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Zoo Frankfurt



Jörn Hegner:   im vogelhaus bei den schuhschnĂ€beln wo heute die marabus als nachfolger drin sind . zwar in der anlage davon war doch frĂŒher nur ein glaszaun und konnte die hand drĂŒber halten . schuhschnĂ€bel sind ja auch nicht ungefĂ€hrlich und können zu schnappen .

ansonsten gibts in den Ă€lteren buch ,, zoologische gĂ€rten der welt /die welt des zoo " davon eine abbildung zu sehen , wie sich in der frĂŒheren anlage vier schuhschnĂ€bel zusammen drin halten . ob das gut ging . weil diese vögel leben doch nur einzeln oder paarweise und sind ausserhalb der paarungszeit sehr angriffslustig .
(06.02.2021, 14:45)
Liz Thieme:   Danke fĂŒr die Info, Das ist ein Hin und Her bei denen. Hoffentlich klappt es diesmal.
(27.01.2021, 16:51)
Jörn Hegner:   mir hatte eben jemand gesagt , dass die husarenaffen wieder wegkommen und stattdessen die rotscheitelmangaben mit zu den gorillas kommen werden . zwar weil die sich etwas besser mit den verstehen .
(22.12.2020, 15:32)
Liz Thieme:   Wo wĂŒrdest du die denn unterbringen wollen? Borgori-Wald?
(17.12.2020, 10:45)
Jörn Hegner:   bekommt der zoo frankfurt vielleicht auch irgendwann flughunde . weil diese gambia-epaulettenflughunde hĂ€lt zur zeit kein zoo in europa . die letzten im krefelder zoo sind ja durch ein brand verstorben . ansonsten sind ja im grzimek-haus diese brillenblattnasen .
(04.12.2020, 02:51)
Adrian Langer:   @Liz: Der erste Satz mĂŒsste eine Frage sein. Ich hatte mal gelesen, dass die Mangaben im ehemaligen Drillgehege unterkommen sollen.
(03.12.2020, 12:40)
Liz Thieme:   Ist das erste eine Frage? Leider werde ich nicht immer aus den Aussagen schlau. Normale Satzregeln sollten auch hier im Forum gelten.
(03.12.2020, 09:59)
Jörn Hegner:   die rotscheitelmangaben werden die etwa mit zu den gorillas und husarenaffen kommen . zur zeit sind diese noch hinter den kulissen und fĂŒr den borgori-wald geplant . aus den zoos von mĂŒnster und barcelona kommen die ĂŒbrigens .
(02.12.2020, 23:12)
Liz Thieme:   Das GelbrĂŒckenducker Weibchen kommt aus dem Nature Resource Network in Krum/USA.
(02.12.2020, 19:24)
Adrian Langer:   So blöd wie das vielleicht klingt, aber ich glaube durch den Opel Zoo "vor den Toren " Frankfurts ist der Plan glaube wirklich Geschichte. Auch wenn es cool wĂ€re ein VerhĂ€ltnis wie London und Whipsnade/Antwerpen und Planckendael/ Paris Menagerie und Vinncennes zu haben.
(25.11.2020, 15:35)
Liz Thieme:   Oh, das hatten wir vor langer langer Zeit in einem anderen Forum mal als Zoo-Utopie. :D
Ich bin dafĂŒr, in anderen StĂ€dten der Welt hat es geklappt.
(25.11.2020, 12:32)
Sacha:   @Liz: Du wirst jetzt vielleicht schmunzeln, aber im Geiste habe ich den Nidda-Aussenzoo nie aufgegeben, sondern sogar schon ausgearbeitet. WĂ€re vielleicht einen Extra-Thread wert...
(25.11.2020, 11:39)
Liz Thieme:   Frankfurt ist auch kurz vorm Platzen. Mich wundert das Senckenberg rĂŒber kommt. Aber es ist alles so eng in den beiden Stadtteilen. Ich habe mich viel in der Gegend von den Senckenbergeinrichtungen in Bockenheim aufgehalten, ich wĂŒsste nicht wo da noch Platz sein könnte. Das Museum ist auch voll.

Aber ich kann mir schon vorstellen, dass da paar Terrarien oder Aquarien eingerichtet werden.

Landen wir etwa wieder beim Außenzoo ;-)
(25.11.2020, 10:42)
Sacha:   Also demzufolge: Ärger ĂŒber die Platzverschwendung. HĂ€tte man die Organisationen nicht irgendwo um das Senckenbergmuseum unterbringen können?!
(24.11.2020, 23:32)
Gudrun Bardowicks:   Lebende Tiere werden dort nicht gehalten. Es sollen wohl vor allem BĂŒro- und SchulungsrĂ€ume fĂŒr die verschiedensten in Frankfurt und im Frankfurter Zoo ansĂ€ssigen Naturschutzorganisationen und Naturwissenschaftliche Einrichtungen wie z.B. die Frankfurter Zoologische Gesellschaft und das Senckenbergmuseum entstehen.
(24.11.2020, 20:48)
Liz Thieme:   Wenn ich das richtig sehe kommt es an die Stelle vom Sombrero und dem Hintereingang.
(24.11.2020, 16:28)
Sacha:   Jetzt brauche ich noch ein paar Infos, damit ich weiss, ob ich mich freuen oder Ă€rgern soll:

Entsteht das Natur- und Artenschutzzentrum ANSTELLE des Restaurant Sombrero (mit seinen eingedeutschen Pseudo-Lateinamerikanischen-Gerichten) UND werden darin auch lebende Tiere gezeigt?
(Dann: Freudentanz!)
ODER wird hierfĂŒr eine GrĂŒn- oder gar TiergehegeflĂ€che geopfert und ausser langweiligen Totexponaten und Weltverbesserungs-Belehrungs-BlaBla gibt es darin nichts zu sehen?
(Dann: Roter Kopf, Haare ausrauf!)
(24.11.2020, 16:11)
Liz Thieme:   Passend dazu kommen auch die PlĂ€ne fĂŒr das Artenschutzzentrum in Schwung:


Ein Zentrum fĂŒr den weltweiten Natur- und Artenschutz auf dem ZoogelĂ€nde

Der Magistrat hat am Freitag, 13. November, grĂŒnes Licht gegeben fĂŒr konkrete Umsetzungsschritte fĂŒr den Bau eines Zentrums fĂŒr den internationalen Natur- und Artenschutz auf dem GelĂ€nde des Frankfurter Zoos. Mit dem ?Frankfurt Conservation Center? (FCC) soll am Osteingang des Zoos in Kooperation mit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ein neues GebĂ€ude entstehen, das die dortigen Ă€lteren und abgĂ€ngigen Zweckbauten ersetzt.

Eingebracht wurde die Vorlage durch die fĂŒr den Zoo zustĂ€ndige Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft, Dr. Ina Hartwig: ?Gerade angesichts der Corona-Pandemie dĂŒrfen wir die drĂ€ngenden globalen Probleme wie das weltweite Artensterben nicht aus dem Blick verlieren. Deshalb bin ich außerordentlich froh, dass die Stadt Frankfurt heute ein klares Zeichen setzt. Frankfurt als internationale Wirtschaftsmetropole trĂ€gt Mitverantwortung fĂŒr den globalen Natur- und Klimaschutz. Das haben wir heute untermauert. Das Frankfurt Conservation Center ist ein wichtiger Baustein, um den Zoo zukunftsfĂ€hig zu machen. Denn ein Zoo des 21. Jahrhunderts muss den globalen Natur- und Artenschutz unterstĂŒtzen, und unser Zoo wird ein idealer Vermittler fĂŒr diese Aufgabe sein. Das Frankfurt Conservation Center hat daneben auch handfeste Vorteile fĂŒr die Stadt: Wir bringen den Wissenschaftsstandort Frankfurt mit einem neuen Leuchtturm voran. Außerdem bekommt der Zoo einen neuen vollwertigen Osteingang und öffnet sich damit stĂ€dtebaulich weiter zum Ostend. Der heutige Beschluss setzt einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung des Drei-SĂ€ulen-Plans fĂŒr das ZoogelĂ€nde mit der Einrichtung des Kinder- und Jugendtheaters im Zoogesellschaftshaus und der Zooentwicklung im Rahmen von ZOOKUNFT2030+.?

Das FCC ist ein seit Jahren verfolgtes Zukunftsprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Im FCC werden Naturschutz-Akteure aus Praxis und Wissenschaft auf mehreren Etagen zusammenarbeiten. Zu ihnen zĂ€hlen neben der federfĂŒhrenden Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die bereits heute weltweit Naturschutzschutzprojekte durchfĂŒhrt, z.B. auch die ebenfalls in Frankfurt beheimatete Senckenberg Gesellschaft fĂŒr Naturforschung, die unter anderem zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Artenvielfalt forscht, sowie die Goethe-UniversitĂ€t. Hinzukommen sollen weitere wichtige Akteure aus Wissenschaft und Naturschutz. Projektpartner sollen nach den Planungen der ZGF auch öffentlich getragene Förderbanken, wie die ebenfalls in Frankfurt ansĂ€ssige KfW Förderbank werden.

Dr. Christof Schenck, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Ă€ußert sich zu dem Vorhaben: ?Die wissenschaftlichen Daten sind sehr eindeutig und zeigen, wie dramatisch das Ausmaß unseres Eingriffs in die Natur ist: Seit 1970 haben die BestĂ€nde von SĂ€ugetieren, Vögeln, Reptilien und Amphibien weltweit um durchschnittlich 68 Prozent abgenommen. Bei der HĂ€lfte der Insektenarten in Deutschland ist der RĂŒckgang dramatisch, manche Gruppen sind gar um 96 Prozent zurĂŒckgegangen. Die Entscheidungen, die wir heute fĂŒr die Sicherung der natĂŒrlichen Ressourcen treffen, werden ĂŒber unsere eigene Zukunft bestimmen. Wir mĂŒssen viel stĂ€rker als bisher BiodiversitĂ€t schĂŒtzen, auch um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern und Pandemien vorzubeugen. Im Frankfurt Conservation Center kommen NaturschĂŒtzer mit Wissenschaftlern und Experten anderer Disziplinen zusammen, um gemeinsam neue Strategien fĂŒr die drei globalen Krisen zu erarbeiten und umzusetzen. Frankfurt nimmt durch die Realisierung des Frankfurt Conservation Centers eine Vorreiterrolle im BiodiversitĂ€tsschutz ein. Damit trĂ€gt Frankfurt als Metropole ĂŒber die Region hinaus globale Verantwortung.?

Das FCC ist Teil des Drei-SĂ€ulen-Konzepts der Kulturdezernentin fĂŒr das ZoogelĂ€nde. Neben dem FCC sieht dieses die Einrichtung eines Kinder- und Jugendtheaters im Rahmen der Sanierung des Zoogesellschaftshauses sowie eine umfassende Modernisierung des Frankfurter Zoos in den nĂ€chsten 15 Jahren (?Masterplan ZOOkunft2030+?) vor. ?Vor dem Hintergrund des dramatischen Verlusts der BiodiversitĂ€t liegt die PrioritĂ€t der modernen, wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoos klar beim Natur- und Artenschutz. FĂŒr die Weiterentwicklung des Frankfurter Zoos bedeutet das eine deutliche inhaltliche Ausrichtung auf die Projektgebiete der ZGF. DarĂŒber hinaus entsteht fĂŒr den Zoo mit dem FCC eine fantastische Möglichkeit, sich noch stĂ€rker als bisher mit dem internationalen Naturschutz zu vernetzen. Das FCC wird ein Think-Tank fĂŒr den Erhalt der biologischen Vielfalt mit einer Strahlkraft in eine breite Öffentlichkeit hinein ? und das auf dem GelĂ€nde des Zoos! Das unterstreicht in besonderer Weise den Platz, den der Zoo im 21. Jahrhundert einzunehmen hat?, sagt Dr. Miguel Casares, Direktor des Frankfurter Zoos.

Mit dem Beschluss vom 13. November 2020 ergeht der Auftrag, mit der ZGF und ihren Projektpartnern konkrete Umsetzungsverhandlungen aufzunehmen. FĂŒr das FCC-GebĂ€ude wird mit Kosten von 20 bis 22 Millionen Euro gerechnet, wovon knapp die HĂ€lfte von der ZGF und ihren Partnerinstitutionen eingebracht werden soll. Das letzte Wort ĂŒber das FCC haben die Stadtverordneten, die in den kommenden Wochen ĂŒber die Vorlage abschließend entscheiden.

PM 13.11.2020
(24.11.2020, 13:57)
cajun:   Schönes Projekt, an dem der Zoo sich beteiligt.
Zoo Frankfurt am Main 17.11.2020
Im Dienste des Artenschutzes zurĂŒck in die ?alte? Heimat ? zwei Frankfurter Ture reisen nach Georgien
Zwei Westkaukasische Ture sind am 16. November nach Georgien umgezogen. Die beiden Weibchen sind Teil einer Zuchtgruppe, deren Nachwuchs ausgewildert werden soll. Seit 2014 leben Westkaukasische Steinböcke, auch Ture genannt, im Frankfurter Zoo. Ihren Nachwuchs kann man bei seinen gewandten SprĂŒngen auf der felsigen Anlage beobachten. Dabei wird schnell deutlich: Westkaukasische Ture (Capra caucasica) gehören in die Verwandtschaft der Ziegen. Sie stammen aus den Bergregionen des westlichen Kaukasus in Georgien und Russland. Die Art gilt laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefĂ€hrdet (?endangered?). Wie so oft ist es der Lebensraumverlust, aber auch die intensive Bejagung, die die Population aktuell dramatisch schrumpfen lĂ€sst. Nun sind zwei weibliche Ture aus Frankfurt in den Zoo von Tiflis umgezogen. ?Unsere Ture werden in Georgien Teil einer Zuchtgruppe sein, deren Nachkommen ausgewildert werden sollen. Über diesen Frankfurter Beitrag zum Artenschutz freue ich mich sehr?, erklĂ€rt Dr. Ina Hartwig, Dezernentin fĂŒr Kultur und Wissenschaft. ?Der Umzug der beiden etwa 18-Monate alten Tur-Weibchen ist nur ein Beispiel von internationaler Zusammenarbeit im Naturschutz. Die beiden Steinböcke sind von Frankfurt zurĂŒck in ihre angestammte Heimat Georgien gezogen, mit einer festen Aufgabe und einem visionĂ€ren Ziel, nĂ€mlich die Erhaltung einer wildlebenden Tur-Population?, erlĂ€utert Zoodirektor Dr. Miguel Casares. Der Westkaukasische Tur ist eine der Tierarten, die im Fokus der NaturschutzbemĂŒhungen in Georgien steht. Die Art ist in der Kaukasusregion endemisch, kommt also nur dort vor. Es gibt mittlerweile weniger als 2.500 Individuen im Freiland, Tendenz sinkend. Die Tiere aus dem Zoo von Tiflis sollen helfen, die kleinen Restpopulationen aufzustocken und somit das Überleben dieser Art in ihrem natĂŒrlichen Verbreitungsgebiet sicherzustellen. Um das zu erreichen, arbeiten Zoos zunehmend mit dem ?Ein-Plan-Ansatz? (One Plan Approach: https://www.cpsg.org/our-approach/one-plan-approach-conservation). Der ?Ein-Plan-Ansatz? verbindet die BemĂŒhungen um den Erhalt der Arten in Zoos (Ex-situ-Naturschutz) mit Wissenschaftlern und Natur- und ArtenschĂŒtzern, die direkt mit Wildtierpopulationen im Freiland (In-situ-Naturschutz) arbeiten. Dadurch werden alle verfĂŒgbaren Ressourcen zur Erstellung eines gesamtheitlichen Artenschutzkonzepts fĂŒr eine betroffene Art eingesetzt, mit dem Ziel, lebensfĂ€hige Tierpopulationen in gesunden Ökosystemen zu erhalten. ?Laut IUCN ist die Erhaltungszucht von Tierarten in Zoos mit anschließender Auswilderung als Teil eines koordinierten Arterhaltungsplans eine der wichtigsten Naturschutzmaßnahmen, die zur Verringerung des GefĂ€hrdungsstatus in der Roten Liste der IUCN beigetragen hat?, erklĂ€rt Casares. So hat die Erhaltungszucht der Zoos bei rund einem Viertel von 64 untersuchten Wirbeltierarten bei der Wiederherstellung von Populationen eine essentielle Rolle gespielt. Um die Ture im Kaukasus noch besser schĂŒtzen zu können, arbeitet der Frankfurter Zoo seit 2019 eng mit Forschenden des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander König in Bonn und dem Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung in Berlin zusammen, die das Raum-Zeit-Verhalten von Kaukasischen Turen in ihrem natĂŒrlichen Verbreitungsgebiet in Georgien untersuchen wollen. Dazu sollen Ture mit GPS-HalsbĂ€ndern versehen werden, die neben der rĂ€umlichen Position auch AktivitĂ€tsdaten der Tiere erfassen. Zur Etablierung der Methode wurden Ture im Frankfurter Zoo mit entsprechenden HalsbĂ€ndern versehen und ĂŒber lĂ€ngere Zeit beobachtet. Dadurch konnte eine Datengrundlage fĂŒr die automatisierte Verhaltensanalyse der Freilanddaten geschaffen werden.
Quelle: Pressemeldung des Zoos
(24.11.2020, 13:36)
Jörn Hegner:   es sind rotscheitelmangaben da . aber zur zeit noch hinter den Kulissen . fĂŒr welche anlage sind diese geplant .
(06.11.2020, 00:27)
Jörn Hegner:   aus welchen us-amerikanischen zoo stammt der zweite gelbrĂŒckenducker , also das Weibchen . der erste kommt doch aus den san diego zoo .
(23.10.2020, 15:40)
Tim Sagorski:   Das Weibchen kommt direkt aus den USA, ist eigentlich auch relativ klar aus der Nachricht zu interpretieren... WĂ€re es ein innerdeutscher Transport gewesen, hĂ€tte es doch eigentlich keine QuarantĂ€ne gebraucht, oder? Außerdem sehe ich keinen Grund, warum Wuppertal sein Weibchen abgeben sollte, wenn doch eine selbsterhaltende Zucht in Europa aufgebaut werden soll... ;o)
(20.10.2020, 10:31)
Jörn Hegner:   vielleicht doch chaco- oder weißbartpekaris , irgendwas seltenes .
(05.10.2020, 22:34)
Jörn Hegner:   die gelbrĂŒckenducker sind doch erstmal nur vorlĂ€ufig in der alten mĂ€hnenwolfanlage . spĂ€ter soll die doch mit Pekaris besetzt werden .
(05.10.2020, 22:27)
Oliver Muller:   @Jörn Hegner: Jein. Die sĂŒdamerikanische Tropenhalle ist ungefĂ€hr an der Stelle geplant, wo heute u.a. das Vogelhaus steht.
(28.07.2020, 23:11)
Jörn Hegner:   aus den Vogelhaus wird doch spĂ€ter ein sĂŒdamerika-haus . irgendwie fehlen im Frankfurter zoo Tukane oder arassaris neben den deckens-tockos und visaya-tariktikhornvögel .
(28.07.2020, 01:58)
Jörn Hegner:   mir sagte jemand das die mohrgazellen mit zu den mendesantilopen kommen sollen . die Bongos werden mehr platz bekommen und wohl mit pinselohrschweinen dazu .
(14.07.2020, 22:52)
Adrian Langer:   https://www.n-tv.de/regionales/hessen/Tiere-im-Frankfurter-Zoo-haben-Lockdown-gut-ueberstanden-article21866257.html

Bei den Bongos gab es Nachwuchs.
(23.06.2020, 19:02)
Carsten Horn:   Frankfurt macht gerne große PlĂ€ne, Außenzoo, Flußpferdanlage (ca. 1960!!!), etc, da wĂ€re ich sehr vorsichtig mit TrĂ€umen...
(08.06.2020, 17:12)
cajun:   Ich bin erfreut, dass Flußpferde weiterhin in FFM gezeigt werden sollen. Damit hĂ€tte ich jetzt nicht gerechnet. Auf die Indooranlagen fĂŒr Huftiere bin ich mal sehr gespannt. Die StĂ€lle werden diese allerdings nicht ersetzen, wie im Planungskonzept geschrieben. Ein klarer Schwerpunkt wird auf EEP Arten und solche die es werden wollen/sollen gelegt. Dazu habe ich eine geteilte Meinung. Das Amazonienhaus und der damit verbundene SĂŒdamerika Ansatz, deklassiert bereits durch die Planungsskizze alle bisherigen Schwerpunktzoos mit gleichem Thema. Wirklich beeindruckend.
(08.06.2020, 13:33)
Oliver Muller:   @Gudrun Bardowicks: ich tippe auf je 100 Millionen. Sicher Peanuts in Frankfurt, wenn man schon fĂŒr die Pinguine 9 Millionen berappt...
(07.06.2020, 12:25)
Gudrun Bardowicks:   Auf jeden Fall spannende Planungsideen. Das Amazonienhaus und das Afrikahaus könnten zu Alleinstellungsmerkmalen werden , wenn sie so oder Ă€hnlich wie in der Konzeptstudie umgesetzt wĂŒrden. Allerdings wĂ€ren diese beiden GebĂ€ude vermutlich sehr teuer.
Der Borgoriwald, das Grzimek-Haus, das Raubtierhaus und das Exotarium scheinen nach desem Plan zumindest vorerst erhalten zu bleiben was ich sehr schön finde.
(06.06.2020, 22:38)
Oliver Muller:   https://www.stvv.frankfurt.de/parlisobj/M_80_2020_AN_Konzeptstudie.pdf?fbclid=IwAR2fm7OW2AH3S3Q3GqGcwoAMaRrCs2G0QwygdShf85cMAxVP_GYX6qBDlaI

Die Konzeptstudie zur Zookunft 2030+ liegt vor.
(06.06.2020, 17:34)
Gudrun Bardowicks:   Im Artikel steht doch drin, dass in Absprache mit dem EEP zukĂŒnftig in Frankfurt bei den Giraffen eine Kuhherde gehalten werden soll. Eine weitere Zucht scheint bis auf Weiteres nicht mehr geplant zu sein.
(09.10.2019, 21:15)
Sacha:   Das kann ich jetzt nicht verstehen. Frankfurt hĂ€lt doch Netzgiraffen und der TP Berlin Rothschild (und/oder Hybriden). Will man in Frankfurt nicht mehr zĂŒchten oder habe ich eine Systematik-Anpassung verpasst?
(09.10.2019, 14:18)
Sacha:   Das kann ich jetzt nicht verstehen. Frankfurt hĂ€lt doch Netzgiraffen und der TP Berlin Rothschild (und/oder Hybriden). Will man in Frankfurt nicht mehr zĂŒchten oder habe ich eine Systematik-Anpassung verpasst?
(09.10.2019, 14:18)
Jörn Hegner:   in der ehemaligen mĂ€hnenwolfanlage sollen doch pekaris rein kommen habe ich gehört .
(09.09.2019, 20:16)
Zoo Frankfurt:   Husarenaffen ? neue Bewohner im Menschenaffen-Haus

Willkommen zurĂŒck! Nachdem 2006 der letzte Husarenaffe den Frankfurter Zoo verlassen hat, ist jetzt wieder eine Gruppe der flinken Primaten eingezogen. Im Borgori-Wald sollen sie den Gorillas auf der großen Außenanlage Gesellschaft leisten.

Bis 2006 waren Husarenaffen ein vertrauter Anblick im Frankfurter Zoo. Jetzt sind wieder vier der Primaten, die in die zoologische Familie der Meerkatzenverwandten gehören, im Menschenaffen-Haus Borgori-Wald eingezogen. Alle vier kommen aus dem Zoo von Barcelona: die 13 Jahre alte MORA, die 25 Jahre alte ANTONIA, der 17-jĂ€hrige CASCABELES und ALONSO, ein zwölfjĂ€hriges MĂ€nnchen. Allerdings sind zunĂ€chst nur die beiden MĂ€nnchen fĂŒr die Besucherinnen und Besucher zu sehen. Sobald sie sich eingewöhnt haben, folgen die beiden Weibchen.

Die Entscheidung, Husarenaffen wieder nach Frankfurt zu holen, traf der Zoo aufgrund einer Empfehlung der Taxon Advisory Group (TAG) des europĂ€ischen Zooverbandes (European Association of Zoos & Aquariums, EAZA). Die Mitglieder dieser Expertengruppen der EAZA, von denen es ĂŒber 40 verschiedene (z.B. fĂŒr Altweltaffen, Pinguine, Amphibien und viele andere Tiergruppen) gibt, erarbeiten Empfehlungen fĂŒr die Mitgliedszoos, welche Tierarten vorzugsweise gehalten werden sollten. Ziel ist es sicherzustellen, dass langfristig gesunde und stabile Zoopopulationen etabliert werden können und die zoologische Vielfalt der in den Zoos gehaltenen Tierarten effizient zu managen.

?Dazu?, erklĂ€rt Zoodirektor Dr. Miguel Casares, ?kann es auch nötig sein, dass ein Zoo Tiere hĂ€lt, aber nicht mit ihnen zĂŒchtet. Wir unterstĂŒtzen das Erhaltungszuchtprogramm der Husarenaffen, indem wir zunĂ€chst vier Tiere zu uns nehmen. So wird in anderen Zoos Platz fĂŒr Zuchtgruppen geschaffen. FĂŒr uns passt das gut, denn die Husarenaffen werden mit den Gorillas vergesellschaftet. Hier haben wir eine tolle zĂŒchtende Gruppe. Bei Vergesellschaftungen ist es hĂ€ufig so, dass nur eine Tierart zĂŒchtet, denn Jungtiere können das Sozialverhalten stark Ă€ndern. Dies kann zur Folge haben, dass es zu Konflikten zwischen den Tierarten kommt.?

Husarenaffen (Erythrocebus patas) sind in Afrika in einem breiten Streifen vom Senegal bis Tansania heimisch. Dort leben sie bevorzugt in baumbestandenen Savannen und offenem Grasland. Sie ernĂ€hren sich vor allem vegetarisch von FrĂŒchten, Samen und BaumsĂ€ften. Gelegentlich erbeuten sie aber auch Insekten, Eier und kleine Wirbeltiere. AuffĂ€llig ist, dass die MĂ€nnchen annĂ€hernd doppelt so groß werden wie die Weibchen.

Die schlanken, bis zu 90 cm großen Husarenaffen sind unter den Primaten die schnellsten. Auf bis zu 50 km/h können sie beim Laufen beschleunigen. Vor Feinden flĂŒchten sie in der Regel nicht auf BĂ€ume, sondern rennen weg. Husarenaffen verbringen die meiste Zeit auf dem Boden. Sie leben in Gruppen von durchschnittlich 15 Tieren. Nachts verteilt sich die Gruppe manchmal ĂŒber ein sehr großes Gebiet; so werden im Falle eines Angriffs durch Raubtiere die Verluste in der gesamten Gruppe gering gehalten.

Die Art gilt bisher als nicht gefĂ€hrdet, der Populationstrend ist allerdings rĂŒcklĂ€ufig. In manchen Regionen wird ihr Fleisch als Delikatesse geschĂ€tzt. Aber es ist vor allem der Verlust und die Durchschneidung ihrer LebensrĂ€ume durch Straßen oder landwirtschaftliche Nutzung, die die Tierart unter Druck setzen.


(03.09.2019, 11:34)
Patrick Kalscheuer:   Derzeit gar nichts - ausser hohem Gras :-)
(23.08.2019, 18:29)
Jörn Hegner:   was ist denn jetzt in der ehemaligen mĂ€hnenwolfanlage ?
(23.08.2019, 16:42)
Jörn Hegner:   darin waren ja vorher die drills und auch nur fĂŒr eine kurze zeit .
(22.08.2019, 22:16)
Patrick Marburger:   Die Dik Diks (ehemals im Menschenaffenhaus) leben jetzt im Giraffenhaus. Innen hat man umgestaltet. FĂŒr diese Situation nicht schlecht, wĂŒrde ich sagen.

Bei den Husarenaffen kann ich mir nur die leeren Affenanlagen im Menschenaffenhaus vorstellen. Außen kann man die Husarenaffen ja bestimmt mit den Gorillas vergesellschaften.
(22.08.2019, 20:46)
Jörn Hegner:   husarenaffen soll er auch inzwischen wieder halten . aber zur zeit hinter den Kulissen . in welchen gehege kommen diese . weil die bevorzugen doch viel platz .
(22.08.2019, 20:37)
Jörn Hegner:   was passiert denn mit den dickhĂ€uterhaus . nur noch ein Flusspferd und ein Nashorn .
(22.08.2019, 20:34)
Jörn Hegner:   nun mussten doch bestimmt aus platzgrĂŒnden die mĂ€hnenwölfe abgeschafft werden . was kommt denn dort jetzt hin . ansonsten der letzte Klippspringer ist nun auch verstorben . was sieht man heute in dieser anlage davon neben den Giraffen .
(22.08.2019, 16:23)
Sophie Bruegmann:   https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS82MTUzNg/

Ein interessanter Beitrag des ARD. Die Pinguinanlage im Frankfurter Zoo verleitet wohl ein wenig zum Vandalismus. Jetzt kann man bei der Gestaltung einer Anlage nicht mal mehr Kies verwenden.

Andere Frage: Es ist kurze Zeit ein großer Fisch im Bild zu sehen. Sind die Pinguine mit Stören vergesellschaftet?
(20.07.2019, 11:45)
Oliver Muller:   Sollte nicht im zweiten Quartal auch der neue Masterplan vorgestellt werden? Wird ja dann langsam Zeit...
(10.06.2019, 21:20)
Zoo Frankfurt:   Vortrag im Zoo

Was gibt es Neues im Zoo?
Referent: Dr. Miguel Casares, Direktor Zoo Frankfurt

Dienstag, 4. Juni 2019
Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus
Beginn: 18 Uhr
Eintritt: kostenfrei

In seinem Vortrag stellt der Frankfurter Zoodirektor Dr. Miguel Casares die neuesten Entwicklungen im Zoo vor. Dabei berichtet er unter anderem von tierischen Neuankömmlingen, spannenden Vergesellschaftungen von Tierarten und weiteren besonderen Ereignissen im Tiermanagement des Zoos.

Auch geplante Forschungsvorhaben im Zoo wird Dr. Casares erlĂ€utern. DarĂŒber hinaus weiß er Spannendes ĂŒber die zahlreichen kleineren und grĂ¶ĂŸeren Bauprojekte zu berichten, so zum Beispiel ĂŒber die Eröffnung der neuen Pinguin-Anlage.
(29.05.2019, 14:19)
Zoo Frankfurt:   AbendfĂŒhrung am Freitag, 31. Mai 2019:
Neues aus dem Borgori-Wald: FĂŒhrung durch das Menschenaffen-Haus

Petra Blasch, Tierpflegerin Borgori-Wald

Tierpflegerin Petra Blasch nimmt Sie mit auf eine Reise durch das Menschenaffen-Haus Borgori-Wald. Mehrere Generationen leben hier unter einem Dach. Im Oktober letzten Jahres brachte Orang-Utan-Weibchen ROSA ihr fĂŒnftes Kind zur Welt. Jungtier YORI ist mittlerweile sieben Monate alt. Dem gegenĂŒber steht Bonobo-Weibchen MARGRIT ? mit mehr als 65 Jahren das Ă€lteste Tier im Zoo. Sie sorgte 1962 im Frankfurter Zoo fĂŒr den weltweit ersten Bonobo-Nachwuchs in menschlicher Obhut. Und natĂŒrlich gibt es auch viel ĂŒber Gorilla-SilberrĂŒcken VIATU und seine Familie zu berichten. Mittlerweile leben fĂŒnf Orang-Utans, 16 Bonobos, acht Gorillas und ein Binturong im Menschenaffenhaus.

Beginn: 19 Uhr
Treffpunkt: Zooeingang am Alfred-Brehm-Platz

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2019

Bitte beachten Sie, dass fĂŒr die FĂŒhrung keine Anmeldung erforderlich ist. Es handelt sich um eine offene FĂŒhrung ohne TeilnehmerbeschrĂ€nkung, sodass es auch voll werden kann. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Die Zookasse ist bis 19.00 Uhr geöffnet.
(28.05.2019, 10:27)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

AbendfĂŒhrungen



An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2019

Beginn 19.00 Uhr, Treffpunkt Zooeingang am Alfred-Brehm-Platz



Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Eintrittspreise: 9.00 ? 17.00 Uhr: 12 Euro fĂŒr Erwachsene und 6 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre).
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: 9 Euro fĂŒr Erwachsene und 4 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(25.04.2019, 09:22)
Gudrun Bardowicks:   Ich lese auch nichts von der Aufgabe der Nashornhaltung im Zoo. Es geht im artikel in erster Linie ja darum, dass der neue Direktor fĂŒr seinen Masterplan gerade dabei ist, die QualitĂ€t und das Alter der vorhandenen Anlagen zu ĂŒberprĂŒfen und zu bewerten. Die Schlussfolgerung daraus ist mMn, dass es neben einigen modernen und neueren Anlagen viele Ă€ltere Anlagen gibt, die in Zukunft modernisiert oder möglicherweise auch ersetzt werden mĂŒssen, da sie den neuen Anforderungen an die Zootierhaltung nicht mehr entsprechen, was sicherlich auch zutrifft. Hinsichtlich der geplanten Maßnahmen werden nur die VergrĂ¶ĂŸerung und Modernisierung der Löwenanlage und die Modernisierung bzw. der Umbau des Giraffenstalles als vordringlichste Maßnahmen erwĂ€hnt. Weiterhin sagt er, dass aufgrund der geringen FlĂ€che der Tierbestand daraufhin ĂŒberprĂŒft werden muss, welche Tierarten man auf der FĂ€che zukĂŒnftig noch artgerecht und nach den neuesten Haltungsrichtlinien unterbringen kann. Solche Untersuchungen sind sinnvoll und legitim, auch wenn es sicherlich zu einem RĂŒckgang der gezeigten Arten kommen wird, weil der Platz auf der ZooflĂ€che begrenzt ist. Welche Arten abgegeben werden sollen wird im Artikel nicht erwĂ€hnt.
(31.01.2019, 11:51)
Sacha:   Wie kommst Du jetzt speziell auf die Nashörner? Im Text werden sie doch gar nicht erwĂ€hnt (oder habe ich was ĂŒbersehen?).
Wie auch immer: Ich hoffe generell, dass Herr Casares nicht auch zum Artenkahlschlag-Direktor mutiert, sondern die TEILWEISE!! tollen Gestaltungselemente mit optimaler Raumausnutzung aus Valencia und Fuengirola ĂŒbernimmt.
(31.01.2019, 11:00)
Sacha:   Wie kommst Du jetzt speziell auf die Nashörner? Im Text werden sie doch gar nicht erwĂ€hnt (oder habe ich was ĂŒbersehen?).
Wie auch immer: Ich hoffe generell, dass Herr Casares nicht auch zum Artenkahlschlag-Direktor mutiert, sondern die TEILWEISE!! tollen Gestaltungselemente mit optimaler Raumausnutzung aus Valencia und Fuengirola ĂŒbernimmt.
(31.01.2019, 11:00)
Zoo Frankfurt:   Der Große AmeisenbĂ€r ? auch ohne ZĂ€hne sehr wehrhaft

Vortrag am 8. Januar
Große AmeisenbĂ€ren werden in zoologischen GĂ€rten nur selten gehalten, 1951 erstmalig im Frankfurter Zoo. Erst Anfang der 1970er Jahre gelang die Zucht in Frankfurt, die Jungtiere ĂŒberlebten aber nur kurze Zeit. 1995 gab der Zoo die Haltung der Tiere auf. Seit 2017 sind im Ukumari-Land des Frankfurter Zoos wieder Große AmeisenbĂ€ren zu sehen.

AmeisenbĂ€ren-Expertin Dr. Nicole Schauerte promovierte 2005 ĂŒber die ?Reproduktion von Großen AmeisenbĂ€ren in Menschenobhut?. In ihrem Vortrag werden diese ?Spezialisten im Tierreich? vorgestellt. Dabei erklĂ€rt sie nicht nur die anatomischen Besonderheiten der zahnlosen Tiere, sondern spricht anhand der im Zoo Frankfurt lebenden Tiere FALIN, INES und JUNIO ĂŒber die anspruchsvolle Haltung und Zucht, die Kinderstube sowie das medizinische Training. Ebenso berichtet sie ĂŒber die Situation der großen AmeisenbĂ€ren im Freiland.

Referent: Dr. Nicole Schauerte, TierÀrztin Zoo Frankfurt
Wann: Dienstag, 8. Januar 2019
Wo: Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus
Beginn: 18 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.

Bitte neuen Termin beachten: Ab Januar 2019 findet die Vortragsreihe in der Regel am
ersten Dienstag im Monat statt (aufgrund von Neujahr bildet der Januar eine Ausnahme).
(31.12.2018, 13:38)
Zoo Frankfurt:   Vortrag im Zoo am 7. November

Vier Arten von Giraffen ? Genomik und BiodiversitÀt

Moderne genomische Methoden machen es möglich, BiodiversitĂ€t von einer völlig neuen Perspektive aus zu untersuchen. Was ist BiodiversitĂ€t eigentlich und was muss geschĂŒtzt werden? Gene, gleichsam die Atome von Lebewesen, haben in ihrer Gesamtheit, dem Genom, alles gespeichert, was einen Organismus ausmacht, wie er sich angepasst hat und welche Geschichte er hatte. Genetische Studien haben ĂŒberraschend gezeigt, dass Giraffen nicht eine Art darstellen, sondern vier. Dies blieb bisherigen Studien verborgen. Kaum entdeckt, sind zwei der vier Giraffenarten auch schon vom Aussterben bedroht, weil es nur wenige tausend Tiere von ihnen gibt. Diese Informationen sind fĂŒr die Arbeit der namibischen Naturschutzorganisation Giraffe Conservation Foundation wichtig, um Regierungen von der Notwendigkeit zum Schutz der Giraffen zu ĂŒberzeugen.


Referent: Prof. Dr. Axel Janke, Senckenberg Gesellschaft fĂŒr Naturforschung/Goethe-UniversitĂ€t Frankfurt


Wann: Mittwoch, 7. November 2018

Wo: Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus

Beginn: 18 Uhr

Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.
(06.11.2018, 09:14)
Tom Schroeder:   Wodurch besticht denn das Ukumariland - durch seinen bekloppten Namen? Oder durch selten dĂ€mliche Einblickmöglichkeiten? Ich persönlich empfinde den Bereich direkt am Eingang als stark bis total misslungen - ein Zoo baut nicht nur fĂŒr Tiere, sondern auch fĂŒr die Besucher*innen!!!
(01.11.2018, 09:39)
Zoo Frankfurt:   FĂŒhrung am Freitag, 28. September 2018:

Rund um die Robbenklippen
Michael Walther, Revierleiter und Ann-Kathrin Will, Tierpflegerin Afrikasavanne

Die Robbenklippen liegen im Herzen des Zoos. Besonders beliebt sind die SchaufĂŒtterungen dort. Auf der AbendfĂŒhrung haben Sie die Möglichkeit, die Robbenklippen noch weiter zu erkunden, den Technikbereich kennen zu lernen und den verantwortlichen Tierpflegern Fragen zu stellen. Außerdem bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Baustelle der neuen Anlage fĂŒr Humboldt-Pinguine zu besichtigen.

Die FĂŒhrung ist im Eintrittspreis enthalten, ab 17 Uhr gilt der Feierabendtarif.

(25.09.2018, 15:35)
Hannes Lueke:   Wer billig baut, baut zweimal :-)
(21.09.2018, 08:31)
Oliver Muller:   Ist ja auch kein Wunder, wenn man so billig baut ;-)))))
(20.09.2018, 22:59)
Patrick Marburger:   Heute scheint der letzte deutsche Klippspringer in Frankfurt gestorben zu sein. Damit lebt das letzte Tier der einstigen europĂ€ischen Population im Bioparc Valencia.

Aufnahme vom 13.08. anbei.
(01.09.2018, 20:35)
Zoo Frankfurt:   FĂŒhrung am Freitag, 27. Juli 2018:

Rundgang durch das Huftier-Revier


Sonja Hildebrand, Revierleiterin Huftier-Revier

Revierleiterin Sonja Hildebrand lĂ€dt zu einem abendlichen Rundgang durch das Huftierrevier ein. Sie erzĂ€hlt spannende Geschichten rund um Giraffen, Zebras, Bongos und Vikunjas, erlĂ€utert die Charaktereigenschaften der einzelnen Tiere, plaudert ĂŒber das tĂ€gliche Handling und ĂŒber medizinisches Training. Und selbstverstĂ€ndlich stellt sie auch den Mara-Nachwuchs auf der Max-Schmidt-Anlage vor.

Die FĂŒhrung ist im Eintrittspreis enthalten, ab 17 Uhr gilt der Feierabendtarif.

Die Zookasse ist bis 19 Uhr geöffnet.

AbendfĂŒhrungen
An jedem letzten Freitag im Monat von MĂ€rz bis September 2018
Beginn 19.00 Uhr, Treffpunkt Zooeingang am Alfred-Brehm-Platz
Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.
(24.07.2018, 13:05)
Oliver Muller:   @Adrian: GrundsĂ€tzlich soll ja in FFM eine neue Afrikasavanne inkl. Giraffen, Nashörnern und Flusspferden entstehen. So jedenfalls der bisherige Plan. Was der neue Direktor draus macht, werden wir wohl erst nĂ€chstes Jahr erfahren, aber ich denke mal, die Richtung wird bleiben. An der Analyse hat sich ja nichts geĂ€ndert.
(23.07.2018, 18:24)
Oliver Muller:   @Jörn Hegener: einfach mal die Links aus den letzten Tagen anklicken, da steht alles...
(13.06.2018, 14:06)
Jörn Hegner:   wie gehts denn nun weiter mit den flußpferd- und nashornhaus . darin befindet sich ja heute nur noch ein weibliches flußpferd und ein mĂ€nnliches sĂŒdafrikanisches spitzmaulnahorn . denn fĂŒr flußpferde ist diese anlage davon nicht mehr gut geeignet . doch viel zu alt . es wurden dafĂŒr auch mal zwergflußpferde ĂŒberlegt .
(13.06.2018, 11:17)
Klaus Schueling:   Halbzeit 2018: Was gibt es Neues im Zoo?

In seinem Vortrag stellt Dr. Casares die neuesten Entwicklungen im Zoo vor. Dabei berichtet er unter anderem von tierischen Neuankömmlingen, spannenden Vergesellschaftungen von Tierarten und weiteren besonderen Ereignissen im Tiermanagement des Zoos. Auch geplante Forschungsvorhaben im Zoo wird Dr. Casares erlÀutern.

DarĂŒber hinaus weiß der Zoodirektor auch Spannendes ĂŒber die zahlreichen kleineren und grĂ¶ĂŸeren Bauprojekte zu berichten, so zum Beispiel ĂŒber die Fortschritte bei der neuen Pinguin-Anlage und Haltungsverbesserungen in bestehenden Anlagen, wie zum Beispiel bei den Goldgelben LöwenĂ€ffchen.

Referent: Dr. Miguel Casares,
Direktor Zoo Frankfurt,

Wann: Mittwoch, 6. Juni 2018
Wo: Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus
Beginn: 18 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.

Die Nutzung des angefĂŒgten Fotos im Rahmen der Veröffentlichung zum Mittwochsvortrag ist hiermit kostenfrei gestattet. Jede weitere Verwendung muss im Vorfeld von uns genehmigt werden. Eine Weitergabe des Fotos an Dritte ist nicht erlaubt. Der Name des Bildautoren ist in angemessener Weise zu nennen: Zoo Frankfurt


(04.06.2018, 13:47)
Oliver Muller:   Klingt doch sehr gut:

http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-zoo-politiker-wollen-zoo-helfen-a-1502904
(14.05.2018, 09:35)
Klaus Schueling:   Veranstaltungshinweis
Vortrag im Zoo

Kleiner Panda in großer Gefahr!
Der Kleine Panda oder Rote Panda soll angeblich das schönste SĂ€ugetier auf Erden sein. Einmalig ist er auf alle FĂ€lle, er ist nĂ€mlich der einzige noch lebende Vertreter aus der Familie der KatzenbĂ€ren. Doch die Art ist selten geworden, Lebensraumzerstörung, streunende Hunde und Wilderei setzen ihr zu. Es gibt nur noch etwa 10.000 Tiere, die weit verstreut in den LĂ€ndern des Himalaya-Bogens leben. Die Projekte des WWF versuchen, Wilderei und Abholzung unter Kontrolle zu bringen, um den stark gefĂ€hrdeten KatzenbĂ€ren zu retten. Gleichzeitig haben es sich die wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoos weltweit zur Aufgabe gemacht, eine Zuchtpopulation aufzubauen. Ein Teil davon wird ĂŒber das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gesteuert. Knapp 380 Tiere werden derzeit in Europa gehalten ? u.a. auch als Pool fĂŒr zukĂŒnftige Wiederansiedlungen. Diese aufwĂ€ndigen und schwierigen Auswilderungen ergeben jedoch nur Sinn, wenn die Faktoren, die das Überleben der Tiere gefĂ€hrden, unter Kontrolle sind ? genau dafĂŒr arbeitet der WWF.

Der Vortrag fĂŒhrt Sie an die schneebedeckten Gipfel des Himalayas zu den Brennpunkten des Artenschutzes und beleuchtet aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen zur phylogenetischen Herkunft der Tiere.

mit Dr. Stefan Ziegler, WWF Deutschland, Natur- und Artenschutzreferent, Berlin
Mittwoch, 2. Mai 2018 um 18:00 Uhr
Kleiner Saal, Zoogesellschaftshaus
Eintritt kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.
(30.04.2018, 14:21)
Oliver Muller:   https://www.top-magazin-frankfurt.de/redaktion/panorama/zoo-direktor-dr-miguel-casares-vom-praktikanten-zum-chef/

Der neue Direktor will offenbar als nÀchstes Projekt die Afrika-Savanne in Angriff nehmen.
(29.04.2018, 22:37)
zollifreund:   und eine ganz große Seltenheit, war nicht ausgeschildert, erinnert mich aber stark an einen Gollum.... :-)
(02.04.2018, 18:13)
zollifreund:   der McDougall-Stachelleguan
(02.04.2018, 18:10)
zollifreund:   das lange Osterwochenende habe ich genutzt und war am Karfreitag ( bei schönem Wetter und dadurch auch vielen Besuchern) in Frankfurt, ein paar Stichworte zu einigem (fĂŒr mich) Neuem:
- Baustelle Pinguine: fĂŒr mich sieht das nicht so aus, als wĂŒrde diese noch dieses Jahr fertig werden...
- die Keavoliere wird z.zt. umgebaut/renoviert
- die Waldhunde waren gut zu sehen und nahmen von dem BrillenbÀren keine Notiz
- AmeisenbĂ€r und BrĂŒllaffen waren hingegen nicht zu sehen
- auf der Marx-Schmidt-Anlage sind nun zwei neue Nandus eingezogen, trotzdem wirkt die Anlage sehr leer ( es waren auch nur zwei Vikunjas zu sehen). Allgemein Schade, dass in einem Stadtzoo mit so wenig Platz die grĂ¶ĂŸten Anlagen fast leer sind...
- denke das auch immer bei der Gorillaaußenanlage, die mĂŒsste doch mit Leben gefĂŒllt werden können... Im Bogori-Wald waren in der ehemaligen Drillanlage keine Tiere mehr, ansonsten war noch die Anlage neben der Vogelvoliere ( auch nur durch jeweils ein Königsglanzstar und einem Turako besetzt) Dik-Diks ausgeschildert. Also auch hier Leere
- genauso im alten Affenhaus ( hier war gefĂŒhlt die HĂ€lfte aller KĂ€fige leer; verstehe nicht, warum man diese nicht den vorhanden Affen zur VerfĂŒgung stellt)
- die Mendesantilopen machen sich gut als Nachfolger fĂŒr die Rappenantilopen
- das verwitweten Flußpferd und Nashorn können abwechselnd die zweite Nashornanlage nutzen
- im Exotarium waren im Reptilienbereich viele Anlagen neu gestaltet und neu besetzt worden, tw. mit richtigen RaritÀten: McDougall-Stachelleguan, Dickkopfanolis ( jeweils einzige Haltung in Europa)
- auch in der Nachtabteilung wurden zahlreiche Anlagen neu gestaltet und umbesetzt. Sehen echt gut aus. Die Fingertiere haben nun vier Abteilungen zur VerfĂŒgung. Quolls und Quastenstachler haben die Gehege getauscht. Gerade durch diese beiden TierhĂ€user war es wieder mal ein sehr interessanter Besuch
- nicht nur fĂŒr mich, sondern auch fĂŒr viele andere Besucher waren die RĂŒsselhĂŒndchen ein echtes Highlight
(02.04.2018, 18:08)
W. Dreier:   Dazu ein Bild aus Chemnitz von 2009 - der Schlammteufel ist ja das Pendant zu den asiatischen Riesensalamandern. Das Tier in Chemnitz hatte durchaus 50 cm LĂ€nge - deshalb hier nur ``ein StĂŒck``.
(29.03.2018, 11:43)
Rainer Becker:   der letzte im Frankfurter Zoo lebende Schlammteufel ist in einem fĂŒr seine Art hohen Alter (?) verstorben. Die Haltung wird dadurch eingestellt. Schlammteufel gibt es lt. Zootierliste in Europa nur noch in Chemnitz.
(29.03.2018, 10:22)
Nikolas Groeneveld:   Mit dem Artikel vom 16.12. wĂ€re dann ja wohl bewiesen, dass der Frankfurter Zoodirektor nicht der Meinung ist, dass man EisbĂ€ren in Zoos nicht artgerecht halten könnte.
(19.12.2017, 16:55)
Patrick Marburger:   Ich sollte nicht mit dem Handy im Forum schreiben. Ich meine (!) aber, dass es zumindest inhaltlich stimmt.
(07.12.2017, 17:17)
Patrick Marburger:   Ja. Ich glaube aber mittlerweile aber nur noch bei den kĂŒrzlich eingezogenen AmeisenbĂ€ren.
(07.12.2017, 17:13)
Oliver Muller:   @Adrian Langer: Bin ja gespannt. Das wird ja wohl eine Mörderanlage werden, bei dem Preis und der Bauzeit.

A propos: Sind eigentlich bei den BrillenbĂ€ren auch BrĂŒllaffen? Geplant war das ja, aber gehört habe ich nix mehr davon.
(07.12.2017, 14:44)
Jörn Hegner:   gibts jetzt wieder erneut waldhunde im zoo frankfurt ?
(20.10.2017, 13:19)
Oliver Muller:   Könnte natĂŒrlich sein, dass Casares mit dem Gedanken spielt, auf der neue Afrika-Savanne nicht nur Zebras, Antilopen, Strauße, Giraffen, Nashörner und Flusspferde AUF EINER ANLAGE zu vergesellschaften, sondern dann auch noch Afrikanische Elefanten dazu zu stellen. PlatzmĂ€ssig könnte das vielleicht sogar gehen und gewagte Vergesellschaftungen sind ja offenbar neuerdings angesagt.
(10.08.2017, 14:54)
Gudrun Bardowicks:   Ich denke auch, dass man erst einmal die schon fertigen Planungen umsetzt bevor man an die Planung einer neuen Elefantenanlage geht, fĂŒr die auch bei einer reiner Jungbullenhaltung erst einmal das Flußpferd- Nashorn-Haus und vermutlich auch das Niederaffenhaus abgerissen werden mĂŒssen da sonst der Platz fĂŒr ein modernes Elefantenhaus mit Freilaufhalle und großzĂŒgigen Außenanlagen fĂŒr die Haltung im PC nicht reichen dĂŒrfte. Das wĂŒrde mind. 10 - 20 Mio Euro kosten, die auch erst einmal aufgebracht werden mĂŒssen. außerdem wĂŒrde dieses wohl die dauerhafte Abgabe von Flußpferden und Nashörnern bedeuten, da fĂŒr diese Arten zukĂŒnftig aufgrund der vielen großen GebĂ€ude auf dem ZoogelĂ€nde im Zoo wohl kein Platz mehr wĂ€re. Der Bioparc Valencia beherbergt soweit ich weiß keine grĂ¶ĂŸeren TierhĂ€user auf seinem GelĂ€nde wĂ€hrend es in Frankfurt mit dem TheatergebĂ€ude, dem Menschenaffenhaus, dem Grzimek-Haus, dem Exotarium und dem Vogelhaus einige grĂ¶ĂŸere GebĂ€ude gibt, die meiner Meinung nach als Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmalen unbedingt erhalten bleiben sollten.
(10.08.2017, 13:37)
Oliver Muller:   Man sollte m.E. mal die vorhandenen PlĂ€ne (Afrikasavanne, neues Exotarium, neues Grzimekhaus) umsetzen, das wird genug Zeit und Geld kosten. Dann werden frĂŒher oder spĂ€ter Maßnahmen im Bereich Vogel- und Niederaffenhaus nötig werden. Bei den Frankfurter Dimensionen bisher wird man dazu sicher 150 Millionen Euro ausgegeben. Elefanten sehe ich da nicht als machbar an.
(10.08.2017, 11:16)
Sacha:   Das mit den Elefanten halte ich - nicht nur wegen der FlĂ€che, sondern auch wegen der nicht gerade rosigen Finanzlage in Frankfurt - mehrheitlich fĂŒr Wunschdenken. Interessanter finde ich die Frage nach der Nachfolge von Niekisch. Da wĂ€re Casares m. E. nicht die schlechteste Wahl...
(10.08.2017, 09:44)
Jörn Hegner:   die beiden komodo-warane werden doch nicht mehr fĂŒr ewig bleiben .
(05.08.2017, 19:03)
Oliver Muller:   Der Zoo könnte PETA ja einen Deal anbieten, dass man in Zukunft wie gewĂŒnscht als Residenz fĂŒr Zirkus-Großkatzen fungiert, wenn PETA im Gegenzug die Attacken auf Zoos einstellt.
(22.07.2017, 23:23)
Oliver Muller:   Der Zoo könnte PETA ja einen Deal anbieten, dass man in Zukunft wie gewĂŒnscht als Residenz fĂŒr Zirkus-Großkatzen fungiert, wenn PETA im Gegenzug die Attacken auf Zoos einstellt.
(22.07.2017, 20:49)
Oliver Muller:   @Michael Mettler: Das ist das GeschĂ€ftsmodell von PETA. Hauptsache, die Kasse klingelt.
(21.07.2017, 23:27)
Michael Mettler:   ... und wenn der von Peta "gerettete" Circuslöwe dann im Zoo Stereotypie zeigt oder "apathisch" wirkt, dann kommt wieder Peta und vermarktet ihn als Beispiel fĂŒr das propagierte Leiden von Tieren in Zoos gleich nochmal?
(21.07.2017, 19:56)
Steffen Boehler:   Die Zeitungen mĂŒssen halt was schreiben im Sommerloch.
Die Wilhelma in Stuttgart hat zwei mÀnnliche indische Löwen, vielleicht passt einer. Der Wassergraben sollte breit genug sein, damit nicht dasselbe passiert wie in Leipzig!

(21.07.2017, 19:02)
Steffen Boehler:   Der Masterplan wird sicher nicht in den nĂ€chsten fĂŒnf Jahren fĂŒr die Afrikasavanne umgesetzt, eine neue grĂ¶ĂŸere Löwenanlage soll ja vorher noch gebaut werden. Der Löwe Kashi nimmt keine Nahrung mehr zu sich und mit seinen 18 Jahren auch nicht mehr der jĂŒngste.
(11.07.2017, 16:21)
Oliver Muller:   Es sind ja neue Anlagen fĂŒr große afrikanische Huftiere im nĂ€chsten Abschnitt des Masterplans vorgesehen (Giraffen, Okapis, Nashörner, Flusspferde u.a.). De facto ist ja Kronberg in vielerlei Hinsicht heute schon der "Frankfurter Außenzoo", z.B. kooperieren beide bei der Tierpfleger-Ausbildung.
(11.07.2017, 09:22)
Michael Mettler:   @Adrian Langer: Dieses Projekt ist ĂŒber Jahrzehnte nie richtig aus den Startlöchern gekommen (bis auf wenige Gehege und etwas Infrastruktur als Keimzelle fĂŒr den so genannten Nidda-Zoo, der nie weiterentwickelt werden konnte) , und wenn ich mir anschaue, welche Geldmengen in Frankfurt fĂŒr Neuanlagen aufgewendet werden mĂŒssen, dann ist ein komplett neuer "Außenzoo" heute wohl illusorischer denn je. Nach der Entwicklung, die der Opelzoo in jĂŒngerer Vergangenheit eingeschlagen hat, dĂŒrfte ein weiterer Park mit Ă€hnlichem Besatz im Frankfurter Umfeld wohl auch wenig Sinn machen.
(10.07.2017, 22:31)
Steffen Boehler:   Mein Name ist Steffen Böhler, hier ist mein erster Beitrag, zu meinem letzten Zoo Besuch in Frankfurt am 4. Juli letzte Woche.
Frankfurt ist der zu mir nĂ€chstgelegene große Zoo und ich finde seine GrĂ¶ĂŸe gerade fĂŒr Familien gerade richtig. Allerdings bin ich beim letzten Besuch doch nachdenklich geworden, weil mir aufgefallen ist, dass vor allem die großen Tiere im Bestand erheblich abgenommen haben: Es gibt nur ein Flusspferd, ein Nashorn ( Kalusho ist das letzte seiner Art in Europa aber wer weiß das schon), zwei Seehunde, vier SeebĂ€renn, drei Giraffen, zwei Trampeltiere und besonders trist die völlig ĂŒberweidete und verdorrte Max-Schmidt Anlage mit drei Vikunjas , daran gehen alle stumm vorbei! NatĂŒrlich gibt es auch die neuen Anlagen, aber dafĂŒr scheinen die anderen sehr vernachlĂ€ssigt.
Immerhin werden jetzt zwei Dik-Diks auf der ( viel zu großen? ) Gorillafreianlage, die auch von den Gorillas kaum benutzt wird, einziehen.
FĂŒr den Normalbesucher wird Frankfurt scheinbar immer unattraktiver, ob die teure Pinguinanlage hier eine deutliche Verbesserung bringt, da bin ich mir nicht sicher. Ein paar mehr Vertreter Grosswild wĂ€re mir da lieber auch in Frankfurt wĂ€re Platz dafĂŒr.
Aber immerhin haben wir auch kurz einen AmeisenbĂ€r gesehen und es gab beim Verlassen des Zoos ein prĂ€chtiges BrĂŒllaffenkonzert!
(10.07.2017, 20:06)
Klaus Schueling:   Medieninformation des Zoos

Studentenwettbewerb: Visionen fĂŒr das Zoogesellschaftshaus
Das in Teilen denkmalgeschĂŒtzte Zoogesellschaftshaus ist seit 1876 eine Landmarke im Frankfurter Osten. Es vereint vielerlei Funktionen: Von Verwaltung bis Theater, Messen und Großveranstaltungen ? schon immer war das GebĂ€ude ein Zentrum des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Jetzt soll es fit fĂŒr die Zukunft gemacht werden. Studierende der Architektur erhielten daher vom Hochbauamt der Stadt Frankfurt die Aufgabe, Visionen fĂŒr das GebĂ€ude zu entwickeln. Die EntwĂŒrfe werden in einer Ausstellung in der Zooschule mit PlĂ€nen und Modellen prĂ€sentiert.

Das Zoogesellschaftshaus wieder zu einem lebendigen, stĂ€dtischen Ort vielfĂ€ltiger und spannender Nutzung werden zu lassen, war die Aufgabenstellung des Architektur-Studentenwettbewerbs. Das Frankfurter Hochbauamt als Berater und Planer fĂŒr das öffentliche Bauen versteht sich als ?Ideenschmiede? fĂŒr neue rĂ€umliche Anforderungen der Stadtgesellschaft. Aus diesem Grund ist der Austausch mit AusbildungsstĂ€tten mit ihren freien und kreativen DenkansĂ€tzen traditionell ein wichtiges Anliegen.

Das historische Zoogesellschaftshaus ist ein Bestandsbau, die Fassaden zur Stadt hin und zum neuen EingangsgebĂ€ude stehen unter Denkmalschutz. Das Haus sollte bei den Arbeiten als Schnittstelle zwischen Stadt und Zoo verstanden werden. Als mögliche Nutzungen wurden ein Kinder- und Jugendtheater-Zentrum, das Fritz-RĂ©mond-Theater, die Zooverwaltung, multifunktionale VeranstaltungsflĂ€chen und eine Gastronomie fĂŒr Besucherinnen und Besucher von Zoo- und Stadtseite aus vorgegeben. Als weite Nutzungsmöglichkeit konnte ĂŒber eine Tiernutzung, beispielsweise ein Aquarium oder Wechselausstellungen mit Zoobezug, nachgedacht werden.

Entstanden sind innovative und ungewöhnliche Visionen fĂŒr das historische GebĂ€ude. ?Die Ergebnisse zeigen die KreativitĂ€t der Studierenden und ihre Freude an der Aufgabe, aber auch das große Potenzial des stattlichen Zoogesellschaftshauses?, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, ?Die sechs SiegerentwĂŒrfe sind wirklich sehenswert?. Auch wenn die EntwĂŒrfe visionĂ€r gehalten sind, geben sie einen exzellenten Eindruck vom Nutzungspotenzial des historischen GebĂ€udes.

Die radikaleren EntwĂŒrfe definieren ĂŒber ErgĂ€nzungsbauten oder Entkernung bis auf den Bestand eine neue aufregende Architektursprache. Andere Arbeiten gehen behutsamer mit dem Bestandsbau um und entwickeln diesen auf subtile Art und Weise weiter.

Insgesamt werden viele interessante Aspekte aufgezeigt, von einer stĂ€dtebaulichen Neugestaltung des Vorplatzes ĂŒber eine intelligente Anordnung der verschiedenen Theater-, Zoo- und Gastronomienutzungen bis hin zu einer Ausnutzung der SouterrainflĂ€chen. ?Die studentischen LösungsansĂ€tze zeigen das Potenzial einer gesamtheitlichen Aufwertung des Zoogesellschaftshauses. Eine kreative und vielfĂ€ltige Nutzung an diesem besonderen Ort bietet große Chancen fĂŒr das Quartier und die Stadtgesellschaft als Ganzes?, sagt Roland Hatz, Hochbauamt.

Die EntwĂŒrfe werden in einer Ausstellung in der Zooschule vom 24. bis 31. Mai, jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr, mit PlĂ€nen und Modellen prĂ€sentiert. PrĂ€miert wurden Studierende der Frankfurt University of Applied Sciences unter der Betreuung von Prof. Jean Heemskerk und der Gottfried Wilhelm Leibniz UniversitĂ€t Hannover, betreut von Prof. Mirco Becker.
(24.05.2017, 15:45)
Michael Mettler:   Ich bin ĂŒbrigens mal gespannt, wie sich die neue Frankfurter Pinguinanlage dann im Betrieb darstellen wird. Interessanterweise ist sie nĂ€mlich ausgerechnet nach SĂŒdwesten ausgerichtet, wie man es normalerweise fĂŒr besonders wĂ€mebedĂŒrftige Tiere macht. Sie dĂŒrfte sich also im Sommer gut aufheizen, zumal Stein und Beton die WĂ€rme auch noch prima speichern.

Anbei ein Bild der Baugrube. Knapp außerhalb des linken Bildrandes, ca. sechs Meter von dem roten Bagger entfernt, befindet sich die neue (oder vorĂŒbergehende) Uferkante des Großen Weihers, dessen Wasserstand stark abgesenkt wurde. Der Bagger steht weit unter Weiher-Wasserspiegelniveau.

Was mir nicht vor Ort, sondern erst bei Anblick des Bildes einfiel: Im Grunde hat man an dieser Stelle eine elegante Möglichkeit verschenkt, eine begehbare Großvoliere zu bauen, um sich fĂŒr die Zukunft eine Haltungsmöglichkeit fĂŒr unbeschnittene Großvögel zu sichern. Der ExotariumshĂŒgel mit den GebĂ€udewĂ€nden hĂ€tte dafĂŒr eine praktische RĂŒckwand geboten.

FĂŒr eine zeitgemĂ€ĂŸe, großflĂ€chige Pinguinanlage hĂ€tte es dagegen auch eine andere Möglichkeit gegeben, wenn man vom ohnehin nicht mehr zukunftstrĂ€chtigen Affenhaus den nördlichen Trakt (Paviane/Kapuziner) abgerissen hĂ€tte. Der bisherige Pavianfelsen mit seiner immer noch beeindruckenden Optik hĂ€tte sich als gestalterisches Element gut in eine dortige Pinguinanlage einarbeiten lassen.

Um die dann notwendige Wassertechnikzentrale optimal nutzen zu können, wĂ€re auf der FlĂ€che der restlichen Affenanlagen fĂŒr die Zukunft eine neue Flusspferdanlage denkbar (gern auch in Gemeinschaftshaltung mit Affen....). Wie schon im Stuttgart-Thread angemerkt: Auch in Frankfurt hatte das Hippo bei meinem Besuch sein interessiertes Publikum, obwohl es keinen Unterwassereinblick gibt wie bei modernen Anlagen. Ich sehe in Letzterem deshalb kein Muss - schon gar nicht fĂŒr einen Zoo wie Frankfurt, in dem es auf kleiner FlĂ€che von Scheibeneinblicken schon jetzt nur so wimmelt. Eine Filteranlage, die den Hippo-Kot abschöpft und fĂŒr klareres Wasser sorgt, wĂŒrde ja auch bei reinem Einblick von oben schon mehr Sichtbarkeit der Tiere bieten als das Dreckwasser klassischer Nilpferdbecken.
(02.05.2017, 09:45)
Michael Mettler:   @Sacha: Doch, natĂŒrlich können die Frankfurter Tiger ins Wasser. Aber selbst um ein paar ZĂŒge richtig schwimmen zu können, braucht ein Tiger nicht eine derart große WasserflĂ€che (und die mit den Tigern vergesellschafteten Wasserschildkröten auch nicht). Und einen Badeteich auf dem Landbereich enthĂ€lt die Anlage ja auch noch.

Um das klar zu stellen: Ich finde die Tigeranlage in ihrer jetzigen Form durchaus attraktiv. Die Löwenanlage finde ich allerdings nicht weniger schauwirksam (und wĂŒrde gern mal die FlĂ€chenmaße der Landteile beider Anlagen vergleichen können) . Wenn es nur darum geht, die Besucher auch außen nĂ€her an die Löwen zu bringen, wĂŒrde eine BrĂŒcke ĂŒber den Graben mit einer verglasten Kanzel am Landbereich ausreichen. Die komplette Anlage umzubauen, riecht mir halt ein bisschen danach, dass da nur etwas gemacht werden soll, weil die Anlage alt ist und "alt" gern mit "schlecht" gleichgesetzt wird.
(01.05.2017, 09:51)
Sacha:   Haben denn die Tiger in Frankfurt nicht auch (etwas) Zugang zum Wasser oder habe ich das falsch in Erinnerung? (Tiger sind ja in der Regel doch etwas Wasserafiner als Löwen;))

Bez. Flusspferd und Nashorn. Sehe ich absolut gleich. Nur gibt es halt leider Leute, denen die strikte Einhaltung von Paragraphen ĂŒber jeglich vernĂŒnftige Lösung geht (wie wir auch in diesem Forum schon an anderer Stelle gesehen haben).
(01.05.2017, 00:29)
Michael Mettler:   Wenn man sich die Baustelle der Pinguinanlage ansieht, könnte man glauben, da wird eine neue U-Bahn-Strecke eingerichtet...!

Irgendwie ist es schon interessant, dass man den Löwen mehr Platz bieten und dafĂŒr den Wassergraben verfĂŒllen will, wĂ€hrend nebenan bei den Tigern vermutlich nicht ĂŒber die ebenso immense WasserflĂ€che diskutiert wird und wahrscheinlich kein Mensch daran denkt, den Grevyzebras durch GrabenverfĂŒllung mehr FlĂ€che zu geben. Dort wird ganz im Gegenteil sogar noch darauf hingewiesen, dass der Graben ein LaichgewĂ€sser fĂŒr Molche ist. Wobei ich annehme, dass der Löwengraben fĂŒr diesen Zweck bestimmt nicht schlechter geeignet ist - womöglich wĂŒrde eine VerfĂŒllung den Lebensraum einer geschĂŒtzten heimischen Lurchart beschneiden...? ;-)

Die beiden verbliebenen Einzeltiere von Nilpferd und Nashorn dĂŒrfen jetzt abwechselnd die mittlere Anlage (ursprĂŒngliche Elefantenanlage) zusĂ€tzlich zu ihren angestammten Gehegen benutzen. Die Hippokuh war bei meinem Besuch lange damit beschĂ€ftigt, die von den Pflegern einzeln auf dem Areal verteilten Möhren und Äpfel zu suchen. Ist schon eine Ironie fĂŒr sich, dass das ĂŒberlebende Einzelhippo jetzt erheblich mehr Platz zur VerfĂŒgung hat, als man vorher bei Paarhaltung bieten konnte - ebenso in Stuttgart, wo der verwitwete Bulle die verwaiste Tapiranlage mitnutzen darf. Schade, dass man die beiden Tiere - die ja durchaus noch lange leben können - nicht in einem der beiden Zoos zusammenfĂŒhren kann, weil wahrscheinlich das Innenbecken als nicht mehr groß genug gilt. Sofern sie harmonieren wĂŒrden, wĂ€re den Tieren ein Artgenosse vermutlich wichtiger als ein paar Kubikmeter mehr Wasser.
(01.05.2017, 00:08)
RĂŒdiger Krichel:   @ Adrian

WĂŒrde mich freuen, wenn sie lieber die Ostafrikanischen Spitzmaulnashörner einquatieren.
In Europa hat es keinen Grundstock fĂŒr SĂŒdafrikanische Spezie.
Da mĂŒstten mindestens 3 -4 Halter neueinsteigen in Europa. Scheinbar ist Australien und die USA auf die kleinere minor species eingestellt.
(26.02.2017, 18:49)
Jörn Hegner:   was passiert sonst mit den letzten sĂŒdafrikanischen spitzmaulnashorn dort . der zoo frankfurt hĂ€lt als einzigen in europa diese art . kommen danach etwa die ostafrikanischen spitzmaulnashörner als ersatz .
(26.02.2017, 13:39)
Jörn Hegner:   wird diese neue anlage fĂŒr die mendesantilopen noch verbessert . wo vorher die rappenantilopen mit straussen drin waren .
(26.02.2017, 13:34)
Oskar Schwitters:   Das schreit doch nach einem Masterplan fĂŒr Frankfurt hier im Forum (Eure Planung), der gegebenenfalls auch dem Zoo geschickt wird. Wer bietet uns etwas an?
(01.02.2017, 16:58)
Oliver Muller:   http://www.fr-online.de/zoo/zoo-frankfurt-zoo-plaene-liegen-auf-dem-tisch,4407556,35122160.html

Es geht also weiter mit der Planung. Man darg gespannt sein, was es kosten wird. Wenn man dann noch das Thema Grzimekhaus und Exotarium hinzu nimmt, was auch frĂŒher oder spĂ€ter neu gebaut werden soll, kommen bei Frankfurter Dimensionen sicher ein paar Hundert Millionen zusammen. Ach ja, das Niederaffenhaus ist ja auch nicht gerade hochmodern.
(31.01.2017, 22:20)
Tim Meschke:   Das stimmt. Manch ein Zoo, der Ă€hnlich groß ist wie Frankfurt, hĂ€lt nur eine Robbenart (z.B. Krefeld, Neuwied) und auch grĂ¶ĂŸere Zoos halten oft nur eine.

Was soll denn in die alte Eselspinguin-Anlage hinenkommen?
(10.12.2016, 14:32)
Oliver Muller:   Wenn man Michaels Idee folgen wĂŒrde, hĂ€tte man vermutlich gleich genug Kohle fĂŒr die geplante neue Afrika-Anlage nebst Giraffen, Nashörnern, Flusspferden und wahrscheinlich auch noch fĂŒr die Okapis. Kann man aber natĂŒrlich auch noch mal 30-40 Millionen der Stadt aus den Rippen fĂŒr leiern.
Ich bin gespannt, was dann ein neues Exotarium oder gar Grzimek-Haus kosten werden.
(09.12.2016, 14:39)
Michael Mettler:   P.S. Die Abgase des fĂŒr den Aushub von 4.500 mÂł notwendigen Fahrzeugparks sind auch nicht gerade klimafreundlich ;-)
(09.12.2016, 09:10)
Michael Mettler:   Was die Artenauswahl betrifft: Unter dem hier im Forum hĂ€ufig geĂ€ußerten Kriterium, dass Zoos weniger bedrohte Tierarten möglichst durch bedrohtere ersetzen sollten, ist ein Umstieg auf Humboldtpinguine durchaus nachvollziehbar, auch wenn sie in unseren Zoos gefĂŒhlt allgegenwĂ€rtig sind und deshalb unter uns Zoofans wohl nur knapp unter ErdmĂ€nnchen-Status rangieren. Im Freiland zĂ€hlen sie immerhin zu den bedrohtesten Pinguinarten, in der IUCN Red List rangieren sie diesbezĂŒglich zwei Kategorien ĂŒber den meisten antarktischen Verwandten (auch ĂŒber dem Eselpinguin, der sich aus Frankfurt verabschieden soll). Als Botschafter-Art sind sie ebenso nĂŒtzlich, weil sie auf die Überfischung der Meere und die Zerstörung von NistplĂ€tzen aufmerksam machen können.

Mir drĂ€ngt sich eher die Frage auf, ob ein rĂ€umlich so beengter Zoo wie Frankfurt unbedingt zwei Robbenarten zeigen muss. Bei Verzicht auf die Seehunde könnte man deren Becken (mit Unterwassereinblick) fĂŒr die Pinguine nachnutzen, der bauliche Aufwand wĂŒrde sich ĂŒberwiegend auf die Schaffung eines großen, direkt anschließenden (und ggfs. fĂŒr die Besucher durchquerbaren) Landteils beschrĂ€nken. Die dadurch eingesparten Mehrkosten fĂŒr Aushubarbeiten, Wassertechnik, Verglasung usw. ließen sich bestimmt auch an anderer Stelle im Zoo gut investieren...
(09.12.2016, 08:33)
Oliver Muller:   ... nicht zu vergessen Augsburg, wo man aktuell mit 6 Millionen plant.
(09.12.2016, 07:52)
Oskar Schwitters:   In Erfurt waren es etwa acht Millionen, in Neunkirchen wohl weniger als sieben. In Hamburg wurden die Teile der Anlage zwar zu verschiedenen Zeitpunkten gebaut, es dĂŒrften aber insgesamt keine sieben Millionen gewesen sein. In vielen kleinen Zoos ohne Freilaufhallen sind die Anlagen wohl auch ziemlich billig. Ansonsten wohl noch diverse Zoos im Mittelmeerraum (Athen, Madrid), wo man allerdings keine großen StĂ€lle benötigt.

NatĂŒrlich kann man ein KĂŒhlhaus auch mit erneuerbaren Energien versorgen, wie es in Hamburg bereits gemacht wird (wie der ganze Park). Außerdem ließen sich antarktische Pinguine besser als Klimabotschafter verwenden, wodurch die Besucher wiederum (hoffentlich) mehr zum Klimaschutz beitragen und so die anfallenden Emissionen der Anlage rechtfertigen wĂŒrden.
Ansonsten passt folgende Geschichte (nach Vorbild eines norddeutschen Zoos, der Name soll und braucht hier wohl nicht genannt zu werden) um auch Humboldtpinguine als Botschafter des Klimaschutzes zu verwenden:
Auf einem Schiffstransport stranden einige Pinguine (die der ONB gleich mit der Polarregion verbindet) an der heißen KĂŒste Perus. Pinguine in der WĂŒste, das sollte den ONB ausreichend vor den möglichen Folgen des Klimawandels warnen.
(08.12.2016, 15:10)
Hannes Lueke:   Hodenhagen, Ströhen....
(08.12.2016, 14:47)
Nikolas Groeneveld:   Außerdem kann man ein KĂŒhlhaus fĂŒr Pinguine doch auch mit erneuerbaren Enegien versorgen.
Noch eine Frage welcher Zoo hat fĂŒr eine komplette Elefanten-Anlage nur 7Millionen ausgegeben?
Mir ist nur Magdeburg bekannt hat das noch ein Zoo geschafft?
(08.12.2016, 13:19)
Oliver Muller:   Die ersten Details ĂŒber die neue Pinguin-Anlage und ein Modellfoto sind im Netz:

http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Eine-Art-Nikolausgeschenk-fuer-den-Zoo-Erster-Baggerbiss-fuer-die-neue-Pinguinanlage-28475.html

http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Neues-Paradies-fuer-Pinguine;art675,2359475

Demnach wird den Pinguinen selbst nur ein kleiner Teil eines großen und aufwĂ€ndig gestalteten Areals zukommen. Kein Wunder, dass die Anlage so teuer wird, wie andernorts eine komplette Elefanten-Anlage mit StĂ€llen und Aussengehege.

FĂŒr die 7,2 Mio. Euro hĂ€tte man m. E. besser einen KĂŒhlschrank Ă  la Wuppertal fĂŒr die Eselspinguine gebaut und noch Königspinguine (und ggf. weitere Arten) dazu genommen. Das wĂ€re deutlich attraktiver und wĂ€re ein Alleinstellungsmerkmal. Das Argument mit dem Klimaschutz finde ich in diesem Zusammenhang lĂ€cherlich.
(07.12.2016, 17:22)
Rainer Becker:   Am Freitag, 02.09. 16 war ich im Frankfurter Zoo. Laut Beschilderung sind auf der Afrikasteppe jetzt Alpakas. Im Zooplan (Flyer) sind allerdings Addax eingetragen. Die Baustelle Pinguinanlage soll heute beginnen.
(05.09.2016, 07:11)
WolfDrei:   Sprach vor 2 Tagen mit einem befreundeten Tierfreund, der im Urlaub u.a. im Zoo Frankfurt war: er hat keine Rappenantilopen mehr gesehen.
(04.09.2016, 21:58)
Tim Meschke:   Sind die Rappenantilopen denn schon weg?
(04.09.2016, 21:42)
Jörn Hegner:   in den gehege wo die rappenantilopen drin waren , werden doch jetzt mendesantilopen rein kommen ?
(04.09.2016, 12:22)
Oliver Muller:   Bei allem Respekt: 2000 qm fĂŒr eine Gruppe Humboldtpinguine sind aber auch nicht unbedingt nötig, oder?
(31.07.2016, 17:17)
Ulli:   Diese Modell der Pinguin-Anlage habe ich in der Frankfurter Rundschau entdeckt - AnlagengrĂ¶ĂŸe 2.000 qm.
Zweifellos macht das Modell einen guten Eindruck - aber dafĂŒr 7,3 Mio Euro ausgeben (???) - es dĂŒrfte doch auch deutlich preiswerter gehen,

(31.07.2016, 14:57)
Michael Mettler:   10 und 11 waren Freianlagen fĂŒr PrĂ€riehunde und ErdmĂ€nnchen, 12 war das Jungtieraufzuchthaus (ursprĂŒnglich vor allem fĂŒr Menschenaffen-Handaufzuchten gedacht, zum Schluss zur Vogelhaltung genutzt).
(31.07.2016, 14:35)
Tim Meschke:   Ich habe diese Karte vom Frankfurter Zoo gefunden und dort sind gegenĂŒber dem Affenhaus Gehege eingezeichnet (auf dem Plan die Nummern 10 & 11). Kann mir jemand sagen was da drin war und warum es sie nicht mehr gibt? Und was ist das fĂŒr ein GebĂ€ude da drunter (Nummer 12)?
(31.07.2016, 11:58)
zollifreund:   ich hatte es am Anfang als ein MissverstĂ€ndnis gehalten, aber es scheint wirklich zu stimmen: Niekisch schafft es wirklich ? 7,2 Mio fĂŒr eine Humboldtpinguinanlage auszugeben!! Ich gehe mal davon aus, dass die nun mindestens mit Marmor aus Italien gefliest wird, die Höhlen indirektes Licht erhalten ( durch Bewegungsmelder gesteuert), etc
Jedenfalls ist das eine gigantische Geldverschwendung, zeigt aber sehr deutlich, dass weder der Direkor noch die Stadt als Aufsichtbehörde Ahnung haben vom Bau einer Zooanlage. Bei dem Geldbetrag kommt einem ja schon der Verdacht auf Veruntreuung von Firmengeldern auf...
http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Das-letzte-Geld-bekommen-die-Pinguine;art675,2055579
( auch der Kommentar ist lesenswert)
(22.06.2016, 21:35)
Oliver Muller:   @Holger Wientjes: Na ja, meine erste Vermutung war das Geld (Klimahaus vs. Freianlage), aber bei Baukosten von ĂŒber 7 Mio. ? sollte es eigentlich auch möglich gewesen sein, ein KĂŒhlhaus zu bauen. Schließlich bauen andere Zoos fĂŒr solche Summen dafĂŒr sogar ElefantenhĂ€user.
(14.06.2016, 12:51)
Holger Wientjes:   Ja, in Frankfurt werden gerne ÂŽmal "lustige" BegrĂŒndungen vorgeschoben (Nebelparder, Takine,...).
(14.06.2016, 11:23)
Oliver Muller:   Der Magistrat hat beschlossen: es wird eine neue Anlage fĂŒr Humboldtpinguine gebaut auf dem GelĂ€nde der Pelikane. Die Eselspinguine mĂŒssen gehen. Wieder verschwindet eine selten gezeigte Art fĂŒr eine Allerweltsart. Angeblich diesmal aus GrĂŒnden des Klimaschutzes.
(12.06.2016, 17:23)
Sacha:   Und noch viel wichtiger: Was geschieht mit den Kiwis, welche die Anlage gemĂ€ss Zoo-Frankfurt-Homepage offenbar mitbewohnen:
http://www.zoo-frankfurt.de/ihr-zoo-besuch/ihr-event-im-zoo/grosser-saal-im-zoo-gesellschaftshaus/zooplan-detailansicht/?tx-zootgv%5Bmode%5D=1&tx-zootgv%5Bgehege%5D=12&tx-zootgv%5Bbackpid%5D=19&tx-zootgv%5Bbackmode%5D=1&cHash=d415f64a50526a5092a2473684fc2e9f
.....
(Schon etwas peinlich).
(06.06.2016, 13:26)
Jörn Hegner:   was kommt denn jetzt in den ehemaligen rappenantilopen-gehege hinein ?
(05.06.2016, 21:30)
Holger Wientjes:   Irgendwie werden die letzten beiden BeitrĂ€ge nicht mehr in ihrer chronologischen Reihenfolge angezeigt.
(19.04.2016, 06:11)
Jörn Hegner:   ich habe gestern erfahren das die beiden letzten rappenantilopen weg kommen . in der anlage sollen doch vielleicht mendes- oder sĂ€belantilopen rein kommen . eventuell auch die mohrgazellen .
(18.04.2016, 19:43)
Holger Wientjes:   Mendes- oder SĂ€belantilopen fĂ€nde ich prima. Genauso prima hĂ€tte ich auch eine Fortsetzung der Rappenantilopen-Haltung gefunden. Warum bemĂŒht man sich da nicht um neue/weiter Tiere ? Muss des Weiteren der Stall nicht auch erst saniert werden ??
(18.04.2016, 19:12)
Klaus Schueling:   Veranstaltungshinweis
Vortrag im Zoo

Im Land der Geistertiere und Rebellen

Der Chinko in der Zentralafrikanischen Republik: Afrikas letzte Terra incognita

Die Zentralafrikanische Republik ist ein weißer Fleck auf der biologischen Landkarte, Afrikas letzte Terra incognita. Politisch zerrĂŒttet und von der Wissenschaft weitgehend ignoriert, gibt es hier diverse Wald- und SavannenlebensrĂ€ume sowie eine unbekannte Vielfalt an Arten, darunter ĂŒber 80 SĂ€uger, mehr als 400 Vogelarten und ĂŒber 190 Baum- und Straucharten.

Das ?Chinko Project Central African Republic? hat sich der Erforschung und dem Schutz dieses Kleinods verschrieben. Der Vortrag stellt das Gebiet, seine Bewohner, die bis heute in mehr als 700.000 spektakulĂ€ren Kamerafallenbildern festgehalten sind, sowie das Projekt vor und informiert ĂŒber die aktuellen Probleme, mit denen sich der Naturschutz vor Ort konfrontiert sieht.

Referent: Thierry Aebischer, UniversitÀt Fribourg; Raffael Hickisch, Chinko Project und Lothar Frenz, Biologe und Journalist

Wann: Mittwoch, 6. April 2016

Wo: Zoogesellschaftshaus,
Kleiner Saal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt

Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe ?Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz? statt.

Foto: Thierry Aebischer und Chinko Research Team
(01.04.2016, 10:52)
Gerrit Wehrenberg:   Besuch vom 03.08.2015:
Bombenwetter aber auch heiß.
Viele Anlagen in Exotarium, Vogelhaus und Grzimek-Haus sind "in Arbeit". Unter anderem die große Voliere der Elsterreiher, einige WĂŒstenterrarien, immer noch die Mehretagenanlage am Grzimek-Haus-Eingang, Klippschliefer, ein Großaquarium etc.
Die VogelbĂŒsche sind wieder wegen Brut gesperrt gewesen. Ich war mit teilweise sehr zoounerfahrenen Freunden da, denen die vielen unbesetzten Anlagen auffielen - nicht positiv.
Die ehemalige Wildhund-Anlage hat keinen Zaun mehr.
Allerdings scheinen es mittlerweile 2,2 Westkaukasische Ture zu sein. Die Rosapelikane sind schon lĂ€nger auf die Kranichwiese gezogen. Der BrillenbĂ€rennachwuchs ist groß geworden. Ein Kolkrabe ist nun zu den Schmutzgeiern gezogen. Der andere ist nach wie vor bei den Bartgeiern. Die Nachzucht-Sepien prĂ€sentieren sich klasse - genauso wie das Klammeraffenjunge. Das ehemalige Schlammspringerbecken ist wieder neu gestaltet worden - allerdings als reines Aquarium und ohne LandgĂ€ngerfische. Anstelle der Jungkrokodile sind in dem lĂ€nglichen Becken an der Treppe die Sonorakröten zu sehen. Nachdem die EuropĂ€ischen Hornottern abgegeben wurden, sind dort nun die Bergkönigsnattern eingezogen. An deren Stelle sind nun Wandelnde BlĂ€tter zu sehen. Den Purpurnaschvögeln wird durch einen Bauzaun Raum vor den Besuchern gewĂ€hrt. In der ehemaligen Kongopfauvoliere sind nun Zweifarben-Fruchttauben eingezogen. Die Fischerturakos habe ich in der Freiflughalle gesehen.
Erstsichtung fĂŒr mich als Norddeutschen: Riesenducker.
(04.08.2015, 16:06)
Michael Mettler:   @Oliver MĂŒller: Schau mal in den aktuellen SchĂŒling-Auktionskatalog unter Pos. 149. Das ist die von Sacha erwĂ€hnte Masterplan-Ausgabe, die man seinerzeit "öffentlich" erhalten konnte.
(13.05.2015, 16:03)
Tim Meschke:   @Michael Mettler: Okay, vielen Dank fĂŒr die Info.
(12.05.2015, 19:37)
Michael Mettler:   @Tim Meschke: M.W. gibt es eine solche Chronik fĂŒr Frankfurt nicht, aber Grundrisse der wichtigsten Ă€lteren GebĂ€ude und Anlagen wurden jeweils nach ihrer Fertigstellung in den Jahresberichten der 50er und 60er Jahre abgedruckt.
(12.05.2015, 16:30)
Tim Meschke:   Kann mir jemand eine gute Chronik des Frankfurter Zoos empfehlen, die Ă€hnlich der Berliner Chronik „Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten“ aufgebaut ist und ebenfalls Grundrisse zu allen TierhĂ€usern enthĂ€lt?
(12.05.2015, 14:31)
Sacha:   Eine Kopie (mit Spiralbindung) davon habe ich, meines Wissens gibt es ihn aber nicht im Internet.
Vielleicht kann Klaus SchĂŒling oder der Zoo Frankfurt aushelfen, sorry.
(08.05.2015, 11:20)
Oliver MĂŒller:   @Sacha:
Klingt spannend, gibt's den Masterplan irgendwo?
(07.05.2015, 22:16)
Sacha:   @MM: Aber Du hast vermutlich noch nie jemanden sagen hören: "Ein Zoo ohne Krokodile ist kein Zoo". Dagegen habe ich den Spruch bezĂŒglich Elefanten schon öfter gehört.

Klar, schade ist es trotzdem. Der einstige Masterplan mit Menschenaffen, Aquarien- und Terrarienhaus, sĂŒdamerikanischer und australischer Fauna im Innenstadtzoo und Tigern, Löwen, Elefanten, grossen Paar- und Unpaarhufern im Aussenzoo hat mir sehr gut gefallen.
(06.05.2015, 10:29)
Michael Mettler:   @Sacha: Irgendwas "fehlt" Besuchern aber in den meisten Zoos. In Hannover habe ich schon mehrfach die Frage nach "den Krokodilen" aufgeschnappt, und die gibt es auch schon gute 25 Jahre nicht mehr dort.

Was einen Außenzoo betrifft: Ich denke, die Stadt hat mit dem Innenstadtzoo erst mal noch reichlich "Hausaufgaben" zu erledigen. Bis die abgearbeitet sind, sind dann wahrscheinlich schon erste Anlagen der neueren Generation (Katzendschungel & Co.) renovierungsbedĂŒrftig :-(

@Gerrit: Ich rĂ€tsele immer noch, wie ich die BrĂŒllaffen-Innenanlage ĂŒbersehen konnte, die mĂŒsste demnach links von den Kassen sein? Vielleicht hat mich zu sehr fasziniert, dass in Frankfurt jetzt auch Kassiererinnen vor Kunstfels-RĂŒckwand gezeigt werden ;-)

Die MĂ€hnenwolf-Pampa gehört also auch zu den Anlagen, wo der Besucher selten mehr sieht als GrĂŒnes? Als Gelegenheitsbesucher bin ich zwar kein Maßstab, aber auch die Außenanlage der Fossas bzw. vorher Nebelparder habe ich nach meiner Erinnerung noch nie mit Tier gesehen.

Mir ist ĂŒbrigens noch aufgefallen, dass der erfreuliche Trend, in Zoos bedrohte Haustierrassen zu (er)halten, an Frankfurt bislang vorbeigeht. Neben den Trampeltieren, die man als ONB-Klassiker durchgehen lassen kann, wĂ€re auf der dreiteiligen Haustieranlage durchaus mehr drin als Alpakas (Kleinkamele sind auch noch mit Vikunjas im Zoo vertreten) und Zwergziegen (mit denen gegenĂŒber den Zebras zusĂ€tzlich ein Streichelgehege besetzt ist).
(05.05.2015, 17:10)
Sacha:   @MM: Wenn es noch einen weiteren Beweis um die PopularitĂ€t von Elefanten gebraucht hĂ€tte, hĂ€ttest Du ihn geliefert.

Zu schade, dass es (zumindest in absehbarer Zeit) mit dem ZUSAETZLICHEN Aussenzoo von Frankfurt nichts wird (Kronberg hin oder her).
(05.05.2015, 16:38)
Gerrit Wehrenberg:   @Michael: Ja das ist wahr. Ich meinte den baulichen Kontrast.
(05.05.2015, 09:54)
Michael Mettler:   @Gerrit: Ich habe den Borgori-Wald im Laufe des Tages in beide Richtungen durchquert. Ein Ergebnis war allerdings gleich: In welche Richtung ich auch hinaus ging, und egal, ob draußen dann als erstes alte KĂ€fige oder neue Außengehege folgten, alles war affenleer :-)
(04.05.2015, 20:58)
Gerrit Wehrenberg:   @ Michael: Ja schuldige es sind dort auch zwei Haie enthalten. Ich habe drei, einen kleinere hellen Quoll mit den anderen beiden gesehen. Es kommt ganz drauf an von welcher Seite man kommt. Ich gehe immer vom Affenhaus zum Borgori-Wald.
(04.05.2015, 19:54)
Michael Mettler:   Die Schuhschnabel-Frage habe auch ich am Freitag live erlebt. Schmunzeln musste ich, als ich am Imbiss auch die Frage eines Paares hörte, wo denn hier die Elefanten seien. Die Beiden waren jedenfalls noch jung genug, um garantiert keine eigenen Erinnerungen mehr an Elefanten im Frankfurter Zoo haben zu können! Übrigens habe ich vor dem GelbrĂŒckenduckergehege gleich mehrfach gehört, dass das Tier als "Tapir" identifiziert wurde. Ein Besucher gab bei Frage seiner Begleiterin allerdings offen zu, das er es nicht wisse und fasste im zweiten Satz unbewusst das große Problem der ZoopĂ€dagogik in kurze Worte: "Als Kind hĂ€tte ich das noch gewusst." - ja, man könnte das weit verbreitete PhĂ€nomen wohl "zoologische Demenz nach der PubertĂ€t" nennen...

@Gerrit: Ich habe zwei Epaulettenhaie im Becken gesehen und auch zwei Quolls - einen schwarzen und einen braunen - im Grzimekhaus. Wie ich ĂŒberhaupt bei diesem Besuch viel GlĂŒck mit dem Haus hatte und in den meisten Anlagen tatsĂ€chlich die Bewohner zu Gesicht bekam. Den Umzug der Schnabeligel in die ehemalige Kiwi-Anlage habe ich allerdings nicht ganz verstanden. Mir ist so, als hĂ€tte ich vor einigen Jahren gelesen, dass man den damaligen Umzug dieser Art in die Hellabteilung als Fortschritt zur artgerechteren Haltung betrachtete, dann wĂ€re das ja jetzt wieder ein RĂŒckschritt...

Ich habe die Klammeraffeninsel nicht abgesucht, gesehen habe ich nur zwei Bewohner in den InnenrÀumen.

Angesichts des Affenhauses habe ich mich gefragt, ob man nicht auf seine alten Tage noch etwas Schauattraktiveres daraus machen könnte, als dem vorbei bzw. hindurch gehenden Besucher viele leere oder zumindest weitgehend leer wirkende KÀfige zu bieten. Nach dem Verlassen des Borgori-Waldes in diese Richtung ist der schautechnische Kontrast schon ganz schön hart.

FĂŒr Flusspferdkuh Petra wird laut "ZOO.F" ein Abnehmer gesucht, damit sie nicht ihr restliches Leben allein verbringen muss.
(04.05.2015, 19:13)
Oliver MĂŒller:   @Michael Mettler:
Ich habe ohnehin den Eindruck, dass der Artenschwund nachlĂ€sst und man eher wieder Arten "zurĂŒck bzw. neu holt", siehe die Pumawelle, Komodowarane, Koalas, Grosse Pandas, Sifakas usw.
(04.05.2015, 17:46)
Gerrit Wehrenberg:   Ich wohne seit 2013 in Mainz und habe eine fĂŒr Studenten unschlagbar gĂŒnstige Jahreskarte. Die Gorilla-Außenanlage war seither bei jedem meiner Besuche nur von der Horde HelmperlhĂŒhner belebt. Auch habe ich noch nie die Klammeraffen auf ihrer Insel gesehen. Eine ganze Zeit waren einige Anlagen im Exotarium "im Umbau" - einige, auch die der Magagaskar-Schnabelbrustschildkröten, sind jetzt wieder besetzt. Auch der Insektenbereich ist endlich wieder ansehnlich. Ich habe das GefĂŒhl, dass viele Kleinanlagen in den TierhĂ€usern insgesamt sehr lange leer stehen. FĂŒr mich ist Frankfurt, gerade was die TierhĂ€user angeht, bis heute eine Institution der zoologischen RaritĂ€ten. Wie Michael sagt - schwindet dies immer mehr. Nicht an allen Stellen: Ich glaube es ist mind. ein neuer Quoll in der Anlage. Seit dem RĂŒckzug der Kiwis wĂŒrde ich mir zumindest eine Live-Cam wĂŒnschen.

@ Michael: Die einsehbare Innenanlage der BrĂŒllaffen ist noch vor den Kassen.

Interessant finde ich, dass im Vogelhaus wirklich immer wieder zu hören ist, wo denn der Schuhschnabel sei. Der Eqaulettenhai ist schon lĂ€nger dort (Exotarium). Wie sehr viele Besucher auch war ich total von den Gewöhnlichen Tintenfischen begeistert. Im Moment befinden sich wohl Jungtiere hinter den Kulissen - das große Becken beherbergt EINEN kleinen Falterfisch... Im Mittelmeerbecken ist im Moment aber ein Krake zu sehen. Wenn es soweit ist wĂŒrde ich die Abgabe der Eselspinguine, als antarktische Art, bedauern. Aber ĂŒber die komische Entwicklungsgeschichte des neuen Pinguinhauses, welches nun nicht mehr gebaut wird, wurde glaube ich auch hier oft genug diskutiert. Man wirbt mit diesem aber immer noch fĂŒr Spenden!!! Finde ich nicht besonders gut.
Am Samstag habe ich zum ersten mal den MĂ€hnenwolf gesehen, bei dem man wirklich GlĂŒck haben muss. Das Flusspferdweibchen ist immer noch da. Die BrillenbĂ€renjungen sind schon so groß wie ihre Mutter.
Was ich als Hannoveraner nicht kenne, ist die strikte Schließung. Abgesehen von den TierhĂ€usern sind eigentlich alle Tiere mind. schon eine halbe Stunde vor Zooschluss im Stall. Also zu gleichen Zeit, wenn die Kassen schließen! Ähnlich wie es Michael mit den Kameras schrieb, verhalten sich die Besucher wohlerzogen und fliehen im Vergleich geradezu. Vllt. liegt das tatsĂ€chlich an den vielen schließenden TierhĂ€usern und den Durchsagen. Habe ich als schon fast unangenehm empfunden.
(04.05.2015, 17:45)
Michael Mettler:   Um nicht nur - siehe Vogelhallen - an das Verschwinden von Arten aus den ZoobestĂ€nden zu denken, halte ich mir ab und zu auch mal vor Augen, von welchen heute zu sehenden Arten ich zu Beginn meiner Zootouren vor ĂŒber 30 Jahren nicht mal zu trĂ€umen gewagt hĂ€tte. Dazu gehört die abgebildete Magagaskar-Schnabelbrustschildkröte (noch ein "first" fĂŒr mich) ebenso wie das Fingertier, und selbst beim Anblick von Gundis - um bei Frankfurter Arten zu bleiben - habe ich noch immer im Hinterkopf, dass die in Ă€lterer Literatur als praktisch unhaltbar galten. Und hĂ€tte mir bei meiner ersten ehrfĂŒrchtigen Begegnung mit dem sagenumwobenen Bongo in Frankfurt jemand prophezeit, dass der einst selbst in Safariparks Einzug halten werde, hĂ€tte ich ihn fĂŒr komplett verrĂŒckt erklĂ€rt.
(03.05.2015, 21:02)
Michael Mettler:   Epaulettenhai im Exotarium. FĂŒr mich war diese hĂŒbsche kleine Art nicht nur eine Erstsichtung, sondern zeigte mir auch eine gĂ€nzlich unerwartete Art der Fortbewegung. Sie kann mit ihren zwei Paar Brust- und Bauchflossen regelrecht auf dem Boden "gehen" (indem sie die Vorderkanten vor allem der Brustflossen abwechselnd gegen den Boden stemmt und sich voranschiebt) und erinnerte mich dabei wegen des langen Schwanzes und der SchlĂ€ngelbewegung des Körpers ein wenig an einen Waran. Ist mir das bei anderen Boden bewohnenden Hai-Arten nur nie zu Gesicht gekommen, können das Bambus-, Katzen- oder Ammenhaie auch? Bewußt habe ich bei denen bisher nur haitypischen "Heckantrieb" gesehen.
(03.05.2015, 20:51)
Michael Mettler:   In der frĂŒheren Klippspringeranlage am Schafberg werden jetzt die Tammar-Wallabys gehalten. Also, fĂŒr mich schreit die Anlage geradezu nach FelsenkĂ€ngurus, fĂŒr die ohnehin noch weitere Halter gesucht werden.
(03.05.2015, 20:44)
Michael Mettler:   Um vorab schon mal drei Fragen aus jĂŒngerer Zeit des Threads zu beantworten, da ich gerade in Frankfurt war: Auch der mĂ€nnliche Marabu (11 Jahre alt) kam laut "ZOO.F"-Magazin aus Amsterdam, auf der vormaligen Takinanlage sind Ende 2014 2,2 Westkaukasische Steinböcke eingezogen (2,0 aus dem Berliner Zoo, 0,2 aus Olomouc), und es wird tatsĂ€chlich ein mĂ€nnlicher GelbrĂŒckenducker gehalten, der die beiden an das Nashorngehege grenzenden Außengehege des Straußenhauses bewohnt (in den drei ĂŒbrigen Gehegen des Hauses: Jungfernkraniche und 2x Helmkasuar).

Der Pelikanweiher am Exotarium ist leer, 3 Rosapelikane saßen zusammen mit den Muntjaks auf der bisherigen Stelzvogelwiese - dafĂŒr keine Mandschurenkraniche mehr. Leer auch die beiden Kleintiervitrinen im Giraffenhaus (laut Schildern wegen Umgestaltung) und die rechte Fingertieranlage im Grzimekhaus (dito); zugeklebt - also wohl ebenfalls "in Arbeit" - die zweistöckige Großanlage im Grzimekhaus und die frĂŒhere Klippschlieferanlage. Da ich viele Jahre nicht in Frankfurt war, waren einige Umbesetzungen im Grzimekhaus fĂŒr mich noch neu, z.B. Kurzschnabeligel und Tamanduas jetzt in der Dunkel- statt Hellabteilung, Komodowarane in der vorherigen Schnabeligel-(historisch: Serval-)Anlage und im kleinen Abteil rechts daneben (dort nur ĂŒber Gucklöcher einsehbar). In der Nachtabteilung ist inzwischen das Fotografieren (auch ohne Blitz) nicht mehr erlaubt und natĂŒrlich auch die Verwendung von Laserpointern untersagt. Dass offenbar einige Handys eine Taschenlampe enthalten, die von ihren Besitzern dann munter angewendet wurde, hat sich noch nicht auf die Verbotsliste niedergeschlagen... Apropos Fotografieren: Ältere Forumleser erinnern sich vielleicht an meine Schilderungen, dass ich in Frankfurt bei mehreren frĂŒheren Besuchen von anderen Besuchern angepöbelt wurde, weil ich doch tatsĂ€chlich zu fotografieren wagte (sogar vor dem Nashorngehege). Das kannte ich aus keinem anderen Zoo. Anscheinend ist aber zwischenzeitlich ein neues Zeitalter angebrochen. War ich frĂŒher manchmal tatsĂ€chlich fast der Einzige, der irgendwo fotografierte, konnte ich diesmal im gut besuchten Aquarium zeitweise vor an die Scheibe gehaltenen Handys und Tablet-PCs kaum noch Fische sehen... HĂ€tte nicht gedacht, dass auch ONB mal Spaß daran finden wĂŒrde, die Bewohner eines Schaubeckens einzeln durchzufotografieren.

Deutlich zusammengeschmolzen sind die ArtenbestĂ€nde in den Vogelhallen (in der großen Freiflughalle waren z.B. nur noch ganze fĂŒnf Vogelarten ausgeschildert!) und im alten Affenhaus: neben den Bewohnern der beiden Freianlagen (Mantelpaviane, Braune Klammeraffen) und der frĂŒheren KrallenĂ€ffchenvitrinen (Wasserskinke, Schildechsen, Kurzohr-RĂŒsselspringer) bewohnen nur noch Gelbbrustkapuziner und Kattas das Haus sowie ErdmĂ€nnchen die Innenhofanlage.

NatĂŒrlich will ich den neuen Eingang und Ukumari-Land nicht vergessen. Die BrillenbĂ€ranlage ist großzĂŒgig und attraktiv (auch das Umfeld auf Besucherseite), die BrĂŒllaffen (die eine riesige Platane erklettern können) bekam ich leider nicht zu Gesicht - falls es einen Einblick in ihre Innenanlage geben sollte, habe ich den ĂŒbersehen. WĂ€re der neue Eingang ein Tierhaus, wĂŒrde man ihn wohl unter "Zweckbau" einordnen. Der architektonische Kontrast zum nur wenige Meter entfernten historischen Gesellschaftshaus könnte nicht grĂ¶ĂŸer sein - fĂŒr Architekten mag das ein erstrebenswertes Ziel sein, ich hĂ€tte es gefĂ€lliger gefunden, wenn man die ModernitĂ€t auf das Innere beschrĂ€nkt und die Ă€ußere Optik zumindest ansatzweise dem historischen Stil nebenan angepasst hĂ€tte.

Obwohl Menschenaffen nicht zu meinen Favoriten zĂ€hlen, war ich gespannt, wie sich der Borgori-Wald weiterentwickelt hat. Mein letzter Frankfurt-Besuch war kurz nach dessen Eröffnung an einem Wintertag, die Orang-Außenanlage war noch nicht fertiggestellt. Und diesmal habe ich genauso viele Affen auf den Außenanlagen gesehen wie damals, nĂ€mlich keinen einzigen. Ob sie nicht durften oder nicht wollten, weiß ich nicht, aber angesichts des riesigen fĂŒr die Affen genutzten AußengelĂ€ndes bei m.E. brauchbarem Wetter nur eine Schar PerlhĂŒhner auf der Gorilla-Anlage zu sehen, fand ich dann doch etwas enttĂ€uschend. Kann mir ein hĂ€ufigerer Besucher sagen, wie gut die Außenanlagen gemeinhin genutzt werden - auch jahreszeitlich? In einem Zoo, der so wenig FlĂ€che zur VerfĂŒgung hat, wĂ€re es ja schade, wenn Außenanlagen dieser GrĂ¶ĂŸe ĂŒber Monate hinweg ungenutzt blieben. In einem ohnehin nicht nach Geoprinzip sortierten Zoo wie Frankfurt fĂ€nde ich dann einen auch im Winter schauattraktiven Zweitbesatz ĂŒberlegenswert.
(03.05.2015, 15:10)
Jörn Hegner:   heute sind ja 2 afrikanische marabus in der ehemaligen schuhschnabel-anlage . das weibchen stammt doch aus dem zoo amsterdam und das mĂ€nnchen ist ein wildfang . von wo her denn genau .
(12.03.2015, 19:21)
Zoo Frankfurt:   Vortrag in Englischer Sprache

Der Cheetah Conservation Fund (CCF) wird 25 Jahre alt und ist damit das Ă€lteste Geparden-Schutz-Programm der Welt. Dr. Laurie Marker, eine weltweit anerkannte Geparden-Expertin, ist GrĂŒnderin und GeschĂ€ftsfĂŒhrende Direktorin des CCF. In Ihrem Vortrag stellt sie die Arbeit der renommierten Umweltschutzorganisation mit Sitz in Namibia vor. Seit seiner GrĂŒndung hat der CCF wichtige Erfolge erzielen können. Viele namibische Landwirte bedienen sich mittlerweile raubtierfreundlicher Methoden der Viehhaltung, die den hauptsĂ€chlich auf Farmland lebenden Geparden zugutekommen. Auch international wurde das Bewusstsein fĂŒr den Schutz der Geparde gestĂ€rkt und spezielle Bildungs- und Artenschutzmaßnahmen gestartet.

Dr. Laurie Marker,
Founder and Executive
Director of CCF

Montag, 23. Februar 2015; 19:00 Uhr
Zoogesellschaftshaus, Kleiner Saal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt

kostenfrei


(19.02.2015, 10:34)
Tim Sagorski:   Sollte Frankfurt aber tatsĂ€chlich GelbrĂŒckenducker bekommen (haben), vermute ich deren Haltung im ehemaligen Babirusa-Gehege am Straußenhaus.
(06.01.2015, 11:30)
BjörnN:   Bei diesem Eintrag sollte es sich um einen Falscheintrag in der ZTL handeln, da ein Zoofreund noch vor 2 Wochen 2,1 GelbrĂŒckenducker in Wuppertal sah.
(05.01.2015, 19:45)
Jörn Hegner:   der zoo frankfurt hat auch einen gelbrĂŒckenducker aus wuppertal . befindet sich aber momentan noch hinter den kulissen . wo kommt dieser denn rein , in welches gehege .
(05.01.2015, 19:31)
Zoo Frankfurt:   Vortrag im Zoo
BeutelbÀren erobern die Besucherherzen - 20 Jahre Koalahaltung im Zoo Duisburg

Es fing alles mit einer ehemaligen Heuscheune an. LiebenswĂŒrdig eigenbrötlerisch wie die Leute im Pott nun mal sind, hatten die Zooverantwortlichen die international geltenden, eher spröde anmutenden Haltungsrichtlinien modifiziert und den Koalas umgehend möglichst naturnah gestaltete Gehege angeboten. Der Erfolg gab ihnen Recht. Mittlerweile ist der Zoo Duisburg fĂŒr die Haltung und Zucht von Koalas weltberĂŒhmt. Knapp 30 Jungtiere konnten seit 1994 am Kaiserberg groß gezogen und an andere Zoologischen Einrichtungen vermittelt werden.

Warum der Koala kein BÀr ist und was er dennoch mit einem GummibÀrchen gemein hat, erfahren Sie beim Vortrag "BeutelbÀren erobern die Besucherherzen - 20 Jahre erfolgreiche Koalahaltung im Zoo Duisburg".

Referent: Volker GrĂŒn, Zoo Duisburg

Wann: Mittwoch, 3. Dezember 2014
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
(01.12.2014, 16:31)
Zoo Frankfurt:   Vortrag im Zoo
Neue Wege in der Tierhaltung – Delphinlagune und Manatihaus

Unser Wissen ĂŒber die Biologie der Tiere wird immer detaillierter und die technischen Möglichkeiten beim Bau von Tieranlagen werden immer besser. So ist ein moderner Zoo immer im Wandel, um eine Tierhaltung auf hohem Niveau zu ermöglichen. Der Tiergarten NĂŒrnberg hĂ€lt und zĂŒchtet Delphine und SeekĂŒhe seit etwa 40 Jahren erfolgreich. 2011 konnte mit der neu eröffneten Delphinlagune fĂŒr die Tiere wie auch fĂŒr die Besucher ein neues Highlight geschaffen werden.


Referent: Dr. Helmut MĂ€gdefrau, Tiergarten NĂŒrnberg
Wann: Mittwoch, 5. November 2014
Wo: Zoogesellschaftshaus,Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1; 60316 Frankfurt
Beginn:18:00 Uhr
Eintritt:kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ statt.
(03.11.2014, 19:58)
Jörn Hegner:   was kommt in der alten hirscheber-anlage hinein ?
(28.10.2014, 16:11)
Jörn Hegner:   was kommt als nĂ€chstes in die anlage hinein , wo die mishmi-takine drin waren .
(27.04.2014, 22:31)
Holger Wientjes:   Ach ja, Frankfurt. Da gibt man ja auch die Takine nach Spanien ab, weil es in Frankfurt angeblich ja zu warm fĂŒr die Tiere ist...
(07.03.2014, 18:14)
Holger Wientjes:   Ach ja, Frankfurt. Da gibt man ja auch die Takine nach Spanien ab, weil es in Frankfurt angeblich ja zu warm fĂŒr die Tiere ist...
(07.03.2014, 18:14)
Michael Mettler:   Dazu fand ich dies hier:
http://www.fr-online.de/zoo-frankfurt/zoo-frankfurt-orang-utan--sirih--wird-us-staatsbuergerin,4407556,26461988.html

Und daraus entsteht die Frage, mit wem dann eigentlich der Rest der europÀischen Population verpaart werden soll, wenn doch alles schon Verwandte von Sirih (und damit auch untereinander) sind...

