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ZOO NEWS 2



W. Dreier:   Offensichtlich nur die VDZ-Mitglieder.
Da steht explizit: Insgesamt 56 deutsche Zoos sind im Verband der Zoologischen GĂ€rten (VdZ) organisiert.
(01.04.2020, 13:25)
W. Dreier:   Zu meiner Frage, inwieweit Primaten ebenfalls infiziert werden könnten, gab es heute eine Mitteilung in der Berliner Zeitung, dass es auf der Insel Riems (nĂ€he Greifswald) in einem in `DauerquarantĂ€ne``-Tierseucheninstitut ( Friedrich-Löffler-Institut) derartige Infizierungs-Untersuchungen geplant sind. Zur Untersuchung kommen allerdings zunĂ€chst ``landwirtschaftlich relevante`` Tiere: Schweine, HĂŒhner, Frettchen und (! als mögliche Wirte) Nilflughunde.
(17.03.2020, 18:29)
Adrian Langer:   Nach den gestrigen BeschlĂŒssen zum Coronavirus bleiben alle Zoos und Tierparks des Bundes geschlossen (mal sehen, wann die letzten Ausreißer nachziehen). Diese Regelung gilt vorerst bis 14.04. In den NachbarlĂ€ndern sieht das im ĂŒbrigen nicht besser aus .........
(17.03.2020, 09:34)
Sacha:   Kann mich den Aussagen von W. Dreier nur anschliessen. Vor Kurzem gab es in den USA ein Ranking ĂŒber die "besten" nordamerikanischen Zoos, Aquarien und Anlagen. HaarstrĂ€ubend, was dabei herauskam. Gewonnen haben diejenigen, die am meisten Personen ĂŒber die Social Media KanĂ€le aktivieren konnten. Noch Fragen?...
(03.06.2019, 21:48)
W. Dreier:   Ich muß noch nachlegen - nicht um Tierpark oder Zoo zu rehabilitieren (meine zoologische ``Sozialisierung`` erhielt ich im alten Tierpark).
Vor einem Jahr schaute ich mir vor meinem Tschechienbesuch die Besuchermeinungen fĂŒr Prag und Plzen an. Die dort fixierten Äußerungen waren etwa folgende; die Einrichtung ist billig, das Essen ist billig (die haben ja auch kein MarchĂ©-Restaurant) - es ist eine schöne Gegend, man kann (manchmal) Tiere streicheln, man kommt nahe an die Tiere heran. Mißbilligend war dann schon, dass man bergauf gehen mußte.
(03.06.2019, 15:53)
W. Dreier:   Ob Sheridan oder Besucherbefragung - hier die Bewertungseintragungen bei Google. Es kommt darauf an, wer befragt wird und in welcher Anzahl - und bezĂŒglich Statistik: siehe Churchill.
(03.06.2019, 15:17)
Sacha:   Mit hoher Wahrscheinlichkeit der Richmond Zoo in Virginia (USA), da hier auch eine Person fĂŒr Quotes beigezogen wurde.
(21.02.2019, 09:58)
W. Dreier:   2015
(19.01.2019, 18:30)
W. Dreier:   Usti: ein Bild von Nunak von
(19.01.2019, 18:29)
W. Dreier:   Schwarzstorchnester natĂŒrlich.
(16.01.2019, 18:16)
W. Dreier:   Gemischtes:
- In Usti ist der durchaus prachtvolle Borneo-Orang-Mann Nunak gestorben. Am 31.12 17 lebt das Serauweibchen noch.
- gestorben ist auch Gorilla-Mann Fritz in NĂŒrnberg
-in Frankreich (um den Großraum Paris mit Abstand herum) gibt es 55 besetzte Schwarzstörche
- Avifauna hat den ersten Kiwischlupf in Holland
- Dresden hat aus Walsrode und Köln 2,1 GlatzkopfrapŽs erhalten
- aus SECAS (Freunde Pariser Zoos): in Niger gibt es wieder ca 500 - 600 westafrikanische Giraffen (G.c. peralta) 2001 waren es etwa nur noch 78. Gesamtzahl aller Giraffen in Afrika: 80 000.
- Obterre hat wirklich schon im August 3.0 nubische Steinböcke nach Posen gegeben.
- in Obterre hat es bei den gerade eingefĂŒhrten Siamleierhirschen (2,2) 0,2 Geburten gegeben
(16.01.2019, 18:15)
W. Dreier:   Aus dem Vierteljahresbericht des Ueno-Zoos/Tokio:
In einem japanischen Zoo ist erstmals die Zucht des Riesenfisch-Uhus gelungen. Es war dies ein erst kurzzeitig ausgestelltes Wildfangpaar, wÀhrend ein lÀnger dort lebendes Paar bisher ``kinderlos`` blieb.
Anbei ein ``Abbild``

(27.06.2018, 18:14)
W. Dreier:   Dazu der PrĂ€sident des Verbandes und Direktor des Zoos Basel, Dr. Olivier Pagan: "Leider waren und sind nicht alle der Anforderungen, die vom Gesetzgeber, von Ministerien und Behörden an uns gestellt werden, dazu geeignet, unsere Kernaufgaben - Artenschutz, Tierhaltung, Bildung und Forschung - zu erleichtern." TatsĂ€chlich sei sogar das Gegenteil der Fall: Wenn zum Beispiel ĂŒber Tierhaltung diskutiert werde, sei es hĂ€ufig der Fall, dass die Verantwortlichen mit anscheinend willkĂŒrlichen Zahlen operieren wĂŒrden. "Wenn wir jetzt also immer mehr Ressourcen dafĂŒr aufwenden mĂŒssen, diese Bedingungen zu erfĂŒllen, bleibt uns natĂŒrlich weniger Kraft und Raum fĂŒr unsere eigentlichen Aufgaben", sagt Pagan. "Deswegen warnen wir ausdrĂŒcklich davor, dass die Zoos in die Zwangslage gebracht werden, nicht mehr wissenschaftlich und innovativ arbeiten zu können." Damit ist den vom Aussterben bedrohten Arten in der Wildnis am wenigsten geholfen, denn Zoos sind fĂŒr viele von ihnen die nachweislich letzte Rettung.
(02.06.2018, 14:01)
W. Dreier:   Aus ``Gazella`` des Prager Zoos, Heft 43

In der privaten Krokodilhaltung Protivin /Prag sind erstmals bei Gavialen 17 Eier gelegt worden - 16 Tiere schlĂŒpften und sind gesund. Zum Ausgangselternpaar 1,1 sind noch 0, 2 hinzugekommen.
Der reproduzierfÀhige Naturbestand wird nur auf einige Hundert geschÀtzt.
(16.05.2018, 18:07)
W. Dreier:   Noch zur ErgĂ€nzung Pairi Daiza: In der Diskussion im französ. Forum glaubt man auch , dass es einen Austausch Afrikan. Leopard - Javaleopard geben könnte. BezĂŒglich des Gorals ist offensichtlich der Import eines 2. Tieres gleicher Art gemeint.
(26.01.2018, 12:18)
Hannes Lueke:   Die Gaviale sind bereits eingetroffen. Bis die zu groß genug fĂŒr die Alligator Anlage sind vergehen noch eine handvoll Jahre.

Lebte nicht bereits ein Goral bei den Siamangs?
(26.01.2018, 09:09)
Tim Sagorski:   Ein Goral ist doch schon da und lebt als Unterbesatz bei den Kleinen Pandas.
(26.01.2018, 09:07)
Gudrun Bardowicks:   Der 2. Ceylonleopardennachwuchs ist mittlerweile auch verstorben.

Die geplanten NeuzugĂ€nge in Pairi Daiza sind sehr schön, bei bestimmten Arten weiß ich bloß nicht, wo sie vor Fertigstellung des SĂŒdamerikateils mit der Atlantis-Tropenhalle untergebracht werden sollen. Einige Krallenaffenformen kann man sicherlich mit auf die begehbare Totenkopfaffenanlage setzen, aber fĂŒr Klammeraffen mĂŒĂŸte vermutlich eine neue Anlage gebaut werden, wenn sie nicht auf eine der beiden Inseln an der Mersus Emergo ziehen sollen. FĂŒr die Agutis ist bestimmt noch Platz in der Oasis-Halle genau wie fĂŒr Zwerghörnchen und Kolibris. Die Javaleoparden werden vermutlich in die bisherige Anlage fĂŒr afrikanische Leoparden einziehen und fĂŒr die Nebelparder ist ja eine Neuanlage im China-Parkteil geplant, aber wo die Blauschafe und Gorale unterkommen sollen kann ich mir im Augenblick nicht vorstellen, aber im Umfeld der Anlagen fĂŒr Große Pandas soll ja angeblich noch Platz fĂŒr weitere Huftieranlagen sein. Die Gangesgaviale werden vermutlich erstmal in der Mersus Emergo bei den ĂŒbrigen Reptilien untergebracht werden, da es sich bei ihnen noch um Jungtiere handelt. Vielleicht sollen sie ja spĂ€ter mal die Missisippi-Alligatoren ersetzen, die dort im Augenblick noch leben. Ich bin auf jeden Fall auf die weitere Entwicklung von Pairi Daiza gespannt.
(25.01.2018, 23:20)
W. Dreier:   Weiterhin aus ``Leszoos....`
- Streik im Zoo von Pont Scorff !!!!

- Geburten im Januar:
- 2 Ceylonleop. in Arnheim ; 1 gestorben
- Breitmaulnashorn in Kopenhagen
- weibl. Okapi London
- weibliches Panzernashorn in Beauval von Saathi, (ehemals im TP geboren)
- 2 weibl. ind. Elefanten in Planckendael: 1 am 24. 12. 017, Anfang Jan. ein 2. , beide wohlauf
- Panzernashorngeburt in Toronto
(25.01.2018, 20:07)
W. Dreier:   ein ps zur Lage des Punktes fĂŒr Romagne auf der Zootierlisten-Karte: der Ort liegt nördlicher - nicht auf Höhe von Bordeaux sondern von La Rochelle
(25.01.2018, 17:46)
W. Dreier:   Neuigkeiten aus ``Leszoosdandanslemonde``:

- Das ``Vallee des Singes `` (Tal der Affen) bei Romagne (20 km sĂŒdlich von Poitiers -also in der Mitte von Frankreich , nĂ€her Richtung Atlantik) diskutiert, ob nicht auch andere Tiere in die Ausstellung einbezogen werden könnten. Der Tierpark hat auf 16 ha 450 Affen, möchte alle 4 großen Menschenaffen halten (fehlt wohl nur der Orang). In der Diskussion geht es auch um Hybriden bei Meerkatzen, deren Systematik sich durchaus in VerĂ€nderung befindet.
ErwÀhnt wird, dass es in der Natur Kreuzungen zwischen Dscheladas und Mantelpavianen gibt.

- Pairi Daiza feiert 2018 25 Jahre. Neu sollen kommen bzw. ergĂ€nzen (z. Z. keine genauen Art-Nennungen): Goldene LöwenĂ€ffchen; Javaleopard; ein 2. Zwergflußpferd; Blauschafe; ein Goral (Art oder Zahl?); Kaiserschnurrbarttamarin; Aguti; Zwerghörnchen; Kolibris; Chinchillas; Sakis; eine andere Araart; Gangesgavial; Schweinshirsch; `Spinnenaffe`` - sicher Klammeraffe.
FĂŒr die Nebelparder soll ein neues Haus gebaut werden. Das `` Terre du Froid`` (Land des Frostes) ist baulich im RĂŒckstand (1. Bauphase)


(25.01.2018, 17:38)
Oliver Muller:   @Sebastian Gellert: das kommt ja immer alle zwei Jahre, von daher sind wir im Plan ;-)
(19.12.2017, 08:22)
Sebastian Gellert:   Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Gibt es schon das neue Sheridan-Ranking fĂŒr das vorangegangene Jahr.
(18.12.2017, 20:09)
W. Dreier:   noch ein ps: In der Einrichtung ``Zoodyssee`-ChizĂš, östlich von La Rochelle, sind 62 Zwergtrappen aufgezogen worden
(27.11.2017, 17:30)
W. Dreier:   Im Forum von ``Leszoosdanslemonde`` von Jonas Livet gibt es u. a. auch die Rubrik ``bemerkenswerte Geburten 2017. Ich darf hier einige einstellen, wenn auch der Begriff ``bemerkenswert`` der relativen Betrachtung der einzelnen Person unterliegt. Auch ich habe nicht alle Daten hier eingestellt, auch sind ja aus den Mitteilungen im ``Tiergarten`` und hier im Forum viele schon bekannt, dennoch dĂŒrften gerade einige Erfolge der französischen Zoos hier von Interesse sein.
(NH = Nashorn// MK =Meerkatze) Also:

2 Kleine Pandas CERZA / 16. Bonobo in Planckendael/ Gepard, Löwen der UA Bleyenbergi und KrĂŒger Nesles/ Königspinguin ZĂŒrich/ China-Leopard Menagerie Paris/ Irbis Saint Martin/ Walroß Shenyang Royal Ocean Park, auch Seeworld Orlando/ dort auch Beluga/ hinterind. Otter Lutrogale Bourbansais/ Großer Bambuslemur Lyon (jetzt 23 Tiere außerhalb Madagascars)/ Kasuar Montpellier/ 6 Cuviergazellen Sigean/ Großer Panda Ueno-Tokio/ Schnurrbarttamarin (mystax) Prag/ Sclater-Lemur Mulhouse/ PanzerNH Plzen/ BreitmaulNH Ramat Gan/ BrillenbĂ€r ZĂŒrich/ Erdferkel Wroclaw/nördl. Borkenratte Tregomeur/ LippenbĂ€r Zoo Berlin/ Sichuantakin Menagerie Paris/Manati Beauval/ PanzerNH NĂŒrnberg/ Tschadgiraffe Doue la Fontaine/ PanzerNH Basel/ Großer Panda Chu Lina Madrid/ malaiischer Tiger Cincinnati/ Koala Beauval/ EisbĂ€r Mulhouse (nach La Palmyre und Antibes in Frankreich)/ Kappengibbon Vallee des Singes/ Ozelot Amiens/ 2 Giraffen Plankendael/ Erdferkel Arnhem/ 4 Vielfraße Calviac/ Kronenmaki Besancon/ Schabr. Tapir Beauval/ Binturong Boissiere du Dore/ Orang Beauval/ 2 China-Leop. Thoiry/ Ringelschwanzmungo Köln/ Schabr.-Tapir Denver/ afr. Elefant Plaisance du Touche/ BreitmaulNH Amneville/ Largha-Seehund Otaru-Japan/ Beisa-Spießbock Beauval/ Sclater-Maki (flavifrons) Mulhouse/ Orang Basel/ 6. Bonobo Vallee des Singes/ Wombat Kopenhagen/ Mohrenmaki Tregomeur/ Sclater-Maki La Palmyre/ Gorilla Vallee des Singes/ BreitmaulNH Singapur/ FleckenhyĂ€ne Thoiry/ 6 Quolls Bristol/ 2 Margays Calviac/ nördl. Zwergmeerkatze Magdeburg/ Erdferkel Antwerpen/ Bermuda-Leguan Chester/ afr. Elefant Pairi Daiza/ 2 Irbisse Saint Martin/ Delphine Batumi - Duisburg - Nagoya/ falsche Orca Shiharama (Japan - nicht aufgezogen)/ Beluga San Antonio/ 5 Seelöwen NĂŒrnberg (bisher 72 Geb)/ Commerson-Delphin Orlando .nicht aufgez./ Stellers Seelöwe Otaru/ 4 FelsenkĂ€nguruhs Mulhouse/ StreifenhyĂ€ne CERZA/ SpitzMH Tallinn/ Schopfhirsch Heidelberg/ Koala Edinburgh/ 2 Jaguarundis Pont Scorff/ Tamandua Colchester/ Nacktnasenwombat Brookfield/ Rotducker Valencia/ Jamaica-Leguan San Diego/ BrĂŒllaffe Vallee des Singes/ Kongopfau Warschau/ 2 Okapis Rotterdam/ EulenkopfMK Antwerpen / Blauducker Colchester/ 2 Talegallas Basel/ Zwillinge Prinz-Alfred-Hirsch Landau/ 2 Malaiischer Tiger Prag/ Goodfellow-BaumkĂ€ng. Frankfurt/ Nycticebus bengalensis Augsburg
uff!

(27.11.2017, 17:09)
Sacha:   @W. Dreier: Warten wir doch, bis es so weit ist...;) Im Ernst: Habe die geplante Savanne natĂŒrlich schon journalistisch abgehandelt. Dieses Wochenende war ich allerdings in der Westschweiz (= der französischen Schweiz) unterwegs und zwar - und das passt hier ziemlich gut rein - im vor 2 Wochen eröffneten Aquatis Lausanne (mit vielen neuen Arten, insbesondere Fischen, aber auch noch ein paar Reptilien und Amphibien aus dem alten Vivarium, darunter Westafrik. Krokodil und Inland-Taipan. Ist toll geworden. Kann ich jedem empfehlen, der in der Gegend ist oder durch die Schweiz Richtung SĂŒdfrankreich reist.
(12.11.2017, 21:03)
W. Dreier:   @Sacha! - Dein Auftritt: ZĂŒrich eröffnet 2020 die Lewa -Savanne: Afrika auf 4 ha ( 40 000 m2) am Elefantenkomplex.
(11.11.2017, 19:16)
W. Dreier:   bezĂŒglich Twycross: natĂŒrlich 77,6 MIO Euros - und nicht nur fĂŒr die genannten Arten
(11.11.2017, 18:18)
W. Dreier:   Mal wieder: ``Leszoosdandlemonde``-Forum.

Neuigkeiten in Europa (nicht nur)

- Beauval eröffnet 2020 das ``Äquatorhaus``: Afrika mit Zwergflußpferd und noch nicht spezif. Meerkatzen // Indonesien mit Komodo-Waran //, SĂŒdamerika mit Manati, Riesenotter und weißen Alligatoren (z. T. sind die Tiere schon dort)
- Twycross: Erweiterungs- und Umbauten fĂŒr 77.6 Euros: Schon fertig eine Gibbonanlage fĂŒr 4 Arten, dann Schimpansenhaus fĂŒr 2 Gruppen
- Chester_ auf der ``Insel`` Haus fĂŒr Goodfellow-BaimkĂ€mguruh und Filander; an anderer Stelle Madagascar fĂŒr Fossas und nicht genannte Lemuren
- Sigean : man baut die ``grĂ¶ĂŸte Freiflugvoliere"" Europas: 1 ha fĂŒr alles mögliche aus Afrika (``richtige`` Greife ausgenommen natĂŒrlich)
- CERZA 2018 EisbÀranlage
- Jurong-Singapur bekommt Spix-und Lear-Aras
-
(11.11.2017, 18:16)
W. Dreier:   Aus dem Jahresbericht 2016 des Milwaukee County Zoo`s (USA)
-finanzielle UnterstĂŒtzung der BemĂŒhungen um den Schutz der blauen Grand Cayman-Leguane: um 2003 gab es noch 12 Exemplare, jetzt wieder um 200 +
- finanzielle UnterstĂŒtzung beim Schutz eines Teiles des Salongo-NP im Kongo: dort leben etwa
4 100 Bonobos und ca 300 Waldelefanten. Die Ranger nahmen 64 Wilddiebe fest, zerstörten 180 Camps, beschlagnahmten 4 Gewehre und sammelten 1909 Schlingen ein im Zeitbereich Okt. 015 - Sept. 016

Jahresbericht Zoo Liberec 2016:
einige Tieranzahlen: 2,5 Pferdeantilopen; 1,1 Rostkatzen; 5,11 Daghestanische Ture; 5,3 Blauschafe; 2,5 Somaliesel; aus 3,6 Goldtakins 2,1 Geburt und 1,2 Export; 1,4 Prinz-Alfred-Hirsch; 2,3 Buchara-Wildschafe; 1,3 mÀhnenlose Zebras; 1,5 Rothschildgiraffen; 2,1 Jungvögel Riesenseeadler
(25.10.2017, 16:33)
W. Dreier:   -und Calgary beendet den Bau der Pandaanlage im Dezember: Ankunft der Pandas im FrĂŒhling 2018.
(09.09.2017, 16:06)
W. Dreier:   noch eine kleine Fortsetzung zu der frz. website vom 7.9.

- in Basel wurde im MÀrz die Elefantenanlage eröffnet: Kosten 27 Mio Euro
- in Edinburgh könnte es zu einer Pandageburt kommen. Allerdings wird erwÀhnt, dass Edinburgh schon einige Male glaubte, ein frohes Ereignis mitteilen zu können.
(09.09.2017, 16:04)
Oliver Muller:   @Hannes LĂŒke: Es gab zwei Weibchen, keine MĂ€nnchen. Alle Teufelgruppen in Europa (außer Kopenhagen) sind gleichgeschlechtlich.
(07.09.2017, 20:25)
Hannes Lueke:   Am 30.08 in Planckendael noch 2 fitte Teufel gesehen. Gab es nur 2 Tiere oder nur 2 Weibchen?
(07.09.2017, 20:18)
W. Dreier:   Aus ``Leszoosdanslemonde``

- in Planckendael ist leider ein Weibchen (von 2 ) der tasman. Teufel Ende August gestorben (4 Jahre alt)
- in Doue ist der Kordofan-Giraffenbulle Sacha 30 Jahre alt geworden, damit jetzt Àltester Bulle in Europa
- Besucherschwemme in Frankreich: Beauval hatte an 4 Tagen zu Himmelfahrt 80 000 Besucher. In ``alten`` Zeiten hatten sie 600 000 pro Jahr, 2016 1,35 Mio. 2017 werden mindestens nach der Pandageburt 1,5 Mio erwartet. Schon zum 1.8. hatten sie 150 000 mehr als im Vorjahr. Seltsamerweise hatten sie bei einer Befragung nur 1 % ``AuslÀnder`` unter den Besuchern.
- Mulhouse hatte unter dem Einfluß der EisbĂ€rengeburt von Jan. -Mai 144 000 Besucher - 40 000 mehr als 2016 zu dem Zeitpunkt
- Der Zoo von Abidjan (ElfenbeinkĂŒste) kommt nach dem BĂŒrgerkrieg nach der Wahl von 2010-11 wieder auf die Beine. 2014 gab es 3 Löwen aus SA, 4 Zebras kamen spĂ€ter, 2016 1.1 Leoparden. Durch die KĂ€mpfe sind ca 35 % verhungert. Der Affenbestand scheint gut zu sein. Es fehlen grĂ¶ĂŸere Grasfresser.
2014 scheint die dort 1992 geborene Elefantenkuh CAN (Waldelefant) gelebt zu haben, zumindest bestĂ€tigt das SchĂŒrer in dem ``Waldelefantenbericht`` im ``Zoologischen Garten`` fĂŒr 2009
(07.09.2017, 19:44)
W. Dreier:   - aus ``Leszoosdanslemonde``: der Zoo von Pont Scorff wurde Anfang August unter `` provisorische Leitung`` gestellt. Ein Forenmitglied fragt: ``der Anfang vom Ende?`` Kenner des Zoos meinten, dass in den letzten Jahren wenig an Haltungsbedingungen und neuen Arten getan wurde und der Zoo außerhalb der Hauptsaison kaum ĂŒber Besucher aus dem Departement hinauskam. In der Außenwirkung (u.a. Fernsehen ) sei kaum etwas zu spĂŒren gewesen. Ich hatte vor 8 Jahren einen guten Eindruck.

- In SĂŒdafrika könnte die ``Handels``-Freigabe von Nasenhorn bevorstehen. Ein dortiger Farmer soll mehr als 1000 Nashörner pflegen - die gegenwĂ€rtige Menge an Horn in seinen Tresoren hĂ€tte einen Wert von ca 60 Mio Dollar - Naturschutzorganisationen protestieren (aus ``Berliner Zeitung``).
(21.08.2017, 18:26)
W. Dreier:   Aus der TP-Biblio:

-nochmals bezĂŒglich Ueno: bei den Tapiren handelt es sich um Schabrackentapire (pardon - ich hatte amerikan. T geschrieben)
-SECAS (Freunde der Pariser Zoos): das Sichuantakin-Weibchen aus San_Diego-Abstammung, geb, im TP vor 3 Jahren, hat mit dem letzten Rotterdamer MĂ€nnchen (einige Jahre schon in Paris) ein Weibchen gezeugt. Der Bulle ist allerdings schon 18 Jahre alt.
- im Lemuren-Park auf Madagascar in der NĂ€he der Hauptstadt sind 2 Kronensifakas geboren worden. Die Koordinatorin , Mme Roullet aus Paris , bemĂŒht sich um Austausch von Tieren, da die europ. Tiere aus einer engen Verwandtschaft stammen (jetzt 20 Tiere). Die Hoffnung besteht insofern, da die Tiere in dem Park auch durch BemĂŒhungen von europ. Haltern ĂŒber Fangaktionen auf Madagascar stammen. Z.T waren sie die letzten Tiere in einem Mini-``Wald`` von der Westseite Madagascars.
- Leipziger Jahresbericht 016: 3. Schabrackengeburt - 3. MĂ€nnchen/ neu 1 Fossa-MĂ€nnchen/ 2,4 Dallschafe gingen an einen Halter in Sud-DE/neu sind 1,1 Schuppentiere aus Taiwan - sogenannte zuchterprobte Tiere/es fĂ€llt auf, dass viele Tierarten nur in einem Geschlecht existieren - scheint die neue Tendenz auch in Europa zu sein - die USA spielten es vor - gilt speziell fĂŒr viele Kleinaffen/ auch 0,2 Riesenotter/ 0,2 Geparden etc /bei den Quolls gab es nur MĂ€nnchen in 2 erfolgreichen WĂŒrfen - 6, 0 juv - dennoch wurden 4 , 8 exportiert/Anoas 4,1
(01.08.2017, 19:35)
W. Dreier:   BezĂŒglich Dubai Safari: Die Info aus einer durchaus offiziellen Zoo-Zeitschrift (bloß welcher?) ``lagerte`` schon eine Weile in meinem BĂŒchlein. Vielleicht lĂ€ĂŸt sich das noch nachtrĂ€glich finden - allzu viele Daten waren aber mit Sicherheit nicht vorhanden - sonst hĂ€tte ich mir bezĂŒglich des Tierbestandes Notizen gemacht.
(13.06.2017, 18:47)
Sacha:   Den Dankesworten von Oliver Muller schliesse ich mich an.

Ich bin einzig erstaunt, dass der neue Dubai Safari Park tatsĂ€chlich schon offen ist. Im Internet fand ich bis heute nur Meldungen, dass es noch weitere Verzögerung gegeben habe und die Eröffnung erst im Sommer, also in den kommenden Wochen erfolgen soll. Gibt es da irgendeinen Link, den ich ĂŒbersehen habe?
(13.06.2017, 10:04)
Oliver Muller:   @W. Dreier: Danke fĂŒr die regelmĂ€ĂŸigen Infos! Gibt es irgendwo eine Quelle mit mehr Infos zu Dubai Safari?
(13.06.2017, 08:29)
W. Dreier:   Aus ``Zooquaria`` 96, FrĂŒhjahr 017:

- in Barcelona gab es 3 Geburten bei den Mangaben (Cercocebus lunulatus)

- Europ. Waldrentier (Finnisches Waldrentier stimmt nicht, da die Tiere 1950 aus Sowjetisch-Karelien ``immigrierten``. GegenwĂ€rtiger Gefangenschaftsbestand 120 Tiere. In Finnland gibt es 3 freie BestĂ€nde, weitere sollen ausfebaut werden. In Ostfinnland direkt an der Grenze zu Russland betrĂ€gt der Bestand im Freiland 750 Tiere (2016), nachdem 2001 sogar 1700 existierten. Im 2. Hauptbestand leben 800 (1992 160). Die Tiere sollen durch ZĂ€une von den im Norden befindlichen Hausrentieren abgegrenzt werden - Der Wildrenbestand befindet sich im SĂŒden Finnlands - etwa sĂŒdlich einer Linie ausgehend von Rovaniemi ostwĂ€rts.

- ``Dubai Safari`` eröffnete am 31. MĂ€rz. ZunĂ€chst sollte der Aufbau und die Eröffnung schon 2009 erfolgen - aber das liebe Geld - der Nachbar Abu Dhabi mußte ja schon beim Endausbau des höchsten GebĂ€udes der Welt aushelfen.
(12.06.2017, 19:49)
W. Dreier:   Nochmals ``Leszoosdanslemonde`` - Thema u.a. Auswilderungen (conservation)

- im Dezember 016 sind in Java 16 Javalanguren (T. aureus) aus Port Lympne und Beauval zur Auswilderung angekommen. Vorher wurden dort schon die T. comata eingflogen
- gegenwÀrtig soll es mehr Kattas in zoologischen Einrichtungen als auf Madagascar selbst geben (dortselbst ca. 2 500 Exemplare)
- auch in San Diego wurden am 8.9.016 Nashornhörner verbrannt, ``Wert`` ca. 1 Mio Dollar. Die Hörner stammten aus verschiedenen US-Einrichtungen
- 2 kleine Kuduböcke aus Beauval wurden nach Djibouti ausgeflogen
- im Juli 016 sind 3 persische Leoparden im russischen Kaukasus in die ``Freiheit? entlassen worden
- 2 Schmutzgeier aus (je 1 aus Paris und Beauval) sind nach Bulgarien verbracht worden. Da mit Sender versehen, wurde ein Geier Ende 016 in Niger geortet
- 1700 Partula -Schnecken aus drei in der Freiheit ausgestorbenen Arten sind nach Tahiti und Moorea gebracht worden
- je ein Roter Vari aus La Palmyre und Paris-Menagerie wurden auf der madagassischen Insel Nosy Be (Lemur Land Parc) zwischengelagert - Endziel ist die Halbinsel Masoala, das Lebensgebiet der Art

(14.04.2017, 23:13)
zollifreund:   die Anlage in Kopenhagen soll auf dem Platz des alten Elefantenhauses entstehen. In wie weit es trotzdem noch andere Arten trifft, kann ich leider nicht sagen.
(11.04.2017, 23:06)
Sacha:   @W.Dreier oder jemand, der es weiss: Wo genau kommt die neue Panda-Anlage zu stehen bzw. welche Arten mĂŒssen ĂŒber die Klinge springen?
(10.04.2017, 22:44)
W. Dreier:   anbei noch das Projekt fĂŒr die Pandas in Kopenhagen
(10.04.2017, 17:54)
W. Dreier:   Wieder etwas in ``Leszoosdanslemonde`` geblĂ€ttert:
- Ende 2017 soll der Zoo von Ahtari in Finnland große Pandas bekommen, Kopenhagen 2018. Ein Mitglied des Forums stellt amĂŒsiert fest: es sei einfacher, die Zoos in Europa zu zĂ€hlen, die noch keine Pandas haben als jene, die sie haben
-Pandas: Beauvals Pandas waren in der empfangsrelevanten Zeit zusammen - aber wohl ohne Erfolg. Entschluß : kĂŒnstliche Befruchtung. Ähnliches teilte der Zoo von Teipeh Taiwan) mit.
- wenn nicht schon genannt: Pairi Daiza bemĂŒht sich um Stumpfnasenaffen. Außerdem dort: man verbrannte von Enthornungen der 3 Nashörner Hörner ``im Werte`` von 500 000 Euro. Schwarzmarktpreis: 60 000 Dollar das Kolo.
- Flixbus Frankreich eröffnet eine Tour Paris - Beauval
(10.04.2017, 17:50)
W. Dreier:   Mit einiger Überraschung und zunĂ€chst fĂŒr eine Reklameschrift gehalten:
Die ``International Zoo News`` gibt es in der alten Form nicht mehr - nunmehr, mit anderem Layout, anderem Format und auch anderer inhaltlichen Gliederung, aber fortlaufend mit Issue 41, heißt sie nun: ``Zoo Grapevine and International Zoo News`` in der Kurzbezeichnung aber IZES fĂŒr: ``Independent Zoo Enthusiasts Society``.
Nach dem Wörterbuch heißt grapevine auch Nachrichtendienst - kein Wein also
(04.04.2017, 21:03)
W. Dreier:   Aus ``Leszoosdanslemonde``: Der ``Durrell Wildlife Park`` Jersey wird sich ab dem 4. April wieder ``Jersey Zoo`` nennen - so, wie ihn G. Durrell 1959 taufte.
(12.03.2017, 20:02)
W. Dreier:   Danke, MM, fĂŒr die Konkretisierung. Im besagten Artikel hatte man nur von Ostgorillas gesprochen. Vor Jahren hatte ich in Antwerpen den offensichtlich letzten Ost-Mann fotografiert. In der KopffĂ€rbung unterscheiden sie sich ja von den ``WestmĂ€nnern``.
(14.02.2017, 17:20)
Michael Mettler:   Die Nachricht von den Antwerpener Gorillas machte mich stutzig, denn es gab dort nur 0,2 Ostgorillas (die dort geborene Viktoria und die importierte Amahoro, ĂŒber die es das GerĂŒcht gibt, sie sei ein Berggorilla), die mit 1,2 Westgorillas zusammen lebten (1,0 Kumba, 0,1 Kiki aus Heidelberg und 0,1 Mambele aus Hannover, dort Josy genannt).

Laut Antwerpener HP (eben nachgeschlagen) lebt Amahoro noch, neben 0,1 Ostgorilla Viktoria mussten 1,0 Kumba (beide wegen altersbedingt schlechtem Gesundheitszustand) erlöst werden und 0,1 Kiki war das Weibchen, das kurz nach der besagten Armamputation starb - sie hatte einen epileptischen Anfall erlitten und war dabei von Kumbas zwischenzeitlich aus Howletts eingetroffenem Nachfolger Matadi verletzt worden, was die OP nötig machte. Also 1,1 Westgorillas unter den drei Verlusten.

Bestand jetzt demnach 1,1 Westgorillas und 0,1 Ostgorilla. Nebenstehend ein Foto von Amahoro aus 2008.
(14.02.2017, 00:00)
W. Dreier:   Aus``Leszoosdanslemonde`` - Neuigkeiten Ende 2016 - Januar 2017

- Geburt Panzernashorn in Basel (wohl das 38.!)
- Koalageburt in Beauval (das 8.)
- EisbÀrgeburt am 7.11- in Mulhouse. Die erste Zwillingsgeburt war - ohne Erfolg - Anfang 2016
vorgeschlagen werden Eskimonamen: es fĂŒhrt Nanuq. Schon ein Ausgang - siehe Foto
- Bonobogeburt in Planckendael
- Erdferkelgeburt in Arnhem
- Plzen: Manjula (ehemals Tierpark Berlin) gebar ein 2. Panzernashorn
- BrillenbĂ€rgeburt in ZĂŒrich
- Novosibirsk: Geburt eines weiblichen Hybriden Löwe Mann X Tiger Katze
- Doue la FontÀine: demnÀchst Geburt eines Spitzmaulnashorns - des ersten in Frankreich!
- Durrell-Jersey: ein Alaotra-Lemurenmann starb mit 26 Jahren (17 Nachkommen)
- Frankfurt: 3 Bonobos euthanasiert (1, 3 und 32 Jahre alt)
- San Diego: 2015 Import von 5 Spitzmaulnashörnern aus SA - bei einem fand man jetzt noch eine Patrone von Wilddieben
- Diusburg hat einen neuen Direktor: Hans Koeppen, ehemals Wien-Schönbrunn
- der Zoo von Chittagong/Bangladesh kaufte ein Tigerpaar aus SĂŒdafrika! - fĂŒr viel Geld
- 2016 war das fruchtbarste Jahr bei Pandageburten:55 !!
- in Honkong starb die Àlteste Pandadame: 38 Jahre
- Antwerpen euthanasierte 3 Ostflachlandgorillas: 1 Mann 43 Jahre, ein Weibchen ``Viktoria`` 47 Jahre (ich erinnere mich, dass sie wohl dort geboren wurde) und ein weiteres Weibchen, das nach einer Armamputation (Bißverletzung) nicht mehr genas

(13.02.2017, 19:01)
W. Dreier:   Habe zu Chimelong ocean kingdom gegoogelt:

``Die Welt hat ein neues grĂ¶ĂŸtes Aquarium

Chimelong Ocean Kingdom heißt der Aqua-Themenpark in der chinesischen Provinz Guangdong, der jetzt laut Guinnessbuch gleich mehrere neue Rekorde aufgestellt hat, u. a. als neues grĂ¶ĂŸtes Aquarium der Welt. Im Ocean Kingdom spazieren die Besucher unter einem gigantischen Aquarium hindurch
Im Wettlauf um immer neue Rekorde hat China, zumindest im puncto Aquarium, die Nase vorn: Nachdem lange Zeit Singapurs S.E.A. Aquarium als grĂ¶ĂŸtes der Welt galt, geht der Titel nun ans Chimelong Ocean Kingdom auf Hengqin, einer zur Stadt Zhuhai (Provinz Guangdong) gehörenden Insel, nur wenige Kilometer von Macau entfernt.

Der Aqua-Themenpark habe insgesamt fĂŒnf neue Rekorde aufgestellt, heißt es auf der Website des Guinnessbuchs: es ist das grĂ¶ĂŸte Aquarium der Welt, hat die grĂ¶ĂŸte Unterwasser-Besichtigungskuppel, das grĂ¶ĂŸte Aquariumbecken und die grĂ¶ĂŸte Aquariumscheibe (39,6 x 8,3 Meter), die zugleich auch die grĂ¶ĂŸte Acrylscheibe der Welt ist.
TatsĂ€chlich sind die Zahlen des Ende MĂ€rz eröffneten Themenparks beeindruckend: Fast 50 Millionen Liter Wasser fassen die sieben unterschiedlichen Bereiche des Chimelong Ocean Kingdom. Allein das Walhai-Becken ? das Highlight des Parks ?, ist mit 22,7 Millionen Liter Wasser gefĂŒllt.

Auf rund 143 Hektar erstreckt sich das Ocean Kingdom, das neben Aquarien auch Wildwasser- und Achterbahnen, 5D-Kinos, Hotels und einen Zirkus. Laut dem Online-Magazin ?The Diplomat? hat der Park 806 Millionen Dollar, umgerechnet 587 Millionen Euro, gekostet.
(13.02.2017, 16:55)
Oliver MĂŒller:   @WolfDrei:
Danke, da ist ja einiges höchst spannend!
(13.11.2014, 18:55)
WolfDrei:   Habe im Forum von Jonas Livet (Leszoosdanslemonde) gewildert - anbei einige interessante Mitteilungen speziell an "tierischen" Neuigkeiten und Bauprojekten:

- Exmoore Zoo (GB) hat aus dem Avilon-Zoo (Philippinen)Palawanbengalkatzen erhalten. die nicht mit den TP-Tieren verwandt sein sollen.

- Frankfurt stellt auf dem ehemaligen Mishmi-"Hill" erstmals westkaukasische Ture aus - u.a 2 MĂ€nnchen ehemals Zoo Berlin

- Doue la Fontaine wird 2015 eine Anlage fĂŒr "SĂŒdostasien" bauen /eröffnen: u.a. vorgesehen: Javaleoparden!.

Dortmund wird (schon) demnÀchst FelsenkÀnguruhs zeigen (xanthopus).

- Nachdem Budapest 3 Riesenotter erhalten hat (alle oder anteilmĂ€ĂŸig aus Leipzig) sollen Koalas kommen.

- San Diego baut fĂŒr 3 Mio Dollar zwei Anlagen fĂŒr Irbisse und Amurleoparden (Eröffnung Sommer 2015).

- Plzen eröffnet ein Haus fĂŒr Giftschlangen (nach den Bildern scheint das aber eine Erweiterung einer schon vorhandenen Ausstellung zu sein).

- Beauval wird 2015 Bongos zeigen.

- CERZA (Hermival - Frankreich) zeigt demnĂ€chst (im Winter geschlossen) 10 Giraffen (nicht definiert) auf 5 ha. 5 Bullen kamen u.a. aus dem Gaia -Zoo, Beauval und OsnabrĂŒck (also offensichtlich Hybriden) - eine WG mit Breitmaulnashörnern. Die Gruppe von 25 Dschaladas wurde sediert, die Tiere bekamen Ohrmarken.

- Peking hat drei große moderne verglaste BĂ€renanlagen eröffnet anstelle der alten (aber großen) "Tief"anlagen : Braun- und KragenbĂ€ren. Auf einem Bild sieht man im Hintergrund die Hochautobahn.

- unter dem Titel "Listing non-exhaustiv des nouveautes" findet man fĂŒr 2014 eine bemerkenswerte Aufstellung neuer Bauten und Anlagen(nicht von Frankreich) aus vielen europĂ€ischen LĂ€ndern (erfaßt man auch ohne französische Sprach-Kenntnisse)
(13.11.2014, 18:19)
WolfDrei:   Aus der Sommerausgabe des Heftes der Tokyo Zoological Park Society:
- Der Yokohama Zoo meldet die erste Geburt bei den Nasenaffen. Die einzige und letzte bisher in Japan fand 1980 im Japan Monkey Center statt.
- Der Nagoya Zoo meldet die erste Geburt bei den Elefanten, damit bisher in Japan 6 Geburten

Aus den "Mitteilungen der BAG KleinsÀuger" Heft 2 / 013:
-2 weitere Mausmaki-Arten wurden beschrieben, u.a. Microcebus marohita. Damit sind nunmehr 20 Arten dieser Gattung beschrieben worden.
- enthalten ist eine ausfĂŒhrliche Beschreibung der Haltung und Zucht der Quolls (TĂŒpfelbeutelmarder) in Leipzig.

aus dem IZN Juli/August 013:
- Cincinnati plant die Zucht der Sumatranashörner mit den beiden Geschwistertieren. Offensichtlich ist der Versuch gescheitert, ein
nicht verwandtes Tier aus Indonesien zu bekommen.

-der Zoo Chester teilt den Tod von 2 Elefantenjungtieren (2 und 3 Jahre alt) innerhalb von 4 Wochen mit(zwischen Juni und 3. Juli). Ursachen noch unbekannt.
(27.08.2013, 17:29)
WolfDrei:   - aus IZN Mai - Juni: Newquay meldet die erste Geburt beim Schmalstreifenmungo

- aus Zooquaria Sommer 013:
Zlin (Tschechien) meldet den Schlupf eines Karunkelkranichs

-Jerez stellt zum 1. Mal Iberische Luchse aus. Die 5 Zuchtzentren in Portigal haben 120 Tiere

- aus WAZA News Heft 3 /013: Prag ĂŒberlegt, nach der erneuten Flut einen neuen Platz fĂŒr das Menschenaffenhaus zu finden. Im Moldaugrund sollen aber weiter Tierstallungen gebaut werden, die aber leicht gebaut sein sollen, um sie nach einer weiteren Flut schnell wieder erneuern zu können. Eine regelrechte Flutmauer wird abgelehnt, da die Verengung des Moldauufers in Troja durch die Verringerung des Abflusses die Altstadt von Prag gefĂ€hrdet.

- aus Jahresbericht 012 von Nordens Ark: Zensus Waldrentier: 1.1.13: 38,76,geboren12,12,2; Zensus Vielfraß 2012: 48,49 in 35 Haltungen, geb. 8,6,1

(20.08.2013, 18:49)
WolfDrei:   Aus der Zoofreunde-Zeitschrift (Paris) SECAS (Heft 73)
"Katzenzoo" Nesles (sĂŒdöstlich von Paris) Geburten: Gepard, Rostkatze, Jaguarundi, Jaguar,Gold-(Temminck-)katze, Schwarze Panther.Dazu Kronenmakigeburt. Vorhanden sind weiße Tiger und weiße Löwen, auch indische LöwenLöwen. Zusammengestellt wurde ein Sumatratigerpaar aus Dubbo (Australien) und Honolulu
Menagerie Paris: Geburten Bartmeerkatze, Palmgeier (schon im letzten Jahr ebenfalls), 5 Arkale

Reserve Zoologique de Calviac: Geburt eines Vielfraßes (mit Mutter aus ehemals Magdeburg)

Zur Situation der westafrikanischen Giraffe (G. c. peralta) Das letzte Vorkommen ist in Niger in der Provinz Dosso (Grenzgebiet Benin - Nigeria), 1994 50 Tiere in ungeschĂŒtztem Habitat. 1994 wurde von Niger-SchĂŒtzern und französischen Zoos die Assoziation fĂŒr den Schutz der Nigergiraffe (ASGN) gegrĂŒndet. Von französischer Seite ist der Direktor des Zoos von Doue la Fontaine (Pierre Gay) zustĂ€ndig. Im September 2012 wurden 366 Tiere gezĂ€hlt; da eine Verbreitung stattgefunden hat auch in unĂŒbersichtlichem GelĂ€nde, werden sogar 400 Tiere vermutet.
UrsprĂŒnglich liefen ja die Pariser Giraffen und ihre Abkömmlinge in anderen Zoos unter peralta, doch ist seinerzeit ein Tier aus dem Tschad (antiquorum) in die Zucht gelangt, als man die Vorkommensgrenzen noch nicht kannte.

Champrepus: 2 Sumatratiger geboren
(16.07.2013, 21:57)
WolfDrei:   Das Magazin der Frankfurter Zoolog. Gesellschaft, bisher ZGF Gorilla , heißt jetzt Gorilla zgf, , das Äußere wurde auch verĂ€ndert
Zum Inhalt 1 / 2013:
- neues Saigaschutzgebiet in Ksachstan (Altyn Dala), 500 000 ha
- Die TrĂ€gerschaft fĂŒr das Affenschutzzentrum Cuc Phuong in Vietnam (EPRC) wurde verĂ€ndert: jetzt Zoologischer Garten Leipzig ( ehemals ZGF)
- Dann ein Artikel zum FĂŒr und Wieder der "Schakalumbenennung" von Canis aureus lupaster aus Nordafrika zu Canis lupus lupaster. Genetisch offensichtlich eher ein Wolf nach dem Artikel "Ein Schaf im Wolfspelz" (S. 18-23). Genetische Spuren (Kotuntersuchungen )gehen mittlerweile bis nach Algerien und Marokko.
(12.07.2013, 14:39)
WolfDrei:   Aus dem Internat. Zoo News Mai/Juni 013:
Budapest: 1 Elefantengeburt; Wombataufzucht! (erstmals wieder nach 1993), 7 ind. Löwen geboren
Chiang Mai: China hat eine VerlÀngerung der Aufenthaltsdauer des dort geborenen Pandajungtieres Lin Ping erlaubt, ansonsten 500 000 Dollar pro Tier und Jahr (siehe auch Herrn Matscheis Artikel im TIERGARTEN)
Indien: 2015 soll im Staate Uttar Pradesh ein "Löwen Safari Park" eröffnet werden (5 indische Löwen, 151 ha, Kosten des Aufbaues: 15,7 Mio Dollar. GegenwÀrtig im Gir-Schutzpark (141 200 ha) 2005 359; 2010 411 Löwen.
(12.07.2013, 14:24)
WolfDrei:   Aus dem gesamtpolnischen Zoobestandsbuch fĂŒr 2010:
Waldbisons in Poznan (aus ehemals Tieren aus Leipzig und MĂŒnchen) 1,5 , in Chorzow (ehemals Katowice)1,4.
Lodz hatte eine Hybridgeburt von Sitatunga X kleinem Kudu. Breslau importierte 1,4 MĂ€hnenspringer aus Barcelona (A. fassini)
(13.12.2011, 23:41)
WolfDrei:   Laut neuestem "International Zoo News" ist in The Wilds (USA, Ohio) erstmalig die kĂŒnstliche Befruchtung bei Wildequiden gelungen. 2
Onagerstuten brachten 2 Hengstfohlen zur Welt.
(07.12.2010, 18:18)
Andreas:   Bei uns gab es das Sprichwort: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefĂ€lscht hast!“ :-)Ich selber sehe oft den NDR, habe aber nie was von dieser Abstimmung gehört. Weder von dieser, noch den anderen, die auf dieser Web-Site AufgefĂŒhrten , im Vorfeld gelesen. (Archiv anklicken) Sehe nur die z.T. sehr kuriosen Endergebnisse am Sonntag Nachmittag.. Theoretisch reicht eine Umfrage unter 36 Mitarbeitern des Senders, incl. Hausmeister und ReinigungskrĂ€ften, die aus SolidaritĂ€t fĂŒr mind. einen (oder alle) kleinen Tierpark gestimmt haben. Und eben mal 5, oder auch nur 4 Stimmen abgegeben haben. Ist ja erlaubt, da es kein Gewinnspiel ist:-)))
Nur so ist zu erklĂ€ren, daß zB. der Tiergarten Neustrelitz sogar Stimmen bekommen hat, der Stralsunder Tierpark, der sicherlich ein Vielfaches an Besuchern zĂ€hlte, gar nicht aufgefĂŒhrt ist. Mir kommt es so vor, als ob da aus Jux, wĂ€hrend einer feuchtfröhlichen Feier, GlĂŒcksrad gedreht wurde:-))) um mal wieder eine Sendung zu machen.

(19.04.2009, 11:59)
Michael Mettler:   @Holger Wientjes: Dass der OsnabrĂŒcker Zoo in seinem neuen Unteriridischen Zoo Informationen nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf NiederlĂ€ndisch anbietet, ist ein Beleg dafĂŒr, wie viele Besucher nicht aus Niedersachsen kommen. Vielleicht schaut man im Raum OsnabrĂŒck auch lieber WDR als NDR...
(19.04.2009, 09:17)
Holger Wientjes:   Mich wĂŒrde auch interessieren ob OsnabrĂŒck nicht ungefĂ€hr gleich viele Besucher aus NRW wie aus Niedersachsen hat. Dass so ein grosser Zoo so schlecht abgeschnitten hat ist in der Tat verwunderlich.
(18.04.2009, 23:08)
Alexander Fuchs:   Aber ist es nicht so, dass regionale Sendungen nur eine halbe Stunde laufen und der Rest des Programms, fĂŒr das gesamte Sendegebiet ist?
Ich denke mal das einige doppelt fĂŒr Ihren Favoriten abgestimmt haben.
(18.04.2009, 19:00)
Onca:   das Problem liegt darin, dass NDR ja regional Bereiche im Programm hat, sprich zB NDR regional einmal NDS, SH, HB und HH. Jede Sendung macht ihre BeitrĂ€ge selber. Wie oft hatte ich das, dass ich angerufen wurde, schalt mal schnell ein... ja toll ich sah aber was ganz anderes, weil ich in einem anderen Bundesland war. Daher kann es sein, dass NDS was gezeigt hat, was HH nicht getan hat. Was natĂŒrlich Programmtechnisch ein Fehler von NDR wĂ€re, denn damit wĂŒrden die Niedersachsen mehr ĂŒber die Sendung wissen als Hamburger und eher einschalten. Ist im Großen und Ganzen mehr eine Vermutung, da dies beim NDR schon mehrmals auffiel bei solchen Sachen.
Hier mal die "Spielregeln": Wie geht das? Ganz einfach: Sie wĂ€hlen Ihre Kandidaten aus der jeweiligen Liste aus und geben Ihre Stimme ab. Dabei können Sie bis zu fĂŒnf Stimmen gleichzeitig abgeben. Ist Ihr Kandidat nicht dabei? Kein Problem. Schicken Sie uns Ihren Vorschlag! Er wird geprĂŒft und steht in KĂŒrze zur Abstimmung bereit. Jede der Listen steht mindestens einen Monat zur Wahl offen. Dann wird gezĂ€hlt.
(18.04.2009, 13:45)
Michael Mettler:   @Onca: Also gucken besonders viele Hannover- und Wingst-Besucher NDR und schon Hamburg-Besucher nicht mehr unbedingt...? Wenn ich es nicht ĂŒbersehen habe, ist ĂŒbrigens Sea Life Hannover gar nicht in der Liste vertreten. Viele der bewerteten Kleinparks sind wahrscheinlich typische Kurzausflugsziele wĂ€hrend der Familienferien an der Ostsee und bleiben deshalb in Erinnerung, aber dann ist wiederum die schlechte Platzierung von Grömitz schwer erklĂ€rbar. Vielleicht hĂ€ngen die Abstimmungsergebnisse einfach davon ab, welcher Park wie oft jemanden ans Internet setzen konnte, um fleißig fĂŒr sich selbst zu voten :-)
(18.04.2009, 11:52)
Onca:   naja du musst ĂŒberlegen, wer den Aufruf mitbekommen hat.
Letztes Mal bei dieser Abstimmung wurde es am Ende der vorherigen "Hitlisten des Nordens" (23:25-00:45) Sendung erzÀhlt und dann ab und an noch mal in anderen Sendungen aber eher selten. Teils nach den Zoosendungen um 17:10. Aber NDR wird nicht von der breiten Zoobesuchermasse geguckt. Teilweise kann man richtig leere Flecken und dicke AnhÀufungen in den BundeslÀndern feststellen.
Wieso aber diese Leute dann diese Miniparks eher wĂ€hlen.... keine Ahnung. Aber oftmals fahren Familien ja nicht mehr weit, um in einen anderen Zoo zu gehen als der Tierkinderzoo vor der HaustĂŒr.
Zu Schladen. Im Norden wohnen sehr viele Reptilienbegeisterte. Das bemerkt man, wenn man mal die ZĂŒchterlisten von verschiedenen Reptilien sich durchliest.
(18.04.2009, 09:04)
Michael Mettler:   Der NDR hat in seiner Reihe "Hitlisten des Nordens" seine Zuschauer und Hörer zu einer Abstimmung aufgerufen, welcher Zoo, Tierpark usw. (inkl. Aquarien) der Nord-BundeslĂ€nder (Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) sie am meisten beeindruckt habe. Hier das Ergebnis:
http://www3.ndr.de/sendungen/hitlisten_des_nordens/hitlistenabstimmung102.html?mode=list&LID=65
Auch wenn ich mich aus Lokalpatriotismus ĂŒber den Sieger freue (und nicht schlecht ĂŒber den Zweitplatzierten gestaunt habe): Wie haben es OsnabrĂŒck, Rostock und Schwerin bloß geschafft, sogar von der Schlangenfarm Schladen und dem Eselpark Nessendorf ĂŒberrundet zu werden??
(17.04.2009, 20:36)
Michael Mettler:   Na, ob unsere Kanzlerin darauf so "schaf" ist...? Andererseits mĂŒsste sich angesichts des Namens der Tiere doch relativ einfach der Sponsor fĂŒr einen Import finden lassen... :-)
(11.12.2008, 19:10)
IP66:   Könnte man sich nicht auch in Berlin ein Dutzend Wildschafe von Kirgistan staatsschenken lassen ...?
(11.12.2008, 18:52)
WolfDrei:   Zwar keine NEWS im echten Sinne mehr. aber: habe heute bei einem Kollegen Aufnahmen der Moskauer Marco-Polo-Wildschafe gesehen. Die Böcke mĂŒssen zwar noch etwas wachsen - aber denoch. Allerdings befinden sich die Tiere in der Außenstation Wolokolamsk im Ă€ußersten Westen Moskaus. Es sind ca 11-12 Tiere!!!, die als "Staatsgeschenk" aus Kirgistan kamen, dort schon lĂ€ngere Zeit verbracht haben und seit dem Sommer in Moskau sind. Die Chance, daß einige "durchkommen" ist also groß. Wundervolle Tiere!
(11.12.2008, 18:06)
Michael Mettler:   Tscha, da in Hannover ja nun tatsĂ€chlich mal in die Tat umgesetzt wird, dass die weiblichen Elefantennachzuchten bei ihren MĂŒttern bleiben und zwecks Inzuchtvermeidung stattdessen der Bulle ausgetauscht wurde, könnte man zwar nach Heranwachsen eventuellen vom neuen Bullen gezeugten weiblichen Nachwuchses beim nĂ€chsten Bullenwechsel auch einen Borneo-Bullen nehmen, aber dann mĂŒsste man zwecks reinblĂŒtiger Zucht doch wieder Mutter-Tochter-Einheiten auseinanderreißen...
(12.11.2008, 16:58)
Ralf Sommerlad:   Schön wÀrs, Herr Mettler - allein, mir fehlt der Glaube. Solange Zoos bloss Elefanten produzieren können, werden die sich in absehbarer Zeit nicht um Unterartreinheit kĂƒÂŒmmern, fĂƒÂŒrchte ich.
(12.11.2008, 16:04)
Michael Mettler:   @Sven: Nicht mehr und nicht weniger Sinn als bei Fossas, Koalas oder Malaiischen Tigern... Immerhin wĂ€re es ein Ausrufezeichen, sich nun auch bei Elefanten um Unterartreinheit zu kĂŒmmern.
(12.11.2008, 14:23)
Sven P. Peter:   Vom Borneo-Nashorn habe ich irgendwie noch nie was gehört, sehr interessant, grade der Link.

Bei diesen "Zwergelefanten" frage ich mich aber welchen Sinn eine EuropÀische Zucht hÀtte, bei den noch sehr wenigen Ausgangstieren.
(12.11.2008, 14:16)
Michael Mettler:   Zwei weibliche Borneo-"Zwerg"elefanten und ein weiblicher Mischling (mit Ceylon-Elefant) zĂ€hlen zur Asiatenherde in Hannover und werden auch mit dem neuen Bullen - wenn die Deckakte erfolgreich sein sollten - nur neue Mischlinge produzieren...
(12.11.2008, 12:09)
IP66:   BezĂŒglich der ersten Java-Bantengs wurde deren Reinrassigkeit wegen Nichtvermischung mit Bali-Rindern besonders gepriesen. Gilt das auch fĂŒr die Borneo-Bantengs?
(12.11.2008, 11:33)
WolfDrei:   Gestern im Tierpark ein Vortrag von Herrn Tomas Pes / Pilsen. Man bemĂŒht sich (nicht sofort) um den Zwergelefanten! (Elaphas maximus borneensis [im Zoo von Lok Kawi / Saba ca 12 Tiere]). Es dĂŒrfte bekannt sein, daß diese Elefanten nach genetischen Untersuchungen Nachkommen der ausgestorbenen Javaelefanten sein sollen. In Lok Kawi lebt auch das einzige noch gefangene Borneonashorn (D. s. harrisoni) Es ist das letzte Tier aus der "Orangstation" Sepilok, nachdem das 2. dort starb. Er zeigte auch Bilder von Borneobantengs und Borneonebelparder. Anbei ein link u.a. mit der Nashornaufnahme
http://www.travellersworldwide.com/11-malaysia/11-malaysia-wildlife.htm
(12.11.2008, 09:09)
WolfDrei:   Gestern im Tierpark ein Vortrag von Herrn Tomas Pes / Pilsen. Man bemĂŒht sich (nicht sofort) um den Zwergelefanten! (Elaphas maximus borneensis [im Zoo von Lok Kawi / Saba ca 12 Tiere]). Es dĂŒrfte bekannt sein, daß diese Elefanten nach genetischen Untersuchungen Nachkommen der ausgestorbenen Javaelefanten sein sollen. In Lok Kawi lebt auch das einzige noch gefangene Borneonashorn (D. s. harrisoni) Es ist das letzte Tier aus der "Orangstation" Sepilok, nachdem das 2. dort starb. Er zeigte auch Bilder von Borneobantengs und Borneonebelparder.
(12.11.2008, 09:08)
Dennis Ismer:   Ach ja,
die User können auch Fotos und Videos eines Parks hochladen.
(04.08.2008, 10:55)
Dennis Ismer:   Parkscout.de hat eine zweite Homepage eröffnet.
Hier können nun die User den SehenswĂŒrdigkeiten ( auch ohne eine Meinung zu schreiben ) Sterne verleihen.
Es gibt ein Ranking von allen Kategorien.
Hier der Link:
http://www.freizeitstars.de/portal/pflanzen-und-tiere

(04.08.2008, 10:50)
Ralf Seidel:   So so, da hat also unsere Gute-Laune-Fee Ulli schon mal die Protagonisten des „Zoo-Test“ angeschrieben und um die eine oder andere ErklĂ€rung gebeten – die „getesteten“ Zoos hatten diese Chance nicht….
Ich kann mich noch gut erinnern, wie beispielsweise der hallesche Zoodirektor sauer war, dass beim letzten „Test“ in 2000 der Bergzoo völlig verrissen wurde, damals eine einzige Baustelle – aus Anlass zum 100. Geburtstag wurden viele Anlagen umgebaut. „Testurteil“ – ZWIESPÄLTIG. Herr Jacob hĂ€tte sich gewĂŒnscht,
mit den Herren gemeinsam bei einer Tasse Kaffee auf neue Projekte und Umgestaltungen hinzuweisen – No Chance!
Mir sind die Namen der Verantwortlichen durchaus gelĂ€ufig, bei der Vielzahl von Daten und Informationen können auch Fehler entstehen – alles menschlich und nachvollziehbar.
Die Kontakte von Herrn Strehlow zu Berlin, ich persönlich bin regelmĂ€ĂŸig in beiden Parks und schĂ€tze diese auch sehr, sind bekannt – bislang wurden Zoo und Tierpark ja regelmĂ€ĂŸig allgemein als nicht zeitgemĂ€ĂŸ kritisiert, woher wohl dieser Sinneswandel…???
Nee, mein lieber Ulli, mal so ganz unter uns zwei OrchideenblĂŒtenkindern – Fehler en masse, OberflĂ€chlichkeiten und teilweise schon bösartige Unterstellungen sind nicht mein Ding, wer austeilt muss auch einstecken können. Leider ist unseriöser Journalismus lĂ€ngst gĂ€ngige Praxis – und darĂŒber MUSS man spotten dĂŒrfen !
Vor ein paar Tagen war ich im Zoo Halle unterwegs und war ĂŒberrascht, die kritisierte Degu - Haltung fand ich völlig anders vor: die Tiere nahmen ausgiebig Sand- und SonnenbĂ€der – ihr KĂ€fig im Alpinum hat aber angeblich keinerlei Sonneneinstrahlung, ja jetzt aber Hallo !
Und im „umstrittenen“ Tiergarten Bernburg wird morgen Nachmittag die neue Pinguinanlage eingeweiht – ungeachtet des „Fachurteils“ KEIN VERGNÜGEN werden wohl doch einige Zoofachleute und Zoofreunde vor Ort sein…

(11.07.2008, 20:22)
Jennifer Weilguni:   Meine Bemerkungen zum Zoo-Test sollten auch alles andere als spöttisch gemeint sein. Auch ich habe Herrn Reichenbach letztes Jahr kennenlernen dĂŒrfen und er ist mir in sehr angenehmer Erinnerung geblieben.
Dennoch bin ich mit dem Stern-Zootest eben nicht in allen Punkten zufrieden, denn vieles ist eben in der Tat rein subjektiv bewertet worden.

(09.07.2008, 09:38)
Oliver Jahn:   @Ulli, die meisten hier wissen mit den Namen der Zootestern auch etwas anzufangen.
Und gerade Harro Strehlow, der uns auf dem Zoosammlertreffen in Berlin eine wundervolle FĂŒhrung durch den Zoo gegeben hat, schĂ€tze ich auch sehr und ganz besonders fĂŒr eines meiner liebsten BĂŒcher in meinem Schrank, den „Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten“!
Und dass Ihnen der Platz von Hannover zusagt, warum wundert mich das nicht? ;-)
Aber wenn ich losgelöst von all diesen Informationen nur den Test betrachte, dann komme ich nicht umhin, sehr viele dieser Ergebnisse schlichtweg als Blödsinn zu bezeichnen. Und sollte die Zeitung hier die Ergebnisse der Tester abgeÀndert haben, dann liegt es an diesen, das richtig zu stellen.
Denn allein die Bewertung des Tierparks in Bernburg zeugt wirklich nicht von einer objektiven Bewertung und der bereits zitierte Satz zum Tierpark Berlin "Überall Superlative: das grĂ¶ĂŸte Tierhaus der Republik…das grĂ¶ĂŸte DickhĂ€uterhaus und fast alles noch auf dem neuesten Stand" spottet doch jeder Beschreibung. Wer solche SĂ€tze schreibt, oder sie als eigene SĂ€tze durchgehen lĂ€sst, der darf sich nicht wundern, wenn dann andere Zoobesucher dieses als Inkompetenz werten.

