Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Tiergarten N√ľrnberg



cajun:   Tiergarten N?rnberg 26.02.2021
Beschlagnahmter W?stenluchs zieht um
Der von den zust?ndigen Beh?rden Mitte Januar 2021 in der Oberpf?lzer Stadt Weiden beschlagnahmte W?stenluchs (Caracal caracal) hat nach gut vierw?chiger Quarant?ne am Donnerstag, 25. Februar 2021, die Au?enstation des Tiergartens der Stadt N?rnberg verlassen. Am fr?hen Nachmittag erreichte er die Wildtier-und Artenschutzstation in Sachsenhagen (Landkreis Schaumburg/Niedersachsen). ?Er war neugierig, als wir ihn ins Gehege gelassen haben. Dort untersuchte er erst einmal alles?, sagt Dr. Florian Brandes, Leiter der Auffangstation und Fachtierarzt f?r Wildtiere und Artenschutz. J?rg Beckmann, stellvertretender Direktor des Tiergartens N?rnberg, schaut zur?ck: ?Der W?stenluchs wurde vor gut vier Wochen nach einer anonymen Anzeige in einer Mietwohnung gefunden und befand sich bei der Ankunft in unserer Au?enstation in einem guten Zustand. W?hrend seines Aufenthalts bei uns zeigte er keine Auff?lligkeiten.? Die Tier?rzte des Tiergartens N?rnberg untersuchten den W?stenluchs bei seiner Ankunft wie auch vor dem Transport. Auf Gut Mittelb?g t?tige Tierpflegerinnen und Tierpfleger des Tiergartens versorgten die Raubkatze seit ihrer Ankunft fachgerecht. Die vom Land Niedersachsen anerkannte Auffangstation f?r Wildtiere in Sachsenhagen wird voraussichtlich nur eine Zwischenstation f?r den W?stenluchs. Eine dauerhafte Unterbringung wird noch gesucht.
Quelle: Pressemitteilung des Zoos
(03.03.2021, 13:32)
J√∂rn Hegner:   der tiergarten n√ľrnberg soll ein m√§nnliches moschustier vom zoo leipzig bekommen haben . auf welchen platz befindet sich es denn .
(20.02.2021, 22:57)
J√∂rn Hegner:   werden die im tiergarten n√ľrnberg auch sp√§ter mal die gorillas mit anderen affen vergesellschaften . also auch welche die zu den besser passen . ausnahmsweise sind dabei noch zur zeit die letzten berberaffen .
(27.01.2021, 19:46)
cajun:   Das Recherergebnis w√§re wert, in den Schweine Thread √ľbertragen zu werden. Bietet eine gute √úbersicht √ľber die aktuelle Zuchtsituation.
(24.01.2021, 12:04)
Simon Kirchberger:   Ich hab mich in der Hinsicht nochmal durch die ZTL gew√ľhlt, die Tiere in Wuppertal und in Jilhva (nur die Weibchen) sind nicht mit denen aus Chester verwandt (soweit das so dort ersichtlich ist). In Jilhva lebt ein Weibchen aus St. Louis (USA) und eines aus des South Lakes Wild Animal Park in der N√§he von Blackpool. Die Wuppertaler Weibchen sind der Rest aus Antwerpen, w√§hrend der dortige Eber ebenfalls aus South Lakes kommt. Der Eber in Jilhva kommt tats√§chlich doch aus Chester (ganz ohne geht's wohl doch nicht;)
(19.01.2021, 19:17)
Liz Thieme:   Kronberg hatte letztes Jahr Nachwuchs. Wuppertal hat noch eine von 2019. Chester hatte 2018 das letzte Mal Nachzuchten, Drillinge.
Und die meisten (alle?) sind mit Chester verbandelt.
Die Haltungen m√ľssen erst mal stabil werden bzw. es wird frisches Blut ben√∂tigt.
(19.01.2021, 14:53)
Simon Kirchberger:   Ich kann mir eher vorstellen, dass so langsam mit dem Umbau/Neubau des Tropenhauses begonnen wird. Bis auf die Schabrackentapire und den einzelnen Flachl√§nder m√ľssten ja nur noch die Kaimane √ľbrig sein. Und die Sanierung ist energetisch dringend notwendig, so lange wird man da nicht mehr warten wollen auch wenn das Geld eher knapp wird...

Bei den Hirschebern wird's wahrscheinlich so sein, dass einfach noch keine Tiere verf√ľgbar sind, auch wenn man in N√ľrnberg zeitnah Ersatz angek√ľndigt hat. Ich hab zwar keinen detaillierten √úberblick √ľber den europ√§ischen Bestand, aber bis auf Chester sieht's ja mit regelm√§√üigen Nachzuchten eher schlecht aus. Und dort wachsen die Babirusas auch nicht auf den B√§umen, auch wenn man das anhand der vielen Nachzuchten schon annehmen k√∂nnte;)
(18.01.2021, 21:58)
J√∂rn Hegner:   nun ist ja das letzte pinselohrschwein gestorben . kommen jetzt in den gehege davon hirscheber .
(17.01.2021, 22:38)
J√∂rn Hegner:   werden die im tiergarten n√ľrnberg noch zuk√ľnftig delfine halten , also grosse t√ľmmler . w√§r ja schade wenn die dort auch irgendwann damit schluss machen . weil die hatten dort extra eine grosse delfinlagune gebaut vor einigen jahren .
(25.12.2020, 22:31)
J√∂rn Hegner:   der tiergarten n√ľrnberg wird auch noch weiterhin seek√ľhe halten . weil die hatten ja auch f√ľr die eine gr√∂ssere anlage gebaut .
(22.12.2020, 13:08)
cajun:   Diesem Individuum m√∂chte man nicht "vor die Pfoten laufen". ;o)
(18.12.2020, 16:47)
cajun:   Wie man sieht, √§u√üerst renitent.
(18.12.2020, 16:45)
cajun:   Vor einiger Zeit im TG N√ľrnberg. F√ľtterung der Fischkatzen, dabei ein wirklich engagiertes Exemplar :-)
(18.12.2020, 16:44)
Dirk Weilert:   N√ľrnberg hat am 30.11.2020 ein Paar Harpyien aus Brasilien erhalten lt. der Instagram
Seite des Zoos.
(11.12.2020, 07:39)
Liz Thieme:   Wirkliche Gr√ľnde habe ich bisher nicht gelesen, nur das man festgestellt hat, dass das alte Zuchtpaar nicht mehr gez√ľchtet hat und dass man deswegen einen neuen Bullen geholt hat. Aber da passiert ja auch nichts bisher...
(07.12.2020, 20:52)
cajun:   Da N√ľrnberg gerade hier "oben" steht, was macht eigentlich die einst erfolgreiche Seehkuhzucht im "neuen" Haus? Im alten (Badewannen-) Becken Vermehrung regelm√§√üig, nun ..?!? Sind Gr√ľnde bekannt? Damit man es richtig einordnen kann: Mir gef√§llt das Haus mit Unterwassereinsicht √ľber den "Blauen Salon" sehr. Konzeptionell ist es gut umgesetzt m. E. . Finden die Tiere etwas , "nicht so dolle" oder liegt es an den Individuen oder deren Konstellation?
(03.12.2020, 19:08)
Adrian Langer:   Die Hirscheber sind vor zwei Monaten verstorben und sollen "zeitnah" ersetzt werden.
(19.09.2020, 07:26)
J√∂rn Hegner:   h√§lt der tiergarten N√ľrnberg jetzt pl√∂tzlich keine Hirscheber mehr . die hatten doch welche aus dem Chester zoo in England bekommen . hatte er nicht erneut geplant mit so welchen zu beginnen . ansonsten gibt's doch auch nur noch ein pinselohrschwein und wird wohl das letzte sein .
(18.09.2020, 22:38)
Adrian Langer:   Noch ein Nachtrag, da ich gerade den Post von jemandem gelesen habe, der in N√ľrnberg t√§tig ist. In N√ľrnberg leben 2,1 Tiere. 1,0 in der Schau und 1,1 (davon 0,1 eigene Nachzucht) hinter den Kulissen. Demzufolge leben noch 3,1 Tiere in Deutschland und 1,1 neu importierte Tiere in Beauval (Frankreich) langfristig muss da aber definitiv was passieren, wenn man die Art in europ√§ischen Zoos erhalten will. Das schafft man aber nur √ľber gro√ü angelegte Neuimporte. Daf√ľr w√ľrden sich aber bestimmt (fast) nur Vogelparks hinrei√üen lassen ........
(29.08.2020, 08:27)
Adrian Langer:   Die 1,0 m√ľsste das Tier aus Wuppertal gewesen sein. In der Schau befindet sich definitiv 0,1 Altvogel (den habe ich im letzten Jahr gesehen). Dazu muss es auch noch mindestens 0,1 aus der eigenen Zucht geben. Ein Zuchtpaar (das anscheinend nicht z√ľchtet) gibt es wohl hinter den Kulissen (k√∂nnte aber sein, dass 1,0 der "Zuchtmann" war) auch wenn die nicht z√ľchten .......
(28.08.2020, 21:51)
W. Dreier:   Da war ich wohl etwas schnell? Wieviel Harpyen hat denn N√ľrnberg? So ganz war das aus der ZTL nicht ersichtlich.
Zuchtpaar plus jenes Tier, das im Tierpark war - und das nun "nach Haus" kam ?
(28.08.2020, 18:09)
Adrian Langer:   Wie die letzte deutsche Harpye? Gibt es nicht mindestens noch drei (zwei in N√ľrnberg eine im Tierpark Berlin) in Deutschland? Und wenn ich den letzten Absatz im Artikel richtig deute k√∂nnten es bald mehr werden. So wird ja ein Projekt betreffend einer k√ľnstlichen Insemination von Harpyen unterst√ľtzt.
(28.08.2020, 14:56)
W. Dreier:   Na, dann ein kleiner Trost - die letzte "deutsche" Harpye. Wie lange noch? Aufnahme vom Dienstag
(28.08.2020, 14:10)
Sacha:   Wer h√§tte gedacht, dass Harpyien in unseren Zoos eines Tages seltener sind als Grosse Pandas und Koalas...
(28.08.2020, 13:18)
Adrian Langer:   @Gudrun: Ach Mist! Aber danke f√ľr die Aufkl√§rung! ;)
(23.06.2020, 06:48)
Gudrun Bardowicks:   Habichtskauz und Uralkauz sind allerdings die gleiche Art.
(22.06.2020, 23:13)
Oskar Schwitters:   @Adrian Langer: Es handelt sich allerdings nicht um den Jangtse-Delfin (oder Baiji), da der ja wohl bereits ausgestorben ist, sondern um den Jangtse-Schweinswal (Neophocaena asiaeorientalis asiaeorientalis), eine kritisch bedrohte Unterart des √Ėstlichen Glattschweinswals. Was genau an der ?nachhaltige[n] Population" dran ist, wei√ü ich nicht, ich habe davon jedenfalls vorher nie geh√∂rt. Nach kurzer Suche im Internet habe ich herausgefunden, dass die Art zumindest im Wuhan Institute of Hydrobiology in mehreren Exemplaren gehalten wird. Seinerzeit wurde dort auch ein Baiji gepflegt.
(27.04.2020, 21:23)
W. Dreier:   H√∂rt denn der Irrsinn mit den Riesenelefantenanlagen nie auf?????? siehe Tierpark Berlin
(13.02.2020, 11:19)
Rainer Hillenbrand:   Die angegebenen 50 Mill. dienen wohl eher der Abschreckung. Sicherlich h√§tte auch Dag Encke die Elefanten gerne zur√ľck, aber er tr√§umt sich halt kein Elefantenhaus unter vielen... Schon ein Ersatz f√ľr das alte Tropenhaus als angedachtes Passivhaus f√ľr Schabrackentapire (siehe unten v. 03.09.19) mit gesch√§tzten Kosten von ca. 8-10 Mill. gilt als nur schwer finanzierbar. Wie siehts da mit m√∂glichen Geldgebern aus? Tapir zieht halt nicht....
(12.02.2020, 21:22)
Sacha:   Dito.
(12.02.2020, 20:49)
J√∂rn Hegner:   woher hat er die l√∂ffelhunde bekommen ?
(04.01.2020, 22:36)
Sacha:   Mal so ne Frage nebenbei: Werden auf TripAdvisor nicht auch weiterhin Hotels und Ausflugsziele in China, Kuba, Saudi-Arabien und Russland angeboten/pr√§sentiert? Also L√§ndern, die in Sachen Menschenrechtsverletzungen nicht gerade den besten Ruf haben? Oder spielt das keine Rolle, weil es dabei nur um Menschen und nicht um Tiere geht....
(20.12.2019, 23:50)
Rainer Hillenbrand:   Es ist eigentlich nicht meine Art, aber zum "offenen Brief" des N√ľrnberger Tiergartenchefs an TripAdvisor f√§llt mir spontan ein: Geil!!
(20.12.2019, 22:28)
W. Dreier:   etwas zu gro√ü - nun
(19.12.2019, 16:04)
W. Dreier:   Hatte soeben nochmals Bilder vom Streifenwiesel nachgeschaut - da geht es oft mit dem Tigeriltis in den Bildern sehr durcheinander. Hier von mir ein Wiesel-Foto aus Posen
(19.12.2019, 16:02)
Bj√∂rn Haberl:   Die Streifenwiesel sind schon l√§nger da, aber es wurde auf die Fertigstellung der Anlage gewartet. Es wurden 2.2 Tiere importiert und 1.1 sind im Moment zu sehen. Ein L√∂ffelhund ist in der neuen Anlage zu sehen. Die Hirscheber sind √ľbrigens auf der rechten der Gelbr√ľckenduckeranlagen.
(19.12.2019, 15:19)
J√∂rn Hegner:   aus welchen zoo sind diese Hirscheber ?
(17.12.2019, 23:45)
J√∂rn Hegner:   der tiergarten N√ľrnberg soll jetzt wieder Hirscheber bekommen haben . sie befinden sich aber allerdings noch hinter den Kulissen .
(15.12.2019, 18:40)
J√∂rn Hegner:   was passiert mit den Tropenhaus . ganz fr√ľher wurden mehrere Tierarten darin gehalten . wie Seekuh , Hirscheber , Zwergflusspferd , Wasserschwein , flachlandtapir und Schabrackentapir .
(01.09.2019, 00:00)
J√∂rn Hegner:   die Gorillas werden ja noch zur zeit gehalten mit den Berberaffen . es sind doch nur drei st√ľck . irgendwann ist doch auch eine andere Affenart geplant , die dazu soll und besser passt . wie irgendwelche Mangaben oder Meerkatzen .
(22.08.2019, 20:43)
Jan Jakobi:   Adrian, zur Zeit lebt in N√ľrnberg nur die Panzernashornkuh Sofie.
Ihr Sohn Sanjay lebt seit März 2019 in Edinburgh.
Der Bulle Ropen ist im Oktober 2017 verstorben.
(17.07.2019, 20:41)
Stefan Frey:   Hallo zusammen,

ich war am Montag im N√ľrnberger Tiergarten und kann zum Panzernashorn erg√§nzen, dass ich eines gesehen habe, und die Gehegebeschilderung verr√§t, dass es sich momentan auch nur noch um ein Tier handelt, das zu sehen ist.
Das Nashorn erhielt Gesellschaft von Zieseln......

Bemerkenswert fand ich die Zuchterfolge bei Alpenkr√§hen und Alpensteinh√ľhnern, wenngleich man vom Nachwuchs in den Gehegen nichts gesehen hat, aber auf dem Aushang waren 13 Alpensteinh√ľhnergeburten vermerkt.
(17.07.2019, 20:30)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:04)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:04)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:04)
Konstantin Biel:   Foto
(17.07.2019, 20:03)
Konstantin Biel:   Am Sonntag war ich im Zoo N√ľrnberg, hier einige Beobachtungen:

Im Giraffen- und Blauhalsstrau√ügehege war nur eine Netzgiraffe. Ist bekannt, wie die Zukunft der Giraffenhaltung in N√ľrnberg geplant ist?

Zur Zeit sind sieben Delfine im Delfinarium, sechs davon waren in der Show (12:45 Uhr) zu sehen. Die Seel√∂wen haben Nachwuchs und waren deswegen bei der Show nicht dabei. Im unterirdischen Bereich kam ein Delfin mehrmals nah an die Scheibe und schien sich f√ľr die Besucher zu interessieren.

Das Panzernashorn, falls es noch im Tiergarten lebt, habe ich nicht zu sehen bekommen, weder im Stall noch in einem der möglichen Gehege. Beschriftung war noch vorhanden. Ist es noch da?

Ein Luchs ist gegen Abend nahe am oberen Gehegegitter auf und abgelaufen und konnte dabei gut aus der Nähe gesichtet werden.

Die Schabrackentapire waren ebenfalls gegen Abend im Stall, wieder gute Beobachtung möglich.

Schön finde ich, dass Erdmännchen und Fuchsmangusten vergesellschaftet sind, so dass man sie im Vergleich sehen kann, dazu noch in einem sehr großen Gehege.

Kennt jemand den aktuellen Stand, was eine Wiederaufnahme der Elefantenhaltung in N√ľrnberg betrifft?


(17.07.2019, 20:02)
Sacha:   @Adrian Langer: Nein, den Tierrechtsorganisationen w√ľrdest Du damit nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Im Gegenteil: Die gingen an die Decke weil die Amazonas-Flussdelphine Wildf√§nge w√§ren, da in S√ľdamerika nur eine Handvoll Zoos und Aquarien diese Art halten und noch seltener (wenn √ľberhaupt) z√ľchten...
Zudem: Die Inias sind nicht wesentlich temperaturempfindlicher als die Grossen T√ľmmler. Das heisst, die Lagune st√ľnde entweder die meiste Zeit des Jahres leer oder man m√ľsste sie f√ľr viel Geld √ľberdachen.
(20.06.2019, 07:25)
Gudrun Bardowicks:   Der Zoo Hannover hat auch noch keine Zuchterlaubnis f√ľr seine Eisb√§ren, da es keinen Abnehmer f√ľr eines der beiden M√§nnchen gibt. Vielleicht sollte man wirklich Eisb√§ren in die USA abgeben.
(04.01.2019, 19:36)
Sacha:   Das kann ich kaum glauben. In den USA f√ľllen sie ehemalige Eisb√§renanlagen (darunter teilweise sehr moderne) mit Grizzlys und N√ľrnberg findet keine Abnehmer f√ľr ein (zuchtf√§higes) Weibchen??????!!!!
(04.01.2019, 19:25)
Oliver Muller:   Da soweit ich wei√ü der Entwicklungsplan des Tiergartens noch nicht hier im Forum geteilt wurde, hier der Link, auf den mich eine nette Zoofreundin auf Facebook hingewiesen hat:

https://tiergarten.nuernberg.de/fileadmin/bilder/Zoowissen/Hintergrundinfo/Struktur-_und_Entwicklungskonzept_Tiergarten_05_Februar_2018_finalisiert_En_mit_Anhaengen_1_bis_4_Berichtsversion.pdf?fbclid=IwAR0vx1yYkau8bVlh48JdYb3aEFDD7X7oaWxgLSLpb_j8NgUSOL8P9c_2SNQ
(28.11.2018, 20:52)
Patrick Marburger:   Ja, sind andere. Die neuen sind sogar zu was n√ľtze (:
Mal hoffen, dass sie sich auch mindest genau so hartnäckig halten, wenn man sich schon den Aufwand macht...
(13.09.2018, 16:39)
Sacha:   Neue Mistk√§fer? Also zus√§tzlich zu denen der Art Peta frankalbrechtensis, die den Tiergarten periodisch immer wieder heimsuchen...;):)
(13.09.2018, 13:37)
W. Dreier:   Na gut, Zeitungsleute - hier ein Schlummerbild von 2012
(20.08.2018, 21:25)
W. Dreier:   Oh, pardon, lese gerade : m√§nnlich
(20.08.2018, 21:15)
W. Dreier:   Wie das? Fatou im Berliner Zoo hatte 2017 schon 57 Jahre? Schw√§che in Mathe - oder wir versuchens mal?
(20.08.2018, 21:14)
Patrick Marburger:   Laut dem Zoofreunde-Forum eine zweite Gruppe Prinz-Alfred-Hirsche, da man die Nachzuchten nicht vern√ľnftig vermittelt kriegt (!).
(19.05.2018, 21:09)
J√∂rn Hegner:   was ist jetzt in den gehege wo zuletzt die gelbr√ľckenducker drin waren ?
(19.05.2018, 17:59)
Oliver Muller:   F√ľr Schweinswale w√ľrde sprechen, dass es ja offenbar immer weniger Haltungskapazit√§ten f√ľr gestrandete Tiere gibt und diese inzwischen immer h√§ufiger eingeschl√§fert statt gerettet werden, dank des Engagements sogenannter Tiersch√ľtzer.
(28.02.2018, 08:00)
Oskar Schwitters:   An Vaquitas glaube ich nicht, da das Becken vermutlich nicht f√ľr sie geeignet ist (zu kalt?) und die Fangaktion ja offenbar aufgegeben wurde.
(27.02.2018, 20:33)
Oskar Schwitters:   Falls die Gro√üen T√ľmmler tats√§chlich abgegeben werden sollen, kommen als Ersatz wohl nur Schwarzmeer-T√ľmmler (wenn auch nur Unterart), die in Osteuropa h√§ufiger gehalten werden und eventuell noch Schweinswale in Frage.
(26.02.2018, 16:21)
Sacha:   Uiiiih, da sollen also Pillendreher aus der Natur entnommen werden! Wo bleiben die Demonstrationen und Medienkampagnen von Endzoo/PETA usw.?????? - Merkw√ľrdig. Ein weiterer Beweis, dass auch Tierrechtler nach dem Motto handeln: Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als die anderen...
(28.12.2017, 12:42)
Oliver Muller:   Vielleicht fusionieren ja demn√§chst PETA und Endzoo zu EndPETA...
(08.08.2017, 16:28)
Sacha:   Ich warte darauf, dass PETA endlich mal die Freilassung der tausenden, qualvoll in Zoos gehaltenen Steinl√§use fordert...;)
Sorry f√ľrs Off-Topic.
(08.08.2017, 15:40)
Tom Schroeder:   Was sollen die armen Viecher denn in Erfurt??? ?
(08.08.2017, 14:24)
W. Dreier:   Die Visayas w√§ren wichtiger - wenn auch nicht so ``sch√∂n``.
(17.05.2017, 08:58)
J√∂rn Hegner:   hat der tiergarten n√ľrnberg vielleicht vor die pinselohrschweine abzuschaffen . weil mir sagte mal jemand das die daf√ľr visaya-pustelschweine holen m√∂chten .
(16.05.2017, 21:12)
J√∂rn Hegner:   diese berberaffen sind doch die letzten im tiergarten n√ľrnberg habe ich geh√∂rt . sie werden ja vorl√§ufig noch mit den gorillas zusammen gehalten . zwar weil sonst keine andere anlage gibts f√ľr sie und ein anderer zoo m√∂chte sie nicht haben . sp√§ter ist dann eine affenart geplant die besser zu den gorillas passt . wie guerezas , mangaben oder meerkatzen . berberaffen und gorillas leben nicht zusammen in freier wildbahn . sie k√∂nnten besser zu den m√§hnenschafen passen . aber dann muss man die anlage aufwendiger bauen .
(26.02.2017, 13:21)
Marcel Poos:   die bobaks sind noch in der r√ľckw√§rtigen haltung, sie kommen im fr√ľhjahr in die neu anlage f√ľr geier, die auf dem gel√§nde der alten braunb√§renanlage entsteht.
(28.01.2016, 12:58)
Michael Mettler:   Laut MANATI 2/2015 h√§lt der Tiergarten seit letztem Jahr Steppenmurmeltiere (und weiterhin/wieder Alpenmurmeltiere). In welcher Anlage werden die Bobaks denn gehalten?
(28.01.2016, 06:58)
Justus Bauer:   wie kann man eigentlich die Tiger Jungs unterscheiden?
sind die beiden Nashörner Roben und Sofie schon zusammen gelassen worden? Wenn ja, gibt es von den beiden ein Foto?
(31.10.2015, 16:19)
Michael Mettler:   Warum hatte N√ľrnberg eigentlich die Haltung von Bongos aufgegeben, obwohl deren Unterart zu einer der aktuell am kritischsten bedrohten S√§ugerformen z√§hlt? Hatte sich die Anlage als nicht optimal erwiesen?
(05.06.2015, 09:46)
Michael Mettler:   Bei meinem Besuch war kein Kaiman (mehr) drin. Laut Aushang war der aus gesundheitlichen Gr√ľnden f√ľr nicht absehbare Zeit hinter die Kulissen genommen worden. Aber selbst mit einem (!) Kaiman w√§re das alte Manatibecken nicht gerade berauschend besetzt...
(31.05.2015, 20:46)
Stefanie Fischer:   Das habe ich auch nicht behauptet ;-) (Der Riesensalamander ist der Plan von Herrn Dr. M√§gdefrau)

Das Manatibecken ist nicht leer, da ist ein Brillenkaiman drin. Ich hätte das ja gern als Tapirbecken mit Unterwassereinblick. Als Voliere kann man das nicht umnutzen, da hinter dem Becken die Flachandtapire zu ihrem Gehege gehen.

Ansonsten gibts da wohl schon irgendwelche Zukunftspläne, meine mich an etaws mit Binturong zu errinnern, aber wer weiß.
(31.05.2015, 19:09)
Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Na, Riesensalamander bestechen aber auch nicht gerade durch Schauwirkung... An der Biberanlage ist der Ziesel tats√§chlich ausgeschildert, und ich habe auch einen darin gesehen.

So weit ich wei√ü, gibt es doch noch keine konkrete Planung, was langfristig mit dem Tapirhaus geschehen soll. Wenn ohnehin ein Warmhaus f√ľr die Harpyien ben√∂tigt wird, k√∂nnte man doch die rechte Hausseite mit dem derzeit leer stehenden alten Manatibecken und dem Pinselohrschweinstall zum Innenquartier f√ľr die Harpyien umbauen (vielleicht durch verglaste Guckschlitze f√ľr die Besucher einsehbar - Vollverglasung w√§re bei den potenziell angriffslustigen V√∂geln auf die kurze Distanz vielleicht keine gute L√∂sung) und eine Harpyienvoliere auf der POS-Au√üenfl√§che errichten. Dann m√ľsste man nicht noch einen zus√§tzlichen beheizten Stall mit all seinen notwendigen Anschl√ľssen in die Landschaft stellen.
(30.05.2015, 13:45)
Stefanie Fischer:   @Michael Mettler: Nachdem sie jetzt mal in meinem Stammzoo waren, kann ich vielleicht ein paar Fragen beantworten.

Die Bartgeier haben ein K√ľken, deswegen wurden die Bauarbeiten unterbrochen. Die Habichtsk√§uze haben ebenfalls Nachwuchs. Bei den Kondoren hats leider nicht geklappt. Die Gro√üvolieren von Kondor und Riesenseeadler mussten abgerissen werden, da sie stark einsturzgef√§hrdet waren. An ihrer Stelle soll eine gro√üe Harpyienvoliere samt Stall entstehen und eine f√ľr Kondor oder Riesenseeadler.

Die Uhus aus der Voliere am Nashornhaus wurden wenig erfolgreich ausgewildert, seitdem leben dort nur noch die Bartkäuze.
Der neue Schneeeulenmann kam mit den Besuchern nicht klar, hinter den Kulissen gehts den Schneeeulen aber super. Zwischendurch sa√ü in der Voliere ein Bartkauz, der hat allerdings jedesmal die danebenwohnenden Kuhreiher aufgeschreckt. F√ľr die Voliere gibts noch keinen Plan.

Das W√ľstenhaus steht immer noch still, da versucht wurde eine EU-F√∂rderung zu bekommen und solange der Antrag lief, konnte man nicht anfangen.

F√ľr die Flederm√§use gibts keine einsehbare H√∂hle. Wei√ü ehrlich gesagt garnicht obs noch welche gibt, sonst hingen immer welche direkt nach dem Besuchereingang an der Decke.

Die Muntjaks waren ausgestorben, eben heute sind aber wieder zwei angekommen. Murmeltier wurde schon seit √ľber ein Jahr nicht gesehen, das Schild durfte aber nicht entfernt werden (m√∂chte ich hier nicht n√§her erl√§utern). Auch da sind heute zwei Neue angekommen, mal sehen wie's weiter geht.

Die Biber wurden abgegeben, weil sie nie zu sehen waren, daf√ľr sollten Ziesel dort leben, aber die haben sich selbst ausgewildert. Der Plan von Dr. M√§gdefrau sind jetzt Riesensalamander, aber daran glaube ich noch nicht.

So wie ich den Plan verstanden habe, soll das Rote das Bullengehege sein, Bullenstall w√§re dann das jetzige Dickh√§uterhaus. Das gestrichelte soll ein Besuchershort-cut (Br√ľcke) sein. An die Bahn wurde glaub garnicht gedacht, allerdings glaube ich nicht, dass man sie aufgibt, nachdem sie m√ľhevoll nach dem Lagunenbau wieder errichtet wurde.
(23.05.2015, 21:41)
Michael Mettler:   Mit den frischen Eindr√ľcken vom Gel√§nde habe ich mir noch mal die Skizze zum geplanten Elefanten-Areal angesehen, die WolfDrei am 25.4.2013 hier im Thread eingestellt hatte und die ich der Einfachheit halber hier hereinkopiere. Laut N√ľrnberger Publikationen sollen die Elefanten sich die Anlage mit anderen afrikanischen Tieren teilen (somit also vorerst Planung mit Afrikanischen Elefanten, die √ľbrigens auch in dem hier nur angeschnitten zu sehenden Innenraumentwurf dargestellt sind). Die Au√üenanlage w√ľrde demnach die Gehege der Addax und Wildesel sowie das alte Flusspferd-/zuk√ľnftige W√ľstenhaus "umflie√üen". Zwei Fragen stellen sich mir allerdings: Die gestrichelte Linie in der Mitte, quasi an der Taille des Gel√§ndes, entspricht doch dem Verlauf der Kleinbahnstrecke. W√ľrde der Tiergarten auf die Bahn tats√§chlich verzichten (oder ihre Trasse drastisch verk√ľrzen), oder liefe die dann in einem Tunnel quer durch die Elefantenanlage - oberirdisch wird ja wohl kaum machbar sein? Und was stellt der rot umrandete Bereich dar (jetzige Fl√§che Hochlandrinder/Gelbr√ľckenducker)? Ein Haus ist dort im Gegensatz zur orange umrandeten Anlage nicht eingezeichnet, demnach d√ľrfte das wohl nicht als Elefantenbullenanlage gedacht sein. Ausweichgehege f√ľr die besagten afrikanischen Mitbewohner?
(05.05.2015, 22:07)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Ich war letztes Jahr mitte Mai zuletzt in N√ľrnberg und da waren auf jeden Fall unten noch 2 Volieren, aber auch schon ausschlie√ülich mit Bartk√§uzen besetzt. Richtig: Die Habichtsk√§uze waren fr√ľher neben Uhus in dieser Volierenreihe untergebracht.
(05.05.2015, 21:35)
Michael Mettler:   @Rainer: Hmm, Bartgeier m√ľsste ich tats√§chlich auch noch in den Volieren gesehen haben - kurze Unsicherheit deshalb, weil mir diese Art vom Tag davor in Frankfurt sehr viel deutlicher in Erinnerung ist. Schneegeier und Wei√ükopf-Seeadler definitiv nicht.

√úbrigens kam es mir auch noch unbekannt vor, dass die Eulenvolieren im unteren Tiergartenbereich zu einer einzigen zusammengelegt wurden (mit Bartk√§uzen). Meiner Erinnerung nach waren das fr√ľher mindestens zwei Abteile und auch die Habichtsk√§uze dort untergebracht.
(05.05.2015, 20:24)
Rainer Hillenbrand:   @Michael Mettler: Kann es denn sein, da√ü in den Greifvogel-Zuchtvolieren NUR noch Kondore, Riesenseeadler und Habichtsk√§uze sitzen? Wenn die Harpyien raus sind, gilt das auch f√ľr Schneegeier, Bartgeier und Wei√ükopfseeadler? W√§re ja nachvollziehbar, damit die beiden anderen "Gro√üen" Platz haben.
(05.05.2015, 19:37)
Michael Mettler:   @Sacha: Von "SIND" kann keine Rede sein, wie man sieht :-)

Beide genannten Arten (und dazu Habichtsk√§uze) sind jedenfalls in den Zuchtvolieren zu sehen, von denen jeweils zwei miteinander verbunden wurden (kannte ich so, glaube ich, auch noch nicht). Die Kondore br√ľten derzeit. Harpyien sind nicht (mehr) in der Schau, das Zuchtpaar ist - um mehr Ruhe zum Br√ľten zu haben - in der nicht √∂ffentlichen Au√üenstation Gut Mittelb√ľg in Schwaig bei N√ľrnberg untergebracht.
(05.05.2015, 17:17)
Sacha:   @MM: Das sind doch nicht etwa die Grossvolieren f√ľr Andenkondore und Riesenseeadler? (Schreck)
(05.05.2015, 16:44)
Michael Mettler:   Baustelle 2: Hier - neben Ex-Braunb√§renanlage und schr√§g gegen√ľber den Greifvogel-Zuchtvolieren - verl√§sst mich leider meine Erinnerung aus fr√ľheren Besuchen. Wurden da fr√ľhere Volieren demontiert, oder sollen neue entstehen...?
(04.05.2015, 22:17)
Michael Mettler:   Baustelle 1: Die ehemalige Braunb√§renanlage wird √ľbernetzt und zu einer Voliere f√ľr Bartgeier, Murmeltiere und andere Alpenbewohner umgewandelt.
(04.05.2015, 22:14)
Michael Mettler:   ... und die zugeh√∂rige Innenunterkunft, die per Faltfensterfront ge√∂ffnet werden kann und in die man √ľber den Graben hinweg zumindest einen gewissen Einblick erh√§lt.
(04.05.2015, 22:12)
Michael Mettler:   Hier die neue Fischkatzenanlage (ehemals Brillenb√§ranlage)...
(04.05.2015, 22:11)
Michael Mettler:   N√ľrnberg fehlt noch in der Berichterstattung meiner "S√ľd-Tour", auch da war ich zuvor viele Jahre nicht.

So waren auch Delfinlagune und Manatihaus noch neu f√ľr mich, von ersterer hatte ich zumindest schon √úbersichtsfotos gesehen. Nachdem ich gerade wegen der Namenswahl immer an ein Gro√übecken √° la Harderwijk gedacht hatte, fand ich den in mehrere separierbare Becken aufgeteilten Komplex etwas gew√∂hnungsbed√ľrftig und an eine Fischzuchtanlage erinnernd, aber haltungstechnisch soll das ja einige Vorteile bieten. Weil ich Harderwijk kenne, war dann die Delfinseite im Blauen Salon, dem Unterwassereinblick, f√ľr mich auch weniger spektakul√§r als die Manatiseite, denn Seek√ľhe kannte ich bis dato √ľberwiegend aus Kleinanlagen (Ausnahme: Odense, aber da war damals gerade wenig Bewegung drin). Dass die plumpen Tiere bei gen√ľgend Bewegungsfreiheit viel elegantere Schwimmer sind, hat mich schon ziemlich beeindruckt. Was mir "oberirdisch" am Manatihaus gef√§llt (und mir auch ohne Manatis, also als "normales" Amazonashaus, gefallen w√ľrde), sind die gro√üen Wasserfl√§chen. Was mir weniger gef√§llt, ist die Wegf√ľhrung; die Urwaldillusion leidet schon etwas darunter, wenn man hinter einer schmalen Pflanzung andere Besucher hindurchschimmern sieht. Gibt es eigentlich sowas wie eine einsehbare H√∂hle f√ľr die Blumenflederm√§use, die ich dann √ľbersehen h√§tte?

Neu f√ľr mich war auch das Mediterraneum (ehemals Magotfelsen). Was habe ich mich gefreut, endlich mal wenigstens einen (!) lebenden Ziesel zu Gesicht zu bekommen, nachdem ich im Laufe der Jahre schon in diversen Ziesel haltenden Zoos war, aber immer zu falschen Jahreszeiten (schon im September war √ľberall Winterschlaf angesagt) - nicht ahnend, dass die Tierchen mittlerweile auch frei im Tiergartengel√§nde vorkommen und ich ihnen im Laufe des Tages noch -zig Mal begegnen sollte... Daf√ľr habe ich diesmal nirgends Alpenmurmeltiere gesehen, weder frei im Gel√§nde noch in der Steinbockanlage, wo sie aber noch ausgeschildert sind. In der Zootierliste werden sie nur unter den ehemaligen Haltungen gef√ľhrt - gibt es sie wirklich nicht mehr?

√úberrascht hat mich, dass das alte Flusspferdhaus noch immer wegen Umbaues zum W√ľstenhaus gesperrt ist. In dessen Au√üenanlage gibt es keine Pr√§riehunde mehr, laut Aushang tauchte die Kolonie nach der Winterruhe nicht wieder auf. Jetzt sind erst mal Riesenkaninchen dort untergebracht.

Laut einem anderen Aushang wurden die Biber abgegeben, weil sie ihre Anlage aufs Fischottergel√§nde erweitern wollten; √ľber einen Folgebesatz werde noch nachgedacht. Beim Bl√§ttern in MANATI-Heften der letzten Jahren bemerkte ich nachtr√§glich, dass die Biberabgabe aber auch schon wieder Jahre zur√ľck liegt, demnach scheint es wohl nicht so einfach zu sein mit dem Neubesatz? H√§tte man dann nicht einfach vor√ľbergehend oder endg√ľltig Nutrias reinsetzen k√∂nnen?

Leer (und ohne Hinweis auf Zukunftspl√§ne) derzeit auch die Schnee-Eulen-Voliere auf der R√ľckseite der gro√üen Stelzvogelvoliere.

Besonders viel Gl√ľck hatte ich bei meinem Besuch mit den Raubtieren. Von den - ohne Robben gerechnet - 14 gehaltenen Arten habe ich 13 in Bewegung sehen d√ľrfen (teilweise sogar sehr ausgiebig), lediglich die Kleinen Pandas traf ich nur ruhend an. Die neue Fischkatzenanlage gef√§llt mir gut, Fotos folgen.

Leider habe ich vergessen, auf eine Muntjak-Beschilderung zu achten, aber laut der hauseigenen TIERGARTENZEITUNG wurden im Herbst drei Muntjaks vom Fuchs gerissen (ebenso zwei Kropfgazellen, deren Gehege deshalb jetzt nachts mit einem Elektronetzzaun gesch√ľtzt wird). Gibt es noch Muntjaks im Tiergarten?

Nachdem ich fr√ľher eher mit Tunnelblick auf das lebende Inventar durch Zoos gelaufen war und das Ambiente nur nebenher gew√ľrdigt hatte, habe ich nach vielen Jahren ohne N√ľrnberg-Besuch diesmal auch das Landschaftsbild ausgiebig genossen. Gleichzeitig ist mir allerdings auch erstmals so richtig bewusst geworden, dass den grandiosen "Bergauf-Gehegeeinblicken" mit Steinbruchkulisse (z.B. Steinb√∂cke oder Gro√ükatzen) auch etliche Perspektiven mit Tiergruben-Effekt gegen√ľberstehen (am augenf√§lligsten wohl bei den Geparden).
(04.05.2015, 22:08)
Stefanie Fischer:   Leider gibt es nur noch ein Eisb√§rjungtier. Das 2. ist nach wenigen Tagen verschwunden, wurde wahrscheinlich aufgefressen. Dem anderen geht es aber gut und er sieht schon echt goldig aus.
(14.01.2015, 20:14)
Heidemarie Busch:   Es gibt Eisb√§rzwillinge. Am 21.11.hat Vera ihre Zwillinge zur Welt gebracht.
(25.11.2014, 16:46)
Stefanie Fischer:   Delfinbaby geboren!
In der Nacht zum 31.10.2014 brachte Sunny ein Junges zur Welt, wahrscheinlich ist es ein Mädchen. Bis jetzt sieht alles gut aus, hoffen wir es bleibt so.
(08.11.2014, 20:25)
Klaus Sch√ľling:   Vortrag im Zoo Frankfurt (!)
Neue Wege in der Tierhaltung ‚Äď Delphinlagune und Manatihaus

Unser Wissen √ľber die Biologie der Tiere wird immer detaillierter und die technischen M√∂glichkeiten beim Bau von Tieranlagen werden immer besser. So ist ein moderner Zoo immer im Wandel, um eine Tierhaltung auf hohem Niveau zu erm√∂glichen. Der Tiergarten N√ľrnberg h√§lt und z√ľchtet Delphine und Seek√ľhe seit etwa 40 Jahren erfolgreich. 2011 konnte mit der neu er√∂ffneten Delphinlagune f√ľr die Tiere wie auch f√ľr die Besucher ein neues Highlight geschaffen werden.

Referent: Dr. Helmut M√§gdefrau, Tiergarten N√ľrnberg
Wann: Mittwoch, 5. November 2014
Wo: Zoogesellschaftshaus,Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1; 60316 Frankfurt
Beginn:18:00 Uhr
Eintritt:kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ‚ÄěErlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz‚Äú statt.

Noch einmal: Der Vortrag findet in Frankfurt statt!
(03.11.2014, 20:00)
Stefanie Fischer:   Die Gelbr√ľckenducker leben momentan wegen Bauarbeiten hinter den Kulissen. Nach einer misslungenen Zusammenf√ľhrung leben sie getrennt. Leider ist das Weibchen schon ziemlich alt.

@C. Lissner:Leider lese ich ihren Beitrag erst heute. Das Gewicht von Cornelius wei√ü ich grad nicht, l√§sst sich aber bestimmt herausfinden. Glaudius wurde zumindest in N√ľrnberg nicht gewogen (vielleicht beim Ausladen in Straubing). Solche Kisten lassen sich einfach nur sehr schwer wiegen und man m√∂chte den Tieren so wenig Stress wie m√∂glich zu muten.

Leider musste die syrische Braunbärin "Mammalia" am 3.7.14 eingeschläfert werden. Sie wurde am 12.1.1975 in Wien geboren. Sie litt unter altersbedingter Herzschwäche und einhergehend einem Lungenödem.
(13.07.2014, 20:59)
Michael Mettler:   Laut MANATI 1/2014 hat der Tierpark schon im November einen m√§nnlichen Gelbr√ľckenducker aus San Francisco erhalten.

In der gleichen Ausgabe wird berichtet, dass die Zucht der Sphinxpaviane schon seit 1942 ohne Fremdblutzufuhr besteht, da fr√ľhere Versuche scheiterten, fremde Tiere zu integrieren und keine weitere Experimente unternommen wurden.
(27.05.2014, 12:31)
C. Lissner:   @Stefanie Fischer
Wissen Sie, was der 2012 verstorbene Tiger "Cornelius" gewogen hat? Große Raubtiere kann man ja i.d. R. nur wiegen wenn sie in Narkose, auf Transporten oder eben verstorben sind. Ich hatte damals, als er verstarb, gelesen dass er nach seinem Tod gewogen wurde, aber kann im Internet keine Info finden, was er genau wog. Wissen Sie was sein Bruder "Claudius", der ja m.W. wieder in Straubing ist, wog?
Mich interessiert das Gewicht von männlichen Amurtigern "in ihren besten Jahren" da sie mir in Zoos immer so gewaltig vorkommen, ich aber wissen möchte ob es nur ein subjektiver Eindruck ist durch das längere Fell oder tatsächlich so der Fall ist.
Danke im Voraus

(05.05.2014, 10:46)
Hannes L√ľke:   Fischkatzen gibt es reichlich. Die sind mittlerweile selbst in Privathand weit verbreitet...
(30.04.2014, 09:13)
J√∂rn Hegner:   ist schon geplant woher der tiergarten n√ľrnberg fischkatzen bekommen wird . diese kommen ja in der ehemaligen brillenb√§ren-anlage rein .
(29.04.2014, 21:03)
Stefanie Fischer:   @Jolantha Belik: Katinka kann sich aber sehr wohl in den Laufgang hinter den Raubtierboxen zur√ľckziehen, was sie auch die meiste Zeit tut. Menschen und auch Kameras hasst sie nachwievor.

Ansonsten setzen sehr viele Besucher ihre Kinder immer wieder auf die Mauern auch beim Brillenbär und den Löwen.

Bei ihrem "Ausbruchsversuch" saß aber wohl kein Kind auf der Mauer, sie hatte es eher auf eine ältere Frau abgesehen. Was auch immer die an sich hatte.
(01.10.2013, 15:52)
Michael Gradowski:   @Jolantha Belik: Was soll man dazu sagen. Die Idioten sterben nie aus!
(03.09.2013, 13:56)
Michael Gradowski:   @Jolantha Belik: Was soll man dazu sagen. Die Idioten sterben nie aus!
(03.09.2013, 13:54)
Jolantha Belik:   Am Wochenende haben Besucher auf Facebook berichtet, dass besonders kluge Leute ihr Kind auf die Mauer gesetzt haben, mit den Beinen ins Gehege hinein. Dass die Tigerin die baumelnden Beine haben wollte, ist wohl klar. Es sollen nur knapp 10 cm zw. Pranke und den Beinen des Kindes gefehlt haben. Dann d√ľrfte die Tiger wohl auf den Geschmack gekommen sein - und jetzt ist sie wieder im Haus eingesperrt, in dem sie keinerlei R√ľckzugsm√∂glichkeiten vor den lauten Besuchern hat :-(

http://www.nordbayern.de/freizeit/tiergarten/tiergarten-nurnberg-tigerin-an-ausbruch-gehindert-1.3131880


(02.09.2013, 23:01)
Stefanie Fischer:   @MM: Ok ich habe das "direkt" vergessen. Sie stammt also soweit ich wei√ü von Tieren hab, deren Gene bisher noch nicht in der europ√§ischen Zoowelt vertreten sind.

Generell glaube ich auch an das Problem des genetischen Flaschenhalses der Wildpopulationen, aber besser als nichts.
(02.06.2013, 19:40)
Michael Mettler:   @Stefanie: Alle anderen Zootiger dieser Welt stammen allerdings auch von Wildf√§ngen ab :-)

Bei Tieren wie Amurtiger, Indischem L√∂wen oder S√ľdlichem Breitmaulnashorn w√ľrde mich wirklich mal interessieren, ob man √ľberhaupt noch von Fremdblut (also den bewussten genetisch besonders wertvollen Tieren) ausgehen kann. Alle drei haben im Freiland innerhalb der letzten hundert Jahre eine extreme Flaschenhalssituation durchlaufen, in der es mit gro√üer Wahrscheinlichkeit auch zur Verpaarung enger Verwandter gekommen sein d√ľrfte. Angeblich sollen doch beim Geparden viele Individuen genetisch fast identisch sein, woraus man eine schon sehr viel fr√ľher durchlaufene Flaschenhalssituation ableitete. Ob das bei den genannten F√§llen (deutlich j√ľngeren Datums!) wirklich anders ist...?
(01.06.2013, 23:02)
Stefanie Fischer:   Nachdem am 21.05. der sib. Tiger Glaudius wieder in seinen Heimatzoo Straubing gewechselt ist, ist am 27.05. eine Tigerdame aus Moskau in N√ľrnberg angekommen. Sie stammt von Wildf√§ngen ab und ist deshalb besonders wertvoll f√ľr die Erhaltungszucht. Ein passender Partner wird noch gesucht. Im Moment ist sie knapp √ľber zwei Jahre alt.
(01.06.2013, 22:44)
Stefanie Fischer:   Die Fuchsmangusten sollen mit den Erdm√§nnchen vergesellschaftet werden. Es entsteht nur ein Gehege. Der Bau geht ganz gut voran, ein Teil des Zaunes steht schon, auch die Fundamente f√ľr das "Haus" stehen schon. Es wird eine f√ľr meine Begriffe seeehr gro√üe Erdm√§nnchenanlage.
(26.04.2013, 19:20)
Oliver M√ľller:   Toll, dann ist die Kollektion an Erdm√§nnchen-Look-alikes damit ja wohl komplett. :-)
(26.04.2013, 17:19)
WolfDrei:   Im "Manati" April gibt es eine schematische Zeichnung des "Elefanten-Parks". Zu den (oder daneben) Surikaten sollen auch noch Fuchsmangusten kommen.
(25.04.2013, 16:26)
Stefanie Fischer:   @ Michael Mettler: An realistisches kalkulieren glaube ich erst, wenn das Ding steht. Hat bei der Lagune ja auch nicht geklappt (und die war teuer genug)

Der Umbau w√§re aber eben auch nur ne Notl√∂sung gewesen und h√§tte nie die M√∂glichkeit zur Herdenhaltung/Zucht gegeben. Insofern verst√§ndlich sich das Geld zu sparen und auch vern√ľnftig, da sich die Stallsituation nicht wirklich verbessert h√§tte.
(18.04.2013, 19:45)
Jolantha Belik:   Die Eisb√§rbuben sind wohlbehalten in Warschau angekommen. Sie haben auch schon die Au√üenanlage erkundet.
(18.04.2013, 18:11)
Michael Mettler:   Das ist eben der Unterschied zwischen einer Umbauma√ünahme und einem weithin vermarktbaren Gro√üprojekt...

