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Zoos in Asien

Adrian Langer :   http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/tiere/id_83640224/china-zoo-besucher-steinigen-kaenguru-zu-tode.html

In einem chinesischen Zoo wurde ein K├Ąnguru gesteinigt!
(20.04.2018, 14:37)
Adrian Langer :   http://german.china.org.cn/txt/2018-03/27/content_50754441.htm

Wieder ein Vorfall in einem chinesischen Zoo.
(27.03.2018, 10:46)
Adrian Langer :   https://sumikai.com/japan/nachrichten-aus-japan/sapporo-zoo-eroeffnet-neues-eisbaeren-gehege-mit-unterwassertunnel-215570/

Im Sapporo Zoo wurde ein neues Eisb├Ąrengehege er├Âffnet. Da sowas in Japan ja sehr im Trend liegt wurde dieses mit einem Unterwassertunnel versehen.
(14.03.2018, 10:25)
Adrian Langer :   https://www.derstandard.de/story/2000075653368/tierschuetzer-entsetzt-ueber-rauchenden-orang-utan-in-zoo

Wieder negativ ist der Zoo Bandung aufgefallen.
(08.03.2018, 13:37)
Adrian Langer :   http://www.themenportal.de/kultur/tierschutzorganisation-kritisiert-tiergarten-nuernberg-wegen-geschoenter-besucherzahlen-und-fordert-beendigung-der-delfinhaltung-60896

In einem japanischen Zoo soll nun ein System zur ├ťberwachung der Zootiere installiert werden.
(12.02.2018, 11:26)
Adrian Langer :   https://www.gala.de/lifestyle/galaxy/tierschutz--in-china-eroeffnet-ein-neuer-zoo---und-zwar-ganz-ohne-tiere-21560424.html

In China hat der erste virtuelle Zoo er├Âffnet. Eine echte Alternative? Ich bin mir da nicht ganz sicher!
(07.02.2018, 11:17)
Oliver Muller :   @Sach: Oder so... ja ;-)
(05.10.2016, 18:42)
Tim Sagorski :   Regenwaldzoo?

Wenn ich einen Regenwaldzoo definieren m├╝sste, k├Ąme dieser dem normalen Singapore Zoo, genau wie der Night Safari relativ nah...

Ich kann mir nicht vorstellen, wie man einen noch regenwaldigeren Zoo als die beiden (mit freikletterenden Orangs, Siamangs und Languren, vielen s├╝dostasiatischen Regenwald-Gro├čs├Ąugern und Krokodil-Freianlagen) bauen k├Ânnte.
(05.10.2016, 16:23)
Sacha :   @Oliver Muller: ├äh.. Ich w├╝rde mal in diesem Thread etwas nach unten scrollen, da d├╝rfte der eine oder andere Tipp dabei sein...
(05.10.2016, 14:13)
Oliver Muller :   Hat mal jemand aus dem Forum eine Tour durch die Zoos in Singapur gemacht und kann Tipps daf├╝r geben? Danke!
(05.10.2016, 10:59)
Hannes Lueke :   Habe etwas falsch interpretiert
Das gesamte Gel├Ąnde welches in Mandai f├╝r den ├ľkotourismus genutzt werden soll hat 126ha
Der neue Vogelpark wird 17 ha haben (der Alte 20ha)
Der Regenwaldzoo wird 12,5 ha haben. Auf den Unterschied zum Zoo und Night Safari bin ich hier gespannt
(04.10.2016, 19:26)
Sacha :   Das mit dem Umzug stimmt. Der neue Vogelpark wird neben den bestehenden Einrichtungen (Zoo, Night Safari, River Safari) zu liegen kommen. Ausserdem ist ein weiterer (Dschungel-)Zoo geplant. Aber bist Du sicher mit den 126 ha. Das erscheint mir dann doch sehr gross. Sind es nicht eher 12.6 ha?
(04.10.2016, 15:12)
Hannes Lueke :   Der Jurong Bird Park Singapur wird in diesem Jahr schlie├čen und in 2020 in einem anderen Stadtteil auf 126 ha neu er├Âffnet werden.
(04.10.2016, 14:04)
Michael Mettler :   Das war wieder so ein Fall, wo die Antwort auf einen Beitrag im Thread kurioserweise unter den Beitrag gerutscht ist. Mein Nordhorn-Hinweis von gestern war n├Ąmlich auch schon eine Antwort auf den Post von J├Ârn Hegner.
(02.05.2016, 08:55)
Hannes Lueke :   Waldbison mit Halsbandpekari gibt es in Nordhorn zu sehen. Anf├Ąnglich geplant waren zus├Ątzlich noch Nasenb├Ąren. Laufg├Ąnge zwischen der Nasenb├Ąr und Bisonanlage gibt es bereits.
(02.05.2016, 07:05)
J├Ârn Hegner :   ein zoo in tokyo ( japan ) entweder der tama oder ueno h├Ąlt doch pr├Ąriebisons zusammen mit halsbandpekaris in einen gehege habe ich in einen zoof├╝hrer davon abgebildet gesehen . auch keine schlechte idee , wenn sowas auch irdendwo in deutschland zu sehen gibts . ├Ąhnlich wie bei skansen in stockholm . zwar sieht man dort wiesente zusammen mit wildschweinen .
(01.05.2016, 21:01)
Michael Mettler :   Wenn es statt Pr├Ąriebisons auch Waldbisons sein d├╝rfen, dann gibt es eine Vergesellschaftung mit Halsbandpekaris bereits seit einiger Zeit in Deutschland, n├Ąmlich in Nordhorn.
(01.05.2016, 19:58)
Hannes L├╝ke :   In der Night Safari ist gegen├╝ber den gro├čen Kantschilen ein Kantschil als spec. Ausgeschildert
Gef├Ąrbt wie ein gro├čes aber gro├č wie ein Kleinkantschil

Die Muntjaks sind nebenbei Muntjacus Muntjak
(17.05.2015, 11:28)
Tim Sagorski :   Vier Kantschilarten ?

Ich komme, nach meinem Besuch, "nur" auf drei :

- Gro├čkantschil (im Treetops-Bereich, bei den Nasenaffen und in der Night Safari)
- Kleinkantschil (bei den Nasenaffen und in der Night Safari gesehen)
- Fleckenkantschil (im Critters Longhouse)
(07.05.2015, 10:45)
Hannes L├╝ke :   Ich sitze gerade noch im Singapur am Flughafen aber jetzt sind die Eindr├╝cke von gestern ja noch frisch

Viel getan hat sich seit Januar 14 nicht viel:
Im Zoo wird viel gearbeitet und renoviert wobei der Bau einer Koalaanlage am bemerkenswerten ist.
An neuen Arten seien wei├če L├Âwen in der Night Safari erw├Ąhnt. Diese ersetzen die afrikanischen L├Âwen. Die mindestens 8 k├Âpfige Gruppe asiatischer L├Âwen existiert noch.
Ansonsten sind beeindruckend immer wieder beeindrucken welche Arten gehalten werden und zum Teil in welchen Massen
Gez├Ąhlt 4,11 Barbirusa sowie in gemischter Gruppe mindestens 12 Gaure
4 Arten von Kantschilen wobei eine unbestimmte Art dabei ist.
In die 2 Millionen Liter fassende Seekuhanlage (6 Tiere gez├Ąhlt wie 2014 wobei 1 sehr kleines Jungtier dabei war) sind zu den Welsen als Nebenbesatz nun adulte Arapaima gezogen. Ein Wahnsinns anblick

Nasenaffen in der Zuchtgruppe 1,3,1 sowie eine Junggesellengruppe. Dort jedoch nur 1,0 gesehen.

Leoparden UA ist weder in Zoo noch Night Safari ausgeschildert

Kleideraffen haben leider nur einen R├╝cken gezeigt

Koboldmakis leider diesmal unsichtbar, Schuppentier am schlafen daf├╝r passable Bilder von diversem Nachtgetier gemacht. Ich bin kein Technik Freak aber jetzt verstehe ich warum hier in jeder U Bahn Station Werbung f├╝r die iPhone 6 Kamera gemacht wird. Das Teil rockt!

Die Amazon River Safari im River Zoo kostet 5 Dollar extra und dauert rund 15 Minuten

Man rast wirklich gef├╝hlt an ganz netten Gehegen vorbei. Nicht der hit, auch Artentechnisch nicht.

Ansonsten war ich zum ersten Mal im Aquarium (s.e.a.) der Stadt auf Sentosa. F├╝r 38 Dollar w├Ąre ich entt├Ąuscht aber wir konnten die Karten ├╝bers Hotel f├╝r 15,- bekommen da war es top!

Ich mag Aquarien aufgrund der Enge eigentlich nicht besonders und hier ist es nicht anders gewesen, die Arten entsch├Ądigen dies zum einen (Mantas, Seedrachen) die Masse der Fische zum anderen. So stelle ich mir die Affenk├Âfige zur Er├Âffnung des Duisburger ├äquatorium vor. Alleine im Haitunnel rund 30 Haie darunter Weispitzen, Schwarzspitzen, Hammer, Ammen und Riffhaie sowie mindestens 2 weitere Arten
So sehr man sich den Naturschutz im Zoo auf die Flaggen schreibt so wenig nachhaltig kann ich mir diesen Kommerzbunker vorstellen.

Ach zum Eintritt: vor 2 Jahren 83 Dollar f├╝r 3 Zoos bezahlt, dieses Mal 98 Dollar
Der ganze Tag inkl Essen, Getr├Ąnke und Eis hat rund 250 ┬Ç gekostet
Und unsereins heult weil man in Deutschland bei fast 20 ┬Ç in den st├Ądtischen Zoos ist.
Man muss aber dazu sagen Singhalesen bekommen immense Rabatte


(06.05.2015, 12:56)
Oliver M├╝ller :   @ Hannes L├╝ke:
Da habe ich doch glatt ein Wort vergessen: ich meinte regionale LEOPARDEN-UA
(04.05.2015, 17:40)
Tim Sagorski :   Na, da geben wir uns ja fast die Klinke in die Hand, Hannes...

War vorletzte Woche beruflich in Singapur und habe ebenfalls Zoo und Night Safari besucht...

Bin immer noch begeistert von beiden Parks und den gezeigten Arten.

Also, dir nochmal viel Spa├č
(04.05.2015, 13:08)
Oliver M├╝ller :   @Hannes L├╝ke:
Es w├Ąre toll, wenn du mal auf die Best├Ąnde an Nasen- und Kleideraffen und an regionalen-UA in Singapur achten k├Ânntest.

Und ansonsten w├Ąre ich wahnsinnig gespannt auf Berichte aus allen Einrichtungen in Singapur oder Australien - je ausf├╝hrlicher und konkreter, umso lieber ;-)
Vielen Dank schon mal vorab!!!
(03.05.2015, 11:00)
Hannes L├╝ke :   Auf die River Safari bin ich wahnsinnig gespannt
Ich bin nun zum 3. mal in Singapur und stand 2 mal wegen Wartung vor geschlossener Schranke
Nun haben wir den Urlaub nach den Wartungsarbeiten gelegt 😃am 4.5 ist Wartung am 6.5 kommen wir
(02.05.2015, 22:43)
Sacha :   @Hannes L├╝ke: Bin gerade selbst aus dem Urlaub zur├╝ck (Florida zum 8x) und kann Dir nur viel Vergn├╝gen w├╝nschen.
Bin gespannt, wie Dir der Boat Ride im River Safari Park gef├Ąllt (soll ja schade ums Geld sein, da man im M├Ârdertempo an den Tieren vorbeirast) und ob Dir trotz Blitzverbot im Night Safari Park Fotos von Riesengleith├Ârnchen, Schuppentier, diversen Schleichkatzen und Schweinsdachs gelingen.

Noch ein Tipp: Singapur ist in den letzten 10 Jahren viel teurer geworden. Unbedingt Kombikarten kaufen.
(02.05.2015, 19:54)
Hannes L├╝ke :   Soooo Urlaubsplanung steht endlich
Morgen geht es los nach Singapur
Soll ich f├╝r jemanden nach etwas bestimmten Ausschau halten in den Zoologischen Einrichtungen?

In Australien geht es weiter. Dort besuchen wir wohl nie den Northern Territory Wildlife Park
(02.05.2015, 19:17)
WolfDrei :   Da gerade die Rede von Guangzhou war: s├╝dchinesischer Elefantenzuchtbulle in G = Kanton; Sept.1994
(19.11.2014, 11:22)
Carsten Horn :   Ich hab bei der Recherche nach Hippos einen Zoo, einen Krokodilpark und einen Safaripark in Guangzhou gefunden, ob die alle noch aktuell sind, wei├č ich aber nicht...
(04.07.2014, 20:08)
Hannes L├╝ke :   Forenmenschen!
Hier waren doch schon einige in China.
Ich bin gerade mitten in meiner Urlaubsplanung zum Ende des Jahres (bei Urlaubspiraten gibts schicke Flugangebote mit der Strecke Manila->Guangzhou->Bangkok. F├╝r erstes und Letztes habe ich schon einiges an Programm (f├╝r Tipps bin ich dankbar) aber Guangzhou ist noch planlos.
Kennt sich vor Ort bzw im Gro├čraum jemand aus und kann mir sagen wie ich meine Tiersucht befriedigen k├Ânnte?

Danke im Voraus
(04.07.2014, 13:00)
Hannes L├╝ke :   Im Moment lebt in Singaour nur INUKA. Aus irgendeinem Grund war ich der Meinung es ist ein Weibchen, ein Geschlechtsmerkmal konnte ich aber auch nur in einem meiner Unterlagen finden wo steht, dass Inuka schnell auf die doppelte Gr├Â├če seiner Mutter gewachsen ist.
Inuka ist jetzt 24 Jahre alt und der erste in den Tropen geborene Polarb├Ąr. Vor Jahren war noch der Plan Ihn an einen europ├Ąischen Zoo abzugeben was aber (angeblich auf Anraten des Zuchtbuchf├╝hrers) verworfen wurde. Inukas Mutter ist nebenbei eine deutsche Nachzucht, sein Vater ein kanadischer Wildfang.

(30.06.2014, 16:59)
WolfDrei :   @Hannes L├╝ke: Noch eine Frage zu dem Eisb├Ąr. "Damals" gab es nur eine Abschattung, zumindest der Besucher stand in einem gek├╝hlten "Shelter"-Keller vor der Scheibe. Es handelte sich um Mutter und Sohn, wobei die Mutter schon 25 Jahre alt war. Das jetzige Tier schein dann der Sohn zu sein?
(27.06.2014, 17:50)
WolfDrei :   Upps! Sehe gerade in der ZTL, dass Kronberg vor 50 Jahren einen "Spanier"-bock hatte.
(27.06.2014, 17:42)
Hannes L├╝ke :   @WolfDrei, ganz ehrlich bei meinem ersten Besuch 2013 habe ich nur Steinb├Âcke gesehen und nicht im Detail drauf geachtet was auf der Beschilderung steht. Bei meinem zweiten Besuch in diesem Fr├╝hjahr waren garkeine Steinb├Âcke mehr vorhanden im Plan aber als Nubian Ibex verzeichnet. Da haben mir wohl meine Erinnerungen einen Iberier aus dem Ibex gemacht

Die Manatis sind ausgezogen und auf der Anlage leben heute unsichtbare Seel├Âwen und Pelikane vor einer Showtrib├╝ne. Daneben eine nette kleine Pinguinau├čenanlage mit benachbartem K├╝hlhaus (Humboldt meine ich)
(27.06.2014, 12:23)
Sacha :   Oha, WoldDrei war wieder aufmerksamer als ich. Ich nehme an, bei den "Iberischen" Steinb├Âcken handelt es sich in Hannes' Bericht um einen Fl├╝chtigkeitsfehler. Zumindest 2013 waren's noch Nubier.
(27.06.2014, 12:16)
WolfDrei :   @Hannes L├╝ke: dann seien 2 Fragen erlaubt:
1. Ich war im April 07 in Singapur, damals war die ┬ô├äthiopienanlage┬ö mit Steinbock und Mantelpavian und die begehbare K├Ąnguruhanlage gerade er├Âffnet worden, Hauptattraktion war allerdings die Bewerbung eines wei├čen Tigerpaares. Sacha erl├Ąuterte schon, dass in der Freianlage die Steinb├Âcke eine recht kleine Anlage oben links hatten, wohl auch keine ┬ôDurchmischung┬ö durch Elektrodr├Ąhte stattfand. Aber zum Steinbock - ich sah damals ┬ônur┬ö Nubische. Spanien hat es nach dem 2. Weltkrieg geschafft, mit nur einer Ausnahme keine Iberiensteinb├Âcke aus dem Lande herauszulassen (allerdings kann bei Hinterlegung ┬ôeiniger┬ô Dollars geschossen werden) - als Gegenstaatsgeschenk nach China f├╝r die Madrider Pandas. Von dort kam nach guten Zuchterfolgen in Shanghai ein Paar etwa 1998 nach San Diego. 2011 waren dann die Iberer in Shanghai nicht mehr existent. Waren das also wirklich in Singapur Iberer?

2. Damals war im ┬ôTageszoo┬ö die Pinguin-und Manatianlage wegen Neubaus gesperrt - wie sieht diese Anlage heute aus - sicher nicht in der Gr├Â├če des ┬ôFlu├čzoos┬ö?

(27.06.2014, 10:05)
Hannes L├╝ke :   Gerne!
Sollten noch Fragen bestehen nur raus damit...
(27.06.2014, 09:11)
Oliver M├╝ller :   @Hannes L├╝ke: Danke f├╝r den tollen Bericht!
(26.06.2014, 17:04)
Michael Gradowski :   Danke f├╝r die Fotos. Die Anlagen sehen wirklich toll aus, vor allem die Paviananlage, und die der Seek├╝he ist wirklich beeindruckend, so sollten diese tollen Tiere gehalten werden
(24.06.2014, 14:51)
Hannes L├╝ke :   Seek├╝he
(24.06.2014, 09:39)
Hannes L├╝ke :   Paviane
(24.06.2014, 09:39)
Hannes L├╝ke :   Kleine Pandas in der Halle
(24.06.2014, 09:39)
Hannes L├╝ke :   Freifliegende und br├╝tende Nimmersatte
(24.06.2014, 09:39)
Hannes L├╝ke :   Marderhunde
(24.06.2014, 09:37)
Hannes L├╝ke :   Kleideraffenanlage
(24.06.2014, 09:37)
Hannes L├╝ke :   Erdm├Ąnnchen
(24.06.2014, 09:37)
Hannes L├╝ke :   Eisb├Ąrin - Au├čengehege
(24.06.2014, 09:36)
Hannes L├╝ke :   Mal ein paar (schlechte) Fotos zu Singapur

Affeninseln im Zoo
(24.06.2014, 09:36)
Hannes L├╝ke :   Danke danke
Singapur als Stadt ist wirklich ein Traum uns als Drehkreuz f├╝r S├╝dostasiatische und australische Fl├╝ge genial f├╝r einen Stoppover. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich war bei meiner diesj├Ąhrigen Urlaubsplanung entt├Ąuscht, dass Fl├╝ge nach Manila nicht ├╝ber Singapur gehen :-D
(24.06.2014, 09:19)
Gudrun Bardowicks :   Toller Bericht. Danke f├╝rs Einstellen.
(24.06.2014, 00:27)
Michael Gradowski :   @Hannes L├╝ke: Vielen Dank f├╝r diesen ausf├╝hrlichen und sehr interessanten Bericht.
(23.06.2014, 14:52)
Sacha :   @Hannes L├╝ke: Vielen Dank f├╝r den tollen Bericht. Ich war selbst mehrmals in Singapur (zuletzt im Fr├╝hjahr 2013) und habe nichts hinzuzuf├╝gen. Prima gemacht.
(23.06.2014, 14:31)
Hannes L├╝ke :   Im Januar habe ich einen Besuchsbericht ├╝ber 3 Zoos von Singapur geschrieben mit Fokus auf den kleins├Ąugerbestand. Da er nicht mehr ben├Âtigt wird m├Âchte ich ihn hier gerne einstellen. Er ist nat├╝rlich etwas veraltet aber vielleicht f├╝r Leute die noch nie da waren ganz interessant

