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Hagenbecks Tierpark

Gernot Zesch :   Vielen Dank f√ľr die Antwort! Es war ziemlich sicher ein St√ľck Fleisch. Leider kann ich kein Bild einf√ľgen, da dies eine zu gro√üe Dateigr√∂√üe aufweist.
(07.01.2019, 14:51)
Hannes Lueke :   Zuersteinmal, sicher, dass es ein St√ľck Fleisch war und nicht eine farblich √§hnliche Frucht oder ein farblich passendes St√ľck Holz?
Theoretisch sind Aras zur Vegetarier die nicht jagen aber, wie viele andere Tiere auch, verschmähen sich angebotene Proteine nicht. Käse ist bei vielen Papageien ein Renner und meine Aras bekommen gelegentliche Hunde Trockenfutter als Powerzusatz wenn eine Brut ansteht. Ich habe mal gelesen, dass die erfolgreiche Webervogelzucht in Rheine erst gestartet ist als man den Vögeln angefangen hat gelegentlich Hack anzubieten.
(07.01.2019, 13:23)
Gernot Zesch :   Heute war ich seit L√§ngerem wieder da. Allerdings habe ich etwas beobachtet, was mich verwirrt hat. Ein Hellroter Ara hat ein St√ľck Fleisch gefressen und ich kann es mir nicht erkl√§ren, weil ich bis hier immer dachte und gelesen habe, dass Aras reine Vegetarier sind. Vielleicht kann mir jemand dieses "Ph√§nomen" n√§her erl√§utern. Vielen Dank im Vorraus!
(03.01.2019, 21:49)
Sophie Bruegmann :   Aus gegebenem Anlass war ich dann auch endlich wieder bei Hagenbeck. Es gibt einige interessante Ver√§nderungen: Die Kaiserschnurrbarttamarine nutzen inzwischen einen Baum au√üerhalb des historischen Geheges als Freigehege. Dazu wurde ganz einfach ein Verbindungsseil gespannt.
Die Walrosskuh Polossa war im Seebärengehege bei Odin und nutzte das ehemalige Kegelrobbengehege sehr intensiv. Da sie schon so viel Algenbewuchs mit dem Bart weggeschrubbt hat, sieht es auch wieder gepflegter aus.
Vitali ist inzwischen in Schottland.
Lai Sinhs Sohn ist putzmunter und schon flott unterwegs, was wohl auch daran liegt dass Raj ihn kr√§ftig anschubst. Die beiden haben als ich da war fast 40 Minuten am St√ľck gespielt. Dazwischen kehrten sie immer wieder zu den erwachsenen K√ľhen zur√ľck, die merklich entspannter sind als bei Rajs Geburt. Dabei haben beide K√§lber gemeinsam bei Yashoda getrunken.
Mogli und Shandra waren in der rechten Box, Indra in der ganz linken.

(28.12.2018, 17:23)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/home/hamburg/Zu-Weihnachten-Elefantenbaby-in-Hamburg-geboren,elefantenbaby366.html

Bestätigt.
(25.12.2018, 18:18)
Sophie Bruegmann :   Lai Sinh hat gestern zu Weihnachten ihr Kalb zur Welt gebracht. Nach H√∂rensagen ist es ein kleiner Bulle. Er ist heute auch schon zu sehen.
(25.12.2018, 13:35)
Adrian Langer :   Oh man verdr√ľckt. -.-
(30.11.2018, 17:01)
Adrian Langer :   https://www.shz.de/lokales/holsteinischer-courier/pueppi-ist-jetzt-im-baerenhimmel-id21828082.html

So traurig wie das f√ľr einige Besucher sein wird nur kann dann jetzt nicht die Anlage der Eisb√§ren erweitert werden?
(30.11.2018, 16:05)
Sophie Bruegmann :   Tolle News aus dem Tropenaquarium!
Bei meinem Besuch vor drei Tagen war das Klippschliefergehege schon leer, nun ist auch klar warum: Das Gehege wird komplett renoviert und unterirdisch mit den Zwergmangusten verbunden. Diese sollen dann beide Gehege nutzen können, die Klippschliefer aber nur ihr jetziges. Angepeilt ist es das bis Ende des Jahres bezugsfertig zu haben.
Ich vermute mal dass der fast unmögliche Zugriff auf die Tiere dabei eine entscheidende Rolle gespielt hat...

(24.10.2018, 19:14)
Sophie Bruegmann :   Ahm, noch ist "der kleine" da. Es war einfach nur ein Marketing-Abschiedsfest. Aber umgezogen ist er noch nicht.
(27.09.2018, 15:55)
Adrian Langer :   https://www.welt.de/regionales/hamburg/article181684958/Junger-Tiger-zieht-vom-Tierpark-Hagenbeck-nach-Schottland.html

Ein Tiger ging nach Schottland.
(27.09.2018, 13:38)
Adrian Langer :   https://www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article215349643/Tierpark-Hagenbeck-restauriert-historisches-Eingangsportal.html

Das historische Eingangstor wird jetzt saniert.
(17.09.2018, 14:15)
Adrian Langer :   https://www.abendblatt.de/hamburg/article215247799/Tierpark-Hagenbeck-raetselt-ueber-Todesursache-von-Walrossbaby.html

Es wird nach der Todesursache des Babys gesucht. Im √ľbrigen soll mit Dyna nicht mehr gez√ľchtet werden.

(04.09.2018, 08:01)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Tierpark-Hagenbeck-Walrossbaby-ist-tot,walrossbaby110.html

Das Walrossbaby ist nun verstorben.
(01.09.2018, 11:19)
Adrian Langer :   https://www.welt.de/regionales/hamburg/article181374608/Hagenbeck-Sorge-um-Walrossbaby.html

Man macht sich Sorgen um das kleine Walross.
(31.08.2018, 14:23)
Oskar Schwitters :   Von heute:
- Der Sandboden im Elefantenhaus wurde heute ausgetauscht, optisch merkt man aber nichts.
- Wer das Walrosskalb sehen m√∂chte, sollte wohl recht fr√ľh am Gehege sein, ich war zu sp√§t. Es scheint meist zwischen 9:00 Uhr und 11:00 Uhr etwa eine Stunde drau√üen zu sein.
- Ich sah bedauerlicherweise nur noch einen Papageitaucher, sonst waren es in letzter Zeit meistens f√ľnf.

Aus dem Hagenbeck-Magazin:
- Eines der jungen Tigermännchen soll schon in den nächsten sechs Monaten nach Blair Drummond umziehen.
- Erstmals gab es Nachwuchs bei den Philippinischen Segelechsen.
- Der Tod des jungen Adlerrochens wurde bestätigt.
- Walrossdame Dyna geht es nicht gut. Sie ist wohl fast erblindet und hat eine Entz√ľndung an den Zitzen. Darum wird ihr Kalb zu einem guten Teil mit der Flasche gef√ľttert. Bei der Walrossf√ľtterung war heute √ľbrigens zu sehen, dass Raisa Augentropfen bekam.
(15.08.2018, 19:28)
Adrian Langer :   https://www.eimsbuetteler-nachrichten.de/fuerstliche-taufe-im-tierpark-hagenbeck/

Der kleine Elefantenbulle hat nun einen Namen.
(10.08.2018, 16:24)
Sophie Bruegmann :   √úbrigens ist das l√ľtte Walross jetzt jeden Tag f√ľr kurze Zeit (meistens vormittags) zu sehen. Mit Mutter bei den Seeb√§ren.
(07.08.2018, 14:16)
Gernot Zesch :   Zu gro√üe Datei, bekomme es nicht hin :(
(18.07.2018, 20:28)
Gernot Zesch :   So... Nun aber das Bild :)
(18.07.2018, 20:27)
Gernot Zesch :   http://www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/keine-bange-vor-der-schlange-premiere-war-ein-erfolg.html


Der Bericht zum Welt Schlangen Tag in Hagenbecks Tropen-Aquarium. Dazu noch ein interessantes Interview mit dem Leiter des Tropen-Aquariums.

Dazu noch ein Bild der Chinesischen Krokodilschwanz-Höckerechsen.
(18.07.2018, 20:26)
Adrian Langer :   http://www.kn-online.de/Lokales/Neumuenster/Tierpark-Neumuenster-Eisbaer-Kap-als-Samenspender

Daumen dr√ľcken f√ľr Hamburg!
(18.07.2018, 08:39)
Adrian Langer :   https://www.shz.de/regionales/hamburg/sorge-um-eisbaernachwuchs-samenspende-kommt-aus-karlsruhe-id20295152.html

Noch einmal diesmal in der richtigen Abteilung!
(29.06.2018, 16:55)
Oskar Schwitters :   Naja, nur von Blizzard wird es keinen Nachwuchs geben. Ich denke, dass die k√ľnstliche Befruchtung erfolgreich sein und es so schon im n√§chsten Winter Nachwuchs geben wird.

www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/neue-art-in-der-hoehlenwelt-drachenkopf-heuschrecke.html
Im Tropen-Aquarium sind Drachenkopf-Heuschrecken eingezogen.
(29.06.2018, 13:51)
Adrian Langer :   https://www.abendblatt.de/hamburg/article214718009/Hamburg-Hagenbecks-Eisbaer-Blizzard-bleibt-kinderlos.html

In Hagenbeck gibt es erst einmal keinen Eisb√§rennachwuchs. Nur war das Tier in Neum√ľnster nicht auch zeugungsunf√§hig under wurde erst getauscht?
(29.06.2018, 09:50)
Oskar Schwitters :   Von gestern:
Das Walrosskalb war noch nicht zu sehen, es war auch kein Monitor installiert. Odin war nachmittags im Seebärenbecken, Thor, Polosa und Raissa im Walrossbecken.
Es sind offenbar noch weitere Strau√üe geschl√ľpft, ich z√§hlte f√ľnf K√ľken.
Der kleine Adlerrochen ist wohl leider verstorben, er war nicht zu sehen und auch nicht mehr ausgeschildert.
(27.06.2018, 15:14)
Oskar Schwitters :   Es wurde ein kleiner Walrossbulle geboren!
Mutter des Kalbes ist √ľberraschenderweise keinesfalls Raisa, sondern Dyna. Ich wusste gar nicht, dass Dyna und Odin (abgesehen von erfolglosen Vergesellschaftungsversuchen von Thor und Odin) nach Thors Geburt √ľberhaupt Kontakt hatten. Vermutlich wurden Dyna und Odin kurz ohne Thor zusammengelassen.

www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/walrossbaby-geboren.html
(25.06.2018, 16:03)
Oskar Schwitters :   Gestern war das Elefantenhaus verst√§ndlicherweise ganztags geschlossen.
Die Angler Sattelschweine wurden durch Bunte Bentheimer ersetzt. Die Ferkel gleichen einem der nebenan untergebrachten Minischweine in Größe und Färbung fast aufs Haar.
Die deutsche Erstzucht des Gefleckten Adlerrochens ließ sich nicht blicken.
Geschl√ľpft sind zwei Wei√üst√∂rche, vier Nandus, ein Mandschurenkranich und ein Nordafrikanischer Rothalsstrau√ü.
(14.06.2018, 15:42)
Adrian Langer :   Arme Kleine! Dann sieht es in diesem Jahr aber auch f√ľr die Asiatischen Elefanten so gar nicht gut aus. So viele Jungtiere und Zuchtk√ľhe schon verstorben sind. Und dabei sind wir gerade einmal in der Mitte des Jahres angekommen!
(14.06.2018, 09:25)
Patrick Marburger :   https://www.gmx.net/magazine/panorama/jungelefant-tierpark-hagenbeck-gestorben-33010528

Jetzt auch sie....
(13.06.2018, 15:44)
Adrian Langer :   https://www.shz.de/regionales/hamburg/tierpark-hagenbeck-auch-elefantenkuh-anjuli-an-herpesvirus-erkrankt-id20115522.html

Auch die kleine Anjuli ist nun erkrankt. Man hofft f√ľr das Kalb aber das Beste.
(12.06.2018, 17:49)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Elefant-Kanja-Todesursache-Herpesvirus,kanja118.html

Der kleine Bulle verstarb wie wahrscheinlich schon vermutet am Herpesvirus.
(08.06.2018, 18:04)
Adrian Langer :   http://www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/jungbulle-kanja-im-elefantenhaus-verstorben.html

Die Problematik mit Kanja hat sich jetzt (leider) erledigt. Der junge Bulle ist nicht mehr.
(06.06.2018, 19:52)
Oskar Schwitters :   Gestern habe ich mir erstmals Shilas Kalb angesehen. Dem Bullen geht es offenbar gut, er war auch mit allen anderen Tieren f√ľr l√§ngere Zeit auf der Au√üenanlage zu sehen. Kanjas recht ruppige Spielversuche wurden von Shila abgewehrt. Die Nacht durfte das Kalb mit Shila, seiner Gro√ümutter Lai Sinh, sowie Yashoda und Anjuli in der Halle verbringen.

Au√üerdem wurde gegen√ľber des Futterstandes am Eingang zum 111. Tierparkgeburtstag eine neue Ausstellungen mit Fotografien aus der Gr√ľnderzeit (darunter auch einige mir bis dahin unbekannte) errichtet.
Neues zu einer eventuellen Walrossgeburt (die Wurfsaison läuft ja) hörte ich nicht.
(14.05.2018, 21:28)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Neues-Elefantenbaby-im-Tierpark-Hagenbeck,elefant470.html

Ein weiteres Elefantenkalb wurde geboren.
(06.05.2018, 16:58)
Adrian Langer :   https://www.abendblatt.de/hamburg/article213905139/Nachwuchssorgen-im-Eismeer.html

Nachwuchssorgen im Tierpark.
(03.04.2018, 09:45)
Gernot Zesch :   stimmt eigentlich. Unverst√§ndlich

(27.11.2017, 17:13)
Oskar Schwitters :   @Gernot Zesch: Ich finde besonders interessant, dass die F√ľtterungen (Haie oder Krokodile) so fr√ľh stattfinden. Der Tierpark gibt f√ľr das Tropen-Aquarium eine ungef√§hre Besuchszeit von eineinhalb bis zwei Stunden an. Da das Tropen-Aquarium erst um 9:00 Uhr, also eineinhalb Stunden vor den F√ľtterungen, da muss sich der Besucher zumindest f√ľr die Haif√ľtterung doch sehr beeilen.
(26.11.2017, 11:08)
Gernot Zesch :   Falsche Adresse

(24.11.2017, 21:19)
Gernot Zesch :   Das ist ja sch√∂n! Dann hoffen wir mal das Beste.

(24.11.2017, 21:19)
Gernot Zesch :   http://www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/haien-rochen-und-krokodilen-aufs-maul-geschaut.html

Ab sofort werden im Tropen-Aquarium um 10.30 Uhr manch ausgew√§hlte Tiere gef√ľttert. Interessant, weil es so, etwas,meines Wissens, noch gegeben hat.
(24.11.2017, 21:15)
Gernot Zesch :   http://www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/haien-rochen-und-krokodilen-aufs-maul-geschaut.html

Ab sofort werden im Tropen-Aquarium um 10.30 Uhr manch ausgew√§hlte Tiere gef√ľttert. Interessant, weil es so, etwas,meines Wissens, noch gegeben hat.
(24.11.2017, 21:15)
Oskar Schwitters :   Der Tierpark w√§hlt seine "Chapman-Zebras" √ľbrigens nach Fotos der infrage kommenden Tiere aus, indem entschieden wird ob die Zebras optisch als Chapmans durchgehen.

http://www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/baeren-beim-schlafen-zusehen.html

Die Kamtschtka-B√§ren d√ľrfen dieses Jahr erfreulicherweise beide Winterruhe halten, ein Monitor zeigt Bilder aus den Boxen. Auch die Eisb√§rin Victoria h√§lt bereits ihre Winterruhe, da sie sich dieses Jahr mit Blizzard gepaart hat, k√∂nnte es durchaus Nachwuchs geben.

(16.11.2017, 17:23)
Adrian Langer :   Kann ich best√§tigen! Diese Meldung gab es auf der Facebookseite von Hagenbeck!
(16.11.2017, 09:49)
Michael Mettler :   Wei√ü jemand, ob dieses Jahr bei Hagenbeck eine neue junge Zebrastute eingetroffen ist? Laut Erfurter ZOOPARKFREUND Heft 1/2017 sollte eine dortige Nachzuchtstute "nach Hamburg" umziehen, und allzu viele Zebrahalter d√ľrfte es in der Stadt doch nicht geben. Das Bemerkenswerte daran w√§re, dass Hagenbeck seine Zebras seit eh und je als Chapmanzebras f√ľhrt, Erfurt seine aber als Damarazebras (in der ZTL laufen sie dagegen als "ohne Unterartzuordnung"). Zwar ist die Unterartreinheit vieler, wenn nicht der meisten Zoo-Steppenzebras m.W. ohnehin fragw√ľrdig, aber trotzdem ist es ja eher die Ausnahme, wenn Zoos anders benannte Individuen zu ihren vorhandenen hinzu holen.
(16.11.2017, 09:04)
Oskar Schwitters :   Gestern um kurz nach zehn Uhr wurde der Tigerkater (Yasha) unter gro√üem Medienaufgebot zum Nachwuchs gelassen. Yasha erschrak erst vor den Vierlingen, dann wirkte er eher etwas genervt wegen den st√§ndigen Spielversuchen des Nachwuchses.
Das Leopardenjungtier konnte ich erstmals im gro√üen Au√üengehege beobachten, der Kater war nat√ľrlich noch abgetrennt.
Die Eselspinguine waren besonders aktiv, Könige sah ich erstaunlicherweise gar nicht, sie waren aber noch ausgeschildert.
(27.10.2017, 14:27)
Oskar Schwitters :   Heute habe ich mir die jungen Tiger erstmals im gro√üen Au√üengehege angesehen. Sie waren √ľber Stunden aktiv, der Kater wurde noch nicht zu ihnen gelassen.
Die Arbeiten bei den Seeb√§ren waren √ľbrigens abgeschlossen, das Wasser wurde bei meinem Besuch gerade eingelassen. Die einzige optische Ver√§nderung ist, dass die R√ľckwand der H√∂hle am Hundsrobbenbecken abgebaut wurde, so dass sich durch die Glasscheibe nun ein freier Blick auf den Landteil der Anlage er√∂ffnet, was mir sehr zusagt.
Odin war mit Raissa und Polosa im Walrossbecken, wo er längere Zeit mit Polosa gespielt und "gesungen" hat.
(13.10.2017, 22:57)
Oskar Schwitters :   www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/mutige-tigerbabys-und-ganz-viel-ferienspass.html
Die Tigerbabys d√ľrfen jetzt ins gro√üe Au√üengehege.

(12.10.2017, 16:51)
Oskar Schwitters :   Von gestern:
-Zu meiner großen Überraschung war auf der Storchenwiese ein sehr junger Zwergmuntjak zu sehen, vermutlich ein Unfall.

-Die schon l√§nger angek√ľndigten Umbauarbeiten am Seeb√§rengehege haben begonnen, das Doppelbecken war leergepumpt und ein polnisches Spezialunternehmen (Oceanus) war mit der Aufarbeitung der gro√üen Scheibe besch√§ftigt. Des Weiteren wurde der Kunstfels gro√üfl√§chig aufgebrochen. Die Seeb√§ren und der Walrossbulle waren nat√ľrlich nicht zu sehen, der Rest des Eismeers war aber wie gewohnt ge√∂ffnet.

-Der Sturm hat die B√§ume des Tierparks einige dicke √Ąste gekostet, ernsthafte Probleme scheint es allerdings nicht zu geben.

(07.10.2017, 17:26)
Adrian Langer :   Der Elefant ist jetzt da!
(04.09.2017, 13:31)
Jan Jakobi :   ... und ich hatte gestern √ľberlegt ob ich heute zu Hagenbeck gehe.

Gernot, so lange wird das hoffentlich nicht dauern.

Salvana brachte ihr erstes Kalb am 21. April 2012 nach einer ca. 50 Stunden dauernden Geburt zur Welt.
Endergebnis: Das Baby √ľberlebte die Geburt nicht.

Lai Sinh brachte ihr erstes Kalb am 22. Juni 2003 nach einer "nur" ca. 26 1/2 Stunden dauernden Geburt zur Welt.
Das Endergebnis war dasselbe.

Lai Sinh brachte am 11.04.2007 ihr zweites Kalb schnell und komplikationslos zur Welt.
Ebenso schnell und komplikationslos verlief auch die Geburt ihres dritten Kalbes am 13.04.2012.

