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Tierpark Dählhölzli

Adrian Langer :   https://www.nau.ch/news/schweiz/moschusochse-hagar-star-des-dalholzli-ist-15-jahrig-gestorben-65622537

Moschusochse Hägar ist verstorben.
(03.12.2019, 10:01)
Adrian Langer :   https://www.nau.ch/news/schweiz/berner-tierpark-pruft-barenanlage-im-gantrischgebiet-65599891

Der Tierpark plant den Ausbau f√ľr weitere B√§renanlagen.
(22.10.2019, 08:20)
Adrian Langer :   https://www.rtl.de/cms/im-tierpark-bern-tierparkchef-nimmt-verstossenes-aeffchen-auf-4325902.html

Im Tierpark √ľbernimmt der Direktor nun die Aufzucht eines kleinen Kapuziners.
(17.04.2019, 19:19)
Michael Mettler :   Zum Abschluss meine Eindr√ľcke von der Papageitaucheranlage. Auch hier muss ich wie bei der Leopardenanlage sagen, dass meine Erwartungen vielleicht ungerechtfertigt hoch waren. Ich hatte von bis zu acht Meter hohen Felsen gelesen und sah auf der Au√üenrunde schon von weitem die riesige Dachkonstruktion - und dann kommt man in die hallenartige Voliere und findet den nebenstehenden Anblick vor. Ein riesiger Besucherbereich (Wird die Anlage eigentlich auch f√ľr Events genutzt?) und ein niedriges Felsenband - die acht Meter stimmen trotzdem, weil die Wand "in den Keller" hinunter reicht, wo sich unterhalb der Besucherplattform der Unterwassereinblick befindet. Ein schmaler grasbewachsener Streifen zieht sich oberhalb der Felsen entlang sowie knapp √ľber Wasserniveau an der rechten Seite der Voliere; das ist als Lebensraum f√ľr die ebenfalls hier untergebrachten Goldregenpfeifer (nicht gesehen) gedacht, als dritte Art sind noch ein paar K√ľstenseeschwalben in der Voliere. Irgendwie hatte ich mir einen grasbewachsenen Bruthang f√ľr die Papageitaucher erhofft, aber - vielleicht aus hygienischen Gr√ľnden - erinnert die Anlagengestaltung wie in Rotterdam und Hamburg eher an einen Lummenfelsen (mit integrierten Brutr√∂hren). Dass die W√§nde des Besucherbereiches kahl sind, mag dazu dienen, die V√∂gel von einem dortigen Aufenthalt abzuschrecken; die undekorierte Betonr√ľckwand hinter dem Limikolen-Uferstreifen wirkt dagegen wie ein Fremdk√∂rper, auf ein paar Quadratmeter Kunstfels mehr oder eine andere Wandverkleidung/-bemalung w√§re es hier eigentlich nicht angekommen.

W√§hrend ich in den beiden anderen genannten Zoos aber nur vereinzelte Papageitaucher vorfand, kam im Bern erstmals Kolonieeindruck auf; es m√∂gen rund 30 V√∂gel sichtbar gewesen sein. Die Wellenanlage war nicht eingeschaltet; die Windanlage dient laut aktuellem UHU-Magazin √ľbrigens nebenher dem Zweck, M√ľcken als √úbertr√§ger der Vogelmalaria weitestm√∂glichst aus der Anlage (ich will immer "Halle" schreiben) fern zu halten.

Ebenfalls der UHU Nr. 3/2014 ist zu entnehmen, wie die zuk√ľnftige Eulenhaltung im Tierpark aussehen soll; der bisherige Komplex mit gar nicht mal so kleinen Volieren wird abgerissen, es entsteht eine riesige, begehbare Doppelanlage f√ľr - wie k√∂nnte es anders sein - Uhus und Schnee-Eulen mit einiger Technik. So wird es Kameras an den Nistmulden geben und aus Gr√ľnden der Barrierefreiheit automatische T√ľren sowie einen Lift (!) zu einer Aussichtskanzel.
(23.09.2014, 10:33)
Michael Mettler :   Angesichts der sonstigen Detailfreude im Tierpark habe ich mich √ľber den wohl schlechtesten Orientierungsplan eines Zoos gewundert, den ich je gesehen habe. Mir ist zwar bekannt, dass viele Menschen mit dem Lesen von Karten und mit der Erkennung von Tierarten Probleme haben, aber ehe ich dann einen Plan ohne Wegenetz (!) und ohne Beschriftung der zu sehenden Tiere sowohl aush√§nge als auch dem Zoof√ľhrer anf√ľge, kann ich mir eigentlich auch gleich die Herstellungskosten sparen...!
(23.09.2014, 10:13)
Michael Mettler :   Mein erster Besuch in Bern. Vorab unterstreiche ich gleich mal, was Oliver M√ľller im Thread "Zooreise √Ėsterreich/Schweiz" schon geschrieben hat: Ein sonniger Tag ist f√ľr den Besuch nicht optimal, schon gar nicht, wenn man fotografieren will. Es gibt jede Menge spiegelnder Scheiben und gl√§nzender Gitter(netze).

Ansonsten bin ich vom Tierpark aber sehr angetan, besonders von vielen der sehr naturnahen Gehegegestaltungen (die sich bis in den Haustierbereich = Kinderzoo hinein erstrecken). Wer noch nicht in Bern, aber schon mal im Alpenzoo Innsbruck war wie ich zuvor, wird sich bei den Au√üenanlagen daran erinnert f√ľhlen. Da ich die "alten Zeiten" des Parks mit gr√∂√üerem Artenreichtum nicht aus eigener Anschauung kenne, sondern nur in der Theorie (Jahresberichte, Zoof√ľhrer etc.), gehe ich zwangsl√§ufig mit dem oft kritisierten Leitmotiv des Parks "Mehr Platz f√ľr weniger Tiere" unbelastet um und kann nur sagen, dass ich die aktuellen Anlagen nicht als √ľberdimensioniert empfinde. Klar, es gibt den sehr weitl√§ufigen Wisent-Rotwild-Wald, aus dem man auch (wieder) mehrere getrennte Gehege h√§tte machen k√∂nnen, aber m.W. ist doch ein Teil der Fl√§che erst in j√ľngerer Zeit dem Tierparkgel√§nde zugeschlagen worden? Die Aareufer-Anlagen f√ľr Otter, Biber und Pelikane sind ebenfalls sehr gro√ü, nehmen aber auch nicht mehr Platz ein als viele "Ententeiche" in anderen Zoos und wirken weitaus naturn√§her. Wenn sich fr√ľher auf einer kleineren Fl√§che des Tierparks mehr Arten getummelt haben, m√ľssen die Gehege wohl teilweise sehr eng gewesen sein.

Habe ich das seinerzeit eigentlich falsch verstanden, dass f√ľr die Leopardenanlage auch lebende B√§ume √ľbernetzt werden sollten? Ich war jedenfalls mit wesentlich mehr "H√∂henerwartung" nach Bern gekommen und erstaunt, dann doch "nur" Totholz als St√ľtzpfeiler vorzufinden (siehe Foto) - wobei mir die zweiteilige Anlage trotzdem von der Gestaltung her gut gef√§llt. Zu Gitternetz und Scheibe: siehe oben.

Die wenigen, aber gro√üz√ľgigen und wiederum attraktiv gestalteten Anlagen f√ľr Tropentiere im Vivariumgeb√§ude gefallen mir sehr gut. Ganz neu ist ein Mangrovebecken in der Aquarien-Terrarienhalle, vor dem der Geo-Purist allerdings die Augen verdrehen wird, da die Bewohner aus mehreren Kontinenten zusammengew√ľrfelt wurden. Die auch aus der gleichen Halle heraus einsehbare Seehundanlage an der Au√üenseite stellt allerdings in ihrer geradezu sterilen Schlichtheit einen krassen Gegensatz dar. Da ist nichts von Nordsee- o.√§. Atmosph√§re, die hat - obwohl noch sehr neu - eher klassischen Delphinarium-Charakter.

Insgesamt kann ich den Besuch aber nur empfehlen. Da der eintrittspflichtige Vivariumbereich im Sommer bis 19 Uhr geöffnet hat und der frei zugängliche Bereich entlang der Aare mit Kinderzoo, den meisten Huftieren (bis auf Elch, Waldrentier und Moschusochse) und den Pelikanen/Ottern/Bibern auch noch hinterher besucht werden kann, ist der Tierpark auch gut als Nachmittagsprogramm nach einem anderen Zoo in Touren einzubauen. Wir hatten den Tag mit dem bereits um 8 Uhr öffnenden Zoo Basel begonnen und sind nach der Mittagszeit nach Bern gefahren (mit dem Auto wohlgemerkt). Trotz eifrigen Fotografierens war diese Kombination zeitlich problemlos und ohne Hetze machbar.
(23.09.2014, 10:09)
Michael Mettler :   Der zweite Jungb√§r wurde laut Tierpark-HP nunmehr eingeschl√§fert.
(08.04.2014, 16:58)
Michael Mettler :   Ein interessanter Bericht √ľber den Umgang mit aktuellem Braunb√§rnachwuchs:
http://www.tierpark-bern.ch/_aktuell/news_2.html

Die Begr√ľndung daf√ľr, den Jungb√§ren keine Namen, sondern nur Nummern zu geben, finde ich allerdings reichlich merkw√ľrdig. "Es sind B√§ren" - na klar, und die nennen sich bestimmt untereinander auch mal "3" oder "4"...
(06.04.2014, 20:17)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Tier der Woche ¬Ė der Baumwaran

Gerne stellen wir unseren G√§sten jeweils ein ¬ĄTier der Woche¬ď n√§her vor. Lassen Sie sich √ľberraschen¬Ö

Heute: Der gelbgefleckte Baumwaran

Marco Pedrazzoli (Reviertierpfleger) zur Faszination Baumwaran: ¬ĄDer Waran geh√∂rt zusammen mit dem Krokodil zu den gr√∂ssten heute noch lebenden Echsenarten. Er ist ein Allesk√∂nner: Anpassungsf√§hig, kann gut klettern, schnell rennen, springen, lange und gut schwimmen, ja sogar tauchen. Einige Warane sind in der Lage, sich ohne Geschlechtspartner fortzupflanzen. Sie geh√∂ren zu den erfolgreichsten Reptilien unseres Planeten. ¬ď

Haben Sie unsere zwei Neulinge im Vivarium schon gesehen?

Facts zum Varanus reisingeri: Gr√∂sse 70 ¬Ė 90 cm, gelb-gr√ľn gefleckt, frisst √ľberwiegend Insekten jeglicher Art, Herkunft Indonesien.
(24.10.2013, 10:02)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   15. WWF-Sponsoringlauf f√ľr den kaukasischen Leoparden

Am 24. und 25. Oktober 2013 f√ľhrt der WWF zusammen mit dem Tierpark D√§hlh√∂lzli zum 15. Mal einen Sponsoringlauf in Bern durch. Am Donnerstag und Freitag rennen Schulklassen von 10.00 bis 11.00 Uhr auf einer Runde im D√§hlh√∂lzliwald hinter dem Thunplatz (markiert ab Thunplatz). Auch Einzell√§ufer/innen k√∂nnen mitrennen. Informationen sowie Online-Anmeldungen finden Sie unter: www.wwf-be.ch.
Dieses Jahr f√ľhrt der WWF den Sponsoringlauf zum Thema ¬Ąkaukasischer Leopard¬ď durch. Der kaukasische Leopard (Panthera pardus saxicolor) geh√∂rt zu den Grossraubkatzen, Die Unterart lebt als Einzelg√§nger in den Bergen und ist vom Aussterben bedroht. Durch intensive Abholzung der W√§lder und Ausdehnung der Landwirtschaft wird sein Lebensraum im Kaukasus immer kleiner und zerst√ľckelter. Auch Wilderer machen ihm das Leben schwer. Der WWF unterst√ľtzt den Schutz mit Geld f√ľr die Ausbildung und Ausr√ľstung von Wildh√ľtern, welche die Wilderei bek√§mpfen. Bestehende Schutzgebiete werden miteinander verbunden, damit sich die Leoparden begegnen und Junge bekommen. Die Einwohner im Gebiet werden mit Hilfe des WWF beim Schutz ihrer Herden ausgebildet und unterst√ľtzt. All diese Anstrengungen haben ein Ziel: Dem kaukasischen Leoparden weiterhin einen intakten Lebensraum zu bieten.
Im Tierpark Dählhölzli haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, zwei Leoparden zu beobachten.
Ihr einzigartiges Gehege mit einer Zeltkonstruktion wird von naturgewachsenen B√§umen aus dem D√§hlh√∂lzliwald getragen. Die Felslandschaft auf √ľber 800 m2 Grundfl√§che und bis zu 9 m H√∂he bietet den Leoparden einen Ausschnitt ihres nat√ľrlichen Lebensraumes.
(17.10.2013, 11:13)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Die vier Jahreszeiten im Tierpark ¬Ė der Herbst

Die letzte F√ľhrung in unserem Zyklus ¬ĄDie vier Jahreszeiten im Tierpark¬ď entf√ľhrt Sie in den Herbst. Dies ist die Zeit, in der sich viele Tiere f√ľr den bevorstehenden Winter und dem damit verbundenen Nahrungsengpass r√ľsten. Die einen legen sich Fettreserven in Form einer Speckschicht an. Andere deponieren Futter in zahlreichen Verstecken und wieder andere ziehen in den S√ľden. Die Vielfalt der Vorbereitungen ist gross und Sie werden staunen, zu welchen Leistungen Tiere f√§hig sind.

Datum: 23. Oktober 2013
Zeit: 17.00 - 18.00 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 20.-, Kinder Fr. 10.- (ab 8 Jahren)
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums unter Telefon 031 357 15 15
(14.10.2013, 13:48)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Langeweile im Tierpark? Das tun wir dagegen

Raubkatzen, die endlos entlang dem Trennzaun hin und her laufen. B√§ren, die auf Gitterst√§ben herumbeissen oder V√∂gel, die sich scheinbar grundlos ihre Federn ausreissen. Langeweile bei Tieren in Menschenobhut ist ein bekanntes Ph√§nomen, dem man in modernen Tierhaltungen gl√ľcklicherweise immer weniger begegnet.

Auf dieser F√ľhrung, die sich mit dem ¬ĄEntertainment¬ď von Tieren besch√§ftigt, erfahren Sie, warum der Tierpark D√§hlh√∂lzli lieber m√ľde als faule Tiere versorgt und weshalb unsere Tiere nicht im Schlaraffenland leben sollen.

Datum: 9. Oktober 2013
Zeit: 17.00 bis 18.30 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 25.-/erwachsene Person, Fr. 15.-/Kind (ab 8 Jahren)
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums unter 031 357 15 15
(01.10.2013, 09:03)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Endlich ein Spielgef√§hrte f√ľr ¬ęUrian¬Ľ

Der Morgen ist k√ľhl. Feiner Dunst schwebt √ľber dem Boden des Wisentwaldes von Bern.
Umgeben von ihrem gut sichtbaren Atemhauch, der sich mit der frischen Waldluft vermischt,
wartet die Wisentherde wie immer auf ihre morgendliche F√ľtterung.
Doch etwas ist anders als sonst. Da liegt er, der kleine ¬ęUramon¬Ľ, wohlbeh√ľtet von seiner
Mutter ¬ęUranda¬Ľ. Sie gebar ihn am Abend des 22. September vor den Augen zahlreicher
Besucherinnen und Besucher des Tierparks D√§hlh√∂lzli. ¬ęUramon¬Ľ ist das 11. Mitglied
der Wisentherde. Der Anfang Juli geborene ¬ęUrian¬Ľ musste gut zwei Monate auf
seinen Spielgefährten warten und hält sich nun bereits oft in der Nähe des Neuankömmlings
auf. Schon nach ein paar Tagen werden sie zusammen herumtollen und vielleicht
auch schon spielerisch ihre Kräfte messen.
Freilebende Wisente gebären ihre Jungtiere meistens zwischen Mai bis Juli. In der Zoohaltung
k√∂nnen sich die Geburten nicht selten bis in den Fr√ľhherbst hinausziehen.
(26.09.2013, 10:03)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Ab in die Brandung

In der Papageitaucher-Anlage des Tierparks Bern sind nicht nur Eier gelegt, sondern auch Jungtiere geschl√ľpft und aufgezogen worden. Zwischen dem 1. und 4. Juli 2013 erblickten im Tierpark D√§hlh√∂lzli drei Papageitaucher (Fratercula arctica) das Licht der Welt. Unter den H√§nden von Hansueli Blatter, Bruno H√§usler und Andrea Trees entwickeln sich die drei Jungtiere pr√§chtig. Aus den anf√§nglich ca. 40 g wurden mittlerweile 250 - 300 g K√∂rpermasse. Die viermal t√§glich offerierten Futterpellets wurden jeweils mit einem kleinen Fisch (Forelle oder Stint) erg√§nzt. Heute nun hat der ¬ĄPapageitaucher-Chef¬ď seine Sch√ľtzlinge der Brandung √ľbergeben.
Im M√§rz 2009 wurde die Papageitaucher-Halle im Tierpark D√§hlh√∂lzli er√∂ffnet. Zusammen mit den Anlagen f√ľr Moschusochsen, Waldrentieren und Eisf√ľchsen bildet sie den zentralen Teil im Tierpark: Die Nordischen Anlagen. Die Haltung der Papageitaucher ist anspruchsvoll und technisch aufw√§ndig. Windanlage und Wellenmaschine, Felsen bis 8 m H√∂he und 360 m3 sauberes Wasser markieren die Rahmenbedingungen, das zu erreichen, was bislang noch keinem Zoo in Europa gelungen war, die Pinguine des Nordens, Fratercula arctica nachzuziehen.
Unsere Papageitaucher legen wie erhofft die Eier in den eingebauten Bruth√∂hlen ab. Jedes Paar legt nur ein Ei. Dieses entnimmt der Tierpfleger und √ľberf√ľhrt es vorsichtig in einen Brutschrank. In diesem werden die Eier bei ca. 37 Grad 42 bis 45 Tage inkubiert. Bis zu f√ľnf Tage vor dem Schlupf zeigen sich die ersten Risse in der Eischale. Mit seinem Eizahn auf dem Schnabeldach befreit sich der kleine Vogel aus dem mineralischen Gef√§ngnis. Allerdings ben√∂tigen die kleinen Papageitaucher noch 1 - 3 Tage im Brutschrank, um das Gefieder auszutrocknen und die Reste des Dottersacks zu resorbieren. Dann ziehen sie in die Aufzuchtstation um.
Hier sitzt jedes Tier einzeln und wird von Hand gef√ľttert, im Gewicht kontrolliert und die Umgebung gereinigt, bis nach ca. 40 Tagen die grosse Mauser zum Fluggefieder stattgefunden hat.
Zumeist fliegen die Kleinen dann von selbst aus ihren Boxen und werden von Hansueli Blatter und seinen Kollegen/innen in den zweiten Teil der Aufzuchtanlage √ľberf√ľhrt. Hier sitzen sie jetzt beisammen und lernen im Wasserteil schwimmen und tauchen. Saubere Luft, sauberes Wasser und hygienischer Umgang mit den Tieren erm√∂glichen erst die erfolgreiche Aufzucht. Nachdem die Tiere hier 10 - 14 Tage ge√ľbt haben und ihr Fluggefieder zu benutzen beginnen, werden sie, so wie heute, zu ihren erwachsenen Kollegen √ľberf√ľhrt. Nun sind wir gespannt, wie sich die jungen Papageitaucher mit den Alttieren arrangieren.
Im Juli 2011 ist uns die erfolgreiche Nachzucht von Papageitauchern erstmals gelungen. Wir haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, die technischen Einrichtungen verbessert und hoffen nun auf einen langanhaltenden Erfolg, das heisst, dass unsere Jungtiere dauerhaft √ľberleben.

