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Zoo M√ľnchen

Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/tierpark-hallabrunn-fischkatze-nachwuchs_71496.html

Erstzucht bei den Fischkatzen. Ist das nicht auch Deutschlandweit die erste Nachzucht seid Jahren?
(06.12.2018, 12:55)
Rainer Hillenbrand :   @Sebastian Gellert: Nach der Er√∂ffnung der Dschungelwelt Mitte der Neunziger Jahre befanden sich rechts zwei Innengehege f√ľr die Jaguare, danach dem Pfad √ľber den "Dschungelh√ľgel" folgend links ein Innengehege f√ľr Ozelots und eins f√ľr Schwarze Panther, sowie mittig die Anlagen der L√∂wen.
Die Löwen sind ja nach wie vor da - das ehemalige Jaguar.Außengehege wurde ein paar Jahre von einem China-Leoparden bewohnt, jetzt von einem Pärchen Manule. In den ehemaligen Jaguar-Innengehegen befinden sich heute zum einen Strahlenschildkröten und in der zweiten Anlage die Dunklen Tigerpythons!
Die Ex-Ozelot/Schwarze Panther-Innenanlagen wurden beide den Fischkatzen zugeschlagen - das Panther-Außengehege wird von Sibirischen Uhus bewohnt.
(04.12.2018, 22:31)
Sebastian Gellert :   Was befindet sich denn in der ehemaligen Leoparden-Innenanlage der Dschungelwelt??
(03.12.2018, 20:18)
Sebastian Gellert :   Frage: Es ist bekannt, das die Entdeckerh√∂hlen in der Dschungelwelt noch der j√ľngeren Vergangenheit angeh√∂ren. Doch wo befinden sich die Dunklen Tigerpythons?? Auch in den genannten Entdeckerh√∂hlen oder dem Pfad durch die Dschungelwelt folgend??
(01.12.2018, 20:59)
Adrian Langer :   https://www.sueddeutsche.de/muenchen/tierpark-hellabrunn-orang-utan-halle-affen-1.4228372

Das Regenwaldhaus wird umgebaut.
(26.11.2018, 18:20)
Adrian Langer :   https://www.wochenblatt.de/boulevard/kelheim/artikel/265107/mishmi-takin-ramona-aus-dem-tierpark-hellabrunn-erfuellt-eine-wichtige-mission

Ob daf√ľr dann auch Tiere aus Indien zu uns kommen?
(12.11.2018, 14:53)
Adrian Langer :   https://www.sueddeutsche.de/muenchen/zoo-im-wandel-ein-masterplan-mit-unbekannten-1.4188413

Sehr interessant.
(28.10.2018, 20:03)
Adrian Langer :   https://www.wochenblatt.de/umwelt/kelheim/artikel/260283/tote-polarfuechse-im-tierpark-hellabrunn-untersuchungsergebnisse-liegen-vor

Es liegen nun mehr oder weniger Untersuchungsergebnisse bei den Polarf√ľchsen vor.
(03.10.2018, 11:26)
Adrian Langer :   https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.sie-erkunden-schon-ihr-gehege-servus-skipp-und-svea-polarfuchs-paerchen-in-hellabrunn.2b516b97-cd39-4db1-a9a1-06b1c767f040.html

Es gibt neue Polarf√ľchse in Hellabrunn.
(27.09.2018, 13:40)
Adrian Langer :   https://www.wochenblatt.de/boulevard/kelheim/artikel/258515/der-tierpark-hellabrunn-begruesst-neue-bewohner-in-der-fledermausgrotte

Es gibt neue Bewohner in Hellabrunn.
(19.09.2018, 12:52)
Patrick Kalscheuer :   ...das war dann wohl dieser hier (vom April diesen Jahres) .
(05.09.2018, 20:19)
Emilia Grafe :   https://www.hellabrunn.de/aktuelles/neues-aus-hellabrunn/newsanzeige/polarfuechse-yaqui-und-linda-verstorben/51f34fce364c9b03c4dd170b0ff68e65/

In Hellabrunn ist der vor√ľbergehend letzte Polarfuchs gestorben.
(05.09.2018, 19:29)
Adrian Langer :   https://www.wochenblatt.de/boulevard/kelheim/artikel/253941/der-tierpark-hellabrunn-engagiert-sich-fuer-vier-rotmilane

Der Tierpark √ľbernimmt die Patenschaft f√ľr vier Rotmilane.
(13.08.2018, 19:54)
Adrian Langer :   https://www.sueddeutsche.de/muenchen/hellabrunn-tierpark-muehlendorf-1.4072952

In M√ľnchen wurde das M√ľhldorf er√∂ffnet.
(27.07.2018, 21:51)
Klaus Schueling :   Pressemeldung des Zoos:

Orang-Utan Bruno ist tot

Am heutigen Donnerstag, den 19. Juli ist Orang-Utan Bruno im hohen Alter von 49 Jahren gestorben. Der Gesundheitszustand des Orang-Utans, der 1969 in Hellabrunn gemeinsam mit Zwillingsschwester Hella zur Welt kam, verschlechterte sich in den letzten Tagen erheblich, sodass eine interne Kommission am fr√ľhen Donnerstagnachmittag entschied, Bruno zu erl√∂sen und einzuschl√§fern.

Zwar ging es Bruno in den letzten Wochen und Monaten seinem Alter entsprechend gut, jedoch erlitt er in den vergangenen Jahren bereits zwei Herzinfarkte, infolge derer er unter Kreislaufproblemen litt. Seit einem großen Gesundheitscheck im Jahr 2017, bei dem Bruno in Narkose gelegt und wortwörtlich auf Herz und Nieren untersucht wurde, ging es dem Orang-Utan-Männchen wieder besser. Jedoch stand er unter ständiger Beobachtung des Hellabrunner Tierärzteteams. Nachdem sich Brunos Gesundheitszustand im Laufe der Woche immer weiter verschlechterte und er immer schwächer wurde, beschloss eine gemeinsame Kommission aus der Tierpark-Direktion, den zuständigen Tierpflegern, der Bereichsleitung, der zoologischen Leitung und den Tierärztinnen, Bruno von seinen Beschwerden zu erlösen. Mit seinen 49 Jahren war Bruno einer der ältesten Orang-Utan-Männchen in menschlicher Obhut.

Bruno wurde am 18.02.1969 in Hellabrunn geboren. Nachdem seine Mutter Kessi ihn und Zwillingsschwester Hella nicht annahm, wurden die beiden Jungtiere ins Schwabinger Krankenhaus gebracht und in den ersten Monaten auf der dortigen Fr√ľhgeborenen-Station versorgt. Sp√§ter wurden die beiden Zwillinge im Tierpark Hellabrunn von Hand aufgezogen. Im Laufe seines Lebens sorgte Bruno f√ľr √ľber drei√üig Nachkommen in Hellabrunn.

Tierpark-Direktor Rasem Baban: ?Es ist sehr traurig, dass wir uns mit Bruno in diesem Jahr von einer weiteren Tier-Pers√∂nlichkeit verabschieden m√ľssen, die Jahrzehnte in Hellabrunn lebte und f√ľr viele Besucher ein vertrauter Bewohner war. Die Entscheidung, den Orang-Utan-Mann zu erl√∂sen, ist uns nicht leicht gefallen. Jedoch hat Bruno uns heute deutlich gezeigt, dass er nicht mehr konnte und nicht mehr wollte.?

Nach dem Tod von Bruno wird die Hellabrunner Orang-Utan-Gruppe nun erst einmal ohne männliches Oberhaupt bleiben. Die Orang-Utan-Familie im Tierpark besteht derzeit aus den drei erwachsenen Weibchen Matra, Sitti und Jahe, den Heranwachsenden Jolie und Isalie sowie den drei Jungtieren Quentin, Quinn und Ronda.

Wie alle Tiere, die in Hellabrunn sterben, wird auch Orang-Utan Bruno in der Tier√§rztlichen Fakult√§t der Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen pathologisch untersucht werden.
(20.07.2018, 10:19)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/trauer-im-tierpark-hellabrunn-muenchen-orang-utan-bruno-ist-tot-10047598.html

Der männliche Orang-Utan in Hellabrunn ist verstorben.
(19.07.2018, 19:44)
Adrian Langer :   https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.es-schlaeft-schon-durch-erstmals-seit-vier-jahren-faultier-nachwuchs-im-tierpark-hellabrunn.084d5012-799b-42bc-91c4-9e3d859aadcc.html

Es gab nun erstmals seit vier Jahren wieder Faultiernachwuchs in Hellabrunn.
(11.07.2018, 14:02)
Adrian Langer :   http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bilanz-des-tierparks-voll-im-masterplan-1.4041165

M√ľnchen blickt auf eine erfolgreiche Bilanz zur√ľck.
(04.07.2018, 20:05)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/muenchen/muenchen-trauer-im-tierpark-braunbaerin-olga-ist-tot_id_9169053.html

Braunbärin Olga ist nun verstorben.
(27.06.2018, 12:29)
W. Dreier :   Die Meinung eines Kurators: in etwa ``Wir brauchen keinen Gro√üen Panda zum Nachweis der Attraktivit√§t, seit Mai haben wir 3 Waschb√§ren". :)
Daf√ľr demn√§chst ein Okapi, sibir. Tiger, Haustiere
(06.06.2018, 13:51)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/affenpforte-cafe-pongo-tierpark-hellabrunn-2018-renoviert_60620.html

Das Pongorestaurant wurde nun fertig renoviert.
(06.06.2018, 12:12)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/affenpforte-cafe-pongo-tierpark-hellabrunn-2018-renoviert_60620.html

Das Pongorestaurant wurde nun fertig renoviert.
(06.06.2018, 12:11)
Adrian Langer :   http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hellabrunn-warum-muenchen-keinen-panda-hat-1.4001820

Planungen in Hellabrunn.
(04.06.2018, 23:06)
Oliver Muller :   Pumas sind im Masterplan leider nicht mehr vorgesehen.
(29.05.2018, 17:34)
W. Dreier :   Wobei es zwischen TP und Hellabrunn mit den Montana-Pumas schon eine Zuchtvereinbarung ohne Erfolg gegeben hat. Lang ist`s her.
(29.05.2018, 16:47)
Adrian Langer :   @Sascha: Du hast recht es waren Montanapumas. Laut Medienberichten ist das letzte Tier Anfang diesen Jahres gestorben (es war schon sehr alt). Warum keine neuen geholt wurden wei√ü ich nicht. Die letzten drei Tiere dieser Unterart leben ja inzwischen im Zoo Plzen (alles Tiere aus dem Tierpark Berlin). Von daher h√§tte man diese in M√ľnchen einstellen k√∂nnen ......
(29.05.2018, 11:14)
Sacha :   Was ist denn mit dem Pumas (m. W. eine reine Unterart) passiert? Alle √ľber den Jordan und keine neuen mehr bekommen?

Wie auch immer: Die Waschbären finde ich eine gute Alternativlösung.
(29.05.2018, 10:39)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/waschbaeren-neu-in-hellabrunn-muenchner-tierpark-begruesst-neue-tierart_60349.html

In M√ľnchen haben neue Tiere die alte Pumaanlage bezogen.
(29.05.2018, 10:19)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/pantherchamaeleon-neu-tierpark-hellabrunn_59311.html

In M√ľnchen sind wieder Cham√§leons zu sehen.
(25.04.2018, 14:02)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1193691/orang-utan-weibchen-dayang-neu-im-zoo-osnabrueck#gallery&0&0&1193691

In M√ľnchen kam ein neues Giraffenweibchen an.
(18.04.2018, 16:42)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/tierpark-hellabrunn-seepferchen-zucht-2018_58716.html

In Hellabrunn gab es wieder Nachwuchs bei den Seepferdchen.
(03.04.2018, 12:49)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/tierpark-hellabrunn-naechste-umbau-hammer-steht-bevor-9723813.html

In M√ľnchen wird bereits der n√§chste Umbau geplant.
(24.03.2018, 10:30)
Adrian Langer :   http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tote-leitkuh-steffi-in-hellabrunn-eine-elefantendame-hat-versucht-luft-in-den-ruessel-zu-pusten-1.3898012

So viel zur Planung des Umzugs der Elefanten von Berlin Tierpark nach M√ľnchen.
(22.03.2018, 12:44)
Adrian Langer :   https://www.muenchen.tv/tierpark-hellabrunn-elefantendame-steffi-ist-tot-261514/

Heute verstarb die Elefantenkuh Steffi in Hellabrunn. Wie steht es eigentlich mit dem Umzug von Kewa und ihren Jungen?
(07.03.2018, 17:00)
Gernot Zesch :   Interessant , das PETA Import-Verbot fordert, obwohl seit mehren Jahrzehnten ein Import-Verbot besteht. Das darf doch nur mit Ausnahme geschehen.
(01.03.2018, 16:48)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/muenchen/peta-uebt-scharfe-kritik-orang-utan-baby-im-muenchner-tierpark-hellabrunn-gestorben_id_8544113.html

Der Fr√ľhling ist da und die Winterschl√§fer kommen langsam wieder aus ihren Verstecken ......... so auch unsere Freunde von PETA. Es scheint gerade voll aufgefahren zu werden. Es wird ein allgemeines Zucht- und Haltungsverbot bei den Menschenaffen gefordert.
(01.03.2018, 14:01)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/muenchner-tierpark-hellabrunn-recup-becher_57470.html

In M√ľnchen setzt man nun auf ein Mehrweg-Pfandsystem.
(28.02.2018, 11:27)
Adrian Langer :   http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tierpark-orang-utan-baby-in-hellabrunn-gestorben-1.3883864

Der kleine Orang Utan ist gestorben.
(26.02.2018, 17:55)
Adrian Langer :   https://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/nachwuchs-bei-bedrohten-affenarten-im-tierpark-hellabrunn-100.html

In Hellabrunn gab es Nachwuchs.
(16.02.2018, 14:22)
Adrian Langer :   http://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/tierpark-hellabrunn/tierpark-news/besucher-umfrage-tierpark-hellabrunn.html

Hellabrunn erhielt von seinen Besuchern Bestnoten!
(16.01.2018, 12:22)
Klaus Schueling :   Heutige Pressemeldung des Tierparks

Aufgrund der amtlichen Unwetterwarnung vor orkanartigen B√∂en f√ľr den M√ľnchner Raum bleibt der Tierpark heute geschlossen.

Tierpark-Direktor Rasem Baban: ?Zur Sicherheit von Besuchern, Tieren und Mitarbeitern haben wir entschieden, den Tierpark heute nicht zu öffnen. Bei orkanartigen Böen besteht beim alten Baumbestand Hellabrunns eine starke Gefahr vor herunterfallenden Baumteilen. Gefährliche Tiere wie Großkatzen und Bären bleiben in ihren Ställen.?
(03.01.2018, 09:06)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/tierpark-hellabrunn-eroeffnet-mangroven-anlage_54157.html

Der Mangroventeil des Urwaldhauses wurde jetzt eröffnet!
(19.12.2017, 12:47)
Klaus Schueling :   Heutige Pressemeldung des Tierparks

Good Morning Vietnam

Die Hellabrunner Mandrill-Gruppe ist in der vergangenen Woche von M√ľnchen nach Vietnam gezogen. Damit gibt es in Hellabrunn zuk√ľnftig mehr Platz f√ľr die Zuchtgruppe der hochbedrohten und eng mit dem Mandrill verwandten Drills.

Die Harems-Gruppe und Mandrill-Mann Jo sind am Donnerstagmorgen, 14.12.17, zum Frankfurter Flughafen gebracht worden, von wo aus sie gegen Mittag mit einem Direktflug nach Ho-Chi-Minh-Stadt aufgebrochen sind. Nach einer längeren Reise sind die sechs Tiere gut in ihrer neuen Heimat, der VinPearl Safari auf der vietnamesischen Insel Pho Quoc, angekommen.

Seit 2016 gibt es f√ľr Mandrills einen Global Species Management Plan (GSMP), der die Bem√ľhungen zur Erhaltung der Art in den Zoos auf allen Kontinenten sowie in der Natur vereint. In diesem Zuge wird die VinPearl Safari, obwohl in Vietnam gelegen, in Zukunft Teil des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) f√ľr Mandrills sein. Der Umzug nach Vietnam erfolgte auch auf Empfehlung des zust√§ndigen EEP-Koordinators.

Mandrills kommen urspr√ľnglich aus Westafrika und leben vorzugsweise auf Waldboden. Durch die Rodung der Regenw√§lder wird ihr Lebensraum immer weiter eingeschr√§nkt. Zudem sind Mandrills aufgrund ihrer K√∂rpergr√∂√üe eine lohnende und daher beliebte Beute bei J√§gern. Dies f√ľhrt dazu, dass der Mandrill mittlerweile laut IUCN (International Union for Conservation of Nature) als gef√§hrdet eingestuft ist.

Die Abgabe nach Vietnam erfolgte, weil Hellabrunn mehr Platz schaffen m√∂chte f√ľr die eng verwandten Drills, f√ľr die der Tierpark das Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und das Internationale Zuchtbuch (ISB) verantwortet. Bisher lebten die beiden Primatenarten in direkter Nachbarschaft im Orang-Utan-Haus. Die beiden Anlagen werden zuk√ľnftig zusammengelegt, sodass den Drills dann √ľber 250m¬≤ Innen- und Au√üenanlagen zur Verf√ľgung stehen. Die bisherige Mandrill-Au√üenanlage wird au√üerdem im kommenden Fr√ľhjahr umgebaut. Drills geh√∂ren laut der IUCN zu den am st√§rksten bedrohten Affenarten Afrikas und zu den am meisten bedrohten Tierarten der Welt. Der Tierpark hat eine der erfolgreichsten Zuchtgruppen in Europa. Derzeit leben elf Tiere in Hellabrunn.
(18.12.2017, 12:25)
Adrian Langer :   http://www.bild.de/regional/muenchen/tierpark-hellabrunn/goldschakale-hellabrunn-54097926.bild.html

In M√ľnchen sind Goldschakale eingezogen! Interessant finde ich auch die Meldung, dass diese auch schon in deutschen W√§ldern leben!
(06.12.2017, 11:33)
Adrian Langer :   http://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/tierpark-hellabrunn/tierpark-news/nashorn-puri-verlaesst-tierpark-hellabrunn.html

Ein Nashorn verlässt den Zoo!
(04.12.2017, 16:26)
Adrian Langer :   http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tierpark-mit-kilogramm-durch-die-kalte-jahreszeit-1.3771814

Der wohl älteste Braunbär Europas ist im Winterschlaf!
(30.11.2017, 12:24)
Adrian Langer :   http://www.wochenanzeiger.de/article/198072.html

M√ľnchen h√§lt ab sofort auch Balistare! Gleichzeitig unterst√ľtzen sie Projekte zum Schutz der Wildv√∂gel!
(22.11.2017, 13:30)
Sacha :   Hmh. Da wird das Leben eines Tieres verl√§ngert, dessen Haltung man auslaufen lassen und dessen freilebende Artgenossen in Europa man lieber heute als morgen eliminieren will. Ob die vehementen "Liste"-Bef√ľrworter auch so gehandelt h√§tten?
(21.11.2017, 10:11)
Adrian Langer :   https://www.welt.de/regionales/bayern/article170772814/Waschbaerin-Jacky-bekommt-einen-Herzschrittmacher.html

Der erste Waschb√§r mit Herzschrittmacher lebt ab jetzt in M√ľnchen!
(20.11.2017, 14:22)
Klaus Schueling :   Pressemeldung des Tierparks

Blick hinter die Kulissen im Tierpark Hellabrunn

Wie sieht eigentlich die Tierarztpraxis in Hellabrunn aus? Wie steht es um die Bauarbeiten f√ľr das neue M√ľhlendorf? Und wie viel Futter wird eigentlich in der Futterwirtschaft gelagert? Am Samstag, den 18. November zeigt Hellabrunn seinen Besuchern diese und weitere unbekannte Orte des Tierparks. Von 10 bis 16 Uhr gibt es exklusive, kostenlose F√ľhrungen hinter die Kulissen des Zoos.

Eine Gelegenheit, die es nicht alle Tage gibt: Um den Besuchern einen seltenen Blick hinter die Tierpark-Kulissen zu gew√§hren, √∂ffnet Hellabrunn am Samstag, den 18. November 2017 von 10 bis 16 Uhr sonst unzug√§ngliche Bereiche f√ľr die √Ėffentlichkeit. Interessierte Besucher k√∂nnen sich am selben Tag ab 9 Uhr pers√∂nlich f√ľr die insgesamt 15 F√ľhrungen im Service-Center am Flamingo-Eingang anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Einer dieser ?Backstage?-Bereiche ist die Futterwirtschaft. Mehr als 19.000 Tiere in Hellabrunn bekommen von hier t√§glich frische Kost. Das alles ? von den einzelnen Zutaten des speziell zubereiteten Breis f√ľr Ameisenb√§ren bis hin zum Fleisch f√ľr die L√∂wen - managt der Futtermeister von Hellabrunn. Am 18. November stellt er den F√ľhrungsteilnehmern die Hellabrunner Futterk√ľche vor.

Gleich nebenan k√∂nnen interessierte Besucher einen Blick in die bestens ausgestattete Tierarztpraxis des Zoos werfen. Hier gibt es unter anderem R√∂ntgen- und Ultraschallger√§te, ein Labor und eine Apotheke. Die Tier√§rzte laden zur F√ľhrung durch ihren Arbeitsplatz ein und erz√§hlen aus ihrem bewegten Alltag mit den Hellabrunner Tieren.

Au√üerdem erfahren die Besucher in der Hellabrunner Polarwelt, wie die moderne unterirdische Filteranlage f√ľr das glasklare Wasser im M√§hnenrobben-Becken sorgt und was f√ľr eine aufwendige Technik dahinter steckt.

Wie es auf der Baustelle hinter dem langen Bauzaun beim ehemaligen Kindertierpark aussieht, erfahren Teilnehmer der exklusiven F√ľhrung ins k√ľnftige M√ľhlendorf. Hierbei erkl√§rt die Leiterin der technischen Abteilung, worauf sich die Besucher nach der Fertigstellung der Baustelle freuen k√∂nnen.

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wie die Logistik in Hellabrunn funktioniert, dem sei der exklusive Zugang (ohne Anmeldung) zum Fuhrpark und der neuen Lagerhalle empfohlen. Hier stehen Tierpark-Mitarbeiter zu jeder vollen Stunde f√ľr Fragen und Antworten rund um die Fahrzeuge im Tierpark zur Verf√ľgung.

Zudem beantworten an den Info-Mobilen in der Dschungelwelt (12 bis 15 Uhr) und im Haus der kleinen Affen (13 bis 16 Uhr) ehrenamtliche Artenschutzbotschafter sämtliche Fragen rund um das Thema Artenschutz in Hellabrunn.

F√ľr die kostenlosen F√ľhrungen k√∂nnen sich Hellabrunn-Besucher am Samstag, den 18. November 2017 ab 9 Uhr im Service-Center am Flamingo-Eingang anmelden. Der Tierparkeintritt ist an der Kasse zu entrichten. Selbstverst√§ndlich ist der Tierpark an diesem Tag auch f√ľr regul√§re Besuche ge√∂ffnet, wie an jedem Tag im Jahr.
(08.11.2017, 10:56)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/diese-seltenen-schweinchen-wohnen-ab-sofort-im-tierpark-hellabrunn-9037175.html

M√ľnchen ist als neuer Halter f√ľr Visayas eingestiegen!
(03.11.2017, 14:40)
cajun :   Das hei√üt das EEP (hei√üen die jetzt bei gleicher Abk√ľrzung nicht anders?) bevorzugt zur Neuetablierung Zuchtgruppen (K√∂ln) und l√§sst √ľberz√§hlige Bullen schlachten? Die Idee mit der Elefantenvergesellschaftung gef√§llt mir .
(11.10.2017, 18:54)
Michael Mettler :   Im aktuellen EAZA-Magazin werden neue Banteng-Halter gesucht... Vielleicht sollte man mal ausprobieren, ob sich √ľberz√§hlige Jungbullen mit Jungbullenhaltungen Asiatischer Elefanten vergesellschaften lassen. Bei dem, was eine Elefantenanlage kostet, fiele ein zus√§tzlicher Stall f√ľr Bantengs kaum noch ins Gewicht, und die Au√üenanlage d√ľrfte die Bed√ľrfnisse der Rinder wohl decken.
(11.10.2017, 18:38)
cajun :   Hellabrunn ist in den Schlagzeilen. Das eigentlich interesaante ist dabei: Der Zuchtbulle ist l√§ngst kastriert. Wieder eine Bantengzucht weniger- vorerst....

https://www.welt.de/regionales/bayern/article169528948/Muenchner-Zoo-toetet-zwei-seltene-Rinder-und-verletzt-dabei-vier-Pfleger.html
(11.10.2017, 18:21)
Adrian Langer :   Laut Zootierliste noch da! Nehme mal an, dass sich bei denen noch nichts getan hat!
(08.09.2017, 17:36)
Franz Hausstetter :   Und die Vielfra√üe? Nicht mehr da oder noch im alten Gehege?
(08.09.2017, 17:26)
Adrian Langer :   https://www.charivari.de/muenchen/aktuell/neue-polarwelt-tierpark/6666210

In M√ľnchen wurde jetzt die neue Polarwelt er√∂ffnet!
(08.09.2017, 14:23)
zollifreund :   das irritiert mich jetzt aber: bei meinem Besuch am 19.08. waren die Keas in der alten Kolkrabenvoliere ( gegen√ľber den Przewalski-Pferden bzw. hinter den Steinb√∂cken) untergebracht. Die Voliere war ganz neu gestaltet. Die Pumaanlage war leer und erkennbar nicht ver√§ndert...??
(02.09.2017, 13:00)
Adrian Langer :   http://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/tierpark-hellabrunn/tierpark-news/neues-zuhause-fuer-keas-tierpark-hellabrunn.html

Als wäre die Frage in der Presse aufgegriffen worden! In die alte Pumaanlage sind die Keas eingezogen!
(31.08.2017, 12:11)
zollifreund :   Hellabrunn z√ľchtet weiter fleissig Flink-Wallabys :-)
(30.08.2017, 17:28)
zollifreund :   letzte Woche war ich seit l√§ngern wieder mal in Hellabrunn. Selbst im Regen war es eine Freude durch die Parklandschaft zu spazieren. Mit Blick auf die Umsetzung des Masterplans habe ich mir nochmals ausgiebig die aktuelle Situation fotografiert. Bin sehr gespannt ( und, gebe ich zu, etwas skeptisch) wie die Parklandschaft/der Baumbestand dadurch ver√§ndert wird. F√ľr mich ist gerade der Eingangsbereich mit den Mesos und G√§msen einer der sch√∂nsten Bereiche. Ich bef√ľrchte gerade f√ľr die Anlage der Mesos ( zuk√ľnftig besetzt durch Rotb√ľffel und Drills) gro√üe √Ąnderungen. Wie will man diese Waldanlage gegen Ausbr√ľche der Drills absichern...? Aber das ist noch Zukunftsmusik...

Als n√§chstes wird die Er√∂ffnung der Anlagen f√ľr Polarf√ľches, Schneeeulen und Vielfra√üe anstehen. Dies soll, so ich bei der Greifvogelpr√§sentation richtig verstanden habe, im Oktober passieren. Durch den Umzug von Vielfra√ü und Polarfuchs ist anschlie√üend das Gebiet hinter der Tigeranlage ( bis auf die Luchse) komplett leer ( Schneeleos und Pumas sind ja bereis Geschichte). Bin gespannt, was hier √ľbergangsweise geschieht.
Ich hoffe nicht, dass hier langfristige Leerstände geplant sind. Aktuell leer sind bereits die alten Schabrakentapir- und Bartschweinanlagen. Lt. Hinweisschild ist eine Nachnutzung geplant und "man soll gespannt sein".
(30.08.2017, 17:10)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/plastik-aquarium-tierpark-hellabrunn-2017_47678.html

In den n√§chsten f√ľnf Tagen wird in Hellabrunn ein Auarium komplett mit Plastik gef√ľllt um auf die Umweltverschmutzung hinzuweisen!
(27.07.2017, 20:41)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/hellabrunn-spatenstich-fuer-neue-muehlendorf-so-soll-es-werden-8488588.html

In M√ľnchen wurde der erste Spatenstich f√ľr das M√ľhlendorf gesetzt!
(15.07.2017, 09:45)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/tierpark-hellabrunn-drei-neue-sumpfwallabys-verstaerken-jetzt-geozone-australien_46923.html

In Hellabrunn sind jetzt Sumpfwallabyweibchen eingezogen! Demenstsprechend soll hier gez√ľchtet werden!
(12.07.2017, 20:18)
Adrian Langer :   Auch die Bache musste eingeschl√§fert werden!
(04.07.2017, 12:45)
Adrian Langer :   Der Bartschweineber wurde gestern eingeschl√§fert!
(30.06.2017, 09:47)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/eine-neue-tierart-fuer-muenchner-tierpark-hellabrunn-8350112.html

In M√ľnchen sind Manule eingezogen!
(26.05.2017, 13:13)
Adrian Langer :   http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tierpark-hellabrunn-trauert-pathologisches-gutachten-daran-starb-eisbaer-yoghi.62f047f8-54f3-4ec8-be0b-204432dede0d.html

Hintergr√ľnde zu Yogis Tod!
(17.05.2017, 14:24)
Adrian Langer :   http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.interview-mit-rasem-baban-tierpark-chef-jeder-kann-artenschutz-betreiben.2b6b0348-5552-48f1-93ef-353a227978a0.html

Der Tierpark soll sich im Laufe von 20 Jahren verändern!
(16.05.2017, 09:47)
Adrian Langer :   https://www.muenchen.tv/mei-wie-suess-nachwuchs-im-tierpark-hellaburnn-220587/

In M√ľnchen gibt es ein weiteres Baby bei den Orang Utans!
(11.05.2017, 15:08)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/tierpark-hellabrunn-initiative-schutz-drills-kamerun_43418.html

Der Tierpark m√∂chte 12% der Kosten des Projekts zum Schutz des Drills in diesem Jahr √ľbernehmen! Zeigt f√ľr mich, dass Zoos als Unterst√ľtzer der nat√ľrlichen Flora und Fauna immer wichtiger werden!
(09.05.2017, 13:14)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/trauer-im-tierpark-hellabrunn-eisbaer-yoghi-ist-tot-8140770.html

Der junge Eisb√§renmann in M√ľnchen ist verstorben!
(14.04.2017, 12:14)
zollifreund :   ist jemanden bekannt, wann der neue Anlagenkomplex f√ľr M√§hnenrobben, Vielfra√üe und Schneeeulen er√∂ffnet werden soll?
(11.04.2017, 23:28)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/tierpark-hellabrunn-elefantenbulle-gajendra-ist-wieder-zurueck-in-muenchen-8049036.html

Gajendra ist wieder in Hellabrunn angekommen! Nun kann es dort mit der Zucht weiter gehen!
(29.03.2017, 14:02)
Patrick Marburger :   Montana-Puma, Schabrackentapir und Schneeleopard die Liste der zu bef√ľrchteten bzw. bereits erfolgten Verluste in 2017 liest sich respektabel!
(16.03.2017, 20:20)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/geburtenboom-und-todesfaelle-tierpark-hellabrunn_40626.html

M√ľnchen hat hier eine Auflistung aller Geburten und Todesf√§lle diesen Jahre aufgef√ľhrt. Besonders schwer trifft sie dabei der Verlust des letzten Montanapumas des Zoos. Damit endet auch die deutsche Haltung dieser Tierart und sie werden nur noch im tscheschichen Plzen gehalten.
(16.03.2017, 18:05)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/schabrackentapir-nemo-aus-tierpark-hellabrunn-zieht-nach-frankreich-7593710.html

M√ľnchen will seine Haltung von Schabrackentapieren einstellen. In der Zukunft soll dann nach Sanierung der Anlage auf Flachlandtapire umgestellt werden. Finde ich pers√∂nlich sehr schade, da Schabrackentapire nun doch viel seltener gehalten werden als Flachlandtapire.
(10.03.2017, 18:17)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht werden in der geplanten neuen L√∂wenanlage zumindest mittel- bzw. langfristig doch unterartreine L√∂wen gehalten und gez√ľchtet.
(09.03.2017, 23:19)
Nikolas Groeneveld :   Dann m√∂chte man in M√ľnchen also in Zukunft weiterhin Zoomixl√∂wen z√ľchten.
Und ich hatte gehofft, dass die Zucht von Unterartenmischlingen auslaufen w√ľrde.

(09.03.2017, 21:29)
Adrian Langer :   https://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/tierpark-hellabrunn-plant-neues-loewen-gehege-wir-verraten-details-7455313.html

Hier noch ein Nachtrag zur geplanten Löwenanlage.
(04.03.2017, 19:50)
Adrian Langer :   http://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/tierpark-hellabrunn/tierpark-news/info-pavillon-hellabrunn-masterplan.html

Im Tierpark Hellabrunn gibt es jetzt einen Infostand zum Masterplan des Tierparks. Hier geht es unter anderem um den Umbau der Löwenanlage sowie die Aufnahme hoch bedrohter Haustierrassen.
(04.03.2017, 19:46)
Oskar Schwitters :   Der Transfer ist, wie ich auch schon im Hagenbeck-Thread schrieb, f√ľr das Fr√ľhjahr 2017 geplant.
(01.01.2017, 03:47)
Jan Jakobi :   Der Transfer wurde wegen der Vogelgrippe abgesagt.
Es d√ľrfen derzeit keine Tiere bei Hagenbeck ein- und ausreisen.

Gajendra kommt n√§chstes Jahr zur√ľck, aber nur wenn keine weitere an Vogelgrippe erkrankte tote V√∂gel bei Hagenbeck aufgefunden werden.
(31.12.2016, 13:42)
Justus Bauer :   Wei√ü jemand, wann Gajendra kommt?
(31.12.2016, 13:29)
Jan Jakobi :   Es war mehr ein Ger√ľcht als ein offizieller Fakt. Ich wei√ü wirklich nichts neues zum Kewa-Clan.

Derzeit leben in M√ľnchen 4 Elefantenk√ľhe, der Kewa-Clan umfasst 3 K√ľhe und einen Baby-Bullen.
Mit Gajendra insgesamt 9 Elefanten. Der Kuh-Bereich soll f√ľr 10 Elefanten geeignet sein.

Auf diesem Foto ist der Kuh-Bereich des Hauses zu sehen, im Hintergrund sind die Boxen und rechts außerhalb des Fotos der Bullen-Bereich:
http://www.merkur.de/bilder/2016/10/28/6915961/99613852-tierpark-hellabrunn-eroeffnung-elefantenhaus-R9MG.jpg

N√§chste oder √ľbern√§chste Woche kommt Gajendra nach Hause.

(18.11.2016, 21:04)
Michael Mettler :   Bekommt denn Hellabrunn noch neue Elefantenk√ľhe f√ľr die Zucht? Da stand doch ein Transfer des Kewa-Clans aus dem TP Berlin im Raum?
(18.11.2016, 20:00)
Oskar Schwitters :   Hagenbecks Bullengehehge wurde erst vor wenigen Jahren umgebaut. Ein erneuter Umbau w√§re allerdings durchaus w√ľnschenswert.
(11.11.2016, 18:35)
Justus Bauer :   Ja, aber erst, wenn die Bullenanlage hoffentlich mal umgebaut wird
(11.11.2016, 16:18)
Tim Sagorski :   @ Jan Jakobi:

Könntest du bitte diese kryptischen Andeutungen unterlassen und dein Wissen entweder mit uns teilen, oder gar nichts sagen?

Danke!!!
(11.11.2016, 09:31)
Gudrun Bardowicks :   Auf jeden Fall wird ein neuer Halter f√ľr den hannoveraner Zuchtbullen Nikolai gesucht. Er w√§re f√ľr Hagenbeck bestimmt auch geeignet.
(11.11.2016, 00:23)
Justus Bauer :   Welcher Bulle ist das ?
(10.11.2016, 16:29)
Jan Jakobi :   Wie ich bereits schon mal im Thread "ELEFANTEN in Europa 2" schrieb steht der Nachfolger von Gajendra (offiziel) noch nicht fest.
Nach der Sache mit Thisiam w√§re ich vorsichtig in Sachen neuer Bulle f√ľr Hagenbeck.
Es gibt einen Bullen der aus mir unbekannten Gr√ľnden immer noch in seinem Heimatzoo ist und den der Heimatzoo eigentlich schon vor ein paar Jahren abgeben wollte. Bislang hat sich scheinbar noch kein Abnehmer gefunden.
(10.11.2016, 15:17)
Oskar Schwitters :   Das Elefantenhaus ist nun fertig, Gajendra soll noch in diesem Jahr heimkehren. Steht der neue Bulle f√ľr Hamburg mittlerweile fest?

www.hellabrunn.de/aktuelles/neues-aus-hellabrunn/newsanzeige/hellabrunn-hat-sein-wahrzeichen-wieder-feierliche-eroeffnung-des-elefantenhauses/4ad8aa47fd002735a9256b4284c6bb9f/
(10.11.2016, 15:08)
Michael Mettler :   Am 11.6. war ich im hannoverschen Zoo, da wies ein Schild vor dem rechten Gehegeteil darauf hin, dass die Leoparden wegen Umbauarbeiten derzeit nur im linken Gehegeteil zu sehen seien, und dort sah ich auch keinen (mehr?). Ja, das ging wohl fix...!
(17.06.2016, 21:33)
Rainer Hillenbrand :   Danke f√ľr die prompte Aufkl√§rung - am 11.06. informierte die Hellabrunn auf ihrer Homepage (mit Erw√§hnung der geplanten Zuchtpartnerin) - am 14.06. lie√ü er sich (f√ľr mich) erstaunlich gut wie selten zuvor im Gehege beobachten und fotografieren - und am 17.06. also bereits in Hannover. Das ging fix.
(17.06.2016, 20:17)
Michael Mettler :   Laut heutigem Tageszeitungsbericht (NP) ist Julius bereits in Hannover eingetroffen und soll eine Zuchtpartnerin bekommen.
(17.06.2016, 08:09)
Gudrun Bardowicks :   Bei einer F√ľhrung wurde gesagt, dass man in Hannover zuk√ľnftig auf Empfehlung des Leoparden-EEP- Koordinators nur noch Chinaleoparden halten und z√ľchten will. Die Nordpersischen Leoparden sollen ganz abgegeben werden.
(16.06.2016, 23:48)
Michael Mettler :   Nein, das √ľberrascht mich jetzt auch. Zwei Unterarten lie√üen sich auch nur dann parallel in Hannover halten, wenn man auf Nachzucht verzichten und Einzeltiere getrennt halten w√ľrde. Falls der M√ľnchener Kater nicht nur "auf Zwischenlager" gedacht ist, s√§he das eher nach einem Unterartwechsel aus.
(16.06.2016, 23:00)
Rainer Hillenbrand :   Der sechsj√§hrige Chinaleopard Julius soll noch in diesem Monat in den Zoo Hannover umziehen. K√∂nnte das bedeuten, das die Haltung der Persischen Leoparden in Hannover ausl√§uft oder tats√§chlich die zus√§tzliche Haltung einer zweiten Unterart? Und wei√ü vielleicht Michael Mettler etwas dar√ľber?
(16.06.2016, 22:48)
Sacha :   ...zumal Panzernash√∂rner doch noch ein St√ľck gef√§hrdeter sind als die Breitm√§uler (und in den Zoos auch weniger stark vertreten).
Abgesehen davon muss jetzt ein f√ľr Besucher begehbares Warmhaus NUR f√ľr Panzernash√∂rner nicht zwingend eine Riesensumme kosten. Ich denke da an Wien, wo man mit relativ(!) einfachen Mitteln etwas ganz Passables erreicht hat. Und in den Hang hinein bauen k√∂nnte man in Hellabrunn zumindest theoretisch auch.
(30.03.2016, 22:06)
Holger Wientjes :   Von Breitmaulnashorn zu Panzernashorn halte ich da schon f√ľr den besseren Weg
(30.03.2016, 19:08)
Hannes Lueke :   Es gibt doch noch eine Haltung von Weisswedelhirschen in Deutschland (Connewitz?)
Falls diese z√ľchtet muss der Nachwuchs auch irgendwo hin. In die Pfanne w√§re sehr schade
(30.03.2016, 18:43)
Michael Mettler :   Offenbar will der Tierpark die Menge Geld aber lieber f√ľr andere Zwecke einsetzen...

Unter dem Kriterium unbedingter Weiterf√ľhrung von Arten d√ľrfte es √ľbrigens heute in Hellabrunn nicht mal Panzernash√∂rner geben. F√ľr die wurden n√§mlich seinerzeit Breitmaulnash√∂rner abgeschafft (und zu Gunsten dieser wiederum vorher Spitzmaulnash√∂rner).
(30.03.2016, 17:04)
Holger Wientjes :   Die Abgabe der Panzernash√∂rner damit zu rechtfertigen, dass f√ľr sie sonst komplett neu gebaut werden m√ľsste halte ich angesichts der Tatsache, dass sowie eine Menge Geld zur Verwirklichung des Masterplans aufgewendet werden muss und dass M√ľnchen als (wohl auch nicht allzu armer) Grosszoo das durchaus st√§mmen k√∂nnte, f√ľr nicht sonderlich √ľberzeugend.

(29.03.2016, 20:59)
Michael Mettler :   M.W. gibt es bei der Haltung der Panzernash√∂rner seit jeher gesundheitliche Probleme (F√ľ√üe), weil sowohl das Haus als auch die Au√üenanlagen nicht f√ľr sie geeignet sind. Also w√§re ein Komplettneubau f√ľr sie n√∂tig. Das Panzernash√∂rner fast semiaquatische Lebewesen sind, w√§re bei einem solchen Neubau sehr viel mehr Aufwand n√∂tig als bei einem Stalltrakt f√ľr afrikanische Nash√∂rner, die man "trocken" halten kann (im ersten Anlauf war √ľbrigens angedacht gewesen, die Panzernash√∂rner an Ort und Stelle durch Spitzmaulnash√∂rner zu ersetzen). Die Entscheidung gegen die Panzernash√∂rner kann ich nachvollziehen, allerdings h√§tte ich auf der neu geplanten Savanne dann tats√§chlich lieber Spitzm√§uler gesehen - auch als Kontrastprogramm zum nahe gelegenen Augsburg.

Das alte Bartschweinpaar hat m.W. nie gez√ľchtet - und selbst wenn, w√§re man die Nachzuchten wahrscheinlich nicht los geworden, weil es kein Interesse in der europ√§ischen Zoowelt gibt (laut Erfahrungen in Berlin). Finde ich also ebenfalls verst√§ndlich. √úbrigens sollen auch Mesopotamische Damhirsche kaum noch unterzubringen sein (zumindest m√§nnliche), weshalb man schon l√§nger die Zucht eingestellt hatte und nur noch M√§nner hielt. Manchmal sind es also ganz pragmatische Gr√ľnde, die zur Beendigung einer Haltung f√ľhren. (War ja auch schon bei den Gaur der Fall.)

Bemerkenswert finde ich die Aufgabe der Kiangs, weil sich doch auch Wuppertal von der Haltung verabschieden will. Vielleicht hat das was mit dem geringen Gefährdungsstatus zu tun? Selten ist der Kiang ja nur in Zoos, nicht im Freiland.

@Patrick Marburger: Wei√üwedelhirsche d√ľrften aus Finnland zu bekommen sein, wo sie nicht nur gehalten werden, sondern auch als eingeb√ľrgerte Art wild vorkommen. Der TP Berlin hatte sie f√ľr seinen urspr√ľnglich geplanten amerikanischen Bergtierteil ebenfalls auf der Wunschliste, und da sagte man mir vor einigen Jahren mal, die Beschaffung sei kein Problem. Da Hellabrunn auch ansonsten nicht mit utopischen Arten plant, denke ich, dass die Verf√ľgbarkeit von Wei√üwedelhirschen vorab erfragt wurde.
(29.03.2016, 19:57)
Holger Wientjes :   @Patrick Marburger: Genau DAS meinte ich damit eigentlich... Ich finde es ¬īmal wieder mehr als bedauerlich, dass es selten gehaltenen (Huftier-)Arten treffen soll. Geokonzept hin oder her. Was spricht gegen Panzernash√∂rner in einem Asien-Teil ? Ach ja, dann m√ľsste man auf Nash√∂rner in einem Afria-Parkteil verzichten und DAS geht ja anscheinend nicht... Oder man h√§lt einfach ¬īmal zwei Nashorn-Arten... Dass eine Art wie die Bartschweine auslaufen wird ist bedauerlich genug. Aber wo ist die Not Kiang, Panzernashorn, Markhor, Schabrackentapir etc. nicht weiter zu halten ?
(29.03.2016, 19:14)
Oliver Muller :   So sehr mir einige der neuen Arten gefallen w√ľrden, umso bedauerlicher (und zum Teil wirklich unverantwortlich) f√§nde ich die Abgabe von Schabrackentapiren ( nach Karlsruhe?), Panzernash√∂rnern (3 Halter in D verbleibend), Kiangs ( dann nur noch in Berlin), China-Leopard (haupts√§chlich noch in Nicht-EAZA-Zoos verbleibend) und Borneo-Bartschweinen ( dann nur noch Berlin in D). Ich werde da morgen mal im Tierpark anfragen.
(29.03.2016, 18:59)
Patrick Marburger :   @ Holger Wientjes: zum Teil ja, aber leider nicht fast alle. Panzernashorn, Kiang, Schabrackentapir: dies sind gleich drei Arten die ich nicht f√ľr 08/15-Arten halte. Erg√§nzen lie√üen sich auch noch die Markohre, die fehlen in der Liste unten. Hier verliert der Parkteil Asien deutlich. Davon Schabrackentapire durch Flachl√§nder und Panzernash√∂rner durch Breitm√§uler zu ersetzen bin ich nicht gerade begeistert. Hier gibt es doch keinen anderen Grund als das dennoch inkonsequente Geo-Konzept, oder? Montana-Puma und Borneo-Bartschwein sind auch noch zwei Rarit√§ten die gehen. Hier kann man aber vermutlich nichts machen. (Oder w√ľrde es hier ausnahmsweise nicht am Import scheitern?)
(29.03.2016, 18:18)
Holger Wientjes :   Die Abg√§nge w√§ren zu verkraften, handelt sich dann ja auch fast alles um 08/15-Arten die verschwinden w√ľrden...
(29.03.2016, 18:03)
Patrick Marburger :   Ich habe mir bisher insbesondere den zuk√ľnftigen Plan angeschaut, den Rest habe ich lediglich √ľberflogen. Wenn ich nichts √ľbersehen habe werden Montana-Puma, Chinesischer Leopard, Abruzzen-Gemse, Braunb√§r, Afrikanischer Wildhund (ist ja schon vor kurzem), Borneo-Bartschwein, Panzernashorn, Schabrackentapir, Mandrill, Mantelpavian, Axishirsch, Kiang, Mesopotamischer Damhirsch und einige K√§ngurus gehen m√ľssen. Die Liste ist gewiss nicht vollst√§ndig, hoffentlich bleibt manches davon doch und es ist nur mein Fehler!!! Der aktuelle Besatz der Villa Dracula m√ľsste vermutlich auch reduziert werden. Die gibt es wenn ich es richtig sehe ja nicht mehr. Aber gut viele attraktive Tierarten sollen auch kommen. Riesenotter sind im s√ľddeutschen Raum ja √ľberhaupt nicht vertreten und Zwergflusspferde bald auch nicht mehr. Huftiergehege die √ľber die √ľbliche Zebra + XY Gemeinschaftshaltung hinausgehen auch. Hier h√§tte man also einige Alleinstellungsmerkmale. Was mir positiv aufgefallen ist, ist dass nur mit realistischen Tierarten geplant wird. Da werden wenn √ľberhaupt nur die Wei√üwedelhirsche kritisch. Wenn man sich die obige Liste anschaut und dazu addiert was in den letzten Jahren alles aus Hellabrunn verschwand ist das schon eine respektable Liste. Die Abgrenzung zu Stuttgart, Augsburg und N√ľrnberg gelingt m.E. recht gut. Gerade mit Zwergflusspferd, Riesenotter, Gro√üer Savanne, afrikanischen Nash√∂rnern etc. etc. hat man hier einige Alleinstellungsmerkmale neu geschaffen. Das ein Zoo so viele Huftiere beh√§lt und auch noch ausbaut ist lobenswert und selten. Aber auch mutig. So sehr es mich pers√∂nlich freut bin ich mir nicht sicher ob der Masterplan zu einer Steigerung der Besucherzahlen f√ľhrt.
(29.03.2016, 17:37)
Michael Mettler :   Eine R√ľckkehr zum strikten Geo-Konzept, wie sie mit der Zielplanung propagiert wurde und wird, sehe ich da aber nicht. Affen und V√∂gel erhalten eigene Themenbereiche (also systematisches Konzept - auch wenn Arten au√üerhalb dieser Themenbereiche vertreten sind), Arktis und Antarktis bilden weiterhin einen gemeinsamen Bereich (also Lebensraum-Konzept), Przewalskipferde bleiben auch bei Umzug der Geozone im Themenbereich Europa (laut Masterplan, um zusammen mit den Heckrindern zu zeigen, wie es in Europa vor ein paar hundert Jahren aussah!) - da w√§re die Beibehaltung der Tarpane als Abbildz√ľchtung konsequenter, zumal zuk√ľnftig auch eine Mongolische Steppe entstehen soll und einen passenderen Hintergrund f√ľr die Przewalskis bieten w√ľrde. Oder gelten die wegen ihrer Hauspferdanteile mittlerweile als europ√§ische Zuchtform...? DANN s√§he die Sache nat√ľrlich ganz anders aus ;-)

Ich habe noch nicht mit dem derzeitigen Bestand abgeglichen, welche Arten zuk√ľnftig nicht mehr im Sortiment sein sollen, aber die Liste der neuen bzw. zur√ľckkehrenden Arten hat mit z.B. Okapi, Rotb√ľffel, Bongo, Somali-Wildesel, Nordafrikanischem Strau√ü, Wei√üwedelhirsch, Malaienb√§r schon eine ganze Menge zu bieten.
(29.03.2016, 16:28)
Oliver Muller :   https://www.hidrive.strato.com/share/3ak6pvmyfb#$/

Das ist der neue Masterplan f√ľr Hellabrunn!
(29.03.2016, 13:37)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch√∂n. Hoffentlich w√§chst das Jungtier jetzt gesund heran.
(07.09.2015, 20:52)
Klaus Sch√ľling :   [Pressemeldung des Tiergartens]
Hellabrunner Panzernashorn-Jungtier nach √ľberstandener Infektion zum ersten Mal zu sehen!

Nachdem der zuerst geplante Termin aufgrund einer Infektion des Nashornbabys verschoben werden musste, kann das kleine Nashorn jetzt ab Mittwoch, den 09.September, seine Außenanlage erkunden.

Dank der intensiven Betreuung durch die Tierpfleger und das schnelle Einschreiten der Zoo-Tier√§rzte konnte die Infektion sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da sich insgesamt nur etwas √ľber 200 Panzernash√∂rner weltweit in Menschenobhut befinden, und weniger als 3.000 Tiere in freier Wildbahn vermutet werden, ist das √úberleben jedes einzelnen Jungtieres von sehr gro√üer Bedeutung. Umso erleichterter sind die Tierpark-Mitarbeiter √ľber das schnelle Abklingen der Infektion.

Inzwischen rennt und h√ľpft der kleine Nashornbulle wieder munter durch seine Innenanlage. Damit steht einem Ausflug auf die Au√üenanlage nichts mehr im Weg. Das kleine Panzernashorn kann, dank einer guten Wettervorhersage, ab Mittwoch zusammen mit seiner Mutter Rapti von den Tierpark-Besuchern beobachtet werden.

Mutter und Baby werden im Anschluss an den Pressetermin, am 9. September 2015, ab 12 Uhr zu sehen sind.



