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Tierpark Cottbus

W. Dreier :   Die Zucht der Marabus geht weiter: wohl zwei Drittel der Marabus in deutschen Zoos stammt aus der Cottbusser Zucht.
``Mama, ich habe Hunger``
(01.06.2019, 21:10)
Patrick Marburger :   Untenstehenden Bericht habe ich jetzt erst entdeckt, da h├Ątte ich was verpasst....

Dein beiden bew├Ąhrten Fotografen herzlichen Dank!
(01.06.2019, 21:09)
W. Dreier :   Na, ja: Surikatenkinder sind ja wirklich s├╝├č!
(01.06.2019, 21:05)
W. Dreier :   Genau am Morgen (31.5.) gab es eine 2. Przewalski-Geburt. Cottbus z├╝chtet weiter mit der A-(Hellabrunner) Linie
(01.06.2019, 21:04)
W. Dreier :   Leider klappte die Zucht der Sunda-Marabus nur ein Mal.
(01.06.2019, 21:02)
W. Dreier :   Der nordchines. Leopard wollte nicht vor die Kamera - verst├Ąndlich bei der Hitze.
(01.06.2019, 21:01)
W. Dreier :   So stelle ich mir einen Banteng-Bullen vor. Auch in diesem Jahr wurde er zweifacher Vater
(01.06.2019, 21:00)
W. Dreier :   Gedr├Ąnge um die besten Pl├Ątze
(01.06.2019, 20:59)
W. Dreier :   Die Flugvoliere der Flamingos. ├ťbrigens: so h├Ątte ich mir die Affenanlage im Tierpark vorgestellt!
Hier: Rosal├Âffler
(01.06.2019, 20:58)
W. Dreier :   Eine besondere Spezialit├Ąt ist auch die Zucht von Rothalsg├Ąnsen
(01.06.2019, 20:56)
W. Dreier :   Und eine Woche sp├Ąter wandelte ich auf den Spuren von @E. Grafe: schon manches wurde gesagt - hier andere Fotos:

Bisher vergebliche Hoffnung auf Nachwuchs: mittelamerikan. Tapire
(01.06.2019, 20:55)
Emilia Grafe :   Und zum Abschluss nochmal zwei kleine Erdm├Ąnnchen
(27.05.2019, 22:35)
Emilia Grafe :   Eine der neuen Leopardenkatzen, laut ZTL gab Cottbus Anfang des Jahres eine Katze ab, nach Bildvergleichen von mir m├╝sste es sich hierbei um eine der jungen Katzen aus Gotha handeln, denn die alte Cottbuser Katze habe ich auf Abgleichen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wiedererkannt.
(27.05.2019, 22:34)
Emilia Grafe :   Eins der Tieflandpakas
(27.05.2019, 22:27)
Emilia Grafe :   Ebenso Schwarzhalsschw├Ąne
(27.05.2019, 22:25)
Emilia Grafe :   Orinokog├Ąnse mit K├╝ken
(27.05.2019, 22:24)
Emilia Grafe :   Ringschnabelente
(27.05.2019, 22:23)
Emilia Grafe :   Einer der 2 juvenilen Afrikanischen Marabus
(27.05.2019, 22:22)
Emilia Grafe :   Erdm├Ąnnchenjungtiere mit einem Alttier
(27.05.2019, 22:21)
Emilia Grafe :   Juveniler Hornrabe
(27.05.2019, 22:20)
Emilia Grafe :   Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind trifft auf Shetlandpony
(27.05.2019, 22:19)
Emilia Grafe :   Ich war letzte Woche am Mittwoch-Vormittag in Cottbus und habe einen Spaziergang durch den Tierpark sehr genossen, die Lage ist einfach genial meinem Empfinden nach!
Nach dem Besuch fragte ich mich wieder einmal, warum dem Tierpark so wenig Aufmerksamkeit zuteil wird; die f├╝r ONB bekannten Gro├čtierarten sind durch Tiger und Elefant repr├Ąsentiert, ansonsten weitere klassische Highlights wie Erdm├Ąnnchen, die begehbare Bennettk├Ąnguruanlage, auch die neue "Flamingolagune", die doch eigentlich jeder eindrucksvoll und attraktiv finden m├╝sste (wobei mich pers├Ânlich der Besatz neben den Flamingos und Rosa L├Âfflern besonders begeistert (Kappens├Ąger, Spitzschwingenente, Chilepfeifente, Peposakaente, Chile-Spitzschwanzente, Schwarzkopf-Ruderente, Kubapfeifgans, Witwenpfeifgans, Afrikanische Rotaugenente, Bahamaente; nicht alle ausgeschildert)). Auch die Orinokog├Ąnse sind dort ausgeschildert, jedoch sah ich diese nur in einer der kleinen Volieren am Unterteich mit Jungv├Âgeln. In mobilen Volieren au├čerdem Rotkopfg├Ąnse mit K├╝ken und eine Warzenente mit Hawaiigans-K├╝ken, des Weiteren Nachwuchs bei den Schwarzhalsschw├Ąnen.
Aufgefallen ist mir zudem, dass eine Rotfu├čseriema in die zweite Au├čenanlage am Hexenhaus eingezogen ist, die sich neben den Silber├Ąffchen befindet.
Nun zu den S├Ąugetieren: Jungtiere bei den Przwalskipferd (ein Fohlen am 8.5.), Altdeutschen Schwarzbunten Niederungsrindern (16.5.), Erdm├Ąnnchen (4 Jungtiere Ende April geboren), Axishirschen, Bantengs und Kattas.
An Baugeschehen sind Umbauarbeiten an der Trampeltieranlage zu bemerken; die Entdecker-Ecke zum Thema Vielfalt der Vogelnester wurde fertiggestellt und ist wirklich sch├Ân geworden und auch die H├Ârnchen-Voliere neben den Rotluchsen ist nach wie vor unbesetzt, ohne das gro├če Baut├Ątigkeiten zu erkennen sind.
Ein Besuchshighlight waren ohne Frage die Pakas, die sich in den Morgenstunden sehr aktiv zeigten, au├čerdem ist die Anatidensammlung in meinem Umkreis einzigartig und meiner Meinung nach wirklich ein Alleinstellungsmerkmal des Tierpark, das diesen sehr attraktiv macht. Und schlie├člich muss auch ich zugeben, dass der Erdm├Ąnnchennachwuchs schon unglaublich niedlich ist, zudem dieser f├╝r mich eine echte ├ťberraschung war, mit der ich gar nicht gerechnet hatte.
Anbei Axishirsch
(27.05.2019, 22:16)
Regina Mikolayczak :   Ich war gestern kurz in Cottbus. Das wichtigste: Die Gundis sind nicht mehr zu sehen, daf├╝r sind dort im Raubtierhaus jetzt Tieflandpakas eingezogen. Lt. Beschilderung ein Paar aus Sch├Ânebeck! Wie nicht anders zu erwarten gibt es zur Zeit bei vielen Enten- und G├Ąnsearten Nachwuchs. Im aktuellen "Marabu" Heft, was insbesondere einen Jahresr├╝ckblick 2018 enth├Ąlt, musste ich leider lesen, dass das Sundamarabu-M├Ąnnchen (= Zuchthahn) verstorben ist, erlag wohl multiplen stumpfen Traumen. Au├čerdem ist das Buschschliefer Zuchtweibchen altersbedingt eingeschl├Ąfert worden.
(05.05.2019, 08:32)
Adrian Langer :   https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/76716/video-neues-gebaeude-fuer-zooschule-im-cottbuser-tierpark-eroeffnet.html

Die neue Zooschule des Tierparks wurde er├Âffnet.
(27.03.2019, 20:53)
Adrian Langer :   https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/tierpark-cottbus-mit-neuem-besucherrekord_aid-35571033

In Cottbus freut man sich.
(10.01.2019, 20:47)
Adrian Langer :   https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/neue-leopardenweibchen-im-cottbuser-tierpark_aid-35298893

Sind das dann nicht sogar drei Weibchen im Tierpark?
(23.12.2018, 21:58)
Oliver Muller :   M├╝hsam aus dem Wirtschaftsbericht heraus gepuzzlet:

Der zweite Bauabschnitt des RTH umfasst wohl neben der Sanierung des Altbaus eine Anlage f├╝r neu zu beschaffende Riesenotter.
(17.12.2018, 21:38)
Emilia Grafe :   Nein, dazu findet man keine Informationen.
(15.12.2018, 22:05)
Oliver Muller :   @Emilia Grafe: Danke f├╝r den Bericht! War etwas ├╝ber die weitere Planung bzgl. Raubtierhaus zu erfahren?
(15.12.2018, 21:50)
Emilia Grafe :   Zum Schluss die gr├Â├čte Neuerung: die Flamingo-Lagune
Eine gro├če, begehbare Voliere f├╝r die Kubaflamingos, Chile-Pfeifente, Kubapfeifg├Ąnse, Rotschulterente, Orinokog├Ąnse, Kappens├Ąger, Rotaugenenten, Spitzschwingenente, Chile-Spitzschwanzente und Rosal├Âfflern (diese Arten ausgeschildert).
Davon mindestens die L├Âffler im Winterquartier und auch von den Enten-&G├Ąnsev├Âgeln die meisten Arten noch an anderen Stellen im Tierpark zu finden.

(15.12.2018, 21:31)
Emilia Grafe :   Einer der Sumatratigerkater
(15.12.2018, 21:22)
Emilia Grafe :   Die Chinaleokatze nutzt weiterhin beide Leopardenanlagen allein.
(15.12.2018, 21:21)
Emilia Grafe :   Laysanente
(15.12.2018, 21:19)
Emilia Grafe :   Schwarzstei├čaguti
(15.12.2018, 21:18)
Emilia Grafe :   Zwei Sattelstorchnachzuchten aus diesem Jahr, insgesamt sind f├╝nf Tiere geschl├╝pft und aufgezogen worden, von den restlichen 3 Nachzuchten und den Elterntieren w├Ąhrend meines Besuches allerdings keine Spur.
An neuen Geburten nach April offensichtlich ein Wisent (November), acht Buschschliefer im November, ein Haubenkapuziner im Juli und ein Zebrafohlen im Juni.
(15.12.2018, 21:13)
Emilia Grafe :   Wie letztes Jahr wieder ein Cottbus-Besuch kurz vor Weihnachten:
Zuerst einmal wurde September endlich die "Flamingo-Lagune" er├Âffnet, was hier ja noch gar nicht thematisiert wurde.
Au├čerdem wird an der Felsenh├Ârnchen-Voliere gearbeitet, die H├Ârnchen befinden sich in der H├Ârnchen-Anlage im Raubtierhaus (sonst Prevosth├Ârnchen, diese nicht in der Schau).
Des Weiteren entsteht anstelle der Voliere neben den Schneeeulen eine Entdecker-Ecke zum Thema Vielfalt der Vogelnester.
Bez├╝glich der scheinbar geplanten Wolfsanlage (Link vom 7.9.) findet man im Tierpark keine Informationen, ich k├Ânnte mir diese allerdings gut direkt am Eingang vorstellen entlang des Weges von den Bennettk├Ąngurus zu den Wisenten. Dort ist noch verh├Ąltnism├Ą├čig viel Freifl├Ąche, beziehungsweise findet man nur eine leerstehende Anlage vor, auf der im April noch die Hissarschafe standen, die inzwischen mit den Trampeltieren vergesellschaftet wurden.
Anbei Pater-David-Felsenh├Ârnchen
(15.12.2018, 21:02)
W. Dreier :   Dazu eine Beobachtung: vor Jahren war ich im Wildpark Schorfheide. Eine Pflegerin behandelte sehr junge W├Âlfe. Auf die Frage, ob das eine Handaufzucht aufgrund Nichtannahme sei, verneinte sie. Die Tiere seien f├╝r eine Tierparkanlage bestimmt. Selbst in der nicht sehr gro├če Wolfsanlage sei die Erziehung durch die Mutter derart, dass man die m├╝tterlich aufgezogenen Jungw├Âlfe nicht weitergeben k├Ânnte.
(09.09.2018, 21:02)
Gudrun Bardowicks :   W├Âlfe aus der Wildnis sind meiner Meinung nach auch nicht geeignet f├╝r eine Haltung in fl├Ąchenm├Ą├čig recht kleinen Zoogehegen, da diese Enge und die vielen Besucher f├╝r sie doch einen erheblichen Stress bedeuten w├╝rde und m├Âglicherweise zu einem schnellen Tod der Wildf├Ąnge f├╝hren w├╝rde. Wildf├Ąnge d├╝rften wenn ├╝berhaupt auch nur in gro├čz├╝gigen naturnahen Wildgehegen untergebracht werden, in denen sie viele R├╝ckzugsm├Âglichkeiten und kaum Kontakt zu den Besuchern haben und sich diesen vermutlich auch nicht zeigen w├╝rden. Bei Nachzuchtw├Âlfen aus Zoos oder Wildparks sehe ich eine Haltung in Gefangenschaft allerdings nicht problematisch, da diese an Menschen gew├Âhnt sind und im Gegensatz zu Wildw├Âlfen keine angeborene oder erlernte Scheu vor den Besuchern haben. Sie d├╝rften auch in relativ kleinen aber trotzdem artgerecht eingerichteten Anlagen gut zu halten sein und sind f├╝r die Besucher bestimmt sehr viel besser zu sehen als nachtaktive Wildf├Ąnge Daher kann ich gut verstehen, dass Cottbus zuk├╝nftig W├Âlfe aus Gefangenschaftszucht halten will.
(09.09.2018, 00:01)
Oliver Muller :   @Adrian: Ich verstehe das so, dass die Anschaffung von W├Âlfen geplant ist, jedoch keine Tiere aus der Wildnis.
(08.09.2018, 22:18)
Adrian Langer :   https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/keine-wilden-woelfe-fuer-cottbuser-tierpark_aid-32793517

Ich wei├č noch nicht so recht, wie ich diese Meldung auffassen soll.
(07.09.2018, 18:00)
Adrian Langer :   Ich wei├č nicht mehr ganz ob es hier war allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass mal die frage/Anmerkung aufkam, dass bei den Sattelst├Ârchen kein Brutgeschehen zu beobachten war. Heute postete der Tierpark, dass bereits vor 5 Monaten Jungst├Ârche geschl├╝pft seien und Cottbus damit der ?einzige? Halter in Europa ist, der diese Tiere nachz├╝chtet.
(09.08.2018, 18:47)
Adrian Langer :   https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/72897/6-222-euro-fuer-den-cottbuser-tierpark-erlaufen.html

Es wurden einige Spenden f├╝r den geplanten Affenwald generiert.
(08.07.2018, 13:07)
Adrian Langer :   Misst das sollte in den Hagenbeck Thread!
(29.06.2018, 16:55)
Adrian Langer :   https://www.shz.de/regionales/hamburg/sorge-um-eisbaernachwuchs-samenspende-kommt-aus-karlsruhe-id20295152.html

Aha hat sich gekl├Ąrt. Der aus Neum├╝nster stammende Vitus (nun in Karlsruhe), der mit dem dortigen sterilen M├Ąnnchen getauscht wurde, fungiert als Samenspender. ;)
(29.06.2018, 16:54)
Adrian Langer :   https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/tierpark-cottbus-artenschutz-zwischen-erholung-und-bildung_aid-23476471

Ein Artikel zum Beitrag des Cottbuser Tierparks zum Artenschutz. Dazu noch kleinere Infos zur Gestaltung in der Zukunft.
(29.06.2018, 13:25)
Adrian Langer :   https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/72400/cottbuser-tierpark-baut-eigene-zooschule.html

In Cottbus entsteht eine neue Zooschule.
(07.06.2018, 09:44)
Adrian Langer :   https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/tierpark-weist-vorwuerfe-zur-elefantenhaltung-zurueck_aid-22823867

Und auch in Cottbus.
(23.05.2018, 21:03)
Adrian Langer :   Ah dann war das die omin├Âse Storchenvoliere wo kein Weg hingef├╝hrt hat. Danke W.Dreier f├╝r die Info. Vielleicht schaffe ich es ja noch einmal nach Cottbus au├čerhalb der Brutzeit.
(11.05.2018, 17:42)
W. Dreier :   @A. Langer: Die Sundamarabus sind nicht ``ausschlie├člich`` abgeschottet - au├čerhalb der Brutzeit ist der sicher jetzt abgesperrte Weg offen. Dieser kommt dann am Gibbonhaus heraus .
Hier eine Aufnahme vom Sept. 015
(11.05.2018, 17:36)
Adrian Langer :   @W.Dreier: Sind damit die Sunda Marabus gemeint? Schade, dass die nicht ausgestellt werden. Sie h├Ątten bestimmt besser zu den Muntjaks gepasst. Aber vielleicht kommen sie ja irgendwann mit entsprechendem Warmhaus mal ans Tageslicht.

@Oliver: Der schwirrte mir tats├Ąchlich noch im Kopf herum. Daher war ich verwundert, dass keinerlei Baut├Ątigkeit zu sehen war. Ich nehme auch einmal an, dass die einzigen bisherigen Neuerungen am Haus Tiger-, Nasenb├Ąren- und eventuell die Haubenkapuzineranlage waren. Leider nicht. Ich habe n├Ąmlich wie immer keinen Tierpfleger gefunden. Nur bei den Maras war von einer Umgestaltung des Geheges zu lesen. Sonstige Sanierungen/Neubauten scheinen wohl erst einmal nicht im Plan zu sein.
(11.05.2018, 09:01)
Oliver Muller :   Adrian, es gibt ja Mittel f├╝r einen weiteren Umbau des Raubtierhauses, siehe mein eingestellter Artikel k├╝rzlich. Demnach hast du nichts ├╝ber konkrete Umbaupl├Ąne dort erfahren?
(10.05.2018, 22:31)
W. Dreier :   @A. Langer: Mit den afrik. Marabus mu├č man keine Sorge haben: ein Gro├čteil der ``deutschen`` Marabus stammt aus Cottbus ! Besser w├Ąre es , die S├╝dostasiaten w├╝rden mal wieder erfolgreich br├╝ten.
(10.05.2018, 20:14)
Adrian Langer :   Zum Schluss die WG von Spornschildkr├Âte, Kaph├Ârnchen und Buschschliefer. Man beachte den Zwerg auf dem Stein.
(10.05.2018, 17:37)
Adrian Langer :   Die beiden Elefantendamen. Die Vordere hatte sogar den R├╝ssel auf die Mauer gest├╝tzt. Leider tat sie mir nicht den Gefallen und lie├č ihn dort.
(10.05.2018, 17:35)
Adrian Langer :   Der Mittelamerikanische Tapir. Hier wollte ich mich ja schon aufregen, da der Mittelamerikaner als Flachlandtapir ausgeschildert war. Zum Gl├╝ck bin ich noch in das Tapirhaus gegangen und habe den Flachlandtapir gefunden. Da fand ich es schon wieder super, dass man die Arten vergleichen kann.
(10.05.2018, 17:33)
Adrian Langer :   Sehr sch├Ân fand ich die sehr aktiven Nasenb├Ąren. Nur leider kam ich auf die Idee erst einmal in das Haus hinein zu gehen und die B├Ąren erst dann zu fotografieren........ Dann war halt nur einer ├╝brig. Und der sah auch noch ziemlich gerupft aus.
(10.05.2018, 17:31)
Adrian Langer :   Einer der beiden Sumatrabr├╝der. Nachdem ich nun dort war erschlie├čt sich mir auch, warum kein Zuchtpaar gehalten wird. Es gibt einfach kein Absperrgehege.
(10.05.2018, 17:28)
Adrian Langer :   Und sie wird jetzt f├╝r immer ein Geheimnis bleiben. :D

Anbei Brillenpelikan vergesellschaftet mit Kormoranen. Die Vergesellschaftungen fand ich sehr interessant. Neben der bereits angesprochenen eine mit Marabus und Zwergmuntjaks.
(10.05.2018, 17:26)
Adrian Langer :   Eine der vielen Enten- und G├Ąnsearten. Leider war sie nicht ausgeschildert (oder ich habe das Schild gro├čz├╝gig ├╝bersehen).
(10.05.2018, 17:23)
Adrian Langer :   Heute war ich zum ersten mal in Cottbus. Ich muss sagen, dass es sich um einen sehr sch├Ânen Zoo handelt. Besonders der Waldcharakter in Verbindung mit der Tierpr├Ąsentation hat mir sehr gut gefallen. Leider merkt man, dass an einigen Ecken das Geld fehlt und daher hoffe ich, dass hier zuk├╝nftig mehr investiert werden kann. Besonders scheint ein Umbau des Raubtierhauses und der Elefanntenanlage (obwohl ich schon schlechtere Anlagen als die in Cottbus kenne) notwendig. Speziell bei den Elefanten k├Ânnte ich mir vorstellen, dass wenn die Haltung nicht ausl├Ąuft eine Seniorengruppe hier aufgenommen werden kann.
Es gibt im Zoo auch einige wahre Rarit├Ąten zu finden. So waren f├╝r mich Nashorpelikan, Mittelamerikanischer Tapir und Chinesisches Baumh├Ârnchen komplett neu. Allgemein w├╝rde ich sagen, dass der Vogelbestand in Deutschland seines gleichen sucht. Ich hoffe, dass der Zoo kein Problem mit dem Kupierverbot f├╝r V├Âgel bekommt. Zumal ich den Schwimmteich des Wassergefl├╝gels als riesig empfand. Eine weitere Besonderheit waren die br├╝tenden Marabus (hoffentlich schl├╝pft auch was).
Anbei Nashornpelikan auf der Afrikaanlage.