Foto: Tierpark Dählhölzli
(09.09.2013, 09:34)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Wer r√∂hrt denn da? - Hirschbrunft im Tierpark D√§hlh√∂lzli

W√§hrend der Brunftzeit tragen Hirsch-Stiere ihre Rangk√§mpfe um die Gunst der K√ľhe aus. Die so genannten Platzhirsche verteidigen ¬Ąihre¬ď Weibchen energisch gegen Angriffe von aussen. Hirsche mit der besten Kondition und dem gr√∂ssten Geweih sind meist die Gewinner. Die Stiere folgen dann den br√ľnftigen K√ľhen und m√ľssen sich gedulden, bis diese zur Paarung bereit sind.
Am Freitag, 13. September 2013 von 18.30 bis 20.00 Uhr findet im D√§hlh√∂lzli Wald eine F√ľhrung zum Thema Hirschbrunft statt. Wir treffen uns beim Eingang zum Vivarium. Die F√ľhrung kostet Fr. 25.-/erwachsene Person bzw. Fr. 15.-/Kind (ab 8 Jahren). Anmeldungen nehmen wir an der Kasse des Tierparks unter Telefon 031 357 15 15 gerne entgegen.
(02.09.2013, 11:33)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Morgenerwachen im Tierpark

Ein neuer Tag im Tierpark erwacht und mit ihm seine Tiere. Der Eisfuchs g√§hnt gen√ľsslich, der Leopard streckt sich nach typischer Katzenmanier und die Wisente sch√ľtteln sich die √Ąste aus ihrem Fell, welche sich in ihrem n√§chtlichen Ruhelager in den Haaren verfangen haben.
Noch ist es still. Aber nicht mehr lange! Bald kommen die ersten Tierpfleger/innen, die von ihren Pfleglingen bereits ungeduldig erwartet werden. Erleben Sie die tieris che Ruhe, bevor der Tierpark seine T√ľren √∂ffnet. Eine F√ľhrung f√ľr Fr√ľhaufsteher oder solche, die es werden m√∂chten.

Datum/Zeit: Samstag, 31. August 2013, 07.30 bis 09.00 Uhr
Treffpunkt: bei der Kasse
Kosten: Erwachsene Fr. 25.-, Kinder ab 8 Jahren Fr. 15.-
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums, Tel. 031 357 15 15
(22.08.2013, 13:03)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Von Schlangen, Eidechsen und Schildkr√∂ten

Am Mittwoch, 28. August 2013 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine spezielle F√ľhrung zu den einheimischen Reptilien mit praktischen Tipps zu deren Schutz und F√∂rderung statt.

Haben Sie gewusst, dass Sie auch bei uns in Bern auf wild lebende Schlangen oder Eidechsen treffen k√∂nnen? Sowohl die Ringelnatter, als auch die Mauereidechse geh√∂ren zur Wildnis unserer Stadt. Schaut man √ľber die Stadtgrenze hinaus, wird die Schweizer Reptilienwelt noch vielf√§ltiger.

M√∂chten Sie mehr √ľber die faszinierenden Kriechtiere, deren Bedrohung und Schutz wissen? M√∂chten Sie erfahren, was auch Sie in Ihrem Garten zur F√∂rderung von Reptilien tun k√∂nnen? Am Mittwoch, 28. August 2013 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine spezielle F√ľhrung zu den einheimischen Reptilien statt.

Die TeilnehmerInnen treffen sich um 17.00 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die 1 ¬Ĺ-st√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 25.- pro erwachsene Person und Fr. 15.-/Kind (ab 8 Jahren). Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
(19.08.2013, 14:56)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Grosse Kulleraugen - Seehundegeburt im Tierpark D√§hlh√∂lzli

Nach einer Tragzeit von rund 11 Monaten hat ¬ęRea¬Ľ (geboren im 9. Juli 1989 im Tierpark D√§hlh√∂lzli) am 28. Juli 2013 ein kr√§ftiges Junges zur Welt gebracht.

Am 28. Juli 2013 wurde im Tierpark D√§hlh√∂lzli der erste Seehund dieses Jahres geboren. Es ist bereits das elfte Junge, das seine Mutter ¬ęRea¬Ľ zur Welt gebracht hat. Mit ihren 24 Jahren ist sie das zweit√§lteste Weibchen unserer Gruppe. Die Mutter und ihr Junges sind, von der Gruppe im Aufzuchtbecken separiert, wohlauf und munter.
¬ęRea¬Ľ wird ihr Junges rund 5 Wochen s√§ugen. Dank der nahrhaften Milch d√ľrfte das Junge sein Gewicht von momentan ca. 9 kg in dieser Zeit verdreifachen. Danach werden die Tierpflegerinnen und Tierpfleger dem Jungen beibringen, dass die Hauptnahrung von Seehunden aus Fischen besteht.
Unser kleines Seehundejunge braucht nun noch einen Namen. Beginnen muss dieser mit einem ¬ęR¬Ľ, gleich wie seine Mutter ¬ęRea¬Ľ. Haben Sie einen Vorschlag? Machen Sie mit, an unserem diesj√§hrigen Namenswettbewerb. In der Papageitaucher Anlage gegen√ľber des Seehunde-Aufzuchtbeckens steht eine Urne mit den Teilnahmeformularen. Es werden ausschliesslich Namensvorschl√§ge auf den offiziellen Formularen ber√ľcksichtigt. Der/Die Gewinner/in erh√§lt eine Jahres-Freikarte f√ľr den Tierpark D√§hlh√∂lzli.

Foto: Tierpark Dählhölzli
(31.07.2013, 15:28)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Berna ist gut angekommen

Gestern Abend ist die Jungb√§rin Berna in ihrem neuen zu Hause in Dobric, Bulgarien gut angekommen. Der Transport im klimatisierten Kleintransporter verlief problemlos. Dank entsprechenden Vorbereitungen konnten auch alle Grenzformalit√§ten in k√ľrzester Zeit erledigt werden.

Berna wurde unterwegs mit Wasser und ihren Lieblingsspeisen (Gem√ľse, Fr√ľchte) verpflegt. Sie frass stets gut und war bei der Ankunft fit und neugierig ¬Ė beste Zeichen f√ľr das Wohlergehen von Tieren. Nach dem Ausladen der Transportkiste wurde Berna in ihren neuen Stall gebracht, den sie sofort neugierig erkundete. Unsere Leute vor Ort begleiteten all diese Aktionen und konnten mit Rat und Tat den neuen Besitzern von Berna zur Seite stehen.

Bald draussen in der neuen Anlage
In der ersten Zeit wird Berna im Stall an die neue Anlage angewöhnt. Schon bald kann Berna dann den ersten Teil der Aussenanlage erforschen. Wann sie den Stall verlassen darf, entscheidet der Dählhölzli-Tierpfleger Thomas Zurbuchen, der Berna gut kennt und sie genau beobachtet.

Foto: Tierpark Dählhölzli
Teil der Aussenanlage mit Bärenpool in Dobric
(24.07.2013, 16:25)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Time to say goodbye ¬Ė ¬ĄBerna¬ď verl√§sst den B√§renPark

¬ĄBerna¬ď, die im Dezember 2009 geborene Braunb√§rin, verl√§sst heute Morgen ihren Geburtsort, den B√§renPark von Bern. ¬ĄBerna¬ď und ihre Wurfgeschwister ¬ĄUrsina¬ď sind die ersten wilden B√§ren, geboren im B√§renPark. Da in den vergangenen Monaten die Konflikte zwischen dem Mutterb√§r ¬ĄBj√∂rk¬ď und ihren T√∂chtern zunahm, mussten die Verantwortlichen, zum Wohl der Tiere entscheiden, dass eines der Jungtiere den B√§renPark verlassen muss. ¬ĄBerna¬ď wird im Zoo von Dobric (BU) eine tiergerechte Heimat finden. Der Bau des dortigen B√§renwalds wurde vom Tierpark Bern begleitet.

Verhaltensbiologisches Fachwissen
Die vier B√§ren Finn, Bj√∂rk, Ursina und Berna leben seit der Zusammenf√ľhrung vor einem Jahr als gut funktionierende Gruppe im B√§renPark. Mit zunehmendem Alter der Jungb√§rinnen ¬ĄUrsina¬ď und ¬ĄBerna¬ď haben die Auseinandersetzungen zugenommen. Seit M√§rz dieses Jahres stehen die B√§ren im B√§renPark von Bern unter st√§ndiger Beobachtung. Cornelia Mainini und Peter Schlup vom Tierpark leiten die Geschicke des B√§renParks vor Ort und sind beide ausgebildete Verhaltensforscher (Ethologen). Die Beobachtungen, Dokumentationen und Auswertungen der letzten Monate zeigen eine deutliche quantitative Zunahme der Interaktionen der B√§ren untereinander. Die
gleichzeitige Zunahme der qualitativen Art von Auseinandersetzungen (siehe nachfolgendes Diagramm) bis zu echten Beissereien machen ein weiteres Zuwarten gef√§hrlich f√ľr das Wohl der B√§ren, kann doch ein B√§r einen Artgenossen in wenigen Minuten t√∂ten. ¬ĄBerna¬ď erwies sich bei den Studien als der h√§ufigere Ausl√∂ser von Aggressionen und verb√ľndete sich zuletzt mit ¬ĄUrsina¬ď gegen ihre Mutter ¬ĄBj√∂rk¬ď. ¬ĄBerna¬ď und ¬ĄUrsina¬ď greifen gemeinsam ¬ĄBj√∂rk¬ď an, beissen zu und dr√ľcken ¬ĄBj√∂rk¬ď in den B√§ren-Pool. Erst das Eingreifen von ¬ĄFinn¬ď erm√∂glicht ¬ĄBj√∂rk ¬ď das Wasser zu verlassen.

Individuelle Kenntnis der Tiere und Einf√ľhlungsverm√∂gen
Bislang gelang es dem m√§nnlichen B√§ren ¬ĄFinn¬ď bei diesen Interaktionen rechtzeitig einzugreifen und zu schlichten. Es erscheint aber absehbar, dass ihm dies nicht immer gelingen wird. Es ist zu erwarten, dass die B√§renmutter ¬ĄBj√∂rk¬ď h√§ufiger attackiert und gestellt wird. Da ¬ĄBerna¬ď nicht locker l√§sst, ¬ĄBj√∂rk¬ď zu reizen und herauszufordern, ist die schwerwiegende Verletzung oder gar der Tod eines B√§ren absehbar. Da der B√§renPark eine dauerhafte Abtrennung eines B√§ren nicht zul√§sst, die Erfahrungen mit der Abtrennung von ¬ĄFinn¬ď w√§hrend der Aufzucht der beiden B√§renjungen durch ihre Mutter belegen dies hinreichend, haben wir entschieden, dass die ¬ĄHauptaggressorin Berna¬ď den B√§renpark verlassen soll. Berna ist zudem die Selbstst√§ndigere der beiden Jungb√§rinnen und damit k√∂nnen wir davon ausgehen, dass sie sich problemlos in ihrem neuen Zuhause in Dobric einleben wird.

Vom BärenPark Bern in den Bärenwald Dobric
¬ĄBerna¬ď zieht heute in den B√§renwald des Zoo Dobric in Bulgarien, an der Schwarzmeerk√ľste um. Basierend auf der langj√§hrigen Zusammenarbeit des Alt-Zootierarztes des Zoo Z√ľrich, Prof. Dr. Ewald Isenb√ľgel mit dem Zoo Dobric und dank seiner Vermittlung, haben die Verantwortlichen vor Ort entschieden, J√ľrg Hadorn, stellvertretender Direktor des Tierparks und u.a. Projektleiter des B√§renWalds f√ľr die Russischen B√§ren ¬ĄMisha¬ď und ¬ĄMasha¬ď als Berater f√ľr den Bau einer modernen B√§renanlage beizuziehen. J√ľrg Hadorn in den zur√ľckliegenden Monaten geholfen einen 6.000 m2 grossen, modernen und b√§rengerechten B√§renwald im Zoo von Dobric, finanziert mit Geldern der EU, zu bauen. ¬ĄDer B√§renwald im Zoo von Dobric entspricht all unseren Anforderungen an eine tiergerechte Anlage mit Stallungen, Naturboden und ausreichend Fl√§che f√ľr B√§ren¬ď l√§sst J√ľrg Hadorn sich zitieren. Wir freuen uns, dass ¬ĄBerna¬ď als erste Bewohnerin, ein Partner wird vermutlich bald folgen, nach Dobric einziehen darf.

Narkose, Transport und Eingewöhnung
Die Narkose f√ľr den Verlad von ¬ĄBerna¬ď wurde heute morgen durch den Tierarzt des Tierparks, Willi H√§feli, in aller gebotenen Ruhe durchgef√ľhrt. Nachdem ¬ĄBerna¬ď in ihrer Transportbox aufgewacht ist, startet der Autotransport nach Bulgarien. Unsere erfahrene Transporteurin f√ľr Wildtiere, Frau Slotta, wird daf√ľr Sorge tragen, dass ¬ĄBerna¬ď gut ankommt. J√ľrg Hadorn reist f√ľr die Kontrolle der Sicherheit und Endabnahme nach Dobric. Cornelia Mainini und Thomas Zurbuchen werden den Bezug der neuen Anlage √ľberwachen. Thomas Zurbuchen, unser zust√§ndiger Gruppenleiter Raubtiere, wird noch eine Woche vor Ort die Eingew√∂hnung von ¬ĄBerna¬ď in ihre neue Heimat begleiten.

Daten und Fakten
1857 Bau des vierten B√§rengrabens von Bern am Nydegg-Br√ľckenkopf.
2001 Projektstudie zum Bau eines tiergerechten BärenParks.
2009 Oktober, Er√∂ffnung des B√§renParks mit ¬ĄBj√∂rk¬ď und ¬ĄFinn¬ď.
2009 Dezember, Geburt von ¬ĄBerna¬ď und ¬ĄUrsina¬ď.
2010 Die ersten wilden B√§ren am B√§renPark erobern ¬ĄGanz Bern¬ď.
2010 Bem√ľhungen f√ľr eine sp√§tere Platzierung der jungen B√§ren laufen weltweit.
2011 Juni, Platzierungsprojekt Rum√§nien, Zusage wird zur√ľckgezogen.
2012 Projekt zur Zusammenf√ľhrung der vier B√§ren im B√§renPark gelingt.
2013 Interaktionen der vier B√§ren gef√§hrden das Wohl der Tiere, ¬ĄBerna¬ď zieht um.
(22.07.2013, 13:43)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Abendf√ľhrungen bei Vollmond

Am Abend ist es ruhig im Tierpark. Nach einem besucherreichen Tag sind die Tiere wieder ¬Ąunter sich¬ď. Einige machen es sich bequem und bereiten sich auf die Nachtruhe vor. Aber nicht alle! Kommen Sie zusammen mit uns auf eine spannende und nicht allt√§gliche D√§mmerungstour quer durch den Aussenteil des Tierparks. Sie werden √ľberrascht sein, wie tierisch aktiv ein solcher Abend sein kann.

22. Juli und 21. August 2013: 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr und 22.00 ¬Ė 23.00 Uhr
19. September 2013: 19.30 ¬Ė 21.00 Uhr

Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants D√§hlh√∂lzli. Die F√ľhrung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25.- pro erwachsene Person und f√ľr Kinder ab 8 Jahren Fr. 15.-. Anmeldungen sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich!
(15.07.2013, 12:19)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Aller Anfang ist schwer

Am Samstag, dem 6. Juli, sp√§t abends, erblickte der kleine Wisent ¬ĄURIAN¬ď das Licht der Welt.
Irgendwie kam er aber sofort seinem Vater ¬ĄEnrik¬ď (2005 Schweden) in den Weg.
Dieser wollte n√§mlich, wie bei Wisenten √ľblich, die erste Brunft des Muttertiers ¬ĄUrsika¬ď (2005
Dählhölzli) nutzen.
Der kleine Wisent wurde also r√ľde behandelt und rief sofort Tierparkg√§ste auf den ¬ĄPlan¬ď.
Die herbeigerufene Kantonspolizei beruhigte die Anwesenden, in Kenntnis, dass bei 1¬Ď000 kg K√∂rpermasse
des Stieres, sich dieser sicher nicht vertreiben lasse.
Nach einer kleinen Ablenkf√ľtterung durch die Mitarbeitenden des Tierparks, ein feines Leckerli um
21:30 Uhr, beruhigte sich die Situation aber schnell.
Nun ist der kleine Wisent trocken, trinkt, ruht und folgt seiner Mutter durch den Wisent -Wald von
Bern.

Foto (Rando): Wisentnachwuchs "Urian"
(10.07.2013, 15:37)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Alte neue Plakate zum Vivarium-Umbau

Mitte November 2013 sollen den G√§sten des Tierparks ein neues Dach im Vivarium sowie eine neue Aquarienanlage zur Verf√ľgung stehen. Die ehemals kleinen und mittelgrossen Aquarien werden durch drei grosse Aquarienlandschaften ersetzt. Alles nach dem Motto: ¬ĄMehr Platz f√ľr weniger Tiere¬ď. Den Besucherinnen und Besuchern pr√§sentiert sich danach eine Vielzahl neuer und bereits bekannter Tiere in drei verschiedenen Lebensr√§umen.
Claude Kuhn, der bekannte Plakatk√ľnstler von Bern, hat uns 50 Plakate zum Neubau des Vivariums 1985 zur Verf√ľgung gestellt.
Exklusiv können diese Kunstwerke per Mail (gabriela.wiedmer@bern.ch) bestellt werden.
Die Kosten belaufen sich auf Fr. 40.- plus Fr. 7.- Versandkosten, die Plakate werden per Post verschickt.
(08.07.2013, 11:59)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Die vier Jahreszeiten im Tierpark ¬Ė der Sommer

Wenn es im Tierpark D√§hlh√∂lzli so richtig heiss wird, liegen Moschusochsen, Eisf√ľchse, B√§ren, W√∂lfe oder der Persische Leopard reglos im Schatten. Im Gegensatz dazu geniessen die Reptilien die sommerlichen Temperaturen. So ist beispielsweise die Schildkr√∂te in ihrem arttypisch gem√ľtlichen Gang auch bei praller Sonne auf Futtersuche unterwegs. Des einen Leid, des anderen Freud.
Die dritte F√ľhrung im Zyklus ¬ĄTiere in allen vier Jahreszeiten¬ď steht ganz im Zeichen des Sommers und auch, wie die unterschiedlichen Tierarten mit hohen Temperaturen umgehen. Die F√ľhrung findet am 3. Juli 2013 um 19.00 Uhr statt. Treffpunkt ist bei der Kasse. Die Kosten pro Veranstaltung belaufen sich auf Fr. 20.- pro erwachsene Person, Kinder bezahlen Fr. 10.-.
Anmeldungen nehmen wir an der Kasse des Vivariums unter 031 357 15 15 gerne entgegen. Die letzte diesj√§hrige F√ľhrung zum Thema ¬ĄHerbst¬ď findet am 23. Oktober 2013 von 17.00 bis 18.00 Uhr statt.
(27.06.2013, 11:14)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   F√ľhrung zu den J√ľngsten im Tierpark

Am Mittwoch, 26. Juni 2013 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine F√ľhrung zu den Jungtieren statt.