(07.09.2015, 16:20)
Klaus Schueling :   Tier√§rzte verordnen Schonung f√ľr Panzernashornbaby [Pressemeldung des Tiergartens]

Aufgrund einer verschlechterten Gesamtkonstitution des Nashornbabys bleibt dieses auf Empfehlung der Hellabrunner Tierpark-Veterin√§re bis auf weiteres im Nashornhaus und wird f√ľr Besucher und Presse in den n√§chsten Tagen noch nicht zu sehen sein.

Bis Donnerstagvormittag wirkte das Jungtier √§u√üerst agil und zeigte keinerlei Anzeichen einer Erkrankung. Leider hat es in den letzten Stunden einige Schw√§cheanzeichen gezeigt. Die Tier√§rzte haben daher erste Behandlungsma√ünahmen wie die Verabreichung von Vitaminen und einer Antibiose zur Stabilisierung des Zustandes ergriffen. Als Vorsichtsma√ünahme und zur Schonung von Mutter und Kind hat sich die Tierparkleitung entschlossen, die beiden Nash√∂rner vorerst in dem f√ľr Besucher derzeit nicht zug√§nglichen Nashornhaus zu belassen. Das Nashornbaby wird rund um die Uhr √ľberwacht und alles medizinisch M√∂gliche f√ľr seine schnelle Genesung getan.

(03.09.2015, 14:28)
Holger Wientjes :   @Michael M.: Danke f√ľr die Info. Sehr schade das Ganze.
(08.07.2015, 14:33)
Michael Mettler :   @Holger Wientjes, zur Schneeziegen-Frage: Laut dem gerade erhaltenen Jahresbericht 2014 mussten im vergangenen Jahr 1,2 von 1,3 Schneeziegen wegen untherapierbarer Paratuberkulose eingeschl√§fert werden. Da 0,2 davon erst 2013 in den Tierpark gekommen waren, verteilten sich die F√§lle also auf Alt- und Neubestand. Ob das zum Jahreswechsel noch vorhandene Weibchen bei meinem Besuch im April noch existent war, wei√ü ich nicht.
(08.07.2015, 08:53)
Michael Mettler :   Schimpansen-Innenanlage im Urwaldhaus. Die beiden kleineren Innenanlagen links und rechts neben den Menschenaffen sind jetzt mit Kap-Klippschliefern und Roloway-Meerkatzen besetzt.
(30.04.2015, 11:57)
Michael Mettler :   Teil der Gorilla-Au√üenanlage am Urwaldhaus.
(30.04.2015, 11:53)
Michael Mettler :   Au√üenk√§fig der Drills.
(30.04.2015, 11:52)
Michael Mettler :   Nach vielen Jahren war ich am Wochenende endlich auch mal wieder in Hellabrunn ¬Ė immerhin habe ich eine ganze Direktionsperiode verpasst¬Ö Letzter Besuch 2006, damals aber mit Zeitmangel und ohne den ganzen Park gesehen zu haben, so dass der letzte wirklich ¬Ąvollst√§ndige¬ď Besuch schon 15 Jahre zur√ľckliegt.

Folgendes war baulich f√ľr mich neu, wenn auch aus genannten Gr√ľnden f√ľr Andere z.T. schon ein alter Hut. Eisb√§ren- und Pinguinanlagen in der ¬ĄPolarwelt¬ď (ehemals Polarium): Mir als Huftierfan waren Moschusochsen lieber, als Freisichtanlage fand ich diesen Teil der Anlage auch deutlich reizvoller als mit der jetzigen Verglasung. Aber sei¬ís drum, die Eisb√§renhaltung hat sich erheblich verbessert (auch optisch). Auch die Pinguinhaltung hat gewonnen, eingerechnet die Umsiedlung der Humboldtpinguine auf die fr√ľhere Fischotterfl√§che neben den Tigern.

Die Umwandlung der Gaur-Anlage in eine Flugshow-Arena war nat√ľrlich auch noch neu f√ľr mich, ebenso die Umwandlung der Jaguar-Innenanlagen in der Dschungelwelt (ehemals Dschungelzelt) in Gro√üterrarien f√ľr Strahlenschildkr√∂ten (Vollverglasung beibehalten) und Schwarzwei√üe Tejus (nur noch halbhoch verglast und dadurch zumindest f√ľr Erwachsene viel besser einsehbar, weil die Spiegelungen der Scheiben doch sehr st√∂ren).

Die √Ąnderungen an der Fledermausgrotte (ehemals Villa Dracula alias Vogelhaus alias Helmut-Horten-Haus) stachen mir nicht so sehr ins Auge, vielleicht bin ich stollenartige Verkleidungen einfach zu sehr aus Hannovers Yukon Bay gewohnt. Jedenfalls ist das Haus im Laufe der Jahre immer arten√§rmer geworden. Neben den Brillenblattnasen in der begehbaren Grotte gibt es darin als S√§uger nur noch Kurzohr-R√ľsselspringer (in beiden Kleintiervitrinen, die Fetten Sandratten sind in eine Vitrine im Haustierbereich umgezogen), Azara-Agutis und Kuba-Baumratten (interessanterweise s√§mtlich von der dunklen Farbmorphe) ¬Ė bei meinem letzten Besuch lebten die letzteren Arten m.E. noch zusammen, jetzt werden sie getrennt gehalten. In der letzten verbliebenen Vogel-Innenanlage Madagaskar- und Dotterweber sowie Pfirsichk√∂pfchen, in den Au√üenvolieren (eine ist f√ľr die Baumratten nutzbar) zweimal Rotschnabel-Schweifkittas (eine Voliere laut Aushang nur vor√ľbergehend damit besetzt), im Vorraum Vogelspinnen, in der Fledermausgrotte Blinde H√∂hlensalmler (das dortige Axolotl-Aquarium ist derzeit au√üer Betrieb). Die in der N√§he des Hauses stehende Kolkraben-Voliere ist leer, die Bewohner wurden laut Aushang an den Nationalpark Bayrischer Wald abgegeben. Insgesamt vermitteln Haus und Umgebung den Eindruck, als st√ľnden dort in n√§chster Zeit noch einige √Ąnderungen bevor.

Das Maushaus (mit schwarzen Farbm√§usen) gegen√ľber der G√§msenanlage ist nett und bestimmt beliebt bei den Besuchern, aber merkw√ľrdig platziert ¬Ė eigentlich soll der dortige Parkteil Europa doch zu ¬ĄAfrika¬ď werden¬Ö?

Sehr ansprechend finde ich die neue Giraffensavanne (siehe Foto) und auch das Hausinnere, auch wenn ich mit Gro√ühuftieren hinter Glas noch immer ein wenig fremdele. Dass die vorgelagerte Erdm√§nnchenanlage angesichts des verf√ľgbaren Platzes und der Beliebtheit dieser Tiere relativ klein geraten scheint, hat mich ein wenig verwundert. √úberrascht war ich von der neuen Stachelschweinanlage (Wei√üschw√§nze ¬Ė bei dieser Tierart gilt die verfehlte Unterbringung in Afrika-Parkteilen offenbar weithin als salonf√§hig). Statt der weithin √ľblichen Pr√§sentation auf Hart- und/oder Sandboden vor Felskulisse hat man die Tiere hier in einem Waldbereich hinter Wassergraben auf gewachsenem Boden untergebracht, eine Teil der nutzbaren Landfl√§che besteht sogar aus einer per Br√ľcke mit dem ¬ĄFestland¬ď verbundenen Insel.

Im Australienbereich war die Gestaltung der mittleren gro√üen Anlage (Emus, Trauerschw√§ne, Sumpfwallabys) im Erlebniszoo-Stil f√ľr mich neu. Allerdings ist die Umfriedung mittels Holz und schwarzer Netze recht hoch geraten, das Gehege wirkt ein bisschen wie ein Eingew√∂hnungskral¬Ö Die benachbarte ehemalige Kea-Voliere dient derzeit als Info-Raum zum Elefantenhausumbau und ist entsprechend begehbar. Das Areal des Elefantenhauses l√§sst sich wegen Gro√übaustelle nicht umrunden, wodurch das Kamelgehege an einer Sackgasse liegt und man auch nicht um die Affeninsel-Anlagen (Siamangs, Lemuren, Totenkopf√§ffchen) herumgehen kann.

Der ausgedehnte Primatenbereich hat sich in ein Sammelsurium unterschiedlichster Architektur- und Innengestaltungsstile verwandelt. So kontrastieren z.B. die Au√üenanlagen der benachbarten Arten Mandrill (n√ľchtern-technisch anmutend) und Drill (Kunstfels und ¬Ėbaumst√§mme) auffallend. Nicht mal beim Namen gibt es Einheitlichkeit; so hei√üt der Bereich au√üerhalb des Urwaldhauses auf dem Wegeplan ¬ĄWelt der Affen¬ď, auf den Gehegeschildern dagegen (wohlgemerkt auch bei den Niederen Affen und Lemuren) etwas schw√ľlstig ¬ĄOrang-Utan-Paradies¬ď. Deutlich gewonnen haben f√ľr mich die gro√üen Innenanlagen im Urwaldhaus durch ihre Kunstfels-R√ľckwandgestaltung. Ihr urspr√ľngliches Ambiente hatte ich als eine Art vom Dschungel zur√ľckeroberter Industriebrache in Erinnerung¬Ö Neu f√ľr mich waren nat√ľrlich auch die umgebauten Au√üenanlagen f√ľr Gorillas und Schimpansen, statt Wassergraben jetzt Vollverglasung und mindestens bei den Gorillas m.E. auch zus√§tzlich erweitert, oder? Eine Wasserfl√§che gibt es jetzt nur noch zwischen den Anlagen.

Beim renovierten Aquarium muss ich gestehen, dass ich den Altzustand nicht sonderlich in Erinnerung und deshalb keine wirkliche Vergleichsmöglichkeit habe.

Auff√§llige √Ąnderungen im Tierbestand seit meinen letzten Besuchen, soweit nicht schon erw√§hnt: Wisente weg, dort jetzt ¬ĄTarpane¬ď und ¬ĄAuerochsen¬ď (sch√∂n, dass man an diesen Tieren festh√§lt); bei einigen Huftieren nur noch eingeschlechtliche Gruppen, wobei mir der JB 2013 sogar noch mehr Beispiele lieferte als mir selbst aufgefallen waren (Elenantilopen, Meso-Damhirsche, Axis, Nilgaus, Takine, Pinselohrschweine); Polarf√ľchse statt T√ľpfelhy√§nen; einzelner Chinaleopard im vorherigen Jaguar-Au√üenk√§fig, auf der anderen Seite des Hauses Sibirische Uhus in vorheriger Katzen-Au√üenanlage, daneben Fischkatzen (eine Au√üen- und beide Innenanlagen); Drills statt Rotscheitelmangaben; Araraunas neben dem gewohnten Besatz aus Schreit- und Schwimmv√∂geln in der Gro√üvoliere; Schleiereulen in einer der Anlage f√ľr asiatische Raubtiere (fr√ľher Leoparden?); einige ¬ĄUmbauten¬ď im Haustierbestand (u.a. keine Esel mehr, daf√ľr Ziegenrassen-Vergleichsgehege neu). Offenbar sind diverse Enten, die vorher auf den offenen Wassergr√§ben gehalten wurden, in die Gro√üvoliere umgesiedelt worden, denn einige sind noch als gestutzt erkennbar und m.E. habe ich die Voliere vorher nicht so dicht mit Enten best√ľckt gesehen (viele davon auch nicht ausgeschildert). Andersrum gab es auf den Gr√§ben kaum noch Enten zu sehen, und die waren z.T. wohl Wildv√∂gel (flugf√§hige G√§nses√§gerpaare beobachtet, ansonsten au√üer Stockenten nur ein Paar Reiherenten und einen Schellerpel bewusst wahrgenommen).

Apropos Schwimmv√∂gel: Wie schon f√ľr Augsburg berichtet bemerkte ich auch in Hellabrunn als Folge bunt gemischten Besatzes diverse artfremde Mischpaare. In der Gro√üvoliere st√∂rten zudem Einzelerpel fremder Arten ganz erheblich die Balz artgleicher Paare. So wurde z.B. das Balzzeremoniell eines P√§rchens Brautenten massiv durch einen Bahama-Erpel gest√∂rt, der sich (√ľbrigens ohne Gegenwehr des Brauterpels!) st√§ndig dazwischen dr√§ngte und die Brautente zu besteigen versuchte. Ein Kolbenentenpaar hatte M√ľhe, sich gegen einen aufdringlichen Zwergs√§ger-Erpel zur Wehr zu setzen.

Zoologische News: junge Rosapelikane in Naturbrut (noch sehr jung), ein junger K√∂nigspinguin (obwohl Gruppe mit nur sechs Alttieren recht klein), mindestens zwei junge Mhorrgazellen. Zwar Wildbestand, aber un√ľbersehbar waren Grauganspaare mit K√ľken auf allen m√∂glichen Anlagen, dazu st√§ndig kreisende Paare im Luftraum ¬Ė fast so h√§ufig wie andernorts Stockenten oder Teichh√ľhner.
(30.04.2015, 11:51)
Holger Wientjes :   Dass man sogar erst auf 1,3 aufgestockt hatte, macht das Ganze noch √ľberraschender. Da kann doch eigentlich nur die Gruppe aufgrund einer Krankheit zusammengebrochen sein ?! Warum sonst sollte man erst Tiere dazu holen, um die Zucht voranzutreiben, und sie dann kurz darauf wieder abgeben ? Dann bin ich aufgrund der Aussage gespannt, ob man die Haltung mit neuen Tieren fortsetzen wird ! Danke f√ľr die Info !
(27.04.2015, 16:03)
Michael Mettler :   @Holger Wientjes, zu deiner Frage im Augsburg-Thread: Ich war am Wochenende auch in Hellabrunn (dazu sp√§ter mehr), aber leider nicht direkt am Schneeziegengehege - mir ist erst durch deine Frage aufgefallen, dass ich es auf gleich beiden Runden durch den Park zwar jeweils von weitem gesehen, aber damit offenbar auch innerlich abgebucht hatte... Da ich gerade den 2013er Jahresbericht gelesen habe (Jg. 2014 ist noch nicht erschienen), kann ich daraus berichten, dass man im vorletzten Jahr den Bestand von 1,1 auf 1,3 aufgestockt hatte und der Art besonderes Augenmerk widmen wollte, da sie in Zoos zunehmend seltener werde.
(27.04.2015, 15:24)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Hellabrunns j√ľngster Orang-Utan t√∂dlich verungl√ľckt

Schock am Weihnachtsmorgen: Am 25. Dezember ist das fast elf Monate alte Menschenaffenbaby Olivia, j√ľngstes Mitglied der Gruppe von Sumatra-Orang-Utans im Tierpark Hellabrunn, t√∂dlich verungl√ľckt, kurz nachdem die Gruppe ihren Schlafbereich verlassen hatte. Der genaue Hergang konnte zwar nicht beobachtet werden, m√∂glicherweise geschah das Ungl√ľck aber im Zusammenhang mit einem Deckakt, denn Bruno, das Oberhaupt der Gruppe, hatte in den letzten Tagen Interesse an Olivias Mutter Matra gezeigt. Da m√§nnliche Orang-Utans √ľber enorme Kr√§fte verf√ľgen, kann es in solchen Momenten vorkommen, dass sie achtlos werden und Jungtiere, die noch bei der Mutter sind, versehentlich verletzen oder gar t√∂ten.

¬ĄOlivia war am Morgen putzmunter, wir gehen deshalb von einem Unfall aus; um Aussagen √ľber die genaue Todesursache machen zu k√∂nnen, m√ľssen wir aber nun die Ergebnisse der Obduktion abwarten¬ď, sagt Tierparkdirektor Rasem Baban und erg√§nzt: ¬ĄWir nehmen an, dass Olivia auf tragische Weise buchst√§blich im falschen Moment am falschen Ort war.¬ď

Der 1969 in Hellabrunn geborene Orang-Mann Bruno gilt als friedlicher Vater, der seine Kinder freundlich behandelt. Rund drei√üig Nachkommen hat er bisher gezeugt, die kleine Olivia war sein j√ľngstes Kind ¬Ė und der Liebling der Gruppe, umsorgt und beh√ľtet von ihrer Mutter Matra, ihrer √§lteren Schwester Jolie, der Halbschwester Isalie und den beiden anderen Orang-Utan-Weibchen Sitti und Jahe. Die fast 40-j√§hrige Matra ist eine f√ľrsorgliche und erfahrene Mutter, Olivia war ihr f√ľnftes Kind. Matra hat sich nun mit ihrer √§lteren Tochter Jolie in ihre Schlafbox zur√ľckgezogen und wird vermutlich w√§hrend der n√§chsten Tage f√ľr die Besucher nicht zu sehen sein. ¬ĄBeide Tiere wirken verst√∂rt und benommen¬ď, erkl√§rt Kuratorin Beatrix K√∂hler, ¬Ąwir m√ľssen ihnen Zeit geben, den Tod von Olivia zu begreifen.¬ď

Sumatra-Orang-Utans leben in freier Wildbahn nur auf der indonesischen Insel Sumatra und z√§hlen zu den am st√§rksten gef√§hrdeten Affenarten auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Der M√ľnchner Tierpark Hellabrunn beteiligt sich am Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f√ľr den Orang-Utan.

(26.12.2014, 14:40)
C. Lissner :   Mein herzliches Beileid!

Im Rahmen einer Studienarbeit hatte ich 2006 die M√∂glichkeit gehabt, Routoutou pers√∂nlich hinter den Kulissen kennenzulernen. Er bekam von seinen Pflegern Affenbrei gereicht. Es war damals meine erste "hautnahe" Gorillabegegnung, ein unvergessliches und eindr√ľckliches Erlebnis! Er war auf jeden Fall eine besondere Tierpers√∂nlichkeit gewesen. Dass er so pl√∂tzlich sterben musste, ist ein herber Verlust. Er wird jedoch immer in meiner Erinnerung weiterleben.
(18.11.2014, 12:19)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Trauer in Hellabrunn: Silberr√ľcken Roututu v√∂llig √ľberraschend gestorben

Die Gorillagruppe im M√ľnchner Tierpark Hellabrunn hat ihr Familienoberhaupt verloren: Roututu, der beeindruckende Silberr√ľcken des Clans ist am Samstag, 15. November, ohne vorhergehende Anzeichen einer Erkrankung gestorben. Kurz nachdem er sein Futter bei der abendlichen F√ľtterung mit gutem Appetit verzehrt hatte, war Roututu urpl√∂tzlich zusammengebrochen und konnte trotz unverz√ľglich eingeleiteter tier√§rztlicher Ma√ünahmen nicht mehr reanimiert werden.

¬ĄDie Pfleger haben mich sofort gerufen, vier Minuten sp√§ter war ich vor Ort und habe alles versucht¬ď, berichtet Dr. Christine Gohl, Leitende Tier√§rztin des Tierparks, noch immer best√ľrzt von dem Ereignis, ¬Ą aber es war nichts zu machen.¬ď Und tats√§chlich, die direkt am Sonntag im Institut f√ľr Tierpathologie der Ludwig-Maximilians-Universit√§t M√ľnchen durchgef√ľhrte Obduktion offenbarte als Todesursache eine perakute Herzbeuteltamponade, das hei√üt, es waren in k√ľrzester Zeit gut zwei Liter Blut in die feste H√ľlle geflossen, die den Herzmuskel wie ein Beutel umschlie√üt. Dadurch konnte das Herz nicht mehr pumpen, und das Tier verlor beinahe augenblicklich das Bewusstsein und starb nach wenigen Minuten.

Als Ursache f√ľr das massive Einstr√∂men von Blut in den Herzbeutel kommt ein m√∂glicher Tumor an der Herzbasis in Betracht, eventuell in Verbindung mit Gef√§√üsch√§den. Mit letzter Sicherheit l√§sst sich dies aber erst sagen, wenn die Ergebnisse der histologischen Untersuchung vorliegen, wenn also die bei der Obduktion entnommenen Gewebeteile im Labor genau untersucht worden sind. F√§lle von perakuter Herzbeuteltamponade kommen auch beim Menschen vor, und auch hier kommt i.d.R. jede Hilfe zu sp√§t.

¬ĄRoututus Tod ist nicht nur ein herber Verlust f√ľr die so wichtige Erhaltungszucht dieser bedrohten Tierart¬ď, sagt Zoodirektor Rasem Baban, ¬Ąer trifft uns auch pers√∂nlich und macht uns sehr traurig, denn dieses Tier war eine echte, Achtung gebietende Pers√∂nlichkeit.¬ď Damit spricht Baban ohne Frage vielen Menschen aus der Seele, denn gut 40 Jahre lang hat der Gorilla Roututu die Besucher des Tierparks mit seinem freundlichen Wesen, seiner ausgeglichenen Art und seiner ausdrucksstarken Mimik beeindruckt. Wie alle Gorillas in Hellabrunn geh√∂rte er zur Unterart der Westlichen Flachlandgorillas und war der letzte Wildfang in der Gruppe. Im Alter von rund einem Jahr war er 1974 aus Kamerun nach Hellabrunn gekommen, hat hier sein ganzes Leben verbracht und mit vier Weibchen insgesamt 16 Kinder gezeugt, von denen heute noch zw√∂lf leben. Roututu war bereits vielfacher Gro√üvater und Urgro√üvater; seine Nachkommen leben in Zoos in Deutschland, England, Frankreich, √Ėsterreich, Spanien und Ungarn und tragen ihrerseits weiter zum Erhalt des Westlichen Flachlandgorillas bei, der wie alle Gorillaarten auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere steht.

¬ĄIm Urwaldhaus, links in der Ecke auf seinem Lieblingsplatz sitzend, nah an der Scheibe und Auge in Auge mit dem Besucher - so kannten wir ihn in den letzten Jahren, so werden wir ihn in Erinnerung behalten¬ď, sagt Christine Strobl, B√ľrgermeisterin und Vorsitzende im Aufsichtsrat der M√ľnchener Tierpark Hellabrunn AG. ¬ĄBei aller Trauer um Roututu danke ich aber gleichzeitig auch dem Institut f√ľr Tierpathologie der LMU f√ľr die Bereitschaft zur Kooperation, die es m√∂glich gemacht hat, dass wir unverz√ľglich erste Hinweise √ľber die Ursachen dieses pl√∂tzlichen und best√ľrzenden Todesfalls bekommen konnten. Nun muss man erst einmal abwarten, was die n√§heren Untersuchungen ergeben; der Tierpark wird sofort informieren, sobald die abschlie√üenden Ergebnisse vorliegen.¬ď



(17.11.2014, 11:32)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Rekord: 2 Millionen Besucher in Hellabrunn

Wenn das kein Grund zur Freude ist: Am Freitag, 17. Oktober, konnte der Tierpark Hellabrunn seinen zweimillionsten Besucher f√ľr 2014 begr√ľ√üen. Damit sprengt der Tierpark in diesem Jahr hinsichtlich der Besucherzahlen s√§mtliche Rekorde seiner mehr als hundertj√§hrigen Geschichte.

Die Familie, mit deren Hilfe Hellabrunn gegen Mittag dieses verregneten Tages die Zwei-Millionen-Marke erreichte, kommt aus Stadtlohn in Nordrhein-Westfalen und verbringt die letzten Tage der NRW-Herbstferien bei Verwandten in M√ľnchen. Bernhard und Angelika Tendahl sind v√∂llig verdutzt √ľber diese unerwartete Wendung ihres Besuchs: ¬ĄEigentlich hatten wir heute das Deutsche Museum im Programm¬ď, sagen sie, ¬Ąaber die Kinder wollten unbedingt in den Zoo und haben so lange gedr√§ngelt, bis wir nachgegeben haben¬ď. Madita (11) und Simon (7) sind nat√ľrlich begeistert √ľber den unerwarteten Erfolg ihrer Hartn√§ckigkeit und freuen sich wie die Schneek√∂nige √ľber das Geschenkep√§ckchen, das Tierparkdirektor Rasem Baban ihnen √ľberreicht. Die darin enthaltene Gro√üe Familien-Jahreskarte wird bald einer M√ľnchner Familie zu 365 Tagen Tierpark-Erlebnis verhelfen. ¬ĄDas ist ein prima Geschenk f√ľr meinen Bruder und seine Familie¬ď, freut sich Angelika Tendahl.

Gro√üe Freude herrscht nat√ľrlich auch im Tierpark Hellabrunn. ¬ĄDie Zwei-Millionen-Marke zu knacken, ist schon ein besonderer Moment¬ď, sagt Rasem Baban, ¬Ądamit liegen wir dieses Jahr sogar noch √ľber dem bisherigen Rekordergebnis von 2011¬ď. Damals, im Jubil√§umsjahr zum 100-j√§hrigen Bestehen, waren √ľber 1,8 Millionen Menschen nach Hellabrunn gekommen, rund 1,6 Millionen waren es im Jahr 2012, rund 1,7 Millionen im Jahr 2013.

2014 haben nun sowohl das sonnige Fr√ľhjahr als auch besonders die Eisb√§renzwillinge Nela und Nobby bereits im ersten Halbjahr f√ľr Besucherstr√∂me gesorgt. Sp√§ter ist gerade der durchwachsene Sommer, der so wenig Anreiz f√ľr Schwimmbad oder Biergarten bot, f√ľr Hellabrunn sehr vorteilhaft gewesen und hat letztlich dazu beigetragen, viele Besucher aus dem In- und Ausland f√ľr die Tiere in Hellabrunn zu begeistern.

Seit seiner Gr√ľndung im Jahr 1911 hat der Tierpark in punkto Besucherzahlen durchaus nicht immer nur erfolgreiche Zeiten verlebt. Trotzdem nahmen insgesamt √ľber die Jahre die Zahlen stetig zu, so dass bereits 1967 das erste Mal √ľber eine Million Besucher verbucht werden konnte. Seither pendelten die Besucherzahlen die vergangenen vier Jahrzehnte zwischen rund 1,1 und 1,4 Millionen und sind dann seit 2010 nochmals kr√§ftig gestiegen, um nun heute die vorl√§ufige Bestmarke von zwei Millionen zu erreichen.

Damit best√§tigt sich einmal mehr die Rolle des Tierparks Hellabrunn als besucherst√§rkste Freizeiteinrichtung in Bayern. Besuchermagnete sind neben den Eisb√§ren nach wie vor die 2013 er√∂ffnete Giraffensavanne, der Elefanten-Lausbub Ludwig, das Gorillam√§dchen Nafi und viele weitere Jungtiere, die sich gemeinsam mit ihren Artgenossen auf Hellabrunns Anlagen tummeln und die Menschen zu jeder Jahreszeit und bei nahezu jedem Wetter in ihren Bann ziehen ¬Ė so wie eben heute Madita, Simon und ihre Eltern aus Nordrhein-Westfalen.

(17.10.2014, 16:56)
Elisabeth Hiendl :   Pumas sind alle beide da, habe sie am 4.September gesehen. Laut Internet ist der wildopark Potzberg im Glantal. Ein M√§hnenrobbenbaby wurde bei der F√ľtterung genannt war aber noch nicht zu sehen.

(12.09.2014, 17:19)
Klaus Sch√ľling :   Elefantenhaus: Kuppel gesprengt

Die Kuppel des Elefantenhauses im Tierpark Hellabrunn ist Geschichte: Am fr√ľhen Morgen des 12. September 2014 gab Sprengmeister Eduard Reisch das Signal zur Z√ľndung - und innerhalb weniger Sekunden st√ľrzte die 18 Meter hohe und rund 300 Tonnen schwere Stahlbetonkonstruktion in sich zusammen.

Das Ereignis fand lang vor Beginn des Besuchereinlasses statt, war wochenlang vorbereitet worden und wurde begleitet von sorgf√§ltig geplanten Ma√ünahmen, um die Sicherheit von Mensch und Tier zu gew√§hrleisten. ¬ĄDie Sprengung war fachlich, logistisch und organisatorisch eine echte Herausforderung, aber alles hat hervorragend funktioniert¬ď, lobte Tierparkdirektor Rasem Baban die Zusammenarbeit zwischen Sprengteam, Baustellenleitung, Polizei und den Sicherheitsbeauftragten des Tierparks im Anschluss.

Die Elefanten und die Tiere der angrenzenden Anlagen hatten den Morgen gut gesch√ľtzt in ihren Stallungen verbracht; ihre vertrauten Tierpfleger hielten sich in der N√§he auf, um n√∂tigenfalls beruhigend eingreifen zu k√∂nnen. Nachdem das Elefantenhaus seit Wochen Baustelle ist, haben sich Elefantenkind Ludwig und seine Familie inzwischen gut an L√§rm und zeitweilige Ersch√ľtterungen gew√∂hnt. Sie waren zudem von den Pflegern in letzter Zeit noch an zus√§tzliche ungew√∂hnliche Ger√§usche gew√∂hnt worden und durchlebten daher nun die wenigen Sekunden der Sprengung eher gleichm√ľtig. Revierleiter Andreas Fries hierzu: ¬ĄJede Silvesternacht mit der stundenlangen Knallerei bedeutet deutlich mehr Stress f√ľr die Tiere. Allerdings werden wir heute trotzdem vorsorglich auf die Elefanten-Show verzichten.¬ď

Auch Sprengmeister Eduard Reisch zeigte sich mit Verlauf und Ergebnis der Sprengung zufrieden: ¬ĄWir haben hier eine Lockerungssprengung durchgef√ľhrt, das hei√üt die Kuppel und die St√ľtzkonstruktion wurden mit rund 250 Kilogramm Sprengstoff, verteilt auf rund 2500 Bohrl√∂cher, innerhalb von Sekundenbruchteilen in kleine Teile gesprengt. Von au√üen konnte man da wenig sehen, weil alle D√§cher und √Ėffnungen mit schweren Sprengschutzmatten und dicken Vlieslagen bedeckt waren. Das Kiesfallbett im Geb√§ude hat die Ersch√ľtterung gemindert und durch das feuchte Wetter der letzten Tage ist auch die Staubentwicklung so gering geblieben, dass sie keine Belastung darstellt, weder f√ľr die Tiere noch f√ľr die Besucher.¬ď

Das denkmalgesch√ľtzte Elefantenhaus wurde 1914 im byzantinischen Stil von dem M√ľnchner Architekten Emanuel von Seidl erbaut. Seine Kuppel, eine Konstruktion aus Stahlbeton und Glas, ist eine der ersten freitragenden Stahlbetonkuppeln weltweit. Das Geb√§ude war Ende 2010 wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt worden, sp√§ter beschloss der Aufsichtsrat die Sprengung und originalgetreue Neukonstruktion der Kuppel. Die Stadt M√ľnchen unterst√ľtzt die Sanierung mit 15 Millionen Euro; ob der Denkmalschutz bestehen bleibt, steht allerdings noch nicht fest.

Das Elefantenhaus wird nun aufwendig saniert und nach neuesten Erkenntnissen f√ľr die optimale Elefantenhaltung gestaltet. ¬ĄUnser Hellabrunner Wahrzeichen soll √§u√üerlich wieder so aussehen wie vor 100 Jahren, innen aber wird es heller und weitl√§ufiger - die Tiere werden mehr Platz haben, und die Besucher werden sie besser sehen k√∂nnen¬ď, betonte Christine Strobl, Aufsichtsratsvorsitzende und 3. B√ľrgermeisterin, und wies darauf hin, dass die Sicherheit von Mensch und Tier ebenso wie wirtschaftliches und energieeffizientes Bauen relevante Fragen seien, die es zu ber√ľcksichtigen gelte.

(12.09.2014, 10:25)
WolfDrei :   Aus dem Jahresbericht 2013: 965 988 Besucher, 30 668 Jahreskarten.

Neu sind Klippschliefer, 2,0 Sumpfwallabys; 2.0 Mähnenwölfe; 1,0 Banteng (aus Dresden) und 0,2 Schneeziegen.
1,1 Abruzzengemsen gingen nach Potzberg (wo ist denn das?)
Geburten: die Eisb√§renzwillinge nat√ľrlich, 4 Kalif. Seel√∂wen, 2 M√§hnenrobben, 0,1 Gorilla, 2,0 Drills
(15.07.2014, 19:45)
Stefanie Fischer :   Ja, mindestens Einen habe ich am 25.4. selbst beim Zoobesuch gesehen.
(01.05.2014, 19:59)
C. Lissner :   Gibt es eigentlich in Hellabrunn noch die Pumas?
Ich war vorgestern dort und das Gehege war auch am späten Vormittag leer.
(01.05.2014, 16:58)
Markus R. :   Die Stallungen f√ľr die Antilopen wurden leider zun√§chst aus Kostengr√ľnden gestrichen. Soll(t)en jedoch zu einem sp√§teren Zeitpunkt erg√§nzt werden...
(28.04.2014, 22:05)
Michael Mettler :   Habe ich zumindest mal irgendwo im Vorfeld der Bauphase geh√∂rt oder gelesen. St√§lle daf√ľr k√∂nnten sich ja in einem nicht f√ľr Besucher einsehbaren Bereich befinden - ich habe das Haus leider noch nicht in natura gesehen.
(28.04.2014, 17:40)
Mark Meier :   Ach war das so geplant? Von der Au√üenanlage her k√∂nnte das klappen. Ich habe bei meinem Besuch aber keine Stallungen f√ľr eine weitere Art erkennen k√∂nnen bzw. bewusst wahrgenommen - wobei ich auch nicht extra darauf geachtet habe. Im Giraffenhaus selbst ist ja wohl auch kein Platz daf√ľr.
(28.04.2014, 13:41)
Michael Mettler :   Sind eigentlich inzwischen zus√§tzliche Bewohner auf der neuen Giraffenanlage eingezogen? Soweit ich wei√ü, war die Vergesellschaftung mit einer Antilopenart vorgesehen.

Die Homepage gibt leider keine Auskunft, auf dem dortigen Tierparkplan gibt es die neue Giraffenanlage noch nicht mal...
(28.04.2014, 09:41)
Jan Jakobi :   Itatiba, wie sich durch die Suchfunktion dieses Forums oder √ľber Carstens Hippo-Seite sehr gut herausfinden l√§sst.
(27.04.2014, 23:25)
J√∂rn Hegner :   in welchen brasilianischen zoo gingen fr√ľher die flusspferde . die zwergflusspferde sind doch an einen zoo in italien abgegeben wurden .
(27.04.2014, 22:28)
Oliver M√ľller :   Also ein gelernter Architekt.Das ist ja mal eine Aussage im Bezug auf die weitere Entwicklung im Zoo der Bayernmetropole. Und eine spannende Frage, ob das als wissenschaftliche Leitung im Sinne der VDZ- und EAZA-Anforderungen gilt...
(21.03.2014, 12:56)
Silke Kollrich :   Rasem Baban wird neuer Tierparkchef in M√ľnchen-Hellabrunn:
http://www.zoo-leipzig.de/aktuelles/news-artikel/datum/2014/03/21/rasem-baban-wird-neuer-tierparkdirektor-in-muenchen-hellabrunn-knieriem-nachfolger-kommt-aus-zoo/
(21.03.2014, 12:08)
Jan Jakobi :   Seit heute sind die beiden mit Mutter "Giovanna" auf der Au√üenanlage, allerdings inoffiziel.
Erst ab Mittwoch sind sie offiziell auf der Außenanlage zu sehen.
http://www.tierpark-hellabrunn.de/muenchner-tierpark-hellabrunn-der-zoo-der-stadt-muenchen.html


(17.03.2014, 14:50)
Jan Jakobi :   √úberraschung bei den Eisb√§ren in M√ľnchen!
www.tierpark-hellabrunn.de/muenchner-tierpark-hellabrunn-der-zoo-der-stadt-muenchen/eisbaeren-nachwuchs.html

"Giovanna" hat gestern Zwillinge zur Welt gebracht.
Jetzt hei√üt es Daumen dr√ľcken, dass alles gut geht mit der Aufzucht.
(10.12.2013, 15:32)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   ¬ĄHerzblatt¬ď im Tierpark Hellabrunn

Der Tierpark Hellabrunn wird durch zwei stattliche K√∂nigspinguine bereichert. Die M√§nnchen Willem und Shadow¬ís Pride aus Rotterdam st√§rken sich bereits reichlich mit Fisch und sollen schlussendlich f√ľr Nachwuchs sorgen. Mit ihren potentiellen Partnerinnen kommunizieren sie bisher aber nur √ľber eine Trennwand.
Noch schauen sie sich ein wenig verdutzt um, die beiden royalen Neulinge in der frisch ausgebauten Pinguinanlage. Der 10-j√§hrige K√∂nigspinguin mit dem poetischen Namen ¬ĄShadow¬ís Pride¬ď und sein 14-j√§hriger Artgenosse Willem sind am 9. Oktober 2013 nach Hellabrunn gezogen.
Hier erwartet man Gro√ües von ihnen: Sie sollen das ungleiche Geschlechterverh√§ltnis von drei Damen und einem Mann ausgleichen und somit fr√ľher oder sp√§ter auch f√ľr Nachwuchs unter den K√∂nigspinguinen sorgen. Damit w√§re die Pinguinanlage noch lebendiger als ohnehin. Bisher tummeln sich neben den inzwischen sechs K√∂nigspinguinen, noch 14 Felsenpinguine und 7 Eselspinguine auf der k√ľnstlichen Felsenlandschaft und im eiskalten Wasser.
Eingelebt haben sich die beiden K√∂nigspinguine zumindest relativ schnell. Die neue Umgebung hatte sie zun√§chst noch am Fressen gehindert. ¬ĄDas war wahrscheinlich die Sprachbarriere¬ď, meint Polarwelt-Chef Helmut Kern. ¬ĄDie haben mein bayrisch nicht verstanden, und mein holl√§ndisch ist eher schlecht!¬ď
Inzwischen aber hat sich ein gesunder Pinguin-Appetit auf Fisch eingestellt, und auch sprachlich scheinen keine Barrieren mehr vorzuliegen. So unterhalten sich die beiden schon angeregt mit ihren Artgenossen in der Nachbaranlage, von denen sie allerdings noch eine Absperrung trennt. Sobald alle Ergebnisse der tier√§rztlichen Untersuchung vorliegen, k√∂nnen sich die K√∂nigspinguin-Damen und -Herren nach wochenlanger Konversation √ľber eine Trennwand auch endlich in die Augen sehen. Ein bisschen ¬ĄHerzblatt¬ď in der Polarwelt Hellabrunn.

Foto: Tierpark Hellabrunn
(18.10.2013, 13:45)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Goldener Herbst in Hellabrunn

Nicht nur das Laub der B√§ume ver√§ndert sich im Herbst, auch der Tierpark Hellabrunn passt sich an die k√§lter werdenden Tage an. Robben fressen sich Speckvorr√§te an, die Eisb√§rin zieht sich in die Winterruhe zur√ľck, G√§rtner und Tierpfleger halten die Wege frei - und die Erdm√§nnchen erkunden einen K√ľrbis.
Den 4-j√§hrigen Falouk sowie die 8-j√§hrigen Isima und Fela hat die Neugier gepackt. Die drei Erdm√§nnchen haben ungew√∂hnliche Besucher in ihrem Gehege: Gro√ü, orange und voll mit Mehlw√ľrmern, ihrer Leibspeise. Eine spannende Art, den Herbst zu begr√ľ√üen! Dem Spieltrieb der kleinen S√§uger schlie√üen sich auch der zweieinhalbj√§hrige Elefantenjunge Ludwig, die halbstarken L√∂wenjungs Benny und Max sowie das Elchjungtier Nila an. Alle lieben es, im bunten Herbstlaub zu toben.
Andere Bewohner sagen dagegen Servus und fangen an, sich zu verabschieden: So etwa die 6-j√§hrige Eisb√§rendame Giovanna. Nachdem sie sich in den letzten Wochen flei√üig Winterspeck angefuttert hat, zieht sie sich allm√§hlich in ihren Stall zur Winterruhe zur√ľck. Hier sucht sie wie in der freien Wildbahn die Einsamkeit. Dem Eisb√§renmann Yoghi und den Tierparkbesuchern wird sie erst wieder im Fr√ľhjahr begegnen, dann hoffentlich mit s√ľ√üem Nachwuchs. Braunb√§rin Olga, die Murmeltiere und die Pr√§riehunde auf der Amerika-Anlage suchen sich langsam ebenfalls ein kuscheliges Winterquartier und verbringen die kalte Jahreszeit sogar komplett schlafend.
Den Jahreszeitenwechsel kann man √ľbrigens auch deutlich an der Fellf√§rbung bei den Polarf√ľchsen erkennen, das im Sommer dunkel ist und jetzt nach und nach schneewei√ü wird. Auch Waldbisons, Elche und W√∂lfe legen sich gerade einen Wintermantel aus dickem Fell zu, und die M√§hnenrobben fressen sich unter ihrem dichten Pelz eine w√§rmende Speckschicht an.
W√§hrend die Tiere schlemmen oder sich vergn√ľgen, bedeutet der Herbst f√ľr die G√§rtner und Tierpfleger viel Arbeit. Die Besucherwege und Tieranlagen m√ľssen auf dem 40 Hektar gro√üen Tierparkgel√§nde t√§glich vom Laub befreit werden. Der Aufwand lohnt sich jedoch: Ein Spaziergang durch die Hellabrunner Parklandschaft macht gerade bei der bunten Laubf√§rbung besonders viel Spa√ü.
¬ĄHellabrunn hat 365 Tage im Jahr ge√∂ffnet und l√§dt gerade jetzt zu einem Spaziergang durch die bunte Parklandschaft in den Isarauen ein. Und wenn es doch einmal regnet oder sehr ungem√ľtlich ist, bieten die vielen Tierh√§user eine warme Alternative. Tropisches Klima und exotische Tiere gibt es nicht nur in der Dschungelwelt, sondern auch im Urwald- und Schildkr√∂tenhaus¬ď, erkl√§rt Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.
Dementsprechend haben die Techniker auch alle H√§nde voll zu tun: Vor der kalten Jahreszeit werden Wasserpumpen und W√§rmetechnik gepr√ľft. In den ¬ĄWarmh√§usern¬ď m√ľssen mollig-warme Temperaturen aufrechterhalten werden. So herrscht im Schildkr√∂tenhaus ganzj√§hrig tropisches Klima, damit sich die empfindlichen Seychellen-Schildkr√∂ten wohlf√ľhlen und vermehren k√∂nnen. Auch die Dschungelwelt muss sch√∂n warm bleiben, damit sich tropische Tiere wie Fischkatze, Teju & Co keinen Schnupfen holen.

Foto: Tierpark Hellabrunn
(11.10.2013, 08:10)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   M√ľnchner Zoodirektor √ľbernimmt die Leitung der Berliner Zoos

Der M√ľnchner Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem wird alleiniger Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und alleiniger Gesch√§ftsf√ľhrer der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH in Berlin. Seit 2009 ist Knieriem Vorstandssprecher und seit 2010 alleiniger Vorstand der M√ľnchener Tierpark Hellabrunn AG.¬†

Der Vertrag des M√ľnchner Zoodirektors Dr. Andreas Knieriem l√§uft im Oktober 2014 aus.
(19.09.2013, 17:53)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Top-Wertung f√ľr Hellabrunn bei europaweitem Zooranking
Anthony Sheridan pr√§sentiert Ranking und Aktualisierung zu seinem Buch ¬ĄDas A und O im Zoo¬ď

Innerhalb von nur zwei Jahren ist der M√ľnchner Tierpark Hellabrunn beim europaweiten Zooranking des Zooexperten Anthony Sheridan in der Gruppe A (√ľber eine Million Besucher pro Jahr) von Platz 12 auf Platz 4 vorger√ľckt.

In M√ľnchen, N√ľrnberg und Dublin sieht der britische Zoospezialist die deutlichsten Verbesserungen unter den bewerteten europ√§ischen Tierparks. Das hervorragende Abschneiden des M√ľnchner Tierparks f√ľhrt er auf eine Kombination verschiedenster Faktoren zur√ľck. So hat Hellabrunn sowohl bei den zehn neuen als auch bei einigen bereits bestehenden Bewertungskriterien sehr gute Ergebnisse erzielt. Besonders stark ist Hellabrunn bei den Faktoren Master- und Zukunftsplan, im Marketing, in der Gehegequalit√§t und im Wegeleitsystem. Die ersten drei Pl√§tze des Zoorankings belegen der Tiergarten Sch√∂nbrunn in Wien, der Zoo Leipzig und der Zoo Z√ľrich.

¬ĄM√ľnchen hat diesen wichtigen Sprung verdient. Ich bin sehr froh, dass der Tierpark Hellabrunn sich in den vergangenen zwei Jahren sehr verbessert hat. Die Aussicht f√ľr die kommenden f√ľnf bis zehn Jahre ist √§u√üerst vielversprechend¬ď, sagt Anthony Sheridan zur guten Platzierung von Hellabrunn im Jahr 2013.

Das Zooranking in Sheridans Buch ¬ĄDas A und O im Zoo¬ď stellt die aktuellste und umfassendste Analyse f√ľhrender europ√§ischer Zoos dar. Im September 2013 wird der Sch√ľling Verlag ein sechzigseitiges Update zu dem Mitte 2011 publizierten Buch ver√∂ffentlichen. Waren es 2011 noch 80 Zoos aus 21 europ√§ischen L√§ndern, die Sheridan genau unter die Lupe genommen hat, so sind es 2013 bereits 92 europ√§ische Tierg√§rten, die er in drei Untergruppen nach Gr√∂√üe geordnet einteilt (> 1 Million Besucher, > 500.000 Besucher und > 250.000 Besucher) und nach 37 (anstatt vorher 27) Kriterien analysiert. Neben Faktoren wie beliebte Tierarten, Gehegequalit√§t, Eintrittspreise, Artenschutz, Gesamtzahl der Tiere und Tierarten sowie Landschaft, Design und Vegetation hat er neue Bewertungskriterien wie Forschung, Gastronomie, Zoo-Shops, √∂kologische Zertifizierungen, Kinderzoo, √Ėffnungszeiten, Beschilderungskonzept und Besucherumfragen hinzugenommen.

Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem strahlt: ¬ĄVor zwei Jahren hatte ich das Ziel ausgegeben, dass Hellabrunn in den kommenden f√ľnf bis zehn Jahren zu den Top Five geh√∂ren solle. Nat√ľrlich freut es mich jetzt pers√∂nlich sehr, dass unser gro√ües Engagement so schnell wahrgenommen und Hellabrunn bereits 2013 auf Platz 4 steht. Wir haben das Ziel zwar vorzeitig erreicht, m√ľssen jetzt aber auch darauf achten, dass wir den hohen Standard halten und in unserem st√§ndigen Bem√ľhen nach Optimierung nicht nachlassen.¬ď


Anthony Sheridan
Das A und O im Zoo ¬Ė Europas f√ľhrende Zoologische G√§rten 2010 bis 2020
400 S. 24 cm 1100 g
Sch√ľling Verlag 2011
ISBN 978-3-86523-184-0


Foto: Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem (rechts) und Anthony Sheridan
(07.08.2013, 09:09)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Hellabrunn begr√ľ√üt seinen millionsten Besucher 2013

Am 31. Juli um 10.09 Uhr kam sie ¬Ė noch ahnungslos ¬Ė zum Flamingo-Eingang in den Tierpark Hellabrunn: die millionste Besucherin im Jahr 2013. Gemeinsam mit ihren Kindern Jonna (1 Jahr) und Jussi (2 Jahre) sowie deren Gro√üeltern wurde Katharina Langfeldt aus M√ľnchen begeistert vom Tierpark-Team empfangen. Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem h√∂chstpers√∂nlich begl√ľckw√ľnschte sie und √ľberreichte den ¬ĄMillion√§ren¬ď einen riesigen Blumenstrau√ü. Zus√§tzlich erh√§lt Katharina Langfeldt eine Gro√üe Familien-Jahreskarte, mit der sie, ihr Mann und die Kinder die kommenden 365 Tage in Hellabrunn erleben k√∂nnen.
¬ĄObwohl wir auch dieses Jahr nur selten ein perfektes Tierparkbesuch-Wetter hatten, freue ich mich, dass wir bereits am 31. Juli den millionsten Besucher begr√ľ√üen d√ľrfen. Mit der zu Pfingsten er√∂ffneten Giraffensavanne haben wir einen neuen H√∂hepunkt geschaffen. Auch Tierbabys gibt es dieses Jahr wieder sehr viele in Hellabrunn, die immer ein Besuchermagnet f√ľr Gro√ü und Klein sind¬ď, berichtet Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.
Mit 1.621648 Besuchern verzeichnete der Tierpark im Vorjahr das zweitbeste Ergebnis seit seinem nun 102-j√§hrigen Bestehen. Das Rekordergebnis des Jubil√§umsjahres 2011 lag nochmals rund 11 Prozent dar√ľber. Damit ist der Tierpark Hellabrunn die Freizeiteinrichtung in Bayern mit den meisten Besuchern. Nun hofft Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem auf ein gutes zweites Halbjahr, damit auch 2013 wieder eine Bestmarke bei den Besucherzahlen erreicht wird.
Die heutige millionste Besucherin 2013, Katharina Langfeldt, war √ľbergl√ľcklich: ¬ĄDas ist eine tolle √úberraschung, noch dazu am ersten Geburtstag meiner Tochter! Zur Feier des Tages haben wir unseren Ausflug nach Hellabrunn mit den Gro√üeltern geplant, und jetzt sind wir millionste Besucher 2013 und bekommen eine Familien-Jahreskarte geschenkt!¬ď

Foto: Dr. Andreas Knieriem (rechts) und Katharina Langfeldt, Hellabrunns millionste Besucherin im Jahr 2013, mit Tochter Jonna, den Großeltern Maria und Peter Langfeldt sowie dem Sohn bzw. Enkel Jussi
(31.07.2013, 15:08)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Ein neues Familienmitglied f√ľr M√ľnchens Giraffen Togo, Kabonga und Naledi

Gar nicht scheu, eher selbstbewusst und frech erkundet ein neuer, wundersch√∂n braun-beige gefleckter Hellabrunn-Bewohner seine Umgebung. Die ¬Ąkleine Neue¬ď macht Freudenspr√ľnge in der Giraffensavanne. Neu ist sie hier, klein wohl eher nicht: Bahati geh√∂rt als afrikanisches Netzgiraffenm√§dchen zu den gr√∂√üten an Land lebenden S√§ugetieren und wohnt seit wenigen Tagen als viertes Familienmitglied der M√ľnchner Giraffenherde im Tierpark Hellabrunn.
Die Reise aus ihrer Heimatstadt Frankfurt ist am 10. Juli problemlos √ľber die B√ľhne gegangen. Auch Bahatis Ankunft und Eingew√∂hnung in Hellabrunn verliefen ohne Komplikationen. Sie konnte sich in aller Ruhe mit ihrer neuen Familie und dem M√ľnchner Zuhause vertraut machen. Ab heute ist Bahati auch f√ľr alle Besucher zu sehen.
Bahati wurde am 26. August 2011 im Zoologischen Garten Frankfurt geboren. Der Name bedeutet in Swahili, der Sprache von Kenia, Tansania und Uganda, soviel wie ¬Ąmein Gl√ľck ist gut¬ď. Man sieht es ihr an: Bahati ist ein entspanntes und forsches Giraffenm√§dchen. Obwohl das Giraffenm√§dchen erst zwei Jahre alt ist, ist sie mit etwa 2,80 Metern schon fast so gro√ü wie die 19-j√§hrige Giraffendame Kabonga. Giraffenbulle Togo (22 Jahre) bleibt unangefochten die Nummer 1. Seine 4,40 Meter K√∂rpergr√∂√üe √ľbertrifft keine weibliche Giraffe.
Momentan halten sich Kabonga, ihr vier Monate alter Sohn Naledi und Bahati entweder gemeinsam auf der Außenanlage der Giraffensavanne oder im Giraffenhaus auf. Togo hat Bahati am sogenannten Schmusegitter kennen gelernt. Sobald sich die neue Situation eingespielt hat, kommen alle vier Giraffen in der Anlage zusammen.
In der afrikanischen Giraffensavanne leben die Hellabrunner Netzgiraffen seit Pfingsten dieses Jahres. Die Kosten f√ľr das Giraffenhaus in H√∂he von 3 Millionen Euro hat die Stadtsparkasse M√ľnchen √ľbernommen.
¬ĄWir freuen uns sehr, dass die Hellabrunner Giraffenherde langsam w√§chst. Mit Bahati haben wir ein sehr sch√∂nes Tier aus dem Frankfurter Zoo bekommen und hoffen auf baldigen Nachwuchs. Mit Kabonga und dem kleinen Naledi versteht sich die Frankfurter Giraffendame bereits pr√§chtig¬ď, so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Foto: Tierpark Hellabrunn
Neuzugang Bahati aus dem Frankfurter Zoo
(24.07.2013, 13:26)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Junger Sibirischer Tiger f√ľr Hellabrunn
Jegor erkundet M√ľnchner Terrain

Dass Jegor zu den gr√∂√üten aller lebenden Katzenarten geh√∂rt, beweist der Sibirische Tiger gleich bei der Ankunft im M√ľnchner Tierpark am Freitagvormittag, 19. Juli. Kraftvoll und selbstbewusst, aber auch mit einer angeborenen Wachsamkeit und Anspannung schreitet der Tiger aus seiner Transportbox. Mit Neugier erkundet er seine neue Heimat. Zun√§chst wird dies das Innengehege sein. Erst nach ein paar Tagen der Eingew√∂hnung betritt Jegor auch die Hellabrunner Au√üenanlage.
Der neue Sibirische Tiger Hellabrunns wurde am 6. November 2011 in einem Wurf von drei Jungtieren im K√∂lner Zoo geboren. Die beiden Schwestern von Jegor leben zusammen mit der Mutter nach wie vor im K√∂lner Zoo. Als dominanter Einzelg√§nger wird der fast ausgewachsene Tiger zun√§chst allein in Hellabrunn leben. Jegor ist f√ľr seine 20 Monate ein sehr imposanter Tigerkater. Charakterlich ist er ein ruhiges Tier. Eine Zucht ist vorerst nicht geplant. Vor vier Monaten starb der letzte M√ľnchner Tiger Nurejev im hohen Alter von 17 Jahren.
¬ĄMit Jegor bekommt Hellabrunn endlich einen stattlichen Tiger zur√ľck. Im Rahmen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) konnten wir diese attraktive Gro√ükatze aus dem K√∂lner Zoo f√ľr Hellabrunn gewinnen¬ď, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.
Weniger als 500 der stark gefährdeten Sibirischen Tiger leben heute in freier Wildbahn am Japanischen Meer bis nach Nordkorea, China und Russland. Der Sibirische Tiger wird auch Amurtiger genannt, ist eine Unterart des Tigers und gehört zur Familie der Großkatzen.
Besucherhinweis: Jegor wird seine neue Umgebung behutsam kennenlernen und deshalb anfangs zeitweise nicht zu sehen sein.