(08.07.2008, 21:34)
Gudrun Bardowicks:   Ich wollte mit meiner weiter unten stehenden Kritik am Stern-Zootest nicht sagen, dass der Erlebniszoo Hannover zu den besten deutschen Zoos gehört, da dieses sicher nicht der Fall ist. Ich finde lediglich, dass die fĂŒr Besucher einsehbaren Anlagen fĂŒr kleinere Affen in Hannover von der Ausstattung und Grösse her meiner Meinung nach nicht sehr viel schlechter sind, als z.B. die viel besser bewerteten Affenanlagen im Westberliner Tropenhaus, im OsnabrĂŒcker Mehrzweckhaus,in Magdeburg (Anlagen fĂŒr Guerezas und Kattas), Dortmund oder auch die Ă€lteren und noch nicht stark erneuerten Anlagen in Frankfurt,Wuppertal, im Kölner Lemurenhaus oder im Duisburger Äquatorium. Allerdings haben die meisten der von mir genannten Zoos im Gegensatz zu Hannover mittlerweile zumindest einige großzĂŒgige und moderne Freianlagen fĂŒr kleinere Affenarten. Die Innenanlagen im neuen Affenhaus in Berlin Friedrichsfelde sagen mir allerdings von der Gestaltung und Ausstattung her noch weniger zu als die Innenanlagen im Tropenhaus in Hannover. Allerdings sind sie grösser und die Außenanlagen sind in Friedrichsfelde wirklich gelungen. Auch die Menschenaffenhaltung in Hannover ist meiner Meinung nach nicht so schlecht wie man hinsichtlich der Note im Stern-Test vermuten könnte. NĂ€heres hierzu in meinen frĂŒheren BeitrĂ€gen. Ich persönlich hoffe allerdings auch, dass die Verbesserung und Modernisierung der Affen- und Menschenaffenhaltung in Hannover spĂ€testens nach der Fertigstellung von Yukon Bay ernsthaft in Angriff genommen wird.
(08.07.2008, 12:12)
IP66:   Ich wĂŒrde doch so weit gehen, festzustellen, daß man Herrn Strehlow aufgrund seiner Verbindungen zu den berliner Zoos und ihrer Leitung nicht als "unbefangen" bezeichnen kann und er damit eigentlich als eine Art Gutachter zumindest ĂŒber diese Zoos nicht hĂ€tte befinden dĂŒrfen - jedenfalls nicht mit einem Anspruch auf ObjektivitĂ€t, der einem solchen "Ranking" zugrundeliegt. Daß die berliner Anlagen ĂŒberdurchschnittlich abgeschnitten haben, macht diese Entscheidung noch ein wenig fragwĂŒrdiger.
(08.07.2008, 10:36)
Ulli:   Anmerkungen zum Zootest am Rande:

Ich bin auch nicht mit allem im Zootest einverstanden, vieles hat Michael Mettler auf den Punkt gebracht. In Anbetracht der Schelte durch manch andere hier im Forum nur ein paar Anmerkungen zu den Testern:
- Herr Pechlaner war Zoodirektor von Wien und vorher von Innsbruck und hat das heutige Aussehen beider TiergÀrten in wesentlichen Teilen zu verantworten
- Herr Reichenbach ist Herausgeber der International Zoo News und Veranstaltungsleiter der Zoohistorica-Tagungen.
- Herr Strehlow ist Biologe.
Ich habe sie auch schon persönlich kennegelernt. Als „inkompetent“ wĂŒrde ich die Personen nun wirklich ganz und garnicht bezeichnen und spöttische Anspielungen sind absolut fehl am Platze – ganz frei von Vorlieben werden die Tester sicher nicht sein, das ist menschlich und auch ok. Allerdings obliegt Ihnen auch nicht die letzte redaktionelle Überarbeitung, und da weiß man ja, dass hier manches nicht unbedingt im Sinne der ursprĂŒnglichen Verfasser und auch fehlerhaft verĂ€ndert wird.
Ich teile viele Detail-Betrachtungen, auch wenn ich persönlich das Gesamtranking fĂŒr etwas schief bzw. das Ranking von 2000 insgesamt sogar fĂŒr plausibler halte (allerdings fĂŒr den heutigen Zoo MĂŒnster sicher nicht). Aber wie gesagt – persönlich – und damit halt auch nicht frei von Vorlieben. Es ist halt das Problem eines jeden Rankings ohne faktische und mathematisch unwiderlegbare Zahlen. Das Ranking war wahrscheinlich aus PublikationsgrĂŒnden vom Stern gewĂŒnscht worden – diese Ranking-Tabelle ist es eigentlich vollkommen ĂŒberflĂŒssig, die Detailbenotung ist dagegen zu begrĂŒĂŸen (ĂŒber die man dann gezielt sprechen kann) und die kurze Beschreibung von StĂ€rken und SchwĂ€chen zu jedem Zoo ist ebenfalls in Ordnung. Zu einzelnen Details, die ich anders sehe, habe ich RĂŒckfragen gestellt, die mir auch prompt von Herrn Reichenbach beantwortet wurden.
Dass Hannover nicht als bester Zoo bewertet wurde, kann ich aber durchaus nachvollziehen – im Gegensatz zu anderen regionalen Zeitungen und ĂŒberregionalen Zeitschriften hat man sich im Test wirklich einmal gezielt mit der Tierhaltung auseinandergesetzt und sich nicht nur von Empfindungen beim Wandeln inspirieren lassen (ganz schlimm „Die Zeit“ / 1997 !!) oder die Sichtweisen des Herrn Machens weitgehend unkritisch weitertransportiert. Bedauerlicherweise ist das Affenhaus in Hannover tatsĂ€chlich, speziell auch hinter den Kulissen, ein absoluter Sanierungsfall und eigentlich der dringenste Neubau. Die Pfleger selbst machen tolle Arbeit und holen das Beste aus den Gegebenheiten des Affenhauses heraus und geben sich viel MĂŒhe in den Gestaltungsmöglichkeiten. Insofern ist die Note 3,13 fĂŒr das GebĂ€ude selbst korrekt – nicht aber fĂŒr die Handhabung der Affenhaltung.
Viele Zoos haben seit dem letzten Test ihre Tierhaltung laut der Einzelbenotungen deutlich verbessert und dies ist doch sehr positiv.
(08.07.2008, 10:07)
Michael Mettler:   Mir ist heute aufgefallen, dass der STERN-Test den Elefantenhof Platschow gar nicht berĂŒcksichtigt hat - obwohl doch RĂŒsseltiere so ein wichtiges Kriterium darstellen sollen :-)
(04.07.2008, 22:05)
Ingo Rossi:   Bonn soll nach ĂŒber 25 Jahren wieder einen Zoo bekommen. WĂ€re ja eine Sensation, aber ob es wirklich wahr wird?
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=469327
(04.07.2008, 19:56)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Genau das verstehe ich ja nicht. Warum muss eine Einrichtung, die nicht zum VDZ gehört Elefanten halten um gewertet zu werden ? Naja, damit wÀre auf jeden Fall klar, welches Tier auf Platz eins der "Welche Bewohner gehören auf jeden Fall in einen Zoo Liste" stehen muss. Zumindest, wenn man Besuch von den Stern-Mitarbeitern bekommen will und nicht dem VDZ angehört. Alles N O N S E N S !!!!
(03.07.2008, 07:51)
IP66:   Das Ganze bleibt alles sehr zweifelhaft - wobei ich die Abgrenzungsprobleme und das Weglassen von Einrichtungen noch fĂŒr die kleineren Probleme halte.
(01.07.2008, 18:50)
Onca:   man muss das bisschen anders sehen, es wurde nur Parks egal welcher Art beurteilt die im VDZ sind. Da dort kein Vogelpark und auch kaum andersartigspezialisierte Parks sind, fallen die halt raus.
Das Tropenaquarium ist als Einzelattraktion zu sehen, gehört aber zur "Tierpark Hagenbeck GemeinnĂŒtzige Gesellschaft mbH", daher ist es auch mit beurteilt worden.
Genauso gehören die anderen Aquarien zu den Zoos und sind nicht eine juristisch eigenstÀndige Person.
(01.07.2008, 12:48)
Michael Mettler:   @IP66: Es taucht kein einziger Vogelpark im Test auf, wie auch andere Einrichtungen mit spezialisiertem Tierbestand nicht (z.B. Reptilium Landau, Aquazoo DĂŒsseldorf oder sĂ€mtliche SeaLife Centres). Dabei erhebt sich natĂŒrlich die Frage, ob man die Aquarien Berlin und Köln sowie das Tropenaquarium Hamburg als getrennt besuchbare Einrichtungen nicht genauso hĂ€tte aus der Wertung nehmen sollen.
(01.07.2008, 12:36)
IP66:   Wurden denn alle Vogelparks von der Beurteilung ausgeschlossen? Auf der anderen Seite kommt die kritisierte niedrige Artenzahl in Gelsenkirchen ja auch durch einen Mangel an Vögeln zustande, die vergleichsweise hohe in Berlin durch eine FĂŒlle von Vertretern dieser Geschöpfe. Jedenfalls dĂŒrfte der stellinger Tierpark an SĂ€ugerarten auch nicht mehr aufbieten können als der Park an der Emscher.
(01.07.2008, 11:17)
Gudrun Bardowicks:   @ Onca: Schilder, Modelle oder Bauplanzeichnungen sind leider nicht vorhanden. Es gibt bisher auch noch keine Informationen zum möglichen Eröffnungstermin.
Fotos habe ich keine gemacht.
(01.07.2008, 00:03)
Onca:   @Gudrun stehen dort irgendwo Schilder die weitere Angaben ĂŒber Einzug der BĂ€ren geben oder andere Infos?
Bilder wĂ€ren natĂŒrlich auch toll.
Hört sich ja sonst bisher gut an
(30.06.2008, 21:22)
Michael Mettler:   @Jennifer: Wenn Walsrode kein Mitglied im Verband Deutscher Zoodirektoren stellt, erfĂŒllt der Vogelpark laut STERN-Definition auch nicht die Voraussetzung, im Test berĂŒcksichtigt zu werden. Nicht-VDZ-Mitglieder wurden nĂ€mlich nur besucht, wenn sie Elefanten halten. Vielleicht wollte da jemand einfach mal alle deutschen Zoo-Elefanten auf seiner Rundreise sehen, anders ist diese Ausnahme schlecht erklĂ€rbar... HĂ€tte man ebenso willkĂŒrlich BrillenbĂ€ren oder Litschi-Wasserböcke zum Maßstab gemacht, wĂ€re eben auch Aschersleben im Test enthalten.
(30.06.2008, 19:12)
Gudrun Bardowicks:   @ Niedersachse: Die neue BĂ€renanlage entsteht im grossen Damwildfreigehe zwischen dem hinteren Teil der Elchanlage(Teilbereich mit dem TĂŒmpel)und dem Waldsee, wo der hĂŒgelige Teil des Freigeheges in den flacheren Bereich mit dem Waldsee ĂŒbergeht und bereits ein AbkĂŒrzungsweg vom Elchtal zum See entlangfĂŒhrt. Die Ausmaße der Anlage kann man bereits gut erkennen, da die FlĂ€che schon durch MetallwĂ€nde umgrenzt ist(vielleicht SpundwĂ€nde bzw. Formen fĂŒr die noch zu gießenden Gehegebegrenzungen aus Beton). Der innere Gehegeteil scheint ausschließlich aus Naturboden und natĂŒrlichem Bewuchs zu bestehen.
(30.06.2008, 18:20)
Niedersachse:   @ Gudrun Bardowicks:
Wo genau im Freigehege wird das neue BĂ€rengehege gebaut?
ZufÀllig Fotos davon gemacht?
(30.06.2008, 17:47)
Jennifer Weilguni:   Auch ich habe mir im Urlaub besagte "Stern" Ausgabe gekauft und wusste schon bald nicht mehr, ob ich lachen oder mich Ă€rgern soll.
Vor allem fiel auch mir auf, dass Bremerhaven sehr wohl (ver)wertbar war (laut dem Buch "Abenteuer Zoo ca. 200 Tiere in 30 Arten) , der Serengeti Park Hodenhagen aber aufgrund der ach so wenigen Arten nicht gewertet werden konnte.(Laut Abenteuer Zoo mehr als 1.000 Tiere in 90 Arten). Naja da wĂ€re es wohl Zeit fĂŒr ein Insektarium, Aquarium oder ein grĂ¶ĂŸeres Vogelhaus, da kommen dann schnell auf kleinstem Raum viele vile Arten zusammen.
Und wo wir gerade von Vögeln sprechen.. wo ist bei diesem Test eigentlich Walsrode abgeblieben ?
Hoyerswerda ist also ein "passabler" Zoo ???? Haben sich die Herren Experten denn da ĂŒberhaupt umgeschaut ? Die Affenhaltung ist mehr als dĂŒrftig und von den Raubkatzen will man ja wohl gar nicht erst anfangen. Also ich habe Hoyerswerda letztes Jahr besucht und ich kann mir nicht vorstellen, dass sich seitdem so viel zum Positiven verĂ€ndert haben könnte.
In der Wilhelma stösst den Experten auf, dass bei den Menschenaffen zu viel Beton zu sehen ist. Schön sei dagegen die neuere EisbÀrenanlage.. Na, wie gut, dass hier kein Beton zu sehen ist, nicht wahr ?
Und wĂ€hrend das DickhĂ€uterhaus in Frankfurt ein "Weggucker" ist, gilt die Panzernashornhaltung in Berlin als zeitgemĂ€ĂŸ ? Da kann ich nur den Kopf schĂŒtteln.
Immerhin NĂŒrnberg zĂŒchtet mit Erfolg SeekĂŒhe und Große TĂŒmmler, was sonst eher selten geschieht (wie viele Zoos aber halten auch diese Tiere ?). Zoos mit Showcharakter werden verteufelt (Hannover) Zoos ohne Shows sind zu langweilig (Aachen).
Kurzum, fĂŒr mich ist der gesamte Test voller WidersprĂŒche und rein subjektiver Ansichten von Menschen die Tiere hinter Gittern immer noch als "Gefangene" ansehen, wĂ€hrnd es Tiere hinter Glas oder GrĂ€ben sehr viel besser haben ( denn immerhin wirken die Wisente von Bernburg ja trotz der unansehnlichen Gitter gesund)
Wie es ausgerechnet der Zoo Berlin auf den ersten Platz geschafft hat ist mir ein RĂ€tsel. Ich mag den Zoo Berlin, er hat seinen ganz besonderen Charme, aber er ist großteils doch alles andere als zeitgemĂ€ĂŸ und viele Tiere leben in doch recht beengten bzw total veralteten Gehegen.

(30.06.2008, 17:28)
Gudrun Bardowicks:   Neues aus dem Wildpark Schwarze Berge in Rosengarten: Bei meinem gestrigen Besuch liessen sich die diesjĂ€hrigen 4 Wolfswelpen und die 2 Luchswelpen sehr gut beobachten. Bei den WaschbĂ€ren wurden vor kurzem 2 Welpen geboren , die ich mehrmals kurz sehen konnte. Das mĂ€nnliche Elchkalb und das Konikfohlen waren ebenfalls schön zu beobachten. Weitere aktuelle Jungtiere sind KĂ€lber bei Dam- und Dybowskihirschen, ein junger Habichtskauz und ein junger Alpensteinbock, bei den Steinböcken liessen sich allerdings nur die Böcke sehen.
Die neue Rabenvoliere wird wohl noch in diesem Jahr eröffnet werden, die im Bau befindliche BĂ€renanlage wird nach meinem Eindruck wohl erst zum 40-jĂ€hrigen JubilĂ€um 2009 fertig sein. Die Wellensittiche, Prachtrosellas, Nymphensittiche und ChukarhĂŒhner, deren Voliere dem Bau der Rabenvoliere weichen musste, haben zwei schöne und gerĂ€umige Volieren in der Handwerkerhalle bekommen. Als neue Arten sind dort noch Zebrafinken und Kanarienvögel hinzugekommen.
(30.06.2008, 16:43)
Dennis Ismer:   Ich bin beim Suchen auf diese Ergebnisse gestoßen:
Ranking

Kleine Zoos

1 Tierpark Eberswalde erstklassig 1.83
2 Tierpark Görlitz gut 2.02
3 Naturzoo Rheine gut 2.23
4 Tier- & Freizeitpark Jaderberg gut 2.35
5 "Arche Noah" Braunschweig gut 2.41
6 Zoo Landau in der Pfalz passabel 2.53
7 Aachener Tierpark passabel 2.95
8 Tierpark Cottbus zwiespÀltig 3.16
9 Zoologischer Garten Hof zwiespÀltig 3.18
10 Zoo am Meer Bremerhaven zwiespÀltig 3.45
11 Tiergarten Mönchengladbach miserabel 4.10
12 Tierpark LĂŒbeck miserabel 4.70

Große Zoos

1 Zoo Köln erstklassig 1.91
2 Tierpark Hagenbeck Hambug erstklassig 1.98
3 Tiergarten NĂŒrnberg erstklassig 1.99
4 MĂŒnchner Tierpark Hellabrunn gut 2.03
5 Zoo Dortmund gut 2.05
6 Zoologischer Garten Schwerin gut 2.10
7 Zoo OsnabrĂŒck gut 2.24
8 Zoo "Wilhelma" Stuttgart gut 2.26
9 Zool. Stadtgarten Karlsruhe gut 2.28
10 Zoologischer Garten Leipzig gut 2.31
11 Krefelder Zoo gut 2.34
12 Zool. Garten Augsburg gut 2.36
13 Zool. Garten Wuppertal gut 2.46
14 Zoo Dresden passabel 2.50
15 Tierpark Berlin-Friedrichsfelde passabel 2.56
16 Zoo Duisburg passabel 2.57
16 Zoo Frankfurt/Main passabel 2.57
18 Zoologischer Garten Berlin passabel 2.62
19 Zool. Garten Magdeburg passabel 2.66
20 Zool. Garten SaarbrĂŒcken passabel 2.87
21 Zoo Hannover passabel 2.95
22 Zoo Rostock zwiespÀltig 3.01
23 Allwetterzoo MĂŒnster zwiespĂ€ltig 3.06
24 ThĂŒringer Zoopark Erfurt zwiespĂ€ltig 3.09
25 Zoologischer Garten Halle zwiespÀltig 3.13
26 Ruhr Zoo Gelsenkirchen unzulÀnglich 3.53
27 Tiergarten Heidelberg unzulÀnglich 3.68


Ob das auch die richtigen Ergebnisse sind, weiss ich nicht.
(28.06.2008, 17:59)
Shensi-Takin:   Hat jemand noch den alten Test von 2000 parat? Der Kölner Zoo dĂŒrfte wohl im Vergleich zum damaligen Testergebnis den grĂ¶ĂŸten "Niedergang" in der Bewertung beklagen (von 1. auf 15.)-ein wie so vieles an derlei "Tests" fĂŒr mich nicht ganz nachvollziehbares Ergebnis...
(28.06.2008, 14:48)
Ralf Sommerlad:   Ich darf mich der wohl einhelligen Meinung ĂŒber die QualitĂ€t des Tests und demnach auch der Ergebnisse voll anschliessen. In Anbetracht dessen, dass ein erfahrener Zoomann sachverstĂ€nddig beratend tĂ€tig war, hĂ€tte eigentlich ein deutlich anderes Ergebnis erzielt werden mĂŒssen, aber vermutlich hat die STERN-Tester die Berliner Artensammelwut mehr als nur beeindruckt.

PS:Der Berliner Zoo hÀtte es in meinem persönlichen Ranking sehr schwer, unter die ersten 10 zu kommen....
(28.06.2008, 12:46)
Michael Mettler:   P.S. Die Panzernashornsilhouette findet sich im Afrika-ZOOM-Plan, der auch auf der HP zu finden ist. Solcherlei Fehler sind natĂŒrlich beim Testsieger Berliner Zoo uuundenkbar :-) In dessen Lageplan (per Download auf der HP verfĂŒgbar) symbolisiert ein springender Weißwedelhirsch (gibts im Zoo nicht) gleich dreifach das Hirschrevier, und als "Bongo" dient die Silhouette eines Springbocks. Über die diversen Fehler im letzten (m.W. noch immer aktuellen?) ZoofĂŒhrer wollen wir erst gar nicht reden...
(28.06.2008, 12:25)
Michael Mettler:   @BjörnN: Könnte sein, dass damit die große Tafel mit dem Zooplan im Eingangsbereich gemeint ist. Auf der war meiner Erinnerung nach die Silhouette eines Panzernashorns statt einer afrikanischen Art abgebildet. Aber "Verfehlungen" solcher Art finden sich in vielen ZooplĂ€nen (und wurden auch von und hier im Forum immer mal wieder thematisiert), ohne dass den Zoos deswegen gleich der wissenschaftliche Anspruch abgesprochen wird.
(28.06.2008, 11:25)
Hannes LĂŒke:   Also der Elefantenauslauf ist betoniert aber wenn die Tiere den recht kleinen Auslauf bei gutem Wetter die ganze Nacht nutzen sind sie anderen Zoos voraus.
Das normale Elefantenpaddock hĂ€tte ruhig grĂ¶ĂŸer sein dĂŒrfen wobei sie sowieso bei meinem Besuch nicht alles benutzt haben und wenn sie auf die gigantische Koppel dahinter zum Grasen dĂŒrfen gehören diese mit zu den best gehaltenen Elefanten in Deutschland.
(27.06.2008, 22:56)
BjörnN:   Ich hĂ€tte eine Frage:
Wo bitte schön versteckt der ZOOM die Indischen Panzernashörner in seinem Afrikabereich???
(27.06.2008, 22:36)
Michael Mettler:   "Gewonnen" hat ĂŒbrigens die Stadt mit den meisten Einwohnern und damit dem grĂ¶ĂŸten ZeitungskĂ€uferpotenzial - noch dazu durch die Wahl eines Titelfotos mit Knut-Faktor. Wie ich annehme (und damit schließe ich mich Oliver Jahn an), werden es sich die Tester zudem nicht mit ihren Heimatzoos verscherzen wollen...

War jemand in letzter Zeit mal in Ströhen? Laut Foto in der Printausgabe haben die Elefanten am Haus einen betonierten Auslauf. Bei meinem letzten Besuch (ein paar Jahre her) bestand dieser meiner Erinnerung nach noch aus Sandboden, die Tiere hatten zudem eine eingezĂ€unte Wiese zur VerfĂŒgung und wurden m.W. außerhalb der Besuchszeiten unter Aufsicht auch auf eine der grĂ¶ĂŸten Pferdekoppeln des Tierparks gelassen, wo sie weiden, sich suhlen und in einem natĂŒrlichen GewĂ€sser baden konnten. Hat sich die Haltung tatsĂ€chlich in letzter Zeit verschlechtert, oder haben die Tester nur den Schlechtwetteraufenthalt als Elefantengehege wahrgenommen (das Foto zeigt Regenwetter)?
(27.06.2008, 21:36)
Gudrun Bardowicks:   Noch eine ErgĂ€nzung zu meinen weiter unten aufgefĂŒhrten Kritikpunkten zum "objektiven" Stern-Zootest:
Der Zoo OsnabrĂŒck landete bei den grossen Zoos sogar nur auf Platz 25.
Zur Kritik des Zootests an der Affenhaltung im Zoo Hannover: Hannover steht bei der Haltung von Affen und Halbaffen mit Note 3,13 auf dem letzten Platz des Rankings bei den grossen Zoos, was fĂŒr Personen, die den Zoo nicht persönlich kennen so aussieht, als ob die Tiere in diesen Anlagen ganz mies und tierquĂ€lerisch untergebracht sind. Dieses trifft aber nicht zu: die Gehege sind verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gerĂ€umig und gut mit Klettermöglichkeiten ausgestattet.Es fehlt lediglich an Freianlagen, die in vielen anderen der getesteten Zoos, aber nicht in allen, vorhanden sind. Die Innenanlagen im neuen Affenhaus des Testzweiten Berliner Tierpark Friedrichsfelde sind meiner Meinung nach sehr viel schlechter mit Klettermöglichkeiten ausgestattet als die Affenanlagen in Hannover. Auch sind viele der Affenanlagen in anderen besser bewerteten Zoos (z.B. Krefeld, Karlsruhe, OsnabrĂŒck, Berlin West)auch nicht sehr viel grösser und besser eingerichtet als in Hannover.
Die Menschenaffenhaltung in Hannover steht mit Note 3,21 auf dem vorletzten Platz im Ranking der grösseren Zoos mit Menschenaffenhaltung. Ich finde allerdings nicht, dass die Menschenaffenhaltung beispielsweise in Magdeburg, Krefeld, Stuttgard oder OsnabrĂŒck sehr viel besser ist als in Hannover, zumal in den 4 genannten Zoos im Gegensatz zu Hannover bisher noch nicht einmal Freisichtanlagen fĂŒr Menschenaffen vorhanden sind. Wie ich bereits weiter unten ausfĂŒhrte finde ich eigentlich nur die Hannoveraner Oranghaltung mies, wĂ€hrend die Schimpansenanlage durchschnittlich ist und die Außenanlage fĂŒr Gorillas bis auf die etwas zu wenigen Klettermöglichkeiten meiner Meinung nach sogar gut gelungen ist und scheinbar auch bei der Gorillagruppe gut ankommt, was man daran sehen kann, wie gut diese die Anlage nutzt. Die Zuchterfolge bei den Gorillas mit natĂŒrlicher Aufzucht aller Jungtiere durch ihre MĂŒtter sollten in einer miesen Anlage, wie sie der schlechte Rankingplatz im Zootest suggeriert, eigentlich nicht in dem Maße möglich sein. Die Anlagen fĂŒr Menschenaffen in Leipzig, MĂŒnster und Köln sind allerdings in der Tat sehr viel besser als in Hannover. Schade ist es allerdings, dass die Innenanlagen der Gorillas und Schimpansen im Urwaldhaus in Hannover nicht mit GlaswĂ€nden und Gitternetzen ĂŒberkuppelt sind. Hierdurch lassen sich dort weniger Klettermöglichkeiten schaffen als in den Ă€hnlich gestalteten MenschenaffenhĂ€usern in Köln, Heidelberg oder OsnabrĂŒck, die allesamt durch GlaswĂ€nde und Gitterkuppeln und nicht nur durch TrockengrĂ€ben vom Publikum getrennt sind. Dieser bauliche Mangel, der ĂŒbrigens nicht im Zusammenhang mit dem kritisierten Erlebniszookonzept unter Direktor Machens steht, sondern auf die Urwaldhausplanung des ehemaligen Direktors Professor Dittrich nach Krefelder Vorbild zurĂŒckzufĂŒhren ist, sollte meiner Meinung nach aber nicht der Hauptgrund fĂŒr eine so schlechte Gesamtbeurteilung der Menschenaffenhaltung in Hannover sein, zumal es auch in Krefeld noch TrockengrĂ€ben im Menschenaffenhaus gibt. Die Orang Utans haben ĂŒbrigens reichlich Klettermöglichkeiten sowohl im Urwaldhaus als auch im kleinen AußenkĂ€fig. Der im Internet unter "Schmuddelecken" gezeigte Bildausschnitt aus der hannoveraner Oranginnenanlage vermittelt allerdings einen anderen Eindruck, da hier nur der Bodenbereich und nicht der obere Gehegebereich mit seinen vielfĂ€ltigen Klettermöglichkeiten zu sehen ist.
(27.06.2008, 21:14)
Oliver Jahn:   Wenn ich mir so ansehe, welche Zoos sehr gut abschneiden, und ich mir dann ansehe, dass der Stern woher kommt? Und einer der Tester woher??
:-)
Nachtigall ick hör dir drapsen!!
Ich fand auch sehr schön, dass der, der sich in Halle wegegn fehlender Kondition vom auf und ab abschrecken lÀsst neben den Kaukasichen Eichhörnchen u.a. auch die Malaiischen Tiger verpasst. Ich habe die bei m einem letzten Besuch noch im Raubtierhaus gesehen, und der Aufstieg zu diesem hÀlt sich doch sehr in Grenzen.
Bernburg habe ich als Frechheit erachtet, wo waren die Tester? Aschersleben gibt es nicht.
DafĂŒr Frankfurt auf Platz 8.
Ich liebe den Frankfurter Zoo, wie viele hier wissen. Aber als Hingucker das Grzimek-Haus zu nennen...na ja, das bedarf doch eigentlich keinem Kommentar mehr.

(27.06.2008, 21:02)
Michael Mettler:   So, die Printversion habe ich mir nun zu GemĂŒte gefĂŒhrt. Was mir dabei auffiel:

- Ein Test, der falsche Beschilderungen ankreidet (z.B. bei ZOOM, wo "das indische Panzernashorn nach Afrika versetzt" wird), sollte eigentlich selbst nicht Rothirsche als Mesopotamische Damhirsche beschriften (siehe Kronberg) oder Königsgeparden als "Art" bezeichnen (siehe Wuppertal).

- Hannover wird angekreidet "Die Elefanten z.B. werden gehalten, als ob ihr Lebensraum indische Tempelruinen wĂ€ren" - in Leipzig "zeugt das modernisierte Elefantenhaus von neuem Glanz". Was denn nun? Und leben Giraffen und Antilopen in freier Wildbahn in Moscheen wie im "Siegerzoo" Berlin? Die "Australische Outback-Anlage" in Hannover wird ĂŒbrigens als "Hingucker" positiv hervorgehoben. Gut, dass es da keine Tempelruine gibt, sondern "nur" Windrad, Wassertank, ÖlfĂ€sser und Wellblech-RĂŒckwand :-)

- Nochmal Hannover: Mit einem Foto der Elefantendressur wird dargestellt, dass die Tiere "wie Clowns" prĂ€sentiert werden. Das Foto des Testsiegers Berlin zeigt einen dressierten Seelöwen beim RĂŒckwĂ€rtssalto...

- In ZOOM vermissen die Tester den wissenschaftlichen Anspruch - "wie zum Beispiel Tiere, die schwer zu halten oder vom Aussterben bedroht sind". EisbÀr, Menschenaffe und Nashorn (und viele mehr) zÀhlen anscheinend nur andernorts als bedrohte Flaggschiffarten?

- ZOOM lĂ€uft in der Bewertung gewissermaßen außer Konkurrenz, weil "ein Drittel" der Anlage (Asien) noch nicht fertiggestellt ist. FlĂ€chenmĂ€ĂŸig erzeugt das einen reichlich falschen Eindruck, und z.B. Leipzig wird bewertet, obwohl Gondwanaland noch nicht steht.

- Auch Hodenhagen lĂ€uft außer Konkurrenz: "Wegen der doch zu geringen Artenvielfalt kann er mit anderen Zoos im Test nicht mithalten." Da habe ich mir erstaunt die Augen gerieben: Meine Besuchsnotiz vom FrĂŒhjahr enthĂ€lt 52 WildsĂ€ugetierformen, Haustiere und Vögel habe ich nicht notiert. Bremerhaven z.B. lĂ€uft nicht außer Konkurrenz...

- AusgewĂ€hlt fĂŒr den Test wurden die Mitgliedszoos des VDZ sowie "die ĂŒbrigen drei Zoos, die Elefanten halten". Die Wahl einer einzigen Tierart als Zusatzkriterium empfinde ich als merkwĂŒrdig. Und warum Elefanten und nicht z.B. Tiger?

- Das Kölner Elefantenhaus "kommt an die moderne Elefantenhaltung anderer Zoos nicht heran". Da wĂ€re doch mal interessant, welche anderen gemeint sind. FĂŒr den Tierpark Berlin als Testzweiten wird immerhin erwĂ€hnt, dass "fast alles noch auf dem neuesten Stand sei" - als Beispiele dienen das DickhĂ€uterhaus und das Alfred-Brehm-Haus...

- Die Gemeinschaftshaltung von Nilgaus und Hornraben wird fĂŒr Augsburg als "biologische UnschĂ€rfe" negativ hervorgehoben. Kombinationen wie Siamang/Flachlandpaka und andere scheinen beim Testsieger dagegen nicht ins Gewicht zu fallen.

Sehr merkwĂŒrdig finde ich ĂŒbrigens auch die Formulierung, dass sich in den Zoos "ĂŒberraschend viel getan" habe seit dem letzten Test vor acht Jahren. Warum "ĂŒberraschend"? Und wie kann es sein, dass "international renommierte Zoo-Experten" von dieser Entwicklung ĂŒberrascht sind...?
(27.06.2008, 18:45)
Michael Mettler:   @Sacha: Stimmt, die hatte ich gar nicht auf dem Schirm - und die mĂŒssten damals tatsĂ€chlich vorhanden gewesen sein. Wobei selbst dann fragwĂŒrdig ist, was an kupierten Großgreifen "1"-wĂŒrdig wĂ€re (wahrscheinlich nicht mehr und nicht weniger als an kupierten Pelikanen, Störchen usw.). Platz hatten sie natĂŒrlich reichlich...

@Karsten Vick: Wie Machens beweist, schweigen die schlechter bewerteten eben nicht :-)
(27.06.2008, 15:06)
Karsten Vick:   Hmm, es gab mal ne wissenschaftliche Untersuchung bei der rauskam, dass das Meerschweinchen KEIN Nagetier ist. Das wirft natĂŒrlich ein neues Licht auf die Halleschen Eichhörnchen.

WĂ€r Hannover (wie beim ersten Test) besser bewertet worden, dann wĂŒrden jetzt ĂŒber den selben Schmarren nicht die HĂŒhner lachen, sondern Herr Machens sich selbst und seinen Zoo in den höchsten Tönen loben.
Mit Gelsenkirchen-Bewertung halt ich mich zurĂŒck, bis ichs mal mit eigenen Augen gesehen habe, aber als die KodiakbĂ€renanlage seinerzeit im Tiergarten Rundbrief vorgestellt und abgebildet wurde, da sah die nicht sehr "natĂŒrlich" aus - da war jede Kleckerburg am Ostseestrand schöner.
(27.06.2008, 13:54)
Sacha:   @MM: Dann hatte damals der Ruhrzoo die Geier auf der Afrikasteppe noch nicht bzw. nicht mehr?
(27.06.2008, 13:43)
Ralf Seidel:   Obwohl Michael, in Hannover laufen schon ne Menge alberner HĂŒhner rum...)))
(27.06.2008, 13:26)
Michael Mettler:   Obwohl die Zeitung schon hier liegt, habe ich den "Testbericht" noch nicht gelesen - wohl aber die kurze Stellungnahme des hannoverschen Zoodirektors in der Tagespresse: Er habe sich schon gewundert, warum die HĂŒhner auf Meyers Hof so laut gelacht hĂ€tten - bis er erfuhr, dass ihnen die Pfleger den STERN-Test vorgelesen hatten... :-)

Die Sache mit den Fischen in Heidelberg erinnert mich an den ersten STERN-Zootest, in dem der Ruhrzoo fĂŒr die Greifvogelhaltung eine "1" bekam - und das ohne eine einzige Greifvogelart im Bestand....
(27.06.2008, 12:46)
Ralf Seidel:   Karsten, hast natĂŒrlich Recht, systematisch sind Hörnchen, Ziesel & Co
Nagetiere, da habe ich mich mal wieder in Rage geschrieben - obwohl, bist du dir sicher, dass die Kaukaser auch welche sind...)))
@IP 66, sehe ich genau so. Ganz ist der Kunstfels aber noch nicht aus der Gunst der Herren verschwunden. WÀhrend Hannover eher geschmÀht wird, kommt Leipzig (wieder) ganz gut weg. Zoom
in Gelsenkirchen ist gar "auf den ersten Blick einer der schönsten Zoos
Deutschlands", allerdings vermissen die Herren den wissenschaftlichen Anspruch.
Da schließt sich doch wieder mal der Kreis...
(27.06.2008, 12:33)
Karsten Vick:   Also Ralf, Hörnchen sind schon Nager, im Gegensatz z. B. zu Fischottern und Frettchen, die in der Presse auch gern mal als Nager betitelt werden. Aber ansonsten macht dein Bericht Lust, sich auch mal den Stern zu kaufen. Ist bestimmt lustig und ich werds auch mit Fassung tragen, wenn MEIN Lieblingszoo schlecht bei wegkommt. Scheint ja ansonsten alles so zu sein wie beim letzten Mal: was greifbares kommt nicht bei raus, die gut bewerteten Zoos nehmens als Werbung, die schlechter bewerteten schweigen und wir Zoofans haben was zu reden.
Mein Lieblingssatz beim vorigen Zootest war ja, als sie Dathes Plasteeisschollen von 1959 als modernstes behavioural enrichment fĂŒr EisbĂ€ren bezeichnet haben, das vor wenigen Jahren noch undenkbar war, weil die sadistischen Zooleute damals die Tiere in kleine KĂ€fige gesperrt haben, DAMIT sie sich nicht wohl fĂŒhlen...
(27.06.2008, 11:43)
IP66:   Es liegt, so denke ich, ein großes Problem darin, wenn man subjektive Reiseberichte, die von wenig kenntnisreichen Herrschaften in kurzer Zeit recherchiert und zusammengeschrieben werden, durch Publikation in einer Zeitschrift zum "Zootest" mutieren. Es gibt, denke ich, tatsĂ€chlich Kriterien, die Vergleiche erlauben, wie Entrittspreise, Arten- oder Besucherzahlen. Aber bei den KĂ€figreihen fĂ€ngt es dann schon an: Die gereihten Robbenbecken in Hamburg schĂ€tzt man, die fast gleichzeitig entstandenen NagetierkĂ€fige in Halle nicht, in Heidelberg, wo es genau einzelnes Fischbecken und ein paar Teiche gibt, wird die Fischhaltung ĂŒber den selben Kamm geschoren wie in Berlin usf. Hinzu kommt, daß gerade Reporter von Illustrierten ihr Publikum im Auge haben, und da scheint mir eines der wenigen Ergebnisse zu liegen, die tatsĂ€chlich von Interesse sind: Berlin als "Testsieger" markiert eine Tendenz zum klassischen Zoo, das Absteigen der Kunstfelsanlagen lĂ€ĂŸt ahnen, worĂŒber man in Zukunft seine schĂŒtzende Hand halten muß - wobei die Altstadt von Halle wohl aussĂ€he wie Solingen, wenn nicht eine VernachlĂ€ssigung in neubauwĂŒtiger Zeit uns heute die Möglichkeit gibt, einen bedeutenden Bestand an Altbauten zu erhalten.
(27.06.2008, 11:09)
Ralf Seidel:   Habe nun gestern abend den "Test" geslesen und tagsĂŒber auch schon mal die Darstellung im Internet verfolgt.
Auch wenn ich Manchem zustimme und Anderem eben nicht - es ist und bleibt ein rein subjektive Darstellung. Auch das ausgefeilteste Testkonzept ist nicht 1:1 ĂŒbertragbar, jeder Garten hat seine Spezifik, jeder Park seine Eigenheiten. Ein Test ist immer eine Momentaufnahme, Vieles gerade mal subjektiv empfunden - daran können auch die "international renommierten Zootester" nichts Ă€ndern. Übrigens: was bitte schön zeichnet einen Tester aus, welche Qualifikationen muss so einer erbringen ?? Jeder Pinsel darf sich heutzutage fĂŒr ein paar Euro als Tester verdingen.
Man stört sich immer noch an GitterstĂ€ben in Ost-Zoos, "eine Hinterlassenschaft" aus alten Zeiten - nun, die sehe ich aber in den Zoos westlich der Elbe auch noch. Hamburg wird als "wegweisend" hervorgehoben - aber gerade stören sich doch stĂ€ndig die GemĂŒter an alten Anlagen. Warum das so ist, wissen wir ja alle. Das Leipziger Raubtierhaus wird mit seiner Austellung zum Artenschutz gelobt -nur der Besucher will es nicht sehen. Den Zoo Aschersleben, der hat nun wirklich in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit erregt, auch ohne Weiße Tiger. Den kennen die gar nicht oder haben ihn einfach nicht gefunden. Wahrscheinlich sind unsere Heroen auch TMT (Tester mobiler Technik), das Navi ist bloß gerade ausgefallen. Wenn sie es denn doch bis dahin geschafft hĂ€tten wĂŒĂŸten sie, dass auch in Aschersleben Vollbartmeerkatzen gehalten werden, nicht nur"einmalig auf dem europĂ€ischen Festland" im Tierpark Ströhen.
In Halle ist die "Nagetier-KĂ€figreihe" der Weggucker. Wo befindet die sich ??? Die "SachverstĂ€ndigen" meinen wahrscheinlich das historische Alpinum. Nun sehen KĂ€figreihen anders aus, das Alpinum ist tatsĂ€chlich sanierungsbedĂŒrftig - aber die dort untergebrachten KleinsĂ€uger (Eichhörnchen sind ja wohl keine Nager)scheinen sich nicht unwohl zu fĂŒhlen. "Wie in der Altstadt von Halle gibt es aber auch hier noch eine Menge zu tun." Danke fĂŒr den Hinweis, aber das weiß man auch selber - den fertigen, perfekten Zoo habe ich aber anderswo auch noch nicht gesehen.
Derart ĂŒberflĂŒssige Kommentare sind dĂŒmmlich und unqualifiziert. Die Altstadt von Halle ist in ihrer Geschlossenheit und GrĂ¶ĂŸe einzigartig
in einer deutschen Großstadt. SĂ€mtliche Baustile seit dem Mittelalter findet man hier. Im Krieg kaum zerstört, zu DDR-Zeiten dem Verfalll preisgegeben. Heute wird mĂŒhsam wieder aufgebaut - Arroganz in seiner simpelsten Form, das können unsere Testergötter nun aber wirklich nicht anders wissen.
Ich habe keine Probleme damit, wenn Leute durch Parks spazieren und ihr Urteil darĂŒber kundtun. Nur sollte man eben herausstellen, dass es sich um eine persönliche Ansicht handelt und nicht den Rest der Republik Glauben machen wollen, ihre Meinung sei Gesetz.
Rankings jeglicher Art nehme ich schon lange nicht mehr ernst - da kriegt man als Ostdeutscher ja regelmĂ€ĂŸig Depressionen...
Auf was fĂŒr nen Test haben sich unsere Spezialisten denn als NĂ€chstes vorbereitet: IKEA-Brettermöbel, Zahnpasta oder FischstĂ€bchen - ich glaube, das können die auch...


Was die Altstadt von Halle betrifft be
(27.06.2008, 08:53)
Shensi-Takin:   Zum STERN-Test s.a.:
http://www.stern.de/video/625010.html

(26.06.2008, 22:27)
Gudrun Bardowicks:   Ich habe ebenfalls den Zootest 2008 des Stern gelesen und kann eine Reihe von Bewertungen dieser sogenannten Fachleute (2 Journalisten und ein ehemaliger Zootierpfleger als Fachmann) nicht nachvollziehen, z. B. nur Platz 15 fĂŒr den Kölner Zoo (2000 noch Platz 1), Platz 17 fĂŒr Hannover (vom Tierhaltungsaspekt her), Patz 23 fĂŒr Zoo OsnabrĂŒck und Platz 16 (vom Tierhaltungsaspekt her noch einen Platz besser als Hannover, vom Gesamteindruck her steht Hannover auf Platz 16, Magdeburg auf Platz 17). Den Leipziger Zoo wĂŒrde ich persönlich noch vor dem Berliner Zoo auf Platz 1 sehen. aber dort gibt es weniger Tierarten und keinen Knut, Bao Bao oder Ivo (der beliebte SilberrĂŒckengorilla).
Die schlechte Bewertung des Zoos Hannover hĂ€ngt vermutlich mit der Abneigung der "FachmĂ€nner " gegenĂŒber Tiershows und TiervorfĂŒhrungen zusammen, die ja in Hannover eine grosse Rolle spielen und sehr gut beim Publikum ankommen. Hierbei wird ĂŒbersehen, dass TiervorfĂŒhrungen fĂŒr die an ihnen beteiligten Tiere eine gut BeschĂ€ftigung darstellen und eine Bereicherung ihres Lebens im Zoo sind. Auch die Kulissenlandschaften des Erlebniszoos, die angeblich stark von den Tieren ablenken, sind ihnen ein Dorn im Auge. Um diese Abneigung zu kaschieren weisen sie auf die ihrer Meinung nach sehr schlechte Haltung von Menschenaffen und Tieraffen in Hannover hin, wĂ€hrend Ă€hnliche Haltungsbedingungen dieser Tiergruppen in anderen Zoos,beispielsweise in Krefeld, OsnabrĂŒck, Wuppertal oder Magdeburg, sehr viel bessere Noten bekamen. Richtig zu kritisieren ist meiner Meinung nach lediglich die Haltung der Orang Utans, die in Hannover von der QualitĂ€t her wirklich weit hinter der in den meisten anderen deutschen Zoos zurĂŒcksteht. Die Gorillahaltung ist meiner Meinung nach ganz in Ordnung und auch die Schimpansen und Tieraffen sind in Hannover nicht so schlecht untergebracht, wie man aufgrund der Bewertung im Internet unter www.stern.de vermuten könnte, auch wenn grosse begehbare Freianlagen wie beispielsweise in MĂŒnster oder Duisburg dort leider fehlen. Die schlechte Benotung der Gehegebeschilderung und der Robbenhaltung im Ranking fĂŒr Hannover kann ich allerdings gut nachvollziehen. Die im VerhĂ€ltnis zu anderen Zoos wie z.B. Augsburg oder Duisburg verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig schlechte Bewertung der WiederkĂ€uerhaltung fĂŒr den Zoo Hannover kann ich allerdings absolut nicht nachvollziehen, da diese Tiergruppe, zu der ja auch die Antilopen gehören, meiner Meinung nach in Hannover sehr gut untergebracht ist und erfolgreich zĂŒchtet. Allerdings gibt es in Hannover keine Wildziegen und Wildschafe, die in den Siegerzoos des Rankings recht gut vertreten sind und dort auch gut prĂ€sentiert werden.
Die relativ schlechte Benotung des Kölner Zoos scheint in erster Linie mit dem modernen neuen Elefantenpark zusammenzuhĂ€ngen, der den "Fachleuten" wohl zu "nĂŒchtern" eingerichtet ist. Hier vermissen diese Experten anscheinend "naturnahe" Felskulissen oder Tempelruinenreste wie in Hagenbecks Tierpark oder im Zoo Leipzig, die sie im Erlebniszoo Hannover (Dschungelpalast) ablehnen bzw. kritisieren.
Die Bewertung des OsnabrĂŒcker Zoos (Platz 23) kann ich kaum nachvollziehen, da dort in den letzten Jahren viele moderne Tieranlagen entstanden sind (Afrikasteppe mit Afrikahaus, "Tal der Riesen" fĂŒr Breitmaulnashörner und Antilopen, Elefantenanlage mit modernem Elefantenhaus).
Der Magdeburger Zoo ist meiner Meinung nach von der Tierhaltung her nicht sehr viel besser als Hannover, Gastronomie, Besucherservice und Infrastruktur sind sehr viel schlechter als in Hannover, aber es gibt dort eben weniger TiervorfĂŒhrungen als in Hannover und auch keine Kulissenlandschaften...

Beim Zootest 2008 handelt es sich meiner Meinung nach um ein sehr subjektives Ranking einiger ausgewĂ€hlter Zoos und Tierparks, die aber vielleicht in einigen der schlechter bewerteten Zoos wie Hannover zu einem Umdenken und Einlenken der Zooleitung hinsichtlich aufgezeigter MißstĂ€nde fĂŒhren. Ich denke hier besonders an die unmoderne Oranghaltung und die schlechte Gehegebeschilderung in Hannover, die sehr verbesserungswĂŒrdig sind.
(26.06.2008, 17:54)
Ralf Seidel:   Heute erschienen: Der "Große Zootest" im
Stern. Habe mir heute morgen ein Heft gekauft und auf die Schnelle mal durchgeblÀttert. Na ja, immerhin der
Hinweis, dass sich in den letzten Jahren viel in den Zoos getan hat. Ansonsten schon beim flĂŒchtigen DurchblĂ€ttern - stellenweise lĂ€ufts einem wieder eiskalt den RĂŒcken runter.
Kostproben gefĂ€llig ?: Tiergarten Bernburg: Umstritten, Kein VergnĂŒgen, erstaunlich dass Bernburg Mitglied im VDZ ist;
Chemnitz: Malik, der Angolalöwe, ist einer der letzten reinrassigen Vertreter seiner Unterart - die Zucht ein Überbleibsel aus der DDR.
Fehler schon beim schnellen Überblicken, werde mir das heute Abend mal etwas intensiver anschauen, vielleicht kann ich es mir ja doch noch schönlesen...
(26.06.2008, 10:28)
Teutenberg:   Neues aus dem Wildpark Schwarze Berge:
Die neuen anlagen fĂŒr BraunbĂ€ren und Rabenvögel sind weiterhin im Bau...
es gab 5 kleine weißstörche und 2 kleine Schwarzstörche welche aber wegen einer ungeklĂ€rten fehlstellung des schnabels eingeschlĂ€fert werden musten...
des weiteren gibts es ein mÀnnliches Elchkalb sowie eine kleine Koniksstute
(05.06.2008, 16:55)
Michael Amend:   Kronberg hat seinen Panoramaweg zu den Mesos sowie die Anlage fĂŒr Kleine Pandas eröffnet. Ins Panda-Gehege sollen auch noch Muntjaks rein...

Suhl hat seine BĂ€renhaltung beendet. Deren alte Anlage soll noch in diesem Jahr fĂŒr andere Tiere umgestaltet werden-fĂŒr ErdmĂ€nnchen und Loris.
(24.03.2008, 20:01)
IP66:   Vielen Dank! Daß es in Stuttgart Geburten und Aufzuchten gegeben hat, ist mir völlig entgangen - ich habe nicht einmal ein halbwĂŒchsiges Tier entdeckt! Entweder, daß Gehege war zu unĂŒbersichtlich, oder ich habe mich dergestalt intensiv mit Vogelsuche befaßt, daß die Affen dabei ĂŒbersehen wurde. Allerdings kann man auch bei den roten BrĂŒllaffen in Köln den Nachwuchs so lange leicht ĂŒbersehen, wie der noch getragen wird.
(17.01.2008, 18:47)
Steffen Kohler:   In Stuttgart zĂŒchten die Schwarzen BrĂŒllaffen in der Tat sehr erfolgreich. Nach dem Austausch des Weibchens, nicht des MĂ€nnchens, sind vier Jungtiere geboren worden, alle ĂŒbrigens mĂ€nnlich. Im September wurde ein fĂŒnftes Jungtier geboren, dessen Geschlecht ist mir nicht bekannt.

Außerdem wurde in Stuttgart im November erneut ein Haubenlangur geboren, damit insgesamt 1,3 Jungtiere 2007.
(17.01.2008, 17:19)
Michael Amend:   In Deutschland hat Stuttgart schon mehrere Jungtiere aufgezogen, ich glaube, die haben sogar jĂ€hrlich Nachwuchs. Die mußten aber das MĂ€nnchen tauschen, weil der erste Mann,den die Wilhelma bekommen hat, kein Interesse an dem Weibchen gezeigt hat. In Berlin mĂŒĂŸte es aber das erste Jungtier sein.ob es davor schon Geburten gegeben hat, weiß ich nicht, erinnere mich aber nicht, je im Bongo davon gelesen zu haben.
(17.01.2008, 11:54)
IP66:   Der schwarze BrĂŒllaffe im berliner Zoo mĂŒĂŸte doch das erste Jungtier dieser Art dort sein, vielleicht sogar das erste in Deutschland?
(17.01.2008, 11:17)
Michael Amend:   @BjörnN. Gerade deswegen wird es jetzt auch geklappt haben, was tut man,wenn man sich langweilt.....?
(16.01.2008, 21:36)
BjörnN:   Das hĂ€tte ich bei der Gruppe im Berliner Zoo nicht mehr erwartet, die Tiere wirkten auf mich immer sehr gelangweilt und lethargisch....
Trotzdem sehr erfreulich - mehr BrĂŒllaffen braucht das Land...
(16.01.2008, 19:10)
Steffen Kohler:   Neu in der Schlangenfarm im Tierpark Berlin sind Afrikanische Schnabelbrustschildkröte und Texas- KĂŒkennatter.

Neu im Zoo Berlin sind SteinwÀlzer, TrauerpfÀffchen und TamburintÀubchen.
Am 28. 12. wurde ein Schwarzer BrĂŒllaffe geboren.
(16.01.2008, 18:41)
Michael Amend:   Immer diese Kritik...Man wird sich halt in Springe sehr viel MĂŒhe mit den Anlagen machen, darĂŒber hinaus werden diese garantiert ausbruchsicher, und sehr viel kĂŒrzer wird die Bauzeit des Frankfurter Gibbonhauses auch nicht sein....
(13.01.2008, 07:23)
Michael Mettler:   Nur zum Trost, falls ihr mal in irgendeinem Zoo den Abschluss eines Bauvorhabens nicht erwarten könnt: Im Wisentgehege Springe entsteht ein neuer Gehegekomplex fĂŒr WaschbĂ€ren, Minks und Iltisse. Laut Aushang an der Baustelle wird eine Gesamtbauzeit von drei Jahren (!!) einkalkuliert. Bei einem derartigen Tempo ist es vielleicht ganz gut, dass vom ehrgeizigen Projekt eines neuen Aquariums nicht mehr die Rede zu sein scheint...
(12.01.2008, 23:14)
Steffen Kohler:   Neu im Tierpark Berlin sind Kurilennattern und SporengĂ€nse.
(30.12.2007, 18:21)
Steffen Kohler:   Neu in der Schlangenfarm im Tierpark Berlin sind Aspisvipern.
(16.12.2007, 13:21)
IP66:   Sehr ĂŒbersichtlich ist das Gehege nicht, doch im Winter sind die Sichtungschancen wohl ganz gut. Vielen Dank!
(02.12.2007, 14:38)
Steffen Kohler:   Ja, sie sind nahe der Cafeteria in einer zuvor mit Schwarzstörchen besetzten Anlage untergebracht.
(01.12.2007, 10:30)
IP66:   Das wĂ€re ja ein Grund, auf dem Weg nach Rostock im Tierpark vorbeizuschauen - bekommt man die Juwelen denn zus ehen?
(01.12.2007, 10:24)
Steffen Kohler:   Neu im Tierpark Berlin sind zwei KelpgĂ€nse, extrem selten in TiergĂ€rten zu sehen.
(30.11.2007, 19:19)
Michael Mettler:   Apropos Menschenaffen: Auch in Hannover gibt es wieder ein Gorilla-Jungtier, geboren am Montag. Am Sonntag war ich noch da und habe zufĂ€llig das Muttertier fotografiert - ohne zu ahnen, "was in ihr steckt"...

Der junge Haubenlangur wĂ€chst und gedeiht, und wie von mir nach einem der letzten Besuche vermutet hat er sich in Schwarz umgefĂ€rbt. Im Yukon-Bay-Bereich hat sich nach dem Auszug der Watussirinder, Papageien und Sittiche noch nicht viel mehr getan, die ĂŒbrigen Tiere waren alle noch dort und es gab auch noch eine Tiershow in der Arena.

Auf Meyers Hof und in Mullewapp herrschte dagegen Hochbetrieb, denn am kommenden Samstag startet der "Winter-Zoo" - durch die Hinzunahme von Mullewapp diesmal noch grĂ¶ĂŸer und mit erweitertem Angebot.
(29.11.2007, 18:31)
Johannes Pfleiderer:   @Michael Mettler
Da stimme ich voll zu. Immerhin hat die Wilhelma wĂ€hrend der letzten 10 Jahre schon vier Antilopenarten abgegeben (Impala, Nyala, SĂŒdafrikanischer Spießbock, Elenantilope), zuzĂŒglich der Blauducker, aber die waren ja nicht so lange im Bestand.
Schließlich hĂ€tte man auch die Wiese zwischen Wasserböcken und Flusspferdhaus als Bauplatz nehmen können.
(29.11.2007, 18:25)
BjörnN:   Die Menschenaffen sind das AushĂ€ngeschild der Wilhelma, vor allem der Kindergarten. Die Abgabe wĂ€re so, als wĂŒrde Berlin Bao Bao hinter den Kulissen halten oder Knut nach Grönland verkaufen.....
Spaß beiseite, ich kann die Abgabe auch nicht verstehen, wofĂŒr denn, um noch mehr Gorillas halten zu können?

Wohin sollen denn die Addaxe gehen?? Die Blessböcke könnte ich mir gut auf der Leipziger Savanne vorstellen, doch diese soll ja nicht weiter besetzt werden...

(29.11.2007, 18:21)
Michael Amend:   Mndesantiloppen wurden leider schon ausgerottet, ich meinte natĂŒrlich Mendesantilopen ( langsamer tippen, dann klappts auch )
(29.11.2007, 18:14)
Michael Amend:   Und wieder betrifft es eine bedrohte Antilopenart, die Mnedesantiloppen. Warum verzichtet die Wilhelma nicht zugunsten ihrer Antilopen auf eine Menschenaffenart ?
(29.11.2007, 18:12)
Steffen Kohler:   Dem Mitgliederbrief an die Wilhelma- Förderer zufolge gibt es jetzt auch im Wilhelma- Aquarium Königskrabben.

In diesem Brief werden neben den bereits gemeldeten Jungtieren in diesem Jahr auch zwei Gillens Zwergwarane als besonderer Erfolg erwÀhnt.

Im Winter 2008/09 soll mit dem Umbau des Haupteingangs begonnen werden, die Finanzierung steht.

Baubeginn im nĂ€chsten Jahr ist fĂŒr die Anlage fĂŒr afrikanische Menschenaffen. Bis dahin mĂŒssen bestehende Gehege umgebaut werden, ein separates fĂŒr Strauße kommt neu hinzu. In diesem Zusammenhang werden die Mendesantilopen, BlĂ€ssböcke und das letzte Böhmzebra an andere Zoos abgegeben.

Außerdem wird derzeit im unteren Parkteil neben der Damaszenerhalle eine Anlage fĂŒr Mandschurenkraniche angelegt.
(29.11.2007, 17:51)
Johannes Pfleiderer:   @Steffen Kohler
Im Gegenteil: Japanische Riesenkrabben kenne ich schon aus Arnheim, Basel und dem Sea Life Hannover. Kamtschatka-Krabben habe ich dagegen noch nie lebendig gesehen.
(27.11.2007, 12:03)
Konstantin Ruske:   Neu in der Fasanerie des Tierparks Berlin sind Mikadofasane.
(26.11.2007, 19:54)
Steffen Kohler:   Nein, Königs- oder Kamtschatkakrabben. Mir ist erst durch die Nachfrage bewusst geworden, dass es sich bei Königs- und Riesenkrabben um zwei unterschiedliche Arten handelt,also Entschuldigung, wenn ich falsche Hoffnungen geweckt habe. Die Königskrabben sind aber auch imposant.
(26.11.2007, 14:56)
Johannes Pfleiderer:   @Steffen Kohler
Sind mit Riesenkrabben Japanische Riesenkrabben (Macrocheira kaempferi) gemeint?
(26.11.2007, 12:49)
IP66:   ZunĂ€chst einmal gibt es also kein Nebeneinander der beiden Arten - aber immerhin einen ersten sichtbaren Tapir im Tierpark, was ja auch etwas ist.
(26.11.2007, 11:21)
Steffen Kohler:   Ja, er steht in einem der Nashorn- Gehege, links neben der frĂŒheren Zwergflusspferd- Anlage. Bisher habe ich ihn nur innen gesehen.

Neu im Zoo- Aquarium sind zwei Riesenkrabben.
(25.11.2007, 16:08)
Oliver Jahn:   Wo steht er denn? In einem der Nashorngehege? Und hat er denn Wasser zum baden? Und hat er auch Zugang zu einer der Außenanlagen?
(25.11.2007, 15:06)
Steffen Kohler:   Der Mittelamerikanische Tapir aus Wuppertal ist jetzt im Tierpark Berlin im Elefantenhaus in der Schau.
(25.11.2007, 14:51)
Oliver Jahn:   Also zumindest gab es in den Zeiten, in denen Chamnitz noch Karl-Marx-Stadt hieß, dort WeißrĂŒsselbĂ€ren.
(23.11.2007, 21:42)
Shensi-Takin:   Oje, was habe ich da nur losgetreten...;)
(23.11.2007, 20:10)
Ronny:   Vieleicht wurden mal WeissrĂŒsselnasenbĂ€ren gehalten. Auch in Stassfurt und Delitzsch befinden sich Tukan-Schilder an den Gehegen mit der Bezeichnung "Nasua narica". Nach ableben dieser Tiere wurden sicherlich die einfacher zu beschaffenden "Nasua nasua" geholt.
(23.11.2007, 18:56)
Michael Mettler:   SO kann man als Zoo natĂŒrlich auch Artenvielfalt zeigen: die eine ins Gehege, die andere aufs Schild :-)
(23.11.2007, 16:34)
Ronny:   Im Chemnitz gibt es definitiv keine WeissrĂŒsselnasenbĂ€ren. Habe dieses Jahr im Februar und August diesen Tierpark besucht und auch die Tiere gesehen.
(23.11.2007, 15:42)
Michael Mettler:   In der Tierbestandsliste des Chemnitzer Jahresberichtes 2006 steht "NasenbĂ€r, Nasua narica"...
(23.11.2007, 11:08)
Shensi-Takin:   Kiek an-in dabei steht weder die eine noch die andere NasenbĂ€rart in der Tierliste von A-Z; dafĂŒr gibt's Rotnackenwallabys. Hurra...
(23.11.2007, 10:22)
Michael Mettler:   Sieh mal an... Ich habe im September leider nur das Schild gesehen, es ließ sich kein NasenbĂ€r im AußenkĂ€fig blicken.
(23.11.2007, 10:07)
Johannes Pfleiderer:   @Michael Mettler
Bei meinem Besuch im Sommer waren trotz Ausschilderung als "narica" in Chemnitz gewöhnliche SĂŒdamerikaner zu sehen.
(23.11.2007, 09:49)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Die gibt's schon in Chemnitz :-) Sie bewohnen einen Teil des ehemaligen Grizzly-Zwingers, also wieder mal die klassische Nachnutzerrolle. Aber zum kleinen Trost fĂŒr den Artenfan sind es nicht die weit verbreiteten Gewöhnlichen, sondern "wenigstens" WeißrĂŒsselbĂ€ren...
(23.11.2007, 08:54)
Shensi-Takin:   Tja, dann fehlen nur noch die NasenbĂ€ren...
(22.11.2007, 23:18)
Ronny:   ISt zwar keine zoologische Sensation, aber der Tierpark Chemnitz wird bald mit der Haltug von ErdmĂ€nnchen beginnen.
(22.11.2007, 21:37)
Konstantin Ruske:   Zu den PlĂ€nen des Vogelhausumbaus im Berliner Zoo empfehle ich den neuen "Takin", der ab Anfang Dezember erhĂ€ltlich sein wird. Darin auch ein Artikel des Direktors zur Tierbestandsabstimung;Tropenhirsche, Buntramrder im Tierpark sowie die reiherhaltung des Zoos werden nĂ€her vorgestellt. Auch die Neuanschaffungen in der Kölner Vogelhaltung werden erlĂ€utert.
(22.11.2007, 19:40)
Konstantin Ruske:   Zu den Hornvogelarten, die jetzt im TP Berlin stationiert sind, gehören Rhinozeroshornvogel, Malabarhornvogel, der sogenannte Helmhornvogel, Van der deckens- tocko, Rotschnabeltocko.
Im Zoo Berlin ist ein PĂ€rchen Zwergrohrdommeln neu eingetroffen.
(20.11.2007, 19:19)
Karsten Vick:   Kein Problem, aber die anderen Arten wissen wir immer noch nicht...
Nun war die Hornvogelzuchtstation auf dem Wirtschaftshof im frĂŒheren Leben das Glasdach eines Hotels, wurde entweder im ganzen versetzt oder zumindest auf dem Wirtschaftshof wieder aufgebaut. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch einen Umzug vertragen könnte. Wird das Glasteil nach Friedrichsfelde versetzt, bzw. ist das schon passiert?
(16.11.2007, 17:09)
Johannes Pfleiderer:   Alles klar, vielen Dank. NatĂŒrlich ist die Artenliste alles andere als aktuell bzw. vollstĂ€ndig, aber man kann sie zur groben Orientierung heranziehen.
(16.11.2007, 13:14)
Karsten Vick:   Als "Helmhornvogel" lief in Berlin Bycanistes subcylindricus, der Grauwangenhornvogel. Und die waren zumindest frĂŒher auch in der Schau. Auf die Artenliste im ZF 2005 wĂŒrd ich nicht allzuviel geben.
(14.11.2007, 22:06)
Johannes Pfleiderer:   @Konstantin
Welche Arten sind denn noch dabei? Laut der Artenliste im ZoofĂŒhrer 2005 waren auch Helmhornvögel im Bestand. Diese habe ich jedoch nie in der Schau gesehen.
(14.11.2007, 21:19)
IP66:   Das werde ich tun!
(14.11.2007, 11:00)
Carsten Berger:   Dann kannst du hier ja mal eine Meldung abgeben. :)
(14.11.2007, 10:51)
IP66:   Ich werde sicher im nĂ€chsten Mai beide berliner Zoos besuchen - worauf ich aber noch einige Monate warten muß!
(13.11.2007, 17:14)
Carsten Berger:   @Karsten: Ok, werde ich machen. Ich war zwar auch gerade sowhol erst in Zoo und Tierpark, aber man kann da ja immer wieder hingehen, wie ich finde. :)
(13.11.2007, 12:11)
Karsten Vick:   @Konstantin: Ach so. Mir war aber so, als hĂ€tte ich auch mal was von einem Vogelhausumbau gehört oder gelesen.
@Carsten Berger: Am besten, du kĂŒndigst deinen nĂ€chsten Zoo- oder TP-Besuch hier im Thread "Forum-Treffen" an, dann werden sich die richtigen Leute schon melden. Hab ich damals auch so gemacht. Ich hab zwar auch nur 1,5 Std. bis Berlin, aber ich war gerade erst da.
(12.11.2007, 21:00)
IP66:   Vielleicht sollte man ein Transparent ĂŒber den Zoo-Eingang hĂ€ngen: Zuchtanlagen zu RummelplĂ€tzen!
(12.11.2007, 19:04)
Carsten Berger:   Darf ich mal fragen, wer ist denn hier nu alles so aus Berlin?
(12.11.2007, 18:53)
Konstantin Ruske:   Sollte man meinen, aber die jetzt im TP Berlin gehaltenen Tiere ( aus 7 Arten), waren auf dem Wirtschaftshof platziert, der jetzt aktuell dem Riesenrad zu weichen beginnt. Grundsteinlegung fĂŒr den neuen Anfang Dezember.
(12.11.2007, 18:48)
IP66:   Wie soll es denn dann im Vogelhaus weitergehen? Wird der Hornvogeltrakt wieder mit solchen besetzt?
(11.11.2007, 10:02)
Karsten Vick:   Wegen Umbau des Vogelhauses im Zoo, stimmts? Da hatten wir letzte Woche ja noch GlĂŒck, die Hornvögel alle zu sehen.
Auf die Art kommen wenigstens noch einige Arten fĂŒr die Liste der Erstmaligen im MILU zusammen...
(11.11.2007, 09:24)
Konstantin Ruske:   Als neue Art können im Tierpark 3 Wongatauben gezeigt werden. Desweiteren befindet sich die grĂ¶ĂŸte Hornvogelsammlung in der Tierparkgeschichte zur Zeit auf dem GelĂ€nde- inklusive Jahrvogel und PerĂŒckenhornvogel.
(10.11.2007, 22:43)
IP66:   Vielen Dank! Beim nĂ€chsten Besuch der Schlangenfarm werde ich genau hinschauen mĂŒssen, zumal ich das frankfurter Tier ziemlich faszinierend fand. Vielleicht gelingt ja noch ein Winterbesuch.
(05.11.2007, 19:18)
Johannes Pfleiderer:   @IP66
Frankfurt hÀlt nicht dieselbe Art, neben den wie auch in Berlin vorhandenen Kronengeckos (Rhacodactylus ciliatus) wird dort die Art Rhacodactylus leachianus gehalten. Der Kopfhöcker-Riesengecko hat den wissenschaftlichen Namen Rhacodactylus auriculatus und wird derzeit meines Wissens in Deutschland nur im Tierpark Berlin gezeigt.
(05.11.2007, 16:02)
IP66:   Ist mir der neukaledonische Gecko schon einmal als Riesengecko in Frankfurt begegnet oder handelt es sich um eine andere Art?
(05.11.2007, 11:20)
Konstantin Ruske:   Ebenso jetzt neu in der schau im TP Berlin: 1,1 Schwarzbrustdrosseln ( Fasanerie)- sehr schön gefĂ€rbter Hahn, ein junger Dschelada.
(04.11.2007, 18:55)
Konstantin Ruske:   Neu im Tierpark Berlin: Neukaledonischer Kopfhöcker- Gecko.
(04.11.2007, 18:54)
Michael Mettler:   Nanu, hieß es nicht, dass die jetzige Elefantenanlage bzw. speziell das Haus fĂŒr eine moderne Haltung nicht mehr umrĂŒstbar seien? Ansonsten wĂ€re eine Entscheidung fĂŒr eine Jungbullengruppe natĂŒrlich begrĂŒĂŸenswert. Aber wer ĂŒbernimmt schon eine fast hundertjĂ€hrige Kuh...? :-)
(26.10.2007, 11:47)
Sacha:   Köstlich der Beitrag von Bayrische Rundschau.de. Die Direktion des Tiergarten NĂŒrnberg hat offenbar ganz vergessen, diesen Rekord zu melden:

"Nachdem Versuche, eine neue Elefantin nach NĂŒrnberg zu holen, bisher fehlschlugen, spiele man jetzt mit dem Gedanken, die 95-jĂ€hrige Afrikanerin wegzugeben und stattdessen junge Elefantenbullen zu halten, sagte Tiergarten-Kurator Helmut MĂ€gdefrau am Donnerstag. Um eine sicherere und artgerechtere Haltung zu gewĂ€hrleisten, solle das Elefantengehege umgebaut werden."
(26.10.2007, 10:15)
IP66:   Nachzuchten aus Wuppertal? Dort wurde es jedenfalls eng. Ich finde es schön, daß die Art sich verbreitet, weil sie sich so weit von unseren verwilderten Haustauben unterscheidet, daß man das Besuchern erklĂ€ren kann, und weil es sie frĂŒher doch in vielen Wildparks gab. Selten ist sie außerdem.
(15.10.2007, 11:21)
Ralf Ruske:   Als neue Art hat der TP Berlin Hohltauben erhalten.
(15.10.2007, 11:07)
Michael Mettler:   Ich war heute in Hannover. Mit den Kleinen Pandas hatte ich zwar Pech, aber den jungen Haubenlanguren habe ich gesehen. Seine Mutter ist schwarz, sein Vater rot; ĂŒber die goldgelbe BabyfĂ€rbung ist er nun schon hinaus, und da sein Fell farblich trotzdem deutlich vom Ton der roten Farbvariante abweicht, vermute ich, dass er gerade in das UmfĂ€rbungsstadium zu Schwarz eintritt.

Obwohl ich schon kurz nach neun Uhr im Zoo war, habe ich diesmal keine Bergzebras auf der Giraffenanlage gesehen; bei meinen letzten Besuchen hatten sie immer die FrĂŒhschicht, bis gegen elf Uhr die Giraffen rauskamen. Auch die Somali-Wildesel waren nicht zu sehen. Da mir die Stute beim letzten Besuch trĂ€chtig vorkam, drĂŒcke ich mal ganz fest die Daumen...

Die neue Panoramascheibe bei den Flusspferden und die verbesserte Beleuchtung der Innenanlage sind super, vor allem kommen jetzt die Farben viel natĂŒrlicher rĂŒber. Die kleinflĂ€chigen Scheiben des separaten Innenbeckens und des linken Drittels der großen Anlage fallen daneben allerdings jetzt optisch so sehr ab, dass ich mich frage, ob die in absehbarer Zeit eventuell auch durch jeweils eine große Scheibe ersetzt werden.
(14.10.2007, 19:47)
IP66:   Gerade die jungen Haubenlanguren freuen mich außerordentlich. Es war bei den kölner Guerezas auch so, daß man bei manchem Paar Jahre auch Nachwuchs warten mußte, dann aber plötzlich ein Kindersegen zu drangvoller Enge in den ja nur bedingt gerĂ€umigen KĂ€figen im Lemurenhaus fĂŒhrte.
(09.10.2007, 17:32)
Michael Mettler:   Neues aus Hannover: Der Einblick in die große Innenanlage der Flusspferde wurde verbessert. Aufbauend auf den in Großaquarien gemachten Erfahrungen wurde statt der bisherigen, relativ kleinflĂ€chigen Panzerglasscheiben nun eine durchgehende, ĂŒber 5 Meter lange Acrylglasscheibe von 12 cm Dicke eingesetzt - mit dem Ergebnis, dass die Tiere nunmehr auch in voller KörperlĂ€nge (und ohne den panzerglastypischen GrĂŒnstich) betrachtet werden können, ohne dass ein "Kunstfelspfosten" das Blickfeld unterteilt. Gleichzeitig wurde auch die Beleuchtung der Innenanlage verbessert. Habe ich noch nicht in natura gesehen, aber auf dem Zeitungsfoto sah es sehr eindrucksvoll aus.

