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Opel-Zoo

Adrian Langer :   http://m.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/hochtaunus/opel-zoo-in-kronberg-ja-zum-opel-zoo-vertrag-a-1638617

Klingt doch gut.
(15.12.2018, 18:39)
Adrian Langer :   http://m.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/hochtaunus/kronberg-kritik-an-zoo-plaenen-a-1616525

Na klasse.
(08.11.2018, 13:05)
Adrian Langer :   https://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/kronberg-ort79545/goldiger-nachwuchs-salzkatzen-opel-zoo-10538418.html

Nachwuchs bei den Salzkatzen.
(08.11.2018, 11:37)
Adrian Langer :   http://www.frankfurt-live.com/jungtiere-im-opel-zoo-gnus-und-buschschliefer-haben-nachwuchs-107513.html

Nachwuchs im Opel Zoo.
(07.11.2018, 10:43)
Adrian Langer :   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Eine-Loesung-im-Opel-Zoo-Dilemma;art48711,3153827

Klingt schon ganz gut.
(01.11.2018, 09:19)
Adrian Langer :   http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/opel-zoo-eroeffnet-aufzuchtstation-fuer-feldhamster-15735066.html

Die Anlage f√ľr Feldhamster st jetzt fertig.
(13.08.2018, 19:52)
Adrian Langer :   https://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Putzige-Nager-in-der-Feldhamsteranlage-Europaeische-Ziesel-kommen-in-den-Opel-Zoo-32447.html

Der Opel Zoo bekommt drei Paare Ziesel.
(02.08.2018, 20:13)
Adrian Langer :   https://www.hessenschau.de/panorama/puscheliger-nachwuchs-im-opel-zoo-kronberg,opel-zoo-108.html

Im opel-Zoo gab es Nachwuchs.
(18.07.2018, 11:54)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Quirliger-Nachwuchs-bei-den-Eisfuechsen-im-Opel-Zoo;art48711,3017747

Im Opel Zoo gab es vielfachen Nachwuchs.
(17.06.2018, 07:44)
Carsten Horn :   In Kronberg gibt es ein generelles Finanzierungsproblem, da man nicht wie andere einfach bei Stadt oder Land die Hand aufhalten kann...
(18.04.2018, 10:14)
Oliver Muller :   Hier noch mal:

http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605
(18.04.2018, 08:25)
Oliver Muller :   Als n√§chstes soll ja die Flusspferde-Anlage kommen. Ich meine, man h√§tte bereits gesagt, dass das einige Jahre dauern wird, bis es los geht, weil erst das Geld aufgetrieben werden muss. Ich habe so Anfang der 2020er in Erinnerung.
(18.04.2018, 08:23)
Adrian Langer :   Vielleicht war es auch ein wenig von mir dramatisiert. :D Ich gebe mich geschlagen. Allerdings w√ľrde ich mir doch einmal eine Neuerung in Kronberg w√ľnschen. Oder gibt es hier auch Probleme mit der Refinanzierung der neu errichteten Elefantenanlage?
(17.04.2018, 12:20)
Oliver Muller :   Davon abgesehen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Zoo keine Haftpflichtversicherung hat.
(17.04.2018, 09:22)
Carsten Horn :   F√ľr eine solche Summe kann man eh nix gr√∂√üeres bauen...

Und da der Bauleiter bereits wegen Baugefährdung und fahrlässiger Körperverletzung zur Kasse gebeten wurde, sollte eine Schadensersatzforderung seitens des Zoos doch gute Erfolgsaussichten haben...
(17.04.2018, 08:57)
Adrian Langer :   https://www.hessenschau.de/panorama/opel-zoo-muss-nach-terrassen-einsturz-schmerzensgeld-zahlen,opel-zoo-terrasse-100.html

Jetzt darf der Opel Zoo doch ein Schmerzensgeld zahlen. Sieht also nicht gut f√ľr neue Bauvorhaben aus.
(16.04.2018, 12:55)
Adrian Langer :   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Wildkatzen-Quintett-wird-Ende-April-ausgewildert;art48711,2951308

F√ľnf Wildkatzen aus dem Opel-Zoo werden ausgesetzt.
(04.04.2018, 10:01)
Adrian Langer :   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/BUND-befuerchtet-an-Ostern-Verkehrschaos-am-Opel-Zoo;art48711,2947571

Im Opelzoo rechnet man am kommenden Wochenende mit einem Verkehrschaos.
(29.03.2018, 09:55)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/rhein-main/dasprojektjungezeitung/Martin-Becker-Warum-es-den-Tieren-im-Opel-Zoo-gut-geht;art11422,2923420

Ein Artikel zur Zoohaltung.
(05.03.2018, 12:44)
Adrian Langer :   http://m.fnp.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Es-dauert-bis-die-Flusspferde-kommen;art48711,2921605

Im Opel Zoo ist ein leichter Besucherr√ľckgang zu vermelden. Auch in Sachen Flusspferdanlage braucht man noch ein wenig Geduld.
(01.03.2018, 06:57)
Adrian Langer :   http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/neue-heimat-fuer-feldhamster-im-opel-zoo-15471649.html

Die Feldhamsterzuchtstation wird bald fertig gestellt.
(28.02.2018, 13:08)
Adrian Langer :   http://www.hessenschau.de/panorama/opel-zoo-freut-sich-ueber-besonderen-pinguin-nachwuchs,pinguinnachwuchs-opelzoo-100.html

Erstzucht bei den Pinguinen!
(02.01.2018, 12:44)
Adrian Langer :   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Spende-fuers-neue-Feldhamster-Haus;art48711,2812515

Es wurde nun eine h√∂here Summe vom F√∂rderverein des Zoos zum Bau der Hamsterstation abgegeben! Mit geplant ist wohl auch eine Anlage f√ľr Ziesel!
(01.11.2017, 11:59)
Adrian Langer :   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Rote-Nasenbaeren-sind-putzig-aber-unerwuenscht;art48711,2771511

Noch ein Artikel zur Neozoenproblematik! Wobei ich die Aussage nicht richtig verstehe!
(19.09.2017, 13:31)
Adrian Langer :   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Freiheit-fuer-vier-Kronberger-Nerze;art48711,2768758

Vier Nerze aus Kronberg gehen in die Wildnis!
(15.09.2017, 09:59)
W. Dreier :   --wobei die abgebildeten Hirsche in der Zeitung mit absoluter Sicherheit keine Bucharahirsche sind!
(29.08.2017, 19:42)
Adrian Langer :   http://www.hessenschau.de/panorama/vandalen-beschaedigen-gehege-im-opel-zoo-,hirsche-opelzoo-100.html

In Kronberg wurde das Gehege der Buchara-Hirsche beschädigt!
(29.08.2017, 19:36)
Adrian Langer :   http://m.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Sturm-fegt-ueber-Opel-Zoo-Pandas-fluechten;art48711,2726299

Im Opel - Zoo hat der Sturm seine Spuren hinterlassen!
(01.08.2017, 13:39)
Oliver Muller :   Die Flusspferd- und die Nashorn-Anlage sind ja schon lange geplant. Auf einer Infotafel im Zoo √ľber geplante Neuerungen war auch mal ein Tiger abgebildet. Ob es da allerdings ernsthaft Pl√§ne gibt, wei√ü ich nicht. So weit ich aber wei√ü, muss f√ľr die Flusspferd-Anlage vorher eine neue Gibbon-Anlage an anderer Stelle gebaut werden.
Ansonsten ist der Zoo bei meinem letzten Besuch 2014 tatsächlich in guter Verfassung gewesen, allerdings waren ein paar Affenkäfige nicht up to date. Generell finde ich die Kronberger Linie gut, erst mal die Haltung der vorhandenen Arten zu optimieren, bevor neue angeschafft werden.
Was die Diskussion um Eintrittspreise angeht, finde ich immer noch, dass wir in Deutschland nicht meckern sollten, da wir im Schnitt vielleicht die Hälfte von dem zahlen, was anderswo in Europa fällig wäre. Dort hat man dann allerdings meist auch andere Möglichkeiten, was Modernisierung und Erweiterung angeht. Das muss man ja schon im Zusammenhang sehen.
(28.07.2017, 00:05)
Adrian Langer :   http://m.fr.de/rhein-main/kronberg-opel-zoo-plant-weitere-grossprojekte-a-1320747

Der Direktor berichtet √ľber weitere Gro√üprojekte! Berechtigt finde ich die Passage √ľber die Preise! Da ich leider nicht dort war wei√ü ich nat√ľrlich nichts √ľber den Sanierungsstand! Ist der Zoo denn quasi runderneuert?
(27.07.2017, 17:33)
W. Dreier :   und sie haben 2016 die Haltung des Buchara-Hirsches begonnen.
(10.03.2017, 20:22)
Adrian Langer :   http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Nachwuchs-bei-den-Vietnam-Sikahirschen-im-Opel-Zoo;art48711,2518233

Im Opel Zoo gab es Nachwuchs bei den vietnamesischen Sikas.
(10.03.2017, 18:28)
Adrian Langer :   http://www.fr-online.de/bad-homburg-und-hochtaunus/opel-zoo-kronberg-flusspferd-max-soll-vater-werden,1472864,34140066.html

Ein etwas √§lterer Artikel zur Flusspferdhaltung in Kronberg. Darin kommen erste √úberlegungen zur zuk√ľnftigen Haltung der Flusspferde vor. Diese sollen gegen√ľber vom alten Gehege auf der Fl√§che des Gibbonteichs einziehen.
(15.02.2017, 21:10)
Adrian Langer :   http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/stallpflicht-wegen-vogelgrippe-im-opel-zoo-aufgehoben-14879180.html

Die Stallpflicht f√ľr V√∂gel im Opel Zoo ist aufgehoben.
(15.02.2017, 21:00)
Oskar Schwitters :   Sehr l√∂blich: Der Opel-Zoo will noch in diesem Jahr eine Anlage f√ľr Feldhamster bauen.

www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Neues-Projekt-Feldhamster-als-Zootier;art48711,2466484

(13.02.2017, 17:24)
Oskar Schwitters :   Die Vogelgrippe erreicht auch den Opel-Zoo:
hessenschau.de/panorama/vogelgrippe-fall-im-opel-zoo,vogelgrippe-opelzoo-100.html
(29.11.2016, 17:55)
Michael Mettler :   @cajun: Deins ist jedenfalls ein anderes Individuum als das von mir gesehene - siehe Bild.
(09.10.2014, 21:21)
cajun :   Versuch 2...
(09.10.2014, 21:00)
cajun :   Klappt irgendwie nicht, tut mir leid, wohl zu gro√ü die Datei.
(09.10.2014, 20:57)
cajun :   Hier ein Bild von einem der im April noch zu zweit vertretenen Gibbon Hybriden.
(09.10.2014, 20:55)
Michael Mettler :   Am tiefsten Punkt der Anlage hat man einen gitterfreien Einblick hangaufw√§rts, oben rechts im Hintergrund der Geb√§udekomplex (Elefantenhaus plus neues Zoorestaurant mit Terrassenausblick auf die Anlage). Entlang des unteren Besucherweges ansonsten nur Einblick durch den Zaun. Optisch ist es nach meinem Geschmack eine der sch√∂neren aus dem Kreis der in den letzten Jahren entstandenen Elefantenanlagen. Bin gespannt, wie sich Boden- und Randbegr√ľnung in den n√§chsten Jahren entwickeln werden und ob die B√§ume die durch das Gewicht der Tiere entstehende Bodenverdichtung √ľberleben werden (schon in Anlagen mit erheblich leichteren Huftieren gehen B√§ume nicht selten deshalb fr√ľher oder sp√§ter ein).

Auch wird nat√ľrlich interessant sein, wie die Elefantengruppe f√ľr Zuchtzwecke umgebaut werden kann, denn die drei Altk√ľhe und der Youngster Tamo bilden nun mal keine Zuchtgruppe (mehr).
(28.09.2014, 21:15)
Michael Mettler :   Die Bullen-Au√üenanlage, links im Bild der Ex-Wuppertaler Tamo (der √ľbrigens schon prima gelernt hat, Besucher um Futter anzubetteln, und sp√§ter mit den K√ľhen zusammen auf der Herdenanlage war). Neben der massiven √§u√üeren Absperrung wird innerhalb der Gehege viel mit hohem "Elektrogras" gearbeitet, um die Elefanten von Pflanzungen fern zu halten. Im Vordergrund sieht man an dem nicht zertretenen Gr√ľnstreifen ganz gut, welchen Abstand die Elefanten zum E-Gras halten. Letztlich ist dadurch nat√ľrlich die f√ľr die Tiere nutzbare Gehegefl√§che erheblich kleiner als die Poller-Drahtseil-Absperrung vort√§uscht.

Leider habe ich vergessen, mir die Schutzvorrichtungen an den Baumst√§mmen n√§her anzusehen; mir f√§llt kein besserer Vergleich ein als "sehr grobmaschige Netzstr√ľmpfe". Deshalb kann ich nicht sagen, ob das ebenfalls eine elektrische Sicherung ist (dann m√ľsste wohl eine Isolierung zwischen dieser und der Rinde liegen, um den Baumwuchs nicht durch Strom zu beeintr√§chtigen?) oder nur eine Art Manschette, die Rindenverletzungen vorbeugen soll. In jedem Fall muss sie ja so konzipiert sein, dass sie einer Dickenzunahme der B√§ume nicht hinderlich ist.
(28.09.2014, 21:03)
Michael Mettler :   Das Innere des neuen Elefantenhauses. F√ľr Besucher einsehbar ist nur die Laufhalle, die r√ľckw√§rtigen Boxen sind es nicht. Durch die kubische Form, den zweistufigen Besucherbereich und die vor allem vorn oben nur wenig an nat√ľrliche Felsformationen erinnernde Dekoration dr√§ngte sich mir der Vergleich zu einer Theaterb√ľhne auf. Im Haus selbst gibt es keine weiteren Tierunterk√ľnfte, neben einem seiner Zug√§nge allerdings eine Au√üen- sowie eine von dort einsehbare Innenanlage mit der Gemeinschaftshaltung Buschschliefer/afrikanische Papageienarten.
(28.09.2014, 20:53)
Michael Mettler :   Neu f√ľr mich war auch der hier abgebildete Hybride aus Hirscheber und Erdferkel.

Nee, im Ernst: Kenner entlarven das skurrile Tier vermutlich schnell als - warum auch immer- komplett haarlosen Nasenbären ;-)
(28.09.2014, 20:46)
Michael Mettler :   Auch den Opel-Zoo habe ich nun nach einigen Jahren wieder mal besucht. Neu f√ľr mich waren vor allem die Gro√üvoliere f√ľr Wasserv√∂gel (viel gr√∂√üer als nach den Schilderungen erwartet, √§hnelt gestaltlich der M√ľnchener Gro√üvoliere), die Geparden- und die Strau√üen/L√∂ffelhunde-Anlage und der neue gestaltete Asienbereich - sowie nat√ľrlich der neue Elefantenkomplex, nach dem ja weiter unten im Thread schon gefragt wurde.

Von den Euro-Bergk√§ngurus ist nur noch ein Einzeltier vorhanden (eine "Oma", wie man uns sagte), das als Gesellschaft ein Paar Roter Riesenk√§ngurus sowie B√ľrsten-Rattenk√§ngurus erhalten hat (wobei letztere so gut wie nie f√ľr Besucher zu sehen sein sollen). Mindestens 7 L√∂ffelhunde vorhanden, von den Mischlingsgibbons (Wei√ühand- x Kappen-) nur noch ein Tier gesehen. F√ľr mich als Antilopenfan war bemerkenswert, dass der m√§nnliche Bergriedbock ein ann√§hernd lyra-f√∂rmiges Geh√∂rn tr√§gt statt der riedbocktypischen, schlicht nach vorn gekr√ľmmten Form - siehe Foto.
(28.09.2014, 20:44)
cajun :   Es gibt zwei Gehege. Habe also maximal immer nur zwei Tiere zeitgleich gesehen.Von daher kann ich dazu nix schreiben.
(05.01.2014, 22:09)
Oliver Jahn :   Ich gr√ľbele gerade, aber h√§tte Kronberg mit dem Tier aus Berlin nicht 1,2 Tiere?
(05.01.2014, 20:05)
cajun :   @Oli: Keine Ahnung, aber das zweite sieht genauso aus.
(05.01.2014, 17:47)
Oliver Jahn :   Ist das Tier auf dem Foto das ehemals nackte Weibchen aus Berlin??
(05.01.2014, 17:35)
cajun :   Ich hatte bisher bei jedem Besuch das Gl√ľck zumindest zwei Braune Hy√§nen zu sehen.Allerdings immer in getrennten Gehegen. Aus der Erinnerung bekam der Opel Zoo doch eine nicht ganz so "h√ľbsche" weibliche Hy√§ne aus Berlin. Ich sah das Tier irgendwo im TV. Die h√§tte ich nach heutigem Erscheinungsbild der beiden Hy√§nen nun nicht wieder erkannt.
(05.01.2014, 17:22)
Oliver Jahn :   Mein letzter Besuch in Kronberg lag leider kurz vor Er√∂ffnung der Gemeinschaftshaltung L√∂ffelhund/Strau√ü. Sch√∂n zu sehen, dass das so gut funktioniert. L√∂ffelhunde waren immer mein Wunschkandidat f√ľr die Afrikaanlage in Rostock. Wie sieht es bei den Braunen Hy√§nen aus? Da passiert ja irgendwie in ganz Europa nichts und es w√§re elementar wichtig, hier einen Neuimport zu initiieren. Denkt Kronberg in diese Richtung?
(05.01.2014, 11:02)
cajun :   Man merkt √ľbrigens immer noch die starke Verbindung zum Wuppertaler Zoo in Kronberg (auch abseits der gro√üen grauen Tiere, von denen hier immer alle schreiben): Guanakohengst aus Wtal, der Elenbock ebenso und nicht zuletzt die schwarzen "Wuppertaler- Zwergziegen" neu im Streichelzoo.
(04.01.2014, 23:06)
cajun :   Hatte im Sommer √ľbrigens das Vergn√ľgen die sehr pr√§senten L√∂ffelhunde im Opel Zoo zu fotografieren. Quasi ein Rudel (6 Tiere), da die Jungtiere von 2012 auch noch dabei waren. Und das in der Vergesellschaftung mit Strau√üen.
(04.01.2014, 23:01)
R√ľdiger Krichel :   Gratulation
(04.01.2014, 19:14)
cajun :   Giraffengeburt im Opel Zoo. Vorgestern wurde 0,1 Rothschildgiraffe geboren: "Katja", Mutter "Katharina".
(04.01.2014, 18:58)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Als die neue Anlage gebaut wurde, lebte in der bisherigen Anlage ein altes Zuchtpaar (ebenfalls Rothschildgiraffen), dem man den Gehegewechsel nicht mehr zumuten wollte. Also blieb die alte Anlage als "Altersheim" vorerst erhalten und es wurde eine neue Zuchtgruppe aufgebaut (meiner Erinnerung nach Sohn des Altpaares plus hinzu geholte K√ľhe). Die Altanlage wird sicher eines Tages anderen Zwecken zugef√ľhrt.
(23.09.2013, 20:19)
Jan Beensen :   Danke!
Aber warum gibt es zwei Giraffenanlagen?
Sind dort auch unterschiedliche Gruppen untergebracht?
(23.09.2013, 19:19)
Jan Jakobi :   Mit "Kariba" aus dem Tierpark Berlin ist ein Ger√ľcht.
Es weiß noch keiner was der Noch-Direktor Herr Blaszkiewitz mit ihr vor hat. Zufällig bin ich morgen im TP Berlin, da kann ich nochmal meinen Freund fragen, was mit "Kariba" ist.
(22.09.2013, 12:14)
R√ľdiger :   @ Jan Beensen
Dort leben 1,3 Tiere aktuell.

1,0 Tamo 13. Januar 2008 April 2013 Nachzucht Wuppertal, Kalb von 1,0 Tusker und 0,1 Sweni

0,1 Aruba 1979, wild Zimbabwe 1981
0,1 Wankie 1982, wild Zimbabwe 1984

0,1 Zimba 1982, wild Zimbabwe 1984
(22.09.2013, 11:17)
Carsten Horn :   Zwei Giraffenanlagen sind richtig, eine neue direkt am Eingang (Gemeinschaftsanlage mit diversen Huftieren) und eine alte am Philosophenweg.

