habe ich mich vertippt. Vor U wurde es nat√ľrlich wie ein K ausgesprochen, vor E und I nicht.
(08.06.2010, 10:02)
Michael Mettler :   @Markus R.: Wenn aber das C im Sp√§tlatein nicht wie K ausgesprochen wurde, wenn es vor I oder U stand, ist doch "Zirkus" auch aus dieser Sicht unlogisch... Zumal man auch von "zirzensischen" und nicht etwa "zirkensischen" Darbietungen spricht.

Ist schon interessant, was aus einer Gryllteiste alles werden kann ;-)
(08.06.2010, 08:57)
Markus R. :   In der Schule lernt man - zumindest bei uns in Bayern - das "klassische Latein". also das Latein das (vermutlich zumindest so √§hnlich) Caesar und Cicero gesprochen haben. Denn in dieser Phase wirkten die angesehnsten Autoren und erhoben die Sprache zu ihrer gr√∂√üten Bl√ľte. Allerdings war damit ja die Entwicklung der lateinischen Sprache keineswegs abgeschlossen. Sie war vielmehr bis weit ins Mittelalter noch die Verwaltungssprache in fast ganz Europa. Allerdings galt dieses Sp√§tlatein lange Zeit als "degeneriert" und wurde daher nicht in die schulischen Lehrpl√§ne integriert. Studenten der Geschichte werden allerdings durchaus damit drangsaliert... ;-)
(08.06.2010, 00:33)
Michael Mettler :   OK. Dann wurde mir in der Schule offenbar Fr√ľhlatein beigebracht ;-)
(07.06.2010, 22:33)
Markus R. :   @ Michael Metterl: Wobei es zu bedenken gilt, dass im (Sp√§t)lateinischen wohl nicht jedes C gleich ausgesprochen wurde. Wie ein K wurde es wohl nur vor A, O und U ausgesprochen, vor I und U war es wohl eher ein Zischlaut. Die eingedeutschte Version "Zirkus" tr√§gt diesem wohl Rechnung - und auch in den direkten Nachfolgesprachen des Lateinischen kann man diese Lautverteilung noch heute beobachten, z.B. beim franz√∂sischen "cirque" und spanischen/italinischen "circo".
(07.06.2010, 22:20)
Michael Mettler :   Auch "Hain" wurde im Deutschen zeitweise mit y geschrieben, was wahrscheinlich der Grund daf√ľr ist, dass er in dieser Form noch als Bestandteil von Familiennamen vorkommt (z.B. Lindenhayn) - und das, obwohl es sich bereits von einem deutschen Wort ableitet (hagen). Das "ai" in "Mai" ist keine deutsche Bildung, sondern schon im lateinischen Original vertreten. "Kaiser" entspricht phonetisch fast genau der lateinischen Aussprache von "caesar" (c wie k gesprochen, ae getrennt), es wurde also lediglich die Schreibweise ver√§ndert. Wobei das Eindeutschen auch nicht immer konsequent ist, siehe "Zirkus" von lat. "circus" - wenn man schon das im Deutschen un√ľbliche C vor einem Vokal vermeiden will, d√ľrfte man es eigentlich nicht durch zwei unterschiedliche Konsonanten im selben Wort ersetzen und m√ľsste "Kirkus" oder "Zirzus" sagen und schreiben.
(07.06.2010, 00:05)
Anti-Erdm√§nnchen :   Bei so einem Sachverhalt sollte man vern√ľnftig formulieren: ... "der geschriebene Buchstabe" ...
(06.06.2010, 23:19)
Anti-Erdm√§nnchen :   Eine Wortbildung wie bei "Kaiser" hat man bei vielen anderen W√∂rtern auch (z.B. heiser, Weiser, leiser, keiner, Keiler; die Buchstabenfolge "ai" ist zwar selten, existiert aber (Mai, Hain, Laich). Ich sehe hier nichts, was gegen die Regeln der Wortbildung im Deutschen verstie√üe. So etwas wie "Hy√§ne" gibt es hier aber nicht. Weder den geschriebenen Buchstaben Y noch das Aufeinanderfolgen der Laute √ľ und √§ ist mit dem Deutschen vereinbar.
(06.06.2010, 23:16)
Anti-Erdm√§nnchen :   Wobei Ypsilons in Fremdw√∂rtern doch ohnehin immer beibehalten werden.
(06.06.2010, 23:02)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm√§nnchen: Und wo ist dann der Unterschied im "Deutschsein" zwischen "Kaiser" und "Hy√§ne"? Letztere wird m.W. in keiner anderen Sprache so geschrieben und gesprochen.
(06.06.2010, 23:01)
Markus R. :   Nat√ľrlich ist Bayern ein Name (auch wenn es davon abgeleitete W√∂rter wie "bayerisch" gibt), aber dennoch steht diese Namens√§nderung symptomatisch f√ľr eine Str√∂mung, die Ys bewahrte - oder wie in diesem Fall sogar einf√ľgte, wo sie niemals waren: den Philhellinismus. Diese Griechenlandliebe k√∂nnte eventuell auch die Beibehaltung des "griechischen" Buchstabens Y im griechischst√§mmigen Wort Hy√§ne erkl√§ren. √úber die Gryllteiste sagt dies nat√ľrlich nichts aus, da dieses Wort nie und nimmer griechischen Ursprungs ist.
(06.06.2010, 22:41)
Anti-Erdm√§nnchen :   Caesar ist ein gutes Beispiel. "C√§sar" (eigentlich m√ľ√üte es "Z√§sar" hei√üen) w√§re der Name als Fremdwort im Deutschen, und "Kaiser" ein daraus entstandenes deutsches Wort mit eben fremder Wurzel.

@ Markus:
Ja, aber "Bayern" gehört nicht zum offiziellen Deutsch, sondern ist ein Name.
(06.06.2010, 21:23)
Markus R. :   @ Anti-Erdm√§nnchen: Es ist war, dass die Verwendung des Y bis zum 19. Jh. eher r√ľckl√§ufig war. Allerdings gibt es auch gegenteilige Beispiele. So √§nderte noch Ludwig I. (K√∂nig von 1825-1848) die Schreibweise seines Landes von Baiern in Bayern.

@ Michael Mettler: Man unterscheidet in der Sprachwissenschaft meistens zwischen Lehn- und Fremdw√∂rtern, wobei die Unterscheidung allerdings nicht absolut scharf. Als Lehnw√∂rter bezeichnet man W√∂rter so gut in die Zielsprache integriert sind (Schriftbild, Verwendung, Sprachgef√ľhl), dass sie nicht mehr als "fremd" empfunden werden, z.B. Fenster oder Pflaume. Fremdw√∂rter werden hingegen immer noch als "sprachliche Fremdk√∂rper" bzw. "schwierige W√∂rter" empfunden. Da die grenze jedoch rein psychologisch ist, ist sie auch flie√üend, so mag ein Wort wie Marzipan dem einen noch fremd erscheinen - f√ľr den anderen ist es bereist vollkommen normal. Die F√§higkeit Komposita zu bilden sagt hingegen relativ wenig √ľber den "Einb√ľrgerungsgrad" eines Wortes aus, wie man z.B. anhand englisch-deutschen Komposita wie Cowboystiefel, bei denen Aussprache und Schreibweise des englischen Wortteils stark differieren, erkennen kann.
(06.06.2010, 21:10)
Michael Mettler :   Der Threadtitel l√§sst ja Au√üerzoologisches durchaus offen :-)

Ich kenne die offiziellen Kriterien f√ľr Eindeutschung nicht, aber wenn durch Zusammenf√ľgen eines solchen abgewandelten Fremdwortes mit einem deutschen Wort ein neues deutsches Wort gebildet wird, ist das dann nicht ein Beleg daf√ľr? Denn es g√§be immerhin den "Hy√§nenhund" (um beim Zoologischen zu bleiben und nicht noch entsprechende Beispiele f√ľr Spag(h)etti aufzuf√ľhren). In Sachen lat. ae: caesar > Kaiser, nicht K√§se ;-)
(06.06.2010, 18:59)
Anti-Erdm√§nnchen :   Lateinisches "ae" wird bei uns immer zu "√§", ohne da√ü bereits dadurch aus dem Fremdwort ein deutsches w√ľrde. Es kommt nicht darauf an, wieviel ver√§ndert wurde, sondern wie das Ergebnis aussieht. "Hy√§ne" und "Spagetti" weisen Buchstabenfolgen auf, die es im Deutschen einfach nicht gibt. Es ist also nicht versucht worden, daraus deutsche W√∂rter zu machen. (Hat jetzt alles nicht so viel mit Zootierhaltung zu tun ...)
(06.06.2010, 18:34)
Michael Mettler :   Laut Wiktionary: Altgriechisch "huaina", daraus Latein "hyaena" - ae wird im Latein allerdings nicht im Umlaut gesprochen, sondern als getrennte Vokale, soweit ich mich an meine Schulzeit erinnere (also viersilbig hy-a-e-na). Im Deutschen wurden also zwei Silben zu einem Umlaut verschmolzen, in Sprachen ohne Umlaute zum einfachen e: hyena. Grundlegendere √Ąnderungen wurden bei "Fenster" (lat. fenestra) auch nicht vorgenommen. Und seit der Rechtschreibreform gibt es √ľbrigens auch die eingedeutschten "Spagetti"...
(06.06.2010, 17:45)
Anti-Erdm√§nnchen :   Das sehe ich nicht so. Das Wort "Tier" ist vollst√§ndig dem Duktus der deutschen Sprache angepa√üt worden (wie z.B. auch "Fenster" oder "kaufen"), bei der "Hy√§ne" hat man sich diese M√ľhe nicht gemacht (wie z.B. auch bei "Kormoran" oder "Spaghetti" nicht).
(06.06.2010, 15:40)
Michael Mettler :   Wenn "Hy√§ne" noch immer als Fremdwort gilt, dann ist "Tier" ebenfalls eins. Denn beide Bezeichnungen sind Eindeutschungen von W√∂rtern, die aus dem Altgriechischen stammen ("Tier" von therion, dem auch der Panther seine zweite Silbe verdankt).
(06.06.2010, 15:23)
Anti-Erdm√§nnchen :   Diese Berufsbezeichnung steht in meinem Duden aber korrekt als "Meier" drin. Hy√§ne und Harpyie sind Fremdw√∂rter, die anderen W√∂rter sind - uneinheitliche - fr√ľhere Schreibweisen.
(06.06.2010, 14:09)
Michael Mettler :   Wie steht es denn mit Hy√§ne und Harpyie? Sind ja beides Bezeichnungen, die seit dem Altertum in Gebrauch sind.

Ich habe einen Nachdruck von "Merians Welt der Tiere" mit Tierabbildungen aus dem 16. Jahrhundert. Abgesehen von Ortsangaben wie √§gyptisch usw. taucht das y dort mehrfach in deutschen Bezeichnungen auf, interessanterweise mit zwei P√ľnktchen √ľber dem Buchstaben. Das nun wieder erinnert mich sehr ans Niederl√§ndische, wo das y zumindest in manchen W√∂rten das ij (zwei P√ľnktchen!) ersetzen kann, wie z.B. beim Ysselmeer/IJsselmeer.

Neben "Hyaena" (f√ľr Hy√§ne und ein eher wolfsartiges Tier, vielleicht den Goldschakal) und "Harpyca" (Harpyie, in diesem Fall noch als Sagengestalt abgebildet) als deutschen Namen fand ich dort auch den "Eys Vogel", die "Eys Ente" und das "Eysern Vercken" (Greifstachler abgebildet, aber vermutlich mit damaliger Bedeutung Stachelschwein) sowie den "Geyr/Geyer" und den "Gryps" (Greif, die Sagengestalt). Au√üerdem einen "Cepphus", der aber leider keinerlei √Ąhnlichkeit mit jeglichem Alk aufweist (und den ich auch sonst schlecht einordnen kann) und einen recht gut wiedergegebenen Kormoran im Brutkleid, der bezeichnet ist mit "Corvus aquaticus, Scharb".

√úbrigens ist auch der heutige Familienname Meyer in all seinen Schreibweisen eigentlich eine Berufsbezeichnung (Gutsverwalter) und somit im Grunde dem deutschen Sprachschatz zugeh√∂rig. Soll sich vom lateinischen "Major" ableiten - und es gibt die niederl√§ndische Schreibweise "Meijer". In diesem Beispiel greifen also je nach Schreibweise alle Varianten (i, ij - ich erinnere an das y mit zwei P√ľnktchen - und y) ineinander.
(06.06.2010, 13:52)
Anti-Erdm√§nnchen :   Da√ü das Y fr√ľher phasenweise sogar inflation√§r h√§ufig auch in allgemeinen W√∂rtern eingesetzt wurde, ist ja klar, aber seit Anfang des 19. Jhdt. sollte es halt vollst√§ndig ausgemerzt sein. F√ľr Namen (wie Dyl Ulenspiegel) gilt das nicht. Aber die Bezeichnung einer Tierart sehe ich nicht als Namen an, denn dann w√§ren auch W√∂rter wie Hund und Pferd Namen. Wenn man Gryllteiste als Fremdwort ansieht, dann pa√üt ja wie gesagt alles.
(06.06.2010, 12:58)
Michael Mettler :   @Markus R.: Die Deutung mit dem Krill finde ich interessant, zumal ja ein zweiter Alkenvogel Krabbentaucher genannt wurde. Vielleicht "importierte" man den nordischen Namen Gryllteiste, um die beiden nicht im Sprachgebrauch zu verwechseln.
(06.06.2010, 12:41)
Saki :   @Anti-Erdm√§nnchen & Ronny: Besten Dank. Das Bild wurde in Kalifornien im Emerald Forest Bird Garden in Fallbrook aufgenommen.
(06.06.2010, 12:37)
Ronny :   Laut unseren Systematikexperten in der zootierliste handelt es sich "zweifelsfrei um einen weiblichen Selenidera reinwardtii langsdorffii"

Woher stammt diese Aufnahme?
(06.06.2010, 12:27)
Markus R. :   Um mal meine Thesen zum Namen der Gryllteiste darzulegen: Das Y wurde im Mittelalter oftmals einfach als eine alternative Schreibweise des I verwendet, da die damaligen Schriftarten, z.B. die karolingische Minuskel keine i-Punkte kannten und das I je nach schriftlichen Kontext daher schwer zu erkennen war. Um falschen Lesarten vorzubeugen, ersetzte man es an diesen stellen gern durch das gleich ausgesprochene Y.
Was die Gryllteiste im speziellen betrifft, so k√∂nnte ich mir eine etymologische Verwandtschaft zwischen "Gryll" und unserem Wort Krill vorstellen. Krill z√§hlt ja durchaus zum Nahrungsspektrum der Gryllteiste und k√§me daher als namensgeber in Frage. Laut Wikipedia stammt unser Wort Krill aus dem norwegischen. Und ich halte es f√ľr nicht unwahrscheinlich, dass es in einer anderen germanischen Sprache bzw. in einer veralteten Schreibweise auch die Version Gryll gegeben haben k√∂nnte. Belege f√ľr diese Vermutung habe ich jedoch nicht.
Auch was den Kormoran betrifft, habe ich eine Hypothese: Der franz√∂sische Name k√∂nnte daher r√ľhren, dass dieser Vogel urspr√ľnglich ja nur an den K√ľsten vorkam und sich erst in j√ľngerer Vergangenheit im Binnenland ansiedelte. Als er dort erstmals (vermutlich zun√§chst an den gr√∂√üeren Sehen) auftrat, stellte er f√ľr die dortigen Bewohner eine absolute Neuheit da, f√ľr die es einen Namen zu finden galt. Da das Franz√∂sische lange Zeit (vom 17. bis zum 19. Jh.) die Lingua Franca Europas war, lag es in S√ľddeutschland m√∂glicherweise n√§her die Benennung daraus zu entlehnen als aus einem norddeutschen Dialekt. Dass der Name Kormoran weniger missverst√§ndlich ist als See- bzw. Meerrabe, k√∂nnte schlie√ülich zur gesamtdeutschen Verbreitung dieser Bezeichnung gef√ľhrt haben.
(06.06.2010, 11:24)
Michael Mettler :   Der Umweg des Kormorans √ľber das Franz√∂sische als romanische Sprache klingt f√ľr die Verballhornung plausibel.

Wikipedia gibt See- bzw. Meerrabe als volkst√ľmliche Namen f√ľr den Kormoran an. Ich bin mir nicht sicher, da die Lekt√ľre ewig zur√ľckliegt, aber ich meine mich auch an einen dieser Ausdr√ľcke aus dem "Schimmelreiter" zu erinnern.

Was das Y betrifft: Zufällig las ich dieser Tage, dass Till Eulenspiegel im Niederdeutschen u.a. Dyl Ulenspegel genannt wurde. Demnach scheint es zumindest in dieser deutschen Mundart das Y zu geben oder gegeben zu haben.
(06.06.2010, 09:14)
Anti-Erdm√§nnchen :   √úber den Begriff "Kormoran" habe ich mich auch schon oft gewundert. Normalerweise m√ľ√üte es f√ľr einheimische Tiere auch deutsche Namen geben. W√§re interessant zu wissen, ob der Begriff "Scharbe" zu irgendwelchen Zeiten mal verbreiteter war als heute.
Laut meines Duden wurde das Wort Kormoran aus dem Franz√∂sischen √ľbernommen (und dann wie √ľblich das C gegen K getauscht, zudem vermutlich noch hinten ein t weggestrichen). Ich w√ľrde sagen, es ist ein Fremdwort innerhalb des deutschen Wortschatzes.
Wenn ich "Gryllteiste" genauso als Fremdwort ansähe, wäre mein Problem mit dem Y gelöst. Aber irgendwo sehe ich da eine andere Qualität, vielleicht weil die Herkunftssprache auf jeden Fall eine germanische wäre und/oder "Teiste" schon wie ein deutsches Wort aussieht (kommt laut Duden aus dem Norwegischen von "Teist").
(06.06.2010, 01:36)
Liz Thieme :   eine weitere "M√∂glichkeit", wenn man sich das Isl√§ndisch weiterbetrachtet, ist:
Gr√Ĺla: Gr√Ĺla ist in der isl√§ndischen Mythologie ein schreckliches Monster und Ungeheuer [Bilder sehen eher wie ein Hexen-Troll-Hybrid aus], das in den Bergen von Island lebt. Es soll aus den Bergen zur Weihnachtszeit auf der Suche nach unartigen Kindern zu kommen.
http://en.wikipedia.org/wiki/Gr√Ĺla
Im Tschechischen gibt es den Nachnamen Gryll (einer wurde in den Adelsstand erhoben und hieß dadurch Gryll von Gryllov) und das leitet sich wieder von Grille ab. Allerdings ist Tschechien bisschen weiterweg von dem Verbreitungsgebiet der Teiste. Nach einem Herrn Gryll von Gryllov wurde ein Astroid benannt.

Ist die Gryllteiste eigentlich von Linn√© selbst entdeckt worden oder von wem anders? Denn die Bezeichnung, "Lineaus, 1758" kommt ja mal wieder von der Systema naturae. Und damals hat Linn√© sie als "Alca grylle" eingetragen. Daher w√ľrde mich jetzt interessieren, ob schon jmd. vor ihm einen Namen mit "gryll-* in Bezug zu dem Vogel gesetzt hat. Zumal die Gryllteiste die Linn√© meinte, die war, die in der Ostsee vorkommt.
Und Linn√© als Schwede w√ľrde sie, wenn er nicht von ihr mit wissenschaftlichem Namen geredet hat, wohl eher das Schwedische Wort "Tobisgrissla" benutzt haben.
Im Schwedischen kommt "Gryll" h√§ufiger vor. Va in Sk√•ne (Schonen) wird die Gryllteiste "grylla" genannt, wobei auch der Sandregenpfeifer so gerufen wird. Aber auch it den Grillen wird es in Verbindung gebracht, auf Grund des Lateinischen "grillus" und Griechischem "gr√Ĺllos", wobei sie hier es dann eher wieder mi "i" schreiben. Die Bezeichnung "Grissla" ist im Schwedischen die Kurzform f√ľr die "Sillgrissla" (Trottellumme).

Und da ich immer wieder die Verbindung zur Grille finde, habe ich nun mal nach einer deutschen Herkunft gesucht, wie Anti-Erdmännchen hier schon andeutet. Und dazu finde ich folgendes:
>GRILLE, f. heimchen; larve. 1. das Thier. A. Herkunft und form 1) nicht zu grillen "schreien" geh√∂rig, obgleich fr√ľh so empfunden, vielmehr lehnswort aus lat. gryllus, das wort ist bis ins sp√§te mittelalter beschr√§nkt auf das bair.-ostfrank.; auszerhalb dieses gebietes bleibt ihm lange gewisse volksfremdheit anzumerken; ahd. grillo, m. grillus GRAFF 4, 320 (eod. S. Gall. 9. jh); grille eicada ib. (cod. Vindob. 12. jh); W v.d.VOGELWEIDE und H. v. TRIMBERG zeigen gril, m. im zusammenhang der √§sopischen [Wort schwer zu entziffern] fabel (s. u. B1) [...] Cicada ist ein wurm, den etliche grillen nennen, von seines geschreis wegen, den er rufet und schreiet ohn unterlasz grill, grill RYFF thierb. S11; bis ins hess. hinauf: grill grillus, heymchina ALBERUS dict. (1510) 195*; bei KIRCHGOF anscheinend ncoh erkl√§rungsbed√ľrftig: dass die grillen oder heimen... in das haupt zu eim ohr ein gekrochen wendunm. 2, 553 √Ėsterley; unter der fulle der √ľbersetzung f√ľr grillus in sp√§tnhd. und fr√ľhndh. glossaren tritt grille ganz zur√ľck DIEFENBACH 250*; cicada heuschreck, gryllen, dreckwybel 699*; grillus grille gemma gemm. (strazb. 1506) 1 6*, erst den alem. lexicis des 16. Jh wird es gel√§ufig: achatae ... etliche sagend mugenheim oder grillen FRISIUS dict (1556) 15*, heimenmuck, gryll GOLIUS (1588) 526; gryllus ein muheim, hauszheim, feldheim, gryll CALEPINUS XI ling. (1598) 631*, seit dem 17. Jh dann auch bei nordd. lexicographen: grill, grille, f. cicada, gryllus, locusta STIELER 702 [...]< Deutsches W√∂rterbuch von Jacob Grimm & Wilhelm Grimm
Und im Buch "Der germanische Ursprung der lateinischen Sprache und des römischen Volkes" von Ernst Gottlob Jäkel (1830) steht
Lat. Wort: Gryllus Stamm: Gryll Grille. Grash√ľpfer.