Foto: Tierpark Hellabrunn
(19.07.2013, 14:01)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Foto Wilhelm und der Landesbund f√ľr Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) laden zu den Infotagen in den Tierpark Hellabrunn ein

Vogelfreunde, Hobby- und Profi-Fotografen, Naturfans und Familien kommen am Wochenende, den 20. und 21. Juli bei den ¬ĄInfotagen Foto Wilhelm¬ď im Tierpark Hellabrunn voll auf ihre Kosten. Zu der Veranstaltung l√§dt dieses Jahr Foto Wilhelm in Zusammenarbeit mit dem Landesbund f√ľr Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) ein. Die ¬ĄInfotage Foto Wilhelm¬ď bieten Hellabrunn-Besuchern besondere Einblicke in Ornithologie und Optik sowie unvergessliche Vogelbeobachtungen ¬Ė alles inklusive des normalen Eintrittspreises f√ľr den Tierpark.
Die Markenhersteller Nikon, Steiner und Cewe sind mit eigenen St√§nden vertreten. Am Foto Wilhelm-Stand werden Ferngl√§ser der Marken Zeiss, Swarovski und Leica pr√§sentiert. Besucher k√∂nnen alle Neuheiten der Aussteller im Bereich Fernoptik und Ferngl√§ser rund um den Abenteuerspielplatz im Tierpark testen und vergleichen. Am Samstag ist es m√∂glich, die Ger√§te direkt an den Aussteller-St√§nden zu kaufen. W√§hrend der Infotage gibt es auf alle Ferngl√§ser und Lupen 10 % Sonderrabatt. Auch speziell f√ľr Kinder hat sich der Veranstalter etwas einfallen lassen: Am Abenteuerspielplatz beim Kindertierpark gibt es kostenloses Kinderschminken, organisiert von der Firma Cewe Color.
An beiden Veranstaltungstagen bietet Foto Wilhelm zweimal t√§glich einen kostenlosen Workshop mit der Firma Canon an. Maximal sieben Teilnehmer erfahren beim 1,5-st√ľndigen Workshop alles √ľber das Fotografieren mit der Canon. Um rechtzeitige Anmeldung bei Foto Wilhelm wird gebeten.
W√§hrend der ¬ĄInfotage Foto Wilhelm¬ď informiert der LBV zu den Themen Vogelbeobachtung und Vogelschutz. F√ľr 800 Schulkinder werden die Infotage ein ganz besonderes Naturerlebnis darstellen. Auf Einladung von Foto Wilhelm besuchen sie den Tierpark kostenlos und erfahren zus√§tzlich bei einem Vortrag von LBV-Umweltp√§dagogen Spannendes √ľber die Bekassine. Diese in Bayern vom Aussterben bedrohte Vogelart wird wegen ihrer rasanten Balzfl√ľge, bei denen die Schwanzfedern meckernde Laute erzeugen, auch Himmelsziege genannt. Die Bekassine ist 2013 Vogel des Jahres.

Foto (R√ľdiger Becker): Bekassine
(16.07.2013, 08:25)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Erfolgreich im Zeichen des Ziel- und Entwicklungsplans
M√ľnchner Tierpark ver√∂ffentlicht Gesch√§ftsbericht 2012

Die M√ľnchener Tierpark Hellabrunn AG kann ein rundum erfolgreiches Gesch√§ftsjahr 2012 vorweisen ¬Ė in zoologischer wie auch in kaufm√§nnischer und bautechnischer Hinsicht.

- Zoo mit besonders vielen Tieren und Tierarten: Im Geschäftsjahr 2012 lebten 19.183 Tiere in 757 Arten in Hellabrunn. Das entspricht 3 bzw. 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit zählt Hellabrunn zu den tier- und artenreichsten Zoos in Europa!

- Der Verkauf von Hellabrunn-Jahreskarten konnte 2012 um 35 Prozent gegen√ľber dem Vorjahr gesteigert werden. Eine Anzeigenkampagne macht seit 2012 auf die g√ľnstigen Dauerkarten des Tierparks auf 34 gro√üformatigen Werbefl√§chen in M√ľnchner U-Bahnh√∂fen aufmerksam.

- Im Gesch√§ftsjahr 2012 besuchten rund 1.622 000 Menschen den M√ľnchner Tierpark. Dies ist die zweith√∂chste Besucherzahl seit dem √ľber 100j√§hrigen Bestehen von Hellabrunn.

- 860 Tiergeburten wurden im letzten Jahr in Hellabrunn registriert. Besonders hervorzuheben ist dabei der Nachwuchs bei den Silbergibbons, einer stark bedrohten Affenart, die es bundesweit nur in M√ľnchen zu sehen gibt.

- Die Bewohner Hellabrunns bekamen tierischen Zuwachs aus anderen europ√§ischen Zoos: u.a. zwei junge L√∂wen, zwei Polarf√ľchse, zwei stark bedrohte Drills und 14 Felsenpinguine.

- Ein Meilenstein wurde 2011 mit der Erstellung des Ziel- und Entwicklungsplans gelegt. Dieser dient als Basis f√ľr alle zuk√ľnftigen Vorhaben und unterstreicht das Hellabrunner Leitmotiv des Geozoos, nach dem die Tiere nach Kontinenten geordnet sind und in nat√ľrlichen Wohngemeinschaften gehalten werden. F√ľr die Giraffensavanne im neuen Afrika von Hellabrunn fanden sowohl Spatenstich als auch Richtfest im Jahr 2012 statt.

- Weitere Bauprojekte: Im Sommer 2012 konnte das komplett umgebaute historische Aquarium mit einem neuen, 100.000 Liter fassenden Becken f√ľr die beiden Schwarzspitzen-Riffhaie wiederer√∂ffnet werden. Seit Herbst vergangenen Jahres gibt es das Caf√© Rhino mit einem neuen, direkt angrenzenden, kleinkindgerechten Abenteuerspielplatz mit Wipfelpfad und Wasserparcours.

- Hellabrunner Medienstars: Im Tierpark wurde Ende 2011 die f√ľnfte Staffel der Doku-Soap ¬ĄNashorn, Zebra & Co¬ď gedreht. Die entstandenen 40 Folgen wurden ab November 2012 ausgestrahlt. Von allen Zoosendungen der ARD erzielt diese die h√∂chsten Einschaltquoten.
Ein 45-min√ľtiger Film des Bayerischen Rundfunks √ľber ¬ĄLudwig und seine Schwester ¬Ė Die Elefantenbabys von Hellabrunn¬ď erreichte eine bundesweite Einschaltquote von 12,2 Prozent.


¬ĄHellabrunn ist auf vielen Gebieten ein Vorreiter: So ist der M√ľnchner Tierpark seit 2009 der erste und einzige Zoo bundesweit, der eine T√úV-Zertifizierung im Bereich Qualit√§ts- und Umweltmanagement besitzt. Das Geozoo-Prinzip, dessen Idee 1928 in Hellabrunn entstand, ahmen Zoos auf der ganzen Welt nach! Nachdem sich dieses Prinzip in M√ľnchen in den vergangenen Jahrzehnten aufgeweicht hatte, haben wir im Jahr 2012 mit dem begonnenen Bau der Giraffensavanne einen wichtigen Schritt zur√ľck zum Geozoo getan¬ď, betont die Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl.

¬ĄIm Umfeld aller europ√§ischen Zoos pr√§sentieren wir uns als besonders tier- und artenreich. 2012 z√§hlten wir in Hellabrunn 19.183 Tiere in 757 Arten! Unser hochgestecktes Ziel ist es, unseren Tierpark jedes Jahr noch ein St√ľck attraktiver zu machen und weiterhin unter den beliebtesten, bestbesuchten und erfolgreichsten Zoos bundes- und europaweit zu liegen¬ď, sagt Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Foto: Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem und Aufsichtsratsvorsitzende Christine Strobl mit Bartagame Paul
(09.07.2013, 16:15)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Biogas-Bus macht Station im Tierpark Hellabrunn

Der Fachverband Biogas e.V. tourt von Juni bis September mit einem Infobus quer durch Deutschland. Auf seiner viermonatigen Reise wird der Bus unter anderem auf Messen und Veranstaltungen, auf Rathauspl√§tzen oder Biogasanlagen stehen. Am 1. Juli besucht er die Biogasanlagen im Tierpark Hellabrunn. Seit 2007 wird in der Anlage aus Tiermist und Gr√ľnabf√§llen Strom und W√§rme erzeugt.

Aus Mist und Futterresten Strom und W√§rme gewinnen. Die Stadtwerke M√ľnchen (SWM) und der Tierpark Hellabrunn setzen auf diese neueste Form der regenerativen Energiegewinnung. Mit einem Blockheizkraftwerk wird im Tierpark umweltfreundlich Strom und W√§rme erzeugt. Tiermist und Gr√ľnabf√§lle werden vergoren. Das entstehende Methan wird in einem hochmodernen Blockheizkraftwerk CO¬≤-neutral verbrannt. Der dabei umweltschonend erzeugte Strom wird ins SWM Netz eingespeist, die W√§rme in das Heiznetz des Tierparks.
Ausgangsstoff f√ľr die Biogas-Gewinnung ist der Bioabfall des Tierparks. Das sind ungef√§hr sechs Tonnen pro Tag an pflanzlichen Futterresten und Mist der pflanzenfressenden Tiere. Unter anderem die f√ľnf Elefanten, die beiden Panzernash√∂rner, die drei Giraffen und die vielen Haustiere vom Hellabrunner Kindertierpark sorgen mit ihrem Mist f√ľr reichlich Strom.

Und so funktioniert die Hellabrunner Biogasanlage:
Das Substrat aus Mist und Futterresten wird in die Fermenter, die Faulr√§ume der Biogasanlage, eingebracht und dort unter Luftabschluss mit Hilfe allgegenw√§rtiger anaerober Bakterien vergoren. Bereits nach wenigen Wochen hatte sich die Methan-Produktion verstetigt. Beim G√§rprozess entsteht Gas mit einem Methangehalt von 50 bis 54 Prozent. Nach 30 Tagen, wenn das Substrat vergoren ist und sich kaum noch Methan bildet, wird der Fermenter entleert und neu bef√ľllt. Die Biogasanlage besitzt drei Fermenter, die um jeweils zehn Tage versetzt bef√ľllt werden. Damit ist eine kontinuierliche Biogasversorgung gew√§hrleistet.

¬ĄDie Anlage in Hellabrunn ist ein gutes Beispiel f√ľr die Vielseitigkeit von Biogasanlagen¬ď, erkl√§rt der Hauptgesch√§ftsf√ľhrer des Fachverbandes Biogas, Dr. Claudius da Costa Gomez. Rund 2.000 Tonnen Tiermist und Gr√ľnabf√§lle landen pro Jahr in der Anlage und werden zu Biogas vergoren. Das Gas wird im BHKW zu rund 240.000 Kilowattstunden (kWh) Strom und 230.000 kWh W√§rme umgewandelt. Der Strom wird ins Netz der SWM eingespeist, die W√§rme landet im Heiznetz des Zoos. Auf diese Weise k√∂nnen j√§hrlich 190 Tonnen CO¬≤ eingespart werden.

Foto:
Dr. Claudius da Costa Gomez, Hauptgesch√§ftsf√ľhrer des Fachverbandes Biogas, Christine Gerner, technische Leiterin des Tierparks Hellabrunn und Reinhard Zenau, technischer Parkinspektor des Tierparks vor der Biogasanlage in Hellabrunn
(01.07.2013, 13:48)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Nachwuchs bei bedrohter Affenart in Hellabrunn
Drolliges Drill-Baby mit Punk-Frisur geboren

Nach einer Tragzeit von etwa 180 Tagen hat nun auch Drill-Dame Afi (7 Jahre) zum ersten Mal Nachwuchs bekommen! Am 8. Mai ist der kleine Drill-Junge geboren. Mit cooler Punk-Frisur, hell rosa Gesicht und unwiderstehlichen Segelohren begeistert er die Hellabrunn-Besucher. Vor allem sein f√ľnf Monate alter Halbbruder Nepomuk freut sich √ľber einen Spielgef√§hrten.
Der Blutspendedienst M√ľnchen √ľbernimmt die Patenschaft f√ľr das noch namenlose Drillbaby. Andreas Faber, Betriebsleiter des Blutspendedienstes freut sich √ľber die Patenschaft und ruft zum Namenswettbewerb auf. ¬ĄWir haben uns bewusst f√ľr eine vom Aussterben bedrohte Affenart entschieden, um auf die Notwendigkeit von Natur- und Artenschutz aufmerksam zu machen. Unsere Blutspender sterben zwar nicht aus, aber auch sie werden in den n√§chsten Jahren immer seltener. Immer mehr √§ltere Patienten stehen immer weniger Menschen im spendef√§higen Alter gegen√ľber. Zwar kann sich jeder zweite junge Erwachsene vorstellen, Blut zu spenden. Bislang setzen aber nur 3 % der spendef√§higen B√ľrger diese Bereitschaft in die Tat um.¬ď

Namenssuche
Der Pate des Drill-Babys, der Blutspendedienst, sucht einen Namen f√ľr das Drill-Baby. Auf der Facebookseite www.faceboock.com/blutspendedienstmuenchen und der Website www.blutspendedienst-muenchen.de veranstaltet der Blutspendedienst noch bis zum 08. Juli 2013 einen Namenswettbewerb, bei dem es eine gro√üe Familien-Jahreskarte f√ľr den Tierpark Hellabrunn zu gewinnen gibt. Gesucht wird ein m√§nnlicher Vorname, der mit dem Anfangsbuchstaben ¬ĄN¬ď beginnt.

¬ĄDrills geh√∂ren nicht nur zu den beeindruckendsten, sondern auch zu den am meisten bedrohten Affenarten der Welt. Gerade als Zuchtbuchf√ľhrer freue ich mich umso mehr √ľber die Zuchterfolge innerhalb eines Jahres bei der jungen Hellabrunner Drill-Gruppe¬ď, so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.
Der Drill ist eine der am st√§rksten gef√§hrdeten Affenarten Afrikas. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature) hat ihn in die Rote Liste der weltweit bedrohtesten Arten aufgenommen. In seinem Lebensraum, einem Gebiet von lediglich 40.000 Quadratkilometern in Kamerun, Nigeria, Gabun und auf der Insel Bioko, wird der Bestand heute nur noch auf etwa 3.500 Tiere gesch√§tzt. Damit ist der Lebensraum dieser Affenart kleiner als die Schweiz. Fortschreitende Abholzung und schonungslose Jagd auf diese Affenart sind die Hauptgr√ľnde f√ľr ihre starke Gef√§hrdung.
In Europa leben weniger als 70 Drills in 16 Zoos. Hellabrunn f√ľhrt das Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) sowie das Internationale Zuchtbuch (ISB) f√ľr diese Affenart. Zudem ist Hellabrunn Mitglied im Verein "Rettet den Drill", der das Projekt "Pandrillus" in Nigeria unterst√ľtzt. Mit der Zucht der Drills und dem Engagement f√ľr frei lebende Drills leistet Hellabrunn einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Art.
Der aus dem Zoo Wuppertal stammende Vater des Babys Bakut (10) ist seit April 2011 in Hellabrunn daheim. Kaduna und Afi (aus dem britischen Port Lympne Wild Animal Park) leisten ihm seit Juli 2012 Gesellschaft.
(28.06.2013, 14:42)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Neues Tagesseminar in Hellabrunn: ¬ĄTierisch ruhig¬ď trotz ADHS

Hyperaktivität kann durch die beruhigende Wirkung von Tieren positiv beeinflusst werden. Praktische Hilfestellungen bei ADHS bietet nun ein Seminar im Tierpark Hellabrunn, das am 6. Juli 2013 erstmals stattfindet.

Beim Tagesseminar ¬ĄTierisch ruhig¬ď k√∂nnen Teilnehmer die Ruhe und Gelassenheit von Hellabrunner Tieren auf sich wirken lassen und lernen, ihre Bewegungen zu verlangsamen und ausgeglichener zu werden. Vormittags erarbeiten die Teilnehmer in kleinen Gruppen verschiedene Techniken, um mit Ihrer Unruhe anders umzugehen. Dazu verwenden die Kursleiterinnen Methoden aus der Verhaltenstherapie, der Neurolinguistischen Psychologie (NLP), der Gespr√§chstherapie, diverser Entspannungstechniken und Ressourcenarbeit.
Danach folgt der praktische Teil, bei dem die Seminarteilnehmer Lamas, Ziegen und Ponys aus dem Hellabrunner Kindertierpark beobachten und ber√ľhren k√∂nnen. Der Tierkontakt schult einerseits die Aufmerksamkeit. Andererseits kommen die Teilnehmer durch die beruhigende Wirkung der Tiere auch selbst zur Ruhe. Ein ruhigeres menschliches Verhalten wiederum wirkt sich positiv auf die Tiere aus, und dies erleichtert die gegenseitige Kontaktaufnahme.
Professionell begleitet werden die Seminarteilnehmer von Ursula Riedinger (Reviertierpflegerin in Hellabrunn, Heilpraktikerin f√ľr Psychotherapie, Associates Degree of Applied Science in Recreation & Wildlife (USA) und Therapeutin f√ľr Tiergest√ľtzte Therapie) sowie Sabine Eitel (Tierpflegerin, Tiertrainerin, Heilpraktikerin f√ľr Psychotherapie in der Ausbildung) und Anja Waldinger (Revierleiterin in Hellabrunn f√ľr den Bereich "Europa¬ď). Der Besuch des Seminars ist nur nach vorheriger Anmeldung m√∂glich.

Weitere Informationen:
(auch im Web: www.tierpark-hellabrunn.de/veranstaltungen/seminare)

Termine (es handelt sich jeweils um ein abgeschlossenes Seminar):
6. Juli 2013
19. Oktober 2013

Anmeldung:

M√ľnchener Tierpark Hellabrunn AG
Service-Center
Tierparkstraße 30
81543 M√ľnchen

Tel.: 089 62508-34 (Mo-Do von 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr)
Fax: 089 62508-790
Email: tierparkerlebnis@tierpark-hellabrunn.de

Kosten:
130 € pro Person, zahlbar vor Kursbeginn.
Der Preis versteht sich inklusive Eintritt in den Tierpark Hellabrunn sowie Getränken und Snacks in den Pausen, ausgenommen Mittagessen.

Teilnahme:
ab 14 Jahren (14 bis 18 Jahre: entweder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten, der auch gleichzeitig zahlende/r Teilnehmer/in ist, oder mit schriftlicher Erlaubnis eines Erziehungsberechtigten)
(26.06.2013, 14:16)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Hellabrunns Seel√∂wen-Kindergarten ist er√∂ffnet
Vier Seelöwen-Babys erobern die Robbenanlage

So ganz geheuer ist den Seel√∂wen-Babys die Sache nicht. Mit gro√üen schwarzen Knopfaugen schauen sie ihren M√ľttern zu: Runter vom Trockendeck, drei mal elegant rutschen, erste Flosse ins Wasser, zweite Flosse ins Wasser, Kopf runter und schwimmen. Ganz einfach.¬†
So weit die Theorie. Die Praxis sieht bei Seel√∂wen-Babys aber immer etwas anders aus. Da wird sich geziert, mit der Flossenspitze die Wassertemperatur getestet, dann wird gebr√ľllt, weil die Mutter l√§ngst in den Fluten ist, bevor sich das Jungtier endlich in das unheimliche, nasse Element wagt.
√Ąhnlich wie kleine Kinder m√ľssen Seel√∂wen-Babys das Schwimmen erst lernen. Nora ist jetzt drei Wochen alt und hat ihre ersten Schwimmz√ľge - bestens betreut von den Tierpflegern und ihrer Mutter - in einem kleinen Becken hinter den Kulissen erlernt. Mittlerweile h√§lt sie sich schon recht gut √ľber Wasser. Aber der Sprung in das gro√üe Becken ist f√ľr die Seel√∂wen-M√ľtter und die Tierpfleger immer wieder ein Abenteuer.
Nora, Nelly und Nick sind jetzt t√§glich beim Babyschwimmen im Seel√∂wen-Pool zu beobachten. Das j√ľngste Seel√∂wen-Baby muss erst noch Schwimmen lernen und wird gemeinsam mit Mutter Sandy in den n√§chsten Tagen zu seinen Halbgeschwistern ins gro√üe Becken nach kommen. Bis dahin gibt es hoffentlich auch sein Geschlecht preis, sodass es schnell einen Namen bekommen kann.
Die etwa vier Kilo schweren und 45 Zentimeter großen Jungtiere werden etwa vier Mal täglich gesäugt. In Hellabrunn leben jetzt insgesamt 15 Kalifornische Seelöwen.
¬ĄSeel√∂wen sind die geborenen Entertainer. Seel√∂wen-Babys bei ihren ersten Schwimmversuchen zu beobachten, ist Unterhaltung pur! Nun hoffen wir nur noch auf Nachwuchs bei den M√§hnenrobben, dann ist der Robben-Kindergarten komplett¬ď, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem.

Nora geboren am 31. Mai, Mutter Elmira (6)
Nelly geboren am 10. Juni, Mutter Molly (16)
Nick geboren am 12. Juni, Mutter Johna (9)
Seelöwen-Baby Nummer 4 geboren am 19. Juni, Mutter Sandy (16)
Seelöwen-Vater: Barney (15)
(24.06.2013, 08:34)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Seel√∂we Barney wird zum 32. Mal Vater und beschert Hellabrunn vier Seel√∂wen-Babys

Nora, Nick und Nelly heißen die Seelöwen-Babys, die seit Mai in Hellabrunn geboren sind. Ein weiteres, noch namenloses Baby, wurde heute geboren.
Bisher stand f√ľr die drei Babys Schwimmtraining mit ihren M√ľttern im Seel√∂wenhaus auf der Tagesordnung. Jetzt d√ľrfen die Hellabrunner Seel√∂wen-Babys zeigen, was sie gelernt haben und ihre ersten Plantschversuche im gro√üen Becken unternehmen.
(19.06.2013, 14:58)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Seltenes Silbergibbon-Baby avanciert zum kleinen Publikumsliebling in Hellabrunn

Bei der stark bedrohten Affenart, die es in Deutschland nur im M√ľnchner Tierpark zu sehen gibt, begeistert das kleinste Familienmitglied mit √ľberm√ľtigen Akrobatikdemonstrationen

Der j√ľngste, knapp zehn Monate alte M√ľnchner Silbergibbon-Nachwuchs z√§hlt ganz klar zu den Stars von Hellabrunn. Als der M√ľnchner Tierpark, der die stark gef√§hrdete Tierart als einziger Zoo in Deutschland zeigt, das Kleine vergangenen September im Alter von drei Wochen vorstellte, suchte es noch Schutz bei Mama. Nur ab und zu gab es einen Blick auf den zierlichen Kopf und die gro√üen Kulleraugen frei. Das ist nun anders: √úberm√ľtig turnt Hellabrunns Mini-Silbergibbon auf der Au√üenanlage herum. Und gerade weil das noch nicht so einwandfrei klappt wie bei den Geschwistern und Eltern, ist es f√ľr alle Zuschauer ein besonderer Genuss, dem Nachwuchs-Turner beim Training zuzusehen.
Endlich steht auch fest, ob das Kleine weiblich oder m√§nnlich ist. Das entscheidende Indiz hatte es vor den Tierpflegern lange Zeit gut versteckt. Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem l√ľftet nun das Geheimnis: ¬ĄEs ist ein M√§dchen, das den sch√∂nen Namen Mia tr√§gt! Die Hellabrunner Silbergibbon-Familie besteht momentan aus Mutter, Vater und drei T√∂chtern. Es macht uns stolz, dass wir der einzige deutsche Zoo sind, der diese stark bedrohte Primatenart zeigt, und noch dazu eine so gro√üe und harmonische Familie haben.¬ď
Das j√ľngste Silbergibbon-Baby kam am 19.8.2012 nach einer Tragzeit von sieben Monaten zur Welt. Mittlerweile turnt das quicklebendige Affenm√§dchen begeistert mit Mutter Pangrango (16 Jahre), Silbergibbon-Papa Peter (24) und den beiden Schwestern Isabell (5) und Kim (2) durchs Hellabrunner Au√üengehege. Menschentrauben vorm Gehege sind keine Seltenheit. Die kleine Mia, die noch einen Paten sucht, wei√ü, wie sie auf sich aufmerksam machen kann! Wenn sie und die anderen sich von Seil zu Seil schwingen, halten die Zuschauer die Luft an, so spektakul√§r ist der Moment, in dem die Affen in der Luft schweben! Die Besonderheit von Silbergibbons sind ihre Arme, die zweieinhalbmal so lang werden k√∂nnen wie der Rumpf. Ihre Arme und die sogenannte Schwinghangel-Technik erlauben es ihnen, mit traumhafter Sicherheit Entfernungen im Ge√§st von bis zu zehn Metern zu √ľberwinden.
Silbergibbons leben in freier Wildbahn nur auf der indonesischen Insel Java. Sie geh√∂ren zu den bedrohtesten Primaten und werden als stark gef√§hrdete Tierart auf der Roten Liste des IUCN (International Union for Conservation of Nature) gef√ľhrt. Ihre Zahl wird auf unter 2.000 weltweit gesch√§tzt. Charakteristisch f√ľr die Silbergibbons ist auch, wie f√ľr alle Gibbon-Arten, ihr recht lautstarker Gesang, der zur Markierung ihres Territoriums dient.
Hat sich ein Silbergibbon-Paar einmal gefunden, bleibt es ein Leben lang zusammen und lebt monogam in einer Familiengruppe mit den noch nicht geschlechtsreifen Nachkommen. Vorbildlich zeigen sich Peter und Pangrango, wenn es um die ¬ĄKinderbetreuung¬ď geht. Beide Elternteile k√ľmmern sich gleichberechtigt um den Nachwuchs. Silbergibbons sind vorwiegend Vegetarier und fressen vor allem Obst, Gem√ľse, Salat oder Laubwerk. Auch Hellabrunns Mini-Silbergibbon Mia ern√§hrt sich bereits wie die Gro√üen.

Foto: Tierpark Hellabrunn
(13.06.2013, 07:59)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Erstmals Nachwuchs bei den Polarf√ľchsen in Hellabrunn

Polarfuchs-Dame Ronja macht es spannend. Bereits am 26. April hat sie ihre Babys zur Welt gebracht. Doch erst jetzt bekommen Tierpfleger und Besucher die kleinen wuscheligen Wollkn√§uel peu √† peu zu Gesicht. Bisher konnten f√ľnf Polarfuchs-Babys gez√§hlt werden, gestern kam noch ein sechstes Jungtier dazu. Gut beh√ľtet haben die mittlerweile meerschweinchen-gro√üen Polarfuchs-Babys ihre gem√ľtlichen H√∂hlen kennen gelernt. Auf der Polarfuchs-Anlage gibt es vier H√ľtten. Insgesamt 15 Erdh√∂hlen haben die Eisf√ľchse ¬Ė wie die Polarf√ľchse auch genannt werden - selbst gegraben. In den H√∂hlen kuscheln die Jungf√ľchse die meiste Zeit zusammen mit Mutter Ronja. Muttermilch trinken die Kleinen nur noch selten, mittlerweile ern√§hren sie sich, dank der spitzen Z√§hne, auch schon von Fleisch.
Obwohl die Jungtiere noch viel schlafen, werden sie t√§glich aktiver. Ungef√§hr f√ľnf Mal am Tag f√ľr ca. 15 min zeigen ihnen Mama Ronja (2 Jahre) und Papa Yaqui (2) die Welt au√üerhalb der H√∂hlen. Die Jungf√ľchse unterscheiden sich leicht in der Fellf√§rbung, einer hat wei√üe Pfoten, der andere einen wei√üen Latz. Die Tierpfleger konnten sogar ein komplett graues Tier entdecken. Ihr Geschlecht haben sie noch nicht verraten.
Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem freut sich √ľber die Entwicklung der Tierbabys: ¬ĄDas erste Mal √ľberhaupt gibt es in Hellabrunn Nachwuchs bei Polarf√ľchsen. Die sechs Kleinen haben sich in ihren ersten sechs Lebenswochen trotz der schwierigen Wetterlage bestens entwickelt und werden tagt√§glich selbstst√§ndiger.¬ď
W√§hrend die Polarf√ľchse momentan ein kurzes und eher dunkles Sommerfell spazieren tragen, wird sich ihr Fell im Winter ver√§ndern: Das Winterfell ist doppelt so dick und h√§lt die Tiere auch bei tiefsten Minusgraden kuschelig warm. So k√∂nnen sich die Polarf√ľchse jederzeit perfekt den Au√üentemperaturen anpassen. Doch auch die Farbe √§ndert sich mit der Jahreszeit, von braun-grau auf schneewei√ü.

Foto: Tierpark Hellabrunn
(10.06.2013, 08:43)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Hellabrunn l√§dt Verband Deutscher Zoodirektoren zur Jahrestagung

¬ĄWie bauen wir am besten f√ľr unsere Tiere?¬ď Oder: ¬ĄWas gibt es Neues zum Thema Erhaltungszuchten?¬ď Diese und viele weitere zoologische und thematisch verwandte Fragen besch√§ftigten rund 120 Entscheider aus Zoos und Aquarien des deutschsprachigen Raums von 29. Mai bis 1. Juni in Prien / Chiemsee. Gastgeber der Jahrestagung des Verbands Deutscher Zoodirektoren (VDZ) war die M√ľnchener Tierpark Hellabrunn AG.
Zur diesj√§hrigen Tagung des VDZ lud M√ľnchens Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem knapp 120 Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum ins Yachthotel Prien am Chiemsee. Der 1887 gegr√ľndete VDZ ist die √§lteste Zoo-Organisation weltweit. Der Verband vereinigt die wissenschaftlich geleiteten Zoos im deutschsprachigen Raum und setzt sich f√ľr richtig verstandenen Tierschutz und gute Zootierhaltung ein.
Bei der Jahrestagung w√§hlten die Mitglieder des VDZ einstimmig Theo Pagel zu ihrem neuen Pr√§sidenten. Pagel, Direktor des K√∂lner Zoos, l√∂st den bisherigen Amtsinhaber Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoos in Kronberg/Taunus, ab. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit wird unter anderem der Aufbau der neuen Gesch√§ftsstelle in Berlin sein. ¬ĄIch freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke f√ľr das mir entgegengebrachte Vertrauen. Von Zuchterhaltung √ľber Tierschutz bis hin zur Umweltp√§dagogik: Zoologische G√§rten haben vielf√§ltige Aufgaben und sind viel mehr als Freizeit- und Erholungseinrichtungen. Das wollen wir in Zukunft verst√§rkt herausstreichen¬ď, sagt Theo Pagel.
Der Gastgeber der VDZ-Tagung, Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem zeigt sich h√∂chst zufrieden mit der Austragung und den Ergebnissen der Tagung: ¬ĄWir haben eine erfolgreiche und ergebnisreiche Tagung hinter uns, die trotz des Jahrhundertregens sicherlich allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben wird. Dazu hat die bayrische Gastfreundlichkeit bestimmt beigetragen.¬ď Der M√ľnchner Tierpark war 2012 bereits Ausrichter der Europ√§ischen Zoodirektoren-Tagung (EAZA) und 2011 der Tagung der Kaufm√§nnischen Leiter der deutschsprachigen Zoos.
(06.06.2013, 16:09)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Erstmals Nachwuchs bei den Polarf√ľchsen in Hellabrunn

Polarfuchs-Dame Ronja macht es spannend. Bereits Ende April hat sie ihre f√ľnf Babys zur Welt gebracht, doch erst jetzt bekommen Tierpfleger und Besucher die kleinen wuscheligen Wollkn√§uel zu Gesicht. Gut beh√ľtet haben die meerschweinchen-gro√üen Polarfuchs-Babys bisher vor allem ihre gem√ľtlichen H√∂hlen kennen gelernt. Jetzt ist f√ľr sie ¬Ė gemeinsam mit Mama Ronja (2 Jahre) und Papa Yaqui (2) ¬Ė die Entdeckung des Geheges angesagt.

Aktueller TV-Tipp:
Mit dem Sommer-Spezial ¬ĄNeues aus dem M√ľnchner Tierpark¬ď berichtet das Bayerische Fernsehen ab 8. Juni in insgesamt 10 Folgen immer samstags von 15.00 bis 15.30 Uhr aus Hellabrunn. In der ersten Folge geht es u.a. um die Polarfuchs-Babys und den Umzug der Giraffen in das neue Giraffenhaus.
(05.06.2013, 16:08)
Elisabeth Hiendl :   Gelbbrustara hatte ich gemeint. Die Bezeichnung war mir beim schreiben entfallen und ich hab halt dieR√ľckengefiederfarbe die ich gesehen habe verwendet. Keiine ahnung ansonsten ist noch der alte Mix aus waldrappen und diversen Sichlern zu sehen Die Schwarzst√∂rche hab ich nicht bewu√üt gesehen. Aber ich hatte auch nur noch kurz Zeit
(17.05.2013, 18:58)
Sacha :   Ich denke, Du wolltest "Hellroten Ara" oder "Gelbbrustara" schreiben, sofern nicht pl√∂tzlich eine neue Art entdeckt wurde...;)

Im Ernst: Ist die geografische Umgestaltung der Grossvoliere √ľberhaupt schon in Angriff genommen worden? Ich war bei meinem letzten Besuch an Ostern knapp dran und konnte mir die Voliere nicht mehr ansehen.
(17.05.2013, 17:28)
Elisabeth Hiendl :   Au√üerdem hab ich in der gro√üen Voliere einen Hellblaues Ara entdeckt. Wusste gar nicht dass dies ein vogel des Auwaldes ist.



(17.05.2013, 12:08)
Elisabeth Hiendl :   War gestern in Hellabrunn: Das Giraffenhhaus sieht auf dem Bild unten l√§ger aus als es mir vorkam. die Erdm√§nnchen sind in einer Freianlage bei Eingang des Hauses. die Stachelschweine sah ich nicht. Die MarinaFranca Esel im Kinderzoo sind nicht mehr da. Kleines Fohlen bei den Przewalski-Pferden.
(17.05.2013, 12:03)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Vorhang auf f√ľr die neue Giraffensavanne

Nach nur einem Jahr Bauzeit eröffnet Hellabrunn seine 10.000 m² große afrikanische Giraffensavanne

Giraffenbulle Togo (22), seine Herzensdame Kabonga (19) und ihr j√ľngster Nachwuchs, der zwei Monate alte Sohn Naledi, genie√üen ihr neues Zuhause am Isar-Eingang in vollen Z√ľgen. Kein Wunder: Sie leben nun, gemeinsam mit Erdm√§nnchen und Stachelschweinen, in der 10.000 m¬≤ gro√üen afrikanischen Giraffensavanne. Das neue Hellabrunn-Highlight wurde p√ľnktlich zu den Pfingstferien feierlich er√∂ffnet. Die Stadtsparkasse M√ľnchen hat den Neubau des Giraffenhauses mit 3 Mio. Euro unterst√ľtzt.
¬ďDie Giraffenfamilie in ihrem neuen, lichtdurchfluteten Haus zu erleben, ist etwas ganz Besonderes. Es war mir ein gro√ües Anliegen, diesen w√ľrdevollen Tieren ein artgerechtes Zuhause zu geben¬ď, so Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. ¬ĄDer neue Stall ist f√ľnfmal gr√∂√üer als der alte im Elefantenhaus. Auch f√ľr die Besucher ist der Kontakt zu den Giraffen nun einzigartig. Nur durch eine Glasscheibe getrennt, kommt man diesen majest√§tischen Tieren sehr nah.¬ď
Seit dem Spatenstich am 9. Mai 2012 und dem Richtfest im vergangenen Dezember ist viel passiert: Das bis zu sieben Meter hohe Giraffenhaus auf einer Fl√§che von 770 m¬≤ bildet das Herzst√ľck im neuen Afrika Hellabrunns. Der anmutige Bau besticht durch seine Hauptbestandteile Holz und Glas. Die Gestaltung hat das Architekturb√ľro dan pearlman aus Berlin √ľbernommen, das bereits viel beachtete Architekturprojekte in Zoos weltweit umgesetzt hat. Zu den neuen Attraktionen innerhalb der Giraffensavanne geh√∂rt auch bald eine zweist√∂ckige Besucherplattform. Diese er√∂ffnet den Tierparkbesuchern ganz neue Perspektiven auf die beeindruckenden Tiere. Denn hier kann man den Giraffen auf Augenh√∂he begegnen und genau beobachten, wie sie ihre langen, blauen Zungen geschickt beim Fressen einsetzen.
Aber auch die inneren Werte des neuen Hauses sind beachtlich: Beispielsweise sind in der Bodenplatte - √§hnlich einer Fu√übodenheizung - Kunststoffrohre verlegt, durch die warmes Wasser flie√üt. Dies stellt die Beheizung des Geb√§udes sicher. Das Vorgehege ist mit einer Eisfreihaltung ausgestattet, mit der die Tierpfleger im Winter Eis und Schnee im Vorgehege abtauen und die Giraffen an die frische Luft lassen k√∂nnen. Im Sommer gelangt √ľber das Foliendach und die verglasten Fassaden viel W√§rme in das Geb√§ude. Um die W√§rme m√∂glichst ohne Energieaufwand abf√ľhren zu k√∂nnen, gibt es automatisch √∂ffnende Fassadenelemente.
Feierlich er√∂ffnet wurde die Giraffensavanne am 15. Mai durch Christine Strobl, 2. B√ľrgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks, Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem und Harald Str√∂tgen, Aufsichtsratsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse M√ľnchen. Dazu Str√∂tgen: ¬ĄAls langj√§hriger Partner des Tierparks Hellabrunn setzen wir uns gerne daf√ľr ein, den Tierpark f√ľr die Tiere und die Besucher noch sch√∂ner zu machen. Nur artgerecht gehaltene Tiere f√ľhlen sich wohl, und nur Tiere, die sich wohlf√ľhlen, machen dem Besucher Freude.¬ď Christine Strobl freut sich ebenfalls √ľber das moderne Bauprojekt: ¬ĄMit der Giraffensavanne ist es dem M√ľnchner Tierpark gelungen, eine herausragende Attraktion f√ľr seine Besucher zu schaffen und den Weg zur stringenten Umsetzung des Geozoos wieder aufzunehmen. Das Hellabrunner Afrika ist wunderbar!¬ď
Die neue Anlage bietet Platz f√ľr einen Giraffenbullen und bis zu vier weibliche Giraffen mit maximal vier Jungtieren. Zu den momentan in Hellabrunn lebenden drei Netzgiraffen Togo, Kabonga und Naledi wird sich schon bald mindestens eine weitere Giraffe gesellen. Zu den gerade eingezogenen Tierparkbewohnern geh√∂ren Isimo, Fela und Falouk. Die neugierigen Erdm√§nnchen aus dem Opel-Zoo in Kronberg sind, genau wie die zwei zugezogenen Stachelschweine, in der Giraffensavanne zu sehen.

Foto: Tierpark Hellabrunn
(15.05.2013, 15:33)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Fotoausstellung: ¬Ą√Ąthiopien ¬Ė Die Zukunft hat begonnen¬ď
Eröffnung der Ausstellung am 15. Mai 2013 im Artenschutzzentrum des Tierparks Hellabrunn

In Kooperation mit der Stiftung Menschen f√ľr Menschen werden beeindruckende und ber√ľhrende Portraits des Fotografen Peter Rigaud gezeigt. Im Mittelpunkt der Arbeit der Stiftung, welche von Karlheinz B√∂hm gegr√ľndet wurde, steht der einzelne Mensch ¬Ė und das spiegelt sich auch in den ausgestellten Bildern wider.
Die pers√∂nlichen Portraits zeigen Menschen, die das Selbstbewusstsein und den Mut hatten, Unterst√ľtzung anzunehmen, Traditionen zu √ľberdenken und die damit den Schritt in eine bessere Zukunft gegangen sind. Diese ¬ĄStory Telling Portraits¬ď sind ein Markenzeichen des Fotografen Peter Rigaud. Als international gefragter Fotograf, der schon f√ľr Magazine wie Vanity Fair, Vogue und National Geographic fotografiert hat ¬Ė reist er f√ľr seine Aufnahmen regelm√§√üig um die ganze Welt.

Foto: Peter Rigaud
(13.05.2013, 15:10)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Die ersten Bewohner sind schon eingezogen
Der Countdown läuft: nur noch 8 Tage bis zur Eröffnung der Giraffensavanne

Kurz vor der Er√∂ffnung der afrikanischen Giraffensavanne im Tierpark Hellabrunn ziehen die ersten Bewohner ein. Eigentlich kein Problem: Giraffenbulle Togo (22) und Giraffendame Kabonga (19) werden von ihren Tierpflegern ins neue Haus am Isareingang gef√ľhrt ¬Ė Giraffenbaby Naledi folgt der Giraffenmama. Leider ist das nicht so einfach.
Auch wenn es nur 700 Meter sind, die zwischen neuem und altem Haus liegen (Luftlinie sogar nur 360 Meter), werden die Wildtiere mit einem Spezial-Giraffen-Transportanh√§nger ins neue Zuhause bef√∂rdert. Das gr√∂√üte und erfahrenste Transportunternehmen f√ľr Wildtiere in Europa, die holl√§ndische Firma EKIPA, hat den Transport √ľbernommen.
Gegen 9 Uhr am 8. Mai ist es soweit: Tier√§rzte und ¬Ėpfleger schauen, wie es den Giraffen geht. Die Tiere bekommen ein leichtes Beruhigungsmittel. Mit Hilfe der ¬Ąrosa Brille¬ď nehmen die Fluchttiere diese ungewohnte Situation gelassener hin.¬†
Dann geht es auch schon los: Der Transportanh√§nger wird direkt bis zum provisorischen Giraffenstall am Hellabrunner Elefantenhaus gebracht. Der h√∂henverstellbare Anh√§nger wird zum Beladen auf 5 Meter H√∂he ausgefahren, sodass die Giraffen in aufrechtem Gang einsteigen k√∂nnen. W√§hrend der Fahrt wird die Decke wieder etwas abgesenkt. Damit der Einstieg noch einfacher wird, wird der Anh√§nger ebenerdig abgesenkt, sodass die Tiere stufenlos in den Anh√§nger laufen k√∂nnen. Tierpfleger Thomas G√ľnther lockt zuerst Kabonga mit ihrem Baby in das Fahrzeug. Die Tiere vertrauen ihrem Tierpfleger und folgen problemlos. Der Anh√§nger wird verschlossen und los geht die Reise nach Afrika. Der Transport geht vorbei an den Wallabys, den Klammeraffen, √ľber den Auerm√ľhlbach, vorbei an den Waldbisons und W√∂lfen direkt zur neuen Giraffensavanne. Im neuen Giraffenstall ist alles f√ľr die sensiblen Fluchttiere vorbereitet. Eine 10 cm dicke Sandschicht soll das Ausrutschen im neuen Stall verhindern. Sicher betreten die Tiere gegen 10.30 Uhr ihr neues Zuhause, erkunden neugierig und noch etwas sch√ľchtern den Stall. Der 900 kg schwere Giraffenbulle Togo l√§sst sich beim Einstieg mehr Zeit, letztendlich betritt er r√ľckw√§rts den Anh√§nger. In Schrittgeschwindigkeit f√§hrt die tierische Fracht in Richtung Isar-Eingang. Beim Ausstieg macht es Togo noch einmal spannend und betrachtet ganz in Ruhe vom Anh√§nger aus seinen neuen Stall. Nach ca. 5 Minuten traut sich auch der Giraffenbulle zu seiner Familie. In den n√§chsten Tagen werden sich die Giraffen in aller Ruhe an ihr neues Zuhause gew√∂hnen, bevor sie die komplette Savannenlandschaft betreten k√∂nnen.
Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem ist sehr zufrieden: ¬ďGl√ľcklicherweise haben unsere Giraffen ein sehr enges und vertrautes Verh√§ltnis zu ihren Tierpflegern, sodass der Transport problemlos geklappt hat. Jetzt k√∂nnen sich die Tiere in Ruhe an ihre neue Umgebung gew√∂hnen. Ich kann es kaum erwarten, die Giraffensavanne den M√ľnchnern zu zeigen ¬Ė nur noch 8 Tage bis zur Er√∂ffnung!¬ď
(10.05.2013, 09:17)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Alles Gute zum Geburtstag, lieber Ludwig!
Hellabrunns j√ľngster Elefantenbulle wird zwei Jahre alt

Ludwig, Asiatischer Elefant und echter bayrischer Schlawiner, steht heute im Rampenlicht: Hellabrunn feiert seinen 2. Geburtstag! Als erster Nachwuchs von Elefanten-Dame Temi erblickt er am 6. Mai 2011 das Licht der Welt. Schnell avanciert er zum Publikumsliebling und Herzensbrecher Hellabrunns. Kein Wunder: Er ist immer zu Sp√§√üchen aufgelegt, nie einem spritzigen Wasserbad abgeneigt und sorgt oft f√ľr unterhaltsame Szenen, wenn er seiner Lieblingsbesch√§ftigung nachgeht. Diese hei√üt: Tante Panang √§rgern, am liebsten durch Pieken mit seinen kleinen Sto√üz√§hnen.¬†
Mittlerweile bringt Ludwig 920 Kilogramm auf die Waage. Sein Geburtsgewicht waren gerade einmal 117 Kilogramm bei 95 Zentimeter K√∂rpergr√∂√üe. Und was frisst er wohl am liebsten? Als waschechter M√ľnchner gibt es f√ľr ihn nur eine wahre Leibspeise: Brezen! Die bekommt er nat√ľrlich nur zu ganz besonderen Anl√§ssen. An normalen Tagen frisst er vor allem Gr√§ser, Bl√§tter, Rinde, Weichholz und Fr√ľchte.
Doch heute ist kein normaler Tag: Versteckt hinter einem kleinen Bambuswald findet der aufgeregte Ludwig sein Geburtstagsgeschenk, ein stattliches Paket mit einer gro√üen blauen Schleife. Er freut sich riesig und st√ľrzt sich darauf. Appetitlich verpackt gibt es zur Feier des Tages frischen Bambus, gleich nach der Breze das zweitliebste Gericht des kleinen Elefantenbullen.
Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem bemerkt schmunzelnd: ¬ĄUnser Ludwig war von Anfang an ein ganz Gewiefter. Schon vier Minuten nach seiner Geburt stand der kleine Bulle. Und heute, im Alter von zwei Jahren, steht er den Gro√üen in fast nichts mehr nach. Beim t√§glichen Training macht er alles mit, das seine Mama und Tanten k√∂nnen: zum Beispiel auf Kommando den R√ľssel heben oder sich hinlegen. Ich muss zugeben, dass er auch bei mir ganz klar in der Top Ten meiner Hellabrunner Lieblingstiere steht!¬ď
Mit zwei Monaten - ungew√∂hnlich fr√ľh f√ľr Elefantenbabys¬† - beginnt der kleine Bulle, au√üer Muttermilch auch feste Nahrung wie Obst und Gem√ľse zu fressen. Im Alter von zweieinhalb Monaten wird Ludwig von den Zuschauern des Bayerischen Fernsehens zum ¬Ąs√ľ√üesten Tierbaby Bayerns¬ď gew√§hlt. Mit sieben Monaten wird der Elefantenbulle auf den Namen ¬ĄLudwig¬ď oder liebevoll ¬ĄWiggerl¬ď¬† getauft. Der kleine Elefantenbulle wird sicherlich noch viel von sich reden machen.

Hintergrund-Infos zu den Hellabrunner Elefanten:
Die Asiatischen Elefanten werden von den Tierpflegern im direkten Kontakt, der sogenannten ¬ĄHands-on-Methode¬ď, betreut. Beim t√§glichen Training erlernen die Elefanten verschiedene Kommandos, zum Beispiel sich hinzulegen oder den Fu√ü zu heben. Diese Fertigkeiten helfen bei der Durchf√ľhrung von medizinischen Ma√ünahmen oder auch der Fu√üpflege.