(10.05.2018, 17:18)
Emilia Grafe :   Und abschlie├čend der Sattelstorchmann beim Nestbau
(27.04.2018, 22:33)
Emilia Grafe :   Ein Gro├čteil der Przewalskiherde
(27.04.2018, 22:31)
Emilia Grafe :   Die Kattafamilie
(27.04.2018, 22:30)
Emilia Grafe :   Ein Buschschliefer
(27.04.2018, 22:29)
Emilia Grafe :   Die beiden Sumatrakater
(27.04.2018, 22:28)
Emilia Grafe :   Am 22.3. machte ich mich erstmals alleine mit den ├ľffentlichen auf nach Cottbus. Vor allem zurzeit bei fr├╝hlingshaften Temperaturen, sowie zahlreichen Jungtieren ├╝berzeugte mich der Park doch erneut voll und ganz mit seinem Charme.
Insgesamt verbrachte ich fast 7 Stunden in Cottbus. Ver├Ąnderungen gibt es seit meinem letzten Besuch im Dezember nur wenige und diese haupts├Ąchlich im Tierbestand:
- die Bauarbeiten an der Flamingolagune dauern an
- nachdem die letzte Malaiische Tigerkatze Anfang des Jahres abgegeben wurde und der Leopardenkater Ende des letzten Jahres verstarb, leben im Raubtierhaus an Gro├čraubtieren nur noch die beiden Sumatrakater, sowie 0,1 Chinaleopard, jedoch hofft man bald einen neuen Kater f├╝r die Leopardenkatze zu erhalten
- 2 Marabus lebten mit auf der Anlage der Chinesischen Muntjaks
- an Jungtieren zeigten sich mir: 2 Bantengk├Ąlber (Bild anbei), 2 Kattas, Wildschweinfrischlinge, 1 Elenantilope, 2 Bennettk├Ąngurus (im Beutel), Axishirsche, 3 Haiwaiig├Ąnse, 3 Gro├če Maras und nat├╝rlich zahlreiche Jungtiere im Haustierbereich und bei den Ziegen
Insgesamt war es bestimmt nicht der letzte Besuch in Cottbus. Nach wie vor gefallen mir die Haltungen von Nasenb├Ąr, Erdm├Ąnnchen, Wildschweinen und Buschschliefern sehr sehr gut.
(27.04.2018, 22:27)
Adrian Langer :   https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/tierpark-cottbus-mit-saisonausblick-2018.html

Ein Saisonausblick.
(16.03.2018, 09:35)
Adrian Langer :   https://m.lr-online.de/lausitz/cottbus/viel-zuwachs-im-cottbuser-tierpark_aid-6991077

Ein ├ťberblick ├╝ber die Zug├Ąnge im Tierpark!
(28.12.2017, 22:55)
Emilia Grafe :   Zu guter Letzt: ein Kormoran
(22.12.2017, 22:43)
Emilia Grafe :   Banteng- Portrait
(22.12.2017, 22:40)
Emilia Grafe :   Ein Teil der Schwarzwild- Rotte
(22.12.2017, 22:38)
Emilia Grafe :   Den einen Chinaleoparden, den ich gesehen habe
(22.12.2017, 22:36)
Emilia Grafe :   Noch einmal ein Tigerkater
(22.12.2017, 22:34)
Emilia Grafe :   Die beiden Sumatrakater
(22.12.2017, 22:33)
Emilia Grafe :   Erstbesuch Cottbus:
Bei grauen, aber wenigstens trockenen Wetter stand heute der Erstbesuch vom Tierpark in Cottbus an, der mich wirklich positiv ├╝berrascht hatte, da mich kein Tier im Voraus wirklich begeisterte bzw. es nichts gab, worauf ich mich besonders freute...
Jedenfalls hat es mir doch sehr gut gefallen, sodass ab jetzt mindestens 1 Besuch im Jahr Pflicht werden wird :) Pers├Ânlich gefiel mir vor allem das Gehege der Nasenb├Ąren. Zudem konnte ich noch nie eine Wildschweinrotte so aktiv erleben.
Au├čerdem:
- bei den Sattelst├Ârchen war nur noch ein Jungvogel + Zuchtpaar zu sehen, Falkland- Karakarapaar
von 1 Jungvogel abgetrennt, ansonsten noch j├╝ngerer Nachwuchs bei den Buschschliefern
- im Raubtierhaus:
- die beiden Sumatrakater im neuen Teil, den ich wirklich sch├Ân finde
- im alten Teil:
- in 2 Innenanlagen Haubenkapuziner
- in der anderen Au├čenanlage mit 3 Glasscheiben sah ich nur einen Chinaleoparden und auf der
dritten Au├čenanlage, wo auch noch Malaye und Chinaleo ausgeschrieben waren (im Haus
jedoch nur Beschilderung f├╝r die Chinaleoparden), sah ich gar kein Tier (obwohl ich
insgesamt 3x am Haus war, sah ich also im Raubtierhaus nur 1 Chinaleo und die beiden
Sumatrakater), aber es muss ja auch Gr├╝nde geben, wiederzukommen
- auch nur ein Tier sah ich bei den Tapiren, wo bei zwei kurzen Besuchen jeweils nur ein Bairds Tapir im Haus lag
- als sehr sch├Ân empfunden habe ich noch die Erdm├Ąnnchenanlage
Anbei: Bairds Tapir
(22.12.2017, 22:21)
Adrian Langer :   https://m.lr-online.de/lausitz/cottbus/zooschule-und-neue-schilder-fuer-cottbuser-tierpark_aid-6966168

Cottbus erh├Ąlt eine neue Zooschule!
(20.12.2017, 16:04)
Oliver Muller :   Sch├Ân, dass zumindest die Sanierung und Erweiterung des Raubtierhauses voran kommen wird. Einerseits dringend n├Âtig, andererseits sicher ein Riesengewinn f├╝r die Attraktivit├Ąt des Zoos. Hoffentlich schafft Herr K├Ąmmerling es, der Stadt Geld f├╝r weitere Projekte aus den Rippen zu leiern. Ein modernes Elefantenhaus oder eine Perspektive f├╝r die Tapire w├Ąren sicher weitere wichtige Punkte.
(05.12.2017, 14:55)
Adrian Langer :   https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/investitionsstau-in-cottbuser-eigenbetrieben_aid-6909392

Der Tierpark fordert mehr Geld von der Stadtverwaltung!
(05.12.2017, 11:28)
Adrian Langer :   https://m.lr-online.de/lausitz/cottbus/land-investiert-in-cottbuser-tierpark_aid-6761538

In Cottbus sollen neue Lehrgeb├Ąude entstehen!
(26.10.2017, 19:55)
Adrian Langer :   http://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/68649/spenden-statt-blumen-fuer-neues-sittichhaus-im-cottbuser-tierpark.html

In Cottbus wurde eine gro├če Spende f├╝r die neuen Sittichvolieren abgegeben!
(21.09.2017, 12:04)
W. Dreier :   Einer der Jungkater
(01.09.2017, 14:18)
W. Dreier :   Die geplante begehbare Flamingo-Flugvoliere.
(01.09.2017, 13:24)
W. Dreier :   Sattelstorchnachwuchs
(01.09.2017, 13:22)
W. Dreier :   Cottbus:
Da spekuliert wurde, ob es nicht Nachwuchs beim Baird-Tapir geben k├Ânnte: offensichtlich nein. Daf├╝r in sch├Âner Fortsetzung 3 Junge bei den - Sattelst├Ârchen - 3 fast fl├╝gge Tiere. Der dreik├Âpfige Nachwuchs des letzten Jahres befindet sich auf der Zwergmuntjak-Anlage. Nachwuchs auch bei den Przewalskis: 3 Fohlen von drei Stuten - weiterhin Fortsetzung der Zucht in der A-Blutlinie - ├╝brigens stehen noch 5 Hengste im Gel├Ąnde der ehemaligen IGA. Gerade hat Sababurg einen Hengst aus Cottbus erhalten (A-Linie damit in Cottbus, N├╝rnberg, Sababurg - nachdem M├╝nchen nunmehr ``mischt``). Nachwuchs auch bei Elen-Antilopen (2 juv), Wisent (1), Banteng (1 juv - eine sch├Âne Gruppe von 7 Tieren), bei Stachelschweine, Wildschweinen. Halb fertiggestellt wurde ein Holzgang im Anatidenbereich, damit auch Einsicht in ein neues Freigehege f├╝r Afrika-Marabus.
Leider h├Ąngt die gelante Flugvoliere f├╝r Flamingos auch w├Ârtlich in der Luft: im Zentrum steht ein hohes Ger├╝st mit den Drahtseilen f├╝r die Verspannung der Drahtabdechung - nur fehlt das Netz und die Randverdrahrung, ein Holzsteg f├╝r Innenbegehung ist in Arbeit.
Im Raubtierhaus besteht der alte Zustand, im neuen Teil sind ab Mai 2 Sumatratiger-Jungkater eingezogen, der Malaye ist jetzt in der China-Leo-Anlage, die beiden Leos sind zusammen (und schliefen auch zusammen ).Vogelnachwuchs bei den Falkland-Karakaras und - wie immer - diversen Anatiden.
Anbei: Sattelstorch-Elterntier

(01.09.2017, 13:17)
Michael Mettler :   Wie ist denn zu verstehen, dass sich der Londoner Zoo nach den Daten der neuen Cottbuser Tiger erkundigt hat? Sind die denn gar nicht durch das dort gemanagte Zuchtprogramm, dem doch diese Daten eigentlich l├Ąngst vorliegen m├╝ssten, f├╝r Cottbus ausgew├Ąhlt worden?
(08.07.2017, 23:01)
Adrian Langer :   http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Tiger-Teenager-fuehlen-sich-im-Cottbuser-Tierpark-wohl;art1049,6080695

NAchdem es schon vermutet wurde ist es jetzt offiziell! Die Malaiischen Tiger des Tierparks gehen nach Frankreich (Beauval) w├Ąhrend in Cottbus nun die Sumatratigerhaltung aufgenommen wird!
(08.07.2017, 12:22)
Adrian Langer :   http://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/67525/silberaffen-paerchen-zieht-ins-sanierte-hexenhaus-im-cottbuser-tierpark.html

Im Tierpark ist ein Silberaffenpaar eingezogen! Es lebt in einem komplett von Fl├╝chtlingen errichteten Haus!
(29.06.2017, 12:44)
th.oma.s :   Die Cottbuser Elefantenhaltung ist m. E. top. Eine Neugestaltung w├Ąre nur f├╝r eine Zuchtgruppe erforderlich. Bei den Tigern ist es merkw├╝rdig. Man hat zwei Malayaladys und wartet auf einen Kater. Dann kommt ein LKW mit einem Malayakater aus Prag l├Ądt eine Lady auf und schafft beide Tiere nach Frankreich. Dort wird nun die andere Lady auch noch gebraucht. Cottbus bekommt zwei Sumatrakater aus Frankreich hat aber nun keine Katze. Die Tigeranlage in Cottbus ist m.E. Klasse. Neuchlich war zu h├Âren man hoffe auf ein Bairdtapirtr├Ąchtigkeit.
(30.05.2017, 20:48)
Adrian Langer :   Vielleicht soll ja langfristig auf Sumatratiger umgestiegen werden? Ich meine die Malaien bekommt man ja doch eher selten!

Also ein weiteres "Altersheim" wie in Karlsruhe w├╝rde mir doch sehr gefallen. Nat├╝rlich nur falls es zu einer Neugestaltung kommt!
(30.05.2017, 20:08)
Oliver Muller :   Interessanter Artikel zur Elefanten-Haltung in Cottbus. Langfristig ist auch eine Zuchtgruppe eine Option:

http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Lebensabend-der-grossen-Damen;art1049,6010613
(30.05.2017, 19:09)
Oliver Muller :   Demnach gibt es jetzt dort eine malaiische Dame und zwei sumatranische Herren. Ungew├Âhnliche Kombi. Da bin ich dann mal gespannt.
(30.05.2017, 18:55)
Adrian Langer :   http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Cottbus-hat-zwei-neue-Tiger;art1049,6013663

Doch noch einen anderen gefunden!
(30.05.2017, 18:52)
Adrian Langer :   Laut einem Zeitungsbericht, auf den ich aber nicht direkt zugreifen konnte, sollen im Tierpark nun Sumatratiger zu sehen sein!
(30.05.2017, 08:29)
W. Dreier :   @O. M├╝ller: Es k├Ânnte sein, dass der Innenraum noch ansteht - das sind wirklich noch die alten ``K├Ąfige``, w├Ąhrend im Durchgang schon modernisiert wurde. Aquarium, Baumsteigerterrarium, Python- und Kornnatterterrarium, im neuen Teil 2 Anlagen f├╝r Prevosth├Ârnchen und die Gundis.
(28.03.2017, 16:04)
Oliver Muller :   @W. Dreier: Nun, bei der Tigeranlage war immer von Bauabschnitt 1 des Raubtierhauses die Rede. Da hatte ich halt gedacht, es w├╝rde noch ein Bauabschnitt 2 folgen. Als ich 2012 dort war, sah im Inneren alles noch ziemlich alt aus.
(28.03.2017, 09:09)
W. Dreier :   Weiterer Umbau? Eigentlich d├╝rfte das fertig sein: an der Westseite die wirklich gro├če Tigeranlage, im Norden 2 Leopardenanlagen (die beiden Leos waren in der rechten Anlage, die an das "W├Ąrter-" und Absperrgehege an der Tigeranlage anlehnt, nach Osten ein St├╝ck der alten Leoanlage, neben dem Osteingang noch die Chaconasenb├Ąren und im S├╝den die Kapuziner und noch der alte Heizungshof. Nur der k├Ânnte theoretisch noch etwas Platz bieten, denn mit Braunkohle wird sicher nicht mehr geheizt.
(27.03.2017, 17:16)
Oliver Muller :   Gibt's denn was Neues in Sachen weiterer Umbau des Raubtierhauses?
(27.03.2017, 10:01)
W. Dreier :   Ich habe bez├╝glich der Tiger nicht ``nachgehakt`` - speziell der Kater d├╝rfte problematisch sein, zumal alle Tiere in Europa aus einer ``kleinen Quelle`` stammen. Und ein Kater aus Lok Kawi in Prag scheint sich auch nicht zu bew├Ąhren.
(26.03.2017, 22:36)
Christian Badneck :   @W. Dreier: Wohin wurde das Tigerweibchen denn abgegeben ?....und woher soll denn er erhoffte Kater kommen ?
(26.03.2017, 21:54)
W. Dreier :   Dann ein interessantes ex-situ Erlebnis in einen Spree-Seiten├Ąrmchen des Tierparkes: ein langsam dahinziehender Hecht von ca 50 cm L├Ąnge - und ├╝ber dem R├╝cken ├╝ber 20 m (soweit sichtbar) ein Jung``hechtchen``. Treiben die etwa Brutpflege?
(26.03.2017, 21:37)
W. Dreier :   Sonnenschein in Cottbus - gro├če Aktivit├Ąten bei den Tieren gab es wenige - alle ``hingen `` in der Sonne herum.
- nur mit Streicheleinheiten war der Baird-Tapir-Mann nach au├čen zu bef├Ârdern. Mit ganz gro├čem Optimismus glaubt man, dass das Weibchen vielleicht tragend sein k├Ânnte.
-gut entwickelt hat sich die Bantenggruppe - 7 Tiere mit einem eigenen Nachwuchsbullen (d├╝rfte 4 Jahre alt sein)
-Nachwuchs bei Axishirschen, Gundis (f├╝r mich erstmalig gesehen), Wollhalsstorch (asiatisch), Maras
- leider hatte die Vogelgrippe ein Schwarzschnabelstorch-Weibchen erwischt - das prominenteste Opfer
- eine Geburt bei den chines. Leoparden ging schief: es gab Schwierigkeiten bei der Geburt, so dass die Babies quasi im Fruchtwasser ertranken.
- ein malaiisches Tigerweibchen wurde abgegeben - in der Hoffnung, einen Kater zu bekommen.
- gebaut wird eine gro├če Freianlage f├╝r Silber├Ąffchen. Der Baufortschritt an der Flamingofreianlage scheint nur gerin zu sein.
- drei Przewalskistuten sind hochtragend - alles noch A-Gruppen-Tiere; leider gab es fast ausschlie├člich Junghengst-Nachwuchs in den letzten Jahren.
Anbei: der Sattelstorchnachwuchs von 2016

(26.03.2017, 21:30)
WolfDrei :   Pardon - es sind s├╝dliche Hornraben
(04.07.2016, 21:26)
WolfDrei :   Bantengfamilie
(04.07.2016, 16:14)
WolfDrei :   Baird-Tapir
(04.07.2016, 16:12)
WolfDrei :   Der Lauf
(04.07.2016, 16:08)
WolfDrei :   Nicht jede zoologische Einrichtung ist finanziell in der Lage, jedes Jahr eine neue und auch gute Anlage einzuweihen - wie jetzt von mir zu sehen nach einem Jahr in Cottbus. Immerhin waren das in den letzten Jahren die ``Streicheltieranlagen``, die Doppelanlage f├╝r Stachelschweine und Ursons und als Paukenschlag die Anlage f├╝r malaiische Tiger mit Sanierung auch der Innenanlagen des alten Hauses - ein wahres Schmuckst├╝ck: begr├╝nt, durchflie├čender Bach, 2 gro├če B├Ąume, R├╝ckzugspl├Ątze, ein Innenraum mit gro├čer Scheibe. Vorgesetzt sind zwei Volieren f├╝r Gundis und Prevost-H├Ârnchen. Innen dann Aquarien und Terrarien u.a. f├╝r Baumsteiger, Schrecken und Vogelspinnen, dazu eine Python. Bleibt nur im alten Haus Raum f├╝r das chines. Leopardenpaar und in der Mitte f├╝r die Kapuziner, die ├╝ber einen ``Br├╝ckenschlauch`` auf die Freianlage kommen, daneben noch die Chaco-Nasenb├Ąren. Also keine Servale oder Karakale mehr . Nur die sehr erfolgreichen Rotluchse gibt es ansonsten noch im Gel├Ąnde. Geplant und im Bau ist eine Flugvoliere f├╝r Flamingos - sicher 40 x 30 m. Die St├╝tzen sind schon eingelassen. Erstaunlich, dass die umgesetzten Flamingos im Winterteil auf kleinster Anlage br├╝ten: 5 Nester z├Ąhlte ich. Im Bau ist ein Weg durch die gro├če ``Enten-/ G├Ąnsewiese`` im Mittelteil des Parkes mit Holzbr├╝cke, ├Ąhnlich wie der Weg durch die Bennetanlage.

Tierisches: immer wieder spannend die gro├če Gruppe der Buschschliefer, die Baird-Tapire. Und ├ťberraschung: sie waren im naturbelassenen T├╝mpel, bem├╝hten sich, den Teichrand abzugrasen - wo es doch dort am besten schmeckt. Und pl├Âtzlich waren beide f├╝r 10 Sekunden weg - untergetaucht. Das sah ich ├╝berhaupt zum ersten Mal - wo Tapire sonst doch nur bessere Badewanne bekommen!
Die Tigerdame tigerte herum, beide Leos pennten. Die Sattelstorchdame sitzt bereits - schon gelegt? Oder schon br├╝tend?
Pl├Âtzlich aber dachte ich, dass ich nicht im Tierpark bin: L├Ąufer ohne Ende!. 2 Stunden ging das gr├Â├čtenteils durch den Park, dann etwas im angrenzenden Messegel├Ąnde, bestaunt von den richtigen Afrikanern wie den Surikaten, den G├Ąnsen und anderem Getier. Gestern las ich: `` eG Wohnen Charity-Lauf`` , 899 Teilnehmer - gelaufen wurden in den 2 Stunden 8 829 km . Teilnehmer waren routinierte und trainierte L├Ąufer, Gro├čfamilien mit Kinderwagen, Kinder und auch Hinkende und Pustende nach den ersten Runden, bespr├╝ht an zwei Stellen. Fazit - (Startgeld mu├čte bezahlt werden):
5 309 Euro f├╝r den Direktor f├╝r die Errichtung einer Krallenaffenanlage!!

Geburten: 4 Kattas, 2 B├Âhmzebras, Kaiserschnurrb├Ąrte, 3 gr├Â├čere Marabus (Achtung: insgesamt wurden bisher 147 Marabus in Cottbus geboren!!!!). Bei den G├Ąnsen sah ich 5 Rotkopfgansg├Âssel in Mutter- und Ammenaufzucht. Sch├Ân die Bantenggruppe - 7 Tiere - mit einem Jungtier. Nachwuchs dann vom letzten Jahr bei den n├Ârdlichen Kaffernhornraben: 7 Tiere insgesamt. Bisher keinen Erfolg gab es bei den Schwarzschnabelst├Ârchen trotz Eiablage. Interessant und gef├Ąhrlich: der Mann beginnt zu klappern, so man sich n├Ąhert - und er n├Ąhert sich auch Richtung Zaun!
Wieder nicht zu sehen die doch immer in Zoos zu sehenden Zwergotter - seltsam!
Dann kamen die dunklen Wolken - aber 3 Stunden sind effektiv.
Ach ja , esse wollte ich noch, angegeben war auch Gr├╝tzwurst (in Berlin auch tote Oma genannt) mit `heimischem` Sauerkraut. Da kaum noch eine Hausfrau das kann oder will - aber 10,90 Euro? Blieb aus Tradition Soljanka.