Singapur, das einstige verschlafene Hafenst├Ądtchen im tropischen Regenwald S├╝dostasiens ist mittlerweile zu der It-Metropole am ├äquator geworden. Las Vegas gleiche Lichtshows, Hochh├Ąuser, Finanzzentren, hunderte ├╝berklimatisierte Shopping Malls, Theater und Schnellz├╝ge lassen einen schnell vergessen, dass man sich eigentlich in den Tropen befindet. Singapurs Regierung legt, neben seinen legend├Ąren und wirkungsvollen Sauberkeitswahn, sehr viel Wert auf Bildung. So ├╝berrascht es nicht, dass der Hamburg gro├če Stadtstaat seinen B├╝rgern neben einem kommerziellen riesigen Aquarium und einem Meerestierpark einen der gr├Â├čten Vogelparks der Welt und 3 gro├če Zoos bietet. Der Vogelpark und die Zoos suchen in Asien und auch in der westlichen Welt Ihresgleichen.
Bietet der Vogelpark dem Kleins├Ąugerfreund nur eine wohl unvermeidbare Rattenplage sind die 3 Zoos, welche praktischerweise direkt neben einander liegen, ein wahres Kleins├Ąuger-Mekka. Den klassischen Singapore Zoo, den kleinen, auf die Fl├╝sse der Welt spezialisierten River Zoo und den spektakul├Ąren Nachtzoo, der Singapore Night Safari kann man in einem recht langen Tag besuchen.
Ein Kombiticket für die 3 Parks kostet 83 Singapurdollar (ca 48 €) und ist 1 Monat gültig. Einzelkarten kosten zwischen 25 und 39 Singapurdollar.
Mein letzter Besuch beginnt im erst Ende 2013 fertig gestellten River Zoo. Als auf Fl├╝sse spezialisierter Zoo ist er entsprechend reich an ├╝berraschend spektakul├Ąren Fischen, verschiedensten Reptilien und Amphibien. Trotzdem kommt auch der S├Ąugetierfreund nicht zu kurz. Nach Fl├╝ssen sortiert beginnt die Reise am Mississippi. Hier begegnet einem auch schon der erste Kleins├Ąuger. Kanadische Biber teilen sich eine Anlage mit diversen Enten und nordamerikanischen Kleinfischen. Der gro├če Unterwassereinblick, sowie der einsehbare k├╝nstliche Damm sind gro├čz├╝gig gestaltet und bieten den Tieren die M├Âglichkeit Ihr nat├╝rliches Verhalten voll auszuleben. Da Biber sich auch am ├äquator nicht anders verhalten als in unseren Breiten bedeutet das den Tag zu verschlafen und f├╝r den Besucher ein unscheinbares Fellkn├Ąul zu sein. Es geht weiter vorbei an diversen Terrarien und Aquarien mit der Tierwelt Nord und S├╝dafrikas, den riesigen Gavialen im k├╝nstlichen Ganges zu den ersten heimischen S├Ąugetieren, den Javaneraffen. In der gro├čen, reich begr├╝nten Voliere mit gro├čem verglastem Einblick lassen sich die Affen gut beim fressen spielen und was am interessantesten ist, beim Schwimmen und tauchen beobachten. Die Affen halten sich nicht nur in Ihrem Gehege viel am Wasser auf. Als eines der letzten gro├čen Wildtiere Singapurs kann man die Affen noch wild im Zoo und in unmittelbarer N├Ąhe rings um das gro├če Wasserreservoir am Zoo bei der Suche nach Wasserpflanzen, Kebsen und Insekten am und im Wasser beobachten. Weiter vorbei an riesigen S├╝├čwasserrochen geht es in das tropische ├äquivalent zur Tropenhalle. Eine riesige gek├╝hlte, mit Bambus und Kunstrasen bepflanze Halle f├╝r Katzenb├Ąren, gro├če Pandas und Goldfasane. Gegen├╝ber der kleinen Voliere des sch├Ânen aber bei uns sehr verbreiteten H├╝hnervogels liegt die von Kunstfelsen umgebene Anlage der kleinen Pandas. Das mit Bambus und Nadelb├Ąumen bepflanzte Gehege bietet den Tieren reichliche Kletterm├Âglichkeiten von denen die Kleinb├Ąren bei meinen beiden Besuchen auch ausgiebig Gebrauch machen. Eine solche Aktivit├Ąt konnte ich in deutschen Zoos bislang eher selten bei kleinen Pandas beobachten. Obwohl die Anlage sehr neu ist Sie nicht besonders gro├č ausgefallen und bietet den Tieren kaum Versteckm├Âglichkeiten. Erfreulich f├╝r den Fotografen, ob es die Tiere belastet bleibt dahin gestellt. ├ťber einen Baumstamm ├╝ber dem Besucherweg gelangen die Kleinb├Ąren in R├╝ckw├Ąrtige nicht einsehbare Absperrk├Ąfige. Die Hauptbewohner der Halle, die gro├čen Pandas haben umso gr├Â├čere reich bepflanzte und gut strukturierte Gehege und sind eine wahre Freude f├╝r den Besucher. Selten sieht man so aktive Gro├čb├Ąren wie hier. Hat man genug vor den Tieren f├╝rs heimische Fotoalbum posiert verl├Ąsst man durch den mit unfassbaren kitschigen Pandasouvenirs vollgestellten Geschenkeladen die Halle und wird erst einmal von der tropischen Schw├╝le erschlagen.
Der zweite Parkteil ist der f├╝r Kleins├Ąugerinteressierte eigentlich interessante. Unter dem Titel ┬äWild Amazonia┬ô (wildes Amazonien) hat man die M├Âglichkeit auf einer kurzen Bootsfahrt, ├Ąhnlich wie sie auch in einigen unserer ┬äErlebniszoos┬ô angeboten wird, einen repr├Ąsentativen Einblick in die S├╝damerikanische Fauna zu bekommen. W├Ąhrend sich die Standard Zoo Besucher am ehesten an Jaguar, Halsbandpekari und Flachlandtapir erfreuen kommt hier besonders der Primatenfreund auf seine kosten. Neben Apellas, Goldkopfl├Âwenaffen, Kaiserschnurbarttamarinen, Braunkopfklammeraffen und Lisztaffen sind als Rarit├Ąten die selten gezeigten Roten und Schwarzen Br├╝llaffen und die in Deutschland nirgends gehaltenen Rotr├╝ckensakis hervorzuheben. Alle Affenarten leben auf reich begr├╝nten und gut strukturierten Anlagen. Als weitere, recht h├Ąufige Kleins├Ąuger kann man mit etwas Gl├╝ck Gro├če Ameisenb├Ąren, Pampashasen, Nasenb├Ąren, Wasserschweine, Zweizehenfaultiere und Agutis im dichten gr├╝n ausmachen. Verl├Ąsst man die Bootsfahrt kommt man vorbei an in Ihrer dicht bepflanzten Voliere nahezu unsichtbaren Jaguarundis zu eine riesigen Voliere f├╝r Totenkopfaffen. Die Tiere beweisen sich w├Ąhrend meines Besuchs als sehr neugierig und zahm obwohl das asiatische Publikum sich vorbildlich an das F├╝tterungsverbot h├Ąlt und Verst├Â├če sofort durch anwesende Touristen unterbrochen werden.
Als letzter Kleins├Ąuger wird im ┬äAmazon Flooded Forest┬ô der Riesenotter pr├Ąsentiert. Die Anlage selbst ist recht spartanisch eingerichtet, f├Ąllt jedoch wie die meisten anderen Gehege gro├čz├╝gig aus. Als Besonderheit sei erw├Ąhnt, dass der obligatorische Unterwassereinblick hier ein begehbarer Tunnel ist. Wenn die Tiere sich mal zeigen ist es ein tolles Bild sie ├╝ber dem Kopf hinweg schwimmen zu sehen. Auch wenn das n├Ąchste und den Zoo abschlie├čende Becken nicht von einem Kleins├Ąuger belebt wird muss es erw├Ąhnt werden. Das 2 Mio Liter Wasser fassende Manatibecken mit einem Besatz von 6 Tieren ist absolut beeindruckend. Durch eine gigantische Scheibe sieht man diese stolzen Tiere durch einen k├╝nstlichen, gefluteten Wald schweben, eine Haltung die Ihresgleichen sucht.
Nach ca. 2 Stunden waren wir mit dem Besuch im River Zoo durch und es ging direkt weiter in den benachbarten Singapore Zoo.
Dieser klassische, 1973 er├Âffnete, zoologische Garten bietet dem Besucher auf 28 ha einen guten ├ťberblick der Weltweiten Tierwelt wobei die asiatische Fauna den Schwerpunkt bildet. Im Gegensatz zur von Bauwerken wie gro├čen, klimatisierten Tierh├Ąusern und Kunstfels dominierten River Safari hat der Zoo noch seinen waldigen Charakter behalten. Auf den sauberen, asphaltierten und von altem Baumbestand beschatteten Wegen geht vorbei an allen Tiergruppen welche der Otto-Normal-Besucher erwartet. Besonders kommt auch hier wieder der Primatenfreund auf seine kosten. Direkt hinter dem Eingang wird man von freilaufenden Lisztaffen begr├╝├čt. Die Tiere leben in einer vom Besucherweg umrundeten Gr├╝nanlage mit reichlich Kletter- und Unterschlupfm├Âglichkeiten sowie Futterpl├Ątzen. Die Affen scheinen die Anlage als Ihr Revier angenommen zu haben und bewegen sich, trotz Besucherweg als einzige Trennung zur n├Ąchsten Vegetation nur in dieser. Bewegt man sich gegen den Uhrzeigersinn durch den Park gelangt man auch schon zur ersten Rarit├Ąt und Spezialit├Ąt des Zoos. Eine Junggesellengruppe Nasenaffen teilt sich eine einfach erstellte jedoch umso gr├Â├čere Voliere mit einem paar Doppelhornv├Âgel. Wie schon im River Zoo kann man auch hier die nicht wasserscheuen Affen Unterwasser beobachten. Au├čer einem der allgegenw├Ąrtigen Bindenwarane der sich wohl auf der Suche nach Futter ins Gehege geschlichen hat war das Wasserbecken bei unserem Besuch unbelebt. Wesentlich belebter ist die Anlage der Zwergotter. Diese unangefochtenen Stars des Zoos, kein Gehege wird w├Ąhrend unseres Besuchs so stark von Besuchern frequentiert, werden in zwei, unsichtbar getrennten Gehege pr├Ąsentiert. Die beiden Kopfstarken Gruppen bewohnen einen k├╝nstlichen Flusslauf mit obligatorischem und im Besucherbereich klimatisiertem Unterwassereinblick. Selten habe ich eine Ottergruppe so aktiv und akrobatisch erlebt. Ob es Gl├╝ck ist oder am nat├╝rlichen Klima liegt kann ich nicht beurteilen. Folgt man dem waldigen Pfad weiter geht es zu den unfassbar gr├╝nen Affeninseln. Mit guten Augen und etwas Gl├╝ck sieht man Wei├čhandgibbons, Braunkopfklammeraffen und Rote Varis. Im Anschluss an die so nat├╝rlich anmutenden Affenanlagen gelangt man in das neuste Gro├čprojekt des Zoos, die ┬äFrozen Tundra┬ô. Baut man in Nordeuropa gigantische Tropenhallen wird hier versucht der hohe Norden zu imitieren. Der fast 3000 qm umfassende Komplex scheint f├╝r den europ├Ąischen Besucher nichts ungew├Âhnliches zu sein, nur Kunstfels und wenig Naturboden, der riesige gek├╝hlte Pool und die teilweise mit Schneebedeckten Innengehege sind jedoch ein unglaublicher Aufwand einen einzelnen Eisb├Ąr als Botschafter seiner Art m├Âglichst artgerecht in den Tropen zu halten. Als weitere Arten sind ein Paar Vielfra├če und japanische Marderhunde in den Zoo gezogen. Japanische Marderhunde, als Unterart des h├Ąufigen Enok, werden in gerade einmal einer Hand voll Zoos gezeigt. Leider bietet der sonst so moderne Komplex weder den Vielfra├čen noch den Marderhunden eine Au├čenanlage. F├Ąllt die gek├╝hlte Vitrine der kleinen Wildhunde noch sehr gro├čz├╝gig aus teilt das Vielfra├čpaar sich einen wenig strukturierten, besseren Hundezwinger.
Der folgende afrikanische Teil des Zoos beherbergt neben den ├╝blichen Zootieren wie Giraffe, L├Âwe und Zebra eine kleine Gruppe Erdm├Ąnnchen auf einer gr├Â├čtenteils betonierten Anlage. Aufgrund der starken Regenf├Ąlle in Singapur kann man den Tieren nicht in dem Ausma├č graben eigener Bauten erm├Âglichen wie in unseren Breiten. Als weiterer Kleins├Ąuger werden in einer k├╝nstlichen Grotte eine Gruppe Nacktmulle gezeigt. Ein f├╝r Kinder zug├Ąnglicher, k├╝nstlicher Gang bietet lehrreiche Informationen und ein riesiges Model eines Nacktmullkopfes ist einer der Anziehungspunkte f├╝r neue Familienfotos. Die Tiere selbst werden in einem leicht beleuchteten Gangsystem aus Kunststoff gehalten. Hervorzuheben ist, dass in einem gr├Â├čeren Bau im Gangsystem K├Ânigspythons als gr├Â├čter Feind der Tiere und Nutznie├čer der Bauten gezeigt werden. Dem Rundweg entlang geht es in die h├Âher gelegene Mitte des Parks. Hier sind neben einem Schlangenhaus, Komodowarane und Riesenschildkr├Âten auch die Zuchtgruppe der Nasenaffen untergebracht. Als erfolgreichste Zuchtgruppe in Gefangenschaft bewohnen sie das ehemalige Rarit├Ątengehege des Zoos. Zuvor waren hier schon Pandas und Koalab├Ąren untergebracht. In benachbarten Gehegen sind Kattas und Mandrills zu finden. Eine begehbare Voliere zeigt neben Schmetterlingen auch Zweifinger-Faultiere und an der Decke schlafende Flugf├╝chse. In der besonders dicht bewachsenen Mitte des Zoos haben wir auch zum ersten Mal Gl├╝ck frei lebende Javaneraffen zu begegnen. Aufgrund der Gr├Â├če der Tiere wollen wir jedoch nicht beim M├╝lltonnen ausleeren st├Âren und erfreuen uns eher an den ebenfalls wilden und allgegenw├Ąrtigen Bananenh├Ârnchen (Callosciurus notatus). Ein heftiger Regenguss und Nasse F├╝├če lassen uns die H├Ârnchen und Affen vergessen und wir retten uns ins eigentliche Kleins├Ąugerhaus des Zoos, das ┬äCritters Longhouse┬ô(Kriechtier Langhaus). Zwar ist es tats├Ąchlich ein Langgestreckter Bau ├Ąhnlich der traditionellen nah├Âstlichen Stallwohnhausgeb├Ąude, von Kriechtieren innerhalb des Geb├Ąudes jedoch keine Spur. Entlang eines, selbstverst├Ąndlich klimatisierten, Besucherweges kann man linkerhand in ├╝berdachte und rechterhand nach oben ge├Âffnete Vitrinen schauen. Begr├╝├čt wird man von einer Gruppe afrikanischer Borstenh├Ârnchen. Die neugierigen Tiere sind sehr aktiv und interessant zu beobachten beim Spielen und graben eigener Bauten. Gegen├╝berliegend werden die Borstenh├Ârnchen von einer Gruppe Bengalkatzen beobachtet. Die oben offene Voliere ist reich begr├╝nt und wenn auch nicht besonders gro├č hervorragend strukturiert und voll von R├╝ckzugsm├Âglichkeiten. Den anhaltenden Regenguss der auch Bereiche der Voliere durchn├Ąsst scheinen die Tiere sehr zu genie├čen. So nat├╝rlich die felsige Anlage der Borstenh├Ârnchen und die begr├╝nte Voliere der Kleinkatzen wirkt umso ern├╝chternder sind die Anschlie├čenden geschlossenen Vitrinen. Ein Wickelb├Ąrtrio lebt in einer nur mit Kunstfels und einigen Baumst├Ąmmen gestalteten Anlage und den 3 Tieren stehen nur ein Korb und ein hohler Stamm als R├╝ckzugsm├Âglichkeit zur Verf├╝gung. In zwei weiteren, ├Ąhnlich spartanischen Vitrinen sind Schwarzb├╝schel├Ąffchen und Zwergseiden├Ąffchen untergebracht. Die offenen Gegen├╝berliegenden Volieren profitieren stark von Ihrem nat├╝rlichen Bewuchs. Gegen├╝ber der Kinkajous entdeckt man Fleckenkantschils (Moschiola meminna) und Prevost-Sch├Ânh├Ârnchen. Die scheuen Kantschils lassen sich nur blicken wenn man l├Ąnger still vordem Gehege verharrt. Die scheu dieser Tiere wird wohl einer der Gr├╝nde sein warum Hirschferkel (genauer Kleinkantschil) nur in 4 deutschen Zoos gezeigt werden. Ruhig fressend k├Ânnen wir die Sch├Ânh├Ârnchen beobachten bis pl├Âtzlich ein Tupaia ein scheinbar leuzistisches Sch├Ânh├Ârnchen durch die Anlage jagt. Meine Begeisterung ├╝ber die vermeintliche Farbform wurde schnell durch eines der wenigen und oft unvollst├Ąndigen Gehegeschildern gebremst. Das ┬äleuzistische┬ô Tier ist ein Finlaysons H├Ârnchen (Callosciurus finlaysonii) , der in Europa kaum gezeigte, nahe Verwandte der Sch├Ânh├Ârnchen ist ein in Singapur eingef├╝hrtes Wildtier und in seiner F├Ąrbung und Zeichnung extrem Variable was ihm auch seinen englischen Namen Variable Squirrel ┬ľ ver├Ąnderliches H├Ârnchen ┬ľ eingebracht hat. Mir war bekannt das Tupaias untereinander sehr territorial sind und so scheint ein Verteidigen des Reviers gegen Fremde Arten logisch, warum das Tupaia, welches nebenbei auch in Singapur heimisch ist, nur das Finlaysonii und nicht die Prevostii welche sich einzig durch die F├Ąrbung unterscheiden unabl├Ąssig gejagt hat bleibt offen. Als Nachbar der 4-er WG beleben die ebenfalls in Singapur vorkommenden malaysischen Stachelschweine ein stark durchw├╝hltes Gehege. Der n├Ąchste, f├╝r Primatenfreunde interessante Bereich ist der ┬äPrimate Kingdom┬ô am anderen Ende des Zoos. Hier leben auf stark bepflanzten Inseln gehaubte Kapuziner, Guerezas, Schopfmakaken, Bartaffen und als Rarit├Ąt und weitere Spezialit├Ąt des Zoos die Rotschenkel-Kleideraffen. Die in Europa nur im K├Âlner Zoo zu sehenden Affen gedeihen hier auf der nur mit einigen Unterst├Ąnden und wilder Bepflanzung ausgestatteten Anlage pr├Ąchtig. Ist man es gewohnt in europ├Ąischen Wassergr├Ąben Goldfische oder maximal einen Spiegelkarpfen zu sehen wird der Wassergraben hier von gut 2 Meter langen Arapaimas (Arapaima gigas) bewohnt. Unmittelbar hinter dem K├Ânigreich der Affen befinden sich die australischen Anlagen. Zwischen Helmkasuar und Emu ist eine Zuchtgruppe Goodfellowbaumk├Ąngurus mit Nachwuchs zu bestaunen. ├ähnlich den Affeninseln ist das Gehege so stark zugewachsen, dass es eine l├Ąngere Suche bedarf bis man ein Tier zu Gesicht bekommt. Hinter den Laufv├Âgeln kommt man in die begehbare, Steve Irwin gewidmete, K├Ąnguruanlage. Die Gro├čz├╝gige Anlage beherbergt Graue Riesenk├Ąngurus, Parmawallabys und Flinkwallbys (Macropus agilis). Ein Futterplatz direkt am Besucherweg erm├Âglicht den direkten Kontakt zu den in keiner Weise scheuen Tieren. Vergleicht man das Verhalten der Tiere hier in einer begehbaren Anlage und dem von Bennettk├Ąngurus in begehbaren, europ├Ąischen Anlagen, welche sich an Besucherreichen Tagen h├Ąufig nur am hinteren Gehegerand aufhalten sollten man evtl bedenken ob man bei uns nicht auf weniger scheue, wenn auf Haltungsaufwendiger Arten umsteigen sollte. Beim Verlassen der Anlage gelangt man in ein einfaches Blockhaus mit einigen australischen Reptilien in nat├╝rlich gestalteten Terrarien. Ein kr├Ąftiger Blauzungenskink teilt sich sein Terrarium mit einer Gruppe Kurzkopfgleitbeutler. Die Nachtaktiven Beuteltiere kann man beim Schlafen in Ihrer H├Âhle durch eine abgedunkelte Scheibe beobachten.
Von Australien geht es wieder nach Afrika. Auf einer modernen und naturnah gestalteten Felsanlage lebt eine riesige Gruppe Paviane. Im Hintergrund grasen iberische Steinb├Âcke auf den Felsen. Der Rundgang um den Pavianfelsen geht vorbei an einer Voliere f├╝r Klippschliefer welche sich Ihr Gehege mit 2 ausgewachsenen Spornschildkr├Âten teilen. In direkter Nachbarschaft lebt eine gro├če Gruppe Zebramangusten in einer Kunstfelsanlage mit Sandboden. Abschlie├čend geht es vorbei an einer Gruppe Schabrackenschakale. Kurz vor dem Ausgang des Zoos kommt man zur Siamanganlage. Dieser gr├Â├čte aller Gibbons teilt sich eine Insel mit Prevostsch├Ânh├Ârnchen. Im Wassergraben leben 3 Meter lange Sunda-Gaviale, fischfressende Krokodile aus dem benachbarten Malaysia. Gegen├╝ber der Affeninsel finden wir das n├Ąchste Hirschferkel, den Gro├čkantschil (Tragulus napu). Beim Verlassen des Zoos begegnen uns noch einmal frei lebende Affen, dieses Mal vom Zoo angesiedelte Braune Lemuren.
Der Singapur Zoo und die River Safari schlie├čen um 18:00 Uhr. Verl├Ąsst man zu dieser Zeit den Zoo hat man 1,5 Std bis die Night Safari ├Âffnet. Um die Wartezeit zu verk├╝rzen stehen verschiedene Restaurantsund eine kleines Showprogramm zur Verf├╝gung. Ich kann besonders das Ulu Ulu Restaurant mit seinem reichhaltigen malaysisch und indisch angehauchten Buffet und dem hervorragenden westf├Ąlischen Kartoffelsalat empfehlen.
P├╝nktlich wie der Sonnenuntergang in Singapur gehen wir um 19:30Uhr durch die einsetzende D├Ąmmerung in den Park. Mit bereits schweren Beinen und nach Schwei├č und M├╝ckenspray duftend begeben wir uns zuerst in die ┬äCreatures of the night┬ô Show. Neben Hy├Ąnen und W├Âlfen werden hier die Intelligenz und Gelehrigkeit von recycelnden Zwergottern, springenden Servalen, Rosinen suchenden Palmzivetten und M├╝lltonnen ausraubenden Waschb├Ąren unter Beweis gestellt. Die Show wird von einer ├╝ber die B├╝hne jagenden Gruppe Zebramangusten abgeschlossen. Nach der Show starten wir unsere Safari zu Fu├č. Angefangen beim ┬äWallabytrail┬ô, dem neuen Australienbereich des Parks finden wir einen in Deutschland leider verschwundenen Kleins├Ąuger, dem Fuchskusu. Dieser australische Beutler, der in Neuseeland zur Plage geworden ist bewohnt eine gro├če Vitrine. Im benachbarten Gehege finden wir eine gro├če und sehr aktive Gruppe Sugarglider. Anf├Ąnglich skeptisch ob wir ├╝berhaupt Tiere in der Dunkelheit sehen sind wir bereits begeistert. Die Vitrinen sind mit einem schummrigen Licht gut ausgeleuchtet. Die Tiere sind aktiv und trotzdem f├╝r das menschliche Auge hervorragend zu sehen. Fotos sind bei dem Licht leider nahezu unm├Âglich, das Blitzverbot welches vern├╝nftigerweise besteht wird von den vielen Mitarbeitern im Park streng ├╝berwacht. In einer k├╝nstlichen H├Âhle hinter den ersten Beuteltieren sind schwarze Farbratten in spartanischen Terrarien untergebracht. Das erste begehbare Gehege der Night Safari bewohnen Bennettk├Ąngurus und Parmawallabys welche leider nicht so zutraulich wie Ihre Verwandten im Zoo sind. Vorbei an asiatischen und afrikanischen Gro├čs├Ąugern geht es ├╝ber die sauberen Pfade durch den dichten Dschungel. Im schummrigen Licht wirken die Servale in Ihrer Voliere bedeutend Gr├Â├čer als bei Tag. Die L├Âffelhunde auf Ihrer Insel bleiben leider unsichtbar. Allgemein sind alle Gehege im Park so gestaltet, dass die Tiere in der Dunkelheit verschwinden k├Ânnen und man keine R├╝ckw├Ąrtigen Gehege Begrenzungen sehen kann. In einer gro├čen Voliere mit 2 Sicherheitsschleusen am Ein- und Ausgang lebt ein in Singapur leider ausgerotteter Nager, das Rote Riesengleith├Ârnchen (Petaurista petaurista). Die Ausma├če der Voliere erm├Âglicht es den Tieren bei ihren Spr├╝ngen tats├Ąchlich zu gleiten, bei einem katzengro├čen H├Ârnchen ein atemberaubender Anblick. Gegen├╝ber der H├Ârnchen befindet sich eine Insel f├╝r Zwergotter und Binturongs. Bei der F├╝tterung der Tiere konnten wir 6 adulte und zwei Juvenile Binturongs sowie 2 Zwergotter z├Ąhlen. Neben der hervorragenden Ausleuchtung der Anlagen wird die Aktivit├Ąt der Tiere durch verteilte F├╝tterungen ├╝ber den Abend gef├Ârdert. Gegen├╝ber der bereits im Zoo zu entdeckenden Fleckenkantschils leben Schweinsdachse. Dieser asiatische Cousin unseres europ├Ąischen Dachses ├Ąhnelt ihm zwar in der F├Ąrbung wei├čt aber eine andere Zeichnung auf. Sein markantestes Merkmal ist die verl├Ąngerte Schweine├Ąhnliche Schnauze. Nichts f├╝r schwache Nerven ist die kommende Voliere. Mit Mangroven bepflanzt entdeckt man im schummrigen Licht vom erh├Âhten Pfad anf├Ąnglich nur die Pfeifg├Ąnse uns Maskenkibitze. Konzentriert man sich etwas auf ├äste bemerkt man, dass man Auge in Auge mit diversen Flughunden steht. In ruhe die am Wegrand auf gehangenen Fr├╝chte fressend oder ├╝ber den B├Ąumen runden drehend lassen sich die Tiere von den Besuchern nicht st├Âren. Die gezeigten malaysischen Flugf├╝chsen haben mit Ihrer Spannweite von fast 1,5metern die meisten Besucher jedoch schnell wieder aus der recht niedrigen Voliere vertrieben. In Singapur sind 8 verschiedene Flughundarten bekannt. Um dem Besucher die M├Âglichkeit zu geben diese Interessante Tierform auch in Freiheit zu sehen werden Laternen am Wegesrand regelm├Ą├čig mit Bananen gespickt welche gr├Â├čere und kleinere Flughunde erfolgreich anlockt. Direkt neben den Flughunden ist mein pers├Ânliches Highlight untergebracht. Eine Gruppe Koboldmakis lebt in einer komplett geschlossenen Vitrine. Wirken die Tiere auf Fotos meistens eher unproportioniert mit ├╝bergro├čen Augen und Gliedma├čen sind sie in Wirklichkeit sehr flink und grazil. Vom K├Ârperbau und Bewegungsablauf w├╝rde ich sie am ehesten mit den nicht n├Ąher verwandten Galagos vergleichen. Ein spannendes Beispiel f├╝r eine konvergente Evolution. Als n├Ąchster Kleins├Ąuger wird die Zibetkatze gezeigt in unmittelbarer Nachbarschaft zu 2 Stachelschweinanlagen. Hier wird nebeneinander das Wei├čschwanz und das malaysische Stachelschwein pr├Ąsentiert. Hier f├Ąllt der gewaltige Gr├Â├čenunterschied zwischen beiden Arten auf. So beeindruckend das auch bei uns h├Ąufig gezeigte Wei├čschwanzstachelschwein ist ├╝berragt sein malaysischer Vetter kaum ein Nutria und ist nur sp├Ąrlich mit Stacheln ausgestattet. In zwei nicht sehr gro├čen aber wie die meisten Volieren gut strukturierten Gehegen sind nebeneinander Nebelparder und asiatische Goldkatzen untergebracht. Mehrere Versuche die Tiere wach zu erleben schlagen leider fehl. Hier merkt man, dass der Begriff Nachtaktiv nicht bedeutet, dass ein Tier gezwungenerma├čen Nachts aktiv ist. Der letzte Bereich des Parks, der Fishing Cat Trail ist der wasserlastigste. Neben zwei weiteren Gruppen Zwergotter, leider wird aktuell der ebenfalls in Singapur heimische Glattotter nicht gezeigt, finden wir hier eine weitere Gemeinschaftsvoliere mit Ibissen, Enten und Flugf├╝chsen, erneut Zibetkatzen und noch eine Insel mit Binturongs. Auf einer kleinen nur aus trockenen ├ästen bestehenden Insel werden Plumploris gehalten. Muntjaks und Gro├čkantschils lassen sich vom erh├Âhten Besucherweg in beeindruckend starken Gruppen beobachten. Bemerkenswert in diesem Parkteil sind zum einen die Pangoline. Die hier gezeigten malaysischen Schuppentiere sind die Flagschiffart der hauseigenen Naturschutzorganisation, dem Wildlife Reserves SIngapore Conservation Found. Das WRSCF unterst├╝tzt diverse In- und Ex-Situ Schutz- und Zuchtprogramme in ganz S├╝dostasien. Wie zu erwarten konnte ich die in einer wenig strukturierten aber gro├čen und mit Naturboden ausgestatteten Vitrine gehaltenen Tiere nur schlafend in einer der einsichtbaren H├Âhlen sehen. Als zweite bemerkenswerte Anlage muss ich den Namensgeber des Parkteils die Fischkatzen erw├Ąhnen. Zwar werden diese muskul├Âsen Katzen auch in Europa recht h├Ąufig gezeigt und auch in Privathand erfolgreich vermehrt, ein so nat├╝rlich gestaltetes Gehege f├╝r diese Katzen konnte ich vorher jedoch nirgends finden. Nur durch einen mit Wassergraben und einigen Elektrodr├Ąhten getrennt hat man ein freies Sichtfeld auf die geschickt im Wasser nach Fischen jagenden Katzen. Im schummrigen Licht der Scheinaufgestellten Scheinwerfer wirken die Kleinkatzen, so wie die meisten ausgestellten Tiere bedeutend Majest├Ątischer als bei Tag. Hinter der Fischkatzenanlage endet der Rundgang und man gelangt wieder zum Haupteingang. Hier startet auch die eigentliche Safari. Ein Elektroauto welches jeweils 3 an den Seiten offene mit komfortablen Sitzen ausgestattet Anh├Ąnger zieht f├Ąhrt mit den Besuchern auf einer kommentierten 40-min├╝tigen Tour durch und an diversen Gro├čtieranlagen vorbei. Hier sieht man die klassischen Zootiere wie asiatische Elefanten, malaysische Tiger, asiatische L├Âwen, Kragenb├Ąren, Flusspferde, Panzernash├Ârner und viele andere. F├╝r den rein Kleins├Ąuger interessierten bietet sich hier noch einmal die Gelegenheit sich auf die Pflanzungen entlang der Stra├če zu konzentrieren und evtl. einige der wenigen frei lebenden Wildtiere Singapurs wie die bereits erw├Ąhnten Flughunde, Pangoline, eine der heimischen Zivettenarten oder vielleicht sogar einen Malaien-Gleitflieger oder eine Bengalkatze zu sehen. Gegen Mitternacht, um diese Uhrzeit schlie├čt die Night Safari, machen wir uns nach 14 Stunden in den Zoos auf den Heimweg.
Ob man nun alle zoologischen Einrichtungen Singapurs besucht oder sich auf die eine oder andere beschr├Ąnkt, einen Besuch wert sind sie allemal und ich kann jedem S├╝dostasienreisenden Tierfreund nur empfehlen hier einen Zwischenstopp einzulegen. Selbst f├╝r einen Kurztrip werden vom Flughafen aus kostenlose Touren zu den Zoos angeboten.

(23.06.2014, 12:31)
Oliver M├╝ller :   @WolfDrei:
Danke, wer lesen kann ist eben doch im Vorteil ;-)))
(29.05.2014, 22:42)
WolfDrei :   @Oliver M├╝ller: Zu den Zahlen in Indiens Zoologischen Einrichtungen noch ein Hinweis: die erste Zahl ist die Anzahl der HALTER, nicht der M├Ąnnchen!! die 2 die GESAMTzahl der Tiere, die dritte die Anzahl der Geburten
(28.05.2014, 11:31)
WolfDrei :   Heute aus der "Berliner Zeitung" China betreffend: Das weltgr├Â├čte Aquarium. Unterhalb von Macao in der N├Ąhe von Hongkong ist auf einer Insel auf 132 ha ein "Chimelong Ocean Kingdom" er├Âffnet worden als Freizeiteinrichtung. 5 Teile erhielten den Status "weltgr├Â├čte Einrichtung" durch das Guinness-Buch. 1. Gr├Â├čtes Aquarium: Becken f├╝r "Wale" und Haie. Gr├Â├čte Acrylscheibe, Inhalt fast 50 Mio Liter Wasser; Wasserinhalt entspricht 19 olympischen Schwimmbecken. Gesamtinvestition 1,5 Milliarden Euro. Der Artenbesatz in der Zeitung wird allerdings sehr schwammig benannt. Der Weiterbau ist geplant: Aufbau zur Touristenhochburg, Gesamtvolumen 15 Milliarden Euro.
(28.05.2014, 10:02)
Oliver M├╝ller :   Was ich relativ erstaunlich an den Zahlen ├╝ber Tiere in indischen Zoos unten finde ist, dass es dort offenbar viel, viel mehr Weibchen als M├Ąnnchen in den Zoos gibt. Wie ist das zu erkl├Ąren, wo doch bei den meisten Tierarten gleich viele M├Ąnnchen und Weibchen oder gar ein gewisser M├Ąnnchen├╝berschuss geboren werden m├╝sste? Haben die Inder einfach Gl├╝ck? Eine Methode zur pr├Ąnatalen Geschlechtsmanipulation? Oder werden die M├Ąnnchen einfach umgebracht? Ich tippe ja auf Letzteres...
(04.05.2014, 10:59)
Oliver M├╝ller :   @Michael G├Ârick:
Danke f├╝r die interessanten Fotos. Bei Gelegenheit w├╝rde sicher nicht nur ich mich ├╝ber ein paar kleine Beschreibungen der besuchten Einrichtungen freuen... ;-)))
(29.03.2014, 18:45)
Sacha :   Aha, nun wegen der M├Ąhnenschafe kann ich die Struktur des Geheges einigermassen nachvollziehen. Trotzdem h├Ątte ich auf den ersten Blick eher an Affen oder Raubtiere gedacht.
(29.03.2014, 12:12)
Michael G├Ârick :   @Sacha: Die Anlage ist f├╝r Zebras und M├Ąhnenschafe gebaut worden.
(28.03.2014, 17:11)
Sacha :   @Michael G├Ârick: Vielen Dank f├╝r die Bilder. Die Aufnahme aus dem Ueno Zoo mit dem Bergzebra finde ich besonders bemerkenswert. Ich nehme mal nicht an, dass diese Anlage urspr├╝nglich f├╝r Equiden gebaut wurde, sondern f├╝r eine andere Art bzw. Gattung. Weisst Du vielleicht f├╝r welche?
(28.03.2014, 14:09)
Michael G├Ârick :   Noch eine Korektur der Zoo Kyoto hat zur Zeit keine B├Ąren allerdings Menschenaffen.
(28.03.2014, 12:19)
Michael G├Ârick :   Tokio Uenozoo
(28.03.2014, 12:13)
Michael G├Ârick :   Kumamoto Zoo
(28.03.2014, 12:11)
Michael G├Ârick :   Zoo Osaka
(28.03.2014, 12:10)
Michael G├Ârick :   Ich war in der letzten Woche in Japan und habe auch einige zoologische Einrichtungen besucht. So war ich in den Zoos von Kyoto,Osaka,Kumamoto sowie Tokio Ueno.Au├čerdem habe ich noch die Aquarien in Kyoto und Osaka besucht.
So wie die Menschen in Japan auf kleinem Raum leben so sind ach die Gehegegr├Â├čen oft sehr klein.Inallen besuchten Zoos war ein repr├Ąsentativer Ausschnitt aus der Tierwelt zu sehen. in allen Zoos gab es Elefanten.In Kyoto allerdings nur ein Einzeltier.Menschenaffen und B├Ąren sind Standardprogramm. Au├čer in Kyoto dort wurde gerade in gr├Â├čerem Umfang gebaut.Hokaidob├Ąren und japanische Schwarzb├Ąren waren f├╝r mich neue Tierarten .Auch ausgesprochene rarit├Ąten wie Goldstumpfnasenaffen,Koala Kiwis und nat├╝rlich Gro├če Pandas werden gezeigt.
erstes bild zoo kyoto

(28.03.2014, 12:08)
Oliver M├╝ller :   Mir ist aufgefallen, dass hier einige interessante Berichte ├╝ber verschiedene Zoos in (s├╝d-) ostasiatische Staaten gepostet sind, aber noch nichts ├╝ber Japan. Dabei soll doch Japan auch eine f├╝hrenden Zoonation sein.

War schon mal jemand aus dem Forum in Japanischen Zoos und k├Ânnte dar├╝ber berichten?
(05.02.2013, 19:20)
Michael Mettler :   @Sacha: Vielleicht stehen die Inder auch einfach auf dem Standpunkt "Wozu wollt ihr in Europa mit ein paar B├Ąren/Tigern eine Erhaltungszucht betreiben, wenn wir hier vor Ort selber keine solche brauchen...?" und sehen deshalb schlichtweg keinen Sinn darin, Ausfuhren zu erlauben. Oder vielleicht empfindet man es dort schlichtweg als Anma├čung, dass Europ├Ąer indische Tierarten erhaltungsz├╝chten wollen, denn das kann (!) man ja auch so interpretieren, als traue man in Europa den Indern nicht zu, ihre Tierwelt selbst zu erhalten...

Ich stelle mir gerade vor, wie es wohl andersherum w├Ąre, wenn indische Zoos die deutschen Beh├Ârden mit W├╝nschen eindeckten, die Ausfuhr von z.B. Europ├Ąischen Seeadlern f├╝r eine Erhaltungszucht in Indien zu gestatten. Vielleicht h├Ątten dann die Inder Grund genug, deutsche B├╝rokratie zu beklagen ;-)
(22.08.2012, 14:11)
Jennifer Weilguni :   Tja, Artenschutz und Arterhalt w├Ąren oft viel einfacher durchf├╝hrbar, wenn es nicht an der Politik scheitern w├╝rde....
Nicht, da├č die Inder es jetzt den Chinesen gleichtun und ihre B├Ąren f├╝r Millionenbetr├Ąge als Leasingobjekte an andere Zoos verleihen. Aber dazu d├╝rften Lippenb├Ąren dann auch zu unspektakul├Ąr sein.
(22.08.2012, 13:12)
Sacha :   Edit (da mir die Homepage nicht mehr einf├Ąllt, wo ich dies gesehen bzw. gelesen habe): "...von denen die meisten in unw├╝rdigen Behausungen vegetieren DUERFTEN..."
(22.08.2012, 10:57)
Sacha :   Tja, WolfDrei, trotz Deiner Warnung kann ich nicht widerstehen: In 41 indischen Zoos leben also rund 600 Lippenb├Ąren, das bedeutet im Schnitt fast 15 Exemplare pro Zoo! Und die dortigen Beh├Ârden weigern sich, welche an westliche Zoos abzugeben???!!! Und das nach all den vielen Millionen Dollar, D-Mark, Euro usw., die westliche Staaten und Naturschutzorganisationen in den indischen Naturschutz investiert haben! Die spinnen, die Inder! (Von den 283 vermutlich reinrassigen Bengaltigern, von denen die meisten in unw├╝rdigen Behausungen vegetieren m├╝ssen, will ich gar nicht sprechen).
(22.08.2012, 10:54)
Carsten Horn :   Auf der Seite der indischen Central Zoo Authority gibt es unter Iventory so was ├Ąhnliches wie ISIS f├╝r die indischen Zoos, keine Ahnung, ob da was mit anzufangen ist...

http://cza.nic.in/
(21.08.2012, 21:34)
WolfDrei :   Aus den International Zoo News 59/4, S. 269-297 (2012)

Zoo animals held in India 2011

Da ansonsten kaum Daten aus Indien zu erhalten sind, hier einige Infos:
198 zoologische Einrichtungen, darunter 28 Zirkusse. Dazu 18 Auffangstationen.
170 gr├Â├čere Einrichtungen enthalten 47 000 Tiere (44% S├Ąuger, 38 % V├Âgel, 18 % Reptilien. Bei ca 153 Vogelarten nur bei 35 Nachwuchs.

Einige (f├╝r mich) interessante Zahlen: 1. Zahl: Anzahl der Halter, 2. Zahl: Anzahl der Tiere; 3. Zahl: Nachwuchsanzahl (wohlgemerkt: alles f├╝r 2011)

V├Âgel:
Argala 16, 24, 0
Riesestorch 11, 16, 0
Nimmersatt 26, 415, 22
Bengalgeier 9, 147, 7
Sarus 18, 56, 4
S├Ąuger:
Hutaffen 38, 352, 25
Assamrhesus 14, 67, 0
Wanderu 13, 58, 3
Hulman 37, 118, 6
Goldlangur 1, 7, 2
Nilgirilangur 6, 23, 0
Hoolock 9,41, 2
Lippenb├Ąr 41, 594!!, 2
Kragenb├Ąr 56, 224, 2
Streifenhy├Ąne 37, 102, 1
Tiger 54, 283, 15
Wei├če T. 21, 91, 9
L├Âwe 17, 145, 22
L├Âwen┬öhybride┬ö 36, 280, 15
Leopard 69, 407, 15
Nebelparder 6, 20, 4
Elefant 44, 147, 3
Khur 3,16, 3
Manipurleierhirsch 16, 181, 17
Barasingha 15, 164, 22
Sambar 90, 2055!!, 151
Muntjak 58, 558, 60
Bennetgazelle 18, 141, 38
HZA 71, 1803, 217
Vierhornant. 28, 181, 16
Gaur 14, 82, 13
Goral 12, 51, 7
Nicht gehalten werden Sirenen. Walartige und Tupajas.
Ich habe mich beschr├Ąnkt auf ┬ôindische ┬ô Tiere, ohne dass Unterarten ausgewiesen wurden. Somit sind wohl Bengaltiger gemeint, indische L├Âwen etc., da auch Sibirische Tiger und andere Katzen in einem Nachteil ausgewiesen werden. Ich verzichtete auch auf die Daten bez├╝glich der Reptilien.
Das fast unm├Âgliche Unterfangen, Tiere aus Indien zu erhalten, wurde hier schon oft diskutiert - also bitte keine Illusionen angesichts der Zahlen sch├╝ren!!!!