Elefantenhaus hab ich im M√§rz gesehen, aber da lebte da noch niemand drin und war noch nicht ge√∂ffnet f√ľr Besucher. Bin n√§chsten Monat noch mal in Kronberg, falls niemand was aktuelles wei√ü, kann ich dann nochmal schauen...
(22.09.2013, 10:37)
Jan Beensen :   Hat schon jemand das neue Elefantenhaus gesehen?
Leben dort nur Elefanten oder wurden noch andere Tiere in dem Haus untergebracht?

Und ist es richtig, dass der Opel-Zoo zwei Giraffenanlagen hat?
(22.09.2013, 10:15)
cajun :   Im Opel Zoo gibt es erneut Gnu und Giraffennachwuchs. Eine der Arnheimer Giraffenk√ľhe hat Ende Juli ein Kalb zur Welt gebracht.Eine weitere kann man als tr√§chtig ansprechen. Scheint eine neue Flie√übandproduktion zu sein :-). Auf der Au√üenanlage sah man drei Tiere: 1,1 und eines der halbw√ľchsigen K√§lber. Im Haus nur Mutter und Kind. Daher die Frage: Sind die beiden anderen Halbw√ľchsigen bereits abgegeben? Und wo ist/ war die dritte Zuchtkuh? Vom Anblick her wirkt die Afrikasavanne mit mittlerweile 6 Gnus, 4 Zebras und 3 Giraffen endlich mal gut besetzt.Da die Impalas immer noch separat stehen machen gerade die gr√∂√üere Gnugruppe echt was her, zumal die kleineren Weidetiere die Anlage voll nutzen, im Gegensatz zu den Giraffen, die sich vor allem vorm Haus bewegen und nur ab und an den k√ľnstlichen Baobab aufsuchen.
(05.08.2012, 14:10)
Manfred M√ľller :   Mich w√ľrde interessieren, wieviele Elefanten im Rahmen der Fertigstellung der neuen Anlage nach Kronberg kommen werden? Tamo aus Wuppertal, Kariba aus dem Tierpark Berlin und noch ein weiteres junges weibliches Tier? Oder erst mal nur 2 neue Elefanten?
(29.06.2012, 21:31)
Werner Schindler :   Nach dem Stand von Ende M√§rz haben (lt. (Pflegerauskunft) alle drei Elefanten die Teilung der Anlage und das Wirken von Bagger und Co. etwa beim Abriss der angrenzenden Baulichkeiten ohne jede sichtbare Aufregung hingenommen. Es herrscht business as usual. Diesen Eindruck hatte ich auch bei meinem Besuch in dieser Zeit.

Den Futterwagen k√∂nnen alle drei Elefanten nicht leiden, Aruba zeigt das als Chefin noch ganz besonders. Aber dieses Nicht-leiden-k√∂nnen hat (nach meiner Meinung, die sich mit der der Pfleger deckt) wohl andere Gr√ľnde: der Futterwagen dringt mitten in den Kern ihres Reviers ein (wo sonst au√üer den Pflegern keiner hin kommt) und f√ľhrt sich dort laut auf. Das passt den dreien nicht, egal ob Futter auf dem Wagen ist oder nicht.

(04.05.2012, 23:38)
Jolantha Belik :   Wie hat Aruba auf den L√§rm reagiert? Ist der Futterwagen noch immer ihr Lieblingsfeind oder hat sich das auf den "b√∂sen Riesen" nebenan verlagert?
(04.05.2012, 18:11)
cajun :   Neuigkeiten vom Besuch des Opel Zoos:

Den ersten diesjährigen Nachwuchs gibt es bei den Mesos, Elenantilopen und den Vietnam Sikas. Besonders erfreulich: Jungtier bei den Bergriedböcken.
Altgiraffe "Jacqueline" hat eine Hautveränderung an der linken Schulter. Was geschah eigentlich mit ihren letztjährigen Jungtier?

Auf der Gemeinschaftsanlage der HZAs und Prinz- Alfred- Hirsche ein zweiter Saruskranich. Die Hirsche scheinen den bewachsenen Strauchteil des Geheges zu bevorzugen.

(04.05.2012, 17:39)
Niedersachse :   Der "richtige" Bulle wird Jungbulle Tamo aus Wuppertal aller Voraussicht nach werden.
(20.03.2012, 13:00)
Werner Schindler :   Der Neubau der Elefantenanlage ist nun auch optisch im Gang. Das gelbe "Alphatier" links im Hintergrund beherrscht mit seinem riesigen R√ľssel unter gro√üem Get√∂se das Areal, dagegen ist Arubas Intimfeind, der Futterwagen, ein S√§useln.
In weniger als einem Jahr (geplant) wird dort oben der neue, echte Bulle stehen.
F√ľr die drei K√ľhe ist der untere Teil der bisherigen Anlage abgetrennt, von dort aus k√∂nnen sie, wenn sie wollen, den Gang der Dinge aus n√§chster N√§he verfolgen.

Hinten in der Bildmitte sind die Fundamente der Vogelvolieren und der Mangustenanlage zu erkennen, die geschleift worden sind. Dahinter verläuft quer durchs Bild der Philosophenweg (öffentlicher Weg von Kronberg nach Königstein), der den Zoo in zwei Teile zerschneidet.

Das auf den Bergr√ľcken ist die Ruine Falkenstein. Das braune langgestreckte Geb√§ude im Hintergrund ist das Aussichts-Restaurant (Steakhaus), vor dem sich die Afrikasavanne erstreckt. In der einen Anlage bekommen, in der anderen werden Horntr√§ger serviert.

(20.03.2012, 10:04)
Opel-Zoo Kronberg :   Vorstellung der Wildtierauffangstation

Vlnr:
Dr. Thomas Kauffels, Zoodirektor
Regierungspräsident a.D. Gerold Dieke, Vorstandsmitglied der von Opel Hessische Zoostiftung
Dr. Britt Friebertshäuser, Amtsveterinärin, Hochtaunuskreis
Dr. Uta Westerh√ľs, Zootier√§rztin
Landrat Ulrich Krebs, Hochtaunuskreis
Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang M√ľsse, Hochtaunuskreis

Bildquelle: Archiv Opel-Zoo
(19.01.2012, 11:27)
Opel-Zoo Kronberg :   Wildtierauffangstation im Opel-Zoo fertiggestellt
Projekt mit Hochtaunuskreis f√ľr beschlagnahmte oder verletzt aufgefundene Wildtiere

Nach etwa sechs Monaten Bauzeit ist im Opel-Zoo in Kronberg die neue Wildtierauffangstation ihrer
Bestimmung √ľbergeben worden. Landrat Ulrich Krebs, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang M√ľsse, Vorstandsmitglied Gerold Dieke (von Opel Hessische Zoostiftung) und Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels gaben bei einem Pressetermin am Mittwoch ihrer Freude Ausdruck, dieses gemeinsam vom Hochtaunuskreis und der ¬Ąvon Opel Hessischen Zoostiftung¬ď durchgef√ľhrte Projekt fertig gestellt zu haben.

Das neue Tiergeb√§ude hat f√ľnf Innenst√§lle √† 8 m¬≤ mit jeweils angeschlossenen Au√üengehegen √† 7 m¬≤. Die Unterbringungen k√∂nnen, falls notwendig, temperiert werden und eignen sich f√ľr Reptilien und V√∂gel, aber
auch f√ľr S√§ugetiere wie Wildkatzen, Affen oder kleinere Huftiere.

Mit dieser neuen Einrichtung ist es nun m√∂glich, von Beh√∂rden beschlagnahmte oder auch verletzt aufgefundene Wildtiere fachgerecht unterzubringen und zu versorgen. Dies war bisher nur in Provisorien m√∂glich. Da die betroffenen Tiere nur tempor√§r im Opel-Zoo verbleiben, ist das neue Stallgeb√§ude f√ľr den Zoobesucher nicht zug√§nglich.

Die ¬Ąvon Opel Hessische Zoostiftung¬ď hat rund ¬Ä 170.000 in das Geb√§ude investiert, wovon ¬Ä 50.000 vom Hochtaunuskreis √ľbernommen wurden.
(19.01.2012, 10:44)
Opel-Zoo Kronberg :   Baubeginn der neuen Elefantenanlage im Opel-Zoo im Fr√ľhjahr 2012
Besucher sehen weiter die Elefanten und können Baufortschritt beobachten

¬ĄWir freuen uns, Ihnen mitteilen zu k√∂nnen, dass der Stiftungsvorstand den Baubeginn der f√ľr den Fortbestand des Opel-Zoos so wichtigen neuen Elefantenanlage beschlossen hat und dass es im Fr√ľhjahr 2012 endlich losgeht!¬ď, so er√∂ffnet Gregor von Opel, Vorstandsvorsitzender der von Opel Hessische Zoostiftung die Pressekonferenz am 8. Dezember im Kronberger Zoo.
Dr. Thomas Kauffels, der Direktor des Opel-Zoos, erl√§utert vor Ort detailliert die Planung und zeigt, dass der Zoobesucher w√§hrend der etwa zweij√§hrigen Bauphase nahezu ungest√∂rt den Rundweg durch das Zoogel√§nde absolvieren kann. Die Baustelle wird im Wesentlichen vom Waldparkplatz Mammolshain her angedient, so dass von den Baustellenfahrzeugen mit entsprechenden Sicherungsma√ünahmen nur einmal der Rundweg der Zoobesucher gequert werden muss. ¬ĄUnsere G√§ste k√∂nnen auch w√§hrend der Bauphase stets unsere drei Elefantenk√ľhe ¬ĄAruba¬ď, ¬ĄWankie¬ď und ¬ďZimba¬ď sehen¬ď, so f√ľhrt er weiter aus. ¬ĄZun√§chst halbieren wir die jetzige Au√üenanlage. Unsere Elefanten haben dann im unteren Bereich ihren Auslauf und nutzen weiter das alte Elefantenhaus. Auf der anderen H√§lfte werden dann zun√§chst das neue Elefantenhaus und der Bullenbereich mit Au√üenanlage gebaut. Wenn das neue Haus funktionsbereit ist, ziehen die Elefanten um. Dann wird das alte Elefantenhaus abgerissen und die neue gro√üz√ľgige Au√üenanlage f√ľr die Elefantenherde gebaut.¬ď
Wie schon mehrfach erw√§hnt, dient das langersehnte Bauvorhaben der nachhaltigen Sicherung der Elefantenhaltung im Kronberger Freigehege und damit der einzigen Elefantenhaltung in Hessen. Die Anlage ist f√ľr eine Gruppe von einem m√§nnlichen und vier weiblichen Elefanten konzipiert. ¬ĄSchon jetzt freuen wir uns auf die dann zu erwartenden Jungtiere¬ď, begeistert sich der Zoodirektor. Die neue Unterbringung gliedert sich in ein Schauhaus mit einer √ľber 800 m2 gro√üen Lauffl√§che mit Sandboden, dazu insgesamt sechs Boxen zur Einzelaufstallung, Pflegetraining und Geburtsvorbereitung. Das Haus bietet den Mitarbeitern die M√∂glichkeit, die Tiere im so genannten ¬Ągesch√ľtzten Kontakt¬ď zu pflegen, aber auch mit Hilfe spezieller Einrichtungen unmittelbaren Kontakt zu den Tieren zu haben. Au√üerdem werden vier Au√üenanlagen mit insgesamt 5.500 m2 entstehen, die miteinander verbunden werden k√∂nnen.
Das Bauprojekt wird insgesamt 10,4 Mio. ¬Ä kosten. Diese Summe wurde etwa zur H√§lfte in den vergangenen Jahren angespart, wobei neben einer Vielzahl kleinerer Spenden je zwei Gro√üspenden, n√§mlich 1,3 Mio. ¬Ä der Liselott und Klaus Rheinberger Stiftung und 1 Mio. ¬Ä der Stadt Eschborn hervorzuheben sind. Weiterhin werden etwa 30 % der Bausumme durch einen Kredit finanziert und der Rest wird durch die Eintrittspreiserh√∂hung zum Januar 2012 aufgefangen. Von den ab 2012 verkauften Eintrittskarten werden dann 3,50 ¬Ä pro verkauftes Tagesticket f√ľr die Neubauten verwendet.
Besucher und Interessierte k√∂nnen sich √ľber den Baufortschritt informieren, denn es sind nicht nur ¬ĄBaustelleinblicke¬ď auf dem Zoogel√§nde geplant, auch auf der Homepage wird man Einsichten √ľber die Webcam gewinnen k√∂nnen und selbstverst√§ndlich werden regelm√§√üig Pressemitteilungen ver√∂ffentlicht. Dar√ľber hinaus plant Dr. Kauffels sogar Sonderf√ľhrungen zur Baustelle - sicherlich eine gute Chance, um Hintergr√ľnde der Tierhaltung auf eine ganz besondere Art und Weise zu erfahren!
Und so freuen sich heute schon Vorstand, Gesch√§ftsleitung und Mitarbeiter gemeinsam mit den Besuchern des Opel-Zoos auf den ersten Spatentisch mit dem Schirmherrn des Bauprojekts Ministerpr√§sident Volker Bouffier im Fr√ľhjahr 2012.

Bild (RASBACH Architekten): Ost- und Westansicht
(09.12.2011, 08:25)
Werner Schindler :   Wahrscheinlich fallen keinem von uns viele Beispiele ein, bei denen kalkulatorische Baukosten, von einer Renovierung am eigenen Haus angefangen bis hin zu Gro√üvorhaben der √∂ffentlichen Hand, korrekt bis zum Schluss eingehalten wurden. Fraglich ist meist, um wieviel es nach oben geht.

Im konkreten Fall ist mein Kenntnisstand der, dass die Leitung vor kurzem noch sehr zufrieden schien mit den eingeholten Angeboten im Hinblick auf den Kostenrahmen. Oder gibts da konkrete Neuigkeiten? Einen direkten Zusammenhang mit der gesetzlichen Schuldenbremse sehe ich allerdings nicht, Kronberg ist ja kein √∂ffentlich-rechtlicher Zoo. Die m√ľssen es schon mit den Eintrittsgeldern (dort das A und O) und einigen erfolgten Gro√üzuwendungen hinkriegen.

Auf jeden Fall wird die Anlage, egal wann in 2012 begonnen werden wird, nicht im gleichen Jahr fertig. Ich schätze, dass die Bauzeit zumindest der Trächtigkeitsdauer eines Elefanten entsprechen wird.
(08.12.2011, 18:52)
Ralf Sommerlad :   Ein sehr optimistische Finanzplanung - dabei sind schon die 10.4 Mio reichlich leichtfertig aufgeschrieben worden und d√ľrften m Ende bei Weitem nicht reichen. In Anbetracht der gesetzlichen Schuldenbremse f√ľr Kommune und Land sehe ich die Anlage noch lange nicht fertig - schon gar nicht in 2012.
(08.12.2011, 15:49)
Liz Thieme :   Baufakten zur Elefantenanlage:

Baubeginn: Fr√ľhjahr 2012
Bauabschnitte:
1. Halbierung der jetzigen Anlage; Elefanten bleiben im unteren Teil und Haus - oben wird neues Elefantenhaus + Bullenbereich/anlage gebaut
2. Umzug der Elefanten nach oben - altes Elefantenhaus abgerissen, Erweiterung der Außenanlage

Größe:
vier Anlagen mit insgesamt 5500m² Fläche
Haus: 6 Boxen mit zusätzlich 800m² Lauffläche

Kosten:
10,4 Mio Euro = 50% Angespartes inkl. Spenden + 30% Kredit + 20% √ľber Eintrittpreiserh√∂hung zum Januar 2012
(08.12.2011, 15:04)
Werner Schindler :   Der Beginn der neuen Elefantenanlage l√§sst wohl noch etwas auf sich warten. Ein Baubeginn im November oder Dezember w√§re nach den Schnee-Erfahrungen vom letzten Jahr auch wenig sinnvoll.

Bereits bezogen von beiden Arten ist dagegen eine neu gestaltete Gemeinschafts(?)-Anlage f√ľr Eisf√ľchse und Schnee-Eulen. Errichtet am k√ľhlsten Hang, wo der Schnee am l√§ngsten liegen bleibt. Und vor allem kein so kleines Alibi-Gehege, wie es f√ľr Eulen √∂fter in Zoos dargeboten wird, sondern rund 35 m lang und ansprechend gestaltet. In der Mitte auch teilbar. Das wird nach meiner Einsch√§tzung zumindest n√ľtzlich sein, wenn das Eulenpaar Junge hat.

In der bisherigen Anlage der Schnee-Eulen sind Sperbereulen neu eingezogen, auch vom Habichtskauz ist wieder ein Paar dort mit der Hoffnung auf Zucht (der Opel-Zoo nimmt ja am gut laufenden Auswilderungsprojekt f√ľr die Art teil).

Und der junge Elchbulle sieht mit seinem Geweih (Stangen) beachtlich aus. Doch was anderes als kahlköpfige Elchbullen.
(23.11.2011, 22:21)
Opel-Zoo Kronberg :   ¬ĄRed Bull¬ď beim Roten H√∂henvieh

Advent im Opel-Zoo: Das ist die ruhigere Jahreszeit, in der vor allem die Tierbeobachtung im Vordergrund steht.

Gro√üe und kleine Besucher bleiben oft trotz der k√ľhleren Witterung an den Gehegen stehen und erfreuen sich an den exotischen und heimischen Tieren. Hautnah geht es dann sogar beim F√ľttern zu und insbesondere die zahlreichen Ziegen im Eingangsbereich oder die Haustiere im Streichelzoo warten schon auf die M√∂hren und das Trockenfutter, das man im Zoo erwerben kann. Dabei begeistern vor allem auch die j√ľngeren Tiere, die sich immer besonders neugierig vordr√§ngen.

Im Streichelzoo können die Besucher seit dem 26. Oktober einen Neuankömmling entdecken: Beim Roten Höhenvieh, das zu den bedrohten Haustierrassen gehört, kam ein Bullenkalb zur Welt.
Urspr√ľnglich wollten die Tierpfleger es ¬ĄRed Bull¬ď nennen und aus der Kombination des Vor- und Nachnamens des zweifachen Formel I-Weltmeisters Sebastian Vettel ist dann schlie√ülich der Name ¬ĄSeppel¬ď entstanden.

Bild:
Rotes H√∂henvieh Jule mit Nachwuchs ¬ĄSeppel¬ď
(Quelle: Archiv Opel-Zoo)
(22.11.2011, 09:15)
Werner Schindler :   @Liz Thieme und Oliver Jahn: Da sind wir v√∂llig einer Meinung, was die sch√∂ne Anlage betrifft. Wenn man oberhalb davon sitzt (am sog. Malerblick), hinter sich die gro√üe Herde Mesopotamischer Damhirsche rumort, darunter die Pandas in ihren B√§umen in der Sonne d√∂sen, links die Prinz-Alfred-Hirsche aus den B√ľschen kommen und grasen, und der Blick weit √ľber die bunten Taunusw√§lder bis zur Frankfurter Skyline schweift, hat das schon was.
Als allerdings drei erwachsene Muntjaks nebst Nachwuchs auf der Anlage waren, war von der Grasnarbe nicht mehr viel √ľbrig. Das sah weniger gut aus.

Nat√ľrlich sind intra- wie interspezifisch beim Zusammentreffen bzw. -halten von Tieren Konflikte m√∂glich. Wei√ü jeder von uns. Und bei Panda/Muntjak gibt es wohl auch mehrere F√§lle. Deshalb hat mich etwas erstaunt, wie problemfrei das N√ľrnberg dargestellt hat.