Bei Kleinen Pandas und Haubenlanguren gibt es Jungtiere, die ĂŒber die kritische Anfangsphase hinaus sind; das wĂ€ren m.W. in beiden FĂ€llen Erstaufzuchten fĂŒr die hannoversche Zoogeschichte.
(08.10.2007, 19:05)
Shensi-Takin:   @Ralf Ruske: Vielen Dank, habe den bzw. die Shops aufgesucht. Alles im allen gibt es also im Berliner Tierpark drei Einkaufmöglichkeiten fĂŒr Zoo-Fans:
-Shop beim Tierpark Eingang bei der U-Bahn
-Shop im DickhÀuterhaus
-der Tierpark-Freunde-Laden (WoEnde nur noch bis Ende Oktober offen) mit den genannten genialen Postern, BĂŒchern, JahresrĂŒckblicken etc. am Kinderzoo in der NĂ€he der ehemaligen Neuguinea-Dingo-Anlage, wo jetzt das Rothundweibchen "Bella" ist.
Gerade der letzte Shop ist fantastisch!!!
Gerade der letzte
(07.10.2007, 13:40)
IP66:   Immer noch Ralf? Von Marokko-Kobras (ein r, zwei k, hat vormutlich irgend ein Orientalist sehr erfolgreich verordnet) habe ich noch nie etwas gehört und muß bei der nĂ€chsten Abnahme der Schlangenparade darauf achten, daß ich sie nicht ĂŒbersehe!
(04.10.2007, 11:35)
Ralf Ruske:   Neu im Tierpark Berlin sind schwarze Mambas und Marrokko- Kobras.
(03.10.2007, 20:56)
Michael Mettler:   Der offizielle Startschuss fĂŒr den Bau von "Yukon Bay" in Hannover ist nunmehr erfolgt, die Finanzierung steht, Baubeginn ist im kommenden Januar, geplanter Eröffnungstermin Januar 2010. NĂ€heres unter www.zoo-hannover.de.
(29.09.2007, 08:55)
Shensi-Takin:   @Ralf Ruske: Danke fĂŒr die rasche Antwort. Die Lokalisation des Shops war mir zwar klar, nicht aber die des Pavillions-besten Dank also fĂŒr den Hinweis. Hoffentlich lassen sich nebst der genannten interessanten FundstĂŒcke auch das eine oder andere schöne Poster finden...;)
(21.09.2007, 12:48)
Ralf Ruske:   Den Shop gibt es nicht nur noch, er floriert und wird immer beliebter, allerdings liegt er am Eingang BĂ€renschaufenster des Tierparks- ich hoffe, da liegt keine Verwechslung vor. Da es also in erster Linie ein Tierpark- Shop ist, können wir mit direkten Zoo- Souvenirs 8 vom Zoo Berlin) nicht aufwarten. Die Sammlerecke allerdings steht in voller BlĂŒte, zur zeit mit vielen alten Jahresberichten aus SaabrĂŒcken, leipzig und Ostrava, und auch einem VorkriegsfĂŒhrer vom Zoo Berlin. Geöffnet ist er jeden tag von 9- 17 uhr. der Pavillon der Förderer ( die auch den shop betreiben) im Kinderzoo neben dem Imbiss ( alles auf TP bezogen) hat am Wochenende von 10- 17 Uhr geöffnet.
(20.09.2007, 19:07)
Shensi-Takin:   @Konstantin Ruske: Eine Frage zum Beitrag Berliner "Zoo-Shop" vom 29.3.07: gibt's den Shop noch-und wenn ja: Öffnungszeiten? Pavillion??? Ist das Berliner Guereza-Poster vorhanden (ein Bekannter von mir sucht das seit Jahren)? TIA fĂŒr die Antwort.
(20.09.2007, 14:57)
Ralf Seidel:   @Karsten, nun zunĂ€chst erst mal zum Ralf
Ruske: da ist einfach was falsch im System hinterlegt und daher auch noch mal von mir die Bitte an Dr. SchĂŒling, den Konstantin Ruske doch wieder auf
Konstantin umzutaufen. Zum einen trĂ€gt er seinen richtigen Namen ja ganz gerne, andererseits, nicht ganz uneigennĂŒtzig, haben wir ja schon mit Ralf Wagner und mir 2 Vertreter dieses stolzen Namens im Forum und bevor das genauso eine inflationĂ€re Entwicklung nimmt wie all die vorhandenen Michaels, Stefans oder Karstens (mit K oder C), sollten wir dem Einhalt gebieten..)))
Dass ich ansonsten das FELSENHÜHNCHEN nicht ganz korrekt benannt habe liegt eben daran, dass ich es bisher noch nicht kannte und auch am Samstag meinen verzweifelt suchenden Blicken verborgen blieb. Als wir dann gemeinsam auf der Suche nach dem Tiergarten-Chef im GelĂ€nde unterwegs und ich noch im GesprĂ€ch mit Stefan Waldheim war, geschah das Unfassbare: Plötzlich stĂŒrzte Konstantin auf geradezu lemurenhafte Art und Weise davon - er hatte den Gesuchten entdeckt und als wir mit unserer entspannten Gangart im vorderen Bereich des Parks ankamen, war Keiner mehr zu sehen. Ja, wer zu spĂ€t kommt, den bestraft das Leben - daher sei mir bitte die unkorrekte Benennung verziehen.
Stefan und ich trösteten uns am "Zooplauderabend" in Halle daraufhin mit Stefans tollen Bildern seiner diesjÀhrigen Auslands-Zooreisen, absolut sehenswert !!!
Übrigens Karsten, bei Magdeburg habe ich schon an dich gedacht, nur haben wir die Entscheidung dorthin zu fahren erst am Samstagabend getroffen. Da war ich mir dann nicht so sicher, ob du so kurzfristig deine sĂŒdschwedische Heimat in unsere zentralkerndeutschen Gefilde verlassen hĂ€ttest. Aber im kommenden Jahr kriegen wir da auf jeden Fall wieder was auf die Reihe...
Übrigens, da Konstantins "Sprint" (so hat Stefan das dann genannt) ja in Sachen BerghĂŒhnchen offensichtlich von
Erfolg gekrönt war, probierte ich das dann im Sonntag mal auf 30m im Magdeburger Zoo aus. Das hinter mir schallende GelÀchter von Stefan verriet mir aber irgendwie, dass dieser Laufstil nicht so recht zu mir passte...)))
(19.09.2007, 14:16)
Andreas Hg.:   Richtig, FelsenhĂŒhnchen = Ptilopachus petrosus. Habe mal nach dieser Art recherchiert, das hat mich jetzt auch interessiert. Wurde bereits 1878 in Frankreich gezĂŒchtet, aber nur selten importiert. In Deutschland gibt es auch noch vereinzelt Privathalter der Art. Im Netz findet man einige Kleinanzeigen dazu, immer mit dem Hinweis auf die große Seltenheit. Sollen auch ziemlich teuer sein.

Siehe auch:
http://www.gbwf.org/francolin/images/stonetn02.jpg&imgrefurl=http://www.gbwf.org/francolin/
stone.html&h=102&w=101&sz=5&hl=de&start=2&tbnid=9vt0nqA0lR60TM:&tbnh=83&tbnw=8
2&prev=/images%3Fq%3DPtilopachus%2Bpetrosus%26gbv%3D2%26svnum%3D10%26hl
%3Dde%26sa%3DG
(19.09.2007, 13:45)
Michael Mettler:   Demnach mĂŒsste es sich um Ptilopachus petrosus handeln, das im "Handbook of the Birds of the World" mit dem deutschen Namen "Felsenhenne" und in Wikipedia als "Felsenrebhuhn" gefĂŒhrt wird?
(19.09.2007, 11:44)
Karsten Vick:   @Ralf und "Ralf" (habt ihr jetzt schon die Vornamen angeglichen?): Bei "Felsenhuhn" hĂ€tte ich eher auf Alectoris barbara getippt, aber FelsenhĂŒhnchen!?! Wo haben sie die denn her? Von einer Haltung dieser Art hab ich bisher auch noch nie was gehört.
(18.09.2007, 23:10)
Ralf Ruske:   Bei der neuen Vogelart in Bernburg muß man allerdings ganz korrekt sein, um keine Verwechslung enstehen zu lassen- es sind nĂ€mlich FelsenhĂŒhnchen. Eine absolute RaritĂ€t, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
(18.09.2007, 21:13)
Andreas Hartung:   Der Vogelpark Walsrode hĂ€lt seit kurzem erstmals in seiner Geschichte einen Kiwi, ein dieses Jahr im Zoo Berlin aufgewachsenes Tier. Welchen Geschlechtes der Vogel ist und ob er schon im Schaubereich zu sehen ist, weiß ich leider nicht. Man bemĂŒht sich aber, fĂŒr ihn einen Partner zu finden.
(18.09.2007, 15:01)
Ralf Seidel:   Neu im Tiergarten Bernburg sind FelsenhĂŒhner aus Afrika, bis letzten Samstag wusste ich nicht mal, dass es so etwas gibt...
Baubeginn auch an der Pinguinanlage, allerdings an einem anderen Standort, als ursprĂŒnglich vorgesehen. Der Neubau
ensteht hinter dem Afrikahaus, wo sich
die alte Stachelschweinanlage aus den 70ern befand.
Gemeinsam mit Stefan Waldheim war ich dann am vergangenen Sonntag noch ganz spontan in Magdeburg. Tolles Wetter, klasse Stimmung...
Ansonsten nichts wirklich
Neues oder SpektakulÀres, eine Gruppe
der Gelbrustkapuziner bewohnt jetzt die ehemalige Orang-Innenanlage. Mittlerweile vorbereitende Arbeiten fĂŒr
den Bau des Bereichs Amazonien. Dieser soll im FrĂŒhjahr komenden Jahres beginnen und beinhaltet neben einem
Tropenhaus, in dem dann u.a. auch Faultiere leben werden, eine 2000qm große Freianlage fĂŒr die Tapire, Gelbbrustkapuziner und Capybaras.
(18.09.2007, 13:47)
Michael Schulz:   Mich wĂŒrde interessieren, wo der Tapir in Berlin untergebracht wird. Bzw. wo man ihn sehen kann.
(17.09.2007, 19:24)
IP66:   FĂŒr grĂ¶ĂŸere Tropenschweinarten sind die Boxen im Schweinehaus aber ein wenig eng - deshalb mein Vorschlag, einfach die Idee mit den Bartschweinen auf das Rinderrevierauszudehnen, wo es noch einige Doubletten gibt. Ich fĂ€nde es darĂŒber hinaus schön, wenn der sehr malerische Weg hinter dem Wisenthaus von mehr Besuchern genutzt werden wĂŒrde, was vielleicht mit der Ideen eines Schweinewegs umgesetzt werden könnte.
(16.09.2007, 13:53)
Uakari:   So wĂŒrde halt jeder etwas anders machen, wenn er könnte. Ich wĂŒrde
in geographisch geordneten Zoos
auch gern Philippinen-Ecken einrichten.
Der Berliner Zoo ist von seinen
Revieren her jedoch seit jeher ein
systematischer Zoo, auch das ist statthaft und soll so bleiben. Darum die wilden Schweine ins Schweinhaus,
die Hirsche im Hirschrevier.

(15.09.2007, 13:23)
Johannes Pfleiderer:   Ich wĂŒrde die MĂ€hnenschweine nicht systematisch im Schweinehaus unterbringen, sondern lieber einen Philippinenteil mit den Prinz-Alfred-Hirschen einrichten, gerade weil sich der Zoo dort so fĂŒr Artenschutzmaßnahmen engagiert hat. Langfristig wĂ€re natĂŒrlich ein richtiges Philippinenhaus am besten, in dem man auch zahlreiche Vogel- und Reptilienarten und vielleicht sogar eine kleine Ecke mit Nachttieren wie Panay-Borkenkletterer oder sogar Koboldmakis (sollen ja in manchen Aufforstungsgebieten wieder im Vormarsch sein) unterbringen könnte.
(14.09.2007, 13:41)
IP66:   Über das Kamelhaus wĂŒrde ich gerne meine schĂŒtzende Hand halten, derweil es der besterhaltene Neubau aus der frĂŒhen Klös-Zeit ist und in einigen Jahrzehnten sicher Bewunderung auslösen wird. Vielleicht wĂ€re es sinnvoller, die Schweinesammlung in das Rinderrevier auszudehnen, etwa als Ersatz fĂŒr die auch im Tierpark vorhandenen RotbĂŒffel, deren Anlage man ja auch teilen könnte. Auf Dauer könnte man die Tapir-Sammlung in Berlin auch nach Friedrichsfelde verlagern, schön fĂ€nde ich es nur, wenn gerade die vergleichsweise Ă€hnlichen amerikanischen Arten nebeneinanderstĂ€nden.
(14.09.2007, 10:48)
Uakari:   Die MĂ€hnenschweine wĂŒnsche ich mir auch lĂ€ngst, die passen aber schon ins Schweinehaus, wo sie auch hingehören.
Dort mĂŒssen ja nun nicht 3 Gehege mit
den von mir heissgeliebten Hirschebern
besetzt werden. Man könnte aber auch die Warzenschweine analog zu Hamburg
als Gesellschafter einer afrikanischen
Grosstierart verwenden, deren Anlage mit den Pinselohrschweinen besetzen
und dadurch Platz schaffen.
Das aber Gemeinschaftshaltung keine grosse Leidenschaft vom Berliner Generaldirektor ist, dĂŒrfte bekannt sein.
(13.09.2007, 20:10)
Johannes Pfleiderer:   Sagen wir mal, Neuanschaffungen oder ein großer Neubau sind schwierig zu realisieren. Ich wĂŒrde mir zum Beispiel unbedingt Visayas-MĂ€hnenschweine fĂŒr den Zoo wĂŒnschen, am besten im Hirschrevier in der NĂ€he der Prinz-Alfred-Hirsche.
Und dafĂŒr könnte man ein paar Arten in den Tierpark abgeben, die dorthin passen wĂŒrden (z.B. die Kropfgazellen) und ein paar weitere Doubletten im Zoo Abschaffen (z.B. Kamele).
(13.09.2007, 18:21)
Uakari:   Nun wollen mir aber mal nich zu tun das der Zoo Berlin unter Platzmangel leidet fĂŒr derzeit gehaltene Arten.
(13.09.2007, 14:21)
Johannes Pfleiderer:   Neben dem berechtigten Argument der Doublettenvermeidung, wĂ€re eine Haltung des Baird-Tapirs im Zoo auch vor dem Hintergrund der PlatzverhĂ€ltnisse nicht sinnvoll. Der Zoo sollte sich im Allgemeinen keine neuen Großtiere mehr zulegen und wenn doch, dann nur bei Abgabe einer anderen Art.
Der Tierpark dagegen hat noch massenhaft Platz und ich hÀtte auch nichts gegen eine Verlagerung einiger Antilopenarten (immerhin noch 17 Arten im Zoo) in den Tierpark.
(13.09.2007, 14:16)
Uakari:   Nein, Berlin braucht nicht im Tierpark und im Zoo Bairdtapire. Doubletten sind in Berlin total unsinnig, Ausnahme
wĂ€re der Milu, der fĂŒr beide Zoos enorme tiergartenhistorische Bedeutung hat. Der Erhalt der Flachlandtapire im Zoo und die RĂŒckkehr von Schabracken-
tapiren in den Zoo sind nötig.
Ja, lasst uns trÀumen, das dereinst
eine weitere nÀmlich die vierte Tapirart in den Tierpark Berlin kommt,
sofern die USA-Zuchtpopulation des Bergtapis nicht zusammenbricht sondern
sich vergössert.
(13.09.2007, 13:56)
IP66:   So richtig glĂŒcklich wĂ€re ich mit dem Bau eines Hauses nach mittlerweile historischen PlĂ€nen nicht - da sollte man lieber den Bestand an Altbauten pflegen und die PlĂ€ne in einer schönen friedrichsfelder Zoogeschichte dokumentieren. Ich hĂ€tte es aber schöner gefunden, wenn man den mittelamerikanischen Tapir im Zoo neben der anderen sĂŒdamerikanischen Art ausgestellt hĂ€tte - die Arten sind sich ja recht Ă€hnlich, wenn man sie aber nebeneinander sieht wie seinerzeitm, als das erste Tier nach Wuppertal kam, werden die Unterschiede besonders deutlich.
(13.09.2007, 10:31)
Ralf Wagner:   Dann könnte man ja das "sagenumwobene" Tapirhaus(Plan) des Tierpark Berlin vielleicht doch noch auferstehen lassen, evtl. noch mit einer zweiten Tapirart!? *trĂ€um*
(12.09.2007, 22:57)
Uakari:   Zu den Löwen, im ISIS werden ja einige
Löwen als krugeri gefĂŒhrt, die demnach tatsĂ€chlich Kandidaten fĂŒr ein Zuchtprogramm wĂ€ren.
(12.09.2007, 17:52)
Uakari:   Endlich und dann auch noch einer meiner "Hauszoos", toll, kommt aber trotzdem ĂŒberraschend fĂŒr mich.
Wo ist er untergebracht?
(12.09.2007, 17:44)
Zooinsider:   Dass freut mich sehr fĂŒr Berlin. Ich hoffe es gibt bald ein PĂ€rchen und dann Junge. Berlin als Bairds-ZĂŒchter wĂ€re super. Vielleicht könnten sie dann ja eine zweite Zuchtgruppe im Zoo haben?
(12.09.2007, 17:38)
Steffen Kohler:   Deutschland hat seinen zweiten Halter Mittelamerikanischer Tapire: ein Bairds Tapir aus Wuppertal ist jetzt im Tierpark Berlin in der Schau!
(12.09.2007, 16:07)
Michael Mettler:   Auch wenn sich das Thema Löwen ĂŒber mehrere Threads verteilt, passt Folgendes am besten hierher, da es zu den BeitrĂ€gen vom 23./24.7.07 in diesem Thread gehört: Ich erhielt gestern die erste Ausgabe (1/06) des neuen "Zoo Basel Magazins" (Nachfolgezeitschrift des "Zolli-Bulletins), darin ein Artikel ĂŒber die Baseler Namibia-Löwen. Dort liest sich die Ursprungsgeschichte so: Die letzten, geografisch isolierten Namibialöwen (wenige Hundert Individuen) sind zwar frei vom ImmunschwĂ€chevirus FIV, haben aber im Umkehrschluss auch keine natĂŒrliche Abwehr dagegen. Deshalb wurden vor Jahren Namibialöwen gegen FIV geimpft und in zu diesem Zeitpunkt löwenfreien "sĂŒdafrikanischen" Reservaten angesiedelt. Aus diesen Reservepopulationen stammen wohl die Baseler Löwen, wobei ich das "sĂŒdafrikanisch" bewusst in AnfĂŒhrungszeichen gesetzt habe, da es wohl eher geografisch als auf Staatsgrenzen bezogen ist - laut Artikel kamen die Löwen nĂ€mlich aus zwei Reservaten in Botswana.

GeklĂ€rt wĂ€re damit, dass die Tiere unterartrein sein sollten. Bleibt immer noch die spannende Frage, rein WELCHER Unterart. Im Artikel wird erwĂ€hnt, dass Basel und Oklahoma die ersten Zoos waren, die Löwen aus dem Projekt erhielten. In ISIS werden die Löwen in Oklahoma als Panthera leo krugeri (South African lion) gefĂŒhrt...
(02.09.2007, 15:05)
Michael Schulz:   Da scheint dann wohl in den nĂ€chsten Tagen und Wochen der nĂ€chste Knut-Boom auf uns zuzurollen, wenn auch diesmal wesentlich nachvollziehbarer. :-)
(23.08.2007, 15:01)
RĂŒdiger:   Wahnsinn ein junger Grosser Pand in Wien . Dieser ist noch durch natĂŒrkliche Fortpflanzung gezeugt worden. Anbei ein tolles Bild von Mutter und Nachwuchs.
(23.08.2007, 14:55)
Stefan Wolf:   Besser als Knut: Wien hat sein erstes Panda-Baby...
http://www.zoovienna.at/
(23.08.2007, 13:44)
Ralf Seidel:   @Ralf Wagner, der GĂŒrteltiernachwuchs ist auf jeden Fall mit seiner Mutter in der Anlage, eine Sichtgarantie freilich
kann ich da auch nicht geben. Die
KugelgĂŒrteltiere sind wohl die einzige Art, die vorrangig tagaktiv ist. Dennoch mit dem Sehen ist das eben so eine Sache. Ich habe die Tiere schon vormittags oder auch im Laufe des Nachmittags rumwuseln sehen, aber eben auch nicht regelmĂ€ĂŸig. Also mit nem Tipp halte ich mich da mal besser zurĂŒck...
Und mit Stella und Pedro ist das in Sachen Liebesdingen auch so ne Sache. Die beiden sind ja Direktimporte aus
Uruguay, sie ist wohl eine Handaufzucht und daher sehr zugĂ€nglich. Da sie auch regelmĂ€ĂŸig schwimmen geht, ist sie auch einer der Stars im Zoo. Die Zicke im Gehege ist ER. Aber mittlerweile scheint
sich das schon etwas gelegt zu haben.
Bei ihrem Besuch Karfreitag konnten ja Jennifer Weilguni und Stefan Waldheim mit mir absolute Harmonie im Gehege beobachten, das hatte ich vorher auch noch nicht gesehen. Und wie mir die Kuratorin erzÀhlte, scheint sich so langsam was anzubahnen....
Also Ralf, solltest du also Lust verspĂŒren mal wieder nach Halle zu kommen, lass es mich wissen - aber wie gesagt, ne Garantie auf gesichtete GĂŒrteltiere gebe ich mal besser nicht.
Sollte das dann dennoch klappen, kann ich im Nachhinein ja immer noch behaupten, ich hÀtte das arrangiert...


(10.08.2007, 13:08)
Ralf Wagner:   Eine klasse Nachricht & herzlichen GlĂŒckwunsch an den Zoo Halle fĂŒr den seltenen Nachwuchs! Was ich schon fĂŒr Stunden vor dem Gehege der KugelgĂŒrteltiere verbracht hab, bis ich sie mal zu Gesicht & vor die Kamera bekommen hab, die kann ich schon garnicht mehr zĂ€hlen & das ging dann auch nur, wenn ich mal nicht mit eigenem Familienanhang da war, das ist aber nicht nur auf Halle bezogen :)! Meine Freundin verleiert schon immer die Augen, wenn ich zu Ihr sage:...ich geh nur NOCHMAL KURZ(!) zu den... :) & das meist nicht nur zweimal.
FĂ€llt mir gerade ein, daß ich dieses Jahr noch nicht einmal im Zoo Halle war(Mensch wie konnte das nur passieren!), na da wird es jetzt erst recht Zeit!
@Ralf Seidel: Wann ist denn die kleine Kugel geboren? Kann man sie schon sehen & hast Du evtl. einen Tip, zu welcher Tageszeit die Tiere am besten/aktiv zu sehen sind? Weist Du vielleicht auch, ob bei den Gr.AmeisenbĂ€ren Stella & Pedro(?) in nĂ€chster Zeit auch mal mit Nachwuchs zu rechnen ist??? Hatte mal einen Tierpfleger gefragt, der sagte mir, daß die Beiden sich nicht so richtig "Riechen" können, ist allerdings schon ca. zwei Jahre her.
VG
(09.08.2007, 22:11)
Konstantin Ruske:   Bemerkenswerte Nachzuchten im TP Berlin sind: ein BlaustirnblatthĂŒhnchen, OmeihĂ€herlinge, 1 Weißohrkatzenvogel, 1 Himalaya- Königshuhn.
(09.08.2007, 19:13)
Ralf Seidel:   Wieder Nachwuchs bei den KugelgĂŒrteltieren im Bergzoo Halle. Schon zum vierten Mal in Folge gibt es seit kurzem wieder ein Jungtier bei dieser in europĂ€ischen Zoos sehr seltenen Art. WĂ€hrend das erste Jungtier
noch von seinem Vater kurz nach der Geburt verspeist wurde, gelang die Aufzucht der letzten 3 Jungtiere (alles
MĂ€nnchen). Der Vater wurde in dieser Zeit, so wie auch jetzt wieder weggesperrt - das hat er nun davon.
Die Jungtiere wurden abgegeben nach Prag, Arreton/GB und nach Wien.
Das jetzige Jungtier darf noch ne Weile bei der Mama bleiben, zu sehen in der Innenanlage im Affenhaus, neben den Zwergflußpferden. Geteilt wird das Gehege mit den Rothandtamarinen, die ebenfalls gerade ein Jungtier fĂŒhren.
Die Zuchterfolge werden auf das gut harmonierende Paar zurĂŒckgefĂŒhrt. Er, ein rassiger Latino aus Paraguay hat seine 2004 aus Heidelberg kommende Schöne sofort in sein KugelgĂŒrteltierherz geschlossen, seit dem können die Beiden nicht mehr voneinander. Ist doch schööön....
(04.08.2007, 10:39)
Ralf seidel:   Auch wenn nicht gelĂ€stert werden soll, so ein kleiner Snack fĂŒr den Besucher aus der Frischvitrine vor den Giftschlangen - das hat doch was ! Und fĂŒr den Zoo wĂ€re es eine neue Einnahmequelle, mal was Anderes als gepökelte oder in Mehl gewĂ€lzte Grillen. Wenngleich mir da die Dendrobates-Vertreter ein bisschen mickrig dafĂŒr erscheinen. Da sollten es die Kölner dann lieber mit nem Ranidae probieren...
@IP66, ich hoffe mal, ich habe nicht versch....
(04.08.2007, 10:21)
IP66:   Man Verzeihe den Schreibfehler und interpretiere nicht: Froschvitrinen waren gemeint!
(02.08.2007, 18:55)
IP66:   Neu in Köln: Dendrobates galactus, in den Frischvitrinen vor den Giftschlangenterrarien.
(02.08.2007, 18:52)
Michael Mettler:   @Steffen Kohler: Schwarzgesichtlöffler wurden auch schon im Tierpark Berlin gehalten, auch wenn das inzwischen "historisch" ist.
(01.08.2007, 11:37)
IP66:   Kann man sich diese Wundertiere denn schon anschauen?
(01.08.2007, 11:22)
Steffen Kohler:   In der neuen Ausgabe der Gefiederten Welt ist zu lesen, dass der Vogelpark Walsrode aus dem Ueno Zoo Tokio 1,2 Schwarzgesichtlöffler erhalten hat. Die Art wurde bislang nur in den beiden Zoos von Tokio gehalten. Außerdem kamen aus einem mexikanischen Park 1,1 Zapfenguane.
(01.08.2007, 10:36)
th.oma.s:   ja, ja die natĂŒrlichen grenzen der historischen verbreitungsgebiete der subsaharischen löwen...interessant diesbezĂŒglich (löwen in namibia) auch die gestrige endung in der ard. panthera leo als robbenjĂ€ger.
(24.07.2007, 21:36)
Michael Mettler:   M.W. hat das nordamerikanische Zuchtmanagement das Ziel ausgegeben, durch Abgang oder Tod von Mischlingslöwen frei werdende Haltungsmöglichkeiten mit unterartreinen Tieren nachweisbarer Abstammung zu besetzen und auch nur reinblĂŒtige Tiere neu ins Land zu holen. Die Quelle dafĂŒr fand ich vor einiger Zeit per Google (weiß leider die entsprechende Netadresse nicht mehr), sie behandelte auch die anderen Großkatzenarten.

Zusammengereimt wĂŒrde das bedeuten, dass man die Baseler Löwen wohl als reinblĂŒtig betrachtet - was aber nicht klĂ€rt, welchen Blutes sie sind...

Fraglich wĂ€re nun noch, wo ĂŒberhaupt die Grenzen des Verbreitungsgebietes von bleyenberghi gesteckt werden/wurden. Angola ist ja nicht gerade klein und umfasst zudem extrem gegensĂ€tzliche LebensrĂ€ume; im Norden leben RotbĂŒffel, im SĂŒden Springböcke... Der "eigentliche" deutsche Name fĂŒr Panthera leo bleyenberghi ist ja Katanga-Löwe, und Katanga ist m.W. eine sĂŒdliche Provinz des Kongo. Womöglich zĂ€hlen Löwen aus Etosha zu einer anderen Population, womit dann wieder die nur selten erwĂ€hnte Unterart vernayi ins Spiel kĂ€me, die angeblich in Botswana und Namibia lebt(e). RĂ€umliche NĂ€he muss nichts ĂŒber enegere Verwandtschaft aussagen; kĂŒrzlich las ich, dass ostafrikanische Löwen von der Ostseite des Afrikanischen Grabens laut genetischer Untersuchungen eher Beziehungen zu den weit entfernten sĂŒdafrikanischen Löwen in Transvaal haben sollen als zu ihren nicht weit entfernten Vettern auf der Westseite des Grabenbruches.

Und dann gibt es ja noch die Ansicht, dass ALLE Löwen sĂŒdlich der Sahara genetisch zu wenig unterschiedlich seien, als dass man Unterarten unterscheiden dĂŒrfe....
(24.07.2007, 14:03)
Sacha Beuth:   Also da frage ich mich doch, was sich die Basler bei ihrem Transfer gedacht haben:
Laut der von Niedersachse erwĂ€hnten Site und den Aussagen von Bernhard mĂŒssten die Basler Löwen eigentlich Angolalöwen sein, sofern Sie zu den GrĂŒndertieren aus besagten Reservaten (Pilanesberg, Madikwe) zĂ€hlen. Sind jedoch in den sĂŒdafrikanischen Reservaten AUCH andere Unterarten resp. nicht unterartenreine Tiere zur Zucht gelangt und die Basler Löwen stammen von diesen ab, dann ergibt der Import dieser Mischlinge ĂŒberhaupt keinen Sinn. Dann hĂ€tten die Basler genausogut auf irgendeine europ. Mischlingsgruppe zurĂŒckgreifen können.
Nebenbei sind gegenwĂ€rtig in ISIS fĂŒr St. Louis nur 1,1 Löwen unbestimmter Unterart aufgefĂŒhrt. Bin mal gespannt, wo die Amis die 2,0 ZugĂ€nge aus Basel einteilen.....
(24.07.2007, 13:37)
Niedersachse:   So ich hab ne offizielle Meldung gehört. Danach sind 4 Jungtiere geboren worden. Davon sind 2 eingeschlĂ€fert worden, da das Gehege wohl nicht mehr aufnehmen kann. Dieses Verfahren soll auch schon beim ersten Wurf angewendet worden sein. Zur Zeit leben also die 3 alttiere und die beiden mĂ€nnlichen Jungtiere dort.
(23.07.2007, 22:35)
Niedersachse:   dachte immer das es weibliche Löwen waren aufgrund der Namen Cabara und Catali.
Hier steht noch was darĂŒber, dass die jungen gut aufwachsen und der Herkunft der Alttiere.

http://www.zoobasel.ch/news/details.asp?NEWSID=106
(23.07.2007, 21:25)
Bernhard:   Basel hat zwei mĂ€nnliche Löwen aus dem wurf von 2005 vor kurzem in die Staaten abgegeben, daher mĂŒssten die nun getöteten von dem neuen wurf sein.
der Zolli spricht bei seinen Löwen immer, dass sie aus Namibia in ein sĂŒdafrikanisches Wildreservat umgesiedelt wurden und dann, als diese sich zahlreich vermehrten, einige tiere in verschiedene zoos gingen.
(23.07.2007, 21:16)
Niedersachse:   Zu der Meldung. Heißt es, dass man in Basel die grad vor einigen Monaten oder Wochen geborenen Jungtiere eingeschlĂ€fert.
Den ersten Nachwuchs. 2 Weibchen wurden nÀmlich grad erst vor kurzem in die USA transferiert.
(23.07.2007, 20:24)
Michael Mettler:   WĂŒrde es sich allerdings bei den Baseler Löwen NICHT um unterartreine Tiere handeln, bliebe die Frage, warum man solche Löwen aus Namibia importieren musste....
(23.07.2007, 18:40)
th.oma.s:   m.e, handelt es sich bei den basler namibiaimporten eher nicht um angolaner.
namibiaimport bedeutet keineswegs unterartreine herkunft. bis auf etosha war namibia wohl löwenfrei. farmbestÀnde wurden wohl auch reimportiert. m.e. waren die tiere auch in basel gerade nicht als angolalöwen bezeichnet bzw. ausgeschildert. worden.
(23.07.2007, 17:51)
Michael Mettler:   Damit wiederholt sich das Prinzip der Erhaltungszucht Syrischer BraunbĂ€ren: Die PlĂ€tze, die man fĂŒr die Unterbringung unterartreiner BĂ€ren gebraucht hĂ€tte, waren (und sind teilweise noch heute) mit Zoo-EinheitsbraunbĂ€ren oder alten Tieren anderer Unterarten besetzt. Man wurde die Nachzucht nicht los, also wurde die Zucht bald wieder eingestellt - und mittlerweile dĂŒrften auch einige der Syrer schon im Seniorenalter sein.

WĂ€re natĂŒrlich auch möglich, dass die Baseler Importlöwen gar nicht so unterartrein sind, wie wir denken bzw. es in der Zoowelt Zweifel daran gibt - denn sollten sie tatsĂ€chlich bleyenbergi (Katanga- bzw. Angola-Löwen) sein, mĂŒssten sich die mit der Zucht dieser Form befassten Zoos doch eigentlich die Finger danach geleckt haben.
(23.07.2007, 11:05)
Sacha Beuth:   Eine interessante Meldung fand ich heute in einigen Schweizer Zeitungen: Offenbar "musste" der Zoo Basel zwei Löwenbabys einschlĂ€fern, weil er sie weder in Basel noch anderswo unterbringen konnte. Normalerweise sind Absatzprobleme mit Löwen nichts Neues. Nur handelt es sich hier nicht um die ordinĂ€re Zoolöwen-Mischung, sondern - siehe Info von Michael Mettler vom 29. 7. 06 u. 18. 4. 07 im Thread "Massailöwen in Deutschland" - um WildfĂ€nge der UA vernayi bzw. bleyenberghi. Keine Chance auf Unterbringung bei einer reinen UA und erst noch Abstammung von WildfĂ€ngen???? (Letzteres muss zwar, wie in anderen Threads beschrieben, nicht besonders viel heissen)
(23.07.2007, 10:42)
Konstantin Ruske:   Als neue Art kann im TP Berlin die Rotkappentimalie in drei Exemplaren in einer der Vitrinen im Alfred- Brehm- Haus gezeigt werden.
(13.07.2007, 21:25)
Michael Mettler:   ISIS verzeichnet fĂŒr seine europĂ€ischen Mitgliedszoos (Berlin zĂ€hlt nicht dazu)sogar nur noch eine einzige Haltung von 1,1 Nashornpelikanen in Großbritannien!
(07.07.2007, 21:32)
Michael Mettler:   Laut BONGO gibt es ĂŒbrigens im Berliner Zoo in der Pelikan-Kolonie tatsĂ€chlich nur noch einen Nashornpelikan, der dĂŒrfte dann vermutlich der letzte seiner Art in Deutschland sein?
(07.07.2007, 21:27)
IP66:   In Sachen Pelikanarten werden damit ja alte AnsprĂŒche auf VollstĂ€ndigkeit resituiert - falls Hybriden auch als Art zĂ€hlen, könnte man noch den gelsenkirchner Mischling heimholen. Und eines der so dringend benötigten weiblichen Blauschafe ist doch auch ein schöner Erfolg.
(07.07.2007, 21:18)
Konstantin Ruske:   Im TP Berlin sind 1,1 Blauschafe, 5 Markhore und ein Goral geboren worden. Als neue Art konnten 3 Chile- Meerespelikane aus der Nachzucht des Vogelparks Walsrode angeschafft werden.
(07.07.2007, 12:48)
Konstantin Ruske:   Neu im TP Berlin sind Bergkönigsnattern, auch wurde eine Schneeziege geboren.
(03.07.2007, 16:33)
Wilhelma - Gorilla aus MĂŒnster:   Mary Zwo landet in der Wilhelma

Das kleine GorillamĂ€dchen Mary Zwo wurde am 18. Mai im Zoo MĂŒnster geboren. Anfangs schien alles gut zu gehen, aber dann geriet sie sozusagen zwischen die RĂ€der: Zum einen wusste der noch junge Haremschef NKwango nicht, wie man mit Babys umgeht und bedrĂ€ngte sie bzw. ihre Mutter zu grob. Zum anderen war ihre gleichfalls noch sehr junge Mutter Gana nicht allzu fĂŒrsorglich, legte ihr Kind zeitweise weg wie eine Puppe, trug es achtlos an einer Hand durch die Gegend und hinderte es manchmal sogar am trinken. Eine Trennung der Gruppe fĂŒhrte nicht zum gewĂŒnschten Erfolg, am 30. Juni war Mary Zwo in so schlechtem Zustand, dass sie auf die Intensivstation der Kinderklinik musste. Sie nach dieser AufpĂ€ppelaktion wieder der Mutter anzuvertrauen wĂ€re aufgrund der Konstellation wenig erfolgversprechend. Am 1. Juli schließlich klingelte in der Wilhelma das Telefon: Klein Mary Zwo wurde fĂŒr den Gorilla-Kindergarten im Jungtieraufzuchthaus angemeldet.
Am Montag Abend schließlich kam das GorillamĂ€dchen erschöpft in Begleitung des MĂŒnsteraner Tierpflegers Peter Bein in der Wilhelma an. ZunĂ€chst wird Mary Zwo hinter den Kulissen bleiben, bis sie sich eingewöhnt hat. SpĂ€ter wird sie in einem Kinderbettchen oder auf dem Arm einer Pflegerin im Spielgehege zu sehen sein. Der Kindergarten ist zur Zeit international besetzt – ihre sechs zukĂŒnftigen Spielkameraden stammen aus Barcelona, Berlin und Heidelberg. Die Kleinen wachsen zweisprachig auf (Gorill und Deutsch), d.h. sie lernen voneinander gorillamĂ€ĂŸiges Verhalten und werden so wenig als möglich auf Menschen geprĂ€gt. Auch die „Großen“ werden regelmĂ€ĂŸig besucht – das Jungvolk soll schließlich nicht erst beim Umzug in einen anderen Zoo erstmals mit erwachsenen Gorillas konfrontiert werden. Dieser Umzug steht den kleinen Rabauken im Alter von 3 bis 4 Jahren bevor, wenn sie ins Flegelalter kommen. Solange ist die Wilhelma ihre Welt.

(03.07.2007, 09:05)
Carsten:   und das sie noch nicht ausgestopft irgendwo rumstehen...
(02.07.2007, 21:08)
Maike:   Ich weiß nicht, wo ich die Nachricht am besten platzieren soll, möchte sie aber gern weitergeben.
Der dreiste Eulendieb (ein Deutscher) der im Jahre 2006 im Auftrag eines Belgiers aus einigen deutschen Zoos (Vogelpark Niendorf, Tierpark Berlin ...) mehrere wertvolle ZuchtpĂ€rchen gestohlen hat, konnte gefaßt werden. Es konnte eindeutig kriminaltechnisch nachgewiesen werden, daß das bei ihm gefundene Werkzeug zum Aufschneiden der Volieren im Tierpark Berlin benutzt worden ist. Das Wichtigste aber, die Vögel, konnten momentan noch nicht aufgefunden werden.
Bleibt nur die Hoffnung, daß man durch die Identifizierung des TĂ€ters und vor allen Dingen de(s)r Auftraggeber(s) auf die Spur die wertvollen Eulen kommt.
(02.07.2007, 12:18)
Klaus SchĂŒling:   Gorillababy zurĂŒck im Allwetterzoo MĂŒnster

Der Zustand des gestern (30. Juni) in die Uniklinik MĂŒnster gebrachten Gorilla-Babys „Mary Zwo“ aus dem Allwetterzoo hat sich schnell stabilisiert. Da eine intensivmedizinische Versorgung nicht mehr nötig ist, wurde das Baby samt Inkubator von der Berufsfeuerwehr MĂŒnster heute Nachmittag, 17 Uhr in den Allwetterzoo gebracht. Der Zoodirektor wird ĂŒber Nacht die Betreuung ĂŒbernehmen, da er fĂŒr diese auch schon im Krankenhaus eingeplant war.

Voraussichtlich morgen Vormittag wird das Baby in das Gorilla-Aufzucht-Zentrum des Zoologisch Botanischen Gartens Stuttgart gebracht, wo es in Kontakt mit anderen Gorilla-Kindern aufgezogen wird.
(01.07.2007, 22:06)
Klaus SchĂŒling:   Gorillababy aus dem Allwetterzoo musste in die Notaufnahme der Uniklinik MĂŒnster

Am 18. Mai freute sich der Allwetterzoo ĂŒber erneuten Nachwuchs bei den Gorillas. Nachdem das erste, am 19.7.2006 in MĂŒnster geborene Gorillababy „Mary“ nach einer schweren Verletzung, die ihm vermutlich der noch unerfahrene und ĂŒbermĂŒtige Vater „N’Kwango“ zugefĂŒgt hatte, am 3. Dezember gestorben war, ruhte nun alle Hoffnung auf dem neuen Baby.

Mutter „Gana“ zeigte sich anfĂ€nglich sehr fĂŒrsorglich. Doch schon kurz nach der Geburt beobachteten die Pfleger, dass der unerfahrene Vater „N’Kwango“ Mutter und Kind bedrĂ€ngte. Um eine Verletzung des Kindes durch den Vater zu vermeiden, entschlossen wir uns, die Gruppe zu trennen: Mutter „Gana“ mit Baby und das Ă€ltere, ruhigere Weibchen „Fatima“ wurden getrennt von „N’Kwango“ und dem dritten Weibchen „Changa-Maidi“.

Nach dieser Trennung war allerdings zu beobachten, dass Mutter „Gana“ ihr Kind zeitweise etwas vernachlĂ€ssigte. Vermutlich fehlte ihr die Anwesenheit der beiden anderen Gorillas. Als wir daraufhin vor etwa einer Woche die Gruppe wieder zusammen fĂŒhrten, kam es kurz darauf erneut zu Attacken durch den Vater und einer hektischen Situation, die uns veranlassten, die Gruppe wieder zu trennen. Seither wurden Mutter und Kind intensiv beobachtet.

Heute Morgen stellten die Pfleger fest, dass das Gorilla-Baby nahezu leblos im Arm der Mutter lag. Eile war geboten! GlĂŒcklicherweise konnten Mutter und Kind schnell voneinander getrennt werden. WĂ€hrend die TierĂ€rztin sich um das unterkĂŒhlte Baby kĂŒmmerte, nahm der Zoodirektor Kontakt zur Uniklinik auf und bat um schnelle Hilfe. Die wurde sofort zugesagt, und das Baby unverzĂŒglich zur Klinik gebracht. In der Notaufnahme konnten die Ärzte in relativ kurzer Zeit den lebensbedrohlichen Zustand dieses ungewöhnlichen Patienten stabilisieren, der unterkĂŒhlt, unterzuckert und ausgetrocknet war.

Seitdem liegt das Gorilla-Baby in einem Inkubator in einem separaten Raum der Kinder-Intensiv-Station und wird dort von den Ärzten und Kinderkrankenschwestern betreut.

Anmerkung:
Zur Zeit findet eine große Pressekonferenz im Klinikum statt...
(01.07.2007, 10:56)
Saya:   War vor ein paar Tagen im Tierpark Berlin, es gab sehr interessantes zu sehen:
-die Bergriedböcke haben ein Jungtier
- die TĂŒpfelhyĂ€nen im neuen Gehege auch, das Kleine kam raus und war hervorragend zu sehen, soweit ich weiß ist das der 1- Überlebende TĂŒpfelhyĂ€nennachwuchs seit einigen Jahren
- die Chinaleoparden-Mutter mit ihren Drillingen teilte den KÀfig mit einem 2. erwachsenen Leoparden, möglicherweise war`s der Kater aus Hagenbeck.
(30.06.2007, 21:42)
nurmichael:   Das mit dem Genitiv ist richtig gut.
(29.06.2007, 17:32)
Michael Mettler:   Genau das war ihr sein Problem :-)

Scherz beiseite: Auf dieser an eindrucksvollen Fotos reichen Homepage ist ein Foto der NĂŒrnberger Tigerin in Aschersleben zu sehen:
http://www.einfach-mal-hintigern.de/index.php?id=14
Wie war das doch gleich - man kann echte Sibirer an ihrer spÀrlicheren und blasseren Streifung erkennen...?
(28.06.2007, 20:54)
IP66:   Vielleicht hat sie auch zur Vernichtung des Genitivs beigetragen?
(28.06.2007, 18:59)
Sven P. Peter:   Sie war nur aufgeregt, fraß nicht etc, da sie mit der Anlage nicht zurechtkam.
(28.06.2007, 18:58)
Michael:   Wieso was hat sie denn gemacht? heimlich geraucht? :-)
Sorry, aber der Kommentar musste jetzt sein. Wohin ist sie denn jetzt gekommen?
(28.06.2007, 18:46)
Sven P. Peter:   Wie ich grade erfuhr ist die NĂŒrnberger Tigerin wegen ihrem Verhalten in einen anderen Park abgegeben worden.
(28.06.2007, 17:43)
Michael Mettler:   Brauchen wir gar nicht neu zu diskutieren, ich denke, dass sich die einzelnen Standpunkte aus dem Thread "Weißer Tiger in Aschersleben" seitdem nicht sonderlich geĂ€ndert haben. Immerhin hat sich jetzt der Wunsch von Michael Amend erfĂŒllt - siehe dort :-)

Laut HP gibt es am 8.7. in Aschersleben ein "Fest des weißen Tigers", und der neue Kater soll dann in der "kleinen Anlage" zu sehen sein. Schon am 1.7. gibt es BesucherfĂŒhrungen zu dem neuen Tier, aber da noch "nur" hinter die Kulissen.
(28.06.2007, 17:05)
Hannes:   Oh nein jetzt geht die Diskussion los!
Kommen die Tiere in Wechselschicht auf die Anlage oder sind es mehrere?
(28.06.2007, 16:43)
Michael Mettler:   Laut Homepage (www.zoo-aschersleben.de) will Aschersleben mit dem weißen Paar auch zĂŒchten.
(28.06.2007, 14:20)
Niedersachse:   Der kater ist 18 Monate alt und kommt aus Stuckenbrock
(28.06.2007, 13:42)
Sven P. Peter:   Schaut mal hier:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/6326/display/9401915

Aschersleben hat nun auch einen (weißen) Bengaltigerkater. Die Anlage ist nun also schön voll mit 1,2 Amur und 1,1 Bengalen in 3 Gruppen. Bin gespannt wann hier die Artenzahl der Katzen die es Brehmhauses ĂŒbersteigt. ;)
(28.06.2007, 01:52)
Michael Mettler:   Das hier könnte die erwĂ€hnte Ameisenart in Hannover sein:
http://www.ameisenwiki.de/index.php/Oecophylla_smaragdina
Das Aussehen der Arbeiterinnen kommt hin (Königin war nicht zu sehen), und wie im Text als Vorliebe erwÀhnt, stand tatsÀchlich ein kleiner Ficus benjamina im Terrarium.
(24.06.2007, 22:54)
Michael Mettler:   Der am Donnerstag im Zoo Hannover eröffnete Kinderzoobereich "Mullewapp" war heute rappelvoll, wie ĂŒberhaupt der Zoo von zukĂŒnftigen Rentenzahlern und ihren Eltern nur so wimmelte :-) Das neu eröffnete und nicht gerade kleine Familienrestaurant scheint sehr nötig gewesen zu sein, denn es war wie sĂ€mtliche anderen Gastronomien des Zoos voll belegt - da lacht das Einnahmenkonto. Tierisches Inventar von Mullewapp: Alpakas, Zwergziegen und Kamerunschafe auf einer Streichelwiese (mal sehen, wie lange die frische Grasnarbe die Beanspruchung aushĂ€lt - die FlĂ€che ist nicht gerade riesig), Ponys zum Reiten und HĂ€ngebauchschweine in einem eigenen Gehege, die ĂŒber eine niedrige Mauer hinweg gestreichelt werden können. An diesem Gehege wird hoffentlich noch was verbessert, denn es besteht bislang nur aus einer nackten SandflĂ€che. Oder ist es vielleicht eigentlich fĂŒr andere Zwecke gedacht und nur vorĂŒbergehend mit den Schweinen besetzt...? Auch der Bauwagen mit den Ratten und MĂ€usen wurde ins neue GelĂ€nde integriert. Ein FlĂŒgel des neuen Turmhauses enthĂ€lt einen Shop (dafĂŒr besteht der vorherige am Weg zu den Greifvögeln nicht mehr), der andere einen Raum mit diversen Terrarien, von denen mehrere auch von außen durch Fenster einsehbar sind. Besatz: Königspython, Bartagame, Nordafrikanischer Dornschwanz (diese drei Arten nun also sowohl dort als auch im Tropenhaus vertreten), Chinesische Feuerbauchunke, Australische Gespenstschrecke sowie ein Volk Weberameisen. Die Terrarien sind leider nur handschriftlich und mit deutschen Namen beschriftet, ich habe also leider keine Ahnung, wie diese Ameisen wissenschaftlich heißen. Auf jeden Fall sind sie offensichtlich Gemischtköstler, denn in ihrem Futternapf lagen ObststĂŒckchen und tote Heimchen. Laut Schildern hĂ€tten auch Amerikanische Laubfrösche (im Unkenterrarium) und Blattschneiderameisen vorhanden sein sollen, davon habe ich aber nichts gesehen. Die wieder mal mit viel Liebe zum Detail bis unter das Dach ausdekorierten RĂ€umlichkeiten muss ich mir mal in Ruhe an einem weniger besuchten Tag genauer ansehen, heute wĂ€re ich als Hans-guck-in-die-Luft Gefahr gelaufen, stĂ€ndig auf Kinder zu treten :-)

Das diesjĂ€hrige Kaama-Kalb wird mit einer besonderen Tafel am Gehege gewĂŒrdigt, auf der zu lesen ist, dass Hannover, Arnheim und St. Catherine's Island die einzigen Zoos seien, die Kaamas halten (gibt es eigentlich gar keine in Pretoria bzw. dessen Außenstation?). Der kleine "Joe" sei also angetreten, die Art zu retten...

Wenn ich das beobachtete Verhalten richtig deute, hat heute die zweitĂ€lteste Flusspferdkuh Kiboko den gerade mal einjĂ€hrigen Jungbullen Fridolin zur Paarung aufgefordert - und der hat sie auch prompt mehrmals bestiegen.... Wobei der Wasserspiegel verbarg, ob da wirklich mehr passierte als nur sein sehr unzweideutig wirkendes Aufreiten. DAS wĂ€re dann in der Tat eine Sensation. Kein Wunder, dass der Frankfurter Bulle Maikel bei Kiboko nicht zum Zuge kam - anscheinend steht die dicke Dame auf JĂŒngelchen :-)

Neu in den Tiershows (und damit auch im Bestand) ist eine junge, noch nicht umgefĂ€rbte Aguja. Außerdem habe ich in der Show nun endlich auch die Fuchsmanguste Guste in Aktion gesehen - und wie! Die fegt mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit kreuz und quer ĂŒber die RasenflĂ€che, was man in den ĂŒblichen kleinflĂ€chigen Mangustenanlagen der Zoos nie so sehen wird.
(24.06.2007, 22:39)
IP66:   Allerdings! Erst wenn die Zoos als Einheit funktionieren, kann jeder sich selbst nach seinen MaßstĂ€ben entwickeln.
(23.06.2007, 19:45)
Karsten Vick:   He, das nenn ich einen Schritt in die richtige Richtung. Weiter so!
(23.06.2007, 00:00)
Konstantin Ruske:   Als 1. Zooprojekt der " Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. " wird die Anschaffung von Chinesischen Wasserrehen im nĂ€chsten Jahr finanziert.
(22.06.2007, 10:26)
Stefan:   @medojed: Ich habe meine Infos bezĂŒglich der Vergesellschaftung Löffelhund - Warzenschwein direkt von der Presseseite des Zoos San Diego. Vgl. Link:
http://www.sandiegozoo.org/CF/pressreleases/releasedetail.cfm?id=482
Danach teilen sich beide Arten die Anlage, wobei die Warzenschweine vorwiegend tagsĂŒber aktiv sein sollen, wĂ€hrend die Löffelhunde eher ab dem frĂŒhen Abend zum Vorschein kommen.
(18.06.2007, 08:53)
Maike:   Auf der website:
http://www.dreamnightatthezoo.nl/Deutsch/index_DE.htm
sind noch der Naturzoo Rheine und der Garten der Schmetterlinge Schloss Sayn aufgefĂŒhrt. WĂ€ren dann allerdings 10.
(17.06.2007, 22:55)
?:   Fehlt nur noch der 9. Zoo, und sieht man von MĂƒÂŒnster und Frankfurt ab, nur kleinere Zoos, die sich an der Traumnacht beteiligt haben.
(17.06.2007, 22:26)
Mona:   Allwetterzoo MĂŒnster hatte auch die Dreamnight.
(17.06.2007, 20:59)
Maike:   Meineswissens haben sich auch die Zoo's Schwerin, Neuwied, Aachen und Landau beteiligt.
(17.06.2007, 20:32)
?:   An der Tramnacht hat kein Zoo teilgenommen, weil das Bimmeln der Straßenbahnen die Tiere wecken könnte, aber an der Traumnacht haben mehrere Zoos teilgenommen.
(17.06.2007, 20:00)
?:   Welche deutschen Zoos haben denn in diesem Jahr an der " Tramnacht im Zoo " fĂƒÂŒr kranke und behinderte Kinder teigenommen ? Ich weiß nur von Frankfurt , Darmstadt und Chemnitz , laut der Homepage des Frankfurter Zoos sollen es aber neun gewesen sein.
(17.06.2007, 19:34)
Medojed:   @ Stefan.Laut der Infopost des Zoo San Diego sind Warzenschweine und Löffelhunde in getrennten Anlagen untergebracht. Aber in Saint Louis werden Löffelhunde mit Pinselohrschweinen zusammengehalten. Ich denke, das sich Löffelhunde gut fĂƒÂŒr Vegesellshaftungen mit anderen Arten eignen. Mit Warzenschweinen wĂƒÂŒrde ich es aber nicht probieren.
(17.06.2007, 19:26)
IP66:   Im Anschluß an die Anmerkung von nurmiachel drĂ€ngt sich die Überlegung auf, daß kleine Zoos manchmal etwas hartnĂ€ckiger sind, wenn es um die Nachzucht einer selten gehaltenen Art geht.
(17.06.2007, 13:11)
Stefan:   Bei den Löffelhunden im WAP/San Diego gab es Ende April einen Wurf mit 5 Jungtieren. Nach 2006 ist dies dort erst der zweite Wurf. Die Tiere teilen sich ĂŒbrigens eine Anlage mit Warzenschweinen.
(17.06.2007, 11:29)
Jana:   Noch zu den Dvur Kralove Loeffelhunden - ich war zu pesimistisch, der Import-Paar lebt noch und die Faehe soll jeden Tag wieder Nachwuchs bekommen. Ich habe auch die Jahresberische durchgelistet, aber es waren da nur selten konkrete Orte genannt, wohin die Jungtiere gingen, ich habe nur Zoo Marwell (2,2) und Prag (0,1) gefunden.
Der Zucht-Ruede in Krefeld kam letzte Jahr aus Dvur Kralove.
(17.06.2007, 06:00)
Andrea:   Ich meine bei einer ZoofĂŒhrung wurde mal erzĂ€hlt, das die Krefelder FĂ€he ein Wildfang sei. Sie ist dann ĂŒber den Zoo Pretoria nach Krefeld gekommen
(17.06.2007, 00:29)
nurmichael:   ch finde leider keinen geeigneten Thread, deshalb hier: Ich habe mich mal an den Ratschlag von Medojed gehalten, und alte Bongo Hefte des Zoos Berlin bezĂŒglich der dort gehaltenen Löffelhunde durchforstet. 1993 kamen aus dem Zoo Poznan (!!) 1,1 Tiere. Diese zĂŒchteten im Folgejahr, die 1,1 Jungtiere „kamen aber nicht auf“. Ein Jahr darauf (1995) wurden 2,0 Tiere geboren und durch die FĂ€he problemlos aufgezogen. FĂŒr 1996 ist wiederum eine Geburt vermeldet, die Jungtiere aber wurden gefressen. Im selben Jahr wurden die 2,0 vom Vorjahr an den Zoo Krefeld (!!!) abgegeben. Diese Negativbilanz zieht sich durch bis (fĂŒr 2000 und 2001 liegen gar keine Bestandsaufnahmen vor) 2002, indem 3 Jungtiere der FĂ€he abgenommen wurden, um eine Handaufzucht zu versuchen, welche leider misslang. FĂŒr die weiteren Jahre liegen mir keine Informationen vor.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die aktuellen Jungtiere in Krefeld zumindest zum Teil ebenfalls dem Poznaner Zuchtstamm zuzuordnen sind, ist also groß. Es bleibt die Frage zuklĂ€ren ob dieser Zuchtstamm und/oder die aktueller Krefelder FĂ€he ebenfalls auf den tschechischen Tieren beruhen.
Das Problem einer zu geringen Zuchtbasis von Arten in Zoos, welche dann irgendwann auszusterben drohen, hatten wir an anderer Stelle schon: Genannt seien hier Pampashirsch und Sumpfhirsch.
Bei den Recherchen zum Löffelhund fand ich zudem eine interessante Aussage ĂŒber den Java-Leopard. In einem Jahr verstarben im Zoo Berlin ein 22-jĂ€hriger Kater und eine 12-jĂ€hrige Katze. „Mit dem Tod dieser Katze ist diese Tierart in zoologischen Einrichtungen ausgestorben, da es kein zuchtfĂ€higes Weibchen mehr gibt“ schreibt FrĂ€drich sinngemĂ€ĂŸ. Hatte er damit Recht? Wenn ja, wĂ€re das Prinzip „Zucht auf Bestellung“, welches es bei Großkatzen ja schon lange gehandhabt wird, bezĂŒglich der Idee der EEP sehr problematisch.
(16.06.2007, 22:05)
stoffel:   So, noch mal 3 große Bilder von den Schneeleos sind online - viel Spaß beim Gucken!
(15.06.2007, 15:11)
stoffel:   Sind echt zu sĂŒĂŸ die Kleinen - hoffe, dass wir bald noch mehr Bilder zeigen können!
(15.06.2007, 14:30)
IP66:   Die Bilder zeigen: Auf nach Krefeld!
(15.06.2007, 12:19)
stoffel:   Wer mal erste Bilder vom Nachwuchs bei den Löffelhunden und Schneeleoparden im Krefelder Zoo gucken möchte, kann das unter Aktuelles bei www.zoofanskrefeld.de tun... :-)
(15.06.2007, 10:55)
IP66:   Vor allem: Der krefelder Zuchterfolg ist erfreulich, aber er zeigt auch, daß ohne engagierte Zoos in NachbarlĂ€ndern und ohne Importe der Aufbau eines stabilen Löffelhundbestandes schwierig sein wird.
(15.06.2007, 09:34)
Medojed:   @Jana.Vielen Dank fĂŒr die detailierten Informationen. In England gibt es noch Löffelhunde in drei Zoos, stammen die auch aus der tschechischen Linie ? Ansonsten könnte man eventuell aus Marwell ( Zucht )ein Tier holen. Aus den Usa wird man wohl nichts bekommen,es zĂŒchtet auch kaum ein Zoo dort Löffelhunde, und ein Import aus Afrika dĂŒrfte aus KostengrĂŒnden wohl nicht in Frage kommen.
(15.06.2007, 06:47)
nurmichael:   @ Jana, lieben Dank; so Ă€hnlich dachte ich es mir.
(14.06.2007, 23:12)
Jana:   Zu den Loeffelhunden:
Dvur Kralove hat 1999 1.1 aus SAR importiert, die regelmaessig zuechteten (2001-2005 etwa 20 Welpen). Letzte Jahr hatten sie aber keine Jungtiere, ob sie diese Jahr einen Wurf haben, weiss ich noch nicht, es kann auch sein, dass die mitterweile zu alt oder tot sind.

Prag - der diesjaehrige Wurf von 3 Welpen ist erste Zucht nach etwa 20 Jahren (ich selbst weiss sicher nur ueber 1 Wurf, der vor der Wende ueberlebt hat, und das nur dank Handaufzucht). Der heutige Elternpaar stammt aus Dvur Kralove-Nachzucht-Hund und (aus Afrika) importierte Faehe.

Plzen - sie bekamen einen Geschwisterpaar aus Poznan Zoo
(etwa 2001?). Im Jahr 2004 haben sie den Hund mit Dvur Kralove getauscht (gegen DK-Nachzucht). Im DK-Jahresbericht ist aber kein Neuzugang verzeichnet, seltsam. Der DK-Hund in Plzen hat aber kurz daran gefluechtet und 2 Tagen spater ist er von Auto ueberfahren. Plzen bekam einen neuen Hund wieder aus DK, bisher hatten sie aber keine Jungtiere.

Somit sind alle potenzielle tsch. Jungtiere verwand, und eine von den Krefeld-Elterntieren stammt auch aus DK, somit braucht man unbedingt neue Blut fuer weiteren Zucht, meine ich.
(14.06.2007, 23:05)
Medojed:   @nurmichael. Tut mir Leid, aber da kann ich nicht weiterhelfen, aber Jana könnte es vielleicht wissen ? Die Herkunft der Berliner Löffelhunde kann man eventuell ĂŒber die Hauszeitschrift des Zoos , " Bongo " herausfinden.
(14.06.2007, 22:11)
nurmichael:   @ Medojed, wissen Sie wie breit die Zuchtbasis der tschechischen Löffelhunde war? Wissen Sie außerdem, ob das ehemalige Zuchtpaar des Zoos Berlin einer anderen Linie entstammt?
(14.06.2007, 21:05)
Medojed:   In Tschechien gibt es noch einen guten Bestand an Löffelhunden, relativ regelmĂ€ĂŸig zĂŒchten wohl Prag und Dvur Kralove, Dortmund wird sich sowieso nach einem blutsfremden Tier umsehen mĂŒĂŸen, denn mit einem Geschwisterpaar möchte ( und sollte ) keiner zĂŒchten. Ist das GeschlechstverhĂ€ltniss der Krefelder Welpen bekannt ?
(14.06.2007, 20:04)
Dirk K:   Dortmund wĂŒnscht sich ja wohl welche fĂŒr seine zweite Servalanlage (derzeit mit Jaguarundis bestetzt). Da sehe ich gute Chancen fĂŒr, vorausgesetzt, die Jungtiere in Krefeld werden aufgezogen.
(14.06.2007, 19:52)
Medojed:   @Dirk K. Ich finde es toll, das es Löffelhund-Nachwuchs in Krefeld gibt. Ich glaube, der letzte deutsche Zuchterfolg liegt schon ein paar Jahre zurĂŒck. Berlin hatte 2003 den letzten Wurf, der von der Mutter nicht angenommen wurde, wie alle ihre WĂŒrfe zuvor.Die Handaufzucht schlug fehl. Ich hoffe sehr, das die Krefelder Fledermausohren-FĂŒchse gesund aufwachsen und das sie in Deutschland bleiben werden !
(14.06.2007, 18:58)
Dirk K:   Korrektur, drei Welpen...
(14.06.2007, 14:28)
Dirk K:   Die Löffelhunde in Krefeld haben vier Jungtiere. Obwohl die FĂ€he ja schon sehr alt ist scheint alles ganz gut zu laufen. Eigentlich hĂ€tte ich ja ganze JubelstĂŒrme aufgrund dieser Nachzucht erwartet...^^ aber egal. NĂ€chstes Forumtreffen dann aber wohl in Krefeld :-).
(14.06.2007, 14:11)
IP66:   ... also Zweitzucht, womit sich die KontinuitĂ€t anbahnt, die man sich wĂŒnscht.
(13.06.2007, 17:18)
Konstantin Ruske:   Erfreulicherweise ist das schon das zweite Gelbkopfgeiergelege, aus dem im TP Berlin Tiere aufgezogen werden konnten. Bereits 2006 war mit einem aufgezogenen Jungtier die Europa- Erstzucht zu verzeichnen ( wenn nicht sogar Welterstzucht).
(12.06.2007, 13:43)
Saya:   Das Delphinbaby ist verstorben.
(11.06.2007, 13:32)
IP66:   Gratulation in Sachen Gelbkopfgeier! Das mĂŒĂŸte doch eine deutsche (europĂ€ische?) Erstzucht sein! Wer Friedrichsfelde einen Huftierzoo nennt, wird hinkĂŒnftig zum Zwangsgeiergucken abgeordnet.
(11.06.2007, 11:44)
Stefan:   Der Tiergarten NĂŒrnberg vermeldet Nachwuchs bei den Großen TĂŒmmlern. Weiß jemand Neues ĂŒber zeitliche PlĂ€ne zur Aufnahme der Arbeiten des Projekts Delfin-Lagune?
(10.06.2007, 23:35)
?:   Kommen die Dorcas-Gazellen wieder nach Hannover zurĂŒck oder behĂ€lt sie der Tierpark ? WĂ€re doch schön, wenn es eine weitere Haltung von Dorcas-Gazellen gĂ€be. Und fĂŒr den Tierpark wĂ€ren sie eine echte Bereicherung.
(10.06.2007, 22:54)
Konstantin Ruske:   Der HĂŒter der deutschen Sprache sei herzlich in den Tierpark Berlin eingeladen, auf der aktuellen Jungtierliste nachzulesen, ob ich falsch zitierte! Im Dienste von Hannover ( dort scheint gerade kein Platz zu sein)sind die Tiere bei uns untergebracht- also FÜR. Damit ist nun ganzes Wissen geschaffen. IM Tierpark sind auch 2 Gelbkopfgeier und 1 Augenbrauenente geschlĂŒpft.
(10.06.2007, 22:13)
Kahuna:   zeit ca. eine woche hat einer der blijdorper paare auch wieder nachwusch.
(10.06.2007, 17:29)
?:   Gute Nachrichten, danke fĂŒr die Info. Das lĂ€ĂŸt hoffen, diese seltenen Schweine bald in Deutschland zu haben.
(10.06.2007, 16:09)
Saya:   Ich weiß nicht wie viele Jungtiere in Europa schon geboren wurden aber ein Dutzend mĂƒÂŒssten es auch schon sein. Edinburgh hat gerade ein Paar bekommen und Chester sogar 2 Paare. Wenn deutsche Zoos Interesse haben, sollte es kein Problem sein.
(10.06.2007, 14:20)
?:   In San Diego ist Pustelschwein Nr. 50 zur Welt gekommen. Wie schaut es denn mit der Zucht in Rotterdam und Poznan aus ? Beide Zoso mĂŒĂŸten doch schon gezĂŒchtet haben, gibt es eine Chance, diese Schweine bald in Deutschland zu sehen ? Eventuell in einem der beiden Berliner GĂ€rten ? WĂ€re schön. Ein Traum fĂŒr mich bleiben wohl Zwergschwein, Riesenwaldschwein und Flußschwein.
(10.06.2007, 14:00)
Medojed:   Das mit dem Löffelhund-Nachwuchs ist ja toll, leider waren die Jungtiere in Prag noch zu klein und die Mutter kam mit ihnen nicht aus dem Bau.
(10.06.2007, 13:28)
Lea:   Nachdem ich hier schon lange mitlahs habe ich auch einmal was zu berichten.
Wie ich gestern sah, gibt es bei den Schneeleoparden im Krefelder Zoo Nachwuchs, ich konnte ein KĂ€tzchen erkenen. Eine Pflegerin bestĂ€tigte mir auch, daß die Löffelhunde Babys haben.
(10.06.2007, 11:07)
Medojed:   Nun ja, ich kann es doch nicht so stehen lassen, Herr Ruske wirft mir" gefĂ€hrliches Halbwissen " vor, praktiziert es aber selbst....Aber von mir aus ist der Fall damit abgeschlossen.
(09.06.2007, 22:45)
Shensi-Takin:   (Schnupper) Rieche ich hier etwaige Urinspuren vom traditionellen gegenseitigen Überpinkeln-mit einem Hauch Aspargus? Kleiner Insiderwitz...;)
(09.06.2007, 20:31)
Medojed:   Immer dieses gefĂ€hrliche Halbwissen...Die Dorcas-Gazellen sind nicht fĂŒr Hannover, sondern von Hannover eingestellt und gehen weiter in die Zuchtstation nach Almeria, Spanien.
(09.06.2007, 16:47)
Konstantin Ruske:   Eine neue Unterart der Virginia- Uhus ist nun im Bestand des Tierparks Berlin, ebenso wurden 4 Dorcas- Gazellen fĂŒr Hannover eingestellt.
(09.06.2007, 14:23)
Ralf Seidel:   Auf den Punkt gebracht ! KLEINER heißt
ja nicht zwangslÀufig KLEIN.
(07.06.2007, 16:32)
IP66:   Vielleicht sollte man bei dem Streit um die Raubtierhaltungen und die erforderlichen oder nicht erforderlichen KĂ€figmaße einmal dreißig Jahre zurĂŒck oder einfach in die Absperranlagen mancher Neubauten schauen. Großanlagen kosten ja nicht nur Geld, sondern auch Platz und Planstellen, und ich bin mir nicht so sicher, daß wir mit unseren Neubauten wirklich nur Tierhaltungskenntnisse umsetzen. Und wenn wir wirklich Leoparden unterartenrein erhaltungszĂŒchten wollen, brauchen wir mehr Haltungen (mit kleineren KĂ€figen???) und nicht weniger (mit großen).
(07.06.2007, 15:01)
Ralf Seidel:   @Michael Mettler, da sind wir ja schon
Zwei, die abspecken mĂŒssen....
Ansonsten habe ich mit Sven P. Peter persönlich kein wirkliches Problem, mir
gefĂ€llt bloß hin und wieder nicht die
ART DER FRAGESTELLUNG - und das ist nun wieder rein subjektiv...
(06.06.2007, 09:33)
Michael Mettler:   @Ralf Seidel: OK, ich muss sowieso abspecken :-)

An Svens Frage nach dem Karakal kann ich ĂŒbrigens nichts Provozierendes finden. Die hĂ€tte ich vielleicht ganz genauso gestellt, wenn ich von dem Tier gewusst hĂ€tte. Schien mir hier mehr um den Fragenden zu gehen als um die Frage...
(05.06.2007, 19:32)
Ralf Seidel:   @Michael Mettler, nun Michael, alles was du geschrieben hast unterstreiche ich voll und ganz. Zooleute sind nicht
unfehlbar und machen durchaus auch Fehler, Besucher sollen und mĂŒssen eine Meinung haben - egal ob nun mit oder ohne Hintergrundwissen.
Ich finde es aber nicht fair, von einem "gelegentlichen" Zoobesuch nun
Schlußfolgerungen zu ziehen und die vor Ort geleistete Arbeit bzw. Entscheidung na sagen wir mal ins LĂ€cherliche zu ziehen. Ironie ist was Anderes.
Ich möchte da durchaus auch nicht mit erhobenem Zeigefinger auftreten - das maße ich mir wiederum nicht an. Aber man sollte sich schon mit dem Hintergrund vertraut machen, nicht einfach mal so Nonchalon Dinge abqualifizieren - und genau diesen Eindruck macht das eben auf mich. Sich auch mal mit HintergrĂŒnden beschĂ€ftigen, warum ist das so und nicht anders - @Sven P. Peter, das ist nicht böse oder arrogant gemeint !!!
Ach ja, Michael - da ich wieder mal keine wesentlichen Meinungsunterschiede feststellen kann, vielleicht lediglich in Fragen der Interpretation hin und wieder mal geringfĂŒgige Differenzen auftreten, bist du natĂŒrlich nach wie vor herzlich willkommen. Das trĂ€fe ĂŒbrigens auch zu, wenn dem nicht so wĂ€re....
Also schnĂŒr schon mal die Bergwanderschuhe und schnall dir den
Rucksack um - "Der Berg ruft..."
(05.06.2007, 17:19)
Michael Mettler:   Leute, mal ganz unabhĂ€ngig von Person und Zoo: ALLES, was in einem Zoo passiert, basiert irgendwo auf der Entscheidung von jemand, der das beruflich und tĂ€glich macht und deshalb als Fachmann/-frau gilt - ob nun ein Tier angeschafft, ein Gehege gebaut oder ein Erlebnis-Simulator installiert wird. Wenn man als Nicht-Zoomitarbeiter zu alledem keine eigene Meinung haben dĂŒrfte (welche auch immer), brĂ€uchten wir eigentlich auch dieses Forum nicht, denn dann gĂ€be es nichts zum Diskutieren - die TiergĂ€rtner unter sich haben schließlich eine eigene Kommunikationsebene.

