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Osnabr├╝ck

Adrian Langer :   https://osna-live.de/17415/zoo-osnabrueck-vergroesserung-der-loewenanlage-gestartet/

Die Vergr├Â├čerung der L├Âwenanlage ist gestartet.
(14.12.2019, 14:45)
Adrian Langer :   https://www.osradio.de/2019/12/11/zoo-osnabrueck-will-keinen-direktor-mehr/

Der Zoo soll keinen Direktor mehr bekommen.
(11.12.2019, 14:24)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Zoo-Osnabrueck-rettet-Schwarzbaerin-aus-Malta,aktuellosnabrueck2970.html

Eine B├Ąrin aus schlechter Haltung kam nun nach Osnabr├╝ck.
(27.11.2019, 10:10)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1927814/zoo-osnabrueck-trauert-um-schimpansenweibchen-lady

In Osnabr├╝ck verstarb ein Schimpansenweibchen.
(07.11.2019, 07:26)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/flauschig-bis-stachelig-nachwuchs-im-zoo-osnabrueck-150881/

In Osnabr├╝ck gab es diversen Nachwuchs
(19.09.2019, 19:15)
Hannes Lueke :   Ich verstehe nicht was der Artikel der Hasepost uns sagen will: Andeutungen, Spekuklationen und unn├Âtige Tendenzen (wozu der Hinweis auf den Whirlpool in den Privatr├Ąumen der Gesch├Ąftsf├╝hrung?).
(26.08.2019, 10:43)
Ulli :   Und doch noch etwas Erfreuliches:

Der Zoo Osnabr├╝ck erh├Ąlt eine notariell beglaubigte Erbschaft von der k├╝rzlich verstorbenen Frau Ahrens nach groben Sch├Ątzungen (Grundst├╝cke, Barverm├Âgen) in H├Âhe von 4 Millionen Euro. Dies ist die gr├Â├čte Einzel-Spende in der Geschichte des Zoos.
(25.08.2019, 15:56)
Ulli :   Noch eine Beobachtung auf der Versammlung:
Als Prof. B├Âer mit stehenden Ovationen verabschiedet wurde, blickte Herr Busemann w├Ąhrend dieser Zeit demonstrativ sitzend in sein Smartphone. (!!!)
(25.08.2019, 15:55)
Ulli :   Ein spannender Artikel aus der Regionalzeitung HASEPOST:


Feindliche ├ťbernahme oder (nur) Streit um Kompetenzen?
von Heiko Pohlmann
-
23. August 2019
________________________________________

Nachdem unsere Redaktion am Donnerstagabend mit einem gewissen Zeitvorsprung exklusiv ├╝ber die wohl erstaunlichste Sitzung in der Geschichte der Osnabr├╝cker Zoogesellschaft berichtet hatte, meldeten sich zahlreiche Leser bei uns.

Das Bild, das sich aus der ?zweiten Reihe? im Unternehmen Zoo und aus der Mitgliederbasis zeichnet, weicht deutlich von den offiziellen Erkl├Ąrungs-ver-suchen ab. So wurde zum Beispiel in einem unserer Redaktion vorliegenden eilig verschickten ?Newsletter? an die Sponsoren die aktuelle Situation lediglich als ?Unruhe? bezeichnet und im Gespr├Ąch mit anderen Redaktionen die Aufmerksamkeit auf die anstehende Neubesetzung des Postens von Zoodirektor Michael B├Âer und eine strittige Regelung f├╝r das geplante Sabatical einer Mitarbeiterin gelenkt.

Das, was da am Mittwochabend bei der Jahreshauptversammlung der Zoogesellschaft passierte, war aber sicher mehr als nur ?Unruhe? (Newsletter an die Sponsoren) oder ?Zoff? (NOZ), sondern der H├Âhepunkt eines Konflikts, der nach Angaben von Mitarbeitern des Zoos und Mitgliedern der Zoogesellschaft schon l├Ąnger geschwelt hat und f├╝r einige Beteiligte dann ├╝berraschend in der vergangenen Woche (endlich) ein Ventil gefunden hatte.

Neumitglieder machten Selfies als Beleg ihrer Anwesenheit
├ťbereinstimmend zeichnen Vereinsmitglieder ein mehr als kurioses Bild des Abends, von v├Âllig unbekannten Neumitgliedern, die ? ?als ob sie einen Beweis f├╝r ihre Anwesenheit anfertigen mussten? ? vor und w├Ąhrend der Jahreshauptversammlung Selfies machten.

Neumitglieder, darunter, so ein langj├Ąhriges Mitglied der Zoogesellschaft gegen├╝ber unserer Redaktion, ?zahlreiche Migranten?, die zwar eine Mitgliedschaft nachweisen konnten, aber v├Âllig desinteressiert an der Versammlung teilnahmen, dieser auch kaum folgen konnten oder wollten und diese auch teilweise vorzeitig wieder verliessen.

Chef verschenkte angeblich Vereinsmitgliedschaften an Mitarbeiter
Von mehr als 50 Neumitgliedern ist die Rede, die (so eine aktuell kursierende Erkl├Ąrung), die Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft aus Anlass eines Firmenjubil├Ąums geschenkt bekommen h├Ątten. Ein sicherlich ungew├Âhnliches Geschenk. Statt einer finanziellen Gratifikation oder einer Jahreskarte (47 Euro), gab es also vom Chef f├╝r die Mitarbeiter eine Vereinsmitgliedschaft ? Kostenpunkt immerhin 74 Euro im Jahr, und das gleich f├╝r mehr als 50 Kollegen.
Und statt am Mittwochnachmittag den Betrieb zu verlassen um Feierabend zu machen, Shoppen zu gehen oder sonst wie die Freizeit zu genie├čen ? wie ein Gro├čteil der mehr als 2.000 Mitglieder der Zoogesellschaft es taten und der Jahreshauptversammlung fernblieben ? pilgerten also ausgerechnet genau diese Neumitglieder, die sich gar nicht selbst zu einer Mitgliedschaft entschlossen hatten, alle zum Sch├Âlerberg und stimmten ? ohne die Hintergr├╝nde zu kennen ? erstmal gegen den seit 6 Jahren im Amt befindlichen Zoopr├Ąsidenten?

Manch ein Freund des Osnabr├╝cker Zoos w├Ąhnte sich anhand dieser Geschichte wohl eher in einem M├Ąrchenwald.

Sponsoren ├╝bernehmen Leitungsfunktionen in der Zoogesellschaft
Nat├╝rlich soll der Zoo durch seinen Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann nicht in einen M├Ąrchenwald umgebaut werden, aber etwas kommerzieller darf es f├╝r ihn wohl schon sein. Da traf es sich nat├╝rlich ganz hervorragend, dass ausgerechnet ein Unternehmer, der sich zwar ├Âffentlich als langj├Ąhriger Sponsor pr├Ąsentiert, aber selbst zu den mehr als 50 Neumitgliedern des Abends geh├Ârte, quasi aus dem Stand zum Schatzmeister gew├Ąhlt wurde.

Michael Wendt, der jetzt Schatzmeister eines Vereins ist, dessen Pr├Ąsidium nach der Abwahl von Reinhard Sliwka bis auf den als Ersatzmann gew├Ąhlten Fritz Brickwedde, durch den R├╝cktritt der anderen Pr├Ąsidiumsmitglieder verwaist ist, regte bereits im vergangen Jahr die st├Ąrkere Einbeziehung von Sponsoren und die Gr├╝ndung eines Sponsorenbeirats an ? nun ist Wendt nicht nur frischgebackenes Mitglied der Zoogesellschaft sondern auch umgehend Schatzmeister geworden.

Neue Partnerin des Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrers als Beraterin aktiv
Auf mehr Sponsoring und zus├Ątzlichen Glamour d├╝rften auch die Aktivit├Ąten der als Beraterin engagierten Heike Drogies zielen, die nach au├čen als Zoomitarbeiterin auftritt (inklusive Mailadresse des Zoos) und privat frischgebackene Partnerin des Zoodirektor Busemann ist, dessen Arbeit bislang von Reinhard Sliwka im Rahmen seiner Funktion als Aufsichtsrat ├╝berwacht wurde.

Zum Beispiel bei der Pr├Ąsentation von neuen Sponsoren steht Heike Drogies in letzter Zeit h├Ąufiger Seite an Seite mit Partner und Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann und wird als Vertreterin des Zoos pr├Ąsentiert.

Gemeinsame Stadtwohnung von Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer und Zoo-Beraterin als ?Kommunikationszentrum? f├╝r den Zoo
Die Einweihung der neuen und gemeinsamen Wohnung von Drogies war dem Zoo auf der eigenen Homepage sogar eine Meldung wert (?L├Âwenstarke Einweihung?), in der ganz nebenbei auch erw├Ąhnt wurde, dass das angeblich f├╝r einen siebenstelligen Betrag vom Zoogesch├Ąftsf├╝hrer privat gekaufte Anwesen am Vitihof (mit Whirlpool auf der Terrasse) auch als ?Kommunikationszentrum? f├╝r den Zoo genutzt wird.
Mitarbeiter des Zoos zeigten sich gegen├╝ber unserer Redaktion verwundert, warum zum Beispiel Gespr├Ąche mit den Vertretern der Osnabr├╝cker Ratsfraktionen ├╝ber eine h├Âhere finanzielle Unterst├╝tzung durch die Stadt Osnabr├╝ck nicht in den R├Ąumen am Sch├Âlerberg stattgefunden haben.

Brickwedde sorgte als Ratsmitglied f├╝r Millionen aus der Stadtkasse
Was in dem Eingangs beschriebene Newsletter an die Sponsoren von Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann zur zuk├╝nftigen Rolle von Dr. Fritz Brickwedde als Interims-Pr├Ąsident und Aufsichtsratsvorsitzender geschrieben wird, d├╝rfte auch noch f├╝r Diskussionen im politischen Osnabr├╝ck sorgen. Demnach habe Brickwedde betont, dass er [Brickwedde] ?in diesem Amt w├Ąhrend seiner Zeit als Zoopr├Ąsident den Zoo vertreten [werde], nicht die Stadt Osnabr├╝ck.?

Als Ratsmitglied und damit auch als hinzugew├Ąhltes Mitglied der Stadtverwaltung, hatte Brickwedde noch im Juni mit darauf gewirkt, dass der Zoo in den kommenden vier Jahren mit zus├Ątzlich zwei Millionen Euro bezuschusst wird ? als Zoopr├Ąsident und Aufsichtsrat der Zoo gGmbH soll er nun aber die Seite vertreten, auf der die auch von ihm auf den Weg gebrachten Gelder ausgegeben werden.

Anmerkung der Redaktion, 24.08., 11:40 Uhr: Aussagen Dritter zur Jahreshauptversammlung wurden bewusst in ?Anf├╝hrungszeichen? gesetzt.

Die Namen der Zitierten sind der Redaktion bekannt, diese wollten jedoch nicht namentlich genannt werden.

(25.08.2019, 15:54)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1850699/neuanfang-im-osnabruecker-zoo

Die Zoogesellschaft hat einen neuen Pr├Ąsidenten.
(22.08.2019, 19:23)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/kletterfreudiger-zuwachs-im-zoo-osnabrueck-144390/

In Osnabr├╝ck gab es Primatennachwuchs.
(06.08.2019, 19:35)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1820786/jungtiere-bei-flamingos-schnee-eulen-und-moorenten-im-osnabruecker-zoo

In Osnabr├╝ck gab es wieder diversen Nachwuchs.
(26.07.2019, 15:55)
Adrian Langer :   https://osna-live.de/14495/osnabruecker-rat-bewilligt-temporaere-zuschusserhoehung-fuer-zoo-osnabrueck/

Die bewilligte Bezuschussung soll gr├Â├čtenteils in neue Tieranlagen flie├čen.
(29.06.2019, 17:12)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/wolfswelpen-im-zoo-osnabrueck-endlich-zu-sehen-132208/

In Osnabr├╝ck gab es diversen Nachwuchs.
(27.06.2019, 13:33)
Adrian Langer :   https://mobil.nwzonline.de/wirtschaft/weser-ems/osnabrueck-reichlich-nachwuchs-im-tierpark-pinguin-kindergarten-im-zoo-osnabrueck_a_50,4,3664270493.html

Nach einigen Jahren gab es wieder Pinguinnachwuchs in Osnabr├╝ck.
(29.05.2019, 12:11)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zoo-osnabrueck-neuheiten-unterwasserwelt_86567.html

In Osnabr├╝ck wurde der Aquarienbereich neu eingerichtet.
(15.05.2019, 17:29)
Adrian Langer :   https://www.gn-online.de/osnabrueck/tierischer-nachwuchs-im-zoo-osnabrueck-296756.html

Es gab einigen Nachwuchs in Osnabr├╝ck.
(13.05.2019, 07:14)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Doppelt-stacheliger-Nachwuchs-im-Zoo-Osnabrueck,aktuellosnabrueck1726.html

im Zoo Osnabr├╝ck gab es Stachelschweinnachwuchs.
(27.04.2019, 05:30)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/gute-nachricht-des-tages-vielfrass-und-rentiernachwuchs-im-zoo-osnabrueck-123471/

In Osnabr├╝ck gab es sowohl Vielfra├č wie Rentiernachwuchs.
(17.04.2019, 15:06)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1684584/zoo-lotterie-erwirtschaftet-5252-77-euro-neues-konzept-in-arbeit

Der F├Ârderverein zieht eine negative Bilanz zu seinen Losverk├Ąufen. Neues Konzept? F├╝r den Zoo oder den F├Ârderverein?
(22.03.2019, 20:19)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/zoo-osnabrueck-trauert-um-loewin-nyota-120135/

In Osnabr├╝ck musste das betagte L├Âwenweibchen eingeschl├Ąfert werden.
(22.03.2019, 14:49)
Sebastian Gellert :   Der Affentempel f├╝r die Schweinsaffen ist nur von einer Seite thematisch umgebaut oder wurden. Wie sieht es mit dem Meschenaffenhaus aus?? Komplette Fassade an jeder Seite der Anlage?? Und ist die Anlage Angkor Wat zumindest etwas zus├Ątzlicher begr├╝nt wurden??

(21.03.2019, 20:09)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/gute-nachricht-des-tages-seltene-moechsgeier-ziehen-im-zoo-ein-120027/

Die M├Ânchsgeier teilen sich nun ein Gehege mit einigen Waldrappen.
(21.03.2019, 17:42)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1648163/so-sieht-die-neue-nashorn-anlage-im-zoo-osnabrueck-aus

Der Plan ist gesetzt.
(05.02.2019, 21:51)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1645478/seltenes-vogeljungtier-im-osnabruecker-zoo-geschluepft

Balistare sind geschl├╝pft.
(01.02.2019, 16:05)
Adrian Langer :   Diese Zeitungen. Obwohl ich kein Abonnent bin kann ich den Artikel lesen.

Zoo Osnabr├╝ck lockt 2019 mit neuer Afrika-Tierwelt und Open-Air-Kino
Von Sebastian Stricker

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Affenstark: Im Zoo Osnabr├╝ck wird auch 2019 viel gebaut und veranstaltet, um die Tierhaltung zu verbessern und hohe Besuchereinnahmen zu erzielen. Foto: Gert Westd├ÂrpAffenstark: Im Zoo Osnabr├╝ck wird auch 2019 viel gebaut und veranstaltet, um die Tierhaltung zu verbessern und hohe Besuchereinnahmen zu erzielen. Foto: Gert Westd├ÂrpDas Lesen dieses Artikels ist kostenpflichtig.
Osnabr├╝ck. Der Zoo Osnabr├╝ck hat 2018 im f├╝nften Jahr nacheinander die Eine-Million-Besucher-Grenze geknackt. Damit spielt er jetzt endg├╝ltig in der Liga der europ├Ąischen Gro├čzoos. Umfangreiche Umbauten der Afrika-Tierwelt und jede Menge Veranstaltungen ? darunter einige neue ? sollen helfen, das hohe Niveau zu halten.

Ausgerechnet der vergangene Hitzesommer h├Ątte dem Zoo Osnabr├╝ck um ein Haar die Bilanz verhagelt. Aber dank eines b├Ąrenstarken Schlussspurts wurden die wesentlichen Gesch├Ąftsziele f├╝r 2018 am Sch├Âlerberg doch noch erreicht. Als da w├Ąren: Einnahmen, die ? wenn auch knapp ? h├Âher sind als die Ausgaben. Besucherzahlen erneut jenseits der Millionengrenze. Und steigende Werte bei der Kundenzufriedenheit.

Besucher zu jeder Jahreszeit
"Hinter uns liegt das erfolgreichste vierte Quartal unserer Geschichte", sagte der kaufm├Ąnnische Chef Andreas Busemann bei der Vorstellung der Kennzahlen am Freitag im Zoo. Zur├╝ckzuf├╝hren sei das vor allem auf ein ausgefeiltes Veranstaltungsprogramm im Herbst und Winter. Von der zum Dauerbrenner avancierenden Lichterausstellung "Zoo Lights", die den Rahmen bot f├╝r publikumswirksame Wochenend-Events wie Mittelalter-Markt und Halloween-Festival, bis hin zum sogenannten "Winterzauber" mit Kunsteisbahn, Kletterwald und Reifenrutsche: "Unser Angebot bringt die Menschen dazu, in einer untypischen Jahreszeit den Zoo zu besuchen", stellte Busemann fest. Erstmals seien dadurch Eintrittserl├Âse von mehr als 6,1 Millionen Euro erzielt worden ? was drei Viertel des Budgets ausmacht.

Ausgaben steigen unaufh├Ârlich
Allerdings w├╝rden trotz vieler Sparma├čnahmen auch die Ausgaben des Zoos weiter steigen, erkl├Ąrte der Gesch├Ąftsf├╝hrer. Ohne Abschreibungen beliefen sie sich 2018 auf knapp ├╝ber 8 Millionen Euro. Das meiste davon ging f├╝rs Personal drauf. (Weiterlesen: Alles muss raus ? Was macht der Zoo Osnabr├╝ck mit seinem Mist?)




Zoo Osnabr├╝ck: Bilanz 2018
Infogram


Stadt muss Zuschuss erh├Âhen
Weil aber zugleich dringend notwendige Gehege-Umbauten anstehen, ist es laut Busemann "nicht m├Âglich, den Zoo aus eigener Kraft zukunftssicher aufzustellen". Das gelinge nur, wenn die Stadt Osnabr├╝ck auf Dauer einen zus├Ątzlichen Zuschuss von mindestens einer halben Million Euro j├Ąhrlich gew├Ąhrt. Mit Rat und Verwaltung w├╝rden bereits Verhandlungen gef├╝hrt. Eine Entscheidung soll in den kommenden Monaten fallen. Zoopr├Ąsident Reinhard Sliwka zeigte sich optimistisch:

"Der Zoo Osnabr├╝ck gilt als beliebteste Freizeiteinrichtung der Region, zieht zahlreiche Besucher an und generiert in Stadt und Landkreis eine hohe Wertsch├Âpfung. Wir freuen uns, dass die Politiker in ersten Gespr├Ąchen ebenfalls eine hohe Wertsch├Ątzung f├╝r den Zoo und sein Anliegen zeigten."
Blicken zur├╝ck auf ein "hartes, aber erfolgreiches" Jahr 2018 f├╝r den Zoo Osnabr├╝ck: (von links) Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann, Pr├Ąsident Reinhard Sliwka und Prokuristin Lisa Josef. Foto: J├Ârn Martens


Hohe Bereitschaft zur Weiterempfehlung

Immerhin w├Ąhnt der Zoo sich auf dem richtigen Weg, was seine Entwicklung angeht. Die j├Ąhrlichen Besucherzahlen haben sich im siebenstelligen Bereich eingependelt. Dar├╝ber hinaus zeigen Ergebnisse einer repr├Ąsentativen Kundenbefragung, die das Osnabr├╝cker Unternehmen Muuuh! Consulting im Auftrag des Zoos durchf├╝hrt, dass unter den G├Ąsten hohe Bereitschaft zur Weiterempfehlung besteht. Demnach ist im Vergleich zum Vorjahr der Net Promoter Score (NPS) genannte Wert sogar noch gestiegen: von 63,5 auf 74,3. "Beides sind sehr gute Werte", erkl├Ąrte Busemann. 2017 h├Ątten jedoch gro├če Baustellen, etwa am Menschenaffenhaus und im Bereich der neuen Nordamerika-Tierwelt, den NPS geschm├Ąlert. Seit der Er├Âffnung von "Orang-Utan-Dschungeltempel" und "Manitoba" gehe es bei der Kundenzufriedenheit wieder bergauf.




Zoo Osnabr├╝ck: Besucherentwicklung
Infogram


Erst die Nash├Ârner, dann die L├Âwen
"Letzte Schwachstellen bei der Tierpr├Ąsentation" sollen schnellstm├Âglich beseitigt werden, k├╝ndigte Busemann an. Aktuell wird bereits die Nashornanlage umgebaut ? als erster Teil der neuen Afrika-Tierwelt "Mapungubwe". Bis zum Sommer soll das Gehege der grauen Riesen vergr├Â├čert und mit einem jener Besucher-H├Âhenpfade ausgestattet sein, wie sie f├╝r den h├╝geligen Osnabr├╝cker Waldzoo immer typischer werden. (Weiterlesen: Tote Hose im Tal der grauen Riesen ? Wie der Zoo Osnabr├╝ck die Nashornzucht ankurbeln will)

Anschlie├čend beginnt am Sch├Âlerberg der Umbau der L├Âwenanlage. Der 2016 gegr├╝ndete Fundraising-Verein "L├Âwen f├╝r L├Âwen" hat daf├╝r bereits 350.000 Euro eingesammelt ? ein Vielfaches der urspr├╝nglich angepeilten Summe. Neues Spendenziel sind jetzt 500.000 Euro. Die Gesamtkosten von "Mapungubwe" belaufen sich nach Angaben des Zoos auf ungef├Ąhr 4 Millionen Euro. Ein Viertel davon sind F├Ârdermittel aus dem Europ├Ąischen Fonds f├╝r regionale Entwicklung. Den Rest stemmt der Zoo ├╝ber kommunal verb├╝rgte Kredite.



BAUMASSNAHMEN IM ZOO OSNABR├ťCK SEIT 2009
2009 Unterirdischer Zoo: 1,2 Millionen Euro
2010 Er├Âffnung der afrikanischen Tierwelt Takamanda: 11 Millionen Euro
2011 Er├Âffnung der nordischen Tierwelt Kajanaland: 3,5 Millionen Euro
2012 Umbau des Affentempels in der asiatischen Tierwelt Angkor Wat: 550.000 Euro
2014 Er├Âffnung des Tiger-Tempelgartens in Angkor Wat: 1,3 Millionen Euro; Umbau des S├╝damerika-Areals: F├Ârderung durch die Karmann-Stiftung: 55.000 Euro
2015 Erweiterung der Klammeraffen-Anlage: F├Ârderung durch die Zoogesellschaft: 11.000 Euro
2017 Orang-Utan-Dschungeltempel in Angkor Wat: 1,5 Millionen Euro; Er├Âffnung der Fledermausgrotte im Unterirdischen Zoo mit F├Ârderung der VR-Stiftung: 10.000 Euro
2018 Er├Âffnung der umgebauten M├Ânchsgeier-Voliere: F├Ârderung der Haarmann-Stiftung 50.000 Euro, F├Ârderverein 20.000 Euro; Er├Âffnung der nordamerikanischen Tierwelt Manitoba: 3,5 Millionen Euro
In Arbeit: Umbau und Vergr├Â├čerung der L├Âwen- und Nashornanlage mit H├Âhenpfaden (Projekt Mapungubwe, bis 2020): 4 Millionen Euro
In Planung: Umbau Elefantenpark in den n├Ąchsten f├╝nf Jahren, Sch├Ątzkosten 6 Millionen Euro


H├Âhepunkte im Veranstaltungskalender 2019
Neben symboltr├Ąchtigen Spatenstichen sieht der Jahreskalender 2019 im Zoo aber noch weitere H├Âhepunkte vor, die Besucher in Scharen anlocken und f├╝r einen warmen Geldregen sorgen sollen. Am 8. Juni ist zum Beispiel ein Golfturnier zugunsten der L├Âwen auf Gut Arenshorst (Bohmte) geplant. Am 12. Juni steht das "Rudelsingen" am Affentempel auf dem Programm. Vom 1. bis 31. August wird erstmals ein Open-Air-Kino im Zoo aufgebaut .

Die "L├Âwenmahlzeit" findet am 13. September statt, die Zoo-Gala am 23. November. Vom 14. September bis 10. November sind am Sch├Âlerberg wieder die "Zoo Lights" zu sehen ? diesmal selbst produziert. Gespickt wird die Lichterausstellung mit beliebten Sonderveranstaltungen wie Mittelalter-Markt, Halloween-Festival, Comedy-Nights und Kinder-Laternenwoche. (Weiterlesen: Inventur im Zoo Osnabr├╝ck ? Das sind die gr├Â├čten, schwersten und ├Ąltesten Tiere)


(30.01.2019, 09:18)
Hannes Lueke :   Leider nur f├╝r Abonennten komplett lesbar.
Was steht drin?
(30.01.2019, 08:15)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1639965/zoo-osnabrueck-lockt-2019-mit-neuer-afrika-tierwelt-und-open-air-kino

Das soll in diesem Jahr noch neu gemacht werden.
(29.01.2019, 20:14)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Zoo-Osnabrueck-zaehlt-eine-Million-Besucher,aktuellosnabrueck1252.html

Es gab ein paar Besucher weniger.
(25.01.2019, 15:28)
Hannes Lueke :   Das ist schon korrekt aber dann muss man auch ├╝berlegen:
Wie viele Zoos existieren in der BRD und wie viele Freizeitparks?
Sind Zoos in ihrem Auftrag nicht auch ├Âffentliche Einrichtungen zur Bildung und Erholung? Sollte das nicht jedem zur Verf├╝gung stehen und nicht nur denen die es sich einmal im Jahr leisten k├Ânnen?
Viele Zoos leben von Stammbesuchern und nur wenige gehen das Risiko ein ein Ausflugsziel zu werden. Die Probleme sieht man in Hannover. Da ist eine humane Preisgestaltung elementar. 2 Euro m├Âgen nicht viel sein aber ein Sprung von 2? ist eine 16% Preiserh├Âhung. Das ist nicht wenig Geld.
(25.01.2019, 13:30)
Gudrun Bardowicks :   Es bleibt trotzdem eine Tatsache, dass viele Menschen bereit sind, f├╝r Freizeitparks wie den Heidepark Soltau, Phantasialand oder Europapark Rust ohne zu z├Âgern Eintrittspreise von 35 - 45 Euro (ohne Erm├Ą├čigung f├╝r Kinder und Jugendliche) oder noch mehr zu zahlen, aber bei Zoos schon meckern, wenn sich die Eintrittspreise um 2 Euro erh├Âhen und man dann wie im Beispiel 14 Euro anstelle von 12 Euro zahlen muss.
(25.01.2019, 11:57)
Hannes Lueke :   Nana, man muss schon gestehen, dass 23,50 Eur eine Stange Geld sind. Man beachte auch, dass man in Arnheim weniger bezahlt! Im verzufenen Zoo Hannover, mit Erlebniskonzept, unwesentlich mehr. Ich verstehe, dass die Zoos auch Ihre Kosten decken m├╝ssen, muss aber gestehen, dass ich mittlerweile sehr verwundert bin, dass man mittlerweile auf niederl├Ąndischem Niveau ist TROTZ staatlicher Zusch├╝sse, geringerer USt und allgemein geringeren Lebenshaltungskosten in Deutschland. Zoos mit vergleichbaren Preisen in NL bieten gro├če Pandas, Delfine oder eben ├ľkodisplays.
(25.01.2019, 08:26)
Oliver Muller :   Mich nervt das Gepl├Ąrre um angeblich zu hohe Eintrittspreise von Zoos. In anderen Freizeiteinrichtungen zahlen die Leute ohne mit der Wimper zu zucken 25, 30 oder 35 ?, bei Zoos wird schon gejammert, wenn es statt 12 ? dann 14 ? kostet. Aber nat├╝rlich immer fordern, dass alle Tiere in noch gr├Â├čeren Gehegen untergebracht werden sollen.
(24.01.2019, 22:01)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1637170/zu-teuer-zoo-osnabrueck-kontert-kritik-an-eintrittspreisen

Dieses leidige Thema!
(24.01.2019, 10:58)
Adrian Langer :   https://osna-live.de/12769/8-500-euro-dank-teilnehmerrekord-beim-6-zoo-lauf/

Wieder eine gr├Â├čere Spende f├╝r den Zoo.
(15.01.2019, 15:16)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zoo-osnabrueck-foerderkreistreffen-2018-zukunftsstrategie_71793.html

Na hoffentlich klappt es.

(13.12.2018, 14:13)
Adrian Langer :   https://www.t-online.de/nachrichten/id_84929224/seltenes-affenbaby-im-zoo-osnabrueck-gestorben.html

Sehr schade.
(11.12.2018, 17:39)
Markus Wutzler :   Die drei Nischen f├╝r Terrarien im Orang Utan Haus wurden zusammengelegt, und verbunden. Dort sind die Zwergm├Ąuse eingezogen. Die Voliere mit den Finken wurde aufgel├Âst, und steht nun leer. Die beiden Finkenarten sind ins Affenhaus gezogen, und dort mit dem letzten Rothandtamarin vergesellschaftet.
(27.11.2018, 17:26)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zoo-osnabrueck-nachwuchs-weissscheitelmangaben_71056.html

Viel Nachwuchs im Zoo.
(27.11.2018, 12:08)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/neue-winzlinge-im-osnabruecker-zoo-105132/

Neu im Zoo.
(16.11.2018, 10:09)
Gudrun Bardowicks :   Es gab im neuen Orang-Haus/ Menschenaffenhaus gegen├╝ber den Innenanlagen der Orangs auch eine Voliere mit Zebrafinken, Tigerfinken und Papageiamadinen und 2 oder 3 Terrarien f├╝r Stabschrecken und andere Wirbellose. Zumindest die Voliere soll allerdings aktuell nicht mehr besetzt sein.
(31.10.2018, 10:39)
Sebastian Gellert :   Das Menschenaffenhaus scheint nicht nur ein zu Hause f├╝r die Orang-Utans zu sein .... bei einem Video sah ich durch Zufall beleuchtete Innenvitrinen oder ├Ąhnliches. Leben noch andere Arten im Haus?
(30.10.2018, 16:51)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1546312/zoo-osnabrueck-eroeffnet-neue-nordamerika-tierwelt-manitoba

Manitoba wurde er├Âffnet. Viel interessanter finde ich aber den ├ťberblick ├╝ber geplante und realisierte Projekte.
(05.10.2018, 10:48)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1539342/neues-moenchsgeierpaerchen-im-osnabruecker-zoo

In Osnabr├╝ck ist ein neues M├Ânchsgeierpaar eingezogen.
(27.09.2018, 13:22)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/gute-nachricht-des-tages-2-850e-fuer-loewen-im-zoo-osnabrueck-97133/

Noch mehr Geld zum Umbau der L├Âwenanlage.

(19.09.2018, 06:36)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zoo-osnabrueck-schimpansen-2018-neu-takamanda_66667.html

Es gibt zwei neue Schimpansinen in Osnabr├╝ck. Ob das die Streitsituation nicht noch weiter versch├Ąrft?
(14.09.2018, 17:39)
Adrian Langer :   https://osna-live.de/11392/zoo-osnabrueck-trauert-um-braunbaer-susi/

Die Mutter des verbliebenen Mischb├Ąren musste nun eingeschl├Ąfert werden.
(12.09.2018, 16:00)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/zoo-welt-manitoba-kurz-vor-der-fertigstellung-96228/

Zwar schon angesprochen aber noch eine ├ťbersicht von der Er├Âffnung von Manitoba.
(11.09.2018, 15:11)
Markus Wutzler :   Mal ein paar aktuelle News aus dem Zoo Osnabr├╝ck.

Die neue Nordamerika Welt ?Manitoba? gr├Â├čtenteils fertig. Nachdem letztes Jahr schon Waldbisons, Hudson Bay W├Âlfe und Schwarzb├Ąren eingezogen sind, sind jetzt die letzten Anlagen auch bezugsfertig. Schneeeulen,Bartk├Ąuze und Polarf├╝chse die schon im Bestand waren sind bereits umgesetzt. Nordamerikanische Biber und Baumstachler sind neu im Bestand, die Stinktiere und Murmeltiere sollen wohl bis Ende September auch noch kommen. Die neuen Anlagen sind ganz sch├Ân geworden, f├╝r die Tiere sicherlich eine Verbesserung der Haltungsbedingungen. Leider sieht das ganze etwas unfertig aus, vermutlich sind einfach die Baukosten durch die Decke gegangen, und mehr war einfach daher nicht zu machen. Die Puma Anlage und die Anlage f├╝r die Virginia Uhus wurden ja leider nicht mehr gebaut.

Man hofft wenn alle Genehmigungen da sind, endlich auch mit dem Bau der neuen/umgebauten Anlagen f├╝r die L├Âwen und Nash├Ârner anfangen zu k├Ânnen.F├╝r die L├Âwen wird die sp├Ątere Anlage die 3 fache Gr├Â├če aufweisen. Auch sollen wieder erh├Âhte Gehwege gebaut werden, damit es f├╝r die Besucher einfacher wird die ganzen H├Âhenunterschiede am Sch├Âlerberg ├╝berwinden zu k├Ânnen.

Die Anlage f├╝r die Geier ist fertiggestellt und sicherlich auch noch dieses Jahr f├╝r ein neues Paar bezugsfertig.

Es gibt Nachwuchs bei den Stachelschweinen, Seehunden und ein Warzenschwein Junges.

Neu im Zoo Dornschwanzagamen die ein Terrariun im Tetra Aquarium bewohnen.

Nachdem die Mantelaffen aus dem Zoo ausgeb├╝xt waren, wurden sie nach der R├╝ckkehr erst mal unter Hausarrest gestellt, mittlerweile d├╝rfen sie aber wieder auf die Aussenanlage.

Der Sumatra Tiger Argo ist/wird wohl bald geschlechtsreif, man hofft das dann evt gez├╝chtet werden darf. Bei den neuen Borneo Orang Utans hat sich das Liebesgl├╝ck eingestellt, die zwei haben sich gesucht und gefunden. Es wird damit gerechnet das Dayang das Weibchen in n├Ąchster Zeit wohl schwanger werden k├Ânnte. Es gab schon mehrere Paarungen, aber soweit ich wei├č hat sie bisher noch die Pille bekommen, was jetzt wohl nicht mehr der Fall ist.

Die Schimpansen Gruppe ist immer noch getrennt, zwei der Weibchen verstehen sich schon l├Ąnger nicht mehr, und sie haben sich Verletzungen zugef├╝gt.

Der Asiatische Elefanten Bulle Luca zeigt gro├čes Interesse an der Kuh Sita, die ist auch nicht abgeneigt, aber noch etwas zu Jung, also soll erst einmal noch eine Schwangerschaft vermieden werden bis sie etwas ├Ąlter und schwerer ist.

Ab Mitte September starten zum zweiten mal die Zoo Lights mit ├╝ber 650 Lichtinstallationen sollen bis Mitte November mehr Besucher abends in den Zoo gelockt werden. Begleitend dazu finden immer mal wieder Themenwochenenden im Zoo statt, Brasilianische N├Ąchte, Afrikanische N├Ąchte, Mittelalter Spectaculum, und Laternen Umz├╝ge, danach geht dann gleich mit Helloween und verschiedenen Mazes weiter.

Nachdem der Zoo Emmen neu gebaut, die Zoos Hannover, und jetzt neu der Allwetterzoo M├╝nster gro├če Investitionen angek├╝ndigt haben, und von den jeweiligen St├Ądten hohe Millionen Zahlungen als Unterst├╝tzung bekommen, fragt man sich nat├╝rlich wie will der Zoo Osnabr├╝ck da weiterhin mit umgehen. Es werden viele Aktionen durchgef├╝hrt, auch hat der Zoo viele Sponsoren die helfen, nur diese gigantischen Summen die da bewegt werden, kann der Zoo nicht allein eintreiben, um da mithalten zu k├Ânnen.
(10.09.2018, 19:44)
Adrian Langer :   https://osna-live.de/11222/zoo-osnabrueck-3-000-euro-fuer-das-loewenrudel-ersungen/

Es wurden weitere 3000 ? f├╝r die L├Âwen generiert.
(27.08.2018, 16:49)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1508171/zoo-osnabrueck-gelingt-erstmals-nachzucht-beim-nerz

In Osnabr├╝ck gelang erstmals die Nachzucht bei den Nerzen.
(27.08.2018, 12:12)
Markus Wutzler :   @Sascha, kann ich leider nicht beantworten.
(26.06.2018, 12:45)
Sacha :   @Markus Wutzler: Welcher Art genau geh├Âren die Thaiskorpione an? (Heterometrus spinifer?)
(26.06.2018, 11:54)
Markus Wutzler :   Neues aus dem Zoo Osnabr├╝ck, die Besucherzahlen sind stabil und im Plan, sieht wieder nach etwa 1 Million Besucher dieses Jahr aus.

Um den Umbau der L├Âwenanlage finanzieren zu k├Ânnen wird es dieses Jahr ein paar mehr Aktionen im Zoo geben,Vollmond BBQ, L├Âwenmahlzeit und wieder eine Zooauktion um mal ein paar zu nennen.

Die neue Nordamerika Landschaft "Manitoba" soll zum Herbst hin fertig werden, erste Tiere, Biber und Baumstachler sollen bald im Zoo ankommen.

Im Tetra Aquarium sind Thaiskorpione eingezogen die auch gleich Jungtiere zur Welt gebracht haben.

Einer der Roten Panda Weibchen wurde gegen ein M├Ąnnchen getauscht, sodass mit einer Zucht gerechnet werden kann.

Die neue Geiervoliere wird wohl bald fertig sein, sodass wieder ein Paar einziehen kann.

Im Zoo gibt es zwei Brutpaare wilder St├Ârche, die voraussichtlich jeweils drei Jungtiere gro├čziehen werden.

Die Klammeraffen Anlage wird beizeiten erweitert, da gen├╝gend Spenden zusammen gekommen sind um eine weitere "Insel" den Affen zur Verf├╝gung zu stellen. Die Handaufzucht Smiley Hope konnte erfolgreich in Gruppe integriert werden.

Die Quessantschfe haben den Zoo verlassen.

Sieben Impalas wurden geboren,bei den Zwergottern und Polarf├╝chsen gab es jeweils Zwillingsgeburten.

Die beiden neuen Orang Utans Dayang und Damai verstehen sich ganz ausgezeichnet, sie sitzen und liegen nah beieinander, von daher sollte eine Schwangerschaft wohl nicht ganz so fern in der Zukunft liegen.

Die Mantelaffen scheinen immer noch , nach ihrem Ausflug in den Osnabr├╝cker Wald, in ihrem Haus bleiben zu m├╝ssen, zumindest habe ich sie bisher nicht drau├čen gesehen.

Eine der Hy├Ąnen ist ziemlich rundlich, mein Eindruck war, da k├Ânnte sich ein Junges anbahnen.

Die Diana Meerkatzen, Rotb├╝ffel, Drill WG Anlage wurde ├╝berarbeitet, es gibt jetzt einen Unterstand, mehr Kletterm├Âglichkeiten, und mehr erh├Âhte Sitzpl├Ątze f├╝r die Affen. Auch scheinen die Rotb├╝ffel eine Art "Sandkasten" bekommen zu haben, in dem sie sich gern hinlegen.

Der alte Sandkater Naji ist im alter von 15 Jahren leider verstorben.

(26.06.2018, 11:45)
Oliver Muller :   Man sollte die Jusos Osnabr├╝ck vielleicht nicht so ernst nehmen. Es d├╝rfte sich um eine Handvoll Leute handeln, und die Jusos haben traditionell auch in der SPD eher Exotenstatus, speziell im eher konservativen Landesverband NRW.
(10.06.2018, 15:08)
Adrian Langer :   Also eine st├Ąrkere Konzentration auf unsere heimischen Wildtiere f├Ąnde ich nicht einmal so schlecht. Die kommen f├╝r meinen Geschmack (au├čer das allgegenw├Ąrtige Damwild) doch etwas zu kurz. Allerdings verliert dieses Argument doch ziemlich an Kraft, wenn hier Quellen von PETA angegeben werden. Die fordern ja nun einmal ein generelles Wildtierverbot .......
(10.06.2018, 09:19)
Oskar Schwitters :   Auch interessant: Die Haltung von Wildtieren wird abgelehnt und als Alternative wird vorgeschlagen nur noch einheimische (Wild-)Tiere zu zeigen.
(10.06.2018, 00:15)
Sacha :   Falls es irgendwie tr├Âstet: Die Jusos hier in der Schweiz stellen ebenfalls ├Âfter weltfremde Forderungen...
(08.06.2018, 17:06)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1254478/osnabruecker-jusos-fordern-wildtierverbot-im-zoo

Die Jusos aus Osnabr├╝ck fordern ein Wildtierverbot in Zoos.
(08.06.2018, 15:51)
Klaus Schueling :   PRESSEMITTEILUNG von heute

Zoo Osnabr├╝ck: Elefantenjungtier Minh-Tan verletzt
Elefantennachwuchs wird Stallruhe verordnet

Mittwochmorgen hat sich im Zoo Osnabr├╝ck Elefantenjungtier Minh-Tan verletzt. Es geht ihm den Umst├Ąnden entsprechend gut, allerdings ist er in seiner Mobilit├Ąt eingeschr├Ąnkt. Er wird tier├Ąrztlich behandelt und steht unter regelm├Ą├čiger Beobachtung.

?Der Unfall passierte fr├╝h am Morgen beim Aufstallen in den Boxen in der Halle?, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabr├╝ck. ?Beim Aufstallen locken die Tierpfleger die Tiere mit Futter von der gro├čen Innenhalle in die kleineren Boxen. Dann fahren die Gittertore runter, die die Boxen von der Innenhalle abtrennen. Das ist notwendig, damit die Pfleger die Halle saubermachen und die Tiere auf den Gesundheitszustand ├╝berpr├╝ft werden k├Ânnen.? Dabei passierte es: Minh-Tan lief pl├Âtzlich wieder zur├╝ck in die Innenhalle und geriet unter das Tor. Er konnte zwar selbst wieder hervorkommen, ging dabei aber in die Knie und verletzte sich. Das Tor wurde gestoppt und wieder hochgefahren.

Wie konnte es zu dem Ungl├╝ck kommen? ?Wir haben f├╝r diesen Prozess genaue Sicherheitsanweisungen, damit die Tiere in den Boxen bleiben, w├Ąhrend die Mitarbeiter Tore runterfahren. Leider ist hierbei an diesem Tag einem Mitarbeiter in der t├Ąglichen Routine ein Fehler passiert, sodass Minh-Tan wieder zur├╝ck in die Halle und unter das Tor gelaufen ist ? da waren wir alle sehr geschockt und erschrocken?, bedauert Klumpe. Die Tore sind per Kamera ├╝berwacht und ├╝ber Monitore an der Schaltstelle f├╝r die Bedienung einsehbar. Da im Zoo Osnabr├╝ck die Elefanten im sogenannten protected contact gehalten werden ? also ohne direkten menschlichen Kontakt ? und die Elefanten sich auch in den Boxen frei bewegen k├Ânnen, ist beim Prozess des Aufstallens besondere Vorsicht wichtig.

Die gute Nachricht: Minh-Tan geht es soweit gut, wie Zootierarzt Thomas Scheibe berichtet: ?Ich behandele ihn und ├╝berpr├╝fe ihn regelm├Ą├čig. Er hat wohl Quetschungen sowie Stauchungen unter anderem an den Gelenken und ist in der Bewegung eingeschr├Ąnkt. Einen Bruch konnten wir vorerst nicht feststellen. Allerdings ist Minh-Tan sehr aufmerksam und interessiert und folgt seiner Mutter Douanita und Schwester Sita ? das ist ein sehr gutes Zeichen.? Damit er bald wieder komplett genesen ist, erh├Ąlt Minh-Tan unter anderem unterst├╝tzende Heilmittel, wie zum Beispiel abschwellende und beruhigende Salben und Medikamente zur Unterst├╝tzung des Bewegungsapparates.

Vorerst bleibt der fast ein Jahr alte Elefant im Haus und zun├Ąchst dort in drei miteinander verbundenen Boxen. Er soll sich zwar bewegen k├Ânnen, aber nicht zu ungest├╝m werden: ?Wie bei Menschenkindern auch vergisst Minh-Tan zwischendurch, dass er in der Mobilit├Ąt etwas eingeschr├Ąnkt ist. Wir wollen das Risiko minimieren, dass er einfach losst├╝rmt und dann noch st├╝rzt?, erl├Ąutert Tierarzt Scheibe. Alle Mitarbeiter hatte der Vorfall sehr mitgenommen. ?Wo Menschen arbeiten, passieren leider auch manchmal Fehler. Wir werden das Geschehen im Team sehr ausf├╝hrlich nachbesprechen, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann?, betont Klumpe. Im Zoo Osnabr├╝ck leben zurzeit vier Asiatische Elefanten: Minh-Tan, Mutter Douanita (31 J.), Schwester Sita (5 J.) und der Elefantenzuchtbulle Luka (45 J.).

Wissenswertes zu Asiatischen Elefanten
Asiatische Elefanten sind etwas kleiner als Afrikanische, erreichen aber trotzdem eine K├Ârpergr├Â├če von drei Metern und ein Gewicht von bis zu sechs Tonnen. Sie sind die gr├Â├čten Lands├Ąugetiere Asiens. Asiatische Elefanten ern├Ąhren sich von ├ästen, Bl├Ąttern, Baumrinden, Wurzeln, Fr├╝chten und Gr├Ąsern und ben├Âtigen t├Ąglichen Zugang zu Wasser. Sie leben ├╝berwiegend in Regenw├Ąldern und immergr├╝nen Laubw├Ąldern. Die Schwangerschaft eines Asiatischen Elefanten dauert fast zwei Jahre und das Junge kommt meinst mit mehr als 100 Kilogramm K├Ârpergewicht auf die Welt. Die Dickh├Ąuter leben in Herden, bestehend aus Weibchen zusammen mit ihrem Nachwuchs. Alte Bullen leben als Einzelg├Ąnger, junge hingegen in Junggesellengruppen. Von der Weltnaturschutzorganisation IUCN wird der Asiatische Elefant als ?stark gef├Ąhrdet? eingestuft.


Bildunterschrift:
Elefantenjungtier Minh-Tan ist verletzt und hat deswegen ?Stallruhe? verordnet bekommen.
Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Svenja Vortmann), zur freien Verwendung im Rahmen der Berichterstattung



(01.06.2018, 16:38)
Patrick Marburger :   Ich war am 25.05. in Osnabr├╝ck:
- Obwohl sowohl bei den Bongos/POS als auch bei den Wasserb├Âcken/Gro├čen Kudus angeschrieben sah ich keine Impalas.
- Die beiden Schopfhirsche und die Jungtiere der Vielfra├če waren sch├Ân zusammen zu beobachten.
- An der Nordamerika-Baustelle wird immer noch mit Pumas geworben.
- Die WG mit den Rotb├╝ffeln als Hauptbesatz durfte nicht auf ihre Anlage, es wurde mit schwerem Ger├Ąt gearbeitet. Keine Ahnung was gemacht wurde.
- Die drei Guerezas waren innen zu sehen, nach au├čen durften sie wohl nicht.
- Die Mangaben machen sich auf der ehem. Anlage der Guerezas gut.

(01.06.2018, 14:12)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zoo-osnabrueck-neuer-schopfhirsch-nachwuchs-impalas-abschied-elefanten_59907.html

Nachrichten aus Osnabr├╝ck.
(17.05.2018, 16:37)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1208940/wie-der-zoo-osnabrueck-die-nashornzucht-ankurbeln-will

In Osnabr├╝ck versucht man weiterhin mit den Breitm├Ąulern zu z├╝chten.
(13.05.2018, 18:54)
Adrian Langer :   https://osna-live.de/9722/ausgebuexte-mantelaffen-wohlbehalten-zurueck-im-zoo-osnabrueck/

Die entlaufenen Mantelaffen sind wieder da.
(13.05.2018, 16:42)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1207067/elefanten-jungbullen-verlassen-den-zoo-osnabrueck

Die jungen Bullen werden "bald" umziehen.
(08.05.2018, 20:43)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Gesucht-Zwei-Mantelaffen-fehlen-im-Zoo-Osnabrueck,affen204.html

Aus Osnabr├╝ck sind zwei Guerezas entflohen.
(07.05.2018, 20:45)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1204222/erste-untersuchung-bei-vielfrass-nachwuchs-im-zoo-osnabrueck

Nachwuchs bei den Vielfra├čen.
(04.05.2018, 17:30)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1193691/orang-utan-weibchen-dayang-neu-im-zoo-osnabrueck#gallery&0&0&1193691

In Osnabr├╝ck kam nun ein neues Orang-Utan Weibchen an.
(18.04.2018, 16:37)
Adrian Langer :   https://www.nwzonline.de/osnabrueck/osnabrueck-tierhaltung-zoo-hat-aus-baeren-ausbruch-gelernt_a_50,1,1106635493.html

Ein Nachruf f├╝r Tips.
(03.04.2018, 09:41)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1178936/orang-utan-damai-erkundet-aussengehege-im-zoo-osnabrueck#gallery&0&0&1178936

Der neue Orang-Utan Mann geht langsam auf Erkundungdtour.
(23.03.2018, 18:22)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1177980/seeloewe-diego-im-osnabruecker-zoo-gestorben

Der Seel├Âwenbulle aus Dortmund ist verstorben.
(21.03.2018, 17:17)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1177295/klammeraffe-lernt-im-zoo-osnabrueck-seine-artgenossen-kennen#gallery&65802&0&1177295

Die Handaufzucht bei den Klammeraffen wird jetzt langsam an die Familie herangef├╝hrt.
(20.03.2018, 17:30)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1175106/osnabruecker-giraffe-zieht-in-niederlaendische-maenner-wg

Der vorerst letzte Giraffenbulle Osnabr├╝cks ging auf Reisen.
(16.03.2018, 14:58)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1173418/2500-euro-spende-fuer-loewenanlage-im-zoo-osnabrueck

In Osnabr├╝ck ging wieder eine gr├Â├čere Spende f├╝r die L├Âwen ein.
(14.03.2018, 17:50)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1023638/wissenswertes-ueber-die-orang-utans-im-zoo-osnabrueck

Ein Artikel ├╝ber die Orangs in Osnabr├╝ck.
(21.02.2018, 15:24)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1022764/10-000-euro-fuer-umbau-der-loewenanlage-im-zoo-osnabrueck

Zwischenstand bei den L├Âwen i Osnabr├╝ck.
(19.02.2018, 19:56)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1021329/unruhe-in-der-schimpansenfamilie-im-osnabruecker-zoo

In Osnabr├╝ck gibt es gerade Schwierigkeiten bei den Schimpansen.
(16.02.2018, 11:20)
Adrian Langer :   http://www.t-online.de/nachrichten/id_83162404/zoo-osnabrueck-stellt-neuen-orang-utan-damai-14-vor.html

In Osnabr├╝ck wird die Orang-Utanzucht wieder angestrebt.
(02.02.2018, 20:20)
Adrian Langer :   http://www.osradio.de/bohnenkamp-stiftung-spendet-an-zoo-osnabrueck/

Es ging jetzt eine gr├Â├čere Spende zur Umgestaltung der L├Âwenanlage ein.
(01.02.2018, 14:33)
Oliver Muller :   @Adrian Langer: Es sollten Kanadische Biber werden...
(27.01.2018, 16:33)
Adrian Langer :   @Olliver M├╝ller: Mal sehen, was noch so kommt. Ein Einzug von Pumas w├Ąre nat├╝rlich sehr sch├Ân. Gerade weil Pumas ja allgemein in zoologischen Einrichtungen auf dem R├╝ckzug sind ......
(26.01.2018, 09:58)
Oliver Muller :   @Adrian Langer: Ja genau. Ich hatte nur die Hoffnung, dass in einem solchen Artikeln darauf hingewiesen wird, dass sie sp├Ąter noch kommen. Wenn der Bereich jetzt f├╝r ?fertig? erkl├Ąrt wird, ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht geringer...
(26.01.2018, 09:27)
Adrian Langer :   http://www.osradio.de/zoo-osnabrueck-gibt-besucherzahlen-fuer-2017-bekannt/

Wie hier bereits angek├╝ndigt, hat der Zoo sein Besucheraufkommen gehalten.

Zu den Pumas: Habe ich nicht gelesen, dass sie aufgrund der gespannten Finanzlage nur sp├Ąter einziehen sollen? Dementsprechend sind sie ja nicht v├Âllig angeschrieben.

(25.01.2018, 18:16)
Oliver Muller :   D.h. die Pumas sind definitiv nicht dabei... :-(
(25.01.2018, 17:58)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zoo-osnabrueck-plant-fertigstellung-manitoba-herbst-2018_55854.html

Der letzte Teil von Manitoba soll dieses Jahr noch fertiggestellt werden. Ich nehme an hier sind Nordamerikanische Biber geplant. Sind diese aber nicht potentiell gef├Ąhrdet, auf der Liste invasiver Arten zu landen?
(25.01.2018, 14:51)
Klaus Schueling :   .. auch der Zoo Osnabr├╝ck bleibt heute wegen der Sturmwarnung geschlossen ...
(18.01.2018, 09:02)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/tierisches-weihnachtsgeschenk-zoo-osnabrueck-guteschafe-2017_54277.html

Osnabr├╝ck hat eine neue Schafrasse!
(21.12.2017, 15:28)
Oliver Muller :   Schade mit den Pumas...
(12.12.2017, 21:36)
Gernot Zesch :   Das ist ja sehr interessant! Ich hoffe, dass ich n├Ąchstes Jahr nach Osnabr├╝ck komme, um den Zoo anzusehen. War schon vor 2 Jahren da und da hat es mir auch schon sehr gut gefallen.
(12.12.2017, 18:52)
Markus Wutzler :   - Voraussichtlich wird der Zoo Osnabr├╝ck im Jahr 2017 seine Besucherzahl um die eine Million Besucher halten k├Ânnen.

Bis Fr├╝hjahr/Sommer 2018 ist geplant, dass Nordamerika Teil zwei er├Âffnet werden kann.
Die Puma Anlage wird bis auf weiteres nicht gebaut, der Platz daf├╝r wird aber nicht anderweitig vergeben, um diese sp├Ąter, wenn die Finanzen es zulassen bauen zu k├Ânnen.
Die Spenden f├╝r die neue L├Âwen Anlage sind auf Kurs, so dass evt noch in 2018 mit dem Umbau /Erweiterung neuem/gr├Â├čerem L├Âwenhaus und neuer Wegf├╝hrung (H├Âhenpfad) begonnen werden kann.
Zeitnah wird dann auch die Vergr├Â├čerung der Nashorn Anlage begonnen, dabei wird die Wegf├╝hrung in einen H├Âhenpfad umgewandelt, um Platz zu schaffen die Anlage zu erweitern.
Erste Planungen f├╝r den Umbau der Seel├Âwen Anlage laufen, auch wird wieder ├╝ber Aktionen nachgedacht um dieses zu finanzieren.
Es gibt erste ├ťberlegungen wie man danach dann die Elefanten Anlage erweitern / umbauen kann.
Ein zweiter Orang Utan Mann mit dem Namen Damai (14) aus dem Zoo Sosto ist in die neue Orang Anlage ist eingezogen, in 2018 soll dann noch ein neues Weibchen kommen, damit langfristig eine Zuchtgruppe aufgebaut werden kann.
Die beiden Orangs Astrid und Buschi d├╝rfen ja nicht z├╝chten und verbleiben bis zu ihrem Lebensende in Osnabr├╝ck, eine Zusammenf├╝hrung der beiden Gruppen wird angedacht, das wohl der beiden ├Ąlteren Tiere steht aber im Vordergrund, also wird man sich das genau anschauen ob das alles funktioniert.
Das Tetra Aquarium wurde teilweise Umgebaut , sprich einige Becken und die Technik wurden erneuert. LED h├Ąlt so langsam Einzug, wie sich das auf die Pflanzen auswirkt schaut man sich erst einmal an.
Das Rochenbecken hat eine neue Scheibe, f├╝nf Leopoldi-Rochen, vier Pfauenaugen Buntbarsche, ein Blauaugen Harnisch Wels, ein Elfenwels und einige Skalare und die alten Tiere sind wieder eingezogen.
Das Meerwasserbecken hat neue Korallen bekommen
Im Sch├╝tzenfischbecken bekommen die Tiere die M├Âglichkeit selbst zu Jagen, die Abdeckung wurde entfernt, und ├╝ber ein Tarnnetz sollen die Fische Heimchen die dort abgestzt werden selbst jagen k├Ânnen.
Langfristig soll ein Becken eingerichtet werden um einen Oktopus zu zeigen.
Mit der Vergr├Â├čerung der L├Âwenanlage ziehen die Kirk-Dikdiks nach Takamanda um, und zwar in die ehemalige Anlage der Mantelaffen (Guerezas), dorthin ziehen dann auch die Wei├čscheitelmangaben , und die Guerezas sind dann im Haus mit den Warzenschweinen untergebracht. Zwei der Zuchtm├Ąnnchen bei den Mangaben wurden abgegeben und durch ein neues (Arturo aus dem zoo Duisburg) ersetzt.


(12.12.2017, 17:12)
Adrian Langer :   Stiimt nicht ab 16 Uhr ........
(06.12.2017, 11:26)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/989162/zoo-osnabrueck-am-donnerstag-ab-13-uhr-geschlossen

Der Zoo bleibt Morgen wegen der Trauerfeier f├╝r den Ehrenvorsitzenden geschlossen!
(06.12.2017, 11:25)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/985391/zoo-osnabrueck-gibt-tote-hybridbaerin-tips-ins-museum

Die erschossene B├Ąrin Tips geht nach Osnabr├╝ck ins Museum!
(28.11.2017, 15:26)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/983615/dritter-orang-utan-im-zoo-osnabrueck-eingezogen

In Osnabr├╝ck ist ein weiterer Orang-Utan eingezogen!
(24.11.2017, 19:12)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch├Ân. Dann werde ich sie ja im n├Ąchsten Sommer bei meinem Besuch dort sehen.
(14.11.2017, 22:19)
Adrian Langer :   https://www.hasepost.de/zoo-osnabrueck-schwarzbaeren-theo-lea-lengermann-trieschmann-paten-62206/

In Osnabr├╝ck sind die Schwarzb├Ąren angekommen!
(14.11.2017, 19:33)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/961859/rekordspende-20-000-euro-fuer-loewen-im-zoo-osnabrueck#gallery&0&0&961859

In Osnabr├╝ck ging eine h├Âhere Spende f├╝r die L├Âwen ein!
(06.10.2017, 18:17)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/woelfe-zoo-osnabrueck-manitoba-einzug_51138.html

Die W├Âlfe sind jetzt eingezogen!
(04.10.2017, 14:05)
Adrian Langer :   http://www.wetter.com/news/menschenaffen-im-zoo-osnabrueck-bekommen-neues-zuhause_aid_59c53e1438f7886f3a55d446.html

Am Samstag wird das neue Affenhaus in Osnabr├╝ck er├Âffnet!

(22.09.2017, 22:02)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/zoo-osnabrueck-nordamerika-manitoba-bisons-einzug_50409.html

Ein Artikel der m├Âglicherweise beantwortet wann der zweite Teil von Manitoba er├Âffnet wird!
(18.09.2017, 13:02)
Lukas Wittsieker :   Fertig ja nur noch keine Tiere au├čer zwei Bisongeschwister aus Hannover und die restlichen Tiere kommen in den n├Ąchsten 4-6 Wochen. Eine richtige Er├Âffnung wird es im Fr├╝hjahr wohl geben wenn alles fertig ist mit dem 2.Teil
(17.09.2017, 17:52)
Michael Mettler :   Ist das erste Teilst├╝ck des neuen Nordamerika-Parkteils Manitoba schon er├Âffnet? Laut Internetquellen war das f├╝r den Sp├Ątsommer geplant, aber ich fand nichts dar├╝ber, dass das schon umgesetzt werden konnte oder unmittelbar bevorst├╝nde.
(17.09.2017, 10:43)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/fledermaeuse-zoo-osnabrueck-fledermausgrotte-eroeffnet_49454.html

In Osnabr├╝ck wurde eine Fledermausgrotte er├Âffnet!
(29.08.2017, 11:10)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/942540/das-bietet-der-osnabruecker-zoo-im-kommenden-jahr#gallery&0&0&942540

Jahresr├╝ckblick und zuk├╝nftige Projekte in Osnabr├╝ck!
(27.08.2017, 17:33)
Gudrun Bardowicks :   Sehr erfreulich. Ein Kuhkalb w├Ąre f├╝r den Aufbau einer Zuchtgruppe allerdings sch├Âner gewesen.
(06.07.2017, 17:23)
Adrian Langer :   https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/919145/baby-minh-tan-ist-wohlauf-beginn-einer-zucht#gallery&63790&0&919145

In Osnabr├╝ck gab es den ersten Elefantennachwuchs!
(05.07.2017, 13:51)
Lukas Wittsieker :   Bei einer F├╝hrung im M├Ąrz wurde gesagt das man es zu Pfingsten versuchen m├Âchte.

Bei Nordamerika will man den ersten Teil bis Sommer schaffen. Ich denke das werden die wohl schaffen, weil mit der Firma Boymann gingen die Projekte immer sehr z├╝gig voran wie man es bei Takamanda und Kajanaland gesehen hat.
(18.04.2017, 10:05)
Sebastian Gellert :   Entweder w├Ąre mir die Information redensartlich verloren gegangen oder es hat noch keinerlei Infos neu gegeben - Thema Menschenaffenhaus.

Also was den k├╝nftigen Themenbereich Angkor Wat angeht, war die Informationsbereitschaft immer d├╝rftig, weil es auch immer wieder Verz├Âgerungen bei den Bauprojekten gab.
(17.04.2017, 19:43)
Oskar Schwitters :   Die genauen Umst├Ąnde zum Ausbruch des B├Ąren scheinen jetzt gekl├Ąrt zu sein.

www.focus.de/regional/videos/zoo-osnabrueck-jetzt-ist-klar-warum-die-baerin-aus-zoogehege-ausbrach_id_6900797.html
(10.04.2017, 18:24)
Hannes Lueke :   Ich war heute Nachmittag im Zoo. Im Absperrgehege gibt es eine Stelle die ein Kragenb├Ąr ohne Probleme erklimmt. Die hintere Felswand hat einen Treppenartigen Vorsprung die ein Eisb├Ąr auch Problemlos als Sprungbrett auf die Felesen nutzen k├Ânnte
(14.03.2017, 21:34)
Michael Mettler :   Wenn schon eine durch Winterschlaf ausgehungerte B├Ąrin kr├Ąftig genug dazu war, ein Gitter auszuhebeln oder einzudr├╝cken, dann m├Âchte ich lieber nicht wissen, wozu ihr deutlich kr├Ąftigerer Bruder in der Lage w├Ąre, wenn er Ernst machen oder buchst├Ąblich "unter Strom(schreck) stehen" w├╝rde - oder gar ein noch gr├Â├čerer Eisb├Ąr. Dass die beiden B├Ąren es bisher trotz offensichtlich vorhandenen Potenzials NICHT getan hatten, w├╝rde ich ├╝brigens als Indiz daf├╝r werten, dass sie sich nicht in dem Ma├če als Gefangene in ihrem Gehege f├╝hlten, wie es gewisse Kreise gern sehen wollen.

Wenn Taps nach wie vor als Klimabotschafter eingesetzt werden, aber in Osnabr├╝ck nicht partnerlos alt werden soll, w├Ąre m.E. Gelsenkirchen eine passende Adresse f├╝r ihn. Dort werden doch m.W. drei m├Ąnnerlose Braunb├Ąrinnen in einem der ehemaligen Kodiak-Gehege gehalten, mit denen man doch vermutlich mangels Nachfrage keine Zuchtpl├Ąne haben d├╝rfte, und der Osnabr├╝cker B├Ąr wird doch wohl sterilisiert/kastriert sein, denn Eisb├Ąr-Braunb├Ąr-Hybriden haben sich ja in der Geschichte der Zoos schon mehrfach als fortpflanzungsf├Ąhig erwiesen. (Mich wundert deshalb die in den Presseberichten kolportierte Aussage, man habe in OS seinerzeit nicht f├╝r m├Âglich gehalten, dass sich die beiden Arten ├╝berhaupt verpaaren k├Ânnten.) Gelsenkirchen h├Ąlt im mit Eisb├Ąr und Braunb├Ąr beide Elternarten der Mischung (Lebt nicht sogar noch Taps' Vater in ZOOM?), was den didaktischen Wert des Hybridb├Ąren sogar noch steigern w├╝rde. Genau genommen w├╝rde er in den dortigen Alaska-Parkteil thematisch sogar besser passen als die beiden vorhandenen Braunb├Ąrformen.

Ob man die Osnabr├╝cker Anlage allerdings ohne Umbauten f├╝r Braun- oder Kragenb├Ąren nachnutzen k├Ânnte? Beide Arten sind gute Kletterer. In der Literatur wurden Eisb├Ąr-Braunb├Ąr-Mischlinge fr├╝her als in ihren F├Ąhigkeiten ziemlich genau zwischen beiden Elternarten stehend beschrieben - und da Eisb├Ąren in gleichem Zusammenhang als schlechte Kletterer galten, d├╝rften die Mixe es diesbez├╝glich nicht mit Braunb├Ąren oder gar Kragenb├Ąren aufnehmen k├Ânnen. Mit diesen beiden Arten w├╝rde also eine neue Herausforderung f├╝r das Gehege entstehen. Wie klettersicher ist der Unterbau des Besuchersteges...? Seit ich mal einen Brillenb├Ąren in schwindelnder H├Âhe eines Baumes auf einem nicht besonders dicken Ast gesehen habe - und zwar beim Versuch, auf den Ast eines Nachbarbaumes zu gelangen! - traue ich kletterf├Ąhigen B├Ąren jedenfalls so einiges zu. Und neben der Steg-Seite des Geheges verl├Ąuft die Au├čengrenze des Zoos....
(14.03.2017, 19:04)
Holger Wientjes :   Ich denke auch, dass man als Nachfolger f├╝r Taps, sei es nach seinem Ableben oder, falls man ihn wirklich abgeben sollte (aber warum sollte man das tun bzw. wer w├╝rde ihn nehmen wollen?), dereinst eine andere reinrassige Braunb├Ąrenform w├Ąhlen sollte. Der Bereich ist ja europ├Ąisch/eurasisch gepr├Ągt. Vielleicht w├Ąren Kragenb├Ąren noch eine Option.
(14.03.2017, 11:21)
Ulli :   Vorweg: Taps ist 13 Jahre alr und kann - wenn man seine Mutter Susi zugrunde legt - locker noch zwanzig Jahre leben.
Eine Integration einer anderen B├Ąrin oder eines anderen B├Ąren halte ich unter den gegebenen Voraussetzungen und Taps als "Revierinhaber" f├╝r weitgehend ausgeschlossen.
Rein von der vorhandnene Wasserfl├Ąche her halte ich die Eisb├Ąren-Haltung sicherlich nicht f├╝r die erste Option.
Von der waldigen Umgebung her finde ich eine Braunb├Ąrenform passender.
Der Aufwand f├╝r den B├Ąren-geeigneten Umbau der (unteren) Rentieranlage w├Ąre immens teuer.
Pers├Ânlich habe ich gewisse Schwierigkeiten hinsichtlich des Eaumbedarfes mit der Haltung von Eisb├Ąren.
Wenn man Taps also nicht in einen anderen B├Ąrenpark geben m├Âchte, wird er sich wohl auf ein Single-Dasein, was f├╝r B├Ąren ja auch nicht so ungew├Âhnlich ist, einrichten m├╝ssen.
Falls man dies nicht m├Âchte und man von der Zooseite her eine Neubesetzung anstreben sollte, w├Ąren f├╝r mich pers├Ânlich sich kennende Braunb├Ąren aus einer momentan schlechten Haltung, Kamtschatka-B├Ąren als quasi subpolare Form oder Syrische Braunb├Ąren als seltene Variante geeigneter als Eisb├Ąren.
(14.03.2017, 11:02)
Holger Wientjes :   W├Ąre die Anlage f├╝r Eisb├Ąren ├╝berhaupt ohne weiteres nutzbar? Sollte man dann nicht einen gr├Âsseren Wasserbereich vorhalten?
(14.03.2017, 10:36)
Hannes Lueke :   Man muss ja nicht zwangsl├Ąufig mehrere Eisb├Ąren halten. Auch halte ich es f├╝r denkbar die gro├čz├╝gige Rentieranlage auf Dauer den B├Ąren zuzuschlagen
Aber wenn man ├╝berlegt, dass Taps vielleicht noch 20 Jahre macht ist das alles Zukunftsmusik
(13.03.2017, 22:32)
Adrian Langer :   http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/863856/tierschuetzer-will-zoo-osnabrueck-verklagen#gallery&62307&0&863856

Und hier die Best├Ątigung meiner Annahme!
(13.03.2017, 19:53)
Adrian Langer :   Hmm ich wage mich aber zu erinnern, dass deren Gehege ja unter der Pr├Ąmisse, dass die beiden B├Ąren als Klimabotschafter eingesetzt werden, erbaut wurde. Da w├╝rden ja Eisb├Ąren als Nachfolger besser passen. K├Ânnte denn das Wasserbecken nicht angepasst werden und eine Separationsbox angef├╝gt werden? K├Ânnte mir z.B. vorstellen, dass daf├╝r die F├╝chse komplett weichen.
(13.03.2017, 19:51)
Jonas Homburg :   Also dass l├Ąsst mich doch sehr gr├╝beln... das ist immerhin doch stabiler Stabgitterzaun, den Tips da offenbar durchbrochen hat. Wenn sowas nicht b├Ąrensicher ist, muss man sich aber um viele B├Ąrengehege Sorgen machen.
Verwunderlich auch deshalb, weil Tips und Taps vor der Er├Âffnung von Kajana l├Ąngere Zeit im jetzigen Silberfuchs-Gehege gelebt haben, w├Ąhrend ihre Anlage gebaut wurde.
Eisb├Ąren als Ersatz irgendwann f├╝r Taps halte ich f├╝r unwahrscheinlich und auch groben Unfug, daf├╝r ist die Anlage mMn nicht geeignet (Wasserbecken nicht gro├č genug, kein Separationsgehege), und zum dargestellten Lebensraum passt es auch vorne und hinten nicht. Ich w├╝rde da eher darauf setzten, dass man Braunb├Ąren aus schlechter Haltung ein Zuhause gibt.
(13.03.2017, 18:31)
Adrian Langer :   www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/863567/wie-konnte-baerin-tips-aus-dem-zoo-osnabrueck-ausbrechen

Hier eine Zusammenstellung dazu wie es passiert sein k├Ânnte!
(13.03.2017, 10:54)
Hannes Lueke :   Auf Eisb├Ąren tippe ich auch. Man ben├Âtigt ja weiterhin einen Kontrast zu den kommenden Schwarzb├Ąren. Aber bis der B├Ąr verstorben ist wird auch noch einiges an Zeit ins Land gehen. Pers├Ânlich w├╝rde ich mich ├╝ber Kragenb├Ąren freuen.
Spannend ist eher ob das M├Ąnnchen Taps alleine leben kann.

Was ich sehr interessant finde ist die Tatsache, dass ein B├Ąr aus dem Absperrgehege f├╝r die F├╝chse entkommen konnte. Die alte Braunb├Ąrin lebte dort mehrere Jahre ohne Probleme.
Sind die Au├čenz├Ąune denn nicht B├Ąrensicher? Man hat diese zwar durch Elektrolitzen abgegrenzt aber das ist nat├╝rlich nie das Gelbe vom Ei sondern sollte nur einen zus├Ątzlichen Schutz bieten.
(13.03.2017, 09:59)
Adrian Langer :   Ich w├╝rde behaupten, dass wenn der zweite Hybridb├Ąr verstorben ist, Eisb├Ąren in das Gehege einziehen. Ich kenne das Gehege nicht daher wei├č ich leider nicht ob sie Eisb├Ąrgeeignet w├Ąre. Was sagt denn das Forum dazu?
(13.03.2017, 09:29)
Gudrun Bardowicks :   Einer der Breisb├Ąren, laut NDR das M├Ąnnchen Taps, lebt doch noch und soll nach Sicherungsma├čnahmen der Anlage den Besuchern weiterhin gezeigt werden.
(12.03.2017, 23:27)
Oliver Muller :   @Ulli: Sag das mal den Tierrechtlern! Trotzdem extrem schade, zumal sicher nicht wieder Breisb├Ąren in einem Zoo zu sehen sein werden. Wei├č man schon, wer als Nachmieter f├╝r die Anlage in Zukunft vorgesehen ist?
(12.03.2017, 22:49)
Ulli :   Unter den gegebenen Umst├Ąnden war das Erschie├čen des Tieres das einzig Vern├╝nftige, so traurig es auch ist. Punkt!
(12.03.2017, 18:31)
Adrian Langer :   http://www.sueddeutsche.de/panorama/niedersachsen-baer-in-osnabruecker-zoo-ausgebrochen-und-erschossen-1.3415454#redirectedFromLandingpage

Einer der beiden Pizzlys musste heute erschossen werden. Ich denke es wird jetzt nicht mehr lange auf sich warten lassen, bis sich wieder einige Tierrechtler melden!
(11.03.2017, 17:17)
Jan Jakobi :   Gestern Abend sind die Elefantenk├╝he Douanita und Sita in Osnabr├╝ck angekommen!

Quelle: Facebook-Seite Zoo Prag
(08.03.2017, 11:21)
Michael Mettler :   ... soweit es nicht auch heute noch in kanadischen Haltungen unterartlich gemischte "Polarw├Âlfe" gibt - wie fr├╝her, als sich Frankfurt von dort zwei solcher Mischlingsr├╝den holte, mit seinen Timberw├Âlfen verpaarte und so der Grundstein f├╝r die europ├Ąische Zoo-"Polarwolf"-Population gelegt wurde...
(14.02.2017, 00:17)
Jonas Homburg :   Wie es scheint werden f├╝r die Nordamerika-Landschaft Bisons und Polarw├Âlfe aus Kanada kommen!
So wird es im neusten Newsletter (leider noch nicht auf der Zoo-HP) angek├╝ndigt. Also vielleicht mal wirklich echte C. l. arctos o C. l. hudsonicus statt dem ├╝blichen Mischmasch. Au├čerdem wird es Vergesellschaftung bzw. Rotationsnutzung f├╝r Schwarzb├Ąr, Polarfuchs und Wolf geben.
(13.02.2017, 19:01)
Lukas Wittsieker :   Quelle Zoo Prag

Ann├Ąherung an die Zeit mit Donna und Sito Abschied

Auf Wiedersehen zu sagen ist hart. Aber vor allem sind sie gute Gr├╝nde - wenn auch auf den ersten Blick nicht zu auff├Ąllig sein kann.
Dies gilt auch, mit Donna und ihre Tochter Sieb. Elephant Donna kam zu uns in den Prager Zoo in Rotterdam Mai 2012 und im Februar 2013 gebar hier Situ gab, der erste Elefant in Prag geboren. Heute, am Ende Januar 2017 hatten sie nur eine tier├Ąrztliche Untersuchung dauern, und wenn es gut geht, lassen Fr├╝hjahr Donna Sito in Osnabr├╝ck in Deutschland.
Abreise ist - leider - ist notwendig, und wir glauben, dass ihm der geplante Zeitpunkt tats├Ąchlich stattfindet. Wir sind dar├╝ber nach, auch trotz der Tatsache, dass Donna schwanger ist immer, dass wir in Prag ein weiteres Baby-Elefanten zu begr├╝├čen. Aber ist es wirklich die beste L├Âsung. Donna Tat, nach einigen Jahren, als die Elefantengruppe in eine untergeordnete Rolle gearbeitet, leider, verwandelte sich in einen b├Âswilligen Angreifer. Es nenadsazuji. Immer wieder kam es, dass einer der einsamen weiblichen Elefanten zu sein wartete, und der R├╝cken und Spitze ihrer f├╝hrenden harten Angriff. Sie versuchte bestritten Elefanten niederzuschlagen; als ob lief er voll beladen van. Einer der Angriffe nahm Donin├Żch Tamara Verletzungen, die eine lange Wiederherstellung erforderlich. Und ich lieber nicht dar├╝ber nachdenken, was ein solcher Angriff dieses sl??at?m Max und Rudolf verursachen k├Ânnte!
Der Hauptgrund f├╝r die Abfahrt von Donny und damit Sita, die mit der Mutter bleiben muss, ist daher offensichtlich. Wir k├Ânnen sie nicht die M├Âglichkeit geben, Angriffe zu f├Ârdern. Und halten Sie permanent ihr Sieb von anderen weiblichen Elefanten getrennt ist nicht gut genug. In Osnabr├╝ck, wo sie Gruppe z├╝chten wollen nur anfangen zu bauen, wird es viel besser sein.
Der Plan zu Situ Donna bewegen und f├╝hren uns sogar noch weiter, sagen kleinere Gr├╝nde - zum Beispiel mit ihnen, im Gegensatz zu anderen weiblichen Elefanten nicht in direktem Kontakt mit den Z├╝chtern arbeiten k├Ânnen - aber der Hauptgrund ist wirklich eine Menge Gewicht und f├╝r sich ist mehr als genug. Manchmal einfach keine andere L├Âsung als Abspaltung. Trotz der Abschied sehr schwer und schmerzhaft. Dies wird wahrscheinlich zu den Menschen im Zusammenhang mit - und die Tiere vielleicht sogar noch mehr.
(29.01.2017, 16:46)
Lukas Wittsieker :   Wann werden die beiden nach Osnabr├╝ck ziehen?
(29.01.2017, 16:27)
Jan Jakobi :   Jetzt ist es offiziell:

Elefantenkuh Douanita (geb. ca. 1987) und ihre Tochter Sita (geb. 11.02.2013) werden von Prag nach Osnabr├╝ck reisen.

https://www.facebook.com/notes/miroslav-bobek/bl%C3%AD%C5%BE%C3%AD-se-%C4%8Das-lou%C4%8Den%C3%AD-s-donnou-a-sitou/10154973090724938
(28.01.2017, 14:14)
Ulli :   Der Wipfelpfad vom Kajananland in Richtung W├╝stenbaude entlang den Nash├Ârnern erleichtert ungemein die gesamte Wegf├╝hrung und bildet eine vern├╝nftige und abk├╝rzende Vebindung zwischen Kajanaland und dem alten Zooteil ringsum das Cafe. Dieser Wipfelpfad macht uneingeschr├Ąnkt Sinn.
(16.12.2016, 11:30)
Hannes Lueke :   Und es wird noch mehr gebaut
Bereits kommendes Jahr soll die Nashornanlage erweitert werden und optisch mit der ebenfalls kommenden L├Âwenanlage verbundenen
1 mio sollen wohl aus Staatsmitteln kommen, :der Rest sind spenden und Darlehen. Gesamtsumme 3 Mio
Ich freue mich
Auch toll was man aus 3 Millionen macht. In Frankfurt ben├Âtigt man 7 Millionen f├╝r eine Humboldtpinguin Anlage
Besonders gespannt bin ich wie das ganze sich r├Ąumlich ineinander F├╝gen soll, sind doch zwischen Nash├Ârnern und L├Âwen die gesamten Europ├Ąischen Anlagen. Ob ich noch mehr Wipfelpfade haben muss wei├č ich nebenbei auch nicht aber wird wohl!

(15.12.2016, 11:01)
Ulli :   Fledermausgrotte

Der Osnabr├╝cker Zoo baut eine Fledermausgrotte, in der Besucher ab Mitte 2017 Blumenflederm├Ąuse beobachten k├Ânnen. "Diese Tiere werden zwischen f├╝nf bis neun Zentimeter gro├č und man nennt sie auch die 'Kolibris der Nacht'", so Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. "Sie sind sehr schnelle und wendige Flieger und k├Ânnen sogar in der Luft 'stehen' - wie Kolibris." Um gen├╝gend Energie zu tanken, m├╝ssen Blumenflederm├Ąuse pro Nacht etwa das Anderthalbfache des eigenen K├Ârpergewichts an Nektar trinken. "Daf├╝r bringen wir kleine Tr├Ąnken an, aus denen sie mit ihren sehr langen Zungen eine spezielle Fruchtl├Âsung trinken k├Ânnen", so Klumpe.

Tierart bisher in f├╝nf deutschen Zoos vertreten
Besucher werden die voraussichtlich 15 S├Ąugetiere durch gro├če Scheiben beobachten k├Ânnen. Den Tag-Nacht-Rhythmus der eigentlich nachtaktiven Flederm├Ąuse wollen die Zoomitarbeiter mithilfe von F├╝tterungen und zus├Ątzlicher Beleuchtung umdrehen - ├Ąhnlich wie in Nachttierh├Ąusern in anderen Zoos. Bislang ist die Tierart, die in S├╝d- und Mittelamerika beheimatet ist, in f├╝nf deutschen Zoos vertreten.

Komfortpl├Ątze mit W├Ąrmelampen
Zur Fledermausgrotte umgebaut wird der hintere Teil des "Unterirdischen Zoos", insgesamt eine Fl├Ąche von 29 Quadratmetern. "Blumenflederm├Ąuse brauchen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit von rund 75 Prozent, deswegen m├╝ssen wir eine Benebelungsanlage installieren und Boden und W├Ąnde impr├Ągnieren", so Klumpe. "Sie bekommen dann auch noch Komfortpl├Ątze mit W├Ąrmelampen." Die Kosten f├╝r den Umbau, den die Zoohandwerker durchf├╝hren, werden sich auf rund 23.000 Euro belaufen. Am Donnerstag wurde ein symbolischer Spendenscheck ├╝ber 10.000 Euro von einer Stiftung und einer Bank ├╝berreicht, die restlichen 13.000 Euro wird der Zoo aus Eigenmitteln aufbringen. Der Umbau soll zum Jahreswechsel starten und Mitte 2017 abgeschlossen sein.

(Quelle NDR 3.11.2016)
(04.11.2016, 13:30)
Lukas Wittsieker :   Ein paar Neuigkeiten von heute:
-Mit den Besucherzahlen ist der Zoo bisher in diesem Jahr zufrieden.
-Die Guanakos haben den Zoo verlassen und in der ├╝bern├Ąchsten Wochen folgt eine Zuchtgruppe Vikunjas
-Zwischen den Papagaien und den NOZ-Kinderland wurden ├ťbergangsvolieren f├╝r die Bussarde und Eulen errichtet.
-In der n├Ąchsten Woche beginnen nun die Bauarbeiten f├╝r Nordamerika und der erste Teilbereich soll im Herbst 2017 fertig sein.
(16.10.2016, 17:14)
Lukas Wittsieker :   In den n├Ąchsten Wochen werden die Guanakos den Zoo verlassen und daf├╝r folgen dann Vikunjas.

Au├čerdem noch:
Die Alpakas und Trampeltiere haben die Zoo verlassen
Mit dem Bau von Nordamerika wird vermutlich erst im Herbst beginnen
(30.09.2016, 14:46)
Hannes Lueke :   Das wird zum einen nicht funktionieren weil er mit Schweinsaffem besetzt ist ins zum anderen weil es ein Betonklotz ist der keinen gr├Â├čeren Wurzeln Fl├Ąche bieten kann.
Aber ich stimme dir zu, er k├Ânnte mehr Pflanzen vertragen
(13.09.2016, 21:20)
Sebastian Gellert :   Es w├Ąre sch├Ân, wenn der Affentempel auf Zukunft mehr bepflanzt werden w├╝rde - der wirkt immer noch kahl auf der Seite zu den Innenbereichen. Tigertempelgarten wirkt weitaus attraktiver.
(13.09.2016, 19:48)
Lukas Wittsieker :   Letztens konnte ich mal einen Blick in den neuen Wintergarten der Orang-Utans hineinschauen. Ich muss sagen das er mir sehr gut gef├Ąllt. Es gibt nat├╝rliche Kletterb├Ąume (Eiche), es wurde Rasen ges├Ąht der auch schon sch├Ân gr├╝n geworden und es wurden einzelne B├╝schungen bepflanzt die auch schon angewachsen sind. Ich hoffe das die Affen es in Zukunft auch stehen lassen weil es sieht momentan noch sch├Ân gr├╝n aus. In den n├Ąchsten Tagen sollen die Affen auch einziehen. Damit nun auch der Rest umgebaut werden kann. Der Besucherbereich des Menschenaffenhauses ist schon abgesperrt und wird zur Zeit leer ger├Ąumt.

Au├čerdem wurde der R├╝ckzugsbereich der Wasserschweine vergr├Â├čert. Die Hecke an der Guanakoseite wurde nun entfernt und es wurde dort ein niedriger Zaun aus Kastanienholz hingesetzt. Ich hoffe das Haus der Wasserschweine bekommt jetzt auch einen neuen Anstrich weil das ist schon sehr in die Jahre gekommen und der Putz verschwindet auch schon.
(27.07.2016, 10:21)
Nikolas Groeneveld :   Im Zoo Osnabr├╝ck wurde am letzten Mittwoch auf der Au├čenanlage ein weiblicher Flachlandtapir geboren.
(08.07.2016, 19:44)
Ulli :   Die L├Âwenanlage und auch Nordamerika sollen 2018 abgeschlossen sein, zumal auch die Gelder entsprechend f├╝r diesen Zeitrahmen zur Verf├╝gung stehen.
(22.06.2016, 21:00)
Oliver Muller :   Ich hoffe ja immer noch auf Gabelhornb├Âcke als "Unterbesatz" bei den Bisons in Zuchtgemeinschaft mit dem TP Berlin...
(22.06.2016, 10:37)
Lukas Wittsieker :   Ich denke die Polarf├╝chse ziehen n├Ąchstes Jahr auch ein weil an deren Ausweichquatier ja das Gebiet der L├Âwenanlage sein wird.
(21.06.2016, 21:29)
Ulli :   Teil 1: die gro├čen Arten: Bison, Wolf, Schwarzb├Ąr, Puma
Teil 2: der zentrale bewaldete Bereich mit den kleineren Arten
(20.06.2016, 15:31)
Oliver Muller :   @Ulli: Was ist denn bei Nordamerika der 1. und was der 2. Bauabschnitt?
(19.06.2016, 19:43)
Ulli :   Mit gro├čem ├Âffentlichem Aufgebot unter Beteiligung der Osnabr├╝cker Prominenz inklusive des Osnabr├╝cker Oberb├╝rgermeisters und geladener Presse wurde gestern das Projekt Erweiterung der L├Âwenanlage und der Initiierung des Vereins ?L├Âwen f├╝r L├Âwen? gestartet.

Als Conf├ęrencier fungierte der CDU-Stadtrat-Fraktionsvorsitzende und ehemalige Generalsekret├Ąr der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) Fritz Brickwedde Er war einer der federf├╝hrenden Personen bei der Umsetzung des Unterirdischen Zoos. Als Hauptredner der Veranstaltung wurde der ehemalige Bundespr├Ąsident und geb├╝rtige Osnabr├╝cker B├╝rger Christian Wulff, der federf├╝hrend bei der Finanzierung von Takamanda gewesen ist, gewonnen.
Die Erweiterung der L├Âwenanlage wird zwischen die Umsetzung von Nordamerika Teilabschnitt 1 und Nordamerika Teilabschnitt 2 geschoben. Das Areal wird um das Vierfache erweitert. Ferner wird ein benachbartes zweites L├Âwenhaus gebaut ? inwieweit das bestehende L├Âwenhaus in die Bauma├čnahme einbezogen wird, wurde nicht erw├Ąhnt.

Die neue Anlage wird um die fr├╝here Wildhund-Anlage erweitert und zudem deutlich vorgezogen.

Die Wegf├╝hrung wird in Zukunft ├╝ber einen H├Âhenweg ? z.Zt. der ?Abenteuer-Steine-Pfad? erfolgen, so dass man von der einen Seite die Giraffen und von der anderen Seite die L├Âwen sehen kann.

Die Baukosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro. Es m├╝ssen noch rund 200.000 Euro eingeworben werden. Deshalb wurd auch diese Vereinsgr├╝ndung in die Wege geleitet und im ├ťbrigen auf die bei der Buschi-Aktion erfolgreichen ├ľffentlichkeitsaktionen zur├╝ckgegriffen.

(19.06.2016, 15:50)
Nikolas Groeneveld :   Im Zoo Osnabr├╝ck wurde die umgestaltete S├╝damerika-Anlage er├Âffnet.
Die alten Aussenanlagen wurden zusammengelegt und die Anlage wurde nat├╝rlicher und auch f├╝r die Besucher ansprechend gestaltet (Hazienda-Stil).
Den Tieren steht jetzt ein Gel├Ąnde mit unterschiedlichem Bodenbelag,zwei Badebecken und Schattenpl├Ątzen zur Verf├╝gung.
Auf der Anlage leben Tapire,Wasserschweine,Nandus und Guanakos in Vergesellschaftung.
Die Tiere sollen nun schrittweise aneinander gew├Âhnt werden.
Das Geld f├╝r den Umbau stammt wie schon beim Umbau vom S├╝damerikahaus von der Wilhelm-Karmann-Stiftung.
Ausserdem soll die Humboldt-Pinguingruppe mit Tieren aus Bremerhaven vergr├Â├čert werden.
(16.06.2016, 13:54)
Oliver Muller :   Der Zoo Osnabr├╝ck plant eine Erweiterung der L├Âwenanlage:
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/725772/zoo-osnabruck-will-lowenanlage-dringend-vergrossern
(09.06.2016, 10:41)
Lukas Wittsieker :   Neues von gestern:
Der vierte Bongo-Bock ist angekommen
Seit wenigen Wochen sind noch weitere Soldatenaras eingezogen und sind sehr gut zusehen.
Beim Umbau des Affenhauses hat nun die Tempelgestaltung begonnen.

Bei Nordamerika tut sich noch sehr wenig weil wohl alle Bauarbeiter beim Affenhaus sind, aber der ganze Bereich ist schon abgesperrt und man kann nur noch zu den Alpakas und Trampeltiere die nun auf der ehemaligen Dromedar-Anlage leben.
(27.05.2016, 10:44)
Lukas Wittsieker :   Ich hoffe das wird beim neuen Menschenaffenhaus besser gemacht, bei der Tigeranlage ist wenigstens der Putz noch dran

(14.05.2016, 17:00)
Holger Wientjes :   Ein teurer neuer Kitsch-Tempel, der jetzt schon sarniert werden muss... Geld kann man besser investieren.
(13.05.2016, 23:27)
Lukas Wittsieker :   Nach dem beim Affentempel immer der Putz abging, wird nun der komplette Felsen saniert.
Die Bauarbeiten beim Orang-Haus gehen sehr gut vorran, obwohl einige Handwerker r├╝ber mussten zum Affentempel. Im vorderen Bereich wo fr├╝her die Gibbons waren, wird nun Gitter ├╝ber die Anlage gebaut, ansonsten hoffe ich das diesmal beim Putz nix schief geht und das die Anlage nat├╝rlicher Gastaltet wird als der Tempel.

Leider muss ich eine kleine Kritik loswerden und zwar habe ich das Gef├╝hl das die Besucheranlagen kaum noch geflegt werden.
(08.05.2016, 17:31)
Hannes Lueke :   Seit dieser Woche zeigt sich ein junger Vielfrass auf der Anlage!
(22.04.2016, 19:23)
R├╝diger Krichel :   So es sind ein paar Monate verstrichen. Die Bm geburten sind schon ganz gut 2016 .
Sind mitlerweile ein oder zwei Nashorndamen tr├Ąchtig im Zoo Osnabr├╝ck oder hat der zuchttaugliche Bulle es schwer bei dieser Damengruppe ?
Danke f├╝r Infos und Vermutungen.
(17.04.2016, 18:53)
Lukas Wittsieker :   Heute war die letzte Vereinsf├╝hrung vor der Sommerpause
Die Besucherzahlen liegen trotz der schlechten Witterung gut im Plan, das letzte Wochenende der Osterferien war einer der st├Ąrksten WE in der Geschichte nach dem die Osterferien witterungsbedingt nicht so gut waren
Takamanda
-Die Diana-Meerkatzen-Gruppe wird noch vergr├Â├čert.
-Es wurden schon 2 Drill-Weibchen gedeckt.
-Die Impala-Gruppe in Takamanda wird demn├Ąchst nach Augsburg umziehen, so haben die Bongos innen mehr Platz
-Ein weiterer Bongo-Bock wird noch kommen
-Die Servale haben dreifachen Nachwuchs

Nordamerika
-Welche Wolfsart nach Osnabr├╝ck kommt steht wohl doch noch nicht ganz fest entwerder es kommen Timber-oder Polarw├Âlfe
-Die ersten Volieren im Vogelgarten wurden bereits abgerissen.
-Der Bereich L├╝chse bis zu den W├Âlfen (sind bereits in Dublin) ist bereits voll gesperrt.

S├╝damerika
-Die Bauarbeiten im Tapirbereich sind voll im Gange
-Nach dem vor zwei Wochen die Tapire im Guanakobereich waren nun heute die Wasserschweine.
-Mit der kompletten Anlage mit Tierbesatzung will man im Sommer fertig sein.

-Au├čerdem soll bald die L├Âwenanlage mit Haus gemacht werden daf├╝r soll noch prominenter Besuch kommen.

(17.04.2016, 17:13)
Michael Mettler :   Na, an eine solche Gruppenkonstellation glaube ich eher nicht. Aber dann w├╝rde auch mich interessieren, welches Konzept mit den beiden Orang-Paaren verfolgt werden soll.

@Oliver M├╝ller: Ganz unabh├Ąngig von der Orangfrage - 600 qm sind z.B. 20 x 30 m. F├╝r so agile Tiere wie Gibbons finde ich das nicht ├╝berdimensioniert, zumal sich ja bei z├╝chtenden Paaren nicht nur zwei Tiere darin bewegen, sondern auch noch herangewachsene Jungtiere (und die sind am bewegungsfreudigsten). Ich habe schon Gibbonanlagen gesehen, die solche (Land-)Fl├Ąchen gehabt oder sogar ├╝bertroffen haben d├╝rften. Und rechnet man bei Inselanlagen, f├╝r die extra ein Teich, Becken oder Graben angelegt werden musste (und die den Bewohnern oft nicht viel zu bieten haben), die inklusive Wasserfl├Ąche als Absperrung ben├Âtigte Fl├Ąche auf, dann kommen 600 qm erst recht schnell zustande.
(26.02.2016, 15:34)
Hannes Lueke :   Klingt spannend. Gibt es bereits erfahrungen in Gruppen mit mehr als einem adulten Orang Mann in einer nicht gewachsenen Gruppe?
(26.02.2016, 10:33)
Oliver Muller :   @Holger Wientjes: Nun, eine Anlage f├╝r 1,4 Mio ?, die ein 600 Quadratmeter gro├č ist, f├Ąnde ich schon sehr ungew├Âhnlich dimensioniert f├╝r ein P├Ąrchen Gibbons. Aber das soll nicht diskriminierend klingen. ├ťbrigens werden es die Wei├čwangen-Schopfgibbons, nicht die Siamangs, wie ich f├Ąlschlicherweise schrieb.
@Hannes L├╝ke: Laut NDR sollen alle vier Orang-Utans und die beiden Gibbons zusammen gew├Âhnt werden.
(25.02.2016, 20:08)
Hannes Lueke :   Und dann gibt es Schichtdienst f├╝r Buschi auf der, auch nach dem Umbau, nicht gigantischen Anlage?
(25.02.2016, 10:28)
Holger Wientjes :   Als Verschwendung f├╝r diese, ebenfalls sehr bedrohte und auch noch sicher etwas agilere Art, h├Ątte ich eine solche Anlage nicht empfunden.
(25.02.2016, 09:51)
Oliver Muller :   Toll, dass die Anlage weiterhin f├╝r diese hoch bedrohte Art genutzt wird. Nur f├╝r Siamangs so eine Anlage zu bauen h├Ątte ich Verschwendung gefunden.
(24.02.2016, 20:48)
Ulli :   Es ist wohl so, dass der EEP-Koordinator ausdr├╝cklich f├╝r diese zwei Orang-Utans eine Unterbringung gesucht hat und die Osnabr├╝cker mehr oder weniger zur Aufnahme der beiden Orangs aus Sosto bzw. Apeldoorn ├╝berreden musste.
(24.02.2016, 16:36)
Michael Mettler :   Schade, dass nicht zwei der drei Orangs aus Hannover (das Weibchen und der bereits zuchterprobte Jungmann) nach Osnabr├╝ck umziehen k├Ânnen, wo doch in Hannover die Haltung ohnehin demn├Ąchst aufgegeben wird.
(24.02.2016, 15:47)
Ulli :   Es ist sch├Ân, dass die Oranf-GHaltung zumindest mittelfristig fortgesetzt wird.

Auch langfristig hat der Zoo Osnabr├╝ck gerade f├╝r die Orang-Utans hervorragende Erweiterungsm├Âglichkeiten siehe u. a. meinen Vorschlag "Tal der Waldmenschen"
(24.02.2016, 15:17)
Lukas Wittsieker :   Der Zoo Osnabr├╝ck will die Orang Utan-Haltung wohl doch nicht beenden, weil die Anlage samt Haus bietet dann gem├Ą├č der Auflagen Platz f├╝r 6 Orang Utans. Deswegen habe der Zuchtkoordinator f├╝r Orang Utans entschieden im Herbst ein Borneo Orang Utan-P├Ąrchen aus dem Zoo Apeldoorn zu holen, damit nun in Osnabr├╝ck auch wieder gez├╝chtet werden kann weil Orangs leider vom Aussterben bedroht sind. Bis junge Orangs durch die Anlage klettern kann aber noch zwei oder drei Jahre dauern.
(23.02.2016, 19:41)
Hannes Lueke :   Die letzten beiden Sikak├╝he werden den Zoo verlassen und sind nur zeitweilig dort untergebracht

Ich dachte es wird sowieso 2 B├Ąrenanlagen geben. Einmal mit Bison und einmal mit Fuchs. So hatte ich es verstanden.
(22.02.2016, 19:38)
Hannes Lueke :   Die letzten beiden Sikak├╝he werden den Zoo verlassen und sind nur zeitweilig dort untergebracht

Ich dachte es wird sowieso 2 B├Ąrenanlagen geben. Einmal mit Bison und einmal mit Fuchs. So hatte ich es verstanden.
(22.02.2016, 18:35)
Michael Mettler :   Die Wolfsunterart wird ausgetauscht, damit es thematisch besser passt, aber Vietnam-Sikas ziehen ins Kajanaland? Hm. Dann k├Ânnte man auch noch die Alpakas zu den Rentieren setzen...

Schwarzb├Ąren jetzt mit den W├Âlfen statt mit den Bisons? Oder sollen die drei Gehege so vernetzt werden, dass die B├Ąren wechselweise mit beiden Arten zusammengelassen werden k├Ânnen? W├Ąre eine interessante Sache.

Schade, dass die Dromedare abgegeben wurden. Die h├Ątte ich mir auch gut als Mitbewohner auf der gro├čen Samburu-Freianlage vorstellen k├Ânnen, sie h├Ątten zum namensgebenden Thema prima gepasst.
(21.02.2016, 20:59)
Lukas Wittsieker :   Heute war ich zum ersten Mal bei einer Sonntagsf├╝hrung dabei, deswegen ein paar Neuigkeiten
Im Eingangsbereich werden neue Telefon-und Internetleitungen verlegt, damit auch alle Mitarbeiter im Zoo gut erreichbar sind
Der Umbau des Menschenaffenhauses geht gut vorran, wenn es gut klappt k├Ânnen die Orangs zu Ostern einen kleinen Teil wieder mit benutzen.Der Zoo will es versuchen zu schaffen das die komplette Anlage zu den Sommerferien fertig gestellt wird

Der Umbau der S├╝damerika-Anlage ist aufgrund des K├Ąlteeinbruch in den letzte 14 Tagen etwas in Stocken geraten, der Zoo hofft das die Guanakos und Nandus oder evtl die Tapire oder Wasserscheine den linken Teil vielleicht an Ostern benutzen k├Ânnen, der Umbau der Tapirseite habe auch schon begonnen, f├╝r die Tiere wird das Badebecken in Richtung Besucherbereich vergr├Â├čert und die Anlage wird auch noch erneuert, ob der Weg dann noch gemacht wird wurde nicht gesagt. Bis alle 4 Tierarten gemeinsam auf der Anlage leben kann noch bis Sommer oder Herbst dauern.

zu Nordamerika
Die Sikas sind in den unteren Teil der Rentieranlage umgezogen und sollen wenn es gut klappt mit den Rentieren vergeselschaftet werden.
Die Polarf├╝chse sind in den oberen Teil der Kirk Dikdik-Anlage umgezogen.
Die Braunb├Ąrin Susi wird in Zukunft wieder zu den B├Ąren wechseln wahrscheinlich da wo die Silberf├╝chse sich immer zur├╝ck ziehen wie es schon mal war.
Die Rothunde und Dromedare haben den Zoo verlassen
Die Alpakas sollen in den n├Ąchsten 3 Monaten folgen wo hin steht noch nicht ganz fest
Die W├Âlfe werden wahrscheinlich alle gemeinsam in einem anderen Tierpark in Europa wo genau soll erst verk├╝ndet werden wenn sie dort angekommen sind.wechseln wo sie einer der besten Wolfsanlagen in Europa haben werden, Der Umzug wird in den n├Ąchsten Wochen ├╝ber die B├╝hne gehen

Der erste Teil soll auch schon im n├Ąchsten Jahr fertig gestellt sein und zwar dort wo momentan die Anlagen der Sikas,W├Âlfe,Polarf├╝chse,Rothunde und Kamele noch sind.
Die ersten Bewohner werden die Timberw├Âlfe,Schwarzb├Ąren und Bisons sein (Die B├Ąren und W├Âlfe sollen dann auch zusammen gehalten werden.
Mit der kompletten Landschaft will man in zwei Jahren fertig sein.
(21.02.2016, 20:00)
Lukas Wittsieker :   Als erste (2017) wird wohl der rechte Teil mit W├Âlfen,Polarf├╝chsen,Schwarzb├Ąren fertig gestellt weil Rothunde sind schon weg, Polarf├╝chse sind in den rechten Teil der Kirk Dikdik-Anlage umgezogen und die W├Âlfe und Alpakas sollen in den n├Ąchsten Wochen folgen.
(11.02.2016, 17:27)
Gudrun Bardowicks :   Puma und Schwarzb├Ąr sind auch f├╝r mich die bisher einzigen spannenden Arten im geplanten Nordamerika-Parkteil. Bisons, und Timberw├Âlfe sieht man sehr h├Ąufig in Gefangenschaft und die Biber wird man sowieso nur schlafend in ihrem Bau sehen k├Ânnen, wenn sie sich ├╝berhaupt zeigen.
(10.02.2016, 17:38)
Oliver Muller :   ?und die Bisons werden mit den Schwarzb├Ąren vergesellschaftet? Ich h├Ątte mir da lieber Gabelhornb├Âcke als Kandidaten gew├╝nscht. Also f├╝r die Bisons, nicht f├╝r die Schwarzb├Ąren? Ansonsten freue ich mich aber v.a. ├╝ber Baribals und Pumas.
(10.02.2016, 10:41)
Lukas Wittsieker :   Im n├Ąchsten Jahr soll schon ein Teil fertig sein ich denke es wird wohl die rechte Seite mit den Polarf├╝chsen,Schwarzb├Ąren,W├Âlfen und Bisons sein.
(09.02.2016, 20:27)
Ulli :   Nordamerika-Entwurf
(09.02.2016, 11:20)
Ulli :   Tiergehege
(09.02.2016, 11:18)
Ulli :   zur Orientierung
(09.02.2016, 11:17)
Ulli :   aktualisierter Nordamerika-Entwurf - Kostenpunkt 3,4 Millionen Euro
(08.02.2016, 10:59)
Ulli :   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:57)
Ulli :   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:56)
Ulli :   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:55)
Ulli :   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:55)
Ulli :   Nordamerika - Detail
(08.02.2016, 10:54)
Sebastian Gellert :   Der Zoo Osnabr├╝ck hat im abgelaufenen Jahr 2015 wieder ├╝ber 1 Million Besucher (offiziell 1.015.000 Besucher) gehabt. Aus meiner Sicht stimmt einfach die Perspektive am Sch├Âlerberg. Die ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen kann da nicht mithalten, da dort neben Preiserh├Âhungen zur vergangenen Saison in Kraft traten, ohne den Artenbestand aufzustocken. Das Gehege der Kodiakb├Ąren scheint wohl weiter leer zu stehen.
Desweiteren gab der Osnabr├╝cker Zoo auch Informationen seiner zuk├╝nftigen Nordamerika-Landschaft bekannt.
(04.02.2016, 16:30)
Lukas Wittsieker :   Neues aus dem Zoo

In Takamanda wird die Anlage der Pinselohrschweine und Bongos umgestaltet neu kommt u. a ein Unterstand f├╝r die Tiere damit mit man auch bei regnerischer Witterung einen guten Blick (on der Stelle bei den Mantelaffen) auf die Tiere haben
Nach dem die Guanako/Nandu-Seite fertiggestellt wurde sind die Handwerker nun dabei die in die Jahre gekommene Seite der Tapire und Wasserschweine zu erneuert die Holzabgrenzung so wie die marode Besucherplattform wurde bereits entfernt
Der Umbau vom Menschenaffenhaus geht gut vorran, zur Zeit wird nun der ehemalige Schimpansenk├Ąfig abgebaut und Buschi darf nun auch die Gibbon-Innenanlage wo fr├╝her die Schimpansen auch wieder benutzen.
Die Innenanlage der Schweinsaffen wurde fertig gestellt und gef├Ąllt mit mir sehr gut auch wenn ich kein Fan von den Tempelanlagen bin, aber leider sind die Scheiben noch verdreckt, aber das mit der Pflege scheint in Osnabr├╝ck wohl ein Dauerproblem zu sein ,leider
Im Aquarium werden die W├Ąnde im S├╝├čwasserbereich mit Kunstfelsen verkleidet und ├╝ber den Amazonasbecken wird die Wand ├╝ber den Becken wohl offen bleiben damit die Bl├╝ten der Wasserpflanzen wohl sehen kann wie der Zoo ja angek├╝ndigt. Was ich mir noch w├╝nsche, dass im Meerwasserbereich noch ein paar Fische bzw Arten angeschaft werden wie zB Seepferdchen, Dr├╝ckerfische, Igelfische, ein paar Doktorfisch-Arten so wie noch Korallen f├╝r die W├Ąnde, weil die Becken sind leider etwas leer.

Au├čerdem gibt es bei den Schnee-Eulen und Elefanten feste Trainingszeiten, die Zeiten stehen an den Gehegen der jeweiligen Tiere, ich habe mir heute das Training der Elefanten angeschaut sehr interessant leider war das Mikro etwas leise aber das wird sich in Zukunft wohl ├Ąndern

Ansonsten war es ein toller Tag im Osnabr├╝cker Zoo und hat sich mal wieder sehr viel getan
(31.01.2016, 19:22)
Lukas Wittsieker :   Wird es denn in Zukunft den Giraffenspielplatz noch geben,weil in dem Gebiet ist Nordamerika auch eingezeichnet.Aber der ist sowieso sanierungsf├Ąhig vor allem das WC H├Ąuschen und der Gastromiebereich,das einzige was bei den jungen Besuchern fehlen w├╝rde ist die Giraffenrusche,der Affenspielplatz,das Karusell und die Sprungzone aber die Sachen man restaurieren und an anderen Stellen im Zoo plazieren zB das man den Kiosk abrei├čen w├╝rde der ja seit mindestens 3 Jahren schon zu hat dort w├Ąre noch Platz und Takamanda ist auch noch Fl├Ąche.

Au├čerdem werden zur Zeit im S├╝├čwasserbereich des Aquariums die W├Ąnde mit Kunstfelsen verkleidet wie ja bei den Barschen schon gemacht wurde.
(10.01.2016, 19:15)
Sebastian Gellert :   Naja, wenn an einigen Stellen B├Ąume weichen m├╝ssen, w├Ąre es w├╝nschenswert das um den Affentempel, besonders zum Eingang der Innenbereice, wo sich dieser Pflastersteine-Belag befindet mal etwas gr├╝ner dekoriert wird.
(10.01.2016, 15:22)
Lukas Wittsieker :   Ulli@ Bleibt denn der sanierungsf├Ąllige Giraffenspielplatz bestehen?
wenn man mal genauer auf die Zeichnung schaut wird der wohl weichen
(03.01.2016, 17:44)
Ulli :   Die Baumf├Ąllaktion wurde auch nur im Rahmen der Sonntagf├╝hrung kundgetan. Die Ressonanz war vorsichtig gesagt durchwachsen, auf jeden Fall nicht konsensf├Ąhig. Irgendwie wurde man mit der Information ├╝berfahren,
H├Ąufig wird ge├Ąu├čert, wozu man eigentlich diese im Vergleich zu Kajanaland ├Ąhnliche Themenwelt Nordamerika eigentlich braucht, Das einzig wirklich Positive an der Sache ist der Verzicht auf energetisch aufw├Ąndige Tieranlagen.
Auch die Abgabe der Kamele finden keinen wirklichen Beifall, wenn man die Reaktionen richtig interpretiert.
Wenn man es genau nimmt, zeigt eigentlich nur Herr Busemann f├╝r die Idee Nordamerika Feuer und Flamme .
Am Zeitfenster m├Âchte man von Seiten der Zooleitung trotzdem festhalten, also bis M├Ąrz 2016 Baum-Rodungen im gro├čen Stil.

Meiner Ansicht nach w├╝rde es zweifellos hinsichtlich Nordamerika gen├╝gen, wenn man die gro├če Freianalage f├╝r Bisons, Vermutlich Schwarzb├Ąren und Eisf├╝chse und die Puma-Anlage in der nord├Âstlichen Zoo-Ecke baut. Der W├Âlfewald kann in der bestehenden Weise problemlos so fortbestehen und die begehbare Eulenvoliere in die bestehende Themenwelt eingegliedert werden. Meinetwegen kann auf dem Areal des Vogelgarten auch die Anlage f├╝r Biber entstehen. Ggf. ist auch eine Skunk-Anlage , die sicherlich nur begrenzten Raum einnimmt, denkbar. Damit soll man es aber auch bewenden lassen und den Wald schlicht und ergreifend in Ruhe lassen.

Der ehemalige Zoodirektor Dr. Everts sprach nicht umsonst in einem Interview in Bezug auf die Waldfl├Ąchen "vom unverzichtbaren Kapital des Zoos" .
(25.12.2015, 21:20)
Sebastian Gellert :   Vielleicht verz├Âgert sich ja auch alles wieder - wie so ├╝blich im Zoo Osnabr├╝ck. Die neue Tigeranlage wurde wie gew├╝nscht Anfang April 2014 er├Âffnet, jedoch war es nur die Aussenanlage damals, der Innenbereich folgte erst im Sp├Ątsommer / Fr├╝hherbst 2014 und die Bereiche f├╝r Siamangs wohl erst im Dezember des genannten Jahres. Offizielle Er├Âffnungen waren nicht wirklich zu vernehmen. Die Anlage f├╝r Drills, Diana-Meerkatzen und Rotb├╝ffel war auch nur eine Randerscheinung, die der Zoo nebenbei bekannt gab. Es m├╝sste allgemein mehr Infos f├╝r die Besucher und Interessenten geben. Die Perspektive am Sch├Âlerberg-Zoo ist vielversprechend.
(25.12.2015, 14:50)
Oliver M├╝ller :   Und da gibt es keine Sitzblockaden von Pflanzenrechtlern vor dem Zooeingang?
(22.12.2015, 19:32)
Ulli :   Mehr als 100 intakte B├Ąume werden im Osnabr├╝ck im Zuge der Themenwelt Nordamerika bis Anfang M├Ąrz 2016 gef├Ąllt.

(22.12.2015, 17:19)
R├╝diger Krichel :   Nun ist Miguelin, der neue Nashornbulle, schon fast 7 Monate in Osnabr├╝ck, da k├Ânnte doch die Kotanalyse eine T├Ąchtigkeit einer der Nashornk├╝he nachweislich vorliegen odere ? der
(08.12.2015, 19:28)
Lukas Wittsieker :   Neue Besucherabsperrung f├╝r die Guanako-Anlage,jetzt fehlt nur noch ein neuer Weg
(06.12.2015, 19:14)
Hannes L├╝ke :   Es ist ein neues Polarfuchsweibchen gekommen. Das alte ist 13 j├Ąhrig verstorben
(23.11.2015, 07:36)
Lukas Wittsieker :   Neugekommen
1,0 Schopfhirsch aus Heidelberg
1,0 Polarfuchs das alte M├Ąnnchen ist verstorben
1,0 Bongo weiteres M├Ąnnchen soll im Fr├╝hjahr aus Berlin kommen

Verlassen den Zoo haben die Dromedare in richtung Rostock wegen den Neubau von Nordamerika
(20.11.2015, 14:17)
Lukas Wittsieker :   Der Umbau der S├╝damerika-Anlage scheint ein Baustop zu sein,wei├č einer warum?
(09.11.2015, 18:10)
Hannes L├╝ke :   Meine Frau und ich haben gestern diskutiert was uns im Zoo M├╝nster aktuell fehlt um ihn attraktiv zu machen bzw was andere Zoos f├╝r uns spannender macht und genau das ist es. Dieses kleine gewisse etwas immer mal neue und spannende Arten ins Konzept aufzunehmen. Ich freue mich ├╝ber die Schopfhirsche bzw dar├╝ber, dass es nicht Muntjaks geworden sind....
(09.11.2015, 08:09)
Holger Wientjes :   Neue Mitbewohner sollen ja auf jeden Fall in Form von Schopfhirschen kommen.
(08.11.2015, 17:02)
Lukas Wittsieker :   Die Scheiben der Kleinen Pandas wurden mit Kalk verdeckt entweder es kommt ein neues M├Ąnnchen was ja gesucht wurde ,oder die Pandas kriegen neue Mitbewohner.Bin gespannt.
(08.11.2015, 16:45)
Lukas Wittsieker :   Au├čerdem gibt es im Aquarium wieder Rotfeuerfische zu sehen ich hoffe es folgen noch weitere bunte Meeresbewohner weil in der Meerwasserabteilung gibt es wenig Fische :(
(21.10.2015, 20:49)
Lukas Wittsieker :   Neues aus dem Zoo:
Bei Schweinsaffen-Innenanlage ist der Pflegergang entfernt wurden damit die Affen mehr Platz haben,zur Zeit wird die rechten Anlage im Stil von Ankor Wat umgestaltet wenn das abgeschlossen ist soll auch der linke Teil folgen

Die Au├čenfassade vom Guanakostall wurde noch noch in der selben Farbe der Dachpfannen angestrichen sieht toll aus mit der kompletten Anlage will man laut Tier-Kurier zum Fr├╝hjahr 2016 fertig sein.
(19.10.2015, 19:51)
Ulli :   Ich schlie├če mich den Ausf├╝hrungen von Jonas an.

Zum Sheridan-Ranking 2015: Osnabr├╝ck liegt im Ranking punktgleich mit M├╝nster nun auf Rang 3 in seiner Rubrik "bis 1.000.000 Besucher" (vorher Platz 2). Die Punktezahl selbst hat sich dagegen leicht verbessert. Frankfurt hat nicht mehr 1.000.000 Besucher - insofern taucht der Zoo nun auch in der neuen Rubrik auf - Beauval als Sieger von 2013 ist in die Rubrik ├╝ber 1.000.000 Besucher aufger├╝ckt.
(17.10.2015, 16:06)
Jonas Homburg :   Zumindest zu dem Schimpansenfenster sei soviel gesagt, dass der dort verlegte Boden notwendig ist, damit es dort nicht immer unter Wasser steht. Da das Fenster ziemlich genau am Ende des Abhanges, der vom Hy├Ąnengehege hinunterf├╝hrt liegt, konnte man dort oft kaum stehen, wenn es geregnet hatte. Und in meinen Augen hat man eben diese Stelle durch die Anbringung der Idividuen-Tafeln noch aufgewertet, ist es doch auch die Stelle, wo die Schimpansen am H├Ąufigsten und am Besten zu beobachten sind.
Zum 'Thema Bepflanzung m├Âchte ich nur auf Wolfgang Dreiers Kommentar vom 2.9.2013 verweisen, mehr gibt es dazu aus meiner Sicht eigentlich nicht zu sagen, denn von unsinniger Zuwucherung kann nirgendwo die Rede sein, vielmehr sollte man sich gerade im Bereich der Takamanda ├╝ber jede zus├Ątzliche Pflanze freuen.
Das Klammeraffengehege erachte ich als ausgesprochen gelungen - man h├Ątte es zwar noch weiter vergr├Â├čern k├Ânnen, aber das h├Ątte auch mehr Absperraufwand und mehr Kosten bedeutet (dass man innen und au├čen f├╝r nur 10.000 Euro komplett neugemacht hat, darf man nicht vergessen). Dass man sich auf der alten Insel auf Bodenpflanzen, Baumst├Ąmme und Steine beschr├Ąnkt hat, ist purer Realismus, jede gr├Â├čere Pflanze, die wie der einbezogene Baum (eine bessere Verhaltensanreicherung k├Ânnte es ja kaum geben) nicht schon lange verwurzelt ist, d├╝rfte die Aktivit├Ąt der kopfstarken Affengruppe eh nicht ├╝berleben.
Au├čerdem w├╝rde mich doch sehr interessieren, inwieweit die Mantelaffen 'besch├Ąftigt' werden sollen. Es ist eine Tatsache, dass Guerezas von Natur aus nicht unbedingt ├╝berm├Ą├čig aktive Tiere sind - das kann man in genug anderen Zoos beobachten. Wobei ich da zumindest eine Beobachtung von einem der letzten Besuche schildern m├Âchte, weil da ein Guereza seine helle Freude daran zu haben schien, den Hund eines Besuchers zum Bellen zu provozieren. Es war ein Hund der Sorte, denen nach ein bisschen Kleffen die Luft ausgeht, und das schien der Guereza genau zu wissen, und zog sich mehrfach von der Scheibe zur├╝ck, um wenige Augenblicke sp├Ąter wieder zur├╝ckzukommen und den Hund auf neue zu erschrecken. Zweifellos wirkt die unvorteilhafte Anlage in Osnabr├╝ck ziemlich verloren mit nur 3 Tieren darauf, ich w├╝rd dort gern zus├Ątzlich die beiden Mona-Meerkatzen sehen.
Ein Freund der neuen Tempelanlagen f├╝r Tiger und Kleine Pandas bin ich auch nicht - aber das mag Geschmackssache sein. Sollten tats├Ąchlich Schopfhirsche kommen w├Ąre das ein ziemliches Trostpflaster.
(15.10.2015, 20:35)
Sebastian Gellert :   Zu wuchern ... ??? Also wenn man sich so den Affentempel auf Bildern in Medien allgemein anschaut, wirkt der regelrecht kahl zu seiner rechten Seite hin, wo laut Bild alles mit Pflastersteinen "dekoriert" ist - nicht detailgetreu, es wirkt halbherzig. Im neuen Zoo Ranking von Anthony Sheridan was jetzt allm├Ąhlich ├Âffentlich wird, scheint der Zoo Osnabr├╝ck abgerutscht zu sein, ist doch der Zoo Rostock in der "B" Klasse oder 2. Liga der Beste Zoo Europas irgendwie vor Frankfurt am Main.
(15.10.2015, 19:25)
Lukas Wittsieker :   Bei der Guanako Baustelle scheint Baustopp zu sein,und habe das Gef├╝hl das sie die Anlage zu wuchern und verwahlosen lassen was bei vielen anderen Gehege genau so ist.Sorry das ich es jetzt sage die neuen Gehege in diesem Jahr sind einfach nicht gelungen zB Klammeraffen,Guanako,Kleiner Panda.