Bez√ľglich der Kosten: Vielleicht hat da ausnahmsweise mal jemand realistisch einkalkuliert, dass sich Baukosten zwischen dem Erstentwurf und der Fertigstellung gemeinhin schneller vermehren als die Tiere, die in ein solches Projekt einziehen sollen. Vielleicht ist der Baupreis je Quadratmeter beim Elefantenprojekt sogar noch g√ľnstiger als bei der Erdm√§nnchenanlage ;-)
(16.04.2013, 14:09)
Elisabeth Hiendl:   ich finde es vor allem witzig dass 900000 f√ľr demn Umbau zur Bullenanlage zu viel waren aber fur 50 Mio kann man ja mal planen
(16.04.2013, 10:50)
Sacha:   @Jennifer: Vielleicht weil es bei der Masse Kunstfels ordentlich Mengenrabatt gab...;)
(15.04.2013, 14:59)
Jennifer Weilguni:   Da√ÉŇł es beim Baum von Anlagen f√ɬľr Elefanten nach oben hin so gut wie keine Grenze zu geben scheint, haben ja die K√ɬ∂lner vorgemacht. Aber selbst die haben "nur" 15 Millionen daf√ɬľr hingebl√ɬ§ttert.
(15.04.2013, 14:04)
Stefanie Fischer:   Viel ausgeben kann man immer. Ein Delfinarium haben andere sicher auch f√ľr billiger geschafft zu bauen. Der Plan ist wirklich ungenau, wahrscheinlich, weil er noch sehr weit unten in der Schublade des Direktors liegt ;)
Haupteil der Anlage wird die Dybowski- und Elefantenhauswiese, das Alte Flusspferdhaus ebenso wie die Mendes-/Somalianlagen bleiben erhalten. Der vordere Weiher soll woll als Badebecken irgendwie mit einbezogen werden. Beim Haus glaub ich eher, dass es Kraniche Richtung Au√üenzaun entsteht, aber wer wei√ü. Nur die Wegef√ľhrung k√∂nnte evtl. etwas schwierig werden. Und bei der Anzahl der Elefanten hat es der Grafiker, glaube ich, ein bisschen √ľbertrieben.
(14.04.2013, 22:46)
Oliver M√ľller:   Ich kann hier leider nicht scannen. Ist aber auch unspektakul√§r die Skizze, nur ein paar Umrisslinien auf dem Luftbild des Tiergartens ohne jede Erkl√§rung.
(14.04.2013, 17:23)
Ottmar M√ľller:   K√∂nnte vielleicht jemand die Skizze hier reinstellen? :)
(13.04.2013, 14:03)
Oliver M√ľller:   Die Summe finde ich auch sehr hoch gegriffen. Immerhin hat man in Gelsenkirchen von ungef√§hr dem doppelten Betrag einen ganzen Zoo gebaut.
Wenn ich die Skizze richtig verstehe, ist die Fl√§che zwischen Lagune und den Weihern nahezu komplett daf√ľr vorgesehen, d.h. Die heutigen Anlagen f√ľr Dybowskihirsche, Somaliwildesel, Mendesantilopen, Kraniche, Gelbr√ľckenducker und Hochlandrinder w√ľrden verwendet, ggf. Soll das alte Elefantenhaus die Eingangshalle f√ľr die Innenanlage werden. Diese soll allein 6500 qm gro√ü werden. Die Skizze der Innenanlage enth√§lt neben Wasserf√§llen jede Menge tropischer Vegetation, die die Elefanten vermutlich als Futter ansehen w√ľrden. :-)
(13.04.2013, 12:48)
Joshua F√∂rg:   Und wo genau soll die Elefantenanlage entstehen? Oberhalb des Kinderzoos? An der Uferpromenade?
(12.04.2013, 19:32)
Bj√∂rnN:   Erstmal hoch stapeln, dann zur√ľckrudern...
(12.04.2013, 15:35)
Niedersachse:   50 Mio sind mE √ľberteuert. Das geht deutlich g√ľnstiger, selbst bei einer attraktiven Anlage.
(12.04.2013, 14:30)
Oliver M√ľller:   Laut April-Manati plant N√ľrnberg mittelfristig einen Elefantenpark f√ľr 50 Millionen Euro mit Indoor-Halle. Die Vorentwurfs-Skizze zeigt nicht weniger als 22 Tiere.
(12.04.2013, 13:42)
Oliver M√ľller:   200.000 ‚ā¨ soll die Anlage kosten. Irgendein anderer Zoo (ich glaube Stuttgart) baut f√ľr 250.000 ‚ā¨. Schon krass.
(12.04.2013, 13:36)
Jennifer Weilguni:   Oder die Besucher freuen sich einfach dar√ɬľber, da√ÉŇł die so beliebten Erdm√ɬ§nnchen noch eine weitere Anlage bekommen haben. Die f√ɬľhlen sich dort eben so wohl, da√ÉŇł sie sich wie dir Karnickel vermehren und darum dauernd neue Anlagen gebaut werden m√ɬľssen.:-)
(12.04.2013, 12:06)
Michael Mettler:   Dann kann der Tiergarten ja zuk√ľnftig die genannten Arten einsparen, wenn die "Originale" eingezogen sein werden... ;-)
(11.04.2013, 17:40)
Stefanie Fischer:   Wobei die Besucher in N√ľrnberg bisher keine Probleme hatten im ganzen Tiergarten Erdm√§nnchen zu entdecken, seien es Ziesel, Pr√§riehunde, Murmeltiere oder zumindest schon nah dran Zebramangusten.
(11.04.2013, 12:32)
Jennifer Weilguni:   @WolfDrei
Ja, man fragt sich, wie ein Zoo der heutigen Zeit √ɬľberhaupt noch ohne auskommen kann. :-)
(10.04.2013, 20:12)
WolfDrei:   Endlich! Wie ich gestern in der M√§rzausgabe des Tiergarten Journals las, bekommt der Tiergarten N√ľrnberg endlich eine Erdm√§nnchenanlage.
(10.04.2013, 11:06)
Jan Jakobi:   Die Panzernashornkuh "Purana" musste gestern eingeschl√§fert werden. Sie erlitt am 3. November 2012 eine Fehlgeburt im 7.- 8. Monat. Die Fehlgeburt wurde durch eine Geb√§rmutterentz√ľndung ausgel√∂st. Hinzu kam eine Augenentz√ľndung, leider war die Bek√§mpfung mit Antibiotika nicht erfolgreich.

Quelle:
http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=1141&tx_ttnews[backPid]=44&cHash=1c6fd45dbb
(15.11.2012, 18:25)
Stefanie Fischer:   @WolfDrei: Das alte Flu√üpferdhaus wird wirklich umgebaut, es gibt auch schon erste Pl√§ne f√ľr den Tierbesatz, aber momentan ist das finanziell nicht zu machen. Er√∂ffnung 2013/2014.
Es gibt zwei kleine Pandas, Patna liegt meistens hoch im Baum, Rex ist eher mal unterwegs. Es gibt √ľbrigens nur noch eine W√∂lfin.
Wie gefällt ihnen das Manatihaus?
(28.09.2012, 20:47)
WolfDrei:   Zur Anfahrt der zoologischen ‚ÄúTour de France‚ÄĚ mit Beginn Mulhouse ging es zun√§chst Richtung N√ľrnberg mit einem Schnellbesuch am Schmausenbuck - es ging ja noch nach Konstanz. Hier haben verschiedentlich Fans die Lage in den letzten 2 Jahren beschrieben - nat√ľrlich nun die Delfinlagune! Ankunft gegen 13 Uhr, Parkpl√§tze trotz eines ‚Äúnur‚ÄĚ Montag voll besetzt, ca 25 ¬įC , Sp√§tsommertag. Gl√ľcklicherweise konzentrierten sich gesch√§tzte 50% der Besucher auf die Delfinschau und die Restauration. Dagegen nach dem Gang durch den Lagunen-Urwald mit den Bla√ükopfsakis relative Ruhe im Blauen Salon - sch√∂ne Sicht durch gro√üe Scheiben auf die Manatis und die Delfine, klares Wasser bei letzteren. Nur das Weitwinkel-Objektiv wollte nicht - nur ca 55 mm kleinste √Ėffnung. ‚ÄúOben‚ÄĚ jubeln die Besucher in der Seel√∂wen/Delfinschau. Weiter dann : das Hippohaus hat nach Umwandlung in ein Terrarium/Kaimanhaus unter der Feuchtigkeit gelitten - nun Umbau zu einem W√ľstenhaus - zumindest behauptet das ein Schild. Geschlossen, aber drau√üen - nein, keine Surikaten - Pr√§riehunde. Wie stets liegen die Dybowski-Sikas in der Mitte der gro√üen Anlage, der Riesenducker bleibt unsichtbar, auch die Prinz-Alfreds - ebenfalls bei einem sp√§teren Durchgang. Kaffernb√ľffel, Afrikasteppe, die Kropfgazellen, Kulane und Trampeltiere, Bisons, Przewalskis dann, keine Rotducker zu sehen. Hoch geht‚Äôs schwitzend zum Aquapark - tierisch etwas leer oder nur Ruhe, aber dennoch eine gute weitl√§ufige Anlage. Die kleinen Pandas fehlen (?), Neubesatz geplant. Mit Ausnahme der Junggeparden lagen alle Katzen irgendwo herum, ein Tigerkopf sichtbar, ein Irbisschwanz, auch ein St√ľck Tapir. Das Innenhaus der Katzenanlage gef√§llt - mehr Platz , weniger in der Tiefe, nach dem Umbau. Die W√∂lfe und Marder sind unsichtbar, daf√ľr pr√§sentiert sich ein guter Steinbock, die Dreiviertelstarken √ľben Stirnkampf. Dann noch ein Panzernashorn zusammen mit den Muntjaks, die Wapitis, Takins, M√§hnenschafe, HZA, Nilgaus.
Sehr in die Jahre gekommen ist nun das Menschenaffenhaus, dazu die Hitze, nichts los in der Familie, daf√ľr toben am Giraffenhaus auf einer Insel die Saimiris in einer Eiche, die K√§nguruhs liegen auf der D√ľne, selbst die Paviane sind ruhig und genie√üen die W√§rme. Und immer wieder bestaune ich an manchen Stellen den Baumbestand, speziell die Eichen!
Nicht alles konnte ich besuchen, doch eine gute Einstimmung f√ľr die Tour war es, habe ich doch den Tiergarten ca 6 Jahre nicht gesehen.

(27.09.2012, 09:17)
Jolantha Belik:   Inzwischen habe ich erfahren, dass es Ropen gut geht und dass er nach wie vor in N√ľrnberg ist (vielen Dank an Heike!) :-)
(13.07.2012, 14:18)
Jolantha Belik:   Hat denn wirklich niemand was mitbekommen, wo Nashornbulle Ropen steckt? In N√ľrnberg wurde er von Besuchern schon l√§ngere Zeit nimmer gesehen, es gibt auch keine Meldung von anderen Zoos wegs "Liebesurlaub" ...
(13.07.2012, 12:53)
Jolantha Belik:   Angeblich soll Ropen nicht mehr in N√ľrnberg sein, sondern auf "Liebesurlaub". Wei√ü da jemand etwas dr√ľber?
(10.07.2012, 00:11)
Werner Schindler:   Im Videotext des BR ist heute zu lesen, dass nach Auskunft des zust√§ndigen B√ľrgermeisters der Stadt N√ľrnberg eine Kostenexplosion beim Bau des Delphinariums und des Manatihauses stattgefunden hat. Von veranschlagten 24,2 auf 29,7 Millionen. Als Ursache werden fehlerhafte Berechnungen genannt. Die Mehrkosten von 5,5 Mio sind allein vom Tiergarten zu tragen.

Das soll doch wohl hei√üen, aus dem Haushaltstitel f√ľr den Tiergarten im st√§dtischen Etat, oder? Da wirds an einer anderen Ecke f√ľr den Tiergarten ganz sch√∂n knautschen, wenn man sich so die kommunalen Finanzen ansieht. Oder gehen die Mehr-Millionen teilweise zu Lasten des Vereins der Tiergartenfreunde e.V., der meines Wissens das Manatihaus voll finanziert hat?
(18.06.2012, 23:44)
Bj√∂rnN:   ... der sehr videl und aufgeweckt ist. Das M√§nnchen ist momentan hinter den Kulissen, "Pinola" und Mutter "Indra" sind im Tapir-Tropenhaus zu sehen.
(13.02.2012, 19:31)
Liz Thieme:   Am 28.1. gab es weiblichen Schabrackentapir-Nachwuchs.
(13.02.2012, 18:59)
Liz Thieme:   Der Tiergarten hat heute die Schlie√üung des Flusspferdhauses bekanntgegeben, √ľber die hier durch MM schon im September informiert wurde. Es wird in Zukunft als Trockenhalle genutzt werden. Der bisherige Bestand wurde auf den Park und auf andere Zoos verteilt.
(25.11.2011, 17:30)
Liz Thieme:   Die Tigerin "Sigena" wurde eingeschl√§fert, aufgrund von Tumor und Ellenbogenerkrankung.
(03.11.2011, 19:46)
Werner Schindler:   @ Joshua F√∂rg: Das Zusammenleben von Muntjak und Kleinem Panda gestaltet sich wohl doch nicht immer so problemlos, wie der Tiergarten schreibt.
Siehe dazu mein heutiger Beitrag unter "Opel-Zoo".
(03.10.2011, 19:07)
Joshua F√∂rg:   Hier ein kleiner Artikel von der Homepage des Tiergartens:

Wieder ein Kleiner Pandabär im Tiergarten
Seit 15.September 2011 ist im Gemeinschaftsgehege der Muntjaks
wieder ein Kleiner Pandabär zu sehen. Auf Empfehlung des
Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) kam am 25.
August ein junges Weibchen in den Tiergarten der Stadt N√ľrnberg,
das am 17. Juli 2010 im Zoo von Aalborg geboren wurde. Das EEP
hat uns f√ľr das Fr√ľhjahr 2012 die Ankunft eines M√§nnchens avisiert.
Nach dem gewaltsamen Tod des Pärchens vor dreieinhalb Jahren
war das Gehege nur von Muntjaks besetzt. Der damals lebende
Muntjakhirsch hatte später seine zwei Weibchen mit den Klauen der
Vorderbeine verletzt und vermutlich ein Jungtier getötet. Aufgrund
dieser massiven Verhaltensstörungen wurde der Hirsch getötet und
verf√ľttert. Die neue Gruppe lebt wieder absolut harmonisch
zusammen.
Die problemlose Gemeinschaftshaltung beider Arten im Tiergarten
von 1998 bis 2008, R√ľckfragen beim EEP und anderen Zoos, die
diese Arten seit Jahrzehnten erfolgreich zusammen halten,
best√§tigten uns die Einmaligkeit des Vorfalls in N√ľrnberg, wobei bis
heute eine Fremdeinwirkung nicht endg√ľltig ausgeschlossen werden
kann.
Sicherheitshalber wurde der Stall so umgebaut, dass die Pandabären
in allen Abteilen eine zweite Etage zur Verf√ľgung haben, die nur sie
betreten können. Im Außengehege stehen dem Katzenbären, wie die
Kleinen Pandabären auch genannt werden, noch zwei
Unterschlupfh√ľtten in den B√§umen zur Verf√ľgung.
(02.10.2011, 18:52)
R√ľdiger:   Der Tiergarten N√ľrnberg ist Zuchtbuchf√ľhrer bei den Schabrackentapir.
Weiss jemand im Forum , ob das Zuchtweibchen gestorben ist ?
Laut ISIS lebt nur noch das junge Männchen im Bestand. Ist dem so oder ist schon eine Nachfolgerin eingetroffen ?
(25.09.2011, 13:55)
Klaus Sch√ľling:   Wir haben inzwischen die 34. und 35. Auflage des Zoof√ľghtrers (jweils f√ľr 4,- Euro incl. Versand) im Programm.

Die Neuauflage vollzieht die Zusammenlegung der Eintritte f√ľr Tiergarten und Delfinarium/Lagune: Es gibt also keinen separaten Wegweiser f√ľr die Delfine mehr. Die Inhalte wurden dazu entsprechend gek√ľrzt.

(10.09.2011, 13:51)
Jolantha Belik:   Danke sch√∂n, Michael!
(04.09.2011, 19:02)
Michael Mettler:   Um es etwas detaillierter zu machen, was der aktuelle Zoof√ľhrer (Anmerkung f√ľr Sammler: 2011 erschienen bereits ZWEI Ausgaben) zu den H√§usern hergibt: "Das Zukunftsprojekt Flusspferdhaus mit einer gro√üen Halle ist in die Bebauung des gesamten Areals bereits einbezogen, aber noch weit von einer Finanzierung entfernt." Das alte Haus leidet in seiner Bausubstanz unter der hohen Luftfeuchtigkeit, deshalb der Gedanke, daraus eine W√ľstenhalle zu machen - nach bautechnischen Untersuchungen soll damit noch im Herbst/Winter 2011 begonnen werden.

F√ľr das Tropenhaus m√ľsste im Sommer ein Baugutachten erstellt worden sein, um beurteilen zu k√∂nnen, welche Teile der Bausubstanz in Ordnung sind, welche nicht mehr zu retten sind und bei welchen sich eine Sanierung lohnen w√ľrde. Erst danach wird ein neues Konzept entstehen. Vorerst bleiben die Tapire und Pinselohrschweine Hauptbewohner, alles √úbrige soll solange "wechselweise" genutzt werden.

@Jolantha Belik: Auch deine Frage beantwortet der Zoof√ľhrer, die Nashornplastik stammt von Gisela Metz.
(04.09.2011, 18:32)
Jonas Homburg:   Nachdem ich vor kurzem wieder im Tiergarten N√ľrnberg war, ein kleiner Langebericht: neue Nashornanlage sch√∂n, Delfinlagune und Manatihaus einfach √ľberragend.
Zur Frage mit dem Tropenhaus: laut dem aktuellen Zoof√ľhrer ist nicht mal klar, ob man es √ľberhaupt weiternutzen kann, denn die Bausubstanz ist z.T. marode.
Aus dem alten Flusspferdhaus soll laut Zoof√ľhrer eine W√ľstenhalle werden, was mir sehr gut gefallen w√ľrde, da es die kaum in Zoos gibt.
Auf die Idee mit dem zusammenh√§ngenden Asienteil war ich auch schon mal vor L√§ngerem gekommen, hatte es aber immer nur f√ľr eine Gedankenspielerei gehalten. Aber wer wei√ü.... ;-)
(25.08.2011, 21:24)
Michael Mettler:   ISIS verzeichnet f√ľr den Kalifornischen Seel√∂wen gerade mal 22 Jungtiere weltweit innerhalb der letzten 12 Monate, das erscheint mir in der Relation zu den Haltungen nicht viel (wobei US-Zoos vermutlich bewusst auf Zucht verzichten, nur 2 der Nachzuchten sind f√ľr dort angegeben) und d√ľrfte gerade mal die Verlustrate im gleichen Zeitraum ersetzen.
(25.08.2011, 18:38)
Mirko Schmidkunz:   Aber die Zucht l√§uft doch in den anderen Zoos genauso gut. Ich k√∂nnte mir auch vorstellen, dass es an der h√∂heren Schauattraktivit√§t liegt.
(25.08.2011, 16:30)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Hat N√ľrnberg nicht eine florierende Seel√∂wenzucht? Das k√∂nnte angesichts der st√§ndig herrschenden Nachfrage in der Zoowelt eine Begr√ľndung sein.
(25.08.2011, 12:20)
Mirko Schmidkunz:   Ich bin kein Freund von unbegr√ľndeten Doppelhaltungen. Und dieser Grund liegt bei den in Freiland nicht bedrohten und in den Zoos am h√§ufigsten gehaltenen Kalifornischen Seel√∂wen nicht vor. Kann man nicht die Tiere im Aquazoo, die mit Seehunden zusammen leben, durch eine andere Robbenart ersetzen. B√§renrobben/ Stellers Seel√∂wen sind wohl nicht zu bekommen, aber ich k√∂nnte mir auch Kegelrobben vorstellen, die ja kam gehalten werden in deutschen Zoos.

(25.08.2011, 11:34)
Martin Skerhut:   @Michael Mettler: ich mag Haiwelse, so wie ich Welse im Allgemeinen mag, abeer ich finde es eine Verschwendung der M√∂glichkeiten, wenn das Seekuhbecken nur daf√ľr verwendet w√ľrde. Allerdings habe ich den Neubesatz noch nicht gesehen, viellleicht passt das ja auch ganz gut.


(19.08.2011, 22:43)
Jolantha Belik:   Wei√ü jemand von Euch, wer der K√ľnstler der Nashornskulptur im Nashornhaus war?

Übrigens, beim dritten Anlauf habe ich auf meine Anfrage vom Tiergarten doch noch eine Antwort (samt Fotos) bekommen, sogar von Dr. Mägdefrau selber :-)
(19.08.2011, 20:54)
Dimi Seidenath:  
Bez√ľglich Zootierliste sollte das hier hilfreich sein
http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Manatihaus.341.0.html
einfach unter aktuellen Tierbesatz nachschauen

Ich dachte das Elefantenhaus sollte eher bei Menderesantilopen und Somalieseln gebaut werden?
Aber vielleicht verwechsel ich das auch.
(19.08.2011, 16:44)
Joshua F√∂rg:   Im Manatihaus sah ich einen (Horn-?)k√§fer, Naschv√∂gel sind meines Wissens auch neu.
(19.08.2011, 12:38)
Ottmar M√ľller:   Die Haiwelse im alten Seekuhbecken sind auch noch nicht eingetragen.
(19.08.2011, 10:20)
Mirko Schmidkunz:   Kann mir jemand eine vollst√§ndige Liste der neuen Tierarten im Manatihaus geben, um sie in die Zootierliste aufzunehmen. Ich habe dort nur T√ľrkistangare und Wei√ükoptsakis eingetragen, die ich im TV oder Bildern gesehen habe.

(19.08.2011, 10:09)
Michael Mettler:   @Martin Skerhut: Auch wenn wir als Zoofans gemeinhin andere Tierarten "bevorzugen", h√§tte auch die Pr√§sentation von Haiwelsen unter den Gesichtspunkten, nach denen Zoos heute ihre Tierbest√§nde zusammenstellen, einen Sinn in Sachen Didaktik und Artenschutz:
http://www.wwf.de/themen/meere-kuesten/fischerei-und-fischzucht/jeder-kann-handeln/neu-fischratgeber/pangasius/
(19.08.2011, 08:50)
Martin Skerhut:   Ich werde erst am 11. September nach N√ľrnberg kommen, aber ich hoffe doch mal, dass das Seekuhbecken (oder der Platz daf√ľr) doch besser genutzt wird, als "nur" f√ľr Haiwelse.
(18.08.2011, 23:08)
Alexander Fuchs:   Fr√ľher wurden Anlagen doch recht steril gehalten und mit wenig Struktur, dadurch wirkt/e es f√ľr Besucher doch recht √úbersichtlich.
Gerade heute ist es ja so, dass gute strukturiete Anlagen größer wirken als sie tatsächhlich sind.
(18.08.2011, 22:48)
Joshua F√∂rg:   Nun war ich heute in N√ľrnberg. Das alte Seekuhbecken wird nun von Haiwelsen bewohnt. Ich muss sagen, die Lagune und vor allem das Manatihaus sind weltklasse.
(18.08.2011, 20:18)
Oliver Jahn:   Die Tiere hatten alle Einzelgehege, und sicher waren die Haltungen fr√ľher nicht immer so gro√üz√ľgig, wie heute manchmal. Vieleicht t√§uscht heute aber auch √∂fter mal das drumherum √ľber die tats√§chlichen Gr√∂√üen hinweg. Auf jeden Fall w√§ren diese Tiere nicht neu in diesem Haus. Und ledigliche Fische und Schildkr√∂ten hielte ich pers√∂nlich f√ľr einen etwas sparsamen Besatz.
(16.08.2011, 20:59)
Martin Skerhut:   @Oliver: ich gehe davon aus, dass die Becken nicht gr√∂√üer waren, fr√ľher wurden die Tiere einfach in anderen (kleineren) verh√§ltnissen gehalten.
@Joshua: Ich nehme an, dass sie im gleichen Haus gehalten wurden, obwohl ich eine Vergesellschaftung mit Seek√ľhen udn Flusspferden und/oder Tapiren gerne mal sehen w√ľrde....ob das funktioniert?
(16.08.2011, 20:00)
Joshua F√∂rg:   Zusammen? Hei√üt das vergesellschaftet oder im gleichen Haus?
(16.08.2011, 19:38)
Oliver Jahn:   In dem Haus der Seek√ľhe wurden bereits Zwerglusspferde gehalten. Und das zusammen mit Seek√ľhen, Flachland- und Schabrackentapiren. Waren denn zu dieser Zeit die Becken gr√∂√üer?
(16.08.2011, 19:13)
Mirko Schmidkunz:   Das Haus soll auf dem Gel√§nde der Bisons und oberhalb davon entstehen.
(16.08.2011, 16:29)
Joshua F√∂rg:   Soll jetzt doch ein neues Elefantenhaus gebaut werden? Ich dachte, es hat sich er√ľbrigt...
(16.08.2011, 13:48)
Mirko Schmidkunz:   Ich meine ziemlich sicher, dass das Haus auch unter Denkmalschutz steht und dann nur in Ausnahmefall abgerissen werden kann. Auch die Pl√§ne f√ľr ein neues Flu√üpferdhaus sehen den Erhalt des alten Geb√§udes vor. Ich glaube nicht, dass das neue Haus, dessen detaillierte Pl√§ne schon seit Mitte der 90er fertig sind., jemals gebaut wird. Eine Chance sehe ich nur, wenn das neue Elefantenhaus nicht kommt.
(16.08.2011, 10:04)
Martin Skerhut:   Schade um das Nilpferdhaus, das wird ja dann wohl auch abgerissen ...oder w√ľrde sich eine Sanierung lohnen?
Wenn die Brillenkaimane umziehen w√§re ja der neue Tropenhausbesatz einigerma√üen gekl√§rt. Bin ja mal gespannt, wann das offiziell bekannt gegeben wird...w√§re schade, wenn der Platz nicht genutzt werden w√ľrde...
(15.08.2011, 22:08)
Bj√∂rnN:   F√ľr Zwergflusspferde ist mir das Becken zu klein, ebenso die eventuelle Innenanlage (bei Abgabe der Flachlandtapire).

Die Lösung ist ganz einfach, Fische und Schildkröten rein und diesen (den Schildkröten) die kleine Insel und den angrenzende Raum der Zwergseidenäffchen zugänglich machen.
(15.08.2011, 13:29)
Joshua F√∂rg:   K√∂nne man nicht Zwergflusspferde darin halten? Bin mir nicht sicher, ob es auch Platz f√ľr einen Landbereich geben w√ľrde; war erst 3 Mal in N√ľrnberg. Meines Wissens gibt es hinter der Seekuhanlage ja ein Gehege f√ľr Zwergseiden√§ffchen; wenn man das Gehege abrei√üen w√ľrde, w√§re eigentlich Platz f√ľr die Hippos.. Oder irre ich mich?
(15.08.2011, 13:15)
Mirko Schmidkunz:   Mir wurde vor einigen Wochen im Tropenhaus gesagt, dass offiziell noch keine Entscheidung gebe. Da das Nilpferdhaus sehr marode sein soll, k√∂nnte es, sein, dass die dortigen Brillenkaimane umziehen werden.
(15.08.2011, 10:54)
Joshua F√∂rg:   Vielleicht ein weiteres Badebecken f√ľr die Tapire?
(13.08.2011, 23:25)
Martin Skerhut:   Was passiert jetzt eigentlich mit dem freien Raum im Tropenhaus, nachdem die Manatis umgezogen sind?
(13.08.2011, 23:06)
Mirko Schmidkunz:   Es k√∂nnte nat√ľrlich sein, dass die Stallkapazit√§ten nicht ausreichen. Kann man eigentlich auch davon ausgehen, dass Huftiere heute mehr Platz in ihren H√§usern haben als fr√ľher. Die Au√üenanlage ist f√ľr Tiergartenverh√§ltnisse nicht allergr√∂√üte. Deswegen erwarte ich nciht das es zu einem Wiederaufleben dieser dreier WK kommt. Die Nanduanlage wurde jetzt ja auch den M√§hnenschafen zur Verf√ľgung gestellt.
(10.08.2011, 12:07)
Michael Mettler:   Ich meine mich zu erinnern, schon mal Bantengs, Hirschziegenantilopen UND Nilgaus zusammen auf der Anlage gesehen zu haben - reicht der Platz denn nicht (mehr) f√ľr alle drei Arten?
(09.08.2011, 13:44)
Mirko Schmidkunz:   Zumindest k√∂nnte man die Bantengs wieder auf die Indienanlage geben, wo sie ja schon mal waren und daf√ľr dann Nilgaus oder Hirschziegenantilopen abgeben. Ich glaube auch nicht, dass diese Ma√ünahmen schon bald kommen werden, wenn man sich nur mal die Projekte anschaut die der Tiergarten stemen soll: Elefantenhaus, Nachnutzung Tropenhaus, Umbau/Nachnutzung bei Braun- und Brillenb√§ren, marodes Flu√üpferdhaus, etc.

(09.08.2011, 13:34)
Michael Mettler:   Bei der Auswahl der Arten d√ľrfte wohl eine entscheidende Rolle spielen, inwieweit sich vorhandene Stallungen √ľberhaupt f√ľr w√§rmebed√ľrftige Arten eignen. Schlie√ülich kann man z.B. k√§lteresistente Wisente nicht einfach durch Gaur ersetzen, ohne am Stall grundlegende Bauma√ünahmen vorzunehmen.
(07.08.2011, 18:07)
Mirko Schmidkunz:   Ich bin auch schon l√§nger f√ľr die Abgabe der Rene. Man kann nat√ľrlich auch argumentieren, dass diese auch im hohen Norden Asiens gehalten werden. Ich w√ľnschte mir Barasinghas, Leierhirsche oder Wei√ülippenhirsche. Alles Arten, die hoch bedroht sind und kaum in den Zoos gezeigt werden. Au√üerdem w√§ren Bantengs oder Gaure ganz oben auf meiner Wunschliste. Gerade mit den Bantengs k√∂nnte man wieder mehr Farbe in diesen Tiergartenbereich bringen, der nach dem Abgang der Pandas und Bongos seine Farbigkeiten verloren hat. Eventuell k√∂nnte man auch die Wisente umquartieren oder abgeben.

(07.08.2011, 15:45)
Gudrun Bardowicks:   Man k√∂nnte ja Marale oder Barasinghas als Ersatz f√ľr die Wapiis nehmen. Zumindest bei einem Austausch der Wapitis durch Marale w√ľrde der Wechsel den Besuhern nicht auffallen, da beide Arten auf den ersten Blick fast identisch aussehen. Geografisch w√ľrden nat√ľrlich Axishirsche, Sambarhirsche oder Barasinghas besser passen als Marale.
Auch die Rentiere m√ľ√üte man wohl bei einer Zusammenlegung der Anlagen zu einer gro√üen Asienanlage abgeben oder in einem anderen Teil des Tierparks unterbringen.
(07.08.2011, 14:55)
Mirko Schmidkunz:   Laut einen Artikel in der Lokalpresse wurde eine ziemlich interessante Idee vorgebracht. Langfristig plane man die ehemalige Elefantenanlage mit den Anlagen der Rene, der Alfredhirsche, Wapitis und die Indienanlage miteinander zu verbinden. Das hie√üe dann auch das die Wapitis ersetzt werden m√ľssten, beispielsweise durch ein atrraktive asiatische Art.
(07.08.2011, 12:44)
Liz Thieme:   Der Umbau der Elefantenanlage ist nun abgeschlossen und wird nun den drei Nash√∂rnern zur Verf√ľgung gestellt.
(03.08.2011, 13:24)
Mirko Schmidkunz:   Nachwuchs gab es bei den Wei√ünackenkranichen. Die Er√∂ffnung der Lagune ist am n√§chsten Samstag. Verstorben ist die alte Brillenb√§rin Olivia, die zuletzt gro√üe Hautprobleme hatte. Am Eingang stand nichts genaueres √ľber die Art bei den Tangaren und Naschv√∂geln. Pacus sind auch gekommen. Ins Manatihaus sollen noch folgende Tierarten kommen: Wei√ükopfsakis, Zwergseiden√§ffchen, Blumenfledermaus, Blattschneiderameisen, Blatth√ľhnchen, Faultier und Anolis. Die Sakis wurden noch nicht als Neuzugang angegeben. M√∂glicherweise werden sie also erst sp√§ter kommen.
(26.07.2011, 10:30)
Bj√∂rnN:   @Mirko Schmidkunz
Eine der 2 Brillenbärinnen (Mutter und Tochter) oder DIE Syrische Braunbärin??
(25.07.2011, 19:59)
Sacha:   @Mirko Schmidkunz: Um welche Tangaren-Art handelt es sich denn? (Dito Naschvogel)
(25.07.2011, 19:08)
Joshua F√∂rg:   Wann wird eigentlich die "Lagune" fertiggestellt?
(25.07.2011, 17:06)
Mirko Schmidkunz:   Die ehemalige Elefantenanlage wird f√ľr Panzernash√∂rner umgenutzt, die leerstehende Nanduanlage wird jetzt von den M√§hnenspringern mitbenutzt.
Zweiter Nachwuchs bei den Alfredhirschen, der erste bei den Kropfgazellen; die Brillenbärin ist verstorben.
Neuzug√§nge f√ľrs Manatihaus: Arrauschildkr√∂ten, Tangare, Naschvogel, Perut√§ubchen.

(25.07.2011, 15:19)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich wei√ü wird es weiterhin eine Zuchtgruppe Seel√∂wen im Aquapark geben. Ein junges M√§nnchen aus der Delphinariumgruppe ist als neuer Zuchtbulle f√ľr die Gruppe im Aquapark vorgesehen.
Bei den Tieren, die in die Delphinlagune umzogen handelt es sich um die Seelöwen aus dem Delphinarium.
Somit werden in N√ľrnberg wohl auch zuk√ľnftig 2 Gruppen Seel√∂wen leben.
(15.07.2011, 19:05)
Mirko Schmidkunz:   Gestern sind 6 Seel√∂wen in die Delfinlagune umgezogen. Wei√ü jemand, was mit der alten Anlage passiert? Ich hoffe nicht auf eine weitere Doppelhaltung.

(15.07.2011, 17:28)
Michael Mettler:   @Karsten: Da haste nat√ľrlich recht...
(29.06.2011, 22:21)
Oliver Jahn:   Nach dem Originalbild und der Bearbeitung und einem Ausschnitt in 8facher Vergr√∂√üerung UND dann, wenn Jola keinen Fleck auf der Linse hatte :-) sehe ich Beine HINTER dem K√∂rper. Das Bild verpixelt dann total, aber die F√ľ√üe bleiben sichtbar, auch wenn die Beine nur noch schemenhaft erkennbar sind. Daher schlie√üe ich mich der Reiherfraktion an, denn so sehr √ľberstrahlt ist das Bild gar nicht.
(29.06.2011, 20:53)
Karsten Vick:   Wenn du jetzt meinst, dass die Fl√ľgel √ľberstrahlt sind, dann w√§ren sie ja in Wirklichkeit NOCH gr√∂√üer im Verh√§ltnis zum Rumpf...
(29.06.2011, 16:25)
Michael Mettler:   @Karsten: Auch dann, wenn man den "Konturenschwund" durch √úberstrahlung und Bewegungsunsch√§rfe einkalkuliert? Der Rumpf bewegt sich doch deutlich weniger als die Fl√ľgel.
(29.06.2011, 10:54)
Karsten Vick:   F√ľr eine Gans, gleich welcher Art, ist der K√∂rper im Vergleich zu den Fl√ľgeln zu klein.
(29.06.2011, 10:13)
WolfDrei:   Spontan nach Nutzungung des links und Vergr√∂√üerung: Gans
(29.06.2011, 08:30)
Jolantha Belik:   Vielen Dank Euch allen. Mein erster Gedanke war auch Graureiher. Hier ist das Foto unbearbeitet in Originalgr√∂√üe, vielleicht hilft das etwas weiter

http://www.rhinos.eu/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/vogel.jpg
(28.06.2011, 23:58)
Karsten Vick:   Da ich ja den Reiher aufgebracht habe: Mir fiel beim ersten Blick auf Jolanthas Foto die √Ąhnlichkeit auf mit einem Graureiher im Landeanflug und den hab ich hier in M-V schon oft gesehen. Der aus der normalen Flughaltung schon halb vorgestreckte Hals und die Beine werden, wie von Michael beschrieben, von der Sonne √ľberstrahlt, also ausgeblendet. Ich hab mir das Foto im Internet Explorer in 4facher Vergr√∂√üerung angesehen, zu Hause mit dem T-Online-Browser klappt das scheinbar nicht... Jedenfalls kann man da die Beine und die F√ľ√üe erahnen. Also ich bleibe beim Graureiher.
Wo ich aber Werner nun wirklich Recht geben muss, ist, dass die fotografierten Nester mit dem R√§tselvogel nichts zu tun haben, egal ob Reiher oder M√∂we. Da w√ľrde ich auch auf Storch tippen.
(28.06.2011, 23:44)
Michael Mettler:   Um die Frage nach der Kanadagans zu untermauern, hier ein Flugbild:
http://www.rutkies.de/flug-voegel/Branta%20canadensis%20-%20Kanadagans%2003%20Sundermannsee.html

Die Form und Haltung der Fl√ľgel ginge durch, die Schwanzform einigerma√üen (N√ľrnberger Tier im Landeanflug und daher mehr gef√§chert?), die Unterseite des K√∂rpers ist in beiden F√§llen heller als die der Schwingen und der Hals d√ľnn genug, um von √úberstrahlung und Bewegungsunsch√§rfe "verschluckt" zu werden.
(28.06.2011, 22:17)
Michael Mettler:   Mal vorab eher vom fotografischen als vom feldornithologischen Standpunkt aus gesehen: Wir reden hier √ľber ein Foto, bei dem Bewegungsunsch√§rfe und Lichtbeugung (durch √úberstrahlung wegen der Perspektive gegen den Himmel)schmale Konturelemente wie Schwungfederspitzen, d√ľnne Beine, langen Hals oder langen Schnabel v√∂llig verfremden bis optisch verschwinden lassen k√∂nnen. Und wenn wir schon bei einem eventuell perspektivisch "unsichtbaren" Reiherhals angekommen sind: Was spr√§che eigentlich gegen eine Gans, speziell gegen eine Nilgans? Wenn da ohnehin schon eine in der Astgabel br√ľten k√∂nnte, w√§re ja die Wahrscheinlichkeit von Artgenossen in der Umgebung nicht zu weit hergeholt... Zwar m√ľsste eine adulte Nilgans kontrastreich schwarz-wei√üe Schwingenunterseiten haben, aber wie s√§he das eigentlich bei einem noch nicht ausgef√§rbten Vogel aus (davon habe ich keine Flugbilder gefunden)?. Und was ist - ich erinnere an meine √Ąu√üerung mit den durch √úberstrahlung "verschwindenden" K√∂rperteilen, in diesem Fall w√§re es ein langer d√ľnner Hals - mit der m.W. in Bayern weithin ans√§ssigen Kanadagans?
(28.06.2011, 22:00)
Werner Schindler:   Da hat JB mit ihrem Schnappschuss ja eine kleine Diskussion ausgel√∂st. Und ich kriege bei meiner ersten Wortmeldung gleich Kontra. Eijeijei (hessisch). Das h√§lt aber jung, und ich habe meine Auffassung gepr√ľft und kann sie relativieren bzw. erg√§nzen.

Ehernes ornithologisches Gesetz ist, dass Bestimmungen nachvollziehbar sein m√ľssen. Dies erfolgt nach den in Feldf√ľhrern und Handb√ľchern dargelegten artdiagnostischen Merkmalen. Hinweise wie "kenne die Art sein langem" (bei mir der Fall) oder "siehe Bild xy da und da" sind bei Vogelkundlern kein Argument. Ich hatte deshalb zur Nachvollziehbarkeit (und Kritik) dargelegt, welche konkreten Kriterien ich angewandt habe. Da im konkreten Fall kein Gr√∂√üenvergleich m√∂glich ist und die F√§rbung keine Feinheiten erkennen l√§sst, sind strukturelle Merkmale ma√ügebend, um die Art eingrenzen zu k√∂nnen. Eine genaue Artdiagnose l√§sst das Bild nach den eher erahn- als erkennbaren Details sowieso nicht zu. Deshalb habe ich vorsichtig geschrieben, "passt auf" und nicht "ist". Zeigt auch einen Grad Unsicherheit, denn gef√ľhlsm√§√üig passt da irgendwas tats√§chlich nicht ideal.

Also nochmal von vorn:
Vom Waldrapp abgesehen, √ľberragen bei allen europ√§ischen Schreitv√∂geln im Flug die Beine erheblich das Schwanzende. Beim Graureiher ist sogar ein gro√üer Teil fast ab dem Fersengelenk ("Knie") sichtbar. Dieses Merkmal schlie√üt definitiv alle hiesigen M√∂wen aus. Sofern erkennbar, kann man sich also bei der Unterscheidung dieser beiden Gruppen darauf beschr√§nken.
Andere Kriterien sind demgegen√ľber nachrangig. So kann eine breite Fl√ľgelspitze auch einmal untypisch schmal erscheinen (w√§re im Bild f√ľr einen Reiher √§u√üerst spitz); nach nochmaliger Bildbetrachtung mit Lupe erscheint mir zudem ahnbar, dass der S-f√∂rmige Reiherhals in dem kleinen Ma√üstab aufgrund der Perspektive mit dem K√∂rper verschmilzt. Die Breite des Fl√ľgels am Bug passt ordentlich auf Reiher.

Also, was ist mit den Beinen? Ich kann leider auch bei genauem Hinschauen keinen √úberstand der Beine erkennen. (Dass Reiher sehr, sehr selten, von mir aber schon gesehen, mit "eingezogenem Fahrgestell" fliegen, mag hier unbeachtet bleiben.)

Vielleicht k√∂nnte die Fotografin anhand ihres Bildoriginals kl√§ren, ob √ľberst√§ndige Beine da sind. Wenn ja, ist es zwingend ein Reiher, und dann k√§me nat√ľrlich in erster Linie, wenn auch nicht ausschlie√ülich, der Graureiher in Betracht.

Zur Frage von Oliver wegen Gro√üm√∂wen im Binnenland: Bei den gro√üen M√∂wen ist fast nichts mehr wie gewohnt. Nicht nur dass sie dauernd artm√§√üig gesplittet werden, wobei kein Ende abzusehen ist. Sie haben auch noch angefangen, das Binnenland zu besiedeln. So gibt es in Frankfurt auf einem Hochhausdach eine florierende Kolonie, in der Mittelmeer-, Herings- und sogar Mantelm√∂we br√ľten. Auch Bayern ist Brutgebiet f√ľr Gro√üm√∂wen geworden, und nichtbr√ľtende V√∂gel sind heutzutage an allen Gew√§ssern auch im Binnenland erwartbar.

So, und morgen werde ich mal h√∂ren, was sich im Frankfurter Zoo so tut. Diesbez√ľglich war es im Forum letzte Zeit ja eher ruhig.
(28.06.2011, 21:33)
Oliver Jahn:   Die Erkl√§rungen von Werner klingen √ľberaus logisch und in sich stimmig. Und ich habe mich auch bisher noch nie intensiv mit Flugbildern von V√∂geln besch√§ftigt. Aber ich bin seit 1995 jedes Jahr an der Ostsee im Urlaub und ohne dass ich es wirklich genau sagen kann, passt irgendwas mit der M√∂we nicht. Bei den Arten, die ich kenne, wirkt der Kopf immer anders und vor allem die Fl√ľgel haben innen immer diesen mal leichten und mal st√§rkeren Knick, den Jan Jakobi hier beschreibt. Wenn der Reiher den Hals einzieht und die Beine vielleicht wirklich nur auf Grund der Entfernung nicht zu erkennen sind, dann h√§tte auch ich auf einen Reiher getippt.
Gibt es denn in N√ľrnberg √ľberhaupt Gro√üm√∂ven, die frei fliegen?

(28.06.2011, 20:20)
Daniel Meier:   Meiner Meinung nach ist das ganz klar ein Graureiher. Die Beine sind bei genauem Hinschauen zu sehen. Bei Google mal "Graureiher" eingeben; das dritte Bild dazu zeigt einen Graureiher im Flug, √Ąhnlichkeit ist sehr hoch.
(28.06.2011, 16:33)
Jan Jakobi:   Ich habe bei Google nach Bildern von Graureihern im Flug gesucht. Der Vogel auf dem Bild sieht anders aus und au√üerdem m√ľssten die langen Beine des Graureihers zu sehen sein.

Zur Möwe:
Die Fl√ľgel knicken etwas nach hinten bei einigen Arten (oder bei allen?).

Ich glaube auch nicht das der Vogel zum Nest gehört.
Er scheint nur dr√ľber hinweg geflogen zu sein.


(27.06.2011, 23:05)
Werner Schindler:   Hallo,
hier mein Versuch einer Zuordnung von fliegendem Vogel und Nest ...
Ich mach's einfach mal so, wie Ornithologen an die Bestimmung einer schwierigeren Vogelart herangehen. Also was ist auf dem Bild - mit allen Einschränkungen - zu erkennen:
a) Sicherlich ein größerer Vogel, größer als etwa eine Lachmöwe;
b) Spitze Handschwingen;
c) Schwanzl√§nge entspricht etwa der Fl√ľgelbreite, Ende gerundet;
d) Kopf nicht auffallend, eher klein wirkend;
e) Keine den Schwanz √ľberragenden Beine;
f) F√§rbung diffus helldunkel, Unterseite der Fl√ľgel mit ganz dunklem Hinterfl√ľgelrand und Handschwingen.

Alle Merkmale passen gut auf eine immature M√∂we einer der gr√∂√üeren Arten. F√ľr die genaue Artdiagnose reicht das nicht, aber das Alter ist eingrenzbar. Der Vogel d√ľrfte im 2. oder 3. Sommerkleid sein.

Und warum kein Graureiher? Der hat eine breite, gerundete Fl√ľgelspitze. Sein Schwanz ist nur halb so breit wie die Fl√ľgel und wird insbesondere deutlich von den gro√üen F√ľ√üen √ľberragt. Der Teil vor dem Fl√ľgel m√ľsste massiger sein, irgendwo muss der gewundene lange Hals ja hin. Die Fl√ľgelstreckung ist anders. Zuletzt passt die F√§rbung der Unterfl√ľgel nicht.

Damit ist auch klar, dass die beiden verrotteten Nester nichts mit dem Vogel zu tun haben. Beim Nestrest auf dem Pfahl tippe ich auf eine Storchenhilfe. Beim Nest in der Gabelung meine auch ich, dass im hinteren Teil einfach ein Aststumpf zu sehen ist. Wenn wir uns aber dort einen Vogel vorstellen, sollten wir das Hinterteil einer Nilgans bevorzugen. Diese br√ľtet von hohen Kircht√ľrmen √ľber Greifvogel- und Storchennester bis zu Bodennestern an allen m√∂glichen Pl√§tzen erfolgreich, mit ein Grund f√ľr ihren Ausbreitungserfolg.