Bei den Hamburger Elefantenbabys in den letzten Jahren war das Elefantenhaus meiner Erinnerung nach schon am Tag der Geburt wieder geöffnet, so war es wenn das Baby in der Nacht zur Welt gekommen ist.
(03.09.2017, 18:54)
Gernot Zesch :   OH. Das ist ja sehr erfreulich! Dann wird der Kleine wohl morgen oder √ľbermorgen das Licht der Welt erblicken.
(03.09.2017, 17:40)
Oskar Schwitters :   Das Elefantenhaus ist heute aufgrund der Geburt gesperrt, die Elefanten sind nicht zu sehen. Gestern waren sie noch auf der Au√üenanlage zu sehen.
Au√üerdem war f√ľr mich die Beobachtung eines (wilden) Mauswiesels am Tiger-Mutterkind-Gehege sehr interessant.
(03.09.2017, 15:22)
Michael Mettler :   Dass wegen der Vogelgrippe eine gr√∂√üere Anzahl von G√§nsen auf amtliche Anordnung hin get√∂tet werden musste, wurde allerdings keineswegs geheim gehalten, sondern ging durch die Medien. Ich bin zwar nur alle paar Jahre mal in Hamburg, aber waren G√§nse und Pelikane nicht der ganz √ľberwiegende Besatz des Birmateiches und seiner umliegenden Wiesen? Tierparkeigene Enten habe ich meiner Erinnerung nach immer haupts√§chlich auf dem Teich des Afrika-Panoramas (dort in gr√∂√üerer Artenvielfalt), dem Australien-Wassergraben und vereinzelten weiteren Stellen gesehen, auf der Wasserfl√§che des Birmateiches eher frei einfliegende Wildv√∂gel (vor allem Bl√§ssh√ľhner und Stockenten).
(01.09.2017, 08:39)
Gernot Zesch :   @Oskar Schwitters: Ich denke aller Dings, dass sie im Bezug auf die Vogelgrippe bzw. den Emus einiges geheim halten. Denn wenn Sie auf der Birmateichbr√ľcke auf der linken(von den Orang Utans aus gesehen) die ganzen leeren Beschriftungsvorrichtungen sehen, ist wohl doch relativ viel weg. Fr√ľher bzw. vor der Vogelgrippe waren sie alle √ľberwiegend gef√ľllt. Auch immernoch ist kein einziger Vogel au√üer Schw√§ne und den R√∂telpelikanen, sowie einige wenige G√§nse-/Kappens√§ger auf dem Teich. Sonst w√§ren da noch die wilden Teichh√ľhner und Stockenten.
(31.08.2017, 22:02)
Oskar Schwitters :   Um noch mal einen √úberblick √ľber die ganzen Nachzuchten der letzten Zeit zu verschaffen:
Die Geburtenliste auf der Homepage (www.hagenbeck.de/tierpark/tiere/tierbabys.html) wurde gerade aktualisiert,
(31.08.2017, 14:47)
Oskar Schwitters :   @Jan Jakobi: Sian ist allerdings der Vater, die Mutter des Jungtiers hei√üt Mor.
@Gernot Zesch: Die beiden Arten sind mir gestern auch erstmals aufgefallen, zumindest bei den Höckerglanzgänsen wirkte das Schild recht neu (bei den Gelbschnabelenten habe ich nicht auf die Beschilderung geachtet).
Emus habe ich schon länger nicht mehr gesehen, an Opfer der Vogelgrippe glaube ich allerdings nicht, da das bestimmt durch die Presse gegangen wäre.
@Justus Bauer: Dazu habe ich nichts neues erfahren, ich denke allerdings, dass die Geburt in der Freilufhalle stattfinden wird.
(31.08.2017, 14:39)
Justus Bauer :   @ Oskar Schnitters wei√üt du zuf√§llig, ob Salvana in der Freilaufhalle kalben darf und mit wem?
(31.08.2017, 09:01)
Gernot Zesch :   Gestern waren auf der Giraffenanlage Gelbschnabelenten zu sehen. Au√üerdem waren in der Aravoliere H√∂ckerglanzg√§nse zu sehen. Denke, dass beide Tierarten neu sind. Mir ist aufgefallen, dass die Emus nicht zu sehen waren und auch nicht ausgeschildert sind. Wei√ü jmd. etwas dazu? Vllt. sind sie der Vogelgrippe zum Opfer gefallen.
(31.08.2017, 00:29)
Jan Jakobi :   Hoffen wir das Sian das Jungtier trotzdem erfolgreich aufzieht.

F√ľr Salvana hei√üt es dann Daumen dr√ľcken.
(30.08.2017, 22:15)
Oskar Schwitters :   Nun die erste offizielle Mitteilung zum Loperdenjungtier:
www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/leoparden-mor-und-sian-haben-erstmals-nachwuchs.html
(30.08.2017, 21:52)
Oskar Schwitters :   Von heute:
-Der Leopardennachwuchs ist der Live-Schaltung an der Anlage nach zu urteilen ein Einzelkind
-Das Kalb von Salvana wird in den nächsten Tagen erwartet
(30.08.2017, 21:35)
Oskar Schwitters :   Von gestern:
-Die Leoparden haben ebenfalls Nachwuchs (geboren am 30.7.), Anzahl und Geschlecht sind mir unbekannt
-Bei den Nordafrikanischen Rothalsstrau√üen sind zwei K√ľken geschl√ľpft
-Die Anlage der Krokodilschwanz-Höckerechsen ist fertig und mit den drei Tieren besetzt, die schon seit einigen Monaten hinter den Kulssen lebten. Das Terrarium gefällt mir sehr gut.
(29.08.2017, 00:15)
Gernot Zesch :   Schade

(23.08.2017, 20:15)
Gudrun Bardowicks :   Sehr schade.
(22.08.2017, 23:55)
W. Dreier :   Schade!
(22.08.2017, 17:41)
W. Dreier :   Schade!
(22.08.2017, 17:37)
Patrick Marburger :   http://www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/walross-loki-ist-gestorben.html

Hier die offizielle Mitteilung des Tierparks. Sehr schade!
(22.08.2017, 16:58)
Adrian Langer :   https://m.abendblatt.de/hamburg/article211667751/Tierpark-Hagenbeck-trauert-um-Walross-Loki.html

In Hagenbeck ist das j√ľngere der beiden Walrosse gestorben! Ich kann den Artikel aber leider nicht √∂ffnen!
(22.08.2017, 16:35)
Gernot Zesch :   Ich finde die Haltung der Eisb√§ren sehr gut. Sie sitzen nicht immer auf dem Pr√§sentierteller und sie haben verschiedene Bodensubstrate. Blizzard l√§uft oft hin und her. Ein Elefant schwankt mit dem Kopf von links nach rechts. Aber ansonsten w√ľrde mir spontan keine anderen Tiere einfallen.

(19.08.2017, 23:40)
Adrian Langer :   https://www.abendblatt.de/hamburg/article211576129/Paradies-oder-Hoelle-fuer-Tiere-Diskussion-um-deutsche-Zoos.html

Ein Artikel der sich kritisch mit der Zootierhaltung auseinander setzt! Da ich den Tierpark leider nicht kenne kann mir jemand etwas zu den "verhaltensgest√∂rten" Tieren sagen? Ich wei√ü nur, dass der Vorwurf bei den Eisb√§ren nicht ganz aus der Luft gegriffen ist! Ich finde die dortige Anlage f√ľr Eisb√§ren aber auch etwas klein! Wie sieht denn das bei den anderen Tieren aus?
(14.08.2017, 09:56)
Kathrin Roehl :   Gernot Zesch: Lt. Hagenbeck Magazin ja.
(12.08.2017, 11:20)
Gernot Zesch :   Bei Hagenbeck wurden am 15. Juni 4 Sibirische Tiger geboren (2,2). Au√üerdem wurden zwei Capybaras geboren. Wei√ü jemand, ob die Krokodilschwanz- H√∂ckerechsen schon eingezogen sind?
(11.08.2017, 22:12)
Michael Mettler :   Laut aktuellem Hagenbeck-Magazin hat der Tierpark einen Wapiti-Junghirsch aus dem TP Berlin als zuk√ľnftigen Nachfolger des alternden Zuchthirsches √ľbernommen. Wenn man die klassische Unterarteinteilung gelten l√§sst, w√§re somit ein manitobensis-M√§nnchen in eine nelsoni-Zuchtgruppe gekommen. Allerdings gibt es ja auch die durch DNA-Studien entstandene Sichtweise, alle nordamerikanischen Wapitis wegen zu geringer Unterschiede zu einer einzigen Unterart zusammenzufassen.
(12.05.2017, 22:23)
Oskar Schwitters :   Auch f√ľr den Tierpark Hagenbeck wurde die Aufstallpflicht f√ľr Gefl√ľgel anscheinend aufgehoben und die V√∂gel d√ľrfen wieder ihre Au√üenanlagen in Besitz nehmen.

www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/alle-voegel-sind-wieder-da-ostern-kann-kommen.html
(13.04.2017, 15:45)
Oskar Schwitters :   Gajendra ist weg. Er ist wohlbehalten in M√ľnchen angekommen (schon im M√ľnchen-Thread genannt):
www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/tschuess-gajendra-freude-in-muenchen.html
(29.03.2017, 15:25)
Oskar Schwitters :   www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/gehegeumbau-3d-kletterparadies-fuer-leopardenpaar.html

Der Umbau des Leoparden-Geheges ist abgeschlossen.
(10.03.2017, 13:09)
Oskar Schwitters :   www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/nachwuchs-auf-dem-madagaskar-dorfplatz.html
Kattaweibchen Koboldi hat am 1.3.2017 Zwillinge zur Welt gebracht. Das Geschlecht ist noch nicht bekannt.
(04.03.2017, 11:19)
Oliver Muller :   @J√∂rn: Ist das eine Frage oder eine Feststellung?
(26.02.2017, 22:04)
J√∂rn Hegner :   der tierpark hagenbeck hatte doch auch vielleicht mal wieder nash√∂rner geplant . aber keine panzernash√∂rner , sondern breitmaulnash√∂rner .
(26.02.2017, 13:41)
Oskar Schwitters :   Ich war am Sonntag und am Mittwoch bei Hagenbeck.
W√§hrend die Leoparden am Sonntag sehr gut zu beobachten waren, wird seit dieser Woche ihr Gehege umgebaut (www.hagenbeck.de/nc/de/tierpark/aktuell/news/news/umbau-im-leopardengehege.html). Es werden vor allem neue Kletterm√∂glichkeiten geboten. Die beiden Leoparden sind w√§hrenddessen nat√ľrlich im Nebengehege.
Maruschka ist derzeit rollig, Yasha hat sich auch mit ihr gepaart. Da darf man wohl auf Nachwuchs hoffen.
Am Sonntag war Lai Sinh bei Gajendra.
Die Rosapelikane haben ein K√ľken.
Die Seevogelvoliere ist weiterhin geschlossen, die Umf√ľhrung gew√§hrt jedoch einen Einblick ins Ausweichgehege f√ľr Huftiere. Dort sind derzeit Onager untergebracht.
Im Tropen-Aquarium ist der hintere Teil der Katta-Anlage abgesperrt, da die Lemuren von dem Desinfektionsmittel aus den Matten am Eingang (Vogelgrippe) Durchfall bekommen haben.
Die Anlage f√ľr Krokodilschwanz-H√∂ckerechsen ist noch in Arbeit.
Im Hamburger Abendblatt ist heute ein ausf√ľhrlicher Artikel zum Management der Invasivarten in Hamburg erschienen.

(25.02.2017, 17:34)
Oskar Schwitters :   Das neue Hagenbeck-Magazin wei√ü zweierlei erfreuliches zu berichten: Zum Einen wird in der Gastronomie seit Ende 2016 das Palm√∂l zum Braten und Frittieren durch Sonnenblumen√∂l ersetzt, zum Anderen soll in der H√∂hlenwelt des Tropen-Aquarium bald eine Anlage f√ľr Krokodilschwanz-H√∂ckerechsen entstehen.
(17.02.2017, 15:15)
Oskar Schwitters :   Per E-Mail hatte ich Hagenbeck einige Fragen zugesandt. Aufgrund von "akuten personellen Engp√§ssen" hat es mit der Antwort etwa zwei Wochen gedauert. Nun stelle ich Fragen und Antworten einfach mal unkommentiert hier ein:
Onageranlage: Wurden einmal Streifenhy√§nen angeschafft und wenn ja, warum gelang die Gemeinschaftshaltung nicht? Wenn bisher keine Hy√§nen angeschafft wurden, w√ľrde ich mich selbstverst√§ndlich sehr √ľber eine Haltung freuen.
Wir auch. Mal sehen

Seevögel: Woher stammen die neuen Tiere und wie viele sind es jeweils bei den einzelnen Arten?
Diese Informationen geben wir nicht heraus

Walrosse: Ist Raisa derzeit trächtig und wenn ja, bekommt sie ihr Baby dieses oder nächstes Jahr?
Zurzeit ist nicht mit Sicherheit zu sagen, ob Raisa trächtig ist. Deshalb können wir auch keinen Termin nennen

Elefanten: Welche K√ľhe sind derzeit tr√§chtig und wann sollen die Niederk√ľnfte jeweils stattfinden?
Indra, Geburt im Sommer
Ist schon ein genauerer Abgabetermin f√ľr Gajendra bekannt?
Nein / logistisch au√üerordentlich anspruchsvoll, da m√ľssen viele Parameter stimmen

Muntjaks: Was soll mit ihnen geschehen, da ihre Haltung ja bald verboten wird? Sollen sie durch Indische Muntjaks oder Schopfhirsche ersetzt werden?
Muntjaks leben jetzt nicht mehr frei im Park. Wir sehen uns bereits nach einem Ersatz um, können aber noch nicht sagen, was daraus letztendlich wird

Nasenb√§ren: Was soll mit ihnen geschehen (gleicher Grund wie bei den Muntjaks)? Ist ein Ersatz durch Wei√ür√ľsselnasenb√§ren geplant. Lieber w√§ren mir nat√ľrlich beispielsweise Zwergotter, wenn man im Orang-Utan-Haus daf√ľr Glattotter zeigen w√ľrde. Auch Fossas oder Tayras w√§ren eine Option.
Die Nasenb√§rengruppe bleibt uns vorerst gl√ľcklicherweise erhalten, auch wenn es keine Jungtiere mehr geben wird. Dann werden sich unsere Fachleute Gedanken √ľber einen m√∂glichen Ersatz machen.

Komodo-Warane: Ist ein Haltung von Komodo-Waranen geplant? Dies steht in einem Buch (?Europas Zoos unter der Lupe? von Anthony Sheridan), ich vermute aber, dass die Angabe falsch ist. Sollte tats√§chlich eine Haltung geplant sein, w√ľrde mich nat√ľrlich interessieren, wo im Tierpark.
Haltung von Komodo-Waranen ist nicht geplant.

Zukunftspl√§ne: Was ist alles an Projekten f√ľr die n√§chsten Jahre geplant? Gibt es einen (inoffiziellen) Masterplan?
Zukunftspläne verraten wir noch nicht

Zebrahaie: Sind die zuletzt gelegten Eier befruchtet gewesen?
Bisher wurden keine Eier befruchtet
(07.02.2017, 19:13)
Oskar Schwitters :   Beim Tierparkbesuch gibt es jetzt weniger Einschr√§nkungen durch die Vogelgrippe.

www.hagenbeck.de/nc/tierpark/aktuell/news/news/erste-entlastungen-bei-praeventiven-massnahmen-zur-vogelgrippe.html

(05.02.2017, 08:28)
Oskar Schwitters :   Sollte nat√ľrlich "Zwergziegen" hei√üen.
(26.01.2017, 15:44)
Oskar Schwitters :   Auch in den Zoos in und um Hamburg m√ľssen Invasivarten nicht get√∂tet werden.

www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Hagenbecks-Muntjaks-duerfen-weiterleben,hagenbeck524.html

Im Tropen-Aquarium ist ein weiblicher Grauer Riffhai aus dem Aquatopia Antwerpen, das am 8.1.2017 geschlossen wurde, angekommen. Bestand jetzt 1,2.

www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/neuzugang-grauer-riffhai.html

Außerdem gab es zickigen Nachwuchs im Haustierrevier: Vier Zwerziegen an Neujahr und eine weibliche Girgentaziege zehn Tage später.

www.hagenbeck.de/tierpark/tiere/tierbabys.html


(26.01.2017, 15:43)
Jan Jakobi :   Salvana wird vermutlich in der Gruppe des Yashoda-Clans ihr Baby zur Welt bringen.

Anmerkung:
Um Missverst√§ndnisse vorzubeugen benutze ich f√ľr die Hamburgerin Indra ihren Patennamen Salvana, da die Hannoveranerin Indra nur Indra hei√üt.
(31.12.2016, 13:52)
Justus Bauer :   Indra wird im Sommer ein Kalb zur Welt bringen, wer wird ihr bei der Geburt "beistehen"?
(31.12.2016, 13:40)
Oskar Schwitters :   Die Zeitungsmeldung von gestern hat sich best√§tigt, Gajendra war heute zu sehen und hat seine √úbungen absolviert.
(28.12.2016, 20:32)
Oskar Schwitters :   Gajendra soll noch da sein und erst im Fr√ľhjahr umziehen. Da wegen der Vogelgrippe alles was in den Tierpark rein- oder rauskommt, desinfiziert werden muss und dies bei einem Tiertransporter nicht m√∂glich ist, wurde der Transport verschoben.
(27.12.2016, 18:43)
Oskar Schwitters :   Der Tierpark bleibt heute geschlossen, das Tropen-Aquarium ist wie gewohnt ge√∂ffnet. Bei einer toten Kurzschnabelgans und zwei verendeten Kanadag√§nsen war H5N8 nachgewiesen worden.
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hamburg-hagenbecks-tierpark-schliesst-wegen-vogelgrippe-a-1123597.html#ref=rss

Die Seevogelvoliere war bereits seit einigen Tagen geschlossen, bei meinem letzten Besuch am 22.11.2016 begn√ľgte man sich noch damit an Ein- und Ausgang Desinfektionsmatten f√ľr Schuhe auszulegen.
Gajendra war damals f√ľr mich nicht zu sehen. Von einem Umzug war bisher nichts zu h√∂ren.
(29.11.2016, 15:18)
Oskar Schwitters :   Zumindest l√§ngerfristig d√ľrfte es g√ľnstiger sein, gleich beides umzubauen und gegebenenfalls eine Weile zu warten, bis die Mittel zur Verf√ľgung stehen.
Bei den Capybaras sind zwei Jungtiere zur Welt gekommen.
(19.11.2016, 22:42)
Jan Jakobi :   K√∂nnte es daran liegen das damals eine Gro√übaustelle grade fertig gestellt wurde und deswegen kein Geld f√ľr gro√üe Umbauarbeiten zur Verf√ľgung stand?
(16.11.2016, 21:46)
Oskar Schwitters :   Ich habe Lai Sinh dieses Jahr ebenfalls bei Gajendra gesehen, allerdings ohne Paarung.
Dass das Au√üengehege nicht umgebaut wurde, war mir schon klar. Allerdings d√ľrfte es, wenn man die Au√üenanlage damals schon als ungeeignet angesehen h√§tte, cleverer gewesen sein, gleich beides umzubauen.
(16.11.2016, 21:22)
Jan Jakobi :   Salvana ist schwanger.

Lai Sinh war dieses Jahr bei Gajendra:
http://www.fotocommunity.de/photo/elefantenbaby-fuer-2018-gafel/38138122

Damals wurde das Bullen-Haus modernisiert und im Bullen-Kral eine neue Trainingswand eingerichtet sowie der dortige Bereich √ľberdacht. Die Bullen-Au√üenanlage wurde damals, aus welchen Gr√ľnden auch immer, nicht vergr√∂√üert sowie um einen Teich erweitert.

Die einzigen Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten f√ľr Gajendra waren ein Felsen, die Felsmauer um die Anlage, die Schlamm-/oder Lehmsuhle sowie das Streufutter und √Ąste/Zweige.


(16.11.2016, 19:47)
Oskar Schwitters :   Echt kurios finde ich, dass das Bullengehege nach nur vier Jahren schon wieder umgebaut wird. Man kommt fast an das Berliner Vogelhaus heran.
Bei der trächtigen Kuh tippe ich auf Lai Sinh, es sollen ja aber möglicherweise noch zwei weitere sein.
(16.11.2016, 19:17)
Jan Jakobi :   News vom M√ľnchner Elefantenbullen Gajendra:

- er kommt Ende November nach Hause (Hellabrunn)
- er hinterlässt ein Abschiedsgeschenk in Form einer schwangeren Elefantenkuh (Geburtstermin: Sommer 2017)
- Anlage des Bullen wird erweitert inklusive Teich (Hagenbeck, nicht Hellabrunn)
- Bauzeit 1 bis 2 Jahre
http://www.abendblatt.de/hamburg/eimsbuettel/article208728441/Der-Tierpark-Hagenbeck-verliert-seinen-Superbullen.html

Demnach kann der von mir favorisierte Nikolai n√§chstes Jahr nicht nach Hamburg kommen, fr√ľhestens √ľbern√§chstes Jahr.

(16.11.2016, 13:03)
Oskar Schwitters :   Die Gila-Krustenechsen haben erstmals Nachwuchs.
www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/mini-echsen-mit-speziellen-faehigkeiten.html
(11.11.2016, 17:36)
Oskar Schwitters :   Aufgrund einiger F√§lle von Vogelgrippe in der Umgebung m√ľssen nun 800 V√∂gel ins Winterquartier.
(11.11.2016, 15:11)
Oskar Schwitters :   Beide wohl kaum, da es sich um Halbgeschwister handelt.
(10.10.2016, 14:56)
Gudrun Bardowicks :   Hagenbeck k√∂nnte ja auch seine beiden Nachzuchten sp√§ter an den Moskauer Zoo abgeben.
(09.10.2016, 23:24)
Oskar Schwitters :   Die Tiere sind nicht geliehen.
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 27. 3. 2013 (also direkt nach der Ankunft) :
Zusammen mit Neseyka, die schon vor neun Monaten nach Hamburg kam, lebt also wieder eine Walrossgruppe im Tierpark Hagenbeck. Drei Jahre Vorarbeit machten die Sensation m√∂glich. Und der Umstand, dass in Moskau die Walross-Anlage umgebaut werden soll und die Tiere ausgelagert werden m√ľssen. "Wir werden die Tiere aber behalten", sagt Stephan Hering-Hagenbeck, "und daf√ľr im Ausgleich Moskau helfen, neue Tiere zu finden."

Wie man jemandem "hilft neue Tiere zu finde", weiß ich auch nicht.
√úbrigens hat Herr Hering-Hagenbeck die neuen Robbenanlagen im Zoo Moskau entwickelt.
Siehe dazu auch:
www.zooquariumdesign.com/portfolio/neue-robbenanlage-zoo-moskau/
Moskau hat allerdings noch keine Walrosse, ich weiß nicht ob diese noch die Robbenanlagen beziehen sollen.
Wären die Tiere geliehen, wäre eine Abgabe von Olivia nach Harderwijk wohl schwer möglich gewesen.
(09.10.2016, 15:49)
Michael Mettler :   Wie lange dauert eigentlich noch der Umbau der Moskauer Walrossanlage, f√ľr den die Gruppe vor dreieinhalb Jahren doch angeblich nur vor√ľbergehend nach Hamburg ausgelagert wurde...? ;-)
(09.10.2016, 10:39)
Oskar Schwitters :   Noch eine K√ľstenseeschwalbe.
(08.10.2016, 23:09)
Oskar Schwitters :   Bei meinen letzten Besuchen war Odin immer allein bei den Seeb√§ren.
Die Paarungszeit der Walrosse liegt im Januar/Februar, da halte ich es f√ľr durchaus m√∂glich, dass man sehr rechtzeitig sein will.