(21.08.2012, 17:39)
Silke Kollrich :   Es gibt wieder Panda-Nachwuchs:
http://www.lvz-online.de/nachrichten/vermischtes/panda-zwillinge-in-china-geboren/r-vermischtes-b-234177.html
(15.07.2012, 15:57)
Sacha :   Okay, Liz. Das kann ich absolut alles nachvollziehen und habe den Eindruck, dass sich das Bild (wenn wir hier nicht von Meinung schreiben wollen), das wir von der arab. Bev├Âlkerung zu (deren) Zoos/Tierhaltung/Naturschutz "zusammengepuzzelt" haben gar nicht sooo sehr unterscheidet. Und das Interesse, mehr ├╝ber dortige Tierhaltungen zu erfahren und dass es vermutlich noch einige der Oeffentlichkeit unbekannte Privathaltungen gibt, teile ich voll und ganz (letzterer Punkt fusst ├╝brigens nicht zuletzt auf einem der B├╝cher von Dr. Taylor. Leider w├Ąren es dann eben "nur" Parks von reichen Liebhabern ohne "Conservation value" f├╝r das gemeine Volk. Interessant aber trotzdem, zweifellos.).
(17.05.2012, 22:13)
Sacha :   Okay, Liz. Das kann ich absolut alles nachvollziehen und habe den Eindruck, dass sich das Bild (wenn wir hier nicht von Meinung schreiben wollen), das wir von der arab. Bev├Âlkerung zu (deren) Zoos/Tierhaltung/Naturschutz "zusammengepuzzelt" haben gar nicht sooo sehr unterscheidet. Und das Interesse, mehr ├╝ber dortige Tierhaltungen zu erfahren und dass es vermutlich noch einige der Oeffentlichkeit unbekannte Privathaltungen gibt, teile ich voll und ganz (letzterer Punkt fusst ├╝brigens nicht zuletzt auf einem der B├╝cher von Dr. Taylor. Leider w├Ąren es dann eben "nur" Parks von reichen Liebhabern ohne "Conservation value" f├╝r das gemeine Volk. Interessant aber trotzdem, zweifellos.).
(17.05.2012, 22:13)
Liz Thieme :   Ich habe pers├Ânlich keine wirkliche, weil ich bisher zu wenig erfahren habe. Ich habe aber vor ein paar Tagen erst mit einem Wissenschaftler gesprochen ├╝ber Zoos und Naturschutz in Arabien und seinen Erfahrungen seit rund 10 Jahren dort.
Und die von Herrn Dreier genannten Angaben passen zu dem von mir gelesenen und geh├Ârtem. Aber ein richtiges Bild habe ich noch immer nicht.

Allerdings glaube ich, dass wir von vielen Tierhaltungen (noch) nichts wissen. Ich denke, dass es noch weitere k├Ânigliche Tierg├Ąrten gibt zu denen die ├ľffentlichkeit keinen Zutritt hat. In wissenschaftlichen Kreisen d├╝rften sie vlt eher bekannt sein.

Das Thema Naturschutz ist ziemlich zwiesp├Ąltig va in Dubai. Auf der einen Seite zahlen sie viel Geld und haben gro├če Naturschutzgebiete, andererseits brechen sie ihre Gebirge ab und sch├╝tten diese f├╝r k├╝nstliche Inseln ins Meer und zerst├Âren so zwei Lebensr├Ąume gleichzeitig.
(17.05.2012, 20:37)
Sacha :   Liz, ich erlaube mir auch eine Frage: Welche Meinung hast Du ├╝ber die arabischen Zoos resp. deren Tierhaltung und auf welchen Kriterien basiert diese? (Ich gehe davon aus, dass wir gegenseitig auf eine sachliche Diskussion abzielen).
WolfDrei: Als Arabienreisender kennst Du die Verh├Ąltnisse vor Ort ohne Zweifel besser als ich. Geht der Bezug zur artgerechten Tierhaltung in den arabischen Staaten tats├Ąchlich ├╝ber die Liebhaberei einiger weniger Scheichs (Reiche) hinaus? Ist es so, dass die MEHRZAHL der heimischen Besucher Tiere bedauern, die nicht artgerecht gehalten werden? Falls ja, dann revidiere ich nat├╝rlich meine Einsch├Ątzung und sehe die Berichte von Dr. Taylor (Veterin├Ąr, also Wissenschaftler) als veraltet an.
So oder so m├Âchte ich betonen, dass ich die Bem├╝hungen in Sachen Naturschutz in den LETZTEN JAHREN durchaus w├╝rdige. Nur hinkt man dabei und in Sachen Tierhaltung m. E. immer noch meilenweit Nordamerika, Europa, Australien und Singapur hinterher.
(17.05.2012, 18:46)
Liz Thieme :   Die Ausf├╝hrung von Ihnen, Herr Dreier kann ich gut nachvollziehen. Wir erfahren nur wenig hier in Europa von den arabischen Zoos und meist gefiltert. Wenn man sich mit Wissenschaftlern unterh├Ąlt die seit einigen Jahren immer wieder vor Ort sind, erh├Ąlt man mal eine ganz andere Einsicht.
In den Medien herrschen Abu Dhabi und Dubai vor. Was erfahren wir zB aus Sharjah, um noch ein Emirat zu nennen, oder aus dem Oman?
(17.05.2012, 10:42)
WolfDrei :   Liz Thieme, eine schwierige Balance zwischen mehreren sich ├╝berschneidenden M├Âglichkeiten bei Einsch├Ątzung der verschiedenen Einrichtungen: Zurschaustellung des Reichtums (Al Ain: 800 ha , 1 Milliarde Dollar f├╝r den Ausbau bei schon durchaus exquisitem Tierbestand und gutem Zustand der Tiere und der bisherigen Anlage); Alleinstellungsanspruch (auch Al Wabra: Spix-Ara. Exquisite Gazellen- und Paradiesvogelhaltung); private Haltung m├Âglichst seltener Tiere (Privathaltungen der Dubai-Scheichs); wissenschaftliche Arbeit zur Vermehrung und Wiederauswilderung arabischer Tiere mit Volksbelehrung im Schaubereich (Sharjah, guter Zustand des st├Ądtischen Zoos Doha [Katar]), auch gewisser ┬ôSensationsbefriedigungstrieb f├╝rs Volk┬ö (Zoo Dubai mit Gorilla, Giraffe und Co, trotz der Kleinheit guter Zustand der Tiere) oder einer reichen Klientele (Walhai und andere Haie im Aquarium des Hotels Atlantis in Dubai). Dabei sollte man nicht vergessen, dass die Stellung zum Tier nat├╝rlich eine andere ist. In Sharjah wird bewusst auf einen direkten Kontakt zum Tier verzichtet (alles hinter Glas oder nur in der besucherfreien Zuchtanlage). Bei Zucht und Wiederauswilderung steht nat├╝rlich durchaus im Hintergrund, wieder jagdbares Getier zu haben (Gazellenzucht in Tumamah und anderswo, Aufzucht von Kragentrappen zur Beizjagd, Existenz eines Falkenhospitals ). Erw├Ąhnt werden mu├č, dass im zoologischen Bereich oft Europ├Ąer, US-Amerikaner u. a. die wissenschaftlichen Berater und Betreuer sind, zum Gro├čteil sind sie auch in der EAZA organisiert. Und dazwischen alle ├ťberg├Ąnge.

(16.05.2012, 20:17)
Sacha :   Erg├Ąnzung: Und nat├╝rlich Bildern aus dem Internet.
Kurz: Die Kombination aus allem.
(16.05.2012, 18:00)
Sacha :   @Liz: Durch B├╝cher (z.B. vom "Wandertierarzt" Dr. Taylor), durch Anschauung/Erz├Ąhlung meiner Eltern (Besuch Abu Dhabi Zoo) sowie durch pers├Ânliche Gespr├Ąche mit arabisch-st├Ąmmigen Bekannten in der Schweiz. Hinzu kommt ein ausgewanderter Schweizer und Freund meines Bruders, der diesem bei seinem geplanten Dubai-Urlaub wegen der "grauenhaften" Tierhaltung ausdr├╝cklich abriet, den dortigen Zoo zu besuchen.
(16.05.2012, 17:58)
Liz Thieme :   Sacha, wodurch st├╝tzt du deine Aussage mit dem Stellenwert der Zoos in Arabien?
(16.05.2012, 15:53)
WolfDrei :   M├Âglicherweise k├Ânnte das auch das Gel├Ąnde von "Dubai-land" sein (siehe Disneyland - nat├╝rlich gr├Â├čer) - auch dort war "Tierausstellung" geplant. Der Zoo in Dubai-Stadt mi├čt so etwa 2 ha. Dann kam die Krise in Dubai und der gro├če Nachbar Abu Dhabi mu├čte "spenden", damit das welth├Âchste Geb├Ąude fertig wurde.
(16.05.2012, 11:23)
Sacha :   Der Hoffnung schliesse ich mich an, wenn ich auch nicht allzu sehr daran glaube. 60 ha (von total 400) f├╝r einen Safaripark sind - sofern er mit Fahrzeugen befahren werden soll - nicht allzu viel. Da sieht man auch, dass Zoos in Arabien nicht gerade einen hohen Stellenwert besitzen...
(16.05.2012, 10:52)
WolfDrei :   Hoffentlich klappt`s nun auch! Als wir 2009 in Dubai waren, sollte der neue Zoo (damals ca 60 ha geplant - vielleicht jener, der in dieser Ausf├╝hrung von der Fl├Ąche her identisch sein k├Ânnte?) schon 2008 ge├Âffnet sein!
(14.05.2012, 23:10)
Klaus Sch├╝ling :   Hussain Nassir Lootah, der Chef der kommunalen Verwaltung Dubais, stellte Pl├Ąne f├╝r das Dubai Safari Project vor.

Die Planungen f├╝r das 400-Hektar-Gel├Ąnde umfassen neben dem eigentlichen Safaripark, einen Schmetterlingspark, Golfpl├Ątze und weitere Freizeit- und Erholungsangebote.

Die Erschlie├čungsarbeiten haben bereits begonnen.

60 Hektar sind dabei f├╝r die Dubai Safari vorgesehen, die "eine der besten Einrichtungen f├╝r wilde Tiere auf der Welt" werden soll.

Hunderte von Tieren sollen sobald wie m├Âglich aus dem viel kritisierten Dubai Zoo in Juleirah umziehwn.

Bereits im Februa hatte Lootah erkl├Ąrt, dass der alte Zoo aus den Jahren gekommen sei und die Tiere zuk├╝mftig in einem neuen Zoo besser untergebracht werden sollten soll.


zitiert nach:
www.arabianbusiness.com
(14.05.2012, 15:20)
Gerhard Joerres :   Vielen Dank Liz. Ich habe auch versucht Infos zu bekommen, aber die Sprache ist ein gro├čes Hindernis und Google├╝bersetzung nicht wirklich eine gro├če Hilfe f├╝r mich.
(10.03.2012, 18:07)
Liz Thieme :   vergessen..
(10.03.2012, 17:36)
Liz Thieme :   Ein Jahr danach. Durch einen R├╝ckblick im TV auf die Geschehnisse von vor ca. einem Jahr, habe ich mich gefragt, was aus den betroffenen zoologischen Einrichtungen geworden ist. Hier ein ├ťberblick, soweit ich was gefunden habe:

Sendai Marinpia Matsushima aquarium:
Der erste Stock wurde geflutet durch die Welle(n), allerdings ohne menschlichen Schaden. Elektrik- und Maschinenr├Ąume waren komplett ├╝berflutet. Ein paar Tiere wurden durch den Tsunami get├Âtet, u. a. ein Mondfisch. Nach Renovierungs- und Saierungsarbeiten konnte das Aquarium zum Mai wieder die T├╝ren er├Âffnen.

Sendai Yagiyama Zoo
Der Zoo war ohne Energie und die Futtervorr├Ąte zerst├Ârt. Es wurde kein Tier verletzt oder get├Âtet. Einige Renovierungsarbeiten mussten vorgenommen werden. Der Wunsch f├╝r zwei Pandas wurde Ende des Jahres laut.
Hinweise auf jetzigen Zustand nicht zu finden.

Akita Omoriyama Zoo
Der Zoo war ohne Energie und die Futtervorr├Ąte zerst├Ârt. Gehege waren nicht zerst├Ârt worden. Der Zoo schien nach den Hilfelieferungen schnell wieder auf die Beine gekommen zu sein.
Hinweise auf jetzigen Zustand nicht zu finden.

Morioka Zoological Park
Gehege waren nicht zerst├Ârt worden, auch Tiere nahmen keinen Schaden. Probleme bereiteten die Knappheit an Futter und Benzin, sowie der Ausfall von Strom und Wasser.
Hinweise auf jetzigen Zustand nicht zu finden.

Nasu Animal Kingdom
Sch├Ąden am Hei├čwassersystem und musste zeitweilig geschlossen werden. Sonst allerdings kein Schaden im Zoo. L├Ąuft inzwischen scheinbar wieder ohne Probleme.

Kiryugaoka Zoo
Sch├Ąden an Wegen und am Verwaltungsgeb├Ąude waren die Glasscheiben gebrochen. Im Tagesablauf wohl nicht gro├č gest├Ârt.

Hitachi City Kamine Zoo
Ausfall von Strom und Wasser und Knappheit beim Futter. Zeitweilig geschlossen gewesen, allerdings ohne Schaden an Tieren und Gehegen.

Tobu Zoological Park
Kein Schaden an Gehegen

Chitose Salmon Museum (Aquarium)
Einige Anlagen waren zerst├Ârt und Fische wurden get├Âtet. ├ťber Entwicklung konnte ich nichts finden.

Aomori Prefectural Asamushi Aquarium
Ausfall von Strom f├╝r einige Zeit

Oga Aquarium GAO
Stromausfall

Aquamarine Fukushima
Bis zum zweiten Stock geflutet, Au├čenh├╝lle zerst├Ârt (siehe Foto). Elektrisches System besch├Ądigt sowie die Keller Installationen. Massive Sch├Ąden bei den Tieren, ca. 90% aufgrund des Stromausfalls. Lebende Tiere wurden zum Ueno Zoo (Tokyo), Kasai Sea Life Park, Enoshima Aquarium, Izu Mito Sea Paradise und Kamogawa Sea World gebracht, darunter Walrosse, Steller Seel├Âwen, Eurasische Fischotter, Trottellummen und Gelbschopflunds. Alle Fahrzeuge des Aquariums sind unbrauchbar geworden.
Das Aquarium wurde durch Mitarbeiter anderer JAZA Einrichtungen unterst├╝tzt. Sogar das stark besch├Ądigte Marinepia schickte ihren Direktor und Mitarbeiter zum Helfen beim Aufr├Ąumen und Neuaufbau von Aquarien zwischen Ende Mai und Ende Juni. Das Yokohama Hakkeijima Sea Paradise Aquarium schickte ihren Direktor und Mitarbeiter um die Glas├╝berreste in den Aquarien und Wassertanks aufzur├Ąumen. Tokyo Sea Life Park schickte Mitarbeiter um Sand aus den Tanks zu bringen.
Auch aus den USA erhielten sie direkte Unterst├╝tzung z. B. durch Mitarbeiter vom Monterey Bay Aquarium.
Die Restaurierung fast aller Aquarien war Mitte Juni abgeschlossen und Fische wurden wieder nach Fukushima gebracht. Ca 20 Einrichtungen unterst├╝tzten das Aquarium auch hier drin. Die ausw├Ąrtig eingestellten Tiere wurden langsam wieder zur├╝ckgebracht. So wurden die Seehunde von Kamogawa Sea World wieder in ein Becken gesetzt Ende Juni, so wie die Fische die im Niigata City Aquarium Marinepia Nihonkai eingestellt waren.
Zum 15. Juli 2011 konnte das Aquarium wieder er├Âffnet werden, als letzte aller JAZA Einrichtungen.

Ibaraki Prefectural Oarai Aquarium
Betroffen durch den allgemeinen Stromausfall, hat aber einen eigenen Generator. Vier Teile des Installationssystems waren gebrochen. Und der Parkplatz war ├╝berflutet, allerdings kein Schaden bei Mensch und Tier.

Epson Aqua Stadium
Keine menschlichen Sch├Ąden. In einigen Becken brachen k├╝nstliche Felsen.
(10.03.2012, 17:36)
Michael Mettler :   M.W. gibt es Zweifel an der Unterartreinheit der "europ├Ąischen" Barasinghas. Da ist es dann nat├╝rlich eine Frage des Standpunktes, ob der vorhandene Bestand gest├╝tzt werden sollte - die Zoowelt f├Ąhrt ja in dieser Frage keine einheitliche Linie.
(21.12.2011, 08:36)
Bj├ÂrnN :   Zumal S├╝dkorea durchaus als Tauschpartner in Frage k├Ąme oder t├Ąuscht mich meine Vermutung?

Vor allem die kleinen europ├Ąischen Populationen des Barasinghas und des Dallschafes k├Ânnten eine Erweiterung des Genpooles gut gebrauchen.
(20.12.2011, 22:43)
Henry Merker :   Wirklich beachtliche Best├Ąnde.
(20.12.2011, 21:55)
WolfDrei :   Ich fand heute in der TP-Biblio. f├╝r den Zoo Seoul/S├╝dkorea f├╝r die Jahresinventur 2009 zum Teil erstaunliche Bestandszahlen: neben vielen Sikaunterarten u.a. 5 Delfine (Tursiops truncatus), 25 Amurkatzen, 24 Amurtiger, 45 Barasinghas, 18 Rappenantilopen, 15 Dallschafe, 24 Dickhornschafe, 28 Himalaya-Tahre, 43 M├Ąhnenspringer
(20.12.2011, 17:19)
Ingo Rossi :   Endlich komme ich dazu, die angek├╝ndigten weiteren Berichte ├╝ber die zoologischen Einrichtungen in Xi┬ĺan zu schreiben.

Der Xi┬ĺan Qinling Wildlifepark

Der Park liegt ca. 30 km au├čerhalb der Stadt Xi┬ĺan am Fu├če des Qinling Gebirges. Ein nach eigenen Angaben 133 Hektar gro├čes Areal umfasst neben den eigentlichen Zoo auch einen Freizeitpark, Ferienh├Ąuser und Park├Ąhnliche Anlagen. Der Eintritt in den Zoobereich betr├Ągt 100 Yuan, etwa 10 Euro, hinzu kommen noch mal 35 Yuan f├╝r die Fahrt im K├Ąfigwagen durch den Safaribereich.
Der Safaribereich ist in Asien, Afrika, Tiger, L├Âwe, B├Ąr und Wolf eingeteilt. Im Asienbereich leben Wei├člippenhirsche, Dammwild, Lama, Pony, Kamel und Yak frei, in eigenen eingez├Ąunten Bereichen Kulan und Goldtakin. ├ähnlich ist es im Afrikabereich. Dort leben Streifengnu, Ellipsen-Wasserbock, Elend-Antilope, Impala, Oryx und Strauss in einer gro├čen Anlage mit reichlich Schattenpl├Ątzen. Giraffen und Zebras und Wildhunde leben in Weit vom Fahrweg abgelegenen Gehegen und sind daher nur schlecht zu sehen. Im Raubtierbereich wurde nach der Durchquerung von gro├čen Sicherheitsschleusen der Tigerbereich (ohne Sichtung), der B├Ąrenbereich, Braun und Kragenb├Ąren mit Verklappung eines lebenden Stallhasen, der L├Âwen- und Wolfsbereich durchfahren. Die Fahrt selbst war, wie Wolfdrei schon beschrieben hat ein Abenteuer. In Deutschland k├Ânnte von den Schadensersatzanspr├╝chen eine mittlere Anwaltskanzlei mindestens ein Jahr leben, in China erregte es nur gro├če Heiterkeit. Mit gro├čem Tempo wurden alle Bereiche durchquert. Stopps gab es selten und, wenn Tiere auf der sehr holprigen Strasse waren, wurde erst gehupt und dann mit letzten Moment gebremst. Die im auf der Pritsche befestigten K├Ąfig Passagiere hatten alle M├╝he sich festzuhalten und m├Âglichst wenig aneinander oder das Gitter zu sto├čen.
Danach ging es zu Fu├č weiter durch den recht gro├čen Zoobereich. Eingebettet in die sch├Âne, reich bewachsene Landschaft lagen die Tierh├Ąuser und Gehege. Zwei Affenh├Ąuser mit Mandrill, Mantelpavian, Schopfmakake und Schimpanse sowieTibetmakake, Gehaupter Kapuziner und hatten beide akzeptable Au├čenanlagen aber v├Âllig sterile Innenk├Ąfige ┬ľ pardon, die drei Schimpansen hatte, in den beiden K├Ąfigen jeweils einen Autoreifen. Ein klassischer Affenfelsen war mit Rhesusaffen besetzt. Der Goldene Stumpfnasenaffe und der gro├če Panda hatten nat├╝rlich mit Heimvorteil jeweils ein eigenes Haus mit strukturierten Au├čengehege, ebenso der kleine Panda. Ein Reptilienhaus versprach von Au├čen sehr viel, im inneren waren aber die meisten Terrarien nicht oder nicht sichtbar besetzt. Neben verschiedenen Wasser- und Landschildkr├Âten, Bindenwaran und Cham├Ąleons waren noch Alligatoren und Krokodile zu sehen. In einem kleinen Delphinarium mit vielen mit gro├čem Amphitheater wurde eine Show mit Seel├Âwen und Seehunden gezeigt. Da die Werbung noch sehr auf Delphine ausgerichtet war ist zu bef├╝rchten, dass in dem kleinen Becken auch mal solche lebten. Das Elefantenhaus beherbergte einen indischen Bullen und eine Kuh. Beide standen in Gitterboxen im Haus. Der Bulle trug lange Schuhe an den F├╝├čen, schien daher wohl nicht gut zu handhaben zu sein. Die Au├čenanlage bot weder Badebecken noch Schattenpl├Ątze. Im Gegensatz dazu war das Flu├čpferdhaus mit Au├čenanlage recht ansprechend. Im leicht gebogenen Rund lagen die Innenk├Ąfige der gro├čen Raubtieranlage. Auf der einen Seite hatten die L├Âwen eine ansprechende Au├čenanlage. Auf der anderen Seite lagen 18 K├Ąfige, jeweils ca. 20 qm gro├č, au├čer einem erh├Âhten Liegbrett nur noch Wasser- und Futternapf als Einrichtungsgegenst├Ąnde. Dort waren von Tiger, Leopard, Schwarzer Panther, Rothund, Jaguar, L├Âwe alle weiteren Raubtiere untergebracht. Die meisten jedoch, wegen der gro├čen Hitze an meinem Besuchstag nur kurz oder gar nicht drau├čen zu sehen. Ein weiteres Tierhaus beherbergte Lamas und das Rote Riesenk├Ąnguru. Die Kranichgalerie zeigte Mandschuren-, Schwarzhals-, Wei├čnackenkraniche und einen sehr ├╝berbesetzten K├Ąfig mit Waschb├Ąren. Sch├Ân angelegt war der gro├če Enten und Schwanenteich auf dem aber kaum was zu sehen war. Die Rosa Flamingos hatten einen eigenen abgetrennten Bereich. Nat├╝rlich kein Zoo ohne Streichelzoo. Hier zum Gl├╝ck hatten nur Kaninchen das ┬äVergn├╝gen┬ô gestreichelt zu werden. Totenkopfaffen und Wellensittiche waren nur in geschlossenen K├Ąfigen zu bestaunen. Ebenfalls wurden hier Hausschweine gehalten, die aber zur Eigenversorgung der Zoomitarbeiter und Tiere sorgen sollten. Etwas kurios war das kleine zoologische Museum. Zahlreiche Pr├Ąparate seltener Tiere waren der Sonne und dem Staub ausgesetzt und daher teilweise schon in die Albino-Erscheinungsform der jeweiligen Tierart mutiert. Beliebt waren auch an vielen Stellen im Zoo die kostenpflichtigen Fotografierm├Âglichkeiten mit Tieren, vom Kamel, ├╝ber Phyton bis hin zum Rhesus-Affen. Die Zirkusshow im gro├čen festen Bau zeigte mehrmals am Tag eine ca. 30 Min. Programm, welche im Eintritt enthalten war. Kragenb├Ąren und Tiger wurden im Stil ┬äS├╝dspanien 50er┬ô Jahre vorgef├╝hrt.
Auch hier waren, wie schon in anderen Berichten zu lesen, die meisten Tiere in den Innenanlagen zu sehen. Der Grund hier schien mir aber eher das sehr hei├če Wetter zu sein, waren doch h├Ąufig die T├╝ren zu den Au├čengehegen ge├Âffnet.
Alles im allem ist der Zoo bestimmt kein ┬äMuss┬ô wenn man mal von der sch├Ânen Lage mit Blick auf die Berge absieht. Wann er erbaut wurde, l├Ąsst sich schlecht sagen jedoch denke ich, waren die meisten H├Ąuser nicht viel ├älter als zwanzig Jahre, eher j├╝nger. Ob er wirklich den ende der 90ger Jahre geschlossenen Stadtzoo von Xi┬ĺan abgel├Âst hat konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Fortsetzung folgt!

(22.09.2011, 18:57)
Michael Mettler :   Was hat eigentlich eine Liste der Panda-Verwandtschaft der letzten 20 Mio. Jahre auf Art- und Gattungsniveau mit der Frage nach Unterarten des Gro├čen Pandas zu tun...?
(25.08.2011, 15:28)
Sacha :   @Liz: Na, na, halten wir den Ball mal flach, kein Grund f├╝r pers├Ânliche Attacken.

Die Antwort ist: Weder noch. Es ist mehr eine Frage der Effizienz. Sollte es schon jemand wissen, BEVOR ich mich auf die Suche mache, dann spart das Zeit. (WENN ein anderer erst suchen muss nat├╝rlich nicht). Bislang war ich auch immer der Ansicht, dass man sein Wissen hier im Forum gerne mit anderen teilt. Ich habe nur gefragt, ohne jemanden zur Recherche zu n├Âtigen. Falls Du Dich trotzdem dazu veranlasst sahst und es nicht eh schon wusstest, dann kann ich nur ehrlich sagen: Dankesch├Ân f├╝r Deine Bem├╝hungen.
(25.08.2011, 15:14)
Liz Thieme :   Sacha, solltest du aus beruflichen Gr├╝nden nicht bef├Ąhigt sein, dass selbst zu finden? Oder bist du einfach faul und l├Ąsst andere f├╝r dich arbeiten?

Und wie ist das nun mit dem Zuchtbuch, wird das ge├Ąndert? ;-)

Es gibt Genanalysen zu den Pandas:
*http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12731020


Hier in der Systematik tauchen auch beide Unterarten auf:
* Hammond, Paula (2010). The Atlas of Endangered Animals: Wildlife Under Threat Around the World. Marshall Cavendish. p. 58. ISBN 0761478728.

und ich habe noch dies hier gefunden:
Subfamily: Ailuropodinae 20 mya.
Genus: Agriarctos ┬ć
Genus: Ailurarctos ┬ć 8 mya.
Primal Panda ┬ć Ailurarctos lufengensis
Ailurarctos yuanmouensis ┬ć Ailurarctos yuanmouensis
Genus: Ailuropoda 3-2 mya.
Pygmy Giant Panda ┬ć Ailuropoda microta
Ailuropoda wulingshanensis ┬ć Ailuropoda wulingshanensis
Ailuropoda baconi ┬ć Ailuropoda baconi
Dwarf Panda ┬ć Ailuropoda minor
Giant Panda Bear Ailuropoda melanoleuca
Qinling Panda Ailuropoda melanoleuca quinlingensis (subspecies)

Die andere Unterart l├Ąuft als Nominatform.
(25.08.2011, 13:46)
Michael Mettler :   Eine br├Ąunliche F├Ąrbung der Unterseite bei einem Zoo-Panda m├╝sste allerdings auch dahingehend gewertet werden, ob Faktoren wie Haarwechsel ("altes" schwarzes Haar verblasst bei vielen Tierarten zu Braun oder Rotbraun) und Verf├Ąrbung durch Bodengrund usw. auszuschlie├čen sind. Eine "Momentaufnahme" k├Ânnte da einen falschen Eindruck erzeugen.

Auf einem der Fotos auf
http://www.giantpandazoo.com/ZoovanAntwerpen.html
wirkt das Bauchfell bei dem Antwerpener Panda, der aus dem Verbreitungsgebiet der neu beschriebenen Unterart stammte, sogar wei├čer als das der Flanken...
(24.08.2011, 17:19)
Sacha :   @WolfDrei: Vielen Dank.

Hmhh, weiss nicht recht, was ich davon halten soll. Welche "Unterart" zeigt denn San Diego? (wenn ich mich recht erinnere, dann war da auch ein Exemplar, dass eher eine dunkelbraune den eine tiefschwarze Zeichnung vorwies (oder war das nur das Jungtier? Hab die Fotos gerade nicht zur Hand). Und wie steht es bez. Genanalyse? Wurde die schon gemacht?
(24.08.2011, 16:57)
WolfDrei :   PS: die Literaturangabe (also kein Plagiat von mir!):┬ĽWan, Q.-H., H. Wu, and S.-G. Fang. 2005. A new subspecies of giant panda (Ailuropoda melanoleuca) from Shaanxi, China. Journal of Mammalogy 86: 397┬ľ402.
Also Nummer 86! Die UA l├Ąuft unter A.m.qinlingensis: Qinling Panda!
(24.08.2011, 14:39)
WolfDrei :   Habs gefunden:
A NEW SUBSPECIES OF GIANT PANDA (Ailuropoda melanoleuca) FROM SHAANXI, CHINA
Qiu-Hong Wan, Hua Wu, and Sheng-Guo Fang*College of Life Sciences, State Conservation Center for Gene Resources of Endangered Wildlife, and the Key Laboratory of Conservation Genetics and Reproductive Biology for Endangered Wild Animals of the Ministry of Education, Zhejiang University, Hangzhou 310029, People's Republic of China

Abstract

Multivariate statistical analyses of cranial and dental morphology and comparison of pelage coloration were used to describe a new subspecies of giant panda from the Qinling Mountain range of Shaanxi Province in China. Based on 2 components that were highly related to skull and molar sizes, respectively, principal components analysis grouped all samples into 2 clusters corresponding to the Qinling and Sichuan samples. The Qinling cluster was characterized by significantly smaller skulls and larger molars compared to the Sichuan cluster. Based on skull and molar sizes, discriminant function analysis also correctly identified all samples from Qinling and Sichuan populations. Comparison of pelage coloration indicated that Sichuan individuals had black chest patches and white ventral pelages, whereas Qinling pandas had dark brown chest patches and brown ventral pelages. These results reveal that the diagnostic characteristics of the new Qinling subspecies are a small skull, large molars, dark brown chest patch, and brown ventral pelage.