BezĂŒglich der "SchrauberkĂŒnste" der Äffin musste ich dann aber doch schmunzeln. Hat man in Frankfurt die BĂŒcher des Ex-Zoodirektors Grzimek schon vergessen? Der hatte doch schon vor Jahrzehnten ĂŒber die zu Kriegszeiten in seinem damaligen Berliner Haus notdĂŒrftig untergebrachte Schimpansin Ova berichtet, dass ein Menschenaffe Schraubenmuttern mit bloßen Fingern fester anziehen kann als ein Schlosser mit Werkzeug. Dann wird das Losschrauben auch kein Problem sein ;-)
(07.03.2014, 16:20)
Jonas Homburg:   Extrem dreiste Auslegung einer Individuenabgabe im Rahmen der Zucht:
http://www.bild.de/news/inland/zoo/schlauer-affe-wird-abgeschoben-34933932.bild.html
(07.03.2014, 15:18)
Zoo Frankfurt:   Löwin KIRI geht auf Reisen

Etwas mehr als zwölf Jahre lebte die Asiatische Löwin KIRI, die 1999 im
Zoo von London geboren wurde, in Frankfurt. Jetzt zieht sie um in den Parc
des FĂ©lins nach Frankreich. Kater KASHI soll aber nicht alleine bleiben.
Im FrĂŒhjahr wird er eine neue Partnerin bekommen.

Am heutigen Dienstag sagt der Zoo "Adieu und gute Reise" zu KIRI, die von
ihrer Pflegerin Claudia Löschmann in den Parc des Félins nach Nesles in
Frankreich gebracht wird. "Dort", so erklÀrt Zoodirektor Professor Dr.
Manfred Niekisch, "wird KIRI in einer neu aufgebauten Gruppe Asiatischer
Löwen ihren Lebensabend verbringen, denn mit 14 Jahren ist sie schon eine
Seniorin."

Im Rahmen des EuropÀischen Erhaltungszucht-Programms EEP wird der
Zuchtbuch-Koordinator eine neue Partnerin fĂŒr Löwenmann KASHI auswĂ€hlen.
Im FrĂŒhjahr 2014 soll das neue Weibchen dann nach Frankfurt kommen. "Wir
wissen also noch nicht, woher die Löwin kommen wird", sagt Niekisch.

Asiatische Löwen werden in der Roten Liste der IUCN als "vom Aussterben
bedroht" eingestuft. Ihre Anzahl im Freiland wird auf 250 bis 300
Individuen geschÀtzt. Einst erstreckte sich das Verbreitungsgebiet des
Asiatischen Löwen von SĂŒdeuropa ĂŒber den Mittleren bis in den Nahen Osten.
Heute kommt er nur noch im Gir-Nationalpark im indischen Staat Gujarat
vor.

"Es ist daher wichtig", so Niekisch, "dass wir uns mit KASHI weiterhin an
der Zucht beteiligen. Denn es liegt schon 10 Jahre zurĂŒck, dass unsere
beiden Löwen Nachwuchs hatten." 2003 hatte KIRI die Löwenbabys JUNA und
JOY zur Welt gebracht.

(15.10.2013, 13:32)
Zoo Frankfurt:   Nachwuchs bei Gorillas, Drills und Bonobos

Es ist mÀchtig was los im Menschenaffen-Haus Borgori-Wald: Bei Gorillas
und Drills hat sich in den letzten Tagen Nachwuchs eingestellt und auch
die Bonobos haben seit einiger Zeit ein Jungtier, das sie liebevoll
umsorgen.

Am Vormittag des 12. Oktobers kam ein kleiner Gorilla in der Schauanlage
im Borgori-Wald zur Welt: Das erste Baby der neunjÀhrigen SHIRA, die 2011
aus der Wilhelma in Stuttgart nach Frankfurt kam. Das junge Weibchen fand
sich schnell in ihre Mutterrolle ein. Nun trÀgt SHIRA ihr Baby dicht am
Körper oder liegt entspannt auf dem RĂŒcken mit ihrem Nachwuchs auf dem
Bauch. "Das Geschlecht des kleinen Gorillas ist noch nicht bekannt",
erklÀrt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "Das Baby wirkt aber
gesund und fit und auch die Mutter-Kind-Bindung scheint sich positiv zu
entwickeln." Sehr viel mehr lÀsst sich zurzeit noch nicht sagen, denn
selbstverstÀndlich gibt SHIRA ihren Nachwuchs so schnell nicht aus der
Hand und eine genauere Untersuchung ist dadurch nicht möglich. Vater VIATU
sitzt hÀufig neben SHIRA. Man könnte meinen, er ist stolz auf seinen
Nachwuchs. Erst im letzten Jahr wurde er zusammen mit REBECCA Vater der
kleinen SAWA, 2010 kam sein Sohn QUEMBO zur Welt.
Der Bestand der Westlichen Flachland-Gorillas in ihrem natĂŒrlichen
Lebensraum ist durch Besiedlung und Rodung der UrwÀlder stark bedroht,
umso erfreulicher ist jede Geburt dieser charismatischen Tiere im Zoo.

MÀchtig imposant zeigt sich Drill CHEPO und prÀsentiert sein blaues
Hinterteil. "Noch ist unklar, ob er ĂŒberhaupt der Vater des Jungtieres
ist", so Niekisch. Die 2006 in Stuttgart geborene Mutter KUMARI trÀgt ihr
erstes Kind fast schon routiniert an ihrem Bauch. Auch MĂ€nnchen RICARDO
kommt als Vater in Frage. Obwohl RICARDO erst 8 Jahre alt ist und CHEPO
mit seinen 11 Jahren der eigentliche AnfĂŒhrer der vierköpfigen
Drill-Gruppe, hat RICARDO sich mit beiden Weibchen, quasi hinter CHEPOS
RĂŒcken, gepaart. "Sobald das Jungtier etwas unabhĂ€ngiger von seiner Mutter
ist, machen wir einen Vaterschaftstest", so Niekisch. Dazu werden dem
kleinen Drill einige Haare entnommen und ein Gentest durchgefĂŒhrt.
Nur sechs Zoos in Deutschland halten die mittelgroßen grauen Primaten mit
dem ausdrucksvollen schwarzen Gesicht. Im Freiland sind die Tiere stark
bedroht, nur noch etwa 3.000 Tiere leben im Grenzgebiet von Nigeria und
Kamerun. In Frankfurt ist der Drill-Nachwuchs eine kleine Sensation: Es
ist das erste Jungtier seit die Haltung 2008 wieder aufgenommen wurde.

Bonobo-Baby TIKALA wurde am 20. April geboren, wird aber noch von ihrer
Mutter MIXI getragen und liebevoll umsorgt. Vater ist der 29 Jahre alte
Bonobo-Zuchtmann LUDWIG.
Bonobos wurden als letzte Menschenaffenart erst 1929 entdeckt. Sie leben
ausschließlich in den tropischen RegenwĂ€ldern sĂŒdlich des Kongoflusses. Im
Freiland sind sie stark bedroht. Der Zoo Frankfurt zĂŒchtet Bonobos seit
vielen Jahren erfolgreich. Bereits seit 1955 leben die wertvollen
Menschenaffen in der Mainmetropole. 1963 konnte sich Frankfurt ĂŒber die
Welterstzucht freuen.
(15.10.2013, 12:39)
Zoo Frankfurt:   Erwachsen werden -
Hormone und die Entwicklung bei Menschen und Menschenaffen

PubertĂ€t, WachstumsschĂŒbe, Ă€lter werden - bei diesen Begriffen denken wir
an unser eigenes Leben. Anthropologen verstehen die Entwicklung des
Menschen als eine Mixtur aus Anpassung an die aktuellen sozialen,
ökologischen und ökonomischen Gegebenheiten sowie als
stammesgeschichtliches Erbe, das von unseren Vorfahren erworben wurde.
Diese Annahme ist sicherlich richtig und wirft interessant Fragen auf: Was
passiert eigentlich im Laufe der Entwicklung bei unseren nÀchsten
Verwandten, den Bonobos und Schimpansen? Durchlaufen sie die gleichen
Entwicklungsstadien oder ist das Erwachsenwerden bei ihnen weniger
kompliziert? Wie pubertiert ein Affe und welche VerÀnderungen finden in
den "besten Jahren" statt? Mit Hilfe von Hormonen, anatomischen Markern
und Entwicklungsvergleichen von Menschen und Menschenaffen soll diesen
Fragen auf den Grund gegangen werden.

Referentin: Dr. Verena Behringer, Max-Planck-Institut Leipzig
Wann: Mittwoch, 2. Oktober 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
(30.09.2013, 13:40)
Zoo Frankfurt:   Socorrotaube nach 40 Jahren zurĂŒck in Mexiko
Zoo Frankfurt steuert globales Zuchtprogramm fĂŒr im Freiland ausgestorbene Taubenart

Am 5. September fand im Africam Safari Zoo im mexikanischen Bundesstaat Puebla eine Feier zur RĂŒckkehr der im Freiland ausgestorbenen Socorrotaube in ihr Heimatland statt. Mit der Kooperation von vielen Zoos in Europa, den USA und Mexiko sowie den AktivitĂ€ten vor Ort ist ein Naturschutz-Projekt auf gutem Wege, das letztlich nicht nur das Überleben einer einzigen Vogelart im Blick hat. Der Frankfurter Zoo steuert das globale Zuchtprogramm fĂŒr die Socorrotaube und ist dadurch maßgeblich an dem Naturschutzprojekt beteiligt.

"Noch ist es nicht soweit, aber die ersten Schritte hin zu einer Auswilderung sind getan", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch: "Die unscheinbare braune Taube ist in ihr Heimatland Mexiko zurĂŒckgekehrt, zunĂ€chst in einen mexikanischen Zoo."

Die Socorrotaube stammt von der im Ostpazifik gelegenen und zu Mexiko gehörenden Vulkaninsel Socorro. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts entdeckt und 1871 wissenschaftlich beschrieben, verschwand die Art innerhalb weniger Jahre von ihrer Heimatinsel, nachdem auf der ehemals unbewohnten Insel Socorro im Jahr 1957 eine Station der mexikanischen Marine errichtet worden war. Als wissenschaftliche Expeditionen der kalifornischen Akademie der Wissenschaften in den 1980er Jahren keine wildlebenden Socorrotauben mehr nachweisen konnten, wurde das Projekt Socorrotaube (PS) gestartet. Das Projekt besteht im Wesentlichen aus zwei SĂ€ulen: einem international angelegten Erhaltungszuchtprogramm sowie BemĂŒhungen um die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen fĂŒr die Art auf ihrer Heimatinsel.

Denn glĂŒcklicherweise hatten Wissenschaftler der kalifornischen Akademie der Wissenschaften bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebende Socorrotauben nach Kalifornien gebracht, und wenig spĂ€ter wurden die ersten Nachzuchttiere auch an englische WildtaubenzĂŒchter weitergegeben.
Da die auf dem nordamerikanischen Kontinent gehaltenen Socorrotauben - in Unkenntnis der Bedeutung dieses Vorgehens - vielfach mit der nah verwandten Trauertaube gekreuzt worden waren, können fĂŒr die Erhaltungszucht- und WiederauswilderungsbemĂŒhungen nur die in Europa gehaltenen Tiere verwendet werden. "Im Jahr 1995 bekam der Zoo Frankfurt vom europĂ€ischen Zooverband EAZA die Verantwortung fĂŒr das EuropĂ€ische Erhaltungszucht-Programm EEP fĂŒr die Art ĂŒbertragen, das seitdem von unserem Vogelkurator Dr. Stefan Stadler gefĂŒhrt wird", erlĂ€utert Niekisch: "Mittlerweile ist es uns gelungen, 23 Zoologische GĂ€rten und Vogelparks in ĂŒber zehn LĂ€ndern Europas zur Teilnahme an diesem EEP zu gewinnen."

Die in der Mitte des vergangenen Jahrzehnts in Europa aufgetretene Vogelgrippe verhinderte jedoch eine RĂŒckfĂŒhrung von Socorrotauben nach Mexiko. Nun konnten endlich drei Paare die Reise in ihr Heimatland Mexiko antreten.

"Zoos können nur Arche fĂŒr im Freiland ausgestorbene Tierarten sein, wenn der Lebensraum dieser Tiere geschĂŒtzt, erhalten oder wiederhergestellt wird", sagt Niekisch: "Deswegen ist es uns so wichtig, auch die LebensrĂ€ume im Blick zu haben, nicht nur die Tierart." Unter der FederfĂŒhrung der Island Endemics Foundation wurden intensive BemĂŒhungen um die Wiederherstellung der Lebensgrundlagen fĂŒr die Art auf ihrer Heimatinsel Socorro unternommen. Durch diese intensive Kooperation auch mit der fĂŒr die Insel Socorro verantwortlichen mexikanischen Marine konnte schon etliche Maßnahmen umgesetzt werden. Ziel ist die Wiederherstellung des Habitats, die Verhinderung von Erosion und die Entfernung eingeschleppter Arten, um den gesamten Lebensraum zu schĂŒtzen. In diesem Sinn spielt die Socorrotaube eine herausragende Rolle als Flaggschiffart, deren Rettung das Überleben auch fĂŒr viele andere, zumeist kleinere und wenig beachtete Tier- und Pflanzenarten bedeutet.

"Der Zoo Frankfurt ist stolz, an diesem Projekt an maßgeblicher Stelle beteiligt zu sein und freut sich ĂŒber den mit der RĂŒckfĂŒhrung der Socorrotaube in ihr Heimatland Mexiko erreichten Meilenstein", sagt Niekisch.
(26.09.2013, 11:10)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
AbendfĂŒhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.


FĂŒhrung am 27. September 2013:
Ukumari-Land: Die neue Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren und Schwarze BrĂŒllaffen

Reviertierpflegerin Claudia Löschmann

Ist die Anfang Juli eröffnete Anlage den Tieren schon ein Zuhause geworden? Wie kommen die neuen Bewohner miteinander aus, und wie arbeitet es sich als Tierpfleger im Reich der BrillenbĂ€ren und BrĂŒllaffen?

Revierleiterin Claudia Löschmann nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch die neue Anlage, die viel mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick sieht - und das ist schon nicht wenig!

Die Kassen sind bis 19.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreis: 10 Euro fĂŒr Erwachsene und 5 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: 8 Euro fĂŒr Erwachsene und 4 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(24.09.2013, 12:03)
Zoo Frankfurt:   22.9.2013 ist World Rhino Day
Feiern Sie mit uns den Welt-Nashorn-Tag!

Die Naturschutzbotschafter von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft
Frankfurt (ZGF) informieren am 22. September 2013 große und kleine
Zoobesucher ĂŒber die Situation von Nashörnern weltweit. Sie erlĂ€utern, wie
es um die Nashörner in den ZGF-ProjektlÀndern Sambia, Simbabwe und
Tansania bestellt ist und haben viele spannende Details ĂŒber die
HorntrÀger zu berichten.

FĂŒr Kinder bis 14 Jahre veranstalten die Naturschutzbotschafter an diesem
Tag einen Nashorn-Malwettbewerb und eine PlÀtzchen-Werkstatt. Die Maler
der drei besten Nashornbilder bekommen einen Preis, ihre Bilder werden auf
der Facebook-Seite der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt zu sehen sein.

Doch damit nicht genug, um 12:00 Uhr, 14:15 Uhr und 16:15 Uhr wird
Tierpfleger Karlheinz Jahnel aus dem Alltag der Zoo-Nashörner Kalusho und
Tsororo erzÀhlen.
Und: Die Kinder dĂŒrfen mit ihm die selbstgemachten
Leckerlis an die beiden Nashörner verfĂŒttern!

Wann: Sonntag,22.9.2013
Wo: Nashorngehege im Zoo Frankfurt
Uhrzeit: 10:00 bis 18:00 Uhr

Der World Rhino Day wurde 2010 ins Leben gerufen.
Institutionen aus der ganzen Welt beteiligen sich mit verschiedenen Aktionen, um auf die
GefÀhrdung der Nashörner durch Wilderei und illegalen Handel mit Nasenhorn
aufmerksam zu machen.
(17.09.2013, 14:41)
Zoo Frankfurt:   Vortrag im Zoo

Zwischen zwei Kontinenten – auf der Suche nach Amphibien in Panama

Der Wolkenwald in den Kordilleren West-Panamas gehört zum Hotspot der Mittelamerikanischen BiodiversitĂ€t. Immer wieder stoßen Wissenschaftler auf bislang unbekannte Arten.

Der Biologe, Andreas Hertz, berichtet von seinem Forscherleben in einem faszinierenden und zum Teil noch unberĂŒhrten Land. Sein spezielles Interesse gilt dabei den Amphibien und Reptilien der Region, die zum Teil – etwa durch die Abholzung der WĂ€lder und andere Faktoren – hoch bedroht sind.

Referent: Dipl.-Biologe Andreas Hertz, Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg, Frankfurt
Wann: Mittwoch, 4. September 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(02.09.2013, 14:16)
Klaus Schueling:   Das Magazin Zoo.F kommt leider ĂŒber die Startausgabe nicht hinaus.
Zurzeit wird ĂŒber eine Zukunft als kostenloses Magatin (vermutlich in deutlich abgespeckter Form) nachgedacht.
(29.08.2013, 08:03)
Zoo Frankfurt:   AbendfĂŒhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

FĂŒhrung am 30. August 2013:
Jungtieraufzucht bei Robben

Reviertierpfleger Karl-Heinz Jahnel

Wasserlebende SĂ€ugetiere sind bei der Jungtieraufzucht immer eine Herausforderung, auch wenn die MĂŒtter den Job des SĂ€ugens zumeist selbst ĂŒbernehmen. FĂŒr den Tierpfleger bleiben die Umstellung auf den Fisch, der im Zoo auch aus der Hand genommen werden muss und das Training, das aus
einem Herauslocken aus dem Wasser, dem obligatorischen Gesundheitscheck und kleineren Übungen besteht. In hartnĂ€ckigen FĂ€llen ist auch einmal ein gemeinsames Bad nötig.

Die Kassen am Alfred-Brehm-Platz sind bis 19.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreis: 10 Euro fĂŒr Erwachsene und 5 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: 8 Euro fĂŒr Erwachsene und 4 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(27.08.2013, 14:51)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Ukumari-Land im Zoo Frankfurt - der Entwurf einer Landschaft

Wie entsteht ein Tiergehege? Was muss beachtet werden, wenn sich die Bewohner der Anlage wohlfĂŒhlen sollen, die AnsprĂŒche der Besucher erfĂŒllt und die BedĂŒrfnisse der Mitarbeiter berĂŒcksichtigt werden mĂŒssen? Wie
kreiert man einen Lebensraum, der nicht nur schön aussieht, sondern auch zahlreiche Funktionen erfĂŒllen soll?

Die Landschaftsarchitektin Ariane Röntz lĂ€sst Sie am Entstehungsprozess der neuen BrillenbĂ€ren- und BrĂŒllaffen-Anlage teilhaben und sorgt mit ĂŒberraschenden Details fĂŒr Aha-Erlebnisse.

Referent: Prof. Dr. Ariane Röntz, Landschaftsarchitektin, Berlin
Wann: Mittwoch, 07. August 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(05.08.2013, 15:44)
Zoo Frankfurt:   Neu im Zoo: Getupfte RaritĂ€ten
Eine Gruppe Quolls bezieht Quartier im Grzimekhaus

Quolls ? Noch nie gehört! TĂŒpfelbeutelmarder – darunter kann man sich schon etwas mehr vorstellen. Vier der aus Tasmanien stammenden Beutelmarder mit den hĂŒbschen weißen Tupfen sind nun ins Grzimekhaus des Frankfurter Zoos eingezogen.
„Beutelmarder sind ĂŒber ganz Australien verbreitet. Man unterscheidet sechs Arten. Der TĂŒpfelbeutelmarder ist eine davon. Diese Art wurde in den letzten Jahrzehnten auf dem Australischen Kontinent ausgerottet und kommt jetzt nur noch in Tasmanien vor“, erklĂ€rt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch anlĂ€sslich der Vorstellung der neuen Grzimekhaus-Bewohner. „Neben Frankfurt zeigt in Deutschland nur der Zoo von Leipzig diese ausgesprochen hĂŒbschen und interessanten Tiere“, so Niekisch. Aus Leipzig kommen auch die vier Frankfurter NeubĂŒrger: zwei MĂ€nnchen (geboren im Juni und Juli 2012) und zwei Weibchen, geboren im Juli 2011 und Juni 2012. Die Schauanlage ist derzeit mit einem mĂ€nnlichen und einem weiblichen Tier besetzt. Das jĂŒngere Weibchen PÜNKTCHEN – bislang das einzige Tier mit Namen – trĂ€gt Jungtiere und befindet sich daher derzeit in einem ruhigen Bereich hinter den Kulissen. Auch das zweite MĂ€nnchen lebt momentan aus Tier-ManagementgrĂŒnden in einem separaten Gehege.
TĂŒpfelbeutelmarder gehören zur Familie der Raubbeutler, ebenso wie der bekannte Beutelteufel. Mit unseren Mardern sind sie nicht verwandt. Wie bei Beuteltieren ĂŒblich, werden die Jungtiere in einem frĂŒhen Entwicklungsstadium geboren. 7 bis 15 Wochen lang bleiben die Neugeborenen in beutelartig ausgebildeten Hautfalten am Bauch der Mutter. Aber auch wenn sie dem Beutel entwachsen sind, bleiben die Jungtiere noch mehrere Monate bei der Mutter. Ansonsten sind Quolls nachtaktive EinzelgĂ€nger, die ihre Reviere auf der Suche nach Nahrung durchstreifen. Zu dieser zĂ€hlen hauptsĂ€chlich Insekten, kleine SĂ€ugetiere und Vögel aber auch FrĂŒchte und Aas. Bedroht werden die wildlebenden Quolls durch Jagd, Autoverkehr und Lebensraumverlust. Aber auch verwilderte Katzen und einst fĂŒr die Jagd ausgewilderte FĂŒchse machen ihnen zu schaffen. Dennoch sind Quolls in ihrer Heimat Tasmanien recht hĂ€ufig und gelten derzeit – noch – als nur gering bedroht.
Typisch fĂŒr den TĂŒpfelbeutelmarder ist seine Fellzeichnung: Zahlreiche weiße Tupfen – zumeist auf braunem, manchmal aber auch auf pechschwarzem Fell.
(25.07.2013, 16:08)
Zoo Frankfurt:   AbendfĂŒhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

FĂŒhrung am 26. Juli 2013:
Neues aus dem Katzendschungel

Tierpfleger Hans-Jörg Karer

Auf dem Weg vom Haupteingang schauen Sie bei den MĂ€hnenwölfen, den hochbeinigen JĂ€gern der Pampas, vorbei und lernen im Katzendschungel die Fossa, geschickte JĂ€ger in den Baumwipfeln Madagaskars, kennen. Hans-Jörg Karer berichtet ĂŒber die Erhaltungszucht der Rostkatzen, eine hoch bedrohte Tierart, fĂŒr die im Zoo Frankfurt das Zuchtbuch gefĂŒhrt wird. Hinzu kommen Neuigkeiten ĂŒber unser Indisches Löwen-Paar KASHI und KIRI und IBAN und MALEA, die beiden Sumatratiger. Und wer weiß, vielleicht ist das Anfang April geborene Tigerkind BERANI auch noch wach 


Die Kassen am Alfred-Brehm-Platz sind bis 19.00 Uhr geöffnet.
Eintrittspreis: 10 Euro fĂŒr Erwachsene und 5 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
8 Euro fĂŒr Erwachsene und 4 Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(23.07.2013, 16:26)
Liz Thieme:   Die TĂŒpfelbeutelmarder sind inzwischen im Grzimekhaus zu sehen, zwar noch mit gekalkter Scheibe, aber trotzdem mit recht guten Einsichten.
An der Komodowaran-Anlage wird immer noch gebaut.
(17.07.2013, 22:54)
Jörn Hegner:   was kommt jetzt in der alten anlage rein von den schwarzen brĂŒllaffen ?
(12.07.2013, 22:58)
Zoo Frankfurt:   Drei neue ErdmĂ€nnchen fĂŒr den Zoo
Eine neue Gruppe zieht in die umgestaltete Anlage ein

Am Abend des 11. Juli sind drei ErdmÀnnchen in das umgearbeitete Gehege
neben dem Menschenaffen-Haus eingezogen. Am Freitagvormittag konnten die
Tiere - ein Weibchen und zwei MĂ€nnchen - zum ersten Mal die Innenanlage
erkunden. Nachdem sechs Tiere bei einem Erdeinbruch im Oktober 2012 ums
Leben kamen, wurde die Anlage in den letzten Monaten vollstÀndig
ĂŒberarbeitet und neu eingerichtet.
"Wir sind uns sicher, dass wir mit den baulichen VerÀnderungen die
Risiken, die naturnahe Anlagen mit sich bringen können, weiter minimiert
haben. Jetzt hoffen wir, dass sich die Gruppe gut einlebt und zur Familie
zusammenwÀchst", so Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch. Die drei
ErdmÀnnchen leben schon seit einer Weile in Frankfurt - allerdings bislang
in der QuarantÀne-Station. Dort konnten sich die Tiere bereits
kennenlernen. Das weibliche Tier wurde im MĂ€rz 2012 im Zoo von Szeged in
Ungarn geboren. "Sie hat noch keinen offiziellen Namen aber eine
ausgeprĂ€gte Leidenschaft fĂŒr PapiertĂŒten, in die sie sich gerne
verkriecht, was ihr den Spitznamen "TĂŒte" eingebracht hat", erklĂ€rt
Zoodirektor Niekisch. MĂ€nnchen YARIS und sein Bruder KIANO entstammen
demselben Wurf. Sie wurden im August 2012 im Zoo Schönbrunn in Wien
geboren und sind, genau wie das Weibchen, seit dem FrĂŒhjahr 2013 in
Frankfurt.
Die traurige Meldung vom Tod von sechs ErdmÀnnchen, die in ihrer
Schlafhöhle vom Einbruch der Höhlendecke ĂŒberrascht wurden, ist vielen
noch in Erinnerung. Obwohl die Anlage auch seinerzeit schon sicher gebaut
war, hat man das Erdreich jetzt noch weiter abgesichert, ohne den
Bewegungs- und Grabtrieb der Tiere zu sehr einzuschrĂ€nken. "Schließlich
mĂŒssen ErdmĂ€nnchen Höhlen und GĂ€nge graben können. Eine Haltung, die das
nicht zulÀsst, wÀre alles andere als artgerecht. Wir haben das Substrat in
der Tiefe auf ca. 40 cm reduziert. Es stammt aus dem Braunkohletagebau und
wurde nach dem Vorbild des Kölner Zoo ausgewÀhlt, der sehr erfolgreich
ErdmĂ€nnchen hĂ€lt. Außerdem haben wir kĂŒnstliche Höhlen aus Naturfels in
die Anlage integriert. Diese sicheren Höhlen, zwei in der Außenanlage,
eine innen, können die ErdmÀnnchen dann weiter gestalten", erlÀutert
Niekisch.
Über den ErdmĂ€nnchen-Einzug freut sich auch das Team des FSV KidsClub.
Seit 2010 unterstĂŒtzt der KidsClub die Frankfurter ErdmĂ€nnchen unter
anderem mit der Übernahme von Patenschaften.
(12.07.2013, 15:57)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Waldgeister im Zoo Frankfurt - Haltung und Nachzucht von Fingertieren

In ihrem Vortrag stellt Revierleiterin Astrid Parys die faszinierenden Fingertiere vor. Die nachtaktiven Tiere sind etwa katzengroß und haben einen buschigen Schwanz. Sie verdanken ihren Namen einem verlĂ€ngerten mittleren Finger, der zum Abklopfen von Rinde und zum Angeln von Nahrung dient.
Fingertiere werden nur in wenigen Zoos gehalten, in Frankfurt seit 2001.
Frau Parys berichtet ĂŒber die Entwicklungen der letzten Jahre und stellt die Frankfurter Zuchterfolge vor.


Referentin: Astrid Parys, Revierleiterin Grzimek-Haus, Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 10. Juli 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(08.07.2013, 16:13)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Eröffnungsfeier: Willkommen im Ukumari-Land

Der Zoo Frankfurt prĂ€sentiert die neue Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren und BrĂŒllaffen

7. Juli 2013
10.00 bis 18.00 Uhr

Im MĂ€rz 2011 grub sich die Baggerschaufel in das GemĂ€uer der alten BĂ€ren-Anlage und markierte damit den Beginn eines der grĂ¶ĂŸten und richtungsweisenden Bauprojekte im Frankfurter Zoo. Entstanden sind ein einladender Zooeingang mit Servicebereich und Shop, großzĂŒgige, naturnah gestaltete Außenanlagen fĂŒr BrillenbĂ€ren und BrĂŒllaffen, eine neue Zooschule und ein modernes Haus fĂŒr eine zeitgemĂ€ĂŸe Tierhaltung.
FĂŒr die Eröffnungsfeier am 7. Juli haben wir ein buntes Programm fĂŒr Sie zusammen gestellt: Lernen Sie die Zooschule kennen, informieren Sie sich bei den Naturschutzbotschaftern ĂŒber den Lebensraum der BĂ€ren, krabbeln Sie in eine BĂ€rentransportkiste, nehmen Sie an der Anden-Rally teil oder besuchen Sie das Bastelzelt. Auch Zauberer Marvin, das Bieneninstitut und Trevor, das Maskottchen der Eishockey Löwen, sind mit dabei.
Hauptattraktion sind aber natĂŒrlich die beiden neuen BrillenbĂ€ren und SANTIAGO, THEGA und LUEGA, die drei flinken BrĂŒllaffen!
(02.07.2013, 13:30)
Ralf Sommerlad:   Ich denke man darf sich auf die bevorstehende Eröffnung der BĂ€renanlage getrost freuen. Ich hatte dieser Tage Gelegenheit zu einem Blick in das GebĂ€ude und auf die Aussenanlage - das ist schon beeindruckend. Der sehr gerĂ€umige, schöne Eingangskassenbereich tut ein Übriges.
(27.06.2013, 17:00)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
AbendfĂŒhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse

Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

FĂŒhrungsthema am 28. Juni 2013:
Nicht jeder frĂŒhe Vogel kriegt ‘nen Wurm – exklusive Einblicke in FutterkĂŒche und Futtertierzucht der Faust-Vogelhallen

Reviertierpfleger Werner Pittermann

In den Vogelhallen ist es möglich, den Tierpflegerinnen und Tierpflegern durch eine Glasscheibe bei der tĂ€glichen Futterzubereitung auf die Finger zu schauen. Eine Vorstellung von der unglaublichen Vielfalt an getrocknetem, frischem und lebendigem Futter erhalten Sie aber erst bei dieser AbendfĂŒhrung – Genuss, aber durchaus auch eine faszinierende Herausforderung fĂŒr Augen, Ohren und Nase.

Die Kassen sind bis 19.00 Uhr geöffnet.
Eintrittspreis: 10,--Euro fĂŒr Erwachsene und 5,-- Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(25.06.2013, 13:11)
Zoo Frankfurt:   Nachwuchs bei den ZwergseebĂ€ren

Gleich zwei Mal gab es in den letzten Wochen Nachwuchs in den
Robbenklippen des Frankfurter Zoos. WĂ€hrend bei SOL und ihrem Baby alles
glatt lief, ist die Mutter-Kind-Bindung zwischen BELLA und ihrem Nachwuchs
schwach und das Baby musste fĂŒr einige Wochen getrennt von der Gruppe
gehalten werden. Am 20. Juni soll das Jungtier zum ersten Mal wieder auf
die Außenanlage kommen.
(19.06.2013, 08:20)
Ralf Sommerlad:  
Zoo-Freak
*****

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Registriert seit: Sep 2008
Beitrag #1
Mesangat - meeting in Frankfurt
Die indonesische Stiftung YASIWA, die sich um den Schutz des Feuchtgebietes am Danau Mesangat mit seinen vielen bedrohten Tierarten kĂŒmmert, wird dieser Tage ein meeting fĂŒr institutionelle Förderer und Partner veranstalten, fĂŒr das der Frankfurter Zoo freundlicherweise SitzungsrĂ€umlichkeit und technisches Equpment zur VerfĂŒgung stellt. Ihre Teilnahme zugesagt haben bereits heute u.A. Direktoren und Kuratoren verschiedenster deutscher Zoos und NGO und die am Mesangat tĂ€tigen und tĂ€tig gewesenen Feldbiologen.
Im Namen von YASIWA und ihrem deutschen Förderverein bedanke ich mich herzlich beim Frankfurter Zoo, besonders seinem Direktor Prof. Niekisch und dem Kurator Dr. Wilms, fĂŒr die Einladung.
(18.06.2013, 10:32)
Ralf Sommerlad:   Keine Sorge, den Abriß des Grzimek-Hauses zugunsten einer Krokodilhalle nebst Riesenschlangen werden wir nicht erleben. Die finanzielle Situation der Stadt Frankfurt lĂ€sst sowas noch nicht mal annĂ€hernd zu- und die verfassungsgemĂ€ĂŸe Schuldenbremse ist noch garnicht in Kraft, die viele MasterplĂ€ne in diesem Lande völlig ad absurdum fĂŒhren wird.
(18.06.2013, 10:30)
Liz Thieme:   MM & S: Unglaublich....

ne, auch der Zusatz mit dem Vergleich zur BĂ€renanlage lĂ€sst auch auf mobile Verbindungen schließen.
(09.06.2013, 20:48)
Michael Mettler:   @Sacha: Schaffe ich vielleicht auch noch mal...
(09.06.2013, 19:52)
Sacha:   @Liz: Bez. FĂŒhrung in ZĂŒrich: An mir lag es nicht, der Michael mĂŒsste eben mal kommen...;)
(09.06.2013, 19:36)
Michael Mettler:   @Liz: Vielleicht ist auch einfach nur die Formulierung "KANN durch GrĂ€ben geteilt werden" missverstĂ€ndlich - klingt ja irgendwie nach mobilen GrĂ€ben ;-) Wenn es hieße, die Anlagen SIND grĂ¶ĂŸtenteils durch GrĂ€ben getrennt und können durch Öffnen von Toren miteinander verbunden werden, kĂ€me schon etwas viel Normaleres dabei heraus.
(09.06.2013, 17:12)
Liz Thieme:   Ah ok, ich dachte du hĂ€ttest inzwischen mal eine persönliche FĂŒhrung durch ZĂŒrich erhalten.
Dort sind die unterschiedlichen Anlagen mit schwenkbaren BaumstÀmmen verbunden. Dies soll wohl auch nun in Frankfurt bei den BÀren so sein.
Ich kann mir das System fĂŒr die Savanne noch nicht vorstellen - Schwenk-/KlappbrĂŒcken....

So lange Kalusho und Tsororo leben, bleibt der Zoo bei denen.
(09.06.2013, 16:51)
Michael Mettler:   @Joshua Förg: Ich meinte speziell Anlagen mit dem Trio Giraffe/Nashorn/Nilpferd. Wobei Frankfurt vermutlich mit Spitzmaulnashörnern plant (wĂ€re schade, wenn nicht), Kopenhagen hat BreitmĂ€uler - und mit denen gibt es ja bisher wesentlich mehr Erfahrungswerte in Sachen Gemeinschaftshaltung.
(09.06.2013, 16:12)
Joshua Förg:   Eine mehrteilige Savannenanlage gibt es auch in Pilsen. Dort sind es m.W. zwei große Anlagen, die durch einen momentan abgesperrten Durchgang in der Trennmauer verbunden sind.
Die erste Anlage ist, wenn ich mich richtig erinnere, mit Zebras, Pelikanen, Kronenkranichen, Straußen, Nyalas und diversen Antilopen besetzt, die zweite Anlage mit Giraffen und Kudus.
(09.06.2013, 14:24)
Michael Mettler:   Als ich zum bisher einzigen Mal in ZĂŒrich war, bestand die BĂ€renanlage noch aus einer Großbaustelle... ;-)

Als Konzept einer mehrteiligen Savannenanlage fĂŒr (u.a.) Giraffen, Nashörner und Nilpferde mit Unterteilungsmöglichkeit kenne ich bisher nur das in Kopenhagen. Aber da wird ja nicht mit TrenngrĂ€ben, sondern mit Pfostenabsperrungen gearbeitet (baulich sicher einfacher, optisch natĂŒrlich weniger schön). Insofern bin ich gespannt auf die Frankfurter Lösung.
(09.06.2013, 13:04)
Liz Thieme:   Michael, da der Zoo gesagt hat, es wird wie bei der BĂ€renanlage, ist es nach dem System wie die BĂ€renanlage in ZĂŒrich (die kennst du vermutlich). Allerdings dann wohl nicht mit BaumstĂ€mmen als BrĂŒcke, sondern andere Verbindungen, denn ich möchte weder eine Giraffe noch ein Nashörn bzw. Flusspferd auf einem Baumstamm balancieren sehen.
(09.06.2013, 11:13)
Michael Mettler:   @Liz: Wie ist denn gemeint "kann durch GrĂ€ben getrennt werden"? Wird es GrĂ€ben mit verschließbaren BrĂŒcken o.Ä. fĂŒr die Savannenbewohner geben?
(08.06.2013, 21:17)
Liz Thieme:   Ja, da haben Sie Recht. Ich bevorzuge da doch den Kurator-Traum ein großes "Insel"-Haus fĂŒr Komodowarane und andere besondere Inseltiere.
Denn so hört sich Niekisch Plan leider nicht an.
(08.06.2013, 20:57)
WolfDrei:   So langsam nĂ€hert sich der Frankfurter Zoo einem 08-15-Zoo. Und bestandsmĂ€ĂŸig wird das neue Grzimek-Haus mit Sicherheit nicht mit jenem konkurrieren können, das ich am 5. Mai 1990 nach dem Fall der Mauer noch habe bestaunen und bewundern können. Riesenschlangen und große Krokodile also.
(08.06.2013, 19:30)
Liz Thieme:   Masterplan:
NĂ€chstes Projekt: Ab Max-Schmidt- ĂŒber MĂ€hnen­wolf­-Anlage bis zu den Nashörnern wird ­alles völlig umgewandelt. Plan: Eine große Afrika-­Savanne fĂŒr ­Giraffen, Nashörner, Flusspferde. Die Landschaft kann durch GrĂ€ben geteilt werden – wie bei der neuen BĂ€renanlage.

Eine Tropenhalle fĂŒr Riesenschlangen und fĂŒr große Krokodile. Evtl am Platz des Grzimekhauses.

Das alte Flusspferd-Haus ist Teil der Zoo-Geschichte. Es soll erhalten bleiben, aber innen völlig umgestalten werden fĂŒr Okapis.

An der Ecke Rhönstraße wird ein neues Grzimekhaus gebaut und das alte Grzimek-Haus wird abgerissen.

Zeitrahmen ist derzeit 20 Jahre.
(08.06.2013, 18:53)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Was gibt‘s Neues im Zoo?

In seinem Vortrag erzÀhlt Prof. Dr. Manfred Niekisch von den neuesten
Entwicklungen im Zoo Frankfurt. Dazu gehören selbstverstÀndlich spannende
Einblicke in die neue BĂ€ren- und BrĂŒllaffenanlage.
Daneben gibt es aber noch zahlreiche weitere kleinere und grĂ¶ĂŸere Projekte
und Tiergeschichten, von denen Zoodirektor Manfred Niekisch anschaulich
berichtet.

Referent: Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 05. Juni 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
(03.06.2013, 14:05)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
AbendfĂŒhrungen

An jedem letzten Freitag im Monat von April bis September 2013
19.00 Uhr, Treffpunkt Kasse Bernhard-Grzimek-Allee

Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

FĂŒhrungsthema am 31. Mai 2013:
Primaten wie wir!
Revierleiter Carsten Knott

Carsten Knott, seit 1996 Revierleiter bei den Menschaffen und seit 2009 verantwortlich fĂŒr den Borgori-Wald, stellt Ihnen die Frankfurter Orang Utans, Gorillas und Bonobos vor. Dabei geht es um Besonderheiten in der Haltung, FĂŒtterung und Zucht und ihren Status als hoch-bedrohte und besonders schĂŒtzenswerte Arten.

Die Kassen in der Bernhard-Grzimek-Allee sind bis 19.00 Uhr geöffnet.

Eintrittspreis: 8,--Euro fĂŒr Erwachsene und 4,-- Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: 6,--Euro fĂŒr Erwachsene und 3,-- Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(28.05.2013, 10:09)
Jennifer Weilguni:   @Jörg Heger

Lieber eine spÀte Antwort, als keine Antwort.. Ein Votsotsa (weiblich) ging nach Lisieux/Frankreich.
(25.05.2013, 18:52)
Zoo Frankfurt:   Kinderstube im Katzendschungel: Tigerin MALEA hat Nachwuchs bekommen

Mitten in der Nacht zum 3. April hat die zwölfjÀhrige Sumatra-Tigerin MALEA ein Jungtier geboren. Die Geburt verlief unproblematisch und das Kleine scheint wohlauf. Vater IBAN (13) ist derzeit von MALEA und seinem Nachwuchs getrennt.
„Zur Geburt hat sich MALEA in ihre Wurfbox zurĂŒckgezogen. Diese ist vom Besucherbereich aus nicht einsehbar“, erklĂ€rt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, „wir mĂŒssen uns also noch etwas gedulden, bevor wir den kleinen Tiger so richtig gut zu sehen bekommen. Allerdings sieht bislang alles prima aus. Besonders wichtig: MALEA kĂŒmmert sich gut um ihr Junges.“
Das Geschlecht des kleinen Tigers ist noch nicht bekannt. „ZunĂ€chst ist es wichtig, dass Mutter und Kind eine feste Bindung zueinander aufbauen“, so der Zoodirektor. Am Tag nach der Geburt blieb das Haus geschlossen, damit MALEA möglichst viel Ruhe hat. Ab heute ist der Katzendschungel aber wieder geöffnet.
Aber Achtung: Noch bleibt der kleine Tiger in seiner Kinderstube. Wann MALEA den Umzug ins Schaugehege unternimmt, bleibt ihr ĂŒberlassen – es kann also noch ein paar Tage dauern, bis sich das Jungtier den Besucherinnen und Besuchern zeigt.
(23.05.2013, 11:25)
Zoo Frankfurt:   Naturschutzbotschafter erhalten Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt - und stellen neues Infomobil fĂŒr den Zoo vor

Die Naturschutzbotschafter von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF) werden am Freitag, den 17. Mai, als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise fĂŒr die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen. Gemeinsam mit diesem Termin findet auch die offizielle Vorstellung des neuen "Anden-Amazonas-Infomobils" statt, das im Bereich der neuen BĂ€ren- und BrĂŒllaffenanlage des Zoos ab Sommer zum Einsatz kommen wird.

Die Auszeichnung wird von Herrn Andreas Klages vom Deutschen Olympischen Sportbund im Namen der GeschĂ€ftsstelle der UN-Dekade ĂŒbergeben.
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch und Gerhard Kittscher, PrÀsident der ZGF, stellen das Projekt Naturschutzbotschafter und das Anden-Amazonas-Infomobil vor.
(15.05.2013, 07:56)
Jörn Hegner:   danach hatten die im zoo frankfurt doch malaienbĂ€ren und indische lippenbĂ€ren wieder eingestellt . ganz zuerst hatte er doch ceylonesische lippenbĂ€ren .
(13.05.2013, 16:15)
Lucas Jasper:   Laut Zootierliste hatte Frankfurt drei BrillenbĂ€ren. Ein MĂ€nnchen aus Berlin, dass 1985 in den Zoo kam und 1992 nach Poznan abgegeben wurde sowie ein weiteres MĂ€nnchen aus Jersey,dass 1992 kam und ein Weibchen aus Köln, welches 1986 nach Frankfurt kam und mit dem MĂ€nnchen 1996 nach Pont Scorf (Frankreich) abgegeben wurde.
(13.05.2013, 12:03)
Jörn Hegner:   demnĂ€chst erscheinen ja die brillenbĂ€ren . so welche gab es ja schonmal vor etwa 20 jahren im zoo Frankfurt . woher kamen diese und wohin wurden diese danach abgegeben .
(13.05.2013, 01:02)
Jörn Hegner:   das ĂŒberrascht mich ja auch , dass die beiden sĂŒdafrikanischen spitzmaulnashörner noch bleiben . ansonsten wo jetzt die neue Pinguin-anlage hin soll weiss wohl auch noch keiner . werden denn schuhschnĂ€bel wieder eingestellt .
(13.05.2013, 00:44)
Jörn Hegner:   wohin hat der zoo frankfurt die letzten kuskus und votsotsas abgegeben .
(12.05.2013, 19:33)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Das verdammte Horn – sind die Nashörner in Afrika und Asien noch zu retten?

Nashörner – sie gehören zu den bedrohtesten Tierarten der Erde. Schon immer stellt der Mensch ihnen nach. Doch noch nie war der Druck auf ihre RestbestĂ€nde stĂ€rker geworden als in den letzten Jahren.
Der Zoologe und Filmemacher Dr. Fritz Jantschke, ehemaliger Mitarbeiter im Zoo Frankfurt und GrĂŒner Stadtverordneter der ersten Stunde im Frankfurter Römer, hat die LebensrĂ€ume aller fĂŒnf Nashornarten besucht und an Umsiedlungsaktionen von Spitzmaulnashörnern in Simbabwe und Panzernashörnern in Nepal teilgenommen. In seinem Vortrag geht er nicht nur auf die HintergrĂŒnde fĂŒr die dramatische Entwicklung ein, sondern beleuchtet auch die aktuelle Situation. Kritisch und doch mit einem Hauch von Optimismus.

Referent: Dr. Fritz Jantschke, Zoologe, Autor & Tierfilmer
Wann: Mittwoch, 08. Mai 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der
ZGF.
(06.05.2013, 12:47)
Joshua Förg:   ... wobei man sich ja nun monatelang, zumindest offiziell, darauf vorbereitet hat. Die Hörner der Tiere sind jetzt wohl doch umsonst abgesĂ€gt worden.
(19.04.2013, 21:21)
Michael Mettler:   Laut Kurzmeldung unserer Tageszeitung seien die Kosten zu hoch und der Stress fĂŒr die Nashörner zu groß. Da darf man sich natĂŒrlich fragen, ob das den Entscheidern tatsĂ€chlich erst jetzt aufgefallen ist oder es sich nur um die offizielle BegrĂŒndung handelt. WĂ€re schön, wenn ich damit falsch lĂ€ge, aber fĂŒr mich bleibt ein fader Beigeschmack - die mehrfache PR zu der nun offenbar abgeblasenen Aktion hat dem Zoo in punkto Außendarstellung als Artenschutzzentrum bestimmt nicht schlecht getan.
(19.04.2013, 21:03)
Joshua Förg:   Gibt es dafĂŒr einen Grund? Der Bulle war doch noch zuchtfĂ€hig, oder liege ich falsch?
(19.04.2013, 20:10)
Liz Thieme:   Die Nashörner werden nicht mehr nach Afrika gebracht, sondern bleiben in Frankfurt.
(19.04.2013, 19:36)
Zoo Frankfurt:   Kinderstube im Katzendschungel: Tigerin MALEA hat Nachwuchs bekommen

Mitten in der Nacht zum 3. April hat die zwölfjÀhrige Sumatra-Tigerin MALEA ein Jungtier geboren. Die Geburt verlief unproblematisch und das Kleine scheint wohlauf. Vater IBAN (13) ist derzeit von MALEA und seinem Nachwuchs getrennt.
„Zur Geburt hat sich MALEA in ihre Wurfbox zurĂŒckgezogen. Diese ist vom Besucherbereich aus nicht einsehbar“, erklĂ€rt Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch, „wir mĂŒssen uns also noch etwas gedulden, bevor wir den kleinen Tiger so richtig gut zu sehen bekommen. Allerdings sieht bislang alles prima aus. Besonders wichtig: MALEA kĂŒmmert sich gut um ihr Junges.“
Das Geschlecht des kleinen Tigers ist noch nicht bekannt. „ZunĂ€chst ist es wichtig, dass Mutter und Kind eine feste Bindung zueinander aufbauen“, so der Zoodirektor. Am Tag nach der Geburt blieb das Haus geschlossen, damit MALEA möglichst viel Ruhe hat. Ab heute ist der Katzendschungel aber wieder geöffnet.
Aber Achtung: Noch bleibt der Kleine Tiger in seiner Kinderstube. Wann MALEA den Umzug ins Schaugehege unternimmt, bleibt ihr ĂŒberlassen – es kann also noch ein paar Tage dauern, bis sich das Jungtier den Besucherinnen und Besuchern zeigt.
(05.04.2013, 09:18)
Jörn Hegner:   und wann genau ist diese anlage fertig fĂŒr brillenbĂ€ren mit schwarze brĂŒllaffen zusammen .
(29.03.2013, 20:37)
Jörn Hegner:   wann genau werden denn jetzt die sĂŒdafrikanischen spitzmaulnashörner abgeschafft . sie werden ja bzw. ausgewildert und zwar in swaziland . bekommt der zoo frankfurt dafĂŒr dann ostafrikanische spitzmaulnashörner . weil diese sind am hĂ€ufigsten .
(29.03.2013, 20:35)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Patienten mit Klauen, Schuppen und Federn - der tierische Alltag der
ZootierÀrzte im Zoo Frankfurt

Dr. Nicole Schauerte und Dr. Christina Geiger betreuen im Zoo Frankfurt
viele hundert Patienten, vom Bartgeier ĂŒber die Hundskopfboa bis hin zur
Netzgiraffe. Ihre Hauptaufgabe ist es, dafĂŒr zu sorgen, dass die Tiere gar
nicht erst erkranken. DafĂŒr stehen eine Reihe prophylaktischer Maßnahmen
zur VerfĂŒgung, wie Impfungen, Verabreichung von Vitaminen zur
NahrungsergĂ€nzung und regelmĂ€ĂŸige parasitologische Untersuchungen. In der
Regel ist der Arbeitsalltag ungefÀhrlich und Routine. Wenn aber ein Tiger
zu frĂŒh aus der Narkose erwacht oder ein Faultier hektisch wird, kann es
schon mal brenzlig werden.

Referentinnen: Dr. Nicole Schauerte und Dr. Christina Geiger, TierÀrztinnen Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 03. April 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis
Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der
ZGF.
(28.03.2013, 07:54)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Ostern im Zoo

31. MĂ€rz & 1. April 2013
10.00 Uhr - 18.00 Uhr

Im frĂŒhlingshaften Zoo freuen sich die Tiere ĂŒber die ersten wĂ€rmenden
Sonnenstrahlen und das Erwachen der Natur.
Bastelaktionen und ein Oster-CafĂ© in den Vogelhallen machen jĂŒngeren und
Àlteren Besucherinnen und Besuchern den österlichen Spaziergang durch den
Zoo besonders schmackhaft. Im Oster-Café erwartet Sie eine 2m lange, mit
Marzipan-Zootieren verzierte Torte und andere Leckereien.
Die Naturschutzbotschafter von Zoo und ZGF informieren anschaulich und
spielerisch ĂŒber Naturschutz und Artenvielfalt und entfachen am
Ostersonntag um 16.00 Uhr ein Osterfeuer.
Höhepunkt im österlichen Zoo ist die Lindt-Oster-Rallye: Wer die Augen
offen hÀlt, findet sicherlich alle im Zoo versteckten Ostereier und trifft
ev. auch den Osterhasen.
Der Osterhase wird unterstĂŒtzt von den Chocoladefabriken Lindt & SprĂŒngli
GmbH!
(26.03.2013, 16:35)
Zoo Frankfurt:   ZOO.F, das neue Magazin aus dem Zoo Frankfurt, ist da! FĂŒr Kinder und Erwachsene.

Mit dem FrĂŒhling beginnt auch die neue Saison im Zoo Frankfurt. Und die startet in diesem Jahr mit einem einzigartigen Angebot fĂŒr alle Zoo- und Tierfreunde im Rhein-Main-Gebiet: Am 23. MĂ€rz 2013 erscheint die Pilotausgabe von ZOO.F, dem neuen Publikumsmagazin des Zoo Frankfurt fĂŒr Kinder und Erwachsene.
Das ansprechend gestaltete Magazin vermittelt spannende Einblicke in die Vielfalt der Tiere und ihre Besonderheiten, in die Welt des Zoos und wie er funktioniert, aber auch in so wichtige Themen wie Natur- und Artenschutz – und dies fĂŒr alle Altersgruppen. Ausgestattet mit einem Wendecover richtet sich ZOO.F nĂ€mlich sowohl an Kinder als auch an Erwachsene. Auf den 42 Seiten fĂŒr Erwachsene finden sich Reportagen, Fotostrecken und Interviews, auf den 42 Seiten fĂŒr Kinder kindgerechte und reich illustrierte Informationen ĂŒber den Zoo und seine Tiere, Vorlesegeschichten, Mitmach- und RĂ€tselseiten sowie eine BĂ€renmaske zum Selberbasteln als Beileger.
„Ich freue mich sehr, dass wir unseren zahlreichen Besucherinnen und Besuchern jetzt auch ein Magazin mit interessanten und spannenden Geschichten aus dem Zoo anbieten können. Ich wĂŒnsche diesem tollen Projekt viele Leser und Fans“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Das Jahr 2013 ist ein perfektes Startjahr fĂŒr das innovative Magazin. Denn in diesem Sommer wird der Zoo Frankfurt um einige Höhepunkte reicher: Wir eröffnen sowohl einen modernen und besucherfreundlichen Eingangsbereich samt Zoo-Shop als auch eine wegweisende Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren und BrĂŒllaffen.“ Auch hierĂŒber finden Leser in ZOO.F natĂŒrlich vorab viel Wissens-wertes.
ZOO.F ist zum Preis von 3,50 Euro im Frankfurter Zoo, in Kiosken im Rhein-Main-Gebiet sowie in weiteren ausgewÀhlten Verkaufsstellen erhÀltlich. Konzipiert und umgesetzt wurde das Magazin von der Frankfurter Agentur Schwarzburg, die u.a. das NORDend-Magazin und 2012 die JubilÀumsmagazine der Deutschen Nationalbibliothek erstellt haben.
(20.03.2013, 16:06)
Jennifer Weilguni:   Schöne Idee...

vor allem in einer Zeit, in der immer mehr Zoos sogar auf ZoofĂŒhrer verzichten.
(13.03.2013, 10:09)
Liz Thieme:   Ab Ostern will der Zoo ein eigenes Zoomagazin in den Handel bringen.
(06.03.2013, 19:26)
Zoo Frankfurt:   Wovon trĂ€umen Giraffen? Schlafforschung im Zoo

Vom Faultier bis zur fleißigen Biene, alle Tiere schlafen. Doch wie schlafen die grĂ¶ĂŸten LandsĂ€ugetiere der Welt? Noch vor 60 Jahren dachte man, Giraffen wĂŒrden niemals schlafen. Erst der weltberĂŒhmte Frankfurter Zoodirektor Prof. Bernhard Grzimek beobachtete durch Zufall deren eigentĂŒmliche Schlafposition. Dank Verhaltensbeobachtungen in Zoos wissen wir heute einiges mehr ĂŒber den Giraffen-Schlaf. Wie das Schlafverhalten Auskunft ĂŒber das Wohlbefinden der Giraffen gibt oder wie die Schlafforschung dazu beitrug das Leben der Frankfurter Giraffe CHIRA zu retten, weiß Diplom-Biologe Florian Sicks in seinem Vortrag zu berichten.

Referent: Dr. Florian Sicks, Kurator fĂŒr SĂ€ugetiere, Tierpark Berlin
Wann: Mittwoch, 06. MĂ€rz 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.


Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober bis MĂ€rz ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. FĂŒr Interessierte bieten wir jeweils eine FĂŒhrung mit wechselnden Themen an.

NĂ€chster Termin: 8. MĂ€rz 2013
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Tierpflegerin Catharina Lehmann


Thema der FĂŒhrung: Das Auge isst mit - Das optimale Futter fĂŒr Amphibien und Reptilien


Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung: Reptilienhalle (1.Stock)

Worum geht es bei der FĂŒhrung?
Gesunde ErnĂ€hrung ist nicht nur fĂŒr Menschen wichtig, auch bei den Tieren in der Reptilienabteilung kommt es auf die richtige Zusammensetzung der verschiedenen Futtermittel, die Anreicherung mit Vitaminen, Spurenelementen und nicht zuletzt auf die richtige Menge an.

Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.

Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der Bernhard-Grzimek-Allee, vom alten Zooeingang rechts ca. 50 m entlang der Zoomauer.
(04.03.2013, 10:32)
Zoo Frankfurt:   BioFrankfurt lĂ€dt zum "Elefantentalk" ins neugebaute Elefantenhaus im Opel-Zoo
"Bewundert, begehrt, bedroht - Elefanten unter Druck"

Kurz vor dem Einzug der Elefanten in das neu errichtete Elefantenhaus im Opel-Zoo Kronberg diskutieren am 7. MĂ€rz Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft ĂŒber Elefantenschutz weltweit. Gastgeber des Abends ist das Netzwerk BioFrankfurt. Unter dem Titel "Bewundert, begehrt, bedroht - Elefanten unter Druck" wird in Vortrag und Podiumsdiskussion dargestellt, welche Herausforderungen im Elefanten- und Naturschutz in Asien und Afrika zu meistern sind.
Elefanten sind heute durch Lebensraumverlust und Wilderei massiv bedroht. Wenn wir Menschen unsere Naturvielfalt intensiv nutzen und gleichzeitig langfristig erhalten wollen, mĂŒssen vielseitige Interessen berĂŒcksichtigt werden. Dies verdeutlichen Fachleute aus Naturschutz, Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft am Beispiel der Elefanten. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zum Jahresprogramm von BioFrankfurt.
Wie brisant die Situation ist, schildert in einem Gastvortrag Alexander Moßbrucker, Leiter des Projekts "Mensch-Elefanten-Konfliktvermeidung" der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Indonesien. Anschließend diskutieren im PodiumsgesprĂ€ch "Elefanten unter Druck":

- Dr. Thomas Kauffels, Opel-Zoo und Elephant Taxon Advisory Group des europÀischen Zooverbandes (EAZA)
- Dr. Rolf Mack, Deutsche Gesellschaft fĂŒr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Roland Melisch, TRAFFIC International und WWF Deutschland
- Alexander Moßbrucker, ZGF
- Dr. Jörg-M. Rudolph, Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen am Rhein.

Durch die Veranstaltung fĂŒhrt Pia Zimmermann (hr info).
Parallel zu der Abendveranstaltung im Elefantenhaus findet in Bangkok die sechzehnte internationale Artenschutzkonferenz statt, bei der es auch um das internationale Elfenbeinhandelsverbot geht.
Interessierte können sich noch bis 4. MĂ€rz 2013 per Fax an 069/7542-1544 oder per E-Mail an info@biofrankfurt.de fĂŒr die Veranstaltung anmelden. Der Eintritt ist frei. Die Fraport AG unterstĂŒtzt die Veranstaltung als Förderer des gesamten Jahresprogramms von BioFrankfurt finanziell.
Veranstaltungsort: Opel-Zoo Kronberg, Neues Elefantenhaus, Königsteiner Str. 35, 61476 Kronberg. Kostenfreie ParkplÀtze sind vorhanden.
(28.02.2013, 14:56)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Der Humboldtpinguin – ein beliebter kleiner FracktrĂ€ger als Botschafter fĂŒr seinen bedrohten Lebensraum

Pinguine sind nicht nur im Eis und Schnee der Antarktis zuhause, sie leben auch an den KĂŒsten Chiles und Perus. Der Wildbestand der Humboldtpinguine ist dort allerdings durch eine ganze Reihe von Faktoren bedroht. Dazu gehören u.a. der RĂŒckgang des Fischbestandes durch Überfischung, KlimaverĂ€nderungen und Meeresverschmutzung.
In Ihrem Vortrag berichtet Dr. Christine Schubert ĂŒber eine höchst spannende und anpassungsfĂ€hige Pinguinart und ĂŒber die Arbeit des Vereins „Sphenisco“, der sich fĂŒr die Erhaltung dieser eher kleinen Pinguinart einsetzt.

Referent: Dr. Christine Schubert, Verwalterin Zoo Landau
Wann: Mittwoch, 06. Februar 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(05.02.2013, 09:22)
Zoo Frankfurt:   Nachwuchs bei den Netzgiraffen

Am 12. Januar 2013 kam im Zoo Frankfurt Netzgiraffen-Junge JENGO zur Welt.
Mutter CHIRA kĂŒmmert sich routiniert um ihren Nachwuchs, der schon flink
durch das Gehege lÀuft.

"Das Jungtier wurde, wie bei Huftieren in der Regel ĂŒblich, nachts
geboren, wenn es im Zoo besonders ruhig ist. Als die Tierpfleger am Morgen
zur Arbeit kamen, war der Kleine da", berichtet Zoodirektor Prof. Dr.
Manfred Niekisch. Mutter CHIRA (17) verhÀlt sich ruhig und routiniert. Sie
hat Übung: JENGO (Swahili: stark) ist ihr siebtes Kind. Und auch fĂŒr Bulle
HATARI (14) gilt: Vater werden ist nicht schwer, denn JENGO ist sein 22.
Nachkomme. Und das Vatersein wird fĂŒr ihn wohl kaum schwerer, denn
zunĂ€chst wird sich HATARI nicht weiter um seinen Sohn kĂŒmmern.

Die kleine Netzgiraffe kam mit einem Gewicht von 62,6 kg und einer GrĂ¶ĂŸe
von 1,78 m zur Welt. "JENGO verhĂ€lt sich fĂŒr eine kleine Giraffe völlig
normal. Er ist unproblematisch und mag es warm und hat sich daher sofort
die wÀrmste Stelle im Stall als Liegeplatz ausgesucht", so Niekisch. Die
Pfleger haben ihm an seinem Lieblingsplatz ein Strohnest gebaut und einen
Heizstrahler aufgehÀngt.

Die erste Zeit verbringen Mutter und Kind getrennt von Vater HATARI und
der Gruppe, um sich in Ruhe aneinander gewöhnen zu können. Deswegen war
das Giraffenhaus auch fĂŒr die ersten Tage nach der Geburt geschlossen.
Kleine Giraffen werden bis zu einem Jahr lang gesÀugt. Sie interessieren
sich aber schon frĂŒh fĂŒr anderes Futter und fangen ab dem 21. Tag an,
GrĂŒnfutter aufzunehmen. Netzgiraffen werden seit 1993 erfolgreich im Zoo
Frankfurt gezĂŒchtet.

Ab dem 29. Januar ist das Giraffenhaus wieder tÀglich geöffnet, allerdings
erst ab 11.00 Uhr, um den Tieren noch etwas Ruhe zu gönnen.
(29.01.2013, 10:28)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

25. Januar 2013, 19.30 Uhr
FĂŒhrung durch Sabine Binger, Öffentlichkeitsarbeit

Thema der FĂŒhrung:
Die Seekuh im Aquarium
Spannendes und Kurioses aus der Geschichte des Exotariums

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung: Amazonasbecken (Erdgeschoss)
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.

Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der
Bernhard-Grzimek-Allee, vom alten Zooeingang rechts ca. 50 m entlang der
Zoomauer.
(22.01.2013, 16:24)
Jörn Hegner:   bleibt dann etwa dieser bergtierfelsen mit den mishmi-takinen und was passiert mit der jetzigen pinguin-anlage die sich im exotarium befindet .
(13.01.2013, 22:09)
Gudrun Bardowicks:   Soweit ich weiß wird die neue Pinguinanlage, wenn sie wirklich kommen sollte, nicht im Bereich der Bergtieranlagen entstehen, da dort der Untergrund fĂŒr diesen Großbau nicht geeignet ist. Jetzt wird ein neuer Standort auf dem ZoogelĂ€nde gesucht.
(12.01.2013, 17:39)
Jörn Hegner:   danach steht ja die neue pinguin-anlage auf dem plan . dieser bergtierfelsen mit den mishmi-takinen kommt dann aus platzgrĂŒnden weg . es sollen dann auch wieder königspinguine zurĂŒck kommen .
(12.01.2013, 14:51)
Jörn Hegner:   wann wird nun komplett die neue bĂ€renanlage fertig sein . es sind ja geplant brillenbĂ€ren mit schwarzen brĂŒllaffen zusammen .
(12.01.2013, 14:41)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober bis MĂ€rz ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00
Uhr geöffnet. FĂŒr Interessierte bieten wir jeweils eine FĂŒhrung mit
wechselnden Themen an.

NĂ€chster Termin: 11. Januar 2013
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Tierpfleger Frank Jantoß

Thema der FĂŒhrung:
Pfui Spinne!
Aus dem Leben der Krabbeltiere

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung:
Reptilienhalle (1.Stock)

Worum geht es bei der FĂŒhrung?
Ob Spinnen, TausendfĂŒĂŸler oder Insekten - bei genauerem Hinsehen werden
aus den "Grusel- und Ekeltieren" mehr oder weniger harmlose aber auf jeden
Fall spannende Tiere mit interessanten LebenslÀufen.

Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.


Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der
Bernhard-Grzimek-Allee, vom alten Zooeingang rechts ca. 50 m entlang der
Zoomauer.
(09.01.2013, 14:40)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
An den Quellen des Nils - Berggorillas, Tsetsefliegen und Elefanten

In den letzten Jahren hat Tierarzt Dr. Wolfram Rietschel als Reiseleiter
Gruppen durch die Nationalparks in Uganda und Ruanda gefĂŒhrt. Höhepunkte
dieser Reisen waren die Berggorillas im Virunga Nationalpark, Schimpansen,
Flusspferde, Elefanten, Löwen und Leoparden sowie das bisher kaum
erschlossene Ruwenzori-Massiv mit seiner einmaligen Pflanzen- und
Tierwelt.
Neben den faszinierenden Schönheiten eines ursprĂŒnglichen Lebensraums
beleuchtet Dr. Rietschel aber auch die Probleme des Naturschutzes in
Afrika und zeigt Möglichkeiten auf, diese LebensrÀume durch einen
umweltvertrĂ€glichen Tourismus nachhaltig zu schĂŒtzen und die
LebensqualitÀt der Bevölkerung zu verbessern.

Referent: Dr. Wolfram Rietschel, Zootierarzt Wilhelma a. D.
Wann: Mittwoch, 09. Januar 2013
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis
Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt
und der ZGF.
(03.01.2013, 15:54)
Zoo Frankfurt:   Neues von großen und kleinen Menschenaffen

Kurz vor Weihnachten gibt es gute Neuigkeiten aus dem Borgori-Wald.
Orang-Utan Dame ROSA hat ein Baby geboren. Noch ist das Geschlecht des
Kleinen unbekannt, denn ROSA trÀgt ihr Kind eng am Körper.
Außerdem tummeln sich zwei schwarze Gesellen im Orang Utan-Gehege. Die
beiden Weißwangen-Gibbon-MĂ€nnchen aus dem Gibbonhaus am Weiher sind zu den
Orang Utans in den Borgori-Wald gezogen. Im Gibbonhaus wohnt seit dem 17.
Dezember ein Weißwangen-Gibbon-Zuchtpaar.
(20.12.2012, 12:14)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2012 bis MĂ€rz 2013 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend
bis 21.00 Uhr geöffnet. FĂŒr Interessierte bieten wir jeweils eine FĂŒhrung
mit wechselnden Themen an.

NĂ€chster Termin: 28. Dezember 2012
Thema der FĂŒhrung: Krokodile, Warane und Riesenschlangen

Uhrzeit:
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Tierpfleger Thomas HĂŒge

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung: Reptilienhalle (1.Stock)

Worum geht es bei der FĂŒhrung?
Über die Haltung im Exotarium, Zuchtprojekte und deren Sinn dreht sich die
letzte FĂŒhrung im abendlichen Exotarium des Jahres 2012.

Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.


Hinweis: Der Zugang zum Zoo befindet sich derzeit an der
Bernhard-Grzimek-Allee, ca. 50 m entlang der Zoomauer Richtung Osten vom
alten Zooeingang entfernt.
(20.12.2012, 11:37)
Liz Thieme:   PS: Vor vier Wochen waren die Schnabeligel schon in die eigentliche Kiwi-Anlage umgezogen und ihr ehemaliges Gehege mit Packpapier verkleidet --> Vorbereitung Umbau?!
(11.12.2012, 22:47)
Liz Thieme:   De beiden Tiere werden zukĂŒnftig noch weiteren Platz erhalten. In der jetzigen GrĂ¶ĂŸe benötigen sie ja noch keinen Platz wie adulte Tiere. Die juvenilen Tiere sind eher Kletterer als Bodenbewohner.
(11.12.2012, 22:45)
Fabian Buchholz:   Vielen Dank fĂŒr die Info.

Also von umbaumaßnahmen konnte ich vor zwei Wochen bei den Kurzschnabeligeln nichts sehen. Einer war dies mal sogar sehr aktiv und ist durchs Gehege auf und Abgelaufen. Ein zwei Meter großen Komodowaran kann ich mir da aber nicht vorstellen. Gut die Tiere sind ja noch nicht ausgewachsen.
(11.12.2012, 14:06)
Rainer Becker:   Die Komodowarane sollen in das Gehege von Eulenschwalm und Kurzschnabeligel.
(11.12.2012, 09:28)
Fabian Buchholz:   Wo soll das den jetzt genau hin? Steht das ĂŒberhaupt schon fest?
(11.12.2012, 08:30)
Ottmar MĂŒller:   Hat eigentlich die Umgestaltung des zukĂŒnftigen Komodowaran-Geheges schon begonnen?
(09.12.2012, 15:40)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Neues vom Naturschutz - Die Strategie der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt
Dr. Christof, Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Mittwoch, 5. Dezember 2012
Zoogesellschaftshaus, 2. Stock, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ZGF, Dr. Christof Schenck berichtet ĂŒber die globalen Rahmenbedingungen fĂŒr den Naturschutz und wie sich eine traditionsreiche Organisation aus Deutschland im internationalen Rahmen positioniert.
In den kommenden Jahrzehnten stehen NaturschĂŒtzer vor enormen Herausforderungen. Noch nie gab es auf der Erde so viele Menschen, noch nie wurden LebensrĂ€ume so grundsĂ€tzlich durch das Wirken einer einzigen Art, dem Menschen, verĂ€ndert. Der Schutz der biologischen Vielfalt und des Klimas sind weltumspannende Kernaufgaben. Doch die öffentliche Aufmerksamkeit wird von Wirtschaftskrisen und kriegerischen Konflikten beherrscht.
Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist seit mehr als einem halben Jahrhundert im Naturschutz auf vier Kontinenten aktiv und leistet damit einen wichtigen Beitrag fĂŒr die Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Basis des Lebens. Um sich erfolgreich den wachsenden Anforderungen zu stellen, hat die ZGF im letzten Jahr ihr Naturschutzprogramm und die Entwicklung der Organisation auf den PrĂŒfstand gestellt. Daraus hervorgegangen ist eine Strategie fĂŒr das nĂ€chste Jahrzehnt.
In dem enorm vielfĂ€ltigen Feld des internationalen Naturschutzes konzentriert sich die ZGF auf biodiversitĂ€tsreiche Wildnisgebiete. Praktische Naturschutzarbeit vor Ort und ein langfristiger Ansatz sind GrundsĂ€tze unserer Arbeit. Charismatische Großtiere wie Gorillas, Orang-Utans, Riesenotter, Nashörner oder BraunbĂ€ren sind dabei unsere ImagetrĂ€ger. Aufgrund ihrer hohen LebensraumansprĂŒche sind sie Zeiger fĂŒr intakte Ökosysteme, von denen eine FĂŒlle von Arten profitiert.
Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz | Neues aus Forschung und Naturschutz", veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF statt.
Termine: Jeden ersten Mittwoch im Monat um 18:00 Uhr im Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses.
(29.11.2012, 13:06)
Zoo Frankfurt:   Vortrag: Nachhaltig beleuchten - die Nacht bewahren

Mittwoch 31. Oktober 18:30 Uhr - 20:30 Uhr
Ausstellungssaal Zoogesellschaftshaus

Referentin: Dr. Annette Krop-Benesch, Forschungsverbund "Verlust der
Nacht" - eine Initiative der Bundesministeriums fĂŒr Bildung und Forschung
BegrĂŒĂŸung durch Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch

Welche Auswirkungen hat die zunehmende Lichtverschmutzung auf Mensch und
Tier?

Was bedeutet nĂ€chtliches Licht fĂŒr die Tierwelt und wie reagiert der
menschliche Körper darauf? Was verlieren wir, wenn wir die Nacht
verlieren? Warum erleuchten wir die Nacht und können wir diese Ziele auch
umweltvertrÀglicher erreichen? Annette Krop-Benesch vom Forschungsverbund
"Verlust der Nacht" berichtet ĂŒber interdisziplinĂ€re Forschung und
nachhaltige Beleuchtungskonzepte.

Ein tagheller Nachthimmel, kĂŒnstlich angestrahlt durch unzĂ€hlige Lichter.
Da Licht positiv mit Werten wie Sicherheit, Wohlstand und ModernitÀt
besetzt ist, neigen wir dazu, unsere Umgebung intensiv zu beleuchten. Doch
was unschÀtzbare Vorteile bringt, hat auch eine Schattenseite: Die
Lichtverschmutzung nimmt zu. Bedenken ĂŒber die Auswirkungen auf Mensch und
Natur hÀufen sich in den letzten Jahren.
(29.10.2012, 10:11)
Carsten Horn:   @MM: Die ErdmĂ€nnchenanlage ist neu (2011), hinter dem Menschenaffenhaus. Da ist so eine Art GewĂ€chshaus fĂŒr die Tiere und das ist wohl ĂŒberschwemmt worden... In Betrieb hab ich die Anlage noch nicht gesehen, nur als Baustelle...

ErdmÀnnchen gibt es aber weiterhin, im alten Gehege leben noch einige Senioren...
(24.10.2012, 23:51)
Holger Wientjes:   Was die "Experten" angeht, frage ich mich auch was einen zum Experten fĂŒr ErdmĂ€nnchenanlagenböden macht. "Experten" klingt immer gut in Presseartikeln und wird meiner Meinung nach recht inflationĂ€r verwendet, oft auch, wenn der Schreiberling nicht mehr weiter weiss oder um den Artikel interessanter erscheinen zu lassen.
(24.10.2012, 23:25)
Michael Mettler:   Ich war lĂ€nger nicht in Frankfurt: Welche Innenanlage ist das eigentlich bzw. was war darin vorher, und wie passt "innen" mit den im Aushang erwĂ€hnten heftigen RegenfĂ€llen als Ursache fĂŒr den "Erdrutsch" zusammen? Wurde das betreffende Haus ĂŒberschwemmt?
(24.10.2012, 14:32)
Ronny:   Ich frage mich eher, weshalb man eine solche Pressemitteilung ĂŒberhaupt rausgibt und die ErdmĂ€nnchen nicht einfach ersetzt. Sie sind ja nicht soo selten.

Und ob da wirklich eine "Experten"-Kommission beschĂ€ftigt ist aus meiner Sicht zu bezweifeln. Neuer Boten rein und gegegbenenfalls eine kĂŒnstliche Höhle anlegen.
(24.10.2012, 14:26)
Michael Mettler:   @Stefanie Fischer: Bei Tieren, die ihr Futter nicht antasten, besteht nach meiner Auffassung und Erfahrung zuerst mal die Möglichkeit einer Erkrankung - und damit die Möglichkeit, noch helfen zu können. In diesem speziellen Fall m.E. auch die Möglichkeit, dass zwar ein Gang eingestĂŒrzt ist, die Tiere in einem zwar abgeschotteten, aber stabilem Bereich noch leben und nicht aus eigener Kraft rauskommen. Zudem wĂŒrde mich als Tierhalter durchaus interessieren, warum gleich die ganze Gehegebesatzung buchstĂ€blich von der ErdoberflĂ€che verschwunden ist. Sorry, aber da habe ich ein anderes VerstĂ€ndnis von Tierhaltung als sinngemĂ€ĂŸ zu sagen "der Aufwand lohnt sich nicht".
(24.10.2012, 08:19)
Stefanie Fischer:   Naja, mal ehrlich. So schnell wĂŒrde ich jetzt auch nicht anfangen nen halben Meter Erdreich auszugraben. Wenn die Tiere erstickt sind, ist es eigentlich auch egal ob ich sie am nĂ€chsten Tag oder erst zwei Wochen spĂ€ter ausgrabe.
(23.10.2012, 20:13)
Michael Mettler:   Runde zwei Wochen lang mĂŒsste demnach ihr Futter unangetastet geblieben sein, und dann sucht man erst jetzt...?
(23.10.2012, 14:30)
Ralf Sommerlad:   Das ErdmĂ€nnchen-Drama bleibt mysteriös.
Die toten Tiere wurden in der Innenanlage gefunden...
(23.10.2012, 12:27)
Klaus SchĂŒling:   ErdmĂ€nnchen im Frankfurter Zoo sind tot

Spiegel online:

Seit Anfang Oktober waren die sechs ErdmĂ€nnchen im Frankfurter Zoo nicht mehr an der OberflĂ€che aufgetaucht. Nun haben Mitarbeiter in dem Gehege gegraben - und die Tiere tot in ihrer eingestĂŒrzten Schlafhöhle gefunden.

Frankfurt/Main - Sechs ErdmĂ€nnchen sind im Frankfurter Zoo in einer eingestĂŒrzten Höhle erstickt. Die Tiere waren seit dem 5. Oktober nicht mehr an die OberflĂ€che gekommen. Als Pfleger nun im Innengehege das Erdreich aufgruben, fanden sie die Tiere.

"Alle sechs ErdmĂ€nnchen sind wĂ€hrend der Grabung im Gehege in ihrer Schlafhöhle zusammen gefunden worden", sagte die Sprecherin des Zoos, Christine Kurrle. Sie seien von etwa einem halben Meter Erdreich verschĂŒttet worden und erstickt.

Wie es zu dem UnglĂŒck kommen konnte, ist noch unklar. Erst wenn dies geklĂ€rt ist, sollen wieder ErdmĂ€nnchen in das Gehege einziehen. "Experten sind vor Ort und untersuchen das Gehege. Alle im Zoo sind traurig, dass die ErdmĂ€nnchen nicht mehr leben", sagte Kurrle. Nun gibt es nur noch zwei ErdmĂ€nnchen in dem Zoo - die beiden Ă€lteren Tiere waren in einem anderen Gehege untergebracht.

http://www.spiegel.de/panorama/erdmaennchen-im-frankfurter-zoo-sind-tot-a-862754.html
(23.10.2012, 03:12)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Der Kiwi im Zoo - klein, braun, nachtaktiv und trotzdem eine Sensation

Wenn es um Kiwis geht, denkt mancher zuerst an die Frucht und dann an Neuseeland. TatsĂ€chlich geht es am Mittwoch den 10. Oktober aber um den Vogel. Und der ist eine echte RaritĂ€t: Nur wenige Zoos auf der Welt zeigen Kiwis und noch weniger zĂŒchten die spannenden Tiere. Frankfurt ist einer davon und das schon sehr lange und sehr erfolgreich. Aber was genau macht den Kiwi so besonders? Warum sind die nachtaktiven flugunfĂ€higen Vögel in ihrer Heimat hochbedroht? Die Biologin Britta Löbig berichtet ĂŒber Rettungsmaßnahmen in Neuseeland, die Haltung im Frankfurter Zoo und warum die Forschung eine so wichtige Rolle spielt.
Die Dipl. Biol. Britta Löbig beschĂ€ftigt sich seit 2008 im Rahmen ihrer Promotion intensiv mit den erstaunlichen NeuseelĂ€ndern. Daneben arbeitete sie jahrelang als ZoofĂŒhrerin und hospitierte 3 Monate in der wissenschaftlichen Abteilung des Frankfurter Zoos. Seit MĂ€rz dieses Jahres arbeitet sie als ZoopĂ€dagogin im Vogel- und Naturschutztierpark Herborn.

Referentin: Britta Löbig, Uni Frankfurt
Wann: Mittwoch, 10. Oktober 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" statt, veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF.
(09.10.2012, 16:14)
Zoo Frankfurt:   Zum Zoo - einmal um die Ecke bitte!

Ab Montag, den 8. Oktober 2012, wird der Zugang zum Zoo an der
Bernhard-Grzimek-Allee um ca. 50 m entlang der Zoomauer nach Osten
verlegt. Die Verlegung wird notwendig, damit die Arbeiten an der SĂŒdseite
des Zoovorplatzes begonnen werden können.
"Die GrĂŒnde fĂŒr die vorĂŒbergehende Verlegung des Eingangs sind der Bau
einer zweiten Rampe vor dem Zoogesellschaftshaus sowie die Erneuerung des
gesamten Zoovorplatzes", erklÀrt Kerstin Schmitz, Verwaltungsleiterin und
Stellvertretende Zoodirektorin. Mit Beginn der Bauarbeiten ist der Zugang
in den Zoo durch die alte Kassenanlage nicht mehr möglich.
Diese soll ohnehin Anfang kommenden Jahres abgerissen werden. Als Ersatz
baut der Zoo auf der nördlichen Seite des Vorplatzes einen neuen modernen
Eingang mit Servicebereich und Zoo-Shop. Unmittelbar hinter dem neuen
Eingang entsteht derzeit eine großzĂŒgige Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren und
BrĂŒllaffen. Die Eröffnung ist fĂŒr das kommende FrĂŒhjahr geplant.
FĂŒr die Zoobesucherinnen und Zoobesucher bedeutet die Verlegung des
Eingangs keinen Mehraufwand. "Die Wegstrecke von ca. 50 Metern, die jetzt
an den alten Kassen vorbei entlang der Zoomauer zu gehen ist, ist bislang
auch angefallen - nur eben schon im Zoo. Auch werden den Besuchern durch
die Verlegung des Eingangs keine Tiere entgehen", versichert Schmitz. Als
kleinen Trost erhalten die Zoobesucher wÀhrend des Betriebs der beiden
provisorischen Kassen einen kostenfreien Zooplan.
(05.10.2012, 12:52)
Zoo Frankfurt:   Nashorn-Transport auf das FrĂŒhjahr 2013 verschoben

Die beiden Spitzmaulnashörner TSORORO und KALUSHO bleiben den Winter ĂŒber
im Zoo Frankfurt. Ihre Reise nach Afrika, in das Mkhaya Schutzgebiet in
Swasiland, wurde aus logistischen GrĂŒnden auf das FrĂŒhjahr 2013
verschoben. In Kooperation mit der Organisation "Back to Africa" sollen
die Tiere nach Afrika gebracht werden, um dort im Sinne des Artenschutzes
fĂŒr Nachwuchs zu sorgen.
Zwei so große und schwere Tiere auf eine lange Reise zu schicken ist ein
enormer logistischer und personeller Aufwand. Viele RĂ€dchen nicht nur in
Deutschland, sondern auch bei den EmpfĂ€ngern in Afrika, mĂŒssen perfekt
ineinander greifen und auch die Vorbereitung der Tiere ist eine
durchgeplante Herkulesaufgabe. "Uns war von vorneherein klar, dass die
nach außen sehr robust wirkenden Nashörner sehr empfindsam sind, sobald
eine Änderung in ihrer gewohnten Umgebung stattfindet", erlĂ€utert
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Transport-vorbereitungen. Daher
musste das sogenannte Kisten-Training stufenweise aufgebaut werden, damit
sich die Tiere in aller Ruhe an Geruch und Aussehen der Transportkiste
gewöhnen können. Aber auch fĂŒr den Transport selbst sind zahllose Termine
abzustimmen, Papiere zu besorgen und veterinÀrmedizinische Vorgaben zu
erfĂŒllen. Durch eine Verzögerung bei der Logistik verschiebt sich der
Zeitplan nun so, dass der Transport nicht wie geplant Mitte Oktober
stattfinden kann. Dies wĂ€re aber fĂŒr dieses Jahr der spĂ€tmöglichste Termin
gewesen, denn, so Niekisch: "Die Außentemperaturen werden jetzt schnell
niedriger, sodass wir eine Reise der kÀlteempfindlichen Tiere in diesem
Jahr nicht mehr verantworten können und auf höhere Temperaturen im
nĂ€chsten FrĂŒhjahr warten mĂŒssen."
Als Angehörige der Unterart "minor" gehören die beiden Frankfurter
Spitzmaulnashörner zu einer der am meisten bedrohten Tierarten ĂŒberhaupt.
In Kooperation mit der Organisation "Back to Africa" sollen die Tiere nach
Afrika gebracht werden, um dort fĂŒr Nachwuchs zu sorgen. "Die Sicherheit
von TSORORO und KALUSHO hatte dabei von Anfang an fĂŒr uns oberste
PrioritÀt", so Niekisch. Besonders die Gene von Nashornbulle KALUSHO, der
von Simbabwe nach Frankfurt kam, sind sehr wertvoll und sollen im Sinne
der Arterhaltung in die stark dezimierte afrikanische Population
eingebracht werden.
Der Zoo ist eine genetische Sackgasse fĂŒr die Nashorn-Unterart "minor", da
fĂŒr die Zucht in ganz Europa keine weiteren Tiere dieser Art zur VerfĂŒgung
stehen. Dass KALUSHO zeugungsfÀhig ist, bestÀtigte eine umfassende
medizinische Untersuchung durch das Institut fĂŒr Zoo und
Wildtierforschung.
(05.10.2012, 08:02)
Zoo Frankfurt:   Zootage: Zoo entdecken - Spiel, Spaß und Einblicke in den nie alltĂ€glichen
Zooalltag

29. September - 30. September
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

An den Zootagen haben alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ein
bisschen mehr ĂŒber die Arbeit in einem Zoo zu erfahren. Die
Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben ein umfangreiches Programm rund um
ihren Arbeitsalltag und ihre Tiere zusammengestellt:
FĂŒhrungen durch den Katzendschungel oder den Neubau der BĂ€ren-Anlage,
kommentierte TierfĂŒtterungen und Einblicke hinter die Kulissen der
Aquarienhalle und der Kiwi-Zuchtstation sind nur einige der
Programmpunkte.
Außerdem werden wieder viele GĂ€ste mit dabei sein, wie z.B. Bioland, HGON,
der Zoll mit seinem Artenschutzstand und den Artenschutzhunden, der NABU,
das Senckenbergmuseum, das MainÄppelhaus und die Fraport.

Vorbeischauen lohnt sich!
(26.09.2012, 14:53)
Liz Thieme:   Der Zoo hat zum EDEKA-Tag vor ein paar Wochen einen kleinen netten Scheck vom Unternehmen erhalten: 11.000 Euro
(27.08.2012, 21:23)
Michael Mettler:   Also ein weiteres Beispiel dafĂŒr, dass Flamingos in Zoohaltung Deckung fĂŒr ihr BrutgeschĂ€ft suchen und sich damit vermeintlich unnatĂŒrlich verhalten können. Ich denke, dass man solche Erfahrungen verstĂ€rkt in die Gestaltung von Flamingo-Anlagen einbeziehen sollte, indem man FreiflĂ€chen UND "Dickichtbereiche" anbietet, um den Vögeln die eigenen Entscheidung zu ĂŒberlassen und Bruterfolge zu optimieren.
(06.08.2012, 13:38)
Werner Schindler:   Hier noch das vergessene Flamingobild mit der SekretfĂŒtterung aus dem Verdauungstrakt des Altvogels.
(06.08.2012, 09:59)
Werner Schindler:   Einige Infos zu neueren Entwicklungen im Frankfurter Zoo:

Komodowaran:
Die derzeit etwa armlangen beiden jungen Weibchen werden eine Anlage in der Tagabteilung des Grzimekhauses beziehen. Der Umbau der Anlage beginnt demnĂ€chst, die Tiere werden etwa im Dezember in der Schau sein. Die Einstellung dort scheint nicht als Provisorium gedacht, aber bis es so weit ist wie etwa in Prag, mit mehreren Dutzend Tieren verschiedener GrĂ¶ĂŸe, wird viel Wasser dem Main hinunter fließen. Ein beachtlicher Faktor ist der große Heizenergiebedarf, in Prag entspricht der wohl dem mehrerer EinfamilienhĂ€user. Da ist es kein Wunder, dass das Thema Energiekosten bei den kaufmĂ€nnischen ZoovorstĂ€nden (und nicht nur bei diesen) solche PrioritĂ€t besitzt.

Erdferkel
Das Jungtier entwickelt sich gut, ist aber noch recht selten zu sehen.

Zwergotter:
@Michael Mettler: Die meisten Innenboxen sind von der Außenanlage her nicht zugĂ€nglich.

Sonstiges im Grzimekhaus:
Die Blasskopfsakis haben ein im Juni geborenes Jungtier, schöne natĂŒrliche Aufzucht. Beide Borkenratten sind in ihrer Anlage, halten sich aber oft oben unter der Decke auf und werden so im Halbdunkel wenig wahrgenommen.

Bruten/Nachzuchten im Zoo-Vogelbestand:
Die Chileflamingos haben erstmals seit ĂŒber 10 Jahren gebrĂŒtet und fĂŒhren derzeit vier Junge. Etwa fĂŒnf Paare brĂŒten noch, aber das wird nach meiner EinschĂ€tzung wohl eher nix mehr. Die Jungen sind munter und werden von den Eltern aus dem Schnabel gefĂŒttert; siehe Bild. EigenstĂ€ndig Nahrung können sie im ersten Monat nicht aufnehmen, auch wenn sie so tun, da der Filterapparat im Schnabel noch nicht ausgebildet ist. Ihre Nester haben die Flamingos ĂŒbrigens nicht dort angelegt, wo die Pfleger es am Wasserrand vorprĂ€pariert hatten, sondern sie haben sich dazu rĂŒckwĂ€rtig am Hang "in die BĂŒsche geschlagen".
Die Helmkasuare gegenĂŒber haben das dritte Jahr in Folge einen Jungvogel.
Bei den Greifvögeln brĂŒten seit einigen Jahren wieder mal die Gaukler.
Die Rosapelikane waren ihren kleinen TĂŒmpel leid und sind selbstĂ€ndig auf den Großen Weiher umgezogen.
Vor einiger Zeit war hier im Forum eine kurze Diskussion bezĂŒglich Rechtslage zu flugunfĂ€hig gemachten Vögeln. In Frankfurt ist das bereits aktuell. Auf dem großen Weiher werden keine flugunfĂ€higen Wasservögel neu eingesetzt, da dies nicht mehr statthaft sei (ich gebe es einfach so wieder). Und eine Flugvoliere, also die Überdachung des Großen Weihers, verbietet sich von selbst.
Die Schuhschnabelanlage steht noch leer.

Infos zu den SÀugetieren schicke ich spÀter in einem zweiten Beitrag.


(06.08.2012, 09:57)
Oliver MĂŒller:   @ Werner Schindler:

Uups, da hab ich was durcheinander geworfen. Es war der Kulturdezernent, nicht der OB. Und er spricht nur vage von "geplanten Tieranlagen". Das Zitat mit dem Grzimekhaus stammte in der Tat vom Zoodirektor. Aber wenn der das so offen im ZoofĂŒhrer sagt, darf das ja auch durchaus als politisches Statement angesehen werden...
(02.08.2012, 22:02)
Liz Thieme:   Eine KurzquarantĂ€ne mussten sie auch in Frankfurt hinter sich bringen.
(02.08.2012, 18:19)
BjörnN:   Es sind zwei Weibchen, geschlĂŒpft 2010 in Los Angeles. QuarantĂ€ne fand in Leipzig statt.
(02.08.2012, 09:27)
AndrĂ© Haubrich:   Als passende Anlage im Grzimekhaus hatte ich direkt an die von oben und unten einsehbare am Ein-und Ausgangs des Hauses gedacht.
Die Agutis kann man fast ĂŒberall als Unterbesatz prĂ€sentieren und auch bei den Krallenaffen wĂ€re möglicherweise eine Vergesellschaftung möglich.
WĂŒrde auf alle FĂ€lle den AnsprĂŒchen junger Warane eintsprechen, die die meiste Zeit auf BĂ€umen verbringen.
(01.08.2012, 22:32)
Liz Thieme:   Es sind zwei und sie kommen ins Grzimekhaus und nirgends anders hin, so lange nicht das Geld fĂŒr einen eigenen Bereich da ist.
(01.08.2012, 21:48)
Werner Schindler:   Nach meinem Eindruck ist die Außenanlage der Otter nicht direkt mit dem Boxenbereich verbunden. Deshalb war die Otteranlage in meinen Überlegungen nicht enthalten. Bin mir aber nicht sicher bezĂŒglich Boxenzugang. Aber leicht zu klĂ€ren.

An den Katzendschungel/jetzige Fossa-Anlage dachte ich auch mal, habe es aber wieder verworfen. WÀre doch eigentlich schade wegen der besonderen Höhe der Anlage.

Ich werde mich mal umhören, was es mit den Waranen auf sich hat (wieviele, wie groß, wann/wo fĂŒr Publikum zu sehen).
(01.08.2012, 16:17)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: Publikumslieblinge können die Otter auch anderer Stelle im Zoo noch sein, ich sprach ja gar nicht von einer Abgabe. Immerhin wĂ€re sogar noch eine ehemalige Otteranlage vorhanden, die bei ihrer Nachnutzung vermutlich einfach nur zugeschĂŒttet wurde und ggfs. reaktiviert werden könnte, nĂ€mlich die jetzige ErdmĂ€nnchenanlage am Affenhaus. Und ErdmĂ€nnchen ließen sich mit NOCH weniger Aufwand im ZoogelĂ€nde umsiedeln.

Hat die jetzige Zwergotter-Außenanlage eigentlich einen direkten Zugang zum Boxenbereich, oder mĂŒssen die Tiere durch die Innenanlage, um dorthin zu gelangen? Ansonsten ließen sich doch Innen-Schauanlage und Außenanlage durchaus fĂŒr unterschiedliche Arten nutzen.

Auf der Suche nach kreativen Lösungen fĂŒr die Warane: So weit die notwendige Klimatisierbarkeit gegeben wĂ€re (angesichts gedeihender Tropenvegetation nehme ich das an, und zusĂ€tzlich beheizbare FlĂ€chen lassen sich nachrĂŒsten) - wie wĂ€re es mit der ehemaligen Nebelparder-Innenanlage...? WĂŒrde sogar zum Thema Asien passen.
(01.08.2012, 08:12)
Werner Schindler:   @Oliver MĂŒller: Konnte man das denn frĂŒher?
Spaß beiseite: Ffm hatte bis vor kurzem eine OberbĂŒrgermeisterin (Petra Roth).
In dem ZoofĂŒhrer, den ich habe (mit Tiger und Fischertukan auf dem Titel) ist von ihr kein Vorwort enthalten. Zoodirektor Niekisch hat in seinem Vorwort in einem kurzen Satz ganz am Ende geschrieben "...Neubau des Grzimekhauses geplant". Ist das gemeint? Na jaaa, muss er doch wohl.
Vielleicht nach dem Eingangs-/BĂ€renbereich und den Pinguinen und den Vogelhallen und der Renovierung Exotarium und eventuell in Verbindung mit dem mehr geleerten Tieraffenhaus ...

(31.07.2012, 23:27)
Oliver MĂŒller:   Im neuen ZoofĂŒhrer kĂŒndigt der Frankfurter OB noch ein großes Investitionsprogram fĂŒr den Zoo an, u.a. ein neues Grzimek-Haus. Kann man denn Politikern jetzt auch nicht mehr glauben? ;-)))
(31.07.2012, 23:08)
Werner Schindler:   @ Michael Mettler: Die Otteranlage ist groß, fĂŒr Frankfurter VerhĂ€ltnisse. Aber das Innengehege ist mit einem Außengehege gekoppelt, und letzteres passt nicht fĂŒr Komodowarane (nicht nur, weil dieses Gehege wirklich nur brusthoch besichert ist). Und die Otter sind Publikumslieblinge in Frankfurt.

@Ottmar MĂŒller: Auch dieses Vorhaben liegt in nebulöser Zukunft (kein Geld). Kiwis sind zwingend nur in einem Nachttierhaus zu prĂ€sentieren (mit GlĂŒck). Im Zuchtzentrum sitzen alle tagsĂŒber unsichtbar in ihren HolzkĂ€sten. Also leider nichts fĂŒr die Vogelhallen.
(31.07.2012, 23:00)
Ottmar MĂŒller:   Das Vogelhaus soll doch auch irgendwann umgebaut (+erweitert?) werden. Die Kiwis könnten auch dort einziehen.
(31.07.2012, 21:07)
Michael Mettler:   In der Tagabteilung des Grzimekhauses gĂ€be es als großflĂ€chiges Gehege noch die Otteranlage. Zwergotter ließen sich sicher mit weniger finanziellem Aufwand anderweitig im Zoo unterbringen als herangewachsene Komodowarane. Z.B. im Schuhschnabelgehege ;-)
(31.07.2012, 20:59)
Werner Schindler:   @Holger Wientjes: Herrje, da tapert man jĂ€hrlich diverse Male durch die Vogelhallen und weiß dann nicht mehr, wie die Schuhschnabelanlage verglast ist. NatĂŒrlich in voller Höhe, danke fĂŒr die Richtigstellung. Von Platzangebot und Ausstattung her finde ich weiterhin diese Anlage als am ehesten K.-gerecht. Allerdings - kein Platz dort h.d.K.

Weiß niemand, welche GrĂ¶ĂŸe die Tiere haben (ich weiß nicht mal ohne Nachlesen, wieviel cm die so im Jahr zulegen).

Das Grzimekhaus steht, soviel wie ich höre, nicht (mehr) zur Disposition. (Wo soll das Geld fĂŒr einen Neubau herkommen?) Deshalb könnte eine Unterbringung dort schon fĂŒr lĂ€nger sein, aber mir fĂ€llt keine gut passende Anlage ein.

Bei den Kiwis kommt es sehr auf das Einzeltier an, was die Schauwirksamkeit angeht. In Frankfurt gab es Kiwis, die waren so gut wie nie zu sehen, und andere waren durchaus publikumswirksam und prĂ€sentierten sich tĂ€glich ausgiebig. WĂŒrde mich wundern, wenn Frankfurt mit seinem Kiwi-Zuchtzentrum den Kiwi völlig aus der Schau abziehen wĂŒrde. Die Kiwi-Anlage der Tagabteilung zuzuschlagen, wĂŒrde im ĂŒbrigen Umbauarbeiten erfordern.
In der Nachtabteilung ist das die grĂ¶ĂŸte denkbare Anlage (man wird ja wohl nicht die Fingertiere oder Erdferkel rauswerfen), aber die Warane gehören doch wohl eher ins Helle, oder?

In der Tagabteilung gĂ€be es einige etwas grĂ¶ĂŸere Anlagen. Die fĂŒr die kaum einmal sichtbaren Ameisenigel z.B., wobei das M sowieso schon fĂŒr lĂ€ngere Zeit zum Kuskuspaar ausgesiedelt war. Oder die fĂŒr die Totenkopfaffen oder - vielleicht ginge das? - die fĂŒr die Hörnchen und Webervögel.

Wenn es oben in der Reptilienabteilung im Exotarium nicht geht (@Ralf Sommerlad: glaube auch, dass da mehr gesichert werden mĂŒsste), gehts wohl gar nicht im Exotarium.

GrĂ¶ĂŸere Anbauten dort zusĂ€tzlich zu dem Pinguin-Vorhaben sind in nĂ€chster Zeit wohl nicht auf dem Schirm. Das Pinguin-Projekt allein hat ja schon einen gaanz langen Vorlauf mit Bitten um Spenden usw. und Baubeginn ist weder morgen noch ĂŒbermorgen.
Noch mehr Um-/Anbauten wird man in Frankfurt nicht so schnell stemmen können. Man ist in Hessen schließlich (jetzt wirds bösartig, aber siehe Klage-Absichten der sĂŒddeutschen LĂ€nder) Geber- und nicht Nehmerland im Finanzausgleich. Kein Neid, ich freue mich ĂŒber stĂ€ndig neue Großvorhaben in anderen Zoos.

Also - wohin mit den Komodowaranen?





(31.07.2012, 19:35)
Liz Thieme:   Das Grzimekhaus bleibt noch (betriebswirtschaftlich) langfristig stehen. WĂŒnsche fĂŒr einen Waranpavillion sind vohanden, aber das Geld wird derzeit an anderer Stelle benötigt.
Daher bleiben die beiden auch noch lÀnger im Grzimekhaus.
(31.07.2012, 19:33)
Michael Mettler:   Wenn doch das Grzimekhaus selbst zur Disposition steht, dĂŒrften Warane dort drin doch eigentlich auch nur vorĂŒbergehend untergebracht sein...?

Anbieten wĂŒrde sich eigentlich die dortige Kiwi-Anlage. Die jetzigen Bewohner bekommt man kaum mal zu Gesicht, Kiwi-Haltung in Nachtabteilungen hat sich als suboptimal erwiesen, die Zucht findet eh außerhalb dieser Anlage statt, und dann begĂ€nne die Tagabteilung eben schlichtweg ein paar Meter frĂŒher auf dem Rundgang. Zumindest fĂŒr die Zeit des Heranwachsens mĂŒsste die GehegeflĂ€che doch ausreichen, und das gĂ€be Zeit fĂŒr den Bau einer endgĂŒltigen Anlage fĂŒr adulte Exemplare - z.B. an Stelle der jetzigen Amazonas-Klimalandschaft rechts hinter dem Eingang des Exotariums, wo meiner Erinnerung nach auch eine Erweiterung nach außen möglich sein mĂŒsste und auf diese Weise wiederum ein interessanter Gegenpol zum auf der Gegenseite gewĂŒnschten Pinguin-Anbau gegeben wĂ€re.
(31.07.2012, 18:36)
Holger Wientjes:   Da bin ich mal gespannt, wo die dauerhaft im Grzimek-Haus gezeigt werden sollen und wer dafĂŒr Platz machen muss !

@Werner Schindler: Am ehesten könnte ich mir, von den genannten Alternativen, wirklich die verwaiste Schuhschnabelanlage vorstellen. Die war ĂŒrsprĂŒnglich nur bis Brusthöhe begrenzt. Aber ist doch jetzt schon seit lĂ€ngerem vollverglast.
(31.07.2012, 17:27)
Liz Thieme:   Sie werden im Grzimekhaus zukĂŒnftig untergebracht werden.
Sie sind seit ca Mitte Mai im Zoo. ZunĂ€chst waren sie in QuarantĂ€ne und dann hinter den Kulissen. Wann sie ins Grzimekhaus umziehen weiß ich auch noch nicht.
(31.07.2012, 17:14)
Ralf Sommerlad:   Die genannte Anlage im Exotarium mag als Aufzuchtanlage fĂŒr die Warane dienen können - mehr aber nicht.SelbstverstĂ€ndlich muss die Absprerrung zum Besucherbereich verĂ€ndert werden ( kostenintensiv). Ich sehe die Komodowarane bis auf Weiteres nicht in der Ausstellung - aber wer weiss. Immerhin stehen grössere Umbau - und Renovierungsarbeiten auch in der Reptilienhalle des Exotariums an, wenn die Stadt Frankfurt die erforderlichen Mittel zur VerfĂŒgung stellen kann. Die derzeitigen Etatdebatten lassen mich allerdings fĂŒr die nĂ€chste Zeit zweifeln.
(31.07.2012, 14:41)
Werner Schindler:   @Sacha: Ja, das steht schon einige Wochen in der ZTL, und ich war auch erstaunt. Bei meinem letzten Besuch in Ffm Anfang Juli war nichts von K. zu sehen, ich habe auch vergessen zu fragen. FĂŒr weitergehende Überlegungen wĂ€re natĂŒrlich wichtig zu wissen, wie alt/groß die Tiere sind und ob sie in Ffm ĂŒberhaupt dauerhaft in die Schau sollen (letzteres nehme ich doch stark an).

Trotzdem mal kurz ĂŒberlegt:
a) Grzimek-Nachttierhaus - FĂ€llt mir keine grĂ¶ĂŸere freie Anlage ein. Im Nachtbereich gar nicht. Wenn ordentlich im Tagbereich umsortiert wĂŒrde ...; aber fĂŒr wen dort?
b) Exotarium - Die Anlage neben den Krokodilen (bisher Schildkröten und einige kleinere Echsen) könnte sich eignen, die sah auch ziemlich spĂ€rlich besetzt aus. Aber reicht eine Trennung per Glasplatte bis Brusthöhe gegenĂŒber dem Besucherbereich (wie bei den Krokodilen)? Andere Anlagen dort mE zu klein.
c) Faust-Vogelhallen - Verwegener Gedanke: die leerstehende Schuhschnabel-Anlage. Schön groß, Bewuchs etc. sicher auch o.k., aber auch dort bisher nur Abgrenzung bis in Brusthöhe. Ich denke aber eher, dass Ffm Schuhschnabel-Neubesatz vorsieht. Nur kann das halt dauern.

Beim nÀchsten Mal erkundige ich mich, sofern bis dahin hier niemand was konkretes berichten kann.
(31.07.2012, 14:21)
Sacha:   Komodowarane in Frankfurt!

Beim Stöbern auf zootierliste.de (man hat ja sonst nichts zu tun) bin ich zufĂ€llig ĂŒber einen Eintrag gestolpert, der fĂŒr den Zoo Frankfurt neu Komodowarane angibt.
Die Tiere sollen mit dem Transport angekommen sein, der auch die fĂŒr Leipzig bestimmten Exemplare enthielt und sich gegenwĂ€rtig hinter den Kulissen befinden.

Nun meine Frage an die Frankfurt-Experten (oder die, die es auch wissen): Wann kommen die Kommodes in die Schau und vor allem wo werden sie zu sehen sein (Umgebautes Terrarium im Exotarium oder Neubau?)?
(30.07.2012, 23:37)
Zoo Frankfurt:   Tigerkater IBAN ist zurĂŒck

Am 20. Juli um 7.30 Uhr morgens ist Sumatra-Tiger IBAN von seinem
neunmonatigen Auslandsaufenthalt in Polen nach Frankfurt zurĂŒckgekehrt.
"Der Transport ist gut und völlig unproblematisch verlaufen", freut sich
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch.
Gestern Nachmittag ging die Reise im Zoo Warschau los. Zwei Tierpfleger
des Frankfurter Zoos haben IBAN abgeholt und in einem Transporter nach
Frankfurt gebracht. Der Kater war in den letzten Wochen schon an die
Transportkiste gewöhnt worden, sodass er von selbst in sie hinein ging und
nicht betÀubt werden musste. "Auch die Ankunft war völlig stressfrei",
berichtet Niekisch. "IBAN lag ganz entspannt in seiner Kiste und sobald
der Schieber hoch ging, lief er in sein altes Gehege im Katzendschungel,
als ob er nie weg gewesen wÀre".
"Viele Frankfurterinnen und Frankfurter haben die Auslandsreise unseres
Tigers nach Warschau mit Interesse verfolgt und sich ĂŒber den Nachwuchs
der dortigen Tigerdame RATU gefreut", sagt Kulturdezernent Prof. Dr. Felix
Semmelroth, "IBAN hat mit ihr in Warschau drei Jungtiere gezeugt - ein
wichtiger Beitrag fĂŒr die Zoopopulation der Sumatra-Tiger. Wir freuen uns,
dass dieser etwas andere interkulturelle Austausch von einem so schönen
Erfolg gekrönt wurde". In europÀischen Zoos leben ca. 100 Sumatra-Tiger,
die alle zentral in einem Zuchtbuch gefĂŒhrt werden. Mit Hilfe dieses
Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch von Tieren zwischen
den einzelnen Zoos koordiniert.
"Schon in den nÀchsten Tagen sind IBAN und MALEA wieder ganz vereint!",
kĂŒndigt Niekisch an. Bis dahin können sich die beiden Tiger aber sehen und
durch das sogenannte Schmuse-Gitter beschnuppern, eine
veterinĂ€rmedizinische Vorsichtsmaßnahme. "Die beiden haben sich sofort
erkannt und sehr positiv aufeinander reagiert", so Niekisch, "das haben
wir auch nicht anders erwartet".
Der Lebensraum der Tiger (Panthera tigris sumatrae) auf der indonesischen
Insel Sumatra schrumpft tÀglich. "Im Freiland leben nur noch etwa 400
Sumatra-Tiger - eine erschreckend kleine Anzahl", so Zoodirektor Niekisch,
"Deshalb ist jede Nachzucht dieser seltenen Tiere ein wichtiger Beitrag
zur Arterhaltung und der Lebensraumschutz vor Ort ein zentrales Anliegen
von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF)".
(20.07.2012, 14:55)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Greenpeace Multivisionsshow:
Arktis – Schatzkammer des Nordens

Termin: Mittwoch, 18. Juli, 21:00 bis 23:00 Uhr, Einlass ab 20.30 Uhr

Ort: Open-Air unterhalb der Zooterrassen, Zoo Frankfurt,
Bernhard-Grzimek-Allee 1

Es ist das einmalige Licht, die Weite und Klarheit, die karge Landschaft
und natĂŒrlich die einzigartige Tierwelt, die den Fotografen Bernd Römmelt faszinieren. Der Norden und besonders die Arktis sind seine große
Leidenschaft. Seit 2008 ist der studierte Ethnologe mit seiner Kamera im
Auftrag von Greenpeace unterwegs, um das Naturparadies Arktis zu
dokumentieren, bevor es aufgrund des Klimawandels vollkommen verloren
geht. Mit wunderschönen Fotografien und spannenden, live erzÀhlten
Geschichten nimmt Bernd Römmelt den Zuschauer dieser Lichtbildshow mit auf
eine abenteuerliche Reise in die einzigartige Schatzkammer des Nordens.
Dieser Vortrag soll Menschen fĂŒr die Natur begeistern. Gleichzeitig soll
er aber auch zeigen, wie sich jeder Einzelne in seinem Alltag mit
einfachen Mitteln fĂŒr die Natur einsetzen kann und dabei aktiv zum
Klimaschutz beitrÀgt.
Bei Regen findet die Veranstaltung im Ausstellungssaal des
Zoogesellschaftshauses statt.