Ordnung: R√ľsseltiere; Familie: Elefanten
Lebensraum: Regen-, Sumpf- und Bergw√§lder, Bambusdickichte, Buschland und Grasdschungel in S√ľdostasien
Größe: Körperlänge: bis zu 6,5 m; Schulterhöhe: 2,4-3,35 m
Gewicht: bis zu 5 t
Sozialstruktur: Weibchen und Jungtiere leben in Herden, meist 8¬Ė30 Tiere; junge Bullen bilden Junggesellengruppen; √§ltere Bullen leben einzelg√§ngerisch
Fortpflanzung: Tragzeit: 18-22 Monate, ein Jungtier
Nahrung: Gr√§ser, Bl√§tter, Rinde, Weichholz, Bambussch√∂sslinge, Wurzeln und Fr√ľchte


Elefantenk√ľhe ¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† Elefantenbulle

Temi ¬Ė 11 Jahre¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬† ¬†Gajendra¬† - 20 Jahre (z.Z. im Tierpark Hagenbeck, Hamburg)

Steffi ¬Ė 47 Jahre¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†Ludwig ¬Ė 2 Jahre

Mangala ¬Ė 20 Jahre

Panang ¬Ė 24 Jahre


Foto: Tierpark Hellabrunn
Ludwig mit Temi
(06.05.2013, 16:29)
M√ľnchener Tierpark Hellabrunn :   Umbau des Elefantenhauses geht voran

Zum denkmalgesch√ľtzten Elefantenhaus wurde bei der Aufsichtsratssitzung am 30. April die Gesch√§ftsleitung beauftragt, einen Beschluss f√ľr eine originalgetreue Neukonstruktion des Daches mit modernem Material vorzubereiten. Daraufhin k√∂nnen Bauantr√§ge gestellt werden. Anstatt einer urspr√ľnglichen Kuppelkonstruktion aus Stahlbeton soll es eine leichtere Stahlkonstruktion geben. Eine Mehrfachverglasung sorgt f√ľr eine gute Lichtdurchflutung im Haus und senkt gleichzeitig die Energiekosten.
Ende 2010 stellte der Tierpark bei Malerarbeiten an der Fassade fest, dass sich die Deckenverkleidung in einer Nebenkuppel l√∂st. Zwei weitere Kuppeln sind aufgrund der vorhandenen Rabitzdecken aus der Bauzeit gef√§hrdet. Die Tiere bekamen einen Ersatzstall, der Elefantenbulle Gajendra wurde in den Leipziger Zoo gebracht. Das Elefantenhaus wurde entkernt, ein St√ľtzger√ľst eingerichtet, damit das Tragwerk gepr√ľft und die Statik berechnet werden konnte. Gutachten konnten erstellt werden.
Nach dem Beschluss √ľber die Finanzhilfe durch den Stadtrat in H√∂he von 15 Mio. Euro konnte die europaweite Ausschreibung beginnen. Diese Ausschreibungsverfahren sind sehr aufwendig, zeitintensiv und an Fristen gebunden. Es gab eine Vor¬Ė und eine Entwurfsplanung.
Der Tierpark muss bei der Sanierung verschiedene Anspr√ľche ber√ľcksichtigen und versuchen, zu vereinbaren: Tiere, Besucher, Denkmalschutz und den Kostenrahmen. An allererster Stelle stehen die Tiere. Optimale Bedingungen f√ľr moderne Elefantenhaltung sind die Basis. Auch die Besucher, die ganzj√§hrig in Hellabrunn Elefanten sehen m√∂chten, m√ľssen bei der Planung ber√ľcksichtigt werden. Schon aus Sicherheitsgr√ľnden m√ľssen die Tierpfleger optimale Arbeitsbedingungen vorfinden. Bei solch einem historischen Geb√§ude wurden nat√ľrlich auch die Denkmalschutzbeh√∂rden fr√ľhzeitig durch den Tierpark eingeschaltet. Zudem muss die Sanierung wirtschaftlich und energieeffizient sein.
Deshalb hat der Tierpark f√ľnf verschiedene Sanierungsvarianten f√ľr eine Deckenkonstruktion untersucht und erarbeitet. Eine Variante ist der Neubau der Kuppel, f√ľr den sich nun der Aufsichtsrat entschieden hat.¬†¬†
¬ĄDie Haltung des Aufsichtsrats gibt dem Tierpark Handlungssicherheit f√ľr die weiteren Planungsschritte. Wir wollen das Geb√§ude √§u√üerlich wieder so herstellen, wie es vor 100 Jahren ausgesehen hat. Im Haus haben die Tiere Vorrang. Die Kosten m√ľssen im Finanzrahmen bleiben und es muss energieeffizient sein¬ď, erl√§utert die Aufsichtsratsvorsitzende und 2. B√ľrgermeisterin Christine Strobl.¬†¬†
(03.05.2013, 12:31)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Genau. Unter der Patenschaft von Kellogg's Frosties, die einen Tiger als Werbefigur nutzen :-)
(20.03.2013, 16:54)
Oliver M√ľller :   Dann also die seltenen Afrikanischen Eistiger? ;-)
(20.03.2013, 16:34)
Michael Mettler :   Die bisherige Tigeranlage geh√∂rt in der Umstrukturierung des Tierparks laut Masterplan zum zuk√ľnftigen Parkteil Afrika, und bisher ist sie meiner Erinnerung nach nur f√ľr Kalthaltung ausgelegt - auch die Nachtk√§fige sind Au√üenk√§fige.
(20.03.2013, 10:32)
Oliver M√ľller :   Schade. Eignet sich denn die Anlage f√ľr die Haltung einer anderen UA als der Sibirier? Habe da im Moment nicht die Details vor Augen.
(20.03.2013, 09:49)
Sacha :   Traurige Nachricht aus M√ľnchen: Tigerkater Nurejev (zuvor lange in Z√ľrich) ist im Alter von 17 Jahren gestorben. Damit h√§lt der Tierpark Hellabrunn vorerst keine Tiger mehr. Hoffe, das √§ndert sich schnell.
(19.03.2013, 11:20)
Jolantha Belik :   Kein Ahnung, werde mich erkundigen. Ich wei√ü nicht, ob eine Zusammenlegung Sinn macht, es h√§ngt ja auch von der Altersstruktur ab und unter welchen Umweltbedingungen die Tiere bisher gelebt haben. Sie d√ľrften ziemlich empfindlich sein, was Ver√§nderungen betrifft.
(22.11.2012, 20:49)
Michael Mettler :   Wie gro√ü ist eigentlich der Bestand an K√∂nigspinguinen in Wien? M√ľnchen hat ja nur eine Kleingruppe (laut ZTL 1,3), da w√ľrde doch eigentlich eine Zusammenlegung zur Steigerung der Zuchtchancen Sinn machen...?
(22.11.2012, 14:41)
Elisabeth Hiendl :   M√ľnchen hatte schon fr√ľher Felsenpinguine bevor die Pinguinanlage umgebaut wurde. Damals auch schon vereinzelte zucht. daran wollten sie vermutlich anschlie√üen.
(22.11.2012, 13:09)
Jolantha Belik :   Genau so seh ich das auch, Wien z√ľchtet seit vielen Jahren sehr erfolgreich, seit etlichen Jahren durchschnittlich zehn Jungtiere, heuer auch in der zweiten Generation, die Elterntiere selber sind schon in Sch√∂nbrunn geschl√ľpft. W√ľrden wir alle behalten, dann g√§be es ein ziemliches Platzproblem - da h√§tten sicherlich unsere K√∂nigspinguine, die Mitbewohner der Felsenpinguine, weniger Freude damit.
(21.11.2012, 21:41)
Markus R. :   @ Steffen Purgander: Ich glaube, die Frage ist leicht zu beantworten: Wien hat die Tiere vermutlich deshalb abgegeben, weil man sie regelm√§√üig nachz√ľchtet und nicht m√∂chte, dass sich die Pinguine eines Tages auf den F√ľ√üen stehen. Hellabrunn hat sie wohl geholt, weil man gerne wieder eine vierte Pinguinart zeigen m√∂chte (und die Pinguinanlage nach dem Auszug der Humboldts auch etwas unterbesetzt wirkte).
(21.11.2012, 20:43)
Michael Mettler :   @Gerrit: Lass die mal lieber in M√ľnchen (und Wien). In Hannover gibt es m.W. keine Pinguin-K√ľhlkammer mehr (und falls doch, dann ohnehin nicht f√ľr Besucher einsehbar), wo die V√∂gel zumindest √ľbersommern k√∂nnten. Und die scheint mir f√ľr eine erfolgreiche Haltung in unseren Breiten sehr wichtig zu sein.
(21.11.2012, 08:33)
Gerrit Wehrenberg :   Naja als Hannoveraner hofft man nun auf eine ebenfalls so erfolgreiche N√∂rdliche Felsenpinguin-Zucht wie in Wien und so dank jetzigem Direktor auf Nachzuchten aus M√ľnchen auch wieder f√ľr Hannover. ;)
(21.11.2012, 01:11)
Jolantha Belik :   @Steffen: aus welchem Grund was? Warum M√ľnchen oder warum Wien die Tiere abgegeben hat?
(20.11.2012, 23:39)
Steffen Purgander :   hab gerad gelesen das Hellabrunn 14 Felsenpinguine aus Wien bekommen hat, kann jemand vlt. sagen aus welchem Grund.
(20.11.2012, 13:27)
Elisabeth Hiendl :   Im September waren noch Mandrills da.
(13.10.2012, 19:13)
Bj√∂rnN :   Man hat doch nur eine Mandrill-Gruppe abgegeben, oder?
(13.10.2012, 01:00)
J√∂rn Hegner :   der tierpark hellabrunn hat ja nun die mandrills abgegeben und wohin ging die letzten davon . stattdessen h√§lt er heute drills .
(12.10.2012, 22:23)
Jolantha Belik :   Raptis Mini-H√∂rnchen ist heute Nacht √ľber die Regenbogenbr√ľcke gegangen :-((
(25.09.2012, 14:43)
Liz Thieme :   Das kleine Nashorn (Bulle) ist inzwischen geboren. Es hatte schon bei seiner Mutter getrunken, wurde aber im laufe des Vormittags aufgrund von Schw√§che von der Mutter getrennt und medizinisch versorgt. Mutter und Sohn sind derzeit auch nicht zu sehen. Die Blutergebnisse stehen noch aus.
(24.09.2012, 21:41)
Tirreg Anis :   Schimpansen-Dame P√ľppi ist tot - Focus Online:
http://www.focus.de/panorama/welt/schimpansen-drama-im-muenchner-tierpark-hellabrunn-zoo-besucher-sollen-pueppi-in-den-tod-gelockt-haben_aid_788322.html


(27.07.2012, 18:53)
J√∂rn Hegner :   inzwischen hat der tierpark hellabrunn die gaurs nicht mehr . was ist denn in den gehege jetzt untergebracht .
(10.07.2012, 19:48)
Liz Thieme :   Die Elefantenkuh Tina ist heute im Alter von 53 gestorben. Der Veterin√§r hat sie aufgrund ihres Gesundheitzustands eingeschl√§fert.
(26.06.2012, 20:24)
Mel :   Also so wie ich das verstanden habe soll der Umbau bei den Rhinos sich nur auf die Au√üenanlage beziehen.
(15.04.2012, 19:11)
Elisabeth Hiendl :   aber auch grad bei den Rhinos halte ich die Au√üenanlage zumindest in der jetzigen gr√∂√üe f√ľr zu klein f√ľr eine der afrikanischen Arten da man da auch eher noch mehr Tiere unterbringen m√ľ√üte.


(15.04.2012, 18:37)
Elisabeth Hiendl :   unter der Adresse http://www.sueddeutsche.de/muenchen/umbau-im-tierpark-hellabrunn-umzug-der-tiere-1.1331525 habei ich noch eine Grafik gesehen bei der im ist-zustand die afrikanische Huftiere dort sein sollen wo jetzt tats√§chlich die indischen Hirschziegenantilopen Axishirsche und Nilgaus sind
(15.04.2012, 18:29)
Michael Mettler :   Die heutigen Anlagen f√ľr afrikanische Steppentiere w√ľrden doch frei f√ľr Asiaten, da m√ľssten sich die Wildpferde unterbringen lassen...?
(15.04.2012, 18:27)
Elisabeth Hiendl :   Also ich wei√ü nicht was ich von den Pl√§nen halten soll. Vor allem sehe ich bis jetzt gerade bei Europa viele Fragezeichen. Gemsen und Murmeltiere sehe ich dann √ľberhaupt nicht mehr und die Vogel√∂flugschau zwischen dem hohen alten Baumbestand bei der jetzigen Gauranlage na ja. Au√üeerdem die Wildpferde??? ganz gro√üe Skepsis
(15.04.2012, 18:20)
Michael Mettler :   Der Umzug der afrikanischen Tiere d√ľrfte eine Ursache darin haben, dass man den Nutzern des Isar-Eingangs damit einen spektakul√§reren Besuchsauftakt bieten kann - und gleichzeitig ist damit das Problem gel√∂st, eine ausreichend gro√üe Fl√§che f√ľr eine neue Giraffenanlage finden zu m√ľssen.

Wenn ohnehin etliche Geb√§ude (und vielleicht auch Gehegeb√∂den) sanierungsbed√ľrftig sind, bietet das ja auch eine gute Gelegenheit zum Ringtausch.

Beim Nashornhaus k√∂nnte ich mir vorstellen, dass das feuchte Innenklima seine Spuren an der Bausubstanz hinterl√§sst. Bezeichnenderweise ist das Haus im Masterplan zuk√ľnftig dem Thema Afrika zugeordnet, und die afrikanischen Rhino-Arten lassen sich "trockener halten".

Interessant aber, dass trotz der wieder strafferen Geo-Orientierung mit der geplanten "Welt der Affen" ein Geo-Sammelsurium aufrecht erhalten wird. Schlie√ülich g√§be es genug auch f√ľr den ONB unterscheidbare asiatische Affenarten, um den Komplex rein asiatisch zu f√ľllen, und dazu auch andere asiatische Tierarten, welche Affenanlagen nachnutzen k√∂nnten (z.B. Malaienb√§ren statt afrikanischer Menschenaffen).
(13.04.2012, 08:49)
Liz Thieme :   Da kann ich dir auch nicht viel zu sagen, aber es ist komplizierter Elefanten umzusiedeln als andere Tiere.

Einziger Text: Federf√ľhrend hat Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem in interdisziplin√§rer Zusammenarbeit mit
Tierpark-Architekten und Zoologen innerhalb eines Jahres den Ziel- und Entwicklungsplan
f√ľr Hellabrunn erstellt. Die Landschaftsarchitekten Teutsch Ritz Rebmann haben im Auftrag
des Tierparks den Inhalt des Hellabrunn-Arbeitskreises zusammengefasst, Schwachstellen
gekennzeichnet, Potential ermittelt und eine Handlungsplanung aufgestellt.
In der Analyse wurde unter anderem untersucht, wo der Tierpark vom Geo-Zoo-Prinzip
abweicht, in welchem Zustand sich die Gebäude und Tieranlagen befinden und wo die
Hauptattraktionen des Tierparks liegen. Aus dieser Bestandsaufnahme wurden die Ziele
abgeleitet und terminiert. So steht zum Beispiel fest, dass die Giraffen 2013 an den Isar-
Eingang in den neuen Afrika-Bereich des Tierparks ziehen. Mit den Waldbisons,
Präriehunden und Vikunjas liegt Amerika in Hellabrunn gleich nebenan. Asien mit dem
Elefantenhaus im Zentrum bildet den östlichen Rand zum Harlachinger Berg. Langfristig soll
der Kindertierpark im europ√§ischen Bereich in einen M√ľhlenbauernhof umgewandelt werden.
Zwischendurch muss die Parkplatzsituation optimiert werden.
(12.04.2012, 21:24)
Holger Wientjes :   Warum will man sich eigentlich die M√ľhe machen und den Asien- und Afrikabereich tauschen ? Nur damit das Elefantenhaus, das ja mit Asiaten besetzt ist, geografisch passender liegt ? Und was ist am Nashornhaus so sehr sanierungsbed√ľrftig ? Ist doch noch gar nicht so alt, oder ?
(12.04.2012, 20:20)
Liz Thieme :   Soll-Zustand
(12.04.2012, 19:57)
Liz Thieme :   Sanierungszustand
(12.04.2012, 19:56)
Liz Thieme :   Kontinent-Aufteilung
(12.04.2012, 19:56)
Liz Thieme :   Die Zukunftspl√§ne sind da!!!
IST-Zustand
(ich hoffe man kann die Grafiken erkennen)
(12.04.2012, 19:55)
Liz Thieme :   und ich habe noch das >vermeintliche< noch gestrichen.
Mich hat auch gewundert, warum der TP dazu nichts in seiner Benachrichtigung dar√ľber schrieb.

Nun habe ich aber mal eine andere Frage dazu. Es war ja klar, dass die M√ľnchner L√∂wen nicht mehr allzu lang leben werden. Und von Hagenbecker Seite hie√ü es mal, dass man nur gez√ľchtet hat, weil Zoos welche gesucht haben. Wei√ü jemand ob Hellabrunn dann sozusagen bei Hagenbeck bestellt hat?
(26.03.2012, 21:53)
Sven P. Peter :   Die BILD-Zeitung hat die Tiere so bezeichnet, ist aber unsinn, da es die Hagenbecker Nachzuchten sind.
(26.03.2012, 20:06)
Holger Wientjes :   Berberl√∂wen ???
(26.03.2012, 19:48)
Henry Merker :   Bei den beiden L√∂wen handelt es sich um Batou und Bandele aus Hamburg...
(26.03.2012, 18:30)
Liz Thieme :   Hellabrunn hat wieder L√∂wen: 2,0 Berberl√∂wen-J√§hrlinge sind aus einem anderen europ√§ischen Zoo eingetroffen.
Die Patenschaft √ľbernimmt 1860.
(26.03.2012, 18:24)
Michael Mettler :   Ich hatte den Sinn der W√§nde vor der Pinguinanlage genau darin verstanden, starke Spiegelungseffekte zu vermeiden und damit bessere Sicht zu erm√∂glichen... Vielleicht sollen sie eine optisch gef√§lligere Nachfolgekonstruktion bekommen?
(19.02.2012, 09:22)
Tom Schr√∂der :   - Jungtiere bei Banteng und Azara-Aguti
- Humboldt-Pinguine im Polarium statt auf ihrer neuen Anlage, laut Schild wegen der extremen Minustemperaturen. Da dieses aber nicht ungew√∂hnlich ist f√ľr M√ľnchen, f√ľrchte ich, dass die Tiere nun jedes Jahr umziehen m√ľssen...?!? H√§tte von einer neuen Anlage erwartet, dass sie ganzj√§hrig Heimstatt bieten kann...
- Ex-Gaur-Anlage wird von den Bantengs benutzt, nix zu sehen von Flugshow-in-Spe-Aktivitäten.
- Die Eisbären konnten nur den neuen Anlagenteil benutzen. Yogi reichte das ganz offensichtlich - er drehte auf ca 5m2 ganz hinten ( Höhe Ex-Biber-Haus)seine immerwährenden Runden inklusive Kopfschleudern... Giovanna hingegen machte Tonne-rutscht-auf-Eis-Experimente und schien davon nicht genug zu bekommen.
- Die W√§nde vor den Glasscheiben der Pinguinanlagen am Polarium sind verschwunden, was das ganze optisch ein wenig freundlicher macht. Allerdings spiegeln die Scheiben nun heftigst - vorher auch? Wof√ľr waren die W√§nde?
- Das Schildkrötenhaus hat von den Umbauten (neue Terrarien, neue Blattschneiderameisenpräsentation, neuer Holz-BesucherInnenstand und starke Auslichtung der Pflanzen)extrem profitiert und wirkt nun viel freundlicher und lichter.
- Im Ex-Jaguar-Außenkäfig lebt nun laut Schild ein männlicher Chinaleopard aus Eberswalde. Gesehen habe ich ihn nicht.
- Die letzte Löwin ist gestern im Alter von fast 20 Jahren aufgrund unheilbarer altersbedingter Gebrechen eingeschläfert worden.
- Im Haus, in dem fr√ľher Rotscheitelmangaben lebten (warum sind die weg?), ist in der linken Anlage nun ein weiteres Paar Diana-Meerkatzen und die rechte Anlage ist unbesetzt.
- Gegen√ľber der Orang-Innenanlage kann man nun Drill (einzelnes M√§nnchen wartet auf Weibchen) und Mandrill (eine verbliebene Zuchtgruppe) miteinander vergleichen - freut mich, dass eine Mandrillgruppe verblieben ist!

(18.02.2012, 21:12)
Jan Jakobi :   Zu "Panangs" Kalb von 2005 gibt es vermutlich 2 richtige Versionen die beide aus erster Hand stammen.

Die EEG hat mir geschrieben das sie die Information von der Totgeburt vom damaligen Direktor Prof. Dr. Wiesner hat

Heute bekam ich die Antwort vom Tierpark Hellabrunn:

"zu Ihrer Anfrage, die meine Kollegin an mich weitergeleitet hat, kann ich Ihnen mitteilen, dass Panang ihr erstes (weibliches) Kalb unmittelbar nach der Geburt am 25.1.2005 getötet hat."

@Michael Mettler:
Der Jahresbericht sollte eigentlich auch von Leuten aus erster Hand sein, es können nicht zwei verschiedene Versionen aus erster Hand stammen.

Leider kann man sich nicht an die Elefantenpfleger wenden (jedenfalls nicht per Mail), vielleicht erinnert sich einer noch was damals bei der Elefantengeburt geschah.
(30.01.2012, 18:39)
Liz Thieme :   Hier die PM zu der Obduktion:

Hellabrunn gibt ersten Obduktionsbefund des Elefantenbabys bekannt

Lola litt an einer Lungenembolie von ungeheurem Ausma√ü. Der Befund der Computertomografie ist so gravierend, dass die behandelnden √Ąrzte aus den Gebieten Human- und Veterin√§rmedizin das Elefantenbaby eingeschl√§fert h√§tten, w√§re es nicht vor der Operation verstorben.

Zu Beginn der wochenlangen Untersuchungen behandelten die Hellabrunner Tier√§rzte um Weihnachten 2011 eine Lungenentz√ľndung. Sp√§ter kam eine Magenentz√ľndung hinzu. Doch bei Ultraschalluntersuchungen Mitte vergangener Woche wird ein Herzerkrankung diagnostiziert. In aller Eile wird ein Spezialistenteam zusammengestellt, das bei der dreimonatigen Lola eine Herzoperation durchf√ľhren soll, die es weltweit noch nicht gegeben hat. Die Zeit eilt. Die √Ąrzte geben dem Elefantenbaby nur noch wenige Tage, um ohne OP zu √ľberleben.

Samstagvormittag soll die Operation im aufger√ľsteten OP-Saal im Tierpark Hellabrunn stattfinden. Doch das √Ąrzteteam um Prof. Dr. Christoph Schmitz, Leiter der Kinderherzchirurgie im Universit√§tsklinikum Gro√ühadern, entscheidet, dass zur genaueren Bestimmung der Symptome vorher eine Computertomografie durchgef√ľhrt werden soll. Dies ist nur in Gro√ühadern m√∂glich. So wird Lola in einer weich ausgepolsterten Holzkiste am Samstag gegen 9.15 Uhr in die Uniklinik transportiert. W√§hrend der Computertomographie verstirbt sie. Reanimationsversuche sind vergebens. Lola verstirbt am 21. Januar 2012 um 11.25 Uhr.

Nach der Obduktion am Sonntagvormittag steht fest, Lola starb an einer Lungenembolie. Zus√§tzlich litt sie an einer Herzerkrankung mit massiven Blutgerinnseln. "Nach dem Ergebnis der Pathologie muss man sagen, dass es ein Wunder ist, wie lange die Kleine gelebt hat", sagt Zoodirektor und Tierarzt Dr. Andreas Knieriem. "Die Gef√§√üe waren so verstopft, dass kein Blut mehr durch die Lunge flie√üen konnte." Lola schlief unter Narkose sanft ein und nahm damit den behandelnden √Ąrzten aus Human- und Veterin√§rmedizin die Entscheidung ab, das Elefantenbaby einzuschl√§fern.

Das tote Elefantenbaby wurde am Samstagnachmittag zur Hellabrunner Herde gebracht. Mutter Panang (22) konnte sich so in Ruhe von ihrem Baby verabschieden. Anschlie√üend ber√ľsselten auch die anderen Herdenmitglieder sanft den leblosen K√∂rper und nahmen damit Abschied.
(23.01.2012, 18:05)
Jolantha Belik :   Arme Panang, hoffentlicht verkraftet sie den Verlust bald. Das Bild, wie sie sich von ihrem toten Kind verabschiedet ist jedenfalls herzzerrei√üend ...
So traurig das auch ist, Lola hat sich viel Leid und Schmerzen erspart. Die Kleine ist doch jetzt schon das vierte tote Kalb von Panang, oder? (Virus-Gschicht, nicht lebensfähig, Glasknochen-Gschicht und jetzt Lola) Da hätte man schon nach dem 2. toten Nachwuchs mit der Zucht aufhören sollen ...
(23.01.2012, 16:22)
R√ľdiger :   Schade liebe Lola ¬®

Sicher auch harter Schlag f√ľr seine Mutter Panang ! Steckt halt doch eine Gesundheitsproblem dahinter?
Dann mus die Zucht mit Panang neu √ľberlegt werden.
(22.01.2012, 15:09)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Nein.
(22.01.2012, 09:54)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:
Steht in dem Jahresbericht wie lange die Geburt dauert?
Könnte eine Schwergeburt gewesen sein.

Das Kalb soll nach 21 Monaten Tragzeit geboren sein, laut dem entsprechendem Elefanten-Magazin.
(21.01.2012, 22:14)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:

Das ist ja interessant, von wegen gr√ľndliche Recherche der EEG.

Also können wir sagen das Kalb war lebensschwach.

Eine Verbindung zu Schwester "Lola"?

(21.01.2012, 22:12)
Michael Mettler :   Verglichen mit den Angaben im M√ľnchener Jahresbericht 2005 stimmen beide Versionen nicht. Panangs erstes Kalb kam demnach lebend zur Welt, zeigte allerdings einen extrem schwachen Herzschlag und kaum Atmung, so dass noch Wiederbelebungsversuche unternommen worden waren - letztlich aber vergeblich.
(21.01.2012, 22:01)
Jan Jakobi :   Kleine Erg√§nzung:

Die Not-OP startete heute morgen.
Zur Vorbereitung sollten Aufnahmen im Computertomographen gemacht werden, "Lolas" Zustand war stabil. Leider verstarb sie während der Aufnahmen an einer akuten Lungenembolie.

Weiß jemand genaueres zu "Panangs" ersten Kalb?

Ich habe im Zoofreundeforum und im Elefantenforum gelesen das "Panang" das Kalb nach der Geburt getötet hat.
Aber in den Elefanten-Magazinen fand ich die Information das es eine Totgeburt war.
(21.01.2012, 19:35)
Jan Jakobi :   Oh, dass ist aber jetzt traurig : (

Und ich hatte noch auf die OP gehofft.

Seid ihr auch der Meinung das man mit "Panang" nicht mehr weiter z√ľchten sollte?

Die Kälber von "Panang" im Überblick:

25.01.2005:
weibliche Totgeburt oder nach Geburt von "Panang" getötet.
Geburtsgewicht 127 kg.

07.10.2007:
m√§nnliche Fr√ľhgeburt. Geburtsgewicht 41 kg.

21.12.2009:
"Jamuna Toni". Geburtsgewicht 112 kg.
Sie musste am 14.06.2010 eingeschläfert werden, sie hatte eine Glaskochenkrankheit und angeblich gesund zur Welt gekommen.

28.10.2011:
"Lola". Geburtsgewicht 90 kg und ebenfalls angeblich gesund zur Welt gekommen.

Meine Meinung vom 31.10.2011:
"Die Elefantenzucht in M√ľnchen scheint sich zum Guten gewendet haben."

Henry Merkers Antwort vom 01.11.2011:
"Ohne jetzt unken zu wollen: Ist es nicht etwas zu fr√ľh, um ein solches Fazit zu ziehen, Jan?"

Henry, ich f√ľrchte ich hatte nicht recht, aber es sah doch alle sehr gut aus.

Ich habe einen ähnlichen Fall in der Geburtenliste in der Elefanten-Dokumentation 1999 gefunden:

In Paris-Vincennes kam am 28.03.1987 ein Kuhkalb namens "Lola" (!) zur Welt und dieses starb am 21.04.1987 an Herzversagen. Eltern waren "Siam" und "Billy".

Die M√ľnchner "Lola" d√ľrfte heute oder Montag nach Berlin gebracht werden, vielleicht findet man Gemeinsamkeiten zu "Jamuna Toni", der Fr√ľh- und der Totgeburt.
(21.01.2012, 19:22)
Bj√∂rnN :   Der Eingriff ist nicht mehr n√∂tig, das Kalb ist an einer Lungenembolie verstorben.
(21.01.2012, 16:47)
Jan Jakobi :   Elefantenbaby "Lola" wird in den n√§chsten Tagen in der Tierklinik des Tierparks operiert.

Es ist ein sehr risikoreicher Eingriff, ein Elefant wurde noch nie am Herz operiert. Veterinär- und Humanmediziner sowie Herzspezialisten werden zusammen arbeiten.

Einen Elefanten an eine Herz-Lungen-Maschine anzuschlie√üen, ist auch noch nie gemacht worden und ich f√ľrchte das wird gar nicht gut gehen.

Hoffen wir mal das "Lola" die OP √ľbersteht, es kann aber w√§hrend der OP und danach zu Komplikationen kommen.

Aber leider ist das die einzige Möglichkeit.

Seit "Jamuna Tonis" Tod frage ich mich, ob es sich um einen Gendefekt handelt/handeln könnte.
Da die beiden Kälber davor während bzw. vor der Geburt starben und keine Todesursachen bekannt sind, kann ich dazu nichts weiteres schreiben.

"Ludwig", dem Kalb von "Temi" scheint es gut zu gehen, ich habe noch nichts negatives gelesen.
(19.01.2012, 18:50)
Jan Jakobi :   News von "Panangs" Kalb von der Homepage des Tierpark Hellabrunn:

"Panangs" Kalb "Lola" hat einen Herzfehler.

Am 25. Dezember 2011 stellten man eine Erkältung fest, dass ist eigentlich nicht weiter schlimm.

Aber ihr Gesundheitszustand blieb trotz Antibiotika unver√§ndert. "Lola" ist sehr kurzatmig, m√ľde und unvital.

Ein Röntgen der Lunge am 13. Januar brachte keinen eindeutigen Befund.
Trinken tut das Kalb Wasser und abgemolkene Milch von "Panang". Experten vermuten eine Magenentz√ľndung.

Am 18. Januar kam bei einer weiteren Untersuchung durch weitere Tierärzte folgendes heraus:

"Lola" hat einen angeborenen Herzdefekt, aufgrund dessen ist ein Blutgerinnsel im rechten Herzvorhof entstanden.
Es handelt sich um eine lebensgefährliche Erkrankung, einen Menschen könnte man durch eine OP und/oder Therapie retten. Bei einem Elefanten allerdings ist nichts bekannt und dokumentiert.

Hoffen wir mal das man "Lola" operieren kann, es ist aber eine sehr gewagte OP.
(18.01.2012, 19:04)
Michael Mettler :   Die ehemalige Gaur-Anlage wird zuk√ľnftig als Vorf√ľhrfl√§che f√ľr die Flugschauen genutzt. Steht so im TIERPARKFREUND, von dem in diesem Jahr ausnahmsweise ein f√ľnftes Heft erschien, das gleichzeitig auch das letzte √ľberhaupt dieser Zeitschrift ist. Neben den gewohnten Rubriken enth√§lt es einen R√ľckblick auf die T√§tigkeiten des F√∂rdervereins, der sich in dieser Ausgabe verabschiedet.
(09.12.2011, 19:33)
Michael Mettler :   Nur mal als Vermutung: Die wenigsten der 8.000 Mitglieder d√ľrften Aktion√§re der Tierpark AG sein. Wenn sie kostenlose Jahreskarten erhalten, obwohl sie den Tierpark nicht wie Aktion√§re auf direktem (!) Weg finanzieren, dann gehen dem Tierpark die Einnahmen von bis zu 8.000 Jahreskarten j√§hrlich "erst mal" verloren - zwar "gewinnt" er auch F√∂rdergelder, aber die d√ľrften ja wohl eher in unregelm√§√üigeren Abst√§nden einkalkulierbar sein als Kartenverk√§ufe. Vielleicht hat die ganze Geschichte also haushaltstechnische Gr√ľnde...?
(27.11.2011, 22:55)
Sven P. Peter :   Hier gibt es einen Artikel dazu:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen
/hellabrunner-tierparkfreunde-
in-aufloesung-begriffen-1.1192661

Sehr schade, ich bin da ja auch schon ewig Mitglied und kann die ganze Situation nur als extrem ärgerlich bezeichnen.
(27.11.2011, 18:54)
zollifreund :   f√ľr mich eine ganz neue Nachricht, obwohl schon vom 17.11.11: Die Tierparkfreunde l√∂sen sich selbst auf! Ab dem 01.01.12 ruht die Vereinst√§tigkeit, am 01.01.13 kann der Verein dann aufgel√∂st werden
http://www.tierparkfreunde.de/0_willkommen/aktuelles/Aktuelles.html

warum genau wird auch in verschiedenen Zeitungsarktikel nicht erwähnt ( oder ich habe es nicht gefunden).
Hoffentlich gibt es da noch eine L√∂sung f√ľr die Zukunft. Kann mir nicht vorstellen, dass Hellabrunn einfach so auf 8000 Zoofreunde einfach so verzichten kann ( als Geldgeber, idelle Unterst√ľzter usw)
(27.11.2011, 18:50)
J√∂rn Hegner :   h√§lt der tierpark hellabrunn jetzt gar keine gaurs mehr . was kommt denn in das gehege davon demn√§chst rein .
(16.11.2011, 18:24)
Liz Thieme :   Die Kleine ist heute erstmals nach drau√üen gekommen und konnte von den Besuchern bestaunt werden.
Interessant ist, dass der Zoo weiterhin vom "Baby" und der "Kleinen" spricht, aber in einigen Medien von Lola die Rede ist.
(08.11.2011, 18:00)
Jolantha Belik :   Danke! Jetzt wei√ü ich endlich, wer immer wieder alte Ger√ľchte (bez. Wien) verbreitet ...
(02.11.2011, 14:12)
Henry Merker :   @Jolantha Belik:
Ich bin zwar nicht Jan; kann aber Auskunft geben. Die European Elephant Group veröffentlich jedes Jahr zwei Ausgaben ihres Magazins "Elefanten in Zoo und Circus". Wie aus dem Titel hervorgeht, ist das zentrale Thema der Gruppe der Elefant in menschlicher Obhut.
(02.11.2011, 00:14)
Jolantha Belik :   @Jan: welches "Elefanten-Magazin" meinst Du?
(01.11.2011, 23:25)
Henry Merker :   Es muss ja nicht zwangsl√§ufig aufgrund des Verhaltens von "Panang" etwas schief laufen....schauen wir einfach mal; vielleicht hast du ja Recht ;-).
(01.11.2011, 20:03)
Jan Jakobi :   Ja, ist vielleicht noch ein bisschen fr√ľh, "Panangs" Verhalten k√∂nnte trotz "Temi" wieder schlecht werden.


(01.11.2011, 18:05)
Henry Merker :   Ohne jetzt unken zu wollen: Ist es nicht etwas zu fr√ľh, um ein solches Fazit zu ziehen, Jan?
(01.11.2011, 17:25)
Jan Jakobi :   Die Elefantenzucht in M√ľnchen scheint sich zum Guten gewendet haben.

Das liegt vermutlich an "Temi" und ihren Elefantenpfleger Thomas G√ľnther den sie von Geburt an kennt.
Sie hatte 2005 wertvolle Erfahrungen sammeln können in ihrer Geburtsherde.
"Temi" hat mit den drei kleinen Kälbern gespielt.

In einem Internet-Artikel heißt das Elefanten-Mädchen "Lola"- eine Anspielung auf eine Geliebte von König Ludwig I.

Da das Kalb bei der Mutter trinkt d√ľrfte es keine Knochenbr√ľche durch die Glasknochenkrankheit geben.
Im Elefanten-Magazin Nr. 18 las ich im Artikel √ľber Handaufzuchten das es mehrere K√§lber gab die Knochenbr√ľche bekamen.
Bei nat√ľrliche Aufzuchten ist es noch nicht passiert.
(31.10.2011, 21:16)
Liz Thieme :   Die Meldungen aus M√ľnchen h√∂ren sich weiterhin gut an. Die Kleine trinkt regelm√§√üig und ohne Probleme.
Nachts wird ebenfalls gemeinsam geschlafen und Temi "k√ľmmert" sich um Panang. Die Herde ist komplett zusammen.
(31.10.2011, 20:35)
Liz Thieme :   Es war eine sehr schnelle Geburt und man muss im Vergleich mit Ludwig von der "Kleinen" sprechen. es ist eine H√∂hendifferenz von 13 cm und 26kg Differenz beim Gewicht zu verzeichnen.

Die Kleine hat 4,5 Std nach der Geburt das erste Mal Panang getrunken und gilt als kerngesund. Bisher ist die Hoffnung sehr groß, dass Panang sich weiterhin positiv verhält.
Die Elefantengruppe ist bis auf Weiteres im Haus und f√ľr die Besucher nicht zu sehen.

(30.10.2011, 17:46)
Jan Jakobi :   Genauere Informationen gab/gibt es leider noch nicht im Internet.
Bei "Jamuna Toni" war das wohl so das die Milchproduktion von ihrer Mutter eingestellt wurde, weil es beim saugen weh tat.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe...

√úbrigens ist das Kalb an "Taraks" (Hannover) Geburtstag (28.10.2005, 3:55 Uhr) zur Welt gekommen ;)

"Wastl" ist ebenfalls an einem Tag geboren, an dem später ebenfalls ein Elefant geboren werden sollte: 8. Mai 1932 und "Yoma" aus dem Tierpark Berlin am 8. Mai 2005.

"Ludwig" kam genau wie der Hannoveraner "Shanti" am 6. Mai zur Welt, "Shanti" allerdings 2008.

In den letzten f√ľnf Monaten d√ľrfte "Panang" viel von "Temi" gelernt haben, Elefanten lernen durch zu gucken.

(30.10.2011, 14:25)
R√ľdiger :   Gl√ľckwunsch dazu !
Toll zwei Elefantenbabys in M√ľnchen.
Hat Panang ausreichend Milchquelle, wegen des Immunsysthem und dem wichtigen Knochenaufbau des Jungtier?
(30.10.2011, 13:49)
Jan Jakobi :   Das finde ich gut!

Hat sie es angenommen?!


(29.10.2011, 20:26)
Liz Thieme :   Panang hat gestern in der Nacht zu heute ein M√§dchen zur Welt gebracht.
(29.10.2011, 18:35)
Jan Jakobi :   @zollifreund:
So ist das eben wenn man sich Elefanten-Seiten im Internet anschaut und dieses Forum durchliest.
Da lernt man eine Menge. B√ľcher habe ich auch, hinzu z√§hlt auch noch als Informationsquelle "Elefant,Tiger&Co".

"Temi" heißt "Tochter".

"Gajendra" heißt "König der Elefanten".

Was die anderen beiden heißen weiß ich leider nicht.

(17.09.2011, 17:59)
zollifreund :   @Jan Jakobi: nun muss ich mich doch endlich mal bei dir bedanken, dass du uns immer wieder an deinem unersch√∂pflichen Wissen teilhaben l√§sst - dass "Gajendra", "Mangala", "Panang" und "Temi" keine Namen deutschen Ursprungs sind, war mir bisher nicht bewusst...
(17.09.2011, 15:30)
Jan Jakobi :   Er hie√ü schon von Geburt an "Ludwig", jedenfalls nennen ihn die Besucher so. Habe ich im Internet gelesen.
Gelesen habe ich auch das ein Pate den Namen aussuchen soll.

Er passt zu den beiden alten M√ľnchner Elefantenk√ľhen, die haben auch Menschennamen: "Tina" und "Steffi". "Kathi" lebt schon l√§nger nicht mehr.

"Gajendra", "Mangala", "Panang" und "Temi" sind exotische Namen. Also keine deutschen.

(17.09.2011, 12:56)
Michael Mettler :   Angesichts der immer exotischeren Namen, auf die Zootiere "getauft" werden, ist es doch eine erfrischende Abwechslung, dass der im Mai geborene M√ľnchener Elefanten-Jungbulle jetzt schlichtweg Ludwig hei√üt.
(17.09.2011, 12:00)
Michael Mettler :   Korrektur: Vielleicht h√§tte ich besser sagen sollen, solange sie nur als ART ausgeschildert werden.
(29.07.2011, 14:41)
Michael Mettler :   @Sacha: N√∂, ich h√§tte mit Geparden im Parkteil Asien kein gro√ües Problem, solange nicht Afrikaner als Asiaten ausgeschildert werden...
(29.07.2011, 12:59)
Sacha :   Henry war schneller als ich, @Michael. Und wirst Du jetzt pl√∂tzlich auch zum Unterarten- resp. Geozoo-Puristen...:)?
(29.07.2011, 12:09)
Henry Merker :   Mir geht es da auch ein bi√üchen so wie Sacha. Und Geparden k√∂nnte man auch noch im Asienbereich beibehalten, zumal sich die Ansicht, dass die Art monotypisch sei, scheinbar durchsetzen k√∂nnte. Dann w√§r dies tiergeografisch korrekt ;-).
(28.07.2011, 16:18)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich selbst habe die Anlage kaum in Erinnerung, bei meinen sporadischen Besuchen in M√ľnchen haben mich andere Tierarten mehr interessiert...

Da der Parkteil Afrika aber ohnehin verlegt werden soll, w√§re die Anlage fr√ľher oder sp√§ter wahrscheinlich ohnehin anderen Zwecken zugef√ľhrt worden (vermutlich endg√ľltig asiatische Tiere?).
(28.07.2011, 16:03)
Sacha :   @MM: Eine vern√ľnftige Uebergangsl√∂sung. Wobei mich schon interessieren w√ľrde, was an der gegenw√§rtigen Gepardenanlage so schlecht war. Waren die Abtrennm√∂glichkeiten unzureichend?
(28.07.2011, 14:07)
Michael Mettler :   Laut aktuellem TIERPARKFREUND ist der Gro√üraubtierbestand Hellabrunns weiter geschmolzen, in beiden F√§llen als Folge von Krebserkrankungen. So ist nach dem Tod ihrer Artgenossin nur noch eine einzelne, 19 Jahre alte L√∂win im Bestand, und mit dem Gepardenkater starb der letzte Vertreter seiner Art im Tierpark. Die Haltung der Art ist damit bis zum Bau einer Neuanlage beendet, denn die jetzige Anlage entspricht laut Meldung nicht mehr den Anspr√ľchen an moderne Gepardenhaltung. Vorerst werden dort nun Saruskraniche oder Pinselohrschweine (die der Renovierung des Warmhauses weichen m√ľssen) untergebracht.
(28.07.2011, 13:33)
Mirko Schmidkunz :   Ich habe gerade im Fernsehen den Pfleger bei den Pinguinen sagen h√∂ren, dass nach dem Auszug der Humboldtpinguine die K√∂nigs- und Eselspinguine die Anlage nutzen werden. Au√üerdem sollen aus Wien Felsenpinguine kommen. Gut, dass diese bedrohte Art einen neuen Halter bekommt.
(15.07.2011, 17:08)
Liz Thieme :   zum Gl√ľck ja....

Kurzzusammenfassung des Geschäftsjahr 2010 (aus dem Geschäftsbericht):

* Besucherrekord: Mit 1.570.938 Besuchern hat der Tierpark das Rekord-Ergebnis des Vorjahres nochmals um 9,37% √ľbertroffen.
* Tierreichster Zoo: In 2010 lebten 17.811 Tiere in 709 Arten in Hellabrunn. Damit z√§hlt der M√ľnchner Tierpark zu den tierreichsten, europ√§ischen Zoos!
* Mehr als 500 Tiere wurden im Jahr 2010 in Hellabrunn geboren bzw. sind geschl√ľpft
* Ein tragisches Ereignis war der Tod des Elefantenbabys Jamuna Toni. Das Elefantenm√§dchen musste aufgrund einer dramatisch verlaufenden Anh√§ufung von Knochenbr√ľchen am 14. Juni 2010 eingeschl√§fert werden.
* Verkaufssteigerung: Durch die zum 1. August eingef√ľhrte Familien-Jahreskarte und eine durch die Stadtsparkasse M√ľnchen erm√∂glichte Preissenkung der bereits vorhandenen Jahreskarten konnte der Verkauf in diesem Segment um 94,62 % gesteigert werden.
* Bauprojekte: Mit der Eröffnung der knapp 3.000 m² großen Eisbärenlandschaft setzt Hellabrunn neue Maßstäbe in der Eisbärenhaltung. Die bisherige Landschaft hatte eine Größe von 730 m². Der Neu- und Ausbau dieser Anlage war das wichtigste und kostspieligste Bauprojekt der letzten Jahre.
* Als Besuchermagneten erwiesen sich die beiden Eisb√§ren ¬ĄYoghi¬ď und ¬ĄGiovanna¬ď, die Ende Juli 2010 aus ihren Interimsdomizilen, den Berliner Zoos, wieder nach M√ľnchen zur√ľckkehrten und seither die abwechslungsreiche Anlage mit Tauchbecken, Tundralandschaft und der einzigartigen Nagelfluh-Kulisse ausgiebig nutzen.
* Hellabrunner Medienstars: Im Tierpark wurde 2010 die vierte Staffel der Doku-Soap ¬ĄNashorn, Zebra & Co¬ď gedreht, die dritte Staffel gesendet und dabei die h√∂chste Einschaltquote der Zoosendungen in der ARD erzielt.

Weitere Aussagen bez√ľglich des Baugeschehen im Tierpark:
Im Rahmen von substanzerhaltenden und investiven Ma√ünahmen wurden in 2010 folgende Anlagen umgestaltet und optimiert: Bei der Gibbonanlage und der Pelikaninsel entstanden Besucherplattformen, die den Besuchern ein noch unmittelbareres Tiererlebnis erm√∂glichen. Vor dem gro√üen Restaurant wurde eine behindertengerechte Rampe angelegt. Es wurde begonnen, die Fischotter-Anlage zu einer Humboldtpinguin-Anlage umzugestalten und im Schildkr√∂tenhaus neue Terrarien und eine weitere Besucherplattform zu errichten. Dar√ľber hinaus wurde die weitreichende Sanierung der sogenannten ¬ĄAffenstation¬ď in Angriff genommen, die eine Neubeschichtung und attraktivere Innengestaltung aller Innengehege der Rotscheitelmangaben, Gibbons, Klammeraffen, Mandrills und Orang Utans umfasst. All diese Arbeiten werden in 2011 abgeschlossen.
Schlie√ülich wurde in 2010 die notwendig gewordene Sanierung der Au√üenfassade des Elefantenhauses veranlasst mit dem Ziel, das Geb√§ude zum hundertj√§hrigen Jubil√§um wieder in seiner Ursprungsfarbe, einem Ockergelb, erstrahlen zu lassen. Dieses Vorhaben sollte zum Saisonstart 2011 abgeschlossen sein, musste jedoch unterbrochen werden, da sich Ende des Jahres eine abgeh√§ngte Rabitzdecke √ľber der Giraffenanlage von der Betonkuppel gel√∂st hatte. Gl√ľcklicherweise ist dabei weder Mensch noch Tier zu Schaden gekommen. Die nun sichtbar gewordenen Betonstrukturen machten eine sofortige und grundlegende Analyse der gesamten Statik des Geb√§udes notwendig. Die ersten Befunde der Rabitzdecke und der gesamten Deckenkonstruktion belegten u.a. eine mangelnde Zugfestigkeit der Aufh√§ngungen und des Armierungstahls sowie die Notwendigkeit f√ľr eine umfassende Betonsanierung. Die Geb√§udesubstanz war im Laufe der vergangenen (fast) 100 Jahre durch die Unmenge an Urin, die von diversen Tierarten wie Elefanten, Giraffen und Flusspferden ausgeschieden worden war, und dem dadurch freigesetzten Ammoniak einer besonderen Belastung ausgesetzt worden. Dar√ľber hinaus wurde festgestellt, dass die mittel- und langfristige Standortsicherheit des Geb√§udes gef√§hrdet war. Bereits im November 2010 begann man mit der Planung provisorischer Unterk√ľnfte f√ľr die Elefanten und Giraffen. Nur durch die R√§umung des denkmalgesch√ľtzten Geb√§udes kann eine f√ľr Mensch und Tier gefahrlose Sanierung und eine generelle Baufreiheit gew√§hrleistet werden. Der finanzielle Rahmen, der f√ľr diese aufwendigen Sanierungsma√ünahmen ben√∂tigt wird, kann derzeit noch nicht mit seri√∂sen Zahlen beziffert werden. Die Auflagen, die der Denkmalschutz des Geb√§udes mit sich bringt, werden einen erheblichen Einfluss auf die Sanierungskosten haben. Der Tierpark ist nicht in der Lage, dieses Gro√üprojekt aus seiner Baur√ľcklage zu finanzieren. Jedoch hat die Landeshauptstadt M√ľnchen bereits signalisiert, dass sie eine Kosten√ľbernahme in Erw√§gung zieht.

Tiere:
Abgänge
0,2 Schildturakos -> N√ľrnberg & Tiergarten Wels (AUT)
1,0 Przewalski-Pferd -> √Ėtzi-Dorf (AUT)
1,3 Pinselohrschweine (*2009) -> Peaugres (F)
2,0 Waldbisons & 1,3 Wisenten -> Wildpark Leipzig
2,0 Wisente -> Wildpark Allensbach
0,1 Wisent -> Zoo Rostock
2,4 Azara-Agutis -> Zoo Budapest
0,1 Bartkauz -> Tiergarten Groß-Gerau.
2,0 Katta Zoo Augsburg
0,3 Katta -> Bioparco di Sicilia
0,1 Roter Varis -> Blaavand Zoo (DK)
1,0 Fischotter -> Zoo Kaunas (LIT)
1,0 Fischotter -> Aquamarine Fukushima
4,1 Steinböcke -> slowakischen Wildpark,
1,0 Steinbock -> Wildpark Allensbach
1,0 Steinbock -> Bayernpark in Reisbach.
2,0 Mhorrgazellen -> Montpellier
1,0 Mhorrgazelle -> Zoo Rotterdam
1,0 Nilgau -> Zoo Z√ľrich
0,2 Tiefland-Nyalas -> Zoo Liberec
2,1 Dorkasgazellen -> privaten Antilopenliebhaber in √Ėsterreich (Im Hinblick auf die zunehmende Gef√§hrdung dieser Tierart in ihrer urspr√ľnglichen Heimat ist die unterartenreine Nachzucht jedoch √§u√üerst wichtig. Aus diesem Grund stellt der Tierpark Hellabrunn die √úberlegung an, k√ľnftig im neuen Afrikabereich z. b. mit der Haltung der bedrohten Sahara-Dorkasgazellen zu beginnen.)
0,1 Luchs -> Wiederansiedlungsprojekt in Litauen
1,0 Zucht-Axishirsch ¬ĄDelhi¬ď -> Zoo Krefeld
1,2 Tarpan-R√ľckz√ľchtungen -> Zoo Saarbr√ľcken
1,0 Kleinkantschil -> Zoo Dresden
1,0 Kalifornischer Seelöwe -> Zoo Wuppertal
0,1 Sibirischer Tiger -> Zoo Z√ľrich
1,0 Königspinguin -> Wien
0,1 Elch -> Gelsenkirchen
0,1 Montana-Puma -> Tierpark Berlin


Neuzugang/R√ľckkehrer
1,1 Eisb√§ren zur√ľck aus Berlin
0,1 Königspinguin aus Wien
1,0 Sibirischer Tiger aus Z√ľrich
Kappen- und Zwergs√§ger, Sichelenten, Schellenten, Europ√§ische Pfeifenten, Moorenten, Reiherenten sowie Rothalsg√§nse aus Z√ľrich und Privat
Adlerbussard aus der Greifvogelstation Hellenthal, Wanderfalke, ein Harris’ Hawk
und ein Lanner-Falke aus Privat.
Landeinsiedlerkrebs & Palmendieb
0,2 Elch aus Gelsenkirchen
0,1 Montana-Puma aus Tierpark Berlin

Geburten (wichtigste)
0,1 Silbergibbons
0,0,1 Siamang
1,0 Orang-Utan (verstarb)

Tierverluste 2010
gesamte Schafbestand und Einzeltiere bei den unterschiedlichen Ziegenrassen euthanasiert
0,1 Asiatischer Elefant (juv)
0,1 Vielfraß (11J)
0,1 Montana-Puma (11J)
0,1 Jaguar (17J)
0,1 Gepard (5J)
0,1 Wildhund (11J)
1,0 Orang-Utan (juv)
1,0 Klammeraffe (11J)
0,0,1 Rotscheitelmangabe (6J)
1,0 Yak (Zuchtbulle) (14J)
0,1 Waldbisonkuh (10J)
(09.07.2011, 09:38)
Michael Mettler :   @Liz: Nee, der Zoo is' noch da... ;-)

Bei der angepeilten Eingliederung des Dschungelzeltes in den Themenbereich Asien g√§be es nat√ľrlich eine F√ľlle von M√∂glichkeiten f√ľr die bisherige Jaguar-Anlage, und die w√§ren ja nicht auf Katzen oder √ľberhaupt Raubtiere beschr√§nkt...
(08.07.2011, 18:30)
Liz Thieme :   Es musste ja so kommen. Trotzdem schade, wieder ein Zoo weniger :(
(08.07.2011, 17:53)
Mirko Schmidkunz :   Der letzte Jaguar ist vestorben. Der Tierpark wei√ü noch nicht, welche Katzenart dort einziehen wird.
Ich hoffe mal auf eine seltene Kleinkatzenart.