Und damit gebe ich nun auf...
(05.06.2010, 10:24)
Michael Mettler :   Wie ist denn der deutsche Sprachschatz definiert, u.a. zeitlich? Geh√∂rt "Kormoran" zu den offiziellen deutschen Worten, obwohl es verballhorntes Latein ist (corvus marinus = Meerrabe), und "Hyazinthe" (eingedeutschter griechischer Name, Blume kam im Mittelalter in unsere Breiten) nicht?
(05.06.2010, 00:08)
Anti-Erdm√§nnchen :   Da√ü "Gryll" ein nordisches Wort ist, welches hier mehr oder weniger sinngebend angebunden worden ist, war auch meine Vermutung. Dennoch, um nochmal drauf zur√ľckzukommen: W√§hrend z.B. der tschechische Ursprung f√ľr das Wort "Zeisig" dem deutschen Duktus angepa√üt wurde, ist dies bei der Gryllteiste nicht der Fall, denn ein Y kommt in deutschen W√∂rtern sonst niemals vor. Da die Gryllteiste aber eine im weiteren Sinne einheimische Tierart ist, w√ľrde ich ihren Namen zum deutschen Sprachschatz geh√∂rig z√§hlen (anders als z.B. den deutschen Namen des weiter unten angesprochenen Reinwardtarassaris). Dies w√ľrde bedeuten, da√ü "Gryllteiste" das einzige offizielle deutsche Wort mit einem Y w√§re.
(04.06.2010, 23:26)
Michael Mettler :   Also tats√§chlich ein zweiter "Fall Dorkasgazelle" mit Bedeutungsdoppelung... Sowas kommt aber auch bei wissenschaftlichen Namen vor, die manchmal einfach aus dem lateinischen und griechischen Namen eines Tieres zusammengestellt wurden (z.B. Ursus arctos - oder eben auch Gazella dorcas).
(04.06.2010, 23:22)
Karsten Vick :   Am besten durch die fremdsprachigen, hier skandinavischen Wikipediaseiten klicken: tobisgrissla hei√üt die Gryllteiste auf schwedisch (sillgrissla die Trottellumme). F√ľr Skane, also S√ľdschweden, Linn√©s Heimat (!), ist die Schreibweise grylle belegt.

Dank dieser Recherche weiß ich nun immerhin auch, woher der Namensbestandteil Teiste kommt: das ist der isländische Name!
(04.06.2010, 23:04)
Michael Mettler :   K√∂nnte es nicht sein, dass da eine nordische Bezeichnung eingedeutscht wurde? Im Isl√§ndischen z.B. ist das Y doch kein so ungew√∂hnlicher Buchstabe wie bei uns. Vielleicht hei√üt der Vogel in einer nordischen Sprache schlichtweg Grylle, und die Teiste wurde erst bei uns drangeh√§ngt. √Ąhnlich ist es ja z.B. bei der Dorkasgazelle, denn schon "dorcas" bedeutet "Gazelle".

Eine Benamung nach einer Person w√ľrde normalerweise latinisiert und hie√üe dann im wissenschaftlichen Namen eher gryllei oder gryllii.
(04.06.2010, 23:01)
Anti-Erdm√§nnchen :   Danke schonmal, aber das glaube ich nicht. Dann h√§tte man sie sicherlich Grillenteiste genannt (wobei das wiederum vermieden worden sein k√∂nnte, um Verwechslungen mit der Brillenteiste vorzubeugen). Jedenfalls gibt es keine offiziellen deutschen W√∂rter, die ein Y enthalten, da wird die Gryllteiste doch nicht etwa die einzige Ausnahme bilden? Nur in Namen kommt dieser Buchstabe vor, aber die Bezeichnung einer Art ist meines Erachtens kein Name in diesem Sinne. Wenn jedoch diese Teiste nach einer Person (Wissenschaftler, usw.) benannt ist, dann w√ľrde es wieder gehen.
(04.06.2010, 22:06)
Liz Thieme :   Also lateinisch hei√üt sie Chepphus grylle. Im Lateinischen ist gryllus die Grille. Aber was nun die Teiste mit einer Grille zu tun hat, dass wei√ü ich nicht. K√∂nnte was mit dem Ruf zu tun haben. Denn ein Grillenf√§nger ist die Teiste ja eigentlich nicht.
(04.06.2010, 21:53)
Anti-Erdm√§nnchen :   Wei√ü jemand, was der Namensbestandteil "Gryll" der Gryllteiste bedeutet?
(04.06.2010, 21:36)
Anti-Erdm√§nnchen :   Mit dem hier als Golden-collared toucanet bezeichneten Tier ist er offenbar identisch:
http://www.amazonialodge.com/toucans.html
Demnach wäre es ein Reinwardtarassari (Selenidera reinwardtii).

(04.06.2010, 21:34)
Saki :   Kann mit jemand bei der Bestimmung dieses Arassaris helfen?
(02.06.2010, 18:20)
Liz Thieme :   Die Tiere werden meines Wissens nicht im Zuchtbuch gef√ľhrt.
(02.06.2010, 10:40)
Ronny :   Laut einer Bestandsliste des Zoos von 2008, welche ich vom S√ľdafrikanischen Zooverband erhielt, werden die Tiger ebenfalls ohne UA-Status angegeben. Genauso wie die L√∂wen. Hier entgegen werden Gepard und Leopard mit UA angeben.

@Sacha: Du hast in der zootierliste die Rechte um im Downloadbereich die Bestandsliste als PDF runterzuladen.
(01.06.2010, 23:04)
WolfDrei :   @Sacha, ich h√§tte eher spontan auf Sumatraner-"Gemisch" getippt.
(01.06.2010, 18:11)
Sacha :   Da ja das Thema S√ľdafrika gerade ziemlich aktuell ist, habe ich mir den Nationalzoo in Pretoria vorgenommen. Bei den dortigen Tigern bin ich bei der Bestimmung aber auf ein Problem gestossen. Gem√§ss ISIS wird Ihre UA nicht klar deklariert. Frau Angeline Cronje vom Nationalzoo schrieb mir, es seien Sibirer. Trotzdem habe ich Zweifel an der UA-Reinheit. Weiss jemand mehr?
(01.06.2010, 11:52)
Michael Mettler :   @Sacha: Das kann dir wohl nur der Zoo selbst beantworten - wenn der √ľberhaupt was √ľber die geografische Abstammung der Tiere wei√ü. Aber ich kenne F√§lle aus anderen Zoos, wo als Chapmanzebras angeschaffte oder sogar importierte Tiere fr√ľher oder sp√§ter zu Damarazebras umdeklariert wurden...
(10.05.2010, 17:41)
Sacha :   Okay, danke. Das heisst also, dass man den urspr√ľnglichen Import nicht mehr zur√ľckverfolgen kann und/oder irgendwann einmal Exemplare aus beiden Regionen in die Haltung einflossen?
(10.05.2010, 14:10)
Michael Mettler :   @Sacha: Die Erfurter Zebras sind am Gehege als "Chapman- oder Damarazebra, Equus quagga antiquorum" ausgeschildert. Man folgt dort also der Variante, dass beide Formen unterartgleich seien. Welches Blut nun in den Tieren flie√üt? Wer wei√ü, vielleicht beides...

Das d√ľrfte in anderen Haltungen hie und da nicht anders sein, selbst wenn nur ein Unterartname genannt wird. Ich habe ja schon mal an anderer Stelle ge√§u√üert, dass m√∂glicherweise diverse Steppenzebras eher nach Ph√§notyp als nach tats√§chlicher Herkunft zugeordnet wurden, auch von H√§ndlern.
(10.05.2010, 13:16)
Sacha :   Sind die Steppenzebras in Erfurt eigentlich Chapman-Zebras (wie in der Zootierliste angegeben) oder Damarazebras (wie im Zoof√ľhrer vermerkt)?

Ich weiss nat√ľrlich, dass gewisse Autoren diese UA-Trennung nicht anerkennen und nur von einer UA sprechen. Aber gem√§ss (alter?) Systematik sind die Erfurter....?
(10.05.2010, 11:27)
Niedersachse :   Das ist definitiv ein Braunvieh. Davon hab ich mind. 10 St√ľck bei mir stehen.
(09.05.2010, 10:01)
Michael Mettler :   Tuxer Rind unten sollte stimmen. Pinzgauer sind ebenfalls kr√§ftig rot mit wei√üer Zeichnung, haben aber sehr viel mehr Wei√ü, das die gesamte seitliche Kontur des Rindes nachzeichnet (Farbaufteilung wie bei einem schwarzwei√üen Yak).

Das gleiche Prinzip, aber mit noch ausgedehnteren Wei√übereichen hat das Pustertaler Rind. Die farbigen Bereiche k√∂nnen fl√§chig zusammenh√§ngen (Pustertaler Schecken) oder in einzelne P√ľnktchen auf einem fast wei√üen Rind "zerfallen" sein (Pustertaler Sprinzen). Dazwischen gibt es alle flie√üenden √úberg√§nge.

Das obere Rind ist ein m.E. ein Braunvieh. Grauvieh hat nicht diesen warmen Farbton, sondern wirkt eben - grau.
(09.05.2010, 09:59)
Oliver Jahn :   @Srefan Schubert, die Bilder sind aus Wien und das Inntaler Grauvieh war dort nicht ausgezeichnet, fehlt auch in der Zootierliste. Aber besten Dank, dann gilt es wohl eine neue Rasse dort einzuf√ľgen, ich hoffe, Ronny liest mit! Ronny, du kannst das Bild ja hier kopieren.
(08.05.2010, 21:51)
Stefan Schubert :   Wien h√§lt f√ľnf Rinderrassen. Das untere Bild zeigt das Tuxer Rind und das obere das Inntaler Grauvieh!
Die Sprinzen sind jene, die wie mit Farbe bespritzt aussehen, die Merkmale der Braun- und Grauviecher liegen auf der Hand und dem Tuxer Rind ist im auslaufenden R√ľcken ein weisser Streifen eigen!
(08.05.2010, 21:27)
Oliver Jahn :   ...und hier Bild 2. Es waren in dem Gehege etliche Rinderrassen untergebracht und ausgeschildert waren folgende:
Tuxer Rind
Pustertaler Sprinzen
Braunvieh aus dem Montafon
Pinzgauer Rind.
Nur was ist was?
(08.05.2010, 20:53)
Oliver Jahn :   Durch Svens Fragen angeregt habe auch ich mal zwei Bilder zur Nachbestimmung und hoffe auf Hilfe. Hier Bild 1
(08.05.2010, 20:50)
Oliver Jahn :   Von den 1,1 Tieren aus N√ľrnberg, die 1995 nach Magdeburg kamen, starb das Weibchen bereits 1996 durch Lungen- und Luftsackmykose. 1998 kam dann, wie von Liz beschrieben, das Wildfangweibchen, 2001 muss dann aber der Hahn verschieden sein, so dass die genetisch sicher sehr wertvolle Henne dann 2004 abgegeben wurde, nach dem sie mehrere Jahre allein stand.
(02.03.2010, 21:11)
Liz Thieme :   schade, also keine Verwechselungsaktionen mit Nandus...

ach ja, lt FELIS kamen 1995 1,1 Tiere nach Madgeburg aus N√ľrnberg.
Bleibt die Frage, ob es dann abgegeben wurde als die andere kam oder starb.
(02.03.2010, 20:59)
Michael Mettler :   @Liz: Nein, wei√ü ich nicht. Ich meine mich aus den FELIS-Heften zu erinnern, dass die Trappen eigentlich zusammen mit den kurzzeitig gehaltenen Dikdiks die heutige Ameisenb√§r-Anlage bewohnen sollten - vielleicht musste das verbliebene Tier der thematischen Umstellung auf S√ľdamerika weichen...?
(02.03.2010, 17:49)
Liz Thieme :   Michael, wei√üt du warum die Haltung in Magdeburg aufgegeben wurde?

Bei diesen Vögeln wird man noch wirr. Ich glaub ich bleib im Haupbereich bei "meinen" gemusterten Katzen.
Sacha, Ich werd's mir merken. Man weiß ja nie ;)
(02.03.2010, 16:07)
Michael Mettler :   @Liz & Oliver: Die Magdeburger Kori-Henne wurde 2004 nach Krefeld abgegeben.
(02.03.2010, 14:17)
Sacha :   @Liz: Sehr interessant, vor allem weil der Actionplan zur Grosstrappe und nicht zur Riesentrappe ist...:)
An dieser Stelle aber trotzdem mal ein ehrliches Lob: Ist schon unglaublich, welche Infos Du da aus allem möglichen Jahren und Ecken der Welt findest. Wenn Du mal einen Journalistenjob suchst, hättest Du bei uns gute Chancen;)
(02.03.2010, 13:51)
Racool :   Na dann mal Sorry f√ľr die (nicht beabsichtigte) Fehlinfo. Ich h√§tte vor zwei Tagen noch schw√∂ren k√∂nnen, dass ich dort eine Gro√ütrappe gesehen hatte...
(02.03.2010, 13:42)
Liz Thieme :   1995 kam eine N√ľrnberger Kori-Nachzucht (1,0) nach Magdeburg, diese lebte bis 2001. 1998 kam dazu dann ein Weibchen (Wildfang), welches 2002 noch am Leben war. Laut Olis Zeitspanne m√ľsste sie dann bis 2004 im Zoo gewesen sein.

Hier ein Actionplan zur Riesentrappe, leider aus den 90ern und auf Englisch.
http://ec.europa.eu/environment/nature/conservation/wildbirds/action_plans/docs/otis_tarda.pdf
(02.03.2010, 13:30)
Ralf Seidel :   Die Trappen in Magdeburg hinter der L√∂wenanlage waren definitiv Koritrappen.
Eine fr√ľhere mehrj√§hrige Haltung der einheimischen Gro√ütrappe gab es in den 70er Jahren noch im Tiergarten Bernburg. Das Paar wurde als K√ľken beim M√§hen aufgefunden und in den Tiergarten gebracht. Dort war man sehr stolz √ľber die gegl√ľckte Aufzucht, die beiden Tiere lebten viele Jahre in einer Voliere am "Alten Vogelhaus". Das ist jener Bereich, wo sich heute die Au√üenanlage der Zwergmangusten bis hin zur Kattaanlage (Afrikahaus) erstreckt. Die Volieren bildeten die R√ľckfront der K√§fige f√ľr Hundeartige. Besetzt waren sie mit einheimischen bzw. k√§lteunempfindlichen V√∂geln wie Fasane, Tauben, kleine Falken u.√§.
(02.03.2010, 13:00)
Michael Mettler :   F√ľr die Koritrappe gibt es sogar ein ISB, Nachzuchten vor allem in den USA und in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Beide Unterarten werden in Menschenobhut gehalten, daneben "nat√ľrlich" auch V√∂gel unbekannter Herkunft.
(01.03.2010, 22:22)
WolfDrei :   N√ľrnberg hatte anfang der Neunziger Nachwuchs bei den Koris.
(01.03.2010, 22:04)
th.oma.s :   weil wir gerade bei kori-trappen sind. gibt es bei gro√ü- oder koritrappen eigentlich zoonachzuchten?
(01.03.2010, 19:47)
Oliver Jahn :   Also die Koritrappen gab es im Zoo von 1995 bis 2004, und zwar genau an der von Racool beschriebenen Stelle. Komplette Tierbestandslisten ver√∂ffentlicht der Zoo Magdeburg aber leider erst ab 1990, so dass ich aus der Zeit davor nicht sagen kann, bis wann es Gro√ütrappen in MD gab. Auf jeden Fall gab es sie aber ab 1959 und 1971 war die Erstzucht im Zoo. Von daher liege ich mit meinen Erinnerungen aus der Kindheit gar nicht so falsch.
(01.03.2010, 19:25)
Matthias :   Waren das nicht eher Koritrappen?
Zumindest habe ich diese häufiger am Giraffenhaus gesehen.
(01.03.2010, 18:10)
Racool :   @Oliver Jahn: Ich war in den 90er-Jahren nur vereinzelt in MD, zwischen 2001 und 2003 recht h√§ufig und danach leider garnicht mehr. Da ich mich nicht an eine h√§ufige Sichtung erinnern kann, m√ľsste es wohl in den 90er gewesen sein. Genauer kann ich es leider nicht sagen. Aber dass ich sie gesehen habe, wei√ü ich noch genau. ;)
(01.03.2010, 16:33)
Oliver Jahn :   @Racool, ich kenne die Gro√ütrappen eher aus meiner Kindheit, in der es noch kein Giraffenhaus gab. Aber der Platz, den du beschreibst, der war schon immer eine Stelle, an der gr√∂√üere V√∂gel ausgestellt wurden, von daher w√ľrde das schon passen. Mal sehen, ob sich dar√ľber noch etwas finden l√§sst.
(01.03.2010, 16:08)
Racool :   In Magdeburg gab es auf jeden Fall auch Gro√ütrappen. Zwischen dem Giraffenhauseingang und der L√∂wenanlage habe ich dort welche gesehen (1,0 auf jeden Fall, evtl. mehr). Ich habe leider kein genaues Datum und kann die Erinnerung zeitlich nicht mehr ganz einordnen.
(01.03.2010, 14:43)
Anti-Erdm√§nnchen :   Die Eier aller Arten sind zwar e√übar, aber doch sehr unterschiedlich schmackhaft. Der Geschmack soll wohl vor allem mit der Ern√§hrungsweise der Art zusammenh√§ngen. Da sich Gro√ütrappen √§hnlich wie Haush√ľhner ern√§hren und ihre Eier zudem eine ordentliche Portion darstellen, wundert es mich, da√ü sie offenbar nicht als Delikatesse gegolten haben (wie Kiebitz-, Wachtel- und Lachm√∂weneier).
(28.02.2010, 18:27)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm√§nnchen, zwar kann ich die Antwort nicht (oder vielleicht nur indirekt) liefern, aber bei der Frage kam mir spontan der Gedanke: Gab es √ľberhaupt irgendwelche Vogeleier, die fr√ľher NICHT verspeist wurden, wenn man sie fand...?
(28.02.2010, 09:32)
Anti-Erdm√§nnchen :   Wei√ü zuf√§llig jemand, ob Trappeneier fr√ľher von der Bev√∂lkerung verspeist wurden? Es sollen ja Schulkinder losgeschickt worden sein, um die Eier einzusammeln, da die Tiere f√ľr die Landwirtschaft eine Plage waren. Wenn man sie nicht h√§tte essen wollen, h√§tte es ja ausgereicht, sie zu zerst√∂ren. Andererseits finde ich keine Hinweise auf die kulinarische Bedeutung. Das pa√üt nicht so ganz zusammen.
(28.02.2010, 02:21)
Oliver Jahn :   @Michael, wie es WolfDrei schreibt, gab es sie im TP Berlin, in Leipzig an genau der von ihm beschriebenen Stelle, und auch in Magdeburg meine ich mich aus meiner Kindheit an Gro√ütrappen zu erinnern. Und da diese drei Zoos zu denen geh√∂rten, die ich sehr oft besuchte, waren somit Gro√ütrappen eher etwas "Normales".
(27.02.2010, 20:20)
WolfDrei :   und gleich hinterher f√ľr Sacha: "Dreihorn"jungtier in San Diego, 2000
(27.02.2010, 09:57)
WolfDrei :   Gab es nicht auch in Leipzig Trappen? links √ľber das Fl√ľsschen und gleich rechts hinter der Br√ľcke in der Niederung?Anbei Trappe im TP: 1973!
(27.02.2010, 09:55)
Michael Mettler :   @Oliver: Bezieht sich deine Aussage √ľber die Haltung von Gro√ütrappen in deutschen Einrichtungen auf die DDR-Zeit? Ich kann mich n√§mlich aus den alten Bundesl√§ndern seit den 80er Jahren nur an welche im Wildpark Eekholt (Gemeinde Trappenkamp!) erinnern. Ansonsten habe ich sie meiner Erinnerung nach nur noch im TP Berlin zu sehen bekommen. Hannover hatte m.W. mal einen geschw√§chten "Irrgast", der hinter den Kulissen aufgep√§ppelt und dann zur Wiederauswilderung √ľber die deutsch-deutsche Grenze "zur√ľckgegeben" wurde.
(26.02.2010, 22:12)
Oliver Jahn :   @Karsten, das tut mir ja echt leid, dass ich dir einen schlechten Schlaf bereitet habe. Und ich will das nicht noch verst√§rken, wenn ich dir sage, dass es absolute Zufallssichtungen waren, Mitte und Ende der 80er.
Aber auch bei der Großtrappe muss ich sagen: "Is lecker!" :-))
(26.02.2010, 20:54)
Hannes L√ľke :   Wenn du es am 13.03 nach Hamm schaffst wirst du sicher welche auf der Terraristika zu gesehen bekommen. Da sieht man jedesmal welche. Nicht viele aber regelm√§√üig. Was die Nachzucht angeht muss man sagen, dass die Tiere aufgrund der sehr geringen Lebenserwartung immernoch gut und gerne 150,- pro Jungtier kosten.