Die kleinen Pandas in Kronberg sind schnuckelig. Wenn man aber derzeit im Frankfurter Zoo eine Zeitlang auf dem Steg an der Tigeranlage gestanden hat, entwickelt man eine vor√ľbergehende Allergie gegen "niedlich", "knuddelig" u.√§. Tigerbabies + s√ľ√ü (in m√∂glichst hoher Tonlage gerufen) geh√∂ren dort zusammen wie Schneefall und Chaos in den Verkehrsnachrichten.
(04.10.2011, 08:45)
Oliver Jahn :   Auch ich empfand die Anlage bei meinem Besuch im letzten Jahr recht ansprechend, sowohl f√ľr die Tiere, als auch f√ľr den Besucher und seine Einblickm√∂glichkeiten und die Tiere machten einen ausgeglichenen Eindruck. Um so sch√∂ner, dass es mit dem Nachwuchs bei den Pandas geklappt hat.
(03.10.2011, 20:57)
Liz Thieme :   Ist doch nicht schlimm, wenn man die knuddelig findet. :)
Ich erinner mich sehr positiv an die Anlage. Aber zu Verlusten kommt es ja doch h√§ufiger bei Vergessellschaftungen, damit muss man als Zoo rechnen. Es w√§re nat√ľrlich sch√∂n, wenn sowas zu vermeiden w√§re. Aber es gibt mehrere Zoos, die ihre Vergesellschaftung f√ľr Aufzuchtszeiten vor√ľbergehend aufl√∂sen. Dies liegt aber va wohl daran, dass dann meist nicht gen√ľgend Platz vorhanden ist, so dass das Elternpaar nach ihrem Gef√ľhl nach nicht in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen k√∂nnen.
(03.10.2011, 19:42)
Werner Schindler :   Wollte mir gestern die L√∂ffelhunde (mit den Strau√üen vergesellschaftet, die L. ruhen tags meist unter einem Busch dicht am Besucherzaun) und den im Juni geborenen Jungtiere (2,0) der Kleinen Pandas ansehen. Letztere liegen allerdings meist in der Schlafbox, so auch als ich da war. Zooseits bot man mir an, die Kiste zu √∂ffnen f√ľr einige Fotos, was ich gern angenommen habe. So entstand das beigef√ľgte Bild. Es ist schwer, die Kleinen nicht knuddelig zu finden.

Zum "problemlosen" Zusammenleben von Muntjak und Panda (siehe N√ľrnberg):
Bei einem der ersten Zusammentreffen der beiden Arten vor einigen Jahren bekam der Muntjak-Mann vom Panda kurz eine gewischt (erz√§hlte mir die Tier√§rztin), danach musste er mit einem Auge klarkommen. Die Muntjaks sind jetzt f√ľr die Dauer der Jungenaufzucht der Pandas aus der Anlage genommen worden. Ohne Grund ist das wohl nicht erfolgt.
(03.10.2011, 19:26)
Opel-Zoo Kronberg :   Gro√üe Freude im Opel-Zoo: Erstmals Nachwuchs bei den Pandab√§ren
Jungtiere verlassen die Wurfhöhle

Sie gehören eindeutig zu den Publikumslieblingen im Opel-Zoo: Die Kleinen oder Roten Pandabären, auch Katzenbären genannt. Wer erinnert sich nicht, als das weibliche Tier, Luri, im November 2007 aus Frankreich kam. Und wer denkt nicht an die Ankunft des männlichen Tieres, Matt, im April 2008 aus Tschechien, der dann gleich mit seiner Partnerin die neue Anlage am Panoramaweg bezog? Wer hat nicht schon die beiden bei ihren waghalsigen Klettereien in den hohen Kirschbäumen und auch beim entspannten Schlafen in den Baumwipfeln in luftiger Höhe bewundert?

Ganz offensichtlich f√ľhlen sich die beiden in ihrem Kronberger Eigenheim sehr wohl, denn nun wird offenkundig, was die Tierpfleger im Opel-Zoo schon seit dem 9. Juni 2011 wussten: Nach einer Tragzeit von rund 5 Monaten (112-158 Tage) hat sich Nachwuchs eingestellt! Die beiden m√§nnlichen Jungtiere, die in den ersten 90 Tagen ihres Lebens v√∂llig zur√ľckgezogen leben und nur von Zeit zu Zeit von der Mutter zum Stillen aufgesucht werden, verlassen nun endlich die Wurfh√∂hle und beginnen ihre Umgebung zu erkunden. Nat√ľrlich sind sie nicht st√§ndig au√üerhalb der H√∂hle und so braucht es immer noch ein wenig Geduld und Gl√ľck, um die beiden putzigen Br√ľder im Gehege zu entdecken.

¬ĄTiernachwuchs ist f√ľr uns eigentlich immer erfreulich¬ď, kommentiert Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels. ¬ĄAber da die Roten Pandas vom Aussterben bedroht sind und der Opel-Zoo mit der Haltung dieser Tierart nun erstmals zum Fortbestehen der Best√§nde beitragen kann, freuen wir uns in diesem Fall nat√ľrlich ganz besonders.¬ď F√ľr die Kleinen Pandab√§ren existiert ein so genanntes Erhaltungszuchtprogramm, kurz EEP genannt, und der Koordinator im Rotterdamer Zoo erfasst alle Tiere in den Zoologischen G√§rten in Europa und organisiert die Zucht. Auch die beiden Jungtiere bei den Pandab√§ren werden im sp√§ten Fr√ľhjahr 2012 in einen anderen Europ√§ischen Zoo vermittelt, um dann selbst Nachkommen zu haben.

Zun√§chst aber werden sie ganz sicher ihren Eltern in der Publikumsgunst den Rang ablaufen und man darf gespannt sein, welcher der beiden Zwillingsbr√ľder den besten Aussichtsplatz in den Baumwipfeln beanspruchen wird ¬Ė Scharfe Krallen zum Klettern besitzen sie auf jeden Fall schon! Au√üerdem haben Sie auch schon prominente Paten aus der Region gefunden, die sie unterst√ľtzen und ihnen auch bereits Namen gegeben haben: ¬ĄEddy¬ď ist das Patentier der Rothenberger AG aus Kelkheim und ¬ĄFrodo¬ď das von Eppstein Foils GmbH & Co. KG aus der Burgstadt.

Bild (Quelle: Archiv Opel-Zoo):
Eddy (links) und Frodo, geb. am 9.6.2011
(02.09.2011, 13:11)
Ronald Masell :   MMeinfach zum reingreifen, also. wie du schon sagst. keine Herausforderung. urspr√ľnglich gedacht um die beiden anderen K√ľhe mal ohne Aruba h√§ndeln zu k√∂nnen, da Aruba als Leitkuh das erstfressrecht beansprucht.
(26.08.2011, 16:30)
Opel-Zoo Kronberg :   ¬Ö Und immer wieder die Kaiserin!

Manche Anl√§sse erfordern gemeinsame Presserkl√§rungen, weil das eine ohne das andere keine Nachricht w√§re. Der Opel-Zoo freut sich √ľber eine neue Tierart, die sich seit Mai 2011 in ihrem neuen Gehege wohlf√ľhlt. Aus den Zoos von M√ľnster, Landau und Berlin sind Prinz-Alfred-Hirsche in das Freigehege gekommen. Innerhalb des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) war Platz f√ľr eine Junggesellengruppe dieser Tierart gesucht worden, den der Opel-Zoo bieten konnte. Prinz-Alfred-Hirsche sind eine der h√∂chstbedrohten Hirscharten, nur noch wenige Tiere leben auf zwei philippinischen Inseln. Die Prinz-Alfred-Hirsche erg√§nzen den Tierbestand des Opel-Zoos im Parkteil Asien, wo sie in einem Gehege gemeinsam mit Hirschziegenantilopen untergebracht sind. Der Name der Tiere spielte bei der tierg√§rtnerischen Entscheidung zur Aufnahme der Gruppe nat√ľrlich keine Rolle.
Dass damit ausgerechnet eine Tierart im Kronberger Opel-Zoo heimisch wurde, die nach einem Bruder von Victoria Kaiserin Friedrich benannt ist, dieser Zusammenhang stellte sich erst sp√§ter heraus. Alfred von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog von Edinburgh wurde 1844 als Sohn der britischen K√∂nigin Victoria und Ihres Gemahls Albert von Sachsen-Coburg und Gotha geboren. Er war der n√§chstj√ľngere Bruder der Princess Royal Victoria, der sp√§teren Gattin des deutschen Kaisers Friedrich III. Nach einer Karriere als Offizier bei der Royal Navy schied Prinz Alfred 1893 als Gro√üadmiral aus dem Dienst, um die Thronfolge des verstorbenen Herzogs von Sachsen-Coburg Gotha zu √ľbernehmen. Bis zu seinem Tod 1900 residierte er in Coburg. Prinz Alfred war begeisterter Seemann und weitgereist, er war das erste Mitglied der k√∂niglichen Familie, das Australien, Neuseeland und Indien besuchte. 1870 benannte der englische Naturforscher Philip Sclater nach ihm den Prinz-Alfred-Hirsch ¬Ąrusa alfredi¬ď.
So gibt es also, neben den vielen Spuren der Kaiserin Friedrich in Kronberg, von denen vor allem Schloss Friedrichshof, das heutige Schlosshotel Kronberg zu erw√§hnen ist, auch Hirsche, die nach ihrem Bruder benannt sind im Opel-Zoo. ¬ĄDie Welt ist klein¬ď - und immer wieder schlie√üen sich Kreise.

Foto: Archiv Opel-Zoo
(25.08.2011, 15:33)
Joshua F√∂rg :   >Auf der Au√üenanlage< hei√üt es nat√ľrlich..
(23.08.2011, 13:43)
Joshua F√∂rg :   In dem k√ľnstlichen Baumstamm muss sich vermutlich eine Tonne ohne Deckel oder √§hnliches befinden.. Die Tiere schlagen den Gegenstand mit ihner R√ľsseln, das macht jede Menge L√§rm ;-)

Aus der Au√üenanlage befindet sich auch eine Betonr√∂hre, das Loch daran ist so klein, dass die Tiere erst darin das Futter zerkleinern m√ľssen, um es aus den R√∂hren zu bekommen.
(23.08.2011, 13:42)
Michael Mettler :   @Ronald Masell & Joshua F√∂rg: M√ľssen die Elefanten einfach nur in die R√∂hren greifen, um sich das Futter zu entnehmen, oder drinnen erst irgendwas in Bewegung setzen, um an die Leckerbissen heranzukommen? So meinte ich das n√§mlich. Ansonsten ist die Futterr√∂hre ja lediglich eine abgewandelte Raufe, f√ľr die es keine besondere Intelligenzleistung braucht.
(23.08.2011, 13:37)
Ronald Masell :   in Kronberg sind! Kanalrohre aus Beton mit Bohrungen auf der Efelantenfreianlage. insgesamt 4 St.werden ab und zu mit Leckerlis best√ľckt.
(23.08.2011, 12:49)
Joshua F√∂rg :   Also ich weis, dass es im Tiergarten Heidelberg zwei solche "Fummel"-Gert√§te auf der Au√üenanlage und in der Freilaufhalle gibt. Dort m√ľssen sie den R√ľssel ins innere eines k√ľnstlichen Baumstamms stecken.
(22.08.2011, 21:49)
Michael Mettler :   Gab oder gibt es eigentlich irgendeinen Zoo, der Elefanten mit einem stabileren Pendant zu jenen Geschicklichkeitsk√§sten konfrontiert (hat), wie man sie √∂fter bei Menschenaffen sieht - also eine Apparatur, aus der nur mit viel Gefummel und ggfs. unter Werkzeugbenutzung ganz besondere Leckerbissen zu erarbeiten sind? F√ľr einen sehr intelligenten und manipulierfreudigen Elefanten wie Aruba m√ľsste sowas doch ein Gewinn sein.

Ich denke, in dieser Hinsicht ist im Elefanten-Enrichment allgemein noch "viel Luft nach oben". Was lie√üe sich z.B. alles mit (entsprechend stabilen) Hebeln oder Lichtschranken hinter einem Loch, durch das die R√ľsselspitze gesteckt werden kann, ausl√∂sen: Futter k√∂nnte zu Boden fallen oder weit ins Gehege katapultiert werden (letzteres w√ľrde verhindern, dass die Tiere immer nur am Ausl√∂ser stehen bleiben), ein (zeitlich befristeter) Wasserstrahl k√∂nnte irgendwo in der N√§he zum Duschen, Trinken oder Suhle-Befeuchten selbst eingeschaltet werden usw.
(22.08.2011, 20:15)
Jolantha Belik :   @MM: Ich finde den Gedanken absolut nicht ketzerisch. Denke schon, dass man Arubas "K√∂nnen" in die entsprechenden Bahnen lenken k√∂nnte. Ich seh auch das Aportieren von Gegenst√§nden sehr positiv, Aruba w√§re besch√§ftigt, hat Zuwendung seitens ihres Betreuers und bekommt zus√§tzlich ihre geliebten Karotten.

In Wien lernt gerade der einj√§hrige Tuluba ein St√∂ckchen fangen, vom Boden aufheben und zum Pfleger bringen. Ich kann versichern, bei den √úbungen hat nicht nur Tuluba Spa√ü! Der kleine Kerl trainiert damit seine Geschicklichkeit und lernt so, auch im gesch√ľtzten Kontakt zum Pflegr zu kommen, wenn ihm dieser was sagt. Und er lernt auch, Dinge wieder herzugeben bzw. abzulegen - das w√§r ev. auch eine Idee f√ľr Aruba, dass sie z.B. das Gras und den Gatsch statt zu werfen in einen K√ľbel oder was auch immer ablegt und daf√ľr eine Belohnung bekommt. Wenn sie wirft, bekommt sie nix.
(22.08.2011, 19:45)
Michael Mettler :   @Werner Schindler: Cholerisch oder vielleicht "nur" frustriert, wenn sie in gewissen Situationen eben KEINEN Spa√ü hat oder sich langweilt, und daf√ľr sucht sie sich dann ein Ventil...?

Ich wage mal einen ketzerischen Gedanken: Vielleicht w√§re ein Elefant mit den geschilderten geistigen Eigenschaften und in der aktuellen Haltungssituation sogar dankbar daf√ľr, mit "Circustricks" oder Geschicklichtskeitsaufgaben besch√§ftigt zu werden, die in mehr als nur dem Hinstrecken von K√∂rperteilen und dem Herausfinden, was man von ihm will, bestehen. Die Neigung zum Werfen und das vorhergehende Manipulieren des Materials mit dem R√ľssel lie√üen sich m√∂glicherweise von unerw√ľnschtem zu erw√ľnschtem Verhalten umformen, indem man beide Fertigkeiten in eine andere Richtung "entwickelt" (z.B. ein Zielwerfen in eine Tonne als "Elefanten-Basketball" o.√Ą. einstudiert), abrufbar und damit im Idealfall kontrollierbar macht. Auch ein Apportieren von Gegenst√§nden, welche die Kuh gegen Leckerbissen eintauschen k√∂nnte, w√§re etwas in dieser Richtung. Wenn es sich dabei z.B. um Spendenm√ľnzen handeln w√ľrde, h√§tte der Zoo nicht nur finanziell was davon, sondern k√∂nnte daran sogar noch die Geschicklichkeit eines Elefanten mit seinen R√ľsselfingern didaktisch aufbereiten... Das hat zwar alles nicht viel mit Verhalten wie in freier Wildbahn zu tun, aber erstens k√∂nnte es dieses spezielle Verh√§ltnis Elefant/Mensch entspannen, und zweitens lebt Aruba nun mal auch nicht in freier Wildbahn, sondern unter k√ľnstlichen Bedingungen.
(22.08.2011, 16:39)
Werner Schindler :   Nicht dass zu Aruba ein falscher Eindruck entsteht: ich habe sie bei weit √ľber zwanzig Besuchen im Opel-Zoo in den letzten Jahren stets friedfertig erlebt. Gegen√ľber den anderen beiden Elefanten ist sie allerdings glasklare Chefin, aber genauso eindeutig gibt es eine Rangfolge bei den anderen beiden Elefanten. Ganz normal.
Zu den Zornausbr√ľchen (nennen wir es mal so) kann ich also nichts aus erster Hand sagen, sondern schildere, was mir glaubhaft erz√§hlt wurde.
Danach zeigt Aruba verhaltensm√§√üig den Pflegern, die wohl regelm√§√üig die Adressaten sind, ob sie einfach Aufmerksamkeit will (Gras hochwerfen u.√§.) oder ob sie ernsthaft sauer ist (z.B. gezieltes Sammeln matschiger Lehmklumpen). Nach dem Geschilderten glaube ich eher nicht, dass sie auch bei letzterem nur ihren Spa√ü hat, sondern doch cholerisch "ausrastet". Auch ein w√ľtender Mensch hat sich ja meist nicht unter Kontrolle.

Dass sie als intelligenter Elefant eingesch√§tzt wird, hatte ich geschrieben. Das zeigt m.E. die Sache mit der Besucherdusche schon in gewisser Weise. Sie denkt dabei ja um eine Ecke mehr bei dem normalem Futterbetteln oder -fiepen und hatte dabei keine Anleitung (denn den Pflegern gef√§llt das nat√ľrlich nicht). Interessant f√ľr mich w√§re, wie sie drauf gekommen ist. Versehen, Versuch und Irrtum, durchg√§ngig geplant, ...?

Ein Problem in Kronberg ist nat√ľrlich auch das Fehlen von Jungtieren. F√ľr das Herden-Sozialverhalten sind diese ja von grundlegender Bedeutung. M√∂glicherweise w√§re Aruba da gar kein Problemfall, sondern eine hervorragende Leitkuh. Diesbez√ľglich bin ich z.B. in Leipzig gespannt, wie es 2012 mit der ebenfalls sehr dominanten, derzeit wohl separierten Kuh weitergeht.
(22.08.2011, 15:45)
Carsten Horn :   Den Trick mit der Dusche beherrscht nicht nur Aruba, sondern auch Flu√üpferdbulle Max, g, nur ist die Wassermenge, mit der er die Besucher bedenkt in der Regel gr√∂√üer, daf√ľr aber nicht so genau gezielt...
(21.08.2011, 20:52)
Michael Mettler :   @Werner Schindler: Das Geschilderte unterstreicht genau meinen Anfangsgedanken mit der Frage, ob Aruba mit ihren Wurfattacken lediglich Aufmerksamkeit erzielen will, und auch die Frage, wer hier wen konditioniert, ging mir schon durch den Kopf, denn das gilt ja f√ľr bettelnde Tiere allgemein: Sie tun irgendetwas Bestimmtes, auf das die Besucher mit Futtergaben reagieren, konditionieren also die Besucher darauf, auf ihr (meist k√∂rpersprachliches) Signal hin eine Handlung (Futterreichen) auszuf√ľhren. Dazu braucht es keine hohe Intelligenz im menschlichen Sinne, das kann ein quiekendes Meerschweinchen oder ein sich an den Zaun dr√§ngendes Schaf auch.

Ohne wie gesagt √ľber Detailkenntnisse zu verf√ľgen, k√∂nnte ich mir aber auch vorstellen, dass Aruba irgendwann ihren Spa√ü daran entdeckt hat, die Reaktionen von Menschen zu beobachten, denen sie etwas entgegenwirft - Spa√ü ist ja auch schon eine "wertige" Belohnung. Anders gesagt: Sie nutzt eventuell Menschen nicht nur als Futterautomaten, sondern auch zu ihrer Unterhaltung. Und ich m√∂chte wetten, dass sie sich dabei keine Gedanken dar√ľber macht, ob sie die W√ľrde ihrer "Spa√üobjekte" ankratzt, wenn sie diese zu Clowns stempelt ;-)

Was die Definition von Training und Dressur betrifft, so ist das m.E. untrennbar miteinander verbunden, denn Training ist der Weg, an dessen Ende das Dressurziel steht. Ohr-ans-Gitter-Legen und Fu√ü-Hochhalten sind ja keine Dressurelemente, die von einer Minute auf die andere klappen und abgehakt werden k√∂nnen, sondern die in Einzelschritten nach der Versuch-und-Irrtum-Methode vom Tier erlernt werden m√ľssen. Das w√ľrde ich durchaus als Steigerung von K√∂nnen und Leistungsf√§higkeit werten - √ľbrigens auch seitens des Dresseurs/Trainers, denn es wird nicht immer alles nach Plan verlaufen und vielleicht auch mal eine erste, nicht funktionierende Methode durch eine zweite ersetzt werden m√ľssen. Letztlich zeigen sich beide Seiten dabei gegenseitig ihre F√§higkeiten und M√∂glichkeiten auf und finden im Idealfall quasi einen Konsens (quasi einen "Arbeitsvertrag").