Was mich wundert warum bei den Schimpansen an der Stelle wo das Fenster ist Holzboden verlegt wurde sieht irgendwie nicht gut aus und f├╝r die Rollstuhlfahrer auch nicht gut und durch die Ritzen w├Ąchst auch noch Unkraut raus.Die einzige Stelle wo man die Schimpansen gut beobachten ist vom Hochsitz oder von der Br├╝cke aus.Von der Stelle wo das Fernrohr steht hat man bald keine Sicht mehr wegen den Schilf oder den dort hingesetzten Str├Ąuchern

Ich habe allgemein etwas das Gef├╝hl das der Zoo nicht mehr gepflegt wird ├╝berall wuchert auf den Wegen oder in den Anlagen Unkraut oder sehr viel Brennesseln auch wenn es Nat├╝rlich sein soll passt bei einigen Tierarten garnicht hin zB Totenkopfaffen,Roten Pandas,die Fenster werden nicht mehr geputzt insbesonders schlimm sieht es bei den Wei├čscheitelmangaben,Hy├Ąnen,Schimpansenhaus.

und manche Tierarten sollten etwas mehr besch├Ąftigt werden zBMantelaffen oder Schimpansen

Sorry das ich sehr viel kritisiert habe,aber ich habe das einfach mal gesagt weil sich sehr viele Leute allein wegen der Pflege beim Zoo beschwert haben
(15.10.2015, 11:59)
Gudrun Bardowicks :   Hannover hat das eine Weibchen abgegeben, welches vom Zuchtmann angegriffen wurde, als es ihren halbw├╝chsigen Sohn verteidigte, der dann leider doch starb. Es ist also ein erfahrenes aber noch junges Zuchtweibchen.
(28.09.2015, 19:44)
Holger Wientjes :   Mir kamen die Drill-Weibchen jetzt nicht auffallend kleiner vor als die M├Ądels der Schwester-Art. Aber auf die Entfernung l├Ąsst sich das auch schwer sch├Ątzen, noch dazu ohne direkten Vergleich.
Die M├Ąnnchen bei der Entfernung als solche zu erkennen ist ebenfalls nicht einfach. Mit dem Wuppertaler k├Ânnen sie k├Ârperlich auch noch nicht mithalten.
Laut Revierleiter m├Âchte man bei drei Rindern bleiben, um den Boden der Anlage m├Âglichst zu schonen.
(27.09.2015, 19:18)
Lukas Wittsieker :   Ich h├Ątte nicht gedacht das die Drill-Weibchen so klein sind,ich h├Ątte gedacht das sie so gro├č w├Ąren wie die Mandrill-Weibchen.Ich habe heute bei der kommentierten F├╝tterung auch erfahren das die Meerkatzen die Chefs sind und man m├Âchte die Gruppe noch aufstocken und das sie neue M├Ąnnchen bekommen haben h├Ątte ich auch nicht gedacht ich habe keins erkannt.Au├čerdem ist keine Zucht geplant bei den Rotb├╝ffel sondern es wird eine Frauengruppe bleiben wo vielleicht auch noch Tiere dazu kommen soll so die P├Ądagogin.Vor dem Gehege habe ich auch sehr gelange gestanden,eine tolle Wohngemeinschaft :).
(27.09.2015, 17:40)
Jonas Homburg :   Diese Absperrung war wieder abgebaut, bevor die B├╝ffel ├╝berhaupt auf die Anlage kamen. Am Anfang war die Scheibe noch mit Absperrband den Tieren gekennzeichnet, aber inzwischen scheinen sie sich ja daran gew├Âhnt zu haben.
Zus├Ątzlich noch erw├Ąhnenswert ist, dass am Mangabenhaus die Fensterfront neu vermauert wird, weil die Mangaben die bisherigen Holz-Fensterrahmen stark besch├Ądigt hatten. Daher sind sie vor├╝bergehend in den alten Gibbonk├Ąfig am Menschenaffenhaus gezogen.
Bei den Papageienk├Ąfigen sind nach den Grauwangen-Hornv├Âgeln auch die Grautokos nicht mehr vorhanden, im Zuge der Aufl├Âsung des Vogelgartens sind dort stattdessen die Kookaburas und Sonnensittiche eingezogen.
(27.09.2015, 09:56)
Holger Wientjes :   Die Drills waren in der Tat bereits alle zusammen auf der Gemeinschaftsanlage zu bewundern. War ein tolles Bild. Zu den Chefs der WG haben sich im ├ťbrigen die Meerkatzen entwickelt !
Bei den neuen Drills handelt es sich nicht um 0,3 sonder 2,1. Aus Barcelona kamen zwei M├Ąnnchen !

Hier wurde doch auch von einer Absperrung f├╝r die B├╝ffel berichtet, so dass diese nicht direkt an die Besucherscheibe treten k├Ânnen ?! Diese existiert nicht mehr.

Zu den Kleinen Pandas sollen Schophirsche ziehen.
(27.09.2015, 07:47)
Lukas Wittsieker :   Vielleicht ja weil bei meinem letzten Besuch vor 2 Wochen waren die Drills nicht zu sehen weil sie sich warscheinlich aneinander gew├Âhnen mussten
(25.09.2015, 12:17)
Michael Mettler :   @Holger: K├╝rzlich habe ich in Hannover nur noch drei Drills in der Au├čenanlage gesehen....
(25.09.2015, 10:56)
Holger Wientjes :   Prima, danke f├╝r die Info ! Da freu┬┤ich mich ja, die Gruppe morgen sehen zu k├Ânnen. Sind die Tiere denn schon alle zusammen ?

Konnte Hannover denn ein Weibchen entbehren ??
(25.09.2015, 09:30)
Lukas Wittsieker :   Die Drill-Gruppe ist von 4 auf 7 Tiere aufgestockt worden.Ein weibliches kommt aus Hannover und die anderen beiden Weibchen aus Barcelona.
(25.09.2015, 08:39)
Sebastian Gellert :   Seit ca. zwei Monaten befindet sich das Bauprojekt Angkor Wat 3 in der Bauphase, da stellt sich die Frage, wie authentisch und ├╝berzeugend diese Anlage aus der Sicht der Besucher einmal werden wird?! Der Affentempel wirkt ja von den Bildern immer noch kahl und frei auf seiner rechten Seite, wo sich die Pflastersteine befinden, samt kleiner Rasenfl├Ąche.
(22.09.2015, 10:30)
Lukas Wittsieker :   Vor der Guanako-Anlage kann man nun sehen wie der Neue Zaun aussehen soll.Ich hoffe bald wird die Tapir Anlage gemacht und Weg wird neu gemacht wie gaplant.Ich w├╝rde toll finden das es ein Rindenmulch weg sein wird,weil das gibt es bisher noch nicht und es schaut gut aus wie die S├╝damerikaanlagen in K├Âln und Duisburg wei├č einer wie die Planungen aussehen sollen???

Au├čerdem wird zur Zeit die Innenanlage der Schweinsaffen erweitert und zwar wird der hintere Bereich benutzt und die alten Betonvorspr├╝nge wurden entfernt so sieht es zu mindest aus wenn man durch die Fensterscheiben von der Eingangst├╝r bei der Backstube aus wird sonst noch was da drin gemacht weil das Haus ja komplett geschlossen???
(13.09.2015, 19:02)
Lukas Wittsieker :   Die Tapire haben ein neues Schwimmbecken bekommen die Mitarbeiter sind sogar dabei schon Wasser hinein zu lassen
(30.08.2015, 10:37)
Hannes L├╝ke :   Und die alte B├Ąrendame. Leider im gr├Â├čeren Rothundabteil....
(06.08.2015, 07:23)
Lukas Wittsieker :   F├╝r Nordamerika wird langsam platz gemacht:
Die Uhus haben den Zoo verlassen,die Lachenden H├Ąnse und Sonnensittich sind zu den Volieren bei der Gastromie umgezogen und die Wellensittiche und Pfirschk├Âpfchen wurden zum Verkauf gestellt.zur Zeit leben in dem in dem Teil noch Luchse,Rothunde,Sikahirsche,Polarf├╝chse,Europ. Luchse,Alpakas,Dromedare,Trampeltiere,Grautokos,Diamantfarsane,Schnee-Eulen,Waldohreulen,Schleiereulen,Waldkautze,Bartk├Ąuze,Kanadakraniche
(05.08.2015, 19:00)
Michael Mettler :   @Ulli: Wenn vier Jahre F├╝tterung am selben Ort nicht genug waren, um ein Abwandern der Pelikane durch Standortbindung zu verhindern, dann w├╝rde ich kein solches Experiment mehr wagen.
(02.08.2015, 21:11)
Ulli :   Korrektur: ... und diesem Verein mit seinen 15 Mitgliedern nicht immer wieder so ein Podium bieten.
(02.08.2015, 10:52)
Ulli :   Unser "Freund und Kupferstecher" der selbsternannte autodidaktische "Zooexperte" Ralf Albrecht hat also - welch ├ťberraschung - Strafanzeige gegen den Zoo Osnabr├╝ck gestellt,

Ich pers├Ânlich w├╝rde auch einen Freiflug der Pelikane durchaus begr├╝├čen.

Es ist zweifellos richtig lobenswert, dass der Zoo Osnabr├╝ck eine selbstkritische Stellungnahme verfasst hat. Dem Mann wird trotzdem viel zu viel Aufmerksamkeit gewidmet. Und vermutlich wird er anhand dieser Stellungnahme seine Sichtweise steinbruchartig herausfiltern und dem Zoo bei n├Ąchster Gelegenheit weiterhin um die Ohren hauen wollen - frei nach dem Motto "sie geben ja im Tenor recht".

Auch die Presse sollte dazu ├╝bergehen, den mann schlichtweg zu ignorieren und diesem Verein ihm mit seinen 15 Mitgliedern immer wieder so ein Podium bieten.

Vielleicht soll man einfach einmal das Motto beherzigen: "Was k├╝mmert den Baum, welche Sau/Schwein sich an ihm kratzt
(02.08.2015, 10:49)
Hannes L├╝ke :   Und so viel zum Thema, "was soll schon passieren wenn man die nicht stutzt" :-D

Endzoo hat, welch eine ├ťberraschung, Anzeige gegen den Zoo erstattet da die Pelikane nun gestutzt wurden. Der Zoo hat dazu eine ausf├╝hrliche und selbstkritische Stellungnahme ver├Âffentlicht.

Jetzt mal so als Gedankenspiel. Die Pelikane sind aber nicht in Walsrode geschl├╝pft? Das w├Ąre mal ein Ph├Ąnomen bzgl Zugtrieb :-D
(31.07.2015, 11:33)
Sacha :   @Hannes L├╝ke: Die wollten in den Vogelpark, ist doch klar...;)
(28.07.2015, 08:39)
Hannes L├╝ke :   Die ersten beiden, flugf├Ąhigen Pelikane sind bereits stiften gegangen und wurden auf halben Wege nach Walsrode (Nienburg an der Weser) eingefangen
(28.07.2015, 07:14)
R├╝diger :   Hat der neue Nashornbulle M. schon sein Gl├╝ck versucht bei den K├╝hen ?
Wer ist die gl├╝ckliche ?
(25.07.2015, 08:37)
R├╝diger Krichel :   Leider nichts Neues zu den Elefanten . Ist schon sehr langweilig und ein vielleicht doch und dann doch nicht !!!
Was sagt demm der EEP Koordinator dazu?
Ich dachte ein Teil der Berliner Gruppe aus Friedrichsfelde war geplant zu transportieren!
Wissen andere Forumteilnehmer mehr ??
(23.07.2015, 18:50)
Jonas Homburg :   Ja, aber noch nicht mit dem neuen M├Ąnnchen, das man erst in Ruhe an die anderen Tiere gew├Âhnen will.
(17.07.2015, 11:28)
Hannes L├╝ke :   Die Rotb├╝ffel, Meerkatzen und Drills waren bereits alle gemeinsam auf der Anlage.
(17.07.2015, 10:54)
Jonas Homburg :   Nach gestrigem Besuch das neueste aus dem Zoo:
- auf der neuen Anlage waren die drei Rotb├╝ffel und die Drillgruppe zu sehen, scheint soweit ganz harmonisch zu laufen, auch wenn der Drill-Mann der unumst├Â├čliche Chef auch ├╝ber die B├╝ffelk├╝he ist. Bei den Diana-Meerkatzen ist ein neuer Zuchtmann aus Beauval dazu gekommen, die m├╝ssen sich erst aneinander gew├Âhnen und kommen dann mit nach drau├čen. Zumindest die beiden Weibchen kennen die B├╝ffel aber schon. Die Anlage hat noch relativ starken Steppencharakter, wobei das den Drill jedenfalls entgegenzukommen scheint, so wie die die Weite nutzten, um durch das Gehege zu laufen, ich h├Ątte denen gar nicht zugetraut, dass die solche Geschwindigkeiten aufnehmen k├Ânnen. Absolut kein Vergleich zu den kleinen K├Ąfighaltungen, die es z.B. noch in Wuppertal und Hannover gibt (und ja auch ├╝bergansweise in Osnabr├╝ck am Affenhaus gab), die Drill scheinen auf der Gro├čanlage richtig aufzubl├╝hen. Am Erscheinungsbild und an der Strukturierung der Anlage wird sich im Laufe des Jahres aber noch was ver├Ąndern, man wollte nur erstmal das gute Wetter nutzen, um die Tier rauszulassen.
- weil es den Pflegern nicht gelungen ist, zwei R├Âtelpelikane rechtzeitig zum Federn stutzen einzufangen, sind sie inzwischen wieder voll flugf├Ąhig und nutzen das auch, um ├╝ber der Takamanda frei herum zu fliegen, ein sehr imposantes Bild. Als Sitzpl├Ątze nehmen sie alles, was hoch gelegen ist, so z.B. das Dach der Schimpansen-Beobachtungsh├╝tte (mit Sicherheit 7-8m hoch) oder auch die Kletterb├Ąume auf der Drill-B├╝ffelanlage. Da sie aber immer noch auf die Huftieranlage zur├╝ckkehren, l├Ąsst man sie im Moment gew├Ąhren. Ich m├Âchte mir nur nicht vorstellen, dass da mal ein Vogel auf die Idee kommt, im Hy├Ąnengehege zu landen┬ů
- die drei Servaljungtiere zeigen sich jetzt drau├čen sehr verspielt mit ihrer Mutter.
- die St├Ąlle der Guanakos und Capybaras bekommen neue D├Ącher und werden damit endlich etwas h├╝bsch und an den hellen Stil des S├╝damerikahauses angeglichen. Au├čerdem ist die Au├čenanlage der Guanakos im Umbau, die Tiere sind mit Bauz├Ąunen am Stall abgesperrt und haben ein Ausweichgehege im Wald hinter der Tropenhalle bekommen.
- im Zuge des Umbaus des Menschenaffenhauses sind die beiden Mona-Meerkatzen wieder ins Affenhaus gezogen, und die Gibbons haben wieder ihre alte Anlage bezogen ┬ľ und leider gleich wieder mit dem Betteln angefangen┬ů
- den Siamangs steht nun eine gro├če Anlage hinter dem Affenhaus aus der Verbindung von drei Gro├čk├Ąfigen zur Verf├╝gung, auch im Innenbereich wurden die entsprechenden Anlagen verbunden. F├╝r meine Begriffe sind sie dort mit den dank der ├ťberdrahtung zahlreicheren Kletterm├Âglichkeiten wesentlich besser aufgehoben als in der Tempel-Anlage.
Foto: die Bewohner der neuen Takamanda-Anlage, au├čerdem hat sich ein ungeplanter WG-Partner "eingeschlichen"
(17.07.2015, 09:49)
Lukas Wittsieker :   Gibt es eigentlich was neues zu den Elefanten?
(16.07.2015, 08:46)
Ulli :   Ich bin nat├╝rlich auch gespannt, wie man das Niederaffenhaus umbauen will. Momentan ist es das h├Ąsslichste Geb├Ąude im gesamten Zoo - zum Wegschauen. Ein Umbau hat nat├╝rlich mit die erste Priorit├Ąt !!! Am liebsten w├╝rde ich den oberen Geb├Ąudeschenkel sprengen und das obere Areal ausschlie├člich den Kapuzinern f├╝r eine Freianlage mit Elektrodraht-Umz├Ąunung sowiein Verbindung mit einem Wintergarten (aktuell Areal f├╝r Siamangs plus dem Besucherweg) und den drei benachbarten Innenanlagen ├╝berlassen.
(14.07.2015, 15:33)
Sascha M├Âller :   Hallo zusammen!
Ich kenne die umgebaute Rotb├╝ffel/Drill/Meerkatzen Anlage nicht und finde im Netz keine Fotos.
Falls jemand ein Foto der neuen Anlage (mit Bewohner) hat, w├Ąre ich sehr Dankbar :-)

(14.07.2015, 15:25)
Hannes L├╝ke :   Abwarten ob es wirklich eine verpasste Chance wird.
Die Planung sieht tats├Ąchlich aus als wenn man die bestehenden Strukturen nur "aufh├╝bschen" w├╝rde.
Als klares Pro sehe ich die K├Ąfighaltung. F├╝r Orangs ist es mM nach unerl├Ąsslich ein 3-Dimensional begehbares Umfeld zu schaffen.
(14.07.2015, 11:12)
Michael Mettler :   Falls tats├Ąchlich eines Tages die Orang-Haltung an dieser Stelle auslaufen sollte (wobei das ja nicht notwendigerweise auch den Abschied von den Gibbons bedeuten m├╝sste), w├Ąre es eigentlich schade, eine f├╝r so gro├če und kr├Ąftige Tiere konzipierte Anlage "nur" mit Languren nachzunutzen, zumal Primaten in unmittelbarer N├Ąhe des Hauses noch gut vertreten sind. Da f├Ąnde ich eine Nachnutzung f├╝r Malaienb├Ąren sinnvoller, ggfs. auch f├╝r Leoparden (wobei dann allerdings wiederum schon Gro├čkatzen benachbart w├Ąren).
(14.07.2015, 11:05)
Ulli :   Wir sind ja grunds├Ątzlich einer Meinung hinsichtlich der Languren-Planung, auch wenn ich es schade finde, dass die Chance zu einer innovativen Orang-Anlage verpasst worden ist.
(14.07.2015, 08:40)
Oliver M├╝ller :   @Ulli:
Ist nicht die Orang-Haltung in OS langfristig sowieso als Auslaufmodell gedacht? Von daher w├Ąre es doch plausibel, f├╝r Languren zu planen.
(13.07.2015, 14:58)
Ulli :   Die Br├╝cke bei der Tiger-Anlage empfinde ich als gemeingef├Ąhrlich.
Und zudem erschwert die Br├╝cke den Tigern zus├Ątzlich die R├╝ckzugsm├Âglichkeit.

Was den Affenfelsen anbetrifft:
F├╝r die Schweinsaffen ist es durchaus eine gewisse Verbesserung. Nat├╝rlich fehlt es an diversen Stellen an Naturboden. Manche Fassade hatte auch schon Reparaturen n├Âtig. - Den Besucher-Tunnel selbst finde ich beim Durchgehen faszinierend. Bei R├╝ckfragen: ich bin 1,90 m gro├č und entgegen manch anderer Beule an anderen Orten habe ich mich im Angkor-Wat- Besuchertunnel noch nie gesto├čen.
(11.07.2015, 16:39)
Hannes L├╝ke :   Jetzt wo der Bambus gut anw├Ąchst f├Ąngt die Anlage an mir besser zu gefallen aber die Struktur und die Stilfehler gefallen mir genau so wenig wie die Anlage der Pandas als auch der unn├Âtige Umbau des Affenfelsens
(11.07.2015, 14:23)
Holger Wientjes :   @Lukas W.: Das ist nat├╝rlich eine Geschmacksfrage, aber k├Ânntest Du bitte einmal erl├Ąutern, was Du an der Tiger-Anlage attraktiv findest ? F├╝r mich ist das ein grosser, klobiger Klotz. Und die Tiere haben kaum, gerade, wenn man die Einsichtm├Âglichkeit von oben mitbedenkt, R├╝ckzugsm├Âglichkeiten.
(11.07.2015, 13:37)
Lukas Wittsieker :   Ich hoffe der Bauabschnitt wird besser gestaltet als die von den Roten Pandas weil die gef├Ąllt mir ├╝berhaupt nicht.

Die einzige Anlage dir mir in Ankor Wat bisher gef├Ąllt ist die Tigeranlage und das NOZ-Streichelland.
(09.07.2015, 20:18)
Michael Mettler :   Was mich fasziniert: Osnabr├╝ck verwandelt anscheinend immer wieder problemlos (?) alte H├Ąuser in neue. Das Menschenaffenhaus (fr├╝her Elefanten-Menschenaffen-Haus) wurde z.B. 1961 er├Âffnet. In vielen anderen Zoos wurden Bauten vergleichbaren Alters abgerissen, weil sie als marode oder als Energieschleudern galten; gerade H├Ąuser, in denen die Tierhaltung immer mit hoher Luftfeuchte und W├Ąrme verbunden war, haben ja ├╝ber so viele Jahrzehnte hinweg zunehmend Problemstellen entwickelt. Menschenaffen hinter Glas sowie Elefanten und Krokodile, die fr├╝her ebenfalls im Osnabr├╝cker Haus lebten, geh├Âren immerhin genau in diese Kategorie.

Der Zoo verf├╝gte m.W. die meiste Zeit seines Bestehens lang ├╝ber - im Vergleich zu Branchenkollegen - relativ bescheidene finanzielle M├Âglichkeiten. Und trotzdem sind die Geb├Ąude anscheinend nicht nur haltbarer gebaut, sondern ├╝ber die Jahrzehnte hinweg offenbar auch fortlaufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden, so dass sie mit neuen Kulissen und vergr├Â├čerten Anlagen noch immer up to date gebracht werden k├Ânnen (siehe auch Tiger- und Affen- alias Mehrzweckhaus), w├Ąhrend aus vielen anderen Zoos zu h├Âren ist, dass Abriss und Neubau oft kosteng├╝nstiger seien als Sanierung.

Hat Osnabr├╝ck nun tats├Ąchlich schon vor f├╝nfzig Jahren qualitativ besser gebaut als andere Zoos und vorausschauender als diese die Technik auf dem Stand gehalten - oder kaschieren die neuen Kulissen wom├Âglich nur mittelfristige Sanierungsf├Ąlle...?
(09.07.2015, 19:20)
Ulli :   Das Modell
(09.07.2015, 17:25)
Ulli :   Modell des Orang-Utan-Hauses mit Film
http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/594211/umbau-des-menschenaffenhauses-im-zoo-osnabruck-gestartet
... f├╝r mich in erster Linie Fassadengestaltung und aus Richtlinien-Gr├╝nden eine Vergr├Â├čerung der Innenanlage auf die erforderlichen 200 qm auf dem Areal der ersten urspr├╝nglichen Orang-Au├čenanlage - im ersten Entwurf war dieser Teil noch als Au├čenanlage vorgesehen.

Begeisterung sieht anders aus.
Dieser Entwurf hat auch gegenw├Ąrtig schon mehr ├ähnlichkeit mit einer Langurenanlage (insbesondere Hulmans als sogenannte Tempelaffen) als mit einer richtungsweisenden Orang-Haltung.
(09.07.2015, 15:09)
Ulli :   Laut sogenannter B-Ma├čnahmen im Zookonzept 2021 zum Bereich Guanaco und Tapir:
1. Zusammenlegung, Bodenbegr├╝nung, Bodendekoration - 2.000 qm
2. Geb├Ąudefassade, Kaschierung Stallt├╝ren, Dach- und Rankbepflanzung
3. neue Besucherumwehrung, zus├Ątzlicher Badeteich

(03.07.2015, 18:01)
Lukas Wittsieker :   Es nicht gerade danch aus das die Tapir-Anlage moderniesiert wird und aufm Schild stand auch nur Guanako-Gehege wird umgestaltet,naja warscheinlich wird es Gehege nach Gehege gemacht

Wie ich verstanden habe sollen die zuk├╝nftigen Affenarten Kapunier,Br├╝llaffen,Kattas und Schweinsaffen sein,ob jetzt schon die Innenanlage der Schweinsaffen erweitert werden kann ich nicht genau sagen
(03.07.2015, 16:34)
Ulli :   Nach meiner Kenntnis werden die Guanaco- und die Tapir-Anlage zusammengelegt, komplett neu gestaltet und als Gemeinschaftsanlage genutzt.

Im Affenhaus muss laut EU-Richtlinie die Schweinsaffenanlage innen vergr├Â├čert werden.

Auf Dauer sollen nur noch h├Âchstens vier gr├Â├čere Arten das Affenhaus bewohnen.

Sukzessive Ma├čnahmen im Affenhaus ├╝ber mehrere Jahre.
(03.07.2015, 10:47)
Lukas Wittsieker :   Neues aus Osnabr├╝ck
-Die Umgestaltung der Guanako-Anlage hat begonn (Ich hoffe die Tapir-Anlage wird mit einbezogen weil sie sieht auch nicht mehr gerade toll aus.
-Der Umbau des Menschenaffenhauses start n├Ąchste Woche berichtet die NOZ
Genaueres wird am 9.7.15 gesagt

Au├čerdem wird das gro├če Affenhaus gerade umgebaut,mal schauen was gemacht wird
(03.07.2015, 01:38)
Hannes L├╝ke :   Heute in Osnabr├╝ck Rotb├╝ffel, Drill und Meerkatze gemeinsam auf der Anlage gesehen
Einen extra B├╝ffelzaun gibt es nur am hinteren Graben. Ansonsten k├Ânnen sich die Bewohner nur durch die bereits zu Anfang eingebauten Kletterger├╝ste aus dem Weg gehen. Ich pers├Ânlich h├Ątte mir ein paar Pflanzinseln in der Mitte gew├╝nscht um dem Steppencharakter zu entkommen
Die Bongos wirken irgendwie falsch auf der Rappenantilopen Anlage. Auch hier wird man das Gef├╝hl der Steppe nicht los.
Das selbe gilt f├╝r die Guerezas
Die Anlage kann nicht richtig bepflanzt werden ohne das die Tiere stiften gehen, dadurch erh├Ąlt man dauerhaft freien Blick auf die A30
Hier w├╝rde ich mir, wenn die Schakale schon nicht zur├╝ck kommen, evtl Standorttreue Lemuren w├╝nschen

Bei den L├Âffelhunden h├Ârte ich Besucher sagen, geh weiter da sieht man nie was. Stimmt auch irgendwie
Die Anlage schreit f├Ârmlich nach einer vergesellschaftung mit Mangusten oder den absolut fehlplatzierten Erdm├Ąnnchen

Toll die Erweiterung der Klammeraffenanlage aber warum hat man auf der H├Ąlfte aufgeh├Ârt
Eine noch gr├Â├čere Erweiterung w├Ąre meiner Meinung nicht deutlich aufwendiger gewesen und bei der Gruppengr├Â├če absolut angebracht

Toll die M├Ąhnenw├Âlfe! Die Exemplare sind riesig!

Die letzte Braunb├Ąrin lebt noch in dem gr├Â├čten der alten Wolfsgehege. In den beiden anderen sitzen min 2 rothunde
In die alte Luchskuppel habe ich nicht geschaut, freue mich aber wenn die weg ist

In den Volieren scheint aufger├Ąumt zu werden
Teilweise nur Einzelexemolare bzw Dubletten sowie ein zu verkaufen Schild bei den Agaporniden
(27.06.2015, 20:46)
Lukas Wittsieker :   Die Siamangs sind nun in die ehemalige Drill-Anlage eingezogen.
(26.06.2015, 11:14)
Sebastian Gellert :   Gemeint ist Angkor Wat 3
(24.06.2015, 13:39)
Sebastian Gellert :   Mit wieviel Versp├Ątung ist die Anlage nun fertig??? Und was ist mit dem Umbau der Orang-Utans und der Bauphase Anker Wat 3, der Affentempel von 2012 wirkt immer noch kahl wo die Pflastersteine sind.
(24.06.2015, 13:20)
Lukas Wittsieker :   Nun haben auch die Rotb├╝ffel und Drills die neue Anlage in Besitz genommen

Kommen noch Drills dazu weil es war ja mal die Rede???
(23.06.2015, 19:49)
Lukas Wittsieker :   Die Anlage f├╝r die Drills,Rotb├╝ffel und Diana-Meerkatzen scheint fertig zu sein.Nach und nach sollen sich die Tiere an die Anlage gew├Âhnen.Heute waren die beiden Diana-Meerkatzen an der Reihe.wie gelesen habe soll die Gruppe noch wachsen.

Die alte Anlage von den Dianas und Drills wird gerade f├╝r eine andere Affenart umgebaut
(07.06.2015, 19:15)
Lukas Wittsieker :   Wann ist denn endlich die Drill-Anlage fertig?Sind noch weitere Bewohner dazu gekommen?
(02.06.2015, 21:13)
R├╝diger :   Und nach der M├Ąnner WG sicher in Stimmung noch ein paar Vaterschaften mit Lia/Frieda-Lea (1447, *2002)
Marcia/Hildegard (1578, *2005)
Amalie/Amelie (1628, *2007)anzustreben. Wobei es f├╝r die Lia vielleicht schon zu sp├Ąt ist!!
(24.05.2015, 09:47)
Ulli :   DEr Bulle ist immerhin schon neunfacher Vater.
(23.05.2015, 17:49)
R├╝diger Krichel :   Danke Ulli
Endlich ein Bulle f├╝r die Nashorndamen juhu!
(22.05.2015, 22:57)
Ulli :   Gesten ist Miguelin, der neue Nashornbulle, aus Kerkrade eingetroffen.
Hoffen wir einmal auf eine gute Zucht.
(22.05.2015, 16:13)
Ulli :   Osnabr├╝ck 20.05.2015
Einstimmig (!) und ohne Debatte (!) hat der Rat einer B├╝rgschaft f├╝r den Zoo Osnabr├╝ck zugestimmt. F├╝r 3,4 Millionen Euro will der Zoo eine Nordamerika-Landschaft rund um die veralteten Vogelvolieren gestalten und damit die letzte zusammenh├Ąngende Gro├čfl├Ąche komplett erneuern. F├╝r 80 Prozent dieser Summe (2,72 Millionen Euro) b├╝rgt nun die Stadt.
Die Zustimmung d├╝rfte dem Rat auch deshalb leichtgefallen sein, weil die B├╝rgschaft die Stadt kein Geld kostet, sondern durch die vertraglichen Vereinbarungen sogar Geld einbringen k├Ânnte. Darauf wies der CDU-Fraktionsvorsitzende Fritz Brickwedde im einzigen Redebeitrag zu diesem Tagesordnungspunkt hin. Im Gegensatz zu anderen ┬äSorgenkindern im Zusammenhang mit B├╝rgschaften┬ô ┬ľ kurz zuvor war eine B├╝rgschaft f├╝r den VfL beschlossen worden ┬ľ sei der Osnabr├╝cker Zoo ein Unternehmen, das auch ohne finanzielle Unterst├╝tzung der Kommune auskomme und trotz gro├čer Konkurrenz steigende Besucherzahlen verzeichne. Der Einzugsbereich sei gro├č: Viele G├Ąste reisten ├╝ber 75 Kilometer und mehr an. ┬ľ
Rat sagt Ja: Zoo Osnabr├╝ck erh├Ąlt B├╝rgschaft der Stadt | noz.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/577375/zoo-osnabruck-erhalt-burgschaft-der-stadt

aus dem Newsletter 21.05.2015
seit Christi Himmelfahrt k├Ânnen Besucher im Osnabr├╝cker Zoo ihr Talent im Klettern testen: Ein Baum ist mit Klettergriffen best├╝ckt, an denen man bis zu 16 Meter hoch klettern und den Ausblick genie├čen kann.

Links neben dem Affenfelsen hat Kletterer Jan Wiechmann eine Buche so pr├Ąpariert, dass Besucher dort bis zu 16 Meter hochklettern k├Ânnen. Die Klettergriffe sind so angeordnet, dass man zwischen f├╝nf verschiedenen Schwierigkeitsstufen w├Ąhlen kann. Auch die 16 Meter sind kein Muss - jeder darf bis zu dieser H├Âhe so hoch klettern wie er mag. Erwachsene werden f├╝r die Kletterpartie mit einem H├╝ft- und Kinder mit einem Komplettgurt gesichert, der Helm darf auf keinen Fall fehlen und wird ebenfalls gestellt.
Die Klettergriffe sind mit Spanngurten befestigt und werden regelm├Ą├čig versetzt - somit schadet die Aktion dem Baum nicht. "Abends werden die Griffe auch auf eine H├Âhe von bis zu 2,50 Meter entfernt oder mit Spanplatten ummantelt, sodass niemand unbeaufsichtigt und vor allem ungesichert den Baum hochklettern kann", erkl├Ąrt Wiechmann.
Ab dem 14. Mai k├Ânnen Besucher bis Oktober/November das Angebot nutzen. Im Mai wird das Klettern t├Ąglich ab 10:30 Uhr angeboten, w├Ąhrend der Sommerferien (23.07. - 02.09.2015) jeden Tag zu den Zoo-├ľffnungszeiten. In der restlichen Zeit k├Ânnen Besucher je nach Wetter und Zulauf t├Ąglich oder nur freitags bis sonntags das Angebot nutzen. Klettern kann jeder ab vier Jahren f├╝r vier Euro pro Person. Gruppen zahlen nur drei Euro pro Person und k├Ânnen sich gerne auch vorab bei Jan Wiechmann anmelden unter 0178/403 46 10 oder 0541/94 53 83 90.
(21.05.2015, 18:39)
Ulli :   NOZ 18.05.2015 - Finanzierung Nordamerika-Landschaft

NORDAMERIKA-LANDSCHAFT GEPLANT
Stadt Osnabr├╝ck soll f├╝r Wildwest-Welt im Zoo b├╝rgenOsnabr├╝ck. Der Ausbau des Osnabr├╝cker Zoos geht in die n├Ąchste Runde. Sp├Ątestens Mitte 2016 soll der erste Spaten f├╝r den Bau einer Nordamerika-Landschaft in den Sch├Âlerberg getrieben werden. Die Kosten belaufen sich auf etwa 3,4 Millionen Euro. F├╝r 80 Prozent dieser Summe (2,72 Millionen Euro) soll die Stadt b├╝rgen. Dar├╝ber befindet der Rat in seiner Sitzung am Dienstag.
Die Zustimmung zu der B├╝rgschaft gilt als wahrscheinlich, da sie die Stadt kein Geld kosten wird. Im Gegenteil: Durch die Einnahmen aus einer j├Ąhrlichen ┬äAvalprovision┬ô flie├čt sogar Geld ins Stadts├Ąckel.
Hinter diesem Finanzbegriff verbirgt sich, grob gesagt, die Differenz zwischen jenem Zinssatz, den die Kommune f├╝r den in Frage stehenden Kredit zahlen w├╝rde, und dem Zinssatz, welchen der Kreditnehmer (in diesem Fall der Zoo), an die Darlehensbank zahlen m├╝sste ┬ľ ohne die garantierte Risiko├╝bernahme durch die Kommune. Derzeit d├╝rfte sich diese Differenz auf etwa ein Prozent belaufen. Das hei├čt: Im ersten Jahr k├Ânnte es passieren, dass der Zoo an die K├Ąmmerei 30.000 Euro ├╝berweisen muss. Allerdings ist die Provision degressiv, da sie sich am aktuellen Schuldenstand orientiert, also die j├Ąhrlichen Tilgung einbezieht. Bei einer Kreditlaufzeit von zehn Jahren k├Ânnte sich dennoch f├╝r die K├Ąmmerei ein erkleckliches S├╝mmchen ergeben.
Ist die Stadt damit auf der sicheren Seite? Zun├Ąchst einmal ja, da sich die wirtschaftliche Situation auf dem Sch├Âlerberg in den vergangenen Jahren kontinuierlich verbessert hat . Und das, obwohl der Wettbewerbsdruck durch die Zoos in der Nachbarschaft erheblich ist. Hannover wird laut Osnabr├╝cks Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann in den kommenden Jahren 70 Millionen Euro investieren, davon allein 30 Millionen Euro als kommunalen Investitionskostenzuschuss. In niederl├Ąndischen Emmen entsteht ein ganz neuer Tiergarten ┬ľ Kosten 140 Millionen Euro.
Eintrittspreise steigen

Da nehmen sich die Osnabr├╝cker 3,4 Millionen Euro doch eher bescheiden aus, zumal die Stadt keinen Cent beisteuern muss. Der Zoo will die 370.000 Euro Kosten f├╝r seine Themenwelt Nordamerika ┬ľ in der Hauptsache Abschreibung und Kapitaldienste ┬ľ aus den Eintrittsgeldern finanzieren. Dazu wird die Tageskarte nach Er├Âffnung der Anlage um einen Euro, die Familienjahreskarte um zehn Euro teurer werden. Der Zoo rechnet dadurch mit 400.000 Euro j├Ąhrlichen Mehreinnahmen, mit denen die Aufwendungen bestritten werden k├Ânnen.
Mit der Themenwelt Nordamerika wird die letzte zusammenh├Ąngende Gro├čfl├Ąche (3,5 Hektar) auf dem Sch├Âlerberg einer General├╝berholung unterzogen. Das Areal liegt im ├Âstlichen Teil des Zoos und umfasst unter anderem Vogelvolieren, die nicht mehr zeitgem├Ą├č sind. Die Inszenierung der Nordamerika-Landschaft lehnt sich an die Zeit der Besiedlung des Wilden Westens an, also der Regionen westlich des Mississippi in der zweiten H├Ąlfte des 19. Jahrhunderts. Authentische Nachbildungen von Fort- oder Farmfragmenten sollen genutzt werden, um die Pr├Ąsentation optisch anzureichern und gleichzeitig Funktionsk├Ârper wie Stallungen oder Gehegebegrenzungen zu kaschieren.

NOZ-Kommentar - Dietmar Kr├Âger 18.05.2015

Zoo-B├╝rgschaft mit geringem Risiko f├╝r Osnabr├╝ck

Osnabr├╝ck. Um dem Zoo Osnabr├╝ck eine B├╝rgschaft zu gew├Ąhren, bedarf es nicht einer hemmungslosen Zockermentalit├Ąt. Der gesunde Menschenverstand reicht v├Âllig aus, um zu erkennen, dass ein gewisses Restrisiko zwar bleibt, die Stadt als B├╝rgin aber mit sehr gro├čer Wahrscheinlichkeit nicht wird in die Bresche springen m├╝ssen.

Die Verantwortlichen auf dem Sch├Âlerberg rund um Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann haben in den vergangenen Jahren hinl├Ąnglich bewiesen, dass sie mit Geld umgehen k├Ânnen.

In den zur├╝ckliegenden fast zwei Dekaden haben sie mehrere Gro├čprojekte durchgef├╝hrt und dabei den gr├Â├čten Teil des Zoos komplett erneuert. Sie haben f├╝r die Region einen Leuchtturm geschaffen, der in der bundesweiten Fachwelt, aber vor allem auch bei den Besuchern ein H├Âchstma├č an Ansehen genie├čt. Und das ┬ľ man kann es nicht oft genug betonen ┬ľ ohne die bei anderen Einrichtungen dieser Art oftmals exorbitant hohen kommunalen Zusch├╝sse.

Die ├ťbernahme der B├╝rgschaft f├╝r die Themenwelt Nordamerika ist da nicht nur eine finanzpolitische Entscheidung wie so viele andere, sondern vielmehr auch Dank und Anerkennung f├╝r die bisher geleistete Arbeit sowie ein deutliches Signal des Vertrauens. Dessen ist sich der Rat der Stadt Osnabr├╝ck bewusst. Seine Entscheidung wird dem entsprechen.
(19.05.2015, 14:02)
Lukas Wittsieker :   Wann kann man denn die Tiere im Au├čengehege sehen???

Sind noch Drills und Dianas dazu gekommen,war ja mal geplant
(16.05.2015, 20:55)
Michael Mettler :   Nachdem gerade im Augsburg-Thread zu lesen war, dass die dortigen Rotb├╝ffel von den Pavianen als Reittiere genutzt werden, stelle ich es mir nicht gerade einfach vor, die Osnabr├╝cker Anlage f├╝r eine B├╝ffel-Affen-WG nachzur├╝sten. Vom R├╝cken eines B├╝ffels aus hat ein sprungkr├Ąftiger Affe doch eine ganz sch├Âne Reichweite.

Die Frage mit der Scheibe zielte auch darauf ab, dass ein gl├Ąserner Einblick doch eigentlich die Illusion von Barrierefreiheit erzeugen soll. Ein B├╝ffelzaun im Blickfeld w├╝rde diesen Effekt dann ja wieder aufheben.
(16.05.2015, 18:17)
Jonas Homburg :   @Michael Mettler: die B├╝ffel w├Ąren quasi auf der gesamten Anlage immer mindestens 2-3 Meter vom ├Ąu├čeren Rand weggewesen, d.h. auch von der Scheibe h├Ątte man sie nicht von nahem sehen k├Ânnen. Auch an keine der beiden Wasserstellen h├Ątten sie gelangen k├Ânnen. Wird aber offensichtlich ja beides gerade ge├Ąndert.
(16.05.2015, 15:50)
Lukas Wittsieker :   Neues von heute:
-Die ehemalige Anlage der Drills wurde mit der ehemaligen Anlage der Dianas zusammen gelegt und wird umgebaut,vielleicht f├╝r die Kattas?
-Im Kajanaland wurde hinter der Klima-Ausstellung ein kleines H├Ąuschen gebaut aber f├╝r was
-Die Drill/Rotb├╝ffel-Anlage ist fast fertig.
(15.05.2015, 19:32)
Michael Mettler :   Wie h├Ątte denn die L├Âsung mit dem B├╝ffelzaun im Bereich des Scheibeneinblicks in die Anlage ausgesehen? H├Ątten die B├╝ffel bis an die Glasfront gelangen k├Ânnen, oder h├Ątte man von dort aus den besagten Zaun "im Bild gehabt"?
(11.05.2015, 18:09)
Jonas Homburg :   Das neueste nach einem Besuch, bei dem nat├╝rlich die Menge an Besuchern des sch├Ânen Wetters wegen recht gro├č war:
-Die Gemeinschaftsanlage f├╝r Rotb├╝ffel, Drills und Diana-Meerkatzen ist immer noch nicht fertig (h├Ątte bereits schon zu Ostern sein sollen), man hofft aber auf eine baldige Fertigstellung. Der Holzzaun innerhalb der Anlage, der quasi das Gehege im Gehege f├╝r die B├╝ffel darstellen sollte, hat sich offenbar als nicht tauglich erwiesen und wurde wieder abgebaut.
-Auf der Takamanda-Huftieranlage sind jetzt neben den Pinselohrschweinen und den beiden Bongo-B├Âcken insgesamt 5 Impala-B├Âcke zu sehen. 2 Davon Kastrate (enthornt), 3 eigene Nachzuchten von 2013 und 2014. Ein sch├Âner Gesamtanblick f├╝r die Anlage und mit Leben ist sie nun auf jeden Fall gef├╝llt.
-Nach dem Tausch des Servalweibchens hat es 3 Jungtiere gegeben, die von der Mutter gut umsorgt werden (das vorherige Tier interessierte sich ja nicht im Mindesten f├╝r den eigenen Nachwuchs, sodass zugef├╝ttert werden musste).
-Der Hornvogel, der das Schimpansenhaus belebte, ist endg├╝ltig abgegeben worden, weil er die Mehrzahl der Nilflughunde und Braunfl├╝gel-Mausv├Âgel sowie den Gr├╝nhelm-Turako-Mann get├Âtet hat. Eigentlich schade um die gut laufende WG mit den Schimpansen. Als Ersatz soll jetzt, wo die Schimpansen wieder dauerhaft drau├čen sind, ein Paar Hammerk├Âpfe in die Anlage eingew├Âhnt werden.
-Bei den Capybaras hat es Nachwuchs (mind. 4 gesehen) gegeben, dazu waren mindestens 6 adulte Tiere drau├čen, mir war nie bewusst, dass die Gruppe so gro├č ist. Sie hatten die Tapiranlage samt Wasserbecken f├╝r sich allein (Tapire im S├╝damerikahaus), was sie auch f├╝r intensives Baden nutzten.
-W├Ąhrend die vorderen K├Ąfige des Affenhauses jetzt von Schweinsaffen (3x) und Kapuzinern (2x) bewohnt werden, wurden hinten die Au├čenk├Ąfige der rechten (ehemals Wei├čnasenmeerkatze, dann Binturong und zuletzt Diana-Meerkatze) und mittleren (ehemals Rothandtamarin, dann Monameerkatze, zuletzt Drill) zusammengelegt. Besetzt sind sie noch nicht wieder.
-Am Aquarium haben die Wei├čbauch-L├Ąrmv├Âgel mit den Rothaubenturakos die Voliere getauscht. Ebenso wie bereits die Krontauben sind nun vermutlich auch das letzte Kr├Ąuselhaubenperlhuhn und der Sclater-Hokko nicht mehr vorhanden (nicht mehr ausgeschildert und auch nicht gesehen).
(10.05.2015, 19:39)
Lukas Wittsieker :   Wie klappt es denn ├╝berhaupt bei der WG Diana-Meerkatzen,Drills und Rotb├╝ffel ist denn die Anlage ├╝berhaupt schon fertig???
(05.05.2015, 18:12)
Ulli :   Die Gemeinschaftshaltung von Siamangs und Roten Pandas ist gescheitert. Der Siamang-Mann hat die Pandas am Schwanz vom Ger├╝st gezogen. Die Siamangs sollen meiner Kenntnis nach abgegeben werden.
Schade nur, dass die Siamangs ├╝ber ein Jahr mehr schlecht als recht im Affenhaus zugebracht haben.
(21.04.2015, 11:34)
Lukas Wittsieker :   Gibt es was Neues aus den letzten 2 Wochen?
(14.04.2015, 22:46)
Lukas Wittsieker :   Ich meine damit welche Tiere in die Gehege noch einziehen,weil wenn man sich das Modell mal anschaut dort ist zB ein Gehege zwischen Elefanten u.Tigeranlge abgebildet.da ungef├Ąhr wo das Wickelh├Ąuschen steht

Mich w├╝rde das auch nicht st├Âren wenn dort keine Tiere in die "Tropenhalle einziehen,aber ein paar Schmetterlingsarten w├Ąren auch nicht schlecht das gibt es ja in der n├Ąhe auch nicht die n├Ąchsten Zoos wo Schmetterlinge sind ist Emmen und Krefeld.Aber ich habe nur gesch├Ątzt dort eine Tropenhalle hinkommt,weil es erkennt man auf den Modell und es stand im Sommer auch mal was in der NOZ das im Haus sehr viel bepflanzt werden soll

Ansonsten w├Ąren ein paar Vogelarten nicht schlecht

PS Ins Schimpansenhaus sind Hammerkopfv├Âgel eingezogen
(04.04.2015, 13:39)
Tim Meschke :   Das ist eine gute Idee. Es gibt schlie├člich auch bedrohte Pflanzenarten, die man in der Halle z├╝chten k├Ânnte. Und um wenigstens ein paar Tiere zu haben, k├Ânnte man ein paar asiatische Schmetterlingsarten in die Halle setzen.
(04.04.2015, 11:33)
Ulli :   F├╝r mich m├╝ssen gar nicht zwingend Tiere in diese Tropenhalle ziehen - eine rein botanische Ausrichtung h├Ątte auch ihren Reiz.

@Lukas: Ansonsten vielen lieben Dank f├╝r die Informationen !
(04.04.2015, 11:06)
Lukas Wittsieker :   Nach Ostern soll der Ankor Wat 3 beginnen wo die Wei├čwangenschopfgibbons und beiden Orang Utans ein neues Zuhause.Wie ich geh├Ârt habe soll dort auch eine kleine Tropenhalle sein.Wei├č jemand noch welche Tiere dort noch einziehen???

Fertigstellung soll schon im n├Ąchsten Jahr sein

Der Umbau der Au├čenanlagen im S├╝damerika-Areal wird wohl beginnen wenn die Rotb├╝ffel/Drill Anlage fertig ist beginnen.
(04.04.2015, 09:01)
Lukas Wittsieker :   Neues aus dem Zoo
In der ehemaligen Waldhund-Anlage lebt Jetz ein ├Ąlteres P├Ąrchen M├Ąhnenw├Âlfe.
Die Drill/Rotb├╝ffel-Anlage ist fast fertig.Leider haben die Bauarbeiten wegen des schlammigen Boden leider verz├Âgert.
Die Siamangs sind zu den Kleinen Pandas gezogen,aber die Siamangs sind erstmal nur drinnen zu sehen.
Der Umbau der Orang Anlage soll nach Ostern beginnen
.Bei den Wei├čscheitelmangaben gibt es 2 Jungtiere und auch bei den Klammeraffen gibt es nach fast 6 Jahren wieder Nachwuchs
(02.04.2015, 19:20)
Lukas Wittsieker :   Ich meine ob die Drills und Dianas am Donnerstag schon raus d├╝rfen wenn sie lust haben??? Der Sturm ist ja am Donnerstag vorbei

(31.03.2015, 19:25)
Hannes L├╝ke :   Bei dem Wetter w├╝rde ich nicht raus kommen
(31.03.2015, 17:56)
Lukas Wittsieker :   ???

(31.03.2015, 17:05)
Lukas Wittsieker :   Sind die Drills am Donnerstag schon drau├čen in der neuen Au├čenanlage zusehen
(31.03.2015, 12:45)
Michael Mettler :   P.S. Das Buschschliefer-ESB ist seitdem sogar "herrenlos" (das Klippschliefer-ESB ging nach Amsterdam).
(31.03.2015, 10:25)
Michael Mettler :   @Ulli: Und der Zoo Osnabr├╝ck wollte das EEP nicht weiterhin koordinieren? EEPs sind doch im Gegensatz zu ESBs zoo-, nicht personengebunden. Und auch die beiden ESBs h├Ątte man doch weiterf├╝hren k├Ânnen, wenn die ohnehin auf eine andere Person ├╝bertragen werden sollten.
(31.03.2015, 08:27)
Ulli :   Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Osnabr├╝ck
(31.03.2015, 00:48)
Lukas Wittsieker :   Ich hoffe ich kann die Drills am Donnerstag schon sehen.vielleicht sind dann im seperaten Bereich wo die Rotb├╝ffel noch nicht hin k├Ânnen?

Sind denn noch Tiere angekommen wie ja geplant war?
(30.03.2015, 20:26)
Holger Wientjes :   Wohin ist Frau Magira gewechselt (wenn es kein Geheimnis ist und man fragen darf) ?
(30.03.2015, 19:48)
Ulli :   Die Drills und Diana-Meerkatzen sind bereits in ihr neues Haus umgezogen - insofern ist Ostern tats├Ąchlich m├Âglich.

Frau Magira, die das EEP f├╝r Salzkatzen f├╝hrte, hat den Zoo verlassen und das EEP nach Frankreich weitergegeben.
(30.03.2015, 19:28)
Michael Mettler :   Was ist eigentlich der Grund daf├╝r, dass Osnabr├╝ck kein EEP und ESB mehr f├╝hrt (vorher EEP Sandkatze und ESBs Klipp- und Buschschliefer)?
(30.03.2015, 16:18)
Lukas Wittsieker :   Wann soll den die Drill-Anlage fertig sein.Am Gehege steht das sie noch vor Ostern fertiggestellt werden soll,sp├Ąter als geplant grund daf├╝r war das schlechte Wetter
(30.03.2015, 13:53)
Holger Wientjes :   @Michael M.: Ja, so gesehen hast Du nat├╝rlich recht. Was die Anlage angeht (habe ich mit den Bongos drauf noch nicht gesehen und weiss nicht ob da nachgebessert wurde)w├Ąre es sch├Ân, wenn man sie etwas dem Lebensraum der Bongos anpassen w├╝rde.
(22.03.2015, 19:55)
Stefanie Fischer :   @MM: Keine Einschr├Ąnkung, h├Ątte ich auch weglassen k├Ânnen. Auch ein zuchtf├Ąhiger Tiger ist nicht wertvoller als ein zuchtf├Ąhiger PA-Hirsch.

Aber ist wirklich OT und ich f├╝rchte es wird noch ziemlich lange dauern bis die Zoolandschaft so weit ist.
(22.03.2015, 18:52)
Michael Mettler :   @Holger: ├ťberhaupt nicht? Geografisch schon, schlie├člich sind die Bongos Ostafrikaner und kommen z.B. in den Aberdares in Kenia genauso vor wie Impalas (w├Ąhrend z.B. Drill und Diana-Meerkatze, um ein anderes Takamanda-Gehege zu nehmen, sich in der Natur nirgends begegnen). Nur der bevorzugte Lebensraum stimmt nicht ├╝berein. Aber dahingehend passt die Osnabr├╝cker Anlage auch eher zu Impalas als zu Bongos...
(22.03.2015, 17:45)
Holger Wientjes :   Die Impalas auf der Nashorn-Anlage w├╝rden mir auch eher zusagen. Zu den Bongos passen sie halt geografisch ├╝berhaupt nicht.
(22.03.2015, 16:32)
Michael Mettler :   Falls es mit Bongos/Impalas nicht klappen sollte, w├Ąre noch die Nashornanlage eine Option f├╝r Impala-Reservisten.

@Stefanie Fischer: Warum beim Tiger die Einschr├Ąnkung auf Hybriden? Wenn z.B. ein reinbl├╝tiger Tiger nicht mehr zur Zucht zugelassen wird, weil seine Linie ├╝berrepr├Ąsentiert ist, ist er genau genommen nicht (mehr) wertvoller als ein Mischling. Aber das geht nat├╝rlich ├╝ber das Thema dieses Threads hinaus...
(22.03.2015, 13:46)
Jonas Homburg :   Neben den beiden Kastraten steht auf der Takamanda-Anlage noch ein zeugungsf├Ąhiger Jungbock, der eines Tage den Job des aktuellen Zuchtbock ├╝bernehmen soll. Ich finde die L├Âsung auch sehr gut (und sie funktioniert ja ganz ordentlich), zumal die Impalas die doch nun recht leere Anlage etwas Leben f├╝llen. Ich stele mir ja zu Bongos und POS noch Gelbr├╝ckenducker vor, was aber vermutlich erstmal nur Wunschdenken bleibt...
(22.03.2015, 13:36)
Stefanie Fischer :   @MM: Damit h├Ątte ich kein Problem. Ein Unterart-hybrid-Tiger ist auch nicht wertvoller als ein PA-Hirsch. Und bei den Gorillas werden wir in den n├Ąchsten Jahren schnelller sein, als uns lieb ist. Ich habe allerdings mal geh├Ârt, dass man Raubtiere aus veterin├Ąrmedizinischer Sicht nicht verf├╝ttern darf.

@Ulli: Ich dachte, dass sind beides Kastraten? Ansonsten ist das nat├╝rlich keine schlechte L├Âsung, wenns einwandfrei klappt. Tiergeografisch ist es halt nicht sch├Ân. Wei├č nicht wie wie hoch da die Ma├čst├Ąbe in Osnabr├╝ck gesetzt werden.
(22.03.2015, 12:18)
Ulli :   Man m├Âchte in Osnabr├╝ck durchaus die Option f├╝r zwei adulte zeugungsf├Ąhige B├Âcke behalten. Da ist die Untermieter-Variante bei den Bongos f├╝r einen der beiden B├Âcke doch vern├╝nftig.
(22.03.2015, 08:53)
Michael Mettler :   Die Impalas f├Ąnden es vermutlich nicht schlecht, wenn statt ihrer auch mal ein ├╝berz├Ąhliger Tiger oder Gorilla verf├╝ttert werden w├╝rde ;-)
(21.03.2015, 22:12)
Stefanie Fischer :   @Oliver: Dann bin ich sehr froh, dass wir das in N├╝rnberg anders handhaben! Wenn ich bei Antilopen schon vor den Tierrechtlern kusche, dann kommen wir in Deutschland nie dahin, dass es auch ok ist Giraffen zu verf├╝ttern.
(21.03.2015, 20:25)
Oliver M├╝ller :   @Stefanie Fischer: Die Argumente kenne ich ja ;-)

Aber ich glaube, wenn ich Zoodirektor w├Ąre w├╝rde ich mich lieber mit ein paar Antilopen-Kastraten rumschlagen als mit Tierrechtlern. :-)
(19.03.2015, 19:23)
Ulli :   Die Impalas in der Bongo-Anlage st├Âren ja nicht. Es ist eher die Frage, wie die Bongos mit den Impalas umspringen und ob die Impalas eine Chance zum friedvollen Zusammenleben haben. Auf die Bongos w├╝rde man sicherlich nicht (!) verzichten.

Zu den Pinselohrschweinen: Der Bestand in den Zoos hat euinen hohen Inzuchtfaktor - insofern ist offen, ob der Zoo Osnabr├╝ck auf Dauer und in welcher Konstellation Pinselohrschweine halten wird.
(19.03.2015, 09:29)
Stefanie Fischer :   @Oliver: Und? TierRECHTLER hat man eh immer gegen sich, f├╝r die ist schon allein die Existenz eines Zoos verwerflich und den TierSCH├ťTZERN muss man halt offen entgegen treten.
Die meisten "normalen" Tiersch├╝tzer haben da auch Verst├Ąndnis, dass ein schneller Tod allemal besser ist, als die Abgabe in eine schlechte Haltung.

Au├čerdem ist das Verf├╝ttern von Zootieren gelebter Tierschutz, da es bestes Futter f├╝r die Raubtiere und das Ersparen des Todes von "Futterrindern" bedeutet.
Und der gr├Â├čte Teil der Besucher sieht das auch entspannt, zumindest bei Antilopen, wenn man sie denn aufkl├Ąrt und dran errinnert, das ihr Schnitzel auch mal gelebt hat.
(18.03.2015, 22:00)
Oliver M├╝ller :   @ Hannes L├╝ke und Stefanie Fischer:
So und so h├Ątte man die Tierrechtler gegn sich.
(18.03.2015, 21:46)
Hannes L├╝ke :   Oder man macht sie edukativ wertvoll indem man auf eben genau dieses Dilemma der ├╝berz├Ąhligen B├Âcke hinweist
(18.03.2015, 21:39)
Stefanie Fischer :   @Holger: Dann k├Ânnte man die Impala-B├Âcke auch Erschie├čen und Verf├╝ttern. Kein Zuchtwert und auch edukativ falsch/unn├Âtig.
(18.03.2015, 21:32)
Lukas Wittsieker :   werden noch mehr Drils nach Osnabr├╝ck kommen?

(16.03.2015, 20:23)
Bj├ÂrnN :   Das Dianameerkatzenm├Ąnnchen ist verstorben.
(15.03.2015, 19:46)
Lukas Wittsieker :   Die Drill-Anlage soll zum Saisonbeginn fertig gestellt,kommen denn noch Drills dazu und ist vielleicht Nachwuchs erwartet weil ich habe gesehen,das sich das ├Ąltere Weibchen sich ├Âfters mit den M├Ąnnchen aufgehalten ich hoffe da funkelt etwas weil Nachwuchs bei so einer bedrohten Art ist immer Wichtig

Wo ist den die dritte Diana-Meerkatze geblieben?
(15.03.2015, 19:26)
Holger Wientjes :   Die Impalas sind Kastraten, die zudem noch aufgrund von Deformationen enthornt wurden. Die m├Âchte sicher kein anderer Zoo mehr haben.
(14.03.2015, 15:10)
Lukas Wittsieker :   Oder an einem anderen Zoo abgeben oder werden die f├╝r die Zucht gebraucht

Am letzten Wochenende wurde mir beim Blick hinter den Kulissen erz├Ąhlt das die POS nur da sind damit sie die Nash├Ârner etwas aufmuntern
(14.03.2015, 15:00)
Lukas Wittsieker :   Ich wei├č nicht ob dort Rasenges├Ąht wurde aber aber sah so aus.

Warum ist denn bei Samburu wieder Antilopen mit Giraffen und Strau├čen getrennt?
(14.03.2015, 11:58)
Michael Mettler :   Wenn da Rasen ├╝berleben soll, kommen die Schweine vermutlich nicht zur├╝ck auf die Anlage...
(14.03.2015, 00:35)
Lukas Wittsieker :   Ja,bei den Nash├Ârnern leben 2 Tiere und in Takamanda leben 4 Tiere mit den Bongos und Impala-B├Âcken,aber zzt ist die h├Ąlte der Au├čenanlage abgesperrt warscheinlich wurde dort Rasen ges├Ąht
(13.03.2015, 23:29)
Lukas Wittsieker :   Neues von heute
-Umbau und Erweiterung der Klammeraffenanlage ist abgeschlossen,leider wurde das veraltete Info-Schild wieder aufgehangen
-Die Rotb├╝ffel/Drill Anlage soll zu den Osterferien fertig sein
-Die Nasenb├Ąren k├Ânnen die neuen Plattformen der B├Ąume benutzen die mit h├Ąngebr├╝cken ├╝ber die Besucherwege verbunden wurden
-Die Pandas waren das erste mal drau├čen
-Neben der Verwaltung wird was gebaut
-Die Anlage der Impalas,Bongos und Pinselohr schweine war zur h├Ąlfte abgesperrt
(08.03.2015, 19:05)
Lukas Wittsieker :   Ist die Anlage der Roten Pandas ├╝berhaupt schon fertig??weil bisher ├╝berzeugt sie mir nicht
(01.03.2015, 20:16)
Lukas Wittsieker :   Ist die Anlage der Roten Pandas ├╝berhaupt schon fertig??weil bisher ├╝berzeugt sie mir nicht
(01.03.2015, 20:16)
Jan Jakobi :   ... in Berlin ...
(23.02.2015, 19:27)
Jan Jakobi :   @Holger Wientjes:
Auch in Z├╝rich gibt es 2 Bullen, in Valencia und Hodenhagen ebenfalls, fr├╝her in Hannover, in Cabarceno laufen noch ein paar mehr davon rum.

Vermutlich ist das hier so wie mit den ersten Breitmaulnash├Ârnern Europas die im August 1963 eintrafen.
(23.02.2015, 19:26)
Holger Wientjes :   In K├Âln gibt┬┤s ja zumindest auch zwei Bullen. So neu w├Ąre es dann ja nicht.
(23.02.2015, 17:31)
Zoo Osnabr├╝ck :   Elefantenbulle Luka im Zoo Osnabr├╝ck muss weiterhin auf K├╝he warten. Eine erhoffte M├Âglichkeit hatte sich in den vergangenen Wochen zerschlagen. Doch Zoodirektor Prof. Michael B├Âer ist optimistisch.

┬äAm Sch├Âlerberg eine Zuchtgruppe f├╝r asiatische Elefanten aufzubauen, ist weiterhin unser gro├čes Ziel. Es verschiebt sich leider nur. Dass es lange dauert, bis eine passende Gruppe zusammengestellt ist, ist aber normal┬ô, so Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Das europaweit koordinierte und wissenschaftlich gef├╝hrte Zuchtprogramm der Zoos sei sehr komplex und verschiedene Faktoren m├╝ssen beachtet werden, damit die Konstellation zum Beispiel genetisch oder im Bezug auf das Alter der Tiere passt. Zudem kommen noch individuelle Faktoren jedes einzelnen Zoos hinzu. ┬äDie Zoos, die in der Lage gewesen w├Ąren, K├╝he abzugeben, haben die Abgabe doch noch einmal aufgeschoben, da sich hier Umbauarbeiten verz├Âgern. Daf├╝r haben wir auch vollstes Verst├Ąndnis┬ô, berichtet B├Âer. ┬äIch bin aber sicher, dass wir in den n├Ąchsten Jahren hier eine passende Gruppe aufbauen k├Ânnen. So habe ich den Londoner Zoodirektor David Field in seiner Funktion als oberster Berater f├╝r alle Elefantenzuchtprogramme in Europa gebeten, mich zur n├Ąchsten Sitzung der neu gew├Ąhlten Artkommission f├╝r das Zuchtprogramm des asiatischen Elefanten im Sommer einzuladen, damit ich unsere Situation und unser Anliegen noch einmal schildern kann┬ô, so B├Âer optimistisch. Es gebe in Europa genug Zoos, bei denen in den kommenden Jahren Weibchen heranwachsen. Bis es soweit ist beherbergt der Zoo am Sch├Âlerberg den Zuchtbullen Luka, sowie die beiden Jungbullen Shanti (6 J.) und Shahrukh (6 J.). Diese sollen laut B├Âer auch vorerst am Sch├Âlerberg bleiben und nicht wie urspr├╝nglich geplant in den Zoo von Athen reisen. Ob noch mehr Jungbullen im Laufe des Jahres dazu kommen, sei noch nicht bekannt. ┬äBemerkenswert ist allerdings, dass Shahrukh und Luka sich sehr gut verstehen. Sie stehen oft zusammen und ber├╝sseln sich. Wir ├╝berlegen sogar, ob Shahrukh nicht langfristig bei uns bleiben kann┬ô, meint B├Âer. Damit k├Ânne im Zoo Osnabr├╝ck ein neues Haltungskonzept getestet werden, da bislang immer entweder nur Jungbullengruppen oder eine Weibchengruppe mit einem Zuchtbullen gehalten werden. ┬äWenn aber die Charaktere der Tiere diese andere Form auch zulassen und Luka und Sharukh sich auch in Anwesenheit von Weibchen vertragen und ihnen diese Form der Gesellschaftshaltung von Elefanten sogar gut tut, um so besser┬ô, freut sich B├Âer.


Hintergrund:
2012 hatte der Zoo Osnabr├╝ck gemeinsam mit den Elefanten-Zuchtbuchf├╝hrern der Europ├Ąischen Zoogemeinschaft beschlossen von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten umzustellen. In der damaligen Konstellation, der Elefantenbulle war mit der Elefantenkuh verwandt, war im Zoo Osnabr├╝ck keine Zucht m├Âglich ┬ľ die Elefantenhaltung war in eine Sackgasse gelangt. Jungtiere aufzuziehen ist jedoch f├╝r alle Tiere ein essenzielles Bed├╝rfnis und im Sinne der Arterhaltung eine wichtige Aufgabe der Zoos. Ziel im Zoo Osnabr├╝ck ist der Aufbau einer Asiatischen Elefantenzuchtgruppe. Asiatische Elefanten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. In der Wildbahn leben sch├Ątzungsweise nur noch 25.000 bis 30.000 Individuen, w├Ąhrend es noch circa 600.000 Afrikanische Elefanten gibt. Bis eine Asiatische Kuhgruppe eintreffen wird, lebt der Zuchtbulle Luka mit Jungbullen am Sch├Âlerberg.

(23.02.2015, 13:37)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg: Das mit der Langeweile eines einzelnen Antilopenbockes l├Ąsst sich sicher auch auf m├Ąnnliche Hirsche und Einhufer ausweiten, vor allem dann, wenn sie zwecks zeitlicher Regulierung des Nachwuchses viel Zeit abgesperrt in unstrukturierten Neben- bzw. Vorgehegen verbringen m├╝ssen. So wie die Jungtieraufzucht einen wichtigen Lebensinhalt f├╝r weibliche Huftiere darstellt, geh├Ârt der Kampf - und sei es auch "nur" der spielerische, der immerhin einen hohen Genussfaktor mit sich bringt - nun mal zum Naturell von B├Âcken, Bullen und Hengsten und kann durch ausschlie├člich weibliche Gesellschaft schlecht kompensiert werden. Wenn schon aus Platzgr├╝nden (weil sie sich im Zweifelsfall nicht weit genug aus dem Weg gehen k├Ânnen) kein artgleicher Geschlechtsgenosse in einem Zoogehege gehalten werden kann, sollte bei Stirnwaffentr├Ągern zumindest ein bewegliches Ersatzobjekt zum Fechten und Forkeln angeboten werden (Holzpendel, Asthaufen o.├ä.). Bei Gemeinschaftshaltungen finden sich auch artfremde M├Ąnnchen zu spielerischen Rangeleien zusammen, selbst bei sehr unterschiedlicher K├Ârpergr├Â├če - es sei denn nat├╝rlich, der betreffende Zoo traut sich nicht (oder hat diesbez├╝glich mit seinen Individuen schon schlechte Erfahrungen gemacht) und sperrt die M├Ąnner wechselseitig aus der Gemeinschaftsanlage ab.

Ab welcher Anlagengr├Â├če und -struktur es m├Âglich w├Ąre, z.B. bei Impalas oder Gro├čen Kudus mehr als einen zuchtf├Ąhigen Bock zu halten, w├Ąre sicher Versuche wert. Wenn es gel├Ąnge, h├Ątten davon nicht nur die Besucher etwas - siehe unten - sondern vor allem auch die Tiere selbst (und es g├Ąbe mehr Planstellen f├╝r ansonsten "├╝berz├Ąhlige" M├Ąnnchen).

├ťbrigens kann ich mir durchaus auch mal irgendwo eine Afrika-Steppe mit ausnahmslos m├Ąnnlichem Besatz verschiedener Arten vorstellen. Das Fehlen von Jungtieren w├╝rde schautechnisch vermutlich durch viel Spielkampfverhalten der Bewohner ausgeglichen, und eine gute Zuchtreserve w├Ąre es auch noch.
(21.02.2015, 13:16)
Holger Wientjes :   Da werden erst Waldhunde angeschafft, um dann wieder M├Ąhnew├Âlfe zu holen ??
(21.02.2015, 13:10)
Ulli :   Die bisher gehaltenen Waldhunde sollen durch zwei nicht zuchtf├Ąhige M├Ąhnenw├Âlfe ersetzt werden.
(21.02.2015, 12:43)
R├╝diger Krichel :   Hallo Jonas

Weiss du schon wann und welcher neuer Nashornbulle nach Osnabr├╝ck einkehren wird ?
(21.02.2015, 12:41)
Jonas Homburg :   Besser sp├Ąt als nie noch die Eindr├╝cke vom Rosemontagsbesuch:
-Auf Samburu ist mir erstmals vor Augen gef├╝hrt worden, wie schauattraktiv auch Antilopen f├╝r den Ottonormalbesucher sein k├Ânnen. Da aufgrund der Temperaturen die Strau├če nicht drau├čen waren und das Tor zwischen Giraffen und Antilopen zu, waren also die Antilopen f├╝r sich auf dem linken Anlagenteil. Bei den gro├čen Kudus sind zu dem Paar samt Halbw├╝chsigem zwei junge Weibchen dazugekommen, an denen der Bulle auch schon Interesse zeigte. Das Interessanteste waren allerdings die Impalas. 'Dank' des Zuchtbocks aus Dvur ist die Herde auf mittlerweile ca. 20 Tiere angewachsen, darunter auch mehrere junge B├Âcke. Weil der Zuchtbock abgesperrt war, nutzte der 2013 geborene Bock die Gelegenheit und trieb sehr flei├čig mehrere Weibchen. Die beiden 2014er B├Âcke bek├Ąmpften sich ziemlich flei├čig(wohl mehr spielerisch, denn sie h├Ątten sich ohne weiteres aus dem Weg gehen k├Ânnen und f├╝r die Weibchen scheinen sie sich noch nicht zu interessieren). Das wirklich spektakul├Ąre kam allerdings aus dem nichts, als pl├Âtzlich 3/4 der Herde in wildem Galopp zum Trennzaun zu den Giraffen rannte, auf dem Weg beeindruckende S├Ątze und auch Prellspr├╝nge vollf├╝hrte, dort kurz verweilte und anschlie├čend quer durch die Anlage wieder zu ihrem vorherigen Standplatz unter dem Baum zur├╝ckkam. Das Ganze wiederholte sich ├╝ber 10 Minuten mehrere Male, ohne das ein Grund daf├╝r zu erkennen gewesen w├Ąre, es wirkte aber in keiner Weise panisch, da immer einige Tiere seelenruhig am Zaun stehen blieben, man k├Ânnten die intensive Bewegung also fast aus purer Lebensfreude unterstellen... Dieses Spektakel lie├čen sich nat├╝rlich auch andere Besucher nicht entgehen, und ich dachte mir dabei, dass Antilopen offensichtlich doch das Interesse auf sich ziehen k├Ânnen, man muss sie nur in entsprechender Gruppenst├Ąrke halten, was ihnen sicher auch als Besch├Ąftigung zu Gute kommt (es muss f├╝r einen Bock ohne jede Konkurrenz eigentlich ganz sch├Ân langweilig sein...)
-Im ehemaligen Mantelpaviangehege sind die Umbauarbeiten f├╝r B├╝ffel, Drills und Meerkatzen im vollen Gange.
-Die beiden Impala-Kastrate auf Takamanda sind enthornt worden (hatten bereits seit Jahren ziemlich krasse Hornfehlstellungen)
-Das Faultierkletterger├╝st im S├╝damerikahaus ist nun auch in den Besucherraum erweitert worden, eigentlich eine sch├Âne Sache, w├╝rde man die Faultier auch sehen und w├╝rde ihnen nicht nach wie vor die Gelegenheit bieten, sich ├╝ber ein Seil in die Futterk├╝che zur├╝ckzuziehen... Au├čerdem k├Ânnen sie jetzt ├╝ber einen Baum im Tapirgehege den Boden erreichen (Stichwort artgerechte 'Toilette')
-Bei den Wei├čgesichtseiden├Ąffchen lebt der letzte Wei├čikopfmaki den ich, seit er aus dem Affenhaus raus war, schon als verstorben angenommen hatte.
-Der K├Ąfig, in dem ehemals die Kaiserschnurrbarttamrine (zuletzt Faultier und Wei├čgesichtseiden├Ąffchen) ist nun mit zwei Sonnensittichen besetzt.
-Die Waldhunde, die man ja schon l├Ąnger nicht mehr zu sehen bekommen hatte, sind nun auch nicht mehr ausgeschildert, hoffentlich gibt es sie noch.
-Die drei jungen Nashorndamen scheinen sich nach dem Tod des alten Mannes erst neu zusammenraufen zu m├╝ssen. Erst lie├čen sie ihren Dampf an den mitbewohnenden Zebras ab, indem sie die durchs Gehege scheuchten, als der Tierpfleger dies unterbunden hatte, indem er die Zebras aufgestallt hatte, rannten sie trotzdem (ist ziemlich beeindruckend anzusehen, wie so ein Koloss laufen kann, wenn man hinter der Einsichtscheibe steht aber doch schon leicht beunruhigend) weiter durch die Anlage und zwei Tiere fingen auch eine Rangelei mit ihren H├Ârnern an. Als der Pfleger dann auch die Nash├Ârner in den Stall holte, wurde einer der beiden Kontrahentinnen separat aufgestallt.
-Die Krontauben-Voliere am Wirtschaftshof wurde aus mir unbekannten Gr├╝nen vollst├Ąndig ├╝berdacht und ist damit ziemlich dunkel geworden.
(21.02.2015, 11:50)
Oliver M├╝ller :   Stimmt, das ist plausibel. Die Kombi Braunb├Ąr in Amerika, Breisb├Ąr in Europa w├Ąre ja au├čerdem auch irgendwie suboptimal...
(21.02.2015, 09:30)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Bison/Braunb├Ąr d├╝rfte in der Kombi kritischer sein, da Braunb├Ąren auch Gro├čwild jagen... F├╝r Bison/Schwarzb├Ąr gibt es dagegen bereits Erfahrungswerte, so mit dem Serengetipark auch den langj├Ąhrigen vorherigen Arbeitgeber des jetzigen Osnabr├╝cker Zoochefs.
(20.02.2015, 18:23)
Oliver M├╝ller :   Wie sicher ist denn, dass der "B├Ąr" ein Baribal sein wird?
(20.02.2015, 17:30)
Holger Wientjes :   Wie sicher kann man eigentlich mit den Grauf├╝chsen rechnen ?
(19.02.2015, 21:07)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: An dem Geb├Ąude links von der Beschriftung "Graufuchs" lese ich "Alte Scheune, Voliere". K├Ânnte darauf hindeuten, dass Graufuchs- und Vogelbereich innerhalb einer Gro├čvoliere liegen (immerhin sind Grauf├╝chse gute Kletterer), in die man von der Scheune aus hineinschauen kann und die man auf dem "Apachen-Hochpfad" durchqueren kann (unter dem sich dann vielleicht die Gehegetrennung F├╝chse/V├Âgel befindet). Mal wieder Besucherstege - auch hier bleibt sich der Zoo treu, er sollte sich "Zoo der gehobenen Laufbahnen" nennen ;-)

Das "Kastengel├Ąnde" ist mit "Westernfassade" beschriftet (gleich 3x).
(19.02.2015, 20:39)
Jan Beensen :   Was ist denn bei denn Grauf├╝chsen f├╝r eine Voliere?
Ist das die bisherige Eulenvoliere?

Und Ringelg├Ąnse werden zusammen mit Wildputen und Schuppenwachteln leben?
Oben offen neben Grauf├╝chsen?
Sind da Schuppenwacheln nicht etwas zu wertvoll f├╝r.

Und was ist das braune Kastengel├Ąnde neben dem Fisher (?), ich kann es leider nicht entziffern...
(19.02.2015, 20:24)
Oliver M├╝ller :   Ich freue mich jedenfalls sehr auf Puma und Baribal, die man ja heute kaum noch sieht...
(19.02.2015, 17:18)
Hannes L├╝ke :   Aus meiner Sicht ja :-D Will man einen repr├Ąsentativen Schnitt der weltweiten Fauna zeigen verfehlt man in OS das Ziel ganz klar. Ist OS daher evtl ein gutes Beispiel, dass ein ausgew├Ąhlter und spezialisierter Tierbestand doch spannend sein kann? ich glaube wir alle kennen die Antwort...
(19.02.2015, 16:36)
Holger Wientjes :   Nur mal so am Rande: Ist das dann in Osnabr├╝ck eigentlich schon Artensammelei mit den ganzen Caniden ? ;-)
(19.02.2015, 16:19)
Hannes L├╝ke :   @Michael,
genau den gedankengang mit den noch jungen Hybriden und der Eisb├Ąrnachnutzung (und auch den evtl gehobenen Anforderungen) hatte ich auch schon. Aber genau wegen der noch recht hohen Lebenserwartung der Breisb├Ąren frage ich mich wirklich ob man 2 mal die selbe "Attraktion" haben m├Âchte. Gut, man hat auch alleine 3 Fuchsformen neben diverser anderer Hunde also warum nicht...aber du sagst es ja, es gibt bereits einige Raubtiere im Park...
(19.02.2015, 12:30)
Michael Mettler :   In Kajanaland sind Raubtiere ├╝brigens ebenfalls ├╝berrepr├Ąsentiert. Wenn das so weiter geht in Osnabr├╝ck, braucht es das IGAR-Projekt gar nicht mehr ;-)

@Hannes: Bis die Breisb├Ąren den Alterstod sterben, k├Ânnen noch Jahrzehnte ins Land gehen. Bis dahin wird aber auch die Anlage von der Bausubstanz her ihre beste Zeit hinter sich haben, und wer wei├č, welche Konzeptwelle dann die Zoowelt bestimmen wird... Ansonsten w├╝rde sich ja eine Nachnutzung mit Eisb├Ąren anbieten, falls die Richtlinien es dann noch zulassen.
(19.02.2015, 10:01)
Hannes L├╝ke :   Sehr sch├Âner Plan auch wenn ich, genau wie Michael, einige kleinere und herbivore Arten vermisse.
Klar zu erkennen ist auch wieder das osnabr├╝cker Faible f├╝r Caniden.

Wird es wohl auf Dauer doppelt die Kombi B├Ąr / Fuchs geben oder passiert in Kajanaland etwas auf der aktuellen B├Ąrenanlage?
Mir pers├Ânlich gef├Ąllt die aktuelle Anlage weder von der Einsicht noch vom Besatz (aber wer wil schon Breisb├Ąren haben und das Publikum liebt sie) aber ich kann auch nicht sagen wof├╝r so eine Anlage umgenutzt werden k├Ânnte. ...
(19.02.2015, 09:45)
Michael Mettler :   Ein faszinierender Entwurf, auch wenn es tats├Ąchlich nach gro├čfl├Ąchiger Abholzung (zumindest von Unterwuchs) aussieht. Von den Gestaltungselementen (Fort, Westernstadt, Tipi-Dorf) und markanten Tierarten (Bison, Schwarzb├Ąr, Wolf) her erinnert es mich an Ebeltoft/DK, wo es zusammen mit einer ebenfalls teils waldigen, h├╝geligen Landschaft mit einigen Gew├Ąssern ein sehr stimmungsvolles und attraktives Gesamtbild ergibt.

Zoologisch interessant sind nat├╝rlich Waldmurmeltier, Graufuchs und Fisher (womit wohl der Fischermarder gemeint sein d├╝rfte); inwieweit Letzterer schauattraktiv pr├Ąsentiert werden kann, bleibt die Frage. Das fr├╝here Berliner Paar hat sich jedenfalls m.W. so gut wie nie vor Besuchern blicken lassen, aber das lag vielleicht auch an einer nicht gerade optimalen Unterbringung. Schauattraktiver w├Ąren bei ├Ąhnlicher Gehegegestaltung wahrscheinlich Waschb├Ąren.

Tierhalterisch bemerkenswert finde ich die Vernetzung des Anlagenkomplexes Bisons/B├Ąren/Polarf├╝chse mit Durchg├Ąngen (Bison/B├Ąr ├╝brigens auch in Ebeltoft m├Âglich, wenn auch wohl nur zeitweise) und - wenn ich die Zeichnung richtig deute - den Wassergrabeneinblick auf die Puma-Anlage von der Br├╝cke aus (stelle ich mir ├Ąhnlich vor wie am Frankfurter Tigergehege).

Schade finde ich allerdings, dass wieder mal ein sehr raubtierlastiger Nordamerika-Parkteil entstehen soll, wie es schon in Ebeltoft, Gelsenkirchen und Hannover geschehen ist. Schlie├člich w├Ąren mit Wapiti, Wei├čwedelhirsch, Schneeziege, Dickhornschaf, Halsbandpekari (Karibu zwar auch, aber das Rentier als Art ist ja schon in Kajanaland vertreten) durchaus weitere nordamerikanische Gro├čtiere in Europa verf├╝gbar, die teilweise sogar untereinander vergesellschaftungsf├Ąhig sind.

Gibt es schon Informationen, wie die Geb├Ąude der Westernstadt innen genutzt werden sollen (es wird doch wohl kaum bei einer reinen Kulisse bleiben)? Ich k├Ânnte mir neben Besucherservicebereichen dort Terrarien mit einer Auswahl aus der reichhaltigen nordamerikanischen Herpetofauna gut vorstellen.
(19.02.2015, 09:12)
Ulli :   https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xaf1/t31.0-8/1425230_1044755398884738_1372737044784096397_o.jpg
(18.02.2015, 23:44)
Ulli :   Nordamerika-Entwurf
https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xaf1/t31.0-8/1425230_1044755398884738_1372737044784096397_o.jpg
(18.02.2015, 23:38)
Peter Lohse :   Hannes L├╝ke:
Da braucht die Naturschutzbeh├Ârde garnicht eingreifen.
Das Problem wird sich sp├Ątetens nach einigen Monaten von selbst regeln. Die Sperber und andere werden Dankbar sein f├╝r das Festmal.Derartige Versuche mit Agapornieden sind mir auch aus Z├╝chterkreisen bekannt und Sie sind alle Ausnahmslos gescheitert. Die V├Âgel waren nach sp├Ątestens 6 Monaten alle verschwunden.Ein Vergleich mit den freilebenden Halsbandsittichen kann da nicht gezogen werden, da Diese auf Grund ihrer Gr├Â├če nicht in das Beuteschema von Sperbern oder Turmfalken fallen. Da bestimmt jedesJahr hunderte von Wellensittichen und Agaporniden von Privathaltern entwischen, h├Ątten wir sonst schon lange stabile Populationen von diesen in unserer Natur.
(18.02.2015, 13:44)
Ulli :   Also zum Plan:

Mit etwas M├╝he kann man die Takamanda-Br├╝cke erkennen. Daneben befindet sich wie gehabt die Wolfanlage. Daneben, eventuell mit einer Verbindung befindet sich eine Schwarzb├Ąrenanlage (heute Alpaka). Auf den Kamelanlagen entsteht eine Anlage f├╝r Bisons. An der ├Ą├╝├čersten Ecke des Zoos liegt die zuk├╝nftige Puma-Anlage.
Mit den vielen Teichfl├Ąchen kann ich auch nicht viel anfangen. Es w├Ąre aber der Bereich, wo sich heute der Wald befindet, Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass dieser Teil abgeholzt werden k├Ânnte - also auch bei mir f├╝r diesen Bereich Fragezeichen ohne Ende.

Au├čerdem war die Rede von einer begehbaren Katta-Anlage - wenn ich mir den Plan genau ansehe, w├╝rde hierf├╝r der Platz fehlen.

Ich habe jetzt mit Symbolen versucht, den Plan etwas zu verdeutlichen.


(18.02.2015, 10:37)
Michael Mettler :   Dann h├Ątte ich doch lieber erst mal mit den Hybriden den Freiflug ausprobiert, bevor ich die "wertvolleren" Ru├čk├Âpfchen loslasse... Oder kommen Mischlinge nicht in Brutlust, was ja wohl der Faktor f├╝r die Ortsbindung ist?
(18.02.2015, 09:31)
Hannes L├╝ke :   Kann jemand auf dem Entwurf etwas erkennen oder kennt jemand noch weitere Details?

Auf Nachfrage beim Zoo: Die Agaporniden Hybriden werden nach und nach aus der Gruppe genommen. Sobald es alle Variablen zulassen (Brutverhalten, Wetter etc) sollen die Ru├čk├Âpchen als Freiflieger fungieren.
Ich freue mich, bin aber gespannt wann die Naturschutzbeh├Ârde auf der Matte steht. ├ähnliche Vorhaben mit M├Ânchssittichen wurden in anderen Parks schon gestoppt.

(18.02.2015, 09:17)
Ulli :   Nordamerika-Entwurf laut Homepage des Zoos


(17.02.2015, 22:35)
Lukas Wittsieker :   Bei meinem letzten Besuch habe ich gesehen das wohl bei der Rotb├╝ffel/Drill Anlage H├Âhlen hergerichtet wurden die sp├Ąter noch mit Spritzbeton verkleidet werden wie die restlichen Felse in Takamanda
(14.02.2015, 11:46)
Holger Wientjes :   Hast Du Dir die Antwort jetzt auch noch mal selbst gegeben ??
(05.02.2015, 18:30)
J├Ârn Hegner :   in dieser anlage sind heute die bongos mit pinselohrschweine und r├Âtelpelikane zusammen .
(05.02.2015, 18:20)
Holger Wientjes :   Dort, wo vorher die Rappenantilopen waren.
(04.02.2015, 18:35)
J├Ârn Hegner :   in welcher anlage befinden sich denn die bongos ?
(04.02.2015, 16:41)
J├Ârn Hegner :   ach so die rotb├╝ffel werden mit den drills und diana-meerkatzen zusammen gehalten demn├Ąchst . wohin gingen denn die mantelpaviane .
(04.02.2015, 16:07)
Lukas Wittsieker :   -Die Rotb├╝ffel kommen aus dem Zoo Berlin und sie werden bald mit den Drills und Diana-Meerkatzen,weil die WG auf der Pavian Anlage leben werden,mussten die Mantelpaviane abgegeben werden
(03.02.2015, 19:18)
J├Ârn Hegner :   und gibts im zoo osnabr├╝ck jetzt gar nicht mehr die mantelpaviane , die aus den zoo emmen stammten . was ist denn heute in dieser anlage drin .
(03.02.2015, 17:42)
J├Ârn Hegner :   in welchen gehege sind eigentlich die rotb├╝ffel . doch drei weibchen aus berlin , vom zoo oder tierpark .
(03.02.2015, 15:49)
Lukas Wittsieker :   In Osnabr├╝ck wurden heute die beiden Roten Pandas vorgestellt
(30.01.2015, 23:55)
Michael Mettler :   @Holger: Zumindest die Vogelhaltung im Schimpansenhaus ist neueren Datums. Wei├č aber nicht, ob das nur Umz├╝gler aus Vogelgarten und Fasanerie sind, darauf habe ich bei meinen seltenen Besuchen nicht so geachtet.

Mir ist auch so, als sei das Artenspektrum in der Mendoza-Halle etwas gr├Â├čer als es zuletzt in der Tropenhalle war. Aber vielleicht t├Ąuscht da auch nur die bessere Sichtm├Âglichkeit.
(25.01.2015, 20:30)
Holger Wientjes :   Ja, an den Vogelgarten habe ich auch in erster Linie gedacht. Da sah es beim letzten Besuch im Oktober ganz sch├Ân mau aus. Ebenso auf der Wasservogelanlage. Wo sind denn Vogelarten hinzu gekommen in letzter Zeit ?? Die Ru├čk├Âpfchen fallen mir da spontan ein. Aber sonst ?
(25.01.2015, 19:54)
Michael Mettler :   @sacha: Wobei nat├╝rlich ein Zoo, der erst vor wenigen Jahren die Gelegenheit einer erheblichen Fl├Ąchenerweiterung nutzen konnte, auch zumindest platzm├Ą├čig weniger unter Sachzwang zur Artenreduzierung steht als einer, der auf seiner schon vorhandenen Fl├Ąche neue Erwartungen und Richtlinien erf├╝llen muss. Wenn ich richtig gez├Ąhlt habe, steht die Takamanda-Fl├Ąche aktuell f├╝r allein 15-16 S├Ąugetierarten.

@Holger: Vom Gef├╝hl her ging mir das mit den Vogelarten ├Ąhnlich wie dir. Aber ich habe eben mal zum Vergleich im letzten mir vorliegenden Jahresbericht die Vogelformen gez├Ąhlt - per 31.12.2009 (also im letzten Jahr vor Takamanda) waren es sogar nur 73. Die Reduzierungsma├čnahmen in Vogelgarten und Eulenvolieren, also einem kompakten Vogelbereich des Zoos, t├Ąuschen uns vermutlich einen Gesamttrend vor.
(25.01.2015, 19:40)
Ulli :   Reptilien 2013 31 Arten sorry!!!!
(25.01.2015, 14:21)
Ulli :   kleine Korrektur bei den Zahlen 2013 f├╝r reptilien und Fische. Ich war in der Zeile verrutscht.
aufgeschl├╝sselt
Tierbestand insgesamt 31.12.2014: 298 Arten, 3.698 Individuen (2013: 292 Arten, 2.694 Individuen)
S├Ąugetiere: 90 Arten, 636 Individuen (2013: 90 Arten, 659 Individuen, man beachte aber den Abgang der 40 Mantelpaviane im Dez.)
V├Âgel: 84 Arten, 658 Individuen (2013: 79 Arten, 569 Individuen)
Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen (2013: 27 Arten, 132 Individuen)
Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen (2013: 2 Arten, 19 Individuen)
Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen (2013: 72 Arten, 1.157 Individuen)
Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen/V├Âlker (2013: 18 Arten, 158 Individuen/V├Âlker)
(25.01.2015, 14:10)
Holger Wientjes :   Ja, dass kann man Osnabr├╝ck in der Tat nicht vorhalten. Gerade durch "Takamanda" sind in den letzten Jahren viele neue und auch seltener gezeigte Arten, wie aktuell Drill oder Rotb├╝ffel, hinzu gekommen. Bei den V├Âgeln war ich allerdings ├╝berrascht, dass die Artenzahl gestiegen ist. Der Vogelbestand kam mir in den letzten Jahren eher etwas ausged├╝nnt vor.
(25.01.2015, 12:00)
Sacha :   Wie wohltuend, einmal wieder einen Zoo zu haben, in dem nicht Artenkahlschlag betrieben wird.
(25.01.2015, 11:35)
Lukas Wittsieker :   Die 3 Rotb├╝ffel sind 3 weibliche Nachzuchten aus dem Zoo Berlin.Bulle wird wohl noch gesucht
(25.01.2015, 10:19)
Ulli :   Tierbestand insgesamt 31.12.2014: 298 Arten, 3.698 Individuen
S├Ąugetiere: 90 Arten, 636 Individuen (2013: 90 Arten 659 Individuen, man beachte
aber Abgang der 40 Mantelpaviane im Dez.)
V├Âgel: 84 Arten, 658 Individuen (2013: 79 Arten 569 Individuen)
Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen (2013: 27 Arten 121 Individuen)
Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen (2013: 2 Arten 19 Individuen)
Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen (2013: 72 Arten 1.172 Individuen)
Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen (2013: 18 Arten 158 Individuen/V├Âlker)

(24.01.2015, 19:38)
Ulli :   Zoo Osnabr├╝ck - aufgeschl├╝sselt:
Tierbestand insgesamt: 298 Arten, 3.698 Individuen
S├Ąugetiere: 90 Arten, 636 Individuen
V├Âgel: 84 Arten,658 Individuen
Reptilien: 27 Arten, 121 Individuen
Amphibien: 2 Arten, 16 Individuen
Fische: 74 Arten, 1.372 Individuen
Wirbellose: 21 Arten, 895 Individuen
Schwerstes Tier: Elefantenbulle Luka, circa 6 Tonnen
Kleinstes Tier: Blattschneiderameise, 2 bis 22 Millimeter
L├Ąngstes Tier: Giraffenbulle Edgar, 5,40 Meter
├ältestes Tier: Seychellen-Riesenschildkr├Âte, ├╝ber 120 Jahre
J├╝ngste Tiere: Asiatische Zwergotter (2 m├Ąnnl., 2 weibl.), *10.11.2014
(24.01.2015, 19:26)
Ulli :   Osnabr├╝ck. ┬äUps! ┬ľverz├Ąhlt.┬ô Bunt durcheinander schwimmende Fische in einem mehrere Hundert Liter fassenden Aquarium zu z├Ąhlen ist nicht vergn├╝gungssteuerpflichtig, muss aber sein, zum Beispiel bei der j├Ąhrlichen Inventur im Zoo.
3698 Tiere aus 298 Arten sind in diesem Jahr im Osnabr├╝cker Zoo zu sehen. Das hat die j├Ąhrliche Volksz├Ąhlung auf dem Sch├Âlerberg ergeben. W├Ąhrend die Z├Ąhlerei bei den S├Ąugetieren eine einigerma├čen leichte Aufgabe ist, wird es bei den V├Âgeln und den in Aquarien lebenden Tieren schon schwieriger. Besonders dort sei es oft nur im Team und mit sehr viel Geduld m├Âglich, die Bewohner zu erfassen ┬ľ teilweise k├Ânne auch nur gesch├Ątzt werden, sagte Pressesprecherin Lisa Josef. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 1004 Individuen und sechs Tierarten mehr, als im Vorjahr. Das klingt nach ziemlich viel Zuwachs, der anzunehmende Platzverbrauch relativiert sich aber beim Blick auf die Gr├Â├če der Neuzug├Ąnge. Darunter befinden sich n├Ąmlich 700 neue Bienengarnelen ┬ľ eine kleine und mittlerweile seltene Krebsart ┬ľ die im Tetra-Aquarium laut wissenschaftlichem Mitarbeiter Andreas Wulftange nicht viel Platz wegnehmen. Dabei machen die kleinen Krabbler ihrem Namen alle Ehre und halten die Aquarien bienenflei├čig sauber.
Insbesondere bei Fischen und V├Âgeln sind laut Wulftange starke Schwankungen ├╝blich, die durch die Z├Ąhlarbeit j├Ąhrlich festgestellt werden m├╝ssen, um einen ├ťberblick ├╝ber die Arten zu behalten. Die j├Ąhrliche Inventur sei nur eine Momentaufnahme, so Wulftange, trotzdem aber wichtig, um neben den Aufzeichnungen, die bei jeder Ver├Ąnderung gemacht werden, einmal j├Ąhrlich den Tierbestand zu kontrollieren. Denn das genaue Wissen ├╝ber das Geschlecht der einzelnen Tiere sei bedeutsam f├╝r die Nachzucht und damit f├╝r den Arterhalt. Nur mit diesem Wissen kann der Zoo mit anderen Einrichtungen kooperieren und zum Beispiel Tiere tauschen, um vor allem bei gef├Ąhrdeten Arten den Erhalt sicherzustellen.
W├Ąhrend bei Fischen, V├Âgeln und anderem Kleingetier die Z├Ąhlerei ein durchaus m├╝hseliges Gesch├Ąft sein kann, ist der Z├Ąhlappell bei den S├Ąugetieren schon entspannter. Die Zahl der Elefanten steht naturgem├Ą├č fest, da braucht es keine Strichliste, und auch die Zahl der Zebras, Trampeltiere und Giraffen ist schnell zu ├╝berblicken. Gleichwohl werden nat├╝rlich auch hier Zu- und Abg├Ąnge akribisch verbucht. Die wohl prominentesten Neuank├Âmmlinge am Sch├Âlerberg d├╝rften im vergangenen Jahr die beiden Sumatra-Tiger Diana und Argo gewesen sein, die, wenn m├Âglich, in den kommenden Jahren mit hoffentlich zahlreichem Nachwuchs pers├Ânlich f├╝r ein Plus bei der Inventur sorgen sollen.
Wulftange stellte auch die neuesten Zoobewohner vor: ┬äMitte Dezember kamen zwei Bongos und drei Rotb├╝ffel in den Zoo. Die Bongos sind bereits auf der Antilopenanlage in der afrikanischen Tierwelt Takamanda zu sehen, die Rotb├╝ffel ziehen bald auf die ehemalige Mantelpaviananlage.┬ô Dort bilden sie demn├Ąchst am Eingang von Takamanda gemeinsam mit Diana-Meerkatzen und Drills das Begr├╝├čungskomitee. Die Paviane hatten den Zoo Ende 2014 verlassen. Bevor die neue Tier-WG er├Âffnet wird, r├╝cken noch einmal die Zoohandwerker an: Weitere Kletterm├Âglichkeiten werden angebracht, und ein Zaun wird errichtet, sodass die Affen sich bei Bedarf von den B├╝ffeln zur├╝ckziehen k├Ânnen. Nach dem gro├čen Z├Ąhlen ist kein Stillstand angesagt. Auch 2015 erwartet der Zoo wieder viele Tiergeburten, Neuzug├Ąnge oder Abgaben an andere Zoos, um so auch der Aufgabe der Arterhaltung nachzukommen.

Quelle: Neue Osnabr├╝cker Zeitung 23.01.2015
(24.01.2015, 18:21)
Oliver M├╝ller :   Gibt es eigentlich schon Details zum Nordamerika-Bereich? Der Zoo ist ja eigentlich immer recht auskunftsfreudig. Offenbar sollen ja Pumas UND Baribals angeschafft werden, was ich wirklich sehr begr├╝├čen w├╝rde.
(22.01.2015, 11:09)
Ulli :   1. Der Boden ist vollkommen schlammig und die B├Ąume sind extrem in Mitleidenschaft gezogen worden.
2. In beiderlei Hinsicht muss saniert werden und teilweise aufgeforstet werden.
3. Man konnte alle vier Jungbullen in guten Haltungen unterbringen. Ob dies bei einer Neubeschaffung auch noch einmal m├Âglich ist, ist nicht gew├Ąhrleistet.
4. In der zuk├╝nftigen Nordamerika-Themenwelt werden auf jeden Fall Bisons gehalten. Da macht es nur begrenzt Sinn, beide verwandte Formen zu halten.
5. Man nimmt die ├ťbergangsphase von zwei bis drei Jahren billigend in Kauf. Die L├Âsung mit einer bis zu zwanzig Kopf starken Rentier-Gruppe ist in meinen Augen eine gute Ersatz-L├Âsung und der Region entsprechend angemessen.
(21.01.2015, 22:15)
Jan Beensen :   Warum trennt man sich von den Wisenten?
(21.01.2015, 19:21)
Ulli :   Die letzten Wisente werden den Zoo laut heutiger F├╝hrung vermutlich zeitnah verlassen und jeweils in gro├čfl├Ąchige Anlagen abgegeben. Anschlie├čend soll der Boden abschnittsweise renoviert werden. F├╝r die n├Ąchste Zukunft werden die Rentiere - dann in gr├Â├čerer St├╝ckzahl - beide Anlagen bewohnen.

Hinsichtlich eines neuen Nashornbullen ist man noch in Verhandlungen, die sich aber noch ziehen k├Ânnen - sie waren ja auch unabh├Ąngig von Floris Gesundheitszustand schon gef├╝hrt worden.
Laut F├╝hrung hatte Floris neben seinen zunehmenden gesundheitlichen Problemen auch zunehmend Stre├č durch das Verhalten der weiblichen Tiere, die den k├Ârperlichen Abbau des Tieres ja auch registriert hatten.

Man soll ├╝bergangsweise auch noch einmal gem├Ą├č dem EEP junge Rothunde ├╝bernehmen, um in Osnabr├╝ck bereits eine Paarbildung herbeizuf├╝hren.

Die Siamangs sollen auf jeden Fall noch vor Ostern in die neue Anlage ziehen. Durch die Bauverz├Âgerungen hatte sich ihre jetzige Haltung ├╝ber Geb├╝hr hinausgez├Âgert.

Zu den Elefanten gibt es gegenw├Ąrtig nichts Neues.
(18.01.2015, 20:55)
Lukas Wittsieker :   Neues aus dem Zoo:
-Die Mantelpaviane wurd abgegeben und die Anlage wird f├╝r Dianameerkatzen,Drills und Rotb├╝ffel umgestaltet.
-Im S├╝damerika-Haus gibt es neue Beschilderungen
-Bei der Siamang/Rote Panda Anlage wurden in der Innenanlage Bretter vor den Fenstern gemacht damit sich die Bewohner an die Analage gew├Âhnen k├Ânnen
-Die Umgestaltung der Klammeraffeninsel geht nur langsam vorran
(18.01.2015, 18:28)
Lukas Wittsieker :   Neues aus dem Zoo:
-Die Mantelpaviane wurd abgegeben und die Anlage wird f├╝r Dianameerkatzen,Drills und Rotb├╝ffel umgestaltet.
-Im S├╝damerika-Haus gibt es neue Beschilderungen
-Bei der Siamang/Rote Panda Anlage wurden in der Innenanlage Bretter vor den Fenstern gemacht damit sich die Bewohner an die Analage gew├Âhnen k├Ânnen
-Die Umgestaltung der Klammeraffeninsel geht nur langsam vorran
(18.01.2015, 18:28)
Ulli :   in etwa heutiger Zustand
(15.01.2015, 00:48)
Ulli :   Eine Fotomontage wie man das Affenhaus mit schlichten Mitteln aufpeppen kann.
Die Innenanlagen selbst m├╝ssen nat├╝rlich auch verbessert werden.
(15.01.2015, 00:47)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo Osnabr├╝ck trauert um Nashorn Hans-Franz
Nashornbulle im hohen Alter eingeschl├Ąfert

Eine schwere Entscheidung musste vor einer guten Woche im Zoo Osnabr├╝ck gef├Ąllt werden: Nashornbulle Hans-Franz ging es gesundheitlich im bereits fortgeschrittenen Alter von 38 Jahren immer schlechter, sodass er eingeschl├Ąfert werden musste.

Der Gesundheitszustand von Breitmaulsnashorn Hans-Franz hatte sich bereits in den letzten Wochen und Monaten stetig verschlechtert, wie Zootierarzt Thomas Scheibe berichtete: "Seit Oktober hatte er zun├Ąchst immer mehr Hautprobleme. Entz├╝ndungen breiteten sich am ganzen K├Ârper und an den F├╝├čen aus, und es entstanden teilweise gro├čfl├Ąchige Hautver├Ąnderungen, die wir nach ├ťberpr├╝fung der Blutwerte auch entsprechend behandelten. Mehrere labordiagnostische Blutanalysen lie├čen jedoch keine R├╝ckschl├╝sse auf das Vorliegen einer spezifischen Erkrankung zu." Trotz besonderer Vitamin- und Mineralstofferg├Ąnzungen verlor der Bulle bei stets gutem Appetit bis zu einem Vierteil seines gesamten K├Ârpergewichtes im Verlaufe der letzten zwei Monate. Er zeigte typisch f├╝r besonders alte Tiere eine immer mehr zunehmende Muskelschw├Ąche.

Am Samstag, 03.01.2015, konnte Hans-Franz sich nicht mehr von seinem Nachtlager erheben. "Wenn so gro├če Tiere festliegen, k├Ânnen sie meist infolge der fortlaufenden Zeit bei zunehmender Kreislaufbelastung nicht mehr selbstst├Ąndig aufstehen. Infolge dessen sind alle vier angewinkelten Beine und die inneren Organe aufgrund des gro├čen K├Ârpergewichtes von fast zwei Tonnen schlechter durchblutet und ├╝berlastet. Hier mussten wir eine Entscheidung treffen, auch im Sinne des Tieres - da tragen wir die Verantwortung", so Scheibe. Gemeinsam mit dem Zooinspektor, den wissenschaftlichen Mitarbeitern und dem leitenden Tierpfleger aus dem Nashornrevier f├Ąllte er schlie├člich die Entscheidung das Tier von seinem Leiden zu erl├Âsen. "So eine Entscheidung ist nie leicht, allerdings lie├č sein aussichtsloser Zustand uns keine andere Wahl", so der wissenschaftliche Mitarbeiter Tobias Klumpe. Der Tierk├Ârper wurde am darauf folgenden Montag zum Institut f├╝r Pathologie der tier├Ąrztlichen Hochschule Hannover ├╝berf├╝hrt, wo die Experten eine umfassende Untersuchung vornehmen werden. "Bis jetzt konnte lediglich festgestellt werden, dass der Bulle schwere Ver├Ąnderung der inneren Organe hatte. Die Ursache daf├╝r ist noch nicht gekl├Ąrt. Wir wissen nicht genau, wann wir das endg├╝ltige Untersuchungsergebnis bekommen, weil die noch ausstehenden feingeweblichen Schnittuntersuchungen m├Âglicherweise noch spezielle Analysen auf virale und bakterielle Erreger nach sich ziehen k├Ânnen", so Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. "Wir wissen zwar, dass Hans-Franz im hohen Alter gestorben ist, als wissenschaftlich geleiteter Zoo m├Âchten aber wir sehr genaue Kenntnisse bekommen ├╝ber die Todesursache bei alten Tieren."

Nashornbulle Hans-Franz kam 1979 aus dem niederl├Ąndischen Safaripark Beekse Bergen nach Osnabr├╝ck und lebte seit dem am Sch├Âlerberg. Obwohl er sein Zuhause mit verschiedenen Weibchen teilte, zeugte er leider keinen Nachwuchs. "F├╝r uns ist sein Tod nat├╝rlich ein gro├čer Verlust. Hans-Franz war nicht nur ein Liebling der Tierpfleger und sehr zutraulich, sondern auch ein wertvolles Tier im Sinne der Nachzucht dieser bedrohten Tierart. Aber er hat ein stolzes Alter erreicht", so Klumpe. F├╝r die drei Osnabr├╝cker Nashornk├╝he Amali, Lia und Marcita sucht der Zoo nun einen passenden Nashornbullen - weiterhin in der Hoffnung mit Nachwuchs zur Arterhaltung der Breitmaulsnash├Ârner beitragen zu k├Ânnen.
(13.01.2015, 16:14)
Lukas Wittsieker :   War jemand beim Neujahrsempfang und k├Ânnte was ├╝ber die zuk├╝nftigen Planungen erz├Ąhlen ?
(12.01.2015, 16:48)
Ulli :   2014: 1.003.000 Besucher
(09.01.2015, 21:43)
Lukas Wittsieker :   Wie war denn die Besucherzahl von 2014?
(02.01.2015, 18:58)
Jan Jakobi :   Erster Eintrag des Jahres 2015 in diesem Forum:

Osnabr├╝ck hat noch keine Gruppe gefunden, zu mindestens offiziell.
(01.01.2015, 01:01)
R├╝diger Krichel :   @ welche Elefantenk├╝he kommen denn nun nach Osnabr├╝ck n├Ąchstes Jahr .
Die Emmener Gruppe schon mal nicht , evtl Kewa und ihr Anhang aus Berlin ?
(31.12.2014, 19:03)
Ulli :   Ich kann auch nur mutma├čen:

Da sind zun├Ąchst die begonnenen Arbeiten im S├╝damerikabereich:
Klammeraffen-Insel
S├╝damerika-Anlage f├╝r Guanacos und Tapire
Totenkopf├Ąffchen-Au├čenanlage

Umzug der Drills und Diana-Meerkatzen nach Takamanda
anschlie├čend Neubesetzung der Anlagen mit Kattas

Baubeginn des Orang-Haus

Neustrukturierung der Elefantengruppe nach Abgabe der Jungbullen

Eigentlich ein durchaus volles Programm

(31.12.2014, 14:31)
Lukas Wittsieker :   Wei├č jemand was im n├Ąchsten in Osnabr├╝ck erneuert werden soll?
(28.12.2014, 15:26)
Holger Wientjes :   Zu der Faultier-Toilette: Gehen die Tiere zum Kotabsetzen nicht auf den (Wald-)Boden ?
(27.12.2014, 13:37)
Jonas Homburg :   Nach einem weihnachtlichen Besuch das neueste aus Osnabr├╝ck:
-Der Umbau der Klammeraffen-Inseln hat begonnen, zun├Ąchst wurden die Inseln durch Natursteine, Baumst├Ąmme und einige kleine B├╝sche am Boden verbunden und aufgewertet, demn├Ąchst steht dann wohl ein Ersatz f├╝r das in die Jahre gekommene Kletterger├╝st und die fl├Ąchenm├Ą├čige Erweiterung an.
-Auf der Huftieranlage in Takamanda lebt seit letzter Woche Montag ein junges Bongo-Paar aus dem Zoo Berlin. Die Rappenantilopen sind nach Hodenhagen abgegeben worden.
-Der Rotb├╝ffelstall steht zwar vom Rohbau her, von innen muss da aber noch eine Menge passieren, sodass von einem baldigen Einzug der B├╝ffel noch keine Rede sei kann.
-Im Vogelabteil der Schimpansenhalle ├╝berwintern nun auch die Witwenpfeifg├Ąnse, der restliche Vogelbesatz zeigte sich sehr aktiv und insbesondere der Hornvogel hat sichtlich seine Freude daran, sich spielerische Verfolgungsjagden mit den Schimpansenjungen zu liefern.
-Das Faultier-Kletterger├╝st im S├╝damerikahaus ├╝ber der Tapiranlage ist noch einmal vergr├Â├čert worden, nun inklusive einer artgerechten Toilette in Form einer h├Ąngenden, substratgef├╝llten Holzwanne. Au├čerdem wurden Seile in den Bereich hinter den Kulissen bei den Tapirboxen gespannt, was leider dazu gef├╝hrt hat, dass die Faultiere, die man auf dem Kletterger├╝st seit Jahren endlich mal vern├╝nftig sehen konnte, sich nun komplett verstecken k├Ânnen.
-Rund um die Nasenb├Ąrenanlage wurden Plattformen in B├Ąumen am Besucherweg installiert, die den Tieren demn├Ąchst zug├Ąnglich gemacht werden.
-Die Innenanlage der Siamangs und kleinen Pandas ist fertig. Der Durchblick von der Au├čenanlage auf den Wirtschaftshof wurde mit Bambus zugepflanzt, sodass ich von dieser Anlage jetzt durchaus ├╝berzeugt bin.
(25.12.2014, 20:30)
Lukas Wittsieker :   Julian Osterberg@Vor 4 Wochen:
-Klammeraffeninseln werden neu gestaltet
-Bei den Kirk Dikdiks sind Jungfernkraniche eingezogen
-Umbau im Inneren Bereich des S├╝damerika-Areals ist abgeschlossen.Nun ist der Au├čenbereich dran
-Bei den Kleinen Kudus sind Paradieskraniche mit eingezogen
-Rotb├╝ffelstall scheint fertig zu sein
-und auf dem Giraffenspielplatz wird was gebaut,vielleicht ein Hochseilgarten???
(22.12.2014, 20:25)
Lukas Wittsieker :   Wei├č jemand wann die Pandas in Osnabr├╝ck eintreffen???
(21.12.2014, 14:56)
Lukas Wittsieker :   Wei├č jemand wann die Pandas in Osnabr├╝ck eintreffen???
(21.12.2014, 14:56)
Lukas Wittsieker :   Neues aus Osnabr├╝ck
Die Klammeraffeninsel wird neu gestaltet,bei den Kirk Dikdiks sind jetzt Jungfernkraniche eingezogen,Der Umbau im S├╝damerikahaus ist abgeschlossen bald folgt der Au├čenbereich,bei den Kleinen Kudus sind Paradieskraniche eingezogen wird gerade ein Hochseilgarten erricht werden?,der Rotb├╝ffelstall scheint fertig zu sein


Kritik:
-Leider waren wie immer die Fensterscheiben verdreckt

An vielen Stellen k├Ânnten die Beschilderungen mal gegen neue ausgetauscht werden vorallem bei den V├Âgeln,S├╝damerikahaus,Eingangsbereich,Kamel/Eulenbereich etc

(30.11.2014, 20:38)
Ulli :   Rein pers├Ânlich finde ich das Konzept vom Museum klasse.
Au├čerdem ist es eine sch├Âne Erg├Ąnzung:
Regionale Naturr├Ąume, Planetarium und weltweite Tierformen - Vom Nahen zum Fernen.
Man kann auch vor Ort mit Umsicht viel f├╝r die Landschaftsr├Ąume tun und muss nicht in die Ferne schweifen.

Zoologische Anpassungen sehe ich in folgenden Bereichen:
- im Bereich "Kulturlandschaften" w├Ąren Terrarien mit den lebenden Formen statt der pr├Ąsentierten Exponaten in der Wand mit den Guckl├Âchern w├╝nschenswert.
- Aus dem nicht mehr erforderlichen bzw. durch die neuen Verordnungen ├╝berholten H├╝hnerstall-Bereich kann man eine Speisekammer mit M├Ąusen bzw. einen Bereich mit heimlichen und nicht unbedingt erw├╝nschten "Untermietern im Haus" zu deutsch einen "Ungezieferzoo" machen.
- Aus den vier D├╝mmer-Aquarien k├Ânnte man ein einheitliches Landschaftsaquarium machen.
Die Waldameisen gibt es bereits in der Ausstellung.
Das Bienenhaus - was im Zuge einer Elefantenerweiterung zur Disposition steht - kann man in den Museumsgarten verlagern.
Damit ist f├╝r mich aus zoologischer Sicht der Anpassungsaufwand erledigt.
(27.11.2014, 05:31)
Lukas Wittsieker :   Aber dann sollte es auch eine Austellung zum Thema Zoo geben zB welche Tierarten von aussterben bedroht sind
(25.11.2014, 20:57)
Ulli :   NOZ 24.11.2014:

Die Diskussion um die Zusammenlegung von Zoo und Naturkundlichem Museum am Sch├Âlerberg flammt wieder auf. Hatte es in der Vergangenheit schon mehrfach ├ťberlegungen zu einer Fusion gegeben, scheint es jetzt ernst zu werden. K├Ąmmerer Thomas Fillep hat das Thema in seiner Liste m├Âglicher Sparpotenziale aufgegriffen.


Fillep best├Ątigte im Gespr├Ąch mit unserer Redaktion, dass er in einer Zusammenlegung gro├če Synergieeffekte sehe, sowohl f├╝r das Museum als auch f├╝r den Zoo.

(25.11.2014, 16:02)
Ulli :   Nach Angaben des Zoos Osnabr├╝ck leben im S├╝damerika-Areal zurzeit elf Totenkopfaffen, zwei Wei├čgesicht-Marmosetten, drei Liszt├Ąffchen, vier Flachlandtapire, zwei Faultiere, elf Wasserschweine, vier Nandus, sechs Guanakos, sieben Nasenb├Ąren, zwei Waldhunde und zwei Boas. Die Tierwelt der angeschlossenen Mendoza-Halle besteht aus Schopfwachteln, M├Ânchssittichen, Wildmeerschweinchen, Goldstirn-Sittichen, Silberschn├Ąbeln und Wei├čschulter-Tangaren.

Umbaukosten im S├╝damerikahaus / Guanaco-Tapir-Anlage/Totenkopf├Ąffchen-Au├čen 55.000 Euro
(Quelle NOZ 18.11.2014)
(19.11.2014, 12:58)
Lukas Wittsieker :   Hier ein paar neuigkeiten vom 2.11
-Der Rotb├╝ffelstall ist fast fertig
-2 Kraniche sind neben den Kirk Dikdiks eingezogen
-Die Totenkopf├Ąffchnen Innenanlage steht kurz vor der Fertigstellung
-Der Dianameerkatzenmann hat 2 Damen aus Duisburg bekommen
-Im Au├čenbereich der Siamang/Panda Anlage geht es etwas langsamer vorran nur doof das man im Hintergrund den Wirtschaftshof sieht ich hoffe dort kommt noch etwas vor
-Im Aquarium wurde ein Terrarium f├╝r Siedleragamen errichtet
-Die Faultiere befinden sich jetzt ├╝ber der Tapir anlage

Zukunft
-Die Tapir/Wasserschein und Nandu/Guanako Anlage soll umgestaltet und zusammen gelegt werden
-Im S├╝damerika-Haus wird noch gewerkelt
-Die Totenkopf├Ąffchen sollen eine Au├čenanlage bekommen
-Der Umbau der Orang Anlage soll laut Zoo Anfang 2015 beginnen und 2016 abgeschlossen sein
-Die Rappenantilopen sollen abgegeben werden dort werden dann Bongos leben,die Pinselohrschweine sollen bleiben
-Auch die Mantelpaviane werden den Zoo verlassen dort werden dann Dianameerkatzen,Drills und Rotb├╝ffeleinziehen
-Am Eingang soll das Klammeraffengehege erweitert und umgestalltet werden ob die Wand des Hauses noch was gemacht wird kann ich nicht sagen
-Wenn die Drill und Dianas nach Takamanda gezogen sind sollen die Anlagen bis zur Wiese erweitert werden dort werden warscheinlich Kattas leben

was sonst noch gemacht wird kann ich leider nicht sagen

(15.11.2014, 20:10)
Lukas Wittsieker :   Wann kommen eigentlich die Roten Pandas und wann ist ihre Anlage fertig???
(09.11.2014, 20:05)
Lukas Wittsieker :   Also der B├╝ffelstall ist fast fertig
(08.11.2014, 19:46)
Ulli :   danke f├╝r deine Erg├Ąnzungen,
bei dem Gelbr├╝ckenducker bin ich einfach in der Tabelle verrutscht. Ich habe die Art ja selbst ganz fasziniert i├╝ber l├Ąngere Zeit n Wuppertal betrachtet und auch in N├╝rnberg gesehen.

Damit rutscht der Gelbr├╝ckenducker ganz weit nach oben in der Liste der verf├╝gbaren Arten, zumal es ├╝berhaupt nur eine der wenigen Huftierarten Westafrikas ist, die in europ├Ąischen Zoos gehalten werden.

Bei der Gelegenheit, Buschb├Âcke hatte ich selbst noch im Zoo Hannover als Unterbesatz bei den Giraffen sehen k├Ânnen.

Der Potto aus Berlin ist mir schlichtweg durchgeschlupft. Primaten sind ja eigentlich mein Thema.

Und beim Honigdachs habe ich seit 2010 die Tabelle einfach nicht aktualisiert.
Andererseits meiden Honigdachse dichte tropische Regenw├Ąlder, wie sie im Gebiet Takamanda/Cross River mehrheitlich anzutreffen sind.

Ach ja, die Tabelle fu├čt nicht allein auf meinen Mist, es gibt hierzu eine Datenbank und Liz Thieme hat die Datenbank entdeckt. Von mir stammt in erster Linie die Suche nach den deutschen Namen und die Aufstellung der Zoohalter.

Die Tabelle besteht im Grundger├╝st schon seit 2010 - insofern in Einzelf├Ąllen bitte etwas Nachsicht. Ich selbst habe meine eigene Tabelle auf Tims Anregung hon korrigiert.
(06.11.2014, 13:27)
Tim Sagorski :   @ Ulli :

Interessante Artenauflistung, allerdings mit kleinen Korrekturen :

Einen Potto gibt es noch in Berlin, Honigdachse sehr wohl in Deutschland (K├Âln / Berlin TP), genau wie es Gelbr├╝ckenducker sehr wohl in Europa gibt, wenn auch alle in Deutschland (Wuppertal, N├╝rnberg, Krefeld).

Die Meerkatzen-Artenauswahl f├╝r Takamanda scheint ja bereits getroffen worden zu sein, da man ja Dianas aus Duisburg geholt hat.
(06.11.2014, 11:45)
Ulli :   Aquarium-Vorschlag
(06.11.2014, 11:00)
Ulli :   Aquarium-Vorschlag
(06.11.2014, 11:00)
Ulli :   @ Micheal: mir pers├Ânlich w├Ąre aus ├Âkonomischen Gr├╝nden Partnerzoo NRW wichtiger, au├čerdem w├╝rde ich f├╝r den Zoo als eigenst├Ąndigen Namen eh lieber den fr├╝heren Namen "Waldzoo" sehen.

"Gr├Â├čter Zoo Niedersachsens" ist eh schwammig, Hannover hat mehr Areal, Walsrode den gr├Â├čeren Tierbestand.

Ansonsten noch einmal mein Aquarium-Vorschlag
(06.11.2014, 10:59)
Michael Mettler :   @Ulli: Dann m├╝sste sich der Osnabr├╝cker Zoo allerdings entscheiden, womit er lieber ├Âffentlichkeitswirksam werben will - "Partnerzoo NRW" und "Gr├Â├čter Zoo Niedersachsens" passen nicht wirklich zusammen ;-)
(06.11.2014, 09:27)
Ulli :   Gibt es Neues hinsichtlich der zuk├╝nftigen Elefantenhaltung-Entwicklung ?
(06.11.2014, 09:07)
Ulli :   Gibt es Neues hinsichtlich der zuk├╝nftigen Elefantenhaltung-Entwicklung ?
(06.11.2014, 09:05)
Ulli :   @Julian als ich das zusammenstellte, war die Meerkatzenart noch nicht abschlie├čend klar.
Ich habe bei den theoretisch verf├╝gbaren Arten nat├╝rlich die Gr├╝ne Meerkatze vergessen.