Zweitens: Dass es offensichtlich auch in der beruflichen Zooszene Usus ist, die eigene Meinung ĂŒber die anderer Leute zu stellen, beweisen z.B. diverse extrem gegensĂ€tzliche Haltungskonzepte. Die eigene Meinung nicht als das einzig Wahre heraus zu stellen, sollte grundsĂ€tzlich fĂŒr ALLE gelten - welche Meinung ist schon "richtig"?

Drittens: Einen Gelegenheitsbesucher verallgemeinernd als inkompetenter als den lokalen Zoochef zu bezeichnen, wĂŒrde auch gelegentlich (!) zum Besuch erscheinende Fachkollegen abqualifizieren. Nebenbei bemerkt sind es je nach Einrichtung einige Tausend bis einige Millionen "Gelegenheitsbesucher", die einen Zoo letztlich zum großen Teil finanzieren, denn schließlich existiert eine solche Einrichtung nicht zum Selbstzweck. Wenn die keine Fragen stellen, sondern nur meinungslos "konsumieren" dĂŒrften, sĂ€he ich da durchaus eine Anmaßung von Zooseite aus...

@Ralf Seidel: Bin ich nach diesem meinem renitenten Beitrag am Samstag in Halle trotzdem erwĂŒnscht? :-)
(05.06.2007, 14:47)
Konstantin Ruske:   Der im TP Berlin am 20. 5. 2007 geborene Afrikanische Elefant hat den Namen " Kando" erhalten. Weiterhin sind zwei Steinadler geschlĂŒpft.
(05.06.2007, 14:37)
Ralf Seidel:   Ho Ho Ho, Robin Hood reitet wieder; vor
Wochen schon war er unterwegs und zeigte uns Forumsteilnehmern die MissstĂ€nde in Berlin-Friedrichsfelde und im Zoo Halle auf. Ja, was waren wir Unwissenden glĂŒcklich - es gibt noch Menschen die uns die Augen öffnen, die selbstlos fĂŒr die gerechte Sache sich einsetzen und unfĂ€higen Zooleitern erklĂ€ren, wie es geht. Dumm nur, die scheint das gar nicht zu interessieren...
Ich kenne Herrn Reisky persönlich auch sehr gut, ein anerkannter Fachmann, der sich kaum reinreden lassen wird, was Sinn macht und was nicht. Auch nicht von Leuten, die schon mal in der Tierpflege gearbeitet haben. In meinen frĂŒhesten Kinderjahren habe ich auch Meerschweinchen und Wellensittiche gehalten - erzĂ€hle aber den Zoochefs in Halle oder Aschersleben nicht, wie es gefĂ€lligst zu gehen hat. Das ist einfach nur anmaßend. Sven P. Peter, polemisieren ist eine Seite, kann sogar Sinn machen. FĂŒr mich ist das mehr ein provozieren - und das hilft keinem weiter. Noch mal mein Tipp: sich nicht zu ernst nehmen, auch mal ĂŒber sich selber lachen können und die eigene Meinung nicht als das einzig Wahre herausstellen. Streiten in der Sache - sich aber auch mal belehren lassen.
(04.06.2007, 16:07)
Sven P. Peter:   Ich mache mir mehr sorgen um einen Panther der seit bald einem Jahr in einem MinikĂ€fig hockt ;)
@Michael: Muss an mir liegen, weißt ja selbst wie unausstehlich ich bin *lach*
(04.06.2007, 14:51)
Michael Mettler:   Anscheinend ist die Zusammengewöhnung mancher Forumteilnehmer ja auch nicht so einfach :-)
(04.06.2007, 14:49)
Konstantin Ruske:   Schön, daß du ihn anscheinend so gut kennst wie ich ( hatte auch solch einen Privatrundgang mit ihm am Pfingstsonntag), dann kannst du ja auch einschĂ€tzen, mit welchem VerantwortungsgefĂŒhl und Weitsicht Herr Reisky den Tierbestand gestaltet und mußt dir um seine EntscheidungsfĂ€higkeit keine Sorgen machen.
(04.06.2007, 14:28)
Sven P. Peter:   Wenn schon, dann bitte Gelegenheitsbesucher, der schon in der Tierpflege arbeitete ;) Ich bin ja mit dem Direx rumgegangen und er meinte das es mit den Panthern extrem schwer wĂ€re (der Kater macht die Probleme), und man in Betracht zieht ihn abzugeben. Das war aber schon vor einem Jahr...
Ui, was ich heute wieder polemisiere ;)
(04.06.2007, 14:16)
Konstantin Ruske:   GlĂŒcklicherweise gibt es TiergĂ€rten, wie Aschersleben, die Freude an neuen Arten haben und auch an solchen, die es beim Besucher nicht ganz so einfach- wie eben vielen Kleinkatzen -haben. Ich bin dafĂŒr sehr dankbar. Der Karakal wurde in Senftenberg gebraucht, um nachdem Ausfall eines der beiden Tiere dort wieder das Paar zu komplettieren- ganz "ĂŒberraschend" geschah das also mit Sinn und Verstand. Die Art Karakal ist damit fĂŒr den Tierpark Aschersleben nicht uninteressanter geworden. Und was Raubtierzusammengewöhnungen anbelangt, dĂŒrfte der Tierparkleiter, der frĂŒher selbst Tierpfleger war, fĂŒr mich kompetenter sein als ein Gelegenheitsbesucher.
(04.06.2007, 13:33)
?:   In der Zoo-Presseschau steht zu lesen, das in Landau beide Panther eingeschlĂ€fert wurden. Damit gibt es nun einen Zoo weniger, der schwarze Leoparden hĂ€lt. Was wird denn jetzt aus der Panther-Anlage ?
(01.06.2007, 21:21)
IP66:   Neu in Köln: Madagaskarweber in der Fasanerie
(31.05.2007, 19:23)
Sven P. Peter:   Panther gewöhnen sie ja schon ewig zusammen *lach*
Hatte man den Karakal ĂŒberhaupt mal in der Schau? Warum hat man ihn ĂŒberhaupt geholt?
(31.05.2007, 16:43)
Konstantin Ruske:   Vollbart- und Weißkehlmeerkatzen sind nun am Meerkatzenhaus untergebracht, die Monameerkatzen noch hinter den Kulissen.
(31.05.2007, 16:29)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Waren in den alten BĂ€renkĂ€figen nicht zuletzt die Vollbart- und Weißkehlmeerkatzen untergebracht? Sind die jetzt woanders im Park?
(31.05.2007, 16:18)
Konstantin Ruske:   Kein Problem: Rotluchs und AmurkatzenpĂ€rchen in den beiden alten BĂ€renkĂ€figen ( sehr gut neu eingerichtet), Salzkatzen und Ozelote in eigenen LandschaftskĂ€figen mit einsehbarem Warmhaus, Oman- Falbkatzen in einem der PantherkĂ€fige ( nur wenn Panther nicht zusammen sind-werden im Momnet zusammengewöhnt- ist schichthaltung nötig, sonst ist der KĂ€fig frei) und Rohrkatzen im AbsperrkĂ€fig bei den BrillenbĂ€ren, von der Besuchergalerie einzusehen. Karakal ist nicht mehr im Bestand- nach senftenberg abgegeben.
(31.05.2007, 15:07)
Sven P. Peter:   Wo bringt ASL nur die ganzen Kleinkatzen unter? Man hat nun Amurkatzen, Karakale, Rohrkatzen, Rotluchse, Salzkatzen (oder welche sind da mit dem Panther auf schicht?), Ozelote und noch eine Art die mir grade nicht einfĂ€llt...
(31.05.2007, 11:23)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind zum 1. Mal Altailuchse geboren worden.
Im Tierpark Aschersleben leben nun 2 Sumpfluchse aus Heidelberg.
(31.05.2007, 08:25)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind zum 1. Mal Altailuchse geboren worden.
Im Tierpark Aschersleben leben nun 2 Sumpfluchse aus Heidelberg.
(31.05.2007, 08:25)
Konstantin Ruske:   Im Zusammenhang mit der Eröffnung der neuen Eulenvolieren konnten Sibirische Uhus in den Bestand aufgenommen werden. Seit heute gibt es auch den Tierparkwegweiser 2007- Titelbild Buntmarder. Am 1.6. 07 erscheint der neue " Takin", unter anderem mit einem Artikel des Direktors zur Elefantenhaltung und Zoopotraits ĂŒber Warschau und Landau. Ebenso wird die Servalhaltung und seltene Entenarten wie SchuppensĂ€ger und Spatelschnabelente vorgestellt.
(25.05.2007, 19:38)
Dennis I:   Nachtrag : Hamburg auch
(21.05.2007, 16:06)
Sven P. Peter:   Mit nicht ganz völlig neuen Bildern ;) Der Löwenkater auf der Startseite is doch noch aus den 80ern ;)
(21.05.2007, 16:02)
Dennis I:   Der Zoo Wuppertal hat eine völlig neue Website.
(21.05.2007, 15:45)
Michael Mettler:   Ein Nachtrag zur von Jennifer Weilguni erfragten Knut-Manie in deutschen Zoos: Berlin war nicht der erste! Ein im Sommer 2006 geborenes Vikunja in Hannover hieß auch schon Knut, das Schild steht noch am Gehege.
(21.05.2007, 15:31)
Michael Mettler:   Aktuelles aus Hannover: Heute alle Kaamas auf der Außenanlage (Bulle, drei KĂŒhe und vierwöchiges Kalb), aber ohne Strauße. Immer wieder bemerkenswert, wie Ă€hnlich doch ein junges Kaama-Kalb in FĂ€rbung und Körpergestalt einer Hunters Leierantilope en miniature ist, da fehlen eigentlich nur die Hörner und eine schmale weiße Verbindungslinie zwischen den hellen Augenringen. Eine Ă€hnliche Assoziation hatte ich bei den drei BlĂ€ssbock-KĂ€lbern, deren JugendfĂ€rbung der von Streifengnus sehr Ă€hnelt - die Verwandtschaft von Gnus, Leierantilopen und Hartebeesten untereinander lĂ€sst sich eben nicht leugnen.

Die Wombats haben Vorgehege-Arrest: Australien-Import Molly ist anscheinend der erste von mehreren auf dieser Freianlage gehaltenen Wombats, der sie wirklich einem Test auf Ausbruchssicherheit unterzieht - und spazierte eines Tages auf dem Wirtschaftshof herum. Der Fluchttunnel soll unĂŒbersehbar gewesen sein...

Auf der Giraffenanlage waren morgens alle drei Bergzebras und der Springbock-Bock zu sehen (den mĂ€nnlichen BlĂ€ssbock sah ich nicht), um elf Uhr kam dann der große Schichtwechsel: FrĂŒhschicht rein, alle anderen Tiere raus. Es gibt sechs nahezu gleichaltrige Springbockkitze, womit der Gesamtbestand im Moment mindestens 14 Springböcke betrĂ€gt. Da man vom Besucherweg aus die Stalltore nicht sieht, ist das Herauslassen der Giraffen ein beeindruckendes Schauspiel: Sie kommen "um die Ecke", man sieht zuerst nur die Köpfe und HĂ€lse ĂŒber einer gut drei Meter hohen Palisade, und dann "schweben" die Tiere im Zeitlupentempo durch das riesige Tor - gerade beim Bullen hat das ein bisschen was von "Jurassic Park".

Zu den Nashörnern siehe der betreffende Thread.
(21.05.2007, 15:23)
Steven:   Hier gibt es 3 bilder von Bokito im zoo. Naturlich kein 100% qualitat bildern aber ich werde auch nicht gern 2 metern von ein silberrucke entfernt sein.

http://www.zoosite.nl/forum/index.php/topic,491.60.html
(18.05.2007, 19:48)
?:   Gehörte die Einlage auch zum JubilÀumsprogramm ?
(18.05.2007, 17:48)
cajun:   Bei Spiegel online steht es auch schon.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,483616,00.html
(18.05.2007, 17:27)
cajun:   Bokito ist doch auch schon in Berlin unterwegs gewesen, oder? Meine 2004 war das.
(18.05.2007, 17:03)
Hannes:   EinglĂŒck das ich meinen Renesse Urlaub verschoben hab.
Oder doch nicht?
(18.05.2007, 16:46)
Steven:   GroBe Chaos in Rotterdam Zoo Blijdorp. Dort ist heute gorillasilberrucke Bokito aus das gehege ausgebrochen. Die gorilla hat denn 2 oder 3 besucher verletzt. Ein von diese ist mit schwere erkrankungen zum krankenhaus mitgenommen. Denn ist Bokito im neue Afrika Reustaurant Oewanja lodge gegangen. Glucklich hat man der tur mit ein GroBe Bank barikadiert und ist der Gorilla mit ein schlafmittel geschossen. Jetzt ist er wieder im gehege.

Der ganze zoo wurdet evakuiert. Das tier was ausgebrochen neber der Spielplatz also viele kinder waren ohne eltern, glucklicherweis ist das tier im Restaurant gelaufen und nicht im Speilgarten neber das restaurant anders konnte viele problemen passiert sein.
(18.05.2007, 16:29)
Tinky Winky:   Die Studentin hat das doch mit RippenbrĂƒÂŒchen und einem Nasenbruch ĂƒÂŒberlebt. Toll war,das ihre angetrunkenen Freunde stiften gegangen sind und ihre verletzte Freundin einfach im Gehege liegen gelassen haben.Wahre Freundschaft.In Kaunas ist das passiert.
(16.05.2007, 19:09)
Jennifer Weilguni:   Ist nicht auch jĂŒngst eine Frau in Litauen von einer Giraffe ziemlich ĂŒbel zugerichtet worden..? Ich denke jder, der in irgendeiner Form je mit Huftieren zu tun hatte weiss, was fĂŒr gefĂ€hrliche Waffen diese Tiere an den FĂŒĂŸen tragen. ich habe meine Bakanntschaft mit einem Pferdefuß gemacht und kann dankend auf eine Wiederholung verzichten. Und dabei handelte es sich nichteinmal um einen gezielten Tritt, sondern das Tier zog sein Fuß nur aus meiner Hand weg, weil es kitzelig war. Möchte nicht wissen, wie mein Bein ausgesehen hĂ€tte, wenn das Pferd ernst gemacht hĂ€tte. Selbst harmlos wirkende Schafe können durchaus zum "Killer" werden, wenn auch eher durch harte Kopfstösse, als durch ihre Hufe.
(16.05.2007, 08:41)
Michael Mettler:   Was mir zur GefĂ€hrlichkeit von Huftieren gerade wieder einfiel: Vor etlichen Jahren hörte ich mal im Zoo Hannover, dass der Tierpark ThĂŒle Interesse geĂ€ußert hatte, Kaama-Nachzuchttiere aus Hannover zu ĂŒbernehmen - was der Zoo aber aus SicherheitsgrĂŒnden ablehnte. Die Aussage lautete damals sinngemĂ€ĂŸ: "Das sind Killer, die können wir nicht einfach in einen solchen Park abgeben."
(15.05.2007, 23:59)
Carsten:   Bei einer FĂŒhrung hinter den Kulissen in Gelsenkirchen wurden auch die Sicherheitsvorkehrungen gezeigt. War sehr interessant, z. B. gibt es in den Raubtierbereichen nur einen SchlĂŒssel, um TĂŒren, Schieber, etc zu öffnen, so daß nicht durch personelle MißverstĂ€ndnisse was passieren kann.

Ich glaube, die meisten UnfĂ€lle entstehen durch Leichtsinn oder Routine und liegen in der Verantwortung der Betroffenen. Trotzdem ist natĂŒrlich jeder einzelne Fall bedauerlich und bemitleidenswert. Ich arbeite ja sicher auch nicht immer perfekt, aber bei mir kosten Fehler halt in der Regel nur Geld, es sei denn, ich stelle mal einen besonderen Gefahrgutcocktail zusammen und laß den dann 5000 km rollen, g...
(15.05.2007, 21:08)
Mel:   Ich möchte garnicht viel dazu sagen, mein MitgefĂŒhl gilt Ihren Kindern.

Wir hatten das Thema kurz zeitig beim Hagenbeckbesuch, und ja wie in den meisten hier erwÀhnten FÀllen war wieder mal die verdammte Routine daran Schuld.
(15.05.2007, 19:44)
Tinky Winky:   Die man leider noch ergĂ€nzen muß um die Pflegerin in Buenos Aires,die einem AmeisenbĂ€ren zum Opfer gafallen ist,um die Direktorin eines Privatzoos in Florida,die von einem Trampeltierbullen erdrĂŒckt wurde,einem Elefantenpfleger in Taschkent,und einer Raubtierpflegerin in Denver(Jaguar)sowie einer Raubtierpflegrin in San Francisco, die von einem Löwen/Tiger schwer verletzt wurde, und das alles in den letzten 6 Monaten!
(15.05.2007, 18:57)
Daniel:   Da braucht man sich ja nur mal die Unfallstatistik von Landwirten angucken, wieviele da durch UnfĂ€lle mit Rindern oder Pferden umkommen.
(15.05.2007, 18:56)
Michael Mettler:   AnlĂ€sslich des Wolfsvorfalles in Hannover brachte die NEUE PRESSE einen Tag spĂ€ter einen Bericht ĂŒber Sicherheitsmaßnahmen bei der Tierpflege im Zoo Hannover. Darin wurde u.a. erwĂ€hnt und auch mit Foto illustriert, dass Tierpfleger hier sogar bei den Giraffen nur zu zweit ins Gehege gehen. Darauf habe ich allerdings bei meinen Besuchen noch nie geachtet.

Die letzte Zeit scheint fĂŒr Pfleger ungewöhnlich unfalltrĂ€chtig zu sein, und es brauchte nicht mal die berĂŒhmt-berĂŒchtigten Elefantenattacken dazu: EisbĂ€r in Bremerhaven, Leopard in Chemnitz, Moschusochse in Berlin... Was fĂŒr eine "schwarze Serie".
(15.05.2007, 18:52)
Saya:   Ich habe die Elefantenpfleger im Tiepark fast immer allein mit den Elefantenpfleger arbeiten sehen.
So wie ich die Presseberichte verstehe war die Pflegerin der Moschusochsen aber gar nicht bei denen drin, sondern hatte vergessen ein Tor/Gatter zuzumachen.
(15.05.2007, 18:29)
Tinky Winky:   Das ist furchtbar. Mein MitgefĂŒhl gilt ihrer Familie. Es ist immer schrecklich, wenn so etwas passiert. Bei Elefanten mĂŒĂŸen die Pfleger zu zweit arbeiten, aber nicht bei gefĂ€hrlichen Huftieren.
(15.05.2007, 18:24)
Sven P. Peter:   Im Tierpark Berlin wurde eine Tierpflegerin von einem Moschusochsen getötet:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,483072,00.html
(15.05.2007, 16:49)
Tinky Winky:   Besonders der Zuchterfolg mit der TĂŒpfelhyĂ€ne ist bemerkenswert, Schneeleoparden ja eher weniger,die zĂŒchten ja besser als so manches Nagetier.
(13.05.2007, 19:50)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind 2,0 Schneeleoparden und 1,2 Chinaleoparden ( vom neuen Hamburger Kater), geboren worden, ebenso eine TĂŒpfelhyĂ€ne.
(13.05.2007, 18:16)
Shensi-Takin:   Nicht nur das: der gute Mann(ich sage nur: PETA...) hat auch ein etwas krudes VerstĂ€ndnis gegenĂŒber Haustieren-so will er unter anderen ein generelles Haustierverbot durchsetzen, hĂ€lt aber selbst einen Mischlingshund, der mit ins Bett darf(na, da freuen sich die Flöhe!).
Mehr Erquickliches ĂŒber den selbsternannten Fachmann:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/eisbaer-knut-zoo/98579.asp

(11.05.2007, 21:51)
Michael Mettler:   Frank Albrecht montiert beruflich Fenster? Sind das nicht diese Dinger, an denen sich jedes Jahr Abertausende von frei (!) und ungezwungen lebenden Vögeln das Genick brechen?
(11.05.2007, 21:30)
Shensi-Takin:   Sieht so aus, als ob sich Herr Mettlers Voraussage hinsichtlich Knut, den anderen tierischen Teilzeitbewohnern der Berliner Anlage sowie TierschĂŒtzern zu bewahrheiten scheint: der nimmermĂŒde Frank Albrecht hat sich jetzt auch zum Retter der durch den Knut-Rummel in ihrem Ausgang beschrĂ€nkten anderen Raubtiere aufgeschwungen. Da stellt sich mir nur die Frage: Was, erst jetzt hat der RĂ€cher der entrechten "nichttierischen Tiere" das bemerkt? Na, das hat aber gedauert...Des weiteren: Wieso gehen die im Artikel genannten angeblichen Albrecht-Sympathisanten dann ĂŒberhaupt in den Berliner Zoo...? Und ĂŒberhaupt: wo nimmt der gute Mann die Zeit & das Geld fĂŒr derlei ritterliche KreuzzĂŒge gegen die Achse des Bösen aka Berliner Zoo her? Muß er nicht hin und wieder-sozusagen zum gelegentlichen Zeitvertreib-Fenster einmontieren? Mein Vorschlag: der Berliner Zoo lĂ€sst Steckbriefe von Albrecht aufhĂ€ngen, damit der gute Mann zu seiner hochgeschĂ€tzten Publicity kommt. Vielleicht darf er dann auch Autogramme geben und kriegt wie Knuts "Ziehvater" allerlei HeiratsantrĂ€ge... Des weiteren können die Tierpfleger ihn so besser identifizieren und zu einer gepflegten Teeparty samt zĂ€rtlichen Tatzenhalten mit Knuts Eltern einladen, damit der Herr Albrecht deren Darstellung der Situation der Boulevardpresse(diesmal natĂŒrlich nicht aus den Zusammenhang gerissen) bzw. der Behörde schildern kann...Die EisbĂ€ren dĂŒrften sich sicher ĂŒber das kurzweilige Behavioural Enrichment freuen, und die Berliner Boulevardpresse hĂ€tte was zum schreiben.
http://www.meinberlin.de/nachrichten_und_aktuelles/46909.html
(11.05.2007, 20:47)
?:   Nach einer Meldung in der Zoopresseschau möchte der Zoo Rheine eine 3000 qm große Anlage fĂŒr eine Gemeinschaftshaltung von LippenbĂ€ren und indischen Goldschakalen bauen, was sehr sich sehr gut anhört. Baubeginn soll im Herbst sein.
(08.05.2007, 06:34)
Michael Mettler:   Noch'n P.S., da mir eben etwas einfiel, was ich an "praktischem Wissen" zu dem Vorfall beitragen kann: Mein Kaninchengehege im Garten ist mit einem Zaun der Maschenweite 5 x 5 cm umgeben. Wenn einer meiner großen "Stallhasen" direkt am Zaun liegt, kann es sich meine Weiße SchĂ€ferhĂŒndin manchmal nicht verkneifen, ihn in den Hintern zu zwicken - ans vordere Ende traut sie sich aus guten GrĂŒnden nicht dran :-) Sie ist also in der Lage, gerade so eben mit den SchneidezĂ€hnen durch die Masche zu fassen - bis zu ihren EckzĂ€hnen kommt sie allerdings nicht durch. Von der SchĂ€delgrĂ¶ĂŸe und -form ist sie mit einem Wolf vergleichbar. Das Festhalten eines unmittelbar (!) am Gitter mit 5 cm Maschenweite befindlichen Hosenbeines mit den SchneidezĂ€hnen scheint also im Bereich des Möglichen zu liegen. Wenn der Betroffene dann in das Gitter griffe, um Halt zu suchen, wĂ€re fĂŒr den Wolf auch die Hand erreichbar.
(07.05.2007, 23:40)
Michael Mettler:   P.S. In einigen Varianten der Meldung ist zu lesen, dass die eigentliche Bissattacke (also nicht das festhalten am Hosenbein) erfolgte, als die Pflegerin "stolperte". Stolpern oder Hinfallen eines Menschen ist ein gar nicht so seltener Auslöser fĂŒr Hundeangriffe auf Menschen, sogar auf den eigenen Halter - darĂŒber hat schon Grzimek vor Jahrzehnten in "20 Tiere und 1 Mensch" geschrieben.
(07.05.2007, 23:19)
Michael Mettler:   Ich kann mir allerdings durchaus vorstellen, dass die ganze Aktion so schnell und vor allem unerwartet passierte, dass sich die Pflegerin nicht an Einzelheiten erinnert - diese Deutung lĂ€sst die Formulierung der Meldung zu, es muss ja nicht gleich ein Blackout damit gemeint sein. Obwohl selbst ein solcher - bedingt durch Schock - verstĂ€ndlich wĂ€re. Nach manchem Autounfall kann man sich schließlich auch nicht unbedingt an jedes Detail eines sekundenschnellen Vorgangs erinnern, so dass HergĂ€nge hinterher rekonstruiert werden mĂŒssen.
(07.05.2007, 23:13)
Saya:   Bei Anwendung des logischen Menschenverstands muss die Pflegerin ihre Hand durch das Gitter gesteckt haben (um den Wolf zu streicheln?). Wenn das Gitter so eng ist dass die Wölfe ihre Schnauze nicht durchstecken können ist das die einzige Möglichkeit wie es zu dem Biß gekommen sein kann. Es sei denn die Pflegerin war sogar im Gehege. Im Zoo Berlin nimmt der Wolfs- und BĂ€renpfleger Kinder (!) mit zu den Wölfen rein, so zu sehen in der Tv Serie ĂŒber die Berliner TiergĂ€rten. Wundern wĂŒrde es mich also nicht. Die "Amnesie" der Hannoveraner Tierpflegerin dĂŒrfte unter diesen UmstĂ€nden wenig glaubhaft sein....
(07.05.2007, 22:29)
Michael Mettler:   Laut Online-Kurzmeldung der HANNOVERSCHEN ALLGEMEINEN kann sich die verletzte Pflegerin nicht an die UmstĂ€nde des Zwischenfalls erinnern:
http://www.haz.de/hannover/297190.html
(07.05.2007, 22:24)
Michael Mettler:   @Jennifer: BILD-Hannover wird das Thema mit Sicherheit aufgegriffen haben. Kann aber nicht sagen, auf welche Weise, da ich die Zeitung nicht lese und auch heute nirgends vorbei kam, wo sie ausliegt....

Beim Googeln mit den Begriffen "Wolf Zoo Hannover" fand ich die Meldungen zwar in verschiedensten Online-Medien, aber nirgends reißerisch aufgemacht, sieht man mal von der noch recht harmlosen Formulierung "schrecklicher Zwischenfall" im Kölner EXPRESS ab....
(07.05.2007, 22:08)
Jennifer Weilguni:   Gott sei dank. Wehe, wehe, wenn der Bildzeitung sowas in die HĂ€nde fĂ€llt :-(
(07.05.2007, 21:13)
Michael Mettler:   Je nachdem, wie das Thema in den Medien behandelt wird. Die von mir zitierte NEUE PRESSE geht sehr sachlich damit um und behandelt den Vorfall als bei der Wildtierhaltung nie ganz auszuschließenden Arbeitsunfall, nicht als spektakulĂ€ren Angriff einer reißenden Bestie.
(07.05.2007, 14:18)
Jennifer Weilguni:   Wildtiere sind eben Wildtiere, wer da fahrlĂ€ssig handelt, riskiert eben verletzt zu werden. Schade nur, dass das wieder Öl ins Feuer eben derer Menschen schĂŒttet, die ohnehin zur Zeit den Wolf als böses Monster darstellen, das auf keinen Fall in unsere WĂ€ler zurĂŒckkehren darf. Schlechter Zeitpunkt :-( Aber.. es gibt wohl ohnehin keinen guten Zeitpunkt, sich vom Wolf beissen zu lassen.
(07.05.2007, 13:20)
Michael Mettler:   Zum Wolfsangriff in Hannover: Laut heutiger NEUER PRESSE nahm die Polizei zu Protokoll, dass einer der Wölfe die außen am Zaun stehende (!) Pflegerin (seit sechs Jahren im Zoo, seit zwei Jahren bei den Wölfen) durch den Zaun am Hosenbein gegriffen habe, sie sich dann am Zaun festhielt und dabei in den Unterarm gebissen wurde; dabei wurde u.a. eine Sehne durchtrennt. Der Zoologische Leiter Dr. Engel wird im Artikel damit zitiert, dass der Zoo diese Version nicht glaube, da der Gitterabstand des Gehegezauns gerade mal viereinhalb Zentimeter betrage. Der bzw. die "TĂ€ter" ist/sind wahrscheinlich unter den drei vorjĂ€hrigen JungrĂŒden zu suchen.

Auch wenn es im Artikel nicht offen ausgesprochen wird, ließe das eigentlich nur die Deutung offen, dass die Pflegerin mit dem Futtereimer das Gehege betreten haben mĂŒsste.

Das im SPIEGEL erwĂ€hnte "GebĂ€ude" ist ĂŒbrigens der AbsperrkĂ€fig (rechts von der Wolfsanlage, abseits des Besucherweges).
(07.05.2007, 09:28)
Jennifer Weilguni:   @Tinky Winky
Oh, bitte nicht falsch verstehen. Ich habe ja nie gesagt, dass ich was schlimm daran finde, mich interessiert nur, wo es jetzt ĂŒberall Knuts gibt. Bin auch mal gespannt, wann die erste Knutwelle durch die Geburtsanzeigen der Tagespresse rollt :-)
(06.05.2007, 20:23)
Sacha Beuth:   @Konstantin Ruske: Vielen Dank.
(06.05.2007, 18:50)
Tinky Winky:   @Jennifer Weilguni. Was ist denn so Schlimm daran ?Ich finde das nett und habe kein Problem damit, wenn jetzt jeder Zoo seinen eigenen"Knut"hat.
(06.05.2007, 18:04)
Konstantin Ruske:   Als neue Form kann der Tierpark berlin nun wider RiesenkanadagĂ€nse zeigen. Die Augenbrauenenten sind ĂŒbrigens auf dem GĂ€nseteich gegenĂŒber der Riesentrappenwiese.
(06.05.2007, 18:01)
Spiegel-Online:   http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,481281,00.html

ZOO HANNOVER
Wolf greift Tierpflegerin an

Als sie gerade die Wölfe mit dem Futtereimer locken wollte, ist eine Tierpflegerin im Zoo Hannover angegriffen und schwer verletzt worden. Die 26-JÀhrige wurde ins Krankenhaus gebracht und sofort operiert.

Hannover - Die Tierpflegerin war gerade dabei, die Wölfe mit einem Futtereimer aus ihrem Gehege in ein GebĂ€ude zu locken, heißt es im Polizeibericht. Dabei habe ein Tier das Hosenbein der Frau geschnappt. Die 26-JĂ€hrige wollte sich dann mit der Hand am Zaun abstĂŒtzen, mindestens ein Wolf verbiss sich in ihrem Unterarm. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und kam ins Krankenhaus. Dort wurde sie sofort operiert.

Der Zoo Hannover gilt als einer renommiertesten Zoos in Deutschland. Er wurde als Projekt der Expo 2000 seit Mitte der neunziger Jahre umfangreich modernisiert und zum "Erlebis-Zoo" mit verschiedenen Themenwelten umgestaltet. Im vergangenen Jahr besuchten 1,2 Millionen Menschen den Zoo.
(06.05.2007, 14:37)
Sven P. Peter:   In Aschersleben heißt ein junger Jaguar so.
(03.05.2007, 19:27)
Jennifer Weilguni:   Die Trittbrettfahrer sind unterwegs ! Von dem großen "Knutkuchen" will sich wohl nun jeder Zoo sein eigenes StĂŒck abschneiden. Der neuste Gag ist, dass nun auch andere Zoos irgendwelche Jungtiere mit dem Namen "Knut" versehen (Wie etwa Augsburg und Landau). Kennt noch jemand Beispiele fĂŒr die Knutinvasion ???
(03.05.2007, 11:30)
Sacha Beuth:   @?: Nun leben aber in San Francisco nicht 2 sondern 6! Queensland-Koalas (3,3 gemĂ€ss ISIS).
FĂŒr Japan habe ich auch gleich noch einmal nachgeschaut: Die Tiere vom Saitama Childrens Zoo und ZWEI Exemplare vom Tama Zoo Park bei Tokio sind Queensland-Koalas. Da dĂŒrftest Du mit Deiner Aussage recht haben.
Weitere 1,2 in Tama sind jedoch Tiere der Nominatform (New South Wales Koala) und 1,1 an gleicher Stelle ohne UA-Angabe. Hier mache ich mal ein Fragezeichen ĂŒber den Besitz.
Die 4,2 Tiere in Osaka, welche der UA victor angehören, sind nicht im Besitz von San Diego. Ansonsten wĂ€re dies in der San-Diego-Tierbestandsliste (gefunden in der Bibliothek des Zoo ZĂŒrich) notiert. Gleiches gilt aus diesem Grund fĂŒr die 1,2 Victor-Koalas im Rio Grande Zoo in Albuquerque (USA).
(03.05.2007, 11:26)
?:   @Sascha Beuth. Wie es sich mit den Koalas in Japan verhĂ€lt, weiß ich nicht genau,ich hatte aber mal gelesen, das Japan seine Koalas aus San Diego bekommen hat, weil eine Ausfuhr von Koalas aus Australien Mitte der 80 iger Jahre, als Tokio seine ersten Koalas bekam,nicht mehr möglich war. Aber alle Tiere, die San Diego abgibt,samt derer Nachzuchten, gehören San Diego,dazu gehören auch die beiden Tiere in San Francisco.
(02.05.2007, 17:51)
Michael Mettler:   Hatte ich richtig in Erinnerung, siehe Heft 51 von Juni 2005. Das mit dem Klima war eine Vermutung der Wiener, da der Victoria-Koala die kĂŒhlsten Zonen des Verbreitungsgebietes der Art besiedelt. UrsprĂŒnglich hatte der Tiergarten sich vor Ort und in Kooperation mit australischen TiergĂ€rten um Neuimporte von Queensland-Koalas bemĂŒht, um frisches Blut in die enge europĂ€isch-amerikanische Zuchtlinie einbringen zu können. Laut Artikel war man aber seinerzeit guter Hoffnung, "in ein bis zwei Jahren" (diese Zeit wĂ€re also lĂ€ngst erreicht) mit importierten Victoria-Koalas einen Neubeginn zu machen und eine europĂ€ische Zoo-Population dieser Unterart aufzubauen. Damit wĂ€re man dann zumindest von Vorgaben aus San Diego unabhĂ€ngig.
(02.05.2007, 13:47)
Michael Mettler:   Wenn ich mich nicht tĂ€usche, stand im TIERGARTEN-JOURNAL aus Wien, dass sich Schönbrunn um die Möglichkeit kĂŒmmert, die vorhandenen Queensland-Koalas gegen die Unterart victor auszutauschen, u.a. weil die mit dem mitteleuropĂ€ischen Klima besser zurechtkommen sollen, und dafĂŒr Koalas direkt aus Australien zu bekommen.
(02.05.2007, 13:20)
Sacha Beuth:   @?: Ich glaube, das mit den Koalas und San Diego stimmt nicht ganz. Auch in Japan werden z. B. Koalas gehalten, ich glaube die UA victor und die gehören nicht San Diego sondern entweder dem japanischen Zoo selbst oder dessen australischen Partnerzoo. Und auch die Koalas in San Francisco sind meines Wissens NICHT Eigentum von San Diego.
(02.05.2007, 10:32)
Tinky Winky:   Falsches Forum!
(01.05.2007, 13:22)
Spidy:   hab gestern Spiderman 3 gesehen ein geiler film
(01.05.2007, 13:21)
?:   In der Presseschau war zu lesen,das Herr B. fĂŒr den Zoo Berlin Koalas haben möchte. Dies wurde von einer Journalistin kritisiert, die meinte, das die enormen Finanzmittel, die fĂŒr die Koalahaltung aufgebracht werden mĂŒĂŸten, lieber erst in alte Anlagen investiert werden mĂŒĂŸten um die bereits vorhandenen Tiere artgerecht unterzubringen. Dem stimme ich zu. Das dĂŒrfte auch der Grund sein,warum kein anderer deutscher Zoo Koalas hĂ€lt, zumal diese Tiere aufgrund ihrer extrem kurzen AktivitĂ€tszeit kaum publikumswirksam sind. Möglicherweise haben sich ja auch andere Zoos um Koalas bemĂŒht, da aber alle Koalas außerhalb Australiens San Diego gehören, bestimmt dieser, welcher Zoo Koalas halten darf.
Und was die Pandas angeht, diese wird es garantiert auch nach Bao-Baos Ableben in Berlin geben, und das wird sich Herr B. einiges kosten lassen. Sponsoren fĂŒr die Panda-Miete wird er garantiert finden.
(01.05.2007, 12:09)
Michael Mettler:   @Niels: Nein, das war nur ein Gedanke von mir.
(01.05.2007, 11:17)
Niels:   Also ich habe bislang nur etwas von Koalas fĂŒr den Tierpark gehört, die B. will um dessen AttraktivitĂ€t zu steigern. Hast Du da was neueres gehört, daß sie jetzt doch in den Zoo sollen? Meiner Meinung nach machen Koalas im Tierpark mehr Sinn, da der Zoo ĂŒber weit mehr Puplikumsrenner verfĂŒgt als der Tierpark und sowiso auf seine Besucherzahl kommt (vor allem in diesem Jahr), der Tierpark aber dringender auf mehr Besucher angewiesen ist.
(01.05.2007, 10:48)
Michael Mettler:   Mit Koalas könnte der Zoo seine Besucher ein wenig darĂŒber hinweg trösten, falls es keine Pandas mehr geben wird. So gesehen dĂŒrften sie nicht nur zoologisch, sondern auch wirtschaftlich fĂŒr den Zoo interessant sein. Wundert mich ohnehin, dass noch kein zweiter deutscher Zoo auf den Koala-Zug aufgesprungen ist - sieht man mal von der halbjĂ€hrigen Leihgabe damals im Tierpark Berlin ab.
(01.05.2007, 09:39)
?:   @Shensi-Takin.Ob ein Fingertier ein Publikumsrenner ist, wage ich zu bezeifeln. In Frankfurt ist es das nicht, aber vielleicht sind die Berliner da etwas anders eingestellt. Ich bin auch sicher,das Berlin ein zweites Aye-Aye bekommen wird.Was Knut anbelangt, spĂ€testens im Dezember wird dessen Mutter wieder werfen, sie hat ja seit Jahren jedes Jahr einen Wurf,Handaufzuchten wurden schon mehrfach erfolglos versucht, mit Knut hat es geklappt, und der Zoo wird ALLES dafĂŒr tun, das ein neuer Knut heranwĂ€chst. Der Zoo hat sich, trotz aller Unkosten, eine goldene Nase damit verdient. Koalas werden nach Berlin kommen, alles nur eine Frge der Zeit. Herr Blaskiewitz möchte sie auf jeden Fall haben.
(30.04.2007, 13:02)
Shensi-Takin:   @Jennifer Weilguni: Bitte, gern geschehen. Nebst dieses Artikels(der mEn sehr von der persönlichen Meinung der Autorin-s.a. "Nußschale", "kleine Götter" u.Ă€. Äußerungen eingefĂ€rbt ist) waren in dieser ZEIT-Ausgabe noch weitere Artikel zu finden: "Erlebnisberichte" verschiedener Autoren ĂŒber AusflĂŒge zu den Zoos in Hamburg, Gelsenkirchen, Schwerin, Wien und ZĂŒrich, kurze Seitenartikel ĂŒber bekannte Zootiere und Artenschutzprojekte, ein StreitgesprĂ€ch zw. Hanno WĂŒrbel, Professor fĂŒr Tierschutz, Giessen, und Gunther Nogge(wobei Nogge wie gesagt den kĂŒrzeren zog) ĂŒber Zootierhaltung im allgemeinen und EisbĂ€r-/Elefantenhaltung im besonderen und in einer anderen Sparte ein Artikel ĂŒber Carl Hagenbeck. Alles in allem nicht unbedingt sonderlich weltbewegend.
Was Leserkommentare angeht, v.a. die "Virtuellen"; auf die ist grundsĂ€tzlich wenig zu geben. Entweder wird da von der "goldenen Freiheit" der Tiere geschwĂ€tzt oder die Niedlichkeit des jeweiligen Tiers möglichst infantil hervorgehoben und der Wunsch geĂ€ußert, dieses als Haustier zu besitzen...;)
(30.04.2007, 10:38)
Jennifer Weilguni:   @Shensi-Takin
Danke fĂŒr den Link zu dem "Zeit" Artikel. Habe mir das jetzt auch mal durchgelesen und muss sagen, dass diese Zeilen ein doch allzu negatives Licht auf die Zootierhaltung werfen. Besonders interessant sind auch die beiden Kommentare, die andere Leser dazu abgegeben haben. Einer fordert einen Kopfschuss fĂŒr den ausgewachsenen Knut, ein anderer fordert "Freiheit fĂŒr alle Lebewesen". Man weiss nicht, ob man den Kopf schĂŒtteln, lachen oder weinen soll ..
(30.04.2007, 07:55)
Shensi-Takin:   @?: In einer idealen Welt wĂŒrde der Berliner Zoo das vielleicht tun. Doch realistisch betrachtet lassen sich die Verantwortlichen-v.a. in Hinblick darauf, dass Knut Ă€lter wird und man vorsorgen muss;)-so eine Attraktion nicht ohne weiteres entgehen.
Dementsprechend fehlen ja jetzt nur noch Koalas...;)
Na, dann freue ich mich schon mal auf den Herbst; mal auf die "To Do"-Liste geschaut: den Berliner Zoo-Laden leerkaufen, Flaschenkind Knut ohne Massenpublikum anschauen, Bao-bao die letzte Ehre erweisen und zum Fingertier pilgern-ja, das hört sich machbar an.;)
(29.04.2007, 22:31)
Tinky Winky:   Das Berliner Aye-Aye ist eine Nachzucht des Zoos von Antananarivio.
(29.04.2007, 20:23)
Tinky Winky:   Das Berlin Aye-Aye's bekommt, ist aber schon lĂ€nger bekannt, es steht schon seit mehreren Monaten auf der Homepage des Zoos zum nachlesen.(unter "Verstehen")
(29.04.2007, 20:20)
Tinky Winky:   Das Berlin Aye-Aye's bekommt, ist aber schon lĂ€nger bekannt, es steht schon seit mehreren Monaten auf der Homepage des Zoos zum nachlesen.(unter "Verstehen")
(29.04.2007, 20:17)
?:   Soll da noch ein zweites Tier folgen ?Ich hielte es fĂŒr sinnvoller, dieses wertvolle Tier zwecks Blutauffrischung lieber in den Aye-Aye erfahrenen Zoo Jersey abzugeben und Berlin spĂ€ter ein oder zwei Nachzuchttiere zur VerfĂŒgung zu stellen.
(29.04.2007, 19:43)
Sven P. Peter:   Habe ich aus dem anderen großen Zooforum ;) Aber ich will hier ja keine Eigenwerbung machen, tu ich schon zu oft.
Zur Madagaskaraustellung kam ein "hohes Tier" aus eben diesem Land und brachte das Fingerier mit.
(29.04.2007, 17:49)
Hannes:   Woher hast du das?Hast es gesehen? Hammer Neuigkeit! Wahrschienlich fĂŒr das Nachttierhaus oder? Ist es schon fertig? Mensch dann muss ich diesen Sommer wohl doch nach Berlin statt Wien!
(29.04.2007, 17:36)
Sven P. Peter:   Der Berliner Zoo hĂ€lt seit kurzem ein Fingertier, welches direkt von Madagaskar stammt.
(29.04.2007, 15:01)
Michael Mettler:   Habe heute in Hannover kein Jungtier mehr bei den Haubenlanguren gesehen, nur 1,4 erwachsene Tiere. Mir ist zu Ohren gekommen, dass es in der Gruppe schon mehrfach Nachzucht gab, aber alle Jungtiere der anderen Gruppenmitglieder vom ranghöchsten Weibchen getötet wurden bzw. durch ihre Einwirkung starben. Das zuletzt geborene Junge soll das erste eben jenes Weibchens gewesen sein, weshalb man diesmal mehr Hoffnung hatte - nach dem heutigen Eindruck aber wohl vergeblich...

Eine Kaama-Kuh steht mit einem drei Tage alten Kalb im Stall, auf der Anlage waren 1,2 Alttiere. Laut Aussage des Pflegers bei der kommentierten FĂŒtterung darf das Kalb nach dem Wochenende erstmals ins Gehege.

Bei den Kleinen Kudus (im aktualisierten Zooplan ist dort immer noch eine Sitatunga eingezeichnet!), Pferdeantilopen, Nyalas, BlĂ€ss- und Springböcken hatten heute morgen nur die Bullen/Böcke Gehegedienst; kurz nach elf, als ich gerade an der Giraffenanlage vorbei ging, wurden allerdings gerade die BlĂ€ssbock-KĂŒhe mitsamt drei Jungtieren heraus gelassen. Die Bergzebras waren im Stall; angeblich soll der Hengst krĂ€nkeln und sich sehr aufregen, wenn man die Stuten raus lĂ€sst und ihn nicht - also bleiben sie ebenfalls im Stall. Auf der Pferdeantilopen-Anlage zĂ€hlte ich diesmal 7 Dikdiks.

Die marode Dachkonstruktion im Schildkrötenhaus ist provisorisch geflickt (mehr Aufwand lohnt sich nicht, da das Haus ohnehin "Yukon Bay" weichen muss), die Seychellenschildkröten sind wieder drin. Nur die Spinnenschildkröten sind nicht zurĂŒckgekehrt und bewohnen nun eine der Reptilienvitrinen im Tropenhaus. In der Nachbarvitrine nun eine multikontinentale Vergesellschaftung Kornnattern/Königspythons/Ritteranolis.

Das im Bau befindliche Familienrestaurant "Futtertrog" und die benachbarte neue Zooschule bilden einen unerwartet großen GebĂ€udekomplex. In Richtung Wolfsgehege wurde allerdings ein Sichtschutzwall aufgeschĂŒttet und bereits teilweise bepflanzt, so dass man vom "Futtertrog" schon jetzt nur noch das Dach sieht - mit zunehmenden Wachstum der BĂ€ume dĂŒrfte auch dieses verdeckt werden. Der Turm mit Torbogen, der inmitten des ZooschulgebĂ€udes den Durchgang in den Streichelzoo und zum neuen Restaurant bildet, steht, wenn man von der Robbenanlage kommt, so exakt in der Blickachse am Ende des Weges, dass diese WegfĂŒhrung wohl auch bei einem spĂ€teren Umbau dieses Zooteils erhalten zu bleiben scheint.

Dem diesjĂ€hrigen Zooplan nach zu urteilen, gibt es dann - wie auch jetzt wĂ€hrend der Bauarbeiten - keinen Rundweg mehr vom Streichelzoo "Mullewapp" um die Greifvogelvolieren zu "Meyers Hof", sondern man betritt und verlĂ€sst "Mullewapp" durch den besagten Turmbau, und der Greifvogelbereich ist nur von "Meyers Hof" aus zu erreichen (also eine Sackgasse). Angesichts dessen wĂŒrde ich mich nun gar nicht wundern, wenn es fĂŒr diesen Bereich neue ZukunftsplĂ€ne gĂ€be...

Nach dem lĂ€ngst aufgelösten "Hoppel-Poppel-Land" (Kaninchengehege), dem Hassbild par excellence der Erlebniszoo-Gegner, ist nun (vorerst?) auch sein zwischenzeitlicher Nachfolger "Kuschel-Wuschel-Land" (Meerschweinchengehege) Geschichte, da dessen GelĂ€nde in die Baustelle eingeflossen ist. Neu ist dagegen eine hölzerne, vergitterte Scheune, die als Stall fĂŒr Australorps-HĂŒhner dient und in der ein Hanomag-Oldtimer Bj. 1939 steht. Einen Namen hat das Gebilde allerdings nicht bekommen, ein "Putt-Putt-Land" o.Ä. bleibt uns also erspart :-)

Übrigens bietet der Zoo seit Saisonbeginn an nicht weniger als 13 (!) Anlagen SchaufĂŒtterungen, davon 4 sogar 2x tĂ€glich; dazu kommen noch 8 Tiershow-Termine. Wer will, kann sich also zwischen 10 und 18 Uhr beinahe im Halbstundenrhythmus durch einen Großteil des Zoos kommentieren lassen.

Dass die kommentierten FĂŒtterungen auch auf Pflegerseite nicht jedermanns Sache sind, war allerdings an der Afrika-Steppe heute deutlich zu spĂŒren. Der Kommentar dauerte vielleicht zwei Minuten und umfasste hauptsĂ€chlich die Nennung der Tierarten und der jĂŒngsten Nachzuchten; dazu wurde erwĂ€hnt, dass die Kaamas und Strauße ein eigenes Gehege haben, "weil man als Pfleger bei denen nicht so einfach reingehen kann wie hier". Da der "Vortragende" ein langjĂ€hriger Huftierpfleger des Zoos war, schiebe ich es auf NervositĂ€t bzw. Lampenfieber, dass er die Thomsongazellen als "Dorkasgazellen" vorstellte.... Den Unterschied kennt er nĂ€mlich hundertprozentig, zumal beide Arten seit Jahrzehnten im Zoo gehalten werden.
(28.04.2007, 13:55)
Carsten:   @WolfDrei: Bei Zoo und Nachtsafari weiß ich das, das der Vogelpark dazugehört ist mir neu. Bin aber auch nicht so der Vogelfreund, g...
(27.04.2007, 16:48)
WolfDrei:   @Carsten: Die drei zoologischen Einrichtungen Singapors laufen offensichtlich unter einer FĂŒhrung:"Wildlife Reserves Singapore-WRS"
(27.04.2007, 16:36)
Ronald Masell:   @Shensi-Takin
Daaaaankeschööööön!
(27.04.2007, 11:44)
Shensi-Takin:   http://www.zeit.de/2007/18/Zoo-Editorial

So muss man nicht wie ich gestern €3,20 löhnen...;)
(27.04.2007, 11:25)
Ronald Masell:   *HĂŒstel*
Hat jemand mal einen Link zu dem Artikel in der Zeit?
Ich finde ihn nicht. *schÀm*
(27.04.2007, 11:02)
Shensi-Takin:   @Niels: Danke fĂŒr den Hinweis bzgl. ZEIT-Artikel; dennoch kam mir das Ganze ein klein wenig zu zookritisch vor. Etwa die Negierung der Bedeutung des Forschungsaspektes: gerade im Bereich der Wildtiermedizin funktioniert vieles nur dank Erfahrungen & Erkenntnisse, die man in Zoos gemacht hat bzw. macht. Von Verhaltensstudien ĂŒber Arten wie dem Nebelparder oder dem Sumatranashorn, die in freier Wildbahn kaum jemand lĂ€ngere Zeit ausgiebig beobachten könnte, gar nicht erst zu reden. Und dass der pĂ€dagogische Aspekt in Zoos wirklich generell zu kurz kommt, wĂŒrde ich nicht so ohne weiteres als allgemein gĂŒltig darstellen. Nogge hatte im GesprĂ€ch gegenĂŒber dem Gießener Prof(der mE auch aufgrund persönlicher GrĂŒnde-so einen Dozenten hatte ich selbst einmal-nichts von Zoos hĂ€lt) deutlich das Nachsehen; ein etwas gewiefterer ZoobefĂŒrworter hĂ€tte dem Gießener in manch einem Punkt Paroli bieten können.
(27.04.2007, 10:17)
Carsten:   @Sacha: Danke, da freut sich der Datensammler, g. Den Zoo selber hab ich angeschrieben, aber da gab es keine Antwort. Also werde ich das auf meiner Website entsprechend vermerken und laß Zoo und Nachtsafari unter einem Halter laufen, ist ja eh die gleiche Leitung.
(26.04.2007, 17:39)
Sacha Beuth:   @Carsten: Kleine ErgĂ€nzung zu WolfDreis Antwort bez. der grossen Flusspferde: Diese waren bis vor wenigen Jahren noch im Zoo, und zwar in einer Anlage gegenĂŒber der Tiershow-Arena (linker Teil des "Herzens"). Ueberhaupt werden einige Tiere zwischen NightSafari und Zoo hin- und her geschoben. So lebten auch die Thomsongazellen und die Kap-Giraffen erst im Zoo, bevor sie "rĂŒbermachten".:)
(26.04.2007, 17:34)
Carsten:   @WolfDrei: Danke
(26.04.2007, 15:04)
Niels:   Ich brauche wahrscheinlich niemandem mehr darauf aufmerksam zu machen, daß die heutige DIE ZEIT sich 6 Seiten lang ĂŒber den Sinn oder Unsinn von Zoos auslĂ€ĂŸt, ist ja Titelthema. (Bin noch am lesen.)
(26.04.2007, 14:32)
Wolf Drei:   @Carsten:Hippos nur in der Nachtsafari, die Zwerge in zwei Zuchtgruppen und Nachwuchs im Singapore Zoo auf der linken Seite ziemlich am Eingang in großen "Aquarien" mit Wassereinsicht.
(26.04.2007, 12:34)
Carsten:   @WolfDrei: Vielen Dank fĂŒr den tollen Bericht, so lernt man solche Zoos auch mal ein bissel kennen, wo man wahrscheinlich nicht hinkommt.

Eine Frage hĂ€tte ich noch, werden Flußpferde nur in der Nachtsafari gehalten oder auch im Zoo?
(26.04.2007, 11:49)
Sacha Beuth:   @WolfDrei: Vielen Dank fĂŒr Deine AusfĂŒhrungen. Ich konnte meine Erinnerungen wieder Revue passieren lassen. Sehr detailgetreu beschrieben. Bei der grossen Lori-Voliere hast Du vielleicht nicht genĂŒgend Zeit gehabt. Je nach Besucherandrang kommen nĂ€mlich auch die anderen ca. 5-6 Arten nĂ€her ran. Und nicht wahr: Besonders im Jurong Bird Park kommt man ganz schön ins schwitzen...:)
(25.04.2007, 10:55)
WolfDrei::   Dritte Runde Singapur: Jurong Bird Park
Zur Dreieinigkeit der zoologischen Institutionen der "Wildlife Reserves Singapore-WRS" gehört der im SĂŒdwesten im Industriegebiet liegende ĂŒber eine Schnellstraße gut zu erreichende Jurong Bird Park in den Jurong Hills-und hĂŒgelig ist es durchaus. Insofern wĂ€re die Nutzung der "Panorail", der Panoramabahn, durchaus ein Mittel, zunĂ€chst eine Übersicht ĂŒber die Einrichtungen zu bekommen, ĂŒberbrĂŒckt sie doch HĂŒgel und zum Teil tiefe TĂ€ler in manchmal fĂŒnf und mehr Meter Höhe. Nachdem man links und rechts liegende Einkaufs-und Esseneinrichtungen (Tom and Jerry Ice, Bongo Burger) ĂŒberwunden hat, befinden sich direkt am Eingang die African Wetlands, die einen Eindruck vom St Lucia Wetland des sĂŒdlichen Ostafrika geben soll mit Schuhschnabel, Sattelstörchen, Kronenkranichen, Weißbrustkormoranen, Pelikanen und einigen Enten und Reihern, dazu einigen Aquarien. Rechts dann ein ĂŒberraschend großes Pinguinhaus mit ca 30 Königspinguinen, weiteren Felsen-, Goldschopf-, Zwerg-und Humboldtpinguinen, daneben eine große Kolonie von ca 30 Papageitauchern. Das Innere ist auf 15 °C gekĂŒhlt, die Wasseranlage sauberst und ca 30 m lang mit großen Einsichtscheiben. Erfreulich auch fĂŒr die Tiere, denn in den letzten Jahren sollen 18 Könige geschlĂŒpft sein. Eigentlich erreicht man dann schon den Panorailbahnhof, ich schwenkte allerdings nach links zur World of Darkness, dem verdunkelten Eulenhaus: ein bißchen enttĂ€uschend, denn alle Einwohner waren mir bekannt: Schneeulen, Schleiereule, Bartkauz, Ninox, Fischeulen (Ketupa), Uhus, als Untermieter Nachtreiher, PfeifgĂ€nse und australische Triele. Wieder am Tageslicht links weiter dann die RiesenzelthĂ€lfte des „Pools Amphitheatre“-gut bei jedem Regenfall, ansonsten fĂŒr Vogelschauen der "kleinen" Art. Die Kingfishers enttĂ€uschen , ca 6-7 Volieren recht herkömmlich. Da Mangel an Eisvogelartigen, mĂŒssen auch zwei Tockoarten (Decken und Rotschnabel) aushelfen. Im tiefen Tal links dann, zur Zeit nicht begehbar, Rosalöffler, rechts dann Rosaibisse, wunderschöne Nachtreiher (rufous night heron), dazu weiter Weißbauchkormorane und australische "Silbermöwen"-die heißen wirklich so. An vielen Heliconienpflanzen dann harte Berg-Arbeit, um die Hornvögel, Kronentauben und Paradiesvögel zu erreichen-zunĂ€chst die Gouras: alle drei Arten mit "unzĂ€hligen" Mengen in schöner Vegetation-wie in allen Volieren (Ausnahme natĂŒrlich Sittiche und Papageien). Dann die ca 50 m lange, 10 m hohe und 10 m tiefe Paradiesvogelvoliere, am abfallenden Hang gebaut. Da finde man erst die Tiere! Oben in der 1.Etage zwar nach innen offen ein Gang, aber gesperrt, da in der ersten der drei Abteilungen die "Fadenhöpfin" (Seleucides melanoleuca) brĂŒtet-die MĂ€nner waren deshalb ausgemietet-leider. Die Welterstzucht gab es hier 2003. In der Mitte dann Kleine PV und Diphyllodes respublica, im Fadenhopfteil unten nach lĂ€ngerem Suchen auch D. magnificus. Gerade die Kleinen Paradiesvögel, drei MĂ€nnchen, machten mir photografisch nach Anfangschwierigkeiten große Freude, die links befindlichen Roten weniger, die Königs PV ließen sich bis auf Schemen ĂŒberhaupt nicht sehen. Dennoch: ein Erlebnis und selbiges auch am anderen Hang gegenĂŒber in ca 25 Großvolieren die Hornvögel, "leider" auch völlig begrĂŒnt-10 m Höhe. Nun sind wir in Deutschland nicht schlecht versorgt (gewesen), so daß "nur" zwei/drei Arten/Unterarten interessierten (auch alle "Rhinocerosse"). Leider kein Rhinoplax vigil, der in der "Gefiederten Welt" vor ca 2 Jahren noch abgebildet war, auch noch im ISIS verzeichnet ist. Tukane und Arassaris sind kaum vorhanden. An diesem Zentrum hĂ€lt dann zur Besichtigung auch die Panorail, hauptsĂ€chlich wegen der Loris im Lori Loft. Ein Rundbau in 12 m Höhe begehbar, von den 1000 Loris warten aber nur 50 Gebirgsloris am Eingang, um der FĂŒtterung durch Besucher entgegenzusehen-kaum andere Arten. Und in der Tiefe nur Vegetation. Weiter links zwei hohe abgeteilte Greifvogelbereiche-wenig Neues: Raben-und Truthahngeier, Weißbauch-, Weißkopf-, Riesen-(jetzt offensichtlich ĂŒberall) und Europ. Seeadler, ein dunkler asiatischer Fischadler, Brahminen und ein Spizaetus, zum Abschluß Himalayageier. Strausse, Kasuare (u.a. ein Bennet), Emus und Nandus folgen, bevor dann die speziell immer betonte 1 ha große ĂŒberdrahtete Wasserfallanlage kommt-30 m Höhe, der "grĂ¶ĂŸte kĂŒnstliche Wasserfall". Die kursierenden Aufnahmen zu dieser Anlage mĂŒssen vor 20 Jahren gemacht worden sein, denn heute ist durch die Vegetation kaum noch etwas zu sehen. Entsprechend ist die Vogelwelt sehr heimlich, bei der FĂŒtterung sind Bienenfresser, Star- und StĂ€rlingartige bereit, sich zu zeigen. Die Panorail hĂ€lt sogar in der Anlage. WĂŒrde man nun rechts sich in die BĂŒsche schlagen, kĂ€me die fĂŒr mich interessanteste Anlage: die sĂŒdostasiatischen Vögel: 40 ca 30 Quadratmeter große Einzelanlagen in einer großen, in der Mitte eine leider sehr hohe Freifluganlage. 100 Arten mindestens, um 12 Uhr kĂŒnstliches Gewitter. Was aufzĂ€hlen?: alle Pfaufasanen, Tragopane, Bali-und SchwarzflĂŒgelstare (letztere ca 50), ĂŒberall Nikobarentauben, viele Fruchttauben (leider sehr weit oben und scheu), Pirole, Pittas, Elsterartige, Fasanen, Breitrachenartige und und und. DemgegenĂŒber sind die "Jungel Jewels" aus SĂŒdamerika/Afrika in ihrer großen Anlage weniger sichtbar, das Artenspektrum (Tangaren und Tauben) geringer. Weiter dann die "Papageien"anlage: Kakadus, Loris, Papageien, Sittiche, vergleichbar Walsrode in guter Artenzahl (110), weniger vielleicht Loris. Dann eine große Teich- (See-) anlage: alle Pelikanarten, SchwĂ€ne und wie behauptet, 1000 Flamingos. Hier hat man ein Selbsttor geschossen: am Flamingoteich sollen die Besucher essen, Hochzeit feiern etc. Weiß hier jeder, wie, auch wenn es vielleicht nur 500 Flamingos wĂ€ren, ein abflußloses FlamingogewĂ€sser stinkt?? Auch die Verglasung nutzte nicht, die Restauration war aus gutem Grunde geschlossen und machte einen verlassenen Eindruck. Weiter die Wetlands und African Grasslands: Kronenkraniche aller Art, Mandschuren, Marabus (keine Einheimischen!!), einige Reiherarten, Nimmersatte, dann noch ein Wasserlauf mit Glasscheiben mit wenigen Tauchenten, nichts Spezielles, eher "Kitschiges" (u.a Mandarinenten). Dann schließt sich der Kreis, auch fĂŒr die Panorail. In dieser Region dann der Photostand mit Papageien und Sittichen sowie die "Birds of prey show"-nicht uninteressant . Wie schon von mir genannt, sitzen die "KĂŒnstler" aufgebĂŒgelt in isolierter Einzelhaft, es gibt jeweils zwei 30minĂŒtige Veranstaltungen pro Tag: Kunstflug, Fischfang-hier Bindenwaran (kĂŒnstlich)-Fang im Wasser, Beize auf "Hasenbalg", Eulenflug (Harry Potter-Eule), Ergreifen einer "Beute" durch Falken im Flug, ein Karakara als Clown. Daneben aber ĂŒberall zu bestimmten Zeiten mit und ohne Kommentare FĂŒtterungen, manchmal die einzige Chance, Tiere zu photografieren. Die allgemeine Frage: Walsrode-Jurong? Jurong 600 Arten, ca 9000 Vögel. Jede Anlage hat ihre VorzĂŒge und MĂ€ngel. Wie schon gesagt, ist Jurong etwas ins Alter gekommen und weniger gepflegt, man bedenke aber die stĂ€ndigen RegenfĂ€lle. Die Verdrahtung (in der Regel mit Rechteckdraht, "Maschen"grĂ¶ĂŸe 5 x 2,5 cm) ist auf der Lichtseite deshalb mit Algen begrĂŒnt. FĂŒr Photos muß man da "ran"-auch wenn da gerade eine Beton- oder Rohrkonstruktion im Unterbau, FeuerdornbĂŒsche oder Wasser/Sumpf das kaum zulassen.