Dass Aruba keinen sonderlichen √úbungseifer zeigen soll, erinnert mich unwillk√ľrlich an das, was ich √ľber das Verhalten hochintelligenter Kinder in einem normalen Schulunterricht gelesen habe. Vielleicht ist dieser Elefant √ľberdurchschnittlich intelligent und schlichtweg mit den √ľblichen Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten unterfordert bzw. sieht keinen Sinn in ihnen und hat deshalb irgendwann beschlossen, sein eigenes "Programm" zu entwerfen. Vielleicht w√§ren Probleml√∂sungsaufgaben f√ľr Aruba ein geeigneteres Mittel als Besch√§ftigung durch Futter und k√∂rperliche √úbungen...?
(21.08.2011, 20:16)
Werner Schindler :   Zweiter Versuch mit dem Bild, garantiert kleiner als 2 MB.
(21.08.2011, 20:05)
Werner Schindler :   Die Impalas sind permanent in ihrem separaten kleinen Gehege. Sie haben derzeit 4 oder sogar 5 Junge. Es gab zu Beginn Probleme mit Gnus oder Zebras. Man h√∂rt (aber schon ziemlich lange), dass zwischen ihrem Gehege und der eigentlichen Afrikasavanne eine Trennvorrichtung als Fluchtm√∂glichkeit geschaffen werden soll, durch die die gr√∂√üeren Arten nicht hindurch k√∂nnen. Und der Impala-Bock? Der k√∂nnte zur Not sicher auch einfach so √ľber eine Umgrenzung springen.

Ich f√ľge mal einen Fotoausschnitt vom Modell der neuen Elefantenanlage bei, war glaube ich hier noch nicht zu sehen. Im Bild ist das Zentrum der Anlage, links die Bullen- und rechts die Kuhabteilung. Hinten angeschnitten der Innenstall und rechts oben ein Besucherbereich mit Restauration.
Im Modell kam mir die Anlage recht eben vor. Das f√§nde ich allerdings schade, wenn das jetzige h√ľgelige Terrain nicht mehr vorhanden w√§re. Ob einige h√ľbsche Attribute wie der quellige Natur-Sumpf erhalten bleiben?
(21.08.2011, 20:01)
zollifreund :   gestern war ich wieder mal im Opel-Zoo, leider kann ich nichts zu irgendwelchen Elefantenduschen sagen, hei√ü genug w√§re es aber gewesen... :-)

ich wollte stattdessen fragen, ob schon mal jemand die Impalas auf der Afrika-Savanne gesehen hat? Sie waren gestern wieder ganz hinten in einem separatem Gehege. Bei den Jungtieren hat man sehr sch√∂n die besonderen Prellspr√ľnge sehen k√∂nnen - nur leider sehr weit weg...

ansonsten hat mir ein Pfleger noch erzählt, dass die Löffelhunde noch nicht mit den Straußen zusammen auf der Anlage waren, soll aber in der nächsten Zeit passieren. Er rechnet nicht mit irgendwelchen Problemen.
(21.08.2011, 18:11)
Werner Schindler :   Ich hatte die Diskussion ausgel√∂st und will mich deshalb nochmal dazu melden. Die Vor-Beitr√§ge entsprechen v√∂llig meiner Auffassung. Auch modernes "Tiertraining" ist eine Form der Dressur. Das Tier soll auf Kommando unter Anleitung bestimmte Handlungen ausf√ľhren, daf√ľr erh√§lt es Belohnung. F√ľhrt es keine oder eine andere Handlung aus, gibt es keine Belohnung. Jolantha Belik hat das eigentlich sch√∂n beschreiben: "kann ... dauern, bis die Tiere kapieren, was man von ihnen will".

Wahrscheinlich ist der Begriff Dressur negativ besetzt, weil er mit Zwang ("Abrichten") und/oder Zurschaustellung der beigebrachten Rituale zur menschlichen Unterhaltung verbunden wird. Das sogenannte Medical Training zur besseren Handhabung oft gro√üer, nicht ungef√§hrlicher Tiere hat nat√ľrlich andere Ziele und ist rundum begr√ľ√üenswert.
Training wird demgegen√ľber definiert als planm√§√üige Durchf√ľhrung eines Programms zur Steigerung von K√∂nnen und Leistungsf√§higkeit. Das passt wohl kaum etwa auf Elefanten, die zur Blutentnahme ihr Ohr ans Gitter legen oder zwecks Nagelfeilen ihren Fu√ü hochstellen sollen.

Ausgangspunkt der Diskussion war das Verhalten der Elefantenkuh Aruba. Zwischenzeitlich hatte ich Gelegenheit, mit dem Revierpfleger zu plauschen. Nach dem langj√§hrigen Gesamtbild halten die Mitarbeiter Aruba f√ľr einen intelligenten, sich aber ungern unterordnenden und mitunter j√§hzornigen Elefanten. Ein Krankheitsbild lie√ü sich bei umfangreichen Untersuchungen nicht best√§tigen. Medical Training findet statt, so dass etwa Fusspflege oder das Auftragen von Salbe m√∂glich ist. Allerdings sei der "√úbungseifer" Arubas oft recht begrenzt, sie breche dann einfach ab.

Abschlie√üend ein nettes Beispiel f√ľr das situationskluge Handeln dieses Elefanten. Da verschwimmt schon etwas, wer wen konditioniert:
In der Au√üenanlage √ľberlassen die anderen Elefanten Aruba beliebtes Futter wie frisches Laub oder M√∂hren, wenn sie es will. Im Stall klappt das nicht. Nun befinden sich dort beispielsweise zehn Besucher, die M√∂hren f√ľttern. Aruba f√ľhlt sich zu kurz gekommen. Was macht sie? Sie saugt Wasser und duscht einen der Besucher. Die anderen neun lachen - und werfen ihr die gew√ľnschten M√∂hren zu.
(21.08.2011, 15:37)
Michael Mettler :   P.S. Um den Gedankengang abzurunden: Wir Menschen neigen dazu, manchen Tieren sehr viel mehr W√ľrde zuzugestehen als anderen, das spielt bei den Bewertungen von Dressuren sicher eine gro√üe Rolle und hat auch was mit dem Zeitgeist zu tun. "Edle" Tiere (z.B. Adler, Gro√ükatzen) und/oder geistig hochstehende Tiere (Delfine, Elefanten, Affen) genie√üen dabei mehr Ansehen, auch wenn das wiederum einen Teil Vermenschlichung enth√§lt, weil WIR uns f√ľr edel und intelligent halten und uns deshalb Tiere besonders wichtig sind, denen wir √§hnliche Eigenschaften zuschreiben. Und welch Zufall: Genau diese Arten suchen wir uns auch bevorzugt f√ľr Dressurvorf√ľhrungen aus ;-)
(21.08.2011, 10:25)
Michael Mettler :   @Ingo Rossi: Genau der Punkt der angeblichen W√ľrdelosigkeit ist es, √ľber den ich mir schon √∂fter Gedanken gemacht habe, denn da wird bei Tieren ganz offensichtlich mit zweierlei Ma√ü gemessen. Die Grenze zwischen Wildtier und Haustier zieht der Mensch, nicht das Tier. Ein Hund "darf" auf Befehl eine Rolle machen, und sein Halter "darf" dessen nat√ľrliches Verhalten (z.B. das Hetzen von Beutetieren) durch Dressur unterbinden, ohne dass Einw√§nde kommen, man solle doch die W√ľrde des Tieres bewahren - zumindest dann, wenn die Dressur √ľber Belohnungen, nicht √ľber Bestrafungen erfolgt (was in Sachen Jagdtrieb schon mal sehr schwierig ist). Ein Wildtier in Zoo und Circus soll hingegen in dieser Hinsicht m√∂glichst tabu sein. Aber selbst da wird unterschiedlich bewertet - hat jemand schon mal Kritik √ľber Seel√∂wenvorf√ľhrungen in Zoos mit Apportierkunstst√ľcken, Salti usw. geh√∂rt?

Wenn im Zoo √∂ffentlich vorgef√ľhrt wird, wie man ein Tier mit einem Target-pole manipulieren kann, lernt der Zuschauer dabei doch in erster Linie, dass man Tiere zu allem M√∂glichem bringen kann, was man sich als Mensch ausdenkt. Okay, die Tiere machen bei dieser Form der Dressur freiwillig mit und werden nicht gezwungen. Oder...? Sie machen es, weil sie auf eine Belohnung scharf sind - das ist zwar nicht unbedingt Zwang, aber es relativiert auch ein bisschen die Freiwilligkeit, denn letzlich werden die Tiere selbst f√ľr ein Medical training "k√§uflich gemacht", was letztlich nur eine subtilere Variante des "Herrschens √ľber Wildtiere" ist. Und sie "dienen" mit dem Erlernten ebenfalls dem Menschen, denn sie sind dadurch f√ľr ihn (den Tierarzt/den Pfleger) "praktischer".

√úbrigens will ich damit keineswegs solche Trainingsmethoden herabsetzen, sondern bin ganz im Gegenteil immer wieder fasziniert von funktionierenden Mensch-Tier-Kooperationen - allerdings bei JEGLICHER Form von Dressur. Ich frage mich nur immer wieder, wo eigentlich bei ALLEN diesen Aktivit√§ten die Grenze zwischen Zwang und Freiwilligkeit liegt, deren Lage ja f√ľr die √∂ffentliche Wirkung und f√ľr die Einordnung als (oft negativ bewertete) "Circusdressur" oder (√ľberwiegend positiv bewertetes) "Training" sehr entscheidend ist.

Besonders kurios finde ich es, wenn hie und da von "humaner" Dressur die Rede ist - selbst in der Begrifflichkeit steht wieder der Mensch, nicht das Tier im Vordergrund!
(21.08.2011, 10:10)
Ingo Rossi :   @Michael Mettler: Ich stimme dir ganz zu. Allerdings w√ľrde ich noch zwei Aspekte ber√ľcksichtigen: Einmal die Wirkung der jeweiligen Dressur auf die Zuschauer. Es macht f√ľr mich schon einen Unterscheid wenn ein Dresseur im Circus Herrscher √ľber die Wildtiere ist oder ein Arzt/Tierpfleger zum Zwecke der Untersuchung oftmals nur einem Tier eine gewisse Dressur abverlangt. Auch wenn es f√ľr das Tier selbst egal ist, gibt es doch auch eine W√ľrde des Tiere zu ber√ľcksichtigen. Und damit auch eine Verantwortung, was und wie der Zuschauer die Situation wahr nimmt. Zum anderen sollte man den Stress eines Dresseurs, vor einer Menschenmenge die andressierte Leistung den Tieren abzufordern, nicht √ľbersehen. Die Reaktionen des Dresseurs auf die Tiere k√∂nnen dabei deutlich heftiger ausfallen, wenn auch nicht immer vor dem Publikum.
(21.08.2011, 09:15)
Michael Mettler :   @Jolantha: In meinen Augen IST Konditionierung ebenfalls Dressur, und der Unterschied zwischen z.B. einem modernen Medical Training und einer klassischen "Circusdressur" besteht lediglich darin, dass Ersteres nicht auf Sensation f√ľr das Publikum aufgebaut ist (Vermenschlichung kann aber auch hier nicht vermieden werden - welches Tier sucht schon freiwillig einen Arzt auf?). F√ľr das Tier steht unter dem Strich das Gleiche: Es wird zu etwas animiert, das es von sich aus unter nat√ľrlichen Bedingungen nicht tun w√ľrde - das f√§ngt aber z.B. schon damit an, ein Steppentier zum abendlichen Aufsuchen eines Stallgeb√§udes zu bewegen. Ich sehe vom Prinzip her auch keinen Unterschied darin, ob ein Dackel vor dem Sofa oder ein Elefant an der Trainingswand "Pf√∂tchen gibt". Training und Dressur sind also lediglich verschiedene Begriffe f√ľr den gleichen Vorgang. Unterschiede liegen eher in der Methode, mit welcher der Tranings-/Dressurerfolg erreicht wird. Auch bei der circusm√§√üigen Dressur gibt es schlie√ülich nicht nur die Methode k√∂rperlicher Einwirkung auf das Tier (z.B., um einem Elefanten einen Kopfstand beizubringen), sondern auch schon lange die angeblich "moderne" Methode positiver Verst√§rkung (siehe die "zahme Dressur" des alten Hagenbeck). Modern ist allenfalls der wissenschaftliche Anstrich, den solche Methoden bekommen haben (und der neben dem tier√§rztlichen Nutzen wahrscheinlich auch der Abgrenzung gegen√ľber reinen Schaustellungen dienen soll).
(20.08.2011, 09:33)
Jolantha Belik :   @Werner: tut leid, hab Deine Frage an mich jetzt erst gesehen. Modernes Tiertraining ist selbstverst√§ndlich keine Dressur! Ich spreche von Training durch positive Verst√§rkung (gew√ľnschtes Verhalten wird best√§rkt) und operative Konditionierung (Freiwillige Wiederholung von Verhalten, dem beliebte Konsequenzen folgen, und Vermeidung von Verhalten mit unbeliebten Konsequenzen). Ist aber nat√ľrlich sehr zeitintensiv und es kann je nach Kooperation der Tiere dauern, bis die Tiere kapiert haben, was man von ihnen will.
Die Elefanten-Freianlage selber ist schon ok so, aber, es ist genauso wie ein super toll eingerichtetes Kinderzimmer, wenn man da ein kleines Kind einfach reinstellt, wird es sich fadisieren, wenn man es nicht beschäftigt …

(19.08.2011, 21:24)
Opel-Zoo Kronberg :   Siebenschl√§fer in Handaufzucht im Opel-Zoo
Artenschutz auch bei heimischen Tieren

Wer vermeint ihn nicht zu kennen, den Siebenschl√§fer? Der zu den Bilchen geh√∂rende, possierliche Nager ist allerdings ist f√ľr den Siebenschl√§fertag am 27. Juni, an dem nach einer Bauernregel die Gro√üwetterlage der n√§chsten sieben Wochen vorherbestimmt ist, nicht der Namensgeber. Vielmehr sind es die sieben Schl√§fer, die einer Legende nach in einer Bergh√∂hle bei Ephesus lebendig eingemauert wurden und 195 Jahre lang in ihr geschlafen haben. Da die europ√§ischen Bilche, zu denen auch die Haselmaus geh√∂rt, ca. sieben Monate, n√§mlich von Oktober bis April/Mai Winterschlaf halten, ist die Assoziation zu der Bauernregel allerdings verst√§ndlich.

Im Opel-Zoo sind im Moment sechs lebhafte Siebenschl√§fer-Findelkinder im Streichelzoo zu beobachten, die nacheinander, zuletzt Anfang dieser Woche von Privatpersonen abgegeben wurden und nun von einer Tierpflegerin mit der Flasche liebevoll aufgezogen werden. Alle paar Stunden, auch nachts, erhalten sie eine spezielle Aufzuchtmilch, mit der sie bestens wachsen und gedeihen. Siebenschl√§fer werden nackt und blind geboren. Mit etwa 18 Tagen beginnen die Jungen zu h√∂ren und etwa zur selben Zeit √∂ffnen sich die Augen. Die kleinen Findlinge im Opel-Zoo sind jetzt etwa vier Wochen alt, sehr lebhaft und es dauert dann nur noch rund 14 Tage, bis sie selbst√§ndig sind. Dann verlangsamt sich das Wachstum und sie bauen beachtliche Fettdepots auf, um den langen Winterschlaf zu √ľberstehen.

Voraussichtlich im n√§chsten Fr√ľhjahr werden die kleinen Siebenschl√§fer aus dem Opel-Zoo in den umliegenden W√§ldern ausgewildert. Dann sind sie geschlechtsreif, suchen ihr eigenes Revier und vermehren sich. Die nachtaktiven Siebenschl√§fer geh√∂ren zwar nicht zu den gef√§hrdeten Tierarten, aber mit der zunehmenden Urbanisation ihres Lebensraumes trifft man sie inzwischen seltener an. Und so ist es dem Opel-Zoo wichtig, sich nicht nur um den Fortbestand der exotischen, im Tierpark gehaltenen Tiere, sondern auch um den der heimischen Tierarten zu k√ľmmern.

Bild: Handaufzucht von Siebenschläfern im Opel-Zoo
Quelle: Archiv Opel-Zoo
(18.08.2011, 14:49)
Werner Schindler :   @Michael Mettler: Eben, hatte das auch so verstanden. Mal h√∂ren, ob in der neuen Anlage Besucherf√ľtterung bei den Elefanten weiter vorgesehen ist (in einigen Teilen des Opel-Zoos ist dies auch heute untersagt, so bei den Giraffen).
F√ľr den nicht √∂ffentlich finanzierten Zoo ist der finanzielle Faktor m√∂glicherweise beachtlich (ich vermute, dass deshalb auch bei Hagenbeck gef√ľttert werden darf). Und neben den diversen Huftieren sind die Elefanten Hauptabnehmer der M√∂hren.

(02.08.2011, 21:25)
Michael Mettler :   @Werner Schindler: Genau das mit dem m√ľhsamen Futtersammeln und den Besuchern meinte ich, als ich schrieb, dass man die Besucher quasi "mitnehmen" m√ľsse bei einer solchen Ver√§nderung des Haltungsprinzips, sprich einem Verbot oder zumindest einer zeitliche Kanalisierung der F√ľtterung durch Besucher, denn vermutlich w√ľrden sich die Elefanten schneller umstellen als das Publikum. Denn die Elefanten bek√§men ja weiterhin Futter plus Besch√§ftigung, nur an anderer Stelle, w√§hrend die Besucher nicht mehr nach Belieben IHRER Besch√§ftigung nachgehen k√∂nnten, und das k√∂nnte schnell f√ľr Frust sorgen. Da braucht es Fingerspitzengef√ľhl f√ľr Mensch und Tier, damit alle einigerma√üen zufrieden aus einer solchen Umstellung hervor gehen w√ľrden.

Besonders kitzlig w√§re m.E. die eigentliche Umstellungsphase. Entt√§uschte Besucher, die "nichts Gutes mehr tun d√ľrfen" (sprich f√ľttern), k√∂nnen ihren Frust ja noch durch Beschwerden abreagieren, aber wenn die Elefanten merken, dass da etwas nicht mehr wie gewohnt "funktioniert", haben die als Blitzableiter f√ľr ihre Entt√§uschung nur noch ihre Gehegegenossen, die Pfleger und - da w√§ren wir wieder bei Aruba - Besucherziele f√ľr Wurfattacken...
(02.08.2011, 20:30)
Werner Schindler :   Vielen Dank f√ľr die konkreten Beispiele. Bauliche √Ąnderungen w√ľrden aber schon n√∂tig sein, habe ich dem entnommen. Da bin ich skeptisch, ob der Zoo das noch schultern will, wenn der Umbau unmittelbar bevorsteht. Da dieser ja in Abschnitten stattfindet, wird schon nach Fertigstellung der Innenanlage eine Verbesserung im Handling erfolgen k√∂nnen.

Jolantha: Einige deiner Annahmen treffen so nicht zu.
Wo kommt die Behauptung her, die Elefanten in Kronberg w√ľrden kein Training erhalten? Sogar in den Doku-Soaps ist Training zu sehen. Ich fand das in dem nur unvollst√§ndig gesch√ľtzten Bereich in punkto Sicherheit f√ľr den Pfleger grenzwertig. Ob das Training st√§ndig erfolgt, wei√ü ich nicht. Das l√§sst sich aber erfragen. Ebenfalls, ob es bei Aruba eine Diagnose gibt.

Zur Anlage: Die ist gro√ü und weist mehr naturnahe Strukturen auf als die meisten Elefantenanlagen gro√üer Zoos, soweit ich sie ich kenne. Sie hat deutliche H√∂henunterschiede, durchgehend Naturboden mit unterschiedlicher Konsistenz (von Stein √ľber Lehm bis Gras), einen gr√∂√üeren Pool (nicht sehr tief) und in einem Bereich zumal nach Regen fast Sumpfcharakter. Pl√§tze zum Scheuern sind ebenfalls vorhanden. Ich ziehe mal den Vergleich zur modernen K√∂lner Anlage: was fehlt denn substantiell? Sind das eher technische Attribute? M√ľhsames Futtersammeln aus R√∂hrchen usw wird die Kronberger Elefanten herzlich wenig interessieren, wenn es nicht ganz spezielle Leckerbissen sein sollten. Wozu sind schlie√ülich die komischen Besucher da, aus Elefantensicht. Stehen nicht auch in Hamburg die Elefanten meist besuchernah?