(08.07.2011, 11:43)
Jan Jakobi :   Da "Temi" das Kalb offensichtlich angenommen hat ist die Ern√§hrung besser f√ľr das Kalb.

Milch enth√§lt Vitamin D und Kalzium, beides ist f√ľr das Wachstum der Knochen wichtig.

Durch die Handaufzucht vermute ich bei "Jamuna Toni" einen Vitamin-D- und Kalziummangel.
(07.05.2011, 15:15)
Bj√∂rnN :   Die Osteogenesis imperfecta (laienhaft auch Glasknochenkrankheit) wird autosomal dominant vererbt, das hei√üt, das Gen muss bei einem Elternteil bereits vorhanden gewesen sein, was dieses Tier zwangsl√§ufig auch krank machen w√ľrde.

Neumutation sind zwar nicht auszuschließen, da "Padang" und/oder "Gajendra" aber wohl nicht daran leiden, ist die Diagnose bei "Jamuna" fraglich.

Bei "Jamuna" von einer Knochenstoffwechselst√∂rung als Todesursache zu sprechen, trifft es wohl eher. Diese muss nich verebt sein, eine nutritive Komponente halte ich f√ľr wahrscheinlicher (fehlende Muttermilch, Mangelern√§hrung, gest√∂rter Vit.D-Hormon-Stoffwechsel - Wachstumsst√∂rung).
(07.05.2011, 14:52)
Jan Jakobi :   Es ist da!

Auf der Homepage des M√ľnchner Tierparks las ich das die im Berliner Tierpark geborene "Temi" am 6. Mai 2011 um 21:16 Uhr einen kleinen Elefantenbullen zur Welt gebracht hat.

Vater ist der im Leipziger Zoo untergebrachte Bulle "Gajendra".

Nun stelle ich mir die Frage ob das Kalb wirklich gesund ist, denn bei "Jamuna Toni" hatte eine Glasknochenkrankheit und die soll vererbbar sein.

Aber das Krankheiten vererbbar sind kann ich mir nicht vorstellen.
(07.05.2011, 13:35)
Michael Mettler :   Laut "Tierparkfreund" 2/2011 wurden die letzten 2,1 Dorkasgazellen im Dezember an eine Privathaltung in √Ėsterreich abgegeben, da es sich um die letzten Tiere ungekl√§rter Unterartzugeh√∂rigkeit in europ√§ischen Zoos gehandelt haben soll. Leider gibt die Kurzmeldung keinen Aufschluss dar√ľber, ob k√ľnftig am EEP Sahara-Dorkasgazelle mitgewirkt werden soll, aber laut Planskizze ist ja das neue Giraffenhaus zus√§tzlich auch f√ľr Antilopen konzipiert - vielleicht entsteht dort eine neue Haltungsm√∂glichkeit f√ľr Dorkas. Kompatibel mit Giraffen w√§re die Art, siehe fr√ľhere Gemeinschaftshaltungen in Hannover und Gelsenkirchen.

Der Gesch√§ftsbericht 2009 geht auf die von mir unten schon mal erw√§hnten Gesundheitsprobleme bei den asiatischen Wildrindern genauer ein. Nachdem schon seit 1975 immer wieder Gaur- und Banteng-Verluste durch B√∂sartiges Katarrhalfieber aufgetreten waren, war der Gaur-Bestand nach j√ľngeren Verlusten Ende 2009 auf nur noch 0,1 zusammengeschmolzen und wird (wie schon von Markus R. erw√§hnt) auslaufen. Erstmals waren 2009 auch Verluste anderer bedrohter Paarhufer durch dieses Virus zu beklagen, darunter je eine Abruzzeng√§mse, Schraubenziege und Mhorrgazelle. Bei einer Untersuchung stellte sich heraus, dass der gro√üe Bestand an Hausziegen und vor allem -schafen ein Virusreservoir darstellt; beide Arten k√∂nnen (wie √ľbrigens auch wilde Gebirgswiederk√§uer) das Virus beherbergen und verbreiten, ohne selbst zu erkranken.

Der Tierpark versucht das Problem mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in den Griff zu bekommen. Dazu zählen Gehegesanierungen, veränderte Hygienemaßnahmen und ein verringerter Hausschafbestand, aus dem BKF-Träger aussortiert werden.

Meine Vermutung vom 5.1., dass die geografische Umsortierung gleich zu einer umfassenden Sanierung von Gehegeböden usw. im Ringtausch genutzt werden könnte, erhält dadurch neue Nahrung.
(05.03.2011, 14:39)
Liz Thieme :   Nashornkuh Nasi (23) ist nach Beauval umgezogen. Nasi leidet an einer chronischen Fu√üentz√ľndung, so dass man erhofft, dass in dem milderen Klima, sowie der gutstrukturierten Anlage diese zur√ľckgeht. Die Nasornanlage ist 2010 er√∂ffnet worden.
In Frankreich hat sie wesentlich j√ľnger Artgenossen an ihrer Seite mit einem 7-J√§hrigen Bullen und einer 5-J√§hrigen Kuh. Auf der Au√üenanlage werden die Nash√∂rner mit Axishirschen, Hirschziegenantilopen, Nilgauantilopen und Barasingha-Hirschen vergesellschaftet.
In M√ľnchen verbleiben der gleichaltrige Bulle Niko und die ein Jahr j√ľngere Kuh Rapti.
(20.02.2011, 20:08)
Michael Mettler :   Das Gro√ütierhaus ist offenbar st√§rker als bef√ľrchtet in Mitleidenschaft gezogen, wie ein statisches Gutachten ergab - diese Meldung schaffte es als Kurznachricht sogar in die heutige hannoversche Presse. Der Blick auf die Tierpark-HP best√§tigt nicht nur die Meldung, sondern bietet praktischerweise auch gleich einen Einblick in die Planung der neuen Anlage f√ľr Giraffen, Antilopen, Flamingos und Kraniche am Isareingang:
http://www.tierpark-hellabrunn.de/index.php?id=165
(18.02.2011, 08:45)
Markus R. :   @ Mirko Schmidkunz: Ich kann die Meldung zwar noch nicht best√§tigen, allerdings scheint sie mir eine Haltungsaufgabe sehr wahrscheinlich, da die Gruppe in letzter Zeit immer kleiner wurde und Herr Dr. Knieriem die afrikanischen Dorkasgazellen auf der asiatischen Trampeltieranlage erst k√ľrzlich in einem Interview als Beispiel f√ľr die Verw√§sserung des zoogeographischen Konzepts bem√ľhte. W√ľnschenswert w√§re nun nat√ľrlich, dass bald eine geographisch passendere Nachfolgerart (z.B. Kropfgazellen) Einzug h√§lt!
(11.02.2011, 12:34)
Mirko Schmidkunz :   Laut Zootierliste sind die nicht unterartreinen Dorkasgazellen im Tierpark nicht mehr im Bestand.

(10.02.2011, 10:35)
Henry Merker :   Das kann gut m√∂glich sein...
(24.01.2011, 21:20)
Liz Thieme :   Ah, danke. Ich hatte nur nach dem Artennamen gesucht und nicht nach einer groben Bezeichnung.

Ich w√ľrde diesen Satz nicht auf schlechte Recherche zur√ľckf√ľhren. Sondern auf die Wirkung der Tiere. Rind, Hirsch, Gams... ist f√ľr Bayern nicht untypisch. Viele Bayern m√∂gen noch keine G√§msen in der Natur gesehen zu haben, aber sie geh√∂ren in ihr Heimatgef√ľhl und so bilden sie mit Hirschen und Rindern eher Vertreter f√ľr Wildparks. Also eine sprunghafte Schlussfolgerung: Unspekakul√§r f√ľr einen Zoo von Welt.
Welche Arten es sind spielt f√ľr viele keine Rolle und wie stark sie bedroht sind und wie selten sie in Zoos sind.
Meiner Meinung nach hat der Autor die Position der Besucher und nicht die der Zoologen und Artfanatiker wiedergegeben.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin bei solchen Tieren √§hnlich gestrickt. Mir hat die Ecke da nicht zugesagt. Erst bei den Bisons fing es an f√ľr mich interessant zu werden, aber das ist auch nur meine pers√∂nliche Ansicht.
(24.01.2011, 20:55)
Henry Merker :   PS:
Es m√ľsste hei√üen "...dass die Mehrheit der Zoos diesbez√ľglich eine gute bis sehr gute Arbeit machen."
(24.01.2011, 20:47)
Henry Merker :   @Liz:
Kann ich machen:
"Am Isar-Eingang, der die Besucher bisher mit unspektakulären Tierarten wie Auerochse, Damhirsch und Gams empfängt, wird’s exotisch, und den Anfang machen die Giraffen."

@Michael Mettler:
Vermutlich die 8. Generation, wenn man davon ausgeht, dass nicht alle Zoodirektoren mit Ende 20 Direktoren werden. Und so lange immer wieder eine neue Generation von Zoobesuchern in die Zoos kommt, muss man immer wieder von neuem anfangen. Immer wieder erkl√§ren, immer wieder "pers√∂nliche" Erfahrungsm√∂glichkeiten schaffen, immer wieder Vergleichsm√∂glichkeiten zwischen unterschiedlichen, verwandten wie unverwandten Tieren erm√∂glichen etc.. Nat√ľrlich kann man nicht alles den Medien √ľberlassen; das ist schon war. Und ansonsten kann davon ausgegangen werden, dass die Mehrheit der Zoos diesbez√ľglich eine Arbeit macht.
Es halt so √§hnlich wie mit dem Schreiben und Lesen lernen...da wird auch nicht gleich jeder Schriftsteller (, auch wenn der Vergleich f√ľr manch' einen suboptimal sein d√ľrfte)...
(24.01.2011, 20:43)
Liz Thieme :   K√∂nnt ihr mir mal kurz weiterhelfen?

Wo hast du, Henry, herausgelesen, dass die Mesopotamischen Damhirsche und die Abruzzengämsen unspektakulär sein sollen?
Ich finde die Stelle hier nicht.
(24.01.2011, 20:16)
Michael Mettler :   @Sven: Hast recht - wer lesen kann, ist klar im Vorteil ;-)

@Sacha: Zur Verweildauer stimme ich dir zu - leider. Ich denke allerdings auch, dass die beiden Pseudo-R√ľckz√ľchtungen grunds√§tzlich zu schlecht "verkauft" werden. Stell da mal einen Infopavillon hin, in dem auf einem Monitor die TV-Doku "Serengeti hinter den Deichen" √ľber das Projekt Oostvardersplassen als Dauerfilm l√§uft, dann sieht vielleicht doch noch der eine oder andere Besucher diese Tiere mit interessierteren Augen. L√∂st man sich mal vom deutscht√ľmelnden Hintergrund der "R√ľckz√ľchtung", sind unter dem Strich immerhin zwei bestens zur extensiven Beweidung geeignete Rassen als Ersatz (!) f√ľr ihre wilden Vorfahren dabei herausgekommen, durch deren Einsatz in der Landschaftspflege heute viele heimische Tier- und Pflanzenarten bessere (√úber-)Lebensbedingungen vorfinden. Muss n√§mlich nicht immer die alte Heck-Geschichte sein - vielleicht hat man dem "nachgebauten Auerochsen" auch gar keinen Gefallen damit getan, ihm alternativ den Namen Heckrind zu verpassen.

@Henry Merker: Die wievielte Generation von Tierg√§rtnern bei√üt sich wohl gerade die Z√§hne daran aus, beim Publikum Aha-Effekte bei unspektakul√§ren Tierarten zu erzielen...? Auch im Artenschutz hat man ja die "Flaggschiff-Spezies" erfunden, um das zu vermarkten, was beim Publikum mit wenig Aufwand "ankommt", und die Mauerbl√ľmchen im Kielwasser mitzuziehen. Warum sollte ein Zoo nicht genauso handeln?
(24.01.2011, 20:13)
Henry Merker :   PS:
Mir f√§llt gerade ein, dass aus Publicity-Gr√ľnden es vielleicht doch sinnvoller sein k√∂nnte, auf die Besonderheit der Tiere einzugehen, sobald eine neue Anlage entstanden ist....
(24.01.2011, 19:34)
Henry Merker :   @Michael Mettler:
Grunds√§tzlich bin ich mir des Tatbestandes bewusst, doch sollte man bei einem Artikel, der die aktuellen Planungen, die ein Direktor gegen√ľber der Presse ver√∂ffentlich, durchaus mehr Recherchearbeit erwarten d√ľrfen, zumal es keine Schwierigkeit darstellen sollte, das Internet als Hilfsmittel zu verwenden.
Abgesehen davon, k√∂nnte eben gerade durch eine entsprechende Recherchearbeit und einer entsprechenden Publikation in einer Zeitung dazu beigetragen werden, dass sich zumindest bei einem Teil der Zeitungsleser ein "Aha-Effekt" einstellt, der durchaus die alte Einstellung gegen√ľber den unspektakul√§ren Tieren positiv ver√§ndern kann. Mir ist nat√ľrlich schon bewusst, dass diese M√∂glichkeit nicht zwangsl√§ufig eintreten muss.
Freilich bin ich mir durchaus dar√ľber im klaren, dass die Qualit√§t des deutschen Journalismus aus diversen, auch nachvollziehbaren, Gr√ľnden (Kosten, Sicherheitsaspekte etc.) deutlich nachgelassen hat.
(24.01.2011, 19:31)
Sven P. Peter :   @Michael: Von Wegrationalisierung lese ich hier aber nichts:

"Die Auerochsen-Anlage soll Giraffen und Antilopen dann als Freifl√§che zur Verf√ľgung stehen - zehn Mal so viel wie jetzt¬ď, schw√§rmt Knieriem und versichert, die Auerochsen k√§men mit weniger Fl√§che an anderer Stelle gut aus."
(24.01.2011, 19:01)
Sacha :   @MM: Letzteres ist hoffentlich auch der Fall. Der edukative Wert dieser "R√ľckz√ľchtungen" wurde m.E. √ľbersch√§tzt, ebenso der zoohistorische (zumindest f√ľr ONB). Und bei meinen inzwischen √ľber ein Dutzend Besuchen in Hellabrunn war die "gef√ľhlte" Verweildauer vor den "Uren" und "Tarpanen" in etwa die, die ein Passant vor einem Bettler in der Einkaufszone verbringt...

Hier w√ľrde es beim Wegrationalisieren ausnahmsweise mal die Richtigen treffen.
(24.01.2011, 18:58)
Michael Mettler :   @Henry Merker: Mit schlechter Recherche hat das nichts zu tun, sondern eher mit dem zoologisch ungetr√ľbten Blickwinkel der zahlenden Kundschaft. Papa packt seine Familie am Wochenende ins Auto, um mit ihr exotische Tiere im Zoo zu sehen, und das Erste gleich nach dem (Isar-)Eingang sind K√ľhe, Hirsche und Bergziegen (um es mal in ONB-Deutsch zu √ľbersetzen). Von uns paar Meso- und Abruzzengamsinformierten kann der Tierpark nun mal nicht existieren.... Mir gef√§llt der neue Grundgedanke, und ich kann ihn nachvollziehen. Ist ja auch nicht geschrieben worden, dass die genannten Tierarten zwangsl√§ufig wegrationalisiert werden. Vielleicht kommen ja die Mesos nach "Asien", wohin sie geh√∂ren, und die G√§msen ins "neue Europa". Dass die Auerochsen und Tarpane nicht ins neue Konzept √ľbernommen werden k√∂nnten, halte ich f√ľr viel wahrscheinlicher.
(24.01.2011, 18:27)
Henry Merker :   Eines davon wurde hier ja schon als eventuelle Entwicklung vorweg diskutiert...

Ich hoffe, dass die Einstufung des Mesopotamischen Damhirsches und der Abruzzengämse als "unspektakulär" nicht von der Direktion, sondern von den "unwissenden", weil schlecht recherchierenden Journalisten stammt....
(24.01.2011, 16:00)
Sacha :   Das h√∂rt sich in meinen Ohren sehr gut an. Hoffentlich bekommt Knieriem genug Zeit und finanzielle Mittel, um die Planung umzusetzen.
(24.01.2011, 15:53)
Liz Thieme :   Die Zusammenfassung w√ľrde nicht viel bringen, daher mal eine komplette Kopie aus dem Merkur (online).

>Hellabrunn erfindet sich neu
Die Verschiebung ganzer Erdteile soll den Zoo interessanter und den Westteil am Isareingang ungleich attraktiver machen. Kaum eine Tierart wird bleiben, wo sie ist.

Ein gro√üer Plan von Hellabrunn h√§ngt im Konferenzraum der Tierpark-Verwaltung. Magnetkarten kennzeichnen die Gehege. ¬ĄTiger¬ď steht darauf, ¬ĄL√∂wen¬ď, ¬ĄGiraffen¬ď oder ¬ĄGeparden¬ď. Ein Handgriff, und die Tiger ziehen um. Wohin? Das ergr√ľnden Tierpark-Chef Andreas Knieriem und sein Team seit Monaten in immer neuen Szenarien. Ihr Ziel: Hellabrunn soll wieder zum Geo-Zoo werden, der die Erdteile und ihre Fauna in zusammenh√§ngenden Bereichen abbildet.

Der M√ľnchner Zoo war 1911 als weltweit erster Geo-Zoo gebaut worden, doch im Lauf der Zeit verwischten die Konturen: Die afrikanischen Giraffen teilen sich ein Haus mit den indischen Elefanten, die L√∂wen haben den s√ľdamerikanischen Jaguar als Nachbarn, die Dorkasgazellen (Afrika) findet man bei den Kamelen (Asien). Der Geo-Zoo, obwohl in der Satzung verankert, sei nur mehr ¬Ąein Etikettenschwindel¬ď, schimpft Knieriem.

Die dringend nötige Sanierung des Elefantenhauses (wir berichteten) bietet nun den Anlass zu einer umfassenden Neuordnung, die mit einem Knalleffekt beginnt: Afrika zieht an die Isar. Am Isar-Eingang, der die Besucher bisher mit unspektakulären Tierarten wie Auerochse, Damhirsch und Gams empfängt, wird’s exotisch, und den Anfang machen die Giraffen.

Die eleganten Tiere sind bisher im Elefantenhaus extrem beengt untergebracht. F√ľr sie plant Knieriem ein neues, gro√üz√ľgiges Haus hinter dem Auerochsengehege, wo jetzt noch ein Material-Lagerplatz ist. Drei Millionen Euro soll es kosten. ¬ĄDas ist wenig f√ľr Hellabrunner Verh√§ltnisse¬ď, sagt Knieriem mit Blick auf das fast f√ľnfmal so teure Urwaldhaus. Er wolle einfacher und energiesparend bauen - ein Haus, das zwar durchaus gut anzusehen sei, ¬Ąaber nicht so prominent. Ich will mit den Besuchern nicht √ľber das Thema Geb√§ude diskutieren, sondern √ľber das Thema Giraffen.¬ď

Die Auerochsen-Anlage soll Giraffen und Antilopen dann als Freifl√§che zur Verf√ľgung stehen - zehn Mal so viel wie jetzt¬ď, schw√§rmt Knieriem und versichert, die Auerochsen k√§men mit weniger Fl√§che an anderer Stelle gut aus.

Von den Giraffen aus wird sich Afrika an der Isar entlang nach S√ľden ziehen. Im Sommer will Knieriem dem Aufsichtsrat ein Konzept vorlegen. Doch Ideen hat er jetzt schon zuhauf: Wo derzeit die Elche grasen, lie√üe sich mit wenig Aufwand Auslauf f√ľr die Geparden schaffen. Und die B√§renanlage k√∂nnte ebenso gut L√∂wen aufnehmen. Deren derzeitiges Gehege, obwohl relativ neuen Datums, sei viel zu klein, sagt Knieriem. F√ľr die beiden hochbetagten L√∂winnen reiche es aus. ¬ĄAber ein neues Rudel traue ich mich da gar nicht reinzusetzen. Es gibt keinerlei R√ľckzugsfl√§chen.¬ď

W√§hrend Afrika also in den n√§chsten Jahren und Jahrzehnten in den Westen r√ľcken soll, bleibt das Elefantenhaus im Osten Zentrum des Parkteils Indien. Europa k√∂nne sich an den in die Jahre gekommenen Kinderzoo anschlie√üen, den Knieriem dringend modernisieren m√∂chte - weg vom dunkelgr√ľnen Bunker-Flair, hin zu einem Bauernhof-Ensemble. Als Revolution will Knieriem seinen 20-Jahres-Plan keinesfalls verstanden wissen. Eher als R√ľckkehr zu den Wurzeln. Meist bed√ľrfe die Neuordnung keiner gro√üen Umbauten. Geb√§ude und Gehege seien f√ľr eine Vielzahl von Tierarten geeignet. Von einigen wenigen Tierarten werde man sich wohl trennen m√ľssen, um andere umso sch√∂ner pr√§sentieren zu k√∂nnen.

Zun√§chst einmal muss allerdings das bauf√§llige Elefantenhaus saniert werden. Die Giraffen, deren neues Haus nicht vor 2012 fertig wird, werden dazu in einen Behelfsbau gleich nebenan auf dem Freigehege der Pinselohrschweine umziehen. ¬ĄDas hat den Vorteil, dass sie ihr Freigehege weiter nutzen k√∂nnen¬ď, sagt Knieriem. ¬ĄGerade bei den Giraffen ist das wichtig, weil sie auf Ver√§nderungen sehr empfindlich reagieren. Auch die Elefanten werden ausquartiert - ausgerechnet in der Zeit, in der zwei K√§lber zur Welt kommen sollen (siehe Kasten). Hinter dem Elefantenhaus, auf dem Freigehege der Bullenanlage, beginnt in K√ľrze der Bau einer Behelfsunterkunft. ¬ĄWeniger als eine Million¬ď will Knieriem f√ľr beide Provisorien ausgeben, ¬Ąund ein Gro√üteil wird wiederverwendbar¬ď.

Neue Ordnung im Zoo, eine bessere Fl√§che mit Zuschauer-Sitzpl√§tzen f√ľr Vogelschauen, Verbesserungen im Aquarium, mehr Kassen, um Warteschlangen zu verk√ľrzen - Knieriems Wunschliste ist lang. Doch er wei√ü, dass es lange dauern wird, all das zu verwirklichen, auch wenn es alles in allem nicht teurer werde als die Gro√übauten der vergangenen zehn Jahre. Die Bau-Reserve ist nach diesen Gro√üprojekten aufgezehrt, um mehr Geld will der Tierpark-Chef die Stadt nicht bitten. Schon die acht bis zw√∂lf Millionen Euro teure Sanierung des Elefantenhauses wird nur mit einer au√üerordentlichen Finanzspritze aus dem Stadts√§ckel zu stemmen sein.

Doch auch mit wenig Aufwand l√§sst sich viel bewirken: Gerade ist am Pelikangehege ein kleiner Balkon fertig geworden, der die Besucher ganz nah an die gro√üen V√∂gel heranl√§sst. Im k√ľnftigen Giraffen-Gehege k√∂nnte ein erh√∂hter Weg die Besucher auf Augenh√∂he mit den Tieren bringen.

Im Ranking der gro√üen europ√§ischen Zoos liegt M√ľnchen unter den zehn besten. Da geh√∂re Hellabrunn auch hin, ist Knieriem √ľberzeugt. Und zwar ganz weit vorn.

Peter T. Schmidt<
(24.01.2011, 15:34)
Markus R. :   @ MM: In M√ľnchen h√§lt man sich gerne bedeckt, was konkrete Planungen betrifft...
(05.01.2011, 11:49)
Michael Mettler :   @Markus R.: Die Auswahl zu Gunsten der Bantengs k√∂nnte daran liegen, dass f√ľr Gaur vermutlich keine unverwandten Zuchttiere zu bekommen sind... Dann g√§be es nat√ľrlich auch die M√∂glichkeit, bei Zusammenlegung der Au√üenanlagen Bantengs, Nilgaus usw. zu vergesellschaften und damit die jetzigen Afrika-Steppen tats√§chlich auf "kalte" asiatische Arten umzustellen.

Ein Ringtausch h√§tte u.a. den gro√üen Vorteil, nach und nach diverse Gehegefl√§chen, die seit Jahrzehnten ununterbrochen mit Huftieren (teilweise durchg√§ngig mit den gleichen Arten) besetzt sind, einer gr√ľndlichen Bodensanierung (Entkeimung) unterziehen zu k√∂nnen. Und ganz abgesehen davon lockt ein neues Erscheinungsbild nat√ľrlich auch mal wieder den einen oder anderen neugierigen Besucher an. Der Isareingang w√ľrde jedenfalls f√ľr ONB gewaltig aufgewertet, wenn gleich hinter seinen Pforten afrikanisches Flair statt Wildparkcharakter lockt. Ist √ľber das Giraffenhaus schon N√§heres bekannt? Es w√ľrde sich ja eine L√∂sung wie in Duisburg anbieten (also das Haus direkt neben den Eingang zu bauen und mit Shop und evtl. sogar abends zug√§nglicher Gastronomie zu verbinden).
(05.01.2011, 09:32)
Markus R. :   @ MM: Mit der Vermutung bez√ľglich der Wildrinder liegst du wohl richtig. Nach momentanem Stand soll die Gaur-Haltung n√§mlich leider auslaufen. Die Bantengs sollen hingegen wohl bleiben.
(05.01.2011, 01:47)
Michael Mettler :   Die heutige S√ľdafrika-Steppe m√ľsste doch eigentlich wegen der Bergzebras einen relativ harten Boden haben, also auch f√ľr Przewalskipferde geeignet sein. Die heutige Anlage der Mhorrgazellen k√§me f√ľr die indischen Antilopen und Hirsche in Betracht. M.W. lebten dort vor den Mhorrgazellen Rappenantilopen, so dass Stallboxen f√ľr Nilgau-Kaliber durchaus vorhanden sein m√ľssten.

Spannend ist die Frage nach der Zukunft der asiatischen Wildrinder, denn die Bantengs und Gaur haben ja laut Jahresberichten immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu k√§mpfen. Vielleicht beschr√§nkt sich der Park ja zuk√ľnftig auf eine Art und nutzt die andere Anlage f√ľr Nilgau & Co - dann w√§re die Mhorr-Anlage auch f√ľr die Mesos denkbar...
(04.01.2011, 18:00)
Markus R. :   Der Parkteil Europa wird auf jeden Fall kleiner werden, denn wie man liest erscheint er der neuen Leitung in seinem bisherigen Umfang √ľberdimensioniert. Dass man ihn ganz aufgibt, glaube ich jedoch nicht, denn zum einen m√ľsste man sich dann mit den Abruzzeng√§msen von einer absoluten Prestigeart trennen, zum anderen w√§re das vermutlich doch ein zu gro√üer Traditionsbruch. Doch es kann durchaus sein, dass der neue Parkteil Europa kaum noch gr√∂√üer als der Parkteil Australien sein wird.
Eine Angliederung der Eulen an das Polarium habe ich auch schon in Erw√§gung gezogen. Eine wahrscheinliche L√∂sung schiene mir in diesem Fall ein "flie√üender √úbergang" von Europa zum Polarium. Dann k√∂nnten verst√§rkt nordeurop√§ische Arten wie Elche und Vielfra√üe ihr neues Domizil in diesem √úbergangsbereich erhalten und der Besucher von S√ľdeuropa (Abruzzeng√§msen) langsam in Richtung Pole wandern...
Die Erkl√§rung mit den Huftierst√§llen erscheint mir recht einleuchtend. Diese w√ľrde nat√ľrlich eine derartige Gehegerochade als L√∂sung nahelegen, schlie√ülich ben√∂tigen das Damhirsch- oder das Przewalskipferd-Gehege eigentlich nur einen neuen beheizbaren Stall, um k√ľnftig als Afrika-Savanne zu funktionieren - und im Gegenzug k√∂nnte dann eine winterharte Art auf der alten Savannenanlage Quartier nehmen!
(04.01.2011, 17:47)
Michael Mettler :   @Markus R.: Eine solche Eulenvoliere k√∂nnte allerdings thematisch auch dem Polarium angegliedert werden und Schnee-Eulen beherbergen.

Insgesamt h√∂rt sich die "Verschiebung" der Parkteile schon sehr interessant an. Fragt sich, ob ein Parkteil Europa zuk√ľnftig √ľberhaupt noch vorgesehen ist. Auch jetzt leben dort ja schon asiatische Tiere (Bergwiederk√§uer, Mesopotamischen Damhirsche, Przewalskipferde), die B√§renanlage lie√üe sich mit vertr√§glichem Umbauaufwand vielleicht auch mit einer afrikanischen Tierart nutzen (Raubtiere? Paviane?), bei Verzicht auf Wisente w√§ren immer noch die f√ľr Besucheraugen kaum anders aussehenden Bisons im Bestand usw.

Der Tierpark hatte ja Anfang der 1970er Jahre eine Rundumerneuerung durchgemacht, zeigen jetzt wom√∂glich auf einen Schlag alle damaligen Stallbauten Sanierungsbedarf? Derartiges k√∂nnte ja die Umplanungen sehr beeinflusst haben. Falls z.B. die Stallungen der afrikanischen Steppentiere Energiefresser sein sollten, w√§re eine Nachnutzung als K√§ltestallungen (und damit eine Umsiedlung robuster asiatischer Huftierarten dorthin) nicht die schlechteste L√∂sung, w√§hrend vielleicht nicht nur f√ľr die Giraffen neue H√§user auf den bisherigen Fl√§chen k√§ltefester Tierarten gebaut werden k√∂nnten.
(04.01.2011, 14:59)
Markus R. :   Das Giraffenhaus soll auf der Fl√§che der Anlage der Heckrinder und Tarpanr√ľckz√ľchtungen entstehen. Auch das Gehege der Mesopotamischen Damhirsche scheinen schon bald zur Disposition zu stehen. Mittelfristig denke ich, dass der Gro√üteil des heutigen Parkteils Europa vom Isareingang bis zu den Wisenten "afrikanisiert" werden k√∂nnte. Wom√∂glich wird man im Tierpark sogar einen weitgehenden Tausch von Europa und Afrika vornehmen, denn im Tierparkfreund war vor einiger Zeit zu lesen, dass am Hang neben der Paviananlage eine Eulenvoliere entstehen k√∂nnte...
(04.01.2011, 13:04)
Michael Mettler :   Welche Fl√§chen w√§ren denn demnach f√ľr den Afrikateil in Zukunft vorgesehen?
(04.01.2011, 00:31)
Markus R. :   @ Sacha: Der Afrikateil soll ja in Richtung Isareingang verlegt werden, dadurch wird es auch im restlichen Teil des Zoos zu einigen Verschiebungen kommen. Ich denke, dass sich Amerika etwas in Richtung Asien hineinverschieben wird (vgl. Standort der neuen Humboldt-Pinguinanlage) und daher Asien ein Teil des ehemaligen Parkteils Afrika zugeschlagen bekommt - und das Dschungelzelt liegt nun einmal hinter dem (nach dem Auszug der Giraffen) asiatischen Elefantenhaus "eingeklemmt". Daher w√§re es f√ľr mich logisch, dass dieses ebenfalls Asien zugeschlagen wird. Doch sind das momentan alles nur Spekulationen meinerseits...
(04.01.2011, 00:05)
Sacha :   @Liz: Ach ja, ich erinnere mich ONCA...:)

@Markus R.: W√ľrde das denn Sinn machen? Immerhin hat M√ľnchen ja bei den Amurtigern schon ein (Kalt)-Raubtierhaus. Und soll dann Asien so weit in den gegenw√§rtigen Afrikabereich gezogen werden?
(03.01.2011, 23:56)
Markus R. :   In M√ľnchen lieb√§ugelt man ja schon seit einiger Zeit mit der Errichtung eines S√ľdamerikahauses. In diesem Zuge war ja angedacht, dass das bisherige Dschungelzelt in ein Savannenhaus umgestaltet werden sollte. Ich wei√ü zwar nicht, wie aktuell diese Pl√§ne nach dem Direktorenwechsel noch sind, denke jedoch, dass falls die Jaguarhaltung fortgesetzt / wiederaufgenommen werden sollte, dies dann in diesem S√ľdamerikahaus geschehen k√∂nnte. F√ľr das Dschungelzelt k√∂nnte ich mir aufgrund seiner Lage im Zoo und der angek√ľndigten st√§rkeren Geographisierung auch eine Umgestaltung zu einem asiatischen Dschungelhaus vorstellen. Als Nachnutzer der Jaguare k√§men dann z.B. diverse Kleinkatzen oder auch Binturongs in Frage...
(03.01.2011, 20:08)
Liz Thieme :   Naja, wenn es um Jaguare geht, dann will ich es genau wissen. Um Nachmieter habe ich mich nicht gek√ľmmert. Und mir wurde mitgeteilt, dass im Dschungelhaus keine neuen mehr einziehen werden. Daher meine bestimmte Aussage bez√ľglich der derzeitigen Anlage.
(03.01.2011, 18:40)
Sacha :   @Henry Merker: Dann sehen wir es gleich. Merkw√ľrdig finde ich die Schwarzweissen Tejus als "Nachmieter". Die k√∂nn(t)en den Aussenbereich jedenfalls viel weniger lang im Jahr nutzen als die Jaguare. Ist das evtl. nur eine Uebergangsl√∂sung? Und falls ja, wer soll den Raum der Jaguare k√ľnftig bekommen?
Darum auch meine Frage an @Liz Thieme und @Rene Matei: Wird die Jaguarhaltung in M√ľnchen wirklich auslaufen bzw. woher wisst Ihr das? (Liz, Deine Aussage klingt ja darin sehr bestimmt, w√§hrend Du, Rene, die Option einer Weiterf√ľhrung/eines Neuanfangs offen l√§sst).

Pers√∂nlich f√§nde ich ein Haltungsende dieser Art in M√ľnchen jedenfalls sehr schade. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als sie dort neben Tiger, L√∂we und Jaguar auch noch Schwarze Panther, Nordchinesische und Nordpersische Leoparden gehalten wurden (Ende 1980/Anfang 1990er). Damals war M√ľnchen in S√ľddeutschland das Mekka der Grosskatzenfans.
(03.01.2011, 18:30)
Henry Merker :   Als ich im Mai dort war, erschien mir die Anlage recht klein - zumindest, wenn man nur noch eine der beiden Innenanlagen f√ľr die Jaguarhaltung nutzt. Darum auch meine Aussage. Solange beide Anlagen genutzt werden, ist sie voll und ganz in Ordnung, wenngleich vielleicht die Au√üenanlage etwas gr√∂√üer ausfallen k√∂nnte - so jedenfalls meine Meinung. Freilich kann der Eindruck auch get√§uscht haben, da ich nicht hundertprozentig wei√ü, wie gro√ü die besagten Anlagen tats√§chlich sind.
(03.01.2011, 17:54)
Sacha :   @Henry Merker: Was war denn Deiner Meinung so schlecht an der Jaguar-Haltung in M√ľnchen?
(03.01.2011, 09:46)
Henry Merker :   Das h√§tte mich jetzt auch gewundert; denn das w√§re dann wirklich nicht vertretbar gewesen...
(02.01.2011, 19:58)
Liz Thieme :   In der jetztigen Anlage werden nach dem Tod des Katers keine neuen Jaguare einziehen.
(02.01.2011, 19:02)
Rene Mantei :   Alle Anzeichen deuten darauf hin, die linke Anlage wurde mit schwarzwei√üen Tejus besetzt, die andere wird noch vom schwarzen Jaguarkater bewohnt.
Wenn er das Zeitliche gesegnet hat wars das wohl mit der Jaguarhaltung.
(02.01.2011, 13:16)
Mirko Schmidkunz :   In einem englischsprachigen Zooforum war zu lesen, dass Hellabrunn die Haltung der Jaguare einstellt. Kann dies jemand best√§tigen.
(02.01.2011, 12:31)
Niedersachse :   Man steht wegen der Abgabe mit dem EEP in Kontakt. Ich gehe mal davon aus, dass er zur√ľckkehren wird. Zum einen weil er seine Zuchtqualit√§t bewiesen hat, zum anderen weil er im Besitz des Zoo sein sollte.
(22.12.2010, 19:53)
Henry Merker :   Ist denn bekannt, wohin Gajendra gehen soll? Und soll er dann sp√§ter wieder zur√ľck kommen, oder durch einen anderen Bullen ersetzt werden?
(22.12.2010, 18:43)
Sven P. Peter :   F√ľr Giraffen, Schweine und Elefanten werden auf den Au√üenanlagen provisorische Innengehege bis M√§rz errichtet. Der Elefantenbulle wird den Zoo verlassen.
(22.12.2010, 17:43)
Michael Mettler :   Eigentlich wird dadurch das neue Giraffenhaus umso notwendiger, da man wohl kaum √ľber den K√∂pfen der Giraffen das Dach erneuern kann...
(22.12.2010, 13:53)
Mirko Schmidkunz :   Das Dach des Elefantenhauses ist marode. Das Haus ist gespeert und ger√ľchteweise sei eine Summe von 10 Millionen als m√∂gliche Baukosten genannt worden. Hoffentlich wird dadurch nicht das neue Giraffenhaus verschoben.

(22.12.2010, 13:08)
Markus R. :   In der neuesten Ausgabe des Tierparkfreunds war in einem Interview mit Dr. Knieriem zu lesen, dass die neue Humboldtpinguinanlage einen Eckpunkt des k√ľnftigen Parkteils Amerika bilden soll. Die Verlagerung von "Afrika" in Richtung Isareingang scheint also durchaus Folgewirkungen zu haben. Jedenfalls k√∂nnten durch diese Verlagerung auch die Pumas endlich nach "Amerika" hineinwachsen!
Desweiteren wurde angek√ľndigt, dass man in Hellabrunn in naher Zukunft auch wieder Otter halten m√∂chte - dann jedoch voraussichtlich Kurzkrallenotter...
(10.12.2010, 18:09)
WolfDrei :   Nanu, da regen sich ja doch noch einige Fans - dachte schon nach meiner Heimkehr aus "Afrika", alle seien mit dem Schneefall in tiefsten Winterschlaf gefallen!
(06.12.2010, 12:55)
Michael Mettler :   @Sacha: Der M√ľnchener Zoochef hat vorher in Hannover gearbeitet :-)
(06.12.2010, 11:20)
Sacha :   Die Humboldtpinguine "rutschen" also in den Parkteil Eurasien - kann mir einer Erkl√§ren, wie mit dieser Massnahme das Geokonzept gest√§rkt wird (siehe Mirkos Eintrag vom 10. 7. 2010)? Ah, nein, ich weiss: Ein peruanisches Frachtflugzeug hatte neben Guano auch noch eine Gruppe Humboldtpinguine an Bord. Auf dem Weg nach - sagen wir - St. Petersburg, ist es irgendwo bei Kiel abgest√ľrzt. Die Pinguine haben √ľberlebt und eine neue Kolonie gegr√ľndet. Tadah!!!
(06.12.2010, 11:13)
Mirko Schmidkunz :   Die Fischotter wurden abgegeben und ihre Anlage wird f√ľr die Humboldt-Pinguine umgebaut. Skurriles Argument wird f√ľr die Abgabe der Tiere auf der Homepage angef√ľhrt, n√§mlich dass der Tierpark durch die Abgabe der Tiere nach Japan seinen Bildungsauftrag wahrnimmt, weil die Japaner jetzt Fischotter besichtigen k√∂nnen.

(04.12.2010, 13:57)
Mirko Schmidkunz :   Das sind f√ľr mich sehr gute Nachrichten, wenn die L√∂wen mit in ein neues Giraffenhaus sollen. Wie k√∂nnte man die jetztige Anlage nachnutzen. Ich w√ľsche mir, Ceylon-Leoparden. Aber es kann sein, dass der Architekt oder sonst wer keine Netzstrukturen haben will. Welchen Raubtieren reicht der Wasergraben?

(02.12.2010, 10:47)
Liz Thieme :   Da hier die Eisb√§renanlage noch gar nicht gezeigt wurde mal eine Grafik. Und noch die anderen Bilder der HP: http://www.tierpark-hellabrunn.de/index.php?id=134

Weiter wird grad das Elefantenhaus renoviert und bei der Neuplanung m√∂chte man das Geokonzept wieder verst√§rken und neben den Giraffen auch eine neue L√∂sung f√ľr die L√∂wen finden.

Weiter werden im Januar die Schautafeln im Zoo abgenommen werden, da der Nutzungsvertrag von Seiten des Zoos nicht verlängert wurde.
(28.11.2010, 20:44)
Mirko Schmidkunz :   Eine der Jaguaranlage wurde f√ľr Tejus umgebaut. Die Wildkatzen sind nicht mehr im Bestand. Dort sind die Hornraben untergekommen, die Marabus sind in Anlage gegen√ľber den Pumas, die zuletzt von einem einzelnen Wildhund bewohnt wurde. Besonders sch√∂n war die Gruppe der Silbergibbons zu betrachten, die aus drei unterschiedlich alten Jungtieren besteht.

(02.09.2010, 16:43)
Liz Thieme :   Giovanna und Yoghi sind gestern abend wieder in M√ľnchen eingetroffen. In einer Woche soll die Anlage er√∂ffnet werden.
(31.07.2010, 15:51)
Mirko Schmidkunz :   Der Umbau der Eisb√§ranlage soll rund 5 Millionen kosten.
(11.07.2010, 11:00)
Liz Thieme :   Was auch interessant an der Sache ist, die Stadt (mit 93% Hauptanteilseigner des Zoos) wird angeblich nicht mehr in den Zoo investieren als bisher, so dass der Betrag √ľber die (nun erh√∂hten) Eintrittspreise zusammengespart werden muss. Das Giraffenhaus soll bis 2013 entstehen.
Aber selbst wenn der Wegeverlauf ver√§ndert werden soll, dann bleiben die Kontinente ja da wo sie bisher sind und das Giraffenhaus landet dann in Europa, wo auch schon die Mesopotamischen Damhirsche fehl am Platz sind. Oder will man dann eine Luftbr√ľcke oder Seilbahn vom Giraffenhaus nach Afrika bauen?!
Wenn man den Geozoo noch weiter untersucht, dann leben nat√ľrlich auch die Orang-Utans auf der falschen Seite des Zoos. Wenn man sie in Afrika halten w√ľrde, w√§re die derzeitige Kamelanlage inkl. Reitbahn. Es ist halt etwas st√∂rend, dass bei den Pavianen das Restaurant ist, sonst k√∂nnte man den Weg da verlagern und die Savanne und Gr√ľnfl√§chen auf der anderen Seite verbinden. Aber da es nun auf ein europ√§isches Afrika hinausl√§uft, bin ich mal gespannt, was die Wege daran √§ndern sollen.
Ist die Fläche zwischen Przewalski und Heckrinder reine "Freifläche" oder leben da abgesehen von Enten/Gänsen irgendwelche Tiere? Sonst könnt man da die Bäume abholzen und dort bauen. Finde ich zwar auch nicht gut, aber das wäre eine Möglichkeit ohne anderen Tierverlust.

Ein sich dem Ende neigendes Projekt ist das Polarium, welches (Anfang) August eröffnet werden soll. Womit es in Berlin bald Abschied nehmen heißt.
(10.07.2010, 18:48)
Mirko Schmidkunz :   Der Tierparkdirektor hat auch noch extra erw√§hnt, man wolle das Geokonzept st√§rken und die Wegef√ľhrung ver√§ndern. Nach meiner Meinung nach sollte man das Geokonzept begraben. Wenn man sich nur mal ansieht, wie bedr√§ngt der Afrikateil ist, kann man dort nicht auch noch weitere Neubauten unterbringen. Au√üerdem w√ľrde ich auch die europ√§ischen Arten weiter zur√ľckfahren. Mir w√§ren eine Tropenb√§rart lieber als Europ√§ische Braunb√§ren und die W√∂lfe k√∂nnte man durch Rothunde ersetzen.
(10.07.2010, 16:27)
Michael Mettler :   Und das nennt sich dann noch "Geozoo"...?
(10.07.2010, 16:05)
Mirko Schmidkunz :   In der SZ stand gestern, dass das Giraffenhaus am Isareingang gebaut werden soll, also vielleicht auf dem Gel√§nde der Heckrinder.
(10.07.2010, 15:36)
Michael Mettler :   Soweit ich mich an fr√ľhere Beitr√§ge im Forum erinnere, an die Anlagen f√ľr afrikanische Steppentiere, so dass die Giraffen wahrscheinlich mit diesen - zumindest teilweise - vergesellschaftet werden w√ľrden. Ein sp√§ter nur teilweise umgesetzter Generalausbauplan des Parks von 1973 sah damals ein begehbares Giraffenhaus zwischen den beiden Afrika-Steppen vor; vielleicht ist dieser Standort nach wie vor ins Auge gefasst.
(08.07.2010, 13:09)
Liz Thieme :   keine Ahnung
(08.07.2010, 13:00)
Sacha :   Wo im Park soll das neue Giraffenhaus gebaut werden?
(08.07.2010, 09:18)
Liz Thieme :   Die Planung f√ľr ein neues Giraffenhaus hat begonnen, so dass das Elefantenhaus nach dem Auszug der Giraffen nur noch den Elefanten zur Verf√ľgung stehen soll.
(07.07.2010, 19:38)
Niedersachse :   Das war ja auch nichts gegen die Kompetenz des IZW und es ist mir auch klar dass es um genetische Defekte geht und nicht um die reinen Br√ľche.
Das war nur was grundsätzliches.
(16.06.2010, 21:30)
Liz Thieme :   Bei solch einer Untersuchung guckt man ja nicht ob Knochenbr√ľche vorliegen, sondern wie sie gebrochen sind und wie die Knochenstruktur ist. Es wird ja bei Jamuna vermutet, dass das Calcium nicht richtig eingelagert werden konnte, dies k√∂nnte man dann auch bei dem 2005er Kalb feststellen. Au√üerdem ben√∂tigt man eine Genuntersuchung.
Au√üerdem d√ľrfte dem IZW die Geschichte des 2005er Kalbs bekannt sein und auf Grund dessen werden sie dann wohl auch mit besonderer Aufmerksamkeit die Untersuchung durchf√ľhren.
(16.06.2010, 19:21)
Niedersachse :   Na bei dem 2005er Kalb d√ľrfte es wohl auch Knochenbr√ľche geben, die auf die schwere Attacke von Panang direkt nach der Geburt zur√ľckzuf√ľhren sind.
(16.06.2010, 17:24)
Liz Thieme :   erste Untersuchungsdaten liegen vor: Jamuna Toni hatte zig Knochenbr√ľchen (manche Medien sprechen von rund 40). Die Pathologen gehen von einer Stoffwechselkrankheit aus. Diese Vermutung sollen noch weitere Blut- und Organuntersuchungen belegen. Es soll wohl noch ein Vergleich mit Panangs anderem Kalb aus 2005 gemacht werden, welches sich im IZW befindet, um eine Erbkrankheit zu best√§tigen bzw. auszuschlie√üen.
(16.06.2010, 15:30)
Liz Thieme :   genaue Erkl√§rungen gibt der Zoo derzeit direkt auf der Website: http://www.tierpark-hellabrunn.de/index.php

(14.06.2010, 18:06)
Niedersachse :   Verschobene Wachstumsspalten in den Beinen.
War so schlimm, dass sie nur noch liegen konnte.
(14.06.2010, 17:29)
Andreas Murmann :   Das Elefantenbaby Jamuna Toni ist tot. Sein Gesundheitszustand hatte sich wohl so verschlechtert, da√ü man sich zur Einschl√§ferung entschlossen hat.
(14.06.2010, 17:15)
Mirko Schmidkunz :   Zum ersten Mal habe ich im Kinderzoo ein Schild gegen√ľber von den Borstelschweinen entdeckt, auf dem insgesamt 12 bedrohte Ziegen- und Schafrassen gezeigt werden, die in Hellabrunn gehalten werden. An zwei Stellen waren gemischte Gruppen zu sehen, die aber nur aus Einzeltieren verschiedener Rassen bestehen. Beispielsweise Bulgarenziege, Ouessant-, Soay-, Jakobsschaf, WalliserSchwarzhalsziege. In der Zootierliste fehlt die J√§mtlandziege, die ich sicher gesehen habe. Eine weitere neue Art k√∂nnte Pommernschaf sein, bei dem bin aber nicht sicher.
(02.03.2010, 12:20)
Bj√∂rnN :   Seit Weihnachten gestattet Panang dem Jungtier nicht mehr, zu trinken. Man vermutet eine Wochenbettdepression und ern√§hrt das Jungtier, welches 10kg Gewicht verlor, vorerst mit Ersatzmilch.
(31.12.2009, 08:02)
Liz Thieme :   Panang hat wohl ihre Tochter versto√üen, so wird das Elefantenkalb mit der Flasche aufgezogen.
(31.12.2009, 00:11)
R√ľdiger :   Dank Bj√∂rnN
Da kam das Christkindel ja fast p√ľnktlich. Der dritte Veruch m√∂ge Gl√ľck bringen bei der Aufzucht.
Gibt es noch Hoffnung auf eine ander tr√§chtige Kuh in M√ľnchen?
(21.12.2009, 19:13)
Bj√∂rnN :   Das lang erwartete Elefantenjungtier ist da.
"Panang" hat am 21.12. um ca. 01:30 ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt gebracht, welche auf den Namen "Jamuna Toni" getauft wurde.
(21.12.2009, 15:45)
IP66 :   Ich finde es schwer, etwas zu den √úberlegungen zu sagen, bevor ich die Pl√§ne einsehen kann. Da√ü man ohne eine charaktersistche Bepflazung einer Wiese vor einem bewaldeten Steilhang die Anmutung einer Tundra verleihen kann, will sich mir allerdings nicht erschlie√üen.
(28.10.2009, 11:27)
Michael Mettler :   Das Konzept √§hnelt also sehr dem der Karlsruher Anlage, nur dass die M√ľnchener Version deutlich gr√∂√üer werden wird.
(27.10.2009, 16:00)
Mirko Schmidkunz :   Ich habe den Bericht in der S√ľddeutschen gelesen. Darin wurde ausgef√ľhrt, dass eben der Erweiterungsteil als Tundra angelegt wird und damit kann man jedem Besucher didaktisch darauf hinweisen, dass Eisb√§ren nicht nur im Zoo leben. Es wurde nichts gesagt, ob die Vegetation wirklich original einer Tundra entspricht. Ich nehme an, dass die alte Moschusochsenanlage √ľberwiegend begr√ľnt wird und damit der Landteil auch prozentual also noch gr√∂√üer als in N√ľrnberg.
(27.10.2009, 15:15)
IP66 :   "Innovativ" hat sich wohl zu einer Antragsvokabel verwandelt, die nurmehr bedeutet, da√ü das zu f√∂rdernde Projekt vom Antragsteller bef√ľrwortet wird. "Marode" bietet den Gegenbegriff, der auch nicht mehr hei√üt, als da√ü die bewertende Person das so bezeichnete Objekt nicht mag.
(27.10.2009, 14:09)
Michael Mettler :   Geht hieraus leider auch nicht hervor:
http://www.abendzeitung.de/muenchen/70294
Wie eigentlich jede irgendwo neu geplante oder er√∂ffnete Anlage ist nat√ľrlich auch diese wieder mal "einmalig in Europa". Dass aber ein "Trenngraben" als "st√∂rende Barriere" bezeichnet wird und man deshalb lieber auf Komplettverglasung zur√ľckgreift (die durch Spiegelung, Wassertropfen, Schmutz und Kratzer nur selten einen buchst√§blich ungetr√ľbten Durchblick erlaubt), finde ich schon etwas kurios.
(27.10.2009, 12:14)
Michael Mettler :   @Mirko Schmidkunz: Was genau soll denn an der "Eisb√§ren-Tundra" die Innovation sein, gab es dar√ľber etwas zu lesen?
(27.10.2009, 11:54)
IP66 :   Offiziell soll der Architekt der Altanlage auch die Neudekoration und Erweiterung betreuen - mal schauen, was der vom Werk seiner Reifezeit √ľbrig l√§√üt ...
(27.10.2009, 10:32)
Mirko Schmidkunz :   Zuletzt fand die Grundsteinlegung f√ľr den Umbau der Eisb√§ranlage statt. Die Fl√§che soll etwa verdreifacht werden. Die Kosten liegen bei 5 Millionen und die Moschusochsenanlage wird als Tundra-Anlage gestaltet, was so noch nie gemacht worden sein soll. Der Beton soll wohl unter Nagelfluh verschwinden.
(27.10.2009, 10:22)
Liz Thieme :   in Bayern 3's Sendung "Zwischen Spessart und Kawendel" wurde gerade ein Abschiedbeitrag zu Henning Wiesner gebracht.