Familie Wolf, Moschusochse, Steinbock, S√§belschn√§bler und andere freuen sich √ľber Nachwuchs. Ob verspielte W√∂lfe, wuschelige Steinkitze, langbeinige Rentiere oder der quirlige Moschusochse ¬ęHelge¬Ľ ¬Ė sie alle begeistern! Auf dieser F√ľhrung stehen die J√ľngsten im Tierpark im Zentrum des Geschehens. Wo immer m√∂glich besuchen wir die Eltern und beobachten die Kleinsten. Sie erfahren Interessantes, Erstaunliches, Lustiges und ev. auch Trauriges im Zusammenhang mit der Jungtieraufzucht.
Lassen Sie sich √ľberraschen.
Die Teilnehmer/innen treffen sich um 17.30 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die F√ľhrung dauert 1 ¬Ĺ Stunden und kostet Fr. 25.- pro erwachsene Person, Kinder ab 8 Jahren Fr. 15.-. Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
(17.06.2013, 15:23)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Da waren es pl√∂tzlich f√ľnf ¬Ė Jungtiere bei den W√∂lfen

Die Sensation im Tierpark Bern ist perfekt! ¬ęJuliette¬Ľ zeigte sich gestern erstmals mit ihren drei Welpen. Die Kleinen balgten sich lange unter den wachsamen Augen der W√∂lfin. Die kleine Familie scheint wohlauf zu sein. Ab dem 14. Mai 2013 zog sich ¬ęJuliette¬Ľ vermehrt in eine H√∂hle zur√ľck und wurde danach nur noch selten gesehen. Der Auszug aus einem Tierpfleger-Rapport spricht f√ľr sich: ¬Ą¬ęJuliette¬Ľ frisst gierig und es macht den Anschein, als habe sie vergr√∂sserte und
zum Teil kahle Zitzen. Lassen wir uns √ľberraschen¬Ö¬ď
Dank der grossz√ľgigen Finanzierung und Realisierung in Rekordzeit durch den Tierparkverein Bern, konnte die neue Wolfsanlage am 31. Januar 2013, nach weniger als sechs Monaten Bau- und Eingew√∂hnungszeit, er√∂ffnet werden. ¬ęAmarouk¬Ľ und ¬ęJuliette¬Ľ lassen uns seither das sehr vorsichtige Wesen des Wolfes mitten in Bern erleben.
Die dreij√§hrige ¬ęMama Juliette¬Ľ stammt aus einem s√ľdfranz√∂sischen Wolfsrudel und ¬ęPapa Amarouk¬Ľ, das gleich alte M√§nnchen, ist ein Geschenk des Wildparks Langenberg bei Z√ľrich. Analog zu ¬ęJuliette¬Ľ in Rhodes, war er ein Tier von niedrigem Rang und musste sein Rudel verlassen. ¬ęAmarouk¬Ľ kam Ende Dezember in Quarant√§ne und erst Mitte Januar zu seiner neuen Braut. Was einfach klingt, muss nicht unbedingt so sein. Zwar spielt sich Vergleichbares in der freien Natur laufend ab - zwei junge, herumstreifende W√∂lfe finden sich und bilden den Kern eines k√ľnftigen Rudels - ob dies aber auch in unserem Fall so stattfinden w√ľrde, konnte niemand vorhersehen.

Foto: Tierpark Dählhölzli
(13.06.2013, 15:16)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Eine Nacht im Tierpark

Zum zweiten Mal ist es wieder so weit: Was die Kleinen schon ein paar Mal durften, d√ľrfen nun auch die Grossen - √úbernachten im Tierpark!

Erleben Sie die Tierpark-Bewohner, wie sich die einen f√ľr die Nacht betten und die anderen erst richtig wach und aktiv werden. Nach einem tierisch gem√ľtlichen Br√§tli-Plausch am Feuer werden Sie auf der anschliessenden F√ľhrung viele spannende Beobachtungen machen k√∂nnen, die eben nur zu dieser Nachtzeit m√∂glich sind. Danach suchen Sie sich einen gem√ľtlichen Schlafplatz aus und schlummern neben dem Tier Ihrer Wahl bis zum n√§chsten Morgen. Ein unvergessliches Erlebnis!

Datum: 7. und 8. Juni 2013
Zeit: 18.30 bis 09.00 Uhr
Kosten: Fr. 75.-
Infos und Anmeldung: an der Kasse des Vivariums unter 031 357 15 15
(27.05.2013, 11:17)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   ¬ęHelge¬Ľ gibt Vollgas ¬Ė Nachwuchs im Tierpark

Action bei den Moschusochsen im Tierpark! Am 13. Mai 2013 hat ¬ęHelga¬Ľ ein Jungtier zur Welt gebracht. ¬ęHelge¬Ľ ist eine weitere Attraktion im Tierpark und unterh√§lt die Besuchenden unter anderem auch mit seinen Sprints durch die Anlage.
Im Mai 2008 wurde die 2000 m2 grosse Moschusochsen-Anlage, welche das Tierpark-Team in Eigenregie erstellte, er√∂ffnet. Bereits 2009 kam dann ¬ęHajo¬Ľ als Sohn von ¬ęHelga¬Ľ und ¬ęH√§gar¬Ľ zur Welt. Der Halbw√ľchsige war dem Vater schon bald im Weg, darum wurde er im Fr√ľhling 2010 in den Wildpark L√ľneburger Heide gebracht. Moschusochsen werden innerhalb der europ√§ischen Zoogemeinschaft im Rahmen eines koordinierten Zuchtprogrammes nachgez√ľchtet. Der Tierpark D√§hlh√∂lzli ist seit den Achtziger-Jahren mit von der Partie und hat bereits 7 Nachzuchttiere an dieses Programm beigesteuert.
Moschusochsen sind unhandliche Gesellen, anspruchsvoll und gef√§hrlich; entsprechend hoch sind die Anforderungen an das Gehege. Selbst die 15 cm durchmessenden Stahlrohre der Tore werden von den Tieren verbogen. Der Tierpark D√§hlh√∂lzli ist der einzige Zoo der Schweiz, der dieses rekordtr√§chtige Urtier h√§lt: Sie haben die l√§ngsten Haare im Tierreich, √ľberleben den polaren Winter bei -50¬įC, und sie verteidigen sich in einmaliger Weise gegen ihre Feinde: Wird eine Gruppe Moschusochsen angegriffen, bilden sie eine Wagenburg-√§hnliche Formation, die Erwachsenen trotzen den Angreifern an der Aussenseite des Kreises, w√§hrend die Jungtiere im Inneren der Burg in Sicherheit
warten.

Foto (Tierpark Dählhölzli): Helge mit Mutter Helga
(24.05.2013, 08:11)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Galapagos im Tierpark ¬Ė Chaos in der Tonne
Kreationismus versus Darwinismus ¬Ė Entf√ľhrung in den Experimentierkasten der Natur

Ein √ľppig bebilderter Vortrag von Tierparkdirektor Bernd Schildger, der eine Reise zu den Riesenschildkr√∂ten und Meeresleguanen auf der anderen Seite des Erdballs begleitete, m√∂chte
Ihnen einen Einblick in die Evolution ermöglichen. Schöpfung oder Adaptation? Werden wir
bessere Menschen nach einem Besuch der Inseln, oder tragen wir nur zur Zerstörung durch
√úbernutzung bei? Entscheiden Sie selbst.

Vortrag: Freitag, 24. Mai 19:00 Uhr
Treffpunkt: Vivarium des Tierparks, Eingang Seehund
Eintritt: normaler Tierparkeintritt
Achtung: Kasse schliesst 19:30 Uhr, danach kein Eintritt mehr möglich
Der Vortrag ist √∂ffentlich. F√ľr eine kurze Anmeldung via mail auf: heidi.ott@bern.ch w√§ren wir
dankbar.

Erinnerung an eine Tonne
Zur Einstimmung auf das Thema Anpassungsfähigkeit geleiten wir Sie zuerst in die Grossbaustelle
im Vivarium. Erleben Sie das Chaos, aus dem durch Anpassung Schönes entstehen soll.
(23.05.2013, 12:04)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Ein Blick unters Dach!

Ende 2013 sollen den G√§sten des Tierparks ein neues Dach im Vivarium sowie eine neue Aquarienanlage zur Verf√ľgung stehen. Die ehemals kleinen und mittelgrossen Aquarien werden durch drei grosse Aquarienlandschaften ersetzt. Alles nach dem
Motto: ¬ĄMehr Platz f√ľr weniger Tiere.¬ď

Werfen Sie mit uns einen Blick ¬Ą√ľber die Kulissen¬ď. Gerne nehmen wir Sie zu einer der jeden Tag neuen F√ľhrungen durch die Baustelle im Vivarium mit.

Daten: 30. Mai 2013 / 27. Juni 2013 / 25. Juli 2013 / 29. August 2013 / 26. September 2013
Zeit: jeweils 17.00 bis 18.00 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 20.-/erwachsene Person, Fr. 10.-/Kind (ab 8 Jahren)
Anmeldung: unter Telefon 031 357 15 15
(15.05.2013, 15:18)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Abendf√ľhrungen bei Vollmond

Am Abend ist es ruhig im Tierpark. Nach einem besucherreichen Tag sind die Tiere wieder ¬Ąunter sich¬ď. Einige machen es sich bequem und bereiten sich auf die Nachtruhe vor. Aber nicht alle! Kommen Sie zusammen mit uns auf eine spannende und nicht allt√§gliche D√§mmerungstour quer durch den Aussenteil des Tierparks. Sie werden √ľberrascht sein, wie tierisch aktiv ein solcher Abend sein kann.

25. Mai und 23. Juni 2013 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr
22. Juli und 21. August 2013 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr und 22.00 ¬Ė 23.00 Uhr
19. September 2013 19.30 ¬Ė 21.00 Uhr

Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants Dählhölzli.
Die F√ľhrung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25.- pro erwachsene
Person und f√ľr Kinder ab 8 Jahren Fr. 15.- (inkl. Eintritt ins Vivarium). Anmeldungen
sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich!

F√ľr weitere Ausk√ľnfte: Cornelia Mainini, Sektionsleiterin Zoop√§dagogik und B√§renPark, 079 250 93 15
(13.05.2013, 10:11)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Schlaf-Ende-Preis-Spitze

Die ersten sonnigen Tage locken ¬ęMisha¬Ľ und ¬ęMasha¬Ľ, unsere Russischen B√§ren, aus
der Winterruhe. Und sogleich wird der BärenWald von Bern erkundet. Auch die ersten
Ziesel, bei ihnen eine streng chauvinistische Angelegenheit, sind aus ihrem Winterschlaf
aufgetaucht. Sie sind den ganzen Tag auf der Suche nach Futter und Sonne.
Erleben k√∂nnen unsere G√§ste das Fr√ľhjahr im Tierpark zu besonders g√ľnstigen Preisen.
Infolge der Sanierung Vivarium sind die Eintrittspreise um Fr. 2.- (Einzeleintritte) bzw. Fr.
5.- (Familieneintritte) reduziert.
F√ľr die ¬ęAngebotsj√§ger¬Ľ bietet der Tierpark ein besonderes ¬ęZ√ľckerli¬Ľ: Alle Jahreskarten
werden nicht 12 Monate, sondern 20 Monate g√ľltig sein, also fast zwei f√ľr eins!
Damit m√∂chten wir uns auch f√ľr die Treue zum Tierpark, trotz Einschr√§nkungen durch
den Umbau, bedanken.
Die Angebote gelten ab sofort, bis zum Ende der Bauzeit - die Erlebnisse mit unseren Zieseln
und Bären immer.

Foto: Rando
(21.03.2013, 10:51)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Im Vivarium wird gebaut ¬Ė und die Kutsche f√§hrt im Wald

Am 1. März geht es los: Tiere raus aus ihren Anlagen, Einstellungen bei Mitarbeitenden
der Stadt, Abbruch der alten Aquarientonne, Ger√ľstbau etc. Aber, es gibt nicht nur eine
Reduktion des Angebotes, sondern neben Leopard, Seehund, Moschusochsen, Waldrentier,
Papageitaucher, Eisfuchs, Elch, Wildkatze und Schwarzstorch auch ein Mehr an Angebot (siehe unten).

Das Vivarium ist seit dem Bau 1936 das eigentliche Herzst√ľck des Tierparks D√§hlh√∂lzli und nicht zuletzt aufgrund seiner kongenialen Erscheinung im Inventar der st√§dtischen Denkmalpflege als erhaltenswert gelistet. Nach nunmehr 25 Jahren h√∂chster Temperatur-, Feuchtigkeits- und Salzbelastungen ist die Tragekonstruktion aus Stahl, wie auch die Glasdachkonstruktion sanierungsbed√ľrftig. Dies bedeutet, dass die Tiere umgesiedelt werden und der Glasteil des Vivariums f√ľr G√§ste w√§hrend der Sanierung gesperrt wird. Der Baukredit f√ľr die Dachsanierung betr√§gt 3,7 Mio. Franken.

Neue Aquarienlandschaften
Ende 2013 sollen den Gästen im Tierpark nicht nur ein neues Dach im Vivarium, sondern auch
eine neue Aquarienanlage zur Verf√ľgung stehen. Geplant ist der Ersatz der bauf√§lligen, derzeit 18 kleinen und mittelgrossen Aquarien durch drei grosse Aquarienlandschaften: Ein tropisches Riff mit Anemonenfischen, Korallen, Seeigeln, Schw√§mmen und anderen niederen Tieren als Vertreter der Meereslandschaft, ein Mangroven-Sumpf mit Sch√ľtzenfischen, Schlammspringern und Winkerkrabben als Vertreter der Brackwasser-Region und ein Amazonasbecken mit Rochen, Piranhas und Beilb√§uchen als Vertreter der S√ľsswasser-Landschaft. Alles nach dem Tierpark-Motto: ¬ĄMehr Platz f√ľr weniger Tiere.¬ď Der Kredit f√ľr den Ersatz der Aquarien-Landschaft betr√§gt Fr. 2,62 Mio. Franken.


1. Neue Wölfe
Erleben sie unsere beiden W√∂lfe ¬ĄAmarouk¬ď und ¬ĄJuilette¬ď in ihrer neuen Anlage
2. Brätliplatz und Toiletten
Direkt zwischen Wolf und Spielplatz endlich Toiletten und ein neuer Brätliplatz, zum Teil sogar
gedeckt
3. Kutschfahrten im Dählhölzli
Start an der Ponyreitbahn, neben dem Brätliplatz, Dienstags und Freitags
4. Ponyreiten
In der Ponyreitbahn mit unseren vier Lewitzern: ¬ĄPapagallo¬ď, ¬ĄPakita¬ď, ¬ĄSylvia¬ď und ¬ĄPepe¬ď, Mittwoch und Sonntag
5. Baustellenf√ľhrungen
F√ľhrungen zu den Umbauten im Vivarium, Montag, Donnerstag (auch abends), Samstag
6. Sonderverkauf Bärenartikel
Abverkauf der Souvenirartikel aus dem Bärenpark-Shop im Vivarium, alle Preise reduziert, Specials jede Woche neu, die genauen Tage entnehmen sie den Aushängen

Die genauen Uhrzeiten, Inhalte und Besonderheiten entnehmen sie bitte der Homepage: tierpark-
bern.ch und den Eingangsdisplays am Vivarium.
(28.02.2013, 15:23)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Endlich wieder W√∂lfe im Tierpark

Haben Sie sie schon gesehen? Seit etwas mehr als einem Monat haben unsere beiden Wölfe ihre neue Anlage im Tierpark Dählhölzli in Beschlag genommen. Ganz in Wolfsmanier sind die Beiden in ihrer Anlage unterwegs und beobachten sehr genau, was um sie herum alles läuft.

Wollen Sie mehr √ľber unser Wolfspaar, ihre Anlage, aber auch √ľber die W√∂lfe in der Schweiz erfahren? An unserer F√ľhrung vom 6. M√§rz 2013 erhalten Sie Gelegenheit dazu.

Treffpunkt ist um 17.30 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die F√ľhrung dauert bis 19.00 Uhr. Die Kosten betragen Fr. 25.-/erwachsene Person bzw. Fr. 15.-/Kind (ab 8 Jahren).
Anmeldungen nehmen wir an der Kasse des Vivariums unter Telefon 031 357 15 15 gerne entgegen.

Foto: Rando
(25.02.2013, 09:57)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Nicht feucht, nicht schleimig, nicht glitschig!

Am Donnerstag, 14. Februar 2013 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli die letzte F√ľhrung
im alten Vivarium vor dessen Umbau statt.

Schlangen werden h√§ufig mit gef√§hrlich, giftig, feucht, schleimig, oder kurz ¬Ągruusig¬ď assoziiert. Dass dies absolut nicht der Fall ist, werden Sie zusammen mit Marco Pedrazzoli, unserem langj√§hrigen ¬ĄReptilien-Meister¬ď, auf der ganz speziellen F√ľhrung erleben. Sie werden viele spannende Informationen √ľber diese zu Unrecht etwas verschrienen Tiergruppen erhalten. ¬ĄRegi¬ď, unsere zahme Zooschlange, wird Ihnen hautnah beweisen, dass sie weder feucht, noch schleimig und schon gar nicht glitschig ist! Lassen Sie sich √ľberraschen¬Ö

Die Teilnehmer/innen treffen sich um 17.15 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die einst√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 20.- pro erwachsene Person und f√ľr Kinder ab 8 Jahren Fr. 10.-. Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
(05.02.2013, 09:24)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Die R√ľckkehr der W√∂lfe ¬Ė Er√∂ffnung Wolfsanlage

Dank der grossz√ľgigen Finanzierung und Realisierung in Rekordzeit durch den Tierparkverein Bern, kann die neue Wolfsanlage im Tierpark heute, nach weniger als sechs Monaten Bau- und Eingew√∂hnungszeit, er√∂ffnet werden. ¬ęAmarouk¬Ľ und ¬ęJuliette¬Ľ, die beiden jungen W√∂lfe erkunden ihre Anlage, gehen uns aus dem Weg und lassen uns damit das sehr vorsichtige Wesen des Wolfes mitten in Bern erleben.
In der Gesamtplanung Tierpark D√§hlh√∂lzli 2000-2016, erstmals vom Gemeinderat der Stadt Bern im Jahr 2000 verabschiedet, finden sich die W√∂lfe in einer neuen Anlage. Die Idee ging auch in der Revision der Gesamtplanung und dem entsprechenden Gemeinderatsbeschluss vom Oktober 2010 nicht verloren, obgleich mit dem Bau des B√§renWaldes f√ľr ¬ęMisha¬Ľ und ¬ęMasha¬Ľ, die beiden b√§rigen Staatsgeschenke der Russischen F√∂rderation, die alte Wolfsanlage erst einmal abgerissen werden musste.
Seit der Projektstudie aus dem Jahr 2009 f√ľr den oberen Teil des Tierparks ist die Idee einer neuen Wolfsanlage neben der B√§renanlage, die den W√∂lfen den Durchgang zu den B√§ren erlaubt, formuliert. Im oben erw√§hnten Beschluss des Gemeinderats zur Gesamtplanung ist gleichfalls festgehalten, dass neue Tieranlagen zu 100% durch Drittmittel zu finanzieren sind ¬Ė so also auch die geplante Wolfsanlage.
Ende November 2011 war es dann soweit: Der Vertrag, in dem der Tierparkverein die Finanzierung
der Wolfsanlage und gleichzeitig die Bauherrschaft √ľbernahm, war unterschrieben. Die Planung startete unverz√ľglich, ein Modell der neuen Anlage wurde erstellt und das Baugesuchsverfahren lanciert.
Am 6. August 2012 fand der feierliche Spatenstich zur neuen Wolfsanlage im Tierpark statt.
Erika Siegenthaler, die Pr√§sidentin des Tierparkvereines √ľbergab in Anwesenheit von Franz Weibel, dem burgerlichen Forstmeister, Andreas Lutstorf von der Zunft zu Schmieden und damit Vertreter des Donatorenschaft, J√ľrg Hadorn und Bernd Schildger vom Tierpark die Verantwortung zur Erstellung der Anlage an Benedict Seelhofer, Vorstandsmitglied im Tierparkverein.