Aber grunds√§tzlich verstehe ich jetzt was nicht. Ich nahm an, dass - wie in K√∂ln - die Elefanten sich in erster Linie selbst organisieren und der Mensch sich heraush√§lt. Jetzt liest es sich f√ľr mich aber so, als ob t√§gliches(!) Training zur Besch√§ftigung der Elefanten vonn√∂ten sei (ich hatte bisher das Targettraining so verstanden, dass damit Elefanten in bestimmten Situationen besser gehandhabt werden k√∂nnten; Tierarzt u√§).
Also wieder R√ľckkehr zur Dressur, wenn auch mit modernerer Wortfindung?
Oder liegen die einzelnen Zoos in ihren Vorstellungen da sehr weit auseinander?



(02.08.2011, 17:31)
Opel-Zoo Kronberg :   ZooFari - Afrikanische N√§chte im Opel-Zoo
am Freitag, 5. und Samstag, 6. August von 20.30 bis 23 Uhr

Wenn die hessischen Sommerferien enden, die Urlaubsfotos bearbeitet sind, der Schulranzen gepackt und der Wecker wieder f√ľr das fr√ľhere Aufstehen gestellt ist, dann erwartet die Besucher im Opel-Zoo noch eine ganz besondere Veranstaltung:

ZooFari ¬Ė Afrikanische N√§chte im Opel-Zoo
am Freitag, 05. und Samstag, 06. August 2011
jeweils von 20.30 bis 23 Uhr (Kasseneinlass 20 bis 22 Uhr)

Der Eintrittspreis f√ľr diese Veranstaltung betr√§gt f√ľr Kinder von 3 bis 14 Jahre 7 ¬Ä und f√ľr Erwachsene 12 ¬Ä (Jahres- und Freikarten gelten nicht). Der Erl√∂s dieser Veranstaltung ist f√ľr neue Tieranlagen bestimmt.

An den dann hoffentlich endlich warmen Sommerabenden entf√ľhrt die Band Bubah Jammeh mit ihrer Lifemusik in den Zauber Afrikas. Und wenn die artistische Gruppe Kanguka die Trommeln aus Burundi sprechen l√§sst, dann f√ľhlt man sich in die Weite der afrikanischen Savanne versetzt. Feuerk√∂rbe und Fackeln illuminieren den Zoo geheimnisvoll, am B√ľffet im Restaurant Sambesi kann man sich an afrikanischen und internationalen Spezialit√§ten st√§rken oder einfach nur auf der Terrasse ein Glas s√ľdafrikanischen Wein trinken und den Sprungstelzenl√§ufern zuschauen, wie sie in fantasievollen Kost√ľmen das Publikum animieren und dabei meterhoch in die Luft springen.

Das besondere Augenmerk an diesen Abenden richtet sich auf die Tiere: Die Zoop√§dagogen bieten halbst√ľndlich interessante F√ľhrungen zu den europ√§ischen, asiatischen und selbstverst√§ndlich auch zu den afrikanischen Tieren an. Bei den Giraffen, den Stachelschweinen und den Elefanten gibt es kommentierte Schauf√ľtterungen und schlie√ülich kann man zu bestimmten Uhrzeiten vor bestimmten Tiergehegen mit den Tierpflegern ins Gespr√§ch kommen und das erfahren, was man immer schon mal wissen wollte.

Besonders auch f√ľr die Kinder gibt es vielf√§ltige Aktivit√§ten: Beim Kinderschminken sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. W√§hrend sie darauf warten, unter Anleitung von Pfadfindern die spannende Sinnestour √ľber den dunklen Waldlehrpfad zu unternehmen, k√∂nnen sie afrikanischen Schmuck basteln. Und bei der K√ľnstlerin Ewa Stefanski stellen sie mit Leuchtfarben geheimnisvolle Fledermausmasken oder h√ľbsche Taschen her.

Auch der F√∂rderverein des Opel-Zoos ist wieder mit einem Stand vertreten. In froher Runde kann man dort ein Glas Sekt genie√üen, nebenan bei ¬ĄZwalu¬ď geschmackvolle handmade-Produkte von township-Bewohnern kaufen oder beim Lions-Club K√∂nigstein-Burg das Gl√ľcksrad zugunsten bed√ľrftiger Kinder drehen und tolle Preise gewinnen.

Damit die ZooFari-Besucher an den Abenden nichts verpassen, erhalten sie am Eingang einen Programmflyer oder k√∂nnen ihn auf der Homepage des Opel-Zoos www.opelzoo.de als pdf herunterladen und sich schon ein wenig einstimmen. Und so wird die ZooFari f√ľr die ganze Familie ein sch√∂ner Abschluss der Sommerferien, an den sich dann jeder gerne im Alltag erinnern wird.


Bild:
Kanguka, die sprechenden Trommeln aus Burundi (Quelle: Archiv Opel-Zoo)

(02.08.2011, 08:10)
Michael Mettler :   @Jolantha: Ich wei√ü nat√ľrlich nicht, wie aktuell die Fotos auf zooelefant.de sind, aber zumindest am Bodengrund d√ľrfte sich nichts Gravierendes ge√§ndert haben...
(01.08.2011, 16:58)
Jolantha Belik :   @Michael: Danke! Hab die Anlage irgendwie gr√ľner und mit einigen B√§umen bzw. Holzst√§mmen drinnen in Erinnerung. Und auch ohne dem Pool/Wasser. Trotzdem, das schaut ziemlich langweilig aus.
(01.08.2011, 15:58)
Michael Mettler :   @Jolantha: Siehe Fotos auf www.zooelefant.de, z.B. hier:
http://zooelefant.de/media/zoos_deutsch/kronberg/ueberblick.jpg
Wenn die Elefanten buddeln wollen, k√∂nnen sie das mit Ausnahme kleiner befestigter Bereiche fast auf der ganzen Anlage tun. Anders als in "Flachlandgehegen" k√∂nn(t)en sie sich sogar teilweise in den Hang hinein vorarbeiten und damit das Gehege nach eigenem Gusto modellieren. Da ist der Bagger wohl eher erforderlich, um erodierten Bodengrund von den tief gelegenen Bereichen wieder an den Hang zur√ľck zu verfrachten...
(01.08.2011, 15:06)
Jolantha Belik :   Aber gerade das ist doch fad f√ľr die Elis. K√∂nnen sie denn in diesen Boden √ľberhaupt ein Loch graben und sich den Lehm/Sand auf den R√ľcken werfen? Ich kann mich nicht dran erinnern, dass ich das jemals bei den TV-Aufnahmen gesehen h√§tte. Eine spezielle "Sandkiste", in der man buddeln und Gatsch machen kann, macht nicht nur Kindern, sondern auch tonnenschweren Elis riesen Spa√ü. :-) Das kostet kein Verm√∂gen, ist allerdings mit zus√§tzlicher Arbeit f√ľr die Pfleger verbunden.
Wie werden die Elis in Kronberg gef√ľttert? Bekommen sie alles auf einem Haufen vorgesetzt oder wird das Futter z.B. in der Fr√ľh, bevor sie raus d√ľrfen, in der gesamten Au√üenanlage verteilt und "versteckt", soda√ü sie erst danach suchen m√ľssen?
(01.08.2011, 14:05)
Michael Mettler :   @Jolantha: So wie ich die Kronberger Anlage in Erinnerung habe, IST sie doch im Grunde ein riesiger Sand-/Lehmhaufen, deswegen schrieb ich ja vom Bodengrund als Besch√§ftigungsm√∂glichkeit :-)
(01.08.2011, 13:23)
Jolantha Belik :   @Werner: ich bin davon √ľberzeugt, dass schon alles M√∂gliche getan und versucht wurde. Aber, wenn sich nach Jahren nichts an der Situation √§ndert und es nur eine Frage der Zeit ist, dass es verletzte Besucher/Mitarbeiter bei Arubas Wurfattacken gibt, l√§uft einiges schief. Dass die Elis kein Training erhalten und ihnen auch kaum Enrichment geboten wird, ist eine Tatsache, ebenso, dass Aruba auch auf die anderen beiden K√ľhe los geht und sie immer wieder verletzt. Zum Training als Beispiel, dass es auch vor Besuchern funktioniert: In Wien gibt es Training sowohl Backstage ohne Publikum als auch im Haus und in der Au√üenanlage vor Publikum. Gerade im Haus ist es oft gewaltig laut, das sind die Tiere aber gew√∂hnt. An manchen Tagen animieren die Elis in der Au√üenanlage sogar von sich aus die Pfleger - sie wissen ja, dass sie dabei totale Zuwendung + Leckereien bekommen. Auch Tuluba, unser J√ľngster, er wird diese Woche ein Jahr alt, macht schon mit. Er bekommt seit Wochen eigenes Klickertraining und bei den Gro√üen macht er alles nach und will auch seine Belohnung haben. Das Training bei den Gro√üen ist Target-Training mit verbalen Kommandos, zum Teil auch schon nur mit Handzeichen. In Wien wurde vor einigen Jahren auf gesch√ľtzten Kontakt umgestellt. Und nein, die Wiener Elis sind keine Musterelis, im Gegenteil, es sind lauter eigenwillige Zicken. Als Numbi mit ihrem Sohn nach Wien kam, haben sich die damals schon tr√§chtige Numbi und Leitkuh Tonga fast umgebracht. Man mu√üte sie getrennt halten. Heute sind tags√ľber alle 6 Elis beisammen und k√∂nnen mit einander umgehen, das wurde nur durch konsequentes Training erreicht! Nachts sind die Elis getrennt (die 3 Wiener zusammen und die 3 Wuppertaler zusammen = Numbi + beide S√∂hne).

@Michael: ich denke auch, mit etwas Willen lie√üe sich am Zaun entlang sicherlich ein Bereich f√ľrs Target-Training herrichten. Auch daf√ľr l√§√üt sich sicherlich ein Sponsor finden. Wenn die neue Anlage z.B. im heurigen Herbst schon fertig w√§re, dann ist klar, dass man auf die neue Anlage wartet. Aber da die neue Anlage zumindest noch zwei Jahre brauchen wird, kann man in der Zwischenzeit schon mit den Tieren arbeiten und so eine gute Basis f√ľr eine eventuelle Zusammenf√ľhrung mit anderen Elis schaffen. Was das Enrichment auf der Au√üenanlage betrifft,auch da w√§ren sicherlich mit etwas Fantasie und einfachen Mitteln auch f√ľr Besucher attraktive Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten drinnen z.B. ein gro√üer Sand/Lehmhaufen. Normalerweise kann da kein Eli widerstehen. Es gibt sicherlich Firmen, die alle paar Wochen eine LKW-Ladung Sand/Lehm spendieren w√ľrden, wenn man sie deswegen anspricht. Etwas Wasser dr√ľber und und die Elis sind damit stundenlang besch√§ftigt. Und ihre Hautpflege haben sie dabei auch gleich erledigt.

(01.08.2011, 12:16)
Michael Mettler :   Eine Trainingswand f√ľr Target-Training in gesch√ľtzten Kontakt lie√üe sich auch an der Au√üenanlage errichten, dann m√ľsste allerdings gehegeseitig ein richtiges Abteil aufgebaut werden, um einen einzelnen Elefanten zum Training separieren zu k√∂nnen. Wenn ich mich richtig an das Gel√§nde erinnere, gibt es doch am Gehege "unten links" einen Weg entlang des Zauns, der nur f√ľr Pfleger zug√§nglich ist - dort best√ľnde eine solche M√∂glichkeit etwas abseits des Publikums. Frage ist nur, ob der Zoo vor der Gro√übauma√ünahme noch eine solche Einrichtung finanzieren will bzw. ob sie sich in die Zukunftsvision einbinden lie√üe (oder l√§ngst etwas in dieser Art F√úR das neue Projekt geplant ist).

Ich habe ein solches Au√üen-Trainingsabteil im Dierenrijk Mierlo/NL gesehen, wo eine Jungbullengruppe gehalten wird. Dort ist diesem Abteil sogar eine Besuchertrib√ľne vorgelagert, um das Training mit Kommentar √∂ffentlich durchf√ľhren zu k√∂nnen (habe allerdings keine Vorf√ľhrung gesehen). Das w√§re eine M√∂glichkeit, auch f√ľr das Publikum "Enrichment" zu schaffen...

Mein letzter Besuch in Kronberg ist eine Weile her, deshalb wei√ü ich nicht, ob seitdem etwas in der Haltung der Elefanten ver√§ndert wurde. So wie ich es kenne, fand sich im Grunde alles Interessante f√ľr die Tiere (darunter als wichtiger Faktor das futterspendende Publikum) in Zaunn√§he, w√§hrend die Gehegemitte au√üer dem Bodengrund keine Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten enthielt. Angekettete Baumst√§mme, die sich in gewissem Ma√ü bewegen lassen, oder Futterr√∂hren aus Beton mit kleinen R√ľssell√∂chern k√∂nnten dort Anreize schaffen, sich mehr ohne Interaktion mit dem Publikum zu besch√§ftigen. Aber: Das wird das seit Jahrzehnten an genau diese Interaktion gew√∂hnte Publikum vermutlich nicht witzig finden, man m√ľsste es also mit guter Informationsstrategie in eine solche Struktur√§nderung einbinden.
(01.08.2011, 09:37)
Werner Schindler :   Entschuldigung, bei dem Thema ist doch viel Spekulation dabei. Mir fehlt die Basis f√ľr hinreichend sichere Schlussfolgerungen.

Ich weiß nicht,
- was die Ursache f√ľr Arubas auff√§lliges Verhalten ist (glaube aber nicht an reine Langeweile-Aktionen);

- was der Zoo schon alles unternommen hat (vom Direktor √ľber verschiedene Tier√§rzte bis zu den Pflegern, √ľber kollegiale Kontakte usw);

- was bei einem als problematisch eingestuften Elefanten arbeits- und versicherungsrechtlich unter Ber√ľcksichtigung der √∂rtlichen Situation zul√§ssig ist (ist das v√∂llig unbeachtlich?).

Sicher scheint mir, dass Aktionen zur Besch√§ftigung im Stall nicht m√∂glich sind. Ebenso, dass durch die F√ľtterung seitens der Besucher manche Belohnungs-Situationen erschwert werden.

Das Training wurde bisher eher allgemein gefordert. Wo ich es gesehen habe, in K√∂ln oder Leipzig, war es im gesch√ľtzten Kontakt zwischen Tier und Trainer und ohne st√∂rende Ablenkung durch Dritte.
Deshalb: Geht es ein bisschen beispielhafter, wie und wo diese Bedingungen in Kronberg konkret hergestellt werden können? Damit man es sich etwas besser vorstellen kann.


(31.07.2011, 23:10)
Carsten Horn :   Darum :-(, ich war dieses Jahr bei Alex zane christiany und hab gesehen, was man f√ľr Elefanten ohne viel Aufwand alles machen kann so man den will...
(31.07.2011, 22:30)
Jolantha Belik :   @Carsten: ein bissi wenig als Besch√§ftigung und Herausforderung f√ľr kluge Tiere. Daraus ergibt sich gleich die n√§chste Frage: Womit wollen die Tierpfleger Aruba und die anderen beiden Ladys dann beim Training belohnen, wenn sie eh von den Besuchern die Naschies bekommen?
(31.07.2011, 20:29)
Carsten Horn :   Kronberger Enrichment = M√∂hren von den Besucher, :-(
(31.07.2011, 18:29)
Michael Mettler :   Falls Aruba ihre Wurfattacken als "Hobby" betreiben sollte, best√ľnde nat√ľrlich die Gefahr einer Langeweile-Spirale, denn wenn man ihr alle zum Werfen geeigneten Gegenst√§nde (also auch Futter√§ste) nimmt, fehlt ihr nat√ľrlich NOCH mehr Besch√§ftigung. Vor einem √§hnlichen Problem standen ja auch schon Zoos, die Menschenaffen hinter relativ schmalen Gr√§ben hielten, wenn vor allem Schimpansen Spa√ü daran entwickelten, Gegenst√§nde nach dem Publikum zu werfen.

Dadurch, dass die Besucher in Kronberg die Elefanten f√ľttern d√ľrfen, sind letztere nat√ľrlich darauf gepr√§gt, Interaktion mit dem Publikum zu betreiben. Eigentlich doch kein Wunder, wenn dann mal ein Elefant darauf kommt, dies f√ľr eigene Spielregeln zu nutzen...?
(31.07.2011, 17:13)
Jolantha Belik :   Aufnahmen mit der W√§rmebildkamera sind halt so eine Sache. Solange das Verfahren nicht f√ľr die einzelnen Tierarten standardisiert ist und aussagekr√§ftige Vergleichsbilder vorliegen, sind die Interpretationsm√∂glichkeiten ziemlich vage.
Ich seh ihre Attacken auch eher in Richtung Aufmerksamkeit bekommen wollen und aus Langeweile. Wenn sie von Besuchern Brot/Karotten erh√§lt, ist sie ja lieb und brav. Und wenn ein Kamera-Team dabei ist, sind die Reaktionen der Leute f√ľr sie sicherlich umso lustiger, weil da gleich mehrere Leute einen Hupfer nach hinten machen und sich ducken (= in ihren Augen noch kleiner werden), wenn Madame sich so auff√ľhrt.
Welche Enrichments, abwechslugnsreiche Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten stehen den Elis dort zur Verf√ľgung? Wird sie derzeit √ľberhaupt irgendwie geistig gefordert, wie es eben durch regelm√§√üiges Training der Fall w√§r?
Grunds√§tzlich zum Training: dazu braucht man weder viel Platz noch wer wei√ü wie viel Zeit. Regelm√§√üig wenige Minuten reichen schon. Allerdings m√ľ√üte bei der verfahrenen Situation ein Externer mit neuen Ideen, eben mit Dingen, die f√ľr Aruba (und auch f√ľr die Tierpfleger!) neu und somit interessant sind, den Tierpflegern anfangs beistehen und sie gezielt schulen. Dass die anderen beiden Ladys auch mittrainiert werden, versteht sich von selbst. Rat und Tipps bei anderen, erfahrenen Kollegen oder bei Workshops und Seminaren (gerade im Zootiertrainer-Bereich gibt es gute Ans√§tze) zu holen, sehe ich keinesfalls als Schw√§che ("wir haben eh schon alles versucht", "bei uns geht das alles nicht" etc.), sonders als Bereitschaft, an der aktuellen Situation und an der Kommunikation mit dem Tier zu arbeiten. Nochmals, das ist bitte kein Vorwurf an die Tierpfleger, sondern lediglich eine Thematisierung eines Problems, das seit mehreren Jahren besteht, eh hinl√§nglich bekannt ist und an dem sich nach wie vor nichts ge√§ndert hat.
Was anderes, ist bei Aruba derzeit z.B. eine Fu√üpflege √ľberhaupt m√∂glich, wenn sie sich so auff√ľhrt?
(31.07.2011, 16:40)
Henry Merker :   Weil die Frage aufkam, welcher Zoo denn f√ľr Aruba in Frage kommen w√ľrde: Der Zoo von Blair Drummond hat sich auf schwierige Elefantenk√ľhe spezalisiert; wenn also eine Abgabe Arubas im Raum stehen sollte, so w√§r dieser Zoo eine m√∂gliche Adresse.
Schlussendlich wird man sicherlich in Kronberg spätestens nach dem Bau der neuen Anlage sehen, wie man sich dort entschieden hat, was die Zusammensetzung der Gruppe betrifft.
(31.07.2011, 15:47)
Werner Schindler :   Beides ist wohl vorhanden, hatte ich bei meinen Besuchen den Eindruck. Manche Attacken sehen nach menschlichem Empfinden durchaus aggressiv aus (sie setzt ja auch den anderen beiden K√ľhen manchmal zu), wobei meist ein direkter Ausl√∂ser erkennbar war. Andere eher nach Aufmerksamkeit heischen. Meistens aber Erwarten der Besucher-M√∂hren, die sie manierlich nimmt, oder ruhiges Umherwandern.