Das mit dem Ausweichgehege ist sehr traurig, ich h√§tte mich sehr √ľber eine neue Art gefreut.
(08.10.2016, 22:46)
Sven P. Peter :   Zu den Robben: Soweit ich wei√ü sind die Walro√üe immer in verschiedenen Zusammensetzungen in den Becken und klar bekommt auch Odin da mal Gesellschaft. Da deren Paarungszeit f√ľr gew√∂hnlich im Fr√ľhjahr bzw. Fr√ľhsommer liegt, halte ich hier aktuell Zuchtanstrengungen f√ľr eher unwahrscheinlich.

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben die Kegelrobben den Park verlassen, damit die Seebären ein Ausweichbecken haben, sollte das Walroß mal zu aufdringlich werden.
(08.10.2016, 22:21)
Oskar Schwitters :   Zwei von mindestens drei Tordalken.
(08.10.2016, 22:18)
Oskar Schwitters :   Wollte ich nicht eigentlich nach Afrika?
(08.10.2016, 21:59)
Oskar Schwitters :   Rosapelikan bei den R√∂tels.
(08.10.2016, 21:56)
Oskar Schwitters :   Heute stand der n√§chste Besuch an:
Beim Becken der Kegelrobben weiterhin keine Veränderung. Ich vermute/hoffe man will eine besondere Robbenart (Bartrobbe, Ringelrobbe) anschaffen und hat die Kegelrobben bereits abgegeben.
Die Papageitaucher und K√ľstenseeschwalben waren nun ausgeschildert, die Tordalke noch nicht.
Bei der Baustelle am Aussichtsfelsen waren Fortschritte zu erkennen. Offenbar will man die Treppe √ľberdachen (Rutschgefahr?) .
Außerdem war auf dem Felsen des Eismeers ein Weißstorch zu sehen. Ich denke es wird ein Tier von der Stelzvogelwiese sein.
Raisa war in Odins Becken. Man will wohl eine Paarung erreichen.. Ich hatte eigentlich gehofft, dass Raisa schon trächtig sei.
Es scheint derzeit 8 Gro√üe Kudus zugeben, der Bulle ist tags√ľber hinter den Kulissen, da er sich nicht mit dem Giraffen-Bullen vertr√§gt.

(08.10.2016, 21:48)
Oskar Schwitters :   Bei den Felsengebirgs-Wapitis gibt es ein m√§nnliches Jungtier namens Karlsson.
(07.10.2016, 14:53)
Oskar Schwitters :   Noch eine Erg√§nzung: Der Aussichtsfelsen im Eismeer war gesperrt. Es war auch ein Ger√ľst zu sehen.
(03.10.2016, 09:50)
Sven P. Peter :   @MM:
Zum Gl√ľck kann man ja mit dem Denkmalschutz sprechen, siehe Eismeer.
Sollte man die Allee nicht anr√ľhren d√ľrfen, so wird (wenn die Pl√§ne noch aktuell sind?!) das Haus auf dem linken Anlagenteil am Vogelhaus entstehen, eventuell dann mit dem Vogelhaus als Vorraum f√ľr den Neubau.
(02.10.2016, 20:45)
Oskar Schwitters :   @Kathrin Roehl: Gajendra (war nat√ľrlich im Bullenstall), Assam war mit in der Halle.
(02.10.2016, 17:52)
Oskar Schwitters :   Anschlie√üend noch kurz im Tropen-Aquarium:
Endlich war mal wieder ein Cham√§leon zu ersp√§hen. Au√üerdem meine Erstsichtung des Spitzkopf-Flossenfu√ües. Der bisher aus nacktem Beton bestehende obere Teil der Wand in der Tropenhalle wurde komplett mit einem Regenwald-Poster verkleidet, welches allerdings schlecht zur Vegetation der Halle passt. Vor einigen Wochen wurde auf der Website verk√ľndet, dass die Zebrahaie Eier gelegt haben, nun waren zwei im Becken zu erkennen. Es wird sich wohl um unbefruchtete Eier gehandelt haben, da diese anderfalls wohl schon von einem Taucher Quarant√§ne gebracht worden w√§ren. Hoffentlich sind andere befruchtet.
(02.10.2016, 17:48)
Kathrin Roehl :   Gajendra oder Assam ? Bei der Kuh handelt es sich vermutlich um Salvana. Gem. Pflegerauskunft von vor 3 Wochen kommt es zwischen ihr und Assam in letzter Zeit zu Auseinandersetzungen. Assam wird den Park wohl in absehbarer Zeit verlassen. Wohin steht noch nicht fest ebensowenig wie ein Nachfolger f√ľr Gajendra, der ja demn√§chst wieder nach M√ľnchen umzieht.
(02.10.2016, 17:40)
Oskar Schwitters :   Ich war gestern mal wieder bei Hagenbeck und es gibt eine kleine Sensation zu vermelden!

Aber der Reihe nach: Dieses Wochenende (1. und 2. 10.) sind Futteraktionstage. Hierbei stehen Fördervereinsmittglieder an verschiedenen Gehegen ( Bären, Elefanten, Leoparden und ich glaube noch Giraffen) und zeigen an ihren Ständen das Futter der Tiere, Zähne und so weiter. Dazu gibt es gute Erklärungen, auch mittels Mikrofon. Meiner Meinung nach eine sehr gelungene Aktion, einziger Kritikpunkt ist allerdings, dass es jeweils nur bis 15:00 Uhr läuft.
Aus dem Elefantenhaus gibt es erfreuliches zu berichten: Alle Tiere bis auf eine Kuh (keine Ahnung welche) und nat√ľrlich Gajendra waren am Ende gemeinsam in der Freilaufhalle. Au√üerdem wurde der Brunnen in der Mitte der Halle mit einer bis zur Decke reichenden Palme bepflanzt, leider (noch?) gesch√ľtzt durch einen h√§sslichen Drahtkorb.
Leoparden waren beide sehr schlecht zu sehen, nicht zu unterscheiden.
Die Interessantesten News sind jedoch aus dem Eismeer zu vermelden: Das Gehege der Kegelrobben war unbesetzt und mit "S√ľdamerikanischer Seeb√§r" ausgeschildert.
Au√üerdem hat sich meine Vermutung/Hoffnung, die ich am 4. 9. √§u√üerte tats√§chlich bewahrheitet: Die Seevogelvoliere ist wieder besser besetzt. Neben den bisherigen Eisenten, Prachteiderenten, der Gryllteiste, Trottellummen (nun mindestens elf, statt wie bisher f√ľnf oder sechs Tiere) und der Ringelgans, gibt es K√ľstenseeschwalben, wahrscheinlich eine neue Entenart und die Sensation: PAPAGEITAUCHER (10-11 Tiere). Die neuen Tiere sind bereits in der ZTL zu finden, aber noch nicht ausgeschildert. Kampfl√§ufer sind (noch?) nicht auf der Anlage. Unter der Br√ľcke ist ein Sitzbrett angebracht, das von den V√∂geln sehr ausgiebig genutzt wird, wohl auch weil die Wellenmaschine noch nicht in Betrieb ist. Zwei Z√§une trennen die Besucher am Eingang der Voliere noch von der Wasserfl√§che, sodass die noch nicht ausgef√§rbten Papageitaucher nicht so gut zu beobachten sind. Mein Fazit: Sehr erfreulich, die Voliere hat sp√ľrbar an Attraktivit√§t gewonnen, nicht zuletzt auch durch permanentes Vogelgekreische.
Wohl im gleichen Atemzug hat man f√ľr das Humboldtpinguingehege zwei Falkland-Dampfschiffenten beschafft (von einem Jungen kommentiert mit: Was sind das denn f√ľr h√§ssliche Enten?!)
(02.10.2016, 16:42)
Michael Mettler :   @Sven: Wenn auch die Papageienallee unter Denkmalschutz steht, in welche Richtung ist denn dann eine Erweiterung des Giraffenhauses √ľberhaupt machbar? Nur auf Kosten der Au√üenanlagenfl√§che? Und welche Fl√§chen im Park stehen als nicht denkmalgesch√ľtzt f√ľr zuk√ľnftige Umbauten √ľberhaupt zur Verf√ľgung?

@Sacha: Wenn ich mich richtig erinnere, geht man als Besucher vom Hauptweg zum Oranghaus doch bereits "bergab"? Dann d√ľrfte es schwierig sein, dabei auch noch einen "ebenerdigen" Tiertreibgang zu √ľberbr√ľcken.
(02.10.2016, 09:07)
Sacha :   @MM: Beim Ausweichgehege dachte ich auch an die innerartliche Unvertr√§glichkeit bzw. das IN DER REGEL st√§rker ausgepr√§gte Einzelg√§ngerdasein (siehe auch Wikipedia und W. Puschmann "Zootierhaltung S√§ugetiere", S. 610).
Die schlechten Erfahrungen stammen aus diversen Zoos, etwa aus dem San Diego Safari Park in Escondido. Dort waren Anfangs die Spitzm√§uler auch auf einer der riesigen Anlagen. Doch weil Sie eben im Gegensatz zu den Breitm√§ulern mehr Stunk machten, hat man ein separates Gehege f√ľr sie erstellt (mit zeitweise 1-3 B√∂hm-Steppenzebras als Vergesellschaftung). Das Zirkus-Nash√∂rner in der √ľberwiegenden Mehrheit BM's waren, hatte sicher auch seine Gr√ľnde.
Wohlgemerkt: Ich habe nicht behauptet, dass es gar nicht funktioniert. Und ich bin durchaus der Ansicht, dass man da noch mehr versuchen k√∂nnte. Magdeburg, Dou√© la Fontaine, Leipzig und andere haben diesbez√ľglich gute Arbeit geleistet. Aber grunds√§tzlich gibt es da schon "Mentalit√§tsunterschiede". Und dort, wo die Gemeinschaftshaltung von SM mit anderen Arten funktioniert, sind die Anlagen gr√∂sser (Magdeburg, wenn man alle Teilanlagen z√§hlt) oder sogar deutlich gr√∂sser (Dou√©) als das empfohlene Mindestmass.
Die Guidelines bez. Nicht-Vergesellschaftung mit BM werden z. B. in Beauval (F), ad absurdum gef√ľhrt, wo schon seit Jahren BM mit Giraffen und Gnus (evtl. auch m√§nnlichen Grevyzebras, da m√ľsste ich aber erst meine Fotos checken) zeitgleich auf der gleichen Anlage gehalten werden. Ebenso im San Diego Safari Park (BM mit Giraffen, Zebras, Gnus und div. anderen Antilopen und Kaffernb√ľffel).
@Sven P. Peter: Danke f√ľr Deinen Hinweis. Wenn demzufolge die Saurier wegen des Denkmalschutzes gar nicht anger√ľhrt werden d√ľrfen (also nicht versetzt), ist der Fall klar. Bei der Untertunnelung aber hast Du nur in die Tiefe gedacht. Es w√§re ja auch ein ebenerdiger Tunnel f√ľr die Nash√∂rner mit dar√ľberf√ľhrendem Besucherweg (also quasi eine Br√ľcke) denkbar. Das w√ľrde zumindest den Grundwasserspiegel nicht tangieren. Und darf man in D B√§ume nicht versetzen? Hier in der Schweiz ist es zumindest m√∂glich.
(02.10.2016, 00:50)
Michael Mettler :   @Sacha: ... und wenn du meinen Beitrag richtig gelesen h√§ttest, m√ľsste dir aufgefallen sein, dass ein solches zus√§tzliches Ausweichgehege an der von mir angedachten Stelle bei Hagenbeck nicht n√∂tig w√§re, wenn die (zeitweiligen) Mitbewohner per Durchschlupf ins Giraffengehege ausweichen k√∂nnten ;-)

Zoffen sich Breitm√§uler wirklich seltener als Spitzm√§uler mit Mitbewohnern? Mit letzteren wurden doch Vergesellschaftungen bisher nur selten ausprobiert, woher stammen dann eigentlich schlechte Erfahrungen damit? Auf jeden Fall sind auch BM-Kombis keineswegs ohne Gefahr, in den Guidelines werden Beispiele daf√ľr genannt, was man NICHT mit ihnen vergesellschaften sollte - z.B. Addax sowie m√§nnliche Zebras, Gnus und Giraffen.
(01.10.2016, 22:21)
Sven P. Peter :   Sacha, deine Idee von einer Nashornanlage von den Tigern bis zu den Orangs geht schon wegen den denkmalgesch√ľtzten Sauriern nicht. Genau so w√ľrde eine Untertunnelung der Wege vor dem Haus rein vom Baumbestand und dem Grundwasserpegel her nicht klappen.

Die meisten Gedankenspiele bez√ľglich Hagenbeck scheitern meist am Denkmalschutz (Papageienallee, Felsen, etc)
(01.10.2016, 22:11)
Sacha :   @MM: Absolut, nur w√§ren die ja an einer anderen Stelle und die Gemeinschaftshaltung mit anderen Arten optional. Ausserdem sprach ich nicht von einem Zuchtpaar. Das w√§re zwar erstrebenswert, sofern es die Umst√§nde erlauben w√ľrden, ich k√∂nnte aber auch gut mit 2,0 oder 0,2 leben.
Folgt man den EAZA-Empfehlungen (also nicht den Vorschriften!;)) kommen die Spitzm√§uler platzm√§ssig in der Tat besser weg. Allerdings ist da wohl die Gemeinschaftshaltung (Praxis) mit anderen Arten nicht einkalkuliert. Und da ist es nun mal so, dass GENERELL Breitm√§uler wegen ihres im Vergleich zu Spitzm√§ulern ausgeglicheneren Temperaments sich weniger oft mit anderen Arten zoffen. Heisst: Bei 1 ha BM-Gehege kriegts Du- ohne dieses unterteilen zu m√ľssen - noch eine ganze Reihe anderer S√§ugerarten mit drauf, bei 0,1 ha ausser den zwei Spitzm√§ulern h√∂chstens noch eine (kleinere) Art und dann m√ľsste mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem ein zus√§tzliches Ausweichgehege her.
(01.10.2016, 20:31)
Michael Mettler :   @Sacha: Gilt dein Argument mit der Paarbildung nicht genauso f√ľr die von dir favorisierten Panzernash√∂rner, zwischen denen es doch ebenso "stimmen muss"...?

Laut den EAZA Husbandry Guidelines, die ich eben beim St√∂bern gefunden habe (http://www.zoocentral.dk/uploads/4/9/7/5/49755431/rhineceros_white_-_eaza_-_2010.pdf), wird f√ľr Breitmaulnash√∂rner eine Gruppengr√∂√üe von mindestens 2,3 und eine Gehegefl√§che ab 1 Hektar empfohlen, die nur bei optimaler Strukturierung unterschritten werden sollte (zum Vergleich: so gro√ü ist in etwa die von den Tieren nutzbare Fl√§che im K√∂lner Elefantenpark). Beim Spitzmaulnashorn (http://www.blackrhinohusbandry.org/dimensions-2/) sind f√ľr "mixing animals" - darunter verstehe ich z.B. Paarhaltung in einem gemeinsamen Bereich - mindestens 1.000 qm empfohlen, f√ľr Einzelgehege mindestens 500 qm. Das ist platzm√§√üig doch etwas leichter umzusetzen. Die EAZA-Guidelines zum Panzernashorn verzichten auf Gehegema√üe (http://www.eaza.net/assets/Uploads/CCC/2015-Greater-one-horned-rhino-EAZA-Best-Practice-Guidelines-Approved.pdf). 500 qm pro Einzelgehege und 1.000 qm f√ľr ein Paargehege entsprechen √ľbrigens den deutschen Mindestanforderungen f√ľr alle drei Nashornarten.
(01.10.2016, 17:40)
Sacha :   @MM: Wenn man gleich ein zuchterprobtes PAAR bekommt. Ansonsten braucht es wohl ein paar Individuen mehr, bis sich ein Paar findet.
Wenn man dann mehrere Einzelgehege braucht, ist es mit dem Platzgewinn schnell dahin. Ein Beispiel: H√§lt man 3 Breitmaulnash√∂rner, k√∂nnen mehr andere Arten den zur Verf√ľgung stehenden Raum nutzen als bei 3 Spitzm√§ulern. Das ist auch mit ein Grund, warum Z√ľrich auf der geplanten Savanne auf Breitm√§uler setzen will (Sehr zu meinem Bedauern √ľbrigens). Sollte es eine Vorschrift/Vorgabe geben (von der EAZA?), was mich erstaunen w√ľrde, denn ich kenne heute noch sehr viele BN-Haltungen mit deutlich weniger Individuen, sehe die Sache nat√ľrlich anders aus.
(01.10.2016, 16:33)
Michael Mettler :   @Sacha: Bei Spitzmaulnash√∂rnern muss man im Gegensatz zu den Breitm√§ulern nicht zwingend eine Gruppe halten, ein Paar tut's ja auch, und das braucht dann deutlich weniger Platz (Sind bei Breitm√§ulern nicht mindestens sechs Alttiere "Vorschrift"? Meine ich von den Umbauten in Dortmund und Augsburg in Erinnerung zu haben. ). Und ich dachte auch nicht daran, dass sich Nash√∂rner und Giraffen begegnen sollen, sondern nur, dass Antilopen nach Belieben zwischen beiden Gehegen hin und her wechseln k√∂nnten. Geht nat√ľrlich auch ohne diese M√∂glichkeit.
(01.10.2016, 11:07)
Sacha :   @MM: Was ist mit den M√§hnenschafen, die u. a. als eingef√ľhrte Art in den s√ľdlichen USA und Mexiko vorkommen...? Und leben/lebten am Teich des Afrika-Panoramas nicht auch Chileflamingos und andere, Nicht-afrikanische Arten?;-)
Spitzm√§uler w√§ren (u. a. auch wegen der von Dir aufgef√ľhrten Begr√ľndung bez. Erhaltungszucht) mindestens ebenso toll wie Breitm√§uler. Allerdings bin ich mir da nicht so sicher, ob eine Zuchtgruppe dann wirklich weniger platzintensiv w√§re. Ausserdem k√∂nnte man Breitm√§uler leichter(!) wie von Dir vorgeschlagen mit anderen Arten vergesellschaften (In Kopenhagen leben auf der Afrikasavanne Breitm√§uler und in Magdeburg weiss ich jetzt nicht, ob Spitzmaul und Giraffe je im gleichen Gehege anzutreffen waren).

(01.10.2016, 10:13)
Michael Mettler :   @Sacha: Die Tahre sind dem K√§nguru-Gehege benachbart und geh√∂ren zum Australien-/Ozeanien-Komplex ;-) Schlie√ülich ist die Art schon lange auf Neuseeland eingeb√ľrgert, und mindestens ein Teil der Zoopopulation geht m.W. sogar auf Importe von dort zur√ľck...

M√ľssten ja nicht (mehr) Breitmaulnash√∂rner sein, f√ľr die als Herdentiere viel mehr umbauter Raum n√∂tig w√§re. Weniger platzintensiv, damit kosteng√ľnstiger und f√ľr die Erhaltungszucht eigentlich wichtiger w√§re die Haltung von Spitzmaulnash√∂rnern. Der Kostenfaktor gilt √ľbrigens auch im Vergleich mit Panzernash√∂rnern, da Spitzm√§uler weder innen noch au√üen Badebecken ben√∂tigen (Schlammsuhle reicht).

Bei Unterbringung an der Papageienallee w√§re es zudem m√∂glich, die Au√üengehege der Nash√∂rner und Giraffen √ľber schmale Duchschlupfe f√ľr die vergesellschafteten Antilopen zu vernetzen (nach Kopenhagener und Magdeburger Vorbild) und vielleicht noch eine zus√§tzliche Art unterbringen zu k√∂nnen. Eine Verlegung des trennenden Besucherweges d√ľrfte kein Problem sein, meiner Erinnerung nach f√ľhrt ein Versorgungsweg hinter den Haustierst√§llen entlang, dessen Verlauf man f√ľr einen neuen Besucherweg nutzen k√∂nnte. Man h√§tte dann einen sch√∂nen "runden" Afrikakomplex mit zentralem Schauhaus, das √ľber ein Restst√ľck der Papageienallee zug√§nglich w√§re und neben der Giraffenlaufhalle auch eine f√ľr die Nash√∂rner enthalten k√∂nnte.
(01.10.2016, 09:02)
Sacha :   @Gudrun: Ich nehme an, Du meinst "sowieso nicht" und nicht "nicht sowieso"...;) (Ansonsten w√ľrdest Du mir ja recht geben).
Das mit dem Denkmalschutz w√§re allerdings ein Punkt, der das Gedankenspiel (mehr ist es ja nicht) zunichte machen w√ľrde, sofern er sich dann auch auf das gesamte Gel√§nde und nicht nur auf die Figuren beziehen w√ľrde.
@MM: Also auch wenn ich nicht Bauprofi bin, aber ein Verschieben/Versetzen m√ľsste doch technisch m√∂glich sein. Da hat man in der Vergangenheit schon ganz andere Bauten versetzt (Stichwort √Ągypten). Wenn ich es recht in Erinnerung habe, dann sind Eggenschwylers (war √ľbrigens ein Z√ľrcher!) Felsen eine Mischung aus Drahtgeflecht und einer Beton(√§hnlichen) Mischung. Vielleicht m√ľsste das dann ein Schweizer Unternehmen machen, schliesslich kriegen wir ja auch einen langen Tunnel durch ein Bergmassiv hin und scheitern nicht √ľber Jahre am Bau eines Flughafens... (Sorry, ein wenig Patriotismus muss sein:)).
An die Panzernash√∂rner habe ich gedacht, weil diese eine besondere Geschichte in Hamburg haben (Die Story mit Beschlagnahmung und Tigerkot in der Transportkiste d√ľrfte den meisten bekannt sein), die letzte Nashornart in Hamburg waren und sich das von mir vorgeschlagene Gel√§nde ja thematisch (Asien) passen w√ľrde. Wahrscheinlich w√§re es in diesem Fall aus Platzgr√ľnden zus√§tzlich n√∂tig, die Riesenschildkr√∂ten-Anlage an eine andere Stelle im Park zu versetzen, um die Panzernashornanlage vom Tigergehege bis zum Orang-Haus ziehen zu k√∂nnen. Oder man untertunnelt die beiden Wege zum Orang-Haus f√ľr die Nash√∂rner und schafft auf der Fl√§che vor dem Elefantenbullengehege eine zweite Nashornanlage, die ggf. im Wechsel mit Elefanten genutzt werden k√∂nnte ODER die so konzipiert ist, dass Axishirsche und/oder Hirschziegenantilopen zwischen dieser Panzernashornanlage und der Elefantenbullenanlage hin- und her wechseln k√∂nnen.
Zum "Afrikafelsen": Da haben wir ja leider das Problem, dass da auch Tahre herumklettern. Insofern sind die europäischen "Dolomiten" ein fairer Kompromiss...;)
Aber wegen mir m√ľssen es nicht zwingend Panzernash√∂rner sein. Die Idee mit Breitm√§ulern statt Haustieren finde ich als "Haustier-Schn√∂der" mindestens ebenso gut.