Neuer ist Andreas Knieriem. Er beginnt offiziel seinen Job am 1.12.2009.
Nach seiner Approbation war Knieriem zunächst als Stellvertretender Tierarzt der Zoo Duisburg AG tätig. Seit 1996 ist der promovierte Veterinärmediziner der stellvertretende Zoologischer Leiter und leitender Tierarzt bei der Zoo Hannover GmbH.
(24.10.2009, 18:21)
Michael Mettler :   @IP66: Zu den B√§umen auf Gibboninseln siehe Thread "Affenh√§user vor 1945" und darin die Diskussion im Juli/August 2007.
(09.06.2009, 12:58)
Gudrun Bardowicks :   Auch in Hannover leben die Gelbwangengibbons auf einer Insel mit B√§umen, die zu Beginn der Besetzung der Anlage mit den Gibbons auch noch am Leben waren. Leider hielten die B√§ume das Annagen und Klettern der Gibbons auf ihnen nicht lange aus, so dass sie leider recht schnell abstarben und die Gibbons in Hannover nun leider nur noch tote B√§ume mit k√ľnstlichen Kletterlianen zur Verf√ľgung haben. Dadurch wirkt die Anlage dort jetzt leider so unansehnlich unattraktiv. Allerdings gef√§llt mir die Hannoveraner Gibboninsrel auch aufgrund der geringen Gr√∂√üe nicht besonders gut. Da sind die relativ gro√üz√ľgigen und mit vielen Kletterm√∂glichkeiten ausgestatteten Affeninseln in M√ľnchen sicherlich sehr viel besser f√ľr die dort gehaltenen Tiere geeignet. Allerdings finde ich lebende B√§ume optisch auch sehr viel sch√∂ner als Bambusstangenger√ľste, weshalb ich mich auch nicht f√ľr die Affeninseln in Berlin-Friedrichsfelde f√ľr Gibbons und Kattas begeistern kann, auch wenn dort zumindest die Gibbons viele Kletterm√∂glichkeiten haben.
Affeninseln und auch Gibboninseln mit lebenden B√§umen sind sicherlich die beste L√∂sung f√ľr M√ľnchen-Hellabrunn, alletrdings m√ľssten die ausgew√§hlten B√§ume bereits √§lter sein, wenn sie nicht das Schicksal der hannoverschen Jungb√§ume teilen sollen, da Gibbon gerne einmal Bl√§tter fressen und die Rinde abfressen. Diese Behandlung durch die Tiere √ľberleben auf Dauer sicherlich nur bisher gesunde √§ltere B√§ume.
(09.06.2009, 11:52)
IP66 :   Ich bin mir nicht ganz sicher, ob auf den ersten Gibboninseln, die wir damals ermittelt haben, B√§ume standen. Allerdings, und das ist in diesem Zusammenhang vielleicht wichtiger, w√ľrde ich auch sagen, da√ü die Gestaltung von Kletterger√ľsten als skulpturenartige Gebilde wohl als Nachkriegserscheinung verstanden werden mu√ü, auch wenn es expressionistische Vorformen, etwa in Leipzig gab. Die Gestaltung von Kletterger√ľsten in Affenk√§figen, vor allem im 19. Jahrhundert, w√§re wohl einen eigenen Thread wert, z√§hlen diese in den meisten Bauten doch zu den raumpr√§genden Elementen.
(09.06.2009, 11:25)
Andreas Knebel :   Nur um keine Verwirrung aufkommen zu lassen: DIESER Entwurf wird NICHT gebaut!
(06.06.2009, 15:10)
Andreas Knebel :   Ein bischen "Mikado" gibt es auch im Entwurf von Oxen+Partner f√ľr das neue Menschenaffenhaus der Wilhelma: http://www.oxen-partner.de/projekte/wettbewerbe/06/seite_02/seite_04
(06.06.2009, 14:33)
Michael Mettler :   Meines Wissens ist die Haltung von Gibbons auf baumbestandenen Inseln (und sei es nur ein einzelner Baum) √ĄLTER als die auf Inseln mit k√ľnstlichen Kletterm√∂glichkeiten bzw. Totholz. √úber die Geschichte die Affeninseln hatten wir √ľbrigens irgendwo im Forum schon mal Material gesammelt.
(05.06.2009, 18:35)
IP66 :   Ich w√ľrde die Bambuskletterger√ľste in M√ľnchen in einen "abstrakten" Kontext stellen. Die Menschenaffenstation z√§hlt ja zu den wichtigsten faschistischen Tierhausbauten in Deutschland und setzte, nicht zuletzt wegen der Gr√∂√üe der Innenanlagen, haltungstechnisch in der Nachkriegszeit sicherlich noch Standards, die √ľber Frankfurt hinausgingen. Insofern wollte man sie weiter nutzen, aber gerade die Schauseite mit dem monumentalen Rundbogenportal zum Hof lie√ü sich durch druch eine Reihe solcher Kletterb√§ume ganz gut und preiswert "entsch√§rfen". Und es geh√∂rte ja nachgerade zum bundesrepublikanischen Grundkonsens, da√ü abstrakte Kunst nach dem Muster Kandinskys der einzig ware Gestaltungsweg sei, und da nehmen sich Keletterger√ľste, die an Skulpturen von Norbert Kricke gemahnen, vielleicht noch heute ganz gut aus, vor allem in Verbindung mit dem gr√ľnen Tarnanstrich. Dergleichen Bambus kam allerdings auch weiter √∂stlich zum Einsatz, etwa auf der Gibbonanlage in Friedrichsfelde, oder, als Imitation, bei den Br√ľckengittern in der dortigen Freiflughalle. In mancher Hinsicht m√∂gen die Stangen sogar mehr Kletterm√∂glichkeiten bieten als ein einzelner Baum. Wenn ich es recht √ľbersehe, d√ľrfte Wuppertal neben den Inselhaltungen in K√∂ln und Berlin (im ZOO) sogar auch im europ√§ischen Kontext recht fr√ľh die Naturbaumhaltung erprobt haben.
(05.06.2009, 18:26)
Mel :   @M.Schmidkunz: Ich glaube nicht das in Fr. Thieme Ihrem Beitrag die M√ľnchener Anlage als solche,als schlecht betitelt wurde oder abgewertet. die Wertung bezog sich lediglich auf den "Bambusstangenwald" und basiert auf pers√∂nlichen optischen empfinden, welches ja bei jedem anders ist. Das war keine Wetrtung der Anlage an sich als solcher. Nur eine optische Wertung des Enrichtments, welches sicherlich mit echten B√§umen um einiges sch√∂ner und abwechslungreicher w√§re. Ich selbst finde die M√ľnchener Gibbonanlagen vom Grundprinzip und Haltungsmethodik her auch sehr vorbildlich finde aber auch das "Bambus-Mikado" nicht gerade sehr sch√∂n.
(05.06.2009, 18:10)
Bj√∂rnN :   Die Hellabrunner Gibbon-Anlage ist absolut vorbildlich, meiner Meinung nach ebenso wie die Anlage in der Wilhelma.
(05.06.2009, 17:24)
Mirko Schmidkunz :   Wenn die Hellabrunner Anlage laut Frau Thieme so schrecklich ist, was sagt man dann zu den Gibbons ohne Au√üenanlage in K√∂ln, was zu den Gibbons in den unansehnlichem Altanlagen in Duisburg, im Berliner Zoo oder in der Wilhema. Und man k√∂nnte noch viele andere Anlagen nennen. Insgesamt muss man wohl sagen, dass Hellabrunn seine Affenanlagen in vorbildlichem Zustand hat.

(05.06.2009, 17:12)
Michael Mettler :   Nun stammt das Hellabrunner Bambus-Mikado (daran erinnert mich die Anlage jedenfalls immer) aus einer √Ąra, in der den Zoos die Funktionalit√§t wichtiger war als der nat√ľrliche Eindruck. Zu dieser Zeit hangelten Gibbons in anderen Zoos, die heute naturn√§here Anlagen haben, z.T. noch an h√∂lzernen und noch viel k√ľnstlicher wirkenden Turnstangen herum. Im Vergleich zur alten Leipziger Anlage z.B. wirkte die M√ľnchener geradezu wie Erlebniszoo :-)
(04.06.2009, 20:12)
Liz Thieme :   jetzt hast du mich ertappt. Bei den Siamangs wurde ich vorbeigezogen, daher hab ich keine Erinnerung daran. Hab aber grad gegooglet, sieht mir mehr nach Baumst√§mmen als nach lebenden B√§umen aus. Aber ich lass mich gerne auch √ľberzeugen, dass dem nicht so ist.
Dann wären aber die auch die Einzigen der größeren Affen, die keine Bambusstangen haben.
(04.06.2009, 20:00)
Michael Mettler :   Ist meine Erinnerung veraltet, oder hat nicht sogar M√ľnchen selbst auch Siamangs auf baumbestandenen Inseln...?
(04.06.2009, 19:41)
Matthias :   Planckendael h√§lt Weisshandgibbons auch auf lebenden B√§umen.
(04.06.2009, 18:43)
Liz Thieme :   man muss gar nicht aus Deutschland raus, um Gibbons auf B√§umen zu sehen. In Eberswalde wohnen die Gibbons auf lebenden B√§umen. M√ľsste nachgucken welche Art, aber ich glaube es waren Eichen. Also schaffen es selbst kleine Zoos diese "Besonderheit".
Ich habe ja auch nichts gegen vereinzelte solcher Stangen, aber einen Bambusstangenwald, find ich persönlich einfach nur hässlich.

Ameisenbären bei denen man die Besonderheiten nicht sieht? Welcher Zoo hat denn so komische Anlagen? Bzw welche Besonderheiten sind dann gemeint, die Miniatur-Wimpern?
(04.06.2009, 18:32)
Holger Wientjes :   Mir fallen noch die Inselhaltung in Wuppertal mit Weisshandgibbons sowie die grosse "Rimba"-Anlage in Arnheim mit Siamangs ein.
(04.06.2009, 18:26)
Bj√∂rnN :   Auch Leipzig h√§lt seinen Gibbon mit den Orang-Utans zusammen auf einer Anlage mit lebenden B√§umen, auch wenn diese momentan eine Pause zum Nachwachsen haben...
(04.06.2009, 17:26)
Sacha :   @Mirko Schmidkunz: Dann k√∂nnen dies - mit Verlaub - aber nicht allzu viele gewesen sein. Schmiding in Oesterreich, Emmen in Holland und viele Zoos in den USA (u.a. Metrozoo Miami, Bronx Zoo New York im Sommer) halten Gibbons auf Anlagen mit lebenden B√§umen.
(04.06.2009, 17:24)
Mirko Schmidkunz :   Ich kenne keinen Zoo, den ich gesehen habe, der Gibbons auf B√§umen h√§lt.

(04.06.2009, 17:14)
Holger Wientjes :   @M.Schmidkunz: "...aber mir ist derzeit kein Zoo bekannt, der das umgesetzt hat."
Bezieht sich das jetzt auf die Bambusstangen oder auf die Gibbonhaltung auf Naturbäumen ?
(04.06.2009, 17:10)
Mirko Schmidkunz :   In der Anlage bei den Pumas ist nur ein Wildhund untergebracht, der wahrscheinlich nicht in die Gruppe integrierbar ist. Ob die Gibbons unbedingt B√§ume haben m√ľssen, kann ich nicht sagen, aber mir ist derzeit kein Zoo bekannt, der das umgesetzt hat. Ich w√ľschte mir bei den Affen, dass die sehr h√§ufig gehaltenen Affen wie Vari, Katta, Mandrill gegen Languren, Stummelaffen, seltene Lemuren eingetauscht werden. Besonders interessant fand ich zuletzt, den Ameisenb√§ren ganz nah durch die Scheibe zu beobachte. Gerade bei diesen Tieren sieht man eben bei den Freianlagen kaum die k√∂rperlichen Besonderheiten. Sehr schwach finde ich, dass viele Tiere nicht einer Beschilderung w√ľrdig erachtet werden. V√∂gel und Reptilien im Dschungelzelt, die meisten Wasserv√∂gel,etc. Es ist bedenklich, wenn irgendwelche Designvorgaben wichtiger sind als eine selbstverst√§ndliche Information der Besucher.
(04.06.2009, 17:02)
Liz Thieme :   Komme gerade aus M√ľnchen wieder.
Ingesamt habe ich einen ganz guten Eindruck, aber das mag an dem ganzen Gr√ľn gelegen haben, keine Ahnung wie ich den Zoo im Winter beurteilen w√ľrde. Aber das Gras war so hoch, dass ich keinen Wildhund gesehen habe, aber das Gras hat eindeutige Zeichen gegeben, dass sich da einer drin bewegt.
Schrecklich finde ich aber einfach diese Bambusstangen-Wälder bei den Affen, besonders bei den Gibbons. warum kann man denen nicht mal Bäme hinsetzen? Andere Zoos schaffen das doch auch :(
Erschrocken war ich jedoch √ľber das eine Mandrillweibchen, das derzeit auch ein Jungtier betreut. Sie tr√§gt zwei extreme Geschw√ľlste in einem Sack am Hals, erinnert eher an was anderes.
Bei den Eisbären habe ich nur zwei Tiere anstatt der angeblichen drei gesehen.

Zu eurer Moschusochsen-Diskussion aus dem Dezember. Sie sind immer noch da.

Komisch finde ich, dass die Wildhunde an zwei Stellen im Zoo zu finden sind. Zum einen wie im Wegweiser auch gesagt nebenan am Dschungelzelt und zum anderen bei den Pumas in der N√§he (r√ľckw√§rtig der Schneeleoparden).

(02.06.2009, 16:28)
Mirko Schmidkunz :   Nur kleine Ver√§nderungen: Mongolische Rennm√§use ersetzen die Lemminge, im Elefantenhaus wird eine Anlage f√ľr Pythons gerade umgebaut, Nachwuchs bei Wildkatzen, neu sind Sichelpfeifg√§nse auf der mittleren K√§nguru-Anlage.
(21.05.2009, 18:28)
Shensi-Takin :   @MM: Mit dem Unterschied, dass in Form des Alaska-Moschusochsen ein "Ueberlebender" vorhanden waere, fuer den es keinen Stellvertreter beduerfte...;)
@André Haubrich: "Einige Schwaechen" ist noch sehr gelinde ausgedrueckt.
(05.12.2008, 07:43)
Andr√© Haubrich :   Wobei M√ľnchen ja auch insgesammt einige Schw√§chen in seinem Geo-Konzept hat. Aber immerhin etwas geordnet als garnicht.
Dortmund ließe sich auch zum geozoo machen.

(04.12.2008, 20:23)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Nun, auch der rezente Bison k√∂nnte als √ľberlebender Stellvertreter seines in Alaska verbreiteten Verwandten aus Beringia-(Eis)Zeit betrachtet werden - aus √§hnlichen Gr√ľnden stehen schlie√ülich in Hellabrunn die Przewalskipferde im Parkteil Europa...
(04.12.2008, 19:39)
Shensi-Takin :   Was die Aldabra-Riesenschildkroeten ( Dipsochelys dussumieri) in der Masoala-Halle angeht: das ist in Hinblick auf Dipsochelys abrupta und D. grandidieri nun wirklich nicht weit herbeigeholt. D. dussumieri ist sozusagen ein ueberlebender "Stellvertreter".
(04.12.2008, 16:00)
Shensi-Takin :   @IP66: Am Ende gelingt vielleicht sogar dank der Moschusochsen der Durch-Bruch...;)
@MM: Von ein paar Ausnahmen wie Nacktmull und Kongorosenkaefer abgesehen, naehert sich das Muenchner Riesenschildkroetenhaus aber in gewisser Weise dem in unseren Planungsspielen immer wieder gern herbeigewuenschten (und wenigstens in Chester und vielleicht auch bald in Heidelberg realen) Inseltierhaus: nebst der "Hauptdarsteller" im Form der Riesenschildkroeten waeren das z.B. die Grossen Vasa-Papageien, die Anolis, der Neuguinea-Flossenfuss, die Australischen Gespenstschrecken, Phelsumen, Madagaskar-Erdchamaeleon, -Fauchschaben usw. zu nennen. Drueckte man beide Augen zu, koennte man das zoogeographisch grob unter "Inseln" verbuchen. ;)
(04.12.2008, 15:50)
Michael Mettler :   @Sacha, auch wenn die Verbindung zum Threadthema M√ľnchen gerade "entl√§uft": Pr√§riebisons und -hunde sind in Yukon Bay nachtr√§glich eingeplant worden. Erstere, um sich nicht von der Tierart trennen zu m√ľssen (sind nur ausgelagert) und weil die urs√ľrpnglich geplante Ponyreitbahn entfiel (und somit Platz frei wurde), letztere, weil immer wieder Besucher nach ihnen fragten, so dass man zu ihren Gunsten die Polarf√ľchse cancelte - die aber vielleicht doch noch "durch die Hintert√ľr" wieder dazukommen k√∂nnten. Aber wie war das doch gleich in Z√ľrich mit Seychellenschildkr√∂ten in der Madagaskarhalle...? :-)

Ha, und jetzt kriege ich den Bogen doch wieder hin: Das Schildkr√∂tenhaus in M√ľnchen ist ja auch "alles andere als geo"...
(04.12.2008, 14:55)
IP66 :   Immerhin w√§re die Moschusochsenhaltung in einer Kunstfelsanlage eine Art H√§rtetest f√ľr Material und Hersteller ...
(04.12.2008, 10:44)
Sacha :   @Michael Mettler: Schwarzschwanz-Pr√§riehunde im Yukon-Gebiet???? - Da stimmt doch etwas nicht.....aber halt, jetzt verstehe ich erst: Eine Gruppe von Pr√§riehunden hat sich beim Graben (wegen der Klimaver√§nderung?) so verirrt, dass sie Richtung Norden abdriftete und erst im Yukon-Territory an die Erdoberfl√§che kam. Und weil dort der Lebensraum noch weniger dicht von Menschen besiedelt ist als ihr bisheriger, sind sie gleich dort geblieben (PS: Sch√∂ne Gr√ľsse an den n√∂rdlichsten Pinguinzoo der Welt, und der Zoo Hannover kann diese Erkl√§rung im Bedarfsfall gleich 1:1 √ľbernehmen).....:)

Die Waldbison d√ľrften - schaut man sich deren ehemaliges Verbreitungsgebiet an - das Yukon Territory h√∂chstens gestreift haben.... Aber es sind wenigstens Kanadier und keine Pr√§riebisons aus dem Westen der USA, das stimmt schon.
(04.12.2008, 10:08)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Alternativ hege ich auch immer noch die Hoffnung, dass es f√ľr Yukon Bay wenigstens WALDbisons werden - auch die w√§ren ja aus M√ľnchen zu beziehen (zumindest dortige Nachzucht), und falls Hellabrunn in einem Jahr auch ein paar √ľberz√§hlige Pr√§riehunde haben sollte, k√∂nnen sie die gleich mit einpacken...
(04.12.2008, 09:27)
Shensi-Takin :   @MM: War ja klar, dass Ihnen das Moschusochsen-Angebot gefallen wuerde; und dann noch Twist-esk nach einem Nachschlag verlangen...;) Passender als Bisons (oder Pinguin-Tanker) waeren die Moschusochsen allemal.
@André Haubrich: Bleibt zu hoffen, dass die "Epoche" "architektonischer Wunderwerk(e)" in Hellabrunn mit dem Abgang Wiesners ihr Ende gefunden hat...
(04.12.2008, 08:13)
Michael Mettler :   @IP66: W√ľrde mich auch nicht wundern. Es gab ja auch schon Modewellen mit gr√∂√üeren Gepardengehegen, begehbaren Limikolenvolieren, gro√üen Gorilla-Anlagen, begehbaren Lemurenanlagen (DIE Mode ist immer noch aktuell, Amsterdam baut gerade eine) usw....
(03.12.2008, 19:34)
Andr√© Haubrich :   @IP66:
Knut und Flocke machen¬īs m√∂glich =)
Dabei fand ich die Moschusochsenanlage in Hellabrunn sehr gut, wenn die Eisb√§ren den ganzen Platz bekommen, w√ľrde die Anlage schon gro√ü.
Aber vllt baut M√ľnchen ja auch dort noch ein "architektonisches Wunderwerk"
(03.12.2008, 19:21)
Sven P. Peter :   Just heute ist die Vereinszeitung aus M√ľnchen eingetrudelt.

Im Abschnitt √ľber die Zukunft steht auch ein kleiner Satz wegen den Eisb√§ren.

"Aufregende Veränderungen die Maßstäbe setzen: Eisbärenanlagen werden immer größer, wir können nur auf begrenztem Raum optimieren [...]"
(03.12.2008, 18:03)
IP66 :   Ein wenig beschleicht mich die Ahnung, gro√üfl√§chige Eisb√§renanlagen k√∂nnten als Modeerscheinung die Monumentalbauten f√ľr R√ľsseltiere abl√∂sen ...
(03.12.2008, 17:18)
Michael Mettler :   Och, ich h√§tte nichts dagegen, wenn in Yukon Bay Moschusochsen statt Bisons einziehen w√ľrden, auch wenn sich dann die Kosten f√ľr die massiven Absperrungen erh√∂hen. Und dazu dann bitte noch die Lepiziger Dallschafe, die ja dort auch nicht mehr ins Konzept passen :-)
(03.12.2008, 14:15)
Shensi-Takin :   @Sacha: Irgendwie erinnert mich das (mal wieder) an "Wilde Kreaturen"-mit dem Unterschied, dass Rollo Lee Moschusochsen, da potentiell gefaehrlich, wohl als akzeptabel eingestuft haette...;)
Ich gebe zu: das Moschusochsengehege ist eher ein Ruhepol im Zoo, an dem die meisten Besucher rasch vorbeigehen. Gerade das ist aber auch angenehm zwecks (auch einheimischer) Tierbeobachtung-und mit ein wenig einnehmender Praesentation von sowohl Biber als auch Moschusochse koennte man diese auch fuer den ONB interessanter machen.
@IP66: Vielleicht ist die Hangerweiterung schon zusaetzlich mit eingeplant?

Sorry fuer den falschen Artikel im vorherigen Beitrag-hatte Tages"blatt" noch schnell in Tages"zeitung" abgewandelt...
Welcher Zoo soll die Moschusochsen bekommen? Zurueck nach Berlin? Pilsen? Oder gar zur nachtragelichen "Yukon Bay"- Verstaerkung nach Hannover-frei nach dem Motto: "Ihr kriegt den Knieriem, und wir dafuer Moschusochsen und Kanadabiber". ;)
(03.12.2008, 11:52)
IP66 :   Kann man die Eisb√§renanlage nicht den Hang hinauf erweitern? Zwei S√§ugerarten weniger (Moschusochsen und Bieber) fallen auch in M√ľnchen auf, auch wenn im nicht allzuweit entfernden N√ľrnberg hink√ľnftig ja auch weniger Tiere mehr Besucher anziehen sollen.
(03.12.2008, 11:00)
Sacha :   @Shensi-Takin: Das lese ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend wegen der St√§rkung des Geokonzepts, weinend wegen der Abgabe der Moschusochsen. Wie kann man nur?!? Klar sind es keine Besuchermagneten. Aber wenn ich an unn√∂tige Huftier-Platzhalter (gerade im Haustier- und "R√ľckz√ľchtungs"-Bereich) denke, dann sollte f√ľr eine echte, unterartenreine Rarit√§t wie die Alaska-Moschusochsen noch ein Gehege frei zu machen sein.
(03.12.2008, 09:30)
Shensi-Takin :   Zurueck zum Thema "Neuer Direktor": Mir ist ein Artikel des kostenlosen "HeuteMuenchen"-Tageszeitung in die Haende gefallen; darin erwaehnt der "Neue" der Presse ggue. u.a., dass er das Hannover-Erlebniszoo-Konzept nicht auf Muenchen uebertragen, staerker auf das Geozoo-Konzept eingehen und sich mehr im internationalen Artenschutz engagieren will. Im anschliessenden Artikel werden auch zukuenftige Bauprojekte erwaehnt: der Aufsichtsrat des Zoos hat "gruenes Licht" fuer die Umgestaltung/Erweiterung der Eisbaerenanlage gegeben. Die derzeitige Moschusochsen-Anlage wird darin integriert werden. Die Moschusochsen selbst werden abgegeben, da "keine Besuchermagneten".
(03.12.2008, 08:21)
IP66 :   Ich bin insofern in einer schwierigen Lage, als mir sowohl das Aquarium in M√ľnchen wie auch jenes in Arnheim gef√§llt. M√ľnchen bietet einen sehr gro√üz√ľgig angelegten √úberblick √ľber verschiedene Lebensr√§ume und Fischformen in hier und da in der Tat √ľberbesetzten Becken. Artenvielfalt, Lebensgemeinschaften und vor allem die Unterschiede von Lebensr√§umen kann man hier sehr gut nachvollziehen. Arnheim hingegen beschr√§nkt sich auf ein Sammelsurium von Fischen und Wirbellosen aus den warmen Meeren, da√ü sich mehrheitlich aus noch nicht gez√ľchteten Arten zusammensetzt. Das ist mein Hauptkritikpunkt, erg√§nzt um die mangelhafte Beschilderung, die es dem Besucher unm√∂glich macht, einen Fisch zu identifizieren. Die didaktische L√∂sung, den Besucher in das Meer hinunterzuf√ľhren, gef√§llt mir sehr, die Kunstfelsdekorationen emfpinde ich als akzeptabel, die Einbindung der Becken in den Kontext und vor allem der Effekt eines pelagischen Lebensraums scheint mir dagegen verbesserungsf√§hig - so sehr, da√ü ich es leichter finden w√ľrde, im m√ľnchner Aquarium die Lebensweise pelagischer Formen zu erl√§utern.
In M√ľnchen w√ľnschen w√ľrde ich mir allerdings einen Neuanstrich und eine der Entstehungszeit angepa√üte Deckenverkleidung. Abdunkeln w√ľrde ich den Raum nur ungern, und eine Verwendung als Pflanzenhaus scheint mir wegen des Fehlens von Naturlicht problematisch. √úberhaupt sehe ich mit einiger Sorge, wie sich, nicht zuletzt in meinem Heimatzoo, die Bepflanzung manches Tierhauses in eine Sterbeklinik f√ľr Produkte des Gro√ühandels verwandelt. Ich habe einige Schwierigkeiten, die ethische Verwantwortung Lebewesen gegen√ľber zu vermitteln, wenn ich inmitten wegen Fehlpflanzung und mangelnder Pflege dahinsterbenden Gew√§chsen stehe. Eine derartige Pflanzenpalliativanstalt im m√ľnchner Aquarium kann mich so nur wenig begeistern.
(30.11.2008, 15:52)
Shensi-Takin :   @Michael Schulz: Stimme da in vielen Punkten ueberein-auch wenn es mir um die POS leid taete...
Leider scheint der Trend Richtung Nachttierhaeusern in europaeischen Zoos eher abgeflaut zu sein; andernfalls koennte man das Aquarium in ein solches umgestalten. Thematisch liesse sich da auch ein schoener Anschluss an die Primaten (Loris, Galagos, Makis etc.) erstellen-sozusagen als Ergaenzung der Villa Dracula-Fledermausanlage.
Und wo wir grad mal so schoen beim Planen sind: Loewen weg, statt Riesen-Wassergraben lieber Netzumspannung und dann Anlage als Zweitgehege fuer die Jaguare nutzen. MEn waere das eine bessere Haltung als Loewen auf dem "Dschungel"-Praesentierteller...
(29.11.2008, 09:08)
Michael Schulz :   Ich denke ich spreche nicht nur f√ľr mich, wenn ich behaupte, dass trotz diverser Umbauten im Aquarium, doch gerade dieses Geb√§ude sehr nach Optimierung schreit. Das Becken f√ľr die Riffhaie beispielsweise ist nicht nur optisch ein Graus, sondern auch die Gr√∂√üe l√§sst zu W√ľnschen √ľbrig. Generell wirkt das Aquarium im Ganzen sehr bedr√ľckend.

Generell sehe ich hier die M√∂glichkeit, das Aquarium in eine Reptiliensammlung umzugestalten und den d√ľsteren Keller in eine Art Regenwald zu verwandeln. W√ľrde sich thematisch auch recht gut zwischen den beiden Affen-Komplexen einf√ľgen und die Grundsubstanz des Geb√§udes w√ľrde nicht angegriffen werden.

N√§chste Baustelle Elefantenhaus. Ich denke auch hier ist man sich einig, dass die Innenanlage, wenn man es so nennen mag f√ľr die Giraffen mehr als knapp bemessen ist. Auch die Aussenanlage ist verbesserungsw√ľrdig. Hier k√∂nnte, oder sollte man vielleicht auf die PO-Schweine verzichten und sowohl Innen-als auch Au√üenanlage den Giraffen zukommen lassen.

Der Australienbereich ist gr√∂√üentechnisch eigentlich nicht zu bem√§ngeln, jedoch wird dieser sehr ungl√ľcklich pr√§sentiert. Auf gut deutsch gesagt, es w√ľrde noch nicht mal auffallen wenn er pl√∂tzlich weg w√§re.

Zu den Betonbunkern des Polariums denke ich muss ich nicht mehr viel sagen. Da hilft nur eins, dem Erdboden gleich machen und alles auf Anfang.

Der Kinderzoo wurde schon ausf√ľhrlich behandelt.
Grunds√§tzlich bedarf es im Asienbereich keiner nennenswerten Verbesserungen, hier finde ich die Anlagen sehr gut genutzt und auch wenn das Nashornhaus wirkt als sei das Ufo aus Area 51 nach M√ľnchen transportiert worden, so sehe ich den Komplex doch als relativ modern an im vergleich zu den meisten anderen Zoologischen Einrichtungen in Deutschland.

Zu guter letzt die Raubtieranlagen im Asienbereich, die ich bereits angesprochen hatte. Hier sehe ich gr√∂√ütenteils eher ein √§sthetisches Problem, viele Anlagen wirken wie Provesorien (sorry falls ich es falsch geschrieben habe), so zum Beispiel die ausgelagerten Wildhunde, ehemals T√ľpfelhy√§nen, der Wildkatzenverschlag, ja sogar der Schneeleoparden"k√§fig" und der versteckte Luchs neben die Vielfra√üen.

Fazit:
Handlungsbedarf besteht in M√ľnchen schon seit langem. Seit der Er√∂ffnung des Urwaldhauses gab es nicht sehr viele innovative Ver√§nderungen in einem Park, der eigentlich aufgrund seiner landschaftlichen Gestaltung wesentlich gr√∂√üere und bessere M√∂glichkeiten bietet.
(28.11.2008, 20:42)
Andr√© Haubrich :   Den Ocean von Aenheim ist kein Vergleich zum Hellabrunner Aquarium.
Das ist ähnlich wie das Exotarium oder das Wuppertaler und Kölner und Arnheim ist voller Groß!becken.
(28.11.2008, 15:41)
Sacha :   @IP66: Ich bezweifle, ob Arnheim mit Ozeanarium und Bush tats√§chlich weniger Fischarten zeigt als M√ľnchen. Sicher nicht DEUTLICH weniger. Und wenn wir die Wasser-Wirbellosen mitz√§hlen, dann liegt Arnheim vermutlich sogar vorn.
(28.11.2008, 15:25)
Shensi-Takin :   Bzgl. Hellabrunner Zwergesel- und Rinderhaltung: u.a. Platzmangel/-ueberbelegung (s. Hinterwaeldler, Dahomey), nicht optimaler Bodenbelag (s. auch Bockhufe bei Haflinger und Esel), fehlende Environmental Enrichment-Elemente. Da habe ich schon bessere Massentierhaltungen gesehen...
"immer modische Bedenken"? Ich versuche da immer zuerst die praktischen Vor-und Nachteile fuer Mensch und Tiere zu sehen; erst dann die (subjektive) Aesthetik. "Kalte Suesswasserabteilung"= 1 ueberfuelltes Becken. Gleiches gilt fuer "Grossbecken fuer Grossfische"; die Darstellung von Lebensraeumen haelt sich relativ in Grenzen. Durch den Anschluss ans Menschenaffenhaus kann man von raeumlicher "Abgelegenheit" eher nicht sprechen.
(28.11.2008, 14:26)
IP66 :   Ich neige in der Tat dazu, vor eilfertigen Abrissen von Gerb√§uden der letzten drei√üig Jahre abzuraten - zum einen, weil sie meist nicht so veraltet sind, wie ihre Gegner behaupten, zum zweiten, weil bei ihrer Ablehnung immer modische Bedenken gegen den gerade √ľberwundenen Stil eine Rolle spielen. Beim Nashornhaus spielt da die fr√ľhe Postmoderne eine Rolle, beim Raubtierhaus die Nachfolgemodelle der von Tieren bewohnten Glasgeb√§ude, die das m√ľnchner Beispiel √ľberholt haben. Ich denke, da√ü man hier eher verbessern und umbauen sollte, um zeitgem√§√üe Anlagen zu erreichen.
Was ist an der Zwegesel- und Rinderhaltung denn so problematisch?
Die Aquariensituation scheint mir so ungl√ľcklich nicht: Es gibt sogar eine kalte S√ľ√üwasserabteilung, Gro√übecken f√ľr Gro√üfische und einige neue Landschaftsanlagen im Menschenaffenhaus. Sicherlich bietet der Aquarzoo in D√ľsseldorf mehr, aber die Aquarien in Wuppertal oder Arnheim zeigen deutlich weniger Arten und auch deutlich weniger Lebensr√§ume und Klimalandschaften - und selbst das recht abgelegene alte Aquarium wird von vielen Besuchern aufgesucht, was f√ľr eine gewisse Popularit√§t spricht.
(28.11.2008, 14:01)
Andr√© Haubrich :   Was ist denn an dem Kinderzoo in M√ľnchen so schlimm? Die Nutztiere haben noch mehr Platz als viele in Massentierhaltung (Ironie).
Die Pflegergerechtigkeit in Dschungelzelt und Nashornufo kenne ich nicht, aber es ist schon etwas seltsam, Löwen im Regenwald zu sehen.
Gro√üe und moderne Geb√§ude f√ľgen sich eben in alte Landschaften nicht besonders gut ein, aber zumindest der optische Eindruck hat mich weniger gest√∂hrt.
(28.11.2008, 13:51)
Shensi-Takin :   @IP66: "Einfache Ma√ünahmen" schliessen dann wohl auch Vorschlaghammer und Abrissbirne mit ein...Gelassenheit bzw. Schicksalsergebenheit ist bei manchem der genannten Gebaeude wohl fuer direkt betroffene Tier & Mensch nicht unbedingt anzuraten; vielleicht eher von menschlicher Seite das Dingen auf Besserung und Lernen aus Fehlern. Interessant, dass Sie als fast schon obligatorischer Fuersprecher alter Anlagen u.a. ein Tierhaus neueren Datums in Schutz nehmen, fuer das mit ein eigentlich unter Denkmalschutz stehendes Tierhaus weichen musste...
Nicht nur die Haltung grosswuechsiger (uebrigens keine Riesenesel mehr im Bestand) Haustiere verschlechterte sich-s. Hinterwaeldler-Rind oder Zwergesel.
Was Tieraerzte und merkantile Kriterien bzw. "Verwaltungs- und F√ľhrungkompetenzen" angeht-der Beruf bringt eine gewisse Flexibilitaet auch in dieser Hinsicht mit sich. ;)S.a. Leipzig...

Wirklich grosszuegige Moeglichkeiten bietet der Aquariumsektor in Muenchen in seinem aktuellen Zustand eher nicht.

(28.11.2008, 12:38)
IP66 :   Ich habe erst jetzt die Beitr√§ge im Stellen-Thread gelesen. Den Einwand von Matthias verstehe ich nicht recht: Aufgrund der hannoveraner Ausrichtung - kaufm√§nnischer wie zoologischer Direktor bei starker Betonung merkantiler Kriterien - d√ľrfte es f√ľr einen Zootierarzt besonders schwer sein, Verwaltungs- und F√ľhrungkompetenzen zu entwickeln, auch wenn er den Leiter des zoologischen Bereiches bisweilen vertritt. Angesichts des m√ľnchner Tierbestandes, der Anzahl der Reviere und im zoologischen Bereich Angestellten scheinen mir dergleichen Komptenzen besonders wichtig.
Im Vogelbereich stehen jenseits der nur f√ľr die Haltung bestimmter winterharter Arten geeigneten Gro√üvolieren weitaus weniger Geb√§ude und Gehege zur Verf√ľgung als in den berliner Zoos, in K√∂ln, Frankfurt oder gar Stuttgart. Bei Reptilien und Amphibien sieht die Lage ein wenig besser aus, der Aquarienbereich dagegen bietet gro√üz√ľgigere M√∂glichkeiten.
Gerade im Bereich um das kalte Raubtierhaus gibt es auch noch f√ľr Neuanlagen nutzbare Gel√§nde, und bez√ľglich der derzeit weniger gesch√§tzten Gehege w√ľrde ich auch sagen, da√ü deren Zahl im Verh√§ltnis zur Fl√§che des Zoos eher gering ist. Das h√§ngt aber auch davon ab, wie man Nashorn- und Raubtierhaus beurteilt, und da verstehe ich, wenn nicht jeder meine Ansicht teilt.
(28.11.2008, 10:50)
IP66 :   In der Tat bedeutete f√ľr die gro√üw√ľchsigen Haustierarten der Umzug aus den St√§llen des nationalsozialistischen Konzepts eine Verschlechterung. Ich w√ľrde mir allerdings w√ľnschen, da√ü Konzept und Charakter der Kinderzood√∂rfer erhalten bleibt, wenn man f√ľr Riesenesel und Haflingerpferde gr√∂√üere Ausl√§ufe schafft. Bez√ľglich Raubtier- und Nashornhaus w√ľnsche ich mir von der Zeit, da√ü sie uns lehrt, gelassener mit diesen Werken der fr√ľhen Postmoderne umzugehen und die tierhalterischen M√§ngel durch einfache Ma√ünahmen behebt.
(28.11.2008, 10:32)
Shensi-Takin :   @th.oma.s: Bzgl. "ich denke der schl√ľssel zum erfolg f√ľr m√ľnchen liegt in der konservation und behutsamen fortentwicklung des historischen konzeptes als landschaftsbezogener geozoo." Dem stimme ich zu-wie ich auch mit @Michael Schulz hinsichtlich dringendem Renovierungsbedarf im Haustierbereich (die Haflinger!) und Polarium einer Meinung bin. Und mit etwas Glueck tun uns Zeit und Wetter einen Dienst und sorgen dafuer, dass Bauten wie Dschungelzelt oder Nashorn-Ufo abgerissen und durch Bauten ersetzt werden, die sowohl mehr im Sinne der Tiere und deren Betreuer sind und sich besser in die Landschaft einfuegen. Man darf ja bekanntlich immer noch auf Zeichen und Wunder hoffen...;)
(28.11.2008, 09:36)
Shensi-Takin :   @IP66: Im Winter war das meiner Erinnerung nach aus eben aus dem Grund der potentiellen Winterruhe-Stoerung das Gebaeude fuer Besucher regelmaessig gesperrt.
(11.11.2008, 11:25)
IP66 :   Weg und Bed√ľrfnisanstalt gibt es noch, und Zeichen f√ľr Umbauten am Braunb√§rhaus findet man keine - allerdings war auch bei meinen letzten winterlichen Besuchen in M√ľnchen das Geb√§ude nicht ge√∂ffnet. Vielleicht erweisen sich die Besucher doch als zu st√∂rend f√ľr die B√§ren?
(11.11.2008, 10:28)
WolfDrei :   und der Nubier aus New York - Bronx
(11.11.2008, 08:31)
WolfDrei :   Bei dieser Gelegenheit ein Hinweis auf einen (ehemaligen)nubischen Steinbock aus M√ľnchen im Vergleich mit einem Tier aus Wien. Die dunkle Phase soll wohl den afrikanischen entsprechen, die helle den israelischen und arabischen. F√ľr letztere noch ein Bild aus New York, noch hellere sah ich in Singapur, die dunkle in Los Angeles und Paris.
(11.11.2008, 08:30)
Shensi-Takin :   Zum Thema "Braunbaeren-Haus" in Hellabrunn: ich weiss leider nicht, ob dies heutzutage noch in der Form existiert, aber ich kann mich an folgendes erinnern: ueber einen Pfad zwischen dem Gaemsen-und Braunbaergehege gelangte man zu einer Besuchertoilette-und in ein Gebaeude, in dem man ueber eine Glasscheibe in das kleine Baereninnengehege blicken konnte.
@Jörn Hegner: Sind wirklich schoene Steinboecke. Hab's sie erst dieses Jahr wieder in Bratislava und L.A. gesehen, allerdings in beiden Faellen nur Boecke, keine Geissen. Neuer Halter: Zuerich
(11.11.2008, 07:52)
J√∂rn Hegner :   schade das es jetzt im tierpark hellabrunn die nubischen steinb√∂cke nicht mehr gibts . die wurden ja zusammen gehalten mit den mantelpavianen . dies sind auch sch√∂ne und seltene tiere . man sieht die auch nur in wenigen zoos . anfang dieses jahr habe ich die auch im zoo von paris gesehen beim parc jardin . vor zwei jahren sah ich die im bronx zoo von new york . dort wurden die zusammen gehalten mit dscheladas und klippschliefer . hat denn irgend jemand davon noch erinnerungen , wie z. b. fotos u. s. w. . der tierpark hellabrunn erhielt diese auch aus den zoo von karthum (sudan) habe ich gelesen .
(10.11.2008, 21:01)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Familienzuwachs bei den M√§hnenrobben!

Am 25. Juli brachte unsere M√§hnenrobbe ¬ĄFergie¬ď (17 J.), nach einer Tragzeit von 11 Monaten, die kleine ¬ĄIna¬ď auf die Welt. Damit vergr√∂√üerte sich unsere sch√∂ne M√§hnenrobbengruppe auf 10 Tiere. Vater ¬ĄMike¬ď (12 J.) wacht √ľber seinen Harem ¬ĄMecki¬ď (25 J.), ¬ĄSteffi¬ď (19 J.), ¬ĄDudu¬ď (14 J.), ¬ĄNixi¬ď (12 J.) und ¬ĄTanja¬ď (11 J.). Die Jungtiere von letztem Jahr ¬ĄHowie¬ď und ¬ĄMolly¬ď sind die perfekten Spielkameraden. Den Namen verdanken die M√§hnenrobben dem Bullen, der √ľber 300 kg schwer werden kann und an seiner Hals- und Brustregion eine auffallende M√§hne besitzt. Die Geburt der Jungtiere erfolgt an Land. Kurz nach der Geburt werden die Weibchen wieder gedeckt und d√ľrfen dann danach wieder zur Nahrungssuche ins Wasser zur√ľckkehren. Die Jungtiere gehen erst nach einiger Zeit mit ihren M√ľttern ins tiefere Wasser. M√§hnenrobben leben an der pazifischen und atlantischen K√ľste S√ľdamerikas und ihr Bestand ist gesichert.
(02.09.2008, 12:25)
Michael Mettler :   Zoologisch korrekt m√ľsste es au√üerdem inzwischen hei√üen "EINER der Vorfahren unserer Hauskatzen". Schlie√ülich wurden z.B. Hauskatzenrassen wie Savannah oder Bengal durch Einkreuzung von Serval bzw. Bengalkatze erzeugt.
(30.07.2008, 10:16)
Rattus :   "Die Wildkatze ist der Vorfahre aller unserer Hauskatzen. Sie war in Deutschland so gut wie ausgestorben (...)"

Das hab ich aber anders in erinnerung
(30.07.2008, 10:07)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Raubtiernachwuchs in Hellabrunn

Seit langer Zeit hat es bei den Luchsen wieder Nachwuchs gegeben. Mutter ¬ĄLodjur¬ď (geb. 2005) ist 2006 aus dem Stockholmer Zoo zu uns gekommen und brachte am 12. Mai nach einer Tragzeit von ca. 70 Tagen, einen kleinen Kater auf die Welt. Kater ¬ĄEbbo¬ď (geb. 2004) ist 2006 aus der Schweiz zu uns gekommen. Luchse waren in West- und Mitteleuropa heimisch und wurden in den letzten 200 Jahren ausgerottet. Inzwischen versucht man sie wieder anzusiedeln, was aber oft auf erheblichen Widerstand in der Bev√∂lkerung st√∂√üt. Um die Reviergr√∂sse und ihre Wanderwege zu erkunden, hat man sie mit Sendern versehen und kann sie so auch gleichzeitig √ľberwachen. Direkt in der Nachbarschaft hat unsere Wildkatze ¬ĄHannah¬ď (geb. 2007) ein weibliches Jungtier geworfen. Die Wildkatze ist der Vorfahre aller unserer Hauskatzen. Sie war in Deutschland so gut wie ausgestorben und erholt sich inzwischen dank der Schutzbestimmungen in einigen Teilen wieder etwas. Nachdem unsere Fischotter Anlage umgebaut worden ist, hat es auch hier wieder Nachwuchs gegeben. Mutter ¬ĄDaphne¬ď brachte am 5. Juli ihre Kinder auf die Welt, wir wissen aber noch nicht wie viele es sind. Junge Otter k√∂nnen ja noch nicht schwimmen und m√ľssen dies erst von der Mutter lernen und so k√∂nnen die Kleinen sie noch nicht ins Wasser begleiten.
(30.07.2008, 08:49)
Shensi-Takin :   @Mirko Schmidkunz: Also wirklich "neu" ist keine der genannten Arten in Hellabrunn...Insbesondere Nasenkakadu und Eulenschwalm sind seit laengerem dort angesiedelt. Was die Ozelot-Sichtbarkeit angeht: doch doch, mit etwas Geduld sind die durchaus zu erspaehen-und haben von allen im Dschungelhaus gehaltenen Katzenarten wohl noch die beste Unterbringung.
(12.07.2008, 17:23)
Mirko Schmidkunz :   Wundersch√∂ner Tag in Hellabrunn. Die Ozelots lie√üen sich so gut wie nie zuvor sehen. Die Nebelparderentscheidung in Frankfurt zeigt ihre Wirkung. Neu sind Baumstachler gegen√ľber den Schneeleoparden, Eulenschwalme und Nasenkakadus bei den Keas. Besonders sch√∂n Nachwuchs bei Sibergibbons. Negativ f√ľr mich fehlende Beschilderung des Wasservogelbestandes und der Tirer im Dschungelzelt. Was soll das denn? Riesenflugf√ľchse, Palmenflughunde und Kantschil sind die einzigen Arten mit Schildern. Dort neu Schildturakos. Der Zooverein m√∂chte ein S√ľdamerikahaus bauen. Wei√ü jemand mehr dazu? Eselspinguine waren auch neu, die Eisb√§renanlage noch nicht im Umbau, Au√üenanlagen der Gorillas und Schimpansen werden umgebaut.
(12.07.2008, 14:24)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Erstmalig: ¬ĄBird Munich 2008¬ď

Drei Veranstalter: ein Großereignis.

Premiere in M√ľnchen hat die ¬ĄBird Munich¬ď vom 18. ¬Ė 20. Juli 2008

Vorbild dieser Veranstaltung ist die ¬ĄBird¬ď in England, die inzwischen so etabliert und beliebt ist, dass sie 250.000 Besucher anlockt. F√ľr diese Veranstaltung rund um das Thema Vogelkunde ist nat√ľrlich der Tierpark unter anderem mit seiner einmalig sch√∂nen Vogelvoliere der ideale Ort. Der Landesbund f√ľr Vogelschutz (LBV) bereichert die Veranstaltung durch Vortr√§ge und F√ľhrungen. Die Firma Foto-Video Sauter konnte alle bekannten Herstellerfirmen ihrer Branche f√ľr eine Teilnahme begeistern. Hier k√∂nnen die Besucher die neuesten Ferngl√§ser, Fotoapparate, etc, selber ausprobieren.
(04.07.2008, 13:35)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Unsere ¬ĄFlossenparade¬ď hat Zuwachs bekommen

Eine unserer absoluten Besucherattraktionen ist die F√ľtterung und Vorstellung unserer Seel√∂wen.
Nun hat Seel√∂win ¬ĄElfie¬ď (4 Jahre) das erste Jungtier auf die Welt gebracht. Am 26. Mai wurde das weibliche Jungtier geboren und wagt sich schon mutig in das gro√üe Schwimmbecken.
Wahrscheinlich wird sie schon bald einen Spielkameraden bekommen, da ¬ĄJohna¬ď (4 Jahre) ebenfalls Nachwuchs erwartet.
Unsere drei Weibchen, ¬ĄMolly¬ď (10 Jahre), ¬ĄSandy¬ď (11 Jahre) und ¬ĄGoldie¬ď (20 Jahre) werden im Moment noch von ¬ĄElfie¬ď auf Abstand gehalten.
¬ĄGoldie¬ď ist inzwischen ja jedem Kindergartenkind innerhalb und au√üerhalb M√ľnchens durch das ¬ĄGoldie-Lied¬ď bekannt, dank der Zahnputzaktion der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft
Zahngesundheit.
Der Kalifornische Seel√∂we lebt vor der kalifornischen K√ľste und Inseln sowie der K√ľste Mexikos. Er ern√§hrt sich haupts√§chlich von Tintenfischen. Die M√§nnchen besetzen Anfang Juni an Land ihre Reviere, die sie gegen Rivalen verteidigen. Die Harems k√∂nnen zwischen 5 bis 20 Weibchen gro√ü sein. Es kommt immer nur ein Jungtier auf die Welt.
(11.06.2008, 12:40)
Michael Mettler :   Da hat der Tierpark doch was Nettes ausgeHECKt... :-)
(20.05.2008, 15:22)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Ein Gl√ľcksschwein zum 850. Stadtgeburtstag

Ein au√üergew√∂hnliches Geschenk hat sich der Tierpark zum Stadtgeburtstag einfallen lassen. Er z√ľchtete ein Schwein, dass so aussieht wie ein mittelalterliches Weideschwein. Diese waren hochbeinig, hatten einen langen, wildsau√§hnlichen Gesichtssch√§del, Stehohren und einen Ringelschwanz.

Durch mehrere Kreuzungen alter Hausschweinrassen: Cerdo Iberico/Andalusien, Duroc/Kanada mit Wildschweinen wurden in diesem Mai die erw√ľnschten Ferkel in der 2. Generation geboren. Dieses Zuchtergebnis wurde erm√∂glicht durch die Duroc von Herrn Prof. M. F√∂rster, Institut f√ľr Tierzucht der LMU M√ľnchen, durch die Wildschweine von Herrn J. Festl, Wildpark Poing und die Cerdo Iberico von Herrn B. Wagner. Hierf√ľr bedanken wir uns herzlich.