Graureiher br√ľten √ľbrigen kaum einmal in dickeren Baumgabelungen. Sie errichten ihre Nester regelm√§√üig im Au√üenbereich der Kronen in d√ľnnen, oft unter den gro√üen V√∂geln stark schwankenden √Ąsten. In Nr-Wf zB befinden sich mit die vitalsten Kolonien in Tierg√§rten. Von weitem sieht so ein Baum mit vielen Graureihernestern nach dem Laubfall aus wie mit Mistelb√ľschen best√ľckt.
Dass der Vogel kein Kormoran ist, war ja einhellige Meinung. Die Art hat sich bisher allenfalls in bescheidenem Umfang in Tierg√§rten angesiedelt. Der Tiergarten N√ľrnberg - den ich √ľbrigens auch sehr ansprechend finde - besitzt aber eine Kolonie, diese umfasste 2005 40 Brutpaare (eine neuere Zahl habe ich aus dem Kopf nicht parat).
(27.06.2011, 22:02)
Jolantha Belik:   "Finger weg von meinem Baby!"
(27.06.2011, 15:02)
Jolantha Belik:   Mein Eindruck vom Tiergarten N√ľrnberg: gro√üe, weitl√§ufige Anlage, sehr sauber, beim Eingang sehr freundliches Personal, auch beim Delphinarium sehr freundlich, zahlreiche Sitzgelegenheiten, die Gehege und Anlagen sind sauber und nett hergerichtet, alles auch beschildert, zum Teil auch mit Infotafeln zu einzelnen TIeren (z.B. Seto Paitala bez. ihres Namens, Bauarbeiten bei den Nash√∂rnern, Aleut & Georg etc.). Es gibt zwar mehrere Tafeln mit dem √úbersichtsplan und etliche Wegweiser, dennoch f√ľhlt man sich beim ersten Besuch bei vielen Kreuzungen ziemlich "verloren". War daher lustig, dass ausgerechnet mich Leute gefragt haben, wie man zu die Eisb√§ren kommt und wie weit das noch w√§re. Die Wege sind zum Teil recht steil (habe vor dem Besuch nichts dr√ľber gelesen, das darauf aufmerksam macht), mit Kinderwagen oder Rollstuhl m√∂chte ich dort nicht unbedingt unterwegs sein.

Tierpfleger habe ich nur bei den Giraffen gesehen und einen beim Vorbeiradeln, eine Info-Stelle nicht gefunden bzw. es ist mir kein Geb√§ude/H√ľtte oder was auch immer aufgefallen, wo man was fragen und Faltbl√§tter/Infomaterial etc. h√§tte bekommen k√∂nnen.

Der Zug ist leider nicht in Betrieb gewesen, soll erst nach der Er√∂ffnung der Lagune wieder fahren. Daf√ľr hatte ich das Gl√ľck, eine der letzten Vorstellungen im Delphinarium sehen zu k√∂nnen. Den Kommentaren nach hatte ich den Eindruck, dass vielen gar nicht bewu√üt ist, welch tolle Tiere die Leute in N√ľrnberg quasi vor der Haust√ľr haben.

Einige Tiere, die ganz besonders in Erinnerung bleiben werden: zum Einen Felix, ich habe noch nie einen derart d√ľnnen Eisb√§rmann gesehen. Der Arme leidet sichtlich unter der Trennung von seiner geliebten Vera, er versteht nicht, warum er nicht zu ihr r√ľber darf. Zum Anderen Silberr√ľcken Fritz, es gibt nicht viele Tiere, die eine derartige Pers√∂nlichkeit ausstrahlen. Eine Pavian-Mama, der man das Baby klauen wollte und die mit ihrem Blick deutlich machte "Finger weg von meinem Baby!". Und nat√ľrlich Seto Paitala. Ich fasse es irgendwie noch immer nicht, dass sich ein 22 Monate altes Nashornm√§dl derart wenig und derart lustlos bewegt.

Ich habe vor zwei Jahren schon mal versucht, Infos √ľber die Nash√∂rner/Anlage f√ľr meine Rhinos-Website vom Tiergarten zu bekommen. Keine Reaktion damals. Bei meinem Besuch vergangenen Woche h√§tte ich mich gerne mit jemandem vom Nashornhaus/Kurator unterhalten. Habe diesbez√ľglich eine Woche vorher auch angefragt. Auf der Website des Tiergartens steht, dass man das Formular verwenden soll, wenn man eine Antwort von ihnen haben m√∂chte. Tja, man bekommt zwar eine Bearbeitungsnummer nach dem Abschicken, doch Reaktion seitens des Tiergartens wieder null. Das finde ich weniger gut, im Jahr 2011 sollte die Kommunikation mit dem Besucher auch √ľber Email als Teil des Besucherservices eine Selbstverst√§ndlichkeit sein.

Aber sonst bin ich vom Tiergarten N√ľrnberg recht angetan. Durch das Gewitter konnte ich mir leider nicht alles anschauen, werde ich aber sicher (wenn die Lagune offen ist) nachholen.
(27.06.2011, 13:19)
Jolantha Belik:   Danke Euch! Werde beim n√§chsten Mal genau schauen, ob es nicht doch eine Tafel zu den Vogelnestern gibt. Hier gibt es einige Fotos + Videos von meinem Besuch in N√ľrnberg:
http://www.zoobesuche.net/2011/06/nurnberg-tiergarten-mit-delphinarium/
(27.06.2011, 04:51)
Liz Thieme:   Ich schlie√üe mich Karsten an, Nest, Flugstil und Schwingen deuten auf einen Graureiher hin.
Möwen sehen total anders aus, die sollte man aus Hagenbeck kennen....

Und in dem Nest ist kein Vogel zu sehen. Das Nest befindet sich zwischen drei Stämmen, wovon der hinterste abgesägt ist. Wo man da einen Vogel sehen will ist mir schleierhaft. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass da ein Tier liegt, nur dass es grad sich geduckt hat.
(24.06.2011, 10:16)
Michael Mettler:   Ich meine mich von meinen N√ľrnberg-Besuchen her an Kolonien von Graureihern und Kormoranen in den B√§umen zu erinnern.
(24.06.2011, 08:09)
Karsten Vick:   Die Fotos sind zwar sehr fl√ľchtig, aber ich denke, dass da Graureiher br√ľten, wie in vielen anderen deutschen Zoos (Die Graureiherkolonie im TP Ueckerm√ľnde war 1982 noch eine ausdr√ľckliche Erw√§hnung im Tourist-F√ľhrer "Tierg√§rten" der DDR wert...).
(23.06.2011, 22:28)
Jolantha Belik:   Setos Fu√üerl ist noch etwas heller, f√§llt aber nicht besonders auf (siehe Screenshot aus einem Video)

F√ľr eine M√∂we kommt mir der Vogel zu gro√ü vor.
(23.06.2011, 20:04)
Jan Jakobi:   Vielleicht ein Nest vom Storch?

Der Vogel der √ľber das Nest fliegt ist kein Storch.

Erinnert mich eher an eine Möwe.

Ist bei "Seto Paitala" immer noch der linke Vorderfuß rosa oder wird er grau?

Den Vogel der im Nest liegt kann ich nicht erkennen, nur das da was liegt.


(23.06.2011, 18:07)
Jolantha Belik:   Quatsch, die Hirsche hei√üen nat√ľrlich Dybowski-Hirsche.
(23.06.2011, 16:17)
Jolantha Belik:   Im oberen der beiden Nester lag ein Vogel drinnen, wei√ü nicht ob Eltern- oder Jungtier. Wei√ü vielleicht jemand, was das sein k√∂nnte? Fotoqualit√§t ist leider nicht gut, war einfach zu weit weg ...
(23.06.2011, 15:50)
Jolantha Belik:   Ich war gestern im Tiergarten, hat mir recht gut gefallen, durch das beginnende Gewitter konnte ich mir leider nicht alles anschauen (Bereich Raubkatzen und Bereich Wasserv√∂gel), aber bei meinen geliebten Nash√∂rner (kaum zu glauben, es haben sich alle drei bewegt) und im Delphinarium war ich nat√ľrlich schon. Einen ausf√ľhrlichen Bericht und Fotos wird es eh noch geben. :-) Bei einem Tier br√§uchte ich Eure Hilfe, habe leider nirgends ein Schild entdeckt, was das sein k√∂nnte. Welche V√∂gel br√ľten in den Nestern auf den Baumst√§mmen (bei/N√§he Dyboswi-Hirsche? Ein Vogel ist gerade dr√ľber geflogen siehe Foto.
(23.06.2011, 15:47)
Jennifer Weilguni:   @Jolantha
Trotz seiner Gr√ɬ∂√ÉŇłe ist der Tiergarten N√ɬľrnberg recht √ɬľbersichtlich. Darum schafft man es bei einem Besuch dort auch wirklich, sich ohne Hetzerei alles in Ruhe anzuschauen.
Mir pers√ɬ∂nlich gefallen die Raubtierschluchten mit dem neu renovierten Haus ganz besonders gut. Aber at√ɬľrlich sollte man auch S√ɬľddeutschlands einziges Delphinarium nicht verpassen.
Schön gemacht ist auch der Themenkomplex der Wasserwelten, mit Unterwasserscheiben.
(12.06.2011, 14:21)
Jolantha Belik:   Danke Euch! Die Bim ist wohl sicherlich die bequemste Variante. Bin schon sehr neugierig, besonders auf die Nash√∂rner/Anlage, war noch nie dort. Gibt es einen Geheimtipp, was man sich im Tiergarten N√ľrnberg keinesfalls entgehen lassen sollte?
(11.06.2011, 22:22)
Mirko Schmidkunz:   Ein Tipp: wer mit der Bahn kommt, bekommt eine Erm√§√üigung beim Tiergarteneintritt von 1,50 bei Erwachsenen.
(11.06.2011, 14:45)
Bj√∂rnN:   Bei sch√∂nem Wetter und wenn man bereit ist, 10 Minuten durch ein sehr sch√∂nes Villenviertel zu laufen, w√ľrde ich die S-Bahn empfehlen (S1 Richtung Hersbruck/Hartmannshof vom Hbf Gleis 3 bis M√∂geldorf, 4 Stationen). Vom S-Bahnhof M√∂geldorf l√§uft man entlang der Tramtrasse direkt zum Tiergarten.

Die Tram 5 fährt den Besucher direkt vor den Eingang des Tiergartens, praktischer und bequemer, da man nicht umsteigen muss, wie Carsten schon richtig sagte...
(11.06.2011, 13:15)
Carsten Horn:   Mit der Stra√üenbahn (Linie 5) ca. 20 Minuten, gibt noch eine M√∂glichkeit mit der S1 und dann Bus 65, dauert aber etwas l√§nger und ist l√§stig wegen dem Umstieg, macht also nur Sinn, wenn die Bahn nicht f√§hrt...

Aktuelle Dauer einer Delphinvorstellung wei√ü ich nicht, war schon l√§nger nicht mehr in N√ľrnberg...
(11.06.2011, 12:56)
Jolantha Belik:   Wie lange braucht man vom Bahnhof zum Zoo mit der Stra√üenbahn? Und, wie lange dauert derzeit eine Vorstellung im Delphinarium?
(10.06.2011, 21:30)
Mirko Schmidkunz:   Bei den Addax sind es zwei Jungtiere, ein Jungtier bei den Seel√∂wen.
Bei den Braunen Makis war es die Erstzucht, wie ein Schild am Gehege beweist.
Die Buntmarderdame ist wegen der Jungtiere nicht zu sehen und das Männchen abgesperrt. Normalerweise kann sie sehr gut sehen, weil sie sich auch oft direkt bei der Glasscheibe aufhalten.
Der Kulanhengst wurde wurde auf die Anlage gelassen.
Als neue Art sind Zwergwachteln zu vernelden, die den ehemaligen Pandastall bewohnen.

(10.06.2011, 16:22)
Sacha:   Ich war vorletztes Wochenende in N√ľrnberg. Es war mein insgesamt dritter Besuch dort und ich finde, dass sich sehr viel getan hat.

Ausserdem hatte ich ein interessantes Gespr√§ch mit zwei Pflegern (einer sah aus wie Paul Breitner in den 70ern, ich schw√∂rs) vor dem Elefanten- resp. Nashornhaus. Es drehte sich dabei auch um die Frage, ob Zuchterfolge auch ein Indikator f√ľr eine gute Haltung sind bzw. sein k√∂nnen. Die Antwort war sehr interessant...:)

Item, @Ottmar M√ľller, ich habe auch nach einer zuk√ľnftigen Wiederaufnahme der Elefantenhaltung gefragt. Das Thema ist gem√§ss Auskunft der Pfleger latent aktuell, allerdings wird man in naher Zukunft nicht damit rechnen k√∂nnen, da es einen weiteren finanziellen Kraftakt fordern w√ľrde und man nach den Ausgaben f√ľr die Delphinlagune erst mal "Pause" machen muss. Bez. Flusspferde habe ich leider nicht gefragt.

Was mir auffiel:
Die Buntmarderanlage ist wohl eine der nat√ľrlichsten und gr√∂ssten der Welt. Leider wurde damit auch die Sichtungsm√∂glichkeit f√ľr den Besucher eingeschr√§nkt (wenn man mal vom finsteren Nebengehege mit Glasscheiben absieht). Kurz: F√ľr die Tiere super, aber die Einsichtm√∂glichkeiten f√ľr die Besucher h√§tte man bei der grossen Anlage besser gestalten k√∂nnen.
Richtig toll ist die Eisb√§renanlage mit (zumindest die rechte) viel Naturboden und Unterwassereinblick (links). Wenn dann noch zwei Jungtiere mit ihrer Mama rumplantschen sieht, dann kann man sich eigentlich nicht mehr w√ľnschen.
Ein dunkles Loch ist das ehemalige Elefanten- und heutige Nashornhaus. Dabei wurde diese Anlage doch mal (teil-)saniert. Durfte man aus Denkmalschutzgr√ľnden keine Dachfenster einsetzen oder warum hat man darauf verzichtet?
Wer bei der Murmeltier/Steinbock-Anlage vorbeigeht, sollte auf Ausbrecher achten. Bei unserem Besuch schaute auf Höhe der Mähnenwolfanlage ein Murmeltier von Aussen interessiert seinen Artgenossen im Murmeltier-/Steinbockgehege zu. Rund herum war der Boden voller Löcher. Wäre interessant herauszufinden, wie weit die Nager ihr Territorium erweitert haben.
Gute Noten bekommt von mir auch der Spielplatz mit angeschlossenem Kinderzoo. Abwechslungsreich gestaltet und ein Imbisstand mit WC ist gleich in der Nähe - prima.
Die Parkbahn (Adler) ist gerade stillgelegt. Eine Wiederaufnahme des Betriebes mit veränderter Route ist angedacht.
Die ehemalige Magotanlage wurde in ein "mediterranes" Gehege f√ľr Europ. Ziesel, Alpensteinh√ľhner (Fl√ľgel geschnitten?) und diverse Reptilien umgestaltet. Sieht gut aus.
Die Magots sind zu den Gorillas gezogen (ich sehe im Geiste schon, wie sich MM freut). Die räumliche Situation der Gorillas in der Innenanlage hat sich zwar nach der Abgabe der Orangs klar verbessert, ist aber immer noch (viel zu) klein.
Die (f√ľr viel Geld?) sanierte Innenanlage der L√∂wen und Tiger ist ebenfalls zu klein geraten bzw. t√§uscht durch Glas und H√∂he mehr Platz vor, als effektiv zur Verf√ľgung steht. Wenigstens ist sie heller als das Elefantenhaus. Ausserdem frage ich mich nach den negativen Erfahrungen des Zoo Z√ľrich, wie lange die frei fliegenden Schamadrosseln und Co. im Innenbereich "√ľberleben".

Insgesamt gefällt der Tiergarten durch seine Weitläufigkeit, seine meist grossflächigen Gehege und den Parkcharakter.
Die Restauration, namentlich die in vielen Reisef√ľhrern gepriesene Waldsch√§nke, war dagegen aus unserer Sicht eine Entt√§uschung. Geschmacklich waren unsere Gerichte zwar okay, doch die Portionen waren f√ľr deutsche und insbesondere f√ľr fr√§nkische Verh√§ltnisse winzig(Schnitzel mit Kartoffelsalat). Und das giftgr√ľne, samtartige Tischtuch liess Fragen nach der Hygiene aufkommen.

(08.06.2011, 10:34)
Ottmar M√ľller:   Wie sieht es eigentlich in N√ľrnberg mit der Elefantenhaltung aus? Ist die Wiederaufnahme in den Bestand in den n√§chsten Jahren vorgesehen? Oder soll erst das neue Flusspferdhaus gebaut werden?
(07.06.2011, 21:21)
Mirko Schmidkunz:   Es war nat√ľrlich mein Fehler, anzunehmen, nur weil eine Art aus S√ľdamerika kommt, dass sie auch besonders viel W√§rme ben√∂tigt. Trotzdem glaube ich eher nicht, dass die Brillenb√§ren in die Braunb√§ranlage kommen, weil mir die Anlage auch nicht gro√ü genug vorkommt. Der Tiergarten br√ľstet sich ja immer mit Superlativen bei Gr√∂√üe der neuen Anlagen, so dass ich eher an einen ganz neuen Standort denke. Brauchen Brillenb√§ren eigentlich zwei Freianlagen?

(11.05.2011, 12:16)
Gudrun Bardowicks:   Ich verstehe auch nicht, weshalb man bei einer Umnutzung der Braunb√§renanlage durch Brillenb√§ren einige B√§ume entfernen mu√ü. Brillenb√§ren leben nicht √ľberwiegend in warmen tropischen W√§ldern sondern in den gem√§√üigten und k√ľhlen Bergnebelw√§ldern der Anden. Folglich d√ľrften sie auch bei uns keine besonders sonnigen Gehege ben√∂tigen.
(10.05.2011, 17:01)
Bj√∂rnN:   @Mirko
Warum sollte man die Bäume entfernen?

Die Braunen Makis z√ľchten doch schon lange in N√ľrnberg, warum dann Erstzucht??
(10.05.2011, 16:28)
Mirko Schmidkunz:   @Bj√∂rnN
Danke f√ľr deine Beantwortung meiner Frage zu den Brillenb√§ren. Die Braunb√§ranlage ist wirklich gr√∂√üer. Allerdings ist dieser Teil des Tiergartens sehr schattig. Ob eine Beseitigung einiger B√§ume dort m√∂glich ist, muss erst gepr√ľft werden.
(10.05.2011, 15:15)
Mirko Schmidkunz:   Erstzuchten gab es bei den Buntmardern, Ziesel und Braunen Maki; die Mandschurenkraniche haben auch ein K√ľken.

(10.05.2011, 14:56)
Mirko Schmidkunz:   Eine erhebliche Preissteigerung wird es geben: wer bisher nur in den Tiergarten will, zahlt 9 Euro, demn√§chst aber 13,50. Das ist eine 50-prozentige Preissteigerung!
Vor ca. Jahren kostete das Ticket noch 7,50. Eine Verdoppelung des Preises f√ľr 60% der Tiergarten-Besucher.

(30.04.2011, 11:38)
Mirko Schmidkunz:   Bei den Takinen gibt es Nachwuchs.
(28.04.2011, 18:30)
Bj√∂rnN:   Die N√ľrnberger Zuchtlinie war wohl von Anfang an wenig gefragt.

N√ľrnberger Tiere gingen bereits zur√ľck nach S√ľdamerika, weil ihre Linie bereits zu Beginn der Zucht in den 80er Jahren √ľberrepr√§sentiert war.

Nach entsprechenden Umbauten (Kletterb√§ume) und Sanierungen (Stallungen marode und nicht beheizbar) f√§nde ich die Braunb√§renanlage ganz h√ľbsch f√ľr die Brillenb√§ren.

Ihre jetzige Anlage ist in der Tat sehr klein, selbst kleiner als die Berliner Anlagen, verf√ľgt aber √ľber Naturboden.
(13.04.2011, 14:25)
Mirko Schmidkunz:   Und wie wird die Zukunft der Anlage gesehen? Die Anlage ist zwar im Vergleich zu den Tropenb√§renanlagen im Berliner Zoo ausreichend, aber im Vergleich zu anderen N√ľrnberger Anlagen (Eisb√§ren, Irbis) f√§llt sie deutlich zur√ľck. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht als verdeckte Einsparma√ünahme die Tropenb√§ren im Tiergarten wegfallen.

(13.04.2011, 14:02)
Liz Thieme:   Brillenb√§ren sind doch in der Natur auch Einzelg√§nger bzw. "Mutterfamilien". Wo siehst du das Problem bei der Art? Es liegt eher im Individuum, dass sie immer Begleitung ihrer Mutter hatte.
(13.04.2011, 13:04)
Mirko Schmidkunz:   Ich bin jahrelang davon ausgegangen, dass es sich bei den beiden Brillenb√§ren um das alte Zuchtpaar handelt. In Wirklichkeit lebt die Tochter mit ihrer Mutter zusammen. Warum wurde die Tochter nie f√ľr die Zucht verwendet und was wird wohl passieren, wenn die Mutter stirbt? K√∂nnen Brillenb√§ren auch allein leben?
(13.04.2011, 11:18)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind die Bentheimer Schweine, Nachwuchs bei Kafferb√ľffeln und den Alfredhirschen;
(26.03.2011, 21:13)
Jan Beensen:   Kennt jemand den Grund, warum die Schmutzgeier aus dem Raubtierhaus genommen wurden?
(15.02.2011, 19:57)
Mirko Schmidkunz:   Bei den Grevys- und bei den Mendesantilopen gab es je ein Jungtier. Neu sind neben Steinh√ľhner auch Rotohrb√ľlb√ľls und Blauracken. Keine der Arten sind schon zu sehen.

(21.11.2010, 17:02)
Sacha:   ...und erg√§nzen dort eine reine Tigerkatergruppe (haupts√§chlich UA-Hybriden) in einem Autosafari-Gehege.
(18.11.2010, 10:38)
Liz Thieme:   Die drei Jungtiger Rangar, Khan und Domur sind in den Plan√®te Sauvage in Frankreich gezogen.
(17.11.2010, 19:17)
Mirko Schmidkunz:   Die Rotducker haben Nachwuchs. Ich meine, es ist ein Jungtier. Besonders faszinierend zu beobachten, war das gemeinsame Mal der Schneeleoparden-Familie direkt am Zaun.
(15.10.2010, 11:13)
Michael Beckes:   Nachwuchs bei den kleinsten Affen - Gut Ding will Weile haben ‚Äď oder Partnerwahl ist nicht immer einfach
13.10.10



Erstmals haben die Zwergseiden√§ffchen im Tiergarten der Stadt N√ľrnberg Nachwuchs bekommen. Seit 1996 h√§lt der Tiergarten Zwergseiden√§ffchen im Tropenhaus, aber erst am 12. September 2010 kam es zum lang ersehnten Nachwuchs. Zun√§chst vermuteten die Tierpfleger zwei Jungtiere, die aber in dem dicht bepflanzten Gehege nicht sicher zu sehen waren. Am 18. September 2010 war klar, dass es sich um ein Jungtier handelt, das sich seither bestens entwickelt.

Erst nach dem dritten Partnerwechsel hat es endlich geklappt. Das Weibchen, das am 17. Februar 2004 aus Frankfurt kam, war mit dem neuen Partner, der am 25. Februar 2009 von Bochum in den Tiergarten N√ľrnberg zog, erfolgreich. Die vorherigen Paare vertrugen sich zwar ebenfalls gut und auch Paarungen konnten beobachtet werden, nur Nachwuchs wollte sich keiner einstellen. Da einerseits die Fortpflanzung ein klares biologisches Ziel ist und andererseits die Pfleger kleinere Unstimmigkeiten einer Partnerschaft bei den Tieren nicht erkennen k√∂nnen, waren im Laufe der Jahre Partnerwechsel ratsam. Der Tiergarten ist es seinen Pfleglingen schuldig, Wahlm√∂glichkeiten bei der Partnersuche anzubieten, zumindest bei den sensiblen Arten, bei denen die Individuen bez√ľglich ihrer Partner w√§hlerisch sind. Das gilt nicht nur f√ľr manche Arten der h√∂heren S√§ugetiere, sondern auch f√ľr V√∂gel wie Geier oder Papageien und sogar f√ľr einzelne Reptilienarten.

Die tagaktiven, baumlebenden Zwergseiden√§ffchen (Callithrix pygmaea) leben paarweise im westlichen Amazonasbecken in S√ľdamerika. √úblicherweise werden Zwillinge geboren, die h√§ufig auch vom M√§nnchen getragen werden. Da Jungtiere lange bei ihren Eltern bleiben, bilden sich Familiengruppen mit bis zu 15 √Ąffchen. Mit rund 120 Gramm K√∂rpergewicht sind Zwergseiden√§ffchen die kleinsten Affen, die unter den Primaten nur noch von einzelnen Halbaffen unterboten werden. In der Natur spielt der Saft von Kautschukb√§umen in der Ern√§hrung der Tiere eine entscheidende Rolle. Die Affen ernten


den Saft, indem sie die Rinde aufbei√üen. Im Tiergarten wird Kautschuk durch Gummi arabicum, den Saft einer Akazienart, ersetzt, der in der Lebensmittelindustrie und als Klebemittel auch f√ľr uns eine wichtige Rolle spielt. Nektar, Fr√ľchte und Insekten sind weitere wichtige Nahrungsquellen.

Tiergarten der Stadt N√ľrnberg
i. A.
Dr. Helmut Mägdefrau
Stellv. Direktor

(14.10.2010, 09:57)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind Gr√ľne Baumschleichen im Naturkundehaus. Ein Jungtier gab es bei den Wildeseln.

(02.09.2010, 18:09)
Michael Beckes:   Schneeleoparden im Tiergarten geboren
22.07.10

Im Tiergarten der Stadt N√ľrnberg kamen am 29. April 2010 nach einer etwa hundertt√§gigen Schwangerschaft zwei Schneeleoparden auf die Welt. Die beiden T√∂chter von Pia und Indra - Kim und Mia - waren wie alle neugeborenen Schneeleoparden dunkel gezeichnet, blind und wogen - laut Literatur - knapp ein halbes Kilogramm. Bei der letzten Impfung gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut am Donnerstag, 15. Juli 2010, hatten die beiden ein Gewicht von 4,8 bzw. 4,9 Kilogramm.


Erwachsene Schneeleoparden oder auch Irbis (Uncia uncia) genannt, haben ein hellgraues Fell mit schwarzen Flecken. Urspr√ľnglich stammen die einzelg√§ngerischen Gro√ükatzen aus dem zentralasiatischen Hoch-gebirge und durchstreifen H√∂hen von 1.000 bis 5.500 Metern. An die dortigen Lebensbedingungen von eisigen 40¬įC unter Null bis zu hoch-sommerlichen 40¬įC sind die Tiere hervorragend angepasst. Eine bedeutende Rolle beim Schutz vor K√§lte spielt ihr ungew√∂hnlich langer, dick mit Fell isolierter Schwanz. Die Sch√∂nheit ihres Fells weckt Begehrlichkeiten: Schneeleoparden sind nach wie vor durch Wilderei und illegalen Pelzhandel vom Aussterben bedroht. Sch√§tzungen gehen von insgesamt 3 500 bis 7 500 wild lebenden Tieren aus. Die Weltnatur-schutzunion IUCN f√ľhrt die Schneeleoparden als stark gef√§hrdet.


Zoos versuchen im Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) die Tierart zu erhalten. Anfang 2008 lebten weltweit in 205 Einrichtungen (ohne China) insgesamt 445 Tiere. Auf Empfehlung des EEP, das im Zoo Helsinki angesiedelt ist, konnte der Tiergarten N√ľrnberg 2006 zwei seiner Katzen gegen einen Kater tauschen. Heute lebt im Tiergarten das Schnee-leopardenpaar Pia und Indra. Pia ist am 12. Mai 2003 in Krakau (Polen) geboren und kam zusammen mit ihren beiden Schwestern im April 2004 nach N√ľrnberg. Als im August 2006 ihr Lebenspartner Indra (geboren am 2. Mai 2005 in Szeged) aus Ungarn kam, zogen die beiden Schwestern von Pia nach Japan beziehungsweise in die Tschechische Republik.
(22.07.2010, 22:52)
Mirko Schmidkunz:   Weiterer Nachwuchs: 3 Humboldt-Pinguine, 1 Mendesantilope, wohl Erstzucht beim Biber.
(16.07.2010, 12:04)
Michael Beckes:   Hallo,
war heute mal weider da. Die Schneeleopardenkinder sind immer noch nicht zu sehen! Leider kein Pfleger zum Fragen da gewesen.

Ansonsten sind die drei Seel√∂wenjungen jetzt schon am schwimmen und gut zu beobachten.Mit den drei Jungtieren von diesem Jahr sind im Tiergarten N√ľrnberg bereits 46 Seel√∂wen herangewachsen.
(14.07.2010, 22:10)
Mirko Schmidkunz:   Es waren wohl erwachsene Tiere. Anstatt sieben Mendesantilopen waren nur noch vier auf der Anlage.
(21.06.2010, 17:26)
Holger Wientjes:   Was f√ľr Tiere sind es denn bei den Addax gewesen ? Alte oder Jungtiere ?
(21.06.2010, 14:56)
Mirko Schmidkunz:   Eine der vier neuen Terrarien im Naturkundehaus waren mit Marmorierten Buntleguanen besetzt. Bei den Mendesantilopen gab es drei Todesf√§lle innerhalb der letzten beiden Monate.
(21.06.2010, 08:39)
Michael Beckes:   Heute hab ich mal wieder die Zeit f√ľr einen Besuch gehabt. Muss mich ja eigentlich auf meine Pr√ľfungen vorbereiten.
Aber wenn man schon ne Jahreskarte hat dann nutzt man sie auch.

Naja den 2 Schneeleopardenbabys scheint es gut zu gehen hab einen zuständigen Pfleger gefragt. Sie sind momentan noch im Stall und Hintergrunggehege. Wann sie ins Schaugehege kommen steht noch nicht fest.

Dort liegt lediglich Kater Kaschmier, der Vater der KLeinen, rum und genießt die Sonne
(20.06.2010, 18:22)
Liz Thieme:   Das L√∂wenjungtier (es war wohl doch nur eins) ist Donnerstag verstorben, nach dem die L√∂win die Betreuung letzte Woche eingestellt hat.
(14.06.2010, 18:39)
Andre Battermann:   Und nicht zu vergessen, die Schneeleoparden haben wohl auch Nachwuchs!
(09.06.2010, 22:35)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Das war aber meiner Erinnerung nach schon bei der Geburt des Jungtieres (oder wenigstens kurz danach) gekl√§rt worden. Als Wuppertal seinerzeit die erste K√∂nigsgepardin bekam, wurde gleichzeitig eine normalfarbige, aber spalterbige Gepardin (eine Schwester?) importiert. Und die m√ľsste m.W. die Gro√ümutter des N√ľrnberger Wurfes gewesen sein, kann also das rezessive "K√∂nigs-Gen" weitergereicht haben.
(09.06.2010, 15:46)
WolfDrei:   pardon Mutter
(09.06.2010, 15:42)
WolfDrei:   @Liz Thieme: Dann war das wohl doch keine "spontane Mutation" mit dem king cheetah-Nachwuchs , wenn der Vater von De Wildt kam?
(09.06.2010, 15:40)
Liz Thieme:   Nein, die Eltern von Helena/Marula leben nicht mehr. Hier die Daten:

Vater: Balule *5.11.1993 Wuppertal -->19.10.1998 Nurnberg V: 19.6.2005
Mutter: *15.5.1992 Pretoria DW -->2.6.1993 Pretoria -->23.9.1993 N√ľrnberg V:31.12.2007
(09.06.2010, 15:23)
Michael Mettler:   Leben eigentlich die Elterntiere der in N√ľrnberg geborenen K√∂nigsgepardin noch?
(09.06.2010, 13:24)
Mirko Schmidkunz:   Vierfacher Nachwuchs bei den Geparden nach einer zehnj√§hrigen Zuchtpause.
(08.06.2010, 14:10)
Liz Thieme:   Am Freitag hat L√∂win Keera Nachwuchs zur Welt gebracht. Bisher geht der Zoo von Zwillingen aus.
(07.06.2010, 21:10)
Mirko Schmidkunz:   Die ehemalige Nanduanlage bleibt unbesetzt. Laut einem Pfleger wollte man den letztj√§hrigen Nachwuchs bei den Mandschurenkranichen dort unterbringen. Wegen der TBC-Erkrankung des letzten Nandus hat man davon Abstand genommen. Man wisse noch nicht, wie die Anlage besetzt werden wird.

(10.05.2010, 12:06)
Mirko Schmidkunz:   Es gab einen Todesfall, der auf der Tafel am Eingang angegeben wurde.
(09.05.2010, 17:15)
Andre Battermann:   DER Iltis, also nur ein Tier?
Ich dachte man hatte hinter den Kulissen 2 Tiere.
(09.05.2010, 00:48)
Mirko Schmidkunz:   Der Tigeriltis ist in der Au√üenanlage der Zebramangusten untergekommen. Ich habe zwar kein Tier gesehen, aber es gab schon ein provisorisches Schild. Ich nehme mal an, dass der Iltis nicht mit den Mangusten zusammen leben wird.

(08.05.2010, 14:05)
Liz Thieme:   Am 8.4. brachte Giraffenkuh Kibali einen gesunden Sohn - Carlo - zur Welt. Damit ist es das letzte "Geschenk", das der verstorbene Charly hinterl√§sst.
(14.04.2010, 20:11)
Mirko Schmidkunz:   In diesem Jahr soll auch die Anlage f√ľr Tigeriltisse gebaut werden, die bei den Kropfgazellen wohl gebaut wird.
(30.03.2010, 12:18)
Andre Battermann:   Blauschafe in Bayern - das w√§re wirklich mal was.
Leider aber wohl wieder nur ein unerf√ľllter Traum...
(18.03.2010, 22:37)
WolfDrei:   Pech gehabt, etwas √ľber 2 MB - jetzt etwas kleiner (auch die Gruppe)
(18.03.2010, 17:50)
WolfDrei:   Blauschaf w√§re nicht schlecht, schaut doch die Gruppe im TP Berlin nicht schlecht aus. Und warum immer "Alleinvertretungsanspruch". So denn damit noch "franz√∂sisches " Blut hinein k√∂nnte. Anbei die TP-Gruppe - gegenw√§rtig 9 Tiere.
(18.03.2010, 17:46)
Sacha:   Ohw ja, ein (Heiliger) Gral w√ľrde den Tiergarten N√ľrnberg sicher einzigartig machen...:)
(Nicht böse gemeint Mirko, ich konnte einfach nicht widerstehen)
(18.03.2010, 13:35)
Mirko Schmidkunz:   Die Tiere hei√üen Zagros-Molche.
Die Muntjaks waren zuletzt wieder in ihrer alten Anlage. Was hat das zu bedeuten? Hoffentlich n√ľtzt man die Chance in der ehemaligen Nandu-Anlage eine neue attraktive Art anzusiedeln. Ich w√ľnsche mir eine selten gehaltene Gebirgswiederk√§uer, wie Gral, Blauschaf, etc.
(18.03.2010, 11:16)
Mirko Schmidkunz:   Danke f√ľr die Info. Es handelt sich um eine Anlage, in der bisher Regenbogenfische waren.
(17.03.2010, 15:02)
Bj√∂rnN:   Die Zargosmolche sollen ein Terrarium im Eingangsbereich des Affenhauses beziehen, sind schon seit Januar im Bestand...
(17.03.2010, 12:31)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind Zargosmolche, die wohl ins Naturkundehaus ziehen werden, wenn die vier neuen Terrarien fertig eingerichtet sind. Die Kaffernb√ľffel haben Nachwuchs. Zwei Wei√üstirnspinte sind verstorben. Ich konnte nur ein Tier sehen und hoffe nicht, dass die Ausf√§lle nicht ersetzt werden k√∂nnen.
(17.03.2010, 11:59)
Andre Battermann:   Lieber ein zuchtunf√§higes Weibchen aus M√ľnchen dazu und eines, das z√ľchtet nach M√ľnchen holen!
(15.02.2010, 16:27)
Niedersachse:   Mitnutzung f√ľr die Panzernash√∂rner.
Anschaffung eines weiteren Bullen.
(15.02.2010, 09:34)
Mirko Schmidkunz:   Laut zust√§ndigem Pfleger gibt es immer noch Probleme mit der Ausfuhr des Gelbr√ľckenducker-M√§nnchen.

Die Pl√§ne f√ľr die Bullenhaltung bei den Elefanten sind erledigt. Die Umbauma√ünahmen w√ľrden bis zu einer Million kosten. Der Tiergarten bleibt also elefantenfrei bis zum Bau eines neuen Hauses. Ich hoffe, die ehemalige Freianlage wird attraktiv besetzt. Ein Stallgeb√§ude m√ľsste nat√ľrlich neu gebaut werden. Vorschl√§ge?
(15.02.2010, 09:30)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind Ouessantschafe bei den Alpakas; die Vorwerkh√ľhner tauchen in der Zootierliste nicht auf;
(31.01.2010, 08:32)
Mirko Schmidkunz:   Neu sind Blauracken. Die Schamadrosseln werden ins Raubtierhaus kommen.
(24.12.2009, 10:18)
Bj√∂rnN:   Er ist eine Nachzucht des Zoo Odense, wo es aufgrund inzwischen regelm√§√üiger Nachzuchten langsam eng wird...
(14.12.2009, 14:23)
Holger Wientjes:   Klingt gut ! Ist Zorro ein Nachwuchsm√§nnchen oder schon zuchterprobt ?
(14.12.2009, 13:55)
Mirko Schmidkunz:   Zorro, ein m√§nnlicher Nagelmanati aus D√§nemark, ist im Tiergarten angekommen.
(13.12.2009, 15:23)
Mirko Schmidkunz:   Weitere kleine Neuigkeit: die Uralk√§uze sind in ihre neue Voliere umgezogen, die durch Zusammenfassung der Kolkraben- und Schmutzgeier-Volieren entstanden ist. Ihre alte Anlage ist unbesetzt, genauso wie die Voliere des Schneegeier-Nachwuchses. Die Tokos sind noch in ihrer Voliere im Giraffenhaus, ihr Nachwuchs ist bei den Zebramangusten.
(22.11.2009, 18:40)
Henry Merker:   @Markus R.:
Ach so. Wer hätte das gedacht.
(22.11.2009, 12:26)
Markus R.:   Ich nehme mal an, weil Nachzuchten von Brillenkaimanen etwa ebenso sehr gebraucht werden, wie die von Zool√∂wen...
(21.11.2009, 11:55)
Henry Merker:   Da ich mein Besuch in N√ľrnberg schon eine Weile her ist und ich mich mit den europ√§ischen Krokodilbest√§nden nicht auskenne: Warum soll eine Aufzucht eines Brillenkaiman Unklarheiten verursachen?
(21.11.2009, 11:30)
Ralf Sommerlad:   ..mir ist schleierhaft, warum man einen Brillenkaiman aufkommen liess...
(20.11.2009, 13:24)
Markus R.:   An das Raubtierhaus hab ich gar nicht gedacht, wohl weil ich es bei meinem letzten Besuch aufgrund des Tigernachwuchses leider nicht betreten konnte. Das w√ľrde in der Tat sehr gut passen. Das Naturkundehaus w√ľrde ich hingegen f√ľr eine weniger g√ľnstige wahl halten, da die Schamadrosseln deutlich kleiner als die Tokos sind und somit durchaus ins Beuteschema der Mangusten passen k√∂nnten. Bez√ľglich des Giraffenhauses: Dort befand sich doch ebenfalls immer eine Voliere, bei meinem letzten Besuch im August dieses Jahres war sie die Heimat der Tokos...
(20.11.2009, 12:44)
Mirko Schmidkunz:   Im Giraffenhaus ist kein Platz; m√∂glich w√§re auch noch Raubtierhaus (dort leben Tigerfinken freifliegend), und Naturkundehaus, wo Rotschnabeltokos bei den Zebramangusten untergebracht sind.
(19.11.2009, 17:35)
Markus R.:   Ich kann mir eigentlich nur das Giraffen- oder das alte Flusspferdhaus vorstellen, sonst w√ľsste ich wirklich nicht, wo man in N√ľrnberg tropische Singv√∂gel unterbringen wollte... Jedenfalls erfreulich, dass man nun auch in der Frankenmetropole verst√§rkt auf Kleinv√∂gel zu setzen scheint!
(18.11.2009, 18:27)
Mirko Schmidkunz:   Zum ersten mal Nachwuchs bei den Fischottern; auch die Brillenkaimane haben ein Jungtier; neu eingetroffen sind Schamadrossel, die noch nicht zu sehen sind. Wei√ü jemand wo die hinkommen?
(17.11.2009, 13:11)
Michael Mettler:   Angesichts von drei aktuellen Jungtieren in Odense und einem dortigen Gesamtbestand von 4,4 sollte es nicht unm√∂glich sein, einen neuen Bullen aus D√§nemark zu bekommen.
(26.09.2009, 18:13)
Bj√∂rnN:   Da ca. 3/4 des gesamten europ√§ischen Bestandes auf die Zucht eines Ausgangspaares in N√ľrnberg zur√ľckgehen, ist diese Definition sicher zutreffend, auch wenn Sie sie f√ľr Unfug halten.

Die Zoos in Madrid und Odense, beide z√ľchten inzwischen in gro√üz√ľgigen Anlagen, haben in den vergangenen 10 Jahren gezeigt, dass ein Import aus Guyana wahrlich nicht unwahrscheinlich ist.
(26.09.2009, 10:21)
IP66:   "hochgradig repr√§sentiert" d√ľrfte Unfug bedeuten - es gibt kaum Halter und noch weniger Z√ľchter, und da√ü man weitere Tiere aus S√ľdamerika bekommt, halte ich, der ich die Beschaffung des Erstbesatz des Hauses und die damit verbundenen Probleme erlebt habe, f√ľr unwahrscheinlich.
(26.09.2009, 10:09)
Bj√∂rnN:   Leihgaben sind es definitiv, dass sie zur√ľckkommen, wage ich zu bezweifeln.

Ich vermute eher, dass man sich noch ein zweites, vielleicht sogar ein drittes Zuchtweibchen, sofern verf√ľgbar, zulegen wird, sobald die Anlage fertig ist. Mit 1,2-1,3 Zuchttieren + Nachwuchs d√ľrfte die Anlage gut besetzt sein.
(25.09.2009, 22:52)
Alexander Fuchs:   Vielleicht sind die Tiere auch nur Leihgaben und kommen nach der Fertigstellung des Manatihaus wieder zur√ľck nach N√ľrnberg.
Glaube nicht das man mit zwei oder drei Tieren, in einem so großen Haus, neu anfangen möchte.
(25.09.2009, 21:40)
Bj√∂rnN:   Der Tiergarten N√ľrnberg erhielt 1979 ein Paar Manatis aus Guyana. Diese beiden Tiere d√ľrften die Eltern aller bis 2002 in N√ľrnberg geborenen Seek√ľhe sein, zumindest habe ich bisher keine anderslautenden Informationen dazu.

Dies hei√üt auch, dass das Zuchtweibchen Mara (geb. 1994) und der Zuchtmann Pepe (geb. 1998), welche die Eltern von Husar (geb. 2003) sind, Geschwister sein m√ľssten.

Odense und Madrid haben in den letzten Jahren erfolgreiche Seekuhzuchten auf der Basis von Direktimporten etabliert.

Was spr√§che dagegen, dass sich N√ľrnberg von seinen eigenen Nachzuchtbullen zwecks Inzuchtvermeidung trennt und einen unverwandten, genetisch wertvollen Bullen aus Odense oder Madrid anschafft?

@IP66
Dass sich N√ľrnberg f√ľr l√§ngere Zeit von der Haltung verabschiedet, ist schlicht unwahr, nach Genug gingen nur 2,0 von insgesamt 3,1 Tieren im N√ľrnberger Seekuhbecken.
Dass sich ein neuer Halter gefunden hat, ist absolut zu begr√ľ√üen und wie k√∂nnte dieses Aquarium besser Erfahrungen sammeln als mit 2 M√§nnchen aus einer in Europa bereits hochgradig repr√§sentierten Haltung?
(25.09.2009, 16:18)
IP66:   Eben das frage ich mich ja auch ...
(25.09.2009, 15:07)
Ralf Seidel:   Da ich ja nicht immer alles so verfolgen kann - warum werden denn die Manatis derzeit abgegeben ? Nach Aussagen der N√ľrnberger Tiergartenfreunde zieht sich ja die Fertigstellung der Lagune noch ein Weilchen hin...
(25.09.2009, 13:05)
IP66:   Kennt jemand das genoveser Aquarium genauer? Ich war vor etwa einem Jahrzehnt dort und habe kein Aquarium bemerkt, das zur Haltung von Seek√ľhren hinreichend gro√ü w√§re.
Als wir die Tiere in N√ľrnberg vor einigen Wochen sahen, fiel uns das extrem tr√ľbe wasser im Becken auf. Au√üerdem war der Filger im Besucherraum des Hauses abgebaut. Zudem finde ich merkw√ľrdig, da√ü man in dem Zoo, der in Europa die besten Haltungserfolge erzielt hat, nun f√ľr l√§ngere Zeit auf die Haltung dieser so wichtigen Art verzichtet und Tiere an eine Institution weiterreicht, die meines Wissens √ľber keinerlei Erfahrungen in der Haltung der Form verf√ľgt.
(25.09.2009, 11:12)
Niedersachse:   0,1 + 1,0 Nachwuchstier von diesem jahr. Sind also noch 2 Tiere da. Mara und Herbert.
(24.09.2009, 20:28)
Alexander Fuchs:   Dann d√ľrfte N√ľrnberg nur noch √ľber ein Einzeltier verf√ľgen.
(24.09.2009, 19:34)
Liz Thieme:   Die beiden m√§nnlichen Manatis Pepe und Husar verlie√üen am Dienstag, 22. September 2009, den Tiergarten der Stadt N√ľrnberg in Richtung Italien. Am Mittwochmorgen kamen die Tiere wohlbehalten an. Im Laufe des Vormittags durften sie ihr neues, gro√üz√ľgig gestaltetes Becken im Acquario di Genova beziehen.

Die beiden Seek√ľhe kamen im Tiergarten der Stadt N√ľrnberg zur Welt. Pepe, der am 19. April 1998 geboren wurde, stammt von Flora und Abari ab, die 1979 aus dem Botanischen Garten Georgetown, Guyana, nach N√ľrnberg kamen und die Manati-Zucht begr√ľndeten. Husar, geboren am 8. September 2003, geh√∂rt bereits zur zweiten Generation der erfolgreichen Seekuhzucht im Tiergarten. Seine Mutter Mara kam 1994 im Tiergarten N√ľrnberg zur Welt.
N√ľrnberger Seek√ľhe leben heute in Berlin und in Frankreich, den Niederlanden, Japan, Singapur und jetzt auch in Italien.
(24.09.2009, 18:27)
Mirko Schmidkunz:   Jeweils das zweite Jungtier bei Alfredhirschen und Somali-Wildeseln; die Muntjaks bewohnen das Gehege der Nandus allein;
(19.09.2009, 11:26)
IP66:   Ich kann nicht recht nachvollziehen, weshalb die Magots unbedingt ihre jetzige Anlage verlassen m√ľssen. Ich bezweilfle nach den einschl√§gigen Erfahrungen in Friedrichsfelde, da√ü die Tiere lange in dem nach vielen Richtungen nur sehr provisorisch abgesicherten Gorillagehege bleiben werden - und es gibt eigentlich keinen Grund, die vorhandene Anlage zu entv√∂lkern, zudem sie auch noch ein wichtiges Baudenkmal vorstellt, da√ü durch einen Neubesatz nicht nur an Substanz, sondern auch an Nachvollziehbarkeit durch den Besucher verlieren w√ľrde. Noch mehr frage ich mich allerdings, weshalb man die Darwin-Nandus abgegeben hat, wenn man deren Gehege nicht braucht. Anscheinend geht es doch darum, so viel Arten als m√∂glich zu reduzieren.
(31.08.2009, 12:42)
Alexander Fuchs:   Da habe ich mich wohl vertan, mit den Berbern in Leipzig. Bin halt nicht so oft im Leipziger Zoo.

Dann fallen nur noch die drei, von mir unten, genannten Großzoos ein. Der Rest der dt. Population kommt dann nur in kleinen Tierparks und Tiergehegen vor.