(24.08.2011, 14:32)
WolfDrei :   @Sacha: in dem Heftlein angegeben war als Autor ein Professor Fang Shengguo, der das in dem "Journal of Mammalogy", issue 4, 2005 ver├Âffentlicht haben soll. Issue 4 hat mich etwas irritiert, da ich die Zeitschrift schon l├Ąnger kenne.
(24.08.2011, 14:25)
Sacha :   Beim Grossen Panda gibt es Unterarten??? - Man lernt hier im Forum doch immer was dazu.
Wie gesichert (wissenschaftlich anerkannt) ist dieser Punkt? Selbst in neueren Zoologie- und Tierb├╝chern habe ich nichts davon gelesen.
(24.08.2011, 11:20)
Ingo Rossi :   Im Wildlife-Park gab es auch eine Circusshow mit einer Tigerdressur. Angek├╝ndigt als chinesische Tiger (laut meinem ├ťbersetzer) m├╝sste es dann ja der S├╝dchinesische oder Indochinesische Tiger sein. Kann jemand das genauer Bestimmen anhand des Bildes?
(24.08.2011, 03:24)
Ingo Rossi :   @WolfDrei: Gerne, aber es war ja erst der erste Bericht. Zwei folgend noch, sobald ich etwas mehr Zeit finde. Der Innenstadt-Zoo von Xi'an ist ├╝brigens aufgel├Âst worden. An seiner Stelle ist nun ein ├Âffentlicher Park, mit einem kleinen, traurigen Aquarium. Man kann nur noch erahnen, da├č der Park mal ein Zoo war. Nun gibt es, 28 km vor Xian am Fusse der Quinling-Berge, einen neuen (?-konnte kein Gr├╝ndungsjahr herausfinden) "Quinling Wildlife Park" Alle gesehenen Pandas waren deutlich schwarz/weiss.
(24.08.2011, 03:15)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Und danach noch zwei weitere, keins der drei hat aber die Geschlechtsreife erreicht. Zuchtpartner war mindestens einmal das M├Ąnnchen, das als Leihgabe in Antwerpen weilte.
(23.08.2011, 19:42)
WolfDrei :   @MM: Danke f├╝r die "Namenserinnerung": Dan Dan hat dann anschlie├čend ein "normales" schwarz-wei├čes Baby bekommen.
(23.08.2011, 19:15)
Michael Mettler :   Hier wird behauptet, dass im Fundgebiet neben schwarz-wei├čen und braun-wei├čen auch schon wei├če Pandas gesichtet wurden und auch der dortige Takin in verschiedenen Farbformen vorkommt... http://www.china-guide.de/english/shaanxi/giant_panda.html
(23.08.2011, 18:59)
Michael Mettler :   Habe mal ein wenig gest├Âbert: Diese Unterart w├Ąre demnach sogar schon in mindestens einem europ├Ąischen Zoo gezeigt worden, n├Ąmlich 1987 f├╝r vier Monate in Antwerpen (1,1 schwarz-wei├če Tiere aus dem gleichen Fundgebiet in Foping, Shaanxi), und eigentlich h├Ątte das von 1985 bis zu seinem Tod 2000 in Xian gehaltene braun-wei├če Weibchen Dan Dan (offenbar das Tier auf WolfDreis Foto) sogar mit nach Europa kommen sollen, aber es stellte sich kurz vorher als tr├Ąchtig heraus und wurde deshalb durch ein schwarz-wei├čes Weibchen ersetzt. Quelle: http://www.giantpandazoo.com/ZoovanAntwerpen.html

Seit Dan Dan sollen bis 2009 noch vier weitere braun-wei├če Pandas gefunden worden sein, wobei mindestens einer davon eine schwarz-wei├če Mutter gehabt haben soll.
(23.08.2011, 18:48)
WolfDrei :   Gefunden habe ich diese Angaben w├Ąhrend der Beantragung des Visums in der chinesischen Botschaft unter dem Titel: Home of Giant Pandas and Crested Ibis", Foreign Languages Press Beijing, 2007
(23.08.2011, 15:53)
WolfDrei :   Danke, Ingo Rossi, f├╝r die Schilderung der zoolog. Einrichtungen in Xian. Ich erinnere mich insofern an den Zoo (1994 von mir besucht), da ich dort meine ersten Goldtakins sah und einen "goldenen" Panda. Zu diesem Panda einige S├Ątze, wenngleich ich nicht wei├č, inwieweit das beigef├╝gte Bild jener Panda ist, der 1976 als Jungtier in den Zoo von Xian kam. Bis 1962 wu├čte man nicht, ob in den Quinling-Bergen Shaanxis ├╝berhaupt Pandas existierten, obwohl Sowerby 1932 erste Spuren gesehen haben k├Ânnte. Nach weiteren Funden (Felle und Skeletteile)ist dann dieser Panda 1964 beschrieben worden und 2005 im "Journal of Mammalogy" als UA ausgewiesen worden. Er soll einen schmaleren mehr runden Kopf haben als der "typische" Panda Sichuans, dazu relativ gr├Â├čere Z├Ąhne, die typischen schwarzen Zeichen sollen eher dunkelbraun sein. Zu jener Zeit wurde die Gesamtzahl dieser UA mit etwa 275 angegeben.
(23.08.2011, 15:50)
Ingo Rossi :   Beruflich noch in Xi'an/China m├Âchte ich die drei zoologischen Einrichtunegn der Stadt, den tempor├Ąren Zoo der Horticultural Expo, den Quinling Wildlife Park und den Ocean Park Xian vorstellen. Auf der diesj├Ąhrigen Gartenbaubaustellung gibt es neben vielen anderen Themen auch einen kleinen Zoo mit den typischen Vertretern der chinesischen Tierwelt, die alle auch in den Bergen vor Xian vorkommen. Ein Pandahaus mit mehreren grossen Innenanlagen und Ausenanlagen (jeweils auch mit Kletter- oder Badem├Âglichkeit sowie aussen mit Naturboden) beherbergt direkt sechs grosse Pandas. Der Nippon-Ibis ist in mehreren Exemplaren in einer grossen, sch├Ân eingerichteten Voliere zu betrachten. Urspr├╝nglich war sie begehbar gebaut worden, was aber aus unerfindlichen Gr├╝nden wieder aufgegeben wurde. Leider ist die Vergitterung, wie oft in China, sehr stark und direkt mehrfach, was das Betrachten schwierig macht. Eine grosse K├Ąfigkuppel, ebenfalls mit Naturboden, Felswand und Kletterger├╝sten bewohnen mindestens zehn Gold-Stumpfnasenaffen. Ein gl├Ąserner Besuchertunnel f├╝hrt hindurch. Ein Paar des Goldtakin bewohnt eine grosse, vergitterte Freinlage mit wenig/bis keinem Schatten, bei Temperaturen, die bis an die 40 Grad reichen. Aber alles in allem sind die Anlagen sehr modern, gepflegt und entsprechen durchaus unserem Standart. Lange Schlangen vor dem Einlass zeugeten von einem grossen Interesse der chinesischen Besucher.
(21.08.2011, 09:38)
Klaus Sch├╝ling :   Fotos aus Phnom Penh

Bernhard Hall hat uns f├╝r den Tiergarten Rundbrief einen Reisebericht aus dem Zoo in Phnom Penh geschrieben.

Kann jemand Bilder beisteuern?
Bitte melden: mail@schueling.de
(01.08.2011, 18:09)
Liz Thieme :   Medien k├Ânnen helfen, aber auch zerst├Âren.
Dies mussten die deutschen zoologischen Einrichtungen schon so manches Mal feststellen. Und oft steckt der Wunsch des Journalisten nach einer gro├čen Geschichte dahinter und nicht das Verantwortungbewusstsein bez├╝glich der Reaktionen.
Dem nicht genug, seit f├╝nf Jahren hat sich die Gefahr f├╝r Unternehmen vergr├Â├čert ┬ľ Twitter kam an den Markt. Von vielen geliebt, von Journalisten hochgepriesen, von vielen Unternehmern gehasst.
Auf den Philippinen ist nun solch ein Gezwitscher zum Problem f├╝r den Zoo Manilas geworden, nachdem eine Mediadesign-Studentin Fotos des Zoos in ihrem Blog ver├Âffentlicht hat. Diese waren allerdings nicht von ihr und laut Zooaussage bis zu drei Jahre alt. Viele Mitglieder von Twitter, die den Blog der Studentin folgen, machten ihrer Meinung ├╝ber den Zoo Luft und es entstand eine Lawine der Entr├╝stung ├╝ber die Haltungsbedingungen. Die Forderung der Schlie├čung des Zoos wurde laut.
Die Studentin gab zu niemals zu vor in dem Zoo gewesen zu sein. Sie schrieb ihren Blog am Dienstag und besuchte den Zoo erstmals am Donnerstag. Sie erl├Ąuterte weiter, es g├Ąbe zwar noch viele verkommene Ecken, aber dass die Verh├Ąltnisse im Zoo besser gewesen seien als gedacht.

Es soll ├ťberwachungsgruppen geben, die die Bedingungen im Zoo untersuchen und im Auge behalten sollen. Allerdings soll laut dem B├╝rgermeister Manilas der Zoo nicht geschlossen werden, solange er im Amt sei. In den letzten Jahren seien schon viele Spenden und Hilfsaktionen gelaufen, um dem Zoo zu helfen. Diese sollen auch fortgesetzt werden.

Es kann nur gehofft werden, dass nun nicht nur die Journalisten sich bewusst machen, was sie mit ihren Arbeiten anstellen, sondern auch alle anderen Menschen die irgendwo etwas ver├Âffentlichen.
(31.07.2011, 19:02)
Michael Mettler :   @Liz: Senkrechtspr├╝nge sind doch gar nicht so unnat├╝rlich, denn beim Erklimmen eines Baumes springen Gro├čkatzen m.E. zuerst am Stamm in die H├Âhe und beginnen erst dann, im eigentlichen Sinne zu klettern.

"Billardsprung" ist eine prima Umschreibung f├╝r die genannte Sprungtechnik. Runde Abgrenzung hie├če, ├Ąhnlich zu verfahren wie bei Affenfreianlagen (Pavianfelsen usw.), wo Winkel ja ebenfalls Ausbruchsgefahr darstellen.

Ich denke, dass solche Anlagen f├╝r Leopard & Co. durchaus auch schon in Vor-Elektrodraht-Zeiten (bis hin zum alten Hagenbeck) m├Âglich gewesen w├Ąren, aber erstens h├Ątten sie die damals ├╝blichen Gr├Â├čenverh├Ąltnisse f├╝r Tiergehege gesprengt, und zweitens war man nach Hagenbecks Erfindung einer "B├╝hne" als Freisichtanlage in der hiesigen Zoowelt ├╝ber lange Zeit stolz drauf, "Grubenhaltungen" abbauen zu k├Ânnen und nicht mehr neu bauen zu m├╝ssen. Da war es den Zoos dann vielleicht nicht den schautechnischen Aufwand wert, f├╝r die kleineren Gro├čkatzenarten gro├če Freisichtanlagen zu bauen, zumal man eh lange Zeit glaubte, diese im Gegensatz zu L├Âwe und Tiger nicht in schauwirksamen Gruppen pr├Ąsentieren zu k├Ânnen.
(05.07.2011, 23:28)
Liz Thieme :   Senkrechtspr├╝nge werden in der Natur sehr selten ausgef├╝hrt, daher ist dies auch eher ein unnat├╝rlicher Test.


Messdaten w├Ąren hier schon hilfreich um dies zu vergleichen, allerdings m├╝sste man hier auch die Art der Ermittlung wissen, denn man kann ja nur Dinge vergleichen, die auch gleich ermittelt wurden.

Das hei├čt insgesamt aber auch, wenn die W├Ąnde hoch genug in der Senkrechten sind und keine Winkel vorhanden sind, sind alle Raubkatzen in Freigehegen zu halten. Dies bedeutet wiederrum, dass es am besten eine runde Abz├Ąunung ist mit einem nicht zu engen Radius, weil sonst wieder m├Âgliche Absprungfl├Ąchen f├╝r den "Billiard-/Winkelsprung" m├Âglich sind.

Chester hat eine Wandh├Âhe von 5m und haben einen ziemlich breiten ├ťberhang, damit der Jaguar nicht dr├╝ber klettern sollte. Zus├Ątzlich sind die W├Ąnde in einem ca. 30cm Abstand ringsrum mit Elektrozaun gesichert. An den R├Ąndern beim Wassergraben sind ebenfalls noch Metallvorspr├╝nge.

HongKong hat dem entgegen einen komplett K├Ąfig, weil die R├╝ckwand aus Kunstfels ist und der bis fast unter die Decke geht und damit eine Gefahr des Ausbrechens birgen w├╝rde. Ich sch├Ątze das hier eine H├Âhe von ca 4-5m vorliegt.
(05.07.2011, 22:54)
Michael Mettler :   @Liz: Aus ├Ąlterer Literatur habe ich in Erinnerung, dass Jaguare, Leoparden, Schneeleoparden und Pumas zur ├ťberwindung senkrechter Hindernisse eine besondere Sprungtechnik beherrschen sollen, n├Ąmlich den Sprung "├╝ber Eck" - soll hei├čen, sie springen an einer winkligen Stelle hoch gegen eine Wand (oder ein Gitter), sto├čen sich von dort in Richtung der anderen Wand (oder des dortigen Gitters) ab und nutzen den Schwung zum Erreichen einer H├Âhe, die sie im einfachen Senkrechtsprung nicht schaffen w├╝rden. ├ähnliches soll in der Waagrechten f├╝r die ├ťberwindung von Gr├Ąben gelten, wo die Katze statt des einfachen Weitsprungs ├╝ber den Graben einen Umweg gegen die Seitenwand neben dem Graben und von dort zur abgewandten Grabenseite nehmen w├╝rde. Leichter K├Ârperbau sei dabei von Vorteil, und aus diesem Grund sollen L├Âwen und Tiger diese Technik nicht gut genug f├╝r Zooanlagen beherrschen, weil sie schlichtweg zu gro├č und zu schwer sind. Von den oben genannten Arten w├Ąre nun der Jaguar die am massigsten gebaute, also m├╝sste in der Theorie (!) die Sprungkraft der drei anderen Arten gr├Â├čer seien. Sprungkraft dabei im Sinne des Zusammenspiels aus Sprungtechnik und m├Âglicher Reichweite.

Dass L├Âwen und Tiger durchaus das Prinzip des Sprungs ├╝ber Eck behherschen, habe ich schon in Circusdressuren gesehen, wo die Tiere von einem Postament gegen das Seitengitter und von dort auf ein anderes Postament sprangen. Aber das war eine Gesamtdistanz, die sie auch im direkten Sprung geschafft h├Ątten.
(05.07.2011, 21:57)
Henry Merker :   Ich sehe gerade, dass meine Frage schon beantwortet worden war...
(05.07.2011, 20:54)
Liz Thieme :   Michael, wie vergleichst du die Sprungkraft bzw. woran machst du die fest? Oft werden die Tiere mit unterschiedlichen Spr├╝ngen angegeben. Einen Aufw├Ąrtssprung kann man nicht mit einem Abw├Ąrtssprung vergleichen.
(05.07.2011, 19:42)
Michael Mettler :   @Oliver: OK, da war ich mir nicht ganz sicher.
(05.07.2011, 13:53)
Oliver Jahn :   Sta├čfurt hat ein Netz ├╝ber der Leoparden-Anlage.
(05.07.2011, 13:18)
Henry Merker :   Die chester'sche Jaguaranlage sieht ja richtig geil aus! W├Ąren solche Anlagen eigentlich auch f├╝r Leoparden denkbar - oder w├Ąr' dies zu unsicher?
(05.07.2011, 12:40)
Michael Mettler :   Und ich hatte mein Foto vergessen... Hier also Rostock.
(05.07.2011, 12:35)
Racool :   @Sacha: Hier gibt es Bilder von Chester:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=864
(05.07.2011, 12:09)
Michael Mettler :   @Sacha: An die Salzburger Anlage erinnere ich mich nicht und habe auch kein Foto, aber Rostock hat einen sehr hohen Zaun ohne ├ťberhang, dessen oberster Bereich aus E-Dr├Ąhten besteht (siehe Foto) - vielleicht sind auch am Gitter selbst noch irgendwo welche angebracht, darauf habe ich nicht geachtet.

├ťbrigens gibt und gab es ja auch oben offene Anlagen f├╝r Leoparden und Schneeleoparden in Europa, deren Sprungkraft die des Jaguars schon aus Gewichtsgr├╝nden ├╝bertreffen d├╝rfte - siehe wiederum Salzburg (Leopard) und Rostock (Irbis), aber auch Wildpark L├╝neburger Heide (Irbis) und meiner Erinnerung nach Sta├čfurt (Leopard).
(05.07.2011, 11:22)
Sacha :   @MM: Wie war denn in Rostock und Salzburg das obere Gitterende beschaffen? Stacheldraht und/oder nach innen geneigt?
@WolfDrei: Ich bezog mich auf die Fotos von Ronny, die eine leicht grubenartige Aussenanlage zeigen bzw. vermuten lassen.
@Liz: Ich war leider noch nie in Chester. Dann gibt es also auch dort eine (Graben?-)Freianlage f├╝r Jaguare? Hast Du ein Bild oder einen Link, wo man sich das anschauen k├Ânnte?
(05.07.2011, 10:42)
Ronny :   Dann sind wohl die Jaguare des Bijinger Stadtzoos aus dem Tiger-L├Âwenhaus in das neugebaute Raubtierhaus gezogen.
(04.07.2011, 19:44)
Liz Thieme :   Ich sage nur Chester, von wegen Freianlage f├╝r Jaguare :)
(04.07.2011, 19:08)
WolfDrei :   Nee, Sacha, der/die Jaguar/e lebten im Stadtzoo Beijing hinter Glas, daf├╝r Tiger und L├Âwen in "Gruben", die allerdings etwas gr├Â├čer ausfallen als es der Begriff Grube suggeriert. Richtig tiefe aber ebenfalls gro├če Freianlagen ohne Wassergraben f├╝r Puma und Jaguare (jeweils mit mehreren Ex. besetzt) sah ich in Al Ain(Abu Dhabi)
(04.07.2011, 18:31)
Michael Mettler :   @Sacha: Sind zwar keine Gruben i.e.S., aber oben offene Anlagen aus Gitter hat man auch in Europa schon gewagt, z.B. in Rostock und Salzburg.
(04.07.2011, 16:57)
Sacha :   Ist Euch eigentlich aufgefallen, dass man in Peking die Jaguare in einer "Grubenanlage" h├Ąlt? Ich frage mich, ob man dies in Europa - angesichts der dem Jaguar nachgesagten enormen Sprungkraft - auch wagen w├╝rde?...
(04.07.2011, 16:25)
Ronny :   Und zum Abschluss noch ein n├Ąheres Bild des gefleckten Jungtieres.
(19.06.2011, 20:58)
Ronny :   Auf der letzten Anlage lebten schwarze Mutter mit 2 Jungtieren in gefleckt und in schwarz. ICh w├╝rde sagen, dass die Jungtiere 2009 geboren worden sind.
(19.06.2011, 20:57)
Ronny :   Dies ist die Au├čenanlage von der andere Seite. Auf dem Felsen sieht man ein wenig die Ohren hervorschauen.
(19.06.2011, 20:56)
Ronny :   Auf der gr├Â├čten Anlage lebten 2 Schw├Ąrzlinge. Dieser bewegte sich...
(19.06.2011, 20:54)
Ronny :   Nun folgen die Bilder aus dem Beijing Wildlife Park.

Es gab 3 Anlagen f├╝r die Jaguar.

Dieser gefleckter war auf der kleinsten Anlage.

(19.06.2011, 20:53)
Ronny :   Ebenfalls Badaling Safari World 1,0 Schw├Ąrzling.
(19.06.2011, 20:51)
Ronny :   Na dann auf gehts.

Fange mal mit der Badaling Safari World an. Ist ca 2,5 Busfahrt von Beijing entfernt.

Gefleckter Jaguar
(19.06.2011, 20:50)
Liz Thieme :   War doch einfacher als gedacht. Gut das Jaguare Flecken haben :)
Also wenn es noch weitere asiatische Jaguare gibt, freu ich mich.
(19.06.2011, 20:28)
Liz Thieme :   warum m├╝ssen den St├Ądte auch zwei Zoos haben ;-) *wirr* jetzt muss ich meine ganzen Katalog neu ordnen....
(19.06.2011, 20:23)
WolfDrei :   @Liz Thieme: Entschuldigung, wenn ich zum Jaguarbild nur Beijing schrieb. Ronny hat es schon konkretisiert: Wildlife - Park Beijing. Interessant, bei der Vielzahl der Rosettenflecken das Exemplar differenzieren zu k├Ânnen. Mein Tier war offensichtlich ein Kater.
(19.06.2011, 20:18)
Ronny :   Das Bild von Wolfgang stammt aus dem Beijing Wildlife Park. Dies habe ich am Haus erkannte.

Auch hier habe ich alle Individuen mit dem Stichtag 29.5.2009 fotografiert.

Der gefleckte Jaguar stammte von meinen ersten Besuch im Beijing Zoo 15.5.2009. Als ich den Zoo am 1.6. nochmal besuchte, war das Haus geschlossen und auf der Anlage war der Schwarzling.
(19.06.2011, 17:57)
Liz Thieme :   danke.... nur ist dein gefleckter Jaguar ein anderer als der von Herrn Dreier. Ist dein Bild von deinem Besuch dort?
(19.06.2011, 17:21)
Ronny :   Und die Au├čenanlage. Die Anlage ging zur rechten Seite noch etwas weiter.
(19.06.2011, 11:24)
Ronny :   Der Schw├Ąrzling in der Innenanlage.
(19.06.2011, 11:23)
Ronny :   Nach meinen aktuellsten Infos (03/2011) werden 1,1 gehalten.

Anbei der gefleckte Jaguar auf der Au├čenanlage.
(19.06.2011, 11:22)
Liz Thieme :   :) sch├Ânes Tier.
Wissen Sie zuf├Ąllig welchen Geschlechts es ist? Und wie viele Tiere in Peking leben?
(18.06.2011, 21:58)
WolfDrei :   so ist es!
(18.06.2011, 19:46)
Liz Thieme :   Oh sch├Ân, danke :)
Der/die kommt jetzt aus Peking?
(18.06.2011, 18:49)
WolfDrei :   Danke , Ronny, f├╝r die Erg├Ąnzung: ich bin von dem Safariendpunkt rechts am See in Richtung der "Seltenheiten" gegangen, habe also die von Dir genannten Vogelvolieren nicht gesehen. Die K├Ąnguruanlage habe ich in der Beschreibung vergessen, zu ├╝bersehen war sie ja nicht. ├ťbrigens, auf dem Wege zu den beiden gro├čen Vogelanlagen befand sich links eine "Show"b├╝hne (die gibt es eigentlich in jeder chinesischen Zooeinrichtung): so richtig verstanden habe ich nicht, was da dargeboten wurde. Mangels Besucher "arbeitete" die wohl nicht. Anbei das Schwarzschnabelstorchnest mit Eischale im Vordergrund.
(18.06.2011, 17:17)
Ronny :   Also 2009 waren neben Sclaters Monal und Gr├╝nschwanzmonal noch Japanbussard (nach bestimmt), Zentralasiastischer Steinadler, Chinesische Elster, Japan-Kernbeisser, Wei├čwangenh├Ąherling..vom besagten Rastplatz aus immer gerade aus on einer K├Ąfigreihe. Zus├Ątzlich noch Chinesische Wildschweine in der letzens Sektion. Diese waren auch als UA am Busbahnhof ausgeschildert. An Giraffen waren reticulata, rothschildi und tippelskirchi ausgeschildert, aber gesehen nur rothschildi und via Nachbestimmung antiquorum.

Hmm die Schwarzkopfibisse habe ich f├╝r heilige Ibisse gehalten. Aber ich haben noch ein P├Ąrchen Mittelreiher gesehen.

Im K├Ąnguru-Park waren neben den Roten auch Westliche und ├ľstliche Grauek├Ąngurus.
(17.06.2011, 23:25)
WolfDrei :   letztes Bild: Vater und Sohn(?)
(17.06.2011, 20:07)
WolfDrei :   ..und f├╝r Liz Thieme endlich ein "chinesischer" Jaguar.
(17.06.2011, 20:01)
WolfDrei :   Der besagte Besucher-Drahtk├Ąfig
(17.06.2011, 19:56)
WolfDrei :   Beijing Wildlife Park

(anbei der unscharfe Plan)

Im Heft 2 des ┬ôMilu┬ö von 2003 beschrieb Vogelkurator Martin Kaiser vom TP einen zu dem Zeitpunkt erst kurz vorher er├Âffneten Tierpark am ┬ôRande┬ö von Beijing, d.h. ca. 40 km in s├╝d├Âstlicher Richtung direkt an einer mautpflichtigen Fernverkehrsstra├če. Ich hatte diesen Park offiziell in meine Planung einbezogen (und schon vorher bezahlt) - da ich mit einem Guide dort war, kann ich den Eintrittspreis nicht benennen. Herr Kaiser ├Ąu├čerte sich seinerzeit anerkennend insofern, da eine Stadt wie Beijing sich durchaus einen 2. Tierpark leisten kann, auch wenn bei seinem Besuch ihn die Weitl├Ąufigkeit der Pl├Ątze angesichts der geringen Besucherzahl etwas befremdete. Mir ging es ├Ąhnlich insbesondere was die Safariautoanzahl auf dem dortigen Parkplatz anbetraf.

Aber chronologisch: Angekommen auf einem riesigen schattenlosen Parkplatz, empfing uns ein ebenfalls riesiges Eingangstor aus ├╝berspannenden Holzbalken (in Shanghai aus sich ┬ôr├╝sselnden┬ö Elefanten), die Seiten mit Tierdarstellungen u. a. Goldstumpfnasenaffen verziert. Das war auch einer der Gr├╝nde, diesen Zoo zu besuchen, denn in Beijing sahen wir nur einen abgetrennten Mann. Der zweite Grund war die erhoffte Existenz von China- und Sclatermonal. Hinter dem Eingangsportal ein See mit k├╝nstlichem ┬ôMatterhorn┬ö, darauf eher normales : G├Ąnse, H├Âcker- und schwarze Schw├Ąne.
Dazu der Info-Plan: sicher sind es nicht 200 ha wie M. Kaiser beschrieb, eher 150. Trockner Sandboden, Fichten-bestanden im ersten Drittel, Freifl├Ąchen, ehemalige Obstbaumanlagen, in der Mitte ein gro├čer k├╝nstlicher See, wieder mit Inseln und Bootsbetrieb, wieder das ┬ônormale┬ö Federvieh, auch mit Singschw├Ąnen und Streifeng├Ąnsen. Der Safariabschnitt mag etwas mehr als ein Drittel der gesamten Anlage einnehmen, Wegf├╝hrungen rechts herum (wegen der Stumpfnasen), zwei Querverbindungen zur anderen Seite, dort wieder zur├╝ck. Und hei├č war es!
Erste Begierde also die Stumpfnasen: ein Halbrundbau, etwas erh├Âht begehbar in der Mitte, durch Scheiben einsehbar, au├čen verdrahtet mit gro├čer Sicherheitszone gegen das F├╝ttern und 2 ┬ôW├Ąchtern┬ö, den einzigen Angestellten die wir sahen und die mit Tieren etwas zu tun hatten!
2 gute Gruppen der goldenen Stumpfnasen, je 1,4 mit insgesamt drei Jungtieren. Erstaunlich, dass ein Mann mit dem Jungtier im Scho├č kuschelte! Weiter dann eine im Innenraum begehbare herk├Âmmliche Affen-Anlage mit Kapuzinern, Kattas, Mandrills, einer Schopfgibbonfamilie und einem (?) Schimpansen. Weiter schlie├čt sich die Katzenanlage an: gro├če Ausl├Ąufe, ein Tiger (UA?), 1 Jaguar, 2 Pumas, 3 L├Âwen. M. Kaiser berichtete von einer WG L├Âwe/Mantelpavian - letztere sa├čen aber getrennt davon. Gleich dahinter ein Wegweiser, mein Wunschweg, ausgelobt als ┬ôseltene chinesische V├Âgel┬ö. Zun├Ąchst eine au├čen herum begehbare abgeschlossenen Halle mit Schwarzkopfibissen, Chileflamingos, L├Âfflern, einem Nimmersatt, Dottertukan, Gelbhaubenkakadu, gegen├╝ber eine gro├če (so 30 x 50 m!) verdrahtete Freifluganlage mit von Chinesen geliebten Fasanen: Amherst-, Silber-, Gold- und K├Ânigsfasan, dazu Pfauen, Perlh├╝hner und auch Haush├╝hnern, Jungfernkraniche und einem br├╝tenden Schwarzschnabelstorchpaar. Dem Wasserlauf war aber das Wasser ausgegangen.

Ein St├╝ck weiter dann - ich hatte was tolles angedacht, die Seltenheiten: Ein gemauerter schmuckloser Bau, davor 5 Freianlagen von je 2,5 x 5 Meter ohne jegliche Ausstattung - pardon, in einem lag ein Baumstubben. Cabottragopan, brauner und blauer Ohrfasan, Silberfasan und zumindest ein Schild: Sclaterfasan (Lophophorus sclateri), das Chinamonalschild (L. l`huisi) durchgestrichen. Drei Stunden schlich ich immer wieder herum, kein Sclater, kein Mitarbeiter, nichts. Zur├╝ck also und weiter Richtung Safari, rechterhand Strau├če und 2 Elefanten, eine gro├če Esseneinrichtung mit Spielpl├Ątzen und die Wartereihe f├╝r die Safarifahrt: ein riesiger Platz, viele Safariautos, offen verdrahtet oder Kleinbusse. Kaum Besucher, dennoch mu├čten wir ├╝ber 30 Minuten warten, bis wir einen Kleinbus zusammen mit 3 chinesischen Familien bekamen (Es war wohl Mittagszeit). Daf├╝r holte der Fahrer die vers├Ąumte Zeit durch rasantes Fahren spielend wieder auf und kippte uns nach ca. 10 Minuten schon wider aus. Ich bef├╝rchte, dass die Kinder kein einziges Tier betrachten konnten. Ich stand hinten: nach hinten freie Sicht, nach rechts, nach links, immer eine Hand an irgendeinem Griff, die andere am Fotoapparat. Die Fotos h├Ątte ich alle l├Âschen k├Ânnen, nur des Erinnerns wegen lie├č ich einige auf dem Chip, auch um dem Besatz folgen zu k├Ânnen. Die Freianlagen mit sch├╝tterem Fichtenwald bestanden, Sandboden, jeweils automatische T├╝r├Âffnungen, aber auch Personalbet├Ątigung. Im ersten Abteil drei Kragenb├Ąren, dann (ohne Garantie der Reihenfolge) mehrere Tiger (Amur offensichtlich), L├Âwen, Gelbstei├čhirsche, Sikas, Milus, eine afrikanische Steppe mit Streifengnus, Ble├čbock, Grantzebra, einem Kudubullen, KEINE Giraffen (wie M. Kaiser schrieb), Kamele und Wildschweine (ohne Steppenw├Âlfe). Dann wurden wir herausgelassen.

A propos herausgelassen: vor Jahren ging ein Protest weltweit herum gegen das F├╝ttern mit lebenden Tieren, meistens H├╝hnern, in chinesischen Safariparks. Die verdrahteten Besucherautos erinnerten daran. Auf beiden Seiten waren je zwei ┬ôAu├čenk├Ąfige┬ö angebracht, deren T├╝r von innen ge├Âffnet werden kann.

Ausgesch├╝ttet wurden wir an einem anderen Ort, am schon genannten See an einer Art Picknickwiese in der N├Ąhe der Flugvoliere.
Von dort ging es weiter zum ┬ôNachttierhaus┬ö, schon von M. Kaiser als entt├Ąuschend bezeichnet: kleine K├Ąfige ohne Einrichtung. Innen sah ich eigentlich nur ein Frettchen, Marderhunde, Burunduks und ein Stachelschwein, in den zur Sonne gelegenen kleinen Au├čenanlagen Kattas, Mitis-Diadem- und gr├╝ne Meerkatzen und Saimiris. Zur├╝ck nun auf der anderen Seite zum Ausgang hin wiederum an Kattas vorbei, nochmals Strau├če, im Hintergrund mehrere Pfauen, nochmals zu den Stumpfnasen: aber die schliefen bei nun gegen 28┬░C.
Ausgang.