In den folgenden Monaten ging es rund, neben den Bären….

Auf ca. 2.600m2 Fl√§che, mitten im D√§hlh√∂lzli-Wald, entstand eine h√ľgelige Lichtung mit einem Bach im steinigen Bett, einem kleinen Teich am Ende, sechs H√∂hlen als Unterschlupfregion f√ľr die W√∂lfe, teilweise weder f√ľr Mensch noch Wolf leicht einsehbar, eine Abtrennanlage f√ľr den Separationsfall aus medizinischen oder Transportgr√ľnden und grossen Sichtscheiben f√ľr Menschen im Areal des vorgelagerten Br√§tliplatzes. Wissenswertes um den Wolf soll das Informationssystem mit Vorstellrunde der W√∂lfe und digitalen Pr√§sentationen pr√§sentieren.
Unter der Projektleitung von Benedict Seelhofer zeichnete das Architekturb√ľro Jaun f√ľr die Gel√§ndevorbereitung, den wolfssicheren Zaun, die Schieber und die Abtrennanlage verantwortlich. Beat Messerli, dem Bauleiter aus dem Tierpark, oblag die Gestaltung der Anlage und Cornelia Mainini, die D√§hlh√∂lzli-Zoop√§dagogin, entwickelte das Informationssystem ¬Ė Ihnen Allen und den beteiligten Firmen geb√ľhrt der Dank des Tierparks.
Bereits nach rekordverd√§chtigen vier Monaten Bauzeit war die Anlage bezugsbereit! ¬ęJu-liette¬Ľ, die dreij√§hrige W√∂lfin aus einem Wolfsrudel s√ľdfranz√∂sischer Herkunft aus dem ¬āParc Animalier de Sainte-Croix¬Ď im lothringischen Rhodes (F), die gleich nebenan, in der Tierpark-Quarant√§ne ihre obligate Beobachtungs- und Behandlungszeit unter tier√§rztlicher Kontrolle von Willi H√§feli, unserem Zootierarzt, √ľberstanden hatte, durfte als Erste einzie-hen. Mitte Dezember glitt sie lautlos, abgeschirmt von den Besuchenden des Tierparks, durch den Schnee ihrer neuen Heimat.
¬ęAmarouk¬Ľ, das gleich alte M√§nnchen, ist ein Geschenk des Wildparks Langenberg bei Z√ľrich. Analog zu ¬ęJuliette¬Ľ in Rhodes, war er ein Tier von niedrigem Rang und musste sein Rudel verlassen. ¬ęAmarouk¬Ľ kam Ende Dezember in Quarant√§ne und erst Mitte Ja-nuar zu seiner neuen ¬ęBraut Juliette¬Ľ. Was so einfach klingt muss es nicht unbedingt sein. Zwar spielt sich Vergleichbares in der freien Natur laufend ab, zwei junge, herumstreifende W√∂lfe finden sich und bilden den Kern eines k√ľnftigen Rudels, ob dies aber auch in unserem Fall so stattfinden w√ľrde, konnte niemand vorhersehen.
W√§hrend ¬ęAmarouk¬Ľ seine Kiste innerhalb der Absperranlage vorsichtig verlies, trabte ¬ęJuliette¬Ľ aufgeregt durch die ganze Anlage. Als unter den wachsamen Augen von Andre-as Hofer, dem f√ľrsorglichen Tierpfleger, die Trennschieber ge√∂ffnet wurden, schien ¬ęAmarouk¬Ľ davon wenig beeindruckt. Er inspizierte erst einmal die Hinterlassenschaften seiner neuen Gef√§hrtin. Dann aber kam ¬ęJuliette¬Ľ! Beide W√∂lfe beschnupperten sich wenige Sekunden und verliessen die Absperranlage zur Erkundung ihrer neuen Umgebung.
Den Pr√ľfstein der gemeinsamen F√ľtterung meisterten beide W√∂lfe bravour√∂s. Nichts desto trotz, sie sind sehr vorsichtig, springen bei aus unserer Sicht nichtigen Anl√§ssen auf und ziehen sich zur√ľck. Das vorsichtige Verhalten des Wolfes ist nun hier in Bern hautnah erlebbar. Bereits jetzt sind die Verbindungsschieber zum B√§renWald von ¬ęMisha¬Ľ und ¬ęMasha¬Ľ ge√∂ffnet, und die W√∂lfe k√∂nnen auch diese Anlage erkunden, derzeit noch ohne B√§ren aber mit deren Ger√ľchen, Haaren, Duftspuren und sonstigen Residuen.
Ob sie einen Wolf in der neuen Anlage in Bern sehen werden, k√∂nnen wir Ihnen nicht versprechen. Aber genau darum geht es ja auch: das extrem vorsichtige Wesen des Wolfes, der dem obskuren Menschen aus dem Weg geht, ihn aber aus der Distanz genau beobachtet, selbst erleben zu k√∂nnen. Denn diese eigenen, pers√∂nlichen, bewegenden emotionalen Erlebnisse werden Teil unseres Bewusstseins. Und was in unserem Bewusstsein verankert ist, l√§sst sich vielleicht leichter sch√ľtzen?

Foto: Tierpark Dählhölzli
(04.02.2013, 10:06)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Samstagabend im Dschungel von Bern

Am Samstag, 26. Januar 2013 findet im Vivarium des Tierparks D√§hlh√∂lzli eine spezielle Abendf√ľhrung statt.
Wenn das Vivarium geschlossen ist, sind besondere Tierbeobachtungen möglich. Klapperschlangen, Wickelschwanzskinke und andere nachtaktive Tiere erwachen, während
sich die √Ąffchen gem√ľtlich f√ľr ihre Nachtruhe einrichten. An der F√ľhrung nach Kassenschluss ist Neues, Interessantes und auch Am√ľsantes √ľber die exotischen Bewohner zu erfahren.
Die Teilnehmer/innen treffen sich um 18.30 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die einst√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 20.- pro Person (Kinder ab 8 Jarhen Fr. 10.-). Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
(22.01.2013, 16:00)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Informationen zum Begreifen im Tierpark

Jeden Sonntag von 12.30 ¬Ė 16.30 Uhr (Sommerzeit 13.00 ¬Ė 17.00 Uhr) gilt f√ľr die kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher des Tierparks D√§hlh√∂lzli im Vivarium oder Aussenteil ¬ĄBitte ber√ľhren¬ď.
Ziel des zoop√§dagogischen Angebotes ¬ĄInfomobil ¬Ė Informationen f√ľr Gross und Klein¬ď ist es, den Besuchenden durch diverse Aktivit√§ten Informationen zu ausgew√§hlten Themen zu vermitteln. Jeden Sonntag wird eines der Infomobile zu den Themen Tropischer Regenwald, Reptilien, V√∂gel, Leopard, Raubtiere allgemein oder Seehund aufgestellt und jeweils von zwei Personen betreut. Besucherinnen und Besucher d√ľrfen die Gegenst√§nde auf dem Infomobil ber√ľhren, ertasten oder auch riechen. Auf die Kinder warten eine Bastelgelegenheit sowie ein Wettbewerb.
(15.01.2013, 08:02)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Die vier Jahreszeiten im Tierpark

Im Winter ist er weiss, im Sommer braun. Die Rede ist vom Eisfuchs. Im Herbst tragen sie ein Geweih, im Fr√ľhling werfen sie es ab ¬Ė die Hirsche, Elche oder Rentiere.
Haben Sie sich auch schon gefragt, weshalb das so ist? In der vierteiligen F√ľhrungsreihe zum Thema ¬ĄAnpassungen der Tiere an die Jahreszeiten¬ď erfahren Sie ganz viel Spannendes
und √úberraschendes zu Hochzeitsschmuck, Tarnanzug oder saisonalem Verhalten.

Die einst√ľndige F√ľhrung zum Thema ¬ĄWinter¬ď findet am 23. Januar 2013 um 17.00 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils beim Eingang zum Vivarium, die Kosten pro Veranstaltung
belaufen sich auf Fr. 20.-, Kinder ab 8 Jahren bezahlen Fr. 10.-. Anmeldungen nehmen wir an der Kasse des Vivariums unter 031 357 15 15 gerne entgegen.

Die anderen F√ľhrungen finden wie folgt statt:
3. April 2013 18.00 bis 19.00 Uhr, Fr√ľhling
3. Juli 2013 19.00 bis 20.00 Uhr, Sommer
23. Oktober 2013 17.00 bis 18.00 Uhr, Herbst

Auskunftsperson: Doris Slezak, Zoopädagogik, 079 250 93 15
(15.01.2013, 07:59)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Goldiger Neuzugang im Tierpark

Rot, orange, graugr√ľn, schwarz, orangerot, gelb, goldig, all diese Farben hat das Goldbr√ľstchen. Beim Vogel, der keine 10 cm gross bzw. klein ist, handelt es sich um die kleinste afrikanische Prachtfinkenart. Seit wenigen Tagen leben zwei Paare in der Afrikaanlage des Tierparks D√§hlh√∂lzli.
Die Vergesellschaftung mit den Schmetterlingsfinken, Rennv√∂geln und Tr√§nenbartv√∂geln ist offensichtlich problemlos abgelaufen. Nicht zuletzt, da Goldbr√ľstchen als vertr√§gliche V√∂gel gelten. Dies √§ndert sich nur w√§hrend der Brutzeit, dann werden auch sie ihre Nester verteidigen. Bereits jetzt ist der laute Ruf der kleinen V√∂gel beeindruckend. Derzeit erkunden die agilen Prachtfinken ihre neue Umgebung. Sie sind st√§ndig in Bewegung, am
Boden auf der Suche nach Sämereien oder am Baden im Teich. Sicher entdecken sie auch unsere Termiten, die sie bestimmt nicht verschmähen.
Goldbr√ľstchen kommen s√ľdlich der Sahara vor, in der N√§he von Gew√§ssern, in Grasland und Schilfbest√§nden, aber auch in Savannen oder am Rande von D√∂rfern.
Neben den Goldagutis leben nun auch die Goldbr√ľstchen im Tierpark. Und wenn die V√∂gel so viele Jungtiere haben wie unsere Nagetiere, k√∂nnen Besucherinnen und Besucher schon bald viele l√§rmende Nestlinge bestaunen. Goldige Zeiten im Tierpark¬Ö
(20.12.2012, 11:44)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Die R√ľckkehr der W√∂lfe - Voravis Er√∂ffnung

Am Donnerstag, 31. Januar 2013 er√∂ffnet der Tierpark D√§hlh√∂lzli zusammen mit dem Tierparkverein die neue Wolfsanlage von Bern. Das 2700 m2 grosse Gehege ist ein Geschenk des Tierparkvereins an den Tierpark und die Stadt Bern. Unsere neuen Europ√§ischen W√∂lfe stammen aus Frankreich (Weibchen) und aus dem Wildpark Langenberg Z√ľrich (M√§nnchen).
(29.11.2012, 15:38)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Prinzessinnen und Prinzen im Hochzeitsrausch

Am vergangenen Samstagabend, 24.11.2012, fand ganz unerwartet ein spektakulärer Hochzeitsflug der Termiten im Vivarium des Tierparks Dählhölzli statt. 2009 konnte das seltene Ereignis zum letzten Mal beobachtet werden.
Tausende gefl√ľgelter Prinzessinnen und Prinzen schw√§rmen nur mit einem Ziel aus: einen neuen Staat zu gr√ľnden. Tierpflegerinnen und Tierpfleger sammeln jeweils P√§rchen ein und versuchen dann, einen neuen Staat ¬Ąanzusetzen¬ď. Nashornleguan, Coloradokr√∂te, Piranhas und Co. freuen sich jeweils √ľber den kleinen Snack zwischendurch.

Foto (RANDO): Prinzessin fliegt aus
(26.11.2012, 12:55)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Ein St√ľck Aare im Tierpark

Was f√ľr Fische leben in der Aare? Forelle, Egli, Hecht? Die wenigsten Leute wissen, dass die Aare vor der Haust√ľre des Tierparks gut drei√üig Fischarten beherbergt.
Um diese Wissensl√ľcke zu schlie√üen, haben wir uns entschlossen, dem Tierpark-Publikum ein paar dieser Fischarten zu zeigen. Zum Beobachten bietet das Bassin in der Papageitaucher-Anlage mit 360 m3 ganzj√§hrig k√ľhlem, sauberem Wasser und seiner gro√üen Unterwasserscheibe beste Bedingungen. Neu sind 10 Alet, Leuciscus cephalus, und 5 Barben, Barbus barbus, in die Anlage eingezogen und beleben die Unterwasserwelt zus√§tzlich. Gleichzeitig helfen sie mit, den Bodengrund sauber zu halten, indem sie Futterreste der Papageitaucher fressen. Beide Arten sind typische Aarebewohner und zum Gl√ľck noch recht h√§ufig anzutreffen.
Ein Flusssystem wird in verschiedene Fischregionen eingeteilt. Die Berner Aare bildet einen √úbergang von der √Ąschen- zur Barbenregion. Somit haben wir mit der Barbe eine der Leitfischarten, welche ein ganzes √Ėkosystem beschreibt. Der Alet, im deutschen Sprachraum auch D√∂bel genannt, ist ein typischer Bewohner der √Ąschenregion. In der √Ąschenregion existiert eine starke Str√∂mung und hoher Sauerstoffgehalt, aber es gibt mehr Pflanzen als in der Forellenregion. Der Untergrund besteht aus Ger√∂ll und grob- bis feink√∂rnigem Kies. In der Barbenregion besteht der Grund aus Kies und Sand. Die Gew√§sser sind breiter und die Str√∂mung ist schw√§cher.

Der Alet
Typischerweise lebt er in kleinen Gruppen von etwa zehn Tieren. Er ern√§hrt sich von Insekten und anderen Kleintieren, manchmal auch von Pflanzen. Gr√∂√üere Exemplare fressen au√üerdem kleinere Fische und Amphibien. Der Alet wird zwar traditionell, wie alle heimischen Karpfenfische, zu den Friedfischen gez√§hlt, aber in Wirklichkeit ist er ein Allesfresser. Neben Algen und Wasserpflanzen z√§hlen auch Wasserinsekten, deren Larven, Schnecken, Muscheln und W√ľrmer zu seiner Nahrung. Je √§lter er wird, desto mehr verlegt er sich auch auf die Jagd nach Kleinfischen. Mittell√§nge 40 - 50 cm, maximal 70 cm lang. Der Alet kommt mit wenigen Ausnahmen in ganz Europa vor. Im Kanton Bern ist er eine der am h√§ufigsten anzutreffenden Fischarten.

Die Barbe
Die Barbe ist ein am Grund lebender Schwarmfisch und ist vorwiegend d√§mmerungs- und nachtaktiv. Im Winterhalbjahr sammeln sie sich in gr√∂√üeren Gruppen in tiefen ruhigen Buchten und Altw√§ssern. Die erwachsenen Barben sind Kleintierfresser und in ihrer Auswahl nicht w√§hlerisch. Neben W√ľrmern, Insektenlarven, Weichtieren und Kleinkrebsen werden auch Fischbrut und Pflanzenteile nicht verschm√§ht. Typisch ist das stark unter-st√§ndige Maul. Mit der r√ľsselartigen Schnauze und den vier dicken Barteln an der Oberlippe. Mittell√§nge 30 - 50 cm, maximal 90 cm lang. Die Barbe findet man in Mittel- und Osteuropa. Im Kanton Bern bildet sie in der Aare zwischen Thun und der Alten Aare die gr√∂√üten Best√§nde.
(22.11.2012, 11:26)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Nicht feucht, nicht schleimig, nicht glitschig!

Am Mittwoch, 14. November 2012 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine spezielle F√ľhrung zu den Reptilien im Vivarium statt.
Schlangen werden h√§ufig mit gef√§hrlich, giftig, feucht, schleimig, oder kurz ¬Ągruusig¬ď assoziiert. Dass dies absolut nicht der Fall ist, werden Sie zusammen mit Marco Pedrazzoli, unserem Revierleiter Terrarium, auf dieser ganz speziellen F√ľhrung erleben.
Sie werden viele spannende Informationen √ľber diese zu Unrecht etwas verschrienen Tiergruppen erhalten. ¬ĄRegi¬ď, unsere zahme Zooschlange, wird Ihnen hautnah beweisen, dass sie weder feucht, noch schleimig und schon gar nicht glitschig ist! Lassen Sie sich √ľberraschen ...

Die Teilnehmer/innen treffen sich um 17.15 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die einst√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 20.- pro erwachsene Person und f√ľr Kinder ab 6 Jahren Fr. 10.-. Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.

Auskunftsperson: Cornelia Mainini, Sektionsleiterin Zoopädagogik und BärenPark, Tel. 079 250 93 15
(08.11.2012, 10:44)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Am 7. November 2012 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine F√ľhrung ¬Ąhinter die Kulissen¬ď statt. In der Anlage erhalten Sie die n√§heren Informationen. Anmeldungen nehmen wir unter Telefon 031 357 15 15 gerne entgegen.
(31.10.2012, 09:24)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Die vier Jahreszeiten im Tierpark ¬Ė der Herbst.

Die letzte F√ľhrung in unserem Zyklus ¬ĄDie vier Jahreszeiten im Tierpark¬ď entf√ľhrt Sie in den Herbst. Die Zeit, in der sich viele Tiere f√ľr den bevorstehenden Winter und dem damit verbundenen Nahrungsengpass r√ľsten. Die einen legen sich Fettreserven in Form einer Speckschicht an. Andere deponieren Futter in zahlreichen Verstecken und wieder andere ziehen in den S√ľden. Die Vielfalt der Vorbereitungen ist gross und Sie werden staunen, zu welchen Leistungen Tiere f√§hig sind.