Da ist ein Jemencham√§leon f√ľr 20,- schon ne Hausmarke darunter. Panther vermehren sich zwar gut aber haben eine sehr lange Inkubationszeit was den Preis auf 80-120,- je nach Unterart steigen l√§sst.

(26.02.2010, 15:16)
Sacha :   @MM: Hier ist ein Link, der Deine Aussage bez. des Klimas st√ľtzt, aber ebenso auch besagt, dass mit dem heutigen Wissen und der Technik die Nachzucht nicht allzu schwierig ist.

http://netportal.de/front_content.php?idcat=83

Zu K√∂ln: Haben die nicht vor einigen Jahren (90er?) u.a. sogar Gemeine Cham√§leons nachgez√ľchtet? Ich meinte, ich h√§tte einen entsprechenden Text in einer Ausgabe "Zeitschrift des K√∂lner Zoos" gelesen.
(26.02.2010, 14:47)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich meine mich aus Terrarianerzeiten daran zu erinnern, dass Dreihorncham√§leons als Hochlandbewohner eher k√ľhl als warm gehalten werden m√ľssen und ihre fr√ľher immense Verlustrate in privaten und √∂ffentlichen Haltungen wohl mit der Unterbringung in "typischem" Tropenklima zu tun hatte. Das K√∂lner Aquarium hatte (hat noch?) √ľbrigens ein einzeln stehendes Terrarium, das m.W. urspr√ľnglich mal f√ľr die Haltung einer Br√ľckenechse mit einer K√ľhlanlage (!) ausgestattet worden war und in dem man sp√§ter hochlandbewohnende Cham√§leons unterbrachte.

@WolfDrei: Der "Sargnagel"-Ausspruch von Heinroth bezog sich aber doch nur auf die (k√ľnstliche) Aufzucht der Jungv√∂gel, oder? Vielleicht liegt die niedrige Haltungsverbreitung schlichtweg daran, dass gez√ľchtete V√∂gel kaum zu bekommen sind und Unfallv√∂gel (im Gegensatz zu heimischen Eulen oder Greifen) vielleicht eher selten aufgegriffen werden bzw. wenn, dann vielleicht wiederauswilderungsf√§hig bleiben.
(26.02.2010, 14:06)
Sacha :   Tja, da muss ich damals in San Diego entweder einen ganz schwachen Tag eingezogen und sie √ľbersehen haben (was mir bei der Fotojagd im Zoo aber kaum passiert) oder Sie waren gerade off-exhibit.
Melbourne (ich nehme an, das in Australien) liegt ja auch nicht gerade am Weg. Und nur f√ľr das Dreihorn nach Brno zu fahren, da stimmt bei mir die Kosten-/Nutzenrechnung ebenfalls nicht. Aber Schade. Eine einst nicht gerade seltene Art wie C. jacksoni gibt es offenbar in D. nur noch in √∂ffentlich nicht zug√§nglichen Privathaltungen. Und dabei sollen die doch auch nicht schwerer zu z√ľchten sein als Jemen- oder Panthercham√§leons. Oder irre ich mich?
(26.02.2010, 13:29)
Liz Thieme :   da haben wir wohl gleichzeitig geantwortet. Also wenn ich die HP richtig verstehe hat SD immer noch die jacksonii. Von daher m√ľsstest du, Sacha, die Gelegenheit gehabt haben.
Bis zum 1.1.2009 hatte Brno auch 0,1. Wie es jetzt ist, weiß ich es nicht, auf deren HP finde ich es auf jeden Fall nicht.
(26.02.2010, 13:18)
WolfDrei :   @Sacha: Bez√ľglich S D meinte ich die "Dreih√∂rner"
(26.02.2010, 12:30)
Liz Thieme :   Michael, was hast ist denn das f√ľr Br√§ter, dass da eine Gro√ütrappe reinpasst? Da muss man eher eine Trappe am Spie√ü draus machen.


Aber zu den Trappen... die Koritrappen habe ich nur in N√ľrnberg vern√ľnftig sehen k√∂nnen, in Berlin war das Gras so hoch, dass die V√∂gel darin verschwunden sind. Das Problem ist einfach, dass Trappen dieses hohe Gras lieben, aber man einfach nichts mehr sieht. Wie das Verhalten zwischen Kori und Gro√ütrappen sich unterscheidet, wei√ü ich nicht, aber Koris sollen wohl teils aggressiv sein. Vlt sollte man mal anfangen Elefantengras auf Elefantenanlagen zu pflanzen, dann werden die auch √ľbersehen...

Am einfachsten ist es, wenn du dir 1-2 kaufst. Dann kannst du zu Hause gleich Biologieunterricht machen.
San Diego Zoo hat scheinbar noch welche, die haben auch mal gez√ľchtet.
Ob Melbourne seins noch hat, weiß ich nicht.
(26.02.2010, 11:29)
WolfDrei :   Zu den Trappen: Heinroth hat sie wohl als "Sargn√§gel" bezeichnet. Nun gut, wir sind ca 80 Jahre weiter
(26.02.2010, 11:16)
WolfDrei :   Sacha, Du warst doch sp√§ter als ich in San Diego. Nichts mehr? 2000 hatten sie ca 30-40Jungtiere, so 10 cm gro√ü - Elterntiere sah ich allerdings auch nicht.
(26.02.2010, 11:14)
Sacha :   Also erstmal vielen Dank an Euch alle. Tja, traurig. Also keine Grosstrappen mehr in Deutschland in einem √∂ffentlichen Schaubetrieb. Warum eigentlich? Mangelnde Attraktivit√§t? - M√∂glich, aber andererseits gibt es besser vertretenes und trotzdem unscheinbareres Federvieh in den Zoos. Schwer zu halten? - dito.
Und an @Ronny: Richtig, Peking ist mir gegenwärtig zu weit - obwohl ich da unbedingt mal hin will. Allerdings in erster Linie wegen der Goldstumpfnasen und anderen chin. Säugern.

Aber wie sieht es mit Dreihornchamäleons (jacksoni) aus. Kennt keiner eine "versteckte" öffentlich-zugängliche Einrichtung?

(26.02.2010, 10:06)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Du wei√üt doch, wie Oliver zu Federvieh steht - erst guckt er es sich an, dann steckt er es in den Br√§ter. Also isses doch kein Wunder, wenn die Trappen da immer wieder verschwinden :-)
(26.02.2010, 08:51)
Liz Thieme :   also in Poznan muss eine 2004 noch gewesen sein, oder das Bild ist falsch beschriftet.

Diese Orte wo die sein soll, hören sich auch komisch an:
Havelländisches Luch
Fiener Bruch
Buckow
Baitz

und das wo Oli keine Federviecher mag, was ich auch verstehe :D
(25.02.2010, 23:32)
Karsten Vick :   In Poznan gab es bestimmt wenigstens die letzten acht Jahre keine Gro√ütrappen.
Aber Oliver, im Kremmener Luch??? Jetzt bin ich aber platt. Dort hatte ich Anfang der 90er in Zusammenhang mit meiner Diplomarbeit zu tun und da hieß es immer, dass die Trappen in der Gegend so gut wie verschwunden sind und ich habe auch nie eine gesehen. Und anderswo auch nicht.
Also bei dem Gedanken, dass ein ornithologischer Banause wie du Großtrappen in Freiheit gesehen hat und ich nicht, kann ich heute bestimmt schlecht einschlafen...
(25.02.2010, 23:23)
Ronny :   Ich im letzten Jahr, da gabs auch keine Gro√ütrappen in Poznan (in beidne Zoos nicht)
(25.02.2010, 23:08)
WolfDrei :   Poznan eher nicht - war im letzten Jahr dort.
(25.02.2010, 21:00)
Liz Thieme :   wie Gudrun schon sagte hat Buckow sich darauf eingerichtet. Der F√∂rderverein bietet sogar Exkursionen w√§hrend der Balzzeit an:

Sonnabend 04.04.2009 (VSW)
Sonnabend 11.04.2009 (FV)
Donnerstag 16.04.2009 (NW)
Sonnabend 18.04.2009 (NABU)
Sonntag 26.04.2009 (FV)
Sonnabend 02.05.2009 (NABU)
Freitag 15.05.2009 (NABU)
Donnerstag 21.05.2008 (FV)

Und sonst musst du Urlaub in Spanien (Provinz Léon & Provinz Cáceres) und Portugal machen.

Also eigentlich m√ľssten sie noch in Kiev, Lipetsk, Moskau, Novosibirsk, Penza und Vorobji zu finden sein und evtl noch in Poznan.
(25.02.2010, 20:40)
Ronny :   @Sacha: Der Beijing Zoo h√§lt mindestens 4-5 Zuchtpaare (1x Fasangarten, 1x bei den Reihern, 2-3 in K√§figen rund um die V√∂gelh√§user).
Aber wird wohl zu weit sein f√ľr dich aktuell.
(25.02.2010, 19:12)
Gudrun Bardowicks :   Das Trappenschutzgebiet bei Bukow ist ebenfalls ein guter Tip. Hier kann man sich stundenlang in Beobachtungst√ľrmen aufhalten und von diesen aus versuchen, die Tiere aufzunehmen. Besonders zur Balzzeit im M√§rz/April kommen die Tiere manchmal recht nahe an die Beobachtungst√ľrme und -h√ľtten heran und lassen sich dann mit einer guten Kamera gelegentlich auch gut fotografieren.
(25.02.2010, 16:52)
Oliver Jahn :   Ich bin v√∂llig erstaunt, dass die Gro√ütrappe tats√§chlich komplett aus den deutschen Zoos verschwunden ist. Ich kenne sie noch aus mehreren Einrichtungen √ľber l√§ngere Zeit als gar nicht mal so seltenes Tier.
Mit einem öffentlichen Schaubetrieb kann ich leider nicht dienen, aber nördlich von Berlin am Kremmener Luch habe ich mehrmals Großtrappen sogar in größeren Gruppen in freier Natur sehen können.
(25.02.2010, 16:39)
Sacha :   Als Artensammler fehlen mir auf meiner Fotoflinte (u.a.) noch die Kerben f√ľr das Ostafrikanische Dreihorncham√§leon und die Grosstrappe:). Gem√§ss Zootierliste wird erstere Art in Deutschland nur noch in Duisburg gehalten und Letztere gar nicht mehr (zuletzt Eekholt?). Frage: Kennt Ihr noch √∂ffentliche Schaubetriebe, wo man eine der beiden Arten (sonst noch) sehen kann?
F√ľr Antworten bedanke ich mich schon im Voraus.
(25.02.2010, 15:59)
IP66 :   Ich w√ľrde es schon so sehen, da√ü, trotz verschiedenen Besatzes, die Rasbach-Bauten in K√∂ln und Duisburg sich st√§rker gleichen als die Raubtierh√§user in Wuppertal und Stuttgart. Ein verbindendes Element nach Wuppertal w√§re die mangelnde Einbindung eine Entwurfs in die Zoolandschaft. Leider habe ich den neuen Tapirstall in Magdeburg noch nicht gesehen - auf den Bildern scheint er mir in der Tat von den bisherigen Mustern abzuweichen.
Das Kopieren von Bauten in Nachbarst√§dten hat eine gewisse Tradition. Es scheint ein typisch menschliches Verhalten zu sein, wenn Ausschu√ümitglieder und Zooleitung lieber einen Ausflug in eine Nachbarstadt machen und sich dort ein Tierhaus anschauen, um zu beschlie√üen, so etwas auch haben zu wollen. Das erfordert auch weniger Kenntnisse und √úberlegungen, als √ľber den Ergebnissen eines Wettbewerbs zu br√ľten und sich wom√∂glich noch Fachgutachten anh√∂ren zu m√ľssen. Au√üerdem gibt es f√ľr letztere M√ľhen keine Spesen.
(07.10.2009, 10:56)
Michael Mettler :   Kurz gesagt: Typisch f√ľr Heuss-Architektur scheinen h√∂lzerne Dachkonstruktionen mit Leimbindern zu sein.
(06.10.2009, 23:13)
Oliver Jahn :   Aber gern doch Liz. Es ist eine Sie, und von ihr sind das Flusspferdhaus in Karlsruhe, das Giraffenhaus in Magdeburg, das Totenkopfaffenhaus in Halle, um einige Beispiele zu nennen.
(06.10.2009, 21:50)
Liz Thieme :   Oli ver√§tst du mir auch, was er zB gebaut hat? Mir sagt der/die grad so gar nichts.
(06.10.2009, 21:25)
Oliver Jahn :   Von den neueren Architekten finde ich, hatte Gigi Heuss noch den h√∂chsten Wiedererkennungswert.
(06.10.2009, 21:21)
Mel :   Ich mu√ü da Liz zu stimmen, es ist wesentlich einfacher "alte" Zoobauten einem bestimmten Architekten zu zuordnen als die Neubauten. Kunstfels, Wasser oder Trockengraben und Kaschierungen durch Anpflanzung sind ja mittlerweile bei fast allen Planungen verwendete Mittel.
(06.10.2009, 20:05)
Liz Thieme :   aber ganz ehrlich, wer erkennt denn bitte schon einen Rasbach? Das ist nicht wie bei Da Vinci oder Dal√≠.
Ich könnte durch 10 Zoos gehen, die jeder mind 1 Anlage von Rasbach haben und es nicht erkennen. (Wissen ist was anderes). Sprich Recycling sieht man nicht immer von außen.
Da finde ich Graffunder schon auffälliger.
(06.10.2009, 19:40)
Michael Mettler :   Wie wir am Beispiel des fr√ľheren Baseler Raubtier- oder auch des noch bestehenden Menschaffenhauses und den ihnen nachempfundenen Bauten in diversen anderen Zoos sehen, ist das Recycling von Entw√ľrfen doch keineswegs eine Erfindung von Fa. Rasbach, wobei sich die damaligen "L√∂sungen von der Stange" heute offenbar gr√∂√üter Wertsch√§tzung des Fachmanns erfreuen.
(06.10.2009, 17:14)
kr√ľmmel :   "w√§hrend typisierte schnell den Eindruck erwecken, vor altbekanntem zu stehen."
Das gilt nat√ľrlich nur f√ľr die 0,0018 % der Zoobesucher, die innerhalb von f√ľnf Jahren mehr als zwei verschiedene Tierg√§rten besuchen ...
(06.10.2009, 15:10)
IP66 :   So kann man es sehen, zumindest, wenn man unter Baukosten das versteht, was man zwischen Plan und Er√∂ffnung f√ľr das Tierhaus ausgibt. Ich glaube allerdings, da√ü bei vielen Geb√§uden eine umfassende und teure Planung und eine umsichtige und mit gro√üem Sachverstand betriebene, der Umgebung und der Bauaufgabe sorgsam angemessene Realisierung zwar w√§hrend der Errichtung h√∂here Investitionenen n√∂tig macht, aber f√ľr ein Geb√§ude sorgt, da√ü wenig Folgekosten durch Umbauten, Adaptionen, Nutzung und Gebrauch verursacht. Bei Tiergartenarchitektur tritt das Ph√§nomen hinzu, das Unikate den Besuchern einzigartige Tierbegegnungen erm√∂glichen, w√§hrend typisierte schnell den Eindruck erwecken, vor altbekanntem zu stehen.
(06.10.2009, 14:10)
Michael Mettler :   @IP66: Das bedeutet also im Umkehrschluss, dass die Zoos bzw. ihre Tr√§ger bis hin zum oft zitierten Steuerzahler ohne diese "Sparma√ünahmen" des Anbieters NOCH h√∂here Baukosten zu bew√§ltigen h√§tten? Da scheint mir ein Entwurf-Recycling doch das kleinere √úbel zu sein.
(06.10.2009, 14:01)
IP66 :   Wenn ich die mir vorliegenden Hinweise recht deute, so erzielt die Firma Rasbach ihre die Konkurrenten unterbietenden Preise vor allem durch die Wiederverwendung √§lterer Entw√ľrfe und durch die Besch√§ftigung von sehr wenig Personal. Das Nichtpflegen der Internetadresse w√ľrde ich diesen Sparma√ünahmen zuschreiben.
(06.10.2009, 11:10)
Oliver Jahn :   @Liz, nun, manches dauert eben seine Zeit! Die Schneeleopardenanlage in Tallinn habe ich auch lange gesucht. Man wusste in Tallinn nicht mal, dass eine geplant war! ;-)Aber man soll eben nie zu fr√ľh urteilen. Auf dem aktuellen Plan ist eine gr√∂√üere gefleckte Katze eingezeichnet, und zwar im Alpinarium. Mir ist bei meinem Besuch dort zwar keinerlei Freiraum mehr an dieser Stelle aufgefallen, aber die Anlagen dort waren so gro√ü, dass da sicher eine zus√§tzliche Anlage noch hinpassen w√ľrde. Wei√ü jemand da mehr, ob diese Anlage tats√§chlich die Rasbach-Schneeleoparden-Anlage ist, die man mal auf dem TR sehen konnte?
(05.10.2009, 20:27)
Liz Thieme :   in jeder Anzeige von denen steht diese Adresse und in jeglichem renomierten Zoomagazin ist eine Anzeige von denen drin, gleiches gilt f√ľrs Quantum und so manche Architekturseite und Zooseite.
Aber dieser Link ist seit 2 Jahren "bereits registriert". Vor einiger Zeit war es noch eine eigene Seite mit was draufstehend (wenn ich mich nicht täusche) und inzwischen ist es eine dieser Werbeseiten, die sich öffent wenn die Domain registriert ist aber nicht belegt bzw öffnetlich zugänglich.

Ich finde dies eine extrem schwache Leistung von dem Architekten-B√ľro, dass seit Jahren sie diese Adresse mit abdrucken lassen, aber man nichts dahinter findet.
Wurde schon mal die Email getestet??? ;)
Aber wirklich verwundern tut es bei Rasbach ja nicht, dass sie mit was werben, was es nicht gibt.
(05.10.2009, 19:42)
Sacha :   Zur√ľck aus einem wider erwarten ausgiebigen (Zoo-)Urlaub in NRW habe ich folgende Frage:

Ist jemand von Euch schon einmal auf die Homepage der Rasbach Architekten gelangt (www.zooconcept.de wenn ich mich nicht irre)? Diese Internet-Verbindung wird in den Firmen-Anzeigen immer wieder angegeben, aber ich gelange nie darauf..... Kommt einer von Euch weiter?
(05.10.2009, 16:17)
IP66 :   Ich habe den Eindruck, da√ü es bei Jagdfasanen mittlerweile √§hnliche Probleme gibt wie bei den wildlebenden Stockenten, wo es mittlerweile schwerf√§llt, in einem ganzen Schwarm einen korrekt gef√§rbten Erpel zu finden ...
(30.03.2009, 11:07)
Oliver Jahn :   @Andreas, leider ist das das einzige Foto, da der Hahn (wie √ľbrigens alle andere Fasanenh√§hne dort) sehr unruhig war und stark balzte.
(29.03.2009, 23:29)
Andreas :   Habe meine alten Aufzeichnungen mal durchgeforstet.
Ich möchte zu Karsten noch ergänzen : torquatus x colochis x mongolicus (Augen) . Auf Grund der fehlenden roten Gesichtslappen könnten irgendwann auch Salvadori- ,Edwards-, Swinhoefasan
oder sogar ein Glanzfasan Pate gestanden haben. Eine, durch (Kopf-) √Ąhnlichkeiten naheliegende Hybridisierung mit einem Tragopan ist aber ausgeschlossen, da Tragopane ein ganz einzigartiges Balzverhalten zeigen, das alle anderen Fasane ignorieren.
@Oliver: hast Du auch eine Aufnahme vom Profil ? Das Tier ist n√§mlich z√ľchterisch h√∂chstinteressant.