(30.08.2009, 10:33)
Ronny:   Berberaffen finde ich von soher attraltiv, als dass man mit ihnen Versuche f√ľr Vergesellschaftungen unternehmen kann. Erfolgreich kann man hier nennen Berberaffen und M√§hnenspringer, sowie Berberaffen und Walliser Ziegen. Wenn es auch noch mit den Gorillas klappen w√ľrden, w√∂re es relativ zukunftsweisend. Zumal man dann diese Art auf eine Anlage f√ľr w√§rmebed√ľrfteige Tiere halten k√∂nnte, die dann im Winter besetzt ist.
(29.08.2009, 21:51)
Bj√∂rnN:   Leipzig h√§lt keine Berberaffen und hat es nie getan.

Ich finde Berberaffen ausgesprochen interessant, obwohl sie die häufigste Makakenart in deutschen Zoos darstellen und recht häfig zu sehen sind.
(29.08.2009, 21:33)
Alexander Fuchs:   So unattraktiv finde ich die Berberaffen gar nicht, da sie fast komplett aus den Gro√üzoos verschwunden sind und auch zu einer bedrohten Art geh√∂ren!
Neben N√ľrnberg fallen mir TP Berlin, Erfurt und Leipzig ein.
(29.08.2009, 20:40)
Dimi Seidenath:   ich glaub ich hab wegen dem Freilandterrarium mit Zieseln geh√∂rt, dass man auf Stegen l√§uft oder so
(29.08.2009, 19:31)
Mirko Schmidkunz:   Die Gorillas werden mit den Magots vergesellschaftet. Anscheinend wechselt man nicht auf eine attraktivere Art um, weil die Magots in ihrem alten Innenk√§fig bleiben k√∂nnen, der tierschutzrechtlich nur noch akzeptabel sei, weil die Magots so k√§lteunempfindlich sind.
(29.08.2009, 16:29)
Sven P. Peter:   Gorillas dann vergesellschaftet mit den Berberaffen?
(29.08.2009, 15:29)
Ronny:   An sich fand ich das Gehege der Prinz-Alfred-Hirsche gar nicht so schlecht. F√ľr diese Tiere ist ein ruhiger Platz sicherlich besser als ein Platz mit viel Besucherverkehr oder zu nahen Kontakt zum Besucher. Ansonsten, fand ich auch, dass recht viele Anlage leer standen bzw unter dem Aspekt der Mehrplatzschaffung Tiere abgeben wurden nicht sonderlich sch√∂n. Die Anlage f√ľr Muntjaks und Pandas war bereist v√∂llig ausreichend.
Der von Dimi geschilderte Plan f√ľr die Magotanlage ist zwar von der Idee nicht aber, aber ich denke hierf√ľr w√ľrde eine Voliere von der Gr√∂√üe der Adlervolieren v√∂llig reichen. Ich denke man wird sp√§ter von diesen aufgez√§hlten Arten keine sehen.
(29.08.2009, 14:46)
Dimi Seidenath:   Laut einem Zeitungsbericht kommen die Magots mit ins Au√üengehege der Gorillas und in deren ehemalige Anlage kommen Ziesel, Schildkr√∂ten, Smaragdeidechsen und Steinh√ľhner.Und das neue Pavianhaus ist jetzt fertig.
(29.08.2009, 13:31)
IP66:   Das Gehege der Alfred-Hirsche bietet tats√§chlich nur eine eingeschr√§nkte Tierbegegnung, da man es nur von oben einssehen kann. Ich wei√ü auch nicht, ob es sinnvoll ist, f√ľr die neue Tierart einen halben Wald zu roden und zugleich darauf hinzuweisen, da√ü die Art gerade durch Walrdodung an den Rand des Aussterbens gebracht wurde. Wenn tats√§chlich die Berberaffen auf die haltungstechnisch so erfolgreiche Darwin-Nandu-Anlage verlagert werden sollen, d√ľrfte dies auch einige B√§ume nebst der Panda-Anlage kosten.
(29.08.2009, 10:34)
Bj√∂rnN:   Die Beschilderung war zwischenzeitlich verschwunden.
Ich gehe davon aus, dass man auf die Schnelle ein Einzeltier bekommen hat.
(28.08.2009, 22:34)
Bj√∂rnN:   Das Foto zeigt nicht einmal die H√§lfte der Gesamtanlage.
Ich verweile dort im schattigen Bereich unter den Bäumen auf den Bänken bei jedem Besuch, sprich alle 3-4 Wochen.
Die Anlage verf√ľgt im hinteren Teil √ľber viel Unterholz und reichlich Schattenpl√§tze, wo sich die Tiere zur√ľckziehen k√∂nnen. Nur der vordere Teil der Anlage ist sonnenbeschienen. Au√üerdem ist das Haus immer offen, was die Tiere auch rege nutzen, sie wechseln st√§ndig zwischen Innenstallung, Vorgehege und Anlage.
(28.08.2009, 22:33)
Alexander Fuchs:   @Liz Kann ich mir aber schlecht vorstellen das man die Beschilderung gelassen hat, da der Schieber zum Haus, f√ľr die Pandas, offen war.
(28.08.2009, 22:28)
Alexander Fuchs:   Schau dir doch noch mal bitte das Foto an. Das viele Unterholz ist rechts im Bilde und ist nur ein kleiner Haufen. Schattig wird es eher am Gehegerand, denn wenn du genau hinschaust, wurden dort drei B√§ume gef√§llt, um Licht in die Anlage zu bringen und dort ist viel Licht auf der Anlage. Auch die Versteckm√∂glichkeiten sind eher begrenzt, denn die Tiere k√∂nnen sich nur an der Mauer hoch zum Besucher komplett entziehen.
(28.08.2009, 22:12)
Bj√∂rnN:   Der Neubesatz der Anlage ist von den Kuratoren sehr umsichtig ausgesucht worden, man hat nicht das Erstbeste genommen, was man kriegen konnte.

Ich h√§tte f√ľr diese Anlage Rotb√ľffel favorisiert, bin aber jetzt mit dem Besatz ausgesprochen zufrieden, da ich jedes Mal aufs Neue sehe, dass es gelingt, auch an diesem eher unscheinbaren aber nicht weniger gutem Gehege den Besuchern die Brisanz von Artenschutz und Erhaltungszucht im Zoo nahe zu bringen.
(28.08.2009, 22:05)
Bj√∂rnN:   Sie ist schattig, bietet viel Unterholz, Versteckm√∂glichkeiten, einen ger√§umigen Stall und ist sehr ruhig, was die schreckhaften zum Wohlbefinden brauchen.

Die Größe ist nicht alles, stellt aber durchaus auch einen Vorteil der Anlage dar.
(28.08.2009, 22:01)
Alexander Fuchs:   Ob die Anlage tats√§chlich eine hervorragende Zuchtanlage ist, wird sich in der Zukunft zeigen und kann nicht nur wegen seiner Gr√∂√üe beurteilt werden.

Ich war wohl am falschen Tag da, denn ich stand fast alleine an dieser Anlage, nur noch mit zwei anderen und die kannte ich.

(28.08.2009, 21:50)
Bj√∂rnN:   Eine hervorragende Zuchtanlage f√ľr diese Tierart.

Ich habe noch nie so viele Besucher interessiert an dem Gehege stehen sehen wie seit dem Einzug der Hirsche. Die Besucher lesen das Schild, nehmen sich Zeit und bem√ľhen sich wahrlich, die seltenen Tiere zu ersp√§hen.

F√ľr den N√§he gewohnten Besucher und Zoofreund, der auf faszinierende Schnappsch√ľsse aus ist, wirklich eine Umstellung....
(28.08.2009, 21:41)
Alexander Fuchs:   P.S. Genau so, habe ich in die Grube geschaut, sehr attraktiv f√ľr ONB...
(28.08.2009, 21:30)
Alexander Fuchs:   Nein, nein, die Anlage war nicht leer, sondern mit einem Zwergmuntjak besetzt, da man beide Anlagen zu einer gro√üen Anlage zusammen fasste.
Wenn man schon Prinz-Alfred-Hirsche h√§lt, dann doch wohl in einer Anlage die f√ľr Besucher gut einsehbar ist. Das trifft auf die jetzige nicht zu. Man schaut in ein Loch mit einer riesigen Fl√§che und ersp√§ht einen kleinen Hirsch. Da w√§re mir ein Bongo lieber gewesen, da er doch eine gewisse Gr√∂√üe hat.

(28.08.2009, 21:18)
Bj√∂rnN:   Wer sagt denn, dass die Darwin-Nandus abgegeben worden sind?? Eine leere Anlage muss nicht zwangsl√§ufig Aufgabe der Haltung bedeuten, oder?

Die Aufgabe der Haltung eines einzelnen Bongos zu Gunsten der Zucht einer vom Aussterben bedrohten Hirschart, die selten gehalten und selten gez√ľchtet wird und Zuwendung absolut n√∂tig hat, ist sicher zu verschmerzen.

Ich weiß durchaus, dass Steppenzebras, Bisons und Hochlandrinder nur die Spitze des Eisberges sind, weiß aber, dass der Ersatz nicht enttäuschen wird.

Die einzige Art, um die es mir bei dieser Abgabe leid tut sind die Milus, deren Gehege erachte ich als ausgesprochen geeignet und die Tiere dort und im Kontext des Zoos wahrlich nicht fehl am Platze.
(28.08.2009, 21:09)
Liz Thieme:   da schlie√ü ich eher darauf, dass sie immer noch keine haben.
Im Mai 2008 waren die schon tot (gestorben 17/18. Februar 2008), noch keine neuen da, und Schild noch dran.
(28.08.2009, 21:04)
Alexander Fuchs:   @Bj√∂rnN Also das Wiederspricht sich gerade, Prinz-Alfred-Hirsche machen den Anfang und daf√ľr musste ein Bongo gehen?
Auch das man eine erfolgreiche Zucht der Darwin-Nandus einfach von heut auf morgen beendet ist schon ein wenig seltsam.
Die von Dir genannten Arten ist doch nur ein Bruchteil von dem was noch weg soll. Bei den Bisons kann ich es ja noch irgendwo einsehen, da man dort evtl. eine Anlage f√ľr Elefanten bauen m√∂chte und daf√ľr der Platz ben√∂tigt wird.

(28.08.2009, 20:58)
Bj√∂rnN:   Die Reduzierung der Artenanzahl wirkt nur auf den ersten Blick schockierend, wenn man ausblendet, dass diese Arten durch neue Tierarten ersetzt werden, was definitiv der Fall sein wird.

N√ľrnberg will in Zukunft sein Spektrum bedrohter Arten erweitern, wobei die Prinz-Alfred-Hirsche den Anfang machten.

Auch wenn hier gerne gleich Panik geschoben wird, der Tiergarten wird keinesfalls an Arten verarmen, sondern mit den neu angeschafften Arten in den kommenden Jahren tierg√§rtnerisch wachsen, sein Spektrum erweitern und seinen Beitrag zum Erhalt hoch bedrohter S√§ugerarten ausbauen. Daf√ľr machen Bisons, Hochlandrinder und Steppenzebras Platz...
(28.08.2009, 20:41)
Alexander Fuchs:   @Liz Woher sie kamen keine Ahnung, gesehen habe ich pers√∂nlich keinen, aber ausgechildert waren sie.
(28.08.2009, 20:15)
Liz Thieme:   @Alex seid wann hat N√ľrnberg wieder Kleine Pandas? Wei√üt du woher?
Habe das √ľberhaupt nicht mitbekommen, dass die Muntjaks wieder Gesellschaft haben (oder schon wieder vergessen).
(28.08.2009, 19:56)
IP66:   Es handelt sich ja nicht um um normale, sondern um Darwin-Nandus, zudem um eine der produktivsten Zuchtgruppen dieser Vogelart in diesem Universum. Eine solche Gruppe abzugeben, scheint mir nur schwer mit dem Artenschutzgedanken zu vereinbaren, zumal sich die fragliche Berberaffengruppe wohl auch auf der nicht vergr√∂√üerten M√§hnenspringeranlage wohl f√ľhlen k√∂nnte, wenn man diese nicht auf der anderen Seite erweitert, wo keine Nandus ausgeb√ľrgert werden m√ľssen.
Wohin die Artenreduktion in N√ľrnberg f√ľhrt, kann man am untersten Weg, der an den Teichen entlang f√ľhrt, erleben: Dort gibt es zwischen Mendesantilopen und Guanakos fast die gesamte Zool√§nge lang nicht eine Gro√ütierart. N√ľrnberg war, schon dem nationalsozialistischen Konzept nach, nie ein Artenzoo, √§hnlich wie M√ľnchen, und man fand dort auch in der Nachkriegszeit haupts√§chlich jene Arten, die sich gut in Herden halten lie√üen. Ich m√∂chte gar nicht verlangen, da√ü man nun einen anderen Weg geht, auch wenn das Gel√§nde ihn zweifelsohne erm√∂glichen w√ľrde, doch scheint mir die Tendenz, seltene Arten aufzugeben oder einem der gr√∂√üten Kinderzoos auf dieser Erde nun noch eine Pony-Weide an die Seite zu stellen, um dort, gleichsam im Separ√©e, die Begegnung von Tieren und behinderten Menschen zu inszenieren, die Anlage nicht attraktiver zu machen.
(28.08.2009, 19:00)
Alexander Fuchs:   Die sehr gro√üz√ľgige Anlage, der ehemals gehaltenen Darwinnandus, musste leider weichen f√ľr die Zwergmuntjaks und auch die kleinen Pandas haben die Chance das Gel√§nde zu nutzen. Wenn ihnen einmal langweilig wird, k√∂nnen sie einen Abstecher durch den N√ľrnberger Park machen ;)
Verstehen tue ich es nicht, da man die Nandus mit den Guanakos h√§tte sehr gut vergesellschaften k√∂nnen. Genug Freifl√§che ist ja vorhanden. Aber auch da mussten die Tiere f√ľr ein paar Zelte weichen.
Und was alles noch an Arten weg soll, dann ist IP66¬īs Aussage gar nicht so falsch. Wenn man das wegrationalisiert, was noch angedacht ist, na dann prost Mahlzeit. Dann k√∂nnen die sandigen Fl√§chen, sich noch mehr ausbreiten und es w√ľrde in N√ľrnberg eine W√ľste entstehen. Die jetzigen Sandfl√§chen sollen wohl symbolisch sein?

@Bj√∂rnN Was n√ľtzt eine gro√üz√ľgige Anlage mit wenig Tieren, da die Stallungen gar nicht ausreichen oder eher viel zu klein sind, f√ľr gro√üe Herden?

(28.08.2009, 17:48)
Holger Wientjes:   Da man es in N√ľrnberg ja nicht mit einem r√§umlich stark begrenzten Innenstadtzoo ohne Expandierungsm√∂glichkeiten wie in Frankfurt, K√∂ln oder Berlin, zu tun hat, sondern es sich um den fl√§chenm√§ssig zweitgr√∂ssten Zoo Deutschlands handelt, verstehe ich IPs Aussage so, dass es schade ist, gerade in einem solchen Park, der durchaus das Potenzial f√ľr weitl√§ufige (Huftier)-Gehege besitzt, auf eine reduzierte Artenzahl, die manch anderer Einrichtung gut tun w√ľrde, zu treffen !
Das kann ich in diesem Fall durchaus nachvollziehen.
Nur wird manchmal einfach nicht differenziert WAS jemand zu sagen hat, sondern einfach nur WER etwas sagt, was dann pauschal als richtig oder falsch dargestellt wird. Meine Meinung !
(28.08.2009, 15:21)
Mirko Schmidkunz:   Mir wurde gesagt, dass die Nandus wohl den M√§hnenspringer und Magots weichen m√ľssen, die ein Gemeinschaftsgehege dort erhalten soll, das dann beide Anlagen umfasst. Ich halte nichts davon, dass N√ľrnberg die dahindarbende Magotpopulation in Deutschland so vergr√∂√üern, obwohl man kaum attraktive Affenarten hat. Auch die Sache mit den Guanakos, die durch Indianerzelte ersetzt werden, ist peinlich. Immerhin hat man die sehr attraktiven Bongos abgegeben und jetzt l√§sst man zwei Anlagen tierg√§rtnerisch verkommen.
(28.08.2009, 14:37)
Bj√∂rnN:   @Ralf Sommerlad
Mehr als eine pauschalisierte Reaktion auf die pauschalisierte Aussage von IP66 sollte diese Aussage auch nicht sein.
(28.08.2009, 14:30)
Ralf Sommerlad:   Ich vermag die Aufgabe der Nandu - und Guanakohaltung nicht als wirklich einschneidenden Verlust zu erkennen.
Das mit der Gehegequalit√ɬ§t halte ich allerdings auch f√ɬľr sehr pauschaliert..
(28.08.2009, 13:35)
Holger Wientjes:   Auch dar√ľber liesse sich diskutieren !
Wenn man so eine Aussage ("bundesweiter Spitzenreiter in Sachen Gehegequalität") trifft, dann sollte die auch belegt werden !
(28.08.2009, 13:08)
Bj√∂rnN:   "Negativer Spitzenreiter im Bundesvergleich Arten pro Hektar" - daf√ľr bundesweiter Spitzenreiter in Sachen Gehegequalit√§t und tiergerechte Haltung...
(28.08.2009, 13:04)
Dimi Seidenath:   ja bei den Guanakos gibt es jetzt ein Lerngehege mit Schafen, Ponys,etc. f√ľr Kinder-Camps und Schulklassen
(28.08.2009, 11:55)
IP66:   Der neue Tapirmann erschien uns am letzten Wochenende sehr nerv√∂s - hoffentlich legt sich das. Bei den Seek√ľhen hat man die Filteranlage abger√§umt, mit sichtbaren Folgen in Sachen Wasserqualit√§t. Die Darwin-Nandus haben wir vergeblich versucht - es scheint, als ob Herr Encke seine Absicht, den Zoo zum negativen Spitzenreiter im Bundesvergleich Arten pro Hektar zu verwandeln, umzusetzen beginnt. Die Guanakos fehlen ebenfalls.
(28.08.2009, 10:56)
Dimi Seidenath:   na endlich, hab schon gedacht des wird nichts mehr
(27.08.2009, 19:58)
Bj√∂rnN:   Vor etwa 5 Stunden hat Panzernashornweibchen "Purana" ein weibliches Kalb zur Welt gebracht....

Gl√ľckwunsch nach N√ľrnberg....
(27.08.2009, 19:39)
Niedersachse:   Wei√ü man woher der Tapirmann kommt.
Soll der schon länger dortlebende Mann nicht eigener Nachwuchs sein, und es deshalb vlt sinnvoll ist ihn wieder abzugeben.
(12.08.2009, 13:59)
Mirko Schmidkunz:   Ein zweiter Schabrackentapirmann ist gekommen und ist im Tropenhaus zu sehen. Es war besonders sch√∂n zu sehen, wie er sein neues Terrain erkundet hat. Er hat sich zu den Besucher aufgestellt und die Nase lang gemacht. Das andere M√§nnchen war in der Au√üenanlage. Ich wei√ü also nicht, ob hier eine zweites Zuchtpaar aufgebaut werden soll oder das andere M√§nnchen abgegeben werden soll. Im Innengehege der Zebramangusten werden Tokos eingew√∂hnt. Es sieht nach Rotschnabeltokos aus, die auch noch im Giraffenhaus sind und letztes Jahr Nachwuchs hatte. Desweiteren waren die Darwin-Nandus weg und das Schild entfernt. Wei√ü jemand vielleicht warum. Immerhin war man ja immer so stolz, dass diese so erfolgreiche Zucht einzigartig in Europa sei.
(12.08.2009, 12:24)
Mirko Schmidkunz:   Zwei Kondore sind geboren worden. N√§heres findet man auf der Homepage.

(11.08.2009, 11:29)
Liz Thieme:   >Nachwuchs bei den Tigern
03.08.09

Im Tiergarten der Stadt N√ľrnberg gibt es wieder Nachwuchs bei den Sibirischen Tigern. In der Nacht vom 31. Juli 2009 zum 1. August 2009 gebar Tigerin Sigena f√ľnf Jungtiere, wovon eines bereits kurz nach der Geburt starb. Als bereits erfahrene Mutter umsorgt Sigena die vier Jungtiere, von denen eines deutlich kleiner ist, vorbildlich.

Die beiden Tiger Jantar (10 Jahre alt) und Sigena (9 Jahre alt) kamen am 24. M√§rz 2009 wieder zur√ľck in das umgebaute Raubtierhaus und das sanierte Gehege. Schnell zeigte sich wieder die alte Zuneigung. Zwischen dem 12. und 15. April 2009 fanden mehrere Paarungen statt.

Das Raubtierhaus ist vorsorglich f√ľr einige Tage geschlossen, dem Publikum werden √ľber einen Monitor Bilder angeboten.<
HP N√ľrnberger Tiergarten
(03.08.2009, 21:34)
Mirko Schmidkunz:   Noch zwei Todef√§lle im Delfinarium sind nachzureichen: Mike, der Seel√∂wenbulle im Delfinarium, und die 40-j√§hrige Delfindame Eva sind verstorben.
(23.07.2009, 11:02)
IP66:   Wie kommt der Hengst denn aus dem Absperrgehege zu seinen Stuten - l√§√üt er sich da am Halfter √ľber den Besucherweg f√ľhren?
(22.07.2009, 19:26)
Mirko Schmidkunz:   Es gab Probleme bei den Kulanen, die zusammen mit den Kamelen sind. Der Kulanhengst bewohnt deshalb Elefantenfreianlage allein. Das nenn ich mal ein Absperrgehege.
(22.07.2009, 11:14)
IP66:   Wenn ich mich recht erinnere, gab es Probleme bei der Vergesellschaftung von Hengst und Kamelen - ganz so allzwecktauglich wie Hausesel sind diese Wildtiere halt doch nicht ...
(22.07.2009, 11:01)
Mirko Schmidkunz:   Die Somali-Wildesel haben ihre Zuchtpause beendet. Ein Jungtier wurde geboren. Ich meine mich zu erinnern, dass ein neuer Hengst nicht gleich voll eingeschlagen hat.
(22.07.2009, 10:51)
Dimi Seidenath:   im juni sind 2 biber geboren
das nashorn ist vielleicht/wahrscheinlich doch nicht schwanger
(07.07.2009, 20:37)
Mirko Schmidkunz:   Ich habe nicht danach gefragt. Vor 2-3 Wochen war das Kleine noch nicht drau√üen.
(01.07.2009, 11:20)
R√ľdiger:   Mirko Schmidkunz
Weiss du nach zwei Monaten das Geschlecht vom Malayantapirjungtier.
Es war sicherlich schon zwischen -zeitlich im Aussengehege zu sehen.
Wird N√ľrnberg nicht den Bestand erweitern. Der Zoo Singapure und Port Lympe halten auch mehrere Tiere zudsammen.
(30.06.2009, 20:09)
IP66:   Ideen, die ja seit fast drei Jahrzehnten popul√§ren Urwaldh√§user leichter heizbar zu gestalten, scheinen mir, gerade mir Blick auf die L√∂cher in den Decken der arnheimer Tropenhalle, sehr n√ľtzlich und zukunftsweisend. F√ľr N√ľrnberg bef√ľrchte ich allerdings, da√ü, wenn das Lagunenkonzept in seiner urspr√ľnglichen Konsequenz realisiert wird, jene Energie, die man bei den Seek√ľhen spart, bei den Delphinen gleich mehrfach verbraucht.
(30.06.2009, 10:52)
Klaus Sch√ľling:   Tiergarten N√ľrnberg setzt bei Bauma√ünahmen auf Umweltschutz

Energie- und Wasserverbrauch werden f√ľr Delphin-Lagune und Manatihaus
verringert - DBU: 120.000 Euro


N√ľrnberg. Der Tiergarten der Stadt N√ľrnberg setzt beim Bau der
Delphin-Lagune und des dazu geh√∂renden Tropenhauses f√ľr die Seek√ľhe
(Manatihaus) auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit und strebt einen
Energie-Standard nahezu wie f√ľr Passivh√§user im Schwimmbadbereich an.
Daf√ľr wird der W√§rmeschutz der Geb√§udeh√ľlle ebenso optimiert wie der
Energieverbrauch f√ľr die Beheizung, Bel√ľftung und Beleuchtung des
Hauses. Gegen√ľber der ersten Planung nach g√§ngigem Standard sollen der
Heizenergiebedarf um rund 62, der Strombedarf um etwa 54 Prozent
verringert werden. Ebenfalls aus √∂kologischen Gr√ľnden wird der geplante
Wasserverbrauch so gering wie möglich gehalten werden. Die Deutsche
Bundes¬stiftung Umwelt (DBU), deren Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde
das Bewilligungsschreiben heute an Tiergartendirektor Dr. Dag Encke
√ľberreichte, f√∂rdert den besonders sparsamen Verbrauch von Energie in
der Planung und den Einsatz von D√§mm-, Heiz- und L√ľftungstechnik mit
120.000 Euro.

Brickwedde freute sich, Bau- und Planungsreferent Wolfgang Baumann,
Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl und Tiergartendirektor Encke das
Bewilligungsschreiben f√ľr die F√∂rdermittel heute √ľberreichen zu k√∂nnen.
‚ÄěMit den Geldern unterst√ľtzen wir vor allem die Planungsphase f√ľr das
Manatihaus und gew√§hren einen Baukostenzuschuss f√ľr ausgew√§hlte
Komponenten. Dazu gehören ein erhöhter Wärmeschutz an der gesamten
H√ľllfl√§che des Geb√§udes sowie eine hocheffiziente Geb√§ude- und
Wassertechnik‚Äú, so Brickwedde. Das zuk√ľnftige Manatihaus, das als
√ľberfluteter tropischer Dschungel neben den namengebenden Seek√ľhen
verschiedene Urwaldbewohner beherbergen soll, ist mit einer Fläche von
etwa 700 Quadtratmetern, die Hälfte davon Wasser, geplant.

Bereits 2005 wurde das erste technische Konzept der baulichen und
anlagetechnischen Planungen f√ľr die Delphin-Lagune erstellt. Seit 2007
unterst√ľtzt das Kommunale Energiemanagement (KEM) beim Hochbauamt der
Stadt N√ľrnberg diese Planungen besonders im Bezug auf die Beheizung und
Bel√ľftung des Neubaus und der entsprechenden Regelungstechnik. ‚ÄěDas fast
vollständig verglaste Manatihaus erweist sich dabei als besonders
anspruchsvoll‚Äú, so Hochbauamtsleiter Wolfgang Vinzl. ‚ÄěDas dort
herrschende Tropenklima soll schlie√ülich auch im kalten N√ľrnberger
Winter mit einem geringen Energieverbrauch erreicht werden. Dies mit
möglichst hoher Energieeffizienz wirtschaftlich zu erreichen, ist die
größte Herausforderung. Die Förderung der DBU zeigt, dass das Vertrauen
in uns groß ist, dies zu bewältigen.“

Tiergartendirektor Encke betrachtet die Förderung durch die DBU als
Auszeichnung f√ľr die Klimaschutzbem√ľhungen des Tiergartens und versteht
die W√ľrdigung als Ansporn. ‚ÄěUnser Ziel ist es, die Investitions-,
Betriebs- und Wartungskosten f√ľr das Manatihaus soweit wie m√∂glich zu
reduzieren, um ein ökologisches und ökonomisches Optimum zu erreichen.
Wir werden erneuerbare Energien einsetzen, um unsere
Kohlendioxidemissionen zu verringern. Die größte Herausforderung sehen
wir darin, den Heizenergie- und Strombedarf weiter zu senken“, so
Encke.

Nach der Inbetriebnahme wird das gesamte Projekt f√ľr mindestens drei
Jahre durch das Kommunale Energiemanagement in einer Monitoringphase
messtechnisch begleitet. Die so gewonnenen Erkenntnisse können auf
vergleichbare Gebäude der Tierhaltung und in Landschaftsparks wie auch
auf Schwimmhallen und Thermalb√§der √ľbertragen werden.
(30.06.2009, 07:46)
Henry Merker:   Wegen der jetzigen wirtschaftlichen Situation, d√ľrfte meines Erachtens der Bau des besagten Hauses f√ľr asiatische "Dickh√§uter" in weite Ferne ger√ľckt sein...
(14.06.2009, 08:46)
IP66:   Es gab und gibt in N√ľrnberg ja einige gro√üe Pl√§ne - das Flu√üpferdhaus, die Reduktion der Huftierarten, aber auch die Delphinlagune z√§hlen dazu. Manches davon wird umgesetzt, anderes scheint mir aber eher politischen R√ľcksichten oder Publikumsw√ľnschen geschuldet, und ich glaube nicht, da√ü in absehbarer Zeit und vor Vollendung der derzeit in Arbeit befindlichen Bauten an die Realisierung eines solchen Dickh√§uterurwaldhauses zu denken ist.
(01.06.2009, 19:29)
Mirko Schmidkunz:   Es ist wirklich davon die Rede gewesen, dass dann Elefanten, Panzernash√∂rner und Schabrackentapire in einem neues Haus, dass als Urwald gestaltet wird. Ich war auch sehr √ľberrascht, dass man ein solch amitioniertes Projekt sich vornimmt. Ich habe den Wunsch, dass das alte Haus dann mit Spitzm√§ulern besetzt w√ľrde. Aber davon, was dann im alten Haus untergebracht w√ľrde, war noch nie die Rede.

(01.06.2009, 15:26)
IP66:   Ich w√ľrde es auch merkw√ľrdig finden, wenn man auf die Haltung der Panzernash√∂rner im Altbau verzichten w√ľrde - immerhin hat man seinerzeit die Zustimmung zum Umbau f√ľr das Haus ja deshalb erhalten, weil man es weiter als Tierhaltungsgeb√§ude nutzen und somit nicht nur in seiner alten Gestalt, sondern auch in einer entsprechenden Funktion nutzen wollte. W√§hrend es allerdings bei den Umbauten dieses Geb√§udes eine Diskussion um die nationalsozialistische Architektur im Zoo und einen professionellen Kontakt mit der Denkmalpflege gab, scheint der Neubau eines Gro√üteils des Raubtierhauses unter dem neuen Direktor in einer anderen Form vor sich gegangen zu sein. Ich denke, da√ü in N√ľrnberg, wo man immerhin √ľber eine vorbildliche Untersuchung zur Geschichte des alten Zoos besitzt, die Auseinandersetzung mit der Entwicklung des jetzigen Parks noch bevorsteht.
(01.06.2009, 11:05)
Michael Mettler:   Jetzt bin ich etwas verwirrt. Ich dachte, die Nash√∂rner sollen das ALTE Elefantenhaus komplett bekommen und man habe es seinerzeit extra f√ľr diese Nachnutzung hergerichtet?
(31.05.2009, 22:22)
Dimi Seidenath:   Ist das neue Elefantenhaus √ľberhaupt sicher?wenn ja wann soll es realisiert werden?ich glaub das kann noch dauern
(31.05.2009, 19:39)
Mirko Schmidkunz:   Die Schabrackentapire sollen zusammen mit den Panzernash√∂rnern in das neue Elefantenhaus umziehen. Somit w√§re dann auch Platz da. Allerdings scheint mir das Becken der Manatis nicht besonders tief zu sein. Ich bin mir sicher, dass ein Umbau f√ľr Otter sehr teuer k√§me.
Der Tiergartendirektor hat auch mal erw√§hnt, dass man √ľber die Haltung von ameisenfressender Tiere nachdenkt. Vielleicht will man dies im Tropenhaus tun.
(31.05.2009, 17:48)
Michael Mettler:   Irgendwo habe ich gelesen, dass sich f√ľr Riesenotter ein sehr gro√üer Landbereich als wichtiges Element f√ľr erfolgreiche Haltung und Zucht herausgestellt habe. Der w√§re im N√ľrnberger Haus eigentlich nur auf Kosten anderer Bewohner zu realisieren, wenn man das Manatibecken als Wasserbereich f√ľr die Otter n√§hme. Und eine Au√üenanlage w√§re wahrscheinlich auch schwierig zu erschlie√üen - meiner Erinnerung nach liegt doch diese Hausseite weit abseits der Besucherwege?
(31.05.2009, 12:53)
Andr√© Haubrich:   Ich f√§nde es sch√∂n, die Anlage f√ľr Schabrackentapiere umzubauen und den Wasserbereich noch mit Schildkr√∂ten und Gro√üfischen sehr interessant, wei√ü aber nicht, ob das wirklich m√∂glich ist.
(31.05.2009, 11:38)
Mirko Schmidkunz:   Im Raubtierhaus leben neu Tigerfinken. Besonders attraktiv sind die Tiger, die bei meinen letzten Besuch die ganze Zeit in der Freianlage aktiv waren und auch miteinander gek√§mpft haben. Man merkt dann, wie sehr die durch ihre Anlage streichenden Tiger an Attraktivit√§t gewinnen.
Die alte Manati-Anlage: der Pfleger sagte, dass man noch nicht wisse, wie diese Anlage genutzt werden soll. W√§re doch mal ein Thema zum Diskutieren. Ich halte es f√ľr wahrscheinlich, dass die Anlage entweder mit Amazonasfischen besetzt wird oder, wenn die Technik zu marode ist, ganz abgetragen wird, und dann eine Art wie Gro√üe Ameisenb√§ren kommen. W√§re auch ein Umbau f√ľr Riesenotter m√∂glich?

Nachwuchs auch bei Uralkauz und Weißkopf-Seeadler; Todesfall bei Grevys
(31.05.2009, 10:49)
Bj√∂rnN:   Sie stimmt....
(17.05.2009, 18:42)
Mirko Schmidkunz:   Laut Zoochat.com soll die N√ľrnberger Panzernash√∂rner demn√§chst Nachwuchs erwarten. Hoffentlich stimmt auch die Meldung.

(17.05.2009, 18:16)
Mirko Schmidkunz:   F√ľr den Huftierbestand w√ľrde ich mir mehr Antilopen und Gazellen, Bantengs/Gaure, zus√§tzliche Gebirgswiederk√§uer. Gerade bei letzteren holt man zuwenig aus dem Potential des Tiergartens heraus. Ich denke an Gorale, Blauschafe etc. Viele dieser Tiere, die man fast nur aus Berlin kennt, sind im S√ľden nirgens vorhanden. Bei den Hirschen bin ich gegen eine Reduzierung des Bestandes. Auch hier gibt es viele Arten, die kaum gezeigt werden. Die Wapitis w√ľrde ich gegen Bucharahirsche tauschen. Der Huftierbstand muss veredelt, aber nicht zusammengespart werden. Wer glaubt, dass man die Anlagen mit Affen- und Raubtierh√§usern √ľberbauen kann, kennt die Lage nicht.

(14.05.2009, 11:23)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Nein, zu allen diesen Fragen liefert der Artikel keine Antwort, nicht mal zur Umsetzung der Zebras. Allerdings handelt es sich wie gesagt nur um einen Auszug des Konzeptes. In Zusammenhang mit den "Wiederholungen" im Tierbestand wird auch darauf hingewiesen, dass es ebenso "L√ľcken" im Bestand gebe, die man zuk√ľnftig f√ľllen wolle. Damit sind vermutlich Tiere noch nicht vorhandenen "Bautyps" gemeint, denn als Beispiel f√ľr eine erste Umsetzung des Vorhabens werden die Buntmarder genannt.

Schwerpunkte des Tiergartens sollen auf jeden Fall Huftiere, Wasser bewohnende Säugetiere und Greifvögel bleiben.

Apropos: Die neuen Schmutzgeier im Raubtierhaus gehören laut MANATI der asiatischen Unterart an (1,0 aus einer Falknerei, 0,2 aus dem Vivarium Darmstadt).
(14.05.2009, 11:09)
Mirko Schmidkunz:   Ich kenne den aktuellen Manati nicht. Mich w√ľrde interessieren, ob dort auch etwas zu den Neubesetzungen gesagt wird. Neben den B√∂hmzebras wurde in der Lokalpresse auch der Abgang der Bisons angef√ľhrt. Ich habe aber noch nichts geh√∂rt, wie die Anlagen besetzt werden sollen. In einem anderen Forum wurde gesagt, dass der Tiergarten die Grevys in die Afrikasavanna umsetzten will und vielleicht sogar die Mendesantilopen dazu. Zus√§tzlich g√§be es noch die Umwidmung der Elefantenfreianlage.

(14.05.2009, 10:52)
Alexander Fuchs:   So kann man auch eine Reduzierung im Tierbestand rechfertigen...

Aber gerade das macht es doch interessant, mehrer Arten, in verschieden Unterarten zu sehen bzw. zu zeigen.

(13.05.2009, 19:09)
Michael Mettler:   In der MANATI Nr. 1/2009 ist ein Auszug aus dem Entwicklungskonzept des Tiergartens abgedruckt. Unter "Tierarten und Tierbestand" wird erw√§hnt, dass es im derzeitigen Bestand "etliche Wiederholungen" gebe, womit Arten gemeint sind, die sich vom Besucher nur schwer unterscheiden lassen sollen, z.B. B√∂hm- und Grevyzebra. Aus dem Kontext geht hervor, dass man solche "Wiederholungen" offenbar in Zukunft vermeiden will.

Ein wenig pikant finde ich dabei, dass neben den Zebras auch die Arten Wapiti, Dybowski- und Davidshirsch als Beispiele herangezogen werden, denn diese Situation hat man doch gerade durch Hinzunahme einer weiteren Hirschart (Prinz-Alfred-Hirsch) noch verst√§rkt und damit eigentlich gegen das Konzept gehandelt... Das l√§sst eigentlich nur den Schluss zu, dass sich wohl mehr als eine Art des bisherigen Hirschsortimentes in naher Zukunft verabschieden d√ľrfte.
(13.05.2009, 18:49)
Onca:   Die ehemalige N√ľrnberger Elefantin Yvonne ist am Donnerstag 23.4.2009 (42J) verstorben.
Die Pfleger fanden sie am Morgen liegend in ihrem Stall, mit Hilfe der Feuerwehr und einem Kran wurde sie aufgerichtet und medizinisch versorgt. Man geht von einer Kreislaufattacke aus. Da sich ihr Zustand nicht verbesserte, wurde sie am Nachmittag euthanisiert.
Sie war im Juli 2008 nach Rostock gezogen.
(25.04.2009, 16:30)
Mirko Schmidkunz:   Ich wei√ü nicht das Geschlecht, aber am Montag war das Tier noch nicht au√üen auf der Freianlage.
Nachwuchs bei den Alfred-Hirschen; ein Jungtier bei den Mähnenwölfen ist verstorben: ich kann nicht sagen, ob es das einzige war.
(25.04.2009, 11:51)
R√ľdiger:   Weiss jemand von den N√ľrnberger Experten, ob der junge Schabrackeentapie ein Weibchen ist??
Dank f√ľr die Info
(24.04.2009, 15:01)
WolfDrei:   Wenn auch unter dem Thema N√ľrberg nun schon unpassend, etwas zur Hirschpr√§sentation, besser F√ľhrung/en allgemein im Tierpark Berlin ‚Äď geeigneter wohl unter dem Thread Zoop√§dagogik / Didaktik.
(23.04.2009, 16:37)
Holger Wientjes:   Eine M√∂glichkeit z.B. mehrere Hirscharten in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander zu pr√§sentieren ohne dass dies als monoton empfunden wird, w√§re das Halten der verschiedenen Arten auf Gemeinschaftsanlagen.
Gerade in einem Asienteil liesse sich sowas recht problemlos umsetzten: Barasinghas mit Hulmans, daneben Axishirsch, Banteng und HZA, im Anschluss beispielsweise Nilgaus mit Schweinshirschen und Muntjaks mit Kranichen oder Kleinen Pandas. Dann dazwischen noch Prinz-Alfred-Hirsche flankiert von Zwergottern und Elefanten und schon h√§tte man f√ľnf Hirscharten, die noch dazu recht einfach zu unterscheiden w√§ren, direkt nebeneinander, ohne dass es langweilig erscheinen w√ľrde !
(23.04.2009, 15:26)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Manchmal h√§ngen derartige Entscheidungen (nicht auf Pinguine beschr√§nkt!) auch damit zusammen, welcher EEP-Koordinator "seine" Tierart besser "verkaufen" kann... Oder von welcher Art gew√ľnschte Exemplare schneller verf√ľgbar sein werden bzw. vielleicht sogar schon auf Abnehmer warten. Der Vorteil von nicht streng geografisch orientierten Zoos ist dann nat√ľrlich eine bessere Flexibilit√§t bei der Artenauswahl.
(23.04.2009, 15:19)
Michael Mettler:   Monotone Gesamteindr√ľcke haben nat√ľrlich auch mit der gesamten Gehegegestaltung zu tun, egal ob es mehrere optisch nahezu identische Gehege am St√ľck sind wie die besagte Hirschallee in Berlin oder z.B. eine einzige, brettebene Riesenanlage, die von allen Perspektiven aus praktisch gleich wirkt. Im Prinzip sind doch auch die Gro√ükatzenanlagen in K√∂ln eine systematische Aneinanderreihung von Arten (Tiger, L√∂we, Leopard, Irbis), aber durch die grundverschiedene Gestaltung wirken sie nicht wie eine solche. Daher w√§ren Ideen gefragt, wie man Hirsche durch geschickte Pr√§sentation so "aufbereitet", dass sie schon durch das Gesamtbild der Anlage (also Gehege plus Tier und Umfeld) f√ľr ONB interessanter werden. H√§ufig findet man ja nicht mal gestalterische Andeutungen zum Lebensraum, der immerhin innerhalb der Verwandtschaftsgruppe sehr vielgestaltig ist.
(23.04.2009, 15:13)
IP66:   In Hinblick auf die Fragen systematischer Anordnung und Gro√ügehege fand ich ein Gespr√§ch interessant, da√ü ich vor l√§ngerer Zeit im Tierpark Berlin mit einer Gruppe von M√ľttern und Kindern gef√ľhrt habe. Die erz√§hlte, da√ü sie regelm√§√üig einige Lieblingstiere aufsuchten (in dem Fall wohl Elefanten und Papageien), andererseits aber auch sog. "Entdeckungstouren" unertnahmen, die auch den Kindern sehr wichtig zu sein schienen und bei denen es darum ging, neue Tiere und Parkteile kennenzulernen. Das ist ein f√ľr Mehfachbesucher vielleicht typisches Verhalten, bekannte Dinge mit neuen Erfahrungen zu verbinden, und d√ľrfte in gro√üfl√§chigen und artenreichen Zoos leichter zu praktizieren sein als in Einweg- oder Kleinanlagen. Intressant an der Erfahrung Oncas finde ich, da√ü Friedrichsfelde seine Hirsche ja √ľber das gesamte Zoogel√§nde vergeilt hat und keinesfalls an einem Ort h√§lt, ja das, was man als Gehegereihe betrachten k√∂nnte, n√§mlich die Anlagen, die den Weg von der Cafeteria zum Schlo√ü flankieren, nur in einem sehr m√ľhsamen Zickzackweg als Gesamtheit erfahren werden k√∂nnen. Offensichtlich sieht der Gehegereihen nicht sehr sch√§tzenden Besucher sie selbst dort, wo es sie gar nicht oder kaum gibt.
(23.04.2009, 11:51)
Mirko Schmidkunz:   Ob eine Aufstockung geplant ist, wei√ü ich nicht, aber die Gruppe ist nicht beonders gro√ü. Was mich aber wundert, ist. dass man nicht die Brillenpinguine behalten hat, die ja nur in halb sovielen europ√§ischen Zoos gehalten werden. Ein Schild an der Anlage sagt, dass man sich jetzt auf die Haltung der besonders bedrohten Humboldt-Pinguine verlegt. Da k√∂nnte man meinen, dass die Brillenpinguine nicht bedroht ind.
(23.04.2009, 10:57)
Michael Mettler:   Sorry, da waren die Finger dem Kopf voraus: Sollte eigentlich hei√üen "nach einer GEF√úHLTEN Viertelstunde Fu√üweg"...
(22.04.2009, 20:10)
Michael Mettler:   Auf schriftliche Wissensvermittlung zu verzichten, weil sich ohnehin kaum jemand daf√ľr interessiert, halte auch ich f√ľr einen falschen Weg. Ich denke nur, dass die Hoffnung auf didaktische Nachhaltigkeit in vielen F√§llen einfach zu hoch ist.

√úbrigens denke ich von Riesengehegen √Ąhnliches wie Onca von systematischen Gehegereihen. Wenn ONB in einem ausgesprochenen Fl√§chenzoo wie N√ľrnberg oder dem Tierpark Berlin in Spaziertempo nach einer Viertelstunde Fu√üweg (mit kleinen Kindern vielleicht noch l√§nger) in manchen F√§llen immer noch das selbe Gehege vor sich hat, kommt vielleicht auch hie und da Langeweile auf...
(22.04.2009, 19:38)
Holger Wientjes:   Solche Gehegereihen sind in der Tat mehr f√ľr Systematiker geeignet. Mich pers√∂nlich st√∂ren sie nicht. Aber ONB kann da wohl wirklich nicht viel mit anfangen.
Jedoch bewahrt auf diesem Wege jeder Zoo sein individuelles Gesicht, was ja auch w√ľnschenswert ist.

Kommentierte F√ľtterungen, wie z.B. in Hannover, halte ich f√ľr geeignet, um etwas Wissen zu vermitteln.
(22.04.2009, 19:13)
Onca:   ich sehe das Problem in der Verweildauer darin, wie die Tiere im Park angeordnet sind. Je vielf√§ltiger der Bereich um eine Tierart ist, desto eher bleibe ich an einem Gehege l√§nger stehen. Ich habe dies in Berlin gemerkt. Ich kann irgendwann keine Hirsche mehr sehen und ignoriere dann auch schon mal seltenere Arten. Eigentlich schade. Aber wenn ich zehn Hirsche hintereinander weg mir angucken soll ohne dazwischen mal ein ph√§notypisch anderes Tier zu haben, schalt ich ab. Mag aber auch daran liegen, dass ich mit denen eh nicht viel anfangen kann. Aber ich denke mal, dass das bei einem ONB noch extremer ist, als bei mir. Denn kaum einer wird sich davor stellen und den Unterschied zu den vorherigen suchen, wenn sich einem nicht ins Auge stechen.

Finde es schade, dass das Infoangebot und die Infonachfrage in Deutschland so gering/schlecht ist. Mir fiel es in den USA auf, wo die Informationen sehr lebendig dem Besucher veranschaulicht werden und diese es mit Begeisterung annehmen. Diese Begeisterung beim Besucher vermisse ich in Deutschland.

@Mirko: also haben die Humboldtpinguine die Anlage nun komplett f√ľr sich. Ist eine Aufstockung des Bestandes geplant, oder soll die Gruppengr√∂√üe bestehen bleiben?
(22.04.2009, 18:00)
Holger Wientjes:   Ist nat√ľrlich leider so. Aber wenn¬īs nur f√ľr die 10% der Besucher ist, die solche Schilder lesen und daraus etwas lernen, hat es sich schon einigermassen gelohnt finde ich ! Zumindest muss man, als Bildungseinrichtung, solche Infos anbieten. Zu resignieren, weil¬īs ja eh "keiner" liest, w√§re doch der falsche Weg.
(22.04.2009, 16:46)
Michael Mettler:   Wobei es sicherlich eine Studie wert w√§re, die Verweildauer der Besucher vor den Hirschen ohne und mit Schild zu vergleichen - ob die sich wirklich merklich unterscheidet...? In Hannover z.B. w√§re es sicherlich die billigere L√∂sung gewesen, an die Sahara-Anlage ein gr√∂√üeres Schild in Sachen Artenschutz bei Addax und Wildesel zu stellen, als zur Aufwertung beider Arten in der Besuchergunst die ganze Anlage mit gro√üem Aufwand "abenteuerlicher" zu gestalten. Aber ob ein Schild allein wirklich den gew√ľnschten Zweck erzielt? √úber die Lesefaulheit von Zoobesuchern gab es schon in der Dittrich-√Ąra Hannovers eine Studie, nach der damals die erste stichwortartige Gehegebeschilderung entworfen wurde. Seit dieser Zeit hat sich die Lesebereitschaft mit ziemlicher Sicherheit nicht gesteigert. Ich denke daher eher, dass die Besucher die Prinz-Alfred-Hirsche trotzdem als "nur Hirsche" (bzw. Rehe oder Bambis...) betrachten werden.
(22.04.2009, 16:28)
Holger Wientjes:   Das solch ein Schild existiert ist nur zu begr√ľssen ! Sonst sind`s am Ende leider nur wieder irgendwelche Hirsche...
(22.04.2009, 16:09)
Bj√∂rnN:   Bei den Prinz-Alfred-Hirschen sind aus Wien 3 Jungtiere und eine erwachsene Kuh gekommen, die sich auf der Anlage schon sehr frei und ungezwungen bewegen. Auch der Bock scheint noch sehr jung zu sein....