(31.07.2011, 15:24)
Michael Mettler :   Ist denn eigentlich sicher, dass Arubas Wurfattacken auf Aggression beruhen? Immerhin besteht doch auch die M√∂glichkeit, dass die Kuh auf diese Weise Aufmerksamkeit erzwingen will oder schlichtweg Spa√ü daran empfindet, die Reaktionen der Beworfenen zu erleben.
(31.07.2011, 14:22)
Werner Schindler :   @Jolantha: Dass der Zoo jahrelang nichts getan hat au√üer Hoffnung hegen, ist ohne Beleg eine harte Behauptung. Ich mag das nicht glauben. Kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass eine junge Expertin aus √Ėsterreich da war, um herauszufinden, was der Kuh evtl k√∂rperlich fehlt (mit W√§rmebildkamera oder √§hnlich). Gab aber kein eindeutiges Ergebnis, deshalb "Vermutung". Ob/wie weitere Fachleute eingebunden waren? Bei der Forderung nach Training sind die Kronberger Verh√§ltnisse limitierend. Wo ist dort die M√∂glichkeit f√ľr ein vom √ľbrigen Betrieb abgeschirmtes Training im gesch√ľtzten Kontakt? Im ungesch√ľtzten Kontakt verbietet sich das aus Arbeitsschutzgr√ľnden von vornherein.

Im Grundsatz sind wir daher einer Meinung, jedoch stehen die derzeitigen √∂rtlichen Verh√§ltnisse manchem, was w√ľnschenswert w√§re (aber ob im Einzelfall auch erfolgreich?), im Weg. In zwei Jahren ergeben sich andere M√∂glichkeiten.
(31.07.2011, 14:15)
Michael Kilian :   Ich habe Ihren Beitrag auch keinesfalls als Vorwurf gesehen, sondern eher als ,,Wachr√ľtteln" gesehen, wenn Sie so wollen.

Die Pfleger finden wirklich immer neue Ausreden f√ľr ,,Arubas" schlechte Laune. Neben Schmerzen ist auch der Trecker der das Frischfutter bringt, angeblich oft der Grund f√ľr ihre schlechte Laune!
Meine Meinung? Das ist lächerlich! Denn warum sollte ausgerechnet der der das Futter bringt schlechte Laune verbreiten!
Auch ich bin der Meinung die Pfleger sollten sich Unterst√ľtzung holen, das ist jetzt nicht b√∂s gemeint!!!!
Aber der Pfleger sollte immer ,,ranghöher" sein, als die Leitkuh. Und angst ist da ganz schlecht, das merken die Tiere nämlich sofort.

(31.07.2011, 13:45)
Jolantha Belik :   Mein Beitrag sollte auch kein Vorwurf, sondern lediglich eine Feststellung sein. Bin √ľberzeugt, dass die Tierpfleger alles M√∂gliche versuchen. Bin aber auch √ľberzeugt davon, dass man irgendwann einfach aufgibt. Aber, wenn ein Elefant den Pfleger (und Besucher!) mit allem m√∂glichen Zeugs bewirft, dann ist das nicht lustig, sondern etwas, was man nicht durchgehen lassen darf. Und wenn man im TV sieht, dass die Pfleger Angst vor ihr haben, weil sie einen noch schlechteren Tag hat als sonst, dann l√§uft irgend etwas falsch. Ich frag mich, ob und welche Unterst√ľtzung die Eli-Leute bisher √ľberhaupt erhalten haben (z.B. von anderen Zoos, erfahrenen Pflegern, die bei Problem-Elis mit Rat und Tat weiterhelfen k√∂nnen, etc., etc.). Ist es √ľberhaupt erw√ľnscht, dass Externe mit einbezogen werden? Das will nicht jeder Zoo.
Einfach in einen anderen Zoo abschieben geht sowieso nicht, welcher Zoo w√ľrde denn Aruba derzeit √ľberhaupt nehmen? Kein Zoo nimmt einen untrainierten Grantscherben und gef√§hrdet seine Mitarbeiter + die bestehende Eli-Gruppe.
@Werner: sicherlich sind chronische Schmerzen ein Problem, das man nicht von heut auf morgen beseitigen kann. Wenn man aber nichts dagegen tut und nur jahrelang meint, wir vermuten und vielleicht gibt sich das eh von selbst etc. etc., dann wird es höchste Zeit, dieses Problem so lange zu thematisieren, bis endlich was Konkretes getan wird.
(31.07.2011, 12:55)
Michael Kilian :   @Jolantha Belik Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu! Zuallererst sollte man das Problem von ,,Aruba" in den Griff bekommen( in den ARD-Folgen wird doch was von H√ľftproblemen gesagt oder hab ich mich da verh√∂rt?), und dannn, wenn m√∂glich, regelm√§√üig mit ihr trainieren.
Dann w√ľrde Ich das Vertrauen der drei Damen untereinander, sich erst mal wieder st√§rken lassen, bevor ich sie an andere Tiere heranf√ľhre!

Das mit dem neuen E - Haus + Außenlage finde ich echt klasse, Daumen hoch!!! ;-)
(31.07.2011, 10:10)
Jan Beensen :   Ich denke auch, dass sie sich alle M√ľhe geben.
Man könnte es sich in Kronberg auch einfach machen und das schwierige Tier nach Spanien o.ä. abschieben.
Es gibt genug Zoos, die so verfahren w√ľrden!
Hier muss zusätzlich sicher auch wegen dem Arbeitsschutz der Mitarbeiter dringend eine neue Stallanlage her.
(31.07.2011, 09:58)
Werner Schindler :   @ Jolantha Belik: Die Behebung chronischer Schmerzen ist bekanntlich auch bei Menschen ein gro√ües Problem. Bei einem Wildtier sicher noch mehr. Es ist auch nur eine Vermutung des Opel-Zoos, dass das der Grund f√ľr das oft strapazi√∂se Verhalten des Tieres ist.
Auch innerhalb einer Art sind die individuellen Eigenschaften in vielerlei Hinsicht h√∂her, als wir das oft wahrnehmen (wollen/k√∂nnen). Menschlich umschrieben gibt es neben intelligenten oder gutm√ľtigen usw. auch von ihrem nat√ľrlichen Charakter her j√§hzornige oder aggressive Individuen. Wenn Aruba dazu z√§hlen sollte, ist nach den derzeitigen Gegebenheiten im Opel-Zoo weniger auszurichten als in manch moderner Elefantenanlage. Ich denke schon, dass die Kronberger sich alle M√ľhe geben. Die h√§tten es doch selbst gern anders.

@Jan Jakobi: Glaube nicht, dass "Tamo" nach Kronberg kommt.
(31.07.2011, 09:29)
Henry Merker :   @Jan Jakobi:
Warten wir mal ab ;-).
(30.07.2011, 15:41)
Jolantha Belik :   Wenn Aruba chronische Schmerzen hat, dann kann man ja was dagegen tun. Genauso gegen ihren chronischen Grant. Besser gesagt, man muss etwas dagegen tun! Es liegt doch in der Verantwortung der Menschen, wenn es Tieren in ihrer Obhut nicht gut geht. Ich habe ziemliche Bedenken, was die Zusammenf√ľhrung der Drei Ladies mit neuen Elefanten betrifft, solange Aruba ihren Grant an allem und jedem ausl√§√üt und auf nichts und niemand h√∂rt.
(30.07.2011, 13:47)
Jan Jakobi :   Angeblich sollen ein Bulle aus Wuppertal ("Tamo") und zwei K√ľhe aus dem Tierpark Berlin ("Kariba" und ? ("Panya" die mit Mutter "Bibi" in Halle steht? )) kommen.

Unter folgendem Link las ich das ein Bulle aus Wuppertal und zwei K√ľhe aus Berlin kommen sollen:

http://www.faz.net/artikel/C30745/kronberg-neue-elefantenanlage-fuer-den-opel-zoo-30321988.html

Die Namen stehen nicht in dem Artikel, aber das kann ich mir denken das es sich um die von mir genannten Elefanten handelt.


(27.07.2011, 19:40)
Werner Schindler :   Ich war im Gegenteil etwas √ľberrascht, dass es bald losgehen soll mit dem Bau. Tr√§ger des Opel-Zoos ist eine gemeinn√ľtzige Stiftung des b√ľrgerlichen Rechts, der Zoo erh√§lt keine Subventionen durch die √∂ffentliche Hand. Da m√ľssen 13 Mio erst einmal eingeworben werden. Es wird niemand da sein, der den Opel-Zoo nach erfolgtem Bau von allen Schulden freistellt. Und im letzten Jahrzehnt waren auch schon andere Millionenprojekte zu stemmen wie das Giraffenhaus mit Freianlage und die Freiflugvoliere. Da ist es mir lieber, man kalkuliert wirtschaftlich vern√ľnftig und hoffentlich solide.

Bei Aruba wird sich wohl nicht viel √§ndern. Es wird vermutet, sie h√§tte vom seinerzeitigen Bullen einen Schlag abbekommen, der zu chronischen Schmerzzust√§nden f√ľhrt und ihre ebenso chronische √úbellaunigkeit erkl√§rt. Mit Training ist bei den Kronberger Verh√§ltnissen - ungesch√ľtzter Kontakt - wohl nicht viel zu machen. Geht nur au√üen am Zaun nahe dem Besucherbereich. Innen geht das gar nicht, da sind die Pfleger froh, wenn das abendliche Anketten reibungslos geklappt hat.
Spannend wird sein, wie nach dem Umbau die Sozialisation der alten mit den neuen Elefanten verlaufen wird.
(27.07.2011, 17:33)
Jolantha Belik :   Ich dachte, die neue Eli-Anlage w√§r schon l√§ngst fertig. Ist Aruba noch immer so durchgeknallt (jaja, ich wei√ü, das nennt man heutzutage "verhaltenskreativ", fr√ľher sagte man dazu "unerzogen") oder hat man mit ihr (endlich) regelm√§√üig trainiert?
(26.07.2011, 16:22)
Werner Schindler :   Einige Notizen von meinem gestrigen Besuch:
Parkplatz gut gef√ľllt, trotzdem reichlich Platz f√ľr jeden Besucher im Zoo.

Neu in Kronberg ist eine 5er M√§nnergruppe des Prinz-Alfred-Hirschs. Sie teilt das gro√üe Gehege mit den Hirschziegenantilopen oberhalb des Philosophenwegs. Die P-A-H liegen tags√ľber oft in dem dichten Baumbestand im Gehege ab und sind dort schlecht zu sehen. Nachmittags kamen alle 5 heraus und gaben sehr sch√∂ne Fotomotive ab.

Von den √ľbrigen Huftieren f√ľhrten u.a. die Bergriedb√∂cke, Nyalas, Gnus, Elenantilopen Junge.

Die fr√ľheren Gehege von Eisfuchs und Rotfuchs im sogenannten Waldrevier werden derzeit umgebaut.

Bei den Braunen Hy√§nen ist ein junges Weibchen vom Zoo Prag gekommen. Soll recht aktiv sein, ich sah es nicht. Daf√ľr war der alte Mann im Gehege. Hatte sich allerdings rundum mit S√§gesp√§nen paniert und war fotografisch gesehen ein Ausfall.

Die Japan-Makaken sind durch Berberaffen ersetzt worden. Nebenan bei den "Warzenbauchschweinen" (wie ein Besucher seinem Kind erklärte) sind die Eltern wieder solo im Gehege.

Als neue Vogelart ist der Kongopapagei präsent. Die Schwarzkopfibisse hatten Nester (ob auch Bruten?), die Waffenkiebitze erneut einen Jungvogel.

Und schlie√ülich: der Neubau der Elefantenanlage d√ľrfte bald beginnen. Aber da sollte man dem Zoo nicht vorgreifen. Auch die neuen Elefanten sind anscheinend schon abgesprochen.

(26.07.2011, 14:39)
Liz Thieme :   Die Giraffenkinder sehen total unterschiedlich aus. Die Gruppe sollen Rothschild sein.
Kuh Maud kommt aus der Arnheimer Zucht. Katharina ebenfalls, sie sind Halbgeschwister. Luci stammt aus Hannoveraner Zucht. Zuchtbulle Gregor (Sohn von Jacqueline und George) ist in Kronberg gebore. Jacqueline stammt aus Olomouc und George steht im 2006er ZB mit unbekanntem Geburtsort drin.
(09.03.2011, 19:40)
WolfDrei :   a propos Alibi- Foto:: Was (und wo) ist denn das f√ľr ein "Giraffen-MIX"?
(09.03.2011, 07:12)
Liz Thieme :   Und Cajun ich bin dir ja noch ein Bild schuldig.
(08.03.2011, 19:28)
Liz Thieme :   Um mal beim Giraffensuchen zu bleiben. Wer suchet der findet (leider nur ein Alibi-Foto).
(08.03.2011, 19:28)
Jan Jakobi :   @Niedersachse: Interessant, es gab auch mal ein Flu√üpferd namens Jan.
(08.03.2011, 17:09)
Niedersachse :   Das vierte Giraffenkalb ist ein Bulle und hat den Namen Jan erhalten.
(08.03.2011, 13:23)
Liz Thieme :   So ein Bild habe ich noch von Aruba.
Tja Oli, war kalt, er konnte sich ja nicht so hinter dem Gestr√ľpp verstecken ^^ Aber so haben wir wenigstens dem Direktor noch unsere Aufwartung gemacht.
(07.03.2011, 22:11)
cajun :   @Liz: Nein, ich glaube nicht, dass nach den Elefanten noch etwas kam, was wir durchgefroren angesehen haben.. Wobei ich wegen das wegen "kurz" und "klein" nicht beschw√∂ren kann. Vielleicht h√§tte Oliver da, den besseren "√úberblick" gehabt :-))

Und das Bild hätte ich auch noch... wenn man mal keine Möhren dabei hat... ;-)
(07.03.2011, 22:03)
Liz Thieme :   Ganz richtig, denn Gr√∂√üe hat nichts mit der K√∂rperl√§nge zu tun. Cajun, es hat auch Vorteile unsere K√∂rperl√§nge zu haben. Und die kennen nur wir ;-)
(07.03.2011, 21:58)
Liz Thieme :   Du h√§ttest aber aus deinem Blickwinkel eher hinter die Planken gucken k√∂nnen als ich.
Gibt es eigentlich noch mehr Bilder von dem Tag? Hab meine auf dem anderen PC.

Achja Cajun, habt ihr nach den Elefanten eigentlich noch was anderes besichtigt, bevor wir bei den Giraffen wieder dazukamen und wir in der Zooschule mit anderen uns aufgewärmt haben?
(07.03.2011, 21:55)
Oliver Jahn :   @cajun, das w√ľrde ich NIE sagen...und wenn ich in Liz Ausdrucksweise bliebe, dann w√ľrde ich auch h√∂chstens sagen, ihr w√§ret kurz, aber nicht klein. :-))
(07.03.2011, 21:55)
cajun :   @Liz: Meint Oliver damit wir w√§ren klein? :-))
Na, ich glaube nun habe ich alle drei eingestellt :-)
(07.03.2011, 21:52)
Oliver Jahn :   Vielleicht lag es ja gerade an meiner K√∂rpergr√∂√üe, dass ich sie nicht gesehen habe, denn manchmal kommt es auf den richtigen Blickwinkel an, der von oben mitunter ganz anders ist, als in den unteren Reihen.
(07.03.2011, 21:40)
Liz Thieme :   :D da bist du schon so lang und siehst die in der Box nicht. Die hab ich ja sogar gesehen und ich guck ja nun mal aus ganz anderer Position. Wobei ich die da auch mehrfach ge√§ndert habe, aber meine Augenh√∂he hatte sich dadurch trotzdem nichts ge√§ndert.

Cajun, du hast nichts verwechselt. Die/der in der Box war die ganze Zeit während wir da waren da, daher kann ich mit 100%iger Sicherheit sagen, dass du alle drei gesehen hast.
In der PM stand noch nichts √ľber das Geschlecht des Vierten Kindes drin. Da stand nur, dass es der Bruder/die Schwester des Zuchtbullen im gro√üen Stall ist. Daher hat sich meine Frage an dich ja noch mal gekl√§rt.
(07.03.2011, 21:32)
Oliver Jahn :   Ach so, dahinten habe ich nicht geschaut, ich merke mal wieder, ich muss √∂fter mal die Position wechseln! :-)
(07.03.2011, 21:22)
cajun :   ..es k√∂nnte aber auch sein, dass ich bei dieser Jungtierinvasion den/die eine, mit einer anderen verwechselt habe auf den Bildern. Aber drei waren es, die ich insgesamt fotografiert habe :-)))
(07.03.2011, 21:12)
cajun :   @Oliver: Na, da... ;-)
(07.03.2011, 21:09)
Oliver Jahn :   @cajun, wo hast du die denn gesehen...ich habe die ganze Zeit geguckt...aber diese nicht gefunden! :-)
(07.03.2011, 21:05)
cajun :   Und hier die Erste aus dem Quartett. :-)
Weiß man schon, welches Geschlecht Jacquelines Nachwuchs hat?
(07.03.2011, 21:01)
Oliver Jahn :   Hier mal die eine H√§lfte des Quartetts.
(07.03.2011, 20:19)
Liz Thieme :   Nachdem mancher von uns vorletztes Wochenende das Trippel der Giraffen-Kids bewundern konnten, ist nun Nr 4 hinzugekommen. Allerdings nicht im Gro√üen Stall sondern unten an der unteren Wiese im alten Stall. Das 12. Kind von Jacqueline ist gesund und munter und schon stolze 1,90m lang.
(07.03.2011, 19:55)
Liz Thieme :   Baby-Boom im Giraffenhaus:
*25.12.2010 Mary - Mutter Maud
*10.02.2011 Karl - Mutter Katharina
*13.02.2011 Luke - Mutter Lucy
Jaqueline ist auch noch trächtig
(22.02.2011, 18:53)
th.oma.s :   Danke f√ľr den Hinweis

(03.09.2010, 16:54)
Manuel Becker :   Danke f√ľr den Hinweis! Dann nehme ich wohl eher den Sonntag...
(03.09.2010, 13:02)
Carsten Horn :   Am Samstag findet Tanas Geburtstagfeier statt, vielleicht nicht der beste Termin f√ľr einen Besuch?
(01.09.2010, 21:09)
Manuel Becker :   Wie sieht es eigentlich auf der Savanne aus. L√§uft da alles glatt mittlerweile. Werde dem Opel-Zoo am SA, glaube ich, einen Besuch abstatten...
(01.09.2010, 09:47)
Liz Thieme :   ich kann mir vorstellen, dass sie sich bem√ľhen werden. Schlie√ülich will Kronberg seine Position bewahren, die sie in den letzten Jahren eingenommen haben und noch ausbauen zu scheinen.
Und ein Hyänenweibchen ohne Mann? Wen soll sie denn dann herumkommandieren?
Wobei Schabrackenweibchen ja scheinbar noch harmloser sind als T√ľpfelhy√§nen. Andererseits stehen Weibchen der Schabrackenhy√§ne auch auf Nomaden und keinen festen Partner bzw wechseln den dann gerne mal nach ca 3 Jahren aus.
(02.03.2010, 18:41)
Oliver Jahn :   Hoffentlich gelingt es Kronberg, ein neues M√§nnchen bei den Schabrackenhy√§nen zu bekommen, ich w√ľrde es sehr bedauern, wenn die Haltung dort auslaufen w√ľrde, haben die Tiere doch erst vor gar nicht so langer Zeit eine eigens f√ľr sie erstellte Anlage bekommen.
(02.03.2010, 18:19)
Liz Thieme :   Am Freitag, dem 26. Februar 2010 ist der Giraffenbulle George in den Morgenstunden gestorben.
Mit fast 26 Jahren war er der √§lteste Giraffenbulle im Europ√§ischen Zuchtprogramm, welches vom Chester Zoo in Gro√übritannien gef√ľhrt wird. George wurde 1984 in Longleat geboren.
Mit der Giraffenkuh Jacqueline, die mit ihren 23 Jahren auch selbst zu den √§ltesten Giraffenk√ľhen in Europ√§ischen Zoos z√§hlt, hatte er sechs Nachkommen (weitere f√ľnf in Augsburg gezeugt). Aber er hinterl√§sst wohl noch ein Andenken, Jacqueline sit wohl tragend.