@Lukas Osnabr├╝ck liegt mit der Stadtgrenze an der Landesgrenze, insofern ist der Wunsch in den Verbund aufgenommen zu werden verst├Ąndlich.
Mentalit├Ątsm├Ą├čig geh├Ârt der Menschenschlag auch eher nach Westfalen. Das ehemalige F├╝rstbistum wurde halt beim Wiener Kongress 1815 dem K├Ânigreich Hannover zugeschlagen - vielleicht weil der letzte regierende F├╝rstbischof auf dem Welfenhaus entstammte.

├ťber Jahre stand am Hauptbahnhof als Slogan: die gr├Â├čte westf├Ąlische Stadt in Niedersachsen.
Kleiner geschichtlicher Exkurs.

Tatsache ist und bleibt, dass die r├Ąumliche N├Ąhe zu vielen Zoos in NRW deutlich n├Ąher ist als beispielsweise zu Hannover. Und man wirbt in dem Verbund ja gerade um die wechselseitigen Besuche.

Ich mag im ├╝brigen beide Zoos.
(05.11.2014, 22:42)
Lukas Wittsieker :   Wieso "wieder" gab es schon mal ├Ąrger zwischen Adler und Busemann
(05.11.2014, 20:36)
Lukas Wittsieker :   Osnabr├╝ck in die Vereinigung NRW Partnerzoos??? Os ist doch Nds

ich ja fast wie beim Fu├čball zwischen den beiden Zoos
(05.11.2014, 20:28)
Ulli :   Zwischen M├╝nster und Osnabr├╝ck tobt gerade wieder so etwas wie eine "Schlammschlacht". J├Ârg Adler ├Ąu├čerte sich in der kirchlich orientierten Zeitschrift "Publik-Forum" sehr negativ zur Themenwelt Angkor Wat als Scheinwelt, Osnabr├╝ck reagiert etwas pikiert.

Schon vorher hatte es die eine oder anderen Reibereien gegeben. Osnabr├╝ck betont immer den millionenschweren j├Ąhrlichen hohen Zuschussbeitrag f├╝r M├╝nster und verk├╝ndet selbst seinen geringen Zuschuss, vergisst aber durchaus die sehr intensive Bauf├Ârderung durch Stadt und Landkreis Osnabr├╝ck; der Zoo Osnabr├╝ck soll zumindest in fr├╝heren Zeiten Prospekte in M├╝nster per Postwurf verteilt haben; der Zoo M├╝nster seinerseits will nicht, dass Osnabr├╝ck in die Vereinigung Partnerzoos NRW aufgenommen wird.

Es kann sich jeder sein eigenes Urteil hierzu bilden.
(05.11.2014, 15:46)
Ulli :   @Michael - deine Erg├Ąnzungen zum Terrarium und deinen Tauschvorschlag finde ich sehr gut.
P.S. bei der s├╝dostasiatischen Schildkr├Âtenanlage dachte ich urspr├╝nglich auch eher an die Riesenschildkr├Âtenanlage.

Aber wie gesagt, Wasserschildkr├Âte und Baumwaran finde ich die bessere L├Âsung.
(05.11.2014, 15:33)
Ulli :   Besetzungsoptionen Takamanda -
Ich hatte das schon einmal weiter unten aufgestellt:

Puristisch betrachtet S├Ąugetierarten aus dem Gebiet Takamanda/Cross River (Regenwald)
Angaben stammen aus www.Zootierliste.de - Bereich aktuell

Hylochoerus meinertzhageni - Giant Forest Hog - Waldschwein spec. - nicht in europ├Ąischen Zoos
Potamochoerus porcus - Red River Hog - Pinselohrschwein - in einer Reihe von Zoos
Hippopotamus amphibious - Hippopotamus - Flusspferd - in einigen Zoos - Haltung extrem teuer
Choeropsis liberiensis liberiensis Westliches Zwergflusspferd h├Ąufig in Zoos dagegen die Nigeria-Unterart (Niger-Delta) nicht in Zoos, IUCN listet Art insgesamt als stark gef├Ąhrdet
Tragelaphus scriptus - Bushbuck - keine der Unterarten in einem europ├Ąischen Zoo
Cephalophus dorsalis - Bay Duiker - Westafrik. Schwarzr├╝ckenducker - nicht in europ├Ąischen Zoos
Philantomba monticola - Blue Duiker - Unterart Kongo-Blauducker - in einigen europ├Ąischen Zoos, u.a. Krefeld
Cephalophus ogilbyi - Ogilby's Duiker - nicht in europ├Ąischen Zoos
Cephalophus rufilatus - Red-flanked Duiker - die westliche Unterart Einzeltier in Valencia
Cephalophus silvicultor - Yellow-backed Duiker - nicht in europ├Ąischen Zoos
Redunca fulvorufula - Mountain Reedbuck - s├╝dostafrikan. Unterart vereinzelt in europ├Ąischen Zoos
Redunca redunca - Bohar Reedbuck - nicht in europ├Ąischen Zoos
Hyemoschus aquaticus - Water Chevrotain - Hirschferkel - nicht in europ├Ąischen Zoos
Neotragus batesi - Dwarf Antelope - Bates B├Âckchen - nicht in europ├Ąischen Zoos
Syncerus caffer - African Buffalo - in der waldnahen Variante ┬äRotb├╝ffel┬ô in europ├Ąischen Zoos - ESB
Tragelaphus spekii - Sitatunga - in einigen europ├Ąischen Zoos - ESB
Leptailurus serval - Serval - viele Biotope, nicht im Regenwald in europ├Ąischen Zoos
Profelis aurata - African Golden Cat - nicht in europ├Ąischen Zoos
Panthera pardus - Leopard - afrikanische Form nur noch sporadisch in europ├Ąischen Zoos
Atilax paludinosus - Marsh Mongoose - Sumpfmanguste - nur 1 Einzeltier auf der Isle of Man - nicht gef├Ąhrdet
Galerella sanguine - Schlankmanguste - seit 2009 in Prag - in einigen Unterarten gef├Ąhrdet Herpestes naso - Langnasenmanguste, event. Unterart der Schlankmanguste - nicht in europ. Zoos
Nandinia binotata - African Palm Civet - Pardelroller - nicht in europ├Ąischen Zoos -
┬änicht gef├Ąhrdet┬ô (least concern). Pardelroller sind Erregerreservoir der Schlafkrankheit
Civettictis civetta - African Civet - Afrikan. Zibetkatze - nur in drei europ├Ąischen Zoos
Poiana richardsonii - African Linsang - nicht in europ├Ąischen Zoos
Genetta cristata - als Haussa-Ginsterkatze in Aue und Pilzen
Genetta fieldiana = pardina - nicht in europ├Ąischen Zoos
Mellivora capensis - Honey Badger - Honigdachs - vereinzelt in europ├Ąischen Zoos, nicht in Dtl.
Bdeogale nigripes - Black-footed Mongoose - Schwarzfussmanguste - nicht in europ├Ąischen Zoos
Herpestes ichneumon - Egyptian Mongoose - Ichneumon - nur in israelischen Zoos
Aonyx capensis - African Clawless Otter - Kap-Fingerotter - nicht mehr in europ├Ąischen Zoos
Hydrictis maculicollis - Spotted-necked Otter - Fleckenhalsotter - nur in Valencia seit 2008 mit Zucht sowie Belfast seit 2013
Genetta servalina - Servaline Genet - Serval-Ginsterkatze - nicht in europ├Ąischen Zoos
Dendrohyrax dorsalis - Western Tree Hyrax - Baumschliefer - Unterart nicht in europ├Ąischen Zoos - in der Roten Liste gef├Ąhrdeter Arten der IUCN
Arctocebus calabarensis - Calabar Angwantibo - B├Ąrenmaki - nicht in europ. Zoos - nicht gef├Ąhrdet
Perodicticus potto - Potto - in einigen europ. Zoos, nicht in Dtl. - nicht gef├Ąhrdet
Euoticus pallidus - Pallid Needle-clawed Galago - Kielnagel-Galago - nicht in europ├Ąischen Zoos
Galago demidoff - Demidoff's Galago - nicht in europ├Ąischen Zoos - laut IUCN nicht gef├Ąhrdet
Galago thomasi - Thomas-Galago - nicht in europ├Ąischen Zoos - laut IUCN nicht gef├Ąhrdet
Galago alleni - Allen's Squirrel Galago - Allen-Galago - nicht in europ├Ąischen Zoos
IUCN listet den Allen-Galago als ┬ästark gef├Ąhrdet┬ô (endangered)
Galago cameronensis - Kmerun-Galago - nicht in europ├Ąischen Zoos - laut IUCN nicht gef├Ąhrdet
Cercopithecus erythrotis - Red-eared Monkey - Rotnasenmeerkatze - nicht mehr in europ. Zoos
IUCN listet die Art als gef├Ąhrdet (vulnerable)
Cercopithecus nictitans - White-nosed Guenon - Gro├če Dunkle Wei├čnase - nicht in europ├Ąischen Zoos - laut IUCN stark gef├Ąhrdet (endangered)
Cercopithecus pogonias - Crowned Guenon - Kronenmeerkaze - nicht in europ├Ąischen Zoos, von einer anderen Unterart 1 Einzeltier in Twycross/GB - nicht gef├Ąhrdet
Cercopithecus mona - Mona Monkey - Mona-Meerkatze - inzwischen selten in europ├Ąischen Zoos - nicht gef├Ąhrdet, zur├╝ckgehender Lebensraum
Cercopithecus preussi - Preuss's Monkey - Preuss-Meerkatze - nicht mehr in europ├Ąischen Zoos -
nicht gef├Ąhrdet, zur├╝ckgehender Lebensraum
Chlorocebus sabaeus - Westliche Gr├╝ne Meerkatze - h├Ąufig in Zoos
nicht gef├Ąhrdet, zur├╝ckgehender Lebensraum, teilweise Kulturfolger
Chlorocebus tantalus - Tantalus Meerkatze - in europ├Ąischen Zoos nur in Herberstein -
nicht gef├Ąhrdet, zur├╝ckgehender Lebensraum
Cercocebus torquatus - Red-capped Mangabey - Rotschopf- oder Halsbandmangabe
relativ selten in europ├Ąischen Zoos
IUCN listet die Art nicht als gef├Ąhrdet, das ist jedoch veraltet, zur├╝ckgehender Lebensraum
Lophocebus albigena - Gray-cheeked Mangabey - Grauwangen-M. - 2 x in Frankr. - nicht gef├Ąhrdet Papio anubis - Anubispavian - relativ selten in europ├Ąischen Zoos - laut IUCN nicht gef├Ąhrdet
Mandrillus leucophaeus - Drill - sehr selten in europ. Zoos - EEP
IUCN listet die Art als stark gef├Ąhrdet (endangered)
Colobus guereza - Guereza - h├Ąufig in Zoos - IUCN listet Art als nicht bedroht
Piliocolobus pennantii - Pennant's Red Colobus - Pennant-Stummelaffe - nicht in europ├Ąischen Zoos
lUCN listet Art als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered)
Piliocolobus preussi - Preuss's Red Colobus - Preuss-Stummelaffe - nicht in europ├Ąischen Zoos
lUCN listet Art als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered)
Colobus satanas - Black Colobus - Schwarzer Stummelaffe - nicht in europ├Ąischen Zoos
IUCN listet die Art als gef├Ąhrdet (vulnerable).
Pan troglodytes - Chimpanzee - westafrikanische Unterart (P.t. verus) selten in europ├Ąischen Zoos, die Unterart Nigeria-Schimpanse (P. t. vellerosus) nicht in europ├Ąischen Zoos,
IUCN listet die Art als stark bedroht (endangered)
Gorilla Gorilla - Cross-River-Gorilla - Unterart nicht in europ. Zoos, ansonsten gr├Â├čerer Bestand
IUCN listet diese Unterart als „vom Aussterben bedroht“ (critically endangered).

Die gehaltenen Arten an Nagern und Fledertieren ist noch viel kleiner, ganz zu schweigen von den V├Âgeln, Reptilien, Amphibien, Fischen und Wirbellosen des Regenwaldes in Kamerun und Nigeria


als S├Ąugetierbestand ├╝berhaupt verf├╝gbar:

Potamochoerus porcus - Red River Hog - Pinselohrschwein - in einer Reihe von Zoos
ggf. Hippopotamus amphibious - Hippopotamus - Flusspferd - in einigen Zoos - Haltung extrem teuer !!
Choeropsis liberiensis liberiensis Westliches Zwergflusspferd h├Ąufig in Zoos dagegen die Nigeria-Unterart (Niger-Delta) nicht in Zoos, IUCN listet Art insgesamt als stark gef├Ąhrdet
Tragelaphus spekii - Sitatunga - in einigen europ├Ąischen Zoos - ESB
Syncerus caffer - African Buffalo - in der waldnahen Variante ┬äRotb├╝ffel┬ô in europ├Ąischen Zoos - ESB
ggf. da nicht biotopgerecht Leptailurus serval - Serval - viele Biotope, nicht im Regenwald in europ├Ąischen Zoos
Hydrictis maculicollis - Spotted-necked Otter - Fleckenhalsotter - nur in Valencia seit 2008 mit Zucht sowie Belfast seit 2013
Cercopithecus mona - Mona Monkey - Mona-Meerkatze - inzwischen selten in europ├Ąischen Zoos - nicht gef├Ąhrdet, zur├╝ckgehender Lebensraum
nicht gef├Ąhrdet, zur├╝ckgehender Lebensraum, teilweise Kulturfolger
Chlorocebus tantalus - Tantalus Meerkatze - in europ├Ąischen Zoos nur in Herberstein -
nicht gef├Ąhrdet, zur├╝ckgehender Lebensraum
Cercocebus torquatus - Red-capped Mangabey - Rotschopf- oder Halsbandmangabe
relativ selten in europ├Ąischen Zoos
IUCN listet die Art als gef├Ąhrdet, das ist jedoch veraltet, zur├╝ckgehender Lebensraum
Lophocebus albigena - Gray-cheeked Mangabey - Grauwangen-M. - 2 x in Frankr. - nicht gef├Ąhrdet Papio anubis - Anubispavian - relativ selten in europ├Ąischen Zoos - laut IUCN nicht gef├Ąhrdet
Mandrillus leucophaeus - Drill - sehr selten in europ. Zoos - EEP
IUCN listet die Art als stark gef├Ąhrdet (endangered)
Colobus guereza - Guereza - h├Ąufig in Zoos - IUCN listet die Art als nicht bedroht, in Osnabr├╝ck lebt z. Zt. mit Colobus guereza kikuyuensis die ├Âstliche Unterart
Pan troglodytes - Schimpanse - westafrikanische Unterart (P.t. verus) selten in europ├Ąischen Zoos, die Unterart Nigeria-Schimpanse (P. t. vellerosus) nicht in europ├Ąischen Zoos


P.S. f├╝r Osnabr├╝ck vorgesehene Arten
Tragelaphus eurycerus isaaci - Ostafrikanischer Bongo (Bergbongo) - Kenia, waldiges Hocland. zentralafrikanische Form im dichten Wald - h├Ąufig in europ├Ąischen Zoos - IUCN listet Art als CR (vom Aussterben bedroht)
Cercopithecus diana diana - Diana_Meerkatze. Sierra Leone bis Elfenbeink├╝ste, h├Ąufig in europ├Ąischen Zoos - IUCN listet Art als gef├Ąhrdet
Cercopithecus diana roloway - Diana_Meerkatze. Elfenbeink├╝ste und Ghana, relativ selten in europ├Ąischen Zoos, zweimal in Deutschland - IUCN listet Art als stark gef├Ąhrdet
Cercocebus atys lunulatus - Wei├čscheitelmangabe,westliches Afrika (O- und NO-Elfenbeink├╝ste, SW-Burkina Faso und SW-Ghana), relativ selten in europ├Ąischen Zoos, zweimal in Deutschland - IUCN listet Art als stark gef├Ąhrdet


(05.11.2014, 15:28)
Michael Mettler :   Das offene Terrarium hat den Nachteil, dass es einerseits zum Diebstahl von Tieren, andererseits zum Einsetzen unliebsam gewordener Heimtiere (potenzielle Krankheitstr├Ąger) reizen kann.

Bindenwarane sind imposante Schautiere, aber ob die Kaimananlage f├╝r mehr als nur eine Einzelhaltung dieser sehr bewegungsintensiven Art reicht, wage ich zu bezweifeln. Deshalb w├╝rde ich das Konzept eher umkehren: Die Kaimananlage f├╝r eine Zuchtgruppe einer der bedrohten s├╝dostasiatischen Wasserschildkr├Âten nutzen (die dann dort vor "eingeworfenen Zimmerschildkr├Âten" sicher w├Ąre) und die offene Anlage komplett verglasen, um darin (evtl. zur Geschlechtertrennung teilbar) eine der ebenfalls bedrohten asiatischen Baumwaran-Arten unterbringen zu k├Ânnen.

Ich bin zwar schon eine Weile aus der Terraristik raus, aber mein letzter Kenntnisstand war, dass man Gemeinschaftshaltungen Echsen/Schildkr├Âten aus Gesundheitsgr├╝nden m├Âglichst unterlassen sollte - wei├č nicht, ob die Gefahr inzwischen durch bessere Prophylaxe gebannt werden kann.

Da sich Zwergseiden├Ąffchen mit anderen Krallen├Ąffchen vergesellschaften lassen, m├╝sste doch f├╝r sie ein Unterkommen zu finden sein?
(05.11.2014, 15:25)
Ulli :   Nat├╝rlich w├╝rde eine thematische Gliederung des Terrariums Sinn machen.

Von einigen., auch von mir selbst, ist schon eine Konzentrierung auf S├╝dostasien zumal aufgrund der r├Ąumlichen N├Ąhe zu Angkor Wat angeregt worden, selbst wenn es in letzter Konsequenz schwierig sein k├Ânnte umzusetzen.

Denkbar sind Also z.B. Bindenwaran statt Brillenkaiman; Wasseragame, Segelechse oder Nackenstachler statt der Gr├╝nen Legune; ggf. eine s├╝dostasiartische Schildkr├Âtenart. Die Schlangenarten sind heute schon s├╝dostasiatisch.

Die Idee mit dem offenen Terrarium finde ich sehr gut. Sicher ist eine bessere Strukturierung sinnvoll. Es gibt ├╝brigens ├ťberlegungen hinsichtlich eines au├čen anzubauenden Wintergartens.

Die Leguane k├Ânnen dann ins S├╝damerikahaus oder in die momentane Krallenaffen-Anlage im Affenhaus umziehen.

F├╝r die Zwergseiden├Ąffchen l├Ąsst sich sicher eine L├Âsung zoointern finden.

(05.11.2014, 13:50)
Michael Mettler :   Die offene Reptilienanlage im Terrarium ist ├╝brigens gar nicht von Anfang an geplant gewesen. Ich hatte den damaligen Zoodirektor Everts mal darauf angesprochen und gefragt, warum diese Anlage einen so merkw├╝rdigen Grundriss hat. Wenn ich mich an die Erkl├Ąrung richtig erinnere, sollten auf den Mauer"nasen", die in den Besucherraum ragen, urspr├╝nglich einzelne Terrarien stehen und der Bereich dahinter entlang der Wand sollte als Pflanzfl├Ąche dienen. Auf die Idee, daraus eine offene Reptilienanlage zu machen, kam man erst, nachdem die Sockelmauer schon stand; vielleicht, weil der gesamte Terrarienraum dadurch gro├čz├╝giger wirkte als mit den Einzelterrarien. Und seitdem ist dieses "Gehege" mit einer zeitweise irrsinnigen Mixtur von Arten aus den unterschiedlichsten Lebensr├Ąumen und mit unterschiedlichsten Anspr├╝chen besetzt.
(05.11.2014, 13:02)
Hannes L├╝ke :   Im Terrarium muss sich sowieso einiges tun. Die Netzpythons sehen schrecklich aus und die unssaubere H├Ąutung spricht f├╝r sich. Von den unansehnlichen Hautst├╝cken in der Anlage ganz zu schweigen. Die offene Anlage f├╝r Leguane ist ja ganz nett aber das Sammelsurium von diversen Reptilien ist nicht das Gelbe vom Ei. ich bezweifle sehr, dass sie den Anspr├╝chen der meisten Arten gerecht wird, sie ist sehr dunkel und bestimmt alles andere als Wirtschaftlich. Evtl sollte man auch dieses Haus thematisch gestalten und einge der aktuellen Reptilien umsiedeln z.B. die Leguane ins, sowieso feuchte und gut geheizte, S├╝damerikahaus.
(05.11.2014, 12:26)
Jonas Homburg :   Und nach einem Besuch am Sonntag von mir noch die Erg├Ąnzungen zum neuesten aus dem Zoo:
-im Klammeraffenhaus wurden nun einfach alles mit Substrat auf gleiche H├Âhe aufgesch├╝ttet, sodass es faktisch keine optische Trennung mehr zwischen altem und neuem Gehegeteil mehr gibt. Auf der Au├čenanlage hat man entgegen der Ank├╝ndigungen bisher noch nicht zu bauen begonnen. Man wollte den Klammeraffen wohl noch das gute Wetter g├Ânnen bevor ihnen der Zugang zum Au├čengehege vor├╝bergehend verwehrt werden muss.
-die Kraniche in Samburu sind Jungfernkraniche
-der B├╝ffelstall auf Takamanda macht Fortschritte, es d├╝rfte also nicht mehr allzu lange dauern, bis hier der Bestandswechsel erfolgen kann (w├Ąren die Bauma├čnahmen nicht in Verzug geraten, k├Ânnten die B├╝ffel bereits da sein)
-nach der Bestandsverringerung auf der Takamanda-Huftieranlage durch den zwischenzeitlichen Schichtbetrieb und die Herausnahme der Kudus hat sich wieder eine richtige Grasnarbe gebildet, nachdem man sich ja zwischenzeitlich schon von der Idee einer gr├╝nen Anlage verabschiedet zu haben schien, ist sie nun wieder richtig nett geworden. Auch die Vegetation im Hintergrund ist so gut gewachsen, dass ich meine Einsch├Ątzung, sie sei zu offen f├╝r Bongos, auch angesichts einiger Beispiele von wesentlich offeneren Haltungen dieser Antilopen zur├╝cknehmen muss.
-Das Schimpansenhaus wird f├╝r die Winternutzung vorbereitet. Die Vegetation hat sich hier ├╝ber den Sommer derma├čen explosionsartig entwickelt, das an einigen Stellen jetzt sogar zur├╝ckgeschnitten und hochgebunden werden muss, damit die Schimpansen nicht ├╝ber Rankpflanzen ans Dach kommen.
-Im Zuge der Umgestaltung im S├╝damerikahaus ist auch die Br├╝stung entlang der Tapiranlage neugestaltet worden, nun ersetzt ein nat├╝rlich wirkender Holzzaun die vormalige Metallpfeilerabsperrung. Insgesamt ist dieses Haus wirklich aufgewertet worden und es geh├Ârt definitiv zu meinen Lieblingspl├Ątzen im gesamten Zoo.
-Die Siamang-Anlage ist zwar immer noch nicht ganz fertig, aber zumindest die Au├čenanlage scheint ziemlich weit. Zwischen den B├Ąumen und dem Kletterger├╝st wurden Seile gespannt, au├čerdem ist bereits ein R├╝ckzugskasten f├╝r die Pandas installiert. An der Innenanlage wird noch flei├čig gewerkelt. Was ich allerdings ├╝berhaupt nicht verstehe ist, warum man die R├╝ckseite der Anlage nicht vermauert, sondern vergittert hat. Der Ausblick auf den dahinter liegenden Wirtschaftshof ist nicht gerade sch├Ân.
-Neben dem R├╝sselspringer-Terrarium, was wirklich nett geworden ist, sind auch die Ameisen wieder aktiv, die R├Âhren wurden wieder zum Bl├Ąttertransport freigegeben, nachdem hier zwischenzeitlich ein kompletter Neustart erforderlich gewesen war. Auch das zwischenzeitlich ausger├Ąumte Schlangenterrarium ist wieder bezogen. Auf dem Boden des Phelsuma-Terrariums (ehemals Stirnlappenbasilisk) leben nun Einsiedlerkrebse.
-├ťber dem Kaimanbecken ist nun wieder gro├čz├╝gig ein Netz gespannt worden, nachdem es nach erfolgreicher Eingew├Âhnung der Zwergseiden├Ąffchen anfangs st├╝ckweise und schlie├člich ganz entfernt worden war. Ich m├Âchte eigentlich ungern das Schlimmste hoffen, aber es war in der gesamten Anlage kein ├äffchen zu sehen (sonst sind die eigentlich immer unter einer der Lampen zu finden).

(04.11.2014, 22:26)
Lukas Wittsieker :   Neues aus Osnabr├╝ck
-Neben den Kirk Dik Diks sind 2 neue Kraniche eingezogen welche Arten das ist kann ich nicht sagen
-Die Faultiere k├Ânnen sich jetzt im Haus frei bewegen aber nur ├╝ber der Tapiranlage
-die Totenkopfaffenanlage ist fast fertig bald ziehen die Äffchen ein
-Die drei Dianameerkatzen leben jetzt neben den Drills da wo der Bintourong gelebt hat
-Die Siamang/Rote Panda Anlage ist immer noch nicht fertig
-Im Aquarium wurde das Terrarium f├╝r Siedleragamen und Kurzohrr├╝sselspringer fertig gestellt
-Die Kameleons k├Ânnen sich jetzt auch ├╝ber der Riesenschildkr├Âten-Anlage bewegen

(03.11.2014, 22:48)
Michael Mettler :   Ist eigentlich f├╝r das Projekt Nordamerika ein Austausch der W├Âlfe vorgesehen, oder will man das Europ├Ąer-Rudel als wenigstens die Art vertretende Form behalten?
(28.10.2014, 14:49)
Ulli :   guter Joke !

(27.10.2014, 09:52)
Hannes L├╝ke :   Da kommen die Okapis rein ;-)
(27.10.2014, 09:22)
Lukas Wittsieker :   Steht eigentlich schon fest was mit der Anlage passiert wo jetzt noch die Wisente sind?
(25.10.2014, 12:08)
Ulli :   nach dem gegenw├Ąrtigen Stand ja, allerdings eventuell nach der Eingew├Âhnung der Tiere - der Weg durch die Anlage soll identisch mit dem jetzigen Besucherweg vor der Anlage sein. Die Wiese vor dem Waldst├╝ck wird einbezogen.
(24.10.2014, 08:20)
Lukas Wittsieker :   Wird die Katta Anlage eigentlich begehbar?
(23.10.2014, 20:48)
Michael Mettler :   @Ulli: Auf die lange Bank schieben kann der Zoo die Elefanten-Planung wohl nicht. Bei einer Fl├Ąche der Kuh-Anlage von 2.200 qm reicht der Platz nach den neuen Haltungsrichtlinien f├╝r gerade mal zwei Zuchtk├╝he plus Nachwuchs unter acht Jahren oder eine solche Kuh und zwei nicht-z├╝chtende. Falls tats├Ąchlich die diskutierte vierk├Âpfige Berliner Gruppe kommen sollte (Kewas Tochter Thuza ist knapp sechs Jahre alt und somit theoretisch schon bei Eintreffen eine Sexualpartnerin f├╝r den Bullen), k├Ânnte u.U. schon in etwas ├╝ber zwei Jahren mit einem ersten Kalb von Thuza das Kontingent ├╝bererf├╝llt sein...
(22.10.2014, 15:54)
Ulli :   Ein neues Kuhhaus s├Ąhe dem jetzigen durchaus ├Ąhnlich.
Wenn man momentan den Weg vor der Reihervoliere nimmt, liegt das Nashornhaus und der Besucherweg davor im Bereich des Blickes in die L├Âfflelhund-Anlage faktisch eine Etage darunter, wobei der Weg vor der Reihervoliere in dem Bereich selbst ansteigt.
Die Reihervoliere steigt im Bodenniveau ebenfalls noch ein klein wenig an.
Der Besucherbereich w├Ąre faktisch der Bereich der momentanen Hornvogelanlage plus Haus.

Ich w├╝rde die Zwergotteranlage gerne in dem bisherigen Bereich lassen - sie liegt ja gegen├╝ber den Tigern. Da w├╝rden Pinguine auch nicht passen.

Aber letztendlich entscheidet der Zoo selbst, was und wie er bauen will. Und das w├╝rde eh erst zum Ende des Masterplans Osnabr├╝ck 2021 in Angriff genommen und auch nur wenn die finanziellen Mittel vorhanden sein sollten.


(22.10.2014, 15:24)
Michael Mettler :   P.S. Mit den technischen Voraussetzungen meine ich vorhandene Wasser- und Stromanschl├╝sse. Eine Wasseraufbereitung f├╝r das Pinguinbecken m├╝sste nat├╝rlich nachger├╝stet werden.
(22.10.2014, 13:00)
Michael Mettler :   @Ulli: Hm, da habe ich das Gel├Ąnde wohl als flacher im Hinterkopf, als es in der Realit├Ąt ist. Mir ist zwar aus Zeiten der alten Afrika-Anlage, deren oberer Teil jetzt das Kleinkudu-Gehege ist, noch ein Ausblick talw├Ąrts in Erinnerung, aber nicht, dass das Gel├Ąnde so steil ist, dass man darin ein Elefantenhaus b├╝ndig zum oberen Weg "versenken" k├Ânnte.

Deine thematische Anbindung der Pinguine an ein Wasser.Welten-Konzept kann ich nachvollziehen, nicht aber den Standort. Auf seinem Rundgang w├╝rde der Besucher entlang des selben Weges S├╝dostasien, Wasser.Welten und dann wieder S├╝dostasien an der selben Wegseite passieren, so dass sich ihm der Sinn der Pinguine an diesem Ort nicht erschlie├čen wird.

Es g├Ąbe aber eine L├Âsung (mit Umbauten verbunden, dann aber sinniger): Nimm die Zwergotter auf die Pinguinfl├Ąche (mit ihnen ├╝berschneiden sich die beiden Themenbereiche perfekt) und daf├╝r die Pinguine ans Aquarium Nistbereich wegen der S├╝d├Âffnung der H├Âhlen auf der jetzigen Zwergotterfl├Ąche, Wasserteil im Bereich der jetzigen Landschildkr├Âten-Au├čenanlagen. Die technischen Voraussetzungen f├╝r den Anschluss einer Au├čen-Wasseranlage m├╝ssten doch im Aquariumgeb├Ąude vorhanden sind.
(22.10.2014, 12:34)
Ulli :   Der Nebeneingang steht angeblich unter Denkmalschutz.
Am Restaurant gibt es von hinten gibt es sogar einen portal├Ąhnlichen Eingang.

Ich hatte auch immer schon den Gedanken eines Indoorspielplatzes - entweder in dem Bereich zwischen dem Cafe und dem Wirtschaftshof auf dem Areal der waz.Zt. wahllos nebeneinanderliegenden Volieren und Storchenwiese oder auf dem Gel├Ąnde des momentanen Spielplatzes.

Mein Kuhhaus w├╝rde in der Senke optisch komplett verschwinden und die Einfahrt ├╝ber deinen skizzierten Wirtschaftshof erfolgen.
Der Besucherbereich w├╝rde ├Ąhnlich wie beim jetzigen Kuhhaus aussehen.

Dann w├╝rde ich die Br├╝cke aber lieber wieder in der urspr├╝nglichen Busemann-Idee verwirklicht sehen.

Die Pinguinanlage w├Ąre/ist f├╝r mich ein Bestandteil einer Themenwelt "Wasser.Welten" mit Pinguin, Pelikan, Zwergotter und Aquarium.
(22.10.2014, 10:25)
Michael Mettler :   @Ulli: Also, ich z├Ąhle da DREI Probleme ;-)

Den Sinn des Oranghaus-Umbaues habe ich doch schon angezweifelt. Damit verbaut man sich langfristig eine Erweiterungsm├Âglichkeit bzw. einen Hausstandort f├╝r die Elefanten - oder man rei├čt das umgebaute Oranghaus dann wieder ab.

Steiles Gel├Ąnde mit derartigen H├Âhenunterschieden ist auch in anderen Zoos in den Elefantenanlagen vorhanden. Abgesehen davon m├╝sste man vermutlich ohnehin den Hang durch Aufsch├╝ttung stellenweise abflachen - auch bei der von dir zuerst aufgezeigten L├Âsung. Du erw├Ąhntest, dass sich unter einer d├╝nnen Erdschicht gewachsener Fels befindet; Elefanten sind um einiges schwerer als Nash├Ârner und w├╝hlen im Boden, die durch sie ausgel├Âste Erosion darf schlie├člich nicht dazu f├╝hren, dass sie letztlich auf Gestein stehen.

Dass eine Pinguinanlage in einem S├╝dostasien-Gehegekomplex thematisch keinen Sinn mehr machen w├╝rde, muss ich wohl nicht n├Ąher erl├Ąutern... Im "├ťbermorgen" k├Ânnte die l├Ąngst an anderer Stelle gelandet sein.

Recht gebe ich dir mit einem eventuellen neuen Haus f├╝r die K├╝he. Wenn wir ohnehin davon ausgehen, dass sich die Haltungsrichtlinien versch├Ąrfen k├Ânnten, k├Ânnte das jetzige Haus dann auch zu klein sein. Eine Nachnutzung f├╝r Bullen h├Ątte den Vorteil, auch Jungbullen l├Ąnger (be)halten zu k├Ânnen, denn deren Vermittlung d├╝rfte in Zukunft eher schwieriger als einfacher werden.

Der von dir gew├Ąhlte Stanort des Hauses w├╝rde allerdings den Landschaftscharakter massiv beeintr├Ąchtigen. Ich habe mir die Umgebung des Nebenausgangs nie genauer angesehen, w├Ąre es nicht m├Âglich, diesen n├Ąher an das Restaurant zu verlegen? Dann w├╝rde sich ein randnaher Standort f├╝r das Kuhhaus au├čerhalb der gr├╝n markierten Fl├Ąche anbieten, ggfs. lie├če sich als zus├Ątzliche Attraktion sogar ein Indoor-Spielplatz anf├╝gen und der Nebenausgang IN diesen eingliedern.

Alternativ k├Ânnte man das zus├Ątzliche Haus nahe an das alte stellen (direkt an den rot markierten Weg, auf die Fl├Ąche Seehunde/Pinguine/jetziges Bullenhaus), dann bliebe wenigstens ein breiter Ausblick auf die Freianlage und den Waldhintergrund von der Kinderland-Seite her erhalten.
(22.10.2014, 09:31)
Ulli :   Aber wie schon gesagt - ein Problem von ├╝bermorgen
(22.10.2014, 08:48)
Ulli :   Deine Planung hat zwei Probleme:
Das Orang-Haus wird demn├Ąchst f├╝r 1,8 Mio Euro umgebaut.
Das Gel├Ąnde ist insgesamt sehr steil und hat mehrere H├Âhen-Terrassen (Nashorn, Gehweg, Anh├Âhe Pinguine) dazwischen, die sich auf sich auf 3-4 m summieren.
Die Pinguinanlage wurde gerade erst um den Landteil erweitert, um die Bruth├Âhlen nach S├╝den auszurichten.

Ich habe einmal versucht deinen Entwurf gem├Ąss der Topographie zu modifizieren.
Der Bulle zieht ins Kuhhaus, die K├╝he erhalten in der Senke des Nashornhauses inklusive der Reihervoliere ein neues Haus, der Bersucherraum wird wie jetzt schon in einer Anh├Âhe errichtet.
Deine Br├╝cke wird etwas verschwenkt, um die Pinguinanlage zu erhalten.
(22.10.2014, 08:46)
Michael Mettler :   Zur Konkretisierung meiner Gedanken hier eine Skizze. Wenn der "Restaurant-Schnellweg" so verliefe wie hier rot eingezeichnet, er├╝brigt sich sogar ein beiderseitiger Sicherheitsabstand, denn zwischen ihm und dem Herden-Elefantenhaus l├Ąge dann nur der Wirtschaftshof der Hauses, nicht das Bullengehege. Mit diesem k├Ąme der neue Weg nur im Bereich des Vorgeheges am Haus in Ber├╝hrung, das dann wie jetzt als Schleuse dienen w├╝rde. Rechts davon das neue Bullengehege = jetzige Herdenanlage mit einem neuen Bullenstall auf Fl├Ąche des Oranghauses nebst kleinem Vorgehege. Wobei mir gerade erst auff├Ąllt, dass ich einen Zugang f├╝r die K├╝he vom Haus zur Schleuse vergessen habe (k├Ânnte als Hohlweg gestaltet werden).

Die Stachelschweinanlage w├╝rde entfallen, hier w├Ąre vermutlich eine gr├Â├čere Fl├Ąche zum Rangieren f├╝r Lkw n├╝tzlich (Elefantentransporte).

Links dann die "gro├če L├Âsung" f├╝r eine Herdenanlage ohne Schachtel-Effekt nebst dem schon erw├Ąhnten Sika-Randstreifen. Unter Hinzunahme der Fl├Ąchen von Vogelhaus, Seehunden und Pinguinen sowie etlicher Strecke Besucherweg entst├╝nde eine Anlage, die von der Fl├Ąche her hoffentlich noch lange zukunftsf├Ąhig in punkto Haltungsrichtlinien bliebe - das m├╝ssten etwa 6.000 bis 7.000 qm sein.
(21.10.2014, 16:32)
Michael Mettler :   @Ulli: Um meinen Vorschlag zu konkretisieren, anbei ein Foto aus Kronberg. Stegverlauf mit Sicherheitsabstand zu den Elefanten (links im Bild die Bullenanlage), Ausnutzung des Badebeckens zur Steigerung der H├Âhendistanz. S├Ąhe es rechts des Besuchersteges (der auch auf einer Mauerkrone oder einem Wall verlaufen k├Ânnte statt frei in der Gegend zu stehen) genauso aus, h├Ątten wir das, was mir f├╝r Osnabr├╝ck zwischen den Anlagen vorschwebt. Zwar w├Ąre noch eine Schleuse n├Âtig, damit der Bulle in die Herdenanlage wechseln kann, aber f├╝r diesen Augenblick kann man die Br├╝cke im Schleusenbereich auch schlichtweg kurz sperren (siehe Emmen oder Hannover, wo es f├╝r die Besucher ebenfalls kurzzeitige Wegsperrungen gibt, wenn die Elefantengruppen zwischen Stall und Freianlage wechseln).
(21.10.2014, 15:58)
Ulli :   2.200 qm - Gesamtau├čenanlage knapp ├╝ber 3.000 qm


Mir pers├Ânlich w├Ąre eine Br├╝cke quer ├╝ber die Elefantenanlage zu heikel - sie muss eine betr├Ąchtliche Sicherheitsh├Âhe haben.

Die Br├╝cke gem├Ą├č Herrn Busemanns Idee w├╝rde beim Besucher den Eindruck erwecken, man geht zumindest auf der einen Seite durch den Wald - der darunterliegende Zaun/Gitter wird ja von den Besuchern so gut wie nicht wahrgenommen.
Au├čerdem befindet sich an der potentiellen Einm├╝ndung schon so etwas wie ein Wegekreuz.

Aber das ganze ist zur Zeit eh m├╝├čig - ein Problem von ├╝bermorgen und warten wir einfach ab, wie und was sich letztendlich tats├Ąchlich im Elefanten-Bereich verwirklichen l├Ąsst.
(21.10.2014, 15:17)
Michael Mettler :   @Ulli: Wenn ein "Schnellweg" zwischen Kajanaland und Gastst├Ątte gebraucht wird, w├Ąre die k├╝rzeste Br├╝ckenverbindung allerdings eine auf der Luftlinie Luchsanlage/jetziger Br├╝ckenaufgang - Seehundanlage. In diesem Bereich w├╝rde doch bei einer Planung mit Bullenanlage statt Nash├Ârnern/Antilopen ohnehin die Grenze zwischen Elefantenbullen- und Herdenanlage verlaufen, so dass das Verbindungstor bzw. die Schleuse unterhalb der Br├╝cke (bzw. hier tut's auch ein Wall o.├ä.) gelegen sein k├Ânnte. Der "Gastst├Ątten-Schnellweg" w├Ąre dann allenfalls halb so lang wie die Talbr├╝cke und somit wahrscheinlich deutlich kosteng├╝nstiger.

Wie gro├č ist eigentlich die Herdenanlage, also das "alte" Au├čengehege zwischen Elefanten- und Oranghaus (ohne Vorgehege gerechnet)?
(21.10.2014, 14:13)
Ulli :   Die Br├╝cke ist eine Idee von Herrn Busemann selbst. Die Br├╝cke schafft ├╝berhaupt erst die M├Âglichkeit schnell vom Kajanaland zur Gastst├Ątte zu kommen.

Das Areal der Kleinen Kudus, W├╝stenbaude und dem schmalen Teil der Nashornanlage umfasst zur Zeit etwa 2.000 qm. Die Gr├Â├če halte ich f├╝r Elefantenbullen zumal mit einem Badebecken und einem Bullenhaus auch mit Blick auf weitere Richtlinienversch├Ąrfungen f├╝r mindestens erforderlich.

Unter der Br├╝cke kann man massive Absperrgitter oder auch eine Mauer bauen, ohne den Besuchereindruck zu beeintr├Ąchtigen. In Richtung Wanderwege au├čerhalb der Zoogrenze kann man hinter den Absperrgittern/Mauer Stauden pflanzen und an einer Stelle als Highlight vielleicht (!!!) eine Panzerglasscheibe oder einen massiven Graben mit Blick in die Bullenanlage erm├Âglichen.
(21.10.2014, 11:20)
Michael Mettler :   Nochmal @Ulli: Da man vermutlich die Au├čenbegrenzung der Elefantenanlage aus Sicherheitsgr├╝nden nicht direkt auf die Zoogrenze setzen d├╝rfte, k├Ânnte ich mir ihren Verlauf in etwa dort vorstellen, wo du die zus├Ątzliche Br├╝cke eingezeichnet hast. Dann lie├če sich das Waldgel├Ąnde in der "Pufferzone" zur Zoogrenze als in gro├čem Bogen verlaufendes Sika-Gehege verwenden, aus dem heraus die Hirsche auch die Elefantenanlage mitnutzen k├Ânnten. Wenn ich mich recht erinnere, verlaufen au├čerhalb des Zoozauns dort ├Âffentliche Waldwege, dann h├Ątte das Hirschgehege sogar noch eine Art Schaufenster-Charakter (wenn auch leider mit Zaun).
(21.10.2014, 10:48)
Michael Mettler :   @Ulli: Mein Einwand bezog sich ja auf einen wenig abwechslungsreichen, langen Weg rund um eine riesige Elefantenanlage. Das l├Ąsst sich durchaus auch einfacher l├Âsen. Die zus├Ątzliche Verbindungsbr├╝cke ins Kajanaland kann man sich sparen (das Geld daf├╝r w├Ąre sicher anderswo einsetzbar...) und bezieht f├╝r die Erweiterung der Elefantenanlage im Tal der grauen Riesen schlichtweg den ganzen Bereich bis an die Zoogrenze ein. Der Besucherweg w├╝rde dann zwischen jetziger Kleinkudu-Anlage und Papageienhaus gekappt, daf├╝r k├Ânnte man zwischen dort und dem Elefantenhaus f├╝r reichlich ebenerdige Einblickm├Âglichkeiten in die Elefantenanlage sorgen. Das w├Ąre im Vergleich zu der von dir eingezeichneten L├Âsung nur ein Drittel der Wegstrecke entlang der Herdenanlage, aber m.E. schautechnisch v├Âllig ausreichend. Abgesehen davon d├╝rften die ganzen Br├╝cken- und Aussichtsplattformenkonstruktionen auf Zeit gesehen einen gewissen Wartungsaufwand verursachen, der nun mal auch Geld kostet - dann muss man dieses Prinzip nicht noch weiter ausbauen. Ganz im Gegenteil, ich w├╝rde dann sogar noch die verschachtelten Holzterrassen an der jetzigen Elefantenanlage wegrei├čen und an dieser Stelle lieber mit einer zus├Ątzlichen Kleinanlage o.├ä. thematisch auf Kajanaland einstimmen.

├ťbrigens w├Ąre die Fl├Ąche des Oranghauses langfristig auch f├╝r einen Elefantenbullenstall denkbar, so dass die jetzige Herdenanlage zur Bullenanlage umgenutzt werden k├Ânnte. Das w├╝rde nicht mal mit deiner Tal-der-Waldmenschen-Idee kollidieren, da man ein kombiniertes Haus errichten k├Ânnte (auch wenn ich nach wie vor bevorzugen w├╝rde, dass dort GAR KEIN Bauk├Ârper mehr st├╝nde, um der Ecke mehr Weitl├Ąufigkeit zu geben).
(21.10.2014, 10:25)
Holger Wientjes :   Bez├╝glich der Vergesellschaftung von Elefanten f├Ąllt mir noch der Zoo Rostock ein, wo die letzte Kuh ja auch eine ganze Zeit lang (so viel ich weiss) problemlos mit Schafen und/oder Ziegen zusammen gehalten worden ist.
(21.10.2014, 09:06)
Ulli :   - Um die Euphorie zu bremsen, ich sprach in meiner Berichterstattung von einer Option (!!!) zur Erweiterung der Elefantenanlage.
- Gegenw├Ąrtig sind erst einmal die Sichtm├Âglichkeiten auf die jetzige Elefantenanlage zu optimieren.
- Wenn ein Zoo bereit ist, den enormen finanziellen Aufwand f├╝r eine Elefantenanlage auf sich zu nehmen, muss bei der Umsetzung dieser Anlage zun├Ąchst erst einmal das Hauptaugenmerk auf die Elefanten selbst gelenkt werden.
- Dazu z├Ąhlt auch die Minimierung des Verletzungsrisikos f├╝r Elefantenbabies und Elefantenjungtieren. Dazu m├╝ssen alle Huftier-B├Âcke langfristig weggesperrt werden k├Ânnen.
- Um hier das Argument ┬änur Elefanten seien langweilig zu entkr├Ąften, es geht hier inklusive aller Sichtachsen, Eingr├╝nungen und Besucherwege um gerade einmal h├Âchsten 2 ha der 23,5 ha Zoo-Gesamtfl├Ąche, also um deutlich weniger als 10 Prozent des Zooareals.
- Wenn man sich den Plan anschaut, ist auch bei Nutzung der Option niemand gezwungen, die Elefanten sehen zu m├╝ssen und kann sie problemlos am Rande liegen lassen.
- W├Ąhrend der finanzielle Aufwand f├╝r eine Elefantenanlage immens ist, kann man f├╝r die im Freiland ausgestorbenen Vietnam-Sikahirsche mit geringem Aufwand auch au├čerhalb eines Zoos ein gro├čes Wildgatter bauen.
- Gemeinschaftshaltung ist sicherlich reizvoll, aber nicht der zentrale Aspekt.

Bild Option potentielles Elefantenareal
(21.10.2014, 08:59)
Michael Mettler :   @Julian Overberg: Gerade f├╝r Elefantenbullen, die viel Zeit allein in ihren Anlagen verbringen m├╝ssen, w├Ąren artfremde Gehegepartner eine Abwechslung. Das Unfallrisiko besteht mit K├╝hen genauso. Die fr├╝here hannoversche Leitkuh z.B. hat laut Aussage eines Pflegers selbst auf die im Zoo frei laufenden Pfauen Jagd gemacht, wenn diese in der Anlage landeten, w├Ąhrend sich die anderen K├╝he nicht sonderlich f├╝r sie interessierten. So h├Ąngt das Gelingen oder Misslingen von Vergesellschaftungen eben auch immer von den Individuen ab.

Sicher, die Haltungsbedingungen waren damals gravierend anders, aber in der Fr├╝hzeit der Zoogeschichte, wo sich Zoos nur einen einzelnen Elefanten leisten konnten oder wollten, bekam dieser nicht selten ein artfremdes Tier wie z.B. einen Esel oder eine Ziege zur Gesellschaft (und das in winzigen St├Ąllen und Ausl├Ąufen). Selbst das w├Ąre nicht m├Âglich gewesen, wenn Elefanten grunds├Ątzlich intolerant gegen andere Tierarten in ihrem unmittelbaren Umfeld w├Ąren.
(21.10.2014, 08:29)
Holger Wientjes :   Um die Rappenantilopenw├Ąre es zwar etwas schade, aber ├╝ber die bedrohten Bongos w├╝rde ich mich freuen, auch, wenn sie, wie auch die Kikuyu-Guerezas, nicht wirklich in der gezeigten UA in einen westafrikanischen Parkteil passen. Aber da gibt es Schlimmeres in dem Fall. Ich finde es auf jeden Fall prima, dass "Takamanda" weiterhin attraktiver wird !

Wenn man k├╝nftig die gesamte Fl├Ąche des Tals der grauen Riesen den Elefanten zuschlagen m├Âchte, w├╝rde ich mich sehr freuen, wenn gerade die selten gezeigten und, wie ich finde, ├Ąusserst attraktiven Kleinen Kudus an anderer Stelle halten wird. Gleiches gilt nat├╝rlich auch f├╝r die Sandkatzen !

P.S.: Warum will man die Impala-Junggesellen weiter in "Takamanda" halten ? K├Ânnte man doch auch den Fleischfressern im Park "zuf├╝hren" ?
(21.10.2014, 00:24)
Michael Mettler :   Auf jeden Fall birgt eine verschachtelte Elefantenanlage wie die Osnabr├╝cker einiges Unfallpotenzial f├╝r die Bewohner, ganz egal ob artfremde Mitbewohner oder die Elefanten selbst. Im Falle einer Auseinandersetzung reichen wenige schnelle Schritte eines attackierenden Elefanten, um seinem Gegen├╝ber den Weg abzuschneiden und es irgendwo "festzunageln". Dass sowas selbst auf gr├Â├čeren, offeneren Anlagen vorkommen kann, belegen F├Ąlle wie in K├Âln, wo Asiatenk├╝he eine Artgenossin t├Âteten, oder in der Riesen-Anlage in Cabarceno, wo sich ein Afrikanerbulle sowohl einer missliebigen Kuh als auch eines im Weg stehenden Wasserb├╝ffels dauerhaft entledigte.

Insofern f├Ąnde ich es schon interessant, wie der z├╝nftige Osnabr├╝cker Gehegekomplex eines Tages aussehen soll.
(20.10.2014, 16:59)
WolfDrei :   @G. Bardowicks: Die Zuordnung madagassischer Lemuren zu Asien lie├če sich nur ├╝ber die Bev├Âlkerung etwas "hinbiegen" - die kamen (die erste Welle) vor ca. 1200 Jahren aus dem asiatischen (hinterindischen) Bereich auf die damals noch unbewohnte Insel. Geografisch trennte sich Madagascar mit einem ersten Grabenbruch im Perm (vor 290 Mio Jahren) vom afrikanischen Festland - so wie irgendwann Ostafrika ├╝ber den gro├čen Grabenbruch als Insel in den indischen Ozean "schwimmen" wird. Das gilt, noch vor Madagascar und vor noch grauerer Urzeit, auch f├╝r Indien.
(20.10.2014, 16:53)
Ulli :   Es ist alles eine Frage der Gehegegr├Â├če und der Ausweichm├Âglichkeiten.

Also im schwedischen Boras gibt es eine Gemeinschaftshaltung von afrikanischen Elefanten mit diversen Huftierarten u.a. auch B├╝ffel und Zebra, allerdings auf 12 ha. Der Elefantenbulle muss aber zeitweilig abgesperrt werden k├Ânnen.

Wenn man in Osnabr├╝ck mit den Asiatischen Elefanten eine Gemeinschaftshaltung anstreben w├╝rde, k├Ąmen mir alles erstes Vietnam-Sikahirsche oder Hirschziegenantilopen in Betracht - es muss aber ein separates Gehege als R├╝ckzugs- und Ausweichbereich nur f├╝r die kleinere Huftierform geben.

Wenn ich mir das Gel├Ąnde anschaue, ist es schon schwierig genug, ein Bullengehege und ggf. separate Kuhbereiche zueinander zu ordnen.
In meinen Augen muss der Bullenbereich r├Ąumlich neben der Kuhanlage liegen und darf diesen nicht kreuzen.

Sicherlich wird gleich wieder der Hinweis auf den Bereich gegenw├Ąrtig Kleine Kudus eingeworfen.

Eine sinnvolle Eingliederung einer separaten Huftieranlage ohne die gro├čr├Ąumige Erweiterung wieder einzuschr├Ąnken, f├Ąllt mir pers├Ânlich momentan nicht ein.

Nat├╝rlich w├Ąre eine Interaktion verschiedener Arten auch im Elefantenbereich w├╝nschenswert, andererseits finde ich die K├Âlner Anlage auch in ihrer Gr├Â├če alles andere als langweilig, h├Âchstens zu vegetationsarm.
(20.10.2014, 16:23)
Michael Mettler :   @Julian Overberg: Es gibt und gab schon einige Vergesellschaftungen, z.B. im Safaripark Beekse Bergen/Niederlande (Afrikanerk├╝he/Mantelpaviane), im Olmense Zoo/Belgien (Afrikanerk├╝he/Antilopen), in Boras/Schweden (Afrikanerk├╝he/Huftiere), in Heidelberg (Asiatenk├╝he/Huftiere), ganz neu in Z├╝rich (Asiatenbulle/Hirschziegenantilopen). In Hodenhagen (Afrikaner) habe ich schon selbst gesehen, dass Antilopen aus der benachbarten Afrika-Sektion unter dem Zaun hindurch ins Elefantengehege vordrangen, ohne dass sie beachtet wurden.

Viele Anlagen sind schlichtweg nicht f├╝r eine Vergesellschaftung geeignet, weil benachbarte Ausweichanlagen f├╝r die kleineren Mitbewohner fehlen oder sie z.B. f├╝r Affen nicht ausstiegsicher gebaut sind. Fehlender Mut zum oder mangelndes Interesse am Versuch spielt hie und da sicher eine weitere Rolle.
(20.10.2014, 16:11)
Tim Sagorski :   Schlie├če mich den Vorrednern an...

Bongos sind nat├╝rlich super, wenn auch nicht ganz passend, wenn die krummh├Ârnigen Impalas auf der Anlage bleiben.

Monas zu den Guerezas w├╝rde ich sehr begr├╝├čen, dann aber vielleicht noch mit Zuwachs bei beiden Arten, die Anlage sollte ja durchaus noch erweiterbar sein.

Die B├╝ffel-Drill-Meerkatzen-WG klingt prinzipiell super, so sie denn auch klappt... Sollen denn Bullen oder K├╝he gehalten werden ?

Wenn die Dianas aus Duisburg gekommen sind, d├╝rfte Duisburg aber jetzt nicht mehr zu viele Meerkatzen haben, oder ?

Da bleiben ja, ├╝ber kurz oder lang, dann nur noch die Brazzas im ├äquatorium, da die Wei├čnasen ja auch nicht mehr z├╝chten...

Alles in allem scheint Osnabr├╝ck gro├če und tolle Pl├Ąne zu haben und diese auch schnell verwirklichen zu wollen, auch, wenn mir dort noch nicht alles so gef├Ąllt (Kajana und Elefantengehege z.B.)

Au├čerdem finde ich es schade, dass gerade Rappenantilopen und Kleinkudus wegrationalisiert werden.
(20.10.2014, 10:59)
Gudrun Bardowicks :   Bongos und Rotb├╝ffel finde ich toll, eine Abgabe der Rappenantilopen und Kleinen Kudus ist allerdings schade, da beide Arten zumindest in Deutschland kaum noch gehalten werden.

Bei einer Umgestaltung des ganzen Tals der grauen Riesen f├╝r Elefanten hoffe ich auch auf eine Vergesellschaftung der Elefanten mit weiteren asiatischen Arten.

Die angestrebten Gro├čgruppen von Drills und Diana-Meerkatzen finde ich toll, glaube aber auch, dass es sehr viele Jahre dauern wird, bis sich solche Gruppen entwickeln. Bis dahin wird die gro├če ehemalige Mantelpaviananlage etwas leer wirken.

Eine begehbare Lemurenanlage finde ich toll, h├Ątte mich aber ├╝ber seltener gezeigte bedrohte Lemurenarten mehr gefreut als ├╝ber Kattas. Die Lage der Lemurenanlage im Asienbereich ist zwar nicht ganz passend, aber weshalb sollte man den Bereich nicht in einen Madagaskarbereich umwandeln. Madagaskar war ja fr├╝her auch einmal mit Asien verbunden und ist urspr├╝nglich zuerst von Asiaten bev├Âlkert worden, was man heute noch ├╝berall auf der Insel sieht.

Danke f├╝r die ausf├╝hrliche Berichtserstattung ├╝ber die Informationen der F├╝hrung.
(20.10.2014, 10:38)
Lukas Wittsieker :   Schade das die Rappenantilopen gehen und das die Rotb├╝ffel eine gleichgeschlechtliche Gruppe wird,die Idee mit der Katta-Anlage finde ich klasse ich hoffe sie wird Begehbar,ich kann mir gut vorstellen das Os z├╝chten m├Âchte weil die Art ja stark bedroht ist,toll w├Ąre auch wenn noch Varis dort einziehen.

Wenn mann nach Herkunft achtet w├╝rden Erdm├Ąnnchen super nach Samburu geh├Âren oder
(19.10.2014, 21:14)
Michael Mettler :   @Ulli: Die Kattas sind dann aber auch nicht passender platziert als die Erdm├Ąnnchen, wenn sie zuk├╝nftig von S├╝dostasien, S├╝d- und Nordamerika umgeben sind... Dann w├╝rde es ja sogar mehr Sinn machen, die Klammeraffen ins Affenhaus zu holen und die Kattas auf deren Insel zu setzen ;-)
(19.10.2014, 19:40)
Ulli :   Kurz und knapp die Informationen von der heutigen Zoof├╝hrung

Takamanda soll artentechnisch auf Westafrika ausgerichtet werden.
- Vier Bongos ziehen nach Takamanda
- die Rappenantilopen werden abgegeben
- die Junggesellengruppe der Impalas soll auf der Anlage allerdings bleiben
- Die Gro├čen Kudus leben jetzt auf Samburu, es kommen weitere Weibchen dazu
Nebenbei: Die Zucht mit den Kleinen Kudus verl├Ąuft weiterhin unbefriedigend. ├ťber kurz oder lang wird die Haltung auslaufen

- Die Mantelpaviane ziehen bis sp├Ątestens zum n├Ąchsten Fr├╝hjahr in die Zoos von Jalta und Taschkent
- Der Drillmann kommt aus Wuppertal, die Drillweibchen aus Saarbr├╝cken. Es wurden bereits Deckakte beobachtet. Die Gruppe soll auf Takamanda sukzessive auf 15-20 Tiere wachsen, inklusive mehrerer adulter M├Ąnner.
- Der Diana-Mann kommt aus Warschau, die Diana-Weibchen aus Duisburg. Auch hier soll die Gruppe sukzessive auf rund 10 Tiere anwachsen.
- Rotb├╝ffel (eingeschlechtliche Gruppe) komplettieren die Gemeinschaftshaltung
- Herr Prof. B├Âer ist optimistisch hinsichtlich der Gemeinschaftshaltung
- Eine Gruppenst├Ąrke von 10 Tieren wird auch f├╝r die Wei├čscheitelmangaben angestrebt.
- Die Mona-Meerkatzen werden nicht in das Affenhaus zur├╝ckkehren sondern entweder zu den Guerezas ziehen oder zu dem fr├╝heren Privathalter zur├╝ckgegeben.

Jetzt sind wir schon fast nahtlos beim Affenhaus.
- Nach dem Auszug der Drills und Diana-Meerkatzen zieht in die drei benachbarten Innenanlagen eine Familie Kattas. Die Au├čenanlage wird bis zur Wiese erweitert und begehbar gestaltet.
- Der Binturong zieht Montag in einen anderen Zoo

Siamanganlage
- Die Kleinen Pandas kommen in drei Wochen.
- Die Verz├Âgerung bei der Siamang-Anlage liegt in erster Linie am Innenausbau im Haus.
Leider hatte der Handwerker einen Arbeitsunfall und f├Ąllt mehrere Wochen aus, daher die Verz├Âgerung.

- Herr Prof.B├Âer r├Ąumte ein, dass im Zuge der Nordamerika-Bauma├čnahme die Erdm├Ąnnchen als deplatziert an eine andere Stelle im Zoo umziehen werden.

Kommen wir zu den ganz gro├čen Tieren.
- Der Versuch einer Zucht mit Floris war nicht erfolgreich. Bis zum Fr├╝hjahr n├Ąchsten Jahres zieht Floris nach Dvur Kralove. Wahrscheinlich kommt der Nashornbulle Amari aus Dortmund.

- Bei den Elefanten ist alles leider noch unklar. Das einzig Klare ist die Abgabe der zwei Bullen nach Attica im n├Ąchsten Fr├╝hjahr. Welche Kuhgruppe kommt, ist offen. Es soll aber gegenw├Ąrtig mehr als nur eine Option geben. Wenn alle Stricke rei├čen, nimmt man ├╝bergangsweise noch einmal eine Jungbullengruppe.

- Falls es tats├Ąchlich zu einer erfolgreichen Zuchtgruppe mit Elefanten im Laufe der n├Ąchsten Jahre kommen sollte, wird das gesamte Areal des ┬äTals der grauen Riesen┬ô zur Elefantenanlage. Da m├Âchte man aber erst einmal die Entwicklung in den n├Ąchsten zwei bis vier Jahren abwarten. Die Fassaden am Elefantenhaus werden unabh├Ąngig von den Erweiterungspl├Ąnen im Laufe der n├Ąchsten Jahre asiatisch gestaltet.

- Die Nash├Ârner w├╝rden laut Prof. B├Âer bei einer Erweiterung der Elefantenanlage nach Samburu ziehen. Als Stallareal schwebt Herrn B├Âer die Senke bei dem momentanen ├╝berdachten Unterstand vor. Auf dem Dach kann dann eine Aussichtsveranda errichtet werden.
Damit k├Ânnen auch s├Ąmtliche Antilopengruppen auf Samburu verbleiben.

@Lukas: Die Fassade am Klammernaffenhaus ist renoviert worden oder wird renoviert.

Das war es in aller K├╝rze.
(19.10.2014, 17:54)
Michael Mettler :   @Oliver M├╝ller: Ja, wei├č ich. Aber f├╝r den Nordamerikabereich im jetzt geplanten Areal m├╝sste viel mehr umgeworfen werden. Bei einer Umwidmung von Kajanaland lie├čen sich dagegen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Ein paar Indianertipis o.├ä. bekommt man auch dort noch hingestellt, falls sowas aus Erlebnisgr├╝nden beabsichtigt sein sollte. Selbst f├╝r eine zus├Ątzliche Puma-Anlage (das Luchsgehege d├╝rfte f├╝r solche Sprungk├╝nstler nicht geeignet sein) sollte dort noch Platz genug sein.

@Lukas Wittsieker: Die Kombi Guanako/Tapir gibt es auch in Krefeld schon l├Ąnger.
(18.10.2014, 23:53)
Lukas Wittsieker :   Was passiert mit der alten Totenkopfanlage??
Wird noch was f├╝r die Waldhunde,Nasenb├Ąren,Liszt-und Wei├čgesichtseiden├Ąffchen was gemacht ?

Wird au├čer der zusammenlegungen der Inseln bei den Klammeraffen oder Flamingos sonst noch was gemacht zB:H├Ąuserfarsaden oder neue Besucherabsperrungen?
(18.10.2014, 23:05)
Lukas Wittsieker :   Die Pl├Ąne f├╝r den S├╝damerika- und Klammeraffenbereich h├Âren sich interresant an.Die Idee die Guanako und Tapir-Anlagen zusammen zu legen hat er bestimmt aus Hodenhagen weil er dort ja war


(18.10.2014, 20:41)
Oliver M├╝ller :   @Michael Mettler:
So wie ich das bislang verstanden habe, soll aber der Nordamerika-Bereich ZUS├äTZLICH zu Kajanaland kommen. Schlie├člich ist Kajanaland ja auch noch ganz neu... Irgendwo war mal von Pumas und Bisons die Rede. Das erkl├Ąrt vielleicht, warum die Wisente nicht mehr gebraucht werden.
(18.10.2014, 17:59)
Michael Mettler :   @Ulli: Der "├╝ber alles geliebte Nordamerikabereich" des Gesch├Ąftsf├╝hrers lie├če sich auf ganz einfache Weise einrichten, wenn man schlichtweg Kajanaland umwidmen w├╝rde. Die ohnehin abg├Ąngigen Wisente k├Ânnten von Bisons beerbt werden, Waschb├Ąr und Silberfuchs stammen eh aus Nordamerika, die Klimawechselb├Ąren beziehen sich auf einen dortigen Vorfall, Vielfra├če gibt es auch in Nordamerika (okay, eine andere Unterart, die aber m.W. gleich aussieht), Nerz und Europ├Ąischen Luchs k├Ânnte man durch ihre amerikanischen Pendants ersetzen. Und dann passen sogar die Kalifornischen Seel├Âwen nebendran geografisch...

Dann lie├če sich der alte Waldbereich dem Thema n├Ârdliches Eurasien widmen: Die Kamele, die auch f├╝r Amerika weichen m├╝ssten, k├Ânnten durch die Hausrentiere aus Kajanaland ersetzt werden, W├Âlfe, Polarf├╝chse und europ├Ąische Eulen sind ohnehin schon da, die Rothunde geh├Âren zu einer n├Ârdlichen Form und passen ebenfalls - im Grunde w├Ąren nicht mal die Trampeltiere ganz verkehrt, auch wenn es nat├╝rlich normalerweise keine Waldbewohner sind (Polarf├╝chse allerdings auch nicht).
(18.10.2014, 17:24)
Ulli :   Die s├╝damerika-Planungen wurden schon bei der letzten Zoof├╝hrung vorgestellt:

Guanaco-/Tapirgehege
An dem unteren Ende der Anlage soll ein Teich entstehen.
Dort soll auch ein Pavillon oder Unterstand in einer S├╝damerika nachempfundenen Optik entstehen, damit man auch bei Regen gesch├╝tzt vor der Anlage stehen kann.
Die Wegf├╝hrung entlang der Anlage wird geschwungener und mit Nischen gestaltet ┬ľ also weg vom derzeit gerade verlaufenden Weg.
Der Boden der Anlage soll komplett begr├╝nt werden. Daf├╝r hat Herr B├Âer eine erfolgsversprechende Idee aus Kanada mitgebracht.
In dem Waldbereich hinter der momentanen Guanaco-Anlage entsteht eine zus├Ątzliche Anlage f├╝r Nandus und Guanakos. Da der Weg zwischen Anlage und Baumbereich als Anfahrtsweg dann auch weiterhin bestehen bleiben muss, wird es eine Schleuse geben, die wenn der Weg benutzt wird, die Anlagen kurzzeitig voneinander trennt.
Die Anlage f├╝r Tapire und Capybaras wird ebenfalls neu gestaltet.
Zum Schluss wird die trennende Mauer zwischen Guanacos und Tapiren entfernt.

Totenkopf├Ąffchen-Anlage
Innen wird die Anlage gegen├╝ber den Tapiren dieses Jahr noch fertig gestellt. Die Fertigstellung der Au├čenanlage auf dem Gel├Ąnde der ehemaligen Magallangans-Anlage dauert noch l├Ąnger. Bislang ist man sich bei den Verantwortlichen noch nicht ganz einig, ob es dort ein "Walk through" geben wird.

Faultiere
Die Faultiere sollen Freig├Ąnger in der Halle werden. Geplant ist ein Ge├Ąstkonstrukt, das prim├Ąr oberhalb des Tapirgeheges verlaufen soll, allerdings nicht unmittelbar ├╝ber den Besucherk├Âpfen.

Klammeraffen
Das Klammeraffen-Areal soll fast bis zu den Flamingos reichen. Der gr├Â├čere Landteil unterhalb der Br├╝cke bei den L├Âwen wird ebenfalls mit erschlossen. Ein 1 Meter hoher E-Zaun w├╝rde laut dem Zooinspektor Herrn Schr├Âder als Absperrung reichen, da Klammeraffen nicht aus dem Stand springen k├Ânnen.
(18.10.2014, 13:34)
Lukas Wittsieker :   Vielleicht sagt er ja wie es mit dem Affenhaus weiter geht und was sich im S├╝damerika-Bereich alles ver├Ąndern soll
(18.10.2014, 12:42)
Ulli :   Morgen ist Zoof├╝hrung in Osnabr├╝ck - ich hoffe einmal, dass Herr Prof.B├Âer dann bereit ist, Licht in die Elefanten-Angelegenheit zu bringen.
(18.10.2014, 11:56)
Lukas Wittsieker :   Wie ist das jetzt bei den Elefanten anscheinend hat der EEP noch nix entschieden
(17.10.2014, 18:36)
Oliver M├╝ller :   Wei├č man eigentlich schon N├Ąheres ├╝ber diPlanungen f├╝r den Nordamerika-Bereich? Ich hoffe da ja inst├Ąndig auf Pumas. Richtig genial w├Ąren nat├╝rlich Gabelhornb├Âcke.
(17.10.2014, 18:15)
Michael Mettler :   @Ulli: Ich meinte mit meiner Formulierung, den Wintergarten noch weiter "nach links oben" zu verschieben, also oberhalb des von dir eingezeichneten, und "deine" Wintergartenfl├Ąche noch dem Au├čengehege hinzuzuf├╝gen.

Aber ich sehe das auch so, wenn das Haus nicht gerade marode und/oder ein Energiefresser ist, wird man derart massive Umbauten aus Kostengr├╝nden wohl eher nicht vornehmen.
(17.10.2014, 15:01)
Ulli :   Mein Wintergarten umfasst exakt den Bereich der Au├čenk├Ąfige und den Besucherweg am niedriger gelegenen Geb├Ąudeteil.

Die nicht mehr ben├Âtigten Au├čenk├Ąfigteile kann man andernorts wiederverwenden.

ES ist nat├╝rlich der radikalste Entwurf.

Vermutlich wird man sich von Seiten des Zoos im Rahmen der B-Ma├čnahmen auf schlichtere Varianten mit Aufwertungen der Au├čenbereiche rings um das Affenhaus beschr├Ąnken. Es ist ja auch eine Geldfrage. Und der Gesch├Ąftsf├╝hrer Herr Busemann wird die gr├Â├čten finanziellen Mittel in seinen ├╝ber alles geliebten Nordamerikabereich investieren wollen.
(17.10.2014, 12:37)
Michael Mettler :   @Ulli: Deinen Gedanken, den h├Âher gelegenen Geb├Ąudeteil des Affenhauses durch eine Art Wintergarten zu ersetzen, k├Ânnte man auch in Sachen Orangs weiterspinnen und eine entsprechend gr├Â├čere Au├čenanlage in Richtung Waldhang anschlie├čen, die sich in Nierenform um den neuen Anbau herumziehen k├Ânnte. Daf├╝r m├╝ssten zwar ein paar B├Ąume geopfert werden, um im Wald ein ├ťberklettern der Umgrenzung zu verhindern, aber ohne F├Ąllungen w├╝rde vermutlich aus dem selben Grund auch dein "Tal der Waldmenschen" nicht entstehen k├Ânnen. Auch am Affenhaus h├Ątte die Anlage dann eine (allerdings h├Âher gelegene) S├╝dhang-Position. Sie w├╝rde zum Thema Asien passen, und das alte Orang-Haus (Ex-Elefanten-Menschenaffen-Haus) k├Ânnte f├╝r eine Erweiterung der Elefantenanlage weichen.

Alternativ k├Ânnte man den Wintergarten-Anbau auch an die R├╝ckseite des niedrigeren Geb├Ąudeteils anschlie├čen, wenn er diesen in der H├Âhe weit genug ├╝berragt, um in den oberen Bereichen nicht im Schatten zu liegen. Die Au├čenanlage k├Ânnte dann in gro├čen Teilen auf der Fl├Ąche des jetzigen h├Âheren Geb├Ąudeteils und des Besucherweges liegen, wenn man den Weg hinter dem Haus schlichtweg aufgeben w├╝rde (wobei ich nicht wei├č, ob das aus Versorgungsgr├╝nden machbar w├Ąre).
(17.10.2014, 09:10)
Ulli :   Die Umbaupl├Ąne f├╝r den Bereich Tapire und Guanacos bzw. Totenkopf├Ąffchen d├╝rften sich inzwischen herumgesprochen haben. Weitere Ma├čnahmen sind mir auch nicht bekannt.

Bei meinem letzten Beitrag sprach ich vom Affenhaus, dem fr├╝heren Mehrzweckwarmhaus.

├ťberlebt beim Brand im Januar 1978 hatten durch das beherzte Eingreifen der Pfleger die Tiere im unteren Trakt: Schweinsaffen, Kapuzineraffen, Baumk├Ąngurus und Zebramangusten.
(17.10.2014, 08:00)
Lukas Wittsieker :   Was soll sich denn im Innen-und Au├čenbereich des S├╝damerika-Areals denn ver├Ąndern
(16.10.2014, 17:05)
Ulli :   Zum Affenhausbrand im Januar 1978 - an dem Tag verlor der Zoo Osnabr├╝ck an einer einzigen Nacht die ├╝ber Jahre aufgebauten Zuchtgruppen der Guerezas, Diana-Meerkatzen, Kattas und Rotgesicht-Klammeraffen
(16.10.2014, 16:22)
Michael Mettler :   @Ulli: Die 10.000 qm pro Elch in den Haltungsrichtlinien beziehen sich auf extensive Haltung, um eine solche w├╝rde es sich unter den vorhandenen Umst├Ąnden nicht handeln. Ansonsten m├╝sste man auch der Rentiergruppe 2.000-3.000 qm pro erwachsenem Tier zur Verf├╝gung stellen - wie gro├č sind eigentlich die beiden vorhandenen Gehegefl├Ąchen?

Wie sehr B├Ąume unter Wisenten leiden, sieht man sogar unter gro├čr├Ąumigen Verh├Ąltnissen wie in Springe. Das betrifft nicht nur Besch├Ądigungen der Rinde, soweit ein Baum ungesch├╝tzt bleibt, sondern vor allem die Bodenverdichtung im Bereich der Feinwurzeln durch so schwere Tiere.

Was die Flamingos betrifft: Wenn heutige Zoobesucher oder -entscheider noch auf nicht artgerecht untergebrachten Zierv├Âgeln am Zooeingang bestehen, k├Ânnte man dort auch wieder Papageienb├╝gel aufh├Ąngen...

Wenn man sich im S├╝damerika-Areal auf tropische Arten beschr├Ąnken w├╝rde, w├Ąre es vielleicht gar nicht so schwierig, dort auch die Kapuziner und/oder Klammeraffen unterzubringen. Voraussetzung w├Ąre ein warmer Stall (der nicht zwingend einsehbar sein m├╝sste) f├╝r die Tapire an der jetzigen Guanakoanlage, deren Bewohner dann weichen m├╝ssten. Die bisherige Tapirfl├Ąche k├Ânnte dann au├čen (volierenartige Gro├čk├Ąfige) wie innen (verglaste Innenanlagen) f├╝r Neuweltaffen verwendet werden.

Das mit den Kleinen Pandas wei├č ich. Ob die Gemeinschaft funktioniert, bleibt allerdings noch abzuwarten. Zumindest bei der Jungenaufzucht (und die sollte bei dieser Art doch angestrebt werden) gelten Kleine Pandas m.W. als sehr st├Ârungsanf├Ąllig, dann sind Affen wohl nicht die besten WG-Partner. Darf ich vermuten, dass der Wunsch des Zoos nach Kleinen Pandas damit zusammenh├Ąngt, in der Tempelanlage wenigstens eine Tierart auch im Winter drau├čen zeigen zu k├Ânnen...?
(16.10.2014, 16:04)
Ulli :   Ja, ja ┬ämein┬ô Affenhaus

Ich habe mit Absicht einmal das Bild vom abgebrannten Affenhaus Anno 1978 eingestellt.
Es zeigt zumindest, dass so ┬äburgartig stabil┬ô und erdbebensicher das Geb├Ąude gar nicht ist.

(16.10.2014, 15:56)
Ulli :   Wenn man Teile des Daches entfernt oder durch Glasfenster ersetzt, kann man durchaus interessante g├Ąnzlich neue Raumkonzepte - sei es f├╝r Innen- oder Au├čenbereiche - entwickeln.
(16.10.2014, 15:55)
Ulli :   Man kann das Ganze auch ganz radikal durch einen Totalabriss des oberen Geb├Ąudeschenkels l├Âsen und stattdessen eine gro├če Kapuziner-Freianlage bauen.
(16.10.2014, 15:54)
Ulli :   Verst├Ąndniskorrekturen:
...entspricht den aktuellen von mir ...
... zumal die Rentiere in dem Zeitraum der Gemeinschaftshaltung mit den Wisenten ein sehr intensives Laufverhalten ...
(16.10.2014, 15:05)
Ulli :   @Michael: ein paar S├Ątze weiter steht in den neuen Mindestanforderungen: "bei Elchen sind es 10.000 m2 f├╝r jedes erwachsene Tier." Diese Gehegegr├Â├če der aktuellen von mir gesehenen Elchanlagen. //

Ich habe den Eindruck, dass die B├Ąume unter den Wisenten gelitten haben. Rein pers├Ânlich w├╝rde mir eine gro├če Rentieranlage ├╝ber beide momentanen Areale reichen, zumal sie in der Zeit der Gemeinschaftshaltung mit den Rentieren ein sehr intensives Laufverhalten ├╝ber das gesamte Areal an den Tag gelegt haben.

Ein Asienschwerpunkt beim Affenhaus, wie ihn Michael vorschl├Ągt, ist zumindest in Richtung Angkor Wat nat├╝rlich sehr reizvoll. Kleine Pandas (statt der Binturongs) ziehen als Untermieter ├╝brigens schon bei den Siamangs ein.

Die Kapuzinergruppe dagegen w├╝rde ich schon allein wegen der Gr├Â├če und als auch als Osnabr├╝cker Traditionstierart gerne weiterhin in Osnabr├╝ck sehen. Au├čerdem kann man deren Au├čenanlage in Richtung S├╝damerikahaus vergr├Â├čern.

Eine Verlegung der Erdm├Ąnnchen halte ich f├╝r absolut sinnvoll. Da g├Ąbe es sicherlich mehrere M├Âglichkeiten.
Wenn Nordamerika kommt, w├Ąre ein Tausch mi9t den Pr├Ąriehunden sicherlich eine sehr naheliegende Option. Nebenbei, die Anlage als solche empfinde ich aber schon an der Stelle grunds├Ątzlich als deplatziert.

Michael, ich bin auch absolut bei dir hinsichtlich der ├ťberlegung zu der Flamingo-Anlage, nicht zuletzt aufgrund der neuen Haltungserkenntnisse. Aber vermutlich geht eher ein "Flamingo durch ein Nadel├Âhr", als dass die Osnabr├╝cker auf ihr "Empfangskomittee" verzichten wollen.

Immerhin passen Flamingos thematisch zu den Klammeraffen und damit zu S├╝damerika.

Der gut z├╝chtende Gruppe der Kolumbien-Braunkopf-Klammeraffe hat den Status
CR (vom Aussterben bedroht)und schon aus dem Grund w├╝rde ich sie ungerne abgegeben sehen. Die neue Affeninsel wird voraussichtlich sehr attraktiv werden.

Was die Klammeraffen anbetrifft, so weit weg von der Guanako-Anlage ist deren Affeninsel nun auch wieder nicht.
(16.10.2014, 15:01)
Michael Mettler :   Zumindest nach den aktuellen Haltungsrichtlinien w├Ąren die Mindestfl├Ąchenanforderungen f├╝r Wisent ("Rinder au├čer Anoas") und Elch ("gro├če Hirsche") identisch: Minimum 400 qm f├╝r bis zu 5 Tiere.
(16.10.2014, 13:36)
Hannes L├╝ke :   Eine Bisonherde zusammen mit Rentieren geht aber Elche nicht? Ich denke Elche ist ansich kein Problem was die gr├Â├če angeht, ich hab nur ganz ehrlich nicht in Erinnerung ob die Absperrungen nicht zu niedrig sind. Auch bietet die Anlage wenig Deckung was meines Wissens nach Elche sehr sch├Ątzen. Mein Wunsch w├Ąre es einfach mit anderen Wisenten zu versuchen. Evtl ist einfach eine Herde junger Bullen falsch gew├Ąhlt.
(16.10.2014, 13:35)
Lukas Wittsieker :   Elche w├Ąren toll aber daf├╝r ist die Anlage leider zu klein
(16.10.2014, 12:29)
Michael Mettler :   Da sich der Zoo zunehmend geografisch sortiert, w├Ąre es am konsequentesten, das gesamte Mehrzweckhaus dem Thema Asien zu widmen statt einen buchst├Ąblichen "Alle-Welt-Besatz" weiterzuf├╝hren. Und in diesem Zusammenhang w├╝rde ich mich schlichtweg auch etwas mehr vom Schwerpunkt Primaten l├Âsen, um mehr Vielfalt ins Haus zu bringen. So lie├če sich z.B. aus der dem S├╝damerika-Komplex gegen├╝ber liegenden Au├čenk├Ąfigreihe eine langgestreckte, nur stellenweise durch Scheiben einsehbare Anlage f├╝r Raubtiere machen. Da h├Ątte ich z.B. Nebelparder im Hinterkopf, weil man dann die erh├Âhten Laufg├Ąnge zwischen Innen- und Au├čenbereich weiternutzen k├Ânnte und die Art geografisch gut zum Thema Angkor Wat passen w├╝rde.

An der "R├╝ckseite" des Hauses w├╝rde ich dann statt der bisherigen Krallen├Ąffchen-usw.-Volieren eine begehbare Gro├čvoliere f├╝r asiatische V├Âgel anschlie├čen, und zwar f├╝r k├Ąltefeste Arten, damit sie auch im Winterhalbjahr etwas bietet (ggfs. sogar Gemeinschaftshaltung mit Chinamuntjaks). Auch Anlagen f├╝r Kleine Pandas oder Buntmarder k├Ânnte ich mir in diesem Bereich gut vorstellen, zumal die Erdm├Ąnnchen thematisch nicht mehr passen w├╝rden.

Um auch das gleich weiterzuspinnen: Die Klammeraffen passen weder zu einem Geokonzept noch zum n├Ąchstgelegenen Lebensraumthema (Unterirdischer Zoo). Wenn die Anlage ohnehin ge├Ąndert werden soll, w├╝rde sich ein afrikanischer oder auch madegassischer Besatz anbieten. Die benachbarte Flamingoanlage ist f├╝r eine artgerechte Gro├čkoloniehaltung viel zu klein. Hier w├╝rde ich nach Verf├╝llung des Flamingoteiches (nicht der angrenzenden Gew├Ąsser!) die Erdm├Ąnnchen als "Zoo-Begr├╝├čungskommitee" ansiedeln, zumal sie gleichzeitig in Mehrfachfunktion sowohl auf das Thema Afrika als auch auf den Unterirdischen Zoo einstimmen k├Ânnten. Und dann k├Ânnte man den Klammeraffenbereich inklusive einer Erweiterung zu einer ├╝ber Br├╝cken zug├Ąnglich gemachten, begehbaren Anlage f├╝r Lemuren oder Guerezas machen. Das w├╝rde allerdings bedeuten, eine neue Unterbringungsm├Âglichkeit f├╝r die gute Zuchtgruppe der Klammeraffen im S├╝damerikabereich finden zu m├╝ssen...

Frage zur Wisentanlage, die ich mir nicht sonderlich genau angesehen habe: W├Ąre die f├╝r eine Haltung von Elchen geeignet? Thematisch w├╝rden die wunderbar ins Kajanaland passen, und eine Gemeinschaftshaltung mit Rentieren k├Ânnte zumindest au├čerhalb der Brunftzeit umsetzbar sein (in dem Sinne, dass die Rentiere durch niedrige Durchschlupfe das Elchgehege mitnutzen k├Ânnten, aber nicht umgekehrt). Eine Vergesellschaftung Elch/Hausren gab es in den 70er/80er Jahren in Hannover unter weitaus bescheideneren Platzverh├Ąltnissen, d├╝rfte also kein Ding der Unm├Âglichkeit sein.
(16.10.2014, 10:34)
Ulli :   @Lukas: Sehen wir es doch einmal positiv - das Affenaltersheim geht seinem Ende entgegen. Mit den vielen in Zukunft freien Anlagen er├Âffnet sich endlich die Chance, in absehbarer Zukunft Struktur in den Besatz zu bringen und auch einmal gr├Â├čere Einheiten mit mehreren benachbarten K├Ąfigen zu schaffen. Au├čerdem kann man mit dem deutlich leereren Affenhaus sukzessive die Anlagen sanieren bzw. neu gestalten. Der "Charme einer Wartehalle" wie die NOZ vor Jahren schon schrieb muss doch irgendwann auch einmal ein Ende haben.

Mir pers├Ânlich w├╝rde reichen, wenn neben den Schweinsaffen, Kapuzineraffen und den Krallenaffen (welche Art auch dann auf Dauer auch immer) inkl. den immer wieder ben├Âtigten zwei Anlagen f├╝r ausgegrenzte Tiere jeweils eine f├╝r Kapuzineraffen und eine f├╝r Schweinsaffen nur noch eine (!) weitere Gruppe einziehen w├╝rde, ├╝bergangsweise naheliegend die beiden ├Ąlteren Mona-Meerkatzen.

Das gr├Â├čte Manko an dem Haus sehe ich in den f├╝nf benachbarten Au├čenanlagen sowie in dem in meinen Augen ungen├╝gend genutzten Raum vor den drei benachbarten, schon vor Jahren erneuerten Au├čenanlagen. Zumindest dort w├╝rde sich eine gr├Â├čere Au├čenanlage oder noch besser eine begehbare Anlage geradezu anbieten.

Bei einer begehbaren Anlage w├Ąre die Liste der potentiellen Kandidaten allerdings eingeschr├Ąnkt - sprich in erster Linie Katta, Vari, oder auch Wei├čgesichtsaki. Bei Kapuzineraffen h├Ątte ich pers├Ânlich Bedenken.
(16.10.2014, 08:42)
Lukas Wittsieker :   Das Schild h├Ąngt dort auch noch
(16.10.2014, 06:58)
Holger Wientjes :   Der Binturong war letzten Samstag noch ausgeschildert, gesehen habe ich ihn allerdings auch nicht. Weiss da jemand N├Ąheres zu ?
(15.10.2014, 22:10)
Lukas Wittsieker :   Das Affenhaus wird wohl immer leerer
-Das Siamang-P├Ąrchen zieht bald neben der Tigeranlage
-Die Dianameerkatze und die Drills ziehen nach Takamanda
-Der Bintourong ist ausgezogen wurde warscheinleich abgegeben
-Die 2 Mona-Meerkatzen sind ins Orang-Haus umgezogen
-Die 2.Schweinsaffengruppe wird wohl in die gro├če Gruppe intrigriert
-Der letzte Wei├čkopfmaki wird wohl nicht mehr lange leben

Als einziger werden wohl die Kapuzineraffen,Schweinsaffen und Rothandtamarine,was jemand was dann mit dem Haus gemacht wird???

Zum S├╝damerika-Areal der Umbau wird durch die Wilhelm-Karmann-Stiftung finanziert.Die Guanako Anlage wird nach Norden erweitert also sie geht bis zur Mendoza Halle und fast bist zur Kreuzung am Affentempel was soll sonst noch im S├╝damerika-Haus umgebaut werden???

Die Umgestaltung am Eingangsbereich(Klammeraffen)soll nach den nieders├Ąchsischen Herbstferien beginnen
(15.10.2014, 20:05)
Lukas Wittsieker :   gegen Bambus bin auch nicht,nur wie das auf gestellt wurde,ich h├Ątte dasmso wie in Tierpark Berlin bei den Gibbons gemacht
(15.10.2014, 18:11)
Michael Mettler :   @Holger: Bah, wat fies ;-)

Ich kenne zwar das Bambusger├╝st noch nicht, aber haltungstechnisch k├Ânnte das tats├Ąchlich die tiergerechteste L├Âsung sein. Lebende B├Ąume d├╝rften die Beanspruchung durch die Siamangs kaum lange ├╝berleben, und montiertes Totholz wird bei Trocknung starr. Bambus hingegen beh├Ąlt selbst in trockenem Zustand viele Jahre lang eine gewisse Elastizit├Ąt bei, was f├╝r Schwinghangler und flinke Kletterer von Vorteil sein soll, weil es die Bewegungen abfedert (habe ich in Zusammenhang mit Gibbonhaltung irgendwann mal gelesen). Da macht dann die Abw├Ągung, ob man lieber einen nat├╝rlicheren optischen Eindruck oder ein den Bewegungsabl├Ąufen der Bewohner besser angepasstes Material haben will, durchaus Sinn.

Da bei meinem Besuch im Mai noch nicht mehr als der Rohbau der Anlage stand: Wie ist sie eigentlich "obenherum" geplant? Starres Deckengitter oder Netz?
(15.10.2014, 16:25)
Holger Wientjes :   H├Ątte man Buddha und Bambusger├╝st weggelassen bzw. durch nat├╝rliche B├Ąume ersetzt, h├Ątte die Anlage gut ausgesehen und sich somit optisch vom ├╝brigen Asien-Areal zu deutlich unterschieden... ;-)
(15.10.2014, 12:54)
Lukas Wittsieker :   So sch├Ân finde ich die neue Siamang-Anlage nicht,ich h├Ątte lieber richtige Kletterb├Ąume genommen als dieses Bambus-Ger├╝st oder der Budda im Gehege m├╝sste auch nicht sein kein wunder das dort sehr langsam vorran geht
(15.10.2014, 11:09)
Lukas Wittsieker :   Weil der Zoo sehr wenig Handwerker hat geht es bei der Siamang-Anlage sehr langsam vorran

Im S├╝damerika Haus die Baustelle ist auch schon sehr lange deswegen geht es dort sehr langsam Vorran wegen Personalmangel

Aber es wurden letzten Wochen neue Baustellen angefangen zB neben der Tigeranlage wird ein neuer Unterstand errichtet und die Guanako-Anlage wird erweitert,vielleicht sollte man erst die beiden Baustelle zuende bringen bevor man was anderes anf├Ąngt
(15.10.2014, 11:02)
Hannes L├╝ke :   Wenn ich mal raten m├╝sste: Zwei Unterschiedliche Bauunternehmen. Das eine wird ein simpler Zweckbau, das andere ein verschn├Ârkelter Tempelbau mit Glaseinsichten, Kunstfels, Bambusger├╝sten und und und
(15.10.2014, 09:09)
Michael Mettler :   Mal ein anderes Thema: Warum eigentlich geht es - wie weiter unten zu lesen - mit der Siamanganlage schleppend voran? Oder anders gefragt: Warum gehen andere Projekte (Rotb├╝ffelstall) auf die ├ťberholspur, w├Ąhrend die schon geholten Siamangs vermutlich immer noch wie bei meinem letzten Besuch im Mai unter ├Ąu├čerst bescheidenen Bewegungsm├Âglichkeiten im alten Mehrzweckhaus auf die Fertigstellung ihrer Anlage warten m├╝ssen?
(14.10.2014, 23:07)
Holger Wientjes :   Ja, toll w├Ąre so manches. Nur sollte man, damit keine Missverst├Ąndnisse entstehen, Fakten und W├╝nsche deutlicher voneinander trennen.
(14.10.2014, 21:54)
Lukas Wittsieker :   So genau wei├č ich es auch nicht ob Bongos kommen w├Ąre aber toll
(14.10.2014, 20:53)
Holger Wientjes :   Mit den Bongos ist doch nur Spekulation oder habe ich jetzt was ├╝berlesen ??

Auf die Beschilderung bei der Meerkatze w├╝rde ich nicht zwingend vertrauen. Die Roloway gilt ja manchen Sytematikern auch lediglich als UA der Diana. War die UA ebenfalls ausgeschildert ? K├Ânnte mich ├Ąrgern, dass ich nicht wenigstens einen Schnappschuss vo dem Tier gemachz habe. Sah mir pers├Ânlich vom Erscheinungsbild auch eher nach C. d. diana aus aber ohne Gew├Ąhr.

Warum muss man zwingend eine Art haben, die mit den Renen zu vergesellschten ist ? Ich w├╝rde die Wisente behalten ! Passen doch gut in den Parkteil. Welche Art k├Ânnte/sollte denn sonst kommen, die mit den Hirschen vertr├Ąglich w├Ąre ??
(14.10.2014, 19:39)
Lukas Wittsieker :   ├ťbrigens im Affenhaus laut Beschilderung doch eine Dianameerkatze
(14.10.2014, 19:07)
Lukas Wittsieker :   Ich war heute in Osnabr├╝ck hier ein paar neuigkeiten:

-Bei den T├╝pfelhy├Ąnen gibt es 2 Jungtiere
-Im S├╝damerika-Haus gibt es eine Absperrung vor dem Tapirgehege,au├čerdem gibt es an manchen stellen neue Tierinfoschilder ich hoffe es folgen noch weitere im S├╝damerika-Haus sowie im restlichen Zoo
-Die Guanako/Nandu Anlage wird nach Norden in Richtung Affentempel erweitert
-├ťbrigens der Umbau wird durch die Wilhelm-Karmann-Stiftung finaziert
-2 Wisente sind nach S├╝ddeutschland umgezogen,die anderen beiden sollen noch folgen nun wird ├╝berlegt ob das Gehege die Rentiere bekommen oder das eine neue Tierart dort einzieht,am eine Art die man auch mit Rentieren zusammenlassen kann was bei den Wisenten leider nicht geklaptt
-Was mich noch gewundert hat das keine Pinselohrschweine in Takamanda zusehen waren warscheinlich wegen Nachwuchs bei den Rappenantilopen,bald werden die Impala-B├Âcke wohl auch ausziehen wenn die Bongos kommen sollen
-Der Rotb├╝ffelstall w├Ąchst weiter das Dach ist schon drauf
(14.10.2014, 19:03)
Michael Mettler :   Wobei ich Hannes' Aussage noch erg├Ąnzen m├Âchte: Die angesprochenen Sozialstrukturen beschr├Ąnken sich in diesem Fall schlie├člich nicht nur auf die eigene Art. Ein buchst├Ąbliches Hineinwachsen in eine Gemeinschaftshaltung ist sicher die optimale L├Âsung bei der Zusammenf├╝hrung der drei Arten.
(13.10.2014, 12:19)
Holger Wientjes :   @Lukas W.: Warum so ungeduldig ? Ich denke auch, dass man froh sein sollte ├╝berhaupt erstmal Tiere bekommen zu haben (und davon ab auch erstmal einen neuen Halter f├╝r gleich zwei gef├Ąhrdete Arten gewonnen zu haben). ├älter werden die Tiere doch von ganz alleine !
(13.10.2014, 12:10)
Holger Wientjes :   @Lukas W.: Warum so ungeduldig ? Ich denke auch, dass man froh sein sollte ├╝berhaupt erstmal Tiere bekommen zu haben (und davon ab auch erstmal einen neuen Halter f├╝r gleich zwei gef├Ąhrdete Arten gewonnen zu haben). ├älter werden die Tiere doch von ganz alleine !
(13.10.2014, 12:10)
Hannes L├╝ke :   Wenn es nur einen Weg geben w├╝rde aus jungen Weibchen ├Ąltere adulte Weibchen zu machen :-)

Viele Tierarten lassen sich besonders in jungen Jahren gut in neue Sozialstrukturen eingliedern von daher gehe ich mal davon aus, dass es schon beabsichtigt war Weibchen zu bekommen die Ihre komplette Zuchtlaufbahn noch vor sich haben anstelle von ├Ąlteren Tieren die schnell "├╝ber" sind
(13.10.2014, 11:02)
Lukas Wittsieker :   Aber der Zoo br├Ąuchte auch noch ausgewachsene Weibchen die auch Geschlechtsreif,weil die Weibchen sind fast noch Jungtiere
(13.10.2014, 10:31)
Bj├ÂrnN :   In Anbetracht der Bestandssituation werden es wohl kaum mehr Drills werden und wohl auch h├Âchstens 1,2 Roloway-Meerkatzen sein.
(13.10.2014, 00:36)
Lukas Wittsieker :   Ich bin Dienstag wieder in Osnabr├╝ck dann kann ich wieder ├╝ber Neuigkeiten berichten

Stimmt das eigentlich das die Elefanten aus Berlin schon Ende Oktober in Os einziehen
(12.10.2014, 13:01)
Lukas Wittsieker :   Das will ich auch wissen,genau so wie viele Roloway-Meerkatzen und Drills es noch werden
(11.10.2014, 22:48)
Lukas Wittsieker :   Kann auch sein,sie sehen fast genau so aus
(11.10.2014, 20:00)
Holger Wientjes :   Wie gesagt habe ich erstmal eine gesehen und zwar im Innenk├Ąfig zwischen den Siamangs und Kapuzinern.
Laut Zoofreunde-Forum soll es sogar eine Roloway sein.
(11.10.2014, 19:39)
Holger Wientjes :   Wie gesagt habe ich erstmal eine gesehen und zwar im Innenk├Ąfig zwischen den Siamangs und Kapuzinern.
Laut Zoofreunde-Forum soll es sogar eine Roloway sein.
(11.10.2014, 19:39)
Lukas Wittsieker :   Dann werden wohl Diana-Meerkatzen nach Takamanda ziehen,im welchen Gehege im Affenhaus waren sie denn und wie viel waren es?

(11.10.2014, 18:51)
Holger Wientjes :   Konnte heute im alten Affenhaus zumindest erstmal eine Dianameerkatze entdecken. D├╝rfte "ganz frisch" dort sein, in der ZTL steht Osnabr├╝ck noch nicht als Halter.
(11.10.2014, 18:37)
Lukas Wittsieker :   Ich frage mich ob das geht wenn man Rappenantilopen,Impalas und Bongos zusammen h├Ąlt???

Ich sch├Ątze Okapis kommen nicht, wenn wohl wohin?
(10.10.2014, 13:16)
Lukas Wittsieker :   ich glaube Brazza sind geplant
(10.10.2014, 00:37)
cajun :   In manchen Zoos hei├čen sie durchaus Kamerun- Zwergziegen... ;-)
(09.10.2014, 20:44)
Lukas Wittsieker :   Gro├če Kudus,Mantelpaviane und (Impala-B├Âcke?)gehen.Brazza-Meerkatzen?,Rotb├╝ffel,Drills kommen sonst noch ├änderungen in Takamanda???
(09.10.2014, 17:20)
Lukas Wittsieker :   Mir ist aufgefallen das in Makatanda keine Ziegen gibt,weil Takamanda in Kamerun liegt k├Ânnten eigentlich dort Kamerunschafe einziehen oder
(09.10.2014, 11:11)
Lukas Wittsieker :   Passen dort ├╝berhaubt Rotb├╝ffel rein der sah so klein aus.

(08.10.2014, 23:03)
Ulli :   ja
(08.10.2014, 22:28)
Lukas Wittsieker :   Ist das der Rotb├╝ffelstall der neben den K├Ąfig am Schimpansenhaus gebaut wird??

(08.10.2014, 22:27)
Ulli :   Zu den Drills:
(08.10.2014, 22:14)
Ulli :   Gegenw├Ąrtig in der Ebola-Krise ist nat├╝rlich jeder Transport ausgeschlossen.
Ob und inwieweit ├╝berhaupt die M├Âglichkeit besteht, ist dar├╝berhinaus nur eine vage Option ohne jeglichen aktuellen Anhaltspunkt. Ein Import w├╝rde aus z├╝chterischer Sicht Sinn machen - mehr hatte ich auch nicht sagen wollen.
(08.10.2014, 22:13)
Ulli :   Bongos wurden auf der letzten Sonntagsf├╝hrung durchaus konkreter in Erw├Ągung gezogen und angesprochen. Von einer Abgabe der Rappenantilopen ist ├╝berhaupt nicht die Rede.
Kudus waren den Rappenantilopen unterlegen und eine Haltung nur noch im Schichtbetrieb m├Âglich.
Ein Rotb├╝ffelstall ist in Bau. Alles weitere zu der Anlage soll der Zoo selbst verk├╝nden.

(08.10.2014, 22:07)
Michael Mettler :   @Lukas & Julian: Lest doch mal bitte etwas genauer, um die Unterschiede zwischen pers├Ânlichen Gedankenspielen, urspr├╝nglichen Zooplanungen und aktueller Situation besser zu erkennen. Wo steht denn hier etwas von einer definitiven Abgabe der Rappenantilopen?
(08.10.2014, 20:44)
Lukas Wittsieker :   Die Impala-B├Âcke k├Ânnen ja hinter den Safarishop hin ziehen
(08.10.2014, 20:26)
Lukas Wittsieker :   Geht wohl nicht anders die einzige m├Âglichkeit w├Ąre Samburu gewesen,aber dort leben ja schon die Gro├čen Kro├čen mit den es immer ├ärger gab
(08.10.2014, 18:38)
Lukas Wittsieker :   Bleiben den die Pelikane und die Witwenpfeifg├Ąnse dort ?
(08.10.2014, 18:21)
Michael Mettler :   @Hannes L├╝ke: Nee, nicht Bongos mit Rappenantilopen - NUR Bongos und Pinselohrschweine, so hie├č die urspr├╝nglich geplante Besetzung. Die Rappen m├╝ssten sicherlich weichen, wenn Bongos k├Ąmen. Ich habe eh den Eindruck, dass die zusammengew├╝rfelte Antilopengemeinschaft eher eine Notl├Âsung f├╝r die Anlage war, weil man zur Er├Âffnung keine Bongos bekam und und kein leeres Gehege pr├Ąsentieren wollte.

Das jetzige Guereza-Gehege war in der Ursprungsplanung f├╝r die Servale gedacht. Auch wenn ein norddeutscher Acker oder eine Pferdeweide als Hintergrund au├čerhalb der Zoogrenze alles Andere als Afrika-Flair verbreiten, war die Gehegereihe urspr├╝nglich mit Serval, Goldschakal und T├╝pfelhy├Ąne als Tieren ├╝berwiegend offener Landschaft eigentlich passender besetzt als mit einer baumlebenden Affenart auf einem Kletterger├╝st... Man h├Ątte stattdessen schlichtweg auf Husarenaffen umstellen k├Ânnen.
(08.10.2014, 17:38)
Sacha :   Bei der gegenw├Ąrtigen Ebola-Situation in Westafrika glaube ich nicht, dass es jetzt einfacher geworden ist, um Affen nach Europa zu importieren - egal ob aus freier Wildbahn oder einer Zuchtstation...
(08.10.2014, 17:03)
Lukas Wittsieker :   Eine begehbare Mantelaffenanlage wie in M├╝nster w├╝rde ich toll finden und dann noch ca 10 Tiere holen und genau so wie auf den Foto habe ich es mir auch vorgestellt ;)
(08.10.2014, 16:32)
Ulli :   ... Sichtproblem ...
(08.10.2014, 15:59)
Ulli :   @Hannes: Mit relativ einfachen Massnahmen l├Ąsst sich das Guereza-Sichtptoblem beheben - siehe Bild
(08.10.2014, 15:57)
Lukas Wittsieker :   Oder ich kann mir vorstellen das die Impala-B├Âcke von Takamanda dort hinziehen,weil Bongos und Impalas w├╝eden garnicht zusammen passen
(08.10.2014, 15:35)
Ulli :   @Hannes: Den Impalas der Samburu-Anlage soll durch einen Durchschlupf die M├Âglichkeit gegeben werden, dieses Gel├Ąndedreieck zu nutzen.
(08.10.2014, 15:09)
Ulli :   Gegenw├Ąrtig leben 38/34 Drills (oder 34/38 - sorry - Asche auf mein Haupt) in europ├Ąischen Zoos, leider fast alle mehr oder weniger mit den Hannoveraner Drills als Ausgangsbasis der Zucht verwandt. Eine Einfuhr von mehreren erwachsenen M├Ąnnern w├Ąre also absolut sinnvoll.

Rein theoretisch gibt es mehrere hundert Drills in den Stationen von Pandrillus in mehreren riesigen und z├╝chtenden Mehr-M├Ąnner-Gruppen. Es w├Ąre also in erster Linie ein logistisches Problem, man mu├č keine Tiere aus dem Freiland entnehmen. Es bleibt momentan nur die Hoffnung, dass sich ein Weg finden l├Ą├čt.

Immerhin zeigen die Beobachtungen speziell bei Pandrillus, dass man Drills offensichtlich in Gruppen mit mehreren adulten M├Ąnnern halten kann.

http://www.schueling.dienstleistungen.ws/tiergarten-rundbrief.de/htdocs/download/TR3-07/TR3-07-Pandrillus.pdf

http://www.rettet-den-drill.de/
(08.10.2014, 15:04)
Hannes L├╝ke :   Zwergflusspferde war mein Wunsch!
Bongos mit Rappenantilope gef├Ąllt mir pers├Ânlich nicht wirklich. Eine so sehr an ein leben im "Wald" angepasste Antilope mit dem Prototyp des Savannenbewohners und Pelikanen zusammen passt gef├╝hlt nicht wirklich. Ich bin was das angeht kein Purist aber es f├╝hlt sich falsch an. Auch die Anlage m├╝sste nach meinem Geschmack noch ordentlich nachgr├╝nen bis Bongos da wirklich wirken.

@Lukas, im Lageplan von Gondwanaland waren auch Sumatranash├Ârner eingezeichnet ;-)

F├╝r mich m├╝ssen aber Affen aus der Guerezanlage raus. Wenn die Anlage nicht zuwuchern darf hat man dauerhaft das schicke A30 Panorama an welchem sich auch wohl, aufgrund dahinter liegender Weiden nichts ├Ąndern wird.

Ich pers├Ânlich w├╝rde mich auch noch ├╝ber einen Besatz des schmalen St├╝cks freuen zwischen Ausgangs-Steg Takamanda und Au├čengrenze Zoo freuen. Die Dik Diks oder vielleicht Ducker w├Ąren eine tolles Ende f├╝r den Rundgang, besonders wenn man gerade mal keine W├Âlfe sieht.
(08.10.2014, 14:56)
Lukas Wittsieker :   Auf den Lageplan von 2010 waren auch Bongos abgebildet
(08.10.2014, 13:17)
Lukas Wittsieker :   Auf den Lageplan von 2010 waren auch Bongos abgebildet
(08.10.2014, 13:17)
Michael Mettler :   @Lukas Wittsieker: Im Zoo Halle hat die Vergesellschaftung Zwergflusspferde/Mangaben (dort Rotschopfmangaben, also die n├Ąchsten Verwandten der Wei├čscheitelmangabe) jedenfalls nicht funktioniert. Aber die Warzenschwein-Innenr├Ąume in Osnabr├╝ck d├╝rften sich ohnehin nicht f├╝r Zwergflusspferde umr├╝sten lassen, also wird sich eine solche Vergesellschaftung er├╝brigen.

@Ulli: Das waren doch Wunscharten hier im Forum. Bis auf den Bongo, der ganz offiziell in der Planung war. Beim letzten Besuch habe ich die Takamanda-Schautafel neben Samburu zwar nicht mehr beachtet, aber 2012 habe ich darauf Bongos sowohl im Lageplan eingeschrieben (zusammen mit den Pinselohrschweinen) als auch mit namentlich beschriftetem Foto gesehen.
(08.10.2014, 13:03)
Lukas Wittsieker :   Man kann ja die Warzenscheine abschaffen so das dort die Zweghippos einziehen k├Ânnen,aber ich wei├č nicht ob es mit den Mangaben dann klappen w├╝rde
(08.10.2014, 12:16)
Ulli :   Also meines Wissens ist einer der Haremsm├Ąnner gestorben.

Wo das mit den Okapis und Zwergflusspferden her kommt, ist mir ein R├Ątsel. Ich wei├č spontan auch nicht, wo man sie unterbringen k├Ânnte.

Als man Takamanda plante, geisterten solche Tierarten in der Wunschliste herum.
(08.10.2014, 11:36)
Lukas Wittsieker :   die Bongos werden dann ja mit den Rappenantilopen und Pinselohrschweinen vergesellschaftet,dann m├╝ssen die Impala-B├Âcke ja weg

Aber stimmt das ├╝berhaubt das Okapis und Zwergflusspferde kommen wenn ja wohin???

Weil Okapis und Zwerghippos sind schon 2 Highlights

(08.10.2014, 11:21)
Lukas Wittsieker :   Wann sind denn alle Paviane weg,die erste Harem-Gruppe ist ja schon weg
(08.10.2014, 10:52)
Tim Sagorski :   Soweit ich wei├č, soll die WG aus Rotb├╝ffel, Drill und Brazza-Meerkatze bestehen.
(08.10.2014, 10:13)
Michael Mettler :   Reichen die Absperrungen der Anlage ├╝berhaupt f├╝r so sprunggewaltige Affen wie Meerkatzen aus? Man muss schlie├člich einkalkulieren, dass die Affen nach vollzogener Zusammengew├Âhnung einen B├╝ffelr├╝cken als Sprungbrett nutzen k├Ânnen.
(08.10.2014, 10:01)
Lukas Wittsieker :   Ich will nur noch wissen welche Meerkatzenart gemeint ist ich hoffe es sind Braza-Meerkatzen
(07.10.2014, 23:14)
Lukas Wittsieker :   Jetzt bald,die ersten Tiere wurden schon abgegeben weil ich nur 2 statt 3 Harems gesehen habe
(07.10.2014, 21:41)
Lukas Wittsieker :   Ist bei den Guerezas Nachwuchs erwartet???
Kommen denn Braza-Meerkatzen und Bongos nach Takamanda???
(07.10.2014, 19:58)
Ulli :   Es ist ja nicht so, dass es in Osnabr├╝ck kein Tropenhaus gibt, es steht f├╝r Zoofreaks vielleicht nur an der falschen Stelle:
Regenwaldhaus im Botanischen Garten der Universit├Ąt Osnabr├╝ck
Neotropischer Tieflandregenwald : Venezuela, Costa-Rica, Brasilien
Gr├╝ndungsjahr 1994 Einweihung 1998
Arten: 800. Akzessionen ca. 1000
Der 21 Meter hohe Glasbau ist - ├╝ber zwei Ebenen - an einer knapp zehn Meter hohen Felswand entstanden.
Gew├Ąchshaus verf├╝gt ├╝ber eine Nutzfl├Ąche von rund 580 Quadratmetern

die ├ľffnungszeiten sind leider nicht sehr ├╝ppig:
├ľffnungszeiten Regenwaldhaus
Sommer (1. April bis 30. September)
montags, dienstags, donnerstags: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr
mittwochs und freitags: geschlossen
samstags: 15 bis 18 Uhr
sonn- und feiertags: 11 bis 18 Uhr

Winter (1. Oktober bis 31. M├Ąrz)
montags, dienstags, donnerstags: 10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 15.30 Uhr
mittwochs, freitags, samstags: geschlossen
sonn- und feiertags: 11 bis 15.30 Uhr

Baukosten: 1998 Rund drei Millionen DM standen daf├╝r je zur H├Ąlfte von Bund und Land zur Verf├╝gung. F├╝r die zun├Ąchst noch ungesicherte Finanzierung der Inneneinrichtung haben verschiedene Osnabr├╝cker Institutionen und Firmen sowie der Freundeskreis Botanischer Garten der Universit├Ąt Osnabr├╝ck e.V. Spenden in H├Âhe von rund 250.000 DM aufgebracht.

Bei einem Neubau d├╝rfte es sich heute sicherlich um Europreise handeln.

(07.10.2014, 15:50)
Ulli :   Momentan leben 1,3 Drills im Zoo - die Gruppe soll ebenso wie die Guereza-Gruppes und die Wei├čscheitelmangaben-Gruppe sukzessive deutlich anwachsen.
(07.10.2014, 13:37)
Lukas Wittsieker :   Ich w├╝rde es gut finde wenn es mehr Mantelaffen(Guerezas) geben w├╝rde,weil das Gehege wirkt sehr leer und die 3 Tiere sitzen immer faul herum
(06.10.2014, 22:52)
Lukas Wittsieker :   Welche Meerkatzenart kommt denn?
Ich w├╝nsche mir Brazza-Meerkatzen weil ich die Gesichtsfarbe sehr interesant finde.
Kommen denn noch mehr Drills ??

(06.10.2014, 22:49)
Lukas Wittsieker :   Aber ich hoffe das die dort ein paar B├Ąume hineinsetzen damit ein bisschen Dschungelfeeling in das Haus hineinkommt
(06.10.2014, 20:23)
Ulli :   Die frei laufenden Krallenaffen hatte ich schon einmal dem Zoo bzw. den Pflegern vorgeschlagen. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, weil der bauliche Aufwand zu gro├č sei. Wenn einzelmne ├äffchen einmal ausb├╝xen, l├Ąsst man sie aber bis auf weiteres gew├Ąhren und man sie irgendwann wieder einfangen kann.
(06.10.2014, 14:00)
Lukas Wittsieker :   Nach oben erweitern muss man nicht,es passen jetzt schon hohe B├Ąume in das Haus hinein.Vielleicht ist das auch so geplant.

Das mit dem verschiebbaren Dachfenster mit Dachfenster halte ich als gute Idee,weil dann kann man neben den Faulieren auch noch V├Âgel und Krallen├Ąffchen frei herumlaufen lassen wie fr├╝her in der alten Tropenhalle
(06.10.2014, 13:55)
Ulli :   @Lukas: Das Dach des S├╝damerikahauses nach oben zu erweitern, k├Ąme einem Neubau gleich.

W├╝nschenswert w├Ąre allerdings, wenn im Bereich ├╝ber den Liszt├Ąffchen / Krallen├Ąffchen in dem Glasfensterbereich verschiebbare Dachfenster mit Gitternetz f├╝r unmittelbares UV-Licht und Frischluft sorgen w├╝rden.

So w├╝nschenswert Tropenh├Ąuser sind, sie sind nat├╝rlich aufgrund des Daches in der Erstellung und sp├Ąter auch in der Unterhaltung sehr teuer und m├╝ssen in der Unterhaltung erst einmal gestemmt werden.

Die Tropenenhalle am S├╝damerikahaus war energietechnisch ein Desaster. Und da wo Tropenh├Ąuser richtig spannend werden also Burgers Bush und Masoala in Z├╝rich, wird es f├╝r einen Zoo wie Osnabr├╝ck, zumal in privater Tr├Ągerschaft, unbezahlbar. Insofern w├╝rde ich auch meine Tropenhaus-Idee ganz weit nach hinten in der Priorisierung setzen.

@Michael: Ich bevorzuge Pinguine im Vergleich zu Seehunden, weil sie unter Zoobedingungen viel schneller und wendiger f├╝r eine Unterwasser-Beobachtung sind.

Bei meinem Elefanten-Bullenhaus k├Ânnte man seitlich direkt vorfahren. Au├čerdem wird immer wieder die r├Ąumliche Trennung der Bullenbereiche thematisiert.
(06.10.2014, 12:12)
Michael Mettler :   @Ulli: Die Gel├Ąndetopografie habe ich als nur gelegentlicher Besucher nat├╝rlich nicht so gut vor Augen wie du. Am Wirtschaftsbereich des Elefantenkomplexes w├╝rde sich aber bei meiner Version nichts ├Ąndern. Bei deiner Version m├╝sste noch ein weitab von den ├╝brigen Geb├Ąuden installiertes Bullenhaus versorgt/angefahren werden k├Ânnen (u.a. auch gelegentlich mit einem Elefanten-Transportwagen), bei meiner bliebe das "Stalldorf" um den Elefanten-Wirtschaftshof gruppiert (kurze Versorgungswege, gemeinsame Zufahrt).
(05.10.2014, 21:29)
Lukas Wittsieker :   ich meine Faultiere ;)
(05.10.2014, 21:09)
Lukas Wittsieker :   Oder im S├╝damerika-Haus kann man ja auch ein Tropenhaus raus machen.Weil die Decke dort h├Âher ist kann man ja auch h├Âhere B├Ąume dort hinein setzen das dann die kahle Decke etwas verdeckt wird,geplant ist ja schon das sich die Tapire dort frei gewegen k├Ânnen
(05.10.2014, 21:08)
Lukas Wittsieker :   Man kann ja im Besucher Bereich der Schimpansenhalle ja B├Ąume hin pfanzen und dort die V├Âgel dort herumfliegen lassen
(05.10.2014, 21:04)
Ulli :   Ich sprach von der Schimpansen-Innenanlage im Schimpansenhaus, die zumindest im Sommer tats├Ąchlich tropisch bewachsen wirkt.
Bei dem Orang-Haus beziehe ich mich auf eine Aussage in der NOZ-Beilage vom Juli 2014. Wenn man sich das Oranghaus-Modell genau ansieht, so ist tats├Ąchlich ein Teil des Hauses scheibar dicht bepflanzt. Hierbei soll es sich um den Besucherraum handeln.

(05.10.2014, 20:37)
Lukas Wittsieker :   Steht das wirklich schon fest das im Orang und Schimpansenhausen eine Tropenhalle werden soll oder stellst du dir das nur vor

(05.10.2014, 20:02)
Ulli :   @Michael: Die Rundkuppel kann meinetwegen verschwinden. Auch dieser Platz w├Ąre f├╝r die Umsetzung des Bienenhauses denkbar.

@Lukas: Die von mir angedachte Krokodilhalle bzw. die Schmetterlingshalle w├Ąren eine Tropenhalle.
Die Schimpanseninnenanlage und auch die zuk├╝nftige bewachsene Besucher-Innenhalle bei den Orang-Utans sollen die auch in meinen Augen w├╝nschenswerte Tropenhalle kompensieren.
(05.10.2014, 19:49)
Ulli :   sorry - falsche Graphik
(05.10.2014, 19:44)
Ulli :   @Michael Mettler: Anbei sende ich dir eine Gel├Ąndekarte vom Zoo. Die eingezeichneten Geb├Ąude der Zielplanung 1970 sind nicht wichtig, die Strichlinien mit den H├Âhenmetern dagegen schon. Sie verdeutlichen die komplizierte Hanglage in dem Bereich.

Unter der Erde befindet sich direkt Felsgestein.

Dein Elefantenvorschlag ist aufgrund der Topographie faktisch extrem schwer umsetzbar.
Es gibt mehrere Meter H├Âhenunterschied. Beim Bau des Kuhhauses musste man schon auf die Terrassierung des Gel├Ąndes R├╝cksicht nehmen. Die Wegf├╝hrung zum Elefanten- Wirtschaftsbereich w├Ąre ebenfalls extrem schwer l├Âsbar. Der Weg vom Besucherweg zu den Pflegereing├Ąngen des Elefantenhauses wurde meines Wissens ├╝brigens angesch├╝ttet.

An die Integrierung von Vietnam-Sikahirschen hatte ich auch schon gedacht. Die alte Nashornstallung k├Ânnte dabei Ber├╝cksichtigung finden.

Gegenw├Ąrtig erf├╝llt Osnabr├╝ck exakt die neuen Mindestauflagen bei der Elefantenhaltung. Die Auflagen hinsichtlich der Elefantenhaltung werden aber sicher weiter ansteigen, so dass man ├╝ber kurz oder lang eh die Elefantenanlage in Osnabr├╝ck deutlich vergr├Â├čern muss. Die von mir vorgeschlagene L├Âsung ist in Anbetracht der Topographie ohne allzu komplizierte Probleme umsetzbar.

Hinsichtlich der Umrundung sehe ich nur bedingt ein Problem:
- Aufgrund der Beliebtheit und Attraktivit├Ąt von Elefanten nehme ich dies in Kauf. In K├Âln und im Grunde auch in M├╝nster ist die Wegef├╝hrung rings um die Elefantenanlage ├Ąhnlich gel├Âst
- Die Lage des Elefantengeheges und die allgemeine Wegef├╝hrung im Zoo erlaubt es dagegen den nicht interessierten Besuchern, die Elefanten auch komplett links liegen zu lassen
- Ein Teil der Besucher wird zwischenzeitlich den Cafe- und Spielplatzbereich aufsuchen und schon so zwischenzeitlich Ablenkung finden
- Die Pinguinanlage wird einen guten Teil Aufmerksamkeit anziehen.
- Nicht jeder Besucher nimmt immer den gesamten Rundweg.
- Ein Teil der neuen Br├╝cke kann durch Stauden- und Bambushaine gef├╝hrt werden, so dass nicht st├Ąndig der Blick in die Anlage m├Âglich ist und immer wieder neue Blickachsen zu den Elefanten entstehen.
- Zudem kann man im alten Eingangsbereich kann man einen Entdeckerpfad anlegen.

Diese Br├╝ckenverl├Ąngerung ist sehr wichtig, um ohne die komplizierten Umwege schnell vom Kajanaland zum Cafebereich zu gelangen,

Und noch etwas kommt mir in den Sinn. Man hat von Zooseite immer von einem Aussichtsturm auf oder am Zoo-Gel├Ąnde getr├Ąumt. Im Grunde bietet sich das Plateau am alten Eingang als Standort f├╝r einen solchen Aussichtsturm an. Durch die M├Âglichkeit des Besteigens wird zwischenzeitlich ebenfalls ein anderer neuer Anreiz geschaffen, der die zu starke Fokussierung und Aufmerksamkeit von den Elefanten weglenkt.