Fazit: wer nur wenig Zeit hat, mu├č dort nicht hin. F├╝r Kindergruppen, es gab einige, mag das lehrreich sein - so sie nicht in diesem irren Tempo durch die Safarianlage gefahren werden. Auch mag man begr├╝├čen, dass afrikanische Tiere zu sehen sind - der ┬ôArtensucher┬ö d├╝rfte entt├Ąuscht sein.
Und Ronny hat noch 2009 den Sclater gesehen!
(17.06.2011, 19:49)
Michael Mettler :   Angesichts der Tatsache, dass sich in M├╝nchen gez├╝chtete und f├╝r ein Wiederansiedlungsprojekt in Asien zur Verf├╝gung gestellte Przewalskipferde unter den neuen Lebensbedingungen farblich drastisch ver├Ąndert hatten und dass es - wie im Denzau/Denzau-Buch zu sehen - beim Khur eine gro├če farbliche Variationsbreite (auch hinsichtlich der Wei├čanteile) gibt, w├╝rde ich die geschilderten Farbunterschiede zwischen den beiden Dschiggetai-Formen nicht zu hoch bewerten...
(15.06.2011, 19:13)
WolfDrei :   Habe nun gestern in der TP-Biblio. das Wild-/Halbeselbuch der Denzaus studiert: so richtig trauen sie sich auch nicht, die unterartliche Abgrenzung von E.h.hemionus und luteus geographisch exakt zu "untermauern". Wo ist also Norden? Und wo kommen "n├Ârdliche" und "Gobi"dschiggetais in China vor?Der n├Ârdliche Dschiggetai soll eine wei├če Abgrenzung des Aalstriches haben und einen h├Âheren Wei├čanteil im Maulbereich. Na ja! Und auch einen wei├čen Keil zwischen Flanke und Lende. Der Schwanz soll etwas l├Ąnger sein. F├╝r alle weiteren Halbesel hatten sie auf Basis der Groves`schen Beschreibungen eine Tabelle von 12 Merkmalen dargestellt - die bildlichen "Vorbilder" sind leider auch nur bedingt zu benutzen. Ich schaue weiter. ├ťbrigens hatt ich 1994 in Kanton Dschiggetais gesehen, die ich glatt als Kiang - Dschiggetaihybriden h├Ątte betrachten k├Ânnen. Kiangs hatten sie aber nicht. Der "west"berliner Dschiggetaihengst ist mir nie als dunkles Tier aufgefallen. Die Bilder von J. Livet sind so ├╝berzeigend auch nicht. Und dann die Saisonalit├Ąt etc!
(15.06.2011, 18:02)
Ronny :   Zum Vergleich 1,0 Sichuan-Takin aus Moskau. Nachzuchtbulle aus dem Zoo Beijing.
(15.06.2011, 10:17)
Henry Merker :   @WolfDrei:
Stimmt, von dem Buch habe ich auch schon einmal geh├Ârt. Es gibt aber auch diesen Link hier

http://arts.anu.edu.au/grovco/Equidae.htm

Dort kann man sich einige Artikel zur Einhufersystematik von Groves (und zum Teil von anderen Autoren) durchlesen etc. ;-).
(14.06.2011, 14:48)
Ronny :   @Liz, nur die die Gro├čen Pandas waren stellen weise als Pers├Ânlichkeiten vorgestellt. In der Badaling Safari World die beiden Elefanten. Alle anderen Tiere in Beijing(Zoo, WP), Tien Jin waren nicht Personifiziert.

Ich k├Ânnte die lediglich den gefleckten Jaguar inklusive der Au├čenanlage aus dem Beijing Zoo zeigen.
(14.06.2011, 08:20)
WolfDrei :   ah ja: von den Denzau`s
(13.06.2011, 23:04)
WolfDrei :   Danke f├╝r die Infos: Da gibt es doch dieses Halbesel und Wildeselbuch...?
(13.06.2011, 22:02)
Henry Merker :   PS:
Soeben habe ich im net gefunden, dass sich bei der Form luteus tats├Ąchlich um die s├╝dliche Form handelt, die schwerpunktm├Ą├čig in der W├╝ste Gobi und den angrenzenden Regionen vorkommt.

Auch Schlawe hat bei dem als Dschiggetai ausgewiesenem Tier des Berliner Zoos darauf hingewiesen, dass das Tier teilweise an ein Kiang erinnern w├╝rde und auch die M├Âglichkeit einer Hybridisation eines Kulans mit einem Kiang in Betracht gezogen...allerdings entsprechen die Tiere der n├Ârdlichen Mongolei diesem Typus wie er auch hier abgebildet ist.
(13.06.2011, 20:28)
Henry Merker :   @WolfDrei:
Die beiden Bilder zeigen m├Âglicherweise zwei verschiedene Halbeselformen. Groves hat - f├Ąsst man seine taxonomischen Betrachtungen zu den Einhufern zusammen - zwischen einem n├Ârdlichen und einem s├╝dlichen Dschiggetai unterschieden. Aus der Erinnerung heraus soll einer der beiden Formen im Erscheinungsbild teilweise an den Kiang erinnern - ich kann mich irren, aber ich glaube, dass es sich da um die n├Ârdliche Form gehandelt hat, die er teilweise von den anderen Halbeseln artlich abgetrennt hat, w├╝rde doch die s├╝dliche Form eher zu den anderen zentralasiatischen Halbeseln passen. Auch wenn ich mich jetzt t├Ąuschen k├Ânnte, so unterscheidet Groves letztlich zwischen a) Dschiggetai, b) Onager (mit Kulan, Onager und eben der s├╝dlichen Form aus der Mongolei (?), c) dem Khur, d) dem Kiang sowie e) dem Syrischen Halbesel (wie gesagt - auf Artniveau).
Demnach sind h├Âchst wahrscheinlich reinbl├╝tige Tiere auf ihren Bildern zu sehen. Folgt man der Homepage Jonas Lives, so handelt es sich bei dem Tier aus Beijing um einen Vertreter der Form hemionus und bei den Shanghaier Tieren um Vertreter der Form luteus. Auf dessen Homepage sind die Unterschiede der beiden Formen noch deutlicher zu erkennen.
(13.06.2011, 20:18)
Oliver Jahn :   Vielen Dank! Tolle Fotos!
@Liz, auf einen solche Reise nimmt man besser den "Dreier" als Original mit und nicht als Lekt├╝re. :-)
@WolfDrei, die Tiere auf dem ersten Bild haben einen sehr stark ausgepr├Ągten "Kehlsack", das habe ich so noch nicht gesehen. War das bei den Tieren in Beijing auch der Fall?
(13.06.2011, 20:07)
WolfDrei :   und hoffentlich keine Hybrid mit dem Kiang (die es in Beijing davon getrennt auch gab.
(13.06.2011, 19:47)
WolfDrei :   selbige waren aus Shanghai, der folgende aus Beijing.
(13.06.2011, 19:41)
WolfDrei :   @Oliver Jahn: mit dem Dschiggetai kann ich sofort dienen - mit dem Jaguar(├╝brigens schwarz hinter Glas und seitlicher Sonneneinstrahlung - mal schauen)
(13.06.2011, 19:36)
Liz Thieme :   Absolut. Und, Oli, dann nimmst du auf deine Asien-Reise den "Dreier" als Reiselekt├╝re mit. Und das tollste, wir haben sogar die M├Âglichkeit uns das Buch signieren zu lassen.

Die Takine geben einem aber wirklich zu denken, das erinnert mich an unsere ehemalige Takin-Diskussion.

Ich h├Ątte noch einen kleinen Wunsch:
ein Fotos der Jaguare in Peking.

Werden die Tiere an den Gehegen eigentlich in Asien auch als "Pers├Ânlichkeiten" ausgeschildert?
(13.06.2011, 19:12)
Oliver Jahn :   @WolfDrei, das k├Ânnte man glatt ver├Âffentlichen unter "Asienreise eines Zoofreundes". Ich w├╝rde das Buch, wenn es auch noch bebildert w├Ąre, sofort kaufen. Da werden echt W├╝nsche wach und in einigen Bereichen lese ich nur staunend. Haben Sie Bilder von den Dschiggetais?
(13.06.2011, 17:20)
WolfDrei :   Plan Zoo Shanghai
(12.06.2011, 12:24)
WolfDrei :   @MM: scheint wohl bez├╝glich Thylogale thetis doch eine Fehlbestimmung zu sein.
(12.06.2011, 10:48)
WolfDrei :   Vergessen f├╝r Shanghai: Komodowaran und Aldabraschildkr├Âten.
(12.06.2011, 10:40)
WolfDrei :   Nachgereicht: Zooplan Hanoi
(12.06.2011, 10:26)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Wie ein Filander sieht das Tier nicht gerade aus - zum Vergleich:
http://species.wikimedia.org/wiki/Thylogale_thetis
M.E. ist das ein falsch beschildertes Macropus rufogriseus, vielleicht sogar ein "gew├Âhnliches" Bennett-K├Ąnguru statt der Festlandform.

Weshalb mich letztere so interessiert: Ich halte es f├╝r m├Âglich, dass in manchen Zoo-Bennetts auch Blut der Festland-Unterart flie├čt, da mir im Laufe der Jahre manchmal ├╝berdurchschnittlich gro├če Bennetts auffielen (die Inselform gilt ja als die kleinere) und auch in der F├Ąrbung eine gewisse Variationsbreite "drin" ist. Nur wei├č ich eben nicht, ob es diese Variationsbreite auch in der Natur gibt oder sie auf Hybridisation hinweisen k├Ânnte.

Wenn ein K├Ąnguru v├Âllig falsch ausgeschildert sein k├Ânnte, bewegt sich das bei einer Takin-Unterart nat├╝rlich auch im Bereich des M├Âglichen...
(11.06.2011, 08:38)
Henry Merker :   Tja, da gibt es vier M├Âglichkeiten:
a) es ist ein falsch ausgeschilderter Goldtakin,
b) es ist ein abweichend gef├Ąrbter Sichuan-Takin,
c) es ist ein Unterartenmix oder
d) m├Âglicherweise unterscheiden sich die beiden Unterarten so gut wie gar nicht und bilden somit doch eine Unterart....
(10.06.2011, 22:05)
WolfDrei :   und dazu ein Beijinger Sichuanbulle
(10.06.2011, 21:55)
WolfDrei :   Prdon, etwas zu gro├č - neuer Start.
(10.06.2011, 21:41)
WolfDrei :   Noch zu einer anderen Irritation: dieser Takin-Bulle wurde als Sichuantakinbulle bezeichnet - habe noch nie einen besseren Goldtakin gesehen!
(10.06.2011, 21:38)
WolfDrei :   @MM: Zur Sicherheit und bez├╝glich der Unsicherheit deutscher Benennungen: dort ausgeschildert als Thylogale thetis. Leider waren die Tiere in der Grasaussaat kaum richtig zu fotografieren. Bild anbei
(10.06.2011, 21:30)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Thylogale thetis w├Ąre allerdings der Rothalsfilander, das Rotnackenwallaby hei├čt Macropus rufogriseus banksianus - welche Form war es denn? Ich frage speziell deshalb, weil mich vom "Festland-Bennettk├Ąnguru" Bildmaterial interessieren w├╝rde.

Mit den N├Ârdlichen Seeb├Ąren in Hannover geht es mir lustigerweise genau umgekehrt - ich sehe sie fast immer nur an Land...
(10.06.2011, 19:26)
WolfDrei :   Zoologischer Garten Shanghai

Zum Tierbestand:
Bei Besichtigungen unbekannter Zoos bin ich gew├Âhnlich ┬ôlinksorientiert┬ô - so auch hier (aber auf dem Plan hatte ich auch dort die Affenanlagen gesehen!). Zun├Ąchst f├╝hrt aber der empfohlene Weg in das kombinierte Aquarium/Terrarium, ersteres aber unbedeutend, sieht man von einem Seewasserbecken mit je einer Karettschildkr├Âte und einer Gr├╝nen Seeschildkr├Âte (Chelonia mydas) sowie einem Schwarzspitzenhai und einem chines. Salamander ab.
In der ersten Etage dann ca. 15 kleinere Terrarien mit einheimischen Schlangen und Geckos. Lediglich ein riesiger Netzpython in einem gro├čen Terrarium war zu bewundern. Der ├ťbergang auf einem Hochweg f├╝hrte dann in die verglaste und mit Au├čenanlagen versehene Jangtsealligatoren-Freianlage mit subtropischem Flair. Fr├╝her war die Halle ein Schmetterlingspavillion.

Man k├Ânnte dann in Richtung verschiedener Vogelvolieren vorbei an dem ┬ôEducation Center┬ö gehen (an einer Wand das chinesische Staatsgebiet mit den dort eingezeichneten autochthonen Tieren), mein Weg f├╝hrte zu den Affen. Alte herk├Âmmliche, zueinander verwinkelt stehende Bauten, wechseln mit zwei gr├Â├čeren Freianlagen (und damit mit der Gefahr des F├╝tterns) f├╝r Saimiris und Mantelpavianen ab. Die begehbaren Innenflure sind grunds├Ątzlich verglast, au├čen ist das zum Teil auch bereits geschehen, wenn auch noch ├╝berall die fingerstarken Eisengitter existieren: zu sehen sind Tibet- und B├Ąrenmakaken, Brazzameerkatzen, 8 Guerezas mit Jungtier, n├Ârdliche Schweinsaffen, Klammeraffen, Cebus albifrons, gr├╝ne Meerkatzen, Mandrills und Anubispaviane in kleinen Familiengruppen, dazu aber in mehreren Anlagen an die 30 Kattas. Goldkopfl├Âwen├Ąffchen vervollst├Ąndigen die Sammlung. Dann aber in noch vergitterten gr├Â├čeren Anlagen zun├Ąchst je ein Schopfgibbon (leucogenys) und ein Hulock, in zwei Anlagen mit Kunstfelsen 10 Tonkinlanguren und 8 Wei├čkopflanguren, bis dann in einem verdrahteten Halbrundbau 5 Goldstumpfnasenaffen folgten. Leider wurde, da auch fast ber├╝hrbar, flei├čig gef├╝ttert.

Gegen├╝ber etwas in das Innere des Gel├Ąndes versteckt die Anlagen f├╝r Menschenaffen: hinter Glas 1 erwachsener Gorillamann und drei j├╝ngere, wohl aus Rotterdam, dann 1 Schimpanse (mehr?) und ein Orangmann, letzterer in einer schlimmen Innenanlage. Typisch wieder, dass ich die Tiere nie auf den Au├čenfreianlagen sah (das schilderte auch Jonas Livet).Weiter folgt eine dunkle Elefanteninnenanlage mit zwei Tieren (Inder), die Freianlage aber ausreichend gro├č; gegen├╝ber ein Restaurant und Kinder-Karussels, bevor es in die von mir geliebte Huftierabteilung ging: Anoas aus dem Plan sah ich nicht, anstelle der Breitmaulnash├Ârner gibt es eine kopfstarke Gruppe Elenantilopen, dann aber 7 wirklich goldene Sichuantakins, darunter ein diesj├Ąhriges Jungtier. Im lockeren Wechsel: 3 Schweinshirsche, Kamele, 3 Sambare, ca. 6 mittelchinesische Gorale, chinesische Muntjaks und etwa 5 ┬ôschwarze┬ö Muntjaks (M. crinifrons), etwas nach innen graue Riesenk├Ąnguruhs und Thylogale thetis (die ┬ôFestlandsbennetts┬ô = Rotnackenwalaby), 6 Netzgiraffen und eine gro├če afrikanische Steppe mit Grantzebras und Addaxantilopen, die ├╝ber eine schwankende Holzbr├╝cke ├╝berquert werden kann. Weiter dann: 3 Dschiggetais, S├Ąbelantilopen, Przewalskipferde, Milus, mindestens 12 Gelbstei├čhirsche, chinesische Sikas (UA?), Milus. Die dort gewesenen Pyren├Ąensteinb├Âcke existierten leider nicht mehr, die verlassene und umgebaute Anlage soll Markhore aufnehmen.

Das Gebiet geht dann ├╝ber in die der ┬ôBeutegreifer┬ö, zun├Ąchst auf drei gro├če wasserumstandene Freianlagen in Hagenbeckmanier , f├╝r s├╝dchinesiche Tiger (die am ersten Tag nur schliefen), L├Âwen und sibirische Tiger. In der N├Ąhe eine in Umbau befindliche Anlage f├╝r Malayenb├Ąren, dann Tibetbraunb├Ąren (1 adult, 3 Jungtiere), 5 Steppenw├Âlfe (darunter 3 vorj├Ąhrige), 1 Amurleopard. Und dann die gro├čen Pandas, 4 Alttiere und 2 Halbstarke vom letzten Jahr hinter Glas, daneben, allerdings nur mit Br├╝stung versehen, 4 chinesische kleine Pandas, ein Eisb├Ąr hinter sch├Ân verkratzter und verkalkter Sichtscheibe. ├ťber einen ruhigen Kanal hinweg und sehr versteckt befinden sich zwei gro├če Anlagen f├╝r die stark gepunkteten fern├Âstlichen Largha-Seehunde und als ├ťberraschung f├╝r zwei n├Ârdliche Seeb├Ąren. Das M├Ąnnchen befand sich dabei die ganze Zeit an Land (die Hannoveraner sah ich bisher ausschlie├člich im Wasser), in der N├Ąhe eine gut gestaltete Anlage f├╝r Flachlandtapir, Damhirsche, dort auch ein Flusspferd (habe ich nicht nach gesucht).

Im n├Ârdlichen Mitteltrakt weiter einige verglaste Anlagen f├╝r Jaguar und Bengaltiger sowie Zwergottern, dahinter laut Aussage meiner Frau die ber├╝chtigte ┬ôpets world┬ö , s├╝dlich davon die Vogelanlagen. Keine ├ťberraschungen, an gr├Â├čeren Vertretern Nashornvogel, afrikan. Marabu, Himalayageier, M├Ânchsgeier und ein Weihenvertreter. Dann aber eine nat├╝rlich gestaltete gro├če Freianlage f├╝r Kronenkraniche, mindestens 10 Schwarzschnabelst├Ârche, davon 3 Paare beim Nestbau oder schon beim Brutgesch├Ąft - ├╝ber ihnen in den B├Ąumen (neben Palmenh├Ârnchen) unz├Ąhlige(!) Nachtreiher beim Horstbau. Bevor die 2 Seen kommen, noch seitlich eine gro├če Anlage f├╝r Brillenpinguine.

Auf den Seen schwammen eher gro├če G├Ąnsevertreter (speziell Schwaneng├Ąnse, Saatg├Ąnse und Streifeng├Ąnse) und H├Âckerschw├Ąne. Dann auf einem kleinen Teich die unvermeidlichen Mandarinenten. An einem Wegeknick ein Riesenrad, dann weitere Vogelvolieren und auch ein Haus f├╝r Papageienvertreter, Fasanenvolieren, eine gro├če begehbare Voliere mit roten Ibissen, noch Strau├č und Kasuar - dann ist man fast am Beginn.
Man bewundert noch einige gro├če ┬ôWasserzylinder┬ö mit Kois , auch hat man die im Zentrum gelegenen Restaurants und andere Verlustigungen nicht gesehen: 4 Stunden ben├Âtigt man mindestens!

(10.06.2011, 18:48)
WolfDrei :   Zoological Garden Shanghai

Zun├Ąchst wieder eine Einf├╝hrung:

Gegr├╝ndet 1954, umfasst der Zoo etwa 80 ha. Laut Plan beherbergt er etwa 600 Tierarten. ├ľffnung von 6.30 -17.00 Uhr j├Ąhrlich.
Preis f├╝r Erwachsene : 40 Yuan. Ein Wegeplan ist im Service-Center am Eingang f├╝r 1 Yuan erh├Ąltlich. Und wie es laut Schilderung auch einstmals in Beijing war: ein Erwachsener kann ein Kind kostenlos mitbringen, so es kleiner als 1.20 m ist!

Der einzige Eingang befindet sich in der ├Ąu├čersten S├╝dostecke des Zoos, der Ausgang ca. 100 m weiter links.
Die ├ľffnungszeit verbl├╝ffte mich, da ich beim zweiten Besuch gegen 7.15 dort war, aber keine Kasse ge├Âffnet hatte - daf├╝r str├Âmten Rentner hinein und auch mich lie├č man ohne Bezahlung hinein. Sp├Ąter erfuhr ich, dass Rentner unentgeltlich den Zoo besuchen k├Ânnen.

So wie auch in Beijing befinden sich im mittleren Teil ebenfalls Kan├Ąle und sogar zwei gro├čfl├Ąchige Seen.
Mit einem Rundweg und geringen Nebenwegen erfa├čt man theoretisch alle Anlagen, die ge├Ąu├čerte Meinung aber, man k├Ânne alles in 2 Stunden sehen, stimmt mit Sicherheit nicht. Ich ┬ôverirrte┬ö mich einige Male, da die ├╝ppige Vegetation eine Orientierung oft erschwerte. Und das ist ein Vorteil, denn obwohl der Zoo kaum bedeutende Neubauten aufweist, l├Ą├čt das gr├╝ne Outfit alles in einem angenehmen Licht erscheinen. Zur Entschuldigung f├╝r Beijing mu├č allerdings erw├Ąhnt werden, dass es in Beijing seit 6 Wochen nicht geregnet hatte, alles ├Ąu├čerst trocken war und schon bei der Einreise am 12. 4. Temperaturen von 28┬░C herrschten (es h├Ątten auch noch Minusgrade sein k├Ânnen!). Ursache waren hei├če Winde aus der Gobi. Shanghai, 1500 km s├╝dlicher, hatte nur etwa 20┬░C!

Den Zoo erreicht man f├╝r ca. 60 Yuan vom Zentrum aus in 30 - 45 Minuten (bei laufendem Verkehr allerdings) in Richtung Pudong (Lage des dortigen internationalen Flugplatzes). Auch Metronutzung w├Ąre m├Âglich. Rauchen (au├čer an angegebenen Pl├Ątzen) ist untersagt!

(09.06.2011, 22:48)
Ronny :   Okay, dann passt das.

Die M├Âwe abe ich nur als Vorderansicht.
(09.06.2011, 11:08)
WolfDrei :   Pardon, habe aber nur einen Bison gesehen.
Reliktm├Âwe: Gesichtsmaske wirklich wie bei der Lachm├Âwe, typisch f├╝r die Reliktm├Âwe sind die wei├čen Augenstreifen, Schnabel dunkelrot, grauer R├╝cken mit drei schwarzen Streifen, Fl├╝gelspitzen wei├č (man mu├č meine Bilder kombinieren, um alle Merkmale zu sehen.
(09.06.2011, 10:54)
Ronny :   Ahh okay, danke, dann habe ich sie auch gesehen. Allerdings hielt ich sie f├╝r normale Lachm├Âwen (also noch nicht einmal f├╝r Schwarzkopfm├Âwen). Im selbigen Haus gabe es ja neben die Rotensichlern auch noch diverse eruop├Ąische Enten und Mandarinenten.

Gab es keine Bisons mehr? Sie lebten am Ende der Wasserrehanlage.
(09.06.2011, 07:44)
WolfDrei :   Ronny, ich wills versuchen, leider sa├čen die 2 Tiere immer sehr ung├╝nstig bei relativ dunkler Umgebung.
(08.06.2011, 21:16)
Ronny :   Die Schwarzmuntjaks befanden 2009 im Kinderzoo.

Kannst du bitte ein Foto von den Reliktm├Âwen hier in das Forum reinstellen?
(08.06.2011, 19:28)
WolfDrei :   und der Zooplan Beijing
(08.06.2011, 15:56)
WolfDrei :   Beijing Zoological Garden: Zum Tierbestand

Nach Durchschreiten des historischen Einganges befindet man sich auf einer Art gro├čen Rotunde mit Service-Station, Toiletten, Shops etc. Rechtsseitig befindet sich dann der genannte ┬ôPandatrail┬ö mit drei gro├čen Pandas, 5 kleinen, einer Goldstumpfnasenfamilie, den Nipponibissen, ├ährentr├Ągerpfau und Tibetmonal - leider nur ein Weibchen war sichtbar. Weiter rechts befinden sich dann ca. 10 Anlagen, alle etwa L-f├Ârmig und ineinander verschachtelt - etwas schwierig zu ├╝bersehen: ca 8 einheimische Fasanenarten, Gro├čtrappe, viele Kattas, Diademmeerkatzen, Benettk├Ąnguruhs, Palmroller und Larvenroller, Binturong, Flachlandpaka, ein gelblich gef├Ąrbter Skunk┬öhaufen┬ö, eingeschlossen ein Nocturama mit ziemlich blinden Scheiben, wenig hoch und auch nur ca. 2-3 m2 gro├č. ┬ôEtwas┬ö schrecklich! Dickschwanzgalago, Zwerg- und normale Loris, chines. Stachelschweine, ein Flugh├Ârnchen (sogar etwas zu sehen - alborufus), indische Zivette, Fuchskusus, Wickelb├Ąren. Offensichtlich damit in Verbindung stehend Ausl├Ąufe gr├Â├čerer Art f├╝r Polarfuchs, Rotfuchs, Schweinsdachs, Korsak. Noch weiter rechts bis zur erw├Ąhnten Hochtrasse ┬ôHundeanlagen┬ô hinter Glas: Fleckenhy├Ąne, M├Ąhnenwolf, Steppenwolf, Fennek, Rothund, dann die alte modernisierte Rhesusanlage. An der Trasse entlang nach Norden ist ein St├╝ck der alten B├Ąrenanlage noch existent: ein gro├čes tiefes Loch, mit Tibetb├Ąren besetzt (zumindest so ausgeschildert - UA werden leider fast nie ausgeschrieben). Unter der Hochtrasse dann ebenfalls un├╝bersichtlich eine verglaste kleine Jaguaranlage, ein nicht sichtbarer Isabelluchs und eine Innenhalle mit einer recht instruktiven ├ťbersicht ├╝ber alle Katzen an sich - alle bebildert - von der Andenkatze bis zur Borneogoldkatze. Fast am Kanal, sich nun nach links wendend, die wie bei den B├Ąren ├Ąhnlich konstruierte Gro├čkatzenanlage als Rundlauf: Amurtiger, wei├čer Tiger, L├Âwe. Weiter links die Australienanlage mit Bennets und Grauen Riesen etwas erh├Âht, darunter Emus und drei Helmkasuare. Nun sind wir ungef├Ąhr in der Mitte, wo an der Amerikaanlage gebaut wird, w├Ąhrend etwas s├╝dlich die ehemalige Panzernashornanlage f├╝r Baird- und Schabrackentapire umgebaut wurde, davor recht gro├če Volieren f├╝r Marderhunde und? Noch weiter s├╝dlich die Vogelanlagen beginnend mit einer Flamingohalle und einer nach oben spitzen Subtropenhalle mit geringem Besatz: wei├če und rote Ibisse und seltsamerweise 2 der seltenen Reliktm├Âwen (eigentlich aus dem hochgelegenen Mittelasien). Betonh├Ąuser mit knappen Volierengr├Â├čen folgen: Papageien, Kakadus, Tockos, Tukane, Gro├čtrappen nochmals, Beos - ein buntes Gemisch ohne gro├če Seltenheiten. Weiter parallel zum Kanal das ┬ôEducation Center┬ö mit einer Photoausstellung: offensichtlich war die Mandarinente das Objekt der Begierde! Hier dann auch die Afrikasteppe mit Grantzebras, Gnus und Strau├čen, w├Ąhrend andere Afrikaner sich in der dann folgenden Huftieranlage befinden : etwa 30 kleinl├Ąufige Betonanlagen aus der Gr├╝nderzeit, schachbrettartig angelegt; ca. 6 Sichuantakins (die wie Goldtakins aussehen, 3 Dschiggetais, 2 Kiangs, 6 Blauschafe, 6 noch kleine Sibirische Steinb├Âcke, chines. Muntjaks (kein schwarzer!), fern├Âstliche Rehe, ein Rothirsch (offensichtlich C.e.kansuensis), 2 Wei├člippenhirsche, Gelbstei├čhirsche, Sikas ohne UA, Damhirsche, Elen-, S├Ąbelantilopen, Gemsb├Âcke, mittelchines. Gorale und als H├Âhepunkte f├╝r mich: zwei chines.-mongol. Kropfgazellen, rote Gorale und ca 3,6 Argalis ohne UA-Status. Zwischen der davor liegenden Giraffenanlage (6 Ugandagiraffen) und diesen Huftieren ein Kinderzoo mit den ├╝blichen Verd├Ąchtigten: Hunde, Katzen, H├╝hner, Schafe, Ziegen, Fasane....
S├╝dlich dann die Affenanlagen: innen schrecklich dunkel (obwohl noch j├╝ngeren Datums ) und - wie fast alle Innen- und Au├čenanlagen (Besucherf├╝tterung!) verglast, die Menschenaffenanlage (Gorillas, Orangs, Schimpansen). Und wie ├╝berall: ich sah nirgendwo Menschenaffen auf der Freianlage! Die alte umgebaute M-Affenanlage beherbergte Mandrills, gelbe Babuins, Anubispaviane, andere dann einen Hulock, Lare, Klammeraffen (robustus), Celebesmakaken, etwas j├Ąmmerliche Saimiris, Kapuziner, einen (?) Tonkinlanguren. Als ├ťberraschung 2 m├Ąnnliche Satansaffen, in der Krallenaffenanlage dann die h├Ąrteren: Wei├čb├╝schel- und Liszt├Ąffchen. Und wieder Kattas.
In dieser Ecke dann die Highlights in einer Halbkugel: 2 Familien (je 1,1 mit einem Jungtier) Yunanstumpfnasen (Rhinopithecus bieti), nur einen Goldstumpfnasenmann und zwei jüngere weibliche “Brellich”stumpfnasen (R. brellichi).
Im Halbbogen zur├╝ck erreicht man die Pinguin- und Zwergotteranlage, gegen├╝ber das ├Ąltere aber recht gro├če Aquarien- (unterbesetzt nun wegen des Gro├čaquariums) und Terrariengeb├Ąude ├╝ber 2 Etagen: viele Jangtsealligatoren, Gr├╝ner Leguan, Bengalwaran, Geckos, Tejus, viele Amphibien in kleinen Becken (photographisch fast nicht ┬ôerreichbar┬ö), Wasserschildkr├Âten, einen chines. Riesensalamander und Shinisaurus. An den vielen Wasserarmen mit Inseln (die Inselbr├╝cken waren alle gesperrt) dann Mandschuren-, Sarus-, Schwarzhals-, Kronen- und Nonnenkraniche, diverse Enten und G├Ąnse, dazu abgesperrte Rosapelikane. Freiflieger in den Pappeln: Nacht- und Rallenreiher, dazu Kormorane.
Bliebe die j├╝ngste Errungenschaft: die ca. 5 ha-Anlage n├Ârdlich des Kanals (1999 er├Âffnet) mit den neuen Dickh├Ąuterh├Ąusern (Panzernashorn, Hippo, afrikan. [1,1 plus ein Jungtier] und indische Elefanten), eingestreut noch Anlagen f├╝r Kamele, einen Dschiggetaihengst, 1 Przewalskihengst und einige Hausschafe), einer Greifvogelanlage (Steinadler und M├Ânchsgeier) und dem gro├čen Aquarium, das unter Mitwirkung von San Diego (Sea World) und Honkong-Aquarium gebaut wurde und der eigentliche Kostenfaktor ist (siehe Eintrittsh├Âhe) - das mu├č wohl noch bezahlt werden. Leider hatten wir wenig Zeit am Nachmittag. Hier ist auch ein n├Ârdliche Eingang, der ├╝ber zwei Br├╝cken in den eigentlichen Zoo f├╝hrt (Besuchszeit von 9-17 Uhr, im eigentlichen Zoo in der Saison von 7.30-18 Uhr). Man hat sich etwas ├╝bernommen, von dem Riesenvolumen wird sicher ein drittel f├╝r Shops, Restaurants und Kinderbelustigung verbraucht. Beim Eintritt in die ┬ôSubtropen┬ö einige mittelgro├če Becken mit ┬ônormalen┬ö Fischen, sicher, auch Arapaimas, dann aber 2 Belugas (Blitzverbot - es spiegelt alles m├Âgliche). Um die Ecke ein Haitank, dann ein Riesenbecken mit chinesischen St├Âren (z. T. 5 m gro├č), eine Anlage f├╝r kaliforn. Seel├Âwen, Wei├čseitendelfine und Gro├če T├╝mmler. Irgendwie verpa├čten wir die Korallenriffausstellung. Dann wieder Shops und Ausgang!