Eintritt frei
Weitere Informationen unter: http://greenpeace-frankfurt.de/
(17.07.2012, 08:55)
Zoo Frankfurt:   Freudiges Ereignis bei den Gorillas

Stolz prÀsentierte Gorilla-Dame REBECCA am Morgen des 10. Juli ihr Neugeborenes den Tierpflegerinnen und Tierpflegern im Menschenaffen-Haus des Frankfurter Zoos. In der Nacht zuvor hatte sie das Kleine ohne Komplikationen zur Welt gebracht. Es wirkt gesund und trinkt gut.
Allerdings war es bislang noch nicht möglich, das Geschlecht zu erkennen.
"Wir freuen uns sehr ĂŒber das erste gemeinsame Kind von Gorilla-Mann VIATU und REBECCA", teilte Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch mit. Der 13-jĂ€hrige VIATU ist seit seiner Ankunft in Frankfurt jetzt zum zweiten Mal Vater eines gesunden Jungtieres geworden. Im Dezember 2010 brachte DIAN den kleinen QUEMBO zur Welt, der jetzt schon recht selbstĂ€ndig durch die Gehege tobt. "Es ist sehr erfreulich, dass Schwangerschaft und Geburt bei der bereits 29-jĂ€hrigen REBECCA nach zwei Fehlgeburten nun so reibungslos verlaufen sind", so Niekisch. "Nachdem unsere Tierpflegerinnen und Tierpfleger im Revier eindeutige VerĂ€nderungen am Körper und im Verhalten von REBECCA beobachten konnten, war die Hoffnung auf einen glĂŒcklichen Ausgang groß. Jetzt scheint sich diese Hoffnung erfĂŒllt zu haben, aber wir mĂŒssen abwarten, wie sich das Jungtier in den nĂ€chsten Tagen und Wochen entwickelt", so der Zoodirektor weiter. 2008 kam VIATU aus dem Zoo in Basel nach Frankfurt und hat sich hier zum eindrucksvollen SilberrĂŒcken entwickelt. REBECCA ist bereits seit 1990 Frankfurterin. Nach der Aufzucht von sieben Jungtieren ist das Gorilla-Weibchen sehr erfahren und kĂŒmmert sich fĂŒrsorglich um ihren neuesten Nachwuchs. Die ersten Wochen wird der kleine Gorilla nun ganz nah an den Bauch seiner Mutter geschmiegt verbringen. Drei bis vier Jahre lang wird er von seiner Mutter gesĂ€ugt. Nach etwa sechs Monaten beginnen die Jungen auch Pflanzen zu fressen. Gorillas ernĂ€hren sich hauptsĂ€chlich von BlĂ€ttern, FrĂŒchten und Knospen, selten verzehren sie aber auch Insekten und Larven.
Der Bestand der Westlichen Flachland-Gorillas (Gorilla gorilla gorilla) in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum ist durch Besiedlung und Rodung der UrwĂ€lder stark bedroht. Insbesondere im östlichen Kongogebiet ist die Zahl der Gorillas stark zurĂŒckgegangen. Als sogenanntes "Bush-meat" werden die Gorillas in ihrer Heimat bejagt und verzehrt.
(13.07.2012, 09:02)
Zoo Frankfurt:   Kulleraugen-Nachwuchs in den Robbenklippen

Gleich zwei Mal Nachwuchs gab es in den letzten Wochen in den Robbenklippen des Frankfurter Zoos. Am 28. Mai wurde ein kleiner ZwergseebĂ€r OLE geboren. Knapp einen Monat spĂ€ter folgte am 26. Juni der kleine Seehund-Junge HENRY. Die beiden kullerĂ€ugigen Jungtiere sind quicklebendig und werden von ihren routinierten MĂŒttern fĂŒrsorglich gesĂ€ugt.

Die Geburt bei den ZwergseebĂ€ren verlief etwas ungewöhnlich: Das Junge wurde nĂ€mlich in der FutterkĂŒche der Robbenklippen geboren. "ZwergseebĂ€ren versuchen, so weit wie möglich vom Wasser weg zu gebĂ€ren, da ZwergseebĂ€r-Babys nicht von Geburt an schwimmen können. Erst wenn sie einige Wochen alt sind, fangen sie an, sich fĂŒr ihr Element - das Wasser - zu interessieren", erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Mutter BELLA sah in diesem Fall die zu dem Zeitpunkt offenstehende FutterkĂŒche als besten Platz an. Ehe sie in die Gruppe zurĂŒckkehrte, verbrachte Mutter BELLA mit ihrem Kind fast fĂŒnf Tage in der FutterkĂŒche und gewĂ€hrte den Tierpflegerinnen und Tierpflegern, ganz "Löwen-Mutter", in dieser Zeit nur eingeschrĂ€nkt Zutritt. Nach der Eingewöhnungsphase wurde das Jungtier mittlerweile in die Gruppe integriert. Nach mehr als einem halben Dutzend Geburten ist das ranghöchste ZwergseebĂ€r-Weibchen routiniert und kĂŒmmert sich gut um den kleinen OLE. Die SĂ€ugezeit betrĂ€gt bei den SĂŒdafrikanischen ZwergseebĂ€ren etwa ein Jahr. Ausgewachsene Tiere fressen dann bis zu zehn Kilogramm Fisch, Tintenfisch oder Krebse pro Tag. Bei der Geburt wog der kleine ZwergseebĂ€r zwischen zehn und fĂŒnfzehn Kilogramm. Vater des Kleinen ist der 2002 im Zoo am Meer in Bremerhaven geborene OTTI.

Der jĂŒngste Zuwachs bei den Robben ist der kleine Seehund HENRY. Er wurde am 26. Juni geboren. Im Gegensatz zu den ZwergseebĂ€ren können Seehunde von Geburt an schwimmen und tauchen. Der kleine Wonneproppen hat sein Geburtsgewicht von ca. zehn Kilogramm mittlerweile verdoppelt und wird nun acht bis zehn Wochen von seiner Mutter HERTA mit fettreicher Milch ernĂ€hrt. In dieser Zeit muss das Seehund-Baby eine dicke Speckschicht ansammeln.
"Danach muss HENRY lernen, sich selbst zu versorgen und Fische zu fangen - dies können dann bis zu sechs Kilogramm tÀglich werden", so Niekisch.
HERTA ist ebenfalls schon eine erfahrene Mutter. Sie lebt seit August 2003 in Frankfurt. Vater FRIDOLIN wurde 2001 im Zoo am Meer in Bremerhaven geboren und kam mit etwa einem Jahr nach Frankfurt.

Seehunde (Phoca vitulina vitulina) sind etwa darin vom SĂŒdafrikanischen ZwergseebĂ€ren (Arctocephalus pusillus pusillus) zu unterscheiden, dass keine Ă€ußeren Ohren zu erkennen sind. Jedoch können sie ihren Gehörgang durch Muskelkontraktion verschließen. Seehunde haben sich sehr stark auf das Leben im Wasser spezialisiert. Ihre Vorder- und Hinterbeine haben sich zurĂŒckentwickelt, weshalb sie sich an Land eher auf dem Bauch "robbend" fortbewegen. ZwergseebĂ€ren können sich hingegen sehr gut mit ihren Vorderflossen an Land bewegen. Eine Besonderheit der Seehunde ist, dass sie sogar unter Wasser schlafen können. Insbesondere die Jungtiere dösen und schlafen viel. Bei den ZwergseebĂ€ren trifft dies ebenfalls zu, sie bevorzugen allerdings einen Schlafplatz an Land.
(11.07.2012, 14:37)
RĂŒdiger:   Hoffentlich endet das alte MĂ€nnchen nicht so wie Hussein in Hagenbeck!
Gegenvorschlage gegen die Arterienverklakung , kann man nicht eine junge Nashornkuh nach Frankfurt beordern aus Australien ode raus dme SSP ?
(10.07.2012, 18:34)
Michael Mettler:   Siehe auch weiter unten im Thread (BeitrĂ€ge ab 28.2.2012).
(10.07.2012, 15:02)
Oliver MĂŒller:   Das steht auch im Zoo zu lesen. Sie werden ausgewildert, da die Kuh keinen Nachwuchs mehr bekommen kann und man so zumindest das MĂ€nnchen fĂŒr den Arterhalt in freier Natur zur VerfĂŒgung stellen will. Es gibt wohl keine weiteren Exemplare der UA mehr in Gefangenschaft, zumindest nicht in Europa.
(10.07.2012, 13:39)
Jörn Hegner:   mir hat jemand vom zoo frankfurt gesagt , dass diese seltenen sĂŒdafrikanischen spitzmaulnashörner nach swasiland kommen mĂŒssen in nĂ€chster zeit . dafĂŒr werden dann ostafrikanische spitzmaulnashörner dort eingestellt .
(09.07.2012, 19:28)
Zoo Frankfurt:   Vortrag

Zambia - zwischen Luangwa Tal und der Quelle des Zambezi

Zambia ist ein Land des Übergangs: Im Norden finden sich AuslĂ€ufer des
Kongoregenwaldes, im SĂŒden beginnen die Trockengebiete des sĂŒdlichen
Afrikas. Es ist also eine ideale Region um Artenvielfalt und die
Verteilung der Arten in Afrika zu studieren, denn hier prallen mehrere
geographische Regionen Afrikas aufeinander. Eine wichtige Rolle spielen
dabei zwei Flusssysteme, der Zambezi und der Luangwa, die das Land
dominieren. Das Luangwatal ist der sĂŒdlichste AuslĂ€ufer des Grabenbruchs
und beherbergt eine große FĂŒlle an LebensrĂ€umen und Tieren, die an die
Trockenheit angepasst sind. Folgt man dem Zambezi zu seiner Quelle, so
steht man im afrikanischen Regenwald und damit einer ganz anderen
Artenvielfalt gegenĂŒber.

Referent: Dr. Philipp Wagner,
Museum Koenig, Bonn
Wann: Mittwoch, 4. Juli 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal; Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei
(02.07.2012, 14:22)
Zoo Frankfurt:   Freud und Leid im Frankfurter Giraffen-Haus

Am Sonntag, 24. Juni, kam im Zoo Frankfurt ein groĂŸĂ€ugiges
Netzgiraffen-MĂ€dchen zur Welt. Mutter MONIQUE kĂŒmmert sich liebevoll um
ihre zierliche Tochter, die noch etwas wackelig auf den langen Beinen
steht. Gleich am darauffolgenden Tag hatten die TierÀrztinnen des Zoos
dann eine traurige Pflicht: Der zweieinhalbjÀhrige Giraffen-Bulle ZULU
musste eingeschlÀfert werden.

"Mit 68,5 kg Geburtsgewicht und einer GrĂ¶ĂŸe von 1,69 m ist das kleine
Netzgiraffen-MĂ€dchen sehr zierlich", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred
Niekisch. Dennoch ist die kleine Giraffe fit und aufmerksam und trinkt
regelmĂ€ĂŸig Milch bei ihrer Mutter.

"Es war eine leichte Geburt", weiß Niekisch. Nach nur ca. 15 Minuten war
das Jungtier geboren. Es kam am Vormittag inmitten der Giraffen-Gruppe zur
Welt. MONIQUE hat die Geburt gut ĂŒberstanden. Sie ist die "dienstĂ€lteste"
Giraffen-Mutter im Zoo Frankfurt und hat bereits fĂŒnf mĂ€nnliche und zwei
weibliche Jungtiere zur Welt gebracht.

Die ersten Tage verbringen Mutter und Kind getrennt von Vater HATARI und
der Gruppe, um sich in Ruhe aneinander gewöhnen zu können. Kleine Giraffen
werden bis zu einem Jahr lang gesÀugt. Sie interessieren sich aber schon
frĂŒh fĂŒr anderes Futter und fangen ab dem 21. Tag an GrĂŒnfutter
aufzunehmen. Netzgiraffen werden seit 1993 erfolgreich im Zoo Frankfurt
gezĂŒchtet.

"Leider mĂŒssen wir auch von einem traurigen Ereignis berichten", so
Zoodirektor Niekisch anlÀsslich der Vorstellung des kleinen
Giraffen-MĂ€dchens, "Giraffen-Jungbulle ZULU musste am 25. Juni
eingeschlÀfert werden, da sich chronische Erkrankungen im Kiefer und in
beiden Kniegelenken trotz Behandlung in Narkose nicht verbesserten und das
Tier stark einschrÀnkten - eine Entscheidung, die uns sehr schwer gefallen
ist und die wir mit aller gebotenen Sorgfalt getroffen haben." ZULU wurde
2009 im Zoo Frankfurt als Sohn von CHIRA und HATARI geboren.

(01.07.2012, 09:07)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
AbendfĂŒhrung

An jedem letzten Freitag, von April bis September 2012, startet um 19.00 Uhr eine FĂŒhrung nach Zooschluss. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

FĂŒhrungsthema am 29. Juni 2012:
HEDWIG und andere zauberhafte Vögel - ein Streifzug durch Eulentaiga und
VogelbĂŒsche mit Tierpfleger Ewald Suffner
(28.06.2012, 11:17)
BjörnN:   Es gibt zur Zeit einige junge BrillenbĂ€ren, die in Frage kommen.
(21.06.2012, 21:15)
Jörn Hegner:   in diesem jahr soll doch noch die neue anlage fertig werden fĂŒr brillenbĂ€ren mit schwarzen brĂŒllaffen zusammen . ist schon geplant woher brillenbĂ€ren kommen werden aus welchen zoos . weil diese gabs ja schonmal im zoo frankfurt vor 20 bis 30 jahren .
(21.06.2012, 21:10)
Ralf Sommerlad:   Ich stimme @Werner Schindler zu: Und vermutlich auf einem Schreibtisch der Zooverwaltung...
(06.06.2012, 15:25)
Werner Schindler:   Ncohmal zu dem von Blaszkiewitz im Milu zitierten mysteriösen Buch von H.Scherpner und B.Schildger ĂŒber die Baugeschichte des Frankfurter Zoos, das angeblich 2007 in Frankfurt erschienen ist. Einige wollen es gesehen haben, auffindbar ist es aber offenbar nirgens.

Bekanntlich ist jeder gewerbliche oder nicht gewerbliche Verleger in Deutschland verpflichtet, von seinen Veröffentlichungen zwei Pflichtexemplare kostenlos an die Deutsche Nationalbibliothek abzuliefern. Egal ob es sich um Veröffentlichungen in Papierform, Mikroform usw handelt.

Ich habe deshalb in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt nachgefragt. Die dortige Recherche ergab, dass ein solches Buch im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek nicht vorhanden ist.

Das bestÀrkt meine Meinung, dass das Werk vielleicht als unpubliziertes Manuskript o.À. auf irgendeinem Schreibtisch liegt.
(06.06.2012, 13:34)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne ist so nah?
Ein Vortrag ĂŒber einheimische Tagfalterarten entlang des GrĂŒnen Bandes

Prof. Dr. Klaus-Werner Wenzel, Entomologische Gesellschaft ORION -
Berlin

Wann: Mittwoch, 6. Juni 2012
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, 2. Stock, Ausstellungssaal,
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Professor Dr. Klaus-Werner Wenzel von der "Entomologischen Gesellschaft
ORION - Berlin" schildert in seinem Vortrag in packender Weise die
Überlebenschancen von Tagfaltern der "Roten Liste" im Bereich des GrĂŒnen
Bandes. Das GrĂŒne Band ist der lĂ€ngste Biotopverbund Deutschlands,
entstanden aus den Überresten des "Eisernen Vorhangs".
Wie ist die Idee des "GrĂŒnen Bandes" entstanden und was ist bis heute, 20
Jahre danach, umgesetzt worden? Welche Bedeutung hat es? Was kann man
davon sehen? Wodurch ist das grĂŒne Band gefĂ€hrdet? Prof. Wenzel
veranschaulicht mit der Schilderung aussterbender Schmetterlinge die
Bedeutung des GrĂŒnen Bandes auch fĂŒr andere bedrohte Arten aus Fauna und
Flora.
Die Veranstaltung findet innerhalb der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis
Zoo, Abenteuer Naturschutz | Neues aus Forschung und Naturschutz",
veranstaltet vom Zoo Frankfurt und der ZGF. Termine: Jeden ersten Mittwoch
im Monat um 18:00 Uhr im Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses.
(05.06.2012, 07:56)
Zoo Frankfurt:   Das Grzimek-Camp im Frankfurter Zoo erstrahlt in neuem Glanz

Die Renovierungsarbeiten am Grzimek-Camp sind abgeschlossen. "Die interaktive Ausstellung ist nun wieder eine kleine Attraktion im Zoo", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Das einer Rangerstation nachempfundene Camp informiert spielerisch ĂŒber das Leben und Wirken des angesehenen Zoo­direktors und NaturschĂŒtzers Professor Dr. Bernhard Grzimek. Finanziert wurden die Renovierungsarbeiten von der Stiftung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), Hilfe fĂŒr die bedrohte Tierwelt.
Der Zoo nahm den 25. Todestag von Bernhard Grzimek am 13. MĂ€rz zum Anlass, das in die Jahre gekommene Camp zu renovieren. Alle Schilder und Tafeln wurden erneuert und der GelĂ€ndewagen, der an das Fahrzeug erinnert, das Grzimek in der Serengeti nutzte, aufgearbeitet. Außerdem wurde die Feuerstelle, um die herum die Lagerfeuerabende der Naturschutzbotschafter von Zoo und ZGF stattfinden, neu gefasst. Ein neues Highlight des Camps ist noch im Entstehen: Der KĂŒnstler Johannes Große fertigt mithilfe einer KettensĂ€ge eine Gruppe von Löwen aus Eschenholz, die in Zukunft Savannen-Flair verbreiten wird und auf die Arbeit Grzimeks in der Serengeti verweist. Wer GlĂŒck hat, kann Johannes Große in den nĂ€chsten Wochen bei seiner Arbeit beobachten.

Neben einer afrikanisch anmutenden HĂŒtte mit Veranda, die die eigentliche Ausstellung beherbergt, vervollstĂ€ndigen eine alte Dornier 27 auf dem Dach der Affenanlagen und ein zebralackierter Landrover das Bild eines Camps, in dem nun wieder den Spuren Grzimeks gefolgt werden kann. "Wir sind sehr froh, dass wir die dringend notwendige Sanierung jetzt mithilfe der ZGF durchfĂŒhren konnten. Das Camp bietet spannende Einblicke in die Forschungsarbeit im Freiland und ich bin sicher - besonders die Kinder werden von der lebensgroßen Holzlöwin mit ihren Jungtieren begeistert sein", so Niekisch.

Bernhard Grzimek war von 1945 bis 1974 Zoodirektor in Frankfurt. Auf seine Initiative ging in den 1950er Jahren die NeugrĂŒndung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt zurĂŒck, deren langjĂ€hriger PrĂ€sident er war und die er zu einer der bedeutendsten Naturschutzorganisationen entwickelte.
(24.05.2012, 14:43)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltung im Rahmen der BioFrankfurt Aktionswoche

Aktionstage im Zoo Frankfurt
19. und 20. Mai 2012, 22. Mai 2012

VielfĂ€ltige Aktionen laden ein, die Natur vor der HaustĂŒr zu entdecken und spielerisch weltweite Naturschutzprojekte kennen zu lernen. Im Zoo Frankfurt bieten die ehrenamtlichen Naturschutz-Botschafter von ZGF und Zoo sowie ausgewĂ€hlte Partner an mehreren Aktionstagen Erlebnisse und Erkenntnisse fĂŒr junge Entdecker und Forscher.


Samstag & Sonntag, 19. & 20. Mai

Hauptzollamt
Verbotene Souvenirs
Infostand des Hauptzollamtes mit VorfĂŒhrung der Artenschutzhunde.
Eingangsbereich
10.00 - 17.00 Uhr. Die Uhrzeiten der VorfĂŒhrungen entnehmen Sie bitte den Hinweisen am Stand.

Frankfurter Institut fĂŒr nachhaltige Entwicklung FINE e.V.
Milleniumziele - was ist das denn?
Eine Menge nachhaltiges Wissen gibt es am Aktionsstand von FINE, dem Frankfurter Institut fĂŒr nachhaltige Entwicklung e.V., auf jeden Fall zu gewinnen.
Weg an den Zooterrassen
11.00 - 17.00 Uhr

Naturschutzbotschafter
Ranger Parcours
Teste Deine Rangertauglichkeit und lerne die Arbeit und Lebenswelt der Ranger besser kennen. Aktionsstand der Naturschutzbotschafter des Zoos und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF).
Grzimek-Camp
10.00 - 17.00 Uhr

Die Hessische Gesellschaft fĂŒr Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON)
Alle Vöglein sind schon da
Testen und erweitern Sie Ihr Wissen zur einheimischen Vogelwelt und lernen Sie die Arbeit der HGON kennen.
Weg an den Zooterrassen
10.00 - 18.00 Uhr
Sonntag, 20. Mai

Projektgruppe Bildungsraum GrĂŒnGĂŒrtel, Umweltlernen e.V. & StadtWaldHaus
Das GrĂŒnGĂŒrtel-Tier im Zoo
Ein Aktionsstand der Projektgruppe Bildungsraum GrĂŒnGĂŒrtel, von Umweltlernen in Frankfurt e.V. und StadtWaldHaus.
Zwischen Robbenklippen & Kamelen
11.00 - 17.00 Uhr

Greenpeace
Greenpeace-Aktionsstand
Weg an den Affenanlagen/Orang-Utan Außenanlagen
10.00 -16.00 Uhr


Dienstag, 22. Mai

Marine Stewardship Council (MSC)
"Schlau fischen mit Kurt dem Kutter!"
Exotarium
12.00 -17.00 Uhr

"Schlau fischen mit Kurt dem Kutter!" heißt das Bildungsprojekt zum nachhaltigen Fischfang, das der MSC zusammen mit acht Zoos und Aquarien in Deutschland ins Leben gerufen hat. Ab sofort können sich unsere Besucher umfassend ĂŒber das MSC-Siegel und Möglichkeiten eines nachhaltigen Fischkonsums informieren. Gefördert wird das Projekt vom Bundesamt fĂŒr Naturschutz. Fragen beantwortet heute das Team des MSC am Aktionsstand.

19. Mai - 24. Juni

Erlebnisausstellung "Frankfurt summt"
Honigbienen und ihre wilden Verwandten
Faust-Vogelhallen
9.00 -18.30 Uhr

Sind Sie schon ein Bienenfreund? Das ist Motto und Einladung der Wanderausstellung "Frankfurt summt!".
Informativ und spielerisch fĂŒhrt die Ausstellung an blĂŒtenbestĂ€ubende Insekten heran und erlĂ€utert ihre Bedeutung fĂŒr unser Ökosystem. Wie beeinflusst mein Verhalten die Bienenpopulationen und was kann ich tun, um die Erhaltung der biologischen Vielfalt zu unterstĂŒtzen? Die Antworten auf diese und andere Fragen lassen sich interaktiv von Mitte Mai bis Mitte Juni in den Faust-Vogelhallen entdecken.
(16.05.2012, 07:49)
Zoo Frankfurt:   Noch PlĂ€tze frei: Foto-Workshop mit Tierfotograf Detlef Möbius

27. & 29. April, 9.00 - 18.00 Uhr
EinfĂŒhrung in die Theorie am 27. April in Neu-Isenburg

Wer die Bewohner des Frankfurter Zoos unter professioneller Anleitung vor
die Linse nehmen möchte, meldet sich fĂŒr den begleiteten Streifzug an.
Ambitionierte Fotografen können bei der Fotosafari mit dem
Profi-Fotografen Detlef Möbius neben tollen Bildern auch manchen
wertvollen Tipp erbeuten. Lernen Sie die Möglichkeiten Ihrer digitalen
Spiegelreflex-Kamera besser kennen und tauschen Sie sich ĂŒber die
Möglichkeiten der Motivauswahl und Bildgestaltung aus. Mehr Informationen
auch unter www.moebius-fotografie.de.
Kosten: 149,00 Euro inkl. Zooeintritt

Anmeldung erforderlich bei
Detlef Möbius
E-Mail: info@moebius-fotografie.de
Tel.: 06103 23611
(24.04.2012, 14:27)
Liz Thieme:   Tut mir leid, ich habe Ihre BeitrĂ€ge auf meine bezogen und daher anders interpretiert.
(20.04.2012, 23:58)
Werner Schindler:   Falls ich da eben gemeint sein sollte: Immer mit der Ruhe. Es geschieht doch keinem was.
Es hat niemand behauptet, dass etwas gesagt worden sei, was nicht gesagt wurde. H. Wientjes hat dankenswerterweise auf den Artikel in der FR aufmerksam gemacht, und ich finde einen solchen zudem mit Fotos versehenen Artikel, der auch ein viel grĂ¶ĂŸeres Publikum im Zoo-Umfeld (sprich Frankfurt) erreicht, schöner als eine reine PM des Zoos.
Wo ist das Problem? Also o.k.?

(20.04.2012, 18:58)
Liz Thieme:   Ich sehe keinen Unterschied, ob wir hier jeweils eine Geburt vermelden oder einen Link oder die PM kopieren.
In einigen FĂ€llen wissen wir es doch eh viel eher.
Wenn Sie nur die Medienberichte haben wollen, brauchen Sie die Meldungen hier nicht lesen und dafĂŒr sich einen Google Alert einrichten, um die Infos zu erhalten.
Ich sagte nicht, dass es nichts gab vom Zoo aus, sondern dass er keine PM verteilt hat per Email-Verteiler, was sonst die Regel nach Presseterminen ist.
(20.04.2012, 08:16)
Gudrun Bardowicks:   Schön, dfass die Erdferkel ihr Jungtier selbst aufziehen. Jetzt hoffe ich auf ein gesundes Aufwachsen des Jungtiers. Auf jeden Fall ein schöner Zuchterfolg.
(20.04.2012, 00:00)
Werner Schindler:   Na bitte, da hat der Zoo dieses schöne Ereignis doch gebĂŒhrend publiziert. So ein Pressetermin mit anschließendem ansprechenden, bebilderten Artikel in der FR ist ja auch deutlich ansprechender als eine selbstverfasste Mitteilung. Dass das Kleine schon in der Anlage rummacht, ist mir allerdings neu. Anlass fĂŒr einen neuen Besuch. Prima.
(19.04.2012, 20:46)
Holger Wientjes:   http://www.fr-online.de/frankfurt/neues-erdferkel-im-zoo-nachwuchs-bei-den-erdferkeln-im-zoo,1472798,14953696.html

2. Versuch
(19.04.2012, 19:24)
Holger Wientjes:   http://www.fr-online.de/frankfurt/neues-...53696.html

Zeitungsartikel mit Bildern !
(19.04.2012, 19:23)
Liz Thieme:   Der Pressetermin fĂŒr das Erdferkelchen war heute und es ist keine PM rausgegeben worden.
Die Geburt war am 30. MĂ€rz und Ermine zieht das Jungtier selber auf. Inzwischen soll es wohl auch mal in die Schauanlage hinausgucken/laufen.
(19.04.2012, 18:22)
Zoo Frankfurt:   Sind wir nicht alle ein bisschen Pinguin?
Ein origineller Video-Clip ruft zur Spende fĂŒr das neue Pinguin-Haus auf

Zoodirektor Professor Dr. Manfred Niekisch als MĂ€rchenerzĂ€hler im Pinguin-Gehege, Dr. Hartmut Schwesinger als Mann im Frack und viele Pinguine - der originelle und humorvolle Kurzfilm von screen art° productions unterstĂŒtzt die Spendenaktion "Schöner wohnen - ein neues Haus fĂŒr unsere Pinguine" des Frankfurter Zoos.
Der Kurzfilm setzt auf Herz und Humor, wenn in brillianter HD-QualitĂ€t an alle Pinguin-Fans appelliert wird, den Neubau des Tierhauses im Zoo zu unterstĂŒtzen. "Unsere Pinguine brauchen dringend eine grĂ¶ĂŸere und zeitgemĂ€ĂŸe Bleibe", erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch den Spendenaufruf. Noch sind die sympathischen FracktrĂ€ger im Erdgeschoss des Exotariums zu sehen. Der beschrĂ€nkte Platz reicht aber nur fĂŒr die Haltung einer kleinen Pinguinart aus. Daher werden im Zoo Frankfurt zurzeit ausschließlich Eselspinguine gezeigt. "Aber das soll sich Ă€ndern", so Niekisch. Das neue Pinguin-Haus wird drei Pinguinarten beherbergen: Königspinguine, Eselspinguine und Felsenpinguine. Die Kosten fĂŒr den Neubau liegen bei mehr als sechs Millionen Euro. Davon muss der Zoo zwei Millionen Euro selbst aufbringen. Eine Summe, die der Zoo Frankfurt nur mit Hilfe durch Freunde und Partner stemmen kann.
"Bei Pinguinen geht einem doch das Herz auf! Wenn diese wunderbaren Tiere - die uns Menschen ĂŒbrigens aufs Liebenswerteste den Spiegel vorhalten können - Hilfe brauchen, dann sind wir da", begrĂŒndet Fernseh-Regisseurin und screen art°-Inhaberin Ulrike Gehring ihr Engagement. Gemeinsam mit Dr. Hartmut Schwesinger, der im Rhein-Main Gebiet als Marketing-Stratege fĂŒr die Region bekannt ist, war aus der Begeisterung fĂŒr das Projekt heraus die Idee eines filmischen Aufrufes zur UnterstĂŒtzung der Frankfurter Pinguine entstanden. Die Frankfurter Film- und Fernsehproduktion screen art° productions gmbh hat das Projekt gesponsert. "Wir haben uns in der Vergangenheit schon oft fĂŒr den Standort eingesetzt. Doch diesmal sind alle mit besonderem Enthusiasmus dabei", so Gehring.
"Wenn möglichst viele Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet den kurzen Videoclip auf ihre Hompage verlinken, haben die User etwas zu Schmunzeln und können mit einer SMS in wenigen Sekunden Gutes tun", erlĂ€utert Dr. Schwesinger die Idee der gemeinsamen Kampagne. Mehrere Unternehmen haben ihre Bereitschaft dazu schon angekĂŒndigt. Das Video kann ab heute auf der Website der Stadt Frankfurt unter folgendem Link herunter geladen werden: www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=9133211. Anschauen kann man das Video auch auf Facebook unter www.facebook.com/pinguinhausfrankfurt oder auf der Zoo Frankfurt-Website unter www.zoo-frankfurt.de.

Spendenkonto "Pinguine":

Zoo Frankfurt
Postbank Frankfurt
BLZ 500 100 60
Konto Nr. 78328-607

Oder einfach eine SMS an 81190 schicken
Stichwort "ZOO": 10,- Euro
Stichwort "ZOO5": 5,- Euro

Kontakt: Dr. Caroline Liefke, Mobil: 0151-1221 7759
(19.04.2012, 12:49)
Werner Schindler:   Ja, ich neige auch dazu, die offizielle ErklĂ€rung fĂŒr schlĂŒssig anzusehen. Insbesondere bei Tsororos langen Spießen, das Horn von Kalusho war dagegen ja nicht besonders lang. Und fĂŒr Wilderer bringt wohl jeder Hornstummel noch viel Geld. Ich habe leider nicht gefragt, ob die Tiere eine erkennbare Reaktion auf die Hornabnahme gezeigt haben oder noch zeigen. Im Außengehege stand Tsororo unbeweglich an der Hauswand, Kalusho bewegte sich ein wenig hier und dahin.

Ach, nochwas: Der Eingang Rhönstraße wird Mitte 2012 nach Eröffnung des neuen Haupteingangs mit Zooshop tatsĂ€chlich geschlossen, es bleibt nur eine Ausgangs-DrehtĂŒr.
(19.04.2012, 11:20)
Michael Mettler:   Ich denke, dass ein Wilderer selbst die noch vorhandene Hornmasse als ausreichend betrachten wĂŒrde, und tippe da eher auf eine tatsĂ€chliche Risikominimierung fĂŒr den Transport. Immerhin ist die Hebelwirkung bei langen Hörnern sehr groß, wenn sie irgendwo verkeilt werden.
(19.04.2012, 11:01)
Werner Schindler:   Ein sehr erfreuliches Ereignis fĂŒr das Team um Astrid Parys im Grzimek-Haus. Aber vielleicht sollten wir dem Zoo Frankfurt die Gelegenheit gönnen, Details des Erfolgserlebnisses bei dieser Frankfurter "Flaggschiffart" in einer schönen PressererklĂ€rung zu feiern. Im Haus selbst ist noch nichts zu sehen, die Ecke mit den Erdferkel-Boxen ist durch ein Laufgitter ein wenig abgesperrt.

FĂŒr zwei andere langjĂ€hrige Frankfurter rĂŒckt dagegen die Zeit des Abschieds nĂ€her. "Back to the roots". Man hat Tsororo und Kalusho (letzterer im Bild) dazu, wie eine Lehrerin o.Ă€. den um sie gescharten Kindern fachkundig erklĂ€rte, schon die StoßzĂ€hne abgesĂ€gt. Ein Pfleger, der es hörte, konnte darĂŒber nicht lachen.
In einem Aushang wird kommuniziert, die Hörner seien des besseren Tiertransports wegen abgesagt worden. Ob das zutrifft oder ob noch andere Überlegungen mitschwangen, etwa Begehrlichkeiten in punkto Nasenhorn wortwörtlich "die Spitze zu nehmen", kann ich nicht beurteilen.


(19.04.2012, 10:56)
Holger Wientjes:   Ganz tolle Nachricht ! Ich drĂŒck die Daumen, dass alles klappt ! Wird es denn von der Mutter aufgezogen ?
(19.04.2012, 10:34)
Ralf Sommerlad:   Und ich erst: Herzlichen GlĂŒckwunsch!
(19.04.2012, 09:52)
Oliver Jahn:   ENDLICH!!! Eine gute Frankfurter Tradition! Und dringend nötig! Ich freue mich sehr fĂŒr das Team im Grzimek-Haus.
(18.04.2012, 23:36)
Liz Thieme:   Bei den Erdferkeln gibt es Nachwuchs.
(18.04.2012, 21:43)
Zoo Frankfurt:   Buchvorstellung: Wölfe im Yukon

Der bekannte Wolfsforscher, Bob Hayes, erzÀhlt von seiner spannenden Arbeit mit Wölfen

Im April ist Bob Hayes in Deutschland, um sein Buch "Wölfe im Yukon" vorzustellen. Zu dem Vortrag im Zoogesellschaftshaus sind alle eingeladen, die sich fĂŒr Wildnis und Wölfe interessieren.

Buchvorstellung: Wölfe im Yukon
Referent: Bob Hayes
Wann: Freitag, 20. April 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Wer sich fĂŒr das Thema Wölfe im hohen Norden Kanadas interessiert, kommt an Bob Hayes nicht vorbei. Der Wolfsbiologe arbeitete 20 Jahre lang fĂŒr die Regierung des Yukon. Hunderte von Wölfen hat er mit Halsbandsendern ausgerĂŒstet und ihre Beziehungen zu Elchen, Karibus und Dallschafen in allen Regionen des Yukon erforscht. Über seine Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit hat er ein Buch geschrieben, in das er auch umfassendes Fachwissen und historische Befunde eingewoben hat.

Jetzt liegt das Buch mit dem Titel "Wölfe im Yukon" auch in der deutschen Übersetzung vor. In 16 Kapiteln beschreibt der Wissenschaftler darin die Geschichte der Wölfe, der Landschaft und der Tierwelt des Yukon seit der letzten Eiszeit. Er berichtet ĂŒber die Entwicklung des Wolfsmanagements der letzten hundert Jahre und stellt auch seine eigenen Ideen zum Umgang mit den Wölfen im Yukon und anderen Wolfsgebieten vor.

Der Vortrag findet in englischer Sprache statt, zum besseren VerstĂ€ndnis wird es eine deutsche Übersetzung geben. Weitere Informationen zum Buch finden Sie unter www.wolvesoftheyukon.ca.

Die Veranstaltung am 20. April wird von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und dem Zoo Frankfurt durchgefĂŒhrt.
(17.04.2012, 15:29)
Werner Schindler:   Das hatte ich ja schon angeregt, und K.SchĂŒling hat darauf geantwortet.

Aber falls das eventuell (nicht nur mir) zunÀchst entgangen sein sollte: Als erster Verfasser ist nicht C., sondern H. (= Hanne) Scherpner genannt. Da liege ich mit meiner Anregung vom 5.4. doch ziemlich richtig.
(08.04.2012, 17:09)
Ralf Sommerlad:   Man könnte natĂŒrlich auch einfach den Mitverfasser Schildger danach fragen, der ja in Bern aktiv ist ( wenn es ihn nicht endgĂŒltig in die Politik gezogen hat)....
(07.04.2012, 14:23)
Werner Schindler:   @Klaus SchĂŒling: Danke fĂŒr die weitere Info zu dem fraglichen Buch. Es soll also existieren, ist aber nirgends vorhanden, wo es eigentlich sein sollte. Etwas mysteriös. Ich war/bin eher der Meinung, dass es sich um ein unpubliziertes Werk handelt. Bin auf das endgĂŒltige Recherche-Ergebnis gespannt.
Wer noch etwas wissen könnte bzw sollte (aber vielleicht schon gefragt wurde) wÀre wohl die Witwe des Hauptverfassers Scherpner, die auch die Publikation in Milu forciert hat. Dr. Blaszkiewitz steht ja offenbar mit ihr in guter Verbindung.
(05.04.2012, 17:45)
Zoo Frankfurt:   Sehr kostbar, sehr niedlich - Nachwuchs bei den Mhorrgazellen

Am 16. Februar 2012 kam im Zoo Frankfurt das Mhorrgazellen-MĂ€dchen FRANZI
zur Welt. Das Jungtier wurde von seiner Mutter nicht angenommen und wird
deshalb von seinen Pflegerinnen und Pflegern mit der Flasche groß gezogen.

"Mhorrgazellen gelten seit 1980 in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum als
ausgestorben. Jeder Nachwuchs dieser seltenen Tierart ist daher extrem
wertvoll", so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die kleine FRANZI
ist das vierte Kind von Mutter MAI (geboren 2007 im Zoo Frankfurt).
Bereits in der Vergangenheit mussten Jungtiere von MAI mit der Hand
aufgezogen werden. Der Zuchtbock der Frankfurter Mhorrgazellen-Gruppe -
und damit auch FRANZIS Vater - FRANZISKUS (geboren 2005 in MĂŒnchen)
verstarb im September letzten Jahres. Den Namen FRANZI haben die
Tierpfleger der kleinen Gazelle in Erinnerung an ihren Vater gegeben.

FĂŒr Mhorrgazellen gibt es ein EuropĂ€isches Erhaltungszuchtprogramm (EEP),
an dem sich der Zoo Frankfurt beteiligt. Das EEP organisiert die Zucht von
ĂŒber 150 Tierarten innerhalb Europas. "Ziel des Erhaltungszuchtprogramms
ist es, in den Zoos gesunde und stabile Populationen aufzubauen und zu
erhalten. Voraussichtlich im SpÀtsommer dieses Jahres wird der zustÀndige
EEP-Koordinator dem Zoo Frankfurt einen neuen Zuchtbock vermitteln",
erklÀrt Niekisch.

Mhorrgazellen (Nanger dama mhorr) leben ursprĂŒnglich im nördlichen Afrika.
Sie erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 120 cm und zÀhlen zu den
grĂ¶ĂŸten Gazellenarten der Welt. Der Zoo Frankfurt hat sich zwischen 1992
und 2001 mehrfach an der von der Deutschen Gesellschaft fĂŒr internationale
Zusammenarbeit (GIZ) durchgefĂŒhrten Wiederansiedlung der Mhorrgazellen in
Tunesien und Marokko beteiligt.

FRANZI geht es sehr gut. Sie wÀchst und gedeiht, wie es kleine
Mhorrgazellen tun sollen. An Ostern wird sie mit ihren Artgenossen im
Außengehege zu sehen sein.
(05.04.2012, 12:54)
Klaus Schueling:   Scherpner,H. & Schildger,B. 8 2007) "Zoologischer Garten Frankfurt am Main. Seine Baugeschichte."

Ich habe inzwischen mit mehreren Personen gesprochen, die das Buch gesehen haben - immerhin.

Es existiert aber aber weder im Archiv des Zoo Frankfurt noch des Tierparks Berlin.

Ich werde also doch bei Dr. Blaszkiewitz nachfragen (mĂŒssen), von dem das Zitat schließlich stammt.
(04.04.2012, 13:11)
Zoo Frankfurt:   Vortrag

Zehn Jahre Wiederansiedlung der europÀischen Sumpfschildkröte

Die EuropĂ€ische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) ist die einzige heimische Schildkrötenart, und ist vom Aussterben bedroht. Im Rahmen des hessischen Artschutzprojektes werden seit 2002 junge Sumpfschildkröten an verschiedenen Standorten in Hessen ausgewildert. Die Zucht der Tiere erfolgt in Kooperation mit dem Zoo Frankfurt. Die ausgesetzten Tiere werden mit verschiedenen Methoden ĂŒberwacht und die gewonnen Erkenntnisse fließen kontinuierlich in die Verbesserung der LebensrĂ€ume und den Schutz der Art ein. Bisher konnten an insgesamt sieben Standorten in ganz Hessen Tiere angesiedelt werden, weitere Projektstandorte sind geplant.

Referent: Dr. Silke Schweitzer
Wann: Mittwoch, 4. April 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(02.04.2012, 16:29)
Liz Thieme:   Walrode hat ja mehrere. Notfalls wildert man im Ausland.
Wobei das VerhÀltnis mit einigen Wuppertaler Mitarbeitern ja ganz gut ist.
(30.03.2012, 19:04)
Holger Wientjes:   Schade ! Bei befreundeten Zoos kann doch in dem Fall vor allem Wuppertal gemeint sein. Dort wurde doch ein Vogel eingestellt, oder ? Wobei Wuppertal ja auch erst einen zweiten Vogel (zur Verpaarung ?) bekommen hatte.
(30.03.2012, 17:32)
Zoo Frankfurt:   Schuhschnabel-Dame MAUSI verstorben

Am Morgen des 30. MĂ€rz 2012 fanden Pfleger den Vogel leblos in seinem
Gehege. Ob sein Alter die Ursache fĂŒr den ĂŒberraschenden Tod ist, muss
jetzt die Obduktion zeigen.

Das Schuhschnabelweibchen MAUSI gehörte sicher zu den Charaktertieren des
Zoos. Ihr genaues Alter ist nicht bekannt. MAUSI kam als Jungvogel als
Wildfang aus Afrika nach Deutschland. 1990 zog sie von der Stuttgarter
Wilhelma in den Zoo Frankfurt. "Obwohl sie keine Handaufzucht war, war sie
sehr menschenbezogen, erkannte ihre Pfleger und ließ so manchen von ihnen
nur schweren Herzens wieder aus ihrem Gehege hinaus. Anders verhielt sie
sich gegenĂŒber ihren mĂ€nnlichen Artgenossen. Mehrere Versuche der
Verpaarung schlugen fehl, da sie keinen der ihr angebotenen
Schuhschnabel-MĂ€nner fĂŒr geeignet hielt", beschreibt Zoodirektor Professor
Dr. Manfred Niekisch den selbstbewussten Schreitvogel.

Nichts wies in den letzten Tagen auf gesundheitliche Probleme bei dem
Schuhschnabel hin. Die pathologischen Untersuchungen werden in den
nĂ€chsten Tagen Aufschluss ĂŒber die Todesursache geben.

Die Schuhschnabel-Haltung wird der Zoo mit MAUSI nicht aufgeben. Das
schöne Gehege in den Faust-Vogelhallen soll bald wieder mit der
charismatischen und hoch bedrohten Tierart besetzt werden. "Wir haben
bereits Kontakt mit befreundeten Zoos aufgenommen, die SchuhschnÀbel
halten - zum Teil Tiere, die bereits in Frankfurt gelebt haben und dem Zoo
gehören, die aber zur Verpaarung die letzten Jahre in anderen Zoos
verbracht haben", so Niekisch.
(30.03.2012, 17:09)
Klaus Schueling:   @W. Schindler:
Gar nichts, nur dass ich da ĂŒberhaupt keinen Kontakt habe.

Aber ich kann natĂŒrlich auch im Zoo Frankfurt nachfassen.
(25.03.2012, 10:42)
Werner Schindler:   Was spricht dagegen, den Co-Autor Schildger direkt zu fragen? Er sollte es doch am besten wissen. Wenn nicht er, dann der Zoo Frankfurt.

Ist hinderlich, dass Schildger hier im Forum in seiner Frankfurter Zeit öfter keine guten Kritiken - z.B. ĂŒber den Giraffenanlage-Zaun - erhalten hat?
(24.03.2012, 20:48)
Klaus Schueling:   Ja, soviel habe ich bislang herausbekommen:
Das Zitat ist aus dem Sonder-Milu mit Scherpners Bestandslisten.
Wenn mir jetzt hier keiner weiterhelfen kann, muss ich wohl B. Blaszkiewitz fragen, was er da zitiert hat ....

(24.03.2012, 07:54)
Liz Thieme:   Ich habe in einem Sonder-Milu einen Hinweis auf das Werk gefunden, das posthum erschien.
Weitere Hinweise auf den Verlag finde ich auch da nicht.
(23.03.2012, 20:39)
Klaus Schueling:   Kann mir jemand sachdienliche Hinweise zu folgendem Zitat geben?

Scherpner,H. & Schildger,B. 8 2007) "Zoologischer Garten Frankfurt am Main. Seine Baugeschichte."

Wo ist das erschienen?

(23.03.2012, 09:06)
Werner Schindler:   Seit kurzem ist in der ehemaligen Katzenfrett-Anlage des Grzimekhauses das W der beiden neu erworbenen Nördlichen (Hellen) Riesenborkenratten in der Schau. Das Tier gibt sich vertraut, ist gut zu sehen und wird mit seinem attraktiven zweifarbigen Fellmuster auch wahrgenommen (wenn auch oft reduziert auf "Ratte"). Das M befindet sich noch hinter den Kulissen in der QuarantĂ€ne.

Ein erfreulicher Zugang in Frankfurt. Die Art wird derzeit laut ZTL in keinem anderen Zoo in D gehalten.
(14.03.2012, 20:19)
Zoo Frankfurt:   Das Grzimek-Camp im Frankfurter Zoo soll in neuem Glanz erstrahlen

Mit dem 2004 eröffneten Grzimek-Camp wĂŒrdigt der Zoo Frankfurt seinen ehemaligen Direktor, Professor Dr. Bernhard Grzimek. Das Camp, das einer Rangerstation in der Serengeti nachempfunden ist, bietet Einblicke in das Lebenswerk des berĂŒhmten NaturschĂŒtzers. Den 25. Todestag von Bernhard Grzimek am 13. MĂ€rz nimmt der Zoo zum Anlass, das in die Jahre gekommene Camp zu renovieren und um eine kleine Attraktion zu erweitern. Finanziell unterstĂŒtzt wird der Zoo dabei von der Stiftung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Hilfe fĂŒr die bedrohte Tierwelt.
Von 1945 bis 1974 war Prof. Dr. Dr. Bernhard Grzimek Zoodirektor in Frankfurt. Auf seine Initiative geht in den 1950er Jahren die NeugrĂŒndung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) zurĂŒck, deren langjĂ€hriger PrĂ€sident er war und die er zu einer der bedeutendsten Naturschutz-organisationen entwickelte. Im Zoo wird an mancher Stelle das Andenken an den berĂŒhmten Frankfurter bewahrt.
"Die Geburtsstunde des Grzimek-Camps im Frankfurter Zoo hat mit einem Flugzeug zu tun", erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Im Jahr 2001 gelangte eine alte Dornier 27 fĂŒr einen symbolischen Euro in den Besitz der ZGF und wurde mit einer Zebralackierung versehen - ganz nach dem Vorbild von Bernhard Grzimeks "ENTE". "Dass die Do 27 den Blickfang fĂŒr eine Ausstellung ĂŒber das Leben von Bernhard Grzimek bilden und im Zoo stehen sollte, war schnell klar", so Niekisch. Es entstand das Konzept des Grzimek Camps, das in Form einer Dauer-ausstellung zeigt, wer Bernhard Grzimek war, was er fĂŒr den Artenschutz geleistet hat und wie sein Werk heute noch fortlebt und wĂ€chst.
"Die Renovierungsarbeiten am Grzimek-Camp, an dem der Zahn der Zeit genagt hat, sollen die interaktive Ausstellung wieder zu einer Attraktion machen, die zum Verweilen, Entdecken und Informieren einlÀdt", so Niekisch, der auch VizeprÀsident der ZGF ist.
Bis Mai 2012 sollen Feuerstelle und Sitzgelegenheiten sowie alle Informationstafeln erneuert werden. Neu hinzukommen wird eine kleine Gruppe von Holz-Löwen, die zukĂŒnftig Savannen-Flair verbreiten und noch grĂ¶ĂŸere NĂ€he zu den Tieren herstellen wird.
(13.03.2012, 09:54)
Zoo Frankfurt:   Zwei Mal wertvoller Nachwuchs bei den Gold­stirn-Klammeraffen Stadtrat Professor Dr. Felix Semmelroth ĂŒbernimmt die Patenschaft fĂŒr die kleine GABY

Bereits am 25. November 2011 kam Klammeraffen-Baby GABY zur Welt. Mutter OKAMA (geboren im April 2006 in der Stuttgarter Wilhelma) hat ihr Baby nicht angenommen. Die Pfleger fanden das Jungtier auf dem Boden, die Nabelschnur war nicht abgebissen - im Freiland ein Todesurteil fĂŒr einen kleinen Affen. GABY ist das erste Kind der fĂŒnfjĂ€hrigen OKAMA. "Leider kommt es in der Natur hĂ€ufig vor, dass MĂŒtter ihr Erstgeborenes nicht akzeptieren", erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, "sie wissen oft einfach noch nicht, was sie tun mĂŒssen und sind von der Situation ĂŒberfordert." GABY wurde aus dem Gehege genommen und von Hand aufgezogen.
Kulturdezernent Professor Dr. Felix Semmelroth ĂŒbernimmt die Patenschaft fĂŒr das Jungtier: "Ich freue mich sehr ĂŒber die Patenschaft fĂŒr GABY. Es ist ja auch sehr schwer, ihrem Charme nicht zu erliegen. Aber die Übernahme der Patenschaft hat fĂŒr mich und das Kulturdezernat natĂŒrlich nicht nur emotional eine Bedeutung. Wir wissen, wie wichtig Tierpatenschaften sind. Nicht nur fĂŒr die Patinnen und Paten, die ihrer Liebe zu den Tieren damit Ausdruck verleihen, sondern auch fĂŒr den Zoo."
Mehr als 25.000 Euro aus Patenschaftsmitteln konnte der Zoo im vergangenen Jahr fĂŒr Haltungsverbesserungen, TierbeschĂ€ftigung sowie fĂŒr Kamerasysteme zur Beobachtung der Tiere einsetzen. Zurzeit hat der Zoo 1.825 Tierpaten. Zu den beliebtesten Patentieren zĂ€hlen ErdmĂ€nnchen und Eselspinguine. Etwas schwerer verpaten lassen sich zum Beispiel SchĂŒtzenfisch und Azurkopftangare. "Ich hoffe, dass sich fĂŒr diese zwar nicht pelzigen aber deshalb nicht weniger faszinierenden Tiere bald auch noch Fans finden.", sagt Semmelroth.
Vor allem Zoo-TierĂ€rztin Dr. Nicole Schauerte und die Tierpflegerin Anna Zufall haben sich in der Anfangzeit um GABY gekĂŒmmert. WĂ€hrend der Arbeitszeiten war GABY in einem Gehege hinter den Kulissen untergebracht, immer in der NĂ€he ihrer Artgenossen, damit die Bindung an ihre ZiehmĂŒtter nicht zu stark wurde.
In den ersten Wochen wurde GABY alle zwei Stunden mit SĂ€uglingsmilch aus einem Schnuller-FlĂ€schchen gefĂŒttert und auch heute noch trinkt sie aus dem FlĂ€schchen - allerdings nur noch vier Mahlzeiten am Tag, denn Bananen schmecken auch schon ganz gut.
Seit Ende Januar wohnt GABY in den Affenanlagen direkt neben ihren Artgenossen, nur durch ein Gitter getrennt. Die Scheibe zum Besucherraum war zur Eingewöhnung in den letzten Wochen weiß gekalkt. "NatĂŒrlich ist die Neugier der Zoobesucher auf Jungtiere und Neuankömmlinge im Zoo mehr als verstĂ€ndlich", sagt Niekisch, "und darĂŒber freuen wir uns. Aber in der Zoo-Tierpflege mĂŒssen wir uns auch und vor allem um das Wohl unserer Tiere kĂŒmmern - bitte haben Sie deshalb VerstĂ€ndnis fĂŒr vorĂŒbergehend gekalkte Scheiben und Schutzabsperrungen."
Vergangene Woche, am 27. Februar 2012, konnte sich der Zoo ĂŒber eine weitere Klammeraffen-Geburt freuen. SHAKIRA (geboren im November 2002 ebenfalls in der Wilhelma) ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Ihr erstes Kind ELLI musste auch mit der Flasche aufgezogen werden, ist jetzt aber voll in die Klammeraffen-Gruppe integriert. "SHAKIRA hatte nach der Geburt von ELLI im Oktober 2008 mehrere Fehlgeburten. Deshalb freuen wir uns besonders, dass sie ihr zweites Baby liebevoll am Körper trĂ€gt, es sĂ€ugt und behĂŒtet", so Niekisch. Das Geschlecht des eine Woche alten Babys konnte noch nicht eindeutig festgestellt werden, da die Geschlechtsorgane noch nicht voll ausgebildet sind. Vater beider Jungtiere ist ZAC (geboren im Januar 2001 im Twycross Zoo in Großbritannien).
(08.03.2012, 15:07)
Zoo Frankfurt:   Zwei Mal wertvoller Nachwuchs bei den Goldstirn-Klammeraffen
Stadtrat Professor Dr. Felix Semmelroth ĂŒbernimmt die Patenschaft fĂŒr die
kleine GABY

Bereits im November 2011 kam das erste Klammeraffen-Baby zur Welt. Das
weibliche Jungtier musste von einer TierÀrztin und einer Tierpflegerin per
Hand aufgezogen werden. Jetzt hat GABY ihr eigenes Gehege mit
Familienanschluss in den Affenanlagen bezogen. Vergangene Woche konnte
sich der Zoo ĂŒber die Geburt eines weiteren Jungtieres freuen.
Als Kulturdezernent ĂŒbernimmt Professor Dr. Felix Semmelroth die
Patenschaft fĂŒr GABY und unterstreicht damit die Bedeutung von
Tierpatenschaften fĂŒr den Zoo. Gleichzeitig weisen er und Zoodirektor
Professor Dr. Manfred Niekisch auf die Bedeutung des Frankfurter Zoos bei
den Nachzuchten bedrohter Tierarten hin.
(08.03.2012, 10:10)
BjörnN:   Um welche Kuh es sich genau handelt, kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Albrecht.
(05.03.2012, 18:58)
BjörnN:   Um welche Kuh es sich genau handelt, kann ich Ihnen nicht sagen, Herr Albrecht.
(05.03.2012, 18:58)
Frank Albrecht:   @BjörnN
Meinen Sie damit AKURA aus Frankfurt?
(05.03.2012, 16:50)
Frank Albrecht:   @BjörnN
Meinen Sie damit AKURA aus Frankfurt?
(05.03.2012, 16:50)
Frank Albrecht:   @Niedersachse
FĂŒr die Jahre 2010-2011 haben Sie natĂŒrlich recht.
Die Jahre 2010-2011 hatte ich aber nicht mit einbezogen, da ich nur die Gesamtdaten bis Ende 2009 vorliegen und ausgwertet habe.
Hatte ich vergessen zu erwÀhnen.
Aber bitte betrachten Sie sich die F1, F2 und F3 Generationen mal genauer.
FĂ€llt ihnen etwas auf?
Zoos sind weit davon entfernt, nachhaltig zu zĂŒchten.
Auch durch einen Wissenschaftler bestÀtigt.
(05.03.2012, 16:40)
Zoo Frankfurt:   Vortrag

Patagonien - Ein Drama in drei Akten

Patagonien ist ein weit entferntes und weites Land am Ende der Welt. Aber
es ist von atemberaubender Schönheit und geprÀgt von so unterschiedlichen
Landschaften wie den Gletscherfeldern der Anden, den nahezu menschenleeren
Pampas und den von Magellanpinguinen und diversen Robben- und Walarten
bewohnten KĂŒsten.
Vom ersten Akt der Naturgeschichte Patagoniens zeugen Fossilfunde von
Dinosauriern und Riesenfaultieren sowie Felsbilder der ersten menschlichen
Bewohner SĂŒdamerikas. Der zweite Akt des Dramas beginnt mit der Entdeckung
Amerikas durch die EuropĂ€er und ist durch die rĂŒcksichtslose Ausbeutung
der natĂŒrlichen Ressourcen bis an den Rand der Ausrottung vieler Tier- und
Pflanzenarten gekennzeichnet. Akt Drei handelt von den BemĂŒhungen der
NaturschĂŒtzer unserer Tage, nĂ€mlich zu retten, was noch zu retten ist. Ob
das Drama mit einem Happy-End endet, liegt allein in unserer Hand.

Referent: Vortrag von Prof. Dr. Gunther Nogge
Direktor Zoo Köln i.R.
Wann: Mittwoch, 7. MĂ€rz 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(05.03.2012, 16:16)
Niedersachse:   Ich mag ja die Argumentation nicht immer ganz verstehen, aber dass zuletzt 2008 in Deutschland Spitzmaulnashörner geboren sind, deren beiden Eltern in Gefangenschaft geboren sind, ist schlecht weg falsch.
Kingoma in Berlin 2010 (Jasper und Malindi, beides Zoogeburten)
2011 weibliches Jungtier in Leipzig (Ndugu aus Berlin, Serafina aus Leipzig)
2009/2010 Kibibi in Krefeld (Usoni aus ZĂŒrich und Nane aus Berlin)
Ohne groß nachzugucken, 3 Geburten mit Zoo-Eltern.
Lediglich Magdeburg zĂŒchtet noch mit einem Wildfang.
(05.03.2012, 15:15)
BjörnN:   @Frank Albrecht
Zumindest eine der ausgewilderten weiblichen Nachzuchten hat bzw. hatte erfolgreich Nachwuchs.
(05.03.2012, 14:14)
Frank Albrecht:   @KrĂŒmmel
@Liz Thieme
Die nachhaltige Zucht von Spitzmaulnashörnern in Gefangenschaft, wie auch andere Arten, hat sich als Titanic erwiesen.
Nur immer neue WildfÀnge könnten allein zum vermeintlichen "Zucht-Erfolg" verhelfen.
Hier wird der Öffentlichkeit verschwiegen, dass Zoos nicht in der Lage sind Spitzmaulnashörner nachhaltig in Gefangenschaft nach zu zĂŒchten.
1956-2008 wurden in Deutschland gerade einmal 17 Individuen geboren, deren Vater und Mutter auch in Gefangenschaft geboren wurden.
Die letzten zwei 2008.
Das ist mehr als mager.
Kein Wunder also, dass Frankfurt wieder auf WildfÀnge setzt.
Denn Kalusho und Tsororo waren einst auch WildfĂ€nge und haben drei mal (2001 letztmalig) fĂŒr Nachwuchs gesorgt.
Bei WildfÀnge in Gefangenschaft keine Seltenheit.
Bisher haben alle drei Zoogeborenen aber kein Nachwuchs gezeugt.
Auch keine Seltenheit bei Zoogeborenen.
(05.03.2012, 14:09)
Ralf Sommerlad:   Die ZuchtfĂ€higkeit von Kalusho wurde von den Berliner Experten schon vor Jahr und Tag verneint. Ansonsten stimme ich Herrn Mettlers Argumentation vollstĂ€ndig zu.
(01.03.2012, 14:09)
Liz Thieme:   Außerdem sind die Tiere eigentlich viel mehr von der ZGF eingestellt. Die wird keinem Transport zustimmen, wenn eine "Todesfalle" dahinter stecken kann.
Es ist schade, dass die gehen mĂŒssen, va wegen PlĂŒschohr Kalusho. Aber wenn er noch nĂŒtzlich sein kann, finde ich es besser so.
(29.02.2012, 12:15)
krĂŒmmel:   @Michael:
Schon, aber hier wird nach dem Motto "Frankfurter Gene in alle Welt" verfahren (s. Pressemeldung des Zoos unten)!
(29.02.2012, 09:42)
Michael Mettler:   Dann finde ich das Vorhaben noch unverstĂ€ndlicher. Ein Transfer um die halbe Welt und der offenbar geplante Zuchteinsatz in Swasiland dĂŒrften ja wohl kaum weniger aufregend fĂŒr den Nashornbullen sein als eine Verpaarung in gewohnter Umgebung.
(29.02.2012, 08:49)
Niedersachse:   Kalusho ist noch zuchtfĂ€hig. Zum Einen konnte er wegen Tsororo nicht mehr zĂŒchten zum Anderen leidet er unter starker Verkalkung der Nieren, Leber und wohl anderen Organen, wo man Angst hatte, dass sich diese Kalkablagerung lösen und die Adern verstopfen bei zu viel Aufregung wĂ€hrend des Paarung. (Das wurde jedenfalls vor einigen Jahren durchs IZW diagnostiziert)
Aber eigentlich kann Kalusho noch.
(28.02.2012, 22:42)
Michael Mettler:   Einerseits sollen beide Tiere erwiesenermaßen nicht mehr zuchtfĂ€hig sein, andererseits soll der Bulle in Swasiland seine Gene weitergeben...?
(28.02.2012, 22:04)
Liz Thieme:   Ich wusste zwar von dem Wunsch, aber das der nun so schnell realisiert wird...
Auch das Echo schreibt darĂŒber:
>Frankfurter Zoo schickt Nashörner nach Afrika – Ersatz geplant
FRANKFURT.

Der Frankfurter Zoo schickt seine beiden Nashörner nach Afrika: Weil Nashorn-Kuh Tsororo unfruchtbar ist, soll Bulle Kalusho in Swasiland seine Gene weitergeben. „Wir haben keine Chance, hier fĂŒr Kalusho eine Partnerin zu finden“, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch am Dienstag und bestĂ€tigte einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Die Spitzmaulnashörner gehören zur hochbedrohten Unterart Minor – der Frankfurter Zoo hat europaweit die einzigen. Weil die 25 Jahre alte Tsororo nicht alleine zurĂŒckbleiben soll, reisen die beiden DickhĂ€uter voraussichtlich im FrĂŒhsommer nach Swasiland. „Die stehen hier sonst in einer genetischen Sackgasse.“
In Swasiland wartet schon eine Nashorn-Kuh auf den 26 Jahre alten Bullen. ZunĂ€chst sollen sich die beiden Nashörner aber an die neue Umgebung gewöhnen, in einer von Palisaden umgebenen Privatfarm. „Die werden dort nicht einfach aus der Kiste gelassen und können losrennen“, sagte Niekisch. Erst wenn sie sich angepasst haben, werden sie auf das freie GelĂ€nde gelassen, wo ein Ranger tĂ€glich ĂŒber ihr Wohl wacht.
Bis zur Reise mĂŒssen die DickhĂ€uter sich noch an die Holzkiste gewöhnen, in der sie ĂŒber Johannesburg ins östlich gelegene Swasiland geflogen werden. Probleme beim Transport erwartet Niekisch nicht. Schon jetzt hĂ€lt der Zoo in Europa nach Ersatz Ausschau, zwei ostafrikanische Spitzmaulnashörner sollen es sein. Ein genauer Zeitplan stehe noch nicht fest. „Es wird nicht so sein, dass wir ĂŒber Jahre keine Nashörner haben“, sagte Niekisch.<

Kann man fĂŒr Kalusho nur hoffen, dass die Dame in Afrika nicht so drauf ist wie Tsororo.
(28.02.2012, 21:47)
BjörnN:   Der BILD zufolge, wird der Frankfurter Zoo noch in diesem Jahr die beiden letzten SĂŒdafrikanischen Spitzmaulnashörner nach Afrika abgeben. Beide Tiere sind erwiesenermaßen nicht mehr zuchtfĂ€hig. Man möchte auf die Haltung des Ostafrikanisches Spitzmaulnashornes mit Zuchtperspektive umstellen.
(28.02.2012, 19:51)
Zoo Frankfurt:   Frankfurter Gene in alle Welt

Der Frankfurter Tiger-Kater IBAN ist in Polen Vater geworden. Mit Tiger-Dame RATU hat er im Zoo von Warschau drei Babys gezeugt. Die Jungtiere sind wohlauf und werden liebevoll von ihrer Mutter versorgt.

Am 19. Oktober 2011 ging Sumatra-Tiger IBAN aus dem Frankfurter Zoo auf eine Reise der besonderen Art. Er leistet der siebeneinhalbjĂ€hrigen RATU im Zoo von Warschau fĂŒr eine Weile Gesellschaft. "Es hat zwischen ihm und RATU ziemlich schnell gefunkt, und das ist ein besonders schöner Zuchterfolg", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, "denn in europĂ€ischen Zoos leben nur etwa 100 Sumatra-Tiger. Bei einer so kleinen Zoo-Population ist jedes einzelne Individuum wichtig und jede Nachzucht extrem wertvoll".
Nachzuchten und der Austausch von Tieren zwischen europĂ€ischen Zoos werden mittels eines Zuchtbuches organisiert. Im Zoo Frankfurt hatte IBAN zwei erfolgreiche Nachzuchten mit Tiger-Dame MALEA. Die beiden Jungtiere des letzten Wurfes, TARU und ASIM, sind mittlerweile schon richtig groß geworden und können tĂ€glich im Katzendschungel besucht werden. "Sobald wir die beiden an einen anderen Zoo abgegeben haben, kommt IBAN wieder zurĂŒck nach Frankfurt", versichert Niekisch.
Im Freiland sind Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) durch die Abholzung der RegenwĂ€lder fĂŒr Palmöl-Plantagen bedroht. Nur noch etwa 400 Tiere leben in ihrer Heimat auf der indonesischen Insel Sumatra und diese sind zusĂ€tzlich durch Wilderei gefĂ€hrdet. "Jede Nachzucht im Zoo ist ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung, vor allem angesichts des dramatischen RĂŒckgangs der Populationszahlen im Freiland", betont Niekisch.
(22.02.2012, 12:44)
Zoo Frankfurt:   Tigerin DASEEP reist von Wuppertal nach England

Die beiden jungen Tigerdamen DASEEP und TSCHUNA haben heute Mittag den Zoo Wuppertal verlassen und reisen im Rahmen des EuropÀischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) in den Dudley Zoo nach England.
"Mittlerweile ist DASEEP zu einer prĂ€chtigen Tigerin herangewachsen", sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "Sumatra-Tiger sind in der Natur extrem gefĂ€hrdet, nur noch höchstens 400 Tiere leben im Freiland und auch die Population in europĂ€ischen Zoos ist mit 101 Tieren klein. Deshalb ist jedes Tier fĂŒr die Nachzucht extrem wichtig." Das ist auch der Grund fĂŒr DASEEPs Reise nach England, sie soll bald eine eigene Familie grĂŒnden.
"In Dudley dĂŒrfen die beiden Tigerinnen DASEEP und TSCHUNA, die sich mittlerweile wie Geschwister verhalten, noch eine Zeit lang zusammenbleiben", berichtet Niekisch. Tschuna wird sich nach einer Weile aber von ihrer Schwester verabschieden mĂŒssen, weil sie in den Zoo von Whipsnade, einer der grĂ¶ĂŸten Zoos Europas, gebracht wird.
Sumatra-Tigerin DASEEP wurde am 10.09.2010 im Zoo Frankfurt geboren. Da sie von ihrer Mutter MALEA nicht angenommen wurde, musste sie mit der Flasche aufgezogen werden. Viele Frankfurterinnen und Frankfurter haben ihr Schicksal verfolgt. Damit DESEEP nicht alleine aufwachsen musste, wurde sie am 20.10.2010 an den Zoo Wuppertal abgegeben. Hier konnte sie zusammen mit Flaschenkind TSCHUNA, einer Sibirischen Tigerin, groß werden und jetzt gehen beide zusammen auf die große Reise.
(14.02.2012, 07:53)
Zoo Frankfurt:   Vortrag

Wolf und Wildnis in Brandenburg - Neuigkeiten aus einem zentralen
Naturschutzprojekt

Im Mai 2000 wurde die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg gegrĂŒndet.
Rund 12.700 ha sind im Besitz der Stiftung und werden aktuell von ihr
verwaltet. Auf den StiftungsflÀchen soll eine möglichst vielfÀltige
Entwicklung von Wildnis ermöglicht werden. Erste Erfolge sind sichtbar,
auf zwei der FlÀchen hat sich der Wolf angesiedelt und sich in 2011 auch
bereits vermehrt. Diese und weitere spannende Entwicklungen werden von Dr.
Heiko Schuhmacher, Projektleiter der Stiftung Naturlandschaften
Brandenburg, anschaulich vorgestellt. Der studierte Forstwirt und
Ingenieur fĂŒr Landschaftsnutzung und Naturschutz treibt nach mehrjĂ€hriger
TĂ€tigkeit fĂŒr die Landesanstalt fĂŒr Großschutzgebiete Brandenburg und dem
anschließenden Aufbau des Nationalparks Eifel seit 2007 den Ausbau der
Stiftung Naturlandschaften Brandenburg voran.

Referent: Vortrag von Dr. Heiko Schuhmacher, Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Wann: Mittwoch, 1. Februar 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(31.01.2012, 08:33)
Zoo Frankfurt:   Löwen fĂŒr Löwen: Eishockey Löwen starten Spendenaufruf zugunsten der Zoo-Löwen / Erweiterung des Außengeheges geplant

Der Eishockeyklub Löwen Frankfurt startet unter dem Namen Löwen fĂŒr Löwen ab sofort eine Spendenaktion zugunsten der Löwen im Frankfurter Zoo. Ziel ist die Erweiterung des Außengeheges der Löwen-Anlage.
Durch die AufschĂŒttung des Grabens und den Aufbau von Glas- und Mauerelementen könnte die AußengehegeflĂ€che der Löwen im Zoo Frankfurt von derzeit ca. 300 m2 auf ca. 680 m2 erweitert werden. FĂŒr die Besucherinnen und Besucher wĂŒrden damit auch spannende Einblicke geschaffen, die es erlauben, die Tiere aus nĂ€chster NĂ€he zu beobachten. Damit das Gehege entsprechend der vorliegenden PlĂ€ne erweitert werden kann, benötigt der Zoo rund 250.000 Euro.
Stefan KrĂ€mer, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Löwen Frankfurt Eishockey Betriebs-GmbH: "Wir wollen mit Löwen fĂŒr Löwen unseren tierischen Kollegen ein großzĂŒgiges und anregendes Zuhause geben. Die alte Außenanlage ist zwar gut, könnte aber durch die Erweiterung sowohl den Tieren als auch den Besuchern sehr viel mehr bieten. Durch unsere Initiative wollen wir breite UnterstĂŒtzung fĂŒr das Umbauvorhaben in der Öffentlichkeit schaffen und die erforderlichen Spendengelder einwerben. DafĂŒr werden wir als Nachbarn des Zoo Frankfurt wie Löwen kĂ€mpfen."
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch freut sich ĂŒber das Engagement der Eishockey Löwen: "Löwen fĂŒr Löwen" ist eine tierisch gute Idee! FĂŒr unsere beiden Asiatischen Löwen KASHI und KIRI wĂŒnschen wir uns seit Langem eine Erweiterung der Außenanlage. Mehr Platz heißt auch mehr Abwechslung fĂŒr die Tiere und schönere Einblicke fĂŒr unsere Besucher. Mit Hilfe der Löwen Frankfurt und allen, die die Spendenaktion unterstĂŒtzen, können wir den Umbau nun planen und hoffentlich recht bald realisieren. DafĂŒr danke ich herzlich im Namen meines Teams, unserer Besucher und sicher auch im Namen von KASHI und KIRI."
Comedian Henni Nachtsheim ist Schirmherr der Aktion: "Ich bin saustolz, Schirmherr dieser ungewöhnlichen und dennoch passenden Fusion zu sein. Die neuen Eishockey Löwen haben mit Mut, Zusammenhalt und Teamgeist Frankfurt das Eishockey zurĂŒck gegeben! Nun greifen wir unseren Zoo Löwen mit der tollen Aktion unter die Arme und sorgen fĂŒr eine neue Attraktion im Zoo Frankfurt."

FĂŒr die Aktion wurde ein Spendenkonto eingerichtet:
Zoo Frankfurt
Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
Kto.-Nr.: 78328-607
Stichwort "Spende Löwengehege"

Außerdem ist es möglich, die Aktion per SMS-Versand (5 Euro je SMS) zu unterstĂŒtzen: SMS an 81190 mit dem Stichwort "Löwen" schicken.

Alle Informationen finden Sie auch auf Aktionshomepage www.loewen-fuer-loewen.de, die ab sofort im Internet zu erreichen ist.
(16.01.2012, 15:08)
Werner Schindler:   Das mit dem Eingang Rhönstraße leuchtet mir auch nicht recht ein. Ist das offiziell beschlossen (von wem?) oder Gemunkel? WĂ€re schade, denn dort oben kann man (abgesehen von Schönwetter-Wochenenden/Feiertagen) besuchergĂŒnstig ohne Problem und kostenfrei parken und ist gleich im Zoo.
Zwei GrĂŒnde fĂŒr diesen Entschluss kommen mir in den Sinn: a) man spart eine Planstelle an der Kasse ein inklusive Betriebskosten der HĂŒtte, b) man möchte alle Besucher durch den Zooshop schleusen und Umsatz generieren (was ja in Frankfurt auch durchaus Nachholbedarf hat). Hm, der Eingang zum "Mexikaner im Zoo" von der Waldschmidtstraße aus wird aber wohl auch wĂ€hrend der Zoo-Öffnungszeiten offen bleiben?
(09.01.2012, 11:03)
Oliver Ramstedt:   Aha, 11,4 % mehr Besucher, aber den Eingang Rhönstr. schließen wollen, das passt doch nicht zusammen.
(08.01.2012, 22:19)
Zoo Frankfurt:   Erfolgreicher Jahresabschluss - der Zoo Frankfurt freut sich ĂŒber ein Besucherplus von 11,4 Prozent

Über 928.000 Besucherinnen und Besucher kamen im vergangenen Jahr in den Zoo. Das entspricht einer Steigerung um genau 11,42 Prozent im Vergleich zu 2010.

Trotz Großbaustelle im westlichen Zoobereich und verregnetem Hochsommer strömten so viele Besucher in den Zoo, wie seit dem JubilĂ€umsjahr 2008 nicht mehr. Damals statteten dem Zoo zu seinem 150. Geburtstag mehr als 944.000 Menschen einen Besuch ab. In den beiden Jahren danach sanken die Besucherzahlen deutlich unter die Neunhundert-tausendermarke.

"Die GrĂŒnde fĂŒr die erfreuliche Trendwende sehen wir vor allem im Tierbereich", erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. So waren die im Mai geborenen Tigerbabys ein bedeutender Besuchermagnet, ebenso wie der im Februar geborene Okapibulle MAIKO und der kleine Gorilla QUEMBO. "Viele Besucher kamen aber auch, um sich die Fortschritte bei den Bauarbeiten zum neuen Eingang und der neuen BĂ€ren-Anlage anzuschauen", so Niekisch. Es waren aber auch der lange FrĂŒhling und der milde SpĂ€therbst sowie die zahlreichen, gut eingefĂŒhrten Veranstaltungen und Feste, die zum Spaziergang durch den Zoo angeregt haben dĂŒrften. "Ganz wesentlich und hilfreich", so der Zoodirektor, "war die positive Berichterstattung in den Medien. Die vielen Meldungen ĂŒber Jungtiere und die Zooentwicklung dĂŒrften stark zu einer positiven Wahrnehmung des Zoos beigetragen haben."

Niekisch schaut optimistisch in die Zukunft: "Nach wie vor ist es unser Ziel, bald ĂŒber eine Million Besucherinnen und Besucher bei uns im Zoo begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen. Ich bin sicher, dass wir mit der neuen attraktiven Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren und BrĂŒllaffen und dem geplanten Pinguin-Haus auf einem sehr guten Weg dorthin sind."
(05.01.2012, 08:21)
Zoo Frankfurt:   Vortrag

39 Jahre Zootierarzt - und immer noch fast alle Finger!

Wolfram Rietschel hat ĂŻÂżÂœber 10.000 Patienten betreut, vom ErdmĂŻÂżÂœnnchen bis zum Elefanten. Er war 26 Jahre lang der Tierarzt der Wilhelma in Stuttgart. Die Zahnbehandlung eines Jaguars hat ihn eine Fingerkuppe gekostet, sonst hat er alle Sprechstunden heil ĂŻÂżÂœberstanden. Jetzt ist er pensioniert, aber nicht im Ruhestand, seine Erfahrungen werden noch auf der ganzen Welt nachgefragt.

Referent: Dr. Wolfram Rietschel, Zootierarzt Wilhelma a. D.

Wann: Mittwoch, 4. Januar 2012
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal

Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(02.01.2012, 16:37)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltung im Exotarium

19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung:
Reptilienhalle (1. Stock)

Thema der FĂŒhrung:
"Ihr Kinderlein kommet" oder "geht nicht, gibt's nicht"
ĂŒber die Fortpflanzung von Fröschen

Die verschiedenen Fortpflanzungsstrategien bei Fröschen sind schier unglaublich, hier nur einige Beispiele aus dem Exotarium:
- Pfeilgiftfrösche legen Eier an Land, die Kaulquappen werden vom MĂ€nnchen oder Weibchen in wassergefĂŒllte Blattachseln getragen;
- bei Wabenkröten werden die Eier von der RĂŒckenhaut des Weibchens ĂŒberwuchert, es schlĂŒpfen fertige kleine Frösche,
- Antillen-Pfeiffrösche legen Eier an Land, es schlĂŒpfen kleine
Frösche

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.
(20.12.2011, 14:28)
BjörnN:   Demnach mĂŒssten es dort noch zwei sein.
(17.12.2011, 19:53)
Joshua Förg:   ...also leben in Heidelberg nur noch zwei Fossa?
(17.12.2011, 19:32)
BjörnN:   Eine mĂ€nnliche Nachzucht aus Duisburg kam ĂŒber Heidelberg nach Frankfurt. Die Tiere leben im Katzendschungel.
(17.12.2011, 19:24)
Joshua Förg:   Leben die Tiere im Raubtier- oder im Grzimekhaus?
(17.12.2011, 19:19)
Oliver Ramstedt:   Der Frankfurter Zoo hat wieder zwei Fossa.
(17.12.2011, 18:26)
Oliver Ramstedt:   Der Zoo Eingang Rhönstrasse soll mit er Eröffnung des neuen Einganges komplett geschlossen werden. :-(

http://www.ohobby.de/2011/12/13/nur-noch-ein-eingang-fur-den-zoo-frankfurt/
(17.12.2011, 18:23)
Oliver Ramstedt:   Prof. Dr. Manfred Niekisch hat auf dem Vortrag am 06.07.2011 gesagt: Nach vorsichtigen Planungen, soll der Eingangsbereich am 27.06.2012 eröffnet werden.
(17.12.2011, 18:20)
Rattus:   Zoo-Homepage: Die Eröffnung des neuen Eingangs ist fĂŒr das spĂ€te FrĂŒhjahr 2012 geplant.
(15.12.2011, 13:17)
Jan Beensen:   Weiß jemand wann der neue Eingang und die BĂ€renanlage fertig sein sollen?
(14.12.2011, 21:40)
Zoo Frankfurt:   "Programm Sahamalaza": Erforschung und Schutz von kritisch bedrohten
Lemuren in Nordwest-Madagaskar

Die Association EuropĂ©enne pour L®Étude de la Conservation des LĂ©muriens
ist ein Konsortium europÀischer Zoologischer GÀrten und UniversitÀten, die sich dem Schutz und der Erforschung von Madagaskars Lemuren verschrieben
haben. 2004/2005 wurde eine Feldstation im Wald von Ankarafa eingerichtet,
die seitdem Studenten als Ausgangspunkt fĂŒr Forschungsprojekte dient. Dr.
Christoph Schwitzer gibt einen Überblick ĂŒber die Arbeit vor Ort.

Referent:
Dr. Christoph Schwitzer
Bristol Zoo

Mittwoch, 7. Dezember 2011
Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt
18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(06.12.2011, 07:51)
Werner Schindler:   Mal ein bisschen Frankfurter Kaffeesatz gelesen:
Nachdem das einzelne Katzenfrett nach Arnheim retour ist und die SpringmĂ€use nur ein Übergangsbesatz sind, werfe ich als kĂŒnftigen Besatz der Anlage im Grzimekhaus einfach mal unverbindlich Borkenratten in den Ring.
Im Grzimekhaus rechne ich ferner damit, dass sich mittelfristig was bei den Gleichfarbkuskussen tut (hoffe, die Mehrzahl heißt so, habe nicht nachgeschlagen). In der Anlage lebt ein Paar mit einem diesjĂ€hrigen Jungen. Die Eltern sind Geschwister. Ob das bei den wenigen Haltern in Europa (in D sonst keiner) noch lange Bestand hat?

Ein anderes Problem könnte entstehen bezĂŒglich der Mishmi-Takine, welche definitiv fĂŒr die neue Pinguinanlage an der SĂŒdseite des Exotariums weichen mĂŒssen. Welcher Zoo wird sich um diese Gruppe schon reißen (denn gingen nicht bis vor kurzem alle oder fast alle Mishmi-Takine hiesiger Zoos auf nur ganz wenige Ausgangstiere zurĂŒck)?

Und dann ist da ja auch noch die frĂŒhere Nebelparderanlage im Katzendschungel, seit einiger Zeit nur besetzt mit einer Fossa.
Übrigens, weil wir frĂŒher mal darĂŒber diskutiert hatten: die Rostkatzen-Anlage im Katzendschungel ist keine Seniorenresidenz, sondern dort lebt ein Paar, von dem Nachzucht erhofft wird.
(01.12.2011, 17:36)
Werner Schindler:   Es ist auch gut so, dass "davon" nichts mehr drin ist, sprich das Katzenfrett zurĂŒckging nach Arnheim. Als Übergangsbesatz hĂŒpfen jetzt dort WĂŒstenspringmĂ€use, zu denen passt die GrĂ¶ĂŸe der Anlage besser.

Eine Anlage in der Tababteilung des Grzimekhauses (bisher Krallenaffen) ist noch im Umbau fĂŒr Gundis.
(23.11.2011, 22:29)
Holger Wientjes:   "Davon" ist nichts mehr drin...
(20.11.2011, 08:32)
Jörn Hegner:   der zoo frankfurt hat sein letztes katzenfrett abgegeben nach arnheim , habe ich eben gelesen . was ist denn jetzt davon in der anlage drin im nachtierhaus .
(19.11.2011, 12:22)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis MĂ€rz 2012 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend
bis 21.00 Uhr geöffnet. FĂŒr Interessierte bieten wir jeweils eine FĂŒhrung mit wechselnden Themen an.

NĂ€chster Termin: 18. November 2011
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Tierpfleger Thomas HĂŒge

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung:
Reptilienhalle (1. Stock)

Thema der FĂŒhrung:
TaschenlampenfĂŒhrung

Die Geschichte des Exotariums erzĂ€hlt Tierpfleger Thomas HĂŒge. Anschließend kann jeder selbst mit seiner Taschenlampe Jagd auf die
"Nachtgeister" machen.

Bitte Taschenlampen mitbringen!

Ab 15.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.
(15.11.2011, 09:44)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis MĂ€rz 2012 ist das Exotarium jeden Freitag
durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. FĂŒr Interessierte bieten wir jeweils
eine FĂŒhrung mit wechselnden Themen an.

NĂ€chster Termin: 11. November 2011
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung: Reptilienhalle (1. Stock)

Thema der FĂŒhrung:
Von Fröschen und Kröten, Molchen und BlindwĂŒhlen
Überlebensstrategien einer uralten Tiergruppe

Von den zirka 6.000 Amphibienarten sind ca. 1.500 akut vom Aussterben
bedroht, dabei sind Amphibien ein wichtiger Teil des Nahrungsnetzes sowohl
als Vertilger von Insekten und Gliedertieren als auch als Nahrung fĂŒr
viele froschfressende Schlangen und andere Tiere. Doch wie leben
Amphibien? Was brauchen sie, um sich wohl zu fĂŒhlen? Wie werden sie
gehalten und gezĂŒchtet?

Ab 15.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.

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SonntagsfĂŒhrung im Zoo

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem
Sonntag im Monat FĂŒhrungen fĂŒr Zoobesucher an. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr
jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der FĂŒhrung am Sonntag, 13. November 2011

Eier oder lebende Jungen – viele oder wenige?
Hauptsache, es funktioniert!

Die Strategien zur Fortpflanzung der Reptilien und Amphibien sind sehr
unterschiedlich. Wer zĂŒchten will, sollte sich in dieser Frage gut
auskennen. An Beispielen aus dem Exotarium wird erlÀutert, unter welchen
Bedingungen sich verschiedene Reptilien und Amphibien fortpflanzen und mit
welchen Tricks gearbeitet werden muss, damit es mit dem Nachwuchs
klappt.

FĂŒhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
FĂŒhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden

Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6–17 Jahre): 4,00 €

Die FĂŒhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.


Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel. 069-212-33732
(08.11.2011, 13:47)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Die Vogelhaltung im Frankfurter Zoo

JubilÀumsvortrag
Dr. Stefan Stadler, Zoo Frankfurt und Stephan HĂŒbner, Goethe-UniversitĂ€t

12. November, 20.00 Uhr
Ort: Zoo Frankfurt, Faust-Vogelhallen
Eingang ĂŒber Zoo-Eingang Rhönstraße

Am 7. November 1961 öffneten die Vogelhallen des Frankfurter Zoos als
seinerzeit modernstes Vogelhaus der Welt ihre Pforten. Glas statt Gitter,
Landschaften anstelle von KĂ€figen - beim Bau des Tierhauses wurde vielfach
Neuland betreten. Damals wie heute leben hier gefiederte Kostbarkeiten in
einer einzigartigen AtmosphÀre.

Zum 50. Geburtstag der Vogelhallen entfĂŒhren Sie Dr. Stefan Stadler und
Stephan HĂŒbner in die Geschichte des Tierhauses. Zwischen Vogelgezwitscher
und FlĂŒgelrauschen prĂ€sentieren sie besondere Highlights aus der
Vergangenheit und wagen einen Ausblick auf die Zukunft der Vogelhaltung im
Zoo.

Der Eintritt ist frei!
(03.11.2011, 12:59)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis MĂ€rz 2012 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. FĂŒr Interessierte bieten wir jeweils eine FĂŒhrung mit wechselnden Themen an.

NĂ€chster Termin: 28. Oktober 2011
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Tierpfleger Carsten FĂ€rber
Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung: Amazonasbecken (Erdgeschoss)

Thema der FĂŒhrung: Pinguine

Über die Haltung und die Zucht unserer Pinguine, deren Lebensweise und was unsere Pinguin-Gruppe bald erwartet - informiert an diesem Abend Tierpfleger Carsten FĂ€rber interessierte Besucher.

Ab 17.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs: Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.
(26.10.2011, 09:25)
Zoo Frankfurt:   Junge, komm bald wieder!

Der Frankfurter Tiger-Kater IBAN geht heute auf eine lÀngere Dienstreise
der besonderen Art. FĂŒnf Monate nachdem er seine ZeugungsfĂ€higkeit im
Frankfurter Zoo zum zweiten Mal unter Beweis gestellt hat, soll er
Tiger-Dame RATU im Zoo von Warschau fĂŒr eine Weile Gesellschaft leisten.
Dort erhofft man sich von dem elfjÀhrigen Kater die erste erfolgreiche
Nachzucht mit der siebeneinhalbjÀhrigen Tigerin.

Der Nachzucht durch die Zoos kommt beim Tiger - insbesondere beim
Sumatra-Tiger - besondere Bedeutung zu. Der Sumatra-Tiger (Panthera
tigris sumatrae) ist die kleinste lebende Unterart des Tigers. Da sein
Lebensraum auf der indonesischen Insel Sumatra durch die Abholzung der
RegenwĂ€lder zugunsten von Plantagen fĂŒr Zellstoff und Ölpalmen bereits
erheblich eingeschrÀnkt wurde und tÀglich weiter schrumpft, leben nur noch
ca. 400 Tiere in ihrer angestammten Heimat. Diese sind zusÀtzlich von
Wilderei bedroht. "Angesichts des dramatischen RĂŒckgangs der
Populationszahlen ĂŒberall in Asien ist jede Nachzucht im Zoo ein wichtiger
Beitrag zur Arterhaltung", betont Zoodirektor Professor Dr. Manfred
Niekisch.

In europÀischen Zoos leben etwa 100 Sumatra-Tiger, die alle in einem
Zuchtbuch zentral gefĂŒhrt werden. Mittels dieses Zuchtbuches werden die
Nachzuchten und der Austausch zwischen den einzelnen Zoos organisiert.
"Die Warschauer hÀtten uns auch ihre Tigerin geschickt", so Niekisch,
"denn das Interesse an IBANS Genen ist groß, da er noch kaum Jungtiere
gezeugt hat." Das allerdings kam nicht infrage, denn die Frankfurter
Tiger-Anlage ist dafĂŒr nicht groß genug. Und da Tigerin MALEA mit den
beiden Anfang Mai geborenen Jungtieren TARU und ASIM derzeit vollauf
beschĂ€ftigt ist, ist der Zeitpunkt fĂŒr einen Auslandsaufenthalt des
Frankfurter Tiger-Katers ideal.

Im nĂ€chsten FrĂŒhjahr, wenn die beiden Tiger-Jungen nicht mehr von Mutter
MALEA betreut werden mĂŒssen, soll IBAN zurĂŒckkehren. "Und zwar unabhĂ€ngig
vom Zuchterfolg in Warschau", versichert Niekisch.
(19.10.2011, 10:38)
Zoo Frankfurt:   Willkommen SHIRA - der Zoo Frankfurt stellt sein neues Gorilla-Weibchen
vor

Am 20. September kam Gorilla SHIRA aus der Stuttgarter Wilhelma nach
Frankfurt. Nach der notwendigen QuarantĂ€ne ist es fĂŒr das junge Weibchen
nun Zeit, sich an seine neue Familie zu gewöhnen. Zoodirektor Professor
Dr. Manfred Niekisch freut sich ĂŒber den Zuwachs der Gruppe um
SilberrĂŒcken VIATU.

"Noch ist das Gorilla-Weibchen etwas scheu und zurĂŒckhaltend", beschreibt
Zoodirektor Niekisch die Neu-Frankfurterin, "aber das wird sich sicher Àndern. Sie ist sehr aufmerksam und schaut hÀufig durch ein Fenster der
QuarantÀne in das Gehege und den Besucherbereich."

Die siebenjÀhrige SHIRA wurde im August 2004 in Stuttgart geboren. In
Frankfurt ist sie das vierte weibliche Tier der Gruppe. "Noch ist SHIRA
nicht alt genug, um fĂŒr Nachwuchs zu sorgen, aber es ist wichtig, die
Gruppe zu verjĂŒngen", so Niekisch. "Das Weibchen JULCHEN ist bereits 47
Jahre alt und kann keine Kinder mehr bekommen." Wenn sich SHIRA und VIATU
(12) gut verstehen, könnte der kleine QUEMBO, der im Dezember 2010 zur
Welt kam, in etwa zwei Jahren einen SpielgefÀhrten bekommen.

Bei den Frankfurter Gorillas handelt es sich um Westliche
Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla). Ihre ursprĂŒngliche Heimat
sind die westafrikanischen LĂ€nder Kamerun, Gabun, die Demokratische
Republik Kongo sowie die Zentralafrikanische Republik. In ihrer Heimat sind die Flachlandgorillas vom Aussterben bedroht. Lebensraumzerstörung, Bejagung wegen Fleisch und TrophĂ€en, aber auch der Ebola-Virus haben die BestĂ€nde dramatisch reduziert. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) engagiert sich vor Ort fĂŒr den Schutz der sanften Riesen.

Wer sein altes Handy an den Sammelstellen im Zoo abgibt, kann damit auch einen kleinen Beitrag zum Schutz der LebensrÀume und damit der Tiere
leisten. NĂ€hre Informationen zur Sammelaktion findet man unter
www.zoo-frankfurt.de.
(18.10.2011, 11:24)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2011 bis MĂ€rz 2012 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. FĂŒr Interessierte bieten wir jeweils eine FĂŒhrung mit wechselnden Themen an.


NĂ€chster Termin: 14. Oktober 2011

19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: FĂŒhrung durch Dipl.-Biol.
Stephan HĂŒbner

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrung: Reptilienhalle, 1. Stock


Thema der FĂŒhrung:
Mit Giftzahn und Schleuderzunge - Nahrungserwerb bei Reptilien

Die GeschmÀcker sind verschieden, das gilt auch bei den Reptilien. Es gibt
reine Vegetarier genauso wie Insekten- und Fleischfresser, andere mögen
(fast) alles. Welche Reptilien im Exotarium welche Nahrung bevorzugen und
wie sie diese erwerben, wird an einigen Beispielen gezeigt.

Ab 17.00 Uhr gelten die Preise des Feierabendtarifs:
Erwachsene 6 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 3 Euro

Die Teilnahme an der FĂŒhrung ist kostenfrei.
(11.10.2011, 15:16)
Zoo Frankfurt:   Erstmals im Exotarium gezĂŒchtet:

Chinesische Krokodilmolche und
TĂŒrkisgeckos

und Vorstellung des Programms "Winter im Exotarium"

Wer kennt schon Tylototriton shanjing, den Gelben Chinesischen
Krokodilmolch aus der Provinz YĂŒnnan? Die Tiere sehen auf den ersten Blick
aus wie Kunststofftiere "Made in Hongkong": schwarzbraune GrundfÀrbung mit
regelmĂ€ĂŸiger gelber Zeichnung, große glĂ€nzende dunkle Augen, die einem
entgegensehen in der Erwartung, dass man einen Wurm fĂŒr sie mitgebracht
hat. Krokodilmolche gibt es im Exotarium jetzt reichlich. Sie haben
nÀmlich im Sommer Eier gelegt, zum Teil im Wasser, zum Teil an Land. Die
daraus geschlĂŒpften Larven haben gefressen "wie verrĂŒckt" und sind
gewachsen "wie verrĂŒckt", bis sie sich sich dann in ca. 250 junge Molche
verwandelt haben - und das zum ersten Mal im Exotarium trotz vieler
vergeblicher Versuche in den vergangenen 20 Jahren.


Junge TĂŒrkisgeckos (Lygodactylus williamsi)

TĂŒrkisgecko-MĂ€nner sehen aus wie angemalt: Leuchtend TĂŒrkis mit kleinen
schwarzen Fleckchen, wÀhrend die Weibchen und Jungtiere ein Tarnkleid in
GrĂŒn-, Braun- und Bronzetönen haben. TĂŒrkisgeckos kommen aus Tansania und
sind dort bisher nur aus einem Waldgebiet bekannt, wo sie auf stacheligen
Schraubenpalmen leben. Ihre Eier kleben sie im Exotarium in Bambusrohre
oder einfach an die Terrarienwand. Die winzigen Jungtiere sind beim
Schlupf nur ca. 20 mm lang.


Winterprogramm im Exotarium

Das Exotarium des Zoos ist eine kleine Welt fĂŒr sich, denn hier leben all
die Tiergruppen und Tiere, die besondere AnsprĂŒche an Klima und
Lebensbedingungen stellen: SĂŒĂŸ- und Seewasserfische, Reptilien, Amphibien,
Spinnen und Insekten, Korallen, Seeigel und Riesenmuscheln und zu guter
Letzt auch die Pinguine. Um diese Tierwelten zu entdecken schenken wir
Zoobesucher mehr Zeit, und zwar jeden Freitag. Nach der Zooschließung
bleibt das Exotarium bis 21.00 Uhr geöffnet. Um 19.15 Uhr findet bei den
Australischen SĂŒĂŸwasserkrokodilen ein Tropengewitter statt und um 19.30
Uhr startet unser Rahmenprogramm. Denn der Besucher sieht vom Exotarium
höchstens ein Drittel, die ĂŒbrigen zwei Drittel bestehen aus
HaltungsrÀumen hinter den Kulissen, Aufzucht- und TechnikrÀume usw.

Bei dem Winterprogramm erfahren die Besucher vom Team des Exotariums immer
wieder Neues. Ein großer Themenkomplex sind die Tiere. Es geht um deren
LebensrÀume, ihr Verhalten und die Zucht, wobei die Besucher auch
erfahren, wie es in den einzelnen Bereichen hinter den Kulissen aussieht
und was dort geschieht. Je nach Thema kann man einen Blick in den
Brutschrank der Reptilienabteilung werfen, sehen wie neugeborene
Seepferdchen gefĂŒttert werden oder erfahren, wie es sich anfĂŒhlt, wenn ein
RiesentausendfĂŒĂŸler ĂŒber die Hand kriecht.

Bei der AuftaktfĂŒhrung am Freitag, dem 7. Oktober 2011, durch das
Exotarium blicken die Besucher nicht nur hinter die Kulissen, sondern
erfahren auch, was sie sich vom Winterprogramm versprechen können.

(04.10.2011, 17:42)
Zoo Frankfurt:   Sehr verspielt und richtig schlau - Kea ROBIN erhĂ€lt Gesellschaft

"Seit dem Eintreffen der drei Kea-BrĂŒder HOBBIT, IKEA und BLACKY aus dem
Zoo in Bremerhaven ist die Langeweile fĂŒr ROBIN vorbei", freut sich
Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Keas sind sehr sozial und benötigen Gesellschaft.

Als ROBINS GefÀhrtin letztes Jahr verstarb, machte sich der Zoo Frankfurt
sofort auf die Suche nach neuer Gesellschaft fĂŒr den 10-jĂ€hrigen Kea-Mann.
"Keas werden durch ein im Zoo Bristol (UK) gefĂŒhrtes EuropĂ€isches Zuchtbuch (ESB) gemanagt. Adulte, zuchtfĂ€hige, weibliche Tiere sind zurzeit schwer zu bekommen", erklĂ€rt Niekisch. "Wir stehen mit der ZuchtbuchfĂŒhrerin in engem Kontakt und versuchen es weiter." Damit ROBIN nicht noch lĂ€nger alleine bleiben muss, sind seit dem 8. August die drei Bremerhavener BrĂŒder in Frankfurt. Auch sie werden von ROBIN als
Gesellschaft akzeptiert.

ZunĂ€chst wurden HOBBIT, IKEA und BLACKY durch ein Gitter von ROBIN getrennt in der Nachbarvoliere gehalten. Erst als klar war, dass sich die vier mögen, durften sie zusammen. "Man merkt deutlich am Verhalten, dass die drei Bremerhavener Keas, die erst am 11. und 12. MĂ€rz 2011 geschlĂŒpft sind, noch sehr jung sind", sagt Niekisch, "sie sind noch wesentlich aktiver und verspielter als ROBIN; außerdem zeigen sie noch den gelben Schnabel der Jugend." ROBINS Schnabel ist schwarz. Er zieht sich, vor allem beim Fressen, auch gerne mal von den dreien zurĂŒck.

Keas sind Papageien, und Papageien haben oft bunte, schillernde Farben.
Nicht so die Keas, sie sind relativ unauffĂ€llig gefĂ€rbt, ĂŒberwiegend
olivgrĂŒn, allerdings mit leuchtend roten UnterflĂŒgel-Deckfedern, die im
Flug recht auffĂ€llig sind. Die auch Bergpapageien genannten 45 cm großen
Vögel leben in den Gebirgen der SĂŒdinsel Neuseelands . Sie können als eine der wenigen Papageienarten sogar im Schnee ĂŒberstehen.

"Da im Lebensraum der Keas die Nahrung eher knapp ist, untersuchen und
durchstöbern sie schon als Jungvögel alles, was sie umgibt", erlÀutert
Niekisch. Sie ernĂ€hren sich vorwiegend pflanzlich von Samen , FrĂŒchten
, Knospen
, Knollen
und Wurzeln
, nehmen aber auch tierliche Nahrung auf. Da Keas frĂŒher keine Feinde hatten, sind sie nicht scheu. "Auch hier im Zoo kommen sie gerne ans Gitter, um Besucher zu
begrĂŒĂŸen", sagt Niekisch.

Keas sind sogar in der Lage, Werkzeuge zu nutzen
und haben ein sehr gutes technisches VerstĂ€ndnis. Das Öffnen von geschlossenen RucksĂ€cken und MĂŒlltonnen gelingt ihnen problemlos - sie gelten deshalb als sehr intelligent. Am Department fĂŒr Kognitionsbiologie der UniversitĂ€t Wien wird aus diesem Grund intensiv an dieser Art geforscht. Auch in Zoos mĂŒssen die neugierigen Tiere beschĂ€ftigt werden, die Tierpfleger denken sich immer etwas Neues aus.

Keas sind zwar nicht von Aussterben bedroht, ihr Vorkommen ist jedoch auf
ein kleines Gebiet beschrĂ€nkt. Daher ist die Population gegenĂŒber Klimaschwankungen oder Krankheiten recht anfĂ€llig. Im 19. Jahrhundert
wurden Keas zeitweise verdÀchtigt, lebendige Schafe zu jagen. Daher wurden
sie zwischen 1943 und 1946 zur Bejagung freigegeben und fast ausgerottet.
Auch heute noch sind sie aus den genannten GrĂŒnden bei manchen Farmern
nicht unbedingt sehr beliebt.
(04.10.2011, 08:23)
Zoo Frankfurt:   ErdmĂ€nnchen-Babys kurz gesichtet

"Seit ca. drei Wochen war uns klar - die ErdmÀnnchen haben Nachwuchs",
sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, "Die beiden Weibchen waren
plötzlich viel schlanker und oft fĂŒr lange Zeit in ihrer Wurfhöhle
verschwunden. Außerdem sah man an ihren Zitzen, dass sie wohl Junge
sÀugten." Doch gesehen hatte den Nachwuchs bisher noch niemand. Gestern
gelang nun das allererste Handyfoto von den Jungtieren. FĂŒnf ca. 15 cm
große Babys zeigten sich fĂŒr kurze Zeit im auch fĂŒr Zoobesucher
einsehbaren Teil des Warmhauses.

Seit Juli sind die Elterntiere, zwei Weibchen und ein MĂ€nnchen, nun in der
neuen 120 mÂČ großen Anlage mit dem angeschlossenen 20 mÂČ großen Warmhaus.
"Dass sich die Tiere dort wohl fĂŒhlen, stand von Anfang an außer Zweifel",
sagt Niekisch, "doch jetzt haben wir einen zusĂ€tzlichen fĂŒnfköpfigen
Beweis. Sofort nach dem Umsetzen in die neue Anlage haben sich die
Elterntiere gepaart und der Nachwuchs ließ wirklich nicht lange auf sich
warten."

Die Tragzeit bei ErdmÀnnchen betrÀgt ca. 77 Tage. Danach bleiben die Babys
normalerweise noch drei bis vier Wochen gut geschĂŒtzt in der Wurfhöhle
unter der Erde. Wer die kleinen ErdmÀnnchen sehen möchte, muss Geduld
mitbringen. Noch zeigen sich die Tiere nur fĂŒr kurze Zeit, um schnell
wieder in der geschĂŒtzten Wurfbox zu verschwinden. "Aber", so Zoochef
Niekisch, "bei dem schönen Wetter, das fĂŒr das Wochenende vorhergesagt
ist, sind die Chancen nicht schlecht und sicher werden diese niedlichen
Tiere schnell zu großen Publikumslieblingen".
(29.09.2011, 09:09)
Mirko Schmidkunz:   Es gab Nachwuchs bei den Rostkatzen und Kuskussen.

(27.09.2011, 10:47)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

AbendfĂŒhrung
An jedem letzten Freitag, April bis September 2011

Vorprogramm fĂŒr Kinder ab 17.30 Uhr
Kinder, die schon immer einmal ein Nashorn fĂŒttern wollten, sollten
unbedingt beim KinderrÀtsel ab 17.30 Uhr im Nashornhaus mitmachen.
Die Auslosung findet um 18.30 Uhr statt.


AbendfĂŒhrung
19.00 Uhr, Treffpunkt Hauptkasse

Um 19.00 Uhr startet jeweils eine FĂŒhrung nach Zooschluss. Die FĂŒhrungen
sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

FĂŒhrungsthema am 30. September 2011:

Grzimekhaus: Erdferkel, Springhase & Co.
Revierleiterin Astrid Parys

Die Hauptkasse in der Bernhard-Grzimek-Allee 1 ist bis 19.00 Uhr
geöffnet.
Die Kasse Rhönstraße schließt um 17.30 Uhr.
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:

6,- Euro fĂŒr Erwachsene und 3,- Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Eintrittspreis vor 17.00 Uhr: 8,- Euro fĂŒr Erwachsene und 4,- Euro fĂŒr
Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(26.09.2011, 14:46)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
18. Deutsche Zootage

24. September - 25. September
10.00 Uhr - 18.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1

An den Zootagen haben alle Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ein bisschen mehr ĂŒber die Arbeit in einem Zoo zu erfahren. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben ein umfangreiches Programm rund um ihren Alltag und ihre Tiere zusammengestellt. Spielerisch kann man erfahren, wie das Futter fĂŒr die Tiere zubereitet wird oder ob und wie Affen arbeiten.

Auch die Partner des Zoos prÀsentieren sich mit interessanten Aktionen:
Die KfW Bankengruppe setzt sich aktiv fĂŒr die Erhaltung der Artenvielfalt ein. FĂŒr die jungen Zoobesucher gibt es ein Spiel rund um Kiwi MANU, das tierische Patenkind der KfW. Große und kleine Zoobesucher können mit MANU auf Reisen gehen und selbstverstĂ€ndlich auch einen Blick auf den kleinen Kiwi in der Brutstation werfen. Die Fraport AG lĂ€dt an Ihrem Informations- und Mitmachstand zu spannenden Beobachtungen am Mikroskop ein. Wer GlĂŒck hat, kann einen schönen Preis beim Tierquiz gewinnen. Außerdem stellt sich Bioland, der fĂŒhrende ökologische Anbauverband in Deutschland, vor. Und auch der Zoll, der NABU, das Senckenberg Museum, das Main Äppelhaus und die Hessische Gesellschaft fĂŒr Ornithologie HGON sind mit dabei und bieten Informationen und Aktionen rund um das Thema Arten- und Naturschutz an.
Wer möchte, kann beim Eishockey-AusrĂŒstung-Wettanziehen und einer Autogrammstunde am Samstag auf TuchfĂŒhlung mit den Löwen Frankfurt
gehen.

Der Zooeintritt kostet 8,- Euro fĂŒr Erwachsene und 4,- Euro fĂŒr Kinder.
(21.09.2011, 11:10)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
FĂŒhrung
50 Jahre Faust-Vogelhallen - Eine FĂŒhrung durch die Geschichte

Tierpflegerin Stephanie Kadner

17. September 2011, 14.00 Uhr
Faust-Vogelhallen
Treffpunkt: Eingang Faust-Vogelhallen

Im Zuge des runden Geburtstages der Faust-Vogelhallen haben wir drei
SonderfĂŒhrungen in die vielfĂ€ltige Vogel-Welt des traditionsreichen
Tierhauses vorbereitet. Die FĂŒhrung am 17. September befasst sich mit der
Geschichte der Vogelhaltung in Frankfurt und schlÀgt einen Bogen zur
aktuellen Situation.

Eintrittspreis: 8,- Euro fĂŒr Erwachsene und 4,- Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
(13.09.2011, 14:04)
Zoo Frankfurt:   Vortrag
Von den Anden zum Amazonas -
Das Regenwaldschutzprogramm der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt


Die WÀlder am Ostabhang der Anden in Peru gehören zu den biologisch
vielfÀltigsten LebensrÀumen der Erde. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich
die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) fĂŒr die Erhaltung dieser
einmaligen Region ein. Aus der Arbeit vor Ort berichtet die
ZGF-Referatsleiterin fĂŒr SĂŒdamerika.

Referentin: Dr. Antje MĂŒllner,
ZGF-Referatsleiterin SĂŒdamerika
Wann: Mittwoch, 7. September 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.

(05.09.2011, 15:25)
Zoo Frankfurt:   KinonĂ€chte im Zoo Frankfurt

Am 01. September 2011 werden die Zooterrassen nach Sonnenuntergang ein
letztes Mal zum Open-Air Kino. In der unvergleichlichen AtmosphĂ€re des abendlichen Zoos wird der bildgewaltige Kinofilm "Serengeti" aus dem Jahr 2010 zu sehen sein. Im anschließenden FilmgesprĂ€ch sprechen der ZGF-
GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Christof Schenck und Naturfilmer Reinhard Radke ĂŒber
ein jÀhrlich wiederkehrendes und doch einzigartiges Naturschauspiel und
die Zerbrechlichkeit eines der letzten großen Wildnis­gebiete der Erde.

Einlass ist ab 20:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Der Film beginnt bei
ausreichender Dunkelheit. Bei gutem Wetter findet die Veranstaltung
unterhalb der Zoo-Terrassen statt, bei schlechtem Wetter im Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses. FĂŒr das leibliche Wohl sorgt die Bio Gourmet Box. Das erste zertifizierte Bio-Restaurant Frankfurts bietet wĂ€hrend der Veranstaltung kleine Gerichte, Snacks und GetrĂ€nke an,
die ausschließlich aus kontrolliertem biologischem Anbau stammen sowie
alle hausgemacht sind. Die KinonÀchte im Zoo sind eine Veranstaltung des
gemeinsamen Projektes "Naturschutz als Kulturaufgabe" von Zoo und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt(ZGF).
(29.08.2011, 15:18)
Zoo Frankfurt:   VTB Direktbank ĂŒbernimmt Patenschaft fĂŒr Löwe KASHI

Der erste Löwe mit eigenem Festgeldkonto - der neue Hauptsponsor des Frankfurter Eishockey-Teams Löwen Frankfurt ĂŒbernimmt fĂŒr drei Jahre die
Patenschaft fĂŒr den 12-jĂ€hrigen Indischen Löwen KASHI.

Erst vergangene Woche hatten sich die Löwen Frankfurt und ihr neuer
Hauptsponsor VTB Direktbank vor dem Löwengehege des Frankfurter Zoos der
Presse vorgestellt. "Löwenmann Kashi hat sich so passend, spontan und
souverÀn vor den Journalisten und Fotografen ins Bild gesetzt - das war
einfach eine perfekte Kulisse.", sagt der Marketing-Manager der VTB
Direktbank, Magnus Eger. "Das ist sicher ein sehr gutes Omen fĂŒr unsere
Partnerschaft mit den Löwen Frankfurt, und so haben wir spontan eine
3-jĂ€hrige Patenschaft fĂŒr den Löwen Kashi ĂŒbernommen."

Der Preis einer Patenschaft fĂŒr den Löwen ist 2.000 Euro pro Jahr. "Dazu
haben wir Kashi ein symbolisches 3-jĂ€hriges Festgeldkonto ĂŒber 6.000 Euro
angelegt", erklÀrt Oliver Pfluger, Accounting-Manager der VTB Direktbank:
"Ein richtiges Konto können wir nicht einrichten, weil Kashi zwar ein sehr
sympathischer Löwenmann, aber nach deutschem Recht eben nicht rechtsfÀhig
ist. Deshalb werden wir die attraktiven 4 Prozent Jahreszins fĂŒr das erste
richtige Löwen-Konto wohl in Form zusÀtzlicher Fleischportionen
gutschreiben."

"Dass unser Kashi ein charismatisches Tier ist, wissen wir zwar, aber dass
er damit die Herzen seiner neuen Paten so schnell, sozusagen im Sturm
erobert hat, macht uns schon ein bisschen stolz", freut sich Zoodirektor
Professor Dr. Manfred Niekisch. "Das Geld aus der Patenschaft werden wir,
wie bei allen Patenschaften, einsetzen, um die Tierhaltung noch weiter zu
verbessern", so Niekisch weiter. "Danken möchte ich der VTB Direktbank vor allem fĂŒr die Langfristigkeit des Engagements ĂŒber drei Jahre."