Ein neues Schild weist den Besucher auf die Besonderheit und Kostbarkeit dieser Tiere hin.
(22.04.2009, 14:10)
Mirko Schmidkunz:   Die Humboldtpinguone bleiben nat√ľrlich, diese bewohnten bisher mit den Brillenpinguinen die gleiche Anlage. Es h√§ngt dort ein Schild, dass die Brillenpinguine alle an einen anderen Zoo abgegeben wurden.
√úbrigens sind die Prinz-Alfred-Hirsche schon zu sehen.
(22.04.2009, 11:32)
IP66:   Damit bewahrheitet sich eine meiner Bef√ľrchtungen: Durch die Riesenk√§fige gegen√ľber verlieren die bew√§hrten Zuchtvolieren an Besucherakzeptanz und m√ľssen zu Lasten der gez√ľchteten Arten dem neuen Zoodesign angeglichen werden. Dabei sollte man bedenken, da√ü es in den neuen Anlagen bislang keinen einzigen Zuchterfolg gab.
(21.04.2009, 10:27)
Onca:   hab ich was √ľberlesen? Oder bleiben dann die Humboldtpinguine alleine in der Anlage? Denn letzten Mai lebten beide Arten noch in der Anlage.
(20.04.2009, 21:34)
Thomas Schr√∂der:   @ Mirko Schmidkunz: Wissen Sie N√§heres, ob N√ľrnberg dann gar keine Pinguine mehr halten m√∂chte und was mit der Anlage geschehen soll?
(20.04.2009, 19:09)
Mirko Schmidkunz:   Die Brillenpinguine werden abgegeben. Wei√ü jemand, ob dies im Zusammenhang mit dem Tod einiger Tiere im Winter steht. Die Kolkraben sind auch nicht mehr da. Deren Voliere soll laut einem Schild zusammen mit der Schmutzgeieranlage zusammengebaut werden und dann mit Uralk√§uzen besetzt werden. Auch die Rotschulterenten sind nicht mehr im Tropenhaus. Nachwuchs gibt es noch bei den Takinen und zweimal bei den Mendesantilopen. Bei den Somali-Wildeseln gibt es noch keinen Nachwuchs.
(20.04.2009, 18:51)
Mirko Schmidkunz:   Gute Nachrichten aus dem Tiergarten, ein Jungtier bei den Schabrackentapiren und Netzgiraffen.
(09.04.2009, 14:48)
Dimi Seidenath:   Seit dem gestrigen Dienstag, 24. M√§rz 2009, sind die N√ľrnberger Raubkatzen wieder im Tiergarten N√ľrnberg. Da das Raubtierhaus im Tiergarten umgebaut werden musste, waren die L√∂wen und Tiger seit Februar 2007 in verschiedenen anderen Zoos untergebracht. Der R√ľcktransport der Tiere verlief problemlos und allen vier Tieren geht es gut. . F√ľr die √Ėffentlichkeit sind die Raubkatzen, die sich erst an die neue Umgebung gew√∂hnen m√ľssen, ab 3. April 2009 zu sehen.

Die beiden Sibirischen Tiger, der demn√§chst zehnj√§hrige Jantar (geb. 1.4.1999 in Rhenen/Niederlande) und die Tigerin Sigena (13.5.2000 in Hannover) lebten bereits etwa sechs Jahre im N√ľrnberger Tiergarten. W√§hrend des Umbaus war Jantar zuerst im Zoo in Hoyerswerda und sp√§ter in Magdeburg untergebracht. Seine Lebensgef√§hrtin Sigena verbrachte die Umbauzeit in den Zoos von Aschersleben und Hoyerswerda. In Hoyerswerda hat Sigena drei Jungtiere aufgezogen, die dort geblieben sind.

Das L√∂wenpaar Thar (geb. 2.11.1999 in Cotswold/Gro√übritannien) und Keera (geb. 9.5.1999 in Dudley/Gro√übritannien), das bereits schon einmal f√ľr f√ľnf Jahre im Tiergarten N√ľrnberg lebte, war w√§hrend der Umbauzeit im Tierpark Berlin. Dort sind auch die beiden 2007 geborenen T√∂chter geblieben.
(26.03.2009, 13:49)
Dimi Seidenath:   is ja nur im winter..
(21.03.2009, 17:19)
IP66:   Damit w√§re der innovative Gedanke einer Freilandhaltung von Delphinen aufgegeben und wir wieder bei den Drucklufthallen angelangt, wie sie in der Nachkriegszeit in Duisburg oder Berlin bestanden - ob das die Millionen wert ist oder ob man da nicht doch mit Delphinarienbauten nach dem Muster des jetzt in Nutzung befindlichen duisburger Baus besser f√§hrt, wei√ü ich nicht. Mir scheint, da√ü manches gro√üe Wort √ľber neue n√ľrnberger Pl√§ne sich am Ende in Gestalt einer recht konventionellen Anlagenkonzeption realisiert, dem allerdings eine Menge von B√§umen, Baudenkm√§lern und alter Tierparkatmosph√§re zum Opfer f√§llt ...
(21.03.2009, 10:06)
Mirko Schmidkunz:   Das Raubtierhaus soll am 2.April er√∂ffnet werden. Ich nehme an, dass nun nicht mehr viel dazwischen kommen wird. An diesem Sonntag ist Tag der offenen Baustelle, wo sich jeder √ľber alle Bauarbeiten informieren lassen kann. Die Lagune erh√§lt im Winter ein Luftkissendach.
(20.03.2009, 11:44)
Bj√∂rnN:   Ich habe die Lippenb√§rendiskussion mal in den B√§renthread verlagert, da der Bezug zu N√ľrnberg langsam verloren geht....
(10.02.2009, 17:07)
Holger Wientjes:   Nicht zu vergessen, dass Rheine im Fr√ľhjar ebenfalls mit der Lippenb√§renhaltung beginnt. Auch dort wird es sich um Nachwuchs aus Leipzig handeln.
Ich denke auch, dass Lippenbärneuimporte nicht verkehrt wären.
(10.02.2009, 15:02)
Bj√∂rnN:   @Gudrun
Die Haltung von Lippenb√§ren w√ľrde auf jeden Fall ein Warmhaus erforderlich machen. Da man einmal Brillenb√§ren h√§lt, w√§re ein Festhalten an dieser Art sicher w√ľnschenswert.

Insgesamt ist das Geschlechterverhältnis bei den Lippenbären sehr ausgeglichen (4,4 in Leipzig, 0,2 in Frankfurt, 3,0 in Beekse, 0,2 in Chemnitz, 3,3,1 in Berlin, 1,1 in Nikolaev), das Problem liegt darin, dass alle Tiere in Europa eng miteinander verwandt sind und inzuchtfreie Zucht nur in Leipzig möglich ist.
(10.02.2009, 14:41)
Ralf Seidel:   Nun, auch die B√§ren in Halle haben seinerzeit mit dem Umzug aus der alten B√§renburg in die neuen Anlagen Anfang der 90er Jahre "ein angenehmes Los gezogen". Dass die Anlage, fr√ľher noch f√ľr 3 Arten geplant, schon bei der Er√∂ffnung nicht mehr zeitgem√§√ü war, ist durchaus bekannt. Gr√ľnde des "Warum und Wie" wurden schon an anderer Stelle aufgef√ľhrt. Auch hier handelt es sich bei den verbliebenen Tieren um √§ltere Exemplare, die Haltung von Gro√üb√§ren l√§sst man, zumindest an dieser Stelle, auslaufen. Das wollte ich nur erg√§nzend hinzuf√ľgen...
(10.02.2009, 14:25)
IP66:   Ich denke, da√ü die derzeitige n√ľrnberger Zooleitung Altanlagen nicht sehr wohlwollend gegen√ľbersteht - der Umbau des Raubtierhauses beansprucht ja vor allem wegen des wenig r√ľcksichtsvollen Umgangs mit der denkmalwerten Substanz so viel Zeit und Geld. Da bedeutet die ziemlich vollst√§ndig √ľberlieferte und als Baudenkmal au√üerordentlich wertvolle B√§renanlage ein Problem ...
(10.02.2009, 14:14)
Gudrun Bardowicks:   Vielleicht w√§re allerdings die Haltung von Lippenb√§ren in der Zukunft auch eine gute Option, da diese sehr viel seltener gehalten und gez√ľchtet werden als Brillenb√§ren. Allerdings w√§re dann wohl der Bau eines Warmhauses unabdingbar. Zuerst m√ľsste man sich allerdings wohl mit einer Junggesellengruppe zufrieden geben, da es z.Z. in deutschen und mitteleurop√§ischen Zoos leider einen starker M√§nner√ľberschu√ü bei dieser Art gibt.
(10.02.2009, 13:46)
Bj√∂rnN:   Die B√§renanlagen (Syrische Braunb√§ren und Brillenb√§ren) im Tiergarten sind definitiv viel kleiner als jene im Berliner Zoo, die Kritik an deren Gr√∂√üe finde ich durchaus berechtigt. Im Vergleich zu B√§renanlagen in anderen Zoo wie z.B. in Halle haben die N√ľrnberger B√§ren allerdings ein sehr angenehmes Los gezogen, denn schlecht sind die N√ľrnberger Anlagen wei√ü Gott nicht.

F√ľr eine alte Braunb√§rin ist die Anlage akzeptabel und es ist keine Schande, sie dort bis zu ihrem Tod zu halten und sich dann Gedanken um einen Neubesatz zu machen.

Was die Brillenb√§ren angeht, w√ľrde ich mir allerdings, obwohl die Tiere auf der langfristigen Abgabeliste stehen, auf lange Sicht eine Neuanlage mit Zuchtsituation w√ľnschen.

Dass ein Zoo, wenn er ein gro√ües, vielleicht auch in der Haltung einer Art revolution√§res Gehege baut, nicht von einer Minute auf die andere alle √ľbrigen Gehege auf einen √§hnlichen Stand wie die Neuanlage bringen kann, d√ľrfte einleuchten.
(10.02.2009, 11:11)
Mirko Schmidkunz:   Es ist einfach so, dass Gehege, die in engen Innenstadtzoos noch akzeptabel erscheinen, in einer Anlage, die Platz im √úberfluss zu haben scheint, schnell in Krtik geraten. Im Tiergarteng√§stebuch beschwert sich gerade jemand, dass die B√§ren im Vergleich zu den Buntmardern so wenig Platz haben. Die Anlagen f√ľr Braun- und Brillenb√§ren sind wahrscheinlich gr√∂√üer als im Berliner Zoo, aber dort handelt es sich ja auch um Altanlagen. Ich nehme auch an, dass eine Erweiterung in N√ľrnberg m√∂glicherweise am Denkmalschutz scheitern k√∂nnte. Neue Anlagen an anderer Stelle haben den Vorteil , dass neue Tiere in die Altanlagen kommen. Allerdings muss das ganze erst finanziert werden. Hie√ü es nicht mal, das die Zucht der Syrischen Braunb√§ren nicht mehr funktioniert?
(10.02.2009, 10:56)
Ulli:   Es geht auch nicht um die Art. Besonders gro√ü ist die Anlage in N√ľrnberg wirklich nicht, auch wenn sie malerisch liegt.
(06.02.2009, 12:32)
IP66:   Ich verstehe nicht ganz, was Herr Encke gegen seine B√§renanlage hat - zudem stellen syrische Braunb√§ren ja eine bedrohte Form, die in nur wenigen Zoos gehalten wird.
(06.02.2009, 11:03)
Mirko Schmidkunz:   Einige Kanadag√§nse befinden sich bei den Robben und sind ausgeschildert.

Neues zu den Braunb√§ren. In Wunsiedel im Fichtelgebirge gibt es noch nicht sehr konkrete Pl√§ne zum Bau eines B√§renparks. Interessant ist, dass der Tiergarten dann auf die Haltung von Braunb√§ren verzichten w√ľrde. Die Anlage aus dem Jahr 1939 w√ľrde dann umgenutzt. Derzeit lebt dort nur noch eine 34j√§hrige Syrische Braunb√§rin. Wenn der B√§renpark scheitert, plant man eine gemeinsame Anlage mit den W√∂lfen. An welcher Stelle wurde nicht gesagt.
(06.02.2009, 09:49)
Bj√∂rnN:   gute nachricht
karibik-manatee geboren (wird noch per Flasche gef√ľttert)
(27.01.2009, 16:27)
Dimi Seidenath:   schechte nachrichten
giraffenbulle gestorben(litt an arthrose)
(27.01.2009, 15:17)
Mirko Schmidkunz:   Gute Nachrichten in der Lokalzeitung: aus den USA kommt ein Gelbr√ľckenducker, der in Wuppertal zur Quarant√§ne eingestellt wird. Es ist zwar nicht erw√§hnt worden, ob es ein M√§nnchen ist, aber davon kann man wohl ausgehen.
(27.01.2009, 13:34)
Shensi-Takin:   @IP66: Also in (nunmehr ehemalige) Nuernberger Bongo-Anlage ist der Einblick von oben durchaus moeglich...
(27.01.2009, 11:55)
IP66:   Ich w√ľrde es so formulieren: Sowohl in Wuppertal wie in N√ľrnberg leben die Tiere in einer Art Grube - das ist aber der einzige Vergleichspunkt: W√§hrend man die wuppertaler Anlage wenn auch von oben, so doch gut einsehen kann, ist dies in N√ľrnberg wegen des dichten Baumbestandes kaum m√∂glich. Zudem sind die Tiere im bergischen Zoo durch Mauern von der unruhigen Umgebung abgeschirmt, w√§hrend sie in N√ľrnberg auf der R√ľckseite des Geheges von Wald umgeben sind.
Die Idee, die Hochlandrinder durch Bongos zu ersetzen wirkt zun√§chst aufgrund der geographischen Bez√ľge und der guten Einsehbarkeit der Anlage einleuchtend. Mir scheint allerdings bedenklich, da√ü die Anlage mit den Hausrindern besetzt wurde, weil nur ein Offenstall zu Verf√ľgung steht, mithin f√ľr die Bongos neu und vermutlich recht wuchtig gebaut werden m√ľ√üte. Zudem haben sich Bongos manchenorts als in offenen Anlagen recht schreckhaft erwiesen, weshalb man in Berlin oder Duisburg allerlei Trenn- und Schutzw√§nde einziehen mu√üte. Ich halte es nachgerade f√ľr einen Offenbarungseid, wenn im waldreichen n√ľrnberger Tierpark Waldanltilopen in einer k√ľnstlich wald√§hnlich gestalteten Anlage untergebracht werden m√ľ√üten.
(23.01.2009, 16:40)
Andr√© Haubrich:   Eigentlich nicht.
√Ąhnelt die Anlage der Wuppertaler?
(23.01.2009, 14:10)
Michael Mettler:   Und Prinz-Alfred-Hirsche "wirken" dann besser in der Anlage...?
(23.01.2009, 12:20)
Mirko Schmidkunz:   Ich freue mich auf die Prinz-Alfred-Hirsche sehr. Zu den Bongos noch eine Anmerkung: der Tiergartendirektor hat in einem Interview bei seinem Antritt davon gesprochen, die Bongos in die Anlage der Hochlandrinder umzusetzen, weil sie dort attraktiver pr√§sentiert werden k√∂nnen. Hauptproblem der alten Anlage ist die Sicht von oben herab, die Tiere wirken nicht so wie anderswo. Vielleicht werden die Pl√§ne ja noch umgesetzt, weil ich die Bongos in N√ľrnberg nicht missen will. Sie setzen einen kr√§ftigen Farbtupfer, der bei den anderen Tieren fehlt.
(23.01.2009, 11:34)
IP66:   Man k√∂nnte es allerdings schon so sehen, da√ü die Hirsche die Bongos ersetzen, da sie das selbe Gehege bewohnen werden. Die letzte Waldantilope erfreute sich √ľbrigends der Vergesellschaftung mit einer Ziege.
(22.01.2009, 17:33)
Bj√∂rnN:   Der Tiergarten h√§lt schon seit letztem Jahr keine Bongos mehr, 2 Tiere starben im Fr√ľhjahr, die verbliebene Kuh wurde im Herbst abgegeben...
(22.01.2009, 12:12)
Bj√∂rnN:   Es kommen Prinz-Alfred-Hirsche in den n√§chsten Wochen aus dem Tiergarten Sch√∂nbrunn in Wien....
(22.01.2009, 12:11)
Mirko Schmidkunz:   Ich habe im G√§stebuch des Tiergartens gelesen, dass die Bongos durch eine Hirschart ersetzt werden sollen. Wei√ü jemand mehr?
(22.01.2009, 11:45)
Michael Mettler:   P.S. Anzuf√ľgen sei vielleicht noch, dass die genannten Beispiele aus Basel und Kronberg schon in den fr√ľhen 50er Jahren ihren Ursprung hatten und beide Gruppen in Anwesenheit jeweils beider Bullen sp√§ter z√ľchteten.
(11.12.2008, 08:59)
Michael Mettler:   @Matthias: Alter hat manchmal auch Vorteile :-) Nein, in den genannten F√§llen gab es keine "√§lteren Tanten". Es wurden Gruppen von Wildfang-K√§lbern importiert (nur in der Howletts-Asiatengruppe war mit Assam - aus Hannover - ein zoogeborener Jungbulle dabei; sein Kumpan in Jugendzeiten war der heutige K√∂lner Bulle Bindu), die miteinander aufwuchsen und somit alles unter sich regeln mussten, wobei der soziale Einfluss der Pfleger sehr unterschiedlich war (Basel z.B. mit klassischer Dressur - die Gruppe wurde sogar f√ľr eine Saison an den Circus Knie ausgeliehen -, Kronberg dagegen mit beinahe "moderner" Haltungsmethode; in beiden Zoos lebten die Bullen st√§ndig in der Gruppe).
(10.12.2008, 19:18)
th.oma.s:   auf jeden fall verdient n√ľrnberg f√ľr diese entscheidung respekt und sympathie...
(10.12.2008, 17:49)
Matthias:   Ok. Mit meinen 26 Jahren habe ich solche Dinge noch nicht miterlebt, lerne aber gerne dazu. Aber war es in all diesen F√§llen nicht so, dass diese Bullen in Herden zusammen heran gewachsen sind?
Ich denke da eher an Jungbullen, die ohne Einfluss von älteren Tanten heran wachsen. Wobei ich dort wie gesagt keine Probleme sehe und auch optimistisch bin.
(10.12.2008, 16:12)
Michael Mettler:   @Matthias, in Sachen Langzeiterfahrungen: Es hat doch aber schon √∂fter F√§lle gegeben, dass Jungbullen in Zoos gemeinsam aufwuchsen bzw. bis ins adulte Alter zusammen blieben (was man dann wohl Langzeiterfahrung nennen d√ľrfte) - ich denke da an Kronberg, Basel, Howletts, Port Lympne...?
(10.12.2008, 16:06)
Matthias:   Ihre Skepsis ist unbegr√ľndet.
In Sevilla gab es keine Probleme mit Unvertr√§glichkeiten unter den Nachwuchsbullen. Auch in Dierenrijk Mierlo verstehen sich die drei Jungbullen ohne Probleme auf einer relativ kleinen Anlage (im Vergleich mit Sevilla). Man muss nat√ľrlich zugeben, dass diese Haltungen noch nicht lange bestehen und somit keine Langzeiterfahrungen vorliegen.
Allerdings l√§sst das nat√ľrliche Verhalten von Elefanten in keinster Weise auf gr√∂ssere Probleme schliessen.
(10.12.2008, 15:50)
IP66:   Ich bin ein wenig skeptisch, ob die gemeinsame Haltung zweier heranwachsender Elefantenbullen gelingt. Doch ich es begr√ľ√üe es sehr, da√ü sich die n√ľrnberger Zooleitung von der Idee der gewaltigen Gro√üprojekte l√∂st und zumindest im Fall der Elefanten auch vom Grundsatz der Artenreduktion abweicht. An den Planungen f√ľr das Flu√üpferdhaus und den ausgedehnten Baut√§tigkeiten, die nur der Umdekoration des Raubtierhauses dienen, sieht man, wohin dergleichen Riesenprojekte f√ľhren: Teilweise werden sie gar nicht realisiert, teilweise sind selbst besucherwirksame Arten √ľber lange Jahre nicht ausgestellt. Die Delphinlagune scheint mir ein interessantes Projekt, aber auch sie wird die Mittel des Zoos √ľber lange Zeit binden. Sich f√ľr eine mutige, aber kleine L√∂sung entscheiden zu haben halte ich in diesem Zusammenhang f√ľr einen guten und vor allem zukunftsweisenden Weg.
(10.12.2008, 15:34)
Mirko Schmidkunz:   Heute stand in der Lokalpresse, dass 2 heranwachsende Elefantenbullen im Fr√ľhjahr kommen werden. F√ľr die Zuchtanlage stehen die Chancen nicht sehr gut. Sie soll 30 Millionen kosten und zwischen Betriebshof und Kinderzoo liegen. Der Betriebshof liegt vor der Wildeselanlage, also w√ľrde sich die Anlage dort entlang der Kranichanlagen entlangziehn. Gr√∂√üter Vorteil scheint das ebene Terrain zu sein. Allerdings scheinen die Chancen einer Realisieung deutlich schlechter.
(09.12.2008, 15:09)
Mirko Schmidkunz:   Der L√∂wensaal geh√∂rt zu Tiergarten-Hotel, dass au√üerhalb des Gel√§ndes liegt. Heute ist der dortige Eingang geschlossen und das Areal wirkt sehr heruntergekommen. Nur der L√∂wensaal ist in einem guten Zustand, ich meine sogar denkmalgech√ľtzt. Dort finden Partys und Konzerte statt, die aber mit dem Tiergarten nichts zu tun haben. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich eage mich festzulegen, dass der Saal aus den 50ern stammt. Es ist ziemlich n√ľchtern und zeigt wenig Dekor. Ich kann mir auch nicht vorstellen, warum er L√∂wensaal hei√üt.
(02.11.2008, 14:27)
Rattus:   Hallo
Hat jemand eine Ahnung, ob der "L√∂wensaal" direkt am Tiergarten als Veranstaltungsort erbaut wurde, oder fr√ľher vielleicht wirklich mal ein Tierhaus war?
(02.11.2008, 00:49)
IP66:   Ich habe das Tier dort vor einer Woche gesehen, und es wirkt recht gesund.
(20.08.2008, 14:42)
Mirko Schmidkunz:   Nachwuchs bei den Netzgiraffen; das Tier ist Anfang August geboren und befindet sich derzeit noch in der Innenanlage;
(20.08.2008, 10:48)
Niedersachse:   Wenn der Dortmunder noch nicht weg ist, m√ľsste er aber bald. Jedenfalls ist er f√ľr Overloon vorgesehen.
@R√ľdiger: Ich meine mal was von ner Tr√§chtigkeit geh√∂rt zu haben.
(15.08.2008, 12:41)
IP66:   Den fraglichen Schabrackentapir habe ich vorgestern in N√ľrnberg gesehen. Ich fand, da√ü er sich im Vergleich zu den dortmunder Tieren sehr wackelig bewegt, vor allem beide Hinterf√ľ√üe sehr vorsichtig aufsetzt. Au√üerdem schien mir die kleinste Seekuh stark abgemagert und hyperaktiv.
(14.08.2008, 19:34)
cajun:   Ich habe gestern im Dortmunder Zoo geh√∂rt, dass der Nachwuchsbulle noch da ist und somit noch auf seinen Umzug wartet.
(14.08.2008, 19:32)
R√ľdiger:   @ Niedersachse
Ist das Malayantapirweibchen in Dortmund wieder in guter Hoffnung ?
Es scheint nur die erste H√§lfte vom jahr gut f√ľr die Nachzucht von den Schabracken zu sein oder wird noch eine erwartet ? Beide Spanier haben laut ISIS keinen Mann dabei, oder ist dies nicht der aktuelle Stand ?
(14.08.2008, 19:12)
Dimi Seidenath:   also ich habe bei meinem letzen zoobesuch vor ca 2 wochen zum ersten mal(von ca 20 mal) die biber gesehen und das eben kurz vor besucherschluss wo fast niemand mehr im zoo war
(13.08.2008, 14:12)
Mirko Schmidkunz:   Laut Pflegerin sind die Biber f√ľr den Besucher nie zu sehen. Die Biber haben sich in den letzten Jahren so massiv in Franken ausgebreitet, dass die Tierart nicht mehr als bedroht gelten kann. Ich schlage deshalb vor, die Anlage anders zu besetzen. Zwergotter und Waschb√§ren w√§ren m√∂glich, aber nicht originell.
(13.08.2008, 12:12)
Niedersachse:   @R√ľdiger:
Der männliche Dortmunder Schabrackentapir-Nachwuchs ist bereits nach Overloon umgezogen.
(13.08.2008, 11:55)
Bj√∂rnN:   Ich vermute mal, dass sich N√ľrnberg mit dem Jungtier ein neues Zuchtpaar aufbauen will, da ein Alttier in diesem Jahr gestorben ist.

@Onca
W√ľrde mich sehr wundern, wenn das Raubtierhaus noch in diesem Jahr fertig wird. Bei meinem letzten Besuch vor ca. 4 Wochen sah alles noch sehr unfertig und rudiment√§r aus....
(12.08.2008, 19:15)
R√ľdiger:   Vielleicht ist der junge Schabreackenmann f√ľr die Niederlande im Zoo Parc Overlonn vorgesehen. Das alte M√§nnchen dort ist wegen hohem Alter nicht mehr zeugungsf√§hig.War das N√ľrnberger Jungtier nicht kompartible zu dem Madritter Weibchen oder Fuerteventura Damen ?
(12.08.2008, 19:05)
Onca:   Warum wurde der Tapir zur√ľckgeholt? Ist das bekannt?
Wie weit ist das Raubtierhaus inzwischen? Soll ja angeblich diese Jahr noch bezugsfähig sein.
(12.08.2008, 17:34)
Michael Amend:   @MM. Ich bin √ľberzeugt, das Almeria seine Mhorggazellen mit anderen Gazellenarten zusammenh√§lt, die Tiere m√ľssen n√§mlich eine gigantische Anlage bewohnen, sind ja auch nur so um die 100 Mhorrgazellen, die da rumspringen...
(12.08.2008, 17:10)
Niedersachse:   Schabrackentapir oder Flachlandtapir?
(12.08.2008, 14:04)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: Ich greife an dieser Stelle mal deinen Beitrag aus dem Hannover-Thread auf, da es um N√ľrnberg geht. Auch bei den von dir vorgeschlagenen Mhorrgazellen ist m.E. das Vergesellschaftungspotenzial noch nicht ausgereizt. In M√ľnchen standen sie fr√ľher zusammen mit Cuviergazellen, und auch in Almeria werden sie m.W. mit einer kleineren Gazellenart zusammen gehalten. Selbst die Gemeinschaft mit S√§belantilopen w√§re einen Versuch wert. Die mag zwar mancher Zoofan kaum noch sehen, aber das darf nicht dar√ľber hinwegt√§uschen, dass es sich im Freiland um eine der seltensten Tierarten der Welt handelt (wom√∂glich sogar v√∂llig ausgerottet) und die Zucht f√ľr Wiederansiedlungsprogramme m√∂glich und n√∂tig ist. Vielleicht k√∂nnte man dieses Gehege ja auch dazu nutzen, den Wildeselhengst zeitweise von seinen Stuten zu separieren - dann st√ľnde er nicht in einem kleinen und wom√∂glich √∂den Absperrgehege, sondern auf einer gro√üen Anlage in Gesellschaft von Antilopen, was er ja aus dem "Hauptgehege" gewohnt w√§re.

Frage am Rande: Wof√ľr dient (oder sollte urspr√ľnglich dienen) das relativ gro√üe Wasserbecken in der N√ľrnberger Addax-Anlage? Waren dort vor den Addax eigentlich andere Gehegebewohner geplant?
(12.08.2008, 13:53)
Mirko Schmidkunz:   Nachwuchs bei Koritrappen und Kropfgazellen (Zwilinge); neu sind ein Paar √Ėstliche Kronenkraniche, die auf der Wiese am Weiher mit den Pelikanen sind; die L√ľcken im Tierbestand sind noch nicht wieder geschlossen worden (Bongo, Kleine Pandas, Raubkatzen); der vor einigen Monaten nach Spanien abgegebene Nachwuchs-Tapir ist zur√ľckkehrt, befindet sich allerdings noch nicht im Tropenhaus.
(12.08.2008, 13:08)
Mirko Schmidkunz:   Ich w√ľrde mir w√ľnschen, dass eine andere, wenig gehaltene Affenart dort hink√§me. √úbrigens hie√ü es auch, dass mittels Stege die Anlage f√ľr Ziesel erschlossen werden soll. Zum Flu√üpferdhaus: die Planungen sind schon seit 10 Jahren abgeschlossen und ich nehme stark an, dass diese nie umgesetzt werden. Im Gegensatz zur Lagune, die zu 90% √ľber Kredite finanziert werden soll, die der Tiergarten bedienen muss. Das Elefantenhaus, dass nicht billig wird, muss die Stadt selbst finanzieren. Das Nilpferdhaus wird in seiner provisorischen Nutzung verbleiben.

(15.07.2008, 19:58)
IP66:   Man scheint sich insofern der faschistischen Tradition anschlie√üen zu wollen, als man dann aus einer gro√üz√ľgigen Affenfreianlage - und einem wichtigen Baudenkmal! - das monumentalste Freiluftterrarium des Universums "gestalten" m√∂chte. Und dies wohl nur deshalb, weil man sich vor zwei Affenarten nebeneinander f√ľrchtet. Und ob eine Reduzierung der Artenzahl wirklich geeignet ist, den Tiergarten "an die Spitze von Europa" zu bringen, m√ľ√üte mir der Stadtrat auch einmal erl√§utern. Was wird eigentlich aus dem Baudenkmal Flu√üpfderdhaus? Und aus dem vor nicht allzu langer Zeit zur Haltung von Panzernash√∂rnern adaptierten Elefantenhaus, ebenfalls ein wichtiges Denkmal der n√ľrnberger Geschichte?
(14.07.2008, 12:47)
Mirko Schmidkunz:   Neues aus der Lokalpresse: das B√ľrgerbegehren gegen die Lagune ist gescheitert, der Bau kann also beginnen; Berberaffen werden bald zu den M√§hnenspringern umziehen; in die alte Anlage kommen dann Zieseln Schildkr√∂ten und Perleidechsen. Das Elefantenhaus soll umgebaut werden, um vor√ľbergehend zwei Tiere aufzunehmen. Das neue Haus soll f√ľr asiatische Elefanten, Panzernash√∂rner und Schabrackentapir als Dschungelanlage ab 2011 entstehen. √úber den genauen Standort ist noch nicht entschieden worden; Bisons und B√∂hmzebras sollen wegfallen, weil man die Leute nicht mit √§hnlichen Tieren langweilen will. Der Stadtrat hat einen Gesamtplan beschlossen, mit dfem der Tiergarten an die Spitze in Europa kommt. Besonders wichtig ist bei dieser gro√üen L√∂sung for Elefantenhaus, dass damit die alte Freianlage zur Umnutzung ansteht, genauso wie das Haus, das wegen der beiden getrennten Anlagen doch ideal f√ľr Spitzm√§uler w√§re. Auch das Tropenhaus st√§nde dann fast leer.
(13.07.2008, 13:48)
IP66:   Zweifelsohne hat der Beschlu√ü, das Delphonarium zu bauen, die weitere Geschichte des n√ľrnberger Tiergartens stark gepr√§gt. Die Ausgangskosten, f√ľr das Geb√§ude und f√ľr die Tiere, wurden allerdings von einem Stifter getragen, so da√ü die Zooleitung eine einmalige Chance wahrnehmen wollte. Ich kann eine solche Haltung nachvollziehen: Der Tiergarten stellte lange Zeit den modernsten Zoo Deutschlands vor und hat noch f√ľr ein Neubauprojekt wie Friedrichsfelde als Vorbild gedient. Vor diesem Hintergrund konnte man neben dem Delphinarium bislang nur zwei gr√∂√üere Neubauten realisieren, das Giraffen- und das Tapirhaus, beides recht innovative und interessante Anlagen. Die Konkurrenz zu M√ľnchen und die dortigen Gesamterneuerungspl√§ne haben bei der Annahme der Stiftung sicher eine Rolle gespielt. Hier wei√ü ich noch nicht einmal, ob die Lagune sich als kostspieliger als der entsprechende duisburger Neubau erweisen wird, doch h√§tte man sich den Neubau der Robbenanlagen wesentlich bescheidner denken k√∂nnen, zumal man jetzt die Dauerkosten f√ľr gro√üe Gruppen fischfressender Arten bestreiten mu√ü.
(23.06.2008, 19:22)
Mirko Schmidkunz:   Ich habe zuvor den einzelnen Marder mehrmals gesehen. Nat√ľrlich ist es grunds√§tzlich richtig, Tieren m√∂glichst gro√üe Anlagen zu geben. Aber ein Zoo muss eben auch sein Gesamtkonzept sehen.
In N√ľrnberg war auch bei Eisb√§ren und Seel√∂wen schon von gr√∂√üten Anlagen Europas die Sprache. Ich finde, dass zum Beispiel die Wuppertaler L√∂wenanlage absolut in keinem Verh√§ltnis mehr steht zum restlichen Zoo. Warum bekommen L√∂wen einen Hektar und die anderen Raubkatzen nur ein paar Quadratmeter. Auch in N√ľrnberg w√§re es besser auf Rekordprojekte zu verzichten. Zwar gibt es dort kein Platzproblem, aber Mangel an finanzieller Unterst√ľtzung. Ich w√ľnschte, dass mit den durch bescheidener Neuanlage gesparte Gelder in neue Tierarten investiert. Bei V√∂gel, Kleinkatzen, Affen lie√üe sich hier viel gewinnen.
Die Lagune mit Manatihaus soll im Herbst beginnen. Die Kosten sind horrend gestiegen, aber ich kann jetzt keine Zahl geben. Die Gegner m√ľssen innerhalb einer bestimmten Frist Unterschriften sammeln, wenn sie diese zusammen haben gibt es einen B√ľrgerentscheid. In der Lokalpresse h√∂rt man sehr wenig, so dass ich glaube, dass sie keine Chance haben.
Ich glaube aber, dass die Delfinhaltung mitverantwortlich ist, f√ľr die Defizite bei den anderen Tieren. Seit Er√∂ffnung sind fast st√§ndig Kosten angefallen, z.b. f√ľr Komplettsanierung, f√ľr Anbauten und Delfinarium 2. Wenn Hagenbeck diese riesigen Kosten nicht eingehen wollte, kann ich mir nicht vorstellen, dass es in N√ľrnberg sich rechnet.
(23.06.2008, 15:06)
Ulli:   An die Kenner vor Ort:
Steht schon der konkrete Baubeginn f√ľr die Delphin-Lagune fest ?
Wie hoch sind inzwischen die geplanten Baukosten ?
Was ist Stand der Dinge beim angek√ľndigten B√ľrgerbegehren ?
(23.06.2008, 13:40)
Saki:   Also ich war letzte Woche auch im Tiergarten N√ľrnberg, und mir ging es ebenso, erst in der 2 Runde haben sie sich auf dem Baum erblicken lassen.
(23.06.2008, 13:32)
Onca:   zu den Schabrackentapiren. Am 29.5. war es nur noch ein Tier. Im April ist wie schon erw√§hnt ein Tier gestorben. Wann wurde denn genau das andere Tier abgegeben?

@Mirko: du sagst selbst dass es als die gr√∂√üte Anlage der Welt gilt... und Buntmarder sind nicht so riesig. Du hast sie einfach nicht gesehen, da waren sie garantiert. Ein N√ľrnberger Stammbesucher hat selbst gesagt, dass er sie erst bei seiner zweiten Runde gesehen hat und bei der ersten sie auch nicht gefunden hat. Anstelle der Marder w√ľrd ich mich auch nicht auf den Pr√§sentierteller legen.
(23.06.2008, 13:02)
IP66:   In der Tat stellt der n√ľrnberger Tiergarten ein Beispiel daf√ľr daf√ľr vor, da√ü der Artenschwund Einrichtungen, die sich nie durch eine besondere Artenf√ľlle auszeichneten, so stark pr√§gt, da√ü dies selbst beim breiten Publikum Kritik ausl√∂st. Dieser Kritik mit den Pl√§nen sehr kostspieliger und gro√ür√§umiger Neubauten zu begegnen, funktioniert auch nur so lange, wie man dergleichen realisieren kann. Versch√§rft wird die Lage in N√ľrnberg dadurch, da√ü man sich immer noch scheut, den dortigen Zoo als ein historische Gef√ľge zu erl√§utern, mit dem Ergebnis, da√ü man einen historisch gewachsenen Bestand organisch entwickelt und sich auf einzelne Projekte eines zu bejahenden Gesamtgef√ľges orientiert. Ich finde es unsch√∂n, da√ü die Kritik nun ausgerechnet die Elefantenabgabe betrifft, die man als Bestandteil einer solchen organischen Entwicklung verstehen k√∂nnte. Aber das Handlungsmuster beim Raubtierhausumbau, bei der Delphinlangune und beim Flu√üpferdhaus sowie die Vernachl√§ssigung der Gro√übauten, die mit viel Publkumsengagement erbaut wurden (Tapir- und Giraffenhaus) erzeugen eine Stimmung, die irgendwann √ľberkocht.
(23.06.2008, 11:39)
Mirko Schmidkunz:   Das mit dem EEP ist richtig.
Im G√§stebuch der Tiergarten-Homepage beschweren sich immer mehr Leute √ľber den immer kleiner werdenden Tierbestand. Wenn ein Zoo wie der in N√ľrnberg, der schon immer einen vergleichsweise sehr schmalen Tierbestand hat, diesen immer weiter reduziert, ist die Kritik berechtigt. Von den besonders attraktiven Arten wurden Orangs und Nilpferde vor√ľbergehend abgegeben. Tiger, L√∂we, Kleine Pandas sind nicht da. Bei Braunb√§ren und Elefanten sind nur noch Einzeltiere √ľbrig. Seltene Tiere wie Hirscheber, Zwergflu√üpferd, Banteng wurden abgegeben. Von der einst sehr umfangreichen Wasservogelsammlung ist fast nichts √ľbrig geblieben. Ich nehme doch an das dies nur aus finanziellen Erw√§gungen geschehen ist.
(22.06.2008, 16:46)
Ralf Wagner:   Das hoffe ich auch, vor allem, weil doch glaub ich das EEP dieser Tapirart in N√ľrnberg koordiniert wird! Damit hat ja i.M. nur noch Dortmund eine Zucht der Schabrackis in Deutschland! Sehr schade.
In Cottbus ist doch gerade das Tapirhaus im Bau f√ľr Schabrackentapire, woher sollen die denn kommen???
VG

(22.06.2008, 02:34)
Bj√∂rnN:   Dann m√ľsste jetzt nur noch das alte Zuchtweibchen in N√ľrnberg sein. Hoffentlich holt man bald wieder ein M√§nnchen und setzt damit die lange Zuchttradition fort...
(21.06.2008, 19:23)
Mirko Schmidkunz:   Ein Tapir ist nach Spanien abgegeben worden. Im Naturkundehaus entstehen zurzeit vier neue Terrarien f√ľr Amphibien.
(21.06.2008, 19:21)
Bj√∂rnN:   Ein Schabrackentapir??, vor 4 Wochen waren es noch 0,2, nachdem der Zuchtmann gestorben ist....
(21.06.2008, 18:02)
Mirko Schmidkunz:   Die Kulane haben ihre Zuchtpause mit einem Jungtier beendet. Nachwuchs auch bei den Wei√ükopfseeadlern,Mendesantilopen Mandschurenkranich und Takinen. Wegen Abgabe und Todesf√§llen derzeit nur noch ein Tier bei Bongos und Schabrackentapir. Die neue Buntmarderanlage, die in der Lokalpresse als gr√∂√üte ihrer Art in Europa gepreist wurde, war leer.
(21.06.2008, 12:40)
IP66:   Das k√∂nnte stimmen - wobei man sich auf dergleichen Beschr√§nktheiten nicht unbedingt verlassen sollte. Trotzdem finde ich den Umgang mit dem Raubtierhaus nicht nur ungeschickt, sondern in dieser Form der Nutzung auch geschmacklos. Es ist in den neueren Zoof√ľhrern eine Tendenz zu erkennen, die Gr√ľndungsgeschichte des Zoos zwar nicht zu verschweigen, aber doch auf sehr untergeordnete Pl√§tze zu verweisen, und mir scheint, da√ü die Umbauprojekte in eine √§hnliche Richtung weisen.
(11.04.2008, 11:05)
Shensi-Takin:   @IP66: Dazu m√ľssten diese aber dasselbe Interesse & denselben Kenntnisstand wie Sie in Hinblick auf die N√ľrnberger Zoo-Baugeschichte haben-und das d√ľrfte in Hinblick auf die geistige Kapazit√§t der derzeitigen Lager der jeweiligen politischen Extreme wohl nicht der Fall sein.
Irgendwie kann ich mir Geier in dieser Lokalisation nur schwer vorstellen...

Eine in Hinblick auf aktuelle Bauprojekte ohnehin nicht mehr realisierbare Idee, aber: h√§tte man das alte Flu√üpferdhaus nicht ebensogut f√ľr die Seek√ľhe verwenden k√∂nnen? Und anstelle der Pr√§riehunde h√§tte man wohl Deutschlands erste Seekuh-Au√üenanlage schaffen k√∂nnen...;)
(10.04.2008, 21:47)
IP66:   Also doch: Zuerst schreitet man durch den Berg zum Mithreas-Relief, dann in den hellen Speer'schen Tempel, um schlie√ülich am Ende des gnostischen Weges auf parsische Geier und L√∂wen zu sto√üen - nicht, da√ü k√ľnftig das Geb√§ude zum Lieblingsaufmarschort an rechten Gedenktagen wird ...
(10.04.2008, 19:36)
Mirko Schmidkunz:   Die Geier sollen einen abgetrennten Bereich gegen√ľber dem Eingang erhalten. Au√üerdem sind die Au√üenmauern zur√ľckgesetzt worden, so dass ein vorher abgetrennten Gang hinter den Boxen, nun als zweite Ebene den Raubtierk√§figen zugeschlagen wird.
(10.04.2008, 15:20)
IP66:   Ich bin in Sachen Raubtierhausumbau in N√ľrnberg sicher ein wenig befangen - aber ist es wirklich sinnvoll, in einem geschlossenen, denkmalgesch√ľtzten Raum ein paar Geier fliegen zu lassen - und weshalb m√ľssen es indische Schmutzgeier sein - weil es zwischen sibirischen Tigern, indischen L√∂wen, spanischen W√∂lfen und s√ľdamerikanischen Brillenb√§ren afrikanische nicht tun? Oder will man tats√§chlich das faschistische Mithras-Relief ernst nehmen und Herrn Rosenbergs uns√§gliche arischen Religionserfindungen zoologisch illustrieren?
(03.04.2008, 17:49)
Michael Mettler:   In Hannover sitzt noch ein einzelner Indischer Schmutzgeier - vielleicht lie√üen sich ja weitere Einzelv√∂gel zusammentragen...
(03.04.2008, 15:16)
Mirko Schmidkunz:   Der Umbau des Raubtierhauses dauert bis mindestens Sommer. Die Kosten steigen von anfangs 1 auf 3 Millionen. Geplant sind Indische Schmutzgeier dort unterzubringen. Allerdings ist es anscheinend scher, diese zu bekommen. Paradieskraniche haben ihr Gehege mit den Koritrappen am Kamelberg gewechselt. Neu eingetroffene Kronenkraniche habe ich nicht gesehen.
(03.04.2008, 14:08)
Niedersachse:   Eisb√§r Felix ist wieder umgezogen. Seit dem 01.04. lebt er im Aalborg Zoo, wo er Weibchen Victoria (11) und Malik (7) decken soll.
(03.04.2008, 13:22)
Anja Aures:   Ich habe vorgestern beim Tag des Tiergartens mal den technischen Leiter gefragt der meinte in vier bis acht Wochen sollte es eingeweiht werden
(11.03.2008, 13:59)
Dimi Seidenath:   weis hier vielleicht zuf√§llig jemand wann das neue buntmardergehege fertig wird
(06.03.2008, 15:22)
IP66:   Auch ich finde diese Entscheidung sehr gl√ľcklich und lobenswert!
(05.03.2008, 17:45)
th.oma.s:   danke
(05.03.2008, 17:34)
Klaus Sch√ľling:   Die Diskussion mit HoyWoy und anderen wurden in den Thread "Tierrechtler und Zoos" verlegt. Das bewahrt den einen oder anderen m√∂glicherweise diese erm√ľdende Diskussion immer wieder vom Zaun zu brechen.
(04.03.2008, 20:33)
Jennifer Weilguni:   @HoyWoy
Wie schon gesagt, f√ľr mich pers√∂nlich ist eine Lebenf√ľtterung erst dann eine solche, wenn ein Tier zu genau diesem Zwecke absichtlich verf√ľttert wird. Wie schon gesagt, wenn Dein Hund eine M√ľcke verschluckt, legst Du ihm dann einen Maulkorb an, damit dies nicht mehr passiert oder wie sch√ľtzt Du Dich dann vor dieser Form von "Lebendf√ľtterung" ?
Ich will nicht f√ľr gut heissen, was in N√ľrnberg geschehen ist, aber bittesch√∂n - eine Lebendf√ľtterung ist das meiner Meinung nach nicht und zum Gl√ľck leben wir ja in einem Land, in dem ich meine eigene Meinung haben darf.
(04.03.2008, 13:45)
HoyWoy:   @Jennifer Weilguni

Fakt ist doch, dass N√ľrnberg Jahr f√ľr Jahr tote Hirschbabys, durch die Pandas, zu beklagen hatte.

Demnach h√§tte zumindest nach dem zweiten Mal, eingeschritten werden m√ľssen.

Dies tat man nicht.
Und M√§gdefrau bezeichnete das t√∂ten der Muntjakbabys bereits 2001 selbst als eine Form der "Lebensf√ľtterung".

Man hat hier, meine Meinung, Jahr f√ľr Jahr geschlafen und nichts getan.
Die toten Babys sind Beweis genug.

Und gelebt haben die Babys und wurden demnach, weil es wohl ein leichtes Spiel f√ľr die Pandas war, lebend verf√ľttert.
Was f√ľr eine Lebendf√ľtterung w√ľrdest denn du verbieten oder als kritisch sehen.

Zu Kritik von Zoobef√ľrwortern:

Ich lese mir hier (nicht alles) viele Meinungen durch.
Und glaube mir, ich lese auch eure Kritik an Zoos.

Also behaupte ich keinesfalls, dass hier nicht kritisiert wird.
Habe ich auch nie.

Nur habe ich das Gef√ľhl, ich kann mich t√§uschen, es wird nur kurz angesprochen und diskutiert, aber √§ndern tut sich nichts danach.

Beispiel Sea Life.
Ich berichtete von der letzten Zookunfttagung, dass Sea Life zugab, das fast alle Aquarienbesetzungen Wildfänge sind.
Nun, dass das hier mal besprochen wurde, habe ich einfach nicht gelesen.
Doch was wurde dieser Beitrag: Kritisiert
Hat jemand der Sea Life Kritiker (hier) sich dann mal an Sea Life gewandt und diese Form des Artenschwundes kritisiert?
Wer stand bei der Zookunftagung von der "ZooPresseschau" auf und kritisierte, diese Handhabung?
Keiner.

Ich meine, Kritik ist das eine. Aber sie muss auch bei den zu Kritisierenden ankommen.

Meine PM und angeblichen "Selbstdarstellungen" sollen nicht nur das Unrecht gegen√ľber nm. Tieren offenlegen, sondern auch vielmehr Zooprobleme √∂ffentlich machen.

Ich mache nicht anderes wie ihr: Eben auch Kritisieren!
Ich gehe jedoch weiter, ich mache diese Kritik öffentlich.