(04.07.2016, 16:02)
Oliver Muller :   Leben aktuell im Raubtierhaus au├čer Tigern und Leoparden noch andere Katzenarten? Sind die Servale und Karakale noch da? Ist das Raubtierhaus fertig renoviert oder sind noch Arbeiten im Gange/geplant? Gibt es sonst neben den Infrastrukturprojekten und der Flamingolagune noch weitere Pl├Ąne oder gar einen Masterplan?
(13.03.2016, 22:21)
WolfDrei :   Eine kleine Sensation: nach 9 Jahren gab es wieder eine Geburt bei den nordchinesischen Leoparden.
Und nun daneben das neue Highlight: die Tigerfreianlage! MU├č man sich ansehen!
(03.09.2015, 20:46)
WolfDrei :   Schon wieder Cottbus: aber ich muss meine Jahreskarte "abfahren", zudem bin ich noch 8 Tage single
Was wurde aus der Sattelstorchbalz: nat├╝rlich! eine weitere Aufzucht von 2 K├╝ken, jetzt 4 Wochen alt,
(03.09.2015, 20:41)
WolfDrei :   M--t, das waren doch nur 1,9MB, schneide ich eben ein Hinterteil ab.
(30.05.2015, 15:13)
WolfDrei :   Das Foto.
(30.05.2015, 15:09)
WolfDrei :   Dennoch: die Cottbusser Przewalskis gefallen mir ausnehmend gut! 2 der Fohlen anbei.
(30.05.2015, 15:06)
WolfDrei :   @M: Ganz offensichtlich - wir haben dar├╝ber schon am 15.1.013 und danach philosophiert. In der Zwischenzeit hat wohl auch Hellabrunn "klein beigegeben" mit der Begr├╝ndung, dass die Ausgangslage einfach zu d├╝nn war, nur mit der A-Linie zu z├╝chten.
(30.05.2015, 14:57)
Michael Mettler :   @WolfDrei: War nicht inzwischen auch f├╝r die A-Linie der Przewalskipferde Hauspferdeinkreuzung nachgewiesen worden?
(30.05.2015, 13:24)
WolfDrei :   Nachdem offensichtlich vor ca 3 Jahren ein pr├Ąchtiger Bantengbulle verstarb, hat der neu eingestellte Jungbulle 2 K├Ąlber gezeugt. Die beiden waren unzertrennlich!
(28.05.2015, 10:38)
WolfDrei :   Das Weibchen in aller Sch├Ânheit
(28.05.2015, 10:35)
WolfDrei :   Feder├╝bergabe des M├Ąnnchens an das Weibchen
(28.05.2015, 10:33)
WolfDrei :   Paartanz der Sattelst├Ârche
(28.05.2015, 10:32)
WolfDrei :   Gestern der f├Ąllige Besuch im Tierpark Cottbus, anschlie├čend die ├╝beraus lohnende Besichtigung der Altstadt, nachdem in den letzten 2 Jahren die Rekonstruktion von Gr├╝nder- und Jugendstilbauten fast abgeschlossen wurde.
Im Tierpark gab es bez├╝glich des Tierbestandes keine Ver├Ąnderungen, hinzugekommen sind 2 Ursons gegen├╝ber der Gibbonanlage. Geburten gab es 2 bei den Wisenten, desgleichen bei den Elen, 3 aber bei den Przewalskis. So ich richtig liege, hat Cottbus ja Tiere der A-Linie, die seit 3 Jahren gut z├╝chten - wie es sich statistisch geh├Ârt, wurden alle 3 im Mai geboren.
Die immer gut z├╝chtenden Enten und G├Ąnsev├Âgel zogen schon Jungv├Âgel auf: diverse G├Âsselmit Haus-T├╝rkenentenammen; Hawaig├Ąnse aber in 2 Bruten (2 und 4 juv) und Riesenkanadag├Ąnse (2 juv) in Elternaufzucht. Die Mandschurenkranichdame sitzt noch. Sattelst├Ârche: das letzte Jungtier ist noch in der Zuchtvoliere, die Eltern aber tanzen schon. Der im letzten Jahr noch begehbare Weg zur Sundamarabuanlage war diesmal abgesperrt - die Hoffnung wird also noch nicht aufgegeben, auch wieder einmal befruchtete Eier zu bekommen.
Was noch: Bairdtapir wie gehabt, Zwergotter wie gehabt wieder nicht gesehen. Zum Malaientigerfreigel├Ąnde: es soll dieses Jahr fertig werden, der angedachte Weg zur Innenanlage mu├č etwas umgangen werden. Die aber ├╝ber den Bach dann f├╝hrende kompakte Br├╝cke ist fast fertig, auch die Gestaltung - fehlt dann die Umz├Ąunung.
Bemerkenswert ein riesiger Vierhornbock in der Haustierabteilung - leider durch 2 Stangenw├Ąlder nicht abbildbar - dabei irritierte mich, dass auch einige Weibchen 4 H├Ârner hatten - wenn auch nur recht mickerliche.
Und Schauer waren angekündigt - wie schon die letztem 4 Wochen nicht nur dort: “mindestens” 4 Tropfen pro m2 gab es . Aus dem Radio: Im tiefsten Bayern im Mai an einem Ort: 298 mm/m2: in Erfurt 5 ! Berlin dürfte Erfurt nicht nachstehen.
anbei das Sattelstorchjungtier vom Vorjahr
(28.05.2015, 10:29)
WolfDrei :   Pardon: RECHTS ist das Eintrittszeiche zur Innenanlage!
(27.08.2014, 18:23)
WolfDrei :   Die gelblichen Felder sind die eigentlichen Tigerunterk├╝nfte (3 Anlagen). Links die Wirtschaftzufahrt.

Nun die geplante Gesamtanlage unter Einschluss der Altanlagen
(27.08.2014, 18:22)
WolfDrei :   Das neue Tigerhaus
(27.08.2014, 18:17)
WolfDrei :   Zur Tigeranlage:
Auf einem Aushang mit der Gesamtdarstellung der Tigeranlage steht: ┬ô1. Bauabschnitt Umbau des Raubtierhauses. Neuer Trakt f├╝r Tiger mit Au├čengehege und neuer Wirtschaftszufahrt┬ö. Da ich keine Jahreszahlen fand, bleibt festzustellen, dass vor wenigen Tagen die neuen Tiger-Unterk├╝nfte inklusive Behandlungsraum, Trennr├Ąume, Futterbereitung etc. er├Âffnet wurden, keinesfalls die Au├čenanlage.
Neuen Zutritt hat man von der Kapuzinerfreianlage (die jetzt in einer Raubtierbox wohnen). Links auf der Zeichnung sieht man ein kleines Eintrittszeichen. Eine Glast├╝r ├Âffnet sich, man steht in einem Vorraum mit Blick auf die verglaste Tigerinnenanlage. Etwas gewinkelt - so 10 m Breite mit einer Tiefe von etwa 5-6 m. Links und rechts des Einganges sind kleine Glasvolieren. Nach ┬ôoben┬ö f├╝hrt der Weg in das alte Geb├Ąude, das saniert wurde, dort auch kleine Volieren mit Gundis, Schlangen, Fischen und Vogelspinne rechts an der Wand Richtung Ausgan zur Chaco-Nasenb├Ąren-Anlage.
Die Tiger-Freianlage wird linkerseits des Besucherraumes errichtet , ein Fl├╝├čchen wird einbezogen, das auch vom Besucher ├╝berquert wird (siehe gro├če Zeichnung), die farblich abgesetzten Rund- und Eckfreigehege geh├Âren den Leoparden - wie gehabt.

(27.08.2014, 18:11)
WolfDrei :   Zur├╝ck aus Cottbus: zun├Ąchst zu den Sattelst├Ârchen: das jetzige Nest befindet sich an einer h├Âheren Stelle gegen├╝ber dem Vorjahr. Von den 2 Jungtieren ist leider in noch sehr kleinem "Zustand" ein Jungtier verschwunden. 2 Tiere des Vorjahres gingen nach Doue la Fontaine, eins nach Tschechien (Zlin?).
Die Tiere von 2012 sind noch in Cottbus.
Ansonsten: Nachwuchs wiederum bei den Rotluchsen, Wisenten, Przewalski-Pferden,Axis, Schwarzr├╝ckenagutis, (vielleicht auch von 2013), Hausyak; bei den V├Âgeln neben diversen Enten Nandus - leider nicht bei den Sundamarabus. Deren Anlage kann nun besichtigt werden unter dem Namen "Waldstorchvoliere" ├╝ber die Marawiese. St├Ârche: ich habe insgesamt 5 Schwarzschnabelst├Ârche gesehen.
Von den 11 Nachwuchstieren bei den Buschschliefern wurden 9 vermittelt - 4 Weibchen sind hochtr├Ąchtig. Wegen der Tigeranlagener├Âffnung und dem Jubil├Ąum gibt es im Park ├╝berall Littfa├čs├Ąulen mit historischen und neuzeitigen Fotos und Erl├Ąuterungen ├╝ber die Entwicklung des Tierparkes.
Zur Tigeranlage sp├Ąter: fertiggestellt ist das Haus als Anbau an die alte Anlage speziell der nordchinesischen Leoparden.
(27.08.2014, 15:17)
Oliver M├╝ller :   Morgen soll in Cottbus die Tigeranlage offiziell er├Âffnet werden. Mit zwei malaiischen M├Ądels aus Dortmund.
(20.08.2014, 16:19)
WolfDrei :   Nach dem fotografierten Plan-Aushang "1. Bauabschnitt :Tiger wieder in Cottbus, Fertigstellung 2014" (siehe 6.10.13) - als Berliner ist man bei genau datierten Bauunternehmungen nat├╝rlich skeptisch. Das Jubil├Ąumsfest soll am 1. Juni sein - das w├Ąre eine Gelegenheit.
(19.02.2014, 14:11)
Oliver M├╝ller :   Wann soll das "neue" Raubtierhaus denn (wieder-) er├Âffnet werden?
(19.02.2014, 13:08)
WolfDrei :   Cottbus feiert in diesem Jahr den 60. Geburtstag. Gr├Â├čtes Projekt ist sicherlich die Erweiterung der Raubtieranlagen, die F├Ârderer sammeln f├╝r die Errichtung einer Flamingolagune.
(18.02.2014, 20:38)
Henry Merker :   Gut: Wir halten uns vor Augen, dass wir eine Population des Festlandtigers vor uns haben, die weder mit einem Typusexemplar "ausgestattet" worden ist und laut den Kritikern dieser Form, wenn man diese so nennen kann, sich weder ph├Ąnotypisch, craniologisch, morphologisch und genetisch ausreichend stark vom corbetti-Tiger unterscheidet, um die Validit├Ąt von dieser Unterart ausreichend zu begr├╝nden. Weshalb diese Population dennoch in westlichen L├Ąndern und nat├╝rlich in Malaysia als eine eigenst├Ąndige Unterart gef├╝hrt wird, soll dann jeder f├╝r sich selbst ausmachen.
(23.10.2013, 11:58)
Michael Mettler :   @Holger: Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann wurden z.B. die R├╝ckkehr zur Arten- statt Unterartengliederung bei Paarhufern und die ├╝berwiegend oder gar durchweg gleich in Artenstatus erhobenen Neuentdeckungen im Primatenbereich der letzten Jahre von der Wissenschaft damit begr├╝ndet, dass die einzelnen Formen durch das Splitting mehr Aufmerksamkeit erzielen k├Ânnen. In meinen Augen ist das eine ebensolche Bewertung nach Sinnhaftigkeit wie bei Splitting zur Greifbarmachung genetischer Vielfalt.

Aber die Diskussion verl├Ąsst zusehends das Thema des Threads :-)
(22.10.2013, 23:32)
Holger Wientjes :   So einfach finde ich das jetzt nicht. Ich kann doch die Existenz einer Art oder Unterart nicht positiv oder negativ danach bewerten was sie f├╝r einen "Sinn" macht. Dass man sich als Malaye in diesem Fall eher mit "seiner" UA identifiziert, so dass es dem Schutz der Form zu gute kommen k├Ânnte, ist ein positive Nebeneffekt aber doch kein Kriterium, um das Vorhandensein einer Tierform an sich als mehr oder weniger positiv zu bewerten. Positiv ist in meinen Augen die Tatsache, das es ein bischen mehr genetische Vielfalt gibt, die f├╝r den Menschen in Form einer von ihm definierten (wenn sie denn nunmal endlich definiert wird) UA greifbar gemacht wird.
(22.10.2013, 22:53)
Michael Mettler :   "Vorteilhaft" d├╝rfte auch sein, dass sich f├╝r die Erforschung einer eigenen Unterart (oder in anderen F├Ąllen: Art) eher Forschungsgelder generieren und wissenschaftliche Meriten sammeln lassen, als wenn es sich "nur" um eine Population innerhalb einer bereits in Forschung befindlichen Form handelt...
(22.10.2013, 22:19)
Henry Merker :   Ganz einfach: Das Bewusstsein, eine eigene Tigerform im Land zu haben, erh├Âht die Bereitschaft in der Bev├Âlkerung, "ihren" Tiger zu sch├╝tzen.
Ein Indikator daf├╝r, dass die Malaien den Tiger als den ihren ansehen, ist die Verwendung der Bezeichnung malayensis in den Zoos Malaysias.
(22.10.2013, 19:49)
Holger Wientjes :   @Henry Merker: Was f├╝r "positive Aspekte" sollte es denn bei der Beschreibung von Arten oder Unterarten geben ?
(22.10.2013, 14:41)
Henry Merker :   Bei den Tigern bleibt es eben bei dem Problem, dass a) kein Typusexemplar festgelegt worden ist und b) die angek├╝ndigte Beschreibung dieser Form noch immer nicht erfolgt ist. So lange also muss man sich nicht der Auffassung anschlie├čen, dass es sich um eine eigene Unterart handelt, die bei den Malaien die Bereitschaft zum Schutz ihrer eigenen nationalen Unterart erh├Âht - dies w├Ąre dann wohl auch der einzige positive Aspekt dieser Unterart.
(22.10.2013, 13:31)
Tierpark Cottbus :   Nachwuchs bei den Zwergottern

Am 27. Juli brachte unser Zwergotterweibchen Nachwuchs zur Welt. Anfangs blieben die Neugeborenen gesch├╝tzt und f├╝r Besucher unentdeckt in ihrer Wurfbox. Inzwischen toben die vier Jungtiere mit dem Rest der Familie vergn├╝gt ├╝ber die Anlage. Die sonnigen Herbsttage bieten sich zurzeit hervorragend an, l├Ąnger vor dem Ottergehege zu verharren und die Kleinen beim Spielen zu beobachten.
Zwergotter geh├Âren unter den Raubtieren zu den Mardern. Im Gegensatz zum heimischen Fischotter sind die in S├╝dostasien verbreiteten Zwergotter tagaktiv und gesellig.
(22.10.2013, 13:16)
Michael Mettler :   @Holger: Wer wei├č, vielleicht teilt ja der neue Zoochef die Ansicht, dass die Beschreibung der UA jacksoni formal nicht g├╝ltig sei (kein Typusexemplar festgelegt), womit man in Berlin das Festhalten an corbetti begr├╝ndet...? Ginge es nur nach den genetische Ergebnissen, w├╝rden doch auch die Amurtiger in den allermeisten, wenn nicht sogar allen Zoos unter falschem wissenschaftlichem Unterartnamen gef├╝hrt (weil genetisch identisch mit dem Kaspi-Tiger, dessen UA-Name virgata dann Priorit├Ąt genie├čen w├╝rde).
(08.10.2013, 19:18)
Holger Wientjes :   Ja klar. Aber das ├Ąndert sich ja bald in Berlin...

In Dortmund stand oder steht immer noch (?) auch malayensis dran...
(08.10.2013, 19:01)
Michael Mettler :   @Ralf Seidel: Au├čer im Herkunftsland - dort nennt man die Unterart ebenfalls nicht jacksoni, sondern malayensis...
(08.10.2013, 18:55)
Ralf Seidel :   Haste nat├╝rlich Recht, Holger - in diversen Kreisen l├Ąstern wir nur immer mal dar├╝ber, dass Dr. B. seine Tiger als Indochinesen/ Hinterinder (corbetti) konsequent weiterf├╝hrt, w├Ąhrend die Malaien/ Malaysier seit einigen Jahren der Unterart Jacksoni zugeordnet werden...
(08.10.2013, 18:46)
Holger Wientjes :   In wie fern erschwerend ? Berlin gibt die Tiere doch auch nur an Zoos weiter die Malaien (in Berlin = Indochinesen) halten.
(08.10.2013, 18:10)
Ralf Seidel :   Michael, aussichtslos ist das nat├╝rlich nicht, es w├Ąren aber schon Importe w├╝nschenswert um diese sch├Ânen Katzen in Europa zu etablieren - da sind wir uns ja einig. Der Prager Import-Kater spielt wohl auch nicht so mit, da wurden Hoffnungen drauf gesetzt. Die Dortmunder stammen ja auch aus Halle, die Berliner in Zoo und Tierpark (dort ja auch inzwischen mit Nachzuchten) haben auch schon Saaleluft geschnuppert...
Erschwerend kommt ja noch dazu (ich greife dir da jetzt schon mal vor, kenne dich ja schlie├člich gut genug), dass in Berlin immer noch der "corbetti" pr├Ąsentiert wird...))
(08.10.2013, 16:00)
Michael Mettler :   Im Zoo Dortmund sitzen zwei Malaientiger-Katzen, die offenbar getrennt gehalten werden m├╝ssen, und im Zoo Berlin m├╝ssten doch auch noch mehrere vorhanden sein. Die Unterart als solche zu bekommen (falls nicht unbedingt sofortige Zuchtbem├╝hungen geplant sein sollten), d├╝rfte also f├╝r Cottbus nicht aussichtslos sein.
(08.10.2013, 14:12)
Ralf Seidel :   Na ja, so ├╝ppig ist das mit dem halleschen Tigernachwuchs mittlerweile ja auch nicht mehr bei 1,1 Tieren. Nach l├Ąngerer Pause und R├╝ckschl├Ągen gab`s dies Jahr wieder Nachwuchs, von dem ein kleines M├Ądchen gerade wieder aufw├Ąchst. So erfreulich die Nachzuchten bei den Malaysen nat├╝rlich auch sind, hier w├Ąre eine Blutauffrischung w├╝nschenswert - haben doch fast alle der wenigen in Europa gehaltenen Tiere ihren Ursprung in Halle. Ich gehe f├╝r Cottbus von Sumatranern aus, ist ja auch nicht die schlechteste Wahl...
(08.10.2013, 13:53)
Oliver M├╝ller :   "Tropische Tiger" k├Ânnte ja auch bedeuten, dass Nachwuchs aus Halle einziehen wird.
(08.10.2013, 11:03)
WolfDrei :   OK, das mit den Amurtigern war ein Selbstschu├č. Nun stand dort "tropischer Tiger"
(07.10.2013, 00:04)
Ralf Wagner :   Also ich sah bei meinem Besuch im August beim Aushang im Kleingeschriebenen Sumatratiger stehen, siehe Anhang ;-) Und Gl├╝ckwunsch f├╝r die erfolgreiche Naturbrut der Sattelst├Ârche!
BG
(06.10.2013, 21:26)
Jana :   Die drei Sattelstorchjungtiere sind sehr erfreuliche Nachricht. Gratulation! Hoffentlich werden sie nur an Zoos mit Volieren und potenziellen Zuchtpartner abgegeben, damit moeglichst bald eine selbsterhaltene Zoopopulation entsteht.
(05.10.2013, 12:17)
WolfDrei :   @O. M├╝ller: war auch nur eine Vermutung. Im Projektaushang stand nur Tiger, ich traf auch keinen "Eingeweihten".
Bin zeitlich zur├╝ckgegangen: im April 012 war von Liz Thiele die Rede von Sumatranern
(04.10.2013, 22:39)
Holger Wientjes :   Vielleicht holt sich der ein oder andere Zoo ja Tipps bez├╝glich der Sattelstorchzucht ! Prima, dass es dort klappt !!
(04.10.2013, 21:50)
Oliver M├╝ller :   @WolfDrei:
Wenn ich mich recht erinnere, war bislang von Sumatratigern die Rede... :-(
(04.10.2013, 21:31)
WolfDrei :   Ansonsten beginnt man mit der Renovierung und Erweiterung des Raubtierhauses. !. Stufe: Technikumbau und Errichtung einer Tigeranlage (1 400 m2). Das d├╝rfte eine Anlage f├╝r Amurtiger werden. Die Leopardenanlage bleibt zun├Ąchst so bestehen. Anbei ein chinesischer Leopard (Bestand 1,2)
An Jungtieren: 10 Buschschliefer, 2 Rotluchse, diverse Surikaten und gro├če Maras
(04.10.2013, 19:31)
WolfDrei :   Die Mutter legte sich nach ca 40 min in die Sonne: hier ein Foto im Gegenlicht. Immerhin wurden mehrere Laubb├╝ndel ins Nest geflogen, die Jungen gef├╝ttert. Der Vater sa├č die Zeit in der Sonne.
(04.10.2013, 18:28)
WolfDrei :   klappt auch das F├╝ttern in 3 m H├Âhe. Drei Junge sind in Naturbrut am 5., 6. und 8. September geschl├╝pft. Die erste Naturbrut in Europa.
(04.10.2013, 18:24)
WolfDrei :   Und nun die Realit├Ąt: wenn man fliegen kann...
(04.10.2013, 18:21)
WolfDrei :   aus gut unterrichteter Quelle: in Cottbus sollen in Naturbrut aus den 4 Eiern der Sattelst├Ârche drei K├╝ken geschl├╝pft sein
(19.09.2013, 16:47)
Tierpark Cottbus :   Sei bei der Erdm├Ąnnchenf├╝tterung dabei