Kashi gehört zu einer Löwen Art, die ursprĂŒnglich im Gir-Reservat auf der
Halbinsel Kathiawar in Indien beheimatet ist. Kashi lebt seit 10 Jahren im Katzendschungel des Frankfurter Zoos drinnen wie draußen in Lebensraum Ă€hnlichen Anlagen. Diese sind bewusst so eingerichtet, dass die Tiere die Möglichkeit haben einander aus dem Weg zu gehen und sich zurĂŒckzuziehen.
(25.08.2011, 16:05)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Europas wilde WĂ€lder
Eine live Multivisionsshow von Markus Mauthe, Open Air-Veranstaltung

23. August 2011
21.00 Uhr, Einlass ist um 20.30 Uhr
Zoo Frankfurt, Zooterrassen


Noch gibt es sie in Europa - unberĂŒhrte Waldgebiete durch die BraunbĂ€ren
streifen, in denen BĂ€ume an AltersschwĂ€che sterben und sich der Bartkauz auf die Jagd begibt. Zweieinhalb Jahre war der Fotograf Markus Mauthe im Auftrag von Greenpeace unterwegs, um die Artenvielfalt und Schönheit dieser LebensrĂ€ume mit der Kamera einzufangen. "Europas wilde WĂ€lder" gibt mit wunderschönen, mitreißenden Bildern und live erzĂ€hlten Geschichten einen Einblick in diese faszinierenden WĂ€lder vor unserer HaustĂŒre. Markus Mauthe unterstĂŒtzt die globale Waldkampagne von Greenpeace, die die letzten intakten UrwĂ€lder fĂŒr kommende Generationen bewahren will.

Am 23. August 2011 kommt Markus Mauthe mit der Multimediaschau " Europas wilde WĂ€lder" in den Zoo Frankfurt. Der Eintritt fĂŒr die Veranstaltung ist frei.

Weitere Informationen und Videos der Fotoreisen von Markus Mauthe finden
Sie unter: www.greenpeace.de/multivision
(11.08.2011, 11:15)
Zoo Frankfurt:   Auswilderung junger Sumpfschildkröten

Nach der Renaturierung die RĂŒckkehr: 20 junge PanzertrĂ€ger werden in die neu gestalteten LebensrĂ€ume am Nidda-Knie bei Bad Vilbel in die Freiheit entlassen.

Einst waren Sumpfschildkröten auch an der Nidda verbreitet. Doch bereits im Mittelalter hatten unsere Vorfahren die Tiere zum Fressen gerne und die BestÀnde wurden in ganz Deutschland vor allem als Fastenspeise nach und nach ausgerottet.
Jetzt kehren die ersten EuropĂ€ischen Sumpfschildkröten nach langer Abwesenheit an die renaturierte Nidda bei Bad Vilbel zurĂŒck. Grundlage dafĂŒr ist ein Schutz- und Wiederansiedlungsprojekt, das die hessische AG Sumpfschildkröte seit 12 Jahren ehrenamtlich betreibt.

Die "Vorhut" bilden zunĂ€chst 20 Tiere, die am Montag, 8. August, in ihre neue Heimat entlassen werden sollen. Die Tiere sind nun nach 3 bis 5 Jahren Aufzucht im Zoo Frankfurt groß genug, allen Gefahren zu trotzen und freuen sich auf ihr neues Zuhause.

Aktueller Projektstand in KĂŒrze:
Seit 1999 wurden rund 200 Jungtiere unter der Regie des Frankfurter Zoos nachgezĂŒchtet, die sukzessive seit 2002 in hessischen Naturschutzgebieten ausgewildert werden. Die drei bis vier Jahre alten Jungtiere wurden und werden in der Wetterau in den Naturschutzgebieten "Hölle von Rockenberg", "Nachtweide von Dauernheim" und "Nidderauen von Stockheim", an der Fulda, im Naturschutzgebiet KĂŒhkopf-Knoblochsaue sowie in der Gersprenzaue erfolgreich ausgewildert. Mit der ersten Auswilderung von Sumpfschildkröten an der renaturierten Nidda bei Bad Vilbel kehrt die Art jetzt nach langer Abwesenheit wieder in einen Kernbereich ihres ehemaligen Verbreitungsgebietes zurĂŒck. Die erfolgreiche Renaturierung der Nidda hat fĂŒr die Auenart Sumpfschildkröte wieder zahlreiche neue LebensrĂ€ume geschaffen und erleichtert so die Wiederausbreitung einer fast verschwundenen Art.

Das Projekt im Internet: www.sumpfschildkröte.de

(03.08.2011, 13:54)
Liz Thieme:   Manu, das Kiwi-KĂŒcken ist ĂŒbrigens ein MĂ€nnchen.
Kennt jemand die Geschlechteraufteilung in allen (!) Zoos?
ISIS gibt an: 36,19,1 wobei 0,0,1 1,0 ist, das ist nÀmlich der Frankfurter
(02.08.2011, 21:32)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Zoofest: ZOO ein schöner Tag

06. August - 07. August 2011, 10.00 – 18.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Bernhard-Grzimek-Allee 1

Wir machen es uns ZOO richtig schön: nicht nur mit unseren aktuellen
Neubauprojekten, sondern auch, wenn wir mit unseren Besuchern feiern. Die
Zoomitarbeiter haben unterschiedlichste Spiel- und AktionsstÀnde
aufgebaut und wir haben wieder viele GĂ€ste, die uns helfen, fĂŒr Groß
und Klein ein buntes Programm zu gestalten. Am Samstag wird sich das
Frankfurter PolizeiprÀsidium mit seiner Hundestaffel prÀsentieren. Die
Jugend­feuerwehr ist an beiden Tagen zu Gast und Franky, das Maskottchen
des FSV Kids Club, ist im Zoo unterwegs. Man kann bei LEGO seine
Baumeister-Fertigkeiten verbessern und am Stand des Senckenberg-Museums
dinostarke Basteleien erstellen. Außerdem gibt es jede Menge
Spielaktionen, Gewinnmöglichkeiten und spannende Informationen. Und
natĂŒrlich viele Tiere. Eben alles ZOO richtig schön!

Der Zooeintritt kostet 8,- Euro fĂŒr Erwachsene und 4,- Euro fĂŒr Kinder.
(01.08.2011, 18:12)
Joshua Förg:   Gibt es nicht in Mulouse ein Zuchtpaar von Oncilles?
(01.08.2011, 12:13)
Joshua Förg:   Also ist der Nebelparder generell auf lange Sicht ungeeignet fĂŒr die Haltung in Zoos?!
(01.08.2011, 11:54)
Michael Mettler:   @Ottmar MĂŒller: In anderen Zoos ist die Erwartung seitens der Besucher vielleicht nicht so hoch, wie sie in Frankfurt durch die jahrelange Baustelle vermutlich geschĂŒrt wurde. In Wuppertal oder dem TP Berlin sitzen die Parder ohne aufwĂ€ndige Inszenierung in alten KĂ€figreihen zwischen anderen Katzen, da gelten dann zwangslĂ€ufig andere MaßstĂ€be. Aber auch Hannover hatte seine in den 90er Jahren im alten Raubtierhaus gehaltenen Parder nach wenigen Jahren wieder abgegeben, weil sie fĂŒr das Publikum praktisch nie zu sehen waren - und da bestanden die Versteckmöglichkeiten in einem InnenkĂ€fig klassischer Art gerade mal aus dem Absperrabteil und einem liegenden Baumstamm...

Selbst wenn man Parder fĂŒr Frankfurt bekommen könnte, die andernorts gut fĂŒr das Publikum sichtbar waren, wĂ€re das keine Garantie, dass das nach dem Ortswechsel so bliebe. Nach dem IKEA-Prinzip ("Entdecke die Möglichkeiten!") könnte sich eine vorherige "PrĂ€sentierteller-Katze" in der gut strukturierten Frankfurter Anlage "endlich" auch mal unsichtbar machen - denn wer sagt, dass sie sich unter ihren alten Bedingungen wohl gefĂŒhlt hat, sie hatte möglicherweise bloß keine Alternative!

Auch hierzu ein Beispiel aus meinem Heimatzoo: FĂŒr die alten Kleinraubtieranlagen hatte Hannover viele Jahre lang nach handaufgezogenen Dachsen gesucht, weil man hoffte, auf diese Weise menschenbezogene, tagaktive Exemplare prĂ€sentieren zu können statt eines tagsĂŒber leeren Geheges. Endlich war es dann so weit, drei herangewachsene "Flaschendachse" zogen ein, zeigten sich wie gewĂŒnscht tagsĂŒber - bis sie dann merkten, dass ihnen ohne direkten Menschenkontakt eben doch ein wichtiger Anreiz fehlte, und prompt gingen sie zur arttypischen versteckten Lebensweise ĂŒber. (Und wie ging das wohl weiter? Sie wurden einige Zeit spĂ€ter wieder abgegeben...)
(01.08.2011, 10:10)
Zoo Frankfurt:   Vortrag
Auf den Spuren Rhöner Wildkatzen

Prof. Dr. Eckhard Jedicke gibt einen Überblick ĂŒber die Verbreitung der Wildkatze in der Rhön und die herausragende Bedeutung der Mittelgebirgslandschaft als Biotopverbund. Zudem zeigt er in seinem Vortrag, wie das Nebeneinander von Landnutzung und Naturschutz in der Praxis gelingt.
Prof. Dr. Eckhard Jedicke ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins RhönNatur e.V. und Projektleiter fĂŒr das Wildkatzenprojekt in der Rhön, das von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Allianz Umweltstiftung gefördert wird.

Referenten: Prof. Dr. Eckhard Jedicke,
Stellvertretender Vorsitzender RhönNatur e.V.
Wann: Mittwoch, 3. August 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.

(01.08.2011, 09:58)
Ottmar MĂŒller:   Ich bin der Meinung, dass man es durchaus nochmals mit Nebelpardern versuchen könnte, denn, wie schon im Nebelparderthreat geschildert, gibt es aktive und weniger aktive Tier. Mit der Frankfurter BegrĂŒndung mĂŒssten ja alle Zoos ihre Nebelparder abgeben.
(31.07.2011, 21:46)
Michael Mettler:   @Werner Schindler: MĂŒssen ja nicht gleich Nasenaffen sein - Haubenlanguren z.B. wĂ€ren eine Lösung, die das Asienthema aufgreifen wĂŒrde, nur die Bepflanzung wĂŒrde natĂŒrlich auf eine harte Probe gestellt.

Was die Umstellung fĂŒr die Pfleger betrifft: Gerade in Frankfurt hat es doch Tradition, in TierhĂ€usern zwecks Abwechslung fĂŒr den besucher auch Gegenpole zu setzen. Ich denke da an die Vogelvoliere im alten Raubtierhaus, die KleinsĂ€ugervitrinen und Fenneks im Giraffenhaus, die BaumkĂ€ngurus in der Vogelbrutstation oder die jetzt z.T. sogar mit Reptilien besetzten frĂŒheren KrallenĂ€ffchenvitrinen im Affenhaus, aber auch ohne Besuchereinblick daran, dass hinter den Kulissen der BĂ€renanlage Vögel ĂŒberwintert werden (wurden?). Da dĂŒrfte eine "fremde" Tierart im Katzendschungel auch kein großes Problem darstellen.
(31.07.2011, 21:29)
Gudrun Bardowicks:   Wenn man auf SĂŒdamerikaner umsteigen wĂŒrde wĂ€ren fĂŒr mich auch Tayras, Jaguarundis, Margay/Baumozelot, Salzkatzen oder Oncillen möglich, wobei Margay, Oncille und Tayra wohl schwer zu bekommen sein dĂŒrften, da diese Arten recht selten gehalten und gezĂŒchtet werden.
Bei kleinen asiatischen Raubtierarten fallen mir spontan Binturongs, Fischkatzen, Bengalkatzen oder Asiatische Goldkatzen ein. Bei den Großkatzen, wie im Nebelparderthread bereits genannt, Sri Lanka-Leoparden oder Javaleoparden.
(31.07.2011, 21:16)
Werner Schindler:   @Michael Mettler: Gern, spielen wir's mal ein bisschen durch.

Die Rostkatze hat besondere Bedeutung im Frankfurter Zoo. Die (immer noch?) gesamten Zoo-Rostkatzen Europas und Nordamerikas stammen von Frankfurter Tieren ab. Hier wird das Zuchtbuch gefĂŒhrt. Man hat sich lange und eingehend um neues Blut bemĂŒht, um die Zucht fortfĂŒhren zu können. Und man will diese fĂŒr den Zoo Frankfurt besondere, gefĂ€hrdete Art dann auch nicht nur hinter den Kulissen halten, sondern im Bewusstsein der Leute halten. Die Rostkatzen sind ĂŒbrigens viel öfter und kalkulierbarer zu sehen als es die Nebelparder waren. Ich habe Bilder von ihnen, wie sie sich auf einem warmen Stein wĂ€rmen, wie sie durchs Gehege streifen, wie sie sich in der Ă€ußersten Baumspitze putzen usw., und die Bilder sind alle bei normalen RundgĂ€ngen entstanden.
Fazit: nach meiner EinschÀtzung wird das Rostkatzengehege nicht zur Disposition stehen.

Bei den Nebelpardern wandeln wir insoweit auf Ă€hnlichen Spuren, als ich ebenfalls im Hinblick auf die Dimension des Geheges - die dicht bepflanzte hohe Außenanlage nicht vergessen! - davon ausgehe, dass die Tiere eine gewisse GrĂ¶ĂŸe haben sollten, um ĂŒberhaupt wahrgenommen zu werden. Mit FossagrĂ¶ĂŸe ginge das, mit normaler KleinkatzengrĂ¶ĂŸe wĂ€re es mE schwieriger. Geozoo ist in Frankfurt nicht, aber im Warmhaus Katzendschungel wird sicherlich eine wĂ€rmeliegende Art sinnvoll sein. Wenn man an Raubtieren festhĂ€lt, was bleibt denn da?
Eine bedrohte Leoparden-Unterart wĂ€re eine Option, weiß aber auch nicht, ob es sicherheitsmĂ€ĂŸig geht. Dann kommt man schon bald herunter auf OzelotgrĂ¶ĂŸe. Die ich bisher gesehen habe, waren nicht sonderlich tagaktiv. Wenn ja, wĂ€re es vom optischen her sicher ganz interessant.
Da fĂ€llt mir noch etwas ein, falls Zucht erfolgen soll: fĂŒr welche Arten besteht denn derzeit ein Zuchtstop? Bei den asiatischen Löwen in Frankfurt war das mE zeitweise so, und wohl auch den Fossas?

Dass das Grzimekhaus in nÀchster Zeit gerÀumt wird, sehe ich noch nicht (auch wenn man von vielen SchÀden hört). ME stehen zuvor nach den BÀren noch die Pinguine auf dem Wunschzettel, usw.
Wenn man von den Katzen radikal wegginge, aber bei Frankfurter Arten bliebe:
Die BaumkĂ€ngurus haben eine Außenanlage, sind dort aber laut Pflegerin meist nur nachts. TagsĂŒber hocken sie ohne viel Bewegung innen. In der großen Anlage könnten sie sich gut verstecken. Publikumswirksam wĂ€ren sie bei AktivitĂ€t durchaus, ihr momentanes Gehege liegt relativ abseits. Tamanduas finde ich im Grzimekhaus gut untergebracht, tagsĂŒber sehe ich sie dort hauptsĂ€chlich inbrĂŒnstig in eine Ecke gehĂ€ngt schlafen. Bei den Affenarten kenne ich mich nicht bezĂŒglich ihrer VertrĂ€glichkeit aus, halte mich da raus. Blasskopfsakis sind wohl relativ umgĂ€nglich, auch in einer Gruppe und vegetationsschonend zu halten? Ich merke gerade, dass ich doch eine Hemmschwelle habe, die bisher im Katzendschungel ausschließlich sĂŒdostasiatische Besetzung sĂŒdamerikanisch umzupolen. Wenn ich die tapfer ĂŒberwinde, fĂ€llt mir als Unterbesatz der Waldhund ein, der ja in Frankfurt auch eine Tradition hat. Beim Ozelot war ich da ja auch schon auf Abwegen.
Es ist gar nicht so einfach. WĂ€re ĂŒbrigens auch fĂŒr die Pfleger im Katzendschungel eine ordentliche Umstellung, auf einmal mit Affen oder Beuteltieren zu tun zu haben.

Ich persönlich hĂ€tte nichts gegen einen neuen Versuch mit dem Nebelparder. Als neue Arten wĂ€ren die großen Kleinkatzen Fischkatze und Marmorkatze mit EinschrĂ€nkungen passend. Dann gibt es ja noch eine Menge sehr attraktiver und auch baumbewohnender Schleichkatzen, aber - die sind ja noch eher nachtaktiv. Wieder nichts. Irgendwie komme ich als und als (hessische Redensart) auf sĂŒdostasiatische Affen zurĂŒck, vielleicht weil heute von Nasenaffen die Rede war. Aber das ist TrĂ€umerei.
Von Vogelarten war gar nicht die Rede, aber da kÀme ich vom Handtuch aufs Gesangbuch, das lasse ich lieber.
(31.07.2011, 20:08)
Michael Mettler:   Um im Nebelparder-Thread nicht vom eigentlichen Thema abzukommen, verlagere ich mal hierher.

@Werner Schindler: So weit ich weiß, werden doch in der Schauanlage der Rostkatzen nur alte, nicht (mehr) zĂŒchtende Tiere gezeigt? Da könnte man sich dann genau wie bei den Nebelpardern fragen, was das dem Besucher bringt, denn die Rostkatzen sind in Ruhe nur schwer zu entdecken (Zoofans wissen ja wenigstens noch, in welchem GrĂ¶ĂŸenkaliber man ĂŒberhaupt suchen muss, ONB wohl kaum), und alte Tiere ruhen naturgemĂ€ĂŸ mehr als junge.

Nicht nur hinsichtlich eines Nachfolgebesatzes der Nebelparder-Fossa-Anlage, sondern auch hier sollte die Überlegung erlaubt sein, das ursprĂŒnglich auf asiatische Katzen festgelegte Thema nicht nur vorĂŒbergehend (wie jetzt), sondern vielleicht endgĂŒltig aufzuweichen. Schließlich ist der Frankfurter Zoo ohnehin kein Geozoo und wird auch so schnell keiner werden. Fischkatzen, Goldkatzen oder Rohrkatzen als potenzielle Nebelparder/Fossa-Nachfolger wĂŒrden die Höhe der Anlage wahrscheinlich nicht ausnutzen, Bengalkatzen verlieren sich darin, und von Marmorkatzen kann man allenfalls trĂ€umen. Ob die Absperrmöglichkeiten fĂŒr Leoparden ausreichen wĂŒrden, weiß ich nicht. Bei einer thematischen Freigabe gĂ€be es aber selbst mit vorhandenem Tierbestand reiche Auswahl, zumal ja irgendwann das Grzimek-Haus "gerĂ€umt" werden muss: Warum also nicht z.B. BaumkĂ€ngurus, Weikkopfsakis oder Tamanduas, jeweils mit vergesellschaftetem Bodenbesatz? Auch fĂŒr die Rostkatzenanlage wĂŒrde sich aus dem Zoobestand bestimmt ein publikumswirksamerer Besatz finden lassen.
(31.07.2011, 17:03)
Werner Schindler:   Vor einigen Wochen hatte ich eine ordentliche Diskussion um das Fotografieren im Grzimekhaus losgetreten. Ich hatte versprochen, mich um KlĂ€rung zu bemĂŒhen, da ich von den Forumsteilnehmern am meisten vor Ort bin. Zwischenzeitlich habe ich noch einmal die Revierleiterin dazu gefragt. Ihre Auskunft lautete: Das Fotoverbot in der Dunkelabteilung sei vor "etwa einem Jahr" notwendig geworden, nachdem zuvor u.a. ganze Schulklassen mit Handys wahres Dauerblitzen veranstalteten und dazu die Laserpointer aufkamen. Zuvor sei das Fotografieren auch mit Blitz generell gestattet gewesen (Ob ihr VorgĂ€nger das -ggf. intern- anders handhabte, wollte ich nicht fragen.) Die gleiche Auskunft wie von der Revierpflegerin erhielt ich im letzten Jahr auch von einem dort schon lange tĂ€tigen Pfleger, der hinzufĂŒgte, man habe keine Störungen der Tiere bemerkt. Diese AuskĂŒnfte decken sich mit den Feststellungen verschiedener Forumsteilnehmer, dass definitiv auf Nachschau kein fĂŒr die Besucher erkennbares Verbotsschild existierte.

Seit letztem Jahr wird auf einer Aufklebe-Folie direkt an der EingangstĂŒr (wie ich auch schrieb) gebeten, in der Dunkelabteilung nicht zu fotografieren und keine Laserpointer zu benutzen. Die Bitte, sicher als Gebot zu lesen, macht keinen weiteren Unterschied. Unterbinden will der Zoo damit das störende Blitzlichtgewitter. Fotografieren ohne Blitz wird wie anderswo im Zoo nicht als störend erachtet, ist aber dort im Dunkeln absolut unpraktikabel (und bedarf so keiner speziellen Regelung).
WĂ€hrend der FĂŒtterrunde gegen Mittag oder sonstigen Hantierungen wird in vielen Gehegen jedoch das helle Licht eingeschaltet, und dann geht das Fotografieren ohne Blitz recht gut. Das wird von den Besuchern gern wahrgenommen (sogar Stative sah ich schon) und von den Mitarbeitern nicht beanstandet. Wie hĂ€tte man das aber so dezidiert auf eine Gebotstafel schreiben können?

Diese praktische Möglichkeit hatte ich gemeint mit meinem Fototip, den ich hĂ€tte besser formulieren sollen. Ich halte die Frankfurter Handhabung fĂŒr sehr flexibel, besucherfreundlich und fachlich in Ordnung. Die Besucher verhalten sich auch erfreulich verantwortungsbewusst in diesem Sinn, ermahnen sich oft gegenseitig und nur hier und da sieht man in der Dunkelabteilung noch ein Blitzlicht aufleuchten.

Und ich bin sicher, dass ernsthafte Interessenten in besucherschwĂ€cherer Zeit auf Nachfrage auch die Erlaubnis erhalten, mal mit Blitz in ein Gehege zu fotografieren. Wie fast ĂŒberall, wenn man freundlich fragt.
(28.07.2011, 20:22)
Andreas Murmann:   Gerne: Hier ist das Zitat von S. 36 der FAZ-Rhein-Main-Zeitung von heute:

"In ein paar Jahren werde das GebĂ€ude umgebaut und vergrĂ¶ĂŸert, sagte Zoodirektor Manfred Niekisch gestern bei der PressefĂŒhrung durch die Faust-Vogelhallen anlĂ€sslich des JubilĂ€ums"

...was jetzt genau "in ein paar Jahren" ist, kann man natĂŒrlich unterschiedlich auslegen.
(28.07.2011, 20:05)
Werner Schindler:   Gestern fĂŒhrte Zoodirektor Niekisch, im Hintergrund assistiert von Kurator und Revierpfleger, in einem Pressetermin anlĂ€sslich des 50-jĂ€hrigen JubilĂ€ums der Faust-Vogelhallen einen Schwarm von geschĂ€tzt 20 Journalisten (ĂŒberwiegend Journalistinnen) durch die Vogelhallen. Am Rande einer Unterhaltung hörte ich einige GesprĂ€chsfetzen, die das hier angesprochene Thema berĂŒhren. Niekisch ging also auf die Historie dieses Hauses als eines der Ă€ltesten im Zoo ein, das deshalb in verschiedener Hinsicht nicht mehr heutigen AnsprĂŒchen entspreche. Gleichwohl investiere man aber auch weiterhin in den Vogelhallen.

Ich habe das - wie gesagt nebenbei - eher im Sinn von Maßnahmen zur Instandhaltung registriert, nicht als grĂ¶ĂŸere Erweiterungsvorhaben.

Die (anderweitigen?) AusfĂŒhrungen in der FAZ wĂŒrden mich daher, wenigstens in Kurzform, auch interessieren.
(28.07.2011, 19:53)
Liz Thieme:   Nur komisch, dass die anderen Zeitungen nichts dazu schreiben. Aber alle berichten ĂŒber den Geburtstag der Vogelhallen und die Sonderausstellung.

Und die FNP schreibt sogar: >Einige Jahre werden die Vogelhallen noch stehen mĂŒssen, eine Neugestaltung sei in nĂ€chster Zeit nicht vorgesehen. „Sicherlich sind die Vogelhallen nicht so spektakulĂ€r wie die Tigerbabys“, meint der Zoodirektor. Dennoch erfreuten sich kleine wie große Besucher und Besucherinnen an den vielen unterschiedlichen Vogelarten.<

Könnte die FAZ mal bitte direkt zitiert werden, da dieser Artikel nicht freigeschaltet ist.
(28.07.2011, 17:48)
Andreas Murmann:   Laut FAZ von heute soll das Vogelhaus in den nĂ€chsten Jahren umgebaut und erweitert (!) werden.
(28.07.2011, 10:43)
Sacha:   @Oli: Okay, ich konkretisiere: "stand fĂŒr MICH nicht zur Diskussion":)
(06.07.2011, 10:40)
Oliver Jahn:   @Sacha, nach Svens Anfrage stand das sehr wohl zur Diskussion.
Hier der Satz von Werner Schindler:
"Fotografieren ohne Blitzlicht ist in der Dunkelabteilung nicht untersagt."
Und genau das stimmt eben nicht. Ich fand, auch das war eine Diskussion wert!! :-)
@Michael, deine Theorie ist letztlich auch meine Vermutung.
Und dem Beitrag von WolfDrei kann ich nur aus ganz eigenen Erfahrungen und eigener Überzeugung in allem zustimmen.
(06.07.2011, 10:12)
Michael Mettler:   @Oliver: Na, dann haben wir doch die wahrscheinliche Lösung des RĂ€tsels der so unterschiedlichen Erlebnisse. Wenn ein Revierleiter (sein Engagement und seine Argumentation wohlgemerkt in alen Ehren) eigenstĂ€ndige, von denen des Zoos abweichende Regeln erlĂ€sst und diese nicht per Aushang o.Ä. jederzeit sichtbar "veröffentlicht", sondern lediglich in persönlichen GesprĂ€chen vermittelt, ist es doch kein Wunder, wenn es weder eine einheitliche Linie noch einheitliche Erfahrungen gibt. Womöglich erklĂ€rt das ja sogar die offenbar frankfurt-spezifischen Ermahnungen verschiedener Forumteilnehmer durch Besucher: Vielleicht wurden letztere bei eigenen, vorangegangenen Fotoversuchen im Grzimek-Haus auf ein nirgendwo angeschriebenes Verbot hingewiesen und gaben das dann an ebenso nichtsahnende andere Besucher in generalisierter Form weiter...
(06.07.2011, 10:00)
WolfDrei:   Fazit: Mit einer freundlichen Anfrage und auch der Mitteilung hinsichtlich der Motive und Zwecke des Fotografierens bin ich von Ost nach West, von Cuc Phuong (Languren) nach San Diego (Nilgiritahr und und...), von Frankfurt (Vietnamfleckenroller),Paris (Fingertier), Stuttgart (Nasenaffe - damals beim 1. Besuch nicht zu sehen) nach Prag (Melogale im Nachttierhaus!)nach Plzen (dort auf dem Boden!)und Al Wabra usw. immer gut gefahren und habe die entsprechenden Erlaubnisse (auch mit Blitz) erhalten. Einzige Ausnahme bisher: Nachtsafari Singapur.
(06.07.2011, 09:43)
Sacha:   @Oliver: Letzteres stand auch gar nicht zur Diskussion...;)
Interessant ist der Umstand doch allemal, dass offenbar ein Teil der Forumsteilnehmer ĂŒberzeugt ist, dass es in FRUEHERER Zeit ein Blitzverbot gab und der andere nicht (mit jeweils glaubhaften BegrĂŒndungen). Ich jedenfalls finde bzw. fand es eine Diskussion wert.
Ich hatte nicht das GlĂŒck, Fritz StadtmĂŒller persönlich kennen zu lernen und masse mir kein Urteil ĂŒber seine Arbeitsweise zu. Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass grundsĂ€tzliche Anordnungen in einem Zoo der Direktor zu geben hat. Sonst gibt es nur Verwirrungen (vielleicht auch eine ErklĂ€rung fĂŒr Frankfurt und das Blitzverbot?).
(06.07.2011, 09:35)
Oliver Jahn:   @Sacha, auch wenn es das in der Schweiz nicht gibt, wer das GlĂŒck hatte, Fritz StadtmĂŒller persönlich kennen zu lernen, der weiß, dass es ihm herzlich egal war, welcher der Direktoren gerade am "Ruder" war, er war der, der in SEINEM Revier die Regeln festlegte, und in die ließ er sich von niemandem reinreden, was auch kein Direktor (begonnen bei Grzimek) tat. Meine Fotos waren nicht gewerblicher Art und trotzdem erhielt ich die gleiche Auskunft, wie damals WolfDrei. Was ich aber gern zugeben möchte, ist die Tatsache, dass ich die Antwort vieleicht nur deshalb erhalten habe, weil ich auch gefragt habe. Erhalten habe ich sie auf jeden Fall. Und die "Erlaubnis" bekam ich damals mit einer fĂŒr mich auch nachvollziehbaren BegrĂŒndung. Aber sei es drum, JETZT gibt es auf jeden Fall ein KOMPLETTES Fotoverbot dort, und somit dĂŒrfte die Frage von Sven vom 01.07. beantwortet sein, denn entgegen den Annahmen von Werner Schindler bezieht sich das Fotoverbot aktuell nicht nur auf das Fotografieren mit Blitz, sondern die Zoo-Ordnung schließt es ganz aus.
(06.07.2011, 09:15)
Michael Mettler:   @Sacha: Auch ich hatte frĂŒher schon bei mehreren (wenn auch nicht allen) Besuchen zwischen 1982 und 2007 im Eingangsbereich des Grzimekhauses extra auf ein mögliches Verbotsschild geachtet, denn mir war bewusst, dass sich sowas durchaus mal zwischenzeitlich Ă€ndern kann. Danach war ich bisher nur noch einmal in Frankfurt (2009), und da habe ich - nunmehr mit Digitalkamera - ohnehin nur ohne Blitz fotografiert, versuchsweise auch in der Nachtabteilung; daher weiß ich leider nicht, wann ich das letzte Mal nachgeschaut hatte. Aber auch ich hatte dabei einen Fall, wo mich ein Besucher mit "Packen Sie die Kamera weg, das ist hier verboten" zurechtweisen wollte und ich extra zum Hauseingang zurĂŒckgegangen bin, um nachzuschauen, ob sich etwas geĂ€ndert hatte (hatte sich aber nicht).

@Oliver Ramstedt: Auch da stimme ich Sacha zu. Wer Grundregeln der Fotografie nicht kennt und beachtet - das betrifft allerdings viele Gelegenheitsknipser mit Kamera oder Fotohandy - der erhĂ€lt beim Blitzen durch Glas keine brauchbaren Ergebnisse. Allerdings hat der dann aus Ă€hnlichen GrĂŒnden oft auch Probleme mit dem Fotografieren durch Gitter, bei Gegenlicht usw., so dass er insgesamt nur wenige wirklich gute Zoofotos (und die an Freisichtanlagen) zustandebringen dĂŒrfte.
(05.07.2011, 23:59)
Sacha:   @Liz: Wir haben hier vielleicht ein Problem mit der Zeit. Christian Schmidt ist ja nun schon ein Weilchen nicht mehr Zoodirektor in Frankfurt. Komisch fĂ€nde ich es allerdings schon, wenn ein Revierchef einfach eigenmĂ€chtig Verbotsschilder aufstellen könnte, von denen der Direktor, also sein Vorgesetzter, nichts weiss. Hier in ZĂŒrich jedenfalls funktioniert das nicht so. Die Erlaubnis fĂŒr WolfDrei fĂŒhre ich eher darauf zurĂŒck, dass es sich (auch) um Fotos fĂŒr gewerbliche Zwecke handelte. Und da braucht es vermutlich in jedem Zoo eine Genehmigung (ich kenne jedenfalls keine Ausnahmen).
Als ich damals (ca. 2003/2004) "angeschnauzt" wurde, bin ich extra zurĂŒck zum Eingang gelaufen und habe SOWOHL DAVOR wie direkt IM Eingangsbereich jedes Schild unter die Lupe genommen - nichts von einem Blitzverbot, geschweige denn von einem generellen Fotografierverbot. Also entweder gab es die Schilder zu diesem Zeitpunkt nicht oder sie waren aus irgendeinem Grund abmontiert. Uebrigens durfte am selben Tag eine Besucherin zusammen mit einer Pflegerin zu den Erdferkeln und hat dort - wĂ€hrend der Besuchszeit notabene - haufenweise Blitzfotos gemacht. Das die Besucherin ins Gehege durfte, war sicher eine Ausnahme. Aber auch das Blitzen?
@Oliver Ramstedt: Tut mir leid, aber was Du ĂŒber das Fotografieren mit Blitzlicht schreibst, ist falsch. Ich habe Hunderte von Fotos aus NachttierhĂ€usern und dunklen Aquarien, auf denen man nicht erkennt, dass da eine Glasscheibe dazwischen ist. Es kommt eben u.a. auf den Winkel und Abstand an, von dem man aus das Tier fotografiert. Wenn mans frontal macht, dann wird das tatsĂ€chlich in 99 Prozent der FĂ€lle nichts. Auch das BlitzgerĂ€t selbst hat natĂŒrlich einen Einfluss sowie die Einstellungen. Wenn man es aber richtig macht, dann wird das schon was. Schau mal in diverse ZoofĂŒhrer. Da sind etliche Bilder, meist von tropischen Fischen, mit Blitz geschossen worden. Was ggf. leidet, ist die Farbechtheit. Das kann man mit einem entsprechenden Programm am PC aber wieder einigermassen geradebiegen.

Ich bin zwar immer noch ein BefĂŒrworter der Blitzlichtfotografie, habe inzwischen aber wegen der erwĂ€hnten GrĂŒnde (Handyfotografie, mengenmĂ€ssige Zunahme) ein gewisses VerstĂ€ndnis fĂŒr Blitzverbote, nicht aber fĂŒr ein generelles Fotografierverbot.
Ein Vorschlag zur GĂŒte: Wie wĂ€re es, wenn zum Beispiel bei ExtrafĂŒhrungen das Blitzen erlaubt wĂ€re resp. das "Taglicht" angeschaltet wird und die Tiere mit Futter gelockt werden, damit man sie fotografieren kann (wĂ€re dann quasi ein "Gewittermorgen")? Dies sollte nur an wenigen ausgewĂ€hlten Tagen möglich sein. So stellt man sicher, dass auch nur die echten Tierfotografen Fotos schiessen, welche die Bilder aufbewahren, weil sie fĂŒr sie einen Wert haben und nicht die breite Masse, die am nĂ€chsten Tag die Bilder ohnehin löscht.
(05.07.2011, 23:19)
Oliver Ramstedt:   Wenn hier mehrere sich darĂŒber beschweren das sie schon wegen des blitzens oder gar wegen des fotografierens angemacht werden, wundert mich es sehr, das dann nicht die ganzen Fahrrad oder Laufrad fahrenden Kinder von den Wegen geschimpft werden. Denn die sind im ganzen Zoo verboten wie auch das fĂŒttern aller Tiere.

Aus meinen Beobachtungen in den letzten Jahren kann ich leider berichten, das die Zooordnung null beachtet wird und auch nicht durchgesetzt wird.
(05.07.2011, 21:51)
Oliver Ramstedt:   99% der Fotos mit Blitz werden doch nix und wenn sehen sie schlecht aus. Das Problem ist zwischen Fotograf und Tier nĂ€mlich die Glasscheibe.

Dadurch das in den letzten Jahren die Menge der Kameras und der Kamerahandy's zugenommen hat und leider auch die Laiserpointer immer gĂŒnstiger werden, blieb dem Grzimekhausteam nichts anders ĂŒbrig um die Tiere vor den Blitzlichgewittern und Laiserpointerblendungen zu schĂŒtzen, als ein Verbot (ca. 2009/2010) aus zu sprechen.

Und ich muss sagen seit dem sieht man so einige von den Tieren auch viel eher mal und lÀnger.
(05.07.2011, 21:42)
Liz Thieme:   Also es ist total egal was wer wem wie erlaubt hat, wenn es eine Ausnahme darstellt. Und Herr Schmidt hat vielleicht das Ganze anders gesehen, aber der Revierchef damals (siehe Olis Beitrag) der hat es halt untersagt, er hatte schließlich die Verantwortung fĂŒr die Tiere.

Zitat aus der Zoo-Ordnung, die so auch schon lÀnger besteht:
>Gerne können Sie im Zoo Frankfurt in allen fĂŒr Besucher frei zugĂ€nglichen Bereichen fotografieren und diese Fotos fĂŒr private Zwecke nutzen. Dies bezieht auch die Veröffentlichung auf einer privaten, nicht kommerziell genutzten Homepage und die Veröffentlichung im Rahmen von Fotowettbewerben mit nicht kommerziellem Hintergrund ein. Den Fotos sollte der Hinweis Zoo Frankfurt beigefĂŒgt sein. Von der Foto-Erlaubnis ausgenommen sind das Grzimekhaus sowie das untere Geschoss des Exotariums, wo mit RĂŒcksicht auf die Tiere das Fotografieren nicht gestattet ist.<

Die Bilder werden folgen von den ALTEN Verbotsschildern im Grzimekhaus, damit ihr die auch noch mal bewundern könnt!
(05.07.2011, 19:32)
Sacha:   Unter Christian Schmidt war das Blitzen im Grzimekhaus DEFINITIV ERLAUBT (Quelle: persönliche Mitteilung von Ch. Schmidt). Es gab damals auch keine diesbezĂŒglichen Verbotsschilder (zumindest nicht dauerhaft, evtl. bei Eingewöhnungen). Trotzdem wurde auch ich in dieser Zeit schon von Besuchern "angeschnauzt" (und habe das hier auch schon mal in einem anderen Thread erwĂ€hnt).
Wenn die Frankfurter so auf ihre Finanzen achten wĂŒrden (war vor einigen Jahren die am zweithöchsten verschuldete Stadt Deutschlands) wie auf das (neue) Blitzverbot im Grzimekhaus....
(05.07.2011, 11:06)
Michael Mettler:   Tröstet mich irgendwie, dass ich mit meinen Frankfurter Erfahrungen in Sachen Foto-Mobbing nicht allein bin...
(03.07.2011, 21:51)
Werner Schindler:   Mit meinem Satz: "Das regeln die Besucher untereinander" wollte ich zart das umschreiben, was Michael Mettler und Patrick Kalscheuer passiert ist. Ging mir nĂ€mlich schon ebenso. Frankfurt also diesbezĂŒglich doch ein heißes Pflaster? Aber ich bin wenigstens beruhigt, dass neben mir auch andere das Personal im Grzimekhaus wegen des Blitzens befragt haben und die gleiche bejahende Antwort erhielten wie ich. Aktuell ist das Fotografieren mit Blitz jedoch definitiv untersagt, und das fĂŒhrt regelmĂ€ĂŸig, selbst unter Schulkindern, zu den beschriebenen Szenen.
(03.07.2011, 21:08)
Carsten Horn:   Hmmm, dann sollte man den Frankfurter Zoo vielleicht zukĂŒnftig nur noch mit Bodyguard besuchen, g, obwohl mir dort solches noch nicht widerfahren ist, aber was nicht ist, kann ja noch werden...
(03.07.2011, 19:52)
Patrick Kalscheuer:   Ist mir auch mehrfach passiert, egal ob mit oder ohne Blitz. Gerne auch unter Androhung körperlicher Gewalt. Eine der Tierpflegerinnen hatte sich wĂ€hrend meines damaligen "Tierpflegertages" 2007 ĂŒbrigens dahingehend geĂ€ußert, dass das Fotografieren mit Blitz definitiv erlaubt sei, wenn man aufpasst, nicht direkt in die Augen zu blitzen. Schließlich gĂ€be es ja in der Natur auch ab und an ein Gewitter mit Blitzen. Somit sei das ganze mehr oder weniger "natĂŒrlicher Stress".
(03.07.2011, 16:35)
Michael Mettler:   Was "das regeln die Besucher untereinander" betrifft, wĂ€re Frankfurt fĂŒr mich persönlich kein Maßstab. Das ist der einzige Zoo, den ich je besucht habe, in dem ich schon mehrfach (und bei unterschiedlichen Besuchen) von Zoobesuchern angeschnauzt wurde, wenn ich OHNE Blitz und ohne andere vermeintliche oder tatsĂ€chliche RegelverstĂ¶ĂŸe vor Innen- wie auch Außengehegen fotografiert habe. Es gibt da offensichtlich Besucher, die der Meinung sind, das Fotografieren sei im Zoo grundsĂ€tzlich verboten.
(03.07.2011, 13:50)
Liz Thieme:   Das gewĂŒnschte Verhalten durch Hinweis- und Verbotsschilder haben mit dem Verhalten der Besucher leider nicht immer was zu tun. Daher bestehen hunderte Fotos trotz solcher Verbote und sagen nichts ĂŒber gegebene Verbote aus.
(03.07.2011, 13:38)
Werner Schindler:   Ich bin ebenfalls verblĂŒfft ĂŒber die unterschiedlichen Erfahrungen. Ich habe bis 1991 in Frankfurt gearbeitet, auch in dieser Zeit den Zoo besucht und regelmĂ€ĂŸig im Grzimekhaus Besucher angetroffen, die fotografiert haben (ging ja damals nur mit Blitz). Selbst habe ich damals nicht in Zoos fotografiert. Wenn tatsĂ€chlich ein Blitzverbot bestanden haben sollte und nur mit Ausnahmegenehmigung Fotos möglich waren, mĂŒssten ja Fotos aus dem Nachttierhaus ziemlich selten sein. Sind sie aber in Frankfurt keineswegs.

Was mir auch wenig einleuchtet: es gab kein Verbotsschild, die Band-Ansage spricht trotz ausfĂŒhrlicher sonstiger Hinweise kein Verbot aus und in den ZoofĂŒhrern - z.B. dem von 1987 (der mit den MĂ€hnenwölfen) - sind ausfĂŒhrliche Hinweise zum Verhalten im Nachttierhaus gegeben, wie etwa das Unterlassen von lautem Reden, aber ein Blitzverbot ist nicht erwĂ€hnt.
Auf welchem Weg sollen denn da Besucher von diesem Verbot erfahren haben?

Fotos hinter den Kulissen oder außerhalb der Besucherzeit, wie in VorbeitrĂ€gen erwĂ€hnt, sind natĂŒrlich was anderes. Aber ich glaube, dass die Frankfurter auch da im Rahmen des Möglichen serviceorientiert handeln.

Vielleicht ist in Zoofreunde-Kreisen einfach ein Nachttierhaus im Kopf mit Fotoblitzverbot "besetzt", weil das wohl in anderen NachttierhĂ€usern (den meisten?) so ist? In Prag habe ich letztes Jahr gesehen, dass das sogar recht genau ĂŒberwacht wurde, was in Frankfurt bis heute nicht der Fall ist.
Da regeln das die Besucher eher untereinander.

Naja, ich werde mich um die KlĂ€rung kĂŒmmern. Da fĂ€llt mir noch ein: ich glaube, vor nicht langer Zeit (1-2 Jahre?) hat in Frankfurt der fĂŒr das Grzimek-Haus zustĂ€ndige Kurator gewechselt. Vielleicht war das ebenfalls beim Thema ein Faktor.

@ WolfDrei: Ein dunkler Maki hinter dunkler Wand? Oder doch davor? Jedenfalls Respekt, dass das mit damalige Equipment geklappt hat. Und kein schlechtes Gewissen wegen "ohne Erlaubnis" nötig. Die Art wĂŒrde ich auch gern wieder mal in Frankfurt sehen.
(03.07.2011, 11:02)
Michael Mettler:   @Liz: ... und sind von hinten beleuchtet. Die kenne ich - aber wie gesagt, noch ohne Blitzverbotsschild.
(02.07.2011, 22:55)
WolfDrei:   Ich wills ja gestehen: habe auch geblitzt - ohne Erlaubnis. 1. Besuch in Frankfurt am 5.5.90: da gabs noch einen Koboldmaki. Duster wie im Keller wars!Und ein Apparat, dessen Bild-SchĂ€rfe man mit der Hand einstellen mußte. Dukler Koboldmaki hinter dunkler Wand!Hat aber geklappt!. Ein einziges Mal!
(02.07.2011, 22:16)
Liz Thieme:   Die Schilder hĂ€ngen nicht vor der TĂŒr und auch nicht an der TĂŒr, sondern im Eingangsbereich IM Grzimek-Haus. Rechts an der Wand des Vorsprungs.
(02.07.2011, 21:56)
Michael Mettler:   Ich hatte frĂŒher - in den letzten Jahren war ich nur selten in Frankfurt - extra im Eingangsbereich des Grzimekhauses drauf geachtet und unter den diversen "Gebotsschildern" kein Blitzverbot gefunden - wĂ€hrend z.B. ein solches fĂŒr die Vogelhallen sogar in den ZoofĂŒhrern erwĂ€hnt war.

Vom Fleckenroller habe ich ebenfalls "ganz offizielle" Blitzaufnahmen; damals anlĂ€sslich einer FĂŒhrung vor der Anlage stehend (und zwar wĂ€hrend der Besuchszeit), hatte ich den Kurator gefragt, ob es erlaubt sei, und als Antwort ein "ja, natĂŒrlich" erhalten. Schon interessant, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind.
(02.07.2011, 20:32)
Werner Schindler:   Ich war seit 2008 10-20mal jĂ€hrlich im Zoo Frankfurt und in aller Regel dann auch im Grzimekhaus. Da kein entsprechendes Schild zu sehen war, habe ich mich zu Beginn sicherheitshalber bei langjĂ€hrigen Pflegern inklusive der Revierleiterin ausdrĂŒcklich erkundigt, ob Fotografieren dort möglich ist. Die Auskunft lautete "ja" (mit ErlĂ€uterung). Zahlreiche Besucher fotografierten mit Blitz, das war ganz normal. In einem GesprĂ€ch mit der Revierleiterin vor wenigen Tagen kamen wir zufĂ€llig nochmals auf das Thema Blitzverbot im Grzimekhaus. Dieses sei erst ausgesprochen worden, nachdem mit der weiten Verbreitung der Fotohandys die Blitzerei ĂŒberhand nahm. Bei zuvor ĂŒberschaubarer Zahl von Fotografen, als auch das einzelne Bild noch Geld kostete, sei das kein Problem gewesen. Ich kann aber gern noch einmal genau nachfragen, da das Thema anscheinend interessiert, wann das Blitzverbot (mir erinnerlich etwa 2010) eingefĂŒhrt wurde. Das erfolgte ĂŒbrigens zunĂ€chst mit Text auf einem Blatt Papier auf der Eingangsscheibe, einige Monate spĂ€ter kam die jetzige Folie dazu.

Ich fĂŒge ein Bild bei, aufgenommen am 29.6.2009. Die Folie - sie ist rechts an der TĂŒr angebracht - ist dort noch nicht vorhanden (das Blatt links betraf wohl was anderes).

Wer das Grzimekhaus besucht, errinert sich bestimmt auch an die Ansage, u.a.: "lautes Geschrei und Herumrennen gefĂ€hrdet die Tiere und andere Besucher". Ein Verbot des Blitzens wird dort nicht angesprochen (wĂ€re wohl erfolgt, wenn es zum Zeitpunkt der Aufnahme schon bestanden hĂ€tte). Auch im ZoofĂŒhrer von 2008 ist fĂŒr das Nachttierhaus nur darauf hingewiesen, dass lautes Reden und Geschrei die Nachttiere störe und dass man sich zur Anpassung der Augen Zeit nehmen möge.

Schlage also vor, dass ich mich beim Besuch nĂ€chste Woche nochmal bezĂŒglich der Zeiten fĂŒr die unterschiedlichen Regelungen erkundige. Dass das Blitzen zeitweise nicht gestattet war, wie es die heutigen BeitrĂ€ge aussagen - danke fĂŒr den Hinweis -, habe ich dem Kontext der bisherigen GesprĂ€che nicht entnommen.


(02.07.2011, 19:35)
WolfDrei:   Herrn Jahns Mitteilung kann ich bestĂ€tigen: eine Genehmigung hatte ich in den Neunzigern von Herrn Schmidt erhalten, um den Vietnamroller fotografieren zu können (ein Bild "landete" dann im "Puschmann") - ich bin sicher, daß es auch außerhalb der Besuchszeit war.
(02.07.2011, 17:31)
Oliver Jahn:   Also da ist wohl auch der Begriff "vor kurzer Zeit" subjektiv geprĂ€gt. Ich war Anfang der 2000er Jahre einige Tage im Grzimekhaus und habe dort mitgearbeitet. Da war Fritz StadtmĂŒller dort noch Revierleiter. Und schon zu dieser Zeit bekam ich lediglich von ihm, bzw. von seiner Stellvertreterin und heutigen Revierleiterin dort die Ausnahmegenehmigung, hinter den Kulissen und vor bzw. nach Öffnung fĂŒr die Besucher einige Fotos mit Blitz zu machen. Und bei meinen ersten Besuchen Anfang der 90er wiesen am Eingang ebenfalls schon Schilder darauf hin, dass das Blitzen nicht erlaubt wĂ€re.
(02.07.2011, 14:30)
Werner Schindler:   Im gesamten Nachttierhaus in Frankfurt war jahrzehntelang das Fotografieren auch mit Blitz gestattet. Dies wurde erst vor relativ kurzer Zeit ("mittlerweile" ist subjektiv geprĂ€gt) fĂŒr die Dunkelabteilung geĂ€ndert. Die von Liz Thieme genannte Info am Eingang weist seit letztem Jahr darauf hin. Das gleiche Verbot gilt im ĂŒbrigen fĂŒr Laserpointer, deren Einsatz ebenfalls stark zunahm.
Fotografieren ohne Blitzlicht ist in der Dunkelabteilung nicht untersagt. Das ist jedoch unter den praktischen Gegebenheiten eine oft nur theoretische Möglichkeit. Moderne Kameras erlauben zwar die BewĂ€ltigung vieler frĂŒher fĂŒr unmöglich gehaltener Lichtsituationen. Aber bei ISO 1600 oder spĂ€testens 3200 ist doch idR Schluss mit qualitĂ€tsmĂ€ĂŸig guten - auch das ist subjektiv - Bildern; und bei Kompaktkameras schon weit vorher (an Bridge-Kameras gehe ich möglichst nicht mal ĂŒber ISO 200 hinaus). Andererseits kann man natĂŒrlich sagen, dass ein verrauschtes Foto besser ist als gar keins.
Vielleicht lassen sich mit lichtstarken Objektiven einige etwas hellere Gehege mit ruhigen Bewohnern, etwa die Springhasen oder Greifstachler, ohne Blitz akzeptabel bewĂ€ltigen. Halte ich fĂŒr denkbar. Aber gerade bei Frankfurter "SpezialitĂ€ten" wie den Kiwis, Fingertieren, Fettschwanz- oder Mausmakis usw habe ich bisher keine guten blitzlosen Aufnahmen gesehen. NĂ€chtlich dunkle Gehege mit sich schnell bewegenden Tieren zwischen Astwerk setzen einfach Grenzen. Und es sollte auch bedacht werden, dass bei Fotografieren ohne Blitz in relativer Dunkelheit der AF-Meßstrahl, ob mit Meßblitzen oder Infrarot oĂ€, eine Wirkung Ă€hnlich einem Laserpointer erzeugt.
(02.07.2011, 10:56)
Liz Thieme:   Mittlerweile? Das ist schon lĂ€nger so.
Mit Blitz auf jeden Fall nicht und so weit ich mich richtig erinner eigentlich grundsÀtzlich. Denn man kann nicht immer kontrollieren, ob die Leute die eine Kamera zum Foto ansetzen auch den Blitz aushaben.
Im Eingangsbereich hÀngen Bilder mit einem Schlanklori, der auf Verbote hinweist.
Da ist er einmal beim Fotografieren durchgestrichen, auf einem weitern macht er "psssst" und an die/das andere/n kann ich mich nicht mehr erinnern.
(01.07.2011, 21:48)
Sven P. Peter:   "Fotografieren ist dort in der Nachtabteilung mittlerweile nicht mehr gestattet."

Generell oder nur mit Blitz?
(01.07.2011, 20:20)
Werner Schindler:   Hier ein kurzes Frankfurt-Update.
Ins Auge fĂ€llt vor Ort zunĂ€chst die große Baustelle (neuer Haupteingang und neue BĂ€renanlage). Da bin ich schon gespannt, die Planung verspricht einiges. Der Baufortschritt wird auf der Website des Zoos dokumentiert, so dass ich dies hier ĂŒberspringen kann. Ich beschrĂ€nke mich daher auf Infos, die fĂŒr Besucher, welche in nĂ€chster Zeit nach Frankfurt wollen, interessant sein könnten.

Das grĂ¶ĂŸte Publikumsinteresse genießt derzeit die Sumatratiger-Familie. Mutter Malea war mit den beiden kleinen Jungen im Katzendschungel (Innengehege) auf nĂ€chste Distanz ausgiebig im gemeinsamen Spiel zu sehen. Da die Besucher sowohl ebenerdig als auch auf zwei Ebenen von der Empore schauen können, fanden alle ihren Platz. Die Fossa nebenan nahm den Trubel gelassen und hatte zumindest zeitweise auch Aufmerksamkeit ("Mama, hier liegt ja ein ErdmĂ€nnchen").

Das junge Okapi ist bisher nur wĂ€hrend kurzer Zeiten zu sehen. Die weitaus meiste Zeit liegt es im Stall ab. Das beigefĂŒgte Foto (hoffentlich hat das geklappt, Erstversuch) zeigt, wie es nach kurzem SĂ€ugen bei der Mutter - sie ruft es wohl, aber das kriegt man ja akustisch nicht mit - spornstreichs wieder zum Abliegeplatz im Stall strebt. Das zweite Okapiweibchen ist bisher nicht trĂ€chtig, vielleicht klappts noch (der Bulle "Deto" ist ja ein wenig höher als sein VorgĂ€nger).

Im Grzimekhaus gab es dieses Jahr Nachwuchs bei den Kowaris sowie beim Gleichfarbkuskus. Bei letzterem ist das Junge im Beutel. Leider ist bei beiden Arten die Zuchtbasis Ă€ußerst schmal (wohl klar, wenn die Arten sonst kaum ein Zoo in unseren Breiten hĂ€lt).
In die Kuskusanlage ist der mÀnnliche Kurzschnabeligel umquartiert worden. Er ist dort gegen Mittag sehr aktiv zu sehen, was im bisherigen Gehege in der Tagabteilung kaum einmal der Fall war.
Bei der FĂŒtterungsrunde zwischen 12 und 1 Uhr zeigten sich das Kuskuspaar ebenfalls schön.
Das junge Fingertier hat derzeit etwa 2/3 der GrĂ¶ĂŸe seiner Mutter. Es ist regelmĂ€ĂŸig zu sehen. Ebenfalls sehr publikumskooperativ sind die Kiwis. Nachdem der vorherige Bewohner der Anlage diesbezĂŒglich völlig unzuverlĂ€ssig war, sind die derzeitigen beiden Bewohner sehr aktiv, oft direkt vor den Besuchern.

Ein Hinweis zum Grzimekhaus: Fotografieren ist dort in der Nachtabteilung mittlerweile nicht mehr gestattet. Das ist schade, aber wer gesehen hat, wie es in letzter Zeit zuging, wenn eine Schulklasse oĂ€ mit ihren Handys durchgezogen ist, kann die Entscheidung verstehen. Ein neuer Effekt ist mir die letzten Male aufgefallen: kleine Kinder haben reflektierende Streifen an Kleidung und Schuhen, um im Straßenverkehr gesehen zu werden. Im dunklen Nachttierhaus blinkt und glitzert das dann manchmal in allen Lichteffekten.

Die aus meiner Sicht sehr schöne Gorilla-Außenanlage im Borgoriwald (kein Golfrasen, sondern Bewuchs mit Hochstauden, BĂŒschen usw) wird leider von den Gorillas eher spĂ€rlich genutzt. Am Mittwoch waren sie gar nicht draußen. So ist es doppelt schade, dass die Drills die eigentlich gemeinsame Außenanlage nicht aufsuchen dĂŒrfen.
Die Bonobos sind viel mehr draußen auf ihrer Anlage. Die sehr beliebte Seniorin "Margrit" ist im 60.en Lebensjahr und wird doch langsam ein bisschen datterich, das Kauen geht langsam usw. Was auch zum Abrutschen im Rang gefĂŒhrt hat, den Clan fĂŒhrt jetzt eine rĂŒstige Mittvierzigerin.

Besonders gefreut hat mich, dass der Zoo wieder einen Bartgeier erhalten hat. Die Frankfurter sind ĂŒber die ZGF ja auch langjĂ€hriger Partner im Auswilderungsprojekt (welches weiterhin gute Fortschritte macht, heuer gab es in Österreich neben dem im zweiten Jahr erfolgreichen Paar weitere hoffnungsvolle AnsĂ€tze). Hoffentlich geht es diesmal im Zoo gut, nachdem 2010 beide Vögel des potentiellen Zuchtpaars aus letztlich ungeklĂ€rter Ursache verendeten. Mit neuer Zucht wird es dauern, da das jetzige Weibchen die Narrenkappe trĂ€gt. Aber auch so ein imposanter Anblick, hier bleiben viele Besucher stehen. Und das Gehege vermittelt einen sehr guten Eindruck von den Strukturen an einem natĂŒrlichen Bartgeierbrutplatz.

Sehr genossen habe ich schließlich wieder die Ruhe in den VogelbĂŒschen. Hier sitzt es sich in aller GemĂŒtlichkeit, um zB den Bienenfressern bei ihren stĂ€ndigen AktivitĂ€ten zuzuschauen. Beim Insektenfang nĂ€hern sie sich ohne Scheu auf wenige cm.
Die Faust-Vogelhallen feiern dieses Jahr mit vielen Veranstaltungen ihr 50jÀhriges Bestehen.



(01.07.2011, 20:19)
Zoo Frankfurt:   GroßzĂŒgig geschnitten, lichtdurchflutet und mit riesigem Garten

Jetzt kann gebuddelt, getobt und gesonnt werden - die ErdmÀnnchen haben
ihre neue Anlage zwischen Borgori-Wald und Afrika-Savanne bezogen. Neben
einem Haus im GewĂ€chshausstil steht den ErdmĂ€nnchen eine großzĂŒgige und
naturnah gestaltete Außenanlage zur VerfĂŒgung.

"Die Lieblingstiere vieler unserer Zoobesucherinnen und Zoobesucher haben
schon lange eine neue Anlage verdient. Nun steht unseren ErdmÀnnchen ein
insgesamt 120 mÂČ großes, sonnenzugewandtes Areal mit Innen- und Freigehege
zur VerfĂŒgung", freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Das 20
mÂČ große Floratherm Âź - GewĂ€chshaus basiert auf einer Warmhauskonstruktion
und wurde von der Kuno Krieger GmbH in Herdecke zur VerfĂŒgung gestellt. Im
Winter und bei schlechtem Wetter dient es den Tieren als RĂŒckzugsbereich.
Durch die teilweise Ausstattung mit volldurchsichtigem Isolierglas sind
die beliebten Schleichkatzen - im Gegensatz zur alten Anlage - ganzjÀhrig
gut zu beobachten.

Die 100 mÂČ große Außenanlage ist dem Lebensraum HalbwĂŒste nachempfunden:
Feiner Kies, große Wackersteine und wenige Pflanzen erwecken den Eindruck
einer Savanne. "Die ErdmĂ€nnchen gestalten sich ihre Wohnung in kĂŒrzester
Zeit ganz nach ihrem eigenen Geschmack", erlÀutert Niekisch. "Sie graben
sich Höhlen und GĂ€nge, schĂŒtten HĂŒgel auf und sonnen sich auf Steinen und
BaumstÀmmen."

Drei ErdmÀnnchen, zwei Weibchen und ein mÀnnliches Tier, sind bereits in
ihren "Glaspalast" eingezogen. Dort haben sie schon mit der Umgestaltung
ihrer neuen Heimat begonnen. Am 8. Juni erkunden sie zum ersten Mal den
großen Außenbereich. "Wir hoffen, dass sich die Tiere in ihrem neuen Reich
wohl fĂŒhlen und sich bald paaren. Dann bevölkert vielleicht schon im Laufe
der nÀchsten Monate ein ganzer Clan der geselligen Tiere die neue Anlage",
hofft der Zoodirektor.

Finanziert wurde die Anlage durch Einnahmen aus Tierpatenschaften und
mithilfe von Sponsoren. "Bei unseren Tierpaten stehen die putzigen
ErdmÀnnchen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Wir möchten allen unseren
Tierpaten bei dieser Gelegenheit herzlich danken. Der Bau der Anlage zeigt
eindrĂŒcklich, dass die Tierpatenschaften der Haltungsverbesserung
zugutekommen", so Niekisch.

Ilona Krieger, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Kuno Krieger GmbH, freut sich
darĂŒber, dass ihre GewĂ€chshĂ€user den wĂ€rmeliebenden ErdmĂ€nnchen ein
ideales WohlfĂŒhlklima bieten und den Besucherinnen und Besuchern eine gute
Tierbeobachtung auch bei schlechterem Wetter ermöglichen: "Als der Zoo mit
der Idee auf uns zukam, waren wir sofort begeistert und sehr gespannt
darauf zu sehen, wie ein GewÀchshaus zum ErdmÀnnchen-Paradies wird."

Auch der FSV KidsClub setzt sich fĂŒr die ErdmĂ€nnchen im Zoo ein. "Franky,
das Maskottchen des FSV KidsClubs, freut sich fĂŒr seine "Artgenossen" im
Zoo und hofft, dass sie sich im neuen Zuhause wohl fĂŒhlen", sagt Jens-Uwe
MĂŒnker, GeschĂ€ftsfĂŒhrer Organisation des FSV, anlĂ€sslich der Eröffnung der
Anlage. "Über unser ErdmĂ€nnchen-Tagebuch auf der FSV KidsClub-Website
konnte man bereits den Bau der Anlage verfolgen. NatĂŒrlich werden wir auch
darĂŒber berichten, wie es mit den Bewohnern der Anlage weiter geht."

Der Zoo Frankfurt dankt den Sponsoren, der Kuno Krieger GmbH, dem FSV
KidsClub und der Evonik Industries AG, die die PlexiglasÂź
Doppelstegplatten fĂŒr das Haus zur VerfĂŒgung gestellt hat. "Gemeinsam ist
uns eine tiergerechte Anlage gelungen, in der sich die ErdmÀnnchen sicher
wohl fĂŒhlen werden", freut sich der Zoodirektor.

(08.06.2011, 13:13)
Zoo Frankfurt:   MALEA und die Tiger-Babys: Erster Ausflug ins Innen-gehege

Am Mittwochvormittag hat Sumatra Tigerin MALEA zum ersten Mal mit ihren beiden Jungtieren die Wurfbox verlassen. Mit etwas GlĂŒck sind die drei in der Innenanlage fĂŒr Besucherinnen und Besucher zu sehen.

„Wir haben nicht damit gerechnet, dass MALEA die Wurfbox so schnell verlĂ€sst“, so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Offenbar ist sie aber so entspannt und sicher, dass sie die Kleinen mit in ihre Anlage genommen hat. Sie kĂŒmmert sich auch dort liebevoll um ihren Nachwuchs, lĂ€sst sie trinken und liegt bei ihnen.“

Wie lang und wie oft sich die drei Tiger nun in der Anlage aufhalten werden, ist nicht zu sagen. Noch sind die Kleinen ruhebedĂŒrftig und werden ihre vertraute Box hĂ€ufig aufsuchen. Vorstellen werde man, laut Niekisch, die kleinen Tiger erst in etwa fĂŒnf Wochen, wenn sie geimpft sind und das Geschlecht festgestellt werden konnte. „Alles, was wir bisher sehen konnten, ist, dass ein Tigerchen etwas kleiner ist, das andere rundlicher. Aber beide sind topfit“, so der Zoodirektor.

Mit ca. acht Wochen werden die Anfang Mai im Zoo Frankfurt geborenen Tiger auf jeden Fall gut sichtbar in der Anlage herumtollen.

Wer die Jungtiere in der Anlage nicht entdecken kann, kann ĂŒber einen Monitor im Katzen-dschungel einen Blick in die Kinderstube werfen.

(25.05.2011, 14:09)
Oliver Ramstedt:   Letzte Woche sind drei der Frankfurter Bonobo’s, Kelele ♂ (6), Ukela ♀ (25) und Tochter Nakala ♀ (3), nach Frankreich in den Zoo “La VallĂ©e Des Singes” (Romage) abgegeben worden, wo sie jetzt eine Bonobogruppe vervollstĂ€ndigt haben.
(15.05.2011, 18:30)
Jennifer Weilguni:   Ich kann mir auch nur vorstellen, dass hier wohl von der Nachkriegszeit die Rede ist.
(13.05.2011, 09:34)
Michael Mettler:   Ohne auch nur einen Blick in die Chronik gemacht zu haben, behaupte ich, dass es schon weit vor 1949 Tiger im Frankfurter Zoo gegeben haben dĂŒrfte.
(12.05.2011, 14:06)
Zoo Frankfurt:   Tiger-Babys im Zoo Frankfurt

Mehr als ein Vierteljahrhundert ist es her, seit eine Tigermutter im Zoo Frankfurt ihre Jungen aufzog. Tiger-Kind DASEEP, das letzten Herbst im Zoo geboren wurde und, weil von der Mutter nicht angenommen, von Hand aufgezogen werden musste, ist vielen noch in guter Erinnerung. Doch jetzt hat DASEEPS Mutter, die Sumatra-Tigerin MALEA, wieder Junge bekommen. "Diesmal lĂ€uft alles perfekt", freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "MALEA ist eine vorbildliche Mutter - und sie hat bislang genug Milch, um ihre Jungen selbst aufzuziehen." Noch halten sich die Jungtiere in der Wurfbox auf, die von den Besuchern nicht direkt eingesehen werden kann. "Wir haben aber eine Kamera installiert und einen großen Monitor aufgestellt, sodass unsere Besucherinnen und Besucher die Tiger-Babys in der Wurfbox darĂŒber beobachten können. So können sie auch sehen, wie liebevoll MALEA sich um sie kĂŒmmert", erklĂ€rt Niekisch.

Schon im letzten Jahr hatten Zoomitarbeiter wieder Paarungen zwischen Tiger-Kater IBAN (geboren am 17. Mai 2000 im Parc Zoologique d'Amneville, in Frankfurt seit Juni 2001) und Tigerin MALEA (geboren am 25. April 2001 im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, in Frankfurt seit April 2004) beobachtet. In den letzten Wochen war MALEA unruhig und wurde zusehends fĂŒlliger - die Hoffnung auf Tiger-Nachwuchs stieg. In der Nacht von Mittwoch, 4. Mai, auf Donnerstag, 5. Mai, war es dann soweit, drei kleine Tiger wurden geboren. "Eine Kamera ermöglichte es uns von Anfang an, das Geschehen in der Wurfbox zu beobachten, ohne dabei MALEA und ihre Kleinen zu stören", so Niekisch. "Schon gleich nach der Geburt war klar, dass eines der Babys nicht lebensfĂ€hig war. Zu unserer Freude entwickeln sich die beiden anderen aber prĂ€chtig", berichtet der Zoodirektor.

An den ersten beiden Tagen nach der Geburt lagen die beiden kleinen Tiger im Stroh in der Wurfbox, tranken Milch bei ihrer Mutter, schliefen und bewegten sich nicht viel. Aber schon am dritten Tag wurden sie zusehends agiler und erkundeten ihre "Höhle", die sie aber noch eine ganze Zeitlang nicht verlassen werden. Daher kann man die beiden KĂ€tzchen noch nicht in der Tiger-Anlage live beobachten. Der Blick in die Tiger-Wurf­box ist aber fĂŒr alle Zoobesucherinnen und Zoobesucher ab Donnerstag, 12. Mai, möglich: Über den im Katzendschungel aufgestellten Monitor.

1949 setzten die ersten Tiger ihre Tatzen in den Frankfurter Zoo. Die erste erfolgreiche Sumatra-Tiger-Nachzucht gelang 1969. In europĂ€ischen Zoos leben etwa 100 Sumatra-Tiger, die alle in einem Zuchtbuch zentral gefĂŒhrt werden. Mittels dieses Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch zwischen den einzelnen Zoos organisiert.

Sumatra-Tiger sind im Freiland vom Aussterben bedroht. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) engagiert sich fĂŒr den Schutz der Tiger im Regenwald von Bukit Tigapuluh in Zentral­sumatra. "In diesem Gebiet leben noch etwa 30 Sumatra-Tiger und hier haben sie auch noch eine echte Chance, im Freiland zu ĂŒberleben", weiß Niekisch, der auch VizeprĂ€sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ist. "Angesichts des dramatischen RĂŒckgangs der Tiger-Zahlen ĂŒberall in Asien ist jede Nachzucht im Zoo ein wichtiger Beitrag zur Arterhaltung", betont Natur-schutzprofessor Niekisch, "aber wir mĂŒssen uns eben auch in der Heimat der Tiger vor Ort engagieren, sonst verschwinden die Tiger mit ihren WĂ€ldern." Informationen ĂŒber die Arbeit der ZGF und den Tiger-Schutz gibt es unter www.zgf.de.

(12.05.2011, 12:15)
Zoo Frankfurt:   Erneut Tiger-Nachwuchs im Zoo Frankfurt

Die Tiger-Dame Malea hat letzte Woche, geschĂŒtzt in der Wurfbox, zwei Tigerjunge zur Welt gebracht. Die Geschlechter des Nachwuchses sind derzeit noch unbekannt.
Die Tierpfleger beobachten die liebevolle Mutter und ihre Kinder ĂŒber einen Überwachungsmonitor.

(12.05.2011, 10:34)
Zoo Frankfurt:   Artenschutz "hautnah"

Der Internationale Reptillederverband e.V. (IRV) mit Sitz in Offenbach engagiert sich aktiv fĂŒr den Schutz bedrohter Tierarten. Seit mehr als drei Jahren unterstĂŒtzt der Verband unter anderem die artgerechte Haltung, Pflege und die BrutstĂ€tten der Australischen SĂŒĂŸwasserkrokodile (Crocodylus johnsoni) im Zoo Frankfurt. Mit einem innovativen Projekt setzen der IRV und der Zoo Frankfurt jetzt ihre erfolgreiche Kooperation fort. Mehr AufklĂ€rung ĂŒber die nĂ€chtlichen AktivitĂ€ten der Reptilien liefert ab sofort ein neuartiges Infrarot-Überwachungssystem, das im Exotarium installiert wurde.

Im Dunkeln ist gut munkeln? Das war einmal...! Das Hightech-AufnahmegerĂ€t gibt nun Aufschluss ĂŒber das nĂ€chtliche Sozialverhalten der Tiere. Wer hat was mit wem? Wo legen die Krokodile ihre Eier ab? Das einst 'geheime Leben' der nachtaktiven Reptilien wird nun im wahrsten Sinne des Wortes beleuchtet und liefert dem Zoo wertvolle Informationen fĂŒr die einzige Zucht der seltenen SĂŒĂŸwasserkrokodile außerhalb Australiens.

"Die Erkenntnisse aus der nĂ€chtlichen Beobachtung können wir ganz konkret in unser Tiermanagement einfließen lassen", so Rudolf Wicker, stellvertretender Zoodirektor und Leiter des Exotariums. "Jede Information kann der Haltungsoptimierung dienen", so Wicker. Alle Ergebnisse werden fĂŒr die Forschung dokumentiert - denn in der geschĂŒtzten Situation im Zoo kann man die Tiere viel kontinuierlicher und intensiver beobachten als unter Freilandbedingungen.

Der Internationale Reptillederverband e.V., Offenbach, engagiert sich seit seiner GrĂŒndung 1972 mit LösungsansĂ€tzen fĂŒr eine im Sinne des Artenschutzes effiziente Kennzeichnungsmethode. Die vom IRV entwickelte Artenschutzfahne hat sich als Kennzeichnungssystem fĂŒr Reptillederwaren etabliert. Volker Kern, Vorsitzender des Internationalen Reptillederverbands, unterstreicht die Bedeutung der Artenschutzfahne: "Seit 1987 wird sie als LegalitĂ€tsnachweis fĂŒr artenschutzrechtlich einwandfreie Ware anerkannt und hat sich als verlĂ€ssliche Alternative zur CITES-Nachweisregelung in der Praxis bewĂ€hrt." So konnte erreicht werden, dass Wilderei weitgehend durch ein Bestandsmanagement der Krokodil-Arten durch Ranching (kontrollierte Entnahme aus einem bestimmten Areal) oder Farming (gezielte Zucht) ersetzt wurde. Im Gegensatz zu anderen bedrohten Tier- oder Pflanzenarten haben sich die Krokodil-BestĂ€nde trotz bzw. wegen der kommerziellen Nutzung mit Ausnahmen von wenigen
Arten weltweit erholt.

(11.05.2011, 13:29)
Oliver Ramstedt:   Sumatra Tigerin Malea hat gestern wieder Nachwuchs geworfen und seit dem ist der Katzendschungel geschlossen.

Dadurch das er jetzt schon lÀnger als 24 Stunden geschlossen ist, gehe ich davon aus, das Malea den Nachwuchs angenommen hat.
(06.05.2011, 20:58)
Zoo Frankfurt:   Ostern im Zoo am 24. & 25. April, 10.00-16.00 Uhr

Am Ostersonntag und Ostermontag gibt es fĂŒr unsere jĂŒngeren Besucher neben den Tieren wieder AktionsstĂ€nde zum Basteln und Spielen. Die Naturschutzbotschafter informieren ĂŒber unsere Tiere und die Arbeit der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Und auch der Osterhase will mit uns feiern und schaut im Zoo vorbei.

Aktionen:
‱ Bastelaktion
‱ Kinderschminken
‱ Eierlauf
‱ Zoo-Rallye mit Verlosung von tĂ€glich 2 Familieneintrittskarten
‱ Der Osterhase ist im Zoo unterwegs

Tier-FĂŒtterungen und Tropengewitter:
10.45 Uhr: Pinguine, Exotarium
11.00 Uhr: ZwergseebÀren und Robben, Robbenklippen
11.30 Uhr: Tropengewitter, Exotarium, Obergeschoss
12.30 Uhr: Kommentierte FĂŒtterung TotenkopfĂ€ffchen, Grzimekhaus
15.00 Uhr: Kommentierte FĂŒtterung Zwergotter, Grzimekhaus
15.30 Uhr: ZwergseebÀren und Robben, Robbenklippen
15.30 Uhr: Tropengewitter, Exotarium, Obergeschoss
15.45 Uhr: Pinguine, Exotarium Erdgeschoss

Zooeintritt: 8,- € fĂŒr Erwachsene, 4,- € fĂŒr Kinder

(20.04.2011, 11:58)
Zoo Frankfurt:   "Primaten wie wir" - eine Mitmach-Erlebnis-Ausstellung
14. April - 15. Juli 2011 im Borgori-Wald, Zoo Frankfurt

Menschen, Affen und Halbaffen - wir alle sind Primaten. Doch wie weit geht die Verwandtschaft? Wie Àhnlich sind wir uns und wo gibt es Unterschiede?
Die Ausstellung "Primaten wie wir" klÀrt auf und lÀdt zum spielerischen Wissenserwerb ein. Ein zentrales Anliegen der Ausstellung ist es auch, auf die Bedrohung vieler Primatenarten aufmerksam zu machen und Lösungswege aufzuzeigen. Zoo

Themenschwerpunkte der Ausstellung sind die ErnÀhrung und Verdauung, die Systematik, die Verbreitung und die Bedrohung der Primaten - allesamt Themen, die sich an den lebenden Tieren im Zoo nicht unmittelbar erkennen lassen.
"Die Bewohner des Menschenaffen-Hauses Borgori-Wald sind ein wichtiger Teil der PrĂ€sen­tation", erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Wahl des Ausstellungsortes. "Wer ihr natĂŒrliches Verhalten sorgfĂ€ltig beobachtet, kann sich nĂŒtzliche Tipps fĂŒr die Lösung der Aufgaben an den interaktiven Stationen der Ausstellung holen." Auf diese Weise ergĂ€nzen sich die Beobachtungen der lebenden Tiere und die Ausstellungs­stationen perfekt: So kann man sich z.B. bei der Beantwortung der Fragen von "Wer wird Primaten-MillionĂ€r?" bei den spielenden Bonobo-Kindern oder bei den Orang-Utans einiges abschauen und am "Gorillaknacker" am eigenen Leibe die Beißkraft eines Gorillas erfahren.

"Ich bin sicher, dass die Ausstellung "Primaten wie wir" einen ganz besonderen Akzent im Kulturangebot unserer Stadt setzt, denn sie packt uns an unseren Wurzeln", sagt Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth.
"Die Ausstellung ist als Wanderausstellung konzipiert und ich hoffe, dass sie noch in vielen Frankfurter Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu sehen sein wird." ErklÀrende Texte werden in der Mitmach-Ausstellung bewusst kurz gehalten - Erleben und Begreifen stehen im Vordergrund.

"Als Biologiedidaktiker beschĂ€ftigen wir uns mit der Vermittlung von Biologie. Unser Forschungs- und AktivitĂ€tsschwerpunkt liegt dabei im außerschulischen Lernen", erlĂ€utern Dr. Annette Scheersoi und Prof. Dr. Paul Dierkes, als Koordinatoren der Ausstellung vom BioLab der Goethe-UniversitĂ€t die HintergrĂŒnde. "Mit dem Frankfurter Zoo verbindet uns eine langjĂ€hrige Kooperation im Bereich der Lehrerausbildung. Außerdem besuchen wir mit den Studierenden regelmĂ€ĂŸig den Frankfurter Zoo und stellen ihn als außerschulischen Lernort vor."

Die interaktive Ausstellung wurde von der Didaktik der Biowissenschaften der Goethe-UniversitÀt in Kooperation mit dem Zoo Frankfurt entwickelt. Neben den Koordinatoren Dr. Annette Scheersoi und Prof. Dr. Paul Dierkes wirkten an der Konzepterstellung auch Lehramtsstudierende mit. Das Ausstellungskonzept wurde von der Frankfurter Gestaltungsfirma Exposition umgesetzt.

(13.04.2011, 15:24)
Andreas Murmann:   In der NĂ€he des Osteinganges gibt es ein Parkhaus (ca 350 m Entfernung). Abgesehen davon ist die Parkplatzsituation ziemlich mau - vor allem, wenn man einen gebĂŒhrenfreien Platz sucht.

Kommt man in Kronberg an schönen Tagen spĂ€ter hat man auch ein gutes StĂŒck zu laufen...
(27.03.2011, 20:32)
Manuel Becker:   Ohne Frage wird die Konkurrenz stĂ€rker und der Bekanntheitsgrad des Opel-Zoos verĂ€ndert sich (auch aufgrund der gemeinsamen TV-Serie mit FFM). Dennoch wage ich zu behaupten, dass das an der Stellung des Frankfurter Zoo nicht SOOO viel Ă€ndern wird. Ob die Besucher in Frankfurt oder in Kronberg zufriedener mit ihrem Besuch sind, habe ich mit keiner Silbe behauptet. Das kann ich auch nicht einschĂ€tzen...

Frankfurts Standortvorteil aufgrund des Images wird sich m.E.n. auch zukĂŒnftig nicht stark verĂ€ndern - denn schließlich baut man ja auch in Frankfurt stĂ€ndig neu bzw. um (und das erheblich schneller als im Taunus!) und kann immer wieder tolle Geburten vermelden...
Die Parkplatzsituation hat die Erfolge der zurĂŒckliegenden Jahrzehnte ja auch nicht verhindern können. Zweifelsohne könnte die Zufriedenheit mit eigenem Parkhaus o.Ä. angehoben werden. Aber ist das diesen Aufwand wert?
(25.03.2011, 10:18)
Carsten Horn:   Na dann kann Frankfurt sich ja richtig glĂŒcklich schĂ€tzen bei einer so treuen Besucherschaft, das erklĂ€rt natĂŒrlich auch, warum man auf Service wie ParkflĂ€chen wenig wert legen braucht, die Besucher kommen ja sowieso!!! Hoffentlich bleibt das auch so, wenn in Kronberg z. B. mal wieder ein Elefantenbaby rumwuselt...

Schade, das ich das nicht eher gewußt habe, da hĂ€tte ich im Sonntag gut gefĂŒllten Kronberger Zoo eine Exkursion auf den Parkplatz gemacht und mal so hundert Kennzeichen notiert, das hĂ€tte mich interessiert, ob ein Großteil der Besucher wie ich eine relativ weite Anreise gehabt hat und nicht aus der Region kommt...


(25.03.2011, 10:07)
Michael Mettler:   @Manuel Becker: Es soll keine Miesmacherei sein, wenn ich daran erinnere, dass in Kronberg noch Projekte fĂŒr Elefanten, Flusspferde und Nashörner anstehen, die fĂŒr mediale Aufmerksamkeit sorgen und manchem Hessen deutlich machen werden, dass das nicht nur ein Wildpark ist. Und damit wird sich der Frankfurter Zoo einem Vergleich durch den Besucher stĂ€rker stellen mĂŒssen als bisher - wovon durchaus BEIDE Einrichtungen profitieren können, wenn sie ihr Besucherpotenzial zufrieden stellen (und dazu gehört mehr als nur der zoologische Aspekt). Wie heißt es doch so schön? Konkurrenz belebt das GeschĂ€ft.

Übrigens kann man im Satz "Wenn die Hessen..." auch das "wenn" betonen. Die ganze Diskussion um die Parkmöglichkeiten fußt ja auf der Vermutung, durch eine verbesserte Situation MEHR Kunden zu einem Besuch und vor allen Dingen zum baldigen Wiederkommen locken und ihre Verweildauer im Zoo erhöhen zu können. Und das funktioniert wohl kaum allein nach dem Motto "nach Kronberg fahren die eh nicht"...
(25.03.2011, 09:15)
Manuel Becker:   Aufgrund vieler Verbindungen in Hessen und Umgebung kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass es fĂŒr diese Regionen in Sachen Zoo fast nur Frankfurt gibt. Wenn ich Freunde frage, Fahrten plane oder was auch immer, ist eins ganz deutlich: Einen Zoo gibt es fĂŒr die meisten NUR in FFM. Kronberg kennen wesentlich eniger Menschen und ist fĂŒr die Personen, die ich so kenne ein Tierpark, fĂŒr viele ein Wildpark. Von der Bekanntheit des Vivariums mal ganz zu schweigen. Rundum: Frankfurt ist wesentlich konkurrenzloser als man denkt. Wenn die Hessen in einen ZOO fahren, dann fahren sie nach FFM. Auch im jahr danach...
(24.03.2011, 23:36)
Carsten Horn:   Stimmt, das wird auch jeder "automobilverwöhnte" Besucher berĂŒcksichtigen, das man Kronberg und Frankfurt von der Parksituation nicht vergleichen kann und deshalb wird er auch nicht automatisch den fĂŒr ihn bequemeren Zoo (mit ParkplĂ€tzen vor der TĂŒr) besuchen oder den Zoobesuch bei einem Zoo ohne ParkplĂ€tzen ganz unterlassen!!!

Siehe dazu auch das von Sacha beschriebene ZĂŒricher Beispiel, die Situation ist vermutlich auf Frankfurt ĂŒbertragbar...
(24.03.2011, 12:52)
Liz Thieme:   Ich kann mich nur wiederholen, wir wissen nicht was Prof. Niekisch mit seinem Team plant. Ihm ist die Parksituation bekannt.
Die StrukturmĂŒhlen sind in FFM scheinbar komplexer als in anderen StĂ€dten.
Und Kronbergs Parksituation mit FFM zu Vergleichen ist unsinnig. Schreibt doch FRau Roth und Herrn Semmelroth und guckt was ihr fĂŒr Antworten bekommt.

Ich kann nur sagen: Mir gefÀllt was ich bisher gesehen habe.
Und ich freu mich va ĂŒber die derzeitigen tierischen Meldungen. (Die hier schon wegen fast Unbeachtung doppelt gepostet werden).
Es ist ein FINGERTIER und ein OKAPI!!!!
:) Ich freu mich auf meinen nÀchsten Besuch.
(24.03.2011, 10:38)
Zoo Frankfurt:   Sensationeller Zuchterfolg: Deutschlands erste Nachzucht bei den Fingertieren im Frankfurter Zoo

"Neun Wochen haben wir nur ahnen können, dass unsere Fingertiere Nachwuchs haben", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die sonst so umgĂ€ngliche Mutter KINTANA war aggressiv gegenĂŒber den Pflegern und immer wieder fĂŒr lĂ€ngere Zeit in der Brutkiste verschwunden. Ihre Zitzen waren deutlich angeschwollen. "Wir wollten aber auf keinen Fall stören und haben Mutter und vermutetes Jungtier ganz in Ruhe gelassen", so Niekisch weiter. Am 22. MĂ€rz war es dann soweit, das kleine Fingertier zeigte sich zum ersten Mal in der Anlage im Grzimekhaus - nur fĂŒr einen flĂŒchtigen, kurzen Moment, lieferte aber so den ersehnten Beweis fĂŒr diesen ganz besonders wertvollen Zuchterfolg. "Es ist das erste Mal ĂŒberhaupt, dass in Deutschland ein Fingertier nachgezĂŒchtet wird", berichtet ein sichtlich stolzer Zoodirektor Niekisch.

Vor 5Âœ Monaten hatte sich KINTANA (geboren am 11.02.2005 in Bristol, England) ausgiebig mit Fingertier-Mann MALALA (geboren am 8. August 1999 in Trinity, Jersey) gepaart. Bei Fingertieren, auch Aye-Ayes genannt, sind nur Paarungen, die etwa eine Stunde dauern, auch erfolgreich. Es sah also gut aus. Doch dann machte es KINTANA spannend. In der RĂŒckzugsbox fĂŒr die Fingertiere, in der sich auch die Brutkiste befindet, ist zwar eine Kamera eingebaut, "aber KINTANA wollte sich nicht in die Karten schauen lassen und hat die Kamera mit Nistmaterial zugebaut", so Niekisch. Die Spannung beim Team des Grzimekhauses war daher in den letzten Wochen groß. Denn Fingertiere werden nur in wenigen europĂ€ischen Zoos gehalten, in Deutschland zeigt nur noch der Zoologische Garten Berlin ein einzelnes MĂ€nnchen. Die Fingertiergeburt in Frankfurt ist die deutsche Erstzucht. "Diese Geburt ist wirklich eine Sensation", freut sich Niekisch. "Wir sind froh und stolz, dass diese schwierige Nachzucht bei uns im Zoo Frankfurt gelungen ist. Vor allem, weil KINTANA selbst eine Handaufzucht ist. Sie hat gezeigt, dass ihre Instinkte zur Aufzucht von Jungen dennoch voll entwickelt sind. Die Umsicht und die Erfahrung des Pfleger-Teams haben sicher an diesem besonderen Ereignis einen großen Anteil."

Im Mai 2010 hatte KINTANA ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Allerdings war schnell klar, dass sie keine Milch hatte. Trotz aller BemĂŒhungen das Kleine von Hand aufzuziehen, verstarb es nach nur fĂŒnf Tagen. Allerdings konnten aus diesen Ereignissen wichtige Erkenntnisse gezogen werden, die bei der Geburt in diesem Jahr hilfreich waren. So konnte zum Beispiel die WĂ€rmeregulierung in der Box optimiert werden. Ausschlaggebend war aber, dass KINTANA diesmal ausreichend Milch hat und auch ansonsten bisher alles richtig macht.

Das junge Fingertier sieht schon genauso aus wie seine Mutter, es ist allerdings nur etwa halb so groß. Ein Kindchenschema ist nicht vorhanden: Die Augen der nachtaktiven Feuchtnasenaffen sind auch beim ausgewachsenen Tier relativ groß, das Gesicht ist hell und ausdrucksstark. Der buschige Schwanz, das dunkle, glĂ€nzende Fell - alles ist bei dem Jungtier schon wie bei Mutter KINTANA.

Noch ist das Junge sehr selten zu sehen. "Heute Morgen haben wir wieder gewartet und gehofft, dass es sich zur gleichen Zeit wie gestern zeigt", berichtet Niekisch. "Ein kurzer Blick aus der Kiste – das war's fĂŒr heute, vielleicht morgen wieder!" Leider sind Fingertiere sehr scheu, so dass es nicht möglich ist, das Jungtier zu fotografieren, schon gar nicht mit Blitzlicht. Wer es sehen möchte, muss Geduld mitbringen und ein großes QuĂ€ntchen GlĂŒck.

In ihrer Heimat im Nordwesten und Osten von Madagaskar leben die Aye-Ayes im Regenwald. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelten sie als stark gefÀhrdet. Es ist vor allem der Lebensraumverlust durch den Plantagenanbau, der den wildlebenden BestÀnden zusetzt. Die Fingertiere galten bereits als ausgestorben, bis man sie 1957 wiederentdeckte.

(24.03.2011, 09:17)
Carsten Horn:   Da war ich wohl einen Tag zu frĂŒh in Frankfurt, grrrrrrrr, sonst hĂ€tte ich die Fingertiergeburt vielleicht live erleben können... Herzlichen GlĂŒckwunsch...

Ein Shuttle in irgendeiner Form ist sicher nicht die beste Lösung, aber besser als nix...und bei entsprechendem Equipment in ausreichender Zahl muß Bequemlichkeit ja dabei nicht auf der Strecke bleiben...Nur bezahlbar ist das ganze dann nicht mehr, g..., da kommt ein neues Parkhaus allemal billiger...
(23.03.2011, 21:05)
Oliver Jahn:   Also neben allen ParkplĂ€tzen und GesellschaftshĂ€usern, deren Sinn man erkennen mag, oder nicht, die Geburt eines Fingertieres finde ich da erheblich beeindruckender und ich bin absolut begeistert, der Truppe vom Grzimek-Haus und Astrid als Revierleiterin meinen herzlichen GlĂŒckwunsch! Da suche ich gern ein wenig lĂ€nger nach einem Parkplatz.
(23.03.2011, 19:18)
Michael Mettler:   P.S. Heidelberg hat - siehe entsprechender Thread - aus einer Ă€hnlichen Situation gelernt und baut jetzt ein Parkhaus auf dem ZoogelĂ€nde!
(23.03.2011, 14:33)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich kenne solche lokalpolitischen Entscheidungen auch bei der Errichtung von FußgĂ€ngerzonen in GeschĂ€ftsstraßen. Da klopfen sich dann Politiker und StĂ€dtebauer auf die Schultern, wie schön die Kunden jetzt bummeln gehen können, und ignorieren dabei die Erfahrungen der anliegenden GeschĂ€fte, dass deren Kunden möglichst nahe an der TĂŒr parken möchten. Und irgendwann wird dann krampfhaft nach (Aus-)Wegen gesucht, solche Zonen wieder zu beleben, weil die zahlenden Kunden inzwischen lieber zum Einkauf auf der "grĂŒnen Wiese" am Ortsrand umgeschwenkt sind. Wobei dort kurioserweise die Wege vom Ă€ußersten Ende eines Großparkplatzes bis zur GeschĂ€ftstĂŒr durchaus lĂ€nger sein können... Aber erstens gibt es dort eine Transporterleichterung (Einkaufswagen), zweitens (und da wĂ€ren wir wieder bei dem, was ich unten schon schrieb) hat der Kunde/Besucher wenigstens das GefĂŒhl, dass ihm der Anbieter selbst die Parkmöglichkeiten zur VerfĂŒgung stellt. Keine Spur von "komm zu uns, aber wie du dein Auto los wirst, ist dein Problem".

Ich denke, mit einem an den Anfahrtwegen gut ausgeschilderten und optisch gut aufgemachten, hellen Parkhaus (viele Menschen fĂŒhlen sich in Tiefgaragen unwohl) könnte der Zoo wirklich Punkte beim Publikum sammeln. Könnte ja zum Garten hin mit Kunstfels verkleidet und als Kulisse genutzt werden...
(23.03.2011, 14:31)
Sacha:   @Carsten Horn: Genau diesen Shuttle-Service gibt es in ZĂŒrich. Dort verkehren vorab an Wochenenden Busse von den ParkplĂ€tzen der ca. 2 km entfernten Eislaufbahn Dolder zum Zoo-Haupteingang und zurĂŒck.
Habe das schon 2x gemacht. Mit Kleinkindern nicht wirklich zu empfehlen, teilweise wird man da wie eine Ölsardine zusammengequetscht. Gerade Familien die noch einen Kinderwagen brauchen, machen darum oft linksumkehrt, wenn keine "regulĂ€ren" ParkplĂ€tze mehr frei sind. Dass dem Zoo dadurch viele Einnahmen entgehen, ist der rotgrĂŒnen und autohassenden Stadtregierung Wurst. Die wĂŒrde dem Zoo am liebsten noch mehr ParkplĂ€tze kappen (bald darf man sich auch noch ĂŒber eine ParkgebĂŒhren-Erhöhung freuen, die diese "familienfreundlichen" Parteien durchgesetzt haben).

Kurz: Shuttle-Service ist nicht das Gelbe vom Ei und mit Fussballarenen nicht zu vergleichen, weil dort Familien mit Kinderwagen wie MM schon erwÀhnt hat, klar in der Minderheit sind. Ein zusÀtzliches Parkhaus in unmittelbarer NÀhe des Zoos wÀre besser.
(23.03.2011, 13:53)
Zoo Frankfurt:   Sensationeller Zuchterfolg:
Deutschlands erste Nachzucht bei den Fingertieren im Frankfurter Zoo

"Neun Wochen haben wir nur ahnen können, dass unsere Fingertiere Nachwuchs haben", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die sonst so umgĂ€ngliche Mutter KINTANA war aggressiv gegenĂŒber den Pflegern und immer wieder fĂŒr lĂ€ngere Zeit in der Brutkiste verschwunden. Ihre Zitzen waren deutlich angeschwollen. "Wir wollten aber auf keinen Fall stören und haben Mutter und vermutetes Jungtier ganz in Ruhe gelassen", so Niekisch weiter. Am 22. MĂ€rz war es dann soweit, das kleine Fingertier zeigte sich zum ersten Mal in der Anlage im Grzimekhaus - nur fĂŒr einen flĂŒchtigen, kurzen Moment, lieferte aber so den ersehnten Beweis fĂŒr diesen ganz besonders wertvollen Zuchterfolg. "Es ist das erste Mal ĂŒberhaupt, dass in Deutschland ein Fingertier nachgezĂŒchtet wird", berichtet ein sichtlich stolzer Zoodirektor Niekisch.

Vor 5Âœ Monaten hatte sich KINTANA (geboren am 11.02.2005 in Bristol, England) ausgiebig mit Fingertier-Mann MALALA (geboren am 8. August 1999 in Trinity, Jersey) gepaart. Bei Fingertieren, auch Aye-Ayes genannt, sind nur Paarungen, die etwa eine Stunde dauern, auch erfolgreich. Es sah also gut aus. Doch dann machte es KINTANA spannend. In der RĂŒckzugsbox fĂŒr die Fingertiere, in der sich auch die Brutkiste befindet, ist zwar eine Kamera eingebaut, "aber KINTANA wollte sich nicht in die Karten schauen lassen und hat die Kamera mit Nistmaterial zugebaut", so Niekisch. Die Spannung beim Team des Grzimekhauses war daher in den letzten Wochen groß. Denn Fingertiere werden nur in wenigen europĂ€ischen Zoos gehalten, in Deutschland zeigt nur noch der Zoologische Garten Berlin ein einzelnes MĂ€nnchen. Die Fingertiergeburt in Frankfurt ist die deutsche Erstzucht. "Diese Geburt ist wirklich eine Sensation", freut sich Niekisch. "Wir sind froh und stolz, dass diese schwierige Nachzucht bei uns im Zoo Frankfurt gelungen ist. Vor allem, weil KINTANA selbst eine Handaufzucht ist. Sie hat gezeigt, dass ihre Instinkte zur Aufzucht von Jungen dennoch voll entwickelt sind. Die Umsicht und die Erfahrung des Pfleger-Teams haben sicher an diesem besonderen Ereignis einen großen Anteil."

Im Mai 2010 hatte KINTANA ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Allerdings war schnell klar, dass sie keine Milch hatte. Trotz aller BemĂŒhungen das Kleine von Hand aufzuziehen, verstarb es nach nur fĂŒnf Tagen. Allerdings konnten aus diesen Ereignissen wichtige Erkenntnisse gezogen werden,
die bei der Geburt in diesem Jahr hilfreich waren. So konnte zum Beispiel die WĂ€rmeregulierung in der Box optimiert werden. Ausschlaggebend war aber, dass KINTANA diesmal ausreichend Milch hat und auch ansonsten bisher alles richtig macht.

Das junge Fingertier sieht schon genauso aus wie seine Mutter, es ist allerdings nur etwa halb so groß. Ein Kindchenschema ist nicht vorhanden: Die Augen der nachtaktiven Feuchtnasenaffen sind auch beim ausgewachsenen Tier relativ groß, das Gesicht ist hell und ausdrucksstark. Der buschige Schwanz, das dunkle, glĂ€nzende Fell - alles ist bei dem Jungtier schon wie bei Mutter KINTANA.
Noch ist das Junge sehr selten zu sehen. "Heute Morgen haben wir wieder gewartet und gehofft, dass es sich zur gleichen Zeit wie gestern zeigt", berichtet Niekisch. "Ein kurzer Blick aus der Kiste - das war's fĂŒr heute, vielleicht morgen wieder!" Leider sind Fingertiere sehr scheu, so dass es nicht möglich ist, das Jungtier zu fotografieren, schon gar nicht mit Blitzlicht. Wer es sehen möchte, muss Geduld mitbringen und ein großes QuĂ€ntchen GlĂŒck.

In ihrer Heimat im Nordwesten und Osten von Madagaskar leben die Aye-Ayes im Regenwald. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelten sie als stark gefÀhrdet. Es ist vor allem der Lebensraumverlust durch den Plantagenanbau, der den wildlebenden BestÀnden zusetzt. Die Fingertiere galten bereits als ausgestorben, bis man sie 1957 wiederentdeckte.

(23.03.2011, 13:42)
Michael Mettler:   @Carsten Horn: Und wie viele Besucher hat Bayer Leverkusen, die Kinderkarren und VerpflegungsrucksĂ€cke bei sich haben? :-)
(23.03.2011, 13:31)
Carsten Horn:   Es gibt sogar Alternativen zum Parkhaus, ParkflĂ€chen (selbstverstĂ€ndlich ab allen Einfallstraßen vernĂŒnftig ausgeschildert) entfernt vom Zoo und dann ein Shuttle-Service per Bus zum Zoo, natĂŒrlich alles kostenlos (ansonsten ist der Anreiz nicht groß genug, das Angebot zu nutzen)! Mir zwar aus der Zoowelt so nicht bekannt, aber z. B. Bayer Leverkusen handhabt so den Besucherandrang bei Heimpspielen, weil rund um das Stadion auch kaum ParkflĂ€chen zur VerfĂŒgung stehen.
(23.03.2011, 13:05)
Michael Mettler:   @Manuel Becker: Zum zweiten Absatz - ja, genau das. Der Zoo will und braucht viele Besucher fĂŒr seine Ziele, also muss er etwas fĂŒr sie tun. Was nĂŒtzt ein noch so didaktisch und erhaltungszĂŒchterisch wertvolles Gehege, wenn es von einer wegbleibenden Zielgruppe gar nicht erst gesehen wird? Es sind doch die Besucher, die das Geld fĂŒr Artenschutz- und Zuchtprogramme bringen, also mĂŒssen sie als Sponsoren auch umworben werden. Und zwar genau von demjenigen, der ihr Geld gern hĂ€tte, also in diesem Fall vom Zoo selbst - diese Verantwortung lĂ€sst sich nun mal nicht abwĂ€lzen. Nur wenn der Zoo selbst ein Parkhaus betreibt, hat er auch ausreichend Einfluss z.B. auf dessen Preise, denn mit den von Oliver Jahn unten geschilderten Berliner VerhĂ€ltnissen bei einem (m.W.) zoofremden Parkhausbetreiber hĂ€tte man ja erneut einen Abschreckungsfaktor.

Und da erhebt sich eben die Frage, ob es dem Zoo bzw. der Stadt als dessen Betreiberin das "Opfer" eines Geheges nicht wert sein sollte, um eine grĂ¶ĂŸere Besucherzufriedenheit und damit ein besseres Image als Ausflugsziel zu erzielen.

Nebenbei bemerkt: Wenn der Zoo bei seiner Artenauswahl konsequent vorginge, mĂŒssten die Vikunjas ohnehin abgeschafft werden. Hatte nicht der Direktor zur Takin-Abgabe gesagt, das Frankfurter Klima eigne sich nicht fĂŒr die Haltung von Hochgebirgstieren...? ;-)
(23.03.2011, 11:53)
Manuel Becker:   Edit: "NICHT" vor kompensiert vergessen, huch...
(23.03.2011, 10:29)
Manuel Becker:   @MM: Zum Geschriebenen meine volle Zustimmung. Ich habe ja selber betont, dass das ein großes Problem ist. Es lĂ€sst sich meiner Ansicht nach nur nicht durch eine komplette Neugestaltung vom Alfred-Brehm-Platz aus lösen. Mehr habe ich nicht gesagt. Dass eine ÖPNV-Anbindung das Parkplatzproblem kompensiert oder gar genĂŒgend ParkplĂ€tze eine bescheidene Anbindung, ist mir sehr wohl bewusst. Da ich fast alle Besuche mit ÖPNV-Anreise gestalte, weiß ich aus Erfahrung, wie sehr ich mich Ă€rgere, wenn ich noch ne halbe Stunde zum Zooeingang latschen muss...

Wie gesagt, ich denke, dass der Zoo mit seiner Parksituation auch alles andere als zufrieden ist! Nur, was soll er machen? Auf eigene Kosten und durch Aufgabe einer oder mehrere Haltungen ein eigenes Parkhaus bauen? Oder den halben Zoo umgraben und eine Tiefgarage errichten? Man hat ja so schon in Frankfurt nicht die beste finanzielle Ausstattung?
(23.03.2011, 10:27)
Carsten Horn:   Hat Frankfurt nicht wegen mangeldem Service sogar schon mal einen Direktor entlassen, wenn ich mich da dunkel recht erinner?

Und fĂŒr den von weiter weg anreisenden Zoobesucher bringt ein noch so guter ÖPNV auch nix, wer steigt schon 3 km vor dem Ziel noch auf Bus oder Bahn um, ggf. mit den von Michael beschriebenen "GepĂ€cklasten"?

Einen Tag vorher in Kronberg hab ich gesehen, wie man die Parkplatzfrage vernĂŒnftig löst, bei eigenem Zutun (fĂŒr den Zoofreund doch eigentlich selbstverstĂ€ndlich, das er bereits 10 Minuten vor Öffnung am verschlossenen Zootor rĂŒttelt, g, um die Besuchszeit bestens auszunutzen) gab es einen kostenfreien (und nicht strafzettelbedrohten) Parkplatz mit 20 Metern! Fußweg zum Eingang...
(23.03.2011, 10:21)
Michael Mettler:   @Manuel Becker: Eine gute ÖPNV-Verbindung ist durch nichts zu ersetzen, aber fĂŒr bestimmte Zielgruppen reicht sie einfach nicht. Ich muss mir doch nur mal anschauen, was z.B. eine Familie mit zwei kleinen Kindern auf einem Zooparkplatz alles an GepĂ€ck fĂŒr den Zoobesuch aus dem Auto holt (zumindest sehe ich das in Hannover oft) und mir dann vorstellen, sie mĂŒsste das alles im GedrĂ€nge einer U-Bahn oder eines Busses unterbringen. Angesichts der Armada von Kinderwagen, Buggys usw., die ich an gut besuchten Tagen in Zoos immer wieder erlebe, mĂŒssten die Öffis dann wohl GepĂ€ckanhĂ€nger mit sich fĂŒhren...

Gerade diese Zielgruppe ist doch aber fĂŒr Zoos besonders wichtig (die Bildungsfunktion fĂŒr Kinder wird hier im Forum von Zoofans immer wieder ganz weit oben angesiedelt), und ihre Verweildauer zu verlĂ€ngern, ist ein ganz wichtiger Punkt. Eine kurze sonntĂ€gliche Stippvisite zwischen FrĂŒhstĂŒck und Mittagessen braucht nicht viel GepĂ€ck, ein Tagesausflug dagegen schon. Und je servicefreundlicher ein Zoo solchen BedĂŒrfnissen entgegen kommt, desto interessanter wird er fĂŒr diese Zielgruppe.

Dazu ein Zitat aus dem MĂŒnchener "Tierparkfreund" 1/2011, denn in MĂŒnchen sieht das neue Konzept mehr Besucherfreundlichkeit vor: "Alarmieren muss uns Zoomenschen auch das Wissen der Freizeitler (Anm.: Es geht um eine Studie ĂŒber Besucherservice in Freizeiteinrichtungen), dass EIN negatives Erlebnis wĂ€hrend des Besuchs (Unfreundlichkeit des Personals, dreckige Toilette, Mitleid erregendes Gehege...) 10mal stĂ€rker vom Folgebesuch abhĂ€lt, als dazu EIN Freupunkt motiviert." Ich denke, dass Parkplatzfrust ebenfalls in diese Reihe gehört, denn er wird nun mal mit dem Zoobesuch assoziiert und damit letztlich auch dem Zoo in die Schuhe geschoben.
(23.03.2011, 09:21)
Carsten Horn:   Tja, Ewig-Gestrige gibt es halt immer, die anfangen zu weinen, sobald man nur VerĂ€nderungen trĂ€umt, das sich da zu 99% leider nix tut, weiß ich selber...

Ich frag noch mal, welchen Sinn die sogenannte "Perle" fĂŒr den Besuher hat, ich konnte da gestern auf Toilette gehen, mir in ImbissbudenatmosphĂ€re (kein Unterschied zu dem im Zoo vorhanden Imbisswagen, außer das ich mir den Kaffee am Gesellschaftshaus sogar selber zapfen mußte) was zu Essen oder Trinken holen und ansonsten konnte ich nix sinnvolles dran entdecken (mag natĂŒrlich sein, das ich irgendwas ĂŒbersehen hab...)
(23.03.2011, 01:49)
Manuel Becker:   Also das hier von einem Traum gesprochen wird, wenn an Stelle des Gesellschaftshauses ein Neubau entstehen könnte, könnte ich persönlich nur heulen! Das Haus ist doch ein Perle fĂŒr den Zoo. Es hat nicht nur Wiedererkennungswert sondern ist multifunktional und wird durch die Umgestaltungen noch funktionaler. Man sollte sich wirklich erst ausfĂŒhrlich mit den PlĂ€nen auseinandersetzen bevor man hier drauf rumhackt. Die FlĂ€che, die jetzt eventuell fĂŒr Tiere verloren geht, wird doch fĂŒr Besucher indirekt gewonnen.

Das mit den ParkplĂ€tzen ist in der Tat ein Problem. Es lĂ€sst sich auch in allen mir bekannten Internetbewertungen und Besuchermeinungen wiederfinden. Ich bin sicher, dass der Zoo das auch gerne anders hĂ€tte - aber doch bitte nicht zu Lasten eines Bauwerks mit einer solch tollen Substanz und einer solchen Geschichte. DafĂŒr ist hingegen die ÖPNV-Anbindung erstklassig, daher wĂŒrde ein zooeigenes Parkhaus meine Zufriedenheit nicht steigern...
(23.03.2011, 00:05)
Michael Mettler:   P.S. Vielleicht hĂ€tte der Berliner Zoo mehr Besucher aus dem eigenen Einzugsgebiet, wenn er bessere/billigere Parkmöglichkeiten anbieten wĂŒrde - die 50 bis 60% Touristen in der Gesamtbesucherzahl dĂŒrften wohl ĂŒberwiegend nicht mit dem Auto kommen...
(22.03.2011, 23:55)
Michael Mettler:   @Liz: Ohne die Örtlichkeiten zu kennen, aber ob "in der NĂ€he" oder "direkt am Zoo", kann schon einen entscheidenden Unterschied in der Besucherzufriedenheit ausmachen. Unsere Gesellschaft ist ĂŒber Jahrzehnte hinweg zur MobilitĂ€t hin erzogen worden, mit dem Ergebnis, dass heute viele Besucher/Kunden/etc. erwarten, mit dem Auto direkt bis ans Ziel ihrer WĂŒnsche fahren können. Man muss doch nur mal die Diskussionen um die Verkehrsberuhigung von InnenstĂ€dten, speziell von GeschĂ€ftsstraßen oder Gastronomiebezirken, verfolgen (ich gehe jedenfalls davon aus, dass dies nicht nur bei uns in Hannover und Umland seit Jahren ein Dauerthema ist): Wo nahe gelegene Parkmöglichkeiten fehlen oder wegfallen, bleibt die zahlende Kundschaft oft schnell weg. Selbst eine Baustelle vor einer Ladenzeile, die ĂŒber Wochen die dortigen fĂŒnf bis zehn ParkplĂ€tze blockiert, kann schon zu erheblichen Umsatzeinbußen der GeschĂ€fte fĂŒhren, auch wenn nicht mal hundert Meter entfernt reichlich ParkplĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen. Das ist traurig und man kann darĂŒber nur den Kopf schĂŒtteln, aber es sieht nicht so aus, als wenn man da mit Erziehungsversuchen beim Kunden/Gast allzu weit kommt; ich kenne das Thema nun schon gut 30 Jahre, und in dieser Zeit hat sich das Nah-Park-BedĂŒrfnis des zahlenden Publikums trotz aller Gegenlenkungsversuche eher noch verstĂ€rkt. Also macht es vielleicht mehr Sinn, das Massenverhalten endlich als gegeben zu akzeptieren und das Angebot danach auszurichten. Bei jedem Neubau eines noch so kleinen Einkaufszentrums sind Zahl und Lage der ParkplĂ€tze ein ganz entscheidender Planungsfaktor, da kommen Massenbesuchsziele auch nicht um solche Überlegungen herum.

"Verkaufspsychologisch" wĂ€re es wahrscheinlich ein guter Schachzug des Zoos bzw. der Stadt, ein zooeigenes Parkhaus zu bauen. Damit wĂŒrde dem Besucher signalisiert werden, dass sich der "Anbieter" (sprich das Ausflugsziel) um seine Kunden kĂŒmmert und sie mit ihrem Problem nicht allein lĂ€sst. Wer schon bei Erreichen des Eingangs von der Parkplatzsuche genervt ist, wird wahrscheinlich zumindest fĂŒr die ersten EindrĂŒcke im Zoo noch nicht ausreichend aufnahmefĂ€hig sein, und dabei ist doch gerade der Auftakt eines Zoobesuches eine ganz wichtige Phase.
(22.03.2011, 23:45)
Mel:   @Sacha: Berlin und ÖV :D Das ist eine ganz riskante Sache...hier fĂ€hrt doch seid Monaten nichts mehr wie es eigentlich soll...da wird eine, im Normalfall 20 min dauernde Fahrt zu einer 3h Fahrt!!!
(22.03.2011, 23:24)
Sacha:   @Liz: Yep, aber ich möchte darauf hinweisen, dass ich nicht gesagt habe, dass da WIEDER Flamingos hinSOLLEN! Ich weiss auch nicht, was Du mit "Alarm melden" meinst. Denn wie gesagt habe ich grundsĂ€tzlich nichts gegen eine Renovation des Gesellschaftshauses. Ich bin nur der Meinung, dass man den neuen Eingang auch weniger "platzfressend" (um es mal ĂŒberspitzt zu formulieren) hĂ€tte konzipieren können. Wurde denn z.B. abgeklĂ€rt, ob man nicht wie in Köln KassenhĂ€uschen (oder zumindest einen Teil davon) vor dem Zoo hĂ€tte platzieren können (z.B. am Innenkreis des Alfred-Brehm-Platzes)? Das ist nur eine Idee und es gĂ€be sicher noch weitere Möglichkeiten.
Ich gebe Dir recht, dass man Manfred Niekisch mal wirken lassen sollte. Allerdings sind meine Erwartungen angesichts der Bartgeier-Voliere bislang nicht sehr hoch.