Ebenfalls gestorben ist die Schabrackenhyäne Charly, die am 23. Februar einem Krebsleiden erlag.
(01.03.2010, 17:27)
Liz Thieme :   Der Zoo bekommt im Fr√ľhling 0,2 Geparden, 3 & 10 Jahre alt. Startet damit also eine neu Haltung auf der alten Zebraanlage. Die Tiere kommen aus Irland, daher wohl Fota Wildlife Park.
Damit sind die beiden dann die einzigen Großkatzen im Zoo.
(14.01.2010, 20:34)
IP66 :   Ich denke, da√ü sich hier eine Entwicklung abzeichnet, von der bei Ber√ľcksichtigung der unterschiedlichen Profile der beiden Zoos eine weit √ľber die Region hinaus nutzbringende Wirkung ausgehen kann.
(10.09.2009, 19:22)
Opel-Zoo Kronberg :   Gemeinsame Jahreskarte von Zoo Frankfurt und Opel-Zoo

Ab September 2009 kann man an den Kassen von Opel-Zoo und Zoo Frankfurt eine Jahreskarte f√ľr beide Einrichtungen kaufen. Die ¬āOpel-Zoo-Zoo-Frankfurt-Jahreskarte¬í kostet 80 Euro f√ľr Erwachsene und 32 Euro f√ľr Kinder und gilt f√ľr beliebig viele Zoobesuche.
(07.09.2009, 12:20)
Klaus Sch√ľling :   Planung f√ľr Elefanten vorgestellt
(zusammengestellt nach der Zoopresseschau)

Frankfurt-Live.com
Neubau Elefantenanlage im Opel-Zoo vorgestellt
Mit der Vorstellung der Planung der neuen Elefantenanlage im Beisein des Schirmherrn Ministerpr√§sident Roland Koch hat der Opel-Zoo den n√§chsten logischen Schritt im Rahmen der Zoozielplanung ¬ĄZooVision¬ď eingeleitet. ¬ĄEs ist mir ein besonderes Anliegen, dass diese beliebte Freizeiteinrichtung im Taunus, die zudem wichtige zoo- und umweltp√§dagogische Aufgaben wahrnimmt, unterst√ľtzt wird und eine solch beispielhafte Privatinitiative langfristig gesichert ist¬ď, sagte Roland Koch bei der Pressekonferenz gestern im Opel-Zoo. Unter dem Motto ¬ĄSchwergewichte der Region ¬Ė f√ľr die Schwergewichte der Region¬ď rief er dazu auf, die Finanzierung des Bauvorhabens auf m√∂glichst viele Schultern zu legen. Gregor von Opel, Stiftungsvorstand des Opel-Zoo-Tr√§gers, dem auch Staatsminister J√ľrgen Banzer angeh√∂rt, erl√§uterte weiter, dass jeder Einzelne dazu beitragen k√∂nne, dass Aruba, Wankie und Zimba als einzige Elefanten in Hessen weiterhin die Attraktion im Opel-Zoo bleiben und in der geplanten neuen Haltung vielleicht sogar f√ľr Nachwuchs sorgen. ¬ĄNutzen Sie einfach das Spendenportal auf unserer homepage: www.opelzoo.de. Dort finden Sie nicht nur detaillierte Informationen zum Projekt Neubau Elefantenanlage, sondern k√∂nnen sogar online daf√ľr spenden, so dass die Finanzierung des Bauvolumens in H√∂he von insgesamt 12,7 Mio. Euro gesichert ist¬ď, appellierte der Stiftungsvorstand an die Spendenbereitschaft der B√ľrgerinnen und B√ľrger.
Wie schon das in 2006 er√∂ffnete Giraffenhaus mit der Afrika Savanne und der Eingangsbereich mit der ¬ĄLodge¬ď, wurde die neue Elefantenanlage vom Oberhausener Architekten Peter Rasbach geplant. Die neue Anlage tr√§gt den biologischen Anforderungen der Elefanten und den neuesten Erkenntnissen in der Haltung dieser gr√∂√üten Lands√§ugetiere Rechnung. Hauptbestandteil ist die ca. 5.500 m¬≤ gro√üe, durch Pflanzinseln, B√§ume und Findlinge strukturierte Au√üenanlage, die die topographischen Gegebenheiten der Tallage im Zentrum des Zoos aufnimmt. Dort sollen sich die Tiere, wenn es die Jahreszeit zul√§sst, m√∂glichst Tag und Nacht aufhalten. Es besteht die M√∂glichkeit einen Teil des Au√üengeheges f√ľr den Bullen abzusperren. Das geplante Elefantenhaus kommt im Erscheinungsbild dem neuen Giraffenhaus nahe. Falls die Tiere witterungsbedingt im Haus bleiben m√ľssten, k√∂nnen sie nun eine 500m¬≤ gro√üe Innenstall-Lauffl√§che nutzen. Dieses Raumangebot erm√∂glicht, dass die Elefanten auch innerhalb des Hauses in der Herde gehalten werden k√∂nnen, sie m√ľssen nicht mehr angekettet werden. F√ľr den Bullen wird es zus√§tzlich noch 200 m¬≤ Lauffl√§che geben. Dar√ľber hinaus sind vier Absperrboxen zu Trainingszwecken oder zur Geburtsvorbereitung geplant und ein f√ľr die Besucher nicht einsehbarer Kral f√ľr den Bullen.
Die guten Erfahrungen mit Sandb√∂den von Elefantenhausneubauten in anderen zoologischen G√§rten werden aufgenommen und in der neuen Anlage umgesetzt. Das Haus wird f√ľr Besucher zug√§nglich sein und die Tiere k√∂nnen von zwei verschiedenen Ebenen betrachtet werden.

Frankfurter Rundschau:
Wenn alles gut geht, werden Ende 2011 sechs statt drei Elefanten im Opel-Zoo leben. Und zwar in einem nagelneuen, √ľber 700 Quadratmeter gro√üen Stall und einer fast 6000 Quadratmeter gro√üen, neu begr√ľnten Au√üenanlage. Es sei h√∂chste Zeit f√ľr diese Verbesserung, sagte gestern Zoodirektor Thomas Kauffels. Im viel zu engen, 1958 erbauten Elefantenstall m√ľssten die K√ľhe Wankie, Zimba und Aruba bis zu 16 Stunden t√§glich angekettet stehen.
Das neue Haus bekommt ein begr√ľntes Dach und Sandb√∂den. Es wird zwei verglaste Innengehege haben ¬Ė eins f√ľr die Herde und ein kleineres f√ľr den 2011 aus Wuppertal kommenden Jungbullen. Zwei Ausg√§nge stellen sicher, dass bei Rangk√§mpfen das unterlegene Tier ausweichen kann. Vier "Protective Contact"-W√§nde erm√∂glichen es dem Personal, die Tiere zu f√ľttern und auch deren F√ľ√üe zu pflegen, ohne selbst in Gefahr zugeraten. Das Publikum soll die Kronberger Elefanten k√ľnftig von einer 135 Quadratmeter gro√üen Terrasse aus hinter einer Seilabsperrung im Elefantenhaus betrachten. Das kostet. Kopenhagen hatte f√ľr 45 Millionen einen Elefantenstall bekommen, die polnische Stadt Posen investierte 35 Millionen. Auf brutto 7,65 Millionen Euro taxiert Kauffels den Preis des Kronberger Elefantenstalls. Die Freianlage komme auf weitere 3,6 Millionen, der Neubau des Sambesi-Restaurants auf 1,5 Millionen.
Als Startkapital habe der Zoo zwei Erbschaften zur Verf√ľgung, sagte Direktor Kauffels gestern. Au√üerdem zahlen die j√§hrlich rund 670.000 Zoobesucher mit dem Eintritt einen kleinen Extra-Beitrag f√ľr den Bau des Elefantenhauses. Gestern versprachen Koch, der Stiftungsvorstand Gregor von Opel und die Elefanten-Patin Ann-Kathrin Linsenhoff, in ihrer millionenschweren Bekanntschaft um Spenden f√ľr das Projekt zu werben. Auf der Homepage www.opel-zoo.de kann man ein Spendenformular herunterladen. Und die hessischen Medien sind aufgerufen, das Projekt mit Gratis-Anzeigen zu bef√∂rdern.
(13.02.2009, 07:56)
Michael Amend :   Hier noch ein Bild der neuen Anlage f√ľr Kleine Pandas und Chin. Muntjaks.
(12.08.2008, 06:38)
Michael Amend :   Schwarzst√∂rche, Braune Sichler, diverse Enten-Arten und Waldrapp.
(12.08.2008, 06:37)
Anti-Erdm√§nnchen :   Wei√üt Du oder jemand anderes, mit welchen Arten die Voliere besetzt werden soll?
(12.08.2008, 04:55)
Michael Amend :   Und hier die im Bau befindliche, begehbare Gro√üvoliere f√ľr europ√§ische V√∂gel. Grundfl√§che 1800 qm, Er√∂ffnung im September.
(11.08.2008, 20:21)
Michael Amend :   Aufnahme der Afrika-Savanne. Sieht schon toll aus, die Zebras, Gnus und den Giraffen. Leider noch nicht mit den Impalas. Aber diese Aufnahme zeigt, GNUS geh√∂ren auf jede Afrika-Anlage, und keine S√§bel,-oder Mendesantilopen!
(11.08.2008, 20:18)
Michael Amend :   Wer mal einen Kudu-Bock streicheln will, der jetzige Bock genie√üt es, von den Besuchern gekrault und gef√ľttert zu werden, und man kann sch√∂ne Shots machen.
(11.08.2008, 20:10)
Michael Mettler :   Ich kann mich zumindest daran erinnern, damals die wei√üen Zebras (lang ist's her) mit den Giraffen zusammen gesehen zu haben. Und es gab ja noch ganz andere Vergesellschaftungen in Kronberg, z.B. diverse Gebirgswiederk√§uer miteinander plus Hirschziegenantilopen.
(21.01.2008, 22:26)
Oliver Jahn :   Aber waren denn in Kronberg die Giraffen und Zebras auf der alten Anlage nicht auch in Gemeinschaftshaltung??
(21.01.2008, 21:14)
IP66 :   Sie hatten in einem anderen Thread darauf hingewiesen, da√ü aufgrund der starken Fluktuation im Tierbestand in der Ruhe-Zeit der hannoveraner Zoo √ľber ein mit Vergesellschaftungs- und Eingew√∂hnungsproblemen vertrautes Tierpflegerteam verf√ľgte. Kronberg mit seiner wildparkartigen Struktur, wenig Gemeinschaftsanlagen und relativ wenig Arten scheint mir da eine Art Gegenbeispiel zu sein, und die Vorg√§nge um die Eingew√∂hnung scheinen, die Reihenfolge der Arten und die Erfolge in den Blick genommen, diese Einsch√§tzung zu best√§tigen. In K√∂ln hat die Etablierung der Impalagruppe auch viel Zeit gekostet, die zum Teil aber auch dem Problem geschuldert war, da√ü sich Steppentiere nur ungern in Kellerst√§lle treiben lassen, auf deren Decken auch noch Moschusochsen herumtrampeln.
(21.01.2008, 18:00)
Michael Mettler :   P.S. Im "Meso"-Artikel wird extra darauf hingewiesen, dass man die Tiere f√ľr die Anlage bewusst aus Zoos √ľbernommen habe, in denen sie bereits in Gemeinschaftsanlagen herangewachsen waren, um die Zusammengew√∂hnung zu vereinfachen...
(20.01.2008, 15:54)
Michael Mettler :   Ich kenne allerdings kein anderes Beispiel, bei dem die Gew√∂hnung der Tiere aneinander und an die neue Anlage sich √ľber einen so langen Zeitraum erstreckte. Der fr√ľhere hannoversche Zoochef Dittrich schilderte einmal die Vorgehensweise beim Neubesatz der in den 60er Jahren errichteten Gemeinschaftsanlagen: Die Tierarten wurden dabei in umgekehrter Rangfolge an die Au√üenanlage gew√∂hnt, zuerst die kleinsten Antilopenarten. Sobald diese sich auf der Anlage sicher f√ľhlten und den Weg zur√ľck ins Vorgehege und den Stall kannten, kam die n√§chstgr√∂√üere Tierart hinzu. Die war dann auf dem unbekannten Terrain anfangs noch unsicher und dachte nicht an H√§ndel mit den kleineren Bewohnern, die bereits Heimvorteil genossen - usw. Als also in der hannoverschen Afrika-Anlage die Zebras die Bildfl√§che betraten, waren alle damaligen Antilopen sowie die Strau√üe bereits mit der Anlage vertraut und kannten ihre m√∂glichen Fluchtwege vor den Einhufern. Kronberg hat die Geschichte umgedreht und versucht nun, die Impalas als letzte Art einzugew√∂hnen. Aber auch das m√ľsste doch normalerweise nicht Jahre dauern, siehe K√∂ln und Hagenbeck...
(20.01.2008, 15:52)
IP66 :   Der Bericht zeigt, da√ü manche mit so gro√üen Hoffnungen geplante und sicher auch attraktive Vergesellschaftung die Frucht eines langen Prozesses vorstellt, und sich nicht alle sch√∂nen Pl√§ne f√ľr Gemeinschaftsanlagen realisieren lassen.
(20.01.2008, 14:54)
Michael Mettler :   In der gerade erhaltenen Ausgabe 2/2007 der "Meso" fand ich einen Artikel √ľber die Afrika-Savanne und die Eingew√∂hnung der Tiere mit dem status quo von Ende Oktober 2007. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten nur die Zebras und Gnus das gesamte Gehege in Besitz genommen und sich auch problemlos aneinander gew√∂hnt. Drei der vier Giraffen haben nach langem Anlauf ebenfalls "Gr√ľn unter den Hufen", die j√ľngste Giraffenkuh traute sich hingegen immer noch nicht vom gepflasterten Vorplatz herunter. Bulle Gregor sorgte allerdings f√ľr eine Art Jo-jo-Effekt: Immer wenn er so weit schien, sich auf der Au√üenanlage eingelebt zu haben, testete er mit der Zunge, ob der Weidezaun wirklich Strom f√ľhrt (Aua!) und traute sich in den Folgetagen erstmal wieder nicht auf die Anlage. Keine der Giraffen ist bis dato bis zu dem k√ľnstlichen Baobab vorgedrungen. Die Impalas waren Ende Oktober noch immer von den √ľbrigen Tieren getrennt, benutzten au√üen nur Vorgehege und Treibgang und haben dort inzwischen drei Jungtiere aufgezogen. Zitat: "...der Kontakt durch den Zaun zu den anderen Tierarten ist von Unaufgeregtheit gepr√§gt." Als Fazit ist zu lesen, dass der Zusammenf√ľhrung aller vier Tierarten erst dann nichts mehr im Wege steht, wenn alle vier Giraffen die gesamte Au√üenanlage erkundet und die Impalas diese kennen gelernt haben sowie beide Arten sicher zur√ľck in den Stall gehen. Noch ein Zitat: "...nur wann das sein wird, dar√ľber kann man nur spekulieren."

Zum Thema Nash√∂rner: Im selben heft ist nur von "drei kostenintensiven Gro√übauma√ünahmen f√ľr Giraffen, Elefanten und Flusspferde" die Rede, das n√§chste Projekt ist aber eine begehbare Gro√üvoliere, die den jetzigen Bereich Ibisvoliere/Hardtweiher umschlie√üen soll. Im selben Heft wird auch erw√§hnt, dass nach dem letztj√§hrigen Tod der letzten Wisentkuh keine weitere Haltung dieser Art geplant ist: "Ein Grund sind die Erosionssch√§den durch die bis zu 1.000 kg schweren Wildrinder, die insbesondere in der feuchten Jahreszeit in den Gehegen entstehen." Diese Sch√§den w√§ren doch aber bei den noch schwereren Nash√∂rnern sicher nicht geringer - siehe Emmen...? Sollte das Nashornprojekt etwa vorerst gestorben sein? Vorerst wird die Wisentfl√§che jedenfalls nicht mit einer neuen Tierart besetzt, sondern dem benachbarten Rothirschgehege zugeschlagen.
(19.01.2008, 15:25)
Michael Amend :   Wie geht denn die Eingew√∂hnung der Tiere auf der Afrika-Savanne voran ? Waren die Giraffen schon mal auf der Anlage zwischenzeitlich ? Die haben doch mehrfach " Starthilfe " aus Hannover bekommen, das mu√ü doch mal Fortschritte machen ?
(18.11.2007, 23:06)
Michael Mettler :   @nurmichael: Ich habe mal was von Breitmaulnash√∂rnern geh√∂rt (oder gelesen)...
(14.07.2007, 09:34)
Carsten :   Wurden keine n√§heren Angaben zu gemacht, da hing eine Skizze aus, wo eingezeichnet war, welche Gehege wohin sollen. War aber alles sehr allgemein, da stand nur Nashorn, B√§ren und Tiger ohne n√§here Angaben... Einzig Schabrachkentapir und Kleiner Panda war genauer angegeben. Die Nash√∂rner waren im Afrikabereich eingezeichnet, das schr√§nkt die Arten ja zumindest schon mal ein, g...

Das Elefantengehege bleibt am jetzigen Platz, die Flußpferde sollen auf die andere Seite des Weges, wo jetzt die Gibbonmischlinge und Pelikane sind.
(14.07.2007, 00:49)
nurmichael :   @ Carsten, wurden Informationen √ľber die angestrebte Nashornart gemacht?
(13.07.2007, 23:10)
Carsten :   War heute nach langen Jahren mal im wieder im Opel Zoo. Erstmal war ich √ľberrascht, wieviel sich dort doch schon ge√§ndert hat, der neue Eingangsbereich mit Restaurant, lecker Essen, aber etwas teuer, Gerichte um 20 ¬Ä (die zahlt man woanders fast als Parkgeb√ľhr), die neuen Gehege im vorderen Bereich, z. B. der Afrikasteppe (die Zusammengew√∂hnung scheint immer noch nicht geklappt zu haben, zuerst waren nur die Giraffen drau√üen, danach Zebras und Gnus) der Umbau des Naturkundemuseums zur Zooschule inkl. Aquarium (mit Nemo) und Terrarium und der Waldlehrpfad.

Neben den Standardtieren wie Elefanten, Giraffen, Zebras, Nasenbären und Erdmännchen etc haben mir noch besonders gefallen: Buschschliefer (passenderweise im Elefantenhaus untergebracht), Dromedare (mal was anderes als die allgegenwärtigen Trampeltiere), Elche (mit Jungtier), Braune Hyäne, Skorpion-Krustenechse, europäischer Nerz, Bergriedbock, Mangalizaschwein, Warzenschein, Bergkänguruh und Wildkatze.

Beim neuen, gro√üz√ľgigen Giraffenhaus viel mir nach einem Blick auf die Holzdachbinder prompt das Duisburger Delphinarium ein, hoffentlich ist die Konstruktion dort haltbarer (Die Luftfeuchtigkeit sollte ja niedriger sein).

Desweiteren gibt es viele interaktive Bet√§tigungsm√∂glichkeiten f√ľr die j√ľngeren Besucher sowie Spielm√∂glichkeiten. Zus√§tzlich gibt es noch ein umfangreiches Veranstaltungsangebot.

Es sind zwei Restaurants vorhanden, ein Kiosk, der Speisen verkauft und eine D√∂nerbude. Zus√§tzlich gibt es noch diverse Kioske f√ľr Getr√§nke etc.

Eine neue Variante der Wegelagerei anstatt der √ľblichen Fotos habe ich auch noch kennengelernt, Besucher wurden zu einer Weinprobe gen√∂tigt...

In den nächsten Jahren sollen weitere Um- und Neubauten erfolgen, der Zoo wird lt. Zoovision zu einem Geozoo mit den Bereichen Asien, Afrika und Europa. U. a. soll die Elefanten- und Flußpferdhaltung verändert werden, neu dazu kommen sollen z. B. Tiger, Nashörner, Bären und Schabrackentapire...
Auch die ungl√ľckliche Situation mit dem √∂ffentlichen Weg, der durch den Zoo f√ľhrt, soll in Zukunft behoben werden. Erfreulich ist, da√ü die neuen Anlagen tlw. mit echtem Fels gebaut sind, nicht mit dem √ľblichen Kunstfelseinheitsbrei...

Der Zoo ist gut zu finden, liegt direkt an einer Bundesstraße. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.