(29.03.2009, 23:02)
Oliver Jahn :   Vielen Dank. Nun muss Ronny sehen, wo er diesen Fasan f√ľr Hildesheim in der Tierliste unterbringt! :-)
(29.03.2009, 21:41)
Karsten Vick :   Sicher ein Jagdfasanenmix, wie sie bei uns rumlaufen. Die dunkle Brust von colchicus und der Halsring von torquatus. Was aber auff√§llt, ist das Fehlen von Rot am Kopf. In Rathels "H√ľhnerv√∂gel der Welt" gibt es eine Zeichnung vom Ruhekleid, wo die roten Hautlappen stark zur√ľckgebildet sind. Leider gibt es davon kein Farbbild in dem Buch und auch nicht in meinen Vogelbestimmungsb√ľchern. Nach meiner Meinung m√ľsste aber ein bisschen Rot immer noch zu sehen sein. Au√üerdem sollte Ende M√§rz schon das Prachtkleid angelegt sein.
(29.03.2009, 14:33)
Gudrun Bardowicks :   @ Oliver Jahn: Ich glaube, dass es sich beim abgebildeten Fasan um eine Unterart des Jagdfasans, vielleicht Mongolischer Ringfasan oder Versicolorfasan, handelt.
(28.03.2009, 21:16)
Oliver Jahn :   Ich war heute mal wieder kurz im Wildgatter Hildesheim. Und dann wollte ich die Zootierliste vervollst√§ndigen. Dabei bin ich √ľber ein Foto gestolpert, von einer Fasanenart, bei der die Beschilderung fehlte. Ich hatte erst auf einen Jagdfasan getippt, weil der in einer anderen Voliere zwar ausgeschildert, dort aber nicht zu sehen war. Nur zu hause, bei Betrachtung des Fotos kamen mir da Zweifel, oder ist das eine Unterart des Jagfasans? Wer kann helfen?
(28.03.2009, 20:15)
Ronald Masell :   sorry.immomentkeinscannerverf√ľgbar.wirdaber!
(28.03.2009, 19:33)
Onca :   was meinst du mit jungem Paar? Hagenbeck hatte immer wieder j√ľngere Tiere bzw Jungtiere. Selbst zu Antjes Zeiten gab es mindestens noch drei Jungtiere, die der Park gehalten hat.
Also allein daran, dass es zwei j√ľngere Walrosse sind kann man nicht viel sagen. Kannst du das Bild vielleicht mal einscannen?
Antje kam 1976 nach Hamburg und verstarb 2003.
Vor ihr gab es allerdings schon ein Paar Haltungen bei Hagenbeck.
1949 kamen "Antje" (verstarb vor Raudi) und "Raudi/Rowdy" (starb 1964 als damals letztes europäisches Zoo-Tier).
Die ersten Walrosse wurden von Hagenbeck 1897 gezeigt. 1908 wurde sieben Tiere im Nordpolar-Panorama gehalten. 1966 zog dann nach den verstorbenen Antje und Raudi, das Paar Antje (verstarb scheinbar vor Nickelmann) und Nickelmann (verstarb Jan. 1971) ein.
Im Oktober 1972 zogen dann vier junge Walr√∂sser ins Panorma, damals die einzigen in Deutschland. 1974 lebte dann zeitweise nur die 2j√§hrige Nickel im Park, evtl eine der Vieren, evtl sogar DIE Antje, da sie auch 1978 die einzige im Eismeer war und da soll Antje ja schon da gewesen sein (1982 wird dann von Antje geredet). Denn im Oktober 1974 kamen noch zwei j√ľngere Tiere (ein P√§rchen, N√§skuk und Sedna) in den Park.
Was aus den beiden Tieren wurde ist mir nicht bekannt, 1982 lebte nur Antje da. 1985 kamen vier junge Walrosse "Nickelmann", "Raudi", "Julia" und "Bettina". Julia starb 1985 an einem Herzfehler, Bettina im Jahr darauf aus unbekanntem Grund. Wann die Jungs verstarben ist mir ebenfalls unbekannt.
(26.03.2009, 18:06)
IP66 :   Wenn ich recht informiert bin, gab es Spitzmaulnash√∂rner in Wuppertal nur als einzelne Leihtiere, vermutlich in der Zwischenkriegszeit.
(26.03.2009, 14:26)
Ronald Masell :   ich habe auf dem flohmarkt leporellos gefunden u.a.vom wuppertaler zoo und von hagenbeck,leiderann ich sie zeitlich nicht einordnen,deshalb meine fragen.wann und wo wurde in wuppertal ein spitzmaulnashorn gehalten?und wann gabs bei hagenbeck ein junges paar walrosse?
(26.03.2009, 13:49)
Michael Mettler :   @Sven: Eine Universit√§t, die sich ein zoologisches Museum leistet wie die Hamburger, sollte doch auch den ZG im Bestand haben...?
(19.01.2009, 09:48)
Sven P. Peter :   Die Grundrisse f√§nde ich ja mal sehr interessant :)
(19.01.2009, 02:16)
Michael Mettler :   @Wulfgard: Die Spurensuche gestaltet sich zwar bei nicht mehr existenten Zoos immer etwas schwierig, ist aber reizvoll. Zu seiner Glanzzeit hatte der Hamburger Zoo Tierarten wie z.B. Zebraducker (allerdings wohl nur kurz) oder Seek√ľhe und z√ľchtete Schomburgkhirsche! In den B√§nden des "Zoologischen Garten" vor 1900 finden sich sehr viele Artikel aus dem Hamburger Zoo, z.B. Listen mit den erzielten Haltungsdauern der dortigen S√§ugetiere und V√∂gel, oder auch eine ganze Serie √ľber die wichtigsten Bauten mitsamt Grundrissen. Vielleicht gibt es ja in Hamburg eine Bibliothek, in welcher der "ZG" einsehbar ist. √úbrigens enth√§lt der auch etliche l√§ngere Berichte √ľber damals bei Firma Hagenbeck neu eingetroffene Tierarten.
(19.01.2009, 00:53)
Onca :   es w√§re einfacher wenn alle Leute die Unterscheidung zwischen "Hamburger Zoo" und "Hagenbecks T(h)ierpark" machen w√ľrden.
hier mal eine Infosammlung dazu: http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1464&highlight=Hamburg
(18.01.2009, 20:10)
Wulfgard :   Vielen Dank f√ľr die Info.
Da wohnt man bei Planten & Bloomen um die Ecke und weiss von nichts.
Wikipedia hat mir weiter geholfen aber ich werde jetzt mal versuchen noch mehr Datails zu finden.
Dank noch mal an M.M. und BjörnN
(18.01.2009, 20:04)
Michael Mettler :   @Wulfgard: Nicht viel, aber immerhin etwas Information bietet http://de.wikipedia.org/wiki/Zoologischer_Garten_Hamburg
(18.01.2009, 19:29)
Bj√∂rnN :   Der alte Hamburger Zoo lag dort, wo sich heute Planten & Bloomen befindet. Der Zoo konnte unter anderem die Welterstzucht des Irbis und des Flachlandtapirs f√ľr sich verbuchen und wurde in der ersten H√§lfte des 20. Jahrhunderts, ich meine in den 30er Jahren, geschlossen...
(18.01.2009, 19:16)
Wulfgard :   Ich war gerade auf der Zootierliste und habe dort unter Zooindex was von einem ehemaligen Hamburger Zoo gelesen. Also es ist mir als Geb. Hamburger schon etwas Peinlich aber ich habe noch nie etwas davon geh√∂rt, mir f√§llt da nur der Zoo von Hagenbeck am Pferdemarkt ein aus der Vorzeit von Stellingen. Kann mir da jemand auf die Spr√ľnge helfen?
(18.01.2009, 18:55)
Wulfgard :   @ M.M : Danke jetzt weiss ich endlich das mir noch die letzten 3 Jahrg√§nge fehlen.
(16.11.2008, 11:08)
Michael Mettler :   @Wulfgard: Die letzte Ausgabe erschien im Februar 2000.
(09.11.2008, 13:11)
Wulfgard :   Hallo
Kann mir vielleicht jemand sagen wann genau die Zeitschrift das Tier eingestellt wurde ?
Danke im Vorraus
(09.11.2008, 11:55)
Rattus :   Ist das hier die normale F√§rbung f√ľr junge Rothalsg√§nse?
Ich hab irgendwann mal eine Homepage mit Bildern von Gef√ľgelhybriden gesehen und dieses Tier erinnert mich sehr daran
(26.08.2008, 12:46)
Sebastian :   Welcher Zoo ist hinsichtlich von Artenvergesellschaftungen (bevorzugt mit S√§ugern) eher zu empfehlen, Duisburg oder Dortmund?
(12.08.2008, 23:03)
Shensi-Takin :   @Sacha: Das geht schon in Ordnung-obwohl ich anders als ein Tiefglaeubiger mich gern auch vom Gegenteil ueberzeugen liesse. Hauptsache, was dabei gelernt...
(12.08.2008, 17:02)
Sacha :   Im Thread "Eure Planung" ist die Frage aufgetaucht, inwieweit Unterarten des Leistenkrokodils und des Sumpfkrokodils anerkannt sind. Gerade bei letzterem scheinen Shensi-Takin und ich unterschiedlichen "Glaubensrichtungen" (@Shensi-Takin: War das fair formuliert?) anzugeh√∂ren. Wer kann uns auf den neusten Stand bringen (Frage geht besonders @Ralf Sommerlad, aber auch die Aussagen anderer Reptilienexperten sind nat√ľrlich willkommen).

Weiter w√ľrde mich - um bei den Krokodilen zu bleiben - interessieren, welchem Zoo die Welterstzucht des Ganges-Gavials gelang und ob sich namentlich in den US-Zoos Fortschritte bei der Erhaltungszucht dieser Art bemerkbar machen.
(11.08.2008, 12:11)
Sacha :   @MM: Paarungsversuche von gleichgeschlechtlichen Exemplaren sind im Tierreich ja durchaus nichts Unwahrscheinliches. Eventuell - ich bin auch kein Reptilienexperte - k√∂nnte es in diesem Fall ja auch ein Dominanzverhalten sein.
Ansonsten spricht der gelbliche Kopf sehr f√ľr eine Homes-Gelenkschildkr√∂te.
(30.07.2008, 17:19)
Michael Mettler :   @Sacha: In ISIS war ich auch schon deswegen, aber das w√ľrde bedeuten, dass sich auf meinem Bild zwei Schildkr√∂tenm√§nnchen paaren! F√ľr Planckendael ist allerdings noch 0,1 K. belliana nogueyi gelistet, die nat√ľrlich zwischenzeitlich in den Mutterzoo gekommen sein k√∂nnte. Aber wenn das in ISIS bisher nicht ge√§ndert wurde, kann es nat√ľrlich genausogut ein ganz neues Tier sein...
(30.07.2008, 16:56)
Sacha :   @MM: Ich weiss nicht, ob es etwas hilft. Aber da Antwerpen ein relativ zuverl√§ssiger ISIS-Eintragschreiber ist, habe ich mal nachgesehen. ISIS verzeichnet an Mabuyen nur Mabuya quinquetaeniata (wie von Rattus vermutet) f√ľr Antwerpen. Bei den Schildkr√∂ten werden Kinixys belliana spekii (M√§nnchen) und ein Paar Kinixys homeana aufgef√ľhrt (was sich mit Deiner Vermutung decken w√ľrde. Sprich oben Homes- und unten Glattrand-Gelenkschildkr√∂te).
(30.07.2008, 16:28)
Michael Mettler :   @Rattus: Genau deshalb und mangels guter Literatur habe ich mit Mabuyen immer Bestimmungsprobleme. Eine Art, die ich selbst fr√ľher gehalten habe (ohne wissenschaftlichen Namen als "Chinesischen Waldskink" gekauft), konnte ich bis heute nicht bestimmen.
(30.07.2008, 15:24)
Rattus :   K√∂nnte auch Mabuya quinquetaeniata sein.
Ich hatte mal ein ähnliches Problem mit einem Jungtier. Die Ausfärbungen sind innerhalb der einzelnen arten verwirrend unterschiedlich.
(30.07.2008, 12:20)
Michael Mettler :   Und hier ein Skink. Eventuell Mabuya margaritifer?
(30.07.2008, 11:56)
Michael Mettler :   Zwei Fotos aus Antwerpen, bei denen ich f√ľr Bestimmungshilfe durch Reptilienkenner dankbar w√§re: Zuerst dieser nette "Seitensprung", denn es handelt sich eindeutig um verschiedene Arten, m.E. beides Gelenkschildkr√∂ten - oben K. homeana und unten K. belliana?
(30.07.2008, 11:55)
Michael Mettler :   @Sacha: Ach, so ist das :-) Na, dann h√§tte ich doch noch was, um dich aus deiner Lethargie zu rei√üen: Auf dem alten hannoverschen Gehegeschild wurde der wissenschaftliche Name "Lophiomys smithi" verwendet, als Verbreitung aber nur "Ostafrika" angegeben. Nun habe ich zwar herausfinden k√∂nnen, dass man fr√ľher mal vier Arten M√§hnenratten unterschied, die man aber sp√§ter zu einer (L. imhausi) zusammenfasste. Vielleicht hast du ja Quellen, aus denen man das Herkunftsgebiet der "smithi" entnehmen k√∂nnte - die fehlen mir n√§mlich.
(24.07.2008, 15:26)
Sacha :   @MM: Vielen Dank f√ľr Deine M√ľhe (H√§tte ich auch selber machen k√∂nnen, wenn ich nicht so faul gewesen w√§re). Jedenfalls zeigt es sich, dass die M. bez√ľglich Gefangenschaftshaltung offenbar ziemliches Brachland sind. Eigentlich schade, da es sich m. E. um eine sehr interessante und trotz nachtaktiver Lebensweise eigentlich auch attraktive Tierart handelt.
(24.07.2008, 13:36)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich habe wegen der M√§hnenratte mal in Kingdons "East African Mammals" nachgeschlagen. Er beschreibt sie als sehr seltenes Tier, wohl eine Reliktart; in Kenia konzentriert sich ihre Verbreitung auf das zentrale Bergmassiv, in Uganda und Tansania ist sie nur extrem punktuell vertreten - das d√ľrfte ihre Seltenheit in Zoos erkl√§ren. Kingdon erw√§hnt eine Vorkriegshaltung im Londoner Zoo und eine Privathaltung (mit einer Nachzucht), alle diese Tiere stammten aus dem selben Import. Ein allzu schwieriger Pflegling scheint sie nicht zu sein, wenn auch fast ausschlie√ülich nachtaktiv. Die Sache mit dem Giftverdacht muss ich tats√§chlich aus diesem Buch in Erinnerung haben. Kingdon schreibt neben der schon erw√§hnten Sache mit den Hunden, dass sich die von der Jagd lebenden Angeh√∂rigen des Wanderobo-Stammes vor der M√§hnenratte h√ľten, weil ihr Biss bei ihnen als giftig gilt. OK, dass muss nichts hei√üen, andernorts gelten auch Skinke oder Cham√§leons im Volksglauben als giftig.
(24.07.2008, 10:00)
Derik Eicke :   HAllo,
hat jemand von euch Informationen √ľber den alten Bremer Zoo?
2006 wurde bereits im Forum dieses Thema angefragt. Aber vielleicht gibt es ja neue Informationen / User
(23.07.2008, 11:00)
Michael Mettler :   Google macht's m√∂glich, auch hier ist etwas √ľber den Giftverdacht zu lesen:
http://animaldiversity.ummz.umich.edu/site/accounts/information/Lophiomys_imhausi.html

Das Verbreitungsgebiet ist demnach doch größer, und zumindest aus Tansania werden ja noch ostafrikanische Tierarten exportiert.
(22.07.2008, 12:21)
Michael Mettler :   @Sacha: Das Album habe ich mal in eBay gesehen, den Bildern auf dem Titel nach zu urteilen scheint es eine Art "Best of" der beiden Bergmann-Alben "Bunte Tierwelt in Europa und Asien" und "Fantastische Tiere ferner L√§nder" zu sein. In letzterem fand ich nun auch noch neben der Mutter-Kind-Aufnahme auch noch ein Foto einer einzelnen M√§hnenratte, das d√ľrfte dann wohl jenes sein, das dir auch vorliegt (Tier sitzt am Fu√üe eines Baumes auf einer Wurzel und schnuppert links am Boden; rechts ist der Schlagschatten der Blitzaufnahme sichtbar).

Vermutlich sind keine M√§hnenratten in Umlauf, weil aus ihrem Verbreitungsgebiet (m.W. Nordkenia, √Ąthiopien, Somalia) keine Tiere mehr exportiert werden. Interessenten g√§be es bestimmt reichlich, zumindest war das in meiner eigenen "Nager-√Ąra" so, und der Kreis der Nagerliebhaber hat sich seitdem deutlich vergr√∂√üert.

Wobei die Haltung vielleicht nicht so ganz ohne wäre; ich meine mal gelesen zu haben (bei Kingdon?), dass die Art im Verdacht einer gewissen Giftigkeit steht!! Da soll sich wohl mal ein Hund mit einer Mähnenratte angelegt haben und danach mit Vergiftungssymptomen gestorben sein. Muss direkt noch mal die Quelle suchen.
(22.07.2008, 12:13)
Onca :   versuch es hiermal
http://www.exoticanimal.de/
die haben manchmal die komischten Sachen im Angebot. Aber man sollte sich auch genaustens informieren, denn paar Betr√ľger sind da auch unterwegs.
Mähnenratten sind mir noch nicht mal in einem europäischen Zoo bekannt.
(22.07.2008, 12:05)
Rattus :   Privathaltung von M√§hnenratten... Das w√§re toll. Eine Art, die ich mir auch noch zulegen w√ľrde.
also mir ist kein halter bekannt und ich habe auch von keinem import was mitbekommen.

(22.07.2008, 11:54)
Sacha :   @MM: Ich hab mal nachgeschaut. Der Band heisst "Farbige Tierwelt" von Bergmann. Das Album habe ich nicht fotografiert, aber auf dem Cover hat es mehrere Kleinbilder von den im Album enthaltenen Tieren, darunter unter anderem ein Bild von einem stehenden Tiger.

Offenbar waren M√§hnenratten echte Rarit√§ten, wenn selbst ein Nager-Profi nur eine gesichterte Haltung kennt. Wie sieht es denn mit dieser Art in Privathaltungen aus? Gibt es die da √ľberhaupt?
(22.07.2008, 11:13)
Michael Mettler :   @Sacha: Es w√§re ganz hilfreich, das Foto sehen zu k√∂nnen :-) Ich kenne ein M√§hnenrattenfoto (Alttier mit Jungem)aus einem Album, das √ľberwiegend bis ausschlie√ülich Fotos von Grzimeks Agentur Okapia enth√§lt: "Fantastische Tiere ferner L√§nder". Da l√§ge der Verdacht auf Frankfurt als Halter ziemlich nahe, obwohl auch Tierfotos aus anderen Zoos und der Wildbahn enthalten sind.

Als definitiver Halter ist mir Hannover bekannt, wo es laut Besuchsnotizen des ZOOFREUND-Redakteurs Frank-Dieter Busch mindestens im Mai 1961 zwei Tiere gab; die wurden damals im Tropenhaus (jetziges Nideraffenhaus) in einer Vitrine gehalten, die es heute nicht mehr gibt.
(16.07.2008, 13:36)
Sacha :   K√ľrzlich fiel mir wieder einmal ein Tiersammelbild-Album aus den 80ern in die H√§nde, in dem eine M√§hnenratte abgebildet ist.

Fragen: Welche Zoos hielten in den letzten 30 Jahren (und ggf. weiter zur√ľckliegend) diese Tierart? Gab es Zuchterfolge? Wie schwierig ist grunds√§tzlich der Import und die Haltung dieser Art? Und zu guter letzt: Wo wurde oben genanntes Foto (Album hat einen gr√ľnen Einband, Gr√∂sse ca. A4) aufgenommen?

Vielen Dank schon jetzt f√ľr Eure Bem√ľhungen und Antworten
(16.07.2008, 10:52)
Shensi-Takin :   @WolfDrei: Richtig, die Fledermaus-Haltung erschien mir ebenfalls nicht korrekt...:)
@uru: Wenn's um Planungen ala "Eure Planung" geht, dann hat da manch ein User bereits kuehn Schwarzdelfine oder Koupreys in "seinen" Zoo eingestellt...:) Ich bin zwar eher hinsichtlich Tierbestand der Realismus-Fan bzw. das Realismus-"Noergele" (gell, Drac...:), aber wem's gefaellt, der kann auch gern Plezflatterer und Wollnashoerner einbeziehen...:)
(06.07.2008, 19:12)
WolfDrei :   @uru: Puschmann: Zootierhaltung S√§ugetiere, Harry-Deutsch-Verlag Frankfurt, 2004. Dort wird von einer "Haltung" in Australien gesprochen (Seiten 87-88: "Einzelheiten unbekannt"). Der Zoo von Taiping befindet sich auf dem malayischen "Festland". Die "Aufh√§ngung " des Tieres im Buch ist √ľbrigens verkehrt - der Kopf ist entgegen der "h√§ngenden" Haltung von Flughunden immer oben.
(06.07.2008, 13:00)
uru :   @Shensi-Takin,danke,aber was ist Puschmann?Ich habe in Wilkipedia was von eine haltung in zoo Taiping ,aber selbst in der Web von diese zoo nichts gefunden.Auch von sehr kurze(wenige tage)privat haltung in Philipinien selbst.Es gibt ein freilebende Gruppe in zoo von Singapur.Aber Das ist alles in Suedostasien.Ist es sinnvoll in eine Planung eine noch nicht gehaltene Tierart ein zubeziehen?
(06.07.2008, 11:18)
Shensi-Takin :   Wird im Puschmann nicht auch eine Privathaltung in AUS erwaehnt?
(05.07.2008, 22:36)
uru :   Danke WolfDrei.Damit waere meine traumplanung von eine Vergesellschaftung von Fliegende Hunde,Koboldmaki und Pelzflatterer am ende.
(05.07.2008, 16:42)
WolfDrei :   Meines Wissens sind alle Haltungen in K√ľrze gescheitert. Und wenn von "Zoohaltung" gesprochen wird, handelt es sich eher um ein "nat√ľrliches Vorkommen " im Zoo selber, z. B. von Singapur. Auch "wissenschaftliche" Haltungen an Uni-Instituten sind bisher gescheitert. Ein Forschungsprojekt wird vom Zoo Singapur betrieben. Das beistehende Bild machte ich im Nationalpark Bukit Thima auf Singapur. Suchzeit etwa 1 Stunde - zum Erstaunen eines "Rangers".
(04.07.2008, 10:45)
uru :   Hat irgendein Zoo ausserhalb von Suedostasien erfolgreich Pelzflatterer(Cynocephalus/Galeopterus) gehalten?
(03.07.2008, 21:05)
Michael Mettler :   Ja, das sieht gut aus - per Google-Bildersuche sind ein paar gute Aufnahmen vom Gelbb√ľrzelst√§rling zu finden. Dieser wie auch der Cayenne-Organist sind in meinen zu Rate gezogenen B√ľchern nicht abgebildet, aber wenigstens brachten diese uns auf die richtige Gattung.
(17.06.2008, 18:27)
Johannes Pfleiderer :   Und zum St√§rling gibt es auch Neuigkeiten: w√§hrend auf dem anderen Bild die B√ľrzelregion verdeckt ist, ist sie auf diesem sichtbar und gelb gef√§rbt. Also wird es sich wohl um einen Gelbb√ľrzelst√§rling (Pseudoleistes guirahuro) handeln, oder?
(17.06.2008, 17:00)
Johannes Pfleiderer :   Ein Bekannter konnte den Organisten identifizieren, es handelt sich wohl um einen Cayenne-Organist (Euphonia cayennensis):
http://www.oiseaux.net/photos/marc.chretien/organiste.negre.3.html#alpha
http://www.pbase.com/robert/image/37544444
(16.06.2008, 17:28)
Michael Mettler :   Das zweite Pipraweibchen k√∂nnte tats√§chlich eine Goldkopfpipra sein, allerdings ist die Iris beim Vogel in "South American Land Birds" heller, ebenso der als Bestimmungsmerkmal angegebene wei√üliche Augenring. Alternativ k√§me Masius chrysopterus (Golden-winged Manakin) in Frage. Beide sollen allerdings auch einen gelblich durchsetzten Bauch zeigen. Alle anderen weiblichen Pipras, die im Buch zu sehen sind, weichen aber deutlich vom fraglichen Vogel ab (wobei ich nicht wei√ü, ob wirklich ALLE Arten abgebildet sind). Vom "Handbook of Birds of the World" habe ich nur die Non-Passerines-B√§nde, vielleicht kann jemand anders nachschlagen?