(30.09.2016, 22:22)
Oskar Schwitters :   Tierisches: Es gibt einen neuen Leopardenkater. Er hei√üt Sian, ist ein Neffe von Lotar und 17 Monate alt. Er vertr√§gt sich bisher extrem gut mit Mor.
(30.09.2016, 21:36)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei√ü plante man allerdings mit Breitmaulnash√∂rner im Bereich der Tapiranlage oder der Stelzvogelwiesen und nicht mit Panzernash√∂rnern. Dar√ľberhinaus bin ich mir auch nicht sicher ob der Dinosaurierbereich nicht unter Denkmalschutz steht und daher nicht sowieso f√ľr eine neue Anlage f√ľr Panzernash√∂rner zur Verf√ľgung st√§nde. Ein Alternativstandort w√§re der Asienbereich mit den Anlagen f√ľr Trampeltiere, Onager, Nasenb√§ren, Pelikane, HZA und Vietnam-Sikas.
(30.09.2016, 20:52)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich glaube nicht, dass die Saurierfiguren transportabel sind. M.W, basieren die auf dem gleichen Konstruktionsprinzip wie Eggenschwylers historische Kunstfelsen. Und wenn du Realismus anmahnst, kannst du letztere z.T. auch gleich abrei√üen (oder versetzen?): Die Felsen, auf denen M√§hnenschafe und Tahre herumklettern, sind m.W. den Dolomiten nachempfunden und keinem afrikanischen oder asiatischen Gebirge ;-)

Es w√§re leichter, Platz f√ľr afrikanische Nash√∂rner zu schaffen (auch wenn die Tiergeografie bei Hagenbeck ohnehin nicht konsequent durchgef√ľhrt wird). Die Haustiergehege der alten Papageienallee liegen an der R√ľckseite des Giraffenhauses, das ohnehin erweitert werden muss. Dann k√∂nnte man auch gleich oder sp√§ter einen zus√§tzlichen Hausfl√ľgel f√ľr Nash√∂rner anf√ľgen und die Freianlage(n) auf den Haustierfl√§chen errichten. F√ľr Haustiere einen anderen Platz im Park zu finden, d√ľrfte nicht so schwer sein.
(30.09.2016, 20:44)
Sacha :   Bei der Frage um eine m√∂gliche Gehegefl√§che f√ľr die (Panzer-?)Nash√∂rner f√§llt mir spontan der Dinosauriergarten ein. Wasserfl√§che w√§re gen√ľgend vorhanden, m√ľsste aber wohl etwas zu Gunsten eines gr√∂sseren Landteils reduziert werden (eine ad√§quate Innenanlage sollte auch Platz haben, sie m√ľsste einsehbar, aber m. E. nicht zwingend begehbar sein).
Und bevor jetzt ein Aufheulen wegen der zwar historisch wertvollen, in Sachen realistische Darstellung aber zumeist nicht wirklich gelungenen Dinoplastiken gibt: Die könnten im Zoo verteilt oder evtl. sogar zusammen auf dem Vorplatz vor dem Eingang ausgestellt werden.
(30.09.2016, 18:01)
Peter Lohse :   Test
(30.09.2016, 16:03)
Oskar Schwitters :   Fragt sich nur: Wohin mit den Waranen? Entweder baut man ein neues Haus f√ľr sie (sieht derzeit eher nicht danach aus) oder man bringt sie im Tropen-Aquarium unter, wo mir allerdings auch nur das Giftschlangendorf (alle Schlangen m√ľssten abgegeben werden, wenig Platz f√ľr eine gro√üe Anlage) oder der Bereich dar√ľber ( komplett k√ľnstliche Beleuchtung f√ľr die Schlangen notwendig) einfallen w√ľrden. Bis 2020 glaube ich allerdings auch nicht an Nash√∂rner.
(30.09.2016, 15:35)
Hannes Lueke :   Ich halte die Komdowarane f√ľr wahrscheinlicher als die Nash√∂rner
(30.09.2016, 12:22)
Oskar Schwitters :   Noch einmal zum Masterplan.
Ich zitiere den neuen Sheridan: "Ein √§lterer Masterplan ist seit der Einf√ľhrung neuer Mindeststandards f√ľr Gro√üs√§uger 2014 eigentlich Makulatur. Priorit√§t hat jetzt die Erweiterung der Innenbehausungen f√ľr den Elefantenbullen, L√∂wen und Giraffen, sowie eine Au√üenanlage f√ľr Kattas am Tropen-Aquarium. Ansonsten ist als n√§chstes der Um- und Ausbau des S√ľdamerikabereiches mit entsprechenden neuen Tierh√§usern geplant." Im Kapitel "Die Stars unter den Tierarten" werden als bis 2020 neu anzuschaffende Tierarten Nash√∂rner, Ameisenb√§ren und Komodowarane (!!! halte ich f√ľr einen Fehler) aufgef√ľhrt. Die Hy√§ne wird dort nicht mehr genannt. Wei√ü jemand ob mal Tiere angeschafft wurden und wenn ja, wo das Problem lag?
(29.09.2016, 17:29)
Oskar Schwitters :   Die Seevogelvoliere ist laut Website aus tierg√§rtnerischen Gr√ľnden voraussichtlich bis einschlie√ülich Mittwoch (7. 9.) gesperrt. N√§heres zu den Gr√ľnden wird nicht angegeben. Ich denke man braucht entweder ruhe f√ľr den Nachwuchs (Trottellumme) oder die Voliere soll gegen Marder abgesichert werden, damit man wieder Papageitaucher und Strandl√§ufer halten kann.
(04.09.2016, 18:46)
Oskar Schwitters :   Bei den Kudus gibt es Nachwuchs namens Tayo.
(31.08.2016, 17:01)
Oskar Schwitters :   Im Tierpark hat ein neuer Tiger Einzug gehalten. Kater Yasha, der derzeit noch im Nebengehege lebt, wurde im April 2015 in Nordens Ark in Schweden geboren und braucht somit noch eine Weile bis zur Geschlechtsreife. Er soll bis jetzt sehr ruhig gewesen sein und bald zu Maruschka gelassen werden. Eigentlich sollte bereits im Fr√ľhjahr ein Kater aus Almaty, Kasachstan kommen. Ich wei√ü nicht warum dies nicht geklappt hat.
(15.07.2016, 13:43)
Oskar Schwitters :   Die Neuerungen der letzten Zeit: Ins Sonora-Terrarium des Tropen-Aquariums ist ein junges Chuckwalla-M√§nnchen eingezogen, zwei Eselspinguine sind bereits geschl√ľpft, eben so viele Eier werden noch bebr√ľtet. Die Minipigs haben ein neues Gehege an der ehemaligen Rattenanlage erhalten (zwei Tiere aus Stuttgart sind eingezogen) und die Bennetk√§ngurus geh√∂ren nun zu zahlreichen Freig√§ngern im Tierpark(0,5 Tiere).
(08.07.2016, 15:33)
Jan Jakobi :   Ich war heute bei Hagenbeck.
Es gibt wieder einen neuen Gro√ükudu-Bullen (nicht identisch mit dem von mir im September 2013 gesehenen, da der jetzige deutlich k√ľrzere H√∂rner hat).

Anbei Gajendra.
(22.06.2016, 19:42)
David Heger :   Ich besitze 2 Ausgaben von "Hagenbeck, ein zoologisches Paradies". In der Originalausgabe von 2007: "Ganz oben auf der Liste der geplanten Objekte stehen v√∂llig neue Anlagen f√ľr Nash√∂rner und Geparden. Nachdem man die alte Anlage zugunsten einer Elefantenzucht und dem Elefantenbaby-Gehege aufgegeben hatte, ist die Neuansiedlung von Nash√∂rnern in Hamburg ein lang gehegter Traum. Schon jetzt existiert ein Modell f√ľr dieses Gehege, allerdings fehlt bisher das Geld daf√ľr." Also kein Wort √ľber Art und Standort. In der Ausgabe sind dann auch Bauskizzen vom Tropen-Aquarium. In der 3. erweiterten Ausgabe von 2009 findet sich kein einziger Hinweis mehr auf die Nash√∂rner. Daf√ľr werden Tropen-Aquarium und Hotel mit Text und Bild vorgestellt und die Planungen zum Eismeer (ohne Bild) ziemlich detailliert vorgestellt; mit Er√∂ffnung in 2011. Naja es wurde dann doch Sommer 2012 ;-)

(13.06.2016, 21:01)
Michael Mettler :   In mindestens einem der letzten herausgegebenen Tierparkf√ľhrer war die Nashornanlage m.E. als Projekt erw√§hnt und mit dem Foto eines Breitmaulnashorns illustriert.
(13.06.2016, 20:44)
Oskar Schwitters :   Ich habe beide beide B√ľcher und in keinem der beiden wird eine Nashornart erw√§hnt, ich kann es mir allerdings gut vorstellen, dass dies in einer √§lteren Ausgabe von "Hagenbeck, ein zoologisches Paradies" anders war. Ich bin im Shop mal √ľber eine gestolpert, in der ich noch Baupl√§ne des Tropen-Aquariums fand, die in der aktuellen Ausgabe nicht mehr vorhanden sind. Ich m√∂chte Breitmaulnash√∂rner auch keineswegs auschlie√üen.
(13.06.2016, 17:07)
Gudrun Bardowicks :   Diese Ideen wurden mal in "Das Hagenbeck- Buch" oder in "Hagenbeck, ein zoologisches Paradies" und fr√ľher mal auf der Homepage unterm Thema Zukunftsplanungen erw√§hnt. Soweit ich mich erinnere war von Breitmaulnash√∂rnern und nicht von Panzernash√∂rnern die Rede.
(11.06.2016, 21:05)
Oskar Schwitters :   Ich dachte eigentlich eher an Panzernash√∂rner. Leider wei√ü ich nicht mehr, ob ich es irgendwo gelesen habe oder mir Panzernash√∂rner in den Sinn kamen, da sie fr√ľher lange und recht erfolgreich (deutsche Erstzucht) gepflegt wurden. Au√üerdem kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, dass Zebras, Strau√üe und Warzenschweine aus dem Afrika-Panorama herausgenommen werden, um nebenan in einer neuen Savanne gezeigt zu werden. Bez√ľglich des Giraffenhauses k√∂nnte dies nat√ľrlich f√ľr die Breitm√§uler sprechen, auch wenn ich mir eigentlich vorgestellt hatte, dass das neue Haus an die alte Anlage angeschlossen ist. Wissen sie noch woher sie die Information √ľber die Nashornart haben? Bez√ľglich der S√ľdamerikawiese br√§uchte man noch ein Badebecken und ich gehe davon aus, dass die S√ľdamerika-Anlage ein begehbares Tierhaus erh√§lt, unter anderem, weil h√§ufig auch von S√ľdamerika-Haus gesprochen wurde. F√ľr das Badebecken k√∂nnte man auch einen Teil des gro√üen Sees verwenden, dessen Ufer ja bereits heute von einzelnen Alpakas (Hengst?) begrast wird, was nat√ľrlich g√ľnstiger w√§re.
(10.06.2016, 17:00)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei√ü sind Breitmaulnash√∂rner geplant, die eine gro√üe Savannenanlage zusammen mit anderen afrikanischen Arten bewohnen sollen. Das w√ľrde auch gut passen, wenn ein neues Giraffenhaus auf der Pony- und Eselanlage entsteht.
Die S√ľdamerikawiese d√ľrfte eigentlich recht schnell umsetzbar sein, da man eigentlich nur zus√§tzliche St√§lle im Bereich der Alpakaanlage bauen m√ľsste. Platz f√ľr eine Gemeinschaftsanlage f√ľr Gro√üe Ameisenb√§ren, Tapire, m√∂glicherweise Wasserschweine, Tschajas und Alpakas d√ľrfte auf der Wiese und der aktuellen Alpaka-Anlage genug vorhanden sein.
(09.06.2016, 20:20)
Oskar Schwitters :   Von einem echten Masterplan ist mir zwar nichts bekannt, aber immerhin wei√ü ich von einigen geplanten Projekten. In diesem Zusammenhang wurden immer wieder ein Nashornhaus und eine S√ľdamerikaanlage mit Tapiren, Gro√üen Ameisen und so weiter erw√§hnt. Laut einem Tierpflegergespr√§ch soll ersteres (es soll sogar ein Modell geben/ gegeben haben, welches bisher noch nicht finanziert werden konnte) auf dem Gel√§nde hinter dem Eismeer entstehen, wo derzeit noch Tapire, Mandschurenkraniche, Muntjaks, Tschajas, Storchenv√∂gel, Schweine, Rote Sichler und weitere untergebracht sind, letztere auf dem Gel√§nde der Alpakas und Nandus. Eventuell soll hierf√ľr auch noch der Pavianfelsen einbezogen werden, der mit Naturboden versehen werden w√ľrde und dessen Graben mit Wasser gef√ľllt werden w√ľrde, um ihn f√ľr die Riesenotter nutzbar zu machen. Au√üerdem w√ľnscht sich die Tierparkleitung noch ein neues Giraffenhaus aufdem Gel√§nde der Pony-Anlage.
(09.06.2016, 16:19)
Heidemarie Busch :   Es gab eine Geburt bei den Kegelrobben. Das Jungtier musste aber abgegeben werden, da die Mutter es nicht ges√§ugt hat. M.E. ist sie nach Friedrichskoog gegangen.
(12.03.2016, 09:13)
Oliver Muller :   Ich glaube, bei Hagenbeck ist man eher ein bisschen geheimniskr√§merisch unterwegs. Wenn ich mal nach geplanten Projekten gefragt habe, kam immer ein freundliches "Lassen Sie sich √ľberraschen!" zur√ľck...
(08.03.2016, 17:36)
Holger Wientjes :   Zu einem eventuell vorhandenen Masterplan kann ich nichts sagen, aber ich bin etwas erstaunt, dass Du Hamburg als so "grau" wahrnimmst. Ich habe ihn von meinen Besuchen im Gegenteil sogar sehr gr√ľn in Erinnerung. Ein Zoo mit einer sehr sch√∂nen Parkanlage. Klar sind einzelne Gehege bzw. Gehegeabgrenzungen, dem verwendeten Baumaterial geschuldet, grau, wenn man so will. Aber insgesamt √ľberwiegt der Eindruck einer gr√ľnen Zoolandschaft. Mag anders sein, wenn man im Winter da ist.
(08.03.2016, 14:40)
Sebastian Gellert :   Besitzt oder hat Hagenbeck zumindest einmal das Wort Masterplan in den Mund genommen??? Zu viel dominiert die Farbe "grau", wie beim Pavianfelsen, Betongraben Elefanten oder die optisch anmutende Giraffenanlage in Form eines Tennisplatzes ...
Die Neugestaltung der Onager-Anlage ist wirklich gelungen.
(06.03.2016, 19:30)
Kathrin Roehl :   Wanja und Misho gehen in den Wildpark L√ľneburger Heide.
(17.01.2016, 18:24)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch√∂ne Nachricht.
(12.01.2016, 21:55)
Heidemarie Busch :   Er ist da ! Erster Elefanten-Enkel bei Hagenbeck geboren. Kandy hat am 11.1.2016, um 5:10 ein gesundes Bullkalb in der Herde zur Welt gebracht. Kurz vor der Geburt hat sie noch Wassergymnastik gemacht.
(12.01.2016, 15:36)
Gudrun Bardowicks :   Aktuell gibt es dort an Alken nur noch die eine Gryllteiste und 5 oder 6 Trottellummen. Diese Arten halten sich dort gut, weil sie an der durch das Becken abgeschirmten Felsr√ľckwand √ľbernachten und im Gegensatz zu den Papageitauchern sich zum Schlafen nicht auf dem Ufer im Besucherbereich aufhalten. Die noch vorhandenen Meeresenten schlafen ebenfalls auf der Wasserfl√§che und sind dadurch vor Beutegreifern gesch√ľtzt. Mardersicher ist die Voliere leider immer noch nicht.
(26.11.2015, 15:28)
Heidemarie Busch :   Im Zweifel hat man aufgegeben. Es sollen ja welche vom Marder geholt worden sein? Es wurde auch wohl nachbesetzt.
(26.11.2015, 14:49)
Hannes L√ľke :   Mir ist eben aufgefallen, dass f√ľr Hagenbeck gar keine Papageientaucher mehr in der Zootierliste gef√ľhrt sind...was war da denn los?
(26.11.2015, 12:41)
Heidemarie Busch :   Die drei B√§renkinder Irina, Igor und Iwan haben Hagenbeck Richtung La Fleche verlassen.
(30.07.2015, 17:10)
Heidemarie Busch :   Yashoda hat eine Tochter. Mutter und Kind sollen wohlauf sein.
(13.07.2015, 12:42)
Heidemarie Busch :   Heute Morgen hat Yashoda ein Minielefanten zur Welt gebracht. N√§heres ist noch nicht bekannt.
(13.07.2015, 08:52)
Justus Bauer :   Danke, sollte Elefantenkuh Yashoda nicht Anfang Mai ein Kalb zur Welt bringen?
(12.07.2015, 17:58)
Sven P. Peter :   Ist es im Seeb√§renbecken und¬Ö

¬Öklein = Loki
…groß = Polosa

Ist es im Walroßbecken und…

…sehr groß = Odin
¬Öklein = Thor
¬Ömit einem langen Bart, der sich an den Seiten nach innen biegt = Dyna
¬Öschlank = Raisa
(12.07.2015, 17:25)
Justus Bauer :   Hallo,
Kann mir jemand evtl. mitteilen, wie man die Hamburger Walrosse unterscheidet?
(11.07.2015, 10:39)
Heidemarie Busch :   Es gibt eine neue Walrosskuh, ihr Name ist Raisa und ist 11 Jahre. Sie kam im Tausch aus Haderwijk.
(10.07.2015, 15:24)
Klaus Schueling :   Erstmals in der 105-j√§hrigen Geschichte von Hagenbeck wird der Tierpark in Stellingen jetzt von zwei Frauen gef√ľhrt. Seit Anfang Juni leiten Bettina Hering-Hagenbeck und Friederike Hagenbeck als gemeinsame Gesch√§ftsf√ľhrerinnen die Geschicke des weltber√ľhmten Zoos.
Erst im April hatte Friederike, 26, die Gesch√§fte √ľbernommen - und zwar zusammen mit Stephan Hering-Hagenbeck, 48. Doch der promovierte Biologe wurde jetzt nach nur zwei Monaten von seiner Frau Bettina auf dem Chef-Posten abgel√∂st. Es ist, wenn man so will, der Neuanfang nach dem
Neuanfang.
Ende M√§rz hatten die beiden zerstrittenen Gesch√§ftsf√ľhrer Claus Hagenbeck, 74, und Joachim
Weinlig-Hagenbeck, 59, ihre Posten abgegeben. Nun sollen es also die beiden Töchter der
verfeindeten Gesellschafter - Bettina (von Claus) und Friederike (von Joachim) - richten.

(Hamburger Abendblatt)
(24.06.2015, 11:39)
Heidemarie Busch :   Jetzt haben die Seeb√§ren nachgelegt. Hier ist das erste Jungtier im neuen Eismeer geboren.
(13.06.2015, 08:23)
Heidemarie Busch :   Ja, das ist der Tigerkater.
Das tut mir sehr leid. Er hatte eine R√ľckenmarkssch√§digung und ist w√§hrend der Untersuchung gestorben.
(12.06.2015, 08:11)
Gudrun Bardowicks :   Wer ist Lailek? Der Tigerkater?
(12.06.2015, 00:24)
Jan Jakobi :   Das darf doch nicht wahr sein...