√úber Richtig und Falsch muss die √Ėffentlichkeit selber.
Und das soll sie auch.

Ja, ich will Zoos nach und nach schliessen.
Diese Grundeinstellung ändert jedoch nichts an den Probleme in Zoos, die ich nur öffentlich kritisiere.
(04.03.2008, 08:43)
Jennifer Weilguni:   @HoyWoy
Bitte mich nicht wieder falsch verstehen. Auch wir Zoobef√ľrworter finden noch lange nicht alles, was in zoologischen Einrichtungen stattfindet auch automatisch toll. Und wenn in einem Zoo Mist passiert, dann kritisieren wir solche Mi√üst√§nde ebenso. Beispiele daf√ľr findest Du ja in unserem Forum genug. Aber ich w√ľrde den Vorfall in N√ľrnberg eben schlicht und einfach nicht als Lebendf√ľtterung bezeichnen, nur darum ging es mir. Man kann einen Zoo nicht wegen Lebendf√ľtterung anzeigen, wenn eine solche eben einfach niemals stattgefunden hat.
(04.03.2008, 07:55)
Ralf Sommerlad:   @HoyWoy: Ich stimme Sacha zu, aber ich diskutiere das gern weiter mit Ihnen per mail:crocodilians@web.de
(03.03.2008, 22:12)
Sacha:   Ich weiss ja selbst auch, dass man schnell mal vom Thema abkommt. Aber k√∂nnten wir uns bitte wieder auf N√ľrnberg konzentrieren (Abgesehen davon haben wir das Thema Gehegegr√∂sse und Zirkushaltung schon durchgekaut und drehen uns mit einer Person - h√∂flich ausgedr√ľckt - im Kreis).
Darum nochmals meine Frage: Was gibt es Neues bez. Delfinlagune resp. Manati-/Tapirhaus?
(03.03.2008, 18:01)
HoyWoy:   @Ralf Sommerlad

Es freut mich √ľbrigens, habe ich vergessen, dass man, trotz unterschiedlichster Auffassungen, dennoch irgendwo, Gemeinsamkeiten findet.

Ich w√ľrde auch nie behaupten, dass Zoobef√ľrworter, Unmenschen w√§ren.

Aber seien wir doch mal ehrlich, welch RIESIGEN Raumunterschied macht eine Haltung im Zoo und welche im Zirkus.

Lassen sich ein paar Quadratmeter mehr wirklich in Wohlf√ľhlen berechnen?

Ist ein goldener Käfig wirklich besser als ein Käfig?

Ich habe mal erreicht, das zwei Bären nicht getötet werden, weil ihr Gehege uralt und total zu klein waren.
Protest hat schlieeslich dazu gef√ľhrt, dass eine neue Anlage gebaut wurde.
Nat√ľrlich freue ich mich f√ľr die B√§ren, f√ľr jeden zus√§tzlichen Quadratmeter "Lebensraum".
Aber selbst ein paar Quadratmeter mehr, ersetzen keine wegfallende Nahrungssuche und Feindvermeidung (nach Hediger), als Hauptbeschäftigung eines so genannten Wildtieres.

Trotz großer und geräumiger Anlage zeigt der Lippenbärennachwuchs in leipzig auch Verhaltensstörungen.

Trotz "naturnaher" Vorzeigeanlage, zeigen die Karlsruher Eisbären stark ausgeprägte Stereotypien.

Also sind Quadratmeter wirklich Indiz f√ľr Lebensqualit√§t?

(03.03.2008, 17:16)
HoyWoy:   @Ralf Sommerlad

Mit dem vorherigen Ansehen von Privathaltungen und dem Einhalten des eigenen Ethic Codes (WAZA, EAZA und Verband deutscher Zoodirektoren) haben es aber viele Zoos nicht so.

Da suche ich (mit anderen) Unterbringungsm√∂glichkieten f√ľr Paviane, da werden schon mal Seel√∂wen an einen Zirkus verschachert, da sterben zwei Giraffen hintereinander (Herkunft Zoo/ eine neue steht schon wieder im Zirkus) und da verschwindet ein Zwergflusspferd an einen deutsch/italienischen Zoo.

Da hält sich ein Rechtsradikaler eben mal zwei Pumas und ein anderer mehrere Löwen, Paviane und Pumas. Beide in Sachsen.

Da vermietet ein spanischer Privatmann an jede m√∂glich Person, die will, diverse "Exoten", f√ľr Geburtstage.
Dabei: Leoparden (aus einen deutschen Zoo)

Wolfsabgaabe (1,0) an Privatperson. Obwohl dieser bayerische Zoo gerade in einer gemeinsame Leidlinie, Abgabe an Privat ablehnte.

Alles mehr oder weniger aktuelle Sachen.

Ich könnte weitermachen.

√úbrigens interessiert es mich schon, warum sie schreiben "selbsternannter Tierrechtler".
Werden Menschenrechtler oder Tiersch√ľtzer auch ernannt?


(03.03.2008, 17:03)
Ralf Sommerlad:   @HoyWoy: Ich denke, dass ich die Abgabe an Privatpersonen von Fall zu Fall ( in "meinem" Bereich, n√§mlich der Reptilien) sogar begr√ľsse. Da gibt es n√§mlich durchaus eine ganze Menge ausserordentlich sachkundiger Halter und die Unterbringung √ľberlassener Tiere steht der In Zoos in nichts nach, ist gelegentlich sogar deutlich besser. Aber nat√ľrlich wird sich ein verantwortungsbewusster Zoo einen Privathalter, dem er Tiere √ľberl√§sst, genau ansehen.Was Zirkusse angeht, k√∂nnen Sie mich wohl h√§ufiger auf Ihrer Seite finden.Ich habe ein durchaus gest√∂rtes Verh√§ltnis zu sicherlich √ľber 90 % der Zirkusbetriebe, deren Haltung von dem, was als artgerecht bezeichnet werden kann, deutlich abweicht.Die Einzelhaltung von Elefanten, Breitmaulnash√∂rnern, Flusspferden und Giraffen halte ich beispielsweise f√ľr vollkommen unvertretbar. Auch wenn ich die Besch√§ftigung mit den Tieren grossz√ľgig als eine M√∂glichkeit des "Enrichments" betrachten sollte, so geht das Fehlen sozialer Strukturen in Einzelhaltungen einer "Artgerechtigkeit"vollkommen ab. Aber das ist sicherlich ein diskussionsw√ľrdiges Thema, neben den in diesem Thread angesprochenen bedauerlichen Vorkommnissen in N√ľrnberg.
(03.03.2008, 16:32)
HoyWoy:   @Ralf Sommerlad

Mit den Zirkusleidlinien, da können sie sicher sein, bin ich ständig am arbeiten.

Aber was soll man schon erreichen? Aus einem Käfig einen goldenen machen?
Aber sie wissen schon, wer solche Gutachten (auch Säugetiergutachten) erarbeitet?

Aber es w√ľrde mich interessieren, ob sie mit mir gemeinsam einen Brief an diverse Zoo schreiben w√ľrden, in denen sie diese Einrichtung auffordern, keine nm. Tiere mehr an Zirkusse und Privatpersonen abzugeben.
Und die Liste der Zoos ist nicht klein.

Und mich w√ľrde interessieren, ob wenigsten das Tierschutzgesetz akzeptieren und f√ľr deren Umsetzung sind.
Beim Säugetiergutachten scheint ja Zustimmung ihrerseits zu geben.

Ist das so?
(03.03.2008, 16:19)
HoyWoy:   @Jennifer Weilguni

Einen Fuchs (Panda) in einen H√ľhnerstall (Muntjaks) einzusperren,
dass halte ich schon f√ľr grausam.

Zumal man in N√ľrnberg jahrelang zugesehen hat, wie die Pandas Muntjakbabys t√∂teten.

Zitat Vize-Direktor M√§gdefrau: ''auf der anderen Seite wollen wir aus Tierschutzgr√ľnden und unserem gef√ľhlsm√§√üigen Empfinden keine 'Lebendf√ľtterung vor unseren Augen'

Das war 2001.
Danach wurden weitere Babys getötet.

Aufhetzen ohne Ausweg und ohne Fluchtmöglichkeiten (Toten Babys sind Beweis), dass ist es, um was wir hier diskutieren.

Unfall und volle Absicht, sind ganz klar zwei verschiedene paar Schuhe.

Es ist schon ein Unterschied, ob ein Kind vor zwei Auto hervorspringt und du nicht zeitig genug bremst (trotz 20km)= Unfall
...oder ob du noch extra Gas gibst, damit du ein Kind auf der Strasse erwischst = Absicht
(03.03.2008, 16:09)
Ralf Sommerlad:   Sorry....ein amoklaufender Muntjakbock, beseelt von Rachegef√ľhlen? Das scheint mir doch weit hergeholt..aber ich bin dennoch gespannt. Nat√ľrlich hat der uns√§gliche Herr Albrecht, selbsternannter Tierrechtler mit angeblicher Spezialisierung auf Zoos und Zirkusse, sein Feindbild vermeintlich ausgemacht. Ich w√ľrde Herrn Albrecht allerdings dringend bitten, seine Zeit und Arbeit vielleicht darauf zu verwenden, die Haltungsrichtlinien f√ľr S√§ugetiere in Zirkussen denen f√ľr Zoos anzupassen. DAS w√§re mal ein sinnvolles Unterfangen vor dem Hintergrund h√§ufig tierqu√§lerischer Haltungen von Elefanten,Grosskatzen, neuerdings sogar Nash√∂rnern und Flusspferden...
(03.03.2008, 10:25)
Jennifer Weilguni:   @HoyWoy
Wenn Du den Tod der Pandababys als Lebendf√ľtterung ansiehst, dann muss ich Dich doch aber ernsthaft fragen, ab wann eine Lebendf√ľtterung eigentlich als solche bezeichnet werden darf. F√ľr mich ist eine Lebendf√ľtterung die absichtliche Verabreichung eines lebenden Tieres an ein anderes Tier. Nach Deiner Sicht ist es aber anscheinend schon eine Lebendf√ľtterung, wenn man einfach nicht verhindert, das ein Tier das andere frisst. Du hast doch soweit ich weiss selber Hunde ? Wenn einer von denen jetzt eine Fliege frisst ( und das tun Hunde ja bekanntlich sehr gerne) , machst Du Dich dann auch der Lebendf√ľtterung schuldig, weil Du nicht verhindert hast, dass Deine Hunde die Fliege fressen ? Von den vielen, vielen Motorradfahrern in der Sommersaison will ich in diesem Zusammenhang gar nicht erst sprechen :-) Oder.. mache ich mich auch der Lebendf√ľtterung schuldig, wenn meine Wohnungskatze sich mal einen Nachtfalter einverleibt ? Sollte der Tod der Pandas wirklich durch die/den Muntjak herbeigef√ľhrt worden sein, besteht nat√ľrlich Handlungsbedarf, ebensogut k√∂nnte es ja aber auch en Fuchs, Marder, ect. gewesen sein. Warten wir ab, was die Untersuchung ans Licht bringt. Dem Tiergarten aber Lebendf√ľtterung vorzuwerfen halte ich f√ľr schlichtweg falsch.
(03.03.2008, 09:43)
HoyWoy:   Pressemitteilung vom Sonntag, 2. M√§rz 2008

Haltungsm√§ngel ‚Äď Todesursache der Pandab√§ren und Muntjaks?
Wird ein toxikologisches Gutachten den Tiergarten jetzt vor einer möglichen Strafverfolgung retten?

N√ľrtingen. Nachdem das Landesamt f√ľr Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Freitag das Ergebnis seines Gutachtens vorlegte, wonach die Pandas doch wohl eher ‚Äěmit spitzen Z√§hnen‚Äú aufgeschlitzt worden sein k√∂nnten, ger√§t der Tiergarten N√ľrnberg offensichtlich immer mehr in Erkl√§rungsnot.
So schlie√üt der Tiergarten, trotz des eindeutigen Ergebnisses des LGL, eine T√∂tung der Pandas durch die Hirsche, dennoch weiterhin aus. Ein jetzt vom Tiergarten selbst in Auftrag gegebenes toxikologisches Gutachten, soll offensichtlich f√ľr zus√§tzliche Aufkl√§rung sorgen.

Der N√ľrtinger Tierrechtler, Frank Albrecht, der den fr√§nkischen Tiergarten wegen der T√∂tung von mehreren Muntjakbabys durch die Pandas angezeigt hatte (Verdachts auf fahrl√§ssige Tierqu√§lerei), √ľbt jetzt Kritik, am eigens vom Tiergarten in Auftrag gegebenen Gutachten.

‚ÄěEine Untersuchung der toten Delphinbabys sollte auch einst m√∂gliche Viruserkrankungen erkunden. Bis heute habe der Tiergarten keine Ergebnisse dazu vorgelegt. Die ausf√ľhrlichen Obduktionsberichte aller toten Delphine verweigert der Tiergarten ebenfalls seit Jahren offenzulegen. Hier kann man nicht von Offenheit sprechen.‚Äú, so Albrecht kritisch. ‚ÄěIch stehe diesem, selbst in Auftrag gegebenem, Gutachten daher sehr kritisch gegen√ľber. Denn w√ľrde dieses Gutachten zuf√§llig eine Vergiftung best√§tigen, werde der Tiergarten mit Sicherheit eine tierschutzwidrige Haltung, als Todesursache bei den Pandas, von sich weisen.‚Äú

Der N√ľrnberger Tiergarten betonte nach dem Pandatod immer wieder, dass Muntjak und Pandas seit Jahren friedlich nebeneinander in ihrer Gemeinschaftshaltung lebten. Doch erst nachdem Albrecht die √Ėffentlichkeit in einer Pressemitteilung (http://www.pr-inside.com/de/interner-bericht-fuehrt-jetzt-zur-r454427.htm) darauf hinwies, dass die Pandas bereits mehrmals die Babys der Muntjaks angriffen und t√∂teten, r√§umte der Tiergarten dann sp√§ter selbst T√∂tungen ein und widerlegte sein eigenes Bild vom angeblichen friedlichen Miteinander. F√ľr den Tierrechtler jetzt Grund genug, an einer Unschuld des Tiergartens zu zweifeln.

‚ÄěMeiner pers√∂nlichen Meinung nach, haben die beengten Haltungsbedingungen und eine fahrl√§ssige
Ignoranz, Jahr f√ľr Jahr, immer wieder zu toten Muntjakbabys und nun wohl auch zum Tod der Pandas gef√ľhrt.‚Äú, so Albrecht abschlie√üend. ‚ÄěAber egal was das tiergarteneigene toxikologische Gutachten auch aussagt, am Tod der Muntjakbabys habe sich der Tiergarten eindeutig schuldig gemacht.‚Äú

Albrecht hofft, dass die N√ľrnberger Staatsanwaltschaft dies ebenfalls so beurteilt und auf Basis des geltenden Tierschutzgesetzes strafverfolgend handelt.

‚ÄěEine Ethik, die nur mit unserem Verh√§ltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollst√§ndig‚Äú
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte ‚ÄěZoo-Tiere‚Äú, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)


(02.03.2008, 09:38)
Michael Mettler:   "Die Muntjaks" - also Mehrzahl - kommen als T√§ter ohnehin nicht in Frage, allenfalls der m√§nnliche Muntjak; ein weiblicher Muntjak hat n√§mlich gar keine langen Eckz√§hne und kann folglich damit auch keinen Panda aufschlitzen. Und es w√§re gerade das Muttertier, das ein Kitz gegen Angreifer verteidigen w√ľrde...
(01.03.2008, 17:35)
Saya:   Ja, dann wei√ü man jetzt offenbar mehr als noch vor ein paar Tagen. Und verschweigt es nicht sondern informiert die Presse. Wo ist das Problem?
(01.03.2008, 14:28)
HoyWoy:   N√ľrnberger Nachrichten 29.02.2008

"Ein Kampf mit den Klein-Hirschen, den Muntjaks,...scheidet offenbar aus."
"Das Gutachten der LGL liege jetzt vor, bestätigte Helmut Mägdefrau,..., ohne nähere Angaben zu machen."

Mittelbayerische Zeitung 01.02.2008
"Die Wunden sehen so aus, als ob die Bäuche der beiden Pandabären mit sptzen Zähnen aufgeschlitzt worden sein könnten.", sagte eine Sprecherin des LGL am Freitag.

...
(01.03.2008, 12:25)
Klaus Sch√ľling:   Ja, aber wir spielen hier doch nicht Fu√üball...
Es gibt √ľbrigens auch kein Schiedsgericht, keinen Zeitlupenbeweis und auch kein Aktuelles Sportstunde, welches mit einigen Stunden Abstand Wahrheiten verk√ľndet.
Nur einen genervten Betreiber, der einfach keine Lust mehr hat, diesen pers√∂nlichen Quatsch nachvollziehen zu m√ľssen - auch wenn er zugegebenerweise Quote bringt ...

(27.02.2008, 20:05)
Sacha:   Ich will mir nicht auch 'ne Gelbe Karte einhandeln und schweige darum.

Um wieder auf das Thema "Tiergarten N√ľrnberg" zur√ľckzukehren: Gibt es Neues bez√ľglich Delfinlagune und/oder die Zukunft des Manati-/Tapirhauses?

@Klaus Sch√ľling: Aehm, ich will ja nicht pingelig sein (und ausserdem m√∂chte ich mich weiter √ľber gewisse Texte am√ľsieren) - trotzdem die Frage: Folgt im Fussball nach zwei Gelben Karten nicht die Rote? ....:)
(27.02.2008, 19:00)
Klaus Sch√ľling:   Nachdem sich jetzt Shensi-Takin zur√ľckh√§lt (vielen Dank) noch einmal die Gelbe KArte f√ľr HoyWoy.
Entweder es geht jetzt streng sachbezogen hier weiter oder gar nicht mehr!
(27.02.2008, 18:11)
HoyWoy:   @Sacha

Das wollte ich nur hören.
Du kannst behaupten, es klappt woanders. Ohne Beweise zu bringen.
Ich darf dasselbe nicht.

√úbrigens schau dir mal die Tierbestandslisten von den Einrichtungen an, die beide zusammenhalten.
Dann schau mal bei Geburten und Todesfällen nach.
Es geht nicht nur um Todesfälle sondern das angebliche friedliche Nebeneinander.
So haben die Pandas in einem TP die im Gehege befindlichen Ohrfasane angegriffen und z.T. erheblich verletzt.

Also das friedliche "Problme" (wo eher von seiten der Pandas) ist wohl bekannt.

Zitat aus einer gestrigen Pressemeldung:
"Mägdefrau räumte daraufhin ein, dass schon dreimal Hirsche von den Pandas gerissen wurden."
Einen Tag vor dem Pandatod wurde wieder ein Hirschbaby getötet.
Also 4 Opfer sind wohl wegsehen genug!

Ich weiß ja nicht, nach wie vielen Hirschbabyopfer man erkennen muss, dass etwas in der Gemeinschaftshaltung nicht stimmt.

Deinen letzten Absatz (Unfälle Bauernhof" bewerte ich mal als Unwissenheit und als total kläglichen Versuch abzulenken.

Sicher kommt dann von dir, wie von vielen: K√ľmmert dich erst einmal um die vielen get√∂teten Kinder, um die vielen gro√üen Hunde in den Neubauwohnungen, die grausamen Tiertransporte, die...............

Aber glaube mir, ich mache nicht nur das eine. Auch wenn es wohl noch erlaubt sei, sich zu spezialisieren.

Aber ich br√§uchte da jemanden f√ľr diverse andere Tierschutzprojekte.
Na wie wärs?

Was hast du eigentlich schon in sachen Tierschutz gemacht?

Deine Aufz√§hlungen w√ľrden mich interessieren.

(27.02.2008, 17:39)
Sacha:   @HoyWoy

Bez. "Fl√ľchtigkeitsfehler": Ja, das kann man sehen.

Das Wort "wunderbar" habe ich nicht benutzt. Und wo gab es denn WOANDERS auch Muntjakbaby-Opfer? Solange ein "Delikt" nicht bewiesen ist, gilt in Deutschland die Unschuldsvermutung (kleine Lektion in Demokratie).
Das mit den Tierbestandsberichten ist eine faule Ausrede. Gerade US-Zoos zeigen sich echt kooperativ, wenn man h√∂flich nach etwas fragt. Nur muss man dazu eben den "Finger rausnehmen" und sich die M√ľhe machen, auf Englisch anzufragen.

Obwohl mir schleierhaft ist, wie man mich in dieser Beziehung falsch verstehen konnte noch einmal: Sp√§testens nach dem zweiten Todesfall h√§tten die von mir unten erw√§hnten Aenderungen vorgenommen werden sollen. Dabei zog ich AUCH eine Trennung der beiden Arten in Betracht. Wir sind also diesbez√ľglich im Prinzip einer Meinung. Nur entzieht es sich meiner Kenntnis, was genau in N√ľrnberg vorgenommen bzw. unterlassen wurde. Wenn Du mehr weisst, prima. Diese Fakten w√ľrde ich gerne in diesem Forum lesen. Nicht jedoch wieder an den Haaren herbeigezogene Vermutungen.

Einen Fuchs habe ich nie erwähnt. Es geht darum, dass es auch auf dem Bauernhof Unfälle gibt, nicht nur im Zoo. Und es ist absolut nicht so, dass der Bauer IMMER Massnahmen ergreift. Vor allem nicht, wenn diese viel Geld kosten. Dann nimmt er eher mal einen Verlust durch ein hungriges Schwein in Kauf.
Aber wie ebenfalls schon gesagt: Eine Aktion von Dir in dieser Richtung h√§tte meine Zustimmung und ggf. Unterst√ľtzung. Doch d√ľrfte ich mit meiner Vermutung richtig liegen, dass Tierrechtler f√ľr eine Aktion wie "Mehr Sicherheit f√ľr Tiere auf dem Bauernhof" weniger zu begeistern sind als f√ľr "Schliesst die b√∂sen Zoos, die Muntjaks und Pandas aufeinander hetzen"....

(27.02.2008, 15:37)
HoyWoy:   @Oliver Jahn

Ja richtig, es klappt in Hannover.

Aber nur, weil man das neugeborenen Muntjakbaby mit Mutter eine seperates Gehege hinter die Kulissen in Sicherheit bringt.

Und wie es funktioniert.

Offensichtlich betreibt man in Hannover Schadenbegrenzung.

Friedlichkeit klingt anders.
(27.02.2008, 09:40)
HoyWoy:   @Sacha

Die Fl√ľchtigkeitsfehle kannst du gern behalten, ich habe noch mehr davon.

Aber solche Fehler waren doch nicht das Thema. Oder doch?

Und du beschreibst, dass es woanders wunderbar funktioniert.
Genauso könnte ich sagen, woanders gab es auch schon viele Muntjakbabyopfer. Aber keiner berichtet davon. Und Tierbestandsberichte veröffentlichen die wenigen, wo man Todesfälle kritisch hinterfragen könnte.

Und in N√ľrnberg passierte es nicht nur einmal!!!
Also wir reden hier nicht von einem ERSTEN Todesfall.
Und der TG berichtete bereits 2002 von mehreren Todesfällen.

Hier wurde also √ľber Jahre hinweg, experimentiert und bei Todesf√§llen ganz offensichtlich weggesehen.

Und keinesfalls ist ein Huhn weniger Wert als ein Muntjakbaby.

Nur reden wir nicht dar√ľber, dass ein Bauer einen Fuchs in den H√ľhnerstall sperrt und zusieht wir der Fuchs, Jahr f√ľr Jahr, auf engstem Raum, sich ein Huhn erlegt.

Das ist der große Unterschied bei deinem Vergleich.

Zumal ein Bauer sicherlich nicht will, dass der Fuchs seine H√ľhner immer wieder holt und er dabei tatenlos zusieht.
Also ein Bauer macht sicherlich etwas dagegen.

Eine Trennung der Muntjak von den Pandas h√§tte auf alle F√§lle bei einer zweiten T√∂tung erfolgen m√ľssen.
(27.02.2008, 09:24)
Oliver Jahn:   Und klappt es nicht auch in Hannover?
Und in Schwerin haben die Löwen auch irgendwann mal heraus bekommen, wie sie die Mangusten bekommen können. Und auch hier hat der Zoo daraus gelernt und hat den Mangusten mehr Fluchtröhren gebaut. Danach gab es dort keinen Unfall mehr.
(26.02.2008, 22:43)
IP66:   Eine weitere, anscheinend erfolgreiche Gemeinschaftshaltung von Muntjaks und kleinen Pandas gibt es in Krefeld, Duisburg hat gerade mit einer solchen begonnen, in Heidelberg leben die Pandas mit Schopfhirschen zusammen.
(26.02.2008, 19:04)
Sacha:   @HoyWoy: Stimmt. Es m√ľsste n√§mlich "neu besetzt" und nicht "neue besetzt" heissen (und so nebenbei: Bei meinem Namen reicht das "S" am Anfang).

Nein, Studien √ľber die Gemeinschaftshaltung von Muntjak und Kleinem Panda habe ich nicht. Es wird auch nicht immer √ľber alles eine Studie verfasst (was nicht heissen soll, dass sie nicht doch existiert bzw. nicht doch interessant w√§re). Aber auch viele der ausserdeutschen Zoos f√ľhren Jahresberichte resp. k√∂nnte man direkt anfragen (m√ľsstest Du allerdings schon selber unternehmen - der Trick mit Jennifer und Frankfurt funktioniert nur einmal). Eine Gemeinschaftshaltung Muntjak/Kl. Panda, die mir spontan einf√§llt und meines Wissens gut funtioniert gibt es im Zoo von Indianapolis.

Stimmt, wenn so etwas passiert, muss etwas unternommen werden. Da sind wir einer Meinung (Nur offenbar nicht √ľber das "wie" und "was").

Und falsch: Es ist genauso ein Unfall wie auf dem Bauernhof. Auch in N√ľrnberg liegt beim ERSTEN TODESFALL keine Absicht vor. (W√§re ja auch idiotisch. Welcher Zoo macht sich schon freiwillig zur Zielscheibe von Tierrechtlern?). Sofern(!) der N√ľrnberger Tiergarten vor dem ersten Todesfall jahrelang GUTE Erfahrung mit der Gemeinschaftshaltung gemacht hat, kann ich einen weiteren Versuch verstehen (wenn man Ursachenforschung betrieben hat, um einen erneuten Todesfall zu verhindern). Offenbar kam es vor allem dann zu Zwistigkeiten, wenn die Muntjaks Junge f√ľhrten.
Eine korrekte Analyse (sprich Begr√ľndung) f√ľr die weitere Gemeinschaftshaltung sollte durchgef√ľhrt UND der Oeffentlichkeit mitgeteilt werden (auch hier Uebereinstimmung).

Ebenso richtig: Dass Unf√§lle auch bei Haustieren passieren, rechtfertigt die Opfer in N√ľrnberg keineswegs. Habe ich auch nie behauptet. Aber es gilt die Relation zu wahren, da derartige Unf√§lle wie gesagt auf landwirtschaftlichen Betrieben AUCH passieren. Darum hast Du sofort meine Zustimmung, wenn Du etwas in dieser Richtung unternehmen solltest. Oder muss ich hier auch den Spiess resp. Deine Vorw√ľrfe gegen N√ľrnberg umkehren und sagen: Ein totes Haushuhn auf dem Bauernhof ist eben nicht so publikumswirksam f√ľr Tierrechtler wie ein toter Panda im Zoo?
(26.02.2008, 18:36)
HoyWoy:   @Sascha

Richtig: Zum Opfer fallen!
In N√ľrnberg sind sie nun keine Opfer mehr sondern eine Folge aus Wegsehen und Ignoanz.
Sicher hast du Recht, dass in der so genannten Haustierhaltung es auch passiert. Aber sicher nicht mit Absicht sondern durch einen Unfall.
Und wahrscheinlich nur einmal, dann macht man etwas, als Halter.

Wo auch immer etwas in der Art noch passiert, rechtfertig diese st√§ndigen Opfer in N√ľrnberg nicht.

Hast du Berichte oder Studien, wo man nachlesen kann, dass die Haltung von Muntjaks und Pandas woanders funktioniert?

Eisbärenabschuss
Ich habe auch nicht gesagt, dass dieser Abschuss gewollt war.
Ich wollte auf die danachfolgende Aussage hinweisen.
Und die war sehr aufschlussreich.

Und man "entfernt" Eisbären nicht an andere Zoos oder Zirkusse, man gibt sie dorthin ab.

Man hätte also bei Abgabe geschrieben:
"Die Eisbärenanlage wurde nach Abgabe des Restbestandes am 07.11.1968 mit 1,2 zweijährigen Eisbären neue besetzt.“

Aber naja! Deutsche Sprache, schwere Sprache.
(26.02.2008, 17:10)
Sacha:   Lassen wir doch die Kirche im Dorf.

Wenn ich denke, wieviele H√ľhner europaweit einem Hausschwein/Hauskatze/Haushund etc. zum Opfer fallen - da schreit auch niemand nach "Lebendf√ľtterung verboten". Obwohl es immer wieder passiert.

Und in den meisten Tierg√§rten - wer ein wenig √ľber den Tellerrand blickt und sich auch in den anderen europ. sowie US-Zoos umschaut weiss es - funktioniert die Gemeinschaftshaltung von Kl. Panda und Muntjak.

Ganz von der Kritik auszunehmen ist der N√ľrnberger Zoo deswegen nicht. Es besteht klar Handlungsbedarf. M√∂gliche L√∂sungen w√§ren, Anpassungen an der Anlage vorzunehmen (z.B. zum Beispiel Vergr√∂sserung und/oder bessere R√ľckzugsm√∂glichkeiten f√ľr beide Arten), die Individuen auszutauschen oder - wenn alles nichts n√ľtzt - tats√§chlich auf die Gemeinschaftshaltung IN DIESER FORM zu verzichten.

Zu Recht wurde m. E. darauf hingewiesen, dass man mit gewissen Ursachen-Erkl√§rungen nicht voreilig sein sollte. Die N√ľrnberger k√∂nnen bez√ľglich Oeffentlichkeitsarbeit sicher dazulernen.

Dem Zoo bez. des erschossenen Eisbären von 1948 Absicht zu unterstellen ist dagegen wiederum völliger Quatsch. Das wäre in etwa so, wie wenn man behauptet, Tierrechtler helfen beim Tod von Delfinbabys nach, damit sie weiterhin gegen Delfinarien sein können.

Ausserdem gab es 1948 (zur Erinnerung: Drei Jahre nach dem II. Weltkrieg!!!) genug Zoos und Zirkusse, die sich darum gerissen hätten, einen (weiteren) Eisbären in ihrem Bestand zu zeigen.
(26.02.2008, 15:01)
HoyWoy:   Beginnt in N√ľrnberg die Heimlichtuerei?:
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=776401&kat=10&man=2

So wie der Tiergarten die AUSF√úHRLICHEN Opduktionsberichte der Delphine nicht offenlegt? Warum eigentlich nicht?

Und wie war nochmal die Tiergartenäußerung gleich nach dem Pandatod - Muntjaks und Pandas hätten seit Jahren friedlich nebeneinandergelebt.

Wie vergesslich der Tiergarten doch ist.
Hier zur Erinnerung f√ľr Herrn M√§gdefrau - Zitat aus 2002 (2002!!!!!!!):
‚ÄěDas vierte Jungtier wurde jedoch von einem Kleinen Panda get√∂tet und aufgefressen. Obwohl das f√ľnfte wieder problemlos heranwuchs, vergriff sich der Panda wieder beim n√§chsten Muntjak‚Ķ‚Äú

Kann eine jahrelange Lebendf√ľtterung, so friedlich sein?

Zur Geschichte der N√ľrnberger Eisb√§renzucht habe ich auch etwas gefunden:

‚ÄěDie Eisb√§renanlage wurde nach Entfernung des Restbestandes am 07.11.1968 mit 1,2 zweij√§hrigen Eisb√§ren neue besetzt.‚Äú

Was heisst "entfernt"?

1948
1,0 Eisb√§r ausgeb√ľxt und erschossen (23.02.1948)
‚ÄěDer Verlust des erschossenen Eisb√§ren soll nach Aussagen des langj√§hrigen Pflegers, Herrn Kaspar Walz, f√ľr die Zucht entscheidend gewesen sein, da sich die beiden m√§nnlichen Eisb√§ren bisher beim belegen der B√§rzeit st√§ndig st√∂rten.‚Äú

Werden Traditionen in N√ľrnberg fortgef√ľhrt?

Ganz klares Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(26.02.2008, 11:59)
Klaus Sch√ľling:   Offensichtlich leidet die hier gef√ľhrte Diskussion unter gewissen Vorbehalten und Hypotheken aus alten Threads.
Ich ermahne hiermit insbesondere Shensi-Takin und Hoywoy zu sachlichen Beiträgen und fordere beide auf, persönliche Angriffe zu unterlassen, bzw. auf persönliche Angriffe nicht mit Tiraden voll Sarkasmus zu antworten.
(25.02.2008, 15:51)
HoyWoy:   @Wulfgard

Nicht nur, dass hier von einigen Forenteilnehmern das Anrecht auf Anonymit√§t eines anderen Forenteinehmers immer wieder mit F√ľssen getreten wird, nein, hier wird von einigen (nicht allen!) Meinungsfreiheit und (nicht nur das pers√∂nliches) "Interesse an Aufkl√§rung der √Ėffentlichkeit" mit der Unterstellung, ER habe nur die Gier nach √∂ffentlicher Aufmerksamkeit, abgeurteilt.

Aber das ist nichts Neues, wenn Kritik eben nicht gefällt.

Aber es freut mich, dass es Forenteilnehmer gibt, die selber urteilen, lesen und erkennen können.

Machen sie sich also weiterhin, so ihr eigenes Bild.

@Shensi-Takin

Es freut immer wieder von Ihnen zu lesen, dass scheinbar nur sie es wissen, was "sachlich" oder "rational" ist und nur sie das Recht zu haben scheinen, es beurteilen zu können.

Aber eine sachliche oder rationale Herangehensweise an dieses Thema "Panda/ Muntjak" suche ich bisher vergebens.

Bisher haben sie nur die Schublade "Vorurteil" aufgemacht, alles reingepackt was nicht zum Thema TG N√ľrnberg (Muntjak/ Panda) geh√∂rt und wieder zu gemacht.

Aber ich will sie bei ihrer Hetze nicht stören, sie haben ja das Recht darauf eben diese Schublade zu bedienen.
Ich bin wirklich der Letzte der Ihnen dies verbieten w√ľrde.

Ich bin ja so intolerant.

(25.02.2008, 15:43)
Shensi-Takin:   @Wulfgard: Sorry, falsche Interpretation Ihrerseits; auch kontroverse Meinungen entgegen dem "Mainstream" sind willkommen, v.a. wenn sie sachlich & rational sind.
Hinter "HoyWoy" und anderen Pseudonymen versteckt sich aber der dank "Knut"-Hype bekannt gewordene Frank Albrecht, der dieses Forum (wie auch andere) immer wieder zu Selbstdarstellungszwecken zu nutzen versucht. Seine vergeblichen Bem√ľhungen dabei sind u.a. im Thread "Tierrechtler & Zoos" sowie in anderen Threads nachzulesen; einfach Suchmaschine nutzen. Dann wird vielleicht klar, warum ich pers√∂nlich keine Geduld & Verst√§ndnis f√ľr die Albernheiten dieses Mannes habe.
(25.02.2008, 15:25)
Shensi-Takin:   @Frank Albrecht: Ja, die Gehaltlosigkeit Ihrer thematischen Inhalte ist wirklich bedauerlich. Wie belanglos muss die Existenz manch eines "TR"olls sein, auf dass sein einziger Lebenszweck nur aus dem Gieren nach Publicity & √∂ffentlicher Aufmerksamkeit besteht. Wahrlich, traurig & f√ľr alle Beteiligten bedauerlich...

So, und nun zur√ľck zum eigentlichen Thema "Tiergarten N√ľrnberg", ohne weiter auf die Selbstdarstellungsversuche einzelner Fehlgeleiteter einzugehen.
(25.02.2008, 15:16)
Wulfgard:   Also ich werde das Schreiben von Beitr√§gen langsam aufgeben und mich nur aufs lesen verlegen denn ich habe festgestellt das Mann hier von den inneren Zirkel der Forumsteilnehmer sehr schnell abgeb√ľgelt wird wenn mann nicht die Offizielle Meinung vertritt. Schade eigenlich denn ich dachte immer ein Forum sei auch ein Austausch von Meinungen.
Was den Herren HoyWoy angeht kann ich nichts zu seinen fr√ľheren Beitr√§gen sagen da sie mir nicht bekannt sind aber an den hier geschriebenen kann ich nun wirklich nichts finden was eine derart agressive Reaktion rechtfertigt.
(25.02.2008, 15:08)
HoyWoy:   @Shensi-Takin

Ist das alles an Inhalten?
Bedauerlich!


(25.02.2008, 12:25)
Shensi-Takin:   Nachdem sein Versuch hinsichtlich Unruhestifung & Selbstdarstellung bei einem anderen Zoo-Forum kl√§glich gescheitert ist, probiert Ursus/HoyWoy/WGAS/ewiger Zoo-Zaungast, seines Zeichens publicity-geiler, sich in der 3. Person anpreisender Schnauzb√§rtchentr√§ger, von h√∂heren M√§chten zum "autodidaktisch geschulten" Zoo-bzw. Eisb√§ren- bzw. (hier jeweils popul√§re Art eintragen)-Experten und neuerdings Chef-Tierpathologen auserkoren, mal wieder sein Gl√ľck hier und bringt auch gleich einen neuen Spielgef√§hrten mit. Na denn, viel Spa√ü bei den Missionierungsversuchen! G√§hn...M√§chtig beeindruckender Publicity-Stunt...
Vielleicht w√§ren die Forenmoderatoren am besten beraten, diese l√§stige Angelegenheit wie ihre Kollegen beim Forum f√ľr Zoofreunde zu handhaben.
(25.02.2008, 12:10)
HoyWoy:   √úbrigens, gerade wieder zuf√§llig gefunden:
http://www.pr-inside.com/de/interner-bericht-fuehrt-jetzt-zur-r454427.htm

Interner Bericht f√ľhrt jetzt zur Strafanzeige gegen den Tiergarten N√ľrnberg
Lie√ü TG N√ľrnberg jahrelang tierschutzwidrige Lebendverf√ľtterung von Muntjakbabys zu?

N√ľrtingen. Tierrechtler Frank Albrecht hat heute, im Zusammenhang mit dem Tod der Kleinen Pandas und einem Muntjakbaby im Tiergarten N√ľrnberg, Strafanzeige, wegen des Verdachtes der Tierqu√§lerei, gegen die fr√§nkische Einrichtung erstattet.

Denn wie jetzt bekannt wurde, h√§tten die Kleinen Pandab√§ren vor ihrem eigenen Tod ein Baby der chinesischen Muntjaks (Hirschart) zerfleischt. Aufgrund dieser Tatsache sieht sich Tierrechtler Frank Albrecht nicht nur in seiner Annahme, dass die Katzenb√§ren wom√∂glich doch von sich wehrenden Hirschen im Gehege get√∂tet wurden, mehr als best√§tigt (siehe PM vom 22.02.2008 http://www.pr-inside.com/de/nuernberger-panda-mord-bringt-f-r451093.htm), sondern sieht auch in der wiederholten Lebendverf√ľtterung von Muntjakbabys an die Pandab√§ren, einen ganz klaren Versto√ü gegen das Tierschutzgesetz. Denn das Aufeinanderhetzen von nichtmenschlichen Tieren und die Lebendverf√ľtterung sind, laut Tierschutzgesetz, verboten.

‚ÄěSeit Jahren h√§lt der Tiergarten N√ľrnberg zwei nichtmenschliche Tierarten anscheinend auf doch zu engem Raum. Solche tierschutzwidrige Haltung f√ľhrte nun offensichtlich zum wiederholten Male zu einer Hetzjagd der Katzenb√§ren auf ein Muntjakbaby. Erneut wurde dabei ein Baby zerfleischt‚Äú, so Albrecht. ‚ÄěSolche qualvollen Haltungsbedingungen d√ľrfen einfach nicht, Jahr f√ľr Jahr, zu mehreren nichtmenschlichen Opfern f√ľhren. Hier h√§tte man ganz klar fr√ľhzeitig eingreifen und dieses blutige und t√∂dliche Experiment (Gemeinschaftshaltung) sofort beenden m√ľssen. Aber offenbar sah man in N√ľrnberg jahrelang tatenlos zu.‚Äú

Denn bereits 2002, so die Beweise des N√ľrtinger Tierrechtlers, teilte Helmut M√§gdefrau (Vize-Tiergarten-Direktor) in einem tiergarteninternem Magazinbericht mit, dass die Katzenb√§ren Hirschnachwuchs wiederholt t√∂teten. Schon damals war Herrn M√§gdefrau auch bewusst, dass diese Form Lebendverf√ľtterung einen klaren Versto√ü gegen das Tierschutzgesetz darstelle. So schrieb der Vize-Direktor in dem Bericht:
‚Äě‚Ķauf der anderen Seite wollen wir aus Tierschutzgr√ľnden und unserem gef√ľhlsm√§√üigen Empfinden keine ‚ĶLebendf√ľtterung vor unseren Augen‚Äú

‚ÄěHier wurde, trotz des Wissens √ľber m√∂gliche Haltungsprobleme (Attacken der Katzenb√§ren), scheinbar dem jahrelangen blutigen Treiben kein Ende gesetzt und somit der Tod weiterer nichtmenschlicher Individuen fahrl√§ssig und billigend in Kauf genommen. Die Staatsanwaltschaft m√ľsse nun die tats√§chlichen j√§hrlichen Opferzahlen bei den Muntjaks ermitteln, die mysteri√∂sen Todesumst√§nde eines Katzenb√§ren (1999) genauer kl√§ren und die Unt√§tigkeit des Tiergartens auf einen m√∂glichen Straftatbestand hin √ľberpr√ľfen‚Äú, so Albrecht abschlie√üend. ‚ÄěMeiner Meinung nach sind die Todesf√§lle ganz klar auf Missst√§nde und Tierschutzverst√∂√üe im Tiergarten N√ľrnberg zur√ľckzuf√ľhren.‚Äú

‚ÄěEine Ethik, die nur mit unserem Verh√§ltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollst√§ndig‚Äú
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte ‚ÄěZoo-Tiere‚Äú, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)

(25.02.2008, 10:57)
HoyWoy:   @Andreas

Wer nicht wissen will, dass eine M√ľnze zwei Seiten hat, der wird auch nie erfahren, wie die andere Seite aussieht.

Ich rate nur, PM richtig zu lesen.

Welche Meldung besagt, in N√ľrnberg h√§tten DIE TIERPFLEGER von innen l√§rmt gemacht?

Fakt ist, dass N√ľrnberg bis heute verweigert zu erl√§ren, wo sich VILMA aufhielt, als VERA mit ihrem Baby nach DRAUSSEN floh.

Die Antwort bringe Aufkl√§rung, ob wieder St√∂rungen, aufgrund der unmittelbaren N√§he von anderen Eisb√§ren, zur unnat√ľrlichen Aufzucht f√ľhrte.

Denn sie werden ja sicher wissen, welches die Hauptursachen f√ľr immer wieder missgl√ľckte Aufzuchten sind.

Aber erst waren es ja störende Journalisten von draussen, die VERA mit ihrem Baby nach draussen (???) jagden.
(25.02.2008, 07:51)
Andreas:   Und da die Kleinen Pandas wu√üten, wie wichtig PR ist, haben sie zum passenden Zeitpunkt gemeinschaftlich Harakiri begangen. Sie sind wahrscheinlich von den Pflegern bestochen worden. Sind das gar die selben Pfleger gewesen, die in der von Ihnen verbreiteten Meldung mit Absicht hinter der Wurfh√∂hle der Eisb√§rin L√§rm gemacht haben ? Nur damit N√ľrnberg im Gespr√§ch bleibt ? Das ist doch paranoid.
MfG Andreas

(24.02.2008, 20:23)
HoyWoy:   @Andreas

Sehr geehrter Herr, der hier wohl sein Recht auf Anonymität in Anspruch nimmt, aber offenbar Anderen aberkennt.

Das Datum, der von mir zufällig gefundenen Meldung ist von 21.02.2008.
Diese Meldung wurde das erste Mal veröffentlicht am 22.02.2008. Um 09:42:09 Uhr, wohlgemerkt!!!
siehe hier:
http://www.pr-inside.com/de/nuernberger-panda-mord-bringt-f-r451093.htm

Die Medien meldeten erst später von der Möglichkeit der Muntjaktterschaft. Nach der PM-Meldung Herrn Albrechts!!!

Und der Tiergarten N√ľrnberg schloss von Anfang an eine T√§terschaft der Muntjaks aus. Merkw√ľrdig?

Und das die Katzenbären, vor ihrem Tod, ein Muntjakbaby töteten war auch erst später vermeldet worden und von Herrn Albrecht in seiner PM als erstes (als Vermutung) erwähnt und jetzt bestätigt worden.

Aber das ist doch alles völlig egal.
Es gibt wohl doch keinen Klapperstorch.

Wichtig ist doch, Flocke und der Tiergarten N√ľrnberg waren wieder im Gespr√§ch.

Aber das erwähnten sie ja! Oder doch nicht?
Guter Ablenkungsversuch!
Haltet den falschen Dieb!



(24.02.2008, 19:26)
Andreas:   Werter Herr Albrecht, nebenstehender Pressemeldung ( Nordkurier 23.02.) ist im Wesentlichen f√ľr jeden logisch denkenden und in der Zoologie einigerma√üen gebildeten Menschen Alles zu entnehmen. Ihre zuf√§llig (er)gefundene Meldung heben Sie sich doch bitte f√ľr die , von Ihnen oft frequentierten‚Äětierliebseiten‚Äú auf, um sich selbst darzustellen. Sie m√ľssen ein sehr einsamer Mensch sein...Sorry
(24.02.2008, 17:31)
HoyWoy:   Na wer sagt es denn.
Muntjaks hatten ein Jungtier und das wurde getötet.


(24.02.2008, 17:25)
HoyWoy:   Und die Kinder bringt der Klapperstorch?

Zufällig gefunden:

21.02.2008
N√ľrnberger Panda ‚Äď Mord bringt Flocke wieder ins Gespr√§ch
Tierrechtler hat erhebliche Zweifel an der angeblichen menschlicher Täterschaft

N√ľrtingen. Der N√ľrtinger Tierrechtler Frank Albrecht, der dem N√ľrnberger Tiergarten im Zusammenhang mit der Handaufzucht von Flocke, bereits ‚ÄěFahrl√§ssige Tierqu√§lerei‚Äú vorwarf, hat im Fall der aktuellen Panda-Todesf√§lle erhebliche Zweifel an den √Ąu√üerungen des Tiergartens.

Albrecht glaubt, dass die beiden kleinen Pandab√§ren doch von den im Gehege befindlichen Chinesischen Muntjaks get√∂tet wurden. Viele Hinweise sprechen ganz klar daf√ľr.
Denn die 2-5 zentimeterlangen, starken und scharfen Eckz√§hne der Muntjaks werden durchaus zur Verteidigung von Feinden und Rivalen, als Waffen, eingesetzt. M√§nnliche Muntjaks f√ľhren oft erbitterte K√§mpfe untereinander, wo sie diese scharfen ‚ÄěWaffen‚Äú einsetzen. Der Zoo Hannover z.B. selbst bezeichnet diese Hirschart als ‚ÄěGanz sch√∂n bissig‚Äú und betont zudem, dass Muntjaks in freier Wildbahn durchaus kleine Tiere, durch einen Biss mit diesen Eckz√§hnen, erlegen.

Albrecht glaubt auch, dass die Muntjak in dieser Nacht m√∂glicherweise Babys zur Welt brachten oder gerade Nachwuchs erwarten und daher sehr aggressiv auf die kleinen R√§uber, die es nicht das erste Mal in N√ľrnberg auf Jungtiere der Muntjaks abgesehen haben, reagierten.

Albrecht f√ľhlt sich zudem durch die heutigen Medienaussagen, √ľber die tats√§chlichen Verletzungen, in seinen Vermutungen noch best√§tigt. So wurden die B√§ren nicht durch Schnittwunden, wie zuerst in den Medien angeblich behauptet, ‚Äúaufgeschlitzt‚Äú sondern eher durch einen spitzen Gegenstand (eher Einstichen) t√∂dlich verletzt. Eben typisch f√ľr Bisswunden.