Von Drachenst√§rling und Braunbauch-Organist, die ich f√ľr zwei der Fotos vorschlug, sind √ľbrigens per Google-Bildersuche diverse Fotos zu finden, die m.E. zumindest den St√§rling best√§tigen. Beim Organisten fehlt nach wie vor "nur" der Namen gebende braune Bauch...
(15.06.2008, 21:06)
Johannes Pfleiderer :   Alles klar, da w√ľrde dann auch die helle Stirn passen. Vielen Dank f√ľr die M√ľhe!
(15.06.2008, 19:05)
Michael Mettler :   Ich habe nunmehr mehrere Wildtaubenb√ľcher und das "Handbook of Birds of the World" zu Rate gezogen: F√ľr Tauben mit orangefarbigem Schnabel herrscht kaum Auswahl - Socorro ist es aber tats√§chlich nicht. Bliebe eigentlich nur noch das Stahlfleckt√§ubchen (Turtur afer).
(14.06.2008, 22:26)
Johannes Pfleiderer :   Vielen Dank f√ľr die Bestimmung des Grauh√§herlings - eine Erstsichtung f√ľr mich.
Bei der Taube denke ich nicht, dass es sich um eine Socorro-Taube handelt. Die helle Stirn und der orangene Schnabel unterscheiden das Exemplar auf dem Foto von allen Socorro-Tauben, die ich bisher gesehen habe. Zudem ist die Gesamtf√§rbung heller und es w√§re f√ľr eine Einrichtung, die fast ausschlie√ülich beschlagnahmte oder abgegebene Tiere h√§lt, eine ungew√∂hnliche Art.
Und da die Identifikation weiblicher Pipras doch alles andere als einfach ist, hier noch ein Bild eines Exemplars, das ich (vielleicht etwas vorschnell) als weibliche Goldkopfpipra einordnete.
(14.06.2008, 18:11)
IP66 :   In Bezug auf die Bestimmung als Socorro-Taube w√§re ich skeptisch - zumindest sieht sie deutlich anders aus als alle Tiere der Art, die ich in K√∂ln kennengelernt habe.
(14.06.2008, 09:54)
Michael Mettler :   Der H√§herling d√ľrfte Garrulax cineraceus sein, der ungeachtet seiner tats√§chlichen F√§rbung im Deutschen "Grauh√§herling" genannt wird. Fand ich in "Birds of China".

Mit der Taube tappe ich noch im Dunklen - könnte das nicht eine Socorrotaube sein?
(13.06.2008, 21:43)
Michael Mettler :   Wenn die vermeintliche Rotschultertangare einen kastanienbraunen Bauch h√§tte, w√ľrde das Aussehen eigentlich perfekt zu dem Organisten Euphonia pectoralis passen - vielleicht ein nicht ganz ausgef√§rbtes M√§nnchen?

Obwohl eines meiner B√ľcher gleich eine ganze Reihe Fotos von Pipraweibchen enth√§lt, ist die Zuordnung schwierig. Am meistens √Ąhnlichkeit zeigt der Vogel noch mit der Abbildung der weiblichen Pracht- alias Blaur√ľckenpipra Chiroxiphia pareola, besonders wegen der Kombination der aufgehellten Brustfarbe mit hell fleischfarbigen Beinen.

Unter den timalien√§hnlichen S√ľdamerikanern war nichts Passendes, da muss ich wohl doch bei den richtigen Timalien suchen.
(13.06.2008, 16:14)
Johannes Pfleiderer :   Vielen Dank f√ľr die Hilfe. Im Falle von Nacktkehl-Glockenvogel und Haubentangare k√∂nnen wir uns fast sicher sein, denn in beiden F√§llen waren die leicht erkennbaren M√§nnchen ebenfalls zu sehen. Allerdings besteht der Tangarenbestand √ľberwiegend aus Einzeltieren, so dass es auch eventuell ein anderes Tachyphonus-Weibchen sein k√∂nnte.
Die Bestand der Tropenhalle war bunt gemischt, u.a. war auch ein Elliot-Häherling vorhanden. Auf den ersten Eindruck hin habe ich bei dem fraglichen Vogel auf eine Timalie geschlossen, aber es ist sicherlich auch anderes möglich.
(13.06.2008, 11:44)
Michael Mettler :   Habe noch ein wenig weitergesucht: Der gesuchte Stirnvogel zeigt √Ąhnlichkeit mit dem Drachenst√§rling (Pseudoleistes virescens), auch wenn das Gelb auf den Bestimmungsfotos nicht so ausgedehnt erscheint wie hier. Daf√ľr sieht Icterus wagleri in "Mexican Birds" oberseits lackschwarz aus, passt also auch nicht hundertprozentig.

Mein Verdacht auf jugendlichen Nacktkehl-Glockenvogel hat sich nach Ansicht eigener Fotos erhärtet; von der Flammenkopfkotinga fand ich ein Foto in "South American Landbirds", und die sieht wirklich ganz anders aus. Zur Rotschultertangare fand ich noch den Hinweis, dass das weißliche Bugfeld fehlen kann, aber so oder so die Rotfärbung derart minimal ist, dass sie im Feld praktisch nicht erkennbar sein soll. Das wäre bei dem fraglichen Vogel unten wohl eher nicht der Fall. Leider wissen wir damit trotzdem nur, was er NICHT ist. Ach ja, und Tachyphonus cristatus heißt auf deutsch Haubentangare.

Ist die Zugeh√∂rigkeit der Timalie bzw. asiatische Herkunft sicher? Beim Durchst√∂bern der S√ľdamerikaner fand ich ein paar Singv√∂gel, die optisch ebenfalls wie Timalien wirken; habe ich aber noch nicht mit dem Foto abgeglichen.
(12.06.2008, 23:09)
Michael Mettler :   @Johannes Pfleiderer: Laut "Birds of Colombia", das ich mir wegen seiner Artenf√ľlle (rund 1.500 Arten) immer als erstes Bestimmungsbuch f√ľr S√ľdamerikaner greife, hat Oxyruncus cristatus orangefarbige Augen und eine getupfte, nicht gestrichelte Unterseite. Mich erinnert das Foto an einen Nacktkehl-Glockenvogel in Jugendf√§rbung, ich wei√ü aber nicht aus dem Stegreif, ob ich den irgendwo zum Vergleichen habe.

Die weibliche S√§belpipra soll laut Buch orange Beine haben, das w√ľrde auch nicht so genau passen. Zudem soll sie von einer weiblichen M. vitellinus nicht unterscheidbar sein, womit die Bestimmung eh unsicher bliebe...

Die vermutete Rotschultertangare passt weder in Schnabelform noch in Habitus und F√§rbung. Bei der echten ist laut Buch nur ein kleiner Teil des Fl√ľgelbugs rot, daneben gibt es ein gr√∂√üeres wei√ües Feld, und die Gesamtgestalt √§hnelt eher den Rhamphocelus-Arten.

Die Tangare auf dem letzten Foto zeigt √Ąhnlichkeit mit der Zeichnung der weiblichen Tachyphonus cristatus (Flame-crested tanager, nach dem deutschen Namen m√ľsste ich suchen. Aber sicher w√§re ich mir darin auch nicht.
(12.06.2008, 22:04)
Johannes Pfleiderer :   ...und diese Tangare. Vielen Dank f√ľr jede Hilfe!
(09.06.2008, 16:40)
Johannes Pfleiderer :   Au√üerdem h√§tte ich noch diese Taube...
(09.06.2008, 16:40)
Johannes Pfleiderer :   K√∂nnte es sich hierbei um einen Flammenkopfkotinga (Oxyruncus cristatus) handeln?
(09.06.2008, 16:39)
Johannes Pfleiderer :   Folgendem H√§herling bzw. folgende Timalie konnte ich nicht n√§her zuordnen.
(09.06.2008, 16:06)
Johannes Pfleiderer :   Und hierbei um eine Rotschultertangare (Tachyphonus phoenicius)?
(09.06.2008, 16:01)
Johannes Pfleiderer :   K√∂nnte es sich hierbei um eine weibliche S√§belpipra (Manacus manacus) handeln?
(09.06.2008, 15:59)
Johannes Pfleiderer :   K√ľrzlich habe ich das Nederlands Opvangcentrum voor Papegaaien in Veldhoven besucht. Vom Bestand war ich sehr beeindruckt, nur war die Beschilderung gelinde gesagt, sehr eingeschr√§nkt. Bei den meisten Arten war das kein Problem, aber einige Arten konnte ich nicht eindeutig zuordnen. Vielleicht erkennt sie ja hier jemand.
Den Anfang macht ein Stirnvogel, eventuell ein Wagler-Trupial (Icterus wagleri).
(09.06.2008, 15:57)
Michael Mettler :   Eine GANS mit der FLASCHE???
(10.04.2008, 13:33)
Hannes L√ľke :   Da empfehle ich dir diverse haustier oder Vogelforen!
Z.B. das Nagetierforum oder die Huastiercommunity
(10.04.2008, 12:35)
Bettina Boermann :   Ich habe eine kleine H√∂ckergans die ich mit der Flasche aufziehen muss.
Was kann ich ihr f√ľttern?
brauche dringend Informationen Bettina
(10.04.2008, 12:21)
IP66 :   Zu den Tamarinen: Der Zeitabstand ist in der Tat zu gro√ü- selbst heutige gr√∂√üere Krallenaffensammlungen fallsn mir immerwieder durch die sehr kurzfristigen Bestandsver√§nderungen auf. Zudem mu√ü man f√ľr den fraglichen Zeitraum ja noch Massenimporte, auch f√ľr Heimtier- und Laborm√§rkte in Rechnung stellen.
zu den Warzenschweinen: Ich denke, da√ü die W√ľhlt√§tigkeit bei vielen Schweinearten Probleme verursacht und vor allem eine den Erwartungen der Besucher entsprechende Gehegegestaltung verhindert. Als Kandidat f√ľr eine entsprechende Vergesellschaftung ist mir Duisburg aufgefallen - hier sind die Anlagen wenig gestaltet, und zumindest die Gemeinschaft von Watussirindern und Pinselohrschweinen funktioniert.
(10.04.2008, 10:20)
Shensi-Takin :   @Racool: Wenn ich mich recht erinnere, h√§lt Paris Warzenschweine & Elefanten zusammen. Des weiteren W + diverse (Wasser)v√∂gel, z.B. Nilg√§nse. Und in dem Zoo in Uganda: Warzenschwein + Flussschwein + Rotb√ľffel

@ uru: Die B√§ume t√§ten mir da sehr leid-unter werden die Wurzeln fortw√§hrend von den Schweinen traktiert, oben die √Ąste von den Affen √ľberansprucht. Den meisten B√§umen d√ľrfte das auf Dauer zuviel sein...
PS. "Eure Planung" oder "Beste Vergesellschaftung" w√§ren f√ľr solche Fragen/Vorschl√§ge vielleicht besser geeignet...;)
(10.04.2008, 07:26)
uru :   wie waere es mit cercopiteciden wie vervet?Zu klein um ein gefahr fuer ferkeln zu sein, und bei streitereien koennten in baume fluechten.

(09.04.2008, 13:23)
Racool :   Welche Vergesellschaftungskombinationen mit Warzenschweinen gibt es denn sonst noch?
(09.04.2008, 10:21)
Michael Mettler :   DAS Problem h√§tten aber andere Gehegemitbewohner genauso, und trotzdem gibt es bei Hagenbeck Warzenschweine in Kombi mit Zebras und Strau√üen. Ich s√§he eher die Gefahr, dass ein Warzenschwein, welches mit einem Rhino aneinander ger√§t, herk√∂mmliche Grabenbreiten √ľberfliegt :-)
(08.04.2008, 18:38)
Andreas :   Na, ich vermute mal, da√ü es da Bedenken gibt. Oder die Nash√∂rner machen erst mal ein Laufsicherheitstraining bei der DEKRA mit. Ist bestimmt schmerzhaft, in Schweinel√∂cher zu fallen.
Eine m√∂gliche, aber teure Variante w√§re, flachgr√ľndiges Gehege mit einem nur f√ľr Warzenschweine zug√§nglichen Bereich, den sie unterminieren k√∂nnen :-)
(08.04.2008, 16:22)
Michael Mettler :   Da h√§tte ich sogar gleich einen Zoo parat, bei dem beste bauliche Voraussetzungen daf√ľr best√ľnden: Hannover... Die eigentlich √ľberfl√ľssige Sackgasse zum vorderen Nashorngehege (neben den Paradieskranichen) lie√üe sich wunderbar in eine sehr ger√§umige Schweineanlage verwandeln (da breitfl√§chig als Weg betoniert, sogar gro√üteils unterw√ľhlsicher); ein Durchschlupf zur Nashornanlage w√§re technisch kein Problem, und vielleicht eignet sich ja sogar die Kranichbehausung im Nashornstall zum Umbau f√ľr Schweine. Ob es klappen w√ľrde? Versuch macht kluch :-)
(08.04.2008, 12:17)
Sacha :   Bei der Fantasieplanung eines Zoos ist mir folgende Frage eingefallen:

Ist es möglich, Warzenschweine und Spitzmaulnashörner zusammen in einer Anlage zu halten?

Meines Wissens hat dies bislang noch kein Zoo gemacht. Nur der Wild Animal Park in San Diego hält/hielt ein Warzenschwein zusammen mit Breitmaulnashörnern (und div. Antilopen und Vögeln).

W√§re die Haltung Spitzmaulnashorn/Warzenschwein gar zu empfehlen oder gibt es gute Gr√ľnde (Krankheits√ľbertragung, Streitereien, Dominanz einer Art gegen√ľber der anderen, Schwierigkeiten beim Abtrennen usw.) um von einer solchen Haltung abzusehen. Hier ist vor allem das Zoopersonal unter den Forumsteilnehmern gefragt.

Freue mich √ľber Eure Antworten.
(08.04.2008, 11:51)
Michael Mettler :   P.S., um das n√§her zu erl√§utern: Der (einmalige?) Zuchterfolg in Gelsenkirchen war 1955, die Duisburger Tiere kamen 1968 und 1970 an. Aufgrund der unter fr√ľheren Haltungsbedingungen herrschenden Kurzlebigkeit von Krallen√§ffchen d√ľrfte es da wohl keinen verwandtschaftlichen Zusammenhang geben.
(05.04.2008, 14:55)
Michael Mettler :   @IP66: Nein, die dazwischen liegende Zeitspanne ist zu gro√ü.
(05.04.2008, 11:50)
IP66 :   K√∂nnte es sich bei den Tamarinen um Tiere aus dem selben Import wie im Ruhr-Zoo oder gar um die dortigen Nachzchten handeln?
(05.04.2008, 10:08)
Michael Mettler :   Auf "Rotschultertamarine" bin ich nun auch in den Duisburger Jahresberichten gesto√üen, sogar mit wissenschaftlichem Namen: Tamarinus lagonotus. Nach heutiger Nomenklatur w√§re das demnach Saguinus fuscicollis lagonotus, also eine Unterart des Braunr√ľckentamarins.

Auch eine weitere Nennung von "Pteropus medius" fand ich, ebenfalls per Zufall, n√§mlich in einem Jahresbericht des Tierparks Berlin von Anfang der 70er. Und zwar als Nachzuchtmeldung, was den Schluss nahelegt, dass es sich um eine fr√ľhere Bezeichnung f√ľr Pt. giganteus handelt.

Andere Frage, diesmal wieder aus dem Fischbereich: Ich versuche seit der damaligen Anmerkung von Andreas Hg., die Bodenguckermakrelen im SeaLife Hannover "in zwei Arten zu trennen" (Selene vomer und. S. setapinnis). Das unterschiedliche Kopfprofil (steil/weniger steil) ist schwieriger wahrzunehmen als gedacht, da es je nach Perspektive unterschiedlich wirkt und auch die gekr√ľmmten Scheiben des Haibeckens zu einer leichten verzerrung f√ľhren. Mir fiel aber auf, dass bei gleicher K√∂rpergr√∂√üe manche Exemplare lang ausgezogene R√ľcken- und Bauchflossen zeigen, andere dagegen nicht - Art-, Geschlechts- oder Altersmerkmal?
(05.04.2008, 09:41)
IP66 :   Vielen Dank!
(03.04.2008, 17:50)
Johannes Pfleiderer :   Die Voliere in der das Pipraweibchen und der Fink gehalten werden, ist eher eine Art Vitrine. In √§hnlichen, teilweise auch gr√∂√üeren Anlagen leben Blaukr√∂nchen, Sch√∂nloris und Purpurnaschv√∂gel.
Der restliche Bestand ist in drei gro√üen Volieren, die auch mit Au√üenvolieren verbunden sind, untergebracht. Dort waren auch die besagten Arten ausgeschildert, aber nicht zu sehen (trotz √ľber einer Stunde Aufenthalt).
(03.04.2008, 14:52)
IP66 :   Um was f√ľr eine Art von Voliere handelt es sich denn?
(02.04.2008, 17:37)
Johannes Pfleiderer :   Vielen Dank f√ľr die schnelle Antwort! Die Art war ja auch an einer anderen Voliere ausgeschildert, jedoch nicht zu sehen, wie einige andere Arten auch (z.B. Brustband-Regenpfeifer, Kronenkiebitz und Goldtangare). Da ich jedoch noch nie ein Weibchen dieser Art gesehen hatte, habe ich diese Art gar nicht in Erw√§gung gezogen.