Datum: Mittwoch, 24. Oktober 2012
Zeit: 17.00 - 18.00 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 20.-, Kinder Fr. 10.- (ab 6 Jahren)
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums unter Telefon 031 357 15 15
(18.10.2012, 11:48)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   ¬ęChegeletag¬Ľ im Tierpark D√§hlh√∂lzli

Gestern fand der traditionelle ¬ĄChegeletag¬ď im Tierpark statt. Viele Kinder, begleitet von ihren Eltern, sammelten Kastanien und Eicheln und lieferten diese im √Ėkonomiegeb√§ude des Tierparks ab.
Insgesamt wurden 21¬Ď962 kg Kastanien und 191 kg Eicheln in S√§cken, Kesseln, Schachteln oder Kisten in den Tierpark geschleppt oder gefahren.
Die Entgegennahme des wohlverdienten Batzens pro Kilogramm ist eine Berner Tradition, die der Tierpark gerne pflegt. Auch sind Kastanien und Eicheln ein willkommenes Erg√§nzungsfutter f√ľr unsere Huftiere, vor allem f√ľr Hirsche, Rentiere und Elche.
(18.10.2012, 08:47)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Auf leisen Schwingen durch die Nacht

Eulen sind faszinierende Tiere. Da die Nachtvögel meist heimlich und versteckt leben, bekommt man sie leider nur selten zu Gesicht.
Haben Sie gewusst, dass Eulen bei einer Kopfdrehung nach rechts √ľber die linke Schulter sehen k√∂nnen? M√∂glich ist dies dank der 14 Halswirbel (der Mensch hat nur halb so viele). Damit Eulen auch bei Nacht ihre Beute jagen k√∂nnen, sind die Augen extrem lichtempfindlich und riesengross. Sie nehmen rund ein Drittel des Eulenkopfes ein. H√§tten wir Menschen √§hnlich bemessene Augen, m√ľssten diese so gro√ü wie √Ąpfel sein.
Dies und viel mehr erfahren Sie am 18. Oktober 2012 an der speziellen Eulen-F√ľhrung im Tierpark D√§hlh√∂lzli.

Datum: Donnerstag, 18. Oktober 2012
Zeit: 17.00 ¬Ė 18.00 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 20.-, Kinder Fr. 10.- (ab 6 Jahren)
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums unter Telefon 031 357 15 15
(10.10.2012, 10:02)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Langeweile im Tierpark? Das tun wir dagegen

Leoparden, die endlos entlang dem Trennzaun hin und her laufen. Bären, die auf Gitterstäben herumbeissen oder Vögel, die sich scheinbar grundlos ihre Federn ausreissen.
Langeweile bei Tieren in Menschenobhut ist ein bekanntes Ph√§nomen, dem man in modernen Tierhaltungen gl√ľcklicherweise immer weniger begegnet.
Auf dieser F√ľhrung, die sich mit dem ¬ĄEntertainment¬ď von Tieren besch√§ftigt, erfahren Sie, warum der Tierpark D√§hlh√∂lzli lieber m√ľde als faule Tiere versorgt und weshalb unsere Tiere nicht im Schlaraffenland leben sollen.

Datum: Mittwoch, 10. Oktober 2012
Zeit: 17.00 bis 18.30 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 25.-/erwachsene Person, Fr. 15.-/Kind (ab 6 Jahren)
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums unter 031 357 15 15
(01.10.2012, 13:03)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Zwei kleine Seehunde im Tierpark brauchen einen Namen

Nach einer Tragzeit von rund 11 Monaten haben die bereits mehrfachen Seehundem√ľtter ¬ęPandorra¬Ľ (1989 im Zoo Z√ľrich geboren) und ¬ęYuma¬Ľ (Jg. 2005, im Tierpark D√§hlh√∂lzil geboren) am 18. Juli 2012 bzw. 29. Juli 2012 je ein kr√§ftiges Junges zur Welt gebracht.
Vater ¬ęGranit¬Ľ sowie der Rest der Gruppe sind zurzeit abgetrennt, damit die M√ľtter und ihre Jungtiere die n√∂tige Ruhe haben. F√ľr die G√§ste sind sie jedoch jederzeit problemlos zu beobachten.
Die aktuellen Jungtiere sind bereits die vier- bzw. f√ľnfzehnten, welche in der 2003 erbauten Seehundeanlage das Licht der Welt erblickt haben. Der grosse Erfolg ist nicht selbstverst√§ndlich. Dies ist unter anderem nur mit einer permanent guten Wasserqualit√§t m√∂glich, welche wir unseren Tieren dank dem EWB und dem Wasserverbund Region Bern, die als Sponsoren auftreten, zur Verf√ľgung stellen k√∂nnen.
Die noch ungetauften Jungtiere brauchen einen Namen. F√ľr das m√§nnliche Jungtier von ¬ęPandorra¬Ľ suchen wir nun einen Namen mit dem Anfangsbuchstaben ¬ęP¬Ľ und f√ľr das weibliche Jungtier von ¬ęYuma¬Ľ einen mit dem Buchstaben ¬ęY¬Ľ beginnend. Ihre Namensvorschl√§ge nehmen wir bis 6. September 2012 unter judith.stoller@bern.ch entgegen. Der/die Gewinner/in erh√§lt eine Jahres-
Freikarte f√ľr den Tierpark D√§hlh√∂lzli.
(30.08.2012, 13:18)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Winterpelz und Sommerkleid - F√ľhrung zu den tierischen Anpassungen an die kalte und warme Jahreszeit

Wir Menschen als ¬ĄModell aus tropischen Regionen¬ď f√ľhlen uns wohl bei Lufttemperaturen um 25¬įC. Ein Eisfuchs als typischer Vertreter der arktischen Regionen f√§hrt seine Heizung erst dann hoch, wenn es k√§lter wird als -30¬įC.
Wie verhalten sich Tiere unter extremen Temperaturen, und welche Eigenschaften ihres K√∂rpers bef√§higen sie dazu? Um diesen Fragen nachzugehen, packen wir den kleinen ¬ĄPhysik-Rucksack¬ď und begeben uns auf Exkursion im Tierpark.

Datum: Mittwoch, 5. September 2012
Zeit: 17.00 bis 18.00 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 20.-
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums unter 031 357 15 15
(27.08.2012, 10:36)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   ¬ęLa Seconda¬Ľ, ¬ęLa Terza¬Ľ, ¬ęLa Quarta¬Ľ

Vom 7. bis 17. Juli 2012 schl√ľpften im Tierpark D√§hlh√∂lzli in Bern drei Papageitaucher (Pulcinella di mare, Fratercula arctica). Unter den H√§nden von Hansueli Blatter, Bruno H√§usler und Andrea Trees entwickeln sich ¬ęLa Seconda¬Ľ, ¬ęLa Terza¬Ľ und ¬ęLa Quarta¬Ľ pr√§chtig. Aus den anf√§nglich ca. 40 g wurden mittlerweile 250 - 300 g K√∂rpermasse. Die viermal t√§glich offerierten Futterpellets werden jeweils mit einem kleinen Fisch (Forelle oder Stint) erg√§nzt.
Mit dem ersten kleinen Papageitaucher von Bern ¬ęLa Prima¬Ľ, welcher letztes Jahr am 25. Juli 2011 das Licht der Welt erblickte, ist uns die erfolgreiche Nachzucht von Papageitauchern erstmals gelungen. Leider erkrankte ¬ęLa Prima¬Ľ an einer Infektion und ist im Dezember 2011 gestorben. Wir haben im letzten Jahr viele Erfahrungen gesammelt und hoffen nun auf einen lang anhaltenden Erfolg, das hei√üt, dass unsere Jungtiere dauerhaft √ľberleben.
Im M√§rz 2009 wurde die neue Papageitaucher-Halle im Tierpark D√§hlh√∂lzli er√∂ffnet. Zusammen mit den Anlagen f√ľr Moschusochsen, Waldrentieren und Eisf√ľchsen bildet sie den zentralen Teil im Tierpark: Die Nordischen Anlagen. Die Haltung der Papageitaucher ist technisch aufw√§ndig und anspruchsvoll. Windanlage und Wellenmaschine, Felsen bis 8 m H√∂he und 360 m3 sauberes Wasser markieren die Rahmenbedingungen, das zu erreichen, was bislang noch keinem Zoo in Europa gelungen war, die Pinguine des Nordens, Fratercula arctica nachzuziehen.

Foto: RANDO
(23.08.2012, 12:58)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Der Versuch, vier B√§ren zusammenzuf√ľhren

Seit Wochen wurde geplant und f√ľr den heutigen Tag gearbeitet. Unsere Zoop√§dagogin und ausgebildete Verhaltensforscherin Cornelia Mainini leitet das Projekt, die vier B√§ren von Bern, FINN, BJ√ĖRK, URSINA und BERNA zusammenzuf√ľhren. Heute ist der Tag, an dem die B√§ren die Entscheidung √ľbernehmen.

Zusammen mit der B√§renspezialistin Else Poulson aus Kanada wurde in den letzten Wochen ein Konzept ausgearbeitet, die B√§ren f√ľr diesen Tag vorzubereiten. Am 4. Juni gelang es bereits BJ√ĖRK und FINN zusammenzubringen. Heute nun sollen alle vier B√§ren zueinander finden.
Toleranz des B√§ren ist das Stichwort. Toleranz anderen B√§ren gegen√ľber, in Kenntnis dass hinreichend Futter, Bad, Kletterm√∂glichkeit, Ruhezonen, Spielzeug und H√∂hlen vorhanden sind ist unser Ziel. Aber trotz aller Anstrengungen bei der Vorbereitung, trotz aller Eingreifteams unter milit√§rischem Kommando ¬Ė der Ausgang ist ungewiss.

Um 10:30 ist es soweit, die Schieber zwischen den beiden Anlagenteilen werden geöffnet:
¬ĄURSINA schreitet als erste durch das ge√∂ffnete Tor in die gro√üe Anlage des B√§ren-Parks. FINN, unten rechts im B√§renpool, sieht und riecht den Eindringling zuerst. Blitzschnell rasen FINN (300kg) und BJ√ĖRK (170kg) auf die beiden kleinen (140kg!) B√§rinnen zu. Die Jagd beginnt. Nach einiger Zeit wandelt FINN seine Rolle vom J√§ger zum ¬ĄFriedensstifter¬ď. Er stellt sich zwischen URSINA und BJ√ĖRK. Er signalisiert somit deren neue Zugeh√∂rigkeit zur Gruppe. Au√üerdem vollzieht er einen kurzen Deckakt bei BJ√ĖRK und zeigte ihr damit, dass sie unbestritten ist. W√§hrend BJ√ĖRK sich im Schatten von der Hatz ausruht, l√§uft FINN weiter hinter URSINA, die ihn mittlerweile lockt, her. Nach einigen, deutlich ruhigeren Runden deckt um 13:00 FINN URSINA erstmals! BERNA steht derweil auf der Seite und weicht weiterhin den beiden gro√üen B√§ren aus.¬ď

Zusammenfassend sieht der Versuch, vier B√§ren zusammenzuf√ľhren recht gut aus ¬Ė zu Ende ist er aber nicht. B√§ren bleiben unberechenbar und entscheiden selbst.¬ď

Foto: RANDO
Vier Bären zusammen: links Finn, rechts Ursina, hinten Berna, noch weiter hinten Björk.
(23.08.2012, 09:22)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Von Schlangen, Eidechsen und Schildkr√∂ten

Am Mittwoch, 29. August 2012 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine spezielle F√ľhrung zu
den einheimischen Reptilien mit praktischen Tipps zu deren Schutz und Förderung
statt.
Haben Sie gewusst, dass Sie auch bei uns in Bern auf wild lebende Schlangen oder
Eidechsen treffen können? Sowohl die Ringelnatter, als auch die Mauereidechse gehören
zur Wildnis unserer Stadt. Schaut man √ľber die Stadtgrenze hinaus, dann wird
die Schweizer Reptilienwelt noch vielfältiger.
M√∂chten Sie mehr √ľber unsere kriechenden Mitbewohner, deren Bedrohung und
Schutz wissen? Möchten Sie erfahren, was auch Sie in Ihrem Garten zur Förderung
von Reptilien tun können? Am Mittwoch, 29. August 2012 findet im Tierpark Dählhölzli
eine spezielle F√ľhrung zu den einheimischen Reptilien statt.
Die TeilnehmerInnen treffen sich um 17.00 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die 1 ¬Ĺ-
st√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 25.- pro Person. Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer
031 357 15 15 gerne entgegen.
(20.08.2012, 10:16)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Zusammen erfolgreicher sein

Wie kann Nemo in einer Anemone wohnen, ohne dauernd genesselt zu werden und warum tut er das? Weshalb kann ein Rentier seine Nahrung nur dank der bunten Gemeinschaft von Magen-Lebewesen verwerten? Und warum verzichten in einer Rotte von Wildschweinen alle Weibchen außer der Leitbache auf eigenen Nachwuchs?
Tiere kooperieren innerhalb der eigenen Art oder mit anderen Lebewesen, weil sie so bessere Chancen zu √ľberleben haben. Das Weitergeben des eigenen Erbguts ist der treibende Faktor dazu. In dieser F√ľhrung erfahren Sie vom spannenden Zusammen zwischen Tieren, vom ¬Ązuf√§lligen Kooperieren¬ď bis hin zum ¬Ąunbedingten Miteinander¬ď.

Datum: Mittwoch, 22. August 2012
Zeit: 17.00 bis 18.00 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 20.-
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums, Telefon 031 357 15 15
(17.08.2012, 08:06)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Spatenstich Wolfsanlage

Es ist soweit! P√ľnktlich zum 75-j√§hrigen Bestehen des Tierparks D√§hlh√∂lzli wird der Tierparkverein ein weiteres, gro√üz√ľgiges Geschenk dem Tierpark √ľberreichen k√∂nnen. Eine neue, artgerechte Anlage f√ľr W√∂lfe.
Mit dem heutigen Spatenstich auf dem Areal der ehemaligen Bezoarziegenanlage, neben unserem Br√§tliplatz, wird der Bau der 2.700 m¬≤ gro√üen Waldanlage f√ľr W√∂lfe eingel√§utet. Das Projekt wird zu 100 % durch den Tierparkverein finanziert. Das vorgesehene Budget betr√§gt 700`000.- Franken.
Um dem Bewegungsdrang und der Neugier der Tiere gerecht zu werden k√∂nnen die W√∂lfe die 6.000 m¬≤ gro√üe B√§renanlage mit benutzen. Interaktionen und Duftspuren werden Wolf und B√§r auf Trab halten und daf√ľr sorgen, dass bei den Tieren keine Langeweile aufkommt.
Damit die Besuchenden dem Treiben der Tiere in Ruhe folgen k√∂nnen, wird ein Glaseinblick entlang des Br√§tliplatzes gebaut. Zudem wird in dem parallel entstehenden Unterstand ein regengesch√ľtztes Fenster Einblick ins Familienleben von Isegrim bieten. Umrahmt wird der G√§stebereich von einer umfangreichen, zoop√§dagogischen Installation. Von der Lebensweise bis hin zur humanen Polemik gegen den Wolf werden wir hier viel Wissenswertes aufbereiten.
Wir gehen davon aus, dass die Bauzeit nach ca. 3 Monaten abgeschlossen sein wird. Einziehen werden die Wölfe aber erst Ende Jahr. Die Neubepflanzung fordert ihre Einwachszeit.
Zu dieser Zeit sollte auch die WC-Anlage mit Unterstand, welche unmittelbar ans Wolfsgehege angrenzt, fertig gestellt sein. Die Wölfe werden ihr neues Refugium also von Baumaßnahmen ungestört beziehen können.
(06.08.2012, 16:23)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Im Seehunde-Becken des Tierparks tut sich einiges

Nach einer Tragzeit von rund 11 Monaten hat die bereits mehrfache Seehundmutter ¬ęPandora¬Ľ (Jahrgang 1989) am Abend des 18. Juli 2012 einen kr√§ftigen Jungen geboren. Seehunde sind bei der Geburt rund 10 kg schwer, ca. 80 cm lang und vom ersten Tag an voll schwimmf√§hig.
Sie reagieren empfindlich auf Störungen während der nur ca. 5 Wochen dauernden Säugezeit.
Vater ¬ęGranit¬Ľ sowie der Rest der Gruppe sind zurzeit abgetrennt, damit die Mutter und ihr Jungtier die n√∂tige Ruhe haben. F√ľr die G√§ste sind die Beiden jedoch jederzeit problemlos zu beobachten.
Seehund-Muttermilch hat einen Fettanteil von 45 %. Die fette Milch hat zum einen den Vorteil, dass die Jungtiere durch den hohen Energiegehalt schnell wachsen und zum anderen hilft sie, rasch eine isolierende Fettschicht aufzubauen. Dies ist f√ľr Meeress√§uger lebenswichtig, um sich vor der K√§lte des Meerwassers zu sch√ľtzen.
Das aktuelle Jungtier ist bereits das vierzehnte, welches in der 2003 erbauten Seehundeanlage das Licht der Welt erblickt hat. Der grosse Erfolg ist nicht selbstverst√§ndlich. Dies ist unter anderem nur mit einer permanent guten Wasserqualit√§t m√∂glich, welche wir unseren Tieren dank dem EWB und dem Wasserverbund Region Bern, die als Sponsoren auftreten, zur Verf√ľgung stellen k√∂nnen.
(25.07.2012, 11:14)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Aufruf zur 2. Z√§hlung der Berner Stadttauben

Per 1. Juni 2011 hat der Tierpark D√§hlh√∂lzli offiziell die Betreuung der Berner Stadttauben √ľbernommen. Ziel des Taubenkonzeptes ist es, einen gesunden und kontrollierten Bestand zu etablieren.
Die Tauben werden im Tierpark tierärztlich untersucht und männliche Tiere sterilisiert. Auf diese Weise soll die Population gering gehalten werden. Alle Vögel erhalten einen Mikrochip und einen schwarzen Ring mit dem Berner Wappen und einer individuellen Nummer.
Um den Erfolg des Konzeptes zu dokumentieren, m√∂chten wir eine Taubenz√§hlung durchf√ľhren. Daf√ľr ben√∂tigen wir unbedingt die Hilfe von freiwilligen Berner B√ľrgerinnen und B√ľrgern.
Am Samstag, 4. August 2012 um 12:00 Uhr treffen wir uns im Tierpark Dählhölzli beim Haupteingang. Die Tauben sollen im ganzen Stadtgebiet Bern gleichzeitig um 14:00 Uhr gezählt werden. Alle nötigen Informationen inkl. Stadtpläne gibt es vor Ort.

Lohn: 1 Gratis-Familieneintritt in den Tierpark und ein ¬ĄZvieri¬ď
Mindestalter: 16 Jahre
Mitnehmen: Feldstecher (wenn vorhanden)
Zeitaufwand: 12:00 bis ca. 16:00 Uhr
Anmeldung: schriftlich bis 20. Juli 2012 bei Carina Tobler, Tierpark Dählhölzli, Tierparkweg 1, 3005 Bern oder taubenmutter@bern.ch
Auskunftsperson: Carina Tobler, Taubenmutter von Bern, 079 363 47 88
(05.07.2012, 09:54)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Abendf√ľhrungen bei Vollmond

Am Abend ist es ruhig im Tierpark. Nach einem besucherreichen Tag sind die Tiere wieder ¬Ąunter sich¬ď. Einige machen es sich bequem und bereiten sich auf die Nachtruhe vor. Aber nicht alle! Kommen Sie zusammen mit uns auf eine spannende und nicht allt√§gliche D√§mmerungstour quer durch den Tierpark. Sie werden √ľberrascht sein, wie tierisch aktiv ein solcher Abend sein kann.

3. Juli 2012 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr
2. August 2012 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr und 22.00 ¬Ė 23.00 Uhr
31. August und 30. September 2012 19.30 ¬Ė 21.00 Uhr

Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants D√§hlh√∂lzli. Die F√ľhrung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25.- pro Person (inkl. Eintritt ins Vivarium). Anmeldungen sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich!
(28.06.2012, 10:19)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Tierparkfest - Wir feiern 75 Jahre Tierpark D√§hlh√∂lzli

Am Sonntag, 24. Juni 2012, wollen wir zusammen mit der ganzen Bevölkerung den 75. Geburtstag des Tierparks Dählhölzli feiern. Der Tierparkverein lädt alle herzlich zu einem Volksfest im Dählhölzli ein. Der Eintritt in den Tierpark ist kostenlos. Auf die Kinder und Erwachsenen warten viele spannende Attraktionen.