Die feierliche √úbergabe an das Stadtoberhaupt, unseren Oberb√ľrgermeister Christian Ude, wird begleitet von einer Abordnung aus dem Bayerischen Wald, dem B√ľrgermeister Franz L√∂ffler aus Waldm√ľnchen und 1. Vorsitzenden der Trenckfestspiele, mit dem Trenckpaar und 2 schwarzen Panduren. Ebenso aus St. P√∂lten kommt eine Abordnung des Panduren Freicorps, die von 2 Pferden begleitet werden. Mit ihren farbenpr√§chtigen Uniformen geleiten sie den Oberb√ľrgermeister am Dienstag, den 27. Mai 2008 um 11.00 Uhr in einem Festzug zum Gehege unserer ¬ĄBorstelchen¬ď.

(20.05.2008, 14:24)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Ein Pfingstspaziergang mit Highlights!

Erstes dieser Highlights ist unser am 25. April geborenes Trampeltier. F√ľr unsere Stute ¬ĄSusi¬ď ist es das 7. Jungtier, das sie f√ľrsorglich gro√üzieht. Unsere sch√∂ne Trampeltiergruppe ist nun auf 7 Mitglieder angewachsen. Das Wahrzeichen der Trampeltiere sind ihre R√ľckenh√∂cker. Diese sind allerdings bei dem kleinen Hengst noch nicht deutlich zu sehen. Die R√ľckenh√∂cker sind Energiespeicher und bestehen aus Fettgewebe, es sind keine Wasserspeicher. Bei Wasserknappheit k√∂nnen Kamele wochenlang ohne zu trinken auskommen, daf√ľr aber auf einmal bis zu 150 Liter trinken. Als Wildtier kommt das zweih√∂ckrige Kamel nur noch in einem Bestand von wenigen hundert Tieren im S√ľden der W√ľste Gobi, der Mongolei und in China bis zu einer H√∂he von 2000 m vor.
Gleich mehrfachen Nachwuchs gibt es bei unseren Pinselohrschweinen. Beide Sauen, ¬ĄDickes Kind¬ď als auch ¬ĄEskada¬ď haben am 16. April und 6. April je zwei Jungtiere bekommen. Gemeinsamer Vater ist Eber ¬ĄGustl¬ď.
Die afrikanischen Pinselohrschweine lieben es, von unseren Tierpflegern am Bauch gekrault zu werden und sich mit N√ľssen verw√∂hnen zu lassen.
Eine ganz besondere Freude war die Geburt unseres kleinen Takins. Seit vielen Jahren leben Takins bei uns aber noch nie wurde ein Jungtier geboren. Am 9. M√§rz aber war es so weit.¬ĄIkarus¬ď erblickt das Licht der Welt. Mutter ¬ĄFranzi¬ď zieht ihn problemlos gro√ü. Takins sind durch ihren exponierten Lebensraum als Hochgebirgstier im Himalaya noch sehr unerforscht, obwohl sie schon seit der Antike als ¬Ągoldenes Vlies¬ď des Jason bekannt sind.
Spiel und Spa√ü kommen nat√ľrlich auch an Pfingsten nicht zu kurz. In diesem Jahr besonders passend ist unser Maik√§fersuchen. Am Pfingstsonntag und -montag verteilen unsere Tiefpfleger in Maik√§ferkost√ľmen Schokomaik√§fer, und sind so von den Kindern sicher nicht schwer zu finden. Zur Einstimmung k√∂nnen sich die Kinder an den Eing√§ngen und im Zelt wieder schminken lassen und ein kleines Pr√§sent ist am Gl√ľcksrad immer zu gewinnen. Von Samstag bis Pfingstmontag d√ľrfen Kasperletheater und H√ľpfburg nat√ľrlich auch nicht fehlen.
Am Pfingstmontag kann man das Tipi bei den Braunb√§ren besichtigen und vielleicht dadurch eine Anregung f√ľr die n√§chste Feier bekommen.
Der Tierpark ist von 08.00 ¬Ė 18.00 Uhr ge√∂ffnet. Die Aktionen finden von 10.00 ¬Ė 17.00 Uhr statt.
(09.05.2008, 08:10)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Tierpark Hellabrunn senkt Eintrittspreise f√ľr Sch√ľlerinnen und Sch√ľler der Tierparkschule

Die M√ľnchener Tierpark Hellabrunn AG hat beschlossen, die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler, die das Angebot der Tierparkschule nutzen, durch die Senkung der Eintrittspreise f√ľr mehrt√§gige Projekte zu unterst√ľtzen. Sch√ľlerinnen und Sch√ľler, die an mehrt√§gigen Projekten der Tierparkschule teilnehmen, m√ľssen zuk√ľnftig nur noch einmalig den Eintrittspreis von 3,50 Euro bezahlen, unabh√§ngig von der Dauer des Projektes (die vom Schulreferat erhobene Geb√ľhr bleibt unver√§ndert). Dies ergibt f√ľr die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler eine Ersparnis von bis zu 14,00 Euro. Mit dieser Regelung, die ab 26.05.2008 in Kraft tritt, setzt der Tierpark Hellabrunn sein Engagement f√ľr tiergest√ľtzte P√§dagogik und seine familien- und kinderfreundliche Eintrittspreisgestaltung konsequent fort. B√ľrgermeisterin Christine Strobl, die als Vorsitzende des Aufsichtsrates der M√ľnchener Tierpark Hellabrunn AG die Entlastung der Sch√ľlerinnen und Sch√ľler vorgeschlagen hat, f√ľhrt dazu aus: ¬ĄIch hoffe und w√ľnsche mir, dass die M√ľnchner Tierparkschule auch k√ľnftig als au√üerschulischer Lernort von den Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern angenommen wird und freue mich √ľber die sp√ľrbare Entlastung der Familien.¬ď
(28.04.2008, 11:39)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Obwohl Ostern in diesem Jahr mit winterlichen Temperaturen aufwartet, sind die ersten Jungtiere schon auf der Welt.
Etwas ganz Besonderes ist die Geburt unseres M√§hnenwolfs. Seit vielen Jahren sind der 13-j√§hrige ¬ĄPierre¬ď und die 7-j√§hrige ¬ĄBobbie¬ď schon in unserem Tierpark und ¬ĄBobbie¬ď hat am 21. Dezember 2007 ein m√§nnliches Jungtier auf die Welt gebracht. Es ist das erste Jungtier dieses Paares. Die typischen Merkmale eines M√§hnenwolfs, seine langen Beine und die aufrichtbare schwarze R√ľckenm√§hne, hat der kleine zwar noch nicht, aber der typische, eindringliche Geruch ist auch ihm schon eigen. M√§hnenw√∂lfe leben in Brasilien, Paraguay, Ostbolivien, S√ľdostperu und Nordargentinien. Ihr Lebensraum ist v.a. die Grassteppe, aber auch Savanne und Trockenbuschwald. Da der Lebensraum durch den Menschen immer mehr verringert wird, sind sie inzwischen bedroht.

Ein typisches und wichtiges Haustier in den tibetanischen Hochebenen ist der gut an H√∂he und K√§lte angepasste Yak. Unsere sch√∂ne Yakgruppe ist nun um zwei Jungtiere reicher. So brachte am 4. Februar Kuh ¬ĄTingri¬ď (geb. 1997) ein m√§nnliches Jungtier auf die Welt, ebenso wie Kuh ¬ĄTirpani¬ď (geb. 1997) am 7. Februar. Zur Gruppe geh√∂ren ebenso Vater ¬ĄRingo¬ď (geb. 1996) sowie die Jungtiere von 2006, Kuh ¬ĄGirlie¬ď und Bulle ¬ĄGolum¬ď. F√ľr Leben sorgen au√üerdem L√§mmer und Kitze bei 10 Kamerunschafen, 11 Skudden, 10 Zwergziegen und 5 Damaraziegen.

F√ľr alle Kinder bis 12 Jahre finden am Ostersonntag und -montag wieder die traditionellen Osterfreuden statt. Der Abenteuerspielplatz am Kindertierpark wird in ein Ostereier-Labyrinth verwandelt, indem die Kinder von 10.00 - 17.00 Uhr auf Eiersuche gehen k√∂nnen. Die Firma Lindt hat wieder 60 000 Schoko-Ostereier gespendet. Daf√ľr unser herzlicher Dank. Damit schon zu Beginn des Tierparkbesuches die richtige Osterstimmung aufkommt, k√∂nnen sich die Kinder an den Eing√§ngen als Osterhasen schminken lassen und ebenso in unserem Zelt am Paviangehege.
(20.03.2008, 11:03)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Obwohl Ostern in diesem Jahr mit winterlichen Temperaturen aufwartet, sind die ersten Jungtiere schon auf der Welt.
Etwas ganz Besonderes ist die Geburt unseres M√§hnenwolfs. Seit vielen Jahren sind der 13-j√§hrige ¬ĄPierre¬ď und die 7-j√§hrige ¬ĄBobbie¬ď schon in unserem Tierpark und ¬ĄBobbie¬ď hat am 21. Dezember 2007 ein m√§nnliches Jungtier auf die Welt gebracht. Es ist das erste Jungtier dieses Paares. Die typischen Merkmale eines M√§hnenwolfs, seine langen Beine und die aufrichtbare schwarze R√ľckenm√§hne, hat der kleine zwar noch nicht, aber der typische, eindringliche Geruch ist auch ihm schon eigen. M√§hnenw√∂lfe leben in Brasilien, Paraguay, Ostbolivien, S√ľdostperu und Nordargentinien. Ihr Lebensraum ist v.a. die Grassteppe, aber auch Savanne und Trockenbuschwald. Da der Lebensraum durch den Menschen immer mehr verringert wird, sind sie inzwischen bedroht.

Ein typisches und wichtiges Haustier in den tibetanischen Hochebenen ist der gut an H√∂he und K√§lte angepasste Yak. Unsere sch√∂ne Yakgruppe ist nun um zwei Jungtiere reicher. So brachte am 4. Februar Kuh ¬ĄTingri¬ď (geb. 1997) ein m√§nnliches Jungtier auf die Welt, ebenso wie Kuh ¬ĄTirpani¬ď (geb. 1997) am 7. Februar. Zur Gruppe geh√∂ren ebenso Vater ¬ĄRingo¬ď (geb. 1996) sowie die Jungtiere von 2006, Kuh ¬ĄGirlie¬ď und Bulle ¬ĄGolum¬ď. F√ľr Leben sorgen au√üerdem L√§mmer und Kitze bei 10 Kamerunschafen, 11 Skudden, 10 Zwergziegen und 5 Damaraziegen.

F√ľr alle Kinder bis 12 Jahre finden am Ostersonntag und -montag wieder die traditionellen Osterfreuden statt. Der Abenteuerspielplatz am Kindertierpark wird in ein Ostereier-Labyrinth verwandelt, indem die Kinder von 10.00 - 17.00 Uhr auf Eiersuche gehen k√∂nnen. Die Firma Lindt hat wieder 60 000 Schoko-Ostereier gespendet. Daf√ľr unser herzlicher Dank. Damit schon zu Beginn des Tierparkbesuches die richtige Osterstimmung aufkommt, k√∂nnen sich die Kinder an den Eing√§ngen als Osterhasen schminken lassen und ebenso in unserem Zelt am Paviangehege.
(20.03.2008, 11:03)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Im zarten Alter von einem Monat schon mannshoch!

Am 1. Februar brachte unsere Netzgiraffe ¬ĄKabonga¬ď (geb. 1993) nach einer Tragezeit von ca. 450 Tagen ein gesundes weibliches Jungtier auf die Welt.
Das bei der Geburt 160 cm große und 40 kg schwere Jungtier hat dank der guten Betreuung seiner Mutter inzwischen ein Gewicht von 70 kg und ist schon stolze 180 cm groß. Vater Togo (geb. 1991) ist an der Erziehung seiner Tochter nicht beteiligt.
Eine Giraffengeburt ist immer wieder ein fantastisches Erlebnis, wenn das Kalb bei der Geburt aus ca. 2 m Höhe auf die Erde gleitet.
(26.02.2008, 12:00)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Am Sonntag, dem 17. Februar, wird zur Freude aller Familien unsere Familienkarte eingef√ľhrt.

Aus diesem Anlass ist am Sonntag im Tierpark f√ľr Kurzweil gesorgt. Zudem werden unter den Familien drei spannende Abende im indianischen Tipi mit Rahmenprogramm verlost. Der Tierpark hat auf den vielfach ge√§u√üerten Wunsch der Besucher nach einer Familienkarte reagiert und ihn in die Tat umgesetzt, so dass Familien in Zukunft bei ihrem Tierparkeintritt finanziell deutlich entlastet werden. Die Familienkarte wird nun in zwei attraktiven Varianten erh√§ltlich sein: Die ¬ĄGro√üe Familienkarte¬ď (Preis ¬Ä 20,00) berechtigt zwei Erwachsene und die dazugeh√∂rigen Kinder zum Eintritt in den Tierpark. Auch Patchwork-Familien, Gro√üeltern mit Enkelkindern oder gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften mit Kindern steht das Angebot zur Verf√ľgung. Entsprechend berechtigt die ¬ĄKleine Familienkarte¬ď (Preis ¬Ä 11,00) eine/n Erwachsene/n mit dazugeh√∂rigen Kindern zum Eintritt in den Tierpark.

Am Wochenende 16./17. Februar beginnt au√üerdem wieder unsere beliebte Veranstaltungsreihe ¬ĄVom Wildtier zum Haustier¬ď.
Thema sind die Fische unter dem Motto ¬ĄMultitalent im Schuppenkleid¬ď.
Von 10:00 ¬Ė 16:00 Uhr k√∂nnen im Aquarium z.B. die Stammform aller Goldfische, die Karausche, und die daraus gez√ľchteten Formen bis hin zum Schleierschwanz bewundert werden. F√ľr die Kinder gibt es zus√§tzliche Unterhaltung.
(15.02.2008, 09:52)
HoyWoy :   √úbrigens, ist das nicht der erste Unfall, mit Netzen, bei den Primaten in M√ľnchen!
Vor Jharen war es ein Gorillababy.

Wollte ich nur mal so reinwerfen.


(12.02.2008, 15:49)
IP66 :   Anscheinend ergeben sich bei den nicht in einfachen geometrischen Konstruktionen angeordneten Gittern immer wieder Probleme, da aufgrund der sph√§risch verzogenen Fl√§che kaum eine einheitliche Maschenweite erzielt werden kann und zudem die komplexe Statik zu weiteren Verzerrungen f√ľhrt - der klassische Bauhausk√§fig oder die Satellitenanlagen der fr√ľhen Postmoderne hatten also auch Vorteile.
(11.02.2008, 17:49)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Am 8.2.08 kam es im M√ľnchner Tierpark Hellabrunn durch die Verkettung mehrerer ungl√ľcklicher Zust√§nde zu einem tragischen Ungl√ľcksfall bei den Orang-Utans. Das kleine Orangm√§dchen ¬ĄAnni¬ď (1 Jahr) war auf die Oberseite des horizontal gespannten Deckennetzes geklettert. Bei dem Versuch wieder zur Mutter ¬ĄMatra¬ď (31 Jahre) zur√ľckzukommen, fand sie aber nicht rechtzeitig den richtigen R√ľckweg. Ungl√ľcklicherweise kam ihr nun der Papa ¬ĄBruno¬ď (39 Jahre) zur vermeintlichen Hilfe und versuchte sie durch die Netzmaschen herunter zu ziehen. Unsere Tierpfleger hatten vergeblich
versucht, ihn mit Wasserduschen davon abzuhalten, so dass unsere Tier√§rztin Frau Dr. Kempter ihn mit einem Blasrohrpfeil bet√§uben musste. Da war es allerdings leider schon zu sp√§t. Durch den Hilfeversuch hatte ¬ĄBruno¬ď seiner Tochter das Genick gebrochen.
Wenn wir am Ungl√ľckstag nicht unmittelbar Stellung zu dem tragischen Ende der kleinen ¬ĄAnni¬ď genommen haben, so aus dem einen Grund, weil wir die genaue Unfallursache ermitteln wollten.
Beim heutigen Lokaltermin mit dem Sachverst√§ndigen zeigte die genaue Vermessung des Wandabstandes zum Netz, dass an einer Stelle neben dem einen Hubzylinder des mittleren Trenngitters die geforderten 10 cm nicht eingehalten waren. Dadurch bestand eine schmale optisch unauff√§llige Kluft von 16 cm L√§nge, durch die ¬ĄAnni¬ď hindurch geklettert war, aber durch die ¬ĄHilfe¬ď
von ¬ĄBruno¬ď nicht mehr zur√ľck konnte. Diese wird nun gesichert, ohne die Mobilit√§t des Trenngitters einzuschr√§nken.
Wir Hellabrunner sind √ľber den so unsinnigen Tod von ¬ĄAnni¬ď um so mehr betroffen, als sie doch mit ihren aktiven Kletterk√ľnsten schon als Einj√§hrige bewiesen hat, wie wichtig f√ľr die Entwicklung der Jungtiere die dreidimensionale Nutzung des Raumes ist. Diese ist ohne die funktionelle Netzstruktur aber nicht m√∂glich.
Seit 1969 wurden in Hellabrunn 39 Orang Utans geboren und wir sind trotz dieses traurigen Todesfalles sicher, dass wir diese so lebendige Tradition fortsetzen werden.
(11.02.2008, 12:43)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Hellabrunn hat ein neues Eisb√§rm√§dchen!

Im Rahmen einer Zuchtgemeinschaft mit dem Zoo Pistoia k√∂nnen wir uns √ľber eine Eisb√§rin freuen. Das M√§dchen ist im November 2006 geboren. Wenn sie sich an ihr neues Zuhause gew√∂hnt hat, wird sie erst Freundschaft mit ¬ĄLisa¬ď schlie√üen und dann erste Kontakte mit ¬ĄYoghi¬ď kn√ľpfen.
(29.01.2008, 10:48)
IP66 :   Ist es normal, da√ü junge Wisente im Winter geboren werden?
(14.11.2007, 10:09)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Auch wenn das Fr√ľhjahr allgemein als die hohe Zeit der Geburten gilt, k√∂nnen sich unsere Besucher in der kalten Jahreszeit am Herumtollen unserer Jungtiere erfreuen.
So gab es bei den Wisenten kurz hintereinander gleich zwei Geburten. Am 08.10.07 brachte Kuh ¬ĄHenola¬ď das m√§nnliche Kalb ¬ĄHerbert¬ď auf die Welt und am 27.10.07 die Kuh ¬ĄHedonia¬ď das m√§nnliche Kalb ¬ĄHelmut¬ď.
Direkt in der Nachbarschaft vergrößerte sich unsere schöne Przewalski-Herde am 04.11.07 um ein weibliches Jungtier. Diese Geburten sind besonders schön, da sowohl Wisente als auch Przewalski-Urwildpferde kurz vor dem Aussterben standen und durch Erhaltungszucht davor bewahrt worden sind.
Erst im Juli 2007 hat Hellabrunn zusammen mit dem N√ľrnberger Tierpark sechs Przewalski-Urwildpferde wieder nach Kasachstan gebracht.
(14.11.2007, 08:54)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Nachwuchs bei Familie Jaguar!
Am 2. September brachte unser Jaguarweibchen ¬ĄSally¬ď (geb. 1993) nach einer Tragezeit von ca. 100 Tagen ein Jungtier auf die Welt. Nachdem der kleine Jaguar die ersten sechs Wochen seine Wurfkiste nicht verlassen hat,ist er nun immer √∂fter zusammen mit seiner
Mutter im Gehege zu sehen.
Jaguar ¬ĄLinus¬ď (geb. 1992) ist im Gehege nebenan, um Mutter und Kind nicht zu st√∂ren.
In S√ľdamerika wird der Jaguar von der spanisch sprechenden Bev√∂lkerung ¬Ąil tigre¬ď genannt, was seine √§hnliche √∂kologische Rolle zum Tiger in Asien zum Ausdruck bringt.
Der Jaguar hat f√ľr seine Gr√∂√üe eine au√üerordentliche Kraftentfaltung. Sein breiter Sch√§del mit dem gewaltigen Kiefer kann z. B. den Sch√§del eines Wasserschweins wie eine Nuss
knacken. In seinem gesamten Verbreitungsgebiet ist der Jaguar aufs äußerste bedroht.
Zusammen mit Pro Fauna/Venezuela f√ľhren wir ein Schutzprojekt f√ľr den Jaguar durch. Die Tiere werden auf Farmen, wo sie von Farmern abgeschossen werden, weil sie ihre Rinder fressen, in wildreiche Gebiete umgesiedelt. Ein vom BR Projekt begleitend gedrehter Film
¬ĄDie Jaguar J√§ger¬ď ist in unserem Filmsaal des Tier-, Natur- und Artenschutzzentrums zu sehen.
(23.10.2007, 13:24)
Sacha :   Die Jahresberichte habe ich von 1988 bis 2004 l√ľckenlos. In einem dieser JB fehlt allerdings der Tierbestand (weiss jetzt nicht mehr genau welcher). Bei den Tierparkfreunden fehlt mir das eine oder andere Exemplar. Wie gesagt, es muss in einer Ausgabe der 90er gewesen sein (Ich schau noch mal nach), wo ich den Hinweis auf die Langz√ľngler gelesen habe.
(22.10.2007, 10:35)
Michael Mettler :   @Sacha: Hast du denn l√ľckenlos Jahresberichte und "Tierparkfreunde" der fraglichen Zeit, oder kann ich dir eventuell durch Nachschlagen in einem dir fehlenden Jahrgang/Heft helfen - wenn ja, in welchem?
(19.10.2007, 22:42)
IP66 :   Tut mir leid, √ľber den Spitzmauslangz√ľngler wei√ü ich leider auch nichts, was auch wieder meine mangelnde Bildung in Sachen Kleins√§uger unterstreicht.
Ich werde jetzt aber einen neuen Thread √ľber ertrinkende Menschenaffen er√∂ffnen.
(19.10.2007, 18:26)
Michael Mettler :   @Sacha: Sorry, aber auf deine Frage wei√ü auch ich keine Antwort, deswegen komme ich wieder zu den Menschenaffen...

@IP66: Plantschunterricht w√§re gar nicht so schlecht - wobei die Gew√∂hnung ans Wasser voraussetzen w√ľrde, dass den Menschenaffen ein Ausstieg zur falschen Seite unm√∂glich ist. Dittrich beschrieb schon vor √ľber 40 Jahren in seinem Buch "Auf Safari in Europa" die Freianlagen in Chester (Wiese mit Sumpfzone und Wasergraben), die anscheinend damals in dieser Form - also ohne Betongraben a la Antwerpen - noch einzigartig waren. Der Wassergraben muss sehr flach gewesen sein, denn Dittrich schildert, dass einmal in junger Schimpanse in den Graben geriet und seine Mutter hinterher sprang, um ihn zu retten; beide Tiere erreichten problemlos das Ufer - nur leider das falsche, n√§mlich die Besucherseite. Danach wurde ein Elektrodraht gespannt (aber m.W. nicht am Ufer, sondern oberhalb des Wasserspiegels √ľber dem Graben). Als rein psychologische Grenze taugt Wasser also nicht.

Wenn andererseits der Grabenboden so profiliert ist, dass er wie ein Badestrand allm√§hlich abf√§llt und erst kurz vor der Besucherseite zu tief f√ľr die Affen wird, d√ľrfte das manchen Unfall verhindern - nur muss der Graben dann zwangsl√§ufig sehr viel breiter sein, also eher wie bei Tigern oder B√§ren aussehen.

In Dokus aus den Heimatl√§ndern von Menschenaffen ist hie und da zu sehen, dass sie durchaus freiwillig so weit ins Wasser gehen, bis nur noch Kopf und Schultern herausschauen; z.B. die Flachlandgorillas in Zentralafrika, die in den Gew√§ssern der dortigen Baien mineralreiche Wasserpflanzen fressen und dabei l√§ngere Zeit bis zum Hals im Wasser sitzen. Von Orangs und Schimpansen habe ich auch schon √§hnliche "Badeszenen" gesehen, sogar ohne Nahrungsanreiz. Ein Menschenaffe, der auf diese Weise an Wasser gew√∂hnt ist, wird wahrscheinlich mit einem Wassergraben ganz anders umgehen als einer, f√ľr den die Fl√§che "unbekanntes Land" und damit eine viel gr√∂√üere Gefahrenquelle darstellt.
(19.10.2007, 14:10)
Klaus Sch√ľling :   Ich war schon einige Jahre nicht mehr in Apeldorn, aber ich meine mich erinnern zu k√∂nnen, dass man bei der Anlage der Gorilla-Inseln bewu√üt auf eine feuchtnasse √úbergangszone Wert gelegt hat - quasi als Warn- und Bremszone f√ľr die Affen.
Das setzt voraus, dass man den Wasserstand ordentlich reguliert, aber damit kennen sich die Hölländer aus.
Nat√ľrlich kostet ein Sumpfsaum Platz, sieht aber sehr nat√ľrlich aus ...

(19.10.2007, 13:52)
Sacha :   Ich will die interessante Diskussion um den Sinn von Wassergr√§ben bei Menschenaffen in diesem Thread ja nicht beenden, bef√ľrchte nun aber, dass meine am 17. 10. gestellte Frage mit Zoo-M√ľnchen-Bezug untergegangen ist.

Also liebe Leut, weiss jemand mehr √ľber M√ľnchens Spitzmaus-Langz√ľngler?
(19.10.2007, 11:57)
IP66 :   Die von Saki als Bild eingestellte Anlage erinnert sehr an Antwerpen, auch wenn alles, was dort seinerzeit elegant verschwungen und sorgsam dekoriert war, hier rechteckig und einfach daherkommt, so da√ü, wer b√∂se sein will, das Gehege als Kleing√§rtnerversion beschimpfen mag. Vielleicht suchen die Affen in solch einer kleinen Anlage aber st√§rker den Kontakt zum Grabenrand, weil sie einfach weniger Platz und weniger Elemente zum untersuchen finden, und vielleicht leben sie gerade deshalb dort nicht so gef√§hrlich wie in einer Gro√üanlage, in der sie dann aufgrund des Stromdrahts von der Grabenkante auch noch getrennt sind. Es hei√üt ja, da√ü Menschenaffen vieles lernen k√∂nnen, und vielleicht gilt das nicht nur f√ľr Gitterecken, an denen man sich die Finger klemmt oder besonders schmackhafte Gr√§ser, die irgendwo wachsen, sondern auch f√ľr Gr√§ben, in die man besser nicht hineinspringen sollte.
(19.10.2007, 11:06)
Michael Mettler :   Und dann w√§ren da - f√ľr Menschenaffen insgesamt - z.B. noch Leipzig, Berlin, Hannover, N√ľrnberg, M√ľnster, Straubing (bin mir nicht ganz sicher, habe aber einen Wassergraben im Hinterkopf), Planckendael, Rotterdam, Arnheim und selbst DER Primatenpark schlechthin, n√§mlich Apeldoorn... Und bestimmt noch einige mehr.
(18.10.2007, 20:14)
Saki :   Wassergr√§ben meinte ich nat√ľrlich.
(18.10.2007, 20:13)
Saki :   In Dvur Kralove zB wird das so praktiziert. Anbei Foto von Schimpansen Anlage dort. Das Seil ragt zwar nicht ganz ins Wasser, kann aber vor ausrutschen bzw. reinfallen sch√ľtzen. Aber wenn Menschenaffen sowieso keine Rettungsversuche unternehmen, denke ich sollten Waaergr√§ben vermieden werden.
(18.10.2007, 20:12)
IP66 :   Das w√ľrde ja hei√üen, da√ü man den Affen die Begegnung mit dem Wasser in einer Art Plansch- oder Schwimmunterricht n√§herbringen sollte, wenn man √ľber dergleichen Anlagen verf√ľgt. Anscheinend ist es wieder beliebt, wie weiland in Antwerpen dergleichen Anlagen zu bauen, nicht nur M√ľnchen, sondern auch Gelsenkirchen h√§lt seine Schimpasen auf diese Weise, und ist in Frankfurt nicht √§hnliches im Bau?
(18.10.2007, 19:49)
Michael Mettler :   Und da komme ich wieder auf eine Frage zur√ľck, die ich schon fr√ľher mal gestellt habe: Hat es irgendwo auf der Welt schon mal einen Fall gegeben, wo ein ins Wasser gefallener Menschenaffe sich durch Taue u.√§. Einrichtungen a, Grabenrand retten konnte, oder ist diese M√∂glichkeit bisher rein theoretischer Natur und mehr dem Prinzip Hoffnung (und reinerem Gewissen) geschuldet? So weit ich mich erinnere, hie√ü es bei allen Vorf√§llen, bei denen Zeugen zugegen waren, dass die Affen nicht mal einen Versuch machten, sich √ľber Wasser zu halten, sondern einfach untergingen (Schock?). Was ja, nebenbei bemerkt, bei (menschlichen) Kleinkindern genauso sein soll.
(18.10.2007, 17:08)
Saki :   Wozu dieser Elektrodraht gut sein soll verstehe ich nicht, denn dass Schimpansen dort dr√ľber kommen hat uns Franzl bewiesen. Dieser Elektrodraht hintert nur ertrinkende wieder zur√ľck auf's rettende Ufer zu gelangen. Wenn schon Wassergraben dann ohne diesen Elektrodraht aber mit Seilen im Beckenboden verankert, welche im Notfall benutzt werden k√∂nnten.
(18.10.2007, 12:00)
Michael Mettler :   Zumindest in dem im Bild zu sehenden Bereich d√ľrfte es einem Schimpansen schwerfallen, nach einem Sprung √ľber den Elektrodraht auch den Weg zur√ľck zu schaffen - selbst falls er noch zu einem solchen Versuch in der Lage w√§re.
(17.10.2007, 12:41)
Saki :   F√ľr diejenigen welche die Anlage nicht im Kopf haben hier ein Bild von der M√ľnchner Schimpansen Au√üenanlage.
(17.10.2007, 12:27)
Sacha :   Bin beim Durchsehen meiner Hellabrunn-Sammlung √ľber einen "Tierparkfreund" (ca. 90er) gestolpert, in dem als Neuzuz√ľger Spitzmaus-Langz√ľngler (Fledermaus) erw√§hnt werden. In meinen Jahresberichten konnte ich aber keinen entsprechenden Eintrag im Tierverzeichnis finden. Von wann bis wann lebten diese Tiere in M√ľnchen (Dschungelzelt)? Und warum wurde die Haltung beendet?
(17.10.2007, 11:10)
Michael Mettler :   Ich habe zwar die M√ľnchener Konstruktion nicht in Erinnerung (√§hnlich wie in Leipzig?), aber ist die doppelte Absicherung Elektrozaun/Wassergraben nicht sogar ein doppelter Risikofaktor? Mir kam gerade ein Gedanke: Selbst wenn ein Affe es nach einem solchen Sprung schaffen sollte, sich √ľber Wasser bzw. am Ufer zu halten, w√ľrde ihn doch der E-Zaun auch daran hindern, seine missliche Situation zu verlassen...?

Auf diesen Gedanken kam ich, weil mir vor einiger Zeit mal jemand erz√§hlt hat, dass auch der so genannte "unsichtbare Zaun" f√ľr Hunde zum Bumerang werden kann. Bei diesem Prinzip wird - wenn ich die Technik richtig verstehe - eine Leitung im Boden versenkt (z.B. quer unter einer Zufahrt zum Haus), und der Hund tr√§gt eine Art Empf√§nger am Halsband. N√§hert er sich dem "unsichtbaren Zaun", wird ein Kontakt ausgel√∂st und der Hund bekommt "einen gewischt" - was verhindern soll, dass er das Grundst√ľck verl√§sst. Ger√§t nun aber ein Hund in einem Erregungszustand (ob Freude oder Aggression) versehentlich √ľber die magische Linie, weil er in diesem Fall den "Schlag" kaum sp√ľrt bzw. in Kauf nimmt, ist ihm prompt die Heimkehr in sein erlaubtes Gel√§nde verwehrt, denn auch bei diesem Versuch wird er per Stromschlag bestraft...
(16.10.2007, 22:37)
Ralf Sommerlad :   Mit oder ohe Elektrozaun: Kein Wassergraben f√ľr Menschenaffen! Wie gef√§hrlich Wassergr√§ben sind, wissen wir doch schon seit Jahrzehnten, und das Menschenaffen lernen, Elektroz√§une zu √ľberwinden, sollte nicht verwundern.
(16.10.2007, 22:18)
IP66 :   Das ist ein Beleg daf√ľr, da√ü sich Schimpansen nicht hinter Elektroz√§unen halten lassen und da√ü Anlagen mit Trockengraben wie in Krefeld nicht so unfalltr√§chtig sind wie die sehr dekorativen Wassergr√§ben in M√ľnchen.
(16.10.2007, 19:51)
Tierpark M√ľnchen Hellabrunn :   Hellabrunn trauert um den Schimpansen ¬ĄFranzl¬ď

Bei einem tragischen Unfall ist ¬ĄFranzl¬ď, der Chef der Schimpansengruppe im Tierpark Hellabrunn, ums Leben gekommen. Der am 30.04.1985 geborene Schimpansenmann ist im Wassergraben, der die Au√üenanlage von dem Besucherbereich trennt, ertrunken. R√§tselhaft ist es, was ihn dazu gebracht hat, √ľber die Elektrozaunabsperrung ins Wasser zu springen. M√∂glicherweise f√ľhlte er sich durch einen Besucher provoziert und wollte seine Familie verteidigen. Seit der Inbetriebnahme des Urwaldhauses vor sechs Jahren, ist ein derartiges Verhalten bei den Schimpansen niemals beobachtet worden.
¬ĄFranzl¬ď war eine herausragende Tierpers√∂nlichkeit und der Liebling vieler Besucher. Als Handaufzucht hatte er eine besondere Beziehung nicht nur zu seinen Gruppenmitgliedern, sondern auch zu den Personen, die ihn betreuten. Er suchte an der Scheibe immer gerne Kontakt zu seiner menschlichen Fangemeinde und forderte Kommunikation ein.
Der tragische Unfall hat im Tierpark Hellabrunn Trauer und Entsetzen ausgel√∂st. Da von den Tierparkmitarbeitern niemand den Vorgang beobachtet hat, sind wir f√ľr Hinweise von Augenzeugen des Vorfalls dankbar (bitte melden unter Tel. 089/62508-11 oder office@tierpark-hellabrunn.de).
(16.10.2007, 19:40)
Affenfan :   Es gibt nur noch ein adultes Pavianm√§nnchen in M√ľnchen ? Oh nein. Was ist mit den anderen geschehen?
(01.05.2007, 13:03)
Chris :   War gestern in Hellabrunn und sah bei den Mantelpavianen nur ein ausgewachsenes M√§nnchen(?), aber einige Halbstarke.
(30.04.2007, 09:17)
Slothlemur :   @ Sven P. Peter
Das Schild kenne ich jetzt zwar nicht aber es wurde schon √∂fters bei F√ľhrungen angesprochen. Ich hatte sogar mal das Gl√ľck einen von mir stehen zu haben. Also au√üerhalb vom Gehege.
(15.04.2007, 12:49)
Sven P. Peter :   Nach meiner Erinnerung steht am Gehege sogar ein Schild, das die Muntjaks nachts frei im Park herumlaufen, da sie den Graben einfach durchschwimmen.
(14.04.2007, 18:26)
Shensi-Takin :   Na, der Wasserfall(bzw. Wasserf√§llchen) dient wohl eher dekorativen Zwecken. Die Muntjaks √ľberlegen es sich aber immer recht lange, ob sie zur Halbinsel r√ľberschwimmen sollen;). Der Elektrozaun bietet ihnen ggf. zus√§tzlich ein wenig Schutz, sollte Herr Takin mal ungehalten werden.

(13.04.2007, 22:41)
Slothlemur :   Wan genau war den das mit der Fehlgeburt??Die Muntjaks haben zudem eine kleine Insel als R√ľckzugsm√∂glichkeit, falls es doch mal zu Konflikten kommen sollte.Zudem wurde ein kleiner k√ľnstlicher Bachlauf im Takin Gehege installiert.
(13.04.2007, 18:13)
Shensi-Takin :   @MM: Danke f√ľr die Info bzgl. Rotterdam. Ohne √ľberheblich klingen zu wollen: die genannte Konstellation h√§tte ich pers√∂nlich nicht ausprobiert; dazu sind sich Takin & Goral hinsichtlich Raumnutzung zu √§hnlich-und Rhesusaffen zu laut und z√§nkisch. Dass da den sonst eher ruhigen Takinen(wahrscheinlich v.a. der/die Bulle(n)) irgendwann mal der Kragen geplatzt ist, w√§re zu erwarten gewesen. Die M√ľnchner Kombi Takin & Muntjak sieht hingegen bislang ganz gut aus-u.a. vermutlich wegen des beiderseits eher ruhigem Naturells und des deutlicheren Gr√∂√üenunterschieds.

(13.04.2007, 17:45)
Michael Mettler :   Rotterdam hatte seine Takine mit Roten Goralen und Rhesusaffen vergesellschaftet. Das mit den Goralen soll nicht funktioniert haben und dementsprechend von kurzer Dauer gewesen sein. Die Rhesus sah ich selbst noch auf der Anlage, h√∂rte aber auch, dass es selbst zwischen den beiden verbliebenen Arten mehr Stress gegeben haben soll als es dem Zoo lieb war. Vielleicht sind da versteckter lebende Gehegepartner a la Muntjak, Moschustier & Co. wirklich eine passendere Wahl.
(13.04.2007, 12:13)
IP66 :   Im wuppertaler Gehege liegen einige √Ąste herum - ich habe allerdings nur gesehen, wie sich die Tiere mit den Vorderbeinen darauf stellten oder versuchten, sie aus der Verankerung zu l√∂sen, selbst das Jungtier ist nie mit allen vier Beinen auf irgend etwas geklettert. Ich k√∂nne mir allerdings vorstellen, da√ü man bei der M√∂blierung kleinerer Anlagen auch deshalb vorsichtig ist, weil es sich von einem erh√∂hten Standpunkt aus besser √ľber einen Zaun klettern l√§√üt - jedenfalls ist die frankfurter Takinanlage ja dergestalt massiv mit Stromdr√§hten gesichert, da√ü man sich wundert, da√ü man die Vorbewohner des Geheges ohne diese Ma√ünahmen nicht st√§ndig auf den Besucherwegen angetroffen hat.
(13.04.2007, 12:12)
Shensi-Takin :   @MM: Na, aber was bedarf es, um √ľberhaupt auf den Ast zu klettern bzw. dort l√§nger & sicher zu verweilen? Richtig-der passenden Anatomie; und da hat bei derart glattpolierten "Riesenst√§bchen" wie in Hellabrunn der Aff' den Vorteil.
Was beim Takin aber bedacht werden sollte: da ist deutlich mehr Gewicht & Statur dahinter als bei Schneeziege, Serau, G√§mse u.a.; dementsprechend kann ich mir vorstellen, dass eine derart √ľppig "nach oben" konstruierte Gehegestrukturierung f√ľr Takins weitaus stabiler & gro√ür√§umiger als f√ľr die anderen Arten sein m√ľsste. Und da sich die Takins in freier Wildbahn auch des √∂fteren in T√§ler begeben und im Zoo auch mit einer ebenen Fl√§che durchaus zufrieden sind, kann ich mir ebenso erkl√§ren, warum die meisten Takin-Gehege eher "Flachlandcharakter" haben.
√úberhaupt: was die Gestaltung von Takin-Gehegen angeht, habe ich bislang wenig Phantasievolles entdecken k√∂nnen. Allein bei der Vergesellschaftung mit anderen Tieren-da hat M√ľnchen mit o.G. durchaus mal was interessantes probiert. Ggf. lie√üen sich da noch andere Kombis √ľberlegen-etwa mit Schopfhirschen, Kranichen, Makaken, Gibbons, Moschustieren, Kleinen Pandas(nat√ľrlich nicht alles auf einmal) oder-Traum aller Tr√§ume-ein "Mixed-Species" Gehege mit Goldenen Takins & Goldstumpfnasen; f√ľr letztere k√∂nnte dann idT eine "obere" Gehegeebene geschaffen werden-z.B. mit "Riesen-Mikado"-St√§ben.;)
Aber ich schweife ab...zzT
(13.04.2007, 11:47)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Es ging doch um die Tragf√§higkeit von Kletter√§sten und das Gewicht (nicht die Anatomie) ihrer Benutzer?
(13.04.2007, 09:14)
Shensi-Takin :   @MM: Takins & Gorillas? Warum nicht dementsprechend ebenso Gibbons und Markhore, Thare mit Krallen√§ffchen oder Schneeziegen und Eichh√∂rnchen miteinander vergleichen? Mit Verlaub: es besteht-allein schon anatomisch gesehen-ein deutlicher Unterschied zw. einem Huftier und einem Primaten resp. arborealen Nager-allein schon der Supination/Pronation der Gliedma√üe wegen; so gut auch Takin, Schneeziege & Co. klettern k√∂nnen-hinsichtlich der Gehegegestaltung herrschen da etwas andere Gegebenheiten & Anspr√ľche vor als bei o.g. Arten. Eine Gebirgswiederk√§uern angepasste, sozusagen "3D" Nutzung der Gehegefl√§che durch Ausbau weiterer Gehegeebenen in die H√∂he w√§re indes gerade bei kleineren Fl√§chen √ľberdenkenswert. Hierbei m√ľsste aber auch der damit ver√§nderten Sprungm√∂glichkeiten samt Ausbruch-/Verletzungsgefahr bedacht werden.
(12.04.2007, 23:38)
Michael Mettler :   Viel Ausstattung gibt es da meiner Erinnerung nach nicht, zumal die geringe Fl√§che kaum etwas in dieser Richtung erlaubt.....
(12.04.2007, 22:18)
Carsten :   Die Wuppertaler Takine leben zumindest in Hanglage, an die Ausstattung der Anlage kann ich mich im Moment nicht mehr so recht erinnern...
(12.04.2007, 22:13)
Michael Mettler :   Ob nun drei Gorillas nebeneinander auf einem Ast (oder einem Kletterger√ľst) sitzen oder ein Takin drauf steht, macht wenig Unterschied. Und trotzdem bekommen Gorillas Kletterm√∂glichkeiten (oder sollten es zumindest).... Ein "Riesen-Mikado" wie im M√ľnchener Urwaldhaus k√∂nnte ich mir z.B. auch auf einer Takin-Anlage vorstellen und w√§re nicht √ľberrascht, wenn die Tiere - auch und vor allem die K√§lber - es nutzen w√ľrden.

Schon interessant, dass Takine in unseren Zoos √ľberwiegend "flach" gehalten werden. Haben die Rotterdamer Tiere eigentlich die alte Kunstfelsanlage in der H√∂he genutzt? Ich sah sie vor Jahren leider an einem hei√üen Tag, und da lagen sie japsend im Schatten und vermieden jede unn√∂tige Bewegung.
(12.04.2007, 21:48)
Shensi-Takin :   @MM: Takins sind zwar durchaus flexibel, was das Klettern angeht-aber sind das unseren heimischen √Ąste auch? Bei bis zu 350 kg Tiermasse(nicht eingerechnet, dass da mehrere Tiere auf einen Ast stehen) w√ľrde ich das Risiko zugunsten der Takine(und √Ąste;) nicht unbedingt eingehen. Man bedenke auch der Besucher: wie die erschrecken w√ľrden, wenn da pl√∂tzlich ein 350 kg Tier vom Baum plumpst! Das wollen wir den armen Leutchen(und B√§umen) doch lieber nicht zumuten, oder? ;)
(12.04.2007, 21:28)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Das mit den Kletter√§sten f√ľr Takine w√§re zumindest einen Versuch wert. Ich denke da an Dittrichs Schilderung, dass der in den 60ern kurzzeitig in Hannover gehaltene Takin gern oben auf der Trennwand zweier Stallboxen stand.... Das b√§renartige Aussehen scheint √ľber die Gewandtheit hinweg zu t√§uschen, √§hnlich wie bei Schneeziegen.
(12.04.2007, 21:22)
Shensi-Takin :   Auch wenn manchmal ein anderer Eindruck entstehen mag-Auswilderungen v.a. gr√∂√üerer S√§uger sind eher die Ausnahme denn die Regel. Bei den Takins z.B. ist eher die Bewahrung der schrumpfenden Habitate von Bedeutung.
Was auff√§llt: wom√∂glich dank den Berliner Zuchterfolgen ist der Mishmi-Takin in Europa keine Rarit√§t mehr; die anderen Unterarten sind hingegen weitaus seltener vertreten, wobei mW die Sichuan Unterart in den USA und CDN h√§ufiger gehalten wird; die Bhutan Unterart habe ich bislang noch nicht in einem Zoo gesehen. Da die Tiere nicht gerade kleinw√ľchsig, besonders "publikumswirksam" und v.a. die Bullen im Umgang nicht eben ungef√§hrlich(wie ich aus eigener Erfahrung wei√ü) sind, verwundert es nicht, dass die Kapazit√§ten f√ľr diese wie auch die anderen Unterarten in den Zoos irgendwann ersch√∂pft ist. Dennoch erscheint es mir sinnvoller, "√ľbersch√ľssige" Exemplare zu euthanasieren (und ggf. zu verwerten) als sie in schlechte Haltungen unterzubringen.
Was die "Kletterm√∂glichkeiten" angeht-zum Klettern auf B√§umen & √Ąsten d√ľrften Takins eher etwas zu st√§mmig gebaut sein...;) Im Ernst: Strukturierungen des Geheges mit Felsen, Baumst√§mmen etc. kommen Takins-wie auch anderen Tieren- durchaus zugute.

(12.04.2007, 19:55)
Stefan :   Zu den hier gemeldeten T√∂tungen der √ľberz√§hligen Takin-Nachzuchtbullen: Es ist noch gar nicht einmal so lange her, dass deutsche Zoos freudig jede erfolgreiche Nachzucht dieser Tierart vermeldeten. Die Anf√§nge der tierg√§rtnerischen Takin-Nachzuchtwelle machte der TP Berlin, dem sich schlie√ülich immer mehr Haltungen angeschlossen haben. Interessant zu sehen, dass die Kapazit√§tsgrenzen f√ľr diese Art in so kurzer Zeit bereits erreicht zu sein scheinen. Gibt es keine Alternative wie Auswilderungen in Schutzgebieten?
(12.04.2007, 19:17)
Jonas M. :   Danke f√ľr die Information. Wann war die Fehlgeburt??? Ich meinte mal gelesen zu haben, dass die Tiere auch kletter m√∂glichkeiten brauchen. Das mit dem Tierpark wusste ich gar nicht.
(12.04.2007, 18:38)
? :   Eine Geburt bei den Takinen gab es bereits,es war aber eine Totgeburt. So schlimm finde ich die Anlage nicht, keinesfalls ist sie schlechter als beispielsweise die neuen Takin-Anlagen im Tierpark Berlin. In drei deutschen Zoos mu√üten bereits √ľberz√§hlige Nachzuchtbullen geschlachtet werden, weil sich keine Abnehmer f√ľr sie gefunden haben.
(12.04.2007, 18:23)
Shensi-Takin :   Soweit ich wei√ü: 1,2
Der mangelnde "Kindersegen"-v.a. im Vergleich zum benachbarten Augsburg, wo fast st√§ndig gekalbt wird-ist idT erw√§hnenswert, d√ľrfte aber mit dem Alter der M√ľnchner Tiere bzw. der Gruppenkonstellation zusammenh√§ngen; die Kombi mit den Chin. Muntjaks & Schwaneng√§nsen finde ich allerdings durchaus gelungen.
(12.04.2007, 18:10)
Jonas M. :   Wei√ü jemand von euch welches Geschlecht die drei Takine haben?? Ich habe leider noch nie mit bekommen, dass sie gez√ľchtet haben. Zudem ist die Anlage auch nicht wirklich Takin freundlich finde ich.
(12.04.2007, 17:54)
Michael Mettler :   Merkw√ľrdig ist es doch eigentlich nur, wenn ein Pfleger √ľber seine "eigenen", aktuell vorhandenen Tiere nicht Bescheid wei√ü - soll es ja auch geben. Ein guter Tierpfleger = Praktiker kann er trotzdem sein, und das ist noch immer die Hauptsache!
(06.04.2007, 21:45)
Shensi-Takin :   Da muss ich Herrn Mettler recht geben; ich kam zuf√§llig an dem betreffenden Pfleger in Hellabrunn vorbei, der gerade eine Gruppe Journalisten ob der neu eingetroffenen Eselspinguine unterwies. Als die Rede dann auf die Haltung von K√∂nigs-und Kaiserpinguinen fiel, dachte ich mir-probierst Du einfach mal Dein Gl√ľck, wom√∂glich hat da das eine oder andere wissensdurstige Mitglied dieses Forum was davon; vielleicht wei√ü der betreffende Tierpfleger zuf√§llig Bescheid. Wusste er zwar nicht, aber war dennoch ein netter Kerl, der das eine oder andere Interessante erz√§hlen konnte.
(06.04.2007, 21:20)
Michael Mettler :   Obwohl ich auch schon entsprechende Erfahrungen mit Pflegern gemacht habe wie ?, muss ich doch fairerweise sagen: Das gibts doch wahrscheinlich in jedem gr√∂√üeren Betrieb irgendeiner Branche. Wer in einem Kaufhaus, einer Beh√∂rde oder einer Klinik arbeitet, bekommt ja auch nicht zwangsl√§ufig alles mit, was in einer anderen Abteilung/Station passiert - ganz abgesehen davon, ob es ihn/sie √ľberhaupt interessieren w√ľrde. Und man frage mal in einem Kaufhaus, ob sie einen bestimmten Artikel vor dem 2. Weltkrieg im Sortiment hatten... :-)
(06.04.2007, 20:59)
Sebastian Dahl :   Hier zwei Artikel, die mit Eisb√§ren zu tun haben und Bilder aus dem Scandinavisk Dyrepark enthalten:
http://www.zoo-koeln.de/fileadmin/images/aktuelles/Kolter_S_155_1761.pdf
http://www.zoo-koeln.de/fileadmin/images/aktuelles/Schiedges_S_179_196.pdf
(05.04.2007, 21:18)
? :   @Niedersachse. Der Park hat einen unaussprechlichen Namen, irgendwie mit Skaninavie Dierenpark oder so √§hnlich. Habe ich auch noch nie zuvor etwas davon geh√∂rt, dem Namen nach zu urteilen, hat er wohl √ľberwiegend nordische Tierarten.
@Shensi-Takin. Leider ist das die Erfahrung, die ich schon √ľberraschend oft gemacht habe,und manchmal habe ich das Gef√ľhl,das es Tierpfleger gibt, die sich gar nicht daf√ľr interessieren,was sich au√üerhalb ihres Reviers im eigenen Zoo so tut.Wie oft hie√ü es,wenn ich jemanden etwas fragte."Tut Mir Leid, nicht mein Revier."
(05.04.2007, 19:12)
IP66 :   Mir w√§re eine zweite Teilungsm√∂glichkeit der n√ľrnberger Anlage ganz recht gewesen - wobei ich dran erinnere, da√ü die Karlsruher trotz neuer Anlage an ihre Zuchterfolge auf der alten Anlage -einer der von "?" kritisierten - bislang nicht ankn√ľpfen konnten.
(05.04.2007, 14:48)
cajun :   Ich finde die Eisb√§renanlage in N√ľrnberg- von au√üen betrachtet- eigentlich sehr gelungen!
(05.04.2007, 00:35)
Shensi-Takin :   @?: Bzgl(Zitat): "Einen Tierpfleger nach Tieren zu fragen, die vor dem 2. Weltkrieg in seinem Zoo gehalten wurden,d√ľrfte in den seltesten F√§llen Erfolg haben, viele wissen nicht einmal, was AKTUELL in ihrem Zoo passiert." Na, besten Dank f√ľr derlei weise Worte...Doch Ausnahmen bestetigen mitunter recht l√∂chrige Regel-und dementsprechend versuchte ich einfach mein Gl√ľck.
(05.04.2007, 00:20)
Niedersachse :   @?: Welcher Zoo in D√§nemark ist das denn??
(04.04.2007, 21:08)
? :   Einen Tierpfleger nach Tieren zu fragen, die vor dem 2. Weltkrieg in seinem Zoo gehalten wurden,d√ľrfte in den seltesten F√§llen Erfolg haben, viele wissen nicht einmal, was AKTUELL in ihrem Zoo passiert ( Echt ? Wir haben Nebelparder ? )
Habe heute tolle Bilder von einer 2006 er√∂ffneten Eisb√§ren-Anlage in einem d√§nischen Tierpark gesehen, 2,5 HA !!!! Naturboden und ein Badebecken, so gro√ü wie 3 deutsche Elefantenh√§user zusammen....Ich glaube, ich schaue mir in keinem deutschen Zoo mehr Eisb√§ren an.Schade,das solche Anlagen nur in ausl√§ndischen Zoos m√∂glich sind.Hierzulande m√ľ√üen die Tiere ja in bl√∂dsinnigen, terrassierten "Beton-Eisberg-Anlage, inklusive Absturzgefahr, hinvegitieren. Und soetwas nennt sich dann ein"Fortschritt"in der Eisb√§ren-Haltung,Ha,Ha. F√ľr die Besucher-Optik vielleicht, f√ľr die B√§ren NICHT. Dazu man nach D√§nemark fahren.
(04.04.2007, 20:25)
Shensi-Takin :   M√ľnchen-News: 10 Eselspinguine aus dem Loro Parque mit den K√∂nigspinguinen vergesellschaftet; des weiteren ostafrikanische H√∂hlengrillen & Peruanische Gespenstschrecken im Schildkr√∂tenhaus; die dortige Bulldoggenameisenkolonie scheint sich aufzul√∂sen...