@MM: Wildtiere auf Kosten von Haustieren umplatzieren.... endlich wird dieser Mann vernĂŒnftig:)
Im Ernst: Ein zusĂ€tzliches Parkhaus fĂ€nde ich auch nicht schlecht. Mir schwebt allerdings in erster Linie ein unterirdisches vor (wodurch man dann die darĂŒber liegende FlĂ€che immer noch fĂŒr die Tierhaltung nutzen könnte). Die Frage ist nur, ob unter dem Zoo noch genug Platz ist.

@Oli: Wow, in Berlin nehmen es die Parkhausbetreiber echt von den Lebendigen. Allerdings muss ich sagen, dass gewisse ParkhĂ€user in der Innenstadt von Amsterdam noch teurer sind. Hattest Du denn keine Möglichkeit, Deine Karre etwas ausserhalb (und vor allem billiger) zu parken und dann mit den ÖV zum Zoo zu fahren? Eine U-Bahn-Fahrt (und selbst ein 24-Stunden-Ticket) finde ich in Berlin doch relativ gĂŒnstig.

(22.03.2011, 23:15)
Carsten Horn:   FĂŒr die genannten Funktionen scheint mir der Bau trotzdem zu groß, ZGF, Verwaltung, Direktion und Archiv könnten auch in einem funktionalen EingangsgebĂ€ude (alles nur eine Frage der Planung) untergebracht werden, ebenso die Außengastronomie (Innengastronomie gibt es eh aktuell nicht, wie ĂŒbrigens auch keinen Zooshop). Vortragsraum und Zooschule sollte sich ggf. im Borgoriwald unterbringen lassen?

Traum wĂ€re natĂŒrlich ein kompletter Neubau im Bereich des geplanten Eingangs und des Gesellschaftshauses dort könnte man dann richtig was verwirklichen, Verwaltung/Direktion, Parkhaus, Gastronomie, Zooshop, Nachttierhaus etc.

Gibt es da ein Parkleitsystem vom Zoo zu den genannten ParkhĂ€usern, oder muß sich jeder Besucher bis ins Detail im Internet informieren, wo er sein Auto lassen kann?
(22.03.2011, 21:57)
Oliver Jahn:   Liz, du hast völlig Recht, wie konnte ich die ZGF vergessen...Asche auf mein Haupt...und da bekommst du meine volle Zustimmung, die ZGF ist sehr wichtig und wenn ich mir anschaue, was die im Zoo fĂŒr tolle Dinge veranstalten, dann bin ich sehr froh darĂŒber, dass es sie gibt, und dass es sie in Frankfurt IM Zoo gibt.
(22.03.2011, 21:26)
Liz Thieme:   Es gibt vier ParkhĂ€user in der NĂ€he, von wo der Zoo, soweit ich weiß, fußlĂ€ufig zu erreichen ist. Infos hierzu gibt es ebenfalls auf der HP:
Parkhaus Zoopassage – GrĂŒne Straße 11:
Parkhaus City-Parkhaus Ost – 2 Einfahrten: Waldschmidtstr. 43 oder Wittelsbacher-Allee 26
Parkhaus Mousonturm - Waldschmidtstr. 6
Parkhaus Klinik Rotes Kreuz – Königswarterstr. 19
Preise sind mir unbekannt, da ich da noch nie war.

Oli, noch was ist im Zoogesellschaftshaus. Wenn auch fĂŒr den Zoobesucher auf den ersten Blick nicht so als Wichtig empfunden. Die ZGF.
Wobei sie sehr wichtig fĂŒr den Zoo ist und der Zoo fĂŒr die ZGF. Sie bleiben auf ewig verbunden und sie hinterlassen Spuren im Sein des Anderen.
Ok, das kleine Theater ist dann eher fĂŒr Abendbesucher. Aber gerade fĂŒr diese und fĂŒr Ausstellungen ist es gut, dass das Zoogesellschaftshaus nach dem Umbau frei steht und man nicht mehr durch die Kassen muss.
(22.03.2011, 21:14)
Oliver Jahn:   Ich kann es nicht genau sagen, aber mir fallen da Dinge ein, wie
Verwaltung
Archiv
Direktion
Zooschule
VortragsrÀume
...
und dann eben auch noch Innen- und Außengastronomie UND Toiletten.
Und ich muss ein echter GlĂŒckspilz sein, denn auch wenn es manchmal ein ganz klein wenig gedauert hat, so habe ich bei meinen vielen Besuchen in FFM immer einen Parkplatz bekommen, egal, an welchem Wochentag.
In Berlin hingegen musst ich bereits 2 mal auf ein Parkhaus ausweichen, bei dem mich dann nach dem Besuch fast der Schlag getroffen hat, denn bei 10 Euro Eintritt schaut man schon etwas sparsam, wenn man dann 28 Euro fĂŒr 6 Stunden Parkzeit bezahlt.
(22.03.2011, 20:53)
Carsten Horn:   Welchen Nutzen erfĂŒllt das Gesellschaftshaus konkret fĂŒr den Zoobesucher?

Nur fĂŒr die eine Toilettenanlage und teilweise Unterbringung der Außengastronomie ist der Bau wohl arg ĂŒberdimensioniert...
(22.03.2011, 19:21)
Michael Mettler:   Ich finde den Gedanken an ein Zoo-Parkhaus trotz allem eine Diskussion wert (wenn auch nicht auf Kosten des Gesellschaftshauses). Ja, es wĂŒrde auf Kosten von GehegeflĂ€chen gehen. Wenn aber andererseits dadurch die Besucherzufriedenheit und damit womöglich auch die Besucherzahl steigen wĂŒrde, kĂ€me letztlich ĂŒber die Einnahmen vielleicht zusĂ€tzliches Geld fĂŒr Arterhaltungsprojekte dabei heraus, das mit den jetzt an diesem Platz befindlichen Tieren nicht zu generieren ist. Übrigens wĂŒrde kein Mensch auf die Idee kommen, auf Besuchertoiletten in einem Zoo zu verzichten, nur um auf diese Weise zusĂ€tzlichen Platz fĂŒr Tiere zu bekommen - eine Anfahrt mit dem Auto ist aber vor allem fĂŒr auswĂ€rtige Besucher ebenfalls ein "BedĂŒrfnis". Um die alte Binsenweisheit aufzugreifen: Zoos sind in erster Linie fĂŒr Menschen da, je besser der Service fĂŒr diese, desto grĂ¶ĂŸer die Zufriedenheit und desto mehr profitiert der Zoo auch in finanzieller Hinsicht davon.

Ganz konkret denke ich an die FlĂ€che der Dr.-Max-Schmidt-Freianlage. Sie liegt an der Zoo-Außengrenze und direkt neben dem Gesellschaftshaus, so dass ein dortiges Parkhaus dem Besucher kurze Wege böte. Die wenigen dort gehaltenen Tierarten ließen sich sogar innerhalb des ZoogelĂ€ndes anderweitig unterbringen (z.B. auf der jetzigen Haustieranlage).
(22.03.2011, 19:00)
Liz Thieme:   Sacha, dann sollte man aber auch die HintergrĂŒnde kennen, warum die Flamingos von dort verschwunden sind.
Ich empfehle allen einen Blick in den Info-Point zu werfen und sich mal genau mit den Neubauten zu beschĂ€ftigen, bevor hier wieder "Alarm" gemeldet wird. Ich habe mir die PlĂ€ne genau angeguckt und sehe einen Komplettgewinn fĂŒr Tiere, Besucher und den Zoo und fĂŒr den "Flair" der dann endlich wieder vom Zoogesellschaftshaus mit Vorplatz ausgehen kann, wenn es dann frei steht und die "ZollhĂ€uschen" der Kasse verschwinden.

Vielen von uns können ErdmÀnnchen nicht mehr sehen, aber es sind nun mal die beliebtesten Tiere in Frankfurt (laut Homepage haben sie 230 Paten). Und wenn dann Sponsoren anklopfen und die Tiere eine bessere Anlage bekommen können ist es doch in Ordnung.


Und das mit den ParkplÀtzen liegt nicht am Zoo, sondern an der Stadt. Der Zoo ist ein Amt der Stadt. Daher sollten solche Beschwerden an die Stadt gerichtet werden. Viel Erfolg dabei!

Und dann heißt es einfach mal abwarten, was Prof. Niekisch ausarbeitet, denn sein erstes Projekt sieht doch gut aus. Bis dahin hatte er ja "nur" die Projekte von Dr. Schmidt ausgefĂŒhrt. Es wird ein langer Weg werden, den der Zoo begehen muss und man kann nur hoffen, dass das Durchhaltevermögen da ist und die Stadt möglichst viel ermöglicht und nicht zu steif im Ablauf ist.
(22.03.2011, 18:17)
Sacha:   @MM: Man muss ja auch nicht gerade an Elefanten, Nashörner oder Giraffen denken. Kleinvieh macht auch Mist resp. auch Platz:).
Und ich kann mich noch an die Zeiten erinnern, als vor dem Gesellschaftshaus Flamingos und spÀter SchwÀne gehalten wurden.
(22.03.2011, 17:45)
Ralf Sommerlad:   @MM: So isses.

(22.03.2011, 15:03)
Michael Mettler:   @Sacha: Der Platz, den der Zoo durch die bauliche Auskoppelung des Gesellschaftshauses verliert, wĂ€re doch aber ohnehin fĂŒr Tierhaltung nicht gerade geeignet. Der aktuelle Eingangsbereich und ein langgezogener Weg entlang des Außenzaunes, mehr ist das doch nicht? Das hĂ€tte schon in frĂŒheren Zeiten gerade mal fĂŒr eine Papageienallee gereicht...
(22.03.2011, 14:26)
Sacha:   Dann habe ich das falsch verstanden. Item: Nichts gegen die Renovation des Gesellschaftshauses an sich. Aber gleich von "grandios" sprechen?
Und zum Platz: Nun ja, alles eine Frage der Relation. Ein paar Dutzend Quadratmeter fĂŒr die Tierhaltung haben oder nicht haben machen m.E. in Frankfurt schon mehr aus als z.B. im Tierpark Berlin oder in NĂŒrnberg.
(22.03.2011, 12:59)
Carsten Horn:   Die einzigst vernĂŒnftige Nutzung des Gesellschaftshauses wĂ€re, einstampfen, und dafĂŒr ein Parkhaus ( ggf. mit integriertem Nachttierbreich und Verwaltung) an die Stelle, es ist nĂ€mlich in meinen Augen eine ganz dolle Visitenkarte, wenn man montags! morgens als "AuswĂ€rtiger" erst mal um den Zoo rumeiern kann um einen Parkplatz zu finden und letztendlich nur auf den AnwohnerparkplĂ€tzen was findet, wo man ab 16:00 Uhr einen Strafzettel riskiert...Wie das am WE aussieht, möchte ich mir gar nicht vorstellen!
(22.03.2011, 12:55)
Manuel Becker:   Ich meinte das nicht ironisch! Finde es wirklich gut, denn so lassen sich die RĂ€ume des Gesellschaftshauses tatsĂ€chlich viel besser nutzen. Dort kann eine tolle Visitenkarte entstehen und der "verschenkte" Platz ist jetzt auch nicht so gewaltig...
(22.03.2011, 12:46)
Sacha:   @Manuel Becker: Ich auch, wo doch der Zoo Frankfurt Platz zum Versauen hat....
(22.03.2011, 11:42)
Manuel Becker:   Die Ringbindung gibt es schon seit dem letzten Jahr, denn der "aktuelle" ZoofĂŒhrer ist aus 2010. Das mit der ErdmĂ€nnchenanlage konnte man ebenfalls aus der PM zur BĂ€renanlage entnehmen.

Jaaa, es tut sich viel in FFM und die nÀchsten Jahre lassen stark hoffen. Besonders das mit dem neuen Eingangsbereich und der Anbindung des Gesellschaftshauses an den A-B-Platz finde ich grandios...
(22.03.2011, 11:22)
Carsten Horn:   Zur Freude aller Sammler haben jetzt auch die Frankfurter ZoofĂŒhrer Ringbindung...

Und noch eine erfreuliche Nachricht, der Imbiss im Gesellschaftshaus wurde geschlossen und dafĂŒr bekommt man in den umliegenden gastronomischen Einrichtungen ErmĂ€ĂŸigung, also eine deutliche Verbesserung vermutlich, g...

Und was noch viel wichtiger als das neue BÀrengehege ist, eine neue ErdmÀnnchenanlage wird errichtet!!!
(21.03.2011, 21:27)
Zoo Frankfurt:   Okapi-Baby MAIKO ist da - macht sich aber noch rar

Okapi-Babys sind sogenannte Ablieger, das heißt, sie halten sich fast den ganzen Tag ĂŒber in ihrer Deckung auf. Hier im Zoo Frankfurt ist dies der geschĂŒtzte Okapi-Stall. Der am 14. Februar geborene Okapi-Junge MAIKO ist daher fĂŒr die Zoobesucherinnen und Zoobesucher zurzeit nur ĂŒber einen Bildschirm im Giraffen-Haus zu sehen - und zwar dann, wenn er seine Deckung verlĂ€sst, um bei Mutter LOMELA zu trinken.

"Zum ersten Mal seit genau sechs Jahren haben wir wieder eine Okapi-Geburt", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch stolz. "Der Frankfurter Zoo hat eine lange Tradition in der Okapi-Haltung. 1954 brachte der damalige Direktor Prof. Bernhard Grzimek die erste Waldgiraffe nach Deutschland, und zwar in unseren stÀdtischen Zoo - damals eine Sensation!", erklÀrt Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth bei einem Termin im Zoo. Seit dieser Zeit sind 20 Jungtiere in Frankfurt zur Welt gekommen, 19 davon im Giraffen-Haus.

Die Stadt Eschborn hatte mit einer großzĂŒgigen Spende im Jahr 2005 den Bau des neuen Okapi-Geheges möglich gemacht. "Der erste Nachwuchs in unserem Okapi-Haus ist natĂŒrlich etwas ganz Besonderes", freut sich der BĂŒrgermeister der Stadt Eschborn, Wilhelm Speckhardt, der auch seinerzeit bei der Eröffnung der Anlage mit dabei war und die Geschicke des Frankfurter Zoos und seiner Okapis mit großem Interesse verfolgt.

MAIKO ist das erste Kind von Okapi-Kuh LOMELA. Sie wurde 2003 im Zoo von Rotterdam geboren und teilt sich seit 2005 das Gehege mit ANTONIA, die 2003 im Zoo London geboren wurde. Vater DETO, 2001 ebenfalls im Zoo Rotterdam geboren, kam 2009 dazu.

"MAIKO wog bei seiner Geburt 19 kg und war ca. 50 cm groß", beschreibt Niekisch den kleinen Okapi-Jungen. "Da Okapis Ablieger sind, haben wir fĂŒr MAIKO ein wunderbar verstecktes Nest im Okapi-Stall gebaut, sogar eine Fußbodenheizung wurde extra fĂŒr ihn eingezogen." Bis zu sechs Monate lang liegen kleine Okapis gut geschĂŒtzt in ihrem Nest. Mutter LOMELA hĂ€lt sich immer im Nachbarstall auf, weit weg von ihrem Jungtier, um dessen Aufenthaltsort nicht an potenzielle Feinde zu verraten. "Nur wenn die Mutter ein Zeichen gibt, dass die Luft rein ist, kommt das Jungtier aus seinem Versteck, um zu trinken", erlĂ€utert Niekisch. MAIKO trinkt etwa 2-3 Mal pro Tag fĂŒr ca. 5 Minuten. Das ist auch die Zeit, in der man den Kleinen auf einem Bildschirm im Giraffen-Haus beobachten kann.

Okapis werden bis zu einem Jahr lang gessĂ€ugt. Allerdings fangen sie bereits in einem Alter von etwa sechs Wochen an, sich zusĂ€tzlich von Frischlaub zu ernĂ€hren. Wenn die Temperaturen im FrĂŒhling es zulassen, werden dann auch die ersten AusflĂŒge auf die Freianlage unternommen. Erst dann haben die Zoobesucher die Chance, das Kleine direkt zu sehen.

"Die Geburt von MAIKO ist von herausragender Bedeutung fĂŒr das Überleben der relativ kleinen Zoopopulation, die im Rahmen des Internationalen Zuchtbuches sowie des EuropĂ€ischen Erhaltungszucht-Programms EEP vom Zoo Antwerpen aus gemanagt wird. Am 1. Januar 2011 waren im Internationalen Zuchtbuch 163 (86,77) verzeichnet und 2010 sind lediglich elf (7,3,1) Jungtiere geboren, davon nur zwei in Europa. Diese Anzahl hat gerade genĂŒgt, um die in diesem Zeitraum verstorbenen Okapis zu ersetzen", so Niekisch.

MAIKO ist nach dem Nationalpark gleichen Namens benannt. Der Maiko-Nationalpark liegt in der östlichen Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo und ist der grĂ¶ĂŸte bewaldete Flachlandpark im Ostkongo. Auf einer FlĂ€che, die etwa halb so groß ist wie Hessen, rund 10.800 kmÂČ, kommen hier unter anderem Okapis (Okapia johnstoni), Tiefland-Gorillas (Gorilla beringei graueri) und Kongo-Pfauen (Afropavo congensis) vor. Alle drei Arten gelten als bedroht. Als Teil des Kongobeckens und damit des zweitgrĂ¶ĂŸten Waldgebietes weltweit ist der Park zudem als Kohlenstoffspeicher von globaler Bedeutung. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) ist seit 2009 im Maiko Nationalpark aktiv.

(21.03.2011, 13:29)
Zoo Frankfurt:   "Erster Baggerbiss" zum Neubau der BĂ€ren-Anlage und des Haupteingangs

Die BauzĂ€une stehen, die Bagger sind angerollt - der Umbau des westlichen Areals des Frankfurter Zoos hat begonnen. Nach langer und intensiver Vorarbeit entsteht nun auf einer FlĂ€che von 1.600 m2 eine großzĂŒgige Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren und Schwarze BrĂŒllaffen sowie ein neuer Haupteingang mit Zoo-Shop. Mit dem ersten Baggerbiss am 18. MĂ€rz 2011 geben OberbĂŒrgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth, Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth, der Leiter des Hochbauamtes, Dr. Hans-JĂŒrgen Pritzl, und Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch den Startschuss zum Abriss der alten BĂ€ren-Anlage.

"Ich bin sicher, dass der Zoo durch die attraktiven Neubauten einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft geht: besserer Service fĂŒr die Zoobesucherinnen und Zoobesucher, bessere Bedingungen fĂŒr die Tiere und bessere Arbeitsbedingungen fĂŒr die Zoomitarbeiter - ein Projekt, bei dem alle gewinnen werden", so OberbĂŒrgermeisterin Roth anlĂ€sslich des Baubeginns.

2008 wurde ein Architekturwettbewerb fĂŒr das Bauvorhaben ausgeschrieben. Die Entscheidung fiel auf den Entwurf der Architekten Henchion und Reuter zusammen mit dem Landschaftsarchitektur BĂŒro Röntz, beide aus Berlin. "Die Architekten und Landschaftsplaner haben nicht nur die neue BĂ€ren-Anlage gestaltet, sondern ein Gesamt-Ensemble entwickelt, das außer der Tier-Anlage und dem neuen Zoo-Eingang auch die Neugestaltung des Vorplatzes vor dem Zoogesellschaftshaus mit einschließt", erlĂ€utert Kulturdezernent Semmelroth den Entwurf.

BĂ€ren-Anlage und neuer Eingangsbereich werden die gesamte FlĂ€che vom ehemaligen Kiosk bis zum Löwengehege links vom Zoogesellschaftshaus einnehmen. Der Vorplatz wird zum Alfred-Brehm-Platz hin geöffnet. "Das klassizistische GebĂ€ude mit dem Fritz-RĂ©mond-Theater wird dadurch vom Alfred Brehm-Platz aus frei zugĂ€nglich. Damit ist auch der Weg frei fĂŒr ein neues Betreiberkonzept des Zoogesellschaftshauses - einem der attraktivsten Veranstaltungsorte in unserer Stadt", so Semmelroth weiter.

Die Zoobesucher werden in Zukunft von einer langgestreckten Arkade in ein großzĂŒgig angelegtes Foyer geleitet. Hier befinden sich der modern gestaltete Kassenbereich, ein Informationspunkt und der Zoo-Shop. Das Foyer ist aber nicht nur eine funktional gehaltene Eingangshalle, sondern schon Teil des Zoos, mit einem ersten Einblick in die Innenanlage der BrĂŒllaffen.

Die an das Foyer anschließende neue Anlage fĂŒr BrillenbĂ€ren und Schwarze BrĂŒllaffen wird mehr als 1.600 m2 AußenflĂ€che umfassen und abwechslungsreich mit Naturmaterialien gestaltet sein: Kletter-, Kratz- und WippbĂ€ume, Grabmulden, Wasserstellen, Höhlen, Sonnen- und SchattenplĂ€tze sollen ein perfektes Umfeld zum WohlfĂŒhlen fĂŒr BrillenbĂ€ren und Schwarze BrĂŒllaffen bieten.

"Hinter der großen BĂ€ren-Außenanlage, welche fĂŒr unsere Besucher eine besondere Attraktion sein wird, entsteht ein GebĂ€udekomplex, der nicht öffentlich zugĂ€nglich ist. Er beherbergt unter anderem die gesamte Technik der neuen Anlage sowie die berĂŒhmte Rostkatzen-Zuchtstation des Frankfurter Zoos", fĂŒhrt Zoodirektor Niekisch aus. Und ebenfalls fĂŒr die Besucher unsichtbar, entsteht eine neue tierĂ€rztliche QuarantĂ€ne-Station im Wirtschaftshof.

"Das Hochbauamt Frankfurt wird durch seine professionelle Projektsteuerung entscheidend zur Realisierung dieses ersten Bausteins des neu erarbeiteten Gesamtenergiekonzepts beitragen", ist sich der Leiter des Hochbauamtes Pritzl sicher. "Der Zoo ist eine der wichtigsten Adressen in der Stadt Frankfurt. Durch dieses herausragende Projekt wird der Zoo eine wesentliche Aufwertung erfahren. DarĂŒber freuen wir uns."

Die Fertigstellung von Eingang und Zoo-Shop ist fĂŒr Sommer 2012 vorgesehen. Die BĂ€ren- und BrĂŒllaffen-Anlage kann nach aktuellem Planungsstand voraussichtlich ab Herbst 2012 von ihren neuen Bewohnern bezogen werden - dann, wenn auch die Bepflanzung eine Chance zum Anwachsen hatte.

Die Neugestaltung dieses westlichen Zoo-Areals ist aber nur der Anfang. "Der Zoo muss in weiten Bereichen erneuert werden, um zukunftsfĂ€hig zu sein und um seine Aufgaben als Freizeiteinrichtung, BildungsstĂ€tte, Forschungs- und Naturschutzzentrum erfĂŒllen zu können", betont Niekisch. "Und wir sind schon ein bisschen stolz darauf, dass wir es geschafft haben, in nur drei Jahren vom Punkt Null der Planung bis zum Baubeginn mit einer völlig neuen Konzeption zu kommen", sagt der Zoodirektor weiter. Noch in diesem FrĂŒhjahr bekommen auch die ĂŒberaus beliebten ErdmĂ€nnchen eine neue große Anlage. Parallel wird mit Hochdruck das dringend benötigte Pinguin-Haus geplant.

Im Info-Punkt unterhalb der Zooterrassen kann man sich ĂŒber das aktuelle Bauprojekt informieren und ĂŒber die Website des Zoos www.zoo-frankfurt.de den Baufortschritt verfolgen.

Am 3. April feiert der Zoo von 10.00 bis 16.00 Uhr ein "BĂ€ren-Fest" bei dem der neue Haupteingang, die neue Tieranlage und ihre neuen Bewohner den Zoobesucherinnen und Zoobesuchern vorgestellt werden.

(21.03.2011, 10:18)
Manuel Becker:   Oje oje. Frankfurt ist aber in letzter Zeit gebeutelt was die Menschenaffenbabys angeht. War erst letzte Woche dort...
(14.03.2011, 22:28)
Zoo Frankfurt:   Orang-Utan-Jungtier im Zoo Frankfurt gestorben

Ein trauriges Ereignis muss der Zoo Frankfurt am 14. MĂ€rz vermelden. Am Vormittag verstarb der am 13. September 2009 geborene Sumatra Orang-Utan Junge PANDAI.

"Die Ursache fĂŒr den Tod von PANDAI ist noch unklar", so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Der junge Orang-Utan war seit einiger Zeit unter tierĂ€rztlicher Beobachtung, weil er VerhaltensauffĂ€lligkeiten zeigte und seine Blutwerte nicht optimal waren. Ob ein genetischer Defekt oder eine Infektion die Ursache fĂŒr den plötzlichen Tod war, muss jetzt in der Tierpathologie der UniversitĂ€t Gießen geklĂ€rt werden.
"PANDAIs Mutter Rosa geht es gesundheitlich gut", erklÀrt Prof. Niekisch. "Auch die anderen Mitglieder der Orang-Utan-Gruppe zeigen keine AuffÀlligkeiten. Der Verlust eines so wertvollen und charismatischen Tieres ist tragisch, war aber leider auch unter so guten Bedingungen wie in unserem Menschenaffenhaus nicht vorhersehbar und nicht vermeidbar."

(14.03.2011, 14:24)
Liz Thieme:   Jetzt hab ich vor Jubel schon halbe SĂ€tze verschluckt und Buchstaben.
Ich war nicht geschockt, sondern viel mehr begeistert und es ist so nĂŒdelich :)
Das musste ich jetzt mal los werden. Jetzt werde ich wieder seriös.
(03.03.2011, 21:55)
Liz Thieme:   Ohjeeeeejeee, ich habe gerade auf der Okapiseite das erste Foto von Lomela mit ihrem Kleinen, aufgenommen von Stefan Stadler, Huftier Kurator.
(03.03.2011, 21:40)
Oliver Jahn:   Hier mal eines der beiden neuen BrĂŒllaffenweibchen.
(28.02.2011, 21:44)
Holger Wientjes:   @Liz: Ach Geduld ist nicht gerade meine StĂ€rke... ;-)
(23.02.2011, 08:55)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis 1:
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2010 bis MÀrz 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum: 25. Februar 2011
Treffpunkt: Reptilienhalle (1. Stock des Exotariums)
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung von Tierpfleger Thomas HĂŒge
Thema der FĂŒhrung:
Alder 
 was guggst du!
Sich via E-Mail oder Fax zu verstÀndigen fÀllt bei Reptilien aus. Wie sagen sich die Tierchen dann sonst so die Meinung?
Anhand manchmal nicht ganz so ernst zu nehmender Beispiele erklĂ€rt und zeigt Tierpfleger Thomas HĂŒge, wie Reptilien kommunizieren.
Der Zooeintritt kostet 6,--Euro fĂŒr Erwachsene und 3,-- Euro fĂŒr Kinder (Feierabendtarif).

Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel.: (069) 212 - 33732


Veranstaltungshinweis 2:
SonntagsfĂŒhrung im Zoo
Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat FĂŒhrungen fĂŒr Zoobesucher an. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der FĂŒhrung am Sonntag, 27. Februar 2011: Frösche, Molche, Salamander weltweit vom Aussterben bedroht
HintergrĂŒnde und Ursachen des Amphibiensterbens
Von den zirka 6.000 Amphibienarten sind ca. 1.500 akut vom Aussterben bedroht, dabei sind Amphibien ein wichtiger Teil des Nahrungsnetzes sowohl als Vertilger von Insekten und Gliedertieren als auch als Nahrung fĂŒr viele froschfressende Schlangen und andere Tiere.
Bei dieser SonntagsfĂŒhrung erklĂ€rt Dipl.-Biol. Rudolf Wicker zunĂ€chst wie Amphibien leben und welche BedĂŒrfnisse haben, bevor er den Fragen nachgeht, was zur weltweiten Bedrohung der Amphibien fĂŒhrt.

FĂŒhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
FĂŒhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden
Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6–17 Jahre): 4,00 €

Die FĂŒhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel. 069-212-33732


Veranstaltungshinweis 3
Vortrag
Blutdurstige Helfer - der Einsatz von Raubwanzen in Zoologischen GĂ€rten

Raubwanzen können zur Blutentnahme bei Zootieren eingesetzt werden, ohne dass diese betĂ€ubt werden mĂŒssen. Wie das funktioniert und was mit den Blutproben geschieht, stellt AndrĂ© Stadler in seinem Vortrag vor.

Referent: Dipl. Biol. André Stadler, Zoo Wuppertal
Wann: 02. MĂ€rz 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ von Zoo Frankfurt und ZGF.
(22.02.2011, 14:05)
Liz Thieme:   @Holger die HP besagt ja auch, dass das Okapi derzeit noch nicht zu sehen ist. Frankfurt gibt PMs immer erst raus, wenn man das Tier auch sehen kann. Das Wetter ist aber wohl auch mit ein Grund warum das Kleine noch nicht zu sehen ist.
Bisschen Geduld bei solch einer Art ist meiner Meinung angebracht.
(22.02.2011, 07:15)
Carsten Horn:   Da hab ich den Frankfurt-Besuch fĂŒr nĂ€chsten Monat ja richtig geplant, g...
(22.02.2011, 00:41)
Holger Wientjes:   Danke Olli ! Hatte zunĂ€chst nach einer umfangreicheren Mitteilung gesucht. Aber die kommt wahrscheinlich noch. Denke nicht, dass man eine Okapigeburt nur unter "ferner liefen" abtun wird.
Ein Kantschil ist ĂŒbrigens auch noch geboren worden.
Danke fĂŒr den Hinweis zu den BrĂŒllaffen !
(21.02.2011, 22:56)
Oliver Jahn:   @Holger, das verwechselst du jetzt mit der Geschichte von vor 2011 Jahren! ;-)
Es steht hier:
http://www.zoo-frankfurt.de/tiere/
tierische-neuigkeiten/geburten-neuzugaenge.html
Und weiterhin ist zu lesen, dass die neuen BrĂŒllaffen fĂŒr die Gemeinschaftshaltung auf der neuen BĂ€renanlage bereits im Zoo sind und im Affenhaus zu sehen sind.
Dieses steht unter "Gehege-HĂ€user" und dann unter Affenhaus.
(21.02.2011, 21:21)
Holger Wientjes:   Wieso ? Jungfernzeugung... ;-)

Nee, ich meinte damit, dass das Kalb wohl schon vom neuen Bullen ist !

@Olli: Wo steht das denn auf der HP ?
(21.02.2011, 21:11)
Liz Thieme:   Naja Holger fĂŒr Nachwuchs braucht man schon ein MĂ€nnchen.
Deto kam am 29.8.2009 nach Frankfurt. Aufgrund des Geburtsdatums des kleinen Bullens kann man ja rĂŒckrechnen auf ungefĂ€hr Dezember 2009 als Deckdatum.
Passt also.
(21.02.2011, 20:50)
Holger Wientjes:   Freut mich zu lesen ! Ist da nicht ein neuer Bulle vor einiger Zeit nach Frankfurt gekommen oder vertuÂŽ ich mich da jetzt ?
(21.02.2011, 20:37)
Oliver Jahn:   Wie auf der HP von FFM zu lesen ist, gab es am 14.02. diesen Jahres mĂ€nnlichen Okapinachwuchs im Zoo.
Mutter ist Lomela.
(21.02.2011, 20:24)
Zoo Frankfurt:   Niebel setzt sich fĂŒr Serengeti ein
Serengeti darf nicht sterben - aktueller den je

Bei seinem Besuch in der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, die sich
seit dem Wirken von Professor Grzimek vor fast 50 Jahren fĂŒr den Erhalt
der Serengeti engagiert, hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel am Donnerstag in Frankfurt am Main einen neuen Vorschlag im Ringen um eine
geplante Querung des Nationalparks prÀsentiert. Hintergrund ist das von
der internationalen Gemeinschaft mit Sorge beobachtete Vorhaben der
tansanischen Regierung, eine 54 Kilometer lange Straße durch den Serengeti Nationalpark zu bauen, um die Entwicklung lĂ€ndlicher Gebiete Nordtansanias voranzutreiben.
"Der Straßenbau in der vorgesehenen Form hĂ€tte irreversible Folgen fĂŒr das
Weltnaturerbe, insbesondere in Hinblick auf die jÀhrliche Wanderung von
1,3 Millionen Tieren", sagte Niebel. "Unsere Initiative hingegen zeigt,
wie die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zu win-win-Lösungen beitragen kann, die den berechtigten Entwicklungsinteressen bisher vernachlĂ€ssigter lĂ€ndlichen Gegenden Tansanias entgegen kommen, ohne dabei das weltbekannte einzigartige Ökosystem unwiderruflich zu zerstören", unterstrich der Minister.
Der deutsche Vorschlag umfasst folgende Elemente: Deutschland erkennt den
ökonomischen Nutzen besserer Straßeninfrastruktur an. Die deutsche EZ ist bereit, eine Studie zur Anbindung der nördlich an die Serengeti
angrenzenden Distrikte (insb. Loliondo) an das bestehende Straßennetz -
ohne Querung der Serengeti - und zu Maßnahmen der lĂ€ndlichen Entwicklung
in der Region zu erstellen und die Finanzierung der Umsetzung im Rahmen
bestehender Mittel sicher zu stellen.
DarĂŒber hinaus wird Deutschland sich an einer internationalen
Machbarkeitsstudie zur sogenannten "SĂŒdumgehungsstraße" beteiligen.
Deutschland setzt sich bei anderen Gebern dafĂŒr ein, im Rahmen eines
Geberkonsortiums die Umsetzung der Alternativrouten finanziell zu
unterstĂŒtzen. Dieses deutsche Angebot ist verbunden mit der Forderung der
nachhaltigen Absicherung dieser Lösungen durch die tansanische Regierung
in Form eines politischen Moratoriums bezĂŒglich des Ausbaus kommerzieller
Straßen durch die Serengeti.
Dieser Vorschlag greift erstmals konstruktiv die berechtigten
wirtschaftlichen Interessen Tansanias auf und sichert gleichzeitig
langfristig den Erhalt der Serengeti.
Bei GesprÀchen in der vergangenen Woche in Tansania nahmen die Vertreter
der tansanischen Regierung das deutsche Vorschlagspaket interessiert auf.
Zum Hintergrund: Die tansanische Regierung plant seit lÀngerem, eine
Fernverbindungsstraße von Arusha noch Musoma auszubauen, die bei der
bisheriger Planung (sog. "Nordroute") auf einer LĂ€nge von 55 km den
Nordteil der Serengeti queren wĂŒrde, mit erheblichen ökologischen und
sozialen Auswirkungen auf das einzigartige Ökosystem. Ungeachtet heftiger internationaler Proteste hat PrĂ€sident Kikwete diesen Plan mehrmals, auch aktuell, öffentlich bestĂ€tigt. Ende Januar ist der Entwurf einer lange
angekĂŒndigten UmweltvertrĂ€glichkeitsstudie zu der Straße vorgelegt worden, die jetzt breit zu konsultieren ist. Allerdings geht die Studie lediglich
auf Risikominderungsmaßnahmen fĂŒr die Nordroute ein, prĂŒft jedoch nicht
umfÀnglich wirtschaftlich, ökologisch und sozial vertrÀglichere
Alternativrouten.
(18.02.2011, 09:03)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2010 bis MÀrz 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum: 4. Februar 2011
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
Uhrzeit: 19.15 Uhr:

Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung von Reviertierpfleger Thomas Tikatsch
Thema der FĂŒhrung:
Blumentiere, Nesseltiere und Korallen

Im Korallenriff leben nicht nur Nemos sondern eine Vielzahl anderer Tiere, die sich dort perfekt angepasst haben. Und wenn der Mensch nicht dazwischen pfuscht, kann es auch noch lange so bleiben!

Wie alles zusammengehört erklÀrt an diesem Abend Reviertierpfleger Thomas Tikatsch.

(02.02.2011, 14:18)
Zoo Hannover:   Herzlich willkommen, kleiner Gorilla – Nachwuchs im Menschenaffen-Haus

WĂ€hrend sich draußen Schneeberge im Zoo tĂŒrmten ist in der tropischen WĂ€rme des Menschenaffen-Hauses Borgori-Wald am 20. Dezember 2010 ein kleiner Gorilla zur Welt gekommen. „Die Freude war groß, als bei DIAN eine Schwangerschaft festgestellt wurde, denn viel Hoffnung hatten wir eigentlich nicht mehr, dass die bereits 22-jĂ€hrige Gorilla-Dame noch Mutter wird“, so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Jetzt klammert sich der kleine Gorilla-Junge QUEMBO in das Fell seiner Mutter, die ihn liebevoll umsorgt.

DIAN hĂ€lt ihren kleinen Sohn sehr fĂŒrsorglich im Arm. „Obwohl es ihr erstes Kind ist, macht sie alles so, wie man es sich von einer guten Gorilla-Mutter wĂŒnscht“, freut sich Niekisch. Mit ihren 22 Jahren hatte DIAN schon mehrmals die Gelegenheit, sich mĂŒtterliches Verhalten bei anderen Gorillas abzuschauen. Sie selbst war aber bisher nicht schwanger geworden. Eine eindeutige Ursache dafĂŒr konnte auch bei Untersuchungen durch das Institut fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung IZW nicht gefunden werden. Vater VIATU (12), der am gleichen Tag wie sein Sohn Geburtstag hat, verhĂ€lt sich Mutter und Kind gegenĂŒber friedfertig. Nur am Tag der Geburt war er etwas nervös – aber wer könnte ihm das verdenken?

Zoodirektor Niekisch und sein Team sind froh, aber nicht ĂŒberrascht, dass VIATU keine Aggressionen gegenĂŒber QUEMBO zeigt. Im August 2009 hatte der junge SilberrĂŒcken sein erstes Kind, das er in Frankfurt gezeugt hatte, unmittelbar nach der Geburt getötet. Man ging damals davon aus, dass der junge Gorilla-Mann seinen Platz in der Frankfurter Gruppe noch nicht gefunden hatte und mit großem Stress auf das Jungtier reagierte. „Jetzt“, so Niekisch, „wird VIATU von den drei weiblichen Tieren akzeptiert und verhĂ€lt sich so, wie das fĂŒr einen souverĂ€nen SilberrĂŒcken normal ist.“ Auch die beiden Weibchen REBECCA und JULCHEN haben den Gruppenzuwachs positiv aufgenommen. Insbesondere die jĂŒngere REBECCA hĂ€lt sich gerne in der NĂ€he von DIAN und ihrem Sohn auf.

Der kleine Gorilla wird nun erst einmal einige Jahre im Frankfurter Zoo bleiben. Drei bis vier Jahre lang werden junge Gorillas von ihren MĂŒttern gesĂ€ugt.

Die in Frankfurt lebenden Gorillas gehören zu den Westlichen Flachlandgorillas (Gorilla gorilla gorilla), die im westlichen Afrika (Kamerun, Demokratische Republik Kongo, Zentralafrikanische Republik) beheimatet sind.
Laut der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN sind sie vom Aussterben bedroht. Lebensraumzerstörung, die Bejagung wegen ihres Fleisches und als TrophĂ€en und das Ebola- Virus sorgen seit Jahren fĂŒr einen dramatischen RĂŒckgang der freilebenden Population.

(06.01.2011, 11:36)
Michael Mettler:   @Liz: Tröste dich, es steht eh schon seit dem 21.12. (einen Tag nach der Geburt) im Forum - siehe weiter unten...
(04.01.2011, 18:02)
Liz Thieme:   Wie ich vorhin bemerken musste nachdem ich es hier schon geschrieben hatte, hat der Zoo eine Sperrfrist bis zum 6.1. gesetzt an die sich die dpa nicht gehalten hat. Daher leider doch auch hier die Veröffentlichung.
(04.01.2011, 17:54)
Liz Thieme:   Gorillaweibchen Dian hat einen Sohn Ende Dezember zur Welt gebracht.
(04.01.2011, 13:35)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Vortrag

Das Erdferkel – faszinierend, aber schlecht erforscht

Dr. Thomas Lehmann forscht am Naturmuseum Senckenberg ĂŒber die PalĂ€ontologie des Erdferkels und verwandter Arten. Der Vortrag gibt einen Überblick ĂŒber die Entstehungs-geschichte, Zoogeographie und Biologie des Erdferkels.


Referenten: Dr. Thomas Lehmann, Senckenberg Forschungsinstitut und
Naturmuseum Frankfurt
Wann: Mittwoch, 5. Januar 2011
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ von Zoo Frankfurt und ZGF.

(03.01.2011, 14:12)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:

Abendöffnung des Exotariums


Von Oktober 2010 bis MÀrz 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum: 7. Januar 2011

Treffpunkt: Reptilienhalle
(1. Stock des Exotariums)

Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: FĂŒhrung von Tierpfleger Thomas HĂŒge

Thema der FĂŒhrung:
Es tut sich was und keiner sieht's

Vom Laienterrarium aus der Holzkiste bis zu Vollglas- und Landschaftsterrarien ist alles möglich. Sinn und Unsinn von oft teurem Zubehör erklĂ€rt Tierpfleger Thomas HĂŒge und zeigt adĂ€quate Terrarieneinrichtungen.


Der Zooeintritt kostet 6,--Euro fĂŒr Erwachsene und 3,-- Euro fĂŒr Kinder (Feierabendtarif).

(03.01.2011, 14:10)
Mel:   Ohjeh ohjeh ich hatte es fast schon geahnt, als ich den Texte eingestellt hatte, dass ich fehl interpretiert werde. Ich hatte eigentlich nicht vor aufzuzeigen „das geht nie und nimmer“, ich wollte eigentlich nur auf die etlichen HĂŒrden hin weisen die solch einem Projekt im Wege stehen können. Ich glaube viele von uns wĂ€ren ĂŒber solch ein Großunternehmen zur Blutauffrischung und Sicherung der ZoobestĂ€nde mancher Arten mehr als glĂŒcklich. Nur sehe ich so etwas eben leider in den kommenden Jahren nicht. Was die Schweiz betrifft, da kenne ich zwei FĂ€lle wo leider schon Kleinimporte im Endeffekt von den VeterinĂ€rmedizinischen Behörden „verhindert“ wurden. Einmal weil eine Unterartenfrage angefĂŒhrt wurde obwohl es in diesem Falle keine aktuelle Unterartenfestlegung gibt und im einem zweiten Falle zog der auslĂ€ndische Zoo die „Reißleine“ da ihm die Anforderungen der VET’s, sagen wir mal vorsichtig „zu viel wurden“. Also scheinbar trauriger Weise wirklich sehr Ă€hnlich unserer Behörden.
(29.12.2010, 18:29)
Sacha:   @MM: In der Schweiz ist es sehr Ă€hnlich wie in der EU.
So ist z.B. die Einfuhr von Nicht-haustierartigen HorntrĂ€gern, sowie Kamelen und Schweinen aus DrittlĂ€ndern nur aus "zugelassenen LĂ€ndern" erlaubt (LĂ€nderliste des BVET im Anhang I Teil 1 der Entscheidung des Rates 79/542/EWG). Dann gibt es natĂŒrlich immer Sonder- und Zustatzregelungen: Z.B. brauchen bei Importen aus DrittweltlĂ€ndern Kamelartige eine Zusatz-Garantie, dass sie frei von infektuöser boviner Rhinotracheitis sind.

Meinen Vorschlag betreffend sieht es so aus: Wenn ich nichts ĂŒbersehen habe, dann wĂ€re der Direktimport der von mir genannten Antilopenarten in die Schweiz aus Tansania und/oder Kenia erlaubt.

Wer es genauer wissen will:
http://www.bvet.admin.ch/ein_ausfuhr/01210/01229/index.html?lang=de
(29.12.2010, 15:57)
Michael Mettler:   @Sacha: Nur mal interessehalber, da ich ja immer nur von Importaufwand der EU-LĂ€nder höre - wie steht es in dieser Hinsicht eigentlich um die Schweiz als Nicht-EU-Land und die dortigen Einfuhrbestimmungen? Ich habe dabei noch die launige Geschichte im Hinterkopf, wie einst die Zoos von Basel und Frankfurt gemeinsam ihre Bongos importierten, nachdem sie in Kenia mittels Vorweisen einer Landkarte aufgezeigt hatten, dass die beiden Zoos doch quasi benachbart seien (jedenfalls im Vergleich zu afrikanischen FlĂ€chendimensionen) und man sich deshalb das Kontingent von 2,4 Bongos teilen könne... Das waren allerdings noch Vor-CITES-Zeiten.
(29.12.2010, 15:23)
Sacha:   Zur Sicherheit: Bitte den Text bezĂŒglich der "TonalitĂ€t" nicht falsch verstehen. Ist mehr mit einem Seufzen denn mit Knurren hinterlegt...:)
(29.12.2010, 15:06)
Sacha:   Da haben wir es wieder: Das typisch (deutsche?) Gejammer, wo es ĂŒberall Probleme geben könnte und was fĂŒr riesige HĂŒrden doch zu ĂŒberwinden sind. Heh Leute, mit Verlaub, aber so kommt man auf keinen GrĂŒnen Zweig. Hier sollte man sich wirklich mal die Amis als Beispiel nehmen. Motto: Geht nicht, gibts nicht.

Also, so sehr ich Eure Argumente nachvollziehen kann, so bin ich doch bis auf einen Punkt (leider ist es wohl der wichtigste, nÀmlich die mit dem Gesetzgeber) anderer Meinung.

Zum Interesse: Anhand der (realistischen) Beispiele habe ich aufgefĂŒhrt, welche Arten fĂŒr welche Zoos in Frage kĂ€men.
Zu den Neueinsteigern: Gewisse Kosten sind nicht von der Hand zu weisen, jedoch wĂŒrden sich viele UnterkĂŒnfte, die z.B. mit Alpakas, Lamas, Hausrindern, Hauspferden, Damhirschen usw. besetzt sind, relativ einfach und kostengĂŒnstig anpassen lassen. Gewisse Arten wĂŒrden sich zudem auch als "Untermieter" bei bereits vorhandenen Huftierarten, Grossvögeln oder gar Primaten eignen. Man mĂŒsste immer den konkreten Fall anschauen.
Zu tragbares Zeitfenster: Ein Problem, dass aber im Vorfeld gelöst werden kann bzw. muss (Aktion startet erst, wenn Gehege vorhanden sind.) Dabei muss man natĂŒrlich auch Alternativen einbeziehen, falls es mit dem Import doch nicht klappt.
Zur individuelle Auswahl: Das ist heute nun wirklich kein Problem mehr, wo doch die Platzierung vieler Arten schon durch einen Koordinator bestimmt wird. Und vor Ort werden logischerweise diejenigen Exemplare ausgesucht, die hinsichtlich Zucht am geeignetsten erscheinen.
Zur QuarantĂ€ne: Die RĂ€umlichkeiten dĂŒrften zumindest im TP Berlin sowie in diversen Aussenstationen (Stuttgart, Leipzig) usw. vorhanden sein. Auch bezĂŒglich QuarantĂ€ne im Bundesland des End-Zoos sehe ich keine Schwierigkeiten. Alles mit entsprechendem Engagement (und natĂŒrlich finanziellen Mitteln) machbar.
Uebrigens: KAFFERNBUEFFEL nicht WasserbĂŒffel.

Zum Vorzeitigen Versterben: Ja, das Risiko besteht. Das besteht auch, wenn man ein Tier von einem EU-Zoo in den anderen ĂŒberfĂŒhrt. Verantwortungsvolle Transporteure gab es frĂŒher und die gibt es heute sicher auch noch. Ich erinnere mich an einen Nashorntransport der Firma Interzoo vor einigen Jahren nach ZĂŒrich. Ich habe nur gestaunt, wie umsichtig diese Leute gearbeitet haben.

Nun heisst das alles nicht, dass ich nur einen Grossimport als der Weisheit letzter Schluss halte. Wenn sich das Problem auch oder sogar besser ĂŒber mehrere Kleinimporte lösen lĂ€sst, dann nur zu.

Wo ich aber Uebereinstimme: Eine Gesetzesrevision der Import-/Exportregelungen (zumindest fĂŒr die Haltung in anerkannten Zoos) wĂ€re notwendig. Schade, dass sich da offenbar keine Lobby finden lĂ€sst....
(29.12.2010, 15:02)
Mel:   So sehr mir Sacha’s Idee mit dem zentral organisierten Großimport auch gefĂ€llt, ich denke auch das ein solches Unternehmen in Deutschland schlicht weg nicht durchfĂŒhrbar ist. Es mĂŒssten sich ja erst mal mehrere Zoo’s finden die an einer Tierart x „Interesse“ haben und diese auch artgerecht halten können (sprich es mĂŒssten in all diesen Zoos entsprechende Anlagen vorhanden seien, bei neu Einsteigern wĂŒrde das neben den Beschaffungskosten noch zusĂ€tzliche Baukosten bedeuten). Dann mĂŒssten Sie sich auf ein fĂŒr alle tragbares Zeitfenster einigen. Dann kĂ€me der komplette Papierkrieg, und der ist schon bei „einfachen“ Importen immens.
Aber gehen wir mal davon aus die Zoos haben sich gefunden, der freiwillige fĂŒr die Organisation ist ermittelt, Anlagen sind vorhanden. Dann geht’s um die Individuen Auswahl vor Ort. Woher die gewĂŒnschte Anzahl an Tieren nehmen und wer erhĂ€lt welches Individuum? Gehen wir wieder davon aus, auch das wĂ€re kein Problem, die Tiere sind beschafft und der „Papierzirkus“ fĂŒr den Export ist erledigt und unsere Tiere sind schon unterwegs. Da kommt das grĂ¶ĂŸte Problem. Eine solch große Gruppe kann kaum einer in QuarantĂ€ne stellen. Okay wir haben GlĂŒck und der gesamte Import darf umgehend EU-Land betreten. Nun gibt es, je nach geltenden Vorschriften des entsprechenden EU -Landes zwei Möglichkeiten, die Separate-QuarantĂ€ne vor Ort im jeweiligen Zoo, was am sinnvollsten und besten wĂ€re oder eine Zentrale-QuarantĂ€ne fĂŒr die Zoos eines Eu-Landes zusammen. Welcher Zoo sollte das sein? Nun gut bei kleineren Tieren wie Duckern, DikDiks oder Klippspringern mag das platztechnisch noch gehen aber bei WasserbĂŒffeln wĂ€re das schon sehr problematisch. Und in Deutschland kommt erschwerend hinzu das ja auch noch jedes Bundesland seine eigne Verordnung hat. Also kĂ€me fĂŒr die entsprechenden Individuen je nach Zielort auch noch unterschiedliche „Behandlungen nach Vorschrift“ hinzu. Und was ist wenn ein oder mehrere Individuen im Verlaufe des Unternehmens versterben sollten?
Und das alles unter dem Aspekt das der Papierkram ohne Probleme funktioniert hat. Und die Zoos sich zu jeder Zeit des Unternehmens untereinander immer einig waren!

Ich muß leider sagen, dass ich da fĂŒr kleinere Importe Zoo fĂŒr Zoo bessere Chancen sehe. Solche lassen sich im allgemeinem flexibler steuern und der gesamte „Aufwand“ ist weniger immens.

(28.12.2010, 23:55)
Michael Mettler:   @Sacha: Solange wir in einem Land leben, in dem (ĂŒberspitzt gesagt) wegen einer kranken Wildente gleich Zehntausende StĂŒck NutzgeflĂŒgel in der Umgebung gekeult werden, brauchst du Behörden wohl nicht mit Artenschutzgedanken kommen. WĂŒrde einer der von dir erhofften KaffernbĂŒffel (oder Abbottducker oder Gerenuks) beim Ausladen auf einem EU-Flughafen zweimal husten, wĂŒrden die Behörden wahrscheinlich gleich den Zusammenbruch der europĂ€ischen Milchviehhaltung befĂŒrchten... Das Skurrile dabei ist ja, dass wir lĂ€ngst selber genug Nutztierkrankheiten im Lande haben und nicht mehr unbedingt mit dem Finger auf Andere zeigen können. Irgendwann in den 80ern beklagte sich der damalige hannoversche Zoochef Dittrich z.B., dass die entsprechende Bundesbehörde keine Genehmigung fĂŒr den Import von Antilopen aus US-ZoobestĂ€nden erteilte (der zur Blutauffrischung sehr erwĂŒnscht gewesen wĂ€re), weil die betreffenden Zoos im Dunstkreis von Nutztierhaltungen mit der theoretischen Möglichkeit auf Blauzungenkrankheit lagen. Nun, wie die Zeit gezeigt hat, brauchte es offenbar keine US-Zooantilopen, um diese Krankheit bei uns heimisch zu machen.

Man kann vom kommerziellen Tierhandel halten, was man will, aber frĂŒher waren es eben die seriösen TierhĂ€ndler, die ĂŒber das Know-how und die Manpower fĂŒr solche Importe verfĂŒgten, dabei das Risiko selbst trugen und letztlich auch hauptsĂ€chlich sich selbst Rede und Antwort stehen mussten, wenn etwas schief ging. Heute muss der importierende Zoo irgendwie und irgendwo Zeit, Personal und vor allem Geld abzwacken, um das alles selbst hinzukriegen, trĂ€gt dabei das Risiko und muss im Falle eines Misserfolges einem Aufsichtsrat, der Stadt o.Ä. gegenĂŒber erklĂ€ren, warum der Aufwand im Sande verlief - und sich dann womöglich anhören "so geht ihr also mit dem Geld um". So stelle ich mir das jedenfalls vor - leider. Es ist bestimmt kein Zufall, dass genau jene deutschen Zoos sich immer wieder Importe zutrauen, bei denen eine Tierhandels-Vergangenheit viel Know-how hinterließ: Hannover (Ex-Sitz eines TierhĂ€ndlers) und der Tierpark Berlin (Transitknotenpunkt des frĂŒheren Ost-West-Tierhandels). Aber selbst Hannover hat ja schon mal von einem beabsichtigten und im Grunde genehmigten Import von DĂŒnengazellen Abstand genommen, weil man die geforderten veterinĂ€rmedizinischen Maßnahmen als fĂŒr die Tiere zu riskant einschĂ€tzte.
(28.12.2010, 17:40)
Sacha:   Der mit dem "geparkt" war gut...:)

Ich habe irgendwie schon vermutet, dass nicht die Afrikaner, sondern unsere Behörden die .... sagen wir mal "Uebervorsichtigen mit einem Mangel an Wissen resp. Einsicht was Art-/Bestandserhatlung in Zoos angeht" sind. Andererseits frage ich mich, ob sich hier nicht mit einem BĂŒndeln von KapazitĂ€ten und finanziellen Mitteln die Sache vereinfachen liesse.

Zum Beispiel: Im Auftrag der EAZA oder mehrerer Zoos koordiniert ein einziger Zoo einen Export von mehreren Huftierarten in grosser StĂŒckzahl. Alles lĂ€uft ĂŒber diesen ab und er wird fĂŒr seinen Aufwand von der EAZA resp. den anderen Zoos entschĂ€digt.

Ein Beispiel: Frankfurt koordiniert die Einfuhr von Klippspringern fĂŒr Rotterdam, Valencia, Stuttgart, sich selbst, sowie ggf. Zoo Berlin, Amsterdam, Dvur Kralove und Prag. Zugleich ĂŒbernehmen die Hessen auch den Papierkram fĂŒr Dikdiks (z.B. Hannover), Thomsongazellen (z.B. Leipzig, Arnheim?, Hannover?), evtl. auch KaffernbĂŒffel (Europ. Safariparks) und als Neuanfang (sofern sich genug Interessenten finden) Giraffengazellen oder/und Abotts-Ducker.

Es mĂŒsste doch möglich sein, einen (einmaligen?) Grossimport so zu koordinieren, dass er in vernĂŒnftiger Zeit abgewickelt UND das Prozedere tierĂ€rztlicher Untersuchungen möglichst schonend durchfĂŒhrt werden kann.
(28.12.2010, 14:00)
Michael Mettler:   Passt doch auch, immerhin werden dort Tiere fĂŒr Zoos geparkt ;-)

@Sacha: Gerade bei Paarhufern ist doch das Problem in der Regel nicht, dass das Herkunftsland sie nicht hinauslĂ€sst, sondern dass die EU sie nicht hereinlĂ€sst. Ich könnte mir z.B. gut vorstellen, dass Hannover gern frisches Blut fĂŒr die Dikdik-Zucht von dort holen wĂŒrde, aber wegen der UmstĂ€nde gut abwĂ€gen muss, ob man den Tieren die damit verbundene Prozedur diverser tierĂ€rztlicher Untersuchungen ĂŒberhaupt zumuten kann.

Bei anderen Tieren aus Tansania scheint mir aber durchaus Interesse einiger europĂ€ischer Zoos vorzuliegen. Siehe die StreifenhyĂ€ne in Magedeburg, die Honigdachse in Prag, die TĂŒpfelhyĂ€nen in Gelsenkirchen, und irgendwoher mĂŒssen ja auch die in letzter Zeit langsam wieder "aufkommenden" Stachelschweine der Art H. africae-australis stammen, die ja ungeachtet ihres Artnamens nicht nur im sĂŒdlichen, sondern auch im östlichen Afrika vorkommen. Nur sind gerade bei Kleinraubtieren die Haltungsressourcen nicht mehr so reich gestreut wie frĂŒher bzw. lĂ€sst die allgemeine NasenbĂ€risierung/Surikatisierung kaum noch Platz fĂŒr zusĂ€tzliche Kleinraubtierarten in zukunftstrĂ€chtiger Bestandshöhe.
(28.12.2010, 13:27)
Carsten Horn:   ZooPark scheint aber dort ein gebrĂ€uchlicher Name zu sein, Walter Schulz nannte seine Einrichtung ja auch so, :-)
(28.12.2010, 12:27)
Sacha:   Danke Carsten. Ja, das scheint mir schon eher in Frage zu kommen. Wobei hier der Fokus eindeutig auf Tierfangstation denn auf Zoo-Park (im eigentlichen Sinne) liegt.
Aber was fĂŒr ein Angebot!!!! Zorillas, Kapotter, Giraffengazellen, Abotts-Ducker und auch Klippspringer (um deren Aufstockung sich gerade Frankfurt - jedenfalls zu Schmidts Zeiten - sehr bemĂŒht hatte). Also WENN diese Arten verfĂŒgbar sind und WENN (wie es den Anschein macht) die Behörden Tansanias grundsĂ€tzlich Exporten keine grossen Steine in den Weg legen, dann frage ich mich, warum sich unsere westlichen Zoos nicht mehr darum bemĂŒhen (wohlgemerkt: Entweder zwecks Aufstockung des Bestandes oder zwecks (Neu-)Anfang eines sich selbst tragenden Bestandes, nicht als "Verbraucher" frĂŒherer Tage).
Liegt es also in erster Linie an "unseren" Behörden resp. "unseren" Einfuhrregelungen oder/und am Desinteresse vieler Zooverantwortlichen ("Was brauche ich Kapotter, Zwergotter tun es auch")?
(28.12.2010, 12:17)
Carsten Horn:   Vielleicht ist das auch die Herkunft, die haben jedenfalls Zoo Park im Namen, g...

African Animals (T) Ltd.
Zoo Park / Quarantine
Dar es Salaam

Erdferkel sind jedenfalls im Angebot...

(27.12.2010, 20:28)
Sacha:   @MM: Danke. Ja, dann habe ich es schon richtig gemacht. Den Link zum Stadtplan habe ich auch gesehen, aber mehr nicht (ausser vielleicht noch bei den Preisen fĂŒr gewisse Tiere, die nicht-westafrik. Herkunft sein dĂŒrften). Ein ZweitbĂŒro ist durchaus möglich. Aber falls es die gesuchte Institution sein sollte: Wie kommen dann die Frankfurter auf den Namen "Zoo-Park (in) Tansania".

Auf die Bilder der Homepage wĂŒrde ich nicht allzu viel geben. Da stimmt auch ausserhalb Afrikas nicht alles mit der Bebilderung/Werbung ĂŒberein. Und es wĂŒrde mich doch sehr wundern, wenn die River Zoo Farm (wie auf der Startseite ebenfalls abgebildet) Dugongs im Angebot hat....:)

Wo sind hier eigentlich die "Frankfurt"-Experten? Alle im Feiertagsurlaub?:)
(27.12.2010, 17:28)
Michael Mettler:   Ich meinte die Startseite der River Zoo Farm:
http://www.riverzoofarm.com/

Auf der unten verlinkten Seite wird im Stadtplan eine Adresse in Arusha dargestellt - vielleicht eine Zweigstelle des HĂ€ndlers? Laut eigener HP handelt er ja nicht nur mit westafrikanischen Tieren, sondern u.a. auch mit sĂŒdafrikanischen Antilopen usw., da lĂ€ge die Existenz von (zumindest) BĂŒros in anderen Teilen Afrikas nahe. Dann allerdings bestĂŒnde natĂŒrlich auch die Möglichkeit, dass die Erdferkel zwar ĂŒber Tansania importiert wurden, aber gar nicht von dort stammen...

Ist aber alles nur Gedankenspielerei meinerseits. Genauso ĂŒbrigens, dass ja auch eine der Magdeburger StreifenhyĂ€nen von einer Farm (!) in Tansania stammt.
(27.12.2010, 16:15)
Sacha:   @MM: Danke fĂŒr Deine MĂŒhe, aber wenn ich auf den Link klicke, komme ich auf eine Webpage "Magazine for Arusha". Die dort angegebene Adresse der River Zoo Farm gibt aber als Herkunft GUINEA-BISSAU an. Auch habe ich auf der Startseite das Erdferkel nicht gesehen. Ist der Link vielleicht unvollstĂ€ndig?
(27.12.2010, 16:02)
Liz Thieme:   @Mirko ich erinner mich dunkel (bin mir aber nicht sicher) dass es eine Gerrhosauridae-Art werden sollte. Aber auch dies kann ja immer noch mal umgeworfen werden. Sind die Terrarien denn noch nicht fertig?
(27.12.2010, 14:41)
Michael Mettler:   Vielleicht ist dies hier eine FĂ€hrte:
http://www.af.kejsa.com/index.php/226/2/6/215?id=499&page=address

Auf der Startseite der River Zoo Farm ist jedenfalls u.a. ein junges Erdferkel zu sehen...
(27.12.2010, 10:25)
Sacha:   Weiss jemand schon mehr bez. meiner Erdferkel-Frage?
(27.12.2010, 09:53)
Mirko Schmidkunz:   Es wurde vor einiger Zeit hier erwĂ€hnt, dass einige Reptilien ins Giraffenhaus einziehen werde. Weiß jemand welche Arten?
(23.12.2010, 11:34)
Sacha:   Ich grĂŒble immer noch an der Herkunft der Erdferkel herum, denn bei meiner Internet-Recherche habe ich keinen "Zoo-Park (in) Tansania" gefunden. Auch bin ich bei meinem Urlaub vor etwa 15 Jahren nie ĂŒber diesen Namen gestolpert, ja ich habe ĂŒberhaupt nie einen Hinweis ĂŒber irgendeinen ZOO in diesem Land finden können (Schlangen- und Krokodilfarmen, Reha-Zentren sowie die Reptilienfarm bei Arush - die ich besuchen konnte - einmal ausgenommen).

Gibt es also diesen "Zoo-Park" wirklich oder stammen die Erdferkel nicht vielmehr aus einem Rehazentrum oder gar direkt aus einem Nationalpark und damit aus freier Wildbahn?

Falls ja, hĂ€tte ich mit dem Umstand an sich kein Problem, wohl aber damit, dass man der Oeffentlichkeit etwas vorgaukelt. Wenn Tiere fĂŒr Zoos aus freier Wildbahn stammen, dann sollte man das auch genau so kommunizieren.
(23.12.2010, 11:14)
Zoo Frankfurt:   Familienidyll im Giraffen-Haus - im winterlichen Zoo ist ein Giraffen-Baby
geboren

Alle Jahre wieder wird im Zoo Frankfurt ein Giraffen-Baby geboren. "In der
Nacht vom 8. auf den 9. Dezember kam der kleine Giraffen-Junge ohne
menschliche Hilfe zur Welt", freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred
Niekisch.

Am Anfang war es fĂŒr den kleinen Netzgiraffen-Jungen TEBOGO (Tswana: Wir
sind dankbar) noch etwas schwierig auf den staksigen, langen Beinen zu
stehen. Flink wackeln seine Ohren in alle Richtungen und scheinen die
vielen unterschiedlichen und neuen GerÀusche zu registrieren.

"Wir wissen nicht viel ĂŒber die Geburt selbst", sagt Niekisch. "Der
Giraffen-Nachwuchs wurde am Morgen des 9. Dezember von den Tierpflegern
entdeckt." TEBOGO war bei seiner Geburt 1,70 m groß und wog 82 kg. "Bis er
ausgewachsen ist, wird noch einige Zeit vergehen", erlÀutert Niekisch.
"Mindestens drei Jahre wird TEBOGO brauchen, um so ein stattlicher
Giraffen-Bulle wie sein Vater HATARI zu werden. Erwachsene Bullen werden
etwa fĂŒnf Meter groß."

Mutter MONIQUE ist die "dienstÀlteste" Giraffen-Mama im Zoo Frankfurt und
hat bereits vier mÀnnliche und zwei weibliche Jungtiere zur Welt gebracht.
"Um ihr die nötige Ruhe zu geben, wurden acht Tage vor der Geburt die
zurzeit ausgefĂŒhrten Renovierungsarbeiten am Giraffen-Haus eingestellt",
erklÀrte Niekisch.

Von Zeit zu Zeit streift MONIQUE mit ihrer Nase den Kopf des Kleinen und
kontrolliert, ob es ihrem Nachwuchs gut geht. Mutter und Kind mussten von
der Gruppe getrennt werden. "Die Geburt fand zwar innerhalb der Gruppe
statt, aber das im letzten Jahr geborene Giraffen-Kind ZULU nutzte die
Chance und trank ebenfalls - und leider zu reichlich - von der fremden
Muttermilch", berichtet Niekisch. "So bestand die Gefahr, dass das neue
Jungtier nicht genug Milch bekommt", erlÀutert Niekisch. Kleine Giraffen
werden bis zu einem Jahr lang gesÀugt. Sie interessieren sich aber schon
frĂŒh fĂŒr anderes Futter und fangen ab dem 21. Tag an, GrĂŒnfutter
aufzunehmen und wiederzukÀuen.

Im Zoo Frankfurt leben Netzgiraffen seit 1982. Seit 1993 werden sie
erfolgreich gezĂŒchtet. TEBOGO wird seinen Beitrag zum Erhalt dieser
eindrucksvollen Tierart leisten.
Das neue Giraffen-Kind ist die 16. Giraffen-Nachzucht in Frankfurt, die
unter der Betreuung des erfahrenen Revierleiters Gerd Fuchs aufwÀchst.

WĂ€hrend der ersten Woche nach der Geburt blieb das Giraffen-Haus
geschlossen, um dem Jungtier einen ruhigen Start ins Leben zu ermöglichen.
Ab Donnerstag, 23.12.2010, ist das Haus wieder fĂŒr alle Besucher von 11.00
- 16.30 Uhr geöffnet.
(22.12.2010, 14:43)
Oliver Ramstedt:   Dian hat pĂŒnktlich zum Geburtstag von Viatu am 20.12. ihren (zu 80%) Sohn bekommen. Beide sind fit und die anderen verhalten sich friedlich.
(21.12.2010, 20:26)
Michael Mettler:   Das Erdferkelpaar wĂ€re demnach nicht unterartgleich mit anderen Tieren der Zoopopulation, die m.W. auf Namibia-Importe zurĂŒckgehen - WENN man Unterarten beim Erdferkel anerkennt.
(14.12.2010, 14:51)
Sacha:   Hmm, ja, der "ZooPark in Tansania" dĂŒrfte bei dieser exakten Angabe sicher jedermann bekannt sein...
(14.12.2010, 14:39)
Zoo Frankfurt:   TĂŒtenohren, lange Beine, große Augen -
ein neu gestaltetes Gehege im Grzimekhaus beherbergt gleich drei
verschiedene Arten

Erdferkel gehören seit jeher zu den Lieblingen der Zoobesucher. "Nun ist
wieder ein PĂ€rchen dieser faszinierenden Art im Grzimekhaus zu sehen",
freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Zusammen mit
langbeinigen Springhasen und groĂŸĂ€ugigen Moholigalagos bewohnen ERMINE und
ERNST eine neu gestaltete Anlage.

Die beiden Erdferkel sind jeweils zwei Jahre alt und stammen aus dem
ZooPark in Tansania. Das MĂ€nnchen ERNST wiegt 57,5 kg, das Weibchen ERMINE
48 kg. "Die Tiere gewöhnen sich gerade an den verschobenen
Tag-Nacht-Rhythmus im Grzimekhaus. ERMINE schlÀft viel. ERNST ist
neugieriger und aufgeweckter", berichtet Niekisch.

"Erdferkel sind die letzten Überlebenden der Ur-Huftiere und haben unter
den heutigen SÀugetieren keine nÀheren Verwandten", erklÀrt der
Zoodirektor. Das wichtigste Sinnesorgan der Erdferkel ist die Nase, doch
sind auch die auffĂ€lligen tĂŒtenartigen Ohren fĂŒr die Orientierung der
urtĂŒmlichen Tiere bei Nacht bestens angepasst. Der Zoo kann auf eine lange
Erdferkel-Haltung zurĂŒck blicken: Mit Unterbrechungen werden die
Afrikanischen Savannen-Bewohner in Frankfurt seit 1925 gezeigt und
erfolgreich gezĂŒchtet. Das letzte Jungtier wurde vor drei Jahren in
Frankfurt geboren. Mit ERNST und ERMINE besteht laut Niekisch wieder
Hoffnung auf Nachwuchs.

Die Erdferkel bewohnen zusammen mit Springhasen und Moholigalagos eine
Doppel-Anlage. Der linke Teil des Geheges ist bereits artgerecht gestaltet
und ausgestattet, der rechte Teil steht kurz vor der Fertigstellung. "Die
Haltung verschiedener Tierarten in einem Gehege ist besonders attraktiv
fĂŒr unsere Besucher und vermittelt einen guten Eindruck vom natĂŒrlichen
Lebensraum. Gleichzeitig ist die Gemeinschaftshaltung eine
Verhaltensanreicherung fĂŒr die Tiere, denn es kommt zu Interaktionen
zwischen den unterschiedlichen Arten", so Niekisch. Das Konzept der
Vergesellschaftung wird im Zoo Frankfurt neuerdings wo immer sinnvoll
umgesetzt, so werden zum Beispiel die BrillenbĂ€ren, fĂŒr die ab FrĂŒhjahr
2011 eine neue Anlage gebaut wird, eine Wohngemeinschaft mit Schwarzen
BrĂŒllaffen bilden.


Das Springhasen-Paar, das sich das Gehege mit ERNST UND ERMINE teilt,
kommt aus dem Berliner Zoo, wo es schon Erfahrungen mit Erdferkeln gemacht
hat. Wie diese, sind auch Springhasen Höhlenbewohner. Mit Hilfe der langen
krÀftigen Hinterbeine können sie zwei bis acht Meter weit springen. "Sie
sind jedoch nicht mit KĂ€ngurus verwandt und - trotz ihres deutschen Namens
- auch nicht mit Hasen", so Niekisch. Springhasen sind Nagetiere aus der
entfernten Verwandtschaft der Hörnchen.

Die beiden Moholigalagos sind 2009 und 2010 im Zoo Frankfurt geboren. Als
Baumbewohner bevölkern sie vor allem die obere Etage des Geheges.
Moholigalagos gehören zur Verwandtschaft der Halbaffen und sind
nachtaktiv. Eine Anpassung an die nÀchtliche Lebensweise sind vor allem
ihre großen Augen. Obwohl die auch "Bushbabys" genannten Tiere so niedlich
aussehen, wÀren sie doch keine angenehmen Hausgenossen, denn sie besetzen
Territorien und markieren diese mit Urin.

Sobald auch die rechte HĂ€lfte der Anlage fertig ist, werden zwei weitere
weibliche Springhasen und ein zweites Moholigalago-Paar einziehen. Bald
sollen, so hoffen Niekisch und sein Team, dann auch Jungtiere das
großzĂŒgige Gehege bevölkern.
(14.12.2010, 13:34)
Oliver Ramstedt:   Nach etwas Recherche habe ich noch ein paar Daten zu der Orang Utan Dame.

Es ist Maria aus dem Zoo in Santillana del Mar (Spanien).
Geboren wurde sie am 1. Sep. 1995 auch in Santillana (Sie war der erste Sumatra Orang Utan der in Spanien geboren wurde). Ihre Mutter ist gestorben als Maria 4 Jahre alt war.
Sie hatte bis jetzt zwei Töchter und einen Sohn aber alle drei hat sie nicht selbst aufziehen können und deswegen ist sie nun in Frankfurt, um hier von Rosa zu lernen, wie das geht.
(12.12.2010, 23:12)
Oliver Ramstedt:   Bei den Orang Utan's gibt es ein neues Gesicht. Es ist ein Weibchen, was entweder sehr dick ist oder wahrscheinlich schwanger ist.
(12.12.2010, 17:16)
Oliver Ramstedt:   Die Erdferkel sind jetzt schon im Gehege zu sehen. Ich habe sie allerdings nur schlafend gesehen.
(12.12.2010, 17:14)
Holger Wientjes:   Nachmacher... ! GRINS
(10.12.2010, 09:47)
Zoo Frankfurt:   Einladung zum Medientermin

Zeit: 14. Dezember 2010, 10.30 Uhr

Ort: Grzimekhaus, innen

Treffpunkt: Haupteingang, 10.15 Uhr

Thema:
TĂŒtenohren, lange Beine, große Augen – ein neugestaltetes Gehege im Grzimekhaus beherbergt gleich drei verschieden Arten

Erdferkel gehören seit jeher zu den Lieblingen der Zoobesucher. Nun sind wieder zwei Erdferkel in den Zoo Frankfurt eingezogen. Zusammen mit den langbeinigen Springhasen und den groĂŸĂ€ugigen Moholigalagos bewohnen sie die neu eingerichtete Erdferkelanlage im Grzimekhaus.

Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch stellt Ihnen die Anlage und ihre charismatischen Bewohner vor.
(09.12.2010, 15:16)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:

 

Abendöffnung des Exotariums

 

Von Oktober 2010 bis MÀrz 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

 

Datum:             10. Dezember 2010

 

Treffpunkt:      Reptilienhalle

                         (1. Stock des Exotariums)

 

Uhrzeit:            19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

 

                         19.30 Uhr: FĂŒhrung von Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

 

Thema der FĂŒhrung:  

Neues von den Krabbeltieren

 

Ob Spinnen, TausendfĂŒĂŸler oder Insekten - bei genauerem Hinsehen werden aus den „Grusel- und Ekeltieren“ mehr oder weniger harmlose aber auf jeden Fall spannende Tiere mit interessanten LebenslĂ€ufen.

 

 

Der Zooeintritt kostet 6,--Euro fĂŒr Erwachsene und 3,-- Euro fĂŒr Kinder (Feierabendtarif).

 

 

Veranstaltungshinweis:

 

SonntagsfĂŒhrung im Zoo

 

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat FĂŒhrungen fĂŒr Zoobesucher an. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

 

Thema der FĂŒhrung am

Sonntag, 12. Dezember 2010

 

Spinnen, TausendfĂŒĂŸler und Insekten kennt jeder 
 wirklich?

 

 

Ob Spinnen, TausendfĂŒĂŸler oder Insekten - bei genauerem Hinsehen werden aus den „Grusel- und Ekeltieren“ mehr oder weniger harmlose aber auf jeden Fall spannende Tiere mit interessanten LebenslĂ€ufen.

 

 

FĂŒhrungsbeginn:        11.00 Uhr

Treffpunkt:                  Amazonasbecken      (Eingangsbereich des Exotariums)

FĂŒhrungsdauer:          eine bis eineinhalb Stunden

 

Zoo-Eintrittspreise:     Erwachsene:  8,00 €

                                    Kinder/Jugendliche (6–17 Jahre):  4,00 €

Die FĂŒhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

 

Ansprechpartner fĂŒr beide FĂŒhrungen:

Dipl.-Biol. Rudolf Wicker

Tel. 069-212-33732

 

Veranstaltungshinweis

Adventsbasteln

Vorweihnachtliche Bastelaktion fĂŒr Kinder in der schönen AtmosphĂ€re der Faust-Vogelhallen

 

12. Dezember 2010, 10.00 - 16.00 Uhr, Faust-Vogelhallen

15.00 Uhr: Bescherung bei den Menschenaffen, Borgori-Wald


Im – hoffentlich – immer noch winterlich mit Schnee und Eis dekorierten Zoo haben Tierpflegerinnen und Tierpfleger eine Bastelaktion in ganz besonderer Kulisse vorbereitet. Untermalt vom Zwitschern der Bewohner der Vogelhallen können Kinder und Eltern verschiedene weihnachtliche Holzschnitz-, Emaille- und anderen Bastelarbeiten anfertigen. Wer mag, kann auch Geschenke fĂŒr unsere Menschenaffen verpacken.

 

Eltern und Besucher, die sich nicht kreativ betĂ€tigen möchten, lĂ€dt das ebenfalls in den Vogelhallen aufgebaute AdventscafĂ© dazu ein, sich bei Keksen und GlĂŒhwein zu entspannen und die vorweihnachtliche Stimmung zu genießen. Und selbstverstĂ€ndlich dĂŒrfen alle bei der Bescherung fĂŒr unsere Menschenaffen um 15.00 Uhr mit dabei sein und zusehen, wie die Tiere die vorher fĂŒr sie verpackten Geschenke öffnen.

 

Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren 4,- €.

Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt.
(07.12.2010, 10:42)
Zoo Frankfurt:   Vortrag
Berggorillas - sanfte Riesen und warum ihr Schutz auch den Menschen
hilft

Einem Berggorilla in den WĂ€ldern des Ostkongo zu begegnen, ist ein magischer Moment. Nur rund 700 Tiere dieser Art gibt es noch und sie sind in keinem Zoo dieser Welt zu finden. Ihre Heimat, die Region rund um den Virunga Nationalpark, gehört zu den reichsten NaturrĂ€umen der Erde, die Menschen dort zu den Ärmsten der Welt. Wo Hölle und Paradies aufeinander treffen, arbeiten Naturschutzexperten an der Rettung der Berggorillas und der Zukunftssicherung fĂŒr die Menschen der Region.
Begleitet von Fotos und Filmsequenzen gewĂ€hrt der Vortrag einen außergewöhnlichen Einblick in die Heimat der sanften Riesen.


Referenten: Dr. Christof Schenck, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ZGF
Norbert Guthier, Fotograf
Wann: Mittwoch, 1. Dezember 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.

(25.11.2010, 13:55)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:
Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2010 bis MĂ€rz 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr
geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:
Datum: 5. November 2010
Treffpunkt: Reptilienhalle
(1. Stock des Exotariums)
Uhrzeit: 19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung von Tierpfleger Thomas HĂŒge
Thema der FĂŒhrung:
Schlangenhandling ist nichts fĂŒr LebensmĂŒde
Alles, was Besucher ĂŒber Schlangen wissen wollen, erklĂ€rt an diesem Abend der stellvertretende
Revierleiter Thomas HĂŒge. Es geht um FĂŒtterung, Pflege und auch das sichere Arbeiten mit diesen
interessanten und teils auch giftigen Tieren.
Der Zooeintritt kostet 6,--Euro fĂŒr Erwachsene und 3,-- Euro fĂŒr Kinder (Feierabendtarif).
(02.11.2010, 10:23)
Zoo Frankfurt:   TigermĂ€dchen DASEEP zieht zu TSCHUNA in den Zoo von Wuppertal

Das Frankfurter TigermĂ€dchen DASEEP ist fit fĂŒr den Umzug zu ihrer neuen SpielgefĂ€hrtin TSCHUNA in den Zoo von Wuppertal.

"Unsere kleine Tigerin wird von Tag zu Tag aktiver und lebhafter", berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. "Das Ă€ußert sich unter anderem in nicht böse gemeinten, aber dennoch krĂ€ftigen Kratzern, die sie ihren menschlichen ErsatzmĂŒttern beim Spielen beibringt. Es ist Zeit fĂŒr den Umzug". DASEEP wiegt mittlerweile ĂŒber 5 kg und frisst seit einigen Tagen auch Fleisch.

TSCHUNA, die neue SpielgefĂ€hrtin von DASEEP, ist eine kleine sibirische Tigerin, die am 22. August in Wuppertal zur Welt kam. Ihre Mutter hatte nach einer Woche keine Milch mehr, das Baby musste getrennt und ebenfalls mit der Flasche aufgezogen werden. TSCHUNA ist Ă€hnlich groß, aber mit 6 kg
etwas schwerer als DASEEP. Jetzt sollen die beiden Tigerinnen zusammen aufwachsen.

"DASEEP ist uns sehr an Herz gewachsen", erklĂ€rt Zoodirektor Niekisch. "FĂŒr uns ist aber das Wichtigste und fĂŒr sie das Beste, dass sie in Wuppertal mit einem anderen kleinen Tiger zusammen sein wird und dadurch lernt, sich wie ein Tiger zu verhalten." Das arttypische Verhaltensspektrum muss bei vielen Tierarten ganz oder teilweise erlernt werden. "Um einer FehlprĂ€gung auf uns Menschen entgegenzuwirken, mĂŒssen per Hand aufgezogene Tiere so frĂŒh wie möglich wieder Kontakt zu den eigenen Artgenossen bekommen", sagt Niekisch. Bei Handaufzuchten kann es
unter UmstÀnden im Erwachsenenalter problematisch sein, einen passenden Partner zu finden. Auch die Versorgung eigener Jungtiere ist davon abhÀngig, dass die entsprechenden Instinkte erhalten und die notwendigen Verhaltensweisen erlernt werden.

TierÀrztin Dr. Nicole Schauerte und Tierpflegerin Kerstin Finze begleiten DASEEP nach Wuppertal. Beide Tigerkinder werden zunÀchst in benachbarten Gehegen gehalten und können sich durch ein Gitter beschnuppern und kennenlernen. Sobald erkennbar ist, dass die beiden sich gut verstehen,
werden sie zusammen in ein Gehege gelassen. "Wir stehen sowieso seit langem in bester Verbindung mit dem Wuppertaler Zoo und freuen uns ĂŒber diese weitere Form der Kooperation. Wir werden den weiteren Weg von DASEEP, der gebĂŒrtigen Frankfurterin, auch im Rahmen des EuropĂ€ischen
Erhaltungszuchtprogramms nicht aus den Augen verlieren", bekrÀftigt Niekisch.
(28.10.2010, 11:57)
Liz Thieme:   Erdferkel Elvis lebt noch und hat sein Altherrenzimmer wieder bezogen, wo er auch immer lebte, wenn Rosa ein Jungtier hatte.

(27.10.2010, 12:01)
Holger Wientjes:   @Oliver Ramstedt: Also demnĂ€chst mit Erdferkel, Galago und Springhase (fast) identische Besetzung wie in Berlin, was ich dort schon sehr attraktiv finde !
Woher kamen die neuen Tiere und sind die alten verstorben ?
(27.10.2010, 09:58)
Zoo Frankfurt:   Vortrag
EisbÀren und Klimawandel in der Arktis

An kaum einem Ort sind die Folgen des Klimawandels so spĂŒrbar wie in der Arktis. Eine Langzeitforschung der UniversitĂ€t Freiburg liefert diesbezĂŒglich neue Erkenntnisse. Das Untersuchungsgebiet im North East Greenland National Park ist eines der Hauptwurfgebiete von EisbĂ€ren. Beobachtungen von mehr als zwei Jahrzehnten dokumentieren in eindeutiger Weise wie sehr der Klimawandel eine ernsthafte Bedrohung fĂŒr eine so gut an den arktischen Lebensraum angepasste Art ist.

Referent: Dr. Benoßt Sittler, UniversitÀt Freiburg
Wann: Mittwoch, 3. November 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei



Vortrag
Die genialsten Erfindungen der Natur - Bionik fĂŒr Kinder

Vortrag mit VorfĂŒhrung
9. November 2010, 15.00 Uhr, Foyer Borgoriwald

Mit ihrem Vortrag zum Buch "Die genialsten Erfindungen der Natur - Bionik fĂŒr Kinder" lĂ€dt die Autorin Sigrid Belzer zu einem Streifzug durch die spannende Welt der Bionik ein. Sie schöpft dabei aus einer Vielzahl von
interessanten Erfindungen, die bereits nach dem Vorbild der Natur entstanden sind. Anschauliche Experimente wie die GummibÀrchenschleuderzentrifuge, ein lustiger Flattervogel oder eine nachgebaute Fischflosse machen die Arbeit der Bioniker auf unterhaltsame Weise begreifbar.

Fliegen wie ein Vogel, schwimmen wie ein Fisch, klettern wie ein Gecko - es gibt unzĂ€hlige Dinge, die uns Menschen an der Natur faszinieren. Tiere und Pflanzen kĂ€mpfen tagtĂ€glich um ihr Überleben und passen sich von Generation zu Generation immer besser an ihren Lebensraum an. In Millionen von Jahren haben sie deshalb faszinierende Eigenschaften entwickelt, von denen wir viel lernen können. Wenn Wissenschaftler ihre Erkenntnisse aus der Natur auf die Technik ĂŒbertragen, nennt man das Bionik. Das Wort ist zusammengesetzt aus Biologie und Technik.

Wer hat nicht schon mal einen Klettverschluss benutzt? Oder vom Lotus-Effekt gehört? Diese bionischen Erfindungen gehören mittlerweile zu unserem Alltag. Aber von den Energiespar- und ÜberlebenskĂŒnstlern aus dem Tier- und Pflanzenreich können wir noch einiges lernen.
Ob es um die Verbesserung von Flug- und Schwimmtechnik geht, um den WĂ€rmehaushalt der EisbĂ€ren, um Leichtbau nach Pflanzenart oder um die Wassergewinnungstricks von WĂŒstenkĂ€fern - die Natur dient zunehmend als Ideengeber fĂŒr die Technik.

Im Vortrag werden klassische und neuste bionische Erfindungen kurzweilig erklĂ€rt und mit großartigen Fotos und begeisternden Mitmach-Experimenten illustriert.

Eintritt frei. Einlass nur ĂŒber den Eingang Borgoriwald, Rhönstraße!

(26.10.2010, 08:33)
Zoo Frankfurt:   Happy End fĂŒr Lotynka
Seit dem Umzug ihres GefĂ€hrten Teddy und der beiden LippenbĂ€ren lebt MalaienbĂ€rin Lotynka alleine in der BĂ€renburg. „Nun haben wir auch fĂŒr Lotynka eine wirklich gute Lösung gefunden“. freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Unsere BĂ€renseniorin zog gestern fĂŒr die Dauer der Bauarbeiten des neuen BĂ€rengeheges und des neuen Eingangsbereiches in den Zoo nach Basel.“

Lotynka gehört mit ihren ca. 23 Jahren zu den Ă€ltesten MalaienbĂ€ren in europĂ€ischen Zoos. Im Februar 1996 kam sie aus dem Zoo von ÚstĂ­ nad labem (Tschechien) nach Frankfurt, wobei sie als Wildfang ursprĂŒnglich aus Vietnam stammt. In Frankfurt hat sie 13 Jahre mit ihrem GefĂ€hrten Teddy zusammen gelebt. „FĂŒr die Zeit der Bauarbeiten können wir Lotynka nicht behalten“, erlĂ€utert Zoodirektor Niekisch. „Im Zoo Basel kommt unsere alte BĂ€rendame in erfahrene HĂ€nde, denn hier werden seit Jahren MalaienbĂ€ren gehalten“. Nachdem der Neubau abgeschlossen ist, kommt Lotynka wieder in den Zoo Frankfurt zurĂŒck und zieht in die neue BĂ€renanlage, in ein gerĂ€umiges Gehege hinter den Kulissen.
Alle vier Frankfurter BÀren konnten an gute Zoos vermittelt werden. MalaienbÀr Teddy hat den Zoo bereits im April verlassen. Mit einer neuen Partnerin lebt er jetzt im Zoo Tregomeur in der Normandie. Die beiden LippenbÀren, Helga (10) und Nici (12), die seit 2003 im Frankfurter Zoo wohnten, haben in Singapur eine neue Heimat gefunden.
Die Abrissarbeiten der alten BĂ€renanlage starten Anfang nĂ€chsten Jahres. Der Zoo hat einen BĂ€ren-Infocontainer angeschafft, der ab Dezember unsere Zoobesucher ĂŒber den Stand der Planungen fĂŒr das neue BĂ€rengehege und den neuen Eingangsbereich informiert. „Wir alle freuen uns, wenn es dann wirklich sichtbar mit den Bauarbeiten im nĂ€chsten FrĂŒhjahr losgeht“, sagt Niekisch. Hinter den Kulissen wird der Neubau im Zoo intensiv vorbereitet.

(25.10.2010, 08:05)
Michael Mettler:   @Oliver: Mit dem Antilopenstall im Giraffenhaus allerdings auch nicht...

Hinsichtlich des handaufgezogenen Klippspringers bin ich fĂŒndig geworden: Es handelte sich um das Weibchen "Afrika", geboren 1990. Es hatte schon als Jungtier die Angewohnheit entwickelt, Artgenossen die Haare abzufressen. 1992 und 1993 hatte Afrika je ein Junges, irgendwann danach wurde sie aber wegen des Fellfressens von der Gruppe separiert und als Einzeltier im Giraffenhaus gehalten, wo sie zumindest 1995 lebte. Quelle: Arbeitsplatz Zoo, Jg. 6/Heft 3 (1995).
(23.10.2010, 20:52)
Oliver Ramstedt:   Das Erdferkel Gehege und das daneben liegende Gehege der Moholi-Galago's im Grzimekhaus werden zur Zeit umgebaut und die Tiere sind hinter den Kulissen. Beide Gehege sollen verbunden werden, damit dann die beiden NEUEN Erdferkel (sind zur Zeit in der BĂ€renburg in QuaranĂ€ne) sich zusammen mit den Moholi-Galago's in den Gehegen austoben können.
Ilse (Gleichfarbkuskus) hat noch einen Partner bekommen.
(23.10.2010, 20:52)
Oliver Jahn:   Uns so sah die gleiche Anlage im November 2009 aus.
Hinter den Kulissen des Grzimek-Hauses wurden einige Erdferkel immer mal wieder gehalten, und so bescheiden sind die UnterkĂŒnfte da gar nicht, auch wenn sie sicher nicht mit der Hauptanlage im Besucherbereich zu vergleichen sind.
(23.10.2010, 19:59)
Michael Mettler:   Auch fĂŒr Februar 2009 kann ich noch 1,1 Klippspringer auf der Giraffenseite bestĂ€tigen, und wie man auf dem Foto anhand des Hintergrundes sieht, war es ein anderer Stall als auf Olivers Bild, nĂ€mlich der rechte (erste). Der linke Stall war zu diesem Zeitpunkt meiner Erinnerung nach noch vergittert, aber bereits mit Baufolie ausgekleidet. Es mĂŒsste aber schon sehr viel frĂŒher, etwa Anfang der 90er Jahre, mindestens einen Klippspringer (ein handaufgezogenes Weibchen) auf der Giraffenfreianlage gegeben haben, vielleicht aber auch nur zeitweise. Eventuell kann ich darĂŒber noch etwas Genaueres finden.

WĂŒrde mich nicht wundern, wenn einer der besagten StĂ€lle immer mal wieder als Zwischenquartier fĂŒr alle möglichen Tiere diente (mein Gedanke mit dem Vogel-Winterquartier geht ja auch in diese Richtung) und tatsĂ€chlich auch mal ein Erdferkel dort "zwischengelagert" wurde. Die Möglichkeit, im Grzimek-Haus Erdferkel hinter den Kulissen unterzubringen, sind nĂ€mlich Ă€ußerst bescheiden (habe ich vor Jahren mal gesehen).
(23.10.2010, 19:34)
Liz Thieme:   Manchmal im Leben hat man GlĂŒck und im Briefkasten warten Antworten auf gestellte Fragen. Daher mal kurz noch einen Ausflug zu den Erdferkeln.

Vor der Eröffnung des Grzimekhauses wurden die Erdferkel im Rundhaus gehalten. Das erste Erdferkel kam 1960 in den Zoo. Seit 1978 sind sie nun im Grzimekhaus zu sehen. Die Anlage war damals etwas mehr als 70mÂČ groß und durch einen Gang gelangten die Erdferkel in eine 1,5x1,5m große Höhle. Diese Anlage teilten sie sich mit den Erdwölfen und Eulenschwalmen. 1992 wurde der Bereich umgebaut.
Wie groß die Anlage nun durch die Zusammenlegung mit der Nachbaranlage ist, dass weiß ich nicht.
Auf jeden Fall wird in dem Bericht nichts von einer Einstellung im Giraffenhaus erwÀhnt.

@Oli, da bin ich ja mal gespannt, auf welche Ideen du so kommst. Ich sagte ja, es ist die BasisvergĂŒtung. Alle weiteren AufschlĂ€ge und so werden dann je Auftrag besprochen.
(23.10.2010, 17:27)
Oliver Jahn:   Hier das Bild
(23.10.2010, 16:21)
Oliver Jahn:   @Liz, mit dieser VergĂŒtung bin ich sehr großzĂŒgig, AuftrĂ€ge folgen in KĂŒrze! :-)
@Andreas, vielen Dank, das hat meinen Erinnerungen auf die SprĂŒnge geholfen und manchmal ist es einfach hilfreich, mal wieder in den eigenen Fotos zu blĂ€ttern. Vom Haupteingang kommend gab es ja rechts zwei Anlagen. In der ersten sind heute die Fenneks, die zweite ist heute fĂŒr den Besucher nicht mehr sichtbar, denn sie wurde mit einer Wand zum Besuchergang hin geschlossen. In dieser Anlage habe ich 2002 die Klippspringer selber fotografiert. Was zu diesem Zeitpunkt nun allerdings in dem Gehege war, in welchem die Klippspringer heute sind, das kann ich nun nicht mehr sagen.

(23.10.2010, 16:20)
Liz Thieme:   Von Erdferkeln im Giraffenhaus ist mir persönlich nichts bekannt.
Aber dein Hinweis mit den 10er Boxen fĂŒr die Klippspringer auf der Giraffenseite ist interessant. Werde ich mit aufnehmen.

@Oli, wie gesagt, es sind reine Vermutungen. Aber man weiß ja nie.
Kommt auf den Auftrag. Je nach dem Ă€ndert sich die VergĂŒtung. GrundvergĂŒtung ist ein Milchkaffee pro Arbeitstag, da es ja Magnum Gold nicht mehr gibt ;-)
(23.10.2010, 15:49)
Andreas Murmann:   An Klippspringer in den Anlagen rechts nach dem Eingang kann ich mich gut erinnern. Damals haben sie sich die Außenanlage mit den Giraffen geteilt. In welcher der beiden Boxen die aber waren, kann ich nicht mehr sagen.

Kann es sein, daß in dem Haus irgendwann auch mal Erdferkel untergebracht waren? Auf der Liste mit dem Besatz des Hauses habe ich die allerdings nicht gefunden.

(23.10.2010, 15:35)
Oliver Jahn:   @Liz, nach deinen Vermutungen war dann in dem Stall der heutigen Fennek-Anlage Anfang der 90er noch ein Okapi. In der Zeit von 1991 bis 1994 war ich relativ regelmĂ€ĂŸig im Zoo und ich habe einfach keine Erinnerung daran, in diesem Stall auch mal ein Okapi gesehen zu haben. Gerade 1991 da waren die Okapis in FFM die zweiten Okapis nach denen im Zoo Berlin, die ich gesehen habe, da waren sie noch sehr einprĂ€gsam. Und da habe ich ausschließlich nur Erinnerungen an Okapis auf der vom Eingang kommend linken Seite.
Allerdings sind meine EindrĂŒcke natĂŒrlich nur Momentaufnahmen einzelner Besuche und das ganze ist nun fast 20 Jahre her, daher kann ich auf keinen Fall ein Okapi fĂŒr die Fennek-Anlage mit Sicherheit ausschließen.
UnabhĂ€ngig davon finde ich deine Datei aber sehr gut gelungen und absolut hilfreich und sehr ĂŒbersichtlich. So etwas wĂŒrde ich mir sehr viel hĂ€ufiger fĂŒr einige interessante TierhĂ€user wĂŒnschen. Kann man so etwas bei dir in Auftrag geben? ;-)

(23.10.2010, 14:47)
Michael Mettler:   @Liz: Vermutlich hat man das umzusetzende Tier einfach in eine Kiste gepackt... Zumindest theoretisch gĂ€be es noch die Möglichkeit einer "LaufbrĂŒcke" quer ĂŒber den Besuchergang im Haus. Das Niveau der Stallböden liegt oberhalb der HandlĂ€ufe der Besucherabsperrung, und die besucherseitigen PflegertĂŒren dĂŒrften auch fĂŒr ein Okapi hoch und breit genug sein. Auch anderswo im Zoo verfuhr man vergleichbar: Im Raubtierhaus gab es einen Laufgang, mit dem man die InnenkĂ€fige links und rechts der linken EingangstĂŒr verbinden konnte; der befand sich normalerweise oberhalb der TĂŒr, konnte aber bei Bedarf heruntergelassen werden (wobei der Besucherdurchgang dann natĂŒrlich blockiert war). FĂŒr das (seltene) Umsetzen eines Okapis hĂ€tte man aber allenfalls einen provisorischen Aufbau verwendet.

Ich halte zwar die Kistenvariante fĂŒr wahrscheinlicher, aber immerhin beschrieb Grzimek seinerzeit ganz fasziniert die schonende Fang- und Verlademethode von Okapis im Kongo, bei der die Tiere aus der Fallgrube durch einen teilweise sehr langen Palisadengang ĂŒber eine Rampe bis auf den Lastwagen gebracht wurden, ohne dass auch nur einmal an sie Hand angelegt werden musste. Im Vergleich dazu mĂŒsste ein Transfer menschengewohnter Okapis ĂŒber wenige Meter hinweg innerhalb eines dann natĂŒrlich fĂŒr Besucher gesperrten Hauses auch nicht komplizierter gewesen sein.

Was den leeren Stall betrifft: Kann es sein, dass der nur noch zur Überwinterung von Stelz- oder Wasservögeln genutzt wurde und deshalb in den Jahreszeiten, in denen man in der Regel Zoobesuche macht, leer stand?
(23.10.2010, 00:06)
Liz Thieme:   FĂŒr die Okapi-Verteilung habe ich keine Beweise, welches Individuum wo stand. Ich habe es teils aus logischer Konsequenz so verteilt, aber es bleiben Vermutungen. Daher habe ich auch erst einmal noch Tiere weiterhin in den Boxen Richtung Giraffenanlage belassen und nicht umgestellt, als auf der Okapianlagenseite Boxen frei wurden.

FĂŒr mich wĂ€re noch interessant, wie die Tiere von der einen Seite auf die andere Seite gebracht wurden, wenn man mal ein adultes Tier wechseln lassen hat.
(22.10.2010, 23:03)
Liz Thieme:   Also ich muss mal sagen, die Entropie in den BeitrĂ€gen ist extrem hoch.
Aber ich hoffe, dass ich mit Hilfe von Jahresberichten, ZoofĂŒhrerern und den BeitrĂ€gen hier, ein wenig Ordnung schaffen konnte.
Hier die Tabelle dazu:
http://pdfcast.org/pdf/giraffenhaus-besatz

Vielleicht kann jemand noch weiter helfen. WÀre schön :)

@Oli, leider konnte die Frage weiterhin nicht geklÀrt werden.
(22.10.2010, 22:49)
Oliver Jahn:   Ich dachte wirklich immer, ich kenne den Zoo in Frankfurt ganz gut, aber seit Liz Frage grĂŒbele ich, ob ich irgendwann mal etwas in dem Stall gesehen habe, in dem jetzt die neue Fennek-Anlage ist. Ich kann mich da wirklich nicht erinnern. Was war denn da zuletzt drin? Waren das die Kronenkraniche? Komisch, aber da fehlt mir wirklich jede Erinnerung, fast wĂŒrde ich meinen, ich kenne diesen Stall nur leer und ich kenne den Zoo seit 1991.
(22.10.2010, 20:00)
Liz Thieme:   Also der Schieber geht rechts (wenn du die Anlage anguckst) an der Hausseite nach draußen. Noch sind da keine Bauarbeiten zu sehen. Ich kann mir vorstellen, dass dies jetzt in der Wintersaison auch nicht mehr passieren wird. Aber mal sehen.
Wie groß die Anlagen im Grzimekhaus und der BĂ€renburg sind das weiß ich nicht.

Danke Michael, denke das ist schon hilfreicher.
(22.10.2010, 12:28)
Holger Wientjes:   Die neue Fennek-Anlage macht in der Tat einen guten Eindruck. Doch mehr FlĂ€che als die alte bietet sie nicht wieÂŽs scheint. Aber wenn sie dafĂŒr eine Aussenanlage bekommen, umso besser. wird die schon gebaut ? Ist dass dann die FlĂ€che auf der zuletzt Kronenkraniche (?) gezeigt wurden ?
(22.10.2010, 08:40)
Michael Mettler:   @Liz: Vielleicht ist dir der nebenstehende Grundriss aus dem Eröffnungsartikel ĂŒber das Haus eine Orientierungshilfe.
(21.10.2010, 22:27)
Liz Thieme:   Danke fĂŒr den Hinweis. DafĂŒr muss ich mir wohl mehr Zeit nehmen als gedacht, da dass alles sehr verschlungen und verwirrend geschrieben ist.
(21.10.2010, 22:04)
Michael Mettler:   @Liz, zu deiner abschließenden Frage: Scroll im gleichen Thread mal runter bis zu den BeitrĂ€gen am 29.10.2006 und ab 21.12.2007.
(21.10.2010, 21:51)
Liz Thieme:   Vor Kurzem habe ich dem Zoo einen Besuch abgestattet und konnte gar nicht glauben, was ich da vorfand. Die Pressenachrichten hatten Recht, der Zoo war voll und eine lange Schlange bildete sich an den Zooterrassen aufgrund von Daseep.
Ich freue mich, dass Prof. Niekisch mit seinen Mitarbeitern zu der Entscheidung gekommen ist, Daseep nach Wuppertal zu geben. Und das so fĂŒr beide Tigerinnen die Möglichkeit besteht mit viel tierischer BeschĂ€ftigung aufzuwachsen und sich dann auf Tiger zu prĂ€gen. Meiner Ansicht nach ist das ein Weg, den die Zoos öfters gehen sollten, nicht nur wie wir es bisher kennen, bei Gorillas. Die Tage haben es gezeigt, dass viele Menschen so wieder zu Zoo-Besuchern wurden, aber manchmal muss man das Wirtschaftliche hinten an stellen, um fĂŒr die Tiere das Bessere gewĂ€hrleisten zu können.
Ich wĂŒnsche dem Zoo, dass durch diese TrĂ€chtigkeit bei Malea alles besser geworden ist und man bald auf einen weiteren Wurf hoffen darf.
Ich habe mir dieses Schlangenstehen nicht angetan und genoss den Rest des Zoos. Trotz der vielen Menschen, fĂŒhlte man sich aber absolut nicht unwohl, nur waren das Exotarium und das Grzimekhaus ungewohnt voller.
Die Fennekanlage gefĂ€llt mir sehr gut. Ich freue mich schon auf die Außenanlage. Es ist eine gelungene Nachnutzung der lange freistehenden Box.
Interessant war, dass zwei Boxen der Okapis im Giraffenhaus ausgestreut waren, die seit langer Zeit meines Wissens nicht mehr genutzt wurden, so dass nun evtl. entweder Deto dort die Nacht verbringt und die KĂŒhe ihre Ruhe haben oder dass genau aus dem Ruhe-Grund Antonia ins Giraffenhaus einquartiert wurde.
Weiter sind nun auch die ZwergmÀuse aus dem Haus ausgezogen und ihre Anlage wird zu einem Reptilien-Terrarium umgebaut.
Die FlĂ€che fĂŒr die zukĂŒnftige ErdmĂ€nnchen-Anlage hat nun ihr Sponsoring-Schild bekommen, so dass vlt. auch bald die Bauarbeiten begonnen werden.
Im Katzendschungel kann man ein frisches Rostkatzenpaar beobachten.

Zum Abschluss eine Frage: Kann mir jemand sagen, welche Tierarten (wann) wo im Giraffenhaus mal untergebracht wurden?
(21.10.2010, 20:30)
Oliver Ramstedt:   Tschuna wurd schon von ihrer Mutter angenommen, nur nach zwei Wochen hatte diese keine Milch mehr...
(21.10.2010, 18:17)
Zoo Frankfurt:   Eine SpielgefĂ€hrtin fĂŒr DASEEP

Das Frankfurter TigermÀdchen zieht zu Tigerkind TSCHUNA in den Zoo von Wuppertal. Am 20. Oktober ist sie zum letzten Mal im Frankfurter Zoo zu sehen.

Viel tausend Menschen haben in den letzten Tagen die kleine Sumatra-Tigerin besucht. In einer langen Schlange habe sie geduldig vor der improvisierten Kinderstube gewartet. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch bedankt sich fĂŒr das große Interesse und die Sympathie, die DASEEP und ihren PflegemĂŒttern bislang entgegen gebracht wurden.

Morgen, am Mittwoch den 20. Oktober, mĂŒssen sich die Zoobesucher von DASEEP verabschieden. Zum letzten Mal wird sie in der Zeit von 14.45 bis 15.45 Uhr in der Besucherinformation unterhalb der Zooterrassen zu sehen sein. „Wir trennen uns nicht leicht von DASEEP, obwohl sie uns in den letzten Tagen ganz schön in Atem gehalten hat“, erklĂ€rt Zoodirektor Niekisch. „Das Wichtigste fĂŒr uns ist aber, dass die kleine Tigerin zu einem körperlich und mental gesunden Tiger heranwĂ€chst, damit sie spĂ€ter einmal selbst eine Familie grĂŒnden kann. Und das kann DASEEP nur, wenn sie mit einem anderen Tigerkind zusammen aufwĂ€chst.“

In den kommenden Tagen soll DASEEP zur Ruhe kommen, viel schlafen und tĂŒchtig KrĂ€fte sammeln, damit sie fit fĂŒr ihre neue SpielgefĂ€hrtin TSCHUNA im Zoo von Wuppertal ist. TSCHUNA, die kleine sibirische Tigerin, die am 22. August zur Welt kam, wurde ebenso wie DASEEP nicht von ihrer Mutter angenommen. Jetzt sollen die beiden Tigerinnen zusammen aufwachsen und lernen, sich wie richtige Tiger zu verhalten.

Sumatra-Tiger sind in der Natur extrem gefĂ€hrdet, nur noch ca. 400 Tiere leben im Freiland und auch die Population in europĂ€ischen Zoos ist mit 101 Tieren klein. Deshalb ist jedes Tier fĂŒr die Nachzucht extrem wichtig. „Zootiere sind immer auch Botschafter fĂŒr ihre im Freiland bedrohten Artgenossen. Wir hoffen, dass die Zuneigung der Menschen zu DASEEP, auch das Bewusstsein fĂŒr den notwendigen Schutz der Tiger und ihrer LebensrĂ€ume fördert“, so Niekisch. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) engagiert sich in Sumatra. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter www.zgf.de zu finden.

(19.10.2010, 15:07)
Holger Wientjes:   Der Zoo hat, wie warscheinlich schon bekannt, die Erdferkelanlage im Grzimek-Haus erweitert ( die Fenneks leben ja jetzt im Giraffenhaus ). Laut einem Presseartikel sowie laut Zootierliste, sind die Springhasen aus Berlin nun komplett nach Frankfurt gezogen. Kennt jemand den Grund fĂŒr die Abgabe ?
(17.10.2010, 19:58)
Oliver Jahn:   Respekt. Da gibt ein Zoo einen zukĂŒnftigen Besuchermagneten ab, weil es dem Tier dadurch besser geht. Das nenne ich mal eine mutige Entscheidung.
(06.10.2010, 18:59)
Zoo Frankfurt:   Pracht-MĂ€del auf vier Pfoten

Dreieinhalb Wochen nach der Geburt hat sich das Frankfurter TigermĂ€dchen mit dem Namen DASEEP prĂ€chtig entwickelt und kann der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Am 10. September erblickte das erste Kind von IBAN und MALEA ganz ĂŒberraschend das Licht der Welt. Die neun Jahre alte Sumatra-Tigerin hat ihr Junges nicht angenommen, so dass es nun von Hand aufgezogen wird.

Als die Pflegerin am morgen die Überraschung entdeckte, krabbelte das weibliche Jungtier munter in der Wurfbox herum, ihr Bruder hatte leider nicht ĂŒberlebt. Mutter MALEA galt nach umfangreichen Untersuchungen und mehreren erfolglosen Behandlungen durch die ZooveterinĂ€re und durch TierĂ€rzte des Instituts fĂŒr Zoo- und Wildtierforschung als unfruchtbar. „Die letzte Behandlung allerdings hat offensichtlich angeschlagen“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch angesichts des wertvollen Nachwuchses. „Dass eine Schwangerschaft bei Großkatzen unentdeckt bleibt, ist nicht ungewöhnlich, und ungewöhnlich ist auch nicht, dass TigermĂŒtter ihren ersten Wurf nicht annehmen. Das passiert bei vielen Tierarten“, so Niekisch.

In der Obhut der ZootierĂ€rztinnen hat das kleine TigermĂ€dchen sein Geburtsgewicht von 1.100 Gramm auf fast 4 Kilogramm mehr als verdreifacht.  Jetzt will sie außer Trinken und Schlafen auch schon ganz viel spielen. Ihre Augen hat die Kleine am 20. September geöffnet und erkundet nun voller Neugier die Umgebung.

Um dem TigermĂ€dchen ein artgemĂ€ĂŸes Leben zu ermöglichen, wird es gegen Monatsende den Frankfurter Zoo verlassen, um sich mit TSCHUNA eine Kinderstube zu teilen. TSCHUNA, eine kleine Sibirische Tigerin, die ebenfalls von der Mutter nicht angenommen wurde, wurde am 22. August im Zoo Wuppertal geboren. Gemeinsam sollen die beiden Kleinen nun tigermĂ€ĂŸiges Sozialverhalten lernen. „Dies ist wichtig, damit die beiden Tiere spĂ€ter wieder Anschluss an ihre Artgenossen finden und so hoffentlich selber irgendwann eine Familie grĂŒnden können“, erlĂ€utert Niekisch den bevorstehenden Abschied.