In derselben Innenvoliere wurde auch ein Fink gehalten (siehe Bild). Handelt es sich hierbei eventuell um einen weiblichen Orangeblaufinken (Passerina leclancherii), der ebenfalls an der anderen Voliere ausgeschildert war?
(02.04.2008, 15:45)
Sacha :   @Johannes Pfleiderer: Da helfe ich doch gern, ist ja meine Region. Ein kurzer Anruf in der Station best√§tigte meine Vermutung: Es handelt sich demnach um ein Goldkopfpipra-Weibchen.
Gruss aus Z√ľrich, Sacha
(02.04.2008, 11:41)
Johannes Pfleiderer :   Pipra-Experte gesucht! Wer kann mir sagen, welcher Pipra-Art (evtl. Blaubrustpipra?) dieses Weibchen angeh√∂rt? Aufgenommen habe ich es letzte Woche in der Voliere Mythenquai in Z√ľrich.
(02.04.2008, 11:09)
IP66 :   zu den Affenvitrinen: Eine Unterteilung halte ich f√ľr denkbar, w√ľrde dann aber die im Zuchtbericht angegebenen Ma√üe in Zweifel ziehen wollen. Wenn man sich allerdings das Verh√§ltnis des gehaltenen Affen zur K√Ąfiggr√∂√üe deutlich macht, d√ľrften die entsprechenden R√§ume zur Krallenaffenhaltung ebenso gut geeignet gewesen sein wie die Menschenaffenk√§fige im selben Haus, die ja mit einigem Haltungserfolg noch bis in j√ľngste Zeit genutzt wurden.
(31.03.2008, 12:20)
Michael Mettler :   Ich m√∂chte daran erinnern, dass die Unterscheidung Wildesel/Hausesel im Grunde Schwarzwei√ümalerei ist. Warum soll es ausgerechnet in jenem Gebiet, in dem der Esel mutma√ülich domestiziert wurde, nicht auch Tiere geben, die wegen Mischbl√ľtigkeit Merkmale beider zeigen und teils wild leben, teils als Nutztiere - quasi "Dingo-Esel"?
(30.03.2008, 18:48)
WolfDrei :   Nochmals zu Wildeseln mit sowohl Schulterkreuz als auch Beinstreifung: Jirsi Volf (Jahrbuch des Zoos Praha "Gazella" 1979, Seiten 39-41)erw√§hnt, da√ü derartige Wildesel aus dem Danakilland von Heuglin 1861 als Equus asinus taeniopus beschrieben wurden. Er nimmt an,da√ü nach einem r√∂mischen Mosaik aus Tunesien die nordafrikanischen Wildesel auch beide Kennzeichen hatten-siehe Bild links unten.
(30.03.2008, 18:24)
Oliver Jahn :   Also an Mischlinge in den Zoos m√∂chte ich da auch nicht glauben.
Finde ich doch im Zoof√ľhrer Halle 1954 folgenden Eintrag:
Ebenfalls in Afrika, aber im nord√∂stlichen K√ľstengebiet, wo es keine Zebras gibt, sind die Nubischen Steppenesel zu Hause. Sie sind im Gegensatz zu ihrer Hausform, dem Steinesel, sehr feurige und mutige Einhufer. Eine andere afrikanische Rasse ist der Somali-Wildesel. Beide Rassen sind nahezu ausgestorben.
Die Steppenesel des halleschen Zoo sind neben denen des Zoo in Rom einmalig f√ľr Europa."
Das klingt doch nicht nach Hauseseln?
(30.03.2008, 17:15)
Volker Gatz :   Die Haager "Wildesel" sehen doch sehr nach Hauseseln aus und dabei noch nicht mal nach Nordafrikanischen Hauseseln - ganz anders als die Tiere die in Catskill gehalten worden sind. Ich habe mal ein paar Bilder gesehen und war wirklich fasziniert. Was f√ľr ein Jammer, das man sich mit diesen Tieren nicht ernsthaft befasst hat ! Ich meine irgendwo (hier irgendwo?) gelesen zu haben, dass die letzten √úberlebenden dieser Gruppenach Whiteoak in Florida gegangen sein sollen. Wei√ü jemand etwas dazu ?
(30.03.2008, 17:11)
Michael Mettler :   @IP66: Dass es zuletzt nur zwei Vitrinen im Affenhaus waren, daran kann ich mich gut erinnern, den als Kleins√§ugerfan habe ich bei jedem Besuch l√§nger davor gestanden. Die von innen aus gesehen rechte war f√ľr einige Zeit auch mit einem Mauswiesel besetzt. Nur kann ich mich nicht mehr an die Rahmenkonstruktion erinnern, so dass ich schon √ľberlegt habe, ob die Vitrinen wom√∂glich urspr√ľnglich noch jeweils eine senkrechte Trennwand gehabt haben k√∂nnten, so dass jede von ihnen aus zwei Abteilen bestand.
(30.03.2008, 15:04)
WolfDrei :   Pardon, was ist mit den Nubiern passiert? Aber etwas weiter unten das kleine Nubierbild gibt einen Eindruck.
(30.03.2008, 14:13)
WolfDrei :   Ich stelle jetzt eine weitere hstorische Aufnahme ein: zu den Wiener Nubiern Somaliesel , wohl aus den Drei√üigern , aus dem Zoo Berlin zum Vergleich. Auff√§llig ist bei den Nubiern die Ramsk√∂pfigkeit (gemeinhin wohl eher ein Zeichen f√ľr fortschreitende Domestikation-oder waren das auch in Wien nur "ph√§notypische wilde" nubische "Hausesel"?). Neben dem schmalen Schulterkreuz (schlecht zu sehen) einerseits und den Zebrastreifen andererseits sollen sich die beiden Arten noch in der F√§rbung und in der Gr√∂√üe etwas unterschieden haben.
(30.03.2008, 14:10)
IP66 :   @WolfDrei: Ihr Wildeselbild hat meine gesamte systematische Vorstellung durcheinandergebracht - und den Verdacht best√§rkt, da√ü der Ph√§notyp, der derzeit gez√ľchtet wird, wohl nicht der einzige √ľberlebende der Gruppe sein wird. Doch um aus den haager Eseln einen Zoobestand zu machen, bed√ľrfte es wohl eines zweiten Herzogs von Bedford. Auf der anderen Seite: Vermittels des Forums hat der Zuchtstamm schon an Publizit√§t gewonnen, und wenn jetzt noch ein "Koordinator" aufwacht ...
zu den Vitrinen im gelsenkirchener Affenhaus: Wenn es sich bei den Krallenaffenunterk√ľnften um diese Anlagen gehandelt haben sollte, dann besteht der Treppwitz darin, da√ü sie am Ende tats√§chlich f√ľr Kleinsts√§uger, u. a. f√ľr Zwergm√§use verwandt wurden. Beim ersten Nachdenken habe ich sie f√ľr zu klein gehalten, ich meine auch nicht, da√ü sie einen quadratischen Grundri√ü hatten. Es k√∂nnte aber stimmen, da√ü die Bodenfl√§che etwa einen halben Quadratmeter in Anspruch nahm und die beiden Anlagen (es waren nur zwei!)es auf etwa einen Meter H√∂he brachten. Das ganze Geb√§ude stand in der Tradition der Affenh√§user der zweiten H√§lfte des 19. Jahrhunderts, in denen man h√§ufig Affenvitrinen hochrechteckigen Zuschnitss fand.
(30.03.2008, 11:24)
WolfDrei :   Oliver Jahn: Dank f√ľr das Kompliment. Doch, doch, gibt es. So bin ich drei Jahre den sogenannten letzten Marmelkatzen hinterhergefahren: immer wenn ich dort war, war das Tier gerade gestorben oder transferiert
Aber zu den Wildeseln. Die letzten Zoonubier sollten nach einer Ver√∂ffentlichung im "Zoologischen Garten" wohl in Sch√∂nbrunn gewesen sein-hier ein Bild von 1900. Von Antonius (ehemals Wien) existiert ein Artikel √ľber den "letzten" nordafrikanischen Wildesel, der wohl aus dem Hoggarvorland stammen sollte-vor ca 80 Jahren!
(29.03.2008, 21:39)
Michael Mettler :   Laut der Wildesel-Monografie wunderte sich ein Wissenschaftler dar√ľber, dass sich bis dahin niemand eingehend mit den in der westlichen und zentralen Sahara beobachteten, wild lebenden Eseln befasst hatte, die automatisch als verwilderte Hausesel abgebucht wurden. Seine ebenso simple wie einleuchtende Logik: Ihre Haustiere seien den dort lebenden Einheimischen viel zu wertvoll, als dass sie ein Entkommen und Verwildern zulassen w√ľrden, weshalb es dort auch keine verwilderten Dromedare und Pferde gebe - warum also ausgerechnet Esel?

Laut den alten M√ľnchener Zoof√ľhrern wurden die dortigen Wildesel √ľbrigens in Vergesellschaftung mit Kaffernb√ľffeln gehalten! Die Freianlage befand sich dort, wo heute das Dschungelzelt steht.
(29.03.2008, 20:40)
Oliver Jahn :   Also ist es im Falle dieses Wildesels eher davon auszugehen, dass er noch nicht ausgestorben ist? Zumindestens hielt Halle die Tiere bis Mitte der 50er ebenfalls und auf de Seite des Tierpark Haags steht nichts von Mischlingen. Also wer wei√ü, wo diese Tiere noch in den Zoos der Welt "schlummern"!
Das Tier auf dem Bild von WolfDrei sieht irgendwie auch einem Somali nicht sehr ähnlich. Der Hengst ist mehr braun als grau, und die Somalis sind ja doch recht markant grau.
Aber wieder einmal kann ich WolfDrei nur Respekt zollen. Gibt es noch irgendein Zoo-Tier, welches Sie noch nicht fotografiert haben?
(29.03.2008, 20:22)
th.oma.s :   wobei ja angeblich hin und wieder von wilden oder verwilderten eseln aus dem tassili oder dem hoggar berichtet wird....

(29.03.2008, 19:56)
Michael Mettler :   Nach den M√ľnchener Jahresberichten zu urteilen gab es die Wildesel bis 1975 dort. In besagtem Jahr wurden zwei Wildesel notgeschlachtet, und im Zooplan des Jahresberichtes sind keine mehr verzeichnet. Bereits in einem der vorangegangenen Jahre war eines der Tiere mit 28 Jahren den Alterstod gestorben. Aus dem Wildesel-Zuchtbuch wurden die "Unbestimmten" 1999 ausgeschlossen. Au√üer Catskill, M√ľnchen und dem Tierpark Berlin wird auch Los Angeles als Halter genannt und darauf hingewiesen, dass einige Nachkommen an Privat verkauft wurden.
(29.03.2008, 15:55)
Michael Mettler :   Genau da vermute ich diese Vitrinen, denn es hei√üt in dem Artikel auch, dass sie √ľber Heizk√∂rpern an der Wand auf geh√§ngt waren. Bei einer Grundfl√§che von 50 x 50 cm h√§tten davon mindestens zwei auf jeder Seite der T√ľr Platz gehabt, wenn ich mich an die Kleintiervitrinen richtig erinnere.
(29.03.2008, 12:03)
WolfDrei :   Zu den Vertretern der Somali-Nubier-Wildesel aus Rom/Hellabrunn geh√∂rt auch der Hengst Midas des Tierparks (aus Hellabrun importiert) , der ja ein langes Leben hatte und zur Hybridzucht genutzt wurde. So wie die Nachzuchttiere aus Catskill (diese Anlage existiert nicht mehr)sind auch die Midas-Hauseselhybriden im Nichts "versandet". Zur Existenz des Schulterkreuzes bei Somalis gibt es einen Artkel von Jirji Volf, dem ehemaligen Przewalski-Zuchtbuchf√ľhrer, √ľber die ehemaligen Wildesel des Atlasbereiches bis zum Hoggar, die ebenfalls Kreuz und Beinstreifung hatten ebenso wie Tiere, die wohl aus dem Danakilland stammten (√§ltere Ausgabe in der "GAZELLA" aus Prag). Flie√üende √úberg√§nge offensichtlich. Bei den Tuaregbegleitern einer touristischen Reise in das Tassiligebirge sah ich 1976 "Transportesel", die man glatt als Nubier h√§tte ausgeben k√∂nnen!
(29.03.2008, 11:59)
IP66 :   Wo stand denn die Krallenaffenzuchtvirtine. Im alten Affenhaus gab es zuseiten des Eingangs zwei Anlagen, die in Frage k√§men, deren Grundfl√§che mir aber zu klein zu scheint.
Wenn es tatsächlich noch Überlebende aus dem alten römischen Eselzuchtstamm gibt, wäre es doch interessant, deren Genom mit jenem der Somali-Form basler Rassestandars zu vergleichen.
(29.03.2008, 10:30)
Michael Mettler :   Meines Wissens wurde beim damaligen Fang der Somali-Wildesel f√ľr den Baseler Zoo darauf geachtet, nur Tiere ohne Schulterkreuz aus Somalia mitzunehmen - wahrscheinlich, weil man die f√ľr unterarttypischer hielt. Laut der Wildesel-Monografie von Denzau & Denzau wies der Verhaltensforscher Klingel aber darauf hin, dass die Mehrzahl der von ihm in √Ąthiopien beobachteten Somali-Wildesel ein Schulterkreuz besa√ü. Die Denzaus selbst konnten in der gleichen Region nur bei zwei von zehn Wildeseln ein Schulterkreuz feststellen, die Tiere hatten auch eine nur "zarte" Beinstreifung. Die Unterart scheint demnach mehr zu variieren, als es den Systematikern lieb war.

Die M√ľnchener Wildesel gingen auf einen Import zur√ľck, der sp√§testens 1930 in den Zoo Rom gelangte; von dort kamen 1,3 1937 nach M√ľnchen. Das Fanggebiet bzw. die Fanggebiete der Esel waren laut Angabe der Denzaus unbekannt und das Aussehen so variabel, dass einige als Nubische, andere als Somali-Wildesel gedeutet wurden. (Ich erinnere daran, dass auf √§hnliche Weise die Zoopopulation der Damagazelle in Unterarten gegliedert wurde, obwohl die Ursprungstiere in diesem Fall sogar nachweislich im selben Wadi im Tschad gefangen wurden...) Auch im Berliner Zoo gab es Tiere aus dieser Zuchtlinie. 1956 kamen sechs Esel aus M√ľnchen nach Catskill, wo die Form noch bis mindestens in die 90er Jahre gez√ľchtet wurde und auch im Zuchtbuch erfasst war (als Equus africanus ssp.), w√§hrend der Zuchtstamm in Deutschland l√§ngst erloschen war.

Und auch zu den Gelsenkirchener Tamarinen fand ich mehr: Es gibt einen ganzen Artikel √ľber sie im "Zoologischen Garten", Bd. 25, Heft 4, inklusive Farbfotos (f√ľr die damaligen Ausgaben ungew√∂hnlich) und auch des unten eingestellten Schwarzwei√üfotos. Der Autor Roth, seinerzeit Direktor des Ruhrzoos, benutzt allerdings nirgends die Bezeichnung Rotschultertamarin und als wissenschaftlichen Namen nur "Tamarin spec." (nach heutiger Systematik also Saguinus spec.), da ihm die genaue Bstimmung der Affen unm√∂glich war. Das Fanggebiet war ebenfalls unbekannt. Beide Elterntiere unterschieden sich deutlich in der F√§rbung, die beiden weiblichen Jungtiere glichen jedoch sp√§ter exakt der Mutter, woraus Roth ableitete, dass es sich bei den Eltern nicht um zwei unterschiedliche Formen handelte (da in einem Sammeltransport √ľber Zwischenh√§ndler erhalten, durchaus m√∂glich, sondern die gez√ľchtete Art einen Sexualdimorphismus aufwies. Wenn nun auch die genaue Art/Unterartzuordnung im Unklaren bleibt (eventuell nigricollis oder illigeri), so scheint es doch die erste Nachzucht einer Saguinus-Form √ľberhaupt in Deutschland gewesen zu sein. Das Paar z√ľchtete √ľbrigens in einer Vitrine von 50 x 50 cm Grundfl√§che und 100 cm H√∂he, wie sie damals als Standardunterbringung f√ľr Krallenaffen im Ruhrzoo diente... In sowas w√ľrde man in heutigen Zoos nicht mal mehr Zwergm√§use halten.
(28.03.2008, 16:17)
IP66 :   Die Frage der haager Esel finde ich sehr interessant. In Hellabrunn gab es ja einen vorbildlichen Haustierbereich, insofern kann ich mir schon vorstellen, da√ü dort Interesse Wild- und √úbergangsformen vorhanden war. Jedoch: Hat nicht ein m√ľnchner Zoodirektor den Rassestandard beim Urwildpferd durchgesetzt? Sollte der jetzt auch noch f√ľr das Aussehen der Somali-Wildesel verantwortlich sein? Und gibt es daf√ľr das entsprechende Vorbild in der neolithischem H√∂hlenmalerei?
(28.03.2008, 10:51)
Michael Mettler :   M√ľnchen hatte fr√ľher ebenfalls "Nubische Wildesel", noch bis weit nach dem Krieg; die gingen dann sp√§ter m.W. nach Catskill in die USA. So weit ich wei√ü, waren vor dem Krieg auf einen Sitz diverse Wildesel importiert worden, die man nach nach Ph√§notyp in "Nubische" und "Somali-Wildesel" aufteilte (Ja, so einfach funktioniert Systematik!) und "rein" weiterz√ľchtete. Allerdings war man sich wohl nie so ganz sicher √ľber die wahre Wildnatur, vermutlich waren es einfach nur wild√§hnliche Hausesel oder allenfalls Mischlinge. K√∂nnte es da eine Verbindung zu den Haager Eseln geben?

Auch der alte Heck am√ľsierte sich allerdings schon dar√ľber, welche Verwirrung ein aus Afrika importierter Esel bei den Zoologen ausl√∂ste, den er als schlichten Hausesel betrachtete. Ein Nubischer Esel (ohne "Wild-") z√§hlte auch noch zum Tierbestand des hannoverschen Zoos von 1948.
(27.03.2008, 23:08)
Oliver Jahn :   Jetzt bin ich etwas sprachlos. Diese Tiere sind ausgestorben aber in einem kleinen Tierpark in √Ėstereich hat man noch welche?
Oder handelt es sich bei diesen Tieren um Mischlinge zwischen Wild- und Hausesel? Ich meine nur, das wäre doch sonst eine Riesensensation? Ich stelle mir gerade vor, ein Zoo hätte noch ein Paar Beutelwölfe...
(27.03.2008, 22:36)
Shensi-Takin :   Nachtrag:
http://www.tierparkstadthaag.at/tiere/unpaarhufer/nubischer-esel/
(27.03.2008, 22:29)
Shensi-Takin :   @ Oliver Jahn: Zu ersten Frage; laut den meisten Autoren: Ja-wie auch der Atlas-Wildesel und der Syrische Halbesel.
Im österreichischem Tierpark der Stadt Haag wurden(werden?) zwei Esel gehalten, die laut Beschilderung direkter nubischer Wildesel-Herkunft sind. Mehr liess sich dazu bei meinen letzten Besuch dort nicht in Erfahrung bringen.

(27.03.2008, 22:28)
Oliver Jahn :   Gilt der Nubische Wildesel als ausgestorben? Und welche Zoos haben ihn gehalten? Ich habe ihn in Halle bis in die 50er Jahre gefunden. War das der einzige Zoo? Und wenn nicht, warum konnte man diese Art dann nicht z√ľchten, um sie zu erhalten?
(27.03.2008, 22:12)
Sacha :   Nach meinen Unterlagen w√§ren dies der Timorhirsch (Cervus timorensis) und das Indonesische Wildschwein (Sus scrofa vittatus), also eine Unterart des "gew√∂hnlichen" Wildschweins. Ueber das Vorkommen von Pustelschweinen auf Komodo habe ich nichts gefunden.
Gut möglich, dass es zudem verwilderte Hausschweine gibt.
(27.03.2008, 13:57)
Michael Mettler :   Noch mal zu den Gelsenkirchener Rotschultertamarinen: Das beiliegende Foto von "Tamarin√§ffchen" fand ich in einem Zoof√ľhrer, der fr√ľhestens 1956 erschienen sein kann (Er√∂ffnungsjahr der im Plan verzeichneten B√§renanlage). Damit ist es sehr wahrscheinlich, dass es die genannte Erstzucht dokumentiert. F√ľr meinen Geschmack geh√∂ren die abgebildeten Tiere zum Verwandtschaftskreis des Braunr√ľckentamarins.
(27.03.2008, 13:53)
Racool :   Ich hab da mal ne Frage zu Komodo-Waranen. Als Hauptbeute liest man immer Hirsche und Wildschweine, jedoch hab ich noch nie eine konkretere Angabe gefunden. Welche Hirsche bzw. Schweine leben denn auf Komodo? (Maehnenhirsche und Pustelschweine oder eher verwilderte Hausschweine?)
(27.03.2008, 13:17)
IP66 :   Selbst der ausgestellte Tierbestand in Gelsenkirchen bot ja eine ganze Menge Arten, darunter so gut wie alle Besuchermagneten - nur da√ü diese von Jahr zu Jahr weniger Besucher anzogen. Hinzu kam, und das zeigen die Berichte √ľber Erstzuchten und Haltungen hinter den Kulissen, da√ü der gesamte Zoo kaum "vermarktet" wurde und manchenorts, mangels Information, selbst seine Fortexistenz nicht bekannt war. Ob der Altbautenbestand sich 1980 so wesentlich von den Zoos in K√∂ln oder in Duisburg unterschied, ist die Frage, aber die Publikumsmeinung wurde immer eindeutiger. Ich finde es auf der anderen Seite schwierig, ein Wendejahr zu markieren, ab dem letztlich nur der gro√üe Zooneubau die Anlage h√§tte retten k√∂nnen.
(26.03.2008, 17:33)
Ralf Seidel :   Was die halleschen Igeltanreks betraf,
waren die noch einige Zeit im Aquarium
an der Frontseite untergebracht, waren dort aber selten zu sehen und daher f√ľr den Besucher eher uninteressant. Sie
waren dann noch eine ganz Weile au√üerhalb der Schau im B√ľro der Kuratoren untergebracht. Da habe ich sie dann auch mal zu Gesicht bekommen.
(26.03.2008, 14:06)
Michael Mettler :   @IP66: Ich habe nichts davon geschrieben, dass auch der Flughund eine Erstzucht war... 1980 ist zudem das erste Jahr, f√ľr das ein Gelsenkirchener Jahresbericht erschien, es k√∂nnte also im selben Zoo durchaus schon vorher Nachzuchten der Flughunde gegeben haben.