├ťbrigens: man kann auch mit der Metro den Zoo erreichen. In der nordwestlichen Ecke der Ringmetro f├╝hrt eine Linie (wohl in Richtung Olympiaanlagen) am Zooeingang vorbei, von der genannten Ringecke (Xi Zhi Men) sind es per pedes 15 Minuten.

(08.06.2011, 15:43)
Ronald Masell :   @Wolf Drei: Danke f├╝r die Sehr informativen Berichte und die Arbeit die du dir f├╝r uns gemacht hast
(08.06.2011, 12:21)
WolfDrei :   Zoologischer Garten Beijing

Als Einf├╝hrung:
Der Beijinger Zoo feierte bereits sein hundertj├Ąhriges Bestehen. Gegr├╝ndet 1906 und er├Âffnet 1908 auf 3,5 ha, hat er ein wechselvolles Leben hinter sich. Erst seit Errichtung der Volksrepublik konnte er auf zun├Ąchst 35 ha unter dem obigen Namen 1958 neu er├Âffnet werden, heute umfasst er nach erneuter Erweiterung von Anlagen f├╝r Dickh├Ąuter und ein gro├čes Aquarium n├Ârdlich eines Kanals um 1999 eine Fl├Ąche von gut 90 ha. Eine ├Ąhnliche Entwicklung nahmen auch die Zoos von Chengdu, Kanton und Tsingtau: zu ├Ąhnlicher Zeit gegr├╝ndet, verschwanden sie wieder speziell nach der japanischen Besetzung, um dann in den F├╝nfzigern an anderen Orten neu zu entstehen zusammen mit anderen Zoogr├╝ndungen, so dass heute etwa 150 Zoos in China existieren. Seit 1990 schossen dann die Wildlife Parks aus dem Boden, bez├╝glich Beijing so um 2000 der ca. 40 km vom Zentrum entfernte Beijing Wildlife Park.
Letzte Anlage aus der Gr├╝nderzeit ist die Rhesusanlage, heute hinter Glas und ├ťberzogen von einer Hochstra├če. Seit meinem ersten Besuch 1994 hat sich Einiges vollzogen mit Nutzung von viel Beton, Kunstfelsen und Glas. Einige Altanlagen (Nipponibiszentrum) sind leer und abbruchreif, andere (Menschenaffenhaus, Nashornhaus) wurden umgenutzt oder abgerissen (altes Elefantenhaus, alte Raubtieranlagen). Im Zentrum von West bis Ost durchziehen Kan├Ąle und Teiche den Zoo mit einer Fl├Ąche sicher von 10 ha. Bedauerlich ist, dass die Huftieranlagen jene sind, die wohl zum Altbestand geh├Âren. Neu sind australische und afrikanische Freianlagen, eine nordamerikanische ist im Bau. Der Zoo ist nicht geographisch strukturiert sondern eher systematisch. Bedauerlich, wenn auch verst├Ąndlich, ist, dass der Anteil nichtchinesischer Tiere zugenommen hat und Seltenheiten wie Wildkamel, Gobikatze, Wildyak, Tibet- und Mongoleigazellen nicht mehr ausgestellt werden.
F├╝r Touristen ( schon vor 15 Jahren) gibt es ┬ôChina konzentriert┬ö - die Busse fahren vor und die Touristen werden in unmittelbarer N├Ąhe des Einganges zum ┬ôPandakucken ┬ô hereingef├╝hrt, allerdings nunmehr sind auch kleine Pandas, Nipponibisse, Goldstumpfnasenaffen und einige Fasanen zu sehen.
Ansonsten sind die Preise gestaffelt: nur Zoo 30 Yuan, Zoo mit Pandaanlage 40 Yuan; Zoo, Panda und Aquarium 130 !! Yuan (macht f├╝r chinesische Verh├Ąltnisse den umgerechnet hohen Preis von 10 Euro)

(07.06.2011, 23:02)
WolfDrei :   @Liz Thieme: Agent Orange: dieses Entlaubungsmittel ist ja ein k├╝nstliches Pflanzenwuchshormon - die Pflanzen "wachsen sich tot". Daneben enthielt die Spr├╝hbr├╝he noch Dioxin. Die Region um Cuc Phuong spielte wohl im Krieg keine gro├če Rolle, da die Versorgungswege der Vietcong an den L├Ąndergrenzen entlang gingen, doch wurden auch Reisfelder bespr├╝ht. Zu sehen waren keine "Sp├Ątfolgen", dramatischer aber ist, da├č Menschen wie Tiere in nachfolgenden Generationen die erbsch├Ądigenden Folgen weiter zu tragen haben (dazu geh├Âren auch die amerikanischen GI┬┤s, die in den Regionen k├Ąmpften)
(21.05.2011, 09:16)
WolfDrei :  
Nationalpark Cuc Phuong und das EPRC (Endangered Primate Rescue Center)

Ca. 120 km s├╝dlich von Hanoi befindet sich der erste 1962 gegr├╝ndete vietnamesische Nationalpark Cuc Phuong in den Vorbergen des annamitischen Hochlandes in der Provinz Ninh Binh, das sich fast ├╝ber die gesamte Grenzregion zu Laos und Kambodscha hinzieht und das Refugium von z.T. erst k├╝rzlich entdeckten Tieren ist wie dem Saola -Rind und dem wiederentdeckten Javanashorn (das schon fast wieder ausgerottet wurde). Und erst hier bekommt man ┬ôauthentischen┬ö subtropischen Wald zu sehen, nachdem man die gesamte Strecke an Reisfeldern vorbeifuhr, begleitet von an der Stra├če stehenden typischen schmalen aber hohen Wohnh├Ąusern. Dann tauchen die ersten Karstberge hinter Ninh Binh auf, dort noch zermahlen und zu Zement gebrannt. Manchmal k├Ânnte man diese Region fast als Trocken-Halongregion betrachten, vergleichbar jener im chinesischen Meer befindlichen Halongbucht mit den tausend Insel und Inselchen, hat doch der Rote Flu├č vor Jahrtausenden aus den Gebirgen hier fruchtbare Erde abgelagert und nun ragen die Karstberge nicht aus dem Meer heraus sondern aus den Reisfeldern. Und nur auf diesen Karstbergen finden einige der letzten vietnamesischen Languren ein gef├Ąhrdetes Refugium, oft dann getrennt durch Reisfelder von der n├Ąchsten Gruppe. 1990 konnte der Biologe Tilo Nadler erstmals hier den als schon ausgerottet betrachteten Delacourlanguren (Trachipithecus delacouri) nachweisen. Die Konfiskation von 2 Tieren f├╝hrte dann 1993 zur Gr├╝ndung des Rettungszentrums unter der F├╝hrung durch die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (die weiter Tr├Ąger der Station ist) ├╝ber ein Projektes zum Schutz vietnamesischer Affen .
Ziel ist die Bek├Ąmpfung der Wilddieberei und des illegalen Tierhandels im Gebiet, die Pflege beschlagnahmter Tiere und ihre Zucht, um letztlich prosperierende Gruppen zu schaffen, die vielleicht wieder freigesetzt werden k├Ânnen. Daraus ergab sich auch, dass bei internationalem Sponsoring wissenschaftliche Forschungsarbeit an sonst kaum bekannten Languren betrieben werden kann.
Gerade in der ersten Zeit war die Wilddieberei ein Problem und nicht ungef├Ąhrlich f├╝r die Mitarbeiter, bringt doch der Wildtierhandel hohe Geldsummen ein. Gegenw├Ąrtig hat jedoch die Station und ihr Leiter ein hohes Renommee, auch gelang es, ehemalige J├Ąger und Wilderer als Ranger einzustellen. Immerhin erhielten 20 vietnamesische Helfer aus den D├Ârfern in der Station eine Anstellung. Problematisch war auch die Aussiedlung einiger D├Ârfer der Muong-Minderheit aus dem Park in die Randgebiete .
Der Park hat eine Gr├Â├če von 220 km2, liegt auf etwa 150 m H├Âhe und wird von Karstbergen durchzogen, die 650 m erreichen k├Ânnen. Der Park bietet in G├Ąsteh├Ąusern ├ťbernachtungen auf mittlerem Niveau an, hinter dem Empfangsgeb├Ąude befindet sich der Eingang zum Park mit einer dann folgenden 10 km Betonstra├če, die am Rangerzentrum endet - von dort werden gef├╝hrte Touren angeboten: unser Ziel war ein 1000j├Ąhriger Baumriese, wobei der Weg durch die Feuchtigkeit und die Struktur durchaus gef├Ąhrlich war. Gesehen wurden Schmetterlinge (u.a. ein Atlasfalter), die Vogelwelt war nur zu h├Âren, leider nicht zu h├Âren aber zu sp├╝ren waren viel recht kleine M├╝cken mit gro├čer Wirkung. Gro├čtiere (Tiger oder Leoparden etc) gibt es nicht mehr, neben den Affen sind es aber Schleichkatzen und vielleicht noch der Nebelparder.
Neben dem Haupteingang befindet sich ein botanischer Garten, der die letzten vietnamesischen Sikahirsche in einem Gatter h├Ąlt. Ca 400 Meter weiter dann das Zentrum mit dem Hauptgeb├Ąude, 25 m weiter das ┬ôCarnivore and Pangolin Conservation Program┬ö, eine Station mit jetzt ca 30 wundersch├Ânen Vietnamrollern (Crotogale owstoni) und 11 Schuppentieren. Man braucht leider eine Sondergenehmigung, auch ├Âffnet das Gel├Ąnde erst ab 18 Uhr.
Aber zum EPRC: ca 40 gro├čr├Ąumige gut ausgestattete Volieren beherbergen die Affen, zum Park hin liegen zwei gro├če mit Elektrodraht gesicherte Freigel├Ąnde von 2 und 5 ha als Vorstufe f├╝r Freisetzungen, jetzt mit Gibbons und Delacourlanguren besetzt. Konfiszierte Tiere kamen aus allen Landesteilen, gehalten werden insbesondere Languren, Gibbons und Loris, aber auch Schildkr├Âten. Zu nennen sind die ├Ąu├čerst gef├Ąhrdeten Delacourlanguren (nur noch etwa 200 Tiere), die noch selteneren Cat-Ba- oder Goldkopflanguren (T. poliocephalus; Bestand auf der Insel Cat Ba wieder zunehmend 60 Tiere), schwarze Hathinlanguren (T. hathinensis; mit wei├čem Band, dass sich von den Mundwinkeln bis in den Nacken zieht (im Unterschied zu den Tonkin-Languren S├╝dchinas) und die erst Ende der Neunziger in der Staion als Art entdeckten Grauschenkelkleideraffen (Pygathrix cinerea; vielleicht 500 Tiere). Dazu kommen die etwas ┬ôh├Ąufigeren┬ö (normalen) Rotschenkelkleideraffen (P. nemaeus) und kurzzeitig die ┬ôSchwarzschenkligen┬ö (P. nigripes). Interessant, dass sich v├Âllig schwarze bzw. schwarze mit wei├čem Kopf eingestellte Languren sich wohl doch als abgewandelte Morphen der Hathinlanguren entpuppten. Etwas h├Ąufiger dann sind die Graulanguren (T. crepusculus) im Freiland. Die Zwerg-(Nycticebus pymaeus)und normalen Plumploris (N. bengalensis) leiden insbesondere durch den Pet-Handel .
An Gibbons werden neben den Schopfgibbons (Nomascus gabriellae, leucogenys und siki) auch schwarze (N. concolor) gehalten .
Alle Tiere bekommen das entsprechende Blattfutter, Riesenmengen standen in Wassereimern fr├╝h um 6 Uhr 30 bereit. Nach dem S├Ąubern der Gehege werden die B├╝ndel in den Volieren verteilt, abends dasselbe Prozedere. Veterin├Ąre, z. T. Volont├Ąre, aus den verschiedensten L├Ąndern betreuten und betreuen die Tiere, freigestellte Tierpfleger, speziell aus Leipzig, sorgen f├╝r 2-3 Jahre f├╝r die artgerechte Haltung, F├╝tterung und Pflege und bilden auch die vietnamesischen Helfer aus. Zu nennen ist hier Frau Elke Schwierz, die schon mit Unterbrechungen an die 7 Jahre dort arbeitet und aufgrund ihrer vietnamesischen Sprachkenntnisse Vermittlerfunktion hat. Laborgeb├Ąude sind vorhanden, auch eine Quarant├Ąnestation. Zu erw├Ąhnen ist noch, dass seit 13 Jahren ein Serau, gef├╝rchtet von den Vietnamesen wohl wegen der H├Ârner und der schwarzen Farbe, Heimrecht besitzt.
So man Cuc Phuong besuchen m├Âchte: gro├če Hotels bieten die Fahrt mit ├ťbernachtung an, doch sollte man sich direkt bei Herrn Nadler anmelden, da man ansonsten von einer englisch sprechenden Vietnamesin in 30 Minuten durch die Anlage getrieben wird. Ich selber hatte auch nur drei Besuche von summarisch 2 Stunden Fotografierzeit, auch braucht man die Genehmigung zum Fotografieren aus ┬ôNahdistanz┬ö, da die Wege ca 4 m von den Volieren entfernt entlangf├╝hren. Zudem ist das Fotografieren dunkler Tiere gegen dunkle Hintergr├╝nde (Schatten der B├Ąume) schwierig und die Drahtmaschen auch nicht ├╝berm├Ą├čig gro├č. Ein Erlebnis, 5 nur in Vietnam vorkommende Affen sehen zu k├Ânnen!

(21.05.2011, 09:09)
Henry Merker :   Mir gef├Ąllt der Bericht auch sehr gut und ich bin ebenfalls auf weitere Berichte gespannt.
(20.05.2011, 20:14)
Liz Thieme :   Ich freu mich schon auf die weiteren Zoos.
Dieser Bericht gibt schon einen guten Einblick und f├╝r einen Eindruck der Elefanten: http://www.asianelephant.net/hanoi/hanoi.htm#

Sie schreiben das mit den jacksoni so, als ob Sie das ein wenig bezweifeln. Waren die Tiere ph├Ąnotypisch anders zu kategorisieren?


Haben Sie von Vietnam auch Natur direkt sehen k├Ânnen? Mich w├╝rde da vor allem interessieren, ob man noch Spuren vom Agent-Orange sehen kann, auch wenn ich wei├č, dass es angeblich nach 30 Jahren abgebaut sein soll.
(20.05.2011, 18:24)
WolfDrei :   Zooeindr├╝cke aus China und Vietnam

Als Einf├╝hrung: Kurz nachdem ich 1969 erstmals den Moskauer Zoo besuchte, erschien von Professor Grzimek im ┬ôZoologischen Garten┬ö ein Artikel ├╝ber seinen ersten Besuch ebendort, in dem er bemerkte: ┬ôWie sch├Ân, dass ich das noch erlebe. So wei├č ich nun, wie es bei uns vor 100 Jahren aussah┬ô. Auch ein heutiger Besuch zoologischer Einrichtungen in China und Vietnam ist noch eine Zeitreise, auch wenn Kunstfels, Edelstahl und Glas Einzug gehalten haben. Kompromisse sollte man also einplanen, denn die allgemeine Haltung der Besucher zum Tier, die Ausbildungsqualit├Ąt des Personals und auch die finanzielle Situation derartiger Einrichtungen sind mit den unseren nicht unbedingt vergleichbar. Auch bringt die geographische Lage Vor- wie auch Nachteile. So war es auch bei diesem letztendlich viel zu kurzen Besuch jener Einrichtungen in China (Peking und Shanghai) und Vietnam (Hanoi), zumal die Ehefrau mit ihren W├╝nschen dabei war und die einheimischen F├╝hrer einen ┬ôderartigen Touristen┬ö wohl auch erstmalig hatten. So konnte ich nicht hinter jeden Busch gucken, jede Anlage bewerten, insbesondere auch nicht jedes erw├╝nschte Tier finden, so es denn noch vorhanden war! Seltsam auch war im Unterschied zu 1994, dass ich kaum eine ┬ôZooperson┬ö antraf, die Auskunft h├Ątte geben k├Ânnen (so sie denn englisch sprechen k├Ânnte - was nicht notwendig gewesen w├Ąre, habe ich doch immer Bilder des erw├╝nschten Tieres dabei - das klappte damals bei Wildkamel und Goldtakin hervorragend). Besondere Kompromisse hat man bez├╝glich der Zooausstattung (enrichment) zu machen (oft genug diskutiert - es gibt Verbesserungen hier und da, aber nicht umfassend) und speziell nat├╝rlich hinsichtlich der Haltung der Besucher zum Tier.
Jahrhunderte war das ┬ôrei├čende Raubtier┬ö im Lebenskampf eine Gefahr, andere nur Fleischlieferanten oder sie vegetierten als ┬ôHausgenossen┬ö - abweichend davon hatten einige wegen besonderer Gestalt oder Farbe
┬ôdas Gl├╝ck┬ö, in den G├Ąrten der Adligen, der K├Ânige, der Kaiser ausgestellt zu werden. Der Drache Pi-xiu (jener, der vor unseren Asiarestaurants steht) war das Zeichen f├╝r den Kaiser, der Vogel Ph├Ânix (materialisiert durch den Pfau) das Zeichen f├╝r die Kaiserin. So mag es nicht verwundern, dass Pfauen, K├Ânigs-, Gold- und Amherstfasan hoch in der Gunst der Zoobesucher stehen, Raubkatzen und gro├če Wiederk├Ąuer als beseitigte Gefahr hinter Gittern als Besiegte erscheinen und ansonsten das Futterverbot m├Ąchtig und auch akrobatisch umgangen wird. Wie war┬┤s wohl vor 100 Jahren bei uns?
Aber: diese Haltung wird sich ├Ąndern, p├Ądagogische Abteilungen existieren, Besuche von Schulklassen sind normal, auch wenn sie im Terrarium von Shanghai ┬övorbeigetrieben┬ö wurden, der L├Ąrmpegel gewaltig war und die Lehrer mit Megaphon sich bem├╝hten, das noch zu ├╝bertreffen.
ps: Ich war ├╝brigens auch eine Attraktion in den Zoos und bin noch nie so oft fotografiert worden wie in China: mit den Kindern eines Handybesitzers oder durch die Kinder selbst!


Zoo Hanoi (Ha Noi Thu Le)

Nach Auskunft unseres F├╝hrers befindet sich der Zoo auf einem neuen Gel├Ąnde an einer Ausfallstra├če Richtung Nordwest etwa 6 km vom alten Zentrum Hanois entfernt. Das Gesamtareal umfasst etwa 15 ha, wobei allerdings ein langgestreckter See mit Insel etwa 4 ha einnimmt. Es sind gegenw├Ąrtig etwa 5 ha f├╝r die Tierausstellung genutzt, eine Reserve von 2 ha besteht noch, ca 4 ha sind f├╝r Spielpl├Ątze, Spielger├Ąte, Karussells und Esseinrichtungen reserviert, auch befindet sich eine kleine abgesperrte religi├Âse Einrichtung mit einem kleinen Tempel am Ende des Sees. 2 Br├╝cken f├╝hren zur Insel, auf der im wesentlichen Affen und Siamkrokodile einschlie├člich Esseinrichtungen zu finden sind. Im Eingangsbereich am Seeufer lagert eine riesige Tretboot-Schwanenflotille, daneben riesige Luftb├Ąlle, in die kleinere Kinder ┬ôeingeschlossen┬ö werden, nachdem nach Verschlie├čen und Lufteinpumpen selbige schwimmf├Ąhig gemacht wurden. In diesem Bereich ist am Wochenende ┬ôtoll was los┬ö, wie ├╝berhaupt nach Aussage Familien aus der Hanoier Umgebung nach dem Besuch des Ho-Chi-Min-Mausoleums bevorzugt die Parks der Stadt und den Zoo besuchen. Die Eintrittsbetr├Ąge sind entsprechend g├╝nstig, umgerechnet habe ich wohl 20 Cent bezahlt (1 Euro entsprach etwa 28 000 Dong!).
Zur Tierausstellung: nach den im Internet kreisenden Gruselgeschichten empfand ich die Ausstellung doch als besser, enrichment darf man kaum erwarten, gef├╝ttert wird, aber dem tritt man entgegen mit z. T. Dreifachverdrahtungen - ein Graus f├╝r den Fotografen. Massivere Tr├Ąger sind in der Regel (auch in China) aus Edelstahl - auch nicht gerade f├╝r Fotos f├Ârderlich, aber den Feuchtbedingungen angepa├čt (ich habe aber in den 14 Tagen nur kurz vor Cuc-Phuong etwas Nieselregen erlebt). Die Sonne hat allerdings nur ab und zu Chancen, den Smog zu durchdringen bzw. es herrscht nat├╝rlicher Nebel in dieser Jahreszeit in Vietnam.
Am ├Âstlichen Eingang trifft man rechts auf einen ┬ôstarkgittrigen┬ö hohen Neubau f├╝r Kragenb├Ąren (etwa 6 Tiere), 2 als jacksoni ausgewiesene Tiger und 2 Amurtiger. Ich h├Ątte dort besser Gibbons hineingegeben. Der Platz ist ausreichend, Baumst├Ąmme mit ├ästen sind vorhanden, leider scheint von der Positionierung her die Sonne stark hinein, doch k├Ânnen die Tiere in Innenanlagen ausweichen. Gegen├╝ber dann die tempelartige Elefantenanlage, relativ gro├č und mit ├ťberhang des Geb├Ąudes, so dass Schatten vorhanden ist. Der k├Ârperliche Zustand der 2 Tiere hat mich dann doch ersch├╝ttert - ich wusste bisher nicht, dass indische Elefanten so abgemagert sein k├Ânnen. Sie wurden zwar bewegt, doch Ketten sah ich auch. Etwas weiter drei Schopfgibbons (leucogenys) in zu kleinem Gehege. Schlimm aber war, dass an dem Sonntag (ich war auch kurz an einem Wochentag dort) ebenso wie an anderen Stellen ziemlich kr├Ąchzende Lautsprecher offensichtlich den ganzen Tag Musik herausbr├╝llten! Weiter dann ein Flu├čpferd im Wasserbecken, im Hintergrund ein Przewalskipferd (k├Ânnte noch aus Leipzig sein) und Hausziegen. Gegen├╝ber dann ausgeschildert ein Schimpansengehege (wegen der F├╝tterungsgefahr [?]blieben er/sie aber abgesperrt an diesem Sonntag). Die f├╝r Giraffen angedachte Anlage (nach dem Bau - eine Art Pyramide - hat man auf Ratschlag keine ausgestellt) wird von ca. 15 weiblichen Vietnamsikas mit Nachwuchs bev├Âlkert, die Hirsche dann abgesperrt in einer anderen Anlage, hinter denen dann ca 3,8 Sambare kamen. Wieder zur linken Seeseite: in schmalen hohen Volierenabteilungen eine Bengalkatze, Palmenroller und Larvenroller. Relativ gut dann die Anlage f├╝r Binturongs (mindestens 6 Tiere), eine kleine Voliere (3x3x2 m) f├╝r einen m├Ąnnlichen Delacourleoparden und eine gute Anlage mit H├Âhlen f├╝r vietnamesische Stachelschweine
(Hystrix brachyura) und Pinselstachler (noch zu bestimmen), die etwa doppelte Rattengr├Â├če hatten. Dann kommt der Kinderbereich, Blumenrabatten, nachfolgend die Volieren und H├Ąuser ┬ôf├╝r alles m├Âgliche┬ö, dominiert von einer gro├čen Vogelvoliere, schmal, aber ca 6 m hoch: 2 Sundamarabus, 2 Himalayageier mit einem ┬ôWander┬ôfalken, 2 Mandschurenkraniche, 1 Argala mit Kuh- und einem Seidenreiher. In einem Langhaus beidseitig u. a. H├╝hnerv├Âgel : 6 Araraunas, normale und wei├če Pfauen, auch. P. muticus, Edwardfasanen, der neue Vietnamfasan L. ngethinensis, 2 Nashornv├Âgel, Annam-Silberfasanen und Bankivah├╝hner. Dann noch Beos, chinesische Turteltauben, 2 Garrulaxe, Haush├╝hner und -G├Ąnse, Siamkrokos und, mir aus der Literatur schon bekannt, zwei Graulanguren (Trachipithecus crepusculus), die da schon in einem schlichten dunklen Rundbau ca. 15 Jahre leben. Eine Scaterhalle schlie├čt das Gel├Ąnde zur Hauptstra├če ab, dort ist auch der 2 Eingang, in einer Ecke dann nicht zu sehende Loris und Zwergloris.
Bliebe die Insel: kleine doppel-verdrahtete Anlagen f├╝r harte Makaken: Assam-, B├Ąren- und Javamakaken, n├Ârdliche Schweinsaffen (M. leonina) und Rhesusmakaken inklusive schon genannte Binturongs und nochmals Siamkrokodile. Das ist der Tierbestand.
Sonntags also volles Get├╝mmel, Rummelatmosph├Ąre. Pl├Ąne gab es nur als Schautafeln an den beiden Eing├Ąngen, Toilettenbenutzung sollte man nicht vorsehen (in der Stadt aber kein Problem). Schade auch, dass man von dem subtropischen Flair nicht viel bemerkte - nur einige schattenspendende B├Ąume. Gr├╝nanlagen haben bei dem Besucherandrang keine Chance bestehen zu bleiben, eher schon Blumenrabatten.





(20.05.2011, 17:04)
Henry Merker :   @WolfDrei:
Best├╝nde eigentlich die M├Âglichkeit, dass die asiatischen Zoos, die Sie jetzt besucht haben, im n├Ąchsten Tiergartenrundbrief vorgestellt werden?
(04.05.2011, 22:54)
WolfDrei :   ein letztes Bild aus dem Katzenbereich: s├╝dostasiatischer Leopard (P. p. delacouri) aus Hanoi
(02.05.2011, 18:46)
WolfDrei :   und im Nagerbereich: Pinselstachler (Hanoi)
(02.05.2011, 18:41)
WolfDrei :   Schon lange nicht mehr in Europa (der letzte im TP): Argala in Hanoi
(02.05.2011, 18:38)
WolfDrei :   Auch im Vogelbereich gab es neben dem Nipponibis Bemerkenswertes.
1. Sunda-Marabu in Hanoi
(02.05.2011, 18:34)
WolfDrei :   Zum Serau: die im s├╝dlichen S├╝dostasien lebenden Seraue scheinen eine schwarze M├Ąhne zu haben, w├Ąhrend in Mittelchina bei der dort lebenden Form auch wei├č├ę Str├Ąhnen vorhanden sind (Zoo Guilin)
(30.04.2011, 21:45)
WolfDrei :   zum Abschlu├č T. crepusculus (Graulangur)
(30.04.2011, 21:26)
WolfDrei :   ps:beim Hathin-Languren geht der "wei├če Schnurrbart" bis zum Hinterkopf im Gegensatz zum Tonkin-Languren. Bild 3: Grauarmkleideraffe (P. cineraeus) - in Europa gab es bisher nur den Rotarmkleideraffen (P. nemaeus)
(30.04.2011, 21:20)
WolfDrei :   Hathin-Langur aus Mittelvietnam
(30.04.2011, 21:16)
WolfDrei :   zum Wochenende weiter mit Cuc Phuong (Rescue Centre): 1. Delacourlangur von der Seite
(30.04.2011, 21:14)
Henry Merker :   @zollifreund:
Hm, gut, wenn ich das Tier jetzt vollst├Ąndig sehe, so w├╝rde ich es auch als Sumatraserau einordnen...so n├Ąmlich der wissenschaftliche Artname der Art (Capricornis sumatraensis).

Vgl. auch:

http://www.zootierliste.de/?klasse=1&ordnung=116&familie=11610&art=1161032

und

Unterart swettenhami:

http://www.leszoosdanslemonde.com/photos/main.php?g2_itemId=40935

sowie unklare Formzugeh├Ârigkeit:

http://www.leszoosdanslemonde.com/photos/main.php?g2_itemId=51683
(29.04.2011, 15:19)
zollifreund :   zum Serau: es scheint mir ein s├╝dlicher Serau zu sein ( habe ich im Zoo von Phnom Penh, Camodia gesehen). War dort auf Englisch jedenfalls so ausgeschildert. Verbreitungsgebiet ist angeblich S├╝d-Ostasien. Wenn ich richtig wei├č wird er auch noch als Sumatra-Serau bezeichnet. (Obwohl er nicht nur dort vorkommt).
(29.04.2011, 00:45)
WolfDrei :   zum Abschlu├č: roter Goral, Beijing
(28.04.2011, 22:25)
WolfDrei :   und nochmals Nipponia bei besserer Ausleuchtung: rote Schnabelspitze!
(28.04.2011, 22:17)
WolfDrei :   Der dritte im Bunde: Rhinpithecus brelichi in Beijing(2 junge weibliche Tiere, Gesamtbestand unter 500 Tiere)
(28.04.2011, 22:14)
WolfDrei :   zur gro├čen ├ťberraschung in Beijing: 2 m├Ąnnliche Satansaffen (Chiropotes satanas)
(28.04.2011, 22:11)
WolfDrei :   zum Abend noch einige Zugaben:
Ovis ammon (leider ohne UA-Angabe) Zoo Beijing (das ganze Tier ist leider zu gro├č betreffs der MB)
(28.04.2011, 22:05)
Oliver Jahn :   Auch von mir ein DANKE! Und nat├╝rlich der Wunsch nach mehr! Noch bevor ich die Frage von Henry Merker gelesen habe, habe auch ich mich gefragt, was das f├╝r ein Serau ist! Er sieht so ganz anders aus, als die Tiere, die ich in Berlin, Magdeburg oder Wien gesehen habe.
(28.04.2011, 18:54)
Liz Thieme :   Die Bilder machen Lust auf mehr und zeigen, dass die technische Vorbereitung hier in Deutschland auf die Reise gelungen ist.