Am 11. Juli kamen im Tierpark Cottbus vier kleine Erdm├Ąnnchen zur Welt. Die ersten zwei Wochen blieben sie im
Schutz der H├Âhle vom Besucher unentdeckt, doch inzwischen toben sie wie die Gro├čen neugierig ├╝ber die Anlage.
Die Erdm├Ąnnchentruppe ist samt Nachwuchs bei den Besuchern sehr beliebt und f├╝hlt sich auf ihrer 2012 er├Âffneten
neuen Anlage vor der Afrikaanlage sichlich wohl.
Als Vertreter der Schleichkatzen sind Erdm├Ąnnchen waschechte Raubtiere, die sich von Insekten und anderen
Kleintieren ern├Ąhren. Die ausgesprochen sozialen Tiere leben in festen Familiengruppen. Bei ihnen herscht eine
hervorragende Arbeitsteilung. Ob als W├Ąchter, Futtersucher, G├Ąngebuddler oder Babysitter, jeder ist mal an der
Reihe.
├ťbrigens k├Ânnen Sie am 18. August beim Cottbuser Zootag, unter dem Motto ┬äWas du schon immer ├╝ber uns
wissen wolltest┬ô, den Tierpflegern bei der Erdm├Ąnnchenf├╝tterung ├╝ber die Schultern schauen. Neben zahlreichen
kommentierten F├╝tterungen, geht es beim Cottbuser Zootag um den pers├Ânlichen Blick hinter die Kullissen. Die
Besucher haben neben einigen offenen St├Ąllen an vielen Ecken Spannendes entdecken.
(09.08.2013, 15:08)
Tierpark Cottbus :   Saruskraniche ┬ľ Geschwister wachsen getrennt auf

Saruskraniche leben in einer Dauerehe und br├╝ten gemeinsam meist zwei Eier aus. Am 28. und 30. Juni sind beide K├╝ken geschl├╝pft. In den ersten Lebenswochen sind die K├╝ken untereinander streits├╝chtig, sodass jeder Altvogel einen Jungkranich betreut. Daher wurde das Ehepaar r├Ąumlich getrennt. Die Eltern leben nun in benachbarten Gehegen, sehen sich noch durch den Zaun, k├╝mmern sich aber einzeln um das jeweilige Geschwisterk├╝ken. Wenn der Nachwuchs noch etwas herangewachsen ist, wird die Familie wieder zusammengef├╝hrt.
Saruskraniche sind mit bis zu 170 Zentimetern die gr├Â├čten Vertreter der weltweit 15 Kranicharten. Laut IUCN z├Ąhlen sie zu den gef├Ąhrdeten Arten. Die Verbreitungsgebiete der drei Unterarten erstrecken sich ├╝ber Vorderund Hinterindien sowie Nordaustralien. Die Altv├Âgel ern├Ąhren sich von S├Ąmereien, K├Ârnern und Pflanzenteile aller Art sowie Kleintiere, Insekten und W├╝rmer. Jungtiere werden in den ersten Wochen von den Eltern ausschlie├člich mit Kleintieren versorgt.
(24.07.2013, 13:39)
Tierpark Cottbus :   Handaufzucht bei den Hausyaks:
Flaschenkind „Tijana“

Am 15. Juni brachte unsere, aus dem Zoo Berlin stammende, Yakkuh ihr erstes Kalb zur Welt. Leider hat
sie ihr Neugeborenes nicht angenommen ┬ľ was bei Erstgeb├Ąhrenden vorkommen kann. Nun wird das
weibliche Kalb „Tijana“ von den Tierpflegern mit der Flasche aufgezogen und eroberte deren Herzen im
Sturm. Sie bleibt weiterhin in der Yakgruppe und spielt inzwischen ausgelassen mit ihrem kleinen Bruder,
der am 4. Juli geboren wurde und von seiner Mutter ges├Ąugt wird.
Das Hausyak ist eine domestizierte Rinderart Zentralasiens. Genutzt wird Fleisch, Leder und Fell. Zudem
haben Hausyaks eine fettreiche Milch (6-8 %), die zu Butter und K├Ąse verarbeitet wird. Bis heute
werden die Tiere auch als Last- und Reittiere gehalten.
(18.07.2013, 11:36)
WolfDrei :   Jetzt wei├č ich auch, warum es "Hamsterbacke" hei├čt (Chin. Felsenh├Ârnchen). Nachtrag: Jungvogel beim Kahnschnabel, f├╝r mich neu f├╝r Cottbus : Schwarzr├╝ckenaguti (D. prymnolophus)
(11.07.2013, 18:52)
WolfDrei :   Heute also Cottbus - auch f├╝r mich, kurzentschlossen, es sind ja nur ca 70 Minuten Fahrzeit, wenn auch das Wetter nicht optimal war. Das f├╝r alle wohl Interessanteste: die Sattelst├Ârche. 2 liebe Mitarbeiter brachten mich auf den Wirtschaftshof - Bild anbei. Wahrscheinlich sind es zwei Weibchen , wenn auch die Augendifferenzierung noch nicht m├Âglich ist. ├ťberraschend sind beide relativ unterschiedlich gro├č, selbst wenn die Schlupftermine differieren. Geburten etc: 4 Kattas, 3 Przewalskis,1 Wisentkalb von 2 Tagen, 1 Hausyak, 1 Banteng, 1 Sarusk├╝ken, Hornrabenschlupf, Rotluchse, 3 Trampeltiere, 1 Kaiserschnurrbarttamarin, diverse Wildenten und -G├Ąnse (Blaufl├╝gelg├Ąnse, Zwergkanadag├Ąnse u.a.) in T├╝rkenentenammenaufzucht. Die Sundamarabus hatten leider unbefruchtete Eier. Ein kurzweiliger Tag, auch die M├╝cken waren zu ertragen. Abschlu├č dann 2 Meter vor der Bushaltestelle mit einem tollen Regengu├č.
(11.07.2013, 18:46)
Tierpark Cottbus :   Nachwuchs bei den Rotluchsen

Erfreulichen Katzennachwuchs gibt es aus dem Cottbuser Tierpark zu vermelden: Am 20. Mai 2013
wurden zwei Welpen bei den Rotluchsen geboren. Rotluchse stammen aus Nordamerika und sind deutlich
kleiner als der z. B. im Harz heimische Europ├Ąische Luchs.
Die jungen Rotluchse sind mittlerweile gut herangewachsen und bereits regelm├Ą├čig beim Spielen im gro├čen Freigehege gegen├╝ber den Zwergottern zu beobachten.
(11.07.2013, 12:30)
Tierpark Cottbus :   Freitag Start einer neuen Veranstaltungsreihe:
Abendlicher Besuch im Affenrevier

Wenn die Kasse schlie├čt und die letzten Besucher den Heimweg antreten, besuchen Frau Becker (Revierleiterin) und Frau Nitsche (Zooschullehrerin) die Tiere des Affenreviers und geben Einblicke in die tierpflegerischen Arbeiten. Gemeinsam gehen wir neben den Kapuzinern und Gibbons auch zu Leopard, Erdm├Ąnnchen und Co. Schauen wir doch mal, ob der ein oder andere schon schl├Ąft.
Wir empfehlen Ihnen, sich Ihr Ticket f├╝r diesen exklusiven Abendrundgang im Vorverkauf an der Tierparkkasse zu sichern, denn die Pl├Ątze f├╝r die 90-min├╝tigen Spezialf├╝hrungen sind begrenzt. Wir beginnen um 18:00 Uhr und treffen uns an der Kasse.

Teilnahmegeb├╝hr der Spezialf├╝hrung:
12,00 € pro Erwachsener
9,60 ┬Ç pro erm├Ą├čigter Eintritt (Renter, Studenten, etc.)
6,00 € pro Kind

Bitte haben Sie Verst├Ąndnis, dass Jahreskarten sowie andere Rabatte bei Spezialf├╝hrungen nicht gelten.
├ťbrigens ist der ┬äSommerabend im Affenrevier┬ô der Auftakt einer kleinen Veranstaltungsreihe. Im Juli und Auggust geht es ins Vogelrevier, Huftierrevier und zu den Elefanten.
(10.07.2013, 10:44)
Tierpark Cottbus :   Erstmals Cham├Ąleon-Nachwuchs im Tierpark

Zum ersten Mal ├╝berhaupt in der 59j├Ąhrigen Geschichte des Cottbuser Tierparks sind vor wenigen Tagen Cham├Ąleons im Tierpark geschl├╝pft. Im April 2011 trafen aus dem Tierpark Berlin erstmals Jemen-Cham├Ąleons in Cottbus ein, die als neues Domizil ein ger├Ąumiges Terrarium im Tapirhaus bezogen. Anfang Oktober 2012 war es dann soweit: Ein aus 43 Eiern bestehendes Gelege konnte vorsichtig in den Brutapperat ├╝berf├╝hrt werden. Nach Monaten geduldigen Wartens schl├╝pften dann zwischen dem 17. und 27. Mai 2013 nicht weniger 36 kleine Jemen-Cham├Ąleons.
Seit wenigen Tagen sind die jungen Echsen direkt neben ihren Eltern im Tapirhaus in einem gesonderten Baby-Aufzuchtsterrarium auch f├╝r unsere Besucher zu sehen.
(03.07.2013, 10:35)
Tierpark Cottbus :   Vierfacher Nachwuchs bei den Kattas

Bei den Kattas gab es am 20. April 2013 an einem Tag gleich doppelten Nachwuchs ┬ľ einmal Zwillinge und ein einzelnes Jungtier. Der vierte Kattanachwuchs des Jahres kam am 7. Mai zur Welt
und wird zurzeit noch von der Mutter am Bauch h├Ąngend umhergetragen. Anfangs klammern sich
die Kleinen am Bauch, sp├Ąter am R├╝cken der Mutter fest. Inzwischen gehen die ├Ąlteren Jungtiere
sogar schon alleine auf Entdeckungstour.
Kattas geh├Âren zu den Lemuren und leben auf Madagaskar. Sie sind tagaktiv und sehr gesellig. Ihr
schwarz-wei├č geringelter Schwanz dient in dichter Vegetation dem Zusammenhalt der Gruppe, die
aus mehreren M├Ąnnchen und Weibchen besteht.
(23.05.2013, 12:09)
Tierpark Cottbus :   Im Tierpark Cottbus f├╝llen sich die Kinderstuben
Zahlreiche Jungtiere im Tierpark Cottbus

P├╝nktlich zu Pfingsten gibt es ├╝berall im Cottbuser Tierpark Jungtiere zu entdecken. Nachwuchs bei den Bennett-K├Ąngurus, Lamas, Elenantilopen sowie im gesamten Streichelzoo sind nur beispielhafte Ausz├╝ge dessen, was Sie zurzeit bei Ihrem Tierparkbesuch sehen. Auch das dritte Przewalskifohlen ist nun geboren und wohlauf.
Ein Favorit f├╝r Gro├č und Klein wird sicher das Jungtier der Kaiserschnurrbarttamarine sein. Am 12. April 2013 kam der Nachwuchs von ┬äFranz┬ô und ┬äSissi┬ô zur Welt und entwickelt sich pr├Ąchtig.
Kaiserschnurrbarttamarine sind Vertreter der s├╝damerikanischen Krallenaffen und leben in Familienverb├Ąnden, bestehend aus einem z├╝chtenden Paar und deren Nachkommen. Die ├Ąlteren Geschwister vermehren sich in ihrer Familiengruppe nicht, tragen aber die neugeborenen Geschwister herum und pflegen sie. Die Mutter ├╝bernimmt das Junge meist nur kurz zum S├Ąugen.
(15.05.2013, 08:05)
Tierpark Cottbus :   Wildpferdnachwuchs im Tierpark

Nach 9j├Ąhriger Pause gibt es wieder Wildpferdnachwuchs aus dem Cottbuser Tierpark zu vermelden: Am 25. M├Ąrz und 21. April haben die Stuten Estella und Erdene jeweils ein Hengstfohlen zur Welt gebracht. Beide Fohlen gedeihen bestens und halten ┬ľ auch zur Freude unserer Besucher - Eltern und Tanten mit wilden Laufspielen auf Trab. Die kleine Cottbuser Herde besteht aus drei Stuten aus der Zucht des M├╝nchner Tierparks Hellabrunn sowie dem Hengst ┬äBranai┬ô, der aus einem Beweidungsprojekt im Tennenloher Forst bei N├╝rnberg stammt.
Przewalskipferde sind die einzigen echten Wildpferde. Sie sind die Stammform aller Hauspferde und nicht mit urspr├╝nglichen oder robusten Hauspferdrassen zu verwechseln. Przewalskipferde sind seit 1968 im Freiland ausgerottet und konnten nur durch Haltung und Zucht in Tierg├Ąrten erhalten werden. Alle heute noch vorhandenen Wildpferde gehen auf Importe von Hagenbeck 1901 ┬ľ 1903 sowie von Falz-Fein von 1899 zur├╝ck. In den letzten Jahren konnten Przewalskipferde z. B. in der Mongolei wieder im Freiland neu und erfolgreich angesiedelt werden.
(02.05.2013, 10:47)
Tierpark Cottbus :   Schweinerei im Tierpark Cottbus

Der Cottbuser Tierpark erfreut sich an vier kleinen Neuzug├Ąngen bei den Deutschen Sattelschweinen: Passend zur ├ľffnung einer neuen Kontaktzone Ferkel-Kind direkt am Schweinegehege brachte unsere neue Sau ┬äGreta┬ô am 8. April vier Ferkel zur Welt. Greta kam als Spende vom Gem├╝sehof Baronick und erweist sich nun im Tierpark Cottbus als ├╝beraus f├╝rsorgliche Mutter.
Deutsche Sattelschweine geh├Âren mit ihrer dicken Speckschwarte zu den Fettschweinen. Gez├╝chtet wurden sie in Ostdeutschland aus Angler Sattelschweinen, Schw├Ąbisch-H├Ąllischen Schweinen und Zuchttieren aus Ungarn. Im Tierzuchtgut Hirschfeld wurden Genreserven f├╝r das Deutsche Sattelschwein angelegt. Seit den 1950er Jahren gab es deutschlandweit einen dramatischen Bestandsr├╝ckgang der Sattelschweine, da der Fettschweintyp nicht mehr gefragt war. Umso erfreulicher ist es, dass inzwischen engagierte Z├╝chter auch in der Region Sattelschweine erfolgreich nachz├╝chten, wozu nun auch der Tierpark Cottbus geh├Ârt.
(25.04.2013, 08:31)
Tierpark Cottbus :   Nachwuchs bei den Pelikanen

Einen guten Jahrgang gibt es bei den zu den Ruderf├╝├čern geh├Ârenden Pelikanen zu vermelden: Nicht weniger als acht Jungpelikane sind geschl├╝pft, ein letzter wird noch erwartet. Zwei junge Rosapelikane werden von ihren Eltern aufgezogen, w├Ąhrend sechs australische Brillenpelikane in der Obhut unserer Tierpflege-rinnen heranwachsen.
(18.04.2013, 09:54)
Tierpark Cottbus :   Tierpark unterm Sternenhimmel

Der Tierpark Cottbus und das Planetarium Cottbus laden gemeinsam zu einer Spezialf├╝hrung mit dem sch├Ânen Titel ┬äTierpark unterm Sternenhimmel┬ô ein. Bei dieser spannenden Kooperation f├╝hren Frau
Nitsche, Zooschullehrerin im Tierpark Cottbus und Herr Thiele, Leiter des Planetarium Cottbus, durch den abendlichen Tierpark. Das Schlafverhalten ausgew├Ąhlter Tierarten sowie Erkl├Ąrungen zu den dazu passen-den Sternenbildern werden Schwerpunkt der F├╝hrung sein.
Zwei Termine haben wir f├╝r Sie vorbereitet:

30. April 2013, Beginn 20:30 Uhr
17. Mai 2013, Beginn 21:00 Uhr

Der Veranstaltungsbeginn ist so gew├Ąhlt, dass wir im Hellen starten und zum D├Ąmmerungsende im Dunk-len enden. Mit etwas Gl├╝ck haben wir eine sternenklare Nacht und k├Ânnen zum Abschluss des abendlichen Rundgangs einen Blick auf den Sternenhimmel ├╝ber unserer Afrikaanlage werfen.
Die Veranstaltung geht etwa ├╝ber 90 Minuten. Sie ist f├╝r Erwachsene sowie Kinder ab circa 14 Jahren kon-zipiert und auf 20 Teilnehmer begrenzt. Sichern Sie sich also Ihren Platz durch den Kauf eines Tickets an der Tierparkkasse, die Karten sind ab sofort dort erh├Ąltlich. Nur solange der Vorrat reicht!
Teilnahmegebühr der Spezialführung: 12,00 € pro Erwachsener
6,00 € pro Kind

Bitte haben Sie Verst├Ąndnis, dass Jahreskarten sowie andere Rabatte bei Sonderf├╝hrungen nicht gelten.

(16.04.2013, 14:20)
Tierpark Cottbus :   Tierpark an allen Ostertagen ge├Âffnet

Trotz noch k├╝hlen Wetters und schneebedeckter Wiesen ist der Cottbuser Tierpark gut f├╝r die kommenden Ostertage ger├╝stet. Auf Grund des fr├╝hen Ostertermins in diesem Jahr gelten ab sofort (Gr├╝ndonnerstag) bereits unsere verl├Ąngerten ├ľffnungszeiten:
→ t├Ąglich 9:00 ┬ľ 18:30 Uhr (Einla├č Kasse bis 17:00 Uhr)

Der Jahreszeit entsprechend (Fr├╝hling!) bev├Âlkern zahlreiche Jungtiere die Gehege und Freianlagen. Am Streichelzoo warten u. a. L├Ąmmer, Zicklein und K├Ąlber auf Besucher, und auch bei Wildschweinen, Trampeltieren und Bantengs hat sich Nachwuchs eingestellt. J├╝ngste Zug├Ąnge sind drei erst vor wenigen Tagen geborene Kattas. Ein Besuch im Tierpark lohnt sich also auch bei ungewohnt k├╝hlem Osterwetter! Die Wege im Tierpark sind gut ger├Ąumt oder gestreut, trotzdem empfehlen wir robustes und rutschfestes Schuhwerk ┬ľ und vielleicht eine Extradecke f├╝r den Bollerwagen f├╝r die Kinder.
Am Ostersonntag ist von 10:00 ┬ľ 14:00 Uhr der Osterhase zu Besuch im Tierpark und h├Ąlt kleine ├ťberraschungen f├╝r alle Kinder bereit. Die Tierparkgastst├Ątte ist an allen Tagen ge├Âffnet.
(28.03.2013, 14:21)
Tierpark Cottbus :   Der Fr├╝hling kommt!:
Zwei Fohlen bei den Trampeltieren

P├╝nktlich zum kalendarischen Fr├╝hlingsanfang erkunden die beiden am 7. und 23. Februar 2013 geborenen Fohlen unserer Trampeltiere ihre Freianlage ┬ľ trotz Eis und Schnee. Die beiden Stutfohlen werden von ihren M├╝ttern, der im Tierpark Cottbus geborenen ┬äDaria┬ô und der aus Leipzig stammenden ┬äSammy┬ô bestens umsorgt und wirken mit ihren langen Beinen beim Spielen noch etwas ungelenk. Schnee und K├Ąlte machen den Trampeltieren wenig aus, sind doch diese aus Innerasien stammenden Trampeltiere oder zweih├Âckrigen Kamele bestens an kalte und auch schneereiche Winter angepasst.
Die kleinen Kamele sind ┬ľ bei hoffentlich bald milderem und sonnigem Wetter ┬ľ gleich hinter dem Tierparkeingang zu bewundern.
(20.03.2013, 11:40)
Michael Mettler :   Und falls die Best├Ąnde tats├Ąchlich so alt sind, d├╝rften etliche V├Âgel davon kupiert sein.
(11.01.2013, 08:16)
Gudrun Bardowicks :   In Parc Paradiso, heute Pairi Daiza,wird das Schuhschnabelpaar in einer naturnah bewachsenen Flugvoliere mit einem Gew├Ąsser und Schilfbest├Ąnden gehalten. Die anlage ist ├╝bernetzt und nur mit den Schuhsch├Ąbeln besetzt, die vermutlich nicht kupiert sind.
Herzlichen Gl├╝ckwunsch an Cottbus f├╝r den Zuchterfolg bei den Sattelst├Ârchen. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der in Zoos und Vogelparks gehaltenen Sattelst├Ârche Wildf├Ąnge sind. Da Gro├čst├Ârche sehr alt werden k├Ânnen, gelegentlich weit ├╝ber 30 Jahre, denke ich, dass die meisten in Gefangenschaft gezeigten Sattelst├Ârche bereits ├Ąlter und vielleicht auch dadurch nicht mehr zuchtf├Ąhig sind. Sie k├Ânnen somit bereits vor 20 oder 30 Jahren gefangen worden sein, als noch sehr viel mehr Wildf├Ąnge in die Zoos kamen. Auch viele andere in Zoos gehaltene tropische St├Ârche und Ibisse k├Ânnten noch aus dieser Zeit stammen.
(11.01.2013, 00:44)
Michael Mettler :   Ich habe in der Monographie "Storks, Ibises and Spoonbills of the World" in punkto Sattelstorch nachgeschlagen - jetzt w├╝rde mich erst recht interessieren, ob das Cottbuser Paar wom├Âglich unbeschnitten ist. Zum Verhaltensrepertoire der Art geh├Âren n├Ąmlich verschiedene "displays", bei denen die V├Âgel sich mit weit ausgebreiteten Schwingen zur Schau stellen. Nun dienen ja eigene Zurschaustellungen eigentlich dazu, dem Gegen├╝ber zu beweisen, wie perfekt/gro├č/gesund/usw. man ist. Vielleicht liegen die mangelnden Zuchterfolge bei manchen Zoovogelarten schlichtweg daran, dass l├╝ckenhafte Schwingenbefiederung oder gar ein verst├╝mmelter Fl├╝gel auf den potenziellen Partner schlichtweg nicht sexy wirken...!