Ein ganz klarer Minuspunkt ist das erlaubte F√ľttern (mit an der Kasse und am Automaten verkauftem Futter) in Teilen des Zoos (Lesen k√∂nnen viele Besucher nicht und f√ľttern √ľberall). Die Tiere sind teilweise sehr darauf fixiert, kommen sofort wenn man mit einer T√ľte raschelt oder hetzen vom Weg oben am Gehege zum unteren Weg und zur√ľck. W√§re sch√∂n, wenn das zuk√ľnftig verboten w√ľrde...

F√ľr den Hippofreund ist Kronberg eine Entt√§uschung, die Gehege hat wahrscheinlich Georg von Opel noch selber gebaut. Es gibt nur einen Ministall (nicht einsehbar) und zwei kleine Gehege, die aber mit Z√§unen so verbaut sind, das vern√ľnftige Fotos nicht zu machen sind. Die Flu√üpferde vertragen sich auch nicht und sind dauernd getrennt, so da√ü Interaktionen nicht zu beobachten sind. Die Kuh Tana ist eins der √§ltesten Flu√üpferde in Deutschland (geboren 1959) und entsprechend tr√§ge. Zus√§tzlich gibt es noch eine Weide f√ľr die Hippos, aber schlecht einzusehen. Ich hab da noch nie ein Hippo drauf gesehen.

Insgesamt l√§√üt sich sagen, da√ü die √Ąnderungen vielversprechend aussehen, wenn es in diesem Stil weitergeht, kann der Zoo ein richtiges Schmuckst√ľck werden und eine echte Konkurrenz f√ľr Frankfurt. F√ľr die st√§rkste Besuchergruppe (Familie mit Kindern) w√ľrde ich ihn heute schon attraktiver finden.
(13.07.2007, 22:42)
Medojed :   Im Opel-Zoo wurden in den letzten 5 Jahren viele Neuanlagen gebaut, diese zwar nicht immer sehr tiergerecht und wenig Praxisorientiert,aber immerhin sch√∂n f√ľr die Zoobesucher anzusehen.Altlasten sind vor allem die Gibbon,-und Flu√üpferd-Anlage und das Elefantenhaus.
(26.05.2007, 00:46)
Felix Stemme :   Ich kenne den Opel-Zoo nur aus der Fernsehserie, die in der ARD lief. Ich hatte oft den Eindruck, dass der Opel-Zoo ein bisschen runtergekommen und nicht auf dem neusten Stand in der Haltung war. T√§uscht dieser Eindruck?
(26.05.2007, 00:32)
? :   Es passt auch irgendwie nicht zusammen. Auf der einen Seite verkauft man M√∂hren an der Kasse, auf der anderen Seite wird deren Verf√ľtterung in einigen Bereichen des Zoos verboten. Das verstehen die Leute einfach nicht.Ich sehe das so, entwerder h√ľ ( f√ľttern √ľberall ) oder hott ( f√ľttern komplett verbieten, inklusive Streichelzoos, wie das in einigen holl√§ndischen Zoos der Fall ist, sehr vorbildlich )Warum soll Kronberg die Besucherf√ľtterung einstellen ? Da w√ľrden dem Zoo aber deutlich Einahmen entgehen, etwaige Verluste im Tierbestand lassen sich ja , EEP oder Tierh√§ndler sei Dank, schnell kompensieren, im Falle von EEP -Arten sogar umsonst.
(27.04.2007, 16:58)
Michael Mettler :   Wir brauchen uns nur dran zu erinnern, dass ein Nilpferd im Opelzoo an einem verschluckten Regenschirm starb!

An einem der Zug√§nge zum neuen Afrika-Bereich sah ich aber ein Schild, dass in diesem Bereich das F√ľttern mit M√∂hren untersagt sei. H√§lt nat√ľrlich manche Besucher nicht davon ab, es lagen auch M√∂hren im Erdm√§nnchengehege...
(27.04.2007, 11:14)
Jennifer Weilguni :   Sch√∂n w√§re es, wenn es denn dann auch beim Verf√ľttern der M√∂hren bleiben w√ľrde. Abgesehen davon, dass mir aufgefallen ist, dass sehr viele Besucher ihre eigenen M√∂hren mitbringen, haben viele auch leckere Kekse, altes Brot, Bonbons ect. f√ľr die Tierchen dabei. Man m√∂chte gar nicht dar√ľber nachdenken, was da so alles √ľber den Tag verteilt in den M√§gen der Tiere landet.
Das es M√∂hren/√Ąpfel zum Verf√ľttern zu kaufen gibt, kannte ich vorher allerdings auch nur aus einem ziemlich heruntergekommenen Kleinzoo.
(27.04.2007, 08:37)
Michael Mettler :   Ach sooo.... Na klar besuchen die Einwohner heute auch den "Restzoo", mindestens zum Elefantenf√ľttern....

Ist mir √ľbrigens noch in keinem anderen Zoo aufgefallen, dass man vor Ort M√∂hren zum Verf√ľttern kaufen kann. Wenn ich das n√§chste Mal nach Kronberg fahre, besorge ich mir vorher einen Sack Futterm√∂hren bei meinem Futtermittelh√§ndler, die kosten nur 4,50 Euro f√ľr 25 kg (!) und sollten im Opelzoo eine Weile vorhalten... (Scherz)
(26.04.2007, 21:06)
Jennifer Weilguni :   @Michael Mettler
Da habe ich mich vieleicht etwas unklar ausgedr√ľckt. Ich meinte, dass im JETZIGEN Zustand doch der ein oder andere Kronberger oder K√∂nigsteiner sicher doch mal dann und wann eine Eintrittskarte kauft um den gesamten Zoo zu sehen und diese Einnahme f√ľr den Zoo dann weg f√§llt, wenn Bewohner dieser St√§dte ja ohnehin freien Eintritt in den gesamten Zoo h√§tten.
(25.04.2007, 21:45)
IP66 :   Ich w√ľrde in solchen F√§llen f√ľr stark erm√§√üigte Jahreskarten pl√§dieren: Gegen eine solche Erlaubnis zum Preis von ein oder zwei Tageskarten wird keiner der ja nicht eben armen Kronberger etwas haben, vielmehr k√∂nnte man so Sponsoren gewinnen - zumal es sich ja nicht um die Autobahn von K√∂ln nach Frankfurt handelt, die durch den Zoo f√ľhrt, sondern um einen Spazierweg, den niemand wirklich braucht.
(25.04.2007, 17:59)
Michael Mettler :   @Jennifer: Da hast du was missverstanden, denn wenn der Weg in das Zoogel√§nde eingemeindet w√ľrde, g√§be es keinen separaten "Rest des Zoos" mehr. Die Forderung nach freiem Eintritt bez√∂ge sich dann auf den GESAMTEN Opelzoo. Wie sehr sich das wirtschaftlich im Vergleich zum Jetztzustand zun√§chst auswirken w√ľrde, ist eine andere Frage. Denn mit dem neuen und dem alten Afrikabereich, den Flusspferden, Gibbons und Japanmakaken sind ja einige Besuchermagnete auch heute vom Weg aus zu sehen, ohne Eintritt zahlen zu m√ľssen. Ich nehme an, dass viele Kronberger und K√∂nigsteiner das weidlich ausnutzen?
(25.04.2007, 12:22)
Jennifer Weilguni :   Ohje..... H√∂rt sich ja nicht so an, als ob da eine L√∂sung in Sicht w√§re, die f√ľr beide Seiten akzeptabel w√§re. Bek√§men die Einwohner freien Eintritt in den gesamten Zoo, fielen sicherlich auch einige Eintrittsgelder ab, denn ich kann mir gut vorstellen, dass der ein oder andere Kronberger oder K√∂nigsteiner doch auch mal den Rest des Zoos besucht und daf√ľr eine Karte kauft.
(25.04.2007, 11:26)
Michael Mettler :   @Jennifer: Daran hat sich nichts ge√§ndert. In der Hauszeitschrift MESO hei√üt es zu dem Thema, dass die Stadt Kronberg auf den Weg nur verzichten w√ľrde, wenn alle Einwohner (!) auf Lebenszeit (!!) freien Eintritt in den Opelzoo bek√§men - und auf den Zug ist der Nachbarort K√∂nigstein (zu dem besagter Weg von Kronberg aus f√ľhrt) gleich mit aufgesprungen. Eine aberwitzige Idee - soll man dann statt einer Jahreskarte am Eingang eine aktuelle (!) Meldebescheinigung vorzeigen...?
(25.04.2007, 09:20)
Jennifer Weilguni :   Stimmt, so gesehen hast Du nat√ľrlich recht, aber mit meinem Urteil bezog ich mich nur auf die Anlage selbst, was ja wiederum auch nur mein eigenes Empfinden wiedergibt. Ansonsten finde ich die Anlage gelungen und bin mal gespannt, wann es der Opelzoo schafft, alle Bewohner gleichzeitig auf der Anlage zu zeigen.
Hast Du gesehen, ob der Opelzoo mittlerweile eine L√∂sung f√ľr den Wanderweg gefunden hat, der mitten durch das Zoogel√§nde f√ľhrt und somit auch nichtzahlenden G√§sten Eintritt in den oberen Teil des Zoos gew√§hrt ? Oder steht der immer noch allen Spazierg√§ngern offen ?
(25.04.2007, 07:36)
Michael Mettler :   Am Samstag war ich im Opelzoo (letzter Besuch: 2003). Auf der Savanne, die nach wie vor an allen Grabenseiten mit rotwei√üem Flatterband best√ľckt ist, befanden sich nur die vier Streifengnus. Nach Auskunft der Pflegerin sind diese normalerweise (noch) im Schichtwechsel mit den Zebras auf der Anlage, hatten sich aber gewisserma√üen eine Zusatzschicht erschlichen, indem sie schlichtweg die R√ľckkehr in den Stall verweigerten. Die Giraffen (der junge Bulle aus eigener Zucht lebt inzwischen bei den neuen K√ľhen) hatten Zugang zu ihrem Vorgehege, Zebras und Impalas waren im Stall. Interessant √ľbrigens, wie die Optik je nach Perspektive t√§uscht: Ich sah die Au√üenanlage zuerst vom oberen Weg aus, der zum Giraffenstall f√ľhrt; da wirkte sie gar nicht so gro√ü. Ihre wirklichen Dimensionen nimmt man vor allem von der Seite und von unten aus wahr. Jennifer Weilguni schrieb unten, die Wege auf der Anlage s√§hen nicht gerade savannenhaft aus. Das empfinde ich nicht so, sonst m√ľsste ich mich ja auch daran st√∂ren, dass hinter der Savanne ein Holzstall steht, der kein bisschen afrikanisch, sondern eher nordisch wirkt... :-)

Die aus Landau und Hannover gekommenen Rotducker k√∂nnen noch nicht auf die Nyala-Anlage, da vorher noch deren Zaun duckersicher gemacht werden muss. Im Bergriedbock-Gehege sah ich 1,2 erwachsene Tiere und ein diesj√§hriges Kitz, in der Hy√§nenschlucht 1,1 Schabrackenhy√§nen (sogar aktiv). Die neue Anlage f√ľr Stachelschweine hatte ich mir nach der in einer Soap-Folge gesehenen Szene erheblich gr√∂√üer vorgestellt; dass Soap-Szenen, bei denen im Vordergrund ein Pfleger agiert, meistens mit Weitwinkeleinstellung aufgenommen werden, t√§uscht eben sehr viel gr√∂√üere Gehegedimensionen vor.

√úber das Thema Afrika hinaus fiel mir auf, dass ich wohl noch nie in einem Zoo an so vielen Stellen Warnschilder f√ľr die Besucher gesehen habe a la "Vorsicht, Emus (Kraniche, V√∂gel usw.) hacken!" Ist eben die billigere L√∂sung, als sicherere Absperrungen zu errichten...
(24.04.2007, 14:46)
Niedersachse :   Es gibt mehr als nur Roy Smith f√ľr Giraffen-Transporte. So nutzt der Zoo Leipzig f√ľr die letzten Transporte einen Tschechen von dem ich nur den Vornamen Stenek kenne. Muss aber laut Auto-Aufdruck vom Zoo Dvur Kravole.
Die Einfahrt war so schmal das nur wenige cm auf jeder zeit platz war.
(18.04.2007, 19:41)
FfmTH :   M√ľhe geben reicht aber meines Erachtens nicht aus, da ein Privatzoo noch mehr aufs Geld schauen muss. Eine Savanne lebt von den Tieren, die ich dort sehen kann. Eine gute Savanne, die von den Besuchern angenommen wird, erleichert die zuk√ľnftige Sponserensuche und den Aufbau eines Asienteils.

Besonders gelungen finde ich √ľbrigens die Savanne des Zoos M√ľnster. Dessen Savanne ist von vielen Seiten und Perspektiven einsehbar und man kann wunderbar beobachten, wie sich die Tierarten zu einander verhalten, bewegen etc. Wie das in Kronberg ist kann ich noch nicht beurteilen, da im Oktober letzten Jahres die Tiere nicht zu sehen waren. Vielleicht ist das ganze auch so problematisch, weil man unter enormen Zeitdruck beim Bau stand, da man wegen des harten Winters letztes Jahr - auch so was hatten wir mal - erst im Mai mit den Bauarbeiten beginnen konnte.
Soweit ich wei√ü, war sogar die Zufahrt zum Giraffenstall zu eng f√ľr den Transporter, obwohl es ja nur einen Spezialisten f√ľr Giraffentransporte gibt.

Insgesamt kann ich aber trotzdem jeden einen Besuch des Opelzoos empfehlen. Besonders, wenn man oberhalb des Elefantengeheges den Waldweg w√§hlt und regelm√§√üig einen besten Blick auf die Elche hat. Der Normalbesuche auf dem Hauptweg sieht sie nicht und nicht selten stellen sie sich die Frage welches Tier dort ¬Ąwohnt¬ď.
(18.04.2007, 18:43)
Jennifer Weilguni :   @FfmTH
Im Gro√üen und Ganzen haben die sich schon viel M√ľhe gegeben. Aber die Wege auf der gro√üen Anlage sehen nicht gerade sehr "savannenhaft" aus.. und mit den Anlagen f√ľr die Hy√§nen bin ich auch nicht gerade gl√ľcklich. Aber das ist ja wiederum dann Geschmacksache.

(18.04.2007, 07:54)
Carsten :   Bzw. dort ist ein Flu√üpferd evtl. unerwartet aufgetaucht.

www.safarilandgg.de
(18.04.2007, 00:18)
Michael Mettler :   Dann w√§re mal interessant zu wissen, warum dieser Gang bei der im TV gezeigten Szene nicht einfach benutzt wurde. Da wurde die Zebragruppe so lange hin- und hergeschiebert, bis endlich das richtige (sprich ausgesuchte) Tier in der vordersten Box war, um rausgelassen zu werden. Da ich von der ganzen Staffel nur zwei Folgen gesehen habe, dachte ich, ein Grund daf√ľr sei vielleicht in irgendeiner vorangegangenen Folge erkl√§rt worden...
(17.04.2007, 23:29)
cajun :   @?: Och, glaub mir, dass geht. Zumindest mit den entsprechenden Kontakten und zu einem entsprechenden Anla√ü.
(17.04.2007, 22:11)
? :   Wie geht das denn ? Ich dachte, der ist nicht √∂ffentlich zug√§nglich, au√üer der Giraffenteil ?
(17.04.2007, 22:07)
cajun :   Ich war im Kronberger Afrika Stall: Die Gnus , die Impalas, wie auch die Giraffen und Zebras sind seit Er√∂ffnung da. Es gibt einen Treibergang, durch den die Tiere auf die Au√üenanlage gelassen werden.
(17.04.2007, 21:11)
FfmTH :   Das mit den Boxen verstehe ich auch nicht. Und das bei einem Privatzoo! Das macht mir nicht gerade Hoffnung f√ľr den geplanten Asienteil. Der √ľbrige neugebaute Afrikateil finde ich hingegen sehr gelungen.
(17.04.2007, 21:04)
Tanja :   Das habe ich auch schon gesehen, dachte aber, dass w√ɬ§re bei den Gnus (obwohl sie lautHomepage gar keine haben...?) gewesen. In dem Beitrag sind diese gerade frisch angekommen, und es hat z.T. eine Weile gesauert, bis das jeweilige Tier dann endlich in der hintertesten freien Box angekommen war.
(17.04.2007, 20:54)
Jennifer Weilguni :   @Michael Mettler
Das habe ich genauso in Erinnerung. Fand ich auch etwas ungl√ľcklich gel√∂st mit dieser Form der Boxenaufteilung bei den Zebras und sowas in einem v√∂llig neu geplanten Stallgeb√§ude !!! In keinem Reitstall w√ľrde man sowas derart idiotisches finden !
Was die Savanne selbst angeht, so habe ich bei meinem letzten Besuch nur zwei Zebras drau√üen sehen k√∂nnen. Die Giraffen waren in ihrem Stall und von Gnus und Antilopen war gar nichts zu sehen. Daf√ľr immer noch jede Menge Absperrband. Das war am 4. Februar.2007
(17.04.2007, 20:52)
Niedersachse :   @Michael Mettler: So hab ich das auch in ERinnerung. Und die Vorgehege kamen mir sehr schmal bzw. eng vor.
(17.04.2007, 20:51)
Michael Mettler :   Warum bitte k√∂nnen die Impalas nicht mal ins Vorgehege???

In einer Folge der Kronberg/Frankfurt-Soap wurde gezeigt, wie umst√§ndlich die Zebras rausgelassen bzw. umgesperrt werden m√ľssen. Das sah irgendwie danach aus, als w√§ren die St√§lle so angeordnet, dass sie vom Tor aus gesehen in Reihe hintereinander liegen - dass also die Tiere aus der hintersten Box alle vorderen Boxen durchlaufen m√ľssen, um raus zu kommen, statt durch einen Gang zu laufen. Habe ich das richtig in Erinnerung?
(17.04.2007, 20:30)
? :   Die Giraffen sind derzeit nur im Vorgehege zu sehen,weil im Moment die Antilopen an die Anlage gew√∂hnt werden. Vor 14 Tagen waren ganzt√§gig nur die vier Streifengnus drau√üen. Die Impalas waren bisher weder auf der Anlage, noch im Vorgehege, stehen seit Juli 2006 also im Stall.....Ehrlich gesagt verstehe ich die Problematik nicht, die Tiere zusammenzugew√∂hnen, in anderen Zoos geht das wesentlich schneller. Nat√ľrlich darf man nicht jede neue Anlage und jedes Tier miteinander vergleichen, aber 9 Monate sind schon sehr lang.

Die Elchkuh Eila ist gestorben.
(17.04.2007, 17:32)
Mimatier :   Sind die Giraffen mittlerweile auf der Afrikasavanne zu sehen und ist der junge Bulle Goerg schon umgezogen ?

Was ist eigentlich mit der ersten Elchi Eila passiert, die mittlerweile durch Franzi ausgetauscht ist ?
(16.04.2007, 21:01)
Andreas Hartung :   Ich war am Sonntag, also am letzten Tag der Jubil√§ums- und Er√∂ffnungsfeierlichkeiten, bis abends dort. In der Anlage war aber noch vieles mit Flatterband abgesperrt und keine Tiere zu sehen. Der Besatz besteht bisher aus drei jungen Rothschildgiraffen, drei B√∂hmzebras, Impalas und Streifengnus. Laut Auskunft einer Mitarbeiterin trauen sich die Giraffen noch nicht so recht auf die Au√üenanlage. Sie sind aber gut im neuen Giraffenschauhaus zu beobachten. Das Jungtier des alten Zuchtpaares (20 und 22 Jahre alt) soll dann, wenn es nicht mehr ges√§ugt wird, als vierte Giraffe mit auf die Savanne. Insgesamt ist Platz f√ľr sechs Giraffen vorhanden. Die beiden alten Giraffen werden bis zu ihrem Tode in der alten Anlage am Philosophenweg verbleiben, da man ihnen keinen Umzug und keine ungewohnte Vergesellschaftung mehr zumuten m√∂chte. Was danach auf deren Anlage einziehen soll, steht noch nicht fest. Die Zebras gew√∂hnen sich ebenso gerade im neuen Bereich ein und waren ebenso wenig zu sehen wie die Antilopen - alles noch hinter den Kulissen.
(28.09.2006, 08:10)
Rainer Becker :   War schon jemand seit der Er√∂ffnung der Afrika-Savanne im Opel-Zoo?
(28.09.2006, 07:30)

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