Nicht auszuschlie√üen √ľbrigens, dass der Ruhrzoo bei der reichhaltigen Kollektion von Kleins√§ugern, die leider fast ausschlie√ülich hinter den Kulissen gehalten wurden, noch in den sp√§ten 80er Jahren die eine oder andere deutsche Zoo-Erstzucht verzeichnen konnte - nur d√ľrfte die Informationslage bei solchen Tierarten das Abgleichen mit anderen Zoos erschweren.
(26.03.2008, 11:43)
IP66 :   1980 noch eine Erstzucht in Gelsenkirchen! - damals hielt ich den Zoo f√ľr eines der hoffnungslosesten Tierhaltungsinstitute der Republik ...
(26.03.2008, 11:28)
Sacha :   @MM: Auf einer englischen Site √ľber CITES-Arten wird Pteropus intermedius als Synonym f√ľr den Kalong resp. Malayischen Riesenflughund (Pteropus vampyrus) gef√ľhrt. Siehe: http://www.ukcites.gov.uk/pdf_files/mammals_body.pdf

Auf einer anderen, ebenfalls englischsprachigen Site ist P. i. eine eigenst√§ndige Art und wird (√ľbersetzt) Andersen's Flughund genannt. Siehe: http://animaldiversity.ummz.umich.edu/site/accounts/classification/Pteropus_intermedius.html

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
(26.03.2008, 10:57)
Michael Mettler :   Laut Ruhrzoo-Zeitschrift gelang Gelsenkirchen 1955 die deutsche Erstzucht des Rotschultertamarins. Leider wird kein wissenschaftlicher Name angegeben, und weder Google noch meine B√ľcher halfen mir weiter - diese deutsche Bezeichnung ist nirgends zu finden. Wei√ü jemand weiter? Ich tippe ansonsten auf den Rotmanteltamarin.

Umgekehrt ist es bei einer Flughundart, die ebenfalls im Ruhrzoo gehalten und 1980 gez√ľchtet wurde: F√ľr die gibt es einen wissenschaftlichen Namen "Pteropus medius", aber keinen deutschen Artnamen. Und einen "medius" konnte ich auch nicht finden, nur einen P. intermedius (f√ľr den mir ebenfalls ein deutscher Name fehlt).
(25.03.2008, 18:46)
Oliver Jahn :   Im Aquarium? Das gibts ja nicht. Ich kenne die Igeltanreks von fr√ľher noch aus einer Vitrine im Affen- und Flusspferdhaus. Im Aquarium habe ich nie S√§ugetiere gesehen. Aber das Haus war auch √∂fter mal geschlossen bei meinen Besuchen.
Danke f√ľr die schnelle Antwort.
(18.03.2008, 22:41)
Alexander Fuchs :   @Oliver
Die Igeltanreks (kenne nur zwei), waren im Aqaurium, unten und ganz hinten.
(18.03.2008, 21:23)
Oliver Jahn :   Vielen Dank f√ľr die schnelle Hilfe.
@Andreas, ich hatte aber extra dzugeschrieben: Bitte nicht b√∂se sein!" :-) Es waren halt nur zuviele Widerspr√ľche.
Eine Gruppe von Großen Tanreks (6 oder 7 Tiere) gibt es in Erfurt im Nachttierbereich des Elefantenhauses.
Wo waren denn die Tiere 2004 in Halle? In einer der Anlagen im Raubtierhaus?
(18.03.2008, 20:29)
IP66 :   Ich w√ľrde ja die Behauptung wagen, da√ü jenseits von Friedrichsfelde und Frankfurt Kleins√§uger bestenfalls als Nachtierhausnotbesetzung auftauchen und deshalb alle Arten, die nur irgendwie kompliziert oder schwierig sein k√∂nnten, ohnedies ausfallen.
(18.03.2008, 18:35)
Andreas :   @ Wolf Drei Большое спасибо, радует меня указанием. Es ist sehr bedauerlich, nicht nur f√ľr den Moskauer Zoo. Was macht denn eigentlich die Haltung und Zucht generell von allen Tenrekarten in Zoos so heikel ( vorrausgesetzt man hat ein Breitband-Antihelminthikunm)? Oder sind sie eher nicht attraktiv genug f√ľr den Normalbesucher? Nach Durchsicht diverser Seiten wird der Igeltanrek wohl doch h√§ufiger in Privathand gehalten und ¬Ąmutiert¬ď langsam zum Heimtier. Wir freuten und wie die Schneek√∂nige, da√ü wir im hallenser Zoo (Nov.2004) Kleine Igeltenreks bewundern durften. Lt. Homepage sind sie nicht mehr im Bestand. Da Oliver Jahn so freundlich war :-)), den Zustand meines Denkapparates zu hinterfragen , stelle ich mal ein Bild(nicht Digitalkamera- Bilder durchnummeriert ;@) ) ein.
(18.03.2008, 18:29)
WolfDrei :   Komme gerade aus der Tierpark-Bibliothek (so etwas gibt es noch!) und fand in der ersten 2008 -Ausgabe der "International zoo news" bez√ľglich der Moskauer Streifentenreks(nigriceps) folgende Angaben: 2003 und 2005 jeweils Import von 1,1. Insgesamt 25 Jungtiere, davon "√ľberlebten" 15. Stand Ende 2006: 4,2, dann Helminthen-Invasion und 2007 Null!!!l√§ngste "√úberlebenszeit" 3Jahre 6 Monate,; Wurfst√§rke 1-6, Tragzeit etwa 45 Tage. Die Tiere waren nicht in der Ausstellung.
(18.03.2008, 15:53)
Michael Mettler :   Und auf Deutsch: Rieseng√ľrtelschweif.
(17.03.2008, 23:35)
uru :   Cordylus,wahrscheinlich giganteus
(17.03.2008, 23:01)
Oliver Jahn :   Jetzt brauche ich mal Bestimmungshilfe.
Was f√ľr eine Art ist das? Ich habe das Bild im Exotarium in Frankfurt aufgenommen.
(17.03.2008, 22:53)
Ralf Wagner :   Hier mal ein √úbersetzungsprogramm f√ľr Interessierte, dort kann man sowohl Russisch ins Deutsche, als auch Deutsch ins Russische(und andere Sprachen)√ľbersetzen "lassen", einfach Text kopieren, einf√ľgen, Sprachen ausw√§hlen & fertig! Naja, manchmal ist der Satzbau nicht so korrekt, aber meistens weis man, was gemeint ist ;) :
http://uebersetzer.abacho.de/uebersetzer.html
Ich dachte, Streifentenreks sind schwer zu halten, geschweige denn, zu z√ľchten, da das auf dem Foto Jungtiere sind??? Sind das Nachzuchten aus dem Moskauer Zoo?
(13.03.2008, 20:59)
WolfDrei :   Da der russsischen Sprache noch einigerma√üen m√§chtig, hab ich gleich "gegoogelt"-leider gibt es wohl keine englische Version. Nimmt man Moscow zoo bekommt leider nur eine Allerweltsgeschichte. Bleiben nur die russischen Buchstaben-l√§√üt sich leider schlecht umschreiben (mackowski soopark-na ja)Ansonsten sch√∂ne Aufnahmen in der Bildergalerie mit den Springhasen-das hei√üt dort Kap-Langbein (also S√ľdafrika).Die Streifentenreks dienten als Aufnahme f√ľr die Madagascar-Kampagne. Auch: Bilder von Dactylopsila, ceylonesischem Lippenb√§r UND-es gibt auch eine Moskauer "Flocke" und ein "Winterjungtier" bei den daghestanischen Turen. Noch bei den "Neuigkeiten" gesehen: Gorilladame aus Krefeld importiert, Geburt einer Albino-Blattnase. Im Amurgebiert l√§uft eine Z√§hlung der Amurtiger und Amurleoparden seit 2 Jahren
(13.03.2008, 19:20)
Patrick Kalscheuer :   Bei den Springhasen bin ich sicher.
In jedem Fall hält Moskau sowohl Springhasen, als auch Streifentanreks...
(13.03.2008, 18:33)
Andreas :   Na klar, ich Dussel- auf Tenreks h√§tte ich doch selber kommen m√ľssen. Asche auf`Haupt- im Zoo Berlin war ich das das letzte Mal 1996. :-( Springhasen hatte ich irgendwie anders in Erinnerung
Vielen Dank !!!
(13.03.2008, 18:03)
Ralf Wagner :   Ich meine es sind Springhasen(wie im Nachttierhaus im Zoo Berlin?) & Streifentenreks!? Bin mir aber nicht ganz sicher.....
VG
(13.03.2008, 17:51)
Andreas :   Und die kleinen Igel hab ich auch sonst nirgends entdecken k√∂nnen. Allerdings ist meine Bibliothek auch nicht so umfangreich wie Eure. Danke im Vorraus
(13.03.2008, 17:46)
Andreas :   Beim St√∂bern im Netz habe ich im Moskauer Zoo diese beiden Bilder entdeckt. Wer kann mir mit Info`s weiterhelfen, da diese Tiere mir noch unbekannt sind ? Den Namen des knuffigen Nagers konnte ich ja noch mit Kaspisches Langbein √ľbersetzen. Google konnte mich nicht aufkl√§ren..
(13.03.2008, 17:43)
uru :   meine meinung nach 2 mal Percula.Unten mit schreck bzw unterwerfungfaerbung.
(29.01.2008, 19:47)
Michael Mettler :   Die in Wikipedia zu sehende "melanistische" Farbform mit dem orangen Gesicht ist mir bekannt, aber das linke Tier auf meinem Bild ist ja in der F√§rbung eher ein Mittelding zwischen einem normal gef√§rbten und einem "Melano". Das rechte Tier hat hingegen fast gar keine schwarze Randzeichnung, ist also wohl ebenfalls sehr untypisch.
(29.01.2008, 13:54)
Andreas Hg. :   Ich werde beruflich bedingt fr√ľhestens morgen auf die anstehenden Fragen nach und nach antworten k√∂nnen. Dies tue ich gerne, ist mir aber nicht immer zeitnah m√∂glich. Tut mir leid!
(29.01.2008, 12:13)
Ralf Wagner :   Vielleicht hilft ja Wikipedia (wieder einmal) weiter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Clownfische
Danach w√ľrde ich sagen, da√ü der obere A.percula & der untere A.ocellaris ist.
(29.01.2008, 10:14)
Sacha :   @MM: Bin zwar nicht Andreas Hg., erlaube mir aber trotzdem (auch) einen Hinweis: Anhand der Flossenzeichnung (dicke schwarze R√§nder) m√ľsste das Exemplar links oben A. percula sein. Beim Tier rechts unten ist es nicht so gut zu erkennen, aber ich glaube auch da dicke R√§nder auszumachen. Die K√∂rperzeichnung - das habe ich jetzt schon bei einigen meiner Fotos feststellen k√∂nnen - kann t√§uschen.
Sollte aber Andreas eine andere Meinung haben, w√ľrde ich besser auf ihn h√∂ren.
(29.01.2008, 09:29)
Michael Mettler :   @Andreas Hg.: Nicht aus SeaLife, sondern aus dem Zoo Wingst - gleich zwei ungew√∂hnlich gef√§rbte Amphiprion auf einem Foto, der eine mit "zu viel" Schwarz, der andere mit "zu wenig". A. ocellaris oder A. percula?
(29.01.2008, 00:19)
IP66 :   Im Sea-Life-Thread w√§ren die Beitr√§ge sicher besser aufgehoben. Ich interessiere mich daf√ľr, da√ü ich in vielen Aquarien auf nicht ausgeschilderte Fische treffe und hier lerne, auf die entsprechenden Arten zu achten.
(28.01.2008, 10:58)
Michael Mettler :   @Andreas Hg.: Fotos kann ich (im SeaLife-Thread) einstellen. Frage in die Forum-Runde: Interessieren die noch jemand au√üer Andreas und mir? Falls nicht, lie√üen sich die Fragen ja auch per Mail abwickeln.
(28.01.2008, 09:14)
Andreas Hg. :   @Johannes Pfleiderer & MM: Ihr habt Recht, das sind tats√§chlich Stachelmakrelen, und die befinden sich nun im 300.000 L-Haibecken. Deren Name lautet Caranx sexfasciatus.
Die weiteren Stachelmakrelenarten dieses Beckens sind √ľbrigens Trachinotus blochii, T. goodei, Selene vomer (laut Beschilderung) und Selene setapinnis (laut Liste). Zu letzteren eine Frage: Ich bin mir ziemlich sicher, S. vomer gesehen zu haben, kann aber leider nicht ausschlie√üen, dass dies auch bei S. setapinnis der Fall war, vielleicht ist aber auch der Name in der Liste falsch (darin fand sich n√§mlich nur diese Art). S. setapinnis hat ein weit weniger steiles Stirnprofil als S. vomer, eventuell lie√üe sich herausfinden, ob die Art tats√§chlich ebenfalls gehalten wird?

Laut dem mir vorliegenden Geigenrochen-Bestimmungsschl√ľssel ist Rh. cemiculus durch einen schwarzen Fleck auf der Unterseite der Schnauzenspitze charakterisiert; dies d√ľrfte den englischen Namen erkl√§ren. In der zugeh√∂rigen Zeichnung ist der allerdings auch nicht eingezeichnet. Vielleicht k√∂nnte die Kopfstudie des Fisches hier eingestellt werden, um andere Merkmale abzugleichen? Eine sichere Zuordnung von Geigenrochen ist allerdings derzeit vielfach kaum m√∂glich. Mich wunderte die Artbezeichnung indes aus einem anderen Grund, denn es handelt sich um eine ostatlantisch-mediterrane Art. Aber warum eigentlich nicht, es gibt ja in den Sea Lifes auch jede Menge andere Arten dieser Region.

Welche Seewasser-Wirbellosen sind denn noch fraglich? Im Zweifelsfall am besten einfach Fotos einstellen, ist aber ebenfalls z.T. ‘ne schwierige Kiste, ich kann nichts versprechen, habe aber eine Reihe Artnamen. Den Fangschreckenkrebs z.B. erkannte ich als Odontodactylus scyllarus.

PS: Vielleicht sollten wir das Ganze in den "Sea Life Hannover"-Thread verlegen; ich sch√§tze, dass sich viele Leser dieses allgemeinsten Threads von allen in diesem doch sehr s√§ugetierlastigen Forum nicht sonderlich f√ľr derlei detaillierte Fisch-Beitr√§ge interessieren...?
(28.01.2008, 01:34)
LH :   Kennt jemand den Besatz des gro√üen Riffaquariums im neuen Tropenaquarium?
Ich meine das Aquarium gegen√ľber des gro√üen S√ľdamerika-Beckens!

(27.01.2008, 12:58)
Michael Mettler :   Wenn ich mich nicht t√§usche, sind die jetzt im Haibecken untergebracht. Ich sehe schon, bei den n√§chsten Besuchen muss ich wohl mal eine Checkliste abarbeiten...
(27.01.2008, 11:24)
Johannes Pfleiderer :   @Andreas Hg.
Vielen Dank. Ich denke aber trotzdem weiterhin, dass ich Makrelen gesehen habe. Immerhin liegt mein Besuch gegen√ľber der Liste schon ein halbes Jahr zur√ľck, so dass sich der Bestand in dieser Zeit wohl diesbez√ľglich ver√§ndert hat. Angef√ľgt ist ein Bild der Makrelen.
(27.01.2008, 10:32)
Michael Mettler :   @Andreas Hg.: Naso befinden sich jetzt in der Rochenlagune, habe ich mir aber nicht genauer angesehen oder bestimmt (und zum Fotografieren schwimmen sie zu schnell).
(26.01.2008, 23:54)
Andreas Hg. :   @Johannes Pfleiderer: Hier nun also der Besatz der Rochenlagune per 03.12.2007.
b = beschildert, sb = selbst bestimmt, L = Name aus der Liste der Besucherbetreuerin

b Aluterus scriptus
sb Zebrasoma desjardinii
L Acanthurus tennenti
sb Labroides dimidiatus
L Gomphosus varius
L Thalassoma lunare
b Lachnolaimus maximus
sb Pomacanthus paru
L Holacanthus bermudensis
L Centropyge acanthops
L Pseudupeneus maculatus
b Haemulon sciurus
L Haemulon plumieri
b Rhinoptera bonasus
b Dasyatis americana
L Rhinobatos cemiculus
b Limulus polyphemus

Die beiden Arten Naso vlamingii und N. brevirostris befanden sich laut ihrer Aussage f√ľr dieses Becken in Quarant√§ne (wobei ich nicht wei√ü, ob sie vorher schon mal drin oder neu angeschafft waren).
Die von Hongabonga im "Sea Life Hannover"-Thread genannten Wimpel-Ritterfische waren nicht mehr und der von MM erwähnte Paletten-Doktorfisch wahrscheinlich noch nicht vorhanden.
Makrelen sind also nicht dabei, könnten das vielleicht eher die Grunzer gewesen sein?
(26.01.2008, 23:04)
Michael Mettler :   Gerade das Rochenbecken war bei jedem meiner nunmehr vier Besuche schrittweise immer etwas dichter besetzt, da k√∂nnte sich also seit dem Besuch von Andreas Hg. im Dezember schon wieder Einiges getan haben. Ausgeschildert sind aber noch immer nur die Arten des Anfangsbesatzes (und nicht mal die komplett). So war bei meinem letzten Besuch der Palettenseebader definitiv neu darin, und auch den jungen Franzosen(?)Kaiserfisch, zwei Zebra-(?)Segelseebader sowie einen gro√üen Doktorfisch (evtl. Schulterklappen-, muss ich noch mal nachschlagen) habe ich vorher nicht bewusst gesehen. "Im Untergrund" soll √ľbrigens laut Besucherbetreuerin auch ein gro√üer Pfeilschwanzkrebs leben, der sich nur selten blicken l√§sst.
(25.01.2008, 13:43)
Andreas Hg. :   @Johannes Pfleiderer: Kein Problem, den habe ich auch, kann aber erst heute Nacht oder am Wochenende ausf√ľhrlich antworten.
(25.01.2008, 12:10)
Johannes Pfleiderer :   @Andreas Hg.
Mich w√ľrde v.a. noch der restliche Bestand des Kuhnasenrochenbeckens interessieren. Auf meinen Bilder habe ich im Hintergrund u.a. noch Makrelen gefunden.
(25.01.2008, 11:52)
Michael Mettler :   ...und nochmals danke! Habe per Google f√ľr ihn den englischen Namen "Blackchin guitarfish" gefunden - von einer schwarzen Kinnzeichnung ist allerdings bei dem SeaLife-Exemplar nichts zu sehen, ich hatte Gelegenheit, auch seine Kopfunterseite zu fotografieren.
(24.01.2008, 23:51)
Andreas Hg. :   @MM: Hatte heute Computerprobleme, daher jetzt erstmal nur soviel: Der Geigenrochen ist Rhinobatos cemiculus.
(24.01.2008, 23:30)
uru :   geophagus surinamensis
(24.01.2008, 11:14)
Sacha :   Hat jemand von Euch einen Plan der Flora von K√∂ln. Ich w√ľrde diesen gerne im meine "Planspiele" zur Erweiterung des K√∂lner Zoos miteinbeziehen. Doch was ich bisher im Internet fand, war entweder unbrauchbar (nur Teilausschnitte, Satelitenfotos oder zu kleine Aufl√∂sung) oder nicht herunterladbar.
Wer macht mir die grosse Freude und stellt hier einen 2-MB-Plan ins Forum (oder schickt ihn mir - Email via Sch√ľling). W√§re sehr froh. Schon jetzt vielen Dank.
(24.01.2008, 10:48)
Michael Mettler :   @Andreas Hg.: Erst mal danke f√ľr den Tipp! Ich hatte zwar noch ein Foto, auf dem der Crenicichla ganz zu sehen ist, das war aber etwas unscharf. Falls es dir hilft, kann ich es bestimmt noch im Papierkorb meines Rechners wiederfinden. Andere Crenicichla-Arten habe ich nicht aufgenommen. Da ich ohne Blitz fotografieren muss, sto√üe ich trotz ruhiger Hand und Anti-Shake bei sich bewegenden Fischen an viele Grenzen, denn die Becken sind ja zum Teil nicht besonders hell ausgeleuchtet (was ich, wenn ich mal die mangelnde Fotografierm√∂glichkeit beiseite lasse, eigentlich auch viel besser und nat√ľrlicher finde). Daher kann ich bei vielen Arten nur auf Gl√ľckstreffer hoffen. Da ich meine Jahreskarte schamlos ausnutzen werde, kommen aber bestimmt noch ein paar Arten zusammen :-)

Wegen des Cichla hatte ich auch schon mal eine Besucherbetreuerin gefragt, aber die wusste keinen wissenschaftlichen Namen und wollte mir als deutsche Bezeichnung "Augenfleck-Buntbarsch" verkaufen - aber das ist ja nun eine GANZ andere Gattung und Art.

Ebenfalls in der Amazonaslagune findet man neben des ausgeschilderten Retroculus xinguensis noch eine zweite Erdfresser-Art, vielleicht kannst du mir dabei ja auch helfen - siehe Foto. Ansonsten fehlt mir vor allem noch der genaue Name des nicht ausgeschilderten Geigenrochens in der Seewasserlagune, und bei den Seewasser-Wirbellosen (Seesterne und Krebstiere) h√§tte ich auch noch Beschriftungsl√ľcken.