├ťbrigens ist in besagtem Buch auch zu lesen, dass Sattelst├Ârche ihre Nester bevorzugt auf einzeln stehenden B├Ąumen in 20 bis 30 m H├Âhe errichten, mit Vorliebe in abgeschiedenem Gel├Ąnde. Und sie sind keine wandernden V├Âgel, sondern sehr sesshaft. Da ist ein kleines St├╝ck Wiese im Zoo, umgeben von Besucherwegen und mit einer Nisthilfe (wenn ├╝berhaupt) in Bodenn├Ąhe (also das durchschnittliche Gro├čvogelgehege in der Zoowelt) so ziemlich der Gegenentwurf, und in nicht wenigen Haltungen wurden/werden tropische Gro├čv├Âgel ja auch noch f├╝r den Winter aus ihrem Territorium genommen und in ein nicht direkt daran angrenzendes Winterquartier verfrachtet (in dem die oben erw├Ąhnten Schwingen-Displays vermutlich hie und dort schon aus Platzgr├╝nden nicht gerade eindrucksvoll vollzogen werden k├Ânnen). Da braucht es dann vielleicht ein au├čergew├Âhnlich anpassungsf├Ąhiges Sattelstorchpaar, um in Brutstimmung zu kommen...
(10.01.2013, 22:56)
Stefanie Fischer :   Ich muss zugeben, dass in Zoos tats├Ąchlich oft Arten nur zur "Zierde" gehalten und vielmals nicht mal im Ansatz M├Âglichkeiten zur Fortpflanzung geschaffen werden z.B. aufgrund der geschlechterverteilung. Aber h├Ąufig bekommt man auch einfach den Nachwuchs nicht los. N├╝rnberg z├╝chtet zum Beispiel fast jedes Jahr mandschurenkraniche, aber wei├č am Ende nicht wohin damit.
(10.01.2013, 21:55)
Michael Mettler :   @Sacha: Zuchterfolge mit Afrikanischen Nimmersatts und den allerdings wohl eher selten gehaltenen Klaffschn├Ąbeln scheinen auch eher in Flugvolieren zu gelingen. Mindestens bei Schuhschn├Ąbeln kam als Problem oft die Fehlpr├Ągung auf Menschen hinzu, weil sie nur selten als erwachsene V├Âgel gefangen wurden. Und wenn eine Art im Freileben Koloniebr├╝ter ist, schreiten zwei oder drei Tiere, die als lebende Dekoration auf irgendeiner Huftieranlage stehen, nat├╝rlich auch nicht unbedingt zur Brut.

├ähnliches gilt aber nicht nur f├╝r St├Ârche. Kronenkraniche z.B. sind und waren in vielen Haltungen eher Zierv├Âgel als Zuchttiere, Koritrappen und Sekret├Ąre z├╝chten ebenfalls kaum, wenn sie nur Afrikaanlagen-Beiwerk sind. Bei Pelikanen sind die Zuchterfolge ja auch noch nicht so lange einigerma├čen verbreitet. Auch hier begn├╝gten sich ja viele Zoos fr├╝her damit, weniger als eine Handvoll Individuen zu halten (und oft nicht mal die Geschlechter zu wissen). Sicher spielte auch die Verf├╝gbarkeit im Tierhandel eine Rolle - mit seltenen Kranicharten z.B. gibt sich die Zoowelt schon sehr viel l├Ąnger M├╝he in Sachen Nachzucht als bei anderen "Wiesenv├Âgeln".
(09.01.2013, 19:15)
Sacha :   Ich k├Ânnte mir auch vorstellen, dass die Flugf├Ąhigkeit die Paarung zumindest erleichtert (und evtl. umgekehrt gewisse Balzabl├Ąufe ("Vorspiel") durch das Kupieren/Schneiden verhindert werden (Spekulation meinerseits).

Schauen wir uns doch mal die Brutresultate der St├Ârche und naher Verwandtschaft in Zoos an. Ad hoc stellt sich das etwa so dar:

WEISSSTORCH - viele Paare oder Paarteile flugf├Ąhig, Zucht funktioniert problemlos.

SCHWARZSTORCH - Freiflieger seltener, Zucht ebenfalls.

MAGUARI- UND SCHWARZSCHNABELSTORCH: Zucht selten, aber mit kupierten Paaren zumindest m├Âglich.

SATTELSTORCH: Zucht offenbar sehr selten, aber ebenfalls mit kupierten Paaren m├Âglich.

MARABUS - Haltung mit wenigen Ausnahmen meist mit kupierten/gestutzten Exemplaren. Zucht sowohl bei flugf├Ąhigen (z.B. Sunda-Marabu) wie bei kupierten (meist Afrik. Marabus) gelungen, jedoch insgesamt selten.

IBISSE UND LOEFFLER: Haltung meist in Volieren, darum voll flugf├Ąhig. Die meisten Arten z├╝chten auch.

HAMMERKOPF: Siehe Ibisse.

SCHUHSCHNABEL: Zucht bislang extrem selten (meines Wissens nur Lowry Park Zoo Tampa, USA und Parc Paradiso, Belgien). Zumindest V├Âgel in Tampa in Voliere(n) und flugf├Ąhig. Paradiso?

Insgesamt scheint die Theorie also etwas f├╝r sich zu haben. Zugleich scheint eine Gemeinschaftshaltung mit anderen grossen bis mittelgrossen Tierarten auf Grossst├Ârche in Sachen Fortpflanzung wenig f├Ârderlich zu sein.
(09.01.2013, 18:06)
Michael Mettler :   W├Ąre interessant zu wissen, ob die V├Âgel wom├Âglich unbeschnitten sind und der erw├Ąhnte hohe Zaun evtl. in Zusammenspiel mit Baumkronen ausreicht, um einen Abflug zu verhindern. Bei diversen Gro├čv├Âgeln wurde ja schon gemutma├čt, dass das Kupieren oder Beschneiden zur Folge hat, dass die M├Ąnnchen bei der Kopulation nicht das Gleichgewicht halten k├Ânnen und deshalb nichts dabei herauskommt...
(09.01.2013, 17:36)
Regina Nieke :   Auf jeden Fall ist das Paar alleine. ├ťbernetzt? Gute Frage...Hab die Anlage nicht komplett von Weitem fotografiert und sooo oft bin ich auch nicht dort. Aber ich glaube,da ist kein Netz, auch wenn die "W├Ąnde" recht hoch sind.
(09.01.2013, 17:26)
Holger Wientjes :   Ja, danke Dir !
Also keine Gemeinschaftshaltung und die Voliere ist nicht ├╝bernetzt etc. ?
(09.01.2013, 17:07)
Regina Nieke :   @ Holger Wientjes: Ein Foto hab ich zwar, aber mein PC ist leider nicht daf├╝r ausgelegt, es hier einzustellen :-( Beschreibung der Anlage? Ich versuch es mal: In erster Linie Rasen. Ein recht hoher Baumstamm nebst Aufstieghilfe (schr├Ąg angestellter Stamm) wohl f├╝r ein Nest?! an einem Teich. Die Gr├Â├če ist immer sehr schwer zu sch├Ątzen... Das -mit hohem Maschendrahtzaun umgrenzte - Gehege ist vielleicht 10 x 10 m gro├č; der Teich recht klein.. vielleicht so wie ein etwas gr├Â├čeres Ehebett... Im Hintergrund grenzt die Anlage an ein Haus, wo die Tier auch rein k├Ânnen (Besucher nicht). Ich hab sie allerdings immer nur "ausgesperrt" gesehen. Tja zur Bepflanzung des Geheges gibs eigentlich nicht viel zu sagen... recht karg alles, aber ├╝berall Grasboden (fr├╝her war es eher Schotter/Sand). Beim alten Gehege waren die Tiere immer ganz hinten in der N├Ąhe zum Haus. Im neuen Gehege waren beide immer direkt am Teich (einer stehend, einer liegend oder besser kniend). Jetzt kommt man als Besucher direkt an den Maschendrahtzaun heran und es stehen B├Ąnke zum Hinsetzen in einem Abstand von ca. 1,5 m (zum Zaun) auf dem Besucherweg. Fr├╝her an den Holzzaun kam man zwar auch direkt ran, aber die Tiere waren sehr weit weg und diese Anlage wirkte auf mich immer wie eine Notl├Âsung... als w├Ąre es urspr├╝nglich mal eine Ponyreitbahn oder so gewesen.
Ich habe immer nur ein Paar dort gesehen.Da es dort aber auch etliche "seltene V├Âgel" hinter den Kulissen gibt (Sunda-Marabu), kann es nat├╝rlich auch von den Sattelst├Ârchen noch mehr geben. Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen :-) Vielleicht hat ja ein anderer ein Foto zum einstellen?!
(09.01.2013, 14:43)
Holger Wientjes :   Das sind prima Neuigkeiten ! Gl├╝ckwunsch nach Cottbus !
Hat einer ein Foto der neuen Anlage oder kann sie beschreiben ? Lebt dort lediglich das Zuchtpaar ?
(09.01.2013, 13:54)
Regina Nieke :   Ich freu mich f├╝r Cottbus! Ich bin kein Insider, wei├č aber zumindest, dass die Sattelstorchanlage neueren Datums ist (seit ca. 1-2 Jahren so, wie sie jetzt ist).. vielleicht lags ja daran, dass es geklappt hat? Die alte Anlage war zumindest sehr ├Âde und bot kein bisschen Abwechslung. In der neuen gibt es dagegen z.B. einen kleinen Teich....
Au├čerdem gibt es ja auch gar nicht soooo viele Sattelstorch-Halter in der EU. Kann schon sein, dass das wirklich die erste Aufzucht in Europa ist...
(09.01.2013, 12:42)
Michael Mettler :   @Sacha: Sieht so aus, und das gilt ja (leider) f├╝r nicht wenige Vogelarten. Ich erinnere mich noch an den Versuch des Vogelparks Timmendorfer Strand, den Knoten zum Platzen zu bringen - das m├╝sste in den sp├Ąten 80er oder fr├╝hen 90er Jahren gewesen sein. Statt nur ein willk├╝rlich zusammengestelltes Paar Sattelst├Ârche zu halten wie die meisten G├Ąrten, hatte der Inhaber damals eine ganze Gruppe zusammengetragen (als ich sie sah, waren es sieben V├Âgel) und in einem der dort typischen, schilfbestandenen Gro├čgehege zusammengelassen, damit die Tiere selbst ihre Partner w├Ąhlen konnten. Zu einem Bruterfolg kam es aber m.W. leider trotzdem nicht.

Mit manchen Vogelarten gaben sich viele Halter m.E. auch gar keine rechte M├╝he, sie zur Fortpflanzung zu bewegen. Gerade Stelzv├Âgel und Kraniche dienten doch vielerorts eher als eine Art schm├╝ckendes Beiwerk auf Gro├čs├Ąugeranlagen oder bunt gemischten Vogelwiesen, gelungene Zuchten waren dort eher Zufall. Den Eindruck werde ich auch bei einigen aktuellen Haltungen noch nicht los.
(09.01.2013, 11:34)
Sacha :   Nicht dass ich den Ruhm dem Team des Zoo Cottbus nicht g├Ânnen w├╝rde - aber stimmt denn dies wirklich mit dem ersten Schlupf/der ersten Zucht in Europa?

Die Welterstzucht gelang meines Wissens dem Zoo Dallas und zwar schon vor Jahrzehnten. Und wir in Europa haben die "Nachfrage" bislang immer ├╝ber die Natur abgedeckt?
(09.01.2013, 09:25)
Michael Mettler :   Die Zuchterfolge mit tropischen St├Ârchen in Cottbus sind wirklich beeindruckend. Da w├╝rde ich mir glatt w├╝nschen, dass der Tierpark sich noch an weiteren Arten aus dem Verwandtschaftskreis versucht.
(09.01.2013, 09:19)
Tierpark Cottbus :   Erstmals Riesenst├Ârche geschl├╝pft:
Der erste und der zweite in Europa
Vor wenigen Tagen, am 15.12.2012 und am 05.01.2013, sind im Cottbuser Tierpark zwei Sattelst├Ârche geschl├╝pft. Dies ist eine Premiere ersten Ranges: Noch nie zuvor in einem europ├Ąischen Tiergarten ist die Zucht dieser imposanten und bunten Gro├čst├Ârche gelungen. Sattelst├Ârche sind die gr├Â├čten und farben-pr├Ąchtigsten St├Ârche ├╝berhaupt und werden seit Jahrzehnten in Tierg├Ąrten gehalten - in Deutschland min-destens seit 1871. Nun ist auch die Zucht in Cottbus gelungen!
(09.01.2013, 08:39)
Liz Thieme :   Das mit dem Wald meinte ich bei "der Gestaltung". Ich schw├Ąrme ja schon l├Ąnger f├╝r das Konzept "Ich nutze die Natur und nehme was sie mir gibt" anstatt ich holze Wald ab, um eine andere Scheinnatur dahinzusetzen f├╝r viel zu viel Geld oder am schlimmsten noch. Wald abholzen und Rollrasenauslegen f├╝r einen Waldbewohner...
(30.09.2012, 19:38)
WolfDrei :   --und dann konnten die beiden "Altdirektoren" (wenn vom Alter auch unterschiedlich) recht gut miteinander.
(30.09.2012, 18:46)
Oliver Jahn :   Also mir gef├Ąllt dieser Vergleich richtig gut und ich finde ihn recht treffend. Vielleicht kann man einen Aspekt noch nennen, der mir immer aufgefallen ist. Die TPs in Berlin und Cottbus sind beide in einen vorhandenen Wald integriert, ohne dabei dessen Grundstruktur zu zerst├Âren. Man spaziert durch den Wald und die Gehege sind dem Wald angepasst. Das ist in Cottbus und Berlin recht typisch. Au├čerdem darf man ja auch nicht vergessen, dass Heinrich Dathe und Heinz Graffunder an dem TP Cottbus nicht ganz unbeteiligt sind. Auch f├╝r das Raubtierhaus in Cottbus habe ich sch├Ân ├Âfter den Namen "Kleiner Bruder des ABH" geh├Ârt.
(30.09.2012, 15:37)
Liz Thieme :   Naja Holger, dazu z├Ąhlen f├╝r mich auch die "├╝blichen" Tiere. Es ist das Zusammenspiel aus Arten und Gestaltung, nicht nur die Arten.

Ich habe Cottbus in der ZTL noch nicht aktualisiert, aber ein paar f├╝r mich ausschlaggebende Arten sind folgende:
Brillenpelikan
Buschschliefer
Chinaleopard
Falkland-Karakara
Indischer Elefant
K├Ânigsgeier
Przewalski-Urwildpferd
Rotluchs
Watussi-Rind (Ankole)
Wei├čhandgibbon

aber am allerwichtigsten war der Kerabau, den es nur in den beiden Einrichtungen gibt.
Aber vom Papier her ist es zu wenig, es ist eine Gef├╝hlssache und die kann man meist nicht beschreiben.

(30.09.2012, 14:55)
Holger Wientjes :   @Liz: Welche Parallelen im Tierbestand meintest Du denn genau (ausser den ├╝blichen Verd├Ąchtigen) ?
(30.09.2012, 09:55)
Liz Thieme :   Tierpark Cottbus: 25 ha, ├╝ber 150 Arten, Er├Âffnung 1954, Erw. 6┬Ç, Kinder 3┬Ç
Der Zoo im Kleid eines Tierparks, so k├Ânnte man ihn beschreiben oder auch als kleinen Bruder des Berliner Tierparks. Denn nicht nur die Park/Waldanlage erinnert an Berlin, sondern auch einige Tierarten erinnern an den Tierpark.
Schon im Vornherein: Mir hat der Tierpark super gefallen und die Tierpfleger sind ├Ąu├čerst freundlich und hilfsbereit. Man sp├╝rt, dass sie f├╝r ihren Job leben und dass er ihnen Freude bereitet.
In diesem Tierpark (die Mitarbeiter bestehen trotz Gr├Â├če und Tierbestand auf diese Bezeichnung!) werde ich nach Rundgang gehen, sonst vergesse ich irgendwas Tolles. Leider gab es keinen Flyer, so dass ich auch nicht wusste was wo kam bzw. ich habe die Schilder im Park nicht so genau untersucht, sondern mich auch ├╝berraschen lassen.
Die Mandschurenkraniche und Elefantenanlage sieht man schon von der Stra├če, was sehr am├╝sant ist. So hat man von dieser Einsicht das Gef├╝hl, die Elefanten stehen im Wald, was ich sonst nur aus dem Bronx Zoo kenne.
Direkt nach der Kasse kommt man jedoch erst einmal an den Bennetts und Hissarschafen vorbei, ├╝berquert einen Zufluss der Spree und kommt dann zu den Kranichen. Die Mandschurenkraniche bewohnen eine Anlage mit B├╝schen und Wiese. Daraufhin geht man an den Trampeltieren vorbei und es folgt die begehbare Anlage f├╝r Buschschliefer, Kaph├Ârnchen und Spornschildkr├Âten, deren Jungtiere in einem Terrarium im Elefantenhaus leben und bei sch├Ânem Wetter in einen Sonnenk├Ąfig auf dem Fensterbrett umgesetzt werden. Die Anlage l├Ądt zum Verweilen ein. Im Zoo stellt man fest, dass wirklich einige lebende B├Ąume auf der Elefantenanlage sind und die K├╝he ihre Anlage in vollem Umfang nutzen, sie graben L├Âcher, nutzen den Sand und die Steine.
Gegen├╝ber leben die Lamas mit Nandus.
Nebenan am und im Tapirhaus leben Krallenaffen und nat├╝rlich die beiden Tapire. Moli, der Bairdstapir (Foto) und Bente, die Flachl├Ąnderin. Bis vor nicht allzu langer Zeit lebten die beiden gemeinsam auf ihren Anlagen, die ebenfalls viel Geb├╝sch und Teile des Waldes und einen Teich umfasst. Allerdings ist Moli mit seinen vier Jahren nun in der Geschlechtsreife und eine Mixzucht m├Âchte man vermeiden, so dass die beiden nun getrennt auf je einer Anlage leben. Bente ist f├╝r ihr hohes Alter noch sehr gut drauf. Ich kenne einige alte Damen (Magdeburg, Hagenbeck) und die sahen nicht so gut aus wie Bente.
Es folgt das Raubtierhaus, welches bald einen Umbau erf├Ąhrt. Auf verschiedenen Naturbereichen leben die Nasenb├Ąren, die mit Seilsystemen zur├╝ck ins Haus kommen. Ihre Nachbarn die Gehaupten Kapuziner klettern noch durch Gittertunnel auf ihre Insel, werden jedoch in kommenden Monaten eine neue Anlage an anderer Stelle im Zoo erhalten. Ihr Bereich im Haus wird an die Tiger ├╝bergeben, so dass auch drau├čen in den Wald hinein eine Anlage f├╝r Amurtiger entstehen wird.
Die zwei Chinaleoparden leben auf zwei verbundenen Anlagen und werden zum Fressen getrennt. Im Haus stehen neben einem Aquarium, ein Terrarium, eine Anlage f├╝r Sinai-Stachelm├Ąuse und am allerwichtigsten: Gundis!
Weiter geht es am Restaurant (mit sehr sauberen Toiletten) vorbei zu Eulen. Hinterm Restaurant versteckt lebt eine Familiengruppe S├╝dlicher Hornraben (4,2). Ich habe das vorher nicht f├╝r m├Âglich gehalten und war selbst beim Anblick der sechs noch sehr ├╝berrascht.
Um die Kurve rum am Hauptweg kommt man zur Flugvoliere der Sattelst├Ârche mit Erkl├Ąrung wie man Weibchen und M├Ąnnchen auseinander h├Ąlt. Auf der anderen Wegseite leben die Humboldtpinguine und darauffolgend in verschiedenen Volieren Papageien, Lachende H├Ąnse, Felsenmeerschweinchen und paar Kaninchen in K├Ąfigen. Hier beginnt auch der Weg durch die Mara-Anlage, von der man auch die Flamingos sehen kann. Dieser Einblick auf die Flamingos soll noch verbessert werden.
Linkerhand des Hauptweges vor der Abbiegung zu den Maras kommt man in den Haustierbereich mit Deutschem Sattelschwein, Owamboziegen, Vierhornschafen, Zwergziegen, Somali Schwarzkopfschafen, Hausesel, einer gr├Â├čeren Gruppe gescheckter Watussis, ein Wasserb├╝ffel mit einer Deutschen Schwarzbunten Niederungskuh, Shetlands und einiger H├╝hner. Am folgenden Kiosk haben Schwarzr├╝ckenagutis ihre Anlage mit Soldatenaras zusammen.
├ťberraschend kam dann eine Anlage mit Ziegen und Kerabaus.
Nach einer Kattainsel kommen Zwergotter und eine gro├če Anlage f├╝r Rotluchse, die man auch von einem Hochstand beobachten kann.
In Cottbus kriegt die Bezeichnung Wasserschwein eine ganz neue Bedeutung, denn hier halten sich die Wildschweine im entsprechenden Element auf. Durch ihr Gehege flie├čt wieder ein Nebenarm der Spree, den sie ausgiebig nutzen.
In Volieren folgen Schwarzschnabelstorch, Wollhalsstorch, Witwenpfeifgans, Rotaugenente, Rotschulterente, Spitzschwingenente, Spitzschnabelente, Rote Sichler, K├Ânigsgeier und Falkland-Karakara.
Eine sch├Âne Rentiergruppe in finnischen H├╝tten wechselt sich ab mit Bantengs die mit Axis leben und bunten Yaks.
Die Saruskraniche waren zu sehen im Gegensatz zu den Muntjaks.
Bei den Gibbons leben ein Lar und eine Borneogibbon-Dame zusammen, wobei sie Verh├╝tungsmittel bekommt. Die beiden haben den Besuch eine ganze Weile durch ihren Gesang musikalisch untermalt. Auf dem Wasser, das ihre Inseln umgibt, lebt eine Zwergschwan-Familie.
Gegen├╝ber leben nur noch die Stachelschweine, denn die Erdm├Ąnnchen sind an die Savanne umgezogen. Die beiden Gefl├╝gelteiche sind gef├╝llt mit allerlei gefl├╝geltem Leben. Die Riesenkanadag├Ąnse in ihrem Freisetzversuchsgel├Ąnde konnte ich nicht entdecken.
Die schon angesprochene Savanne umfasst eine sch├Âne und recht gro├če Gruppe an Elenantilopen und einigen B├Âhmzebras, sowie Strau├čen. Die Afrikanischen Marabus haben ihre eigene Anlage.
Richtung Ausgang folgen dann noch zwei gro├če Anlagen f├╝r Wisente und Przewalskipferde.
Das Super-Highlight des Zoos, der Sunda-Marabu, kann der ONB seit einiger Zeit nicht sehen. Dies soll sich zuk├╝nftig aber wieder ├Ąndern. Die beiden Paare bestehen aus Elternpaar und Tochter mit Partner.
Ich kann nur jedem empfehlen nach Cottbus zu fahren. Der Auwald hat den Vorteil f├╝r den Besucher, dass er nicht ├╝ber den ganzen Zoo gucken kann und es so viele ruhige Ecken auch gibt. Was einige Zoos k├╝nstlich versuchen zu erschaffen, macht hier die Natur von ganz allein. Ich habe mich in dem Tierpark sehr wohl gef├╝hlt und freue mich auf die weitere Entwicklung. Diese abseitsgelegene Einrichtung ist wirklich noch ein Geheimtipp, den es zu unterst├╝tzen gilt. Nimm es in die Hand und tu es!
(28.09.2012, 20:54)
Oliver M├╝ller :   @ WolfDrei:

Am Donnerstag war zumindest ein Karakal im Raubtierhaus zu sehen.
(20.07.2012, 19:28)
Oliver Jahn :   Alles klar, dann wird das wohl noch etwas dauern. Der Rotluchsnachwuchs ist eine echte Freude und das Foto wirklich gelungen. Das Weibchen in Aschersleben ist ebenfalls ein Nachwuchstier aus Cottbus. Sch├Ân, dass es in Cottbus mit der Zucht klappt. Vielleicht hat so ja dann auch Limbach mal die Chance auf ein Weibchen f├╝r seinen alleinstehenden Kater.
(07.07.2012, 19:56)
WolfDrei :   @Oliver: Nein, nichts zu sehen. Endg├╝ltig ist nun der gesamte "Kinderhof" (u.a. "Kuhstall" und erweitere Anlagen f├╝r Hausschafe,-/-ziegen und -schweine) - gut gelungen!
(07.07.2012, 19:40)
Oliver Jahn :   @WolfDrei, konntest du schon beginnende Erweiterungsarbeiten am Raubtierhaus sehen?
(07.07.2012, 18:31)
WolfDrei :   und fast vergessen: 2 junge Rotluchse. ├ťbrigens: Gl├╝ck gehabt!doller Regen in Berlin, in Cottbus Sonne und einige Wolken, gegen 14 Uhr Donnergrollen, im Zug zur├╝ck Regen, der in Berlin zum Dauerwolkenbruch auswuchs.
(07.07.2012, 18:22)
WolfDrei :   Nun, die Erdm├Ąnnchen taten das, was sie immer tun - in einer "naturbelassenen Anlage". Die "4 neuen Kleinkatzen" waren aber unsichtbar bzw nicht mehr vorhanden. Daf├╝r Nachwuchs bei Kattas (2), 1 Wisent, mindestens 4 Elenk├Ąlber, einige Maras, Zwergotter (schliefen). Wie immer Schlupfe bei einigen bemerkenswerten Enten-/G├Ąnsearten: Ringelg├Ąnse, Rothalsg├Ąnse, Moschusenten (Wilde? - an sich gibt es die ) und 2 Malaienenten. Ein Schwarzschnabelstorch sitzt fest (auch auf Eiern?). F├╝r die Riesenkanadag├Ąnse l├Ąuft ein "Freisetzungsversich" im Tierpark (hoffentlich haben die F├╝chse auch Respekt vor dem Namen "Riesen" - im TP Berlin hatten sie das nicht). Nachwuchs auch bei der sch├Ânen Gruppe Bantengs.
(07.07.2012, 18:13)
Tierpark Cottbus :   Neue Anlage f├╝r Erdm├Ąnnchen

Am Freitag, 6. Juli 2012 ├╝bergeben Lutz Kretschmann, Gesch├Ąftsf├╝hrer der RSC Rohrbau und Sanierungs GmbH Cottbus und Tierparkdirektor Dr. Jens K├Ąmmerling die neue Anlage f├╝r Erdm├Ąnnchen an die Besucher des Cottbuser Tierparks. Die neue Erdm├Ąnnchenanlage ist ein Geschenk der RSC GmbH zu ihrem
20-j├Ąhrigem Firmenjubil├Ąum im Jahr 2011. Herr Kretschmann hatte als Jubil├Ąumspr├Ąsente statt Blumen um Spenden f├╝r die Erdm├Ąnnchen gebeten, und dank vieler Gratulanten und einem Eigenanteil der RSC GmbH konnte die neue Anlage Realit├Ąt werden.
Unsere Besucher k├Ânnen die Erdm├Ąnnchen nunmehr in vollsonniger Lage direkt vor der Afrikaanlage entdecken und sich ┬ľ von der Entenbr├╝cke kommend ┬ľ am wundersch├Ânen Blick auf Erdm├Ąnnchen, Zebras, Antilopen und Wasserv├Âgel erfreuen. Aus n├Ąchster N├Ąhe sind die Erdm├Ąnnchen durch Glasscheiben oder ├╝ber den schmalen Trockengraben zu beobachten.
Erdm├Ąnnchen sind sehr soziale Schleichkatzen, die st├Ąndig in Bewegung sind ┬ľ falls sie nicht als Wachposten abgestellt sind oder sich unter der W├Ąrmelampe aufheizen. Entsprechend laden B├Ąnke zum Verweilen und Zuschauen ein. Die hohe Popularit├Ąt der Erdm├Ąnnchen zeigt sich nicht zuletzt an der gro├čen Anzahl von Tierpaten.
(02.07.2012, 16:05)
Oliver M├╝ller :   ...und nat├╝rlich sind die "Tiersch├╝tzer" wieder mal dagegen.
(05.04.2012, 13:38)
Klaus Schueling :   Ich f├»┬┐┬Żnde es sch├»┬┐┬Żn, wenn - soweit wie m├»┬┐┬Żglich - wir die Quellen von Informationen angeben w├»┬┐┬Żrden ...
(05.04.2012, 00:17)
Henry Merker :   @Oliver M├╝ller:
Hier kann man es nachlesen:

http://nachrichten.t-online.de/tierpark-cottbus-will-bedrohte-sumatra-tiger-zuechten/id_55292596/index?news
(04.04.2012, 23:30)
Oliver M├╝ller :   @Liz:
Gibt es irgendwo Infos dar├╝ber?
(04.04.2012, 19:40)
Oliver M├╝ller :   Das ist sch├Ân zu h├Âren. Besonders freut mich, dass es mal ausnahmsweise keine Anmutiger sind.
(04.04.2012, 18:55)
Liz Thieme :   Cottbus will Sumatratiger.
Das Raubtierhaus soll kommendes Jahr umgebaut und vergr├Â├čert werden.
Zus├Ątzlich soll eine etwa 1.000 Quadratmeter gro├če Au├čenanlage entstehen. Insgesamt kostet das Vorhaben rund eine Million Euro kosten, von der 15 Prozent die Stadt Cottbus ├╝bernimmt. Der gr├Â├čte Teil soll aus europ├Ąischen F├Ârdermitteln stammen.
(03.04.2012, 18:43)
Oliver M├╝ller :   Auch wenn der Grund f├╝r die Beschlagnahmung sicherlich h├Âchst unerfreulich ist, freue ich mich doch, dass der Tierpark wieder ein paar Katzen mehr hat. Vielleicht k├Ânnen Sie ja bleiben.
(10.03.2012, 11:33)
Tierpark Cottbus :  
Tierpark Cottbus beherbergt vier Kleinkatzen

Aus einer beh├Ârdlichen Beschlagnahmung beherbergt der Tierpark Cottbus derzeit vor├╝bergehend und in Amtshilfe vier Kleinkatzen, zwei Servale und zwei Karakale. Auf Grund der laufenden Ermittlungen nacht der Tierpark zur Zeit dazu keine weiteren Angaben.
(23.02.2012, 17:31)
Tierpark Cottbus :   Familienzuwachs bei Herrn Lehmann:
Erstmals Nachwuchs bei den Spornschildkr├Âten

Ein besonderer Zuchterfolg ist im Tierpark gelungen: Nach monatelangem Warten sind vor wenigen Tagen acht kleine Spornschildkr├Âten geschl├╝pft. Schon mehrfach hatte unser sehr popul├Ąres Paar Spornschildkr├Âten Gelege produziert und meist in der Freianlage schildkr├Âtentypisch vergraben.
Ein Gelege vom Sp├Ątsommer 2011 wurde sorgf├Ąltig in einen Brutapparat ├╝berf├╝hrt und bebr├╝tet.
Aus insgesamt zehn bebr├╝teten Eiern sind nun acht junge Schildkr├Âten geschl├╝pft, die in einer improvisierten Babystation in einem der Schaufenster zur Innenanlage ab sofort auch f├╝r unsere Besucher zu bestaunen sind.
Spornschildkr├Âten sind nach den bekannten Elefanten- und Riesenschildkr├Âten von Galapagos bzw. den Seychellen die gr├Â├čten Landschildkr├Âten ├╝berhaupt und stammen aus Trockengebieten Nordafrikas. M├Ąnnchen k├Ânnen bis ├╝ber 100 kg schwer werden. Die jung erwachsenen Spornschildkr├Âteneltern sind aus dem Zoo Osnabr├╝ck bzw. dem Westk├╝stenpark St.-Peter-Ording in den Tierpark Cottbus gekommen.
(02.02.2012, 10:13)
Tierpark Cottbus :   Familienzuwachs bei den Kaiserschnurrbarttamarinen

Vor wenigen Tagen ┬ľ am 13. September 2011 ┬ľ hat sich bei unserem Zuchtpaar Kaiserschnurrbarttamarinen (┬äFranz┬ô und ┬äSissi┬ô) erneut Nachwuchs eingestellt. Von zwei geborenen Jungen ist eines leider nicht aufgekommen, das zweite entwickelt sich aber gut und kann im Innen- wie Au├čengehege gut beobachtet werden. Zumeist wird es von den ├Ąlteren Geschwistern oder vom Vater herumgetragen. Kaiserschnurrbarttamarine sind Vertreter der s├╝damerikanischen Krallenaffen und etwa eichh├Ârnchengro├č. Familiengruppen der Krallenaffen bestehen aus einem z├╝chtenden Paar und deren Nachkommen. Die ├Ąlteren Geschwister vermehren sich in ihrer Familiengruppe nicht, tragen aber die neugeborenen Geschwister herum und pflegen sie. Die Mutter ├╝bernimmt das Junge meist nur kurz zum S├Ąugen, was derzeit gut im Tierpark zu beobachten ist.
(27.09.2011, 14:37)
Klaus Sch├╝ling :   Kapuzineraffe ┬äBina┬ô wieder im Tierpark

Das vergangene Woche vom Tierparkgel├Ąnde entwischte Kapuzineraffenweibchen ┬äBina┬ô ist wieder
wohlbehalten im Tierpark eingetroffen. Nachdem in den letzten Tagen ┬ľ auch Dank der Hinweise der Presse ┬ľ viele Hinweise zum Aufenthalt des Gehaubten Kapuziners eingegangen waren, konnte am heutigen Morgen auf einen Hinweis aus Madlow/Kiekebusch der Affe in der N├Ąhe der Spreebr├╝cke ausfindig gemacht werden.
Das Tier wurde daraufhin mit Leckerbissen angelockt und konnte so am Ort gehalten werden. Am Nachmittag ist es dann gelungen, den Kapuzineraffen in einen Fangk├Ąfig zu locken und anschlie├čend in den Tierpark zur├╝ckzubringen.
F├╝r einige Tage bis zur vollst├Ąndigen Eingew├Âhnung von Bina werden die Kapuzineraffen nicht auf die gro├če, baumbestandene Au├čenanlage gelassen, es stehen aber Innen- und mehrerer Au├čenk├Ąfige zur Verf├╝gung.
Wir danken allen, die uns in den vergangenen Tagen mit Hinweisen geholfen haben.
(23.09.2011, 18:17)
Klaus Schueling :   Der Kuhstall wird er├Âffnet

Am Samstag, 10. September 2011 um 15:30 Uhr werden die Beigeordnete f├╝r Bauwesen, Frau Marietta Tzschoppe, Tierparkdirektor Dr. Jens
K├Ąmmerling und der Vorsitzende des Tierparkf├Ârdervereins, Herr Dr. Helmut Schmidt das neue Geb├Ąude seiner Bestimmung ├╝bergeben. Der Kuhstall ist ein Stallgeb├Ąude f├╝r gro├če landwirtschaftliche Nutztiere, in dem
sich bereits bei den Schwarzbunten
Niederungsrindern der erste Nachwuchs eingestellt, der sicherlich zur Er├Âffnung im Stall oder in den Ausl├Ąufen davor schon zu bewundern sein wird.

(08.09.2011, 09:05)
Gudrun Bardowicks :   @Ralf Wagner: Ich kann kein Jahr nennen, denke aber, einmal irgendwo etwas ├╝ber Schabrackentapire in Cottbus gelesen zu haben. Zumindest ├╝ber die Planung der zuk├╝nftigen Haltung von Schabrackentapiren im neuen Tapirhaus und dem gescheiterten Versuch, welche zu bekommen, habe ich etwas gelesen, m├Âglicherweise sogar hier im Sch├╝ling-Forum. Auch ├╝ber die urspr├╝ngliche Planung eines Asienteil im Umfeld von Tapir- und Elefantenhaus habe ich etwas gelesen, finde die Quelle aber nicht. Vielleicht wurde dieser Plan allerdings mittlerweile fallen gelassen.
Weshalb der Schabrackentapir ohne ehemalige Haltung (wenn auch vielleicht wirklich nur kuzfristig)in die Bildergalerie des Tierparks Cottbus geraten ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

@Henry Merker: Du hast mit der Lage der Axis-Banteng-Anlage recht. In meiner Erinnerung lag sie n├Ąher am Tapirhaus, welches ja auf der ehemaligen Anlage f├╝r Mendesantilopen entstanden ist.
(31.07.2011, 18:06)
Ralf Wagner :   @Gudrun Bardowicks: Wann in der Vergangenheit soll in Cottbus ein Schabrackentapir gelebt haben? Davon wei├č ich nix und hab auch noch nix dar├╝ber gelesen oder geh├Ârt. Allerdings hab ich auch keine JB von Cottbus und Wegweiser erst ab ca. Mitte der 1980er Jahre. Auch in der Zootierliste ist dazu nichts eingetragen. K├Ânnen Sie bitte eine Quelle angeben? Vielleicht lebte er hinter den Kulissen? Ich la├č zu DDR-Zeiten z.B. in einem Buch, dass in Erfurt auch Ameisenb├Ąren gehalten werden sollen, konnte aber bei meinen Besuchen nie welche entdecken. Und auch sp├Ąter hab ich nichts dar├╝ber gelesen in den eh etwas d├╝rfigen Publikationen des Zooparks. Also hab ich dann mal in der "neueren Zeit" per E-Mail im Zoopark angefragt, und tats├Ąchlich wurde mal ein einziger Ameisenb├Ąr ├╝ber einige Jahre dort gehalten, allerdings nur hinter den Kulissen und nie f├╝r die Besucher zu sehen, deshalb war auch nichts weiter zu erfahren.

Meiner Ansicht nach sollte in einer Bildergalerie eines TP oder Zoos auch nur Tiere aus diesen gezeigt werden.
BG
(31.07.2011, 14:58)
Henry Merker :   @Gudrun Bardowicks:
Wenn du das neue Tapirhaus meinst - das befindet sich in einer vollkommen anderen Ecke. Die Axis-Banteng-Kombi befindet sich im S├╝den des Parkes, w├Ąhrend das Tapirhaus sich im Nordosten befindet, wo sich dem auch dann das Elefantenhaus anschlie├čt. Zwischen der Trampeltier- und Tapiranlage befindet sich noch eine Lama-Nandu-WG. Und zwischen der Wildpferdanlage und den Tapiren liegt auch noch ein (je nach empfinden kleines oder gr├Â├čeres) St├╝ck ;-).