Diesen Aussichtsturm kann man auch auf unterschiedlichen H├Âhen mit Wettermessstationen versehen und so in Erg├Ąnzung zum Klimatopia die unterschiedlichen Klimaverh├Ąltnisse in den unterschiedlichen H├Âhen veranschaulichen.

P.S. In Anbetracht der Topographie ist mir nat├╝rlich auch bewusst, dass man bei dem vorgeschlagenen Eventbereich eine H├Âhendifferenz von 1 bis 2 Metern inklusive des Gef├Ąlles in der Planung ber├╝cksichtigen muss ┬ľ auch eine echte Herausforderung.

(05.10.2014, 19:43)
Michael Mettler :   @Ulli: Eine Elefanten-Erweiterung in der vorgeschlagenen Form h├Ątte einen Nachteil - es entst├╝nde ein Weg um einen riesigen Elefanten-Komplex herum, an dem entlang es wirklich "nur Elefanten" zu sehen g├Ąbe. Auch wenn es Publikumstiere sind: Ein bisschen Abwechslung t├Ąte der Wegf├╝hrung gut. Statt die Bullenanlage wie eingezeichnet an die Peripherie zu legen, k├Ânnte man die Erweiterung auch bei etwa gleicher Fl├Ąche anders formieren: Deine zus├Ątzliche Fl├Ąche f├╝r die Herdenanlage ja, aber f├╝r den Bullenbereich die Fl├Ąche Vogelhaus/Ibisvoliere/Seehundanlage/Pinguinanlage. Dann bliebe die Peripherie (jetzt Kleine Kudus und westlicher Nashornbereich) f├╝r eine oder zwei Anlagen mit anderen s├╝dostasiatischen Tieren (z.B. die Vietnamsikas - die sogar ├╝ber Durchschlupfe die Elefantenanlage mitnutzen k├Ânnten - und Rothunde, um erst mal bereits vorhandene Arten zu ber├╝cksichtigen). Und schon w├Ąre der Rundgang aufgelockert: Man begegnet zwar den Elefanten wieder, sieht aber zwischendrin auch mal was Anderes (was sowohl die Tierarten als auch die m├Âglichen Gehegegestaltungen betrifft). Und wenn Robben in einem Waldzoo zur Diskussion gestellt werden k├Ânnen, dann Pinguine genauso...!

Allerdings sind beides auch Besucherlieblinge. Eine neue Pinguinanlage lie├če sich vielleicht westlich ans Aquarium angliedern. Man k├Ânnte die Wassertechnik dort unterbringen, wo jetzt das Innengehege der Riesenschildkr├Âten ist, und eine (teil-begehbare) Riesen-Au├čenanlage aus Schildkr├Âtenwiese, zwischengelagertem Besucherweg und Pelikananlage machen - wer es geografisch pur mag, k├Ânnte sich dann zu den Humboldtpinguinen Chile- statt Rosapelikanen vorstellen, statt auf Pelikane ganz zu verzichten. Und in der Nachbarschaft statt der M├Ânchsgeier (die man an anderer Stelle im Zoo unterbringen k├Ânnte) dann die Ibisse etc., die den Elefanten weichen m├╝ssten (s.o.). Das Thema Wasser bliebe damit in diesem Teil des Zoogel├Ąndes erhalten.

├ťbrigens: Statt Seehunden k├Ânnte man auch Otter in der jetzigen Seel├Âwenanlage unterbringen, um sie an Kajanaland anzubinden und au├čer neuer Dekoration nicht viel investieren zu m├╝ssen. Ich fremdele immer noch ein bisschen damit, dass die Orang-Haltung an bestehender Stelle ausgebaut werden soll, denn eigentlich w├Ąre ein Wegfall des Hauses ebenfalls eine M├Âglichkeit f├╝r eine Elefanten-Erweiterung, welche dieser jetzt mit Geb├Ąuden und hohen Absperrungen (Tiger, Schweinsaffen) doch recht vollgestopften Ecke des Zoos etwas mehr "Luft" verleihen w├╝rde.

Was die alte Kuppelvoliere mit den Luchsen betrifft: Sollte man da nicht lieber ├╝ber einen Abriss statt ├╝ber eine Nachnutzung nachdenken? Besonders sch├Ân war sie f├╝r meinen Geschmack noch nie (ich habe bei ihr immer so eine Art K├Ąseglocken-Assoziation), und die Einblickm├Âglichkeit ist auch nicht gerade toll.
(05.10.2014, 17:05)
Lukas Wittsieker :   Ich finde eine Tropenhalle fehlt
Das Aquarium k├Ânnte auch besser sein
(05.10.2014, 16:23)
Lukas Wittsieker :   W├Ąre nicht schlecht wenn es sp├Ąter so wird
(05.10.2014, 15:32)
Ulli :   @Michael Mettler: Nichts f├╝r ungut, beim Logo kann man ja eine eigene kreative Idee entwickeln

Wie man sieht, ist das Tal der Waldmenschen ein Lieblingsobjekt von mir.

Von Kajanaland aus besteht eine Schneise im Waldbestand in Richtung Westen. Insofern d├╝rfte sich das K├Ąlteproblem in Grenzen halten.

Die Seehund-Option ist zweifellos auch reizvoll. Die Hauptprobleme bei dem Robbenbecken ist sicherlich das S├╝├čwasser, die gesamte technische Ausstattung und letztendlich die Beckentiefe. Eine Renovierung d├╝rfte sicher so teuer kommen wie Nordamerika.

Nebenbei: Die Siamanganlage finde ich konzeptionell auch nicht sehr gelungen.

@Lukas: Das Elefantenhaus soll nach den Vorstellungen des Zoos einmal asiatisch verkleidet werden, ebenso sollen die Pfosten reduziert und asiatisch ummantelt werden.

Die von mir angedachten Aussichtsterrassen sollen aus Holz sein und durchaus ebenfalls asiatisch anmuten. Wobei die Terrasse beim Elefantenhaus im Grunde auf dem Dach des jetzigen Nashornhauses steht. Das Haus k├Ânnte man dann z.B. als Futter-Lagerfl├Ąche oder f├╝r technische Bereiche verwenden.

Was die Artenabgabe betrifft: Eine Elefantenanlage w├╝rde nicht heute oder morgen gebaut. Insofern k├Ânnen die ein oder andere Haltung altersbedingt auslaufen (z.B. Sandkatze, POS). Die Kurzohrr├╝sselspringer ziehen ja schon in das Terrarium. Die L├Âffelhunde k├Ânnen z.B. Samburu in einen Teil der alten Wildhundanlage ziehen.

Noch ein paar weitere Anmerkungen: Den Humboldtpinguinen w├╝rde ich gerne auch noch das Seehundbecken zuschlagen. Die Wasserh├Âhe der Schwimmbecken ist faktisch gleich hoch. Ich h├Âre schon den Aufschrei - Osnabr├╝ck wird Robbenlos. In meinen Augen bietet sich aber im Zoo Osnabr├╝ck ein zunehmender Schwerpunkt Waldtierarten an.

Zu Nordamerika:
Der Parkteil muss ja nicht aufgehoben sein - nur aufgeschoben. ├ťbergangsweise lassen sich die vorhandenen Anlagen leicht aufm├Âbeln.
1. ├ťber das Innere des Kamelhauses kann ich kein Urteil abgeben Beim Kamelhaus au├čen gen├╝gen ein paar neue Holzbretter und ein paar Eimer Farbe.
Die Dromedarhaltung l├Ąuft eh aus. Man kann das Areal den Alpakas zus├Ątzlich geben. Wenn man es asiatisch haben will, kann man statt der Alpakas auch ├╝ber Hirschziegenantilopen als ehemaliges Wappentier der Zoogesellschaft nachdenken.
2. Der W├Âlfe-Wald ist eh schon jetzt klasse.
3. Die Vietnam-Sikahirsche sind eine vom Aussterben bedrohte Art - sie bleiben.
4. Der Besucherweg im Bereich der Rothunde wird abgesperrt, die momentanen Rothundanlagen werden au├čerhalb des Schaubetriebes als Ausweichgehege verwendet. Damit w├╝rde auch der Blick vom recht kahlen Gel├Ąnde hinter dem Zoo abgezogen. Au├čerdem w├╝rde der Besucherf├╝hrung deutlich vereinfacht.
5. Nach dem Ableben der steinalten Luchse k├Ânnen die Rundkuppel die Schnee-Eulen beziehen.
6. Das Bienenhaus ben├Âtigt ├╝ber kurz oder lang einen anderen Standort. Hier w├Ąre der Bereich der momentanen Kranich-Anlage denkbar.
7. Die begehbare Eulen-Voliere bleibt stehen.
8. Die anderen alten Eulenvolieren werden ersatzlos abgerissen und die Fl├Ąche mit Stauden eingegr├╝nt.
9. Im Zentrum des Vogelgartens wird eine begehbare Sittichanlage (speziell Wellen- und Nymphensittiche, ersatzweise Gebirgsloris) errichtet. ├ťberall wo ich so etwas gesehen habe, war es eine absolute Besucherattraktion. Man kann ringsum mit wirklich preiswerten Mitteln eine Stahl-St├Ąnder-Konstruktion bauen (vgl. Nordhorn, Bad Pyrmont) oder zentral Pylone errichten, deren Auflagefl├Ąchen per Fernbedienung bei Bedarf (z.B. bei Schneelast) abgesenkt werden k├Ânnen. Die Netze werden lose an die vorhandenen Volieren und H├Ąuser befestigt. Die Volieren bleiben als R├╝ckzugs- bzw. Zuchtbereiche stehen. Die Seitenw├Ąnde der begehbaren Voliere kann man von au├čen mit Gr├╝npflanzen beranken lassen. Im Innenbereich der begehbaren Voliere st├Âren die Volierenw├Ąnde eh nur marginal. Bzw. die Gr├╝npflanzen ranken durch die Gitter.

Damit w├Ąre dieser Zooteil f├╝r eine l├Ąngere Dauer ├╝bergangsweise durchaus attraktiv gestaltet ┬ľ und dies mit minimalem Aufwand.

Zum Aquarium:
Das Terrarium w├╝rde ich in erster Linie in Anlehnung an Angkor Wat s├╝dostasiatisch besetzen. Also z.B. Bindenwaran statt Brillenkaiman; Wasseragame, Segelechse, Nackenstachler statt der Gr├╝nen Legune; eine s├╝dostasiartische Schildkr├Âtenart. Die Schlangenarten sind heute schon s├╝dostasiatisch.

Der Innenraum im Aquarium ist im Gegensatz zu den Aquarien selbst wenig attraktiv gestaltet. Hier finde ich z.B. die Gestaltung im Landesmuseum Hannover sehr reizvoll. (siehe Bild)

Tja und da gibt es noch zwei Punkte zum Aquarium.
1. Um die Besucher vom Wirtschaftshof fernzuhalten, w├Ąre die Verlegung des Einganges inklusive Versetzung des Tiergericht-Denkmales zur S├╝dseite bei den Ottern sinnvoll. Der Zugang w├╝rde dann gegen├╝ber dem Streichelbecken liegen. Die Zwergotter-Anlage kann man ab dem einsehbaren Wasserbeckens in Richtung Wiese verschwenken. Oder alternativ kann man die Zwergotteranlage auf die momentane Riesenschildkr├Âtenanlage verlegen, was thematisch wieder zu S├╝dostasiatisches Terrarium passen w├╝rde.
Nebenbei: Korallenriffe gibt es vorzugsweise im s├╝dostasiatischen Raum.

2. Der Bereich zwischen Wirtschaftshof und Aquarium wird zu einem Event-Bereich
umgestaltet. Ich denke hier etwa an das Vorbild „Blauer Salon“ bei der Delphinlagune im Tiergarten Nürnberg. Ein Zoo ist immer auf der Suche nach einem Veranstaltungsort, zur Zeit wird schon - eher provisorisch anmutend - der Aquariumsbereich verwendet.

Im Bereich der Vogelvolieren wird auf der gesamten L├Ąnge ein Langestrecktes Landschaftsaquarium (entweder Amazonas oder vorzugsweise S├╝dostasien, fakultativ auch ein Korallenbecken) gebaut. Als Vorbild k├Ânnen die Hagenbeck-Becken im Tropenaquarium dienen.

Egal ob Riesenschildkr├Âten oder Zwergotter - deren Innen- und Au├čenanlage kann in Richtung Eventraum vergr├Â├čert werden und ├╝ber Panoramascheiben vom Eventraum aus einsehbar gestaltet werden.

Eine notwendige Toilettenanlage gibt es heute schon. Ein Bar-Bereich ist an der Querseite zum Zugang zum Wirtschaftshof m├Âglich. ├ťber Treppen und Podeste lassen sich insgesamt die H├Âhenunterschiede in diesem Eventbereich ausgleichen. Fluchtt├╝ren werden in die verglasten Querw├Ąnde integriert.


Und ein letzter Utopie-Punkt:
Die f├╝nfzig Parkpl├Ątze neben dem Kajanaland l├Âsen kein Parkplatzproblem. F├╝r eine Zoonutzung w├Ąre das Areal aber sehr reizvoll. Ein gro├čes Problem ist sicher das Einfamilienhaus am Waldrand, f├╝r das man eine f├╝r alle Seiten akzeptable L├Âsung finden muss.

Angenommen es g├Ąbe daf├╝r eine L├Âsung, w├╝rde sich das Gel├Ąnde f├╝r eine Tierhalle geradezu anbieten. Der Zugang erfolgt von der Br├╝cke am Elefantenhaus.

Ich denke hier an eine aus einem ringsum begr├╝nten Bodenbereich wachsende Glaskuppel (als Inspiration kann hier z.B. das Regenwaldhaus in Hannover dienen oder auch das Amazonica in Rotterdam allerdings mit Stahltr├Ągern). Dieses Tierhaus kann ├╝ber mehrere Ebenen als Krokodilhaus f├╝r eine wirklich gro├če Krokodilart (z.B. Leistenkrokodil, besser Siamkrokodil) inklusive Riesenflughunden und Kookaburas f├╝r den Luftraum oder als anderer Vorschlag als Schmetterlingshaus inklusive Riesenflughunden gestaltet werden.

Wer kein Tierhaus mag - es ginge auch eine Gro├čvoliere z.B. f├╝r Greifv├Âgel.

Aber wie gesagt, daf├╝r sind erst die logistischen Voraussetzungen zu schaffen.

(05.10.2014, 14:57)
Lukas Wittsieker :   Wie soll die Elefantenanlage denn sp├Ąter aussehen.Weil sie soll ja im Stil von Ankor Wat um gebaut werden

(05.10.2014, 12:56)
Michael Mettler :   @Ulli: Na, das Logo k├Ânnte Copyright-Probleme mit Disney geben, der Konzern soll mit sowas sehr streng sein...

W├Ąre die von hohen B├Ąumen umstandene Talsenke, in der sich jetzt die Seel├Âwenanlage befindet, nicht ein ziemliches "K├Ąlteloch" f├╝r Menschenaffen? Ansonsten finde ich das Konzept sehr reizvoll. Andernfalls (n├Ąmlich, wenn der Standort zu k├╝hl w├Ąre und die Seel├Âwenhaltung ohnehin schon zur Disposition st├╝nde) k├Ânnte man das Seel├Âwenbecken auch thematisch dem direkt benachbarten Kajanaland anschlie├čen und mit den Seehunden besetzen, so dass auf deren jetziger Fl├Ąche nebst Umland Platz f├╝r ein anderes Projekt geschaffen werden k├Ânnte (durchaus auch im Rahmen der Wasser.Welten).

Beim Nachschauen wegen der Himmelsrichtungen ist mir nebenher aufgefallen, dass sich die im Bau befindliche Siamanganlage doch an der Nordseite des Geb├Ąudes befinden m├╝sste, was auch nicht gerade eine "warme" Position f├╝r Tropenaffen w├Ąre...?
(05.10.2014, 12:30)
Ulli :   auch ein Einblick von der Seite m├Âglich.
Denkbar w├Ąre auch die Gemeinschaftshaltung mit Hulmans oder Gibbons, abgesehen von dem Problem mit dem Ausbrecherk├Ânig "Otti". Die Schopfgibbons k├Ânnten aber auch mit den Siamangs tauschen.
(05.10.2014, 11:47)
Ulli :   "Tal der Waldmenschen"
(05.10.2014, 11:41)
Ulli :   Zweifellos Utopien ┬ľ aber umsetzbar

Alle Massnahmen w├Ąren aber in meinen Augen wichtiger als die Nordamerika-Landschaft
f├╝r 4 Millionen Euro.
Das Tal der Waldmenschen d├╝rfte etwa in demselben Kostenrahmen von 4 Millionen liegen.

Logo f├╝r das "Tal der Waldmenschen"
(05.10.2014, 11:39)
Ulli :   Fortschreibung des Umbau des Hauses
(05.10.2014, 11:37)
Ulli :   ├ťbersicht
(05.10.2014, 11:36)
Ulli :   Ansicht von oben
(05.10.2014, 11:35)
Ulli :   Ansicht von der Seite
(05.10.2014, 11:34)
Ulli :   Wie man sieht, w├Ąre f├╝r eine gro├čr├Ąumige Elefantenerweiterung hinreichend Platz. Die Br├╝cke ist ├╝brigens eine Idee direkt von Herrn Busemann ┬ľ vorgestellt bei einem Vortrag. Kostenpunkt nach seiner Aussage rund 400.000 Euro.

Die Nash├Ârner w├╝rden nach Samburu ziehen und dort eine Gemeinschaftshaltung mit Netzgiraffen, der Impala-Herde sowie den Strau├čen bilden. Da es sicherlich schwierig ist, dort r├Ąumlich weitere Stallungen zu bauen, m├╝ssten die Stallungen f├╝r Nash├Ârner umgebaut werden. Dies w├╝rde den Verzicht auf die Kudu- und Wasserbockhaltungen bedeuten.

(05.10.2014, 11:32)
Ulli :   Zwischen dem Wirtschaftshof und dem Cafe befindet sich zur Zeit ein Sammelsurrium von Anlagen. Bessere L├Âsung:
1. Begehbare Limikolenanlage unter Einbindung des Gef├Ąlles mit einer Teichanlage vor dem
Fenster am Cafe.
2. Indoor-Spielplatz (vgl. Tierpark Nordhorn) mit Bau in das Gef├Ąlle hinein bzw. einer Treppe nach oben. In jedem Fall soll man auch ein B├Ąllchenbad wie im Zoo Hannover oder bei IKEA integrieren.

Das Aquarium bildet zusammen mit den Zwergottern, Seehunden, Pinguinen und den Pelikanen und fakultativ der Limikolenanlage die Themenwelt „Wasser.Welten“.
(05.10.2014, 11:31)
Lukas Wittsieker :   Wie ich schon mal geschrieben habe w├╝nsche ich mir das im Klammeraffenhaus die h├Ąsslichen roten Fliesen mit Holzhackschnitzel verdeckt werden wie im Orang,S├╝damerikahaus und Schimpi Haus.

(04.10.2014, 13:30)
Lukas Wittsieker :   Welche Tiere ziehen denn in die jetzige Totenkopf├Ąffchen-Anlage ein?

Ich w├╝nsche mir das die Wasserschwein/Tapir und Guanako/Nandu Anlage zu einer gro├čen S├╝damerika Wiese umgestaltet wird wie in Schwerin und Hodenhagen
(04.10.2014, 11:33)
Michael Mettler :   Am 19.9. verk├╝ndete der Zoo Osnabr├╝ck jedenfalls auf seiner HP, dass Sharukh und Shanti in einigen Wochen abreisen w├╝rden, sobald die Temperaturen in Griechenland etwas niedriger seien.
http://www.zoo-osnabrueck.de/magazin/artikel.php?artikel=2058&type=2&menuid=63&topmenu=2

Altbulle Mekong, der ebenfalls in den Attica Zoo kommen soll, wartet ja offenbar auch noch in Prag auf seine Weiterreise.
(03.10.2014, 16:38)
Heidemarie Busch :   Shahrukh und Shanti sind wohl noch in Osnabr├╝ck. Ich habe gelesen, dass die Elefantenanlage im Zoo in Griechenland noch gar nicht fertig ist und die Jungs im Zweifel erst irgendwann n├Ąchstes Jahr einziehen k├Ânnen. Ich hoffe nicht, dass die beiden noch irgendwo 'zwischengelagert' werden um Platz zu machen.
(03.10.2014, 11:52)
Jan Jakobi :   Der Kewa-Clan (Kewa mit ihren T├Âchtern Thuza und Pantha sowie Freundin Astra) soll eigentlich nach Osnabr├╝ck.
(03.10.2014, 09:38)
Michael Mettler :   @Lukas Wittsieker: Laut einem Post von Jan Jakobi im Thread "Tierpark Berlin" soll von dort die Zuchtkuh Kewa mit ihren T├Âchtern Thuza und Pantha nach Osnabr├╝ck kommen.

Sind Sharukh und Shanti noch in Osnabr├╝ck oder auch schon umgezogen?
(03.10.2014, 09:22)
Lukas Wittsieker :   Welche Elefanten kommen jetzt eigentlich nach Osabr├╝ck?
(03.10.2014, 08:34)
Sacha :   @Hannes L├╝ke: Aaaaahhhhh, Chilbi und nicht Kilbi...;):) (Okay, hier bist Du einigermassen aus dem Schneider, da es f├╝r die Schweizer Mundart keine VERBINDLICHE Orthografie gibt. Und falls Du jetzt diesen Text korrigieren m├Âchtest - wir benutzen in der Schweiz kein "SZ" ;)
@Holger Wientjes: Kreps? - Ab in die Ecke und sch├Ąmen! So nimmst Du Dir auch die Schangse, mal mit mir ein Restaurang zu besuchen...:)

Sorry f├╝rs Off-topic.
(02.10.2014, 16:43)
Holger Wientjes :   @Hannes L├╝ke: Dass sich der Zoo weiterentwickelt und sicherlich deutlich verbessert hat, steht sicher ausser Frage ! Und mir gefallen viele Bereiche, die Du schon aufgef├╝hrt hast, sehr gut (Schimpansenhaus, Unterirdischer Zoo und nicht zuletzt einiges im Tierbestand) ! Andererseits - und das wird wahrscheinlich der Hauptgrund f├╝r meine eher zur├╝ckhaltende Euphorie dem Zoo gegen├╝ber sein - gef├Ąllt mir auch einiges nicht, wie die neuen Anlagen der Schweinsaffen oder Tiger, die in ihrem erdr├╝ckenden Stil so v├Âllig anders wirken als beispielsweise das besagte, eher schlicht gehaltene Schimpansenhaus. Weiterhin hat mir in j├╝ngster Verganheit auch die Elefanten-Politik nicht wirklich zugesagt, so dass ich halt hin- und hergerissen bin und bei allen positiven Neuerungen doch immer wieder "Ausrutscher" dabei sind, die daf├╝r sorgen, dass ich leider (noch nicht ?) hundertprozentig vom Zoo (bzw. dessen Leitung) ├╝berzeugt bin.

P.S.: Mmh, lekka Kreps... GRINS
(02.10.2014, 15:23)
Hannes L├╝ke :   @Sacha, verzeih mir ich kenne die Schreibweise nur von der Kirmes (oder f├╝r dich Kilbi) ;-)
Im Osnabr├╝ckerland kann ich auch sagen die "Pfannekuchen" sind lecker wobei das wohl Berliner und Hamburger wieder nicht verstehen werden...
(02.10.2014, 14:51)
Sacha :   @Hannes L├╝ke: Verzeihung, aber dem Frankophonen kr├Ąuseln sich die Fussn├Ągel. Es heisst DIE Cr├¬pes (Plural) bzw. eine Cr├¬pe (Singular)....;)
(02.10.2014, 12:41)
Hannes L├╝ke :   Osnabr├╝ck war fr├╝her f├╝r mich ein total langweiliger Zoo. Man hatte meist einen schlechten Blick auf die Tiere,langweilige oder recht kleine Gehege, viele massive Gitter und die ├╝blichen Altlasten. Die ├╝blichen Probleme die so ziemlich jeder Gro├čzoo hat.
Anstelle jetzt mehr Platz f├╝r weniger Tiere zu fordern erweitert man das Gel├Ąnde mit einem sehr feinen Tierbestand.
Man geht "neue" Wege (bzw Wege die nicht jeder geht) mit einem Zoo unter der Erde. Die ganzen Aussichtspunkte und erh├Âhten Wege die ja mehr der gebirgigen Struktur geschuldet sind mag ich ansich nicht (Vogelperspektive l├Ąsst Tiere einfach nicht wirken)aber die Erh├Âhungen f├╝r die Tiere (Vogelnest f├╝r Luchse, Ger├╝st f├╝r F├╝chse etc) machen es wieder wett. Einfache Ver├Ąnderungen statt Abschaffung wie die Tropenhalle zur W├╝stenhalle sind schlichtweg genial. ├ähnliches wird ja wohl mit dem Rest des Geb├Ąudes passieren. Takamanda ist einfach ein gewinn. Simpel gebaut und trotzdem eine der sch├Ânsten Schimpansenanlagen (und H├Ąuser) die ich kenne. Toller Tierbestand auf ganzer Linie. Auch wenn mir nicht alles gef├Ąllt (Ich h├Ątte mir ein wechsel auf Panzernash├Ârner gew├╝nscht statt 2 x Afrika im Gel├Ąnde, Affentempel ist keine Verbesserung f├╝r die Tiere und wird anders verkauft, Aussichtspunkt beim Tiger, Giraffenanlage) machen es die Kleinigkeiten wieder wett (gro├čer Hundebestand, diverse Kleins├Ąuger, Schliefer)...

Au├čerdem schmeckt das Crepes sher gut ^^
(02.10.2014, 12:28)
Holger Wientjes :   @Hannes L├╝ke: So richtig werde ich mit dem Zoo (noch nicht) warm. Wie schaut denn der "richtige Weg" Deiner Meinung nach aus ?
(02.10.2014, 10:55)
Michael Mettler :   @Hannes: Na, besser l├Ąsst sich doch die Lebensraumbedrohung durch Abholzung des Regenwaldes nicht darstellen ;-)
(02.10.2014, 09:43)
Hannes L├╝ke :   Takamandana als Regenwald finde ich niedlich. Der Geasamtezoo ist ein Waldzoo und die einzige Stelle ohne nennenswerten Baumbestand (geschweige denn Setzlinge) soll ein Regenwald werden :-D Trotzdem wird Osnabr├╝ck immer mehr zu meinem Lieblingszoo! Da wird der richtige Weg gegangen...
(02.10.2014, 09:17)
Michael Mettler :   Waren eigentlich die Impala-Kastraten urspr├╝nglich bei der Herde untergebracht? Prinzipiell m├╝sste das gehen. In der Fr├╝hzeit der Impalazucht in Hannover vor Jahrzehnten, als man aus Schaugr├╝nden m├Âglichst schnell eine kopfstarke Gruppe pr├Ąsentieren wollte, behielt man die m├Ąnnlichen Nachzuchten und lie├č sie als Kastraten bei der Herde. Allerdings stellte man damals fest, dass die Kastration zu deformiertem Hornwachstum f├╝hrte (wie man ja an den Osnabr├╝cker Tieren auch sehen kann), weshalb man dazu ├╝berging, die B├Âcke bei der Kastration gleichzeitig zu enthornen.

Ansonsten b├Âte sich - freien Stallraum vorausgesetzt - auch das Tal der grauen Riesen f├╝r die Unterbringung von Reserve-Impalas an, falls die Takamanda-Huftieranlage mal anderweitig genutzt werden sollte.

Man sieht aber am Osnabr├╝cker Beispiel mal wieder, dass es von den Individuen und/oder Haltungsbedingungen abh├Ąngt, ob sich zwei Tierarten gemeinsam halten lassen oder nicht. In Gelsenkirchen stehen Gro├če Kudus und Rappenantilopen schon lange (m.W. noch seit Ruhrzoo-Zeiten) auf der selben Anlage.

@Tim Sagorski: Bongos UND Okapis d├╝rfte schwierig werden, wo sollte die zweite Art denn in Takamanda hin? Doch bestimmt nicht auf die Hy├Ąnenanlage, deren Bewohner ja bei einem konsequenten Regenwald-Konzept nicht sehr typisch w├Ąren ;-) Wenn man Takamanda nicht als Regenwald-, sondern schlichtweg als Westafrika-Parkteil definieren w├╝rde, passen allerdings die Hy├Ąnen durchaus (daf├╝r dann bei puristischer Betrachtung Okapis, Guerezas und auch Bongos nicht, weil die in Zoos gehaltene Bongo-Unterart nun mal aus Ostafrika stammt...).
(01.10.2014, 22:04)
Jonas Homburg :   In zwei Wochen ist doch nach den Herbstferien, die fangen jedenfalls bei mir ├╝bermorgen an? ;)
Die Impalas werden wohl vorerst bleiben, denn der junge Bock soll langfristig den jetzigen Zuchtbock abl├Âsen und die Kastrate will vermutlich schlicht niemand haben. Viele andere Anlagen im Zoo bieten sich ja auch nicht an, daher ging die Impalazucht ja auch erst wieder los, als man die Takamanda als Zweitquartier f├╝r die ├╝berz├Ąhligen B├Âcke hatte.
(01.10.2014, 21:24)
Lukas Wittsieker :   Weil Impalas ja keine Regenwaldtiere sind kommen sie dann weg ?

(01.10.2014, 19:54)
Lukas Wittsieker :   Im Zoo steht aber das es nach den Herbstferien losgehen soll also im November
(01.10.2014, 19:36)
Jonas Homburg :   Die Kudus wurden ausschlie├člich der Unvertr├Ąglichkeit mit den Rappenantilopen wegen von der Huftieranlage genommen, mit den Impalas hat es da keine Probleme gegeben. Wo nun die Rappenantilopen den Nachwuchs bekamen, hat sich das Problem so sehr versch├Ąrft, dass ein gemeinsames Herauslassen der beiden Arten (der Schichtbetrieb war ja eig. nur ├ťbergangsl├Âsung) v├Âllig unm├Âglich wurde. Zu dem Kudup├Ąrchen samt Spr├Âssling sollen weitere Weibchen noch nach Samburu dazukommen. Ob man die Huftieranlage langfristig tats├Ąchlich f├╝r Bongos nutzt, halte ich eher f├╝r fraglich, daf├╝r ist sie aus meiner Sicht doch etwas ungesch├╝tzt und die Pflanzen halten sich in den abgetrennten Bereichen im Vergleich zur gesamten Takamanda, die wirklich immer gr├╝ner wird, auch nicht so toll. Immerhin sind die Impalas nun die einzige Art, die sich auch in den durch Zweige abgetrennten Bereichen zu schaffen macht, dabei aber weniger an die B├Ąume rangehen als die Kudus das taten, daher kann man zumindest denen eine bessere Chance einr├Ąumen.
Noch zum Thema Vegetation: mittlerweile ist auch der Wein teilweise entlang des Holzger├╝stes gewachsen, das im Bereich Huftieranlage/Guerezas ├╝ber dem Besucherweg konsturiert ist.
Die Entwicklungen mit der Paviananlage sind auf jeden Fall ein guter Schritt, der Stall f├╝r die B├╝ffel ist schon im Rohbau (befindet sich innerhalb des massiven Absperrk├Ąfigs f├╝r die Schimpansen, der als solcher erhalten bleiben soll, aber optisch unauff├Ąlliger wird). Als Meerkatzen-Art hat man Dianas ins Auge gefasst. Die Drills sind dort aus meiner Sicht insofern wesentlich besser aufgehoben als in der Guereza-Anlage, dass die Grasnarbe auf der Pavian-Anlage ja nun schon einiges ausgehalten hat also mit den Drills auch einigerma├čen fertig werden sollte (wie das mit den B├╝ffeln wird, ist eine andere Frage), aber das vergleichsweise kleinr├Ąumige Guereza-Gehege w├Ąre mit Drills sicher im Handumdrehen das gesamte Gras los (und wer wei├č ob der Hang dann h├Ąlt...). Ganz davon abgesehen, dass im Stallgeb├Ąude f├╝r beide Arten schlicht nicht genug Platz w├Ąre.
Neben den Rappenantilopen gibt es zwei Jungtiere bei den Servalen.
Im Schimpansenhaus sind neben dem bisherigen Vogelbesatz nun auch einige Braunfl├╝gel-Mausv├Âgel hinzugekommen. Die Halle ist derma├čen gr├╝n zugewachsen, dass bevor die Schimps dort wieder rein k├Ânnen, an einigen Stellen die Rankpflanzen sogar noch zur├╝ckgeschnitten oder hochgebunden werden m├╝ssen, damit die Affen nicht ans Dach kommen.
Zu den Klammeraffen siehe mein Beitrag vom 30.6., da ist in zwei Wochen Baubeginn f├╝r die Au├čenanlage.
(01.10.2014, 18:16)
Tim Sagorski :   Eine der Rappenk├╝he war vor drei Wochen auch kurz vorm platzen...

Takamanda artenm├Ą├čig als Regenwald-Parkteil (war doch auch so konzipiert, oder ?) umzubauen halte ich f├╝r eine gro├čartige Planung.

Schimpansen, diverse V├Âgel, PO-Schweine, Guerezas und Mangaben sind ja schon da... Drill, Rotb├╝ffel und Brazza-Meerkatze sollen noch kommen.

Wenn man dann noch Bongos, Zwergflu├čpferde und sp├Ąter mal Okapis kriegen k├Ânnte, w├Ąre da ja schon mal eine gute Basis gelegt.
(01.10.2014, 11:20)
Lukas Wittsieker :   Ich wollte noch wissen was am Eingang bei den Klammeraffen/Flamingos und im S├╝damerika-Areal alles noch gemacht wird.Gerade wird das ja umgebaut
(30.09.2014, 22:30)
Lukas Wittsieker :   Ich finde Impalas passen dort auch nicht hin,auch wenn sie sich verstanden haben

├ťbrigens die Rappenantilopen haben Nachwuchs bekommen steht auf der Homepage auf der Geburtsliste
(30.09.2014, 20:26)
Ulli :   Rappenantilopen
(30.09.2014, 19:11)
Michael Mettler :   @Lukas: Mit wem hatten denn die Kudus dort Probleme bekommen/gemacht? Kudubulle/unkastrierter Impalabock?
(30.09.2014, 19:05)
Lukas Wittsieker :   Die Kudus sind nur nach Samburu gegangen weil sich die Bewohner in Takamanda nicht mehr miteinander verstanden haben
(30.09.2014, 18:05)
Michael Mettler :   @Hannes: ├ťber die (fast) direkte Autobahnverbindung sind Osnabr├╝ck und Hannover rund eineinviertel bis anderthalb Stunden Fahrzeit voneinander entfernt. Da werben manche Zoos in wesentlich weiterem Umkreis um Besucher, also w├╝rde ich schon sagen, dass die beiden Zoos im jeweiligen Einzugsgebiet voneinander liegen.
(30.09.2014, 09:56)
Hannes L├╝ke :   @Michael, das kann sehr gut sein. Von Rheine aus brauche ich ne gute Stunde bis nach Dortmund. Emmen ist mir noch eingefallen. Der Park ist auch, dank guter Verkersanbindung, nicht weit weg.
(30.09.2014, 09:26)
Michael Mettler :   Waren die Paviane nicht ohnehin von Anfang an als ├ťbergangsl├Âsung gedacht, bis eine Drillgruppe zu bekommen ist? Vielleicht wird demn├Ąchst auch die eigentlich f├╝r Bongos gedachte Antilopenanlage in Takamanda gem├Ą├č Ursprungsplanung besetzt, wenn doch schon die Kudus ausgezogen sind?

@Hannes: Ist Dortmund nicht genauso weit von Osnabr├╝ck entfernt wie Hannover? Aber grunds├Ątzlich stimme ich dem Gedanken zu: Zwergflusspferde w├╝rden gut zum Osnabr├╝cker Tiersortiment passen.
(29.09.2014, 20:01)
Holger Wientjes :   Ich finde es hingegen sehr gut. Passen Drills (und auch Meerkatzen sowie Rotb├╝ffel) doch besser in einen "Takamanda-Bereich".
(29.09.2014, 19:15)
Lukas Wittsieker :   Ich finde es auch Schade das die Paviane weggehen,ich h├Ątte auch lieber die Guereza Anlage f├╝r die Drills genommen
(29.09.2014, 17:42)
Ulli :   Die Kudus leben jetzt auf der Samburu-Anlage. Die Elenantilopen wurden abgegeben, weil man deren Nachwuchs einfach schlecht vermitteln kann.

Die Wei├čscheitelmangaben sind eine absolute Kostbarkeit und z├Ąhlen zu den 25 am meisten bedrohten Affenarten. Die Warzenschweine hat man genommen, weil sie nach den Erfahrungen mit den Pinselohrschweinen in Salzburg als wehrhafter gegen├╝ber den Mangaben gelten. Obwohl ich jedes mal beim Blick in die Anlage an einen erodierten Regenwald denken muss, scheint es eine funktionierende Interaktion zwischen den Arten zu geben und die innerartliche Aggression eines Mangabenmannes wird so abgefedert und abgelenkt.
(29.09.2014, 15:39)
Hannes L├╝ke :   Kudus habe ich in Samburu gesehen und bei den Rappenantilopen waren sie ausgeschildert.
Kleine Kudus weiterhin neben den Breitmaulnash├Ârnern.

Schade, dass die Paviane ausziehen sollen (wohin?)
Ich finde die Anlage sehr attraktiv (mit eine der Besten die ich kenne) wobei ich mich sehr ├╝ber alle 3 Arten freue (B├╝ffel, Meerkatze, Drill)

@Michael, Th├╝le hatte ioch garnicht auf dem Schirm (war ich noch nie) und ich komme vom Westen ran geflogen da ist Hannover f├╝r mich schon aus der "mal eben" in den Zoo-Region raus. F├╝r mich sind die n├Ąchsten Flusspferde in GE und die n├Ąchsten Zwerge in DU.
Als direkt am M├╝nsterland liegender Gro├čzoo hatte ich auch an Wettbewerb f├╝r Osnabr├╝ck eher Rheine und M├╝snter sowie in gewissem Rahmen noch Nordhorn, Hamm und Dortmund im Sinn.
(29.09.2014, 15:31)
Michael Mettler :   @Hannes: Ich wei├č nicht, wo du die Grenze f├╝r "umliegend" ziehst, aber Hannover hat Flusspferde und Th├╝le Zwergflusspferde...

Sind die Gro├čen Kudus jetzt auf der Samburu-Anlage? Bei meinem letzten Besuch standen dort noch Elenantilopen, die Kudus dagegen in Takamanda.
(29.09.2014, 14:18)
Tim Sagorski :   Soweit ich wei├č, sollen die Drills (zusammen mit Rotb├╝ffeln und Meerkatzen) auf die jetzige Mantelpavian-Anlage.

Bei meinem Besuch vor drei Wochen waren die Arten in "Samburu" noch alle zusammen auf der gro├čen Anlage.
(29.09.2014, 13:31)
Hannes L├╝ke :   Ist denn mittlerweile bekannt wo die Drills hinziehen sollen? Es kommt ja, bei den aktuellen Gehegen, eigentlich nur die Guerezanlage in Frage (was ich sehr begr├╝├čen w├╝rde)
Leben eigentlich die gro├čen Kudus, Impalas und Wasserb├Âcke dauerhaft getrennt von den Giraffen und Strau├čen?

Was mir bei meinem letzten Besuch in den Sinn gekommen ist. Die Warzenschwein / Mangaben Insel w├╝rde eine geniale Zwergflusspferdanlage (ich mag keine ungenutzten Wassergr├Ąben). Keiner der umliegenden Zoos hat Fluss oder Zwergflusspferde.
Schade, dass soetwas wohl alleine wegen der fehlenden Badem├Âglichkeiten im Innenbereich scheitern.
(29.09.2014, 12:14)
Tim Sagorski :   Der Drill-Mann kam ├╝brigens aus Wuppertal
(29.09.2014, 09:07)
Lukas Wittsieker :   Ich war gestern in Osnabr├╝ck hier ein paar Neuigkeiten:

-Bei den Erdm├Ąnnchen gab es im diesen Jahr zum zweiten mal Nachwuchs
-Die Drills haben einen neuen Zuchtmann bekommen
-Bei der Siamang-Anlage geht der Umbau nur langsam vorran
-Im S├╝damerika geht der Umbau gut vorran.Das Haus wurde in hellen Gr├╝nt├Ânen gestrichen und die restlichen Betonw├Ąnde werden mit Naturholzbrettern verkleidet

Ich w├╝rde mir noch w├╝nschen das im Klammeraffenhaus am Eingang Holzhackschnitzel hinein gekippt wird (wie im S├╝damerika Haus)Weil die Fliesen sehen nicht gerade toll aus und wenn man das Holzhackschnitzel hinein streut w├╝rde es auch gut aussehen


(28.09.2014, 10:06)
Jolantha Belik :   Lt. dem Zoo Veszpr├ęm sind die Ele-Buben heute Nachmittag wohlbehalten in Ungarn angekommen.
(24.09.2014, 22:41)
Heidemarie Busch :   @ Jolantha Belik ich empfinde es auch als schrecklich, was mit den kleinen Bullen veranstaltet wird und bin auch der Meinung es geh├Ârt verboten. Da haben Shahrukh und Shanti noch richtig Gl├╝ck sie sind immerhin schon sechs wenn sie im 3. bzw. 4. Zoo leben werden (= Ironie). Ich kann mir lt. Aussage der Facebookseite auch nicht vorstellen, dass Ungarn alle drei Jungbullen behalten wird, wenn sie z├╝chten wollen.
(20.09.2014, 10:44)
Jolantha Belik :   Veszpr├ęm will jetzt mal mit den drei Buben anfangen. Aber, sie sprechen auf ihrer Facebook Seite schon von "Zuchtgruppe im Jahr 2016". Mit anderen Worten, Nuka und Dinkar werden demn├Ąchst mit ihren vier Jahren bereits im dritten Zoo sein und nach einem guten Jahr dann im vierten Zoo. Das ist einfach nur krank und geh├Ârt verboten.
(19.09.2014, 20:50)
Heidemarie Busch :   Das ist ja lustig, dass schon bekannt ist, welche K├╝he kommen. Lt. Zooseite Osnabr├╝ck findet vom 25.-27-9. erst eine Sitzung des EEP statt, auf der beraten wird, welche und wie viele K├╝he kommen werden.
(19.09.2014, 19:57)
Jan Jakobi :   Es ist schon bekannt welche Gruppe kommt, so war es vor ca. 5 Wochen. Am WE plane ich den fraglichen Zoo/Tierpark zu besuchen und hoffe von einem Elefantenpfleger mehr zu erfahren.

Shahrukh und Shanti sollen in den Attica Zoo in Griechenland.
(19.09.2014, 19:08)
Heidemarie Busch :   Das hat ja nicht lange gehalten mit der Elefantenjunggesellengruppe. Sie werden mal wieder hin- und her gekarrt. Nuka und Dinkar reisen nach Ungarn, wo Felix aus Hannover zu ihnen st├Â├čt. Dort soll wohl eine neue Junggesellen-WG gegr├╝ndet werden. Shanti und Shahrukh m├╝ssen nach Griechenland. Schade ich dachte die Jungs haben etwas mehr Ruhe bevor sie durch die Weltgeschichte gekarrt werden. Und Osnabr├╝ck erwartet Elefantendamen und will z├╝chten, es entscheidet sich noch diesen Monat wer kommt, woher und wie viele, hoffentlich werden nicht mal wieder Familien auseinandergerissen.
(19.09.2014, 18:49)
Jolantha Belik :   Floris ist bereits 38, er hat fast sein gesamtes Leben in Osnabr├╝ck verbracht, gibt es denn wirklich keine M├Âglichkeit, dass er in Osnabr├╝ck bleiben kann? Es ist doch absolut verr├╝ckt, einem alten Tier eine anstrengende Reise und die Umstellung (Umgebung, Sprache, Futter etc. etc.) zuzumuten.
(13.09.2014, 16:54)
Lukas Wittsieker :   Jetzt hat die Drill-Gruppe einen Zuchtmann aus Wuppertal bekommen
Ich bin gespannt wo die Drills in Takamanda demn├Ąchst wohnen
(12.09.2014, 21:40)
R├╝diger Krichel :   @ Gudrun

danke f├╝r die frohe Kunde ! Die BM haben es notwenig bei der stark zunehmenden Wilderei in Afrika.
(05.09.2014, 20:23)
Gudrun Bardowicks :   @ R├╝diger: Ja, Amari hat auch die zweite Kuh erfolgreich gedeckt. Daher wohl auch die vor├╝bergehende Abgabe des Bullen an Osnabr├╝ck.
(04.09.2014, 22:34)
R├╝diger Krichel :   Wird Dvur Kralove eine Altersresidenz f├╝r alte BM?
Hat Amari die zweite Dortmunder Kuh auch erfolgreich gedeckt, dass er nach Osnabr├╝ck darf ?
(04.09.2014, 19:52)
Ulli :   Die Siamangs sollen in einer Gemeinschaftshaltung mit Kleinen Pandas leben.
(03.09.2014, 12:59)
Oliver M├╝ller :   @Lukas:

Mittelfristig soll die Orang-Utan-Anlage erneuert und erweitert werden, dann ein Parkteil Nordamerika folgen, zuletzt bekommen dann auch die Elefanten eine neue Anlage. Guck doch mal auf der HP des Zoos in den ├Ąlteren News, da findest du einen relativ pr├Ązisen Masterplan bis 2022.
(03.09.2014, 11:38)
Ulli :   Der alte Nashornbulle Floris geht im Herbst nach Dvur Kralove, der Bulle Amari aus Dortmund zieht (leihweise ?) nach Osnabr├╝ck.
Die Pinguinanlage ist erweitert worden und der Wasserstan d im Beckeen erh├Âht worden. Die Bruth├Âhlen haben jetzt S├╝d-Ausrichtung
Die Pelikanwiese wurde komplett saniert.
Die Klammeraffenau├čenanlage wird im Herbst um eine Insel erweitert.
Die Totenkopf├Ąffchen erhalten im Laufe der n├Ąchsten zw├Âlf Monate auf der ehemaligen Entenwiese am S├╝damerikahaus eine neue Au├čenanlage.
Die Tapir- und Guanako-Anlagen werden zusammengelegt.
Die Drills ziehen vermutlich auf Dauer nach Takamanda - N├Ąheres soll der Zoo selbst ver├Âffentlichen.
(03.09.2014, 08:28)
Lukas Wittsieker :   Hallo Zusammen
Ich wollte wissen was f├╝r neue Tierarten oder Bauma├čnahmen geplant sind ???

Ich frage mich warum hier ├╝ber den Osnabr├╝cker Zoo nicht mehr so oft geschrieben wird
(02.09.2014, 22:04)
Lukas Wittsieker :   Wann wird eigentlich die Siamang-Anlage fertig gestellt?
(31.08.2014, 09:56)
Lukas Wittsieker :   Ich war am 27.07 in Osnanr├╝ck hier ein paar Neuigkeiten
-Im S├╝damerika Haus entstehen zurzeit neue Innenanlagen f├╝r Totenkopf├Ąffchen und Faultier,ob die ehemalige Entenanlage am S├╝damerikahaus noch als Au├čengehege f├╝r Faultiere und Totenkopf├Ąffchen umgestaltet werden soll kann ich zurzeit nicht sagen aber der Teich wurde schon leer gepumpt
-Der Kirkdikdik hat einen Partner bekommen
-Die Drills sollen sp├Ąter nach Takamanda ziehen
-
(28.07.2014, 21:29)
Holger Wientjes :   Woher kommen die Drills ?
(30.06.2014, 18:24)
Jonas Homburg :   Das neueste nach einem Besuch (in der Woche ist es deutlich angenehmer, weil leerer):
-Am Klammeraffengehege steht ein Schild, dass der Umbau der Au├čenanlage im Herbst beginnen soll.
-Im linken ehemaligen Wildhundgehege lebt schon mindestens ein Kirkdikdik, die rechte Anlage steht leer.
-Auf der Takamanda-Anlage war die Schicht Kudus, Impalas und Pinsenohrschweine drau├čen, die Rappenantilopen abgesperrt. Das Kudu-Jungtier war aber nicht zu entdecken, vielleicht schon nicht mehr da? Das hei├čt dann aber, dass die Trennung von Kudus und Rappenantilopen nicht zu dessen Schutz sein kann.
-Die Guerezas haben sehr eindrucksvolle neue Kletterm├Âglichkeiten bekommen. Nachdem die Anlage bisher eher in der H├Âhennutzung begrenzt erschien, ist nun eine Konstruktion aus Baumst├Ąmmen gesch├Ątzt bis in mindestens 5m H├Âhe installiert worden.
-Im Schimpansenhaus hat ein P├Ąrchen Gr├╝nhelmturakos den Rothaubenturako ersetzt, der lebt nun mit einem Artgenossen in der linken Voliere hinter dem Aquarium.
-Der letzte alte Kaiserschnurrbarttamarin scheint verstorben zu sein, die Anlage im S├╝damerikahaus ist mit nicht besetzt beschildert.
-Im Affenhaus lebt von den Meerkatzen nur noch die Mona-Meerkatze, die nicht aus dem Tierheim kam, die restlichen sind nicht mehr da. Die verbliebene Meerkatze lebt nun im rechen ehemaligen Rothandtamarin-Innengehege, ins linke sind drei Drills gezogen, beide Arten teilen sich die Au├čenanlage im Wechsel. Dieser Neuzugang erschlie├čt sich mir nicht so recht, denn ich halte das Affenhaus f├╝r ein Auslaufmodell, da muss in den n├Ąchsten Jahren sowieso mal eine Komplettsanierung her. Ich habe zwei m├Âgliche Ideen, was mit den Drills passieren soll: Entweder sollen sie langfristig doch die Mantelpaviane ersetzen (und damit den geografischen Bock, den man mit denen geschossen hat, korrigieren), nur wohin dann mit den vielen Pavianen? Oder die Drills sollen zu den Guerezas (dann ergeben die neuen Kletterm├Âglichkeiten auch als R├╝ckzugsm├Âglichkeiten f├╝r die Stummelaffen Sinn).
-Die Singschw├Ąne auf der Rentieranlage in Kajanaland sind Geschichte. Dort leben jetzt die Graugans Berta und zwei Nonneng├Ąnse.
(30.06.2014, 17:35)
Michael Mettler :   Sorry: "...au├čerhalb des Gel├Ąnders" muss es f├╝r Ebeltoft hei├čen, nicht "Gel├Ąndes".
(28.05.2014, 08:36)
Michael Mettler :   Laut Erinnerung meines Mitbesuchers ist das Gel├Ąnder nirgends engmaschig vergittert. Den von mir erw├Ąhnten Gitter├╝berhang gibt es ├╝brigens nur an den Au├čengrenzen des Geheges, nicht anm Steg. Wie man an meinem zweiten Foto sehen kann, ist zwar der Handlauf des Gel├Ąnders geringf├╝gig in Richtung Besucher versetzt, bildet dadurch aber zusammen mit der Oberkante des eigentlichen Gel├Ąnders eine nette M├Âglichkeit, sein Kind draufzusetzen, damit es die Tiger besser sehen kann...

Ich habe ├╝berlegt, ob ich schon mal irgendwo sonst einen Steg ├╝ber eine Gro├čkatzenanlage (nicht "nur" an ihr entlang) gesehen habe. Spontan fiel mir erst mal nur die L├Âwenanlage in Ebeltoft/DK ein. Dort allerdings gibt es bei vergleichbarer H├Âhendistanz zu den Katzen au├čerhalb des Gel├Ąndes noch einen schr├Ąg gestellten Gitterzaun, der gleichzeitig als ├ťberhang zu den Tieren dient wie auch Gest├╝rzte(s) auffangen k├Ânnte (siehe Foto). Zudem gelten L├Âwen als schlechtere Springer als Tiger, wenn man den Aussagen von Dompteuren folgt.
(27.05.2014, 20:47)
Michael Mettler :   @Sacha: An den Gefahrenaspekt habe ich noch gar nicht gedacht. Man steht oben genau ├╝ber dem Tigergehege, ├╝ber alle drei Seiten des Steges k├Ânnte jemand oder etwas genau zwischen die Tiere fallen. Ich wei├č nicht, welche Sprungh├Âhe ein Tiger schafft, aber der Gitter├╝berhang des Geheges befindet sich auf einer H├Âhe mit dem Boden des Besuchersteges (auf meinem zweiten Foto erkennbar), also hat man diese wohl als ggfs. erreichbar eingesch├Ątzt. Im Gegensatz zu anderen Zoos, wo man an einen Wassergraben direkt herantreten kann, h├Ątte ein Tiger hier ja zudem festen Boden zum Absprung unter den F├╝├čen, k├Ânnte also nach ├╝ber oder durch das Gel├Ąnder gehaltenen Gegenst├Ąnden springen. Oder sogar nach durchgesteckten H├Ąnden und Armen? Bin mir gerade nicht sicher, ob das Gel├Ąnder oberhalb der Tiger zus├Ątzlich engmaschig vergittert war (am Anfang des Steges, der sich noch ├╝ber dem Besucherweg befindet, jedenfalls nicht), aber der nebenstehende Bildausschnitt sieht nicht danach aus. Und es gibt zwar eine Menge "Elektro" im Gehege, aber unterhalb des Steges werden die Tiger meiner Erinnerung nach durch nichts ferngehalten. (Und selbst wenn, w├╝rde ich einen E-Zaun im Ernstfall wegen Affektlage nicht f├╝r absolut sicher halten.)
(27.05.2014, 18:21)
Sacha :   @Holger Wientjes: Ausserdem besteht in dieser Situation MEIST (ich kenne die Anlage nicht und weiss nicht, wie nahe man oben rankommt) die Gefahr, etwas oder gar jemand hineinf├Ąllt.
(27.05.2014, 17:23)
Holger Wientjes :   Die Anlage gef├Ąllt mir, gerade f├╝r einen Neubau, nach wie vor nicht, auch wenn sie nun, durch das sommerliche Gr├╝n der Pflanzen, etwas freundlicher r├╝ber kommt. Mit whrscheinlich weniger Geld und Aufwand h├Ątte man eine Anlage wie beispielsweise in Rheine errichten k├Ânnen, die sicherlich freundlicher und transparenter gewirkt h├Ątte. Den Blick von oben auf die Katzen halte ich f├╝r einen unn├Âtigen Stressfaktor f├╝r die Tiere.
(27.05.2014, 13:32)
Ulli :   Aktuell wird wohl wirklich mit Kleinen Pandas geplant.
Aufgrund der guten Nachzuchtsituation ist man in der Warteliste hochgerutscht und soll im Herbst welche bekommen.
Binturongs f├Ąnde ich aus geographischen Gesichtspunkten allerdings weiterhin passender.F
(27.05.2014, 13:05)
Michael Mettler :   Und hier die andere Au├čenseite des Gehegekomplexes, ehemals die "Jaguarseite" des alten Hauses (das sich ├╝brigens noch unter dem Neubau verbirgt). Der erste "Block" links ist die noch im Bau befindliche Anlage f├╝r Siamangs und (eigentlich, siehe unten) Binturongs (wird die ├╝bernetzt?), ihm folgt der Zugang zum Haus (ebenfalls noch Baustelle), der zweite Block ist das Tiger-Neben/Aufzuchtgehege mit schmalen Sichtscheiben, dem folgt der schon erw├Ąhnte kurze Aufstieg zu einer verglasten Ausgucknische (in H├Âhe des einzelnen Passanten zu erahnen), und Block Nummer Drei ist die diesseitige Au├čenseite der gro├čen Tigeranlage.

Ich h├Ârte ├╝brigens aus der Unterhaltung zweier Besucher, dass wegen Verlusten bei den Binturongs (habe im Mehrzweckhaus nur einen gesehen) nun Kleine Pandas einziehen sollen, stimmt das?

@Sacha: Ich kenne zwar keine echten asiatischen Tempelanlagen und finde das Konstruktionsprinzip der Osnabr├╝cker Gehegebegrenzung ganz interessant, aber das "Fachwerk" funktioniert nach meinem Gef├╝hl nicht so recht als "Stein". Vielleicht k├Ąme es ├╝berzeugender r├╝ber, wenn man den Beton der senkrechten und waagrechten Streben als "Holzbalken" modelliert und eingef├Ąrbt h├Ątte.
(27.05.2014, 11:16)
Michael Mettler :   Blick von oben in den vorderen Teil der Anlage. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war noch wenig los im Zoo, ab dem sp├Ąteren Vormittag w├Ąren wohl bei gleicher Perspektive ├╝berall hinter den Scheiben Besucher zu sehen gewesen. Die Anlage ist "im Parterre" von drei Seiten aus durch Scheibenfronten einsehbar. Etwas nachdenklich stimmt mich die Gehegenische, die man auf diesem Bild etwas rechts von der Mitte im Hintergrund sieht. Normalerweise vermeidet man ja beim Bauen f├╝r Tiere bewusst spitze Winkel und Nischen, in denen bei Auseinandersetzungen ein Tier "festgenagelt" werden kann. Daf├╝r scheint mir diese Nische (und dann ausgerechnet bei Gro├čkatzen!) allerdings bestens geeignet zu sein. Und die Besucher w├Ąren dann "dank Verglasung" hautnah am Geschehen dabei...

├ťbrigens sind einige Bambusbereiche durch E-Gras gesichert und somit (noch?) nicht f├╝r die Tiger begehbar. An der Innenseite vieler Scheiben h├Ąngen vereinzelt k├╝nstliche Efeuranken. Ob man damit die Tiger oder eher die Besucher auf die Scheiben hinweisen will oder welchen Zweck sie sonst haben, wei├č ich nicht.
(27.05.2014, 11:02)
Sacha :   Sieht anhand des Fotos gar nicht ├╝bel aus. Allerdings ist mir das ganze optisch zu wenig "asiatisch". Da haben die Macher in Hannover und die des Disney Animal Kingdom in Florida mit dem Maharadja Jungle Trek einen besseren Job gemacht (letztere hatten vermutlich aber auch - um fair zu bleiben, mehr Kohle zur Verf├╝gung). Siehe u.a. hier: http://www.zoochat.com/277/maharajah-jungle-trek-first-tiger-exhibit-135016/
(27.05.2014, 10:55)
Michael Mettler :   Im Grunde folgt die Anlage dem historischen B├Ąrenburg-Prinzip (wenn auch mit erheblich mehr Platz f├╝r die Tiere), denn ├╝ber den hinteren Teil f├╝hrt ein Besuchersteg - Osnabr├╝ck baut ja gern erh├Âhte Besucherwege und -plattformen ;-) Dieser Steg hat seinen Zugang jenseits des Besucherweges und endet blind ├╝ber dem "Tempelhof", wobei sich gegen├╝ber eine zus├Ątzliche, etwas weniger erh├Âhte, verglaste Aussichtskanzel befindet. Da ist aber nichts als "teilweise eingest├╝rzte Galerie" o.├ä. dekoriert, wie der Steg ├╝berhaupt im Vergleich zur eigentlichen Anlage sehr n├╝chtern wirkt. Das handels├╝bliche Gel├Ąnder tr├╝bt z.B. ein wenig die Palastruinen-Illusion, zumal die auf alt getrimmten Gehegegitter teilweise ganz dicht daneben in die Luft ragen.

Au├čerhalb des rechten Bildrandes w├Ąre noch ein kleineres St├╝ck Gehegefl├Ąche zu sehen.
(27.05.2014, 10:49)
Michael Mettler :   Wie angek├╝ndigt noch ein paar Impressionen der neuen Tigertempelanlage. Hier eine Perspektive aus Richtung Orang-Haus-Eingang. Die oberen "Fenster" der Anlage sind durchweg vergittert, die unteren bis auf wenige ebenfalls vergitterte (an die der Besucher nicht dicht herantreten kann) verglast.
(27.05.2014, 10:39)
Holger Wientjes :   Netter Neubesatz !
(27.05.2014, 10:03)
Michael Mettler :   Den Tipp mit ├ľsterreich m├╝ssen wir mal nach Rheine weitergeben. Im letzten Herbst hie├č es dort, dass man froh ├╝ber jeden Abnehmer der reichlichen Nachzucht w├Ąre...
(27.05.2014, 09:32)
Ulli :   Die Goldschakale sind in Wildparks nach ├ľsterreich gegangen. Da der Goldschakal nach ├ľsterreich einwandert, sind die dortigen Wildparks aus didaktischen Gr├╝nden an der Haltung interessiert.
Die neue Osnabr├╝cker Anlage neben den L├Âwen war nicht Schakal-geeignet. Die Schakale hatten die gesamte Anlage unterh├Âhlt. Die Bauten sind dann zum Teil eingekracht und die Tiere mussten befreit werden.
Als Nachfolger ziehen demn├Ąchst Dik-Diks in Gemeinschaftshaltung mit Paradieskranichen ein.

(27.05.2014, 08:14)
Michael Mettler :   Und hier der Vogel mit mehr Wei├č.
(26.05.2014, 22:54)
Michael Mettler :   Hmm, wird immer interessanter. Meine beiden Fotos der Tangaren zeigen offenbar zwei verschiedene Individuen (wegen unterschiedlicher Wei├čausdehnung an der Schulter - oder kann das mit der Fl├╝gelhaltung zusammenh├Ąngen?), aber nach Vergleich mit Google-Bildergebnissen beides eindeutig M├Ąnnchen. Und auf den zu findenden Fotos gibt es eine ganz sch├Âne Variationsbreite in der Schnabelf├Ąrbung (Brutkleid/Ruhekleid?). Um es noch komplizierter zu machen, k├Ânnte es sich bei den Osnabr├╝cker V├Âgeln statt um die Wei├čschulter- alias Kleine Trauertangare (Tachyphonus luctuosus) auch um die Gro├če Trauertangare (T. rufus) handeln, die bei ├Ąhnlichem Aussehen einen kleineren wei├čen Schulterfleck als T. luctuosus oder gar keinen tr├Ągt.

Anbei mein Foto des Hahnes mit dem geringeren Wei├čanteil.
(26.05.2014, 22:53)
Michael Mettler :   Sorry, muss mich nach Blick auf die Fotos bez├╝glich der Wei├čschultertangare korrigieren: Was mir durch die kontrastharten Lichtverh├Ąltnisse auf dem Kameradisplay als einfarbig schwarzer Schnabel erschien, zeigt sich auf den Fotos selbst als Blei- bis Silbergrau, wenn auch nicht mit dunklem Ober- und hellem Unterschnabel wie auf dem Foto von Jonas Homburg. Jugend- und Altersf├Ąrbung der selben Art...?
(26.05.2014, 22:25)
Michael Mettler :   Nach zwei Jahren Abstand war ich am Wochenende in Osnabr├╝ck. Fokus lag dabei auf den Ver├Ąnderungen seit dem letzten Besuch. Auf die frisch eingeweihte Tigertempelanlage nebst Siamang-Baustelle komme ich noch mal gesondert zur├╝ck, wenn ich das Bildmaterial zwecks Verwendung gesichtet habe.

Die Mendoza-Halle gef├Ąllt mir sehr gut. W├Ąhrend mich lustigerweise in der riesigen Arnheimer W├╝stenhalle immer st├Ârt, dass die Deckenkonstruktion ins Auge f├Ąllt, empfand ich das in der eigentlich recht kleinen Osnabr├╝cker W├╝stenhalle l├Ąngst nicht so. Vielleicht liegt es daran, dass die gro├čfl├Ąchige Kunstw├╝ste in Arnheim so echt wirkt, dass ihre Begrenzung nicht dazu passen will, w├Ąhrend man Mendoza eben gleich als Haus, in dem sich eine W├╝stenlandschaft befindet, wahrnimmt. Schade nur, dass die Sittich bis auf die Agaven und Kakteen kaum etwas von der Bepflanzung ├╝briggelassen haben. Dass die unz├Ąhligen vertrockneten kleinen Gnubbel einmal Pampasgr├Ąserhorste waren, ist nur noch aus der Beschilderung ersichtlich. Passen aber trotzdem gut ins Ambiente... Laut einer Pflegerin sind derzeit ca. 15 Schopfwachteln und 20 Wildmeerschweinchen in der Halle, nach den anderen Arten haben wir nicht gefragt. @Jonas Homburg: Mindestens eine Wei├čschultertangare haben wir gesehen, dein Foto zeigt aber eine Silberschnabeltangare. Die Wei├čschultertangare hat einen einfarbig schwarzen Schnabel und kleine wei├če Schulterflecken, die man aber bei ung├╝nstigem Lichteinfall auch ├╝bersehen kann. Vom Elfenbeinsittich war nur ein Einzelvogel zu erblicken.

Das neue Streichelland sieht mit der S├╝dostasien-Deko ganz nett aus, h├Ątte dann aber wie das n├Ąhere Umfeld (H├╝hnerhaus) gern auch einen asiatischen Besatz haben d├╝rfen. (Ja, ich wei├č, die zu sehenden europ├Ąischen und afrikanischen Haustiere stammen alle von asiatischen Wildformen ab...)

Im Pinguin-Erweiterungsbereich finde ich die gro├čen Einblicke in die neuen Bruth├Âhlen auff├Ąllig, die der Besucher quasi auf Augenh├Âhe hat - ob die V├Âgel tats├Ąchlich so ├Âffentlich br├╝ten werden?

Neu f├╝r mich (oder vorher nur unentdeckt?) war eine kleine Aussichts"rampe" am Servalgehege in Takamanda, die gut frequentiert war. Mangels dortiger Beschilderung waren allerdings innerhalb der wenigen Minuten, die ich dort stand, angesichts der Bewohner nacheinander gleich vier verschiedene Varianten im Publikum zu h├Âren, was das f├╝r ein Tier sei: Tiger, Gepard, Puma, Ozelot...

Die Kombi Chapmanzebras/Nash├Ârner machte einen harmonierenden Eindruck (die Zebras zogen dicht an den ruhenden Rhinos vorbei), ebenso die Elefanten-Bullengruppe, die als geschlossener Verband durch die Anlagenteile zog.

Ein paar Notizen zum Tierbestand:
- Alte Wildhundanlage derzeit unbesetzt, also auch keine Goldschakale drin (auch nirgendwo sonst im Zoo gesehen)
- In der Samburu-Voliere am Giraffenhaus wird der Besatz immer internationaler, jetzt zus├Ątzlich auch ein ganzer Trupp m├Ąnnlicher Madagaskarweber sowie Kanarienv├Âgel drin (sowie auch Haussperlinge - wo kommen die blo├č rein, wo ein gleich gro├čer Weber nicht rauskommt...?)
- Unmengen junger Mantelpaviane, w├Ąhrend in anderen Zoos die Zucht gestoppt oder gebremst wird - was macht Osnabr├╝ck blo├č mit dem ganzen Nachwuchs?
- Wolfswelpen verlassen gerade erstmals den Bau, waren vom Takamanda-Steg aus gut zu beobachten
- Goldaguti ist an der Tapir-Innenlage noch ausgeschildert (Tier aber nicht gesehen)
- Das Meerkatzen-Altersheim scheint auf eine einzelne Mona zusammengeschrumpft zu sein, auch vom Wei├čkopfmaki konnte ich nur ein Tier entdecken (anscheinend sehr alt, hat schon ein schr├Ąg gestelltes Gitter als Kletterhilfe drin, um auf die eigentlichen Kletterelemente zu gelangen)
- Einige Welpen in der Kolonie der Silberf├╝chse (ein bemerkenswerter Widerspruch zwischen der Haltungsform und dem Hinweis auf dem Gehegeschild, dass Silberf├╝chse als Einzelg├Ąnger leben)
- Der m├Ąnnliche "Klimawandelb├Ąr" hat offenbar ein Hautproblem, R├╝cken und Flanken sind v├Âllig nackt, und er scheuert sich damit an den Felsen

Ansonsten noch eine Frage an die Ortskenner: Auf dem aktuellen Faltplan ist links oben ein Foto eines "wei├čen" Luchses zu finden. Bisher kenne ich diese Farbvariante nur aus dem Gaiapark Kerkrade, und im Osnabr├╝cker Gehege haben wir nur einen normalfarbigen Luchs entdecken k├Ânnen. Gibt es den wei├čen tats├Ąchlich dort, oder wurde das Foto nur von anderswoher "entliehen"?
(26.05.2014, 22:10)
J├Ârn Hegner :   plant der zoo osnabr├╝ck wieder hy├Ąnenhunde ?
(18.04.2014, 17:49)
Jonas Homburg :   Wobei selbst das im Newsletter nicht ganz stimmt, denn mit Rappenantilopen und POS sind auch die Impalas mit drau├čen. Da die Schweinen die Anlage aber klar dominieren, will man wohl das Kudu-Jungtier schlicht sch├╝tzen. Bisher waren schlie├člich auch alle Arten gemeinsam drau├čen (und das auch schon mit einem mittelgro├čen Kudu-Jungtier).
(18.04.2014, 09:35)
Sascha M├Âller :   Hallo zusammen!
Ich habe gerade im Newsletter gelesen, dass in Takamanda bei den Antilopen Schichtbetrieb l├Ąuft (Kudus + Impalas sowie Rappen + POS).
Wei├č jemand ob das Dauerhaft ist (und wenn ja warum) oder nur der momentanen Situation/ Jungtier bei den Kudus "geschuldet" ist?
Danke sch├Ân!
(16.04.2014, 20:15)
Michael Mettler :   Die Google-Bildersuche liefert jedenfalls f├╝r die Art alle m├Âglichen farblichen ├ťberg├Ąnge zwischen gelber und r├Âtlichbrauner Kopfbefiederung.
(04.03.2014, 09:56)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg: Hybriden aus Webervogel x Kardinal halte ich f├╝r h├Âchst unwahrscheinlich. Nicht nur wegen der verwandtschaftlichen Distanz, sondern auch wegen des unterschiedlichen Brutverhaltens (m.W. bauen Kardin├Ąle "normale" Vogelnester). Vielleicht handelt es sich schlichtweg um Genickbandweber mit ern├Ąhrungs- oder sonstwie haltungsbedingt intensiverer F├Ąrbung, so wie es ja umkehrt auch ziemlich blasse Feuerweber usw. gibt.
(04.03.2014, 09:50)
Jonas Homburg :   So, nach einem Besuch das neueste aus Osnabr├╝ck:
-Im Giraffenhaus haben die Genickbandweber eine deutliche Bestandsvergr├Â├čerung erfahren. Darunter sind auch einige Exemplare mit verd├Ąchtig rot get├Ântem Kopf, ich tippe auf Hybriden mit den zwischenzeitlich hier untergebrachten Dominikanerkardin├Ąlen.
-Die Agaponiden haben ein nicht einsehbare Au├čenvoliere am Warzenschweinhaus erhalten, damit ist das Projekt Freiflug wohl erstmal ad acta gelegt.
-Die Takamanda-Huftieranlage wurde neu gestaltet, die Pflazinseln jetzt optisch sch├Âner eingebettet, zugleich scheint man sich auch von der Idee des Naturrasens, der sich eh kaum hielt, verabschiedet zu haben.
-Im Schimpansenhaus sind die V├Âgel klarer "Aktivit├Ątsmotor" geworden. W├Ąhrend die Schimpansen in einer Ecke Mittagsruhe hielten, waren Glanzstare, Weber und Turako flei├čig unterwegs, trauten sich trotz anwesender Affen auch auf den Boden. Gerade der Turako ist ein echtet Blickfang, wenn er mit ausgebreiteten Schwingen durch die Halle gleitet. Auch der inzwischen ausgeschilderte Hornvogel lie├č sich durch die Schimpansen nicht davon abhalten, weniger als 2 Meter entfernt die verbliebene Rinde von einem Baumstamm zu entfernen.
-Die Bartk├Ąuze sind in die begehbare Eulenvoliere gezogen, nun kann man immerhin sicher davon ausgehen, wenigstens eine Art hier zu sehen zu bekommen.
-Die WG Tapir-Goldaguti im S├╝damerikahaus scheint wieder aufgek├╝ndigt, letzteres wohnt nun als Untermienter bei den Wei├čgesichtseidenaffen.
-In den Volieren hinter dem Aquarium sind mit Gr├╝nhelmturakos und Kapturteltauben als neue Arten eingezogen, in die Hornvogelvoliere au├čerdem Moorenten.
-Den Pinguinen wurde der Strand deutlich vergr├Â├čert, unter dem Weg wurde mit einer R├Âhre ein Tunnel geschaffen, sodass nun eine Landfl├Ąche mit Bruth├Âhlen bis ans Stachelschweinhaus zur Verf├╝gung steht.
-Im Unterirdischen Zoo gibt es wieder Feldhamster, nachdem die Anlage vor├╝bergehend von Mongolischen Rennm├Ąusen bewohnt war, ist jetzt mind. ein Tier wieder eingezogen.
(03.03.2014, 19:45)
Oliver M├╝ller :   @Lukas Wittsieker:
Der Masterplan sieht f├╝r 2014 vor: die Er├Âffnung der Anlagen f├╝r Sumatra-Tiger, Siamangs und Binturongs, Beginn der Umbaumassnahmen im Orang-Utan-Haus sowie "kleinere B-Massnahmen", was immer darunter zu verstehen ist.
Es wird also spannend bleiben und wohl weiterhin z├╝gig voran gehen.
(02.01.2014, 14:23)
Lukas Wittsieker :   Was wird eigentlich im diesen Jahr Ver├Ąnderungen im Osnabr├╝cker Zoo geben??
(01.01.2014, 19:22)
Ulli :   Wo lebt jetzt dann der Binturong ?
(31.12.2013, 18:18)
Jonas Homburg :   Und wieder einmal das Neuste aus Osnabr├╝ck:
-Im Affenhaus sind die neuen Siamangs vor├╝bergehend in den alten Meerkatzenk├Ąfig gezogen, die Meerkatzen haben die Doppelanlage der Rothandtamarine bezogen.
-Guereza Lubaya und Partner sitzen jetzt im alten Gibbongehege des Menschenaffenhauses.
-In der Mendoza-Halle ist der Hokko entfernt worden, er lebt jetzt hinter dem Aquarium in der mittleren Voliere, auch die Zahl der Schopfwachteln ist kr├Ąftig reduziert, irgendwie fehlt damit ein wesentlicher Anker der Halle, jetzt dominieren klar die M├Ânchssittiche. Au├čerdem scheint eine neue, komplett schwarze Tangarenart eingezogen zu sein, ausgeschildert weiterhin als Wei├čschultertangare.
-Das Otter-Innengehege im Aquarium wurde fertig gestellt, sieht ganz nett aus, die Tiere erreichen es durch eine R├Âhre.
-Auf Samburu entwickelt sich der Impalanachwuchs flei├čig, mindestens ein M├Ąnnchen ist darunter, dem schon kleine H├Ârner wachsen. Au├čerdem ist nun eine ganze Zuchtgruppe Ellipsen-Wasserb├Âcke vorhanden.
Foto: die (neue?) Tangarenart
(31.12.2013, 13:35)
Michael Mettler :   Schon allein wegen des kurzen Transportweges w├Ąre eine hannoversche L├Âsung nicht schlecht. Je nach Zeitpunkt w├Ąre es dadurch vielleicht sogar m├Âglich, sanft zwischen Bullen- und Zuchtgruppenhaltung zu "├╝berblenden", denn der Gro├čteil der Osnabr├╝cker Jungbullen kennt nun mal die hannoverschen Tiere bestens und m├╝sste dann vielleicht nicht auf einen Schlag weichen. Und Sharukh k├Ânnte bei dieser Variante sogar als Zweitbulle und potenzieller Nachfolger des nicht mehr jungen Luka im Zoo bleiben.
(28.12.2013, 08:44)
Gudrun Bardowicks :   In Mierlo soll allerdings ein weiterer Elefantenstall, in dem auch ein ausgewachsener Zuchtbulle gehalten werden kann, gebaut werden. Auch soll die Elefantenau├čenanlage f├╝r eine Zuchtgruppenhaltung erweitert werden, da Mierlo scheinbar auch Erweiterungsfl├Ąchen f├╝r den Zoo bekommen hat. Es sieht also sehr danach aus, dass mit der Emmener Gruppe dort eine neue Zuchtgruppe aufgebaut werden soll. Ich denke, dass die Emmener K├╝he in Mierlo bleiben.

Ich vermute immer noch, dass Osnabr├╝ck mittelfristig eine Matriarchatsgruppe aus Hannover bekommen wird.
(28.12.2013, 00:03)
Michael Mettler :   Habe ich auch so in Erinnerung, andererseits verk├╝ndet Dierenrijk der ├ľffentlichkeit auf seiner Homepage die Hoffnung, mit der gerade eingetroffenen Gruppe selbst z├╝chten zu k├Ânnen. Bei einer Weitergabe nach Osnabr├╝ck m├╝sste man also dort einen R├╝ckzieher machen...
(27.12.2013, 17:32)
Jan Jakobi :   Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass gekl├Ąrt werden muss ob man die Gruppe aus Emmen zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt aufnehmen kann (Stand M├Ąrz 2013, Online-Artikel).
(27.12.2013, 17:03)
Michael Mettler :   Schon ein bisschen kurios, wie sich die Situation entwickelt hat. Osnabr├╝ck sollte eine Zuchtgruppe bekommen, von der letztlich nur der daf├╝r eingeplante Altbulle eintraf, um den herum eine (wenn auch vor├╝bergehende) Bullenhaltung aufgebaut wurden. Dierenrijk hatte eine Bullenhaltung und bekam nun die urspr├╝nglich f├╝r Osnabr├╝ck eingeplante "weibliche Seite" der Zuchtgruppe, zu der jedoch der eigentlich f├╝r sie gedachte, nun in Osnabr├╝ck stehende Altbulle fehlt. Der wiederum k├Ânnte aber nicht einfach gegen den verbliebenen Dierenrijk-Jungbullen ausgetauscht werden, weil in Mierlo kein f├╝r einen gro├čen Bullen brauchbarer Doppelstall vorhanden ist.

Da bin ich doch mal gespannt, ob die Kuhgruppe nun tats├Ąchlich in Mierlo bleibt oder nur f├╝r Osnabr├╝ck "zwischengeparkt" ist, um wenigstens schon mal die Ausgangssituation mit den zerstrittenen Gruppen in Emmen zu entsch├Ąrfen.
(27.12.2013, 16:52)
R├╝diger :   Dann gibt es doch vorerst nur eine Junggesellenwohnung in Osnabr├╝ck bei den Asiaten.
(27.12.2013, 14:45)
Michael Mettler :   Wie daraus ersichtlich, ist also eine Erweiterung der Elefantenbullengruppe vorgesehen: Felix soll demnach offenbar wie seine beiden 2010er Halbbr├╝der von Hannover nach Osnabr├╝ck umsiedeln (bzw. h├Ątte eigentlich schon seit September dort sein sollen).
(27.12.2013, 13:51)
Ulli :   http://www.zoo-osnabrueck.de/pics/medien/1_1377250942/Anlage_Protokoll-Praesentation_JHV_13_Boeer.pdf
(27.12.2013, 12:11)
Lukas Wittsieker :   Wei├č eigentlich jemand was f├╝r Gehege 2014 gebaut oder erneuert werden???
(26.12.2013, 17:52)
Zoo Osnabr├╝ck :   Stadt unterschreibt Gesellschaftervertrag mit Zoo

Was vor knapp zwei Jahren beschlossen wurde, ist nun mit Unterschrift besiegelt: Die Stadt Osnabr├╝ck ist mit vorerst f├╝nf Prozent an der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH beteiligt.

"Die Stadt ├╝bernimmt damit viel Verantwortung f├╝r den Zoo, was unter anderem an dem Veto-Recht im Aufsichtsrat deutlich wird. Ohne die Stadt k├Ânnen also in Zukunft keine wichtigen Entscheidungen ├╝ber weitere Gro├čprojekte des Zoos getroffen werden. Diese Verantwortung, verbunden mit den Einfluss- und Steuerungsm├Âglichkeiten ├╝bernimmt die Stadt gern, weil wir zusammen ein gro├čes Interesse daran haben, den Zoo weiterzuentwickeln ┬ľ geh├Ârt doch der Zoo zu den gr├Â├čten Magneten, der Besucher aus ganz Deutschland, sogar aus Holland anlockt. Ich hoffe, dass wir mit unserem Know-how diesem Magneten noch mehr Kraft geben k├Ânnen┬ô, erl├Ąutert Oberb├╝rgermeister Wolfgang Griesert die Gr├╝nde der Partnerschaft. Am heutigen Freitag unterschrieben die verschiedenen Parteien die notariellen Vertr├Ąge. Vorangegangen war im M├Ąrz 2012 die Gr├╝ndung der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH, da sich der Zoo zu einem mittelst├Ąndischen Unternehmen entwickelt hatte und die bis dato herrschende Vereinsform nicht mehr zeitgem├Ą├č war. Gesellschafter dieser gGmbH ist die Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V. Nun tritt die Stadt Osnabr├╝ck mit vorerst f├╝nf, sp├Ąter mit bis zu 25 Prozent bei und entsendet als Mitglieder im Aufsichtsrat Oberb├╝rgermeister und K├Ąmmerer.

Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann freut sich ├╝ber die Partnerschaft: ┬äDie Stadt war uns in der Vergangenheit immer ein verl├Ąsslicher Partner. Zu wissen, dass sie nun auch am Zoo beteiligt ist, st├Ąrkt die Allianz und sichert den Zoo ab. Gemeinsam k├Ânnen wir die Masterplanung mit der Tierwelt ┬éNordamerika┬ĺ realisieren und den Zoo mithilfe von spannenden Erlebniswelten, aber auch optimaler Tierhaltung langfristig noch attraktiver gestalten.┬ô Der Zoo Osnabr├╝ck hatte in den letzten Jahren insgesamt circa 30 Millionen Euro in gro├če, naturnahe Tiergehege investiert und Erlebniswelten wie den ┬äUnterirdischen Zoo┬ô (2009), ┬äTakamanda┬ô (2010) und ┬äKajanaland┬ô (2011) er├Âffnet. Zurzeit entsteht im Zentrum des Zoos ┬äAngkor Wat┬ô, eine asiatische Tierwelt mit Schweinsaffen, Sumatra-Tigern, Binturongs und Menschenaffen. Dank der neuen Angebote wuchs die j├Ąhrliche Besucherzahl auf circa eine Million.

Auch Zoopr├Ąsident Reinhard Sliwka begr├╝├čt die feste und langfristige Verbindung von Stadt und Zoo: ┬äZoos spielen in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle. Sie k├Ânnen nicht nur touristische Leuchtt├╝rme sein, sondern ├╝bernehmen auch wichtige Aufgaben im Bereich der Bildung, Artenschutz und Forschung. So f├╝hren wir auch besondere Projekte wie ┬äDeutsch lernen im Zoo┬ô durch, das Kinder mithilfe der Tiere f├╝r die deutsche Sprache begeistert. Ich freue mich, dass die Stadt den Zoo in dieser vielf├Ąltigen Rolle unterst├╝tzt.┬ô

(06.12.2013, 12:41)
Zoo Osnabr├╝ck :   Der Zoo Osnabr├╝ck bleibt am morgigen Freitag (06.12.2013) aufgrund des Orkantiefs ┬äXaver┬ô geschlossen. Auch der Weihnachtsmarkt im Zoo wird am Freitag nicht stattfinden. Dies hat die Zooleitung am Donnerstagnachmittag beschlossen. Dazu Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann: ┬äWir k├Ânnen momentan nicht absch├Ątzen, inwiefern heute durch den Sturm Baumsch├Ąden auftreten, die Besucher eventuell gef├Ąhrden k├Ânnten. Deshalb schlie├čen wir den Zoo am Freitag sicherheitshalber komplett.┬ô Am Samstag und Sonntag hat der Zoo wie gewohnt von 9 bis 16 Uhr ge├Âffnet. Der Weihnachtsmarkt ├Âffnet dann seine Pforten von 16:30 bis 21 Uhr. Alle aktuellen Informationen dazu auf der Zoo-Homepage: www.zoo-osnabrueck.de
(05.12.2013, 16:07)
Lukas Wittsieker :   Wei├č eigentlich jemand was f├╝r eine Tierart in die ehemalige Rothandtamarinanlage einzieht ????
(09.11.2013, 19:47)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg: Das Licht f├╝r die genannten Pflanzen d├╝rfte das kleinere Problem sein, viele Bambussorten bevorzugen sogar halbschattige Standorte. Bei K├╝belhaltung ist allerdings die Winterh├Ąrte relativ, denn in einem K├╝bel friert der Wurzelballen schneller durch als bei freier Auspflanzung, und dann kann die Pflanze im Winter schlichtweg vertrocknen. Das betrifft nicht nur Bambus, sondern auch alle immergr├╝nen B├Ąume und Str├Ąucher, denn die verdunsten ├╝ber ihre Bl├Ątter eben auch im Winter Feuchtigkeit (und zwar umso mehr, je sonniger und/oder windiger es ist) und k├Ânnen diese aus einem durchgefrorenen Wurzelballen nicht "nachf├╝llen". Deshalb werden die Wurzelbereiche, bei Palmen hie und da auch die Blattsch├Âpfe als Winterschutz mit isolierenden Materialien eingewickelt. Ob DAS allerdings "affensicher" machbar w├Ąre (z.B., weil die Schweinsaffen dahinter leckeres Kleingetier vermuten k├Ânnten)...?
(07.11.2013, 15:13)
Jonas Homburg :   Das mit dem Reinigungsaspekt ist mir schon bewusst. Ich hab eine Woche lang die H├Ąuser und Anlagen von Schimpansen und Pavianen auf Takamanda saubergemacht und es ist in der Tat viel einfach, mit dem Schlauch durchs Pavianhaus zu gehen und dabei einfach alles wegzusp├╝len als die Schimpansenhalle mit Kratzer und Kehrblech abzusuchen.
Mir ist da noch eine andere Idee gekommen: einfach im Graben mehrere gro├če Pflanzk├╝bel platzieren und die mit Bambus und winterharten Palmen bepflanzen. Das m├╝sste doch reinigunstechnisch und auch vom Wasser her zu machen sein? Ich erachte die Schweinsaffen eigentlich nicht f├╝r so zerst├Ârungsw├╝tig dass die Pflanzen keine ├ťberlebenschance h├Ątten, vielmehr frage ich mich ob die dort genug Licht bek├Ąmen. Vielleicht machen sich unter dem Aspekt die vielen Scheiben ja noch mal verdient?
(06.11.2013, 19:19)
Holger Wientjes :   Dass anscheinend nicht viel ver├Ąndert wurde und die Anlage trotz des vielen Geldes immer noch nicht optimal ist, macht sie ja gerade auch zum Fehlbau des Jahrzehnts. Mir f├Ąllt gerade wirklich nicht viel ein, was durch Um- oder Neubau in letzter Zeit "verschlimmbessert" wurde. Die neue Eisb├Ąrenanlage in Hamburg vielleicht noch.
Ja und warum sollte man das Fundament nicht beseitigen ?? F├╝r das Geld sicher m├Âglich, oder ? Stattdessen lieber noch Kunstfels oben drauf setzen, der sp├Ątestens auf den zweiten Blick ├Ąhnlich erschlagend wirkt, wie das alte Betonkonstrukt und nur dem oberfl├Ąchlichen, fl├╝chtigen Betrachter gen├╝gen d├╝rfte.
(06.11.2013, 16:29)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg: Und wie reinigt man eine solche Anlage NACH Einf├╝llen von Erde noch mit dem Hochdruckreiniger...? Naturboden hat nun mal auch pflegerische Nachteile, macht also nur auf gut begehbaren Fl├Ąchen Sinn.

├ťbrigens: Wenn die Affen dann auch noch Erde an den H├Ąnden und F├╝├čen h├Ątten, w├Ąre die Scheiben NOCH st├Ąrker beschmiert ;-)
(06.11.2013, 16:17)
Jonas Homburg :   Also der Fehlbau des Jahrzehnts ist sie ganz sicher nicht.
Ich m├Âchte keinesfalls behaupten dass die Anlage haltungsm├Ą├čig optimal ist und w├╝rde mir auch Naturboden w├╝nschen, aber es sei auch darauf hingewiesen dass ja gar nicht so viel an der alten Anlage ver├Ąndert wurde. Der Graben ist noch der alte, und das Fundamtent zugunsten von einer Naturboden-Auff├╝llung wegzurei├čen, viel Spa├č... genau das Problem dass man dort eine Massivbetonanlage hatte die man nicht mal eben entfernen konnte hat doch im Endeffekt mit zu dieser L├Âsung gef├╝hrt.
Ich w├╝rde ├╝brigens keinesfalls behaupten dass keine Haltungsverbesserung eingetreten ist. Die gesamt Anlage hat deutlich mehr Struktur erhalten, die Affen k├Ânnen sich wesentlich leichter den Blicken entziehen.
Auch aus Besuchersicht habe ich den Tunnel mit den Scheiben als Aufwertung erlebt. Jetzt ist wenigstens ein Anreiz da, um sich auch mal mit etwas Suchaufwand durch die Anlage zu bewegen, vorher brauchte man sich ja nur davorstellen...
Insgesamt sicher noch nicht optimal aber es so extrem herunterzuziehen halte ich f├╝r ungerechtfertigt.

@MM: Eben dieser Wechsel zwischen Sumpf und Trockenlandschaft w├Ąre doch geradezu dazu pr├Ądestiniert, den Monsun zu repr├Ąsentieren... ;)
Unter diesem Aspekt w├╝rde ich bei entsprechend versiegeltem Beton sofort Erde einf├╝llen. Abfl├╝sse m├╝ssten am Boden des Grabens vorhanden sein, wie soll die Anlage denn sonst mal mit richtig mit Hochdruckreiniger zu s├Ąubern sein?
(06.11.2013, 16:02)
Holger Wientjes :   Kletterm├Âglichkeiten bietet sie meiner Meinung nach genau so viel wie zuvor. Vorher hat man auf Beton geschaut, jetzt auf Kunststeine... Nat├╝rlicher Boden soll hier und dort in den Winkeln sein, kann man aber wohl in wenigen Quadratmetern messen. Die Affen lassen sich schlechter Beobachten, da alles ziemlich verwinkelt ist und man durch kleine Scheiben schauen muss, welche ihrerseits oft verschmiert sind, was es nicht attraktiver macht (schon gar nicht zum Fotografieren...). Also unterm Strich, f├╝r das Geld reine Augenwischerei und f├╝r mich der zoologische Fehlbau des Jahrzehnts !! Die Alte Anlage h├Ątte man nat├╝rlicher gestalten sollen: Beton raus, etwas nat├╝rliche Steine und Baumst├Ąmme, gerne auch vielleicht einige nachgebildete Tempelelemente, weiterhin Naturboden rein und man h├Ątte f├╝r deutlich weniger Geld eine Anlage gehabt, die f├╝r die Tiere und den Besucher/Fotografen besser gewesen w├Ąre.
(06.11.2013, 15:05)
Hannes L├╝ke :   Sollte man meinen...
Ich habe mir die Anlage ganz ehrlich im Detail nicht angesehen weil ich einfach kein gro├čer Affenfan bin. Ist die Haltung auf der Anlage denn schlecht? Gibt es keine Kletterm├Âglichkeiten, Naturboden und Strukturen weil anders herum, wenn eine Haltung gut ist und nur optisch kaschiert werden "muss" ist das ja nichts schlechtes...
(06.11.2013, 14:55)
Holger Wientjes :   ... aber genau das sollte es eigentlich sein !!!
(06.11.2013, 12:42)
Hannes L├╝ke :   Der Osnabr├╝cker Zoo geh├Ârt zu meinen absoluten Favoriten und was da gemacht und getan wird gef├Ąllt mir sehr gut. Auch Angkor Watt ist optisch nat├╝rlich eine deutliche Aufwertung. Mich ├Ąrgert einfach nur, dass Sie als gro├če Haltungsverbesserung propagiert wird, denn das ist sie sicherlich nicht...
(06.11.2013, 12:34)
Tom Schr├Âder :   Das Ding ist doch keine drei Jahre alt, es ist schlicht und einfach nicht erw├╝nscht, dass da irgendetwas naturnah ist. Der Zoo Osnabr├╝ck wollte diese reizarme und trostlose Anlage genau so haben, Angkor Watt als Augenwischerei f├╝r den/die dummeN BesucherIn, die die "neue" Anlage viiiel toller finden soll als den alten, f├╝r die Tiere sehr ├Ąhnlichen, Affenberg...
(05.11.2013, 20:10)
Michael Mettler :   @Lukas Wittsieker: Das d├╝rfte vielleicht gar nicht so einfach zu bewerkstelligen sein. Eine Fl├Ąchenbegr├╝nung br├Ąuchte ja nicht nur eine Erdschicht, sondern auch eine darunter befindliche Drainage, sonst pendelt der Zustand je nach Wetterlage zwischen Sommerd├╝rre und Sumpflandschaft. Rasen ist davon abh├Ąngig, Feuchtigkeit auch mal halten zu k├Ânnen, f├╝r darunter befindlichen Beton w├Ąre genau dies aber vermutlich langfristig ein Problem, wenn er nicht entsprechend versiegelt ist/wird und ein leichtes Gef├Ąlle zur Ableitung des Wassers aufweist. F├╝r zumindest einige Bereiche (z.B. auf dem Besuchertunnel) k├Ąme wohl die Frage der Statik dazu, denn eine Wasser bindende Substratschicht kann ein enormes Gewicht erreichen.

Damit, mal eben Rasen einzus├Ąen, ist es also vermutlich nicht getan, das liefe m├Âglicherweise zu diesem Zweck auf eine gr├Â├čere Geschichte hinaus...
(05.11.2013, 08:26)
Lukas Wittsieker :   Beim Affentempel ist leider sehr wenig Gr├╝n gewachsen.ich w├╝rde mir w├╝nschen das der h├Ąssliche Betonboden mit Erde bef├╝llt wird und dort Rasen hinges├Ąht wird oder sonstiges.Schie├člich achtet der Zoo auf Nat├╝rliche Gestaltung oder?
(04.11.2013, 20:31)
Lukas Wittsieker :   Leider ist mir beim letzten Besuch aufgefallen das viele Fenster verdreckt waren (Vorallem beim Affentempel)


(04.11.2013, 20:27)
Jonas Homburg :   So, und wieder das neueste nach einem eher nasskalten Besuch, bei dem man den Zoo fast f├╝r sich allein hatte.

-Die Sanierung des Klammeraffenhauses ist abgeschlossen, den Tieren steht jetzt der Bereich des ehem. Schildkr├Âtenbeckens zur Verf├╝gung. Die W├Ąnde wurden hellgr├╝n gestrichen und ├╝berall liegt eine dicke Schicht Rindenmulch auf dem Boden.
-Der Wei├čscheitelmangabenmann suchte sehr deutlich die Konfrontation mit den Warzenschweinen und vertrieb diese immer wieder vom Futter (besser er reagiert sich an denen ab als an den Jungtieren)
-├ťberrascht hat mich die Gruppengr├Â├če der Zebramangusten, ich konnte mind. 20 Tiere z├Ąhlen.
-Das Schimpansenhaus ist zu einem supergr├╝nen Urwald geworden (mal sehen wie schnell das runter ist wenn die erst mal dort reinkommen)
-Das Wolfsrudel war au├čergew├Âhnlich rege, wohl animiert durch den inzw. fast elterngro├čen Nachwuchs liefen alle Tiere durch ihr Waldst├╝ck.
-Im S├╝damerikahaus leben jetzt die Goldagutis mit auf der Innenanlage der Tapire, dort ziehen sie sich hinter eine Baumwurzel in der linken hinteren Ecke zur├╝ck.
-Die Rothandtamarine haben das alte Zwergseiden├Ąffchengehege ├╝bernommen, ihre Doppelanlage ist nun leer (vllt. als ├ťbergangsgehege der Siamangs?)
-Am Streichelzoo schreiten die Bauarbeiten um das Minischweingehege fort, man soll den Bereich wohl durch eine Art Steinbogen betreten. Auch die Tigeranlage nimmt Form an, deutlich erkennbar ist bereits die Besucherbr├╝cke.
-Die Zwergseidenaffen im Aquarium scheinen noch erfolgreich mit Kaimanen und Schnappschildkr├Âten zu leben und sa├čen sogar mitten ├╝ber dem Wasserbecken.
-Die Voliere der Grauwangenhornv├Âgel ist Winterquartier der Pfeifg├Ąnse aus Takamanda, au├čerdem sah ich dort einen Grautoko. Die Tokovoliere hingegen ist zum ├ťbergangsquartier f├╝r den Guereza geworden, der in den letzten Wochen die spektakul├Ąre Ausbruchstour hingelegt hatte.
-Vor der W├╝stenbaude standen zwei weibl. Kleine Kudus mit dem Marabu auf der Anlage. Auf dem Gehegeschild steht, dass die Kudus die Anlage im Schichtbetrieb mit den Blessb├Âcken teilen.
-Zum Schluss kam dann noch eine Erstsichtung: der Nerz! Bisher hatte ich immer vergeblich nach diesen Tieren gesucht, da ich aber heute zuf├Ąllig die F├╝tterung um 15:00 Uhr abgepasst hatte, konnte ich das P├Ąrchen nun endlich sehen.
(02.11.2013, 19:47)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo Osnabr├╝ck am kommenden Sonntag ge├Âffnet
Zoo-Gebiet nicht von Evakuierung betroffen

Gute Nachrichten f├╝r alle Zoofreunde: Der Osnabr├╝cker Zoo hat am kommenden Sonntag wie ├╝blich von 8 Uhr bis 17:30 Uhr ge├Âffnet, da der Evakuierungsradius f├╝r die Entsch├Ąrfung von Blindg├Ąngern aus dem Zweiten Weltkrieg verkleinert wurde.

Am Mittwochnachmittag gab es Entwarnung von der Stadt Osnabr├╝ck: Erste Grabungen zur Erstellung der Baugrube f├Ârderten einen Blindg├Ąnger zu Tage, der offenbar nach dem Einschlag im Boden in rund f├╝nf Metern Tiefe detoniert sei, hie├č es in einer Pressemitteilung der Stadt. Sprengstoff sei nicht mehr vorhanden und so k├Ânne der Evakuierungsradius verkleinert werden. Der Zoo liegt nun nicht mehr im Evakuierungsgebiet und ├Âffnet seine Pforten auch am kommenden Sonntag zu den ├╝blichen Zeiten von 8 Uhr bis 17:30 Uhr f├╝r Besucher.

Da die Bundesautobahn 30 zwischen den Abfahrten Sutthausen und Nahne weiterhin gesperrt bleibt, m├╝ssen Autofahrer aus Richtung M├╝nster ├╝ber die Autobahnabfahrt Osnabr├╝ck-Hellern und dann durch die Innenstadt zum Zoo fahren oder ├╝ber die Bundesstra├če 68 ausweichen.


(22.10.2013, 18:59)
Zoo Osnabr├╝ck :   Hy├Ąnennachwuchs im Zoo Osnabr├╝ck
Gleich zwei Jungtiere in der Afrika-Tierwelt „Takamanda“

Wer zurzeit die Afrika-Tierwelt ┬äTakamanda┬ô im Zoo Osnabr├╝ck besucht, kann bei den T├╝pfelhy├Ąnen ganz besondere Beobachtungen machen: Zwei Jungtiere erkunden die Anlage ┬ľ immer unter den wachsamen Augen von Mutter Lulonga.

Zwar erblickten die beiden Jungtiere bereits am 20. August 2013 das Licht der Welt, doch die ersten Lebenswochen verbrachten sie in ihrem sicheren Bau. Nun ist der putzige Nachwuchs f├╝r alle gut zu sehen: ┬äDie beiden kuscheln sie zwar noch viel mit Mutter Lulonga, unsere Besucher k├Ânnen sie aber bei sch├Ânem Wetter immer ├Âfter beim Spielen und Herumtollen beobachten. Gerade in den fr├╝hen Morgenstunden und am sp├Ąten Nachmittag sind die Kleinen sehr aktiv┬ô, berichtet Wolfgang Festl, Revierleiter von ┬äTakamanda┬ô. ┬äWir freuen uns sehr, dass es mit dem Nachwuchs auch in diesem Jahr wieder geklappt hat, da die Nachzucht bei Hy├Ąnen sehr schwierig ist.┬ô Die beiden Jungtiere h├Ątten derzeit noch keine Namen, da das Geschlecht noch nicht fest stehe. Das m├╝sse ertastet werden und momentan m├Âchte man die Hy├Ąnenfamilie noch nicht st├Âren, so Festl weiter.

Sowohl im Rudelverband als auch in der Kindererziehung f├╝hren bei den katzenartigen Raubtieren die Damen das Regiment: ┬äVater Badu wird gar nicht in der N├Ąhe der Kleinen geduldet. Der gro├če Bruder Balai, der inzwischen eineinhalb Jahre alt ist, darf aber jederzeit mit dem Nachwuchs spielen. Manchmal schleckt er sie sogar liebevoll ab┬ô, schmunzelt Festl. Balai sei zwar auch ein m├Ąnnliches Tier, aber noch nicht geschlechtsreif ┬ľ die Geschlechtsreife erreichen Hy├Ąnen erst mit circa drei Jahren. ┬äDeshalb hat Balai momentan noch eine Art ┬éWelpenschutz┬ĺ bei der Mutter┬ô, erkl├Ąrt der erfahrene Tierpfleger. Zurzeit haben die Jungtiere noch eine dunkelbraune Fellfarbe ┬ľ erst im Laufe der Zeit wird sich das Fell heller f├Ąrben und die f├╝r T├╝pfelhy├Ąnen charakteristischen schwarz-braunen Flecken erscheinen.

Bei den angek├╝ndigten milden Temperaturen in den n├Ąchsten Tagen stehen die Chancen besonders gut, das Familienleben bei den Hy├Ąnen beobachten zu k├Ânnen.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Martina H├╝mmer)
Kuscheln mit Mama ist doch am sch├Ânsten.
(18.10.2013, 13:38)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo am 27. Oktober wegen Bombenr├Ąumung geschlossen
Tiere bleiben in ihren H├Ąusern

Der Zoo Osnabr├╝ck muss am Sonntag, den 27. Oktober, aufgrund einer Entsch├Ąrfung von Bombenblindg├Ąngern aus dem Zweiten Weltkrieg im Osnabr├╝cker Stadtteil Nahne geschlossen bleiben. Die Tiere werden an diesem Tag gr├Â├čtenteils in ihren H├Ąusern bleiben.

┬äDie Tiere werden nicht evakuiert. Das w├╝rde zu viel Stress f├╝r sie bedeuten und es w├Ąre aus logistischen Gr├╝nden nicht m├Âglich. Deswegen werden die Tierpfleger sie vormittags mit der Tagesration Futter versorgen und ihre St├Ąlle s├Ąubern, sodass die meisten Tiere den Tag in ihren H├Ąusern verbringen k├Ânnen┬ô, erl├Ąutert Zooinspektor Hans-J├╝rgen Schr├Âder den Ablauf am Tag der Bombenr├Ąumung. ┬äNach Beendigung des Einsatzes werde ich durch den Zoo gehen und mich vergewissern, dass es allen Zoobewohnern gut geht.┬ô Als zus├Ątzliche Sicherheitsma├čnahme sei eine Rufbereitschaft eingerichtet: Zoodirektor und Fachtierarzt Prof. Dr. Michael B├Âer werde den ganzen Tag auf Abruf in Reichweite sein. Bis sp├Ątestens 12 Uhr m├╝ssen alle Zoomitarbeiter das Gel├Ąnde verlassen. F├╝r Besucher ist der Zoo komplett geschlossen. Allgemeine Informationen zur Bombenr├Ąumung unter: www.osnabrueck.de/69920.asp.

(16.10.2013, 14:09)
Lukas Wittsieker :   Wei├č eigentlich jemand was noch f├╝r kleinere Bauma├čnahmen geplant sind ???

z.B. Minischweinen,Pinguine,S├╝damerika etc
(10.10.2013, 21:23)
WolfDrei :   Ich habe lange ├╝berlegt, was das denn nun f├╝r ein Affe gewesen sein k├Ânnte - ich dachte eher an das "Mantel├Ąffchen" Saguinus bicolor. An Guerezas habe ich eigentlich weniger gedacht.
(09.10.2013, 13:31)
Zoo Osnabr├╝ck :   Mantelaffe Lubaya wieder wohlbehalten Zuhause
Zoomitarbeiter lockten Ausrei├čerin in Keller

Das Mantelaffenweibchen Lubaya, das vor knapp zwei Wochen aus ihrem Gehege im Zoo Osnabr├╝ck ausgeb├╝xt war, ist wieder sicher und wohlbehalten zuhause. Heute Vormittag lockten Zoomitarbeiter sie in einen Keller eines Familienhauses am Sch├Âlerberg.
"Wir sind sehr froh, dass Lubaya wieder wohlbehalten zur├╝ck in unserer Obhut ist. Der Ausflug war f├╝r sie sicherlich spannend, aber sie wirkte doch etwas ersch├Âpft", berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. Am Mittwochvormittag konnten Zoomitarbeiter Lubaya mithilfe von Futter und Wasser in einen Keller eines Familienhauses in unmittelbarer Umgebung des Zoos locken. Als um 9:40 Uhr die Kellert├╝r hinter der Ausrei├čerin geschlossen war, r├╝ckte Zootierarzt Thomas Scheibe mit zwei Kollegen aus. Mithilfe eines Keschers konnte er Lubaya schnell in die mitgebrachte Transportkiste setzen. "Sie war ganz ruhig und friedlich. Lubaya hatte gro├čen Durst und war vielleicht froh, dass sie nun wieder alles bekommt, was sie ben├Âtigt", so Klumpe. Damit das Zooteam sicherstellen kann, dass es der inzwischen deutschlandweit bekannten Ausrei├čerin gut geht, muss Lubaya zun├Ąchst in Quarant├Ąne bleiben. "Wir beobachten sie in den n├Ąchsten Tagen ganz genau und werden eine Kotprobe zur Untersuchung nehmen. Das Wichtigste ist nun, dass wir mit der artgerechten Ern├Ąhrung, Laub, die empfindliche Magen-Darmflora wieder aufbauen", berichtet Klumpe. W├Ąhrend Lubaya sich erholt, kl├Ąrt das Zooteam, was mit dem Affenweibchen passiert. "Dass die Ausrei├čerin in ihre Gruppe zur├╝ckkehrt, ist eher unwahrscheinlich, denn irgendetwas hat sie dazu veranlasst, f├╝r l├Ąngere Zeit ihren Artgenossen den R├╝cken zuzukehren", vermutet der wissenschaftliche Mitarbeiter. "Wir danken auf jeden Fall allen Anwohnern f├╝r ihre Mithilfe. Sogar Kartoffeln und Reis haben sie extra f├╝r Lubaya gekocht und verteilt."
Lubaya war am 26. September 2013 aus ihrem Gehege geklettert und erkundete seitdem die Umgebung des Zoos. Da von Mantelaffen keine Gefahr f├╝r Menschen ausgeht und das Tier gen├╝gend Nahrung im Wald des Sch├Âlerbergs fand, hoffte der Zoo zun├Ąchst, dass sie von alleine zu ihrer Gruppe zur├╝ckkehrt. Als dies nicht passierte, versuchten die Zoomitarbeiter in den letzten Tagen Lubaya mithilfe von Futter anzulocken.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Das Zooteam lockt Lubaya mit gekochten Kartoffeln und Wasser.
(09.10.2013, 13:02)
Hannes L├╝ke :   Wo war se denn?
(09.10.2013, 11:47)
Zoo Osnabr├╝ck :   Mantelaffenweibchen Lubaya ist wieder wohlbehalten im Zoo Osnabr├╝ck
(09.10.2013, 11:43)
Zoo Osnabr├╝ck :   Mantelaffenweibchen Lubaya ist wieder wohlbehalten im Zoo Osnabr├╝ck
(09.10.2013, 11:41)
Lukas Wittsieker :   Laut Zoo soll der K├╝stenbereich und das Becken vergr├Â├čert werden

Was passiert eigentlich mit dem Weg neben der Pinguinanlage weil dort wird bald Pinguinanlage sein kann da bald durch gehen oder wird er verlegt???
(08.10.2013, 15:44)
Lukas Wittsieker :   Was wird eigentlich bei den Minischweinen umgebaut?
(08.10.2013, 15:40)
Niedersachse :   Im alten Wildhund-Gehege neben den L├Âwen.
(04.10.2013, 12:42)
Hannes L├╝ke :   Wo sind in OS im Moment eigentlich die Schakale untergebracht?
(04.10.2013, 11:33)
Zoo Osnabr├╝ck :   ├äffchen Lubaya noch unterwegs

Das Mantelaffenweibchen Lubaya aus dem Zoo Osnabr├╝ck, das vergangenen Donnerstag aus seinem Gehege geklettert ist, erkundet noch immer die Umgebung. Eine aktive Suche seitens des Zoos findet nicht statt.

┬äLubaya befindet sich noch immer in der N├Ąhe des Zoos. Wir wollen sie nicht durch eine aktive Suche unter Druck setzen und so unter Umst├Ąnden riskieren, dass sie noch weiter davonl├Ąuft. Wir gehen davon aus, dass sie von selbst zur├╝ckkommt. Da Mantelaffen Baumbewohner sind, die sich haupts├Ąchlich von Bl├Ąttern und Laub ern├Ąhren, f├╝hlt sich Lubaya momentan in den Baumkronen am Sch├Âlerberg wahrscheinlich sehr wohl. Au├čerdem ist es zurzeit trocken und ausreichend warm. Deshalb kann es durchaus noch einige Tage dauern, bis sie wieder zur├╝ckkommt┬ô, erkl├Ąrt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabr├╝ck. Das Tier wurde in den letzten Tagen an verschiedenen Stellen rund um den Zoo gesichtet. ┬äSollte das ├äffchen sich in einer Position befinden, in der ein Eingreifen von unserer Seite m├Âglich ist, werden wir versuchen, das Tier mit Futter anzulocken, das mit Beruhigungsmitteln versehen ist┬ô, so Klumpe weiter. Bis dahin hei├čt es jedoch weiterhin: abwarten.

Lubaya war am Donnerstagnachmittag aus ihrem Gehege in der Afrika-Welt ┬äTakamanda┬ô geklettert. Da die Affen wahre Kletterk├╝nstler sind und sehr weit springen k├Ânnen, konnten die Tierpfleger sie nicht sofort wieder einfangen. Von dem Tier geht keinerlei Gefahr aus ┬ľ im Gegenteil: In vielen Zoos gibt es ┬äWalk-Through┬ô-Anlagen mit dieser Affenart und auch im Zoo Osnabr├╝ck ist langfristig eine derartige Anlage mit den Tieren geplant. Zudem sind Mantelaffen sehr scheu und laufen vor Menschen eher weg. Deshalb sollten sich Menschen, die Lubaya sehen, ihr nicht n├Ąhern oder auf eigene Faust versuchen, das Tier zu fangen. Der Zoo freut sich ├╝ber Hinweise aus der Bev├Âlkerung unter der Nummer: 0541-95105-0.
(02.10.2013, 21:43)
Zoo Osnabr├╝ck :   Neue Ruwe-Skulpturen im Zoo Osnabr├╝ck
Ehefrau ├╝berl├Ąsst dem Zoo zwei Tier-Plastiken

Zwei steinerne Zoobewohner sind in den letzten Wochen in den Zoo Osnabr├╝ck eingezogen. Ingrid Ruwe, die Ehefrau des verstorbenen Osnabr├╝cker Bildhauers Hans Gerd Ruwe, ├╝berl├Ąsst dem Zoo zwei Tier-Skulpturen ┬ľ eine Schneeeule und eine liegende Raubkatze.

┬äMein Mann hatte schon sehr fr├╝h eine enge Bindung zum Zoo Osnabr├╝ck ┬ľ bereits als Jugendlicher besuchte er den Zoo, um dort Tierzeichnungen anzufertigen. Au├čerdem war es mir wichtig, den Standort der Figuren entsprechend dem Thema zu bestimmen. Da ist meine Wahl nat├╝rlich auf den Zoo gefallen┬ô, erl├Ąutert Ingrid Ruwe, die Ehefrau des verstorbenen Osnabr├╝cker Bildhauers Hans Gerd Ruwe, ihre Beweggr├╝nde f├╝r die Entscheidung. Die Schneeeule, eine wei├če Marmor-Plastik aus den achtziger Jahren, steht nun vor den Volieren der Grautoko und Grauwangen-Hornv├Âgel rechts neben der Pinguinanlage. Vor dem Sandkatzenhaus hat es sich die ┬äliegende Raubkatze┬ô gem├╝tlich gemacht, eine Diabas-Skulptur aus dem Jahr 1969. ┬äFrau Ruwe gilt unser herzlichster Dank. Wir sind sehr froh und es macht uns auch stolz, dass sie gerade den Zoo als Standort f├╝r diese wunderbaren Skulpturen ausgew├Ąhlt hat┬ô, freut sich Reinhard Coppenrath, Ehrenpr├Ąsident des Osnabr├╝cker Zoos, ├╝ber die besondere Dauerleihgabe. Andere Skulpturen des K├╝nstlers erfreuen schon seit vielen Jahren die Zoobesucher: Unter anderem wurden das ┬äTiergericht┬ô vor dem Aquarium und der ┬äEntenbrunnen┬ô gegen├╝ber des NOZ-Kinderlands von Hans Gerd Ruwe geschaffen.

Hans Gerd Ruwe war ein Osnabr├╝cker Bildhauer und K├╝nstler. Er verstarb 1995. Sein bekanntestes Werk in der Osnabr├╝cker Innenstadt ist der ┬äB├╝rgerbrunnen┬ô auf dem Platz des Westf├Ąlischen Friedens.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
├ťber die neuen Standorte der Schneeeule (Bildmitte) und der ┬äliegenden Raubkatze┬ô freuen sich: Reinhard Coppenrath (Ehrenpr├Ąsident Zoo Osnabr├╝ck), Ingrid Ruwe, Andreas Busemann (Gesch├Ąftsf├╝hrer Zoo Osnabr├╝ck gGmbH) und Zooinspektor Hans-J├╝rgen Schr├Âder (v.l.n.r.).
(01.10.2013, 09:42)
Lukas Wittsieker :   Wird eigentlich der ganze Bereich Minischwein,H├╝hner& Co noch angepasst?

Weil gerade wird die Minischweinanlage zum Ankorwat Tempel angepasst
Bei der Tiger Baustelle tut sich was die Siamangs und Bintorungs werden alte Hohe B├Ąume erhalten
Weil Gibbons m├Âgen es in der H├Âhe zu schwingen.Am Affentempel ist leider immer noch zu wenig Natur wann tut der Zoo endlich mal was?
(30.09.2013, 21:10)
Carsten Horn :   Stimmt, aber eine begehbare Anlage f├╝r Mantelaffen f├Ąllt mir spontan nur in M├╝nster ein, da ist ein bissel Abwechselung im Besatz in der Region doch viel sch├Âner. Oder halt nicht begehbar, um sich ein bissel abzuheben, g...

(28.09.2013, 22:01)
Michael Mettler :   @Carsten: Na ja, aber NICHT begehbare Affenanlagen gibt es doch auch schon und in noch viel mehr Zoos :-)
(28.09.2013, 14:38)
Carsten Horn :   Ist der Gesch├Ąftsf├╝hrer in Osnabr├╝ck eigentlich Chinese, irgendwie kommt mir das so vor (gef├╝hlsm├Ą├čig), als w├╝rden die flei├čig bei den Nachbarn kopieren, g...

Ist ja nichts schlimmes, das wird schon seit mehr als einem Jahrhundert in der Zoowelt gemacht (Hagenbecks Ideen z. B.), aber um eine gewisse Uniformit├Ąt zu vermeiden, sollte man nicht unbedingt im n├Ąchstgelegen Zoo Ausschau halten, sondern vielleicht besser etwas weiter weg, g...
(28.09.2013, 13:12)
Lukas Wittsieker :   Im Osnabr├╝cker Zoo ist am Donnerstag ein Mantelaffe ausgeb├╝xt. Die sind nicht gef├Ąhrlich sondern Scheu .in M├╝nster gibt es auch eine begehbare Anlage sowas ist auch in Osnabr├╝ck geplant
(28.09.2013, 08:51)
Hannes L├╝ke :   Wie ein Hulman ein Kinde ausgeknockt hat durfte ich auch schon erleben...
Am Wochenende scheint in Hodenhagen auch in jedem Gehege Aufsichtspersonal zu stehen das darauf hinwei├čt keine Rucks├Ącke mitzunehmen
(26.09.2013, 09:18)
Oliver M├╝ller :   Mir ist in Hodenhagen mal ein ausgewachsener Hulman-Mann im Rahmen einer Keilerei aus ca. 3-4 Metern H├Âhe in den Nacken gesprungen und hat mich quasi als Sprungbrett benutzt. Ich hatte ein leichtes Schleudertrauma danach, an dem ich noch 2 oder 3 Tage lang Freude hatte.

In einem anderen Zoo (ich meine sogar Nordhorn) hat mich mal ein Bartkauz "angeflogen" und nur weil ich mich blitzschnell geduckt habe und dann die Voliere verlassen habe, gab es keine Kollision. Von daher bin ich kein so gro├čer Freund von begehbaren Anlagen f├╝r Tiere, die gef├Ąhrlicher sind als Meerschweinchen... ;-)
(26.09.2013, 00:36)
Hannes L├╝ke :   Die begehbare Pr├Ąriehundanlage in Nordhorn wird aber auch w├Ąhrend der Rut der Tiere geschlossen.

@Michael, dann habe ich mich wohl falsch ausgedr├╝ckt. Eben die schwierigkeit die Tiere zahm zu bekommen sehe ich als Vorteil. Da meinen wir wohl das selbe. Was das Bodengewirr bedeutet w├╝rde ich behaupten ein NAsenb├Ąr sitzt mehr in den B├Ąumen als ein Berberaffe
(25.09.2013, 11:31)
Lukas Wittsieker :   Im Tierpark Nordhorn gibt es eine begehbare Pr├Ąriehund Anlage

├ťbrings war letzten im Zoo es wird wieder gewerkelt z.B: Minischweinanlage wird im Design vom Streichelland umgebaut ( vielleicht wird es beim H├╝hnerhaus auch noch gemacht) und beim Klammeraffen ist wohl ein Totalumbau geplant

(24.09.2013, 20:52)
Michael Mettler :   @Hannes: Zahmheit w├Ąre doch aber bei einer begehbaren Anlage eher kontraproduktiv? Wenn die Tiere eine gewisse (Flucht-)Distanz einhielten, k├Ąme es immerhin weniger zu Konfrontationen als bei hand- oder futterzahmen Tieren.

Wann immer ich in den Hodenhagener "Offengehegen" war, war ich den dortigen Affen und Halbaffen offenbar v├Âllig wurscht (und das galt f├╝r die anderen anwesenden Besucher genauso).