‚Äě√Ąu√üerst merkw√ľrdig und fraglich hingegen ist, dass ohne jeglichen Beweise und Untersuchungsergebnissen bereits nur von menschlichen T√§tern ausgegangen wird, die Stadt ohne Untersuchungsergebnisse die Muntjaks bereits als T√§ter ausschlie√üe und m√∂gliche Probleme der Gefangenschaftshaltung gar nicht erst in Betracht gezogen werden.‚Äú, so Albrecht kritisch. ‚ÄěAuch vermittle der Tiergarten in seinen Aussagen zur Gemeinschaftshaltung zwischen Muntjaks und Pandas eher das Bild eines friedlichen Miteinanders. Dies ist jedoch ein Trugbild.‚Äú

So habe es, nach Albrecht belegbaren Recherchen, schon mehrmals √úbergriffe der Kleinen Pandas auf Jungtiere der Muntjaks gegeben und dabei seien sogar bereits Jungtiere (1/3) von den Panda get√∂tet und gegessen worden. Albrecht sieht in dem nur 500 qm kleinen Gehege auch kaum eine echte R√ľckzugsm√∂glichkeit f√ľr beide Arten. Solch beengten Gefangenschaftbedingungen sind nicht das erste Mal Ursache f√ľr solch t√∂dlichen Auseinandersetzung (siehe Tigerunfall in Aschersleben).

‚ÄěFLOCKE ist, nach dreit√§giger Medienflaute (letzte Flocke-PM war vom 14.02.2008), doch endlich mal wieder irgendwie im Gespr√§ch‚Äú, so Albrecht abschlie√üend hinter vorgehaltener Hand. ‚ÄěDas erh√∂ht doch den Vermarktungswert aufs Neue und nur darauf komme es doch letztendlich an. Das Ziel habe der Panda-‚ÄúMord‚Äú doch erreicht: Medien berichten endlich wieder aus N√ľrnberg.‚Äú

‚ÄěEine Ethik, die nur mit unserem Verh√§ltnis zu anderen Menschen zu tun hat, ist unvollst√§ndig‚Äú
Dr. Albert Schweizer

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte ‚ÄěZoo-Tiere‚Äú, haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht
(Tierrechtler/ Fachgebiete Zoo und Zirkus)

(24.02.2008, 16:50)
Michael Mettler:   In N√ľrnberg hat ein Tier-Ripper zugeschlagen und zwei Kleine Pandas aufgeschlitzt:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,536677,00.html
(22.02.2008, 19:54)
Alexander Fuchs:   Ich glaube der ist frei nach seiner Beurlaubung ;-)
(18.01.2008, 18:46)
Michael Mettler:   Der momentan wohl prominenteste N√ľrnberger tr√§gt nun auch offiziell den Namen Flocke. Obwohl die Jury erst heute Nachmittag zur Namensfindung zusammenkam, ist der Begriff "Eisb√§r Flocke" laut HP bereits markenrechtlich gesch√ľtzt. Na sieh mal an, wie schnell sowas m√∂glich ist - ein Schelm, der B√∂ses dabei denkt... :-)

Die Internetpräsenz der neuen "Bärenmarke" wurde dann prompt auch um eine wichtige Sparte erweitert:
http://www.nuernberg.de/internet/eisbaer/merchandising.html
Falls irgendwelche Hersteller auf Best√§nden von Knut-Devotionalien sitzengeblieben sein sollten, erhalten sie somit eine zweite Chance. Ist eigentlich Knuts ehemaliger Chefvermarkter noch f√ľr einen neuen Job frei...?
(18.01.2008, 18:42)
IP66:   Ich finde es interessant, da√ü man in den beiden Gruppen gerade die Eisb√§renm√§nner nicht kastriert hat - man k√∂nnte das fast dahingehend interpretieren, da√ü man bei Eisb√§rennachwuchs mit keinerlei Vermittlungsproblemen rechnete. Was die Kinderzoogeschichte betrifft, so habe ich mich damit zu wenig besch√§ftigt, als da√ü ich dazu viel zu sagen h√§tte. Mir ist nur aufgefallen, da√ü bis in die 70er Jahre hinein regelm√§√üig von Jungb√§renausstellung die Rede ist, und das dies relativ selten in den eigentlichen B√§renanlagen geschah. Was das Stadtmarketing via Flascheneisb√§r angeht, scheint mir in der Tat der n√ľrnberger Zoo in die zweite Reihe verwiesen, zumindest ab jenem Moment, da er das betreffende Jungtier der Verf√ľgungsgewalt der B√§rin entzogen hat. Es zeigt sich allerdings, da√ü, wenn meine Beobachtungen zur Jungb√§renausstellung zutreffen, sich an den Anspr√ľchen des Publikums zumindest in diesem Bereich in den letzten hundert Jahren nur wenig ge√§ndert hat.
(18.01.2008, 10:51)
Michael Mettler:   Laut Radiomeldung von heute Morgen wird am Nachmittag der offizielle Name des N√ľrnberger B√§ren ausgew√§hlt. W√§hrend in der heutigen Tageszeitung von 25.700 Einsendungen berichtet wird, waren es laut Pressesprecherin der Stadt N√ľrnberg im Radiobericht "√ľber 50.000" - nanu? Die Bekanntgabe des Namens findet √ľbrigens im Rathaus der Stadt N√ľrnberg statt, nicht im Tiergarten - f√ľr meinen Geschmack ein weiteres Indiz daf√ľr, wer eigentlich die treibende Kraft bei dieser Geschichte ist.
(18.01.2008, 09:11)
Tim Sagorski:   Zu Duisburg :

Der Zoo hat nur einmal ein Eisbärenjungtier durch die kritische Phase gekriegt, eine Handaufzucht namens "Nanuk"...

Das Tier entwickelte sich wohl recht gut, bis die Zooleute beschlossen, ihr, als Gesellschaft, probehalber ein ausgewachsenes Männchen mit auf die Anlage zu setzen, das mit "Nanuk" kurzen Prozess machte...
(18.01.2008, 07:57)
Michael Mettler:   P.S. √úbrigens ist auch der lange Zeit in Osnabr√ľck und jetzt in Gelsenkirchen lebende Eisb√§rmann Elvis nicht kastriert, er zeugte ja in Osnabr√ľck sogar noch die beiden Eisb√§r-Braunb√§r-Mischlinge.
(17.01.2008, 19:16)
Michael Mettler:   @IP66: Die Eisb√§ren in Hannover waren fortpflanzungsf√§hig, allerdings gab es nie die durchaus erw√ľnschte Nachzucht; lediglich die M√§nner der Schwarz- und Braunb√§ren wurden zwischenzeitlich sterilisiert (nicht kastriert). Seit Bestehen der 1971 gegr√ľndeten Mischgruppe gab es nur bei den Braunb√§ren Junge, meiner Erinnerung nach zweimal; wurden s√§mtlich mit der Flasche aufgezogen. Einmal die B√§rin Newa, die noch heute in Landau lebt und f√ľr die man als Spielgef√§hrten einen fast gleichalten Eisb√§r-Braunb√§r-Mischling aus Salzburg holte (der dann mit ihr nach Landau wechselte, aber nicht mehr lebt), und einmal einen Dreierwurf, der nach Aufzucht an den Circus Belly abgegeben wurde. Die Flaschenb√§ren wurden zeitweise in einem der Kleinraubtierk√§fige neben den W√∂lfen (heute Nasenb√§rk√§fig) gezeigt. Einen Kinderzoo i.e.S. gab es in Hannover viele Jahrzehnte lang nicht (eigentlich erst wieder seit der Er√∂ffnung von Mullewapp) und auch keinen regelm√§√üig besetzten Jungb√§ren-Spielk√§fig wie fr√ľher in Leipzig oder im Tierpark Berlin - weder mit selbst gez√ľchteten noch mit "eingekauften" B√§ren. Eben um NICHT MEHR vor dem Problem zu stehen, weitere junge B√§ren vermitteln zu m√ľssen, wurde ja die weitere Zucht per Eingriff unterbunden, da w√§re ein Zukauf fremdgez√ľchteter B√§renjungtiere paradox gewesen.
(17.01.2008, 19:15)
IP66:   Auch in K√∂ln gab es eine Reihe von Eisb√§rengeburten, wohl auch in Wuppertal. F√ľr K√∂ln kann ich mich allerdings erinnern, da√ü keineswegs jedes Jahr ein Jungtier zu bewundern war, und f√ľr Duisburg meine ich von einer Handaufzucht geh√∂rt zu haben. Ich wei√ü allerdings nicht, wie Zoos mit kastrierten B√§rengruppen, etwa Hannover oder Osnabr√ľck, in dieser Angelegenheit verfahren sind, denn dort wird es sicher auch Jungb√§ren im Kinderzoo gegeben haben, die man dann ja einkaufen und auch irgendwie wieder loswerden mu√üte.
(17.01.2008, 18:53)
Sacha:   Vielleicht liegt es auch (oder vor allem) daran, dass in den letzten Jahren/Jahrzehnten immer mehr Zoos die Eisb√§renhaltung aufgegeben haben. Etwa Z√ľrich, Basel, Dublin, K√∂ln, M√ľnster, Duisburg, Arnheim, Rotterdam (wo man aber zum Gl√ľck wieder beginnt), Hannover, Leipzig usw., usw. Und wo keine Eisb√§ren, da nat√ľrlich auch keine Zuchtpaare und somit auch kein Nachwuchs....:)
(17.01.2008, 15:17)
Michael Amend:   So allt√§glich waren Eisb√§rengeburten fr√ľher auch wieder nciht. Es waren ein paar Zosod abei, die dank funktionierender Zuchtpaar tats√§chlich reglm√§ssig Aufzuchten hatten, Rostock,N√ľrnberg oder Karsruhe z.B, auch Dusiburg hat mehrfach Eisb√§ren nachgezogen, aber nach Ausfalld es Zuchtmannes kamen einige Zuchten zum Erliegen, neue M√§nnchen, vor allem j√ľngere, konnten sich gegen√ľber den √§lteren Damen nicht behaupten, die wurden immer √§lter und folglich kam es zu immer weniger Eisb√§rengeburten.Ein Teufelskresi, dann nachdem es ja nicht mehr m√∂glich war, Wildf√§nge zu bekomen, waren auch keine jungen Weibchen mehr verf√ľgbar...
(17.01.2008, 13:47)
Bj√∂rnN:   Mich hat auch sehr verwundert, dass die Eisb√§renzucht seit Jahren nicht mehr so gut funktioniert. Wei√ü jemand den Grund daf√ľr??
Allein Leipzig zog seit 1900 bis in die fr√ľhen 1990er Jahre j√§hrlich 1-2 Eisb√§renjunge nach (160 Jungtiere bis 1990 insgesamt), die auch h√§ufig aufkamen. Eisb√§rengeburten m√ľssen damals wirklich Alltag gewesen sein, es waren immer Jungb√§ren auf der B√§renburg zu sehen...
(17.01.2008, 11:58)
IP66:   Vielleicht w√§re es der beste Weg, pro Saison zehn bis zwanzig Jungeisb√§ren gro√üzuziehen. Dann ist zwar auch nicht auszuschlie√üen, da√ü sich die Presse auf ein Exemplar st√ľrzt, aber die Au√üergew√∂hnlichkeit des Ereignisses wird dazu f√ľhren, da√ü das allgemeine Interesse bald nachl√§√üt. F√ľr den n√ľrnberger Zoo sehe ich die Chance, die Handaufzucht neben den Problemen wie Fehlpr√§gung, fr√ľher Kontakt mit Artgenossen usf. zu thematisieren. Die Presse wird zuh√∂ren, und man kann das Tier dann wirklich als Botschafter benutzen, zwar nicht f√ľr "Klimawandel" oder Kuschelimperien, aber f√ľr die Art und Weise, wie Zootierhaltung funktioniert. Man sollte bei all' der Aufregeung aber nicht ganz vergessen, da√ü noch in den 70er Jahren Jungb√§ren zum v√∂llig normalen Repertoire der Kinderzoos geh√∂rten und noch manches Exemplar lebt, da√ü seine Zookarriere auf diesem Weg begonnen hat.
(17.01.2008, 10:57)
Michael Mettler:   Laut heutiger Meldung in unserer Tageszeitung sind bisher knapp 24.000 Einsendungen mit Namensvorschl√§gen f√ľr den B√§ren √ľber die HP aufgelaufen, davon ein F√ľnftel aus dem Ausland. Es werden bereits Namen markenrechtlich gepr√ľft - wie war das noch mal, "wir wollen keine Knutmania"...? Stimmt wohl nur noch insofern, als der Name Knut schon besetzt ist, einer "Flockemania" steht man inzwischen anscheinend wohlwollend gegen√ľber. Ich vermute mal, dass Fa. Steiff schon in den Startl√∂chern steht.
(17.01.2008, 09:20)
Jennifer Weilguni:   @Michael Mettler
Blo√ü nicht !!!! Das Jungtieraufzuchthaus platzt ja jetzt schon aus allen N√§hten, wenn die Jungaffen mit ihren Pflegerinnen toben, was zu essen bekommen oder einen lauten Furz lassen ! Wobei.. mhmm mir kommt da gerade eine Gesch√§ftsidee.. warum nicht da noch ein B√§renbaby mit reinsetzen und dann f√ľr das Haus extra Eintritt verlangen ? Die Schlange der Wartenden kann sich ja derweil mit dem Brutverhalten von Tauben, Vererbungslehre und frisch geschl√ľften Chicken McNuggets die Zeit vertreiben und nach exakt 3 Minuten B√§rchen- und Affenschau werden die Besucher dann wieder rausgeschoben. 5 Euro nehmen wir f√ľr den Spa√ü und nat√ľrlich bekommt das Haus dann auch seine eigene Fernsehdoku " Eisb√§rbaby, Gorillaflegel & Co" .. Und w√§hrend sich die Meute dann dort die Nasen platt dr√ľckt, hab ich den Rest meiner geliebten Wilhelma ganz f√ľr mich alleine. Was f√ľr ein traumhafter Gedanke ! :-)))
(17.01.2008, 09:12)
Michael Mettler:   Na sieh mal einer schau: Der N√ľrnberger Jungb√§r hat laut heutiger Zeitungsmeldung eine eigene Homepage bekommen, auf der Infos, Fotos und Videos abrufbar sind und man an einem Namenswettbewerb teilnehmen kann. Diese Homepage wurde bezeichnenderweise nicht vom Tiergarten, sondern von der Stadt N√ľrnberg eingerichtet.... Das √ľB√ĄRrascht mich jetzt nicht wirklich.

http://www.nuernberg.de/internet/eisbaer/aktuell_10654.html
Scheint sehr ins Detail zu gehen (ich habe mir nicht alles angesehen), fehlen eigentlich nur die täglichen Fotos von Bärchens Kotbeschaffenheit (Textbeschreibung gibt's ja schon).

Übrigens: In Stuttgart gibt es ein spezielles Jungtieraufzuchthaus, da könnte man bestimmt auch ein Bärenjunges einquartieren :-)
(12.01.2008, 10:07)
Michael Mettler:   @MA: Ich liebe Gary Larson auch, aber ich habe nicht den blassesten Schimmer, in welchem seiner vielen B√ľcher ich den Dumbo-Cartoon finde (und den Erdferkel-Cartoon habe ich noch nie gesehen)...
(11.01.2008, 21:18)
Michael Amend:   Bitte,Bitte,Bitte das Bild dazu nachreichen,Bitte!Ich liebe Gary Larson! Ich suche immer noch den Sketch "Die Termitenh√ľgel hatten Jahrhunderte √ľberdauert...bis eine Horde betrunkener Erdferkel mit einer Abrissbirne auftauchte..." Bei dem Gedanken an das Bild dazu lache ich schon wieder Tr√§nen...
(11.01.2008, 18:36)
Michael Mettler:   Da die Aufzucht des B√§ren eigentlich gegen die Prinzipien des Tiergartens geht und somit einer "Strafarbeit" gleichkommt, w√§re der Name "Knute" gleich doppelt passend...

Und was kommt nach der öffentlichkeitswirksamen Kindchenschema-Phase - siehe Knut? Dazu fiel mir eben ein herrlicher Cartoon von Gary Larson ein, bei dem der Text ausnahmsweise auch ohne Bild wirkt: "Auf seine alten Tage entwickelte sich Dumbo zu einem bösartigen Einzelgänger, der die Luftlinien der Welt terrorisierte..." :-)
(11.01.2008, 12:13)
Sacha:   Ich gebe zu, mich hat es auch erwischt. Nachdem ich die Bilder der s√ľssen Kleinen gesehen habe, bin ich froh, dass man versucht, das Eisb√§rm√§dchen von Hand √ľber den Berg zu bringen (Normalerweise bin ich ja eher der "Wo-gehobelt-wird-fallen-Sp√§ne-Typ", bin aber wohl weich geworden, seit ich selber Nachwuchs habe). Darum Hut ab vor dem Pfleger, der diese schwierige Aufgabe mit ungewissem Ausgang auf sich nimmt.
Obwohl ich selber Medienschaffender bin, finde ich die Art der Berichterstattung ebenfalls fragw√ľrdig, um nicht zu sagen bedenklich. Mit dem Messer am Hals hatten die N√ľrnberger Verantwortlichen gar keine andere Wahl. Ob diese Boulevard-Medien sich auch so ins Zeug legen, wenn es um Geldsammeln f√ľr ein zus√§tzliches Eisb√§rgehege geht (um Eisb√§rmann abzutrennen resp. Mutter mit Nachwuchs oder eben allf√§llig nicht zu integrierende Handaufzuchten)??? - Wohl kaum.
Die Gedankenspiele von Michael Amend bez. Handaufzucht-Pflicht f√ľr Medienvertreter (die Tierrechtler nehmen wir da auch gleich rein, oder?) und Jennifers Anmerkung √ľber den Umgang von Menschen mit ihren Babys finden meine breite Zustimmung.

Jetzt w√ľrde ich gerne mal wissen, wie das Eisb√§rm√§dchen eigentlich heisst. "Knutschchen", "Vera", "Gerda", "Knuthilde" oder doch "Flocke"?
(11.01.2008, 11:13)
Michael Mettler:   P.S. Nennen wir die nun folgende t√§gliche Kolumne doch einfach "Neues aus N√ľrnB√ĄRg"...
(11.01.2008, 11:08)
Michael Mettler:   Ja, und die Zooleitung wurde m√∂glicherweise von der Entwicklung √ľB√ĄRrollt.
(11.01.2008, 11:06)
Alexander Fuchs:   Ja das Gef√ľhl wede ich auch nicht los. N√ľrnberg hat einen neuen "SuB√ĄRstar".
(11.01.2008, 10:55)
Michael Mettler:   Daf√ľr, dass die Tiergartenleitung urspr√ľnglich auf keinen Fall eine zweite "Knutmania" erleben wollte (siehe entsprechende Online-Artikel), rollt die Medienwelle aber schon verd√§chtig stark. In unserer Tageszeitung hei√üt es heute sinngem√§√ü "von Auckland bis Z√ľrich sind alle vernarrt in den neuen Knut" und es werden diverse Auslandszeitungen zitiert. Ist nun der Tiergarten selbst mehr oder weniger freiwillig auch darin umgeschwenkt (denn er h√§tte ja das Jungtier nicht fotografieren lassen M√úSSEN), oder wurde m√∂glicherweise erheblicher Druck "von oben" ausge√ľbt - der Tiergarten ist immerhin st√§dtisch, und wir haben ja gesehen, wieviele Touristen man mit einem Flaschenb√§rchen anlocken kann...? In einem der Online-Artikel der letzten Tage hie√ü es immerhin, der N√ľrnberger OB wolle ein Gespr√§ch mit dem Tiergartendirektor f√ľhren...
(11.01.2008, 10:29)
Alexander Fuchs:   Ok.Ok.Ok. Sowas √ľberlese ich doch ;)Wie von mir unten erw√§hnt sollte man keine Schl√§fer wecken und Schwupps war er da!!!
Ich habe gestern einen Beitrag gesehen auf dem MDR wo es verteidigt wird, dass das Eisb√§renjunges mit der Hand Aufgezogen wird. Es gab von Aussen Stresseinfl√ľsse. Leider wurde nicht gesagt welche. Darum hat man das Junge von der Mutter getrennt, da es sonst nicht √ľberlebt h√§tte. O.K. da k√∂nnte ich noch mitgehen. Aber stellt sich die Frage welche fremden Einfl√ľsse von Aussen? Hat da nicht die Presse den Stress der B√§rin verursacht? An Besucher war sie gew√∂hnt, aber nicht an das Klicken der Kameras.
Auch "sehr sch√∂n" war der Bericht auf n-TV, da stellt sich der Tierpfleger, der das Junge gro√ü zieht hin und versucht Vera zu f√ľttern. Nur nimmt sie nichts an. Und er freut sich auf die Aufgabe das Junge gro√üzuziehen. Echt mit einem Lachen das mich schockiert hat.
Als Abschluss kam ein Bericht der Zoogegner, hey ich dachte ich seh Herrn Albrecht in Hoyerswerda, aber nee. Ist nat√ľrlich f√ľr eine solche Randerscheinung ein gefundens Fressenund kam ins Fernsehen , um sein Kauderwelsch loszulassen.
(11.01.2008, 08:32)
Michael Amend:   Warum denn nicht ? Ich fidne Jennifers Idee sehr gut, jeder. der nach eienr han daufzuchts chreit, soll sie auch bekommen, und zwar h√∂chstpers√∂nlich,B√§ren,Gro√ükatzen,Elefanen,Primaten allerv Art, m√§nnlcihe Stirnwaffentr√§ger, die der handaufzieher dann gleich behalten darf.Warum sollend enn immer nur die Tierpfleger die Arbeit haben ? Mal sehen, wie laut danach noch das Geschrei ist, "Rettet den armen Eisb√§ren...".
(11.01.2008, 07:30)
Shensi-Takin:   @Alexander Fuchs: Siehe letzten Satz des letzten Beitrags unseres aller Lieblingssohns Hoyerwerdas...
@Jennifer Weilguni: Prophylaktische Kindentnahme? Blo√ü nicht, dann h√§tten die Medien au√üer √ľber Jugendkriminaliut√§t nur noch √ľber sog. "Probleme" irgendwelcher "Prominenten" zu berichten...
(10.01.2008, 23:41)
Jennifer Weilguni:   Man mag ja von dieser Geschichte wieder mal halten, was man will, aber am schlimmsten sind doch wieder die Titelgeschichten der BILD... Fassen wir zusammen... Dag Encke ist der M√∂rder zweier Kuschelknuts, im Grundgesetz steht, Zoos seien verpflichtet verstossene Tiere von hand aufzuziehen ( wo soll das denn da so stehen) und .. wie schon erw√§hnt hat Deutschland einen neuen Knut. Die b√∂sen, b√∂sen N√ľrnberger haben den Eisb√§rbabys nicht geholfen.. ja, wie denn auch ? Also selbst wenn ich sehen w√ľrde, dass eine Eisb√§renmutter ihren Nachwuchs verspeistm w√ľrde ich da nun nicht unbedingt einfach in die Wurfbox spazieren und sagen " B√∂ser B√§r, AUS, Pfui.. lass fallen" ..
Ich finde es sehr schade, dass die beiden Jungtiere ein solches Ende fanden, aber soll man nun jedem Eisb√§r ( oder √ľberhaupt jedem Zootier) von Anfang an den Nachwuchs wegnehmen aus lauter Vorsorge, damit es nie zu solchen Zwischenf√§llen kommt ? Dann m√ľsste man ja wohl auch jeder Menschenmutter vorsorglich den Nachwichs wegnehmen, wenn ich nur dran denke wie viele arme Neugeborene hierzulande in M√ľlltonnen, Plastikt√ľten und Blument√∂pfen landen weil die M√ľtter eben schlichtweg √ľberfordert sind. Sowas l√§sst sich eben nicht immer von vornherein absch√§tzen oder gar vorraussehen und soweit ich weiss der Zwischenfall mit den N√ľrnberger Eisb√§ren ja vollkommen √ľberraschend.
(10.01.2008, 21:21)
Alexander Fuchs:   @Shenski-Sakin: Welche Behauptung bzw. Verleumdung?
(10.01.2008, 20:50)
Shensi-Takin:   M√ľsste die Reactio nicht logischerweise zeitlich zusammenh√§ngend NACH der Actio auftreten, um u.g. Behauptung bzw. Verleumdung rechtzufertigen? S.a. ¬ß 187 StGB...
(10.01.2008, 19:25)
HoyWoy:   Jetzt gibt es ein Video, dass zeigt wer zu nah an das Gehege ging und die Mutter st√∂rte:
http://edition.cnn.com/video/#/video/world/2008/01/08/vo.germany.polar.bears.ap?iref=videosearch

Leider erkennt man nicht wer es ist.
Oder doch warte mal....
(10.01.2008, 18:48)
Michael Amend:   Die Bildzeitung hat Knut bereits mit dem N√ľrnberegr Nachwuchs " verheiratet", dumm nur, das dabei nicht viel herauskommen wird...
(10.01.2008, 18:19)
Alexander Fuchs:   Ja da hast du recht, kein "KNUT", aber eine "GERDA"?
Ich denke mal auch, dass es kein große Hype wird. Nur stört mich schon wieder das man Fotos und ein Tagebuch bei Stern TV.de sehen kann. Die halten das Publikum auf dem laufenden. Also doch, der Zoo verkauft das Eisbärjunge. Schade!!!

Habe gestern den Bericht gesehen, da fiel mir auf das beim Interview vom Zoodirektor am Eisbärgehege, ein Eisbär ein weißes Kuscheltier herum trug, Vera?
(10.01.2008, 10:41)
Michael Amend:   Falsch, da es ein Weibchen ist, kann es kein "Knut" sein. Und erst einmal abwarten, ob sich der Knuthype in N√ľrnberg wiederholt.Sehen wir das Ganze etwas positiver,wenn in Zukunft bald alle Eisb√§ren handaufgezogen werden, und diese folglich nicht weiterz√ľchten(oder hat schon mal ein Mensch eine Begattung durch einen Eisb√§ren √ľberlebt ? )wird es bald keine Eisb√§ren im Zoo mehr geben, die man so sch√∂n mit dem Fl√§schchen und Croissants hochp√§ppeln kann....
(10.01.2008, 07:28)
Alexander Fuchs:   Habe mir den Bericht bei Stern TV angesehen und muss das erst mal sacken lassen.
(09.01.2008, 22:31)
Alexander Fuchs:   Na toll, jetzt hat Deutschland wieder einen "KNUT". Es ko... mich so an. Die Presse hat das geschaft was man vermeiden wollte.
Es kann doch nicht sein, dass die Presse das Zoogeschehen so beeinflussen kann. F√ľr mich hat der Zoo sich in die Ecke treiben lassen. Die Eisb√∂rmutter hat sich doch bestens um den kleinen bem√ľht, oder sehe ich das falsch!? Laut der "tollen" Presse hat die Eisb√§rmutter noch gewimmert, als sie vom Jungtier getrennt wurde bzw. war. Sie hat es aus der H√∂hle getragen in eine neue! um es zu sch√ľtzen. Ich gebe dem Zoo auch eine Mitschuld.
Man h√§tte die Mutter und das Jungtier doch seperat speren k√∂nnen und das Eisb√§rgehege f√ľr Besucher sperren, damit die Eisb√§ren ihre Ruhe haben. Mensch Zooleitund, ich kann es immernoch nicht fassen. Warum ist man der Linie nicht treu geblieben und nach der Faustregel: drei Tage, drei Wochen, drei Monate gegangen. Zweidrittel waren doch schon geschafft.
Ich weiß zwar nicht warum die Bärin Stress hatte, aber ich vermute mal Presse und Zuschauer und die Nervosität der Tierpfleger?

Aber das schlimme ist der Satz.

"DEUTSCHLAND HAT EINEN NEUEN KNUT"

Doch das ganz schlimme ist, der Zoo Berlin "muss" jeden Eisbär der nicht angenommen wird von der Mutter, per Hand aufziehen. Und wehe wenn nicht, dann zeigt die Presse mit dem Finger drauf.


(09.01.2008, 22:22)
Oliver Jahn:   Der Direktor des N√ľrnberger Tiergartens ist heute zu diesem Thema in Stern TV bei Jauch. Und dann wollen wir mal sehen, ob sich der Untersatz unter Herrn Albrechts Artikel dort halten l√§sst!! :-)
(09.01.2008, 21:15)
Saya:   Ob es ein Fehler war der B√§ren den Zugang zur Freianlage zu geben als sie rauswollte k√∂nnen wir doch aus der Ferne ohne genau zu wissen wie sich die Mutter verhalten hat gar nicht beurteilen. Wenn sie ihre Ruhe h√§tte haben wollen w√§r sie sicherlich nicht raus gegangen. Und ein Weibchen einzusperren dass unbedingt raus will ist ein erheblicher Stressfaktor und das h√§tte das Baby ebenfalls gef√§hrlich werden k√∂nnen. Sorry, aber St√ľmperei von Seiten der Zooleitung kann ich da nicht erkennen!
(09.01.2008, 19:20)
HoyWoy:   @Karsten Vick

"...nicht verstehe ist, warum die B√§rinnen Zugang zur Freianlage hatten. Da h√§tten sie die T√ľr lieber zulassen sollen, dann h√§tte die B√§rin auch nicht die Jungen umhertragen k√∂nnen."

...interessant das es auch der "anderen" Seite aufgefallen ist, wie st√ľmperhaft sich solche alten "Hasen" (z.B. M√§gdefrau) sich verhalten haben.

http://www.pr-inside.com/de/war-drama-um-eisbaerenbabys-vom-n-r377815.htm
(09.01.2008, 18:49)
Michael Amend:   Autsch, der arme Postbote dieser Familie, der wird sich den Sch√§ferhund von nebenan aber sehnlichst zur√ľchgew√ľnscht haben,als dieser 800 kg Eisb√§r das erste Mal auf ihn zugest√ľrmt kam "Spieeeelen..."
(09.01.2008, 18:44)
Andreas:   @ Karsten Vick Verstehe auch nicht, was das sollte, soweit ich wei√ü, werden im Allgemeinen die Wurfboxen verschlossen und arktischer Winter simuliert.
@ Michael Mettler Das mit der H√ľndin ist gar nicht so ausgeschlossen. Kann mich an eine Meldung in der Presse vor einigen Jahren erinnern, die ungef√§hr folgenden Inhalt hatte : Gro√ües Erstaunen bei bayrischem Ehepaar... Nach einem Einkauf auf einem polnischen Markt stellte sich heraus, da√ü der vermeintliche niedliche Hundewelpe ein junger Eisb√§r war. Noch Fragen...
(09.01.2008, 18:40)
Karsten Vick:   Ohne hier schlafende TR wecken zu wollen, was ich nicht verstehe ist, warum die B√§rinnen Zugang zur Freianlage hatten. Da h√§tten sie die T√ľr lieber zulassen sollen, dann h√§tte die B√§rin auch nicht die Jungen umhertragen k√∂nnen.
(09.01.2008, 18:01)
Michael Mettler:   Vielleicht sollte man eine s√§ugende Pyren√§enbergh√ľndin als Amme suchen - da stimmte schon mal die Farbe, und die Fellstruktur ist auch √§hnlich (scherz).
(09.01.2008, 17:34)
Hannes L√ľke:   Es wird jetzt ein Spielkamerad gesucht und zwar ein gleichalter wei√üer B√§r (Es wurde nicht Eisb√§r gesagt).

(09.01.2008, 16:16)
Shensi-Takin:   Dazu f√§llt mir nur der Song von Overstreet & Schlitz ein-"You say it best, when You say nothing at all"...W√§re vielleicht auch in Hinblick auf st√∂rungsempfindlichen Zoonachwuchs angebracht (war/ist auch die Politik des Zoos von Seattle bei z.B. Gorillas).

(09.01.2008, 10:29)
Michael Mettler:   Vorhin habe ich mich durch ein paar Online-Artikel zu dem Thema gelesen, wo u.a. erw√§hnt wird, dass ein unerlaubterweise bis nahe an die Wurfh√∂hle vorgedrungenes Kamerateam als Grund daf√ľr vermutet wird, dass die B√§rin ihr Junges nerv√∂s aus der H√∂hle trug. Da kam mir ein √§hnlicher Gedanke wie Shensi-Takin: Wenn sich die N√ľrnberger mal nicht mit der fr√ľhzeitigen Bekanntgabe des Nachwuchses einen B√§rendienst erwiesen haben...
(08.01.2008, 23:57)
Shensi-Takin:   Da fragt man sich, warum die Eisb√§rennachzucht (falls sie denn √ľberhaupt stattfindet) anderweitig ohne viel √∂ffentlichen Aufhebens abl√§uft; von dem √ľbrigen rezenten Eisb√§rnachwuchs in Europa & USA ist jedenfalls kaum etwas zu h√∂ren bzw. zu lesen...Bessere oder vielmehr schlechtere lokale Zoo-PR-Abteilung?
(08.01.2008, 23:41)
Michael Mettler:   @Bj√∂rnN: Verkl√§rte Augen lassen sich erfahrungsgem√§√ü nur schwer √∂ffnen. Knut-Fanatiker w√ľrden sich bei misslungener Handaufzucht wahrscheinlich eher die Erkl√§rung zurechtlegen, dass sich die N√ľrnberger nicht genug M√ľhe gegeben h√§tten, weil sie es ja eigentlich von Anfang an sowieso nicht machen wollten.
(08.01.2008, 16:34)
Bj√∂rnN:   Das ist wirklich hart, zeugt von zoologischem Wankelmut und wirft nicht unbedingt gutes Licht auf die zoologische Abteilung des N√ľrnberger Tierparks. Dabei war der Aufschrei der Massen doch gar nicht so dramatisch. Ich habe hier in N√ľrnberg keine allzu negativen Meinungen dar√ľber geh√∂rt, zumindest nicht aus dem Lager der Akademiker....
Ich muss Ihnen recht geben, Herr L√ľke, eine misslungene Handaufzucht, wenn es nicht jetzt schon daf√ľr zu sp√§t ist, wird sicher vielen blau√§ugigen, naiven Tiernarren und Niedligkeitsfanatikern die Augen √∂ffnen und zeigen, dass auch in der Wildnis, die der Zoo ja nunmal zu reflektieren versucht, nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist...
(08.01.2008, 16:18)
Hannes L√ľke:   Gerade bei Kabel1
N√ľrnberg hat nachgegeben, der Eisb√§r wird per Hand aufgezogen!!!

Ganz ehrlich: ich bin enttäuscht, ic hab jedem erzählt wie gut ich es finde das der Zoo das durchzieht sich nicht von Außenstehenden unter Druck setzten zu lassen. Aber Nein, gebt dem Volk was es braucht. Noch so einen!!!

Es klingt gemein f√ľr das Eisb√§renbaby (ich will nat√ľrlich das eslebt) aber ich hoffe die Handaufzucht geht schief um dem Otto-Normal-Interessierten zu zeigen das es auch anders geht...
(08.01.2008, 16:10)
Alexander Fuchs:   Peta kritisiert ja nicht nur den Zoo mit dem Umgang der Eisb√§ren, sondern die Gesamtsituation. Sprich vom Tierpfleger bis Direktor, in allen Bereichen des Zoos. KRITIK ZOO!!! Es werden die Eisb√§ren daf√ľr nur benutzt.
Mit einer Meinung dar√ľber, Eisb√§renjunge, halt ich mich bedeckt. Man will ja keine Schl√§fer hier im Forum wecken.
(07.01.2008, 21:23)
Bj√∂rnN:   Was hat der Berliner Zoo da nur wieder angerichtet mit Knut, Mensch....
(07.01.2008, 19:20)
Hannes L√ľke:   Gerade bei Prosieben: Aussage Peta, es sei die Pflicht des Zoos das Jungtier per Hand aufzuziehen falls es von der Mutter versto√üen wird
(07.01.2008, 18:08)
Niedersachse:   Die Jungtiere von Vilma sind nu verschwunden. Man geht von aus, dass Vilma sie gefressen hat.
Vilma war ja eigentl die die besser aufzog. War aber wohl sehr nervös und kloppte am Schieber, weshalb man sich entschied mal nach zuschauen. Man aber keine Babys entdeckte.
Bei Vera lebt noch mindestens ein Tier. Ist fotografisch belegt.
(07.01.2008, 16:37)
Sacha:   Nicht nur in Uebersee. Auf Sat1 lief gestern oder vorgestern ein Beitrag, der die Verantwortlichen des N√ľrnberger Zoos ebenfalls nicht in ein gutes Licht stellte und nat√ľrlich Vergleiche im Berlin und Knut zog. Wenigstens wurde auf "Fachkritik" von Tierrechtlern √† la Albrecht verzichtet.
(07.01.2008, 14:17)
Shensi-Takin:   In √úbersee ist der N√ľrnberger Eisb√§rennachwuchs schon eine (Negativ)-Nachricht wert...
http://news.ninemsn.com.au/article.aspx?id=342690
(07.01.2008, 12:29)
IP66:   Ich wei√ü von der in der Bev√∂lkerung verbreiteten und nicht √ľberraschenden Einsicht, da√ü man sich einen Zoo ohne Elefanten schwer vorstellen kann. Mag sein, da√ü entsprechende Neubaupl√§ne wieder einmal zu Lasten anderer Arten gehen, ich will aber auch nicht ausschlie√üen, da√ü die Zooleitung Zivilcourage beweist. Allerdings zwingt die n√ľrnberger Anlage ja zur Haltung von Elefanten, die sich durch den Holweg auf die Au√üenanlage und wieder in das Haus manipulieren lassen.
(12.10.2007, 11:37)
Michael Mettler:   Gibt es inzwischen etwas Neues dar√ľber, wie es mit der letzten N√ľrnberger Elefantin weitergehen soll?
(11.10.2007, 21:36)
IP66:   Ich war am Tag des Elefantenverlusts im Tiergarten - doch da alles abgesperrt wurde, konnte ich nur den Kranwagen sehen, den man angefordert hatte, um das Tier wiederaufzurichten - was dann wohl fehlschlug. Erz√§hlt wurde, da√ü die Afrikanerin ihre Mitbewohnerin umgest√ľrzt h√§tte, und zwar in den Graben bzw. die Abb√∂schung in Richtung Au√üenmauer. Interessant ist, da√ü ich bei den beiden alten Elefanten in K√∂ln auch beobachten konnte, da√ü die j√ľngere Afrikanerin ab und an ihre √§ltere und schw√§chliche Mitbewohnerin gezielt abgedr√§ngt und weggeschoben hat - allerdings war das n√ľrnberger Tier ja nicht ganz so alt. Wie die Verh√§ltnisse in Stuttgart aussehen, wo ja auch eine sehr alte Elefantin lebt, konnte ich bisher nicht beobachten, allerdings werden die Tiere dort zu zweit aufgestallt, was auch daf√ľr spricht, da√ü es Konflikte gibt.
(28.08.2007, 19:58)
Michael Mettler:   Hinten rechts muss sich noch mindestens ein Nashornstall befinden, bei meinem letztj√§hrigen Besuch konnte ich jedenfalls entsprechende massive Gitter erkennen.

Wenn der Hohlweg zur Elefantenanlage allerdings schon f√ľr Elefanten, die immerhin als gute Kletterer gelten, zu steil sein soll (und trotzdem Jahrzehnte lang f√ľr sie und von ihnen genutzt wurde...), ist er doch f√ľr Nash√∂rner auch nicht viel brauchbarer...?
(27.08.2007, 15:49)
Carsten Horn:   Von der kompletten Nutzung des Hauses f√ľr die Panzernash√∂rner hab ich auch geh√∂rt, ist auch bei den Umbauten entsprechend ber√ľcksichtigt worden, die jetzigen zwei Elefantenboxen und die Nashornbox (Stand Mai 2007) unterscheiden sich nicht. Hinter den Kulissen mu√ü auch noch mindestens ein Nashornstall sein, da ich im Haus immer nur ein Tier gesehen habe.

Was mit der Außenanlage passieren soll, weiß ich leider auch nicht, bei möglichen vier Nashörner wäre aber eine dritte Außenanlage sicher nicht schlecht...
(27.08.2007, 15:18)
Michael Mettler:   @Carsten Horn: M.W. ist genau das geplant, dass das Elefantenhaus sp√§ter ausschlie√ülich f√ľr die Panzernash√∂rner genutzt werden soll. Wobei ich mich frage, ob die Elefanten-Au√üenanlage dann als zus√§tzliches Nashorngehege genutzt oder vom Haus abgekoppelt und einem ganz anderen Zweck zugef√ľhrt werden wird.
(27.08.2007, 13:25)
Carsten Horn:   Ich denke auch, da√ü das "Delphinmonopol" in N√ľrnberg ausgenutzt werden sollte, zumal Delphinarien ein so hei√ües Thema sind, da√ü mit kompletten Neubauten in anderen Zoos wohl nicht zu rechnen ist...

Und falls sich wirklich keine Gesellschaft f√ľr Yvonne findet, Zoos ohne Elefanten haben auch ihre Besucher. Das Haus ist eh nicht so toll, fehlendes Badebecken, der steile Weg zur Anlage, kein Freilauf innen f√ľr schlechtes Wetter, vielleicht sollte man sich da eher auf die Panzernashornhaltung konzentrieren...

Und falls neu gebaut wird, w√ľrde ich Flu√üpferde eh vorziehen (nicht nur aus pers√∂nlichen Vorlieben), die Baukosten w√§ren vermutlich geringer und man h√§tte ein weiteres bayrisches "Monopoltier"...
(27.08.2007, 11:58)
Mongoose:   Ich denke, dass es auch in N√ľrnberg irgendwann wieder eine Elefantenhaltung geben wird. Die Frage ist nur, was kann man sich leisten. Wenn man jetzt die √úberlegung anstellen w√ľrde, Lagune oder Elefanten und bei beiden das gleiche Finanzierungsmodell nehmen m√ľsste (Kredit aufnehmen und abzahlen), wird sich nur die Lagune rechnen. Durch die Lagune wird ja das extra bezahlen der Delphine abgeschafft und in den Eintrittspreis integriert. Wenn das Delphinarium gr√∂√üer w√§re, w√ľrden heute schon viel mehr Besucher den Extraeintritt bezahlen, um die Delphine zu sehen. In M√ľnster hat man ja das gleiche praktiziert, allerdings ohne eine neue Anlage f√ľr Delphine zu haben, ohne das es Besucherschwund gegeben h√§tte. Auch wenn die Besucherzahl gleich bleiben w√ľrde, h√§tte der Tiergarten mehr Umsatz. Und ich halte es weiterhin f√ľr realistisch, dass die Besucherzahlen steigen w√ľrden, da Delphinlagune und Manatihaus mit Schmetterlingen ein gewisses Alleinstellungsmerkmal in S√ľddeutschland sichern. Wenn ich jetzt eine Elefantenanlage f√ľr 17 Mio. baue anstatt der Lagune, k√∂nnen die Eintrittspreise nat√ľrlich nicht auf 11 Euro angehoben werden. Ich m√ľsste also viel mehr zus√§tzliche Besucher haben, um meinen Kredit Abzahlen zu k√∂nnen. Ich habe aber im Umkreis mehrere Zoos, die Elefanten halten. Die werden nicht extra wegen der Elefanten nach N√ľrnberg kommen. Man sieht viele M√ľnchner oder Augsburger Kennzeichen am Zooparkplatz, die sehr wahrscheinlich wegen der Delphine kommen und meiner Meinung nach in M√ľnchen oder Augsburg bleiben w√ľrden, wenn es die Delphine nicht mehr gibt, daf√ľr aber Elefanten.
(27.08.2007, 11:38)
Carsten Horn:   Hab gerade beim Bilderscannen noch ein Bild von Kiri gefunden, aufgenommen im Mai
(22.08.2007, 03:44)
Michael Mettler:   Laut Pressemitteilung auf der N√ľrnberg-HP handelt es sich bei dem eingeschl√§ferten Elefanten um die Asiatin Kiri. Ich bin gespannt, was nun mit der "verwitweten" Afrikanerin Yvonne passieren wird, die auch schon 40 Jahre alt ist.
(08.08.2007, 15:51)
Sacha Beuth:   @Mirko: Bin absolut Deiner Meinung. Ein Tiergarten mit den Raumverh√§ltnissen von N√ľrnberg m√ľsste doch Platz f√ľr Elefanten haben. Und woher stammt die Mindestnorm von 10 ha f√ľr Elefanten? Da w√§ren ja praktisch alle Zoohaltungen in D (und die Mehrzahl in Resteuropa) zu klein.
Und das die Stadt N√ľrnberg kein Geld in den Zoo stecken will, d√ľrfte sich fr√ľher oder sp√§ter als Eigentor erweisen (siehe Frankfurt). Nachher ist dann wieder keiner der Politiker Schuld und als S√ľndenbock muss einzig der Zoodirektor herhalten....
(08.08.2007, 15:03)
Mirko:   Ich bin nicht der allergr√∂√üte Elefantenfan. Ich f√§nde es z.B. w√ľnschenswert, wenn einige Zoos mit akuten Platzproblemen ihre Haltung einstellten, aber dass ausgerechnet der mit weiten Abstand zweitgr√∂√üte Zoo im Land dies tut ist f√ľr mich nicht nachvollziehbar. Wenn keine Elefanten mehr, dann sollte man aber an anderer Stelle kr√§ftig investieren(Menschenaffen, B√§ren, Nilpferde). Denn wenn man meint , dass die Lagune allein alles ist, t√§uscht man sich. Die hohen Kosten sollen ganz √ľberwiegend durch einen Kredit finanziert werden, den der Tiergarten selbst aufnehmen soll und entsprechend bedienen muss. Durch eine prognostizierte Besuchersteigerung von 200 000 und h√∂heren Eintrittspreisen soll dies m√∂glich sein. Allerdings bin ich nicht sicher, wie sich mehrere Hunderttausend Besucher entscheiden werden, wenn sie anstatt 7 dann 11 Euro bezahlen m√ľssten. Steigerung von √ľber 50% f√ľr all diejenigen, die bisher nicht extra f√ľr die Delphinschau bezahlen. Ich bin einer diesen und ich w√ľrde ganz klar meine Besuche reduzieren. Wenn also diese Zahlenspiele nicht aufgehen sollten, w√ľrde das bedeuten das der Tiergarten in Zukunft noch weniger f√ľr andere Projekt hat und die Zahl der Tierarten weiter reduzieren m√ľsste. Das Spendenaufkommen ist f√ľr die Lagune allein nur bei 1 Mio. (Das Seekuhhaus soll durch Gelder der Tiergartenfreunde bezahlt werden). Die Stadt will gar nichts hin zugeben.
(08.08.2007, 11:56)
Mirko:   Einer der beiden Elefanten wurde eingeschl√§fert. Das k√∂nnte das Ende der Elefantenhaltung sein. Da bei der Lagune die Kosten von 11 auf 17 Mio. gestiegen sind, hat Enke vor einiger Zeitin einer Zeitung zu meinem gro√üen Vewundern gesagt, dass es seiner Meinung nach keine neue Anlage f√ľr Elefanten geben wird. Das daf√ľr vorgesehene 10 ha gro√üe Erweiterungsareal sei aus Naturschutzgr√ľnden nicht bebaubar. Er sagte auch, dass man keinen anderweitiges Areal habe, um die Mindestanforderung von 10 ha. zu erf√ľllen. Au√üerdem setze er die Kosten erheblich h√∂her an als die vorgesehenen 10 Mio. Ich hatte den Eindruck, dass er damit nur das Projekt schlecht machen wollte und die Lagune nicht dem Vorwurf aussetzen, das wegen ihr die Elefanten gehen m√ľssen. Mich w√ľrde eigentlich interessieren, wie gro√ü isteigentlich die Anlage in K√∂ln und wieviel hat sie gekostet?
(08.08.2007, 11:30)
Jimbo J.:   @Danke.Jetzt hei√üt es abwarten und Tee trinken.
(10.07.2007, 20:32)
Michael Schulz:   @Michael Mettler:
Mehr als IP66 kann ich dazu auch nicht sagen. Es sieht sch√∂n aus, l√§sst die Anlage offener wirken, nebenan wurde noch Sand aufgesch√ľttet und Sitzgelegenheiten geschaffen, aber den Nutzen konnte ich nicht erkennen, vielleicht gibt es ja auch keinen, sondern soll nur das Auge erfreuen.
@Jimbo:
Das mit dem Ducker-Männchen hab ich von einer Pflegerin vor Ort. Das Tier ist leider noch nicht da. Wird vermutlich noch bis Herbst oder gegen Ende des Jahres dauern. Wie gesagt, Missverständnisse behördlicher seits.
(10.07.2007, 19:34)
IP66:   Ich habe es - ideologisch verblendet? - f√ľr einen Teil des Environments aus D√ľnen, St√∂cken und allerlei Dekorationselementen gehalten, die um die Anlage geh√§uft wurden, um die armen Gazellen interessanter zu machen - aber vielleicht l√§√üt man ein paar der in N√ľrnberg so gering vertretenen Familie der Enten darauf herumschwimmen.
(10.07.2007, 19:26)
Jimbo J.:   @Michael. Woher hast du denn die Information mit dem Ducker, und ist das Tier schon da ?
(10.07.2007, 16:11)
Michael Mettler:   Was ist eigentlich aus dem Betonbecken am Fu√ü der Kropfgazellenanlage (ganz rechts au√üen) geworden bzw. welchem Zweck dient es? Letzten Herbst habe ich dar√ľber ziemlich ger√§tselt (siehe Startbeitrag des Threads).
(10.07.2007, 15:50)
Michael:   √úbrigens, gute Nachricht f√ľr alle Ducker-Fans. Das Gelbr√ľckenducker-Weibchen in N√ľrnberg soll bald ein passendes M√§nnchen aus Taiwan bekommen. Wann ist noch nicht ganz klar, weil es wohl k√ľrzlich ein Verst√§ndigungsproblem gab. N√ľrnberg hat ein Gelbr√ľcken-Ducker M√§nnchen aus Taiwan angefordert und die Nachricht erhalten, dass aufgrund der Vogelgrippe die Ausf√ľhrung nicht genehmigt wird. Nun nachdem man erneut Kontakt aufgenommen hat mit den Beh√∂rden mit der Erkl√§rung, dass der Ducker kein Vogel ist, hofft man darauf die Genehmigung bald zu bekommen und evtl. noch dieses Jahr das M√§nnchen mit dem Weibchen zusammengew√∂hnen zu k√∂nnen. Bei den schottischen Hochlandrindern scheint es wohl schwere Rangordnungsk√§mpfe gegeben zu haben, nachdem der Bulle gestorben war, so dass eine Kuh eingeschl√§fert werden musste. Mehr neues gibt es erst mal nicht zu berichten, ausser dass eine der beiden Harpyen-Volieren gerade umgestaltet wird.
(24.06.2007, 22:43)
Michael:   Habe ich auch im Radio geh√∂rt. Im Zoo gibt es aber diesbez√ľglich keine Auswirkungen, zumindest gab es die heute nicht, da ich heute da war. Im √ľbrigen wird dort gerade eine neue Buntmarder-Anlage gebaut. Das Modell davon sah sehr sch√∂n und gro√üfl√§chig aus. Bin jetzt allerdings erst mal gespannt ob das Mitte Juli erwartete Delphin-Baby es schafft.
(24.06.2007, 21:36)
Carsten:   In N√ľrnberg sind sechs wildlebende Schw√§ne aufgefunden worden, die an Vogelgrippe verstorben sind.