Wirklich schade das sich die Tiger-Pechserie bei Hagenbeck fortgesetzt hat.
(11.06.2015, 20:10)
J√ľrgen Born :   Jetzt ist auch Lailek tot. :-(

(11.06.2015, 19:55)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch√∂ne Nachricht. Jetzt hoffe ich noch, dass das Jungtier gesund heranw√§chst.
(09.06.2015, 22:48)
Heidemarie Busch :   Das sind ja sch√∂ne Nachrichten. Dann stimmte das Ger√ľcht doch, dass Polosa Nachwuchs erwartete.
(09.06.2015, 20:00)
Kathrin Roehl :   Am 5. Juni wurde ein weibliches Walrossbaby geboren.
(09.06.2015, 19:35)
Heidemarie Busch :   Jetzt ist auch das zweite Tigerbaby verstorben.
(29.05.2015, 19:50)
Heidemarie Busch :   Vom Pech verfolgt, das Leoparden-Jungtier ist mit 5 Wochen verstorben.
(28.05.2015, 11:39)
Heidemarie Busch :   Leider ist eins der Tigerbabys verstorben.
(20.05.2015, 15:59)
Heidemarie Busch :   Tiderdame Maruschka, hat am 5.5. zwei gesunden Welpen das Leben geschenkt. Sie sind zz noch hinter den Kulissen.
(13.05.2015, 17:19)
Heidemarie Busch :   Ich denke, Olivia musste den Tierpark verlassen, damit es keine Inzucht mit Odin (Vater) gibt. Aber, es mag sein, dass Moskau noch ein Mitspracherecht hat und deshalb auch eine Nachzucht aus den Niederlanden im Tausch kommen wird. Eine gro√üe Tageszeitung hat aber auch berichtet, dass es sehr gut sein k√∂nnte, dass Polosa, Mutter von Olivia, Nachwuchs erwartet, sollte dies der Fall sein, braucht man nat√ľrlich Platz, denn es hei√üt dass die Tauschkuh erst in einigen Monaten kommt. Die Frage ist, wenn die Walrosse, tats√§chlich Eigentum vom Moskauer Zoo sind, wem geh√∂rt dann der Nachwuchs bzw. kann dieser bei Hagenbeck bleiben?
(11.05.2015, 18:57)
Michael Mettler :   Urspr√ľnglich hie√ü es doch, die Walrossgruppe sei nur vor√ľbergehend in Hamburg eingestellt, weil in Moskau die Anlage umgebaut werde. Das ist ja nun schon zwei Jahre her. Hat sich in dieser Beziehung etwas ge√§ndert? Denn sonst m√ľsste ja die Weitergabe von Olivia mit Moskau abgesprochen sein, und dann k√∂nnte ich mir schon vorstellen, dass der dortige Zoo die Walrosskuh nicht ohne Tausch gegen eine andere ziehen l√§sst.
(11.05.2015, 18:44)
Heidemarie Busch :   Die j√ľngste Walrossdame Oliva hat Hagenbeck Richtung Niederlande in den Zoo Harderwijk verlassen. Sie soll gut angekommen sein und hat wohl auch schon eine niederl√§ndische Mahlzeit zu sich genommen.
Es wird gemunkelt, dass im Tausch ein Walross aus den Niederlanden nach Hamburg kommt.
(07.05.2015, 09:47)
Heidemarie Busch :   Es gibt Nachwuchs bei den Baumstachlern, die Leoparden haben ein Jungtier. Bei den Tigern wird auch demn√§chst Nachwuchs erwartet.

(23.04.2015, 12:33)
Michael Mettler :   Was ist eigentlich aus dem Plan geworden, die Onager mit Streifenhy√§nen zu vergesellschaften?
(31.03.2015, 22:46)
Heidemarie Busch :   Es wurde sich geeinigt, ab 1.4. hat Hagenbeck eine neue Doppelspitze bestehend aus Friederike Caroline Hagenbeck (26, Tochter von Weinlig-Hagenbeck) und dem Biologen Stephan Hering-Hagenbeck (48).

(31.03.2015, 12:27)
WolfDrei :   Baby Thor unter Wasser: Lichtreflexionen zun√§chst nur scheinbar geringer Intensit√§t sieht man nat√ľrlich erst hinterher recht deutlich, auch verhindern die vor der Scheibe stehenden Besucher einen schnellen Stellungswechsel.
(24.09.2014, 23:20)
WolfDrei :   Geduld mu√ü man haben und zeitig sollte man am Becken sein. Die Unterwasseraufnahmen sind nur schwierig zu machen (nat√ľrlich au√üerhalb des Beckens), da die Wassertr√ľbung nicht gering ist. Zudem sollte man einen Besucher-armen Tag nehmen. Da scheint dann allerdings die Sonne nicht. Heute war es "mittelpr√§chtig".
Noch ein Bild aus der 2 Gruppe.
(24.09.2014, 23:12)
WolfDrei :   Mutter und Sohn. Sie sind weiterhin abgetrennt von der Gruppe, nach Auskunft nun schon ein wenig l√§nger im Wasser als zu den angef√ľhrten Zeiten. An Land allerdings sind sie nur einige Minuten: Anmarsch und Abmarsch ins Wasser bzw. Kinderstube.
(24.09.2014, 23:06)
WolfDrei :   Heute nun erfolgreicher 2.Versuch nach dem Hin und Her diverser e-Mails.
Das "Baby" Thor, nunmehr 91 kg schwer (Vater Odin 1600 kg)
(24.09.2014, 23:01)
Carsten Horn :   Mit dem Service hat man es wohl nicht so, als ich im August da war, hing im Schaukasten ein Zettel, das das Walro√übaby heute nicht zu sehen ist. War allerdings zum Gl√ľck ne "Ente", Zwergli war sogar l√§nger drau√üen als angek√ľndigt auf der Homepage, :-)...

Bei den Elefanten hab ich mich gewundert bei besagtem Besuch, drei Tiere haben an der Bettelei nicht teilgenommen!!!
(18.09.2014, 14:12)
Holger Wientjes :   Das mit dem F√ľttern sehe ich genauso. Gerade Elefantenbeobachten ist in Hamburg witzlos, da sie wirklich nur am Grabenrand stehen und betteln.
(18.09.2014, 11:29)
WolfDrei :   Eine ¬ďNeusichtung¬Ē sollte es werden: Babywalross! Nix war es dann! Am Montag wurde unter ¬ďAktuelles¬Ē mitgeteilt , dass am halben Montag und am Dienstag Reinigungsarbeiten im betreffenden Becken stattfinden sollte. Leider war der Park wohl personell nicht in der Lage am Dienstag nachmittags noch mitzuteilen, dass die Arbeiten nicht beendet seien. Frust! Auch bei einigen anderen Besuchern, die am Mittwoch fototechnisch hochger√ľstet auf das Ereignis warteten.
Ein zweites √Ąrgernis weiterhin f√ľr mich das F√ľttern der Tiere durch die Besucher. Da mag noch so oft stehen, dass nur ¬ďgeeignetes¬Ē, ¬ď√ľberpr√ľftes¬Ē und sonst was f√ľr Futter ¬ďnur¬Ē an ¬ďeinige¬Ē Tiere gegeben werden sollte. Man liest nicht die Aush√§nge - und schlechte Beispiele verderben die Sitten. Und wenn die ¬ďPommesbude¬Ē direkt neben den B√§ren steht, wird halt gef√ľttert. Erstaunlich, dass die Zwergmuntjaks schon s√§mtliche Bettelgesten erlernt haben. Von den Elefanten will ich gar nicht reden: bei meinen drei Vorbeil√§ufen standen sie jeweils in Phalanx an der Absperrmauer, R√ľssel √ľber den Rand.
Geburten: Kamtschatka-Bären (3), Onager, Kamele, HZA, Vietnam-Sika, Kudu, Giraffe, Bison, Wapiti, Thar, Mähnenspringer, Mandrill, Mantel-P, Grauhalskronenkranich, Tapir.
Die Orangs machten ebenfalls Sommer: ab und an war ein mit Decken √ľberdeckter Punkt zu sehen, nur die Zwergottergruppe machte Stimmung.
Noch zu den Camcordern: das Monitorbild der Walro√ükinderstube war nicht besonders: ein gro√üer und ein kleiner sich manchmal bewegender l√§nglicher Fleck: wobei nat√ľrlich Walrosse von oben gesehen nicht sehr ¬ďstrukturiert¬Ē sind.

(18.09.2014, 10:58)
Kathrin Roehl :   Gibt es eigentlich irgendwelche Infos ob au√üer Yashoda noch weitere K√ľhe tr√§chtig sind ?
(30.08.2014, 22:05)
Heidemarie Busch :   Der kleine Walrossbulle ist jetzt wieder √∂fter auf der Anlage zu sehen (9-11 und 14-15 Uhr). Zugeommen hat er jetzt auch schon ordentlich, er wiegt jetzt 78 kg. Ich dr√ľcke ihm weiterhin die Daumen.
Neseyka hat es leider nicht so gut getroffen http://www.bild.de/regional/hamburg/walross/bild-besucht-nessi-in-russland-37404236.bild.html.

(30.08.2014, 09:22)
Heidemarie Busch :   Es ist ein Kudu-Bock geboren.
(12.08.2014, 16:40)
Heidemarie Busch :   Dieser Bereich ist zurzeit im Seeb√§rengehege gegeben, dort ist ein Teil abgegrenzt.
Im Innengehege gibt es auch eine größere Box mit einem Wasserbecken.
(11.07.2014, 15:53)
Michael Mettler :   Ist eigentlich eine bauliche M√∂glichkeit vorgesehen, um das Walross-Au√üenbecken unterteilen, also z.B. einen Mutter-Kind-Flachwasserbereich separieren zu k√∂nnen?
(11.07.2014, 15:19)
Heidemarie Busch :   Zur Info:
Mutter Walross und Baby bleiben erst einmal hinter den Kulissen, da der 'Jung' Ruhe und Erholung braucht. Sie sind aber beide √ľber eine Innenkamera zu sehen.
(11.07.2014, 15:08)
Heidemarie Busch :   Auf der Hagenbeck-Seite gibt es ein Video, auf dem auch die Geburt zu sehen ist.
Einfach nur zauberhaft.
(02.07.2014, 15:34)
Heidemarie Busch :   Jetzt ist offiziell. Das Walrossbaby ist ein kleiner Bulle und die Mutter ist Mutter Dyna (17).
Mutter und Kind sind stundenweise bei den Seeb√§ren zu sehen. Wenn die Bindung zwischen beiden gefestigt ist, sollen sie zur √ľbrigen Walrossgruppe.

(02.07.2014, 15:18)
Heidemarie Busch :   Lt. Zootierliste: Deutsche Erstzucht, Nachwuchs 2014 1,0

Das ist ja fantastisch, hoffentlich wird es groß.
(28.06.2014, 14:17)
Christian Badneck :   Hallo, habe gelesen das am 15.06.2014 ein Walross geboren wurde. Hat jemand mehr Informationen ? M√§nnchen oder Weibchen ? Danke
(28.06.2014, 07:39)
Michael Mettler :   Nachdem aus Hannover gerade erst im Fr√ľhjahr zu lesen war, dass die Elterngeneration gerade erst an der Grenze zur Geschlechtsreife stehe und in diesem Jahr noch nicht unbedingt mit Nachwuchs zu rechnen sei, ist das immerhin ein netter Fr√ľhstart.
(27.05.2014, 17:10)
Gerrit Wehrenberg :   Tolle Nachricht f√ľr das Erhaltungszuchtprogramm! Scheint nur ein K√ľcken zu sein. Hoffentlich kommt es auf.
(27.05.2014, 14:17)
Michael Mettler :   Hagenbeck hat ersten Nachwuchs von den Nordafrikanischen Strau√üen (SAT.1-Bericht).
(27.05.2014, 13:38)
Michael Mettler :   P.S. Besagte Aussage stammt aus der Meldung der Rostocker Homepage.
(07.05.2014, 20:06)
Michael Mettler :   @Kathrin Roehl: Die Kodiaks im Wildpark L√ľneburger Heide sind l√§ngst Geschichte. Und in zwei Jahren muss Hagenbeck schon die n√§chsten (die jetzigen) Nachzuchttiere irgendwo unterbringen...

Die Aussage "Dem Hamburger Tierpark Hagenbeck ist als erstem Zoo √ľberhaupt au√üerhalb Russlands die Zucht von
Kamtschatka-B√§ren gelungen" stimmt nach wie vor nicht - es sei denn, man rechnet Berlin, Duisburg oder M√ľnchen neuerdings zu Russland.
(07.05.2014, 19:28)
Heidemarie Busch :   @KatrinRoehl Bez√ľglich der B√§ren hab ich zwischenzeitlich gelesen, dass diese eigentlich nach Gelsenkirchen sollten, es wohl aber Probleme gegeben hat., sie sollen aber immer noch Interesse haben.
Na dann wollen wir mal sehen, wie es mit Elefantennachwuchs aussieht.

(07.05.2014, 19:26)
Kathrin Roehl :   Gem. dem neuen Hagenbeck Magazin gibt es fr√ľhestens im n√§chsten Jahr Nachwuchs beim Tigerzuchtpaar, da erst f√ľr 2015 eine Zuchtgenehmigung vorliegt.

Auf der Website des Rostocker Zoos steht ein Bericht zu den beiden umgezogenen Kamtschatkab√§ren. Auch dort ist von einem √úbergangsquartier die Rede, allerdings h√∂rt es sich nach meinem Eindruck nicht so an als ob die beiden anschlie√üend nach Hagenbeck zur√ľckgehen.
Dies w√ľrde eigentlich auch nicht viel Sinn machen. Wei√ü zuf√§llig jemand wie alt die Kodiak-B√§ren im Wildpark L√ľneburger Heide sind ? ¬ĄGef√ľhlt¬ď m√ľssten die eigentlich schon in einem sehr fortgeschrittenen Alter sein, vielleicht ist dort ja irgendwann ¬Ąein Pl√§tzchen¬ď f√ľr die beiden frei.

√úbrigens erwartet Yashoda lt. Ausgabe 01/14 des H-Magazins im Juni 2015 Nachwuchs. Dies wurde mir Ostern auf Nachfrage bei einem Pfleger auch nochmals best√§tigt. Gem. Pfleger sind s√§mtliche √ľbrigen Zuchtk√ľhe gedeckt worden, es gibt aber noch keine Infos ob weitere K√ľhe tr√§chtig sind.

(07.05.2014, 18:58)
Michael Mettler :   ...und Hagenbeck hatte angeblich "nicht mit so viel Nachwuchs gerechnet": Siehe die unter
http://www.knutitis.com/t13590f615-Tierpark-Hagenbeck-Pelziger-Nachwuchs-1.html
wiedergegebene Antwort des Parks auf eine Anfrage.
(03.05.2014, 17:57)
Heidemarie Busch :   Nachtrag, ich habe gerade gelesen, dies soll angeblich nur vorr√ľbergehend sein, bis zum Beginn des Baus des Polariums in Rostock. Hagenbeck will zwischenzeitlich auch umbauen und dann die B√§ren angeblich zur√ľcknehmen. Da bin ich aber gespannt wie umgebaut wird und wie gro√ü dann die Anlage wird. Vorstellen kann ich es mir zz nicht.
(03.05.2014, 12:22)
Heidemarie Busch :   So, nun sind die beiden 'Halbstarken' Misho und Wanja (Kamtschatkab√§ren) nach Rostock umgezogen.
(03.05.2014, 12:12)
Elisabeth Hiendl :   wenn ich die bilder so anschaue kommt es mir vor als w√§ren die Sto√üz√§hne vor allem der recht leicht gek√ľzt und vor allem die Schnittfl√§che begradigt worden
(29.04.2014, 17:11)
Michael Mettler :   Mir kam Gajendra auf dem aktuellen Foto gleich sehr kahl vor. Und tats√§chlich: Wenn man es mit meinem nebenstehenden vergleicht, das fast genau ein Jahr alt ist (2.5.2013) und ihn kurz nach seinem Eintreffen aus Leipzig zeigt, dann hat der Bulle inzwischen sein Haarkleid verloren und wirkt dadurch auch grauer. So wie seinerzeit auch Shanti, nachdem er aus Hannover nach Hamburg gekommen war; dar√ľber hatten wir vor einem Jahr schon mal in diesem Thread diskutiert.
(29.04.2014, 14:46)
Steffen Purgander :   Und der Prachteider Erpel will sagen wie sch√∂n er doch ist
(29.04.2014, 13:12)
Steffen Purgander :   upps, dreht euch das hin dann gehts auch anbei noch die Gryllteiste
(29.04.2014, 13:09)
Steffen Purgander :   Ja Gajendra war alleine auf seiner Anlage und seine Sto√üz√§hne erschienen mir als ungek√ľrzt, aber da kann ich mich ja auch t√§uschen, weil ich ihn ja das erste mal live gesehen habe.
(29.04.2014, 13:06)
Michael Mettler :   H√§ngt zwar mit Sicherheit auch vom inviduellen Temperament ab, aber wenn zwei jugendliche Antilopenm√§nner miteinander heranreifen, ist die Ausgangsposition wahrscheinlich g√ľnstiger als wenn ein noch wenig selbstbewusster Jungbock zu einem gestandenen Revierinhaber kommt.

@Jan: Schreib einfach Großkudu-Bock bzw. -Bulle ;-)
(29.04.2014, 09:48)
Peter Lohse :   Jan Jakobi:
Der Kudu-Bock ist noch der vom letzten September, der scheint sich besser zu halten wie seine Vorgänger. Aber man muß mal abwarten wie sich das entwickelt, wenn wirklich ein junger Impalla Bock da ist und der in die Geschlechtsreife kommt.Ich hoffe mal der ist dann nicht so Agressiv wie sein Vorgänger.
(29.04.2014, 09:04)
Jan Jakobi :   @Steffen:
War "Gajendra" wieder alleine oder mal wieder mit einer der K√ľhe zusammen?

Haben Sie ein Foto von ihm gemacht?

Werden die Stoßzähne von ihm in Hamburg in ruhe gelassen?

In Leipzig und M√ľnchen wurden die ihm immer wieder gek√ľrzt.

Ist der erwähnte Große Kudu - Bock (wie schreibt man das am besten, Michael?) derselbe den ich im September letzten Jahres sah oder schon wieder ein neuer?
(28.04.2014, 22:28)
Steffen Purgander :   Hallo an alle Zoo Interessierten ich war mal wieder bei Hagenbeck und hab paar Fragen bzw. Eindr√ľcke mitgebracht.
Also mein Gang war sofort Richtung Eismeer, auf dem Weg dorthin hatte ich gleich die neue oder besser gesagt umstrukturierte Anlage der Onager im Blick die mir doch gefiel aber von den Streifenhy√§nen nix zu sehen. Naja jetzt aber ab zum Eismeer und dort angekommen erblickte ich gleich die Walrosse was f√ľr Brocken und gerade das M√§nnchen oh man, weiter in Richtung SVV wo ich sehr neugierig war was sich noch dort befindet, nicht zu sehen Flussseeschwalben,S√§belschn√§bler.
Dann wiederum sah ich 4 Trottellummen;1,2 Kampfläufer; 1,1 Pracheiderenten wo der Erpel hervorragend aus sah in sein Prachtgefieder; denn sah ich mindestens 3,3 Eisenten die aber im Schlichtkleid unterwegs leider; 3 Papageitaucher auch im Schlichtkleid bzw. Jungvögel und dann die Entdeckung eine junge Gryllteiste Hammer.
Also falls mir einer ne Auflösung zwecks der fehlenden Vögel geben kann nur zu, aber alles im allen waren alle Tiere wunderschön zu sehen.
Ok dann haben mich nat√ľrlich auch die kleinen minis der Kamtschatkab√§ren interessiert und ich war herrlich begeistert von den spielereien zusammen mit Mutti bzw. allein klasse.
Auch die kleine Giraffe mit ihrer Herde war schön zu beobachten, zudem war auch ein schöner wobei noch junger großer Kudu zu sehen und bei den Impalas sah es mir so aus als wenn dort auch ein junger Bock drauf ist.
Und wor√ľber ich mich auch sehr gefreut hatte,weil in M√ľnchen oder auch in Leipzig ich ihn nicht gesehen hatte war Gajendra und ich hatte Gl√ľck ihn zu sehen, man was f√ľr ein Brocken. Das waren ein paar Eindr√ľcke von meiner Seite falls ihr mir weiter helfen k√∂nnt zwecks meiner Fragen dann nur zu, danke im voraus.
(28.04.2014, 21:40)
Heidemarie Busch :   @J√ľrgen Born das mit den Pommes ist sehr unsch√∂n. Das Ansprechen von anderen Besuchern finde ich auch teilweise schwierig, weil die Reaktionen eine breite Bandbreite haben. Aber, manchmal nehme ich das in Kauf, wenn ich etwas gravierend finde und mir so etwas auff√§llt, spreche ich die Leute schon an und weise im Zweifel auf das F√ľtterungsverbot hin bzw. dass es f√ľr kleines Geld auch gesundes Futter am Eingang gibt. Es ist ja bei den meisten keine b√∂se Absicht, sondern nur Unwissenheit oder auch Gedankenlosigkeit. Einige Leute finden es aber auch gut, wenn ich ihnen etwas erkl√§re - vielleicht aber auch nur solange, bis ich endlich wieder weg bin --)) Egal, wenn es nur bei einem gefruchtet hat, ist es zumindest ein kleiner Erfolg. Manchmal n√ľtzt es auch sich in so einem Moment ganz dicht neben diese Leute zu stellen und diese anzustarren und genau zu beobachten, man merkt richtig, wie unwohl sie sich dann f√ľhlen und es unterlassen.

Ich habe immer im Hinterkopf wie viele Tiere durch Unachtsamkeit der Besucher in Gefahr bzw. ums Leben kommen. Z.B. gab es gerade den Fall, dass ein Siamang-Affe durch eine Not-Operation vor einem Darmverschluss gerettet werden musste, weil ein Besucher ihm einen ganzen Pfirsich gegeben hat und da diese Fr√ľchte nicht zum Nahrungsangebot geh√∂ren, hat er den Stein mit verschluckt. Man kann also gar nicht so dumm denken, wie es manchmal kommt. Da bin ich mir auch nicht sicher, ob ich da etwas gesagt h√§tte, obwohl es ein F√ľtterungsverbot gab, aber im Zweifel h√§tte ich auch gedacht, was macht schon so ein 'gesunder' Pfirsich.

(19.04.2014, 16:15)
J√ľrgen Born :   @Heidemarie Busch: Hy√§nen waren noch nicht zu sehen.
Es ist schon etwas her, dass ich einen Pfleger darauf angesprochen habe, da hörte es sich nicht sehr akut an.
Aber viel erfährt man leider ohnehin nicht, einen Tag vor der Vorstellung der jungen Bären, hat man erzählt, Mascha befinde sich noch im Winterschlaf...

Olivia war noch da, sie spielte gestern mit einem Plastikteil (verschluckbare Gr√∂√üe), da hat man als Beobachter kein besonders gutes Gef√ľhl.
Aber was tun? Es ist am Nachmittag meist nicht sehr leicht einen Pfleger zu finden und viel machen könnte dieser vermutlich auch nicht.
Andere Situation, einige Tage zuvor: Ein Besucher f√ľttert die Von der Decken-Tockos mit Pommes Frites.
Was tun? Ansprechen? Aus Erfahrung wei√ü ich, das nicht unbedingt mit einer vern√ľnftigen Reaktion zu rechnen ist, was besonders auch auf Kinder (ohne beaufsichtigende Eltern in der N√§he) zutrifft.