Der Nachzucht durch die Zoos kommt beim Tiger – insbesondere beim Sumatra-Tiger – besondere Bedeutung fĂŒr die Arterhaltung zu. Der Sumatra-Tiger ist die kleinste lebende Unterart des Tigers. Er lebt ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra. Da sein Lebensraum dort durch die Abholzung der RegenwĂ€lder zugunsten von Plantagen fĂŒr Zellstoff und Ölpalmen bereits erheblich eingeschrĂ€nkt wurde und tĂ€glich weiter schrumpft, leben nur noch ca. 400 Tiere in freier Wildbahn.

Diese sind zusÀtzlich von Wilderei bedroht, denn noch immer werden ihre Körperteile in asiatischen Arzneien und zu TrophÀen verarbeitet.

In europĂ€ischen Zoos leben 101 Sumatra-Tiger, die alle in einem Zuchtbuch zentral gefĂŒhrt werden. Mittels dieses Zuchtbuches werden die Nachzuchten und der Austausch zwischen den Zoos organisiert. Die letzte erfolgreiche Nachzucht dieser Art im Frankfurter Zoo liegt bereits 26 Jahre zurĂŒck. Die Eltern MALI und CHA hatten 1984 zwei Jungtiere, von denen eines ĂŒberlebte.

Bis zum 20. Oktober wird das Frankfurter TigermĂ€dchen in der „Kinderstube“ vor der Zooterrasse tĂ€glich von 14.45 bis 15.45 Uhr zu sehen sein. Die Besuchszeiten können sich Ă€ndern, wenn es der Gesundheitszustand des Tieres oder andere TiermanagementgrĂŒnde erforderlich machen. Weitere aktuelle Informationen dazu unter www.zoo-frankfurt.de.


Steckbrief DASEEP

Sumatra-Tiger Panthera tigris sumatrae


Geburtstag      10. September 2010
       
Geburtsort:     Zoo Frankfurt
       
Geschlecht:     weiblich
       
Name:   DASEEP
       
Geburtsgewicht: 1.100 Gramm
       
Vater:  Name: IBAN
Geburtstag: 17. Mai 2000
Geburtsort: Parc Zoologique d’Amneville
In Frankfurt seit: Juni 2001
       
Mutter: Mutter: MALEA
Geburtstag: 25. April 2001
Geburtsort: Tierpark Berlin-Friedrichsfelde
In Frankfurt seit: April 2004  


Tiger werden im Zoo Frankfurt seit 1949 gezeigt.
Die erste erfolgreiche Nachzucht eines Sumatra-Tigers gelang in Frankfurt 1969.
Die letzte erfolgreiche Nachzucht liegt bereits 26 Jahre zurĂŒck. Die Eltern MALI und CHA hatten 1984 zwei Jungtiere, von denen eines ĂŒberlebte.

1998 wurden die Tiger wegen des Neubaus des Katzendschungels abgegeben.
2001 zog IBAN als erster in die neue Anlage ein.
(06.10.2010, 13:47)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:
Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2010 bis MÀrz 2011 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:

Datum:  8. Oktober 2010
Treffpunkt: Amazonasbecken im Eingangsbereich des Exotariums

19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: FĂŒhrung von Tierpfleger Carsten FĂ€rber

Thema der FĂŒhrung:     
Die Pinguine und ihre Lebensweise. Über die Haltung und die erfolgreiche Zucht unserer Pinguine, deren Lebensweise und was unsere Pinguingruppe bald erwartet – ĂŒber all das informiert Tierpfleger Carsten FĂ€rber an diesem Abend aus erster Hand.

Der Zooeintritt kostet 6,--Euro fĂŒr Erwachsene und 3,-- Euro fĂŒr Kinder (Feierabendtarif).

Veranstaltungshinweis:

SonntagsfĂŒhrung im Zoo

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat FĂŒhrungen fĂŒr Zoobesucher an. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der FĂŒhrung am Sonntag, 10. Oktober 2010

Von der WĂŒste bis zum Regenwald, vom tropischen Korallenriff bis zum europĂ€ischen Bergbach.

Das Exotarium ist eine Welt fĂŒr sich und beherbergt Tiere aus den verschiedensten LebensrĂ€umen unter einem  Dach, die nur eins gemeinsam haben – alle Arten brauchen ein spezielles Klima.

FĂŒhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken im Eingangsbereich des Exotariums
FĂŒhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden

Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene:  8,00 €
Kinder/Jugendliche (6–17 Jahre):  4,00 €

Die FĂŒhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.
(06.10.2010, 10:23)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Das Naturschutzzentrum Zoo - Zoo ZĂŒrich und der Masoala Regenwald

Zoos und Aquarien sollen entsprechend der weltweiten Naturschutzstrategie ihre AktivitĂ€ten auf die Erhaltung der Tiere in der Wildnis ausrichten und so zu Naturschutzzentren werden. Der Zoo ZĂŒrich setzt dieses Vorhaben mit seinen Naturschutzprogrammen fĂŒr den Masoala Nationalpark und den Schulprojekten in Toamasina in Madagaskar um. Diese Beispiele zeigen, wie sich ein Zoo in der Naturschutzarbeit erfolgreich einsetzen kann.

Referent: Dr. Alex RĂŒbel, Direktor Zoo ZĂŒrich
Wann: Mittwoch, 6. Oktober 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ von Zoo Frankfurt und ZGF.
(04.10.2010, 09:26)
Rattus:   Unerwartetet haben die Tiger in Frankfurt zwei Jungtiere bekommen. Das ĂŒberlebende Weibchen wird mit der Hand aufgezogen.
(30.09.2010, 10:42)
Klaus SchĂŒling:   Hier der Link fĂŒr das Programm der Zootage:

http://www.zoo-frankfurt.de/ihr-zoo-besuch/was-ist-los-im-zoo/veranstaltung.html?tx_cal_controller%5Bgetdate%5D=20100925&tx_cal_controller%5Bview%5D=event&tx_cal_controller%5Btype%5D=tx_cal_phpicalendar&tx_cal_controller%5Buid%5D=68&tx_cal_controller%5Blastview%5D=view-month%7Cpage_id-54&cHash=efd2c4e911

(24.09.2010, 16:01)
Klaus SchĂŒling:   am Wochenende: Zootage
Das umfangreiche Programm findet sich auf der Website des Zoo Frankfurt (s. auch Link im Terminkalender rechts)

Am Sonntag bin ich wie im letzten Jahr mit einem Stand im Grzimek-Haus vertreten.
(24.09.2010, 16:00)
Zoo Frankfurt:   Fleischkonsum und Nachhaltigkeit - geht das zusammen?
Lesung von Schauspieler Walter Renneisen und Diskussion

23. September 2010, 19.30 Uhr
Zoo Frankfurt, Veranstaltungssaal Borgori-Wald

Im Rahmen des 1. Hessischen Tags der Nachhaltigkeit am 23. September lÀdt
der BUND in den Zoo Frankfurt zu einer Lesung und Diskussionsrunde ein.

Der Schauspieler Walter Renneisen liest aus dem topaktuellen Buch "Tiere
essen" von Jonathan Safran Foer, welches auf neuartige Weise das Thema
Fleischkonsum angeht und unser Konsumverhalten vor dem Hintergrund von
Verantwortungsbewusstsein, Klimawandel und Nachhaltigkeit in Frage stellt.
Dieses leidenschaftliche Werk bietet - auch durch persönliche Anekdoten
des Autors - reichlich "Futter" fĂŒr eine unterhaltsame Lesung, die zum
Nachdenken anregt und konkrete Möglichkeiten eines bewussten Konsums
aufzeigt.

Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, die Thesen Foer's und deren
Umsetzung im Alltag zu diskutieren: Mit dem Essen fÀngt es an:
Klimaauswirkungen unseres Konsums - Was können wir tun? Wie wichtig ist
das Thema ErnÀhrung, wenn wir klimabewusst konsumieren wollen? Muss
nachhaltige und klimaschonende ErnÀhrung zwangslÀufig vegetarisch sein?
Wie viel Fleischkonsum können wir uns erlauben?

Der rÀumliche Rahmen gibt dabei der Veranstaltung einen ganz besonderen
Charakter: Im Veranstaltungssaal des Borgori-Waldes im Zoo Frankfurt
finden Sie sich unmittelbar - nur durch Glasschreiben getrennt - in der
Lebenswelt der Menschenaffen wieder, welche sicherlich ebenfalls
interessiert der Lesung und Diskussion folgen werden.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

(22.09.2010, 10:09)
Zoo Frankfurt:   Gorilla-Flashmob im Zoo Frankfurt und
Vorstellung des Zootage-Programms


Am 23. September zwischen 13.00 und 15.00 Uhr ruft der Zoo Frankfurt zum
ersten Gorilla-Flashmob in Deutschland auf:

Ein Handy fĂŒr den Gorilla

Große Sammelaktion alter Handys zum Schutz der bedrohten Menschenaffen

Am 1. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit können alte Handys im Zoo Frankfurt abgeben werden. FĂŒr jede Person, die ein Handy mitbringt, ist im Aktionszeitraum von 13.00 bis 15.00 Uhr der Zooeintritt frei.
FĂŒr jedes eingesammelte Handy erhalten der Zoo und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) einen Geldbetrag von ihrem Recyclingpartner.
Der gesamte Erlös aus der Aktion fließt zu 100 Prozent in das Gorillaschutzprojekt der ZGF.
Die Naturschutzbotschafter von Zoo und ZGF sind im Einsatz und informieren
rund um das Thema Gorilla-Schutz.

Auch an den 17. Deutschen Zootagen am 25. und 26. September 2010 sind die
Naturschutzbotschafter aktiv und informieren interessierte
Zootage-Besucher ĂŒber die Naturschutzarbeit der ZGF. Die Tierpflegerinnen
und Tierpfleger des Frankfurter Zoos haben wieder ein umfangreiches
Programm rund um ihren Arbeits-Alltag und ihre Tiere zusammengestellt.

(21.09.2010, 10:47)
Zoo Frankfurt:   MĂ€nnerwirtschaft im Zoo – bei den Helmkasuaren zieht der Hahn den Nachwuchs groß

Er hat das Nest gebaut und 55 Tage lang gebrĂŒtet. Nun ist der eindrucksvolle Helmkasuar-Hahn stolzer Vater eines neugierigen hellbraunen KĂŒkens mit wachen Augen. MĂŒtter spielen bei den großen Laufvögeln aus Neuguinea und Nordaustralien bei der Brutpflege keine Rolle. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch freut sich: „Der Kleine ist die erste Frankfurter Nachzucht der kostbaren Tiere seit den 70er Jahren.“

Bereits am 10. Juni hat sich der kleine Helmkasuar ans Licht der Welt gepickt. Nun erobert er in seinem frischlingsfarbenen Jugend-Federkleid das Gehege, lĂ€sst sich von seinem Vater zeigen, was essbar ist und spielt Haschmich mit KrĂ€hen und Spatzen. Die Mutter des KĂŒkens ist sieben Jahre jung und kam 2005 aus Aachen nach Frankfurt. Der Vater schlĂŒpfte 1993 im Vogelpark Avifauna in Alphen in den Niederlanden und ist Frankfurter seit 2000. Da Helmkasuare 40 Jahre alt werden können, hofft man in Frankfurt auf weiteren Nachwuchs der in der Natur vor allem durch Lebensraumverlust gefĂ€hrdeten Tiere. „Die Brut ist immer etwas heikel“, so Niekisch, „denn die Tiere sind störungsanfĂ€llig und brauchen auch klimatisch optimale Bedingungen. Die Brut im letzten Jahr, die in einem Nest in der Außenanlage lag, haben wir verloren. Diesmal haben wir die Eier eingesammelt und in ein Nest im Innenraum gebracht. Der Brutvorgang wurde außerdem von den Pflegern sorgfĂ€ltig mithilfe einer Kamera ĂŒberwacht.“

Die Liebesbeziehungen zwischen Helmkasuaren sind intensiv aber kurzlebig. Die Weibchen betreiben die sogenannte sukzessive Polyandrie. D. h. sie wenden sich nach der Eiablage von ihrem Partner ab und wĂ€hlen sich einen neuen Hahn. „Die ZurĂŒckhaltung bei der Brutpflege hat ihren guten Grund“, erklĂ€rt Niekisch. „Helmkasuar-Hennen legen sehr große Eier. Sie haben daher einen hohen Proteinbedarf, der durch FrĂŒchte, ihre Vorzugsnahrung, nur schwer gedeckt werden kann. Nach der Eiablage sind die Proteinreserven der weiblichen Tiere zunĂ€chst erschöpft und mĂŒssen wieder aufgebaut werden. Eine energieraubende Brutpflege wĂŒrden die Tiere in der Natur nur schwerlich ĂŒberstehen.“

Auch im Frankfurter Zoo ist das Helmkasuar-Paar nur wenige Wochen im FrĂŒhjahr zusammen. Die Vater-Kind-Beziehungen können in der Natur bis zu 10 Monate lang dauern. Im Zoo Frankfurt wird der Kleine wohl nicht so lange bleiben können. SpĂ€testens, wenn im nĂ€chsten MĂ€rz die neue Brutsaison beginnt, muss fĂŒr den kleinen Laufvogel ein neues Zuhause gefunden sein.

Bei der Suche danach hilft – sobald das mithilfe von Federprobe und genetischer Analyse festgestellte Geschlecht des Jungvogels bekannt ist – der FĂŒhrer des EuropĂ€ischen Zuchtbuches. In diesem Zuchtbuch waren am 31.12.2009 114 Helmkasuare in 59 Zoos und Vogelparks gelistet.
(09.09.2010, 14:46)
Oliver Ramstedt:   @Manuel, evtl. weil da endlich nach Jahren die Oberlichter im Giraffenrondell ausgetauscht wurden und es jetzt richtig hell im Stall ist.
(26.08.2010, 20:40)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Durell Wildlife Conservation Trust und Jersey Zoo –
Strategie und Praxis im Artenschutz

Der „Durell Wildlife Conservation Trust“ auf der Kanalinsel Jersey unterhĂ€lt zurzeit weltweit 45 Artenschutzprogramme. Im Hauptsitz des Trusts, dem Jersey Zoo, werden artenschutzrelevante Tierarten gehalten, gezĂŒchtet und Forschung betrieben. DarĂŒber hinaus werden von hier aus auch die Artenschutzprogramme koordiniert und Fachleute ausgebildet. Der Vortrag gibt eine Übersicht ĂŒber Strategie und Praxis im Artenschutz.


Referent: Dipl. Biol. Matthias Götz, Jersey Zoo
Wann: Mittwoch, 1. September 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ von Zoo Frankfurt und ZGF.
(26.08.2010, 11:36)
Oliver Jahn:   @Holger, bis vor kurzem waren es noch 1,1.
(22.08.2010, 15:18)
Manuel Becker:   MĂŒssten zwei gewesen sein. Warum ist eigentlich das Giraffenhaus "vorrĂŒbergehend geschlossen"? Weiß da wer was?
(22.08.2010, 14:50)
Holger Wientjes:   Wieviel Klippspringer konntest Du denn sehen ?
(22.08.2010, 13:08)
Manuel Becker:   War gestern zu meinem diesjĂ€hrigen Besuch in Frankfurt. Hier ein paar EindrĂŒcke:

Der Zoo war rappelvoll, da das gute Wetter besonders viele Familien angelockt hat. Bei all dem Andrang fiel mir jedoch auf, dass diese Massen in Frankfurt kein Problem darstellen. Alle Wege sind großzĂŒgig angelegt und besonders bei den neuen Anlagen/Gehegen ist wirklich viel Platz. Besonders fasziniert war ich von GesprĂ€chen, die ich so mitbekommen habe. Da hier im Forum ja oft vom Ottonormalbesucher die Rede ist, hat mich das Verhalten vieler Besucher echt ĂŒberrascht. Fazit hier: Es gibt ihn nicht, den ONB! Das ost alles echter Unsinn. Genauso wie es hunderte Eltern gibt, die sich mit den Kindern gemeinsam auf die Suche nach den Tieren machen und bei Fragen der Kleinen das Gehegeschild zu Rate ziehen, gibt es die hier oft beschriehenen Zookonsumenten, die von einem zum nĂ€chsten Gehege eilen und auf der Such nch der Sensation sind. Keine Gruppe kann hier eindeutig als Platzhirsch ausgemacht werden, so dass ich mich bestĂ€tigt sehe, das Argument ONB auch in Zukunft nicht mehr gelten zu lassen.

Der neue ZoofĂŒhrer hat mir gut gefallen, gerade das Preis/LeistungsverhĂ€ltnis ĂŒberzeugt - scheinbar auch andere Besucher (habe unglaublich viele Besucher mit dem Ringbuch hantieren sehen. Das nette Design scheint vielleicht kaufanregend zu wirken.

Sehr toll gefĂ€llt mir ebenfalls die neue einheitliche Beschilderung. Gerade weil ich das neue (zeitlose) Logo echt klasse finde. Auch fast alle Gehegebeschreibungen sind sĂ€mtlich nach dem gleichen Prinzip aufgebaut und einheitlich. Wenn das noch in Exotarium und in den Vogelhallen nachgeholt wird, fĂ€nde ich das super. Besonders eindrĂŒchlich: die neuen Willkommensschilder an allen HĂ€usern als Klebefolie. Macht gleich was her...

Auch hat mich die Gibbonanlage samt -haus ĂŒberzeugt; die hatte ich bis dato noch nicht besetzt gesehen.

Auch bin zum ersten Mal auf die Kombijahreskarte ZooZoo aufmerksam geworden. Hat die jemand und kann seine Erfahrungen berichten?

Insgesamt ein toller Tag. Frankfurt macht sich mEn echt prÀchtig. Auch die im Exotarium ausgestellte Planung zum Pinguinhaus lÀsst hoffen. Nur könnte man mMn die beiden rollenden Fressbuden mitten im Park mal langsam zu festen StÀnden umbauen. So wirkt das sehr provisorisch...
(22.08.2010, 12:19)
Zoo Frankfurt:   Wuschelig und immer hungrig – Nachwuchs bei den Pinguinen

„Die beiden am 14. und 16. Juli 2010 geborenen Jungtiere halten ihre Eltern ganz schön auf Trab“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch ĂŒber den Pinguin-Nachwuchs.

„Beide Elternteile beteiligen sich an der Aufzucht, fĂŒttern abwechselnd und verteidigen ihre Jungen“, berichtet Niekisch. Geht es den mittlerweile schon ganz schön gewachsenen Jungtieren nicht schnell genug mit dem Futternachschub, werden die Eltern durch Schreien herbei gerufen. „Bei Erwachsenen Eselspinguinen erinnern die lauten Rufe entfernt an Eselsgeschrei, daher auch der Name. Die Schreie der Jungtiere klingen dagegen noch leiser und eher krĂ€chzend.“ Um den Nachwuchs zu bedienen, lassen die Eltern sogar ihr eigenes Futter stehen. Die Jungtiere werden mit vorverdautem Futter versorgt.

Beide Elternpaare sind zuchterfahren und schon lange als Paar treu zusammen. Eselspinguine legen zwei Eier in ein aus Steinen oder Pflanzenmaterial gebautes Nest, je nachdem, was zur VerfĂŒgung steht. „Wir bieten unseren Pinguinen kleine Steine zum Nestbau an“, erklĂ€rt Niekisch. Die Eltern brĂŒten 35-36 Tage, bevor ein oder zwei Jungtiere schlĂŒpfen. Die Nester von Eselspinguinen liegen im Freiland weiter voneinander entfernt als bei den ĂŒbrigen Arten. Vor dem SelbstĂ€ndigwerden kann das Körpergewicht der Jungtiere weit ĂŒber dem der Erwachsenen liegen. „Dieses Übergewicht reicht aus, bis sie selbst erfolgreich jagen können“, weiß Niekisch.

Aufgrund ihrer relativ weiten Verbreitung von den subantarktischen Inseln bis zur Antarktischen Halbinsel sind Eselspinguine Ă€ußerst variabel in GrĂ¶ĂŸe und Gewicht und brĂŒten auch zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Insgesamt schĂ€tzt man die Zahl der Eselspinguine auf ungefĂ€hr 300.000 Paare weltweit.

Eselspinguine ernĂ€hren sich im Freiland von Kleinkrebsen, besonders Krill, kleinen Fischen und Tintenfischen, wobei die einzelnen Anteile in der Gesamtnahrung sehr unterschiedlich sind und sich nach dem Angebot richten. „Bei uns im Zoo erhalten die Tiere verschiedene Fische, Sprotten und manchmal auch Garnelen“, sagt Niekisch. Auch wenn sie die meiste Nahrung im Bereich von 10-25 Meter Wassertiefe erbeuten, können sie doch 100 bis 120 Meter tief tauchen.

Das kann das Exotarium bei Weitem nicht bieten, aber ein Ende der unbefriedigenden Haltungsbedingung ist in Sicht, denn ein neues Pinguinhaus ist in Planung. „Umso mehr freuen wir uns, dass unsere Tiere auch in der beengten Umgebung des Exotariums brĂŒten und ihre Jungen erfolgreich aufziehen“, sagt Niekisch. Der Platz im Exotarium reicht nur fĂŒr die Haltung einer kleinen Pinguinart. Daher werden im Zoo Frankfurt zurzeit ausschließlich Eselspinguine gezeigt. Aber das soll sich Ă€ndern. Das neue Pinguinhaus wird fĂŒr drei Pinguinarten konzipiert – Königspinguine, Eselspinguine und Felsenpinguine. Den Tieren wird ein ringförmiges Becken zur VerfĂŒgung stehen. Dadurch entsteht bei den Pinguinen beim Schwimmen die Illusion einer unendlichen Bewegungsfreiheit.

Ziel ist es, das neue Pinguinhaus 2013 einzuweihen, deshalb beginnt bereits in diesem Jahr die Planung der Technik. 2011 soll der erste Spatenstich gesetzt werden. „Um die PlĂ€ne fĂŒr ein neues Pinguinhaus verwirklichen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Wir hoffen, das die Jungtiere und ihre Eltern bald umziehen können“, ruft Niekisch zur UnterstĂŒtzung der Spendenaktion „Schöner wohnen - ein neues Haus fĂŒr unsere Pinguine“ auf.
(17.08.2010, 15:09)
Oliver Jahn:   @Ralf Sommerlad, noch ist die Todesursache nicht geklĂ€rt, von daher steht ja noch keineswegs fest, ob diese etwas mit der Anlage zu tun hat.
(04.08.2010, 18:47)
Ralf Sommerlad:   Ja, die Bartgeierhaltung war wohl trotz gefeierter neuer Anlage nicht ĂŒberzeugend.Ich gehe davon aus, dass man ungeachtet dessen auch weiterhin am Bartgeier-Programm partizipieren und dafĂŒr arbeiten wird.
(04.08.2010, 18:18)
Oliver Ramstedt:   Das Bartgeierweibchen ist die Tage gestorben. Ursache unbekannt.
(01.08.2010, 19:43)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Die Reptilien der Arabischen WĂŒste
BiodiversitÀtsforschung in einem Extremlebensraum

WĂŒsten bedecken etwa ein Drittel der ErdoberflĂ€che und zeichnen sich vor allem durch hohe Temperaturen und die Abwesenheit von Wasser aus. Die Arabische WĂŒste mit einer FlĂ€che von mehr als einer Million Quadratkilometern beherbergt Tierarten unterschiedlicher geografischer Herkunft. Besonders Reptilien haben in der Arabischen WĂŒste eine erstaunliche DiversitĂ€t hervorgebracht. Der Vortrag gibt einen Überblick ĂŒber die Reptilienfauna der Arabischen Halbinsel und zeigt exemplarisch einige Forschungsschwerpunkte im Hinblick auf die Taxonomie und Systematik der dort lebenden Reptiliengruppen.


Referent: Dr. Thomas Wilms, Zoo Frankfurt
Wann: Mittwoch, 4. August 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ von Zoo Frankfurt und ZGF.
(30.07.2010, 12:02)
Zoo Frankfurt:   Serengeti in Gefahr:
Experten fordern den Stopp des Straßenbauprojekts durch ein einzigartiges Ökosystem

Die tansanische Regierung plant den Bau einer Fernstraße direkt durch die Serengeti. „Dieses Vorhaben wĂŒrde die weltberĂŒhmte Wanderung von rund zwei Millionen Gnus, Zebras, Antilopen und anderen Tiere massiv bedrohen“, fĂŒrchtet der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Er hat sich zusammen mit dem bekannten Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke, dem Vorstandsvorsitzenden der Freunde der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten, in Briefen an Außenminister Guido Westerwelle, Umweltminister Norbert Röttgen und den Minister fĂŒr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, gewandt, damit eines der faszinierendsten Naturschauspiele der Welt erhalten bleibt.

„Durch das geplante Straßenbauprojekt wĂŒrde der nördliche Teil des Zugweges der Tiere blockiert“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Zweifellos ist ein gutes Straßennetz wichtig, damit Bauern ihre Erzeugnisse auf die MĂ€rkte bringen können, dass Dörfer erreichbar sind und Handel und Wirtschaft funktionieren können. Wir sind jedoch zutiefst ĂŒberzeugt davon, dass diese Straße verheerende Auswirkungen auf das gesamte Serengeti-Ökosystem und zudem wirtschaftlich auf den Tourismus haben wird“, so Hannes Jaenicke.

Die geplante Straße soll mitten durch das Gebiet mit der weltweit grĂ¶ĂŸten Dichte an Großtieren verlaufen. „Vor allem in der Trockenzeit sind der nördliche Teil der Serengeti sowie die in Kenia angrenzende Masai Mara lebenswichtige Gebiete fĂŒr die Tiere auf ihrer großen Wanderung, denn nur hier finden sie wĂ€hrend der Trockenzeit Wasser“, erklĂ€rt Niekisch. „Es liegt auf der Hand, dass die Straße frĂŒher oder spĂ€ter abgezĂ€unt werden muss, um zwangslĂ€ufige UnfĂ€lle mit Wildtieren zu vermeiden. Eine EinzĂ€unung wĂŒrde jedoch definitiv das Ende der großen Wanderungen bedeuten und es ist absehbar, dass hier abertausende von Wildtieren entlang der ZĂ€une verdursten wĂŒrden“, fasst Niekisch das drohende Szenario zusammen. Außerdem breiten sich durch den Warentransport, vor allem durch den Transport von Vieh, leicht Krankheiten entlang der großen Verkehrswege aus und auch die Ausbreitung von gebietsfremden Pflanzen in das Serengeti-Ökosystem wĂŒrde begĂŒnstigt.

Zu der geplanten Route gibt es eine alternative StraßenfĂŒhrung, die die wirtschaftlichen BedĂŒrfnisse der Region sogar noch besser erfĂŒllen könnte: Eine SĂŒdumgehung der Serengeti. Diese StraßenfĂŒhrung wurde von der tansanischen Regierung auch bereits in Betracht gezogen, denn sie wĂŒrde fĂŒnfmal mehr Menschen versorgen als die nun aktuell geplante Nordroute, und sie wĂŒrde die Siedlungs- und Wirtschaftsregionen gleichermaßen gut verbinden. GlĂŒcklicherweise mehren sich mittlerweile auch in Tansania und in Kenia kritische Stimmen gegen die Nordroute.

„Nach unserer Meinung muss Deutschland, das durch Bernhard Grzimek und dessen Film „Serengeti darf nicht sterben“ ein besonderes VerhĂ€ltnis zu dieser einzigartigen Region hat, diese kritischen Stimmen im Land unterstĂŒtzen“, sind sich Niekisch und Jaenicke einig. „Mit vereinter Kraft mĂŒssen wir uns dafĂŒr einsetzen, dass die Zerstörung der letzten großen Tierwanderung dieser Erde verhindert wird.“

In Ihrem offenen Brief fordern Niekisch und Jaenicke die Minister Westerwelle, Röttgen und Niebel auf, Tansanias Politiker darin zu unterstĂŒtzen, weise zu entscheiden und nicht zu riskieren, dass die Serengeti aufs Spiel gesetzt und der Ruf eines Landes, das bisher als eine der fĂŒhrenden Nationen in Sachen Naturschutz galt, gefĂ€hrdet wird. „Das Projekt wĂ€re ökologisch und ökonomisch eine Katastrophe“, bekrĂ€ftigen die beiden anerkannten UmweltschĂŒtzer.
(23.07.2010, 09:44)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Neues Fest im Zoo: Zum ersten Mal feiert EDEKA SĂŒdwest seine Familientage auch im Zoo Frankfurt

Ob wilde Tiere, HĂŒpfburg, GlĂŒcksrad oder kleine Köstlichkeiten – auf die Besucher der ersten Edeka-Familientage am 24. und 25. Juli im Zoo Frankfurt warten zahlreiche Attraktionen, jede Menge Unterhaltung sowie viele Informationen und Kostproben rund um die Themen Essen, Trinken und Genuss. Die Edeka SĂŒdwest bietet hier an beiden Tagen gemeinsam mit ihren Partnerunternehmen und Produktionsbetrieben ein buntes Programm fĂŒr die ganze Familie.
An zahlreichen VerkostungsstÀnden gibt es Erfrischungen und kulinarische Leckereien zum Probieren.
Auch fĂŒr die kleinen Besucher wird einiges geboten: Neben HĂŒpfburg, Karussell und Kinderschminken können sich die Kinder auf dem großen Spielplatz im Zoo austoben. Am GlĂŒcksrad werden SĂŒĂŸigkeiten und kleine Preise verlost.

ZusĂ€tzliche ParkplĂ€tze stehen fĂŒr die Besucher der Edeka-Familientage beim Scheck-In Center Frankfurt in der Ferdinand-Happ-Straße 59 zur VerfĂŒgung. Von dort fĂ€hrt an beiden Tagen alle 20 Minuten ein Shuttle-Bus zum Zoo und zurĂŒck.




24. und 25. Juli 2010 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr
Es gelten die regulÀren Zoo-Eintrittspreise
Der Zoo hat an beiden Tagen von 9.00 bis 19.00 Uhr geöffnet

www.zoo-frankfurt.de

(20.07.2010, 10:52)
Oliver Ramstedt:   Heute gab es Nachwuchs bei den Seehunden, Oma hat wieder ihr Junges an Land zur Welt gebracht.
(17.07.2010, 21:44)
Zoo Frankfurt:   Wehrhafte Knubbelnase – Nachwuchs bei den Greifstachlern

„Das kuschelige rostrote Fell tĂ€uscht“, warnt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „denn
schon sind kleine durchsichtige Stacheln unter dem Pelz des am 5. Juli geborenen
Jungtiers wahrnehmbar. Niedlich, aber nichts zum Kuscheln!“
Der kleine Greifstachler (Coendou prehensilis) ist das fĂŒnfte Baby von Mutter Joppi, die 2004 in
Stuttgart geboren wurde. Vater Fletcher kam 2007 nach Frankfurt. Greifstachler sind NestflĂŒchter.
Die Weibchen bringen meist nur ein Junges zur Welt, das bei seiner Geburt schon relativ groß ist
und auf einem Ast abgesetzt wird. „Der Nachwuchs wird von der Mutter regelmĂ€ĂŸig gefĂŒttert, aber
weder trÀgt sie ihr Kind herum, noch steht sie mit ihm akustisch in Verbindung. Unser 9 Tage altes
Greifstachler-Kind, dessen Geschlecht noch nicht bekannt ist, wiegt aktuell 401 g“, erklĂ€rt
Niekisch, der sich ĂŒber die guten Zuchterfolge bei den Greifstachlern im Zoo Frankfurt freut.
Noch trinkt das Jungtier ausschließlich Milch von seiner Mutter, aber schon nach etwa einem
Monat interessiert es sich auch fĂŒr NĂŒsse, Mais, Obst und GemĂŒse. Besonders gerne mögen die
Frankfurter Greifstachler ErdnĂŒsse und Reis. Greifstachler sind nachtaktive Nagetiere. Sie gehören
zu der Familie der Baumstachler und stehen in systematischer NĂ€he zu den Altwelt-
Stachelschweinen. „Die langen Stacheln sind innen hohl“, erlĂ€utert Niekisch. „Bei Bedrohung
stellen die Tiere ihre Stacheln auf und die gelbe Warnfarbe am Grund wird sichtbar.“ Da beißt ein
Feind nur einmal zu, denn die Stacheln sind sehr spitz, lösen sich bei BerĂŒhrung leicht ab und
bohren sich mit ihren Widerhaken tief ein.
Ihren Namen verdanken die putzigen Tiere mir der weichen Knubbelnase ihrem fast körperlangen
Greifschwanz, der als zusÀtzliches Greifwerkzeug das Klettern absichert, denn Greifstachler leben
fast ausschließlich in Baumkronen. Ausgewachsene Tiere wiegen etwa 4 – 6 kg und werden bis zu
60 cm lang. Sie haben kurze, krÀftige Beine mit nackten Sohlen und langen, scharfen Krallen. Mit
ihren kleinen Augen sehen sie sehr schlecht, verfĂŒgen aber ĂŒber ein sehr gutes Geruchs- und
Hörvermögen und einen guten Tastsinn. „In Zoos können Greifstachler bis 26 Jahre alt und recht
zutraulich werden“, erlĂ€utert Niekisch. „Und wenn unser Paar weiterhin so fleißig zĂŒchtet, können
wir uns in den nĂ€chsten Jahren noch auf weitere Jungtiere freuen.“
(13.07.2010, 12:38)
Ralf Sommerlad:   ..und so machens andere, billiger und besser: Absperrung im Zoo von Liberec
(12.07.2010, 16:30)
Egon Weisz:   Es ist wirklich interessant, dass die meisten Giraffen immer noch an der Stelle stehen bleiben, an der vorher der Schutzzaun stand. Obwohl es keinen Grund mehr dafĂŒr gibt ist die Gehegebegrenzung immer noch am Verhalten der Tiere zu erkennen. Aber mit der Zeit werden sie die, meiner Meinung nach, viel schöner Außenanlage wohl noch fĂŒr sich entdecken.
(12.07.2010, 12:47)
Oliver Ramstedt:   Endlich nach 8 Monaten können die Giraffen das etwas grĂ¶ĂŸere Aussengehege benutzen. Am lĂ€ngsten hat es gedauert den hözernen Zaun auf zu stellen, der die Besucher von den Giraffen fern hĂ€lt. Toll ist, das jetzt nicht mehr der Schutzzaun die Sicht versperrt und die Giraffen nĂ€her an den Besuchern sind, auch wenn die Giraffen sich jetzt noch nicht so ganz nah dran drauen.
(10.07.2010, 22:14)
Zoo Frankfurt:   Pummeliger und graziler Nachwuchs im Zoo

„Der Klapperstorch meint es gut mit unseren Zootieren“ freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Vor einem Monat wurde der 46. ZwergseebĂ€r in Frankfurt geboren, und auch bei den Mhorrgazellen gab es Nachwuchs.“

ZwergseebĂ€r-Mutter Bella hat am 25. Mai 2010 ein gesundes mĂ€nnliches Jungtier geboren. Mutter und Jungtier mussten eine Zeit lang hinter den Kulissen gehalten werden, weil Bella ihr Junges im Außengehege nicht trinken lassen wollte. „Doch diese Anfangsschwierigkeiten sind nun ĂŒberwunden“, teilt Niekisch mit. „Der kleine SeebĂ€r ist nun fĂŒr alle Besucher sichtbar“.
Bella ist 1999 in Frankfurt geboren, Vater Otti stammt aus Bremerhaven, er ist Jahrgang 2002. Der kĂŒnstliche Fleck auf dem RĂŒcken des kleinen Jungtieres ist ein Erkennungszeichen, denn immer die Erstgeborenen eines Jahrgangs werden auf dem RĂŒcken rasiert. Weiterer Nachwuchs ist dieses Jahr bei den ZwergseebĂ€ren allerdings nicht zu erwarten.
ZwergseebÀren sÀugen ihre Jungtiere bis zu einem Jahr, erst dann fangen diese an, Fisch zu fressen.

Die grazilen Mhorrgazellen sind Ableger, d.h. die Jungtiere liegen unauffĂ€llig auf dem Boden, fast ohne sich zu bewegen. Geht alles gut, stehen sie mit ihrer Mutter ĂŒber spezielle Ruftöne in Kontakt.
Der Vater der drei kleinen weiblichen Mhorrgazellen ist Franziskus. Er wurde 2005 in MĂŒnchen geboren. Mutter Almeria kommt aus Spanien. Sie ist Jahrgang 2006 und kĂŒmmert sich gut um ihr drittes Kind, das am 27.06.2010 geboren wurde. Die beiden anderen Jungtiere wurden dagegen von ihren MĂŒttern nicht akzeptiert und mĂŒssen mit der Flasche aufgezogen werden.
Eines der Babys wurde am 11.06.2010 geboren. Seine Mutter Sil ist Jahrgang 2008. Sil ist in Frankfurt geboren und ebenfalls eine Handaufzucht. Das zweite Baby wurde am 20.06.2010 geboren. Die namenlose Mutter ist Jahrgang 2007 und stammt ebenfalls aus Frankfurt. Insgesamt besteht die Mhorrgazellen-Gruppe aus einem Zuchtbock, fĂŒnf zuchtfĂ€higen Weibchen, zwei halbwĂŒchsigen Weibchen und den drei weiblichen Jungtieren.
„Um die kleinen Gazellen nicht zu sehr auf uns Menschen zu prĂ€gen, wird ihnen die Flasche von drei verschiedenen Personen gegeben“, berichtet Niekisch. Revierleiter Werner Dröll, Tierpflegerin Patricia Dahl und die Ehrenamtliche Verena Silber teilen sich die mĂŒhevolle Arbeit. Um 7.00 Uhr, um 11.00 Uhr, um 15.00 Uhr, um 19.00 Uhr und um 23.00 Uhr wird gefĂŒttert.

(07.07.2010, 10:16)
Zoo Frankfurt:   Vortrag

Pinguine – Leben im bedrohten Paradies.
Ist die Antarktis noch zu retten?

Die Antarktis fasziniert mit ihrer ursprĂŒnglichen Landschaft und ihrer einzigartigen Tierwelt. Fritz Jantschke nimmt uns mit auf eine Reise zu den Brutkolonien der Pinguine, zu Walen, Robben und Seevögeln. In seinen wunderbaren Bildern zeigt er Tiere in einem Naturparadies, weist aber auch auf die Herausforderungen hin, die der Lebensraum an seine Bewohner stellt, und zeigt die Gefahren, die ihn zu zerstören drohen.

Fritz Jantschke will mit seinem Vortrag auch auf die Situation der Pinguine im Frankfurter Zoo aufmerksam machen und fĂŒr die UnterstĂŒtzung der Spendenaktion des Zoos zum Bau eines dringend benötigten neuen Pinguinhauses werben.


Referent: Dr. Fritz Jantschke, Zoologe und Tierfilmer
Wann: Mittwoch, 7. Juli 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei


Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ von Zoo Frankfurt und ZGF.
(05.07.2010, 15:23)
Klaus SchĂŒling:   Seltener Zuchterfolg im Zoo Frankfurt – ein kleiner Tamandua stellt sich vor

Tamandua-Mama Mona hat ihr erstes Kind geboren – ein putziges Baby, das munter in die Welt blickt. „Auf diesenZuchterfolg sind wir sehr stolz“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch.

Putzig sieht es aus, das kleine Jungtier mit dem schwarz/weißen Fell und der langen Schnauze. „Die Krallen sind aber schon gut entwickelt“, warnt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Ein Anfassen ist also fĂŒr Außenstehende nicht möglich. „Mona ist eine gute Mutter. Sie verteidigt ihr Jungtier vehement.“ Revierleiterin Astrid Parys, die Mona schon seit deren Geburt 2006 kennt, darf das Jungtier anfassen, um es z.B. zu wiegen.

„Seit seiner Geburt hat das Jungtier schon gut zugenommen“, berichtet Niekisch. Das Baby wurde am 19.05.2010 geboren, sein Geburtsgewicht betrug 233 g. „Heute wiegt es schon 677 g“, freut sich der Zoodirektor. „Das Geschlecht ist bei kleinen Tamanduas schwer festzustellen, so dass wir das Geschlecht unseres kleinen Jungtieres noch nicht kennen.“ Mama Mona trĂ€gt ihr Baby mit sich. Sie versorgt das Kleine vorbildlich, obwohl sie noch keine Erfahrung in der Jungen-Aufzucht hat. Papa Putin, geboren 2008 in Madeburg, bewohnt zurzeit ein eigenes Gehege. Tamanduas sind EinzelgĂ€nger, die Paare treffen sich nur zur Paarungszeit.

Mona wird ihr Jungtier 6 Monate lang auf dem RĂŒcken tragen. „Am Ende ist das Jungtier fast so groß wie seine Mutter“, fĂŒhrt Niekisch aus. „Das Trageverhalten ist fĂŒr die Mutter dann schon fast Schwerstarbeit.“ Kleine Tamanduas sind mit 8 Monaten völlig von ihrer Mutter unabhĂ€ngig, mit 12 Monaten sind sie geschlechtsreif.

Die Zucht von Tamanduas hat im Zoo Frankfurt Tradition. Seit 1998 werden in Frankfurt Tamanduas erfolgreich gezĂŒchtet. Bisher wurden acht Jungtiere geboren (drei MĂ€nnchen, fĂŒnf Weibchen). Das aktuelle Jungtier ist also die neunte Frankfurter Nachzucht. „Deutschlandweit ist unser Jungtier in diesem Jahr erst die zweite Tamandua-NachzuchtĂŒberhaupt“, freut sich Niekisch ĂŒber den seltenen Zuchterfolg.

Die zu den AmeisenbĂ€ren gehörenden Tamanduasbewohnen die KronenregionsĂŒdamerikanischer WĂ€lder. Scharfe Krallen und ein muskulöser Wickelschwanz helfen ihnen beim Klettern und bei der Verteidigung. Sich auf dem Schwanz abstĂŒtzend, schlagen Tamanduas mit ihren krallenbewehrten Pfoten nach möglichen Angreifern. Am Boden kann mansie nur bei der Nahrungssuche beobachten oder wenn sieStrecken zwischen zwei BĂ€umen zurĂŒckzulegen. Dabei nutzen sie die Außenkanten ihrer FĂŒĂŸe, um ihre Krallen nicht abzunutzen. Eine weitere Verteidigungsstrategie der Tamanduas hat Zoochef Niekisch in Brasilien schon selbst erlebt. „Wenn ein Tamandua sich verfolgt fĂŒhlt, flĂŒchtet er auf einen Baum und versucht, einen von oben zu bekleckern. In meinem Fall war sein Pech, dass ich etwas ahnte und rechtzeitig zur Seite springen konnte“, lacht Niekisch.

Zu den Lieblingsspeisen, der sowohl tag- wie nachtaktiven Baumbewohner, gehören Ameisen, Termiten aber auch FrĂŒchte, die sie mit ihrer langen Zunge auflecken. Man hat auch beobachtet, wie Tamanduas, mit ihren Krallen Bienenstöcke aufbrechen und die Bienen und den Honig verzehren.
(29.06.2010, 12:36)
Zoo Frankfurt:   Naturschutz als Kulturaufgabe

Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und der Zoo Frankfurt weiten ihr Ehrenamt-Projekt „Naturschutz-Botschafter“ aus. ZukĂŒnftig sollen „Natur- und Kulturbotschafter“ den Zoo-Besuchern Natur- und Kulturvielfalt nĂ€herbringen – mit finanzieller UnterstĂŒtzung der Allianz Umweltstiftung aus MĂŒnchen und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt.

Mit der Kampagne „Naturschutz als Kulturaufgabe“ wollen der Zoo Frankfurt und die ZGF gemeinsam Themen rund um den Schutz bedrohter Tiere und ihrer LebensrĂ€ume vermitteln sowie die ZusammenhĂ€nge mit dem Leben der Menschen vor Ort und unserer eigenen Umwelt aufzeigen. „Bei nahezu sieben Milliarden Menschen und einer viele Jahrtausende alten Siedlungsgeschichte der Menschheit mĂŒssen Natur und Kultur heute unweigerlich im Kontext betrachtet werden“, sagt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch und Dr. Christof Schenck, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ZGF, ergĂ€nzt: „Naturschutz ist eine Kulturaufgabe geworden.“

Dank der finanziellen UnterstĂŒtzung durch die Allianz Umweltstiftung aus MĂŒnchen und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt kann die Kampagne nun realisiert werden. „Frankfurt als Zentrum der multikulturell geprĂ€gten Rhein-Main-Region eignet sich hervorragend fĂŒr die Umsetzung eines solchen Projekts“, sagt Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, die das Vorhaben mit 120.000 Euro unterstĂŒtzt. Personell fußt das Projekt auf den ehrenamtlichen Naturschutz-Botschaftern des Zoo Frankfurt und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die fĂŒr ihren Einsatz an Infomobilen ausgebildet wurden und jetzt auch fĂŒr die Umsetzung der Kampagne eingesetzt werden. Die Gruppe soll um Natur- und Kulturbotschafter mit multikulturellem Hintergrund erweitert werden, die im Zoo neben Naturschutzthemen auch die Kultur ihres Herkunftslandes vermitteln. „Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main unterstĂŒtzt das Projekt, weil es bĂŒrgerschaftliches Engagement aus der Mitte der Stadtgesellschaft fördert“, so Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hat die Stiftung das Projekt Naturschutz-Botschafter mit 40.000 Euro unterstĂŒtzt. FĂŒr die Natur- und Kulturbotschafter stellt sie nun 20.000 Euro zur VerfĂŒgung.

Niekisch und Schenck sind sich einig: „Die Sicherung der biologischen Vielfalt ist neben dem Klimawandel die große internationale Herausforderung unserer Zeit“. Der Schutz der Natur funktioniert aber nur dann, wenn die Menschen vor Ort in die Maßnahmen miteinbezogen werden. Dies erfordert Kenntnis ĂŒber und VerstĂ€ndnis fĂŒr die unterschiedlichen Kulturen weltweit. Daher lautet ein Leitspruch der ZGF: „Naturschutz mit und fĂŒr die Menschen vor Ort“. Das Projekt „Natur- und Kulturbotschafter“ ist eine gute Möglichkeit, fĂŒr den weltweiten Naturschutz zu werben und VerstĂ€ndnis fĂŒr andere Kulturen zu schaffen. Niekisch und Schenck unisono: „Wir freuen uns auf das Projekt, das ohne die UnterstĂŒtzung der Allianz Umweltstiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt nicht möglich gewesen wĂ€re.“


Hintergrundinformation

Im April 2003 startete ein erstes Gemeinschaftsprojekt der ZGF und des Zoo Frankfurt zur Vermittlung von Naturschutzthemen im Zoo. Das Projekt „Globalen Naturschutz lokal erleben“ mit zweijĂ€hriger Laufzeit wurde gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
In der ersten Projektlaufzeit wurden verschiedene Kampagnen entwickelt, um Naturschutzthemen zu vermitteln. Mit den interaktiven Ausstellungen „RĂŒckkehr der Nashörner“ und „Welt der Artenvielfalt“ entstanden an verschiedenen Standorten im Zoo interaktive Erlebniselemente, durch die sich Zoobesucher ĂŒber die Bedrohung und den Schutz der biologischen Vielfalt informieren können. Ein erklĂ€rtes Ziel der vielfĂ€ltigen ProjektaktivitĂ€ten war es, einer breiten Öffentlichkeit die faszinierende Vielfalt des Lebens nĂ€her zu bringen und die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit internationaler Naturschutzarbeit zu lenken.

Aufbau der Naturschutz-Botschafter, 2005 - 2007
Im November 2005 startete, erneut unter Förderung der DBU, das Projekt Naturschutz-Botschafter. Ziele waren jetzt Aufbau, Schulung und Einsatz einer Truppe ehrenamtlicher Akteure zur Vermittlung von Naturschutzthemen im Zoo Frankfurt. Knapp 30 Ehrenamtliche wurden in der Projektlaufzeit ausgebildet und auf ihren Einsatz im Zoo vorbereitet. Die ersten Naturschutz-Botschafter starteten im Sommer 2006 ihren Einsatz im Zoo an den zebragestreiften Infomobilen. In dieser Projektphase entstanden erste Infomobile zu den Themen „Biologische Vielfalt“, „Spitzmaulnashorn“, „Sumatratiger“ und „Goldgelbes LöwenĂ€ffchen“

Ausbau der Naturschutz-Botschafter, 2007 - 2009
Ab November 2007 konnte mit der UnterstĂŒtzung von der Stiftung Flughafen
Frankfurt/ Main fĂŒr die Region, der Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff
Stiftung und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft (40.000 Euro) die ehrenamtliche Gruppe auf ĂŒber 50 Mitarbeiter weiter ausgebaut werden. Desweiteren wurden neue Infomobile zu den Themen Berggorilla und Bartgeier entwickelt und der Einsatz außerhalb der Zoomauern verstĂ€rkt.

Natur- und Kulturbotschafter, 2010 - 2012
Seit April 2010 wird die Erweiterung der Ehrenamtlichen um Natur- und Kulturbotschafter durch die Allianz Umweltstiftung (120.000 Euro) und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt (20.000 Euro) gefördert.
(23.06.2010, 14:14)
Jennifer Weilguni:   Einerseits fĂ€nde ich es ja schön, wenn sich Deutschland an dieser Klage beteiligt.. aber hat unser Land denn ein Recht dazu? Auch bei uns werden bedrohte Tiere aus FeinschmeckergrĂŒnden gefangen (Aale, Kabeljau ect.) Man sollte vieleicht immer erstmal vor der eigenen HaustĂŒre anfangen zu kehren und vor allem mit gutem Beispiel voran gehen!
(22.06.2010, 11:07)
Zoo Frankfurt:   Den Walfang in Japan stoppen: Australien klagt und bittet um UnterstĂŒtzung

Im Kampf gegen den von Japan wissenschaftlich begrĂŒndeten Walfang hat Australien den Internationalen Gerichtshof in Den Haag eingeschaltet. Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch hat sich zusammen mit dem bekannten Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke, dem Vorstandsvorsitzenden der Freunde der Bonner Konvention (Friends of CMS e.V.), in einem offenen Brief an Ilse Aigner, Bundesministerin fĂŒr ErnĂ€hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, gewandt, um Möglichkeiten zur UnterstĂŒtzung der australischen Klage gegen Japan auszuloten.

„Laut der australischen Klage vom 31. Mai 2010 verstĂ¶ĂŸt Japan mit seinem JARPA II Programm gegen Verpflichtungen der Internationalen Konvention zur Regulierung des Walfangs (ICRW), der Konvention zum Schutz der Biologischen Vielfalt (CBD), dem Washingtoner ArtenschutzĂŒbereinkommens (CITES) und weiterer internationaler Abkommen“, begrĂŒndet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch seinen Einsatz fĂŒr die Wale. „Gerade im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt sollte alles Erdenkliche getan werden, um die Vielfalt der Erde zu erhalten und zu schĂŒtzen. Das Verhalten Japans ist nicht tolerierbar.“

„Der von Japan fadenscheinig als ‚wissenschaftlich’ begrĂŒndete Walfang ist ein Thema, das nicht nur die australische, sondern auch die deutsche Öffentlichkeit bewegen sollte“, so Hannes Jaenicke. „Das Fleisch der gefangenen Wale landet immer wieder in Feinschmecker-Restaurants des asiatischen Landes.“

Im Jahr 1986 beschloss die Internationale Walfangkommission (IWC) das Moratorium fĂŒr den kommerziellen Walfang. In der australischen Klage werden die Fangquoten Japans seit Beginn des Moratoriums genauestens aufgefĂŒhrt. In der Übereinkunft gibt es aber eine Ausnahmeklausel: Genau diese erlaubt den Walfang aus wissenschaftlichen GrĂŒnden. Mit Verweis auf diese Klausel erlegten Japans WalfĂ€nger den Angaben zufolge zwischen 1987 und 2005 allein in der Antarktis 6.800 Minkwale.
„Auch die IWC hat schon gemerkt, dass hier mit der Forschungserlaubnis Schindluder betrieben wird“, so Niekisch. „Sie hat Japan in den vergangenen Jahren bereits 39 Mal dazu aufgefordert, den Walfang einzustellen, doch nichts ist geschehen.“

Innerhalb der IWC stehen sich seit Jahren WalschĂŒtzer wie die Bundesrepublik und Walfang-LĂ€nder wie Japan, Island und Norwegen unerbittlich gegenĂŒber. Seit 2008 bemĂŒht sich eine kleine Arbeitsgruppe, zu der auch Deutschland gehört, VorschlĂ€ge zur ÜberbrĂŒckung der GegensĂ€tze auszuarbeiten. „Die Deutsche Bundesregierung lehnt den kommerziellen Walfang ab. Diese Ablehnung ist eines der wenigen parteiĂŒbergreifend konsensfĂ€higen Themen des deutschen Bundestags“, erlĂ€utert Jaenicke. „Dies sollte in gleicher Weise fĂŒr den sogenannten wissenschaftlichen Walfang gelten.“

„Deutschland muss Australien den RĂŒcken stĂ€rken und die Klage vom 31. Mai 2010 unterstĂŒtzen“, begrĂŒnden Niekisch und Jaenicke ihren Brief an Ilse Aigner, Bundesministerin fĂŒr ErnĂ€hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in dem sie die Ministerin um einen GesprĂ€chstermin bitten. „Dem Ziel, den Verlust der BiodiversitĂ€t bis 2010 zu stoppen, hat sich auch Deutschland verpflichtet“, fĂŒgt Niekisch an. „Demzufolge sollte dem Ziel gerade im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt durch besondere Aufmerksamkeit und entsprechende AktivitĂ€ten nachgekommen werden.“


(22.06.2010, 10:26)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
AbendfĂŒhrung

An jedem letzten Freitag, April bis September 2010


Vorprogramm fĂŒr Kinder
Ab 17.30 Uhr

Kinder, die schon immer einmal ein Nashorn fĂŒttern wollten, sollten unbedingt beim KinderrĂ€tsel ab 17.30 Uhr vor dem Nashornhaus mitmachen.
Die Auslosung findet um 18.30 Uhr statt.


AbendfĂŒhrung
19.00 Uhr, Treffpunkt Hauptkasse

Um 19.00 Uhr startet jeweils eine FĂŒhrung nach Zooschluss. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.


FĂŒhrungsthema am 25. Juni 2010:

Tierpfleger Hans Karer:
Der Tiger – ein faszinierendes Tier.
Powerpoint Vortrag


Die Hauptkasse in der Bernhard-Grzimek-Allee 1 ist bis 19.00 Uhr geöffnet.
Die Kasse Rhönstraße schließt um 17.30 Uhr.
Ab 17.00 Uhr gilt der Feierabendtarif:

6,--Euro fĂŒr Erwachsene und 3,-- Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)
Eintrittspreis vor 17.00 Uhr: 8,--Euro fĂŒr Erwachsene und 4,-- Euro fĂŒr Kinder/Jugendliche (6-17 Jahre)


(22.06.2010, 10:08)
Zoo Frankfurt:   Kinderstube im Zoo

Ein niedliches JungfernkranichkĂŒken stolziert seit dem 15. Mai mit seinen Eltern durch das Gehege und auch unsere Bonobo-Familie ist wieder grĂ¶ĂŸer geworden: Panisco, der Sohn von Zomi, war lange krank. Seit dem 4. Mai ist er wieder bei seiner Mutter.

Seit 1962 zum ersten Mal wieder Jungfernkranich-Nachwuchs im Zoo Frankfurt

Das wuschelige kleine JungfernkranichkĂŒken hĂ€lt sich immer in der NĂ€he seiner Eltern auf. „Beide Elternteile fangen Insekten und fĂŒttern damit ihren Nachwuchs“, erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Dieses Vorhalten des Futters kann man auch sehr gut beobachten.“ Die kleine Familie ist stĂ€ndig in Bewegung. „Langbeinige Vögel brauchen viel Bewegung und Sonne“, weiß Niekisch. Die KĂŒken mĂŒssen das Laufen trainieren und brauchen UV-Licht, um genĂŒgend Vitamin D zu bilden. „Zu viele Proteine können ein zu schnelles Wachstum fördern. FĂŒr die KĂŒken besteht dann die Gefahr, dass sie Knochenprobleme bekommen“, fĂ€hrt Niekisch fort. „Durch die FreilandÂŹhaltung im Zoo und die natĂŒrliche Aufzucht durch seine Eltern ist der kleine Kranich jedoch nicht gefĂ€hrdet.“

Von 1946 bis 1962 wurden bereits Jungfernkraniche im Zoo Frankfurt gehalten. Das jetzige Zuchtpaar kam 2007 nach Frankfurt. Bei der ersten Brut 2008 ĂŒberlebte der einzige geschlĂŒpfte Jungvogel nur fĂŒnf Tage. „Jungfernkraniche legen bis zu drei Eier“, erlĂ€utert Niekisch. „Das jeweils erste Ei wird durch ein Gips-Ei ausgetauscht, um es vor den allgegenwĂ€rtigen KrĂ€hen zu schĂŒtzen.“ Wenn dann nach etwa zwei Tagen das zweite Ei gelegt wird, wird das Gips-Ei wieder gegen das echte Ei zurĂŒckgetauscht. Die Eltern, die sich bei der BebrĂŒtung abwechseln, sitzen dann fest auf ihren Eiern. Ihr Nest bauen sie auf dem Boden. Es besteht aus einer kleinen Mulde, in die etwas Nistmaterial eingebracht wird. Die Tierpfleger unterstĂŒtzen ihre SchĂŒtzlinge beim Nestbau, indem sie die Nestmulde zusĂ€tzlich mit Stroh auslegen.

Alle Kranicharten sind omnivor, d.h. sie ernĂ€hren sich von pflanzlichem Material, Insekten, SĂ€mereien und kleineren Tieren. Jungfernkraniche sind die kleinste und eine der hĂ€ufigsten Kranicharten auf der Welt. Die Vögel werden 90-100 cm groß und wiegen ungefĂ€hr 2-3,5 kg. Die FlĂŒgelspannweite betrĂ€gt 165 bis 185 cm. MĂ€nnliche und weibliche Tiere sind praktisch nicht zu unterscheiden, deshalb kann auch noch keine Aussage ĂŒber das Geschlecht des Jungvogels gemacht werden.


Die schweren Zeiten fĂŒr Bonobo-Baby Panisco sind vorbei

Zomi, die Bonobo-Mutter (geb. 1998, im Zoo in Planckendael), und ihr kleiner Sohn Panisco haben schwere Zeiten hinter sich. Am 15.12.2009 wurde Panisco geboren. Sein Vater ist Ludwig (geb. 1984, im Zoo in Antwerpen). Erst erschien alles unproblematisch. Zomi war, trotz Adoptivkind Bili, eine liebevolle Mutter. Doch schon nach wenigen Tagen erschien das Jungtier schlapp und verlor an Gewicht und Zomi verlor zusehends das Interesse an ihrem Sohn. „Nach der Geburt wog der Kleine 1.570 g, am 22. Dezember waren es nur noch 1.333 g“, berichtet Niekisch. „Unsere Tierpfleger mussten eingreifen, um den Kleinen nicht zu verlieren“!

Am 22. Dezember musste Panisco aus der Gruppe genommen werden, außer dem Gewichtsverlust wurden KrĂ€mpfe bei ihm beobachtet. Revierleiter Carsten Knott, erfahren in der Handaufzucht von Bonobos, nahm Panisco in seine Obhut. Erst am 4. Mai konnte der kleine Bonobo-Junge, vollends genesen, zu seiner Mutter zurĂŒckkehren. „Der Erfahrung unserer Tierpfleger ist es zu verdanken, dass die ZusammenfĂŒhrung von Mutter und Sohn nach viermonatiger Trennung so reibungslos ablaufen konnte“, freut sich Thomas Wilms, Kurator fĂŒr SĂ€ugetiere im Zoo Frankurt. Damit Zomi den Kontakt zu Panisco in der langen Trennungsphase nicht verlor, wurde Panisco von Knott und den anderen Pflegern regelmĂ€ĂŸig ins Revier gebracht, um sie zu besuchen. Schon in dieser Phase wurde Zomi mit Belohnungen trainiert. Denn nach der langen Trennung von Panisco ist Zomis Milchfluss versiegt. Nun muss sie beide Babys zum FĂŒttern ans Gitter bringen, Bili und Panisco.

In Frankfurt hat die Zucht von Bonobos Tradition. 1962 gelang im Zoo Frankfurt die Erstnachzucht von Bonobos, d.h. hier kam das erste in einem Zoo geborene Bonobo-Baby zur Welt. „Bis heute ist unser Zoo fĂŒhrend in der Bonobozucht“, erklĂ€rt Niekisch stolz. „Alle erwachsenen weiblichen Tiere, bis auf die noch jugendliche Haiba, haben Nachwuchs.“ Seit 1962 wurden insgesamt 32 Bonobos im Zoo Frankfurt geboren, seit dem Jahr 2000 kamen 11 Bonobo-Babys zur Welt.
(17.06.2010, 11:23)
Holger Wientjes:   http://www.main-netz.de/nachrichten/region/frankenrhein-main/franken/art4005,1235076
(12.06.2010, 00:14)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Halbzeit 2010: Neues aus dem Zoo

Der Zoo Frankfurt befindet sich im Umbruch. Mehrere Neubauten werden das Gesicht der traditionsreichen Einrichtung in den nĂ€chsten Jahren verĂ€ndern. Weiterwachsen wird auch das große Engagement im Natur- und Artenschutz. Kurator Thomas Wilms gibt Ihnen einen Überblick ĂŒber die aktuellen Entwicklungen im Zoo.



Referent:        Thomas Wilms, Kurator Zoo Frankfurt
Wann:                  Mittwoch, 2. Juni 2010  
Wo:                            Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
                               Bernhard-Grzimek-Allee 1 |  60316 Frankfurt
Beginn:       18:00 Uhr

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlenbis Zoo, Abendteuer Naturschutz von Zoo Frankfurt und ZGF.

Eintritt frei
(01.06.2010, 12:07)
Zoo Frankfurt:   Manfred Niekisch wird neuer Kooptationsprofessor
der Goethe-UniversitÀt

Der Frankfurter Zoodirektor vertritt kĂŒnftig den Bereich ‚Internationaler Naturschutz‘

Der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch (58) erhĂ€lt die WĂŒrde eines Kooptationsprofessors der Goethe-UniversitĂ€t. Der Senat der Hochschule stimmte der Berufung des national wie international be- und anerkannten Fachmanns fĂŒr Natur- und Ressourcenschutz zu. „Die Goethe-UniversitĂ€t gewinnt mit Manfred Niekisch eine Persönlichkeit von ĂŒberragendem Format, die Lehrverpflichtungen im Institut fĂŒr Ökologie, Evolution und DiversitĂ€t des Fachbereichs Biowissenschaften halten und darĂŒber hinaus eine im Interesse der Studierenden wie der Lehrenden liegende ‚BrĂŒckenfunktion‘ zwischen dem Fachbereich und dem Frankfurter Zoo wahrnehmen wird“, erlĂ€uterte UniversitĂ€tsprĂ€sident Prof. Werner MĂŒller-Esterl die Berufung. Niekisch wird an der Hochschule kĂŒnftig die dort neu etablierte Disziplin ‚Internationaler Naturschutz‘ vertreten.

Niekisch ist seit 2008 Direktor des Frankfurter Zoos und seit 1998 als Professor fĂŒr Internationalen Naturschutz an der UniversitĂ€t Greifswald tĂ€tig. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung von Naturschutzkonzepten, die eine nachhaltige Nutzung von Naturressourcen berĂŒcksichtigen und auf diese Weise zu einer breiten Verankerung in der Bevölkerung fĂŒhren. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Interessen ist die Biologie der Amphibien. Vor seiner Berufung nach Greifswald wirkte Niekisch unter anderem als Direktor der Artenschutzzentrale von WWF-Deutschland, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tropenwaldstiftung ‚Oro Verde‘ und Berater der Presidencia de la RepĂșblica ‚Plan de AcciĂłn Ambiental para Bolivia‘. LehrauftrĂ€ge fĂŒhrten ihn an die Fachhochschule Göttingen, die UniversitĂ€ten Marburg und Hanoi (Vietnam) sowie die Universidad Internacional de AndalucĂ­a (Spanien). Zudem verfĂŒgt er ĂŒber ungewöhnlich breit gefĂ€cherte Erfahrungen an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politikberatung und Praxis im Bereich Natur- und Ressourcenschutz, also in einer Disziplin – der Naturschutzbiologe – die bis heute in Deutschland kein rechtes Zuhause gefunden hat, auch wenn sie als ‚conservation biology‘ international bereits große Anerkennung genießt. So ist Niekisch auch Mitglied zahlreicher national und international bedeutsamer Kommissionen (zum Beispiel der Species Survival Commission und der World Commission on Protected Areas der IUCN, PrĂ€sident der Gesellschaft fĂŒr Tropenökologie (gtö), Mitglied des Vorstandes der Tropenwaldstiftung ‚Oro Verde‘ und VizeprĂ€sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt) und als einziger Biologe Mitglied im SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umweltfragen der Bundesregierung.

Am Fachbereich Biowissenschaften plant Niekisch unter anderem eine Vorlesung ‚Grundlagen des Naturschutzes – Schutz und Nutzung von WĂ€ldern‘, dazu Seminare im Zoo zum Artenschutz, der Artenvielfalt, der Tierhaltung (mit BerĂŒcksichtigung der Anpassungs- und Verbreitungsstrategien der Tiere), zur Ethnobotanik und Ethnozoologie sowie zu internationalen Konventionen im Naturschutz. In der Forschung plant Niekisch Projekte zur Umsetzung von Forschungsresultaten fĂŒr den strategischen Naturschutz sowie zur Habitaterhaltung unter prognostizierten Klimawandel-Szenarien, auch in Kooperation mit dem Frankfurter LOEWE-Forschungszentrum ‚BiodiversitĂ€t und Klima‘ (BiK-F). Seine Berufung fĂŒgt somit der traditionell engen Verbindung zwischen dem Zoo Frankfurt und dem Fachbereich Biowissenschaften – die sich unter anderem in gemeinsam getragenen Initiativen wie dem Kompetenznetzwerk ‚BioFrankfurt‘ Ă€ußert – eine weitere wertvolle Facette hinzu.
Vor Niekisch war 2008 der stellvertretende Direktor des StĂ€del, Jochen Sander, zum (ersten) Kooptationsprofessor der Goethe-UniversitĂ€t ernannt worden. Grundlage fĂŒr die ungewöhnliche Art der Kooperation ist die seit 1. Januar 2008 gĂŒltige neue Berufungssatzung der Goethe-UniversitĂ€t. Danach ist die „kooptative Berufung“ einer Persönlichkeit möglich, die bereits in leitender Position an einer anderen Hochschule, einer außeruniversitĂ€ren Forschungseinrichtung oder einer vergleichbaren Institution tĂ€tig ist. Auf die DurchfĂŒhrung eines förmlichen Ausschreibungsverfahrens kann in diesem Fall verzichtet werden. Die Kooptationsprofessuren, von denen kĂŒnftig weitere eingerichtet werden sollen, sind somit ein Ausdruck der erweiterten Autonomie, die der Goethe-UniversitĂ€t mit der Umwandlung in eine Stiftung des Öffentlichen Rechts im Jahre 2008 zuteil wurde.
(28.05.2010, 09:03)
BjörnN:   Das ĂŒberrascht mich, seit wann gibt es denn wieder ein TamaduamĂ€nnchen??
(26.05.2010, 09:27)
Oliver Ramstedt:   Bei den Tamandua und den ZwergseebĂ€ren gab es Nachwuchs.
(25.05.2010, 23:08)
Zoo Frankfurt:   Zusammenarbeit zwischen dem Zoo in Brasilia und dem Zoo Frankfurt
vereinbart

In einem "Memorandum of Understanding" rĂŒcken der Fundação Jardim
ZoolĂłgico de BrasĂ­lia und der Zoo Frankfurt enger zusammen und vereinbaren
einen Austausch von Know-how, Tieren und FachkrÀften sowie einen
gemeinsamen Einsatz fĂŒr den Natur- und Umweltschutz.

Raul Gonzales Acosta, Direktor des Fundação Jardim Zoológico de Brasília,
und Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, sind sich
einig, dass beide Zoos von einer engen Zusammenarbeit profitieren werden.
Das Memorandum fokussiert vier Schwerpunkte:
1. Austausch von Informationen in der Umweltbildung, im tiermedizinischen Bereich und bei der TierernÀhrung und -beschÀftigung
2. Austausch von Tieren fĂŒr die Erhaltungszucht
3. Austausch von spezialisiertem Zoopersonal und
4. Werbung fĂŒr ein gegenseitiges kulturelles VerstĂ€ndnis

"Das Memorandum ist ein großer Schritt in die richtige Richtung, denn es
ist die erste Vereinbarung ĂŒber eine Zusammenarbeit zwischen einem
europĂ€ischen und einem sĂŒdamerikanischem Zoo", erlĂ€utert Prof. Dr. Manfred Niekisch die Initiative. "Die Kooperation geht weit ĂŒber das
ĂŒbliche Maß der Zusammenarbeit von Zoos hinaus, denn sie fokussiert den gemeinsamen Einsatz fĂŒr den Naturschutz und bezieht die Bevölkerung - etwa
ĂŒber zoopĂ€dagogische Maßnahmen zur Wissensvermittlung - ein", so Niekisch.

Zum "Internationalen Tag der BiodiversitÀt" am 22. Mai haben sich 15
brasilianische Zoos und UmweltschutzverbĂ€nde zusammengetan, um ein breites Netz an AktivitĂ€ten ĂŒber das Land zu legen und das Thema
Naturschutz in die Bevölkerung zu tragen. Mit Hilfe von Informations-veranstaltungen und einem Umzug von 15.000 Kindern mit Tiermasken wird an mehreren Orten fĂŒr die Erhaltung der BiodiversitĂ€t geworben. Die konzentrierte Aktion wird von der GTZ (Gesellschaft fĂŒr Technische Zusammenarbeit), dem Deutschen Umweltministerium und der
Brasilianischen Zoologischen Gesellschaft unterstĂŒtzt.

Auch in Europa und im Zoo Frankfurt ist der "Internationale Tag der
BiodiversitĂ€t" Auftakt fĂŒr eine Reihe von Veranstaltungen wĂ€hrend der
"Woche der Biologischen Vielfalt" (Programm unter www.zoo-frankfurt.de).

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der BiodiversitÀt wird Niekisch an
einer Veranstaltung im Cerrado, einer Savannenlandschaft in
Zentral-Brasilien, teilnehmen und gemeinsam mit den Experten vor Ort
Konzepte fĂŒr die Naturschutzarbeit der Zukunft entwickeln. In Brasilia
wird er mit Raul Gonzales Acosta zusammentreffen, um das "Memorandum of
Understanding" zu unterzeichnen. "Um die weltweiten Probleme Klimawandel
und Verlust der BiodiversitĂ€t in den Griff zu bekommen, mĂŒssen alle Zoos
an einem Strang ziehen", so Niekisch.
(21.05.2010, 15:41)
Zoo Frankfurt:   Der Mai ist gekommen und mit ihm die MaikĂ€fer

MaikĂ€fer kennt jeder, zumindest aus Geschichten und vom Hörensagen – die Älteren noch aus eigener Anschauung. Auch dort, wo noch vor 50 Jahren Forstbeamte mit Grausen an die Flugzeit des MaikĂ€fers dachten, weil das Laub der WĂ€lder in den MĂ€gen der gefrĂ€ĂŸigen Tiere verschwand, gehören MaikĂ€fer heute zu den Seltenheiten. Viele Kinder kennen den FrĂŒhlingsboten nur noch als Schokoladentier in bemalter Alufolie. In bestimmten Gegenden SĂŒdhessens treten sie derzeit allerdings fĂŒr kurze Zeit massenhaft auf. Damit auch Frankfurter und Frankfurterinnen die berĂŒhmten KĂ€fer aus nĂ€chster NĂ€he betrachten können, zeigt der Zoo sie zurzeit in seinem Exotarium. Wer sie sehen will, muss sich allerdings beeilen, denn im KĂ€ferstadium leben die Maiboten nicht lange.

„Gerade im internationalen Jahr der BiodiversitĂ€t möchten wir als Naturschutz-Zoo auch auf die Vielfalt der heimischen Fauna aufmerksam machen“, so Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Der MaikĂ€fer ist sicher einer der bekanntesten KĂ€fer Deutschlands. Die SchĂ€den, die er bei massenhaftem Auftreten im Forst anrichtet, sind zwar sichtbar, aber Teil des Naturkreislaufs“, so Niekisch weiter. „Der Zoo will seinen Besuchern den MaikĂ€fer nĂ€her bringen und Wissen ĂŒber das Wappentier des FrĂŒhlings vermitteln.“

Der MaikĂ€fer lebt nicht lange – er ist, vereinfacht gesagt, ein geflĂŒgeltes Vermehrungsstadium. Nach zwei bis drei Wochen stirbt er. Bis dahin haben die Weibchen 60 bis 80 Eier gelegt. Aus diesen Eiern schlĂŒpfen nach zirka sechs Wochen die Engerlinge, die sich im ersten Jahr von Pflanzenresten und den Haarwurzeln der Pflanzen, dann aber die nĂ€chsten anderthalb bis zwei Jahre von den dĂŒnneren und feineren Wurzeln der BĂ€ume ernĂ€hren, die fĂŒr die Aufnahme von Wasser und NĂ€hrstoffen wichtig sind. Meist im dritten Jahr verwandelt sich der Engerling in eine Puppe, aus der dann im August oder September der MaikĂ€fer schlĂŒpft. Allerdings bleibt er zunĂ€chst im Boden, um dort zu ĂŒberwintern. Im Mai des folgenden Jahres bahnt er sich den Weg an die OberflĂ€che, um zum Hochzeitsflug auszuschwĂ€rmen.

Die MaikĂ€fer, die im Zoo Frankfurt zu sehen sind, stammen aus SĂŒdhessen, wo gerade ein großes Gebiet von 350 Hektar bei Pfungstadt mit einem Breitband-Insektizid besprĂŒht wird. Das trifft die KĂ€fer in der empfindlichsten Phase ihres Lebenszyklus, der Zeit der Fortpflanzung. Aber natĂŒrlich sind auch alle ĂŒbrigen Insekten, wie Schmetterlinge, Wildbienen, Schlupfwespen usw. betroffen.
Amphibien werden von den Folgen des Gifteinsatzes ebenfalls nicht verschont, da sie die Gifte direkt ĂŒber die Haut aufnehmen. Auch die insektenfressenden Vögel und SĂ€ugetiere sind in Gefahr – entweder, weil sie keine Nahrung mehr finden, oder weil sie das Gift ĂŒber die verseuchten Insekten aufnehmen.

„Der Gifteinsatz ist ein weiterer Eingriff in ein ohnehin schon angegriffenes Ökosystem. Es sollten stattdessen mehr Anstrengungen zur Gesunderhaltung des Waldes unternommen werden, denn ein gesunder Wald kann die Folgen eines MaikĂ€fer-Jahres gut verkraften. Lasst die MaikĂ€fer doch einfach fliegen, wie in dem alten Volkslied!“ fordert der Frankfurter Zoodirektor.

(06.05.2010, 14:25)
Zoo Frankfurt:   Einladung ins Exotarium - Der Mai ist gekommen - und damit auch das Tier des Monats: Der MaikĂ€fer

Zeit: Donnerstag, 6. Mai 2010, 11.30 Uhr

Ort: Exotarium, Treffpunkt Haupteingang um 11.15 Uhr

MaikÀfer sind in Frankfurt mittlerweile eine RaritÀt. Nicht zuletzt deshalb möchte der Zoo Frankfurt im Jahr der BiodiversitÀt gerade auf die eher "unscheinbaren" Vertreter der heimischen Fauna aufmerksam machen. Wir
laden Sie ein, die interessanten KĂ€fer im Exotarium (wieder) zu entdecken.

(04.05.2010, 09:25)
Zoo Frankfurt:   Gibbons - die singenden Menschenaffen

Gibbons sind kleine Menschenaffen. In den frĂŒhen Morgenstunden erfĂŒllen ihre melodischen GesĂ€nge die RegenwĂ€lder SĂŒdostasiens. Aufbau und Funktion dieser GesĂ€nge sind vielfĂ€ltig und weisen erstaunliche Parallelen zur menschlichen Musik auf. Allerdings sind einige Gibbonarten stark bedroht:
Werden unsere singenden Verwandten bald fĂŒr immer verstummen?

Referent: Dr. Thomas Geissmann, Anthropologisches Institut, UniversitÀt
ZĂŒrich
Wann: Mittwoch, 5. Mai 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt: kostenfrei

Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe "Erlebnis Zoo,
Abenteuer Naturschutz" von Zoo Frankfurt und ZGF.
(30.04.2010, 10:21)
Oliver Ramstedt:   So wie es aussieht hat es das Giraffen Junge nicht geschafft. Das Giraffenhaus ist wieder zugĂ€nglich, aber es ist kein Junges zu sehen, schade.
(17.04.2010, 00:04)
Michael Mettler:   Die Neuen sind zwei RĂŒden aus MĂŒnchen; das wird in der aktuellen Ausgabe des dortigen TIERPARKFREUND erwĂ€hnt.
(11.04.2010, 09:47)
Oliver Ramstedt:   Bei den Afrikanische Wildhunden, gibt es zwei Neue. Der einzelne der noch extra ist, ist der ĂŒbrig gebliebene RĂŒde.
(10.04.2010, 21:51)
Oliver Jahn:   Auch ich bin kein Experte, aber es gibt Experten, die dazu schreiben:
Auf Wanderungen fast lautlos durch Baumkronen kletternd, auf allen
Vieren laufend, wobei der Schwanz vor jedem neuen Schritt einen Ast als zusĂ€tzlichen Halt umfasst. Bewegungsfolge erscheint trĂ€ge, doch erreichen im Gezweig flĂŒchtende Tiere höhere Geschwindigkeiten als ein auf der Erde laufender Mensch. Springen selten, höchstens 3-4m weit. Am Boden nur ausnahmsweise, können aber schwimmen. (Zootierhaltung Tiere in menschlicher Obhut - SĂ€ugetiere, 2009)
Ich traue den Kollegen in FFM einfach da mal genug Kompetenz zu, das ganze vernĂŒnftig umzusetzen. Verluste hingegen sind Dinge, die man aus meiner Sicht nie wirklich hĂ€tte vermeiden können, es sei denn, man verzichtet komplett auf Gemeinschaftshaltung. Ich denke da nur an den Flusspferdbullen aus Basel.

(09.04.2010, 11:29)
Sacha:   Je nachdem, wie die Anlage konzipiert ist, sprich, wo die BĂ€ume stehen. BrĂŒllaffen dĂŒrften sich auf Aesten wohl etwas weiter hinaus wagen als BrillenbĂ€ren..:) Die Frage ist tatsĂ€chlich, wie es mit dem Sprungvermögen der BrĂŒllaffen aussieht. Ganz genau weiss ich das auch nicht. Ich erinnere mich aber an TV-BeitrĂ€ge, in denen ich die BrĂŒllaffen von Baum zu Baum springen sah. Allerdings ohne Angabe der Entfernung und der Fallhöhe.

Das Sprichwort sagt ja: Versuch macht klug. Also schauen wir mal. WĂ€r nur schade, wenn ich recht hĂ€tte und einer der BrĂŒllaffen draufgeht, obwohl man es hĂ€tte vermeiden können.

(08.04.2010, 17:51)
Michael Mettler:   @Sacha: Die Gehegebegrenzungen mĂŒssen doch aber schon fĂŒr die BrillenbĂ€ren deutlich aufwĂ€ndiger sein als fĂŒr NasenbĂ€ren, und ein fĂŒr BrillenbĂ€ren genĂŒgend breiter Graben dĂŒrfte auch fĂŒr BrĂŒllaffen unĂŒberwindlich sein...? Ich bin nun wahrlich kein Primatenspezialist, aber ich kenne BrĂŒllaffen eigentlich als gemĂ€chliche Kletterer, quasi die Orangs unter den Neuweltaffen - und dabei eher als AstlĂ€ufer, die sich immer irgendwo festhalten, denn als gewandte Springer wie Kapuziner.

Das mit der WinterhĂ€rte sehe ich allerdings Ă€hnlich, wenn auch eher mit dem PrĂ€sentationsgedanken: Robuste Affen können eben mehr Monate pro Jahr auf der gemeinsamen Freianlage gezeigt werden, und das wĂŒrde die Kombi besucherattraktiver machen.
(07.04.2010, 23:55)
Sacha:   Dann hat die Haltung aber zumindest vorher schon funktioniert resp. gleich von Beginn nicht funktioniert. Es geht ja um den Erstversuch, die Probephase. Und zu Versuchszwecken wĂ€ren mir die BrĂŒllaffen schlicht zu schade.
NatĂŒrlich kann man darĂŒber streiten, ob es nicht noch geeignetere und ebenso leicht zu beschaffende "Versuchsprimaten" gĂ€be (Gehaupte Kapuziner ohne klare UA?). Aber zumindest einige AufschlĂŒsse/Grundvoraussetzungen wĂŒrde die Erprobung sicher ergeben und man könnte einige Fehler beseitigen, bevor man es mit den BrĂŒllaffen versucht.

Dass vielfach erst einzelne Individuen eine Gemeinschaftshaltung möglich machen oder eben nicht, da bin ich grundsĂ€tzlich mit Dir einig. Ein Patentrezept gibt es wohl nicht. (WĂ€re vielleicht eine interessante Arbeit/Dissertation fĂŒr einen Zoologiestudenten).

Konkret noch einmal zur Kombi BrillenbĂ€r/NasenbĂ€r. Ich halte diese u.a. fĂŒr geeigneter, weil NasenbĂ€ren generell eher tiefere Temperaturen vertragen (winterhĂ€rter sind) als BrĂŒllaffen. Demzufolge wĂ€ren auch die RĂŒckzugs-/Winterquartiere fĂŒr BrĂŒllaffen in der Kombi aufwĂ€ndiger und teurer. Auch die Gehegebegrenzungen wĂ€ren bei den BrĂŒllaffen als die besseren Springer aufwĂ€ndiger (Glas oder breiterer und tieferer Graben) als bei den NasenbĂ€ren.
(07.04.2010, 23:36)
Oliver Jahn:   Nun, ich kann die Frage zu a. auch nicht beantworten, denn die These kam ja von Mirko, ich habe seine Aussage allerdings eher auf die ExklusivitĂ€t des Tierbestandes in Frankfurt bezogen gesehen, nicht auf die Haltungstechnik, aber dazu kann er ja noch mal was sagen.
Zu b. allerdings bin ich grundsĂ€tzlich anderer Meinung, denn ich glaube nicht daran, dass man eine Gemeinschaftshaltung zwischen BrillenbĂ€ren und BrĂŒllaffen mit TotenkopfĂ€ffchen erproben kann.
Manche Gemeinschaftshaltung, die ĂŒber Jahre sehr gut funktioniert hat, bricht plötzlich zusammen, nur weil ein Individuum ausgetauscht wurde.
Da kann ich mir nicht vorstellen, dass eine komplett andere Art da wirklich etwas ĂŒber das Gelingen der Haltung mit einer anderen Art aussagt.
Als Beispiel fallen mir da sofort die Kombinationen Fuchs/BÀr in Heidelberg und Hamburg ein. Hier Kodiak, dort Syrer, hier Eisfuchs, dort Korsak, eine klappt, die andere nicht. Und die, die bis heute funktioniert, ist die Àltere Haltung von beiden.

(07.04.2010, 17:26)
Sacha:   Das stimmt schon, beantwortet aber

a. nicht meine Frage, was an der ursprĂŒnglich angedachten Kombi NasenbĂ€r/BrillenbĂ€r schlechter sein soll (haltungstechnisch gesehen) und lĂ€sst

b. immer noch die Frage der VerhĂ€ltnismĂ€ssigkeit offen. Lassen wir mal den ethischen Umstand "jedes Leben eines Tieres ist gleichwertig" beiseite und denken nur kaufmĂ€nnisch-rationell: Dann "probt" man doch nicht mit einer relativ seltenen und eher schwer zu beschaffenen Art wie den Schwarzen BrĂŒllaffen sondern "ĂŒbt" zum Beispiel mit Boliv. TotenkopfĂ€ffchen und wechselt erst bei Erfolg auf die BrĂŒllaffen. NatĂŒrlich bleibt auch dann noch ein Risiko, aber es ist geringer als zuvor.
(07.04.2010, 09:46)
Oliver Jahn:   Na ja, wenn sich Zoos immer nur an den Gemeinschaftshaltungen orientieren wĂŒrden, die in anderen Zoos schon erfolgreich erprobt wurden, dann gĂ€be es heute gar keine Gemeinschaftshaltungen, denn irgendwann musste ja mit jeder Gemeinschaftshaltung einmal begonnen werden. Von daher ist es doch eigentlich wĂŒnschenswert, wenn auch immer mal wieder neue Kombinationen erprobt werden. Vielleicht funktioniert es ja ganz gut. Und immerhin kommen somit wieder BrĂŒllaffen nach Frankfurt, wenn nun auch in eine andere Art.
(06.04.2010, 21:16)
Sacha:   Gut, SĂŒdamerik. NasenbĂ€ren sind in der Kategorie "Ich kann sie nicht mehr sehen" sicher ganz weit oben (auch bei mir). Aber was hat das mit der Art der Gemeinschaftshaltung zu tun, genauer: Was ist an der Kombi Schwarzer BrĂŒllaffe/BrillenbĂ€r besser als an der bereits erprobten (und zumindest in ZĂŒrich sehr erfolgreichen) Kombi NasenbĂ€r/BrillenbĂ€r? Zumal bei einer tödlichen Auseinandersetzung der Tod eines BrĂŒllaffen fĂŒr den europĂ€ischen Zoobestand sicherlich gravierender wĂ€re als der eines SĂŒdamerik. NasenbĂ€ren.
(06.04.2010, 12:23)
Michael Mettler:   Hört sich interessant an. Aber warum eigentlich nicht mit den Gelbbrustkapuzinern, die doch wahrscheinlich klimatisch robuster sind und in grĂ¶ĂŸerer Horde gehalten werden könnten?
(06.04.2010, 09:49)
Mirko Schmidkunz:   Die BrillenbĂ€ren sollen zusammen mit Schwarzen BrĂŒllaffen untergebracht werden. Eine sehr positive Verbesserung gegenĂŒber der ursprĂŒnglichen Planung mit den NasenbĂ€ren.
(06.04.2010, 09:42)
Mirko Schmidkunz:   Das Fingertierweibchen soll schwanger sein. Hoffentlich geht alles gut!
(03.04.2010, 16:17)
WolfDrei:   Pardon, ich ĂŒbersah Flußpferd, Seehund und Spitzmaulnashorn, dazu Streifenkiwi - "work in progress" also
(04.03.2010, 17:11)
WolfDrei:   Zum FĂŒhrer: Handliche Spiralbindung? Und was ist Fauna-Rot?
Zur Website "Tiere von A-Z:(wenn auch nur, wie angemerkt, "kleine Auswahl")gibt es da jetzt nur Fische, Amphibien und Reptilien? Hoffen wir, daß das nur der Start ist.
(04.03.2010, 17:05)
Liz Thieme:   heißt das, dass die Disney-Schilder weg sind???? Fand die schön, auch wenn sie schon abgenutzt aussahen auf Grund des Wetters.
(04.03.2010, 14:06)
Zoo Frankfurt:   Der Zoo Frankfurt erhĂ€lt ein neues Gesicht
ZoofĂŒhrer, Beschilderung und neue Zoowebsite

Konsequent erscheint der Zoo Frankfurt in einem neuen, modernen Design: Der ZoofĂŒhrer wurde vollstĂ€ndig ĂŒberarbeitet. Mit anschaulichem Farbregister und in handlicher Spiralbindung ist er leicht zu handhaben und sehr informativ. TierhĂ€user und Tierarten sind ĂŒbersichtlich prĂ€sentiert.

Auch die Wegweiser zu den TierhĂ€usern und Gehegen, die Hinweisschilder und die Schilder fĂŒr Gefahrenhinweise und Verbote wurden von der Firma Exposition GbR, in den Zoofarben Flora-GrĂŒn und Fauna-Rot, neu gestaltet.

Die neue Zoowebsite ist seit dem 18. Februar online. Schon in diesen zwei Wochen hat die neue Seite bis zu 1500 Hits pro Tag zu verzeichnen. Ein schönes Kompliment fĂŒr die ansprechende, gut gegliederte Seite in modernem Zoodesign. Gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Intera und deren langjĂ€hrigem Businesspartner T-Systems hat der Zoo die neue Website entwickelt. ZusĂ€tzlich zu Informationen und Unterhaltung bietet der neue Online-Auftritt echte Mehrwerte fĂŒr seine Besucher: So kann man bequem von zu Hause Eintrittskarten und Gutscheine bestellen, Termine fĂŒr eigene Veranstaltungen oder FĂŒhrungen vereinbaren sowie Tierpatenschaften abschließen.

(04.03.2010, 14:02)
Zoo Frankfurt:   Spendenaktion: Schöner wohnen – ein neues Haus fĂŒr unsere Pinguine

Die Pinguine im Zoo Frankfurt brauchen dringend eine grĂ¶ĂŸere Anlage. Die Planungen fĂŒr ein neues Pinguinhaus beginnen schon dieses Jahr. Doch die Kosten fĂŒr einen Neubau sind hoch.

„Nachdem sich der neue Eingangsbereich des Zoos und die neue BĂ€renanlage in der heißen Planungsphase befinden – Baubeginn wird Ende 2010 sein – packt der Zoo das nĂ€chste Projekt an: Ein neues Pinguinhaus, denn die Frankfurter Pinguine brauchen dringend eine grĂ¶ĂŸere Anlage“, fasst Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main, die Situation im Zoo Frankfurt zusammen. „Die Stadt Frankfurt unterstĂŒtzt den Neubau des Pinguinhauses im Rahmen eines 30 Mio. € Investitionsprogramms fĂŒr den Zoo, denn der Zoo im Herzen unserer Stadt ist eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Frankfurt und der Rhein-Main-Region.“

Noch befinden sich die sympathischen Pinguine im Eingangsbereich des Exotariums. „Der beschrĂ€nkte Platz reicht nur fĂŒr die Haltung einer kleinen Pinguinart und die jetzige Anlage ist zudem völlig veraltet “, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Daher werden im Zoo Frankfurt zurzeit ausschließlich Eselspinguine gezeigt.“ Aber das soll sich Ă€ndern. Das neue Pinguinhaus wird fĂŒr drei Pinguinarten konzipiert – Königspinguine, Eselspinguine und Felsenpinguine.

Michael Quast, Direktor der Fliegenden VolksbĂŒhne unterstĂŒtzt die Spendenaktion als Schirmherr. Er kann den Wunsch nach einem neuen Haus fĂŒr die Pinguine gut verstehen, denn auch die Fliegende VolksbĂŒhne sucht gerade ein neues Domizil.

Das neue Pinguin-Haus wird direkt neben dem Exotarium auf einer GrundflĂ€che von 1.911 m2 entstehen. Den ca. 70 zukĂŒnftigen Bewohnern sollen ein tiefes Bassin von 200 m2 GrundflĂ€che und eine LandflĂ€che von 100 m2 zur VerfĂŒgung stehen. Die Anlage wird dem natĂŒrlichen Lebensraum der Vögel nachempfunden und eine Felsen- und Meerlandschaft darstellen. Die Zoobesucher erhalten verschiedene Einblicke in die neue Anlange: einen Unterwassereinblick, einen Einblick direkt auf Höhe der WasseroberflĂ€che und einen Einblick von oben. Der Besuchergang wird in Form einer Spirale angelegt und endet in der Reptilienhalle des Exotariums, sodass dann ein barrierefreier Zugang in den oberen Stock des traditionsreichen Hauses möglich wird. Das neue Pinguinhaus wird mit modernster, klimaschonender Technik ausgestattet und von außen begrĂŒnt, sodass die Architektur mit der umgebenden Natur verschmilzt.

„Pinguine reprĂ€sentieren wie kaum eine andere Tierart die Bedrohung der LebensrĂ€ume durch den Klimawandel“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. „Unsere Zoo-Pinguine sind Botschafter ihrer freilebenden Artgenossen. Das neue Haus bietet ein Forum, um die Tiere zu erleben und um Wissen zu vermitteln. Es soll ein Meilenstein in der Geschichte des Frankfurter Zoos werden.“

Ziel ist es, das neue Pinguinhaus 2013 einzuweihen, deshalb beginnt bereits in diesem Jahr die Planung der Technik. 2011 soll der erste Spatenstich gesetzt werden. Doch die Kosten fĂŒr den Neubau sind hoch. Sie liegen bei 6 Millionen Euro. Davon muss der Zoo 2 Millionen Euro selbst aufbringen. Eine Summe, die der Zoo nur mit UnterstĂŒtzung der Frankfurterinnen und Frankfurter, der Bewohner der Rhein-Main-Region und aller Freunde und Besucher des Zoos stemmen kann. (Spendenkonto: Zoo Frankfurt, Postbank Frankfurt, BLZ 500 100 60, Konto Nr. 78328-607, Stichwort: Spende Pinguine).

(04.03.2010, 14:00)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Bonobos – die liebe Verwandtschaft

Neue Ergebnisse aus der Primatenforschung

Bonobos gelten unter Fachleuten als die menschlichsten aller Menschenaffen.
Neue Erkenntnisse ĂŒber diese charismatische Primatenart scheinen allen Paradigmen der Sozialökologie zu widersprechen! Der Vortrag wird mit Vorurteilen aufrĂ€umen und unsere nĂ€chsten Verwandten in einem neuen Licht zeigen.



Referent: Dr. Gottfried Hohmann,
Max-Planck-Institut fĂŒr evolutionĂ€re Anthropologie, Leipzig

Wann: Mittwoch, 3. MĂ€rz 2010
Wo: Zoogesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei
Die Veranstaltung ist Teil der monatlichen Vortragsreihe „Erlebnis Zoo, Abenteuer Naturschutz“ von Zoo Frankfurt und ZGF.
(01.03.2010, 08:09)
Anna Lena Stephan:   Oder Tiger spuckt Pfleger nicht mehr aus.
(28.02.2010, 18:45)
Oliver Ramstedt:   Das kann vieles bedeuten, Tierarzteinsatz bei den Katzen oder zusammenfĂŒhrung der Fossas, ...?
(26.02.2010, 18:04)
Liz Thieme:   hier grad mal die neusten Infos zum Katzendschungel:
>Leider mĂŒssen wir am Freitag, 26. Februar 2010, den Katzendschungel von 9:00 bis mindestens 13:00 Uhr aus tierpflegerischen GrĂŒnden geschlossen halten.<
(25.02.2010, 23:24)
Anna Lena Stephan:   Mit gefĂ€llt der Zoo-Plan besonders gut, da er nicht nur Bilder der Anlagen, sondern auch geschichte und Zukunft zeigt. Das wĂŒnsche ich mir fĂŒr Köln auch.
(21.02.2010, 08:46)
Oliver Ramstedt:   Jepp die Webseite ist ganz gut geworden. Nur hoffe ich das auch weiter dran gearbeitet wird und mehr und aktuellere Informationen drauf kommen. Bis jetzt sind hauptsĂ€chlich nur die Sachen reingekommen die auch vorher auf der Webseite waren. Leider wurde auf Typo3 gesetzt, was ich persönlich fĂŒr zu mĂ€chtig fĂŒr diese Webseite halte und wofĂŒr die Redakteure geschult werden mĂŒssen, weil da stellt mal nicht mal so einfach was rein. Hier hĂ€tte ich mir ein einfacheres CMS gewĂŒnscht, wo auch eher mal was ohne große Einweisung und Schulung gemacht weren kann/könnte und somit die Chance grĂ¶ĂŸer wĂ€re auch mehr Neuigkeiten und Inhalt zu bekommen.
(18.02.2010, 23:49)
Liz Thieme:   die neue Homepage ist da und der neue ZoofĂŒhrer dĂŒrfte nun auch ganz bald (vlt ist er es auch schon) kommen.
Die HP wurde ans neue Corporate Design angepasst, so dass ich dies auch von dem ZoofĂŒhrer erwarte.
Schön hell und ĂŒbersichtlich (auch fĂŒr Leute die Sehschwierigkeiten haben gut lesbar) und einfache Bedienbarkeit zeichnet diese Seite aus. Der Schritt zur neuen Seite hat sich gelohnt!
(18.02.2010, 21:56)
Oliver Ramstedt:   Bei den Kattas gab es schon sehr frĂŒh jetzt Nachwuchs.
(15.02.2010, 17:56)
Mirko Schmidkunz:   Bei den Kongopfauen sind neu Turakos. Ich nehme an, dass es neben dem Paar im Bogoriwald ein zweites Paar Fischerturakos sind. Kann dies jemand bestĂ€tigen? Aktuell gibt es Nachwuchs bei den Katzenvögeln, Sonnenrallen und Bartlett-Dolchstichtauben.
(15.02.2010, 15:18)
Jennifer Weilguni:   Dann bleiben den Frankfurtern ja wenigstens die Fossas erhalten. Nachdem die Haltung der Nebelparder ja schon aufgegeben wurde, wĂ€re dies sonst ein weiterer herber Verlust gewesen.
(15.02.2010, 12:14)
BjörnN:   Lt. Zoofreundeforum kommt das neue Fossaweibchen aus Chemnitz, Chmnitz hat ein neues Fossapaar aus Duisburg erhalten...
(15.02.2010, 10:34)
Mirko Schmidkunz:   Es stand an der Anlage, dass ein neues Weibchen hinter den Kulissen sei. Das MĂ€nnchen habe ich auch nicht gesehen.
(15.02.2010, 09:24)
Jennifer Weilguni:   Ist das Fossa-Weibchen "Binari" nicht verstorben?

(14.02.2010, 21:18)
Liz Thieme:   Am 5.2. waren die Fossas aus beiden Gehegen raus, Schilder weg. Paarungszeit bei den Löwen.
Am 1.11.2009 gab es Greifstachler-Nachwuchs

(13.02.2010, 19:53)
Liz Thieme:   ich habe mich nicht neben Iban gelegt oder gestellt außerdem ist er grĂ¶ĂŸer als Malea.
Und die Bronx ist der einzige Zoo, wo ich neben einem Sib Tiger lag und direkt stand. Taiga in HH meinte nÀmlich liegen zu wollen als ich die Chance hatte.
Menschen ab einer gewissen GrĂ¶ĂŸe kennen das ja nicht, wenn man einem Tiger genau gegenĂŒber steht (gleiches Bodenniveau) und fast in die Augen guckt. Und da ist Malea halt schon sehr zierlich und wirkt wie ein KuschelkĂ€tzchen.
(16.01.2010, 13:51)
Michael Amend:   Zwischen dem Frankfurter Sumatratigerkater"Iban"und den Sibirischen Tigern in der Bronx gibts es also keinen Unterschied ? Was ist so Besonderes an den Sib.Tigern in New York ? Ich weiß ja, die New Yorker sind schon ein besonderer Schlag, aber das das auch auf die Tiere in den Zoos zutrifft, ist mir neu.
(16.01.2010, 13:24)
Liz Thieme:   so nach sage und schreibe 19 Jahren bin ich mal wieder im Frankfurter Zoo gewesen. Auf Grund des Schnees waren die meisten Tiere in ihren HĂ€usern und dadurch teils nicht zu sehen.
Der kleine Giraffenjunge ist an den Besuchern stark interessiert, aber schwangt zwischen SchĂŒchternheit und Neugier.
Bei den Sumatra-Tigern hĂ€tte ich mich ewig aufhalten können. Aber ist schon ein sehr großer Unterschied zwischen "Malea" und den Sibirischen Tigern in der Bronx. Bisher hatte ich zwischen diesen beiden Arten noch nicht so einen direkte Vergleichsmöglichkeit (an mir selbst).
Um noch mal auf Padgogik zu kommen. Ich finde toll, dass bei den Infos/Spielen bei den Flusspferden und Robben auch die Ideengeber dabei stehen!
Am Bogori-Wald vermiss ich einen Brillen/Fotoapparat-Puster. Mir war leider damit das Fotografieren nicht möglich.
Das Grzimekhaus und Exotarium ist fĂŒr mich das Highlight des Zoos gewesen (neben den Tigern). Paar der Nachttieranlagen werden gerade neu eingerichtet und im Aquarienbereich wird noch ein neues Becken (oder mehrere) fĂŒr Seepferdchen, Steinfische, Rote Feuerfische und paar andere gebaut.
Schön fand ich auch die Babystube oben im Reptilien/Amphibienbereich. Besonders die Freshies haben es mir angetan und haben mir einen Grund mehr gegeben ins Land meiner Begleitungen zu fahren.
(15.01.2010, 23:10)
Henry Merker:   Dann mal was zum Thema Frankfurt:

Im Jahresbericht von 1964 tauchen unter anderem folgende Tierformen auf:

1. Blaustreifen-Lanzenottern
2. Maueragamen
3. Giraffenschildkröten

Es handelt sich hierbei um Tiere, die im Jahr 1964 neu in den Tierbestand aufgenommen worden sind und zu denen eine wissenschaftliche Beschreibung fehlen soll. Ich hatte schon dem Zoo Frankfurt eine Mail geschickt, um darĂŒber etwas mehr zu erfahren, habe jedoch noch keine Antwort erhalten. Weiß von euch vielleicht jemand, um welche Tiere es sich konkret handeln könnte?




(13.01.2010, 21:05)
Oliver Jahn:   @Henry Merker, ich fĂŒhlte mich ĂŒberhaupt nicht angegriffen und hatte auch nicht vor, dieses in meiner Antwort so rĂŒber kommen zu lassen. Ich wollte lediglich festellen, dass theoretische AnsĂ€tze im realen Leben von Eltern und Kindern zwar oft gut klingen, tatsĂ€chlich aber eben oft nur Theorie bleiben. Von daher kann ich mich Liz nur anschließen, das ganze hat wirklich nichts mehr mit Frankfurt zu tun, daher sollten wir dieses Thema hier nicht weiter fĂŒhren.
(13.01.2010, 20:20)
Liz Thieme:   auch wenn das hier inzwischen nix mehr mit Frankfurt zu tun hat.
Mein zoologisches Wissen kommt ausschließlich von meinen Eltern und meiner Schwester sowie selbst angeeignet. Die Schule hat da nichts gebracht, außer mir die Atmungsorgane zu beschreiben. Habe eher meine Lehrer verbessert, zu deren Leidwesen.
Ich werde meine Kinder garantiert nicht dem Kindergarten und der Schule ĂŒberlassen.
Und in Geschichte sah es mit dem Lernen so ziemlich gleich aus.
Dieses "den anderen in die Verantwortungg" schieben finde ich unmöglich, die Eltern werden damit aus einer wichtigen Position hinausgedrÀngt, bzw drÀngen da selber raus und schieben es den Einrichtungen in die Verantwortung.

So und nu mal wieder zurĂŒck zu Frankfurt :D
(13.01.2010, 19:50)
Henry Merker:   @Oliver Jahn:
Ich habe meinen Beitrag von gestern noch einmal durchgelesen und komme dadurch zu dem Schluss, dass ich nicht behauptet habe, dass man Kinder unterfordert, wenn man ihnen viel Zeit am Spielplatz einrĂ€umt - zumal als Privatperson. Die Aufgabe, Wissen zu vermitteln kommt zwar auch den Eltern zu, ist aber aus naheliegenden GrĂŒnden vorrangig Aufgabe von KindergĂ€rten, Schulen und Ă€hnlichen Einrichtungen, insofern die Möglichkeit dazu besteht und sie in ausreichender Zahl zur VerfĂŒgung stehen (Zumindest bei Schulen sollte dies der Fall sein.). Mein Beitrag bezog sich also auf rein didaktisch-methodische Aspekte, wie ich noch einmal HERVORHEBEN möchte!(Kinder lernen ĂŒbrigens auch wĂ€hrend des Spielens, ohne jetzt jedoch auf die Bedeutung des Spiels fĂŒr die Entwicklung von Kindern eingehen zu wollen;)). Zu guter letzt kann ich auch nicht ablesen, dass ich Sie mit meinen Beitrag konkret angreifen wollte. Ich kann mir vorstellen, dass der Eindruck durch die konkrete Anrede entstanden sein kann, doch ist dies dann ein MissverstĂ€ndnis gewesen.

Jedenfalls hoffe ich, dass das von Ihnen vorgestern angesprochene Beispiel Schule macht.
(13.01.2010, 18:24)
Oliver Jahn:   @Henry Merker, ich weiß nicht, wie das bei ihren Kindern ist. Bei meiner Tochter steht mit ihren kanpp 7 Jahren noch immer der Spielplatz im Vordergrund, auch wenn ihr gelegentlich solche StĂ€nde mit kindlich vermitteltem Wissen Freude bereiten. Ob ich sie dann unterfordere, wenn ich ihr die meiste Zeit auf dem Spielplatz einrĂ€ume, das wird die Zeit und ihre Entwicklung dann zeigen.
(12.01.2010, 20:31)
Henry Merker:   @Oliver Jahn:
So ĂŒberraschend ist dies nicht. Kinder wollen stets dazu lernen und fĂŒhlen sich vom Reiz des Neuen stets angelockt, wenn dies auch in einer fordernden Art und Weise geschieht. Die Ansicht, dass man Kinder auf keinen Fall ĂŒberfordern solle, die zumeist zu deren Unterforderung fĂŒhrt (!), ist hierbei also sehr kontraproduktiv. Zudem wird so deutlich, dass viele Menschen dazu tendieren, Kinder zu unterschĂ€tzen. (Gilt auch fĂŒr den "Otto-Normal-Besucher".)
Wenn Kinder neuem gegenĂŒber unaufgeschlossen sind und keine Bereitschaft zeigen, neues Wissen (oder FĂ€higkeiten) anzueignen, so testen sie entweder den "Lehrer" oder in der bisherigen Unterrichtungsweise ist etwas fatal daneben gegangen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ich gebe Ihnen vollkommen Recht - solche didaktisch gut durchdachten Lernmöglichkeiten soll(t)en auf jeden Fall verstĂ€rkt in Zoos zu finden sein, um Anregungen, neues rund ums Tier zu entdecken, zu verbessern. Auch geeignete TierbĂŒcher fĂŒr Kinder, in denen Wissen altersgemĂ€ĂŸ vermittelt wird, soll meiner Meinung nach in keinem Zoo-Souveniershop fehlen. (Und da gibt es genĂŒgend Möglichkeiten - auch fĂŒr den Fall, dass es zu manchen Themen keine geeigneten BĂŒcher geben sollte. Dabei können dann nach und nach auch Fremdwörter mit einbezogen werden!)
(12.01.2010, 18:03)
Oliver Jahn:   Bei meinem letzten Besuch in Frankfurt gab es sowohl im Grzimekhaus, als auch im Raubtierhaus sehr tolle StĂ€nde, an denen dem Besucher, und hier in erster Linie den Kindern einige Probleme der bedrohten Tierwelt sehr gut und spannend nahe gebracht wurden. Ein Stand wurde von Zoomitarbeitern betreut, zum Thema Sumatra und SĂŒd-Ost-Asien, der andere war zum Thema Regenwald in SĂŒdamerika und Steppen in Asien, dieser wurde von ZGF-Mitgliedern betreut.
Wir waren mit drei Kindern im Alter von 5 bis 8 Jahren dort. Und ich muss ehrlich sagen, Tiere ihren Spuren in Gips zuzuordnen und in kleinen Dosen GerĂŒche zu erkennen, hat die Kinder weitaus mehr begeistert, als ich es fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte.
Ich fand es wirklich gut aufgebaut und es hatte nichts mit schulischer Belehrung oder erhobenem Zeigefinger zu tun. Davon wĂŒnschte ich mir in manchen Zoos mehr.
Und so ganz nebenbei fallen mir auch noch gerade in FFM etliche bedrohte Tierarten ein, die dort gehalten und teilweise auch gezĂŒchtet werden.
Und bevor Holger mich jetzt wieder rĂŒffelt
JA, auch ich bedauere die Abgabe der Nebelparder!!!! ;-)


(11.01.2010, 20:34)
Sacha:   Ich gebe Herrn Niekisch hierbei ja absolut recht. Nur frage ich mich, warum er im Frankfurter Zoo bemĂŒht ist, die BiodiversitĂ€t zu verringern resp. zu wenig dafĂŒr tut sie zu erhalten (z. B. mit Neuanschaffung aus anderen Zoos resp. Exemplaren aus Auffangstationen vor Ort. Und das auch bei bedrohten Arten wie etwa dem Nebelparder.
Das alles wĂŒrde ja mehr Engagement der Zoos vor Ort nicht ausschliessen. Im Gegenteil: Viele TierwaisenhĂ€user sind ĂŒberfĂŒllt und wĂ€ren/sind froh, wenn sie nicht mehr auswilderbare Exemplare an gut gefĂŒhrte TiergĂ€rten abgeben könnten/können.
(11.01.2010, 15:54)
Zoo Frankfurt:   Im Gehege und vor Ort – wie Zoos der biologischen Vielfalt helfen

Ein Statement von Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch zum Auftakt des „Inter-nationalen Jahrs der BiodiversitĂ€t“.

Am heutigen Montag eröffnen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesminister fĂŒr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen, in Berlin das „Internationale Jahr der BiodiversitĂ€t“ in Deutschland. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2010 dem Thema biologische Vielfalt gewidmet, um auf den immensen Verlust von Arten aufmerksam zu machen.

Vor diesem Hintergrund betont der Frankfurter Zoodirektor und VizeprĂ€sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF), Prof. Dr. Manfred Niekisch, die Chancen aber auch die Grenzen zoologischer Einrichtungen beim Einsatz fĂŒr den Erhalt von Artenvielfalt und Ökosystemen. Zwar verdankten eine ganze Reihe von Arten ihr Überleben der Zucht in zoologischen GĂ€rten, so Bartgeier, Oryxantilope, LöwenĂ€ffchen und Wisent, und konnten sogar in der Natur erfolgreich wieder angesiedelt werden. Aber die dramatische Dynamik, die das Artensterben in den letzten Jahren angenommen hat, etwa beim derzeit weltweit zu beobachtenden RĂŒckgang und Aussterben ganzer Amphibienpopulationen, zeige auch die Grenzen der Möglichkeiten auf, Arten allein durch Zucht in Zoos vor dem Aussterben zu bewahren. „Wir brauchen weltweit ein starkes und zunehmend grĂ¶ĂŸeres Engagement der Zoos beim Naturschutz vor Ort“, so Niekisch.

Durch seine NĂ€he zu einer der grĂ¶ĂŸten Naturschutzorganisationen der Welt – der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt – ist der Zoo Frankfurt in einer Ă€ußerst gĂŒnstigen Position, um aktiv Artenschutz vor Ort zu betreiben. Denn Nachzuchten in den Zoos allein können nicht die Wende im Naturschutz bringen, und fĂŒr die Erhaltung der LebensrĂ€ume vor Ort ist die dauerhafte PrĂ€senz von Profis vonnöten. „Hier können und mĂŒssen Behörden, Zoos und Naturschutzorganisationen gemeinsam versuchen, das Steuer herumzureißen“, weiß Niekisch, der selbst viele Jahre in Naturschutzprojekten vor allem der Tropen aktiv war.