(25.04.2007, 09:00)
WolfDrei::   2. Teil:ZunĂ€chst noch zwei PrĂ€zisierungen zum "Singapore Zoo": offensichtlich war ein von mir gezĂ€hltes Nasenaffenweibchen ein JĂŒngling, die Riesenhörnchen (grau-weiß) sind Ratufa macroura (siehe Leipzig).
Bericht Nightsafari Singapore:
Die Nightsafari ist jene Einrichtung, die durch alle Touristikunternehmen angeboten und beworben wird-mit merkantilen Absichten und tierischem Ambiente. Beginn ist zwar erst um 19.30 Uhr, doch um 17 Uhr landen bereits die ersten Busse an: Abendbrotzeit!!, zur genannten Zeit (Sonnenuntergang etwa 19 H) dann Abfahrt in offenen Wagen (zum Eintritt von 15 SD noch ein Tramaufpreis von 8 SD) mit ErklĂ€rung zunĂ€chst ĂŒber einen East Loop: Markhore, Tahre, Blauschafe, Mufflons, dann Indien mit Panzernashörnern, Axis-, Barasingha- und Sambarhirschen, speziell aber fĂŒr mich mit den als BorneowildbĂŒffeln bezeichneten Bubalus. b. hosei-mit enttĂ€uschenden Gehörnen. Kurz vor Erreichen der ersten Endschleife dann indische Löwen und StreifenhyĂ€nen. Die Beleuchtung von hohen Masten ist Ă€ußerst diffus und schwach, zum Teil sind die Ungulaten an bestimmte etwas mehr beleuchtete FutterplĂ€tze gewöhnt worden-fĂŒr Photos, auch fĂŒr meine 3200 ASA, keine Chance!!!. Ein hochgradig ausgerĂŒsteter Digitaler hinter mir fluchte beim Beschauen seiner ersten Bilder fĂŒrchterlich-Blitzlicht verboten! Insofern blutete mir auch das Herz, als dann die erste begehbare Schleife (leopard trail) am "East lodge"-schon wieder mit Restaurant- erreicht wurde, denn es war alles (bis auf das Langschwanzstachelschwein Trychis fasciculata) auf den Beinen: Große Flughörnchen (Petaurista alborufus), Schweinsdachs, Otter, Tangalunga, Arctogalidia (beides Schleichkatzen), Koboldmaki, Galagos, asiatische Goldkatze, Nebelparder, Loris und nicht nĂ€her ausgeschildeter Leopard. Nach selbstbestimmter Zeit dann Weiterfahrt ĂŒber den West Loop nach "Afrika": Grantzebras, Giraffen (im Faltblatt steht Cap-G.), Thommis, SĂ€belantilopen, weiterhin Defassawasserböcke, Lechwe, Bongos, KaffernbĂŒffel und Hippos, danach dann Asien mit Festlandbartschweinen (Sus barbatus oi), Babirusa, Rothunden, asiat. Elefanten mit gutem Stoßzahnbullen, Corbettiger, pardon jacksoni!!, Schabrackentapiren, Banteng, dann etwas SĂŒdamerika mit AmeisenbĂ€r und Capybara, ausklingend dann wieder "Indien" mit Thamin und Gaur. Summa summarum ca 3,5 km Weg bei etwa 45 ha und 130 Arten, bei durchgehender Fahrt ca 45 min, um dann in der Restaurant- und Showregion unentrinnbar wieder zu landen: Feuerspucker, Trommler, ScherbentĂ€nzer, speerschwingende "Eingeborene", TiervorfĂŒhrungen mit SĂ€ugern und Vögeln, 5 -6 Restaurantketten, Photografen und Souvenir, Souvenir, Souvenir!! Daneben gibts zoologisch noch einen weiteren "Fishing cat trail" mit Fischkatzen, Kantjils, Bengalkatzen, 2 "richtigen" Gavialen und Muntjaks. Die WiederkĂ€uer können direkt an die Trambahn heran, ansonsten auch wieder GrĂ€ben mit und ohne Wasser zur Absperrung, die Kleintiere in doch großen Volieren. FĂŒr reiche Gourmets gibts dann noch eine Tram mit Restaurationsbetrieb!! Ende gegen 24 Uhr-aber mit Schwierigkeiten des Heimkommens . Ansonsten befindet sich die Nightsafari unmittelbar neben dem Zoo in Landausbuchtungen im Oberen Seletar Wasserreservoir, einem aufgestauten GroßgewĂ€sser fast im Zentrum der Insel Singapur.


(24.04.2007, 09:06)
WolfDrei::   Das war also Singapur: ZunĂ€chst einige Daten:
6 Tage mit Besuch von Underwater World und Dolphin Lagoon auf der „Insel“ Sentosa, auf dem „Festland“ Nightsafari, Singapore Zoo und Jurong Bird Park (letztere drei zwei Mal), dazu Besuch des einzigen TropenprimĂ€rwaldes Bukit Timah (160 ha-habe dort den „Riesengleiter / flying lemur“ [Cynocephalus ] gefunden und photografiert!!) und des Botanischen Gartens. Zoo, Bird Park und Nightsafari werden gemeinsam gemanaged. Besucher jeweils 1,5 Millionen /Jahr. Temperatur konstant 32 -34 °C (gefĂŒhlt 38); Regen immer, aber erst ab 13-15 Uhr, Luftfeuchtigkeit-na ja, gefĂŒhlt 100 %, FlĂŒssigkeitsverbrauch zwischen 3-5 Liter pro Tag. Aber nirgendwo eine MĂŒcke! Preise: Kombiticket Zoo-Nightsafari-Bird-Park: 40 Singapurdollar (SD)+ 8 SD fĂŒr die Safaribahn, auch Zoo und Nightsafari koppelbar, ansonsten Einzelpreis 15 SD (1 Euro=2 SD). Öffnung Zoo 8.30, alle anderen ab 9 Uhr, Preis Underwater/ Dolphin: Kombi rund 18 SD, alle geöffnet bis 18 Uhr. Wertung: Zoo erste Klasse, Bird Park etwas abgefallen nach Meinung frĂŒherer Besucher, Nightsafari reine Touristenattraktion, Fotografieren verboten- habe auf meine E- Mail-Anfragen um Sondererlaubnis keine Antwort erhalten. Underwater: Korallenfische, Haitank als Kreis „untergehbar“, Dugonganlage mit einem jĂŒngeren Dugong, Delphinschau mittelprĂ€chtig (als Art der „ pink dolphin“ Sousa chinensis). In allen Anlagen ShowvorfĂŒhrungen mit mehreren Stationen, mehrmaliger Wiederholung und großer Resonanz durch Besucher, am Ausgang immer Shopping-GeschĂ€fte. Auch im Zoo und Bird Park Monorail oder Panorail (Wagenrundfahrt) mit Preisaufschlag. Im Zoo und Bird Park frĂŒh viele Kindergartenkinder in Einheitslook und Paarbetrieb-wenn mehrere Gruppen, oft lange Kinderschlangen, die man an den Gehegen schlecht ĂŒberholen kann-und die sind so sĂŒĂŸ-die Kinder! Also, eher bei Sichtung einer derartigen Schlange eine andere Richtung einschlagen. Nachmittags Ă€ltere SchĂŒler mit Fragebögen der Schule-die eher nicht hĂ€ndehaltend, aber auch in großen Gruppen vor den Gehegen stehen. Die ZooplĂ€ne sind eher großzĂŒgig als genau, kennzeichnen mehr die Hauptwege und Hauptziele, die WegefĂŒhrung ist durch den tropischen Bewuchs nicht leicht erkennbar, zumal auch BauplĂ€tze einen Weg oft abschließen : im Zoo Umbau der Oranganlage-eher Verbesserung fĂŒr die Besucher, Sperrung von Seelöwen-und Manatianlage, Arbeiten an Krokodil- und SonnenbĂ€ranlagen. GrĂ¶ĂŸe von Zoo und Birdpark etwa 25 ha, im BP oft hĂŒgelig. Neben Klappkarten auch FĂŒhrer (Ringbindung), der fĂŒr den Zoo weniger gelungen, fĂŒr den Safarizoo besser ist. Lage: alle Anlagen außerhalb der Stadt, ca 12-15 km, Sentosa nur 2-3 km vom Stadtzentrum. Taxi erschwinglich und schneller (1 km etwa 1 SD), billiger mit U-Bahn (MRT) mit der automatisch abbuchbaren ez-link Magnetkarte, Kombination U-Bahn- Bus aber zeitlich lĂ€nger, Zoo etwa 1,5 Stunden, BP 1 Stunde; Zoo und Night-Safari: MRT bis Ang Mo Kio-Staion, auf der dazu senkrecht liegenden Ang Mo Kio Avenue 3 nach rechts Haltestelle nach ca 5oo m (in Singapur ist Linksverkehr), Haltestelle des Busses 138 mit Tiermotiven, fĂ€hrt bis zum Zoo; Bird Park bis MRT-Endstation Boon Lay, dann Bus. Bewohner können oft keine Auskunft geben (ist mir in Paris bezĂŒglich der genauen Lage der Zooeinganges in Vincennes auch passiert), die Art/Aussprache des Englischen ist oft sehr gewöhnungsbedĂŒrftig, dies gilt speziell auch fĂŒr die Taxifahrer. Bedenklich, aber sehr genutzt: Fotos mit Tieren: Papageiartige auf dem Arm, Elefanten und Ponyreiten mit Photo, Orangs als direkten Hintergrund-ich wĂŒrde annehmen , daß die Orangs einen 5stĂŒndigen „Arbeitstag“ haben-stillsitzender Weise und stĂ€ndig zu Grimassen oder speziellen Körperhaltungen „animiert“.
Zum Tierbestand des Zoos: Das GelĂ€nde öffnet sich von der Spitze eines Herzens-rechts beginnend-mit mittelchin. Goralen, danach MalayenbĂ€ren, MĂ€hnenwölfen, oh Graus, einem Dromedar mit Nilgauantilopen. Dann afrikanische Steppentiere, die mit Ausnahme der Nyalas mit der Witterung ihre Schwierigkeiten haben dĂŒrften: eine (?) Elenantilope, 2 Weißschwanzgnus, 9 Breitmaulnashörner, Kronenkranichen, ca 6 Grantzebras, 2 Angolagiraffen aus Jerusalem mit einem Ugandabullen. Dann 2 EisbĂ€ren, davon die erste „tropische“ Geburt, mittlerweile auch schon 20 Jahre alt. Und diese nicht im abgeschlossenen gekĂŒhlten Raum, sondern frei mit beschatteter Schwimmanlage. Das Experiment soll nach dem Tod der Tiere nicht weitergefĂŒhrt werden. Anschließend dann Katzen: nubische ? Löwen, davor auch nicht so glĂŒckliche Geparden, nicht definierte Leoparden, Pumas, Karakale und ordentlich untergebrachte Jaguare. Dann folgt das Conservation Center mit den Nasenaffen und dem „Fragile Forest“, letzteres als Beispiel fĂŒr gefĂ€hrdete Waldtiere, allerdings seltsame Zuasammensetzung: Faultiere, Matschie-KĂ€nguruhs, Vampirflughunde (Pteropus vampyrus-nicht die Blutsauger), dazu Kleinkantjils, ein Blauducker, Varis und Kattas, als Unterwuchs Kronentauben, PfeifgĂ€nse und einige Schmetterlinge. Und dann die Nasenaffen: 2 Gruppen, die im Wechsel eine gerĂ€umige verglaste Anlage bewohnen. 1,3 und 1,5 (davon 0,1 hochtragend) mit drei Jungtieren, nach meiner EinschĂ€tzung 6 (im November 06 annonziert), 4 und 2 Monate alt. Mit Stolz wird mitgeteilt, dass dies die erfolgreichste Gruppe sei. Dann Mandrills und Schimpansen auf großen Anlagen, bevor die in Renovierung befindliche Oranganlage folgt, in dieser Region inmitten des „Herzens“ des Zoos auch die Restaurants, Fotozentren etc. Hier, bei einer nicht besetzten WaschbĂ€renanlage kommt dann der Zugang zu einem Langhaus , fĂŒr mich mit SpezialitĂ€ten: Hystrix brachyura, Ratufa bicolor, Callosciurus finlaysoni und eine Ratufaart aus Sri Lanka (weiß-grau). Dann die große Überraschung, erstmals gesehen: Tragulus meminna aus Sri Lanka, das gefleckte, mehr graue Kantjil, dann noch Bengalkatzen, Goelditamarins, goldene LöwenĂ€ffchen und Borstenhörnchen. Anschließend dann die Reptilien: weibliche Kommodos, Sundagaviale, Rhinocerosleguane, Aldabraschildkröten, mehrere Schlangen , darunter zwei riesige Königskobras und eine Ahetulla. In der linken „ HerzhĂ€lfte“ dann im oberen Teil asiatische Elefanten, zusammengewĂŒrfelt (indische, ceylonesiche und malayische), die einen Arbeitstag in einem HolzfĂ€llercamp vorleben vor einem großen Amphitheater voller Besucher.
Weiterer Höhepunkt dann die Affenanlagen: Celebesmakaken, Guerezas, Husaren, Wanderus, Kapuziner, Klammeraffen(robustus) und dann 15 Kleideraffen, auch Jungtiere darunter, alle Anlagen auf Inseln mit starkem Bewuchs, so daß die meisten Arten nur zu den FĂŒtterungen sichtbar waren, weiterhin Krallenaffen mit dem normalen Arten- Spekrum. In diesem Teil befinden sich in dem TrenngewĂ€sser riesige Arapaimas, deren FĂŒtterung mehr Interesse als das der Affen hervorrief. Weitere Inseln beherbergen Rote Varis, Schwarze BrĂŒllaffen, von Gibbons Siamangs, Lare und einen Agilis. Es folgt dann das Ă€thiopische Rift-Valley mit ca 80 Mantelpavianen auf einer sehr großen Freianlage, im 1. Stockwerk mit nubischen Steinböcken, dann auch Mungos, Kapschliefer, Streifenschakale und einigem ethnischen Schnickschnack. Dann ist man schon in Richtung Ausgang mit cremefarbigen „weißen“1,2 Tigern, zĂŒchtenden Zwergflußpferden, einer Australienanlage mit Flinkwallabys, Emus, Grauen Riesen, Kasuar, in der Eingangsanlage hinter Glas Taipane. Frei und nicht immer zu orten, laufen dann noch Weißkopfsakis und Trachipithecus auratus herum. Die auch vorhandenen Silberlanguren und Weißbartlanguren kamen hinter Gitter, da es Hybridisierungen der drei Arten gab. Am Ende dann nochmals große Sundagaviale, Siamangs und Groß-Kantjils, gĂ€nzlich am Ausgang dann wieder das unumgĂ€ngliche Shoppinghaus. Vögel sind wegen der Existenz des Jurong Vogelparkes kaum zu sehen, aber freifliegende Milchstörche beeindruckten mich. Und alles in einer beeindruckenden tropischen (wenn auch sekundĂ€ren) Vegetation. Die Sauberkeit muß bezĂŒglich Singapur nicht betont werden. Die Gehege sind harmonisch eingefĂŒgt, der Vordergrund ĂŒber Trocken-oder WassergrĂ€ben weitflĂ€chig vom Besucher abgeschirmt, so dass FĂŒtterung kaum vorkommt außer dort, wo es erwĂŒnscht ist: Mantelpaviane, Elefanten mit kĂ€uflichem Futter. Der Kinderzoo sei nur am Rande erwĂ€hnt, auch PflanzgĂ€rten mit tropischen FrĂŒchten und eine Orchideenanlage.
Bericht Nightsafari und Jurong folgen.











(23.04.2007, 11:08)
Jennifer Weilguni:   Also vor allem Bennets, Maras und Nandus bekommt man doch geradezu "nachgeworfen" zumal es hier ja garantiert auch nicht an Nachzuchten in anderen Zoos fehlt. Wundert mich doch jetzt sehr, dass Metelen ausgerechnet ĂŒber so eine Seite nach diesen Tieren fahndet. Bekommen die etwa von anderen Zoos keine ? PolarfĂŒchse dĂŒrften ja evtl. sogar ĂŒber Pelztierfarmen zu bekommen sein ?!?
(20.04.2007, 19:44)
Hannes:   KLar alles gĂ€ngige "Haustiere" mit evtl ausnahme der Wölfe aber die Benelux sind ja nicht weit weg.
Trotzdem ein bischen MerkwĂŒrdig das ganze.
(20.04.2007, 18:07)
IP66:   Die Tiere dĂŒrften aber doch zu bekommen sein?
(20.04.2007, 17:50)
Hannes:   Selten so gelacht:
Die Tiere fĂŒr den Abenteuerzoo Metelen scheinen doch nicht abruf bereit zu sein denn auf der Seite www.exotic-animal.de sucht der Zoo:
1,1 PolarfĂŒchse
6,0 Varis
10,0 Kattas
1,0 NasenbÀren
1,1 Weiße Wölfe
1,1, Luchse
1,3 Nandus
1,3 BennetkÀngurus
1,3 Maras
1,3 Guanakos
0,1 Schneeeule und Uhu

(20.04.2007, 17:40)
Shensi-Takin:   Was die BlĂ€tterfresserruhe angeht-in diesem Fall wohl eher Flechten-und Nadelfresserruhe...;)
(13.04.2007, 00:15)
Shensi-Takin:   @MM: Na, allzu schlimm ist dieses "Abdriften" doch nicht zu nennen. Als kleines "Trostpflaster" dieser Link:
http://www.zoonews.ws/

@Karsten Vick: Kryptozoologie & Elvis? Brrr...ganz, ganz falsche Richtung; Elvis' "potentielles Überleben" ist nicht mit selbigem von z.B. Thylacinus c. gleichzusetzen; ersteres gehört eher in die Ketegorie "Urbaner Mythos"...;).
Was das gewĂŒnschte Elvis-Bild angeht:
http://www.genkipolitan.com/elvis/index/elvis_blues.jpg
Na? ;)
Was das Sich-Wehren angeht: Jackson ist doch ein begeisterter Fan junger Primaten(inklusive Homo sapiens). Der wĂŒrde sich ob des Vergleichs-und damit verbundener mögl. Publicity - wohl eher geschmeichelt fĂŒhlen-wie auch aus Ă€hnlichen GrĂŒnden Frl. Ohoven...
(12.04.2007, 23:55)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Aber wie man sieht, ein vergeblicher.... :-)
(12.04.2007, 21:54)
Karsten Vick:   @Michael: Netter Versuch, dieses Thema mittels Knut wieder auf die richtige Bahn zu bringen...
@Shensi-Takin: Von Elvis gabs aber keinen Link zum Vergleichsfoto;-) Er ist im ĂŒbrigen der einzige der hier beteiligten, der sich nicht wehren kann, es sei denn er lebt noch irgendwo (Ist diese Sparte der Kryptozoologie noch aktuell?). Also wenn ich Braune Stumpfnase wĂ€r und jemand wĂŒrde mich mit M.J. und Ch.O. vergleichen, wĂŒrd ich wohl schon aus meiner BlĂ€tterfresserruhe kommen...
(12.04.2007, 21:37)
Shensi-Takin:   @Jennifer Weilguni: Besten Dank fĂŒr die Info; da sieht man wieder, auf welche Irrwege mich mein mangelndes Wissen ĂŒber die "High-Society" & die Verbindung zw. Haarbleichung und Lippen(aufspritzen) wieder gefĂŒhrt hat...Bedeutet dies indes, dass die Goldenen Stumpfnase einfach nur "von der Sonne ausgeblichene" Braune Stumpfnasen sind? ;)
(12.04.2007, 21:22)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind die ersten beiden Neuanlagen, die dieses Jahr fertiggestellt werden, nun besetzt. Die SekretĂ€ranlage wird nun zusĂ€tzlich auch von einem PĂ€rchen Kappengeier bewohnt, in der Uhu- Voliere werden vorĂŒbergehend Bengal- Uhus gezeigt.
Weiterhin ist ein Bartgeier geschlĂŒpft.
(12.04.2007, 10:29)
Jennifer Weilguni:   @Shensi-Takin
Na, war das nicht so, dass Frl. Ohoven ihre dicken Lippen daraufhin zurĂŒckfĂŒrhte, dass sie sich die Haare gebleicht hat ? Vieleicht waren die Stumpfnasenaffen einfach nur zu lange in der Sonne. Sonne=ausgeblichene Haare, ausgeblichene Harre laut Ohoven = dicke Lippen :-)
Die Sache mit dem Lipgloss war doch so, das Stefan Raab einen 10 Litereimer Gloss in die Kamera hielt und meinte, der gehöre Chiara :-)
(12.04.2007, 07:58)
Shensi-Takin:   @MM: Ein Clown?!? Da protestiere ich aber, zutiefst empört; hat ein Clown jemals derart vollendete Angelina Jolie-Lippen, die, wie wir dank Frl. Ohoven wissen, gĂ€nzlich auf Lipgloss basieren(...), sein Eigen nennen können? Wohl kaum; meine Empfehlung ob der NamensĂ€nderung bleibt daher valid.
Wenn schon die Assoziation Clown & Tier, dann vielleicht so:
http://justinblanton.com/images/weblog/nemo.jpg
Jedoch stellt sich mir die Frage-wo bekommen die Stumpfnasenaffen das ganze Lipgloss her? Oder hat sich da ein plastischer Chirurg nach Yunnan verirrt?...;)
http://www.kepu.com.cn/gb/lives/animal/class/images/cls0106_01_pic.jpg
(11.04.2007, 21:25)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Auf den erwĂ€hnten Fotos sĂ€he ich aber eher Ähnlichkeit zu Charlie Rivel... :-)
(11.04.2007, 15:15)
Shensi-Takin:   @Karsten Vick: Wieso zwei Promis? Drei sind's-man sehe sich nur diese großartige Elvis-Tolle an. Als ich diesen fotogenen Burschen damals sah, war mir das kommerzielle Potential dieser Art sofort klar; Knuts Niedlichkeit(siehe unten) ist irgendwann dahin-diese augenfĂ€llige "Schönheit" hingegen ist gĂ€nzlich zeitlos;).
@MM: Also bitte: wenn DAS mal keine wulstigen Lippen sind:
http://www.rhinopithecus.net/photos.htm

Was den Goldfarbton angeht: stimmt, beim Goldenen LöwenĂ€ffchen, Takins ect. bzw. Golden/Labrador Retriever habe ich schon alle möglichen Varianten gesehen-wobei bei letzteren dies eher menschgewollt ist. Beim "Midas" hingegen fand ich bei allen Exemplaren bislang, dass da eher der Goldfarbton ĂŒberwiegt. Wie dem auch sei-irgendwie schade, dass die neueren Artbezeichnungen(von Ausnahmen wie den Bush/Rumsfield-KĂ€fern mal abgesehen) solche Hintersinnigkeiten meist eher missen lassen...;) Was die Chinesische Bergkatze/Graukatze etc. angeht-stimmt, die hat keine Perserkatzen-Nase. Ob die mal den Manul beerben wird?
(11.04.2007, 11:10)
Michael Mettler:   Hast ja Recht. Gibts eigentlich News von Knut? Haben sich inzwischen vielleicht Tierrechtler beschwert, dass jeden Tag fĂŒr die Dauer der BĂ€renbaby-PrĂ€sentation die eigentlichen Bewohner der Freianlage stundenweise in ihre StĂ€lle eingesperrt werden? :-)
(11.04.2007, 00:32)
Karsten Vick:   DER hatte aber eher Erdbeer- als Gurkennase.
Und beschwer dich jetzt nicht, dass wir schon wieder vom Thema ab sind!
(11.04.2007, 00:17)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Die Grau- oder Gobikatze heißt auch bieti, und das bestimmt nicht wegen ihrer Nasenform... Und der "richtige" Nasenaffe mĂŒsste statt larvatus ("maskiert") eher karlmaldeni heißen :-)
(11.04.2007, 00:14)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: MĂŒsste die Form chiaraohoveni nicht ausgesprochen wulstige Lippen haben...? Da gibts ein paar nette Buntbarsch-Arten, zu denen dieser Artname gut passen wĂŒrde :-)

Rot und golden bilden bei SĂ€ugetierfĂ€rbungen einen fließenden Übergang, da sie nicht mehr als verschiedene IntensitĂ€tsstufen gelber Pigmentierung darstellen. Kann man gut bei Hauskaninchen sehen, wo z.B. die BauchfĂ€rbung von Schwarzlohkaninchen von cremeweiß bis fuchsrot variiert. (Oder bei Golden Retrievern, wo die "Endstufe" Rot allerdings von den ZĂŒchtern genauso ungern gesehen wird wie ein blasser Bauch bei Lohkaninchen.) Und unter den KrallenĂ€ffchen kenne ich eine gehörige Variationsbreite vom Goldenen (!) LöwenĂ€ffchen, das ich schon von hellgelb bis rotgold sah - und mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass hier auch Haltungsfaktoren (Sonnenlicht? ErnĂ€hrung?) eine Rolle spielen. Vielleicht gilt das fĂŒr die HĂ€nde des Rothandtamarin ebenfalls.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass viele Tierarten ihren Namen nicht lebenden Exemplaren, sondern - womöglich schon ausgeblichenen - BĂ€lgen in Museen verdanken. Oder gar eher untypisch gefĂ€rbten Individuen, wie dies beim Pardelroller der Fall zu sein scheint: Nandinia binotata soll schließlich aussagen, dass er nur ZWEI Tupfen trĂ€gt, aber in der Regel scheinen es doch einige mehr zu sein.....

@Jackie und ?: Mit Latein kÀmt ihr bei vielen Namen ohnehin nicht weit. Potamochoerus ist z.B. Griechisch ("Flussschwein").... :-)

Um mal zu den Zoo News zurĂŒck zu kommen: In der hannoverschen Show-Arena tritt seit neuestem ein "Gepinseltes Hundswiesel" aka Cynogale penicillata aka Fuchsmanguste auf. Zumindest in der Nach-Ruhe-Zeit (also seit 1972) die erste Haltung dieser Tierart im Zoo Hannover.
(11.04.2007, 00:08)
Karsten Vick:   Ja, wirklich schade dass Milne Edwards die beiden Promis noch nicht kannte! Ich weiß aber nicht, ob der mit dem Namen Rh. bieti geehrte, also ein Herr Biet, vielleicht auch so ne Nase hatte??
(10.04.2007, 23:49)
Shensi-Takin:   @Karsten Vick: Interessanterweise heißt Saguinus midas im Englischen sowohl "Red-Handed" als auch "Golden-Handed" oder gar "Midas" Tamarin; mir kamen die VorderfĂŒssle bislang immer eher recht golden vor...;)
Was die Goldstumpfnase(fĂŒr ?: = Rhinopithecus roxellanae ) angeht: auch so ein schönes Bsp.-wobei ich bei der Benennung der Braunen Stumpfnase eher Rhinopithecus michaeljacksonielvischiaraohoveni vorgezogen hĂ€tte. WĂ€re zwar etwas lang, passt aber durchaus-siehe:
http://www.wdr.de/themen/kultur/rundfunk/schmidt/galerie/_img/050825_08_400q.jpg
http://usa.altermedia.info/images/TheMJNose.psd_01.jpg

Zum Vergleich:
http://www.zoo-ag.de/exkursionen/PekingZoo2.jpg

Na? ;)
(10.04.2007, 23:39)
Karsten Vick:   Im vorliegenden Fall kann man auch PO-Schwein sagen, dann wissen wir auch Bescheid.
@Shensi-Takin:...wobei der Erstbeschreiber die Farbe der TamarinhÀnde nicht als rot, sondern als golden interpretiert hat... Rhinopithecus roxellanae ist auch ein schöner Name, was die Anspielung betrifft.
(10.04.2007, 23:11)
IP66:   Wissenschaftliche Namen sorgen ja auch - meist - fĂŒr Klarheit, wo es fĂŒr die jeweilige Art doch eine ganze Reihe oder gar keinen deutschen Namen gibt. Allelrdings gibt es auch da TĂŒcken, weil sich auch im wissenschaftlichen Bereich Dinge Ă€ndern.
(10.04.2007, 12:05)
Carsten:   In Zeiten von Internet und Suchmaschinen, was wohl jedem hier im Forum zur VerfĂŒgung steht, g, finde ich die wissenschaftlichen Namen auch nicht sonderlich schlimm, da lernt man dann noch was dazu...
(10.04.2007, 11:57)
Shensi-Takin:   @?: Um die wissenschaftlichen Artnamen zu kennen, muss man nicht unbedingt "Wissenschaftler" sein bzw. sein kleines/großes Latinum haben; im Falle des Nichtwissens ob des dt. Tiernamens kann man sich auch der "Kopierfunktion"(Wechselspiel zw. linker & rechter Maustaste) behelfen und den Begriff in einer Suchmaschine eingeben-und siehe da: man bekommt in Windeseile auch den dt. Artnamen prĂ€sentiert. Die wissenschaftlichen Bezeichnungen sind im internationalen Bereich durchaus zweckdienlich; auf der Suche nach wissenschaftlichen Papers nutze ich eigentlich immer diese Option.
Potamochoerus porcus pictus =Kamerun-Pinselohrschwein

Die Kenntnis der lt. Namen verhilft auch mitunter auch zu einen Schmunzeln ob des Einfallsreichtums seines Benenners-z.B. Saguinus midas, dessen w. Namen ich schöner als die Bezeichnung "Rothandtamarin" finde.
(10.04.2007, 08:59)
Niedersachse:   Ne sind die Pinselohrschweine :)
(09.04.2007, 20:28)
Jackie:   ich kann auch kein Latein, aber pictus mĂŒĂŸe ein Schwein sein. Wahrscheinlich sind Warzenschweine gemeint.die gibts in jedem Zoo.
(09.04.2007, 20:01)
?:   Lieber Bongo, ich bin kein Wissenschaftler und bin der latainischen Sprache nicht mĂ€chtig, und-oh Schreck-obwohl ich langjĂ€hriger Zoofan bin und schon Gott wer weiß wieviel tiergĂ€rtnerische Einrichtungen besucht habe,kenne ich leider nicht die wissenschaftlichen Namen der Tiere, die ich bislang gesehen habe.Ich bin mir klar, das das peinlich ist und ich schĂ€me mich auch dafĂŒr, aber bitte, ist es denn so schwierig, die Tiere bei ihrem deutschen Namen zu nennen ?
(09.04.2007, 19:58)
Bongo:   Nachzuchten von Potamochoerus porcus pictus sind kaum noch erwĂ€hnenswert. JĂ€hrliche Nachzuchten der Art gibt es nicht nur in Duisburg , sondern auch in MĂŒnchen, Wuppertal und Landau , zwei WĂŒrfe gab es bereits in MĂŒnster. RegelmĂ€ĂŸige Nachzuchten auch in London, Colchester, Edinburgh , Bewdley , Schmiding , Salzburg , Rotterdam und Fuengirola. Die Art ist leicht haltbar und zu zĂŒchten. Mangelnder Absatz macht es notwendig, das einige Zoos auf Zucht von vornrein verzichten , z.B Hamburg , NĂŒrnberg und Krefeld. Andere Zoos ziehen lĂ€ngst nicht mehr alle WĂŒrfe auf.
(09.04.2007, 17:36)
Zoosammler:   Was zu schmunzeln gab es heute in der lokalen Tageszeitung: "Der Wildpark LĂŒneburger Heide trumpft groß auf: Mit den NasenbĂ€ren erobert eine neue Tierart den Wildpark. Die Langnasen warten ab sofort auf neugierige Besucher. (...) Die sieben NasenbĂ€ren stammen aus dem Tierpark Hagenbeck und haben es sich schon in ihrem neuen Gehege bequem gemacht. Die putzigen Gesellen sind schon jetzt die absoluten Lieblinge bei den Besuchern."
(07.04.2007, 13:42)
Saya:   http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,476083,00.html
Nach diesem Artikel haben die Pinselohrschweine in Landau Nachwuchs - herzlichen GlĂŒckwunsch an Michael Amend!
Freut mich sehr dass es mit der Zucht wieder klappt.
(06.04.2007, 18:57)
Steven:   Heute ist ein elefant geboren im Zoo Amersfoort.
Das Jungtier ist leider durch Mutter und GroBmutter Indra und War War totgemacht. Es war ein mannchen.

Fur Indra war es ihrer ersten jungtier.
(04.04.2007, 19:40)
GĂ€nsegeier:   Steckbrief herstellen

(04.04.2007, 18:40)
GĂ€nsegeier:   Steckbrief
(04.04.2007, 18:39)
Jambo:   In der Stuttgarter Wilhelma wurden gestern 3 Sumatratigerbaby geboren.
(04.04.2007, 10:24)
Michael Mettler:   Das hannoversche Zoomagazin JAMBO und unsere Tageszeitung machen die selbe Aussage. Wird langsam voll im Dschungelpalast...
(03.04.2007, 23:55)
Dennis I:   Ich war gstern im Erlebniszoo Hannover, und bei der Elefantenshow wurde gesagt, das Kaing Hnin Hnin wieder ein Jungtier erwartet( Geburt ca. FrĂŒhjahr 2008 ) .
(03.04.2007, 20:06)
Konstantin Ruske:   Ja, die genannte Summe resultiert ausschließlich aus Spenden fĂŒr Objekte aus der Sammlerecke- normale Souvenirs gehören da nicht dazu. Die MILUS waren da leider schon weg, aber ich bemĂŒhe mich um AuffĂŒllung. Der Pavillon hat weiter am Wochenende geöffnet und in der Masse natĂŒrlich noch viel mehr.
(03.04.2007, 10:38)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: BezĂŒglich Materials aus "fremden" Zoos könnte sich eine Anfrage beim Redakteur des hannoverschen ZOOFREUND lohnen, denn von vielen Ausgaben gibt es noch ergiebige ArchivbestĂ€nde.
(02.04.2007, 23:06)
Karsten Vick:   Das sind wirklich nur die Einnahmen aus "Spenden" (=Abrechnungsmodus fĂŒr die SammlerstĂŒcke) ohne die auch angebotenen Knut-Postkarten und Gummischlangen? Dann ist es wirklich toll! Ich war Sonntag frĂŒh da und bin auch fĂŒndig geworden. Die unten versprochenen alten Milu-Hefte kannst du aber noch besorgen, Konstantin, die hab ich vermisst. Aber so lohnt es sich, immer noch mal wieder reinzuschauen. Und das Angebot am Pavillon gibt es ja auch noch, so sagte deine junge Kollegin mir.
(02.04.2007, 22:21)
Konstantin Ruske:   Als 1. ResĂŒmee nach 5 Tagen " Sammlerecke" im Tierparkshop, kann, neben den positiven Stimmen hier im Forum, fĂŒr die ich mich sehr bedanke, von ĂŒber 200 EUR Einnnahmen aus diesem vereich berichtet werden. Das Projekt scheint also anzukommen und wird fortgesetzt. FĂŒr Anregungen von
Besuchern/ KĂ€ufern bin ich jederzeit offen.
(02.04.2007, 12:00)
WolfDrei::   Die Melakazucht umfaßt mittlerweile ca 15-20 Tiere, von dort sind die Hallenser Tiere. Da das alte TP-"Paar" aus Singapur ist, dĂŒrften diese auch zu dieser "neuen" Unterart der malayschen Halbinsel gehören. GegenwĂ€rtig differenziert der Zoo Singapore nicht-man hat dort "corbetti".
(02.04.2007, 11:08)
Sven P. Peter:   Sehe nun auch das es Raila ist, und zwar an diesem Bild:
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/8454195

Hatten die Zoo-Tierpfleger wohl was falsches gesagt, denn Raila kennt den Kater ja noch nicht.
(01.04.2007, 14:26)
Konstantin Ruske:   Ich vertraue da schon unseren Tierpark- Pflegern, wenn sie sagen, das Raila an den Zoo ĂŒberstellt wurde, und nicht Shima- eine Zucht wird nĂ€mlich angestrebt.
(01.04.2007, 10:49)
Saya:   Ah, danke. Wenn der Kater sie schon mal fast getötet hat sollen die beiden vielleicht gar nicht mehr vergesellschaftet werden.

Anderes Thema: MĂŒssten die Tiger in Halle nicht eigentlich zu der neu entdeckten Unterart jacksoni gehören? Sie kommen schließlich alle 3 aus Malaysia, die beiden Weibchen aus dem Zoo Melaka und da werden meines Wissens Tiger gehalten, die als Problemtiere in Malaysia eingefangen wurden. Dann wĂ€re eine Verpaarung mit dem Hinterindischen Tiger im Zoo sowieso nicht so sinnvoll. Eigentlich hilft dann nur ein erneuter Import... in malaischen Zoos dĂŒrfte es genug Tiger zu geben.
(31.03.2007, 13:35)
Sven P. Peter:   Nein, das ist Raila die du meinst. Shima ist die Kastrierte Katze, welche im TP von dem Kater mit dem sie nun im Zoo ist, fast getötet wurde. Anhand der Bilder ist zwar nicht zu erkennen welche Katze nun im Zoo ist, aber die Pfleger dort meinten das sie schonmal mit dem Kater zusammen war, also kann es nur Shima sein.
(31.03.2007, 13:25)
Saya:   Ist die Tigerin Shima die Nachzucht aus Halle?
(31.03.2007, 13:14)
Sven P. Peter:   Im Zoo Berlin sind nun der Hinterindische Tiger und die dazugehörige Katze Shima aus dem TP in den Innengehegen der Freianlage. Wann die zusammenfĂŒhrung ist, ist mir nicht bekannt.
(31.03.2007, 13:11)
Sven P. Peter:   Um sich ĂŒber die Bildzeitung zu informieren, schaue ich am liebsten bei den Grimme-Online PreistrĂ€gern von www.bildblog.de rein, da steht auch was ĂŒber Knut und YanYan.
(31.03.2007, 00:37)
Karsten Vick:   @?: Ist schon komisch mit der BILD-Zeitung. Keiner liest sie, aber jeder weiß was drinsteht! Aber da nehm ich mich selbst nicht aus. Und dass Yan Yan sich ĂŒber Knut totgeĂ€rgert haben soll, fand ich auch lustig.
(30.03.2007, 23:54)
Stefan:   @Konstantin Ruske: Klasse Idee. Auch ich komme demnĂ€chst nach Berlin (und nehme gleich noch den erwarteten Kindersegen bei den afrikanischen Elefanten mit :))... Nur auf Fotos, versteht sich...:))
(30.03.2007, 18:35)
Stefan Waldheim:   @Konstantin Ruske
Hi Konstantin, tolle Nachricht. Schön, dass ihr das so auf die Beine stellen konntet. Ein Grund mehr, mich auf den nÀchsten Berlin-Besuch zu freuen ;)
(30.03.2007, 11:54)
Konstantin Ruske:   Die Preise fĂŒr die Zooliteratur lege in diesem Fall ich fest, aber ich denke, die gestaltung ist sehr moderat ( ab 1, 50 EUR gehtÂŽs los). Auch aktuelle ZoofĂŒhrer aus anderen Zoos finden sich immer wieder, ( Chomutov auf Deutsch z. B.). Auch Zoopins von Dvur Kralove lege ich noch rein.
(30.03.2007, 10:16)
Michael Mettler:   Mal eine ganz neue Idee, biologische ZusammenhĂ€nge im Zoo spielerisch zu demonstrieren: In Hannover wird in der neuen Seelöwenshow eine Robbe von einem Orca verfolgt. Der ist allerdings nur ein aufblasbares Schwimmtier und wird von der Seelöwin selbst hinterher gezogen :-)
(30.03.2007, 00:04)
?:   Eine Ausgabe 2006 des Berliner ZoofĂŒhrers gibt es wirklich nicht ( schriftliche Mitteilung des Zoo Berlin )Tja, das Wegschnappen schöner StĂŒcke dĂŒrfte Forumsbedingt wirklich ein Problem werden, und ich war schon seit Jahren nicht mehr in Berlin, Seufz.
(29.03.2007, 19:09)
Sacha Beuth:   @Konstantin Ruske: Die Meldung des Jahres!!!!! Genial. Endlich mal einer der weiss, was Zoofans mögen. Also mit meinem Einkauf kannst Du rechnen, da ich im Jahr mindestens einmal zwecks Zoobesuch nach Berlin "muss". Das dĂŒrfte etwa zwischen Juni und August der Fall sein. Also bitte sicherstellen, dass dann genĂŒgend Material/Auswahl vorhanden ist und nicht die unliebsame Konkurrenz aus diesem Forum alles weggeschnappt hat.....:-)
PS: Ist eigentlich schon klar, wann der 2007er-Zoo-Berlin-FĂŒhrer erscheint (Eine 2006er-Ausgabe - so wurde mir gesagt - wurde offenbar nicht gedruckt)?
Vielen Dank schon jetzt fĂŒr Deine Antwort.
(29.03.2007, 18:13)
?:   @Konstantin Ruske Das klingt ja traumhaft, wie oft habe ich mir schon so etwas gewĂŒnscht...Wie werden denn die Preise fĂŒr die ZoofĂŒhrer ermittelt, und gibt es auch aktuelle ZoofĂŒhrer aus anderen Zoos ?
@Jennifer Weilguni. Genau mit diesen Worten stand es in der Bild-Zeitung. Auch heute hat Knut wieder ĂŒbergroße Schlagzeilen auf Seite 1 gemacht, weil er einen " Geheimbesuch " eines krebskranken Kindes bekommen hat. Um gleich vorweg zu sagen, ich bin KEIN Leser dieses Blattes, ein Arbeitskollege liest sie tĂ€glich und ich kann es mir nicht verkneifen, die zoobezogenen Artikel in Deutschlands SchmierenblĂ€ttchen Nr. 1 zu lesen.
(29.03.2007, 17:40)
IP66:   Ich bin ganz begeistert von der Idee von Herrn Ruske - mich hat schon mancher Zoo-Shop geĂ€rgert, bei dem ich unter Heerscharen von PlĂŒschtieren irgend eine Chronik hervorkramen mußte. Und ich finde es schön, daß die eine wie die andere Klientel bedient wird. Vielleicht setzt sich die berliner GeschĂ€ftsidee ja durch.
(29.03.2007, 16:08)
Konstantin Ruske:   Du kannst auch von außen rein, ohne Tierparkeintritt zu bezahlen. Sollte die AußentĂŒr zu sein, mach dich bemerkbar, und dir wird geöffnet!
(29.03.2007, 16:03)
Karsten Vick:   Hallo Konstantin, muss ich fĂŒr diesen Zoo-Shop in den TP oder kann ich auch von außen in den Shop. Ich komme bekanntlich am Sonntag auf der Reise nach Dresden durch Berlin, vielleicht hĂ€tte ich Zeit fĂŒr einen kleinen Zwischenstop.
(29.03.2007, 15:44)
Konstantin Ruske:   Da ich die damals dafĂŒr angefangene Rubrik nicht finden konnte: Dem "perfekten" Zoo- Shop sind wir meiner meinung nach seit Mittwoch wieder ein StĂŒck nĂ€her gekommen. Seit gestern hat der von der Gemeinschaft der Förderer von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. betriebene Souivenirshop am Eingang BĂ€renschaufenster seine Pforten geöffnet. Die von mir gewĂŒnschte Kombiantion aus normalem " Massenzooshop" und dem umfangreichen und anspruchsvollen, internationalen Zooliteraturangebot, fĂŒr die ich damals von manchen als TrĂ€umer belĂ€chelt wurde, ist nun Wirklichkeit geworden! Neben gĂ€ngigen Andenken findet sich die Sammlerecke mit Highlights aus unserem stĂ€ndig erneuertem Sortiment an Wegweisern und jahresberichten des tierparks und aus Zoos aus aller Welt. ob TP- FĂŒhrer von 1966, Jahresberichte ab Ende der 70er, Wegweiser von London und Whipsnade, Ostrava- Zoochronik, historischen Wildpferd- oder GaurzuchtbĂŒchern, 25 verschiedenen Postermotiven oder alten Milus- hier muß sich der Zoointeressirte einmal nicht mit Stoffschildkröten oder SchlĂŒsselanhĂ€ngern zufrieden geben. Und das beste- das gilt fĂŒr jeden tag in der Woche, und ist noch auf Sa/ So beschrĂ€nkt wie der Pavillon, der weiterhin am WE die ganz große bandbreite der sammlerstĂŒcke bietet. Nun hoffe ich auf eine gewisse resonanz, um das Angebot halten zu können.
(29.03.2007, 14:44)
Jennifer Weilguni:   @?
Steht das wirklich so in der Bildzeitung..? Oh man, da bekommt man ja echt zuviel. Frei nach dem Motto "Mutter drehte Kinder durch den Fleischwolf, Bild sprach zuerst mit den Buletten" Und wenn in China ein Sack Reis umfĂ€llt, dann war wohl auch die Knut-Manie daran schuld..? (Obwohl, in Schweden werfen sie wegen Knut sogar jedes Jahr BĂ€ume aus dem Fenster, vieleicht doch was Wahres dran ?) *kopfschĂŒttel
(27.03.2007, 19:34)
Michael Mettler:   ÜbernĂ€chstes Jahr muss eine neue EisbĂ€renanlage in Hannover besetzt werden, reserviert uns den Knut schon mal.... Vielleicht taugt er ja fĂŒr eine Alaska-Tiershow :-)
(27.03.2007, 19:07)
Folko:   na vielleicht wird aus Knut ja in seinem neuen Zuhause auch eine Knutine... so wie damals der handaufgezogene Gorillajunge, der von Berlin nach Stuttgart in die Wilhelma zur Vergesellschaftung kam und sich dort als MĂ€dchen entpuppte...
(27.03.2007, 18:17)
?:   Wisst ihr eigentlich , woran Yan-Yan gestorben ist ? Geht nicht, denn das weiß noch niemand , außer die Bild-Zeitung natĂŒrlich. Die hat heute geschrieben, das Yan -Yan gestorben ist, mangels Aufmerksamkeit,weil alle Besucher nur noch Knut sehen wollen...Yan-Yan's Tod hata uch vorteile. Die leidige Diskussion, ob sie anch China zurĂŒck muß, hat nun ein ende, und fĂŒr Knut gibt es ein Gehege, wo er dauerhaft den Besuchern gezeigt werden kann...Zum Thema EisbĂ€ren Handaufzuchten : In Frankfurt wurde 1955 ein EisbĂ€ren-Weibchen namens Nova geboren und von Dr. Faust und seiner Frau mit der flasche aufgezogen. Dsa Tier blieb bis zu seinem Tod Anfangd er 70 iger Jahre in Frankfurt und blieb zeit seines Leebns ein sozial isolierter, auf Menschen fehlgeprĂ€gter VerhaltenskrĂŒppel, der mit seinen Artgenossen nichts anzufangen wußte. Auchw enn EiusbĂ€ren EinzelgĂ€nger sind, ein Sozialverhalten haben sie trotzdem.Die meisten EisbĂ€ren-Handaufzuchten zĂŒchten nicht, ein Beispiel ist Anton in Stuttgart.Knut wird da sicher keine Ausnahme sein, so wie er von seinem Papa verhĂ€tschelt wird, ganz nach Berlin-Manier, wo ja alle Handaufzuchten ( in Berlin wird nahezu alles, was nicht von den MĂŒttern aufgezogen wird, per Hand aufgezogen und verhĂ€tschelt, vom Marabock bis zum Elefantenbullen )und der Zoo, der Knut ĂŒbernimmt, kann ihn nur zur Werbung und Steigerung der Besucherzahlen einsetzen.Ob man Knut damit einen Gefallen getan getan hat ? Na ja, im kommenden Dezember gibts ja bestimmt die nĂ€chste EisbĂ€ren-Handaufzucht in Berlin, damit Knuts Ziehvater nicht mehr so traurig ist.....
(27.03.2007, 17:34)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Na, dann kann sie auch die Kontakte nach China vertiefen und sich zu den Pandas gleich noch ein paar Stumpfnasen einpacken lassen, deren Anlage wĂ€re zudem wahrscheinlich kostengĂŒnstiger zu bauen :-)

@Jennifer: Genau aus dem Grund gibt es doch Haustierrassen, die optisch (und teilweise auch im Verhalten) "ewig kindlich" bleiben!
(27.03.2007, 13:02)
Sacha Beuth:   Kann sowohl die Aussagen von Michael Mettler wie Jennifer Weilguni teilen. Der Berliner Zoo hat durchaus auch ohne Grosse Pandas seinen Reiz, aber mit ihnen noch VIIIIEL mehr (okay, gebe es zu, bin Panda-Fan). Selbst wenn es ein Minus-GeschĂ€ft wird, sollte sich der Berliner Zoo wieder ein Panda-PĂ€rchen leisten. Das ist m. E. kein unnötiger Luxus, vor allem wenn ich denke, was man in Berlin (und nicht nur dort) sonst fĂŒr nutzlosen Sch... (Plastiken, teure Prestige-Architektur statt Nutzbauten, im Fall Berlin auch ein neuer Hauptbahnhof im Niemandsland) ausgibt. (Ich weiss, hatten wir schon mal).
Und wenn es nach mir gĂ€nge, dann könnte Frau Merkel ruhig mal nach Indonesien und dort ein paar Komodowarane als "Staatsgeschenk" besorgen. Allerdings mĂŒsste man natĂŒrlich nach den Negativ-Erfahrungen im Zoo-Aquarium eine neue Anlage bauen.
(27.03.2007, 11:48)
Karsten Vick:   Renaul"D"kuckuck - oder sind die auf Wunsch eines Sponsors umbenannt??
(27.03.2007, 11:28)
Jennifer Weilguni:   Also sollte man gezielt DackelbĂ€ren zĂŒchten, um den Niedlichkeitsfaktor der Tiere auch ĂŒber das Babyalter hinaus aufrecht zu erhalten..? Lol
(27.03.2007, 11:16)
Michael Mettler:   Bezeichnend, dass Antonia in Gelsenkirchen ihren Kultstatus auch im Alter behalten hat: Sie ist eben nicht irgendein verwechselbarer EisbĂ€r, sondern aufgrund ihres Zwergwuchses ein Unikum - das aus dem selben Grund auch bei ihrer Fangemeinde bleiben darf, da sie fĂŒr ZuchtbuchfĂŒhrer und Koordinatoren bezĂŒglich eines Standortwechsels uninteressant sein dĂŒrfte ... :-)
(27.03.2007, 10:57)
IP66:   Neu im kölner Regenwald: Renault-Kuckucke und ZwergpfeifgĂ€nse!
(27.03.2007, 10:54)
Konstantin Ruske:   Bao- Bao ist schon seit lĂ€ngerem wieder im Panda- Trakt, und eine Tigerin namens Shila gibt es nicht im Tierpark, höchstens eine Shima!
(27.03.2007, 10:03)
abjatar:   und die nach wie vor kleine antonia in gelsenkirchen ist eine schwester von anton, ebenfalls eine handaufzucht aus karlsruhe. also scheint man dort doch wirklich erfahrung zu haben.
(27.03.2007, 09:43)
Jennifer Weilguni:   Mal von Werbezwecken und Publikumsanziehung ganz abgesehen finde ich es generell einen herben Verlust, immerhin sprechen wir ja hier von einem der bedrohtesten Großtiere dieser Welt ĂŒberhaupt. Das berĂŒhrt mich jetzt doch ziemlich tief. Ansonsten finde ich aber, dass der Berliner Zoo auch ohne Pandas durchaus seine Reiz hat, ob dies natĂŒrlich dann auch noch fĂŒr Auslandstouristen gilt, ist fraglich.

@Michael Mettler
Eine EisbĂ€renhandaufzucht mit Ă€hnlihem Bekanntheitsgrad wie Knut war ja seinerzeit der in Karlsruhe geborene EisbĂ€r "Anton", der heute bei uns in der Wilhelma lebt. Da aber aller Rihm vergĂ€nglich ist und Anton heute einfach nicht mehr knuddelig genug aussieht, ist er einfach "nur noch" irgendein EisbĂ€r und seine damaligen StarqualitĂ€ten lĂ€ngst vergessen. Ein Schiksal, das garantiert auch Knut bevorsteht, denn irgendwann kommt irgendwo ein neuer Medienstar auf die Welt :-) Aber Erfahrungswerte mĂŒsste man ja mit Karlsruhe in dieser Hinsicht trotzdem tauschen können.
(27.03.2007, 09:36)
Michael Mettler:   Frage ist nur, ob es sich der Zoo leisten kann, KEINE Pandas mehr zu halten. Angeblich liegt der Anteil von Auslandstouristen unter den Zoobesuchern bei 50 bis 60 % - fĂŒr die sind die Berliner Pandas wahrscheinlich eine Art Wahrzeichen der Stadt und einer der HauptgrĂŒnde, den Zoo aufzusuchen. Und wĂ€hrend Knut mit dem Heranwachsen an Niedlichkeit verliert, behalten Pandas zeitlebens ihr Knuddelimage - und noch dazu einen allgemein bekannten Hauch von ExklusivitĂ€t.

Dass ein eventuelles Jungtier nach China zurĂŒck mĂŒsste, sehe ich nicht als so problematisch. Auch von anderen Nachzuchten muss sich der Zoo schließlich meistens trennen, mit einem eigenen Elternteil wĂŒrde es eh nicht verpaart werden, fĂŒr die Haltung eines zweiten Paares mĂŒsste NOCH eine teure Anlage gebaut werden, und im Umkreis gĂ€be es auch keinen passenden Artgenossen - außer, in Wien oder vielleicht demnĂ€chst Basel liefe was schief. DafĂŒr gĂ€be es aber einen Besucherhype in Berlin, mit dem selbst Knut nicht mithalten könnte, und einen weltweiten Werbeeffekt fĂŒr den Hauptstadtzoo mit NOCH mehr Touristen in der Folgezeit.
(26.03.2007, 23:22)
Sven P. Peer:   BaoBao wird also wieder in den PandakĂ€fig ziehen, da die zuchtunfĂ€hige Hinterindische Tigerin "Shila" aus dem TP ab Donnerstag die ehemalige Tigerfreianlage bewohnen wird.
(26.03.2007, 23:14)
Saya:   Also ich hoffe DASS der Tod von Yan Yan das Ende der Pandahaltung einleitet... und das bei den Verantwortlichen die Vernunft siegt, nicht 1 Mio € LeihgebĂŒhr zu bezahlen + dochmal hunderttausende extra fĂŒr ein Jungtier, das sowieso nach China zurĂŒck muss. Plus hohe Investitionen fĂŒr ein neues Gehege/Umbau des alten. Das sich das nicht rechnet (außer fĂŒr die Chinesen, klar) haben die Amis inzwischen auch rausgefunden.
(26.03.2007, 23:08)
Michael Mettler:   Na, da bin ich doch mal gespannt, ob dieser Verlust das Ende der Panda-Haltung in Berlin einlĂ€utet. Der "Witwer" Bao Bao ist schließlich schon ein Senior, und ob sich der Zoo die Miete eines neuen Paares leisten kann...?

Interessant am SPIEGEL-Artikel finde ich (außer der falschen Angabe, dass das Paar zusammen nach Berlin kam), dass man nicht weiß, wie lange Knut voraussichtlich umgĂ€nglich bleiben wird. Zieht man denn bei einer so seltenen Handaufzucht nicht Erfahrungswerte anderer Zoos hinzu? Frankfurt hatte definitiv frĂŒher eine Handaufzucht, Duisburg m.W. ebenfalls, und manch anderer Zoo vielleicht auch?
(26.03.2007, 22:58)
Hannes:   Geschickt gemacht....wĂ€hrend alle mit Knut beschĂ€ftigt waren konnte man in Ruhe Yan Yan vergiften um von den Chinesen ein neues fruchtbares Tier zu bekommen!
Welch teuflischer Plan!
(26.03.2007, 21:21)
Stefan:   Der Spiegel berichtet vom Tod der Berliner Panda-BĂ€rin Yan Yan.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,474003,00.html
(26.03.2007, 20:35)
Karsten Vick:   Junge Kojoten hab ich in Kleve noch 1998 gesehen. Sind die denn nun ausgestorben in Kleve oder irgendwohin abgegeben?
(26.03.2007, 08:52)
Jennifer Weilguni:   Also ich finde Kegelrobben ganz besonders niedlich :-)) Aber NatĂŒrlich sollte dieser Apsekt nicht im Vordergrund stehen, wenn es um die Überlegung geht, welche Tiere gehalten werden und welche nicht. Und Kojoten zum Beispiel sind ja nicht mehr oder weniger "niedlich" als Wölfe. Letztere findet man aber relativ hĂ€ufig in zoologischen Einrichtungen.
(26.03.2007, 07:58)
Shensi-Takin:   ...gilt natĂŒrlich auch in Ă€hnlicher Weise fĂŒr Koyoten! ;)
(25.03.2007, 21:46)
Shensi-Takin:   Auch wenn Panda & Koala oder aktuell Knut damit punkten: Niedlichkeit sollte nicht unbedingt der entscheidende Haltungsgrund bzw. Grund fĂŒr den Verzicht der Haltung sein. Auch wenn das Besucherimage bedeutsam ist: auch Robben, die nicht dem kalif. Seelöwen zuzurechnen sind, können interessante und publikumswirksame Pfleglinge sein-wenn man sich MĂŒhe bei der PrĂ€sentation der Tiere gibt. Bei dem Schwund an gehaltenen Arten gerade bei den Pinnipeda schmerzt jede Aufgabe der Haltung eines Nicht-Kalif.-Seelöwen ein klein wenig mehr...
(25.03.2007, 21:23)
Hannes:   Das ist wirklich schade aber ich muss ehrlich sagen, Kegelrobben sind mit außnahme der wenige Tage alten Jungen einfach nicht niedlich. Viele andere Robbenarten sind irgendwie niedlich oder beeindruckend (Walrösser, Seehunde mit den Kulleraugen) und von daher verstehe ich es schon das Zoos die haltung dieser Robbe aufgeben zugunsten von spannenderen oder kleineren Arten.
(25.03.2007, 19:01)
Michael Mettler:   Und genau das möchte ich bezĂŒglich der Kojoten auch sagen!
(25.03.2007, 18:57)
Jennifer Weilguni:   Schade eigentlich, dass in andeen Zoos gar kein großes Interesse an der Haltung von Kegelrobben zu bestehen scheint.
(25.03.2007, 18:24)
abjatar:   TatsĂ€chlich haben sogar die Kojoten in Kleve mehrfach Mitte der 90er gezĂŒchtet! Wohin die Jungtiere abgegeben wurden, weiß ich allerdings auch nicht. Und die nicht wirklich tollen Haltungsbedingungen, deren Änderung auf absehbare Zeit wohl nicht zu finanzieren war, hat dann zum "Auslaufen" der Haltung gefĂŒhrt.
(25.03.2007, 15:29)
Dortmunder:   @ MM :

Ja, bekommen sie... Was sie aber anscheinend nicht davon abhÀlt, weiteren Nachwuchs in die Welt zu setzen ;o) Immerhin gab es ja im letzten Jahr eine TroPi-Kegelrobbe zu bestaunen *lol*
(25.03.2007, 15:12)
Michael Mettler:   Bekommen die Kegelrobben in MĂŒnster nicht sogar die Pille, weil man die Jungtiere nicht mehr loswurde?
(25.03.2007, 14:04)
IP66:   Die Haltungsbedingungen fĂŒr die Kojoten in Kleve waren aber nun wirklich problematisch, wĂ€hrend man bei den Kegelrobben noch einen gewissen Standard nebst Zucht vorfinden konnte. Da finde ich die Aufgabe der Haltung in Duisburg problematischer - und das letzte Jungtier in MĂŒnster ist vermutlich auch schon einige Jahre alt.
(25.03.2007, 11:08)
Karsten Vick:   @abjatar: Danke! Das ist ja schade. Dann ist die Kegelrobbe wohl auch auf dem Weg in Richtung die letzten ihrer Art. Nebenbei habe ich auf der neuen Kleve-HP festgestellt, dass beim Buchstaben K nicht nur die Kegelrobbe, sondern auch der Kojote fehlt! Sind die inzwischen auch ausgestorben?
(24.03.2007, 23:28)
?:   In San Diego sind 3,1 StreifenhyĂ€nen eingetroffen. Das Paar ist im Zoo zu sehen, die zwei anderen RĂŒden sind im Wild Animal Park. Es sind die einzigen StreifenhyĂ€nen in den USA !
(24.03.2007, 18:27)
abjatar:   Naja, mit damals aktuellen Nachzuchten waren es damals glaube ich neun Kegelrobben in Kleve: zwei "Alttiere", zwei aus Duisburg, ein junger Bulle aus Polen(?) und eigene Nachzuchten. Und alle sind dann innerhalb weniger Monate verstorben.
(24.03.2007, 16:24)
IP66:   Es waren aber am Ende doch nicht mehr viele Kegelrobben in Kleve - wobei das Becken mich immer an ein privates Gartenschwimmbecken erinnerte. Hannover belebt auf diesem Weg wohl das GeschĂ€ft der Leihtiere wieder, wobei man sich fragt, was man mit den Seehunden anstellt, wenn Hannover sie zurĂŒckgibt - verschwindet irgendwo eine der selteneren Robbenarten oder wird ein EisbĂ€rengehege zweckentfremdet?
(24.03.2007, 15:49)
abjatar:   @ Karsten Vick

Kleve hat seit 2001 Seehunde, nachdem innerhalb von wenigen Monaten sĂ€mtliche Kegelrobben verstorben sind (vom Jungtier bis zum ĂŒber 30jĂ€hrigen ehemaligen Duisburger Bullen). Todesursache war damals völlig ungeklĂ€rt, es wurden weder Krankheiten noch Parasitenbefall bei den Oduktionen festgestellt, weder Wasser, noch Fisch, Baumaterialien oder sonst irgendwas gab in der Analyse irgendwelche Anhaltspunkte.

Im selben Gehege leben (nach Renovierung, u.a. wurde eine SandflÀche ergÀnzt.) jetzt die Seehunde, und das wohl auch ohne gesundheitliche Probleme.
(24.03.2007, 12:04)
Michael Mettler:   Heute werden die Seehunde auch in der Tageszeitung vorgestellt. Im Text bin ich allerdings darĂŒber gestolpert, dass sie sich mit den Seelöwen "das Becken teilen" werden - das Foto zeigt eindeutig das alte Walrossbecken.

Die sowohl im Zeitungsartikel als auch auf der Zoo-HP erwĂ€hnten, 1989 kurzzeitig gehaltenen Seehunde lebten ĂŒbrigens damals nicht im Robbenrevier, sondern im frĂŒheren Außenbecken der Nilpferde.
(24.03.2007, 09:29)
Matthias:   Ja, aus Kleve!
(23.03.2007, 23:47)
Karsten Vick:   Aus Kleve? Haben die nicht Kegelrobben?
(23.03.2007, 23:08)
Michael Mettler:   Na sieh mal an, den Neuzugang hat uns die Tageszeitung verschwiegen - dafĂŒr gab es heute mal wieder einen Bericht ĂŒber das Projekt Yukon Bay...

Den Fotos auf der Zoo-HP nach zu urteilen sind die Seehunde tatsÀchlich im Walrossbecken untergebracht - irgendwas in der Richtung war ja auch zu erwarten, wenn die Anlage nicht bis zur Fertigstellung von Yukon Bay leerstehen sollte. Und laut Mitteilung auf der HP sind sie LeihgÀste aus Kleve und sollen auch didaktischen Zwecken dienen (Unterschied Seehund - Seelöwe).
(23.03.2007, 19:53)
Hannes:   Und warum sind sie da?
(23.03.2007, 17:50)
Honagbonga:   Laut Pressemeldung hĂ€lt der Zoo Hannover jetzt 2 Seehunde. Diese sollen nur den Sommer ĂŒber im Zoo sein, im Herbst werden sie wieder abgegeben. Sind die in der ehemaligen Walroß-Anlage?
MfG
Hongabonga
(23.03.2007, 17:27)
Niedersachse:   LippenbĂ€rin Malini in Leipzig ist in der Nacht vom 17. auf den 18. unerwartet verstorben. Sie hinterlĂ€sst ein 3-monatiges LippenbĂ€r-MĂ€dchen, dass hoffentlich ĂŒberlebt. Todesursache ist zZ noch unbekannt. Besonders tragisch ist auch der Tod da Malini ein Wildfang war.
(19.03.2007, 18:58)
Shensi-Takin:   @?: Zum letzten Satz: das tun sie auch.
Nahezu ĂŒberall, wo sich die Bahnen grĂ¶ĂŸerer Raubtiere kreuzen, gibt es Berichte & Beweise fĂŒr mehr oder minder fatale ZusammenstĂ¶ĂŸe zwischen großen Beutegreifer, z.T. mit lethalen Ausgang.
Doch stellt dies eher die Ausnahme denn die Regel dar, vermeiden doch die meisten eher durch DrohgebĂ€rden und Ausweichen auf bestimmte zusĂ€tzl. Nischen grĂ¶ĂŸere Konfrontationen. Dabei muss aber auch zw. Territorial-/Beuteverteidigungsverhalten und tatsĂ€chlichem Jagdverhalten unterschieden werden. Letzteres zeigen z.B. Großkatzen gegenĂŒber Hundeartigen (Leoparden & Haushunde etwa) oder in EinzelfĂ€llen sogar Großkatzen und BĂ€ren(wobei Corbett den Angriff eines KragenbĂ€rens auf einen Tiger beschreibt, es aber auch Hinweise auf BĂ€ren als Teil des Beutespektrums von Amurtigern gibt); ebenso wird von Angriffen von Wölfen auf andere grĂ¶ĂŸere Raubtiere berichtet.
Der Grund, dass im Falle des Wildhundes wie auch in den anderen Bspen die getöteten Raubtiere nicht unmittelbar gefressen wurden, mag mit o.g. Territorialverhalten-sprich "vom Hals schaffen" zu erklĂ€ren sein-und mag auch fĂŒr das Verhalten von GrizzlybĂ€r/Löwe ggĂŒ. Baribal/Gepard mit ein Grund sein. Geparden sind z.B. nĂ€mlich durchaus Nahrungskonkurrenten fĂŒr Löwen, schlagen sie nicht nur TV-Doku-gemĂ€ĂŸ Thomson-Gazellen oder Impalas, sondern auch Gnu(kĂ€lber), PerlhĂŒhner, Hasen, Warzenschweine u.a.-also Beutetiere, die auch ein Löwe nicht unbedingt verschmĂ€hen wĂŒrde.

Der Große Weiße Hai mag unter Wasser zwar so gut oder besser als ein Mensch sehen können-der Schattenumriß eines Surfers, bĂ€uchlings auf dem Surfbrett liĂ©gend, mag das kleine Haihirn jedoch mitunter zu einen Probe"biß" verleiten. Adipositas ist auch in D zunehmend ein Problem-und weder unter amerikanischen noch nicht-amerikanischen Surfern sah ich bislang kaum einen mit der Statur eines Seeelefanten.

Was den "Geschmack" von Menschenfleisch angeht-hungrige Tiere machen da keinen Unterschied und haben auch keine ethischen Bedenken.
Nebst der genannten zwei Löwen gibt es noch andere, weitaus "effizientere" Beispiele-etwa der Leopard von Panwar.
Hierzu auch:
http://www.molyworld.net/aa/aaclion.htm
http://video.google.com/videoplay?docid=-4594047430487464802
(17.03.2007, 17:45)
?:   Vernichten ? Wow, was fĂŒr eine Wortwahl ! "Kreisch,was ist denn mit den Geparden passiert ? ? " Vernichtet, vom Imperium,,Ă€h..von den Löwen ! " Auch so ein unerklĂ€rbares Verhalten. Denn erstens sind Geparden keine Nahrungskonurrenten fĂŒr Löwen und zweitens "denkt" ein Tier nicht soweit, da mĂŒĂŸten ja auch Gnus andere Antilopen töten oder Giraffen Gerenuks. Und warum töten Löwen nicht auch Leoparden ganz gezielt ?
(17.03.2007, 16:10)
Michael Mettler:   Mir fĂ€llt eben noch ein, dass Grizzlys auch bei jeder Gelegenheit SchwarzbĂ€rjunge töten sollen; das erinnert sehr an die Löwen, die gezielt junge Geparden vernichten.
(17.03.2007, 14:28)
Michael Mettler:   Die ErklĂ€rung könnte darin liegen, dass sich Großkatzen Nahrungskonkurrenten bzw. im Zoo vielleicht auch Reviernachbarn vom Halse schaffen wollen - und die sind nun mal keine Beute im Sinne von Nahrung. Gibt es ĂŒbrigens nicht nur bei Katzen; Wölfe z.B. machen mit FĂŒchsen, Goldschakalen oder Kojoten ebenfalls kurzen Prozess, wenn sie welche erwischen. Wobei es in Nordamerika Ausnahmen gab, wenn bei den Wölfen mangels Partnern sexueller Notstand herrschte; dann kam es durchaus zur Verpaarung Wolf-Kojote, siehe die Rotwolf-Problematik.