√úbrigens √§ndert sich noch immer Einiges am Besatz, z.T. durch Hinzuf√ľgen von Arten, z.T. durch Umsetzen in andere Becken. So sind z.B. die Seepferdchen aus ihrem urspr√ľnglichen Becken in eines im "Schiffswrack" umgezogen und leben dort u.a. mit Schnepfenmesserfischen und einem Trompetenfisch zusammen, und der gro√üe Schrift-Feilenfisch sitzt nicht mehr im "Wrack" bei den Rotfeuerfischen usw., sondern in der Rochenlagune (dort jetzt auch Palettenseebader und einige andere Neulinge).
(23.01.2008, 23:41)
Andreas Hg. :   @MM: Erstmal vielen Dank f√ľr das Foto! Welch ein Zufall, genau diesen Fisch hatte ich bei meinem Besuch im Dezember ebenfalls gesehen und mich noch ge√§rgert, kein Foto davon machen zu k√∂nnen, weil die Kamera ihren Dienst versagt hatte - und h√§tte dich fr√ľher oder sp√§ter eh gefragt, ob du nicht ein Bild von ihm h√§ttest ;-)
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich um Crenicichla lenticulata, d.h., wenn es keine √§u√üerst √§hnliche Schwesterart gibt, mu√ü es der sein. Ich habe aber noch mehr Literatur zu dem Thema, als ich gerade eingesehen habe, und werde mich nochmals dransetzen; das gilt auch f√ľr den Cichla im SL Hannover-Thread, da wollte ich schon seit November antworten, hatte bislang aber noch nicht die n√∂tige Kombination von Zeit und Lust :-) Interessiert mich ja aber auch selbst, sp√§testens seit ich selbst dort war; ich werde irgendwann nochmal auf die beiden Arten zur√ľckkommen. √úbrigens gibt es in einem der kleineren S√ľ√üwasserbecken auch noch zwei weitere unbeschilderte Crenicichla-Arten, vielleicht hast du davon bei der Gelegenheit auch noch Fotos?!
Ansonsten: Wenn noch Fragen oder Bilderr√§tsel zum SL Hannover bestehen, nur her damit! Was den Seewasserbereich und hier v.a. die Fische betrifft, konnte ich, nicht zuletzt dank der Artenliste der Besucherbetreuerin, so gut wie alle Arten kl√§ren; f√ľr die S√ľ√üwasserbereiche hatte sie leider keine solche Liste, da sind bei mir auch noch einige Arten offen.
(23.01.2008, 23:15)
Michael Mettler :   Von mir auch mal eine Fisch-Frage: Den nebenstehenden Hechtcichliden sah ich im SeaLife Hannover (wie man am Hintergrund sieht, im Piranha-Becken). Das aufgenommene Tier ist - wenn ich es durch die gekr√ľmmte und damit leicht vergr√∂√üernd wirkende Scheibe richtig sch√§tzen kann - ca. 40 cm lang. Kennt jemand die Art?
(23.01.2008, 20:36)
WolfDrei :   @ Sacha:Meine letzte Info ist zwar schon einige Monate alt: demnach gibt es bereits 500 Exemplare!!!Das Zuchtprojekt in Japan (Insel Sato oder Sado) z√ľchtet f√ľr die Freilassung. Zooausstellungen ausserhalb der von Dir ganannten L√§nder sind mir nicht bekannt. Man mu√ü bedenken, da√ü nach der "Wiederentdeckung von 7 Tieren 1984 dese Zahl erreicht wurde. Gl√ľcklicherweise sind die Nippons keine Gruppenbr√ľter. Walsrode hat keine Tiere bekommen. Als ich in Beijing war, habe ich (andere Ber√ľhmtere auch nicht) keine Fotoerlaunis bekommen!Habe dann aus ca 40 Meter Aufnahmen gemacht-na ja.
(18.01.2008, 12:54)
Sacha :   Gibt es eigentlich noch Nipponibisse oder Japanische Schopfibisse in den Zoos der Welt. Ich kann mich erinnern, dass der VP Walsrode an einem Schutzprojekt beteiligt war/ist. Wurden die Tiere mal in Walsrode gehalten und falls ja: Was ist mit ihnen passiert?
Und wo gab es allenfalls noch andere Haltungen dieser Art ausserhalb Japans und Chinas?
Mein letzter Wissenstand ist, dass es eine freilebende Population in China gibt und ein Zuchtzentrum in Japan (Quelle Wikipedia). Aber gibt es die Tiere auch in japan. Zoos zu sehen?
(18.01.2008, 12:00)
Sacha :   @MM: Der war echt gut, gebe mich geschlagen...:)
Sorry f√ľrs OFF-Topic
(15.01.2008, 11:22)
Michael Mettler :   @Sacha: Na ja, wenn man nicht schwimmen kann... Ansonsten brauchte er ja nur seinen Vater fragen, der hat schlie√ülich die Fische erschaffen :-)
(15.01.2008, 10:32)
Sacha :   @MM: Wer √ľbers Wasser gehen kann, der kennt sich bestimmt auch Unterwasser aus.....:)
(15.01.2008, 09:29)
Michael Mettler :   √Ąhm, ich bin nicht bibelfest, aber hatte nicht der Messias Fische nur auf wundersame Weise VERMEHRT, aber nicht NACHBESTIMMT...? :-)

@Johannes Pfleiderer: Auch von mir ein Dankesch√∂n f√ľr den Link, denn ich hatte auch schon √∂fter Bestimmungsprobleme bei nicht ausgeschilderten Fischen gesto√üen. Und so habe ich dank der Grundel√ľbersicht gerade gelernt, dass ich vor Jahren nicht etwa eine melanistische Zitronengrundel fotografiert habe (sie war als G. citrinus ausgeschildert!), sondern eine ganz andere Art.
(14.01.2008, 21:37)
Andreas Hg. :   Die Beschilderung mu√ü ja nicht stimmen, es ist eindeutig nicht G. citrinus, da die f√ľr diese Art charakteristischen bl√§ulichen Streifen an Kopf und Flossen fehlen.
(14.01.2008, 20:37)
Sacha :   @Andreas Hg.: Macht nichts (trotzdem grosser Seufzer der Entt√§uschung und Zur√ľckstufung von Fisch-Messias zu Fisch-Kenner..:)
Daf√ľr herzlichen Dank f√ľr den Tipp mit Herrn Horsthemke. Werde es gleich versuchen.
Falls dies nichts bringt, werde ich mich nochmal an Seaworld direkt wenden. Entgegen meiner Vermutung bei meiner Zackenbarsch/B√ľschelbarsch-Anfrage haben die schon 24 Stunden sp√§ter geantwortet. Das war - wenn ich es mir genau √ľberlege - auch bei den anderen Guest Relation Services der verschiedenen US-Zoos der Fall, an die ich diverse Fragen gesendet habe. Darum wieder mal ein Lob an die Amis!

An die ostpazischen Arten habe ich schon gedacht und im Internet entsprechend als Suchfunktion eingegeben (eastern pacific + entsprechende Gattungsnamen). Leider kam nichts Brauchbares dabei raus.

PS: Das mit der Okinawa-Grundel war auch mein Gedanke beim Vergleichen, sie war allerdings als G. citrinus ausgeschildert (Komisch, dass die ausgeschildert war und die andere Nicht).
(14.01.2008, 17:11)
Andreas Hg. :   @Sacha: Sorry, da kann ich dir gerade auch nicht viel weiterhelfen, gerade bei Grundeln (artenreichste Meeresfischgruppe √ľberhaupt) sto√üe ich auch immer wieder an meine Grenzen... Zu dem Tier habe ich absolut keine passende Art gefunden.
Eine Wächtergrundel ist es aber ganz sicher nicht, ebensowenig V. sexguttata.
Der beste Grundelkenner im deutschsprachigen Raum m√ľ√üte immer noch Herr Hans Horsthemke sein; vielleicht schickst du ihm das Bild mal zu? Seine E-Mail-Adresse k√∂nnte eventuell √ľber die Datz-Redaktion (bei dieser Zeitschrift ist er Autor) unter DATZRed@t-online.de zu bekommen sein.
Aber was anderes: Die obere Grundel ist auch keine Zitronengrundel (das wäre Gobiodon citrinus), sondern die ähnliche Gobiodon okinawae!
Ein genereller Tipp f√ľr Fotos aus Aquarien der US-Westk√ľste: Nicht die ostpazifischen Arten au√üer Acht lassen, die in der hiesigen Aquaristik eine weitaus geringere Rolle als die indopazifischen spielen und daher in der deutschsprachigen Bestimmungsliteratur auch nicht in derselben Breite abgehandelt und abgebildet werden.
(14.01.2008, 16:00)
Sacha :   @Johannes Pfleiderer: Hab ich gerade gemacht. Es k√∂nnte am ehesten Valenciennea sexguttata sein. Allerdings zeigt diese Art auf den Fotos der meerwasser-Page im Gegensatz zum meinen fotografierten Exemplar kein Gelb um Maul und Stirn. Handkerum kann ich bei meinem Foto die charakteristischen Punkte um die Wangen nicht erkennen (allenfalls erahnen). Trotzdem Danke f√ľr den Tipp.

Also noch einmal: WER KENNT DEN WISSENSCHAFTL. (und allenfalls deutschen Namen) DER UNTEN ABGEBILDETEN GRUNDEL?
(14.01.2008, 11:50)
Johannes Pfleiderer :   @Sacha
Probier's mal unter http://www.meerwasser-lexikon.de/de/13/0/0/liste_Grundeln.htm.

Es ist zwar immer noch ne ganze Menge durchzuschauen, aber durch die Miniaturansicht der Bilder kannst du die meisten Arten gleich ausschließen. Das spart viel Zeit im Vergleich zu Fishbase. Und es sind wirklich fast alle aquaristisch relevanten Arten verzeichnet.

Ich habe auf diese Weise auch viele Arten, z.B. eine Grundel aus Stralsund, einen Falterfisch aus Barcelona oder Meerbarben aus der Wilhelma identifizieren können.
(14.01.2008, 10:55)
Sacha :   Mist, wieder zu gross. 2. Versuch.
(14.01.2008, 10:28)
Sacha :   @Andreas Hg. oder einen anderen Fisch-Spezialisten:
Ich habe wieder einen Fisch fotografiert (Seaworld San Diego, Aquarium de la Mer), den ich nicht identifizieren kann. M√ľsste meiner Meinung nach eine W√§chtergrundel sein (es geht um das gr√∂ssere, weissliche Exemplar unter der Zitronengrundel), habe aber keine Ahnung welche. Bitte darum um Hilfe (siehe beigef√ľgtes Foto). Vielen Dank.

(14.01.2008, 10:26)
Tim Sagorski :   Wenn sie den Ton nicht verstanden hat, woher wei√ü sie dann, das der Frosch seinen Magen ausgest√ľlpt hat ??? Vielleicht handelte es sich bloss um die Schallblase(n), die z.B. auch der heimische Laubfrosch besitzt...
(14.01.2008, 08:29)
Michael Amend :   Das kann ich auch, damit bewirke ich, das ich noch mehr essen kann.....
(12.01.2008, 07:25)
nurmichael :   Wer kann mir weiterhelfen? Die Wirtin meines Stammlokals hat am Mittwoch 9.1.08 eine ¬ĄWissenschaftssendung auf RTL¬ď (???) gesehen, den Ton aber nicht verstanden. Dort wurde ein Frosch vorgestellt, ¬Ąder seinen Magen vor- oder gar ausst√ľlpte, um dann mit seinen Vorderbeinen darauf rumzutrommeln¬ď. Wei√ü hier im Forum jemand um welche Art es sich handelt und was es mit diesem Verhalten auf sich hat?
(11.01.2008, 22:15)
Johannes Pfleiderer :   @nurmichael & Andreas
Alles klar, danke f√ľr die Best√§tigung. Jetzt kann ich es, um mit Bj√∂rn zu sprechen, auch in den Bestandslisten eintragen.
(09.01.2008, 15:29)
Sacha :   Meine Frage ist soeben beanwortet worden (= Riesen-B√ľschelbarsch). Andreas Hg. sei Dank. Ich empfehle ihn von jetzt an als Fischexperten weiter...:)
(08.01.2008, 12:20)
Sacha :   Liebe Forumsteilnehmer.
Wer kann mir bei der Bestimmung des nebenstehenden Zackenbarsches helfen? Das Tier wurde im Juni 2007 im Korallenfischtank des World of the Sea Aquariums im Seaworld San Diego aufgenommen. Die Art war auf der Schautafel nicht angegeben und jetzt bin ich echt verzweifelt, da es mir trotz stundenlanger Wälzerei in meiner (leider nicht vollständigen) Fachliteratur nicht gelang, herauszufinden, welchen wissenschaftlichen Namen dieser olle Fisch hat.
Ich verneige mich darum schon vorab vor all jenen, die mir hier helfen können oder zumindest jemanden kennen, der es besser weiss.
Seaworld San Diego habe ich nat√ľrlich auch schon angemailt, doch hier steht eine Antwort noch aus und ich will nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag warten....

(08.01.2008, 11:32)
Andreas :   Wir waren am 30.12.07 in Eberswalde. Am Schild stand nur Flughund. Da wir aber morgens um 10.00 die 1. und einzigsten Besucher in der Halle waren, konnten wir uns die Tiere in Ruhe ansehen. Wobei Ansehen eine √úbertreibung ist, wenn sie dicht √ľber die K√∂pfe flattern und dann irgendwo verschwinden. Bin mir zu 90% sicher, da√ü es Palmenflughunde waren.
(07.01.2008, 21:35)
nurmichael :   Ich habe heute einen √§lteren Jahresbericht des Tierparks Berlin Friedrichsfelde in der Hand gehabt. Dort war zu lesen, dass aus der Gruppe Palmenflughunde einige Tiere an den Zoo Eberswalde abgegeben wurden. Demnach hatte Eberswalde zumindest einmal diese Art in seinem Bestand.
(07.01.2008, 21:02)
Bj√∂rnN :   Das war Fettn√§pfchen Nr. 2 f√ľr mich heute.....
(07.01.2008, 20:38)
Sven P. Peter :   Ich glaube fast als mitbetreiber der Page hat er da schon nachgeschaut ;)
(07.01.2008, 19:23)
Bj√∂rnN :   Schau mal bei tierbestand.piranho.de, da m√ľsstest du den Bestand finden.....
(07.01.2008, 19:18)
Johannes Pfleiderer :   Wei√ü jemand, welche Flughundart im Zoo Eberswalde gehalten wird? Bei meinem Besuch dort waren sie nicht ausgeschildert und nur gegen das Licht der Kuppel im Tropenhaus zu sehen. Ich meine mal irgendwo was von Palmenflughunden in Eberswalde gelesen zu haben, das w√ľrde auch von der Gr√∂√üe her passen. Wei√ü jemand mehr?
(07.01.2008, 17:01)
Jennifer Weilguni :   Man k√∂nnte diese Rubrik auch "Diverses" nennen. Dann k√∂nnte man hier alles reinpacken, was sonst in keinen Thread passt, aber auch keinen eigenen ben√∂tigt..?
(08.03.2007, 18:40)
Ronald Masell :   @K.S
warum?
Vieleicht hat ja die/der eine auch eine Frage. Ansonsten einfach "Fragefred"
(08.03.2007, 15:47)
Michael Mettler :   Die Ausgangsfrage nebst Beantwortung passt eigentlich in den "Hirsche"-Thread. Wollen wir mit dem Rest noch weiter unseren Spa√ü haben oder ihn dem Putzkommando √ľberlassen...?
(08.03.2007, 15:45)
Klaus Sch√ľling :   Ich glaube, die Ausgangs-Frage ist abgehandelt, oder?
- und nehme daher Vorschl√§ge f√ľr eine Umbenennung dieses Threads entgegen!
(08.03.2007, 15:25)
Jennifer Weilguni :   @Michael Mettler
Tja, in Bremerhaven war ich halt leider noch nicht, habe es mir aber f√ľr Pfingsten fst vorgenommen da wir dann ja ohnehin an der Nordsee sind. √úbrigens m√ľsst ihr mal auf die F√ľsse von manchen aufgetakelten ZoobesucherINNEN achten. Die staken als in Tretern daher, mit denen ich keinen Meter schaffen w√ľrde und damit latschen die dann durch einen ganzen Zoo ! Fast schon beachtlich :-))))
(08.03.2007, 14:52)
Carsten :   Bei Stammbesuchern in Bochum und D√ľsseldorf d√ľrfte es auch dauern, bis die Schuhe abgelaufen sind, g
(08.03.2007, 14:09)
Michael Mettler :   @Jennifer: Ich denke, die Bremerhavener Stammbesucher haben weit weniger zu laufen als die Hodenhagener - vergiss nicht das nur zu Fu√ü erkundbare Affenland samt Amboseli-Menschenaffenreservat und Anlage f√ľr wei√üe Tiger, das zieht sich ganz sch√∂n...

Halle kann √ľbrigens auch ganz sch√∂n anstrengend sein. Bei meinem ersten Besuch hatte ich wenig Zeit, musste dementsprechend z√ľgig s√§mtliche Wege ablaufen und hatte danach einen netten Muskelkater, w√§hrend mir im Flachland lange Wege selbst bei ganzt√§gigem Gehen nicht viel ausmachen. F√ľr den Berg braucht man halt eine ganz andere Gangart. Deswegen soll man ja Tierpfleger aus Wuppertal auf flachem Gel√§nde problemlos an ihrem vorn√ľber gebeugten "Indianertrott" erkennen k√∂nnen, wie mir ein Pfleger mal grinsend berichtete (und auch gleich an passenden Beispielen demonstrieren konnte!) :-)
(08.03.2007, 13:42)
Jennifer Weilguni :   Wie wahr ! Also wenn ich noch an den Tierpark Berlin denke.. mir tun jetzt noch die F√ľ√üe weh :-) Der Opel Zoo Kronberg liegt ja auch so fies am Hang, aber da geht es ja noch. Die am schlechtesten trainiertesten Zoofans sind garantiert die Stammg√§ste des Serengeti-Parks, zumal die ja dann auch nur in der warmen Jahreszeit zum Auto laufen m√ľssen :-)
(08.03.2007, 13:15)
Michael Mettler :   Wohl wahr. Wobei die am besten trainierten Zoofans wahrscheinlich unter den Stammbesuchern des Tierparks Berlin (Fl√§che), des Zoos Wuppertal (Hanglage) und des N√ľrnberger Tiergartens (beides) zu finden sind...
(08.03.2007, 09:05)
Carsten :   √úber zuwenig Bewegung sollte doch bei unserem Hobby eigentlich eh kein Arzt klagen, :-)
(08.03.2007, 00:03)
Michael Mettler :   @Klaus: Ich werde schon genug Schwierigkeiten haben, dem Arzt zu erkl√§ren, was ein Zoo-Forum √ľberhaupt ist und warum man sich mit sowas besch√§ftigt, da hilft ihm ein Alleinstellungshinweis auch nicht weiter :-)
(07.03.2007, 22:10)
Klaus :   .. in "einem Zoo-Forum" - ich dachte, das w√§re hier "Das Zoo-Forum"
(07.03.2007, 20:14)
Michael Mettler :   Wenn mich mal wieder ein Arzt fragen sollte, ob ich Sport treibe, werde ich antworten: "Ja, ich bin oft in einem Zoo-Forum." Denn PC und Bibliothek befinden sich bei mir in verschiedenen Etagen, das gibt fitte Beine :-)
(07.03.2007, 19:29)
Ronald Masell :   @M.M.
Vielen Dank f√ľr die schnelle Hilfe.
Ich hatte auf Deine Bibliothek gehofft. *gfg*
(07.03.2007, 19:04)
Carsten :   Da war ich wohl leicht durcheinander, sch... Alzheimer, g
(07.03.2007, 18:52)
Michael Mettler :   @Sacha Beuth: Kein Problem. Man kann ja zum Ursprung unseres "running gags" stehen, wie man will - immerhin hat er uns schon eine Menge Spa√ü bereitet!

Nebenbei bemerkt fand ich im kurzen Textabsatz √ľber die Timorhirsche auf Neuguinea keinen Hinweis, dass sich deren Ansiedlung √∂kologisch nachteilig f√ľr einheimische Arten ausgewirkt hat. Sollte das tats√§chlich so sein, w√ľrden die heimischen Arten vielleicht sogar noch von den Hirschen profitieren, weil sich der Jagddruck auf diese verlagert...?
(07.03.2007, 18:37)
Sacha Beuth :   @Carsten: Falls die Frage ernst gemeint war: N√∂, Baumschliefer leben keine in Neuguinea, sondern eher im afrikanischen Guinea. Ausser es hat jemand dort k√ľrzlich den - Achtung Scherz - "√∂stlichsten Baumschlieferzoo der Welt" eingerichtet.
(Sorry Michael Mettler, da konnte ich jetzt nicht anders).
(07.03.2007, 18:00)
Carsten :   Gibt es auf Neuguinea nicht auch Baumschliefer, die werden doch glaub ich auch zu den Huftieren gez√§hlt?
(07.03.2007, 17:33)
Michael Mettler :   Auf Neuguinea wurden drei Arten Hirsche angesiedelt: Der Damhirsch konnte sich h√∂chstwahrscheinlich nicht etablieren, der Axishirsch ist auf ein kleines Areal beschr√§nkt und nicht sehr h√§ufig. Der Timorhirsch konnte sich allerdings bestens etablieren, 1990 wurde die Population auf 100.000 Tiere gesch√§tzt, und sie spielte schon damals f√ľr die Fleischversorgung der Bev√∂lkerung eine gro√üe Rolle. Alles gefunden in "Mammals of New Guinea" von Flannery.

In Australien wurden √ľbrigens die selben Hirscharten angesiedelt, und auch im dortigen Norden fasste der Timorhirsch problemlos Fu√ü.
(07.03.2007, 17:27)
Ronald Masell :   Ich hab da mal ne Frage.
Gestern lief auf BR Alpha ein Bericht des ORF √ľber Papua-Neuguinea.
Dort wurde auf einer Marktszene auch Buschmeat gezeigt, das lt. Sprecher
von einem begehrten Kleinhirsch stammen soll.
das Fell war gräulich, schwärzlich.
Hab ich was verpasst?
Ich dachte bis jetzt ausser Haus- bzw. verwilderten Hausschweinen
gibt es keine Huftiere auf NG.
Hat jemand eine Erklärung?

(07.03.2007, 16:20)

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