Wie verhaltet ihr euch in derartigen Situationen?
(18.04.2014, 19:21)
Heidemarie Busch :   Das war ja zu bef√ľrchten, dass Neseyka Hagenbeck √ľber kurz oder lang verl√§sst. Schade. Als n√§chstes wird dann wohl Olivia folgen, da sie Odins Tochter ist und pl√∂tzlich waren es nur noch drei.
War schon die Rede von Hyänen bzw. waren welche zu sehen?
Bei den Pinselohrschweinen, ist es die erste Nachzucht bei Hagenbeck √ľberhaupt.

(18.04.2014, 11:07)
Michael Mettler :   In den Rostocker Pressemeldungen zum Tod des letzten Kodiakb√§ren hie√ü es vor drei Wochen noch, er werde keinen Nachfolger mehr bekommen, zumal m.W. der Anlagenkomplex ohnehin mittelfristig zu Gunsten der Eisb√§ren umgebaut werden soll. Dann scheint die Unterbringung der Hamburger Jungb√§ren doch eher ein vor√ľbergehender Notbehelf zu sein.
(18.04.2014, 09:55)
J√ľrgen Born :   Die beiden √§lteren B√§ren Jungtiere ("Misho" und "Wanja") sollen angeblich in den n√§chsten Tagen nach Rostock, um dort den verstorbenen Kodiakb√§r "Bodo" zu ersetzen.
Der 2007 nach Gelsenkirchen verfrachtete "Buffy" wurde √ľbrigens im M√§rz eingeschl√§fert, da er an Arthrose litt.

Aktuell gibt es an Jungtieren u.a. noch einen kleinen Giraffenbullen und ein Pinselohrschwein.

Die angek√ľndigten Hasenkaninchen befinden sich immer noch nicht auf der neuen Anlage.

Mir wurde heute gesagt, "Neseyka" sei gestern abgereist, ich habe sie auch nicht mehr auf der Anlage gesehen.

(17.04.2014, 22:31)
Michael Mettler :   Es wurde also neuer Nachwuchs zugelassen, bevor der vorherige anderweitig untergebracht werden konnte? Also etwas, was dem Zoo Kopenhagen gerade erst bei der L√∂wenzucht angekreidet wurde? Oder sind die √§lteren Jungtiere schon von einem Abnehmer quasi bestellt, aber noch nicht abgeholt worden?
(13.04.2014, 08:39)
Holger Wientjes :   So wie ich das verstanden habe, herrscht auf der hinteren Anlage momentan Schichtdienst. Auf der vorderen sind Mutter und der aktuelle Nachwuchs zu sehen.
(12.04.2014, 12:00)
Holger Wientjes :   So wie ich das verstanden habe, herrscht auf der hinteren Anlage momentan Schichtdienst. Auf der vorderen sind Mutter und der aktuelle Nachwuchs zu sehen.
(12.04.2014, 11:59)
Michael Mettler :   Gibt es dann jetzt Schichtdienst auf der B√§renanlage, oder leben die √§lteren Jungtiere noch mit einem der Elterntiere zusammen?
(12.04.2014, 09:34)
Holger Wientjes :   Die beiden √§lteren Jungtiere sind noch da.
(12.04.2014, 09:02)
Heidemarie Busch :   Bei Hagenbeck gibt es Nachwuchs bei den Kamtschatka-B√§ren. Es sind Drillinge. 2 Jungs und ein M√§dchen. Sie sind schon 3 Monate alt, solange hat Hagenbeck das Geheimnis geh√ľtet, gestern durften sie mit ihrer Mutter das erste Mal ins Freigehege.
Weiß jemand wo die beiden letzten Jungtiere hingegangen sind oder sind diese auch noch da?

(12.04.2014, 08:41)
Jan Jakobi :   Die vom Friedhof ist geklaut, nicht die vom TP.
(08.04.2014, 11:05)
J√∂rn Hegner :   wie hat es bloss jemand geschafft diese statue aus dem tierpark zu stehlen . es weiss auch keiner wer es war und wo diese abgeblieben ist .
(07.04.2014, 22:15)
J√ľrgen Born :   Tigerin "Maruschka" darf nun seit Freitag auf das umgebaute/vergr√∂√üerte Gehege.
"Lailek" (das neue M√§nnchen) soll aber erst nach ihrer Paarungsreife zu ihr d√ľrfen, er war die Tage zuvor aber schon besser durch die Stallt√ľre zu sehen und machte dabei einen ruhigen Eindruck.

(01.03.2014, 19:47)
J√∂rn Hegner :   der tierpark hagenbeck bekommt nun also demn√§chst streifenhy√§nen .
(20.02.2014, 20:03)
Heidemarie Busch :   @ J√ľrgen Born Danke f√ľr die Info.
(19.02.2014, 21:56)
J√ľrgen Born :   Ja, es befindet sich bereits seit einigen Wochen ein m√§nnlicher Tiger hinter den Kulissen.
Mit Gl√ľck ist manchmal die T√ľre zum Stall offen und man kann einen kurzen Blick auf das Tier werfen, aber er scheint noch scheu und aufgeregt zu sein.

Es wurden √ľbrigens in den letzten Wochen einige gro√üe alte B√§ume gef√§llt (vermutlich wg. Pilzbefall).
Sehr bedauerlich, die Schönheit der Parkanlage hat m.E. darunter gelitten.
Eines der rot lackierten Tempeltore (Japanischen Insel) ist ebenfalls seit einigen Wochen verschwunden.
(18.02.2014, 23:50)
Heidemarie Busch :   Es soll ein Tigerm√§nnchen aus Z√ľrich eingetroffen sein. Wei√ü jemand n√§heres?
(08.02.2014, 16:52)
Jennifer Weilguni :   Da kann ich Michael nur voll zustimmen. Zumal die sonst √ľbliche Haltung von Kaninchen auf Stroh oder Hobelsp√§nen einen weitaus unnat√ľrlicheren Untergrund f√ľr Kaninchen darstellt. Bei der Haltung auf Sand k√∂nnen die Tiere immerhin ihre Lust am Budeln voll ausleben.
(06.02.2014, 11:11)
Michael Mettler :   Ich vermute, dass das wildtierartige Aussehen des Hasenkaninchens (zumindest in seinem "klassischen" rotbraunen Farbschlag, rechts im Bild - links ein lohfarbiges) eine Rolle bei der Auswahl spielte. Die Rasse verdankt ihren Namen ihrer ann√§hernd feldhasenartigen K√∂rpergestalt - echte Hasen sind ja bekanntlich sehr schwierige Zoopfleglinge. Abgesehen davon sind Hasenkaninchen eine sehr bewegungsfreudige Rasse - aber auch sprunggewaltig, deshalb wird es interessant werden, wie sie die Gehegeeinfriedung akzeptieren. Besucher werden sie ohne Nachlesen vermutlich als Wildtiere "abbuchen" - aber das tun sie mit den Kamelen im Hintergrund des W√ľstenpanoramas vermutlich genauso.

@J√ľrgen Born: Gr√ľne Wiese ist bei der Haltung von Pflanzenfressern nicht immer die beste L√∂sung (st√§ndige Re-Infektionsgefahr mit Parasiten, bei Kaninchen z.B. mit Kokzidien), schnell trocknender Sandboden f√ľr Kaninchen dagegen nicht mal unnat√ľrlich - das Wildkaninchen stammt immerhin urspr√ľnglich aus Landschaften mit sandig-trockenem Untergrund in Spanien und Nordafrika. Meine eigenen Kaninchen weiden zwar bei Gehegehaltung auf Grasboden, ziehen aber als Ruhe- und Toilettenpl√§tze "nackten" Untergrund eindeutig vor bzw. schaffen sich diesen durch Zerst√∂ren der Grasnarbe an ausgesuchten Pl√§tzen selbst. Wenn Verstecke und Regen-/Hitzeschutz im Gehege vorhanden sind und es f√ľr eine Gruppenhaltung ausreichend strukturiert ist (speziell die weiblichen Hasenkaninchen genie√üen einen Ruf von "Stutenbissigkeit"), spricht eigentlich nichts gegen eine Haltung auf Sand.
(30.01.2014, 09:20)
J√ľrgen Born :   @Sven P. Peter: Vielen Dank f√ľr die Info!

Das l√§uft dann wohl nach dem Motto: Was nicht passt (Zucht-Kaninchen), wird passend gemacht (mit W√ľsten Umgebung).

Man muss wohl tiergärtnerische Erfahrung besitzen, damit einem die nur auf Sand und Beton gehaltenen Tiere nicht leidtun und dabei denke ich nicht nur an diese Kaninchen.
(30.01.2014, 01:26)
Michael Mettler :   ... die als Haustierrasse mit Ursprung Belgien nat√ľrlich perfekt zum Themenbereich "vorderasiatische W√ľste" passen :-D
(29.01.2014, 19:54)
Sven P. Peter :   Hasenkaninchen sollen es werden.
(29.01.2014, 18:04)
J√ľrgen Born :   Victoria ist seit einigen Tagen wieder auf der Freianlage im Eismeer, damit hat sich die Hoffnung auf Eisb√§ren Nachwuchs wohl erst einmal wieder erledigt.

Gehege #21 (ehemals: Kaninchen) wurde in den letzten Wochen umgebaut (auf W√ľste/Sand getrimmt und mit einigen hohlen Felsquadern versehen).
Ist hier jemanden bereits bekannt, was das herein soll?

(29.01.2014, 16:47)
Jan Jakobi :   @Michael:
Sicher wei√ü ich das, aber auch die ist ber√ľhmt/bekannt.

Das ist nicht irgendeine, sondern stellt den Löwen "Trist" da. Einmal schlafend (Friedhof) und einmal neben seinem Herrn (Tierpark Hagenbeck).
(07.01.2014, 19:52)
Michael Mettler :   Ist aber nicht die ber√ľhmte Statue aus dem Tierpark, sondern eine von einem Friedhof.

F√ľr Metalldiebe w√§ren schon die Begrenzungsz√§une der Zoos lohnenswert, da m√ľssten sie nicht extra ins Gel√§ndeinnere vordringen... Im Raum Hannover sind jedenfalls in den letzten Jahren neben diversem anderen Metall auch alte Eisenz√§une geklaut worden.
(07.01.2014, 19:42)
Jan Jakobi :   Der L√∂we ist weg!

http://www.abendblatt.de/hamburg/hamburg-nord/article123629669/Diebe-stehlen-Loewenstatue-von-Hagenbeck-Familiengrab.html

100 Jahre nichts passiert... und jetzt das ... einfach unglaublich!

Die Statue ist nicht gerade klein, daher frage ich mich wie dies unbemerkt geschehen konnte.

M√ľssen wir jetzt um die Statuen im Zoo Berlin (Bobby, Knautschke, Orje) Angst haben?
(07.01.2014, 19:10)
Holger Wientjes :   Bei der geplanten Gemeinschaftshaltung von Streifenhy√§ne und Onager habe ich eher Sorge um die Hy√§nen... Bei aktuellen Fohlen w√ľrde ich die Arten jedoch wirklich zeitweilig voneinander trennen.
(04.12.2013, 11:45)
Gudrun Bardowicks :   Die Abtrennungsm√∂glichkeit in der Eisb√§renanlage reicht bis auf den Gew√§ssergrund und umfasst nicht nur den Landteil.
(03.12.2013, 23:30)
Heidemarie Busch :   Das mit dem Netz als Abtrennung bei den Eisb√§ren hatte ich noch gar nicht gesehen, geht dies runter ins Wasser oder wird nur der Landteil abgetrennt?
Was die Eisbären ja gar nicht nutzen ist der obere Bereich, sie könnten ja auch noch weiter oben rumturnen aber anscheinend sind beide zu faul um nach oben zu klettern. Es war auch im Fernsehen zu sehen, das man schon Futterspuren nach oben gelegt hatte, damit sie nach oben gehen und den Bereich erkunden. Blizzard war wohl auch mal oben - gefiel ihm aber anscheinend nicht -)
Bez√ľglich der Hy√§nen ist auf der Hagenbeckseite unter 'Stiftung' u.a. folgendes zu lesen:
"Später wollen wir Streifenhyänen, die ebenfalls auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen, mit den Onagern vergesellschaften. Beide leben in freier Natur einträchtig zusammen."

(03.12.2013, 21:17)
Oliver M√ľller :   Da mich nach l√§ngerer Zeit mein weg beruflich mal wieder nach Hamburg gef√ľhrt hat, habe ich mir heute frei genommen und endlich mal das neue Eismeer bei Hagenbeck angesehen. Und ich muss sagen, ich finde es wirklich gro√üartig und sehr beeindruckend. Einzig die Eisb√§renanlage finde ich nicht sehr gelungen, zum einen, weil die Einblicke doch recht beschr√§nkt sind, zum anderen, weil sie sehr klein wirkt (obwohl sie laut Modell offenbar gar nicht so klein ist). Das finde ich zumindest PR-m√§√üig ungeschickt. Man h√§tte locker die Aussichtsplattform oben so bauen k√∂nnen, dass man von dort die Anlage h√§tte komplett √ľberblicken k√∂nnen.

Die Walrosse waren bei der F√ľtterung alle dabei, auf die Frage nach dem Eisb√§rennachwuchs gibt es noch keine Antwort und es sa√ü zumindest ein neuer Papageientaucher im Eingew√∂hnungsk√§fig.

Ich war erstaunt, wie viele empfindliche Tiere (z.B. Giraffen, Flamingos) bei 2-3 Grad tags√ľber drau√üen waren.

Zum Thema Hy√§nen und Onager: Ist das war? Geht das gut? Werden dann demn√§chst die L√∂wen mit den Zebras vergesellschaftet? Oder will man nur innovative F√ľtterungsmethoden einf√ľhren? ;-)))
(03.12.2013, 18:24)
Michael Mettler :   @Sven: Das fr√ľhere hannoversche Walrossp√§rchen hatte auch nur ein (sehr!) flaches Becken und hat sich einfach an Land gepaart ;-) Allerdings ist nie etwas dabei herausgekommen.
(03.12.2013, 17:41)
Sven P. Peter :   Die Netze zur Anlagentrennung waren ja auch schon mal eingebaut bei den Eisb√§ren.
(03.12.2013, 16:28)
Sven P. Peter :   In Ischewsk ist das Becken sehr flach. Ob sie da √ľberhaupt Z√ľchten w√ľrden? Und klar sollte es bei Walrossen wie bei Elefanten sein: Die Zucht ist zu selten um auf Unterarten zu achten.

Der Bereich zwischen Onagern und Trampeltieren ist Hyänengelände.
(03.12.2013, 16:24)
Michael Mettler :   @Sven: Wenn Neseyka in ihren Heimatzoo zur√ľckkehrt, "wartet" lt. ZTL auch dort ein Bulle der "falschen" (sprich pazifischen) Unterart auf sie. Somit macht es keinen Unterschied, ob sie in Hamburg oder in Ischewsk Hybridnachwuchs bek√§me oder (durch Trennung in der Paarungszeit) davon abgehalten werden w√ľrde. Spannend, da schlie√üe ich mich an, w√§re zu sehen, ob die beiden Formen √úBERHAUPT hybridisieren. Gab es doch m.W. bisher noch nicht...?
(03.12.2013, 12:46)
Heidemarie Busch :   @SvenP.Peter Das war mir nicht bekannt, dass die Eisenb√§renanlage teilbar ist. Mir war nur bekannt, dass f√ľr Blizzard ein gro√üer Backstagebereich mit Wasserbecken und Tageslicht zur Verf√ľgung steht, ich dachte dieser w√§re dann f√ľr den Fall der F√§lle.

Werden die Hy√§nen einen abgegrenzten Bereich haben? Ich hatte es auf der Hagenbeck-Seite so verstanden, dass Onager und Hy√§nen vergesellschaftet werden sollen. Und daf√ľr halte ich die Anlage bez√ľglich der Fluchtdistanzen zu klein.

(03.12.2013, 11:49)
Sven P. Peter :   "Wenn ja, wird Blizzard wohl f√ľr einige Zeit hinter die Kulissen verschwinden m√ľssen."
Wieso? Die Anlage kann man doch extra in zwei Teile aufteilen.

Der Hyänenbereich selbst ist doch schon größer als so manche Raubtieranlage. Mit der Onageranlage zusammen ist es doch wirklich sehr groß.

Und mit Neseyka Unterarthybriden z√ľchten? Finde ich nach wie vor spannend.
(03.12.2013, 10:37)
Jan Jakobi :   @Heidemarie:

Zu den Elefanten:
"Assam" wird im April 2 Jahre alt, dass ist ganz normal das er noch bei seiner Mutter trinkt.

"Gajendra" ist erst seit einem halben Jahr mit den K√ľhen zusammen, daher finde ich das nicht √ľberraschend das noch keine Kuh sicher tr√§chtig ist.

Zu den Walross-K√ľhen:
Das war ja zu bef√ľrchten das die beiden am leichtesten zu erkennenden Walrosse Hagenbeck wieder verlassen m√ľssen.
(01.12.2013, 12:23)
Heidemarie Busch :   Typisches Hamburger Schmuddelwetter aber 'mal wieder ein angenehmer und informativer Besuch.
Bei den Elefanten ist der Schutzzaun am Graben wieder abgebaut. Assam ist wohl jetzt gro√ü genug. Ich konnte beobachten, dass er immer noch bei seiner Mutter trinkt. Auskunft, ob eine Elefantenkuh tragend ist, habe ich nicht bekommen. Es hie√ü, wenn es nicht der Fall ist, wird weiter ge√ľbt, da eh noch nicht abzusehen ist, wann Gajendra Hagenbeck wieder verl√§sst.
Die Eisb√§rin Viktoria ist zz nicht auf der Anlage, sondern befindet sich in der Wurfh√∂hle, allerdings noch ohne Nachwuchs, sie wird aber kamera√ľberwacht. Abwarten und Tee trinken, ob es wirklich Nachwuchs gibt. Wenn ja, wird Blizzard wohl f√ľr einige Zeit hinter die Kulissen verschwinden m√ľssen. Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass Neseyka, tats√§chlich nur f√ľr eine Zahn-Op nach Hamburg gekommen ist und geh√∂rt dem Zoo nicht, d.h. sie wird Hagenbeck wohl fr√ľher oder sp√§ter wieder gen Russland verlassen, es sei denn, sie ist tragend, dann wird man sehen. Ebenso wird Olivia Hagenbeck wohl irgendwann verlassen, da sie Odins Tochter ist. Alle anderen bleiben. Ich hatte ein St√ľck Walrosshaut in der Hand und war ganz √ľberrascht, dass Walrosse behaart sind, es f√ľhlt sich so √§hnlich an wie Schweineborsten und sieht auch so aus. Ich hatte bisher bei den Tieren keine Behaarung wahrgenommen im Gegensatz zu den Seeb√§ren, da sieht man diese ja sehr deutlich. Der Odin verdr√ľckt in dieser Jahreszeit so am Tag ca. 35 kg Fisch. Ich hatte nachgefragt, ob die Tiere auch Muscheln, Schnecken und Tintenfisch bekommen. Es hie√ü, dass sie Muscheln und Schnecken verschm√§hen und bei Tintenfisch kommt es auf die Art an, alles andere spucken sie aus. In Hamburg sagt man: 'Wat de Buer nich kennt, frett hey nich' --)).
@Michael Mettler, ich hatte auch nach einer Berieselungsanlage (Verdunstungsk√ľhlung) auf der Au√üenanlage gefragt, die gibt es nicht, es hie√ü die Tiere k√ľhlen sich im Becken ab. Im Stall gibt es aber eine Berieselungsanlage, wenn die Tiere l√§nger im Innenbereich sind. Dazu hie√ü es auch, wenn man die Tiere mal nicht auf den Au√üenanlage sieht, sollte man etwas Geduld haben, da sie tags√ľber ab und zu reingeholt werden um mit ihnen zu √ľben (auf die Waage gehen etc.), sie kommen aber immer wieder nach kurzer Zeit raus, es sei denn, das Becken muss wieder renoviert werden -).
Das Tigergehege wird immer noch umgebaut und bekommt einen sehr hohen Zaun an den Seiten und nach hinten.
Auf der Onageranlage sind immer noch nicht die angek√ľndigten Streifenhy√§nen zu sehen, ich kann mir dies auch nicht vorstellen, da ich die Anlage daf√ľr zu klein finde.
(01.12.2013, 11:29)
Sven P. Peter :   Einfach auch den letzten Absatz vom Pressetext lesen:

"Spannende Suche nach einer verschwundenen Kobra

Eine aufgebrochene T√ľr im Tropen-Aquarium. Ein ratloses Ermittler-Duo auf der Suche nach dem, was fehlt. Was kann denn in einem Aquarium au√üer Fischen schon gestohlen werden? Ein Tierpfleger wei√ü es: Schlangen.

Und tats√§chlich stellt sich heraus, dass eine Kobra fehlt. Wo ist das gef√§hrliche Tier mit dem wirkungsvollen Gift abgeblieben und wem ist es gelungen, das Reptil unbemerkt zu entwenden? Kann es tats√§chlich diese Schlange sein, die f√ľr eigenartige Vorkommnisse im Revier der Ermittler verantwortlich ist? F√ľr die Hauptdarsteller Maria Ketikidou und Mads Hjulmand entwickelt sich ein verwirrendes Szenario um eine hochgiftige Kobra und einen alten Fluch.