Dass RivalitĂ€t bei Großkatzen eine Rolle spielt, wenn sie sich gegenseitig töten, wird auch durch VorfĂ€lle in der Circusmanege belegt. Wenn in einer Raubtiergruppe RivalitĂ€t unter den Tieren herrscht, ist nur der Dompteur als "Super-Alpha" in der Lage, die Situation nicht kippen zu lassen. (Solche RivalitĂ€ten mĂŒssen nicht von Dauer sein, sondern können auch brunstbedingt kurzzeitig auftreten.) Wagt dann eine der Katzen den Aufstand gegen den Dompteur, kann innerhalb von Augenblicken ein Hexenkessel entstehen, in dem verschiedene Katzen versuchen, ihren Rivalen (Mensch oder Tier) im allgemeinen Durcheinander eins auszuwischen bzw. sie aus dem Weg zu schaffen. Auch das hat also nichts mit Beuteerwerb zu tun. Folgt man den Schilderungen von Circusdompteuren, ziehen ĂŒbrigens in gemischten Raubtiergruppen bei solchen VorfĂ€llen Tiger (auch die großen Sibirer) gegenĂŒber Löwen bei direkter Auseinandersetzung meistens den KĂŒrzeren.
(17.03.2007, 14:20)
?:   @Hannes. Das glaub ich nicht, sonst wĂŒrde es keine Kannibalen geben.Es kommt eben auf die Zubereitung an, Ha,ha.ImFall von Haien stimmt das wohl , Angriffe von Weißen Haien auf Menschen sollen angeblich auf Verwechslungen mit Robben zurĂŒckzufĂŒhren sein.Das glaube ich aber auch nicht, welcher Mensch hat schon so eine tolle Figur, wie ein Seelöwe ? Zumindestens der durchschnittliche Us-BĂŒrger dĂŒrfte kaum Probleme mit Weißen Haien haben, denn Angriffe von diesen auf See-Elefanten sind sehr selten registriert worden....ZurĂŒck zum Thema. Es sind sehr wohl Menschen von diversen Großkatzen gefressen worden, sowohl von Tigern als auch von Löwen. Ich glaube, der Maler Wilhelm Kuhnert hat ein GemĂ€lde zu diesem Thema gemalt, auf dem ein Löwe einen Einheimischen genĂŒĂŸlich verspeist...Nicht zu vergessen natĂŒrlich die Geschichte mit den " Menschenfressern von Tsavo "Im Zoo allerdings kann es kaum passieren, da die Opfer aus den KĂ€figen entfernt werden, bevor die Katzen Gelegenheit haben, daran zu knabbern. Ist ja in letzter Zeit hĂ€ufiger passiert ( Wien , Köln,( drei UnfĂ€lle mit Großkatzen , aber keiner davon tödlich )Chemnitz ,Denver...)
(17.03.2007, 13:38)
Hannes:   Ich habe nal gelesen das Menschen von Tieren meist nicht gefressen werden weil sie einfach nicht schmecken....
Ich weiß nicht was dran ist (zum GlĂŒck)
(17.03.2007, 12:41)
?:   Den Trenngraben zwischen Löwen,-und Wildhundanlage sieht man auch nicht von der Besucherseite aus.@Die natĂŒrlichen Instinkte eines Wildtieres gehen auch nach der X-ten Nachzuchtgeneration in Gefangenschaft nicht verloren. Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, auch in Mini-Zwerg-Pinchern und Yorkshire Terriern steckt noch ein bisserl " Wolf ". Bemerkenswert finde ich, das die Löwen den Wildhund nicht gefressen haben, in der Natur werden regelmĂ€ĂŸig Geparden und auch HyĂ€nen von Löwen getötet , aber nicht gefressen , in Frankfurt wurde ein Tiger vom Löwenrudel getötet und nicht gefressen, ein Panther vom Jaguar, der auch nicht gefressen wurde und ein Gepard von den Löwen, der ebenfalls "nur " getötet wurde. Gibt es eine natĂŒrliche ErklĂ€rung dafĂŒr , das Großkatzen andere Raubtiere nicht fressen ? In einem Naturfilm wurde aber mal ein Schakal von einem Leopard erbeutet und gefressen. Oder fressen Katzen nur keine anderen Katzen ? In diesem Fall hĂ€tten die Löwen ja den Wildhund fressen mĂŒĂŸen, aber vielleicht waren sie auch nur satt.
(17.03.2007, 11:34)
IP66:   Sind Wildhunde denn so wasserscheu, daß der Unfall so nicht vorhersehbar war?
(17.03.2007, 11:30)
Michael Mettler:   Da gibt es also keinerlei Absperrung innerhalb des Grabens? Beide Tierarten können doch recht gut schwimmen und könnten dann auf der falschen Seite aussteigen? (Ich kenne die Löwenanlage noch nicht.)
(16.03.2007, 22:24)
Carsten:   Ist traurig, aber zeigt doch, daß die normalen Instinkte noch vorhanden sind...
(16.03.2007, 20:27)
Stefan:   Unfallmeldung aus dem Zoo Basel vom 15. MĂ€rz. Ich zitiere:
"Gestern ist um 17.45 Uhr ein Wildhund beim Spielen mit seinen Artgenossen ausgerutscht und in den Wassergraben gefallen, der das Wildhund- vom Löwengehege trennt. Eine Löwin konnte den im Wasser zappelnden Wildhund packen und an Land ziehen. Sie biss ihn nach Löwenmanier in den Hals und fĂŒgte ihm tödliche Verletzungen zu. Danach schleppte sie ihn in den hinteren Teil der Anlage und liess ihn liegen. Da sich das Löwenrudel nicht dazu bewegen liess, in den Stall auszuweichen, konnte der Tierarzt die Anlage nicht betreten. Der sterbende Wildhund wurde deshalb mit einem Gewehrschuss erlöst."
Mehr auf der Homepage http://www.zoobasel.ch/news/index.asp


(16.03.2007, 20:01)
?:   Nein, noch ist es nicht soweit. Das Thema wird bereits im Beitrag " Walsrode " ausfĂŒhrlich behandelt.
(14.03.2007, 13:46)
Rob Dekker:   Hallo, in die NiederlĂ€nde geht das GerĂŒcht das Walsrode im Insolvenz ist. Stimmt das?
(14.03.2007, 13:17)
Konstantin Ruske:   Als neue Arten werden nun WeißhaubenhĂ€herlinge, Kap- Kobras und Zentralsahara- DornenschwĂ€nze im Tierpark Berlin gehalten.
(13.03.2007, 11:41)
Sven P. Peter:   Futtertiere sind immer etwas zurĂŒckhaltend ;)

Am Mittwoch ist der Amur-Tiger "Sandor" im TP Berlin eingeschlÀfert worden.
(11.03.2007, 16:07)
Dirk K:   Dem Kölner Zoo spenden und sie den MĂ€hnenwölfen vorstellen. Mal sehen, ob sie dann noch schĂŒchtern sind *g*
(11.03.2007, 13:03)
servus:   meine meerschweinchen sind total schĂŒchtern, was soll man da machen?
(11.03.2007, 12:52)
Dirk K:   Wuppertal hat sein zweites Jungtier bei den Mishmi-Takinen.
(09.03.2007, 20:19)
Kahuna:   Aquazoo hat ein kleine jungesellengruppe von sumpfwallabies. (glaube +-6 tieren)
(09.03.2007, 14:40)
Michael Mettler:   Dadurch, dass in Hannover im Bereich der ehemaligen Kamelanlagen eine neue Pony-Reitbahn eingerichtet wird, entsteht im "Yukon Bay"-Konzept Raum fĂŒr eine weitere Tierart (da die Reitbahn ursprĂŒnglich dort positioniert sein sollte): Es wird weiterhin mit Bisons in Hannover geplant! Entnommen der frisch eingetroffenen MĂ€rzausgabe des ZOOFREUND.

Laut der Liste der TierbestandsverÀnderungen in dieser Ausgabe sind im Oktober zwei weibliche Addax aus Lissabon und im Dezember vier mÀnnliche aus San Diego eingetroffen, desweiteren wurde ein mÀnnliches Sumpfwallaby mit dem Zoo Leuwarden (NL) getauscht - der war mir als Halter dieser Art noch nicht bekannt.
(09.03.2007, 14:36)
Michael Mettler:   Ist zwar keine Nachricht aus einem Zoo, aber trotzdem bemerkenswert: Laut heutiger Zeitungsmeldung wurde in einer Elefantenstation in Thailand (!) erstmals ein durch kĂŒnstliche Befruchtung gezeugtes Kalb geboren. Es heißt, man wolle mit dieser Methode die genetische Vielfalt erhöhen. In Thailand!!!
(09.03.2007, 09:16)
WolfDrei:   @Florian: nein-Berliner Zeitung
(05.03.2007, 10:57)
Kahuna:   "Leider" sind es 2 mannchen..
(03.03.2007, 16:13)
Florian:   @WolfDrei: Tageszeitung = Taz?
(02.03.2007, 17:40)
WolfDrei:   Heute in der Tageszeitung (mit Bild): Paris-Vincennes hat wieder 2 Geburten bei den Kronensifakas-damit wohl nun bald mehr als 10 Tiere!
(02.03.2007, 13:34)
Shensi-Takin:   MĂŒnchen Hellabrunn ebenso.
(28.02.2007, 11:18)
Stefan Schubert:   Im Affenhaus des Leintalzoo Schwaigern sah ich im letzten Jahr ebenfalls Steppenlemminge!
(28.02.2007, 10:35)
Michael Mettler:   Auf jeden Fall hat Bremerhaven welche.
(28.02.2007, 10:15)
Jennifer Weilguni:   Also Graue Steppenlemminge gibt es hier auch beim ZoofachhĂ€ndler, ist mir jetzt auch neu, dass die selten sein soll. Bezieht sich dann wohl eher darauf, dass diese Tierchen (ebenso wie auch Goldhamster) nur selten in Zoos gezeigt werden. Aber Lemminge zĂŒchten doch auch in Privathand quasi "wie die Karnickel"!!?? Wie viele Zoos halten denn ĂŒberhaupt Steppenlemminge ?
(28.02.2007, 09:05)
Michael Mettler:   Folgende Meldung fand ich heute in meiner Tageszeitung:

"Der seltene Lemming-Nachwuchs im Tierpark NeumĂŒnster entwickelt sich prĂ€chtig. Vor sechs Wochen ist erneut ein Jungtier dieser Nager zur Welt gekommen, von denen es bundesweit nur zwei Zuchten gibt, berichtete gestern Zoochef Peter DrĂŒwa. Zur Geburt wiegen die Tiere nur ein Gramm. Damit leben jetzt zehn der putzigen Nager in dem Tierpark."

Nach dem dpa-Foto zu urteilen handelt es sich um Graue Steppenlemminge (Lagurus lagurus). Mag ja sein, dass die in nur zwei ZOOS bundesweit gezĂŒchtet werden, aber in LiebhaberhĂ€nden ist diese Tierart so weit verbreitet, dass es lĂ€ngst ein eigenes Buch ĂŒber ihre Haltung gibt, und auch in Zoohandlungen und auf Tierbörsen zĂ€hlt sie ebenfalls schon zum Standard-Wildnagersortiment. Wann feiert der erste Zoo öffentlich Goldhamster-Nachwuchs...?
(28.02.2007, 09:00)
Jennifer Weilguni:   Tjaaaaa und dann kann die Zoo-AG auch gleich noch einen Sea-Life ZoofĂŒhrer herausbringen :-) Also, wenn sie die Ausgabe "Be-Ne-Lux fertig haben meine ich *fg*
(23.02.2007, 19:16)
Michael Mettler:   @Jennifer: Interessanter Gedanke (der letzte, nicht der mit dem Treffen...). Vor allem die Artensammler unter uns kommen da noch auf ihre Kosten :-) Und mit einer Knobelei "In welchem SeaLife Centre....?" wĂŒrde man wohl den Kreis der Richtig-Rater gewaltig eingrenzen...
(23.02.2007, 08:58)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Na, prima! Dann wissen wir ja auch wo unser nĂ€chstes Forumtreffen stattfinden wird :-))) Nein, bitte leg das Messer wieder weg, war doch nur Spaß :-) Aber ernsthaft, die schiessen ja echt aus dem Boden wie die Pilze ! Und nun bald vieleicht auch noch in Dresden..? Da wird es wohl bald eine neue Spezies unter den Zoosammlern geben, die sich auf Sea-Life Centren spezialisieren, denn davon gibt es ja bald mehr als Großzoos.
(23.02.2007, 07:47)
th.oma.s:   sealefe verhandelt mit der stadt dresden
ĂŒber den neubau eines großaquariums im stadtzentrum (am postplatz, quasi schrĂ€g gegenĂŒber vom zwinger. ĂŒbrigens eine alte idee von prof ullrich.
(22.02.2007, 20:13)
Michael Mettler:   Na, das ging jetzt schnell: Laut heutiger Zeitungsmeldung eröffnet SeaLife Hannover bereits ĂŒbermorgen - und damit deutlich vor dem angepeilten Termin (ursprĂŒnglich: April)!
(22.02.2007, 15:48)
Ollo:   Ich hatte mal BeschĂ€ftigte in einem Sea-Life auf einen Fisch (Rapfen)hingewiesen, der nicht ausgeschildert war. Man entgegnete mir, daß der dann wohl mit im Fang der Fischer gewesen sei. Solch einer Aussage nach zu urteilen wĂ€ren die BestĂ€nde keineswegs festgelegt und gleichgeschaltet, sondern sie scheinen sich eher nach den aktuellen Gegebenheiten vor Ort zu richten.
(21.02.2007, 22:22)
Zoosammler:   Was den heimischen Besatz betrifft, so scheint es in den SeaLifes zumindest Gang und GĂ€be zu sein, mind. ein Becken mit lokalem Besatz zu bestĂŒcken, so gibt es in Timmendorfer Strand wenn ich nicht irre ein Trave-Becken und in Konstanz ein Bodensee-Becken, beides mit "ortsĂŒblicher" Dekoration, die Leine-Fische passen ja in diese Reihe.
(21.02.2007, 21:12)
Jennifer Weilguni:   Ich glaube, der Besatz der einzelnen Sea-Life Centren ist wohl recht Ă€hnlich. Ich war bis jetzt allerdings nur in Speyer. Der dortige Besatz : Bachsaiblinge, Forellen, Flusskrebse, Äschen, Feichen, Schollen, Seesterne, Krabben, Brassen, Seequappen, Zander, Hechte, Welse, Anemonen, Nagelrochen, Schleimfische, Seewolf, Quallen, Stechrochen, Königskrabben, Seepferdchen, Seeigel, Schwarzspitzenriffhaie, MĂŒtzenhaie, Leopardenhaie, Zirrenkrake, SĂŒdliche Blauring-Krake. *Lufthol* So, ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Auch im Sea-Life Speyer wird darauf hingewiesen, dass man der Meinung ist, manche Tiere wie etwa Delfine und viele Haiarten wie etwa Sandtigerhaie seien fĂŒr die Aquarienhaltung nicht geeignet und darum wĂŒrde man sie auch nicht zeigen.
(21.02.2007, 20:21)
Michael Mettler:   Von SeaLife Hannover (Eröffnung im FrĂŒhjahr) liegen schon Flyer mit Wegeplan in GeschĂ€ften aus. Die neue Filiale bezeichnet sich als "Das erste tropische SEA LIFE Aquarium in Deutschland"! TatsĂ€chlich ist der Kaltwasserbereich laut Plan anscheinend auf ein Becken mit Leine-Fischen und eins mit Riesenkrabben beschrĂ€nkt, der Rest dĂŒrfte Warmwasser sein. Ich kenne bisher nur die Filiale am Timmendorfer Strand, wo die heimische Meeresfischfauna eine große Rolle spielt; wie sieht denn das in den anderen Niederlassungen aus?

Interessant ĂŒbrigens, dass auch Meeresschildkröten zum Bestand zĂ€hlen werden, die gleich mehrfach und sehr auffĂ€llig groß in den Fotokollagen abgebildet sind - "natĂŒrlich" in Begleitung von Clownfischen und Palettenseebadern ("Nemo" lĂ€sst grĂŒĂŸen...). Trotzdem trommelt SeaLife im selben Prospekt mit seiner bekannten Aussage, dass bestimmte Tierarten fĂŒr die Aquarienhaltung ungeeignet seien. Dazu sollten doch aber konsequenterweise auch Meeresschildkröten gehören...?
(21.02.2007, 19:56)
Ronald Masell:   @Cajun,
son Schiet, da waren wir etwas zu frĂŒh.
Ich hÀtte die POŽs gerne gesehen.
Ja, die beiden Orangs waren auch toll zu sehen, aber der Wombat--genial!
(19.02.2007, 16:57)
cajun:   @Ronald Masell: War gestern auch in Duisburg. Der Binturong ist (laut Pfleger) nicht aus Dortmund. Man sucht ein 2. Tier. Die kleinen Pinselohr Ferkel wurden gegen 14h auf die Anlage gelassen, zusammen mit 2 weiblichen Tieren. Allerdings ohne Watussis. Der Wombat war klasse, ne?! Schön zu beobachten waren auch die beiden Nachwuchstiere der Orangs.Der Elefantenbulle "Shaka" hat trotz Deckversuchen noch keine Paarung geschafft.
(19.02.2007, 16:20)
Ronald Masell:   Wir waren gestern in Duisburg. Im Raubtierhaus keine Leoparden mehr, sondern in deren ehemaligem Gehege ein Binturong. Aus Dortmund? Die kleinen Pinselohrschweine waren leider nicht zu sehen, das Afrikanum war zu. Die neue Anlege vorm Koalahaus ist noch nicht fertig. Sollen da wirklich Wombats rein? Sieht sehr klein aus. Im Aquarium wird am Durchgang zum Rio Negro gebaut. Absoluter Höhepunkt war eine 15 minĂŒtige Wombat - Extravorstellung.
(18.02.2007, 17:20)
Sebastian Dahl:   In Köln wurde letzte Nacht ein Okapi geboren. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt.
(18.02.2007, 15:18)
Carsten:   Aus www.pressetext.de:

Immer mehr TierdiebstÀhle aus Zoos
Illegaler Tierhandel bevorzugt vom Aussterben bedrohte Arten

Amsterdam/Wien (pte/15.02.2007/16:05) - Immer hĂ€ufiger werden Zoos Opfer von Dieben, die seltene Tiere entwenden, um sie auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Besonders spektakulĂ€r war der Diebstahl von 50 exotischen Vögeln aus einem privaten Zoo in Großbritannien Anfang Januar. Tierdiebe sind offensichtlich besonders an Vogelarten, Reptilien und KleinsĂ€ugern interessiert - und was dabei erschwerend hinzukommt: Sie bevorzugen besonders seltene Spezies.

Ein Artikel im Wissenschaftsmagazin National Geographic http://www.nationalgeographic.com listet noch weitere spektakulĂ€re DiebstĂ€hle auf: Afrikanische Graupapageien wurden im Dezember aus dem Zoo von Adelaide gestohlen, eine seltene Chuckwalla-Echse aus dem Oklahoma Zoo. "Wenn jemand ein seltenes, womöglich noch vom Aussterben bedrohtes Tier haben will, fĂ€hrt er nicht in den Dschungel, um eines zu fangen, da die Chance dort auf das betreffende Tier zu stoßen, gering ist", erklĂ€rt John Hayward, Ex-Polizist, der das britische National Theft Register http://www.nationaltheftregister.com fĂŒr gestohlene Tiere von Großbritannien fĂŒhrt. Es sei einfacher, das Tier aus einer privaten Sammlung oder aus einem Zoo zu entwenden. Allein in Großbritanniens 60 TiergĂ€rten waren im Vorjahr fĂŒnf im Visier von kriminellen Banden, die rund 200 Tiere entwendeten. Die meisten davon waren tropische Vögel, ZwergsĂ€uger oder Reptilien.

Nach Angaben von Hayward ist der Gewinn aus dem Verkauf gefĂ€hrdeter Tierarten immens, denn dabei gilt die Devise: Je gefĂ€hrdeter, desto teurer. "Die gestohlenen Tiere wandern in private Sammlungen, wo sie zum Teil auch nachgezĂŒchtet werden", so Hayward. Der Handel mit den Tieren sei Ă€hnlich wie jener von KunstgegenstĂ€nden oder AntiquitĂ€ten. "Bevorzugt werden gestohlene Tiere ins Ausland gebracht, um die Spuren der Diebe zu verwischen", so Hayward. Wie groß das Problem ist, bestĂ€tigt auch der Direktor der European Association of Zoos and Aquaria EAZA http://www.eaza.net, Harry Schram, gegenĂŒber pressetext. "Genaue Erhebungen wurden in Großbritannien und in Holland gemacht. Von den anderen Zoos gibt es nur SchĂ€tzungen", so Schram im pressetext-Interview. Die modernen Zoos mit den großen Gehegen böten Dieben ideale Möglichkeiten, sich am Abend in den TiergĂ€rten einsperren zu lassen. "Besser ausgestattete Zoos haben daher aufwĂ€ndige Alarmanlagen installiert", erklĂ€rt Schram. Wie viel solche gestohlenen Tiere Wert sind, könne der Experte allerdings nicht sagen, denn innerhalb der EAZA wĂŒrden Tiere nicht gegen Geld verkauft. "Seit 40 Jahren wurden beispielsweise keine Okapis oder Nashörner mehr im Handel angeboten." Damit falle der wirtschaftliche Aspekt und auch eine Bewertung der Tiere weg.

Bekannt sei allerdings auch, dass etwa seltene Papageien, mehrere tausend Euro im Schwarzhandel kosten. "FĂŒr Zoos, die nicht Mitglieder der EAZA sind, stellt sich das Problem des Ankaufs allerdings immer wieder", erlĂ€utert Schram. Eine Lösung gegen den Diebstahl und den illegalen Handel sieht Schram etwa in der Möglichkeit, den Tieren Mikrochips zur Identifikation einzupflanzen. Das sei aber teuer und nur finanziell besser gestellte TiergĂ€rten könnten sich das leisten.

Ein anderes Problem der modernen TiergĂ€rten mit ihren offenen TropenhĂ€usern stelle allerdings das Freilassen ungeliebter Haustiere wie etwa Schildkröten oder verschiedener Vögel dar. "Das ist in der Tat ein Problem, das meist sehr böse Folgen hat", schildert Schram. "Vögel, die KleinkĂ€fige gewöhnt sind, ĂŒberleben in einem offenen Tropenhaus keine drei Tage - entweder sie verhungern oder werden von anderen Arten gefressen." Sehr problematisch ist auch das Freilassen von Schildkröten aus privaten Aquarien. "Solche Tiere können zu einer Katastrophe fĂŒr die anderen bereits existierenden Zootiere sein, weil sie Krankheiten haben können", meint Barbara Feldmann vom Tiergarten Schönbrunn in Wien http://www.zoovienna.at gegenĂŒber pressetext. Üblicherweise wĂŒrden Tiere, ehe sie in Aquarien oder Gehege gegeben werden, auf einer QuarantĂ€nestation gehalten, um sicher zu gehen, dass sie keine Krankheiten haben.


(17.02.2007, 18:17)
Carsten:   Aber ganz verschwunden sind die Walrosse zum GlĂŒck nicht, in Harderwijk (ich weiß, is Holland aber nĂ€her als Hannover) z. B. gibt es noch welche...
(16.02.2007, 21:07)
Niedersachse:   Ähnlich gings mir auch wie Zoosammler. Ich kann mich nicht dranm erinnern mal Tanja gesehn zu haben, obwohl ich nur circa 2 Stunden entfernt wohne und hatte es mir wirklich mal vorgenommen.
(16.02.2007, 15:39)
Zoosammler:   Ich wollte unbedingt noch einmal im Laufe dieses Jahres nach Hannover, um sie zu sehen, weil ich mich gefragt habe, wie lange es wohl dauern wird bis bzw. ob man im Leben ĂŒberhaupt noch ein Walroß zu Gesicht bekommt - das ist in der Tat traurig.
(16.02.2007, 15:22)
Hannes:   Wirklich traurig, wĂ€re zu schön gewesen wenn es Walrösser in Yukon Bay geworden wĂ€ren. Ich hatte zumindest auf einen zuschlag des Seelöwenbeckens fĂŒr das Tier gehofft wenn Yukon Bay steht.
(16.02.2007, 14:44)
Ollo:   Es steht sogar groß auf Spiegel.de!
(16.02.2007, 14:11)
Ingo Rossi:   Laut den WDR - Nachrichten ist das letzte Walroß, in einem deutschen Zoo, in Hannover aus altersgrĂŒnden mit 33 Jahren eingeschlĂ€fert worden.
(16.02.2007, 13:39)
Konstantin Ruske:   Im Neuen Posener Zoo wurden wieder zwei Thommsson- Gazellen geboren und es ist auch eine weiterentwickelte Computergrafik des Elefantenhausprojektes einestellt, dem man wohl wieder ein bißchen nĂ€her gekommen ist.
(16.02.2007, 12:02)
Konstantin Ruske:   Ales neue Art wurden im Tierpark Berlin Schwarzbrustdrosseln angeschafft.
(16.02.2007, 11:27)
Jennifer Weilguni:   Naja, nachdem Boom der Zoo-Soaps sollte ein Zoomitarbeiter solche FĂ€higkeiten eben einfach mitbringen :-)))))) Bleibt abzuwarten, ab wann Schauspielunterricht dann Inhalt der Ausbildung zum Zootierpfleger wird.. :-)
(14.02.2007, 08:29)
Ollo:   Auf der Seite www.arbeitsagentur.de sucht der kurz vor seiner Eröffnung stehende Abenteuer-Zoo Metelen einen Mitarbeiter - und zwar einen Schauspieler!!!
(14.02.2007, 05:10)
Michael Mettler:   Laut Kurzmeldung in unserer Tageszeitung ist am Sonntag im Olmense Zoo (Belgien) eine Frau von einem Geparden getötet worden. Die möglicherweise geistig behinderte Besucherin war in das Gehege eingedrungen.
(13.02.2007, 08:40)
Shensi-Takin:   Was die Panda-Zuchtstationen in China angeht: davon gibt es einige, etwa in Chengdu oder im nahegelegenen Wolong. In den letzten Jahren hat sich die Rate der erfolgreichen Jungenaufzuchten dank verbesserter Hygiene & besserer Pflege auf fast 100% erhöht-eine fast völlige Trendwende im Vergleich zu frĂŒheren Aufzuchtsergebnissen. Ein Großteil der Zuchterfolge ist dabei u.a. auf die sehr hĂ€ufige Anwendung der KB zurĂŒckzufĂŒhren. In Chengdus Zuchtstation werden z.B. 50 Große und ca. ebensoviele Kleine Pandas(die im ĂŒbrgen dort ohne KB sehr gut nachziehen...) in großen Freianlagen gehalten & nachgezĂŒchtet; der Besuch lohnt fĂŒr Panda-Fans durchaus-v.a. ab August, wenn die ersten Babies geboren werden.
Zwar gibt es chinesische Zoos wie den von Chengdu(nicht gleichzusetzen mit der Zuchtstation), die mit auslĂ€ndischen Zoos Pandas austauschen (in Chengdus Fall mit Atlanta), jedoch stellen die Zuchtzentren den Großteil der erfolgreichen Nachzuchten der letzten Jahre.
Alles in allem kann die Große Panda-Haltung nicht-chinesischer Zoos(in Tokio, Kobe, Wakayama, Chiang Mai, Atlanta, San Diego, Memphis, Washington, Mexiko-Stadt, Paris bis ca. 2000) nicht unbedingt als ausschlaggebend fĂŒr die Erhaltungszucht der Art, sondern vielmehr als profitabler Goldesel fĂŒr China angesehen werden; die beteiligten Zoos haben beim genaueren Hinsehen nicht wirklich viel davon.
Ein 2006 veröffentlichter NG-Artikel zeigte z.B. recht schön, dass beim Abzug aller Kosten trotz Souvenir -und ggf. erhöhten TicketverkÀufen die Zoos trotz allem ins Minus kommen.
Das bei derlei Panda-Leihgaben eingenommenene Geld steckt schlußenedlich die chinesische Regierung ein-die dortigen Zoos(v.a. die von Privatleuten finanzierten) sehen meist nichts davon.
Vielleicht wĂ€re eine bessere Zusammenarbeit zw. chinesischen und westlichen Zoos anstrebenswert; wĂ€hrend die Haltungsbedingungen der chinesischen Zootiere so verbessert werden könnten & die chinesische Bevölkerung mehr aus ihren Zoos hinsichtlich finanziellen/pĂ€dagogischen Gewinn vorweisen könnte, hĂ€tten die westlichen Zoos so vielleicht eher Zugang zu in Europa & USA eher seltenst gehaltenen Arten(z.B. Goldtsumpfnasen, Goldtakins, Schopfhirsche...)-und bei fortlaufenderer Haltungsverbesserung schlußendlich auch chinesische Zoos, denen man "ĂŒberschĂŒssige" Tiere aus europĂ€ischen BestĂ€nden guten Gewissens zusenden könnte.
http://www7.nationalgeographic.com/ngm/0607/feature1/?fs=www3.nationalgeographic.com&fs=plasma.nationalgeographic.com
(07.02.2007, 20:49)
Langhals:   @Hannes. Madrid hat auch keine Pandas mehr, in Europa sind es derzeit wirklich nur Wien und Berlin, die Pandas halten.
(07.02.2007, 18:37)
Christian Beuthe:   hallo Hannes, stimmt - da hatte ich was falsch in Erinnerung:

http://homepage1.nifty.com/~xiongmao/zoo_world.html

Aber was den Mitpreis betrifft, so heisst es 1 Mio. $ per anno
fĂƒÂŒr einen Zeitraum von 10 Jahren, die Pandas bleiben ebenso
wir ihr Nachwuchs aber stets EIGENTUM Chinas. :-((

Gruss
Christian
(07.02.2007, 18:18)
Hannes:   London hat keine, in Europa dĂŒrftenes nur Wien, Berlin und ein SĂŒdlĂ€ndischer Park (Madrid?) sein.
(07.02.2007, 17:29)
Christian Beuthe:   hallo Saya, stimmt, habe ich glatt "vertrÀumt" - sorry.

ABER - Berlin hat welche, London auch, ebenso die USA,
also kann man getrost davon ausgehen, dass die auch zahlen!

Ansonsten hab' ich gerade noch eine interessante News
zum ZOO BERLIN und TIERPARK BERLIN gefunden:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/591157/

Gruss
Christian

(07.02.2007, 17:22)
Langhals:   Über besagte Zuchtstation war in der letzten Ausgabe von " Geo " ein sehr interessanter Artikel,da war auch das gleiche Foto abgebildet. Das Foto ist von 2005 , 2006 wurden sogar 16 Pandas aufgezogen.
(07.02.2007, 17:18)
Michael Mettler:   @Saya: Die im Artikel genannten 2 Mio. Franken wĂ€ren sogar JÄHRLICH fĂŒr eine angedachte Laufzeit von fĂŒnf bis acht Jahren fĂ€llig. Das macht also 10 bis 16 Mio. Franken allein fĂŒr die "Miete" - Bau- und Pflegekosten noch nicht eingerechnet. Und das alles wirklich nur, um auf einen bedrohten Lebensraum aufmerksam zu machen, da ja angeblich die AttraktivitĂ€tssteigerung des Zoos NICHT im Vordergrund steht? Hm. Es gĂ€be sicher aus dem selben Lebensraum "billigere" Tierarten als Alternative, die man durch eine Panda-Schautafel ergĂ€nzen könnte :-)

Apropos Pandas: In der Fernsehzeitschrift "TV Hören und sehen" ist ein Foto aus der "Babystation" des Zuchtzentrums in Wolong abgedruckt, fĂŒr das nicht weniger als 15 (!!!) Pandajunge im Krabbelalter nebeneinander gesetzt wurden. Wenn die Fortpflanzungsrate dort tatsĂ€chlich so hoch ist, wĂ€re die Bedeutung der paar von Leih-Pandas in Zoos geborenen Jungtiere fĂŒr die Arterhaltung eher marginal.
(07.02.2007, 15:41)
Saya:   @ Christian: ja, die Anschaffung von Pandas kostet Basel 2 Mio Franken kosten - aber sie sind noch nicht angeschafft. Ist also noch alles hypothetisch. Und ich hoffe, diese PlĂ€ne gehen nicht durch; fĂŒr das Geld sollten die Basler lieber etwas fĂŒr schon vorhandene Tiere bauen, deren nachwuchs sie nicht nach 2 Jahren nach China zurĂŒckgeben mĂŒssen.

(07.02.2007, 14:11)
Christian Beuthe:   @ Saya - Info in Sachen Pandas

http://www.onlinereports.ch/2004/ZooBaselPanda.htm

Gruss
Christian
(07.02.2007, 13:10)
Carsten:   FĂŒr die rechtliche Grundlage sind aber auch die HintergrĂŒnde zu betrachten: Gesundheit des Tieres, Verwandschaftsgrade der Eltern, Seltenheit von Geburten bei der entsprechenden Tierart, Lebensweise, etc...
(07.02.2007, 12:09)
Steffen Kohler:   Es macht jedenfalls auch dem Letzten deutlich, dass es solchen TierschĂŒtzern nicht um das Wohl von Tieren geht, sondern nur darum, Zoos zu schaden.
(07.02.2007, 11:58)
Michael Mettler:   Man muss ja kein Hardliner in irgendeiner Richtung sein, aber eine gewisse Logik steckt schon in dem Vergleich der beiden FĂ€lle, wenn es eine rechtliche Grundlage fĂŒr sowas geben soll.
(07.02.2007, 09:13)
Sven P. Peter:   Vor allem weil beide Anzeigen vom selben geschrieben wurden. Interessant ist auch, dass Albrecht in dem Artikel von sich selbst in der 3. Person schreibt ;)
(07.02.2007, 01:50)
Carsten:   Das Lesen des "Schwachsinns" mit der Anzeige könnt ihr euch sparen, dort wird jetzt der Umkehrschluß zu Leipzig gezogen und der Zoo angezeigt, weil er einen BĂ€ren von Hand aufzieht...

Verschenkte Zeit...
(07.02.2007, 01:37)
Saya:   Basel hat (noch) keine Pandas - an denen verdienen die Chinesen betsimmt noch nichts.
(06.02.2007, 23:54)
Christian Beuthe:   :: NUR ZUR INFO ::

Und noch ein bemerkenswerter aktueller Artikel:

http://www.fellbeisser.info/portal/zoo-berlin-wegen-handaufzucht-angezeigt

Da bin ich mal wirklich auf den Ausgang gespannt!

Gruss
Christian

(06.02.2007, 23:42)
Christian Beuthe:   :: NUR ZUR INFO ::

Hungerdrama hinter GitterstÀben Chinesischer Zoo's:

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,460431,00.html

Ich finde das bemerkenswert, verdient China doch am
Verleih der Grossen Panda's (Ailuropoda melanoleuca)
an den Basel Zoo jÀhrlich pro Tier 1,5 Mio. Franken.

Zu Walsrode spÀter mehr.

Gruss
Christian
(06.02.2007, 23:38)
Christian Beuthe:   VOGELPARK WALSRODE will Genussscheine begeben

Der niedersÀchsische Vogelpark Walsrode plant die Emission von Genussrechten. Das anvisierte
Emissionsvolumen der Papiere liegt bei 5 Millionen Euro. Die Mindestzeichnungssumme belÀuft
sich auf 1.000 Euro. Die Laufzeit ist auf fĂƒÂŒnf Jahre angelegt. Die Genussscheine sollen zwischen
8 und 11 Prozent verzinst werden Ăą€“ die Grundverzinsung ist mit 8 Prozent angesetzt. Die hinzu
gewonnenen Mittel sollen zur konzeptionellen Neuausrichtung und Umgestaltung des Vogelparks
verwendet werden.

FINANCE vom 25. Januar 2007
(06.02.2007, 20:24)
Michael Mettler:   Ich habe mir erlaubt, das Thema Walsrode im dortigen Thread weiter zu fĂŒhren, da die interessante Diskussion zu weit von den "Zoo News" wegfĂŒhrt. FĂ€nde ĂŒbrigens interessant, dort mal weitere subjektive EinschĂ€tzungen der AttraktivitĂ€t des Parks zu lesen.
(06.02.2007, 18:47)
IP66:   Ich wollte schon in den Beitrag unten hineinschreiben, daß vielleicht auch die VernachlĂ€ssigung der von Herrn Mettler angefĂŒhrten Klientel eine Rolle beim BesucherrĂŒckgang gespielt hat. Vielleicht gibt es einen Ă€hnlichen Effekt wie dann, wenn man aus einer Operettenbude, einem kleinen Stadttheater, daß eben dieses Genre spielt, um jene Klientel zu bedienen, ein normales Theater zu machen versucht - die Ă€lteren Herrschaften, fĂŒr die BĂŒhne nur ein Abendgestalter unter vielen war, fĂ€llt weg, und die neuen Besucher sind schwer zu gewinnen. Insofern hĂ€tte man Walsrode behutsamer verwandeln mĂŒssen - wobei: viele der Ă€lteren Herrschaften liebten schon die alte Paradieshalle nicht sehr, weil man dort halt keine frische Luft haben wĂŒrde, insofern war schon die Paradieshalle ein problematischer Schritt.
(06.02.2007, 17:56)
Michael Mettler:   @Zoosammler: Es soll dort aber auch Christen geben :-)

Vielleicht ist meine EinschĂ€tzung ZU subjektiv, aber der Vogelpark verströmte ĂŒber viele Jahre hinweg eher Kurpark- als Zoocharakter. Ich habe ihn in der Regel wochentags besucht, und da war es augenfĂ€llig, dass zwischen 11 und 15 Uhr die "Ladungen" der Reisebusse im GelĂ€nde unterwegs waren - ĂŒberwiegend Senioren. ZwangslĂ€ufig bekommt man dann eine Menge GesprĂ€chsfetzen mit, und da festigte sich bei mir der Eindruck, dass viele dieser Bustouristen nicht unbedingt wegen der Vögel da waren, sondern eher zum Kaffeetrinken bei leckerer Torte und zum Bestaunen der gepflegten Gartenanlagen (mit den Vögeln als beweglichem Beiwerk) - sowie natĂŒrlich, um sich mit ausflugsfreudigen Altersgenossen einen schönen Tag zu machen und Kontakte zu pflegen/knĂŒpfen, das sollte man dabei nicht vergessen. WĂ€re sehr interessant zu wissen, wieviel Prozent der Besucher zu diesen Gruppenreisen gehörten.
(06.02.2007, 17:47)
Zoosammler:   Der Name "Heide" sagt doch schon, WAS der Grund dafĂŒr ist, dass diese Region eine Ferienregion ist.
(06.02.2007, 14:23)
Carsten:   Die LĂŒneburger Heide hat noch viele andere SehenswĂŒrdigkeiten, aus tierischer Sicht z. B. den Wildpark LĂŒneburger Heide, den Serengetipark Hodenhagen und in weiterem Umkreis die Zoos von Hannover und Hagenbeck.
Als nicht zoologische SehenswĂŒrdigkeiten nenne ich mal ohne Anspruch auf VollzĂ€hligkeit z. B. den Heidepark in Soltau, das Panzermuseum in Munster, das KZ Bergen Belsen etc..

Ich mache gelegentlich dort schon mal eine Woche Urlaub, beim ersten Besuch war ich natĂŒrlich als Zoo Fan auch in Walsrode. So vom Hocker gerissen war ich davon allerdings nicht, so daß ich beim meinen weiteren Urlauben mir den Vogelpark gespart habe und dafĂŒr andere Attraktionen angesehen habe... (Aus RĂŒcksicht auf die Mitreisenden nur 2 Zoobesuche in der Woche, wĂ€re ich alleine gefahren, hĂ€tte ich den Vogelpark vermutlich mitgenommen).
Nur der Normalzoobesucher wird sich wahrscheinlich, wenn er die Wahl zwischen Vögeln und diversen Großtieren & Fahrattraktionen wie in Hodenhagen, oder einem Erlebniszoo und einem Vogelpark hat, bestimmt nicht fĂŒr den Vogelpark entscheiden...
(06.02.2007, 12:20)
IP66:   Die Kahlkopf-Ibisse sind schon seit einiger Zeit in Köln.
Sollte in Walsrode nicht der Landkreis den Vogelpark ĂŒbernehmen oder wenigstens stĂŒtzen. Er gehört doch zu den großen SehenswĂŒrdigkeiten der region, und diese kann sich nur durch solche als Ferienregion halten. Zoos wie Krefeld kommen mit der selben Besucherzahl aus, und zwischen Harz und KĂŒste in in Niedersachsen ja in Sachen Touristen nicht viel los. Uns so viele GĂ€ste werden wohl nicht nach Walsrode kommen, um sich das Damenstift anzusehen
(06.02.2007, 11:57)
Jana:   Der Zoo Warschau hat hinter sich eine PechstrĂ€ne - in cca 10 Tagen sind die 10-jĂ€hrige afrikanische Elefantin Zula auf warscheinlich Herpes gestorben, 10 von 11 Wildhunden (ZuchtmĂ€nchen und 9 Welpen) wegen "Parvovirosa", ein MĂ€hnenwolf auf das selbe und auch das wenige-Tagen-alte Palmenkakadu-KĂŒken ist tot, auf den sie so stolz waren.
(05.02.2007, 16:30)
Konstantin Ruske:   Der Zoo Warschau hat jetzt wieder eine erreichbare, recht informative und aktuelle web- Site im Netz, auch mit einigen Anlagenfotos.
(05.02.2007, 10:45)
Michael Mettler:   @Langhals: Die Jungen sind doch m.W. alle "blond"? Das Muttertier ist jedenfalls schwarz. Zu den Elefanten weiß ich nichts Definitives. Im vergangenen Jahr soll Calvin mit der jĂŒngeren Borneo-Kuh Sayang angebandelt haben, aber fĂŒr deren ersten Nachwuchs wĂ€re es dann in diesem Jahr ja noch etwas zu frĂŒh.
(05.02.2007, 08:58)
Langhals:   Schwarz oder blond ? Wie sieht es denn bei den Elefanten aus, ist da dieses Jahr mit Nachwuchs zu rechnen ?
(05.02.2007, 07:27)
Michael Mettler:   Hannover hat erstmals ein Jungtier bei den Haubenlanguren!
(04.02.2007, 18:17)
Michael Mettler:   @Langhals: Die GelbrĂŒckenducker waren im Stall, von den FelsenhĂ€hnen habe ich zwei HĂ€hne gesehen: Einen im Vogelhaus selbst (sehr besucherfixiert, also vermutlich ein Nachzuchttier) und einen in der Freiflughalle. Allerdings habe ich nicht speziell nach weiteren Artgenossen gesucht.
(03.02.2007, 21:02)
Langhals:   Die Vögel aus Walsrode in Köln sind noch hinter den Kulissen.
@ Michael Mettler
In Wuppertal tut sich wirklich viel , steht nicht demnÀchst nooch eine neue Okapi-Anlage an ? Wieviele FelsenhÀhne sind in der Schau zu sehen, gibt es was Neues von den GBR-Duckern ?
(03.02.2007, 17:54)
Roland A.:   Zitierehttp://vermittlungen.vogelschutz.net/html/print.php?type=A&item_id=41

Walsrode im Juni
Geschrieben von Jens am 31.05.2005 16:16:33
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„FrĂŒhling lĂ€sst sein blaues Band, wieder flattern durch die LĂŒfte“ – Eduard Mörikes Gedicht trifft nichts besser als den „blauen“ Walsroder VogelfrĂŒhling in diesem noch jungen Zuchtjahr 2005. Die erste junge Blaue Madagaskartaube (Alectroenas madagascariensis) schlĂŒpfte Ende MĂ€rz und saß am 11. April auf dem Nestrand, nur die dunkelroten Oberschwanz-Deckfedern deuteten im sonst flaumfußtaubenhaften Jugendgefieder ihre Artzugehörigkeit an. Am 25. April hatte das Paar ein weiteres Ei produziert – und so werden wir wohl nicht lange auf ein Geschwisterchen fĂŒr unsere erste Welterstzucht 2005 warten mĂŒssen.

Am selben Tag hatte eins unserer Paare der Blauen Seidenkuckucke (Coua caerulea) ein Ei gelegt. Das Nest befindet sich im Innenraum einer unserer nicht-öffentlichen Zuchtanlagen, in einem kleinen Korb, in dem sie nur wenig Nistmaterial zu einer kleinen Mulde formten. Das Ei hatte zwei winzige Löcher, die wir fachgerecht mit Spezialkleber behandelten und das Ei dann in die Brutmaschine legten. Nach zwei Tagen konnten wir feststellen, dass es befruchtet ist. Über Inkubations- und Nestlingszeit der blauen Kuckucke ist nichts bekannt, was sich hoffentlich in KĂŒrze Ă€ndern wird.
Anfang 2004 importierten wir im Rahmen unserer „Projektes Tsimbazaza“ neun dieser auffĂ€lligen Kuckucke, mit dem sehr unglĂŒcklichen GeschlechterverhĂ€ltnis von sieben MĂ€nnchen zu zwei Weibchen. Blaue Seidenkuckucke bewohnen die RegenwĂ€lder Ost-Madagaskars, einen stark gefĂ€hrdeten Lebensraum, und zeichnen sich durch eine geringe Fortpflanzungsrate aus (nur ein Ei pro Gelege), was fĂŒr ihre Überlebenschancen nicht vorteilhaft ist. Ihre Eingewöhnung im VogelPark verlief ohne Probleme – in der ErnĂ€hrung stellen sie Ă€hnliche AnsprĂŒche wir ihre deutlich kleineren Verwandten, die Hauben-Seidenkuckucke (Coua cristata), die wir seit 2000 erfolgreich zĂŒchten.

Der Heilige Ibis aus Madagascar (Threskiornis bernieri) wird heute zusammen mit seiner Unterart von der kleinen Insel Aldabra (T. b. abbotti) als eigenstĂ€ndige Art betrachtet. Er unterscheidet sich vom afrikanischen Heiligen Ibis (T. aethiopicus) in Lebensraum, GrĂ¶ĂŸe, Ausdehnung der schwarzen FĂ€rbung an den Schwingen und der FĂ€rbung der Iris, die braunrot bei aethiopicus und blass-blau bei bernieri ist. Wegen dieses deutlichen Merkmals schlagen wir den Namen Blauaugen-Ibis fĂŒr die Art vor.
In April 2005 importierten wir 20 Jungvögel dieser Art, die allesamt als Nestlinge auf MĂ€rkten entlang der KĂŒste im Nordwesten Madagaskars, wo diese Ibisse auf abgelegenen Mangroven-Inseln brĂŒten, aufgekauft wurden. Die Vögel wurden von Mario Perschke, dem ReprĂ€sentanten des VogelParks im Tsimbazaza-Zoo, aufgezogen und kurz nach dem SelbstĂ€ndigwerden nach Walsrode geschickt, wobei Air Madagascar den Flug spendete! Alle Vögel kamen in guter Kondition an und befinden sich nach der QuarantĂ€ne in einer großen Voliere hinter den Kulissen.
Die Art ist heute wegen der massiven Zerstörung ihrer LebensrĂ€ume, den Mangroven-SĂŒmpfen West-Madagaskars, der Jagd, und des Absammelns von Eiern und Nestlingen fĂŒr den Kochtopf als hoch bedroht gelistet. Möglicherweise gibt es mittlerweile weniger als 2000 Individuen in freier Wildbahn. Der VogelPark Walsrode zĂŒchtet seit vielen Jahren erfolgreich Ibisvögel, und somit sollte es uns keine großen Probleme bereiten, aus einer GrĂŒnderpopulation von 20 Vögeln eine stabile, genetisch diverse Population in Menschenobhut aufzubauen.

Riesenseeadler (Haliaaetus pelagicus

Google zum Madagaskarprojekt

http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4GFRC_deDE203DE203&q=Projektes+Tsimbazaza

Ob der Sinn der Verkauf an anderweitige Zoos war ?
(03.02.2007, 17:38)
Ollo:   Folgende Aufgaben könnte Walsrode ĂŒbernehmen, wenn der Park fĂŒr die Öffentlichkeit geschlossen wird:
- Zucht schwierig zu zĂŒchtender wertvoller Vögel (Finanzierung: Verkauf der Vögel).
- Forschungen an Vögeln (Finanzierung: UniversitÀten)
- Zucht von bedrohten Arten (Finanzierung: Umweltschutzorganisationen)
- Auffangstation fĂŒr beschlagnahmte Vögel (Finanzierung: Bund)
- Partnervermittlung fĂŒr Vögel (Finanzierung: private Vogelhalter, Zoos).
- Lehrveranstaltungen fĂŒr TiergĂ€rtner und Tierpfleger (Finanzierung: Entgelte)
(03.02.2007, 17:24)
Ronald Masell:   @M.M.
Im Eingangsbereich war doch die Videoprojektion ĂŒber die bedrohten RegenwĂ€lder. Sollte ich mit den Bambuslemuren eine Ente produziert haben, bitte ich um Entschuldigung. Sowohl meine Frau, als auch ich sind immer noch der Überzeugung ein Junges gesehen zu haben. Na ja das Alter.
(03.02.2007, 17:14)
Dirk K:   Am Eingang des "Regenwalds" war frĂŒher immer eine Leinwand wo Naturschutzfilme gezeigt wurden, sowie eine Art Grotte
(03.02.2007, 17:13)
Michael Mettler:   Im Eingangsbereich des Kölner Regenwaldhauses wird laut Aushang eine Schauanlage (wofĂŒr?) gebaut - was war an dieser Stelle eigentlich vorher? Auch der Raum mit den Telefonen und Schubladen ist gesperrt und sieht nach Umbau/Renovierung aus.

In Wuppertal sind die neuen Außenanlagen fĂŒr Drills und Bartaffen fast fertig, auf der Gegenseite des Hauses sollen Ă€hnliche Anlagen entstehen; der Besucherweg wird dafĂŒr in Richtung Zwergzebus verschwenkt werden. Vor den neuen Großkatzenanlagen steht leider noch der Bauzaun, man bekommt ĂŒber ihn hinweg bzw. durch Gucklöcher aber schon einen kleinen Eindruck vom GelĂ€nde um die Anlagen herum - leider nicht von den Anlagen selbst. Es scheint sich aber schon vor der Tigeranlage eine sehr große FlĂ€che mit Kunstfelsgestaltung zu befinden. Laut Bauskizze am jetzigen Großkatzenhaus wird ein Felsentunnel in eine Höhle mitten in der 1 Hektar großen Löwenfreianlage fĂŒhren, aus der heraus man die Tiere beobachten kann. Die Felsenanlagen an und in der Löwenanlage, die man z.T. schon oben am Hang erkennen kann, Ă€hneln in der Form den großen Kunstfelsen der Pinguinanlage, wĂ€hrend fĂŒr die Tiger und ihr Umfeld eine ganz andere Felsenformation und -farbe benutzt wird.

Am Elefantenhaus muss das Dach renoviert werden, weil die Baufirma seinerzeit gepfuscht hat und Feuchtigkeit eindringen konnte. Und als nĂ€chste Projekte stehen bereits die Bonobo-Außenanlage und die Anlage fĂŒr Königspinguine an: Welch ein Bauboom in Wuppertal!
(03.02.2007, 17:03)
Michael Mettler:   @Christian Beuthe: Und woraus sollte sich diese Zuchtstation finanzieren? Durch den Verkauf von Vögeln? Walsrode hatte ja selbst eine solche Zuchtstation auf Mallorca, aber die wurde m.W. seinerzeit als Folge der ersten Insolvenz geschlossen.

Was meinst du mit der Zusammenlegung sehenswerter Vogelarten?
(03.02.2007, 16:32)
Christian Beuthe:   WALSRODE: Es wÀre vielleicht einen Gedanken wert, den Vogelpark ganz fĂƒÂŒr die Öffentlichkeit zu schliessen und daraus "nur" eine Zuchtstation wie La Vera vom Loro-Parque auf Tenereffa zu machen! Gerade das bestehende Importverbot spricht fĂƒÂŒr gesteigerte Nachfrage bei exotischen Vögeln. Und ansonsten könnte man ja eine Zusammenlegung bestimmter sehenswerter Vogelarten in Hodenhagen durchfĂƒÂŒhren, was zumindest fĂƒÂŒr mich das Naheliegende wÀre.

Gruss
Christian
(03.02.2007, 15:14)
Michael Mettler:   P.S. War auf der gleichen Tour auch in Wuppertal. Falls das nicht schon irgendwo erwĂ€hnt wurde: Zwei weitere ElefantenkĂŒhe sind trĂ€chtig, ein Kalb wird innerhalb des Jahres, das zweite um den Jahreswechsel 2007/08 erwartet. Auch ein Okapi soll trĂ€chtig sein - fragt mich bitte nicht, welches. Sehr neu dĂŒrften vier SchuppensĂ€ger sein, die auf einer der Stelzvogelanlagen am Vogelhaus untergebracht sind.
(03.02.2007, 12:41)
Michael Mettler:   Ich war gestern auf Spontantrip in Köln und habe keine der besagten Arten im Schaubereich gesehen - auch keine Beschilderung. Also mĂŒssten sie wohl noch hinter den Kulissen sitzen. DafĂŒr sah ich in der Fasanerie Glatzenibisse (Glattnackenrappen), die ja wohl ebenfalls nur aus Walsrode stammen können?

Außerdem war keinerlei Nachwuchs bei den Großen Bambuslemuren zu entdecken, alle vier Tiere waren aktiv und ließen sich problemlos "checken".
(03.02.2007, 10:54)
Sebastian Dahl:   Wo sind die Vögel denn untergebracht?
(03.02.2007, 09:48)
Langhals:   Köln hat bereits aus Walsrode diverse Madagaskar-Arten bekommen, ( verkauft ! ), darunter MĂ€hnenibis und Seidenkuckuck.
(03.02.2007, 07:15)
Roland.A:   @Roland A: Wuppertal hat seit geraumer Zeit z.B. MĂ€hnenibisse und Seidenkuckucke, die aus Walsrode stammen. Somit dĂŒrfte es auch kein Problem sein, solche nach Köln abzugeben.

Sorry Michael ,deine Antwort geht am Kern meiner Frage vorbei .

Spweit ich weis verdammt Walsrode einer intensiven Zusammenarbeit mit Madagaskar den Import selbiger Tiere aus einem Land aus dem es sonst keine Exporte gibt u geben soll .
(02.02.2007, 23:46)
Michael Mettler:   @Roland A: Wuppertal hat seit geraumer Zeit z.B. MĂ€hnenibisse und Seidenkuckucke, die aus Walsrode stammen. Somit dĂŒrfte es auch kein Problem sein, solche nach Köln abzugeben.

@Langhals: Walsrode zu einem "normalen" Zoo umzufunktionieren, dĂŒrfte keine Garantie fĂŒr einen Erfolg sein. Hodenhagen ist nur ein paar Autominuten entfernt und bietet die "wichtigsten" Großtiere. Beide Parks können nicht auf die Bewohner einer Großstadt oder gar eines Ballungsraumes bauen, sondern sind aufgrund ihres Standortes abhĂ€ngig von AusflĂŒglern und Ferientouristen, fĂŒr die es in der NĂ€he noch weitere Magnete gibt, z.B. den Heidepark Soltau (mit Delfinen!), die Indoor-Skihalle und die Cart-Rennbahn in Bispingen usw. In diesem speziellen Fall zĂ€hlt das Argument nicht, dass man sowas nicht mit einem Zoo vergleichen solle: Touristen haben nun mal nur eine bestimmte Zeit zur VerfĂŒgung und mĂŒssen sich entscheiden, und gerade Kinder dĂŒrften wohl eher in den Heidepark als in den Vogelpark wollen. Der Vogelpark selbst hat sich Jahrzehnte lang auch nicht als Zoo, sondern als Freizeitpark bzw. Ausflugsziel dargestellt und vermarktet, und so lange die Kaffeefahrten aus ganz Norddeutschland dort eintrudelten, waren die Besucherzahlen auch höher. Irgendwann muss in dieser Beziehung der Knick gekommen sein. Familien mit Kindern waren schon vor Jahren ein eher seltener Anblick in Walsrode, vor allem an Wochentagen. Die Zeiten, in denen der Park gerade dieses Publikum wegen seines außergewöhnlichen Abenteuerspielplatzes anlockte (und nicht etwa wegen seines außergewöhnlichen Vogelbestandes), sind lange vorbei - vielleicht schon seit den spĂ€ten 70ern. Nicht zu vergessen: Viele Walsrode-Besucher kamen auch aus dem Einzugsgebiet des hannoverschen Zoos, somit hat der Vogelpark durch den Umbau zum Erlebniszoo (sprich: zu einem Ziel fĂŒr einen Ganztagesausflug) mit Sicherheit weitere harte Konkurrenz bekommen.

Wenn der Vogelpark durch Hinzunahme anderer Tiere punkten will, mĂŒssten es vermutlich in weitem Umkreis kokurrenzlose "Kracher" sein: Nach Loro-Parque-Vorbild z.B. Orcas oder ein Pinguin-KĂŒhlhaus (ich habe mich oft gefragt, warum Letzteres nicht damals statt der Indonesienhalle gebaut wurde, schließlich ist die Haltung der besucherattraktiven Pinguine seit jeher ein Schwachpunkt in Walsrode), oder aber die Umgestaltung einiger Bereiche zu beispielweise einem Affenpark a la Apenheul oder einem Reptilienzoo.
(02.02.2007, 22:38)
Roland A:   Zum Rotbauchkookaburra /Gaudichaud/ posting September

Es gab einmal 2 Paare in Europa

Anfangs 2.1 bei mir ,0.1 in der Schweiz,wohin ich mein Maennchen gab .

Leider gerieten sie /bin immer noch traurig darĂŒber/spaeter in unerfahrene HĂ€nde in der Schweiz und das Weibchen verstarb.

Das ĂŒberzaehlige ,mein Maennchen wurde mir ebenfalls als verstorben gemeldet ,erst vorgestern erfuhr ich an wehn es weitergegeben wurde , ebenfalls in der Schweiz ,Selbiger schenckte es dann Walsrode ,um dem Vogel ein angenehmes Leben zu ermöglichen ,dass er dort wohl auch geniest

Mein PĂ€rchen kam damals leider bei einem Brand ums Leben ,neben einigen Spangled-Kookaburra .Von dieser Art besitze ich immer noch ein einsames MĂ€nnchen .
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/822040/display/7660317

Kein Gegengeschlecht in Sicht

Es ist schwierig geworden bes. durch den Importstopp .Desgleichen betrifft die Hornvögel ,auch davon besitze ich einige Einzelvögel , Rhinozeros ,Corrugatus .Ist schon traurig
(02.02.2007, 22:17)
Roland A:   Walsrode,es grummelt wohl schon lange.Kiessling sagte schon vor Jahren voraus/Bericht Gefiederte Welt/ , dass Vogelparks im klassischen Sinne keine Überlebenschanche haben ,/Siehe Tenerifakonzept/

Inwieweit der Weggang von Herrn Marcordes ein weiteres Indiz fĂŒr Walsrodes Probleme sind , mag man spekulieren

Schade ist es allemal .

Ps Waren die Madagaskarvögel,nicht im Rahmen eines Abkommens nur fĂŒr Walsrode gedacht?
(02.02.2007, 20:59)
Dirk K:   Das Konzept "Vogelpark" scheint einfach keinen guten Stand zu haben. Es ist schlichtweg nicht besucherattraktiv genug. Metelen hat sich ja als Vogelpark auch nicht halten können...
(02.02.2007, 20:15)
Kahuna:   Hoffe das jemand investieren soll in walsrode.
Vielleicht das Walsrode nach Paradisio (Belgien) oder Beauval (Frankreich) kucken muss wie sie das park andern mussen... Diese 2 parken sind angefangen mit ein vogelpark aber haben erweitert mit andere arten. In paradiso sind die vögel noch ein schwerpunkt, in beauval nicht so deutlich)
Avifauna in die niederlanden ist noch ein reines vogelpark (nur die bennetwallibies sind kein vogel ;) ) Aber doch habe sie sort nicht solche problemen wie walsrode. Die letzte jahren haben sie in avifauna wieder jedes jahr mehr besucher...
(02.02.2007, 17:49)
Langhals:   Es wĂ€re ungeheuerlich und unvorstellbar, wenn Walsrode dichtmachen wĂŒrde. Unter der Hand ist mir die drohende Insolvenzgefahr auch schon zu Ohren gekommen , aber offiziell habe ich davon noch nichts gehört. Ganz offensichtlich funktioniert das Konzept " Vogelpark " schon seit einigen Jahren nicht mehr ,deswegen gibt es in allen ( ? )deutschen Vogelparks mittlerweile Streichelzoos, SĂ€ugetiere ,begehbare Affenanlagen usw. In Österreich ist aus dem Vogelpark Schmiding ein Zoo geworden. Vielleicht wĂŒrde das auch Walsrode gut tun ? Ein Schwerpunkt könnten ja Vögel bleiben , doch wĂŒrde ich persönlich den Bestand um einiges runterschrauben und mehr SĂ€ugetiere aufnehmen. NatĂŒrlich keine Elefanten , aber z.B könnte man doch die SchuhschnĂ€bel mit Mrs. Grays-Wasserböcken oder Sitatungas zusammenhalten, eine BĂ€ren-Art , NasenbĂ€ren , Seehunde ( als Nachbarn zur Watvogelanlage ), natĂŒrlich 2-3 Affenarten , eine Afrika-Anlage mit Zebras, GNUS ! , Straußen , Kronen,-und Paradieskranichen , PerlhĂŒhnern, Marabus und Stattelstörchen, benachbart die SekretĂ€re ( in einer Voliere ), die Kombi Honigdachs und Vogelanzeiger , die Paradieshalle sĂŒdamerikanisch gestalten , mit Faultieren, Vögeln und Agutis , ein Piraniabecken integrieren usw. Ich denke ,das ist die einzige Chance, den Park auf Dauer zu erhalten. Da nĂŒtzen auch keine Uhuburg und Flugshows mehr , um Besucher nach Walsrode zu locken. Oder macht sich dort etwa die Konkurrenz von Hannover und Hodenhagen bemerkbar ?
(02.02.2007, 16:52)
Sacha Beuth:   Am 27. 1. 07 erschien offenbar in den LĂŒbecker Nachrichten die Meldung, dass das Sea Life Timmendorfer Strand kĂŒnftig auch Korallenfische halten will. Es scheint, als wĂŒrde ein "McSea"-Ableger (von wem habe ich jetzt den Ausdruck geklaut?) nach dem anderen umfallen und die immer wieder zitierte Absicht, es wĂŒrden nur gezĂŒchtete Fische gehalten, fallen gelassen. Ob da wohl kommerzielle Absichten hinter diesem Wandel stecken....?

Zu Walsrode: Das wĂ€re fĂŒr mich der Horror schlechthin, wenn der Vogelpark Insolvenz beantragen mĂŒsste. Hoffentlich ist es nicht so schlimm und es finden sich neue Investoren. Vielleicht sogar HollĂ€nder, dann hĂ€tte ich nachtrĂ€glich im Walsrode-Thread doch noch recht....... (Achtung: Selbstironie!).
(02.02.2007, 16:15)
Sebastian Dahl:   „Wir haben gewisse EngpĂ€sse", meinte auch Hans Geiger vom Vogelpark Walsrode. Die Besucherzahl von 450 000 in diesem Jahr nannte er „nicht ĂŒppig".