Ich denke, bei bodenlebenden Tieren wie Mangusten w├Ąre die Gefahr gr├Â├čer als bei kletternden und springenden Arten, dass sie im Beingewirr der Besucher zu Schaden k├Ąmen.
(24.09.2013, 17:03)
Hannes L├╝ke :   geschweige denn die unmengen an Mangusten, Surikaten etc.
Ich selbst habe u.a. schon Skunks und Erdm├Ąnnchen gehalten und muss sagen, die Tiere sind h├Ąufig erst durch sehr viel einf├╝hlungsverm├Âgen zahm geworden. Bez├╝glich der Agressivit├Ąt waren meine Pr├Ąriehunde bedeutend schlimmer...
(24.09.2013, 14:49)
Hannes L├╝ke :   Aktuell gibt es in Hodenhagen nur begehbare Anlagen f├╝r Hulman, Katta, Berberaffe und Saimiri. Ich muss sagen bei den Hulmanen hab ich schon ein mulmiges Gef├╝hl gehabt. Bei solchen Anlagen frage ich mich oft warum es keine begehbaren Anlagen f├╝r Nasenb├Ąren, Waschb├Ąren oder F├╝chse gibt....
(24.09.2013, 14:47)
Michael Mettler :   In Hodenhagen gab es (gibt es noch?) eine begehbare Anlage f├╝r Haubenkapuziner bzw. meiner Erinnerung nach sa├čen sie sogar nacheinander in zwei verschiedenen der diversen begehbaren Affenanlagen dort. Die Erfahrungen von dort d├╝rften bei der Entscheidung in Osnabr├╝ck vermutlich eine Rolle gespielt haben, wo es doch der selbe zoologische Leiter ist, der sie gesammelt hat.
(24.09.2013, 12:29)
Hannes L├╝ke :   Also eine begehbare Kapuzineranlage finde ich aufgrund der Gef├Ąhrlichkeit und Intelligenz der Tiere keine gute Idee. Ich kenne mehrere Private Kapuzinerhaltungen und wei├č aus einigen Zoos, dass man dort nicht in die Kapuzineranlagen geht.
(24.09.2013, 09:13)
Lukas Wittsieker :   Laut Zoo sind vielleicht begehbare Anlagen f├╝r Totenkopf und Kapuzineraffen geplant
Ich finde es gut dann gibt es mehr begehbare Gehege
Am Eingang soll das Klammeraffenhaus komplett umgestaltet werden ,und Au├čen nehm ich an das alle Inseln Verbunden werden und neue Besucher Absperrungen
Vielleicht leicht neue Beschilderungen in und am Eingangsbereich
(23.09.2013, 22:13)
Hannes L├╝ke :   Es soll eine begehbare Kapuzineraffenanlage geben???
(23.09.2013, 12:38)
Jonas Homburg :   Einmal wieder ein paar Neuigkeiten aus dem Zoo:
-Das Klammeraffenhaus ist geschlossen, dort scheinen die Umbauten schon begonnen zu haben
-Braunb├Ąrin Susi verbringt ihren ┬äRuhestand┬ô im Gehege der Silberf├╝chse
-Die neue Tieranlage scheint wirklich gewaltig zu werden, dass dort ├╝berhaupt so viel Gel├Ąnde zur Verf├╝gung steht, war schon erstaunlich zu sehen. Insgesamt wohl ein sehr Wand-lastiger Bau, die Betonkonstruktionen wirken schon jetzt geradezu erdr├╝ckend.
-In den Volieren hinter dem Aquarium hat es Umbesetzungen gebeben, links leben jetzt weiter Krontauben, Balistare und Strau├čwachteln, neu dabei jetzt die Perlh├╝hner. In der Mitte weiter der Beo, die L├Ąrmv├Âgel und dazu nun ├╝berz├Ąhlige Schopfwachteln und Genickbandweber. Rechts ganz neue Bewohner: Diamantfasan, Rotkopf-Papageiamadine, Reisfink und Diamantt├Ąubchen (ich frag mich hoffentlich zu Recht was dieser geografische Unsinn soll)
-Im Aquarium sind die Zwergseiden├Ąffchen aus dem Affenhaus bei den Brillenkaimanen und Schnappschildkr├Âten einquartiert worden und bewegen sich dort v.a. im Bereich unter der Decke. ├ťber einem Teil des Wasserbeckens ist in halber H├Âhe ein Netz gespannt. Mal sehen wie lange das gut geht...
-Die Zwergseidenaffenalage im Affenhaus steht jetzt leer, hier ist aber kein Hinweis auf zuk├╝nftige Bewohner zu finden. An der Vorderseite sind die separierten Schweinsaffen (vormals 2. K├Ąfig von rechts) in den K├Ąfig ganz links gezogen, die bis Dato dort lebenden Kapuziner-Senioren in den K├Ąfig ganz rechts (bisher Kapuzinergruppe), und die Kapuzinergruppe ist einen K├Ąfig nach links ┬äaufger├╝ckt┬ô.
-Am S├╝damerikahaus sind noch keine Anzeichen f├╝r die Ver├Ąnderungen zu erkennen, allerdings scheint der alte solit├Ąre Kaiserschnurrbarttamarin verstorben zu sein, denn auch der rechte Innenk├Ąfig stand den Wei├čgesichtseidenaffen offen.
-Auf der Samburu-Anlage fand sich unter den eher unscheinbar grauen Strau├čenweichen jetzt auch endlich mal ein h├╝bscher schwarzer Strau├čemann, sonst die ┬ä├╝bliche Mischung┬ô.
-Im Schimpansenhaus hat die Bepflanzung wieder die vormaligen Ausma├če angenommen, Blickfang war hier ein Grauwangen-Hornvogel (wohl eigene Nachzucht), der bisher in der rechten Voliere hinter dem Aquarium gelebt hatte und jetzt in der Halle auch mal ┬ärichtig fliegen┬ô konnte. Ob das allerdings auch mit Schimpansen noch gut geht, sei mal dahin gestellt.
Die Plattform mit seitlichem Windschutz bei den Servalen bietet jetzt eine dritte Einblickm├Âglichkeit, aufgrund der Bepflanzung ist es jedoch immer noch sehr schwer, sie zu entdecken.
Bei den Hy├Ąnen ist ein offener Holzunterstand auf der Anlage entstanden, das Dach ist bepflanzt, sodass er sich optisch sehr gut einf├╝gt. Die in den Hang eingebauten Betonr├Âhren zum Hineinlegen wurden verfelst und wirken damit deutlich nat├╝rlicher.
(22.09.2013, 22:03)
Lukas Wittsieker :   Wann startet eigentlich der Bau der begehbaren Kapuziner und Totenkopf├Ąffchen Anlage ???
(18.09.2013, 19:19)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo Osnabr├╝ck trauert um Schimpansin Zamana
Chronisches Leiden f├╝hrte zu Kreislaufversagen

Die Mitarbeiter des Osnabr├╝cker Zoos trauern um Schimpansin Zamana, die letzte Woche von Basel nach Osnabr├╝ck zog. Sie wurde Montagmorgen tot aufgefunden. Die Autopsie wies eine chronische Ver├Ąnderung von Niere und Lunge auf.

┬äDer Todesfall von Zamana hat uns v├Âllig unerwartet getroffen und ersch├╝ttert uns┬ô, berichtet ┬äTakamanda┬ô-Revierleiter und Schimpansenexperte Wolfgang Festl. Schimpansin Zamana war am vergangenen Mittwochabend im Zoo Osnabr├╝ck aus Basel eingetroffen, nachdem die Osnabr├╝cker Menschenaffen Kisha und Kume gen Basel und Leipzig aufgebrochen waren. Seit dem hatte der Tierpfleger jede Minute im Schimpansenhaus verbracht ┬ľ nachts schlief er auf einer Liege im Tierpflegergang. Festl besprach jeden Schritt der Zusammenf├╝hrung mit einem Tierpfleger aus Basel, der Zamana kannte. ┬äDie Zusammenf├╝hrung von Schimpansen ist nicht einfach. Auch in der Wildbahn gibt es dabei jede Menge Auseinandersetzungen, denn die Menschenaffen sind sehr emotional und werden auch handgreiflich┬ô, beschreibt Festl. Das Kennenlernen lief laut Festl f├╝r Schimpansen normal: ┬äNat├╝rlich gab es auch Geschrei und die ein oder andere heftige Auseinandersetzung ┬ľ aber f├╝r die lebhaften Schimpansen war das alles im Rahmen. Chef Tatu war Zamana auch recht freundlich gesonnen und noch am Sonntag kam unsere Schimpansin Vanessa zu Zamana zur Fellpflege, das sogenannte Groomen.┬ô Zamana wirkte ruhig, schlief nachts und fra├č regelm├Ą├čig. Festl fand das Tier am Montagmorgen um f├╝nf Uhr leblos im Schlafbereich. Eine Herzlungenmassage blieb erfolglos.

Chronische Ver├Ąnderungen von Lunge und Niere
Die Autopsie wurde an der Tier├Ąrztlichen Hochschule Hannover durchgef├╝hrt, wie der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer erl├Ąutert: ┬äDie Testergebnisse lagen am sp├Ąten Mittwochnachmittag vor und zeigten eine chronische Ver├Ąnderung von Lunge und Niere sowie geschwollene Lymphknoten. Das bedeutet, dass der Organismus des Tieres bereits geschw├Ącht war, als Zamana bei uns ankam. Der Zustand war jedoch klinisch nicht auff├Ąllig, sodass weder die Baseler Kollegen noch wir etwas feststellen konnten.┬ô Die neue Situation in Osnabr├╝ck habe dann dazu gef├╝hrt, dass Zamana an einem Kreislaufversagen gestorben ist.

Auch wenn die Zusammenf├╝hrung verschiedener Schimpansen eine Herausforderung ist, so sei sie dennoch wichtig, betont der Experte: ┬äWestafrikanische Schimpansen sind eine stark bedrohte Tierart. Wir Zoos sind daf├╝r verantwortlich mit professionellem Zuchtmanagement f├╝r den Erhalt der Tierart zu sorgen. Deswegen ist es eine essenzielle Aufgabe, die Tiere zwischen den Zoos zu tauschen, um mit gesundem Nachwuchs die Menschenaffen f├╝r unsere Kinder und Enkel zu bewahren. Die dabei stattfindenden Transfers und nachfolgenden Eingew├Âhnungen verlaufen nie ohne Risiko ┬ľ ganz so wie in der Wildbahn, wenn ein junges Schimpansenweibchen ihren Elternverband verl├Ąsst und sich auf der Suche nach einem Partner in fremdes Territorium begibt.┬ô Der Zoo stand in den letzten Tagen eng in Kontakt mit dem Zoo Basel, um das Geschehene zu besprechen. ┬äAuch die Kollegen in Basel sind traurig, wissen aber, das so etwas passieren kann ┬ľ auch bei bester Vorbereitung und Betreuung┬ô, so B├Âer.

Eine positive Nachricht: Dem Osnabr├╝cker Schimpansen Kume geht es in seiner neuen Heimat in Basel bislang gut. Das dortige M├Ąnnchen Eros hat den jungen Erwachsenen unter seine Fittiche genommen.

 
(11.09.2013, 18:31)
Zoo Osnabr├╝ck :   Schimpansenweibchen Zamana verstorben

Schimpansenweibchen Zamana, die vergangenen Mittwoch im Zoo Osnabr├╝ck aus Basel eintraf, ist aus bisher ungekl├Ąrter Ursache verstorben.
Zurzeit wird Sie in der Tier├Ąrztlichen Hochschule Hannover obduziert.

[Eilmeldung des Zoos - sobald die Ergebnisse der Odbduktion vorliegen, sollen ausf├╝hrliche Informationen folgen.]
(11.09.2013, 12:14)
R├╝diger :   Waren die k├╝nstlichen Besamungen bei den Breitmaulnashornweibchen ohne Erfolg ?
Man h├Ârt und liesst gar nichts mehr zu den Resultaten.
(08.09.2013, 13:43)
Zoo Osnabr├╝ck :   Auf Wiedersehen Kume und Kisha, willkommen Zamana
Neuigkeiten aus der Osnabr├╝cker Schimpansengruppe

Es war bereits angek├╝ndigt: Die Schimpansen Kume und Kisha haben gestern ihren Heimatzoo in Osnabr├╝ck verlassen. Daf├╝r reiste Schimpansenweibchen Zamana an den Sch├Âlerberg.
Die Gesundheitsuntersuchung vor circa zwei Wochen sowie alle notwendigen Blutuntersuchungen der zwei Schimpansen waren ohne Befund und so mussten sich die Osnabr├╝cker Zoomitarbeiter am gestrigen Mittwoch in der Afrika-Tierwelt ┬äTakamanda┬ô von ihnen verabschieden: ┬äWir sind schon traurig, dass Kume und Kisha uns verlassen mussten, aber es ist f├╝r sie besser so. Kisha h├Ątte hier keinen passenden Partner finden k├Ânnen und Kume h├Ątte den Druck von seinem Vater aushalten m├╝ssen┬ô, erkl├Ąrt Tierpfleger und Revierleiter Wolfgang Festl. Und so reisten gestern Vormittag das achtj├Ąhrige Schimpansenweibchen Kisha in den Zoo Leipzig und das achtj├Ąhrige Schimpansenm├Ąnnchen Kume in den Zoo Basel. Hier k├Ânnen sie helfen, die bedrohte Tierart der Westafrikanischen Schimpansen zu erhalten. Zwei Osnabr├╝cker Tierpfleger begleiteten ihre Sch├╝tzlinge und werden die n├Ąchsten Tage auch dort als Bezugsperson f├╝r die Tiere verbringen.
Parallel reiste das elfj├Ąhrige Schimpansenweibchen Zamana nach Osnabr├╝ck als neues Mitglied f├╝r die hiesige Schimpansengruppe. ┬äZamana ist eine junge, h├╝bsche Schimpansin. Sie ist am Ende der Pubert├Ąt angelangt und ├╝bernimmt nun langsam die Rolle eines erwachsenen Weibchens┬ô, beschreibt der zust├Ąndige Kurator Adrian Baumeyer aus dem Zoo Basel. ┬äSie h├Ąlt sich normalerweise eher am Rande der Gruppe auf, versucht aber nach und nach in der Hierarchie aufzusteigen.┬ô Zamana lernte die Osnabr├╝cker Schimpansengruppe erstmals am Donnerstagmorgen kennen. Die Zusammenf├╝hrung von Schimpansen ist eine besondere Situation, wei├č Wolfgang Festl: ┬äAuch in der Wildbahn l├Ąuft das nicht immer friedlich ab. Wir m├╝ssen genau beobachten, wie die Tiere aufeinander reagieren. Zeigen sie gro├čes Interesse aneinander, k├Ânnen wir sie zusammen lassen. Falls Unruhe aufkommt, m├╝ssen wir sie wieder trennen, damit jeder seine Ruhephasen bekommt.┬ô Das erste Kennenlernen der Menschenaffen in dem f├╝r Besucher nicht einsehbaren Schlafbereich verlief recht ruhig: ┬äSie waren noch voneinander getrennt, aber konnten sich schon sehen. Tatu, der Chef, br├╝llte einmal, aber ansonsten be├Ąugten sich alle nur neugierig┬ô, berichtet Festl. Wenn alles weiter gut l├Ąuft, ist Zamana bereits bald auf der Au├čenanlage in ┬äTakamanda┬ô zu sehen.

Foto: Zoo Basel
Schimpansenweibchen Zamana kam aus Basel nach Osnabr├╝ck
(06.09.2013, 08:40)
WolfDrei :   Erwarten die Besucher eigentlich Wimbledon-Rasen?
(02.09.2013, 12:18)
Lukas Wittsieker :   Es wurde Malwieder auf anderen Seiten ├╝ber das hohe Unkraut in Takamanda kritisiert!
(01.09.2013, 23:12)
Ulli :   Binturongs - eine Traditionsart von Osnabr├╝ck ist wieder da
(30.08.2013, 13:50)
Zoo Osnabr├╝ck :   Neues Zuhause f├╝r W├Âlfin Odina
Erster Bewohner für „Angkor Wat II“ eingezogen

Gute Nachrichten f├╝r W├Âlfin Odina: Sie hat im Tiergarten Worms ein neues Zuhause gefunden. Parallel zog ein Binturongweibchen am Sch├Âlerberg ein, das ab 2014 im Bereich der neuen ┬äAngkor-Wat┬ô-Tigeranlage leben wird.

Tierpflegerin Tanja Boss ist gl├╝cklich: Ihr Sch├╝tzling, W├Âlfin Odina, hat ein neues Zuhause gefunden und f├╝hlt sich dort anscheinend sehr wohl: ┬äOdina hat es bei uns leider nicht geschafft, sich in die Gruppe zu integrieren. Deswegen lebte sie in den vergangenen Wochen alleine in einem Gehege neben den Rothunden.┬ô Fieberhaft suchte der Zoo nach einem neuen Rudel f├╝r die Europ├Ąische W├Âlfin und fand es schlie├člich im Tiergarten Worms. Hier leben f├╝nf R├╝den zusammen, die F├Ąhe war im vergangenen Jahr aus Altersgr├╝nden verstorben. Odina soll nun helfen, wieder eine klare Rangfolge aufzubauen und damit Ruhe in das Rudel bringen. ┬äAm Montag haben wir Odina nach Worms gebracht. Die erste Nacht verbrachte sie in einem Vorgehege der Wolfsanlage, um die anderen erstmal durch das sichere Gitter kennenlernen zu k├Ânnen┬ô, berichtet die Tierpflegerin. Nachdem sich Odina gest├Ąrkt hatte und die Nacht ruhig verlief, traf die F├Ąhe dann direkt auf das Wolfsrudel und ├╝berraschte Boss: ┬äSie erkundete sofort selbstbewusst das Gehege und markierte es. Damit verhielt sie sich ganz anders als bei unserem Rudel, wo sie eher ├Ąngstlich war. Schlie├člich legte sie sich in der N├Ąhe eines Teiches hin, ruhte sich aus und lie├č sich dann auch von den R├╝den beschnuppern.┬ô Nachdem Boss sich am Mittwoch noch einmal versichert hatte, dass es Odina weiterhin gut geht, trat sie zufrieden die R├╝ckreise nach Osnabr├╝ck an.

Binturongweibchen eingezogen
W├Ąhrend der Zoo nun einen Wolf weniger hat, bereichert ein anderes Tier neuerdings den Sch├Âlerberg: Marder, Katze oder B├Ąr ┬ľ auf den ersten Blick kann man die neue Bewohnerin nicht so richtig einordnen. Und tats├Ąchlich handelt es sich bei dem Binturong-Weibchen um eine eher unbekannte Tierart, wie Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Osnabr├╝cker Zoo, berichtet: ┬äBinturongs sind die gr├Â├čten Schleichkatzen der Welt, aber man findet sie nur selten in Zoos. Sie sehen in etwa aus wie kleine B├Ąren, haben aber einen langen, buschigen Schwanz, mit dem sie auch greifen k├Ânnen.┬ô Binturongs gelten als gef├Ąhrdet, da ihr Lebensraum, der s├╝dostasiatische Regenwald, vom Menschen zerst├Ârt wird. Das einj├Ąhrige Weibchen, das aus dem Prager Zoo nach Osnabr├╝ck gekommen ist, lebt zun├Ąchst im Gibbongehege: ┬äSobald die neue Tigeranlage fertig gestellt ist, wird sie dort zusammen mit Siamangs, einer Affenart, in eine eigene Anlage ziehen. Bis dahin haben wir auch sicher einen passenden Partner f├╝r sie gefunden┬ô, erl├Ąutert Wulftange das weitere Vorgehen. Die Gibbons haben solange tags├╝ber Unterschlupf bei den Orang-Utans Astrid und Buschi gefunden, nachts ziehen sie sich in ihren neuen Innenbereich im Menschenaffenhaus zur├╝ck. Noch ist das Binturong-Weibchen sehr scheu und deswegen nur schwierig f├╝r die Besucher zu entdecken.

Nachwuchs bei Stachelschweinen und Zebramangusten
Neue Bewohner gibt es auch bei den Stachelschweinen und Zebramangusten, denn dort hat der ┬äStorch┬ô vorbei geschaut: Bei den Zebramangusten, die in der afrikanischen Erlebniswelt ┬äTakamanda┬ô zuhause sind, kamen Mitte Juli zw├Âlf Jungtiere zur Welt. Zusammen mit den 16 erwachsenen Tieren wuseln sie umher, balgen miteinander und erkunden ihr Gehege: ┬äDer Nachwuchs entwickelt sich sehr gut und ist auch f├╝r die Besucher schon gut zu sehen. Leider k├Ânnen wir nicht alle Tiere behalten ┬ľ einige werden in anderen Zoos ein neues Zuhause finden┬ô, erkl├Ąrt Revierleiter und Tierpfleger Wolfgang Festl. Zur gleichen Zeit gab es auch bei den Stachelschweinen s├╝├čen Nachwuchs. Das m├Ąnnliche Jungtier ist wohlauf und kuschelt trotz der vielen Stacheln momentan noch viel mit Mama und Papa im Haus.

Wissenswertes zum Binturong
Der Binturong ist die gr├Â├čte Schleichkatze der Welt und stammt aus S├╝dostasien, wo er in tropischen Regenw├Ąldern lebt. Seine Nahrung besteht haupts├Ąchlich aus Fr├╝chten, aber auch Insekten, V├Âgel oder Fische stehen auf dem Speiseplan. Der Binturong hat raues, langes und meist dunkelgrau gef├Ąrbtes Fell und sein Kopf ist gepr├Ągt durch lange, wei├če Tasthaare sowie lange Ohrb├╝schel. Au├čerdem verf├╝gt er neben einem einzigartigen Greifschwanz auch ├╝ber kr├Ąftige Beine, was ihn zu einem guten Kletterer macht. Die Tragzeit von Binturongweibchen betr├Ągt 88 bis 98 Tage. Der Binturong kann eine K├Ârpergr├Â├če von bis zu 96 Zentimetern erreichen und ein Gewicht bis 20 Kilogramm. Er gilt als gef├Ąhrdet, da sein Lebensraum durch den Menschen zerst├Ârt wird.

Mader, Katze, B├Ąr? Das Binturong-Weibchen ist ein recht unbekannter Zoobewohner.
Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(30.08.2013, 10:37)
Lukas Wittsieker :   Wei├č jemand was demn├Ąchst in der ehemaligen Zwergseiden├Ąffchen Anlage einzieht?

Sie wird gerade saniert laut Schild am Gehege,was sonst noch in den n├Ąchsten Monaten neu gemacht wird wei├č ich nicht
(22.08.2013, 22:29)
Lukas Wittsieker :   Wie holt Zoo nicht noch eine Dame aus Leipzig zum Tausch.Weil Kume ja nach Basel geht kommt daf├╝r zum Tausch eine Dame aus Basel zum Zweck der Zucht.Weil eine 2 neue Dame w├Ąre auch noch gut weil Vanessa und Lady werden langsam ├Ąlter
(22.08.2013, 20:00)
Holger Wientjes :   Und Mutter und Sohn abgeben wie bei Bonobos ? Oder den Sohn in der Geburtsgruppe lassen, zur Not kastriert ?
(22.08.2013, 19:39)
Michael Mettler :   @Holger: Sind das nicht zumindest Halbgeschwister, die bei Zusammenbleiben zusammen Nachwuchs produzieren k├Ânnten?
(22.08.2013, 18:59)
Lukas Wittsieker :   Na toll die Anlage ist schon leer genug.Damit man mehr sieht sollte der Zoo 2/3 Schimpansen mehr holen
(22.08.2013, 18:43)
Holger Wientjes :   M├Ąnnliche Schimpansen bleiben doch auch in ihrer Natalgruppe, oder ? W├Ąre es zumindest nicht sinnvoller, die Schimpansen zusammen irgenwo unter zu bekommen anstatt beide aus ihrer vertrauten Gruppe zu nehmen ?
(22.08.2013, 18:19)
Zoo Osnabr├╝ck :   Gesundheitscheck bei den Schimpansen
Vorbereitungen f├╝r den Umzug von Kisha und Kume

Ein gro├čer Gesundheitscheck stand heute bei den Schimpansen im Zoo Osnabr├╝ck an. Weibchen Kisha und M├Ąnnchen Kume ziehen Anfang September in andere Zoos um und wurden deswegen untersucht.

┬äKisha und Kume m├╝ssen uns leider demn├Ąchst verlassen. Sie sind bei uns geboren und da sie nun geschlechtsreif werden bzw. schon sind, m├╝ssen sie in andere Schimpansengruppen umsiedeln┬ô, erl├Ąutert Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Doch bevor es f├╝r die beiden Anfang September auf die Reise geht, stand ein umfangreicher Gesundheitscheck auf dem Programm. Und so herrschte am Donnerstagmorgen Aufregung bei der neunk├Âpfigen Schimpansengruppe in der afrikanischen Erlebniswelt ┬äTakamanda┬ô, denn f├╝r die Untersuchung wurden die beiden neunj├Ąhrigen Patienten von der ├╝brigen Gruppe getrennt und narkotisiert. Zootierarzt Thomas Scheibe beschreibt den Prozess: ┬äWir haben bei Kisha und Kume eine allgemeine klinische Untersuchung durchgef├╝hrt und Blut abgenommen. Kume haben wir auch ger├Ântgt. Stuhlproben hatten wir bereits vorab genommen.┬ô Die ├ťberpr├╝fung auf Tuberkulose, Salmonellen oder Herpes sei ├╝blich, wenn Tiere in andere Zoos und vor allem ins Ausland reisen. ┬äKisha wird in den Zoo Leipzig gehen, Kume in den Zoo Basel. Davor m├╝ssen wir nat├╝rlich sicherstellen, dass beide kerngesund sind, damit keine Krankheiten ├╝bertragen werden.┬ô Die ersten, sichtbaren Ergebnisse, wie die R├Ântgenaufnahmen, zeigten, dass beide in einer sehr guten Verfassung sind. Die Blutproben analysieren nun Spezialisten im Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in G├Âttingen. Die Untersuchung dauerte insgesamt zwei Stunden und verlief ruhig: ┬äZwar schlug Kume zwischendurch die Augen auf und wir mussten ihm noch einmal ein wenig des Narkosemittels verabreichen, aber die beiden haben alles prima ├╝berstanden┬ô, so Zoodirektor B├Âer. Unterst├╝tzt wurden die beiden Zootier├Ąrzte Scheibe und B├Âer von Dr. Gerhard Gellermann und Moritz Kaiser von der Tierklinik Belm.

Schimpansen vom Aussterben bedroht
Die geregelte Nachzucht von Schimpansen in Zoos sei sehr wichtig, wie Zoodirektor Prof. B├Âer erkl├Ąrt: ┬äSchimpansen gelten als stark gef├Ąhrdet und sind mittelfristig vom Aussterben bedroht. Ursachen daf├╝r sind das rasche Bev├Âlkerungswachstum und der zunehmende Bedarf an landwirtschaftlicher Nutzfl├Ąche f├╝r Menschen in den Staaten Westafrikas. Deswegen m├╝ssen wir Zoos daf├╝r sorgen, dass au├čerhalb der Wildbahn eine ├╝berlebensf├Ąhige Population entsteht.┬ô Nur so k├Ânne man sicherstellen, dass auch noch Kinder und Enkelkinder die beeindruckenden Verwandten erleben k├Ânnen. ┬äBei der Rettung von bedrohten Tierarten hat es sich in den letzten Jahren bew├Ąhrt, einerseits auf Artenschutzma├čnahmen vor Ort zur Bewahrung des Lebensraums und Aufkl├Ąrung der Bev├Âlkerung zu setzen. Andererseits m├╝ssen wir parallel zum Beispiel in Zoos professionell Nachzucht betreiben┬ô, so B├Âer. Nur so k├Ânne man die genetische Vielfalt zur Wiederansiedelung von Tieren erhalten ┬ľ auch wenn diese Ma├čnahme m├Âglicherweise erst in einigen Jahrzehnten notwendig werde.

Im Zoo Osnabr├╝ck leben Westafrikanische Schimpansen. Von ihnen gibt es sch├Ątzungsweise nur noch 15.000 bis 20.000 Tiere in der Wildbahn. Deswegen sei die Fortf├╝hrung der Zucht in Zoos besonders wichtig, so Experte B├Âer. Insgesamt leben 150 zuchtf├Ąhige Tiere in europ├Ąischen Zoos, deren Fortpflanzung mithilfe des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) professionell koordiniert wird. So reist im Herbst ein Schimpansenweibchen aus Basel an den Sch├Âlerberg. Damit erh├Ąlt das Osnabr├╝cker M├Ąnnchen Tatu eine weitere Partnerin, mit der er Nachkommen zeugen kann. Diese helfen hoffentlich dabei die Westafrikanischen Schimpansen zu erhalten.

Foto: Tierarzt Thomas Scheibe und Tierpfleger Wolfgang Festl nehmen Kume Blut ab, w├Ąhrend Zoodirektor Prof. Michael B├Âer Herzschlag und Sauerstoffgehalt im Blut kontrolliert (v.l.n.r.).
Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(22.08.2013, 16:10)
Ulli :   Ich bin auch noch nie durch die T├╝r gelangt ich bin immer von einem Wirtschaftsbereich oder auch Notausgang ausgegangen - die Totenkopf├Ąffchen sind bislang ja auch so durch die Glasscheibe einsehbar.
(22.08.2013, 11:42)
Michael Mettler :   @Ulli: War eigentlich der Au├čenweg neben der Totenkopf├Ąffchenanlage herum jemals ├Âffentlich zug├Ąnglich (und sei es nur als Stichweg vom Haus aus)? Ich war zwar "in grauer Vorzeit" tats├Ąchlich mal dort, kann mich aber nicht erinnern, ob das im Rahmen einer F├╝hrung hinter die Kulissen war oder bei einem ganz normalen Besuch. Die T├╝r am Haus sieht zwar "offiziell" aus, aber das gilt/galt f├╝r die T├╝r am unteren Ende der Tropen-/Mendozahalle schlie├člich auch, und die diente meiner Erinnerung nach immer nur als Notausgang.
(22.08.2013, 09:56)
Lukas Wittsieker :   ├ťbriges die alte Zwergseiden├Ąffchen Anlage wird saniert was da wohl rein kommt
(21.08.2013, 19:22)
Lukas Wittsieker :   Aber ob die Kapuzineraffen ins S├╝damerika-Haus ziehen wei├č ich nicht.
(21.08.2013, 19:21)
Lukas Wittsieker :   Also die Kapuzineraffen haben jetzt noch einen weiteren K├Ąfig bekommen wo fr├╝her 3 Schweinsaffen gewohnt haben
(21.08.2013, 19:17)
Holger Wientjes :   O.k., danke Euch !
(21.08.2013, 14:34)
Holger Wientjes :   O.k., danke Euch !
(21.08.2013, 14:34)
Ulli :   Die Totenkopf├Ąffchen ziehen meiner Kenntnis nach in den Bereich Faultiere/Wei├čgesichtseiden├Ąffchen und die neue Au├čenanlage erstreckt sich dann ├╝ber die momentane Anlage mit den Magellang├Ąnsen.
Die Faultiere ziehen stattdessen in den bisherigen Totenkopfaffenbereich, angeblich auch mit Freigang in die Halle.
(21.08.2013, 14:28)
Michael Mettler :   @Holger: Verglaste Innenanlage in einer Nische direkt am Durchgang zwischen S├╝damerikahaus und Mendozahalle. Zwar gibt es eine Au├čenanlage, doch ist der an ihr entlang f├╝hrende Weg als Wirtschaftsbereich f├╝r das Publikum gesperrt. (Zumindest war er das meiner Erinnerung nach bei allen meinen Besuchen mindestens in den letzten zwei Jahrzehnten.)
(21.08.2013, 14:21)
Holger Wientjes :   Hilf mir ┬┤mal eben bitte auf die Spr├╝nge: Wo sind denn nochmal die Totenkopfaffen ?
(21.08.2013, 11:31)
Ulli :   Laut Auskunft des Zoos ziehen die Schildkr├Âten aus und die Glasscheiben werden um diesen Bereich versetzt - au├čerdem werden die Inseln zusammengelegt und das Gehege vermutlich in Richtung Zoo-Eingang vergr├Â├čert (Einbeziehung der B├Ąume ?).

Die Vergr├Â├čerung der Totenkopf├Ąffchen-Anlage und der Kapuzineraffen-Anlage begr├╝├če ich ebenfalls ausdr├╝cklich.
(21.08.2013, 09:32)
Lukas Wittsieker :   Wei├č eigentlich jemand was im Klammeraffenhaus umgebaut wird???
(20.08.2013, 19:28)
Lukas Wittsieker :   Ich finde es gut das es bald Gr├Â├čere Gehege f├╝r die Totenkopfaffen und Kapuzineraffen gibt und dann auch noch durchg├Ąngig
(20.08.2013, 19:25)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoogesellschaft Osnabr├╝ck w├Ąhlt neuen Pr├Ąsidenten
Reinhard Sliwka l├Âst Reinhard Coppenrath ab

Bei der heutigen Versammlung der Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V. w├Ąhlten die Mitglieder Reinhard Sliwka zum neuen Zoopr├Ąsidenten. Reinhard Coppenrath gab nach 18 Jahren sein Amt ab. Au├čerdem wurden die Zahlen 2012 sowie Neuigkeiten aus der Tierwelt vorgestellt.

Seit 1944 besucht Reinhard Coppenrath den Zoo Osnabr├╝ck regelm├Ą├čig, seit 1962 ist er Mitglied der Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V. und seit 1991 begleitet er den Zoo als Pr├Ąsidiumsmitglied ┬ľ seit 1995 sogar als Zoopr├Ąsident. Nun gab Coppenrath sein Amt ab, nachdem er noch den richtungweisenden Schritt der Gr├╝ndung der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH begleitet hatte. ┬äMein Motto lautete: Immer Visionen haben. Und so stellte ich gemeinsam mit dem Pr├Ąsidium die Weichen f├╝r den neuen Elefantenpark oder die Afrikalandschaft Samburu, mit der erstmalig Giraffen an den Sch├Âlerberg zogen┬ô, erinnert sich Coppenrath. Um noch mehr Visionen umsetzen zu k├Ânnen, holte er 1997 Andreas Busemann als Gesch├Ąftsf├╝hrer in den Zoo. Von da an erh├Âhte das Tandem Coppenrath-Busemann die Taktzahl. ┬äEs ist wirklich beeindruckend, was wir in den letzten Jahren mit dem Pr├Ąsidium, den Zoodirektoren und dem gesamten Team geschafft haben. Wir konnten viele Tiergehege nicht nur verbessern, sondern ganze Erlebnislandschaften nach modernsten Standards er├Âffnen┬ô, schw├Ąrmt der Menschen- und Tierfreund. Seine Motivation, so viel Zeit und Arbeit in den Zoo zu stecken: ┬äIch freue mich immer zu sehen, dass die Menschen im Zoo sch├Âne Erlebnisse haben. Dabei ist es mir besonders wichtig, dass sich auch weniger gut betuchte Menschen den Eintritt leisten k├Ânnen. Mit der g├╝nstigen Jahreskarte ist uns das gelungen ┬ľ wie 21.000 Familienjahreskarten beweisen┬ô, freut sich Coppenrath. Diese hatten Busemann und er gemeinsam eingef├╝hrt und innerhalb von 15 Jahren von 4.000 auf 21.000 gesteigert ┬ľ mehr als im M├╝nchner Tierpark Hellabrunn und Zoo Berlin zusammen. Besonders beeindruckt haben Coppenrath w├Ąhrend seiner Amtszeit die Zoomitarbeiter: ┬äIhr Engagement im Zoo ist wirklich einzigartig und h├Ąufig bin ich zu Zooterminen zu sp├Ąt gekommen, weil immer jemand mit mir sprechen wollte┬ô, schmunzelt der jetzige Ehrenpr├Ąsident. Dazu ernannten ihn die Vereinsmitglieder, damit Coppenrath die Zooentwicklung mit seinem Erfahrungsschatz weiter begleitet. Ohne seine Familie h├Ątte er jedoch niemals so viel Einsatz an den Tag legen k├Ânnen, wei├č Coppenrath zu sch├Ątzen.

Neuer Zoopr├Ąsident: Reinhard Sliwka
Zur Wahl des neuen Zoopr├Ąsidenten stellte sich Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH. Die anwesenden 114 Mitglieder w├Ąhlten ihn mit 113 Stimmen. Sliwka begleitet den Zoo Osnabr├╝ck sowie die Arbeit im Pr├Ąsidium seit 1991. ┬äGerade in den letzten Jahren habe ich wichtige Entscheidungen mitgetragen, wie die Errichtung des unterirdischen Zoos oder die Gr├╝ndung der Zoo gGmbH. In dieser Zeit hat sich auch ein starkes Vertrauensverh├Ąltnis zwischen unserem Gesch├Ąftsf├╝hrer und mir entwickelt.┬ô Mit der doppelten Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender und Vereinspr├Ąsident seien ein noch effizienteres Arbeiten sowie eine noch engere Verbindung zwischen Verein und Aufsichtsrat m├Âglich. Als Pr├Ąsident will Sliwka nicht nur das Vereinsleben weiterf├╝hren, sondern auch weitere Unterst├╝tzer f├╝r den Zoo gewinnen: ┬äWir sind als gemeinn├╝tziger Zoo ohne gr├Â├čere Zusch├╝sse von Sponsoren abh├Ąngig. Der Zoo ist aus unserer Region nicht mehr wegzudenken. In den Bereichen Bildung, Wirtschaft und Freizeit spielt er eine feste Rolle. Unternehmen wie Privatpersonen k├Ânnen helfen diese Bedeutung des Zoos f├╝r unsere Region zu erhalten.┬ô Unterst├╝tzt wird der neue Zoopr├Ąsident von vier weiteren Pr├Ąsidiumsmitgliedern: Hans Cromme (Vizepr├Ąsident), Wolfgang Schenk (Schatzmeister), Karin Bruchhausen (Beisitzerin) und Alexander Hesselbarth (Beisitzer).

Zoojahr 2012: Trotz schlechter Witterung voll im Plan
Dass der Zoo Osnabr├╝ck ebenfalls wie alle anderen Zoos nach dem Rekordjahr 2011 im Gesch├Ąftsjahr 2012 an der schlechten Witterung im Fr├╝hjahr litt, berichtete Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann bei der Vorstellung der ersten Bilanz der Zoo gGmbH: ┬äWir konnten nicht von den durchg├Ąngig guten Witterungsbedingungen in 2011 ausgehen und haben f├╝r 2012 realistisch geplant. Die Planabweichungen lagen sowohl bei den Erl├Âsen, als auch bei den Aufwendungen und Investitionen im Promillebereich, was die hohe Verl├Ąsslichkeit des Planungs- und Controllingsystems verdeutlicht. Ein deutlich positiver Finanz├╝berschuss zeigt, dass der Zoo auch k├╝nftig Investitionsspielr├Ąume hat.┬ô Zoologische G├Ąrten k├Ânnen allerdings als Non-Profit-Einrichtungen aufgrund ihrer Kostenstrukturen nicht kostendeckend arbeiten, sondern verzeichnen Bilanzverluste. Bei Abschreibungen von ├╝ber 1,6 Millionen Euro sei der Bilanzverlust in H├Âhe von unter 400.000 Euro genau auf Planniveau, so Busemann. Wie effektiv der Osnabr├╝cker Zoo arbeitet, zeige sich dabei insbesondere im Vergleich mit allen anderen deutschen Zoos. ┬äDer Vergleich mit dem benachbarten Allwetterzoo M├╝nster, der in 2012 einen Bilanzverlust von 4,7 Millionen Euro eingefahren hat, verdeutlicht, dass die Strategie, auf effektives Marketing, intensives Sponsoring und strikte Einsparungsprogramme statt auf ├╝ppige kommunale Zusch├╝sse zu setzen, hart f├╝r alle Mitarbeiter, aber im Endeffekt goldrichtig f├╝r die Zooentwicklung ist┬ô, betont der Gesch├Ąftsf├╝hrer ├╝berzeugt. Das best├Ątigen auch die positiven R├╝ckmeldungen der Besucher: ┬äDie Anzahl derer, die uns weiterempfehlen, ist weiterhin sehr hoch. Das ist unser Besucherpotenzial f├╝r die n├Ąchsten Jahre. Mit unserem Masterplan sind wir gut aufgestellt, um dieses hohe Besuchspotenzial abzusichern oder sogar auszuweiten und damit unsere Rolle als touristischer Leuchtturm und Umsatzbringer f├╝r die Region weiter zu festigen,┬ô blickt Busemann optimistisch in die Zukunft. Gem├Ą├č Masterplan wird zurzeit die Tigeranlage, dann das Menschenaffenhaus zur Tempelanlage ┬äAngkor Wat┬ô umgebaut. Anschlie├čend soll ┬äNordamerika┬ô im Kamel- und Vogelbereich entstehen. In den witterungsbedingt nicht gerade guten Rahmenbedingungen des Berichtsjahres 2012 und insbesondere des aktuellen Zoojahres 2013 sieht der Gesch├Ąftsf├╝hrer auch Chancen: ┬äAufgrund der jetzigen Situation haben wir in den letzten Monaten alle Aufwandspositionen unter die Lupe genommen und viele Einsparungen vornehmen k├Ânnen. Parallel konnten wir unser Sponsorennetzwerk auf 140 Firmen erweitern. Eine solche Identifikation der heimischen Wirtschaft mit dem Zoo ist europaweit einmalig.┬ô

Neue Tiere ┬ľ neue Gehege
Auch im Tierbereich gibt es gute Nachrichten. Zoodirektor Prof. Michael B├Âer leitet nun seit ├╝ber einem Jahr die wissenschaftliche Abteilung und hat in dieser Zeit viel bewegt: ┬äIm Fokus stand nat├╝rlich der Wechsel von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten. Doch dar├╝ber hinaus ist viel mehr passiert: Wir haben die Mendoza-Halle er├Âffnet, dank der neuen F├Ąhe Paulina gab es Nachwuchs bei den W├Âlfen, Mantelaffen sind in Takamanda eingezogen und Chapmann-Zebras leisten nun den Nash├Ârnern Gesellschaft┬ô, z├Ąhlte B├Âer einige Ma├čnahmen auf. Und es stehen noch viele Umbauarbeiten im sogenannten B-Plan an: So soll die Klammeraffenanlage im Eingangsbereich vergr├Â├čert werden, die Zwergotter erhalten im Aquarium ein f├╝r die Besucher einsehbares Winterquartier und auch die Totenkopfaffen sowie Kapuzineraffen sollen im S├╝damerika-Areal ein gr├Â├čeres Gehege mit Durchgang f├╝r die Besucher erhalten.

Mitgliederehrungen
F├╝r die 60-j├Ąhrige Mitgliedschaft wurde Hildegard Th├Âle geehrt. 50 Jahre begleiten Otto und Eltrude Wetzig sowie Ingeborg Dreier den Zooverein. Seit 40 Jahren mit dabei: Friedrich Eckhard, Ferdinand und Ingried Adams sowie Herbert und Ursula Mellmann.

Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V.
Wer Interesse an einer Mitgliedschaft in der Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V. hat, erh├Ąlt weitere Informationen im Zoo Osnabr├╝ck unter der Telefonnummer: 0541-95105-0 oder im Internet unter www.zoo-osnabrueck.de. Eine Jahresmitgliedschaft kostet zurzeit 100 Euro f├╝r Familien sowie 61 Euro f├╝r Einzelpersonen. In dem Jahresbeitrag inbegriffen sind die Besuche im Zoo Osnabr├╝ck, monatliche F├╝hrungen (September bis April), Sonderveranstaltungen im Zoo, Vortr├Ąge sowie die Vereinsveranstaltungen (z.B. Sommerfest).


Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Martina H├╝mmer)
Mitgliederversammlung: Wechsel im Pr├Ąsidium der Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V.: Der neue Zoopr├Ąsident Reinhard Sliwka (rechts) und Vizepr├Ąsident Hans Cromme (links) ├╝berreichen dem jetzigen Ehrenpr├Ąsidenten Reinhard Coppenrath symbolisch als Dank f├╝r das jahrelange Engagement eine Zoo-Jacke und ein Strau├čenei mit Unterschriften der Zoomitarbeiter.
(19.08.2013, 14:50)
Zoo Osnabr├╝ck :   Osnabr├╝cker Alpakas als Co-Therapeuten im Einsatz
Zoo Osnabr├╝ck unterst├╝tzt soziales Projekt in ├ľsterreich

Eine neue Herausforderung wartet auf zwei Alpakas aus dem Zoo Osnabr├╝ck: Als Co-Therapeuten sollen sie auf einem Alpakahof in ├ľsterreich Menschen helfen. Am heutigen Dienstag traten sie ihre Reise an.

Aufmerksamer Blick, neugierig gespitzte Ohren und mit den vier Hufen fest im Leben ┬ľ so sehen die zwei neuen Co-Therapeuten aus dem Osnabr├╝cker Zoo aus. Der schwarz-wei├če Domino und der hellbraune Gizmo, zwei Alpakawallache, werden demn├Ąchst auf einem neuen Alpakahof in ├ľsterreich im Einsatz sein, um mit kranken oder traumatisierten Menschen zu arbeiten. ┬äDurch den pers├Ânlichen Kontakt mit den Alpakas und die Verantwortung, die unsere Patienten f├╝r die Tiere ├╝bernehmen, k├Ânnen sie wieder Vertrauen aufbauen und sich entspannen┬ô, berichtet Gabriele Seeling, Heilp├Ądagogin und Leiterin des Alpakahofes. ┬äDie Patienten lernen die Tiere zun├Ąchst ganz in Ruhe kennen. Dabei kontaktieren die Tiere den Menschen, nicht umgekehrt, denn das Tier fungiert als Spiegelbild des Menschen ┬ľ erst wenn der Patient ruhig und entspannt ist, kommt das Tier zu ihm. Sind Mensch und Tier aneinander gew├Âhnt, gehen wir gemeinsam in die Natur und unternehmen zum Beispiel Wanderungen.┬ô Alpakas seien dabei besonders gut als Therapietiere geeignet: ┬äMit ihrem freundlichen und sanftm├╝tigen Wesen wirken sie beruhigend und k├Ânnen neues Selbstvertrauen geben┬ô, so Seeling weiter. ┬äDass der Zoo Osnabr├╝ck uns zwei Alpakas kostenlos ├╝berl├Ąsst, hilft uns bei der Umsetzung unseres Projektes enorm weiter.┬ô

St├Ąrken von Mensch und Tier zusammenbringen
Tobias Klumpe hat als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabr├╝ck die au├čergew├Âhnliche Kooperation begleitet: ┬äWir freuen uns, mit unseren beiden Alpakas ein so tolles Projekt unterst├╝tzen zu k├Ânnen. Dass der Osnabr├╝cker Nachwuchs in Zukunft Menschen in irgendeiner Form helfen kann, macht uns sehr stolz.┬ô Die einj├Ąhrigen Wallache sind in einer Gruppe mit neun Artgenossen, Erwachsene und Jungtiere, aufgewachsenen. ┬äSie haben in einer intakten Herde gelebt und zeigen sehr gute soziale Anlagen. Die beiden eignen sich somit hervorragend f├╝r ihre neue Aufgabe┬ô, freut sich die erfahrene Leiterin Seeling. ┬äAuf dem Alpakahof geht es nicht darum, die Tiere in bestimmte Verhaltenszw├Ąnge zu dr├Ąngen, sondern die St├Ąrken von Mensch und Tier zusammenzubringen┬ô, betont Seeling. ┬äDomino und Gizmo werden zun├Ąchst drei bis vier Wochen auf dem bereits bestehenden Hof im hessischen Philippsthal bleiben, um von den dort lebenden Tieren den Kontakt zu Menschen zu erlernen. Dann werden sie mit uns und einigen anderen Tieren aus der Herde den neuen Alpakahof in ├ľsterreich beziehen.┬ô Eine gro├če Almwiese wird dann ihr neues Zuhause sein.

Auch wenn der Abschied von Tieren immer schwer f├Ąllt, freuen sich die Zoomitarbeiter auch f├╝r die beiden Alpakas: ┬äDomino und Gizmo befinden sich in sehr guten H├Ąnden und k├Ânnen mit ihrer neuen Aufgabe als Therapietiere Menschen helfen┬ô, ist Klumpe sicher.

Das Projekt Alpakahof
Gabriele Seeling und Helmut Sgarz geh├Ârten bereits zum Leitungsteam des Alpakahofs in Philippsthal (Hessen) und betreuten dort Kinder mit Lernst├Ârungen oder Verhaltensauff├Ąlligkeiten sowie Familien mit schweren traumatischen Erlebnissen. Anfang September 2013 er├Âffnen sie einen Alpakahof in der Steiermark (├ľsterreich). Im Gegensatz zu Philippsthal, wo nur eine ambulante Therapie m├Âglich ist, wird der Alpakahof in ├ľsterreich auch mit Wohneinheiten ausgestattet sein. So k├Ânnen sich Patienten auch eine l├Ąngere Auszeit aus dem Alltag nehmen und erholen.

Wissenswertes zu den Alpakas
Das Alpaka geh├Ârt zur Familie der Kamele. Sie treten in verschiedenen Farbschl├Ągen von schwarz ├╝ber braun bis wei├č sowie einfarbig und gescheckt auf. Aus dem langhaarigen und dichten Fell wird Wolle gewonnen. In der Natur leben Alpakas in den Andengebieten S├╝damerikas. Sie ern├Ąhren sich von Gr├Ąsern und Kr├Ąutern. Das Alpakaweibchen bringt nach etwa 335 Tagen Tragzeit ein Jungtier zur Welt.
Alle s├╝damerikanischen Kamele sind harmlos, auch die Alpakas. Sind Alpakas jedoch w├╝tend oder m├╝ssen sich verteidigen, so spucken sie auf zehn Meter genau.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Helmut Sgarz (Leiter Alpakahof in ├ľsterreich), Gabriele Seeling (Leiterin Alpakahof in ├ľsterreich), Tanja Boss (Revierleiterin Kamelrevier) und Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Mitarbeiter, v.l.n.r.) mit Gizmo und Domino.
(06.08.2013, 16:17)
Zoo Osnabr├╝ck :   Neue Tier-WG im Zoo Osnabr├╝ck
Zebras zusammen mit Nash├Ârnern und Pinselohrschweinen

Im Osnabr├╝cker Zoo gibt es eine neue Tier-WG: Bei den Breitmaulnash├Ârnern und Pinselohrschweinen im ┬äTal der grauen Riesen┬ô sind drei Chapman-Zebras eingezogen.

So manch ein Zoobesucher mag die neuen Chapman-Zebras schon entdeckt haben, denn bereits im Fr├╝hjahr trafen die Tiere im Zoo Osnabr├╝ck ein: Stute Jule aus dem Zoo Schwerin, Stute Maria aus dem Zoo Ljubljana sowie Hengst Django aus dem Zoo Hoyerswerda. W├Ąhrend der letzten Umbauarbeiten in ihrem neuen Zuhause bei den Nash├Ârnern lebten die ┬äNeu-Osnabr├╝cker┬ô zun├Ąchst hinter den Kulissen in der afrikanischen Tierwelt ┬äSamburu┬ô. Im letzten Monat zogen sie in das ┬äTal der grauen Riesen┬ô um und trafen dort nach und nach auf ihre neuen Mitbewohner: die vier Breitmaulnash├Ârner Hans-Franz, Marcita, Lia und Amalie sowie die beiden Pinselohrschweine Hanni und Nanni. Die Eingew├Âhnung war eine Herausforderung, berichtet Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabr├╝ck: ┬äDie Zebras kannten sich untereinander auch nicht, deswegen sind wir Schritt f├╝r Schritt vorgegangen: Erst haben sich die Zebras aneinander gew├Âhnt, dann konnten sie die Pinselohrschweine kennenlernen und letzte Woche haben wir sie mit den Nash├Ârnern zusammen gelassen. Zun├Ąchst haben sich die Tiere etwas skeptisch be├Ąugt, aber dann war die Neugier doch gr├Â├čer und mittlerweile vertragen sie sich sehr gut.┬ô Langfristig strebt der Zoo auch eine Zucht mit den neuen WG-Bewohnern an: ┬äIn circa eineinhalb bis zwei Jahren wird der Hengst geschlechtsreif und dann steht dem Nachwuchs nichts mehr im Wege┬ô, freut sich Klumpe.
Die beiden Grevyzebras, die zuvor bei den Giraffen und Elenantilopen in ┬äSamburu┬ô gelebt haben, hat der Zoo an einen privaten Wildpark im Harz abgeben: ┬äSie haben leider bei den Antilopen immer wieder f├╝r Unruhe gesorgt und deren Jungtiere bedr├Ąngt. Chapman-Zebras gelten als ruhiger und es gibt bereits in anderen Zoos erfolgreiche Vergesellschaftungen mit weiteren Tierarten. Deswegen haben wir uns zum Wohle der Tiere entschieden, die Tierart zu wechseln und sie mit den Nash├Ârnern zusammenzubringen. Die Dickh├Ąuter lassen sich von Zebras nicht so schnell aus der Ruhe bringen┬ô, erkl├Ąrt Klumpe. Vergesellschaftungen verschiedener Tierarten seien in Zoos von Vorteil, da sie sich gegenseitig positiv stimulieren. Auch f├╝r die Besucher sei es spannend zu beobachten, wie die Tiere ┬ľ ├Ąhnlich wie in der Wildbahn ┬ľ miteinander interagieren.
Besucher k├Ânnen die neue Wohngemeinschaft t├Ąglich im ┬äTal der grauen Riesen┬ô beobachten.

Wissenswertes zu den Chapman-Zebras
Die Chapman-Zebras sind eine Unterart des Steppenzebras. Sie stammen aus dem n├Ârdlichen S├╝dafrika sowie S├╝dwest-Afrika und sind dort in Steppengebieten zu finden. Chapman-Zebras leben in Herden, die aus mehreren Weibchen und einem einzigen Hengst bestehen, der die Stuten entsprechend verteidigt. Unter den Weibchen herrscht meist eine klare Rangordnung. Auf dem Speiseplan stehen haupts├Ąchlich Gr├Ąser und Kr├Ąuter. Die Chapman-Zebras verf├╝gen als einzige Zebraart ├╝ber sogenannte Schattenstreifen, also br├Ąunliche Streifen zwischen der schwarz-wei├čen F├Ąrbung.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Martina H├╝mmer)
(05.08.2013, 13:28)
Zoo Osnabr├╝ck :   Tierischer Spa├č bei Affenhitze im Zoo
Eisbomben und Wasserb├Ąder als Abk├╝hlung f├╝r Zootiere


Eisbomben und k├╝hle B├Ąder ┬ľ was den Menschen bei tropischen Temperaturen gut tut, bringt auch f├╝r die Tiere im Zoo Osnabr├╝ck eine erfrischende Abk├╝hlung.

Des einen Freud┬ĺ ist des anderen Leid: Genie├čen die L├Âwen im Zoo Osnabr├╝ck die sommerliche Hitze zurzeit, suchen sich die Rentiere eher k├╝hle Schattenpl├Ątze. Die Tiere haben verschiedene Methoden, mit der Hitze umzugehen: ┬äDie B├Ąren Tips und Taps sind aus ihrem Badesee kaum mehr herauszubekommen. Und sogar unsere beiden Vielfra├če Vilja und Loki erfrischen sich bei den Temperaturen im k├╝hlen Bachlauf ┬ľ das machen sie sonst nicht┬ô, berichtet Thorsten Vaupel, Revierleiter der nordischen Themenwelt ┬äKajanaland┬ô. Andere Tiere haben wiederum ihren Tag-Nacht-Rhythmus den sommerlichen Temperaturen angepasst: ┬äTags├╝ber machen die Silberf├╝chse und Wisente meist Siesta ┬ľ sie sind dann quasi im Energiesparmodus. Zu den D├Ąmmerungszeiten werden alle wieder munter und auch die Rentiere toben wieder gerne ├╝ber die Lichtung┬ô, schmunzelt Vaupel.
Besonderes Highlight sind in der Sommerzeit die Eisbomben, die von den Zoomitarbeitern f├╝r die Tiere zubereitet werden: ┬äJe nach Tierart frieren wir verschiedene Obst- und Gem├╝sesorten, oder auch Fisch und Fleisch in Wasser ein. Die Elefanten m├Âgen beispielsweise besonders gerne M├Âhren und ├äpfel. Und f├╝r unseren Buschi gibt es auch mal eisiges Fruchtp├╝ree┬ô, beschreibt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabr├╝ck. Das hat auch noch einen weiteren Vorteil: ┬äDie Eisbomben bringen den Tieren nicht nur Erfrischung, sondern auch Spa├č und Besch├Ąftigung beim Abschlecken der gefrorenen Leckerbissen.┬ô
Wichtig bei diesem Wetter ist f├╝r die Tiere aber vor allem eins: Schatten. ┬äDie hei├čen Temperaturen sind f├╝r unsere Tiere im Allgemeinen kein Problem, nur direkte Sonneneinstrahlung m├Âgen sie nicht. Es sollte immer ausreichend Schatten vorhanden sein, in den sie sich bei Bedarf zur├╝ckziehen k├Ânnen┬ô, so Wulftange. Dank der waldigen Lage sind im Zoo Osnabr├╝ck genug schattige Pl├Ątze vorhanden. Davon profitieren auch die Besucher, die sich w├Ąhrend der Ferienzeit ├╝brigens dem Zoo-Team anschlie├čen k├Ânnen: In den Sommerferien bietet der Zoo t├Ąglich kommentierte F├╝tterungs- und Besch├Ąftigungsrouten durch den Zoo an. Alle Informationen dazu gibt es auf der Zoo-Homepage: www.zoo-osnabrueck.de.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
B├Ąrendame Tips genie├čt bei hei├čen Temperaturen gerne ein Bad.
(25.07.2013, 16:04)
Jan Jakobi :   Der Unterschied zu Heidelberg ist, dass dort kein ausgewachsener Elefantenbulle dabei ist und sich drei der jungen Bullen bereits aus ihrem gemeinsamen Geburtszoo kennen.
(09.07.2013, 23:45)
Gudrun Bardowicks :   Das klingt doch sehr vielversprechend. Ich hoffe, dass die Bullengruppe auch auf Dauer gut miteinander auskommt, wie es ja scheinbar auch in Heidelberg der Fall ist.
(09.07.2013, 23:38)
Zoo Osnabr├╝ck :   R├╝sselbande mit neuem Oberhaupt
Elefantenbulle Luka trifft erstmals Jungbullengruppe

Im Zoo Osnabr├╝ck stattete am heutigen Dienstag der 40j├Ąhrige Asiatische Elefantenbulle Luka der vierk├Âpfigen Jungbullengruppe das erste Mal einen Besuch ab. Das Kennenlernen verlief harmonisch.
┬äDie Bullen hatten sich bereits seit einigen Tagen durch das Gitter ber├╝sseln k├Ânnen, sodass sie sich schon kannten. Doch das erste richtige Zusammentreffen ist nat├╝rlich etwas ganz Besonderes f├╝r alle Beteiligten┬ô, berichtet Elefantenrevierleiter Detlef Niebler. Selbst die Tierpfleger waren sehr gespannt. ┬äNach ihren bisherigen Reaktionen waren wir uns aber sicher, dass das erste Treffen friedlich verlaufen wird und tats├Ąchlich funktionierte es noch besser als wir dachten.┬ô Als Elefantenbulle Luka das obere, gro├če Au├čengehege betrat, warteten die drei bis f├╝nf Jahre alten Elefantenjungen Nuka, Dinkar, Shanti und Shahrukh bereits neugierig. Schnurstracks liefen sie auf den gro├čen Riesen zu und begr├╝├čten ihn mit ihren R├╝sseln. Schnuppern, stupsen, abtasten ┬ľ bei der freudigen Begr├╝├čung gingen die Dickh├Ąuter auf Tuchf├╝hlung. Anschlie├čend ├╝bernahm bereits Luka das Kommando: Unter seiner Anleitung ging es im G├Ąnsemarsch in seine Au├čenanlage hin├╝ber. ┬äSie scheinen sich recht gut zu verstehen. In den n├Ąchsten Tagen werden wir die f├╝nf immer wieder zusammen lassen. Sollte es Reibereien geben, k├Ânnen wir die Elefanten dank unserer gro├čen und viergeteilten Anlage auch immer wieder voneinander trennen┬ô, beschreibt Niebler das weitere Vorgehen. Elefantenbulle Luka soll in der Jungbullengruppe f├╝r Ordnung sorgen und dem Halbstarken Grenzen setzen. ┬äDas ist wichtig, damit sie sich sp├Ąter auch in Herden mit K├╝hen und Nachwuchs sozial verhalten┬ô, erl├Ąutert Niebler die Absichten. Heute herrschte jedenfalls traute Einigkeit: Sogar eine Sanddusche nahmen sie gemeinsam ┬ľ friedlich nebeneinander stehend.
Der Asiatische Elefantenbulle Luka war vor circa zwei Wochen aus dem spanischen Benidorm in den Zoo Osnabr├╝ck umgezogen. Die vier Asiatischen Jungbullen reisten im Mai aus dem Tierpark Hagenbeck und aus dem Zoo Hannover nach Osnabr├╝ck.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Stupsen, schnuppern, abtasten ┬ľ beim ersten Kennenlernen begr├╝├čten sich die Elefanten intensiv mit dem R├╝ssel.
(09.07.2013, 16:01)
Zoo Osnabr├╝ck :   Lang ersehnter Seehundnachwuchs im Zoo Osnabr├╝ck
Seehund-Dame Biene bekommt erstes Baby nach f├╝nf Jahren

Gro├če Freude gab es am vergangenen Donnerstag im Zoo Osnabr├╝ck: Das erste Seehund-Baby nach f├╝nf Jahren ist in den fr├╝hen Morgenstunden zur Welt gekommen.
┬äWir freuen uns sehr, dass die Geburt so gut verlaufen ist. Das Kleine ist sehr aufmerksam und schwimmt schon sehr gut┬ô, berichtet Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers, zu dem auch die Seehunde z├Ąhlen. Die 14j├Ąhrige Seehundmutter Biene hat ihre dritte Geburt gut gemeistert. F├╝r den sechsj├Ąhrigen Seehundmann Max war es dagegen die erste Vaterschaft und so richtig genie├čen kann er sie noch nicht, wie Bischoff beobachtet hat: ┬äMax darf im Moment noch nicht mal in die N├Ąhe seines Babys. Biene vertreibt ihn sofort wieder. Daf├╝r ist sie sehr f├╝rsorglich und stupst ihr Baby immer wieder an.┬ô Auch die Tierpfleger lassen Mutter und Kind zurzeit ganz in Ruhe, deswegen ist das Geschlecht des Nachwuchses noch nicht bekannt. Das Gewicht sch├Ątzt die erfahrene Tierpflegerin auf zehn bis zw├Âlf Kilogramm ┬ľ das ist beachtlich, da es circa ein Zehntel des K├Ârpergewichts der Mutter ausmacht. ┬äDie n├Ąchsten drei bis vier Wochen wird das Jungtier noch von Biene ges├Ąugt, danach beginnt es, auch Fisch zu fressen┬ô, erkl├Ąrt Bischoff. Seehundbabys m├╝ssen schnell selbstst├Ąndig werden: ┬äSp├Ątestens sechs Stunden nach der Geburt m├╝ssen sie bereits ins Wasser und nach der S├Ąugezeit sind sie ganz auf sich allein gestellt┬ô, wei├č die Tierpflegerin.
Nachdem die Seehundfamilie in den ersten Tagen noch etwas Ruhe ben├Âtigte und das Becken abgesperrt war, k├Ânnen Besucher das Jungtier mit den gro├čen, schwarzen Kulleraugen seit heute auch von Nahem bewundern.

Wissenswertes zu den Seehunden
Seehunde geh├Âren zur Familie der Hundsrobben. Ein besonderes Merkmal ist das Fehlen eines ├Ąu├čeren Ohres. Sie besitzen kurze Vordergliedma├čen, die ihnen nur ein Rutschen oder "Robben" an Land erlaubt. Das Fell besteht aus steifen, gl├Ąnzenden Haupthaaren, den so genannten Grannenhaaren, unter denen sich eine sp├Ąrliche Unterwolle befindet.
Frisch geborene Junge sind hellgrau-wei├č-wollig. Sie werfen ihren Jungpelz jedoch vor oder w├Ąhrend der Geburt ab. Bereits wenige Stunden nach der Geburt k├Ânnen sie schwimmen und tauchen. In der Regel wird ein Jungtier geboren, in Ausnahmef├Ąllen auch Zwillinge.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Martina H├╝mmer)
Seehunde s├Ąugen ihre Jungen an Land, deswegen kommt Biene mit ihrem Nachwuchs immer wieder an das Ufer.
(08.07.2013, 12:04)
Zoo Osnabr├╝ck :   Impfung f├╝r den Wolfsnachwuchs
SuperBioMarkt ├╝bernimmt Patenschaft f├╝r Wolfsmutter Paulina

Gro├čer Gesundheitscheck bei den W├Âlfen im Zoo Osnabr├╝ck: Heute stattete Zootierarzt Thomas Scheibe den drei Wolfsjungen einen Besuch ab, um sie zu untersuchen und zu impfen. Wolfsmutter Paulina freut sich derweil ├╝ber einen Paten: den SuperBioMarkt.
Am Freitagvormittag startete der gro├če Gesundheitscheck mit acht Tierpflegern, die geschlossen in das Wolfsgehege gingen. W├Ąhrend die einen Zoomitarbeiter die vier erwachsenen W├Âlfe im Blick hatten, kletterten die anderen Mitarbeiter per Leiter in den Familienbau und holten den Nachwuchs mit Netzen heraus. ┬äWir gingen sehr schnell vor, damit das Rudelleben nur kurz gest├Ârt wird. Aber wir mussten die Untersuchung durchf├╝hren, denn hier steht der Tierschutz im Vordergrund┬ô, erkl├Ąrt Zootierarzt Thomas Scheibe. ┬äDer Nachwuchs ist jetzt circa acht Wochen alt und muss entwurmt und auch gegen g├Ąngige Hundekrankheiten geimpft werden. Schlie├člich kommen am Wolfsgehege viele Hunde vorbei.┬ô Dabei handele es sich um eine Standardimpfung, die auch Hunde bekommen, unter anderem gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose. ┬äVor der Impfung f├╝hrte ich eine gr├╝ndliche allgemeine Untersuchung durch, um eventuelle akute Erkrankungen und den Allgemeinzustand der Jungtiere zu erfassen. Daf├╝r h├Âre ich zum Beispiel Bauch, Lunge und Herz ab, schaue nach Parasiten, taste den K├Ârper ab oder messe Fieber┬ô, erl├Ąutert Scheibe. Alle drei Jungtiere waren in einem guten gesundheitlichen Zustand und so konnte der Zootierarzt die Impfung durchf├╝hren. Bei dem Gesundheitscheck musste Scheibe gut auf seine H├Ąnde achten, denn die Wolfswelpen haben inzwischen schon kr├Ąftige Z├Ąhne und k├Ânnen gut zubei├čen. Nach einer dreiviertel Stunde war der ┬äArzttermin┬ô vorbei und alle Wolfswelpen wieder wohlbehalten in ihrem Bau. ┬äNun wissen wir auch das Geschlecht der Jungtiere: zwei m├Ąnnliche Tiere und ein weibliches┬ô, freut sich Scheibe nach der gelungenen Aktion.

SuperBioMarkt unterst├╝tzt Wolfsmutter
Der Zoo Osnabr├╝ck freut sich nicht nur ├╝ber den gesunden Nachwuchs, sondern auch ├╝ber eine neue Patenschaft: Der SuperBioMarkt unterst├╝tzt Wolfsmutter Paulina mit 2.500 Euro. Gesch├Ąftsf├╝hrer Michael Radau: ┬äW├Âlfe sind f├╝r uns ein Symbol f├╝r den Erhalt der Natur. Wir m├╝ssen ihren Lebensraum sch├╝tzen und lernen mit ihnen zu leben. Viele ├ängste sind dabei unbegr├╝ndet und das sieht man hier im Zoo: Das Familienleben zeigt, wie sozial diese Tiere sind.┬ô Der SuperBioMarkt lege als Anbieter von Bioproduktion ebenfalls besonderen Wert auf einen nachhaltigen Umgang mit der Natur sowie ein faires Miteinander, deswegen habe man sehr gerne die Patenschaft ├╝bernommen.

Nachwuchs wird immer selbstst├Ąndiger
Die n├Ąchsten zwei Tage stehen die Wolfsjungen unter genauer Beobachtung, um sicherzugehen, dass sie die Impfung vertragen. Dann hat das Wolfsrudel f├╝r die n├Ąchsten drei bis vier Wochen wieder Ruhe, bis Tierarzt Thomas Scheibe die Impfung ┬ľ dann auch gegen Tollwut ┬ľ wiederholen muss. ┬äDas mache ich wahrscheinlich per Blasrohr, da es irgendwann zu gef├Ąhrlich wird, die Tiere ohne Beruhigungsmittel einzufangen.┬ô

Besucher k├Ânnen das Familienleben der W├Âlfe inzwischen sehr gut beobachten, berichtet Revierleiterin Tanja Boss. ┬äDie Jungen sind schon sehr selbstst├Ąndig und erkunden bereits das gesamte Gehege. Sie fressen nun auch Fleisch und trinken nur noch selten bei ihrer Mutter Paulina. Und die W├Âlfin genie├čt die Ruhe┬ô, schmunzelt die erfahrene Tierpflegerin.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Direkt im Wolfsgehege untersuchte Zootierarzt Thomas Scheibe die jungen W├Âlfe.
(05.07.2013, 13:59)
Zoo Osnabr├╝ck :   Dziko erkundet den Giraffenstall
Giraffenbulle im Zoo Osnabr├╝ck geboren

Dziko hei├čt der neue Liebling im Giraffenrevier des Osnabr├╝cker Zoos. Der Giraffenbulle kam Sonntagfr├╝h auf die Welt und erkundet bereits flei├čig sein Zuhause.

Als die Tierpfleger um 7:20 Uhr den Giraffenstall betraten, hatte Giraffenmutter Ursula den kleinen Nachwuchs schon trocken geleckt. ┬äUm 8 Uhr stand Dziko bereits, um halb neun hatte er schon das Euter seiner Mutter gefunden und trank flei├čig┬ô, beschreibt Revierleiterin und Tierpflegerin Petra Kunze. Dziko ist das siebte Jungtier der 14j├Ąhrigen Ursula. ┬äSie ist eine erfahrene Mutter und k├╝mmert sich r├╝hrend um ihn. In den ersten Tagen ist die Bindung von Mutter und Kind sehr eng. Ursula l├Ąsst ihn kaum aus den Augen┬ô, so Kunze. Doch Dziko will schon auf seinen eigenen, recht gro├čen F├╝├čen stehen: ┬äEr l├Ąuft viel herum, erkundet alles und legt sich nur selten hin. Dabei sieht er noch recht putzig aus, weil Dziko sehr gro├če Hufe und einen kr├Ąftigen Knochenbau hat, aber seine Beine noch nicht ganz durchdr├╝cken kann┬ô, schmunzelt die Tierpflegerin. Die Zoobesucher k├Ânnen den 1,75 gro├čen Nachwuchsstar im Giraffenhaus bewundern. Da die anderen f├╝nf Giraffen zurzeit tags├╝ber auf der Au├čenanlage sind, kann Dziko fast den gesamten Giraffenstall nutzen und mustert auch gerne die Besucher durch die Glasscheibe. Bis der kleine Bulle auf die Au├čenanlage darf, dauert es noch einige Wochen: ┬äEr muss erstmal stabiler laufen lernen und weiterhin viel bei seiner Mutter Ursula trinken┬ô, so Kunze. Seine Geschwister Nanji und Dubaku freuen sich sicherlich schon auf ihren neuen Spielkameraden. Mit Giraffenjunge Dziko wohnen zurzeit sieben Giraffen im Osnabr├╝cker Giraffenrevier: Vater Edgar (14 J.), die K├╝he Manja (3 J.), Diana (24 J.) und Ursula sowie die Jungtiere Nanji (knapp 2 J.), Dubaku (1 ┬Ż J.)und Dziko.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Dziko mit Mutter Ursula
(02.07.2013, 13:15)
Zoo Osnabr├╝ck :   Goldfisch oder Guppy ┬ľ Aquaristik-Tag im Zoo Osnabr├╝ck
Mit dem Ferienpass das Tetra-Aquarium entdeckt

Was geh├Ârt in ein Aquarium? Welche Fische passen zu mir und wie versorge ich sie richtig? Im Rahmen des Ferienpasses tauchten am vergangenen Freitag elf Kinder in die Welt des Tetra-Aquariums im Zoo Osnabr├╝ck ab und erfuhren Wissenswertes f├╝r das eigene Aquarium.
Die wichtigste Grundregel erkl├Ąrte Stefan Bramkamp, Tierpfleger und Leiter des Aquariums, gleich zu Anfang: ┬äWasser ist nicht gleich Wasser und Fisch ist nicht gleich Fisch. Deswegen m├╝sst ihr Euch zun├Ąchst ├╝berlegen, was f├╝r ein Aquarium ihr haben m├Âchtet.┬ô Der besondere Schnuppertag zeigte den Kindern, was es dabei zu bedenken gibt. Nach einem Blick hinter die Kulissen des Zoo-Aquariums konnten die Kinder ein eigenes Aquarium einrichten: Sie┬á verteilten Kies, H├Âlzer, Pflanzen und Lavasteine im Becken und lernten die notwendige Technik wie ┬áBeleuchtung, Filter und Luftpumpe kennen.
Der H├Âhepunkt des Workshops: Gemeinsam mit dem Aquaristik-Experten setzten die Kinder Guppies in ein bestehendes Aquarium ein. Denn bis die Fische in ein neues Becken eingesetzt werden k├Ânnen, hei├čt es abwarten, so Bramkamp: ┬äFische vertragen das Wasser, das direkt aus dem Leitungshahn kommt, oft nicht. Das ist schlie├člich f├╝r uns Menschen gemacht. Wasseraufbereitungsmittel helfen, das Wasser fischgerecht zu machen┬ô, erkl├Ąrt Bramkamp. Doch auch danach ben├Âtigt der zuk├╝nftige Aquarianer noch ein wenig Geduld: ┬äEs m├╝ssen sich noch die ├╝berlebenswichtigen Filterbakterien ausreichend vermehrt haben┬ô, so Bramkamp. Bis Fische in das eigene Aquarium eingesetzt werden k├Ânnen, dauert es deswegen zwischen zwei und vier Wochen. Spezielle Produkte k├Ânnen den Prozess allerdings unterst├╝tzen und so die Wartezeit deutlich verk├╝rzen.
Das Ferienpass-Angebot wird durch die Firma Tetra, weltweiter Marktf├╝hrer der Aquaristikbranche und einer der bedeutendsten Hersteller f├╝r Gartenteichprodukte mit Hauptsitz in Melle, unterst├╝tzt. Tetra-Mitarbeiterin Solveig Rasch: ┬äUns als Unternehmen ist es wichtig, dass interessierte Kinder verantwortungsvoll und anschaulich an das Thema ┬äAquaristik┬ô herangef├╝hrt werden. So k├Ânnen sie ┬ávon Anfang an erfolgreich ihr Aquarium betreuen und dauerhaft Spa├č an diesem faszinierenden Hobby haben.┬ô
Nach drei Stunden im Tetra-Aquarium und voller neuer Eindr├╝cke und Wissen gab es f├╝r die Ferienpass-Kinder noch einen Abstecher in die Tierwelt au├čerhalb des Wassers.

Fotoquelle: Jens Lintel
Was geh├Ârt in ein Aquarium? Die Ferienpasskinder richteten ein Becken selbst ein.
(01.07.2013, 12:00)
Zoo Osnabr├╝ck :   Bienvenido Luka!
Asiatischer Elefantenzuchtbulle reist von Spanien nach Osnabr├╝ck

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag traf der Asiatische Zuchtbulle Luka aus Spanien im Zoo Osnabr├╝ck ein. Nach einem Tag Eingew├Âhnung im separaten Bullenstall, erkundete er heute das erste Mal seine eigene Au├čenanlage.

Ruhig und gelassen betrat der ├╝ber drei Meter gro├če und circa f├╝nf Tonnen schwere und damit gr├Â├čte Asiatische Elefantenbulle in Deutschland heute sein neues Au├čengehege: ┬äEr ist ein sehr selbstbewusster Elefantenbulle und so ging Luka heute ganz in Ruhe, aber neugierig, durch den Bullenkral. Er nahm auch gleich die Autoreifen unter die Lupe, die wir zur Besch├Ąftigung angebracht hatten┬ô, freut sich der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Dass Luka sich wohl f├╝hlt, wurde deutlich, als sich der riesige Dickh├Ąuter entspannt an die Mauer lehnte und von seiner spanischen Tierpflegerin und dem Osnabr├╝cker Zoodirektor streicheln lie├č. Zwischendurch lief Luka immer wieder in seinen Stall zur├╝ck. ┬äDas ist ein gutes Zeichen: Er nimmt den Bullenstall als sein neues Zuhause an und f├╝hlt sich dort sicher┬ô, erkl├Ąrt Elefantenexperte B├Âer.

Ankunft kurz nach Mitternacht
Am Donnerstag kurz nach Mitternacht war Luka mit einem Spezialtransporter auf dem dunklen Zoogel├Ąnde angekommen. Im Elefantenrevier hob ein Kran den Bullen in seiner Box im hellen Scheinwerferlicht vom LKW vor den Eingang des Bullenhauses. Doch bis der 40j├Ąhrige Elefantenbulle sein Reisegef├Ąhrt verlie├č, vergingen noch einmal zwei Stunden: Die Tierpfleger mussten mithilfe von ├äpfeln, Brot und Stroh viel ├ťberzeugungsarbeit leisten, bevor Luka um viertel nach drei seine Transportbox verlie├č und in den Stall ging. ┬äDen langen Transport vom spanischen Benidorm nach Osnabr├╝ck hat Luka sehr gut gemeistert: Alle drei bis vier Stunden haben wir angehalten, ihm Wasser und Futter angeboten und seine allgemeine gesundheitliche Verfassung ├╝berpr├╝ft┬ô, berichtet der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer, der den Transport begleitete. Mit ihm reiste Lukas spanische Tierpflegerin Ineta Bulkeviciute: ┬äLuka war sehr ruhig und gelassen w├Ąhrend der Fahrt. Er freute sich immer, mich w├Ąhrend der Pausen wiederzusehen.┬ô Die Tierpflegerin arbeitet seit knapp anderthalb Jahren mit dem gro├čen Dickh├Ąuter zusammen: ┬äLuka hat einen starken Charakter und man muss vorsichtig mit ihm umgehen. Aber er will, dass man mit ihm arbeitet. Hat man sein Vertrauen gewonnen, funktioniert das auch sehr gut┬ô, beschreibt sie.

Die Tiere geben das Tempo vor
Das m├╝ssen sich nun die Osnabr├╝cker Tierpfleger erarbeiten. Bis Sonntag wird Ineta Bulkeviciute sie noch einweisen und erkl├Ąren, was Luka gerne mag und was nicht. Elefantentierpfleger Detlef Niebler ist gespannt auf die neue Aufgabe: ┬äWir schauen Ineta nun erstmal ├╝ber die Schulter und profitieren von ihrer Erfahrung. Mit einem Elefantenbullen muss man sehr respektvoll umgehen und auf einer Augenh├Âhe zusammen arbeiten.┬ô Luka wird nun Schritt f├╝r Schritt sein neues Zuhause und anschlie├čend die vierk├Âpfige Junggesellengruppe kennen lernen. ┬äWir m├╝ssen schauen, wie die Tiere aufeinander reagieren. Zun├Ąchst wird Luka seinen eigenen M├Ąnnerbereich erkunden k├Ânnen, damit er diesen als sein neues Zuhause ansieht. Dann werden sich Luka und die Rasselbande durch das Gitter ber├╝sseln k├Ânnen, bevor sie sich dann richtig begegnen. Das Tempo geben dabei die Tiere vor┬ô, erl├Ąutert Niebler.

Neue Wege im Zoo Osnabr├╝ck
Der Zuchtbulle Luka spielt f├╝r den Zoo eine wichtige Rolle: ┬äZwar dauert es noch bis wir die passenden K├╝he f├╝r eine Zucht bekommen werden, aber auch f├╝r die Jungbullen ist Luka von gro├čer Bedeutung. Denn er kann ihnen, wo notwendig, Grenzen im Spiel und bei Auseinandersetzungen aufzeigen. Das ist f├╝r die Entwicklung von sozialen Kompetenzen im Herdenverband wichtig. Nur dann k├Ânnen sie sich sp├Ąter auch in einer Herde mit Weibchen entsprechend verhalten┬ô, wei├č B├Âer. Mit der Zusammenf├╝hrung von alt und jung beschreitet der Zoo Osnabr├╝ck gemeinsam mit dem Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) einen neuen Weg in der Elefantenhaltung. Mithilfe von Verhaltensbeobachtungen untersuchen nun die Experten, wie sich die Gruppe entwickelt und ob das Konzept auch auf andere Zoogruppen ├╝bertragbar ist. ┬äDa Asiatische Elefanten stark vom Aussterben bedroht sind, ist es wichtig, dass wir unabh├Ąngig von der Entwicklung in Asien eine stabile Zuchtpopulation aufbauen, um die Tierart zu erhalten. Dabei haben wir die Verantwortung f├╝r die Tiere und versuchen ihnen bestm├Âglichste Haltungsbedingungen sowie Entwicklungsm├Âglichkeiten zu bieten┬ô, so B├Âer.

Tutume ist im Granby Zoo angekommen
W├Ąhrend im Zoo Osnabr├╝ck die Asiatische Gruppe neu zusammengestellt wurde, ist der Afrikanische Bulle Tutume, der im Mai den Sch├Âlerberg f├╝r einen Zwischenstopp im Serengetipark Hodenhagen verlie├č, im kanadischen Granby Zoo gut angekommen. Auch diesen Transport hatte Zoodirektor Prof. B├Âer, gemeinsam mit zwei kanadischen Tierpflegern, pers├Ânlich begleitet und tier├Ąrztlich ├╝berwacht. ┬äTutume hat die Reise sehr gut ├╝berstanden und ist nun im Granby Zoo in einem Quarant├Ąne-Bereich. Mit den Tierpflegern versteht er sich gut und arbeitet bereits mit ihnen.┬ô In Kanada soll Tutume einen wertvollen Beitrag im nordamerikanischen Species Survival Programm (SSP) der Association of Zoos and Aquaria (AZA) leisten und so ebenfalls bei der Arterhaltung helfen.

Mit der Ankunft von Luka hat der Zoo Osnabr├╝ck den Wechsel von Afrikanischen auf Asiatischen Elefanten fast abgeschlossen: ┬äWir werden wahrscheinlich im Herbst noch einen weiteren Jungbullen erhalten. Langfristig werden wir nat├╝rlich noch zuchtf├Ąhige K├╝he bekommen. Die Jungbullen ziehen dann weiter, was f├╝r sie aber nicht ungew├Âhnlich ist. Auch in freier Wildbahn wandern die Jungbullengruppen umher und schlie├čen sich immer wieder neu zusammen┬ô, erl├Ąutert B├Âer.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck / Lisa Josef
Zoodirektor Prof. Michael B├Âer, Tierpflegerin Ineta Bulkeviciute und Elefantenrevierleiter Detlef Niebler (v.l.n.r.) sind froh, dass Luka wohl behalten angekommen ist.
(28.06.2013, 14:59)
Jolantha Belik :   "Toutoune" ist im November 2012 im Alter von 35 Jahren verstorben -> es leben nur mehr die alte Elefantenkuh und nun Tutume in Granby!
(27.06.2013, 21:36)
R├╝diger :   @ jan
Da scheinst du recht zu haben! Im Zoo de Grandby lebt nur noch ein alter Bulle und eine 30 j├Ąhrige Afrinerkuh!
Schade dort wird keine Herdenstruktur aufgebaut, nur als " Samenmelkmaschienen * wird er gebraucht. W├Ąre er doch in Europa geblieben!!!
(27.06.2013, 18:47)
Jan Jakobi :   Sehr schade das er jetzt doch in Kanada gelandet ist.
Ich bef├╝rchte das er als Samenspender, sowie "Calvin", herhalten muss.
(27.06.2013, 14:24)
Jolantha Belik :   Tutume ist wohlbehalten im Zoo de Granby angekommen (lt. Facebook Page von Granby). Er muss mind. 90 Tage in Quarant├Ąne bleiben und wird voraussichtih erst im Winter f├╝r die Besucher zu sehen sein. Da ja die Elefantenkuh dort schon zu alt f├╝r Nachwuchs ist, wird nach einer jungen Elefantin gesucht und der Zoo spricht jetzt schon davon, dass der Samen von Tutume ("da genetisch so wertvoll") zur Besamung f├╝r etliche andere Eles in Nordamerika verwendet werden soll. Da steht dem armen Kerl ja noch Etliches bevor ...
(27.06.2013, 01:14)
Holger Wientjes :   ich bef├╝rchte, dass neue Tigergehege wird irgendwie ├Ąhnlich verbaut und h├Ąsslich, wie der Affenklotz. Und ob die Tiger den Blick von oben ├Ąhnlich spannend finden, wie er den Besuchern suggeriert wird, bleibt auch abzuwarten.

In Zukunft also zwei Gibbonarten ??
(26.06.2013, 16:12)
Zoo Osnabr├╝ck :   Neues Zuhause f├╝r Tiger & Co. im Zoo Osnabr├╝ck
Zweiter Bauabschnitt „Angkor Wat“ hat begonnen

Das Osnabr├╝cker ┬äAngkor Wat┬ô w├Ąchst weiter: Am heutigen Mittwoch fand die ┬äGrundsteinlegung┬ô f├╝r die neue Tigeranlage im Zoo Osnabr├╝ck statt. In dem ├╝ber 1.400 Quadratmeter gro├čen Bereich im Stil einer Tempelruine werden ab Fr├╝hjahr 2014 unter anderem Sumatra-Tiger ein neues Zuhause bekommen.
Nach der Fertigstellung des Affentempels (2012) und des asiatischen Spieledorfs ┬äNeue OZ Streichelland┬ô (2013) hat damit die zweite Baustufe f├╝r die Realisierung der Erlebniswelt ┬äAngkor Wat┬ô im Zentrum des Zoos begonnen. Nat├╝rlich kam bei der Grundsteinlegung der sogenannte ┬äWandergrundstein┬ô zum Einsatz, der bereits den Bauprojekten ┬äKajanaland┬ô, ┬äTakamanda┬ô und ┬äUnterirdischer Zoo┬ô Gl├╝ck brachte. Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH, freut sich auf die neue Anlage, die auf dem alten Tiger-Areal errichtet wird: ┬äDie Tiger werden mit 1.200 Quadratmetern Fl├Ąche ein circa 30 Prozent gr├Â├čeres Gehege bekommen. Auch ein gro├čes Schwimmbecken erwartet sie. F├╝r die Besucher planen wir m├Âglichst gitterlose Einblicke in die naturnah gestaltete Anlage.┬ô Der Umbau kostet insgesamt 950.000 Euro. Diese Summe stemmt der Zoo gemeinsam mit der Stadt Osnabr├╝ck, die die Zusch├╝sse reduzieren und daf├╝r einen Kredit ├╝ber die H├Ąlfte der Baukosten bedienen wird. Der Restbetrag stammt aus Eigenmitteln des Zoos.
Optisch kn├╝pft der neue Bereich nahtlos an den 2012 er├Âffneten Affentempel an. Detlef Gehrs, Gestalter der neuen Anlage, und Architekt Heiko Suhre pr├Ąsentierten bei der Grundsteinlegung das Modell: ┬äDer Tempelgarten, umgeben von scheinbar verfallenen Mauerfragmenten, l├Ąsst die Besucher in die Welt einer versunkenen Tempelruine eintauchen. Zwar m├╝ssen wir bei Tigern nat├╝rlich auch mit Gittern arbeiten, aber dabei setzen wir auf ┬ákunstvolle Metallverflechtungen, wie sie h├Ąufig in der traditionellen asiatischen Kultur vorkommen┬ô, so Gehrs. F├╝r Besucher besonders spannend: Eine 4,6 Meter hohe Br├╝cke, die ├╝ber einen Teil der Anlage f├╝hrt und einen gitterlosen Blick von oben erm├Âglicht.

Neue Bewohner: Binturongs und Siamangs
W├Ąhrend das Gestaltungskonzept fortgef├╝hrt wird, k├Ânnen die Besucher hinsichtlich der Tiere auf neue Bewohner gespannt sein, wie Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo, berichtet: ┬äNeben Sumatra-Tigern werden auch Binturongs, eine Schleichkatzenart, und Siamangs, eine Affenart aus der Familie der Gibbons, einziehen. Alle drei Tierarten sind in freier Natur bedroht, sodass wir im Rahmen von Zuchtprogrammen einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten k├Ânnen.┬ô Das Siamang-P├Ąrchen, das im Rahmen des Europ├Ąisches Erhaltungszuchtprogramm in den Osnabr├╝cker Zoo kommt, sei aufgrund der besonderen Gene das zweitbedeutendste Zuchtpaar in der Zucht-Population, so Klumpe weiter.

Den Umbau der Anlage ├╝bernimmt das Osnabr├╝cker Bauunternehmen Scholle, das bereits an der Realisierung des Affentempels beteiligt war. Albert Brokamp, Bauleiter der Firma Scholle, beschreibt die n├Ąchsten Schritte: ┬äNachdem wir Teile des alten Geb├Ąudes abgerissen haben und die vorbereitenden Bauma├čnahmen abgeschlossen sind, konnten wir bereits diese Woche mit den Stahlbetonarbeiten und dem Mauerwerk beginnen. Bis Anfang 2014 soll die Anlage baulich fertig gestellt sein.┬ô

3. Stufe: Menschenaffenhaus
Bis 2015 soll ┬äAngkor Wat┬ô mit der dritten Baustufe vervollst├Ąndigt werden, erkl├Ąrt Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann: ┬äAb 2014 bauen wir das benachbarte Menschenaffenhaus im gleichen Still um, sodass unser Orang-Utan Buschi und seine Partnerin Astrid ein neues Zuhause bekommen. Damit haben wir dann im Zentrum des Zoos eine spannende asiatische Tierwelt errichtet, die unsere Besucher sicherlich faszinieren wird und unseren Tieren mehr Platz bietet.┬ô W├Ąhrend das Osnabr├╝cker ┬äAngkor Wat┬ô weiter w├Ąchst, plant der Zoo bereits dar├╝ber hinaus: Im n├Ąchsten Schritt der Masterplanung des Zoos stehe laut Busemann ┬äNordamerika┬ô auf dem Programm.

Foto:
Bef├╝llten gemeinsam den ┬äWandergrundstein┬ô f├╝r die Tigeranlage in ┬äAngkor Wat┬ô: Karin Bruchhausen und Wolfgang Schenk (Aufsichtsratsmitglieder Zoo gGmbH), Architekt Heiko Suhre, Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo gGmbH), Zoopr├Ąsident Reinhard Coppenrath, Hans Cromme (Aufsichtratsmitglied Zoo gGmbH), Gestalter Detlef Gehrs, Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann, Albert Brokamp (Bauunternehmen Scholle) und Tobias Klumpe (wissenschaftlicher Mitarbeiter Zoo Osnabr├╝ck).
(26.06.2013, 14:33)
Zoo Osnabr├╝ck :   Osnabr├╝cker Elefanten bekommen eine Waage
Firma H├Âfelmeyer unterst├╝tzt Zoo Osnabr├╝ck

Wie viel wiegt ein Elefant? Die Mitarbeiter des Osnabr├╝cker Zoos wissen es nun ganz genau, denn diese Woche wurde eine Bodenwaage in den Elefantenstall eingebaut ┬ľ mit Unterst├╝tzung des Waagenherstellers H├Âfelmeyer aus Georgsmarienh├╝tte.

┬äF├╝r uns ist es aus verschiedenen Gr├╝nden wichtig zu wissen, wie viel unsere Elefanten wiegen: Einmal zeigt es uns, wie sich die Jungbullen entwickeln, ob es Wachstumssch├╝be gibt oder das Gewicht gleichm├Ą├čig zunimmt┬ô, erl├Ąutert Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. ┬äDann ist es nat├╝rlich auch besonders wichtig f├╝r notwendige medizinische Behandlungen, wie zum Beispiel bei Sedierungen oder f├╝r die Dosierung von Medikamenten.┬ô Seit dieser Woche besitzt der Zoo nun eine 1,50 Meter mal 2 Meter gro├če Waage, die in den
Boden des Elefantenhauses im Durchgang auf die Au├čenanlage eingelassen wurde. Die Waage misst bis zu sechs Tonnen in zwei Kilogramm-Schritten.
Unterst├╝tzt wurde der Zoo dabei von der Firma H├Âfelmeyer aus Georgsmarienh├╝tte, die die Waage f├╝r die grauen Schwergewichte kostenlos anfertigen und montieren lie├č. Gesch├Ąftsf├╝hrer Reinhard H├Âfelmeyer: ┬äDer Zoo Osnabr├╝ck ist eine tolle und wichtige Einrichtung f├╝r die Menschen dieser Region, da war es f├╝r uns selbstverst├Ąndlich mit unserem Know-how einen Beitrag zu leisten. Die heutige Technik erm├Âglicht den Einsatz in allen Bereichen ┬ľ auch im Elefantenstall.┬ô ├ťber die besondere Aufgabe freuten sich auch die sechs Auszubildenden der Firma, die das Vorhaben als ihr eigenes Projekt umsetzten und das Projektmanagement, die Konstruktion und die Programmierung ├╝bernahmen.
Die Elefanten m├╝ssen sich an ihre neue Errungenschaft jedoch erst gew├Âhnen, wie Elefantenpfleger Detlef Niebler erkl├Ąrt: ┬äSie merken, dass sich der Untergrund am Durchgang ver├Ąndert hat, und das macht sie erstmal stutzig.
Aber die Bullen gew├Âhnen sich bestimmt schnell daran.┬ô Besucher k├Ânnen ├╝brigens mit eigenen Augen das Gewicht der Elefanten ablesen. ┬äWir haben in der Elefantenhalle eine Gewichtsanzeige angebracht. Au├čerdem werden wir im Besucherraum, sobald dieser passend zu den neuen Asiatischen Elefanten umgestaltet wurde, das Gewicht anzeigen. So k├Ânnen auch unsere Besucher verfolgen, wie sich die Jungbullen entwickeln┬ô, berichtet Pressesprecherin Lisa Josef. ┬äWir danken der Firma H├Âfelmeyer f├╝r die tolle
Unterst├╝tzung, die uns bei der t├Ąglichen Versorgung und Pflege unserer Tiere enorm weiter hilft.┬ô

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Martina H├╝mmer)
Freuen sich ├╝ber die erste Elefanten-Waage im Zoo Osnabr├╝ck (v.l.n.r.): Auszubildende der Firma H├Âfelmeyer, Reinhard H├Âfelmeyer (Gesch├Ąftsf├╝hrer H├Âfelmeyer), Detlef Niebler (Elefantenrevierleiter Zoo Osnabr├╝ck), Prof. Michael B├Âer (Zoodirektor Zoo Osnabr├╝ck), Lisa Josef (Pressesprecherin Zoo Osnabr├╝ck) und Elefant Dinkar.
(14.06.2013, 16:17)
Zoo Osnabr├╝ck :   Nachwuchs bei Familie Hund
Jungtiere bei Schakalen und W├Âlfen im Zoo Osnabr├╝ck

Erstmals seit sieben Jahren gibt es im Zoo Osnabr├╝ck wieder Wolfsnachwuchs zu sehen. Auch bei den Goldschakalen tapsen Jungtiere durch das Gehege.
Raufen, spielen, lernen und erkunden ┬ľ der Tagesablauf der drei Wolfs- und f├╝nf Schakaljungen sieht zurzeit recht ├Ąhnlich aus. W├Ąhrend der Wolfsnachwuchs jedoch nur mit einer geh├Ârigen Portion Gl├╝ck zu beobachten
ist, sind die Schakaljungen f├╝r die Besucher h├Ąufig gut zu sehen. ┬äDie Schakale sind bereits Mitte April in einer Erdh├Âhle zur Welt gekommen, die drei Wolfsjungen erst Anfang Mai. Bei beiden Hundeartigen verbringt der
Nachwuchs die ersten Wochen nur im Bau. Erst danach kommen die Welpen nach und nach heraus und erkunden ihre Umgebung┬ô, erkl├Ąrt der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer das Familienleben. ┬äDie Wolfsjungen halten sich zurzeit in direkter N├Ąhe zum Bau auf, der am besten vom Wolfssteg aus zu sehen. Hier lernen sie zurzeit klettern und springen und raufen miteinander.┬ô Versorgt werden die Kleinen vor allem von ihrer Mutter Paulina, die die Welpen s├Ąugt. Allerdings nehmen sie auch schon erste feste Nahrung zu sich, anverdaut von den Erwachsenen. ┬äDas gesamte Rudel, die F├Ąhe und die drei R├╝den, k├╝mmert sich um den Wurf. W├Âlfe sind sehr soziale
Tiere und haben einen ausgepr├Ągten Familiensinn. Die untergeordneten Rudelmitglieder k├╝mmern sich auch um die Jungtiere, damit das Leitpaar sie in der Gruppe akzeptiert┬ô, erl├Ąutert B├Âer. In circa drei Wochen wird der
Zoodirektor und Tierarzt den Nachwuchs das erste Mal untersuchen, entwurmen und impfen. ┬äDann k├Ânnen wir auch das Geschlecht des Trios feststellen,┬ô so B├Âer. Das Geschlecht der Schakaljungtiere ist ebenfalls noch nicht
bekannt.
┬äWir wollen das Familienleben in den ersten Wochen so wenig wie m├Âglich st├Âren, aber auch hier werden wir bald eine erste Untersuchung durchf├╝hren.┬ô
Den Schakalwelpen ginge es sehr gut, die Eltern k├╝mmern sich liebevoll um ihren Nachwuchs, unterst├╝tzt von dem weiteren Weibchen, das in der Anlage lebt.

Bildunterschrift:
Mit ein bisschen Gl├╝ck k├Ânnen Besucher die drei Wolfswelpen im Osnabr├╝cker Wolfswald beobachten.
Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(10.06.2013, 16:32)
Jonas Homburg :   @Ulli: keine Ahnung, das Tigerhaus ist leider nicht mehr zug├Ąnglich. Allerdings ist mir auch kein passendes Gehege sonst irgendwo bekannt.
@Holger Wientjes: Defintiv ist da noch Luft nach oben. Wenn ich mich recht entsinne, ist die Anlage f├╝r bis zu 180 Tiere konzipiert.
(03.06.2013, 16:24)
Ulli :   Was ist mit der alten Braunb├Ąrin ?
(03.06.2013, 01:57)
Holger Wientjes :   Wo soll der Paviannachwuchs denn ┬┤mal hin ? Zur├╝ck nach Emmen... ? Na ja, einige Tiere wird die Anlage ja noch verkraften.
(02.06.2013, 17:06)
Jonas Homburg :   So und wieder das neuste nach einem Besuch:
-Auf Samburu immer noch 2 weibliche Defassa-Wasserb├Âcke, inzwischen sehr entspannt gegen├╝ber den Antilopen und Giraffen. 3 junge Impalas, der neue Bock macht seine Sache gut.

-Massig Paviannachwuchs auf Takamanda, au├čerdem schie├čt die Bepflanzung geradezu in die H├Âhe. Auf dem Teich der Huftieranlage jetzt neben R├Âtelpelikanen auch Witwen- und Gelbe Pfeifg├Ąnse. Wegen eines neuen Kudubocks der Zaun mit Flatterband best├╝ckt. Interessant war zu beobachten, dass die Pinselohrschweine klar auf der Anlage dominieren und sogar die Rappenantilopen vom Liegeplatz verscheuchten. Bei den Servalen wird rechts eine Einsichtsplattform gebaut(Gehege damit von 3 Seiten einsehbar).

-Die Verbindung von Wasserschwein- und Taprigehege war dicht gemacht, auch im S├╝damerikahaus keine Wasserschweine zu sehen --> Nachwuchs? In der Mendoza-Halle sind jetzt auch die Goldstirnsittiche zu sehen.

-Die Tigeranlage gleicht einer Gro├čbaustelle, das alte Gehege wurde nebst den ehemaligen Jaguar-K├Ąfigen komplett abgerissen. Die neue Anlage soll M├Ąrz 2014 fertig sein.

-Im Tal der Grauen Riesen immer noch die Blessb├Âcke auf der Kleinen Kudu-Anlage, diese weiterhin im Vorgehege.

Wieder Leben auf der Elefantenanlage. Allerdings ist die M├Âglichkeit die Tiere im Bereich des Hauses zu sehen, aufgrund der erh├Âhten Felsaubauten und der Kleinheit der Jungbullen relativ eingeschr├Ąnkt. Am Bullengehege wird gebaut, der Zaun scheint ersetzt zu werden, Ein Teil des Geheges gar durch eine Betonmauer mit Tor abgetrennt zu werden.
(02.06.2013, 11:11)
Zoo Osnabr├╝ck :   Elefantenbullen Shanti und Shahrukh neu im Zoo Osnabr├╝ck
Zwei Kumpel f├╝r Nuka und Dinkar

Gestern zogen die Asiatischen Elefantenjungbullen Shanti und Shahrukh aus dem Tierpark Hagenbeck in den Zoo Osnabr├╝ck um. Freudig begr├╝├čt wurden sie von den Jungbullen Nuka und Dinkar, die Anfang Mai von Hannover an den Sch├Âlerberg zogen.

Gro├čes Hallo herrschte gestern im Osnabr├╝cker Elefantenhaus: Die ┬äHamburger Jungs┬ô Shanti (5 J.) und Shahrukh (4 J.), zwei Asiatische Elefantenjungbullen, zogen ein und trafen dort auf Nuka und Dinkar, die bereits seit dem 6. Mai in Osnabr├╝ck leben. ┬äDer Transport verlief vollkommen ruhig. In Hamburg stiegen die beiden problemlos in den Container und bei uns liefen sie neugierig wieder hinaus ┬ľ zun├Ąchst in das Elefantenhaus┬ô, berichtet der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Nuka und Dinkar trompeteten bereits einen Willkommensgru├č, als die Transportkiste mit Hilfe eines Krans vor dem Elefantenstall abgestellt wurde. ┬äDie beiden waren in einem gro├čen Container, aber abgetrennt voneinander. Shanti kam als erster heraus und inspizierte sofort neugierig sein neues Zuhause. Shahrukh folgte ihm kurze Zeit sp├Ąter┬ô, beschreibt Elefantentierpfleger Daniel Menken. Kurz nach der Ankunft durften Nuka und Dinkar sie durch die Gitter ber├╝sseln. Menken war von der ersten Begegnung beeindruckt: ┬äNuka, Dinkar und Shanti kennen sich noch aus Hannover.
Nuka lief sofort zu Shanti und legte ihm als Vertrauensbeweis seinen R├╝ssel ins Maul. Er hat ihn also wieder erkannt und sich gefreut ihn hier zu sehen.┬ô Im n├Ąchsten Schritt durften sich die vier Jungbullen ohne Gitter in der gro├čen Halle begegnen. W├Ąhrend Shanti und Shahrukh zun├Ąchst die neue Umgebung weiter inspizierten und die B├╝rsten ausprobierten, liefen Nuka und Dinkar hinter den neuen Spielkameraden hinterher und ber├╝sselten sie eifrig.

Der erste Tag auf der neuen Anlage
Nach einer ruhigen Nacht in getrennten Boxen durften alle am Freitag auf die gro├če Au├čenanlage. Zun├Ąchst recht sch├╝chtern betraten die Neuen das circa 2.500 Quadratmeter gro├če Areal: ┬äP├Ąrchenweise liefen die jungen Bullen ├╝ber die Anlage: Nuka an Shanti und Dinkar an Shahrukh. Maximal 30 Zentimeter Abstand war zwischen ihnen und so erkundeten sie gemeinsam den Bereich┬ô, beschreibt Zoodirektor Prof. B├Âer. Das sei ein gutes Zeichen, so der Elefantenexperte: ┬äMan sieht, dass sich sofort ein Zusammengeh├Ârigkeitsgef├╝hl entwickelt hat und anstelle des Mutterverbandes nun eine Junggesellengruppe entsteht, die zueinander h├Ąlt┬ô, erkl├Ąrt B├Âer.
Zwischendurch liefen die Elefanten immer wieder zur├╝ck in ihr Haus. ┬äDas kennen sie bereits gut und hier f├╝hlen sie sich sicher. Aber dennoch waren sie neugierig und kamen immer wieder heraus, wo sie dann auch die M├Âhrenst├╝cke verputzten, die wir ihnen auf der Anlage verteilt hatten┬ô, freute sich Menken.

Shanti und Shahrukh ┬ľ das Dreamteam
Shanti und Shahrukh sind bereits dicke Kumpel. 2012 zog Shanti vom Zoo Hannover in den Tierpark Hagenbeck und seitdem sind die beiden unzertrennlich ┬ľ auch wenn sie zwischendurch ihre Kr├Ąfte messen und miteinander raufen. Dabei ist Shahrukh etwas zur├╝ckhaltender als Shanti. Beide sind circa 2,20 Meter gro├č und wiegen sch├Ątzungsweise um die 1.500 Kilogramm. Shahrukh kann man gut an seinen gr├Â├čeren Sto├čz├Ąhnen erkennen. Au├čerdem ist sein R├╝cken runder. In Hamburg waren die beiden Rabauken schon kleine Stars, denn bei der Fu├čball EM 2012 wurden sie als Orakel t├Ątig.

Nuka und Dinkar f├╝hlen sich wohl am Sch├Âlerberg
Die Neu-Osnabr├╝cker Nuka und Dinkar haben sich bereits gut eingelebt, wie Elefantenpfleger Menken berichtet: ┬äNat├╝rlich hat sie anfangs alles Neue etwas verunsichert, aber inzwischen f├╝hlen sich die beiden schon sehr wohl und nutzen alle Besch├Ąftigungsangebote von uns, wie die Scheuerb├╝rsten oder Spielger├Ąte mit Leckerlis. Dabei ist Dinkar immer der mutigere. Sobald er gr├╝nes Licht gibt, dr├Ąngelt sich Nuka allerdings gerne vor.┬ô

Wie geht es weiter?
Noch ist die Osnabr├╝cker Elefantengruppe nicht komplett, wie Zoodirektor Prof. B├Âer berichtet: ┬äIn den n├Ąchsten Wochen wird noch der gro├če Elefantenbulle Luka aus Spanien anreisen. Au├čerdem kommt voraussichtlich noch ein weiterer Jungbulle aus dem Zoo Hannover. In den n├Ąchsten ein bis zwei Jahren k├Ânnen sich die Bullen dann bei uns gut entwickeln und wachsen ┬ľ ganz wie in der Wildbahn, wo sie ebenfalls die Mutterherden verlassen und gemeinsam durch die W├Ąlder ziehen.┬ô Langfristiges Ziel bleibe jedoch, eine Zuchtgruppe am Sch├Âlerberg aufzubauen, die dann mit Nachwuchs einen Beitrag zur Arterhaltung der bedrohten Asiatischen Elefanten halten soll.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Shahrukh (links) und Shanti sind gr├Â├čer als Dinkar und Nuka.
(27.05.2013, 10:49)
Zoo Osnabr├╝ck :   Langbeinige Tierkinder im Zoo Osnabr├╝ck

Ein nordisches Trio stakst zurzeit auf langen und noch wackeligen Beinen durch das Rentiergehege in ┬äKajanaland┬ô im Zoo Osnabr├╝ck: Snorre, Sverre und Skadi sind in den letzten Tagen auf die Welt gekommen. ┬äAlle Jungtiere sind wohlauf. Snorre und Sverre, die beiden M├Ąnnchen, haben dunkelbraunes Fell,das M├Ądchen Skadi ist dagegen sehr hell. Und Sverre ist der j├╝ngste im Bunde und damit auch der kleinste - so k├Ânnen Besucher sie leicht unterscheiden┬ô, erz├Ąhlt Revierleiter Thorsten Vaupel. ┬äDie drei liegen noch viel und schlafen, werden von ihren M├╝ttern aber auch schon mal aufgefordert, herumzulaufen. Das ist wichtig, damit sich Sehnen und Muskeln gut entwickeln k├Ânnen┬ô, so Vaupel weiter. Snorre, Sverre und Skadi bewohnen mit sieben anderen Rentieren ein gro├čes Areal in ┬äKajanaland┬ô. Dort rechnet der Zoo in den n├Ąchsten Wochen mit zwei bis drei weiteren Jungtieren. Besucher k├Ânnen Snorre, Sverre und Skadi den ganzen Tag ├╝ber gut beobachten.

Auch im Kamelrevier schaute der ┬äStorch┬ô vorbei: Am 27. April 2013 brachte Trampeltierstute Ayla nach einer Tragzeit von circa 390 Tagen ihren Sohn Tarek zur Welt. F├╝r die neunj├Ąhrige Mutter war es bereits die f├╝nfte Geburt in Folge: ┬äTarek ist ein sehr aufgewecktes Fohlen. Er ├Ąrgert auch gerne schon die Gro├čen, in dem er sie in den Schweif zwickt oder mit der Nase anstupst┬ô, schmunzelt Tanja Boss, Leiterin des Kamelreviers. ┬äEr hat verh├Ąltnism├Ą├čig helles Fell ┬ľ das ├Ąndert sich aber nach dem ersten Fellwechsel, denn dann bekommen die meist grauen Fohlen eine braune F├Ąrbung.┬ô Im Gegensatz zu den im Zoo benachbarten Dromedaren haben die Trampeltiere zwei H├Âcker, die als Fett- und damit auch als Energiespeicher dienen. Der kleine Tarek lebt mit Mutter Ayla und Vater Rudi sowie zwei weiteren Trampeltierstuten zusammen. Besucher k├Ânnen ihm im Kamelrevier einen Besuch abstatten ┬ľ bei gutem Wetter ist er den ganzen Tag ├╝ber drau├čen zu sehen. In den n├Ąchsten Monaten wird Tarek einen Spielkameraden bekommen, denn es k├╝ndigt sich weiterer Nachwuchs bei den Trampeltieren an. Ein genaues Datum k├Ânne man aber noch nicht sagen, so Boss.

Wissenswertes zum Rentier
Die Natur hat das Ren mit vortrefflichen Eigenschaften ausgestattet, um das Klima arktischer und subarktischer Zonen gut zu ├╝berstehen. Es besitzt ein sehr dichtes Haarkleid. Auf den ungew├Âhnlich breiten, zweigespaltenen Hufen, nat├╝rlichen Schneetellern, eilt das Ren fast schwerelos ├╝ber den sumpfigen Boden oder tiefen Schnee. Dabei ist ein eigent├╝mliches Knacken im Fu├čbereich zu h├Âren. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Hufe aneinander schlagen w├╝rden. Das typische Ger├Ąusch wird jedoch durch eine besondere Aufh├Ąngung von Sehnen im Fu├čbereich hervorgerufen. Eine weitere Besonderheit: Rentiere sind die einzige Hirschart, bei welcher beide Geschlechter ein Geweih besitzen, wobei das des M├Ąnnchens wuchtiger und st├Ąrker ausgebildet ist. Es ist der einzige von Menschen als "Haustier" gehaltene Hirsch. Neben Milch mit 22 Prozent Fettgehalt ┬ľ Kuhmilch hat lediglich circa f├╝nf Prozent ┬ľ liefert das Ren Fleisch und H├Ąute.

Wissenswertes zum Trampeltier
Das Trampeltier ist, wie das Dromedar, ein Haustier, das im vierten und dritten Jahrhundert vor Christus domestiziert wurde. Selbst im Zeitalter der Technik sind Trampeltiere als Last- und Reittiere unersetzbar. Sie durchziehen auch heute noch mit schweren Lasten die hei├čen und trockenen Gebiete Asiens. Man benutzt sie nicht nur als Trag-, sondern auch als Reittiere, ferner als Milch- und Fleischlieferanten. Das Haarkleid, das allj├Ąhrlich im Fr├╝hjahr abgeworfen wird, wird zum Spinnen benutzt, der Kot als Brennstoff verwendet. Wie Dromedare k├Ânnen Trampeltiere ihre K├Ârpertemperatur regulieren. Ein Trampeltier ertr├Ągt einen Wasserverlust von 40 Prozent des K├Ârpergewichts problemlos.
Ebenso wie das Dromedar z├Ąhlt das Trampeltier zu den so genannten Schwielensohlern, das hei├čt zwischen den N├Ągeln der dritten und vierten Zehe der Vordergliedma├čen befindet sich eine schwielenartige Hornsohle, die als Lauffl├Ąche ausgebildet ist.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Martina H├╝mmer)
Rentiernachwuchs Skadi: Das M├Ądchen Skadi ist mit ihrem hellen Fell leicht zu erkennen.
(23.05.2013, 11:06)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Es wurden doch gerade erst Zebras f├╝r die Nashornanlage geholt, das sieht nicht nach Umschwenken auf Asien aus... Abgesehen davon m├╝sste die Anlage f├╝r Panzernash├Ârner wohl noch mal grundlegend umgestaltet werden, der Boden d├╝rfte z.B. zu hart sein.
(14.05.2013, 20:06)
Jan Beensen :   M├Âchte der Zoo OS nach der Umstellung auf asiatische Elefanten auch die Breitmaulnash├Ârner gegen Panzernash├Ârner eintauschen?
(14.05.2013, 19:08)
Jan Beensen :   Ich stimme Michael Mettler zu und wiederhole: Ich f├Ąnde es gut, wenn wir die allgemeine Diskussion und die Trennung und Zusammenf├╝hrung von Elefanten von der derzeitigen osnabr├╝ck-spezifischen l├Âsen und in die Elefantenthreads verlagern w├╝rden. Das Thema ist es auf jeden Fall wert, sich dar├╝ber ausgiebig auszutauschen, aber nicht alle vermeintlichen oder tats├Ąchlichen Missst├Ąnde im Elefantenmanagement haben nun mal etwas mit dem Zoo Osnabr├╝ck zu tun.
(14.05.2013, 18:51)
Jolantha Belik :   @Ulli: vielen Dank, bin echt entsetzt! Das ist ein super Beispiel f├╝r beinharten Zirkus-Drill und Angst vor dem Elefantenhaken. Was haben die Buben als Belohnung bekommen? Das sieht man im Beitrag leider nicht. Und ja, sie wurden von den Pflegern ins Wasserbecken getrieben, Pfleger hat auch den Weg raus versperrt, ebenso sieht man recht gut, dass sie auch von den Pflegern mit den Elefantenhaken auf den Sandhaufen getrieben wurden und auch da hat sich der Pfleger in den Weg gestellt, damit sie nicht weggehen.

├ťbrigens, unser Tuluba kann auch alle ├ťbungen, die man im Video sieht (au├čer gleichzeitig cross vorne + hinten, das schaffen etliche adulte Elis nicht), allerdings lernt und zeigt er das in einem spielerischen Training, da kommt der Spa├č und die Freude an der Besch├Ąftigung r├╝ber, aber keinesfalls irgendwelche Angst.

Es ist mir schon klar, dass man bei hands-on anders mit den Ele-Kindern umgehen muss, als im PC, aber, ist dieser h├Ąufige Einsatz des Elefantenhakens wirklich erforderlich? So f├Ârdert man doch nur, dass sich der aufgestaute Frust eines Tages voll entl├Ądt und zwar gegen den Pfleger ...

@Heidemarie: Ja und jein. Ja, die Seite ist mir nat├╝rlich bekannt. Und jein, sie sprechen mir nicht in allem aus der Seele. Sie sind mir in etlichen Punkten zu radikal und ziemlich Realit├Ątsfern.



(14.05.2013, 10:44)
Ulli :   @Jolantha Belik
Filmbericht vom NDR zur Elefantenankunft:
http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/elefanten209.html
(14.05.2013, 07:59)
Michael Mettler :   Ich f├Ąnde es gut, wenn wir die allgemeine Diskussion und die Trennung und Zusammenf├╝hrung von Elefanten von der derzeitigen osnabr├╝ck-spezifischen l├Âsen und in die Elefantenthreads verlagern w├╝rden. Das Thema ist es auf jeden Fall wert, sich dar├╝ber ausgiebig auszutauschen, aber nicht alle vermeintlichen oder tats├Ąchlichen Missst├Ąnde im Elefantenmanagement haben nun mal etwas mit dem Zoo Osnabr├╝ck zu tun.

Deshalb hier erst mal nur eine Anmerkung zur Osnabr├╝cker Situation: Die auf der EEG-Seite erw├Ąhnte "├╝berst├╝rzte Aufl├Âsung der Afrikanerhaltung" war doch meiner Erinnerung nach dadurch ausgel├Âst worden, dass der Zoo ohnehin auf Asiaten umstellen wollte und der Zoo Emmen dringend (!) ein neues Zuhause f├╝r seine abgespaltene Teilherde suchte. Auch in diesem Fall d├╝rfte doch wohl die EEP-Koordination eine Rolle gespielt haben. Ist es da wirklich gerechtfertigt, dem Osnabr├╝cker Zoo den alleinigen Schwarzen Peter f├╝r die Afrikaner-Abgabe zuzuschieben? Angesichts der M├╝he, die sich der Zoo - wenn auch unter anderer Leitung - in den letzten Jahren mit der Eingliederung beschlagnahmter oder anderswo aussortierter Elefanten gegeben hat, wundert mich zudem die Kritik daran, dass er erneut als Auffangstation in die Bresche springt, nachdem der Plan mit der Zuchtgruppe aus nachvollziehbaren gesundheitlichen Gr├╝nden vorerst gecancelt werden musste. Dass der Zoo trotzdem weiterhin auf eine Zuchtgruppe hofft, ist in meinen Augen ein legitimer Wunsch und mit ziemlicher Sicherheit bei einigen der bereits bestehenden Jungbullenhaltungen auch nicht anders.
(13.05.2013, 18:45)
Heidemarie Busch :   @JolanthaBelik ich gehe davon aus, dass nachfolgende Seite bekannt ist. Ich habe diese gerade entdeckt. Wenn nicht, zur Info:
http://www.european-elephant-group.com/news.htm
Da wird uns aus der Seele gesprochen.

(13.05.2013, 17:56)
Heidemarie Busch :   Ich kann Jolantha Belik nur Recht geben. Wenn ein Zuchtprogramm (EEP) zur Arterhaltung aufgebaut wird, sollte ├╝ber den Tellerrand geschaut werden und auch damit gerechnet werden, dass es durchaus zu Geburten von Bullen-K├Ąlbern kommen kann. Das hei├čt f├╝r mich im Umkehrschluss, es sollte sich in den Zoos ebenso auf Haltung von mehreren Bullen eingestellt werden, wie auf Elefantenk├╝he, die der vom Menschen geschaffenen 'Elefantenordnung' nicht entsprechen, weil sie sich nicht mit ihnen 'vorgesetzten' Artgenossen verstehen. Man kann doch nicht produzieren und produzieren und pl├Âtzlich kommt die Erleuchtung 'Was nu'.
Und alles ist gut, wenn auf der Homepage vom Zoo erl├Ąutert wird, dass auch in der Natur Jungbullen nach 'wenigen' Jahren aus der Herde gedr├Ąngt werden. Richtig, sie werden von den K├╝hen verdr├Ąngt, d.h. auch von ihren M├╝ttern, diese entscheiden, wann der 'Junge' selbst├Ąndig werden muss. F├╝r die Zoos ist es nat├╝rlich unbequem, sich mit pubert├Ąren 'Jugendlichen' in der Herde auseinanderzusetzen, also wird am Schreibtisch entschieden wann ein Bulle reif genug ist.

@jolanthaBelik http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/elefanten211.html
Vielleicht kannst darauf zugreifen, dort gibt es unten ein Video, indem u. a. erz├Ąhlt wird, dass Bullen mit 3-5 Jahren in der Natur die Herde verlassen.
(13.05.2013, 17:27)
Jolantha Belik :   War wer von Euch bei der Ankunft der Ele-Buben in Osnabr├╝ck dabei und auch, als sie beim "erfrischenden Bad" in der Au├čenanlage fotografiert wurden? Ich bin zutiefst entsetzt ├╝ber das, was dar├╝ber im Zoofreunde-Forum berichtet wurde. Kann das jemand best├Ątigen, dass es wirklich so abgelaufen ist?

@Michael: das mit den sieben Jahren ist bei uns gesetzlich festgelegt. An diesem Gesetz haben ma├čgeblich Tierschutzorganisationen und auch der Tiergarten Sch├Ânbrunn, insbesondere der Zuchtbuchf├╝hrer der Afrikaner, mitgearbeitet. Die haben das nicht einfach nur so zum Spa├č, sondern zum Wohl der Tiere so geregelt. Ein verantwortungsvoller Z├╝chter ├╝berlegt sich halt vorher, wohin mit seinen Tieren und f├╝hrt nicht f├╝nf K├╝he kurz nach der Geburt wieder zum Bullen, obwohl die Anlage eh schon am ├ťbergehen ist.
(13.05.2013, 16:19)
Michael Mettler :   Felix w├Ąre allerdings kein F├╝nfj├Ąhriger (wie Jolantha schrieb), sondern wie Dinkar und Nuka erst rund dreij├Ąhrig.
(13.05.2013, 16:18)
Jan Jakobi :   1. Nuka und 2. Dinkar
3. Shahrukh und 4. Shanti
5. Luka
6. Felix

Das sind 4 Hannoveraner und 1 Hamburger sowie "Luka".
(13.05.2013, 14:31)
Dennis Ismer :   Mal eine Frage:
Welcher f├╝nfte Jungbulle soll denn ├╝berhaupt nach Osnabr├╝ck kommen, wenn Shanti und Shahrukh aus Hamburg Nummer 3 und 4 werden sollen?
(12.05.2013, 23:03)
Michael Mettler :   @Jolantha: Okay, wegen deiner direkt anschlie├čenden ├äu├čerungen zur Mutter-Kind-Trennung hatte ich es so verstanden, dass auch mit dem ersten Satz die hannoverschen Jungbullen gemeint waren und du statt zwei Jungbullen ohne M├╝tter lieber einen davon MIT Mutter in Osnabr├╝ck sehen w├╝rdest.

Jungbullen bis zum Alter von sieben Jahren bei der Mutter zu belassen, d├╝rfte in vielen Haltungssystemen nicht problemlos m├Âglich sein bzw. nach sich ziehen, dass die Zuchtkuh in diesem Zeitraum keine weiteren K├Ąlber bekommen d├╝rfte - die H├Ąuser sind nun mal nicht aus Gummi. Die erw├Ąhnte Verj├╝ngung des Bestandes und der Ausgleich von z├╝chterischen Misserfolgen in der Gesamtpopulation w├╝rden dadurch zwangsl├Ąufig ausgebremst. Verh├Ąltnisse aus der Wildbahn lassen sich nicht immer auf Zootierhaltung ├╝bertragen, siehe die "unnat├╝rlich" fr├╝he Geschlechtsreife mancher zoogeborener Elefantinnen. Ist es denn belegt, dass die psychische Reife junger m├Ąnnlicher Elefanten im Zoo und im Freiland die gleiche Zeit ben├Âtigt?