Die Stadt hat einen Sperrbezirk eingerichtet und es gelten besondere Vorschriften f√ľr Gefl√ľgelhalter...
(24.06.2007, 20:57)
Mirko:   Ich gehe davon aus, dass das Haus dann nur noch von den Nash√∂rnern benetzt w√ľrde, der Hohlweg fiele weg und die neuen Tiere auf der Elefantenanlage bek√§men dort neue Unterk√ľnfte.

(17.05.2007, 11:45)
Michael Mettler:   Na, dann d√ľrfen wir uns doch wahrscheinlich auf Nasenb√§ren als Nachnutzer der Brillenb√§renanlage freuen...? Die Braunb√§renanlage wirkte auf mich bei meinem letzten Besuch recht bauf√§llig, da scheint also nicht nur mangelnde Gr√∂√üe das Problem zu sein.

Was w√ľrde denn nach Ableben der alten Elefanten mit der jetzigen Freianlage passieren? Dass das Haus dann als reines Nashornhaus fungieren soll, hatte ich schon mal geh√∂rt, aber der steile Hohlweg w√§re doch auch dann noch ein Problem?
(16.05.2007, 21:52)
Mirko:   Genau ungef√§hr. Dort wurden ca. 7 ha dem Tiergarten gegeben, so dass die Fl√§che jetzt 70 ha betzr√§gt. Es gibt aber noch keine Wege. Die Baukosten werden mit ca. 10 Mio. angegeben. Genaue Pl√§ne existieren allerdings noch nicht. Als Hauptgrund f√ľr eine neue Anlage wurde der steile Weg vom Haus hoch angegeben, mit dem eine moderne Elefantenhaltung nicht mehr m√∂glich ist. √úber den Zeitpunkt der Realisation wurde nichts weiter gesagt. Entscheidend wird also sein, wie lange die alten Elefantendamen noch leben.
Bei den Braunbären ist die Situation genauso. Dort lebt nur noch ein Tier und die Notwendigkeit einer neuen Anlage ist von der Stadt schon eingesehen worden.
√Ąhnlich wird es auch bei den Brillenb√§ren seien. Dort habe ich zwar noch nichts von einer neuen Anlage geh√∂rt, aber ich bin mir sicher, dass es in der derzeitigen Anlage keine neuen Brillenb√§ren geben wird.
(16.05.2007, 18:39)
Michael Mettler:   @Mirko: Wo w√§re denn dann eine neue Elefantenanlage geplant? In Richtung Bisons/Shires?
(16.05.2007, 15:04)
Mirko:   Die Pl√§ne f√ľr das neue Flu√üpferdhaus existieren bereits seit zehn Jahren. Das jetztige Geb√§ude steht unter Denkmalschutz und w√ľrde durch gl√§serne Anbaute auf zwei Seiten erweitert. Ich glaube nicht, dass es bald gebaut wird. Wenn einer der verbliebenen Elefanten sterben w√ľrde, w√§re der Druck sehr gro√ü m√∂glichst schnell die neue Elefantenanlage zu bauen, f√ľr die bereits der Tiergarten um einige Hektar erweitert wurde.
(16.05.2007, 10:05)
Michael:   Stimmt, das habe ich noch gar nicht bedacht. Darauf bin ich auch schon sehr gespannt, wenn denn mal irgendwann mit der praktischen Umsetzung begonnen wird.
Wobei wenn man den Plan betrachtet, scheint zumindes im Bereich der Zuschauertrib√ľnen, der Baumbestand weitfl√§chig dezimiert zu werden. Ich f√§nde auch interessant, wie man an das Algenproblem heran gehen m√∂chte. Durch die Sonneneinstrahlung ist das ja ein richtiger Algenspielplatz und ich denke nicht, dass dort w√∂chentlich das Wasser gewechselt werden soll.
(16.05.2007, 09:40)
Michael Mettler:   Haltungstechnisch k√∂nnte es ohnehin ein Problem mit der Lagune geben, auf dessen L√∂sung ich sehr gespannt bin. Jeder Gartenteichbesitzer kennt es: Umstehende B√§ume werfen im Fr√ľhjahr Bl√ľtenreste, im Sommer und Herbst Fr√ľchte (vom Obst bis zur Eichel) und im Sp√§therbst Unmengen von Laub ab, die ins Wasser gelangen. N√ľrnberg hat einen riesigen Baumbestand - im Gegensatz zu Harderwijk, dessen Lagune nicht in Waldn√§he gelegen ist. Da w√§re es eigentlich sinnvoll, den ganzen Bereich mit einem feinmaschigen Netz zu √ľberspannen - aber dann w√§re der Freiland-Charakter nicht mehr gegeben.
(16.05.2007, 09:32)
Michael:   √Ąrgerlich an der Sache mit der Delphinlagune, bzw. daran, dass nichts passiert finde ich es vor allem f√ľr die Seek√ľhe, denn die L√∂sung im Tapirhaus ist nun wirklich alles andere als optimal.
(16.05.2007, 09:12)
Jennifer Weilguni:   W√ľrde mich nat√ľrlich f√ľr dich freuen, wenn es in N√ľrnberg mal wieder Flu√üpferde geben w√ľrde, zumal ja immer mehr Zoos die Haltung aufgegeben haben. Trotzdem sollte ein Zoo nat√ľrlich in erster Linie immer im Auge behalten, das Leben der dort schon vorhandenen Tiere so angenehm wie m√∂glich zu machen. Weisst Du denn schon, wo die neuen Flu√üpferde dann plaziert werden w√ľren..? Das alte Hippo-Haus l√§sst sich f√ľr diesen Zweck ja bestimmt nicht mehr recyclen.
(16.05.2007, 08:52)
Carsten:   Na ja, dem Namen nach haben sie ja schon sieben Jahre Versp√§tung, g...

Aber ich warte auch gespannt, denn ich hab mal so geh√∂rt, das nach der Lagune und einem neuen Haus f√ľr die Seek√ľhe mal wieder was in Richtung Flu√üpferd gemacht werden soll.

Aber ob die Pl√§ne bis dahin Bestand haben, wei√ü ich nat√ľrlich nicht, vielleicht kommt ja dann zwischendurch mal einer auf die Idee, die Elefantenhaltung zu verbessern o. √§. Obwohl es nat√ľrlich sch√∂n w√§re, wenn der Tiergarten den Schritt vom ehemaligen zum wieder aktuellen Halter vollziehen w√ľrde, so wie es auch Leipzig evtl. vorhat und Kopenhagen in diesem Jahr noch macht...
(15.05.2007, 21:00)
Jennifer Weilguni:   Na, da bin ich ja mal gespannt, wann die anfangen(k√∂nnen). Nicht dass am Ende noch eine Lagune 3000 draus wird..?
(15.05.2007, 19:55)
Carsten:   Tja, Taler f√ľr die ganzen Zoobesuche m√ľssen ja auch irgendwo herkommen, g...

Da waren keine Bauaktivitäten festzustellen und im Delphinarium gab es nur die selben Infos wie vor einem Jahr...
(15.05.2007, 09:01)
Jennifer Weilguni:   Schade, dass ich nicht mitkonnte, weil ich arbeiten musste:-( Aber wie sieht es denn mit der Lagune f√ľr die Delphine aus ? Sind schon Fortschritte zu sehen ?Oder ist noch nichts passiert ?
(15.05.2007, 08:41)
Carsten:   Mu√üte direkt im Anschlu√ü an Sofia nach N√ľrnberg und habe die Gelegenheit genutzt, den Tiergarten zu besuchen.

Das Raubtierhaus ist in Arbeit, die Tiere kommen Anfang 2008 zur√ľck. Die Innenstallungen werden bis an die R√ľckwand des Felskessels verlegt, Glasscheiben anstelle der Gitter eingebaut und ein neues Dach angefertigt. Das ist auch der Grund f√ľr die "pl√∂tzliche" Renovierung, das alte Dach war undicht.

Ansonsten war noch ein Shire Pferd geboren.

Falls noch Fragen sind, bitte ...
(15.05.2007, 02:11)
IP66:   Ich glaube nicht, da√ü die L√∂wen in Basel ger√§umigere Innenk√§fig bewohnen als jetzt in N√ľrnberg. Vielleicht ist es ja wirklich so, da√ü der Reinigungs- und Bepflanzungsaufwand Arbeitskr√§fte bindet, die auch in die Besch√§ftigung der Tiere investiert werden k√∂nnten.
(18.03.2007, 11:46)
Shensi-Takin:   Hoppla-war das gar ein Freud'scher Versprecher? Muss nat√ľrlich Thread hei√üen; man will hier ja keinen bedrohen...;)
(17.03.2007, 20:46)
Shensi-Takin:   Ich sehe bei einem gr√∂√üeren Gehege immer den h√∂heren Pflegeaufwand & das erschwerte Einfangen von Einzeltieren...aber ich g√∂nne den Tieren durchaus ihr "Mehr" an Platz, wenn sie's sinnvoll nutzen k√∂nnen;).

Was M√ľnchen angeht: soweit ich mich erinnern kann, entstand der heutige Stand der L√∂wenanlage durch einen Konstruktionsfehler; man stellte irgendwann gegen Ende der Bauarbeiten fest, dass der Abstand Tier - Besucher doch etwas gering w√§re und die L√∂wen zu etwaigen Ausflugsversuchen ermuntern k√∂nnte. Drum wurde flugs der Graben erweitert-zuungunsten der f√ľr die L√∂wen nunmehr verf√ľgbaren Fl√§che(laut Wiesner aber noch immer innerhalb der gesetzlich geforderten Mindestfl√§che).

Was Berlin angeht: dazu gibt es hier bereits ausreichend Threats...;)
(17.03.2007, 20:43)
?:   @Shensi-Takin. Gl√ľck gehabt mit den Tigern in Leipzig , wahrscheinlcih waren da immer gen√ľgend Praktikanten vorhanden..Scherz beiseite. Ich habe bisher erst einmal das Gl√ľck gehabt, die Tiger in der neuen Anlage zu sehen. Es ist mir auch klar , das es nicht auf die Gr√∂√üe des Geheges ankommt, ich vertrete aber die Meinung, je gr√∂√üer, dsto besser, wenn ein Zoo also die M√∂glichkeit hat, seinen Tieren gr√∂√üstm√∂gliche Anlagen zur Verf√ľgung zu stellen,dann soll er das auch bitte tun.
Die L√∂wen-Anlage in Basel ist f√ľr den nur 12 ha gro√üen Zoo sehr gro√ür√§umig ausgefallen. M√ľnchen mit seinen 30 ha dagegen ist peinlich. Soetwas darf es in heutigen Zeiten einfach nicht mehr geben. Von Magdeburg ganz zu schweigen, da ist es aber nicht nur die L√∂wen-Anlage. Das es dort aber auch anders geht, zeigen doch die Tiger,-und Schneeleoparden-Anlage. Es geht jetzt zwar ziemlich speziell in die Thematik " Gro√ükatzen-Haltung " rein, aber nehmen wir doch mal den Tierpark Berlin als weiteres Negativbeispiel.Der Park verf√ľgt √ľber 160 ha Fl√§che. Und wie werden dort die Gro√ükatzen gehalten ? In kleinen, relativ einrichtungs,-und strukturlosen Innen,-und Au√üenk√§figen. Kleine Freianlagen haben die L√∂wen und die Sibirischen Tiger.Der Park ist jetzt gr√∂√ütenteils komplett renoviert mit Ausnahme des Alfred-Brehm-Hauses. W√§re es nicht sinnvoll, dieses Haus f√ľr V√∂gel , Kleins√§uger und die Seek√ľhe aus dem "Aquarium"im Elefantenhaus umzugestalten und einige wenige Katzen ( Tiger,Leopard,L√∂we,Jaguar und die Kleinkatzen in gro√ür√§umige, naturnah gestalteten Anlagen umzusetzen ? Es ist abslout nicht notwendig, je drei Tiger,-und Leoparden-Unterarten zu halten, erst Recht nicht, wo nun beide Zoos unter der selben Leitung sind.Und die Mehrheit der Zoobesucher sieht das √§hnlich, lieber weniger Arten, diese aber entsprechend pr√§sentiert. In Frankfurt vermisst Niemand die Panther , Jaguare oder Pumas.
(17.03.2007, 18:04)
Shensi-Takin:   Wie wir alle aus unz√§hligen Werken und eigenenen Beobachtungen;) wissen, sind L√∂wen mit die gr√∂√üten Langschl√§fer unter den Tieren mit bis zu 20h/Tag. Fortpflanzung & Jungenaufzucht fallen bei vielen Zoo-L√∂wen ohnehin flach... Das hei√üt nat√ľrlich nicht, dass L√∂wen im Zoo zum Nichtstun verdammt sein sollen-oder dass man das Gehege immer kleiner und kleiner anlegt(siehe z.B. M√ľnchen). Ehe aber Ruderboot & Titanic bzw. eine kleine, schlecht strukturierte Anlage mit einer gro√üen, gut strukturierten verglichen werden, sollte man sich nochmal in Erinnerung rufen, was ich unten geschrieben habe; die Gr√∂√üe eines Geheges allein ist nicht DAS entscheidende, sondern vielmehr eines der wichtigseren von vielen Kriterien zur Beurteilung eines Geheges. Dass dies dennoch kein Freibrief f√ľr Miniaturgehege in f√ľr Tier und Mensch au√üerhalb der Hamburger Modelleisenbahnanlage;) nicht zumutbaren Gr√∂√üendimension sein sollte, d√ľrfte doch verst√§ndlich sein; doch ebenso sollte davon abgesehen werden, nur BIG IS BEAUTIFUL als einziges Beurteilungskriterium anzusehen und andere Parameter dabei au√üer acht zu lassen. Was die Bspe. angeht: es w√§re interessant festzustellen, ob die L√∂wen nur bei "?"-Besuchen schlafen, generell fauler als ihre Schweizer Kollegen sind oder bei mehr Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten aufbl√ľhen w√ľrden...;)
Was die Leipziger Tiger-Taiga angeht: bei jeden Besuch-sei es privat oder berufsbedingt-waren die Tiger sichtbar. Gl√ľck?-oder besitzt "?" ein wirksames Gro√ükatzen-Repellent?;)
(17.03.2007, 17:14)
?:   Das sehe ich nicht so, in Franfurt z.B sind die L√∂wen auch ohne Nachwuchs sehr viel besch√§ftigt. Wahrscheinlich liegt es daran, das sowohl die Innen,-als auch die Au√üenanlagen gro√üz√ľgig bemessen und eingerichtet sind. Drinnen reagieren die L√∂wen auch gut auf die Besucher, wenn auch die Scheiben darunter arg gelitten haben.Frankfurt w√ľrde √ľbrigens auch gerne z√ľchten, nur d√ľrfen die Frankfurter L√∂wen nicht z√ľchten.Hach, wie sch√∂n waren noch die Zeiten, als es keine EEP's gab.....
(17.03.2007, 16:01)
Hannes:   Genau das denke ich bei jedem M√ľnster Besuch, ich habe die Tiere nie aktiv gesehen doch seit es jedes Jahr Junge gibt ist immer etwas los und die Leute bleiben auch mal vor dem Gehege stehen
(17.03.2007, 14:56)
Michael Mettler:   Im Herbst war das jedenfalls definitiv so, und als vor√ľbergehende G√§ste sa√üen auch die Geier der in Renovierung befindlichen Gro√üvoliere in der Tigerfarm.

√úbrigens d√ľrfte bei JEGLICHER Form der L√∂wenhaltung (wie auch bei anderen Gro√ükatzen oder B√§ren) mehr Bewegung im K√§fig/in der Anlage sein, wenn Junge vorhanden sind! Ein Grund mehr, die Fortpflanzung solcher Tiere nicht k√ľnstlich zu unterbinden; Familienleben ist nun mal das beste behavioral enrichment f√ľr sie.
(17.03.2007, 14:26)
Stefan Schubert:   @Hannes: Du meinst sicherlich die Absperrk√§fige hinter den Kulissen, die man auch des √∂fteren im Fernsehen sieht! Die Tigertaiga ist meineswissens noch mit Irbis und Amurleopard besetzt.
(17.03.2007, 13:40)
?:   Ich wei√ü, als Augsburg seine alte Beton-B√§ren-Anlage um den Teil mit Naturboden erweitert hat, das es Wochen gedauert hat, bis die B√§ren diesen neuen Teil betreten haben.
(17.03.2007, 13:40)
Hannes:   Nein die Tiere werden nur zu medizinischen Zwecken trainiert :-)
Da hab ich mich wohl im Zoo geiirrt baer wo war das denn nochmal wo die Tiere eine prächtige Neuanlage bekommen haben aber ihre alten "Zwinger" noch immer bevorzugen?
(17.03.2007, 12:39)
?:   @Hannes. Wenn ich mich richtig erinnere, liegt die Tigertaiga in Leipzig an einer ganz anderen Stelle im Zoo als die Tigerfarm, die, soweit ich wei√ü, auch nur noch f√ľr ein paar Eulen und nicht mehr f√ľr Gro√ükatzen genutzt wird.Oder werden die Tiger mit Maulkorb und Leine aus der Tigerfarm zur Tigertaiga gef√ľhrt ? Das w√ľrde erkl√§ren, warum man nie einen Tiger in der Taiga zu sehen bekommt und st√§ndig Tierpfleger verschwinden....( nachdem das auf die Dauer zu teuer wurde , werden jetzt ausschlie√ülich Praktikanten daf√ľr eingesetzt )Au√üerdem, die " European Tiger Group " verurteilt doch auf das Sch√§rfste die "Hands on " Haltung von Tigern , und zumindtestens die in Musth befindlichen Kater m√ľ√üen im " Protected Contact " gehalten werden...
(17.03.2007, 11:54)
?:   @Shensi-Takin.Meien Aussage basiert auf eigene Beobachtunen und Vergleiche mit anderen analge, Beispiel L√∂wen in Magdeburg und Basel.( es ist nicht das beste Beispiel, da k√∂nnte ich ja gleich die Titanic mit einem Rudebrboot vergleichen...)Basel hat eein gro√ür√§umige, sehr gut strukturieret , nat√ľrlich bepflanzte Anlage. Das L√∂wenrudel war fast ganzt√§gig aktiv, nicht nur die Jungtiere, auch die Weibchen und sogar der Kater habens ich aktiv mit den Jungtieren besch√§ftigt.Nur um die Mittagszeit haben sich die Tiere zum Schl√§fchen in den Schatten zur√ľckgezogen. Den Tier wird wesentlich mehr Lebsnraum,-und Qualit√§t angeboten als in Magdeburg. Die Anlage dort ahbe ich zweimal bereits gesehen, jeweils mit ganzt√§gig unaktiven L√∂wen. Was sollen die in diesem reizlosen Glaskasten mit Sandboden, zwei winzigen Grasb√ľscheln und einem halbvergammelten Ast auch sonst tun ? Selbst bei gleicher Einrichtung wie Basel w√ľrde das nicht viel √§ndern, weil den Tieren in dieser (Neu)Anlage einfach der Raum fehlt, um sich artgem√§√ü bewegen und verhalten zu k√∂nnen ! Und 24 Stunden am Tag faul herumliegen, das tuen L√∂wen auch in der Freiheit ganz bestimmt nicht, Fleisch f√§llt schlie√ülich nicht von den B√§umen, und auch Fortpflanzung ,Jungenaufzucht und die Verteidigung des Revieres gegen fremde L√∂wen oder Hy√§nen tut sich nicht ohne Bewegung.
(17.03.2007, 11:48)
Hannes:   Nur ein Beispiel (und nicht zu verallgemeinern):
Die Tigertaiga in Leipzig!Damit die Tiere die gro√üe Anlage nutzen m√ľssen sie erst aus der Tigerfarm ausgesperrt werden
(16.03.2007, 16:11)
Shensi-Takin:   @?(wer von beiden auch immer das jetzt ist):

"ein Tier w√ľrde sich in eienr gro√üen, ebenso gut eingerichteten und strukturierten Anlage wahrscheinlich noch wohler f√ľhlen, oder?" Muss nicht zwangsl√§ufig so sein; da spielen noch weitere Kriterien(n√§here Umgebung, Lage, Personal/Besucherverhalten, tats√§chliche Ausnutzung der Anlage seitens des Tieres) eine Rolle. Verallgemeinerungen sind da eher wenig zweckdienlich.
(16.03.2007, 08:00)
Sven P. Peter:   Aber auch in Basel k√∂nnen die L√∂wen 23 Stunden am Tag w√§hlen ob sie rein oder raus wollen. Ich finde auch den Umbau in N√ľrnberg seltsam, weil f√ľr die Stunde im Innengehege wird es f√ľr die Tiere sicher eher unbedeutend sein, ob sie auf Fliesen oder Kunstfelsen liegen. Vor allem m√ľssen die L√∂wen wegen dem Umbau f√ľr fast ein Jahr auf Schichtbetrieb ins Brehmhaus im TP-Berlin...
(15.03.2007, 20:24)
Jennifer Weilguni:   @? Kleiner Vorschlag, um Verwechslungen auszuschliessen: Vieleicht einfach das Wort "Fragezeichen" ausschreiben ?!?! W√§re ja dann auch ein Nickname. :-)
(15.03.2007, 20:11)
?:   @Shensi-Takin. Ich wollte mir eigentlich von Anfang an einen Nickname zulegen, mir ist nur kein passender eingefallen, also habe ich einfach das Fragezeichen gew√§hlt. Inzwischen gibt es aber einen Teilnehmer, der sich " ?! "nennt,und das k√∂nnte durchaus zu Verwechslungen f√ľhren.Also werde ich mir jetzt doch einen Nickname zulegen, okay ? Hmm, schwierig, schwierig... Zu den Gro√ükatzen. Es stimmt zwar, das die Gr√∂√üe einer Anlage eher eine unbedeutende Rolle spielt, aber ein Tier w√ľrde sich in eienr gro√üen, ebenso gut eingerichteten und strukturierten Anlage wahrscheinlich noch wohler f√ľhlen, oder ? Es hei√üt zwar, das Tiere kein " Laufbed√ľrfnis "in weiteren Sinne haben, das sehe ich aber etwas anders. Mir gef√§llt es nicht, das nach wie vor , auch in neuen Anlagen, Gro√ükatzen in kleinen, strukturlosen Innenk√§figen gehalten werden. Da ist Frankfurt schon viel fortschrittlicher, gro√üe , f√ľr die Tiger hoe Innenr√§ume mit Naturboden und kleinem Badebecken, ausreichend strukturiert und auch bepflanzt. Sicher hat die Bepflanzung seit der Er√∂ffnung ganz sch√∂n gelitten, aber Pflanzen lassen sich ersetzten, und man mu√ü ja nicht unbedingt die teuersten Pflanzen verwenden. Es gibt ja auch robustere Arten. Dem gegen√ľber stehen Neuanlagen, wo L√∂wen in kleinen, dunklen Innenanlagen auf Betonboden dem Besucher pr√§sentiert werden und andere Zoos verzichten ganz und gar auf einsehbare Katzen-Innenanlagen ( Basel ), und das wird auch seinen Grund haben. Auf diese Weise spart man sich aufwendige Innenanlagen, bestimmt werden die Basler L√∂wen in kleinen,kahlen Innenk√§figen gehalten, also kein Fortschritt zu fr√ľher.
(15.03.2007, 19:59)
Shensi-Takin:   @"?"(btw: w√§re nicht ein Nickname zweckdienlicher?): Na, es m√ľssten nicht unbedingt Klein -oder gar Gro√ükatzen sein; da lie√üe sich manch ein Kleintier ganz gut pflegen. Im √ľbrigen: auch wenn dies gern als Haupt-und Standardargument aufgef√ľhrt wird-die Gr√∂√üe eines Geheges/K√§figs ist nicht unbedingt als das ma√ügebliche Kriterium f√ľr eine tier-/artgerechte Haltung anzusehen-ein kleineres, gut strukturiertes Gehege kann mitunter den Tieren mehr zusagen als eine riesige, kahle Unterkunft. Dass dies aber nicht bedeuten soll, dass man Tiger in einen Schukarton halten kann, d√ľrfte indes klar sein.
Nachteil von derartigen Museen in Zoos: ohne lebende Tiere darin gehen die meisten Besucher eher daran vorbei...
(15.03.2007, 16:29)
?:   Das ist auch gut so, man k√∂nnte es kaum verantworten, in die engen Zwinger noch Gro√ükatzen einzusperren.Der Raum ist so klein, das man darin KEINE artgerechten Gro√ükatzen-Innengehege einrichten kann, nicht mal Kleinkatzen kann man darin vern√ľnftig unterbringen, also dann wohl eher ein Zoo-Museum. Wesentlich von h√∂herer historischer Bedeutung war das Raubtierhaus in Frankfurt, das GL√úCKLICHERWEISE abgerissen wurde.
(15.03.2007, 15:34)
Jennifer Weilguni:   @?
Bitte nicht falsch verstehen. Ich stelle nat√ľrlich das wohl der Tiere √ľber die Erhaltung historischer bauten, darum f√§nde ich es ja eben so sch√∂n, wenn sich f√ľr die Tiere eine andere L√∂sung bieten w√ľrde und das alte Raubtierhaus dann eben gar nicht mehr zur Tierhaltung genutzt werden w√ľrde. Im √ľbrigen ist mir das auch so bekannt, dass in dem alten raubtierhaus ohnehin "nur noch" gef√ľttert wird, da die Freianlagen so gestaltet sind, dass die Tiere Sommers, wie Winters Tag und Nacht drau√üen bleiben k√∂nnen.
(15.03.2007, 12:51)
Carsten:   W√§re schon schade, wenn dieses einzigartige Geb√§ude verschwinden oder durch einen Umbau seinen einzigartigen Charakter verlieren w√ľrde...

Von seiner Bauform erinnert es mich ein bißchen an das Duisburger Raritätenkabinett, nur halt nicht Halbkreis und größer...

Was vielleicht ginge, wäre im hintern Teil ein Segment des Kreises abzuschneiden, dort zeitgemäße Innengehege einzurichten und den vorderen Teil original zu belassen und die vorhandenen Käfige als Laufgang zu benutzen...
(15.03.2007, 10:47)
IP66:   Im Grunde ist er das Museumsst√ľck ja schon heute, da er ja nur f√ľr F√ľtterungszwecke genutzt wird. Vielleicht k√∂nnte man ja irgendwo ein anderes Winterquartier aufbauen und die Rotunde dann als eine Art Museum nutzen.
(15.03.2007, 10:40)
?:   Bei aller Liebe zu alten Zoobauten, aber das Raubtierhaus in N√ľrnberg ist nun weder zweckdienlich f√ľr eine artgerechte Gro√ükatzenhaltung , noch ist es architektonisch ein Prachtst√ľck. Im Gegenteil, ich finde dieses Haus furchtbar , der Umbau h√§tte wesentlich fr√ľher stattfinden m√ľ√üen. Das Raubtierhaus in Frankfurt wurde stark kritisiert, das in N√ľrnberg nie. Wir d√ľrfen nicht vergessen, die Tiere m√ľ√üen ihr ganzes Leben im Zoo verbringen, das in einigen F√§llen sehr lang sein kann, da es ist die Pflicht der Zoos, die Tiere so artgem√§√ü wie m√∂glich zu halten, OHNE R√ľcksicht auf menschliche Vorlieben f√ľr veraltete Zoobauten !
(15.03.2007, 10:38)
Jennifer Weilguni:   Auch wenn ich es den Tieren g√∂nne, f√§nde ich einen Umbau des alten Raubtierhauses doch schade. W√§re sch√∂n, wenn sich f√ľr die Unterk√ľnfte der Raubtiere eine andere L√∂sung f√§nde und der alte Bau vieleicht noch als Museumsst√ľck erhalten bleiben k√∂nnte.
(15.03.2007, 09:01)
Carsten:   Ich dachte, N√ľrnberg baut zuerst die Lagune, dann f√ľr die Seek√ľhe und dann was neues f√ľr die Flu√üpferde?
(14.03.2007, 22:59)
IP66:   Sehr gl√ľcklich scheint mir die L√∂sung nicht zu sein, da die Architektur ohne die K√§fige funktionslos wird. Aber N√ľrnberg hat doch angeblich so wenig Geld und kommt auch mit seinem Flu√üpferdhaus nicht recht voran - da hat das Baudenkmal vielleicht doch noch eine Chance.
(14.03.2007, 18:38)
Okapi:   Weil es hier grad um Bauten geht:
Als n√§chstes wird in N√ľrnberg das Raubtierhaus umgebaut f√ľr 1,1 Millionen Euro.
Fläche soll verdoppelt werden und die Gitter zu Gunsten von 2,5 m hohen Glaswänden verschwinden. Oberhalb des Schutzglases verhindern weiterhin Gitter den Sprung in die *Freiheit*.
(14.03.2007, 11:34)
Jennifer Weilguni:   Sicher haben Menschen mit architektonischem Fachverstand eine andere Sicht der Dinge und achten auf Details, die sich f√ľr mich auf den ersten Blick nicht erschliessen. Aber das braucht ja niemandem leid zu tun, w√§re ja auch schlimm, wenn allen das selbe gefallen w√ľrde, dann h√§tten wir ja nur noch Einheitsbrei in den Zoos und das Wichtigste f√ľr mich ist ohnehin das ein Bau dem Anspruch seiner Bewohner gen√ľgt, denn deren √§sthetisches Empfinden ist ja nochmal was ganz anderes.
(01.03.2007, 07:55)
IP66:   Tut mir leid, sie da zu √ľberraschen, aber ich finde das n√ľrnberger Delphinarium architektonisch recht mutig: Die Halle ist ja sehr spannend gestaltet, durch die zum Boden gef√ľhrten Dachstreben bekommt das ganze eine recht futuristische Konstruktion, die Knickung des Beckens verhindert einen allzu ein√∂nigen Charakter des Innenraumes, und die Kunst am Bau ist hervorragend integriert. Schlie√ülich schafft der Bau gegen√ľber dem Menschenaffenhaus eine Art Forum, wie es dem Tierpark lange gefehlt hat. Insofern w√ľrde ich mir zwar die Lagune w√ľnschen, aber gleichsam als Teich, in dem sich der Altbau spiegelt - zumal der Teich ja so gro√ü angelegt ist, da√ü das Geb√§ude hinter ihm kaum wichtig wirken wird.
Allerdings war ich nie sehr begeistert davon, in Zoos Geb√§ude vorzufinden, die allein der Vorf√ľhrung dressierter Tiere dienen - da treffen sich unsere Ansichten vielleicht wieder.
(28.02.2007, 18:13)
Jennifer Weilguni:   Na, wer h√§tte gedacht, dass es doch so schnell klappt mit der Verwirklichung. Ich hatte ehrlich gesagt vor 2010 nicht damit gerechnet. Freue mich aber schon auf die Fertigstellung. Dieser Hallenbadcharakter im Delphinarium st√∂rt mich immens, ist soicher viel sch√∂ner, wenn die Tiere dann nicht nur mehr Platz haben, sondern eben auch in etwas naturn√§herer Umgebung pr√§sentiert werden.
(23.02.2007, 19:07)
IP66:   War letzte Woche in N√ľrnberg: Mit dem Bau der Delphinlagune wird begonnen, die Baustelle wurde gerade abgesteckt. Die Situation k√∂nnte attraktiv werden, da unterhalb des Delphinariums sich eigentlich eine Art Leerstelle befindet. Ich w√ľrde mich freuen, wenn der Bauk√∂rper nicht verkleidet wird. Am Menschenaffenhaus stehen noch immer Au√üenk√§fige leer, bei den Rotduckern war ein Jungtier gemeldet, aber nicht zu sehen. Ebenfalls fertig ist die Giraffenanlage - sie ist jetzt gr√∂√üer, besser einzusehen und auch das im √ľbrigen ganz interessante Geb√§ude, eines der ersten, in dessen Innenraum die Giraffen nicht aufgesockelt stehen, entfaltet seine Wirkung besser.
Bei diesem Besuch wurde mir deutlich, da√ü der Zoo N√ľrnberg an sehr vielen Arten √ľber ein halbes Jahrhundert lang festh√§lt, aber trotzdem in jedem Jahrzehnt durch Neubauten erg√§nzt wurde, wozu freilich auch die Fl√§che vorhanden war. Zudem sind fast alle Anlagen auf die eine oder andere Art einzigartig, der Parkcharakter lebendig, auch wenn ich mir mehr V√∂gel und mehr Kleins√§uger w√ľnschen w√ľrde.
(23.02.2007, 11:03)
Zoosammler:   Die Nachvollziehbarkeit ist wohl von Person zu Person unterschiedlich (siehe Kaiserpinguin-Thread...).
(13.10.2006, 20:32)
IP66:   @th.om.s: Vielleicht hilft es Ihnen, wenn Sie sich einmal durch das Felsentor auf die Raubtieranlagen zubewegen, oder einfach die Inszenierung des Innenraumes hinter dem durch den Berg f√ľhrenden Stollens anschauen. Das sind andere Dimensionen als bei den Bergtierfelsen in Dresden oder Berlin, und letztlich haben Sie es mit einer √úberw√§ltigungs√§sthetik zu tun, die sich durchaus mit den Filmen von Frau Riefenstal vergleichen l√§√üt. Au√üerdem k√∂nnen diese Anlagen von einer Besuchermasse gleichzeitig betrachtet werden, und wir haben auch nicht mehr die vielen K√§fige mit Einzelarten nebeneinander, die eben nur f√ľr jemanden, der zoologisch interessiert war, interessant sind und zudem eine gewisse Zeit verlangen, da man sich mit jeder Art besch√§ftigen mu√ü. Sicherlich, hat Hagenbeck da vorgearbeitet, aber wenn Sie die hamburger L√∂wenschlucht kennen, wird Ihnen auch die neue Dimension in N√ľrnberg deutlich. Und wenn dann auch noch der von Rosenberg f√ľr germanisch gehaltene Mithras-Kult zitiert wird - im Relief im Raubtierhaus - dann pa√üt da doch einiges zusammen - oder argumentiere ich da aus einem Elenbeinturm heraus, ohne da√ü es nachzuvollziehen ist?
(13.10.2006, 20:19)
Dortmunder:   @ Michael :

Wie wäre es mittlerweile mit nem Thread : "Impala-Flut in Deutschland" ??? Vermute ja auch fast schon Impalas als Unterbesatz in der Dortmunder Nashornanlage, so sie denn mal fertig wird...
(05.10.2006, 09:29)
Langhals:   Pinselohrschweine kann man nur mit Antilopen vergesellschaften, wenn man diese nicht z√ľchtet, da die K√§lber sonst von den Schweinen get√∂tet werden. Springb√∂cke auf der Afrika-Anlage ? Die sind schneller drau√üen, als sie drinnen sind. Die merken es nicht einmal, das sie √ľber den Zaun gesprungen sind. Den Zaun ver√§ndern ? Das wird nicht passieren, au√üerdem gibt es keine Stallkapazit√§ten, ein weiterer Stall wird nicht genehmigt.
(05.10.2006, 06:43)
Michael Mettler:   Ich k√∂nnte mir sogar vorstellen, Pferdeantilopen mit den Kaffernb√ľffeln zu vergesellschaften. (Waren da fr√ľher nicht Gro√üe Kudus mit auf der Anlage?)

Ob die Gibbons und Braunen Makis wirklich Freianlagen "brauchen", ist sicher diskussionsw√ľrdig - "brauchen" es nicht eher die Besucher, diese Tiere ohne Gitter und Panzerglas sehen zu k√∂nnen? Die meisten Gibbon-Freianlagen in Zoos sind ja nur Augenwischerei, die Tiere haben darauf selten mehr Platz und Kletterm√∂glichkeiten als in einem gro√üen K√§fig.

Soll ich mal raten, welche Antilopenart zu den Giraffen kommen wird? Impalas....
(04.10.2006, 22:26)
Mirko:   Hier meine Ideen zu Fortentwicklung: neben den Gro√üprojekten Lagune, Elefantenanlage, Nilpferdhaus und Orang-Freianlage w√ľrde ich w√ľrde ich den Tierbestand ausbauen, weil der Tiergarten einer der ganz wenigen Zoos ist, der fast unbegrenzten Platz hat. Das Problem ist das die relativ finanzschwache Stadt nicht gen√ľgend investiert. Ich habe konkret geh√∂rt, dass Guerezas zu den Gorillas kommen sollen und eine Antilopenart zu den Giraffen. Generell sollten alle M√∂glichkeiten der Vergesellschaftung genutzt werden. Au√üerdem sollen die Bongos laut Enke in die Anlage f√ľr Hochlandrinder. Dadurch w√ľrde deren bisherige Anlage frei. Ich w√ľnschte mir, dass diese wenn m√∂glich f√ľr Bantengs genutzt w√ľrde. Au√üerdem sollten auch Gaure in den Bestand aufgenommen werden. Hierf√ľr w√ľrde ich zum Beispiel entweder auf die Wisente oder eher noch auf die Bisone verzichten. Neue Anlagen w√§ren nat√ľrlich besser, aber unrealistisch. Die Hausrene sollten durch eine besonders bedrohte Hirschart ersetzt werden, deren Zoobestand vergr√∂√üert werden sollte. Vielleicht R√ľckkehr der Barasinghas oder Prinz-Alfred-Hirsche. Darwinnandus sollten ihr bisheriges Gehege verlassen und zu den Guanakos kommen. Die dortige Anlage sollte mittelfristig mit m√∂glichst vielen Arten zur S√ľdamerikaanlage. Die Nanduanlage k√∂nnte f√ľr eine weitere Hirsch- oder Antilopenart genutzt werden. Die Afrika-Savanne mit B√∂hmzebras, Elenantilopen und Strau√üen sollte mit weiteren Arten best√ľckt werden, z.B. Springb√∂cke, Marabus. Wenn letztere besser allein gehalten wrden sollten, dann ihr Gehege abgrenzen. Die Wiese vor dem alten Elefantenhaus sollte ebenfalls eingez√§unt werden und mit Pferdeantilopen besetzt werden. Die Hirscheber sollten auch zur√ľckkehren, eventuell dorthin wo heute Pinselohrschweine sind, wenn man diese mit Antilopen vergesellschaften k√∂nnte. Die Gibbons brauchen unbedingt eine Freianlageund Braune Makis brauchen eine Freianlage. Die Magots w√ľrde ich durch eine Art ersetzen, deren Zoobestand erh√∂ht werden muss, vielleicht Bartaffen... Es sollten wieder Wasserv√∂gel gehalten werden! Praktisch der gesamte Bestand wurde aufgegeben.
(04.10.2006, 21:16)
th.oma.s:   @ IP66: n√ľrnberg halte ich ebenfalls f√ľr einen der besseren und stets interessanten deutschen zoos, ich besuche in aller zwei bis drei jahre.
aber, auch wenn ich mich jetzt vielleicht als archtekturbanause disqualifiziere, mit den begriffen "die idealvorstellung eines nationalsozialistischen zoos" und den "ideologischen hintergr√ľnden" von felsenanlagen kann ich leider nicht viel anfangen, diesbez√ľglich verstehe ich Sie nicht. Ein "felsenanlagenbauer" war Dr. Brandes in dd, aber der war kein nationalsozialist und die anlagen wurden vor dreiunddrei√üig gebaut, sie "funktionieren" √ľbrigens heute noch.
(22.09.2006, 21:31)
IP66:   Ich war diesen Sommer in N√ľrnberg und kann einen Besuch dort nur empfehlen. Der Zoo ist ein klassischer Huftierzoo, der Vogelbestand entt√§uscht, trotz einigen Highleights bei den Greifv√∂geln, ein wenig. Das Gel√§nde ist weitl√§ufig, man sollte sich Zeit nehmen. Interessant ist N√ľrnberg aber auch deshalb, weil es die Idealvorstellung eines nationalsozialistischen Zoos bietet, und man mit dieser Vergangenheit sehr besonnen umgeht. Das Raubtierhaus mit Mithras-Relief und Ehrenhalle f√ľr Tiger und L√∂wen spiegelt die Ideologie besonders deutlich, sie ist aber auch da sp√ľrbar, wo Huftiergruben selbst f√ľr Kraniche und eine Art Germanenhalle f√ľr die Elefanten errichtet wurde. Letztlich spiegelt sich auch in den schon erw√§hnten Felsanlagen viel Ideologie. Da√ü man die Anlagen recht geschickt umgenutzt und nicht, wie in vergleichbaren F√§llen in M√ľnchen, abgerissen hat, erweist sich als Gewinn. Nur so kann man nachvollziehen, wie totalit√§re Machthaber auch Freizeiteinrichtungen im Sinne ihrer Ideologie formten und auf welche Weise b√ľrgerliche Zoos wie Frankfurt, Berlin oder K√∂ln in Massenzoos umgeformt wurden. Dabei ist die Architektur vom k√ľnstlerischen Standpunkt her gl√§nzend realisiert - man vergleiche einmal die Raubtierschlucht mit den Versuchen in Gelsenkirchen oder Hannover.
(22.09.2006, 14:53)
ulli:   Ich pers√∂nlich mag den Tiergarten sehr gerne und der Tiergarten ist einer meiner Lieblingszoos !!

Er hat sch√∂ne weitl√§ufige Anlagen f√ľr Huftiere und Wasserv√∂gel, sch√∂n gelegene Raubtieranlagen in Felskulissen (Haus wurde in die Felsen hineingesprengt) sowie eine gro√üe Gorillafreianlage.

Huftierfreunde, speziell Unpaarhuferfreunde, werden ihre Freude haben.

Probleme habe ich grundsätzlich mit Delphinarien (speziell im Binnenland) - dies ist aber meine persönliche Meinung, die man nicht teilen muss.

Bemerkenswert finde ich persönlich auch eine meiner Lieblingstierarten -
Manatees (Seek√ľhe) - leider etwas beengt untergebracht.

Die momentane Elefantenau√üenlage ist f√ľr deutsche Verh√§ltnisse mit 2500 qm immer noch recht gro√ü, das Haus selbst nicht mehr "der letzte Hit" - was aus der Elefantenhaltung in Zukunft werden wird, ist noch nicht absehbar.
(21.09.2006, 14:45)
sleipnir:   Hallo!
Ich versuche mal an diesen bestehenden Thread anzuschliessen.
Ich fahre n√§chste Woche in den s√ľddeutschen Raum und h√§tte evtl. die M√∂glichkeit den Tiergarten in N√ľrnberg zu besuchen.
Lohnt es sich?
Wer von euch war schon da und kann mir seine Eindr√ľcke schildern?
Welche Pluspunkte hat dieser Zoo, gibt es auch Negativbeispiele?
Normalerweise kommt dieser Zoo in Kritiken ja immer ziemlich gut weg, ist das berechtigt?
Fragen √ľber Fragen, ich hoffe ihr k√∂nnt mir helfen!
(21.09.2006, 14:12)
Michael Mettler:   Klingt gut. Aber auch die brauchen kein tiefes Beton-Badebecken.
(07.09.2006, 21:30)
Mirko:   Ich habe mal gelesen, dass bei den Kropfgazellen Tigeriltisse und Ziesel untergebracht werden sollen.

(07.09.2006, 20:29)
Michael Mettler:   Und genau so sieht sie auch jetzt noch aus, immer noch mit den Gazellen besetzt. Aber brauchen Kropfgazellen neuerdings ein tiefes Badebecken, noch dazu unmittelbar am Besucherweg? F√ľr eventuell vergesellschaftete Wasserv√∂gel w√§re es recht klein und zudem sehr massiv gebaut.
(06.09.2006, 23:39)
cajun:   Als ich im Mai dort war, war die Anlage schon im Bau, aber weiterhin besetzt mit Kropfgazellen. Es sah eigentlich danach aus, als ob sie bleiben w√ľrden. Fertig waren die neue Umz√§unung mit kleinen √Ąsten und zwei neue Einblicke f√ľr Besucher. Der Grasboden war entfernt und durch Sandsubstrat und einen neuen H√ľgel ersetzt. Die vormalige Hecke auf Besucherseite war entfernt worden.
(06.09.2006, 23:26)
Michael Mettler:   Bin etwas √ľberrascht, dass es f√ľr diesen Zoo noch keinen Thread gab....

Zwei Fragen blieben nach meinem Besuch am Donnerstag letzter Woche, und ich hoffe, dass jemand sie beantworten kann.

1. Wof√ľr wird die jetzige Kropfgazellenanlage umgebaut? Ich sah zu meinem Erstaunen ein kleines, frisch gebautes Betonbecken au√üerhalb der provisorischen Umz√§unung, wie man es f√ľr Tierarten einrichtet, die nur gelegentlich ins Wasser gehen - also z.B. f√ľr Schweine. Aber der Rest der Anlage sah nicht gerade danach aus, als sollten hier Weichbodeng√§nger einziehen, und die Hanglage d√ľrfte f√ľr Schwergewichte wie Tapire auch nicht besonders geeignet sein?

2. Auf der Anlage der Mendesantilopen (!) befindet sich ebenfalls ein nicht mal kleines, betoniertes Wasserbecken mit umlaufenden Stufen (war bei meinem Besuch leer). Ist mir fr√ľher nie aufgefallen, oder ist es neu? Und wozu soll es dienen?
(06.09.2006, 23:17)

alle Beiträge