@Michael Mettler:
Ich vermute, dass es f├╝r die Chinesen leichter sein d├╝rfte, Mittelamerkanische Tapire zu importieren. Zumal sie die Zeit nach 9/11 - als sich die USA au├čenpolitisch fast ausschlie├člich auf Afghanistan und dem Irak konzentriert haben - genutzt haben, um ihren politischen Einfluss in Asien, Afrika und Lateinamerika betr├Ąchtlich auszubauen - ein Profiteur ist z.B. Brasilien.
(31.07.2011, 14:20)
Gudrun Bardowicks :   In der N├Ąhe waren zumindest bei meinem Besuch 2007 Trampeltiere, Przewalski-Pferde und Bantengs vergesellschaftet mit Axishirschen untergebracht. Der ganze Bereich sollte in einen Asienteil umgestaltet werden.
(31.07.2011, 14:03)
Michael Mettler :   @R├╝diger: Irgendwo habe ich mal gelesen, dass es in Mittelamerika verschiedene kleinere Zoos und Auffangstationen gibt, die Tapire halten. Aber von dort Tiere zu bekommen, d├╝rfte nicht so einfach bzw. mit den Vorgaben der Zooverb├Ąnde nicht vereinbar sein, sonst h├Ątten sich doch die US-Zoos bestimmt schon "vor ihrer Haust├╝r" mit zus├Ątzlichen Baird-K├╝hen versorgt.
(31.07.2011, 13:54)
Henry Merker :   @Jan Beensen:
Na nahezu direkt an den Elefanten ;-).
(31.07.2011, 13:44)
R├╝diger :   @Michael Mettler
Danke f├╝r die Info.
Kennst du noch andere Halter dieser Species, die kein Mitglied in ISIS sind? ( ausser Cottbus und Berlin )
(31.07.2011, 13:25)
Jan Beensen :   An welche Asienanlage grezt das Tapirhaus denn?
Auf der HP (Wegeplan) ist zwischen Elefanten- und Raubtierhaus am Parkrand ein Tapir dargestellt.
Au├čer Elefanten sehe ich da Kapuzineraffen und Lamas...
(31.07.2011, 12:55)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei├č wollte Cottbus urspr├╝nglich Schabrackentaire halten und z├╝chten. Daher grenzt das Tapirhaus ja auch an eine der Asienanlagen. Allerdings standen f├╝r Cottbus nach Fertigstellung des neuen Hauses keine Schabrackentapire zur Verf├╝gung. Daher war Cottbus froh, wenigstens einen m├Ąnnlichen Bairdtapir f├╝r das neue Haus zu bekommen.
Aus diesem Grund ist vermutlich immer noch ein Schabrackentapir in der Galerie zu sehen. Ich glaube sogar, dass es in Cottbus in der Vergangenheit einmal einen Schabrackentapir gab, der allerdings in einer nicht mehr zeitgem├Ą├čen Anlage lebte (im Elefantenhaus?). Nach dessen Tod entschied man sich f├╝r eine zeitweilige Aufgabe der Tapirhaltung bis ein neues und modernes Tapirhaus fertiggestellt war.
Diese Informationen stammen aus einem alten Jahresbericht bzw. Zoof├╝hrer de Zoos Cottbus.
(31.07.2011, 12:16)
Ralf Wagner :   ├ťbrigens auf der Website des Tierparks unter Galerie - Kunterbunt ist schonmal ein Schabrackentapir mit nur der Bezeichnung "Tapir" abgebildet ;-)...wo der wohl fotografiert wurde, vielleicht N├╝rnberg...???
BG
(31.07.2011, 01:31)
Michael Mettler :   @R├╝diger: Wuppertal liegt nicht in Nordamerika und somit sind die dortigen Exemplare zus├Ątzlich zu den 31,12 zu nennen. Plus die von Wuppertal ausgelagerten Bullen in Cottbus und Berlin, denn ISIS enth├Ąlt ja nur Best├Ąnde aus Mitgliedszoos.
(30.07.2011, 20:02)
R├╝diger :   Vor allen Dingen , wenn man noch 1,3 Tiere aus Wuppertal abzieht, bleiben noch 30,9 Bairds Tapire.
Bleibt nur die Hoffnung auf weiter weibliche Jungtiere aus Wuppertal und ein blutsfremdes M├Ąnnchen aus Amerika.
(30.07.2011, 19:03)
Michael Mettler :   ISIS verzeichnet f├╝r ganz Nord- und Mittelamerika einen Bairdtapir-Bestand von 31,12 mit nur einer einzigen Nachzucht innerhalb der letzten 12 Monate. Das sieht nicht gerade danach aus, als k├Ânne man von dort in absehbarer Zeit weibliche Tiere bekommen.
(30.07.2011, 17:31)
Mel :   In gewisser Weise ist das eine "Mission Impossible" der Import von Huftieren aus der "Neuen Welt" ist mit reichlich B├╝rokratie verbunden, und auch die finanziellen Aufwendungen sind nicht gerade Minimal. Ich denke nicht das Cottbus so schnell eine passende Partnerin erhalten wird. In erster Linie w├Ąre da wohl Wuppertal, der erste Zoo welcher einen Frischblut Import erhalten w├╝rde. Momentan ist es, so b├Âse wie es klingt nur eine Auslagerung von "├╝bersch├╝ssigen Bullen". Wobei ich mich pers├Ânlich ├╝ber jede Einrichtung freue die einen Haltungsplatz f├╝r diese Art erm├Âglicht. Nur so wird ausreichend Spielraum f├╝r eine m├Âgliche Zukunftszucht geschaffen.
(30.07.2011, 17:18)
R├╝diger :   Cottbus h├Ąlt schon eine geraume Zeit ein Bairdstapirm├Ąnnchen. geb in Wuppertal alleine.
Wann wird ml ein Weibchen aus dem SSp oder Mittelamerika folgen ?
Ist das eine mission impossibel?
(30.07.2011, 16:35)
Henry Merker :   Der Umbau hat zumindest ansatzweise schon stattgefunden. S├Ąmtliche Au├čenanlagen - mit Ausnahme zweier f├╝r die Kapuziner - sind bereits umgebaut worden. Lediglich die Innenanlagen d├╝rften noch nicht umgebaut worden sein. Die ehemalige Au├čenanlage der Jaguare dient nun als - nicht einsehbares - Vorgehege der Nasenb├Ąren, die eine gro├čz├╝gige Anlage erhalten haben. Die ehemalige Tigeranlage war nach dem Umbau bis 2007 auch noch mit einem Amurtiger besetzt und dient heute den Norchinesischen Leoparden als eine von insgesamt zwei oder drei Au├čenanlagen - so genau wei├č ich es jetzt nicht mehr (Stand: 2009). Inwiefern sich der damalige Ist-Zustand bis heute ver├Ąndert hat, ist mir unbekannt.
Auf jeden Fall soll noch eine Anlage f├╝r Tiger in diesem Bereich errichtet werden; allerdings ist mir nicht bekannt, welche Unterart einziehen soll. Ich pers├Ânlich w├╝rde Sumatra- oder Malayentiger bevorzugen - Amurtiger sind meiner Meinung nach schon im Raum Berlin-Brandenburg ausreichend vertreten. Aber lassen wir uns ├╝berraschen.
(30.07.2011, 15:30)
Oliver M├╝ller :   @th.oma.s: Danke f├╝r die Best├Ątigung. Gibt es denn schon irgendwelche Infos, wann der Umbau erfolgen soll und welche Arten angeschafft werden sollen?
(30.07.2011, 14:07)
th.oma.s :   aktuell sind nur chinaleoparden im raubtierhaus untergebracht.
(30.07.2011, 13:43)
Oliver M├╝ller :   Wei├č jemand, wie der Stand in Cottbus bzgl. Umbau des Rautierhauses ist? So weit ich wei├č sollen dort an Gro├čkatzen nur noch Leoparden leben. Es hei├čt, es seien Tiger "und weitere Kazenarten" geplant. Bei zoo-infos.de klingt es so, als sei dies schon umgesetzt.
(30.07.2011, 12:44)
Oliver M├╝ller :   Wei├č jemand, wie der Stand in Cottbus bzgl. Umbau des Rautierhauses ist? So weit ich wei├č sollen dort an Gro├čkatzen nur noch Leoparden leben. Es hei├čt, es seien Tiger "und weitere Kazenarten" geplant. Bei zoo-infos.de klingt es so, als sei dies schon umgesetzt.
(30.07.2011, 12:43)
Niedersachse :   Man hatte doch nur ein ganz altes Tier aus dem Zoo Berlin. Lebt die alte Dame denn noch?
(19.10.2009, 23:21)
Oliver Jahn :   Ich tippe ja auch mehr auf eine Einstellung des Tieres, ├Ąhnlich wie in Berlin, ohne dabei gleich an eine "Umstellung" zu denken. Denn f├╝r eine Umstellung d├╝rfte die Ausgangsbasis ein wenig zu knapp sein.
Bleiben denn die Flachl├Ąnder in Cottbus auch noch im Bestand?
(19.10.2009, 21:49)
Mel :   @MM: Wuppertal ist immer froh wenn Sie jemenden finden der bereit ist einen Mittelamerikaner bei sich einzustellen, so k├Ânnen sie sich den Platz den sie haben frei halten f├╝r die Nachzucht.
Cottbus wollte ja urspr├╝nglich, bis Schabrackentapire f├╝r Sie verf├╝gbar sind nur Flachl├Ąnder halten, aber ich denke wenn man die Chance hat den MA dazu im Vergleich, warum nicht. steigert auf jedenfall die Attraktivit├Ąt. ;-)
(19.10.2009, 21:46)
Michael Mettler :   Das Haus wurde f├╝r Schabrackentapire gebaut, vor├╝bergehend mit Flachlandtapiren besetzt und bekommt jetzt einen Mittelamerikaner - bis ich das n├Ąchste Mal in diese Ecke komme, steht wahrscheinlich ein Bergtapir dort ;-)
(19.10.2009, 20:46)
Henry Merker :   Der Tierpark Cottbus scheint zuk├╝nftig auf Mittelamerikanische Tapire umzustellen. Aus Wuppertal kam ein M├Ąnnchen. Dieser Schritt ist auf jeden Fall als richtig zu werten und zu begr├╝├čen!
(19.10.2009, 20:42)
Oliver Jahn :   Ich m├Âchte den Vorschlag von Herrn Merker noch mal aufgreifen, und darum bitten, dieses nicht hier unter Cottbus weiter zu f├╝hren.
(01.09.2009, 20:42)
Bj├ÂrnN :   Die Zahl 500 ist etwas hoch gegriffen. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt bezifferte vor einigen Jahren die Minimalgr├Â├če einer Affenpopulation zum langfristigen ├ťberleben auf 200 zuchtf├Ąhige Individuen.

Grundlage dieser Angabe sind nat├╝rliche, aber auf Schutzprojekten beruhende Arterhaltungen, z.B. beim Delacour-Languren in Vietnam.
(01.09.2009, 19:54)
Holger Wientjes :   Das ist wohl ein Rechenergebnis. Unter 500 (als Richtwert) bricht die Population zusammen, dar├╝ber kann sie ├╝berleben. Und da Mathematik auch f├╝r mich schon immer Zauberei/Hexerei war, ist diese errechnete zahl halt "magisch" !
Ob Tudge den Begriff selbst w├Ąhlte oder nur ├╝bernahm, weiss ich nicht.
Ansonsten bei Gelegenheit das besagte Buch zur Hand nehmen. Dort steht┬┤s "etwas" ausf├╝hrlicher drin. :-)
(01.09.2009, 19:22)
IP66 :   Ich frage mich nur, inwiefern die 500 Magie beinhaltet: Hat Herr Tudge sie ermittelt, in dem er auf einem Besen um das Feuer getanzt ist, oder steht sie in irgend einer magischen Beziehung zu Erhaltungszuchtprojekten?
(01.09.2009, 18:53)
Holger Wientjes :   Colin Tudge nennt in seinem Buch "Letzte Zuflucht Zoo" ( Kapitel IV ) eine "magische Zahl" von etwa 500 Tieren einer Population, die n├Âtig sind, um die Art mittelfristig am Leben zu erhalten.
Wichtig bei der Erhaltungszucht sei die Anzahl der zuchtf├Ąhigen, nicht miteinander verwandten Tiere ( = effektive Population ).
(01.09.2009, 18:10)
Henry Merker :   @IPP:Ich schlage vor, dass diejenigen, die sich mit dieser Thematik auskennen, sich hierzu in einem neuen Thread ├Ąu├čern, den Sie ja durchaus gr├╝nden k├Ânnen. Schlie├člich betrifft dies ja nur indirekt Cottbus. Oder ist das ein nicht so guter Vorschlag?
(01.09.2009, 15:16)
IP66 :   Angeblich erfolgt das Populationsmanagement in Erhaltungszuchtprogrammen doch streng wissenschaftlichen Kriterien - und da solles keine Arbeit geben, in der Mindestgr├Â├čen f├╝r die Exemplarzahl er├Ârtert werden?
(01.09.2009, 14:58)
Henry Merker :   @Karsten Vick:
Nein, zu den Gibbons stand nichts drin. Der Lar d├╝rfte erst dieses Jahr gekommen sein.
(01.09.2009, 07:56)
Karsten Vick :   @Henry Merker: Stand denn im 2008er Jahresbericht was ├╝ber die Gibbons?
(31.08.2009, 23:40)
Henry Merker :   "Sprengen" mit "├Ą" - oh je.
(31.08.2009, 21:58)
Henry Merker :   Ich bin mir der Schwierigkeit einer Umstellung auf Silbergibbons bewusst, sind diese auch nicht gerade h├Ąufig in Zoos; vom Ungka mal ganz zu schweigen.
Darum war mein Gedanke, dass Cottbus wenigstens den Versuch unternehmen sollte, ein Paar dieser Art zu erhalten. Wenn ich allerdings im Jahresbericht von 2008 lese, dass eine Abgabe eines Kattas an einen tschechischen Zoo mit gro├čen b├╝rokratischem Aufwand einherging, obwohl diese Art so eine Art Standardaffe in Europa geworden zu sein scheint, dann stellt sich doch die Frage, ob man bereit ist entsprechend h├Âhere H├╝rden einzugehen - und zwar egal in welchem Zoo. (Von daher ist der Vorschlag von Karsten Vick wohl doch der beste.)

Was die ausreichende Pr├Ąsens einer bedrohten Art in Zoos anbelangt: Das ist eine gute Frage, ├╝ber die sicherlich schon seit Jahrzehnten gestritten wird. Vermutlich kann man sie nur subjektiv beantworten, weil jeder dem unterschiedliche Gewichtungen beimisst. Und die Anzahl der Haltungen alleine wird auch nicht gerade ein Ma├čstab f├╝r eine ausreichende Pr├Ąsens sein. Denn was n├╝tzen einen 100 Haltungen der Art X, wenn nur in zwei Haltungen diese Art X gez├╝chtet wird; und dies nur mit Teilerfolgen. Also geh├Ârt schon mehr dazu, wie sicherlich alle Leser hier wissen.
Die Frage hier konkret und zufriedenstellend zu beantworten, d├╝rfte den Rahmen dieses Threads wahrscheinlich spr├Ąngen. Und wie gesagt: Eine zufriedenstellende Antwort d├╝rfte eher schwer zu finden sein.
(31.08.2009, 21:54)
Sacha :   @Henry Merker: Umstellung auf Silbergibbons? An sich keine schlechte Idee. Nur woher nehmen wenn nicht stehlen? Die Art ist in den Zoos weltweit! sehr sp├Ąrlich vertreten. Ich weiss noch wie lange M├╝nchen versuchte, nach dem Ableben eines Exemplars einen passenden Partner zu finden...

Und wo in Europa gibt es noch ZUCHTpaare von Ungkas. Die d├╝rfte man auch an einer Hand abz├Ąhlen.
(31.08.2009, 15:27)
IP66 :   Wie definiert man eigentlich die "ausreichende Pr├Ąsenz" einer bedrohten Art in Zoos?
(31.08.2009, 12:47)
Michael Mettler :   Die Gibbons in Hamm stammen m.W. aus der alten Mischlingszucht in M├╝nster, der Borneo-Gibbon ist also nur eine Elternart; die andere war - je nach Quelle - Silbergibbon oder Ungka. genau diese beiden letzteren Arten d├╝rften allerdings f├╝r Cottbus auch nicht gerade leicht aufzutreiben sein.
(17.08.2009, 21:12)
Henry Merker :   In Europa steht es um den M├╝llers Gibbon schlecht. ISIS verzeichnet lediglich 2,2 Tiere in Europa, wobei die Tiere aus Hamm und Cottbus fehlen. In den USA gibt es schon ein wenig mehr Tiere, n├Ąmlich 8,9. (Dabei habe ich bewusst auf eine Unterscheidung der Unterarten verzichtet.) Ich wei├č, dass man die Aussagen von ISIS nicht all zu sehr trauen sollte, da sie in diesem Fall sogar nachweislich unvollst├Ąndig sind! Dennoch machen sie deutlich, dass ein Festhalten an den Borneogibbon mit gro├čen Schwierigkeiten verbunden sein d├╝rfte und sich schwer realisieren lie├če.

Vielleicht w├Ąre eine Umstellung auf den Silbergibbon (Hylobates moloch) ratsamer, w├╝rden sie sich doch in die Reihe der "schwarz-grauen" Gibbons, die bislang in Cottbus lebten, gut einreihen. Auch der Ungka w├Ąre denkbar.
Was Arten aus der Schopfgibbongruppe betrifft, so w├Ąre dies auch denkbar. Sollte hier N. gabriellae ein Thema werden, so sollten sich diese dann auch auf Cottbus und Eberswalde innerhalb B-Bs beschr├Ąnken.

Meine Haltung zu dem Lar habe ich schon zum Ausdruck gebracht.
(17.08.2009, 18:53)
Karsten Vick :   Die Addaxe sind ja nicht aus der Welt, sind nicht hungrigen L├Âwen zum Fra├č vorgeworfen worden. Sie leben als single- oder double-sex-group fr├Âhlich auf der Strau├čensavanne im Vogelpark Marlow, wovon ich mich gestern selbst ├╝berzeugen konnte.

Stutzig macht mich der Wechsel bei den Gibbons. Voriges Jahr im Mai sah ich au├čer dem alten Weibchen noch 2 ihrer Kinder. Leider haben Michael Mettler und ich aus den Cottbuser Marabu-Heften nur eine bruchst├╝ckhafte Zuchtgeschichte der so genannten Borneo-Gibbons erstellen k├Ânnen. Es sind insgesamt 5 Geburten erw├Ąhnt, aber zu keinem dieser 5 Tiere der Verbleib. W├Ąhrend die Mutter (das noch lebende Tier) aus der Rostocker Zucht immerhin ein reiner Borneogibbon ist (UA-Mix abbotti x muelleri), war der Vater (aus Dortmund) ein Mix aus Ungka und Borneogibbon. Inwieweit die Tiere in Hamm, der lt. Zootierliste einzigen weiteren deutschen Haltung, art- bzw. unterartrein sind, wei├č ich nicht. Trotzdem w├╝rde auch ich mir statt Lar etwas anderes w├╝nschen. Die sind n├Ąmlich nicht nur in Berlin zu sehen, sondern auch in der n├Ąchsten Umgebung gut vertreten, in Hoyerswerda und Wei├čwasser. Eine der Schopfgibbonformen k├Ânnte mir da eher gefallen, eine Zusammenarbeit mit Eberswalde mit H. gabriellae z. B. ...
(17.08.2009, 18:27)
Henry Merker :   @Michael Mettler:
Die Entscheidung konnte ich auch nicht so richtig nachvollziehen, zumal direkt neben den Przewalski-Urwildpferden eine Anlage unbesetzt ist, wo die Tiere durchaus h├Ątten umziehen k├Ânnen!
Doch gibt es noch einen anderen Sachverhalt, den ich nicht recht verstehen will. Im Raum Berlin-Brandenburg gibt es meines Wissens sieben gr├Â├čere zoologische Einrichtungen (Angerm├╝nde, Berlin (Zoo und Tierpark), Cottbus, Eberswalde, F├╝rstenwalde und der Wildpark Schorfheide). Von diesen halten sechs den Wisent (alle au├čer Angerm├╝nde), eine Art, bei der ich verstehen kann, dass ihr eine gewisse Gewichtung im Artenschutz zukommt. Und dennoch verstehe ich nicht, warum der Wisent fast ├╝berall zu sehen sein muss, da gleiches auch f├╝r andere Wildrinder gilt, die man unter durchaus ├Ąhnlichen Bedingungen halten kann. Meines Erachtens w├Ąren Wisente in Berlin, F├╝rstenwalde und der Schorfheide ausreichend vertreten. Dann k├Ânnte man zum Beispiel eine Tierbestandsdopplung in Berlin aufl├Âsen, indem etwa die zooberliner Rotb├╝ffelzuchtgruppe nach Cottbus geht, wo diese Tiere landschaftlich sehr gut reinpassen w├╝rden. Und man t├Ąte etwas gegen eine drohende Monotonie der Tierbest├Ąnde.

Durch meine nah beieinander liegenden Besuche in Cottbus und Eberswalde komme ich zum Schlu├č, dass Cottbus besser ist, da der Tierbestand insgesamt besser zusammen gestellt wurde als in Eberswalde; trotz durchaus sehr guter Anlagen.
(17.08.2009, 18:10)
Michael Mettler :   @Sacha: Das sehe ich nicht nur als bekennender Antilopenfan. Weltbestand Asiatischer Elefant: 40.000-60.000; Weltbestand Addax: um 1.000, davon gesch├Ątzt 70-80% in Zoos und Zuchtgehegen. Wo also ist rein rechnerisch der Artenschutz notwendiger?