Gl√ľcklicherweise ist diese Situation nicht Realit√§t im Tropen-Aquarium. Es ist eine kurze Beschreibung von Szenen, die heute im Geb√§ude und um das Tropen-Aquarium herum gedreht wurden. Sie sind Bestandteil der neuen Staffel von ¬ĄGro√üstadtrevier¬ď. Bilder f√ľr Folge 13, die im kommenden Fr√ľhjahr ausgestrahlt wird, stammen aus dem Giftschlangendorf, dem Gro√üen Hai-Atoll und der Tropenhalle. Wir informieren nat√ľrlich noch √ľber den genauen Sendetermin von ¬ĄDer Fluch des Pharaos¬ď."

http://www.hagenbeck.de/nc/tropen-aquarium/aktuell/einzelansicht/news/spannende-suche-nach-einer-verschwundenen-kobra.html
(28.10.2013, 12:35)
J√∂rn Hegner :   ist die K√∂nigskobra aus dem tropen-Aquarium wirklich verschwunden ?
(26.10.2013, 22:20)
Michael Mettler :   ... oder Dichtungsmasse aus den Fugen gelutscht (w√§re f√ľr Zoohaltung nicht gerade untypisch)?
(19.10.2013, 08:25)
Heidemarie Busch :   Hagenbeck gibt bekannt, dass die Walrosse f√ľr ca. eine Woche hinter den Kulissen sein werden, da dringende Reparaturarbeiten im Au√üenbecken vorgenommen werden m√ľssen, die durch die Tiere verursacht wurden. D.h. dass Wasser(mehr als 2 Mio Liter !) muss ebenfalls aus dem Becken und wieder rein, das soll allein vier Tage dauern. Da haben die f√ľnf Racker das Becken schon kaputt gespielt -)
(18.10.2013, 22:46)
Niedersachse :   zu diesem Zeitpunkt
(11.09.2013, 09:12)
Niedersachse :   Das wird Hagenbeck zumindest Zeitpunkt auch sicherlich noch nicht offiziell bekannt geben ...
(10.09.2013, 22:07)
Jan Jakobi :   Woher kommt die Information das "Neseyka" im Herbst diesen Jahres (oder √ľberhaupt) wieder nach Hause reist?

Ich habe bei Hagenbeck angefragt und dies ist die Antwort:

"Von einem Abschied Neseykas ist uns nichts bekannt."

(10.09.2013, 19:59)
Stefanie Fischer :   @Jan Jakobi:
Zu den Kudu-Daten, kenne keine näheren Zusammenhänge aber auf jeden Fall kam zwischen den 24.10 und 28.10.2011 ein Großer Kudu Bulle aus den Zoo Hoyerswerda nach Hagenbeck. Habe ich selber mit ausgeladen :)
(06.08.2013, 18:26)
Michael Mettler :   @Heidemarie: Mal abgesehen von der Temperaturfrage (ich vermute, im nat√ľrlichen Verbreitungsgebiet sind die Sommertemperaturen etwas niedriger) d√ľrfte an einem Meeresstrand oder auf Eisschollen ein anderes Mikroklima (h√∂here Luftfeuchte, mehr Luftbewegung) herrschen als mitten in einer Gro√üstadt. Zudem heizen sich Fels und Kunstfels eines Zoogeheges in der Sonne auf und strahlen somit zus√§tzliche W√§rme ab. Da die Walrossanlage nicht "auf dem platten Land" gelegen ist, sondern quasi in einem k√ľnstlichen Talkessel, d√ľrfte es da schon deutlich w√§rmer werden als an einer nordischen Meeresk√ľste.
(05.08.2013, 20:29)
Niedersachse :   Walr√∂sser brauchen vor allem tiefe Becken, weshalb das Becken auch Extrem tiefe Stellen aufweist. Daher ist das Seeb√§renbecken, vor allem mit der Flachwasserzone und nicht sehr breiten Graben f√ľr die Walr√∂sser √ľberhaupt nicht geeignet.
(05.08.2013, 20:29)
Heidemarie Busch :   Bez√ľglich der Wassertemperatur ist diese durch das Grundwasser geregelt. Ich habe gelesen, das Wasser wird nicht w√§rmer als 15 G. Viel Schatten haben sie nicht und eine Berieselungsanlage ist mir nicht bekannt. Noch ein Grund f√ľr den Beckentausch, denn die Seeb√§renanlage hat mehr Schattenpl√§tze. Auf der anderen Seite haben sie in der Natur an den Str√§nden, an den sie liegen, auch keinen Schatten.
(05.08.2013, 19:38)
Michael Mettler :   Wie steht es eigentlich um Abk√ľhlungsm√∂glichkeiten an Land f√ľr die Walrosse, um hei√üe Wetterlagen wie die jetzige besser auszuhalten? Gibt es schattige Liegepl√§tze (darauf habe ich bei meinem Besuch im Fr√ľhjahr nicht geachtet) oder eine Beregnungsanlage zwecks Verdunstungsk√ľhlung (letztere war fr√ľher in Hannover ein probates Mittel)?
(05.08.2013, 18:30)
Heidemarie Busch :   @J√ľrgen Born Na da bin ich ja beruhigt, dass noch alle f√ľnf da sind. Ich habe Samstag definitiv nur vier auf der Anlage gesehen, ich bin mehrfach bei dem Becken gewesen und da Odin auch im Wasser war, konnte sich keine hinter ihm verstecken --)) Noch mehr Tiere auf der Anlage halte ich f√ľr zu viel, auch aufgrund der Liegem√∂glichkeiten. Obwohl man im Fernsehen sehen konnte, das hinten ein Streifen mit Kieselsteinen ist, auf dem sie auch liegen k√∂nnen, da k√∂nnen sie aber nicht mal eben wieder ins Wasser rutschen, sondern m√ľssen schon 'klettern'. Es stellt sich aber auch die Frage, wie viel Liegem√∂glichkeiten brauchen Walrosse, denn sie k√∂nnen ja durchaus im Wasser schlafen. Vielleicht sollte man die Becken tauschen und die Seeb√§ren und Kegelrobben in das Walrossbecken und umgekehrt, da mir das Seeb√§rbecken gr√∂√üer erscheint, evtl. auch weil es in zwei Bereiche geteilt ist.
(05.08.2013, 17:39)
J√ľrgen Born :   Ich bin mir ziemlich sicher, gestern Nachmittag alle (f√ľnf) Walr√∂sser auf der Anlage gesehen zu haben.
Wenn einige in der hinteren rechten Ecke liegen, kann man schon einmal eines √ľbersehen, insbesondere wenn Odin Sichtschutz gibt.
Es gibt h√§ufig harmlose Kabbeleien zwischen den Tieren, das d√ľrfte aber auch in freier Wildbahn zur Tagesordnung geh√∂ren.
Ich habe aber manchmal meine Zweifel, ob die Ruhezonen der Anlage optimal gestaltet sind, sie scheinen mir bereits f√ľr die gegenw√§rtige Anzahl der Tiere recht klein (daher gibt es Stress), und dabei war ja sogar bereits von zwei Bullen und k√ľnftigen Jungtieren die Rede.

(05.08.2013, 12:25)
Jan Jakobi :   Zu den Walrossen:
Das ist nicht gut.
M√ľssen wir das schlimmste bef√ľrchten?


Zum Großen Kudu:
Das hört sich gut an.

Zu "Gajendra":
Ich vermute diese Übungen macht er jeden Tag, damit er beschäftigt ist.
Ich habe schon einige K√ľhe √ľber die Anlage schlendern sehen, bei jedem Besuch. Das sie baden gehen, sehe ich sehr selten.
(04.08.2013, 13:42)
Heidemarie Busch :   Komme gerade von Hagenbeck, was mich bez√ľglich der Walrosse beunruhigt, im Juni bei meinem Besuch waren nur vier in der Anlage und heute wieder. M.E. sind nur noch Odin, Polosa + Tochter und Neseyka da. Unter Damen schien es Auseinandersetzungen zu geben, es sah nicht alles friedlich aus. Ich habe auch nie solche Ger√§usche von den Walrossen geh√∂rt. Nur Odin d√ľmeplte friedlich vor sich hin.
So wie es aussieht sind die Bärenjungen von Mama getrennt worden und im hinteren Bereich untergebracht und Mama und Papa im vorderen Bereich wieder vereint.
Der neue Kudu-Bulle schlenderte sehr entspannt √ľber die Anlage und fra√ü gemeinsam mit den Giraffen.
Die Marabu-Dame 'Naomi' hat ein wunderschönes riesiges Nest gebaut nur ihren neuen Mann schien dies nicht zu interessieren.
Das Saki-Baby machte erste Turn√ľbungen.
Das Tigergehege ist immer noch im Umbau und die neue Tigerin ist im Mutter-Kind-Gehege untergebracht.
Mit Gajendra wurden '√úbungen gemacht, er war sehr gehorsam. Was man ganz selten sieht, die Damen waren nicht geschlossen an der Front zum Betteln, einige badeten andere schlenderten durch das Gehege.

(03.08.2013, 23:46)
Michael Mettler :   Angesichts solcher gew√ľnschter Investitionen in den Tierbesatz des Eismeers w√ľrde es mich jetzt erst recht nicht mehr wundern, wenn auch die Walrosse gegen Geld aus Russland gekommen, also quasi gemietet worden sind...
(03.08.2013, 20:10)
J√ľrgen Born :   Laut aktueller Berichterstattung in den Medien, besteht die Uneinigkeit in der Tierparkf√ľhrung weiterhin.

Nun musste das Gericht sogar entscheiden, ob f√ľr das Eismeer 12 Z√ľgelpinguine zu insgesamt $228.000 angeschafft werden d√ľrfen (von Claus H. gew√ľnscht) - das wurde vom Gericht abschl√§gig beschieden.

H√§tte hier jemand einen Preis von $19.000 f√ľr einen Pinguin vermutet?

Der fortlaufende Rechtsstreit kostet (laut Berichterstattung) √ľbrigens eine sechstellige(!) Summe pro Monat.

(03.08.2013, 19:12)
Jan Jakobi :   @Elisabeth Hiendl:
Seltsam, in dem Artikel steht das "Gajendra" etwa alle 2 Jahre einen neuen Metallring bekommen soll/te.

Auf Bildern von zooelefant.de, elefanten-fotolexikon.eu und asianelephant.net sieht man nur bei dem Bild von 2000 einen Metallring.
Auch in seiner Leipziger Zeit hatte er keinen mehr. Der Hannoveraner Bulle "Nikolai" trägt seit vielen Jahren Metallkappen, "Gajendra" nicht. Versteh ich nicht.

Den Riss/die Risse sieht man heute nicht mehr, ich habe da nichts gesehen. Das einzige was man siet, ist das der linke Sto√üzahn k√ľrzer ist.

Den M√ľnchner Jahresbericht 1999 gibt es hier nicht mehr :(, habe ich ihn nicht gefunden.
Aber vielleicht hat jemand anders den und kann da reingucken. Vielleicht ist da auch ein Bild von dem linken Stoßzahn mit den Rissen und dann dem Ring zu sehen.
(29.07.2013, 19:14)
Elisabeth Hiendl :   auf zooelefant.de ist ein Foto ausdem Jahr 2000 da sieht man einen Metallring.
http://zooelefant.de//pages/gallery/vergroessern770.php
(28.07.2013, 21:35)
Elisabeth Hiendl :   ich hab den alten Jahresbricht von 1999 nicht zur hand aber vielleicht hilft der Sz -artikel weiter http://www.sueddeutsche.de/muenchen/hellabrunn-wenn-der-elefant-zum-zahnarzt-geht-1.679054

(28.07.2013, 21:27)
Jan Jakobi :   @Elisabeth Hiendl:
Auf Bildern von "Gajendra" ist kein Metallring auf dem einem Stoßzahn zu sehen.

Abbrechen selber ist nicht ungewöhnlich, dass ist bei "Radza" passiert. Mir ist nicht bekannt das er behandelt wurde.

Haben Sie keine Jahresberichte aus M√ľnchen, in denen man sowas nach gucken kann?
(28.07.2013, 20:46)
Elisabeth Hiendl :   Gajendra hat in M√ľnchen immer viel an riesenbaumst√§mmen aber auch an den T√ľren rumgehebelt. soweit ich weiss ist dabeei mal ein St√ľck zahn Abgebrochen und es wurde zum Schutz vor weiterem Splittern dann ein Metallring aufgesetzt.
(28.07.2013, 20:40)
WolfDrei :   Gesehen am Donnerstag: 2 Trottellummen, 2 K√∂nigs-Eiderenten. 3 Eisenten beide Arten in der Mauser), die Ringelgans, 2 Limikolen ? (auweia, was war denn das? Kampfl√§ufer glaube ich?)
(27.07.2013, 17:52)
Michael Mettler :   Kommt ja auch auf die Gr√∂√üe des Marders an, wenn man nicht nur an Steinmarder denkt. Mauswiesel z.B. nehmen Beutetiere bis Kaninchengr√∂√üe (da f√§llt ein Papageitaucher gr√∂√üenm√§√üig durchaus ins Beuteschema) und passen durch jede L√ľcke bzw. Gittermasche, durch die auch eine Maus passt. Und klettern k√∂nnen sie auch.

Gab es eigentlich auch bei den anderen Limikolen in der Voliere Verluste durch "Raubzeug"? Und lebt die bei meinem Besuch im Mai gesehene Ringelgans noch dort, die doch vermutlich nicht zum Schlafen aufs Wasser geht?
(27.07.2013, 14:28)
Gerrit Wehrenberg :   Ist es denn nicht m√∂glich eine mardersichere Voliere zu bauen - bzw. wei√ü man nicht wodurch der Marder eindrang? Immerhin sollen zwei neue Trottellummen auf der Anlage zu sehen sein, wenn ich das richtig verstanden habe.
(27.07.2013, 12:59)
Jan Jakobi :   Ich m√∂chte gerne wissen was damals mit "Gajendras" Sto√üz√§hnen passiert ist.
Er soll die sich verletzt haben, aber was genau ist da passiert?

War das so wie bei "Thai" und "Voi Nam (beide Heidelberg), wie bei "Siporex" (Hannover), wie bei "Harry" (Zoo Berlin) oder wie bei "Boy" (M√ľnchen)?

Gibt es dazu Informationen?
In Jahresberichten vom M√ľnchner Tierpark Hellabrunn?
(26.07.2013, 22:52)
Jan Jakobi :   Danke!
Das ist "Indra/Salvana".
(26.07.2013, 16:54)
WolfDrei :   @Jan Jakobi: gern!
(26.07.2013, 16:49)
Jan Jakobi :   @WolfDrei:
Wer war den die weibliche Begleitung von "Gajendra" (Ele-Bulle)?
Haben Sie ein Bild von den beiden?

Ich bin mir nicht sicher, die Zwergmuntjaks d√ľrfen weder gesreichelt noch gef√ľttert werden.
(26.07.2013, 16:07)
Niedersachse :   Vielleicht bleiben die Eisenten im Gegensatz zu den Papageientaucher nachts auf dem Wasser.

Unter der √úberdachung bei den Onagern befindet sich der Futterplatz, der als Schutz vor Regen √ľberdacht ist.
(26.07.2013, 14:15)
WolfDrei :   Nun auch mein "Erstbesuch" im Eismeer: oben etwas (nach meinem Geschmack)viel Kunstfels (speziell erdr√ľckend im Eisb√§rteil - Bild, aber sicher der alten Silhouette geschuldet), hervorragend in der "Unterwelt". Der etwas kleine Liegeteil f√ľr die R√∂sser wurde schon von MM genannt. F√ľr Fotografen: auch wenn das Wetter zun√§chst etwas tr√ľbe war - kein Problem mit der Klarheit des Wassers - das allerdings 3 Stunden sp√§ter etwas milchiger wurde. Allerdings sollte man m√∂glichst fr√ľh dort sein, weil sp√§ter die Scheiben dicht von Besuchern belagert sind - dazu die Lautst√§rke der Kindergruppen. Aber dennoch: alles ist auf der Festplatte inklusive Kegelrobbe. Der Walro√übulle war zu keinem Zeitpunkt schwimmend zu sehen. Papageitaucher: laut Pfleger sind alle im Mardermagen - warum eigentlich nur diese? Schmecken Eisenten nicht so?
Die Onageranlage war besetzt,nur erschlie√üt sich mir dieser √ľberh√§ngende Kunst-Felsbrocken nicht, auch die Trennung zu den Trampeltieren ist (zu) "m√§chtig gewaltig". Wieder imponierend der Baumbewuchs, das Gr√ľn des Rasens (haben die keine Hitze in Hamburg ? - es hatte sogar kurz vor Hamburg geregnet und es waren nur 20¬įC (zun√§chst).
Ansonsten: Schlupfe bei hellem Kronenrtanich und den Mandschuren, Ta√ľirnachwuchs (etwa 5 Wochen alt), Onagerfohlen, 2 Wapitik√§lber, mindestens 4 Tahrjungtiere, der Ele-Bulle mit weiblicher Begleitung - dort F√ľtterverbot - sonst wie gehabt: man bettelte.
Eine gewisse √úberraschung: "freie" Zwergmuntjaks, die sich f√ľttern und streicheln lie√üen.
Ein angenehmer Besuch.
(26.07.2013, 13:49)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi:
Mir war zwar die seit einigen Tagen geschlossene Umzäunung im hinteren Teil der Anlage aufgefallen, aber ich habe nicht mehr mit einem neuen Kudu-Bullen gerechnet.
Daher ist mir erst einmal nur die schiere Größe des Tieres aufgefallen, die Hörner habe ich dann erst auf den zweiten Blick bemerkt.
Zum Vergleich: Die Schulterhöhe des Impala-Bocks (ansonsten ein rech stattliches Tier) reicht dem neuen Kudu-Bock gerade bis zum Bauch.
Obwohl der Impala-Bock direkt vor ihm auf der anderen Seite des Zauns stand, hat er ihn kaum eines Blickes gew√ľrdigt, er machte dabei einen sehr souver√§nen Eindruck.
Man kann also Hoffnung haben, dass panikbedingte Unfälle ausbleiben werden.

(20.07.2013, 01:40)
Jan Jakobi :   Ich habe mal zu den Kudu-Bullen die Daten zusammen getragen:

(Die Daten sind die, an dem hier im Thread vermeldet wurde das es einen neuen Kudu-Bullen gibt bzw. das er gestorben ist.)

1. Einer starb 2010 (Geriet in Konflikt mit dem Impala-Bock, rannte dann in den Zaun)

2. 24.05.2011 - 05.12.2011 (ohne erkennbare Fremdeinwirkung gegen den Zaun gelaufen)

3. 06.09.2012 - 17.10.2012 (kam schon in keinem guten Zustand an)

4. 18.07.2013 - ?

Wie lange lebte der Kudu-Bulle, welcher 2010 starb, bei Hagenbeck?

(19.07.2013, 23:29)
Jan Jakobi :   Ich dr√ľck die Daumen das der Kudu-Bulle diesmal viel l√§nger lebt als sein Vorg√§nger.

Scheinbar adult (erwachsen)?

Hat er viel längere Hörner und ist viel größer/bulliger als seine Vorgänger?

Wurde eigentlich mal zwischendurch der Impala-Bock "ausgewechselt", also ein neuer geholt?
(19.07.2013, 12:53)
J√ľrgen Born :   Ich habe heute zu meiner √úberraschung einen Kudu-Bullen im hinteren Teil der Giraffen-Savanne entdeckt.
Noch befindet er sich hinter einer provisorischen Abzäunung, der Impala-Bock hatte ihn ebenfalls bereits ausgemacht und stand auf der anderen Seite des Zauns.
Dieses Mal handelt es sich aber scheinbar um ein adultes Tier, da wird der Impala-Bock sich hoffentlich etwas zur√ľckhalten.
(18.07.2013, 23:47)
Jan Jakobi :   Sieht so aus, was sehr schade w√§re.
(17.07.2013, 15:23)
Regina Nieke :   Eine Kollegin von mir ist gerade urlaubsbedingt in Schleswig Holstein und war gestern bei Hagenbeck... Sie erz√§hlte mir, dass bei der Walrossf√ľtterung auch der Tierarzt dabei war und Olivia "ins Maul" geschaut hat. Steht da auch eine Zahn-OP an?? Vielleicht kann sich einer "vor Ort" mal schlau machen. Bei der F√ľtterung selber wurde wohl nichts weiter dazu gesagt....
(17.07.2013, 14:53)
J√ľrgen Born :   Die Neugestaltung des Onager-Geheges ist nun scheinbar abgeschlossen, die Tiere befinden sich wieder auf der der Anlage.
Die in dem Zusammenhang erwähnten Hyänen, konnte ich aber noch nicht entdecken.
Es fällt mir noch etwas schwer, mich mit dem neuen Aufbau der Anlage anzufreunden, sie scheint mir eher noch schlechter einsehbar.
Wenigstens werden die Tiere nun etwas weiter vorne gef√ľttert.

(30.06.2013, 11:58)
Regina Nieke :   Ich habe eben einen sehr netten Bericht des NDR √ľber die Walrosstruppe entdeckt: http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/walrosse113.html

(18.06.2013, 15:15)
Jennifer Weilguni :   Es wurde ja schon √∂fter (unter anderem auch von mir selbst) vor Zooreisen angeboten nach diversen Dingen zu schauen und dann Informationen dazu ins Forum zu stellen. Daf√ľr braucht es meiner Meinung nach nicht unbedingt einen eigenen Thread, damit solche Informationen auch in Zukunft einfacher zu finden sind, sollten Fragen und Antworten in due Threads der jeweiligen Zoos gestellt werden.
(11.06.2013, 10:11)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Ich interessiere mich f√ľr Antilopen auch nicht gerade auf beruflicher Ebene...
(09.06.2013, 08:23)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:
Das ist mir erst heute wieder eingefallen.

Was Antilopen angeht bin ich ein Laie, Sie nicht. Wenn ich zum Eismeer gehe, gehe ich den Weg an der Giraffen-Anlage lang.

Wir sollten einen neuen Thread er√∂ffnen, in dem angek√ľndigt wird das man den Zoo X besucht oder eine Zoo-Reise (mehrere Zoos eines Lands, wie Carsten es macht) macht.

Die anderen können dann ein paar Fragen mit auf den Weg geben.

Wie zum Beispiel sich die Giraffen-Anlage genauer anzuschauen, nach dem die letzten Kudu-Bullen nicht lange auf ihr lebten.

Ich zum Beispiel hatte mir letztes Jahr, als ich den Zoo Berlin besuchte, die Aufgabe mitgegeben, nach der Elefantenkuh "Iyothi" zu gucken. Diese hatte sich 1977 den rechten Oberarm gebrochen und ich wollte gucken ob man eine Narbe erkennen kann, mir ist bei den Besuchen zuvor nie eine aufgefallen.
Wie ich dann letztes Jahr sah, ist die Narbe doch zu sehen.