Mit der Welt-Zoo-und-Aquarium-Naturschutzstrategie des Welt-Zooverbandes WAZA haben sich die wissenschaftlich gefĂŒhrten Zoos verpflichtet, ihr Potenzial in den Dienst von Erziehung und Bildung, Forschung und vor allem Artenschutz zu stellen. „Menschen kommen in den Zoo, weil sie sich fĂŒr Tiere interessieren, und wir mĂŒssen gerade diese Chance nutzen, um unsere Besucher ĂŒber Artensterben und Naturschutz nicht nur zu informieren, sondern sie auch selbst zum Handeln zu motivieren. Jeder kann seinen Beitrag leisten, zum Beispiel durch Spenden an Naturschutzorganisationen und Zoos, Verzicht auf Tropenholz und Palmöl, Nutzung klimafreundlicher Energie, um nur einige Beispiele zu nennen.“

Im „Internationalen Jahr der BiodiversitĂ€t“ dĂŒrfe niemand mehr behaupten, er „habe nichts gewusst“ oder er könne „ja doch nichts tun“, betont der Zoodirektor und Natur-schutzprofessor Niekisch. „Das Ziel der Vereinten Nationen, das weltweite Artensterben bis zum Jahr 2010 deutlich zu verlangsamen, ist klar und deutlich verfehlt worden. Das darf uns aber nicht entmutigen, sondern es muss heißen: Jetzt erst recht!“. Nicht nur vor dem Hintergrund des Klimawandels werde das Zeitfenster fĂŒr die Rettung von Tier- und Pflanzenarten immer kleiner.
(11.01.2010, 12:38)
Zoo Frankfurt:   Vortrag

Madagaskar – endlose Artenvielfalt oder Artenvielfalt ohne Ende?

Madagaskar ist die viertgrĂ¶ĂŸte Insel der Welt und wird bisweilen auch als „sechster Kontinent“ bezeichnet. Durch die sehr frĂŒhe Trennung und damit einhergehende Isolation vom Festland konnte sich auf der Insel im indischen Ozean eine sehr artenreiche endemische Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Viele der zahlreichen entdeckten Arten sind weltweit nur hier zu finden und machen die Insel zu einem Zentrum der BiodiversitĂ€t. Hunderte von neuen Arten konnten durch die Erforschung der Insel bisher entdeckt werden. Ermöglicht wurde dies, indem intensive herpetologische Bestandsaufnahmen durchgefĂŒhrt wurden.
Doch wie so viele Hotspots der BiodiversitĂ€t ist auch die Flora und Fauna Madagaskars stark bedroht. Trotz intensiver Schutzgebietsmaßnahmen in den letzten Jahren konnte dem Artensterben kein Einhalt geboten werden. Zwar ist Umweltschutz in der madagassischen Verfassung als Staatsziel festgeschrieben, aber das starke Bevölkerungswachstum, die Armut und die traditionelle Landwirtschaft bedrohen die Natur des Landes. Durch die Abholzung der WĂ€lder und Brandrodungen sind bereits rund 90% der ursprĂŒnglichen Vegetation zerstört. Anfang 2009 erschĂŒtterte dann ein politischer Machtwechsel die Insel – mit unabsehbaren Folgen fĂŒr die Zukunft des Landes und seiner Artenvielfalt.
Dr. Frank Glaw ist Kurator fĂŒr Herpetologie an der Zoologischen Staatssammlung in MĂŒnchen. Sein Hauptinteressensgebiet ist die Herpetofauna von Madagaskar, mit der er sich seit ĂŒber 20 Jahren intensiv beschĂ€ftigt. Als Fachmann fĂŒr die Amphibien und Reptilien Madagaskars berichtet er ĂŒber einen Inselstaat im Umbruch und die möglichen Folgen fĂŒr die weltweite Artenvielfalt.

Dr. Frank Glaw, Zoologische Staatssammlung MĂŒnchen
Madagaskar – endlose Artenvielfalt oder Artenvielfalt ohne Ende?

Wann: Mittwoch, 13. Januar 2010
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr, Eintritt frei
(07.01.2010, 14:22)
Oliver Ramstedt:   Schade wieder ein Junge
(06.01.2010, 23:47)
Klaus SchĂŒling:   Nachwuchs bei den Giraffen am 29. Dezember

Name der Mutter: Chira
Name des Sohnes: Zulu
(06.01.2010, 14:51)
Oliver Ramstedt:   Habe Heute das Erstemal einen Gorilla gesehen der Handstand machte, sah lustig aus.
(03.01.2010, 20:44)
Oliver Ramstedt:   Seit gestern oder heute ist das Giraffehaus geschlossen, weil es den erwarteten Nachwuchs gab.
(29.12.2009, 17:54)
Oliver Ramstedt:   War nicht geplant, den Haupteingang mit der BĂ€renanlage zu verschmelzen und eins drauß zu machen? Das Modell von den Siegern, war leider zu kurz ausgestellt.
(29.12.2009, 00:10)
Michael Amend:   Vermutlich wird 2010 mit dem neuen Haupteingang begonnen, Eröffnung ist fĂŒr 2011 vorgesehen. Erst danach wird mit der BĂ€ren-Anlage begonnen.
(28.12.2009, 18:13)
Mirko Schmidkunz:   Welche Baumaßnahmen sind denn fĂŒrs kommende Jahr geplant. Wird die BĂ€renanlage angegangen? Man hört nicht viel in letzter Zeit. Die Gibbonanlage ist wunderschön, im Innengehege wilde Pflanzenwelt und auch ist der Hangelweg sehr schön zu sehen. Mich haben die Tiere bei frostigen Temperaturen sehr begeistert.
(28.12.2009, 15:03)
Michael Amend:   Schade, hatte gehofft,da kommt ein Becken fĂŒr(Baby)Walhaie hin,Ha,Ha.

Scherz beiseite. ZugĂ€nglich fĂŒr Kinder ? Touchpools reichen wohl nicht mehr...

Dann ist der Octopus also in der Mittelmeer-Abteilung untergebracht ?
(25.12.2009, 17:42)
Oliver Ramstedt:   @Michael: soweit ich mich noch dran erinnern kann, was auf einer der FĂŒhrungen mal erzĂ€hlt wurde, soll da wieder was Ă€hnliches hin kommen, aber besser zugĂ€nglich fĂŒr Kinder. Der Octopus ist nach der Niesche im ersten oder zweiten Aquarium, es ist auch eine Schautafel zu sehen.
(25.12.2009, 12:15)
Michael Amend:   Was hat sich denn jetzt konkret in der Aquarienabteilung geĂ€ndert ? Irgendwelche Informationen bezĂŒglich, was anstelle des Mittelbaues hinkommt ? In welchem Aquarium ist denn der neue Octopus untergebracht ? In den letzten Jahren wurden diese im Mittelbau gehalten, aber das hat sich ja jetzt erledigt.
(24.12.2009, 16:26)
Oliver Ramstedt:   @Mirko, jepp alles wieder zu sehen. Es gibt sogar mal wieder einen Tintenfisch zu sehen.
(24.12.2009, 15:22)
Mirko Schmidkunz:   Sind die anderen Aquarien wieder zu sehen? Bei meinem letzten Besuch vor 4-5 Wochen war nĂ€mlich die ganze Abteilung ab den Klimalandschaften abgesperrt. Danke fĂŒr deine Antwort.

(24.12.2009, 10:17)
Oliver Ramstedt:   Die Orang-Utan's sind zur Zeit nicht zu sehen, denn sie haben in beiden Gehegen die Felsen-Klimaanlage sabotiert und beschĂ€digt, das sie erstmal in den Boxen bleiben mĂŒssen, bis der Schaden behoben ist.
(22.12.2009, 18:16)
Oliver Ramstedt:   Die Guerezas sind ab Heute in ihr neues Gehege im Borgori-Wald zu sehen. Zwar sind die Glasscheiben noch geweist (weil die Guerezas keine direkten Glascheiben kennen) aber man kann etwas durchschauen.
(22.12.2009, 18:13)
Oliver Ramstedt:   Bei den Bonobos gibt es mal wieder Nachwuchs.
(21.12.2009, 22:49)
Oliver Ramstedt:   @Mirko, meinst Du den Abriss des Mittelbaus (Aquarien in der großen Halle)?

Wenn ja, das Teil ist weg, aber es ist jetzt ein kleiner Bauzaun drum herum und die wollen da was neues hinbauen, aber wann es da weiter geht...
(19.12.2009, 17:41)
Mirko Schmidkunz:   Sind die Bauarbeiten in der Aquarienabteilung schon beendet?
(17.12.2009, 11:20)
Liz Thieme:   ok danke, spĂ€testens ein Tag spĂ€ter werdet ihr erfahren ob ich bei den Tigern geschlafen habe oder zu Hause :D
(11.12.2009, 20:16)
Michael Mettler:   Ich meine mich von einem frĂŒheren Besuch her zu erinnern, dass der Weg vom Exotarium zum Ausgang bei SpĂ€töffnung vorgegeben wird, indem die anderen Wege mit Ketten verhĂ€ngt werden und unbeleuchtet sind...?
(11.12.2009, 19:45)
Oliver Ramstedt:   Auf den Ausgang Rhönstr. wĂŒrde ich mich da nicht unbedingt verlassen, kann sein das nur der Ausgang "Haupteingang" noch offen ist.
(11.12.2009, 18:31)
Liz Thieme:   :D
das heißt ich kann wenn das Exotarium abends schließt gemĂŒtlich Richtung Ausgang ohne Probleme zu kriegen, dass ich nicht raus komme.
Wie bescheuert kann man seinen Text auf der HP auch schreiben...
>Abendöffnung Exotarium von Oktober bis MĂ€rz jeden Freitag bis 21.00 Uhr - dafĂŒr bleibt die Hauptkasse Freitags bis 20.00 Uhr geöffnet. Der "normale" Zoo schließt Freitags wie an den anderen Wochentagen< sowas verwirrt, va wenn das GebĂ€ude mitten im Zoo steht.
(11.12.2009, 17:01)
Sacha:   @BjörnN: Liz fragte doch aber, wie man raus kommt. Die DrehkrĂ€uze mĂŒssen also "ausgĂ€nglich" sein...;)
(11.12.2009, 16:10)
BjörnN:   Die Drehkreuze am Eingang und am Restaurant sind immer zugĂ€nglich....
(11.12.2009, 16:07)
Liz Thieme:   könnte mir mal bitte jemand das Öffnungzeitensystem von Frankfurt fĂŒr einen Freitag im Januar erklĂ€ren. Irgendwie steig ich da nicht durch, durch die Beschreibung. Komme ich jederzeit aus dem Zoo durch ein Drehkreuz raus? Oder wie ist das...?
(11.12.2009, 13:51)
Michael Mettler:   Hat die Forschung eigentlich schon herausgefunden, nach welchen Kriterien Meeresschildkröten zu Eierlegen an den Strand zurĂŒckfinden, an dem sie einst selbst geschlĂŒpft sind? Nicht, dass die fĂŒnf Karetten jetzt auf Frankfurt geprĂ€gt sind....
(10.12.2009, 16:17)
Zoo Frankfurt:   RĂŒckfĂŒhrung von fĂŒnf seltenen Meeresschildkröten wird vorbereitet

Im MĂ€rz 2009 hatte der Zoll am Flughafen Frankfurt fĂŒnf befruchtete Meeresschildkröteneier beschlagnahmt. Die Eier wurden dem Zoo Frankfurt ĂŒbergeben, dem es gelang, die Eier auszubrĂŒten. Der Zoo Frankfurt konnte die Tiere eindeutig als sehr seltene und streng geschĂŒtzte Echte Karettschildkröten identifizieren. In einer Gemeinschaftsaktion von Bundesamt fĂŒr Naturschutz (BfN), Zoo Frankfurt, Fraport und Condor sollen die fĂŒnf Schildkröten zu den Seychellen geflogen und vor Ort fachkundig ausgewildert werden.
(10.12.2009, 16:05)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweise

Advent-Basteltag: Große Bastel-Aktion und Advent-CafĂ©
SonderfĂŒtterung: Weihnachtsgeschenke fĂŒr die BĂ€ren, 15.00 Uhr in den BĂ€renanlagen
13. Dezember 2009
10.00 – 16.00 Uhr
Faust-Vogelhallen
Auf dieser vorweihnachtlichen Veranstaltung können Kinder nicht nur Weihnachtskugeln filzen und Holztiere aussĂ€gen, sondern auch Weihnachtsgeschenke fĂŒr unsere BĂ€ren basteln. Ein Advent-CafĂ© lĂ€dt Erwachsene zum Verbleiben ein.
Ein besonderes Highlight am Advent-Basteltag ist die SonderfĂŒtterung der BĂ€ren um 15.00 Uhr. Teddy und seine Freunde freuen sich schon auf eure Geschenke und auf einen mit Lebkuchen geschmĂŒckten Weihnachtsbaum.
Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 4,- €, Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt


Abendöffnung des Exotariums
Von Oktober 2009 bis MÀrz 2010 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet. Zu unserem Service gehört ein kleines Rahmenprogramm:
Datum: 11. Dezember 2009
Treffpunkt: Amazonasbecken
(Eingangsbereich des Exotariums)
Uhrzeit:
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen
19.30 Uhr: FĂŒhrung von Tierpfleger Thomas HĂŒge. Thema der FĂŒhrung: Nachts im Exotarium - oder: Geckos allein zuhaus?
Wie schlafen die Reptilien nachts – oder schlafen sie ĂŒberhaupt? Legen sich Frösche ins Bett? Wer deckt den großen Waran zu und brauchen Krokodile eine „Gute-Nacht-Geschichte“? Antworten auf diese Fragen kommen an diesem Abend vom stellvertretenden Revierleiter Thomas HĂŒge. Anschließend können sich die Besucher live vom nĂ€chtlichen Treiben in der Reptilienabteilung ĂŒberzeugen.
Bitte kleine Taschenlampen mitbringen!
Der Zooeintritt kostet 6,-Euro fĂŒr Erwachsene und 3,- Euro fĂŒr Kinder (Feierabendtarif).


SonntagsfĂŒhrung im Zoo
Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat FĂŒhrungen fĂŒr Zoobesucher an. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.
Thema der FĂŒhrung am
Sonntag, 13. Dezember 2009:
Wenig Licht, Frost, Eis und Schnee – wie Tiere den Winter ĂŒberstehen
ĂŒber Winterschlaf, Winterstarre, Frostschutzmittel u. Ă€.
Je nach Art bekommen SÀugetiere ein dickes Fell, legen NahrungsvorrÀte an, fressen sich fett, halten Winterruhe oder Winterschlaf. Vögel bleiben hier oder ziehen in wÀrmere Gefilde.
Aber was machen die anderen? Die so genannten wechselwarmen Tiere, deren Körpertemperatur von der Umwelt abhĂ€ngt. Wie ĂŒberleben Amphibien und Reptilien diese Zeit? Was machen Insekten und Spinnen bei Schnee und Frost?
FĂŒhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
FĂŒhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden
Zoo-Eintrittspreise: Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6–17 Jahre): 4,00 €
Die FĂŒhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

(09.12.2009, 13:08)
Oliver Ramstedt:   @Oliver Jahn, jepp die Anlage ist leer und kein Schild mehr dran. Leider habe ich heute keinen Pfleger getroffen den ich mal hĂ€tte fragen können.
(06.12.2009, 14:55)
Oliver Jahn:   @Oliver Ramstaedt, ist denn die Guereza-Anlage im Niederaffenhaus jetzt leer? Am 14.11. war sie noch gut besetzt und sie macht ja einen nicht unerheblichen Teil des Hauses aus.
(05.12.2009, 21:19)
BjörnN:   @Michael Mettler
Der Einzug der Dianameerkatzen wurde bereits vor der Eröffnung des Hauses revidiert und ein Besatz mit Vögeln der Anlage vorgezogen.
(05.12.2009, 20:35)
Michael Mettler:   @BjörnN: UrsprĂŒnglich sollten auch noch Diana-Meerkatzen zu der Vergesellschaftung gehören - und sie wurden trotzdem abgegeben...
(05.12.2009, 19:41)
BjörnN:   Da man extra fĂŒr die ein Gehege errichtet und mit der Vergesellschaftung Flachlandgorilla-Drill-Guerezas öffentlich geworben hat, dĂŒrfte die letzte Option hinfĂ€llig sein.

Das Gehege, so schön grĂŒn es auch momentan ist, wird wohl bald einem Schlachtfeld Ă€hneln wie das Gehege der Drills nebenan.

Obwohl mir die Geheg im Bogoriwald alles in allem sehr gut gefallen und auch durchdacht sind, finde ich das angedachte Guerezagehege fĂŒr die Zahl der Tiere und ihre Vermehrungsfreudigkeit zu klein.
(05.12.2009, 17:19)
Oliver Ramstedt:   Die Guerezas sind nicht mehr im Kleinaffenhaus! Im Brgori-Wand sind sie auch nicht zu sehen, möglicherweise sind sie aber erstmal in den Boxen des Borgori-Wald und werden erst in den nĂ€chsten Tagen ins Innengehege gelassen. Sehr schade wĂ€re es, wenn sie ganz weg wĂ€ren.
(05.12.2009, 15:10)
Oliver Ramstedt:   Monique und Edita (Giraffen) sind trĂ€chtig und es sollen jetzt im Dezember und im Januar die Jungen kommen. Wollen wir mal hoffen das Edita ihr Junges diesmal annimmt und sĂ€ugt, was bis jetzt ja leider nie der Fall war.
(05.12.2009, 15:04)
Zoo Frankfurt:   Eine BĂŒste fĂŒr Matze – im Zoo wird die Bronzeskulptur des beliebten Gorillas enthĂŒllt

Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth und Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch ĂŒbergeben die Bronzeskulptur des Frankfurter KĂŒnstlers Wolfgang Weber der Öffentlichkeit.

Viele Zoobesucher haben nach dem Tod des beliebten Gorilla-SilberrĂŒckens Matze im Jahr 2008 den Wunsch nach einer bleibenden Erinnerung an den Zoo herangetragen. „Als eine der wichtigsten Freizeiteinrichtungen im Großraum Frankfurt und von Frankfurter BĂŒrgern vor ĂŒber 150 Jahren gegrĂŒndet, ist dem Zoo traditionell ein enger Kontakt zu den BĂŒrgern unserer Stadt wichtig“, sagt Prof. Dr. Felix Semmelroth, Kulturdezernent der Stadt Frankfurt. „Der Zoo hat deshalb den Wunsch der Zoobesucher aufgegriffen und die „Spendenaktion: Matze“ ins Leben gerufen. Die Frankfurter BĂŒrger haben ihren Zoo wieder gerne unterstĂŒtzt. Einen herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!“

„Das Wort Denkmal ist eigentlich eine unpassende Beschreibung fĂŒr das Kunstwerk, das sich unter dem roten Tuch befindet“, erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die BronzebĂŒste des Frankfurter KĂŒnstlers Wolfgang Weber fĂ€ngt den Gesichtsausdruck und den Charakter des SilberrĂŒckens treffend ein. Der schwarze Granitsockel gibt der BĂŒste ein edles Fundament. „Das Denkmal wurde mit Bedacht im Freien aufgestellt, denn Zoo und KĂŒnstler wollten keinen Grabstein setzen, sondern ein lebendiges Kunstwerk schaffen. Ein Kunstwerk zum Anfassen, das Wind und Wetter trotzt. Ein Kunstwerk, das sich mit der Zeit verĂ€ndert, goldene Flecken durch viele BerĂŒhrungen bekommt und eine Wetter-Patina“, so Niekisch. Wolfgang Weber hat sich ĂŒber viele Wochen intensiv mit der BĂŒste beschĂ€ftigt. Viele aufwĂ€ndige Arbeitsschritte waren nötig, bevor der Bronzeguss angefertigt werden konnte.

FĂŒr die Realisierung der gelungenen BĂŒste hat der Zoo um Spenden geworben. Die „Spendenaktion: Matze“ verfolgte, neben der Finanzierung des Denkmals, noch einen weiteren Zweck. Die HĂ€lfte der Spendengelder fließt in das Gorilla-Schutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika. Insgesamt konnten 11.127 Euro gesammelt werden.

„Gorillas zĂ€hlen zu den am stĂ€rksten bedrohten SĂ€ugetieren der Erde“, erklĂ€rt Niekisch. „Vor allem die Berggorillas sind in ihrer Heimat stark durch Wilderei und kriegerische Unruhen gefĂ€hrdet. Deshalb ist es uns sehr wichtig, nicht nur ein Matze-Denkmal zu verwirklichen, sondern gleichzeitig auch auf die Situation der Artgenossen von Matze im Freiland aufmerksam zu machen und den Gorilla-Schutz aktiv zu unterstĂŒtzen.“ 5.563 Euro können nun in das Gorilla-Schutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt im Virunga-Nationalpark im Kongo, Afrika, fließen.

„Zum GlĂŒck hat sich die politische Situation in unserem Arbeitsgebiet im Ostkongo mittlerweile etwas beruhigt“, freut sich Dr. Christof Schenck, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt. „Die ZGF konnte ihre Arbeit im Virunga-Nationalpark, der in der von KĂ€mpfen gebeutelten Region Kivu liegt, wieder aufnehmen. Die Spendengelder werden dringend benötigt fĂŒr den Aufbau eines Kommunikationsnetzes, fĂŒr das Training von Parkrangern, den Kampf gegen die illegale Holzkohlegewinnung im Park und eine nachhaltige Energieversorgung der Bevölkerung“, erlĂ€utert Schenck.

Die „Spendenaktion: Matze“ war eine gelungene Kombination aus aktivem Umweltschutz und der Schaffung von Aufmerksamkeit fĂŒr die Situation freilebender Tiere im Zoo“, so das Fazit von Zoodirektor Niekisch. „Matze wird durch sein Denkmal zum bleibenden Botschafter fĂŒr seine bedrohten Artgenossen im Freiland.“

(03.12.2009, 15:19)
Ralf Sommerlad:   @Sacha: Sehr einverstanden!
(23.11.2009, 14:28)
Ralf Sommerlad:   Wow....ich bin beeindruckt!
(23.11.2009, 14:26)
Oliver Jahn:   Sehen Sie, Ralf Sommerlad, da hat man Ihre Forderung in FFM doch gelesen und ist ihr sogar unverzĂŒglich nachgekommen! Da soll noch mal einer sagen, die lesen dort nicht ganz genau im SchĂŒling-Forum mit! ;-)
(21.11.2009, 18:30)
Oliver Ramstedt:   Diese Woche wurden die beiden Giraffen, Shani und Nala nach Polen abgegeben.
(21.11.2009, 18:15)
Sacha:   Warum nicht das eine tun und das andere nicht lassen? -Also "blutsfremde" Exemplare aus Madagaskar (Zoo Antananarivo?) gegen Zaster von westlichen Zoos fĂŒr In-situ-Projekte.
(20.11.2009, 16:55)
Ralf Sommerlad:   Auch wenn ich Zweifel daran habe, dass in den Zoos weltweit nur 60 Fossas gepflegt werden, ist die verwandtschaftliche Beziehung der Duisburger Zuchtlinie zu fast allen anderen Zoo-Fossas sicherlich problematisch. Möglicherweise macht es angesichts der immer noch schwachen Zuchterfolge Sinn, mehr Geld in den in-situ-Schutz zu stecken denn in neue Haltungseinrichtungen. Just my 2 cents..
(20.11.2009, 13:30)
Liz Thieme:   Duisburgs Seite sagt dazu:
In menschlicher Obhut werden Fossas seit Anfang dieses Jahrhunderts in sehr geringer Zahl gehalten. Zuchterfolge stellen seither eine Seltenheit dar und gelten auch heute noch als eine große tiergĂ€rtnerische Herausforderung. Die ersten Zuchterfolge in Menschenobhut wurden im Parc Tsimbazaza in Antananarivo auf Madagaskar im Jahre 1967 vermerkt. Der erste Zuchterfolg außerhalb Madagaskars gelang im Jahre 1974 im Zoo Montpellier in Frankreich. Die bedeutensten Zuchterfolge sind dem Zoo Duisburg zuzuschreiben, dem seit dem Jahre 1980 als einziger Zoo der Welt regelmĂ€ĂŸig Nachzuchten gelangen. Nahezu alle der derzeit in den Zoos der Welt gehaltenen 60 Fossas entstammen der Zucht des Zoo Duisburg.
Im Rahmen des Zuchtprogrammes der Fossa konnten neue potentielle Zuchtpaare in verschiedenen Zoos Europas zusammengestellt werden, die zum Teil fĂŒr Nachwuchs sorgten und somit die Zoopopulation der Fossas haben betrĂ€chtlich ansteigen lassen. Nachwuchstiere konnten an verschiedene Zoologische GĂ€rten auch außerhalb Europas abgegeben werden, mit neuen Haltern u.a. in den USA und in Kanada. Das ehemals lediglich auf Europa beschrĂ€nkte Erhaltungszuchtprogramm der Fossa wurde von der Species Survival Commission der World Conservation Union (IUCN) in ein offizielles Internationales Zuchtbuch umgewandelt, um somit die weltweite Zoopopulation der Fossa sinnvoll verwalten zu können. Auch dieses Internationale Zuchtbuch wird vom Zoo Duisburg koordiniert.
Die Zuchtstation wurde im staatlichen Zoo Madagaskars, dem Parc Botanique et Zoologique de Tsimbazaza, in der Hauptstadt Antananarivo erbaut. Ziel ist es auch dort Fossas zu zĂŒchten, und somit ein Potential fĂŒr einen genetischen Austausch mit der ĂŒbrigen Zoopopulation der Fossas zu ermöglichen. Zudem bieten die dort gehaltenen Fossas ein enormes edukatives Potential in der naturfremden Millionenmetropole Antananarivo.
Weitere Zoos stehen auf der Warteliste Fossas zu ĂŒbernehmen.
(20.11.2009, 12:34)
Holger Wientjes:   Du mĂŒsste eigentlich mehrere Zuchttiere besitzen. Das schliesst natĂŒrlich nicht aus, dass es zumindest Halbgeschwister waren. Wie weit die Fossas in DU untereinander verwandt sind, kann ich auch nicht sagen.
(20.11.2009, 10:02)
Liz Thieme:   ich habe vorgesternn die Zooserie von Frankfurt gesehen, die Folgen sind ja schon bisschen Ă€lter.
Da wurden die beiden Fossas nach zeitlicher Trennung grad wieder zusammengelassen. Die Pfleger hatten gesagt, dass die beiden Tiere aus Duisburg stammen, im gleichen Monat geboren wurden und zeitgleich nach Frankfurt kamen.
Das heißt man hat mit Wurf-Geschwistern versucht zu zĂŒchten? Oder gibt es in Dui mehrere Paare die aber trotzdem mit einander verwandt sind, wenn es nur diese Linie wirklich gibt?!
(20.11.2009, 09:54)
Sacha:   Stammen auch die Fossas in den US-Zoos von der Duisburger Linie ab bzw. falls ja - wie hoch wĂ€re der Verwandtschaftsgrad?
(20.11.2009, 09:26)
Michael Mettler:   Oska ist ein handaufgezogenes Faultier.
(20.11.2009, 09:00)
Jennifer Weilguni:   Das Fossaweibchen hieß meines Wissens nach Binari.
(20.11.2009, 05:51)
Oliver Jahn:   @Gudrun Bardowicks, wohl weder noch! Da vom Erdferkel nur noch ein MĂ€nnchen da ist, vom Fossa ebenfalls das Weibchen gestorben ist, Oska aber neben dem Schaugehege auch noch einen Mann bekommen soll, muss Oska was anders sein. :-)
(19.11.2009, 23:58)
Gudrun Bardowicks:   @ Oliver Ramstedt: Wer ist Oska? Das Erdferkel oder die Fossa?

(19.11.2009, 23:54)
Oliver Ramstedt:   Zum Fingertier kann ich nix sagen, da komme ich zu selten vorbei, werde am Samstag mal nachsehen. Ja leider gibt es jetzt nur noch ein Erdferkel. Aber da ist wohl auch schon was geplant. Ach und Oska bleibt in FFM, soll ein Schaugehege bekommen und ein Mann.
(19.11.2009, 21:40)
BjörnN:   Frankfurt hat nur noch ein ErdferkelmĂ€nnchen im Bestand. So wie ich hörte, war es um die Gesundheit des Weibchens nie sonderlich gut gestellt.

Das Fossaweibchen dĂŒrfte bereits einige Monate tot sein.
Da es in Bezug auf die Fossas keine Alternative zur Duisburger Linie gibt, wird man wohl auf eine Nachzucht aus Duisburg setzten, vielleicht vertragen sich die Tiere dann, sodass man auf Nachwuchs hoffen kann.
(19.11.2009, 20:53)
Holger Wientjes:   Keine guten Nachrichten ! Waren die TodesfĂ€lle altersbedingt ?

Als mögliche Nachnutzer der Fossaanlage kÀmen Nebelparder in Betracht... ! Ja, bitterböse, ich weiss !
(19.11.2009, 20:39)
Oliver Jahn:   @Namensvetter, vielen Dank! Und was ist mit den Fingertieren? Gibt es da noch beide? Und hat FFM jetzt insgesamt nur noch ein einziges Erdferkel?
(19.11.2009, 20:32)
Oliver Ramstedt:   @Oliver und alle anderen,

leider ist das Fossaweibchen und das Erdferkelweibchen gestorben. Bei den Bartgeiern ist auch einer der Beiden gestorben, bis jetzt habe ich leider nur GerĂŒchte gehört woran und warte noch auf eine Antwort was es wirklich war.
(19.11.2009, 20:18)
DGHT Frankfurt:   VortragsankĂŒndigung November 2009:


Liebe Reptilien- & Amphibienfreunde rund um Frankfurt,

am kommenden Freitag, den 20. November wird uns die Vortragsreise der DGHT-Stadtgruppe Frankfurt in das wunderbare SĂŒdafrika fĂŒhren:

„Zwischen Kap und Kalahari - SĂŒdafrika, nicht nur der Reptilien wegen“

Die 9. Reise in das sĂŒdliche Afrika war hingegen sonstiger Gewohnheiten nicht auf die Suche nachtaktiver Geckos gemĂŒnzt, sondern konzentrierte sich vielmehr auf einige tagaktive Echsenarten. Schwerpunkte bildeten hier die Beobachtungen von Plattechsen an den Augrabies-WasserfĂ€llen, Platysaurus broadleyi, den sĂŒdlichen Felsenagamen des Tafelbergs, Agama atra, sowie den Bodenagamen der Kalahari, Agama aculeata. Zudem wurden auch andere tagaktive Reptiliengruppen in Augenschein genommen, so zum Beispiel die schwarze Speikobra, Naja nigricincta woodi oder verschiedene Bitis-Arten. Da aber nicht nur Reptilien im Fokus des Interesses standen, sondern auch eine große Begeisterung fĂŒr diverse SĂ€uger besteht, kommen selbst Mangusten und andere KleinsĂ€uger nicht zu kurz.

Vortragsbeginn ist um 20.00 Uhr im Vortragssaal des Borgori-Waldes, Zoo Frankfurt (Eingang ĂŒber die Rhönstraße).

GĂ€ste (Nicht-Mitglieder) sind jederzeit herzlichst willkommen!

Eintritt 2,- EUR, GĂ€ste 3,- EUR

Vorschau 2009
20. November Felix & Andrea Hulbert (Oestrich-Winkel) „Zwischen Kap und Kalahari - SĂŒdafrika, nicht nur der Reptilien wegen“

18. Dezember Benny Trapp (Wuppertal) „Die Amphibien und Reptilien des Griechischen Festlandes“


Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
der DGHT-Stadtgruppenleitung Frankfurt
(Deutsche Gesellschaft fĂŒr Herpetologie und Terrarienkunde)
(18.11.2009, 19:06)
Zoo Frankfurt:   Guter Klimaschutz muss auch BiodiversitĂ€tsschutz sein

FĂŒhrende Wissenschaftler warnen vor dem Verlust der biologischen Vielfalt bei einem einseitigen Fokus auf die Verringerung des Treibhauseffektes


Dass der Klimawandel in Zukunft fast alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen wird, ist eine Tatsache, die mittlerweile nicht nur der Fachwelt, sondern auch der breiten Bevölkerung bewusst ist. Doch nicht nur der Klimawandel stellt die Menschheit vor eine Herausforderung, die dringenden Handelns bedarf. Die zweite ebenso wichtige Herausforderung ist der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt, vor allem in den Tropen. Mehr als die HÀlfte aller Tier- und Pflanzenarten auf unserem Planeten lebt in tropischen RegenwÀldern, die durch Abholzung gefÀhrdet sind.

Elf fĂŒhrende Wissenschaftler, unter ihnen der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, fordern in einem Artikel, der heute in der renommierten Fachzeitschrift Current Biology erscheint, in das Nachfolgeabkommen des 2012 auslaufenden Kyoto Protokolls Kriterien zum Schutz der tropischen BiodiversitĂ€t aufzunehmen. „Ein erster positiver Schritt im Vorfeld der UN-Klimakonferenz im Dezember ist die Überlegung, LĂ€ndern, die große tropische Waldgebiete besitzen, einen Ausgleich zu zahlen, wenn sie diese WĂ€lder erhalten und nicht zur Abholzung freigeben“, erlĂ€utert Niekisch. Wenn der Fokus dieses Walderhaltungsplans (engl. REDD, Reduced Emission from Deforestation and Degradation) aber allein auf die Verringerung des Treibhauseffektes gelenkt wird, besteht die Gefahr, dass WĂ€lder vor allem dort geschĂŒtzt werden, wo die Landpreise am billigsten sind. „Wir fordern daher, dass bei den REDD-Zahlungen Kriterien zum Schutz der BiodiversitĂ€t berĂŒcksichtigt werden, um so tropische Tiere und Pflanzen vor dem Aussterben zu bewahren“, erklĂ€rt Niekisch, der ehrenamtlich auch VizeprĂ€sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und PrĂ€sident der Gesellschaft fĂŒr Tropenökologie ist. BiodiversitĂ€tsschutz ist nicht automatisch ein Nebeneffekt des Schutzes von Waldgebieten. „Denn die kohlenstoffaufnahmefĂ€higsten WĂ€lder sind nicht auch automatisch Zentren der BiodiversitĂ€t“, so Niekisch.

In ihrem Artikel schlagen die Autoren Kriterien vor, die bei der Ausgestaltung der Ausgleichszahlungen unbedingt beachtet werden mĂŒssen, um die Maßnahmen nicht so zu gestalten, dass sie zwar den Treibhauseffekt verringern, aber gleichzeitig biologische Vielfalt vernichten. So sollen nur neue und nicht schon bestehende Projekte gefördert werden, der Schutz eines Waldgebiets darf nicht zur Verlagerung der Abholzung in ein anderes Gebiet fĂŒhren und es muss verhindert werden, dass LĂ€nder ihre Naturschutzgesetzte aufheben, um Ausgleichzahlungen beantragen zu können und sich so aus der Eigenverantwortung stehlen.

„Am besten können diese Ziele durch eine engere Verzahnung der UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) und der UN-BiodiversitĂ€tskonvention (UNCBD) gewĂ€hrleistet werden“, betont Niekisch. „Klimaschutz und BiodiversitĂ€tsschutz mĂŒssen Hand in Hand gehen, um zukĂŒnftigen Generationen einen Planeten zu hinterlassen, in welchem Klima und BiodiversitĂ€t den BedĂŒrfnissen fĂŒr ein menschenwĂŒrdiges Leben entsprechen.“

Current Biology, Vol 19 No 21, „Biodiversity and REDD at Copenhagen“, 17.11.2009
(17.11.2009, 13:23)
Michael Mettler:   Tut mir ja schon fast Leid, das zu sagen, aber auch die Gibbonanlage steht in punkto "unfallsicheres Gehege" im Widerspruch zu dem, was bei der Giraffenanlage propagiert wird...
(16.11.2009, 23:15)
Oliver Jahn:   Das Gibbonhaus ist jetzt auch fertig und bezogen. Es macht einen guten Eindruck und es standen etliche Besucher dort, die gespannt beobachteten, wie die Gibbons auf den Seilen zwischen Insel und Haus balancierten.
Ansonsten hatte ich endlich mal wieder GlĂŒck bei der "Kiwi-Sichtung" und sogar eine Fossa war sehr aktiv.
Allerdings sah ich nur ein Fingertier, wÀrend die zweite Anlage nicht mehr beschildert war. Und ich sah auch nur noch ein Erdferkel. Gibt es da nÀhere Informationen?
(16.11.2009, 20:58)
Mel:   gute Idee und das wasser wird sicherlich nur da rein gelassen um sicher zu stellen das dort spĂ€ter das Erdreich nicht nachgibt. :D Aber spaß beiseite dieser "Trend" scheint sich leider wirklich in den letzten Jahren immer grĂ¶ĂŸerer Belieebtheit zu erfreuen, in Friedrichsfelde wurde so vor einigen Jahren mit dem "Wasserloch" der Elypsen-Wasserböcke" verfahren. sicher im Nachhinein eine preisgĂŒnstige und schnelle "Ausdehnung" einer Anlage jedoch halte ich diesen Vorgang nur bedingt fĂŒr Sinnvoll.
(16.11.2009, 17:36)
Michael Mettler:   @Mel: Vielleicht sollten wir die Dinger gar nicht mehr "GrĂ€ben" nennen, sondern "Ausdehnungsstreifen" :-)
(16.11.2009, 17:26)
Mel:   Stimmt, das ist ja in den letzten Jahren ein scheibar sehr beliebter Trend geworden. :D
(16.11.2009, 17:20)
Michael Mettler:   @Holger: Immerhin kann man die WassergrĂ€ben eines Tages zur VergrĂ¶ĂŸerung der AnlagenflĂ€che wieder zuschĂŒtten :-)
(16.11.2009, 16:58)
Holger Wientjes:   Jau, ich wusste doch, dass das schonmal irgendwo aufgegriffen wurde... Wollte das nicht nochmal wiederholen. Aber ÂŽne Antwort darauf gibtÂŽs wohl auch nicht...
(16.11.2009, 14:32)
Michael Mettler:   @Holger: Siehe mein Beitrag vom 10.11. mit genau dieser Frage. Mal sehen, wie stabil die neue Zaunlösung ausfallen wird - vielleicht stehen ja in diesem Gehege eines Tages ein paar Elefanten-Jungbullen statt der Giraffen, denn man könnte auch innen nachrĂŒsten ;-)
(16.11.2009, 13:28)
Holger Wientjes:   Ich weiss jetzt nicht genau ob das schon ÂŽmal hier erwĂ€nht wurde, aber warum legt man jetzt auf einmal soviel Wert auf ein "sicheres" Gehege bei den Giraffen, baut aber gleichzeitig WassergrĂ€ben bei den Menschenaffen ?
(16.11.2009, 12:13)
Ralf Sommerlad:   Ich sehe das wie Herr Mettler und unterstreiche seine Meinung hinsichtlich des Zaunverlaufs. Ungeachtet dessen halte ich nach wie vor eine Verkleinerung der Gruppe, auch in Ansehung der FlÀche der Innenstallungen, fĂƒÂŒr geboten.
(16.11.2009, 10:21)
Michael Mettler:   @Oliver: Glaube ich nicht. Vergiss nicht, dass sich außerhalb des temporĂ€ren Zaunes ein Trocken- bzw. ehemaliger Wassergraben mit gehegeseitig schrĂ€ger Böschung befand, dessen Grabensohle breit genug gewesen sein muss, damit eine hinabgestiegene Giraffe dort gehen konnte. Grabensohle, Böschung und Grabenkante zusammengerechnet ergeben nicht gerade wenig Breite, und die siehst du auf deinen Fotos nunmehr als Boden mit flachem GefĂ€lle.

Anbei ein Foto aus einem alten Frankfurter ZoofĂŒhrer, das gleich in mehrfacher Hinsicht dokumentarisch ist: 1. Massaigiraffen, 2. zwei Okapis als Mitbewohner, 3. Graben noch wassergefĂŒllt. Dort, wo sich der (aus Sicht des Tieres) linke Hinterfuß der vorderen Giraffe befindet, wĂŒrde ich den Verlauf des Zaunes einschĂ€tzen.
(14.11.2009, 23:36)
Oliver Jahn:   @Michael, dann wird mir einiges klarer. Ich gehe dann davon aus, dass man die Anlage lediglich fĂŒr die Umbauarbeiten noch einmal verkleinert hat.
(14.11.2009, 23:18)
Michael Mettler:   @Oliver: Deine aktuellen Bilder vermitteln zwar tatsĂ€chlich den Eindruck, als habe der Zaun die Anlage erheblich verkleinert, aber meiner Erinnerung nach befand sich der Zaun vorher unmittelbar hinter der betonierten Grabenkante. Das nebenstehende Bild vom Jahresbeginn zeigt das leider nicht ganz detailliert. Demnach wĂ€re durch das Aufstellen des Zaunes lediglich die Grabenkante als FlĂ€che entfallen. OPTISCH wirkte die Anlage aber tatsĂ€chlich sehr viel kleiner gegenĂŒber dem zaunlosen Normalzustand.

Ich nehme an, die regelmĂ€ĂŸigen "Einschnitte" in der Grabenkante auf deinen Fotos sind fĂŒr die neuen Zaunpfeiler gedacht, die scheinen mir nĂ€mlich nicht original zu sein.
(14.11.2009, 23:04)
Oliver Jahn:   Und hier noch mal von der anderen Seite.
(14.11.2009, 21:18)
Oliver Jahn:   Ich war heute in Frankfurt und habe mir die Baustelle mal vor Ort angesehen. Mir war gar nicht bewusst, wie sehr der neue Zaun die eigentliche Anlage eigentlich verkleinert hat. Nun sieht es so aus, als wĂŒrde sie tatsĂ€chlich bis an die Grabenkante erweitert werden, aber entscheidend wird ja sein, wo der neue Zaun gezogen wird.
Im Stall ĂŒbrigens wird das einzelne Gehege auf der rechten Seite (gegenĂŒber der alten OkapistĂ€lle) auch gerade neu gestaltet.
Hier mal noch zwei Bilder von der Baustelle.
(14.11.2009, 21:16)
Andreas Knebel:   BezĂŒglich der Überbelastung: Im Rahmen meines Artikels zum Thema Jahresberichte deutscher Zoos stelle ich fest, dass der Frankfurter Zoo sehr schnell geantwortet hat und so kooperativ war, wie man es von einem großen Zoo erwarten sollte...
(13.11.2009, 00:09)
Oliver Jahn:   @Ralf Sommerlad, da stimme ich Ihnen in allen Punkten zu. Und natĂŒrlich wird es solche "schwarzen Listen" nicht geben, denn sonst stĂŒnde ja gerade Holger auf dieser eben NICHT drauf!
Dennoch bin ich mir sicher, dass man auch in Frankfurt sehr wohl zwischen konstruktiver Kritik an der Sache und einer Permanentkritik an so ziemlich ALLEM, immer auch mal wieder verbunden mit einer Diskredition handelnder Personen sehr wohl zu unterscheiden weiß.

(12.11.2009, 10:07)
Ralf Sommerlad:   Ich fĂƒÂŒhle mich dem Frankfurter Zoo weiss Gott sehr verbunden. Kritik, die sich auf diverse sehr zweifelhafte Entscheidungen insbesondere des "Herrn aus Bern" bezog, aber vor allem als Kritik an einer weitgehend ignoranten Frankfurter Stadtregierung zu verstehen ist,halte ich fĂƒÂŒr nach wie vor nachvollziehbar. Die Installation des Zaunes an der Giraffenanlage, publikumswirksam als Folge einer jener seltsamen TV-Sendungen von Herrn Schildger inszeniert, ist eine dieser Entscheidungen. Und wenn nun die nahezu bankrotte Stadt Frankfurt - nur weil man Geld aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung schnell verbrennen muss wenn man es haben will - eine möglicherweise nicht ausreichend durchdachte Entscheidung trifft, dann darf man auch das kritisieren. Ich kann nicht so ganz verstehen, wenn man trotzdem Briefe nicht beantwortet und kann mir nicht vorstellen, dass es eine "schwarze Liste der SchĂƒÂŒling-User" gibt, deren Korrespondenz man ignorieren will. Stattdessen vermute ich eine ÃƓberlastung der Zooverwaltung, was Papierkrieg angeht: Mir ist aus leidvoller Erfhrung sehr wohl bekannt, dass Magistrat und Stadtverordnetenversammlung tagtÀglich zentnerweise Papier produzieren, welches von den stÀdtischen Ämtern ( als solches ist der Zoo zu verstehen) gelesen und bearbeitet werden will.
(12.11.2009, 09:22)
Michael Mettler:   @Hannes LĂŒke: Zu MĂŒnster habe ich etwas gefunden, aber in den dortigen Thread gestellt.
(12.11.2009, 00:29)
Michael Mettler:   Wie sind denn eigentlich die Pfosten des jetzigen Netzzaunes an der Frankfurter Anlage befestigt? Gibt es dort womöglich sogar entsprechende BodenhĂŒlsen, nur dass man den Zaun dauerhaft statt nur zur Eingewöhnung einsetzte?

@Hannes LĂŒke: Der MĂŒnsteraner Graben sieht mir so aus, als wenn er schlichtweg nachtrĂ€glich zum jetzigen Zustand verfĂŒllt wurde, also vorher ein tieferer U-Graben war.
(11.11.2009, 23:26)
Holger Wientjes:   @Olli: Der Brief war von August/September (?)letzten Jahres und war nicht unhöflich formuliert, wie ich hoffe. Bis dahin war, bis auf die Nebelpardergeschichte, nicht viel Kritik im Forum in Umlauf. Ich findÂŽs halt einfach nur schade, dass, wenn man sich fĂŒr einen seiner Lieblingszoos interessiert und man mal Kritik Ă€ussert (wird glaube ich auf der Hompepage sogar erwĂŒnscht), nicht mal auf die zweite Anfrage hin wenigstens eine kurze Antwort kommt !
(11.11.2009, 22:07)
Michael Mettler:   @IP66: Auch die schrĂ€g verlaufenden Frankfurter GrĂ€ben sind aus Beton, und die hannoverschen der 60er und 70er Jahre bestehen nicht etwa aus L- oder U-Fertigteilelementen wie spĂ€tere z.B. im Berliner Zoo. Der erste Graben dieses Profils in Hannover bestand aus zwei senkrechten HolzwĂ€nden und diente Testzwecken zur Ermittlung der optimalen Breite symbolischer Gehegebegrenzungen, das System wurde also durchaus nach tierhalterischen Gesichtspunkten entwickelt und nur als Nebenprodukt architektonisch eingebunden. Auch U-GrĂ€ben gab es bereits vorher (siehe z.B. Leipziger DickhĂ€uterhaus oder manche BĂ€ren- und Großkatzenfreianlage), allerdings als durch artspezifische Breite physisch unĂŒberwindbare Abgrenzung. Das hannoversche System sollte dagegen erstmals gleich an einer ganzen Reihe von Tierarten aufzeigen, dass sich die Gehegebewohner als Territoriumsinhaber fĂŒhlen und selbst dann in ihrem Gehege bleiben, wenn die Abgrenzung so schmal ist, dass sie es leicht verlassen könnten. Prinzipiell wĂ€re es zu diesem Zweck möglich gewesen, die GrĂ€ben noch schmaler zu bauen (m.W. sind sie 1,80 m breit), aber dann hĂ€tte eine hineingesprungene Antilope ab einer gewissen GrĂ¶ĂŸe oder ein Zebra Schwierigkeiten gehabt, sich ggfs. im Graben verletzungsfrei umzudrehen, um den Ausstieg zu erreichen. Die Entstehungsgeschichte dieses Grabenprinzips ist ĂŒbrigens in der Zooliteratur dokumentiert.
(11.11.2009, 21:45)
Hannes LĂŒke:   Mal Off-Topic.
hat den zufÀllig einer Bilder wie die Giraffenanalage im Allwetterzoo aussah? Es wurden ja Giraffen und Antilopen gemeinsamm gehalten, da wird es doch ohl eine andere Abgrenzung gegeben haben?
(11.11.2009, 21:35)
Thomas Schröder:   da war jemand schneller als ich... sehe ich zu 100 prozent wie oliver jahn!
(11.11.2009, 21:34)
Oliver Jahn:   Wenn ich hier lese, wie so ziemlich alles, was der Zoo Frankfurt ankĂŒndigt von einigen Mitgliedern dieses Forums sofort (zer)kritisiert wird, und wenn ich dann weiter unten in genau diesem Thread lese, wie die Qualifikation des „Herrn aus Greifswald“ immer wieder in Frage gestellt wird, und das stellenweise auch von Leuten, die selber auf diesem Gebiet ĂŒber keinerlei Qualifikation verfĂŒgen, dann empfinde ich es nicht als unhöflich, wenn Frankfurt auf Holgers Briefe nicht antwortet, sondern ich empfinde es als durchaus nachvollziehbar und völlig verstĂ€ndlich, obwohl es leider mit Holger jemanden getroffen hat, der sich daran gar nicht beteiligt hat.
Schließlich hat man auch in Frankfurt Internet und der ein oder andere dort wird sogar im SchĂŒling-Forum lesen.
(11.11.2009, 21:13)
IP66:   Ich finde es schwer, daß U-Profil der GrĂ€ben allein mit tierhalterischen Gesichtspunkten zu begrĂŒnden - durch die Herstellung aus Beton und die winklige Umgrenzung der Anlagen bekommt das Ganze auch jenseits der zoologischen Anforderungen einen anderen Wert.
Allerdings kann man das Profil der GrĂ€ben des frankfurter Typs bis in die Zwischenkriegszeit zurĂŒckverfolgen, und zwar zu den Elefantenfreianlagen dort oder auch in Berlin, die im Rahmen der Entwicklung zum Massenzoo entstanden. Es mag dabei auch um Raumgewinnung gegangen sind, doch zumindest Herr Heck in Berlin bemerkte auch, daß durch die neuen Anlagen die Elefantenpagode in Berlin in ganz neuer Weise zur Geltung komme. Das wĂŒrde ich wegen der auf die Gitter bezogenen Architektur zwar so nicht ohne Widerspruch unterschreiben, doch zeigt die Aussage, daß mit den Freianlagen dieses Grabenprofils das Verlangen nach einem freien und weiten Blick verbunden war, das in Frankfurt dann im Kontext des Giraffenhauses in einer neuen Weise adaptiert wird.
(11.11.2009, 19:05)
Michael Mettler:   @Ralf Sommerlad: Im Vergleich zu den hannoverschen sind die Frankfurter GiraffenstĂ€lle wahre Hallen, und auch in Hannover drĂ€ngten sich zeitweise bis zu 7 Tiere in 3 Boxen... (Nicht, dass jemand glaubt, ich fĂ€nde in meinem Heimatzoo alles besser!) Zu den zeitweiligen Giraffen-Mitbewohnern in Frankfurt wĂ€ren noch (aus der Anfangszeit der Anlage) Elenantilopen und Thomsongazellen hinzuzufĂŒgen sowie aus spĂ€teren Zeiten Klippspringer. Bin mir auch von Fotos her ziemlich sicher, dass zeitweise nicht nur ein Okapibulle, sondern ein Paar auf der Anlage stand. Da die anderen Freianlagen des Hauses das gleiche Grabenprinzip nutz(t)en und m.W. auch der Graben am Zebrahaus entsprechend gestaltet ist, könnte man noch einige weitere Tierarten in die Unfallstatistik einbeziehen.

@IP66: Das hannoversche Trockengrabensystem unterschied bzw. unterscheidet sich in vielen Gehegen noch heute dahingehend vom noch bestehenden Frankfurter, dass die Grabenwand gehegeseitig senkrecht steht (U-Profil). Dadurch entsteht ganz zwangslĂ€ufig ein "architektonischerer" Eindruck als beim naturĂ€hnlicheren Böschungsprinzip. Genau dieses aber wurde von den Herren Ruhe und Dittrich vermieden, damit die Tiere den Graben eben nicht als Aufenthaltsort, sondern als Grenze sahen (ĂŒbrigens etwas, worauf auch Hediger großen Wert legte) - und zwar als symbolische Grenze, denn sie sind ja körperlich grĂ¶ĂŸtenteils in der Lage, einen solchen Graben problemlos zu ĂŒberwinden. Und ja, natĂŒrlich gehörten die Pfostenlöcher zum Konzept, denn sie wurden bereits beim Bau der Anlagen mit angelegt und nicht etwa als Nachbesserungsmaßnahme.
(11.11.2009, 15:41)
IP66:   Ich halte es schon fĂŒr kritisirenswert, wenn eine Zooleitung es nicht fĂŒr nötig hĂ€lt, auf fundierte und mehrfache Anfragen wie von Halger Wietjes nicht zu antworten. Wenn es sich bei dem Zoo um eine mit öffentlichen Mitteln unterhaltene Einrichtung handelt, wĂŒrde ich ein solches Verhalten sogar als "nicht akzeptabel" bezeichnen wollen und um so mehr geneigt sein, Pressemeldungen zwischen den Zeilen zu lesen und kritisch zu hinterfragen.
In Sachen Giraffengraben halte ich fĂŒr wichtig, ob der Zaun tatsĂ€chlich bis an die Besucherwegkante vorgezogen werden soll oder ob die angekĂŒndigte VergrĂ¶ĂŸerung lediglich die RĂŒcknahme der von Herrn Schildger angeordneten Verkleinerung betrifft.
Die von Michael Mettler fĂŒr Hannover angefĂŒhrten Anlagen wĂŒrde ich als eine zweite Entwicklungsstufe des Freigehegetypus sehen. Die Giraffenanlage in Frankfurt wollte, Ă€hnlich wie die Sitatunga-Anlage in Köln, zunĂ€chst einmal eine Einbettung der Huftiere in eine Zoolandschaft erreichen und ließ deshalb den Graben hinter einer Zierrasenkante verschwinden. Gerade in Frankfurt bot sich so die Möglichkeit, das GehegegefĂŒge zwischen Stelzvogelwiese und Hirschhaus vermittels des Giraffengeheges zu weiten und neben der skulpturenhaften Inszenierung der Tiere im Haus diese in einer anderen, parkbezogenen Form zu prĂ€sentieren.
Die meisten hannoveraner Gehege wollten insofern etwas anderes, als sie die GrĂ€ben eher als Architekturbestandteil verstanden und dadurch die ausgestellten Tiere eher rahmten. Besonders bezeichnend fand ich seinerzeit die Zone, in der die Stelzvogelwiese auf die Gemeinschaftsanlage mit den Zebras stieß, wo tatsĂ€chlich der Graben eine Ă€ußerst auffĂ€llige Grenze markierte. Ich denke, daß auch die in dieses Bild integrierten "Pfostenlöcher" fĂŒr den temporĂ€r zu errichtenden Zaun zum Konzept gehörte, nicht nur als Arbeitserleichterung, sondern auch als Zeichen dafĂŒr, daß man in dieser modernen Tierhaltung an alles gedacht hatte. Einen solch' hohen Wert der Haltungstechnik stellt man in Frankfurt deutlich weniger fest, was ich einerseits auf die etwas frĂŒhere Entstehungszeit der Anlagen, andererseits auf ein traditionelleres ZooverstĂ€ndnis zurĂŒckfĂŒhren wĂŒrde.
(11.11.2009, 10:49)
Ralf Sommerlad:   Oje, Herr Mettler, so einfach ( und so billig) gehts hier in Frankfurt niemals ab.Und meine Vermutung, dass da irgendwer gern das Rad neu erfinden wĂƒÂŒrde, drÀngt sich mir immer stÀrker auf.In der Tat hatten wir auf der Anlage, soweit ich mich erinnere, zeitweise einen Okapi-Bullen ( Kiwu?), Gerenuks, aber immer Giraffen und es gab nicht einen einzigen ernst zu nehmenden Unfall in 50 Jahren. Sicherlich habe auch ich nichts dadagen, die Anlage zu vergrössern, noch weniger hÀtte ich allerdings gegen eine Verkleinerung der Giraffenherde. Besonders die InnenstÀlle sind fĂƒÂŒr eine solche Zahl in keiner Weise geeignet und deutlich zu klein.
(11.11.2009, 10:44)
Michael Mettler:   Entlang der Grabenkanten der hannoverschen Huftieranlagen sind in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden EinsteckhĂŒlsen in den Boden eingelassen, die im Normalzustand mit Abdeckkappen versehen sind (siehe Pfeile). Die Pfosten des Eingewöhnungszaunes können also mit wenig Aufwand jederzeit stabil verankert werden. FĂŒr schlecht springende Arten wie Giraffen, Rinder oder Großkamele vermittelt(e) der Zaun eine deutlich erkennbare, schwer zu ĂŒberwindende Grenze (auch wenn er einem massiven Ansturm wahrscheinlich nicht standhalten wĂŒrde) und gemahnt sie zur vorsichtigen AnnĂ€herung und Untersuchung des Hindernisses, wobei dann auch gleich der hinterliegende Graben erkundet wird. So gut wie jede Antilopenart wĂ€re dagegen problemlos in der Lage, den Zaun je nach KörpergrĂ¶ĂŸe und arttypischem Bewegungsablauf zu ĂŒberspringen, zu unterlaufen oder gar durch die BalkenabstĂ€nde zu springen. Dennoch funktioniert er auch hier wegen seiner optischen PrĂ€senz als psychologische Grenze, quasi als zur Vorsicht gemahnendes "Stoppschild".

Am Rande sei noch erwĂ€hnt, dass die Konstruktion aus BodenhĂŒlse und temporĂ€rem Holzgatter auch in den frĂŒheren, nicht grabenbegrenzten Hirschgehegen Einsatz fand, um zur Brunftzeit ringsherum an der UmzĂ€unung entlang verlaufende "FluchtgĂ€nge" mit schmalen DurchschlĂŒpfen fĂŒr die HirschkĂŒhe zu errichten, die nach der Brunft mit genauso wenig Aufwand wieder demontiert werden konnten. Der Zoo konnte dadurch auf das andernorts notwendige AbsĂ€gen der Geweihe verzichten. Der Besucher hatte dann zwar zeitweise ein Holzgatter im Blickfeld, wurde dafĂŒr aber durch den Anblick eines Hirsches in vollem Geweihschmuck "entschĂ€digt".
(11.11.2009, 10:06)
Michael Mettler:   Mir geht es ĂŒbrigens nicht darum, den Zoo Frankfurt und die dort handelnden Personen zu diskreditieren; meine verwunderte Reaktion wĂ€re die gleiche, wenn mit der gleichen BegrĂŒndung eine lĂ€nger bestehende Anlage in z.B. Berlin, MĂŒnchen oder Hannover als dringend umbaubedĂŒrftig bezeichnet werden wĂŒrde. Und die Verwunderung rĂŒhrt halt einfach daher, dass ich aus meinem Heimatzoo eine Methode zur weitestgehenden Vermeidung solcher GrabenstĂŒrze gewohnt bin, die hier seit Anfang der 60er Jahre mit Huftieren unterschiedlichster Art erfolgreich praktiziert wird. In diesem Zeitraum wurden etliche Hundert Tiere - Nachzuchten wie NeuzugĂ€nge und Tiere, die von einem Gehege in ein anderes umgesetzt wurden - an Trocken- wie auch WassergrĂ€ben gewöhnt (wenn die Zahl nicht sogar lĂ€ngst vierstellig ist - immerhin fĂ€llt in den Zeitraum auch noch ein Jahrzehnt der TierhandelstĂ€tigkeit von Fa. Ruhe).

Um die Geschichte mal zu illustrieren, weil sie vielleicht nicht jedem gelÀufig ist: Das nebenstehende Foto zeigt die aktuelle hannoversche Giraffenanlage mit dem temporÀren Eingewöhnungszaun. Dieser verlÀuft entlang jeglicher Grabenabgrenzung, ob Wassergraben (= Sambesi-Ufer) oder Trockengraben (Begrenzung in Richtung Löwenanlage, Besucherweg und Show-Arena). Nach vollzogener Eingewöhnung (meistens wohl nur wenige Wochen nötig) wird der Zaun wieder entfernt.


(11.11.2009, 09:41)
Michael Mettler:   @Oliver: Dann frage ich mich nach der Aussage des Tierarztes aber erst recht, warum man nicht lĂ€ngst erfolgreiche Methoden zur Vermeidung dieses Problems aus anderen Zoos ĂŒbernommen hat, denn das beschriebene Verhalten ist weder auf Frankfurt noch auf Giraffen beschrĂ€nkt, noch nicht mal auf Jungtiere; auch NeuzugĂ€nge aus anderen Zoos mĂŒssen örtliche Abgrenzungen erst mal kennen lernen und geraten ohne vorĂŒbergehende (!) Sicherung schnell in einen Graben. Nach vollzogener Eingewöhnung ist dann das provisorische Gatter im Regelfall ĂŒberflĂŒssig, auch wenn sich UnfĂ€lle wie bei jeder Art einer Absperrung nie hundertprozentig vermeiden lassen.

Antwerpen hat einen Wassergraben und gehegeseitig einen kniehohen E-Zaun. Ein Jungtier, das zum ersten Mal die Außenanlage betritt, hat aber auch keine Erfahrung mit E-DrĂ€hten und der Durchsichtigkeit dieser Abschreckungsmaßnahme, kann also theoretisch im Spiellauf auch an einer solchen Absperrung verunglĂŒcken. Die im gesamten Antwerpener Graben tĂ€tigen WasserfontĂ€nen könnten allerdings eine psychologische Bremswirkung verursachen - gut sichtbares Fremdartiges wird eingehender und vorsichtiger untersucht. Nun hat sich das Thema Jungtiere allerdings in Antwerpen erledigt, da in dieser Anlage nicht mehr gezĂŒchtet wird...

Vielleicht musste man eine "Gefahr" durch den Graben in Frankfurt auch nur bemĂŒhen, weil auf diese Weise die GehegevergrĂ¶ĂŸerung als Schadenvermeidungsmaßnahme gebucht werden kann...?
(11.11.2009, 00:22)
Oliver Jahn:   @Michael, ich lese das anders. Wenn von einer Baumaßnahme geschrieben wird, die einen temporĂ€ren Zustand beseitigt, den es seit 2007 gibt, dann ist das (wenn man will) durchaus als RĂŒckversetzung verstehbar. Und gerade du weißt doch sicher am besten, was werbewirksamer ist fĂŒr einen Zoo, etwas NEUES anzukĂŒndigen, oder dem geneigten Besucher mitzuteilen, wir machen es wieder so wie frĂŒher. ;-)
Und ich stelle mir insbesondere die Gehegeabgrenzung so vor, wie derzeit in Antwerpen, und dann ist es eine Neuerung.
Was aber deine Kritik angeht, so kann ich bezgl. der GefĂ€hrlichkeit das ganze nicht einschĂ€tzen, da habe ich zu wenig Kenntnisse, vertraue aber erst mal dem Fachpersonal vor Ort. Denn in diesem Zusammenhang fĂ€llt mir ein Beitrag im Fernsehen ein, in dem der Frankfurter Zootierarzt im Interview war. Da erzĂ€hlte er: Wir haben in Frankfurt regelmĂ€ĂŸig Probleme, wenn wir unsere Jungtiere das erste mal auf die Außenanlage lassen, weil sie dann völlig ĂŒberdreht loslaufen und springen und dabei nicht selten im Graben landen. In wie weit sie dabei dann auch tatsĂ€chlich Schaden genommen haben, das hat er natĂŒrlich nicht gesagt.
(10.11.2009, 23:05)
Michael Mettler:   @Oliver: Die Pressemitteilung schildert eine Baumaßnahme und somit eine Neuerung, denn von einer RĂŒckversetzung in einen vorherigen Zustand - nĂ€mlich freier Sicht fĂŒr den Zoobesucher, die allerdings im Originalzustand NOCH freier war - ist dort nicht die Rede. Und zumindest meine Kritik entzĂŒndet sich hauptsĂ€chlich daran, dass der Graben "rĂŒckwirkend" zu einer Gefahrenquelle erklĂ€rt wird, obwohl an ihm ĂŒber 50 Jahre lang keine Giraffe (und meines Wissens auch kein anderes Huftier der Arten, die dort zwischenzeitlich als Gehegepartner gehalten wurden) zu Schaden gekommen ist. Wenn eine beabsichtigte GehegevergrĂ¶ĂŸerung nur dadurch machbar ist, dass man auf den Graben verzichtet, könnte man das doch genau so mitteilen und umsetzen, ohne ein jahrzehntelanges Gefahrenszenario heraufbeschwören zu mĂŒssen.
(10.11.2009, 22:10)
Oliver Jahn:   Michael, davon lese ich nichts in dem Artikel. Im Gegenteil, es wird sogar darauf hingewiesen, dass der jetzige Zaun temporĂ€r seit 2007 dort steht. Und er behindert die Sicht. Und das wird jetzt geĂ€ndert. Von Neuerung kann ich da nichts finden.
(10.11.2009, 21:20)
Michael Mettler:   Oliver, gegen mehr Platz fĂŒr die Giraffen hat hier bestimmt niemand etwas. Aber freien Blick auf die Tiere gewissermaßen als Neuerung zu verkaufen, obwohl es diese Möglichkeit schon vor dem Bau des Zaunes an gleicher Stelle ein halbes Jahrhundert lang gab, ist ein wenig merkwĂŒrdig. Das ist so, als wĂŒrde man das zugehörige Haus einige Zeit fĂŒr Besucher sperren und die Wiederöffnung als Neuentwicklung feiern.
(10.11.2009, 21:13)
Oliver Jahn:   Ich lese zum dritten mal den Satz:
"Unsere Giraffen sollen mehr Platz auf ihrer Außenanlage und unsere Zoobesucher einen freien Blick auf unsere Giraffenherde erhalten."
Und ganz ehrlich, ich kann es drehen und wenden wie ich will, an beiden Aussagen kann ich ĂŒberhaupt nichts kritikwĂŒrdiges finden.
Im Gegenteil, mehr Platz fĂŒr die Tiere begrĂŒĂŸe ich. Und nach dem letzten Zaun freu ich mich auch darauf, in FFM die Giraffen wieder besser sehen zu können.
(10.11.2009, 19:51)
Michael Mettler:   @Ralf Sommerlad: Projiziert man die bei den Giraffen angestrebte "absolute Sicherheit" auf den Menschenaffengraben, dann bietet dieser trotzdem ein höheres Risiko. E-Draht ist kein wirkliches Hindernis - siehe MĂŒnchen, wo der Schimpansenmann ĂŒber den Draht hinweg ins Wasser gesprungen ist. Menschenkinder können in wenige Zentimeter tiefem Wasser ertrinken, wenn sie mit dem Gesicht voran hineinfallen und vor Schreck tief inhalieren - falls Menschenaffen uns auch in dieser Hinsicht Ă€hnlich sein sollten....

Nur ist ja das Kuriosum, dass der Frankfurter Giraffengraben ĂŒber 50 Jahre und mehrere Zoodirektoren "brauchte", um endlich seine wahre GefĂ€hrlichkeit zu zeigen (Ironie).
(10.11.2009, 16:57)
Ralf Sommerlad:   Auch hier stimme ich zu, Herr Mettler - auch wenn die Konzeption de Wassergrabens mit E-Zaun und Flachwasserzonen sich sehr von der damaligen Grabenkonstruktion unterscheidet.ÃƓbrigens wĂƒÂŒsste ich jetzt nichts von grossem Tohuwabohu in Verbindung mit dem Giraffenkalb,erinnere mich aber sehr wohl an möglichst medienwirksamen Aktionismus durch Prof. S.
(10.11.2009, 16:39)
Holger Wientjes:   Ich fĂŒrchte, man bekommt auch (ÂŽmal wieder) keine Antwort auf all die Fragen, wenn man direkt in Frankfurt nachfragt ! Ich habe das jetzt zweimal versucht, auch bezĂŒglich der Nebelparderabgabe, und es kam nichts... ! Spricht nicht dafĂŒr, dass dort im Moment weiss was man tut oder man bekommt soviele Anfragen bezĂŒglich irgendwelcher "Niekisch-PlĂ€ne", dass man keine Lust hat die zu beantworten. Aber auf einen dreiseitigen Brief nicht wenigstens kurz zu antworten finde ich schon etwas unverschĂ€mt !
(10.11.2009, 16:39)
Michael Mettler:   P.S. Das sollte ĂŒbrigens keine Generalschelte zur Menschenaffenhaltung hinter WassergrĂ€ben sein. Angesichts der Gesamtzahl von Menschenaffen, die in Zoos hinter Wasser gehalten werden und wurden, dĂŒrfte die Unfallrate im Vergleich zu anderen "BegrenzungsunfĂ€llen" (Huftiere/ZĂ€une, Vögel/Glasscheiben usw.) einen sehr geringen Prozentsatz ausmachen - nur erzeugen die Opfer hier sehr viel höheres Publikums- und damit auch Medieninteresse. Die Quote der GiraffenunfĂ€lle an TrockengrĂ€ben wĂŒrde ich aber fĂŒr noch niedriger halten.
(10.11.2009, 16:05)
Michael Mettler:   Besonders bizarr ist in meinen Augen, dass andernorts im selben Zoo gerade erst eine Gehegebegrenzung neu errichtet wurde, die - betrachtet man die Frankfurter Zoogeschichte - statistisch gesehen erheblich mehr Risiko fĂŒr die Gehegebewohner bietet als der Giraffengraben. Schließlich war es Frankfurt, wo in einem Wassergraben einst vier Menschenaffen ertranken.

Bliebe eine Frage: War der Zoo eigentlich unter öffentlichen Druck geraten, nachdem der Unfall mit dem Giraffenkalb passierte und via Reality-TV in die Wohnzimmer flimmerte?
(10.11.2009, 15:47)
Ralf Sommerlad:   Ich könnte mir jedenfalls denken, dass eine ganze Menge Foristen und Zoo-Profis in Kenntnis der damaligen Gegebenheiten angesichts der Planungen allenfalls verstÀndnislos den Kopf schĂƒÂŒtteln. Herr Schildger hat es tatsÀchlich noch fertiggebracht, auch nach seinem Ausscheiden eine Menge öffentlichen Geldes zu verbrennen, nicht zu fassen...
(10.11.2009, 15:16)
Michael Mettler:   Auf jeden Fall wĂ€re es erheblich preiswerter, in einen ebenso stabilen wie mobilen Eingewöhnungszaun zu investieren als gleich Tiefbauarbeiten zu machen. Ist es ĂŒbrigens beim ZuschĂŒtten eines Grabens nicht egal, aus welchem Untergrund die Anlage besteht...?

Wenn mit "offener Zaunkonstruktion" gemeint ist, dass sie fĂŒr die Besucher möglichst "durchsichtig" ist, dann gilt das umgekehrt logischerweise auch fĂŒr die Giraffen und wĂŒrde m.E. bedeuten, dass sie im Aufregungsfall möglicherweise nicht als Hindernis wahrgenommen bzw. fĂŒr leicht zu "durchstoßen" gehalten wird. Ob das nun wirklich weniger unfalltrĂ€chtig ist? Bin gespannt.
(10.11.2009, 13:29)
Ralf Sommerlad:   Herr Mettler hat völlig Recht!
Die vom Interimszoodirektor aus Bern veranlasste, abenteuerliche Konstruktion entfernen, die Zahl der in Frankfurt gepflegten Giraffen reduzieren, das wĂƒÂŒrde schon reichen.Ich weiss nicht, "offene Zaunkonstruktion" lÀsst mich Schlimmes befĂƒÂŒrchten...
(10.11.2009, 12:31)
Sacha:   Ist es nicht so, dass in MĂŒnchen die Giraffen schon jahrzehntelang auf einer Anlage mit minimalem Trockengraben leben, ohne dass es DADURCH zu - wenn ĂŒberhaupt - nennenswerten UnfĂ€llen kam?
(10.11.2009, 11:04)
IP66:   Wenn ich es recht in Erinnerung habe, war der Graben fĂŒr die Giraffen sogar begehbar - dann wĂŒrde eine VergrĂ¶ĂŸerung der Anlage lediglich den Zustand der 50er Jahre wiederherstellen und die durch den Zaun bewirkte Verkleinerung rĂŒckgĂ€ngig machen.
Auch mir sind jenseits der beiden von Herrn Mettler angefĂŒhrten FĂ€lle, keine durch TrockengrĂ€ben verursachten GiraffenunfĂ€lle bekannt - doch vielleicht kennt ja eines der Forumsmitglieder die Studien, auf die sich Herr Niekisch in der Pressemeldung beszieht.
Ich fĂŒrchte zudem, daß eine "offene Zaunkonstruktion" nicht jene fĂŒr das dicht bebaute GelĂ€nde so wichtige Offenheit erzeugt, durch den der Trockengraben bei den Giraffen und seinerzeit auch bei den Wölfen die Zoolandschaft bereicherte.
(10.11.2009, 10:47)
Michael Mettler:   Na, dann drĂŒcke ich doch mal fest die Daumen, dass keine junge Giraffe in die Seile geraten wird... Was ist eigentlich eine "offene Zaunkonstruktion"? Sowas wie eine gerade Kurve?

WĂ€re mal interessant, wie die Unfallstatistik von Giraffen an TrockengrĂ€ben aussieht. Neben dem Frankfurter Fall, bei dem das Jungtier meiner Erinnerung nach nicht mal zu Schaden kam, ist mir aus etlichen Jahresberichten verschiedener deutscher Zoos aus dem Stegreif nur der (tödliche?) Unfall eines ausgewachsenen Zuchtbullen in MĂŒnster vor etlichen Jahren im Hinterkopf, wo der Graben danach zwar "entschĂ€rft" wurde, aber bis heute ohne wie auch immer gearteten Schutzzaun auskommt. Aus Hannover ist mir kein Grabensturz aus nacheinander zwei trockengrabenumgrenzten Freianlagen in Erinnerung, weder aus den von 1972 bis 1993 veröffentlichten Jahresberichten noch aus Pressemeldungen oder auch nur vom Hörensagen aus der Zeit danach, und in diesem Zeitraum hatten immerhin ĂŒber 40 GiraffenkĂ€lber Erstkontakt mit der Absperrung. Allerdings verhindert hier auch ein provisorischer Balkenzaun StĂŒrze, bis sich Jungtiere (oder auch andere Neuankömmlinge) an den Graben gewöhnt haben, nicht nur ein labiles Flatterband.

Der Frankfurter Graben war ĂŒbrigens gar nicht von Eröffnung der Anlage an ein Trockengraben, sondern ursprĂŒnglich ein Wassergraben (der möglicherweise nur im Winter trockengelegt wurde).
(10.11.2009, 10:04)
Zoo Frankfurt:   Mehr Platz fĂŒr unsere Giraffen
Außenanlage fĂŒr Giraffen wird erweitert

Seit letzter Woche wird an der Giraffen-Außenanlage krĂ€ftig gebaut. „Mit den Bauarbeiten verfolgen wir zwei Ziele“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „Unsere Giraffen sollen mehr Platz auf ihrer Außenanlage und unsere Zoobesucher einen freien Blick auf unsere Giraffenherde erhalten.“

Im Jahr 2007 musste ein temporĂ€rer Schutzzaun rund um die Giraffen-Außenanlage aufgestellt werden, der die Jungtiere vor einem Sturz in den Trockengraben bewahren sollte. „Der 1953 zusammen mit dem Bau des Giraffenhauses angelegte Trockengraben ist nach heutigen Erkenntnissen eigentlich schon immer eine Gefahrenquelle fĂŒr unseren Giraffen-Nachwuchs gewesen“, erklĂ€rt Niekisch. Seit 1993 werden im Zoo Frankfurt erfolgreich Netzgiraffen gezĂŒchtet. Ihr erster Gang auf die Außenanlage barg immer die Gefahr eines Sturzes in den Trockengraben. „Die Umbaumaßnahmen sind deshalb dringend erforderlich“, sagt Niekisch.

Bei den Bauarbeiten wird der Trockengraben zugeschĂŒttet. Der dadurch gewonnene Platz von ca. 292 qm wird der Giraffen-Außenanlage zugeschlagen. Die Anlage wird dann insgesamt 1.617 qm umfassen. Anstelle des relativ blickundurchlĂ€ssigen Schutzzaunes wird eine offene Zaunkonstruktion aus Seilen die Anlage schĂŒtzen und einen freien Blick auf unsere stattliche Herde ermöglichen.

Die Dauer der Bauarbeiten ist schwer abzuschĂ€tzen, denn der Untergrund der alten Giraffen-Außenanlage besteht aus Bauschutt aus dem zweiten Weltkrieg. Die Umgestaltung wird somit zu einem kleinen Abenteuer, soll aber, wenn alles nach Plan lĂ€uft, im Dezember abgeschlossen sein.

„Der Zoo Frankfurt ist stolz auf seine Giraffenzucht. In den letzten Jahren wurde jedes Jahr mindestens ein Jungtier geboren – dank unserer harmonischen adulten Gruppe“, freut sich Niekisch. „Derzeit besteht unsere Herde aus sieben Tieren.“ Der Zoo Frankfurt beteiligt sich am EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramm EEP fĂŒr Netzgiraffen. Jugendliche Giraffen werden deshalb regelmĂ€ĂŸig in andere Zoos abgegeben, um so zur Arterhaltung beizutragen.
(10.11.2009, 09:13)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:

Vortrag
Schutz der Saiga in Kasachstan –
vom Arten- zum Ökosystemschutz

Einst zogen Millionen von Saiga-Antilopen durch die europĂ€ischen und asiatischen Steppen. Heute sind die scheuen und mit ihrer rĂŒsselförmigen Nase etwas merkwĂŒrdig anmutenden Steppenbewohner so selten geworden, dass sie in der internationalen Roten Liste in der Kategorie „vom Aussterben bedroht“ gefĂŒhrt werden. Ursache fĂŒr den dramatischen Schwund ist vor allem die Wilderei. Nach dem Zusammenbruch der subventionierten Landwirtschaft Kasachstans diente das Fleisch der Saigas der mittellosen Landbevölkerung als Nahrungsmittel und die Hörner wurden nach China verkauft, wo sie in der Traditionellen Medizin verwendet werden. Mit dem Verschwinden der Saigas setzte aber auch eine großrĂ€umige VerĂ€nderung der Steppen ein. Inzwischen eröffnet die Landflucht der Bevölkerung ganz neue Perspektiven. Mit der Einrichtung großer Schutzgebiete und der BekĂ€mpfung der Wilderei, können Steppengebiete renaturiert und große zentralasiatische Wildnisgebiete gerettet werden. Dazu haben sich in einer außergewöhnlichen Konstellation Naturschutzorganisationen mit der kasachischen Regierung zusammengeschlossen. Wie Schutzgebiete von BundeslandgrĂ¶ĂŸe geplant werden, wie endlose Ebenen, die im Sommer brĂŒtend heiß und im Winter bitterkalt sind, ĂŒberwacht werden und wie man den rĂ€tselhaften WanderzĂŒgen der Saiga-Herden auf die Spur kommt, darĂŒber berichten, zurĂŒck aus Kasachstan, Wolfgang Fremuth, Referatsleiter der ZGF fĂŒr Europa und Dr. Christina Geiger, TierĂ€rztin des Zoos Frankfurt.

Dr. Christina Geiger, Zoo Frankfurt und Wolfgang Fremuth, ZGF

Schutz der Saiga in Kasachstan –
vom Arten- zum Ökosystemschutz

Wann: Mittwoch, 4. November 2009
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr, Eintritt frei
(27.10.2009, 14:25)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:

KĂŒrbiswerkstatt im Zoo

Große KĂŒrbisschnitz-Aktion
SonderfĂŒtterung: KĂŒrbisse fĂŒr die Flusspferde, um 12.00 und 14.00 Uhr

31. Oktober 2009
10.00 – 16.00 Uhr
Affenanlagen

An Halloween stehen KĂŒrbisse ganz hoch im Kurs. Deshalb bietet der Zoo Frankfurt am 31. Oktober eine ganz besondere KĂŒrbiswerkstatt in den Affenanlagen an: Große und kleine KĂŒrbisliebhaber können ihren ganz persönlichen Halloween-KĂŒrbis schnitzen, wĂ€hrend sich die Flusspferde im nahen Nashornhaus schon das Maul lecken. Denn die lieben Riesen werden nicht leer ausgehen, um 12.00 und um 14.00 Uhr finden SonderfĂŒtterungen statt. Petra und Maikel werden an diesem Tag sicherlich kĂŒrbissatt.
Eure geschnitzten Kunstwerke könnt ihr natĂŒrlich mit nach Hause nehmen und euch vorher noch gruselig schminken lassen.

Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 4,- €, Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt
(27.10.2009, 14:21)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis:

Abendöffnung des Exotariums

Von Oktober 2009 bis MÀrz 2010 ist das Exotarium jeden Freitag durchgehend bis 21.00 Uhr geöffnet.

Datum: 30. Oktober 2009

Treffpunkt: Reptilienhalle (1. Stock)

Uhrzeit:
19.15 Uhr: Tropengewitter bei den Krokodilen

19.30 Uhr: FĂŒhrung von Tierpfleger Frank Jantoß

Thema der FĂŒhrung:
Traumberuf Tierpfleger?
Aus dem Leben eines Tierpflegers

Wie wird man Tierpfleger und was kann man in diesem Beruf erwarten. Tierpfleger Frank Jantoß erlĂ€utert Grundlagen und Feinheiten dieses Berufes und gibt auch einen Einblick in den tĂ€glichen Arbeitsablauf eines Reptilienpflegers im Exotarium.

Der Eintritt kostet 6,- Euro fĂŒr Erwachsene und 3,- Euro fĂŒr Kinder (Feierabendtarif).
(27.10.2009, 14:18)
Zoo Frankfurt:   Geierschutz in Europa – Bartgeier im Aufwind

Bartgeier sind majestĂ€tische Vögel. Mit fast drei Metern FlĂŒgelspannweite gehören sie zu den weltweit grĂ¶ĂŸten flugfĂ€higen Vögeln. Und sie warten mit kuriosen Eigenarten auf: Sie schminken sich, betreiben Knochenschmieden und brĂŒten mitten im Winter. Als vermeintlicher LĂ€mmerrĂ€uber vom Menschen erbarmungslos verfolgt , waren sie mehr als hundert Jahre lang aus dem gesamten Alpenraum verschwunden.

Vor mehr als 30 Jahren begann eines der grĂ¶ĂŸten und erfolgreichsten Wiederansiedlungsprojekte in der Geschichte des Naturschutzes. Das Ziel, eine lebensfĂ€hige Population in den Alpen wiederaufzubauen scheint heute erreicht, doch es gibt neue Herausforderungen.

Dr. Hans Frey, einer der „VĂ€ter des Projektes“ und Leiter des „Richard-Faust-Bartgeier-Zuchtzentrum“ in Haringssee (Österreich), berichtet von dieser großen Erfolgsstory.

Wann: Mittwoch, 7. Oktober 2009
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr
Eintritt frei

(02.10.2009, 10:58)
Zoo Frankfurt:   Dreamrun 2009
Der lĂ€ngste Staffellauf der Welt Benefizlauf fĂŒr behinderte und chronisch kranke Kinder startet am Frankfurter Zoo.

Freitag, 2. Oktober, 9.30 Uhr
Haupteingang Zoo Frankfurter

Großes haben sie sich vorgenommen, die "Diergaarde Blijlopers" des Rotterdamer Zoos. Sie wollen in das Guinness Buch der Rekorde, als das Team, das den lĂ€ngsten Staffellauf der Welt absolviert hat. Bereits zum zwölften Mal organisieren Tierpfleger des "Diergaarde Blijdorp" in Rotterdam einen solchen Benefizlauf. Erstmals formierte sich die Gruppe 1999, damals wurden Gelder zur Finanzierung der "Dreamnight at the zoo" benötigt, einer Initiative, die ebenfalls von den Mitarbeitern des Rotterdamer Zoos ausging und kranken und behinderten Kindern einmal im Jahr exklusiv die Tore zu mittlerweile mehr als 200 Zoos weltweit öffnet. Die Aktion war ein Erfolg und getreu dem Motto "Never change a winning team" hat die Gruppe seitdem 12 LĂ€ufe mit immer ehrgeizigeren Routen und immer erfreulicheren Ergebnissen absolviert. LĂ€ngst lĂ€uft man nicht mehr nur fĂŒr die Dreamnight. Im letzten Jahr erhielten als Ergebnis des Laufes drei unterschiedliche Initiativen zur UnterstĂŒtzung chronisch kranker und behinderter Kinder insgesamt 34.000 Euro. HauptsĂ€chlich setzt man auf die Gewinnung von Sponsoren, aber auch kleinere Einzelspenden sind willkommen. Jeder Cent fließt hierbei in die jeweils unterstĂŒtzten Stiftungen. Das Dreamrun-Team nimmt alle Kosten des Staffellaufes auf sich.

In diesem Jahr hat man sich noch grĂ¶ĂŸere Ziele gesetzt als 2008: 50.000 Euro will man sammeln. UnterstĂŒtzt werden sollen in diesem Jahr die "Freunde des Sophia Kinderkrankenhauses", die Unterricht und Entspannung der kleinen Patienten sowie Forschungen unterstĂŒtzen, die Stiftung Sam, ein interaktives Programm mit Delphinen fĂŒr behinderte Kinder, und die "Dreamnight at the zoo".
Los geht es am Freitag, 2. Oktober, am Haupteingang des Frankfurter Zoos. 18 LĂ€ufer, 6 Radfahrer und begleitende Wagen werden um 9.30 Uhr zum dreitĂ€gigen Lauf ĂŒber Mainz, Koblenz, Bonn, Köln, DĂŒsseldorf, Spijk, Lobith und Arnhem bis zum Endpunkt am Rotterdamer Tiergarten Blijdorp starten. Insgesamt 580 Kilometer wird man am 4. Oktober fĂŒr den guten Zweck zurĂŒckgelegt haben und damit Einzug ins Guinness Buch der Rekorde halten.

Weitere Informationen zum Dreamrun und der "Dreamnight at the zoo" finden Sie unter www.dreamrun.nl und www.dreamnightatthezoo.nl. UnterstĂŒtzen kann man den Dreamrun durch eine Spende auf das Konto: IBAN NL69INGB0000384741 BIC INGBNL2A Diergaarde Blijlopers, Rotterdam; Dreamrun 2009

(30.09.2009, 11:43)
Ralf Sommerlad:   zu spÀt gesehen..Schade.
(28.09.2009, 15:45)
Klaus SchĂŒling:   Morgen, Sonntag: Zootage in Frankfurt
... und im Grzimekhaus gibt es einen BĂŒcherstand vom SchĂŒling Buchkurier
(26.09.2009, 18:19)
Ralf Sommerlad:   Schön, dass Herr Niekisch die Leistung des AmtsvorgÀngers ("SchmuckstĂƒÂŒck") so sehr anerkennt.
(22.09.2009, 14:26)
Zoo Frankfurt:   Ein neues Zuhause fĂŒr Golum und Jerry
Das Gibbon-Haus ist eröffnet

Nach mehreren Jahren Bauzeit ist es endlich soweit: Das neue Gibbon-Haus ist eröffnet! Am Großen Weiher ist ein moderner Bau im GewĂ€chshausstil entstanden. „Das Haus ist ein echtes SchmuckstĂŒck geworden“, freut sich Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die beiden Weißwangengibbons Golum und Jerry, die seit Februar 2007 in Frankfurt sind und bisher in den Affenanlagen untergebracht waren, fĂŒhlen sich in der neuen Schauanlage mit einer GrundflĂ€che von 47 mÂČ und einer Höhe von 6 m sichtlich wohl. Ein Abtrenngehege (11 mÂČ, 3,5 m hoch) und ein Tierpflegerbereich (10 mÂČ) gehören zum Haus am See, das den Affen in seinem Inneren vielfĂ€ltige Möglichkeiten zum Klettern und Hangeln bietet.

Bis zur Eröffnung dieser Anlage waren einige Herausforderungen zu meistern, welche die Fertigstellung des Projektes verzögerten. Die Tatsache, dass das Haus teilweise in den Weiher hinein gestellt wurde, machte zum Beispiel besondere bauliche Maßnahmen am Fundament notwendig. Bei den Aushubarbeiten stieß man auf einen bis dahin unbekannten Bunker, der nicht ohne weiteres gesprengt werden konnte.

SpektakulĂ€r ist die Verbindung des GebĂ€udes zu den beiden Inseln im Weiher, die den Gibbons als Außenanlage dienen. Die beiden Tiere können sich an Tauen auf die Inseln hangeln. „Wir haben keine Zweifel daran, dass Golum und Jerry diese Aufgabe im typischen Gibbon-Stil mit Bravour erledigen“, lacht Niekisch. „Und fĂŒr unsere Besucher wird es ein ganz besonderer Anblick sein, wenn sich die Affen in unmittelbarer NĂ€he in der natĂŒrlichen Vegetation tummeln.“

Gibbons sind Schwinghangler. Mit Hilfe ihre langen Arme schwingen sie sich scheinbar mĂŒhelos durch die BĂ€ume. Mit einem einzigen Schwung können sie bis zu 12 Meter zurĂŒcklegen. Der Frankfurter KĂŒnstler Wolfgang Weber hat die elegante Schwingbewegung der Gibbons in einem GemĂ€lde auf der Außenwand des Gibbon-Hauses treffend eingefangen und stellt in einer weiteren Zeichnung die Proportionen der Gibbons im VerhĂ€ltnis zum Menschen dar.

FĂŒr Zoobesucher ist am Gibbon-Haus ein Vordach als Regenschutz und gegen Spiegelung angebracht, so dass die Weißwangengibbons bequem durch die großen Scheiben in ihrem anregungsreich gestalteten neuen Heim beobachtet werden können. Eine große Tafel informiert ĂŒber Fortbewegung, den markanten Gesang, Familienstruktur und -verhalten sowie Bedrohung und Schutzmaßnahmen.

FĂŒr die in ihrer Heimat Vietnam selten gewordenen Weißwangengibbons besteht ein EuropĂ€isches Erhaltungszucht-Programm (EEP). Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) setzt sich seit 1991 fĂŒr den Schutz der vom Aussterben bedrohten Primaten ein.
(21.09.2009, 14:39)
Zoo Frankfurt:   Gemeinsame Jahreskarte von Zoo Frankfurt und Opel-Zoo

Ab September 2009 kann man an den Kassen von Opel-Zoo und Zoo Frankfurt eine Jahreskarte fĂŒr beide Einrichtungen kaufen. Die ‚Opel-Zoo-Zoo-Frankfurt-Jahreskarte’ kostet 80 Euro fĂŒr Erwachsene und 32 Euro fĂŒr Kinder und gilt fĂŒr beliebig viele Zoobesuche.
(07.09.2009, 12:14)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Vortrag
Darwins Spottdrosseln heute –
Naturschutz und Forschung auf GalĂĄpagos

GalĂĄpagos wurde erst sehr spĂ€t besiedelt und gilt heute noch als der ursprĂŒnglichste Archipel der Welt. Die Tier- und Pflanzenwelt des Inselreichs fasziniert durch ihre Einzigartigkeit und die Anpassungen ihrer Bewohner an unwirtliche Bedingungen. Charles Darwin haben sie bei seinem Besuch im Jahre 1835 zu seinen Erkenntnissen ĂŒber die Artentstehung inspiriert. Besonders die verschiedenen Arten von Spottdrosseln spielten dabei eine SchlĂŒsselrolle. Um die Unversehrtheit dieses einmaligen Laboratoriums der Evolution zu erhalten, wurde vor 50 Jahren die Charles Darwin Stiftung ins Leben gerufen und der GalĂĄpagos Nationalpark gegrĂŒndet. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt unterstĂŒtzt beide Institutionen seit Jahrzehnten bei ihrer wichtigen Naturschutzarbeit und hat eine Expertin eingeladen, die in die wunderbare, aber auch sensible und gefĂ€hrdete Welt GalĂĄpagos entfĂŒhrt.

Paquita Hoeck, UniversitĂ€t ZĂŒrich
Darwins Spottdrosseln heute –
Naturschutz und Forschung auf GalĂĄpagos

Wann: Mittwoch, 2. September 2009
Wo: Zoo-Gesellschaftshaus, Ausstellungssaal
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

(27.08.2009, 16:01)
Zoo Frankfurt:   Stopp dem Amphibiensterben
Erster Amphibien-Gipfel in London

Am 20. und 21. August 2009 trafen sich weltweit fĂŒhrende Amphibienexperten von 22 Organisationen, Zoos und UniversitĂ€ten bei der Zoological Society of London zum ersten Amphibien-Mini-Gipfel, unter ihnen der Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch.

Hintergrund des hochkarĂ€tig besetzten Treffens ist die weltweit dramatische Bedrohung der Amphibien. Von den ĂŒber 6.000 bekannten Arten stehen mehr als 30 Prozent am Rande der Ausrottung. „Keine andere Klasse von Tieren oder Pflanzen ist in ihrer Gesamtheit so sehr bedroht“, umreißt Amphibienspezialist Niekisch die katastrophale Situation. Die bekannten Faktoren fĂŒr das Amphibiensterben sind kommerzielle Nutzung, eingefĂŒhrte Arten, Umweltverschmutzung, der Klimawandel, die Änderung der Landnutzungsgewohnheiten und Infektionen durch den „Amphibienpilz“ (Batrachochytrium dendrobatidis). „Diese Faktoren zusammengenommen bedrohen die fĂŒr unsere Ökosysteme so wichtigen Amphibien in unvorstellbarer Weise“, mahnt Niekisch.

Im Rahmen der Tagung in London verfassten die Experten eine ErklĂ€rung, die das Problem des Amphibiensterbens punktgenau umreißt und in zwei zentralen Forderungen mĂŒndet:

‱ Die Ausrottung der Amphibien durch die kommerzielle Nutzung und die verĂ€nderte Landnutzung muss gestoppt werden
‱ Die Ausbreitung des Amphibienpilzes muss gestoppt und ein RĂŒckgang der Infektionen durch den Pilz erreicht werden

Der Amphibien-Gipfel setzt ein starkes Signal. Alle 22 unterzeichnenden Organisationen haben das Thema ganz hoch auf die Agenda gesetzt. Neben dem Zoo Frankfurt, der sich dem Amphibienschutz verpflichtet fĂŒhlt, haben auch die Zoologische Gesellschaft Frankfurt und die Gesellschaft fĂŒr Tropenökologie gtö die ErklĂ€rung unterschrieben. „Nur durch koordiniertes und rasches Handeln ist das Amphibiensterben zu bekĂ€mpfen“, so Niekisch. Der Mini-Gipfel war der erste in einer Reihe von zweijĂ€hrlichen Treffen, um die Fortschritte der Initiative zu bewerten und den weltweiten Amphibienschutz voranzutreiben.
(27.08.2009, 15:59)
Michael Mettler:   Mit der Unterscheidung von Heubauch und TrĂ€chtigkeit tue ich mich bei Zebras immer schwer... Vielleicht war das ja auch der Grund, warum die Stute erst mal noch in Frankfurt blieb: So konnte der Zoo noch ZWEI Zebras verkaufen.

Ein Detail auf der AK könnte noch hilfreich sein: Der kĂŒnstliche TermitenhĂŒgel, denn der stand bestimmt nicht schon zu Rinderhauszeiten im Gehege. Ich vermute sogar eher, dass Grzimek den erst errichten ließ, nachdem er selbst in Ostafrika gesehen hatte, dass sich Zebras an TermitenhĂŒgeln scheuern. Ich bilde mir sogar ein, dass er das irgendwo geschildert hat, aber mir fĂ€llt nicht ein, wo. In den fraglichen Jahresberichten ist der TermitenhĂŒgel jedenfalls nirgends unter Baugeschehen aufgefĂŒhrt.
(03.08.2009, 16:29)
Michael Amend:   Okay, MĂŒnchen hat 1958 sein 800jĂ€hriges gefeiert, die Karte selbst muß aber Ă€lter sein, denn der Aufdruck zum 100jĂ€hrigen JubliĂ€um des Zoos fehlt. Ich tippe dann mal auf 1956 /57. 57 wurde aber kein Zebra geboren, und das Tier auf der AK ist mit Sicherheit trĂ€chtig, dann tippe ich auf 56, in dem Jahr wurden auch zwei Watussi-Rinder geboren, ich schĂ€tze,das Steppenzebra auf der Karte hat dann bald darauf geworfen.
(03.08.2009, 15:12)
Michael Amend:   @MM. Obwohl der Posstempel wirklich recht gut lesbar ist, es deutet Nichts daraufhin, das von der Ziffer etwas fehlt,muß es wohl so sein. Wann hat MĂŒnchen denn sein 800jĂ€hriges JubilĂ€um gefeiert, die Briefmarken auf der Karte sind zum StadtjubliĂ€um von MĂŒnchen herausgegeben worden. Das Steppenzebra auf der Karte sieht mir ĂŒbrigens relativ trĂ€chtig aus.1956 wurden laut JB noch zwei Zebras geboren.

Die Ziffer auf dem Posstempel ist definitv eine drei, ich hab sie mit der 6 verglichen, an der 3 fehlt Nichts,wirklich Nichts....Entweder hat sich der Postbeamte geirrt, oder Frankfurt hat schon vor 1956 ein Grevy gehabt....
(03.08.2009, 15:05)
Zoo Frankfurt:   Okapi-Bulle Deto ist der neue Schwarm im Giraffenhaus

Er ist groß und stattlich, sein Fell glĂ€nzt intensiv dunkelbraun – Deto ist eine Augenweide und irgendwie scheint er das auch zu wissen, denn als er am spĂ€ten Nachmittag des 29. Juli 2009 sein neues Zuhause im Zoo Frankfurt zum ersten Mal betrat, gab er sich betont lĂ€ssig.

Das freute insbesondere Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, denn schließlich setzt man einige Erwartungen in den sieben Jahre alten Bullen, der aus dem Zoo Dvůr KrĂĄlovĂ© in Tschechien nach Frankfurt gekommen ist. „Ein Tiertransport ist nie ganz risikolos“, so Niekisch. „Jetzt ist es wichtig, dass sich Deto langsam an seine neue Umgebung gewöhnt. Schritt fĂŒr Schritt wird er sich sein neues Gehege erobern und dann natĂŒrlich auch möglichst schnell die Bekanntschaft der beiden Weibchen Antonia und Lomela machen.“

Dass die drei sich sympathisch sind, hofft man nicht nur in Frankfurt. Auch die Koordinatoren des EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) spekulieren auf Okapi-Nachwuchs, denn zurzeit leben in europĂ€ischen Zoos und TiergĂ€rten nur knapp ĂŒber 50 Tiere. In ihrer afrikanischen Heimat, im Kongo, sind die Okapis bedroht, erfolgreiche Zuchten daher unbedingt erforderlich. „Mit der Entscheidung, unseren bisherigen Bullen Libembe an den Zoo von Antwerpen abzugeben und Deto nach Frankfurt zu holen, folgen wir einer Empfehlung des EEPs“, so Niekisch. „Wir mĂŒssen bei der Zucht sehr genau auf die Genetik achten, damit Nachzucht nicht nur kurzfristig gelingt. Ein sorgfĂ€ltiges Tiermanagement erhöht die Chancen auf eine gesunde und stabile Population in den Zoos.“

Aber vorerst hat Deto noch eine Schonfrist. Unter den wachsamen Augen von Revierleiter Gerd Fuchs kann sich der stattliche Bulle, der etwa 240 kg auf die Waage bringt, ganz in Ruhe an seinem GrĂŒnfutter laben. Am 24. August ist der 8. Geburtstag des in Rotterdam geborenen Okapi-MĂ€nnchens – vielleicht hat er ja bis dahin die Herzen der beiden 6-jĂ€hrigen Weibchen schon erobert.
(03.08.2009, 14:32)
Michael Mettler:   Ich wĂŒrde trotzdem auf einen unsauberen Poststempel tippen. Denn: Nach dem Krieg standen die Zebras zuerst im Elefantenhaus (Anlage in Richtung Straußenhaus, spĂ€tere Nashornanlage). Ich gehe davon aus, dass sie 1950 in das heutige Haus(vorher Rinder- bzw. BĂŒffelhaus genannt) umzogen, weil in diesem Jahr das erste Nashorn ankam und bestimmt im Elefantenhaus einquartiert wurde. Im gleichen Jahr wurde auch "0,1 Zebra" angekauft. Im JB von 1956 heißt es, der "grĂ¶ĂŸere Teil der Zuchtgruppe" sei abgegeben worden, wobei ein Stamm von 1,0 Chapmanzebra und 0,2 Grantzebras erwĂ€hnt wird. Alle drei und ein Nachzuchttier sind im Buch "HundertjĂ€hriger Zoo" zusammen mit einem gescheckten Watussirind (ahrscheinlich das Tier hinter dem Grevy auf der AK) abgebildet. Ebenfalls 1956 kam das erste Grevyzebra, und da bei den 1958 angeschafften Tieren erwĂ€hnt wird, dass man nach vielen MĂŒhen endlich Stuten fĂŒr den Hengst bekommen habe, dĂŒrfte es sich bei letzterem um das 1956er Zebra handeln. Aus alledem lĂ€sst sich schließen, dass man 1956 wahrscheinlich mindestens eine Steppenzebrastute als Gesellschaft fĂŒr den neuen Grevyhengst behalten hat, weil noch keine passenden Stuten zu bekommen waren. Von den drei erwachsenen Zebras im Buch zeigt keines das auffĂ€llige Y-förmige Streifungsdetail am Hals des AK-Steppenzebras, das abgebildete Jungtier steht fĂŒr den Abgleich leider falsch herum. Möglich also, dass das AK-Exemplar ein Chapman-Grant-Bastard aus eigener Zucht war und man dieses Tier fĂŒr den Grevyhengst ĂŒbrig behielt, weil es jĂŒnger und damit leichter zu vergesellschaften war. Der Baum im Hintergrund hat angehende HerbstfĂ€rbung, also könnte das Foto im Herbst 1956 oder 1957 entstanden sein.
(03.08.2009, 14:17)
Michael Amend:   Noch etwas fĂŒr RĂ€tselfreunde. Heute habe ich diese AK aus Frankfurt erhalten, sie zeigt die Zebra-Anlage ( und den Rundbau im Hintergrund mit interessanten Anstrich ), mit einem östlichen Steppenzebra und einem Grevy-Zebra. Der Posstempel ist gut lesbar und ist datiert vom 2.06.1953. Laut JB kam aber erst 1956 das erste Grevy-Zebra nach Frankfurt, dem 1958 zwei Wildfang-Stuten folgten. So glaubte ich, na ja, die 3 aus 1953 könnte ja auch eine 8 gewesen sein, ist sie aber nicht, es ist eine drei, und mal abgesehen davon, wurden alle ab 1958 herausgegebenen Ak's mit dem Aufdruck " 100 Jahre Zoo Frankfurt " versehen...Es sind zwei WatussikĂ€lber auf dem Bild zu sehen, das heißt aber Nichts, die KĂŒhe dort, immerhin drei, dĂŒrften alljĂ€hrlich KĂ€lber gehabt haben...Demnach muß Frankfurt schon vor 1956 ein Grevy-Zebra gehabt haben...Laut JB 1952 wurde ein Watussikalb geboren, 1953 sogar drei...Ein Grevy-Zebra wird aber erst im JB 1956 erwĂ€hnt....
(03.08.2009, 12:46)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Amphibien- und ReptiliendiversitÀt in Kamerun

Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Böhme, Zoologisches Forschungsmuseum Koenig, Bonn

5. August 2009
18.00 - 20.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Zoo-Gesellschaftshaus

Eine Veranstaltung von Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt


Kamerun ĂŒbt aufgrund seiner Lage in den Tropen des westlichen Afrikas und wegen der teilweise sehr schlechten ZugĂ€nglichkeit großer Landesteile eine sehr große Faszination auf Biologen aus. Dieses wissenschaftliche Interesse wird durch die Vielgestaltigkeit der LebensrĂ€ume und die dadurch bedingte hohe BiodiversitĂ€t des Landes - die erst zum Teil erforscht und bekannt ist - noch gesteigert.

Professor Wolfgang Böhme, Kustos fĂŒr Herpetologie am Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig in Bonn, bereiste Kamerun zum ersten Mal im Jahre 1972, und beschĂ€ftigte sich wĂ€hrend der letzten 37 Jahre kontinuierlich mit Aspekten der Biologie und Taxonomie der in Kamerun heimischen Amphibien und Reptilien.


Ansprechpartnerin:
Christine Kurrle
Mobil. 0170 2218719
(30.07.2009, 14:14)
Ralf Sommerlad:   Ich begrĂƒÂŒsse grundsÀtzlich die vermehrte AktivitÀt des Zoos, was Festlichkeiten etc angeht, vor allem aber die deutliche verbesserte Presse-und PR-Arbeit.
(30.07.2009, 10:34)
Zoo Frankfurt:   Vernissage im Zoo Frankfurt
Bitte lÀcheln! Kinder fotografieren Zootiere

Zusammen mit dem Frankfurter Tierfotografen Detlef Möbius und den Naturschutz-Botschaftern gingen zehn Kinder aus dem Rhein-Main-Gebiet drei Tage lang im Frankfurter Zoo auf Foto-Safari. Unter professioneller Anleitung lernten die Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren den Umgang mit digitalen Spiegelreflexkameras und alles rund um das Thema Tierfotografie. Die beeindruckenden Ergebnisse der jungen Fotografen sind vom 28. August bis 31. Oktober im Grzimek-Haus zu sehen.

Der Fotokurs, der Ende Mai bereits das dritte Jahr in Folge durchgefĂŒhrt wurde, fand im Rahmen der Aktionswoche „Biologische Vielfalt erleben“ statt.
Der Tierfotograf Detlef Möbius leitete den Kurs und wurde dabei von den Naturschutz-Botschaftern unterstĂŒtzt, die Firma „Nikon“ stellte professionelle Digitalkameras zu VerfĂŒgung. Neben einer ausfĂŒhrlichen Einleitung in das Thema Tierfotografie erhielten die Kinder Hintergrundinformationen zu den Zootieren. Dank der tatkrĂ€ftigen UnterstĂŒtzung der Tierpfleger entstanden einzigartige Begegnungen mit den Tieren.

Die Fotoausstellung wird eröffnet am:

28. August um 18:00 Uhr
im Grzimek-Haus des Zoos Frankfurt
Bernhard-Grzimek-Allee 1
60316 Frankfurt

Die Fotografien der Kinder können noch bis zum 31. Oktober 2009 tĂ€glich wĂ€hrend der Öffnungszeiten des Zoos bestaunt werden.

Das Projekt „Naturschutz-Botschafter“ ist ein Kooperationsprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und des Zoos Frankfurt und wird gefördert durch die Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, die Bertha Heraeus und Kathinka Platzhoff Stiftung und die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main fĂŒr die Region.
Weitere Informationen finden Sie unter www.naturschutz-botschafter.de.

(30.07.2009, 07:49)
Michael Amend:   Gestern habe ich ein kleines Schmankerl erworben, es ist doch erstaunlich, wieviele SchĂ€tze da immer wieder zum Vorschein kommen...Gerade Ak's aus Frankfurt, die etwas anderes zeigen als den Blick ĂŒber den großen Weiher zum Gesellschaftshaus sind eine echte RaritĂ€t.

Die AK zeigt einen Tei der alten Rinder-Anlagen ( dort steht heute das Zebrahaus )und im Hintergrund im Bild rechts ist sogar ein Teil des Dachstuhles des KÀnguruh-Hauses ( spÀter Rundbau ) zu sehen. Leider ist die Karte ungelaufen, zeitlich kann ich sie zwischen 1906 ( Eröffnung KÀnguruhhaus ) und ersten Weltkrieg einordnen.
(30.07.2009, 06:36)
Michael Amend:   Nein, und die Flußpferde bleiben auch drin,da wird's spannender fĂŒr die Kids....

Der Frankfurter Zoo war schon immer ein Rummelplatz mit Völkerschauen,Schlittschuhlaufen,Ballonaufstiegen, Zirkus und Achterbahn....ZĂ€hlt das Nicht, weil es "Historisch" ist ? Und wie schauts in anderen Zoos aus, die Sommerfeste veranstalten, sind das aus Ihrer Sicht auch alles RummelplĂ€tze ? Leider, muß ich sagen, hat Frankfurt keinen Bernie Marcus, der der Stadt Atlanta mal eben so 250 Millionen Dollar in die Hand drĂŒckt, um ein Aquarium zu bauen...
(29.07.2009, 20:22)
Oliver Jahn:   IP66, sicherlich nicht, denn die Kinder sollen die Flusspferde beim tauchen ja erst dann entdecken, wenn sie mit dem Schnorchel dran stoßen.
(29.07.2009, 20:17)
IP66:   Wechselt man vor dieser Umnutzung des ZoogelĂ€ndes als Rummelplatz das Wasser im Flußpferdbecken aus?
(29.07.2009, 19:59)
Zoo Frankfurt:   Tierisches Sommerfest

8. und 9. August 2009
10.00 – 18.00 Uhr

Spaß und gute Laune stehen im Vordergrund des Tierischen Sommerfestes im Zoo Frankfurt. Unsere Hauptattraktionen – die Tiere – bekommen am 2. Wochenende im August ein bisschen Konkurrenz: Beim Gang durch den Zoo gibt es an allen Ecken nicht nur Tolles zu sehen, sondern auch jede Menge Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Vor allem unsere kleinen Zoobesucher kommen hier voll auf ihre Kosten.

Gleich am Eingang können die Kids mit einer Rollrutsche in ein abwechslungsreiches VergnĂŒgen rutschen: Alle, die sich erst mal richtig austoben möchten, stĂŒrmen die HĂŒpfburg oder probieren sich an der Torwand. Wer es ruhiger mag, taucht mal ab: Mit erfahrenen Tauchern testet man diese Sportart ganz behĂŒtet in unserem Flusspferdbecken. Die Jugendfeuerwehr Frankfurt lernt „NachwuchskrĂ€fte“ an und bei SackhĂŒpfen und Eierlauf sind Schnelligkeit und Geschick gefragt. Nur wer eine ruhige Hand hat, wird beim „Heißen Draht“ bestehen können. Das Senckenberg Institut und Gondwana – das Praehistorium entfĂŒhren uns in die Zeit der Dinosaurier – unsere Menschenaffen werden staunen, wer ihnen da ein Dino-Baby ins Haus gebracht hat! Selbst „zum Tier werden“ kann man beim Kinderschminken. Ein weiteres Highlight ist das Baumeister-Event mit Lego. Und unterwegs von einem Spaß zum nĂ€chsten trifft man vielleicht auf Sid, den gar nicht so frostigen Helden aus „Ice Age“.

Zahlreiche Bastelangebote, eine Krabbelecke fĂŒr die kleinsten Zoofans, ein Lesezelt, Rate- und Geschicklichkeitsspiele und jede Menge Möglichkeiten zu Spiel und Bewegung runden das Programm ab. Außerdem gibt es natĂŒrlich wieder sehr viel Interessantes rund um die Themen Tiere sowie Natur- und Artenschutz zu erfahren.

Ach ja, lecker essen kann man natĂŒrlich auch.

Zooeintritt: Erwachsene 8,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 4,- €, Kinder unter 6 Jahre haben freien Zooeintritt
Gruppen ab 20 Personen:
Erwachsene 6,- €, Kinder von 6 bis 17 Jahren: 3,- €, 1 Begleitperson frei

(29.07.2009, 14:10)
Zoo Frankfurt:   Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch zum PrĂ€sidenten der gtö gewĂ€hlt

Gestern wurde Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Frankfurter Zoos, einstimmig zum PrĂ€sidenten der gtö – Society for Tropical Ecology (Gesellschaft fĂŒr Tropenökologie) gewĂ€hlt.