Ich denke, dass die Idealvorstellung des Familienmanagements bei Elefanten schlichtweg noch einige Zeit ben├Âtigt und wir uns jetzt in einer ├ťbergangsphase befinden, in der aus diversen Sachzw├Ąngen heraus noch eine Menge Kompromissl├Âsungen gefunden werden m├╝ssen. Der Vergleich der Praktiken von Tierh├Ąndler und EEP liegt zwar auf der Hand, aber ich m├Âchte daran erinnern, dass auch viele der Elefantenk├╝he, die heute ihre K├Ąlber m├Âglichst lange bemuttern sollen, einst selbst als K├Ąlber in die Zoos gelangten und trotzdem mit einigen von ihnen eine Zoopopulation aufgebaut werden konnte, die wichtige Schritte zum Selbsterhalt macht. Eine vergleichbare Entwicklung haben z.B. die zoogehaltenen Menschenaffenpopulationen hinter sich (inklusive einer Menge aufgewandter Geduld der Zoos), und bei vielen anderen Tierarten ist Nachwuchsmaximierung auch innerhalb von Zuchtprogrammen noch heute notwendig; ich denke da z.B. an diverse Vogelarten, denen die Erstgelege weggenommen und die Jungen k├╝nstlich aufgezogen werden, um die Eltern zu Nachgelegen anzuregen. Wenn man b├Âse sein will, ist auch das nicht weit von Tierhandelspraktiken (Nestraub) entfernt, aber offenbar noch immer bitter n├Âtig, wenn die Reproduktion einer Zoopopulation auf nat├╝rlichem Wege dem Bedarf zur Selbsterhaltung (und Wiederansiedlung!) hinterherhinkt.

Was mit den heranwachsenden Jungbullen in Osnabr├╝ck geschieht, wenn die gew├╝nschte "Kuh-Einheit" verf├╝gbar wird, ist ja eigentlich weniger ein Problem des Zoos als vielmehr des EEPs bzw. des Koordinators. Immerhin ist es doch im Sinne des Populationsmanagements l├Âblich, dass der Zoo seine Haltungsressourcen f├╝r ├╝berz├Ąhlige Bullen zu Verf├╝gung stellt, und wenn es nur auf Zeit ist. Wer wei├č, wann und wo sich die n├Ąchste Gelegenheit daf├╝r ergibt!

Was den wirtschaftlichen Faktor betrifft: Meiner Meinung nach muss man als Pro-Zoo-Eingestellter damit leben, dass ein Zoo Highlights auch beim zahlenden Kunden vermarkten muss. Das ist ja auch beileibe keine Neuerfindung. Fr├╝her kauften die Zoodirektoren bei den H├Ąndlern rechtzeitig zu Pfingsten neue Tiere (m.W. bekamen Flamingos deshalb zeitweilig den Spitznamen "Pfingstv├Âgel"). Auch der Umstand, dass Neuanlagen oder neue Tiere vorab gro├č angek├╝ndigt werden und schlie├člich doch noch improvisiert werden muss, ist keine neuzeitliche Erscheinung - man lese nur mal Jahresberichte und Zoochroniken. Den wirtschaftlichen Faktor hat es also immer gegeben, und ich wage zu behaupten, dass es ihn auch in der Zukunft weiterhin geben wird/muss, da Zoos sowohl finanziell als auch in Bezug auf Wohlwollen weitgehend von ihren Besuchern abh├Ąngig sind.
(12.05.2013, 20:09)
Jan Jakobi :   Die Jungbullen m├╝ssten dann in eine der bestehenden Jungbullen-Gruppen integriert werden.

Das "Aye Chan May" mit ihrem Bullkalb abgegeben werden soll, ist schon l├Ąnger bekannt. Wenn die beiden nach Osnabr├╝ck gehen, h├Ątte man die beiden Hannoveraner Jungbullen gar nicht aufnehmen brauchen.

Ich h├Ątte da eine Idee f├╝r Osnabr├╝ck:
"Thura" mit Tochter "Rani" und "Indra/Salvana" von Hagenbeck und "Saida" aus Leipzig.
Von diesen vier weiblichen Elefanten sind in ein paar Jahren drei zuchtf├Ąhig.

Oder:
"Aye Chan May" mit Sohn "Kin Yadanar Min" und "Shu Thu Zar" mit ihrer Tochter "Bindi".
Die beiden K├╝he wurden 2005 gemeinsam aus Myanmar nach K├Âln importiert.
(12.05.2013, 16:37)
Jolantha Belik :   @Michael: ich habe nicht die beiden Buben mit ihren M├╝ttern gemeint, sondern Aye Chan May mit ihrem Sohn (hab ja geschrieben Kalb + Mutter und nicht K├Ąlber + ihre M├╝tter). Wenn sie schon von der Herde getrennt gehalten werden muss, dann h├Ątte man doch die beiden nach Osnabr├╝ck holen k├Ânnen - als Start f├╝r den Aufbau einer kleinen Herde.

Wenn man schon als "├ťbergangsl├Âsung" eine Jungbullen-Gruppe halten will, dann bitte mit Jungbullen 7+, also in einem Alter, in dem sie auch in freier Wildbahn eigene Wege gehen und sich von ihrer Herde trennen, doch nicht mit Ele-Kindern unter drei Jahren. Und dann sollen jetzt auch noch drei F├╝nfj├Ąhrige nach Osnabr├╝ck gebracht werden. Wo ist da der Unterschied zu Tierh├Ąndlern, die Jungtiere ihren M├╝ttern wegnehmen? Bei denen ist es verp├Âhnt, unter dem Deckmantel des EEP wird es beklatscht. Es stellt sich ja auch die Frage, was macht der Zoo mit den f├╝nf Ele-Buben, wenn sich pl├Âtzlich die M├Âglichkeit ergibt, dass K├╝he "frei" werden?

Bez. wirtschaftlicher Faktor: Es war doch geplant, dass die Asiaten noch vor Ostern nach Osnabr├╝ck kommen. Bei dem Medienrummel, den der Zoo vor der geplanten Ankunft gestartet hat, h├Ątte sich das schon ordentlich ausgezahlt. Es bekannten Gr├╝nden war dies nicht m├Âglich, dem Zoo entging eine Menge an Einnahmen w├Ąhrend der Ostertage. Elefanten-Kinder sind nun mal ein Publikumsmagnet. Ergo werden die Massen zu Pfingsten in den Zoo st├╝rmen. Der Zoo versorgt die Medien mit genug Material seit der Ankunft der Buben, das wollen die Leute auch live sehen. Der Zoo kann dabei nur hoffen, dass sich das "Dinkar ruft zwar gelegentlich noch nach der ├╝brigen Herde" in Grenzen h├Ąlt. Das kann sehr schnell von "ooohh, sind die s├╝├č" nach "der schreit ja nach der Mama, das arme Kind!" kippen.
(12.05.2013, 11:51)
Heidemarie Busch :   @MichaelMettler Bez├╝glich des wirtschaftlichen Faktors denke ich, man m├Âchte nicht ganz auf Elis verzichten und da die Emmener Gruppe nicht kommen konnte und es den Platz gibt aber zz keine passenden Elefantenk├╝he zur Verf├╝gung stehen, wurde vorr├╝bergehend auf Jungbullen-Haltung zur├╝ckgegriffen. Auf der Homepage ist zu lesen, dass nach einer Elefantenkuh mit Kalb oder Nichte gesucht wird, welche dann mit Luka eine Familie gr├╝nden sollen. Dies aber 1-3 Jahre dauern k├Ânne. D.h. f├╝r mich, auch die Tage dieser Jungbullengruppe sind gez├Ąhlt.

Ich denke Jolantha Belik ging es nicht darum, die M├╝tter mitzunehmen, sondern allein um das Alter der Jungbullen, in welchem diese von der Mutter getrennt werden.
(12.05.2013, 11:18)
Michael Mettler :   @Jolantha Belik & Heidemarie Busch: Ich teile zwar durchaus die Ansicht, dass Elefanten als Publikumsmagnete ein wirtschaftlich wichtiger Faktor f├╝r Zoos sind, aber mich w├╝rde dann doch mal interessieren, welche wirtschaftlichen ├ťberlegungen im konkreten Fall den Ausschlag gegeben haben sollen.

Osnabr├╝ck hat Haltungskapazit├Ąt f├╝r eine mehrk├Âpfige Herde. Dort einen adulten Bullen mit einer einzigen zuchtf├Ąhigen Kuh (ob nun mit begleitendem Bullkalb oder nicht) zusammenzuf├╝hren, um einerseits eine zusammengew├╝rfelte Struktur zu vermeiden und andererseits auf das Wachsen einer eigenen Mutterlinie zu hoffen, hie├če also, Platzressourcen brach liegen zu lassen. Abgesehen davon l├Ąge es im Bereich der M├Âglichkeiten, dass sich Bulle und Kuh nicht verstehen oder die Kuh nur Bullk├Ąlber zur Welt bringt, so dass die Platzressourcen sogar f├╝r l├Ąngere Zeit nicht ausgesch├Âpft werden k├Ânnten. Ob zwecks Ressourcenausnutzung ein unmittelbares Nebeneinander adulter Zuchttiere und einer Junggesellengruppe funktionieren w├╝rde...?

Daf├╝r, dass sich der Plan mit der ├ťbernahme der Emmener Teilgruppe quasi auf der Zielgeraden aus gesundheitlichen Gr├╝nden zerschlagen hat, kann der Osnabr├╝cker Zoo m.E. nichts. Die Umorientierung von einer weniger bedrohten Art (und einer Gruppe, die zur Arterhaltung bislang nichts beitrug und immer wieder durch "Auffangtiere" durcheinandergew├╝rfelt wurde) auf eine erheblich gef├Ąhrdetere Art kann ich nachvollziehen.

Nuka oder Dinkar zusammen mit seiner Mutter aus Hannover nach Osnabr├╝ck zu holen, wie es Jolantha offenbar meint, h├Ątte bedeutet, die harmonierende hannoversche Herde nicht nur zu zerrei├čen, sondern M├╝tter von T├Âchtern zu trennen: Dinkars Mutter Manari m├╝sste mit Califa ihre Tochter in Hannover zur├╝cklassen, Nukas Mutter Farina ihre eigene Mutter Khaing Hnin Hnin. Califa und Farina sind zudem untereinander eng befreundet, Manari mit Sayang usw. Die hannoversche Herde zu teilen, ohne soziale Beziehungen zu kappen, d├╝rfte somit die Quadratur des Kreises bedeuten. Das schw├Ąchste Glied sind die Jungbullen, die ohnehin nicht auf Dauer bleiben k├Ânnen.

@R├╝diger: So weit ich es verfolgt habe, hie├č es noch vor wenigen Jahren, dass der europ├Ąische Elefantenbestand einer dringenden Verj├╝ngung bed├╝rfe. Folglich m├╝sste man ├╝ber "Zuchtfabriken" froh sein, denn diverse Haltungen konnten in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichen Gr├╝nden nicht viele Zuchterfolge vorweisen (ich denke z.B. an die Bem├╝hungen in Leipzig, M├╝nster, Berlin-Zoo oder M├╝nchen). Eine Zuchtherde, die trotz zusammengew├╝rfelter Herkunft eine m.W. stabile Struktur aufweist, in der alle zuchtf├Ąhigen K├╝he mit dem Bullen harmonieren und die zudem offenbar tb- und herpesfrei zu sein scheint, bedeutet doch einen Jackpot f├╝r ein Erhaltungszuchtprogramm. Allerdings setzt auch hier wie andernorts das verf├╝gbare Raumangebot Grenzen, und da w├Ąren wir wieder beim (noch) schw├Ąchsten Glied der Kette: den Jungbullen. Der Wunsch nach dem Idealzustand und die realen Sachzw├Ąnge kollidieren hier m.E. schlichtweg miteinander, und das wird sich wohl innerhalb der europ├Ąischen Elefantenzucht auch noch f├╝r einige Zeit nicht vermeiden lassen. Au├čer nat├╝rlich, wenn man Bullk├Ąlber nicht mehr bzw. nur noch in eingeschr├Ąnktem Rahmen heranwachsen lie├če. Wer nat├╝rliche Verh├Ąltnisse auf Zootierhaltung ├╝bertragen sehen m├Âchte, m├╝sste sich konsequenterweise auch mit dem Gedanken an selektive Auslese befassen.
(12.05.2013, 09:56)
Heidemarie Busch :   @JolanthaBelik Ich sehe das mit dem wirtschaftlichen Aspekt genauso. Da Aye Chan May 'nur' ein Bullen-Kalb hat. Wenn nur eine Kuh kommt, kann nur diese von Luka gedeckt werden, kommt eine Kuh mit einem Kuh-Kalb k├Ânnen beide gedeckt werden. Insbesondere unter dem Aspekt, dass weiterhin eine Kuh mit einer Tochter o d e r einer Nichte gesucht wird. Wieso mit einer Nichte? Diese w├╝rde ebenso aus der Obhut ihrer Mutter/Familie gerissen.
(12.05.2013, 08:36)
Jolantha Belik :   Ausschlaggebend waren hier doch wirtschaftliche ├ťberlegungen und weniger das Wohl der Tiere, sonst h├Ątte man Kalb PLUS Mutter geholt bzw. den Tutume in der vertrauten Umgebung gelassen, bis er nach Kanada abreist. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum es in Deutschland erlaubt ist, ein Kalb, das noch nicht mal drei Jahre alt ist, der Mutter wegzunehmen, von der Herde zu trennen und in einen anderen Zoo ohne erwachsene Elefantenkuh, die das Ele-Kind lenkt und leitet und ihm Sicherheit gibt, zu verfrachten. Nuka wurde heute erst drei Jahre alt, Dinka ist genau so alt wie unser Tuluba, er wird erst im August drei. Mal abgesehen davon, dass es bei uns von Gesetzes wegen verboten ist, die K├Ąlber in diesem Alter von der Mutter zu trennen (egal ob Asiaten oder Afrikaner), den Tuluba in diesem Alter von der Mama zu trennen, w├Ąre hier absolut undenkbar.


(11.05.2013, 23:24)
Henry Merker :   Das k├Ânnte man meiner Meinung nach auch mit Aye Chan May bekommen.....
(11.05.2013, 17:16)
Jan Jakobi :   Weil der Zoo Osnabr├╝ck keine zusammen gew├╝rfelte Herde haben will, sondern eine richtige Familie aus M├╝ttern, T├Âchtern, Schwestern, Cousinen, Nichten, Tanten.
(11.05.2013, 11:52)
R├╝diger :   Ich finde es jammerschade, dass man zwei so junge Bullen zweij├Ąhrig von der Mutter wegnimmt. Der Hauptgrund liegt sicher in der Zuchtfabrik Hannover, damit schnell wieder neue Babies produziert werden k├Ânnen. Weitere 2 Jahre f├╝r Nuka und Dinka w├Ąren f├╝r die soziale Entwicklung im Herdenverband und F├╝hrung durch die Mutter sehr wichtig gewesen.
Warum hat der Koordinator nicht die asiatische Kuh
Aye Shan Mayaus K├Âln mit Kalb dorthin vermittlet?
(11.05.2013, 10:44)
Zoo Osnabr├╝ck :   Asiatisches Dorf ┬äNeue OZ Streichelland┬ô er├Âffnet
Kinder testen neue Attraktion im Zoo Osnabr├╝ck

Spielen, toben und Tiere streicheln ┬ľ im ┬äNeue OZ-Streichelland┬ô im Zoo Osnabr├╝ck kommen Klettermaxe und Tierfreunde voll auf ihre Kosten. Am 8. Mai wurde das asiatische Bauerndorf er├Âffnet und gleich auf Herz und Nieren gepr├╝ft.
Denn ├╝ber 30 Kinder durften das ┬äNeue OZ Streichelland┬ô als allererste erobern und ausprobieren. Um 15 Uhr 20 ├Âffneten sich die Tore in das asiatische Bauerndorf und sofort herrschte buntes Treiben auf dem Dorfplatz. W├Ąhrend die einen dem ┬äZiegen M├Ąh├Ądiziner┬ô einen Besuch abstatteten, testeten andere den Friseur ┬äWollige M├Ąh├Ąne┬ô oder gingen sogar freiwillig in die ┬äSchule┬ô. Die tierischen Bewohner, Ziegen und Schafe, warteten auf Streicheleinheiten und konnten mithilfe von Futterautomaten versorgt werden. Das Konzept des 1.250 Quadratmeter gro├čen ┬äNeuen OZ Streichellandes┬ô erkl├Ąrt Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH: ┬äWir haben auf der alten Streichelanlage ein Dorf nach dem Vorbild des Affentempels ┬éAngkor Wat┬ĺ errichtet. Die f├╝nf Stelzenh├╝tten sind individuell und sehr liebevoll gestaltet ┬ľ es gibt eine Schule, einen Schmied, einen Friseur oder eine Arztpraxis. Au├čerdem warten eine Schaukeln und ein 30 Meter langer Klettersteg.┬ô So k├Ąme garantiert keine Langeweile auf, wenn sich Ziegen und Schafe in ihren Stall zur├╝ckziehen sollten.
Das phantasievolle Streichelparadies wurde von der Neuen Osnabr├╝cker Zeitung gef├Ârdert: ┬äDer Zoo ist ein besonderer Ort f├╝r Familien in Osnabr├╝ck und Umgebung. Hier finden sie Erholung und Spa├č und erfahren nebenbei Wissenswertes ├╝ber die Tierwelt. Als regionale Zeitung vor Ort haben wir gerne dabei geholfen, den Zoobesuch f├╝r Familien noch sch├Âner zu gestalten und ihnen den direkten Kontakt zu Tieren zu erm├Âglichen┬ô, erkl├Ąrt Guido Hartstang, Marketingleiter der Neuen Osnabr├╝cker Zeitung. Bei der Umsetzung wurde auch an die Kleinsten gedacht, denn circa 90 Quadratmeter der Fl├Ąche sind f├╝r Kleinkinder reserviert, berichtet Sliwka: ┬äIn dem gro├čen Sandkasten flitzen in einem abgetrennten Bereich Kaninchen und Meerschweinchen herum, die ebenfalls gestreichelt und gef├╝ttert werden k├Ânnen. Die gr├Â├čeren Tiere haben hier extra keinen Zugang.┬ô┬á 250.000 Euro habe der Umbau insgesamt gekostet. Die k├╝nstlerische Gestaltung f├╝hrte Holzk├╝nstler J├╝rgen Bergmann durch, der bereits das ┬äNeue┬áOZ Kinderland┬ô und das Baumhausdorf ┬äMakatanda┬ô im Zoo Osnabr├╝ck realisiert hatte.
Nach der offiziellen Einweihung des ┬äNeuen OZ Streichellands┬ô wartete auf die jungen Tester noch eine F├╝hrung durch den Zoo. Und der n├Ąchste Besuch des ┬äNeuen┬áOZ Streichellandes┬ô ist bereits gesichert: Alle 15 Familien erhielten eine Zoo-Jahreskarte.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Er├Âffneten am 8. Mai gemeinsam mit 15 Familien das ┬äNeue OZ Streichelland┬ô: Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo Osnabr├╝ck gGmbH), Ralf Geisenhansl├╝ke (Chefredakteur Neue OZ), Reinhard Coppenrath (Pr├Ąsident Zoo Gesellschaft Osnabr├╝ck e.V.), Andreas Busemann (Gesch├Ąftsf├╝hrer Zoo Osnabr├╝ck gGmbH) und Guido Hartstang (Marketingleiter Neue OZ).
(10.05.2013, 08:58)
Jan Beensen :   6 Bullen in den beiden H├Ąusern finde ich schon mutig irgendwie...
Luka bekommt dann sicher das Bullenhaus und die "Jungen Wilden" ziehen in die Halle
(06.05.2013, 20:23)
Michael Mettler :   Wenn Tutume tats├Ąchlich ein so w├Ąrmeliebender Elefant ist, dann ist ein Zoo in Kanada nat├╝rlich genau das richtige Zuhause f├╝r ihn (Achtung, Ironie!)...
(06.05.2013, 20:19)
Jan Beensen :   Fullhouse
(06.05.2013, 20:18)
Jan Jakobi :   Ja, es sind dann 6 Asiatische Elefantenbullen.
Die Jungbullen sind 3 bzw. 5 Jahre alt.
(06.05.2013, 20:05)
Jan Beensen :   ...ergo wird es dann 6,0 Asiatische Elefanten in Osnabr├╝ck geben???
Das ist aber eine ordentliche Anzahl...
(06.05.2013, 19:36)
Jan Jakobi :   Das ging sehr schnell.

"Tutume" ist laut Homepage des Zoo Osnabr├╝cks schon am letzten Freitag (03.05.13) nach Hodenhagen gereist.

Es folgen noch drei weitere Jungbullen und "Luka".
(06.05.2013, 14:45)
Jan Jakobi :   Das ging sehr schnell.

Es folgen noch 3 Jungbullen (wer die sind ist im anderen Forum, dem Zoofreunde-Forum, von einem anderem User geschrieben worden) und "Luka".

"Tutume" ist bereits am letzten Freitag, den 03.05.2012, nach Hodenhagen abgereist und nicht heute.
(06.05.2013, 14:43)
Klaus Sch├╝ling :   Die jungen Elefantenbullen Nuka und Dinkar sind heute aus dem Zoo Hannover in den Zoo Osnabr├╝ck umgezogen.

Der Transport verlief so gut, dass die beiden neuen Bewohner bereits am Nachmittag ihr Au├čengehege erkunden durften.

 

Nuka und Dinkar zogen z├╝gig im Zoo Osnabr├╝ck ein: Nachdem der Transporter um 8:30 Uhr in Hannover losgefahren war, erreichte er um 11:30 Uhr den Wirtschaftshof am Sch├Âlerberg. Um 12 Uhr betrat Dinkar als erster das Osnabr├╝cker Elefantenhaus, Nuka folgte ihm 20 Minuten sp├Ąter. ┬äDinkar schien recht aufgeregt zu sein, denn er br├╝llte zwischendurch laut durch Halle. Dann entdeckte er aber den von uns aufgesch├╝tteten Sandhaufen und w├Ąlzte sich erstmal darin. Das machen junge Elefanten besonders gerne┬ô, berichtet der Osnabr├╝cker Elefantenrevierleiter Detlef Niebler von der Ankunft seiner neuen Sch├╝tzlinge. ┬äNuka erkundete dagegen ruhig sein neues Zuhause ┬ľ ganz gem├Ą├č seinem Naturell. Er ist ja eher etwas vertr├Ąumt.┬ô Zun├Ąchst blieben Nuka und Dinkar in drei miteinander verbundenen Schlafboxen, wo neben dem Sandhaufen M├Âhren, Heu und Zweige mit Bl├Ąttern auf sie warteten. Hier griffen sie gen├╝sslich zu und st├Ąrkten sich nach der aufregenden Reise. Die beiden Kumpel machten so einen entspannten Eindruck, dass die Verantwortlichen entschieden, sie noch am selben Nachmittag auf die Au├čenanlage zu lassen.

 

Wasser- und Sandbad auf der Au├čenanlage

Auch hier zeigten sich Nuka und Dinkar gelassen. Ihre Tierpfleger aus dem Zoo Hannover, J├╝rgen Kruse und Christoph W├Âllner, begleiteten sie in das gro├če Gehege und nach einer kurzen Trainingseinheit durften die beiden diesen Bereich alleine erkunden. Nat├╝rlich nahmen die beiden bei den sommerlichen Temperaturen auch ein erfrischendes Bad ┬ľ zun├Ąchst im gro├čen Wasserbecken, anschlie├čend im Sandhaufen. Tierpfleger Christoph W├Âllner freut sich, dass sich die beiden in ihrem neuen Zuhause so wohl f├╝hlen: ┬äNuka ist wirklich tiefenentspannt und Dinkar ruft zwar gelegentlich noch nach der ├╝brigen Herde, untersucht aber seine neue Umgebung auch sehr interessiert.┬ô Die Hannoverschen Pfleger bleiben noch bis morgen, dann ├╝bernehmen die Osnabr├╝cker Kollegen. ┬äWir starten mit ersten kleinen Trainingseinheiten f├╝r medizinische Untersuchungen und fordern sie mit verschiedenen Besch├Ąftigungsaktionen heraus. So werden wir uns nach und nach besser kennen lernen┬ô, beschreibt Niebler die n├Ąchsten Schritte. Nuka feiert ├╝brigens am Samstag seinen dritten Geburtstag. Sicherlich gibt es dann auch im Osnabr├╝cker Elefantenrevier eine Geburtstags├╝berraschung f├╝r ihn. In wenigen Wochen werden weitere Elefantenjungbullen zu Nuka und Dinkar sto├čen, um vor├╝bergehend f├╝r die n├Ąchsten ein bis zwei Jahre eine Jungbullengruppe am Sch├Âlerberg aufzubauen. ┬äAuch in der Natur wird der m├Ąnnliche Nachwuchs nach wenigen Jahren aus der Muttergruppe gedr├Ąngt. Die jungen Bullen schlie├čen sich dann zu losen Verb├Ąnden zusammen und ziehen durch die W├Ąlder┬ô, erl├Ąutert der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Die Vorbereitungen f├╝r den Transport weiterer Elefanten nach Osnabr├╝ck seien bereits im Gange.
(06.05.2013, 13:44)
Zoo Osnabr├╝ck :   Alles Gute, Tutume!
Letzter Afrikanischer Elefant verl├Ąsst Zoo Osnabr├╝ck

Heute hie├č es noch einmal Abschied nehmen im Elefantenrevier des Zoo Osnabr├╝ck: Bevor die zwei Asiatischen Jungbullen aus Hannover n├Ąchste Woche eintreffen, reiste der letzte Afrikanische Elefant am Sch├Âlerberg ab.
Der 14j├Ąhrige Tutume lebt in den n├Ąchsten Wochen im Serengetipark Hodenhagen, bevor es f├╝r ihn in den Granby Zoo nach Kanada geht. ┬äIn Nordamerika suchen die Zoos h├Ąnderingend nach Afrikanischen Elefantenbullen f├╝r eine erfolgreiche Zucht ┬ľ hier spielt Tutume eine wichtige Rolle f├╝r die Erhaltung der Tierart┬ô, erkl├Ąrt der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Der Transport verlief ruhig: Mit Runkeln, Kohlrabi und anderen Leckereien lockten die Elefantenpfleger Tutume in die gro├če Transportkiste. Nach circa einer Stunde, gegen 10 Uhr, stellte er seinen letzten Hinterfu├č hinein, die T├╝r ging zu und der Container wurde mit einem Kran auf den LKW gestellt. Gegen 13 Uhr kam Tutume in Hodenhagen an, wo er gleich eine Portion Heu verspeiste.
Tutume war 2003 im Alter von vier Jahren vom Berliner Zoo nach Osnabr├╝ck umgezogen. 2006 folgte ihm seine Halbschwester Matibi ┬ľ die beiden waren sich jedoch nie ganz gr├╝n. Revierleiter und Elefantenpfleger Detlef Niebler kennt den Dickh├Ąuter besonders gut: ┬äTutume ist ein sehr vertr├Ąumter Elefant. Seine Schwester konnte ihn deswegen auch ziemlich piesacken. Er zog meistens den K├╝rzeren oder verkr├╝melte sich lieber sofort.┬ô Trotz so mancher Rangelei reifte der kleine Tutume in seinen zehn Jahren in Osnabr├╝ck langsam zu einem jungen Erwachsenen. Am liebsten spielte Tutume mit seinem Bungee-Ball, jedoch nur bei sch├Ânem Wetter: ┬äTutume ist ein Sch├Ân-Wetter-Elefant. Morgens streckte er zun├Ąchst seinen R├╝ssel aus dem Elefantenhaus, um die Temperatur zu pr├╝fen. War das Wetter nicht gut, blieb er lieber drinnen┬ô, lacht Niebler.
Die Tierpfleger im Elefantenrevier blickten dem Transporter auf seinem Weg Richtung Hodenhagen wehm├╝tig hinterher, denn der sanfte Tutume war ein Liebling der Zoomitarbeiter. ┬äAber wir freuen uns auch schon auf die Asiatischen Elefantenbullen Nuka und Dinkar, die n├Ąchste Woche aus Hannover hier eintreffen werden┬ô, so Niebler. Sicherlich k├Ânnen die beiden Rabauken auch den Abschiedsschmerz von so manchem Zoobesucher ein wenig mildern.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Daniel Menken)
(06.05.2013, 08:56)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg: Eine Wei├čverf├Ąrbung an Bauten kann auch schlichtweg eine angetrocknete Kalkaussp├╝lung sein.

Sind denn die Wasserb├Âcke nun Defassas oder Ellipsenwasserb├Âcke?
(29.04.2013, 17:36)
Jonas Homburg :   So, nach einem gestrigen Besuch das neueste aus dem Zoo:
-Auf der Samburu-Anlage sind zu den Impalas und Elenantilopen (diese aber offensichtlich in verminderter Kopfst├Ąrke, der alte Bulle erst am Nachmittag zu sehen) sind zwei weibliche Wasserb├Âcke gezogen. Die T├╝r zu Giraffen und Strau├čen blieb wohl deshalb geschlossen. Definitiv eine Bereicherung f├╝r die Savanne, hoffentlich wird daraus eine Zuchtgruppe.
-Die Unzertrennlichen auf Takamanda haben z.T. begonnen zu br├╝ten, bald d├╝rfte also der Schieber f├╝r den Freiflug ge├Âffnet werden.
-Die Mendoza-Trockenhalle ist definitiv eine Bereicherung f├╝r den Zoo geworden. Die alte Tropenhalle ist nicht wiederzuerkennen, wirkt viel gr├Â├čer und durch die Wandverkleidung auch nat├╝rlicher. Der Besatzt besteht aus Wildmeerschweinchen, Gelbschnabelhokko, Schopfwachtel, M├Ânchssittich, Goldstirnsittich, Silberschnabeltangare und Wei├čschultertangare. Von Unterbesetzung kann man keinesfalls reden, durch die gro├če Kopfst├Ąrke von Sittichen und Wachteln ist permanent was zu sehen und zu h├Âren.
-Die Sch├Ąden am Affentempel wurden beseitigt, allerdings ist an einer Stelle ein wei├člicher ├ťberzug des Putzes zu sehen (hoffentlich doch kein Schimmel?)
-Die ehemalige Schimpanseninnenanlage im Menschenaffenhaus ist mit Folie zugeh├Ąngt, dort weisen Schilder auf den Umbau hin.
-Im Aquarium ist die Nilwarananlage komplett ausger├Ąumt worden, dort soll eine Innenanlage f├╝r die kalte Jahreszeit f├╝r die Zwergotter entstehen. Im Sommer sollen dort Wasserschildkr├Âten leben, die im Winter ja einfach im Winterquartier unterkommen. M├Âglicherweise ja ein Hinweis auf einen Umbau des Klammeraffenhauses, wenn dort die Schildkr├Âten ausziehen, w├Ąre Platz f├╝r eine Erweiterung des Innengeheges.
-Das letzte Zwergaguti scheint das Zeitliche gesegnet zu haben, als Unterbesatz bei den Textorwebern leben jetzt Pantherschildkr├Âten.
-Auf der Elefantenanalge ist reger Baubetrieb. Die seitlichen Felselemente wurden erh├Âht, au├čerdem wurde eine kleine Felswand entlang des Badebeckens gezogen, sodass man nun nicht mehr quer durch die Anlage blicken kann.
-Im Tal der Grauen Riesen waren zwei Blessb├Âcke (ist der dritte gestorben?) samt Marabu auf der Anlage der Kleinen Kudus, diese erneut im Vorgehege.
-Die Kapartenluchse aus Kajanaland sind auf Zuchtempfehlung nach Gotha gezogen, die neue Katze der europ├Ąischen Unterart traut sich allerdings noch nicht auf die B├Ąume.
(29.04.2013, 17:14)
Zoo Osnabr├╝ck :   Nuka und Dinkar kommen!
Hannoveraner Elefantenjungbullen ziehen nach Osnabr├╝ck

Die Entscheidung ist gefallen und alle Gesundheitstests sind durchgef├╝hrt: Die Asiatischen Jungelefanten Nuka und Dinkar werden in der zweiten Maiwoche vom Zoo Hannover in den Zoo Osnabr├╝ck umziehen.

┬äWir freuen uns wirklich sehr, dass Nuka und Dinkar zu uns kommen. Die beiden sind zwei tolle Jungbullen und werden richtig Leben an den Sch├Âlerberg bringen┬ô, ist Zoodirektor Prof. Michael B├Âer ├╝berzeugt. ┬äNachdem die traurige Nachricht eintraf, dass die Emmener Elefantengruppe in absehbarer Zeit nicht kommen kann, wurde gemeinsam mit dem Zuchtbuchf├╝hrer f├╝r Asiatische Elefanten die Entscheidung getroffen, am Sch├Âlerberg vorerst eine Jungbullengruppe aufzubauen.┬ô Das langfristige Ziel bleibe jedoch eine intakte Zuchtgruppe. ┬äSobald eine passende Elefantenkuh mit Tochter oder Nichte gefunden ist, werden diese an den Sch├Âlerberg ziehen und mit dem ausgewachsenen Elefantenbullen Luca eine neue Familie gr├╝nden┬ô, berichtet B├Âer. Das k├Ânne zwischen ein und drei Jahren dauern, aber Osnabr├╝ck stehe auf der Warteliste weiterhin auf dem ersten Platz f├╝r eine Zuchtgruppe.

Nuka, der Friedliche, und Dinkar, der Verwegene
Bis dahin leistet der Zoo mit dem Aufbau einer Jungbullengruppe einen wichtigen Beitrag, denn in Elefantenfamilien werden die jungen Bullen nach einer gewissen Zeit nicht mehr geduldet. Auch die Hannoveraner Elefantengruppe erwartet wieder Nachwuchs, weswegen Nuka und Dinkar, in der zweiten Maiwoche nach Osnabr├╝ck umziehen werden. Die beiden Jungbullen sind mit knapp drei Jahren zwar gleich alt und ungef├Ąhr gleich gro├č (1,80 Meter) und schwer┬á(1.100 Kilogramm), unterscheiden sich im Charakter aber sehr stark voneinander, wie Elefantenpfleger Christoph W├Âllner vom Zoo Hannover berichtet: ┬äW├Ąhrend Nuka ein ruhiger und fast vertr├Ąumter Elefant ist, sucht Dinkar die Herausforderung: Er ist sehr verspielt und fordert seinen Halbbruder immer zum Toben, Schubsen und Dr├Ąngeln heraus.┬ô

Eine neue Aufgabe im Osnabr├╝cker Elefantenhaus
Der Zoo Osnabr├╝ck bereitet sich nun auf die Ankunft von Nuka und Dinkar vor, wie Elefantenrevierleiter Detlef Niebler berichtet: ┬äDie letzten Bauarbeiten werden gerade abgeschlossen. Nuka und Dinkar werden sich auf unserer gro├čen Anlage mit Badebecken, Schlammsuhle und Sandberg sicherlich wohl f├╝hlen. Wir freuen uns schon sehr, die jungen Elefanten zu betreuen und aufwachsen zu sehen.┬ô Eine Bullengruppe aufzubauen ist auch f├╝r den langj├Ąhrigen Elefantenpfleger eine neue Aufgabe: ┬äWir tauschen uns bereits eng mit den Kollegen in Heidelberg aus, die seit einiger Zeit eine Bullengruppe betreuen.┬ô Mit Bullen m├╝sse man anders umgehen, als mit Elefantenk├╝hen, erkl├Ąrt Niebler: ┬äElefantenbullen begegnen einem nur mit Respekt, wenn man sie auch sehr respektvoll behandelt. Sie sind Einzelg├Ąnger und verhalten sich deswegen anders als K├╝he, die ja in einer Gruppenstruktur leben. Wir Tierpfleger m├╝ssen uns direkt mit ihnen auseinandersetzen ┬ľ das ist schon eine Herausforderung.┬ô
Doch bevor Nuka und Dinkar eintreffen, hei├čt es f├╝r die Tierpfleger noch einmal Abschied nehmen: Tutume, der letzte Afrikanische Elefant des Osnabr├╝cker Zoos reist in der ersten Maiwoche vorerst in den Serengeti-Park Hodenhagen bevor es in den Granby Zoo in Kanada weiter geht. ┬äAuch wenn so manch ein Besucher dem Abschied mit Wehmut entgegen sieht, die Rabauken Nuka und Dinkar werden den Abschiedschmerz sicherlich mildern k├Ânnen┬ô, ist B├Âer ├╝berzeugt. Weitere Jungbullen sowie der ausgewachsene Elefantenbulle Luca sollen in den n├Ąchsten Wochen im Elefantenrevier auf dem Sch├Âlerberg einziehen. Zurzeit laufen die letzten Gesundheitstests, so B├Âer.

Fotoquelle: Zoo Hannover
Dinkar (rechts) fordert Nuka immer wieder zum Spielen auf.
(29.04.2013, 11:15)
Holger Wientjes :   Laut Zoofreunde-Forum sind es Defassa-Wasserb├Âcke ?!
(28.04.2013, 11:36)
Niedersachse :   Die Chapmans sollen den Planungen nach aber zu den Nash├Ârnern.
(28.04.2013, 10:41)
J├Ârn Hegner :   der zoo osnabr├╝ck plant also noch ein bereich f├╝r nordamerikanische tiere , habe ich heute dort erfahren . binturongs sollen auch wieder kommen f├╝r den asiatischen bereich . ansonsten schade das die grevy-zebras abgegeben wurden . diese werden nun durch chapman-zebras ersetzt . neu sind sonst momentan zwei weibliche elipsen-wasserb├Âcke .
(27.04.2013, 23:22)
Zoo Osnabr├╝ck :   Spannende Einblicke beim ┬äSchl├╝sselloch-Tag┬ô
Blick hinter die Kulissen und Familiengl├╝ck bei den Affen

Der Besuch im Zoo Osnabr├╝ck lohnt sich am kommenden Sonntag (28.04.2013) gleich doppelt: Der Zoo erm├Âglicht einen Blick hinter die Kulissen des Tiergartens und die Jungtiere der Mangaben sowie der Gibbons k├Ânnen bei ihren ersten selbst├Ąndigen Erkundungstouren beobachtet werden.
┬äBesucher k├Ânnen mit unseren Zoop├Ądagogen von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr einen Blick in die Backstage-Bereiche vieler Tierh├Ąuser werfen. Dabei sehen sie auch, wie der Zoo funktioniert: Es geht zum Beispiel in unsere Futterk├╝che am Wirtschaftshof oder in das L├Âwenhaus┬ô, erkl├Ąrt Diana Hoge, Veranstaltungskauffrau des Osnabr├╝cker Zoos, die Idee hinter dem ┬äSchl├╝sselloch-Tag┬ô. ┬äDie exklusiven Einblicke starten direkt an den jeweiligen Tierh├Ąusern oder -gehegen. Zus├Ątzlich finden ├╝ber den Tag verteilt zahlreiche F├╝tterungs- und Kommentierungsaktionen im gesamten Zoo statt. Die genauen Uhrzeiten f├╝r alle Angebote stehen in unserem Lageplan┬ô, so Hoge. Au├čerdem k├Ânnen Besucher an Aktionsst├Ąnden ihr Tierwissen bei verschiedenen R├Ątseln auf die Probe stellen, eine L├Âwenm├Ąhne anfassen oder ein Rentiergeweih in die Hand nehmen. Der Schl├╝sselloch-Tag findet gemeinsam mit dem Familientag des Zoo-Partners Beresa statt.

Primatennachwuchs ┬ľ aus Klein wird Gro├č
Doch nicht nur hinter den Kulissen gibt es im Zoo Osnabr├╝ck Spannendes zu entdecken. Die Wei├čscheitelmangaben in ┬äTakamanda┬ô freuen sich ├╝ber Familienzuwachs: Am 26.03.2013 ist das M├Ądchen ┬äChika┬ô geboren. ┬äDie Kleine h├Ąngt zwar noch meistens an Mamas Bauch, unternimmt aber auch schon erste Ausfl├╝ge alleine ┬ľ dabei wird sie nat├╝rlich noch mit Argusaugen bewacht┬ô, beschreibt Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. ┬äChika beobachtet die anderen Affen und uns schon genau und nimmt Blickkontakt auf.┬ô Der weibliche Nachwuchs ist gerade bei dieser stark bedrohten Tierart sehr wichtig, wei├č B├Âer: ┬äSo kann sich auf Dauer ein stabiles Matriarchat bilden, in welchem sich die miteinander verwandten Weibchen gegenseitig bei der Jungenaufzucht helfen. Dies ist wiederum wichtig f├╝r den Aufbau einer gr├Â├čeren Zuchtgruppe.┬ô

Curly auf gro├čer Entdeckertour
W├Ąhrend das Mangabenm├Ądchen sich noch von der Muttermilch ern├Ąhrt, gibt es f├╝r ┬äCurly┬ô bei Familie Gibbon auch schon Obst und Gem├╝se dazu. Das im September 2012 geborene Jungtier wird langsam selbstst├Ąndig: ┬äCurly unternimmt mittlerweile erste Kletterversuche alleine und ist an den Wochenenden ein wahrer Publikumsmagnet┬ô, berichtet Revierleiter Detlef Niebler. ┬äUnd wenn das Kleine nicht alleine klettern m├Âchte, l├Ąsst es sich auch schon mal von seinen Geschwistern Jos├ę und Carusa herumtragen.┬ô Die im Zoo Osnabr├╝ck lebenden Wei├čwangen-Schopfgibbons unterscheiden sich von anderen Gibbonarten, denn bei ihnen zeigt die Fellfarbe das Geschlecht an: Die weiblichen Tiere haben helles Fell, w├Ąhrend die M├Ąnner schwarz sind. Ob es sich bei ┬äCurly┬ô um ein M├Ądchen oder einen Jungen handelt, l├Ąsst sich jedoch noch nicht sagen: ┬äMan kommt an die Jungtiere nur sehr schwer heran, um ihr Geschlecht zu bestimmen. Die Fellfarbe hilft in dem Fall leider auch nicht weiter, denn bis zu einem Alter von vier Jahren haben alle Jungtiere helles Fell┬ô, erkl├Ąrt Niebler.

Ein Zoobesuch am kommenden Sonntag lohnt sich also, um das Zooleben mit all seinen Facetten kennen zu lernen. Weitere Informationen zum Schl├╝sselloch-Tag unter www.zoo-osnabrueck.de.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Ob die Paprika Mangabenm├Ądchen Chica schon schmeckt?
(26.04.2013, 10:18)
Jolantha Belik :   Wenn ich es richtig verstanden habe, kommt das neue Rentier-M├Ądl im Tiergarten Sch├Ânbrunn aus Osnabr├╝ck. Wie alt ist sie und hatte sie in Osnabr├╝ck einen Namen? Sie hat sich jedenfalls gut eingelebt, mag aber nicht, wenn ihr die Wiener Weibchen zu nah kommen und diese wiederum m├Âgen es nicht, wenn die Neue dem feschen "Hank" zu nahe kommt. :-)
(23.04.2013, 22:07)
Zoo Osnabr├╝ck :   W├Âlfin Odina ist umgezogen
Neues Zuhause neben den Rothunden

Im Wolfswald des Zoo Osnabr├╝ck ist die Entscheidung gefallen: W├Âlfin Paulina hat sich die Gunst der R├╝den erworben. Ihre Schwester Odina konnte sich jedoch nicht integrieren und musste nun aus der Gruppe herausgenommen werden.
┬äWir wollen im Wolfswald wieder eine intakte Wolfsgruppe mit Nachwuchs aufbauen, um Besuchern das Familienleben der W├Âlfe zu erkl├Ąren und Vorurteile gegen die Tierart abzubauen┬ô, erl├Ąutert Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Auch mit Blick auf die aktuellen Wolfssichtungen in der Region sei es wichtig zu zeigen, dass W├Âlfe sehr soziale Tiere seien. Deswegen entschied sich B├Âer Ende 2012 dazu, zwei F├Ąhen in das dreik├Âpfige Osnabr├╝cker M├Ąnnerrudel zu integrieren. Da Wolfsr├╝den, die l├Ąnger ohne weibliche Begleitung leben, aggressiv auf F├Ąhen reagieren k├Ânnen, hoffte B├Âer, dass sich m├Âgliche Konflikte auf die zwei Schwestern verteilen w├╝rden. ┬äInzwischen hat sich Paulina durchgesetzt und mit dem m├Ąnnlichen Leitwolf Welpi verpaart. Das sind zun├Ąchst sehr gute Nachrichten┬ô, freut sich der Wolfexperte B├Âer. Doch Odina habe den Anschluss zur Gruppe nicht gefunden. ┬äZwar hatte sich die Situation zwischenzeitlich ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum entspannt, doch vor circa drei Wochen wurde Odina von einem Artgenossen noch einmal gebissen.┬ô

Neues Zuhause zun├Ąchst neben den Rothunden
Deswegen entschied der Zoo nun, Odina aus der Gruppe zu nehmen und nach einem neuen Zuhause f├╝r die F├Ąhe zu suchen. ┬äF├╝r Odina war die Situation im Wolfswald schwierig, deswegen ist sie in dem Gehege neben den Rothunden mit mehr Ruhe besser aufgehoben ┬ľ auch wenn sie dort vor├╝bergehend alleine ist. In der Wildbahn sind die eigentlich famili├Ąr orientierten W├Âlfe manchmal ├╝ber Jahre hinweg alleine auf Partnersuche unterwegs┬ô, erl├Ąutert B├Âer. Tierpflegerin und Revierleiterin Tanja Boss berichtet, dass sich Odina schon gut eingelebt habe: ┬äSie begr├╝├čt uns jeden Morgen und ist sehr aufmerksam. Mit ihren neuen Nachbarn, den Rothunden, flirtet sie regelrecht.┬ô Dennoch hat die Suche nach einem neuen Zuhause und damit auch passenden Gef├Ąhrten bereits begonnen: ┬äWir haben schon mit mehreren Tierparks gesprochen. Allerdings wissen wir ja aus der Erfahrung mit Wolf Roy, dass das eine Weile dauern kann┬ô, so B├Âer. Der Zoo fand 2010 f├╝r Roy ein passendes Zuhause im Tierpark Hanau, wo er sich mit F├Ąhe Bonny zusammentat. ┬ä├ťber kurz oder lang werden wir auch f├╝r Odina eine neue Heimat und hoffentlich auch passenden Partner finden. Bis dahin bietet ihr das Gehege neben den Rothunden ein gutes Zuhause┬ô, erkl├Ąrt B├Âer.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck, Lisa Josef
Auch wenn F├Ąhe Odina in ihrem neuen Zuhause alleine ist, sie f├╝hlt sich hier sichtlich wohl.
(18.04.2013, 14:07)
Ulli :   Filmbeitrag zur Ausstellung Klimatopia:
http://www.noz.de/video?bcpid=1046133160...3646328001
(12.04.2013, 17:12)
Ulli :   gefunden auf der Homepage des Zoos - Konzept 2021:
http://www.zoo-osnabrueck.de/pics/medien/1_1363679896/Gesamtpraesentation.pdf
(06.04.2013, 16:32)
Zoo Osnabr├╝ck :   Klimaschutzma├čnahmen im 3D-Format
Osnabrücker Familie wird Bestandteil der „Klimatopia“-Ausstellung im Zoo

Die Vorbereitungen zur gro├čen ┬äKlimatopia┬ô-Er├Âffnung im Zoo Osnabr├╝ck sind auf der Zielgeraden. Am Donnerstag, 11. April, wird die neue interaktive Klimaausstellung offiziell er├Âffnet. Mit dabei: die Osnabr├╝cker Familie Blomeier, denn ihre Solarthermieanlage hat einen festen Platz als beispielhafte Osnabr├╝cker Klimaschutzma├čnahme in ┬äKlimatopia┬ô.
┬äDas macht uns schon ein wenig stolz, ┬éKlimatopia┬Ĺ-Bestandteil sein zu d├╝rfen┬ô, sagt Volker Blomeier. Der 50-j├Ąhrige Familienvater aus dem Stadtteil Sonnenh├╝gel hatte sich auf einen Aufruf im Stadtwerke-Kundenmagazin ┬ähier┬ô gemeldet. Dort hatten die Ausstellungsmacher im Vorfeld gezielt nach Besitzern von thermischen Solaranlagen gesucht, die in der Ausstellung anhand ihrer eigenen Anlage exemplarisch den Aspekt ┬äW├Ąrme aus der Sonne┬ô veranschaulichen m├Âchten. Immerhin gibt es in Osnabr├╝ck gesch├Ątzt rund 1.400 solcher thermischen Solaranlagen, die umweltschonend W├Ąrme erzeugen und somit CO2 einsparen. ┬äUnsere Anlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterst├╝tzung steht sozusagen Modell und zeigt, dass Klimaschutz relativ einfach funktioniert┬ô, so Blomeier weiter. Bis zu 160 Tage im Jahr beziehe die Familie Warmwasser f├╝rs Duschen, Waschen oder die Sp├╝lmaschine ausschlie├člich ├╝ber die Solaranlage.

Dreidimensionales „Osnabrück-Modell“
Zu sehen sein wird Familie Blomeier mitsamt ihrer Anlage in einer Station, die die verschiedenen Klimaschutzma├čnahmen in Osnabr├╝ck zeigt. Daf├╝r haben die Ausstellungsmacher um Monika Weyer und Norbert Niedernostheide ein dreidimensionales Modell der Region entwickelt. Mithilfe eines speziellen Lichtstrahls k├Ânnen die Besucher die verschiedenen Ma├čnahmen wie die Windkraftnutzung am Piesberg, die Erdw├Ąrmenutzung am Nettebad, die Solarthermieanlage der Familie Blomeier oder auch beispielhafte Energieeffizienzprojekte ansteuern. ┬äAuf einem Monitor erfahren sie dann, wie diese Ma├čnahmen in Osnabr├╝ck konkret umgesetzt wurden und welchen Klimanutzen sie haben. Au├čerdem gibt es hilfreiche Tipps, wie jeder Einzelne solche Projekte auch privat angehen und umsetzen kann ┬ľ quasi als ganz pers├Ânlicher Beitrag zum Klimaschutz┬ô, erl├Ąutert Norbert Niedernostheide. Insgesamt zw├Âlf verschiedene und beispielhafte Osnabr├╝cker Klimaschutzma├čnahmen sind in der Station aufgef├╝hrt und dargestellt. ┬äSo zeigen wir anschaulich, wie Klimaschutz sozusagen ┬évor der Haust├╝r┬Ĺ in Osnabr├╝ck funktioniert und motivieren die Zoobesucher auch selbst aktiv zu werden┬ô, erg├Ąnzt Monika Weyer.

„Klimatopia“-Tag am 14. April
Das Osnabr├╝cker ┬äKlimaschutz-Modell┬ô in 3D ist eine von ├╝ber 13 Stationen der interaktiven ┬äKlimatopia┬ô-Ausstellung. Hauptdarsteller sind dabei die beiden Mischlingsb├Ąren Tips und Taps, die aufgrund ihrer eigenen Geschichte perfekt f├╝r die Rolle als Klimabotschafter geeignet sind und sinnbildlich durch die Dauerausstellung f├╝hren werden. Am kommenden Samstag, 6. April, l├Ąuten der Zoo und die Stadtwerke gemeinsam den ┬äKlimatopia┬ô-Countdown ein. Ab 10 Uhr r├╝hren beide Partner im Stadtwerke-Servicezentrum am Nikolaiort flei├čig die Werbetrommel f├╝r den gro├čen ┬äKlimatopia┬ô-Tag eine Woche sp├Ąter.

Denn am Sonntag, 14. April,┬áwird Klimaschutz im gesamten Zoo erlebbar: Neben ┬äKlimatopia┬ô-F├╝hrungen gibt es weitere ┬äKlima-F├╝hrungen┬ô zu den Tieren bzw. den Tierh├Ąusern und Gehegen, verschiedene ┬äKlima-Aktionen┬ô z.B. rund um die Elektromobilit├Ąt, eine ┬äKlima-Rallye┬ô sowie Musik, Spiel und Spa├č auf der gro├čen ┬äKlimatopia┬ô-B├╝hne am Affentempel Angkor Wat. ┬äWir werden als ┬éKlimatopia┬Ĺ-Bestandteil auf jeden Fall auch mit dabei sein┬ô, betont Volker Blomeier abschlie├čend. Wer sein eigenes Heim auch hinsichtlich energetischer Sanierungsma├čnahmen ├╝berpr├╝fen will, kann dies am 14. April mithilfe der Klimaschutz-Kampagne ┬äHaus sanieren ┬ľ profitieren┬ô der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Interessierte Hausbesitzer bringen dazu die Heizkostenabrechnungen der vergangenen drei Jahre, das aktuelle Schornsteinfegerprotokoll und ┬ľ falls vorhanden ┬ľ Bauskizzen und Unterlagen zur Haustechnik mit.┬á

Zu „Klimatopia“:
┬äKlimatopia┬ô ist eine neue interaktive Dauerausstellung zum Thema Klimawandel und Klimaschutz. Die Ausstellung wird am 11. April offiziell er├Âffnet und befindet sich direkt am neuen B├Ąrengehege im ┬äKajanaland┬ô. Gef├Ârdert wird ┬äKlimatopia┬ô von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Nieders├Ąchsischen Bingo-Umweltstiftung sowie den Stadtwerken Osnabr├╝ck.

Foto (Zoo Osnabrück/Foto VIP): Familie Blomeier und ihre Solarthermieanlage sind Teil der neuen „Klimatopia“-Ausstellung im Zoo Osnabrück
(05.04.2013, 09:27)
Oliver M├╝ller :   Generell sehe ich in Deutschland noch ein sehr gro├čes Potenzial f├╝r neue Elefantenzuchtgruppen bzw-herden: in Augsburg, Karlsruhe und Stuttgart gibt es Elefanten-Altenheime und mindestens Stuttgart und Karlsruhe wollen langefristig dabei bleiben, Magdeburg plant schon fest mit neuen Elefanten, Neunkirchen will auch langfristig z├╝chten, ebenso Dresden. Und ob die Aufgabe der Elefantenhaltung in N├╝rnberg, Gelsenkirchen und dann auch Rostock wirklich f├╝r die Ewigkeit ist, sei mal dahin gestellt. Ich k├Ânnte mir gut vorstellen, dass alle drei Zoos in ein paar Jahren wieder moderne Elefantenh├Ąuser bauen, wenn ├╝ber die gewaltigen Investitionen der letzten Jahre mal Gras gewachsen ist. Der Platz w├Ąre zumindest ├╝berall da und attraktiv f├╝r Besucher sind Elefanten ja allemal. Und Erfurt und Kronberg sind ja schon feste dabei, aufzur├╝sten.
(30.03.2013, 12:15)
Sacha :   Im Sinne der Erg├Ąnzung w├╝rde ich mich eben f├╝r die Afrikaner entscheiden (Haltungen in Freizeitparks, die mit Ausnahme von Hodenhagen ohnehin nichts zur Zucht der Afrikaner beitragen, ├Ąndern da nichts).
Und bez├╝glich Bestandszahlen ist es gegenw├Ąrtig zwar schon so, dass die Population der Asiat. Elefanten deutlich kleiner ist als die der Afrikaner. Aber wenn man sich die Entwicklung anschaut, kann sich das sehr schnell ├Ąndern.
Die Elfenbein-Wilderei hat wieder stark zugenommen. Davon betroffen sind vor allem die afrikanischen Staaten. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil einerseits bei den Afrik. Elefanten beide Geschlechter GROSSE Stossz├Ąhne vorweisen k├Ânnen und als (mehrheitliche) Savannenbewohner leichter im Gel├Ąnde auszumachen sind und andererseits der Schutz - vielleicht mit Ausnahme von S├╝dafrika, Namibia und Botswana unzureichend ist. Selbst in Kenia und Tansania wurden in letzter Zeit in den Nationalparks wieder Elefanten (und Nash├Ârner) gewildert. Malaysia, Thailand, Indien und andere SOA-Staaten sind sicher auch nicht frei von Korruption und Wilderei. Trotzdem ist es wohl nicht so falsch, diesen Tigerstaaten - da mehr Geld und besser entwickelt - in Sachen Elefantenschutz mehr zuzutrauen als vielen afrikanischen Staaten.
Darum ist es vielleicht nicht so schlecht, wenn man in Europa, Nordamerika und Australien zur Sicherheit (auch) eine Ex-situ-Population von Afrik. Elefanten aufbaut, selbst auf die Gefahr hin, ├╝berz├Ąhlige Tiere t├Âten zu m├╝ssen (Es geht gern vergessen, dass auch in der Natur nicht alle Jungelefanten das Erwachsenenalter erreichen und oft viel grausamer sterben m├╝ssen als Zootiere durch eine einschl├Ąfernde Spritze...)
(27.03.2013, 18:14)
Ulli :   Kaum eingezogen hat der erste Guereza gleich einen Ausflug zur benachbarten Kreishandwerkerschaft unternommen.
http://www.noz.de/lokales/70375763/vierjaehriger-affe-buext-aus-dem-osnabruecker-zoo-aus
(27.03.2013, 18:11)
Michael Mettler :   Genau das meine ich, wenn ich gegen├╝berstelle "Was w├╝nsche ich mir?" und "Was ist real machbar?". Mit dem oftmals vorhandenen Unterschied dazwischen werden sich m.E. auch die Entscheider in den Zoos h├Ąufiger auseinandersetzen m├╝ssen, als nach au├čen hin erkennbar ist. Viele Entscheidungen fallen mit Sicherheit nach Blick auf den Ist-Bestand und darauf, was man daraus machen kann.

Die Perspektive f├╝r die Asiatische Elefantenpopulation in Europa scheint derzeit g├╝nstiger zu sein als f├╝r die Afrikanische, wenn es doch in letzterer schon an einem m├Âglichen Zuchtbullen f├╝r Matibi und einem europ├Ąischen Abnehmer f├╝r Tutume zu mangeln scheint. Da w├╝rden dann auch importierte K├Ąlber aus Culling-Aktionen nicht sofort die Situation optimieren k├Ânnen (mal ganz davon zu schweigen, was nach der Tuli-Aff├Ąre medial aus solchen Importen gemacht w├╝rde). Auf der anderen Seite steht der aktuelle Bedarf an weiteren Asiatenhaltern, um Jungbullen oder gar ganze Mutterlinien aus gr├Â├čeren Gruppen abgegeben zu k├Ânnen. Und wenn ich mir die medizinische Seite so ansehe, dann entsteht wom├Âglich in n├Ąherer Zeit auch noch Bedarf, "Auffanghalter" f├╝r herpes- oder tb-infizierte Asiaten zu finden...
(27.03.2013, 17:11)
Oliver M├╝ller :   @Henry Merker:
Der Skepsis habe ich leider nichts entgegen zu setzen. Zumal die Parteien, die pro Naturschutz denken, eher gegen Zoos sind. :-(
(27.03.2013, 15:42)
Henry Merker :   @Oliver M├╝ller:
Ich bin da sehr skeptisch; die aktuelle Lage um den Euro veranlasst mich pers├Ânlich eher dazu, anzunehmen, dass die "Geldgeberfreundlichkeit" gegen├╝ber Zoos zumindest von seitens der Politik tendenziell eher weiter heruntergefahren wird....
(27.03.2013, 15:36)
Oliver M├╝ller :   @Michael Mettler:
Keine Einw├Ąnde gegen diese Argumentation. Allerdings habe ich langfristig eher die Vision, dass die Wichtigkeit der Zoos und ihrer Zuchtprogramme erkannt und daf├╝r mehr Geld zur Verf├╝gung gestellt wird, als europaweit gleichevZoos. So k├Ânnte man vielleicht neue Zoos bauen oder bestehende erweitern. Und innovatives Denken w├Ąre auch nicht schlecht. Vielleicht gibt es St├Ądte, die sich keinen Zoo leisten k├Ânnen, aber f├╝r die ein Elefantengehege plus Streichelzoo, Spielplatz und Gastronomie ine tolle und bezahlbare Alternative w├Ąre?

Nur mal so als Beispiel, meine ich. Da w├╝sche ich mir mehr Mut, mehr vision├Ąres Denken und mehr Verstand. Vielleicht bin ich da ja naiv.
(27.03.2013, 15:29)
Michael Mettler :   Noch ist es doch gar nicht so, dass auch nur in den deutschsprachigen L├Ąndern ein Afrikanermangel herrscht. Im Osten Deutschlands sind sie z.B. sehr stark vertreten. Ob es dem Normalbesucher wichtig ist, in verschiedenen Zoos auch verschiedene Elefantenarten zu sehen, m├Âchte ich bezweifeln - wenn ├╝berhaupt, w├╝rde der wohl lieber beide Arten im selben Zoo oder sogar Gehege sehen, weil sich um die Frage, wer denn nun die gro├čen und wer die kleinen Ohren hat, innerhalb der Familie so prima streiten l├Ąsst... (Ich denke sogar, bei ausreichend Platz und Geld w├╝rde auch mancher Zoodirektor gern zur Haltung beider Arten zur├╝ckkehren.)

In einer durch Zuchterfolge wachsenden Elefantenpopulation potenzieren sich die Unterbringungsprobleme nat├╝rlich schnell - ich denke da nur an die fr├╝hreifen hannoverschen K├╝he und die rasche Geburtenabfolge der ├Ąltesten Zuchtkuh. Einerseits sch├Ân zur schnellen Verj├╝ngung der vor gar nicht allzu langer Zeit drastisch ├╝beralterten Population, aber andererseits wachsen weniger Elefantenhalter als Elefanten nach. Falls die Afrikaner in eine ├Ąhnliche Erfolgsspur gebracht werden k├Ânnten, h├Ątten wir dann bei ZWEI Arten das Problem, fr├╝her oder sp├Ąter ├╝ber Zuchtstopp (= Verzicht auf Publikumsmagnete) oder Bulleneuthanasie (= problematische Au├čendarstellung) nachdenken zu m├╝ssen - und zwar deutlich fr├╝her, als wenn beendete Afrikanerhaltungen nach und nach durch Asiatenhaltungen ersetzt werden w├╝rden.

W├ťNSCHEN w├╝rde auch ich mir eine m├Âglichst gro├če Artenvielfalt in Zoos. Ob die angesichts z├╝chterischer Notwendigkeiten realisierbar und f├╝r die Hauptzielgruppe des Normalbesuchers in solcher Auspr├Ągung wichtig ist, steht auf einem anderen Blatt.

Abgesehen davon finde ich die Argumentation des Osnabr├╝cker Zoodirektors bez├╝glich der Bestandszahlen im Freiland bestens nachvollziehbar. Wenn ihr selbst Zoodirektoren w├Ąrt und nur eine Anlage aus einem nah verwandten Artenkomplex besetzen k├Ânntet, was w├╝rdet ihr w├Ąhlen: Die seltenere Art oder die, deren Freilandbestand zwanzigmal so hoch ist...?
(27.03.2013, 15:16)
Oliver M├╝ller :   Ich bin generell dagegen, wenn ein ganzer Kontinent oder auch nur ein gro├čes Land sich auf eine von zwei alternativen (Unter-)Arten beschr├Ąnkt. Zoos m├╝ssen auch an die Besucher denken und die wollen nicht in jedem Zoo das selbe sehen. Ich denke auch, dass es genug Elefantenhalter in Europa gibt, dass von beiden Arten ausreichend viele Exemplare gehalten werden k├Ânnen.
(27.03.2013, 13:48)
Sacha :   @MM: Nur handelt es sich bei Buntbock/Bl├Ąssbock um zwei Unterarten und nicht Arten wie bei den Elefanten.

Dass es s├╝dlich des Mains in D keine Afrik. Elefanten mehr gibt, ist jetzt auch nicht soooooo lange her (Augsburg). Zudem gibt es gleich jenseits des Rheins mit Basel eine Haltung.

So oder so bin ich gegen ein kontinentales Haltungsmonopol. Wenn ├╝berhaupt (ich betone: ├╝berhaupt) k├Ânnte man zwischen S├╝d- und Nordeuropa teilen, wobei wegen der Sonneneinstrahlung sich die S├╝deurop├Ąer auf die Afrikaner konzentrieren k├Ânnten (dasselbe dann in Nordamerika).

Das Platzproblem ist ohne Zweifel ein Problem. Andererseits k├Ânnte man es wenigstens etwas abschw├Ąchen, indem Zoos und Tierparks, welche die E-Haltung aufgegeben haben, wieder mit dieser beginnen und dann eben statt Zuchtgruppen 2 oder 3 "ausgediente" K├╝he oder Jungbullen (bei entsprechender Gehegeanpassung) halten - dies vohlgemerkt ohne die jeweiligen finanziellen M├Âglichkeiten zu ber├╝cksichtigen. Spontan denke ich da an Gelsenkirchen, wo man das aktuelle Kamelgehege (sind zwischen Languren und Dschungelhaus ohnehin ein Fremdk├Ârper) vielleicht f├╝r zwei Jungbullen umbauen k├Ânnte. Auch der Tiergarten N├╝rnberg hat mit seinen 80 ha sicher Platz genug f├╝r eine moderne Elefantenanlage (und es m├╝ssten daf├╝r wahrscheinlich nicht mal "unpopul├Ąre" Huftiere ├╝ber die Klinge springen). Weitere Alternativen k├Ânnten Neuwied, Saarbr├╝cken oder im restlichen Europa Dvur, Zagreb, London und andere britische Zoos sowie Zoos in Italien sein.
(27.03.2013, 13:21)
Michael Mettler :   @Sacha: Eine regionale Beschr├Ąnkung auf eine Elefantenart w├Ąre doch aber nichts Neues. S├╝dlich des Mains z.B. gibt es ├╝berhaupt keine Afrikaner mehr in Deutschland. Und wer auf relativ kurzer Strecke unbedingt Afrikaner im Umkreis von Osnabr├╝ck sehen muss, kann sie in Str├Âhen und Stukenbrock besuchen...

Angesichts des Jungbullenproblems bei erfolgreicher Nachzucht neige ich inzwischen zu der Ansicht, dass eine Beschr├Ąnkung auf eine Elefantenart in ganz Europa sinnvoll w├Ąre - im Gegenzug k├Ânnte man sich ja in den nordamerikanischen Zoos auf die andere konzentrieren (analog zu der Verfahrensweise bei Bl├Ąssbock/Buntbock). Denn es d├╝rfte nicht allzu viele Zoos geben, die sich auch langfristig f├╝r Jungbullenhaltung zur Verf├╝gung stellen und nicht mit einem Umstieg auf Zuchtgruppenhaltung lieb├Ąugeln, und auch die nicht z├╝chtenden K├╝he aus der Gesamtpopulation m├╝ssen ja dem jetzigen Konzept folgend irgendwo untergebracht werden. Wenn dann noch Notwendigkeiten wie mit der Emmener Gruppenteilung hinzukommen, dann verdoppeln sich die Unterbringungsschwierigkeiten nat├╝rlich, wenn auch noch zwei Arten um die freien Ressourcen konkurrieren. Immerhin haben wir schon die Situation, dass Afrikaner-Jungbullen nach Amerika abgegeben werden m├╝ssen (Tutume hatte ja mit dem Dresdner Thabo-Umasai schon einen Vorg├Ąnger in Sachen Atlantik├╝berquerung).
(27.03.2013, 11:48)
Sacha :   Vielleicht sollte man sich angesichts dieser Tatsache den Wechsel von Afrikanischen zu Asiatischen Elefanten in Osnabr├╝ck nochmals ├╝berlegen.

Inwieweit sind zum Beispiel die Anlagen in Osnabr├╝ck nun wirklich "Herpes clean"? Meines Wissens sind Afrikaner gegen├╝ber diesem Virus doch wesentlich unempfindlicher, k├Ânnen ihn aber auf die Asiaten ├╝bertragen.

Auch im Sinne der Erg├Ąnzung mit den umliegenden Zoos w├╝rde ich an den Afrikanern festhalten (Hannover und M├╝nster haben beide Asiaten).
Wenn man keine Afrikaner-Zuchtgruppe mit ├╝berz├Ąhligen Tieren aus Europa aufbauen kann, w├Ąre doch ein Import aus S├╝dafrika (Culling-Programme) noch immer m├Âglich, oder?

Und passen Afrik. Elefanten nicht auch thematisch besser, wenn man die umliegenden Anlagen im Zoo Osnabr├╝ck in Betracht zieht?
(27.03.2013, 10:21)
Ulli :   Dann hat leider der Zoo Emmen und speziell die Elefantengruppe dort selbst ein echtes Problem!!! Osnabr├â┬╝ck hat dagegen jetzt Ruhe und Zeit f├â┬╝r eine Sondierung. Langfrisitg w├â┬Ąre die Abgabe einer der beiden zunehmend wachsenden und auch funktionierenden Matriachatsgruppen aus Hannover nach Osnabr├â┬╝ck eine sinnvolle Alternative - schon allein aus Platzgr├â┬╝nden in Hannover.
(27.03.2013, 08:37)
Jan Jakobi :   Oje, dass darf nicht war sein.

Ob der Stre├č in der Gruppe Schuld ist?
(26.03.2013, 15:03)
Zoo Osnabr├╝ck :   Emmener Elefanten kommen nicht nach Osnabr├╝ck
Gesundheitstestergebnisse stoppen Umzugspl├Ąne

Die vier Asiatischen Elefanten aus dem Tierpark Emmen werden doch nicht in den Zoo Osnabr├╝ck umziehen k├Ânnen. Grund daf├╝r sind die letzten Ergebnisse von vorgeschriebenen Gesundheitstests. Asiatische Elefanten werden dennoch bald am Sch├Âlerberg leben.

┬äWir mussten leider die Notbremse ziehen und die Transportvorbereitungen stoppen┬ô, berichtet der Osnabr├╝cker Zoodirektor Prof. Michael B├Âer bei der Pressekonferenz. ┬äBei den letzten vorgeschriebenen Gesundheitsuntersuchungen der Tiere wurde festgestellt, dass zwei der Elefanten Antik├Ârper gegen Tuberkulose aufweisen. Sie sind zwar nicht akut krank, aber im Sinne unserer Tiere sowie unserer Mitarbeiter mussten wir diese Entscheidung treffen┬ô, so Prof. B├Âer. Da die vorgeschriebenen Gesundheitstests maximal vier Wochen alt sein d├╝rfen, bevor der Transport stattfindet, konnte dieser Befund vorher nicht entdeckt werden. ┬äEs gab auch keinerlei Anzeichen oder Historie bei den Dickh├Ąutern, die einen m├Âglichen Verdacht h├Ątte wecken k├Ânnen. Der Befund ist sowohl f├╝r die Emmener Kollegen als auch f├╝r uns sehr ├╝berraschend und nat├╝rlich traurig┬ô, bedauert B├Âer. Denn die Emmener Tiere ben├Âtigen dringend ein neues Zuhause und in Osnabr├╝ck h├Ątte mit dem Elefantenbullen Luka aus dem spanischen Bernidorm eine Zuchtgruppe entstehen k├Ânnen. ┬äOb wir Elefanten aus Emmen zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt ├╝bernehmen werden, k├Ânnen wir im Moment noch nicht sagen.┬ô

Alternativen werden bereits erarbeitet
Martin van Wees, Zuchtbuchkoordinator f├╝r Asiatische Elefanten aus dem Zoo Rotterdam, stimmt Prof. B├Âer zu: ┬äEs ist richtig, dass der Zoo Osnabr├╝ck die Emmener Elefanten zu diesem Zeitpunkt nicht nimmt. Die Emmener Kollegen m├╝ssen zun├Ąchst den Befund bei ihren zwei Elefanten genauer ├╝berpr├╝fen. Das kann Wochen oder Monate dauern.┬ô Deswegen arbeiten die Elefanten-Experten bereits an einem anderen Weg, am Osnabr├╝cker Zoo eine Zuchtgruppe Asiatischer Elefanten aufzubauen: ┬äWir stehen mit allen Zoos, die Asiatische Elefanten halten, in Kontakt. Sobald passende K├╝he ein neues Zuhause suchen, ist Osnabr├╝ck an erster Stelle. Bis dahin k├Ânnen wir hier sehr gut einigen Jungbullen ein Zuhause bieten. Auch f├╝r diese suchen wir regelm├Ą├čig neue Unterk├╝nfte, wenn sie von ihrer Familie weg m├╝ssen┬ô, so die Pl├Ąne des Zuchtbuchkoordinators. Die Entscheidung wird in den kommenden Wochen fallen. ┬äNach Ostern wissen wir mehr, wir werden ├╝ber kurz oder lang hier eine Zuchtgruppe aufbauen┬ô, ist B├Âer ├╝berzeugt.

Elefantenbulle Luka kommt
Sicher ist jedoch die Ankunft von Elefantenbulle Luka aus dem spanischen Benidorm. ┬äSobald wir alle Umbauarbeiten im Elefantenbullenstall und auf der Anlage abgeschlossen haben, wird Luka kommen. Sp├Ątestens im Mai sollte er eintreffen┬ô, sch├Ątzt Prof. B├Âer. Bis Luka einzieht, k├Ânnen die Besucher den Afrikanischen Elefantenbullen Tutume beobachten. ┬äTutume bleibt bis dahin bei uns. Er ist zurzeit in einem Alter, in dem auch Elefantenbullen in freier Wildbahn alleine durch die Steppe ziehen. Er ist viel mit sich selbst besch├Ąftigt und vermisst deswegen keine zus├Ątzliche Gesellschaft┬ô, berichtet B├Âer. Sobald sich die Ankunft von Luka abzeichne, reise Tutume in einen kanadischen Zoo: ┬äDie Einreisegenehmigung wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen vorliegen.┬ô H├Ątten die Afrikanischen Elefantenk├╝he Sabi und Matibi dann doch am Sch├Âlerberg bleiben k├Ânnen? ┬äDie mit dem Zuchtbuchkoordinator getroffene Entscheidung, Sabi und Matibi zu passenden Partnern nach Toulouse abzugeben, war richtig und wichtig. Hier k├Ânnen sie sich noch besser weiter entwickeln und Matibi hat die Chance Mutter zu werden┬ô, ist B├Âer ├╝berzeugt. ┬äDie Emmener Tiere ben├Âtigen zwar dringend ein neues Zuhause, aber auch ohne ihr Kommen w├Ąre diese Entscheidung gemeinsam mit den Zuchtbuchkoordinatoren des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms so getroffen worden.┬ô┬á

Aufsichtsrat begr├╝├čt verantwortungsvolle Entscheidung
Im Namen des Zoovereins dankt Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH und Pr├Ąsidiumsmitglied der Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V., Zoodirektor B├Âer f├╝r das Engagement bei der Elefantenhaltung: ┬äDie Elefantenproblematik hier am Sch├Âlerberg zu l├Âsen ist nicht einfach. Das Vereinspr├Ąsidium und der Aufsichtsrat sind froh, dass Professor B├Âer die ersten Schritte geschafft hat und ich bin sicher, dass wir bald einen guten Weg gefunden haben, um langfristig Elefanten bei uns z├╝chten zu k├Ânnen.┬ô Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Tier├Ąrztin, stimmt Sliwka zu: ┬äDie Entscheidung, den Elefantentransport jetzt zu stoppen, ist besonnen und tier├Ąrztlich verantwortungsvoll. Auch wenn die Emmener Tiere jetzt nicht krank sind, m├╝ssen erst weitere Tests durchgef├╝hrt werden.┬ô
Mit dem Wechsel von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten m├Âchte der Zoo einen Beitrag zur Arterhaltung der stark gef├Ąhrdeten Tierart leisten, denn in freier Wildbahn leben nur noch zwischen 25.000 und 35.000 Asiatische Elefanten. ┬äIn den Europ├Ąischen Zoos l├Ąuft die Zucht gut und es fehlen nur noch zwei Zoos, um eine genetisch stabile Population unabh├Ąngig von der ├Âkologischen Entwicklung in Asien aufzubauen. Wir werden bald einer davon sein┬ô, ist B├Âer ├╝berzeugt.

Fotoquelle: Zoo Emmen
Die vier Emmener Elefanten kommen nicht nach Osnabr├╝ck.
(26.03.2013, 14:48)
Jolantha Belik :   H├Ątte man die Emmener Eles nicht schon fr├╝her testen k├Ânnen, noch bevor man die Afrikaner mitten im Winter von Osnabr├╝ck weg gebracht hat?

http://www.noz.de/lokales/70347653/tuberkulose-antikoerper-im-blut-elefanten-kommen-nicht-nach-osnabrueck
(26.03.2013, 11:30)
Jan Beensen :   Kann hier jemand auflisten was f├╝r Arten in der Halle leben?
Auf der HP vom Zoo steht etwas von Meerschweinchen, M├Ânchssittichen, Schopfwachteln und einem Hokko.
(25.03.2013, 19:19)
Zoo Osnabr├╝ck :   Mendoza-Halle am Wochenende er├Âffnet
Neue Tierwelt im Zoo Osnabr├╝ck

P├╝nktlich zum Wochenende er├Âffnete im Zoo Osnabr├╝ck die Mendoza-Halle. Die ehemalige Tropenhalle im S├╝damerika-Areal wurde komplett umgebaut und l├Ądt nun zu einem Besuch der argentinischen Hochebene ein.
Wo noch vor kurzem ein gr├╝ner Dschungel wucherte, betreten Besucher nun eine lichtdurchflutete, steinige W├╝stenebene. Gr├╝ne M├Ânchssittiche zwitschern lautstark einen Willkommensgru├č, Schopfwachteln flitzen durch die Steinlandschaft und Wildmeerschweinchen blicken noch scheu hinter dem Pampasgras hervor. Ein Weg f├╝hrt links entlang und erm├Âglicht Blicke aus verschiedenen Perspektiven auf die Steinlandschaft. Wer l├Ąnger bleiben m├Âchte, kann auf B├Ąnken Platz nehmen und die neue Tierlandschaft mit sechs verschiedenen Tierarten in Ruhe beobachten. Auch die Botanik ist mit Araukarien, Agaven und Pampasgras nach s├╝damerikanischem Vorbild angelegt. ┬äUns war wichtig, die Tierwelt offen und naturnah zu pr├Ąsentieren┬ô, erkl├Ąrt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos. ┬äDoch die Besucher sollten beim Beobachten auch ein wenig Geduld mitbringen ┬ľ noch sind die Tiere sehr scheu und verstecken sich gerne hinter den Pflanzen. Da muss man schon genau hinschauen.┬ô
Die Tropenhalle wurde nicht nur umgebaut, um eine neue Tierwelt zu schaffen, wie Wulftange berichtet: ┬äDie Tropenhalle stammt aus den 80er Jahren. Der Energieverbrauch war inzwischen enorm und den Bereich technisch zu modernisieren h├Ątte zu viel gekostet. So kamen wir auf die Idee, anstelle einer warmen Tropenhalle einen anderen s├╝damerikanischen Lebensraum zu zeigen, in dem k├╝hlere Temperaturen herrschen.┬ô So entstand die trocken-k├╝hle Savannenhalle nach dem Vorbild der Mendoza Hochebene in Argentinien. ┬äDie Umbaukosten von rund 20.000 Euro haben wir durch die Energieersparnis nach circa drei Jahren wieder heraus. Auch die Beregnungsanlagen sind jetzt nicht mehr notwendig ┬ľ so k├Ânnen wir neben Energie auch gro├če Mengen Wasser einsparen┬ô, so Wulftange. Somit w├╝rde die neue Mendoza-Halle auch zum Konzept des ┬äEnergiesparzoos┬ô passen, das der Zoo Osnabr├╝ck seit einigen Jahren, unter anderem mit Unterst├╝tzung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Stadtwerke Osnabr├╝ck und der Bingo Umweltstiftung, umsetzt, um seinen Energieverbrauch und damit CO2-Aussto├č zu verringern.

├ťbrigens: Ab der Zeitumstellung am letzten M├Ąrzwochenende gelten wieder die Sommer├Âffnungszeiten im Zoo (t├Ąglich von 8:00 Uhr bis 18:30 Uhr, Kassenschluss 17:30 Uhr).

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Wo noch vor kurzem gr├╝ner Dschungel wucherte, erwartet Besucher nun eine steinige W├╝stenlandschaft.
(25.03.2013, 09:37)
Jolantha Belik :   Nicht nur "Schnee und K├Ąlte"! Beim Kistentraining gibt es Probleme mit dem Nachwuchs, die gro├če Schwester hat was dagegen, wenn sie nicht in der N├Ąhe vom kleinen Bruder sein darf. Die Vier haben ja nicht alle Platz in einem einzigen Transporter und m├╝ssen getrennt werden.
(19.03.2013, 10:05)
Holger Wientjes :   Schnee und K├Ąlte haben den Abtransport der Afrikaner aus OS ja auch nicht verz├Âgert...
(19.03.2013, 06:53)
Jan Jakobi :   Der geplante Transport der vier Emmener Elefanten versp├Ątet sich. Schuld sind "Radza" und der Winter (Schnee und K├Ąlte).

Erst nach Ostern sollen die kommen und "Tutume" wird ebenfalls erst nach Ostern nach Hodenhagen transportiert.

(18.03.2013, 12:31)
Zoo Osnabr├╝ck :   M├Ânchsgeierm├Ądchen reiste nach Antwerpen
Nachwuchs soll f├╝r Arterhaltung sorgen

Das am 21.05.2012 geborene M├Ânchsgeierm├Ądchen ist mit wichtigem Auftrag in den Zoo Antwerpen gereist. Es wird dort einen passenden Partner erhalten, um f├╝r die Arterhaltung der bedrohten Tierart zu sorgen.
So manch ein Zoobesucher mag sie schon vermisst haben: Im Februar hie├č es f├╝r das M├Ânchsgeierm├Ądchen Abschied nehmen von Mutter Perfida und Vater Negro. Denn der weibliche M├Ânchsgeiernachwuchs trat seine Reise in den Zoo Antwerpen an: ┬äDie europaweite Zuchtbuchkoordinatorin f├╝r M├Ânchsgeier hat entschieden, dass das Jungtier aufgrund seiner guten Gene am besten in einem anderen Zoo f├╝r Nachwuchs sorgen kann┬ô, beschreibt Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoo Osnabr├╝ck. ┬äDa unser M├Ânchsgeierpaar erst wenige Jungtiere aufgezogen hat, sind diese aufgrund ihres seltenen Erbguts besonders wichtig f├╝r eine Zucht mit gesundem Nachwuchs. Dieser kann dann wiederum ausgewildert werden.┬ô
2006 hatte der Zoo bereits ein M├Ânchsgeierjungtier zur Auswilderung nach S├╝dfrankreich gegeben. Wulftange erkl├Ąrt das Vorgehen: ┬äOb ein Jungtier ausgewildert wird oder in einem anderen Zoo f├╝r Nachwuchs sorgt, entscheidet die Zuchtbuchkoordinatorin gemeinsam mit Experten. Sie ber├╝cksichtigen die aktuelle Anzahl an Vorkommen in der freien Natur sowie das Erbgut des Nachwuchses.┬ô Das Osnabr├╝cker Geierm├Ądchen wird in Antwerpen auf drei andere Jungtiere treffen ┬ľ darunter sind mindestens zwei m├Ąnnliche Geier. ┬äJe nach dem, wo die Liebe hinf├Ąllt, wird sich dann ein neues Paar ergeben, das in einem anderen Zoo hoffentlich bald Jungtiere bekommt┬ô, hofft Wulftange.

Wissenswertes ├╝ber die M├Ânchsgeier
M├Ânchsgeier sind die gr├Â├čten Greifv├Âgel Europas. Sie werden mit vier Jahren geschlechtsreif und k├Ânnen ├╝ber 40 Jahre alt werden. Hat sich einmal ein Paar gebildet, bleibt es lebenslang zusammen. Das Weibchen legt ein Ei pro Jahr, das von beiden Eltern bebr├╝tet wird. Der Nestling verbringt vier Monate im Horst. Die Brutperiode (Balz, Bebr├╝tung, Aufzucht) dauert von Januar bis September. M├Ânchsgeier werden bis zu einem Meter gro├č, wiegen zwischen acht und 14 Kilogramm und ihre Fl├╝gelspannweite kann bis zu drei Metern erreichen. Die Greifv├Âgel sind vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum vom Menschen zerst├Ârt wird.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Schon richtig erwachsen: Das M├Ânchsgeierm├Ądchen, geboren im Mai 2012, reiste im Februar zur Arterhaltung nach Antwerpen.
(18.03.2013, 12:29)
Jonas Homburg :   Apropos Stallkapazit├Ąt: ich wei├č es zwar nicht genau, aber theoretisch m├╝sste da, wenn noch alles nutzbar ist, ziemlich viel vorhanden sein. Zeitweilig lebten im Stallgeb├Ąude neben den Nash├Ârnern immerhin 4 Antilopenarten (Kleiner Kudu und Grays Wasserbock beim jetzigen L├Âffelhundgehege sowie Nyala und Defassa-Wasserbock auf der anderen Seite im Bereich zwischen Nash├Ârnen und Elefanten).
(18.03.2013, 12:11)
Holger Wientjes :   Der Affentempel b├╝rgt halt nicht nur optisch f├╝r Qualit├Ąt...
(17.03.2013, 19:18)
Michael Mettler :   @Ulli: Sollen die Bl├Ąssb├Âcke oder Pinselohrschweine als dritte Art auf der Nashornanlage bleiben? F├╝r alle vier zusammen k├Ânnte es doch mit der Stallkapazit├Ąt knapp werden...?
(17.03.2013, 19:13)
Ulli :   Zu den Breitmaulnash├Ârner ziehen 1,2 Chapman oder Damara-Zebras.
(17.03.2013, 18:28)
Ulli :   Ich mag ja Guerezas - nur sind sie im benachbarten M├╝nster so bemerkenswert dargeboten, dass die Haltung in Osnabr├╝ck dahingehend nur abfallen kann.
Klassische Bewohner des Westkameruner Regenwaldes w├Ąren dagegen Mona-Meerkatzen ...
(17.03.2013, 18:25)
Jonas Homburg :   Zebras? Was hab ich denn da wieder verpasst? Dass seit l├Ąngerem schon keine Grevys mehr auf Samburu zu sehen waren habe ich auch gemerkt, kommen jetzt neue?
Noch zwei Nachtr├Ąge:
-Am Affentempel br├Âckelt der Putzt an mehreren Stellen, man blickt teilweise auf die Blanken Backsteine, hoffentlich wird das bald wieder neugemacht.
-Bei den Brillenkaimanen im Aquarium habe ich heute zum ersten Mal zwei Schnappschildkr├Âten gesehen, obwohl die schon seit langem ausgeschildert sind.
Im Gehege der Nilwarane (noch ausgeschildert) sa├č eine Galapagos- und eine Spornschildkr├Âte (beide nicht beschildert) sowie ein Zwergseiden├Ąffchen (beschildert). Von den Waranen jedoch keine Spur.
(17.03.2013, 17:55)
Holger Wientjes :   Danke f├╝r die Infos ! Freut mich, dass Guerezas kommen werden.
Ich denke nicht, dass es zwischen den Blessb├Âcken und Breitm├Ąulern zu Unvertr├Ąglichkeiten kam. Ist eher wahrscheinlich, dass die Antilopen f├╝r die neuen Zebras Platz machen mussten.
(17.03.2013, 17:35)
Michael Mettler :   Vielleicht will man die Bl├Ąssb├Âcke nur w├Ąhrend der Bauarbeiten an der Elefantenanlage etwas abgeschirmter unterbringen, um Panik zu vermeiden.

Das Stallgeb├Ąude der bisherigen Schakalanlage scheint ja sehr vielf├Ąltig nutzbar zu sein ;-)
(17.03.2013, 17:32)
Jonas Homburg :   So nach einem Besuch nat├╝rlich wieder ein Lagebericht:
-In Takamanda ziehen Guerezas ein. Sie werden im Schakalgehege wohnen, das z.Zt. f├╝r sie umgebaut wird, der Antilopenstall ist um einen kleinen Anbau erg├Ąnzt worden. Die Schakale haben das rechte Wildhundgehege bezogen und bereichern damit jetzt Samburu.
-Auf der Elefantenanlage scheint auch gebaut zu werden. Au├čen werden scheinbar hier und da am Zaun noch Felsen erg├Ąnzt, die Au├čenmauer des Hauses wird neu gemauert. Das Haus selbst ist "wegen Umbauarbeiten" geschlossen, au├čer einer neuen Heuraufe konnte ich aber von au├čen nichts erkennen. Wenn ich das richtig erkennen konnte, scheint Tutume noch im Bullenhaus zu sein, w├╝rde ich aber nicht versichern, daf├╝r sieht man durch die offene T├╝r zu wenig. Von den gerade f├╝r den Bullenbereich angek├╝ndigten Arbeiten ist aber noch nichts begonnen, was die Vermutung ja st├╝tzen w├╝rde.
-Die Wasserschweine sind jetzt auch auf der mulchbedeckten Tapirinnenanlage zu sehen, die Tiere lagen ganz entspannt quasi "zum Greifen nah" auf einem Heulager am Wassergraben.
-Im Tal der grauen Riesen waren die Blessb├Âcke auf der Anlage der kleinen Kudus zu sehen, diese selbst waren abgesperrt. Am Nashorngehege waren die Blessb├Âcke aber auch nicht mehr ausgeschildert (Zoff mit den Rhinos?)
(17.03.2013, 17:10)
Jolantha Belik :   Danke, Jonas, also stamm(t)en die Spuren auf Tutume von Matibi. Wie auch immer, ist Tutume jetzt noch in Osnabr├╝ck? Bei den "neuen" Elis gibt es ja ein paar Problemchen beim Kistentraining f├╝r den Transport ...

Och, der arme kleine Nuru. Hoffentlich halten sich die sebsternannten Tiersch├╝tzer jetzt zur├╝ck und veranstalten nicht so ein Theater, wie in Wien, als unser Giraffenbaby pl├Âtzlich ├╝ber die Regenbogenbr├╝cke gegangen ist.
(13.03.2013, 21:34)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo Osnabr├╝ck trauert um Nuru
Giraffenkind pl├Âtzlich verstorben

Der am 30.01.2013 geborene Giraffenjunge Nuru ist in der Nacht von Montag auf Dienstag pl├Âtzlich verstorben. Erste pathologische Untersuchungen weisen auf eine Muskelstoffwechselerkrankung hin.

┬äNuru zeigte am Montagmorgen erste Krankheitsanzeichen. Er kniff die Augen zusammen, was auf starke Schmerzen hindeutete, und bewegte sich nur noch sehr schleppend. Allerdings hatte er zu diesem Zeitpunkt noch solche Kr├Ąfte, dass er einer direkten Untersuchung auswich und uns nicht an sich heran lie├č┬ô, erl├Ąutert Zoodirektor Prof. Michael B├Âer, der sofort ein Breitbandantibiotikum sowie Schmerzmittel per Blasrohr verabreichen lie├č. ┬äNachmittags war Nuru bereits so geschw├Ącht, dass wir an ihn herankamen und ihn erstmals gr├╝ndlich untersuchen konnten. Unklare Lungenbefunde und eine niedrige K├Ârpertemperatur wiesen auf ein schnell fortgeschrittenes Krankheitsbild hin.┬ô Nuru erhielt daraufhin erneut Medikamente und Infusionen. Doch die Notfallbehandlung schlug nicht an: Nuru verstarb in der Nacht.
┬äF├╝r uns Zoomitarbeiter sind derartige Vorf├Ąlle sehr traurig und frustrierend. Denn Jungtiere von sehr gro├čen S├Ąugetieren lassen den Tierarzt erst im letzten Moment gefahrlos an sich heran. Dann geht es ihnen aber meistens schon so schlecht, dass kaum noch Hoffnung besteht┬ô, bedauert B├Âer. ┬äNuru wog bereits 80 Kilo. W├Ąre er auf die Hinterbeine gestiegen und h├Ątte ausgeschlagen, h├Ątte das f├╝r Menschen Lebensgefahr bedeutet.┬ô Au├čerdem lie├čen sich gerade Fluchttiere eine Krankheit erst dann anmerken, wenn es ihnen bereits sehr schlecht ginge ┬ľ ┬áein in der Wildbahn ├╝berlebenswichtiges Verhalten, damit Fressfeinde nicht auf sie aufmerksam werden.
Erste Testergebnisse der Obduktion im Institut f├╝r Pathologie der tier├Ąrztlichen Hochschule Hannover haben nun ergeben, dass Nuru offenbar eine Muskelstoffwechselerkrankung hatte. ┬äDie Gr├╝nde hierf├╝r erfahren wir nach weiteren Tests n├Ąchste Woche┬ô, so B├Âer. ┬äSeine Mutter Diana ist bereits 24 Jahre alt. Aus der freien Wildbahn gibt es Erkenntnisse, dass Kinder von ├Ąlteren Giraffenm├╝ttern gesundheitliche Schwierigkeiten haben k├Ânnen.┬ô
┬äWir sind alle sehr ersch├╝ttert, dass der kleine Nuru gestorben ist┬ô, ├Ąu├čert sich Revierleiterin Petra Kunze zu dem Todesfall im Giraffenrevier des Osnabr├╝cker Zoos. Giraffenmutter Diana gehe es den Umst├Ąnden entsprechend gut: ┬äWir haben sie sofort mit unseren ├╝brigen f├╝nf Giraffen zusammen gelassen, sodass sie abgelenkt war. Sie scheint den Verlust bereits verkraftet zu haben.┬ô Das k├Ânne ein Anzeichen daf├╝r sein, dass Nuru bereits von Geburt an krank war ┬ľ f├╝r die Menschen nicht bemerkbar, vielleicht aber f├╝r die Mutter.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Eigentlich entwickelte sich Giraffenjunge Nuru gut ┬ľ bis am Montag erste Krankheitszeichen auftraten.
(13.03.2013, 15:18)
Jonas Homburg :   Ich w├╝rde auch nicht behaupten, dass Tutume von Matibi in irgendeiner Weise unterdr├╝ckt wurde.
Das mag vielleicht ein bisschen so r├╝berkommen, weil Matibi immer die erste an Futter etc. gewesen ist, allerdings liegt das auch ein bisschen in Tutumes Art, er ist mehr so der langsame, der nicht unn├Âtig viel tut. (Habe ich selbst beim F├╝ttern erlebt)
Sabi hatte ihm Gegen├╝ber schon fast ein m├╝tterliches Verh├Ąltnis aufgebaut und war diejenige die Matibi mal zurechtwies wenn sie doch etwas zu weit ging.
(10.03.2013, 11:02)
Niedersachse :   Danke f├╝r die Info. Ich finde solch eine Regelung ziemlich gut, die Formulierung in dieser Gruppe allerdings unpassend. Da w├╝rde ich lieber etwas lesen wie mit m├╝tterlich verwandten Tieren zusammen bleiben.
Ansonsten k├Ânnte man Gruppen wie beispielsweise in Rotterdam oder irgendwann in Hannover ja nie trennen.
(09.03.2013, 19:58)
Jolantha Belik :   Zu finden in der 2. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II Nr. 486/2004:
7.11.1. Elefanten (Elephantidae), Abs. (11): "... In der Gruppe geborene Elefantenweibchen sollen zeitlebens in dieser Gruppe verbleiben. Jungbullen d├╝rfen nicht vor einem Alter von f├╝nf bis sieben Jahre abgeben werden. ..."

Nein, ich hatte nicht die M├Âglichkeit, ihn ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum in Osnabr├╝ck zu beobachten.
(09.03.2013, 19:11)
Michael Mettler :   @Jolantha: F├╝r das, was ich meinte, ist Jumaanes Vorleben eigentlich unerheblich. Wenn sich ein Elefant deiner Meinung nach schon durch die Kommunikation bei getrennter Haltung an Artgenossen gew├Âhnt - und diese M├Âglichkeit will ich nicht mal abstreiten - dann m├╝sste sich Jumaane doch an die bereits vorhandenen Hodenhagener Elefanten schon l├Ąnger gew├Âhnt haben und ihn nicht ausgerechnet der kurzzeitige Aufenthalt eines ihm unbekannten und unverwandten Gastelefanten nach dessen Weitergabe in Einsamkeit st├╝rzen...?
(09.03.2013, 18:52)
Niedersachse :   Tutume wurde nicht von Matibi in Osnabr├╝ck nicht nur unterdr├╝ckt. Die haben ein ganz normales Verh├Ąltnis. Ebenso wurde er von den anderen K├╝hen nicht unterdr├╝ckt. Die ├Ąlteren K├╝he hatten von Anfang an ein Tantenverh├Ąltnis ihm gegen├╝ber und Goni hat sich ihm zum Decken sogar angeboten.

Tutume ist vom Typ her einfach ein sehr eigenbr├Âtlicher Elefant der seinen eigenen Weg geht und sich oftmals von den anderen Elefanten wegh├Ąlt. Klar waren die anderen, vor allem Toto und Sikkim, ihm gegen├╝ber dominant, die haben ihn aber ja nicht unterdr├╝ckt.
Hattest du denn mal die M├Âglichkeit Tutume ├╝ber nen vern├╝nftigen Zeitraum in Osnabr├╝ck zu beobachten?

Das er gleich in Kanada durch die Kuh unterdr├╝ckt wird, ist ja wohl noch sehr hypotetisch.

Welches ├Âsterreichisches Gesetz verbietet denn den alleinigen Transport von Elefanten, bzw. was sagt das Gesetz denn aus.
(09.03.2013, 18:12)
Jolantha Belik :   Mit dem Unterschied, Michael, dass in freier Wildbahn die (Jung-)Bullen selber entscheiden, wann, wo und wie lange sie sich einer Herde/Gruppe anschlie├čen und wann und mit wem sie diese wieder verlassen, und nicht Zweibeiner auf dem gr├╝nen Tisch. Es war ja nicht die Rede davon, dass das Ganze Jumanee komplett zerst├Ârt. Es ist bei ihm der n├Ąchste Tropfen ins Fa├čl seiner "Erfahrungen". Wenn das Fa├č ├╝bergeht, zuckt Jumanee aus.

@Niedersachse: Objektiv betrachtet steht der Wirtschafstfaktor "funktionierende Herde mit Jungtier = viele Besucher = Geld f├╝r den Zoo" dem Wohl eines einzelnen Tieres, in diesem Fall Tutumes, gegen├╝ber. Tutume wurde bisher auch immer nur herum geschubst. Der Kleine mu├čte mit vier Jahren als "Problem-Ele" alleine seine Herde verlassen, er wurde von Berlin nach Osnabr├╝ck gebracht - das w├Ąre in ├ľ rein von Gesetzes wegen nicht erlaubt. Dann zog auch noch seine Halbschwester, die ihn nur unterdr├╝ckt hat, nach Osnabr├╝ck. Jetzt wird er quasi aufs Abstellgleis gestellt, bis man ihn irgendwann weiter verfrachtet. In Kanada erwartet ihn ein dominantes Weibchen, die wird ihn auch unterdr├╝cken (die Namens├Ąhnlichkeit wird kaum gro├če Freude bei ihr ausl├Âsen, ihr verstorbener langj├Ąhriger Ele-Partner hie├č "Toutoune"). Tutume wird es eines Tages reichen und er zuckt aus, w├Ąre ja nicht das erste Mal ...

Ist Tutume ├╝berhaupt noch in Osnabr├╝ck?
(09.03.2013, 17:14)
Niedersachse :   Richtig, in dieser kurzen Zeit wird sich sicherlich kein so enger Kontakt geschweige denn eine Freundschaft aufbauen, dass dies Jumanee anschlie├čend komplett zerst├Ârt.
Das ist auch immer noch ein riesiger Unterschied ob sie sich nur mitbekommen oder ob sie auch direkten Kontakt haben.
Vor allem wird Jumanee nicht aus seiner Gruppe rausgerissen in der er jetzt lebt.
Man sollte manches einfach ein wenig objektiver betrachten.
(09.03.2013, 13:42)
Michael Mettler :   Wenn sich im Freiland ein herangewachsener Bulle (wie Tutume einer ist) vor├╝bergehend (zwecks Paarung) einer fremden Kuhherde anschlie├čt, m├╝ssen die dortigen Jungbullen (wie Jumaane einer ist) doch genauso damit fertigwerden, dass er wieder weggeht...?
(08.03.2013, 20:10)
Jolantha Belik :   Auch wenn Elis keinen R├╝ssel- und/oder Sichtkontakt haben, so kommunizieren sie ja mit einander. Kaum gew├Âhnt er sich an einen neuen Mitbewohner, ist der auch schon wieder weg - der Kleine hat sein ganzes bisheriges Leben nur solche Erfahrungen gemacht. :-(
(08.03.2013, 19:59)
Niedersachse :   Wo ist denn jetzt das Problem f├╝r Jumanee dass zeitweise Tutume mit in Hodenhagen steht????
Ich w├╝rde sogar drauf tippen, dass die ├╝berhaupt keinen Kontakt haben werden...
(08.03.2013, 14:52)
Jolantha Belik :   Der arme Jumanee. Wenn man sich mal ├╝berlegt, was der kleine Jumanee in seinem kurzen Leben schon alles mitgemacht hat, ist es der reinste Irrsinn, was man ihm mit Tutume dort hin stellen und dann Tutume wieder wegnehmen antut. Und dann wundert man sich, wenn Elis noch gest├Ârter werden, als sie schon sind ...




(08.03.2013, 00:34)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo Osnabr├╝ck pr├Ąsentiert Investitions- und Finanzierungsplan
Wirtschaftlichkeitsberechnungen sollen neue Themenwelten erm├Âglichen

Cash-Flow, Investitionspl├Ąne, Real-Case-Szenarien ┬ľ an diese Begriffe denkt wohl kaum jemand bei einem Zoobesuch. Doch auch ein Zoo ist ein Wirtschaftsunternehmen. Der Zoo Osnabr├╝ck will nun mit einem neuen Strategiepapier die Finanzierung neuer Themenwelten erm├Âglichen.

Beim gestrigen Zoo-F├Ârderkreistreffen im Rathaus Osnabr├╝ck mit circa 120 anwesenden Sponsoren pr├Ąsentierte Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann erstmals das von ihm erarbeitete Strategiepapier ┬äZoo Osnabr├╝ck 2021┬ô. Das Konzept soll die Finanzierung der n├Ąchsten Bauvorhaben, wie einer Nordamerika-Landschaft oder die Umgestaltung des┬á Elefantenparks, mithilfe von Wirtschaftlichkeitsberechnungen und verschiedenen Entwicklungsszenarien st├╝tzen: ┬äWir machen damit die geplante Erl├Âs- und Aufwandsentwicklung in allen Positionen komplett transparent ┬ľ inklusive entsprechender Erl├Ąuterungen der bisherigen Entwicklung sowie der k├╝nftigen Planungsszenarien┬ô, so Busemann. ┬äSo wird beispielsweise deutlich, dass wir bei einem Cash-Flow von mindestens j├Ąhrlich 400.000 Euro Kredite f├╝r weitere Umbauten bedienen k├Ânnen und die Finanzierung der geplanten Nordamerikalandschaft seri├Âs sicherstellen k├Ânnen.┬ô Denn im Gegensatz zu anderen Zoos finanziere sich der Zoo gr├Â├čtenteils selbst: W├Ąhrend der Allwetterzoo M├╝nster j├Ąhrlich 4,1 Millionen Euro erhalte, bekomme der Zoo Osnabr├╝ck zurzeit circa 100.000 Euro.

Ansprache von Entscheidungstr├Ągern f├╝r Kredite
Mithilfe des Strategiepapiers wolle Busemann nun mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH Reinhard Sliwka die Entscheidungstr├Ąger in der Stadtverwaltung, im Rat und Innenministerium fr├╝hzeitig ins Boot holen. So k├Ânne man schon jetzt die ab 2017 geplante Realisierung der Nordamerikalandschaft anhand einer transparenten, seri├Âsen Finanzplanung und der geplanten Entwicklung wichtiger Steuerungsgr├Â├čen, wie z.B. des Cash-Flows oder der Liquidit├Ąt, diskutieren. ┬äBewahrheiten sich dann unsere Planungsszenarien, k├Ânnen wir, ohne bei unseren Entwicklungspartnern ┬ékalte F├╝├če┬ĺ zu erzeugen, in die f├╝r die weitere Zooentwicklung lebenswichtige Realisierung der weiteren Masterplanung┬á eintreten. Liegen wir in den vereinbarten Steuerungsgr├Â├čen schlechter, m├╝ssen wir die Projekte kleiner gestalten, zeitlich verschieben oder gar verwerfen. Liegen wir besser, k├Ânnen wir weitere, kleinere tierg├Ąrtnerisch sinnvolle Projekte neben den besucherattraktiven Gro├čprojekten realisieren┬ô, f├╝hrt Busemann aus.

40 Millionen Euro Mehreinnahmen in den letzten Jahren
Top-Ratings der Banken seien dem Zoo bereits ausgestellt worden und Budgetabweichungen im Promillebereich bei einem Haushalt von sieben Millionen Euro belegen die Seriosit├Ąt der Planung. ┬äKlar definierte Kennzahlen helfen Au├čenstehenden sofort die Finanzlage zu erkennen und die geplante Weiterentwicklung als realistisch einzustufen┬ô, erl├Ąutert Busemann. Des Weiteren habe der Zoo in den letzten Jahren viel Know-how und Erfahrungen in der Finanzierung von Bauprojekten aufgebaut. ┬ä40 Millionen Euro mehr haben wir in den letzten 15 Jahren dank neuer Erlebniswelten und passender Marketingma├čnahmen erwirtschaftet, die wiederum in die Finanzierung der Umbauten flie├čen. Parallel betreiben wir ein professionelles Aufwandsmanagement┬ô, berichtet Busemann. Personalkosten w├╝rden minimiert durch im Vergleich zu anderen Zoos sehr schlanken Strukturen mit einem hoch engagierten aber kleinen Team und alle Aufwandspositionen einem kontinuierlichem ├ťberpr├╝fungsprozess unterzogen. ┬äAllein die neben den Personalaufwendungen zweitgr├Â├čte Aufwandsposition, die Energiekosten, konnten im Rahmen unseres ┬éEnergiesparzoos┬ĺ trotz deutlicher Preissteigerungen wesentlich gesenkt werden┬ô, beschreibt Busemann die Situation.

Besucherbefragung mit Bestwerten
Neben Finanzierungskonzepten sind kontinuierliche Besucherbefragungen ein besonders wichtiges Instrument der Zooentwicklung. Diese f├╝hrt der Zoo mithilfe seines Sponsors der buw Unternehmensgruppe seit drei Jahren durch. Dr. Claudio Felten, Gesch├Ąftsf├╝hrer der buw consulting, stellte die aktuellen Ergebnisse vor: ┬äWirklich sensationell ist die Weiterempfehlungsbereitschaft der Zoobesucher: 88 Prozent w├╝rden den Zoo auf jeden Fall weiterempfehlen. Die sogenannte Nettoweiterempfehlungsrate liegt beim Zoo bei 86,4. Kein Unternehmen, auch nicht die jeweils Branchenbesten Firmen, kommen in diesen Bereich.┬ô Selbst ein Unternehmen wie Apple k├Ânne dieses Niveau mit einem Wert von 55 nicht vorweisen. Auch die Verbesserung der Kennzahl um den Wert von 20,6 seit Befragungsbeginn in 2010 sei bemerkenswert. ┬äDer Zoo Osnabr├╝ck hat die Aussagen seiner Zoobesucher sehr ernst genommen. Wo Kritik ge├Ąu├čert wurde, hat der Zoo gehandelt. So hat der Zoo f├╝r eine bessere Tierpr├Ąsentation mehr kommentierte F├╝tterungen eingerichtet, Hinweisschilder zu den Lieblingspl├Ątzen der Tiere angebracht oder Gehege umgestaltet ┬ô, erg├Ąnzt Felten. Besonders positiv bewerteten die Befragten die Tiervielfalt, die Gestaltung der neuen Anlagen und die Naturbelassenheit. Kritisiert werden die alten Gehege sowie die Ausschilderung des Rundgangs. ┬äAllerdings gab es 2012 nur 11 Kritiker ┬ľ bei 901 Befragten. Fast 90 Prozent der Besucher sind zufrieden bis sehr zufrieden mit dem Zoo. Die durchschnittliche Gesamtzufriedenheit liegt aktuell bei 6,24 von m├Âglichen 7 Punkten und konnte innerhalb drei Jahre kontinuierlich gesteigert werden┬ô, so Felten.

Auch im ┬áeurop├Ąischen Vergleich gute Noten
Auch im europ├Ąischen Vergleich schneidet der Osnabr├╝cker Zoo gut ab. Anthony Sheridan, unabh├Ąngiger Zooexperte, analysiert seit langem die europ├Ąische Zoolandschaft und sieht den Zoo am Sch├Âlerberg auf Erfolgskurs: ┬äDer Zoo Osnabr├╝ck hat im Vergleich zu anderen Zoos eine sehr gute kaufm├Ąnnische Seite. So schlie├čt der Masterplan auch immer gleich eine seri├Âse Finanzplanung mit ein. Das ergibt eine solide Basis f├╝r den weiteren Weg┬ô, bewertet Sheridan. Was sich in den letzten Jahren am Sch├Âlerberg getan habe, sei beachtlich. ┬äDer Zoo Osnabr├╝ck ist im europ├Ąischen Vergleich von einem unbedeutenden zu einem sehr bedeutenden Zoo geworden. In den letzten zwei Jahren besuchten ihn circa zwei Millionen Menschen ┬ľ das sind in etwa so viele Besucher wie der Londoner Zoo im gleichen Zeitraum hatte, allerdings bei 10 Millionen Einwohnern.┬ô Der internationale Zooexperte freue sich, dass nun noch die Tigeranlage, das Menschenaffenhaus und auch langfristig der Elefantenbereich umgebaut werden ┬ľ auch seiner Meinung nach Bereiche, die vergr├Â├čert werden m├╝ssen.

Gro├če Spendenaktion f├╝r Orang-Utan Buschi
Die Bauarbeiten f├╝r die modernisierte Tigeranlage im Stil des Affentempels Angkor Wat laufen bereits, wie Busemann berichtet: ┬äDas Zoozentrum wird sich bis 2015 in eine Tempelruine verwandeln ┬ľ auch das Menschenaffenhaus. F├╝r das neue Zuhause von Orang-Utan Buschi starten wir in diesem Jahr noch eine gro├če Spendenaktion mit dem Medienpartner Neue Osnabr├╝cker Zeitung.┬ô Der Zoo wolle die gesamte Region hinter Buschi stellen und ihm so ein neues, gro├čes Heim schaffen.


Die n├Ąchsten Projekte:

2013
Er├Âffnung neuer Streichelspielplatz im Zoozentrum
Start Umbau Tigeranlage
Spatenstich Umbau Menschenaffenhaus
Kleinere B-Ma├čnahmen: Umbau Tropenhalle zur Mendozahalle, Au├čenanlage Tapire/Guanakos/Nandus/Wasserschweine, Klammeraffen-Anlage

2014
Er├Âffnung Tigeranlage
Umbau Menschenaffenhaus
Kleinere B-Ma├čnahmen

2015
Er├Âffnung Menschenaffenhaus

2017
Baustart Nordamerika

2018
Fertigstellung Nordamerika

2020
Baustart Elefantenpark  (Angkor Wat IV)

2021
Fertigstellung Elefantenpark
 

Hintergrundinfo: Ausgaben/Einnahmen Zoo Osnabr├╝ck

Aufwendungen (2012):
Personal (3.450.000 Euro; 53%)
Energie/Bewirtschaftung (790.000 Euro; 11%)
Reparaturen (280.000 Euro)
Tierversorgung: Futter/veterin├Ąrmediz. Betreuung (400.000 Euro)
Werbung (540.000 Euro)
Verwaltung (310.000 Euro)
 
Erl├Âse (2012):
Eintrittserl├Âse (inkl. Jahreskarten): 4.900.000 Euro
Eintrittserl├Âse sind mit ├╝ber 75% Anteil am Erl├Âskuchen die wichtigste Ertragsposition.
Sponsoring: 800.000 Euro
Mit ├╝ber 13% zweitwichtigste Einnahmequelle
Pachteinnahmen: 210.000 Euro
Spenden, Zoolotterie: 200.000 Euro
 
Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Dank des Strategiepapiers ┬äZoo Osnabr├╝ck 2021┬ô soll nach ┬äAngkor Wat┬ô ┬äNordamerika┬ô kommen. Dr. Claudio Felten (Gesch├Ąftsf├╝hrer buw consulting), Anthony Sheridan (unabh├Ąngiger Zoo-Experte), Burkhard Jasper (B├╝rgermeister Osnabr├╝ck), Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH) und Andreas Busemann (Zoogesch├Ąftsf├╝hrer) freuen sich auf die neuen Zoo-Projekte.
(06.03.2013, 10:14)
Zoo Osnabr├╝ck :   H├Âhlenb├Ąren ziehen in den Zoo Osnabr├╝ck ein
Ausstellung zum Klimaschutz nimmt Gestalt an

In den Zoo Osnabr├╝ck sind vergangene Woche drei H├Âhlenb├Ąren eingezogen. Nat├╝rlich keine lebendigen, denn diese B├Ąrenart ist vor langer Zeit ausgestorben. Die ├ťberreste k├Ânnen Zoobesucher demn├Ąchst in der Klima-Ausstellung ┬äKlimatopia┬ô begutachten.
Die Er├Âffnung von ┬äKlimatopia┬ô, gef├Ârdert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabr├╝ck und der Bingo Umweltstiftung, im Zoo Osnabr├╝ck r├╝ckt immer n├Ąher: Nach der offiziellen Einweihung am 11.04.2013 k├Ânnen Besucher am 14.04.2013 am ┬äKlimatopia-Tag┬ô die Ausstellung erkunden und Klimaschutz im ganzen Zoo erleben. Zurzeit werden die ersten Ausstellungsstationen eingebaut ┬ľ unter anderem die nachgebildeten Knochen von drei H├Âhlenb├Ąren. ┬äH├Âhlenb├Ąren lebten vor circa 50.000 Jahren w├Ąhrend einer Warmzeit. Sie wurden Opfer des nat├╝rlichen Klimawandels. Als die Winter immer l├Ąnger wurden, reichten ihre angefressenen Fettreserven w├Ąhrend des Winterschlafs nicht mehr aus und sie starben┬ô, erl├Ąutert Biologe und Ausstellungsmacher Norbert Niedernostheide.
Die in der ┬äKlimatopia┬ô-Ausstellung gezeigte Fundsituation ist eine originalgetreue Nachbildung einer Ausgrabungsstelle in der Conturinesh├Âhle in den Dolomiten. Der Mineralien- und Fossiliensucher Willy Costamoling betrat am 23. September 1987 als erster Mensch die auf 2.800 Metern gelegene H├Âhle. Hier entdeckte er eine Vielzahl an Knochen und Sch├Ądeln ┬ľ teilweise oder ganz mit Sand bedeckt. ┬äDie Untersuchungen ergaben, dass hier ein sehr kleiner H├Âhlenb├Ąr lebte. Manche Merkmale des Gebisses und der Extremit├Ąten waren jedoch wesentlich h├Âher entwickelt. Es handelte sich um eine eigene Art, die die Forscher ┬éLadinischer B├Ąr┬ĺ nannten┬ô, so Niedernostheide. Dieser B├Ąr konnte 50.000 bis 35.000 Jahre vor unserer Zeit in den Dolomiten leben, weil eine Warmzeit herrschte. Damals bedeckten keine Gletscher die Alpen und die Baumgrenze lag circa 600 Meter h├Âher als heute. ┬äWir wollen damit zeigen, dass es einen nat├╝rlichen Klimawandel schon immer gab, der auch Auswirkungen auf so manche Tierart hatte. Der von uns Menschen durch CO2 und andere Treibhausgase ausgel├Âste Klimawandel schreitet jedoch so schnell voran, dass sich viele Arten nicht an die neuen Gegebenheiten anpassen k├Ânnen und etliche wahrscheinlich aussterben ┬ľ wie der H├Âhlenb├Ąr┬ô, erl├Ąutert Meteorologin und Ausstellungsmacherin Monika Weyer.
H├Âchste Zeit also zu handeln ┬ľ wie, erfahren Zoobesucher demn├Ąchst in ┬äKlimatopia┬ô, direkt neben dem Gehege der quicklebendigen Eis-Braunb├Ąr-Mischlingen und Klimabotschafter Tips und Taps.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Franz Mayer, Valentin Perlinger und Roland Mayer von der Universit├Ąt Wien bildeten den Knochenfund nach (v.l.). Im Vordergrund sind die kr├Ąftigen Z├Ąhne der haupts├Ąchlich Pflanzen fressenden H├Âhlenb├Ąren zu erkennen.
(04.03.2013, 10:39)
Jan Jakobi :   Laut Zoofreunde-Forum hat Dr. Blaszkiewitz zu "Tutumes" Zielzoo (Granby oder Fasano) zugestimmt.
Aber auch in Fasano h├Ątte er keine geeignete Partnerin.

Ich frage mich was die Osnabr├╝cker und/bzw. die Hodenhagener machen wollen, wenn einer der Tests oder mehrere positiv ausfallen sollte.
Auf Dauer kann er nicht in Hodenhagen bleiben, dort lebt neben dem Zuchtbullen "Tonga" der fast 5 1/2-j├Ąhrige "Jumaane".
(26.02.2013, 11:13)
Michael Mettler :   Nach den Angaben auf www.elephant.se scheint Tutume allerdings auch in Kanada nicht in eine aktuelle Zuchtsituation zu kommen. Granby h├Ąlt demnach derzeit nur eine einzelne, 30-j├Ąhrige Kuh, die vor wenigen Monaten ihre Gef├Ąhrtin verloren hat.

Mit Htoo Yin Aye, die nach Osnabr├╝ck kommen wird, verl├Ąsst ├╝brigens der letzte Elefant der "Gr├╝nderherde" Emmen.
(26.02.2013, 09:48)
Niedersachse :   Aber an Fu├čketten ist ja nichts schlimmes ... da laufen einige Elefanten in Europa immer wieder mit rum ...
(25.02.2013, 20:34)
Jolantha Belik :   Tutume braucht ja auch g├╝ltige Ausfuhrgenehmigungen, daf├╝r ist normalerweise die abgebende Stelle zust├Ąndig. Man kann nur hoffen, dass es ihm nicht so ergeht wie den drei Elis in Toronto, die seit ziemlich genau einem Jahr die Transportkisten in der Anlage stehen haben und wegs Training f├╝r den Transport in den S├╝den der USA seit einem Jahr mit Fu├čketten herum laufen m├╝ssen. Vor fast zwei Jahren hat ein Sponsor zugesagt, dass er den Flug f├╝r die drei finanziert, damit sie nicht tagelang bei einem LKW-Transport in der Kiste eingesperrt sind. Nunja, die Elis sind noch immer in Toronto ...
(25.02.2013, 15:19)
Michael Mettler :   Ist es nicht gemeinhin so, dass der jeweils "empfangende" Zoo die Transportkosten tr├Ągt? Dann m├╝ssen sich vielleicht auch die Kanadier um die entsprechenden Einfuhrgenehmigungen k├╝mmern, und Osnabr├╝ck (oder der Tierpark Berlin, falls Tutume noch dessen Eigentum ist) h├Ątte gar keinen Einfluss darauf.
(25.02.2013, 08:53)
Jolantha Belik :   Es geht nicht nur schneller, sondern deutlich preisg├╝nstiger, wobei man bei einem Schwertransport kaum von preisg├╝nstig sprechen kann. Bei all der Jammerei der Zoos bez. notorischem Geldmangel stellt sich schon auch die Frage, welcher Sponsor den Transport nach Kanada finanziert? Und auch, weshalb man bisher nicht daf├╝r gesorgt hat, dass er s├Ąmtliche erforderlichen Reisepapiere/Bewilligungen schon beisammen hat und noch vor der Anreise der neuen Elis Richtung Kanada abgereist ist. Dass Tutume nach Kanada geht, ist ja nicht erst seit wenigen Tagen bekannt, dar├╝ber wird schon seit Monaten diskutiert.
(24.02.2013, 23:27)
Stefanie Fischer :   @Jan Jakobi: Sie haben ja auch geschrieben, dass es Vor- und Nachteile gibt. Wahrscheinlich ist der Stress geringer wenn Mutter und Kind gemeinsam reisen und man muss nicht mehrmals fahren und damit geht es insgesamt auch schneller. Zu entscheiden haben, dass aber eh andere.
(24.02.2013, 19:28)
Jan Jakobi :   Mit "Tutume" macht mich traurig, denn seine Mutter ist nicht mehr und seine Schwester ist noch im Tierpark Berlin.

Bei "Luka" habe ich Bedenken, unter anderem habe ich nichts gutes gelesen ├╝ber ihn. Er hat Elefanten-Herpes, welches in der Emmener Herde nicht vorkam.

Die beiden Bullk├Ąlber mit ihrer Mutter in einen Container? Wenn das mal gut geht..., denn eine der beiden Elefantenk├╝he die mit ihrem Bullkalb 2004 nach K├Âln ging hat sich auf ihr Kalb gelegt. Ist aber nichts passiert.