Zu der Frage bzgl. der Kaiserpinguine aus Berlin zur Zeiten des WW2 wusste der Pfleger nichts zu sagen; "Kaiserpinguine in M√ľnchen? Nie und nimmer!"
(04.04.2007, 14:24)
Michael Mettler :   Seien wir doch froh √ľber den Knut-Trubel. Die letzten Nachrichten, die sich √ľberregional mit Eisb√§ren befassten, kamen schlie√ülich aus Bremerhaven und waren alles Andere als positiv...
(26.03.2007, 23:25)
Frank-Walter B√ľschner :   Ja, die M√ľnchner sind nicht doof, wenn sie Gl√ľck haben, bekommen sie ja vielleicht doch noch etwas von der "Knut-Mania" ab, versuchen kann man es ja mal ;-)
(26.03.2007, 23:12)
Sven P. Peter :   Dann h√§tten aber auch Mutter und Sohn gez√ľchtet, oder von wem war damals "Lars"?
(26.03.2007, 22:11)
Slothlemur :   Hallo habe heute in der M√ľnchner Tageszeitung einen Artikel gelesen, das endlich wieder ein M√§nnlicher Eisb√§r in den Zoo kommt. Nachdem ja jahrelang Mutter und Sohn gehalten wurde und in diesem oder letzten Jahr leider der Sohn gestorben ist.
(26.03.2007, 21:51)
Shensi-Takin :   @Ronald Masell: Mit Verlaub, die Angabe der B√ľcher via Amazon erfolgte allein der Einfachheit halber; so konnte "Okapi" die ben√∂tigten Daten(Autor, Verlag, ISDN-Nummer etc.) besser erfassen. Wo wer welche B√ľcher kauft, sollte jedem selbst √ľberlassen werden.
@Okapi: Den Fowler muss man nicht zwangsl√§ufig kaufen; in der Veterin√§rmedizinischen Bibliothek von M√ľnchen z.B. stehen einige Exemplare zur Ansicht & Kopierzwecken bereit. Die veterin√§rmedizinische Abteilung von N√ľrnberg z.B. hat ihn sicher auch im Schrank stehen...;)
(14.03.2007, 18:54)
Ronald Masell :   He Leute, warum fragt Ihr nicht beim Doc nach?
Zuf√§lligerweise verkauft er auch B√ľcher!
Das Forum macht er nebenbei und nicht hauptberuflich.
amazon ist schon dick genug im Geschäft.
(14.03.2007, 18:45)
Okapi :   Vielen Dank Shensi-Takin. Das Fowler Buch kann ich mir beim besten Willen nicht leisten.
Das andere werde ich mir bestellen. Danke!
Dann wird das bestimmt der Zoo gewesen sein!
1863-1866. Dachte den hätte es länger gegeben!
(14.03.2007, 17:06)
Shensi-Takin :   @Okapi: Was Fowler angeht: das ist sozusagen ein Zootiermedizin-"Guru";) und als Herausgeber ebensolcher Fachb√ľcher/-beitr√§ge bekannt. S.a.:
http://www.amazon.de/Wild-Animal-Medicine-Murray-Fowler/dp/0721694993/ref=sr_1_8/303-6531345-4279436?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1173885014&sr=8-8

Was die M√ľnchner Zoos angeht, so gibt es daf√ľr das Buch "Nilpferde an der Isar": da steht alles drin-auch √ľber den 2. M√ľnchner Zoo.
http://www.amazon.de/Nilpferde-Isar-Michael-Kamp/dp/3934036198/ref=sr_1_1/303-6531345-4279436?ie=UTF8&s=books&qid=1173885187&sr=8-1
(14.03.2007, 16:14)
Okapi :   Danke Shensi-Takin.
Aber gab es da nicht einen bis ca. 1900?
Und länger als 3 jahre?

@Shensi-Takin: Off Topic *entschuldigung* Sie haben im Thread Zulassungsarbeit √ľber die Pinselohrschweine und dessen Krankheiten was geschrieben und siehe Fowler darunter gesetzt. K√∂nnte ich bitte eine genauere Quelle bekommen? Ich finde unter dem Namen Fowler nichts wertvolles.
(14.03.2007, 14:06)
Shensi-Takin :   Nun, der Zoo von Benedict von 1863-66 lag ganz in der N√§he der M√ľnchner Tiermedizinischen Fakult√§t im Englischen Garten; ein winziger Bruchteil davon, n√§mlich ein √úberrest der "Eulenburg", ist noch vorhanden.
(14.03.2007, 12:53)
Okapi :   Wei√ü jemand wo genau der alte Tierpark in M√ľnchen war?
Ich habe irgendwo mal gelesen Bogenhausen. Stimmt das? Wo dort genau?
Und von wann bis wann gab es ihn dort?
Wer hat den betriben? Privat? Die Stadt?
(14.03.2007, 11:29)
Michael Mettler :   Nun ja, statt der Giraffen h√§tten sich dann eben Nash√∂rner im Warmhaus gedr√§ngelt, das w√§re mindestens genauso eng geworden.

Welche Afrika-Anlage ist denn f√ľr die Giraffen angedacht, die Zebraseite oder die Mhorrgazellenseite?
(12.02.2007, 18:35)
Langhals :   Sehr bedauerlich , denn dieses Konzept klingt phantastisch. Im √úbrigen sollen iregndwann die Giraffen auf die Afrika-Anlage kommen, das Haus dazu soll auf aber nicht auf die Polariums-Seite kommen, sondern auf die andere Seite des Baches und soll etwas tiefer gelegt werden , da auf dieser Seite des Auer M√ľhlbaches die Geb√§ude eine gewisse H√∂he nicht √ľberschreiten d√ľrfen. Es ist auch dringend notwendig , die Giraffenhaltung zu verbessern. Kaum zu glauben, das im Warmhaus teilweise bis zu 8 Giraffen gehalten wurden.
(12.02.2007, 17:51)
Michael Mettler :   Ich erhielt gerade eine Kopie des M√ľnchener Jahresberichtes f√ľr 1973, der einen Generalausbauplan enthielt - der Entwurf weicht teilweise erheblich von der sp√§teren Verwirklichung ab.

Z.B. h√§tte das Warmhaus tats√§chlich ein reines Dickh√§uterhaus werden sollen, denn auf diesem Masterplan steht auf der Giraffenfl√§che "Ind. Nashorn" und auf der Fl√§che der heutigen Elefantenbullenanlage "Afrik. Nashorn" - dazwischen steht das "Zwe." mit Sicherheit f√ľr Zwergflusspferd. F√ľr das damalige Nahornhaus findet sich als Planung "Kaffernb√ľffel", die Giraffen h√§tten zusammen mit Zebras und Antilopen auf der jetzigen Mhorrgazellenanlage unterkommen sollen, zwischen den beiden gro√üen Afrika-Anlagen w√§re ein begehbares Giraffenhaus entstanden.

Ebenfalls begehbar war ein Pinguinhaus im neuen Polarium geplant, und neben der Eisb√§ranlage sollte ein Vogelfelsen entstehen, neben den Robbenanlagen daf√ľr die Gehege f√ľr Moschusochsen und Rentiere.

Amerika w√§re etwas vielf√§ltiger geworden: F√ľr die Bisonanlage waren als Zweitbesatz Gabelb√∂cke geplant. Statt der Gro√üvoliere h√§tte es Gehege f√ľr Wei√üwedelhirsche, Pumas, Jaguare (mit eigenem Raubtierhaus f√ľr diese beiden Arten, M√§hnenw√∂lfe und Tapire/Capybaras sowie ein begehbares Amerikahaus gegeben. Auf der Fl√§che der Wolfsanlage h√§tten "amerikaseitig" ein Wapitigehege und kleine Anlagen f√ľr Waldhunde, Otter und Waschb√§ren entstehen sollen, "europaseitig" solche f√ľr F√ľchse, Dachse und Luchse. Gegen√ľber den "Auerochsen" waren Wildschweine eingeplant, f√ľr die Storchenwiese die "Tarpane", statt der Gemsen Mufflons und Rehe (die Rehanlage w√§re fast dreimal so gro√ü geworden wie das Wapitigehege...). Den Elchen w√§re eine Wolfsanlage vorgelagert gewesen (also neben den Braunb√§ren).

In Asien w√§re neben Nilgau & Co. ein begehbares Asienhaus gebaut worden, an das zur anderen Seite ein Gehege f√ľr Onager/Kropfgazellen anschlie√üen sollte, daneben dann noch eins f√ľr Davidshirsche. Die jetzigen Kiang- und Yak-Anlagen waren f√ľr Barasinghas und Sambars gedacht. Statt der heutigen Villa Dracula h√§tte es eine Greifvogelvoliere geben sollen, und au√üen herum w√§ren wie heute Gebirgswiederk√§uer, allerdings geografisch den angrenzenden Parkteilen zugeordnet: Alpensteinb√∂cke und Gemsen f√ľr Europa, Sibirische Steinb√∂cke, Markhore, Argalis und Tahre f√ľr Asien.

Bleibt also festzustellen, dass neben einigen verwirklichten Pl√§nen (z.B. Przewalskipferde, Elche, neues Polarium, neues Affenhaus, Australienbereich, Geparden- und benachbarte Antilopenanlage) sehr viele Ideen nicht √ľber das Planungsstadium hinaus kamen.
(12.02.2007, 15:56)
? :   Die Karlsruher Eisb√§ren-Anlage ist eben nicht perfekt , der Naturbodenteil ist viel zu gro√ü,die Tiere nutzen ihn nicht. Den h√§tte man besser betonieren sollen. Ist harter Boden f√ľr B√§ren nicht ohnehin besser als Naturboden, gerade f√ľr Eisb√§ren, die in der Freiheit ja auf harten Eisschollen laufen ? Das obere Badebecken h√§tte man noch h√∂her machen m√ľ√üen, damit die Tiere, wenn sie beim Spielen in das untere Becken fallen, sich beim Aufschlagen auf der Betonkante noch mehr verletzen. Ironie beiseite, die Anlage ist furchtbar. Terrassierte , betonierte Eisb√§ren-Anlagen, Kopfsch√ľttel.Wenn ich den Eisberg im Wald sehe, mit seinem Gittertor, denke ich,da fehlt nur noch die Titanik.
(22.01.2007, 20:15)
IP66 :   Ist denn die Struktur der heutigen Afrika-Anlagen der von 1958? Beim Nashornhaus finde ich die Einbindung in den Landschaftspark durchaus gelungen, da√ü ja die kalte Raubtierstation der NS-Zeit anschlie√üt, also ohnedies ein architektonisch sinnvoll gegliedeter Bereich vorlag.
(22.01.2007, 20:00)
Dennis K. :   Passt nicht ganz hier herein.. aber zu den Eisbn√§ren: Ist da die Karlruher Anlage nicht perfekt? Ich finde, das dies die optimalste Eisb√§renanlage Deutschlands ist. Gro√üe Fl√§che, Unterwassereinblick, Beton und Naturboden und zashlreiche Spielm√∂glichkeiten sowie zwei abtrenngehege.
(20.01.2007, 15:34)
Shensi-Takin :   Hat man einen alten Tierparkf√ľhrer von Hellabrunn(z.B. wie der just vor mir liegende von 1958), so kann man nur bewundernd-bedauernd mit der Zunge schnalzen; sch√∂ne Anlagen f√ľr Wiederk√§uer(z.B. Wei√üschwanzgnus) samt interessanter Artenpr√§sentation/-kombination sowie fortschrittlichem Gedankengut im Klappentext(statt seltener Einzeltierkollektion sozial funktionierende Tierverb√§nde, weitgehend linientreue Befolgung des zoogeographischen Konzepts etc.). Auch der damalige Gedanke, einen Haustierbereich in Zusammenarbeit mit der tiermedizinischen Fakult√§t zu errichten, ist sehr ansprechend. Zum Schmunzeln l√§dt nur der Passus ein,d emzufolge man bessere Fotos erzielt, wenn ein Bekannter die Tiere anf√ľttert...;) Wie oft es damals wohl zu Kolik-Vorf√§llen gekomen ist? Von diesen alten Anlagen hat M√ľnchen zwar durchaus noch einiges zu bieten und erhalten-etwa z.B. die Mhorrgazellen-oder Nyala-Anlage(wobei bei beiden der Besatz rel. neueren Datums ist), die Gro√üvoliere, das ehemalige Holten-Haus aka "Villa Dracula" mit seiner orginellen Nager-Gemeinschaftsvergesellschaftung usw.; doch in anderen Aspekten muss ich meinen Vorrednern recht geben. Die Tierh√§user-mit Ausnahme des Riesenschildkr√∂tenhaus, das ich durchaus recht gelungen finde(obwohl hier stattdessen vielleicht das Thema "Inselfauna" konsequenter verfolgt werden k√∂nnte & die Beschreibungen L√ľcken aufweisen) passen sich wirklich nicht harmonisch in die Umgebung ein(von ihrer "Zweckdienlichkeit" wurde anderweitig schon gesprochen), die aufgrund praktischer Gr√ľnde sicher nicht konsequent durchhaltbare, aber didaktisch gesehen leider nicht linientreue Einhaltung der "Geo-Zoo"-Idee sowie einiger Schwachstellen in der Haltung(nebst des Kinderzoos & Polarium z.B. auch die Gaur-Anlage)stimmt ein wenig wehm√ľtig in einem ansonsten durchaus ansprechenden Tierpark in einer landschaftlichen sch√∂nen Umgebung samt interessanten heimischen Wildbestand(u.a. Eisv√∂gel). Vielleicht h√§tte man sich in Hinblick auf die neuen Tierh√§user mehr auf eine bessere Eingliederung ins Gesamtbild sowie z.B. beim "Dschungelzelt" oder "Nashorn-Ufo"(ein wirklich putzig-kauziger, doch zutreffender Name;) mehr auf die W√ľnsche/Bed√ľrfnisse der tierischen Dauerinsassen denn auf Besuchervorteile/"Futuristischer Look" orientieren sollen. Das finde ich z.B. im benachbarten Salzburger Tierpark Hellbrunn stimmiger umgesetzt. Anstatt alle alten Anlagen radikal mit m√∂glichst architektonisch modernen Tierh√§usern zu ersetzen, h√§tte man das eine oder andere vielleicht durchaus f√ľr die Mitgestaltung einer neuen, weniger "futuristischen" Anlage nutzen k√∂nnen. So h√§tten die L√∂wen von ihrer alten s√§ulengeschm√ľckten Anlage bei Erweiterung & Strukturierung letzterer wahrscheinlich mehr gehabt als von ihren jetztigen Rasenfleckerl samt ungenutzten Riesen-"Swimming-Pool".
(19.01.2007, 16:50)
IP66 :   Ich habe mich nat√ľrlich √ľber den Abri√ü der historischen Raubtierterassen ge√§rgert und fand das alte Raubtierhaus f√ľr seine Entstehungszeit recht elegant. Noch schlimmer finde ich allerdings das Galimathias, das mittlerweile zwischen Gro√ütierhaus und dem Beginn der Afrikaanlagen entstanden ist - hier kann von Park keine Rede mehr sein, und Situation mit der historischen Achse war ungleich gelungener - zumal ja der Abri√ü auch damit begr√ľndet wurde, man wolle hier eine den Park verbindende Freifl√§che schaffen.
Leider habe ich mich nie systematisch mit der m√ľnchner Zoogeschichte befa√üt, ich kenne eigentlich nur die historischen Zust√§nde von Gro√ütier- und Raubtierhaus. Meine Kinderbesuche in M√ľnchen waren noch durch die Verzeihung! - faschistischen Altbauten gepr√§gt, den alten Haustierpark jenseits der Menschenaffenstation, dieser selbst, dem erw√§hnten Raubtierhaus, dem Hortenhaus mit Vogelmassenhaltung etc. Es wurde gerade der Masterplan umgesetzt, bei dem das Polarium entstand - damals fanden es alle ganz umwerfend - aber auch die zahlreichen Huftierst√§lle, die Braunb√§renanlage, die Au√üenanlagen des Gro√ütierhauses. Kr√∂nender Abschlu√ü war das niedere Affenhaus, das allerdings schon nicht mehr im Polygon-Stil des Polariums gestaltet wurde, sondern ein wenig organischer und mit damals sensationell unaff√§lligen Glasbegrenzungen der K√§fige.
Rein architektonisch finde ich das Raubtierhaus innovativ, aber unbrauchbar - es versuchte, die K√§figreihen nach wuppertaler oder stuttgarter Muster durch die Zentralbauform, Glasabgrenzungen und die Gew√§chshaushalle zu neutralisieren, die Au√üenk√§fige rezipieren die fr√ľhe Postmoderne vor der Kunstfelsenzeit. Das Nashornhaus kam f√ľr seine Gattung schon recht sp√§t, es belebt allerdings den Zentralbaugedanken, wobei die meisten Ideen, wenn auch in anderer Form, schon im n√ľrnberger Tapirhaus vorweggenommen werden. Haltungstechnisch ist es sicher problematisch, aber man darf nicht vergessen, da√ü der gro√üe Wandel in der Panzernashornhaltung so alt noch nicht ist.
Auch wenn ich damit manchen unangenehm ber√ľhre, wof√ľr ich um Entschuldigung bitte: Es ist wohl schon so, da√ü die meisten Gro√üanlagen, vor allem im europ√§ischen Zooteil, das Konzept von Lutz Heck und damit letztlich faschistische Ideen umgesetzt haben. Ich habe nie ganz genau eruiert, wie viel davon √ľbrig ist und wie viel nur mit den neuen St√§llen und H√§usern umdekoriert wurde, denke aber, da√ü das eine interessante Aufgabe w√§re. Ich hatte allerdings bei dem Matserplan der 60er und 70er den Eindruck, es ginge darum, m√∂glichst viele Erinnerungen zu tilgen.
(19.01.2007, 12:14)
Michael Mettler :   @Langhals: Wenn 1982 die Tierparkleitung schon in den gleichen H√§nden war wie heute, dann sind das aber auch nicht "wenige Jahre" (wie von dir im Nashornthread gesagt), in denen der Park umgestaltet wurde - 25 Jahre sind eine ganze Tierg√§rtnergeneration! Die Gnus waren auch 1982 schon weg, die Hirschsammlung existierte ebenfalls nicht mehr, und die Gebirgswiederk√§uerkollektion hat sich in diesem Zeitraum nicht gro√üartig ver√§ndert; meiner Erinnerung nach gab es damals zus√§tzlich noch M√§hnenschafe (bei den Pavianen) und Kreta-Bezoarziegen (am Horten-Pavillon), daf√ľr aber keine Schneeziegen. Statt Mesopotamischer Damhirsche und Abruzzengemsen gab es noch "gew√∂hnliche" Rothirsche und Alpengemsen, statt Panzernash√∂rnern die allgegenw√§rtigen Breitmaulnash√∂rner, statt Pinselohrschweinen die damals ebenfalls √ľberall zu sehenden Zwergflusspferde, statt Netzgiraffen Unterartmischlinge.... Nat√ľrlich vermisse auch ich die eine oder andere Art, gerade bei den Antilopen, aber sooo sehr hat die "Qualit√§t" des Tierbestandes seit meinem ersten Besuch nicht "gelitten". Allerdings hinterlassen bei einem Zoofan - da nehme ich mich nicht aus - die Abg√§nge etablierter Arten fast immer eine st√§rkere Wirkung als die Tatsache, dass daf√ľr oft genug neue kamen.
(19.01.2007, 09:20)
Langhals :   Wiesner mu√ü 1982 schon an der Macht gewesen sein, dennoch war der Park damals sch√∂ner als heute,weil es die ganzen furchtbaren Neubauten noch nicht gab und die Parklandschaft auf der Warmhaus-Seite des Auerm√ľhlbachs intakter war als heute.Aber nicht nur wegen der Parklandschaft war Hellabrunn sehenswerter als heute, der Tierbestand war einfach vielfl√§ltiger, es gab mehr Antilopen,Hirsche,Rinder,Katzen,Gebirgswiederk√§uer und Primaten zu sehen. Davon ist nicht mehr viel √ľbrig, und heute hat auch Hellabrunn fast nur noch die Arten, die es in jedem Zoo zu sehen gibt. Auch haben sich die alten Anlagen viel harmonischer in die Parklandschaft eingef√ľgt, die Nashorn-Anlage und die Rappenantilopen-Anlage ( dort steht heute die Kamel-Anlage )seien als Beispiele genannt. Zusammen mit dem L√∂wenhaus und der Gnu-Anlage bildete die Nashorn-Anlage einen harmonischen Abschlu√ü des Parkteils Afrika, heute wird er abrupt von Kleinen Pandas unterbrochen und das Dschungelzelt und das Schildkr√∂tenhaus zerst√∂ren das Gesamtbild. Anstelle dieser H√§user h√§tte ich das alte L√∂wenhaus abgerissen und gegen ein schlichtes, nicht sichtbares Haus f√ľr L√∂wen und Hy√§nen ( in getrennten anlagen )ersetzt, um am Ende von Afrika dem Besucher zwei der wichtigsten Beutegreifer Afrikas vorzustellen. Auch das Nashornhaus h√§tte ich gegen einen Neubau ersetzt, h√§tte aber aus Platzgr√ľnden wieder Spitzmaulnsh√∂rner angeschafft. Die Kamel,-und Yakanlagen h√§tte ich unangetastet gelassen und auch die Wasserb√ľffel h√§tte ich
behalten, deren Anlage war landschaftlich eine der reizvollsten in Hellabrunn. Die Menschenaffenhaltung war sicherlich ein Knackpunkt, viel besser ist sie durch das neue, mi√ülungene Haus samt seiner besch√§menden Au√üenanlagen nicht geworden. Nat√ľrlich war und ist das Polarium eine der furchtbarsten Tieranlagen in einem europ√§ischen Zoo, eine Betonw√ľste, die schwere Athrosen bei den Eisb√§ren verursacht hat,und viele Pinguink√ľken ihr Leben durch Ertrinken lassen mu√üten ,aber das ist ein anderes Thema, es geht ja nur um die Optik, und da ist dieser Komplex an H√§√ülichkeit kaum noch zu √ľberbieten. Das alte Polarium hatte sicherlich tierpflegerische M√§ngel, diese sind aber im neuen Polarium genauso vorhanden, aber zumindestens optisch war das alte Polarium ansehlicher.Und wie erw√§hnt, der einstige , phantastische Tierbestand ist es, was ich so in Hellabrunn vermisse. Die so b√∂sen Gnus, eine Traditionsart f√ľr Hellabrunn verschwanden genauso wie fast alle anderen Antilopen, von der einstigen Hirsch-Sammlung ist kaum noch etwas vorhanden und auch die meisten Gebirgswiederk√§uer sind weg. Hellabrunn ist heute zwar auch noch sehr reizvoll, aber der gesamte Neubauteil inklusive Nashornufo hat den park verhunzt.
(19.01.2007, 07:31)
Marco :   Nichts gegen Betonanlagen f√ľr Steinb√∂cke ;-) Wie mir Frau Jantschke auf einer F√ľhrung in Augsburg erkl√§rte, haben die Steinb√∂cke auf der Betonanlage nie Probleme mit den Hufen. Nebenan, auf den Anlagen mit Naturboden, sei Moderhinke an der Tagesordnung und die Tiere m√ľssten mindestens einmal j√§hrlich narkotisiert werden.
√úber die Gestaltung kann man sicher streiten, wobei ich die M√ľnchner Anlage garnicht so schlimm finde.
(18.01.2007, 22:45)
Michael Mettler :   Ich greife hier mal die Bemerkung von Langhals im Nashorn-Thread auf, der M√ľnchener Tierpark sei vor der √Ąra des jetzigen Direktors und des derzeitigen Architekten sch√∂ner gewesen. Ich bin zwar nicht im Bilde, wann die jetzige Direktions√§ra begann, mir aber ziemlich sicher, dass der Park bei meinem ersten Besuch 1982 noch unter anderer Leitung stand. War er damals wirklich sch√∂ner? Die Anlagen f√ľr Alpensteinb√∂cke, Nubische Steinb√∂cke (damals nicht mit den Pavianen zusammen gehalten) und Markhore waren z.B. Betonw√ľsten, in welche in Abst√§nden einzelne Steinbl√∂cke einbetoniert waren, wohl damit es wenigstens entfernt an einen Berg erinnerte. Kann man sich gut vorstellen, wenn man sich die heute noch bestehende Anlage f√ľr Alpensteinb√∂cke in Augsburg ansieht. Mir ist klar, dass man Bergtiergehege fr√ľher aus Hygienegr√ľnden so gebaut hat, aber sie waren eben nicht sch√∂ner als heutige. Die Betonlandschaft des Polariums bestand auch damals schon. Ob man das alte Raubtierhaus "sch√∂n" nennen konnte, ist sicherlich Geschmackssache; ich mag das Dschungelzelt nicht sonderlich, weil es f√ľr meinen Geschmack zu k√ľnstlich f√ľr die naturnahe Parklandschaft wirkt (wie alle neueren Bauten), aber streng genommen galt dies f√ľr seinen ruinenartigen Vorg√§nger mit der L√∂wenb√ľhne genauso. Die Menschenaffen (und nicht nur sie) sa√üen noch s√§mtlich in ihren "verglasten Badezimmern". Auch da sage ich: Die neuen Anlagen gefallen mir ganz und gar nicht - aber waren die alten "sch√∂ner"? (Zudem waren sie erheblich kleiner.)

Zusammenfassend gesagt: Mit den neueren Bauten bin auch ich nicht gl√ľcklich. Aber dem Ruf "fr√ľher war alles besser" w√ľrde ich mich nach dem damals Gesehenen nicht anschlie√üen.
(18.01.2007, 21:02)
Shensi-Takin :   MW wurde die Anlage am 20.10.2001 f√ľr die Besucher er√∂ffnet. Nachzulesen auf dem Link, Bereich "History"
(11.01.2007, 21:15)
IP66 :   Gibt es f√ľr Detroit irgendeine Datierungsm√∂glichkeit? K√∂ln ist in Sachen Eisb√§renhaltung recht spannend, weil dort bei einer der ersten B√§renfreianlagen nach dem Krieg eine konsequent abstrakte Gestaltung umgesetzt wurde. Rotterdam kommt als Vorbild nicht in Frage, und andere kenne ich nicht. N√ľrnberg geh√∂rt nicht in die Reihe, weil es sich um eine in den vorhandenen Fels integrierte Anlage handelte bzw. handelt.
Mir gefällt die Unterwasserbeobachtungsmöglichkeit in Wuppertal recht gut, weil sie hochintelligent in das Nordlandpanorama geschachtelt wurde und den Besucher erkennen läßt, wie geräumig diese doch so kompliziert geschnittene Anlage ist.
(11.01.2007, 20:05)
Shensi-Takin :   @Langhals: Wie sagte doch schon Goethe-"Ironie ist das K√∂rnchen Salz, das das Aufgetischte √ľberhaupt erst genie√übar macht." Allerdings sollte man davon absehen, unbedingt jedes Gericht unn√∂tig zu salzen; das macht das Ganze sonst f√ľr jeden ungenie√übar und schlu√üendlich nur unbek√∂mmlich.

Wie das ";)" am Ende ebenjenes Satzes zeigt, war dieser humorvoll gemeint. Dementsprechend w√§re zu verstehen gewesen, dass dies nicht als Erziehungsma√ünahme gegen√ľber unt√§tigen Tierpflegern gewertet werden sollte.

Vielleicht täte es Not, in weiterer Zukunft derlei "Salzbeigaben" zu reduzieren; sie bringen auf Dauer wirklich mehr Schaden denn Nutzen. TIA
(10.01.2007, 21:20)
Langhals. :   Stimmt. Wenn ich in einem Zoo ein verdrecktes Wasserbecken sehe, kann das nur damit zu tun haben, das die Pfleger ihrer Reinigunspflicht nicht nachkommen.Wie sch√∂n, das es Mittel und Wege gibt, die faulen Tierpfleger zu ihrer Arbeit zu zwingen.
(10.01.2007, 20:49)
Shensi-Takin :   Was die Vergesellschaftung von mehreren Eisb√§ren angeht: erst k√ľrzlich las ich in einer Tierschutz-Studie, dass diese Haltungsform durchaus vorteilhaft f√ľr Eisb√§ren sein kann; so w√ľrde ein weiterer Stimulus zur Aufwertung der eher reizarmen Zooumwelt durch intraspezifische soziale Interaktion geliefert-was allerdings (wie auch bei anderen Arten) manchmal auch arg schief gehen kann...
Was die "Eisschollen"-Skulpturen etc angeht-auch das ist z.B. in der erw√§hnten Detroit-Anlage f√ľr mich eher ein Minuspunkt-und in N√ľrnberg eher positiv zu bewerten. So zeigen derlei Anlagen mit gr√∂√üerer Naturbodenfl√§che dem Besucher, dass Eisb√§ren nicht fortw√§hrend in einer sterilen "Eis"-bzw. Betonw√ľste leben; den Tieren werden so mehr
Beschäftigungsmöglichkeiten
(verschiedene Substrate zum Graben, Erkunden etc.)und erh√∂hter Komfort(M√∂glichkeit des Ausweichens auf verschiedene Liege/Lauffl√§chen...) geboten. Ich erinnere mich in diesen Zusammenhang auch an eine √§ltere Aufnahme, in der eine(kaum als solche erkennbare)Eisb√§rin quietschvergn√ľgt
durch ein Naturgehege in einen frz.(?) Zoo turnte.
Was Unterwasseransichten angeht: solange das Tier davon nicht negativ betroffen ist, sehe ich darin wenig Schwierigkeiten. Nicht selten hatte ich den Eindruck, dass manch ein Eisb√§r dies auch als weitere Spielm√∂glichkeit via Besucherinteraktion nutzte-siehe auch letzteren von mir erw√§hnten Youtube-Link. Des weiteren sind die Pfleger so indirekt zu einer besseren Pflege des Wasserteils gezwungen...;) Im Ernst: ich halte die Option, Eisb√§ren unter Wasser zu beobachten, f√ľr eine zoop√§dagogisch durchaus wertvolle Tierpr√§sentationsm√∂glichkeit.
(10.01.2007, 19:35)
IP66 :   So gl√ľcklich bin ich mit der n√ľrnberger Eisb√§renanlage nicht. Das Problem ist, da√ü auf solch einem Riesengel√§nde dann doch immer mehr Tiere gehalten werden, als es gut f√ľr eine im Prinzip ja einzelg√§ngerische Art ist. Vielleicht w√§ren vier Anlagen, die man nach Bedarf zusammenschalten kann, die bessere L√∂sung gewesen. Auch wenn der Unterwassereinblick f√ľr die Besucher interessant ist - den Tieren bringt er wenig. K√∂ln ist, was die Betonanlagen f√ľr Eisb√§ren angeht, wohl die Ursprungsanlage - Hellabrun ist und M√ľnster war der Versuch, die dortige Eisschollenskulptur nach Ma√ü und Zahl geometrisch zu ordnen. Den B√§ren wird es wohl gleichg√ľltig gewesen sein, aber die Architekturkritiker der 70er fanden dergleichen √§hnlich umwerfend wie die heutigen Zooplaner Kunstfelden und Urwaldh√§user.
(10.01.2007, 19:04)
Shensi-Takin :   Auf die Gefahr hin, der g√§ngigen Meinung(bzw. dem Sarkasmus)kontr√§r zu handeln: ich halte die Hellabrunner Eisb√§ren-Anlage mitnichten f√ľr ein Bsp. einer Zootierhaltung, wie sie im 21. Jhd. in einem modernen Zoo sollte. In diesen Aspekt sind sich die Pfleger
(eigene Mitteilung)wie auch Herr Wiesner einer Meinung; leider waren andere Bauprojekte(√ľber deren letztendliche Kosten-Nutzen-Relation/ Tier-/Artgerechtheit
man gerechtfertigterweise durchaus geteilter Meinung sein kann)bislang wichtiger; bleibt zu hoffen, dass sich dies ab 2007 ändert.
Wie auch bei anderen Tierarten(z.B. bei Huftieren) sowohl in der Nutz-wie auch Zoohaltung haben Betonb√∂den Vor-und Nachteile. Zwar dienen sie durchaus dem Klauenabrieb(im vernachl√§ssigbarem Ma√üe auch den Krallenabrieb...) & sind relativ leicht zu reinigen/desinifizieren; doch unterdr√ľcken sie nat√ľrliche Verhaltensweisen(u.a. durch geringen Liegekomfort, fehlende Grabem√∂glichkeit etc.) & sind nicht selten bei bestimmten Arten f√ľr chronische Ballen-und Fu√üproblem mitverantwortlich zu machen. Des weiteren sollte der negative Eindruck(so vermenschelnd er auch sein mag), den Betonanlagen auf den Besucher machen, nicht untersch√§tzt werden.
Ein Manko der M√ľnchner Eisb√§renanlage ist des weiteren die fehlende Unterwasseransicht der schwimmenden B√§ren-ein durchaus beeindruckender Anblick.
Hierzu auch:
http://www.detroitzoo.org/Attractions/ARL/Arctic_Ring_of_Life/
http://www.oregonzoo.org/Exhibits/bears.htm
http://zoo.pgh.pa.us/zoo.asp?SectionID=13

Zur Erheiterung;):
http://www.youtube.com/watch?v=N-itHJ-I_sw&NR
(09.01.2007, 19:41)
Sven P. Peter :   Jap, es h√§ngen einige Zweige √ľber die Anlage. Und bei der Duisburger Anlage bleibe ich bei meiner meinung, denn die Tiere haben keine Stereotypen oder sonst welche st√∂rungen ;)
(09.01.2007, 19:13)
Dirk K :   Der gute Herr Peter hat zwar bez√ľglich B√§renanlagen immer eine komische Meinung (Kodiaks in Duisburg)^^, allerdings halte auch ich die M√ľnchner Anlage f√ľr annehmbar, wenn auch nicht optimal. Aber f√ľr das Alter des Geheges (und des ganzen Polariums) ist das schon ganz ordentlich. Steht die Anlage nicht auch teilweise unter B√§umen? Dadurch w√§re ja, zumindest zeitweise, auch Schatten gegeben.
Trotzdem finde ich, dass diese Diskussion nicht mit √ľbergro√üen Zynismus gef√ľhrt werden sollte...
(09.01.2007, 19:03)
Sven P. Peter :   Das M√§nnchen, dass im Sommer starb besch√§ftigte sich immer sehr damit, das z.Z. einzige Weibchen "Lisa" findet an dem Simulator nicht recht gefallen.
(09.01.2007, 18:46)
Niedersachse :   Ich meine gelesen zu haben als ich im September, dass die Eisb√§ren, den Beutesimulator nicht annehmen w√ľrden. Hing ein Schild an der Anlage oder war das bei einer anderen Tierart.
(09.01.2007, 18:41)
Sven P. Peter :   In M√ľnchen haben die Eisb√§ren einen Beutesimulator und immer recht viel Spielzeug.
(09.01.2007, 18:31)
Hannes :   Ich habe aus M√ľnster die Info bekommen das sich bei den B√§ren nach der Umgestaltung keinerlei Ver√§nderung was Verhalten, Wesen und gesundheitszustand angeht eingestellt haben. Bei B√§renhaltung ist das A & O die besch√§ftigung (sehr l√∂blich in Emmen obwohl Anlage misslungen).
Sch√∂n f√ľr Mensch und Tier ist solch eine Umgestaltung jedoch sicherlich.
(09.01.2007, 18:20)
Marco :   Ich w√ľrde es so ausdr√ľcken: Unter den Betonanlagen ist die M√ľnchner wohl eine der gr√∂√üten und bei der Erbauung wohl auch eine der Besten. In M√ľnster oder K√∂ln ist es meiner Ansicht nach jedoch bedeutend besser gelungen, Beton-B√§renanlagen durch Naturboden etc zu verbessern. Das kleine Eckchen Naturboden in M√ľnchen ist ja kaum der Rede wert.
Wei√ü jemand, wie h√§ufig der Naturboden von den Tieren genutzt wird? Ich erinnere mich noch gut an die K√∂lner Anlage, welche in den letzten Jahren der Eisb√§renhaltung durch einen kleinen Hobelsp√§ne-Bereich erg√§nzt wurde. Dieser wurde sehr intensiv genutzt, obwohl er sicher noch kleiner war, als das St√ľckchen Boden in M√ľnchen.
(09.01.2007, 17:38)
Langhals :   Ich habe doch geschrieben, das ich Betonhaltung f√ľr B√§ren nur begr√ľ√üenswert finde. Auf Naturanlagen k√∂nnten sich die B√§ren ja niiiiemals die Krallen abnutzen, au√üerdem sieht man die B√§ren in solchen Anlagen viel schlechter.Die M√ľnchner Eisb√§ren-Anlage ist meiner Meinung nach die Beste in Deutschland, N√ľrnberg ist viel zu nat√ľrlich und zu wenig betoniert. Dagegen finde ich die Neugestaltung der Beton-B√§ren-Anlagen in M√ľnster ganz klar einen R√ľckschritt.
(09.01.2007, 16:39)
Sven P. Peter :   F√ľr alle mal ein Eindruck der Anlage:

Nebengehege, durchs Haus mit der Freianlage verbunden, die verbindung ist wenn keine Jungtiere da sind immer offen:

http://img408.imageshack.us/img408/566/kleisbrenanlagehk7.jpg

http://img120.imageshack.us/img120/1518/kleisbrenanlage2qj7.jpg

Hauptanlage:

http://img120.imageshack.us/img120/8052/kleisbrenanlage3oq4.jpg

http://img120.imageshack.us/img120/1691/kleisbrenanlage4vv1.jpg

http://img169.imageshack.us/img169/4118/kleisbrenanlage5so4.jpg

http://img389.imageshack.us/img389/9739/kleisbrenanlage6fd9.jpg

http://img169.imageshack.us/img169/4146/kleisbrenanlage7ra9.jpg

@Langhals: Auch du solltest wissen, dass Beton in Bärenanlagen wichtig ist, zur abnutzung der Krallen.

Ich will nicht sagen, dass es keine bessere Eisb√§renhaltung gibt (f√ľr mich ist ja die N√ľrnberger Anlage die tollste), aber schlechtreden werde ich diese gute Anlage auch nicht.
(09.01.2007, 14:54)
Sven P. Peter :   Naturboden, sowie eine k√ľhle H√∂hle, die immer den Tieren zug√§nglich ist, Baumst√§mme und ein riesiger Pool sind vorhanden. Und ob das Tier auf solchem Beton oder modelierten Felsen hockt ist nur f√ľr den Besucher relevant.
(09.01.2007, 14:48)
Langhals :   Auch ich finde, das sich Eisb√§ren auf Betonananlagen erstens sehr wohl f√ľhlen, und zweitens auch optisch wesentlich besser zur Geltung kommen als in Naturanlagen. Man mu√ü die Eisb√§ren in den Betonanlagen auch nicht lange suchen. Sehr wichtig f√ľr Eisb√§ren ist auch extreme Hitze, die durch den Beton und die Glasscheiben sehr gut reflektiert und gespeichert wird.Nicht zu vergessen ist ein harter Betonboden f√ľr Sohleng√§nger geradezu optimal , denn B√§ren kommen mit H√ľftgelenksproblemen sehr gut zurecht.Au√üerdem ist Beton wesentlich besser zu reinigen als Naturboden. Auch optisch finde ich die Anlage immer noch modern, ein zeitloser Klassiker eben. Bedauerlich, das der Trend weg geht vom Beton in Richtung Naturboden-Anlagen.Diese bedeuten au√üerdem noch eine erh√∂hte Infektion durch Parasiten !
(09.01.2007, 14:39)
Sven P. Peter :   Also ich mag ja die Anlagen des Polariums recht gerne, sind f√ľr die Tiere nicht schlecht, sehen eben nur f√ľr die Besucher doof aus. Und wie ich schon schrieb, wurde der Kiesstrand in den Robbengehegen wieder zubetoniert.
(09.01.2007, 14:23)
Hans St. :   Weis jemand, wie es definitiv mit dem Polarium weitergehen soll? Ist eine Restaurierung der Eisb√§renanlage und Robbenbecken geplant?
(09.01.2007, 14:00)
IP66 :   So richtig gl√ľcklich bin ich mit dem Nashornhaus auch nicht. Allerdings ist die Aufnahme von Wei√übartschweinen schon verdienstvoll, denn der Berliner klagen regelm√§√üig dar√ľber, da√ü kaum ein Zoo die Tiere m√∂chte, obgleich sie doch ideal f√ľr kleinere Huftieranlagen mit Warmhaus geeignet sind und es durchaus Zoos ohne Tropenschweine gibt.
(08.01.2007, 18:57)
Dirk K :   Stimmt, im Herbst 2006 habe ich sie auch zusammen gesehen.
(07.01.2007, 19:47)
Jennifer Weilguni :   Sind die Tapire in Hellabrunn wirklich dauerhaft getrennt..? Habe die beiden 2006 auf jeden Fall gemeinsam auf der Aussenanlage gesehen und auch fotografiert.
(07.01.2007, 19:29)
Mulan :   Fr√ľher gab es ZWEI Tapir-Anlagen im Nashorn-Ufo, weil Tapire Einzelg√§nger sind.Leider mu√ü man ja, obwohl Hellabrunn ja soooo oft betont, kein Artensammler zu sein, die zweite Tapir-Anlage f√ľr Bartschweine genutzt werden und damit schiebt automatisch immer ein Tapir Innendienst. Dem Himmel sein Dank ist das Weibchen nicht mehr zuchtf√§hig. Wo soll die √ľberhaut ein Kalb aufziehen ? Artgerechte Tapir-Haltung im Jahr 2007.
(07.01.2007, 18:55)
Sven P. Peter :   @Schweizer: Das weibchen sah recht korpulent aus und stand im stall, er war drau√üen. Pfleger liefen da keine rum. Hab an den 2 Tagen sowieso nur EINEN Pfleger gesehen, und zwar bei den Pumas.
(07.01.2007, 17:39)
Mulan :   @Sven P. Peter. Entweder ,weil er die Pferdehaltung in Hellabrunn nicht als Tierqu√§lerei betrachtet , oder weil er der Meinung ist,das ein Tierarzt, der auch als Zoodirektor fungiert, wissen mu√ü was er tut , oder weil er es nicht wei√ü, oder weil er seinem Kollegen nicht ins Handwerk pfuschen will. Frage ist, warum die seri√∂sen Tierschutzorganisationen nichts dagegen unternehmen, wahrscheinlich aus dem Grund, weil es auch auf jedem Jahrmarkt noch Ponyreiten gibt.
(07.01.2007, 15:43)
Schweizer :   Sven , ich glaube nicht das bei den Schabrackentapiren in M√ľnchen ein Tier tragend ist, zumal ein Disharmomnie zwischen den Geschlechtern herrschte.
Haben die Tierpfleger vorort etwas Neues gewusst oder war das Tapirweibchen optisch korpulenter ?
(07.01.2007, 15:31)
Sven P. Peter :   Mein letzer Beitrag bezog sich auf die t√∂tung des Hundes.

Die Frage ist, warum der Amtstierarzt nicht dieser Pferdequälerei ein ende macht?!
(07.01.2007, 13:20)
Sven P. Peter :   OK; dann hatte ich das falsch verstanden, dachte es w√§re aktuell gewesen.
(07.01.2007, 13:02)
Mulan :   @Sven P. Peter. Habe noch etwas vergessen. Ihrer Ansicht zur M√ľnchner Pferdehaltung kann ich nur voll und ganz zustimmen ! Das ist Tierqu√§lerei pur, zumal die Tiere im Winter, wenn der Reitbetrieb eingestellt ist, ganzt√§gig auf einer winzigen Plattform mit Kopfsteinpflaster stehen m√ľ√üen ! Und wennd as erste Pferd pl√∂tzlich den Kopf rumreisst, passiert das allen anderen Pferden auch..Bekannte von mir halten selbst Pferde und waren schokiert von dieser " Haltung "! Leider wird sich diese skandal√∂se Haltung wohl nie √§ndern.Und was den Haustierpark angeht, teile ich ebenfalls ihre Meinung voll und ganz. Ein Schwein wird allein gehalten, Rinder angekettet, Tiere in kleinen Anlagen gehalten-furchtbar. Wildhunde werden noch in einem Absperrgehege bei den Mhorrgazellen gehalten. Das Tapirpaar ist st√§ndig getrennt, es ist unvertr√§glich. Das Weibchen ist nicht mehr zuchtf√§hig. Das einzige, zuchtf√§hige Weibchen ist vor Jahren an den Berliner Zoo abgegeben worden und ist dort tr√§chtig gestorben.
Aber was die neuen Primaten-Anlagen angeht, die sind allesamt v√∂llig verbaut und haben mit einer nat√ľrlichen Primatenhaltung nichts mehr zu tun. Wieder ein Architektendenkmal mehr in Hellabrunn.
(07.01.2007, 13:02)
Mulan :   Es wurde dfinitv ein Wildhund aus Altersgr√ľnden eingeschl√§fert, und zwar lange vor ihrem Besuch. Die Anlage hinter den Leoparden-Anlagen wurde fr√ľher von einem Wildhund-Paar bewohnt, das in die neue Gruppe, die ins Dschungelzelt einzog, nicht integriert werden konnte. Als die F√§he starb, blieb der R√ľde ein paar Jahre allein. Dann kam das Angebot, Hy√§nen aus S√ľdafrika zu √ľbernehmen, und die einzige Anlage, die daf√ľr geeignt war, war eben diese alte Wildhund-Anlage. Der R√ľde wurde eingeschl√§fert und die Hy√§nen konnten kommen.
(07.01.2007, 12:51)
Sven P. Peter :   So, ich war nun sowohl am 26.12. als auch am 05.01. in Hellabrunn und habe da einiges gesehen, was euch vielleicht auch interessiert.
- Der einzelne Luchs ist in das Schneeleopardennebengehege gezogen
- Anders als hier behauptet wurde (ich habe mich mal schlau gemacht) wurde kein Wildhund aus Platzgr√ľnden eingeschl√§fert. Die Wildhunde wurden mittlerweile auf 4 (!!!) Gehege verteilt. Die gro√üe Anlage am Dschungelzelt wurde zweigeteilt, auf der einen Seite ein alter R√ľde auf der anderen mind. 2 andere Tiere, dann 2 Tiere in der alten Hy√§nenanlage und mind. 2 Tiere im Gepardennebengehege.
- Sowohl das ehemalige Pantherinnengehege als auch die Au√üenanlage sind nun zus√§tzlich f√ľr die Ozelote nutzbar. Nach dem Tod des alten L√∂wenkaters zog eins der jungen M√§nnchen auf die Freianlage zu den Weibchen, das andere ging nach Augsburg.
- Nach dem Tod des Eisb√§renmannes lebt „Lisa“ vorr√ľbergehend alleine, aus Russland wird ein neues M√§nnchen erwartet.
- Die erst vor wenigen Jahren eingerichteten Kieslandteile in der Robbenanlage wurden wieder zubetoniert, die Gr√ľnde hierf√ľr kenne ich nicht.
- Im Urwaldhaus leben in dem ehemaligen Gehege des alten Gorillamannes nun die Dianameerkatzen zusammen mit Nördlichen Hornraben.
- Die umgebaute Gorillaanlage f√ľr die Orangs sieht recht nett aus, doch immer noch sehr steril innen. Die 6 (?) Tiere sind in zwei Gruppen aufgeteilt, spielen aber durchs Gitter viel miteinander.
- Am Rest der Menschenaffenstation wird noch viel gebaut, aber die Gehege f√ľr Mandrills und Meerkatzen sehen sehr gut aus.
- Zwischen den Känguruanlagen ist eine recht große und reich strukturierte Keavoliere entstanden.
- Die Schabrackentapire im Nashornhaus (UFO) sind getrennt (vielleicht bald Nachwuchs).
- Die Pumafamilie (nur noch Mutter mit 3 J
- ungtieren) h√§lt sich meist in einem der Nebengehege auf, da sie sehr scheu sind, doch sie entwickeln sich pr√§chtig. Sie haben rund um die Uhr das ganze Haus und alle 3 Au√üenanlagen zur Verf√ľgung.
- Die Pferde zum Kinderreiten sind alle aneinandergebunden (hintereinander) und haben keine M√∂glichkeit sich abzulegen oder vor der Witterung zu sch√ľtzen. Wenn kein Kind kommt stehen sie so Stundenlang in einer Reihe. Das ist nichts anderes als Anbindehaltung von Pferden wie sie in Deutschland verboten ist und auch in meinen Augen Tierqu√§lerei. Insgesamt machte der Haustierpark wieder eine sehr schlechten Eindruck.
- Der neue Spielplatz vor dem Restaurant ist sehr gelungen (nein, ich habe nicht selbst dort gespielt ;) ) und auch ein behindertengerechter Spielplatz ist entstanden.
- Im alten Löwengraben leben nur noch Kleine Pandas (vorher waren da wie ich meine auch noch Waschbären und Nutrias).
- Die Elefanten stehen auch bei der F√ľtterung ohne Ankettung gemeinsam in der Herde (bis auf den Bullen, der das alte Flusspferdinnengehege bewohnt). Das neue Tier hat sich schon gut integriert. Das einzige Manko an der gesamten Elefantenanlage (die nun auch innen ein Badebecken hat) sind die Sturzgr√§ben au√üen bei der Kuhanlage, die aber sicher auch noch weichen werden.
- Positiv fallen im Elefantenhaus die gro√üen Innengehege f√ľr die Pinselohrschweine aus, die sehr nat√ľrlich eingerichtet sind (fr√ľher standen darin die Okapis). Daf√ľr ist das Giraffeninnengehege f√ľr 3 Tiere geradezu winzig.
- In der Villa Dracula wurde gerade ein neues Gehege f√ľr Steppenlemminge eingerichtet. In einer Voliere in diesem Haus z√ľchten Agaponieden (Rosenk√∂pfchen etc), leider nur Unterartmischlinge.
- Sehr positiv in der Villa Dracula fallen die gro√üen Gehege f√ľr Zebramangusten und f√ľr Costa Rica-H√∂rnchen

(06.01.2007, 22:10)

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