- Ueli Schmezer wird die Besuchenden am Vormittag mit seinem Programm ¬ĄChinderland¬ď unterhalten und am Nachmittag wird dank ¬ĄMatterLive¬ď manch bekanntes St√ľck aus der Berner-Musikwelt durch den Tierpark klingen.
- Maya Silfverberg ist bekannt f√ľr ihre wundervollen, spannenden Geschichten, die sie mit ihren Puppen erz√§hlt. Eines von insgesamt drei St√ľcken hat sie extra f√ľr den Tierpark D√§hlh√∂lzli geschrieben.
- Der Zauberer ¬ĄThe Tramp¬ď wird √ľberall unterwegs sein und Klein und Gross zum Staunen bzw. Lachen bringen.
- Zum Jubiläum des Tierparks werden sich zwei Karusselle aus vergangener Zeit im Kreise drehen.
- Wir haben alte Filme aus längst vergangener Dählhölzli-Zeit ausgegraben.
Schauen Sie rein und sehen Sie selbst, wie viel sich im Tierpark verändert hat.
- Am Festtag ist auch f√ľr das leibliche Wohl der G√§ste gesorgt. Das Restaurant D√§hlh√∂lzli hat wie gewohnt offen. Zudem werden Sie auf dem Gel√§nde verschiedene Verpflegungsm√∂glichkeiten finden.
(18.06.2012, 13:06)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   F√ľhrung zu den J√ľngsten im Tierpark

Am Mittwoch, 20. Juni 2012 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine F√ľhrung zu den
Jungtieren statt.
Familie Kleinkantschil, Steinbock, Rothirsch, Wisent, S√§belschn√§bler und andere freuen sich √ľber Nachwuchs. Ob wuschelige Steinkitze oder langbeinige Wisente ¬Ė sie alle begeistern! Auf dieser F√ľhrung stehen die J√ľngsten im Tierpark im Zentrum des Geschehens. Wo immer m√∂glich besuchen wir die Eltern und beobachten die Kleinsten. Sie erfahren Interessantes, Erstaunliches, Lustiges und ev. auch Trauriges
im Zusammenhang mit der Jungtieraufzucht. Lassen Sie sich √ľberraschen¬Ö
Die Teilnehmer/innen treffen sich um 17.00 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die
F√ľhrung dauert 1 ¬Ĺ Stunden und kostet Fr. 25.- pro Person. Anmeldungen nehmen
wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
Auskunftsperson: Cornelia Mainini, Zoopädagogin, 079 250 93 15
(14.06.2012, 12:39)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Morgenerwachen im Tierpark

Ein neuer Tag im Tierpark erwacht und mit ihm seine Tiere. Der Eisfuchs g√§hnt gen√ľsslich, der Leopard streckt sich nach typischer Katzenmanier und die Wisente sch√ľtteln sich die √Ąste aus ihrem Fell, welche sich in ihrem n√§chtlichen Ruhelager in den Haaren verfangen haben.
Noch ist es still. Aber nicht mehr lange! Bald kommen die ersten Tierpfleger/innen, die von ihren Pfleglingen bereits ungeduldig erwartet werden. Erleben Sie zusammen mit einem Tierpfleger / einer Tierpflegerin die tierische Ruhe, bevor der Tierpark seine T√ľren √∂ffnet. Eine F√ľhrung f√ľr Fr√ľhaufsteher oder solche, die es werden m√∂chten.

Datum/Zeit: Montag, 11. Juni 2012, 07.30 bis 09.00 Uhr
Treffpunkt: beim Eingang zum Vivarium
Kosten: Fr. 25.-
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums, Tel. 031 357 15 15
(05.06.2012, 07:48)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Am 5. Juni 2012 wird der Tierpark 75-j√§hrig

¬ĄGl√ľckwunsch an einen 75 J√§hrigen¬ď, so lautet der Titel des Plakates vom Berner K√ľnstler Claude Kuhn zum diesj√§hrigen Jubil√§um des Tierparks D√§hlh√∂lzli. Zum Auftakt der Geburtstags-Feierlichkeiten wird das neue Plakat ab Dienstag, 5. Juni 2012 im Vivarium an prominenter Lage zu bestaunen sein. Das m√ľssen Sie gesehen haben!

Am 5. Juni 1937 wurde der Tierpark D√§hlh√∂lzli Bern er√∂ffnet und erfreut sich seither gro√üer Beliebtheit. Im Jahr 1941 z√§hlte der Tierpark 53.941 Besuchende, das Jahr 2011 schlossen wir mit 305.078 Besuchenden im eintrittspflichtigen Bereich. Somit durften wir im ganzen Tierpark-Areal insgesamt 1,25 Mio. G√§ste begr√ľ√üen.
Am Sonntag, 24. Juni 2012, wollen wir den Geburtstag zusammen mit der ganzen Bev√∂lkerung feiern. Der Tierparkverein l√§dt an diesem Tag alle herzlich zu einem Fest im D√§hlh√∂lzli ein. Der Eintritt in den Tierpark ist kostenlos. Es wird ein Volksfest f√ľr Gro√ü und Klein: Gesichterschminken, Puppentheater, Zauberer, Kutschenfahrten, Karussell, Basteln, Infomobile zu verschiedenen Tierthemen, Konzerte... Auf die Kinder und auch auf die Erwachsenen warten viele spannende Attraktionen.
(01.06.2012, 09:39)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Abendf√ľhrungen bei Vollmond

Am Abend ist es ruhig im Tierpark. Nach einem besucherreichen Tag sind die Tiere wieder ¬Ąunter sich¬ď. Einige machen es sich bequem und bereiten sich auf die Nachtruhe vor. Aber nicht alle! Kommen Sie zusammen mit uns auf eine spannende und nicht allt√§gliche D√§mmerungstour quer durch den Tierpark. Sie werden √ľberrascht sein, wie tierisch aktiv ein solcher Abend sein kann.

4. Juni 2012: 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr
3. Juli 2012: 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr
2. August 2012: 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr und 22.00 ¬Ė 23.00 Uhr
31. August und 30. September 2012: 19.30 ¬Ė 21.00 Uhr

Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants D√§hlh√∂lzli. Die F√ľhrung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25.- pro Person (inkl. Eintritt ins Vivarium). Anmeldungen sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich!
(31.05.2012, 10:08)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   ¬ęURAT¬Ľ im Wisent-Wald

Er rennt schon wie die Gro√üen: ¬ęURAT¬Ľ, der kleine Wisent im Wisent-Wald von Bern. Am 14. Mai erblickte er das Licht der Welt. Die Geburt fand fr√ľh morgens statt. Die Mutter ¬ęURSIKA¬Ľ, wie auch der Vater ¬ęENRIK¬Ľ, aber auch die ganze neunk√∂pfige Wisentherde von Bern, k√ľmmern sich vorbildlich um den Kleinen.
Da gleichzeitig zwei kleine Rothirsche geboren wurden und diese erst in Ruhe ihren Lebensraum erkunden m√ľssen, sind Wisente und Rothirsche derzeit getrennt. Am Wochenende werden
sie aber bereits wieder zusammen im Wisent-Wald zu erleben sein.
(24.05.2012, 13:54)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Fledermaus Workshop in zwei Teilen

Die einen sind fasziniert von ihnen, die anderen finden sie ¬Ągruusig¬ď ¬Ė die Flederm√§use. Die n√§chtlichen J√§ger wohnen mitten unter uns und dennoch bleiben sie den meisten verborgen. Lassen Sie sich in einem ersten Teil dieses Workshops in die Welt von ¬ĄBatman¬ď entf√ľhren und staunen Sie √ľber die unglaublichen F√§higkeiten dieser Tiere.
Im zweiten Teil dieses spannenden Workshops werden Sie die Gelegenheit haben, den Fledermäusen selber etwas Gutes zu tun. Unter kundiger Anleitung bauen Sie einen geeigneten Unterschlupf, die in freier Natur leider immer seltener werden. Alle, auch Kinder ab 10 Jahren sind herzlich willkommen.

1. Teil: 16. Mai 2012, 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr, Treffpunkt an der Kasse des Vivariums
2. Teil: 23. Mai 2012, 14.00 - 15.30 Uhr, Treffpunkt vor dem √Ėkonomiegeb√§ude beim Kinderzoo

Kosten: Erwachsene Fr. 65.-, Kinder Fr. 55.- (inkl. Eintritt, Material und Werkzeug)

Anmeldung: an der Kasse des Vivariums, Tel. 031 357 15 15

F√ľr weitere Ausk√ľnfte: Cornelia Mainini, Zoop√§dagogin, 079 250 93 15
(10.05.2012, 10:22)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Die einzige Schildkr√∂ten-Art in der Schweiz retten?!

Bei einer Umfrage, welche einheimischen Tierarten wir bei einem Spaziergang entlang eines schweizerischen Gewässers beobachten könnten, käme die Schildkröte wohl ganz hinten in der Liste. Aber tatsächlich gibt es sie!
Ihre Verbreitung reicht von Nordafrika √ľber Spanien bis nach Litauen. 14 Unterarten sind beschrieben, welche sich den jeweiligen Klimazonen und Bedingungen individuell angepasst haben. Die in der Schweiz heimische Unterart, Emys orbicularis orbicularis, galt al-lerdings l√§ngst als ausgestorben, bis sie auf Grund von wiederentdeckten Restpopulationen im Jahr 2005 auf die rote Liste als ¬Ąvom Aussterben bedroht¬ď wieder aufgenommen wurde. Der Niedergang der schweizerischen Schildkr√∂te war zur√ľckzuf√ľhren auf Zerst√∂rung der Lebensr√§ume und Bejagung. Gegenw√§rtig sind Bem√ľhungen im Gange, Emys in geeigneten Biotopen in der Schweiz wieder anzusiedeln.
Der Tierpark D√§hlh√∂lzli m√∂chte gerne einen Beitrag zu diesem ambitionierten Projekt beitragen und hat daf√ľr eigens eine Anlage zur Haltung und Zucht der bedrohten Tierart geschaffen.
Dank einer grossz√ľgigen Spende der bernischen SIGS (Schweizerische Interessengemeinschaft Schildkr√∂ten) und der leerstehenden Pinguinanlage im Tierpark konnte dieses Vorhaben durch unsere Tierparkmitarbeitenden realisiert werden.
In der Peripherie vom Neubau der B√§renanlage entstand so eine grossz√ľgige Wasserlandschaft, welche Heimat vieler einheimischer Amphibien werden soll und den Schildkr√∂ten ideale Bedingungen bietet. Der Wasserkreislauf der B√§renanlage ist verbunden mit einem grossz√ľgigen Biotop, an welches nach einer kurzen Fliessstrecke die Schildkr√∂tenanlage anschliesst. Um Ressourcen zu schonen haben wir die ehemalige Pinguinanlage zu einer grossfl√§chigen Biofilteranlage umgebaut. Diese dient der Hochhaltung der Wasserqualit√§t des gesamten Wasservolumens rund um das B√§renhaus und bietet den Schildkr√∂ten optimalen Lebensraum.
Der Landteil wurde so ausgerichtet, dass eine möglichst hohe Sonneneinstrahlung auf das speziell eingebrachte Bodensubstrat einwirkt und somit die zur Eiablage und Entwicklung benötigten Bodentemperaturen erreicht werden. Besondere Beachtung wurde auch auf die Bepflanzung gelegt. Eine grosse Anzahl verschiedene, einheimische Arten sollen nicht nur das menschliche Auge erfreuen, sondern den Tieren auch die nötigen Nischen und Komfortplätze bieten. Bis die Anlage richtig eingewachsen ist, wird allerdings noch ein Jahr verstreichen.
Dank vielen wichtigen Tipps und Hinweisen von Fachleuten haben wir eine moderne Zooanlage erschaffen können, die hoffentlich einen Beitrag zum Erhalt der einzigen helveti-schen Schildkrötenart beisteuern wird.
(03.05.2012, 13:15)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Samstagabend im Dschungel von Bern

Am kommenden Samstag, 28. April 2012, findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine spezielle Abendf√ľhrung statt.
Wenn das Vivarium geschlossen ist, sind besondere Tierbeobachtungen m√∂glich. Klapperschlangen, Wickelschwanzskinke und andere nachtaktive Tiere erwachen, w√§hrend sich die √Ąffchen gem√ľtlich f√ľr ihre Nachtruhe einrichten. An der F√ľhrung nach Kassenschluss ist Neues, Interessantes und auch Am√ľsantes √ľber die exotischen Bewohner zu erfahren.
Die Teilnehmer/innen treffen sich um 18.30 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die einst√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 20.- pro Person. Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
Wir freuen uns auf einen etwas anderen Samstagabend zusammen mit Ihnen.

Auskunftsperson: Cornelia Mainini, Zoopädagogin, 079 250 93 15
(23.04.2012, 11:44)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Finn¬ís OP

Heute morgen hat ein internationales Operationsteam, unter der Leitung von Zootierarzt Willi H√§feli, ¬ĄFinn¬ď operiert. Die endoskopische Durchtrennung und Teilentfernung der Samenleiter verlief komplikationslos. ¬ĄFinn ist wach und verbringt den Rest des Tages in den Stallungen. Mit diesem Eingriff, der keinerlei Auswirkungen auf das Verhalten des B√§ren zeitigen sollte, kann die Zusammenf√ľhrung der vier B√§ren des Berner B√§renParks, ¬ĄFinn¬ď, ¬ĄBj√∂rk¬ď, ¬ĄUrsina¬ď und ¬ĄBerna¬ď, weiterentwickelt werden.
Bereits gestern traf das Operationsteam in Bern ein und bereitete die Technik vor. ¬ĄFinn¬ď verbrachte die Nacht in den Stallungen. Gegen 8:30 Uhr heute morgen an√§sthesierte Dr. Peter Kronen, Winterthur und Buenos Aires, den B√§ren. Die kontrollierte und gesteuerte An√§sthesie war die Voraussetzung f√ľr den endoskopischen Eingriff. Dieser wurde von Dr. Jens Thielebein, Universit√§t Halle (D) und Dr. Uwe Ziemann, K√∂lledea (D) duchgef√ľhrt. Die ¬ĄSchl√ľssellochmedizin¬ď in der Bauchh√∂hle des B√§ren erm√∂glichte die Entfernung von je ca. 2 cm langen Teilen der Samenstr√§nge. ¬ĄFinn¬ď ist damit nicht mehr zeugungsf√§hig, sein Verhalten ist aber unbeeintr√§chtigt. Eine wichtige Grundvoraussetzung f√ľr die Zusammenf√ľhrung der vier B√§ren des Berner B√§renParks, ¬ĄFinn¬ď, ¬ĄBj√∂rk¬ď, ¬ĄUrsina¬ď und ¬ĄBerna¬ď, denn ¬ĄFinn¬ď wird sicherlich seine beiden T√∂chter ¬ĄUrsina¬ď und ¬ĄBerna¬ď begatten. Die Gefahr der Inzucht der Berner B√§ren ist damit gebannt. Die drei kleinen Wunden sind nur ca. 2 cm lang und werden schnell verheilen. Bereits gegen 12:00 Uhr stand ¬ĄFinn¬ď nach dem Eingriff auf eigenen Beinen und schleckte am Wasser in der Tr√§nke.

Foto (M. Schneeberger):
OP-Team von links: W. Häfeli, Uwe Ziemann, Jens Thielebein, Peter Kronen.
(02.04.2012, 15:34)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Russische B√§ren im Berner B√§renWald

Die B√§ren im B√§renWald von Bern sind los! ¬ęMisha¬Ľ und ¬ęMasha¬Ľ werden in den n√§chsten Wochen damit besch√§ftigt sein, ihre neue 6¬Ď035 Quadratmeter grosse Anlage ¬Ąauf den Kopf zu stellen¬ď und jeden Zentimeter zu erkunden. F√ľr die Besuchenden gibt es, neben diversen Beobachtungsposten rund um die Anlage, im neu erstellten B√§renhaus viel Neues und Spannendes aus der Heimat der B√§ren zu erfahren.
Heute hat der Stadtpr√§sident Alexander Tsch√§pp√§t die Anlage zusammen mit Mikhail Makarov, Gesandter der Russischen Botschaft, offiziell an die Bev√∂lkerung √ľbergeben.


Mensch B√§r! Die W√ľrdigung des russischen Staatsgeschenks

Der B√§r spielt in Russland seit jeher eine bedeutende Rolle und dies in vielerlei Hinsicht. Er steht f√ľr St√§rke und Macht, f√ľr Toleranz und Gutm√ľtigkeit, aber auch f√ľr die Verbindung zu den G√∂ttern. Bereits die kleinen Kinder kennen den B√§ren als gutm√ľtiges Gesch√∂pf: in der russischen Folklore wird der dortige Samichlaus ¬Ė V√§terchen Frost ¬Ė von einem B√§ren begleitet, der ihm hilft, den Sack mit den Geschenken zu tragen. Ausserdem ist der B√§r auch in zahlreichen M√§rchen eine wichtige Figur.
In Anbetracht dieser grossen Bedeutung des B√§ren in Russland war es ein zentrales Anliegen, das russische Staatsgeschenk ¬Ė die beiden Ussurischen Braunb√§ren ¬ęMisha¬Ľ und ¬ęMasha¬Ľ ¬Ė in der Ausstellung im ¬ĄRussischen B√§renhaus in Bern¬ď eingehend zu w√ľrdigen.
Das zoop√§dagogische Konzept steht thematisch unter dem Motto ¬ĄMensch B√§r!¬ď Die Zweideutigkeit dieses Titels ist offensichtlich: einerseits steht der Vergleich von Mensch und B√§r und die mythologische Bedeutung des B√§ren im Zentrum. Andererseits steht das Ausrufezeichen daf√ľr, dass wir immer wieder vom B√§r als Tier und seinen F√§higkeiten beeindruckt sind.
Die Ausstellung basiert auf der f√ľr den B√§ren typischen Neugier. Die Besuchenden k√∂nnen viel Spannendes und √úberraschendes entdecken.
In einem Labyrinth-artigen Gang, der an die Knochenstruktur in der Bärennase, die Conchae nasales erinnern soll, werden in Nischen folgende Aspekte erlebbar:
1) die drei Sinne ¬Ė Riechen, Sehen und H√∂ren ¬Ė werden auf eine etwas futuristisch anmutende Art und Weise vorgestellt und verglichen,
2) in Form von Klapptafeln werden neun popul√§re B√§renirrt√ľmer richtig gestellt,
3) einzelne Aspekte der Entwicklung von Mensch und B√§r werden einander gegen√ľber gestellt,
4) in einer zauberhaften B√§ren(Winter)h√∂hle k√∂nnen sich Kinder das russische M√§rchen von Leo Tolstoj, ¬ĄDie drei B√§ren¬ď (auch in Russisch) anh√∂ren.