@Michael, dann hattest du wohl einen wei├čen Waldrapp. Habe ├╝berall die Beschreibung gelesen wei├čes bis hellgraues Federkleid, roter federloser Kopf und schwarzer Schnabel. Die Bilder bei Google unterst├╝tzen dies, zeigen hin und wieder eine rote Schnabelspitze. Die Jungv├Âgel haben noch ein orangefarbenes Gesicht und braunes Gefieder.
(28.04.2011, 14:27)
Henry Merker :   @WolfDrei:
Ich finde die Aufnahmen auch sehr sch├Ân; zumal es sich auch um viele Tiere handelt, von denen man so schnell keine Bilder findet - und zudem ├Ąu├čerst sch├Ân anzusehen sind!
Handelt es sich bei dem Serau um einen Sumatraserau?
(28.04.2011, 10:09)
Sacha :   @WolfDrei: Vielen Dank f├╝r die tollen Bilder dieser Rarit├Ąten. Freue mich ebenfalls schon auf Deinen Bericht.
(28.04.2011, 09:52)
WolfDrei :   @Ronny, w├Ąre sch├Ân gewesen mit dem Sclater. Ausgeschrieben war er, aber in der Voliere ├╝ber 3 Stunden nicht vorhanden, w├Ąhrend alle anderen Fasanen drau├čen waren. Der L. l`huisi "existierte" leider auch nur als durchgestrichenes Schild.
(28.04.2011, 09:08)
Ronny :   Ja, die "Animation" der Tiere mit Hilfe von Flaschen konnte ich ebenfalls in allen Chinesischen Einrichtungen beobachten. Im Beijing Zoo glich die L├Âwenanlage am Ende des Tages mehr einer M├╝llhalde als eine Anlage. Ich denke, dies ist auch der Grund, weshalb viele neue Anlagen umglast sind (in Beijing z.B. die Primatenanlagen, au├čer Menschenaffen. In TienJin waren auch die L├Âwen- und Tigeranlagen verglast.

Hast du im Beijing WP den Sclater-Monal nicht gesehen? Bei meinen Besuch 2009 befand er sich sich im Rare Pheasent Garden neben der gro├čen begehrbaren Fasan-Storch-Pfau-Tauben-Voliere.
(28.04.2011, 09:04)
WolfDrei :   Das Tigerbild k├Ânnte auch in der "Freiheit" aufgenommen sein, g├Ąbe es da nicht die Wasserflasche, mit dessen Werfen man die Tiere zu Aktivit├Ąten "verhelfen" m├Âchte (k├Ânnte aber in der Natur so ├Ąhnlich aussehen). Zu den besonderen Einstellungen der Besucher bzw des ostasiatischen Menschen zum Tier etwas in den Beschreibungen. Ich selbst habe die Tiger erst beim dritten Besuch aktiv gesehen, sonst lagen sie vier Stunden "herum" (meine Katze l├Ą├čt gr├╝├čen).
(28.04.2011, 08:12)
WolfDrei :   und nur noch in chinesischen Zoos: s├╝dchinesischer Tiger in Shanhai.
(27.04.2011, 19:08)
WolfDrei :   Und noch zwei "Nationaltiere".
Gro├čer Panda mu├č sein: Jungtier von 2010 in Shanghai
(27.04.2011, 19:04)
WolfDrei :   Zum Goldkopflanguren gibt es in S├╝dchina den Wei├čkopflanguren (Bestand unter 1000,)Foto aus Zoo Shanghai - daselbst 7 Tiere
(27.04.2011, 19:01)
WolfDrei :   1,98 MB - 2. Versuch mit anderer Abbildung:
(27.04.2011, 18:58)
WolfDrei :   Und nicht nur Affen: ein dort seit 1998 lebender Serau
(27.04.2011, 18:54)
WolfDrei :   2. Cat-Ba-Langur (Goldkopflangur) Bestand 60 Tiere (gemeint sind die Gesamtbest├Ąnde Natur und Zentrum!)
(27.04.2011, 18:50)
WolfDrei :   Zu Nipponia: 1994 waren die in Entfernung zu sehenden V├Âgel wei├č. Nipponia ist etwas gr├Â├čer als der Glatzkopf, zumindest "korpulenter".
Aber nun zu Vietnam Cuc Phuong (Rescue Centre)
1. Delacourlangur (Bestand 200 Tiere)
(27.04.2011, 18:47)
Michael Mettler :   @Liz: Dass man einem Nationalheiligtum bzw. einer wegen der Erhaltungszucht symboltr├Ąchtigen Art einen Sonderstatus "g├Ânnt", w├Ąre allerdings ebenfalls denkbar ;-) Die Schnabelfarbe beim Nipponibis habe ich meiner Erinnerung nach aber auch schon rot auf Abbildungen gesehen - Altersmerkmal, Brutkleid?

Ist ├╝brigens lustig, wie man im Englischen bei den beiden Arten vorgegangen ist. Beide haben einen kahlen Kopf und einen Nackenschopf, aber der eine wurde "Bald ibis" (Glatzenibis), der andere "Crested ibis" (Schopfibis) getauft...
(27.04.2011, 18:34)
Liz Thieme :   Auf jeden Fall wurde der Japanibis mal der Gattung Geronticus zugeordnet.
Ua durch folgende Personen: G.R.Gray,1844 und Radde,1863. Zwischendurch wurde er aber ebenso auch Nipponia genannt oder Ibis als Gattung genutzt.
Habe mal eben 50 Studien, wo der Nipponia nippon Studienobjekt war, durchgesucht (im Schnelldurchlauf) und da habe ich nichts dazu gefunden, dass da was verglichen wurde. Aber es muss ja einen Grund geben, dass er nach einigem hin und her irgendwann eine eigene Gattung behielt.

Allerdings ist die Schnabelfarbe anders als beim Waldrapp :D
(27.04.2011, 17:38)
Michael Mettler :   Zum Vergleich, da ich zuf├Ąllig ein Waldrapp-Foto in sehr ├Ąhnlicher Pose verf├╝gbar habe.
(27.04.2011, 12:59)
Michael Mettler :   Was mir angesichts des Fotos zum ersten Mal auff├Ąllt: Der Nipponibis sieht eigentlich aus wie ein Waldrapp-Wei├čling - Habitus, kahler Kopf, lange Schmuckfedern im Nacken... Bin in Vogelsystematik nicht so firm, aber wurde eigentlich schon mal der Verwandtschaftsgrad der Ibis-Gattungen Geronticus und Nipponia untersucht?
(27.04.2011, 10:41)
WolfDrei :   Vom Aussterben gerettet: Nipponibis. Ausgehend von 7 Tieren in den Achtzigern (Provinz Shanxi)jetzt ├╝ber 1000 Tiere
(27.04.2011, 09:17)
WolfDrei :   2. Rhinopithecus bieti, M├Ąnnchen, Beijing Zoo (daselbst 2 P├Ąrchen mit je einem Jungtier)
(27.04.2011, 09:13)
WolfDrei :   Zum Ank├Âdern (mit den Berichten dauert┬┤s noch - 2 Geburtstage sind zu feiern):
1. Rhinopithecus roxellanae, M├Ąnnchen, Beijing Wildlife Park
(27.04.2011, 09:09)
Henry Merker :   Dem kann ich mich nur anschlie├čen :)
(26.04.2011, 22:20)
Oliver Jahn :   Sch├Ân, dass Sie wohlbehalten zur├╝ck sind. Ich bin auf die Berichte gespannt.
(25.04.2011, 15:48)
WolfDrei :   Wieder zur├╝ck aus "Asien", genauer: Zoo Beijing, Wildlife Park Beijing, Zoo Schanghai, Zoo Hanoi, Rescue Centre for Endengered Primates Cuc Phuong. Immerhin f├╝r mich 20 neue (gro├če)Formen, wenn auch Tibetgazelle, Sclatermonal und Taiwanserau (letztere wahrscheinlich) nicht mehr existierten. Berichte in K├╝rze.
(25.04.2011, 15:34)
Ronald Masell :   @lizich habe nur meine Meinung geschrieben, und dir mitnichten einen Vorwurf gemacht. ich kann dir schlie?lich nicht vorschreiben was du schreibst,
ansonsten ist diese diskussion fruchtlos, da mein anliegen nicht verstanden wird oder nicht verstanden werden will und sofort pers├Ânlich genommen wird. f├╝r mich ist ENDE!
(19.03.2011, 14:07)
Ralf Sommerlad :   @Liz: Ausdr├╝ckliche Zustimmung
(18.03.2011, 13:00)
Liz Thieme :   DU hast gesagt es g├Ąbe Wichtigeres. Damit hast du eine Wertung vorgenommen. Und mir damit deutlich gemacht, dass ich es nicht h├Ątte einstellen sollen. Und wir sagen nur, dass wir die Gesamtsituation betrachten und dass dazu auch die Tiere geh├Âren.
(17.03.2011, 19:20)
Ronald Masell :   @all, nunberuhigt euch mal wieder
das war ganz bestimmt nicht als Vorwurf an Liz gedacht?nicht immer gleich das schlechteste denken.ok!warum seit ihr gleich so aggresiv, wenn man ein wenig vom Mainstream abweicht?
(17.03.2011, 12:03)
Jennifer Weilguni :   Ob Mensch oder Tier - geholfen werden soll ihnen allen. Und wer wenigstens Geld an die zoologischen Einrichtungen spendet, tut immerhin etwas! Wie viele reissen ihren Mund auf, tun selbst aber gar nichts?
Ich muss mir selbst immer wieder mal anh├Âren, wie verwerflich das ist, dass ich f├╝r Naturschutzprojekte spende, w├Ąhrend auf dieser Welt Kinder verhungern. Fragt man diese Leute dann aber "├äh, ok und wof├╝r spendest du?" heisst es oft "F├╝r gar nichts, aber WENN, dann w├╝rde ich es nicht f├╝r Tiere ausgeben."

Wichtig ist doch vor allem DASS man hilft, oder?
(17.03.2011, 07:39)
Liz Thieme :   Wir gehen in Zoos, wollen die "heile Welt" sehen, um uns von der "b├Âsen Welt" in den Medien zu erholen und aus vielen Gr├╝nden mehr.
Menschen bauen Zoos und Aquarien, also sind auch die Menschen f├╝r diese verantwortlich.
Menschen haben AKWs gebaut und Menschen m├╝ssen hier die Verantwortung tragen.
Es ist nicht falsch hier├╝ber zu informieren.

Der VDZ hat heute eine Mail an die entsprechenden Zoos geschrieben und bittet um Unterst├╝tzung in Verbindung mit der WAZA.

Jeder sollte helfen wo es f├╝r ihn richtig erscheint und wo er helfen kann und ich sehe es als wichtig an, dass es Vereinigungen gibt, die sich um diesen Bereich k├╝mmern.

Diese Meinung hat nichts damit zu tun, dass mir die Menschen dort egal sind und ich deren Situation ignoriere. Im Gegenteil, auf der Arbeit informieren wir uns regelm├Ą├čig ├╝ber den aktuellen Stand.
Nicht jeder kann mit Sachmitteln helfen, aber schon die Informationsweitergabe der M├Âglichkeiten ist eine Art der Hilfe.
(16.03.2011, 21:02)
Sven P. Peter :   Nat├╝rlich ist es wichtig, dass dort den Menschen geholfen wird, jedoch sollte man auch nicht die vielen Zootiere vergessen. Von daher Danke f├╝r das Update ├╝ber die Situation dort.
(16.03.2011, 19:56)
Michael Mettler :   @Ronald Masell: Du machst einen solchen Vorwurf und stellst mit deinem Beitrag gleichzeitig unter Beweis, dass du trotz Apokalypse in einem Zooforum surfst. Ist das nicht ein bisschen paradox...?
(16.03.2011, 13:35)
Sacha :   Bei aller Liebe, Ronald, aber da m├Âchte ich Liz in Schutz nehmen. Sie hat nur informiert und nicht irgendwie die Zoos und deren Tiere vor die Belange der Menschen in Japan gestellt.
(16.03.2011, 13:23)
Ronald Masell :   @Liz, bei aller Liebe, aber es gibt im Moment doch wohl wichtigeres. wenn das nicht die Apokalypse ist, m├Âchte ich sie nicht sehen!
(16.03.2011, 12:53)
Liz Thieme :   Durch das Erdbeben und den Tsunami sind auch zoologischen Einrichtungen betroffen.
Mehrere Aquarien im Gebiet von Tohoku (Honshu Insel) wurden stark getroffen vom Erdbeben.
Das Sendai Marinpia Matsushima Aquarium ist komplett ├╝berflutet worden durch den Tsunami. Durch ein Wunder gibt es keinen Menschenschaden.
Sendai Yagiyama Zoo vermeldet nach Sch├Ątzungen eine Knappheit bei den Futtermitteln. Die JAZA hat eine genau Z├Ąhlung veranlasst, um den Zoo zu unterst├╝tzen. Au├čerdem gibt es keinen Strom mehr in der Stadt.
Keinen Strom haben der Akita Omoriyama Zoo, der Morioka Zoo, das Asamushi Aquarium und der Hitachi Kamine Zoo.
Das Fukushima Aquarium ist bis zum zweiten Geschoss ├╝berflutet worden. Viele Tiere starben. Die Meeress├Ąuger haben ├╝berlebt. Sie und die V├Âgel werden ins Kamogawa Sear World transportiert. Nach Beendung des Transports werden die Mitarbeiter ebenfalls aus dem Aquarium gebracht, da sie dann nichts mehr zu tun haben und sie in Behandlung aufgrund der Radioaktivit├Ąt m├╝ssen.
Insgesamt erwartet man eine Knappheit in Bezug auf Gas, Heiz├Âl, Futter und Trinkwasser f├╝r Tier und Mensch.

Die WAZA hat eine Sammelaktion ins Leben gerufen zur Hilfestellung f├╝r die betroffenen Einrichtungen. http://www.waza.org/en/site/get-involved/donate-for-japan
(15.03.2011, 23:16)
Liz Thieme :   Das stand nicht in den Berichten. Es wird nur gesagt, dass es das vierte jemals in dieser Zoo-Gefangenschaft geborene Tier ist und das eines der vier bei der Nahrungsumstellung 2004 verstorben sei.
In Zoochat wird gesagt, dass die Jungtiere aus 2010 Zoozuchten seien und die vorherigen Weibchen tr├Ąchtig kamen. Allerdings habe ich nichts zu einer weiteren Geburt 2010 in Taipei bisher gefunden.
IUCN gibt f├╝r den Zoo auch andere Daten an, danach w├Ąre das jetzige Jungtier Nummer f├╝nf.
>There were four recorded births at zoo document, February 1993, December 1997, November 1998 and August 1999.<
(04.01.2011, 20:49)
Bj├ÂrnN :   Ist das Jungtier im Zoo gezeugt worden. Falls dies zutrifft und das Jungtier ├╝berlebt, gelang Taipeh nach Jahren der Fehlschl├Ągen die Welterstzucht....
(04.01.2011, 20:37)
Liz Thieme :   Im Zoo von Teipei ist im Dezember ein Pangolin geboren worden.
(04.01.2011, 18:04)
WolfDrei :   Zur├╝ck von einer kleinen T├╝rkeireise (Antalya - Ephesos - Pamukkale - Antalya) die Mitteilung, da├č A. einen Zoo besitzt, der jedoch in einem gro├čen F├╝hrer nicht erw├Ąhnt wurde (ich wei├č - vorher googeln). Im Internet gibt es ein Vdeo dazu: 2 Grantzebras, 2 L├Âwen, 1 Tiger, M├Ąhnenschafe, Damhirsche, 2 Dromedare, 2 syrische Braunb├Ąren, Wildschwein, 1 Krok, viele Hausschafe und -ziegen, Esel, Fasanen, Chukarhuhn, Strau├č. Der Zoo liegt am Stadteingang , so man von Norden (Pamukkale / Denizli) kommt, etwa 8 ha. Die Hoffnung, einen anatolischen Leoparden (einstmals P. pardus tulliana genannt)zu sehen hatte ich schon vorher nicht. Man best├Ątigte mir,da├č die letzte Sichtung in Westanatolien um 1970 war.
Ansonsten entt├Ąuschende Vogelwelt in der Gegend:trotz schilfreicher Gegend an einem historischen Kanal und anschlie├čender Lagune nur 2 Kormorane, 1 Rallenreiher, 1 ! M├Âwe, wenige Stockenten, 1 Schwarzhalstaucher, dazu wenige Eidechsen, 3 Landschildkr├Âten.
(11.04.2010, 15:11)
Michael Amend :   Ich habe mich noch nie mit Stumpfnasen n├Ąher besch├Ąftigt, wie gesagt, der Beijingf├╝hrer verwendet Pygathrix als Gattungsname, beim Googeln gibts auch Treffer f├╝r alle Stumpfnasenarten mit diesem Gattungsnamen.Anscheinend gibts da noch Uneinigkeit unter den Systematikern...
(05.01.2010, 21:06)
Henry Merker :   @Michael Amend:
Dass die Stumpfnasenaffen in die Gattung Pygathrix gestellt wurden ist mir neu. Ich kannte sie schon immer als Angeh├Ârige der Gattung Rhinophitecus.

Da ich ebenfalls bei dem Vortrag von Herrn Kern anwesend war und zudem regelm├Ą├čig die Seite www.leszoosdanslemonde.com ansehe - vor allem auch wegen der (einmaligen) Tieraufnahmen - war mir die Info zu den Stumpfnasen in China schon bekannt. Dennoch meine ich, dass die koreanische Einrichtung neu sein d├╝rfte, da zumindest nur die ehemaligen Haltungen in San Francisco, einem japanischen Zoo, San Diego und Singapur etwas sagen. Die Info zu Los Angeles ist sehr interessant, aber auch f├╝r den Zoo nat├╝rlich sehr ├Ąrgerlich.
(05.01.2010, 20:57)
Michael Amend :   Hat sich Rhinophitecus als Gattungsname durchgesetzt ? Im Beijing-F├╝hrer vn 2006 wird noch Pygathrix verwendet.
(05.01.2010, 20:44)
WolfDrei :   Herr Kern vom TP erw├Ąhnte bez├╝glich eines Vortrages ├╝ber Zoos in China vor drei Wochen, da├č Beijing alle drei "einheimischen" Stumpfnasen hat. Anbei: Y├╝nan-Stumpfnase (weibchen, Rhinopithecus bieti), Beijing 1994
(05.01.2010, 20:24)
Michael Amend :   @Henry Merker. Goldstumpfnasenaffen werden in mehreren asiatischen Zoos gehalten, in China relativ h├Ąufig sogar, au├čerhalb China sind sie jedoch selten. Los Angeles hatte sich um sie bem├╝ht, hatte eine Zusage aus China, hat eine eigene Anlage f├╝r diese gebaut und bekam dann eine Absage aus China....

Peking h├Ąlt Zuhctgruppen von Goldstumpfnasen und Braunen Stumpfnasen und hatte zus├Ątzlich ein Einzeltier einer Wei├čmantel-Stumpfnase im Bestand, ob die noch lebt, wei├č ich nicht, im 2006er Zoof├╝hrer ist sie noch drin. Ob die je mehr als diese eine Tier hatten, wei├č ich auch nicht. Peking ist sicher wegen seines Artenreichtums einen Besuch wert, aber die Tierhaltung selbst l├Ą├čt in vielen Teilen zu w├╝nschen ├╝brig und ist schwerlich mit europ├Ąischen Standart vergleichbar...
(05.01.2010, 19:26)
Michael Amend :   Laut der Homepage hat das Aquarium in Pintung, Taiwan, einen 16 meter langen Walhai in der Schau, zusammen mit 13 Delphinen einer leider nicht genannten Art.
(05.01.2010, 18:30)
Henry Merker :   Der Zoo Gyeonggi-Do in S├╝dkorea h├Ąlt bzw. hat Goldstumpfnasenaffen gehalten.

Quelle:
http://images.google.de/imgres?imgurl=http://www.showchina.org
/en/Gallery/Odd/200801/W020080116333183921440.jpg&imgrefurl=http://
www.showchina.org/en/Gallery/Odd/
200801/t144185.htm&usg=__PxOaN2wOs_ZuwCQHTWHMueYBoV0=&h=320&w=
450&sz=40&hl=de&start=17&tbnid=7fZVpdo9JNZHuM:&tbnh=90&tbnw=127&prev=
/images%3Fq%3DRhinopithecus%
26gbv%3D2%26hl%3Dde%26sa%3DG
(15.12.2009, 22:30)
Henry Merker :   @Ralf Sommerlad:
Stimmt, ich habe die Amerikaner vergessen.
(01.12.2009, 15:15)
Ralf Sommerlad :   ...auch die Asiaten....
(01.12.2009, 10:22)
Henry Merker :   Erg├Ąnzend dazu soll an dieser Stelle darauf verwiesen werden, dass in der aktuellen Ausgabe des "Zoologischen Garten" ein Bericht ├╝ber Aquarien in Japan, Taiwan und China erschienen ist, der sehr interessant ist. Zudem zeigt er auf, dass die Asiaten mittlerweile in Sachen Aquarien uns Europ├Ąern voraus sind, so meine Einsch├Ątzung.
(28.11.2009, 11:07)
Liz Thieme :   da bisher mehr bei den Haien ├╝ber Okinawa berichtet wurde, hier mal ein kurzer ├ťberblick der Fakten.
Aquarium Okinawa
interessante Fakten: da das Geb├Ąude sehr nah am Meer steht musste der Beton sehr dicht sein, damit das Meerwasser (innen/au├čen) die Metallstrukturen nicht angreift und rosten l├Ąsst
das Gro├čbecken "Kuroshia Sea" (7,5mio Liter) (Walhaie/Mantas(81 Arten)) steht auf einem eigenen Fundament, da sonst der Schwerpunkt des Geb├Ąudes falsch liegen w├╝rde und das Geb├Ąude zu schnell absinken k├Ânnte
77Becken 10mio Wasser
altes Becken nur 3m tief (├ťberlebensdauer der Walhaie max. 500Tage)
Walhaie fressen vertikal, daher 10 m tief
der gr├Â├čte Walhai im Becken ist 7m lang und w├Ąchst j├Ąhrlich 50cm
gr├Â├čte Scheibe 22,5m breit 8,2m hoch, 60cm dick, 7 Elemente. 1,5 Jahre Produktionszeit. Es lagern ca 6t Druck auf jedem Zentimeter.
3/4 gefiltertes Wasser 1/4 frisches Meerwasser, bei jeder Umw├Ąlzung
Die gro├če Scheibe ist stark genug (angeblich) ein Erdbeben auszuhalten, allerdings kommt der gr├Â├čte Schaden von den Tieren, die Haie hinterlassen auf Grund ihrer Haut Kratzer in der Scheibe. Hierf├╝r soll nun eine L├Âsung gefunden werden.

1934 wurde das erste Mal ein Walhai ├╝berhaupt ausgestellt (wo wei├č ich nicht)

gehalten werden in einem Becken ua Bullenhaie, gr├Â├čter ist seit 28 Jahren in Gefangenschaft.

open air Korallenbecken. Wasseraustausch einmal in der Stunde mit Zirkulation aus Meerwasser. Daher wird auch der Korallenlaich "ausgewildert"

das frische Meereswasser wird aus 20m Tiefe und 300m vor der K├╝ste abgesaugt, von einem Absaugtrichter mit dem Durchmesser von 180cm.
es werden 3000m┬│/h maximal umgew├Ąlzt

Delfin Dame "Fuji" hat eine Schwanzflossenprotese, da man ihr 3/4 dieser amputieren musste nach einer l├Ąngeren Krankheit. Derzeit tr├Ągt sie die mind. 7te Verision (Hersteller Bridgestone), die sie aber nur kuzzeitig am Tag tr├Ągt.

(27.11.2009, 17:57)
Henry Merker :   @Liz:
Ich kann nur hoffen, dass die derzeitige Situation im Irak es erlaubt, den Betrieb des Zoos zu gew├Ąhrleisten...
(21.11.2009, 11:21)
Andre Battermann :   @Michael Amend:
Ich werde die Tage mal einen kleinen bericht schreiben und ihn mit in paar Fotos versehen!
Bin nur gerade etwas besch├Ąftigt!
(20.11.2009, 14:19)
Liz Thieme :   der Zoo in Baghdad ist wieder aufgebaut.
In den kommenden Tagen sollen ein Elefant und eine Giraffe die Tierartenliste vervollst├Ąndigen. Sie haben nun 1070 Tiere und eine Fl├Ąche von ca 142ha.
(20.11.2009, 13:38)
Michael Amend :   @Andre Batterman. Sie waren in China ? Ich w├╝rde mich ├╝ber eine Beschreibung Ihres Besuches im Polar Ocean world in Qingdao freuen, Fotos w├Ąren auch toll, denn aus China bekommt man nicht allzuviele Informationen und speziell Aquarien in Asien interessieren mich...
(18.11.2009, 18:26)
Andre Battermann :   Wo man hier schon so sch├Ân bei der Meeresbiologie ist:

Der "Dalian Ocean Park" in Dalian, China h├Ąlt seit Mitte des Jahres 0,1 Walhaie, "importiert" aus Taiwan.
Das von mir leider zu fr├╝h besuchte Polar Ocean World in Qingdao, China erhielt im gleichen Zug 1,1 Tiere aus Taiwan. Man will wohl an relativ erfolgreiche Haltungen in Japan und den USa ankn├╝pfen.
Ebenso erwartet Qingdao wohl Polarf├╝chse aus Russland.
(17.11.2009, 15:23)
Michael Amend :   Ich finde die dreimalige Nachzucht und zweimalige Aufzucht von Mantas sensationell, ich hoffe, es folgen noch weitere Jungtiere. Ich k├Ânnte mir durchaus vorstellen,das dort irgendwann einmal auch die Walhaizucht gelingt, selbst wenn Atlanta die besseren Becken-Voraussetzungen hat, schlie├člich fasst das dortige Becken f├╝r 4 Walhaie 24 Millionen Liter Wasser, im Churaumi Aquarium, ebenfalls f├╝r vier Tiere, nur 7,5 Millionen Liter...Ich kann den Gl├╝ckwunsch n├Ąchstes Jahr pers├Ânlich ausrichten, ich werde vorraussichtlich im Juli dort sein. Vielleicht gibts dann schon den n├Ąchsten Manta-nachwuchs, das letztj├Ąhrige Jungtier ist aber erst in diesem Sommer in das Schaubecken umgezogen. Die Qualit├Ąt der japanischen Aquarien ist wohl atts├Ąchlich von allerh├Âchstem Standart. Im aktuellen Bongo gibts zwei Reiseberichte durch verschiedene japanische Aquarien !
(01.11.2009, 20:13)
Henry Merker :   Wobei die Nachzucht des Manta schon ein Knaller darstellt und sicherlich von hoher Haltungsqualit├Ąt zeugt...
Ein Gl├╝ckw├╝nsch an Okinawa...auch, wenn sie es hier nicht lesen werden:)
(01.11.2009, 18:16)
Michael Amend :   Im Churaumi Aquarium auf Okinawa wurde zum dritten Mal ein Manta geboren. Auch dieses Jungtier wird, wie Nummer 2, in einer Zuchtstsation im Meer !, aufgezogen, da das erste Jungtier vom Vater get├Âtet wurde. Diese Erfolge spornen das Aquarium jetzt an, auch Walhaie nachzuziehen, w├Ąre ja der Knaller,wenn das tats├Ąchlich klappen w├╝rde...
(01.11.2009, 17:50)
Liz Thieme :   In Al Wabra wurden die bisherigen drei Geparden Anlagen auf sechs St├╝ck erweitert. Insgesamt handelt es sich um eine Fl├Ąche von 7000m┬▓

Fotos und weitere Erkl├Ąrungen findet ihr hier:
http://awwp.alwabra.com/index.php/content/view/1031/30/
(23.10.2009, 09:54)
Ralf Sommerlad :   Recht haben die Jungs - das ist wirklich ein Hype, zudem ein gnadenloser mit pausenlosem handling des Jungtieres, unfassbar.
(29.06.2009, 16:13)
Rattus :   Elepanden als Protest-Aktion:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,633158,00.html
Mitarbeiter des thail├â┬Ąndischen Elephant Kraal demonstrieren gegen den an Knut erinnernden Hype um ein Pandakind
(29.06.2009, 13:00)
Michael Amend :   Ich bin auch nur auf Zufall darauf gesto├čen, Bilder der Elefanten habe ich auch gefunden, es sieht danach aus, das die Tiere vorwiegend angekettet unter einem Unterstand gehalten werden. Die Koboldmakis leben in einem herk├Âmlichen Tag-K├Ąfig. He, man kann sich mit einem Nasenaffen ablichten lassen ? Klasse, h├Âffentlich auch mit einem adulten Mann, der hat gegen meine Nase keine Chance....Irgendwie mu├č ja Geld in die Kasse kommen, oder ? Vielleicht kann man in Souveniershop auch einen Koboldmaki f├╝r den K├Ąfig daheim kaufen....
(30.07.2008, 18:50)
WolfDrei :   Bei GOOGLE bekommt man bei "Lok Kawi Wildlife Park" "irgendwo" eine 5 einhalbmin├╝tiges Video mit den genannten Tieren, das Rhino allerdings ist nicht besonders gut getroffen
(30.07.2008, 13:05)
Jana :   Der prager S├Ąugetierkurator hat diese Einrichtung letzte Jahr besucht, und einen Tiertausch ausgehandelt. Etwa in diesen Tagen ist ein junge Malaientigerkater aus Kota Kinabalu in Prag erwartet.
(30.07.2008, 11:09)
Sacha :   @Michael Amend: Waaas!!!? Ein Zoo in Kota Kinabalu??? Der muss tats├Ąchlich sehr neu sein, denn ich war vor ca. 5-6 Jahren dort (Mein Ged├Ąchnis) und h├Ątte dieses Einrichtung sicher besucht. Bekannt war mir bisher nur die Orang-Aufzuchtstation Sepilok in der N├Ąhe der Stadt Sandakan (in der sich in einem f├╝r Besucher nicht zug├Ąnglichen angeschlossenen Bereich Sumatranash├Ârner befanden).

Im Internet habe ich mal schlau gemacht und dazu folgende Infos gefunden: Der Zoo heisst offiziell "Lok Kawi Wildlife Park". Angeblich leben dort rund 550 Tiere in 122 Arten. Neben den bereits erw├Ąhnten sollen auch Asiat. Elefanten (da teils Waisen sind sicher Borneo-Zwergelefanten darunter, wenn nicht sogar alle), Orang-Utans, Malaienb├Ąren, Borneo-Gibbon, Zwergotter, Banteng, Borneo-Muntjak, Nebelparder, div. Hornv├Âgel und als Exoten Strausse, Emus und Gelbbrustaras gezeigt werden. In einem Blog wird als offizielles Er├Âffnungsdatum der 17. Februar 2007 erw├Ąhnt. Der Park befindet sich an der "alten" Strasse von Kota Kinabalu nach Papar, etwa 20 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Eintrittspreise sollen f├╝r Einheimische 10 Ringit, f├╝r Ausl├Ąnder 20 Ringit betragen. Es besteht die M├Âglichkeit, auf Elefanten zu reiten und - jetzt d├╝rfte einige der Schlag treffen - sich mit jungen Nasenaffen ablichten zu lassen!!!