Quelle: welt.de

Das war 2002, da sind 250.000 Besucher aber wirklich katastrophal!
(26.01.2007, 19:26)
Carsten:   Walsrode war doch so um 2000 schon mal insolvent, wenn ich mich da recht erinner.
(26.01.2007, 19:17)
Aguti:   Es liegt wohl ein MissverstĂ€ndniss vor, Jabu lebt seit 2001 in Neunkirchen und wird wohl auch bleiben. Derzeitiger Bestand an Angola-Giraffen in Neunkirchen:
1.0 Jabu *1999 in Dortmund
0.1 Himba *1998 in Dortmund
0.1 Gambela *1996 in Dortmund
0.1 Shani *2007 in Neunkirchen
Der Angola-Giraffenbulle Mugambi musste aus dem Jaderpark nach Dortmund zurĂŒckkehren, deswegen eventuell das MissverstĂ€ndnis.
1986 wurde die erste Giraffe im Zoo Neunkirchen geboren.
(26.01.2007, 18:53)
?:   Hab ich fast vergessen: Ich habe gehört, das es dem Vogelpark Walsrode nicht so gut gehen soll. Der Park muß ungeheure Verluste machen und 2006 soll er gerade einmal 250 000 Besucher gehabt haben. Es heißt, das der Park eventuell Insolvenz beantragen muß und damit geschlossen wird.Angeblich findet sich kein Investor, der nochmals Geld in den Park buttern will und einen KĂ€ufer scheint es auch nicht zu geben. Weiß jemand noch NĂ€heres ? Der Zoo Köln hat wohl schon einen Schwung verschiedener Madagaskar-Vogelarten aus Walsrode ĂŒbernommen, MĂ€hnenibisse und Seidenkuckucke usw.
(26.01.2007, 18:27)
?:   Super,das es jetzt auch in Neunkirchen geklappt hat. Kann es sein,das dies die erste Giraffengeburt in Neunkirchen ist ?
Aber jetzt hat Neunkirchen keinen Bullen mehr, kommt Jabu denn zurĂŒck ?
(26.01.2007, 18:21)
RĂŒdiger:   Hallo Aguti !
Danke fĂŒr die gute Nachrichr aus Neunkirchen .
Wurde die zweite adulte Giraffendame namens Himba noch erfolgreich gedeckt, bevor Jabu nach Dortmund zurĂŒckbeordert wurde?
Merci fĂŒr deine Mail .
(26.01.2007, 14:46)
Aguti:   Am 11.01.2007 wurde im Zoo Neunkirchen eine weibliche Angola-Giraffe geboren, die gestern auf den Namen Shani getauft wurde. Eltern sind die im Zoo Dortmund geborenen Angola-Giraffen Jabu und Gambela, desweiteren lebt auch noch die Angola-Giraffenkuh Himba in Neunkirchen.
(26.01.2007, 14:16)
Saya:   In Chester sind aus den vom Weibchen selbst befruchteten 7 Komodowaran-Eiern letzte Woche 5 mĂ€nnliche Jungtiere geschlĂŒpft.
(26.01.2007, 13:59)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin wurde ein Dschelada- Pavian geboren.
(26.01.2007, 13:33)
Oliver Jahn:   Sorry, Konstantin, aber ich kenne die Gazella gar nicht. Ist das eine Zeitschrift in deutsch?Na dann kann ich ja davon ausgehen, doch beide Tiere gesehen zu haben, bzw. dann mittlerweile schon drei.
Zusammen sah ich sie aber leider nie, im Gegesatz zu den Streifen- und den TĂŒpfelhyĂ€nen, die ich nur paarweise bisher gesehen habe.
(22.01.2007, 20:05)
Konstantin Ruske:   ZunĂ€chst hatte der tierpark Berlin ja 1,1 aus Prager Nachzucht ĂŒbernommen, beides tadellose Tiere, wovon 1,0 bis heute lebt. Die Geschwister waren auch immer gemeinsam auf der TĂŒpfelhyĂ€nenanlage- also zwei gutbefellte Tiere. Das haarlose Exemplar kam als Ersatz fĂŒr das zwischenzeitlich leider verstorbene 0,1 mit den Kronberger Tieren. Wenn sie auch nicht so attraktiv ist, wie ihr Prager MĂ€nnchen, ist sie doch vom wesen her ein sehr liebes Tier. Interessant fĂŒr HyĂ€nenfans dĂŒrfte ĂŒbrigens die zusammenafassung der haltung aller HyĂ€nenarten in Tschechischen/ slowakischen Zoos in der Gazella von 1992 sein.
(22.01.2007, 08:57)
Steffen Kohler:   @Sven P. Peter: Hat irgend jemand geschrieben, dass das Tier weiter mit Rindfleisch gefĂŒttert wird?
(21.01.2007, 20:15)
Oliver Jahn:   Echt, die sah schon immer so aus? Da beide Tiere bereits auf der Anlage der TĂŒpfelhyĂ€nen nicht zusammen gehalten wurden, habe ich dann wohl vorher immer nur das MĂ€nnchen gesehen. Denn ich habe einige Fotos von HyĂ€nen mit sehr schöner Schabracke. Es kann aber sehr gut sein, dass dieses Tier und das, was ich dann spĂ€ter im Brehm-Haus sah, das gleiche war. Im FrĂŒhjahr 2006 sah ich dann in der Außenanlage das haarlose Tier das erste mal.
(21.01.2007, 19:51)
Sven P. Peter:   Und warum fĂŒttert man dann kein anderes Fleisch? Also wenn man weiß woran es liegt finde ich es ja nicht sooo doll es nicht zu Ă€ndern...
(21.01.2007, 19:46)
steffi:   Das "haarlose" Tier ist das Weibchen. Es leidet unter einer Rindfleischallergie. Ich kenne es eigentlich auch nicht anders. Sie sah schon so aus als sie in den Tierpark kam.
(21.01.2007, 17:02)
Oliver Jahn:   Ja, das ist etwas ganz besonderes und wohl auch einmalig. Ich hoffe nur, die SchabrackenhyĂ€nen haben sich bis dahin wieder erholt, denn zumindestens ein Tier im Brehm-Haus sah doch recht haarlos bei meinem letzten Besuch aus.
(21.01.2007, 16:59)
steffi:   Im Zoo Leipzig wurde gestern eine Giraffe geboren. Mutter Knöpfchen und Kind sind wohlauf. Das Geschlecht ist noch unbekannt.
(21.01.2007, 16:58)
steffi:   Ja, das stimmt so. Ich freue mich schon auf diese neuen Anlagen. Drei HyĂ€nenarten nebeneinander ist schon was besonderes. Auch fĂŒr die Kampfadler entsteht eine neue Voliere.
(21.01.2007, 16:53)
Oliver Jahn:   Danke, dann gibt es ja auch in diesem Jahr mindestens einen Anlass, um den Tierpark wieder unbedingt zu besuchen!!!! Soweit ich mich erinnere, wird doch fĂŒr die TĂŒpfelhyĂ€nen neu gebaut, und die SchabrackenhyĂ€nen ziehen dann endlich in deren jetzige Anlage. Ist das noch so aktuell??
(21.01.2007, 16:49)
steffi:   An der dritten HyĂ€nenanlage sowie an den Anlagen fĂŒr Rothunde, SekretĂ€ren und an den Volieren fĂŒr tropische Eulen wird nach wie vor gebaut. Die Eröffnung ist fĂŒr dieses Jahr geplant.
(21.01.2007, 16:44)
Oliver Jahn:   Gibt es eigentlich schon etwas neues zur dritten HyĂ€nenanlage im Tierpark Berlin?
(19.01.2007, 23:53)
Kahuna:   das letzte tier est auch nicht gut. beide tieren sind von einem privathalter nach paris gekommen. Wahrscheinlich wildfange. (es ist ein tier von die afrikanischen art, also nicht die gleichen art die in asiatischen zoo gehalten wird.)
Paris hat im katzenhaus ein kleines gehege eingrichtet fĂŒr das tier.
(11.01.2007, 15:14)
Saya:   Wenn ich es richtig verstanden habe, ist eines der beiden Schuppentiere bereits gestorben. Fotos vom anderen sind hier:
http://www.leszoosdanslemonde.com/forum/viewtopic.php?t=2333&postdays=0&postorder=asc&start=15
(11.01.2007, 12:15)
Konstantin Ruske:   Der neue Posener Zoo hĂ€lt jetzt 2 Tamanduas. Sollte ich ForumsbeitrĂ€ge im Französischen Zoofurom richtig verstanden Haben, hĂ€lt der Jardin des Plantes seit neustem zwei Schuppentiere.
(11.01.2007, 10:34)
Konstantin Ruske:   Wieder angeschafft wurden im Tierpark Berlin 1,1 Buntmarder.
(08.01.2007, 19:50)
Zoosammler:   @Muckel Putz: Die Wölfe und Rentiere dĂŒrfen ihre Gehege nicht verlassen? Was fĂŒr eine Zumutung fĂŒr die armen Tiere... Aber sobald die Bombe entschĂ€rft ist, gibts dann wieder glĂŒckliche Freilauf-Wölfe... ;-)
(06.01.2007, 12:16)
Carsten:   Im II. Weltkrieg ist aber meistens eine Bombenmischung geworfen worden, aus Splitter-, Spreng- und Brandbomben. Bei einer Sprengbombe wĂ€re man drinnen besser aufgehoben, sofern nicht ein direkter Treffer erfolgt, bei einer Brandbombe (Phosphor) draußen.
Bei den heutigen Bombenfunden ist es in der Regel so, daß sie durch ihr NichtzĂŒnden in einer gewissen Tiefe liegen, also quasi in einem Loch. Dadurch richtet sich die Wirkung nicht wie geplant zur Seite bzw. nach unten (Luftmine) sondern eher nach oben bzw. schrĂ€g zur Seite.
Je nach GrĂ¶ĂŸe der Bombe besteht natĂŒrlich trotzdem Gefahr fĂŒr Fenster, leichte GebĂ€ude und Lebewesen, die sich zu nah dran befinden.
(06.01.2007, 11:27)
Michael Mettler:   Na, fĂŒr die Rentiere herrscht doch auch Transportverbot wegen der Blauzungenkrankheit (Ironie).

Ich denke, wenn eine solche Bombe tatsĂ€chlich hochgehen wĂŒrde, dann wĂ€ren nicht nur die nĂ€chsten (Gehege-)Nachbarn betroffen. Gestern habe ich mich noch gefragt, ob die Zootiere im Ernstfall in ihren StĂ€llen wirklich besser aufgehoben gewesen wĂ€ren als draußen. Der Luftdruck hĂ€tte doch bestimmt in weitem Umkreis leichtere GebĂ€ude (Stallungen) zum Einsturz gebracht und ĂŒberall die Glasscheiben in einen lebensgefĂ€hrlichen Splitterregen verwandelt. Und ein großer Teil der Tiere wĂ€re vermutlich an Lungenrissen gestorben. Das jedenfalls wĂŒrde ich aus den Augenzeugenberichten von der Zerbombung der Zoos im Zweiten Weltkrieg schließen. Und da hat man versucht, die Tiere aus den StĂ€llen ins Freie zu treiben....
(06.01.2007, 11:15)
Muckel Putz:   Der Aussenreporter meinte gestern im Radio, das die Wölfe und Rentiere als nĂ€chste Nachbarn, wĂ€hrend der BombenentschĂ€rfung ihre Gehege nicht verlassen dĂŒrfen....
(06.01.2007, 08:45)
ZoogĂ€nger:   Der Zuchtkater in Rostock war mal ein Hodenhagener, der in der MĂ€nnergruppe war.
(05.01.2007, 23:28)
Oliver Jahn:   Dann hat sich also die neue Anlage in Rostock wirklich gut bewĂ€hrt. Das freut mich echt. Ich habe sie in diesem, ach ne, im letzten Sommer (wir haben ja schon 2007) fertig gesehen und sie hat mir wirklich gefallen. Schön, wenn das ganze dann so belohnt wird.
(05.01.2007, 21:45)
Karsten Vick:   Ja so ungefĂ€hr. Also Freunde, keine Menschen evakuieren!
Aber jetzt hab ich auch ne Neuigkeit. Zum zweiten Mal wÀchst im Rostocker Zoo ein Wurf Geparden heran. Sie sind im Oktober geboren, also schon aus dem gröbsten raus.
(05.01.2007, 21:38)
Michael Mettler:   Also ist "Menschen evakuieren" gleichbedeutend mit "Magen auspumpen"? :-)
(05.01.2007, 17:35)
Karsten Vick:   Da evakuieren ĂŒbersetzt "leer machen" heißt, ist es immer besser den Zoo zu evakuieren und nicht die Besucher.
Das ist aber ein sehr hĂ€ufiger Sprachfehler und auch ich musste neulich bei einer FeuerwehrĂŒbung auf mich aufpassen, dass wir den Kindergarten evakuieren und nicht die Kinder...
(05.01.2007, 17:32)
Michael Mettler:   Die Bombe soll inzwischen erfolgreich entschĂ€rft worden sein.
(05.01.2007, 17:14)
Michael Mettler:   Mehr zum Bombenfund z.B. bei: http://www.netzeitung.de/vermischtes/487571.html

In verschiedenen Online-Artikeln schwankt die Zahl der evakuierten Besucher kurioserweise zwischen 50 und 700! Wahrscheinlich wurden teilweise die ebenfalls evakuierten Anwohner dazu gezÀhlt.
(05.01.2007, 15:43)
Saya:   Ach du scheiße... bei Bauarbeiten wurde im ehemaligen Kamelgehege im Zoo Hannover eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Alle Besucher werden evakuiert, fĂŒr die Tiere kann man nur hoffen, dass die Bombe problemlos entschĂ€rft werden kann...
(05.01.2007, 14:10)
Michael Mettler:   Laut einem Dreizeiler in der heutigen Tagespresse gibt es Planungen, das Wisentgehege in Springe mit einem mittelalterlichen Dorf zu bereichern.

Und in Garbsen bei Hannover ist ein Fall von Blauzungenkrankheit aufgetreten!
(05.01.2007, 09:01)
Muckel Putz:   Im Zoo Hannover mußte gestern der Nachwuchs von Gepardin Tonja eingeschlĂ€fert werden.Die drei am 14.09.06 geborenen Jungtiere litten an der sogenannten degenerativen Myelopathie, genau wie der Wurf von 2004.Es ist wirklich tragisch,das nach einem gesunden Wurf von FĂŒnflingen jetzt zweimal hintereinander die Jungtiere von dieser Krankheit betroffen sind.Eine Forschungsgruppe versucht nun verstĂ€rkt die, bisher unbekannte, Ursache dieser Krankheit zu ergrĂŒnden.
(05.01.2007, 08:52)
Jonny:   In Chester sind 7 Komodo-Warane geschlĂŒpft, alle mĂ€nnlich.
(03.01.2007, 15:52)
Albert Roolfs:   Orang-Utan Geburt im Allwetterzoo. Die Mutter ist Tammy (aus Duisburg kommend). In wenigen Wochen wird Pongo (aus Aalborg, vermutluch! es sind 3 MĂ€nnchen in der Gruppe) zum zweiten mal Vater mit Mali einem in MĂŒnster geborenem Weibchen.
(03.01.2007, 10:07)
Michael Mettler:   Also, bei Dromedaren habe ich tatsĂ€chlich das GefĂŒhl, dass die nach und nach seltener in unseren Zoos werden.
(01.01.2007, 10:08)
Mulan:   Wow, ein Großzoo ohne Großkamele. Vielleicht gehören die auch bald zu den " Zoologischen RaritĂ€ten " In ein paar Jahren, wenn der zoo unter neuer Leitung ist und wieder zu einem richtigen Zoo umgebaut wird, wird dann aus dem Dschnungelpalast ein " RaritĂ€tenkabinett " mit Großkamel, Schimpanse, Wasserbock, Gnu,Zwergflußpferd , Yak usw.
(31.12.2006, 18:49)
Michael Mettler:   Ich war heute im Zoo Hannover. WĂ€hrend man frĂŒher an einem solchen Tag (Silvester) und bei solchem Wetter (wolkenverhangen, teilweise stĂŒrmisch, hie und da Nieselregen) andere Besucher quasi mit Handschlag begrĂŒĂŸen konnte, war der Zoo wieder einmal erstaunlich gut besucht - und viele Besucher hatten Taschen mit Schlittschuhen dabei, womit erklĂ€rt wĂ€re, was sie in den Zoo lockte.

Die Haltung von Großkamelen ist beendet, Dromedare und Trampeltiere wurden abgegeben. Das StallgebĂ€ude ist bereits abgerissen, auch die Beton-WassergrĂ€ben sind schon weg. Wenn ich den gezeichneten Entwurf, der als Großplakat den Bauzaun schmĂŒckt, richtig deute, entstehen auf dem bisherigen Trampeltier-Areal ein EingangsgebĂ€ude fĂŒr den Streichelzoo "Mullewapp" (ein GebĂ€uderiegel mit zentralem Torbogen) und das (Familien-)Restaurant, und auf das bisherige Dromedar-Areal kommt die neue Pony-Reitbahn. Daran schließt sich dann weiter hinten das schon bestehende Streichelzoo-Areal an. Welche Funktion das GebĂ€ude mit dem Torbogen haben soll, geht aus dem Bild leider nicht hervor.

Die Seychellenschildkröten leben derzeit im Tapirhaus, laut Aushang soll das Schildkrötenhaus "verschönert" werden. Das irritiert mich ein wenig, denn es mĂŒsste doch in etwa einem Jahr ohnehin dem Bau von "Yukon Bay" weichen - oder gibts dann da etwa auch den "nördlichsten Schildkrötenzoo der Welt"? :-)

Laut hiesiger Pressemeldung hatte der Zoo ĂŒbrigens 2006 1,2 Mio. Besucher, von denen jeder dritte aus einem anderen Bundesland (!) gekommen sein soll.
(31.12.2006, 16:34)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Laut Newsletter des Zoos soll die Anlage fĂŒr die Basilisken gegenĂŒber der RĂŒsselspringer neu gebaut werden.
(25.12.2006, 11:51)
Michael Mettler:   @Andreas Hartung: Ist ja richtig, der VORGANG ist natĂŒrlich nicht der selbe, aber das - im Falle der Inzucht viel gefĂŒrchtete - ERGEBNIS. Platt ausgedrĂŒckt: Genetisch kranke Eltern = genetisch kranke Kinder, genetisch gesunde Eltern = genetisch gesunde Kinder, egal ob durch Inzucht, fremdblĂŒtige Verpaarung oder Jungfernzeugung. Und genetisch krank ist ein Tier nun mal meiner Ansicht nach schon, wenn es das entsprechende Gen verdeckt weitervererbt - damit wird die Möglichkeit des Auftretens und damit der "genetische Schwarze Peter" einfach nur in die nĂ€chste Generation weiter verschoben (und - je nach Fortpflanzungsrate - vervielfĂ€ltigt!).
(24.12.2006, 09:48)
Michael Mettler:   @Jennifer: Im Augsburger Elefantenhaus gibt es doch nur zwei Möglichkeiten, die Basilisken unterzubringen? Ich erinnere mich an ein Terrarium im Eingangsbereich, das mit RĂŒsselspringern besetzt ist (und dem es m.E. fĂŒr die Haltung von Basilisken an Tiefe fehlt) und an ein zweites hinten im Raum, das als "NachtkĂ€fig" einen Plumplori beherbergt (und, wenn ĂŒberhaupt, wegen seines Standortes ohne "Durchgangsverkehr" sicher der bessere Platz wĂ€re).
(24.12.2006, 09:41)
Jennifer Weilguni:   @Michael
Naja, Du weisst ja sicher, dass das nur Spaß war :-) Wenn MĂ€nner nur noch zu Zeugungsmaschinen degradiert wĂŒrden, wo kĂ€men wir denn da hin.. aber Spaß muss ja schliesslich sein... :-)
@Andreas
Wie gesagt, mit den Haktungsbesingungen von Reptilien kenne ich mir nur bedingt aus, kann nur mit anderen Zoos vergleichen und da finde ich dann die Ausburger Terrarien wirklich nicht grade "vom Hocker hauend". Abedr ich hoffe, dass die Basilisken dann ein modernes Zuhause bekommen, wenn ja ohnehin ein neues gebaut werden muss.
(23.12.2006, 21:40)
Andreas Hartung:   @Michael Mettler: Nochmal ganz fix zur Inzuchtthematik, bevor wir dann back to ZOO NEWS gehen, wir wollen ja nicht wieder Schelte wegen Ablenkens vom Thema einstecken ;-):

Ich dachte, unter Inzucht verstĂŒnde man die Paarung zwischen relativ nahen Blutsverwandten (also mit ZWEI Elternindividuen), nicht aber die Parthenogenese und damit auch das Klonen? Ich vertrete keine grundsĂ€tzlich negative Einstellung zu Inzucht und habe ja auch nicht behauptet, dass Nachkommen von ĂŒbereinstimmende Schadgene tragenden Elterntieren von Generation zu Generation "krĂ€nker" sein MÜSSEN; sie KÖNNEN es sein, und die Unmöglichkeit dessen aufgrund ihrer Eigenschaft als natĂŒrliche Form des Klonens wĂ€re doch ein "Vorteil" der Parthenogenese, bei der sich wiederum zwar eben auch keine positiven neuen Mutationen festigen können, was ja aber, sofern keine gravierenden LebensraumverĂ€nderungen eintreten, nicht zwangslĂ€ufig ein Nachteil sein muß, wie einige seit Jahrtausenden existierende Weibchenpopulationen beweisen. Wenn sich also besagte parthenogenetische Eidechse auf diese Weise vermehrt, entgeht sie immerhin der stets innewohnenden Gefahr der verstĂ€rkten AusprĂ€gung negativer Eigenschaften in der Nachkommenschaft, welche sie mit ihrem Bruder gemein haben könnte.

@Jennifer Weilguni: Wie Michael schon schrieb, werden die Augsburger Terrarien dem Bewegungs- bzw. TerritorialbedĂŒrfnis ihrer Insassen nicht gerecht, ich erinnere mich auch noch an einen Ritteranolis (?) in recht traurigem Pflegezustand. Eine einzige Katastrophe war aber die völlig veraltete Beschilderung, die nur in AusnahmefĂ€llen mit dem (wahrscheinlich robustesten) Besatz ĂŒbereinstimmte, da waren sogar noch Korallenschlangen ausgeschildert. Insgesamt hat mir Augsburg aber gut gefallen, vor allem die Vogelkollektion ist sehr sehenswert.
(23.12.2006, 21:32)
Michael Mettler:   @Jennifer: Fortpflanzung ohne MĂ€nner beim Menschen? Na, dann mal viel Spaß... Gerade wenn sich Mutter und Tochter in ihren Eigenschaften sehr Ă€hneln, habe ich in meinem Bekanntenkreis spĂ€testens ab PubertĂ€tsalter der Tochter immer was von Zickenkrieg gehört.... Und bei Parthenogenese wĂ€ren sich Mutter und Tochter nicht nur Ă€hnlich, sondern praktisch gleich!

Mal was Anderes: Ich habe heute meiner Frau den "Winterzoo" in Hannover gezeigt. Wir sind dort gegen 17.30 Uhr angekommen, also anderthalb Stunden nach dem "richtigen" Zooschluss (man betritt "Meyers Hof" dann ohne Eintritt ĂŒber einen gesonderten Zugang). Schwer zu sagen, wieviele Besucher NOCH im Zoo waren und wieviele extra abends gekommen sind wie wir - aber schon der (gebĂŒhrenpflichtige!) Parkplatz war rappelvoll! Obwohl wir nur an einer einzigen Reihe geparkter Autos vorbei gingen, sah ich ca. ein Drittel Nummernschilder aus dem Umkreis von bis zu 50 km und als Krönung zwei Familien-Vans aus Hamburg und Bad Segeberg. Das GelĂ€nde selbst war zwar nicht gestopft voll, aber vom Besuch her durchaus mit einem Jahrmarkt oder Weihnachtsmarkt vergleichbar - inklusive der weihnachtlichen AtmosphĂ€re. Wenn das vom Zuspruch her reprĂ€sentativ war, ist der "Winterzoo" fĂŒr Hannover wirklich eine gute Einnahmequelle fĂŒr eine sonst eher besucherarme Jahreszeit. Übrigens steht der Abenteuerspielplatz "Brodelburg" unter Beleuchtung ebenfalls zur VerfĂŒgung. Lediglich der etwas abseits stehende Stall der Rinder, Schweine und Ziegen ist fĂŒr den Besuch gesperrt.
(23.12.2006, 20:04)
Jennifer Weilguni:   @Karsten Vick
Na aber aber.. was wĂ€ren wir denn fĂŒr böse Tierfreunde, wenn wir Spinnen totmachen wĂŒrden..? Ich fang die lieben Gesellen eigentlich immer ein und bring sie nach draußen, bevor meine Katzen sie entdecken :-)
@Andreas Hartung
Falls ich mitbekomme, wann die Basilisken in die Ausstellung kommen, gebe ich gerne an dieser Stelle nochmal Bescheid, ansonsten gibt ja auch der Zoo selber sicherlich Auskunft darĂŒber. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal in Augsburg, fand die Reptilienhaltung zwar nicht sonderlich spektakulĂ€r, aber die Terrarien sind recht liebevoll und fĂŒr meine Begriffe (bin kein wahrer Reptilienkenner wenn ich ehrlich bin) artgerecht eingerichtet. Dem Basilsiskenpaar soll wohl aber ein komplett neues Heim im Elefantenhaus eingerichtet werden. Wie das dann aussehen wird, davon können wir uns ja dann alle mal ĂŒberraschen lassen, wer die Tierchen zuerst besucht.. bitte Meldung machen :-)
(23.12.2006, 18:47)
Michael Mettler:   @Andreas Hartung: Vereinfacht wĂŒrde ich sagen, dass es bei der Inzucht zwei "Schreckgespenster" gibt. Das eine ist der Verlust der genetischen Vielfalt wegen des fehlenden "Fremdblutes". Bei Parthenogenese entfĂ€llt Fremdblut völlig, somit ist das genetische Sortiment bereits "festgefahren".

Negative Folgen von Inzucht treten auf, wenn zwei Partnertiere Vererber eines "Schadgens" sind, das beim Nachwuchs wegen der doppelten "Zutat" zu Tage tritt. Das ist theoretisch auch bei unverwandten Elterntieren möglich, bei Verwandten aber um ein Vielfaches wahrscheinlicher. Nach dem selben Prinzip können sich allerdings auch durch Inzucht VORTEILHAFTE Genmutationen festigen, was in der Diskussion gern ĂŒbersehen wird. Manche Mutationen "verstĂ€rken" sich ja nicht von Generation zu Generation. Albinismus ist z.B. streng genommen ein "Schadgen", weil das schĂŒtzende Pigment fehlt. Treffen zwei AlbinotrĂ€ger aufeinander (ob reinerbig und damit Albino oder mischerbig und damit "normalfarbig"), gibt es auch in der Nachkommenschaft Albinos. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese von Generation zu Generation "krĂ€nker" sein mĂŒssen.

Wenn z.B. eine parthenogenetische Eidechse an ihre Nachkommen immer nur ihr eigenes Genmaterial weitergibt, ist das streng genommen engere Inzucht, als wenn man sie mit ihrem eigenen Bruder verpaaren wĂŒrde, der immerhin noch - durch die Vererbungsregeln bedingt - irgendwo ein paar andere Gene tragen könnte.

An der Reptilienhaltung in Augsburg hat sich ĂŒbrigens bei den kleineren Arten nur wenig geĂ€ndert; in der entsprechenden Terrarienwand sitzen immer noch etliche Reptilienarten wie zwei Arten Helmleguane, Kronen- und Streifenbasilisk in zu kleinen Becken.
(23.12.2006, 12:46)
Andreas Hartung:   Wenn die Ecuador-Basilisken in der Schau sind, bitte gleich melden, diese Kostbarkeit steht schon lange auf meiner Wunschliste, die muß ich sehen! :-) Schade nur, dass es die Tiere nun ausgerechnet in Augsburg gibt, die dortige Reptilienhaltung machte bei meinem zugegebenermaßen schon acht Jahre zurĂŒckliegenden Besuch einen reinen Alibi-Eindruck ("Wir haben doch Reptilien!"), es wĂŒrde mich freuen, wenn sich an den ZustĂ€nden dort inzwischen etwas geĂ€ndert hat; immerhin zĂŒchtet man dort ja eine ganze Reihe Arten nach.

@Michael Mettler: Auch bei dem Amsterdamer Tigerpython konnte eine verzögerte Befruchtung mittels Spermaspeicherung ausgeschlossen werden, denn sowohl von der Mutterschlange als auch von einigen der Embryonen wurden DNS-Proben analysiert, und es stellte sich heraus, dass alle untersuchten Embryonen ausschließlich genetisches Material der Mutter in sich trugen.

Kann man aber Inzucht denn so einfach mit Jungfernzeugung, die ja faktisch ein Klonen darstellt, bei dem eventuell vorhandene Krankheiten bzw. Negativeigenschaften nur in derselben IntensitĂ€t/AusprĂ€gung weitergegeben werden, vergleichen? Schließlich kommt ja bei der Parthenogenese kein Partnertier mit der gleichen Eigenschaft hinzu, wodurch sich selbige beim Nachwuchs verstĂ€rkt ausprĂ€gen könnte. Oder sehe ich da etwas falsch?

@Karsten Vick: Die Lacerta "armeniaca" in Frankfurt sind wohl leider Geschichte, zumindest waren sie lĂ€nger nicht mehr in der Schau (frĂŒher dagegen regelmĂ€ĂŸig, im Wechsel mit anderen Arten).

@Langhals: Zu der Gewichtszunahme hÀtte ich noch eine alternative Theorie: Könnte das unter UmstÀnden an dem einen oder anderen WeihnachtsgebÀck gelegen haben...? :-)
(23.12.2006, 10:09)
Jana:   Ich habe irgentwo gelesen oder gehört, dass die Komodos in Prag seit diesem Jahr eine Änderung im Futterung haben. Der Grund soll sein, dass bei den Autopsis von in Europa gestorbenen Komodo-Waranen fast immer stark verkalkte Innenorgane gefunden waren. Als mögliche AufklĂ€rung war gesagt, dass adulte Komodos im Natur grosse Beute jagen, wo sie nur Fleisch aber nicht die Knochen fressen. Dagegen in Zoos bekommen sie meisstens kleine Tieren (und die noch reichlich mit zusĂ€tzlichem Kalzium vollgestopft), die von Waranen komplett gefressen sind und somit zur Kalzium-Überdosis kommt.
Ich kann jetzt keinen Artikel dazu finden, somit hoffe ich, mein GedĂ€chtnis spielt nicht böse mit mir. Aber ob diese der Mögliche Grund fĂŒr Sterben von jungen adulten Weibchen in europĂ€ische Zoos ist, weiss ich nicht.
Mit was fĂŒttern die amerikanische Zoos ihre Komodo-Warane?
(23.12.2006, 09:12)
Langhals:   Das hĂ€tte ich nicht fĂŒr möglich gehalten. Ich hab Angst......Bei den europĂ€ischen Komodowaranen gibt es ein Problem,das die Amerikaner nicht haben: Sehr viele Weibchen hier sterben nach der ersten oder zweiten Eiablage. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eier befruchtet sind oder nicht. Die Ursache dafĂŒr ist noch nicht bekannt. Da könnte ich aber nochmal einen Bekannten meiner Frau fragen , der hĂ€lt eine ganze Menge Reptilien, darunter auch einen Bindenwaran, vielleicht weiß er da mehr darĂŒber.
(23.12.2006, 07:25)
Saya:   Bei den Komodowaranen in Chester und London ist durch genetische Tests nachgewiesen, dass keine MĂ€nnchen beteiligt sind, aber auf die sache mit der Spermaspeicherung hatte bei den 4 kleinen Komodos in London zuerst auch jeder gedacht. Leider ist das Zuchtweibchen Sungai inzwischen gestorben, nachdem sie noch mit dem Londoner MĂ€nnchen eine Tochter produziert hat. Das Weibchen, dass vor ein paar Jahren auf Teneriffa 17 Jungtiere hatte (ich glaube das war die europĂ€ische Erstzucht) scheint leider auch tot zu sein, im aktuellen Zuchtbuch steht sie nicht mehr drin. Irgendwie scheint mir die Sterblichkeit bei Komodowaranen immer noch exorbitant hoch zu sein, weiß jemand, woran das liegt?
(23.12.2006, 00:41)
Michael Mettler:   Nachdem ich gerade gelesen habe, dass weibliche Strahlenschildkröten nach einer Paarung bis zu vier Jahre lang das Sperma ihres Partners speichern können, wĂ€re ich mir bei manchen EinzelfĂ€llen von Jungfernzeugung bei Reptilien nicht mehr so sicher...

Parthenogenese ist ĂŒbrigens das extremste Beispiel dafĂŒr, dass Inzucht nicht unbedingt negativ sein muss, gell? Ideale Tierarten fĂŒr Erhaltungszuchtprogramme - keine lĂ€stige Suche nach blutsfremden Partnern!

Ich wÀre nie darauf gekommen, dass Ecuador-Basilisken eine solche RaritÀt sind. In den 80ern habe ich welche im Berliner Zoo und in Antwerpen gesehen und dachte lediglich "schön, auch mal eine andere Basiliskenart zu sehen"....
(22.12.2006, 23:19)
Karsten Vick:   ...und zum Spinnen-Totmachen...
(22.12.2006, 22:28)
Mulan:   Zum Beispiel zum RasenmĂ€hen.
(22.12.2006, 21:44)
Jennifer Weilguni:   Interessante Zoonews gibt es ĂŒbrigens auch aus Augsburg. Als weltweit wahrscheinlich einzigster Zoo hĂ€lt Augsburg nun 1.1 Ecuador-Basilisken (basiliscus galertius). Die Tiere sind eine Leihgabe von einem Privathalter und werden derzeit noch hinter den Kulissen gehalten, wo das Weibchen inzwischen sogar schon 8 Eier gelegt hat. In absehbarer Zeit sollen die Tiere dann einen Platz im Elefantenhaus finden.
(22.12.2006, 21:41)
Jennifer Weilguni:   Tja.. was soll man da noch zu sagen..? Also wenn das bei uns Menschen auch mal der Fall sein wird... mĂŒsst ihr MĂ€nner abe gute GrĂŒnde aufzĂ€hlen, warum wir euch trotzdem noch behalten sollen ... :-)
(22.12.2006, 21:38)
Karsten Vick:   In einer anderen Pressemitteilung zu dem Thema ist von 70 Wirbeltierarten die Rede, bei denen Jungfernzeugung nachgewiesen wurde. Bei Fischen kenne ich mich nicht aus, gibt es da nicht noch mehr Parthenogenese?
Jedenfalls wird der von Andreas genannte Gecko in Berlin gehalten und eine der Jungfern-Eidechsen Lacerta armeniaca in Frankfurt. Der Unterschied ist bloß, dass bei denen Jungfernzeugung die Regel ist und auch immer nur MĂ€dchen geboren werden, wĂ€hrend bei unserm Komodo-Waran ja ausdrĂŒcklich nur mĂ€nnlicher Nachwuchs schlĂŒpfte. Und wenn die Theorie stimmt, dass sich ein Waran-Weibchen auf einer einsamen Insel auf die Art einen Partner verschaffen kann; das wĂ€re wirklich eine erstaunliche Anpassung!
(22.12.2006, 21:19)
Andreas Hartung:   @Langhals: Bei Wirbeltieren gibt es keine Jungfernzeugung? Dann lass dir gesagt sein, dass einige Geckoarten nicht umsonst den deutschen Namen "Jungferngeckos" tragen; da gibt es eine ganze Anzahl unisexueller Linien (reine Weibchenpopulationen, die sich also ausschließlich parthenogenetisch fortpflanzen). Die meisten parthenogenetischen Gattungen der Reptilien gibt es bei den Geckos (bisher ist das fĂŒr sieben Geckoarten bekannt). Aber auch bei wenigen Schlangenarten ist Jungfernzeugung nicht unbekannt, vor wenigen Jahren gelang sogar beim Dunklen Tigerpython der Erstnachweis der Parthenogenese fĂŒr die Familie der Riesenschlangen, als ein schon immer einzeln gehaltenes Weibchen bei Artis, Amsterdam Eier legte, die Feten enthielten. Ich denke, die Reptilienwelt hĂ€lt da noch einige Überraschungen fĂŒr uns bereit.
Interessante Seite ĂŒber Jungferngeckos: www.lepidodactylus.lugubris.de.vu/
(22.12.2006, 20:52)
Sebastian Dahl:   http://www.chesterzoo.org/newsitem.asp?ID=257
(22.12.2006, 19:36)
Niedersachse:   Komodowarane werden im Leipziger Gondwanaland zusehen sein.
(22.12.2006, 19:30)
Langhals:   JungfrĂ€uliche EmpfĂ€ngnis also ? Schluck, wenn das so weiter geht, sind MĂ€nner bald Auslaufmodelle...Mal im Ernst, das gibt es nicht, auch zu Weihnachten nicht. Das Tier muß sich mit einem MĂ€nnchen gepaart haben , Jungfernzeugung gibt es bei Wirbeltieren nicht, oder liege ich da etwa falsch ? He, jetzt habe ich endlich eine ErklĂ€rung,warum ich in den letzten Wochen ganz schön an Gewicht zugelegt habe...Jetzt aber wirklich todernst.Wenn es jetzt endlich auch in Europa mit der Zucht losgeht, hoffe ich ja, bald Komodowarane wieder in Deutschland zu sehen, aber bitte nur in einer vernĂŒnftigen Haltung.
(22.12.2006, 19:26)
Saya:   - im Zoo Heidelberg wurde ein mĂ€nnliches Gorllababy geboren, Mutter Zsa Zsa zieht ihn nach anfĂ€nglichem Zögern gut auf
- auch in Bristol wurde ein Gorilla geboren, Mutter Salome, Vater Jock
-in Chester werden demnĂ€chst 8 Komodowarane schlĂŒpfen, wenn alles gut geht; Mutter ist Flora und einen Vater gibt es nicht, denn sie hat sich selbst befruchtet - schon das 2. Mal, dass dies bei Zoo-Komodowaranen dieses Jahr passiert ist (1. Fall 4 kleine Warane, die im Zoo London geschlĂŒpft sind)
- SaarbrĂŒcken hat ein DrillmĂ€nnchen aus Hannover bekommen
(22.12.2006, 18:57)
Konstantin Ruske:   Neu im Tierpark Berlin sind Gartenboas aus dem Zoo Leipzig.
(15.12.2006, 09:02)
Ralf Seidel:   Im halleschen Bergzoo wurde am 01.12.06
der neue Haupteingang inkl. Parkhaus seiner Bestimmung ĂŒbergeben. Das Parkhaus wurde errichtet an der Stelle des alten Haupteingangs und der angenzenden Freitreppe. Es bietet Stellplatz fĂŒr ca. 160 PKW und wird damit die angespannte Parkplatzsituation
erheblich entspannen.
Der neue Eingangsbereich,gelegen zwischen Parkhaus und Reilvilla,
bietet neben einem modernen Kassenbereich demnÀchst noch einen gerÀumigen Zooshop.Eine Vogelvoliere
soll das neue schicke Entree bald noch
vervollstÀndigen.
Fleißig wird bereits an der Sanierung der Reilschen Villa gebaut und saniert,
sie soll im kommenden Jahr der Öffentlichkeit ĂŒbergeben werden. Hier
entsteht ein neues Zoorestaurant mit Biergarten. Auch fĂŒr den Zootierarzt und die Zooschule sind neue RĂ€umlichkeiten vorgesehen.
(11.12.2006, 13:49)
Konstantin Ruske:   Als neue Arten wurden Schreiadler, Steppennatern und Chinasittiche in die Kollektion des Tierparks Berlin aufgenommen.
(11.12.2006, 09:49)
th.oma.s:   @jana: wart mal ab was dort passiert wenn die autobahn von dd fertig ist.
(08.12.2006, 21:14)
Jana:   Danke fĂŒr die Antwort.
In dem Meldung steht genau das:
Beehrte Besucher, wir danken Ihnen
Das Gesamtbesucherzahl in unsere Zoo hat schon am November-Ende den Rekord in neuem Jahrtausend erreicht.
In sehr erbaulige Weise entwickelt sich die Besucherzahl von unsere Zoo in diesem Jahr. Schon am October-Ende war diese Zahl höher als im gesamten letzten Jahr. Das Zahl im November hat wieder die Erwartungen ĂŒberholt und die Besucherzahl ist schon jetzt grösser als die Zahl im Rekordjahr 2001, dem bisher bestem Jahr in diesem Jahrtausend. Wir hoffen, dass auch das Dezember-Winter Euch nicht von Zoo-Besuch abschrecken wird. Der Zoo hat fĂŒr Sie nur in diesem Jahr 8 neue Pavilions, Anlagen oder Expositionen vorbereitet. Mit ihren Besuch werden sie das Erreichen der magische Grenze von 140 000 Besucher beitragen, da fehlt nur noch ein Schrittchen. Beehrte Besucher, wir danken Ihnen fĂŒr ihre aussergewöhnliche Gunst und wir versprechen Ihnen, das wir in dem angetretenem Trend von stĂ€ndigen Verbesserungen von Besucherdiensten und -Ausstattung weiter im Zoo Usti nad Labem in nĂ€chsten Jahren weitermachen werden.

(08.12.2006, 16:01)
Konstantin Ruske:   Der lateinische Name ist Rhinoclemmys funerea, eine mittelgroße sĂŒdamerikanische Art mit breitem, aber flachem Panzer ( schwarzgrĂŒn gefĂ€rbt). Im Gegenzug wĂŒĂŸte ich gern, was genau in der News- Meldung auf der Homepage des Zoo Usti nad Labem bezĂŒglich gestiegener Besucherzahlen steht! Danke
(08.12.2006, 13:06)
Jana:   @Konstantin Ruske Könnte ich auch das lateinische Name von diesen Schildkröten-Art wissen, das deutsche Name sagt mir nichts.
(08.12.2006, 11:16)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind erstmals Bauchstreifen-Erdschildkröten geschlĂŒpft.
(08.12.2006, 09:35)
krĂŒmmel:   @Hannes:
Die offizielle Pressemeldung zum Tod des Gorillasjungtiers war hier im Forum bereits am 4. bei den Pressemeldungen eingestellt.
(06.12.2006, 16:59)
Langhals:   Etwas Ă€hnliches ist ja auch mit dem ersten Gorilla-Jungtier in Heidelberg passiert. Da hat wohl der Vater der Mutter das Jungtier abgenommen und wollte es ihr nicht mehr zurĂŒckgeben. Beim Streit um das Baby ist dieses wohl umgekommen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.Das zweite Jungtier der Mutter ist ja in der Handaufzucht in Stuttgart.
(06.12.2006, 15:13)
Sven P. Peter:   Es war ja das ĂŒberhaupt erste Jungtier in MĂŒnster.
(05.12.2006, 20:54)
Hinrich:   Die gesamte Gruppe ist noch sehr unerfahren was Jungtiere angeht. In MĂŒnster war es die erste Nachzucht in der Zoogeschichte.
Die Gruppe besteht aus dem Mann N'Kwango (geb. 1996) und den Frauen Fatima (1973), Changa-Maidi (1996) und Gana (1997). Also auch mit Ausnahme von Fatima eine sehr junge Gruppe, in der allerdings Gana schwanger ist.
(05.12.2006, 17:41)
Hannes:   Traurige Sache,
wie sieht denn die Gruppenstruktur aus besonders mit Blick auf erfahrungen im Umgang mit Jungtieren
(05.12.2006, 16:54)
Ronald Masell:   @Hannes
Die GrĂŒnde sind bekannt, Herr Adler war gestern Abend im WDR.
Der rechte Oberschenkel war vollkommen aus der HĂŒftgelenkschale herausgerissen,
und hat dadurch große Weichteilverletzungen hervorgerufen.
Diese waren von aussen nicht sichtbar.
Es muß wohl nachts grĂ¶ĂŸere Auseinandersetzungen in der Gruppe wegen des Kindes gegeben haben.
(05.12.2006, 15:56)
Hannes:   Das mĂŒnsteraner Gorilla _Baby starb aus bislang unbekannten GrĂŒnden Samstagnacht.
(05.12.2006, 15:16)
Michael Mettler:   Hannover plant fĂŒr das kommende Jahr eine Umgestaltung des Kinderzoos "Mullewapp", siehe HP des Zoos:
http://www.zoo-hannover.de/zoo-hannover/de/zoo_v3/unternehmen_zoo/aktuelles/aktuellesdetails/AktuellesDetails_14109.html

Der Umzug des Ponyreitens und das neue Familienrestaurant sind sicherlich in Zusammenhang mit dem fĂŒr Ende 2007 geplanten Baubeginn von "Yukon Bay" zu sehen, denn sowohl die jetzige Ponyreitbahn als auch das ehemalige, jetzt als Bistro und Indoor-Spielplatz genutzte Flusspferdhaus befinden sich auf dem GelĂ€nde des zukĂŒnftigen Parkteils Alaska. Gleichzeitig nutzt der Zoo die Möglichkeit, zum Saisonstart marketingtrĂ€chtig etwas Neues zu bieten. Da auch erwĂ€hnt wird, dass man ein Sponsoring ins Auge gefasst hat, frage ich mich, ob es etwa demnĂ€chst am Kinderzoo ein McDonalds (Familienrestaurant mit Spielmöglichkeiten!!) geben soll...?


(02.12.2006, 17:19)
Saya:   Köln hat im Oktober aus Frakreich (Asson) 2 weibliche Bambuslemuren zu dem (bisher) nicht zĂŒchtenden Paar bekommen, es sind jetzt 1.3 Tiere. Auch der mĂ€nnliche Sclaters Maki hat im Sommer wieder ein Weibchen (aus Apenheul) zur Gesellschaft und hoffentlich bald Zucht.

(02.12.2006, 13:35)
cajun:   Die neue BrillenbĂ€rin aus Moskau ist in Dortmund eingetroffen. Sie heißt "Puebla". Bei den Capybaras gibt es drei Jungtiere. Die "Galerie" sĂŒdamerikanischer Kleinkatzen ist zur Zeit wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Riesenotterdame "Beni" zog nach Hamburg.
(27.11.2006, 20:15)
Carsten:   Löwenbabys im Zoo getötet
Tiergarten in Addis Abeba verkauft vergiftete KÀtzchen an TierprÀparatoren

London/Addis Abeba pte/23.11.2006/10:21) - Geht es den Menschen schlecht, leiden auch die Tiere schwer. Dieser Satz hat im Tiergarten der Ă€thiopischen Hauptstadt Addis Abeba zu einer absichtlichen Tötung von Löwenbabys gefĂŒhrt, wie BBC-Online http://news.bbc.co.uk berichtet. Was verschĂ€rfend hinzukommt, ist die Tatsache, dass es sich um Nachwuchs des inzwischen sehr selten gewordenen Abessinischen Löwen (Panthera leo roosevelti) handelt. Allein im Vorjahr sollen mindestens elf Löwen vergiftet worden sein. Die Fleischration fĂŒr die Löwen kostet 4.000 Dollar monatlich - und das kann sich der Zoo nicht leisten.

"Wir könnten die Löwen in den WĂ€ldern freilassen oder auch an Regierungs-PalĂ€ste abgeben, aber die meisten werden an TierprĂ€paratoren abgegeben", erklĂ€rte der Zoo-Verwalter Muhedin Abdulaziz gegenĂŒber BBC. DafĂŒr bekĂ€me der Zoo pro Tier 175 Dollar. Der Endverkaufspreis von den PrĂ€paratoren liege bei etwa 400 Dollar. Der Zoo, der vom ehemaligen Kaiser Haile Selassie vor 57 Jahren gegrĂŒndet wurde, galt als Hort der letzten Abessinischen Löwen und damit auch als Zeichen der kaiserlichen Macht. In allen Landesteilen wurden die Raubkatzen gefangen genommen und anschließend in die Hauptstadt gebracht. Abessinische Löwen unterscheiden sich von ihren afrikanischen Artverwandten durch kleineren Wuchs, MĂ€nnchen haben eine schwarze MĂ€hne.

Nach Angaben der Zooverwaltung sei niemand mit der Lösung, Tiere zu vergiften, zufrieden. Derzeit leben im Tiergarten, der tĂ€glich von 1.000 Äthiopiern besucht wird, acht Löwenpaare und drei Jungtiere. Äthiopische UmweltschĂŒtzer haben gefordert, dass in Zukunft weitere Schutzgebiete fĂŒr Löwen im Land geschaffen werden sollten. Die Fauna des Ostafrikanischen Landes weist neben den abessinischen Löwen auch ein anderes inzwischen sehr selten gewordenes Raubtier auf: den Äthiopischen Wolf (Canis simensis) auch Äthiopischer Schakal genannt. Experten gehen davon aus, dass es nur noch 700 dieser seltensten Wildhundarten gibt. (Ende)

Von www.pressetext.de

(26.11.2006, 22:33)
Michael Mettler:   Neuigkeiten aus Hannover: Ein neuer Bergzebrahengst ist bei den beiden Stuten (ausgewachsenes Tier). Habe das Trio gerade noch zusammen mit BlĂ€ss- und Springböcken zu Gesicht bekommen, kurz danach war "Schichtwechsel": Die Zebras kamen ins Vorgehege, dafĂŒr die Giraffen (mit kleinem Kalb) auf die Freianlage. Ein komplettes Miteinander wagt man anscheinend noch nicht.

Bei den Pferdeantilopen steht ein neuer Bulle, meines Wissens aus Whipsnade.
Damit umfasst die Gruppe derzeit 1,2 adulte, 1,1 subadulte und ein Kalb - es sei denn, dass noch eine Kuh im Stall war. Keine Dikdiks mit auf der Anlage, der neue Bulle bringt wohl noch zu viel Unruhe rein (er war auch eifrig mit Imponieren beschÀftigt).

Viel AktivitĂ€t und sozialer Austausch in der Elefantenherde, lediglich die KĂŒhe Indra (sehr besucher-fixiert) und Sayang waren ĂŒberwiegend "allein unterwegs". Der mittlerweile einjĂ€hrige Tarak baute sich eine Wippe: Er turnte immer wieder auf einem Holzklotz herum, der ungefĂ€hr das gleiche Volumen hat wie er selbst, und versuchte ihn durch Gewichtsverlagerung auf Vorder- oder Hinterbeine zum Wippen zu bringen. Zwischendurch stieg er wieder runter und schob ihn mit der Stirn ein wenig herum - bis der offensichtlich gewĂŒnschte Effekt erreicht war: Der Klotz lag mittig auf einer leichten Erhöhung des Steinpflasters und wippte nun nicht nur besser, sondern erzeugte dabei auch ein laut hallendes, dumpf klopfendes GerĂ€usch, das Tarak anscheinend richtig klasse fand....

Bei der SchaufĂŒtterung der Elefanten wurden ĂŒbrigens die aktuellen Gewichte der einzelnen Tiere aufgezĂ€hlt, die gerade erst kĂŒrzlich alle (bis auf den Bullen) auf der Lkw-Waage auf dem Wirtschaftshof ermittelt wurden. Calvins Gewicht liegt bei geschĂ€tzten 4,5 Tonnen, das Schwergewicht unter den KĂŒhen ist Leitkuh Jenny mit ermittelten 3,5 Tonnen.

Ach ja, und meine Serie ist gerissen: Der erste Besuch seit ĂŒber zwei Jahren ohne Sichtung eines Wombats.... (Bin fast geneigt zu sagen "endlich", das wurde langsam unheimlich.) FĂŒr nĂ€chsten Sonntag drĂŒcke ich aber trotzdem die Daumen, den GĂ€sten aus dem Forum einen zeigen zu können :-)
(26.11.2006, 16:50)
th.oma,s:   @IP66: habe ich im dresden- threat bereits berichtet: löwenanlage und anlage fĂŒr karakal. dabei wird eine hĂ€lfte des raubtierhauses abgerissen.
(25.11.2006, 21:07)
IP66:   In Dresden wird um und am alten Raubtierhaus fleißig gebaut. Weiß jemand mehr? Spatelschnabelenten gibt es auch in Wuppertal.
(25.11.2006, 18:51)
Konstantin Ruske:   Der Tierpark Berlin kann nun auch wieder ein PĂ€rchen Spatelschnabelenten zeigen.
(25.11.2006, 12:49)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin ist ein Dschelada- Pavian geboren worden.
(24.11.2006, 11:54)
Sven P. Peter:   In Chemniz hat ein Leopard heute eine Pflegerin getötet.
http://www.focus.de/panorama/welt/chemnitz_nid_39053.html
(11.11.2006, 12:46)
Stefan:   Ist zwar keine direkte Zoomeldung, aber wollte nur kurz die Seite www.regenwald.org vorstellen. Hier kann man sich ganz einfach an verschiedenen Protest-Kampagnen fĂŒr Naturschutzprojekte per E-Mail beteiligen. Der Kampf fĂŒr die Sache lohnt sich. Ist ne gute Tat - gerade, wenn das Spendenbudget ausgereizt sein sollte und man aber doch irgendwie etwas tun möchte ... Feel free
(10.11.2006, 22:22)
Matthias:   Wahrscheinlich wird die Homepage nicht aktualisiert. Die IZN sind naemlich weiterhin erschienen bzw. erscheinen nach wie vor regelmaessig.
(08.11.2006, 15:05)
Helga:   Betrifft International Zoo News. Warum sind die im Internet nur bis MĂ€rz 2004 abrufbar? Was wurde denn dann aus denen?
(08.11.2006, 13:21)
Stefan:   Belugageburt im Zoo von Valencia. Angeblich die erste in einem europĂ€ischen Zoo.
Hier der Link:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,446467,00.html
(05.11.2006, 12:04)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin sind jetzt die Eulenvolieren, der SekretĂ€rkĂ€fig und die Gitterkonstruktion der Turkmenen- Uhus abgerissen worden, um so Baufreiheit fĂŒr deren Neugestaltung zu schaffen.
(03.11.2006, 08:41)
Stefan:   @Ollo: Das mit dem Pelikan, der die Taube verspeiste, ist im St. James`s Park in London passiert. Bin zur Zeit vor Ort und habe es hier aus den kostenlosen Metrozeitungen erfahren. Abgebildet waren sogar zwei Fotos von Cathal McNaughton.
(02.11.2006, 01:00)
Hongabonga:   In Hannover sind drillinge bei den Geparden geboren worden, also endlich hat die Warterrei ein Ende. Die Tiere sind am 14. September geboren worden.
(31.10.2006, 18:27)
Ollo:   AllmĂ€hlich lohnt es sich wirklich, die Sendung DAS! zu sehen. Gestern haben sie eine Szene gezeigt, in der ein Pelikan eine Taube verspeist hat! Das muß sich in irgend einem norddeutschen Tiergarten abgespielt haben, doch da ich erst wĂ€hrend des Berichts zugeschaltet habe, weiß ich nicht, in welchem. Es war jedenfalls eine sehr große Wasservogelanlage zu sehen. Es waren nur zwei Rosa(?)Pelikane im Bild, außerdem noch einige Vertreter einer kleinen Kanadagansrasse (?).
(28.10.2006, 05:59)
Jennifer Weilguni:   Naja wer großzĂŒgig darĂŒber hinwegsehen kann, dass sich die Pinguine auf die Nordhalbkugel "verirrt" haben, der wird sich sicherlich auch nicht an BartkĂ€uzen stören. Ich fĂ€nde diese Idee auch gut !
(27.10.2006, 08:00)
Michael Mettler:   Ich denke nicht, und an der Artenauswahl dĂŒrfte sich auch kaum was Ă€ndern, womit gewisse Strukturen vorgegeben wĂ€ren. Wobei ich es passend fĂ€nde, wenn noch irgendwo die Schnee-Eulen (oder sogar die BartkĂ€uze, obwohl die unterartlich nicht passen) integriert wĂŒrden.
(26.10.2006, 22:37)
Jennifer Weilguni:   Na, dann bin ich schon jetzt gespannt, wie Yukon Bay dann letztendlich aussehen wird, auf jeden Fall freue ich mich schon darauf. Aber ich denke mal, das die fertige Themenwelt dann nicht wesentlich von den fĂŒr den Besucher einsehbarem Modell und dem virtuellen Yokon Bay geben wird oder ?
(26.10.2006, 21:28)
Michael Mettler:   @Jennifer: Zwischen ENTWÜRFEN und PLÄNEN gibt es ja noch einen Unterschied. Und da vor nicht allzu langer Zeit noch Gelder fĂŒr anfallende Planungskosten benötigt wurden, gehe ich davon aus, dass von "letzten Details" noch nicht die Rede sein kann. Letztendlich sind auch die schon fertig gestellten Zooteile quasi bis in die Bauphase hinein noch modifiziert worden, was ja kein Nachteil sein muss - manche Schwierigkeit lĂ€sst sich auch bei bester Planung nicht voraus sehen, und gute Ideen bzw. Optimierungen können dadurch noch in fortgeschrittenem Zustand einfließen.

Zoochef Machens möchte gern nach der Saison 2007 - also Anfang November - mit den Bauarbeiten fĂŒr Yukon Bay beginnen.
(26.10.2006, 13:45)
Jennifer Weilguni:   @Zoosammler und M.Mettler
Steht denn auch schon fest, wann mit den Bauarbeiten begonnen wird..? Soweit ich weiss, sind die PlÀne ja bis ins letzte Detail schon fertig, oder gibt es doch noch Abweichungen vom Modell ?
(26.10.2006, 13:22)
Dortmunder:   Zur Richtigstellung der Greifstachler-Geschichte in Dortmund : Die Tiere waren bei der Eröffnung des Tamandua-Hauses und fĂŒr ne recht lange Zeit wirklich im Tamandua-Haus untergebracht und zwar in der Anlage, die jetzt eine Verbindung zur Außenvoliere hat (jetzt Tamanduas)
(26.10.2006, 11:40)
Konstantin Ruske:   International Zoo News konnte ich entnehmen, daß in einem Japanischen Meerespark eine Baikalrobbe nachgezogen wurde- habe vorher so was noch nicht gehört.
(26.10.2006, 08:49)
Michael Mettler:   @Zoosammler: Laut heutiger hannoverscher Lokalpresse steht bisher nur das Prinzip fest, dass ein Investor die fĂŒr Yukon Bay benötigte GrundstĂŒcksflĂ€che von der Stadt Hannover erwirbt und der Zoo Pacht (nicht Miete) dafĂŒr an den Investor zahlt. Der Verkaufserlös wird dann von der Stadt in den Bau von Yukon Bay gesteckt. Das genannte Kölner Unternehmen wird hier allerdings nur als erster Interessent genannt, man ist natĂŒrlich nicht abgeneigt, wenn ein anderer Investor noch mehr Geld bietet....

Ich hörte ĂŒbrigens gestern, dass das alte Elefantenhaus (jetzt Tapirhaus/Showarena) beim Umbau nicht komplett weggerissen werden muss, da z.B. die Grundplatte in die Neuplanung einbezogen wurde; an dieser Stelle wird sich spĂ€ter das "HafenstĂ€dtchen" mit Gastronomie usw. befinden.
(26.10.2006, 08:44)
Zoosammler:   Die Finanzierung von Yukon Bay steht nun fest: Eine Kölner Firma ĂŒbernimmt die HĂ€lfte der Kosten in zweistelliger Millionenhöhe, die andere HĂ€lfte wird aus EU-Fördergeldern bezahlt. Der Zoo verpflichtet sich dieser Firma 99 Jahre lang Miete fĂŒr das GelĂ€nde zu zahlen.
(26.10.2006, 00:43)
Andreas Hartung:   @Michael Mettler: Die Vergesellschaftung von Schildkröten mit Echsen und Schlangen ist in der Terraristik in der Tat ein heftigst umstrittenes Dauerthema, in den entsprechenden Internetforen (z.B. bei der DGHT) fetzt man sich da regelrecht. In den Zoos sind zumindest Echsen-Schildkröten-Kombinationen ja an der Tagesordnung, das betrifft bei Weitem nicht nur Leipzig. Wohl noch verheerender als eine Infektion mit Salmonellen ist aber eine solche mit Amöben (Entamoeba invadens), bei denen die Schildkröten ebenso als Dauerausscheider fungieren, wobei dieses Problem auf Land- ebenso wie auf Wasserschildkröten zutrifft. In den Zoos ist diese Haltungsform meist eher vertretbar als bei Privat, wo doch ein erheblicher Aufwand vonnöten ist, um die Schildkröten vorab hundertprozentig amöbenfrei zu bekommen.
(25.10.2006, 21:40)
IP66:   Ich war am Samstag in Dortmund und habe wohl die Baumwachteln, nicht aber das Tupaia gesehen - hoffentlich haben es die Tapire oder Orangs nicht aufgefressen. Der Greifstachler war zuletzt wohl im Amazonashaus, ich kann mich ĂŒberhaupt nicht erinnern, ihn jemals im Tamandua-Haus gesehen zu haben. Das handaufzuziehende Faultier ist im ĂŒbrigen schon einige Monate alt. Gibt es eigentlich Erfahrungen mit der Sozialisation solcher Tiere. Es hat zwar Artgenossen zu Nachbarn, ich habe es aber immer nur auf dem einen Brett hocken sehen. Nicht, daß es sich kĂŒnftig als AmeisenbĂ€r definiert - denn solche hat es jetzt im Gehege.
(25.10.2006, 20:13)
cajun:   @Michael Mettler: Ich sag doch immer: Ich und Vögel :-))
@Dortmunder: Sorry meinte zwei, war schon in Gedanken bei dem geschlĂŒpften Rabengeier und habe deshalb wohl die Einzahl getippt.Bei den Binturongs brauchste nur Geduld. Die sind in der rechten Anlage. Und wenn man im Regenwaldhaus etwas GlĂŒck hat, wuselt einem auch das Tupaia um die FĂŒĂŸe ;-)
Und der Pandanachwuchs lĂ€ĂŸt sich auch endlich mal blicken.

(25.10.2006, 09:40)
Michael Mettler:   @cajun: Virginia-BAUMwachtel, nicht Strauß- :-)
Es gab aber tatsĂ€chlich mal Greifstachler im Tamanduahaus. MĂŒsste ich sogar fotografiert haben. Meiner Erinnerung nach in der Anlage, die auch die Nachtaffen bewohnen.
(25.10.2006, 09:02)
Dortmunder:   @ cajun :

Was ist denn mit dem zweiten Oncilla-Jungtier passiert ? Habe am letzten Freitag noch zwei sehr agile und verspielte Jungtiere in der Anlage gesehen... Den Siamang auch, dafĂŒr aber keine Binturongs :o(
(25.10.2006, 07:47)
cajun:   Nein schon seit einiger Zeit gibt es keine mehr. Sie waren allerdings auch nicht im Tamanduahaus, sondern im Amazonashaus als FreigĂ€nger.Da sind z.Zt. noch die Faultiere und neuerdings Virginia Straußwachteln, neben den ĂŒblichen freifliegenden Vögeln.
(24.10.2006, 23:59)
Michael Mettler:   @cajun: Im Tamanduahaus war ich bei meinem kĂŒrzlichen Besuch nicht aufmerksam genug, wie mir erst hinterher auffiel - gibt es in Dortmund noch Greifstachler?
(24.10.2006, 23:40)
cajun:   Morgen wird als erste neue Bewohnerin "Natala" aus Schwerin im Dortmunder Nashornhaus einziehen. Der Offizielle Eröffnungstermin ist der 13. November.
Aktuell und fĂŒr die Besucher zu sehen gibt es ein 1,5 Wochen altes Jungtier bei den Siamangs, zwei Nachwuchstiere bei den Binturongs und ein Oncilla Jungtier.Aus dem Rabengeiergelege ist ein Jungvogel geschlĂŒpft und -leider - in Handaufzucht wĂ€chst ein Faultier heran.
(24.10.2006, 23:38)
Sven P. Peter:   BetonrĂ€nder machen oder Baumstammkarees mit fĂŒllung ;) Is alles leicht zu machen.
(24.10.2006, 23:17)
Michael Mettler:   @Sven: Dann musst du den Mulch aber auf den Betonkuppen der Anlage festleimen... Ich meinte schon Sand- oder Erdboden, auf dem irgendwelche zukĂŒnftigen Bewohner einen weichen Liegeplatz finden und in dem sie auch mal wĂŒhlen oder sich wĂ€lzen können, ohne nach fĂŒnf Zentimetern gleich wieder auf Beton zu stoßen. Oder in dem auch eine Bepflanzung gedeihen könnte... Darf man gar nicht drĂŒber nachdenken, dass auf dieser Anlage jahrelang ausgerechnet Wölfe gehalten wurden.

Es sind nur die beiden HyÀnen (nicht gesehen, aber Schieber zu den InnenrÀumen offen) und die NasenbÀren auf den Terrassen.
(24.10.2006, 23:09)
Sven P. Peter:   Rindenmulch auf Beton kippen ist ja sooooo schwer *hust*. Im ernst, da sehe ich kein Problem. Was wird denn auf den Anlagen aktuell neben HyĂ€nen und NasenbĂ€ren gehalten?
(24.10.2006, 22:27)
Michael Mettler:   Wobei es sicher schwierig ist, sie auf moderne Tierhaltung umzurĂŒsten - z.B. durch Einbringen von Naturboden.
(24.10.2006, 22:23)
Oliver Jahn:   Dass die Terassen bleiben, ist ja sicher dem Denkmalschutz geschuldet. Aber werden auf ihnen auch noch zukĂŒnftig Tiere sein? Was auf idesen Terassen im Laufe der Zeit nicht schon alles gehalten wurde...! Ich fĂ€nd es schade, wenn sie Ă€hnlich wie Raubtierhaus oder BĂ€renburg ganz ohne Tierhaltung umgenutzt wĂŒrden.
(24.10.2006, 20:42)
Michael Mettler:   Was mir in Leipzig noch auffiel: Wir hatten doch schon mal das Thema Schreckhaftigkeit bei Huftieren - nicht nur bei Saigas, sondern allgemein. Die Bewohner der Kiwara-Savanne schien es jedenfalls nicht zu stören, dass auf den außen am Zoo angrenzenden Wiesen des Rosentals - wenn auch nicht unmittelbar vor dem Gehege - Leute Fußball spielten und Drachen steigen ließen.
(24.10.2006, 16:48)
Michael Mettler:   Laut Masterplan bleiben sie stehen, allerdings wird es genau in der Mitte einen Durchbruch geben - als Besucherweg zur Gondwanahalle. Wobei aus der Zeichnung nicht auf dem ersten Blick ersichtlich war, ob dieser Durchgang ein Tunnel oder "oben offen" sein soll.
(24.10.2006, 09:11)
Oliver Jahn:   Das gibts ja nicht. Auf der alten Löwenschlucht HyĂ€nen. Wieviel Jahrzehnte ist das her, dass man dieses Bild das letzte mal sehen konnte. Weiss man schon, was aus den historischen Raubtierterassen werden soll?
(23.10.2006, 22:44)
Michael Mettler:   News aus Leipzig, soweit nicht schon in anderen Threads erwĂ€hnt:

In der Geiervoliere finden Bauarbeiten statt, die GĂ€nsegeier sitzen ĂŒbergangsweise verteilt auf zwei KĂ€fige in der Tigerfarm.

Die LippenbĂ€renanlagen sind offensichtlich genau richtig fĂŒr die wĂŒhlfreudigen BĂ€ren - beide nur noch Kraterlandschaften, sieht aus, als hĂ€tten da die Wildschweine gehaust. Fast alles GrĂŒn, das nicht durch E-Zaun geschĂŒtzt ist, ist hinĂŒber; gestern waren die beiden Jungtiere eifrig damit beschĂ€ftigt, den Wurzelbereich (noch) lebender StrĂ€ucher zu unterwĂŒhlen.

Die historischen Löwenterrassen sind wieder komplett besetzt, wenn auch nur vorĂŒbergehend: Auf der zuletzt fĂŒr Wölfe genutzten Doppelanlage sind zwei weibliche TĂŒpfelhyĂ€nen untergebracht, die dort die QuarantĂ€ne fĂŒr den Transport in einen anderen Zoo ableisten (laut Beschilderung). Die eigentliche HyĂ€nenanlage ist ĂŒbrigens zur Savanne hin mit einem E-Netz eingezĂ€unt - möglicherweise kleine Jungtiere im Gehege?

Ich wusste bisher gar nicht, dass es im Leipziger Zoo anscheinend frei lebende Nutrias gibt - zwei StĂŒck habe ich am Ufer der Vogelteiche beobachten können.

Nachdem ich im Mai von den Angolalöwen nur ein StĂŒck des schlafenden Katers zu sehen bekam, hatte ich gestern das GlĂŒck, beide Tiere aktiv zu erleben. Wobei mir auffiel, dass sich beide ziemlich schwerfĂ€llig bewegen und die Löwin nicht nur recht kurzbeinig, sondern zudem noch enorm fett ist.

Im Terrarium wunderte ich mich ein wenig ĂŒber die Gemeinschaftshaltung von Wasserschildkröten mit Echsen bzw. Schlangen - in Terrarianerkreisen gilt das meines Wissens inzwischen als verpönt, weil die Schildkröten Salmonellen-Dauerausscheider sein können, ohne selbst zu erkranken. Wobei ich aber nicht weiß, inwiefern Zoo-Reptilien bedingt durch medizinische Prophylaxe eventuell geeigneter fĂŒr solche Mischhaltungen sind als privat gehaltene Tiere, bei denen normalerweise nicht regelmĂ€ĂŸig ein Tierarzt vorbei schaut.