Das russische Herzst√ľck ist der ¬ĄDom¬ď. Zwei Filme und zwei digitale Bilderrahmen stellen den Herkunftsort von ¬ęMisha¬Ľ und ¬ęMasha¬Ľ vor, die Region des ¬ĄFernen Ostens Russlands¬ď, auch Primorje genannt. In einer weiteren Bilderserie k√∂nnen sich die Besuchenden den Werdegang unserer beiden Waisenb√§ren anschauen.
In der grossen Halle, in der die Besuchenden die B√§ren durch die riesigen Glasscheiben beobachten k√∂nnen, findet dann die ¬Ądirekte¬ď Begegnung zwischen B√§r und Mensch statt.
Hier wird bewusst auf jegliche zoop√§dagogischen Aktivit√§ten verzichtet, damit der Ausruf ¬ĄMensch B√§r!¬ď seine volle Bedeutung erlangen kann.
Ausserhalb des Bärenhauses können die Besucher/innen dem Bären auf die Spur kommen.
Zwischen dem Haus und der Waldarena im BärenWald hat ein Bär diverse Spuren hinterlassen, die es zu finden gilt.…
Dass unsere G√§ste pers√∂nliche Erlebnisse mit wilden russischen B√§ren mitten in Bern haben k√∂nnen, daf√ľr m√∂chten wir allen, die offensichtlich oder auch weniger offensichtlich geholfen haben, danken:
- der grossz√ľgigen Spenderin von 1,5 Mio. Franken f√ľr die B√§ren
- den städtischen Abteilungen und Institutionen (Stadtplanungsamt, Bauinspektorat, Tiefbauamt, Finanzverwaltung, Gabus-Fonds)
- der Burgergemeinde Bern
- dem Tierparkverein Bern und den Patinnen und Paten unserer Sch√ľtzlinge
- den Spenderinnen und Spendern
- der kantonalen Waldabteilung
- den Stadtbauten Bern
- den Anwohnerinnen und Anwohnern und der Quartiervertretung
- dem Projektteam unter der Leitung von J√ľrg Hadorn (Projektleiter Tierpark) f√ľr die Realisation (in time ¬Ė in quality ¬Ė in money).
(29.03.2012, 15:21)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Samstagabend im Dschungel von Bern

Am kommenden Samstag, 25. Februar 2012, findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli eine spezielle Abendf√ľhrung statt.
Wenn das Vivarium geschlossen ist, sind besondere Tierbeobachtungen m√∂glich. Klapperschlangen, Wickelschwanzskinke und andere nachtaktive Tiere erwachen, w√§hrend sich die √Ąffchen gem√ľtlich f√ľr ihre Nachtruhe einrichten. An der F√ľhrung nach Kassenschluss ist Neues, Interessantes und auch Am√ľsantes √ľber die exotischen Bewohner zu erfahren.
Die Teilnehmer/innen treffen sich um 18.30 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die einst√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 20.- pro Person. Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
Wir freuen uns auf einen etwas anderen Samstagabend zusammen mit Ihnen.

Auskunftsperson: Cornelia Mainini, Zoopädagogin, 079 250 93 15
(22.02.2012, 12:03)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Gesucht im B√§renPark: freiwillige MitarbeiterInnen

Im Hinblick auf die Zusammenf√ľhrung der vier B√§ren im B√§renPark suchen wir per 1. M√§rz 2012 f√ľr unseren Rangerdienst freiwillige MitarbeiterInnen.
Sie unterst√ľtzen das B√§renPark-Team, indem Sie die Besuchenden informieren und auf dem B√§renPark-Areal Aufsicht und Kontrolle √ľbernehmen.
Wenn Sie sich f√ľr B√§ren sowie die Geschichte der Berner B√§renhaltung interessieren, Ihnen das Wohlergehen, die Sicherheit von Mensch und Tier am Herzen liegen und Sie dazu beitragen wollen, dass der B√§renPark weiterhin eine Erfolgsgeschichte bleibt, dann bieten wir Ihnen eine spannende T√§tigkeit als freiwillige Rangerin / freiwilligen Ranger im B√§renPark Bern.

F√ľr Ausk√ľnfte:
Walter Bosshard, Gruppenleitung BärenPark, 079 250 89 80 oder 031 357 15 25,
walter.bosshard@bern.ch
(10.02.2012, 09:08)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Rarit√§t: Kleiner Rennvogel im Tierpark

Bereits seit √ľber zehn Jahren h√§lt der Tierpark D√§hlh√∂lzli Temminck-Rennv√∂gel. 2003 gelang dem Tierpark-Team erstmals deren Nachzucht in menschlicher Obhut (weltweit!). Seither sind im Tierpark insgesamt 18 Jungv√∂gel aufgezogen worden.
Am 12. Januar 2012 schl√ľpfte wiederum ein kleines ¬ĄWollkn√§uel¬ď. Das Jungtier wird von seinen Eltern liebevoll umsorgt. Rennv√∂gel bauen kein Nest, sondern legen die gut getarnten Eier auf den kahlen Boden.
Live zu sehen sind die langbeinigen V√∂gel mit ihrem Jungtier, deren Geschlecht √ľbrigens nicht unterscheidbar ist, in der Afrikasavanne des Tierparks.


Temminck-Rennvogel (Cursorius temmincki)
Familie Rennvögel

Verbreitung: Afrika, s√ľdlich der Sahara.
Lebensweise: Lebt in Paaren oder kleinen Schw√§rmen auf offenen und trockenen Gebieten. Ziemlich kleiner, brauner Rennvogel mit leuchtend kastanienbraunem Scheitel, schwarzweissen Augenstreifen, orange-braunem Oberbauch, schwarzer Bauchmitte und wei√üem Unterbauch. Lange Beine. Sie finden ihre Nahrung in schnellem Lauf auf dem Boden. Bauen kein Nest, sondern legen die gut getarnten Eier auf den kahlen Boden. Br√ľten w√§hrend der Trockenzeit. Geschlechter sind nicht unterscheidbar.
Ernährung: Insekten.
Zahlen: Körpergröße 20 cm. 2-3 Eier.
Zu beachten: Gleichen dem Regenpfeifer.
(19.01.2012, 12:34)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Walk and Talk im Tierpark - Die spezielle Nordic Walking Tour f√ľr √ú50

Etwas f√ľr die eigene Gesundheit tun und gleichzeitig Neues, Spannendes und √úberraschendes erleben. Diese Kombination bietet Ihnen der Tierpark D√§hlh√∂lzli. Sie sind √ľber 50 Jahre alt und haben Freude sowohl an der Bewegung wie auch an Tieren? Perfekt!

Einmal in der Woche treffen Sie sich mit Gleichgesinnten im Tierpark und walken flotten Schrittes einmal um das gesamte Tierpark Areal. Haben Sie Ihre morgendliche Runde vollendet, besuchen Sie jedes Mal eine neue Tierart. Dort wird Ihnen Fritz Dellenbach Geschichten aus seinem vielfältigen Tierpfleger Alltag erzählen. Sie werden staunen, was man alles erleben kann!

Daten, Zeit: jeden Donnerstag um 08.30 Uhr, Dauer ca. 1.5 Stunde
Treffpunkt: jeweils vor der Kasse des Vivariums
Ausr√ľstung: eigene Nordic Walking Ausr√ľstung
Leitung: Fritz Dellenbach, langjähriger Tierpfleger und erfahrener Nordic Walker
Kosten: Ihre Tierpark-Jahreskarte
Teilnehmende: alle bewegungsfreudigen Menschen √ľber 50, maximale Teilnehmerzahl 20
Anmeldung: an der Kasse des Vivariums oder unter 031 357 15 15

Auskunftsperson: Cornelia Mainini, Zoopädagogin, 079 250 93 15
(10.01.2012, 08:55)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Geburt zweier Goldagutis im Tierpark D√§hlh√∂lzli

11 Jahre haben wir und alle Tierpatinnen und -Paten der Goldagutis auf Nachwuchs gewartet, nun hat das neue M√§nnchen aus Amsterdam - zu uns gekommen im vergangenen August - mit seinem Weibchen erfolgreich f√ľr Nachwuchs gesorgt. Die zwei Jungen werden zwar von der Mutter noch meist in ihrer H√∂hle im Boden beh√ľtet, wenn sie aber f√ľr jeweils kurze Zeit 'auftauchen', ist f√ľr gute Unterhaltung gesorgt.
Goldagutis sind Nagetiere aus der √úberfamilie der Meerschweinchenartigen. Sie sind gut katzengro√ü, erinnern √§u√üerlich an ein mageres, hochbeiniges Meerschweinchen. Ihren Namen verdanken sie dem goldfarbenen Fell. Agutis leben im Unterwuchs s√ľdamerikanischer W√§lder, der Buschsteppe oder in Plantagen. Als Pflanzenfresser machen sie sich durch ihre Vorliebe f√ľr N√ľsse n√ľtzlich, weil sie es schaffen, mit ihren scharfen Z√§hnen die harten Paran√ľsse zu √∂ffnen; da sie auch Vorr√§te anlegen und diese nicht vollst√§ndig wiederfinden, tragen sie aktiv zur Verbreitung des Paranussbaumes bei.
(06.01.2012, 09:29)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Neu im Tierpark: Eichh√∂rnchen und G√§msbock

In der Zwergohreulen-Anlage (Au√üengehege hinter dem Vivarium) k√∂nnen sich Besucherinnen und Besucher des Tierparks bis im Fr√ľhling 2012 √ľber zwei junge, aufgeweckte Findel-Eichh√∂rnchen erfreuen und diese eingehend beobachten. Das rote M√§nnchen, geboren 2011, kam im Sommer als Findeltier in den Tierpark. Die Familie eines Tierpflegers hat das Tier zu Hause gross gezogen. Das dunkelbraune Weibchen wurde als Findeltier, ebenfalls als Jungtier, in die Wildstation Landshut in Utzenstorf gebracht und dort aufgezogen. Beide Tiere kamen dann am 22. November 2011 in den Tierpark. Im Fr√ľhling 2012 sollen beide im D√§hlh√∂lzliwald ausgewildert werden.
Da Zwergohreulen Zugv√∂gel sind, verbringen unsere Tiere (die eigentlichen Bewohner dieser Voliere) den Winter hinter den Kulissen, wo entsprechend warme Innenr√§ume zur Verf√ľgung stehen.
¬ĄHerr der G√§msen¬ď ist seit Anfang Dezember ein neuer Oberl√§nder-G√§msbock. Er wurde 2010 im Wildpark Brienz geboren und kam Ende November in den Tierpark nach Bern.
Damit ging eine lange Suche zu Ende. Die Schwierigkeiten ergaben sich aus dem Umstand, dass der Tierpark in den vergangenen Jahren in praktisch alle Gäms-Haltungen der Schweiz Jungtiere abgegeben hat. Ohne genaues Hinsehen hätten wir so unter Umständen einen Bock importiert, der mit unseren Geissen nahe verwandt wäre.
(23.12.2011, 14:10)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Wer frisst was im Tierpark

Am Mittwoch, 9. November 2011 findet im Tierpark D√§hlh√∂lzli die spezielle F√ľhrung ¬Ąhinter die Kulissen¬ď statt.
¬ĄBircherm√ľsli¬ď f√ľr die Affen, Eier f√ľr die B√§ren oder Salztabletten f√ľr die Seehunde. Auf dieser ganz speziellen F√ľhrung zum Themenkreis ¬ĄFutter, f√ľttern und gef√ľttert werden¬ď haben Sie Gelegenheit, einen Blick ¬Ąhinter die Kulissen¬ď zu werfen. Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass die Futterfische hier bei uns in viereckiger Form ankommen?
Lassen Sie sich √ľberraschen, Sie werden staunen, wie viel hinter der Ern√§hrung
der Tierpark Tiere steckt.

Die Teilnehmer/innen treffen sich am Mittwoch, 9. November um 17.15 Uhr beim Eingang zum Vivarium. Die einst√ľndige F√ľhrung kostet Fr. 20.- pro Person. Anmeldungen nehmen wir unter der Telefonnummer 031 357 15 15 gerne entgegen.
(03.11.2011, 12:26)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   ¬ęChegeletag¬Ľ im Tierpark D√§hlh√∂lzli

Heute fand im Tierpark D√§hlh√∂lzli der traditionelle ¬ĄChegeletag¬ď statt. Viele Kinder und auch Erwachsene sammelten Kastanien bzw. Eicheln und lieferten diese im √Ėkonomiegeb√§ude des
Tierparks ab.
Insgesamt wurden
15'640 kg Kastanien und
1'441 kg Eicheln
in Säcken, Kesseln, Schachteln, Kisten in den Tierpark geschleppt oder gefahren.
Die Entgegennahme des wohlverdienten Batzens pro Kilogramm ist eine Berner Tradition, die der Tierpark gerne pflegt. Kastanien und Eicheln sind auch ein willkommenes Ergänzungsfutter
f√ľr unsere Huftiere, vor allem f√ľr Hirsche, Rentiere und Elche.
(19.10.2011, 18:23)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Frischer Wind im Pony-Stall des Kinderzoos

Die vier Ponies im Kinderzoo sind zum Teil sehr alt, und f√ľr das beliebte Pony-Reiten im D√§hlh√∂lzli-Wald konnten teilweise nur noch deren zwei eingesetzt werden. Der Tierpark will diese Situation √§ndern.

Nach eingehender Pr√ľfung ergab sich die M√∂glichkeit, unsere Ponies (¬ęKunama¬Ľ, Welsh A Stute, geboren am 27.04.1981 in Zimmerwald / ¬ęDanny¬Ľ, Welsh A Wallach, geboren am 06.04.1986 in Holland / ¬ęChinook¬Ľ, Tiger Scheck X Welsh A, geboren am 13.03.1996 im Tierpark
/ ¬ęShana¬Ľ, Welsh Part/Brad Stute, geboren am 01.06.2003 im Tierpark) an eine gute Privathaltung weiterzugeben. Am 21. September 2011 wurden die vier Ponies in ihren neuen Stall gez√ľgelt, wo sie die bestm√∂gliche Pflege erhalten. Die zwei ehemaligen Tierpark-Ponies ¬ęLido
¬Ľ und ¬ęNavarro¬Ľ leben bereits seit Juni 2010 dort und f√ľhlen sich sehr wohl.
An ihrer Stelle können wir Mitte November, nach dem Umbau der Stallungen, eine Gruppe ausgebildeter
Lewitzer-Ponies aus Deutschland √ľbernehmen. Lewitzer eignen sich neben dem Pony-Reiten auch f√ľr andere Aktivit√§ten wie Fahren mit Wagen.

Ab Sonntag, 25. September 2011 bis Anfang Sommerzeit 2012 findet deshalb leider kein Pony-Reiten mehr statt. Wir freuen uns jetzt schon, Sie und Ihre Kinder ab 2012 auf der Pony-Reitbahn im D√§hlh√∂lzliwald begr√ľssen zu d√ľrfen!
(22.09.2011, 13:51)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Abendf√ľhrung bei Vollmond

Wenn die Seehunde am Ufer ihre Ruheplätze aufsuchen und die Biber lautlos an der Oberfläche des Wassers dahin gleiten, gehen viele Tiere im Tierpark schlafen. Aber nicht alle! Nun ist es Zeit, unter kundiger Leitung den Tierpark Dählhölzli zu besuchen.

12. September 2011, 19.30 ¬Ė 21.00 Uhr
Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants Dählhölzli.
Die F√ľhrung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25.- pro Person (inkl. Eintritt ins Vivarium). Anmeldungen sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich!

F√ľr weitere Ausk√ľnfte: Cornelia Mainini, Zoop√§dagogin, 079 250 93 15
(08.09.2011, 11:31)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   B√§renPark: Die Kaninchenhaltung im Grossen B√§rengraben wird beendet

Seit Juni 2011 hielten wir im Grossen Bärengraben Kaninchen. Dies nach zahlreichen Begehren, der Bärengraben
sollte wieder bewohnt sein. Es m√ľssten ja nicht gleich wieder B√§ren sein. Die Wahl fiel auf Kaninchen, eine tagaktive Tierart, deren Wildform mit sandigem, trockenen Boden gut zurechtkommt. An
frischem Gr√ľnzeug mangelte es den Tieren nicht, unsere Tierpfleger haben den Kaninchen t√§glich frisches
Gras und √Ąste bereitgestellt. Auch Unterschlupfm√∂glichkeiten waren im Keil aus Sandsteinquadern ausreichend
vorhanden - bloss das Graben von Höhlen blieb den Tierchen verwehrt.

Aufgrund zahlreicher Beschwerden vor Ort haben wir beschlossen, diesen Versuch abzubrechen. Ein
Grund mehr waren die Krähen der Umgebung, die die jungen Kaninchen jagten und töteten, und dies vor
den Augen der beobachtenden Kinder.

Wohin gingen diese Kaninchen? Da Kaninchen einen wesentlichen Teil unseres Raubtierfutters darstellen,
dienten die B√§rengraben-Kaninchen als Futter f√ľr die B√§ren im B√§renPark, aber auch f√ľr die B√§ren und Katzen im Tierpark.
Wer sich hiermit schwertut, m√∂ge sich vergegenw√§rtigen, dass wir die Tiere aus einem Mastbetrieb √ľbernommen
haben. Ohne unseren Kauf wären die Kaninchen nicht im Bärengraben, sondern bereits im Juni auf den Tellern gelandet.
(02.09.2011, 13:28)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Gestatten: ¬ĄLa Prima¬ď!

Am 25. Juli 2011 schl√ľpfte im Tierpark D√§hlh√∂lzli in Bern der erste Papageitaucher (Pulcinella di mare, Fratercula arctica) aus seinem Ei. Seitdem entwickelt er sich pr√§chtig. Eigentlich hatten wir erst im n√§chsten Jahr mit den ersten Eiern gerechnet, da unsere Tiere nach Lehrbuch erst dann, mit 4 Jahren, geschlechtsreif sein sollten. In Europa ist die erfolgreiche Nachzucht bislang in keinem Zoo gelungen.
Im M√§rz 2009 wurde die neue Papageitaucher-Halle im Tierpark D√§hlh√∂lzli er√∂ffnet. Zusammen mit den Anlagen f√ľr Moschusochsen, Waldrentieren und Eisf√ľchsen bildet sie den zentralen Teil im Tierpark: Die Nordischen Anlagen. Die Haltung der Papageitaucher ist technisch aufwendig und anspruchsvoll. Windanlage und Wellenmaschine, Felsen bis 8m H√∂he und 360m3 sauberes Wasser markieren die Rahmenbedingungen, das zu erreichen, was bislang noch keinem Zoo in Europa gelungen war, die Pinguine des Nordens, Fratercula arctica nachzuziehen.
Am 12. Juni 2011 lag das erste Ei in einer der Nestboxen. Bald darauf, am 17. Juni, folgte das zweite Ei von einem anderen Zuchtpaar. W√§hrend das erste Ei sich als unbefruchtet erwies, zeigt das zweite Ei bereits am 4. Juli deutliche Blutgef√§sse im Inneren ¬Ė es war also befruchtet und entwickelte sich. Am 25. Juli, nach 40 Tagen, davon 21 im Brutschrank, war es dann soweit: der erste kleine Papageitaucher von Bern ¬ĄLa Prima¬ď erblickte das Licht der Welt. Bislang w√§chst und gedeiht er unter den H√§nden von Hansueli Blatter und Bruno H√§usler ausgezeichnet. Aus den anf√§nglichen 56g wurden mittlerweile 152g K√∂rpermasse und die viermal t√§glich offerierte Futterw√ľrfelmenge stieg von 4 auf 21, jeweils mit einem kleinen Fisch (Forelle oder Stint) angereichert.
(11.08.2011, 11:09)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Namenswettbewerb f√ľr den jungen Seehund

Wir bedanken uns herzlich f√ľr die rege Teilname am Namenswettbewerb. √úber 480
Namensvorschläge sind bei uns eingetroffen.
Die Qual der Wahl fiel uns schwer. Final haben wir uns f√ľr
Yams = you are my sunshine
entschieden

Das Ehepaar Sulzer wird eine Jahresfreikarte f√ľr den Tierpark D√§hlh√∂lzli erhalten. Wir
gratulieren!