Wenn ich mich nicht irre hat der Zoo Emmen selber spezielle Elefanten-Transportcontainer, die sind vermutlich breiter und l├Ąnger.
(21.02.2013, 18:10)
Zoo Osnabr├╝ck :   Asiatische Elefanten zu Ostern in Osnabr├╝ck?
Vorbereitungen im Zoo Osnabr├╝ck laufen auf Hochtouren

Der Transport der Asiatischen Elefantenfamilie aus dem Tierpark Emmen in den Zoo Osnabr├╝ck steht kurz bevor. Auch ein passender Zuchtbulle ist gefunden: Elefant Luka reist voraussichtlich nach Ostern aus dem spanischen Benidorm/Alicante nach Osnabr├╝ck.
┬äZurzeit trainieren die Emmener Kollegen mithilfe von Futter die Asiatischen Elefantenk├╝he Htoo Yin Aye und Ma Palai sowie den m├Ąnnlichen Nachwuchs Ananda und Mong Tine in die Container zu gehen. Sobald die Tiere dazu in der Lage sind, kann der Transport stattfinden ┬ľ hoffentlich noch vor Ostern┬ô, berichtet Zoodirektor Prof. Michael B├Âer bei der heutigen Pressekonferenz auf der Elefantenanlage im Zoo Osnabr├╝ck. ┬äDie besondere Herausforderung ist der Nachwuchs: Hier m├╝ssen die Emmener Kollegen entscheiden, ob Ananda und Mong Tine alleine in einem Container reisen oder mit ihrer Mutter gemeinsam. Beides hat Vor- und Nachteile.┬ô

Emmener K├╝he ben├Âtigen dringend neues Zuhause
Ein weiterer Aspekt: ┬äDie Zuchtkuh Htoo Yin Aye ist m├Âglicherweise wieder schwanger. Das k├Ânnen wir aber erst in Osnabr├╝ck nach mehrw├Âchigen Urintests mit Sicherheit sagen┬ô, erl├Ąutert B├Âer. ┬äWenn sie schwanger ist, ist sie vielleicht im zehnten bis 14. Monat tragend. Ein Elefant tr├Ągt insgesamt 22 Monate. Das hei├čt, sie w├Ąre im zweiten Drittel der Schwangerschaft ┬ľ hier ist ein Transport im Vergleich zum Beginn oder Ende der Schwangerschaft unbedenklich.┬ô Die Emmener K├╝he mit ihrem Nachwuchs m├╝ssten jedoch jetzt schnell ein neues Zuhause bekommen, da es in der Herde gro├če soziale Anspannungen gebe, nachdem die Leitkuh gestorben war und zwei K├╝he um die rangh├Âchste Position streiten. ┬äDiese t├Ąglichen Auseinandersetzungen sind f├╝r eine m├Âglicherweise schwangere Elefantenkuh belastender als ein einmaliger kurzer Transport┬ô, so B├Âer.

Elefantenbulle Luka reist nach Osnabr├╝ck
W├Ąhrend die Emmener Tierpfleger ihre Elefanten auf die Reise vorbereiten, hat der Osnabr├╝cker Zoo mit dem Koordinator des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms f├╝r Asiatische Elefanten einen genetisch passenden Elefantenbullen f├╝r die weitere Zucht ausgesucht: ┬äElefantenbulle Luka, ├╝ber drei Meter gro├č und 39 Jahre alt, wird voraussichtlich im April aus dem spanischen Zoo Terra Natura an den Sch├Âlerberg ziehen┬ô, berichtet B├Âer. ┬äWir waren vor Ort, haben uns mit den Tierpflegern ausgetauscht und ihn┬á begutachtet ┬ľ ein imposanter und sozial vertr├Ąglicher Elefantenbulle.┬ô Mit den Emmener K├╝hen und Luka will der Zoo Osnabr├╝ck eine stabile Elefantenfamilie aufbauen und zur Erhaltung dieser Art beitragen: ┬äAsiatische Elefanten sind unmittelbar vom Aussterben bedroht. Es leben nur noch zwischen 25.000 und 30.000 Exemplare in freier Natur ┬ľ w├Ąhrend es noch ├╝ber 600.000 Afrikanischen Elefanten gibt.┬ô

H├Âhere Mauern und dickere Seile
Im Elefantenrevier des Osnabr├╝cker Zoos bereiten die Tierpfleger alles f├╝r die Ankunft der Asiaten vor. ┬äWir haben das Elefantenhaus neu gestrichen und weitere Heuraufen angebracht. Au├čerdem haben wir L├Âcher in die W├Ąnde der Schlafboxen gebohrt, sodass wir den Elefanten vom Pflegergang aus Leckereien zur Besch├Ąftigung zustecken k├Ânnen┬ô, berichtet Elefantenrevierleiter Detlef Niebler. Auch auf der Au├čenanlage gibt es einige Anpassungen: ┬äAusgewachsene Elefantenbullen ben├Âtigen etwa ab dem 30. Lebensjahr Innen- und Au├čenbereiche, in denen sie ├╝ber Wochen ihre Ruhe haben k├Ânnen, weil sie in solchen Phasen das 80fache der ├╝blichen Testosteron-Menge im Blut haben┬ô, erl├Ąutert Niebler. ┬äDiesen Zustand bezeichnet man als Musth. In diesen Phasen sind alle Elefantenbullen extrem reizbar und angriffslustig und ben├Âtigen Ruhe und Abgeschiedenheit. Das ist von der Natur so eingerichtet, da die Bullen in freier Wildbahn in dieser Zeit um ihre Weibchen k├Ąmpfen.┬ô Deswegen werde am Bullenstall eine zus├Ątzliche Mauer gezogen, sodass Luka w├Ąhrend der Musth dahinter seinen eigenen M├Ąnnerbereich mit Schwimmbecken erhalte. In der ├╝brigen Zeit k├Ânne Luka mit der Familie zusammen sein. ┬äDaf├╝r m├╝ssen wir jedoch den gesamten Au├čenbereich sicherer gestalten. Dickere Seile werden angebracht, das Weidezaunsystem erneuert und einige Felsmauern bis auf knapp drei Meter erh├Âht┬ô, erg├Ąnzt Niebler.

Tutume reist nach Kanada
Zurzeit lebt noch der letzte der ehemals f├╝nf Afrikanischen Elefanten in Osnabr├╝ck: Elefantenbulle Tutume. ┬äTutume wird im Fr├╝hsommer in den Granby Zoo in der N├Ąhe von Montr├ęal, Kanada, reisen┬ô, berichtet B├Âer. ┬äAllerdings wird er zuvor einem umfangreichen Gesundheitstest unterzogen, den die Kanadischen Beh├Ârden zur Einfuhr vorgeben. Da sich das Genehmigungsverfahren aber ├╝ber Monate hinziehen kann und zeitgleich die schwierige soziale Situation unter den Elefanten im Zoo Emmen schnelles Handeln erfordert, wird Tutume f├╝r kurze Zeit in die Obhut des Serengeti Parks gegeben.┬ô Hier treffe er auch die Elefantenkuh Umtali, die 2002 von Osnabr├╝ck hierhin zog, sodass er bis zur Abreise in Kanada in guter Gesellschaft sei.

Zooverein und Aufsichtsrat unterst├╝tzen Elefantentausch
Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Tier├Ąrztin, freut sich, wenn alle Elefanten an ihrem endg├╝ltigen Bestimmungsort sind: ┬äDer Aufsichtsrat der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH, die Gesch├Ąftsf├╝hrung und das Pr├Ąsidium des Zoovereins stehen voll hinter dem engagierten und professionellen Vorgehen von Zoodirektor B├Âer. Wir hoffen, dass es allen Tieren in der neuen Situation besser geht und wir durch die neuen Konstellationen zu Nachwuchs und zur Arterhaltung sowohl bei den Afrikanischen als auch bei den Asiatischen Elefanten beitragen k├Ânnen.┬ô

Hintergrund:
2012 hatte der Zoo Osnabr├╝ck gemeinsam mit den Elefanten- Zuchtbuchf├╝hrern der Europ├Ąischen Zoogemeinschaft beschlossen, von Afrikanischen auf Asiatische Elefanten umzustellen. Im Zoo Osnabr├╝ck lebten insgesamt f├╝nf Elefanten: Die zwei ├Ąlteren Zirkuselefanten Miry und Betty, die Elefantenk├╝he Sabi und Matibi sowie der Elefantenbulle Tutume. Da Tutume und Matibi verwandt waren, war in dieser Konstellation in Osnabr├╝ck keine Zucht m├Âglich ┬ľ die Elefantenhaltung war in eine Sackgasse gelangt. Jungtiere aufzuziehen ist jedoch f├╝r alle Tiere ein essenzielles Bed├╝rfnis und im Sinne der Arterhaltung eine wichtige Aufgabe der Zoos. Daraufhin reisten Miry und Betty in den Zoo Fasano in Italien, w├Ąhrend die K├╝he Matibi und Sabi ein neues Zuhause im Zoo ┬äAfrican Safari┬ô bei Toulouse fanden. In Toulouse besteht die Hoffnung, dass Matibi sich einen Partner aus zwei Jungbullen ausw├Ąhlt und Nachwuchs bekommt.

Bildquelle: Zoo Emmen
Die Emmener-Elefantenfamilie mit Ma Palai, Mon Tine, Ananda und Htoo Yin Aye (v.l.) wird voraussichtlich noch vor Ostern nach Osnabr├╝ck reisen.
(21.02.2013, 14:32)
Carsten Horn :   Das Duisburger Baumk├Ąnguruh f├Ąhrt mW voll auf Oregano ab, g...
(17.02.2013, 21:51)
Michael Mettler :   Wird eigentlich ein solches Geruchs-Enrichment in Osnabr├╝ck oder irgendwo sonst auch anderen Tiergruppen angeboten? Bisher kenne ich sowas immer nur f├╝r Raubtiere, obwohl ja auch viele andere Tiergruppen (und nicht nur S├Ąuger) stark geruchlich orientiert sind.
(17.02.2013, 21:06)
Zoo Osnabr├╝ck :   Curry, Koriander, Pfefferminz ┬ľ Tiere lieben es exotisch
Indasia spendet Gew├╝rze f├╝r Feinschmecker im Zoo

Von Pfefferminz bis Lebkuchengew├╝rz, von Zwiebelpulver bis hin zu ger├Ąuchertem Koriander ┬ľ Tiere m├Âgen Gew├╝rze. Wie wir Menschen sind aber auch sie w├Ąhlerisch: Jedes Tier hat seine Vorlieben.

┬äCurry!┬ô ┬ľ K├Ânnte man die beiden Vielfra├če Vilja und Loki aus dem Zoo Osnabr├╝ck interviewen, so w├Ąre das sicherlich die Antwort auf die Frage nach ihrem Lieblingsgew├╝rz. Streut Tierpfleger Thorsten Vaupel das gelbe Pulver im Vielfra├č-Gehege aus, st├╝rzen sich die beiden mit Begeisterung darauf: ┬äSie w├Ąlzen sich auf dem Curry, bepudern ihr Fell damit und naschen davon. Duftet nur einer von beiden nach dem Gew├╝rz, kugeln sie sich auch schon mal ├╝bereinander, was f├╝r die Besucher besonders sch├Ân zu beobachten ist┬ô, berichtet Vaupel. Die Gew├╝rze werden im Zoo als positive Stimulation eingesetzt, um die Tiere zu besch├Ąftigen und ihnen Abwechslung zu bieten. In der Natur sind Tiere laufend mit fremden Ger├╝chen konfrontiert, wie dem von potenziellen Beutetieren, Geschlechtspartnern oder Feinden ┬ľ eine Art der Kommunikation zwischen den Tieren. Setzen die Tierpfleger im Zoo Gew├╝rze ein, k├Ânnen sie auch hier den Geruchssinn der Tiere herausfordern und so Langeweile vorbeugen.
Gespendet werden die Gew├╝rze von dem Gew├╝rzmittelhersteller Indasia aus Georgsmarienh├╝tte: ┬äGerne haben wir neben einer Sponsoring-Partnerschaft mit dem Zoo auch die Patenschaft f├╝r die beiden Vielfra├če ├╝bernommen und freuen uns, dass unsere Gew├╝rze nicht nur bei uns Menschen gut ankommen┬ô, so Jos├ę Kilhoffer, Gesch├Ąftsf├╝hrer bei Indasia.
Doch nicht nur die Vielfra├če profitieren von dem Engagement. Auch bei vielen anderen Tierarten, wie B├Ąren, L├Âwen oder Luchsen, nutzt der Zoo Gew├╝rze, um die Nasen und Geschmacksnerven der Tiere herauszufordern: ┬äWir mischen die Gew├╝rze in Strohs├Ącke, mit denen die Tiere dann spielen oder sich darin w├Ąlzen k├Ânnen┬ô, erz├Ąhlt Tanja Boss, die Leiterin des Kamelreviers. ┬äMan ben├Âtigt von den Gew├╝rzen lediglich eine kleine Menge, da die meisten Tiere eine viel feinere Nase haben, als wir Menschen.┬ô
Dabei sind die Geschm├Ącker verschieden: Luchse m├Âgen gerne Fenchel und Pfefferminz, w├Ąhrend die L├Âwen ger├Ąucherten Koriander bevorzugen. Die Tierpfleger setzen die Dufts├Ąckchen alle zwei bis drei Wochen ein und variieren dabei die Gew├╝rze, so dass die Tiere das Interesse nicht verlieren. Wenn es also beim n├Ąchsten Zoobesuch nach Curry duftet, sind wieder die tierischen Feinschmecker unterwegs.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck / Lisa Josef
Vielfra├čmann Loki liebt Curry und badet regelrecht darin.
(15.02.2013, 09:55)
Oliver M├╝ller :   Also unser Bonner General-Anzeiger (Tageszeitung) hat schon mehrfach ├╝ber "die seltenen Croissant-Schafe" berichtet. Irgendwie auch franz├Âsisch.
(14.02.2013, 10:55)
WolfDrei :   Etwas "Besserwisserei": da ich auch in fast allen anderen Zoos , die die besagten "Zwergschafe" haben, die Schreibweise "Quessantschaf" finde: es mag zwar einem Deutschen schwerfallen, das auszusprechen: aber die Insel Ile d`Ouessant vor der bretonischen K├╝ste wird nicht mit Q (wie KUUH) sondern mit O (wie OOH) geschrieben. Und O und u werden zum gesprochenen U, da das einzelstehende u zum gesprochenen ├ť wird (Beispiel bureau frz = B├╝ro). Und steht dann dort noch ein e dahinter, wirds schon fast wie W gehaucht. Zugestandenerweise hat man in der Bretagne gewisse Ausspracheschwierigkeiten.
Ein anderes Beispiel einer falschen Schreibweise - nicht auf Frankreich bezogen: Oft wird der deutsche Entdecker Klaus von der Decken zum Van der Decken (betrifft u.a. einen Tocko und einen Sifaka - also richtig Von der Decken-Sifaka)
(14.02.2013, 10:32)
Jan Beensen :   Kaninchen, Ziegen und Quessantschafe laufen in einem asiatischen Bauerndorf umher?
Und was passiert mit den H├Ąngebauchschweinen und H├╝hnern?
Gibt es Bilder von der Baustelle des neuen asiatischen Streicheldorfes?
(13.02.2013, 18:33)
Zoo Osnabr├╝ck :   Neues im Zoojahr 2013: Streichelspielplatz und Tigeranlage
Knapp eine Million Besucher in 2012

Zwar knackte der Zoo Osnabr├╝ck 2012 nicht die Eine-Million-Grenze wie im Vorjahr, blickt aber mit 982.000 Besuchern und 22.300 verkauften Jahreskarten auf das zweiterfolgreichste Jahr in seiner Geschichte zur├╝ck. Die n├Ąchsten Bauprojekte laufen bereits.

┬äDie Er├Âffnung des Affentempels ┬éAngkor Wat┬ĺ war sicherlich einer der H├Âhepunkte 2012┬ô, erinnert sich Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH. ┬äIm neuen Jahr k├Ânnen wir dank 982.000 Besuchern in 2012 direkt daran ankn├╝pfen: Unsere Tigeranlage wird bis 2014 ebenfalls im Tempelstil umgebaut. Dann ziehen zwei Sumatra-Tiger in das 1.000 Quadratmeter gro├če Gehege ein.┬ô Circa 6,5 Millionen Euro Umsatz mit einem Gewinn von knapp 350.000 Euro vor Abschreibung habe der Zoo gemacht, so Sliwka. ┬äDa der Zoo gemeinn├╝tzig ist, flie├čen alle Einnahmen direkt in den Zoo zur├╝ck und kommen hier den Tieren zugute┬ô, so Sliwka.

Elefantentausch richtig und wichtig
Auch im Tierbereich zieht Karin Bruchhausen, zweite stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende, eine positive Bilanz: ┬äUnser neuer Zoodirektor Michael B├Âer ist sehr engagiert an seine neue Aufgabe herangegangen. So veranlasste er den Tausch mehrerer Zuchtpartner bei verschiedenen Tiergruppen, um so f├╝r eine gr├Â├čere genetische Vielfalt und damit gesunde Nachkommen zu sorgen. Das ist im Hinblick auf den Artenschutz und die Arterhaltung sehr wichtig.┬ô F├╝r 2013 erwarte der Zoo deswegen einige Jungtiere. Die Entscheidung, die Afrikanischen Elefanten abzugeben und daf├╝r in naher Zukunft die Asiatischen Dickh├Ąuter aus Emmen aufzunehmen, sei zwar schwer gefallen, aber dennoch richtig und wichtig gewesen, so Bruchhausen, die selbst Tier├Ąrztin ist.
 
Neuer Streichelspielplatz ab M├Ąrz 2013
Doch nicht nur in der Tierwelt wird es 2013 Neuerungen geben, wie Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Schenk berichtet: ┬äF├╝r unsere jungen Besucher wird bereits im M├Ąrz die modernisierte Streichelanlage er├Âffnet. Wir haben das Konzept komplett ├╝berarbeitet: Auf der alten Anlage entsteht gerade ein asiatisches Bauerndorf, passend zur Tempelwelt ┬éAngkor Wat┬ĺ, in dem dann unter anderem Ziegen, Kaninchen und Quessant-Schafe frei herumlaufen.┬ô Au├čerdem werde es Spielm├Âglichkeiten f├╝r die ganz kleinen Besucher geben.

Auch im Bildungsbereich wird der Zoo 2013 sein Angebot erweitern, freut sich Aufsichtsratsmitglied Hans Cromme: ┬äAm 11. April er├Âffnen wir Klimatopia, eine interaktive Ausstellung zum Thema Klimawandel, unterst├╝tzt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabr├╝ck und der Bingo-Umweltstiftung. Wir hoffen, dass unsere b├Ąrenstarken Klimabotschafter Tips und Taps die Besucher zum Klimaschutz motivieren k├Ânnen.┬ô Mithilfe der neuen Angebote hofft Cromme, dass der Zoo 2013 erneut die Eine-Million-Marke knackt: ┬äDank der ausgefeilten Masterplanung und einem sehr guten Marketingkonzept, erarbeitet von unserem Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann, konnten wir f├╝r unsere Tiere viele Bereiche verbessern und auch f├╝r die Besucher attraktiver werden. Die hohen Besucherzahlen helfen uns wiederum, die letzten veralteten Tierbereiche zu erneuern. Wir sind auf einem sehr guten Weg.┬ô

Weiterhin viele Angebote im Zooverein
├ťber die neuesten Entwicklungen freut sich auch Aufsichtsratsmitglied Reinhard Coppenrath, der als Pr├Ąsident der Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V. f├╝r das Vereinsleben der aktuell 2.223 Mitglieder zust├Ąndig ist: ┬äUnsere Vereinsmitglieder unterst├╝tzen nicht nur die weitere Zooentwicklung, sondern profitieren auch davon. 2013 planen wir wieder ein Sommerfest, Sonntagsf├╝hrungen und Zooreisen.┬ô Dieses Jahr geht es unter anderem in die Zoos Emmen und Rotterdam.

Der Aufsichtsrat wurde im Rahmen der Gr├╝ndung der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH ins Leben gerufen. Neben den f├╝nf Pr├Ąsidiumsmitgliedern der weiterhin bestehenden Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V. werden zuk├╝nftig zwei Vertreter der Stadt Osnabr├╝ck in den Aufsichtsrat eintreten. Die Stadt Osnabr├╝ck h├Ąlt demn├Ąchst f├╝nf Prozent an der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH. ┬äDurch die Gr├╝ndung der gGmbH im vergangenen Jahr bekommt der Zoo nun die professionellen Strukturen, die er bei seinem stark gewachsenen Wirtschaftsvolumen ben├Âtigt und ist damit auch organisatorisch bestens f├╝r die Zukunft aufgestellt. Insofern war 2012 ein Richtung weisendes Jahr f├╝r den Zoo┬ô, betont Aufsichtsratsvorsitzender Sliwka.

Foto:
Der Zoo-Aufsichtsrat setzt sich auch f├╝r die Tapire ein: Sie erhalten demn├Ąchst eine neue Au├čenanlage. Von links nach rechts: Hans Cromme (Aufsichtsratsmitglied), Reinhard Coppenrath (Aufsichtsratsmitglied und Pr├Ąsident Zoogesellschaft Osnabr├╝ck e.V.) mit Tochter Diana, Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender) und Karin Bruchhausen (2. stellv. Aufsichtsratsvorsitzende; es fehlt Wolfgang Schenk).

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(11.02.2013, 16:03)
Zoo Osnabr├╝ck :   Hallo Nuru und Basimah!
Zwei langbeinige Tierkinder im Zoo Osnabr├╝ck geboren

Im Zoo Osnabr├╝ck stand der vergangene Mittwoch (30.01.2013) ganz im Zeichen des Kindes: Bei den Giraffen und den Dromedaren gab es Nachwuchs.

Giraffenkuh Diana brachte am fr├╝hen Morgen ihren Sohn Nuru auf die Welt.┬á┬äAls ich um kurz vor Acht in den Stall kam, lag der Kleine noch ganz nass im Stroh┬ô, berichtet Tierpflegerin Stephanie Batz. ┬äDie Geburt muss also kurz vorher stattgefunden haben.┬ô Beide Tiere sind wohlauf. F├╝r Diana war es die sechste und auch letzte Geburt ┬ľ mit 24 Jahren ist sie f├╝r eine weitere Zucht zu alt. Nuru ist zwar trotz seiner 1 Meter 60 ein eher kleines Giraffenbaby, zeigt aber starken Willen: ┬äSchon nach kurzer Zeit versuchte er beharrlich aufzustehen. Zun├Ąchst hatte er noch Schwierigkeiten, seine langen, staksigen Beine in die richtige Position zu bringen. Aber ziemlich schnell hatte er den Dreh raus und suchte nach dem Euter seiner Mutter┬ô, erz├Ąhlt Batz. Nurus Vater, der 14-j├Ąhrige Edgar, reckte w├Ąhrenddessen seinen langen Hals ├╝ber die Stallwand und be├Ąugte neugierig die ersten Aktivit├Ąten seines Spr├Âsslings. Auch die anderen Giraffen, Dubaku, Nanji, Ursula und Manja, lugten immer wieder her├╝ber und warteten gespannt darauf, ihr neues Familienmitglied begr├╝├čen zu d├╝rfen.

Am Mittag Nachwuchs bei den Dromedaren
Am selben Tag um 13 Uhr gab es auch im Kamelrevier Grund zur Freude: Dromedar Kathi gebar nach dreizehn Monaten Tragzeit ein Dromedarm├Ądchen. ┬äNach der traurigen Totgeburt 2011 zaubert uns die Kleine heute ein L├Ącheln ins Gesicht, deshalb haben wir sie ┬éBasimah┬ĺ genannt. Das ist arabisch und bedeutet ┬éein L├Ącheln┬ĺ┬ô, freut sich Marcel K├Âck, Tierpfleger im Kamelrevier. F├╝r Kathi war es bereits die siebte Schwangerschaft. Mutter und Tochter haben alles gut ├╝berstanden, auch wenn Mutter Kathi nach der Geburt noch eine Calcium-Spritze vom Tierarzt verordnet bekam. Inzwischen ist Basimah schon sehr fidel und probiert auf ihren langen Beinen kleine Galoppspr├╝nge im Stall aus.
Beide Jungtiere k├Ânnen die Besucher mit etwas Gl├╝ck am Wochenende sehen. Nuru ist zurzeit mit seiner Mutter Diana im mittleren Innengehege; wenn er nicht gerade zusammengekuschelt im Stroh schl├Ąft, k├Ânnen Besucher sein helles K├Âpfchen sehen. Basimah wird, allerdings nur bei gutem Wetter, am Wochenende die Au├čenanlage erkunden.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Nuru circa eine Stunde nach der Geburt: Er steht bereits! Mutter Diana leckt ihn trocken.
(04.02.2013, 10:27)
Jonas Homburg :   Das ist sicher ein Fehler, ich tippe darauf, dass die Nandus gemeint sind, die z. Zt. mit den Guanakos leben. Die Waldhunde haben ein eigenes relativ neues gutes Gehege zwischen Tapiren und Nasenb├Ąren, Erwieterungsbedarf sehe ich da sowieso nicht.
(23.01.2013, 18:36)
Michael Mettler :   Waldhunde und Wasserschweine gemeinsam??? Meines Wissens geh├Âren doch Capybaras zum nat├╝rlichen Beutespektrum des Waldhundes?
(22.01.2013, 17:59)
Zoo Osnabr├╝ck :   Inventur im Zoo: 2.908 Tiere leben am Sch├Âlerberg
Zwei prominente Zoosenioren verstorben

In den letzten Wochen hatten die Tierpfleger im Zoo Osnabr├╝ck eine ganz besondere Aufgabe: Sie mussten ihre Tiere f├╝r die j├Ąhrliche Inventur z├Ąhlen. Zwei Tiere geh├Âren leider nicht mehr dazu: Tapirmann Ernesto (21 Jahre) und Tigerin Thiki (20 Jahre) verstarben.

2.908 Tiere aus 297 Arten z├Ąhlte Andreas Wulftange, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabr├╝ck und zust├Ąndig f├╝r die tierische Bilanz, zum Abschluss der Inventur: ┬äDie gr├Â├čte Artenvielfalt haben wir bei den S├Ąugetieren mit 84 verschiedenen Arten und 560 Individuen. Die meisten Individuen finden sich jedoch bei den Fischen: 1.487 Fische aus 78 Arten leben in unserem Tetra-Aquarium.┬ô Gerade bei den Fischen und V├Âgeln ist die j├Ąhrliche Inventur eine Herausforderung f├╝r die Tierpfleger: ┬äIn Gehegen mit vielen, aktiven Tieren, wie zum Beispiel bei der Sichler-Voliere, stehen wir mit bis zu drei Tierpflegern davor. Jeder z├Ąhlt dann in einem anderen Gehegebereich und anschlie├čend addieren wir die jeweiligen Ergebnisse┬ô, beschreibt Wulftange den Vorgang. Bei den Fischen m├╝sse auch schon mal gesch├Ątzt werden.

Letzte Tigerin im Osnabr├╝cker Zoo verstorben
Zwei beliebte Tierpers├Ânlichkeiten musste der Zoo leider aus seiner Bestandsliste nehmen: Tapirmann Ernesto verstarb im Alter von fast 22 Jahren am 15.01.2013 und Tigerfrau Thiki musste im hohen Alter von fast 21 Jahren am 30.12.2012 eingeschl├Ąfert werden: ┬äThiki zeigte keinerlei Lebenswillen mehr und ihre Kr├Ąfte schwanden von Tag zu Tag┬ô, berichtet Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Nachdem die altersschwache Tigerin f├╝nf Tage keine Nahrung aufnahm, beendeten die Zoomitarbeiter schweren Herzens ihr Leiden. ┬äDa im Zoo nat├╝rliche Feinde fehlen und die Tiere medizinisch versorgt werden, erreichen Zootiere in der Regel ein sehr hohes Alter ┬ľ somit haben wir aber auch die Verantwortung, sie zu erl├Âsen, wenn es die Umst├Ąnde erfordern.┬ô Thiki kam 2010 gemeinsam mit Tigermann Tycho aus Frankreich nach Osnabr├╝ck. Tycho verstarb 2011 im Alter von 16 Jahren an einem Tumor in der Bauchh├Âhle.

Bis der geplante Umbau der Tigeranlage startet, bleibt sie eine Seniorenresidenz: Die 34 Jahre alte Braunb├Ąrendame Susi, Mutter der Mischlingsb├Ąren Tips und Taps, lebt solange dort. In die neue 1.000 Quadratmeter gro├če Tigeranlage im Stile des Affentempels ┬äAngkor Wat┬ô werden im Jahr 2014 zwei Sumatra-Tiger ziehen.

Tapirzucht zur Arterhaltung
Auch Tapir Ernesto erreichte mit fast 22 Jahren ein hohes Alter. ┬äIn den letzten Monaten wollte er nicht mehr fressen und wurde immer d├╝nner. Trotz intensiver Behandlung durch unseren Zootierarzt mit Infusionen und Medikamenten verlie├čen ihn schlie├člich die Kr├Ąfte┬ô, berichtete Zoodirektor B├Âer. Der Tapirmann verbrachte fast 17 Jahre im Zoo Osnabr├╝ck und lebte dort mit drei Weibchen zusammen. ┬äErnesto war ein friedlicher Tapir und Vater von sieben Kindern. Damit hat er zur Arterhaltung beigetragen, denn Flachlandtapire sind eine gef├Ąhrdete Tierart, weil ihr Lebensraum, der Regenwald, zerst├Ârt wird. Der Zoo Osnabr├╝ck unterst├╝tzt deswegen ein Tapirschutzprojekt in Ecuador finanziell┬ô, so B├Âer. Der Zoo plane, wieder einen m├Ąnnlichen Tapir in die Gruppe zu integrieren. Au├čerdem wird die Tapirfamilie im Laufe dieses Jahres eine neue, gro├če Au├čenanlage erhalten, die sie gemeinsam mit ihren jetzigen Nachbarn, den Guanakos, Wasserschweinen und Waldhunden, bewohnen wird.

2012 weniger Tiere als 2011
Bei der letzten Inventur Ende 2011 z├Ąhlte der Zoo Osnabr├╝ck ├╝brigens 2.921 Tiere aus 328 Arten. ┬äWir haben im Vergleich zum Vorjahr in einigen Bereichen, wie bei den Fischen, Wirbellosen oder S├Ąugetieren, weniger Arten und Individuen. Einige Tiere sind verstorben, wie unsere Thiki, andere leben jetzt in anderen Zoos, weil sie dort bessere Zuchtpartner finden, wie beispielsweise die Gelbkopfschildkr├Âte. Zoos sind untereinander ├╝ber das Erhaltungszuchtprogramm vernetzt, um Zootiere f├╝r die Arterhaltung zu tauschen┬ô, erl├Ąutert Wulftange. F├╝r 2013 erwarte der Zoo einige Jungtiere, da in mehreren Gruppen die Zuchtpartner f├╝r eine gr├Â├čere genetische Vielfalt und damit gesunde Tiere ausgetauscht wurden.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Birgit Strunk)
Tapir Ernesto wurde fast 22 Jahre alt.
(22.01.2013, 16:16)
Ulli :   zum Selbstbeurteilen:
www.zoonaute.net/africansafari-2013elephant.html

(20.01.2013, 21:07)
Jolantha Belik :   Hat wer aktuelle Infos aus Plaisance (Toulouse)? Wie geht es Matibi und Sabi? Stimmt es, dass die Au├čenanlage der Elis noch nicht fertig ist?
(20.01.2013, 20:53)
Stefanie Fischer :   Es steht ja in der Pressemitteilung, dass es "bereits" 5┬░C waren, also gehen die auch davon aus das die Temperatur weiter steigt.
(20.01.2013, 19:10)
Niedersachse :   Jap, wer mal bei solchen Temperaturen einen Pferde-Anh├Ąnger mit zwei Pferden drauf ├Âffnet, merkt dass die den ganz sch├Ân gut aufheizen k├Ânnen. Die Ekipa-Anh├Ąnger sind ja auch oben geschlossen, da h├Ąlt sich die Luft sehr gut drin, im Gegensatz zu den Containern von Interzoo.
(20.01.2013, 15:14)
Jolantha Belik :   F├╝r Eisb├Ąren sicherlich die ideale Temperatur, aber sonst finde ich 5 Grad Celsius bei der Abfahrt nicht gerade mollig warm. Ich w├╝rde gerne wisen, welche Temperatur und vor allem welche Luftfeuchtigkeit es bei der Ankunft in Toulouse im Container hatte.
(20.01.2013, 13:07)
Stefanie Fischer :   Ich glaube nicht das es so kalt war. Laut Pressemitteilung waren die Container mit Stroh isoliert und bei der langen Fahrt und diesem kleinen Volumen haben die Elefanten den Container garantiert gen├╝gend selbst aufgeheizt.
(17.01.2013, 13:12)
Jolantha Belik :   Matibi und Sabi sind in Toulouse gut angekommen. Die arme M├Ąuse, bei Minusgraden ├╝ber 22 Stunden im LKW unterwegs, man kann nur hoffen und Daumen halten, dass sie sich keine Lungenentz├╝ndung & Co. eingefangen haben.
(16.01.2013, 22:44)
Zoo Osnabr├╝ck :   Adieu, Matibi und Sabi!
Afrikanische Elefantenk├╝he reisen nach S├╝dfrankreich

Heute hie├č es erneut Abschiednehmen im Elefantenrevier des Zoo Osnabr├╝ck. Die K├╝he Matibi und Sabi reisten nach Toulouse ┬ľ ein weiterer Schritt zur Umstellung auf Asiatische Elefanten.
┬äDas Verladen der K├╝he verlief sehr ruhig┬ô, berichtete Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. ┬äUm neun Uhr starteten wir mit den Transportvorbereitungen und um 15 Uhr rollte der LKW aus dem Zoo.┬ô Der Zoo hatte f├╝r den Transport das international t├Ątige Unternehmen Ekipa, Spezialist f├╝r Tiertransporte, beauftragt. Erst Sabi, dann Matibi wurden in je einen Spezialcontainer gef├╝hrt, wie B├Âer berichtet: ┬äDie Tierpfleger k├╝mmerten sich heute besonders intensiv um die beiden Elefanten, denn nat├╝rlich waren beide aufgeregt. Die K├╝he erhielten eine Beruhigungsspritze bis sie so entspannt waren, dass wir ihnen Seile um die Fu├čfesseln legen konnten.┬ô Per Seilwinde f├╝hrten die Zoomitarbeiter die Tiere anschlie├čend vorsichtig, einen Schritt nach dem anderen r├╝ckw├Ąrts in die Container, die auf der Elefantenau├čenanlage direkt vor dem Haus standen. R├╝ckw├Ąrts sei wichtig, damit die Elefanten, wenn sie wieder aussteigen, sofort sehen k├Ânnen, wo es hingeht. Ein Kran hob die Container mit 2,8 Tonnen (Sabi) und knapp 2 Tonnen (Matibi) anschlie├čend ├╝ber die Elefantenanlage auf den LKW.

Lange Fahrt nach Toulouse
Inspiziert und genehmigt wurde der Transport von Amtstier├Ąrztin Dr. Jutta Breuer, die vor der Abfahrt noch die Temperatur im Container ma├č. Die W├Ąnde waren aufgrund des Wintereinbruchs mit Strohballen isoliert. Mit bereits f├╝nf Grad Celsius kurz nach Verladen konnte der Wagen dann gen S├╝dfrankreich aufbrechen. ┬äDie Fahrt mit 80 km/h dauert circa 22 Stunden. F├╝r Elefanten ist das Stehen w├Ąhrend der Fahrt aber nicht anstrengend, denn sie legen sich sowieso nur sehr selten hin┬ô, erl├Ąutert Boer. Der Abschied fiel schwer, schlie├člich lebte Sabi seit 1987 und Matibi seit 2006 im Zoo Osnabr├╝ck. Viele Tierpfleger verabschiedeten sich von ihren Lieblingen und knipsten noch schnell ein Erinnerungsfoto. Begleitet werden Sabi und Matibi auf ihrer Reise von Tierarzt Thomas Scheibe und einer Tierpflegerin aus dem Osnabr├╝cker Zoo, die in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden nach den Tieren im Transporter schauen.

Sackgasse in der Elefantenhaltung
Da der Zoo Osnabr├╝ck mit der Elefantenhaltung in eine Sackgasse geraten war, musste man gemeinsam mit dem Europ├Ąischen Zuchtbuchf├╝hrer f├╝r Afrikanische Elefanten eine Entscheidung f├Ąllen, wie B├Âer erkl├Ąrte: ┬äMatibi und unser Jungbulle Tutume sind Geschwister. Sie k├Ânnen sich nicht fortpflanzen und wollen auch nicht zusammen sein. Leider hatte sich kein passender afrikanischer Bulle zum Tausch mit Tutume gefunden. Gleichzeitig suchte der Emmener Zoo dringend eine neue Bleibe f├╝r ihre Asiatische Elefantengruppe.┬ô Deswegen sei die Entscheidung gefallen, den Asiaten in Osnabr├╝ck eine neue Heimat zu bieten, w├Ąhrend die Osnabr├╝cker Elefanten in andere Gruppen integriert werden. ┬äAuf diesem Wege hoffen wir auch, allen Elefanten zu erm├Âglichen, sich fortzupflanzen ┬ľ was angesichts der Gef├Ąhrdung der Tierarten, aus Gr├╝nden des Artenschutzes aber auch f├╝r das Wohlbefinden aller Elefanten-Individuen sehr wichtig ist.┬ô┬á┬á┬á
Bereits im Dezember waren die ehemaligen Zirkuselefanten Miry und Betty nach Italien gereist. Die Hoffnung, dass diese gemeinsam mit Matibi und Sabi eine intakte Elefantengruppe bilden, hatte sich nicht erf├╝llt. ┬äWie auch bei Menschenfamilien verstehen sich nicht alle Elefanten automatisch miteinander. Sie sind sehr intelligent und sensibel. Nun hoffen wir, sowohl den Osnabr├╝cker Elefanten, als auch den Emmener Elefanten durch die ver├Ąnderte Situation mehr Lebensqualit├Ąt zu erm├Âglichen┬ô, blickt B├Âer optimistisch in die Zukunft.
Sobald f├╝r Tutume eine neue Heimat gefunden ist ┬ľ voraussichtlich Kanada ┬ľ werden die Asiatischen Elefanten aus Emmen ihre Reise nach Osnabr├╝ck antreten, laut Zoodirektor B├Âer sp├Ątestens im M├Ąrz.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
┬äGo back, Matibi┬ô rufen die Tierpfleger: Mithilfe von Kommandos und Seilen geht die 13 Jahre alte Elefantenkuh langsam r├╝ckw├Ąrts in den Container.
(15.01.2013, 08:17)
Ulli :   zitiert aus der Zoo-Homepage: Besucher beider Institutionen k├Ânnen weiterhin an den Wochenenden (samstags, sonntags) sowie an Feiertagen den Durchgang zwischen den Einrichtungen im H├Âhlenlabyrinth nutzen. Damit k├Ânnen Museumsbesucher an diesen Tagen kostenlos in den Unterirdischen Zoo und Zoobesucher kostenlos in das Museum. Montags bis freitags bleibt der Durchgang seit dem neuen Jahr geschlossen. Eine Sonderregelung gilt f├╝r gef├╝hrte Schulklassen und Gruppen des Museums: Sie k├Ânnen auch dienstags bis freitags den Unterirdischen Zoo kostenfrei besuchen.

Das muss man nicht verstehen ... oder?

Die unter.Welten im Museum geh├Âren zum unterirdischen Zoo wie auch der unterirdische Zoo zu den unter.Welten im Museum. Die Vertzahnung und der weitestgehend unkomplizierte und zeitgleiche Zugang war die urspr├╝ngliche Intention gewesen...

Ich denke auch, dass das Museum mit der alten Regelung hinsichtlich des besucheraufkommens nicht schlecht gefahren ist...
(12.01.2013, 19:39)
Michael Mettler :   @Daniel Meier: Selbst wenn das stimmen sollte - es beantwortet meine Fragen nicht...
(10.01.2013, 22:37)
Daniel Meier :   @MM Die Pressemeldung ist doch f├╝r die uninformierte ├ľffentlichkeit geschrieben und das EEP wird nur erw├Ąhnt um ├╝ber eigene Fehler hinwegzut├Ąuschen.
(10.01.2013, 19:56)
Jan Jakobi :   Ja, schade mit den Elefanten.

Ich h├Ątte f├╝r "Matibi" Halle gut gefunden, weil dort ihre Mutter "Bibi" und ihre Schwester "Panya" leben. Da aber "Bibi" bald wieder ein Kalb bekommt, w├Ąre eine Familienzusammenf├╝hrung vielleicht nicht so gut.

"Sabi" h├Ątte ich wieder mit "Umtali" in Hodenhagen zusammengef├╝hrt.

Und f├╝r "Tutume": Ihn und seinen Halbbruder "Kando" in eine Jungbullen-Gruppe.


(10.01.2013, 18:12)
Michael Mettler :   Tutume und Matibi sind doch m.W. vom Tierpark Berlin in Osnabr├╝ck "nur" eingestellt worden, sprich der TP m├╝sste nach wie vor Eigent├╝mer der beiden Elefanten sein. Mein letzter Wissensstand ist, dass der TP kein Mitglied des Afrikaner-EEP ist. Dennoch werden beide Elefanten offenbar im EEP gef├╝hrt und laut unten stehender PM auch via EEP-Koordination vermittelt. Wie erkl├Ąrt sich das alles? Erhalten Tiere aus einem Nicht-EEP-Zoo automatisch EEP-Status, wenn sie in einen EEP-Zoo gelangen - selbst wenn das Nicht-Mitglied ihr Eigent├╝mer bleibt und sie im Grunde auch zur├╝ckbeordern k├Ânnte?

Interessant w├Ąre ja gewesen, Matibi mit ihrer Mutter Bibi in Halle wieder zu vereinen - allerdings ist der Zeitpunkt dort nat├╝rlich ung├╝nstig f├╝r ein solches Experiment...
(10.01.2013, 17:31)
Jonas Homburg :   Schade um die Elefanten, obwohl ich im Praktikum nur eine Woche bei ihnen gearbeitet habe, hatte ich die drei irgendwie gern. Vor allem weil alle drei so deutliche Charakter hatten. Aber auch die Umstellung auf Asiaten ist sicher nicht verkehrt, geografisch passts an den Asienbereich und zum Waldambiente des Zoo sowieso besser. Blo├č das Tal der Grauen Riesen steht etwas ausgestorben dar, vielleicht muss man sich da was neues einfallen lassen, denn f├╝r mich w├╝rde das mit den Asiaten nicht mehr passen, und dann w├Ąren nur noch die Nash├Ârner als graue Riesen ├╝brig (wenn man es als Afrikabereich aufrechterhalten m├Âchte).

Zum Thema Tarpire: der Kunstboden in der Innenalage sah in der Tat schon an einigen Stellen nicht mehr gut aus, aber das die Tapire an dem Hartboden, auf dem jetz der Rindenmulch liegt, angefressen haben, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Eins hatte ich auch noch vergessen: man bem├╝ht sich in Osnabr├╝ck wirklich wo man kann: auch im Klammeraffenhaus wurde das kleine verglaste Gehege neben den Klammeraffen mit Rindenmulch aufgef├╝llt und durch einen Schieber f├╝r die Affen zug├Ąnglich gemacht, sodass sie jetzt auch Naturboden innen zur Verf├╝gung haben.
(10.01.2013, 16:57)
Stefanie Fischer :   @Jonas Homburg: W├Ąre interessant zu wissen, ob die Tapire den Kunstboden eventuell angefressen haben.
(10.01.2013, 14:41)
Zoo Osnabr├╝ck :   Abschied von Sabi, Tutume und Matibi
Bald Asiatische Elefanten im Zoo Osnabr├╝ck

Der Zoo Osnabr├╝ck wird in diesem Fr├╝hjahr von Afrikanischen Elefanten auf Asiaten wechseln. Die derzeitige dreik├Âpfige Zuchtgruppe kann aufgrund von Verwandtschaftsverh├Ąltnissen nicht bestehen bleiben.
┬äDie Umstellung der Elefanten geschieht zum Wohle der Tiere┬ô, berichtete Zoodirektor Prof. Michael B├Âer bei der heutigen Pressekonferenz.┬á┬äUns allen fiel die Entscheidung nicht leicht,┬áinsbesondere die Tierpfleger h├Ąngen sehr an ihren Sch├╝tzlingen. Doch wir befinden uns mit der Elefantenhaltung leider in einer Sackgasse.┬ô Das Problem: Die 13 Jahre alte Elefantenkuh Matibi und der 13 Jahre alte Elefantenbulle Tutume sind Halbgeschwister. Sie k├Ânnen sich nicht fortpflanzen. ┬äZudem ├Ąrgert Matibi ihren Bruder sehr und Tutume will lieber alleine sein, so wie junge Bullen in freier Wildbahn auch┬ô, erkl├Ąrt B├Âer. Die 27 Jahre alte Sabi sei f├╝r Tutume eher eine Tante als eine interessante Partnerin. ┬äDie Situation ist f├╝r alle drei Nerven aufreibend und wir mussten auch der Tiere wegen nun handeln.┬ô

Nach Frankreich und in die weite Welt
Urspr├╝nglich wollte der Zoo nur Tutume gegen einen anderen, passenden Afrikanischen Elefantenbullen tauschen. ┬äLeider wurde aber kein passender Partner gefunden┬ô, bedauerte B├Âer. Deswegen geht es f├╝r Matibi und Sabi n├Ąchste Woche nach S├╝dfrankreich, in den Zoo African Safari bei Toulouse. ┬äHier erwarten sie zwei junge Elefantenbullen, f├╝r Matibi ist da sicherlich ein passender Partner dabei. Au├čerdem erhalten sie dort ab diesem Fr├╝hjahr die modernste Elefantenau├čenanlage in Europa┬ô, freut sich B├Âer f├╝r die beiden Elefantenk├╝he. F├╝r Elefantenbulle Tutume kann die Reise l├Ąnger werden: ┬äVoraussichtlich wird er nach Kanada gehen, um in Amerika als Zuchtbulle f├╝r Nachwuchs zu sorgen. Wir warten zurzeit noch auf die Genehmigungen der kanadischen Beh├Ârden. Als zweite Option besteht noch ein Zwischenaufenthalt in Fasano, Italien, wo auch unsere ehemaligen Zirkuselefanten Miry und Betty hingegangen sind┬ô, so B├Âer.

Expertenwissen f├╝r eine gute Zukunft
Die Entscheidung, wo die Osnabr├╝cker Elefanten hinreisen, hat der Zoo Osnabr├╝ck nicht alleine gef├Ąllt: ┬äDie Europ├Ąische Vereinigung f├╝r Zoos und Aquarien hat im Rahmen des Europ├Ąischen Erhaltungszuchtprogramms so genannte Zuchtbuchkoordinatoren f├╝r verschiedene Tierarten bestimmt. Das sind wissenschaftliche Zoomitarbeiter, die sich um den Tausch von Tieren in Zoos k├╝mmern. Sie wissen, wo welche Tiere sind und welche Tiere genetisch am besten f├╝r die Zucht zusammen passen┬ô, erl├Ąutert B├Âer. Diese Zuchtbuchkoordinatoren werden jeweils zus├Ątzlich von einem Komitee aus acht weiteren Experten unterst├╝tzt. ┬äSie haben nach langer Beratung f├╝r unsere Elefanten sowohl Toulouse als auch Kanada ausgew├Ąhlt, sodass wir dieser Entscheidung folgen.┬ô

F├╝nf Asiaten demn├Ąchst im Zoo Osnabr├╝ck ┬á
Die Elefantenhaltung in Osnabr├╝ck ist damit jedoch nicht abgeschlossen: ┬äIm M├Ąrz werden vier Asiatische Elefanten aus dem Tierpark Emmen zu uns ziehen. Die dortige Elefantengruppe hatte sich nach dem Tod der Leitkuh in zwei Untergruppen gespaltet und miteinander konkurriert┬ô, so B├Âer. ┬äDeswegen kommt nun eine Gruppe zu uns, sodass es auch diesen Tieren besser gehen wird.┬ô Die Osnabr├╝cker Zoobesucher m├╝ssen sich allerdings an asiatische Namen gew├Âhnen: Elefantenk├╝he Htoo Yin Aye (30 J.) und Ma Palai (15 J.) sowie die Elefantenbullen Ananda (4 J.) und Mong Tine (1 J.) leben dann auf der gro├čen Elefantenanlage im Zoozentrum. ┬äZus├Ątzlich erhalten wir noch einen Zuchtbullen, der aber vom EEP-Koordinator noch nicht ausgew├Ąhlt wurde. Dann haben wir im Zoo Osnabr├╝ck erstmals eine zuchtf├Ąhige Elefantengruppe und Sabi, Tutume und Matibi haben auch eine hoffnungsvollere Zukunft┬ô, ist B├Âer optimistisch.
Wann die Reise von Tutume startet ist zurzeit noch unklar. Zoobesucher k├Ânnen sich am kommenden Wochenende von ihren Afrikanischen Elefantenlieblingen Sabi und Matibi verabschieden.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Die drei Afrikanischen Elefanten Tutume, Matibi und Sabi werden Osnabr├╝ck in den n├Ąchsten Wochen verlassen.
(10.01.2013, 14:01)
Jonas Homburg :   Zwei Sachen die mir Freitag noch bei einem Besuch aufgefallen sind: die Tapir-Innenalage bedeckt jetzt eine dicke Schicht Rindenmulch. Die Tiere halten sich aber nach wie vor offenbar gern in ihren Boxen dahinter auf (die sind mit einem zum Liegen geeignenten Kunstboden ausgestattet).
Au├čerdem scheint der neue Impalabock seine Rolle sehr ernst zu nehmen, ein Weibchen trieb er ziemlich flei├čig, man kann also wohl auf Nachwuchs hoffen.
(08.01.2013, 17:09)
Zoo Osnabr├╝ck :   Startschuss f├╝r ┬äKlimatopia┬ô-Countdown
Klimabotschafter-Bus r├╝hrt Werbetrommel f├╝r interaktive Klimaausstellung im Zoo

Die neue interaktive Klimaausstellung im Zoo Osnabr├╝ck nimmt Gestalt an. Der Countdown zur Fertigstellung l├Ąuft ┬ľ am 11. April wird die Ausstellung unter dem neuen Namen ┬äKlimatopia┬ô offiziell er├Âffnet. Zudem r├╝hrt ein neu gestalteter Klimabotschafter-Bus der Stadtwerke die Werbetrommel f├╝r die neue Mitmach-Erlebniswelt im Zoo.

Mitte 2011 waren die Bauarbeiten im Bereich gleich hinter der B├Ąrenanlage gestartet ┬ľ bislang unter dem Projekttitel ┬äKlimah├Âhlen┬ô. ┬äWir biegen auf die Zielgerade ein und haben nach einem Namen gesucht, der noch besser ausdr├╝ckt, wof├╝r die neue Ausstellung steht┬ô, erl├Ąutert der Aufsichtsratsvorsitzende des Zoos, Reinhard Sliwka. ┬äKlimatopia verbindet unseren Anspruch, ├╝ber den Klimawandel und seine Folgen zu informieren mit unserem Ziel, jedem Besucher konkrete Erkenntnisse mitzugeben, was jeder Einzelne von uns dagegen tun kann.┬ô Hauptdarsteller sind dabei die beiden Mischlingsb├Ąren Tips und Taps, die aufgrund ihrer eigenen Geschichte pr├Ądestiniert sind f├╝r die Rolle als Klimabotschafter. Sie ┬äbegleiten┬ô die Besucher beim Gang durch Klimatopia, denn die Ausstellung erm├Âglicht besondere Einblicke in das benachbarte B├Ąrengehege.

Passende Felsh├Âhlen-Optik
Gef├Ârdert wird ┬äKlimatopia┬ô von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Nieders├Ąchsischen Bingo-Umweltstiftung sowie den Stadtwerken Osnabr├╝ck. ┬äDer Zoo ist mit seinen Aktivit├Ąten in Sachen Klimaschutz bundesweit Vorreiter┬ô, erl├Ąutert DBU-Generalsekret├Ąr Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde. ┬äDiese neue Dauerausstellung ist ein sehr gutes Instrument, um den Besuchern dieses wichtige Thema anschaulich und spannend n├Ąherzubringen.┬ô So sorgt beim Gang durch ┬äKlimatopia┬ô besonders die Felsh├Âhlen-Optik im Stil der B├Ąrenanlage f├╝r das passende Ambiente. ┬ä Und die B├Ąren k├Ânnen die zahlreichen Besucher emotional f├╝r den Klimaschutz begeistern┬ô, so Brickwedde.

Mitmach-Aufruf per Bus
Die Wartezeit bis zur Er├Âffnung am 11. April verk├╝rzen der Zoo und die Stadtwerke mit einem ┬äKlimabotschafter-Bus┬ô. ┬äUnter dem Motto ┬éWir sind Klimabotschafter ┬ľ Macht mit┬Ĺ rufen unsere Patentiere Tips und Taps die Osnabr├╝cker und damit die Zoobesucher und unsere Fahrg├Ąste dazu auf, Klimatopia zu besuchen und ebenfalls aktiv das Klima zu sch├╝tzen┬ô, erl├Ąutert der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Manfred H├╝lsmann. F├╝r H├╝lsmann passt die neue interaktive Dauerausstellung im Zoo perfekt zur gr├╝nen Stadtwerke-Initiative KUK (KompetenzUmweltKlima). ┬äWir ziehen sozusagen an einem Strang und intensivieren das Klimaschutz-Netzwerk in Osnabr├╝ck┬ô, so der Vorstandsvorsitzende.

„Klimatopia-Tag“ am 14. April 2013
Zus├Ątzlich zur offiziellen Er├Âffnung mit geladenen G├Ąsten planen Zoo und Stadtwerke einen gemeinsamen ┬äKlimatopia-Tag┬ô am 14. April. ┬äDieser Tag steht ganz im Zeichen des Klimaschutzes┬ô, erl├Ąutert Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann. Wer klimafreundlich anreist, erh├Ąlt einen ┬äKlima-Rabatt┬ô auf den Eintrittspreis, zus├Ątzlich gibt es ein umfangreiches ┬äKlima-Programm┬ô auf der B├╝hne an der ┬éAngkor Wat┬Ĺ-Tempelanlage, ┬äKlima-F├╝hrungen┬ô zu besonders energiesparenden Tieren und vieles mehr. ┬äWir planen weitere ┬éMitmach-├ťberraschungen┬Ĺ, die wir aber noch nicht verraten┬ô, so Busemann weiter. ┬äNur so viel: Wir hoffen auf rege Beteiligung.┬ô
 

HINTERGRUNDINFORMATION

Was ist „Klimatopia“?
Ausstellung zum Thema Klimawandel/Klimaschutz auf circa 250 Quadratmeter
Die Mischlingsb├Ąren Tips und Taps (Eis-Braunb├Ąr-Hybriden) werden dabei zu Klimabotschaftern:
Die Ausstellung erm├Âglicht besondere Einblicke in das B├Ąrenau├čengehege, sodass die B├Ąren die Besucher durch die Ausstellung ┬äbegleiten┬ô.
Au├čerdem wurden derartige B├Ąren in der freien Wildnis nachgewiesen und man vermutet, dass Hybridisierung aufgrund des Klimawandels zunehmen wird.
Die Ausstellungsr├Ąume sind wie Steinh├Âhlen gestaltet und passen sich damit an die 2011 er├Âffnete B├Ąrenanlage und die waldige, h├╝gelige Lage des Zoos an.
Themen:
Klimaver├Ąnderung in der Arktis und Auswirkungen auf die dortige Tierwelt
Verlust der Biodiversit├Ąt durch Klimawandel
Was ist der „Klimawandel“?
Was tut die Region Osnabr├╝ck f├╝r den Klimaschutz und was kann jeder einzelne von uns tun?
Wissensvermittlung ├╝ber interaktive Lernstationen
Konzeption mit einem Expertenteam und Fachbeirat
Baustart: Juli 2011
Er├Âffnung: 11.04.2013
Kosten:  Circa  1.050.000 Euro
F├Ârderer:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (400.000 €)
Nieders├Ąchsische Bingo Umweltstiftung (85.000 ┬Ç)
Stadtwerke Osnabr├╝ck

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Freuen sich auf die Er├Âffnung von ┬äKlimatopia┬ô am 11.04.2013: Reinhard Sliwka (Aufsichtsratsvorsitzender Zoo Osnabr├╝ck gGmbH), Karin Bruchhausen (Zoo-Pr├Ąsidium), Andreas Busemann (Zoo-Gesch├Ąftsf├╝hrer), Dr. Fritz Brickwedde (Generalsekret├Ąr Deutsche Bundesstiftung Umwelt) und Manfred H├╝lsmann (Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabr├╝ck); v.l.n.r..
(07.01.2013, 16:19)
Zoo Osnabr├╝ck :   Paulina und Odina: Damenzuwachs im Wolfsrudel
Wolfswelpen im Fr├╝hjahr 2013?

Zwei neue F├Ąhen vergr├Â├čern seit einigen Wochen das bislang dreik├Âpfige Wolfsrudel des Osnabr├╝cker Zoos. Zoodirektor Prof. Michael B├Âer hofft auf Nachwuchs im Fr├╝hjahr.

Im Osnabr├╝cker Wolfswald sollen die zweij├Ąhrige Paulina und die f├╝nfj├Ąhrige Odina aus dem Bayerwald-Tierpark Lohberg zusammen mit den drei bestehenden R├╝den f├╝r Nachwuchs sorgen. Das Vorgehen, zwei F├Ąhen in ein M├Ąnner-Rudel einzugliedern, ist eher ungew├Âhnlich, war aber hier notwendig, wie Revierleiterin Tanja Boss erkl├Ąrt: ┬äIn der freien Wildbahn gr├╝nden ein R├╝de und eine F├Ąhe zusammen eine Familie. Doch hier hatten wir drei R├╝den, die sich sehr gut verstehen, und mit den F├Ąhen ein Geschwisterpaar, das schon lange zusammenlebt.┬ô
Zoodirektor Prof. Michael B├Âer erl├Ąutert die Hintergr├╝nde: ┬äSo konnten wir sicherstellen, dass innerhalb beider Gruppen bei der Paarbildung weniger Konkurrenz herrscht und damit Konflikte weitestgehend ohne Verletzungen ausgetragen werden.┬ô Nach anf├Ąnglich kleineren Auseinandersetzungen h├Ątten sich die W├Âlfe inzwischen fast komplett zusammengefunden. ┬äGeht die Entwicklung so weiter, haben wir voraussichtlich schon bald ein neues Elternpaar, an dessen Aktivit├Ąten sich die anderen W├Âlfe dann entsprechend anpassen werden┬ô, freut sich Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. ┬äWir rechnen dann mit der Paarung w├Ąhrend der Ranz Ende Februar und so ┬ľ hoffentlich ┬ľ mit Welpen im Mai 2013.┬ô
Die Vorbereitung auf die Paarungszeit ist laut der Revierleiterin auch f├╝r ungeschulte Augen gut zu beobachten: ┬äEs ist momentan viel Bewegung in der Anlage: Die R├╝den fangen an, um die W├Âlfinnen zu konkurrieren und die Hormone kommen so langsam in Wallung┬ô, erz├Ąhlt Boss. ┬äZurzeit sieht es ganz danach aus, als w├╝rden Welpi und Paulina unser neues Alpha-Paar.┬ô
Innerhalb eines Sozialverbandes regeln W├Âlfe in jeweils nach Geschlechtern getrennten Rangordnungen unter den R├╝den und den F├Ąhen, wer die meisten Rechte genie├čt oder wesentlichen Einfluss auf das Jagd- und Fortpflanzungsgeschehen nimmt. Die Rangordnung bestimmt auch, wer sich fortpflanzen darf oder aber in eher beigeordneter Rangposition sich an der Aufzucht der Welpen der beiden - meist jeweils Rangh├Âchsten -┬á Elterntiere beteiligen darf.
Besucher k├Ânnen die Struktur des Wolfsrudels an der K├Ârperhaltung erkennen: Je h├Âher ein Tier seine Rute tr├Ągt, desto h├Âher ist auch sein Rang in der Gruppe. Das interessante Sozialverhalten ist jetzt t├Ąglich bis zur Paarungszeit in der letzten Februarwoche zu beobachten. Zoobesucher k├Ânnen direkt von der drei Meter hohen Takamanda-Br├╝cke in die um 1.500 Quadratmeter vergr├Â├čerte und mit Felsen gestaltete Wolfsanlage schauen ┬ľ ├Ąhnlich einem Waldhang in der Wildbahn.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Die neuen F├Ąhen sind gut zu erkennen: Sie sind sehr viel kleiner als die m├Ąnnlichen W├Âlfe.
(04.01.2013, 10:58)
Zoo Osnabr├╝ck :   Tierisch viel los ┬ľ Pinguine, Erdm├Ąnnchen und Guanakos bekommen Verst├Ąrkung

Patchwork gibt es nicht nur in Menschenfamilien: Sieben neue Erdm├Ąnnchen-Damen aus dem Zoo Schwerin sind vor circa vier Wochen in die zweik├Âpfige M├Ąnner-WG eingezogen. ┬äNachdem vor einiger Zeit unser Zuchtweibchen leider verstorben ist, haben wir dringend eine neue Weibchengruppe f├╝r unsere M├Ąnnchen gebraucht┬ô, erz├Ąhlt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo. ┬äDie Vergesellschaftung zwei verschiedener Gruppen ist bei Erdm├Ąnnchen nicht ganz einfach, da sie eine sehr feste Familienstruktur haben. Im Gehege der Rothandtamarine konnten sie sich deshalb zun├Ąchst auf neutralem Boden kennen lernen. Wir haben dort ein Kot-Wasser-Gemisch verspr├╝ht, um die neuen Tiere mit dem Geruch der M├Ąnnchen vertraut zu machen.┬ô Der Plan ging auf: Nach kurzer Zeit lernten sich die Erdm├Ąnnchen pers├Ânlich kennen und konnten daraufhin gemeinsam in das Erdm├Ąnnchen-Gehege ziehen.
Auch die Humboldt-Pinguine Thea und Theresa, zwei weibliche Jungtiere aus dem Zoo Halle, haben sich in den letzten Wochen gut in ihre neue Kolonie integriert: Die beiden Pinguindamen watschelten an ihrem ersten Tag neugierig auf die Au├čenanlage. ┬äTheresa war mutig und nahm sofort Kontakt zu ihren neuen Gef├Ąhrten auf. Thea war vorsichtiger: Sie verhielt sich zun├Ąchst eher zur├╝ckhaltend┬ô, berichtete Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers. Die Eingew├Âhnung in eine neue Kolonie sei bei jungen Tieren etwas einfacher als bei ├Ąlteren, da sie noch kein Balzverhalten zeigen und anderen Artgenossen gegen├╝ber nicht aggressiv reagieren. ┬äPinguine leben weitestgehend monogam. Daher hoffen wir, dass zwei unserer Pinguinm├Ąnner die Damen im n├Ąchsten Jahr, nach der Geschlechtsreife, als lebenslange Partnerinnen w├Ąhlen.┬ô
Einen neuen Mann im Hause hat dagegen die Guanako-Herde bekommen: Pico, ein zweij├Ąhriger Hengst, ist im Tausch gegen den Osnabr├╝cker Hengst Diabolo aus dem Opel-Zoo in Kronberg angereist. ┬äIn unserer Herde lebt auch eine Tochter von Diabolo. Damit keine Inzucht passiert, haben wir uns entschieden zu tauschen┬ô, erl├Ąutert der Leiter des S├╝damerikahauses Daniel Chirico. Der Hengst hat jetzt nicht nur Gesellschaft von drei Stuten, sondern auch von Nandus ┬ľ einer s├╝damerikanischen Laufvogelart, die er bislang nicht kannte. Chirico ist begeistert: ┬äPico macht sich hervorragend. Er zeigt sich umg├Ąnglich gegen├╝ber uns Tierpflegern und ist freundlich zu seinen Mitbewohnern. Besser h├Ątte es nicht laufen k├Ânnen.┬ô

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Pico, der Guanako-Hengst aus Kronberg, kommt mit seinen neuen Damen und Mitbewohnern, den Nandus, gut zurecht.
(03.01.2013, 14:56)
Zoo Osnabr├╝ck :   Bescherung f├╝r die Zootiere: Kinder packen Geschenke

Auch in diesem Jahr k├Ânnen Kinder im Zoo Osnabr├╝ck die Wartezeit aufs Christkind verk├╝rzen, indem sie f├╝r die Tiere Geschenke packen. Die Kinder erhalten ebenfalls ein Geschenk: Sie haben am 24.12. freien Eintritt.
An Heiligabend treffen sich Kinder und Zoop├Ądagogen um 10 Uhr am Wirtschaftshof und am L├Âwenhaus, um gemeinsam f├╝r die Tiere Weihnachtsp├Ąckchen und -s├Ąckchen mit Obst, Gem├╝se und K├Ârnern zu f├╝llen. F├╝r die Vegetarier unter den Tieren, wie die Rentiere, gibt es ├äpfel und Karotten in kleinen Kartons. Die Elefanten dagegen m├Âgen lieber Paprika, rote Beete oder auch Bananen. Fleischfresser, wie die L├Âwen und Vielfra├če, k├Ânnen sich ├╝ber Rindfleisch oder Fisch in S├Ąckchen freuen.
Wenn Obst, Gem├╝se, Fleisch und K├Ârner verpackt sind, geht es zur gemeinsamen Bescherung. Die Kinder k├Ânnen die Tiere dabei beobachten, wie sie neugierig mit Z├Ąhnen und Krallen die Geschenke ├Âffnen und die Leckereien verspeisen.
Der Zoo h├Ąlt neben der ┬ätierischen┬ô Bescherung noch zwei weitere Highlights bereit: Um 11:20 Uhr k├Ânnen die Kinder ihre Weihnachtsw├╝nsche f├╝r Elefantenbulle Tutume mit bunter Kreide an die W├Ąnde des Elefantenstalles schreiben. Treffpunkt ist das Elefantenhaus. Au├čerdem sorgen ┬äFrank und seine Freunde┬ô mit dem Zappeltier und Prinzessin Mikidoo ab 11:30 Uhr am L├Âwenrondell mit passenden Liedern f├╝r weihnachtliche Stimmung (bei schlechtem Wetter am Haupteingang).
Das genaue Programm f├╝r Heiligabend ist auf www.zoo-osnabrueck.de unter der Rubrik ┬äVeranstaltungen┬ô zu finden und ist an der Zookasse erh├Ąltlich.
Auch die Besucher erhalten ein Weihnachtsgeschenk, denn f├╝r Kinder sind der Eintritt und das Geschenkepacken am 24.12. kostenlos.
Der Zoo ist auch an den Weihnachtsfeiertagen, Silvester und Neujahr ge├Âffnet:
Heiligabend (24.12.12): 9:00 bis 14:00 Uhr (Kassenschluss 13:00 Uhr)
1. Weihnachtsfeiertag (25.12.12): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
2. Weihnachtsfeiertag (26.12.12): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
Silvester (31.12.12): 9:00 bis 14:00 Uhr (Kassenschluss 13:00 Uhr)
Neujahr (1.1.13): 9:00 bis 17:00 Uhr (Kassenschluss 16:00 Uhr)
(18.12.2012, 09:33)
Zoo Osnabr├╝ck :   Arrivederci, Miry und Betty!
Osnabr├╝cker Elefantenk├╝he reisen nach Italien

Die Elefantenk├╝he Miry und Betty, die im Februar 2011 in den Zoo Osnabr├╝ck kamen, machten sich heute auf den Weg nach Fasano in S├╝ditalien ┬ľ bequem, warm und sicher in einem gro├čen Transporter.
Aufregung gepaart mit Wehmut herrschte am Freitagmorgen im Elefantenrevier des Osnabr├╝cker Zoos: Die beiden ehemaligen Zirkuselefanten Miry (31 J.) und Betty (28 J.) sollten in ihr neues Zuhause in den Tierpark Zoosafari in Fasano (Italien) reisen. Der gro├če Transportlader, der den beiden K├╝hen von ihren vielen Reisen in ihrem fr├╝heren Zirkusleben bekannt war, stand um 8 Uhr bereit. Ein Weg aus Sand f├╝hrte ├╝ber die mit Schnee bedeckte Elefantenanlage, um den Tieren den Gang vom Elefantenhaus in den Transporter so einfach wie m├Âglich zu machen.

Der Abschied f├Ąllt schwer
Nachdem Amtstier├Ąrztin Dr. Jutta Breuer vorher best├Ątigt hatte, dass Miry und Betty gesundheitlich transportf├Ąhig sind und der Laster den beiden gen├╝gend Platz bietet, kam um viertel vor zehn das Startzeichen: ┬äKomm Miry, komm Betty┬ô, rief der ehemalige Halter und Zirkusdirektor Francois Meise ├╝ber die Osnabr├╝cker Elefantenanlage seinen fr├╝heren Sch├╝tzlingen zu. Meise war extra gekommen, um die Tiere auf ihrer Reise zu begleiten. Und worauf alle Zoomitarbeiter gehofft hatten, geschah dann auch: ┬äDie beiden K├╝he folgten dem Ruf und stiegen wie selbstverst├Ąndlich in den Transporter. Sie kennen das nat├╝rlich von fr├╝her und verbinden damit auch nichts Negatives┬ô, erkl├Ąrt Revierleiter und langj├Ąhriger Elefantenpfleger Detlef Niebler. Im warmen Transporter erwartete die beiden eine gro├če Ladung Heu und zwei leckere Br├Âtchen zur Belohung. Zehn Minuten sp├Ąter rollte der Transporter schon aus dem Zootor gen Italien heraus, w├Ąhrend die Tierpfleger zwar erleichtert nach dem guten Verlauf aber dennoch ein wenig traurig hinterher schauten.

Auch Elefanten k├Ânnen Kommunikationsprobleme haben
Der Zoo Osnabr├╝ck hatte sich schweren Herzens dazu entschlossen, f├╝r die beiden ehemaligen Zirkuselefanten ein neues Zuhause zu finden, wie Niebler erkl├Ąrt: ┬äWir hatten gehofft, dass sich die beiden neuen Elefanten und unsere drei alteingesessenen Osnabr├╝cker Dickh├Ąuter Sabi, Matibi und Tutume zu einer Familie zusammenschlie├čen. Die ├Ąlteren K├╝he sollten, wie in freier Wildbahn ├╝blich, die Tanten der jungen Kuh Matibi werden und bei einer sp├Ąteren Jungenaufzucht helfen.┬ô
Doch ├Ąhnlich wie in Menschenfamilien kann es auch bei Elefanten Kommunikationsprobleme geben: ┬äBetty und Miry kannten keine anderen Elefanten und sind sehr stark auf Menschen fixiert. Sie k├Ânnen mit den anderen Elefanten nicht kommunizieren und kommen immer sehr forsch und schnurstraks auf die anderen zu. Matibi, die jeden um den Finger wickeln kann, kommt damit klar. Sabi und Tutume jedoch nicht.┬ô
Und so sei es immer wieder zu Missverst├Ąndnissen und Reibereien zwischen den beiden Gruppen gekommen, weswegen der Zoo sie habe getrennt halten m├╝ssen. ┬äIn Italien haben die beiden nun nicht nur ein milderes Klima f├╝r ihren Ruhestand, sondern auch eine sch├Âne gro├če Anlage, wo sie unter sich bleiben k├Ânnen┬ô, so Niebler. ┬á

Zoo arbeitet weiter an Elefantenhaltung
Sabi, Matibi und Tutume m├╝ssen zwar weiter dem norddeutschen Winter trotzen, daf├╝r kann Jungbulle Tutume nun wieder in seinen Junggesellenbereich einziehen, den die Damen beschlagnahmt hatten: ┬äTutume braucht als junger Bulle mehr R├╝ckzugsm├Âglichkeiten von den K├╝hen. Auch in freier Wildbahn sind die m├Ąnnlichen Elefanten Einzelg├Ąnger. Diesem nat├╝rlichen Verhalten m├╝ssen wir auch hier im Zoo gerecht werden┬ô, erl├Ąutert Zoodirektor Prof. Michael B├Âer.
Deswegen ├╝berlege der Zoo auch, wie es in Zukunft mit der Elefantenhaltung weiter geht ┬ľ zum Wohle der Elefanten sowie passend zur gesamten Masterplanung im Zoo. ┬äWir wollen den Zootieren erm├Âglichen, sich fortzupflanzen, da es f├╝r sie wichtige Erfahrungen sind. Gleichzeitig leisten wir damit einen Beitrag zum Artenschutz. Die 13j├Ąhrige Matibi ist bereits fortpflanzungsf├Ąhig, deswegen m├╝ssen wir schauen, wie wir ihr erm├Âglichen k├Ânnen, auch ein Baby zu kriegen┬ô, so Prof. B├Âer. Daf├╝r versuche der Zoo in den n├Ąchsten Monaten eine L├Âsung zu finden.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck, Lisa Josef
Ganz selbstverst├Ąndlich gehen Betty (links) und Miry (rechts) schnurstracks in den Transport-LKW, der sie ins s├╝ditalienische Fasano bringt.
(14.12.2012, 14:35)
Zoo Osnabr├╝ck :   S├╝├č, aber borstig: Nachwuchs bei Familie Stachelschwein

Es ist gerade mal 20 Zentimeter gro├č und sieht (noch) v├Âllig ungef├Ąhrlich aus: das Stachelschwein-M├Ądchen, das vor einer Woche, am 29.11.2012, im Zoo Osnabr├╝ck das Licht der Welt erblickt hat.
Momentan kuschelt es am liebsten mit Mama oder Papa im warmen Haus, denn bei Familie Stachelschwein k├╝mmern sich beide Elternteile um den Nachwuchs. Doch das wird sich bald ├Ąndern, wei├č Tierpfleger Daniel Menken: ┬äBereits nach kurzer Zeit kann das Jungtier feste Nahrung zu sich nehmen. Die Kleinen m├╝ssen schnell selbstst├Ąndig werden, denn der n├Ąchste Nachwuchs steht schon bald bevor.┬ô Stachelschweine bekommen zweimal im Jahr Jungtiere, sodass die Elterntiere sich um den n├Ąchsten Z├Âgling k├╝mmern m├╝ssen. Aber so s├╝├č die Stachelschwein-Babys auch sind, selbst die Tierpfleger fassen sie nur mit Handschuhen an: Die bei der Geburt noch weichen Borsten h├Ąrten bereits nach wenigen Tagen zu spitzen Stacheln aus.
├ťbrigens sind Stachelschweine nicht, wie der Name vielleicht vermuten l├Ąsst, mit Schweinen verwandt, sondern geh├Âren zu der Familie der Nagetiere. Sie k├Ânnen eine L├Ąnge von maximal 80 Zentimeter und ein Gewicht von bis zu 27 Kilo erreichen. Die imposanten, circa vier Gramm schweren Stacheln dienen der Abwehr von Fressfeinden, wie Leoparden, Hy├Ąnen oder gro├če Greifv├Âgel. Stachelschweine kommen unter anderem in China oder Israel vor und zeichnen sich durch eine enorme Anpassungsf├Ąhigkeit aus: Sie leben sowohl in W├╝sten, Steppen und Felsgebieten als auch in Urw├Ąldern.
Der Zoo Osnabr├╝ck sucht noch einen Namen f├╝r das kleine Stachelschwein-M├Ądchen. Namensvorschl├Ąge k├Ânnen auf der Facebook-Seite des Zoos unter www.facebook.com/osnabrueck.zoo abgeben werden.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck
(07.12.2012, 11:26)
Niedersachse :   Nilflughunde sind schon in der Halle.
(04.12.2012, 18:44)
Jonas Homburg :   Zur Zeit sind es Rothaubenturakos, Starweber und K├Ânigsglanzstare. Vorgesehen sind in Zukunft noch Gr├╝ntauben, ob man noch mit Riesenturakos plant, kann ich nicht sagen. Au├čerdem noch Nilflughunde.
(04.12.2012, 08:41)
Jan Beensen :   Was f├╝r V├Âgel leben denn derzeit in der Schimpansenhalle?
(03.12.2012, 21:27)
Jonas Homburg :   War gestern abend auf dem Weihnachtsmarkt und positiv ├╝berrascht. Wirklich sch├Ân gemacht, mit der Beleuchtung einiger Anlagen. Die Wolfsanlage direkt an der Takamandabr├╝cke sieht echt gut aus man kommt jetzt echt nah an die Tiere ran, zwei Weibchen, die neu eingetroffen sind, hielten sich auch direkt dort auf. Bez├╝glich Wolfshaltung kenne ich definitiv kein besseres und sch├Âneres Gehege als Osnabr├╝ck.
In der Schimpansenhalle ist einiges runtergeholzt, sie wirkt aber immer noch. Die V├Âgel haben gelernt, sich in der Konstruktion unter der Decke aufzuhalten, bis jetzt keine Reduzierung durch die Schimpansen (das Einflugloch ist auch elektrisch gesichert).
In der Tropenhalle sollen wohl tats├Ąchlich Schopfwachtel einziehen, sie sind schon in der Voliere hinter dem Aquarium eingezogen, wo jetzt auch die ├╝briggebliebenen V├Âgel der Halle leben. Der einsame Kaiserschnurrbarttamarin lebt mit einigen Zwergwachteln im Rechten Innengehege der Wei├čgesicht-Seiden├Ąffchen.
(03.12.2012, 15:24)
Zoo Osnabr├╝ck :   Erster Weihnachtsmarkt im Zoo mit ├╝ber 10.000 Besuchern
Kombination aus Weihnachtsmarkt und Tieren voller Erfolg

Die Bilanz des ersten Weihnachtsmarkts im Zoo ist positiv: W├Ąhrend der drei Tage (Freitag bis Sonntag) besuchten circa 10.200 Menschen die Sonderveranstaltung. 2013 soll der Markt erneut stattfinden ┬ľ mit leicht ├╝berarbeitetem Konzept.
┬äF├╝r uns war es zun├Ąchst wichtig zu sehen, dass ├╝berhaupt Besucher kommen ┬ľ schlie├člich kostet uns die Veranstaltung circa 36.000 Euro┬ô, so Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann. ┬äVon daher freuen wir uns ├╝ber den gro├čen Andrang. Nun gilt es Bilanz zu ziehen und das Konzept nach den ersten Erfahrungen anzupassen.┬ô Der Weihnachtsmarkt im Zoo war in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabr├╝ck und dem Schaustellerverband Weser-Ems e.V. entstanden. Studenten hatten 2011 zwei Konzepte zur Veranstaltung erstellt. Die Umsetzung ├╝bernahm der Verband in Zusammenarbeit mit dem Zoo. ├ťber 20 Pagodenzelte, Fackelf├╝hrungen zu den Tieren, eine Eisbar mit Cocktails aus Eisgl├Ąsern und Live-Eisschnitzen erwarteten die Besucher am Wochenende im farbig erleuchteten Zoo.
Nach dem erfolgreichen Wochenende denkt Busemann bereits an Weihnachten 2013: ┬äWir wollen die Veranstaltung gerne wiederholen, aber w├╝rden drei Kernbereiche anpassen: Mit einem Kartenvorverkauf wollen wir Wartezeiten am Eingang verhindern. Dann m├Âchten wir Qualit├Ąt und Struktur der St├Ąnde anpassen, das hei├čt mehr St├Ąnde mit Kunsthandwerk und mehr weihnachtliche Dekoration. Au├čerdem planen wir ein zus├Ątzliches Kinderprogramm, wie ein Kinderkarussell und eine M├Ąrchenerz├Ąhlerin.┬ô
Auch wolle man die Tierbegegnungen st├Ąrker mit dem Weihnachtsmarkt verzahnen. ┬äIch k├Ânnte mir einen Gl├╝hweinstand bei den Seehunden vorstellen oder eine Cocktailbar im Aquarium┬ô, erkl├Ąrt der Gesch├Ąftsf├╝hrer. So k├Ânne man das Alleinstellungsmerkmal eines Weihnachtsmarktes im Zoo, die Tiere, noch st├Ąrker hervorheben ┬ľ auch wenn man auf das Wohl der Tiere R├╝cksicht nehmen m├╝sse. ┬äWir k├Ânnen abends nicht alle Tiere zeigen, denn manche, wie zum Beispiel unser Orang-Utan Buschi, haben feste Schlafenszeiten.┬ô
Der jetzige Weihnachtsmarkt hat laut Zoo einen kleinen Gewinn von circa 8.000 Euro gebracht: ┬äDas ist f├╝r uns sehr wichtig, da wir uns gr├Â├čtenteils selbst finanzieren. Eventuell w├Ąre es f├╝rs n├Ąchste Jahr sogar vorstellbar, den Weihnachtsmarkt auf mehrere Wochenenden auszuweiten, um so das Wetterrisiko zu minimieren. Dieses Jahr hatten wir gro├čes Gl├╝ck ┬ľ es war kalt und trocken┬ô, so Busemann. Bereits in dieser Woche wird sich das Zooteam um Veranstaltungskauffrau Diana Hoge mit dem Schaustellerverband treffen, um aus den Erfahrungen des ersten Weihnachtsmarkts und R├╝ckmeldungen von Besuchern zu lernen und die Adventszeit 2013 zu planen.

Foto: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
Es wird ein Pinguin! Nicht nur die Kinder waren vom Eisschnitzen fasziniert.
(03.12.2012, 13:52)
Michael Mettler :   Einen vergleichbaren Ansatz hatte vor Jahren der Berliner Zoo verfolgt, als die Mittelhalle des Antilopenhauses zu einer begehbaren S├╝damerika-Trockenlandschaft umgestaltet wurde (ich erinnere mich u.a. an Guiras). Fand ich damals recht attraktiv. Meiner Erinnerung nach waren es in Berlin allerdings keine energetischen Gr├╝nde, sondern die vorherige Nutzung hatte durch die st├Ąndige hohe Luftfeuchte Sch├Ąden an der Bausubstanz verursacht - mit solchen Problemen haben ja auch andere Tropenhallen zu k├Ąmpfen.

Auf jeden Fall bin ich gespannt, ob die Neugestaltung in Osnabr├╝ck es schafft, einen etwas gro├čr├Ąumigeren Eindruck von der Halle zu erzeugen (allein der bessere Lichteinfall durch den Wegfall der tropischen Baumkronen d├╝rfte dazu beitragen). Ich empfand sie - auch, weil der Weg gr├Â├čtenteil direkt entlang der W├Ąnde verlief - immer als sehr eng.
(27.11.2012, 08:34)
Ulli :   Also wartet doch erst einmal ab - energetisch war es aufgrund fehlender Isolierung ein absolzter Energiefresser. Durch die neue Nutzung als Kalthhaus kann es gem├â┬Ąss dem Osnabr├â┬╝cker Klima betrieben werden (um 6 Monate verschoben zu den s├â┬╝damerikanischen Jahreszeiten). Dies erspart echte Kosten.
Man soll wohl von einem Podest aus in die neu gestaltete Anlage blicken.
Natürlich ist es schade um das Tropenambiente, aber die Entscheidung halte ich für nachvollziehbar.

Und im Grunde ist es doch auch einmal spannend, einen ganz anderen Biotop S├â┬╝damerikas - als sonst in Zoos allgemein ├â┬╝blich - auf einem gr├â┬Â├â┬čeren Areal vorgestellt zu bekommen.
(26.11.2012, 23:16)
Jan Beensen :   Und wenn alles leer ger├Ąumt ist, spritzt man es mit unecht wirkendem Kunstfels aus und setzt Schopfwachteln und Wildmeerschweinchen ein?
Ist noch weiterer Besatz geplant?
Soll dort noch eine Ausstellung mit rein?
Was passiert mit dem Teich?
Und warum das ganze?
(26.11.2012, 22:30)
Niedersachse :   Ja das Tropenhaus, der Kuppelbau am S├╝damerikahaus, ist das Geb├Ąude, das zurzeit leer ger├Ąumt wird.
(26.11.2012, 12:41)
Jan Beensen :   Handelt es sich denn tats├Ąchlich um diese Kuppel am S├╝damerikahaus?
(25.11.2012, 19:12)
Michael Mettler :   F├╝r Gr├╝ne Leguane gibt es doch die Sammelsurium-Anlage im Aquarium, wo ohnehin schon welche gehalten werden. Und die Zwergwachteln lie├čen sich z.B. in den Polarf├╝chsen, Waldhunden etc. unterbringen ;-)
(25.11.2012, 17:55)
Jan Beensen :   Jetzt bin ich verwirrt;
Die Flughunde sind aus dem Tropenhaus (mit dem Spitzdach - am S├╝damerikahaus) raus und flattern in Takamanda umher.
Und aus diesem Tropenhaus sind die Pflanzen auch raus und Schopfwachteln und WMS kommen da dann rein?
Und wo kommen die 1000 Zwergwachteln, die Leguane usw hin?
Oder ist das noch ein anderes Haus?
(25.11.2012, 17:37)
Niedersachse :   Die Nash├Ârner in Osnabr├╝ck tragen die Namen Lia, Marcita und Amely. Lia war mal Frieda, Marcita mal Hildegard.
Besamt wurde Amely
(25.11.2012, 12:33)
R├╝diger :   @ Niedersachse
Um welche Kuh handelz es sich genau ?
Frieda, Hildegard oder dritte Name unbekannt !!

Bitte lass es uns wissen, wann die anderen AI vom IZW Berlin Team erfolgen. Bin gespannt ob die geringe Erfolgsquote gesteigert wird.
(25.11.2012, 11:21)
Niedersachse :   Es wurde nur eine Kuh besamt, bei den anderen ging es noch nicht. Resultate gibt es nat├╝rlich noch nicht.
(24.11.2012, 14:45)
R├╝diger :   Sind die k├╝nstlichen Besamungen ( AI) jetz schon bei den BM Nash├Ârnern durchgef├╝hrt worden. Bei 1 -2 K├╝hen oder gerade alle drei miteinander ?
Gibt es schon Resultate. Freue mich ├╝ber Infos.
(24.11.2012, 13:45)
Sacha :   @Markus R.: Dann folgt wohl als n├Ąchstes eine Europaanlage mit Nandus...;)
(24.11.2012, 00:05)
Markus R. :   Schopfwachteln kommen durchaus auch in S├╝damerika vor (vor allem in Argentinien und Chile) - allerdings als Neozoen.
(23.11.2012, 17:13)
Sacha :   Schopfsteissh├╝hner/Schopftinamus statt Schopfwachtel nehme ich an (sofern man sich an S├ťDamerika h├Ąlt)...?
(23.11.2012, 17:03)
Ulli :   Die Wolfanlage wurde mit vermutlich nur dreistelligem Aufwand bis zur Takamanda-Br├â┬╝cke vorgezogen. Ein Zoohandwerker hat entlang der Takamanda-Br├â┬╝cke eine Art trockenes Flussbett moduliert. Neben den damit verbesserten Sichtm├â┬Âglichkeiten wurde das Gehege damit noch einmal um 1.000 qm auf nun ├â┬╝ber 4.000 qm erweitert. Die ohnehin schon gelungene Wolfanlage wurde damit noch einmal aufgewertet. Der Bestand an Tieren soll nach der Erg├â┬Ąnzung durch zwei We4ibchen in den n├â┬Ąchsten Jahren aufgestockt werden.

Bei den Schweinsaffen soll der Bestand deutlich vergr├â┬Â├â┬čert werden. Zu den vorhandenen 16 Tieren sind aus Bussolengo(?) 2,6 Schweinsaffen eingetroffen. Die Tiere leben nun getrennt voneinander in den benachbarten Innengehegen. Die Tiere k├â┬Ânnen sich gegenseitig sehen.
In den jeweiligen Innenanlagen wurden in der Mitte provisorische Holzw├â┬Ąnde eingebaut, um einen Sichtschutz der Affen in der jeweiligen Sozialgruppe untereinander zu gew├â┬Ąhrleisten.
Sukzessive und sehr vorsichtig soll eine Zusammenführung der Gruppen angestrebt werden.

Die Nilflughunde aus der Tropenhalle am S├â┬╝damerikahaus sind laut Beschilderung in das Schimpansenhaus umgezogen ├ó┬Ç┬ô gesehen habe ich leider keinen Flughund ├ó┬Ç┬ô insofern wei├â┬č ich auch nicht, ob die Flughunde in der Schimpansenhalle oder in der Besucherhalle leben. Ein Teil der Pflanzen aus der ehemaligen Tropenhalle sollen ebenfalls in die Besucherhalle ziehen.

Aus der energetisch unzureichenden Tropenhalle wird die "Mendoza"-Halle mit der Tieren der Trockenw├â┬Ąlder und Trockensavannen S├â┬╝damerikas (laut Schild u.a. Wildmeerschweinchen und Schopfwachteln)
(23.11.2012, 15:37)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo bleibt wegen Bombenentsch├Ąrfung geschlossen

Am Sonntag, den 11.11.2012, bleibt der Zoo Osnabr├╝ck aufgrund der Entsch├Ąrfung von mehreren m├Âglichen Bombenblindg├Ąngern aus dem Zweiten Weltkrieg im Stadtteil Sch├Âlerberg den ganzen Tag geschlossen. Die Tiere werden vormittags von den Tierpflegern bis zur Evakuierung des Gebiets versorgt. Affen, Elefanten und Co. bleiben im Zoo, werden sich aber gr├Â├čtenteils in ihren Innengehegen befinden.
Weitere Informationen der Stadt Osnabr├╝ck zur Bombenentsch├Ąrfung finden Sie untenstehend oder hier: http://www.osnabrueck.de/69920.asp

Bild: Auch L├Âwe Nakuru bleibt am 11.11.2012 wegen der Bombenentsch├Ąrfung im L├Âwenhaus.(Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck)
(07.11.2012, 12:06)
Zoo Osnabr├╝ck :   ├ťber 30.000 Euro f├╝r Tetra-Aquarium
Tetra und Zoo Osnabr├╝ck verl├Ąngern Partnerschaft

Seit dem 21. Mai 1999 unterst├╝tzt die Firma Tetra, f├╝hrender Hersteller von Aquaristik- und Gartenteichprodukten, das Aquarium im Zoo Osnabr├╝ck. Nun wurde die Partnerschaft f├╝r zwei weitere Jahre verl├Ąngert.
Das 1988 er├Âffnete Tetra-Aquarium geh├Ârt mit zu den beliebtesten Stationen eines Besuchs im Zoo Osnabr├╝ck. Hier kann man Nemo, dem Clownfisch, begegnen, sich ein wenig vor den ber├╝hmt-ber├╝chtigten Piranhas gruseln oder die Prachtkopfsteher beobachten, die kopf├╝ber an den Pflanzen knabbern. ┬äBesonderes Highlight nicht nur f├╝r die kleinen Zoobesucher ist nat├╝rlich das Karpfen-Streichelbecken. Insgesamt pflegen wir hier 20 Becken mit 1.387 Fischen aus 91 Arten und zeigen verschiedene Wasserlebensr├Ąume ┬ľ vom Amazonas ├╝ber den Malawisee bis hin zum Korallenriff oder Heimaquarium┬ô, berichtete Revierleiter Stefan Bramkamp bei einer Pressekonferenz des Zoos. Digitale Bildschirme erl├Ąutern das Leben im Wasser und die Lebensweise der verschiedenen Bewohner, ob Fisch, Krebs oder Koralle.
Tetra Marketing Direktor Koord Janssen, der gemeinsam mit Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann die Partnerschaft auf den Weg gebracht hat, erkl├Ąrte, warum das Unternehmen das Zoo-Aquarium unterst├╝tzt: ┬äWir k├Ânnen hier einerseits mit unserem Know-how und unseren Produkten helfen. Herr Bramkamp kann sich mit unseren Spezialisten austauschen, was f├╝r die jeweilige Fischart das beste Futter ist oder ob Haltungsbedingungen ver├Ąndert werden sollten. Andererseits k├Ânnen wir ├╝ber das Aquarium auch aufkl├Ąren, wie man ein Heimaquarium richtig einrichtet und Fische artgerecht h├Ąlt.┬ô Denn ein Aquarium im Wohnzimmer mache zwar viel Spa├č, bedeute aber auch Verantwortung f├╝r die Fische. Mit dem richtigen Wissen und einer guten Ausstattung werde ein guter Start in die Aquaristik erleichtert. Deswegen fand 2012 im Zoo Osnabr├╝ck mit Unterst├╝tzung von Tetra bereits drei Mal ein Aquaristik-Workshop f├╝r Kinder statt, bei dem die Teilnehmer selbst ein Aquarium einrichten konnten und alles ├╝ber die Pflege von Fische erfuhren. ┬äAls n├Ąchstes planen wir eine Wissensstation im Tetra-Aquarium, an der Kinder und Erwachsene erfahren, was f├╝r ein Heimaquarium wichtig ist und welche Ausr├╝stung sie ben├Âtigen┬ô, so Janssen. Tetra wird das Aquarium f├╝r die n├Ąchsten zwei Jahre mit ├╝ber 30.000 Euro unterst├╝tzen.
Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH, bedankte sich bei Tetra f├╝r das Engagement: ┬äNicht nur wir sondern sicherlich auch unsere Fische, mit so pr├Ąchtigen Namen wie Pfauentaubenbuntbarsch oder Zitronensegelflossendoktor, wissen es zu sch├Ątzen, einen so kompetenten Partner an der Seite zu haben.┬ô

Allgemeine Informationen zum Tetra-Aquarium:
1.387 Fische aus 91 Arten
Erbaut 1988
20 verschiedene Wasserbecken
U.a.: Malawiseebecken, Amazonasbecken, Gezeitenbecken, S├╝damerika-Barsch-Becken, Asienbecken, Korallenriff, Axolotlbecken, Karpfen-Streichelbecken
Fassungsverm├Âgen insgesamt: 66.600 Liter Wasser

Das Aquarium schlie├čt an ein Terrarium an mit u.a. Bartagamen, Brillenkaimanen, Wasseragamen, K├Ânigspythons, Netzpythons, Pantherschildkr├Âten, Seychellen-Riesenschildkr├Âten
 
├ťber den Zoo Osnabr├╝ck
Der Zoo Osnabr├╝ck wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimtiergarten von Osnabr├╝cker B├╝rgern gegr├╝ndet und bereits 1936 als Heimattiergarten er├Âffnet. W├Ąhrend des zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten gr├Â├čtenteils zerst├Ârt, doch anschlie├čend verfolgten die Osnabr├╝cker weiterhin ihr Ziel, f├╝r die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schlie├člich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar circa 3.000 Tiere aus 330 Arten. Neueste Erlebniswelten sind der unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt Takamanda (2010), die nordische Tierwelt Kajanaland (2011) und der Affentempel Angkor Wat (2012). In den n├Ąchsten Jahren sollen die Tigeranlage sowie das Menschenaffenhaus im gleichen Stil in eine verfallene Tempelwelt umgebaut werden. 2011 besuchten den Zoo ├╝ber eine Million Menschen.

├ťber Tetra:
Tetra ist weltweiter Marktf├╝hrer der Aquaristikbranche und einer der bedeutendsten Hersteller f├╝r Gartenteichprodukte. Firmengr├╝nder war Dr. rer. nat. Ulrich Baensch, der 1955 das erste Flockenfutter f├╝r Zierfische entwickelte: TetraMin. Damit gilt Tetra als Wegbereiter der modernen Aquaristik. In den ├╝ber 60 Jahren Unternehmensgeschichte wurde stets das Ziel verfolgt, die Aquaristik einfacher, sicherer und anwenderfreundlicher zu gestalten. Dazu verf├╝gt Tetra am Hauptsitz im nieders├Ąchsischen Melle ├╝ber eine f├╝r die Aquaristikbranche einmalige Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die f├╝r die Produktneu- und -weiterentwicklung sowie f├╝r das Qualit├Ątsmanagement verantwortlich zeichnet. Inzwischen werden die Produkte in knapp 120 L├Ąndern vertrieben, Standorte gibt es z.B. in Frankreich, Gro├čbritannien, Japan, den USA, Italien, Polen, Singapur und China. Seit 2005 geh├Ârt die Tetra GmbH zum US-amerikanischen Spectrum Brands Konzern. Unter Ausnutzung der bestehenden Tetra-Unternehmensstrukturen erfolgte 2008 die Einf├╝hrung der Marke 8in1 in Europa, deren Schwerpunkt auf Produkten f├╝r Hunde liegt. J├╝ngstes Mitglied der Spectrum Brands-Familie ist seit April 2012 die Marke FURminator mit einem umfangreichen Sortiment an hochwertigen Fellpflege- und Hygieneprodukten f├╝r Hunde, Katzen und andere Tiere.

Foto:
Gemeinsam f├╝r das Tetra-Aquarium: Zooaufsichtsratsvorsitzender Reinhard Sliwka, Aquariumsleiter Stefan Bramkamp, Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann, Solveig Rasch (Manager Communications Tetra) und Tetra-Marketing-Direktor Koord Janssen.

Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(06.11.2012, 15:40)
Zoo Osnabr├╝ck :   Erstmals Weihnachtsmarkt im Zoo
Sch├╝ler k├Ânnen Zoo-Weihnachtsbaum schm├╝cken

Vom 30. November bis 2. Dezember findet erstmals in der Geschichte des Osnabr├╝cker Zoos ein Weihnachtsmarkt am Sch├Âlerberg statt. F├╝r den passenden Weihnachtsschmuck k├Ânnen Osnabr├╝cker Schulklassen sorgen und den Zoo-Weihnachtsbaum schm├╝cken.

Eisbar, Live-Eisschnitzen, Weihnachtsbr├Ąuche und -kunstwerk aus aller Welt, Fackelf├╝hrungen zu den Tieren ┬ľ der Zoo-Weihnachtsmarkt hat an den drei Abenden des ersten Adventswochenendes viel zu bieten. ┬äWir haben die Idee mit Studenten der Osnabr├╝cker Hochschule entwickelt. Sie haben vor einem Jahr zwei Konzepte f├╝r einen Weihnachtsmarkt entworfen und Recherchen dazu durchgef├╝hrt┬ô, berichtete Gesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann bei der Pressekonferenz zum Weihnachtsmarkt. ┬äAnschlie├čend haben wir unsere Besucher befragt, ob sie einen Weihnachtsmarkt im Zoo besuchen und wie viel Eintritt sie daf├╝r bezahlen w├╝rden. Schlie├člich kostet so eine Veranstaltung viel Geld ┬ľ das k├Ânnen wir nicht alleine stemmen.┬ô Die Zoobesucher stimmten gr├Â├čtenteils f├╝r einen ┬ätierischen┬ô Weihnachtsmarkt und waren auch mit einem kleinen Eintrittsentgelt einverstanden.

J├Ąhrlicher Weihnachtsmarkt im Zoo?
F├╝r den Aufsichtsratsvorsitzenden Reinhard Sliwka ist der wirtschaftliche Erfolg des Weihnachtsmarktes ebenfalls ein wichtiger Aspekt ┬ľ auch f├╝r eine eventuelle ┬ádauerhafte Verankerung im Veranstaltungskalender des Zoos. ┬äEs ist sehr ambitioniert, einen Zoo fast ausschlie├člich ├╝ber Besuchereintritte und Sponsoringeinnahmen zu betreiben. Dies zeigt schon alleine der Blick in die europ├Ąische, aber auch die benachbarte Zoowelt.┬ô W├Ąhrend der vergleichbare Allwetterzoo in M├╝nster einen j├Ąhrlichen Zuschuss von ├╝ber 4,1 Millionen Euro erh├Ąlt, muss der Osnabr├╝cker Zoo mit aktuell 117.000 Euro auskommen. ┬äDa ist es nat├╝rlich doppelt wichtig, dass unsere Eventaktivit├Ąten auch wirtschaftlich erfolgreich sind. Deshalb sind wir auf das Besuchsinteresse schon sehr gespannt┬ô, erl├Ąuterte Reinhard Sliwka. Grunds├Ątzlich k├Ânne der Zoo aber optimistisch sein, da er sehr professionell an die neue Veranstaltung herangegangen sei.

Internationaler und eisiger Weihnachtsmarkt
Diana Hoge, Veranstaltungskauffrau des Zoos, setzt gemeinsam mit dem Schaustellerverband Weser-Ems e.V. die Konzepte der Studenten in die Tat um. ┬äDie Studenten schlugen die Themen Eiszeit und internationale Weihnachten vor. Wir haben uns aus beiden Ideen das Beste rausgepickt┬ô, berichtete Hoge. ┬äIn farbig beleuchteten Pagodenzelten am Affentempel, Aquarium und L├Âwenrondell werden internationale Weihnachtsbr├Ąuche und Kunstwerk pr├Ąsentiert. F├╝r Liebespaare gibt es zum Beispiel ein romantisches Fotoshooting unter einem Mistelzweig. Au├čerdem erwartet die Zoobesucher eine Eisbar mit fruchtigen Cocktails aus Eisgl├Ąsern und jeden Tag schnitzt ein Eisk├╝nstler eine Eisskulptur live vor den Augen der Besucher.┬ô Nat├╝rlich ginge es auch zu den Tieren: Mit Fackeln werden die Zoop├Ądagogen durch den beleuchteten Zoo f├╝hren. Die letzten Details stimmt Diana Hoge zurzeit mit dem Schaustellerverband ab.

├ľffnungszeiten beim Weihnachtsmarkt
Am 30.11, 1.12 und 2.12.2012 schlie├čt der Zoo jeweils um 16 Uhr die Pforten und ├Âffnet um 16:30 erneut f├╝r den Weihnachtsmarkt. Der Eintritt kostet dann mit einem Coupon, der ├╝ber den Zoo und seine Sponsoren fl├Ąchendeckend in der Region verteilt wird, 5 Euro f├╝r Erwachsene und 2,50 Euro f├╝r Kinder (inklusive zwei Wertmarken f├╝r den Weihnachtsmarkt ├á 50 Cent pro Person). Jahreskarteninhaber zahlen 2,50 Euro (Erwachsene) bzw. 1,50 Euro (Kinder). Mit einem gemeinsamen Fackelzug zum Ausgang endet der Weihnachtsmarkt um 23 Uhr.

Aktion f├╝r Schulen: Schm├╝cken des Zoo-Weihnachtsbaums
F├╝r das passende Ambiente am Zoo-Eingang sorgt ein drei Meter hoher Weihnachtsbaum. Osnabr├╝cker Sch├╝ler k├Ânnen diesen nun erstmals mit selbst gebasteltem Christbaumschmuck versch├Ânern. Die ersten zehn Klassen, die sich beim Zoo melden, d├╝rfen ihren Schmuck am Freitag, den 23.11.2012, im Zoo aufh├Ąngen. Anschlie├čend k├Ânnen sie den Zoo auf eigene Faust erkunden. Anmeldung erforderlich bei Diana Hoge, 0541-95105-51 oder hoge@zoo-osnabrueck.de
(05.11.2012, 15:37)
Zoo Osnabr├╝ck :   Hallo Manja! K├Âlsche Giraffe im Zoo Osnabr├╝ck

Der Zoo Osnabr├╝ck hat gestern Mittag eine neue Giraffenkuh bekommen. Manja aus dem K├Âlner Zoo erreichte ihre neue Heimat um viertel nach zw├Âlf in einem gro├čen Transporter.

┬äManja, komm! Manja, komm!┬ô, schallte der Ruf der Tierpfleger durch das Giraffenrevier. Doch Netzgiraffe Manja lie├č sich Zeit. Nur z├Âgerlich verlie├č sie den Transporter um ein Uhr ┬ľ es winkte eine Banane als Belohnung. ┬äDas ist bei Giraffen v├Âllig normal. Erst m├╝ssen sie sich anschauen, wo sie gelandet sind und ├╝berlegen, wie sie die Rampe herunter gehen┬ô, beschreibt Tierarzt Thomas Scheibe. ┬äDoch Manja war dabei sehr ruhig. Auch als sie endlich au├čen im Vorgehege stand, brachte sie nichts aus der Ruhe.┬ô Ganz gelassen beschnupperte die 2 ┬Ż Jahre alte Giraffenkuh den vier Meter gro├čen Giraffenbullen Edgar, der als Empfangskomitee im Nebengehege stand, und knabberte an den Zweigen, die die Tierpfleger als Begr├╝├čungssnack aufgeh├Ąngt hatten.
Die n├Ąchste H├╝rde: Das Betreten des Innenstalls. Um 13 Uhr 40 sprang sie mit einem gro├čen Satz in das Innengehege. ┬äWir haben f├╝r Manja vorerst eine Einzelbox vorbereitet, damit sie den neuen Stall in Ruhe untersuchen und Kontakt zu den anderen Tieren aufnehmen kann┬ô, so Tierarzt Thomas Scheibe. ┬äDabei lassen wir ihr alle Zeit der Welt. Im n├Ąchsten Schritt kommt sie zu den anderen Giraffenk├╝hen und ganz zum Schluss zum Bullen Edgar.┬ô
Der Zoo Osnabr├╝ck will mit Manja seine erfolgreiche Giraffenzucht fortsetzen. Die Giraffenk├╝he Diana (24) und Ursula (13) haben in den vergangen Jahren bereits elf Jungtiere zur Welt gebracht. ┬äDiana wird jetzt langsam zu alt f├╝r Nachwuchs und wenn irgendwann ihre Zeit gekommen ist, ist mit Manja bereits eine neue Weggef├Ąhrtin f├╝r Ursula da┬ô, erl├Ąutert der Tierarzt des Zoos. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass sich die f├╝nf Osnabr├╝cker Giraffen Edgar, Diana und Ursula sowie ihr Nachwuchs Nanji (1 Jahr) und Dubaku (3/4 Jahr) mit Manja gut verstehen. Beschnuppert und beleckt haben sich die K├Âlnerin und die Osnabr├╝cker bereits.
Besucher k├Ânnen die neue Giraffe bereits im Giraffenhaus beobachten. Sie steht im mittleren Stall, ist etwas gr├Â├čer als das ├Ąlteste Jungtier Nanji und ihre Fellfarbe ist dunkler.

Foto: Edgar steht als Empfangskomitee bereit und begr├╝├čt Manja.
Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Luuc van Stiphout)
(18.10.2012, 09:00)
Zoo Osnabr├╝ck :   Familie Gibbon freut sich ├╝ber Nachwuchs

Im Zoo Osnabr├╝ck brachte die erfahrene Gibbonmutter Lenchen am 25. September nachts ihr Jungtier zur Welt. Nun h├Ąngt es fest an ihrem Bauch ┬ľ auch wenn sich ihre Mutter hoch oben durch die L├╝fte schwingt.

Als die Tierpfleger vor zwei Wochen morgens in das Menschenaffenhaus kamen, hatte Lenchen ihr Kleines bereits fest am Bauch und abgetrocknet. ┬äDie Gibbon-Jungtiere kommen fast nackt zur Welt und erinnern ein wenig an Nacktmulle┬ô, beschreibt Tierpfleger Daniel Menken vom Zoo Osnabr├╝ck. ┬äZwei Wochen nach der Geburt hat das Kleine aber schon ein d├╝nnes Fell, das seidig golden gl├Ąnzt.┬ô Gibbons geh├Âren zu den Kleinen Menschenaffen und sind stark vom Aussterben bedroht. Deswegen freut sich der Zoo Osnabr├╝ck besonders ├╝ber den Nachwuchs, der bereits der vierte ist, seit Mutter Lenchen vom Zoo Hannover nach Osnabr├╝ck kam. ┬äLenchen ist eine erfahrene Mutter. Sie ist 25 Jahre alt und umsorgt das Kleine wirklich vorbildlich┬ô, lobt Menken.
Noch wissen die Tierpfleger nicht, ob das Jungtier ein Junge oder M├Ądchen ist, deswegen ist es auch noch namenslos. Das Geschlecht der erwachsenen Gibbons l├Ąsst sich anhand der Fellfarbe unterscheiden: ┬äM├Ąnnchen haben ein dunkles Fell, Weibchen ein helles. Jungtiere kommen grunds├Ątzlich mit hellem Fell auf die Welt, aber nach einem dreiviertel Jahr verf├Ąrbt sich das Haar dunkel. Im Alter von sechs Jahren erh├Ąlt es dann die endg├╝ltige Farbe je nach Geschlecht┬ô, erkl├Ąrt der Tierpfleger. Doch egal, ob Junge oder M├Ądchen, das j├╝ngste Familienmitglied wird r├╝hrend umsorgt: ┬äDie ├Ąlteste Tochter Carusa k├╝mmert sich wie eine Tante um das Kleine. Sie hilft beim Fells├Ąubern oder kuschelt mit dem Baby. Auch Vater Otti kommt immer wieder zu Lenchen und schaut, ob es dem Nachwuchs gut geht┬ô, beobachtete Menken.
Noch h├Ąngt dieser fest am Bauch der Mutter ┬ľ auch wenn sich diese im rasanten Tempo von Seil zu Seil schwingt und ihren durchdringenden Gibbongesang anstimmt. Mit dem lauten Rufen, das einer Alarmanlage Konkurrenz macht, verst├Ąndigen sich die Tiere innerhalb der Familie und markieren ihr Territorium. Das Baby h├Ârt aufmerksam zu, um sp├Ąter auch in den Gesang einstimmen zu k├Ânnen ┬ľ bis jetzt ist jedoch nur leises Meckern zu h├Âren, wenn Mutter Lenchen die Brust wechseln will.
„Das Kleine entwickelt sich sehr gut und ist schon sehr aufmerksam. So beobachtet das Baby seine Mutter, wenn diese Gemüse frisst. Es greift sogar schon nach dem Futter, als wolle es fragen: Mama, was ist das denn, was Du da frisst?“, lacht Menken. Einzig die Mutter macht den Tierpflegern gerade Sorgen: sie hat Durchfall. „Leider füttern manche unserer Besucher die Tiere mit Popcorn, davon werden sie krank. Bitte geben Sie unseren Tieren nichts zu fressen, auch wenn sie betteln. Sie bekommen bei uns alles, was sie brauchen“, betont der Tierpfleger.

Foto: Mutter Lenchen versorgt ihr Baby vorbildlich.
Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(11.10.2012, 15:18)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zwei Rothunde buhlen um die Gunst der Weibchen
Neue Tiere im Zoo Osnabr├╝ck

P├╝nktlich zu den nahenden Herbstferien sind neue Zoobewohner am Sch├Âlerberg eingetroffen: Zwei Rothunde, zwei Impala-B├Âcke und ein Waldhund erweitern den Tierbestand im Zoo Osnabr├╝ck.
┬äWir m├Âchten den Tieren im Zoo ein m├Âglichst artgerechtes Leben bieten. Dazu geh├Âren nicht nur ein gro├čes Gehege, das passende Futter oder Besch├Ąftigungsaktion, sondern auch der Nachwuchs. Paarung, Geburt und Jungenaufzucht sind wichtige Erfahrungen f├╝r die Tiere┬ô, erkl├Ąrt Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. Deswegen forderten die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Zoos f├╝r die Rothunde, Impalas und Waldhunde ├╝ber das europ├Ąische Zoonetzwerk Junggesellen an, die nun hier f├╝r Nachwuchs sorgen sollen.
Besonders sch├Ân lassen sich die zwei neuen Rothunde hinter dem Kamelgehege beobachten: ┬äSeitdem die beiden R├╝den Malic und Luca aus dem Tiergarten Berlin eingetroffen sind, haben sie das Frauenquartett ganz sch├Ân aufgemischt┬ô, berichtet Tierpflegerin Tanja Boss. ┬äIm Moment kl├Ąren die beiden noch die Rudelstruktur. Aber gleichzeitig machen sie den H├╝ndinnen schon den Hof. Vielleicht gibt es ja schon im n├Ąchsten Fr├╝hjahr Nachwuchs.┬ô
Auch in den afrikanischen Tierwelten tut sich etwas: Zwei Impalab├Âcke reisten aus dem tschechischen Dvur Kralove nach Osnabr├╝ck. ┬äDie zwei B├Âcke sollen bei der Zucht f├╝r die notwendige genetische Vielfalt sorgen┬ô, erl├Ąutert Prof. B├Âer. ┬äDa es jedoch nur einen Mann in der Impalaherde geben kann, darf der ├Ąltere Bock zu den Weibchen in Samburu, w├Ąhrend der j├╝ngere mit zwei anderen M├Ąnnern sein Junggesellenleben in Takamanda genie├čt.┬ô Hier k├Ânnen Besucher sie in der Wohngemeinschaft mit Rappen-Antilopen, Gro├čen Kudus, Pinselohrschweinen und R├Âtel-Pelikanen beobachten.
Auch das Waldhundweibchen am S├╝damerikahaus hat einen neuen Partner bekommen. Der knapp zwei Jahre alte R├╝de versteht sich schon pr├Ąchtig mit seiner neuen Partnerin ┬ľ sie teilen sich sogar das Futter.
F├╝r die Zoobesucher gibt es in den Herbstferien also viel Neues zu beobachten.

Foto: Rothund
Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(05.10.2012, 08:09)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg, zum letzten Satz: Das sollte dann aber auch f├╝r Osnabr├╝ck m├Âglich sein.

@Ulli, zu der "fotografischen Aufmachung": Die Fotos geben Perspektiven wieder, wie sie jeder x-beliebige Besucher vom Weg aus sehen kann, ohne irgendwelche Verrenkungen zu machen, Absperrungen zu überschreiten, Buschwerk beiseite zu schieben oder gezielt nach Unvorteilhaftem zu suchen. Ich kann nicht nachvollziehen, warum es „nicht angebracht“ sein soll, solche Anblicke auch hier im Forum zu zeigen.

Wenn Blickachsen und Fenster baulich so platziert werden, dass der Blick regelrecht auf unvorteilhafte Anblicke gelenkt wird, sollte man schon mal nach dem Sinn fragen d├╝rfen ┬ľ und zwar erst recht, wenn dem Zoo effiziente Arbeit bescheinigt und auf Sparzw├Ąnge hingewiesen wird. (Es g├Ąbe weitere, noch gar nicht erw├Ąhnte Beispiele.) Niemand hat den Zoo dazu gezwungen, z.B. Besucher per Fenster genau in das von mir gezeigte ┬äBetonloch┬ô im Affentempel schauen zu lassen. Wenn ich solche Eindr├╝cke vermeiden will, lasse ich entweder das Fenster an dieser Stelle einfach weg (spart Kosten in punkto Effizienz) oder gestalte den Einblick freundlicher (was dann aber zus├Ątzliches Geld kostet). Oder ich lasse das ganze Loch beim Umbau gar nicht erst entstehen bzw. bestehen┬ů
(01.10.2012, 21:52)
Zoo Osnabr├╝ck :   Zoo-Abendf├╝hrungen auch im Oktober

Wer Elefanten, Hy├Ąnen und Co. im Zoo Osnabr├╝ck ┬äGute Nacht┬ô sagen will, kann dies auch noch im Oktober tun: Die Abendf├╝hrungen, die freitags und samstags stattfinden, werden aufgrund der gro├čen Nachfrage bis zum 27. Oktober 2012 fortgef├╝hrt (Uhrzeit: 1. und 2. Wochenende: 19 Uhr; 3. und 4. Wochenende: 18 Uhr). Anmeldung im Zoo ├╝ber Henning M├╝ller: mueller@zoo-osnabrueck.de oder 0541-95105-77. Bei schlechtem Wetter stehen Regenschirme bereit. Treffpunkt ist am Zoo-Haupteingang (Klaus-Strick-Weg 12).

Kosten: Erwachsene: 17 Euro; Kinder: 12 Euro; erm├Ą├čigt: 13,50 Euro; Jahreskartenbesitzer/Mitglieder der Zoogesellschaft: 50% Rabatt. Dauer: ca. 90 Minuten.

Alle Informationen unter www.zoo-osnabrueck.de

Foto: Halten die Erdm├Ąnnchen auch abends Wache? Die Abendf├╝hrungen zeigen das Tierleben nach ┬äFeierabend┬ô.
Fotoquelle: Zoo Osnabr├╝ck
(28.09.2012, 15:25)
Jonas Homburg :   Ich habe ehrlich gesagt auch nichts gegen die Kritiken und muss erhlich zugeben, dass die insgesamt positive Bewertung mir tats├Ąchlich ein bisschen entgangen ist. Allerdings finde ich auch nicht, dass es jetzt von Ulli oder mir falsch war, gegen gewisse Kritiken zu argumentieren, ich habe auch nie den Eindruck gehabt, dass sich hier irgendwer (auf keiner Seite) auf seiner Position ├╝berm├Ą├čig versteift hat (falls der Eindruck bei mir vorlag, bitte ich das nicht so zu sehen).
Ich muss aber ebenso sagen, dass Sie mir zum Teil wirklich zu stark auf einer Sache herumgehackt haben, daher wohl auch meine starke Reaktion.

Und ich glaube, dass wir das Ganze an dieser Stelle beruhen lassen k├Ânnen, und auch gern weiterhin Entwicklungen kritisch be├Ąugen k├Ânnen, was ich pers├Ânlich ja auch gut und gerne tue.
(27.09.2012, 17:22)
Ulli :   @Michael Mettler - es hat nichts mit Projektionsfl├Ąche zu tun - nur gewannen leider die konkreten Dinge von dir zu Osnabr├╝ck zunehmend die Qualit├Ąt von Erbsenz├Ąhlerei, die ich weder inhaltlich noch von der fotographischen Aufmachung her als besonders angebracht ermpfunden habe. Daher r├╝hrten meine Reaktionen.



Und irgendwelche salbungsvollen Beweihr├Ąucherungen in eigener Sache auf Zoo-Homepages nehme ich in der Regel - wahrscheinlich wie du sicherlich dies auch machst - bestenfalls zur Kenntnis. Anschlie├čend steht meistens Spannenderes auf den jeweiligen Homepages.
(27.09.2012, 10:15)
Gudrun Bardowicks :   Mir gefallen sowohl der Zoo Hannover mit seinem Erlebniszookonzept, wenn ich auch gl├╝cklich w├Ąre, wenn der Graben um die Elefantenanlage lieber heute als moregen zugesch├╝ttet und durch Eisenst├Ąbe oder ├ähnliches (gerne auch als Kral kaschiert)ersetzt w├╝rde, wie auch der Zoo Osnabr├╝ck mit seinem etwas anderen Konzept. Allerdings gibt es in beiden Zoos Schwachpunkte, wie man sie aber auch in jeder anderen Tierhaltung findet. Daher finde ich die Diskussion dar├╝ber, welcher Zoo einem besser gef├Ąllt, m├╝├čig, da die Geschm├Ącker unterschiedlich und sowieso immer subjektiv sind. Aber nichts destotrotz sollte hier im Forum jeder das Recht haben,pers├Ânliche Kritik zu ├╝ben und diese auch zu ├Ąu├čern, auch wenn seine Meinung nicht von jedem geteilt wird.

Ich denke, wir sollten vom Vergleich Hannover - Osnabr├╝ck und der Darstellung der eigenen Vorlieben in diesem Thread wieder auf das Thema Zoo Osnabr├╝ck zur├╝ckkommen, und zwar einschlie├člich pers├Ânlichen Kritikpunkten und Beobachtungen.
(27.09.2012, 00:31)
Michael Mettler :   @Ulli: Ich finde es ebenso bezeichnend wie traurig, dass du nicht mal in einem kurzen Beitrag ohne die vom eigentlichen Thema ablenkenden Spitzen und Apfel-Birnen-Vergleiche in Richtung Hannover auskommst. Da diene ich offensichtlich eher als Projektionsfl├Ąche denn als Diskussionspartner, und dann macht eine Diskussion tats├Ąchlich keinen Sinn.

@Jonas Homburg: Auf der HP des Zoos werden auf der Takamanda-Seite diverse PM und Infobl├Ątter angeboten, die in den letzten Jahren auch hier im Forum ver├Âffentlicht wurden (sowie vermutlich in diversen Zeitungen, denn das ist ja nun mal der Sinn von Pressemitteilungen) - auf diese beziehen sich meine Zitate. F├╝r die Wortwahl in diesen Au├čendarstellungen kann ich nichts.

Irgendwie scheint euch beiden vor lauter Aufregung entgangen zu sein, dass ich Kajanaland (┬ägef├Ąllt mir gut┬ô) und Takamanda (┬äein Gewinn f├╝r den Zoo┬ô) unter dem Strich insgesamt positiv bewertet habe, ebenso wie ├╝brigens drei Jahre zuvor den Unterirdischen Zoo. Zudem kann ich mich nicht erinnern, die Effizienz und den Erfolg des Osnabr├╝cker Zoos angezweifelt zu haben. Zu v├Âlliger Kritiklosigkeit und zum Verzicht auf die Darstellung pers├Ânlicher Eindr├╝cke sehe ich allerdings keinen Anlass. Warum auch, wenn sich ein Gro├čteil der Diskussionen zwischen allen m├Âglichen Forumteilnehmern ├╝ber alle m├Âglichen Zoos ebenfalls damit befasst, Dinge kritisch zu betrachten - was ja nicht unbedingt Abwertung bedeutet, aber offensichtlich im Fall von Osnabr├╝ck so aufgefasst wird. Schade.
(26.09.2012, 22:17)
Jonas Homburg :   Ich will jetzt auch nicht l├Ąnger dar├╝ber diskutieren, ich finde das inwzischen auch hinf├Ąllig, genauso k├Ânnte man bei jedem anderen Zoo nach allen Haarspitzen in der Suppe suchen.