Ich habe ├╝berhaupt kein Problem damit, dass manche Tierarten in Zoos auch vor dem Hintergrund der Besucherbeschaffung gehalten werden und damit zur finanziellen Absicherung der Einrichtung und auch der Artenschutzprojekte dienen. Die Elefanten in Cottbus sind sicherlich ein ganz wichtiger Anreiz f├╝r Besucher, schlie├člich liegt der Tierpark nicht gerade in einer Metropolregion. Aber wenn ein Zoo die Addax-Haltung beendet, gleichzeitig aber z.B. Elenantilopen im Bestand beh├Ąlt, dann passt das in meinen Augen nicht so recht mit der Eigendarstellung der Zoogemeinschaft in Sachen Artenschutz zusammen.
(17.08.2009, 17:52)
Sacha :   Das Herz des Antilopenfans blutet. Armer Michael:)

(17.08.2009, 16:30)
Michael Mettler :   Die "Pr├Ąsenz"-Argumentation des Tierparks kann ich nicht ganz nachvollziehen. Selbst wenn momentan vielleicht "genug" Addax in Europa vorhanden sind, muss man doch nicht gleich die Haltung beenden, sondern kann genausogut mit einer single-sex group ein Reservoir f├╝r sp├Ątere Zuchteins├Ątze bilden. Schlie├člich werden auch die Cottbuser Elefanten nicht abgeschafft, obwohl sie nicht mal was zum z├╝chterischen Erhalt der Art beitragen...
(17.08.2009, 15:20)
Henry Merker :   Oops: Es muss "Erweiterung" hei├čen; nicht "Ereiterung".
(17.08.2009, 10:49)
Henry Merker :   Der Tierpark Cottbus hat 2008 auf die Haltung der Mendesantilope (Addax nasomaculatus) verzichtet. Die letzten 2,1 Tiere gingen letztes Jahr an den Vogelpark Marlow. Gr├╝nde f├╝r die Aufgabe der Haltung dieser Antilopen sind die geplante Ereiterung der Elefantenanlage sowie die ausreichende Pr├Ąsens der Tierart im Erhaltungszuchtprogramm.
(17.08.2009, 10:37)
Niedersachse :   Das mit Bente wusste, ich wollte eigentlich damit auch nur wissen ob man ihr nen Partner besorgt hat.
(14.08.2009, 14:47)
Henry Merker :   @Niedersachse:
Momentan lebt nur ein einziges Flachlandtapirweibchen mit Namen "Bente". Da das Tier alleine lebt, stelle ich die (waage) Vermutung auf, dass Cottbus sp├Ąter auf Schabrackentapire umstellen wird. Jedenfalls sind die Tapirhaltungsbedingungen sehr gut, wenn ich mir ein solches Urteil erlauben darf.
(14.08.2009, 14:22)
Niedersachse :   Wie viele Tapire leben denn nu eigentlich in Cottbus?
(14.08.2009, 14:08)
Henry Merker :   Gestern f├╝hrte mich ein Ausflug zum Tierpark Cottbus. Dieser Tierpark liegt inmitten eines Waldes, der sich innerhalb Cottbus erstreckt. Dieser Wald sorgt f├╝r eine sehr gute Atmosph├Ąre im Park und die meisten Anlage konnten auch hier sehr gut integriert werden.
Nach nur wenigen Schritten betrat ich eines der ersten Highlights des Tierparks Cottbus: Die Buschschlieferanlage. Diese Anlage ist begehbar, was sich insbesondere aus fotografischer Sicht sehr gut auswirkt. Aber auch so ist es sehr ansprechend, wenn man die Tiere hautnah erleben kann. Dann f├Ąllt auch auf wie gro├č diese Tiere sein k├Ânnen. Neben den schon angesprochenen Buschschliefern sind hier die Kap-Borstenh├Ârnchen und die Spornschildkr├Âten, die wie alle Bewohner, jederzeit zwischen der Innen- und Au├čenanlage wechseln k├Ânnen. Die Kap-Borstenh├Ârnchen zeigten sich besonders lebhaft.
Diese Anlage ist Teil des Elefantenhause, wo unter anderem neben Kurzohrr├╝sselspringern die beiden asiatischen Elefantenk├╝he ┬äKarla┬ô und ┬äSundali┬ô leben. Ihre Au├čenanlage wurde gro├čz├╝gig erweitert und soll auch demn├Ąchst eine Erweiterung erfahren. Dazu soll etwa eine Badebecken f├╝r die Elefanten entstehen. Das Haus wiederum wurde etwas umgebaut.
Sehr sch├Ân fand ich das Tapirhaus, das letztes Jahr er├Âffnet wurde. Urspr├╝nglich sollte dort Scharbrackentapire einziehen, doch ist mit dem Flachlandtapir doch auch ein guter Anfang getan. Ob perspektivisch eine Umstellung auf die urspr├╝ngliche Wunschart erfolgen wird, ist mir nicht bekannt. Dies w├╝rde ich jedoch begr├╝├čen, da so im Raum Berlin-Brandenburg ein Zoo diese Art halten und hoffentlich z├╝chten w├╝rde. Und man muss auch nicht alles in Berlin sehen! F├╝r mich ist die Tapiranlage die sch├Ânste; zumindest unter denen, die ich kenne! Die Anlage ist ger├Ąumig, hat Bereiche, die recht waldartig sind, wo sich das Tapirweibchen bevorzugt aufgehalten hat, und ein sehr sch├Ânes Becken. Zus├Ątzlich wohnen dort unter anderem Kaiserschnurrbarttamarine, die sich sehr aktiv pr├Ąsentierten.
Auch die Kattaanlage ist sehr sch├Ân. Gleiches gilt f├╝r die neue Rotluchsanlage. Auch die Voliere, die die Sunda-Marabus und die Malaienenten beherbergen, stellt eine Besonderheit dar; nicht nur wegen des Besatzes. Beide Arten habe ich im ├╝brigen gestern erstmalig sehen k├Ânnen. Die Sunda-Marabus wurden ├╝brigens 2006 erstmalig f├╝r Europa hier gez├╝chtet.
Sehr ansprechend ist die Gemeinschaftshaltung von Banteng und Axishirsch. Zwar ┬äpasst┬ô das nicht ganz so richtig, doch funktioniert diese WG scheinbar sehr gut, was bemerkenswert ist! Jedenfalls kenne ich keine vergleichbare WG. Und nur aus tiergeografischen Erw├Ągungen diese aufzul├Âsen, w├╝rde ich als ausgemachten Unsinn ansehen.
Von den Borneogibbons lebt nur noch ein 29 Jahre altes Weibchen und neuerdings ein junges Wei├čhandgibbonm├Ąnnchen, das auch kr├Ąftig sang, was wirklich opernreif war. Ob langfristig auf diese Gibbonform umgestellt werden soll, konnte ich nicht erfahren. Ich pers├Ânlich sehe eine Umstellung auf Lar kritisch, da der Borneogibbon eine in Zoos wie auch Freiland seltene Art ist, um deren Haltung der Tierpark Cottbus sich weiterhin bem├╝hen sollte. Wenn unbedingt eine Umstellung notwendig sein sollte, weil etwa keine Tiere bezogen werden k├Ânnen, dann w├Ąren mir Silber-, Wei├čwangengibbons oder der Ungka, der auch schon in Cottbus gepflegt wurde, lieber. Lare in Berlin sind ausreichend.
Das Raubtierhaus hat heute einen kleineren Bestand als bei meinen letzten Besuch. So fehlen Tiger, L├Âwen und Jaguare. Doch dies ist momentan auch besser so. Die Beschr├Ąnkung auf China-Leoparden ist als richtig zu bewerten. Ist die geplante Erweiterung des Raubtierhauses erfolgt, so sollen wieder Tiger und andere Katzen in den Zoo kommen. Wenn es schon Tiger sein sollen, dann w├Ąren mir Bengaltiger am liebsten, da in der Region Berlin-Brandenburg Malayen- (2 Haltungen), Amur- (2) und Sumatratiger (1) schon ausreichend vertreten sind. Sollten L├Âwen wieder ein Thema werden, so w├╝rde ich Transvaall├Âwen bevorzugen, da die indischen in Berlin und ┬äBerber┬ô- und Zool├Âwen in Berlin bzw. Eberswalde zu sehen sind.
Ansonsten leben dort unter anderem noch Gundis, Gehaupte Kapuziner und Nasenb├Ąren.
Als Highlight ist die F├╝tterung der Elefanten anzusehen, die von den Besuchern durchgef├╝hrt werden darf, ├Ąhnlich wie in Hagenbeck. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, mal einen Elefantenr├╝ssel anfassen zu d├╝rfen und auch einen Elefanten zu f├╝ttern.

Es sei entschuldigt, wenn es zu ├ťberschneidungen mit alten Beitr├Ągen gekommen sein sollte.
(14.08.2009, 14:04)
Oliver Jahn :   Die Berliner Panzernash├Ârner wurden ja gerade erst wieder um ein Tier auf drei aufgestockt!!
(20.07.2008, 14:49)
IP66 :   Eine wirkliche Erfolgsgeschichte sieht wohl anders aus als die Schabrackentapirhaltung in Berlin. Aber auch neue H├Ąuser garantieren keine Erfolge, wie man an jenem nunmehr ger├Ąumten Stall in Dortmund sieht, in dem das wohl erfolgreichste europ├Ąische Zuchtpaar seine Jungtierserien hervorbrachte. Vielleicht erg├Ąben sich Chancen, die berliner Gehege zu optimieren, wenn man die Panzernashornhaltung im berliner Zoo ausl├Âsen und deren Gehege f├╝r Tapire adaptieren w├╝rde.
(20.07.2008, 14:02)
Michael Mettler :   P.S. Und wenn nicht mal solche "B-Tiere" verf├╝gbar sind, bleibt vorerst nur das Ausweichen auf eine nahe verwandte Art. Soll hei├čen: Selbst wenn Cottbus jetzt "nur" Flachlandtapire bek├Ąme, hei├čt das ja nicht, dass man automatisch von der Warteliste gestrichen w├╝rde und nicht eines Tages doch noch stattdessen Schabrackentapire erhalten k├Ânnte.
(20.07.2008, 13:56)
Michael Mettler :   @Oliver Jahn: Wenn ausreichend Tiere zur Verf├╝gung stehen, ist das ja auch kein Problem. Wenn aber z.B. kaum Zuchttiere verf├╝gbar sind, macht es schon Sinn, diese vorrangig in erfahrene H├Ąnde zu geben und Ersthaltern zum Erfahrungssammeln vorerst Junggesellengruppen oder nicht (mehr) zuchtf├Ąhige Tiere zuzuteilen - mit der Option, sie schnellstm├Âglich durch Zuchtpaare/-gruppen zu ersetzen, wenn sich bei der Haltung keine Probleme einstellen.
(20.07.2008, 13:43)
Oliver Jahn :   @Michael diese Vorteile von Zoos mit Haltungerfahrung bei dieser oder jener Art sind f├╝r mich zwar auch ein Argument, aber wenn man das immer anf├╝hrt, dann bekommen nie mal andere Zoos die Chance, ebenfalls Erfahrungen zu sammeln! Und bei den Zuchterfolgen spielen gerade die kleineren und unbekannteren Einrichtungen oft in der ersten Liga. Ich sage nur Bernburg und Geparde!!! Die Tiere sind ganz neu gewesen und nie zuvor dort gehalten!!
(20.07.2008, 12:48)
Michael Mettler :   Auch ohne einen Wettbewerb zwischen Berlin und Cottbus w├╝rde es Sinn machen, wenn Berlin sich auf Schabrackentapire konzentriert. Wenn das Nashornhaus zuk├╝nftig einer asiatischen Tropenhalle f├╝r Panzernash├Ârner, Affen usw. weichen oder durch eine solche erg├Ąnzt werden soll, w├╝rden weder Flachlandtapire noch Mittelamerikaner in dieses Konzept passen.

F├╝r die Entscheidung eines EEP-Koordinators d├╝rfte der Bekanntheitsgrad eines Zoos wohl weniger eine Rolle spielen als die Tatsache, ob der interessierte Zoo bereits Haltungserfahrung mit der betreffenden Art oder wenigstens einer nahe verwandten hat. Da ist Berlin gegen├╝ber Cottbus allerdings im Vorteil.
(20.07.2008, 09:14)
Bj├ÂrnN :   @Gudrun Bardowicks
Ich glaube nicht, dass die Popularit├Ąt des Zoos oder des Zoodirektors einen wirklichen Einfluss darauf hat, wie der EEP Koordinator, in diesem Fall Herr Dr. M├Ągdefrau, die Tiere vermittelt.

Da gebe ich Oliver Jahn vollkommen recht, das Haus ist mit Nash├Ârnern und einem Paar Tapiren, ob nun indicus, bardii oder terrestris gut besetzt.

Die Schabrackentapirfrage muss damit f├╝r Cottbus nicht beendet sein. Tapirus indicus z├╝chtet recht gut in einigen Zoos, weshalb man in ein paar Jahren durchaus Tiere aus dem europ├Ąischen Ausland bekommen k├Ânnte unter Abgabe der Flachl├Ąnder, was ich sehr begr├╝├čen w├╝rde.
(19.07.2008, 23:58)
th.oma.s :   daf├╝r denkt man in dresden wohl noch ├╝ber schabracken nach...
(19.07.2008, 20:19)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe nur immer wieder gelesen, dass der Berliner Zoo schon l├Ąngere Zeit auf der Suche nach einem neuen Zuchtpaar von Schabrackentapiren war, da diese Art dort wohl in der Vergangenheit doch mehrmals erfolgreich gez├╝chtet hatte. Ich glaube einfach, dass der Berliner Zoo popul├Ąrer und bekannter als der sehr sch├Âne Cottbuser Zoo ist und daher gr├Âssere Chancen bei der Vergabe von seltenen Tierarten, die nur in geringer Anzahl vorhanden sind,hat. Auch ist Direktor Blaskiewitz eine gewisse Gr├Âsse in der Zoowelt und wird sich intensiv darum bem├╝hen,Schabrackentapire f├╝r seine Artensammlung zu erhalten. Falls nur wenige Schabrackentapire im Angebot sind, d├╝rften die Chancen f├╝r Cottbus, kurzfristig an Schabrackentapire zu kommen, daher eher gering sein. Eine Chance besteht vielleicht noch, wenn die neue Anlage auf dem modernsten Stand und besser als die Anlage im Berliner Zoo ist. Ich wei├č allerdings nicht,ob das neue Tapirhaus in Cottbus mittlerweile fertig ist. Im Juli 2007 war es noch im Bau und es fehlte an Geld f├╝r die endg├╝ltige Fertigstellung.
(19.07.2008, 20:18)
Oliver Jahn :   @Gudrun Bardowicks, wieso ist es nachvollziehbar, dass evtl. f├╝r Cottbus bestimmte Tiere besser f├╝r einen so bedeutenden Zoo wie Berlin w├Ąren?? Das ist ja doch eher eine sehr subjektive Betrachtungsweise. Der Zoo Berlin hatte bisher absolut gar kein gl├╝ckliches H├Ąndchen mit Tapiren und die Schabrackentapire im Zoo haben meines Wissens nie gez├╝chtet und wenn ich mir das Haus ansehe, dann finde ich es mit Spitzmaulnash├Ârnern (2), Panzernash├Ârnern (3) und dann noch zwei Tapirarten mit mindestens 4 Tieren doch etwas sehr voll.
(19.07.2008, 19:56)
Hannes L├╝ke :   Komisch ich k├Ânnte schw├Âren ich habe im M├Ąrz noch 2 Paare gesehen aber evtl war es auch im September.
(19.07.2008, 17:13)
Niedersachse :   Das ja allerdings komisch.
In der letzten Staffel von Gorilla, Panda und Co wurden Ronja und Birk noch gezeigt und auch gesagt, dass man sich von ihnen noch Nachwuchs erw├╝nscht.
(19.07.2008, 14:13)
Bj├ÂrnN :   @Niedersachse
Als ich im letzten Herbst da war, sprach der Pfleger von einem alten Paar, das hier seinen Lebensabend verbringt, also schlie├če ich, dass die alten Tieren damals noch am Leben gewesen sein m├╝ssen.
Ich habe mich damals eher f├╝r den frisch eingetroffenen Bairds-Tapir interessiert und deshalb nicht genauer nachgehakt.
Dass auch ein junges Paar dort lebt, war mir nicht bewusst, gesehen habe ich innen und au├čen nur 2 Tiere....
(19.07.2008, 13:57)
Niedersachse :   Als alt d├╝rfte man das Berliner Paar nicht bezeichnen. Ronja ist erst 2000 in Saarbr├╝cken geboren und Birk 2004 in Herberstein.

Wenn nur noch 2 Tiere gesehen wurde, dann d├╝rften ja das alte Paar Fietje (1979) und Bente (1983) verstorben sein.
(19.07.2008, 12:52)
Gudrun Bardowicks :   Auch Mitte M├Ąrz dieses Jahres habe ich in Berlin nur 2 adulte Tiere ohne Nachwuchs angetroffen. Von einer Zucht war auch in den Pressemitteilungen des Berliner Zoos nichts zu lesen.
Allerdings d├╝rfte der Cottbuser zoo keine Schwierigkeiten haben, an Nachzuchttiere von den S├╝damerikanischen Flachlandtapiren heranzukommen, falls der Berliner Zoo seine Exemplare weiterhin behalten will, da Flachlandtapire in vielen deutschen und mitteleurop├Ąischen Zoos etrfolgreich gez├╝chtet werden und teilweise schon Absatzprobleme bestehen.
(19.07.2008, 12:21)
Bj├ÂrnN :   @Ralf Seidel
Als ich im letzten Herbst in Berlin war, gab es nur noch das alte Paar und keinen Nachwuchs....
(19.07.2008, 12:08)
Ralf Seidel :   Soweit ich wei├č, sollen die Berliner Tapire Nachzuchten sein.
(19.07.2008, 11:58)
Gudrun Bardowicks :   Dann wird Cottbus wohl die beiden Flachlandtapire aus dem Tapir- und Nashornhaus des Berliner Zoos bekommen, da dieser ja zuk├╝nftig nur noch Schabrackentapire und Baird`s - Tapire halten will. Der in Friedrichsfelde gehaltene Bair┬┤s - Tapir soll ja demn├Ąchst in den Berliner Zoo wechseln.
Vermutlich wird also der Berliner Zoo die urspr├╝nglich f├╝r Cottbus vorgesehenen Schabrackentapire bekommen, was ich bei der gro├čen Bedeutung des Berliner Zoos als "Bester Zoo Deutschlands" durchaus nachvollziehen kann...
(19.07.2008, 11:51)
Oliver Jahn :   Genau das wollte ich auch fragen. R├Ąumt man in Berlin das Nashornhaus leer?
(19.07.2008, 11:47)
Bj├ÂrnN :   @ Ralf Seidel
Laufen die Flachl├Ąnder im Berliner Zoo aus oder strebt man in Berlin ein j├╝ngeres Zuchtpaar an??
(19.07.2008, 11:45)
Ralf Seidel :   Ich gehe mal eher von Letzterem aus, die Asiaten waren immer angestrebt...
Die Tiere sollen aus dem Berliner Zoo komen.
(19.07.2008, 11:24)
Niels Gru├źl :   @ Ralf Seidel: Ist ja schade! Bevorzugt man Flachlandtapire, oder bekommt Cottbus trotz Wollens keine Schabrackentapiere?
(19.07.2008, 09:42)
Ralf Seidel :   So wie es aussieht, werden in Cottbus (leider)nun doch keine Schabrackentapire einziehen, es l├Ąuft wohl doch alles auf Flachlandtapire hinaus.
(19.07.2008, 09:32)
Bj├ÂrnN :   Finde ich klasse, dass man sich in Cottbus um Schabrackentapire bem├╝ht, immerhin geht die Art in Deutschland zur├╝ck und es existieren nur noch 2 Halter, die regelm├Ą├čig z├╝chten, N├╝rnberg und Dortmund.
Mit dem Nachwuchs sieht es gut aus, in N├╝rnberg, Edinburgh und Belfast h├Ątte man ein M├Ąnnchen f├╝r Cottbus, was in Dortmund ist kann ich nicht sagen. Die Zoos in Amsterdam und Antwerpen haben derzeit ein junges Weibchen, was auch in Frage k├Ąme, doch wei├č ich leider nichts ├╝ber die Verwandschaftsverh├Ąltnisse.
Einfach mal in N├╝rnberg beim Zuchtbuchf├╝hrer anfragen, der wei├č sicher Rat.
(03.12.2007, 09:38)
Ralf Wagner :   @Michael Mettler: na, das klingt ja schon mal sehr vielversprechend :)

Woher k├Ânnte der Tierpark denn Schabrackis bekommen? N├╝rnberg, ist das letztgeborene(?) Jungtier noch dort? Oder Dortmund? Wie sieht es mit Nachzuchttieren in anderen europ├Ąischen Zoos aus, die evtl. in Frage kommen k├Ânnten? Weis es leider nicht, aber viel "Auswahl" gibt es da sicher nicht!? Danke.
VG
(02.12.2007, 22:05)
Michael Mettler :   Auf der Titelseite der Hauszeitschrift MARABU war jedenfalls schon ganz hoffnungsfroh ein (gezeichneter) Schabrackentapir abgebildet :-)
(02.12.2007, 21:46)
Ralf Wagner :   @Bj├ÂrnN: Laut Aussage(E-Mail von Juli 2007) des Tierparks: "...das Haus ist f├╝r Schabrackentapire konzipiert; ob es dann Schabracken- oder Flachlandtapire werden, m├╝ssen wir noch sehen. Erstmal mu├č das Haus und die Au├čenanlagen fertig werden." Und: "...Wir bem├╝hen uns
nat├╝rlich prim├Ąr um Schabrackentapire.". Im Wegeplan der Website des Parks ist es auch schon eingezeichnet, zwischen Elefanten- & Raubtierhaus, leider kann man aber nicht mehr Informationen der Internet-Seite dar├╝ber entnehmen.
VG
(02.12.2007, 21:37)
Bj├ÂrnN :   Welche Tapirart soll denn dort gehalten werden, ob nun fertig oder nicht: indicus oder terrestris???
(02.12.2007, 21:23)
Ralf Wagner :   Weis vielleicht Jemand, wie weit der Bau des Tapirhauses ist oder ist es evtl. schon er├Âffnet? War doch geplant, da├č es dieses Jahr noch fertig wird!? Danke.
VG
(02.12.2007, 21:07)
Michael Mettler :   ...wozu gibt es sie dann ├╝berhaupt...?
(15.09.2006, 09:41)
Klaus Sch├╝ling :   Ich habe schon einmal an anderer Stelle darauf hingewiesen:
Vertraut diesen Listen nicht!
(15.09.2006, 09:21)
Michael Mettler :   Auf den aktuell im Net zu findenden Mitgliedlisten der EAZA und der WAZA (wo auch andere Mitgliedschaften angef├╝hrt sind) fehlt der Tierpark.
(15.09.2006, 08:43)
Andreas Hartung :   Am 5. Januar 2004 war Cottbus sowohl EAZA- als auch VDZ-Mitglied - so steht es zumindest im Quantum Verzeichnis 2005.
(15.09.2006, 00:36)
Michael Mettler :   Nach allen Listen, die ich bisher im Net gefunden habe, scheint Cottbus als einziger "gr├Â├čerer" deutscher Zoo kein EAZA-Mitglied zu sein. Wei├č jemand daf├╝r einen Grund?
(14.09.2006, 22:16)

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