Der gtö gehören ca. 500 Tropenökologen – praktisch alle renommierten Forscher auf diesem Gebiet – und viele Studenten an. Die Gesellschaft unterstĂŒtzt die Erforschung der tropischen Ökologie, verbreitet die Forschungsergebnisse und setzt sich fĂŒr den Schutz tropischer Pflanzen, Tiere und LebensrĂ€ume ein.

„Die Erforschung der Tropen ist angesichts der massiven Zerstörung der dortigen Ökosysteme wichtiger denn je“, so Niekisch. „Die Bevölkerungsexplosion und das wirtschaftliche Wachstum bedrohen die natĂŒrlichen Ressourcen in diesem Teil der Erde massiv und drohen, besonders wichtige tropischen Ökosysteme wie Regen- und MangrovenwĂ€lder aber auch Korallenriffe mit der grĂ¶ĂŸten BiodiversitĂ€t weltweit fĂŒr immer zu zerstören.“

Prof. Dr. Manfred Niekisch ist seit der GrĂŒndung der Gesellschaft im Jahr 1988 gtö-Mitglied und seitdem auch im wissenschaftlichen Beirat der Organisation tĂ€tig. Zu seinen Zielen als gtö-PrĂ€sident sagt Niekisch: „Gerade als wissenschaftliche Organisation muss sich die gtö stark in die politische Diskussion einbringen, um etwas fĂŒr den Schutz der TropenwĂ€lder zu erreichen. Das Thema sollte ganz oben auf der politischen Agenda stehen, denn es ist mit den Themen Ressourcenknappheit und Klimawandel eng gekoppelt – RealitĂ€ten, die uns alle betreffen.“

Vor seiner Zeit als Zoodirektor hat Niekisch selbst aktiv in den Tropen geforscht und im praktischen Naturschutz gearbeitet. Von 1983 bis 1989 war er Direktor der WWF Artenschutzzentrale/TRAFFIC Germany und anschließend bis 1998 wissenschaftlicher GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Tropenwaldstiftung OroVerde. Von 1998 bis 2008 hatte er die Professur „Internationaler Naturschutz“ an der UniversitĂ€t Greifswald inne – die einzige Professur dieser Art im deutschsprachigen Raum. Niekisch ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Mitherausgeber des Journal for Nature Conservation. Er hat in zahlreichen LĂ€ndern der Erde geforscht, mit einem Schwerpunkt in Vietnam sowie in den LĂ€ndern Lateinamerikas. 2008 wurde er in den SachverstĂ€ndigenrat fĂŒr Umweltfragen (SRU) berufen

(28.07.2009, 14:54)
Zoo Frankfurt:   Die Tierwelt der Sahara

Vortrag von Prof. Dr. Ulrich Joger
Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig

1. Juli 2009
18.00 – 20.00 Uhr
Zoo Frankfurt, Zoo-Gesellschaftshaus

Eine Veranstaltung in Kooperation von Zoo Frankfurt und Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Die Sahara ist das grĂ¶ĂŸte zusammenhĂ€ngende WĂŒstengebiet der Erde und Lebensraum fĂŒr eine Vielzahl unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten. Das Überleben in einer solch extremen Umgebung erfordert spezielle Anpassungen aller Lebewesen an die spezifischen Anforderungen die der Lebensraum WĂŒste stellt.

Prof. Dr. Ulrich Joger, Direktor des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig, ist ein profunder Kenner des Lebensraumes WĂŒste. Er hat die Sahara im Rahmen seiner zahlreichen Expeditionen intensiv bereist und stellte die Tierwelt der Sahara in den Fokus seines wissenschaftlichen Interesses. Im Rahmen der Zoovortragsreihe gibt Herr Prof. Joger einen Überblick ĂŒber die vielgestaltige Tierwelt der Sahara.

(29.06.2009, 10:21)
Zoo Frankfurt:   Krabbelstube bei den ZwergseebĂ€ren

Zwei ZwergseebÀren-Babys stellen sich vor

Die kleinen knuddeligen ZwergseebĂ€ren-Babys werden gut von ihren Mamis bewacht. „Die beiden erfahrenen MĂŒtter haben sich schon nach wenigen Tagen zusammengetan und eine ‚Krabbelstube’ gegrĂŒndet“, berichtet Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. Die MĂŒtter Sol (geboren 2000, im Zoo Kolmarden in Schweden) und Bella (geboren 1995, im Zoo Frankfurt) brachten ihre beiden kleinen MĂ€dchen in eine gut geschĂŒtzte Ecke der Robbenklippen. Der Vorteil der ZwergseebĂ€ren-Krabbelstube liegt auf der Hand: Immer nur eine Mutter ist zur Bewachung der Kleinen nötig und die MĂ€dchen haben von Anfang an eine Spielkameradin.

„Die Jungtiere kamen beide am 16. Mai 2009 mit einem Geburtsgewicht von etwa 3000 g zur Welt.“, erklĂ€rt Niekisch weiter, „FĂŒr Mutter Sol war es die dritte, fĂŒr Bella schon die vierte Geburt.“ Der Vater von beiden MĂ€dchen ist Otti (geboren 2002, im Zoo Bremerhafen).

Sol und Bella versorgen Ihre Babys routiniert mit Milch. Die SĂ€ugezeit betrĂ€gt bei den SĂŒdafrikanischen ZwergseebĂ€ren ca. ein Jahr. SpĂ€testens beim nĂ€chsten Nachwuchs wird das Jungtier von der Mutter vertrieben.

Die ersten fĂŒnf bis sechs Wochen bleiben die quietschlebendigen und kerngesunden Babys komplett an Land. Erst danach fangen sie an, sich fĂŒr ihr eigentliches Element, das Wasser, zu interessieren. Aber auch wenn sie erwachsen sind, schlafen ZwergseebĂ€ren am liebsten auf dem Trockenen. Bei der Fortbewegung an Land nutzen sie Arme und Beine. Hauptantriebsorgane beim Schwimmen sind die als Flossen eingesetzten Arme, die wie FlĂŒgel bewegt werden.

Noch haben die beiden groĂŸĂ€ugigen Schönheiten keine Namen. „FĂŒr beide Jungtiere suchen wir Tierpaten“, erlĂ€utert Niekisch. FĂŒr 1000,- € im Jahr kann man eine Tierpatenschaft fĂŒr die ZwergseebĂ€ren abschließen. Die Tierpaten dĂŒrfen ihrem Patentier auch einen Namen geben. „Der Name muss auf jeden Fall zweisilbig sein, damit die Tiere beim Training leicht von Ihren Pflegern gerufen werden können“, erklĂ€rt Niekisch. Afrikanische Namen fĂŒr die aus SĂŒdafrika stammenden Tiere wĂ€ren besonders passend.

(19.06.2009, 07:48)
Zoo Frankfurt:   GORILLAS - SANFTE RIESEN IN NOT

Teilnehmer des Symposiums zum UN-Jahr des Gorillas rufen in ihrer "Frankfurter ErklÀrung" zum besseren Schutz aller Gorilla-Arten auf

"Am Beispiel des Gorillas wird deutlich, wie komplex unsere LebensrĂ€ume sind. Gorillaschutz ist nicht nur Artenschutz, sondern auch Klimaschutz und vor allem ein Beitrag zur ArmutsbekĂ€mpfung in Zentralafrika", so Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem Grußwort zum internationalen Gorillaschutz-Symposium im Zoo Frankfurt.

Unter dem Titel "Sanfte Riesen in Not" kamen dort vom 9.-10. Juni erstmalig rund 200 Regierungsvertreter/innen, NaturschĂŒtzer/innen, und Experten/innen aus mehr als 20 LĂ€ndern zusammen, um anlĂ€sslich des UN-Jahres des Gorillas ĂŒber die GefĂ€hrdung und Wege eines besseren Schutzes dieser Menschenaffen zu diskutieren. In der "Frankfurter ErklĂ€rung" riefen die Teilnehmer/innen des Symposiums dazu auf, sich aktiv gegen die Zerstörung der RegenwĂ€lder, Wilderei und unkontrollierten Rohstoffabbau einzusetzen. Hier stehen vor allem dauerhafte Maßnahmen, wie die Friedenssicherung in den BĂŒrgerkriegsregionen an erster Stelle.

FĂŒr den Erhalt der faszinierenden Primaten ziehen Bundesumweltministerium (BMU) und Bundesentwicklungsministerium (BMZ) an einem Strang. "Im Jahr des Gorillas verstĂ€rkt die Bundesregierung ihr vielfĂ€ltiges Engagement in Afrika zugunsten von Artenschutz und ArmutsbekĂ€mpfung, denn die Zerstörung des Waldes und der Gorilla-LebensrĂ€ume gefĂ€hrdet auch die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort.", sagte BMU-StaatssekretĂ€rin Astrid Klug stellvertretend fĂŒr beide Ministerien. So hat sich der Ökotourismus in den afrikanischen Nationalparks zu einer entscheidenden Einkommensquelle entwickelt. Ein Gorilla kann im Laufe seines Lebens indirekt 4 Mio. US $ durch sanften Tourismus "erwirtschaften". DarĂŒber hinaus sichern die Gorilla-WĂ€lder auch die Lebensgrundlage der Menschen vor Ort. FĂŒr die lokale Bevölkerung spenden diese WĂ€lder Wasser, Energie, Nahrung und Heilpflanzen, weltweit leisten die RegenwĂ€lder Zentralafrikas einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz.

Robert Hepworth, ExekutivsekretĂ€r des vom UN-Umweltprogramm verwalteten Sekretariats der Bonner Konvention erklĂ€rte: "Wir mĂŒssen alle Mittel einsetzen, um die Gefahren fĂŒr Gorillas zu mindern. Dazu gehört der Schutz von WĂ€ldern zur Absorbierung von Kohlendyoxid und der Einsatz von WildhĂŒtern durch EinkĂŒnfte aus dem Gorilla Tourismus. Ein BĂŒndnis aus Regierungen und NGOs hat die Berggorillas in den letzten 20 Jahren erfolgreich geschĂŒtzt. Wir mĂŒssen dieses Konzept auch bei den Flachlandgorillas und anderen bedrohten wandernden Tierarten anwenden."

Gorillas gehören zu unseren nĂ€chsten Verwandten, trotzdem sind alle vier Unterarten bedroht. Die Abholzung der WĂ€lder, Wilderei, illegaler Handel, kriegerische Konflikte, Seuchen wie Ebola, und der ungeregelte Abbau von BodenschĂ€tzen sind die grĂ¶ĂŸten Bedrohungsfaktoren. Sogar die Nationalparks sind von der raschen Zerstörung nicht ausgenommen. Beispielhaft dafĂŒr stehen die letzten Berggorillas im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Nur etwa 700 Tiere gibt es noch von dieser Art, und sie alle leben im DreilĂ€ndereck DR Kongo, Uganda und Ruanda. BĂŒrgerkriege erschĂŒttern die Region seit Jahrzehnten und hier gilt es vor allem auch die katastrophale humanitĂ€re Situation zu entschĂ€rfen. Mehr Sicherheit in der Region und eine nachhaltige Bewirtschaftung der natĂŒrlichen Ressourcen öffnen Chancen fĂŒr die Menschen und fĂŒr die Tierwelt.

UnterstĂŒtzt vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen hat die Bonner Konvention den rechtlichen Rahmen fĂŒr Schutzmaßnahmen von Gorillas und ihrer LebensrĂ€ume geschaffen.
Besonders wichtig ist hierbei das Engagement staatlicher Stellen und privater Naturschutzorganisationen, wie das der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, die Bernhard Grzimeks Engagement auch heute noch, zusammen mit zahlreichen anderen Organisationen fortfĂŒhrt. Ohne die Nationalpark-Ranger, die ĂŒberall in Afrika unter schwierigsten Bedingungen und oft unter Lebensgefahr ihren Dienst tun, wĂ€ren die WeltnaturschĂ€tze lĂ€ngst verloren.

BMZ und BMU verfolgen in den Gorillaregionen einen Ausgleich suchenden Naturschutz, der besonders die Entwicklungsinteressen der lokalen Bevölkerung berĂŒcksichtigt. Gerade in Krisenzeiten sind intakte Ökosysteme fĂŒr die notleidende Bevölkerung ĂŒberlebenswichtig. Naturerhaltung fĂŒr die Menschen ist nur mit den Menschen möglich. Aufgrund des zunehmenden Drucks auf die RegenwĂ€lder Zentralafrikas sind AnsĂ€tze notwendig, die nicht nur versuchen biologische Vielfalt zu erhalten, sondern auch die dazu notwendigen ökonomischen und politisch-institutionellen Rahmenbedingungen schaffen. DafĂŒr setzt sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ein.

Veranstaltet wurde das Symposium im Rahmen des UN-Jahres des Gorillas und des 30. Jahrestages der Bonner Konvention zum Schutz wandernder, wild lebender Tierarten in Zusammenarbeit mit Organisationen und Institutionen unter FederfĂŒhrung des Bundesumweltministeriums. Die Veranstaltung fand im Zoo Frankfurt statt, dessen ehemaliger Direktor Prof. Dr. Bernhard Grzimek im April seinen 100. Geburtstag gefeiert hĂ€tte und der sich bereits vor mehr als 50 Jahren fĂŒr die Berggorillas im Osten des Kongos stark gemacht hatte.

(12.06.2009, 10:46)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Symposium im Zoo Frankfurt:
Amphibien in der Krise - Probleme und LösungsansÀtze

Datum: 6. Juni bis 7. Juni 2009, 10.00 bis 18.30 Uhr
Ort: Zoo Frankfurt, Zoo-Gesellschaftshaus

Veranstalter des Fachsymposiums: Zoo Frankfurt und BUND in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz in Hessen (AGAR)

Amphibien sind weltweit stark vom Aussterben bedroht! Von den etwa 6.000 bekannten Arten stehen mehr als 30 Prozent am Rande der Ausrottung. Einen zahlenmĂ€ĂŸig vergleichbaren Artenschwund kennen wir bislang nur vom Aussterben der Dinosaurier! Zoos und UmweltverbĂ€nde nehmen bei der Vermittlung naturschutzrelevanter Themen eine Vorreiterrolle ein. Im Zoo Frankfurt prĂ€sentieren international anerkannte Amphibienforscher ihre Forschungsergebnisse und diskutieren LösungsansĂ€tze, die zum Erhalt dieser ökologisch Ă€ußerst wichtigen Tiergruppe beitragen. Das Themenspektrum reicht von einer Darstellung des Artenreichtums Madagaskars und Vietnams, Erhaltungszuchtprogrammen in Zoologischen GĂ€rten, Auswirkung des Klimawandels auf AmphibienlebensrĂ€ume bis hin zu Langzeitprojekten in Deutschland.


Programm
Samstag, 06.06.2009:
10.00-10.15 Uhr
BegrĂŒĂŸung durch den Frankfurter Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch BegrĂŒĂŸung und EinfĂŒhrung Prof. em. Dr. Gerhard Kneitz, PrĂ€sident der deutschen Naturschutzakademie und Vorsitzender des Arbeitskreises Naturschutz im BUND, BegrĂŒĂŸung durch einen Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz Hessen

10.15-11.00 Uhr
Prof. Dr. W. Böhme, Bonn: Überblick ĂŒber die Welt der Amphibien

11.00-11.30 Uhr, Kaffeepause

11.30-12.15 Uhr
Dr. Samuel Furrer, ZĂŒrich: Einleitung zur globalen Amphibienkrise

12.15-13.00Uhr, Mittagspause

13.00-13.45 Uhr
Dr. Stefan Lötters und Dennis Rödder, Trier: Der IUCN Amphibian Conservation Action Plan und seine Umsetzung

13.45-14.30 Uhr
Dr. Frank Glaw, MĂŒnchen: AmphibiendiversitĂ€t Madagaskars - GefĂ€hrdungsursachen und Schutzperspektiven

14.30-15.00 Uhr, Kaffeepause

15.00-15.45 Uhr
P.D. Dr. Thomas Ziegler, Köln: Nachzucht und DiversitÀtsforschung: "Ex situ" und "in situ" Amphibienprojekte des Kölner Zoos

15.45-16.30 Uhr
Rudolf Wicker, Frankfurt: Amphibiennachzuchten im Zoo Frankfurt

16.30-17.00 Uhr, Kaffeepause

17.00-17.45 Uhr
Dr. Klaus Busse, Bonn: Bericht ĂŒber das Forschungs- und Zuchtprojekt "Rhinoderma darwini"

17.45-18.30 Uhr
Dennis Rödder und Dr. Stefan Lötters, Trier: Wie reagieren Amphibien auf den globalen Klimawandel? Beispiele aus der Nischenmodellierung

Ab 19.30 gemeinsames Abendessen im Mosebach auf eigene Kosten der Teilnehmer


Sonntag, 07.06.2009:
09.00-09.45 Uhr
Dr. Frank Mutschmann, Berlin: Hautkrankheiten bei Amphibien

09.45-10.30 Uhr
Dennis Rödder und Dr. Stefan Lötters, Trier: Der Amphibienpilz in Westeuropa - was wissen und erwarten wir?

10.30-11.00 Uhr, Kaffeepause

11.00-11.45 Uhr
Prof. Dr. Michael Veith, Trier: Von Generalisten und Spezialisten - die europÀischen Schwanzlurche und der Klimawandel

11.45-12.30 Uhr
P.D. Dr. Mark-Oliver Rödel, Berlin: Unbekannte Tropen - Bekannte Heimat? Was wissen wir wirklich ĂŒber mitteleuropĂ€ische Amphibien?

12.30-13.00 Uhr, Kaffeepause

13.00-13.45 Uhr
Prof. em. Dr. Gerhard Kneitz, Bonn/Remlingen: Das Amphibienprojekt Wachtberg - Ergebnisse eines Langzeitmonitorings

13.45 Uhr
Ende der Veranstaltung
(29.05.2009, 12:32)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

„Auf den Spuren von Charles Darwin in SĂŒdamerika“

Vortrag von Heiko Werning, Natur + Tier Verlag

3. Juni 2009
18.00 – 20.00 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation von Zoo Frankfurt und Zoologische Gesellschaft Frankfurt

Die lĂ€ngste Zeit seiner berĂŒhmten Weltumsegelung auf der Beagle verbrachte Darwin in SĂŒdamerika. Er besuchte die RegenwĂ€lder Brasiliens, ritt durch die unendlichen patagonischen Weiten, erklomm die Hochanden, durchquerte die Atacama-WĂŒste und reiste schließlich zu seiner wohl berĂŒhmtesten Etappe, zu den Galapagos-Inseln. In seinen ausfĂŒhrlichen literarischen TagebĂŒchern hat er die EindrĂŒcke, die er unterwegs sammeln konnte, festgehalten und erlaubt uns einen tiefen Einblick in seine Gedanken und Beobachtungen aus der Zeit vor der Evolutionstheorie.

Heiko Werning ist Schriftsteller, Journalist, Fachredakteur und -autor von zoologischer Literatur, aber auch VortragskĂŒnstler und Satiriker. Er ist fast die gesamte Route Darwins auf dem sĂŒdamerikanischen Kontinent nachgereist und hat dabei in den Betrachtungen des Vaters der Evolutionstheorie gelesen. Zusammen mit seinen eigenen Foto-EindrĂŒcken und zeitgenössischen Darstellungen aus Darwins Zeiten entsteht ein ebenso faszinierender wie unterhaltsamer Einblick in die Reisen des Naturforschers im 19. Jahrhundert ebenso wie in die bis heute ĂŒberwĂ€ltigenden Landschaften und ihre Tierwelt.
(28.05.2009, 10:48)
IP66:   "Geduld" scheint in Frankfurt eine wichtige Tugend zu sein - vor allem, wenn es um die Entfernung des Gitters um die Außenanlage der Giraffen und dessen Erweiterung auf die von Herrn Grzimek geschaffene GrĂ¶ĂŸe geht ...
(26.05.2009, 11:18)
Zoo Frankfurt:   Gestatten, Saburi – der kleine Giraffenjunge im Zoo Frankfurt hat einen Namen!

Unter fast 3.000 NamensvorschlĂ€gen, die im Rahmen eines Gewinnspiels auf der Website www.postbank.de eingegangen sind, hat die Jury den schönsten fĂŒr das neue Netzgiraffenbaby ausgesucht: Saburi ist eine Swahili-Wort und bedeutet Geduld.

„Der Name fĂŒr den kleinen Giraffenjungen sollte afrikanisch sein, um an die Heimat der Netzgiraffen zu erinnert. Aber vor allem sollte er prĂ€gnant und deutlich aussprechbar sein, damit der Kleine auch lernen kann, den Laut auf sich zu beziehen.“, erlĂ€utert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Kriterien fĂŒr die Namensauswahl. Zusammen mit Vertretern der Postbank war er Mitglied der Namens-Jury fĂŒr das kleine Giraffenbaby.

Auf der Internetseite der Postbank konnten sich alle interessierten Giraffen-Liebhaber und
-liebhaberinnen fĂŒnf Tage lang an einem Namenswettbewerb fĂŒr den kleinen Giraffenjungen im Zoo Frankfurt beteiligen. Aus den fast 3000 eingesandten Namen musste die Jury aus Zoo- und Postbankvertretern den besten Namen aussuchen. Das war keine leichte Aufgabe, waren doch viele gut geeignete Namen dabei.

„Der Name Saburi erfĂŒllt alle unsere Kriterien“, erklĂ€rt Zoodirektor Niekisch die Entscheidung der Jury. „Saburi ist afrikanisch, kurz und unverwechselbar und der Name hat auch noch eine besonders schöne Bedeutung: Auf Swahili bedeutet er Geduld und das passt gut zu unserem kleinen Giraffenjungen, der neugierig alles ausprobiert, was Mutter Monique ihm vormacht und sich nicht entmutigen lĂ€sst, wenn mal etwas nicht ganz so gut klappen will.“

Der Gewinner des Namenswettbewerbs kann sich auf eine Reise nach Frankfurt fĂŒr vier Personen, freien Zooeintritt und einen Besuch des Giraffenbabys freuen. Außerdem erhĂ€lt er eine "Postbank SparCard direkt" mit einer Ersteinlage von 1.000 Euro. Die Postbank hat zusĂ€tzlich die Tierpatenschaft fĂŒr Saburi ĂŒbernommen. „Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich fĂŒr die Übernahme der Tierpatenschaft bei der Postbank bedanken.“, freut sich Zoodirektor Niekisch ĂŒber die großzĂŒgige Spende von 5.000,- €.

Seit seiner Geburt hat sich der kleine Giraffenjunge bestens entwickelt. Zu den regulĂ€ren Zooöffnungszeiten kann Saburi stundenweise in der Giraffenanlage besucht werden. Das Giraffenhaus ist nachmittags wieder fĂŒr die Besucher geöffnet. Saburi hat inzwischen begonnen mit Mutter Monique das Außengehege zu erkunden.

(26.05.2009, 08:03)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis

Am Mittwoch, den 6. Mai 2009 um 18.00 Uhr richten der Zoo Frankfurt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) einen Vortragsabend ĂŒber die Wildkatze aus. Es referieren namhafte Experten des Forschungsinstituts Senckenberg und aus dem BiosphĂ€renreservat Rhön.

Prof. Dr. Eckhard Jedicke:
Die Wildkatze in der Rhön

Dr. Carsten Nowak:
Genetische Analyse von Wildkatzenhaaren - Ihre Bedeutung fĂŒr die Naturschutzpraxis

Wann: Mittwoch, 06. Mai 2009
Wo: Ausstellungsraum Zoogesellschaftshaus
Bernhard-Grzimek-Allee 1 | 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei

Auf leisen Pfoten kehrt sie zurĂŒck: Die Wildkatze. Die ZGF ließ die Eignung des BiosphĂ€renreservats Rhön als Habitat bzw. als Wanderkorridor prĂŒfen und kam zu positiven Ergebnissen. 2007 gelang der Nachweis von Wildkatzen in der Rhön mit so genannten Lockstöcken. An mit Baldrian eingeriebenen Holzstöcken blieben Wildkatzenhaare hĂ€ngen und ermöglichten einen genetischen Nachweis. Über die RĂŒckkehr der Wildkatze in die Rhön und die Forschungsmethoden in Feld und Labor berichten Prof. Dr. Eckhard Jedicke von Rhön Natur und Dr. Carsten Nowak aus dem Forschungsinstitut Senckenberg.
(05.05.2009, 07:48)
Ralf Sommerlad:   Ich habe auch immer sehr bedauert, dass Frankfurt eigentlich bei EAZA-Kampagnen recht zurĂƒÂŒckhaltend gewesen ist.
(23.04.2009, 13:52)
IP66:   ... an der anderen vielleicht nĂ€herliegenden Schutzkampagne fĂŒr europĂ€ische Raubtiere kann man in Frankfurt mangels entsprechender Arten ja nicht teilnehmen ...
(23.04.2009, 10:30)
Zoo Frankfurt:   "Ein Festival fĂŒr den Gorilla"
Afrikanisches Kunst- und Kulturfestival im Zoo Frankfurt 26.04.-03.05.2009

In der Nacht der Museen verwandelt sich der Zoo Frankfurt in ein StĂŒck Afrika und wird von dem faszinierenden Kontinent auch in der Folgewoche ganz und gar eingenommen. Im Rahmen des "Festivals fĂŒr den Gorilla" kann man vom 26. April bis 3. Mai den Kontinent dieser beeindruckenden und stark bedrohten Tiere erleben.
Beim Gang durch den Basar trifft man auf die vielfĂ€ltigen Traditionen und die Lebensfreude Afrikas in Form von Masken, Textilien, Instrumenten und anderem Kunsthandwerk. Kulinarische SpezialitĂ€ten lassen die Sonne Afrikas auf der Zunge zergehen, wĂ€hrend der mitreißende Rhythmus der DjembĂ©-Trommeln zum Tanzen auffordert und Akrobaten Erstaunen in die Gesichter zaubern. Wer diesen KlĂ€ngen verfĂ€llt, kann sich beim Workshop in die Fußstapfen der Meister begeben. GeschichtenerzĂ€hler entfĂŒhren jung und alt zu literarischen Reisen in die mystischen Landschaften Afrikas. FĂŒr Kinder bieten sich vielerlei Möglichkeiten zu Spiel und Spaß und im Grzimek-Camp können sie sogar eine Ausbildung zum Naturschutz-Ranger absolvieren. Am Sonntagmorgen laden GospelgesĂ€nge zum Feiern eines ökumenischen Gottesdienstes voller Bewegung und Lebensfreude ein.

"Ein Festival fĂŒr den Gorilla" ist eine Kooperation von Galerie Toussiana, Zoo Frankfurt und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Das ausfĂŒhrliche Programm finden Sie unter www.festivaltoussiana.de
(23.04.2009, 09:26)
Zoo Frankfurt:   Bili hat endlich eine neue Familie

Bili, das kleine Bonobo-Baby, hĂ€ngt glĂŒcklich am Bauch seiner Ziehmama Zomi. Das Waisenkind hat endlich eine neue Familie. "Leider konnten wir Bili nicht so schnell wie erhofft in unsere Bonobo-Gruppe integrieren", erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Situation. "Bili hatte, wie viele von uns in diesem langen, kalten Winter, einen Schnupfen." Mit verstopfter Nase trinkt es sich nicht gut und Bili musste deshalb noch eine Weile bei seinem Menschen-Ziehvater, dem Revierleiter Carsten Knott, bleiben. Jetzt ist Bili wieder wohlauf. Zomi bringt Bili vier Mal am Tag an das Gitter, damit die Tierpfleger ihm das FlĂ€schchen geben können.

Viele haben die Geschichte von Bonobo Bili mit Interesse verfolgt: Er wurde am 8. Oktober 2008 im englischen Zoo Twycross geboren. Schnell war klar, dass seine Mutter Maringa keine Milch hatte. Schon nach wenigen Tagen verlor sie das Interesse an ihrem Baby vollstÀndig. Bili musste per Hand aufgezogen werden. Da die Pfleger des Frankfurter Zoos Erfahrung mit der Wiedereingliederung von kleinen Bonobo-Kindern in eine Bonobo-Gruppe haben, wurde Bili nach Frankfurt geschickt.

"Die Eingliederung von jungen Menschenaffen in eine ihnen völlig fremde Gruppe erfordert viel Geduld und FingerspitzengefĂŒhl", erklĂ€rt Zoodirektor Niekisch. Aber die MĂŒhe des Teams im Borgori-Wald hat sich gelohnt. Viele Stunden haben die Pfleger mit Bili neben dem Bonobo-Gehege verbracht, nur durch ein Netz von der Gruppe getrennt. So haben sie ein sanftes Kennenlernen erreicht und den Schritt der Integration in die Gruppe gut vorbereitet.

Bili ist nun in der Frankfurter Bonobo-Gruppe im Borgori-Wald fĂŒr die Besucher zu sehen. "Die junge Zomi ist als Ziehmama zwar manchmal ein bisschen rĂŒde und nicht immer ganz konsequent", erzĂ€hlt Niekisch, "aber in solchen Momenten springt Haiba ein und trĂ€gt Bili liebevoll herum." Auch die anderen Bonobo-Kinder interessieren Bili sehr, vor allem der zweijĂ€hrige Nyota und die einjĂ€hrige Nakala.

"Wir sind sehr froh, dass die Wiedereingliederung von Bili so gut gelungen ist", sagt Niekisch. "Ein herzliches Dankeschön an das Team unserer Menschenaffen-Pfleger." Auch fĂŒr Bili ist seine neue Familie ein großes GlĂŒck, denn als Erwachsene können von Hand aufgezogene Tiere oft nur schwierig in eine Gruppe integriert werden, da sie die angelernten Verhaltensweisen ihrer Artgenossen nicht kennen. Sie sind dann oft zu einem völlig untypischen Leben als Einzeltier verdammt. Aber Bili wird nun als Bonobo zwischen seinen Artgenossen aufwachsen und in einigen Monaten mit den anderen Kindern durch das Gehege turnen.


(22.04.2009, 09:15)
Zoo Frankfurt:   Veranstaltungshinweis
Bernhard Grzimek zum 100. Geburtstag
Filmprogramm und PodiumsgesprÀch

Freitag den 24. April 2009, 20.00 Uhr
Ausstellungssaal im Zoogesellschaftshaus, Zoo Frankfurt

Das filmische Werk von Bernhard und Michael Grzimek umfasst neben den bekannten Langfilmen "Kein Platz fĂŒr wilde Tiere" und "Serengeti darf nicht sterben" auch zehn kĂŒrzere Produktionen.

Zum 100. Geburtstag von Bernhard Grzimek wird erstmals nach ĂŒber 40 Jahren eine Auswahl dieser Filme, darunter Zoofilme, Expeditionsfilme und Kulturfilme, in neuen digitalen Kopien prĂ€sentiert.


Programm

PodiumsgesprÀch
Prof. Dr. Manfred Niekisch | Direktor Zoo Frankfurt
Frau Dr. Sabine Nessel | Leiterin des Projekts "Zoo und Kino" | UniversitÀt Frankfurt
Christian Grzimek | Enkelsohn von Prof. Dr. Bernhard Grzimek
Wolfgang Weber | KĂŒnstler und Wegbegleiter von Prof. Dr. Bernhard Grzimek

Filmprogramm
Besuch bei Tieren, BRD 1954, Farbe, 12 min.
Gangala. Station der zahmen Elefanten, BRD 1954, s/w, 11 min.
Gast der Bambuti, BRD 1954, s/w, 11 min.
Auf Nilpferdpfaden, BRD 1955, s/w, 8 min.

Anschließend Empfang

In der Reihe "Zoo und Kino als Schaueinrichtungen der Moderne und die Filmarbeit von Bernhard und Michael Grzimek" veranstaltet von Zoo Frankfurt und Goethe-UniversitÀt Frankfurt in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut-DIF.


(21.04.2009, 10:04)
Holger Wientjes:   Ganz so neu ist die Art ja nicht. Sie wurde ja schon bis vor einigen Jahren gezeigt.
(11.04.2009, 11:09)
IP66:   Immerhin wird damit eine neue Art in Frankfurt gezeigt - auch wenn diskutiert werden kann, ob der alte Kletterberg gerade fĂŒr KĂ€nguruhs den idealen Lebensraum bietet, und dem Artenschwund, der durch den Menschenaffengroßbau verursacht worden ist, wird zumindest in diesem Bereich aufgefangen.
(11.04.2009, 10:48)
Michael Mettler:   @BjörnN: Auch das kleine Gehege am Giraffenhaus nebst Innenstall war im Februar leer, das Klippspringerpaar war gegenĂŒber den (ebenfalls leeren) OkapistĂ€llen des Hauses untergebracht.
(11.04.2009, 09:19)
Holger Wientjes:   Das Frankfurt wieder Tammar-Wallabies hĂ€lt, finde ich prima ! Nur was lĂ€sst sich gerade bei dieser Art viel ĂŒber Naturschutz erklĂ€ren ???
(10.04.2009, 21:58)
AndrĂ© Haubrich:   Ich war mir jetzt sicher, im Oktober sowohl eins am Schafsberg und eins im kleinen Gehege am Giraffenhaus gesehen zu haben.
Kann mich aber auch irren, ich habe nicht so drauf geauchtet.
(10.04.2009, 19:41)
BjörnN:   @AndrĂ© Haubrich
Am Schafsberg lebte nur noch ein alter Klippspringerbock, den ich bereits im letzten Herbst nicht mehr gesehen habe.

@Michael Mettler
Ich meine, es mĂŒsste im Giraffenhaus noch 3 Klippspringer geben, ein Paar auf der kleinen Anlage in Richtung Bongogehege und ein Einzeltier bei den Giraffen (vielleicht das Exemplar vom Schafsberg), dessen Innenanlage aber gerade umgebaut wird.
(10.04.2009, 10:12)
Michael Mettler:   Im Februar habe ich noch 1,1 im Giraffenhaus gesehen, die Anlage am Schafberg war bereits leer.
(09.04.2009, 22:55)
AndrĂ© Haubrich:   Was ist mit den Klippspringern passiert?
(09.04.2009, 19:30)
Zoo Frankfurt:   Große SprĂŒnge, nichts im Beutel
Wieder Tammar-KĂ€ngurus im Zoo Frankfurt

Sie sind klein und sehen ein bisschen aus wie Hasen, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man es – Tammars (Macropus eugenii) sind kleine KĂ€ngurus. Die beliebten Tiere sind seit heute wieder im Zoo Frankfurt zu sehen, direkt neben den Mishmitakins auf dem ExotariumshĂŒgel.

„Zwar zeigen wir auch Goodfellow-BaumkĂ€ngurus“, erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch, „aber da BaumkĂ€ngurus nicht auf dem Boden leben, sondern, wie der Name schon sagt, Baumbewohner sind, werden sie von unseren Zoobesuchern oft nicht als KĂ€ngurus wahrgenommen. Wir sind deshalb glĂŒcklich, mit den Tammars wieder bodenlebende KĂ€ngurus zeigen zu können.“

Drei Tiere sind auf den ExotariumshĂŒgel eingezogen, zwei Weibchen und ein MĂ€nnchen. Alle drei kommen aus dem Zoo Budapest, wo sie die letzten sechs Jahre gelebt haben. „Das Alter der Tiere ist allerdings nicht genau bekannt“, erlĂ€utert Niekisch, „denn die Tiere kamen damals als WildfĂ€nge nach Ungarn“. Sie sind auf jeden Fall ausgewachsen und im besten Tammar-Alter, denn Tammars können bis zu 15 Jahre alt werden. „UrsprĂŒnglich stammen sie aus einer Population auf Kawau Island, Neuseeland, die auf Tiere zurĂŒckgeht, welche um 1870 ausgesetzt wurden. Heute gelten diese niedlichen Tiere dort als Landplage“, sagt Niekisch zur Herkunft der neuen Zoobewohner.

Schon fĂŒr das Jahr 1941 verzeichnet die Tierkartei im Frankfurter Zoo zwei Tammars. Im Jahr 1994 gelang es nach langwierigem Papierkrieg, drei weitere Tiere vom Zoo in Adelaide zu bekommen. Damals konnte der Zoo Frankfurt nach einigen Wochen erfreut feststellen, dass sich ein „blinder Passagier“ an Bord geschlichen hatte. Im Beutel seiner Mama war er in Frankfurt eingetroffen. Im Jahr 2005 wurden die kleinen KĂ€ngurus abgegeben, da der Platz fĂŒr den Borgori-Wald, den Neubau fĂŒr die Menschenaffen, benötigt wurde.

Tammars sind typische Bewohner des australischen Kontinents und einiger vorgelagerter Inseln. Dort leben sie hauptsĂ€chlich im Busch und in der HalbwĂŒste. Die KörpergrĂ¶ĂŸe und das Gewicht variieren je nach Geschlecht. WĂ€hrend die MĂ€nnchen ca. 9 kg wiegen und bis zu 68 cm groß werden, erreichen die Weibchen ein Gewicht von 7 kg und eine GrĂ¶ĂŸe zwischen 33 und 44 cm. Die Hinterbeine aller KĂ€ngurus sind wesentlich stĂ€rker ausgebildet als ihre Vorderbeine. Der lange Schwanz dient vor allem bei großen SprĂŒngen der Balance und beim Grasen als StĂŒtze. KĂ€mpfen die MĂ€nnchen um den Zugang zu den Weibchen, können sie sich auf den Schwanz aufstĂŒtzen und so mit beiden Beinen gleichzeitig nach dem Gegner treten.
„Wir wollen mit dieser Anschaffung unseren Besuchern wieder eine interessante Tierart prĂ€sentieren, anhand derer sich auch viel zum Naturschutz erzĂ€hlen lĂ€sst“, erklĂ€rt Zoodirektor Niekisch.
(09.04.2009, 12:28)
Zoo Frankfurt:   "Das schönste Froschbuch aller Zeiten"

Prof. Dr. Manfred Niekisch, Direktor des Zoos Frankfurt, ehrt mit seinem Kommentarband zum Reprint der "Naturgeschichte der Frösche hiesigen Landes" den NĂŒrnberger Naturforscher August Johann Rösel von Rosenhof


Sie ist zwar schon ĂŒber 250 Jahre alt, gilt aber noch immer als das schönste Froschbuch aller Zeiten: Die "Naturgeschichte der Frösche hiesigen Landes", die der NĂŒrnberger August Johann Rösel von Rosenhof 1759 veröffentlichte. Was Rösel behauptete - und auch bewies - galt vielen damals als revolutionĂ€r. NĂ€mlich, dass Frösche und Insekten nicht das Werk des Teufels sind, sondern sich ganz normal ĂŒber Eier und Samen vermehren. Rösel war deswegen zu seinen Lebzeiten schweren religiösen Anfeindungen ausgesetzt. Auch viele andere von Rösel gemachte Beobachtungen waren damals völlig neu fĂŒr die Wissenschaft und haben bis heute ihre GĂŒltigkeit behalten. Insbesondere gelten aber seine natĂŒrlichen und farbenprĂ€chtigen Darstellungen der Frösche und Kröten nach wie vor als unĂŒbertroffen.

Der Todestag des am 30. MĂ€rz 1705 in NĂŒrnberg geborenen Kupferstechers, KĂŒnstlers und Naturforschers jĂ€hrt sich am 27. MĂ€rz 2009 zum zweihundertfĂŒnfzigsten Mal. Zu diesem Anlass verfasste der Frankfurter Zoodirektor Manfred Niekisch einen Kommentarband zum Nachdruck des historischen Froschbuches. In dem reich bebilderten Band stellt der Biologie Niekisch nicht nur das Leben des außergewöhnlichen Menschen und naturwissenschaftlichen Autodidakten Rösel ausfĂŒhrlich dar, sondern wĂŒrdigt auch dessen wissenschaftliche Verdienste umfassend. Der Band enthĂ€lt Abbildungen zahlreicher Dokumente und von Rösel angefertigte Aquarelle, die teilweise ĂŒber 150 Jahre als verschollen galten und nun ĂŒberhaupt zum ersten Mal in einem Band veröffentlicht werden. Niekisch recherchierte dazu unter anderem in den Archiven der Naturhistorischen Gesellschaft NĂŒrnberg (NHG) und der Stadtbibliothek NĂŒrnberg sowie im Stadtarchiv und machte dabei einige sehr bemerkenswerte Funde.

Im Rahmen einer Feierstunde im Schönen Saal des NĂŒrnberger Rathauses wird Niekischs Werk zusammen mit dem Reprint des Froschbuches am 27. MĂ€rz um 16.00 Uhr der Öffentlichkeit vorgestellt. Dies ist gleichzeitig der Auftakt zu einem öffentlichen Symposium, das auf Anregung des in NĂŒrnberg geborenen Frankfurter Zoochefs Niekisch am 28. MĂ€rz im Katharinensaal der Stadtbibliothek NĂŒrnberg von der Naturhistorischen Gesellschaft NĂŒrnberg und dem Arbeitskreis Literatur und Geschichte der Herpetologie und Terrarienkunde (LGHT) der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) veranstaltet wird. Niekisch, der seine Diplom- und Doktorarbeit ĂŒber einheimische Lurche geschrieben hat und bei Fragen nach seinem Lieblingstier als Zoodirektor gern die Gelbbauchunke nennt, will nach eigenen Worten mit seinem Werk "Rösel als einem der ersten und bedeutendsten Amphibienforscher ein Denkmal setzen".

Noch beeindruckender werden Rösels kĂŒnstlerische und wissenschaftliche Leistungen und seine Arbeit im GelĂ€nde, laut Niekisch, wenn man weiß, dass er in den letzten sechs Jahren seines Lebens nach einem Schlaganfall nur noch den rechten Arm gebrauchen konnte und ein schwerkranker Mann war. "Diese enorme und beispielgebende Leistung konnte Rösel nur dank seines unbĂ€ndigen Forscherdrangs und der Hilfe des befreundeten Arztes Georg Leonhard Huth sowie seiner Frau Elisabeth Maria und seiner Tochter Catharina Barbara erbringen" erklĂ€rt Niekisch. "Insofern will ich mit meinem Buch auch ein Denkmal fĂŒr zwei großartige Frauen setzen, ohne die Rösels Werk wohl niemals diese QualitĂ€t und Bedeutung hĂ€tte erreichen können". Nach Niekischs Recherchen ruhen die sterblichen Überreste August Johann Rösels noch heute im Familiengrab auf dem Sankt-Johannis-Friedhof in NĂŒrnberg.


Manfred Niekisch:
AUGUST JOHANN RÖSEL VON ROSENHOF - KĂŒnstler, Naturforscher und Pionier der Herpetologie. Eine EinfĂŒhrung zum Reprint der "Historia naturalis ranarum nostratium/
Naturgeschichte der Frösche hiesigen Landes", NĂŒrnberg 1758. Erschienen im Verlag Fines Mundi, SaarbrĂŒcken 2009. ISBN 978-3-937246-10-9

(25.03.2009, 13:30)
IP66:   Eine solche Chronik hĂ€tte sich allerdings vor allem mit der von Herrn Scherpners Buch nicht erfaßten Arbeit in den letzten Jahren beschĂ€ftigen mĂŒssen - und was man von dieser Arbeit hĂ€lt, haben Zooleitung und Rat ja sogar zum Gegenstand eines Neubaubeschlusses gemacht ...
(25.03.2009, 11:01)
Ralf Sommerlad:   Ja, die herausgegebene BroschĂƒÂŒre ist eher erbÀrmlich. Die anstehenden und im Stadtparlament abgenickten Neubaumassnahmen sind ja auch nicht ohne jede Kritik - aber die Öffentlichkeitsarbeit des Zoos hat sich dennoch deutlich verbessert.
(25.03.2009, 09:27)
Ralf Wagner:   Eine Chronik bei soviel Jubileum eines so interessanten Zoos wĂ€re sehr schön gewesen!!!
BG
(24.03.2009, 19:46)
Zoo Frankfurt:   Am Mittwoch, den 1. April 2009 um 18.00 Uhr prĂ€sentiert Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Zoos Frankfurt. Er zeichnet die Ära Grzimek nach, berichtet von den Highlights seines ersten Amtsjahres und liefert einen Ausblick auf die anstehenden Neubaumaßnahmen.

Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch:
Grzimeks Zoo: Der Zoo Frankfurt – gestern, heute und morgen


Wann: Mittwoch, 01. April 2009
Wo: Ausstellungsraum Zoogesellschaftshaus, Bernhard-Grzimek-Allee 1, 60316 Frankfurt
Beginn: 18:00 Uhr | Eintritt frei


150 Jahre nach der Eröffnung des Zoos Frankfurt nimmt Prof. Dr. Manfred Niekisch seine Arbeit als Zoodirektor auf. Der Professor fĂŒr Internationalen Naturschutz an der UniversitĂ€t Greifswald ist VizeprĂ€sident der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) und will die Herausforderung annehmen, die Tradition des legendĂ€ren Bernhard Grzimek weiterzufĂŒhren. Zoo und Naturschutz sollen in Zukunft ganz eng miteinander verknĂŒpft werden.

1858 grĂŒndeten Frankfurter BĂŒrger die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), rund 5 Monate spĂ€ter öffnete der Zoo Frankfurt seine Pforten. Nach großen Zerstörungen durch die Weltkriege begann 1945 die Ära Grzimek. Der aus dem oberschlesischen Neisse stammende VeterinĂ€r Prof. Dr. Bernhard Grzimek war die ersten Jahre damit beschĂ€ftigt, den am Boden liegenden Zoo wieder aufzubauen. Dann richtete er seine Arbeit neben der Leitung des Zoos auf den internationalen Naturschutz aus.

Der Vortrag ist Auftakt einer Vortragsreihe. Jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.00 Uhr laden der Zoo Frankfurt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in den Ausstellungssaal des Zoogesellschaftshauses ein.
(24.03.2009, 09:47)
Shensi-Takin:   @MM:...wobei fuer die Bewahrung bedrohter Pflanzen meist auch eher botanische Gaerten/Institute denn Zoos eine Rolle spielen...
(17.03.2009, 16:07)
Michael Mettler:   @Ralf Sommerlad: Vielleicht tröstet es, wenn man die Anwesenheit der NasenbĂ€ren als behavioral enrichment fĂŒr die BrillenbĂ€ren betrachtet. Als Bepflanzung fĂŒr die Gehege bedrohter Tierarten werden schließlich auch nicht ausschließlich bedrohte Pflanzenarten verwendet...
(17.03.2009, 14:26)
Ralf Sommerlad:   Das ich von der NasenbÀrenhaltung nicht viel halte, dĂƒÂŒrfte klar sein. Einer guten BrillenbÀrenanlage stehe ich hingegen sehr positiv gegenĂƒÂŒber.
Was die Nachttierhaltung angeht, stimme ich Herrn Mettler uneingeschrÀnkt zu.

Die ParallelitÀt von Arten-und Naturschutz und Zootierhaltung ist ja in Frankfurt keine Niekisch®sche Erfindung, sie wird dort seit langen Jahren gepflegt.
(17.03.2009, 14:15)
BjörnN:   @Sacha
Ich habe zumindest die LippenbĂ€ren auch schon bei KĂ€lte gesehen. Da die Tiere sehr anfĂ€llig fĂŒr Atemwegsinfektionen sind, lĂ€sst man sie im Winter nur fĂŒr kurze Zeit raus. Generell sind sie in dieser Zeit wenig bewegungsaktiv, ruhen viel, was bei Weibchen auch mit dem Zeitraum der Niederkunft (Dezember-Januar) zu tun haben könnte. Ich sah im Dezember die BĂ€rin "Nici" regungslos bei kaltem Schmuddelwetter auf der Anlage sitzen.
(10.03.2009, 16:06)
Michael Mettler:   @Sacha: Ich wĂ€re kein Fan einer solcher Lösung. Die Unterbringung von Nachtabteilungen in Kellern hat fĂŒr mich immer den Beigeschmack krampfhafter Raumausnutzung. Erstens wĂŒrde ich vielen so genannten Nachttieren auch den Zugang zu einem Außengehege gönnen (oder wenigstens durch ein zu öffnendes Dachfenster einfallendes Sonnenlicht). Das steht zwar im Widerspruch zur gĂ€ngigen Tag-Nacht-Umkehr, aber ein AktivitĂ€tsrhythmus ließe sich bei mancher Tierart wahrscheinlich auch mit einem geringeren Versatz umstellen. Ich denke da an eine Variante, nach der die Tiere vormittags noch im Hellen und erst nachmittags im Dunklen gehalten werden, was die Ausnutzung von Morgensonne zuließe.

Zweitens reagieren manche KleinsĂ€uger nach meinen eigenen Erfahrungen mit diversen Nagern auf ErschĂŒtterungen fast schreckhafter als auf GerĂ€usche. Eine Unterbringung unter einem Restaurant und in "FĂŒhlnĂ€he" der U-Bahn finde ich da nicht gerade optimal.
(10.03.2009, 12:40)
Sacha:   @Björn N + MM.: Danke fĂŒr die AufklĂ€rung. Ich war immer zur "warmen" Jahreszeit in Frankfurt, habe darum die BĂ€ren immer gesehen.

Was haltet Ihr von meinem Vorschlag bez. Gesellschaftshaus?
(10.03.2009, 12:22)
BjörnN:   @IP66
Man sollte sich nicht unnötig in solche Sachen hineinsteigern.

FĂŒr die BĂ€ren werden angemessene UnterkĂŒnfte in anderen Zoos gefunden werden, wo vielleicht bei dem MalaienbĂ€renpaar noch die Aussicht auf eine Zucht besteht.
Rheine beispielsweise befĂŒgt ĂŒber 2 Anlage und könnte ohne Schwierigkeiten die beiden LippenbĂ€renschwestern aufnehmen, womit sowohl Rheine als auch Frankfurt geholfen wĂ€ren - Platz in Frankfurt fĂŒr neuen Anlagen, in Rheine beide Anlagen attraktiv mit zusammengewöhnten BĂ€ren besetzt, bei denen eine Zucht nicht ausgeschlossen ist.

Die neue BĂ€renanlage wird fĂŒr die kĂŒnftigen Bewohner beste Voraussetzungen fĂŒr Zucht und Haltung bieten. Sie vergessen, dass auf der Anlage nicht nur NasenbĂ€ren, sondern auch die ebenso bedrohten und in Zuchtkonstellation seltenen BrillenbĂ€ren einziehen.

Dass man die BrillenbÀren auch ebensogut auf den alten Anlagen halten könnte, mit dieser Meinung stehen sie sicher ganz allein da.
Die alten BĂ€renanlagen sind ĂŒberholt, sie sind winzig, bieten den Tieren keinen Naturboden, kaum Reize und Abwechslung und sind zusĂ€tzlich noch ausgesprochen wenig besucherattraktiv - also weg damit.
(10.03.2009, 11:04)
IP66:   Der fragliche Artikel zeigt nur einen in GrĂ¶ĂŸe und Form mit dem heutigen Eingang vergleichbaren Eingangsbau im Stil der zweiten Moderne jenseits des Vorplatzes der Gesellschaftshausfront - ob die BĂ€ren dahinter eine grĂ¶ĂŸere FlĂ€che bewohnen werden als derzeit, ist nicht erkennbar. Wenn der "neue Naturschutzzoo" allerdings auf die als selten gehalten und bedroht eingestuften LippenbĂ€ren zugunsten der weit verbreiteten und noch hĂ€ufiger gehaltenen NasenbĂ€ren verzichtet, dĂŒrfte auch die jetzige Anlage fĂŒr die BrillenbĂ€ren ausreichen, zumal angesichts der neuen Bauten fĂŒr den Besucherbetrieb ja nicht mehr GehegeflĂ€che verbleibt, als heute schon vorhanden ist. Da stellt sich auch die Frage, auf was der im Artikel abgebildete BĂ€r der Bildunterschrift zufolge wartet: Auf seinen Abtransport in eine neue Haltung, in der man seinen Platz nicht fĂŒr Flaniermeilen und neue EingĂ€nge, sondern fĂŒr Zuchtgehege verwendet? Auf ein Asyl in einem BĂ€renpark, der sich um das Wohl einzelner Tierindividuen sorgt? Oder gar auf das eigene rechtzeitige Ableben?
(10.03.2009, 10:50)
BjörnN:   @Sacha
Direktor Prof. Niekisch hat in einer Pressemitteilung erklĂ€rt, dass der Zoo zukĂŒnftig auf BrillenbĂ€ren und NasenbĂ€ren auf der neuen Anlage setzen wird, da weder MalaienbĂ€ren noch LippenbĂ€ren als tropische, recht kĂ€lteempfindliche Arten ganzjĂ€hrig zu sehen sind.
Die Idee eines einsehbaren Innengeheges bzw. Sichtscheibe in eine Box kam der Planungskommission offensichtlich nicht.

Obwohl ich die geplante Abgabe ablehne, kann ich sie in Hinblick auf die BesucherattraktivitÀt etwas nachvollziehen.
Bei den LippenbĂ€ren ist attraktiver Nachwuchs in Frankfurt, den man sich vergeblich mit dem ungeheuer teuren Import 1998 erhofft hatte, nicht zu erwarten, da es kein passendes MĂ€nnchen fĂŒr die beiden Leipziger Schwestern gibt. Die MalaienbĂ€ren waren bisher nicht fortpflanzungsaktiv, obwohl sie schon 10 Jahre und lĂ€nger im Zoo sind.

Ohne böse Absichten unterstellen zu wollen - es ist doch viel einfacher, die alten Klötze am Bein einfach abzugeben und sich aus der EEP-Population neue potentiell zuchtfÀhige, junge Tiere zuzulegen.

Die ErlĂ€uterungen auf der Homepage des Frankfurter Zoos klingen sehr interessant, 900mÂČ BĂ€renhaus und ĂŒber 2200mÂČ Freianlage fĂŒr Groß- und KleinbĂ€ren ist fĂŒr den Ă€ußerst beengten Frankfurter Zoo ausgesprochen großzĂŒgig und zukunftsweisend.

Allen Menschenaffenfreunden empfehle ich einen Besuch auf der Zoo-Homepage. Dort findet man ein Bild von Revierleiter Carsten Knott mit dem Bonobojungtier "Bili" aus Twycross, welcher fĂŒr seine 5 Monate ziemlich groß ist und bei mir auf den ersten Blick die Frage aufwarf: "Hat man da aus Twycross einen Bonobo oder einen Berggorilla bekommen?". Ich kenne in Europa nur einen Bonobo mit derart dunklem Gesicht und dichtem Fell und das ist "Zorba" in Stuttgart - wirklich faszinierend.....

http://www.zoo-frankfurt.de/deutsch/aktuelles/pressemitteilungen.html
(10.03.2009, 10:49)
Michael Mettler:   @IP66: Das Afrikahaus in Dresden steht seit ĂŒber zehn Jahren - wĂŒrde das die Definition "erfolgreich abgeschlossen" erfĂŒllen...?

@Sacha: Auch laut Online-Artikeln werden die "unsichtbaren" (soll heißen: im Winter nicht auf der Außenanlage und somit fĂŒr Publikum nicht zu sehen) Lippen- und MalaienbĂ€ren Anfang nĂ€chsten Jahres den Zoo verlassen mĂŒssen und ihre Nachfolger werden (in Vergesellschaftung) Brillen- und NasenbĂ€ren.
(10.03.2009, 10:46)
IP66:   Kann das Architektenteam neben den in Planung bzw. im Bau befindlichen Projekten auch schon solche aufweisen, die erfolgreich abgeschlossen wurden?
(10.03.2009, 10:39)
Sacha:   Eine Frage (die auch in "Eure Planung" passen wĂŒrde, ich weiss):

WÀre es möglich, das Gesellschaftshaus in eine Kombi von Restaurant und Nachttierhaus umzuwandeln?

Ich stelle mir das (in totaler Unkenntnis des Inneren des GebÀudes, wie ich zugebe) folgendermassen vor:

Untergeschoss: Nachttierhaus so gross wie möglich (U-Bahn, KanÀle, Leitungen?)

Erdgeschoss: Restaurant mit Gartenterrasse (Ă€hnlich wie heute), WCs, KĂŒcheninfrastruktur.

Obergeschosse: Vortragssaal, CateringrÀume.

Das Theater wĂŒrde ich auslagern (FĂŒr VorfĂŒhrungen im Innern braucht es drum herum keinen Zoo) und ebenfalls die Administration (In der NĂ€he GebĂ€udeteil mieten, Distanz Ă€hnlich wie bei ZOOM wahrscheinlich möglich)

Was ist Eure Meinung?

@Björn N: Den Witz mit den "unsichtbaren BÀrenarten" habe ich leider nicht kapiert. Kannst Du mich aufklÀren?
Und ist das jetzt definitiv, dass die MalaienbĂ€ren und LippenbĂ€ren wegmĂŒssen? Kommen stattdessen BrillenbĂ€ren und NasenbĂ€ren?
(10.03.2009, 10:21)
Michael Mettler:   @BjörnN: Wenn das neue Haus nur noch eine Anlage je Art bekommen sollte, wĂ€re der Artenbestand vielleicht zu erhalten. Im Moment sind z.B. Mausmakis oder Igeltanreks doppelt, Schlankloris sogar dreifach im Schaubereich vertreten. Da denke ich, dass man eher Zuchtpaare oder -gruppen solcher Arten hinter die Kulissen nehmen und nur "ĂŒberzĂ€hlige" Tiere ausstellen wird (Ă€hnlich wie bei den Rostkatzen schon heute), als Arten komplett aus dem Schaubereich zu ziehen. Die wĂŒrden dann wohl eher abgegeben werden, denke ich...

Apropos abgeben, anbei noch etwas zum Schmunzeln: Das nebenstehende Foto zeigt eine Tafel zum Zoo-JubilÀum am Beginn des Zoorundganges in Frankfurt. Und was sehen wir darauf inmitten der zur Feier herausgesuchten Tierarten? Ausgerechnet einen Takin... Mal abgesehen davon, dass ein auf Volksbildung bedachtes Institut auch korrekte Rechtschreibung verwenden sollte ("Herzlich willkommen" mit kleinem w wÀre richtig), erinnert mich der obere Textblock wegen "1858-2008" ein wenig an die Inschrift auf einem Grabstein.
(09.03.2009, 23:43)
BjörnN:   Der Neubau des Nachttierhauses wird wohl kaum alle Tiere des alten Hauses unter großzĂŒgigen Gehegebedigungen aufnehmen können.
RĂŒckwĂ€rtige Zuchtanlagen könnten es dem Zoo erlauben, wertvolle Zuchtpaare von Arten, die vielleicht weniger besucherattraktiv sind (darauf scheint es Prof. Niekisch ja besonders anzukommen, nicht umsonst verschwinden des Winters unsichtbare BĂ€renarten aus dem Zoo) zu erhalten.
(09.03.2009, 21:31)
Michael Mettler:   @BjörnN: Das Grzimek-Haus soll doch aber erst entvölkert werden, wenn sein Nachfolgebau steht...?
(09.03.2009, 21:14)
BjörnN:   @Andre Haubrich
Die Probleme liegen unter anderem darin begrĂŒndet, dass der Eingang nur wenige Kassen (2-3) hat und so bereits an einem normal frequentierten Tag lange Schlangen entstehen, Ă€hnlich wie in Stuttgart, wo man ja auch momentan Abhilfe schafft.

Das Problem des Zugangs zum Theater im Gesellschaftshaus klang ja schon an.

Außerdem ist der Eingangsbereich recht wenig attraktiv.
Obwohl ich die Abschaffung der LippenbĂ€ren und MalaienbĂ€ren als gravierende Fehlentscheidung des neuen Direktors erachte, ist die infrastrukturelle Neugestaltung des Eingangsbereiches (hoffentlich auch mit einem Zooshop, der dem Frankfurter Zoo wĂŒrdig ist - das momentane Provisorium mit PlĂŒschtieren und Pfauenfedern ist eher ein Witz) und der Neubau des BĂ€renrevieres mit Zuchtstation hinter den Kulissen sicher eine sinnvolle Investition in die Zukunft, auch in Hinblick auf die zukĂŒnftige Ausquartierung der Tiere des Grzimekhauses.
(09.03.2009, 20:49)
AndrĂ© Haubrich:   Ich finde, der Bericht hört sich ein bisschen nach "Deutschland sucht den Superzooeingang mit BĂ€renanlage" an :)
So ĂŒberzeugend fand ich das Bild vom neuen Zooeingang jetzt nicht, aber danach messe ich auch keinen Zoo.
Was ist denn das Problem des momentanen Eingangs?

(09.03.2009, 18:05)
Michael Mettler:   @IP66: Ja, im Zoo-Gesellschaftshaus.
http://cms.frankfurt-live.com/front_content.php?idcat=5&idart=32377

Das Architektenteam hat vorher bereits das Dresdener Afrikahaus und das Leipziger Gondwanaland entworfen.
(09.03.2009, 17:39)
IP66:   Wird das Publikum denn zumindest die prĂ€mierten EntwĂŒrfe, wie anderenorts ĂŒblich, in einer öffentlichen Ausstellungen anschauen dĂŒrfen?
(09.03.2009, 17:28)
Zoo Frankfurt:   Architektur-Wettbewerb Zoo-Eingangsbereich und BĂ€renanlagen

Vorstellung des Gewinners und Eröffnung der Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten


Die momentane Erschließung des Zoos und des Zoo-Gesellschaftshauses genĂŒgt nicht mehr den funktionalen Anforderungen. Zurzeit ist der Zugang zum Zoo-Gesellschaftshaus nur durch den Kassenbereich des Zoos möglich. Ebenso ist eine Erneuerung der jetzigen BĂ€renanlagen dringend notwendig, da sie bei weitem nicht mehr den Anforderungen an eine tier- und artgerechte Haltung entsprechen.

Ziel des Architektur-Wettbewerbs war die Neuorganisation des Vorplatzes und die Entkoppelung des Zugangs zum Zoo-Gesellschaftshaus vom Haupteingang des Zoo und die Planung wegweisender moderner BĂ€renanlagen sowie einer vom Publikumsbereich abgetrennten Zuchtanlage fĂŒr weitere Tierarten.

Der Wettbewerb wurde EU-weit ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt waren Architekten in bindender Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten. Neben fĂŒnf gesetzten Arbeitsgemeinschaften wurden aus ĂŒber 90 Bewerbungen zur Teilnahme am Wettbewerb weitere 20 Arbeitsgemeinschaften von einem Gremium ausgewĂ€hlt. Die 25 Teilnehmer hatten neun Wochen Zeit zur Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe, Abgabetermin war der 30.01.2009.
Das Verfahren war anonym, die Verfasser der einzelnen WettbewerbsbeitrĂ€ge wurden erst nach der Entscheidung des Preisgerichtes enthĂŒllt.

In einer zwölfstĂŒndigen Sitzung wurden gestern 25 EntwĂŒrfe zur Neugestaltung des Zoo-Eingangbereiches und der BĂ€renanlagen von einem neunköpfigen Preisgericht hinsichtlich stadtbaulicher und denkmalpflegerischer, gestalterischer, funktionaler und wirtschaftlich-ökologischer Kriterien begutachtet und diskutiert. Das Preisgericht setzte sich aus fĂŒnf Fachpreisrichtern aus ArchitekturbĂŒros und dem Hochbauamt Frankfurt sowie vier Sachpreisrichtern zusammen. Als Sachpreisrichter fungierten die BĂŒrgermeisterin Jutta Ebeling, der Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth, Stadtrat Edwin Schwarz vom Dezernat fĂŒr Planung und Wirtschaft sowie Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch. UnterstĂŒtzt wurde das Preisgericht von sieben Beratern aus verschiedenen Parteien und Fachbereichen.

Am Ende eines langen Tages fiel die Entscheidung auf den Entwurf der Architekten Henchion und Reuter, Berlin, mit Röntz Landschaftsarchitektur, Berlin.
„Es war eine lange und intensive Sitzung“, so Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth. „In mehreren RundgĂ€ngen durch die Ausstellung wurden die Pros und Contras fĂŒr jeden Entwurf herausgearbeitet und gegeneinander abgewogen. Die Bandbreite der unterschiedlichen Kriterien, die bei der Entscheidung zu beachten waren und die gebĂŒndelten Kompetenzen und Erfahrungen des Preisgerichtes und der Berater fĂŒhrten zu dem jetzt prĂ€mierten Entwurf, der die stĂ€dtebaulichen, denkmalpflegerischen und tiergĂ€rtnerischen Anforderungen optimal in sich vereint.“

„Die Vielzahl der hervorragenden EntwĂŒrfe machte die Entscheidung nicht leicht“, sagte Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch im Anschluss an die Sitzung. „Der prĂ€mierte Entwurf setzt aus unserer Sicht eine sehr spannende Architektonik des Neubaus um, ohne dabei in Konkurrenz zum angrenzenden Zoogesellschaftshaus zu treten, dessen denkmalgeschĂŒtzte Fassade nach der Umgestaltung noch hervorgehoben wird. Dies in Kombination mit tiergĂ€rtnerisch und gestalterisch optimalen Anlagen fĂŒr die Vergesellschaftung von BĂ€ren und allen Möglichkeiten zum Aufbau einer erfolgreichen Zuchtstation, machte ihn zu unserem Favoriten“.

(09.03.2009, 15:40)
Zoo Frankfurt:   SonntagsfĂŒhrung im Zoo

Auch in diesem Winterhalbjahr bietet Dipl.-Biol. Rudolf Wicker an einem Sonntag im Monat FĂŒhrungen fĂŒr Zoobesucher an. Die FĂŒhrungen sind fĂŒr jeden geeignet, der ein bisschen Neugierde mitbringt.

Thema der FĂŒhrung am
Sonntag, 8. MĂ€rz 2009

Die WĂŒste lebt -
Oder wie Tiere (und Pflanzen) einen lebensfeindlichen Lebensraum besiedeln können

FĂŒhrungsbeginn: 11.00 Uhr
Treffpunkt: Amazonasbecken (Eingangsbereich des Exotariums)
FĂŒhrungsdauer: eine bis eineinhalb Stunden

Zoo-Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,00 €
Kinder/Jugendliche (6–17 Jahre): 4,00 €

Die FĂŒhrungs-Teilnehmer entrichten nur den normalen Eintrittspreis.

Ansprechpartner:
Dipl.-Biol. Rudolf Wicker
Tel. 069-212-33732
(04.03.2009, 14:01)
Zoo Frankfurt:   Bili the Bonobo

Kleine neugierige HĂ€nde, große Augen, Bili ist mittlerweile ein lebhaftes Krabbelkind und entspricht vollkommen dem Kindchenschema. Der Bonobo-Junge wurde am 8. Oktober 2008 im englischen Zoo Twycross geboren. Schnell war klar, dass seine Mutter Maringa keine Milch hatte. Schon nach wenigen Tagen verlor sie das Interesse an ihrem Baby vollstĂ€ndig. Bili musste per Hand aufgezogen werden. „Handaufzuchten sind bei SĂ€ugetieren und vor allem bei Menschenaffen immer Ă€ußerst problematisch“, erklĂ€rt Zoodirektor Prof. Dr. Manfred Niekisch die Situation: „Als Erwachsene können die Tiere oft nicht mehr in eine Gruppe integriert werden, da sie die angelernten Verhaltensweisen ihrer Artgenossen nicht kennen. Sie sind dann zu einem völlig artuntypischen Leben als Einzeltier verdammt.“

Der kleine Bili wurde deshalb in den Zoo Frankfurt geschickt. Hier soll er eine neue Heimat finden. Am 21.01.2009 kam er am Frankfurter Flughafen an. „Der Zoo Frankfurt hat in der Menschenaffenhaltung einen guten Ruf“, erlĂ€utert Prof. Dr. Niekisch, „und unsere Pfleger haben schon Erfahrung mit der Reintegration von kleinen Bonobo-Kindern in die Bonobo-Gruppe.“

Bili kam auch in Frankfurt zunÀchst in die Obhut der Menschenaffenpfleger. Mit FlÀschchen und Windeln wird er wie ein Menschenjunges versorgt. Bei seiner Ankunft wog er 2,7 kg und hatte erst zwei ZÀhnchen. Mittlerweile hat er prÀchtig zugelegt, er wiegt schon 3,5 Kilo und kann stolz zehn ZÀhne zeigen. Seit seiner Ankunft war Bili unter stÀndiger tierÀrztlicher Beobachtung. Erst am vergangenen Freitag wurde seine QuarantÀnezeit beendet, Bili ist völlig gesund.

„TĂ€glich trainiert Revierleiter Carsten Knott und sein Team mit der Bonobo-Gruppe“, erklĂ€rt Prof. Niekisch. FĂŒr das Training bringen die Pfleger eine Puppe ans Gehege und fĂŒttern diese mit einem FlĂ€schchen. Vor allem die Weibchen erhalten Belohungen, wenn sie sich lĂ€nger am Gitter aufhalten oder sogar ihre Brust an das Gitter drĂŒcken. „SpĂ€ter wird die Ziehmutter Bili ans Gitter bringen, wenn die Pfleger dort mit einem FlĂ€schchen warten.“, gibt sich Prof. Niekisch ĂŒberzeugt. Zwei ZiehmĂŒtter kommen infrage, Zomi und Kutu. TĂ€glich verbringt Bili viele Stunden neben dem Bonobo-Gehege, nur durch ein Netz von der Gruppe getrennt. Vor allem Zomi hat schon Interesse an dem Jungtier gezeigt und auch Bili ist nicht abgeneigt. Auch die anderen Bonobo-Kinder interessieren ihn sehr, vor allem der zweijĂ€hrige Nyota und die einjĂ€hrige Nakala.

Als Mutter nicht zur VerfĂŒgung steht Bonobo-Dame Kamiti. Sie hat eine acht Wochen alte Tochter und alle HĂ€nde voll zu tun. Töchterchen Omanga wurde am 18. Dezember 2008 im Zoo Frankfurt geboren. Ihr Papa ist Ludwig, unserer Bonobo-Zuchtmann. Omanga ist Kamitis zweites Kind und wird von ihrer Mutter fĂŒrsorglich umsorgt und umher getragen. SpĂ€ter wird sie sicherlich eine gute Spielkameradin fĂŒr Bili.
(03.03.2009, 09:40)
Holger Wientjes:   Aber viel kann man ja nicht mehr reduzieren in Sachen Meerkatzen... Die Dianameerkatzen bleiben ja und die Husarenaffen haben den Zoo ja schon vor geraumer Zeit verlassen (mĂŒssen).
Ich persönlich bin auch fĂŒr jede Meerkatzenhaltung dankbar, da sie fĂŒr mich zu den hĂŒbschesten Primaten zĂ€hlen. Ausserdem sind viele Arten bedroht und man kann an ihnen, wenn man denn mehrere Arten (nebeneinander) hĂ€lt, den Besuchern ein schönes Beispiel von DiversitĂ€t prĂ€sentieren.
(02.03.2009, 13:23)
IP66:   Ich denke, das Verschwinden der Meerkatzen hĂ€ngt auch mit der Beseitigung der NachkriegsaffenhĂ€user zusammen - bezeichnederweise finden wir dort, wo noch die großen GebĂ€ude stehen, meistens auch noch eine oder mehrere Meerkatzenarten. Auch in Frankfurt wird es mit dem Verschwinden des ĂŒberlieferten Niederaffenhausen wohl zu einer solchen Artenreduktion kommen, soll doch, wenn ich die AnkĂŒndigungen recht verstanden habe, ein Urwaldhaus auf der dann frei gewordenen FlĂ€che sowohl das artenreiche Grzimekhaus wie den auch nicht artemarmen Altbau ersetzen.
(02.03.2009, 11:55)
BjörnN:   @th.oma.s
Das tuen sie auch, vorrangig bodenbewohnende Antilopen. Bisher sind nur strukturierte Jagden auf Ducker beobachtet worden.
Scheint aber im Gegensatz zu den Schimpanse eher die Ausnahme und viel viel seltener vorzukommen....
(01.03.2009, 14:52)
th.oma.s:   ich denke, bonobos jagen aktiv ?

(01.03.2009, 13:32)
BjörnN:   @Ralf Seidel
Zumindest Leipzig, Edinburgh und Mulhouse zĂŒchten regelmĂ€ĂŸig jedes Jahr oder alle 2 Jahre und das schon seit Jahrzehnten, das wĂŒrde ich schon kontinuierlich nennen.

Das Problem bestand bis vor Kurzem darin, dass kaum MÀnnchen geboren wurden und keine neuen Zuchttiere aus den UrsprungslÀndern mehr zu bekommen sind.
Der Bestand ist bereits stark ingezĂŒchtet bzw. untereinander verwandt. So hat Leipzig den Zuchtmann "Kwanza" aus London, dem fĂŒr die Zucht in Zukunft nur ein unverwandtes Weibchen und seine Töchter bleiben, dessen Vater war auch schon ein Leipziger. Edinburgh hat einen Leipziger Mann ebenso wie Mulhouse, La Palmyr und Valencia. Antwerpen hĂ€lt eine große Gruppe, die im jetzigen Gehege aber leider nicht zĂŒchtet. Inzwischen sind alle Weibchen (4) wohl zu alt zur Zucht.

Dass diese Haltung keine Erfolgsgeschichte werden konnte, liegt letztendlich auch daran, dass die Meerkatzen in unseren Zoos leider auf dem RĂŒckzug sind. Viele deutsche Großzoos, die ehemals Tiere dieser Gruppe besaßen, haben ihre Gruppen abgeschafft. So halten z.B. Köln, Stuttgart, MĂŒnster, Dortmund und Hagenbeck leider gar keine Meerkatzen mehr.

Die einzige hĂ€ufigere Art ist die Brazzameerkatze, die fĂŒr den Besucher recht attraktiv und einfach zu zĂŒchten ist.

Die einzigen Zoos, die ihren Besuchern noch eine Auswahl von Meerkatzen zeigen sind Leipzig, Aschersleben und Duisburg.

Ich möchte ganz und gar nicht prophetisch sein, doch sehe ich die Entwicklung in den letzten 10 Jahren und lasse mich deshalb zu einer Prognose hinreißen.

Trotz dieser eher dĂŒsteren Aussichten fĂŒr die Zucht wĂ€re die Haltung einer Junggesellengruppe Eulenkopfmeerkatzen in Frankfurt sicher möglich und fĂŒr den Zoos ausgesprochen attraktiv, da Meerkatzen immer Stimmung in die Bude bringen.
(01.03.2009, 11:44)
Ralf Seidel:   @BjörN, noch mal zu den Eulenköpfen - Zuchten, welche ja wohl eher sporadisch als kontinuierlich erfolgen sind nun wirklich keine Erfolgsgeschichten. Die Tiere waren, sind und werden immer RaritĂ€ten bleiben. Was Ihre Prognose zum Aussterben betrifft - ich halte nicht so viel von Propheten und bei aller Problematik - die Hoffnung stirbt zuletzt...
(01.03.2009, 11:12)
Holger Wientjes:   @M.Mettler: Muss ja nicht gleich eine Horde Makaken sein. Eine Minigang wie in MS reicht ja auch. Dort gibt es ja viel Interaktion zwischen den Arten - was ja auch gewĂŒnscht ist - aber mir ist noch nie aufgefallen, dass die Bartaffen den Orangs zu sehr das Leben schwer machen. Dann wie gesagt schon eher die kleinen WasserquĂ€lgeister :-)

Insgesamt ist es aber sicherlich richtig, dass in Sachen Gemeinschaftshaltung noch viel möglich erscheint und man sich wahrscheinlich bei der einen oder anderen Vergesellschaftung ( noch ) nicht traut, weil die potentiellen Arten zu wertvoll sind.
(01.03.2009, 09:48)
Michael Mettler:   @BjörnN: Der Berg aus Steinen ist der Rest des alten Affenfelsens, auf dem zuletzt Lemuren und davor ĂŒber Jahrzehnte hinweg Rhesusaffen gehalten wurden. Ich nehme an, dass der verbliebene Rest davon fĂŒr die Orang-Anlage erhalten bleiben soll, denn sonst hĂ€tte man sich dessen Abtragung durch die bereits dicht davor hochgezogenen BetonwĂ€nde (siehe Foto) unnötig erschwert. Deshalb und wegen der im Vergleich zur Gorilla-Anlage sehr niedrigen BetonwĂ€nde wĂŒrde ich eine Übernetzung vermuten.

@IP66: Das Grzimek-Konzept bestand aus der ParallelitĂ€t von Zoo und Naturschutz, und ich verstehe die Veröffentlichungen aus Frankfurt so, dass eben dieses Prinzip weitergefĂŒhrt werden soll. Und das ist m.E. von Baustilen unabhĂ€ngig.

Übrigens: In die Außenwand des als abgeholzten Urwaldriesen verkleideten Fahrstuhlschacht des Borgori-Waldes wurden VogelnistkĂ€sten einbetoniert. Auch eine Form von Naturschutz im Zoo!
(28.02.2009, 10:47)
IP66:   In welcher der Anlagen im neuen Menschenaffenhaus leben denn mehr als eine Art Tiere?
Ganz nachvollziehen kann ich auch nicht, weshalb man das neue Zookonzept mit dem Wirken des Herrn Grzimek "verknĂŒpft", wenn man dessen Gestaltungsideen beseitigt und auch den Abriß des seinem Angedenken gewidmeten Tierhauses ankĂŒndigt.
(28.02.2009, 10:30)
BjörnN:   @Michael Mettler
War selbstverstĂ€ndlich als Spaß gemeint.

Das Frankfurter Orang-Utan-Gehege wird mit 570mÂČ FlĂ€che nicht allzu groß werden, betrachtet man die ĂŒber 3000mÂČ große benachbarte Anlage fĂŒr Gorillas, Drills und Guerezas.

Ich weiß nicht, wie weit noch Erdarbeiten im Gehege vonstatten gehen werden oder ab man das Gehege mit einem Netz ĂŒberspannt, was wĂŒnschenswert wĂ€re, doch momentan erhebt sich im Gehege noch ein Berg aus Steinen, wĂ€hrend rundherum hereit die BegrenzungswĂ€nde in die Höhe wachsen.
(28.02.2009, 10:20)
Michael Mettler:   @BjörnN: Neben der Orang-Außenanlage steht heute noch das Niederaffenhaus, das ohnehin abgerissen wird. Es wĂ€re nicht schwer, dort einen Stall und ein separates Gehege fĂŒr Hirscheber neben die Orang-Außenanlage zu platzieren und den Schweinen einen ebenerdigen Zugang zu dieser zu schaffen. Die Hirscheber mĂŒssen ja nicht unbedingt den Orang-Innenraum des Borgori-Waldes nutzen können.
(28.02.2009, 10:16)
BjörnN:   Dann mĂŒssen die Hirscheber aber FlĂŒgel bekommen, um aus den erhöhten Luken auf die Außenanlage zu kommen.

An sich finde ich die Idee durchaus machbar, allerdings kaum in Frankfurt, eine geteilte Außenanlage hĂ€tte sicher ihren Reiz.
(27.02.2009, 23:24)
Michael Mettler:   Ich frage mich ĂŒbrigens, warum man Orangs nicht einfach mal mit asiatischen Hirschen (z.B. Timor- oder Prinz-Alfred-Hirschen) vergesellschaftet. Es mĂŒssen ja schließlich nicht immer nur andere Primaten oder Kleinraubtiere sein, mit denen man Menschenaffen kombiniert. Da finde ich den Dortmunder Ansatz (Orangs/Tapire) als Ausgangspunkt fĂŒr neue Ideen ganz interessant. Selbst an Hirscheber wĂŒrde ich dabei denken - andere Schweine halte ich fĂŒr zu riskant (obwohl ja auch ein Schabrackentapir im Ernstfall nicht ganz ohne wĂ€re). Zumindest Hirscheber gĂ€be es schon in Frankfurt...
(27.02.2009, 22:55)
Michael Mettler:   @Holger Wientjes: Wenn den Orangs die Otter mal auf die Nerven gehen sollten, können sie sich ganz einfach "nach oben" zurĂŒckziehen. Aber wo finden sie Ruhe, falls eine Horde Makaken sie mal nervt?
(27.02.2009, 22:38)
Holger Wientjes:   @M.Mettler: In wie fern zu quirlig ? In MĂŒnster klappt`s ja auch. Da habe ich eher den Eindruck, die Zwergotter halten den Laden auf Trab !
(27.02.2009, 21:28)
Michael Mettler:   Um "mehr Leben" in eine Orang-Anlage zu bringen, wĂ€ren selbst Hut- oder Javaneraffen interessant, auch wenn sie weniger oder nicht bedroht sind. Ich fragte nur deshalb gezielt nach Languren (und wenn es "nur" eine MĂ€nnergruppe Hulmans wĂ€re), weil die langschwĂ€nzigen Makaken vielleicht ZU quirlig fĂŒr die Orangs sind?
(27.02.2009, 19:26)
BjörnN:   @Michael Mettler
Aus Europa ist mir eine Vergesellschaftung von Orang-Utans mit Languren nicht bekannt, was auch nicht verwunderlich ist, wachsen hierzulande die Languren bekanntlich ja nicht auf BĂ€umen - höchstens die Javanischen Kappenlanguren produzieren ausreichend Nachwuchs, dass man ĂŒber eine neue Gruppe in Frankfurt nachdenken könnte.

Es mĂŒssten ja auch nicht unbedingt Languren sein. Auch wenn es diese Vergesellschaftung schon in MĂŒnster gibt und Köln damit plant, fĂ€nde ich Bartaffen oder geographisch passendere Schweinaffen oder BĂ€renmakaken interessant, die inzwischen auch als VU gelten - dieser Zug scheint aber auch leider schon abgefahren zu sein, es bleibt also eine Utopie....
(27.02.2009, 18:46)
Michael Mettler:   @BjörnN: Ich nix Ahnung von USA :-)
(27.02.2009, 18:10)
BjörnN:   @Ralf Seidel
Welche RĂŒckschlĂ€ge meinen Sie denn??

Besser wird es mit dieser Art kaum werden. Da blutsfremde Tiere aus Ruanda oder Uganda kaum zu bekommen sind, ist die Population wohl auf kurz oder lang zum Aussterben verurteilt.

@Michael Mettler
HĂ€lt nicht der Columbus Zoo seine Orang-Utans zusammen mit Silbernen Haubenlanguren?
(27.02.2009, 15:46)
Michael Mettler:   Um auch die dritte Menschenaffenart in Frankfurt noch ins Visier zu nehmen: WĂ€re eine Gemeinschaftshaltung der Orangs mit Languren denkbar? Gibt es damit schon Erfahrungen aus anderen Zoos?
(27.02.2009, 15:23)
Ralf Seidel:   RĂŒckschlĂ€ge gab es aber auch immer wieder und mit einer knappen Handvoll potentieller ZĂŒchter ist eben auf Dauer auch kein Staat zu machen - sei es wie es ist, es kann nur noch besser werden...
(27.02.2009, 14:17)
BjörnN:   @Ralf Seidel
Zuchterfolge gibt es zweifellos, sowohl Leipzig als auch Mulhouse und Edinburgh zĂŒchten regelmĂ€ĂŸig, die ĂŒbrigen Halter leider nicht mehr.

Amsterdam und Twycross halten nur noch Einzeltiere, Antwerpen eine grĂ¶ĂŸere Gruppe eigener Nachzuchten und der letzten Londoner Tiere ohne Zucht.

Berlin hat ein Geschwisterpaar aus Leipziger Zucht, das auch in 10 Jahren nicht einmal nachgezogen hat, wobei das MĂ€nnchen, "Zeus", recht wertvoll fĂŒr die Zucht ist und als Zuchtmann in Leipzig einspringen könnte, wenn "Kwanza" das Zeitliche segnet. Auch aus La Palmyr ist mir keine Nachzucht bekannt.

HoffnungstrĂ€ger auf einen 4. zĂŒchtenden Halter ist der Bioparc Valencia, der im letzten Jahr einen Mann (*2003) aus Leipzig und ein Weibchen, vermutlich aus den USA, erhalten hat.
(27.02.2009, 13:53)
Ralf Seidel:   @BjörN, wĂ€re fraglos sicher auch ne Option unter den gegebenen UmstĂ€nden. Aber gerade diese Art war und ist eben eine echte RaritĂ€t, sowohl im Zoo, als auch in ihrem natĂŒrlichen Lebensraum. Und gerade deswegen hĂ€tte ich mir hier mal wieder positive Nachrichten in Sachen ZuchtbemĂŒhungen und -erfolgen gewĂŒnscht...
(27.02.2009, 13:36)
BjörnN:   @Ralf Seidel
Sowohl in Mulhouse als auch in Leipzig und Edinburgh stehen mÀnnliche Nachwuchstiere in den kommenden Jahren zur Abgabe.
Die Etablierung einer reinen MĂ€nnergruppe (3,0) wĂ€re ohne Weiteres möglich, große SprĂŒnge in Sachen Zucht kann man allerdings bei dieser Art kaum mehr erwarten.
(27.02.2009, 13:23)
Ralf Seidel:   @Michael, wĂŒrde ich auch so sehen! Der Tierpark Berlin hat doch sicher noch einen gewissen Überschuss an mĂ€nnlichen Rotscheitelmangaben, die können auch schon mal was wegstecken...
(27.02.2009, 13:20)
Michael Mettler:   Vielleicht sollte man fĂŒr einen Bonobo-Meerkatzen/Mangaben-Vergesellschaftungsversuch im ersten Anlauf eine MĂ€nnergruppe einer weniger seltenen Art der Niederen Affen wĂ€hlen.
(27.02.2009, 13:07)
Ralf Seidel:   Sind beispielsweise Eulenkopfmeerkatzen tatsĂ€chlich so ohne Weiteres verfĂŒgbar ??
Bislang hÀlt sich die europÀische Population bei den wenigen Haltern ja wohl gerade so die Waage - und das seit Jahrzehnten...
(27.02.2009, 13:02)
Michael Mettler:   @BjörnN: OK, an die Möglichkeit, dass junge Menschenaffen ebenfalls durch solche Röhren passen wĂŒrden, habe ich nicht gedacht.
(26.02.2009, 22:18)
BjörnN:   @Michael Mettler
Ich hĂ€tte mir in Frankfurt eine Vergesellschaftung der Bonobos mit den Dianameerkatzen gewĂŒnscht, dafĂŒr hĂ€tte man gar keine zusĂ€tzliche Innenanlage gebraucht, einfach eine Bonobobox nur fĂŒr die Meerkatzen zugĂ€nglich machen mĂŒssen...

Ihre Idee der engen Verbindungsröhren klingt interessant, birgt aber den Nachteil, dass ein Bonobo- oder Gorillajunges ins falsche Gehege gelangen könnte, was immense Gefahr fĂŒr Leib und Leben bedeuten wĂŒrde.
Dann doch lieber getrennte Anlagen mit jeweils einem Besatz von Niederen Affen.
(26.02.2009, 22:04)
Michael Mettler:   @BjörnN: Dann könnte man ja fast die Gorilla- und die Bonobo-Anlage fĂŒr die vergesellschafteten Niederen Affen in Frankfurt ĂŒber enge Tunnelröhren o.Ä. miteinander vernetzen... Geografisch perfekt mĂŒsste es eh nicht sein, auch auf der Gorilla-Anlage werden Arten miteinander leben, die sich im Freiland nirgends begegnen.
(26.02.2009, 21:21)
BjörnN:   @Michael Mettler
Ich wĂŒrde es auf eine Vergesellschaftung mit Eulenkopfmeerkatzen oder Goldbauchmangaben durchaus mal ankommen lassen.

Beide Arten sind verfĂŒgbar und passen auch geographisch vervorragend zu den Bonobos, außerdem stehen sie nicht auf der Speisekarte der Zwergschimpansen.
(26.02.2009, 20:19)
Michael Mettler:   @BjörnN: Da Bonobos dein spezielles Interesse zu gelten scheint - fĂŒr welche Art(en) von Gehegegenosse(n) wĂŒrdest du sie denn fĂŒr geeignet halten?
(26.02.2009, 20:11)
BjörnN:   @Andre Haubrich
Man hat eine Vergesellschaftung mit Bonobos einfach noch nie versucht, insgesamt dĂŒrfte es einfacher sein als eine Vergesellschaftung mit Gorillas.

Maringa II hat ihr Kind, Bili, ĂŒbrigens angenommen, das ist ein Fehler im Text. Die Pfleger nahmen ihr das Jungtier nur aus einem Grund ab - sie hatte kaum Milchproduktion und der Tod des Jungtieres wĂ€re ohne Zutun schnell eingetreten, das wollte man verhindern.
(26.02.2009, 19:38)
Sacha:   Mal abgesehen davon, dass das "Highlight des ersten Amtsjahres" mehrheitlich VorgĂ€nger Christian Schmidt zu verdanken ist.....
(26.02.2009, 16:21)
AndrĂ© Haubrich:   Bei den Bonobos wird es wohl wirklich schwirig, geeignete Gesellschaftspartner zu finden.
FĂŒr die Orangs gĂ€b es ja kleinere Affen, Binturongs, Muntjaks..., mit denen manÂŽs versuchen könnte.
(26.02.2009, 15:25)
Michael Mettler:   Der Ein-Jahres-Bilanz-Artikel liest sich so, als gebe es im Borgori-Wald keine Ein-Arten-Haltung mehr. Bei Orangs und Bonobos stimmt das ja nun nicht, es sei denn, man wertet die allgegenwĂ€rtigen HausmĂ€use als Vergesellschaftung...
(26.02.2009, 13:05)
Zoo Frankfurt:   Bili the Bonobo

Der vier Monate alte Bonobo-Junge Bili wurde von seiner Mutter Maringa im Zoo Twycross nicht angenommen. Er kam nach Frankfurt, um hier eine neue Heimat zu finden. Hauptziel ist, Bili in unsere Bonobo-Gruppe zu integrieren. Bilis QuarantÀnezeit ist am vergangenen Wochenende abgelaufen und er darf am Montag den ersten Kontakt zu seiner neuen Familie aufnehmen.
(26.02.2009, 12:11)
Zoo Frankfurt:   Ein Jahr im Zoo Frankfurt
Prof. Dr. Manfred Niekisch zieht Bilanz

Vor genau einem Jahr, am 1. MĂ€rz 2008 hat Prof. Dr. Manfred Niekisch seine Arbeit als Zoodirektor im Zoo Frankfurt aufgenommen. „Nach 25 Jahren internationaler Naturschutzarbeit vor allem in den tropischen WĂ€ldern, in der Praxis vor Ort und an der UniversitĂ€t kann ich nun mitwirken, diesen traditionsreichen Zoo zu einem international anerkannten Zentrum des Natur- und Artenschutzes weiter zu entwickeln.“, sagt Prof. Dr. Niekisch. „Der Beruf des Zoodirektors war tatsĂ€chlich ein Kindheitstraum von mir. Nach diesem ersten Jahr möchte ich vor allem meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken. Sie haben viel geleistet und sind eine Mannschaft, auf welche die Stadt stolz sein kann.“

Der Zoo Frankfurt hatte sich in seiner 2007 erarbeiteten Vision ein neues Motto gegeben: „Tiere erleben – Natur bewahren“ und damit den Naturschutz ganz hoch auf die Agenda gesetzt. Nach den Worten von Prof. Dr. Niekisch, damals Professor fĂŒr Internationalen Naturschutz an der UniversitĂ€t Greifswald, reizte ihn besonders die Herausforderung, die Tradition des legendĂ€ren Bernhard Grzimek aufzunehmen und Zoo und Naturschutz ganz eng miteinander zu verknĂŒpfen.

Erste Maßnahmen zielten aber vor allem darauf ab, den Zoo noch besucherfreundlicher zu gestalten und dringend notwendige Baumaßnahmen fĂŒr die Tiere umzusetzen: Ein behindertengerechter Zugang zum Obergeschoss des Katzendschungels wurde gebaut, die neue Voliere fĂŒr die Bartgeier eröffnet und das Winterquartier fĂŒr die Greifvögel fertig gestellt.

Durch die von Niekisch eingeleitete Neuorganisation der tierĂ€rztlichen Versorgung erhielt der Zoo Frankfurt schon in seinem ersten Amtsjahr die Anerkennung zum Ausbildungsbetrieb fĂŒr Zoo-FachtierĂ€rzte – dem einzigen in Hessen.

„Das Highlight in meinem ersten Amtsjahr war sicher die Eröffnung des neuen Menschenaffenhauses Borgori-Wald. Dieses Haus weist die Richtung in die Zukunft, denn hier wurde schon begonnen, was sich im gesamten Zoo fortsetzen soll“, stellt Prof. Dr. Niekisch fest. „Die Tiere werden nicht mehr als einzelne Arten in Gehegen gehalten, sondern mit anderen Arten vergesellschaftet.“ Diese Gemeinschaftstierhaltung stellt die Natur sehr viel besser nach als die Einzelarthaltung. Außerdem wird das Haus mit einer hochmodernen, umweltfreundlichen ErdwĂ€rmeheizung betrieben. „Die Neuausrichtung des Zoos beinhaltet selbstverstĂ€ndlich auch ein Konzept fĂŒr die Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs im gesamten Zoo“, betont Niekisch.

Mehrere Neubauten sind in der Planung. „ZunĂ€chst werden wir die Situation am Alfred-Brehm-Platz rund um dass Zoo-Gesellschaftshaus entzerren“, stellt der Zoodirektor seine ZukunftsplĂ€ne vor. „Wir sind mitten in der Planung fĂŒr einen neuen, attraktiven Kassen- und Servicebereich links vom Zoo-Gesellschaftshaus sowie fĂŒr den Neubau der BĂ€renanlage.“ Das Zoo-Gesellschaftshaus mit dem Fritz-RĂ©mond-Theater wird durch den verlagerten Eingangsbereich frei zugĂ€nglich und der Weg fĂŒr ein neues Betreiberkonzept im Zoo-Gesellschaftshaus ist frei. „Der Neubau der BĂ€renanlage ist seit langem ĂŒberfĂ€llig. Die 1958 errichtete Anlage entspricht nicht mehr den aktuellen tiergĂ€rtnerischen Anforderungen und ist dringend erneuerungsbedĂŒrftig“, erklĂ€rt Prof. Dr. Niekisch die Situation. FĂŒr den Eingangsbereich sowie das BĂ€rengehege laufen die Planungen bereits auf Hochtouren. Die Sitzung des Preisgerichts fĂŒr die eingereichten ArchitekturentwĂŒrfe wird am 5. MĂ€rz 2009 stattfinden.
Dringend sanierungsbedĂŒrftig ist auch das in den siebziger Jahren gebaute Tag- und Nachttierhaus. Um eine Abgabe aller im Grzimek-Haus lebenden Tiere zu vermeiden, entschied Niekisch, zunĂ€chst einen Neubau an anderer Stelle zu errichten. Erst nach dem Umzug der Tiere wird das heutige Grzimek-Haus abgerissen. Außerdem hat sich Niekisch den Bau einer neuen Anlage fĂŒr subantarktische Pinguine und die Modernisierung des Exotariums vorgenommen. Mit dringend erforderlichen Reparaturarbeiten im Exotarium wurde bereits begonnen. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung haben gerade ein von Niekisch vorgeschlagenes 30-Millionen-Programm zur Modernisierung des Zoos beschlossen. „Dies ist ein ganz wichtiger Beschluss und ein deutliches Signal, dass es die Stadt ernst meint mit der Sanierung des Zoos“ freut sich Niekisch.

Auch an die kleinen Zoobesucher wurde gedacht. Der Spielplatz gegenĂŒber dem Borgori-Wald wird völlig neu gestaltet. Ab dem FrĂŒhsommer können sich die Kinder auf modernen, aus Holz gefertigten SpielgerĂ€ten austoben und spielerisch die Bewegungen der Tiere nachahmen.

2008 war auch das 150jĂ€hrige JubilĂ€um des Zoos. Viele Veranstaltungen, FĂŒhrungen und VortrĂ€ge haben die Frankfurter BĂŒrgerinnen und BĂŒrger an der Geschichte des Zoos teilhaben lassen. „Und der Zoo hat neue Freunde gewonnen“, stellt Niekisch fest. Viele Partnerfirmen und Organisationen haben mit dazu beigetragen, einen Großstadtdschungel in Frankfurt zu verwirklichen. Eine Plakat-Aktion, Schaufenster-Installationen, Zebrastreifen mit Zoo-Logo und ein tierischer U-Bahnwagen haben die Frankfurter BĂŒrgerinnen und BĂŒrger neugierig auf ihren Zoo gemacht.

Das Jahr 2009 im Zoo Frankfurt steht im Zeichen des Gorillas. Der Zoo Frankfurt und die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF), deren VizeprĂ€sident Niekisch schon seit Jahren ist, wollen das „Jahr des Gorillas“ gemeinsam nutzen, um verstĂ€rkt auf die dramatische Situation der Gorillas im Freiland aufmerksam zu machen und Geld fĂŒr die bedrohten Verwandten der Zoo-Gorillas zu sammeln. Viele Veranstaltungen und Aktionen zum Thema sind geplant. Die „Spendenaktion: Matze“ ist letzte Woche angelaufen. „Gorillas zĂ€hlen zu den am stĂ€rksten bedrohten SĂ€ugetieren der Erde.“, erklĂ€rt Prof. Dr. Niekisch. „Vor allem die Berggorillas sind in ihrer Heimat stark durch Lebensraumverlust, Wilderei und kriegerische Unruhen gefĂ€hrdet. Deshalb ist uns sehr wichtig, ein Denkmal fĂŒr Matze zu verwirklichen und gleichzeitig den Gorilla-Schutz aktiv zu unterstĂŒtzen.“ Mit den Aktionen zum Gorilla-Schutz untermauert der Zoo Frankfurt seine neue Ausrichtung als Natur- und Umweltschutz-Zoo. „Wir mĂŒssen uns insgesamt noch viel mehr im Schutz der LebensrĂ€ume draußen engagieren“, erklĂ€rt Prof. Dr. Niekisch. „Unsere Zootiere sind Botschafter fĂŒr ihre Artgenossen im Freiland. Durch AufklĂ€rung und Sensibilisierung im Zoo möchten wir den Naturschutzgedanken fest in den Köpfen unserer Besucher verankern.“ „Unser Zoo im Herzen der Stadt ist ein Platz fĂŒr Menschen und Tiere, in dem sich Tier und Mensch wohlfĂŒhlen sollen.“
(26.02.2009, 12:09)
Michael Mettler:   Neben den schon erwĂ€hnten Anlagen im Grzimek-Haus, an der BĂ€renanlage und am Schafberg gibt es ĂŒbrigens noch weitere LeerstĂ€nde im Zoo, so im/am Giraffenhaus das Okapigehege und das kleine Nachbargehege der Giraffen sowie die Kea-Voliere neben der Brutstation.
(25.02.2009, 10:58)
Michael Mettler:   Wenn ich den Gedanken aus meinem letzten Beitrag weiterverfolge, dann wĂ€re es tatsĂ€chlich kein Problem, das Niederaffenhaus kurzfristig zu "entvölkern" und als NĂ€chstes dem Erdboden gleichzumachen. Im Grzimek-Haus lebt in einer der grĂ¶ĂŸten Taganlagen "nur" der Tamandua, von den Weißkopfsakis habe ich nur noch ein Weibchen gesehen, die Anlage der Borstenhörnchen und Siedelweber steht gerade leer und wird renoviert (? Besatz noch im Bestand?), auch in der Nachtabteilung gibt es einen Leerstand (neben den WickelbĂ€ren). Der obere Bereich der Sumpfmeerschweinchenanlage im Tagbereich ist ungenutzt, seit der Tamandua in die vorherige Fossa-Anlage umgezogen ist. Mit ein wenig ZusammenrĂŒcken und Vergesellschaften bekĂ€me man die Kattas und Varis (kennen sich eh als Wohngemeinschaft), die Klammeraffen und Kapuziner wohl unter - vielleicht auch die ErdmĂ€nnchen aus der Außenanlage am Affenhaus, und die paar Kleintiere aus den Vitrinen dĂŒrften erst recht kein Problem bilden. Blieben nur die Paviane, wobei ich nicht weiß, ob diese ĂŒberhaupt zukĂŒnftig im Bestand bleiben sollen. Ansonsten baut ja OsnabrĂŒck demnĂ€chst eine Anlage fĂŒr Mantelpaviane und braucht Besatz...
(24.02.2009, 18:17)
Michael Mettler:   Wird interessant sein, wie man im Niederaffenhaus die immer leerer werdenden KĂ€fige "ĂŒberbrĂŒcken" wird. Denn eigentlich mĂŒssten ja demnĂ€chst außer den Gibbons auch noch die Dianameerkatzen und Guerezas (in den Borgori-Wald) umziehen. Bleiben also - von den Kleinvitrinen mal abgesehen - noch die Mantelpaviane und Klammeraffen auf den beiden Freianlagen sowie Gelbbrustkapuziner, Kattas und Rote Varis fĂŒr die KĂ€fige. Die hĂ€tten dann bis zum Abriss des Hauses REICHLICH Platz. Oder werden die Lemuren und Neuweltaffen etwa vorĂŒbergehend ins Grzimek-Haus umziehen...? Machbar wĂ€re das, schließlich wurden da auch schon BrĂŒllaffen und Varis gehalten.
(24.02.2009, 16:19)
Holger Wientjes:   Ist ja auch nur mein Eindruck durch das Foto. Fahre dieses Jahr auf jeden Fall wieder hin um mir einen Eindruck zu verschaffen. Nicht zuletzt auch wegen "Borgori". Kenn ich nĂ€mlich auch noch nicht persönlich. Und mit etwas GlĂŒck ist vielleicht auch das Gibbonhaus "in Betrieb"... ;-)
(24.02.2009, 15:58)
Michael Mettler:   Nachdem ich die neue Voliere vorher nur vom Hörensagen bzw. aus Pressemitteilungen "kannte" und skeptisch war, bin ich nun nach eigenem Sehen sehr angetan. Der Originalbau könnte (abgesehen von eventuellen Renovierungen nach KriegsschĂ€den) noch aus dem 19. Jh. gestammt haben, mĂŒsste mal in die Chronik schauen.
(24.02.2009, 14:06)
Holger Wientjes:   Danke fĂŒr die Fotos ! Scheint ja wirklich mehr Platz fĂŒr die Tiere zu bieten und passend strukturiert zu sein ! :-) Von wann sind eigentlich die Volieren ?
(24.02.2009, 13:56)
Michael Mettler:   ErgĂ€nzend zum letzten Bild der rechte Bereich der Voliere, in dem die Geier nun auch eine GrĂ¶ĂŸeneinschĂ€tzung der Anlage erlauben. Ich gehe davon aus, dass sich die jetzt noch recht leuchtende Kunstfelslandschaft durch Patina farblich verĂ€ndern wird.
(24.02.2009, 13:44)
Michael Mettler:   Leider habe ich keine Frontalaufnahme der ganzen Voliere, da zwei andere Fotografen sehr ausdauernd im Weg standen :-) Auf dem nebenstehenden Foto sieht man die Anbindung an den alten Zentralteil etwas besser. Der rĂŒckwĂ€rtige Bereich mit dem Glasdach ist m.E. beim Umbau der vorherigen FlĂ€che zugeschlagen worden. Unmittelbar rechts vom Bildrand bildet eine Felswand eine Art Raumteiler von ca. 1/3 bis 2/5 der Volierentiefe, vermutlich zur Bildung einer geschĂŒtzten Nische zum BrĂŒten; an diesem Felsen lĂ€uft ein Rinnsal mit eisenhaltigem Wasser als Bademöglichkeit herab.
(24.02.2009, 13:41)
Holger Wientjes:   Die Bartgeiervoliere gefĂ€llt mir irgendwie gar nicht. Habe sie aber noch nicht in natura gesehen. Auf dem Foto wirkt sie recht "klobig" auf mich und passt natĂŒrlich nicht zun den ĂŒbrigen Volieren. Wenn wirklich etwa mehr Flugraum zur VerfĂŒgung steht ist das natĂŒrlich ein Vorteil !
(24.02.2009, 13:09)
Michael Mettler:   Bei FortfĂŒhrung der Umgestaltung könnte man die Galerie komplett auf (relativ) winterharte Vogelarten umstellen, fĂŒr die es Wiederansiedlungsprojekte gibt. Waldrappen als Variante fĂŒr die Zentralvoliere erwĂ€hnte ich bereits, fĂŒr das Pendant der Bartgeieranlage bieten sich Mönchsgeier an. Die beiden kleinen Ă€ußeren Anlagen vielleicht fĂŒr Eulen wie Stein- und Habichtskauz?
(23.02.2009, 20:45)
Oliver Jahn:   Also ich bin bestimmt ein "Bewahrer" von Tradition und freue mich ĂŒber jede historische Anlage, die restauriert und fĂŒr Tiere weitergenutzt wird. Aber bei der Bartgeiervoliere muss ich ganz offen sagen, die gefĂ€llt mir vom Bild her wirklich sehr gut. Gerade in dem Kontrast zwischen neu und alt finde ich dieses Nebeneinander sehr wirkungsvoll und gelungen.
(23.02.2009, 20:22)
Michael Mettler:   Die BrĂŒckenhöhe hĂ€tte ein Tiger vielleicht nicht geschafft, fĂŒr diese Höhe wĂ€re glatter Untergrund wohl ein zu schlechter Absprung. Aber am rechten Grabenrand gibt es eine Betonkante zur Außenbepflanzung hin, die erheblich niedriger und nur mit Elektrodraht gesichert ist.
(23.02.2009, 18:43)
AndrĂ© Haubrich:   Mit den Sumatratiegern ist interessant, in Dortmund waren nur viele einzelne Eisbrocken und auf der Außenanlage war kein Tier.
Aber in Frankfurt ist der Graben doch auch breiter und die BrĂŒcke höher als in Dortmund.
(23.02.2009, 18:24)
Michael Mettler:   Mir ist gerade aufgefallen, dass ich zwar die hohen Betonmauern der Gorilla-Außenanlage erwĂ€hnte, diese aber auf dem Foto gar nicht zu sehen sind, weil außerhalb des rechten Bildrandes stehend. Deshalb hier die Gegenperspektive. Die WĂ€nde (mit Sichtscheiben) sind ca. 4 m hoch, dahinter befinden sich dann Besucherweg und Nashornanlage/-haus.

Als Kuriosum fiel mir im Zoo noch auf, dass die Sumatratiger trotz zugefrorenen Wassergrabens ins Freigehege durften. Zwar kann ich schlecht die TragfĂ€higkeit des Eises schĂ€tzen, aber an einer Stelle lag ein recht respektabler Betonbrocken auf dem Eis, den wohl ein Besucher von der WeiherbrĂŒcke aus heruntergeworfen hatte...
(23.02.2009, 15:55)
Michael Mettler:   Und hier noch ein Beispiel fĂŒr die "Fernwirkung" des Hauses im GelĂ€nde.
(23.02.2009, 11:04)
Michael Mettler:   Zum Borgori-Wald ist meine Meinung am zwiespĂ€ltigsten. Tierhalterisch ist es ein Quantensprung und aus dieser Sicht Ă€ußerst begrĂŒĂŸenswert, aber der Zoo ist dadurch optisch noch enger geworden - fĂŒr einen derart kleinen Zoo sind der Baukörper und die hohen Betonmauern der Gorilla-Außenanlage schon sehr gewaltig, was in einem großflĂ€chigen Zoo wohl weniger ins Auge fallen wĂŒrde. NatĂŒrlich erlauben die derzeit kahlen BĂ€ume ganz andere Durchblicke als im Sommer. Eigentlich kann ich mir nur vorstellen, dass der Zoo sich langfristig von den diversen StallgebĂ€uden auf den inneren FlĂ€chen - z.B. vom Stall der Afrikasteppe - trennen will, damit dort ein optischer Ausgleich durch WeitrĂ€umigkeit entstehen kann. Zum jetzigen Zeitpunkt wĂŒrde ich behaupten, dass der oft kritisierte Große Weiher als ausgleichendes gestalterisches Element wichtiger ist denn je, um noch etwas ParkatmosphĂ€re zu bieten und nicht nur eine "Tierstadt". Die geplante Pinguinhalle auf dem Schafberg wird den engen Eindruck noch verschĂ€rfen...

Warum baut man eigentlich nicht den Schafberg zu einer BrillenbĂ€ranlage um, wenn es doch den Takinen dort angeblich zu warm ist, und setzt eine Pinguinhalle an den neuen Eingang? Bei Wegfall des Weges entlang des Schafbergzaunes und unter Hinzunahme des ĂŒbrigen Hanges wĂ€re dort eine sehr großflĂ€chige BĂ€renanlage machbar.

Offensichtlich hat der Frankfurter Zoo ein MĂ€useproblem, ich habe jedenfalls noch nirgends auf eine Zoorunde so viele von den Nagern zu sehen bekommen. Selbst zwischen den FĂŒĂŸen der Gorillas wuselte eine herum.

Ist der Boden in den Menschenaffen-Innenanlagen eigentlich aus festgetretenem Lehm? Wie hĂ€lt man sowas eigentlich sauber, wenn darauf tĂ€glich hordenweise Affen urinieren? Das lĂ€sst sich ja schließlich nicht so einfach austauschen wie Rindenmulch auf einem Betonboden.
(23.02.2009, 11:02)
AndrĂ© Haubrich:   Ich teile die Meinung zur Gibbonanlage, aber immerhin sind die Inseln (noch?) stark bewachsen.
Beibt zu hoffen, das kein Tier ertrinkt...
Das Gibbonhaus hÀtte besser nach Hellabrunn gepasst :)
(23.02.2009, 10:56)
Michael Mettler:   Nachtrag zur Gibbonanlage: Wie bei so vielen Gibboninseln ist natĂŒrlich auch hier wieder diskussionswĂŒrdig, dass die Affen nicht nur komplett von Wasser umgeben sein werden, sondern dieses anscheinend auch "ungesichert" ĂŒberqueren mĂŒssen, um auf ihre Insel zu gelangen. Zwischen Haus und Insel steht im Weiher ein toter Baum mit mehreren Astgabeln, der wahrscheinlich als "SĂ€ule" fĂŒr eine Ast- oder Seilverbindung dienen soll.

Nun zur Bartgeiervoliere: Die finde ich sehr gelungen, auch wenn sie zu den alten Teilen der Greifvogelgalerie einen sehr harten Kontrast bildet (deshalb bewusst das nebenstehende Bild und keine Detailaufnahme). Ich könnte mir vorstellen, dass mindestens das Pendant der Anlage auf der anderen Seite des ZentralkĂ€figs eine Ă€hnliche Umgestaltung erfahren wird. Letztlich ließe sich auch der ZentralkĂ€fig selbst in die Kunstfelsgestaltung einbinden - womöglich sogar fĂŒr Waldrappen statt Geier?

Entgegen anderslautenden Meinungen haben die Bartgeier durch den Umbau nicht weniger, sondern mehr Bewegungsspielraum als in den alten Volieren, denn dort engt der Mauerbogen den Luftraum ein, und ich habe auch das GefĂŒhl, dass man die RĂŒckwand weiter nach hinten versetzt und die Voliere dadurch erweitert hat.
(23.02.2009, 10:37)
Michael Mettler:   Ich war am Wochenende in Frankfurt und habe dabei natĂŒrlich auch ausgiebig die neuen Bauwerke betrachtet, anbei und nachfolgend je ein Foto.

Beim noch immer nicht fertigen Gibbonhaus trifft der Anbl