Um nur nochmal auf die Gestaltung der Takamanda-Anlagen zu sprechen zu kommen, der aktuelle Text der HP, und ich glaube, auf den sollte man sich wenn ├╝berhaupt beziehen:

Entlang des einen Kilometer langen Rundweges entdecken Sie hinter jeder Wegbiegung eine neue Tierart. Insgesamt leben ├╝ber 80 Tiere aus 13 afrikanischen Arten in 8 gro├čz├╝gigen und naturnah gestalteten Gehegen. Auch das neue, 500 Quadratmeter gro├če Schimpansenhaus mit Illusionsmalerei ist einen Abstecher wert: Welcher Baum und welcher Fels sind hier echt?

Die Bewohner Takamandas scheinen zum Greifen nah! Nur Glasscheiben oder Wassergr├Ąben trennen Sie von den wilden Tieren Afrikas.

Bitte. Nirgendwo steht, dass es keine Gitter- und Stromz├Ąune gibt. Naturnahe Gehege hei├čen f├╝r mich nicht, dass es keine sichtbaren Z├Ąune gibt, dann g├Ąbe es in keinem Zoo naturnahe Gehege, denn nur weil ein Zaun wie eine Gasleitungskonstruktion oder eine Tempelwand aussieht, er ist troztdem da und wunderbar zu erkennen, wird nur nicht direkt als solcher wahrgenommen. Ganz davon abgesehen passen die Z├Ąune in Osnabr├╝ck wunderbar ins Bild, und da wo sie wirklich gest├Ârt h├Ątten (z.B. Hy├Ąnen) sind sie ja auch durch Kunstfels ersetzt. Au├čerdem w├╝rde ich nicht sagen, dass man in OS Urwaldkulisse schaffen will, das ist bei dem kaum vorhandenen Baumbestand gar nicht machbar, viele Pflanzen wachsen auch wild, und Bambus ist relativ sparsam eingesetzt.
Und das gibt es nebenbei bemerkt in jedem Zoo, und Osnabr├╝ck setzt au├čerhalb von Takamanda ja auch stark auf dass, was die Waldlandschaft bietet, und daher w├╝rde ich gerade bei diesem Aspekt Osnabr├╝ck keinerlei Vorw├╝rfe machen und finde die Kritik absolut ungerechtfertigt.

Mit dem was Ulli zudem ├╝ber Besucherentwicklung und Baukosten gesagt hat, w├╝rde ich auch ganz klar sagen, dass man in Osnabr├╝ck auf dem besten Weg unter die besten deutschen und europ├Ąischen Zoos ist (und sich aus meiner Sicht auch dort schon deutlich befindet!)
(26.09.2012, 19:41)
Ulli :   @Michael Mettler Nur noch drei abschlie├čemnde Bemerkungen:
1. Der Unterirdische Zoo lebt sein didaktisches Konzept erst durch seine Gestaltung - das ist wesentlich.
2. Vielleicht tr├╝stet es dich - hinsichtlich der Unsummen: Takamanda kostete nur ein Drittel von Yukon Bay und Kajanaland weniger als ein Zehntel von Yukon Bay. Auch dies ist ein Ausdruck von Effizienz.
3. Und inzwischen schon leicht genervt: Dein letzter Beitrag macht Herrn Precht alle Ehre und die zoologischen und tierhalterischen Anmerkungen in deinen Beitragen n den vorherigen Beitr├Ągen waren bei aller sprachlicher Souver├Ąnit├Ąt letztendlich auch nur reine Erbsenz├Ąhlerei.
Fazit: Inzwischen ist es m├╝├čig, hier diese Diskussion weiter fortzusetzen. Dir d├╝rfte aber dennoch vielleicht aufgefallen sein, dass der Zoo Osnabr├╝ck seit 2000 eine faktische Verdopplung der Besucherzahlen erlebt hat und demnach so viel nicht falsch gemacht haben kann.
(26.09.2012, 18:19)
Michael Mettler :   @Ulli: ┬äIn erster Linie ├╝ber Stimmungen und Ambiente schwadroniert┬ô ┬ľ vielleicht ist dir als Ortskundigem mit viel Hintergrundwissen zum Zoo Osnabr├╝ck nicht aufgefallen, dass die Au├čendarstellung von Takamanda und den anderen Themenwelten zu 99% aus genau solchen Inhalten besteht. Statt dem Besucher zu vermitteln, welche Haltungsqualit├Ąt f├╝r die zu sehenden Tierarten angestrebt und geschaffen wurde, geht es nahezu ausschlie├člich um den pers├Ânlichen Nutzen des Besuchers und die optische Wirkung (wobei Begriffe wie ┬äKulisse┬ô und ┬äB├╝hnenbild┬ô Verwendung finden). Im Hinblick auf die Tierhaltung finde ich (Stichwort Marginalie) lediglich Kurzaussagen wie ┬ägro├čz├╝gig┬ô (was ja allein f├╝r sich noch nichts ├╝ber Qualit├Ąt aussagt) und ┬ägitterlos┬ô (mal abgesehen davon, dass das nur f├╝r die Schauseite zutrifft, hat das Tier davon in der Regel nichts). Wenn der Zoo selbst dem Besucher die Wichtigkeit des Ambientes suggeriert und sich dementsprechend anpreist, sollte es auch erlaubt sein, neben wohlwollenden auch kritische Blicke auf die ┬äVerkaufskulisse┬ô zu werfen, um den Zoo an seiner eigenen Au├čendarstellung zu messen ┬ľ wie es sich auch andere Zoos gefallen lassen m├╝ssen.

Stimmung und Ambiente IST heute ganz offensichtlich ein wichtiger Faktor, um Zoobesucher anzuziehen und zufriedenzustellen ┬ľ was ja nicht ganz unwichtig f├╝r die wirtschaftliche Basis und das zu erreichende Potenzial f├╝r Naturschutzbotschaften ist. Andernfalls h├Ątte der Zoo Osnabr├╝ck sich auch auf rein funktionale neue Tieranlagen und ebenso funktionale Besucherbereiche beschr├Ąnken k├Ânnen, und er h├Ątte nicht mit viel Geld aus offenem Acker/Weideland ausgerechnet eine Urwaldillusion schaffen m├╝ssen (und diese zu gro├čen Teilen au├čerhalb der Gehege, also eher wegen der Wirkung als aus tierhalterischer Notwendigkeit). Neben den Kosten f├╝r Bauten ist wahrscheinlich Vielen gar nicht bewusst, welche Unsummen allein die Bepflanzung solcher Themenwelten in Kauf, Pflanzarbeit und Pflege verschlingt, dass nicht wenige der Pflanzma├čnahmen nach dem ┬äPrinzip Hoffnung┬ô stattfinden und z.B. oft als s├╝ndhaft teures Behavioral enrichment enden oder ┬ľ wenn sie nicht den Erwartungen etwa im Kaschieren von Baulichkeiten entsprechen ┬ľ durch wiederum neu gekaufte, andere Pflanzen ersetzt werden.

Stimmung und Ambiente machen ├╝brigens auch die Wirkung des Unterirdischen Zoos aus, schlie├člich k├Ânnte man die gezeigten Tierarten auch sehr viel pragmatischer (und damit wesentlich kosteng├╝nstiger) pr├Ąsentieren, ohne dass die Haltungsqualit├Ąt darunter leiden w├╝rde. M├Âglicherweise k├Ânnte sie sogar f├╝r manche Bewohner dadurch verbessert werden ┬ľ aber wen interessieren schon die Haltungsbedingungen von Kleinnagern, wenn die Darstellung von unterirdischen Gangsystemen und Erdschichten den h├Âheren didaktischen Wert haben soll als das darin lebende Tier┬ů?
(26.09.2012, 11:53)
Ulli :   1. Die Rahmenfinanzierung in jeder der Themenwelten musste in der H├Âchstsumme eingehalten werden, jede Erh├Âhung der Ausgaben dar├╝ber hinaus war zu vermeiden. Genau das sind die Zw├Ąnge des Privatbetriebes.
2. Ich habe den Beschilderungsfehler bei den "M├Ąusen.spec" zugebilligt, nur ergibt sich schon aus meiner Schilderung die enorme Diskrepanz zwischen dem enormen Aufwand der Gesamtumsetzung und dem hier nun dann beanstandeten Fehler. Wenn das Mini-Holzschild abfallen w├╝rde, w├╝rde sich auch der Fehler spurlos verfl├╝chtigen, ohne den meisten Besuchern vorher ├╝berhaupt gro├č aufgefallen zu sein und die Gesamtumsetzung des didaktischen Konzepts wesentlich ber├╝hrt w├Ąre. Und da ist mein Hinweis auf das Aufmachen eines "gro├čen Fasses" schon nahe liegend und in meinen Augen auch angebracht. Und selbst man gezielt auf dieses Mini-Holzschild hingewiesen w├╝rde, k├Ânnte man dies leicht aufkl├Ąren.
Und wenn man es bei einer F├╝hrung selbst thematisieren w├╝rde, w├╝rde man die Offenheit damit sogar als besonders positiv registrieren. Es ist und bleibt zweifellos ein Fehler, ein ├╝berfl├╝ssiger und vielleicht auch ├Ąrgerlicher Fehler ┬ľ aber meine G├╝te ┬ů Damit steht und f├Ąllt nur wirklich nichts am Unterirdischen Zoo.
3. Wenn du dir die H├Âhe des Schimpansenhauses vergegenverw├Ąrtigst, wird dir schnell klar werden das die Eichenpfosten tats├Ąchlich mehrere Meter hoch sind. Um zu sehen, ob es nun wirklich sieben Meter sind oder vielleicht doch ein oder zwei Meter mehr oder weniger, dazu m├╝sste man den Zollstock anlegen.
4. Auch dies ist wie vieles andere an deinen Beschreibungen zu Osnabr├╝ck reines Hochziehen an Marginalien. Dies auch so zu nennen, hat nichts mit "Welpenschutz" zu tun.
5. Das Wesentliche ist die weitestgehend umsichtige Umsetzung der Tierhaltung in den neuen Osnabrücker Themenwelten und da ist von deinen hier vorgebrachten Punkten keiner wirklich relevant für dieses Wesentliche. Das hier von dir Beschriebene und gezielt Kritisierte bewegt sich etwa auf dem Niveau des Zeitartikels „Der Elefant im Palastgarten“ von David Richard Precht vom 14.8.1997, in dem in erster Linie über Stimmungen und Ambiente schwadroniert wurde.
(26.09.2012, 01:07)
Michael Mettler :   Kleiner Nachtrag: Beim besagten R├╝ckw├Ąrtsverfolgen des Threads bin ich auch darauf gesto├čen, dass a) einmal davon berichtet wurde, dass die Schimpansen ├╝ber Monate hinweg nicht in der Halle waren und man diese zwischenzeitlich bepflanzt hatte, und b) bez├╝glich des Affentempels auch mal geschrieben wurde, dass der Besuchertunnel kreuz und quer durch ihn hindurch laufen solle. Da gebe ich nun auch gern zu, dass das seinerzeit ganz offensichtlich bei mir nicht h├Ąngengeblieben war und ich deshalb bis zum Besuch eine andere Vorstellung hatte.
(25.09.2012, 23:03)
Michael Mettler :   @Ulli: Ist es nicht interessant, dass die recht umfangreichen Hannover-Vergleiche in dieser Diskussion gar nicht von Seiten des ┬ägl├╝henden Anh├Ąngers┬ô und ┬äVerfechters des Erlebniszoos┬ô kommen ┬ľ und noch immer neue herausgekramt werden?

Also nochmal: Betrachtet die angesprochenen Dinge doch mal bitte ganz f├╝r sich, und zwar gemessen nicht an anderen Zoos, sondern an der offiziellen Osnabr├╝cker Eigendarstellung. Die Pressemitteilungen zu Takamanda sind hier im Forum, aber auch auf der Homepage des Osnabr├╝cker Zoos nachzulesen. Ich bin gestern Abend extra noch mal den ganzen Thread ├╝ber einige Jahre r├╝ckw├Ąrts gegangen, denn ich bin ja mit einer bestimmten Vorstellung/Erwartungshaltung nach dreieinhalbj├Ąhriger Pause nach Osnabr├╝ck gefahren und wollte daher noch mal nachsehen, warum ich genau diese eigentlich hatte. Meine Informationslage ├╝ber die Neuanlagen nach dem Unterirdischen Zoo entstammt schlie├člich so gut wie ausschlie├člich diesem Forum und damit auch den PM.

Da ist ganz offiziell von Erlebniswelten die Rede und davon, dass Besucher Osnabr├╝ck mit anderen gro├čen Erlebniszoos wie Gelsenkirchen und Hannover vergleichen. Ich lese von nicht nur naturnaher, sondern sogar naturidentischer Gestaltung und von ausgekl├╝gelten (!), nat├╝rlichen Barrieren zwischen Besucher und Tier (da muss man erst mal drauf kommen, dass damit Glas, Elektrodraht und Beton gemeint sein k├Ânnten); davon, dass ungewollte Einblicke auf Geb├Ąude und Z├Ąune ┬äweggepflanzt┬ô werden und das Schimpansenhaus von sieben Meter hohen Eichenst├Ąmmen verdeckt wird (Wo sind die?). Und ich lese auch, dass die Zusch├╝sse der EU und des Landes Niedersachsen in Gesamth├Âhe von 5 Mio. Euro (Bin zwar kein Finanzexperte, aber sind das nicht auch Steuergelder? Noch dazu auch von Steuerzahlern irgendwo in Europa, von denen viele nie nach Osnabr├╝ck kommen werden?) gew├Ąhrt wurden, um den Zoo zu einem touristisch interessanten Ziel zu machen. Selbst wenn ich die heute in der Zoowerbung ├╝blichen ├ťbertreibungen gedanklich schon abziehe (ich denke z.B. an den inflation├Ąren Gebrauch des Wortes ┬äeinzigartig┬ô), wird da doch ein in Sachen optischer Eindruck h├Âchst anspruchsvolles Produkt angepriesen und dementsprechende Erwartung geweckt ┬ľ mit Sicherheit nicht nur bei einem Zoofreak wie mir, sondern auch bei vielen jener Besucher, die in der Masse durch eine PM angesprochen werden sollen.

Eins unserer Lieblings-Diskussionsthemen hier im Forum ist doch immer Kritik an Beispielen f├╝r den Unterschied zwischen Anspruch/Darstellung und Wirklichkeit in der Zoowelt. Ich w├╝sste nicht, warum Osnabr├╝ck in dieser Hinsicht ┬äWelpenschutz┬ô genie├čen sollte.

├ťber das ┬ägro├če didaktische Fass┬ô musste ich ├╝brigens ganz sch├Ân schmunzeln ┬ľ ein solcher Vorwurf ausgerechnet von dir┬ů ;-)
(25.09.2012, 20:24)
Ulli :   @Michael Mettler: Zugegebenerma├čen waren auch ein paar bewusste Spitzen drin. Zu dem Bezug auf den Elefantengraben in Hannover stehe ich aber, weil es f├╝r mich ein Sinnbild und Paradebeispiel daf├╝r ist, lieber ein Ambiente auf Teufel komm raus zu schaffen, als eventuell Abstriche aus zoologischer Notwendigkeit heraus zu machen und dies dann eventuell erl├Ąutern zu m├╝ssen.

Die Tierpfleger hatten in Osnabr├╝ck gro├čes Mitspracherecht bei der Umsetzung von Takamanda und haben so an einigen Stellen den Rasbach-Plan vom Kopf auf die F├╝├če gestellt. Aus praktischer Sicht geb├╝hrt daf├╝r schon ein Lob. Denn gerade dies wird nicht ├╝berall in ├Ąhnlicher Weise beherzigt. Vermutlich resultiert genau diese merkw├╝rdige Konstruktion aus Holz und Metall aus solchen Nachbesserungen architektonischer Leitlinien. Vielleicht nicht sch├Ân ┬ľ aber auch kein solches Drama. Die Themenwelt Takamanda ist noch am zuwachsen. Und wenn man Geld hat, kann man den Zaun eventuell auch ┬äerlebnisgerecht┬ô erneuern. Was das momentan noch ┬ästrahlende┬ô Metallgitter an den Vorst├Ąllen angeht, die werden witterungsbedingt sicherlich nachdunkeln. Du hast dir aber auch den am meisten geeigneten und im Grunde auch einzigen Standort ausgesucht, um genau das dokumentieren zu wollen. Von anderer Warte f├Ąllt dies mangels Einsichtm├Âglichkeit gar nicht auf.
Und wenn dies in aller epischen Breite thematisiert wird, habe ich in Hinblick auf eine ┬äRivalit├Ąt┬ô benachbarter Zoos hier schon eher den Eindruck einer ┬ä├ätsch┬ô-Betrachtung - Sorry. ├ťberall kann ich ein Haar in der Suppe suchen.

Und dies zweifellos h├Ąssliche Foto vom Affentempel geh├Ârt auch in diese Kategorie. Aber eventuell hilft hier einfach die Spende von einigen S├Ącken H├Ąckselmaterial. Immerhin gibst du unumwunden zu, dass so ein Bild in jedem (!) Zoo m├Âglich ist.

Wir kennen uns ja schon lange und du bist nun einmal in diesem Forum einer der gro├čen Protagonisten und Verfechter f├╝r Hannovers Erlebniszoo. In Hannover werden j├Ąhrlich horrende Summen (im Jahre 2012 hat man f├╝r nicht besonders offensichtliche Baumassnahmen angeblich zwei Millionen Euro aufgewendet und Yukon Bay war nun einmal drei Millionen Euro teurer als veranschlagt) f├╝r Versch├Ânerungen und Ambiente in meinen Augen rausgeschmissen und man schiebt gleichzeitig notwendige Bauma├čnahmen bzw. deren Anschub-Finanzierung vor sich her. Und wenn nun hier bei einer Beschreibung des Zoo Osnabr├╝ck ├╝ber unstimmige Zaunelemente in epischer Breite geschrieben wird, geht mir dann schon die Hutschnur hoch. Da gibt es eine ├╝ber 4.000 qm gro├če Antilopenanlage mit abwechslungsreicher Gestaltung und es wird in erster Linie ├╝ber Absperrz├Ąune in dem Zusammenhang philosophiert.

Was die Zaunh├Âhe betrifft, gibt es einen interessanten Videoausschnitt im Zuge der Baubegleitung durch die Firma Boymann, wo der Zoo-Inspektor Schr├Âder in einer Arbeitssitzung ausdr├╝cklich die Zaunh├Âhe bei den Antilopen anspricht und die Aussage f├Ąllt ┬ädies mit ihm nicht zu machen sei┬ô. Was wiederum f├╝r die Mitsprache und Beteiligung der in der Praxis Verantwortlichen spricht. Da nehme ich optisch zweifellos weniger sch├Âne Nachbesserungen zumindest ├╝bergangsweise gerne in Kauf.

Zweifellos: Man wollte urspr├╝nglich Bongos halten und wenn man die www.Zootierliste.de durchgeht, sieht man aktuell 49 Halter. Insofern h├Ątte man sicher welche bekommen k├Ânnen, wenn nicht eventuell irgendwelche sonstige Gr├╝nde z.B. Animosit├Ąten, Alleinvertretungsanspr├╝che usw. entgegengestanden haben k├Ânnten. Aber auch Bongos h├Ątten nicht gepasst. Puristisch betrachtet h├Ątten es f├╝r Takamanda Buschb├Âcke sein m├╝ssen ┬ů die bekommt man aber nicht ┬ů oder als Ersatzl├Âsung und schon mit Abstrichen Westliche Sitatungas ┬ů

Es sollte definitiv keine Verteidigung falscher Schilder sein. Klar h├Ątte man besser nur ┬äUnzertrennliche┬ô oder auch nur ┬äMaus┬ô geschrieben. Aber diese Fehlgriffe w├Ąren in zwei Minuten und einem Schraubenzieher behoben. Vielleicht war man auch nur zu voreilig und hat zun├Ąchst nicht die Probehaltung mit den schon vorhandenen Unzertrennlichen abgewartet. ├ärgerlich ist es sicher. Das Besondere bei der angestrebten Haltung der ┬äUnzertrennlichen.spec┬ô ist aber gerade der Freiflug und das eigentlich tats├Ąchlich spannende Thema. Dieser Freiflug ist ein Versuch genauso wie der Versuch mit den V├Âgeln in der Schimpansenhalle. Und es wird in der Schimpansenhalle sicher noch ein E-Draht in geb├╝hrenden Abstand vor dem Einflugloch gesetzt.

Und da wird f├╝r Hunderttausende von Euros ein stimmiges Unterwelten-Konzept mit immensen technischen Aufwand erstellt, da werden unterschiedliche Bodentypen Schwarzerde, Podsol- oder
Pr├Ąrieboden an ihrer typischen Farbgebung nachempfunden und dann man regt sich hier im Forum ├╝ber ein Mini-Holzschild - ausschlie├člich mit dem Wort ┬äFeldmaus┬ô drauf und ohne jegliche weitere Erl├Ąuterung - auf und macht ein gro├čes didaktisches Fass auf. In der aufwendigen computergesteuerten Animation ist nun einmal bei der Vorstellung der Arten dummerweise von Feldm├Ąusen die Rede. Und da hat man nun den vielleicht ┬äunverzeihlichen┬ô Fehler gemacht, wildfarbene Farbm├Ąuse als Feldm├Ąuse zu verkaufen. In rein systematischer Hinsicht hast du sicher absolut Recht. ├ťbrigens und vielleicht zu deinem Trost sind die M├Ąuse.spec von allen Arten im unterirdischen Zoo die am seltensten zu sehenden Tiere┬ů

Apropos Maus bzw. Nagetier: Die Lebenserwartung von Kleinnagern ist nicht lang. Vor den Dschungarischen Zwerghamstern lebten in der Anlage im Affenhaus Steppenlemminge. Die Anlage wird wahrscheinlich nur um des F├╝llens wegen besetzt. Warum man nun gerade Nager da reinsetzt, kann ich dir nicht sagen. Irgendwelche tropischen Insekten oder Achatschnecken w├╝rden auch gehen. Aber das gesamte Affenhaus erf├Ąhrt ┬ľ wie auf dem Schild im Affenhaus zu lesen ist ┬ľ eine komplette Umgestaltung.

Pers├Ânlich sehe ich die Meerkatze ph├Ąnotypisch auch eher als Gr├╝ne Meerkatze, ich kann aber nicht sagen, wie es in genetischer Hinsicht aussehen mag. Mein Hinweis auf den verantwortungsvollen Umgang mit den Alttieren bot sich bei der Meerkatze an der Stelle geradezu an, weil ich genau auf diesen Punkt Wert lege.

Aber eigentlich ├Ąu├čere ich mich hier nur zu Marginalproblemen, die in jedem Zoo vorkommen.

(25.09.2012, 15:47)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg: Die von mir fotografierte Perspektive b├Âte sich nicht, wenn man an dieser Stelle schlichtweg das Fenster eingespart h├Ątte┬ů Was den Reinigungsaufwand betrifft, so d├╝rften die "affenseitigen" Glasscheiben beiderseits des Grabens auf meinem Foto wegen schwieriger Erreichbarkeit ebenfalls viel Arbeit machen. Da frage ich mich schon, warum das Bodenniveau nicht einfach durch Verf├╝llung oder ├ťberbauen angehoben wurde - das h├Ątte den Schluchteneffekt vermieden, die Glasreinigung erleichtert und den Beobachtungsm├Âglichkeiten sowohl von der Au├čenseite her als auch aus dem Tunnel heraus keinen Abbruch getan. Ausweichm├Âglichkeiten f├╝r die Affen untereinander gibt es oberhalb des Grabenniveaus trotzdem reichlich.

Wenn Rotb├╝ffel mit auf die Schimpansenanlage gelassen werden, d├╝rfte es mit dem gr├╝nen Eindruck aber schnell vorbei sein, und ob die B├Âschung so schwere Tiere ├╝berhaupt aush├Ąlt...? Ich nehme doch an, dass das angesch├╝tteter Erdboden ist?

Das Faszinierende an der Antilopenhaltung ist ja gerade, dass sie sich in der Regel hinter Absperrungen halten lassen, die sie in H├Âhe und Weite jederzeit ├╝berspringen k├Ânnten, aber unter normalen Umst├Ąnden keinen Grund dazu sehen. F├╝r Rappenantilopen sind z.B. ├╝ber 9 Meter weite Spr├╝nge verb├╝rgt, und selbst Ducker und Elenantilopen schaffen 2 Meter H├Âhe ohne nennenswerten Anlauf. Ein Bongo ┬ľ daf├╝r war die Anlage in Takamanda geplant ┬ľ ist kr├Ąftig genug, um regelrecht durch ein Drahtgeflecht hindurch zu marschieren (einen solchen Fall gab es in Gelsenkirchen). Selbst Gr├╝nzeug au├čerhalb eines kahlen Geheges liefert dazu aber nicht genug Anreiz, sonst st├╝nden st├Ąndig irgendwo ├Ąsende Antilopen au├čerhalb ihrer Anlagen. Ausl├Âser f├╝r das Verlassen des Geheges sind in der Regel Panik durch externe Einfl├╝sse (z.B. ├╝berfliegende Hubschrauber, ins Gehege springende Hunde) oder sozialer Stress (z.B. Ausweichen vor rangh├Âheren Tieren ┬ľ ob der gleichen Art angeh├Ârend oder Vergesellschaftungspartner ┬ľ oder mangelnde R├╝ckzugsm├Âglichkeiten zum Ruhen). Genau deshalb fielen mir die Zaunnachbesserungen ins Auge: Die Tiere verhalten sich offensichtlich nicht wie eingeplant. Und da k├Ąmen nun mal Planungs- und/oder Haltungsfehler als Ursache durchaus in Betracht. Die Barrieren nachtr├Ąglich zu erh├Âhen, ist f├╝r mich als Schnellma├čnahme aus Sicherheitsgr├╝nden durchaus nachvollziehbar, aber wurden auch m├Âgliche Ausl├Âser behoben?
(25.09.2012, 14:20)
Jonas Homburg :   So, dann also noch mal:
ich wollte nie bestreiten, dass einige Einblicke in Angkor Wat eher unvorteilhaft geworden sind, hier stellt sich aber auch wieder die Frage inwiefern dass von den Besuchern wirklich wahrgenommen wird, denn viele achten auch nach meiner Beobachtung mehr auf die Innengestaltung als auf das au├čen (es sei denn, es sind Affen davor). Zweifelsohne h├Ątte ich mir auch Naturboden gew├╝nscht, ich denke aber das w├Ąre vom Reinigungsaufwand f├╝r die oberen Etagen einfach nicht zu machen gewesen.

Die Bongos d├╝rften sp├Ątestens vom Tisch sein, seit die Anlage Puffer f├╝r die ├╝berz├Ąhligen Impalab├Âcke geworden ist, auch funktioniert der derzeitige Bestand sehr gut, da d├╝rfte sich nicht mehr viel ├Ąndern. Vielmehr besteht wohl schon l├Ąnger der Wunsch, Waldb├╝ffel anzuschaffen (hier fehlt aber noch der Stall), um sie dann mit den Schimpansen zu vergesellschaften. Und der Kudubulle ist voll zuchtf├Ąhig, es gab letztes Jahr auch Nachwuchs.

Bez├╝glich des Zaunes stellt sich mir die Frage, ob es tats├Ąchlich so falsch war, es erst mit einem kleineren Zaun zu versuchen, wenn ich mir z.B. den Berliner Bongozaun oder den Graben angucke, sollten die doch laut ihren Schilderungen auch ├╝berwindbar sein.

Jetzt noch zu anderen Punkten, die nichts mehr mit MMs Schilderungen zu tun haben:
@Stefanie Fischer: die werden nicht einzeln aufgestallt, den Affen stehen alle drei Boxen nachts verbunden zur Verf├╝gung. ├ťber Gr├Â├če k├Ânnte ich beim n├Ąchsten Besuch mal nachfragen, aber da steht den Tieren wirklich ganz gut Platz zur Verf├╝gung.
@Jan Jakobi: Sabi webt ja durchaus noch, und Matibi hat sich das wohl kaum von ihr abgeguckt und dann so einfach wieder abgelegt. 2009 musste Elefatenkuh Goni den Zoo verlassen, weil sie sich gegen├╝ber den anderen Elefanten sehr aufm├╝pfig benahm. Ich sch├Ątze daher, dass das starke Weben zum Stressabbau dienen sollte, was dann auch bei Matibi das Ganze sinnvoll erkl├Ąrt.
(25.09.2012, 12:05)
Michael Mettler :   Mir hat mal jemand gesagt: Man kann jedes Zoogehege so fotografieren, dass es unvorteilhaft wirkt. Da stimme ich zu. Nur muss man bei manchen Anlagen dazu viel M├╝he aufwenden, w├Ąhrend sich die Motive bei anderen geradezu aufdr├Ąngen. Das nebenstehende Beispiel soll verdeutlichen, warum mich mancher Ausblick aus dem Tunnel von Angkor Wat einfach nur ern├╝chtert hat (und das w├Ąre mir in jedem anderen Zoo genauso ergangen).
(24.09.2012, 21:46)
Michael Mettler :   @Jonas Homburg, zum einleitenden Satz: Sowas habe auch ich im ersten Post meiner Schilderungen geschrieben, in Zusammenhang mit Takamanda. Und wenn ihr beide euch das alles noch mal durchlest, m├╝sstet ihr eigentlich feststellen, dass ich die Neuanlagen in Osnabr├╝ck nirgends an Hannover gemessen oder gar in einem direkten Vergleich als schlechter hingestellt habe. Ich finde es ziemlich bedauerlich, wenn das Thema in die Ecke einer St├Ądterivalit├Ąt gedr├Ąngt wird. Meine Kritikpunkte zu den Z├Ąunen, Gehegeeinblicken oder Beschilderungen sind schlie├člich v├Âllig unabh├Ąngig von Vergleichen.

@Ulli: Vorab schon mal besten Dank f├╝r die ┬äGeduld┬ô┬ů Ich kann mich ├╝brigens nicht erinnern, trotz zugegebener Begeisterung auch (!) f├╝r Erlebniszoos fehlende Theater-Toiletten oder Dampfloks in Osnabr├╝ck kritisiert zu haben.

Mich wundert ein wenig, dass dich als jemand, der sehr viel Wert auf Zoodidaktik legt, Falschbeschilderungen nicht zu st├Âren scheinen. Es gibt keinen f├╝r mich ersichtlichen Grund, V├Âgel mit falschem Artnamen auszuschildern, auch wenn die zum Schild passende Art irgendwann m├Âglicherweise in die Voliere einziehen soll. Schlie├člich steht an der Antilopenanlage auch kein Bongo-Schild, nur weil sie eigentlich daf├╝r geplant wurde (Ist das Thema Bongos eigentlich endg├╝ltig vom Tisch, oder dient der jetzige Besatz nur als ├ťbergangsl├Âsung?).

Ebenso ergibt es didaktisch keinen Sinn, Farbm├Ąuse (biologisch betrachtet also die Art Hausmaus) in nachgemachten unterirdischen Erdg├Ąngen zu pr├Ąsentieren, da sie keine solchen graben und auch gew├Âhnlich nicht bewohnen. Verwandtschaftlich stehen sich Feld- und Hausmaus in etwa so nahe wie Serval und Schakal oder Gibbon und Meerkatze. Wenn dann noch quasi vors├Ątzlich ┬äFeldmaus┬ô drangeschrieben wird, wird das Ziel eines Zoos, Biodiversit├Ąt zu vermitteln, ad absurdum gef├╝hrt. Da w├Ąre es sogar noch nachvollziehbarer, einfach nur ┬äMaus┬ô aufs Schild zu schreiben. ├ťbrigens sind ausreichend Kleinnagerarten aus Liebhaberh├Ąnden und Zoobest├Ąnden verf├╝gbar, welche die zugedachte Rolle als (zeitweiliger) Erdlabyrinthbewohner passender darstellen k├Ânnten. Wie z.B. auch der Dsungarische Zwerghamster, der als K├Ąltesteppenbewohner in Osnabr├╝ck in einem Haus f├╝r tropische Primaten gehalten wird┬ů

Apropos Primaten: An der Meerkatze habe ich nicht das Alter kritisiert, sondern wiederum die falsche Artdarstellung, die ja sogar bis in ISIS hinein ┬ädurchgezogen┬ô wurde ┬ľ und auf dieser Ebene geht es nun mal nicht mehr darum, ob ONB sowas ├╝berhaupt wichtig ist oder ob er Schilder liest.

Die Antilopenanlage in Takamanda wurde f├╝r Bongos konzipiert. Das ist eine Antilope, die es ┬ľ nach den Ver├Âffentlichungen von Bongo-Haltern zu urteilen - an Sprungverm├Âgen mit dem Gro├čen Kudu und an Kraft mit der Rappenantilope problemlos aufnehmen kann. Da verwundert mich schon, dass gem├Ą├č deiner Schilderung und meines optischen Eindrucks offenbar anfangs unbrauchbare Gehegebegrenzungen eingesetzt wurden, die ein Nachbessern erforderten, und das sollte eine entsprechende Nachfrage erlauben.

Zur ┬äResteverwertung┬ô: Da ist dir die Ironie meiner ├äu├čerung entgangen, das war in Richtung der ┬äFriedrichsfelder Zaunkritiker┬ô gedacht. ├ťbrigens werden andernorts sogar ganz bewusst aus Kostengr├╝nden ┬äResteverwertungen┬ô angestrebt (siehe z.B. Tierpark Hamm) und sehr ansehnliche und funktionale Produkte daraus gefertigt.

Zum Wetterschutz: Den Mangel daran f├╝r die hannoverschen Elefanten k├Ânnen wir gern diskutieren (auch wenn es dort durchaus Unterstellm├Âglichkeiten gibt und ich meiner Erinnerung nach im Forum auch schon in die gleiche Kerbe geschlagen habe), aber davon haben die Paviane in Osnabr├╝ck auch nichts┬ů Als schlechtes Sommerwetter f├╝r Regenwaldbewohner w├╝rde ich ├╝brigens anhaltenden k├╝hlen Wind (mit oder ohne Regen) bezeichnen. Wenn es solchen auf der Osnabr├╝cker Anlage trotz doch recht offener Lage nicht gibt und die Haltung in der jetzigen Form funktioniert: Ist doch prima! War das Haus eigentlich auch schon ├╝ber die Sommer f├╝r Besucher zug├Ąnglich, als noch keine V├Âgel darin gehalten wurden?

Zu Angkor Wat: Vielleicht muss ich an dieser Stelle einfach mal klarstellen, dass ich nicht alle f├╝r Besucher geschaffenen Erlebniseffekte in Zoos auch pers├Ânlich toll finde bzw. ┬äbrauche┬ô (auch nicht in Hannover). Allerdings st├Âren mich viele schlichtweg auch nicht. Im diskutierten Affentempel st├Ârt mich nicht der Besuchergang an sich und seine Dekoration, ich finde nur einige der Ausblicke aus seinen Fenstern nicht besonders sch├Ân bzw. ern├╝chternd, was eben auch mit dem gew├Ąhlten Verlauf zu tun hat. Aber wie gesagt: Ich bin offenbar mit falschen Vorstellungen von der Anlage nach Osnabr├╝ck gefahren.

Der Vergleich zwischen sichtbarer Elektroabsperrung in Angkor Wat und dem hannoverschen Elefantengraben erschlie├čt sich mir nicht. Und was hat ein als Tierpr├Ąsentationsanlage konzipierter Unterirdischer Zoo mit einem Durchgangstunnel (Eingangsstollen von Yukon Bay in Hannover) zu tun?
(24.09.2012, 21:36)
Stefanie Fischer :   Wie gro├č sind denn die Boxen? War noch nie in Osnabr├╝ck. Werden die Tiere da einzeln aufgestallt?
(24.09.2012, 21:10)
Jonas Homburg :   Ich muss Ulli in vollstem Ma├če zustimmen, Osnabr├╝ck ist halt kein "hundertprozentiger" Erlebniszoo und das finde ich auch gut so.

Nochmal zu den B├Ąren: es ist ja nun wirklich so gedacht, dass man die Tiere von oben sehen kann, und ich finde diese Perspektive auch hundertmal interssanter als eine Scheibe, durch die die Wahrscheinlichkeit, das Tier zu finden, doch eher gering ist. Auch hier der Verweis zu Hannover: man ist doch mit den Eisb├Ąren auch nicht wirklich auf Augenh├Âhe (jedenfalls bstenfalls auf einiger Entfernung). Au├čedem werden in Osanbr├╝ck ja im Zuge der Klimah├Âhlen Einsichtscheiben dazukommen.

Nochmal zur Paviananlage: das mag ja Geschmackssache sein, aber auch hier vollste Zustimmung zu Ulli, ich finde sie optisch eigentlich v├Âllig in Ordnung. Und das gr├╝ne Schimpansenhaus st├Ârt mich dort wenig, davon abgesehen, dass man bei entsprechend hochgewachsener Vegetation man vom grauen K├Ąfig nur noch wenig sehen sollte. Und um noch mal das Kletterger├╝st anzusprechen: das sind doch Naturholzst├Ąmme, das gef├Ąllt mir auch noch allemal besser als die Kronleuchter bei den Hulmanen in Hannover (denen f├╝r meinen Geschmack dort auch mehr Kletterm├Âglichkeiten im Au├čengehege zur Vef├╝gung stehen k├Ânnten). Zum Regenaspekt kam mir noch die Frage wie es denn mit Regenschutz z.B. in K├Âln ist? ├ťber Krefeld brauchen wir an dieser Stelle gar nicht erst reden. Mal ganz von der Frage abgesehen, ob sich eine Pavianhorde in der Savanne auch immer unterstellen kann, wenn es regnet.
Wie von Ulli bereits erw├Ąhnt, w├Ąre man nat├╝rlich gl├╝cklicher ├╝ber eine Waldpavianart gewesen, aber dass w├╝rde f├╝r meine Geschmack jetzt die Anlage ruinieren, denn trotzt herber Verluste ├╝ber den Winter hat sich das Gras ja wieder gut vorgearbeitet.

Noch zu den Schlafboxen: das sind insgesamt drei ger├Ąumige Boxen, die von der Gesamtfl├Ąche deutlich gr├Â├čer sind als die alten Innengehege.
(24.09.2012, 17:36)
Ulli :   @Michael Mettler Ich habe mir das Alles geduldig durchgelesen. Ich m├Âchte jetzt ein paar Punkte ansprechen. Und noch eins vorweg: Nun ich wei├č ja, dass du gl├╝hender Anh├Ąnger des Erlebniszookonzepts bist, seitdem sich der Zoo Hannover dies auf seine Fahne geschrieben hat.

Erlebniszoos wie Hannover sind nicht der einzige Weg und Hannover ist mitnichten
Trendsetter. Und viele Zoos sind l├Ąngst dabei an Hannover vorbei komplett andere und mindestens ebenso sehenswerte Konzepte umzusetzen.

Wenn Osnabr├╝ck bei der gestalterischen Umsetzung der Themenwelten die Rahmenkosten tats├Ąchlich einhalten muss (im Gegensatz zu dem angeblich privaten, bislang f├╝rstlich durch die Region Hannover finanzierten Erlebniszoo Hannover ist der Zoo Osnabr├╝ck tats├Ąchlich ein Zoo in privater Tr├Ągerschaft - bis auf 7% ├Âffentliche Mittel), so sind hin und wieder Kompromisse zu schlie├čen. Insofern muss man halt hin und wieder auf verkleidete Seitenw├Ąnde, die nur bei einem genauen Hingucken auffallen, verzichten. Man kann halt nicht die Baukosten exorbitant in die H├Âhe schrauben, um originalgetreue Dampflokomotiven und Theater-Toiletten nachbauen zu k├Ânnen ┬ů und deren Sinn sich mir bis heute auch nicht erschlie├čt. Man achtet in Osnabr├╝ck mehr auf das Wesentliche. Und jede vermeintlich h├Ąssliche Stelle kann man zuwachsen lassen. Einer meiner Lieblingszoos Rheine wirkt auch nicht durch Fassadenbau.

Nebenbei: Der Gelsenkirchener Zwillingszoo zu Hannover hat erfreulicherweise bei den letzten Themenwelten diesen Weg des ausufernden Ambiente-Hofierens schon wieder verlassen.

Im Einzelnen - zun├Ąchst das Zoologische, das geht am schnellsten und es sind erg├Ąnzende Informationen.

Zu den Unzertrennlichen
Wenn es bei der bisherigen Planung geblieben ist, dann ist der derzeitige Besatz noch keine unterartreine Gro├čgruppe. Denn geplant war es eigentlich, dass zun├Ąchst die Tiere aus dem Vogelgarten dort einziehen, um zu testen, ob es auch alles so klappt. Denn es ist ja eine ├ľffnung neben dem Nebenausgang angebracht, durch die die Tiere ins Freie fliegen k├Ânnen.
Ziel ist es dann eine 60-80 k├Âpfige Gruppe frei ├╝ber Takamanda fliegen zu lassen.
Zu den ┬äFeldm├Ąusen┬ô
Die Beobachtung zu den Feldm├Ąusen ist auch absolut richtig. Im Jahresbericht werden Farbm├Ąuse gef├╝hrt. Vom puristischen Standpunkt aus ist dies unkorrekt und f├╝r dich als Nager-Kenner sicher auch ├Ąrgerlich. Bei der didaktischen Konzeption geht es aber in erster Linie um die Pr├Ąsentation von M├Ąuseg├Ąngen und da ist es in dem Zusammenhang vielleicht unerheblich, ob echte Feldm├Ąuse oder wildfarben aussehende ┬äFeldm├Ąuse┬ô pr├Ąsentiert werden.
Vielleicht ist dir die bewu├čte ├änderung der Wandgestaltung

Zum Tierbestand:
Die von dir angesprochene Meerkatze ist ein sch├Âner Beleg, dass der Zoo Osnabr├╝ck nicht einfach ├╝berz├Ąhlige oder andernorts l├Ąstige Tiere abschiebt sondern bis zum Lebensende pflegt.
Andererseits bed├╝rfen die von dir beobachteten lang ausgewachsenen Vorderhufe beim gro├čen Kudu zweifelsohne einer Korrektur.
Beide B├Ąren sind auf der Anlage - zumindest war dies gestern so. Vielleicht hatte sich ein B├Ąr zur Ruhe zur├╝ckgezogen. Die Silberf├╝chse sind permanent auf der Anlage - sie halten sich zwar immer in Sicherheitsabstand zu den B├Ąren sind aber ansonsten recht vorwitzig im Verhalten.

Zu den Z├Ąunen:
Die Antilopen-Pinselohrschwein-Anlage: Die Anlage wird st├Ąndig an das Verhalten der Tiere angepasst - vieles ergibt sich nun mal erst aus dem laufenden Betrieb. Die Gro├čen Kudus haben beispielsweise diese Hecke permanent zu Beginn ├╝bersprungen.

Und ob es da nun diese ┬ämerkw├╝rdige┬ô Konstruktion mit Holz- und Metall-Pfosten gibt, f├Ąllt letztendlich in Anbetracht der Gr├Â├če der Anlage nicht einmal besonders auf, zumal die Vegetation dahinter langsam hochw├Ąchst. Die herausragenden Schrauben m├╝ssen nat├╝rlich nachgebessert und abges├Ągt werden. Die von dir so episch ausgebreiteten Z├Ąune-Beschreibungenn sind insgesamt gesehen aber doch echt nur Marginalien.

Die Abgrenzungen in Takamanda eigentlich zur "Resteverwertung aus dem Baumarkt" einzustufen, magst du ja witzig finden - ich finde ihn in h├Âchsten Ma├če unpassend und einfach nur ┬ů

Auch in Hannover gibt es an der Elenantilopenanlage Z├Ąune - hier allerdings zweifellos sch├Âner und erlebnisorientiert mit Weidezaun kaschiert. Wenn hieran die Gl├╝ckseligkeit h├Ąngt┬ů

Und nun zu den Themenwelten:
2010 - Takamanda
Das Schimpansen-Haus hat zwei Stufen. Auf dem Sockel des ersten wachsen allm├Ąhlich Pflanzen hoch. Wenn dies nicht in der vorgesehenen Weise klappen sollte, w├Ąre es im ├ťbrigen ein leichtes das Haus mit Wein oder Clematis zuwachsen zu lassen. Das funktional gestaltete Haus wird ├╝ber kurz oder lang definitiv zuwachsen.

In der Halle ist in den gesamten Sommermonaten kein Schimpanse, da sie sich ausschlie├člich im Au├čenbereich bzw. den Schlafboxen aufhalten. Die Bepflanzung im Schimpansenhaus dient tats├Ąchlich der Winterbesch├Ąftigung, auch wenn ein Gro├čteil der Pflanzen schnell abgeweidet ist, aber nicht wurzelzerst├Ârt wird und somit nachwachsen kann. Man hat seit bereits zwei Wintern Erfahrung gesammelt - das Konzept funktioniert.

In der Halle gibt es sogar zweimal am Tag k├╝nstliche Regenschauer.

Kleine Frage am Rande: Was ist w├Ąhrend des Sommers au├čer akute Gewitter schlechtes Wetter f├╝r Regenwaldbewohner?

Die eingez├Ąunten B├Ąume auf der Au├čenanlage werden im Laufe der n├Ąchsten Jahre nach der Festverwurzelung den Schimpansen sukzessive zum Beklettern ├╝berlassen.

Die Stangenkonstruktion bei den Mantelpavianen sieht sicherlich gew├Âhnungsbed├╝rftig aus und nicht unbedingt mein Geschmack, ist aber von der Funktionalit├Ąt her absolut in Ordnung. Aber auch hier gilt, diese Konstruktion ist auf der Riesenanlage nur ein - wenn auch optisch auff├Ąlliger - Teilaspekt.

Vom artpuristischen Standpunkt aus h├Ątten Drills (exakt aus der Region) besser gepasst und ich h├Ątte deren Haltung auch begr├╝├čt. Ich bin aber erstaunt, wie begr├╝nt die Pavian-Anlage am Boden noch ist. Bei Drills w├╝rde vermutlich trotz der Anlagengr├Â├če kein Grashalm mehr vorhanden sein.

Und wenn du den zweifellos beachtenswerten Punkt des mangelnden Regenschutzes bei der Paviananlage ansprichst, so w├╝rde ich es begr├╝├čen, wenn du exakt denselben mangelnden Regen- und Sonnenschutz auf der Elefantenanlage in Hannover auch thematisieren w├╝rdest.

2011 - Kajanaland
Sinn und Zweck des Br├╝ckenweges und das Ungew├Âhnliche ist ja gerade die Perspektive aus zweiter Etage von oben ├╝ber mehrere Anlagen hinweg. Wenn Du schon den Besucher-Blick kritisieren willst, kannst du dies eher f├╝r den etwas ungl├╝cklichen Blick auf Augenh├Âhe in Richtung auf den dahinter liegenden Parkplatz nennen, aber damit w├╝rde das B├Ąren-Gruben-Argument hinf├Ąllig.

Das f├╝r mich immer noch Bemerkenswerteste bei Kajanaland sind die Blicke auf die hoch in den B├Ąumen liegenden Karpatenluchse und Waschb├Ąren - seitdem hat sich die Erwartungshaltung bei der Gestaltung von Luchs- und Waschb├Ąrenanlagen deutlich gesteigert.

2012 -Affentempel Angkor Wat
Als selbsternannter Anh├Ąnger des Erlebniskonzepts bin ich ├╝ber deine Bewertung ├╝berrascht. Eigentlich h├Ątte ich von deiner Warte aus angesichts des Labyrinthgangs eher Begeisterung erwartet - nun gut. Die Wegf├╝hrung ist in erster Linie auf Besucherwirkung hin orientiert. Und wenn du den Dschungelpalast mit der gro├čen Halle in Hannover so toll findest, h├Ątte dich der Labyrinth-Gang erst recht ├╝berzeugen m├╝ssen. Und ist es so schlimm, hier und da Besucher durch die Glasscheibe zu sehen.

Und mir sind ein paar sichtbare Elektrodr├Ąhte allemal lieber als erlebnisgerecht konstruierte, aber f├╝r die Tiere gef├Ąhrliche Gr├Ąben wie bei den Elefanten in Hannover.

Pers├Ânlich h├Ątte ich mir an der einen oder anderen Stelle tats├Ąchlich mehr Naturboden gew├╝nscht, rein von der Wirkung auf die Besucher ist der Affentempel schon ph├Ąnomenal.

Zu der Vergr├Â├čerung der Wolfanlage:
Darauf habe ich seit der Er├Âffnung von Takamanda gewartet. Und es ist auch f├╝r Geo-Puristen kein Problem, weil man ├╝ber diese f├╝r alle denkbaren Themenwelten brauchbare Br├╝cke und ├╝ber einen ├Âffentlichen Fu├čweg hinweg l├Ąngst Takamanda verlassen bzw. noch gar nicht betreten hat. Es ist eine absolut sinnvolle Ma├čnahme.

Und noch eine abschlie├čende Bemerkung zu unterirdischen Tunneln:
Im unterirdischen Zoo hat man ein thematisches Konzept mit Tierbesatz verwirklicht, w├Ąhrend man in Hannover am Yukon Bay durch einen funktionslosen Tunnel als reines Showelement schreitet. Da ist mir das Osnabr├╝cker Tunnel-Konzept weitaus lieber.
(24.09.2012, 15:43)
Michael Mettler :   Zum Zoologischen:

Nebenstehend ein Foto der (offenbar recht alten) Meerkatze, die auf Gehegeschild und Tierbestandsliste im Jahresbericht als Diana-Meerkatze gef├╝hrt wird und mit zwei Mona-Meerkatzen zusammen lebt. Ph├Ąnotypisch deutet da nicht mal etwas auf Diana-Einkreuzung hin (siehe weiter unten im Thread), und selbst wenn, w├Ąre das kein Grund, sie offiziell als "echte" Diana darzustellen. In meinen Augen ist das eine "normale" Gr├╝ne Meerkatze unklarer Herkunft, wie sie in gleichem Ph├Ąnotyp in diversen Parks gehalten wird und wurde.

Ebenfalls nicht nachvollziehen kann ich die Beschilderung der Unzertrennlichen im Mangabenhaus als Ru├čk├Âpfchen. Von der gesamten Gruppe zeigt nicht ein einziger Vogel dessen arttypische F├Ąrbung, nach Ph├Ąnotyp reichen die Tiere von Schwarzk├Âpfchen bis Pfirsichk├Âpfchen. Laut einem Gehegeschild im Vogelgarten wurden dort vier Arten Unzertrennliche zusammen gehalten, und ich nehme an, dass der kleine Schwarm in Takamanda auch Hybriden daraus enth├Ąlt. W├Ąre schade, wenn damit weitergez├╝chtet wird.

Apropos Hybriden: Das w├Ąre auch bei den Schweinsaffen m├Âglich. In den 80er und 90er Jahren habe ich in der Gruppe Tiere mit den Ph├Ąnotypen beider damals als Unterarten betrachteten Formen (nemestrina und leonina) gesehen und fotografiert, die heute als getrennte Arten betrachtet werden.

Von den unten dikutierten Strau├čen habe ich nur zwei Hennen gesehen, von denen die eine allerdings tats├Ąchlich wie die fr├╝heren Massaistrau├čenhennen in Hannover gef├Ąrbt ist. Auf der Anlage waren ├╝brigens keine Grevyzebras zu sehen, daf├╝r gleich drei imposante Elenantilopenbullen (zwei adulte, ein subadulter) - vertragen die sich so problemlos, oder ist zumindest einer der Altbullen ein Kastrat?

Letztere Frage auch zum Kudubullen in Takamanda - der pr├╝fende Blick von hinten war leider nicht m├Âglich. Auf jeden Fall wirkt das Tier trotz eindrucksvollen Geh├Ârns in der Statur nicht sehr "maskulin" (und hat leider lang ausgewachsene Vorderhufe).

Von dem ebenfalls unten diskutierten "R├Ątsel-Ibis" konnten wir sogar drei St├╝ck in der Watvogelvoliere entdecken, w├Ąhrend der wahrscheinliche L├Âffler-Elternvogel nicht zu sehen war. Die Bastarde sind deutlich gr├Â├čer als die Heiligen Ibisse.

Im Unterirdischen Zoo sind in der Rattenanlage Albinos (u.a. ein Jungtier gesehen) und einfarbig dunkle Exemplare vertreten, so dass ich auch f├╝r die wildfarbigen Exemplare eher domestizierten Ursprung vermute. Das mit "Feldmaus" beschilderte Gangsystem enthielt allerdings hell wildfarbige Farbm├Ąuse.

Von den Hybridb├Ąren war nur ein Tier (nach Statur und F├Ąrbung das M├Ąnnchen) zu sehen, das von den F├╝chsen ├╝berwiegend aus sicherer Entfernung beobachtet und weit umlaufen wurde. Lediglich einmal schlich sich ein Fuchs an den zu dieser Zeit ruhenden B├Ąren von hinten bis auf ca. 2 Meter heran, sprang aber bei einer Bewegung des B├Ąren sofort wieder ab.
(24.09.2012, 10:34)
Michael Mettler :   Und das zweite: Die Antilopen-Pinselohrschwein-Anlage. Im Hintergrund links die hell ins Auge stechenden Vorgehege, vorn eine Benjeshecke (Mag sein, dass diese die Schweine vom H├╝gel abh├Ąlt, f├╝r einen Kudu ist sie - wie zu sehen - kein Hindernis, und dementsprechend sind die dort gepflanzten Bambushorste auch kahlgefressen), rechts niedriges Wildgatter-Knotengeflecht an Holzpfosten um eine Pflanzinsel. Der Au├čenzaun der Anlage (ganz hinten, hier schlecht zu erkennen) besteht aus hohem Wildgatterzaun, der m├Âglicherweise sogar nachtr├Ąglich noch erh├Âht wurde (auf meinen Fotos sehe ich dazu ebenfalls Viereckgeflecht, m├Âchte aber behaupten, an einer Stelle nur einfache Spanndr├Ąhte gesehen zu haben). Befestigt ist der Zaun auf etlichen Metern an einer merkw├╝rdigen Konstruktion von gehegeseitigen gr├╝nen Metallpfosten, die mit sie weit ├╝berragenden Naturholzpfosten zur Gehege-Au├čenseite hin verschraubt sind - die "sch├Ânere" (naturn├Ąher wirkende) Seite weist also vom Betrachter weg. Und im untersten Bereich des Zaunes ist dem Wildgattergeflecht noch ein zus├Ątzliches, engmaschigeres verzinktes Gitter vorgesetzt (wegen der Schweine?).
(23.09.2012, 21:43)
Stefanie Fischer :   @Jonas Homburg: Wie muss ich mir das Vorstellen mit den Schlafboxen f├╝r die Schimpansen?
(23.09.2012, 21:30)
Michael Mettler :   Zu meinem Eindruck von den Z├Ąunen zwei Beispiele. Hier das erste, wiederum die Paviananlage. In Art und Farbe unterschiedlichste Zaunmaterialien einschlie├člich E-Dr├Ąhten (um den Baum in der Bildmitte), zudem mal an Holzpfosten, mal an Metallpf├Ąhlen befestigt.
(23.09.2012, 21:25)
Michael Mettler :   Ich habe nicht viel Zeit vor den Elefanten verbracht, aber sowohl Sabi als auch die ┬äeinzahnige┬ô Ex-Circuselefantin (Ist das Betty?) weben sehen.

@Jonas Homburg: Sowohl bei der B├Ąrenanlage als auch bei den Pavianen w├╝rde ich die Faktoren Funktionalit├Ąt (f├╝r die Tierhaltung) und optischer Eindruck f├╝r den Besucher getrennt bewerten.

An ersterem zweifele ich nicht. Mit dem B├Ąrengrubeneffekt meine ich aber den Besuchereinblick von oben herab, den Zoos gemeinhin seit l├Ąngerer Zeit zu vermeiden suchen und stattdessen anstreben, Mensch und Tier auf Augenh├Âhe zu bringen. Aktuelles Beispiel (siehe die hier im Forum wiedergegebene Pressemitteilung) ist der Umbau der Rhesusaffenanlage in Heidelberg. Was die Paviananlage betrifft: In der Au├čendarstellung (siehe z.B. Zoo-Homepage) werden die Anlagen in Takamanda als naturnah, ja sogar naturidentisch (!) ┬äverkauft┬ô und damit entsprechende Erwartungen geweckt. Und solchen h├Ąlt das besagte Kletterger├╝st f├╝r meinen Geschmack nun wirklich nicht stand. Schade ├╝brigens, dass der Scheibeneinblick ausgerechnet die wohl unvorteilhafteste Perspektive auf den Hintergrund bietet ┬ľ siehe Foto. (In einer der PM stand etwas davon, dass sieben Meter hohe Eichenst├Ąmme das Schimpansenhaus kaschieren sollen ┬ľ entfielen die aus Kostengr├╝nden?) Dass mir die Anlage unter dem Aspekt Tierhaltung trotzdem besser gef├Ąllt als mancher kahle Affenfelsen anderer Zoos, habe ich schon angedeutet.

Ich w├Ąre nicht auf den Gedanken gekommen, dass die Schimpansen ihre Halle nicht mal bei schlechtem Wetter im Sommer nutzen d├╝rfen oder auch nicht z.B. am Sp├Ątnachmittag f├╝r eine F├╝tterung hineingelassen werden, um sie auch dort den Besuchern zu zeigen. Da erschlie├čt sich mir allerdings ein m├Âglicher Grund f├╝r das nachtr├Ągliche ┬äEinbauen┬ô von V├Âgeln: So sieht auch der Sommerbesucher im Inneren des Hauses Tiere. Zumindest f├╝hle ich mich gerade an die Sache mit dem Hippo-Canyon in Hannover erinnert, der ja eigentlich auch nur ┬äWinterschaufenster┬ô sein sollte ┬ľ bis sich dann sommerliche Besucherbeschwerden h├Ąuften, warum der Zoo f├╝r teures Geld den Unterwassereinblick gebaut habe und man jetzt nie Tiere darin sehe┬ů Das Ende vom Lied: Seitdem muss auch an sch├Ânsten Sommertagen immer mindestens ein Flusspferd Innendienst schieben, um die geweckten Besuchererwartungen zu erf├╝llen.

Auf die Z├Ąune komme ich gesondert zur├╝ck, dann auch wieder mit Foto.
(23.09.2012, 21:07)
Jan Jakobi :   Der Besuch war im Juli 2009, "Sabi" hatte da stark gewebt. "Matibi" viel weniger, vermutlich hat sie sich das von "Sabi" abgeguckt.

Gut, dass beide nicht mehr weben.

(23.09.2012, 19:44)
Jonas Homburg :   @Jan Jakobi: Matibi webt schon lange gar nicht mehr und ich kann mich auch nicht daran erinnern, sie fr├╝her h├Ąufiger dabei beobachtet zu haben. Sabi webt auch l├Ąnger nicht mehr so extrem wie fr├╝her, bei meinem Besuch vor einer Woche war ich ausgesprochen positiv ├╝berrascht, denn weder Sabi, noch Betty (die ja das Weben in Elefant schlechthin war) zeigten Verhaltensauff├Ąlligkeiten.
(23.09.2012, 19:03)
Jan Jakobi :   Weben die Elefanten "Matibi" und "Sabi immer noch wie bei meinem Besuch vor 3 Jahren?
(23.09.2012, 17:39)
Jonas Homburg :   @Michael Mettler: sch├Ân, dass Sie sich auch einen Eindruck vom Zoo in Osnabr├╝ck verschaffen konnten, ich h├Ątte allerdings ein paar Punkte zu bem├Ąngeln.
Die B├Ąrenanlage ist keinesfall eine B├Ąrengrube, unterhalb der Br├╝ck ist komplett Gitterzaun, genauso wie bei den Silberf├╝chsen, das sollte eigentlich ausreichend umweltreize bieten, ganz davon abgesehen, dass die B├Ąren im Teil des Geheges zu den im Bau befindlichen Klimah├Âhlen durchaus einen guten ├ťberblick haben, besonders Taps setzt sich gern auf die Felserh├Âhung. Die F├╝chse gehen auch bis ganz oben auf den Kletterturm, haben Sie die eigentlich in Interaktion mit den B├Ąren gesehen? Ist faszinierend und funktioniert ja prima.

Die Bezeichnung als Abenteuerspielplatz der Paviananlage kann ich ebenfalls kein St├╝ck nachvollziehen, die ist doch einfach sehr sch├Ân gro├č, und die H├Âlzer im Hintergrund sind f├╝r die Paviane ideal, da sie dort gern heraufkletter und besonders gern r├╝ckw├Ąrts runterrutschen. Vielleicht optisch nicht ganz passend, haltungsm├Ą├čig kenn ich aber keine bessere Anlage als OS. (Auch hier sei angef├╝hrt, dass die Paviane wie offenbar auch die Schimpansen ab und zu Tiere, die sich in ihr Gehege setzen, jagen, z.B. mussten wohl schon Enten dran glauben).

Zur Schimpansenhalle: seit es warm genug ist, leben die Schimps nur noch drau├čen, f├╝r die Nacht sind sie eh in den Schlafboxen, also besteht z.Zt. gar kein Bedarf f├╝r die Halle (solange es halt noch nicht zu kalt wird).

Zu den Z├Ąunen: so gemixt sind die doch gar nicht, eigentlich ├╝berall dass, was am bestenpasst. Pavian- und Schimpansenanlage mit dem hohen gr├╝nen Zaun, bei den Pavianen au├čerdem Stromzaun davor (aber mit nat├╝rlichen Pfosten), so dass sich dahinter ein bisschen Vegetation behaupten kann. Zwischen den Gehegen dar hohe graue Zaun, der passt da meiner Meinung nach sehr gut, denn er ist nicht so ins Auge stechend wie der Gr├╝ne. Bei Schakal und Serval ebenfalls gr├╝n. Lediglich auf der Huftieranlage "kleben" halt zwei Arten Pfeiler aneinander, das sieht f├╝r mich auch nicht ideal aus. Insgesamt finde ich aber die Z├Ąune in Takamanda ganz in Ordnung.
Und wo bitte gibt es im Zoo so oft gr├╝ne Z├Ąune? Au├čerhalb von Takamanda ist der gr├╝ne Gitterzaun nur noch bei den Tigern und bei den Rothunden benutzt, sonst ist es unauff├Ąlliger Maschendrahtzaun, in Kajana ist es grauer Gitterzaun bei B├Ąren und F├╝chsen.

Zu guter letzt noch zu den V├Âgeln: ich gehe stark davon aus, dass die Einstiegsecke wieder mit Stromzaun abgetrennt wird, das war sie im letzten Winter auch schon, sodass die V├Âgeln gefahrlos rein und rauskommen sollten.
(23.09.2012, 17:33)
Michael Mettler :   Ich habe es nun endlich auch mal wieder nach Osnabr├╝ck geschafft - da mein letzter Besuch aus M├Ąrz 2009 datierte, waren neben Angkor Wat auch noch Takamanda und Kajanaland f├╝r mich Neuland. Deshalb erst mal ein paar Eindr├╝cke und auch Fragen zu diesen Bereichn, aufs rein Zoologische komme ich sp├Ąter zur├╝ck.

Angkor Wat: Verschlechtert hat sich die Schweinsaffenhaltung jedenfalls nicht. Ob verbessert, w├Ąre m.E. diskussionsw├╝rdig, denn nackter Beton ist es ja noch immer weitestgehend, nur sieht es jetzt eben nicht mehr wie eine ├╝berdimensionale Hochzeitstorte aus. Ich h├Ątte den Affen mehr Holz zum Klettern und - da der gebotene Raum durch den Besuchergang ohnehin in zimmerartige Nischen zerhackt wurde - eine Auswahl verschiedener Bodensubstrate geg├Ânnt, zudem auf einige "L├Âcher" (sprich Einblicke zwischen hohen Beton/Glasw├Ąnden hinab in den vorherigen Graben) verzichtet, eventuell sogar auf den kompletten Tunnel. Vielleicht hat mich aber auch einfach eine falsche Vorstellung des Ganzen irregef├╝hrt, denn ich dachte, dass der Besuchergang mit Scheiben au├čen um die Anlage (dann quasi ein Atrium mit Tempelruine) f├╝hren w├╝rde - und nicht durch sie hindurch, so dass man von au├čerhalb der Anlage innen nicht nur Schweinsaffen, sondern auch die anderen Besucher im Tunnel sieht. Und das nimmt einer Illusionsanlage f├╝r meinen Geschmack einen ganzen Teil der Illusion (auch wenn man beim Anblick des echten Angkor Wat sicherlich ebenfalls andere Besucher in Kauf nehmen muss...). Derzeit leidet der Eindruck vielleicht zus├Ątzlich darunter, dass die Anlage sehr d├╝nn besetzt ist - wenn man nicht durch Tiere abgelenkt ist, bleibt der Blick beim Suchen eben auch l├Ąnger an Anderem h├Ąngen, z.B. an den unz├Ąhligen Quadratmetern von E-Gittern unterhalb der Mauerkrone. Da frage ich mich schon, ob sich nicht ein glatter, mit zum Beton passender Farbe auf antik getrimmter, breiter Blechstreifen unauff├Ąlliger eingef├╝gt h├Ątte. So weit ich mal geh├Ârt hatte, soll aber das Gitter eine Nachbesserung sein, weil die Anlage im urspr├╝nglichen Zustand nicht ausstiegsicher war...?

Kajanaland: Gef├Ąllt mir gut. Wobei mir aber auch sofort auffiel, dass dort die in der Zoowelt eigentlich l├Ąngst verp├Ânte B├Ąrengrube Wiederauferstehung feierte, wenn auch in moderner Form (naturnah gestaltet statt verliesartig). Das Nebengehege der Silberf├╝chse mit seinem Kletterturm (Haben die den eigentlich schon komplett f├╝r sich erschlossen?) kommt allerdings einer historischen B├Ąrengrube noch sehr viel n├Ąher. ├ťbrigens w├╝rde es sich anbieten, die jetzt von allen umgebenden Themenbereichen isolierte Seel├Âwenanlage ins Kajanaland einzubinden, etwas umzudekorieren und mit einer der nordischen Hundsrobbenarten zu besetzen (habe dabei vor allem Kegelrobben im Auge). Wenn man schon "Klimawandelb├Ąren" pr├Ąsentiert, die ja auch nicht zwingend mit dem Thema Wald verkn├╝pft sind, k├Ânnte man genauso gut auch einen pal├Ąarktischen K├╝stenbewohner einbinden. Schlie├člich reichen vielerorts W├Ąlder bis ans Meer heran ;-)

Takamanda: Hat mir vor Augen gef├╝hrt, dass eben nicht alles in die Schubladen "Erlebniszoo" und "klassischer Zoo" gesteckt werden kann, denn hier geht es bunt durcheinander. Naturnahe Anlagen (vor allem die Raubtieranlagen) neben solchen, die wie menschliche Abenteuerspielpl├Ątze wirken (Paviangehege - aber immerhin sch├Ân, Paviane nicht auf nackten Felsen zu halten wie andernorts); ein die Skyline beherrschender n├╝chterner gr├╝ner Kasten (Schimpansenhaus) mit auf Exotik getrimmten Eingangsvorbauten; Stallgeb├Ąude, bei denen die Stirnseite mit Kunstfels verkleidet ist, die ebenfalls sichtbare Seitenwand aber nicht; Panoramablicke ├╝ber Anlagen hinweg auf Autos und Dachlandschaften au├čerhalb des Zoos (fiel mir besonders bei der Mangaben-Warzenschwein-Anlage auf). Warum man bei Letzterer keinen Besucherweg um die Anlage gef├╝hrt hat, frage ich mich noch immer. Und was mir, vielleicht sensibilisiert durch die Zaun-Diskussion im Thread "Tierpark Berlin", ganz besonders ins Auge stach, ist das wilde Sammelsurium an verschiedenen Zaun- und sonstigen Absperrungsmaterialien in Takamanda. Wer die Monotonie gr├╝ner Z├Ąune in Berlin beklagt (das Material gibt es ├╝brigens auch in Osnabr├╝ck reichlich, ohne dass man deshalb Klagen h├Ârt), m├╝sste den "Gegenentwurf" Takamanda eigentlich zur "Resteverwertung aus dem Baumarkt" einstufen ;-) Einiges davon scheint auf das Konto von Nachbesserungen (z.B. Zaunerh├Âhungen) zu gehen.
Da Regenschauer den einen und anderen Zwangsaufenthalt unter den ├╝berdachten Scheibeneinblicken erzwangen, fiel mir ein Mangel in der Paviananlage auf, der mir bei trockenem Wetter gar nicht ins Auge gestochen w├Ąre: Die Paviane haben so gut wie keinen Regenschutz. Zwei hohl liegende Felsbrocken im Hintergrund geben zwar im Grunde Unterst├Ąnde her, aber wenn sich da jeweils ein dominanter Pascha mit seinen Weibern druntersetzt, haben die ├╝brigen Hordenmitglieder wohl wenig Chancen. Beim besagten Regenschauer "klebten" die Affen jedenfalls nebeneinander wie die H├╝hner auf der Stange an der Sichtscheibe, weil der dortige Windschatten (das Dach ├╝ber dem Besucherbereich ragt nicht ins Gehege) wenigstens einen ca. 30 cm breiten Streifen entlang der Scheibe trocken lie├č.
Einen anderen Unter-Dach-Aufenthalt teilten wir zuf├Ąllig mit einer gef├╝hrten Besuchergruppe, wodurch sich auch eine Frage bez├╝glich der Schimpansenhalle kl├Ąren lie├č: Deren Bepflanzung soll als Winterbesch├Ąftigung dienen, im n├Ąchsten Sommer soll dann wieder neu aufgeforstet werden. Leider fiel mir erst hinterher eine weitere Frage ein, deshalb hier gestellt: Wann hatten die Schimpansen zum letzten Mal die Halle f├╝r sich? Sie wird ganz offensichtlich schon lange nicht f├╝r die Affen genutzt, wof├╝r die unversehrten angeh├Ąufelten Gie├čr├Ąnder gr├Â├čerer Pflanzen ebenso sprechen wie z.B. die Unversehrtheit der ├╝berall rankenden, essbaren und bei geringster Beanspruchung sichtbar Schaden nehmenden Kapuzinerkresse. Ich w├╝rde angesichts der Vegetation und der Bodenkrume vermuten, dass sie seit Monaten von Affen unber├╝hrt ist. Au├čerhalb der seitlichen, separaten Voliere habe ich ├╝brigens keine bepflanzten Partien entdeckt, die f├╝r die Schimpansen unerreichbar und f├╝r die V├Âgel eine sichere R├╝ckzugsm├Âglichkeit w├Ąren, auch an den W├Ąnden beschr├Ąnken sich die Aufenthaltspl├Ątze der V├Âgel m.E. auf ein paar nackte Kunstfelssimse. In Sicherheit w├Ąren sie wohl nur in der Dachkonstruktion, aber dort gibt es weder Futter noch Trink- und Badewasser; es d├╝rfte logistisch schwierig sein, das zu ├Ąndern. Au├čerdem scheint es mir f├╝r einen jagdlustigen (oder auch nur spielfreudigen) Schimpansen durchaus durchschaubar zu sein, dass die V├Âgel ausgerechnet in einer Ecke der Halle und in m├╝helos vom Boden aus erreichbarer H├Âhe ihr "Fluchtloch" in die eigenen vier W├Ąnde haben und vor diesem zwangsl├Ąufig den Flug abbremsen m├╝ssen. Wollen wir hoffen, dass da kein Schimp anf├Ąngt, Pf├Ârtner zu spielen...
Trotz allem: Takamanda ist eindeutig ein Gewinn f├╝r den Zoo. ├ťbrigens entsteht zwischen seinem Zu- und Ausgangssteg derzeit ein "Pavillon mit Ladengesch├Ąft", wie es auf einem Schild hei├čt (bisher steht nur die h├Âlzerne Basiskonstruktion), und es wirkt so, als solle der Wolfswald bis an den Takamanda-Ausgangssteg hin erweitert werden - das w├Ąre dann wieder ein gefundenes Fressen f├╝r Geo-Puristen :-)
(23.09.2012, 15:06)
R├╝diger :   Bin gespannt wie teuer die Untersuchung und die k├╝nstlichen Besamungen werden.
Einen anderen Zuchbullen aus dem EEP zu holen, w├Ąre viel schonender und stressfreier f├╝r die Nash├Ârner meines Erachtens !
Zumal die Befruchtungsrate recht gering ist. Mir sind nur drei erfolgreiche Rhinogeburten bei Breitmaulnash├Ârner bekannt aus Budapest und Selwo. Bei den Panzer - und Spitzmaulnash├Ârner gar keine in Europa!
(22.09.2012, 12:13)
Zoo Osnabr├╝ck :   Gro├če Untersuchung bei Nash├Ârnern und Nacktmullen
Zoo Osnabr├╝ck beauftragt Forschungsteam

Diese Woche untersuchte ein Expertenteam des IZW (Leibniz Institut f├╝r Zoo- und Wildtierforschung) die vier Nash├Ârner und mehrere Nacktmullkolonien im Zoo Osnabr├╝ck.

Am Montagmorgen trafen die Tier├Ąrzte Dr. Frank G├Âritz und Prof. Thomas Hildebrandt des IZW mit ihrem vierk├Âpfigen Team im Zoo Osnabr├╝ck ein. In Windeseile bauten sie ein komplettes Labor zun├Ąchst im Nashornrevier auf. Alle vier Nash├Ârner wurden nacheinander narkotisiert und per Ultraschall untersucht. ┬äDie Kollegen vom IZW haben die Fortpflanzungsorgane der drei K├╝he und des Bullen kontrolliert┬ô, berichtete Zoodirektor Prof. Michael B├Âer. ┬äDenn wir m├Âchten uns an der Arterhaltung der Breitmaulnash├Ârner durch Zucht beteiligen, doch leider schafft es Nashornmann Floris nicht┬á mehr, sich zu verpaaren ┬ľ auch wenn er durchaus willens ist.┬ô Die Untersuchung ergab, dass alle Weibchen fortpflanzungsf├Ąhig sind. Auch der von Floris gewonnene Samen wies beim ersten Blick durchs Mikroskop viele aktive Spermien auf.
┬äNun erhalten die Nashornk├╝he ein Medikament, das zun├Ąchst den Eisprung unterdr├╝ckt. Sechs Wochen sp├Ąter wird die Tablette abgesetzt und alle Weibchen bekommen gleichzeitig einen Eisprung. Dann kommen die Kollegen des IZW erneut in den Zoo, gewinnen von Floris frischen Samen und befruchten damit die K├╝he per Sondenpipette. Wenn alles gut geht, bekommen wir im Fr├╝hjahr 2014 Nashornnachwuchs┬ô, hofft Zoodirektor B├Âer.┬áDer Nachwuchs w├╝rde dann in weiteren Zuchtprogrammen helfen, das Fortbestehen der stark vom Aussterben bedrohten Breitmaulnash├Ârner zu unterst├╝tzen.
In freier Wildbahn gibt es sch├Ątzungsweise nur noch 20.000 Breitmaulnash├Ârner. ┬äAufgrund ihres scheinbar wertvollen Horns, das insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt wird, sind die beeindruckenden Tiere h├Ąufig Opfer von Wilderern┬ô, bedauert der Zoodirektor.

Am zweiten Tag besch├Ąftigten sich die Wissenschaftler mit den wohl kleinsten Zoo-Bewohnern: den Nacktmullen. Sie untersuchten insgesamt knapp 60 Tiere: ┬äZun├Ąchst haben die Tier├Ąrzte Gewicht und Gr├Â├če des jeweiligen Nacktmulls notiert sowie Fotoaufnahmen von Haut, Pfoten und Z├Ąhnen gemacht. Abschlie├čend haben sie per Ultraschall ihre Organe untersucht und einen Chip zur besseren Identifizierung eingesetzt┬ô, erkl├Ąrte Prof. B├Âer. Der Zoo wartet nun gespannt auf die Untersuchungsergebnisse. ┬äWir wollen so sicherstellen, dass es den Tieren gut geht, sie optimal versorgt werden und auch das Kolonieleben mit K├Ânigin und Arbeitern einwandfrei funktioniert.┬ô
Das Leibniz Institut f├╝r Zoo- und Wildtierforschung in Berlin erforscht sowohl in der freien Natur als auch in Zoos, wie sich die Tierwelt mit ihrer gro├čen Artenvielfalt erhalten l├Ąsst. Bei dieser Arbeit setzen die Experten auf unterschiedliche Schwerpunkte wie Fortpflanzung, Evolution oder Krankheiten im Tierreich und sind weltweit im Einsatz. ┬äWir sind dankbar, dass uns das Leibniz Institut dabei unterst├╝tzt, bei der Arterhaltung der Nash├Ârner zu helfen und die Haltung unserer Nacktmulle zu ├╝berpr├╝fen┬ô, berichtete B├Âer.

Foto:
Dr. Frank G├Âritz und Prof. Thomas Hildebrandt begutachten gemeinsam mit Zoodirektor Prof. Michael B├Âer (v.r.n.l.) den Ultraschall der tief schlafenden Nashornkuh Marsita.
Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Lisa Josef)
(21.09.2012, 10:22)
R├╝diger :   Danke Niedersachse und Jonas Homburg.
Na da bleibt ja noch Hoffnung , ansonsten sind ja noch andere M├Ąnner in der WG des EEP, die sich freuen w├╝rden!!
(17.09.2012, 19:40)
Niedersachse :   Der Bulle hat wohl auch gedeckt, bisher aber wohl ohne Erfolg.
(17.09.2012, 17:32)
Jonas Homburg :   Ich w├╝rde nicht sagen, dass da ├╝berm├Ą├čig Zuchtpotential drinsteckt, der Bulle ist nun auch schon ne Ecke ├Ąlter, jedenfalls ist er wesentlich ├älter als die K├╝he, ich hab ihn zwar auch schon bei Ann├Ąherungsversuchen beobachtet, aber insgesamt scheint er wohl nicht mehr so riesiges Interesse an den Weibchen zu haben (er hat ja auch lange Jahre nur mit einem Weibchen zusammengelebt).
(17.09.2012, 17:05)
R├╝diger :   Osnabr├╝ck h├Ąlt doch eine kleine Nashorngruppe mit Zuchtpotential. Gibt es dort schon Neues ├╝ber eventuelle Zuchtaktivit├Ąten. Der neue Zoodirektor Dr. Boer hatte ja in Hodenhagen auch ein gl├╝ckliches H├Ąndchen daf├╝r.
(16.09.2012, 19:43)
Jonas Homburg :   So, wieder das neueste aus Osnabr├╝ck nach Besuch:
-Nach allem was man wei├č hat Schimpansenmann Tatu die kleine Nayla get├Âtet. Das Warum kann man nat├╝rlich leider nicht beantworten.

-Der Hy├Ąnen- und Servalnachwuchs entwickelt sich pr├Ąchtig, die Servale zeigten sich auch mehrmals.

-Auf Samburu wird das Konzept der offenen T├╝r weiter beibehalten, alle Arten (sogar die Giraffen) zeigten einen regen Wechsel zwischen den Anlagenteilen, in den nun auftretenden gemischten Herden wirkt das noch viel beeindruckender.

-Bei den Impalas ist ein neuer Zuchtbock eingezogen, nachdem einer der drei kastrierten B├Âcke gestorben war, der soll jetzt wieder die Zucht ankurbeln (er trieb die Weibchen z.T. auch schon flei├čig).
Die beiden ├╝brigen Kastrate sind mit einem Jungbullen, der in 4-5 Jahren die Zucht auch Samburu ├╝bernehmen soll, in Takamanda im Haus der Rappenantilopen, Kudus und Pinselohrschweine eingezogen. Nach weiterer Zusammengew├Âhnung sollen sie zusammen drau├čen wohnen, daf├╝r m├╝ssen die Impalab├Âcke aber noch ihre pansiche Angst vor den Schweinen verlieren.
Auf der Anlage wurde au├čerdem dort, wo zwischen den Wasserbecken die Baumst├Ąmme gestapelt waren, ein kleiner Unterstand daraus errichtet worden, die Rappenantilopen verbringen jetzt die N├Ąchte drau├čen.
(16.09.2012, 19:34)
Ulli :   Mit dem Schimpansenbaby ist es nach all den bem├╝hungen bedauerlich.
Vielleicht hatte die Mutter instinktiv gesp├╝rt, dass mit dem Baby etwas nicht in Ordnung. F├╝r die Menschen hat sich das baby augenscheinlich gut entwickelt. Alles sehr schade.
(13.09.2012, 08:10)
Ulli :   Ich w├Ąre eigentlich gl├╝cklicher, wenn die Seel├Âwenhaltung mittelfristig in Osnabr├╝ck auslaufen w├╝rde.
Die Anlage ist relativ alt und ├╝ber kurz oder lang mit erheblichem Aufwand sanierungsbed├╝rftig, die Zucht der Seel├Âwen liegt seit Jahren brach und das Gel├Ąnde kann man in Hinblick auf die Waldumgebung wirkungsvoller und thematisch kl├╝ger gestalten.
(12.09.2012, 12:29)
Zoo Osnabr├╝ck :   Herzlich Willkommen, Sana!
Neue Seel├Âwin im Zoo Osnabr├╝ck

Sehr kontaktfreudig und bestimmt zeigt sich das neue Seel├Âwenweibchen Sana, das vergangene Woche aus dem Zoo Wuppertal nach Osnabr├╝ck umzog. Sie soll im n├Ąchsten Jahr f├╝r Nachwuchs sorgen.
Mit ihren acht Jahren wei├č Sana genau, was sie will und zeigt es auch: Nachdem sie Dienstagabend aus Wuppertal eintraf und den Innenbereich der Seel├Âwen alleine inspizieren konnte, nahm sie schnell durch das Gitter Kontakt zu den anderen vier Osnabr├╝cker Seel├Âwen auf. ┬äSie beschnupperten sich und als keinerlei Aggressionen zu sp├╝ren waren, entschlossen wir uns, sie bereits am n├Ąchsten Tag zusammenzulassen┬ô, berichtete Tierpfleger Thorsten Vaupel. ┬äW├Ąhrend sie auf das gro├če Wasserbecken zu watschelte, baute sich schon Enrico vor ihr auf. Doch sie machte ihm mit ge├Âffnetem Maul und ihrem Rufen klar, dass sie erstmal selbst die neue Umgebung ├╝berpr├╝fen will.┬ô Blitzschnell sprang sie ins Wasser und erkundete ihr neues Zuhause. Immer wieder streckte sie ihren langen Hals heraus, um die neue Umgebung zu erfassen. Kontaktfreudig schwamm sie auf die anderen Seel├Âwenweibchen Bella, Donna und Carla zu und hielt ihnen zur Begr├╝├čung ihr Maul entgegen.
┬äAuch bei den F├╝tterungen ist Sana sehr bestimmt und schnappt sich den Fisch, wo sie nur kann. Allerdings mag sie im Moment nur Sprotten. Wir hoffen nun, dass sie mit ihrem offenen Wesen auch Interesse an Enrico hat┬ô, hofft Vaupel. ┬äDonna und Bella gehen dem gro├čen Bullen lieber aus dem Weg und Carla ist mit 29 Jahren nicht mehr empf├Ąnglich. Vielleicht f├╝hrt Sana Donna und Bella an den Bullen heran.┬ô Allerdings haben sie erstmal Zeit sich richtig kennen zu lernen, denn die n├Ąchste Paarungszeit ist im Juli 2013. Besucher erkennen Sana an ihrem hellgrauen Fell, ihrer schlanken Figur und ihrem langen Hals, den sie immer wieder aus dem Wasser hoch hinaus streckt, um sich umzuschauen.

Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Birgit Strunk)
Sana macht Bulle Enrico unmissverst├Ąndlich klar, dass sie erstmal alleine auf Erkundungstour gehen will.
(11.09.2012, 12:48)
Jonas Homburg :   Tragisch, wirklich schade. Bei der Geschichte von Nayla, da passt das irgedwie ganz schlecht hin, da war doch das Happy End schon quasi festgelegt und dann sowas :(
Aber so ist das nun mal, kann man eben nicht ├Ąndern.
(05.09.2012, 19:53)
Zoo Osnabr├╝ck :   Schimpansenbaby Nayla gestorben
Todesursache noch ungewiss

Das im Zoo Osnabr├╝ck im Januar 2012 geborene Schimpansenm├Ądchen Nayla ist gestern ├╝berraschend gestorben. Das Jungtier hatte bereits einen schwierigen Start ins Leben: Nachdem die leibliche Mutter Vakanga Nayla abgelehnt hatte, adoptierte Schimpansenfrau Vanessa sie. Die genaue Todesursache ist noch ungewiss.

Osnabr├╝ck, 05.09.2012. Am Dienstagvormittag um viertel nach elf ereilte Zoodirektor Prof. Michael B├Âer per Zoo-Funk ein Notruf: ┬äBesucher hatten beobachtet, dass das Jungtier leblos auf der Au├čenanlage lag und von den anderen Schimpansen umringt wurde. Ich war gerade f├╝nf Minuten vorher an dem Areal vorbei gelaufen, da verhielten sich die Schimpansen unauff├Ąllig┬ô, berichtete B├Âer. Als die Tierpfleger zum Au├čengehege eilten, lag Nayla auf einem Kletterbaum und schien tot zu sein. Die Zoomitarbeiter holten sofort alle Schimpansen in den Innenbereich, um das Tier sichern zu k├Ânnen. Schimpansenweibchen Kisha brachte Nayla mit und lie├č sie im Innengehege liegen, wo der Zootierarzt den Tod feststellte. ┬äWir wissen nicht, was passiert ist und versuchen nun per pathologischem Befund der Ursache auf den Grund zu gehen┬ô, so B├Âer weiter. Der Tierk├Ârper wurde gestern in die Veterin├Ąrpathologie geschickt und wird dort untersucht. In circa drei bis vier Tagen werde man Genaueres wissen.

Die Schimpansenanlage im Zoo Osnabr├╝ck geh├Ârt mit ├╝ber 3.100 Quadratmetern zu den gr├Â├čten in Europa. ┬äUnsere neunk├Âpfige Schimpansengruppe lebt bis auf normale Rangeleien sehr harmonisch miteinander┬ô, berichtete Tierpfleger und Revierleiter Wolfgang Festl. ┬äAuch am gestrigen Morgen hat sich die Gruppe ganz normal und ruhig verhalten. Nayla hatte noch mit den anderen Rosinen eingesammelt. Wir sind alle traurig, vor allem, weil wir um Nayla und ihr Wohlergehen von Anfang an gek├Ąmpft haben.┬ô

Eine Handaufzucht von Nayla hatten die Zoo-Verantwortlichen im Januar nicht in Erw├Ągung gezogen, weil diese erhebliche Managementaufgaben nach sich zieht, um sp├Ąter das an Menschen gew├Âhnte Jungtier erfolgreich in den Sozialverband erwachsener Artgenossen integrieren zu k├Ânnen. ┬äNayla hatte sich bis jetzt aber sehr gut entwickelt und wurde von Adoptivmutter Vanessa wie ein eigenes Baby versorgt┬ô, erg├Ąnzte Festl. Die Gruppe verhalte sich nach dem Vorfall ruhig und unauff├Ąllig.
(05.09.2012, 11:32)
Regina Nieke :   @Bj├Ârn Kniepkamp: Das beruhigt mich ja! Dann hatte ich doch nur Pech, den kleinen Balai nicht zu sehen. Wann ich bei den Hy├Ąnen war? So genau kann ich das gar nicht sagen, da ich diesesmal kreuz und quer gelaufen bin und nicht den Rundweg, weil ich zun├Ąchst alle Sachen genauer sehen wollte, die ich bei meinem ersten Besuch zeitlich nicht ausf├╝hrlich geschafft hatte (Angkor Wat, Nachttierhaus, Aquarium...) ich sch├Ątze so gegen 12.00 Uhr war ich in Takamanda.
Stimmt, Ble├čb├Âcke und Rappenantilopen hab ich anlagenm├Ą├čig vertauscht (bin noch nicht dazu gekommen, die Fotos zu bearbeiten und hab das nur aus der Erinnerung getippt gehabt :-) )
(05.09.2012, 06:05)
Bj├Ârn Kniepkamp :   @Regina Nieke: Wie Niedersachse schon erkl├Ąrte, ist das Aguti schon sehr alt, und wie es so halt im Alter ist fallen immmer mehr Haare aus, ansonsten ist der Gesundheitszustandes des Tieres noch sehr gut.
Ich war Freitag auch da und konnte Balai mehrmals am Tag zusammen mit den Eltern sehen. Es kam auch mehrmals am Nachmittag ein Pfleger und hat den Tieren mehrmals etwas zur Besch├Ąftigung r├╝ber geworfen (u.a. Pansen und Gew├╝rzs├Ącke).Umwieviel Uhr waren Sie den da, das sie das Jungtier nicht sehen konnten? Balai sah sehr gut aus und entwickelt sich super (m├╝sste jetz bald glaub ich 4 Monate alt sein), also kein Grund zur Sorge. Ich denke den Datumsaufkleber haben Jugendliche abgekratzt, passiert ja leider immer wieder. Achso bei den POS und den Breitm├Ąulern leben noch 3 Ble├čb├Âcke,die Rappenantilopen leben bei der POS Familie auf Takamanda.
(04.09.2012, 16:05)
Regina Nieke :   @ Niedersachse: Ja, es sa├č fast direkt am Gitter, guckte in der Gegend rum, machte aber keinen "maroden" Eindruck :-) H├Ątte ja sein k├Ânnen, dass es da so eine Krankheit gibt wie z.B. bei einigen Brillenb├Ąren in diversen Zoos (insbesondere in Leipzig)...
(04.09.2012, 13:34)
Niedersachse :   Das Aguti ist wohl steinalt, aber wohl au├čer dem Fell noch ganz gut drauf.
(04.09.2012, 10:07)
Regina Nieke :   Am letzten Freitag war ich zum 2. mal in k├╝rzester Zeit und in meinem Leben im Zoo Osnabr├╝ck. Ich musste da einfach nochmal hin. Dieser Zoo k├Ânnte wirklich zu einem weiteren Lieblingszoo von mir werden. Wer ihn noch nicht kennt und die M├Âglichkeit hat: Fahrt hin und bringt viiiiiel Zeit mit! Es gibt so viel zu entdecken.
Der Umbau und "Zusammenzug" von Gibbons und Orangs ist vollzogen und "Buschi" sa├č eintr├Ąchtig mit "Lenchen"(Gibbon)nebeneinander und hat gefr├╝hst├╝ckt. Sehenswert war wiedereinmal die Nachmittagsf├╝tterung auf der Gemeinschaftsanlage von Breitmaulnash├Ârner, Pinselohrschweinen und Rappenantilopen. Kommt ein Nashorn einem Schwein zu Nah, l├Ąuft letzteres einfach unter dem Bauch durch!
Der dort einzigartige Riesengraumull ist wirklich riesig und schon alleine deshalb nicht mit den Exemplaren z.B. in Leipzig zu verwechseln.
Sch├Ân finde ich auch die Fotos an einigen Gehegen mit einem Hinweis, wo sich die Tiere gerne verstecken. Klappt nat├╝rlich nicht immer, aber ich habe sie schon vereinzelt an den aufgezeigten Stellen entdecken k├Ânnen.

Frage an die OS-Experten: Warum hat das Gr├╝ne Zwergaguti im Klammeraffenhaus eigentlich kein Fell mehr? Ich hab es gesehen, aber leider kein aufkl├Ąrendes Schild...
Au├čerdem noch eine Frage: Kann es sein, dass es das T├╝pfelhy├Ąnenkind nicht mehr gibt? Ich sah Mama und Papa, aber kein Kind und auch der Datumsaufkleber am Schild "geboren am" war abgekratzt worden...:-( Wenigstens hat Mama Lulonga auf mein Rufen hin reagiert und genau in die Kamera geguckt :-) Ich "kenne" sie ja schon als Baby und hab sie im Berliner Tierpark sozusagen aufwachsen sehen....
(04.09.2012, 06:57)
Zoo Osnabr├╝ck :   L├Âwen und Elefanten ┬äGute Nacht┬ô sagen
Neues Angebot im Zoo Osnabr├╝ck

Im September bietet der Zoo Osnabr├╝ck erstmalig Abendf├╝hrungen f├╝r Privatpersonen an. Freitags und samstags ab 19 Uhr k├Ânnen die Teilnehmer entdecken, was die Zootiere ┬änach Feierabend┬ô treiben.

So manch ein Zoobesucher mag sich schon einmal gefragt haben: Was machen die Zootiere eigentlich nachts? Schlummern wirklich alle oder wer macht die Nacht zum Tag? Und wie schlafen eigentlich Elefanten ┬ľ im Liegen oder im Stehen? Ein neues Angebot des Osnabr├╝cker Zoos beantwortet diese Fragen. ┬äWer wissen will, was nach Torschluss im Zoo passiert, kann sich im September freitags oder samstags f├╝r Abendf├╝hrungen anmelden. In der D├Ąmmerung f├╝hren unsere Zoop├Ądagogen die Besucher in kleinen Gruppen von circa 20 Personen eineinhalb Stunden durch den Zoo und erkl├Ąren das Schlafensverhalten der Tiere┬ô, erl├Ąutert Zoogesch├Ąftsf├╝hrer Andreas Busemann das neue Angebot. ┬äDabei haben die Besucher den Zoo sozusagen f├╝r sich und k├Ânnen mit ein wenig Gl├╝ck ganz besondere Beobachtungen machen.┬ô
Da tr├Ągt die Hy├Ąne ihr Kleines in die Schlafh├Âhle. Die Vielfra├če nutzen die k├╝hlen Temperaturen und toben durch ihr Gehege. Die Luchse verlassen ihren Ausguck und holen sich ihr Fressen vom Boden. Und Elefantenbulle Tutume genie├čt sein Junggesellen-Schlafzimmer abgetrennt von seinen Mitbewohnerinnen Matibi und Sabi. Wer schon immer mal die vier Nash├Ârner unter die Lupe nehmen wollte, hat nun Gelegenheit dazu. In ihrem Stall stehen sie nur Zentimeter von den Besuchern entfernt ┬ľ nat├╝rlich getrennt durch eine Glasscheibe. Nun l├Ąsst sich endlich ├╝berpr├╝fen, wer eigentlich das gr├Â├čte Nashorn hat.
Doch nicht alle Tiere lassen sich gerne beim Schlafen zuschauen. Darauf nehmen die Zoop├Ądagogen R├╝cksicht: ┬äMenschenaffen sind tagaktiv, wie wir Menschen in der Regel auch. Unser Orang-Utan Buschi braucht seinen Erholungsschlaf nach abwechslungsreichen Stunden mit den Gibbons, die ebenfalls nachts ruhen m├╝ssen. Ebenso ziehen sich auch die Schimpansen in ihre Schlafnester hinter die Kulissen zur├╝ck┬ô, berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Michael B├Âer.

Das September-Angebot findet jedes Wochenende (ab dem 1. September bis zum 29. September) von 19 Uhr bis 20:30 Uhr statt. Die Abendf├╝hrungen starten am Haupteingang. Bei schlechtem Wetter stehen Regenschirme f├╝r den Rundgang bereit.
Anmeldungen bitte per E-Mail (mueller@zoo-osnabr├╝ck.de) oder per Telefon (0541/95105-77). Teilnahme nur nach Anmeldung m├Âglich!
Eintrittspreise: Erwachsene 17 €; Kinder 12 €; Rentner, Schüler, Studenten 13,50 € (Jahreskartenbesitzer/Mitglieder der Zoogesellschaft: 50% Rabatt).

Foto: Schl├Ąft der Waschb├Ąr auch im Baum?
Bildquelle: Zoo Osnabr├╝ck (Diana Hoge)
(24.08.2012, 09:35)
Oliver Jahn :   Nun, ich habe die Jagdszenen auch gesehen, und weder Wildkaninchen, noch Stummelaffen k├Ânnen davonfliegen. :-) In Osnabr├╝ck gibt es Bereiche, in denen die V├Âgel leben k├Ânnen, die ein Schimpanse dort nie erreichen kann. Wenn ein Vogel in Krefeld oder Hannover in die Anlage der Affen fliegt, dann ist ihm ja der Weg nach oben in einigen Bereichen recht schnell abgeschnitten. Das ist in Osnabr├╝ck komplett anders.
(19.08.2012, 20:18)
Michael Mettler :   Anderes Jagdverhalten muss nicht gleichbedeutend sein mit mehr oder weniger Jagderfolg. In Osnabr├╝ck erbeuten die Schimpansen offenbar regelm├Ą├čig Wildkaninchen, in freier Wildbahn Stummelaffen. Sie k├Ânnen also sowohl am Boden als auch in der H├Âhe flinke Beute zu erbeuten lernen.
(19.08.2012, 19:59)
Oliver Jahn :   Auch ich glaube, dass der Vergleich zwischen Hannover und Krefeld auf der einen, und Osnabr├╝ck auf der anderen Seite ein wenig hinkt. Schimpansen auf Kletterger├╝sten d├╝rften ein anderes Jagdverhalten haben, als auf dem Boden.
(19.08.2012, 19:47)
Carsten Horn :   Die V├Âgel sitzen momentan gerne auf den Klettergelegenheiten der Schimpansen, das sollten sie sich dann ggf. auch abgew├Âhnen...

In Krefeld gibt es mW wenig Probleme mit den Freifliegern, aber da ist die Hallenstruktur nat├╝rlich auch anders...
(19.08.2012, 19:33)
Michael Mettler :   In Hannover gab es in der Anfangszeit des Urwaldhauses einen Vogelbesatz, der zur biologischen Sch├Ądlingsbek├Ąmpfung (Brillenv├Âgel, Chinanachtigallen usw.) sowie zur Belebung des "Flusslaufes" (Mohrenrallen) gedacht war. So weit ich wei├č, haben die Schimpansen mit diesen V├Âgeln bei jeder sich bietenden Gelegenheit kurzen Prozess gemacht, sobald sie sich in deren Gehege wagten (einen Fall, bei dem die handaufgezogenen Jungschimpansen eine Chinanachtigall erbeuteten, habe ich selbst erlebt). Danach wurden l├Ąnger keine neuen V├Âgel angesiedelt, und wie es mit dem heutigen Vogelbesatz klappt, wei├č ich nicht - allerdings fehlen im Vergleich zu fr├╝her junge und halbw├╝chsige Schimps in der Gruppe, die vielleicht etwas flinker sind. Die heutigen Reisfinken z.B. k├Ânnten eventuelle Verluste durchaus durch die reiche Brutt├Ątigkeit ausgleichen...

Vielleicht spielt nicht nur die Strukturierung der Halle eine Rolle (z.B., ob Trink- und Badem├Âglichkeiten au├čer Schimpansenreichweite vorhanden sind), sondern auch, wie viele Anreize es f├╝r die V├Âgel gibt, sich in die N├Ąhe der Affen zu wagen. Will sagen: V├Âgel, die an Futterresten der Schimpansen interessiert sind (z.B. Fruchtfresser oder Insektenfresser, die auf die Fliegen an Fruchtresten aus sind), leben vielleicht gef├Ąhrlicher als andere (z.B. Samenfresser). Und es kann auf jeden Fall nicht schaden, von Natur aus ein sehr wendiger Flieger zu sein ;-)
(19.08.2012, 14:09)
Oliver Jahn :   Bei der Gr├Â├če der Halle und ihrer Struktur und Bepflanzung kann ich mir durchaus vorstellen, dass das klappen k├Ânnte. Es gibt reichlich bepflanzten Raum, den die Affen nicht erreichen k├Ânnen.
(19.08.2012, 12:09)
Jonas Homburg :   Angedacht ist das tats├Ąchlich, die Tiere sollen durch den Schieber in die Schimpshalle k├Ânnen, sich bei Bedarf halt auch in die Voliere zur├╝ckziehen k├Ânnen. Man wird wohl erst mal schauen, wie das mit den Rothaubenturakos klappt, und dann weitersehen.
(19.08.2012, 12:01)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Artgerechte Schimpansenern├Ąhrung ;-)

Dazu f├Ąllt mir gerade noch was ein: Als nach dem Schimpansenausstieg in Hannover in einer ├Ârtlichen Tageszeitung diskutiert wurde, ob die hannoversche Schimpansenhaltung noch zeitgem├Ą├č sei, wurde auch Osnabr├╝ck zum Vergleich herangezogen und der dortige Zoochef B├Âer befragt, der fr├╝her in Hannover als wissenschaftlicher Assistent t├Ątig war. Zu der naturnahen, an Besch├Ąftigungsm├Âglichkeiten reichen Gestaltung der Osnabr├╝cker Anlage wurde in dem Artikel auch hinzugerechnet, dass darauf Wildkaninchen leben - Kommentar von B├Âer: "Die Schimpansen fressen sie gern..." Demnach sind die dortigen Affen schon recht jagderfahren in Bezug auf flinke Beutetiere!
(17.08.2012, 19:11)
Jan Beensen :   Zu der Aussage "In der Voliere in der Schimpansenhalle wohnen jetzt die Starweber, K├Ânigsglanzstare und Rothaubenturakos. Man m├Âchte weiterhin Riesenturakos und Gr├╝ntauben bekommen, es soll aber erst mal mit den zooeigenen V├Âgeln getestet werden." habe ich eine Frage.
M├Âchte der Zoo Osnabr├╝ck ernsthaft Riesenturakos mit Schimpansen zusammen halten?
(17.08.2012, 17:03)
Oliver Jahn :   Diese Woche Besuch in Osnabr├╝ck.
Rundum gelungen. Takamanda verlangt vom Besucher viel Ausdauer, denn in den sehr nat├╝rlichen Anlagen braucht es mitunter schon eine ganze Weile, bis man die Tiere zu sehen bekommt. Letztlich habe ich sie aber alle irgendwo entdeckt. Die Tierpfleger sind absolut freundlich und immer bereit, auf s├Ąmtliche Fragen zu antworten. Besonders im Bereich unter der Erde trifft man immer jemanden, der sich Zeit nimmt, auch Fragen zu beantworten, die den Rest des Zoos betreffen.
Angkor Wat hat einen ganz besonderen Charme. Ich habe selten so echt wirkenden Kunstfels gesehen und die Affen nutzten bei meinem Besuch die Anlage in allen Dimensionen.

(17.08.2012, 11:36)
Michael Mettler :   Zum Vergleich:
http://ibc.lynxeds.com/photo/african-spoonbill-platalea-alba/one-small-group-mat-botanical-gardens
Die Schmalschnabell├Âffler, die vor etlichen Jahren in einer Art Importwelle in unsere Zoos kamen, waren damals meiner Erinnerung nach von Gesicht bis Schnabelspitze durchg├Ąngig hellrosa bzw. fleischfarben gef├Ąrbt, das d├╝rfte dann wohl die ├ťbergangsf├Ąrbung sein.

@Gudrun: Ich meine, dass der besagte Berliner Vogel genau dieser Kreuzung entsprang, m├╝sste dazu aber in die Literatur schauen. Aber es gibt noch ein anderes Beispiel, und da ist die ├ähnlichkeit zum Osnabr├╝cker Vogel augenf├Ąllig:
http://www.surfbirds.com/community-blogs/birdingitalynet/2008/11/17/hybrid-african-spoonbill-x-sacred-ibis-in-the-po-delta-ne-italy/
(10.08.2012, 23:31)
Werner Schindler :   Aufgrund des einen Fotos (der Perspektive) ist eine Bestimmung des Vogels nicht sicher m├Âglich. Die vermutete Kombination von Heiligem Ibis und Afrikanischem L├Âffler halte ich insbesondere auch aufgrund der Zusatzinformation "Nestpaar" f├╝r gut m├Âglich. Wobei allerdings Hybriden in vielen F├Ąllen in Freiheit nicht sicher zu bestimmen sind; im Zoo ist das nat├╝rlich leichter. Mischpaare finden sich manchmal auch, wenn gleichartige Partner eigentlich verf├╝gbar w├Ąren, auch in Freiheit ist das so.

Generell gilt in der Ornithologie, dass bei schwierigen Arten (dazu z├Ąhlen z.B. auch M├Âwen oder Greifv├Âgel) zuerst das Alter und dann die Art bestimmt wird. Auch hier w├Ąre hilfreich zu wissen, wie alt der Vogel war (Kj1, Kj2, >Kj2).
Ein Altvogel des Afrikanischen L├Âfflers kann es nicht sein, weil dieser rosa Beine und einen rosaroten, in der Mitte eher grauen Schnabel hat.
(10.08.2012, 22:44)
Gudrun Bardowicks :   Ich wei├č nicht, ob Mischlinge zwischen Heiligem Ibis und Afrikanischem L├Âffler m├Âglich sind. Denkbar w├Ąre es nat├╝rlich, da beide Stelzvogelgattungen nahe miteinander verwandt sind. Allerdings kann ich das eingestellte Bild leider nicht vergr├Â├čern und es mir daher auch nicht gr├╝ndlicher ansehen. Schmalschnabelll├Âffler/afrikanische L├Âffler haben allerdings, wie der Name schon sagt, schmalere und zierlichere L├Âffelschn├Ąbel als L├Âffler und Rosal├Âffler.
(10.08.2012, 22:12)
Jonas Homburg :   Ich habe die Idee ja nicht irgendwie bekommen, sondern habe wiederholt bei meinen Besuchen beobachtet, dass ein Ibis und ein Schmalschnabell├Âffler gemeinsam in einer Nestschale sa├čen. Leider gibt die ZTL nicht an wieviele Heilige Ibisse welchen Geschlechts und wie viele L├Âffler in OS sind. Das w├╝rde bei einer ungleichen Geschlechterverteilung n├Ąmlich eine m├Âgliche Erkl├Ąrung sein.
(10.08.2012, 21:01)
Michael Mettler :   @Gudrun: Ganz sicher? Ist bei L├Âfflern nicht schon im Nestlingsalter der "L├Âffel" viel breiter, und der Schnabel w├Ąchst dann nur noch in der L├Ąnge? (Zumindest bei Rosal├Âfflern bin ich mir da ziemlich sicher.) Mich erinnert der Vogel tats├Ąchlich an den "historischen" Mischling im Berliner Zoo aus Ibis x L├Âffler.
(10.08.2012, 18:55)
Gudrun Bardowicks :   @Jonas Homburg: Bei deinem R├Ątselvogel handelt es sich um einen Afrikanischen L├Âffler. Diese Art wird gelegentlich auch Schmalschnabell├Âffler genannt. Sie ist eine typisch afrikanische Stelzvogelart, die fr├╝her h├Ąufiger in deutschen und mitteleurop├Ąischen Zoos und Vogelparks gehalten wurde, mittlerweile aber zu den gro├čen Rariet├Ąten im Stelzvogelbestand geh├Ârt, wenn sie auch in Afrika durchaus h├Ąufig ist.
(10.08.2012, 18:22)
Holger Wientjes :   @Jonas Homburg: danke f├╝r die Aufkl├Ąrungen ! :-)
(10.08.2012, 16:04)
Liz Thieme :   Schliefer sind irgendwie wie Katzen. Die Klippschliefer bei Hagenbeck passen durch Ritzen, die man gar nicht als passend einsch├Ątzt. Dort haben sie sich dann den Beton noch zus├Ątzlich zurechtgenagt.
(10.08.2012, 16:01)
Jonas Homburg :   Neue deshalb, weil in Samburu nur noch einer da war und man nat├╝rlich z├╝chten m├Âchte (als Zuchtbuchf├╝hrer).
Offenbar hat man die zus├Ątzlichen Tiere geholt, bevor man die Idee mit der Halle verworfen hat, ich k├Ânnte mir aber durchaus vorstellen, dass sie noch in die Voliere im Schimpansenhaus einziehen, denn ich glaube dass der Schieber zur Halle zu klein f├╝r Schliefer ist.
(10.08.2012, 13:58)
Holger Wientjes :   Kann man denn die Schliefergruppen nicht vergesellschaften bzw. warum hat man zus├Ątzliche schliefer geholt ?
(10.08.2012, 13:32)
Jonas Homburg :   Im Giraffenhaus leben weiterhin zwei Buschschliefer mit Webern etc.
Die neuen Schliefer waren als Besatz f├╝r die Schimpansenhalle vorgesehen, aber offenbar hat man (aus meiner Sicht vern├╝nftigerweise) von dieser Idee abgelassen.
Die Zwergseidenaffen haben schon seit langen nur den Innenbereich, teilen sich ihn mit einem Gr├╝nen Leguan. Das Gehege, dass auch ├╝ber einen Innenk├Ąfig (normalerweise nichte einsehbar) verf├╝gt, war schon ├ťbergangsgehege der Zebramangusten, bevor die nach Takamanda in ihr neues Gehege kamen.
Zwei Sachen hatte ich noch vergessen:
-Im Offenen Gehege im Aquarium leben jetzt neben Blauzungenskinken und Gr├╝nen Leguanen Streifenbasilisken (aber nicht ausgeschildert)
-In der Ibisvoliere habe ich zei merkw├╝rdige V├Âgel entdeckt, die f├╝r mich wie Hybride zwischen Heiligem Ibis und Schmalschnabell├Âffler aussehen. Am Kopf ist n├Ąmlich nur das Gesicht nackt und der Schnabel ist vorne verd├Ąchtig platt (Foto dabei).
(10.08.2012, 13:00)
Holger Wientjes :   Ich muss jetzt ┬┤mal ├╝berlegen: Ich meine, bin mir aber absolut nicht sicher, dass ich schon einmal Antilopen und Giraffen dort zusammen gesehen habe, zumindest mit den Impalas ?!?

Warum wurden die Schliefer nicht im Giraffenhaus gelassen und haben die Zwerseidenaffen jetzt nur noch den Innenbereich ??
(10.08.2012, 12:49)
Jonas Homburg :   Nach Besuch wieder ein kleiner Bericht:

Die Voliere im Warzenschweinhaus ist mit Ru├čk├Âpfchen besetzt. Sobald sie anfangen zu br├╝ten, wird auch der Schieber zum Freiflug aufgemacht.
In der Voliere in der Schimpansenhalle wohnen jetzt die Starweber, K├Ânigsglanzstare und Rothaubenturakos. Man m├Âchte weiterhin Riesenturakos und Gr├╝ntauben bekommen, es soll aber erst mal mit den zooeigenen V├Âgeln getestet werden. Im der Halle ist die Bepflanzung ├╝brigens gut in die H├Âhe geschossen (fragt sich wie lange sie jetzt h├Ąlt)
Auch sonst ist in Takamanda die Bepflanzung insbesondere am Rand der Besucherwege ganz sch├Ân geworden und vermittelt jetzt einen nat├╝rlichen Landschaftseindruck.
Bei den Servalen gibt es zwei Jungtiere, die sich aber noch nicht drau├čen zeigen.

Die Schildk├Âten sitzen immer noch so wie beim letzten Besuch, wobei im Klammeraffenhaus nur eine Pantherschildkr├Âte nebst der zweiten Spornschildk├Âte sitzt. In der mittleren Voliere gegen├╝ber dem Aquarium (jetzt ├╝brigens nur noch von L├Ąrmv├Âgeln und Perlh├╝hnern bewohnt) sitzen aber schon l├Ąnger mindestens drei Pantherschildkr├Âten.
Durch die ├ťbersiedlung ist die linke Voliere wieder ein reines Asiatengebiet (vielleicht ja Plazt f├╝r eine von mir favoriesierte Asien-WG?)

Gras wurde offensichtlich auch in den Elefantengehegen ges├Ąht, es h├Ąlt sich auf der gro├čen Anlage sogar ganz gut.
Auch auf der B├Ąrenanlage ist was nachgewachsen/nachges├Ąht?, das hatte jetzt richtig ├ähnlichkeit mit einigen Bildern aus einer Dokumentation ├╝ber Grizzlys in Alaska.
Die Fassade der Klimah├Âhlen ist gut vorangekommen, da wird es sicher bald an die Inneneinrichtung gehen.

Die urspr├╝nglich f├╝r Takamanda vorgesehenen Buschschliefer sitzen im linken Au├čengehege hinter dem Affenhaus (ehem. Gr├╝nes Zwergaguti/Zwergeseidenaffen au├čen). Das Aguti habe ich ├╝brigens obwohl man es ja eigentlich aufgrund dem fehlenden Fell gut sehen sollte, im Klammeraffenhaus nicht gefunden.

Sehr sch├Ân fand ich au├čerdem, dass auf Samburu jetzt die T├╝r zwischen Antilopen und Giraffen ge├Âffnet wurde, nach langer Skepsis und Trennung hat man es einfach versucht. Die Elenantilopen zwischen den Giraffen sind schon ein klasse Anblick.
(10.08.2012, 12:20)
Zoo Osnabr├╝ck :   Minister Birkner: ┬äZoo ist auch f├╝r mich ein Lernort┬ô

Umweltminister lobt Finanzierung und Umweltbildung im Osnabr├╝cker Zoo

Am Donnerstagvormittag besuchte der nieders├Ąchsische Umweltminister Dr. Stefan Birkner den Zoo Osnabr├╝ck, um sich ├╝ber den Energiesparzoo und Umweltbildungsstandort am Sch├Âlerberg zu informieren. Reinhard Sliwka, Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo Osnabr├╝ck gGmbH, Zoodirektor Prof. Dr. Michael B├Âer und Zooinspektor Hans-J├╝rgen Schr├Âder f├╝hrten ihn durch die Anlagen.

┬äZoos sind wichtige Orte, um f├╝r ein besseres Verst├Ąndnis der Menschen f├╝r die Tier- und Pflanzenwelt zu werben und diese aktiv zu sch├╝tzen┬ô, so Umweltminister Dr. Stefan Birkner bei seinem Besuch. ┬äOb Energiesparen, Bodenschutz oder der Erhalt des Regenwaldes ┬ľ der Zoo Osnabr├╝ck wird mit seinem Engagement im Tier- und Artenschutz und seinem vorbildlichen Lernprogramm f├╝r Jung und Alt diesen Anspr├╝chen mehr als gerecht. Nicht nur in dieser Hinsicht hat Osnabr├╝ck einen Musterzoo.┬ô

Wolfswald: Vorurteile ablegen, Tiere erleben
Besonderes Interesse des Ministers fand der ┬äWolfswald┬ô, ist Umweltminister Birkner doch verantwortlich f├╝r den Schutz des Urvaters der Hunde in heimischen W├Ąldern. Dies freute Prof. Dr. Michael B├Âer, dem die W├Âlfe stellvertretend f├╝r die heimischen Tierarten im Zoo besonders am Herzen liegen: ┬äBereits den Gr├╝ndern unseres Zoos war es ein gro├čes Anliegen, ├╝ber heimische Tierarten aufzukl├Ąren. In Bezug auf den Wolf wollen wir den Menschen die Angst nehmen. Angesichts des ersten Nachwuchs bei der R├╝ckkehr des Wolfs in unserem Bundesland ist dies besonders wichtig.┬ô

Artenschutz auch au├čerhalb von Deutschland
Aus selbst erwirtschafteten Mitteln unterst├╝tzt der Zoo Osnabr├╝ck das Tapir-Schutz-Projekt ┬äTayja Saruta┬ô in Ecuador mit j├Ąhrlich 15.000 Euro: Die Flachlandtapire sind mittlerweile in ihrem Bestand gef├Ąhrdet. Das Projekt unterh├Ąlt zwei Schutzgebiete, die von Wildh├╝tern bewacht werden. Au├čerdem wird die Bev├Âlkerung, haupts├Ąchlich Sarayacu-Indianer, mit der Fisch- und Gefl├╝gelzucht vertraut gemacht, damit sie nicht mehr auf die Tapirjagd angewiesen sind. Zoodirektor Dr. Michael B├Âer: ┬äBei Artenschutzprojekten im jeweiligen Lebensraum der Tiere ist es wichtig, nicht nur die Tiere zu sch├╝tzen, sondern auch der dort lebenden Bev├Âlkerung Wege aufzuzeigen, den Lebensraum zu erhalten. Doch in unserer globalisierten Welt muss sich auch unser Verhalten hier vor Ort ├Ąndern, damit Natur, Tier und auch wir eine Zukunft haben. Wir k├Ânnen unsere Besucher emotional ├╝ber unsere Tapirfamilien daf├╝r sensibilisieren.┬ô

Zootiere in ihrem Kontext zeigen
Anhand der 2010 er├Âffneten afrikanischen Tierwelt ┬äTakamanda┬ô und der dort lebenden Schimpansenfamilie verdeutlichte Zoodirektor Prof. B├Âer┬á Minister Birkner einen wichtigen Ansatz des Zoos: ┬äWir wollen Tiere nicht isoliert, sondern in ihrem Kontext zeigen. Dazu geh├Âren gro├če, naturnah gestaltete Anlagen, wie hier in Takamanda. Herzst├╝ck ist die Schimpansenanlage mit ├╝ber 3.000 Quadratmetern. Die Menschenaffen haben viele Kletterm├Âglichkeiten, nutzen die intensive Bepflanzung und zeigen ihr nat├╝rliches Familienleben.┬ô Aufsichtsratsvorsitzender Sliwka erg├Ąnzt mit Blick auf die n├Ąchsten Projekte: ┬äNach diesem Vorsatz arbeiten wir auch in der Tempelwelt ┬éAngkor Wat┬ĺ weiter. Nachdem wir im Mai die erste Tempelruine f├╝r die Schweinsaffen er├Âffnet haben, bauen wir nun die Tigeranlage und das Menschenaffenhaus um. Im ersten Schritt haben letzte Woche die dort lebenden Orang-Utans bereits eine gr├Â├čere Au├čenanlage erhalten.┬ô

Beeindruckt zeigte sich Minister Birkner von der Zoo-Finanzierung, die ihm Sliwka erl├Ąuterte: ┬äDer Zoo finanziert sich zu 80 Prozent ├╝ber Eintrittsgelder. Hinzu kommen Einnahmen aus Pacht, Sponsoring und einem kleinen kommunalen Zuschuss von circa 1,9 Prozent. Dank EU-F├Ârderung und kommunal verb├╝rgter Kredite sowie 123 Sponsoren konnten wir in den letzten Jahren neue Erlebniswelten mit gro├čz├╝gigen Tieranlagen bauen. Diese haben wir wiederum mit einem wirkungsvollen Marketingkonzept bekannt gemacht, sodass wir 2011 erstmals ├╝ber eine Million Besucher verzeichneten.┬ô
 
Klimaschutz ┬ľ ├╝ber die Tiere die Besucher aktivieren
In der 2011 fertig gestellten nordischen Tierwelt ┬äKajanaland┬ô lernte Minister Birkner die beiden Mischlingsb├Ąren Tips und Taps kennen. Als Mischung aus Eis- und Braunb├Ąr werden die beiden demn├Ąchst zu Klimabotschaftern: Der Zoo baut mithilfe der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabr├╝ck und der Bingo-Umweltstiftung neben dem B├Ąrengehege eine interaktive Ausstellung zum Thema ┬äKlimawandel┬ô mit direktem Blick ├╝ber eine Glasfront in die B├Ąrenanlage. Tips und Taps symbolisieren dabei die Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt. Denn in der freien Wildbahn wurden derartige Hybridb├Ąren in den letzten Jahren nachgewiesen und manche Forscher vermuten als Grund den Klimawandel. ┬äMit unseren Klimah├Âhlen werden wir Anfang n├Ąchsten Jahres die erste Dauerausstellung eines deutschen Zoos zum Thema Klimawandel er├Âffnen. Tiere k├Ânnen Menschen emotional ber├╝hren und wir hoffen, ├╝ber die beiden tierischen Botschafter unsere eine Million Besucher f├╝r den Klimaschutz motivieren zu k├Ânnen┬ô, erl├Ąutert Zoodirektor B├Âer das Anliegen des Zoos.

Klimaschutz im Zoo Osnabr├╝ck
Der Zoo Osnabr├╝ck geht mit gutem Beispiel voran. Mithilfe eines umfassenden Energiesparkonzepts unterst├╝tzt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Stadtwerken Osnabr├╝ck und der Bingo Umweltstiftung optimierte der Zoo seinen Energieverbrauch: Neben W├Ąrmed├Ąmmung, Regeltechnik und Solaranlagen installierte der Zoo auch eine eigene Hackschnitzelanlage mit Nahw├Ąrmenetz. Minister Birkner dazu: ┬äDer Zoo Osnabr├╝ck hat sich den Titel Energiesparzoo hart erarbeitet. Auch dies ist ein spannender Aspekt f├╝r die Besucher. Vielleicht kann dies sogar eine Anregung sein f├╝r den einen oder anderen Hausbesitzer.┬ô

Bei der Verabschiedung dankte Minister Birkner f├╝r die F├╝hrung und Informationen: ┬äDer Osnabr├╝cker Zoo war heute auch f├╝r mich vor allem ein Lernort, von dem ich gerne auch anderen berichten werde. Zoologische G├Ąrten nehmen mit Artenschutz und Umweltbildung sehr viel mehr Aufgaben wahr, als auf den ersten Blick ersichtlich. Dieses Engagement m├Âchte ich als Umweltminister w├╝rdigen.┬ô

Foto: Umweltminister Dr. Stefan Birkner ging im Zoo Osnabr├╝ck auf Tuchf├╝hlung mit den Flachlandtapiren. Im Hinte