(04.08.2011, 09:17)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Zwei neue schwarze Kulleraugen im Seehund-Becken

Nach einer Tragzeit von rund 11 Monaten hat die bereits mehrfache Seehundemutter ¬ęYuma¬Ľ (Jahrgang 2005) am Nachmittag des 14. Juli 2011, unter den neugierigen Blicken unserer Besuchenden, einen kr√§ftigen Jungen geboren. Seehunde sind bei der Geburt rund 10 kg schwer, ca. 80 cm lang und vom ersten Tag an voll schwimmf√§hig. Sie reagieren empfindlich auf St√∂rungen w√§hrend der nur ca. 5 Wochen dauernden S√§ugezeit.
Vater ¬ęGranit¬Ľ sowie der Rest der Gruppe sind zurzeit abgetrennt, damit die Mutter und ihr Jungtier die n√∂tige Ruhe haben. F√ľr die G√§ste sind die Beiden jedoch jederzeit problemlos zu beobachten.

Seehund-Muttermilch hat einen Fettanteil von 45 %. Die fette Milch hat zum einen den Vorteil, dass die Jungtiere durch den hohen Energiegehalt schnell wachsen und zum anderen hilft sie, rasch eine isolierende Fettschicht aufzubauen. Dies ist f√ľr Meeress√§uger lebenswichtig, um sich vor der K√§lte des Meerwassers zu sch√ľtzen.

Das aktuelle Jungtier ist bereits das dreizehnte, welches in der 2003 erbauten Seehundeanlage das Licht der Welt erblickt hat. Der grosse Erfolg ist nicht selbstverst√§ndlich. Dies ist unter anderem nur mit einer permanent guten Wasserqualit√§t m√∂glich, welche wir unseren Tieren dank dem EWB und dem Wasserverbund Region Bern, die als Sponsoren auftreten, zur Verf√ľgung stellen k√∂nnen.

Das noch ungetaufte, m√§nnliche Jungtier braucht einen Namen. Dieser muss mit ¬ĄY¬ď anfangen.
Namensvorschl√§ge nehmen wir bis 29. Juli 2011 unter heidi.ott@bern.ch entgegen. Der/die Gewinner/in erh√§lt eine Jahres-Freikarte f√ľr den Tierpark D√§hlh√∂lzli.

Foto: Die Mutter mit ihrem Nachwuchs
(21.07.2011, 08:11)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   ¬ęAschi¬Ľ und ¬ęGrittli¬Ľ bleiben im Tierpark!

In den letzten Tagen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierparks nicht nur die Angebote zur √úbernahme der beiden Esel gepr√ľft, sondern auch die direkten Voten unserer G√§ste vor Ort gesucht. Das Stimmungsbild war eindeutig: Die Esel geh√∂ren zum Kinderzoo im Tierpark!
Wir werden die Planung des Stall-Umbaus im Kinderzoo anpassen, so dass die Esel im Kinderzoo bleiben k√∂nnen. Wir bedanken uns bei den vielen Helferinnen und Helfern, die die Esel √ľbernommen h√§tten und bitten um Verst√§ndnis, dass wir unseren anf√§nglichen Fehlentscheid revidiert haben.
(08.07.2011, 08:13)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   ¬ęAschi¬Ľ und ¬ęGrittli¬Ľ bleiben im Tierpark!

In den letzten Tagen haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierparks nicht nur die Angebote zur √úbernahme der beiden Esel gepr√ľft, sondern auch die direkten Voten unserer G√§ste vor Ort gesucht. Das Stimmungsbild war eindeutig: Die Esel geh√∂ren zum Kinderzoo im Tierpark!
Wir werden die Planung des Stall-Umbaus im Kinderzoo anpassen, so dass die Esel im Kinderzoo bleiben k√∂nnen. Wir bedanken uns bei den vielen Helferinnen und Helfern, die die Esel √ľbernommen h√§tten und bitten um Verst√§ndnis, dass wir unseren anf√§nglichen Fehlentscheid revidiert haben.
(08.07.2011, 08:10)
Tierpark D√§hlh√∂lzli :   Abendf√ľhrung bei Vollmond

Wenn die Seehunde am Ufer ihre Ruheplätze aufsuchen und die Biber lautlos an der Oberfläche des Wassers dahin gleiten, gehen viele Tiere im Tierpark schlafen. Aber nicht alle! Nun ist es Zeit, unter kundiger Leitung den Tierpark Dählhölzli zu besuchen.

15. Juli 2011, 20.00 ¬Ė 21.30 Uhr

Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich auf dem Parkplatz des Restaurants D√§hlh√∂lzli. Die F√ľhrung findet bei jedem Wetter statt. Die Kosten betragen Fr. 25,- pro Person (inkl. Eintritt ins Vivarium).

Anmeldungen sind unter Telefon 031 357 15 15 unbedingt erforderlich!
(07.07.2011, 11:45)
Michael Mettler :   Wenn die Behauptung vom "survival of the fittest" stimmen w√ľrde, also Raubtiere nur die Schwachen und Kranken ausselektieren w√ľrden, m√ľsste man ja eigentlich nur fittere und ges√ľndere Tauben nehmen... (Achtung, Ironie!)
(08.11.2010, 09:09)
Sven P. Peter :   Ich erfuhr im Sommer, dass man wohl noch ab und an Tauben "nachlegt", aber die Voliere meist freigefangen wird von Seiten der Leoparden.
(07.11.2010, 22:37)
Michael Mettler :   Als Nebengedanke der aktuellen Diskussion um die Vergesellschaftung Tiger/Vielfra√ü in Eberswalde: Wie sind eigentlich die Gemeinschaftshaltungen Braunb√§r/Vielfra√ü und Leopard/Taube in Bern bislang verlaufen (bzw. gibt es sie √ľberhaupt noch)?
(05.11.2010, 14:07)
Sacha :   @Ralf Sommerlad: Stimmt, auch wenn er hier - und ich bin ja wirklich kein Schildger-Fan - nichts daf√ľr kann.
(23.11.2009, 15:18)
Ralf Sommerlad :   bitte das > am Anfang der zweiten Zeile streichen, sorry
(23.11.2009, 14:25)
Ralf Sommerlad :   http://www.bernerzeitung.ch/panorama/vermischtes/BaerenparkTragoedie-
> Eindringling-nicht-in-Lebensgefaehr--aber-der-Baer/story/16884383
http://www.bernerzeitung.ch/region/bern/Baerenpark-ist-sicher-gebaut/
story/21053644

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie dass all dies ausgerechnet jenem passiert, der sich hier in Frankfurt als Erfinder budgetgerechten Bauens, als Besch√ɬľtzer behinderter Zoobesucher und als Sicherheitsexperte von Rang dargestellt hat.
(23.11.2009, 14:24)
? :   Ich glaube nicht, das √ľberwiegend kostenintensive Arten abgegeben wurden, Beispiel Seehunde, f√ľr die eine recht teure Anlage gebaut wurde.In diesem Jahr beginnt der Bau einer ebenfalls auch im Unterhalt sehr teuren Anlage f√ľr Papageitaucher , die schwierig zu halten sind und ebenfalls kostenintensiv sind.
(26.03.2007, 17:28)
Michael Mettler :   Angeregt durch die "Mehr Platz f√ľr weniger Tiere"-Diskussion im Thread "Stellenkarussell": In wie weit leidet Bern eigentlich unter wirtschaftlichen Zw√§ngen, weil der gr√∂√üte Teil des Tierparks keine Eintrittsgelder bringt? Verbindet man derzeit m√∂glicherweise das Angenehme (gr√∂√üere und attraktivere Anlagen) mit dem N√ľtzlichen (Abgabe von kostenintensiven Arten)? Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie in Bern war und mir deshalb ein eigener Eindruck des Zoos fehlt.
(26.03.2007, 17:07)
maloney8032 :   die Waldrappvoliere ist ja schon fertig (auch wenn sie nicht so √ľberragend sit und etwas sp√§rlich bepflanzt ist). mich w√ľrde das W√ľstenhaus noch interessieren, bei der austellung im Vivarium stand ja das dort Cham√§leons, Bienenfrssser und wiedehopf gehalten werden (Fennek und Erdm√§nnnchen w√§rden doch auch ne Berreicherung). Wer weiss noch mehr dar√ľber.

...und noch etwas könnte der Berner nicht ein wenig mehr asiatische tiere halten (mit der Leoparden wurde ja ein guter anfang gemacht), vielleicht könnte man die tigerhaltung wieder aufnehmen oder bedrohte asiatische Huftiere halten, wie z.b. Hirschziegenantilopen, Vietnam- Sikahirsch (anstelle der Rothirsches) oder einen asiatischen Wildesel!
Bin ich da jetzt zu utopisch?
(30.09.2006, 15:34)
Zoosammler :   Es ist ja in diesem Modell eine seperate, bereits bestehende, Waldrappvoliere vorhanden.
(30.09.2006, 15:20)
Dennis K. :   Ich DENKE es wird wie beschiderd Steinadler, G√§nsegeier-und Bartgeier geben... Waldrappen gehen nicht wegen den adlern oder?
(30.09.2006, 13:14)
maloney8032 :   @Dennis... Weisst du genaueres √ľber die neue Voliere im D√§hlh√∂lzli, auf dem Masterplan steht ein holzartiger Bau auf dem einfach nur "Geier" steht (http://www.tierpark-bern.ch/frames/f_mi_aktuell_projekte_modell_gp.htm
ich hoffe doch sie werden mehr als nur eine art halten (ich schlage vor noch zu den Gehaltenen Gänse- und Bartgeier noch Mönchs- Ohren oder Schmutzgeier hinzuzuziehen).
ALSO WAS WEISST DU GENAU? :)
(29.09.2006, 17:00)
maloney8032 :   ich hatte mir da schon die Markthalle mit eingerechnet :)
(29.09.2006, 15:24)
Zoosammler :   Wo bekommt Basel denn in der Zukunft einen halben Hektar her? Wird der Parkplatz dicht gemacht?
(29.09.2006, 15:19)
Sacha Beuth :   @maloney8032: Da warst Du jetzt gerade etwas schneller als ich. Der Punkt hat mich nicht ruhen lassen, darum habe ich mal in meinen Unterlagen rumgew√ľhlt. Resultat: Gem√§ss dem Buch "Tierparks der Schweiz" hat der TP Goldau nur 16 ha (ist nach dem Druck des Buches noch ein BEBAUTER Teil hinzugekommen oder sind die 27 ha inkl. eines Teils der zuk√ľnftigen Erweiterung?). Der Tierpark D√§hlh√∂lzli hat 15,5 ha plus B√§rengraben, w√§re also gem√§ss Buch gleich gross und w√ľrde sich den 2. Platz mit Goldau teilen. Ich schreibe "w√ľrde", weil GEGENWAERTIG vielleicht sogar der Zoo Z√ľrich die Nummer 2 sein k√∂nnte. Rechne ich alles zusammen (Alte Zoofl√§che, Zoolino, Masoalahalle plus Alpakaausweichgehege Richtung Wirtschaftshof) komme ich auf √ľber 17 ha. W√§re f√ľr uns als Z√ľrcher beide peinlich, aber wie gesagt nur, wenn in Goldau nicht schon was "nachgewachsen" ist (fertigggestellte Anlagen auf Erweiterungsgel√§nde).
(29.09.2006, 10:48)
maloney8032 :   ich mach mal 3 Tabellen (nur so zum Spass)

Heutige Verhältnisse I
1. Wildpark Langenberg 80 ha
2. Natur- und Tierpark Goldau 27 ha
3. Tierpark Dählhölzli Bern (ohne Bärengraben) 15 ha
4. Zoo Z√ľrich 15 ha
5. Zoo Basel 11 ha oder 13 bin nicht sicher mal steht es mal so

Heutige Verhältnisse II
1. Wildpark Langenberg 80 ha
2. Natur- und Tierpark Goldau 27 ha
3. Tierpark Dählhölzli Bern (mit Bärengräben) 15,5 ha
4. Zoo Z√ľrich 15 ha
5. Zoo Basel 11 oder 13 ha

Zuk√ľnftige Verh√§ltnisse
1. Wildpark Langenberg 80 ha
2. Natur- und Tierpark Goldau 40 ha
4. Zoo Z√ľrich 28 ha
3. Tierpark Dählhölzli Bern (ohne Bärengräben) 16 ha
5. Zoo Basel wahrscheinlich 13,5 ha oder 11, 5 ha
(28.09.2006, 23:20)
Sacha Beuth :   @maloney8032: Sind in deinen Gr√∂ssenangaben von Bern auch der B√§rengraben (geh√∂rt offiziell zum Betreuungsbereich des Tierparks) und das Waldgel√§nde bei den Wisenten enthalten? Ist bei den offziellen Angaben im Internet meist nicht der Fall. (Wollt ich nur mal fragen)
Allerdings stimmt es, dass Goldau nach der Erweiterung die Nr. 2 ist, da hast Du völlig recht. Sorry, habe nicht daran gedacht.
(28.09.2006, 17:37)
maloney8032 :   dem stimme ich dir absolut zu obwohl sie die humboldtpingiuine durch eine seltenere oder wenig gezeigte Pinguinart (z.B. Magellan-Pinguine) ersetzen k√∂nnten.

P.S. Bern ist nicht der zweitgrösste Zoo der Schweiz, es ist Goldau mit 26-27ha zwar weit hinter Langenberg aber immerhin um bis zu 10 ha grösser als der 15 ha grosse Dählhölzli und nach der erweiterung auf 40 ha wird Goldau der zweit grösste Zoo des Landes sein!
(wollt ich nur mal sagen :) )
(28.09.2006, 17:18)
Sacha Beuth :   @Zoosammler: Der Chefideologe in Bern (Schildger) stammt ja aus Good Old Germany. Die Begeisterung f√ľr den Artenkahlschlag h√§lt sich bei mir pers√∂nlich in Grenzen. Zumal es als fl√§chenm√§ssig zweitgr√∂sster Tierpark in der Schweiz (der gr√∂sste ist bei uns nahe der "wahren" Hauptstadt Z√ľrich in Langenberg) m√∂glich sein m√ľsste, sowohl Papageitaucher wie Humboldtpinguine zu zeigen.
(28.09.2006, 16:26)
Zoosammler :   Ja, die Berner scheinen "Mehr Platz f√ľr weniger Tiere" zur hohen Ideologie erhoben zu haben, dieser Slogan ist dort ja allgegenw√§rtig. Aber sie unterschlagen ja jetzt die Papageitaucher-Anlage - m.M. nach ist DAS eine geniale L√∂sung und eine seltene und interessante Tierart, die IN die Schweiz NEU HINEIN kommt!
(28.09.2006, 16:03)
maloney8032 :   Der Betongraqben st√∂rt nur √§sthetisch, die B√§ren werden ja nur noch selten oder √ľberhaubt nicht mehr hier gehalten (oibwohl man ihn bei der neugestaltung der Anlage den Platz ausnutzen h√§tte m√ľssen), was mich viel mehr st√∂rt ist das wie in allen Zoos die Haltung seltener und interessanten Tierarten wie Markhor, Dallschaf, M√§hnenwolf Schneeziege, Przewalksi-Wildpferd (hoffe richtig geschrieben) aufgegeben wurde. In Zukunft sollen ja auch die Steinb√∂cke, Elche, Bezoarziegen und Humboldt-Pinguine verschwinden (Obwohl meines Erachtens ein Anlage f√ľr die Fracktr√§ger an der Aare eine geniale L√∂sung w√§re!)
(28.09.2006, 14:50)
Dennis :   Ich glaub neben den Vielfra√üen oder zumindest in der N√§he..
(10.09.2006, 10:07)
Zoosammler :   Also die Braunb√§renanlage schlie√üt direkt an diesen Betonkasten an - sie verf√ľgt √ľber ein Wasserbecken mit Fischen darin und einer gro√üen Glasscheibe, der Landteil ist langgestreckt und dicht bewachsen. Durch ein hohes Gitter l√§sst sich die Anlage auch noch von einer anderen Stelle (zw. Mufflons und W√∂lfen) einsehen.
Wo stand/steht denn der Leoparden-Käfig ungefähr?
(09.09.2006, 23:35)
Dennis :   Ja, bei meinem Besuch stand der K√§fig noch.
Die Braunb√§renanlage mu√ü ich irgentwie √ľbersehen haben..
Aber warum waren dann zwei Bären in der Ausweich-abspeeranlage
(09.09.2006, 10:37)
Zoosammler :   Ich w√ľrde mich immer noch √ľber eine Antwort freuen. ;)
Die Leopardenanlage ist inzwischen eröffnet, es handelt sich um die Größte der Schweiz.
(08.09.2006, 22:59)
Zoosammler :   Hatte ja √§hnliches schonmal im Schweizer Zoothread geschrieben, allerdings bleiben mir eine Intervention und eine Nachfrage:
1.) Die "Betonburg-Braunbäranlage" ist doch mittlerweile nur noch Ausweich/Absperrkäfig, direkt daneben befindet sich schließlich ein großes Naturgelände mit großer Wasserfläche und lebendigen Fischen, in dem auch die Gemeinschaftshaltung mit Vielfraßen möglich ist.
2.) Steht denn die alte Leopardenanlage noch? Ich habe sie bei meinem ersten D√§hlh√∂lzli-Besuch Anfang August (da haben wir uns wohl knapp verpasst...) √ľberall verzweifel gesucht, fand aber nur die im Bau befindliche netz√ľberspannte Gro√üvoliere vor.
(21.08.2006, 18:03)
Dennis :   Noch ne Frage :
H√§tte irgentjemand, Zeit, Lust und Gelegenheit √ľbern√§chste Woche mit mir in die Wilhelma zu gehen?
(18.08.2006, 18:47)
Dennis :   So ich wahr gestern im Tierpark Bern und bin bereit zu berichten..
Insgesamt: Gut
die einzigen Schwachpunkte sind die Betonburg-Braunbäranlage und der Minibetonstreichelzoo mit vielfältigem Besatz. die Leopardenanlage steht zwar in Veruf und soll bald durch einen Neubau ersetzt werden,aber ich finde den Landschaftskäfig besser wie die Anlagen in stuttgart, Karlsruhe oder den Berliner Zoos !
Am sch√∂nsten fand ich das Vivarium. Frei findet man dort Basilisken, das M√§nnchen hei√üt Moses, Schmetterlinge und Weberv√∂gel. Es gibt viele Fische, Nashornleguane, Stumpfkrokodile, einige Giftschlangen wie Klapperschlangen und Greifschwanzlanzenottern, keine riesigen Riesenschlangenarten (Baum- und K√∂nigsphython), eine pr√§chtige Tomatenfroschgruppe, die mann auch mal sieht und vieles anderes, b√∂se gesagt, Viehz√ľcks, dann eine tolle Seehundanlage mit Unterwasserblick und viele nordische Tiere im Au√üenbereich. Auch die AAruferanlagen mit Fischottern, Bibern und Pelikanen sind wirklich spitze. F√ľr die zukunft ist ein kompletter Umbau des Au√üenbereichs geplant mit einer 1600 qm gro√üen Voliere u.a mit Steinadlern, G√§nse-und Bartgeiern. N√§chste Woche kommt mein Mulhousebericht.
(18.08.2006, 18:26)

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