Impressionen unter:
http://mount-kinabalu-borneo.com/blog/lok-kawi-wildlife-park-newly-open-zoo-in-sabah.html
oder
http://www.travel-library.com/tours/asia/malaysia/kota_kinabalu/kota_kinabalu_zoo.html
oder
http://www.1earthadventures.com/2008/01/23/malaysia/lok-kawi-wildlife-park-in-kota-kinabalu-sabah/
oder
http://madeinsabah.wordpress.com/2007/07/18/lok-kawi-wildlife-park/
(30.07.2008, 10:08)
WolfDrei :   Pardon: Dicerorhinus sumatrensis harrisoni
(29.07.2008, 22:22)
WolfDrei :   Unter Lok Kawi Wildlife Park bekommt man bei:Care for Animals Project at Lok Kawi Wildlife Park in Malaysia, so man bei Rhinos anklickt, das Rhino - offensichtlich das ├Ąu├čerst seltene Borneo-Sumatrarhino (D.s.harrisi)
(29.07.2008, 22:19)
Michael Amend :   Wei├č jemand mehr ├╝ber den Zoo Kota Kinabalu in Sabah auf Borneo ? Der mu├č relativ neu sein, und hat eine Fl├Ąche von 112 ha. Zum Tierbestand geh├Âren z.B Sumatra-Nashorn, ( ein Tier auf dem Foto gesehen )Koboldmaki, Nasenaffe und Hinterindischer Tiger.
(29.07.2008, 20:00)
Michael Amend :   Im Okinawa Churaumi Aquarium ist am 17. Juni zum 2. mal ein Manta geboren worden.
Das Jungtier wurde kurz nach der Geburt aus dem Becken entfernt, nachdem das 2007 geborene Jungtier vom Vater get├Âtet wurde, und in ein Aufzuchtsbecken au├čerhalb des eigentlichen Aquariums gebracht. Da ich bisher Nichts Gegenteiliges geh├Ârt habe und auch auf der Homepage des Aquariums diesbez├╝glich Nichts zu lesen war, gehe ich davon aus, das dasJ ungtier noch lebt. Hoffe, das die Aufzucht gelingt.
(26.07.2008, 19:32)
Ralf Sommerlad :   Die Madras Crocodile Bank,gelegen ca 50 km s├╝dlich von Chennai ( ehemals Madras ) in der s├╝dindischen Provinz Tamil Nadu ist eine zoologische Forschungseinrichtung ┬ľ und ein Zoo, nicht etwa eine kommerzielle Krokodilfarm zur H├Ąuteproduktion.
Neben ca 3.000 Sumpfkrokodilen ( C.palustris) leben dort weitere 14 Krokodilarten in naturnah gestalteten Anlagen, unter Anderem auch eine stattliche Zuchtgruppe des kritisch bedrohten Ganges-Gavials.
├ťber die Aufgaben, Artenschutzprojekte, Angebote und weitere Details informiert die Website der Madras Crocodile Bank unter www.madrascrocodilebank.org

(15.05.2008, 11:13)
Shensi-Takin :   Interessantes ├╝ber das Enoshima Aquarium, u.a. in Hinblick auf die Tiefseeaquarien-Abteilung.
http://www.enosui.com/english.pdf

Einige japanische Aquarien:
http://gojapan.about.com/od/attractions/a/aquariuminjapan.htm

Wer Tiger-und Bullenhaie in einem ├Âffentlichen Aquarium sehen m├Âchte:
http://www.kaiyouhaku.com/en/info/2fmain.html
Als Nicht-asiatisches Aquarium mit Tiger-und Bullenhaien sei auch auf:
http://www.explorecancun.com/tours/cancun-tours/cancun-interactive-aquarium.html verwiesen

├ťber das Osaka Aquarium-in deutsch(!):
http://www.kaiyukan.com/german/index.htm
(14.05.2008, 16:34)
Shensi-Takin :   Einige Eindr├╝cke aus dem Toba Aquarium (J): hinsichtlich gezeigter Arten (u.a. Dugong, westafrikanische Seekuh, Jacobita usw.), weniger hinsichtlich Tierghaltung/-pr├Ąsentation k├Ânnte da man hinsichtlich Hinreise fast schwach werden...
http://www.youtube.com/watch?v=Za1zS6KVG1U

Wei├č zuf├Ąllig jemand, in welchen japanischen Einrichtungen die Baikalrobbenzucht 2006 gelang?
(06.05.2008, 20:36)
Ralf Sommerlad :   Bisschen was zu China, Zoos und chinesischen Vorlieben:
Blood the main attraction at sick Chinese 'zoos'
CHECK out the ultimate new spectator sport in China - one in which
baying crowds gather in zoos across the country to watch animals
being torn to pieces by lions and tigers.
The practice is just part of a normal family day out at Badaling
Safari Park, just an hour's drive from the main Olympic attractions
in Beijing.
Children feed goats before the "show" starts. One that has
been "bought" by a visitor is carried off before being thrown over a
wall into a pit full of hungry lions.
The goat never has a chance - it is quickly torn limb from limb as
the appreciative crowd claps ferociously.
The zoo also encourages visitors to "fish" for lions using live
chickens as bait. For just $5, visitors tie terrified chickens onto
bamboo rods and dangle them in front of the lions, just as a cat
owner might tease their pet with a toy.
Tourists are then herded on to buses and driven through the lions'
compound to watch an equally cruel spectacle.
The buses have specially designed chutes down which you can push
live chickens and watch as they are torn to shreds.
The zoo is not the first in China to gain international attention
for its cruel acts - The Three Gorges Forest Wild Animal World in
Yichang City was ordered to close on Boxing Day after a Siberian
tiger was found beheaded and skinned at the zoo.
The remains of two Bengal tiger cubs were found in a refrigerator at
the zoo's ticket office a few days later.
While investigating the death of the Siberian tiger, investigators
found that seven other tigers had died previously. The tigers were
said to have died of starvation in December 2003, or of sickness or
fight wounds.
Even worse is in store for the animals of Xiongsen Bear and Tiger
Mountain Village near Guilin in southeast China.
Here, live cows are fed to tigers to amuse cheering crowds. Normally
a wild tiger would dispatch its prey within moments - but these
beasts' natural killing skills have been blunted by years of living
in tiny cages so it takes even longer.
Astonishingly, the zoo also sells t
http://www.news.com.au/story/0,23599,23017316-401,00.html

(10.01.2008, 06:27)
WolfDrei :   @Sacha und Bernhard-freundlichen Dank f├╝r die Bemerkungen und Hinweise. Und,so zur├╝ck, ein Bericht von mir , vielleicht inklusive Melaka-Zoo. Danke!!
(27.03.2007, 12:48)
Sacha Beuth :   @WolfDrei (und alle dies interessiert): Singapur ist Zoo-m├Ąssig eine Topdestination. Von Bernhard und mir findest Du weiter unten schon Beschreibungen, die einen grossen Teil Deiner Fragen beantworten d├╝rften. (Ich sag jetzt mal Du, weil das normalerweise in Foren ├╝blich ist. Wenn es Dich st├Ârt, einfach melden, dann versuche ich mich das n├Ąchste Mal ans Sie zu halten).
Bez. Fotom├Âglichkeiten/Lichtverh├Ąltnisse: Im Prinzip kommt man ├╝berall relativ nahe ran. Viele Anlagen haben Glas, so dass nat├╝rlich Spiegelungen zu ber├╝cksichtigen sind. Die Lichtverh├Ąltnisse sind teilweise extrem. Scheint die Sonne, ist das Bild schnell mal ├╝berbelichtet. Sind dunkle Wolken aufgezogen oder wenn es regnet, hat man Wackler oder Unterbelichtung (oder beides). Regnen tut es in Singapur relativ oft und es kann wirklich in K├╝beln giessen. Ich erinnere mich an einen Tag, an dem ich morgens erst bei strahlendem Sonnenschein meine Kleidung durchschwitzte und dann gegen 15 Uhr durch ein heftiges Tropengewitter geduscht wurde. (Ist ├╝brigens toll, wenn das Gemisch von Schweiss, Sonnencreme und Insektenschutzmittel mit der Elektronik der Kamera in Ber├╝hrung kommen...dabei ging ein Blitzger├Ąt drauf).
In der Night Safari (unbedingt besuchen) ist das Fotografieren mit Blitz verboten. Man kann nat├╝rlich versuchen, in einem unbeobachteten Moment den dummen Touristen zu spielen, der kein Englisch und somit auch nicht die Bedeutung von NO FLASH versteht.
Bei den Schleichkatzenartigen im Zoo und in Night Safari ist das so eine Sache. Man muss Gl├╝ck haben, wenn man sie aktiv erleben will.
Die Zoo-Mitarbeiter in Singapor sind nach meinen Erfahrungen sehr h├Âflich und sehr auskunftsfreudig. Allerdings ist das zoologische Wissen auch sehr unterschiedlich.
Und zu guter Letzt: In der Night Safari, im Zoo und im Jurong Bird Park kann man - f├╝r Zooverh├Ąltnisse!! - ausgezeichnet essen. Besonders das All-you-can-eat-Buffet im Night-Safari-Restaurant lohnt sich. Am besten, man geht erst in den Zoo, l├Ąuft anschliessend die 50 m r├╝ber zur Night Safari, isst etwas und besucht anschliessend die Tiere der Nacht.
(26.03.2007, 17:17)
Sacha Beuth :   War jemand von Euch schon mal in den Zoos und Aquarien Japans?
Falls ja, w├╝rde ich gerne ein paar Erlebnisberichte und Tipps lesen.
(18.01.2007, 11:58)
R├╝diger Krichel :   Nashornsuche im Zoo Pyong Yang in Nordkorea! Hat jemand die Internet- oder Faxverbindung zu diesem nordkoreanischen Zoo. Sie hielten fr├╝her 2,2 seltene Spitzlippennash├Ârner und meldeten dem Zuchtbuchf├╝hrer nichts ├╝ber deren Bestandsver├Ąnderungenwurden !
War jemend in den letzten Jahren dort oder weiss wieviel D.Minor dort aktuell leben ?
Freue mich auf Meldungen
(16.09.2006, 10:54)
Bernhard :   zur Erg├Ąnzung der Beschreibung von Sacha Beuth zum Singapore Zoo:
den Zoo habe ich mittlerweile drei mal besucht - damit war ich dort wirklich schon h├Ąufiger als z.B. im Zoo Berlin :-) und zwar 03/2001, 02/2004 und 11/2005. f├╝r mich ist er einer der sch├Ânsten zoos die ich je gesehen habe, dies liegt v.a. daran, dass man sich die ganze zeit wie in einem tropenhaus f├╝hlt ( sehr dichte ├╝ppige Vegetation, tropisch hei├č und keine H├Ąuser). da der zoo auf einer halbinsel liegt sind viele gehege durch Wasser begrenzt was sehr reizvolle photomotive bietet. und auch der tierbestand ist sehenswert: lt. eigenen angaben beherbergt der zoo die gr├Â├čte anzahl an primatenarten, darunter die erw├Ąhnten Kleideraffen die ganzj├Ąhrig einfach auf einer Insel gehalten werden, und in deren Wassergarben riesigen Arapaimas leben. dann gibt es Buntb├Âcke (bzw. bei meinem letzten Besuch habe ich leider nur noch einen bock gesehen), Wei├čschwanzgnus, eine gro├če Zuchtgruppe Breitmaulnash├Ârner, Hirscheber, Schabrackentapire, Sattelst├Ârche, Komodo Warane, Manatis, viele Krokodielarten (und alles wie gesagt in Freianlagen), Br├╝llaffen. Mittlerweile sollen auch die Orangs ein neues weiteres Gehege bekommen haben, leider wurde dies erst nach meinem letzten Besuch gebaut. am meisten beeindruckt hat mich der Tree-top-trail: auf einem Holzsteck durch die Tropenb├Ąume vorbei, auf den sich zwei Familien Siamangs ein lautstarkes duell lieferten, in deren Wassergarben mehrere Sundagaviale, dann auf dem Weg freilebende Wei├čkopfsakis und im Geb├╝sch versteck Moschushirsche
(31.08.2006, 22:24)
Nils Kley :   Hi,

Ich hatte vor kurzem die Gelegenheit, einige chinesische Zoos & aquarien zu besuchen. Die Beschreibung k├Ânnen sie unter:
http://www.zoo-ag.de/exkursionen/2006_china__zoo_peking.htm
finden.
(30.08.2006, 18:05)
Dennis :   Achsio und sie legen lebende Salamander in Schnaps ein und halten Kragenb├Ąren in winzigen K├Ąfigen und zapfen ihnen den Gallsaft ab... und noch mehr solcher Grausamkeiten.
(18.08.2006, 18:58)
Dennis :   Die japaner haben auch Tiere in ihre Historie einflie├čen lassen, die es bei ihnen garnicht gibt: z.B werden Elefanten, Nash├Ârner und L├Âwen schon seit jahrhunderten zu "Medizin" verarbeitet. Ich habe mal nen Bericht gesehen wo sie lSchildkr├Âten den Kopf abgerissen und die Tiere dann roh verspeist haben..
(18.08.2006, 18:55)
Sacha Beuth :   Kleine Korrektur: Der Jurong Bird Park liegt im Westen. Sorry.
(13.08.2006, 17:26)
Sacha Beuth :   @Karsten Vick: Vielen Dank. Die Milus habe ich bis auf 11/6/06 alle gelesen. Zum Gl├╝ck gibt es "Zoo-Reisepapst" Blaszkiewicz.
Weitere Literaturreisetipps habe ich nicht, aber eigene Erfahrungen.
z. B. Singapur:
Singapore Zoo: Wundersch├Âne Parkanlage im Norden des Stadtstaates gelegen. Kann mit ├Âffentl. Verkehrsmitteln gut erreicht werden (entweder nur Bus ohne Umsteigen oder Metrobahn mit Umsteigen auf Bus). Taxi kostete von der Innenstadt bis zum Zoo im Jahr 2005 pro Weg 20 bis 25 Singapore-Dollar.
Viele moderne Anlagen nach dem typischen Open-Zoo-Konzept (m├Âglichst keine Gitter, versteckte Trenngr├Ąben). Besonders beeindruckend: Neue Elefantenanlage mit Vorf├╝hrungen, die die Arbeit der Dickh├Ąuter im Holzwesen symbolisieren. Blasskopfsakis, Braune Makis und Liszt├Ąffchen k├Ânnen sich frei auf dem Gel├Ąnde bewegen. Dazu wildlebende s├╝dostasiatische Fauna wie Languren, Schweinsaffen, Indische und Malayische Nimmersatte, diverse andere V├Âgel und Reptilien (Immer wieder auch Bindenwarane und Netzpythons, die sich ├Ąhnlich wie bei uns F├╝chse und Marder am Zoobestand g├╝tlich tun). Highlights sind ohne Zweifel eine Insel mit mindestens acht Kleideraffen (inkl. Jungtiere) im Primate Kingdom sowie die Nasenaffenanlage (auch regelm├Ąssig Nachzuchten). Interessant ist eine Gemeinschaftshaltung auf Inseln, wo Gibbons, Sch├Ânh├Ârnchen die B├Ąume und Radjahg├Ąnse und Sunda-Gaviale den unteren Bereich bewohnen. Weiter gibt es eine riesige begehbare Tropenvoliere, in der leider nicht nur indo-australische (V├Âgel, Schmetterlinge, Matschie-Baumk├Ąnguruh), sondern auch andere Tiere wie Varis gehalten werden. Auf der Tigeranlage sind statt der fr├╝her gezeigten Indochinatigern (und noch fr├╝her Sumatratigern) heute die Weissen Tigermischlinge zu sehen (aus wirtschaftlichen Gr├╝nden, wie mir Kurator Kumar Pillai mit Bedauern mitteilte). Die nordostafrikanische Rift-Valley-Anlage scheint mir, obwohl neueren Ursprungs, nur m├Ąssig gelungen. Zuviel Platz wurde f├╝r pseudo-v├Âlkerkundlichen Schnickschnack verschenkt. Zudem haben die Nubischen Steinb├Âcke nur ein sehr kleines Gehege zur Verf├╝gung, was aber geschickt kaschiert wird. Noch nicht gesehen habe ich die brandneue Australienanlage mit Brolgakranich, Riesenk├Ąnguruh und Taipan u. a. (nat├╝rlich nicht alle im selben Gehege). Als schlecht habe ich nur die Anlagen f├╝r Malaienb├Ąren, Eisb├Ąren (einziger Zoo am Equator), Kleinkatzen und als m├Ąssig die der Orang-Utans (obwohl eine Spezialit├Ąt des Zoos) in Erinnerung. Des weiteren gibt es Geparden (mit K├Ânigsgepard), Afrik. Wildhunde, Breitmaulnash├Ârner, Giraffen, B├Âhm-Steppenzebras und Zwergflusspferde (die man durchs Glas beim Schwimmen beobachten kann). Allgemein sind S├Ąugetiere und Reptilien sehr stark, V├Âgel dagegen (man will den Jurong Bird Park nicht konkurrenzieren) nur schwach vertreten. Der Singapore Zoo gilt m. E. zu Recht als bester Zoo S├╝dostasiens und w├╝rde auch in Deutschland zu den Top 10 geh├Âren. Wer ihn besucht, sollte wegen der nicht seltenen Tropengewitter (meist am fr├╝hen Nachmittag) unbedingt einen Regenschutz mitnehmen.
Singapore Night Safari: Direkt neben dem Zoo gelegener Park, der nur nach Einbruch der Dunkelheit (ab 19 Uhr) besucht werden darf (habe versucht, meine Beziehungen spielen zu lassen, um auch mal am Tag reinzuschauen. War aber chancenlos. Wurde angeblich bis jetzt noch keinem Nicht-Zoo-Mitarbeiter gestattet. Man will die Illusion von der "Freiheit" nicht zerst├Âren, wenn auf den Fotos die Abschrankungen auftauchen. Vielleicht hat einer von Euch mehr Gl├╝ck). Der Park hat bis 24 Uhr ge├Âffnet. Man kann einen Teil zu Fuss, den anderen im Safariparkstil mit einer kleinen Bahn, erleben. Im k├╝nstlichen Mondlicht (geschickt platzierte Scheinwerfer) sind diverse Panzernash├Ârner, Flusspferde, Indochinatiger, Streifenhy├Ąnen, Lippenb├Ąren, Riesenflugh├Ârnchen, Kalongs, Ganges-Gaviale sowie diverse Kleinraubtiere wie Fischkatze, Binturong, Zwergotter, Schweinsdachs zu sehen. Wie im Zoo Tiervorf├╝hrungen in einer speziellen Arena.
Jurong Bird Park: Im Osten gelegen (ebenfalls in Kombination mit Metro und Bus zu erreichen). Ca. 400 bis 500 Vogelarten. Diverse Flugschauen und ├Âffentl. F├╝tterungen. Teilweise d├╝rfen zu bestimmten Zeiten auch an Menschen gew├Âhnte Tiere wie z. B. Doppelhornv├Âgel gestreichelt werden (nat├╝rlich unter Aufsicht). Diverse begehbare Volieren. Nachtvogelhaus (vor allem mit Eulen). Pinguinhaus ├Ąhnlich wie in amerik. Seaworldparks. Rarit├Ąten: Diverse Paradiesvogelarten, Goldschopfpinguin, Fleckschnabelpelikane, ein Schuhschnabel, diverse tropische Lieste, mehrere Turakoarten.
UnderwaterWorld Sentosa: Aquarienhaus mit Meeresschildkr├Âten, Kraken und vor allem vielen verschiedenen Korallenfischen. Auf einer Insel im S├╝den des Stadtstaates gelegen (Ganze Insel ist ein Freizeitpark mit Schmetterlingshaus, alter Festung, Sandstrand und Delfinstadion).
Uebrigens: In allen Parks ist das Essen f├╝r die Besucher - f├╝r Zooverh├Ąltnisse - gut bis sehr gut.
(13.08.2006, 17:11)
Karsten Vick :   Bevor wir hier total kulinarisch werden, hier erstmal f├╝r Sacha ein paar Lesetipps. Im MILU, der vom Berliner TP 1-2x im Jahr rausgegeben wird, gab es schon des ├Âfteren Exkursionsberichte ├╝ber ostasiatische Zoos (die Zahlen hei├čen: Band / Heft / Jahr):

Japan 9/6/99
Indonesien 9/2/97
Peking 10/1/00
Peking Wildlife Park 11/1/03
S├╝dkorea 11/3/04
Taipeh 11/4/05
Aquarium Osaka Riesenkrabbe 11/6/06

Wenn auch bei mir eine Asienreise vorerst nicht auf dem Programm steht, bin ich f├╝r weitere Literaturtipps trotzdem dankbar.
(12.08.2006, 16:59)
Frank-Walter B├╝schner :   Es geht doch nicht darum was die Japaner essen, sondern WIE sie es essen, und mit welcher r├╝cksichtslosigkeit. Denen ist es doch v├Âllig egal, wenn eine Walart austirbt, dann wird eben auf eine andere Walart jagt gemacht. Ich streite ja nicht ab, das wir die totalen engel sind, aber es ist wirklich krass, wie die japaner mit ihrer Umwelt bzw. Lebewesen umgehen
(12.08.2006, 14:15)
Zoosammler :   Das ist mir durchaus klar, ich habe mich etwas ├╝berspitzt ausgedr├╝ckt.
Aber wenn sie an Dinge wie Stierkampf"r├╝ckst├Ąnde", Schildkr├Âtensuppe, B├Ąrenfleisch, Eichh├Ârnchenfleisch, Igel in Tonteig, ... denken, dann muss man zugeben, dass auch in unseren zivilisatorischen Kreisen bis vor kurzem noch Essgewohnheiten vorherrschten, die heute auf blankes Unverst├Ąndnis sto├čen. Und wer wei├č, wie wir es in 20 Jahren betrachten, was wir heute so essen.
Es ist nunmal nicht so einfach, sich von Bestandteilen einer Kultur zu trennen, als Au├čenstehender ist das leicht gesagt. Auch in Japan wird irgendwann (vielleicht) ein Umdenken einsetzen.
(12.08.2006, 14:05)
Frank-Walter B├╝schner :   @Zoosammler: Du willst ein Huhn mit einem Delfin vergleichen? Ist aber wie ich finde ein sehr schlechter Vergleich, ein Huhn kann auch noch mit abgeschlagenem Kopf noch laufen, es gibt sogar einen Hahn der noch 18 Monate ├╝berlebt hat, nachdem man ihm den kopfabschlug. Mann hatte ihn direkt durch die Speiser├Âhre gen├Ąhrt. Und, ich habe noch keinen Kopflosen Delfin schwimmen sehen. Ausser dem, merkt das Huhn nix mehr, wenn der Kopf ab ist, aber ein elendig verblutender Delfin aber schon!

@Michael Mettler: Ja, ist ein interessanter Punkt. ist es vllt ein eigenen Thread Wert? *zwinker* ;-)
(12.08.2006, 13:46)
Michael Mettler :   Hat zwar nix mit Japan zu tun, aber w├Ąre interessant zu wissen, wie eigentlich ein Inder es empfindet, dass wir in unseren Zoos Elefanten und andere Tiere in indischen Pal├Ąsten halten. Man stelle sich in einem indischen Zoo mal eine Nachbildung von Schloss Neuschwanstein vor, die als Kulisse und Stall f├╝r Wildschweine genutzt wird.... Ist eben alles eine Frage des Standpunktes. Wir finden es exotisch, wenn ein Elefant "Beira" hei├čt (das ist eine Hafenstadt in Mosambik). W├╝rde ein Zoo in Mosambik einen Wisent "Rostock" nennen, nur weil das f├╝r DORTIGE Ohren exotisch klingt?
(12.08.2006, 09:57)
Zoosammler :   Aber so ein Delphin ist doch schlie├člich soooo s├╝├č und wen interessiert schon ein h├Ąssliches, stinknormales Huhn?
(12.08.2006, 00:08)
Ingo Rossi :   In der Tat waren bei meinem Japan-Zoo.Besuchen wirklich winzige Gehege zu bestaunen. Im Nara-Zoo sahr ich B├Ąrenk├Ąfige die vielleicht gerade mal 12/14 qm hatten, f├╝r jeweils zwei B├Ąren (Braun-und Kragenb├Ąr ). Ich versuchte auf englisch mit japaner dar├╝ber zureden, sind wunderten sich ├╝ber meine Meinung, da├č die K├Ąfige klein sind. Sp├Ąter wurde mit klar, da├č Platz in Japan Luxus ist, die meisten Wohnungen sind winzig. F├╝r japanische Verh├Ąltnisse waren die K├Ąfige gross und gut ausgestattet.
Das Beispiel soll zeigen, wie Herr Mettler schon geschrieben hat, man nicht verurteile sollte, die Gr├╝nde f├╝r solche f├╝r uns schreckliche Dinge liegen in einer v├Âllig anderen Kultur.
so acu das Walfleischproblem. Vor ein paar Jahren, naja Jahzehnten hatte Deutschland auch noch eine Walfangflotte.

(11.08.2006, 21:36)
Frank-Walter B├╝schner :   @Michael Mettler: Ich rede nicht davon, WAS sie verspeisen, sondern auf welcher abartigen Art & Weise sie diese T├Âten, und "human" ist was anderes. Klar, sind wir nicht besser, aber wir schneiden den schweinen nicht lebendig den Kopf ab/auf!!!
(11.08.2006, 20:41)
Michael Mettler :   Man wirft den Japanern ja immer wieder vor, dass es schon allein ethisch nicht richtig sei, hoch intelligente Tiere (Delfine) nur zum Zweck des Verspeisens zu t├Âten. Nun, Schweine sind ebenfalls hoch intelligent. Wer im Glashaus sitzt....
(11.08.2006, 19:28)
Melitta-Mann :   @Hannes Das ist falsch, See-Elefanten gibt es nur deswegen nicht mehr in Deutschland, weil die letzten Tiere gestorben sind und die Zoos keine neuen Tiere mehr importieren durften, See-Elefanten stehen unter strengem Schutz und d├╝rfen nicht mehr gefangen werden. Der einzige deutsche Zoo, der erkannt hat, dass es nicht m├Âglich ist, See-Elefanten artgerecht im Zoo zu halten, ist Frankfurt und hat deren Haltung nach dem Tod des letzten Bullen 1979 beendet, im Gegensatz zu Berlin oder Stuttgart, die ja einige See-Elefanten "verheizt" haben.
@Frank-Dieter B├╝schner Die Japaner sind nicht skrupelloser als wir Deutschen, die Tiere essen, die ihr ganzes Leben in engen St├Ąllen zusammengepfercht, mit industriell hergestelltem Futter statt mit Gras und Heu gef├╝ttert und mit Hormonen vollgestopft wurden, damit sie schneller wachsen. Mal abgesehen davon, das K├Ąlber nicht mal eine Mutter hatten, die Milch ist schlie├člich f├╝r den Mensch da, nicht f├╝r das Kalb. Und nach diesem wundersch├Ânem Leben, wird dieses unter Qualen, nach einer langen, endlosen Reise bei gr├Â├čter Hitze und zusammengequetscht mit Artgenossen im Transporter, durch die Schlachtung beendet, jedenfalls die Tiere, die den Transport ├╝berlebt haben. Nein, die Japaner sind nicht skrupeloser als wir.
(11.08.2006, 18:38)
Frank-Walter B├╝schner :   Die Japaner sind sowieso total Skrupellos...die "fressen" (sorry wegen dem ausdruck) doch alles was auf den Teller kommen kann..ob nun Wal, Delfin oder was auch immer.

Total pervers finde ich, wie sie Gro├čen T├╝mmlern lebendig den Kopf ab/aufschneiden, damit sie qualvoll verbluten, weil dann das fleisch ja "besser" schmecken soll.

Selbst die Orcas im Kamogawa Sea World, haben winzige Becken, um genau zu sein gerade mal 2 St├╝ck.

Und, ich hatte damals die Reporatge auf Galileo gesehn, dort zeigten sie den Seeelefant in Japan..er hatte nur ein winziges Becken..
(11.08.2006, 16:23)
Hannes :   Und warum gibt es keine mehr in Deutschland?Richtig weil wir es schon im Jahre 2000 geschafft haben zu begreifen das es schwer ist diese Tiere zu halten, die Japaner leider noch nicht.
Ach ja was ich hier im Thread nochmal als Nebeninfo loswerden wollte,
wusstet ihr das in Japan Walfleisch unbeliebt ist und als billig Fleisch verkauft wird?Die Regierung macht sogar Kampangen f├╝r das Essen von Walfleisch. Also die ham doch echt einen anne Mappe.
(11.08.2006, 15:37)
Melitta-Mann :   Um See-Elefanten in miserabler Haltung zu sehen, ist es nicht notwendig, nach Japan zu fahren. Zwar wurden die See-Elefanten hierzulande nicht"miserabel"gehalten, aber in keiner deutschen Haltung wurden See-Elefanten auch nur ann├Ąhrend artgerecht gehalten, nicht ohne Grund sind See-Elefanten aus den Zoobest├Ąnden verschwunden. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
(11.08.2006, 12:02)
Ingo Rossi :   @Sacha Beuth: japan IST unheimlich teuer und ich brauchte lange, um zu die billigeren Ecken in den St├Ądten zu entdecken.
(11.08.2006, 10:32)
Sacha Beuth :   @Johannes Pfleiderer: Oh ja bitte. Besonders interessieren micht die Westafrik. Manatis und die Dugongs.
@Ingo Rossi: Komme gerne auf Dein Angebot f├╝r mehr Infos zur├╝ck, wenn eine Japan-Reise ansteht (muss hier erst noch etwas Kohle ansammeln, Japan soll ja schweineteuer sein). Vorerst vielen Dank.
(11.08.2006, 10:19)
Ingo Rossi :   Meinen bisher einzigen, daf├╝r aber auch riesigen Walhai habe ich auch in Kobe gesehen. An Meeress├Ąugern gab es jede Menge, irgendwelche Diskussionen ├╝ber Delfin- oder Walhaltung gibt es ja in Japan kaum.
(10.08.2006, 18:57)
Johannes Pfleiderer :   Vor allem bei Meeress├Ąugern hat Japan viel zu bieten - von Stellerschen Seel├Âwen ├╝ber Indische Grindwale bis hin zu Westafrikanischen Manatis und Dugongs. Ich kann demn├Ąchst mal alle mir bekannten Haltungen von nicht in Deutschland gehaltenen Arten auflisten.
(10.08.2006, 18:51)
Ingo Rossi :   @Sacha Beuth: Vor ein paar jahren habe ich mehrere Zoos in Japan besucht, Nara, Osaka, Kobe (dort aus das Aquarium).
In Japan zu reisen ist angenehm da es relativ sicher ist und auch jeglichen Standart bietet. Aber auch gew├Âhnugsbed├╝rftig von den Sitten und vor allem der Sprache/Schrift. Ausgeschildert sind alle Zoos, gegebenenfalls im Internet die Bahnverbindungen raussuchen.
Der Zusstandd der Zoos war damals zumindest gut, d.h. ordentlich und sauber. Alles andere entsprach nicht unseren Gewohnheiten. Enge K├Ąfige, viel Einzelhaltung und vollkommen unverst├Ąndliche Dinge, wie ein Humboldpinguin im Streichelzoo...
Kann gerne auf Wunsch die F├╝hrer und Aufzeichnungen raussuchen und ausf├╝hrlicher berichten.
Exotische Tiere aller Art sieht man allerdings am besten in den dortigen Tierhandlungen...
Aber es ist jetzt schon ein paar Jahre her, wer weiss, vielleicht ist es ja auch besser geworden.
Was mir noch gerade einf├Ąllt, die Mischung Freizeitpark mit Zoo gab es sehr h├Ąufig, d.h. neben den offiziellen Zoos auch Parks mit einem oftmals nicht geringen Tierbestand.
(10.08.2006, 18:41)
Zoosammler :   Die "Japanischen Meeresfr├╝chte" hatten wir ja schon oft, Walhaie nicht zu vergessen, Dugongs (oder war das Korea?), Orcas,...
(10.08.2006, 18:34)
Dirk K :   In Japan werden doch in zwei Haltungen immernoch Seeelefanten gehalten, oder? Mindestens einer davon jedenfalls in miserabler Haltung.
(10.08.2006, 17:56)
Sacha Beuth :   Wer kann mir etwas ├╝ber Zoos in China und/oder Japan erz├Ąhlen (Tierbestand, Exklusive Arten, Haltung, Eintrittspreise, ob man den Weg dahin leicht findet oder nicht, Vergleich mit europ. Zoos). Biete daf├╝r die gleichen Infos zu Zoos und Aquarien in Singapur, Malaysia, Bali und Ostaustralien, falls Interesse.
(10.08.2006, 14:36)

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