FĂŒr die Okapifans im Forum: Leipzig bietet im Souvenirshop ein Fotoposter des Bullen an! Die Textzeile darin "Ich glaub, ich steh im Walde" kann man ja notfalls abschneiden....
(23.10.2006, 22:07)
Ralf Seidel:   Ich bin gerade von einer viertĂ€gigen Dienstreise aus Bratislava zurĂŒckgekommen und habe mir die Diskussion der letzten Tage gerade angeschaut. Mit den D.Kraft-Debatten hat das nichts zu tun. Die habe ich mir aber auch nicht großartig angetan - das war mir persönlich einfach zu dumm. Aber tatsĂ€chlich hat die Diskussion sehr an SchĂ€rfe zugenommen, denke aber auch gleichzeitig, daß meine "Diskussionsgegner" der letzten Tage schon versöhnlichere Worte anschlagen. Deswegen können sie ja trotzden ihren Standpunkt haben. Und so soll es auch sein - streiten, aber bitte sachlich unterlegt. Und unabhĂ€ngig von Halle, sagt doch ganz konkret, was nicht gut und verbesserungswĂŒrdig ist. Das ist konstruktiv. Was ich von irgendwelchen Dritten höre, wen interssiert das ? Die alte Löwenanlage im Zoo Berlin ist gut, die Anlagen in Köln sind gut. Ich finde aber auch die Anlagen in Magdeburg und Erfurt gut. Was ist denn SOOO schlecht daran. DEN optimalen Zoo, die otimale Anlage - das gibt es nicht, wird es nie geben. Auch Zoofachleute machen Fehler -
aber man muß immer die ZusammenhĂ€nge sehen. Wenn jetzt schon wieder die "viel zu kleine Elefantenanlage" in Halle kritisiert wird - bitte einfach das entsprechende Thema mit FĂŒr und Wider mal durchlesen, die Anlage ĂŒberhaupt schon mal in Natura gesehen ?
Und dann konstruktiv diskutieren - der Rest ist nur blabla.
Und wenn ein Tierpfleger eine Meinung einbringt ist das gut fĂŒr ein offenes Forum - aber auch dieser Beruf hat viele Facetten und ich gehe mal davon aus, daß es auch unter Pflegern verschiedene Meinungen gibt. Ich unterhalte mich auch mit Tierpflegern.
Kritik ja, Rummeckern nein.
Viele neue Anlagen in den Zoos sind nicht unumstritten - das gilt auch fĂŒr "meinen" Zoo Halle, daraus habe ich nie einen Hehl gemacht. Neue Anlagen sind oftmals auch Kompromisse an die Gegebenheiten und natĂŒrlich an die Besucher. Und genau das macht die Anlagen eben auch angreifbar. Aber von grundsĂ€tzlichen Fehlgriffen,-planungen oder vielleicht von völlig schlechten Bedingungen zu sprechen dĂŒrfte in den meisten FĂ€llen einfach falsch sein.
Ich habe wĂ€hrend meiner Reise ein paar Stunden Zeit gehabt und mir den Zoo Bratislava angeschaut. Neben einer schicken neuen Raubtieranlage(die eben auch nicht fehlerfrei sein dĂŒrfte)eine
BraunbĂ€ren und Primatenhaltung, die einem die Haare zu Berge stehen lĂ€ĂŸt.
Die GrĂŒnde und Probleme kennen wir alle.
Sollen wir doch froh sein, daß es auch gerade in unserem immer noch sehr reichen Land möglich ist, moderne Tierhaltung zu prĂ€sentieren. Auch wenn eben nicht Jedem Alles gefĂ€llt.
Die Zoos in vielen anderen LĂ€ndern haben da ganz andere Probleme, das sollten wir bei aller berechtigten Kritik oder notorischen Meckerei nie vergessen.
Ach ja, wenn einige Zoofreunde sich von den Verantwortlichen ihres Heimatzoos falsch verstanden fĂŒhlen, sollten sie eben auch mal bei sich selbst beginnen.
Bin ich ein engagierter Zoofreund, der eben auch mal kritisch sein darf oder irgendein exotischer Spinner der Alles besser weiß und besser kann - so einer wird nie vollgenommen werden.
(22.10.2006, 19:37)
Ollo:   Der Tierpark ThĂŒle ist ĂŒberfallen worden. Das ging gestern aus einem sehr kurzen Beitrag in der Sendung DAS! (N3) hervor. Die Frau vom Leiter (?) soll gefesselt worden sein, und die TĂ€ter flĂŒchteten mit einem Tierpark-Auto.
(22.10.2006, 06:01)
ZoogĂ€nger:   So langsam erinnert mich das hier an die Auseinnandersetzung mit "D.Kraft".
Erinnerung meine Damen und Herren das ist der ZOONEWS T. Man sollte hier einen StreitThread auf machen.
(20.10.2006, 22:59)
OliverJahn:   @Mulan, es tut mir wirklich leid, Sie da enttĂ€uschen zu mĂŒssen.
1)Ich bin seit der ersten Stunde hier mit im Forum, und die, die das auch sind, die wissen sehr wohl, dass ich in einigen BeitrÀgen hier sehr offen das geschrieben habe, was mir an Halle nicht gefÀllt. Und das nicht nur einmal.
Ich war hier im Forum einer der ersten, der die Entscheidung des Zoo Halle fĂŒr Elefanten am schĂ€rfsten kritisiert haben. Ich hatte aber auch den Mut, nach einem Austausch mit Direktor Jacob mal meine Meinng zu Ă€ndern und das dann anders zu sehen und dieses auch zuzugeben.
2) Seien sie so nett, und erkundigen Sie sich ĂŒber mich richtig, bevor Sie mich sehr persönlich angreifen. Ich kenne Michael Amend, habe ihn in Landau besucht und ich weiß, dass er mit meiner Kritik umgehen kann, wir haben uns auch schon darĂŒber ausgetauscht, persönlich.
Ausserdem mag ich den Zoo Halle sehr, er war aber NIE mein Heimatzoo, LEIDER!!!! Wie kommen Sie auf so was?
3) Ihre ergebene Ehrfurcht vor dem, was Tierpfleger sagen, in allen Ehren, aber gerade Michael Amend (selber Tierpfleger) hat in diesem Forum mehr als einmal beklagt (er wurde ĂŒbrigens von Klaus SchĂŒling darin stark bestĂ€tigt), dass die Kompetenz und Fachkenntnis der Zootierpfleger derart stark nachgelassen hat, dass er hier in diesem Forum Beispiele geschrieben hat, die jedem Laien die Haare zu Berge stehen lassen.
Letztlich waren es ja auch Tierpfleger, die die MĂ€r in die Welt gesetzt haben, die Hallenser Elefantenpfleger sein "Frischlinge"!
Zu guter letzt finde ich Ihre persönlichen Angriffe gegen mich schon sehr verwunderlich, denn zum einen kennen Sie mich ĂŒberhaupt nicht, zum anderen kann ich mich nicht erinnern, Sie jemals verbal hier in irgendeiner Weise beschimpft zu haben. Also seien Sie so nett, und lassen Sie das auch. Danke.

(20.10.2006, 22:01)
Michael Amend:   @Mulan
Ich bin knapp 15 Jahre in diesem beruf.Es ist ja nett geemint, das Sie Partei fĂŒr mcih ergreifen, aber es wĂ€re wohl angebarcht, wenn cihd as in Zukunft selbst tue. Was ĂŒbrigens den lokalpatriotismus angeht, ich selbst bin mit dem Frankfurter zooa ufgewachsen ( mein heimatzoo)und ich sehe dort einges der derzeitigen Entwicklung sehr kritisch. Das Gleiche gilt auch fĂŒr meinend erzeitigen Arbeitsplatz, nciht alkels, was dort in den letzten jahren gebaut wurde, findet meien zustimmung. Bestes Beispiel ist die Afrika-analge. Diese Entstand ohne meien Mitarbeit, und so sieht sie auch aus. Optisch Top, gar keien Frage,aber weder fĂŒr die Tieer, noch fĂŒr die Pfleger, die ind er analge arbeiten mĂŒĂŸen, ist Optik von bedeutung. Kurz egsagt, die Analge taugt ncihts ( normalerweis ehĂ€tte ich jetzt andere Wörter benutzt), aber viele Zoo-Interessierte finden Sie toll, weil sie super aussieht. Deren meinung wĂŒrde sich um 180 Grad drehen, wenn Sie im Hochsommer und im Winter je eien Tag dort arbeiten mĂŒĂŸen. Im Sommer ahbe ich ca. 50 Grad im Schatten auf der Anlage,d as macht arbeiten unmöglich, im Winter ist der sand gefroren, so das man weder die Analge gut sĂ€ubern kann, geschweige denn mit eienr Schubkarre vorwĂ€rts kommt...Ob der erhitzte Sand optimal fĂŒr VogelfĂŒĂŸe ist,w age ich zu bezweifeln, und auch Schattensteleln fĂŒr die Huftiere sind rar. Ein schnelels Abtrenenn der zebras und Gnus ist unmöglich, da ich dazu 8 Holzbalken in die ZwischentĂŒren einfĂŒhren muß, diese werden auf der stallgasse gelagert und mĂŒĂŸen umstĂ€ndlcih durch den Stall ums Eck in die Außenanlage egschafft werden. Sowas nenen cih unpraktisch,zumal sich bei eienr solchen Aktion ein lehrling die Hand eingequetscht hat. Mit Zwischentore, die cih in der alten, wesentlcih besser zu reinigen Analge hatte(optisch wenig ansprechend ),ginge das wesentlcih einfacher, aber erstens sehen die fĂŒr die Besucher zu hĂ€ĂŸlich aus, zwietens sind sie einfach zu teuer....Der Pflegregang vom Stalla uf die Außenanlage wurde in eien Vogelbox umgewandelt. Und Sandboden ist absolut Nichts fĂŒr Bergzebars. Nur um mal ein paar Nachteile der Analge nenenn. Leiderw ird sie jetzt in Straubinmg nachgebaut, nachden Sie in Mulhouse schon nachgebaut wurde......Ich werde mcih aber in Zukunft mit meienr kritischen meinung etwas zurĂŒckhalten mĂŒĂŸen, da sie oft mißverstanden wird.
@Konstantin Ruske
Die Bergenungsanlage wird sowohl vond en Leopardena ls auch vom Jaguar ausgiebig genutzt. NatĂŒrlich kann sie nur ein Ersatz fĂŒr ein badebecken sein, aberw enn ich mir so manche Raubtieranlage ansehe, wo Jaguare nciht einmal eien bergenungsanlage haben und was einige Zoso in ihren neuanlagen so als Badebecken bezeichnen. In magedebug können sich die Tiger die Pfoten edarin waschen, das war's. Und es gibt auch Jaguare und Tiger, die wasser ĂŒberhaupt nicht mögen, der Tigerkater in Frankfurt zum beispiel.So, und nun werde ich mich aus dieser Diskussion ausklinken.
(20.10.2006, 16:53)
Saya:   Ich bin selbst "nur" Laie und habe frĂŒher gedacht, die spinnen, wenn mir ein Tierpfleger gesagt hat dass die eine oder andere neu gebaute Anlage schlecht ist... denn schließlich werden die Zoos schon wissen was sie tun, nicht wahr?? Und außerdem will man als "Zoofreund" ja auch nur das beste denken! Seit ich ein aber paar ZoofĂŒhrungen aus "Tierpflegersicht" hatte sehe ich vieles anders und mir fallen Sachen auf, die ich frĂŒher niemals bemerkt hĂ€tte, und die die meisten Laien und leider auch viele Zoofreunde nicht sehen. Oder nicht sehen wollen, vor allem wenn das Interesse mehr darauf gerichtet ist, möglichst viele selten Arten möglichst gut sichtbar prĂ€sentiert zu bekommen. Viele Teilnehmer hier haben halt einfach andere PrioritĂ€ten als gute, tiergerechte Tierhaltung.
Ich finde es toll, dass hier Tierpfleger ihre kritische Meinung einbringen!
(20.10.2006, 14:02)
Zoosammler:   Wieso nur wird es immer unfein, wenn es um Raubtieranlagen geht? Schon bei Augsburg hatten wir hier ein großes Hin und Her, ob es Laien ĂŒberhaupt erlaubt sei, gegen die unumstĂ¶ĂŸliche Meinung der von Natur aus top-qualifizierten Tierpfleger zu sprechen (ich drĂŒcke das so ĂŒbertrieben aus, weil Mulans Beitrag unglaublich angreifend war, ich weiß, dass Herr Amend damals selbstverstĂ€ndlich erklĂ€rt hat, auch Laien das Recht zuzusprechen, Zootierhaltung zu beurteilen). Ich kann mir kaum vorstellen, dass Mulan alles so meint, wie es rĂŒberkommt, aber wenn ja, finde ich, dass ist eine ziemlich eingebildete Haltung.
Ich freue mich, wenn Tierpfleger oder Zoomitarbeiter hier im Forum ihre Meinung kundtun, sie diskutieren meist fundiert und sehen vieles aus interessanten Blickwinkeln - wenn daraus aber wird, dass NUR NOCH Zoomitarbeiter Recht haben dĂŒrfen, dann muss ich sagen: Danke, Sie sind in diesem Forum falsch, richten sie sich doch ein eigenes Tierpflegerforum ein!
(20.10.2006, 13:11)
Konstantin Ruske:   Praktische Arbeit und daraus resultierende Erfahrung machen objektivere Betrachtungen wahrscheinlicher, aber nicht zwangslĂ€ufig! Ich habe nicht das GefĂŒhl, daß Leute wie Herr Jahn oder Herr Seidel " ihren" Halleschen Bergzoo ĂŒber den grĂŒnen Klee loben, sondern sich wohl den noch zu bewĂ€ltigenden Aufgaben und zu beseitigenden Schwachstellen, die jeder Zoo in unterschiedlicher Menge hat, bewußt sind. Daß sich nicht jeder der persönlichen Meinung eines anderen ĂŒber jede Anlage bewußt sein kann, reicht nicht als Vorwurf. Und eine als Ersatz fĂŒr ein Badebecken angeschaffte Beregnungsanlage, deren Nutzung durch Leoparden ich verblĂŒffend und die gesamte Einrichtung ĂŒberlegenswert finde, ist wenn ich nicht irre, bei aller Erfahrung mit Tieren und Beregnungsanlagen dann trotzdem noch immer nur der Ersatz fĂŒr das Badbecken...
(20.10.2006, 12:57)
Mulan:   Wollen wir doch mal die Fakten auf den Tisch legen. Fakt ist doch, das ein ausgebildeter Tierpfleger mit mehrjĂ€hriger Berusfserfahrung ( ich weiß nicht, wie lange Herr Amend in diesem Beruf arbeitet, aber bestimmt nicht erst seit gestern )und dadurch die notwendige Qualifikation aufweist, eine Zootierhaltung zu beurteilen, dieses besser kann als ein Laie, sei er noch so an Zoos interessiert, dafĂŒr fehlt einfach das notwendige Hintergrundwissen und die Qualifikation. Wenn mir ein Tierpfleger sagt, das die eine oder andere Raubtierhaltung schlecht ist und auch begrĂŒnden kann ( und das können Tierpfleger ), dann glaube ich ihm das und maße mich nicht an, das anzuzweifeln, wie das hier Forum teilweise getan wird. Das Problem mit Halle ist, das die Raubtierhaltung nach der Optik der Anlage eingeschĂ€tzt wird. Was dem Besucherauge gefĂ€llt, muß auch zwangslĂ€ufig fĂŒr die Tiere gut sein. Auch ich sehe die Raubtierhaltung sehr kritisch in Kenntniss aus meiner Sicht sehr guter Tigerhaltungen ( Tiger ist nur ein Beispiel )in MĂŒnchen, Leipzig oder Aschersleben. Bei Herrn Jahn kommt noch dazu , das Halle sein Heimatzoo ist und er diesen aus Lokalpatriotismus verteidigt. Ich kann mich im Augenblick nicht daran erinnern, das Herr Jahn einmal Halle kritisch betrachtet hĂ€tte, man liest von Ihm nur, wie schön und toll Halle ist und das es toll ist, das Halle wieder Elefanten hat. Das diese in einer meiner Meinung nach schlechten und zu kleinen Anlage untergebracht sind, ĂŒbersieht er. Ich schĂ€tze, wĂŒrden die Elefanten in Halle in einer halb so kleinen Anlage gehalten werden, wĂ€re das auch noch tragbar fĂŒr Herrn Jahn, Hauptsache, Halle hĂ€lt Elefanten. Wozu eigentlich, wenn im nahe gelegenen Leipzig erfolgreich Elefanten gehalten und gezĂŒchtet werden. Jeder Zoo muß Elefanten halten und zĂŒchten, oder ? Wann bauen Hof, Bischofswerda, oder der Retilienzoo Moers endlich eine Elefantenanlage ?
(20.10.2006, 12:25)
Michael Amend:   Die GrĂ¶ĂŸe einer Anlage ist lĂ€ngst nicht Alles, Oliver, und da du beim Raubtierpflegertrefefn nicht anwesend warst, kannst du kaum beurteilen, ob das Raubtierhaus in halle"niederegfmacht"wurde oder nciht. Ich kenen allerdings keinen zweiten zoo in deutschalnd, in dem tropische katzen 24 Stunden tĂ€glich 365 Tage im Jahr die Wahl zwischen Innen,-und Außenanlage haben und eien Beregnungsanlage haben. Soagr die Leoparden liegen im Sommer geren darain. Und letzen Endes geebn sich unsere Raubtierpfleger reichlcih MĂŒhe, die drei Tieer ausreichend zu beschĂ€ftigen. Halle bietet viel Optik fĂŒr die Besucher, aber das ist auchs chon alles. Das es aber sehr gut möglich ist, aus denkmalgeschĂŒtzten HĂ€useren tuiergerchte Raubtieranlagen, die zgleich auch ncoh die Zoobesucher ansprechen, zus chaffen, zeigt sehr deutlcih Wien. In der tat wĂ€re es fĂŒr Halle sinnvoll gewesen, sich auf zwei Arten zu beschrĂ€ncken, viielelciht sogar winterharte Arten,d ann hĂ€tte amn auf das Haus getrost verzichten können und dies anderweitig nutzen können.
(20.10.2006, 06:37)
Mel:   Hm, ich denke Michael A. hat da nicht unrecht. Punkt eins seine formulierung in Punkto viel darĂŒber gesprochen, nichts schönes nichts positives, hat nicht unbedingt den Wertungscharacter der hier von vielen angesetzt wird. ich denke mal man sollte hier erwĂ€hnen das wenn sich Tierpfleger unter sich ĂŒber Einrichtungen und gehege unterhalten, der Bewertungsmasstab ein anderer ist als hier im Forum. Es geht dann doch schon eher um Handling, Unterbringung und Verhaltensreaktionen. Ich möchte nicht sagen das nicht auch Vergleiche gezogen werden, und in diesem Sinne eine Wertung statt findet, doch ist es unter tierpflegern genauso wie in jeder anderen Branche. Wenn man sich Betriebsfremd trifft wird erst mal das fĂŒr und wieder der eigenen oder der fremden Institution diskutiert. Und die optische Wirkung eines geheges hat nichts mit der Tauglichkeit zu tun. dem tier ist es "eigentlich relativ" ob die strukturierungs Objekte im KĂ€fig natĂŒrlich oder kĂŒnstlich sind. Hauptsache sie sind vorhanden und sinnvoll platziert. Der möglichst naturgetreue Bau bzw. Anblick ist eher fĂŒr die Besucher wichtig, fĂŒr die tiere zĂ€hlt bloss das Strukturobjekt als solches und deren Nutzungsmöglichkeit. Demnach ist es gut möglich das ein altes aber gut strukturiertes mit vernĂŒnftig integrierten Reizreaktionsobjekten ausgestattetes Landauer Gehege um vieles besser ist als eine optisch schönes und naturnahes Gehege in dem aber der Bewohner seinen natĂŒrlichen Trieben aufgrund falscher oder kaum vorhandener Konzeption nicht nach kommen kann.
(19.10.2006, 22:59)
Oliver Jahn:   Nun ja, wenn man ĂŒber etwas spricht, und ich zitiere dich: "viele Storys, keine schönen, keine positiven" dann ist eine solche Unterhaltung schon ein Niedermachen. Aber wenn dann jetzt noch auch von dir gesagt wird, dass die Landauer Raubkatzenhaltung BESSER ist, als die in Halle, dann Michael tut es mir echt leid, aber dann weiß ich nicht, ob du nicht eventuell in Halle in Westfahlen warst, und dort einen anderen Zoo besucht hast. Schon der Vergleich der Aussenanlagen dĂŒrfte hier genĂŒgen, gerade fĂŒr die Jaguare.
(19.10.2006, 22:21)
Michael Amend:   KEin mensch hat in Landau das Raubtierhaus in Halle niederegmacht, es wurde darĂŒber gesprochen, das ist ein ganzs chöner Unetschied. Und was die Landauer raubtierhaltung angeht, die KĂ€fige sind alt ( wie die beiden Leoparden darin, 22 Jahre alt ! )und nicht sehr groß, aber qualitativ iste s eien bessere Haltung als in halle, die Tieer haben reichlich Deckung, Klettermöglichkeiten, ein sandbad, jederzeit RĂŒckzuigsmöglcikeiten in die InnenkĂ€fige und sie haben ganzjĂ€hrig 24 Stunden am Tag Zugang zu den AußenkĂ€fiogen, außer,w enn deise gereinigtw erden., und zwar Sommer wie Winters. Der Jaguar hat kein badebecken,a ber im Sommer habenw ir eien beregnungsanlage ĂŒberd en AußenkĂ€figen, die im Sommer tĂ€glcih eingeschaltet wird. Soviel zur Landauer Raubtierhaltung. Die Anlagen könen ĂŒbrigens erst nach Ableben der beiden sehr betagten Leoparden vergrĂ¶ĂŸertw erden.
(19.10.2006, 21:38)
Oliver Jahn:   Nun mal langsam hier. Michael, das ist doch aber verstĂ€ndlich, wenn solche Dinge hier von die reingestllt werden und gleich etliche andere drauf anspringen, dass solche Mitteilungen dann, wenn sie schlicht weg Quatsch sind, als auch solche richtig gestellt werden!
Was mich aber viel mehr wundert ist etwas anderes.
Du weißt, dass ich den Zoo Landau sehr schĂ€tze und ihn nicht umsonst auch hier im Forum schon mehrfach beworben habe. Aber wenn sich nun dort die Raubtierpfleger treffen und das Raubtierhaus in Halle nieder machen, und bas bei den RaubtierkĂ€figen in Landau, die sie direkt vor der Nase haben und die ja nun nicht gerade ein Glanzpunkt des Zoos sind, dann muss auch ich mit dem Kopf schĂŒtteln und mich echt fragen, ob das nun tatsĂ€chlich DIE Experten sind!
(19.10.2006, 20:17)
Michael Amend:   Kann es sein,d as ich stĂ€ndig mißverstanden werde ? Mir ist es nciht "wurscht"woher cih meien Informationen bekomme, das habe ich in meienm Beitrag NICHT geschrieben,mir iste s "wurscht"wer Elefantenpfleger in Halle ist.Außerdem ist es mir nicht wurscht, ob meien Infos richtig sind oder nciht, nur wenn mir zwei Hallenmser Kollegen erzĂ€hlen, ihre Elefantenpfleger seien"Frsichlinge"so lautete deren Wortwhl, nicht meien, da sie noch nie mit Elefanten zu tun gehabt haben, habe ich doch keienn Grund, diese Information anzuzweifeln bzw. zu ĂŒberprĂŒfen, oder ? Ich kann nicht nach jedem gesprĂ€ch, das ich mit Kollegen oder anderen Personen gefĂŒhrt habe, den Wahrheitsgehalt von deren Informationen nachprĂŒfen. Wer tut das schon ? Vielelciht soltle ab sofort jeder im Forum seien Queleln angeben, damit diese ĂŒberprĂŒft werden können ?
(19.10.2006, 11:57)
Konstantin Ruske:   Wem es " wurscht" ist, woher er seine Informationen bezieht und ob sie stimmen, der brĂ€uchte eigentlich nicht so vehement darauf zu dringen, sie als alleingĂŒltig jedem aufzudrĂŒcken, wobei da die Grenze zwischen ( richtiger?) Information und Meinung notwendigerweise fließend wird.
(19.10.2006, 10:43)
Mel:   Ich möchte Michael Amend zu stimmen. Gute Anlagen sind spĂ€rlich gesĂ€ht. Jedoch denke ich liegt das Problem darin das die meisten Zoos bemĂŒht sind eine Neuanlage mit fĂŒr Besucher begehbaren Innenbereich zu gestallten und das nimmt schonmal eine Menge Platz in Anspruch was sich meist auf GrĂ¶ĂŸe und Beschaffenheit der Innenanlagen auswirkt. In Punkto aussenanlagen möchte ich der Berliner Löwenfreianlage und ehemals Tiegerfreianlage zustimmen.

(18.10.2006, 22:10)
Michael Amend:   @Ralf Seidel
1. Ich behaupte nicht, die Hallenser Elefantenpfleger seien "Frischlinge"Die Information mit den Hallenser Frischlingen habe ich in NĂŒrnberg von zwei Hallenser Tierpflegern bekommen. Die soltlen es wohl wissen, wer bei den elefanten arbeitet.Ich kann natĂŒrlcih nochmal eienn Anruf tĂ€tigen, um das bestĂ€tigt zu bekommen,a ber wozu ? Mir ist es doch wurscht, wer in Halle beid en Elefanten arbeitet.
2.Ich ahbe nicht behauptet, das es keien guten Raubtieranlagen gibt, ich behaupte aber, das die wenigsten neuanlagen etwas taugen. Entschuldigung, aber wer die Löwenanlage in magdeburg gesehen aht, und der meinung ist, diese sei "schön"( das ist Geschmackssache )bzw. geeignte fĂŒr eien artgerchet Löwenanlage, der kann keien Ahnung von tiergerchter Raubtierhaltung haben. Das gleiche betrifft MĂŒnchen und Halle. Erfurt keen ich nicht in der RealitĂ€t, werde ich aber nachholen. Die Bilder, die davon keen, sind aber aussagekrĂ€ftig genug.TatsĂ€chlich gibt es viele Altanlagen, die wesentlcih besser sind, Beispiel die Löwenanlagen in Berlin ( 1936 erbaut ! ) oder Frankfurt ( 1954 erbaut ) Köln hat zumindetsnes vor den kulissen eien gute Großkatzenhaltung, die Außenanlgen fĂŒr die Löwen,Tiger udn leoparden sind sehr gut. Übrigens, Löwen sind sehr bewegungsfreudige Tiere, allerdings erst ab der DĂ€mmerung, und dann mĂŒĂŸen die Tiere leider in ihre InnenkĂ€fige....
(18.10.2006, 22:05)
Langhals:   @Ralf Seidel.Ich habe die Raubtierhaltung in Halle keineswegs mit einer Pelztierfarm verglichen, Sie hĂ€tten meinen Beitrag richtig lesen sollen. Ich hatte geschrieben, das wenn Tiere in Gefangenschaft zĂŒchten, das das noch immer als Beweiß fĂŒr ihr Wohlbefinden gilt. Das heißt im Klartext, Tiere in Pelztierfarmen fĂŒhlen sich wohl und werden artgerecht gehalten, weil sie ja erfolgreich zĂŒchten. Oder wollen Sie etwa behaupten, das das nicht stimmt ? Dann mĂŒĂŸen die Tiere fĂŒr die unzĂ€hligen PelzmĂ€ntel geklont werden.
(18.10.2006, 21:55)
Ralf Seidel:   Die hallesche Raubtierhaltung mit einer Pelztierfarm zu vergleichen - das soll kommentieren wer will!
2 Sachen: a)ich sprach von natĂŒrlicher
Aufzucht;
b)die Liste der guten RaubtierhÀuser steht noch aus. Aber eingentlich hat die Antwort ja Michael Amend gegeben -gute Anlagen scheint es nicht mehr zu geben.
@Michael Amend,bin schon froh, daß Sie ĂŒberhaupt noch mit anderen Pflegern sprechen auf Ihrn Meetings, beim Elefantenthema behaupteten Sie ja noch, die Elefantenpfleger dort seien Frischlinge ? So schließt sich ja wieder mal der Kreis.
Fazit: Wie ĂŒberall ist auch der Zoo Halle nicht perfekt - aber solche "Expertenmeinungen", die nun wirklich Alles negieren...

(18.10.2006, 16:55)
Michael Amend:   @Langhals . Gar keien frage, das Raubtierhaus in halle gehört mit MĂŒnchen zud en miserabelsten Raubtierhaltungen in Deutschalnd. Da braucht man auch kein experet zus ein, um das beurteilen zu können. Positive Stimmen zu diesem haus aus Tierpflegrekreisen zu hören dĂŒrfte schwierig sein, es gibt sie nĂ€mlcih nicht. Wir ahtetn kĂŒrzlich in Landau das Raubtierpflegertreffen, da war dieses Haus natĂŒrlich auch Thema. Viele schöne Stories hat man darĂŒber zu hören bekomemn, leider keien schönen, und positiv, leider nein. Die Details dazu werde ich nciht öffentlich diskutieren.
Aber alleien auf halle rumzuhacken, fidn eich auch nciht fair, die MĂŒnchneer Raubntierhaltung im Deschungelzelt ist mindetsens genauso schlecht, die neue Magdeburger Löwenanlage ist wohl das Allerletzte an Neuanlagen, was ich kenen, Erfurt kenen cih nur von Fotos, und die reichen mir, das ich kein Verlangen danch habe, diese Anlage live zu sehen. Schade, artgerchte Raubtieranlagen zu abuen, ist ncihts chwierig. Leiders ehen sich viele Zoos damit ĂŒberfordert und geben lieber Millioen fĂŒr Archtiketonische Wunderbauten aus. Das Geld in den aktiven Schutz fĂŒr den Sibirischen Tiger investeirt, wĂ€re in der Tat sinnvoller gewesen. Und natĂŒrlich ist erfolgreiche Nachzcuht kein beweiß fĂŒr das Wohlbefinden von Tieren, das ist Quatsch.Großkatzenzucht ist wohl kaum ein Thema,und im Zirkus zĂŒchten sie auch in ihren erbĂ€rmlcihen KĂ€figwagen.
(18.10.2006, 14:22)
Langhals:   Katzen brauchen Deckung, die haben sie in Halle nicht. RegelmĂ€ĂŸige Nachzucht ist doch kein Indiz dafĂŒr, das sich die Tiere
wohlfĂŒhlen. Tiere in den Pelzfarmen zĂŒchten wie verrĂŒckt, eben weil sie artgerecht gehalten werden und sich sauwohl fĂŒhlen, richtig ? Ich war zweimal in Halle, beide Male habe ich sehr nervöse Tiger angetroffen, beim zweiten Besuch haben soviele Leute an die Scheiben geklopft, das die Tigerin fast durchgedreht ist und stĂ€ndig ihre Tochter verprĂŒgelt hat, und das reichlich. Das nennt man Übersprungshandlung. Leider hatte die Tigerin in ihrem Betonbunker keine Möglichkeit, sich dem zu entziehen, da sie weder Deckung, noch RĂŒckzugsmöglichkeiten in ihrer Betonschlucht hat, und die Tochter hatte keine Chance, ihrer Mutter auszuweichen. Unter artgerechter Katzenhaltung verstehe ich etwas anderes, Halle ist es nicht. By the way, in meiner Begleitung war ein Tierpfleger,der mehrere Jahre mit Großkatzen ( Löwen, Tiger,Leoparden )zu tun hatte,und der war von dieser Raubtierhaltung alles andere als begeistert. Und vergleicht man Halle mit der Löwenanlage in Basel, dazwischen liegen Welten. Soweit ich informiert bin, ist das Hallenser Raubtierhaus auch nicht in Zusammenarbeit mit den dortigen Tierpflegern entstanden, und in Tierpflegerkreisen hat dieses Haus einen entsprechenden Ruf weg. Positive Stimmen aus diesem Berufszweig kenne ich nicht. Abgesehen davon bilde ich mir meine Meinung hauptsĂ€chlich darauf, was ich in Halle mit meinen eigenen Augen gesehen habe. Es ist ja schön, das das Haus sovielen Forumsteilnehmern gefĂ€llt, nur mit artgerechter Tierhaltung hat es eben nichts zu tun. Erkundigt euch doch mal bei eurem nĂ€chsten Besuch in Halle bei den Raubtierpflegern, wie sie zu dieser Katzenhaltung stehen.
(18.10.2006, 14:14)
Ralf Seidel:   @Jana, die Info stammt von der Kuratorin. Ich gehe auch davon aus, daß man nicht mit Halbgeschwistern zĂŒchten will, sondern vielleicht tauscht. In
USA und Asien gibt es bereits koordinierte Zuchtprogramme. Ja, der Zoo Prag hat eine lange Tradition in der Tigerzucht, bis Anfang der siebziger Jahre wurde ja hier das
Internationale Zuchtbuch gefĂŒhrt.
@Saya, die Aufzuchtquote ist nicht berauschend - nun ja, das Fehlen der Mutterbox halte ich auch nicht fĂŒr optimal. Man löst das Problem, indem die Sichtscheibe innen zum Teil mit Folie ĂŒberklebt ist, der Bereich davor ist abgesperrt. Der Mutterbereich ist durch einen Holzstamm abgegrenzt und mit Rindenmulch gefĂŒllt. Dies wird aber von der Katze gut angenommen. Paradox dabei, schon wenige Tage nach der
Geburt des letzten Wurfes holt die Mutter regelmĂ€ĂŸig ihre Jungen an die offene Sichtscheibe zum Besucherraum, so daß die Besucher die Babys auch sehen können. Immerhin scheint der zweite Wurf auch groß zu kommen, bisher gab es insgesamt 5 WĂŒrfe. Bedenken muß man aber auch, daß es immer noch sehr
junge Löwen sind.
@Langhals, die Anlage ist weder ĂŒberbesetzt noch schlecht - das ist eine rein subjektive Bewertung. Dem einen gefĂ€llt sie, dem anderen eben nicht. Zu viel Beton,Glas,Edelstahl -Außenanlagen zu klein oder gar zu kahl wurde schon geschrieben. Den Besuchern gefĂ€llt es - und den Tieren offensichtlich auch, denn die doch ach so ĂŒbernervösen Tiere ziehen ihre Jungtiere natĂŒrlich auf, Flaschenaufzuchten werden von der ZoofĂŒhrung abgelehnt. Die Tiere können ihre natĂŒrlichen Verhaltensweisen ausleben. Auch eben in Anlagen die nicht 1000,2000 oder 3000 qm groß sind. Die Gehege sing gut strukturiert, man lĂ€ĂŸt sich stĂ€ndig was einfallen die Tiere zu beschĂ€ftigen. Die einzige Zucht von Angolalöwen (mit RĂŒckschlĂ€gen),die einzige Zucht von Indochinatigern in Europa. Wahrlich schlechter kann ein Tierhaus seinen Auftrag nicht erfĂŒllen! Der "Überbesatz" bei den Tigern rĂŒhrt daher, daß jetzt beide Weibchen gleich 3 Jungtiere fĂŒhren. Nun, die einen sind man gerade erst geboren, die anderen 3 werden den Zoo spĂ€testens im nĂ€chsten FrĂŒhjahr vwerlassen. Interessenten fĂŒr indichinatiger gibt es europaweit. Ach ja, im Ranking der schlechtesten RaubtierhĂ€user ist ja Halle ganz vorn -schließlich gibt es hier keine artgerechte Haltung. Nun steht aber noch die Liste der Ihrer Meinung nach guten HĂ€user aus. Da bin aber gespannt.
Vor ein paar Wochen fĂŒhrte ich eine Busgruppe Görlitzer Zoofreunde durch den Zoo. Ein Ă€lterer Herr zog mich beiseite und sagte:"Ihr habt hier nen richtig guten Architekten" Der gute Mann war frĂŒher selber Architekt - ich habe mich drĂŒber gefreut.
@Sven P.Peter,die schon mit 2 Tieren hoffnungslos ĂŒberbesetzte Tigeranlage-es gibt es Haltungsrichtlinien und die werden in Halle nicht nur eingehalten, sondern auch ĂŒberboten.
(18.10.2006, 09:17)
Oliver Jahn:   Wenn ich mir ansehe, wieviel Raubkatzen in Leipzig im Raubtierhaus geboren wurden, dann möchte ich wenigstens leise Zweifel anmelden, schlechte Aufzuchtquoten immer der Haltung zuzuschreiben. Unter Haltungsbedingungen, welche heute keiner mehr akzeptieren wĂŒrde sind Zuchten entstanden, von denen heute manche Zoos nur trĂ€umen. Und das immer wieder in Bauten wie den alten RaubtierhĂ€usern in Leipzig und Halle, im DickhĂ€uterhaus in Hannover oder im Frankfurter Rundbau. Und diese HĂ€user waren sicher allesamt aus heutiger Sicht
erheblich "schlechtere" Haltungsbedingungen als das neue Hallenser Raubtierhaus.
(17.10.2006, 21:38)
Saya:   Der Unterschied ist nur, in Leipzig liegt es am Tier, in Halle aber wahrscheinlich an den Haltungsbedingungen! und das in einem neuen Haus. Ich halte das Fehlen von Mutterboxen fĂŒr eine schlimme Fehlplanung, wenigstens mĂŒsste man das Haus fĂŒr die ersten Wochen fĂŒr Besucher sperren, aber das passiert ja auch nicht.
(17.10.2006, 16:17)
Sacha Beuth:   Leider ist im Zoo ZĂŒrich auch das zweite Jungtier der Indischen Löwen aus dem Wurf vom 12. 10. gestorben. Der Versuch, dass Jungtier der erstgebĂ€renden Aipani - welche ihr Baby nicht trinken liess - wegzunehmen und von Hand aufzuziehen, misslang. Das Löwenbaby war wohl schon zu schwach.
(17.10.2006, 16:12)
Konstantin Ruske:   HauptsĂ€chlich bezog sich das als Antwort auf die genannten Tiger. Nicht ganz glĂŒcklich bin auch ich ĂŒber die fehlenden Mutterboxen im Löwenbereich, und trotzdem ist die Quote besser als in Leipzig ( könnte aber vielleicht mit Mutterbox noch besser sein.)
(17.10.2006, 16:03)
Saya:   also die Aufzuchtquote des Löwenweibchens in Halle ist nicht gerade berauschend...
(17.10.2006, 15:57)
Folko Kullmann:   auf der homepage des Tigerparks ist angegeben, dass die Indochina-Tigerin einen Sibirischen Vater hat, also ein Mischling ist.
(17.10.2006, 14:15)
Konstantin Ruske:   Von den Forums- Teilnehmern, bei denen das Hallenser Raubtierhaus vor und nach dem Umbau beliebt war und ist, und zu denen ich mich rechne, ist ausfĂŒhrlich ales zu FĂŒr und Wider gesagt worden. Allerdings habe ich bei verschiedenen Besuchen und PraktikumstĂ€tigkeit im Zoo Halle zwar oft aktive und aufmerksame Großkatzen beobachten dĂŒrfen, die auch oft Kontakt zu den Besuchern an den dafĂŒr installierten Vorrichtungen aufnahmen, ĂŒbernervöse allerdings nicht.StĂ€ndig berunruhigte Grokatzen dĂŒrften auch kaum so regelmĂ€ĂŸig selbst Junge aufziehen- insofern sollte manche Verhaltensinterpretation genauer ÜberprĂŒfung unterzogen werden!
(17.10.2006, 13:44)
Benjamin Grabbe:   Die Indochina Tigerin,heißt Whitney und ist 1998 bei Familie Farell geboren.
(16.10.2006, 17:08)
Michael Mettler:   @Sven: Ich war mal auf der Homepage des Tigerparks und wunderte mich ebenfalls ĂŒber die angegebene Indochinesin. In ihrem Steckbrief ist dann aber zu lesen, dass sie zwar eine indochinesische Mutter hatte, ihr Vater aber ein Amurtiger war...

In Farells Lebenserinnerungen ist nachzulesen, dass zu seiner einstigen gemischten Raubtiergruppe (die er im Tierpark Dortmund öffentlich eintrainierte) drei Wildfang-Tiger aus Laos und Kambodscha gehörten, zu denen dann noch der Amurkater hinzukam. Somit hatte er frĂŒher gleich drei Indochinesen.
(16.10.2006, 17:06)
Langhals:   Ich bin auch der Meinung, das das Raubtierhaus sowohl ĂŒberbesetzt, als auch ein baulicher Fehlgriff ist. Es gehört mit zu den schlechtesten RaubtierhĂ€usern in Deutschland und bietet keine artgerechte Großkatzenhaltung. Das wollte ich weiter unte nicht schreiben, weil ich weiß, das das Raubtierhaus in Halle bei einigen Forumsteilnehmern sehr beliebt ist. Allein die Wechselhaltung bei den Tigern ist ein unmöglicher Zustand,und die fehlende Deckung in der kleinen Tigeranlage trĂ€gt viel dazu bei, das die Tiere in dieser Anlage ĂŒbernervös sind.
(16.10.2006, 16:51)
Sven P. Peter:   @Langhals: Langsam wird es eng im Raubtierhaus? Ich finde enger kann es ger nich mehr werden. Die Tigeranlage halte ich mit 2 Tieren schon fast fĂŒr ĂŒberbesetzt.
Ganz interessant: Tiertrainer Farell mit seinem Tierpark bei Dassow gibt an eine Indochina-Tigerin zu halten. Weiß man woher die kommt?
(16.10.2006, 16:17)
Jana:   @Ralf Seidel Wohin hast du das Info, die Indochinesen sollen nach Prag gehen? Im Raubtierhaus ist zwar genug Platz, aber es macht wenig Sinn, mit 4 Geschwister zu zĂŒchten.
(16.10.2006, 15:41)
Ralf Seidel:   Die 1,2 Jungtiere vom FrĂŒhjahr bei den
Indochinesen gehen auch nach Prag.
Generell scheint bei vielen Zoos ein großes Interesse an dieser schönen Unterart zu bestehen. Um so wichtiger wĂ€ren aber auch weitere Importe.
(16.10.2006, 15:17)
Langhals:   In den Usa gibt es einige Indochina-Tiger, aber ich weiß nicht,auf wieviele GrĂŒndertiere die zurĂŒckgehen. Ehrlich gesagt hoffe ich, das in Europa ein Bestand aufgebaut werden kann. Mich wĂŒrde interessieren, wie der ZuchtbuchfĂŒhrer bzw.der Eep-Koordinator das sieht, angeblich war er damals vom Berliner Import der Tiere wenig begeistert.
(16.10.2006, 14:50)
Saya:   Das halbwĂƒÂŒchsige Weibchen ist weg (ich glaube nach Prag), also bleiben die 1,2 Elterntiere, der 3er Wurf vom Mai und der 3er Wurf vor ein paar Tagen. Gibt es nicht auch Indochina-Tiger in den USA, aber mit nur ganz wenigen Ausgangstieren? Dann könnte der Hallenser Nachwuchs fĂƒÂŒr US-Zoos sehr interessant sein.
(16.10.2006, 14:27)
Langhals:   Wieviel Indochina-Tiger gibt es jetzt in Halle ? Die drei Zuchttiere, ein halbwĂŒchsiges Jungtier, der Wurf von Mai ( 3 Jungtiere ? ) und der jetzige Wurf ? Langsam wird es eng im Raubtierhaus, bin gespannt, welche Zoos den Nachwuchs nehmen. Wo kommt das Katzenfrett in Posen her ? Arnheim ?
(16.10.2006, 14:18)
Konstantin Ruske:   erneut Nachwuchs bei den Indochina- Tigern in Halle. In Posen wird jetzt ein Katzenfrett gehalten, im Innenstadtzoo sind Pudus dazugekommen.
(16.10.2006, 13:23)
IP66:   Ich habe die duisburger Flußdelphine am vorvergangenen Wochenende besucht: Das Ă€ltere Tier hatte ja schon lange Schwierigkeiten beim Schwimmen, weil die WirbelsĂ€ule nicht mehr recht beweglich war. Am ersten Oktobersamstag hatte ich allerdings den Eindruck, daß es noch etwas schlechter ging als bei den Sichtungen zuvor. Außerdem nahm das Tier keine Fische mehr auf, obgleich extra fĂŒr diesen Delphin betĂ€ubt werden. Und schließlich wurde es durch das jĂŒngere Exemplar mehrfach recht rĂŒde angegriffen, wenn es sich auf dem Boden des Beckens niederließ.
(13.10.2006, 19:41)
Mulan:   Was daran liegt, das jeder neue Okapihalter immer erst mit mĂ€nnlichen Tiere anfangen muß. Kein Neuhalter bekommt schon nach einem Jahr Okapihaltung ein Weibchen.
(13.10.2006, 17:52)
Sven P. Peter:   Und hier gleich eine schlechte Nachricht fĂŒr alle Okapi-Fans:

Das Jungtier, dass nach Leipzig kommt ist mÀnnlich.
(13.10.2006, 17:38)
Dortmunder:   So, jetzt mal gute Nachrichten fĂŒr Leipziger und Okapi-Fans !!!

Aus gut unterrichteten Quellen habe ich erfahren, dass Leipzig und "Dibaya" endlich ein Weibchen bekommen... Ein letztjĂ€hriges Jungtier aus Rotterdam, wenn ich mich nicht irre... Hoffentlich klappt das... Das Tier sollte schon lĂ€ngst da sein, aber durch die Blauzungenkrankheit dĂŒrfen ja keine Huftiere transportiert werden...

Übrigens ist in Duisburg wohl ein Wisent an ebenjener Blauzungenkrankheit verendet...
(13.10.2006, 09:50)
Michael Mettler:   Dazu fĂ€llt mir wirklich nur eine sarkastische Bemerkung ein: Hatten die ZĂŒricher es eher umgekehrt befĂŒrchtet...?
(12.10.2006, 18:00)
Sacha Beuth:   Neues aus dem Zoo ZĂŒrich: Die Indische Löwin Aipani hat heute zwei Junge geboren, von denen allerdings eines tot zur Welt kam. Vater ist der schon relativ betagte Bhagirath (der mit dem ewig nĂ€ssenden Auge). Ausserdem ist der Versuch der Gemeinschaftshaltung von Löwe und Grossem Alexandersittich leider in die Hose gegangen. Aus der Pressemitteilung des Zoos: "Bereits vor zwei Tagen kam es zu einer anderen Aufregung im Löwengehege, als nach sorgfĂ€ltiger Eingewöhnung der Vögel das andere Weibchen, Joy, plötzlich entdeckt hatte, wie sie die mit den Löwen zusammenlebenden Sittiche, die hoch oben in den BĂ€umen sassen, so durch SchĂŒtteln der BĂ€ume jagen konnte, dass sie auf den Boden flogen. Bis die Tierpfleger eingreifen konnten, hatte Joy in kĂŒrzester Zeit drei Sittiche getötet und gefressen. Die Vergesellschaftung musste deshalb sofort abgebrochen werden."
(12.10.2006, 17:22)
Konstantin Ruske:   Seit neustem gehört der Rote Teju wieder zu Bestand des Tierparks Berlin.
(12.10.2006, 13:45)
Werner Weyler:   Wuppertal wird morgen die zweite Geburt eines Baird- Tapir verkĂŒnden ( siehe Tread Wuppertal- Erweiterungen ).
(11.10.2006, 20:35)
Hannes:   Na dann nehm ich mir wirklich diese Woche noch Urlaub um nach Duisburg zu fahren.
@Konstantin Ruske,
vielleicht hast du es noch nicht gesehen(oder es interessiert dich nicht) aber in einem der Tapir-Threads wird ĂŒber Ost-Berliner Tapire spekuliert, vielleicht kannst du dich Ă€ußern?
(09.10.2006, 17:02)
Saya:   Lt. Lokalpresse ist in Duisburg das FlußdelphinmÀnnchen "Vater" an AltersschwÀche gestorben.
(09.10.2006, 14:19)
Konstantin Ruske:   Im Tierpark Berlin gab es unter anderem Nachwuchs bei Karakalen und Schwarz- Weißen Kobras. Aus dem MĂŒnchener Tierpark Hellabrunn ist der Pumakater eingetroffen. Als neue Arten wurden bronzeflĂŒgeltauben und SchmucktĂ€ubchen angeschafft. Mit der Ankunft eines weiteren Gelbbrustkapuziners rĂŒckt der Beginn der geplanten Zucht nĂ€her.
(09.10.2006, 10:03)
Ewok:   Passt zwar nicht direkt in die Zoo-News: Heute gab die Heinz Sielmann Stiftung bekannt, dass der Tierfilmer am letzten Freitag 89jĂ€hrig im Kreise seiner Familie verstorben ist.
(08.10.2006, 11:07)
Sven P. Peter:   Entspricht die Schneeleopardenanlage ĂŒberhaupt den Mindestanforderungen? Oder sollen die neuen Schneeleoparden den Platz der Löwen und Tiger im Raubtierhaus einnehmen?
(07.10.2006, 14:53)
Werner Weyler:   Der letzte Schneeleopard ist in Wuppertal vor Wochen gestorben. Es sollen jedoch wieder Schneeleoparden eingestellt werden.
(07.10.2006, 10:48)
Mulan:   @ Saya So ist es auch. Wie dem auch sei, auch mit nur zwei Paren in ganz Europa lĂ€ĂŸt sich keine Erhaltungszucht aufbauen. In Frankfurt sind zwischen 1956 und 1970 ĂŒber 25 Gerenuks geboren worden, wo sind die alle ? ( durch Inzucht leider alle gestorben, nicht ein Gerenuk hat den Zoo lebend verlassen ) 1979 erlosch die Haltung, weil der Zoo die einzige Zucht in Europa hatte, dem kann ich noch viele andere Beispiele anfĂŒgen. In den USA werden fast 50 Mittelamerikansiche Tapire gehalten, gezĂŒchtet werden sie nur in drei Zoos , das nicht einmal regelmĂ€ĂŸig, und das genĂŒgt leider nicht, um die Verluste auszugleichen. Der Mittelamerikanische Tapir ist in den USA ein Auslaufmodell, genau wie in Europa auch.
(07.10.2006, 06:33)
Saya:   Ich dachte, das 2. Weibchen solle wegen ihres Alters und Gesundheitszustandes kein Kalb mehr bekommen? WÀre natĂƒÂŒrlich trotzdem schön wenn es noch einmal geklappt hat und Mutter und Kind wohlauf sind.
(07.10.2006, 00:18)
Thomas W.:   @Herrn Weyler, gibt es jetzt eigentlich in Wuppertal noch den Schneeleoparden?
(07.10.2006, 00:03)
steven:   habe ich es richtig verstanden dass du glaubt das da ein zweite jungtier diese jahr geboren ist in wuppertla
(06.10.2006, 19:52)
Werner Weyler:   Wuppertal hat zwei Zuchtpaare. Zur Zeit stehen dort 3,2 Tiere.
(06.10.2006, 19:40)
Mulan:   Ein weiteres Tapirkalb wĂ€re toll. Aber von einer Erhaltungszeit mit nur einem Zuchtpaar in ganz Europa kann wohl kaum die Rede sein. Selbst in den Staaten wĂ€chst der Bestand nicht, und da werden weitaus mehr Mittelamerikanische Tiere gehalten.
(06.10.2006, 19:27)
Werner Weyler:   War mal wieder kurz im Wuppertaler Zoo und es goss aus KĂŒbeln. Dennoch waren so einige Besucher dort.

Leider konnten Sie nicht in die Vogelfreiflughalle wegen Brut. Die Anden- FelsenhÀhne haben dieses Jahr offensichtlich zwei Junge ( so Aushang ).

Das Tapirhaus ist ebenfalls wegen Geburt derzeit geschlossen. Ich denke, dies ist ein Hammer, denn die Geburtsfolgen in Wuppertal lassen auf eine vielversprechende Erhaltungszucht hoffen.

Die Geburt eines Klammeraffen im September hielt der Zoo Wuppertal noch fĂŒr erwĂ€hnenswert. Nachwuchs bei den Halsbandpekaris und beim sibirischen Steinbock und den asiatischen Goldkatzen- nun ja, man muss ja auch nicht alles ausplauschen. Schließlich hat der Zoo JubilĂ€um und da sind schon so einige tolle Sachen gelaufen.

Die neuen Anlagen fĂŒr Tiger und Löwen nehmen immer mehr Gestalt an. Dem Nichtbergsteiger sei jetzt schon gesagt, der Höhenunterschied steigt durch das ErweiterungsgelĂ€nde ( in dem die Raubtierfreianlagen gebaut werden )von 70 auf 100 Meter an. In diesem Zusammenhang fĂ€llt mir ein, dass man neuerdings auch mit einem Elektromobil gefahren werden kann.
Es wurde dem Zooverein geschenkt und wird durch eine Ich-AG betrieben. In etwa 1 1/2 Stunden werden so Besucher, die körperlich nicht so fit sind, durch den Zoo gefahren und erhalten noch fachkundige ErklÀrungen.

Letztendlich, die Gorillas gingen bei solch einem Wetter nur auf Zehenspitzen auf die Anlage, um sich leckere Sachen zu holen. Die Gibbons waren als Regenwaldbewohner mit dem rheinischen Regen ( und 18 - 20 Grad ) auch nicht so recht zufrieden. Jedoch den Eider- und Mandarinenten schien alles zu passen, sie balzten bis...........
(06.10.2006, 19:23)
Mel:   Neues vom Zoo Berlin in der Nacht vom 30.09 zum 01.10 0,1 Kirk-DikDik geboren.
(05.10.2006, 00:19)
Michael Mettler:   Laut Tageszeitung konnte der Zoo Hannover gestern den einmillionsten Besucher 2006 begrĂŒĂŸen. Wenn das Wetter mitspielt, ist also die bisherige Rekordmarke von 1,1 Mio. aus dem Vorjahr zu knacken - sind ja noch fast drei Monate Zeit, und auch in diesem Winter wird es ab Dezember wieder einen "Winterzoo" mit Eislaufbahn, Weihnachtsmarkt usw. geben.
(04.10.2006, 08:38)
Mulan:   Heidelberg soll einen zweiten Schopfhirsch bekommen haben, ein Weibchen. Weiß da Jemand etwas Genaueres, da ich mir nicht sicher bin, wie zuverlĂ€ssig die Information ist ?
(02.10.2006, 20:35)
steffi:   @Sitara: Keine Ursache. Mit deiner Antwort ist meine Frage auch beantwortet.
(28.09.2006, 18:07)
Sitara:   @ Steffi: Danke fĂŒr diese Auskunft! "Benni" (14) aus Hamburg harmonierte sehr gut mit der Chinaleo-Katze "Chippy" (15), die beide gemeinsam insgesamt 6 Jungtiere großzogen. Der letzte Wurf von Mai 2004, "Basja", ist nun soweit, dass ein Tausch mit einem anderen Kater notwendig wurde, mit dem Hagenbeck jetzt weiterzĂŒchten möchte.
(28.09.2006, 17:55)
Michael Amend:   @Sascha Beuth
Ich bin Tierpfleger, aber kein Elefantenpfleger. Die gestrige PrĂŒgelaktion hatte ganz offensichtlich keine Sicherheitsrelavanten GrĂŒnde, die beide kÜhe versuchten lediglich den Stall zu betreten und bekamen dafĂŒr die PrĂŒgelstrafe. Da braucht man nicht hinterherzufragen, was das fĂŒr GrĂŒnde hat, es gibt nĂ€mlich keinen vernĂŒnftigen Grund, auf Tiere mit einer Peitsche einzuschlagen. Ich finde es ĂŒbrigens aboslut in Ordnung, mit Elefanten in direktem Kontakt zu arbeiten, das ist nĂ€mlich auch möglich, ohne die Tiere domonieren zu mĂŒssen in dem man ihren Willen bricht und die Tieer sich dem Pfleger unterordnen mĂŒssen. Man kam nĂ€mlich auch auf Vertrauensbasis mit Elefanten arbeiten, wie mir in den USA sehr eindrucksvoll vorgefĂŒhrt wurde.
(28.09.2006, 17:20)
steffi:   @Sitara: Ich hoffe das auch ich weiterhelfen kann. Der Berliner Kater heißt Aaron, ist im Mai 1997 in Cottbus geboren und hat im Tierpark Berlin zweimal fĂŒr Nachwuchs gesorgt(letzter Wurf vom 14.10.2005). Weiß jemand nĂ€hreres ĂŒber den Hamburger Chinaleopardenkater?

(28.09.2006, 17:12)
Sacha Beuth:   @Michael Amend: Ist das richtig: Du bist Elefantenpfleger? Falls ja, ist es mir unverstĂ€ndlich, warum Du Deine Kollegen auf die von Dir beschriebene "PrĂŒgelaktion" nicht angesprochen hast (ob Elefantenpfleger nun Kritik mögen oder nicht). Gerade Du als Experte hĂ€ttest dann deren Aussagen richtig beurteilen können. Möglicherweise (ich betone: möglicherweise) gab es einen (sicherheitsrelevanten) Grund fĂŒr das ĂŒberharte Vorgehen. So jedenfalls stehen die Basler Pfleger in diesem Forum als GewalttĂ€ter da.
(28.09.2006, 16:57)
Sitara:   @ Konstantin Ruske: Zu dem Posting vom 25.09. Austausch der Chinaleoparden-Kater mit Hagenbeck: Wie alt ist der Berliner Kater? Wer sind seine Eltern? Woher stammen sie? Hat er evtl. schon nachgezĂŒchtet? FĂŒr eine Antwort wĂ€re ich sehr dankbar.
(28.09.2006, 16:53)
Michael Amend:   Ich war gestern in basel und war seh angetan von der neuen Löwenanlage fĂŒr die Namibia-Löwen. Die Jungiere vom letzten jahr ahben ausgelassen getobt und gespielt uns es war einfach toll, mal Löwen ĂŒber lĂ€neger Zeit zu beobachten. In Deutschlan dist ja kaum ein zoo ind er Lage, eein vernĂŒnftige Löwenanlage zu bauen, siehe Magdeburg, Erfurt,Eberswalde, MĂŒnchen. Katatrosphal,aber basel ists ehr gut geworden, auch vond er FlĂ€ache her, denn Löwen bewegen sich doch mehr, als allgemein angenommenw ird. Nachteilig ist,d as die Löwen nicht ind en Innenanlagen gesehenw erden können, das heißt, im Winter kaum zu seehn sind. Australis ist auch recht ansehlcih geworden, wenn man natĂŒrlcih die Chance vertan hat, einige weitere austarlische Arten darin unterzubringen. Die alte KĂ€nguruhanlage ist originelelweise mit Muntjaks besetzt. Da könnte amn wunderbar Ducker drauf halten, selbst fĂŒr ein Paar GelbrĂŒckenducker ist die Anlage verwendebar und passt auch sehr gut zum Thema " Afrika ". Durch die Ducker könnte der Zooa uch auf die Bushmeatkrise aufmerksam machen. Elefanten sind ja eiens der Lieblingsthemen hier im Forum. Da konnte cih interessanterweis ebeobachten, wie die alten KĂŒhe von eienm Pfleger mit einer peitsche verprĂŒgelt wurden, auf der Außenanlage, vor besucern, weil die beiden Tieer vesrcuht hatten, durch die offenen Tore ind en Stall zu gelangen,w as sie offenabr nciht durften. Die Tieerw ruden definitiv mehrfach mit der Peitsche geschlagen, was ich sogar auf mehreren Fotios festhalten konnte. Da frage ich mcih,w enn die Kollegen dort nicht möchten, das die Elefanten in den Stall gelangen, warum nicht einfach die Tore geschlosen wurden. Seltsameweise hat sich kein Besucher aufgeregt, ich hörte nur eien Mutetr zu ihrem Kind sagen"Siehst du, die Elefanten waren böse und haben einen Klaps bekommen"Wenn diese PeitschenschlĂ€ge ein Klaps waren, möchte cih nciht erleben,w ie richtige SchlĂ€ge in basel aussehen...Ich ahbe die Kollegen nciht darauf angesprochen, viele Elefantenpfleger ahben es nicht so gern, wenn ihre Vorgehensweise mit den Elefanten kritisiert werden. Die Umgestalung der nashorn Innen,-und Außenanlagen gefĂ€llt mir sehr gut. Die Tieerw erden nun sowohl draußen als auch drinnen auf Rindenmulch gehalten. Die Bullenanlge ist noch im Bau. Die Flußpferd esind nachwievor mit den zebras zusammen, da kein erwachsener Zberahengst derzeit vorhanden ist, haben die Hippos nuna uchd en landteil der zebras erobert, die Stuten ziehen sich sofort zurĂŒck, wenn die Hippos an land gehen. Der Bulle Wilhelm ist ja wirklcih eins ehr beindruckendes Tier, eiens der grĂ¶ĂŸten Flußpferde,d as ich je gesehn ahbe. Was den neeun ZoofĂŒhrer anbelangt, der ist auf umweltfreundlcihem Papier gedruckt, mit Ringbindung versehen und relativ informativ. Sogar der Zebra/Flußpferdunfall wird erlĂ€utert.

(28.09.2006, 16:28)
steffi:   Ich war am 23. September im Zoo Halle und kann Ralf Seidels Bericht bezĂŒglich des Löwennachwuchses bestĂ€tigen. Zwischenzeitlich kam es mir aber so vor als ob die Löwin etwas grob mit ihrem Nachwuchs umging.
(25.09.2006, 19:38)
Ralf Seidel:   NeuzugĂ€nge im halleschen Bergzoo sind seit Anfang September 6 mĂ€nnliche Rotscheitelmangaben aus der Zucht des Berliner Tierparks. Die Junggesellengruppe zog in die Anlage der Mandrills/Zwergflußpferde. Die Mandrills wurden nach Hellabrunn abgegeben, nach dem insbesondere die halbstarken Nachwuchstiere immer mal die Zwerghippos drangsalierten. Mittlerweise sieht man die Zwergflußpferde auch wieder öfter auf der Außenanlage. Die Mangaben bilden ein Genpool fĂŒr die Zuchtgruppen in anderen Zoos. Bei einer FĂŒhrung mit Görlitzer Zoofreunden meinte eine der der anwesenden Damen: "die mĂŒssen dann irgendwo den Notnagel machen!" Na,ja. Nachwuchs auch wieder bei den seltenen Angola-Löwen. Nach dem Löwin Lissa ihre letzten beiden WĂŒrfe nicht angenommen hatte, scheint sie sich jetzt wieder um ihre ihre 2 Jungtiere zu kĂŒmmern. Bereits vor 2 Jahren konnte ein Dreierwurf großgezogen werden, die Jungtiere leben heute im Tierpark Chemnitz und im Zoo Usti/Tschechien.
Der neue Eingangsbereich mit Parkhaus macht sichtbare Fortschritte, eine Eröffnung ist eventuell im Oktober vorgesehen. Die schöne alte Reil-Villa ist seit Wochen schon eingerĂŒstet, sie wird denkmalgerecht saniert und soll im nĂ€chsten Jahr als Restaurant mit Biergarten zugĂ€nglich gemacht werden. Auch die Zooschule und der Zootierarzt sollen hier neue RĂ€ume beziehen können.
(25.09.2006, 13:28)
Michael Mettler:   Die Floridaner, die ich meinte, mĂŒssten schon etwa Ende der 80er/Anfang der 90er im Vogelpark eingetroffen sein. Darunter waren auch Vögel, denen man wegen Verletzung einen FlĂŒgel komplett amputieren musste usw. - das ging damals durch die Medien.
(25.09.2006, 13:11)
Konstantin Ruske:   Die Vermtung bezĂŒglich des Rotbrustkookaburras ist korrekt. Die Florida- Meerespelikane gehörten hier nicht zu verletzten importierten Vögeln der letzten Jahre ( es mĂŒĂŸten 5-6 Tiere sein), hier stammen nur die ungefĂ€hr 20 Chilenen aus solch einer Auffangstation.
(25.09.2006, 11:40)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Wenn es sich nur um einen einzelnen Rotbauch-Kookaburra handelt, mĂŒsste er gerade erst in den Freiflug "entlassen" worden sein? Ich bin mir sicher, das Schild noch an einer der Volieren gesehen zu haben, den Vogel selbst habe ich aber in der Halle fotografiert.

Wie setzt sich denn die Gruppe der Meerespelikane zusammen? Meines Wissens waren ja nicht nur die Chilenen, sondern auch die Floridaner Unfallvögel (verschluckte Angelhaken usw.), und es kamen damals ca. 20 von ihnen nach Walsrode, die dann auf dem jetzigen Brillenpelikanteich untergebracht waren.
(25.09.2006, 10:17)
Konstantin Ruske:   Der Austausch der Chinaleopardenkater zwischen Tierpark Berlin und Hagenbeck ist durchgefĂŒhrt worden. Weiterhin gibt es Nachwuchs bei Binturong und Fischkatzen im Tierpark Berlin.

In Walsrode wird leider nur ein einzelner Rotbrustkokabura gehalten. Die Anlage mit den Meerespelikanen ermöglicht sogar den Vergleich zwischen den Unterarten aus FLorida und Chile. In die beiden Volieren unterhalb der Uhuburg werden ( sicherlich erst zur nÀchsten Saison) passend europÀische Stelzvögel einziehen.
(25.09.2006, 08:09)
Michael Mettler:   @Ollo: In der Strandvogelvoliere mit der Wellenanlage.

Noch vergessen: Die schlicht als "Meerespelikane" ausgeschilderten Vögel sind Chile-Pelikane und haben im letzten Winter erfolgreich gezĂŒchtet!

Übrigens gibt die Walsrode-Homepage sehr detailliert Aufschluss ĂŒber die Entwicklungen im Vogelbestand der vorangegangenen Monate, sehr lesenswert. So entnahm ich ihr gestern noch, dass es nunmehr 7 (2,5) Saphirloris im Vogelpark gibt und dass neben der dortigen Gruppe von Renauld-Kuckucken (Thailand-Laufkuckuck, frĂŒher auch in Berlin) auf der ganzen Welt nur noch fĂŒnf weitere Vögel gehalten werden - in fĂŒnf verschiedenen Zoos!
(24.09.2006, 13:00)
Ollo:   @ M.M.
In welcher Anlage war denn die Falkenraubmöwe untergebracht?
(24.09.2006, 06:57)
Dirk K:   War heute in Krefeld. Viel neues gibt es nicht zu berichten. Außer einem neuen KlettergerĂŒst fĂŒr die Guerezas gibt es keine baulichen Änderungen.
Die Zebramangusten haben zwei Jungtier, ersaunlicherweise von zwei Muttertieren! Bei den Scharlachspinten sind vier Jungtiere ausgeflogen, die Zuchterfolge gehen aber seit Jahren stetig zurĂŒck. Das liegt möglicherweise an der LĂ¶ĂŸwand, die als Brutplatz dient. An der SĂŒdamerikavoliere wird noch immer gebaut. Bei den Nyalas kamen 1,1 neue Tiere aus dem Opelzoo. Den alten Bock habe ich nicht mehr gesehen, der neue ist noch recht jung. Außerdem habe ich heute zum ersten mal die neuen Axishirsche gesehen, die Barasinghas nebenan haben wohl zwei Jungtiere, ich habe aber nur eins gesehen.
(23.09.2006, 20:26)
Michael Mettler:   Heute war ich in Walsrode - entgegen sonstiger Gepflogenheit allerdings nicht allein, sondern "familiĂ€r" anlĂ€sslich des an diesem Wochenende im Park stattfindenden Gartenfestivals (und deshalb mit weniger Zeit und Möglichkeit zum Suchen und Beobachten als sonst). Das Festival fĂŒgte sich fĂŒr meinen Geschmack recht gut in den Park ein und störte eigentlich auch nirgends bei der Betrachtung der Vogelanlagen - wie sich auch deren Bewohner anscheinend nicht von den Gartenpavillons usw. stören ließen.

Zoologisches Highlight waren fĂŒr mich ZwergglanzgĂ€nse mit Jungen in der "Afrikanischen Flusslandschaft" der Paradieshalle. Ich habe sieben KĂŒken gezĂ€hlt, bin aber nicht sicher, ob ich alle gesehen habe, denn ein Teil der Gitterfront war zum Schutz der seltenen Nachzucht mit blickdichter Folie verhĂ€ngt.

Neu fĂŒr meine "Artensammlung" waren Falkenraubmöwe, Schwarzkopfsibia, SĂŒdchinesische Damadrossel, Java-Kupferschmied und Saphirlori - von letzteren gibt es laut Beschilderung fĂŒnf StĂŒck, die aus einem beschlagnahmten Import stammen. In der Indonesienhalle sah ich Rotbauch-Kookaburras sowohl in der Voliere als auch im Freiflug sowie fĂŒnf Insel-FlugfĂŒchse - mein bisheriger persönlicher "Rekord" stand bei EINEM Flugfuchs pro Besuch.... In der ganz linken Greifvogelvoliere mit dem Wasserfall sind nun Seriemas eingezogen, die noch im Mai dort zu sehenden Uhus leben nun in der neuen UHU-Burg.

Aus Besuchersicht finde ich diese Neuanlage sehr attraktiv, frage mich allerdings, ob nicht manche Eulenart in den alten Anlagen besser untergebracht war. Besonders gilt das m.E. fĂŒr die BartkĂ€uze, deren neue Voliere von den Besuchern komplett umrundet werden kann; drei Seiten bestehen aus Gitter, die vierte aus einer dĂŒnnen Wand, hinter welcher der Besucherweg entlang fĂŒhrt und in der sich eine nicht blickdichte HolztĂŒr befindet. Man muss natĂŒrlich dazu sagen, dass der Bau gerade ein paar Wochen alt ist und sich durch Bewuchs noch einige Einblicke schließen werden. Die beiden benachbarten, nun an den Neubau unmittelbar anschließenden Stelzvogelvolieren, in denen im Vorjahr noch die KlaffschnĂ€bel, KahnschnĂ€bel usw. lebten, sind noch nicht wieder besetzt.

Eine Flugshow fand ĂŒbrigens nicht statt, da die gesamte große Wiese von den Pavillons des Gartenfestivals umsĂ€umt war.
(23.09.2006, 20:18)
steffi:   Folgenden Beitrag habe ich auf der Internetseite von Hagenbecks Tierpark entdeckt:
Löwenbabys in Hagenbecks Tierpark
Seit dem 13. August gibt es bei den Löwen kuscheligen Nachwuchs zu bewundern: Löwin Tembesi brachte fĂŒnf kleine WollknĂ€ule zur Welt – den ersten Löwen-Nachwuchs in Stellingen seit elf Jahren.

Die fĂŒnf Geschwister waren bei ihrer Geburt blind, nur drei Pfund schwer und so groß wie eine Hauskatze. Nun sind die Jungen prĂ€chtig entwickelt, krĂ€ftig gewachsen und sehen schon farbig. Nur ihr Fell schmĂŒcken noch zahlreiche Tarn-Flecken, die erst spĂ€ter verblassen.

Ihre Namen haben die jungen Raubkatzen von ihrer Taufpatin der Tagesschausprecherin Laura DĂŒnnwald bekommen.
Weibchen Tawanga und ihre BrĂŒder Nibalo, Naju, Nawiri und Nelson sind fĂŒr die Tierpark-GĂ€ste im Löwenhaus zu sehen.


(21.09.2006, 19:13)
Klaus SchĂŒling:   Der Beitrag "Zoo News" wurde ein wenig voll..
(18.09.2006, 10:12)

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