Wie könnte wir den Thread nennen?
Zoo-Tour?

Ob sich der Thread lohnt ist eine andere Frage.
Die Ank√ľndigung und die Fragen k√∂nnen auch in dem jeweiligen Thread des Zoos/Tierparks geschrieben werden.

Das mag dem ein oder anderen vielleicht weniger privat vorkommen. Am Ende ist das halbe Forum in dem Zoo den Sie oder ich grade besuchen.
(08.06.2013, 23:02)
Michael Mettler :   @Jan Jakobi: Hm, das f√§llt leider auch unter "ganz vergessen", bin n√§mlich nur kurz an der Anlage vorbei gegangen. An die Diskussion hatte ich nicht gedacht, das w√§re wirklich mal einen genaueren Blick wert gewesen.
(08.06.2013, 22:18)
Jan Jakobi :   Das kann ich verstehen das "Gajendra" gerne bei den K√ľhen w√§re, aus M√ľnchen kennt er das 2-3 K√ľhe bei ihm auf der Anlage sind.

@Michael Mettler:
Ganz vergessen:
Haben Sie sich auch die Giraffen-Anlage angeschaut auf der die Großen Kudus leben?

Es ging letztes Jahr im Oktober/November hier um den Großen Kudubullen/Große Kudus und die Anlage.
(08.06.2013, 21:50)
Heidemarie Busch :   Ein wenig neues von der Hagenbeck-Front:

Das Onager-Gehege ist immer noch im Bau, Mauern wurden höher gezogen, evtl. in Vorbereitung auf die Hyänen?
Das Tigergehege wird ebenfalls umgebaut, die Tigerin sollte im 'Mutter-Kind-Gehege' sein, war aber nicht zu sehen.
Die Trompetervögel, sitzen ganz entspannt im Gehege der Sakis und Tammarine, ich hatte nicht den Eindruck, dass einer vom anderen großartige Notiz nimmt. Es sind sehr schöne Vögel. Die Sakis haben außerdem ein 2-Tage altes Baby.
Gajendra stand nicht am Graben sondern schlenderte durchs Gehege und war auch √∂fter am 'Schmusegitter' gegen welches er auch stie√ü, evtl. w√§re er schon gern bei den Damen -). W√§hrend ich da war, hatte keine der K√ľhe Interesse, sie waren u.a. mit dem Nachwuchs mit Baden besch√§ftigt.
Die Kegelrobben sind noch da und lagen entspannt in der Sonne.
Zauberhaft ist der kleine Impala-Bock.

(04.06.2013, 15:04)
Heidemarie Busch :   Die Trompeterv√∂gel sind mit den Sakis und Tamarinen vergesellschaftet worden.
(23.05.2013, 23:11)
Stefanie Fischer :   Sind die Trompeterv√∂gel vergesellschaftet mit diesen Arten oder sind die vorherigen Bewohner ausgezogen?
(23.05.2013, 23:00)
Jan Jakobi :   Es gibt davon ein Bild unter Bild.de.
Dort ist die Rubirk "Leserreporter", wo mehr oder weniger interessante Fotos von Leserreportern zu sehen sind. Das Bild von "Gajendra" und "Yashoda" ist unscharf.
Sollte die Paarung erfolgreich gewesen sein, kommt fr√ľhstens im M√§rz 2015 wieder ein Elefantenbaby zur Welt.
(22.05.2013, 22:23)
Heidemarie Busch :   Gajendra f√§ngt an seinen 'Job' bei Hagenbeck zu machen und hat Yashoda gedeckt.
(22.05.2013, 20:42)
J√∂rn Hegner :   der tierpark hagenbeck h√§lt seit einigen tagen zwei graufl√ľgel-trompeterv√∂gel in der anlage von den weisskopfsakis und kaiserschnurrbart-tamarine . aus welchen zoo kamen diese .
(18.05.2013, 19:39)
Michael Mettler :   Also quasi "der s√ľdlichste Kegelrobbenzoo der Welt", um einen Running Gag vom s√ľdlichen Zoonachbarn zu modifizieren ;-)
(08.05.2013, 20:54)
Sven P. Peter :   Die Kegelrobben sind mit den Seeb√§ren zusammen.
(08.05.2013, 20:44)
Regina Nieke :   Ach so! ICH hatte gedacht mit "Eckbereich" meinte Michael Mettler einen der - zumindest letztes Jahr bei meinen Besuchen - als Mutter-Kind-Bereiche ausgewiesenen kleineren Becken... Wo das alte Walrossbecken war, wei√ü ich pers√∂nlich nicht, da ich zu "Antje-Zeiten" nie in Hagenbeck war...Ich werd mir sp√§testens Anfang Juli mal mein eigenes Bild machen. Trotzdem danke f√ľr die Antworten! Ich find Kegelrobben generell irgendwie am drolligsten von allen Arten und freu mich, dass sie noch da sind!
(07.05.2013, 06:53)
Jan Beensen :   @Michael Mettler: Ok. Aber die Kegelrobben sind nicht zusammen mit den Ohrenrobben? Ist der besagt Tunnel geschlossen? Ich glaube, dass muss ich live sehen. Wollte so oder so mal wieder nach Hamburg.
(06.05.2013, 20:22)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Ich wusste nicht, wie ich das Becken genauer bezeichnen sollte, aber es gibt drei Becken f√ľr Robben. Das Walrossbecken vor den Eisb√§ren (wo im alten Nordlandpanorama die M√§hnenrobben gehalten wurden) und zwei miteinander durch Tunnel verbundene Becken rechts daneben f√ľr die Seel√∂wen/Seeb√§ren/Kegelrobben. Diese waren im alten Nordlandpanorama lange Zeit getrennt gewesen, und das von mir jetzt als Eckbecken bezeichnete diente damals der Walrosshaltung.

Siehe Parkplan:
http://www.hagenbeck.de/service-navigation/service/parken-und-lageplan.html
(06.05.2013, 20:12)
Jan Beensen :   Eckbecken?
Ich dachte es gibt pro Art bloß ein Walross-, Seebären-, Eisbären- und Pinguinbecken.
(06.05.2013, 19:34)
Michael Mettler :   Ein Gehegeschild f√ľr Seel√∂wen ist mir jedenfalls an der Seeb√§renanlage nicht ins Auge gefallen. Vielleicht wurden die Seel√∂wen ja nur beschafft, um zur Eismeer-Er√∂ffnung eine Tierart in der Hinterhand zu haben, falls es mit der Walrossbeschaffung nicht geklappt h√§tte.
(06.05.2013, 13:28)
Jan Jakobi :   Ganz weg sollen angeblich die Seel√∂wen sein.
(06.05.2013, 12:00)
Michael Mettler :   @Regina Nieke: Am Donnerstag habe ich sie im "Eckbecken" gegen√ľber des Vogelhauses gesehen.
(06.05.2013, 11:26)
Regina Nieke :   Um mal vom Elefantenthema abzuweichen: Wo sind nach dem Einzug der vielen "R√∂sser" eigentlich die zwei Kegelrobben abgeblieben? Mit bei den Gro√üen oder bei den kleineren Artgenossen nebenan (Seel√∂wen/ Seeb√§ren) oder gar ganz weg aus HH?
(06.05.2013, 09:54)
Niedersachse :   Dort lebt auch noch der 9j√§hrige Bulle Valentin.

Und räumlich woanders im Park eine Afrikanerin.


(05.05.2013, 21:51)
Jan Jakobi :   "Rani" stammt aus dem Schweizer Nationalzirkus Knie, ist aber ca. 20 Jahre j√ľnger als "Mala".

Das "Mala" webt ist mir nicht neu, so habe ich sie bei Hagenbeck mehrfach gesehen. Ich fand das weben sehr stark.

Ob es bei 2 Elefantenk√ľhen eine Leitkuh gibt?
Ansonsten lebt nur der Bulle "Po Chin" in Pairi Daiza (Brugelette, ehemals Parc Paradiso).
(05.05.2013, 21:48)
Heidemarie Busch :   Am 25.4.13 lief eine neue Folge 'Leopard, Seeb√§r & Co.' in der Mala verabschiedet wurde. Es wurde ge√§u√üert, dass man hofft, dass Mala in Belgien die Rolle einer Leitkuh ausleben kann.
Jetzt stieß ich auf folgendes Video (April 2013) bei Facebook, auf dem ist Mala mit Rani zu sehen, einer ehemaligen Zirkuselefantin.

https://www.facebook.com/photo.php?v=438627119560207&set=o.181634965236091&type=2&theater

Ist dies nun die beste Lösung gewesen? Sie soll auch sehr stark weben.

(05.05.2013, 21:11)
Jan Jakobi :   War zu gro√ü.
(05.05.2013, 12:54)
Jan Jakobi :   @Michael:
Seltsam, auf meinen Foto von gestern sieht die Hautfarbe gleich aus. Siehe mein Foto von gestern.

√Ąu√üerlich sind die beiden auch sehr verschieden. "Shahrukh" h√§lt seinen Kopf tiefer und sein R√ľcken ist h√∂her.
"Shanti" h√§lt den Kopf normal und hat fast keinen Buckelr√ľcken, hat er von "Calvin" geerbt.

Die Hautfarbe variiert je nach Wetter (Luftfeuchte, Regen) und Jahreszeit, aber auch ob der Elefant im Wasser war oder sich mit Sand/Lehm/Erde/Schlamm beworfen hat.

@Heidemarie Busch:
Ich empfinde "Shandra" größer als "Thura" wenn beide nebeneinander stehen, vermutlich ist "Shandra" nur wenige Zentimeter kleiner.
(05.05.2013, 12:52)
Heidemarie Busch :   Bez√ľglich des Empfindens bei der Gr√∂√üe von Elefanten kann ich nur sagen, als ich 'Backstage' bei Hagenbeck war, stand ich direkt vor Thura, sie soll lt. Tierpfleger 2,85m sein. Es war schon beeindruckend. Als ich sie sp√§ter am Graben sah, fand ich sie, neben den anderen K√ľhen, gar nicht mehr so riesig.

Vielleicht denkt man auch, dass Hussein größer war, weil er in meinen Augen, eindrucksvollere Stirnhöcker hatte.

Ich habe Shahrukh und Shanti auch im Winter draußen gesehen, alles andere wäre auch unschön, denn ihre Boxen sind nicht sonderlich groß.


(05.05.2013, 11:28)
Niedersachse :   <>

Also im Winter
(05.05.2013, 11:10)
Niedersachse :   Shanti und Shahrukh waren soweit es das Wetter zu lie√ü selbstverst√§ndlich im Au√üengehege.

Der Farbunterschied zwischen den beiden ist auch noch immer sehr deutlich. Nicht mehr ganz so extrem wie am Anfang, aber noch immer sehr deutlich.

Das ist die Sto√üz√§hne wachsen und man es optisch gut wahrnehmen ist in deren Alter nat√ľrlich auch klar.
(05.05.2013, 11:10)
Michael Mettler :   Soll das hei√üen, dass die Jungbullen den ganzen Winter drinnen verbracht haben?

Ich finde schon, dass man (noch) einen Färbungsunterschied zwischen beiden sieht (auf dem Foto links Shanti, rechts Shahrukh).
(05.05.2013, 08:06)
Jan Jakobi :   @Michael:
Ich hatte "Calvin" immer kleiner als "Hussein" eingeschätzt. Es könnte an den fehlenden Stoßzähnen liegen, bei "Calvin".
Es kommt noch besser: Die Elefanten stehen bei Hagenbeck höher als die Besucher, in Hannover gleiche Höhe?
Daher war ich der Meinung das "Hussein" ca. 3,20 m ist, wie ich im Thread "größter Elefantenbulle" mal schrieb.

Mir kommt es so vor als ob "Hussein" auch breiter gebaut war, als "Gajendra".

Die Angaben zu "Husseins" Höhe:

Elefanten-Dokumentation 1999:
15 Jahre: 2,31 m
16 Jahre: 2,45 m
18 Jahre: 2,52 m
24 Jahre: 2,70 m

Elefanten-Magazin Nr. 21
40 Jahre: 2,80 m

Es waren eigentlich nur zwei von uns die "Gajendra" schon gesehen haben, habe es nur etwas √ľbertrieben.

Zu "Shanti":
Über den Winter waren er und "Shahrukh" nicht zu sehen. Ich habe heute gestaunt das "Shantis" Stoßzähne deutlich länger sind als im Herbst letzten Jahres. In der Färbung waren beide heute sich ähnlich und kahl ebenfalls.

(04.05.2013, 23:32)
Michael Mettler :   Hussein war nur 2,80 m gro√ü? Da sieht man mal, wie eine massige Gestalt und gut ausgepr√§gte Sto√üz√§hne mehr Gr√∂√üe vort√§uschen, denn dann war Hussein nicht gr√∂√üer als Calvin zu seiner hannoverschen Zeit. H√§tte ich nicht gedacht.
(04.05.2013, 22:46)
Jan Jakobi :   Nach dem gef√ľhlt das halbe Forum schon "Gajendra" bei Hagenbeck besucht hat, bin ich heute auch dort gegangen.


In der Freilaufhalle sah ich das "Assam" ein Halsband um hat, welches ein Pfleger abgmachte.
Hat das einer von euch schon mal gesehen?
Bekamen die anderen Elefantenkälber auch so eins?

Nach dem fast alle Elefanten nach draußen gelassen wurden kam "Gajendra" auf die Bullen-Anlage.

Dort beobachtete ich ihn ca. 4 Stunden lang.
In dieser Zeit wurden zwischendurch neue √Ąste und Zweige in seine Anlage geworfen.
Er kam 2 mal kurz an den Graben.
Am Schmusegitter r√ľsselte er mit "Kandy" und der alten "Shandra".

Aber das wichtigste zum Schluss:

Es steht an der Bullen-Anlage ein Schild mit folgendem Text:
"Elefantenbullen nicht f√ľttern! Do not feed the bull elephant!"

Und was soll ich euch/Ihnen sagen?
W√§hrend dieser ca. 4 Stunden haben 2 verschiedene Besucher versucht den Bullen zu f√ľttern bzw. dazu zu animieren am Graben zu betteln!

Zum Gl√ľck konnte ich dies verhindern, in dem ich h√∂flich gemeckert habe und denen erkl√§rt habe warum er hier nicht gef√ľttert werden darf.

Was die Größe/Höhe angeht:
Ich habe "Gajendra" an den Stellen fotografiert, wo ich auch "Hussein" fotografiert habe. In der H√∂he sind sie etwa gleich. "Gajendra" wirkt insgesamt kleiner als "Hussein". Nach der Elefanten-Show habe ich einen Pfleger auf den Bullen und die F√ľtterung angesprochen sowie auf die Gr√∂√üe/H√∂he.
Er sagte beide sind ungefähr gleich groß, also ca. 2,80 m.
(04.05.2013, 19:16)
Niedersachse :   In einer anderen Haltung verlieren die ganz schnell das am Graben stehen wieder. Siehe Saida und INdra in Leipzig. Nach wenigen Tagen war der Graben auf einmal sehr uninteressant.
(04.05.2013, 10:30)
Michael Mettler :   @Heidemarie Busch: Die hannoverschen Elefanten sind √§lter geworden und haben dabei MEHR Behaarung bekommen. Und das muss nicht nur f√ľr Asiaten gelten, auch die Afrikanerk√ľhe in Str√∂hen haben mit zunehmendem Alter "Fell entwickelt".

Die hannoverschen Elefanten werden nicht auf reinem Sand gehalten, sondern der Untergrund hat einen hohen Lehmanteil (wie man auch an der gelben F√§rbung erkennen kann); den Str√∂hener Elefanten steht Wiesenboden zur Verf√ľgung, und der Park liegt in einem gro√üen Moorgebiet. Also hat die Zusammensetzung des Untergrunds wohl einen Einfluss auf Hautzustand und Haarentwicklung bzw. -best√§ndigkeit. Reiner Sand mit Wasser vermischt erzeugt zwar auch Schlamm, ergibt aber nach dem Abtrocknen vermutlich einen Sandpapiereffekt, wenn sich der Elefant schubbert oder geb√ľrstet wird. Das w√§re dann eine mechanische Abnutzung des Haarkleids. Deshalb meine Frage nach einer Lehmsuhle - Schlamm ist nicht gleich Schlamm. Ansonsten w√§re es wirklich mal interessant zu wissen, warum die Elefanten in Hannover und in Hamburg so sehr unterschiedlich im Haarwuchs sind.

Wenn die F√§rbung von der Unterart abhinge, d√ľrfte es keinen Farbunterschied zwischen Gajendra und Hussein geben, denn beide sind/waren Inder.

@Jan Jakobi: Als ich morgens zum ersten Mal an der Bullenanlage vorbeikam, versuchte kein Besucher, Gajendra zu f√ľttern; beim zweiten Gang an der Anlage vorbei war es etwa 16 Uhr und der Bulle schon nicht mehr im Gehege (auch die K√ľhe wurden gerade ins Haus gebracht - und das bei sch√∂nstem Wetter!). Kann ich also nicht beantworten.
(03.05.2013, 22:22)
Jan Jakobi :   Soeben auf der Homepage von Hagenbeck gelesen:

"Gajendra" darf von den Besuchern nicht gef√ľttert werden, weil er sonst zu Hause ebenfalls betteln w√ľrde.

Ich will damit sagen, bzw. Hagenbeck, dass er es hier erst nicht lernen soll das es von den Besuchern was zu futtern gibt.

Der Umbau bezog sich nur auf den f√ľr Besucher nicht einsehbaren Bullen-Kral und das Bullenhaus.

Es gibt auch Asiatische Elefanten die sind im hohen Alter behaart. Bei "Shandra" (ca. 47 Jahre) und "Mogli" (ca. 46 Jahre) sieht man das sie auf dem R√ľcken st√§rker behaart sind als die anderen Elefanten bei Hagenbeck.

(03.05.2013, 21:09)
Heidemarie Busch :   Bez√ľglich der Behaarung bei Elefanten habe ich nachgelesen, dass je √§lter sie sie sind, je weniger Haare sie haben sollen und Hussein war ca. 20 Jahre √§lter als Gajendra. Bez√ľglich der F√§rbung kann dies evtl. auch mit der Herkunft zusammenh√§ngen (Thail√§nder, Vietnamesen, Inder etc.). Evtl. liegt es aber auch bei den Zooelefanten daran, dass es inzwischen 'Mischlinge' sind. Z.B. Assam, Vater Hussein und Mutter Lai Sinh, sie Vietnamesin er Inder. Ich denke nicht, dass sie sich in der Natur getroffen h√§tten. Dies sind aber nur Vermutungen. Ich hatte dieses Thema, der 'Vermischung' bei einer pers√∂nlichen F√ľhrung im Elefantenhaus bei dem Pfleger angesprochen. Er sagte dazu: 'es w√§re halt schwer nur vietnamesische Elefanten zu bekommen bzw. nur Thail√§nder und daher werden sie gemischt'. Ebenso hatte ich den Pfleger angesprochen, warum die Bullenanlage keinen Badeteich hat. Er sagte, da solle ich 'mal seinen Chef fragen --))
@Jan Jakobi
Ich habe nur ein Schild gesehen, dass man nicht √ľber den Zaun klettern darf. Ich denke es dauert nicht lange, dann bettelt er genauso, denn er stand schon am Graben und reckte den R√ľssel. W√§hrend ich da war, hat keiner gef√ľttert. Auszuschlie√üen ist es aber nicht, da es am Mittwoch sehr, sehr voll bei Hagenbeck war.
Es war doch auch die Rede davon im Zuge des Umbaus der Bullenanlage, dass ein Unterstand kommen soll. Ich habe keinen gesehen.

(03.05.2013, 20:33)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:
Mit "Shanti" kann ich bestätigen.
Ich habe "Shanti" und "Shahrukh" immer, wenn es ging, gemeinsam fotografiert.
Anfang M√§rz 2012 war der R√ľcken gut sichtbar behaart.

Anfang September 2012, also ein halbes Jahr sp√§ter, war "Shanti" fast so kahl wie "Shahrukh". Nur die Beine und der Bauch waren noch etwas st√§rker behaart. Der R√ľcken war kahl.

Auf der Herden-Anlage ist eine Schlammsuhle und auch auf der Bullen-Anlage sowie auf der Mutter-Kind-Anlage.

Gibt es Hinweise auf ein F√ľtterungsverbot an der Bullen-Anlage?
Ich m√∂chte nicht das er erstens in den Graben f√§llt und zweitens in M√ľnchen nur noch bettelt.

Wenn ja, wie waren die Reaktionen der anderen Besucher?
Haben sich die anderen Besucher daran gehalten?
(03.05.2013, 19:57)
Michael Mettler :   Apropos kahl: Wei√ü jemand, weshalb der Warzenschweineber gar keine M√§hne (mehr) tr√§gt? Ansonsten ist es doch bei Zoo-Warzenschweinen eher so, dass sie MEHR M√§hne aufweisen als ihre Artgenossen im Freiland.
(03.05.2013, 15:42)
Michael Mettler :   Ich hab's nun endlich auch mal wieder nach Hamburg geschafft, nat√ľrlich in erster Linie neugierig auf das neue Eismeer (bei meinem letzten Besuch stand das alte noch...). Deshalb gleich zu Anfang mein Eindruck davon: Alles, was oberirdisch sichtbar ist, wirkt auf mich doch √ľberraschend klein - die wahrscheinlich √ľberwiegend mit Weitwinkeleinstellung fotografierten und gefilmten Aufnahmen, die ich vorher gesehen hatte, hatten eine andere Erwartungshaltung bei mir erzeugt. In natura dr√§ngt sich der Vergleich mit dem Bremerhavener Zoo am Meer auf: Alles dicht an dicht. Dadurch wirken die Gehegefl√§chen kleiner, als sie wohl in Wirklichkeit sind. Umgekehrt war f√ľr mich der Eindruck "unter der Erde": Gef√ľhlte Kilometer in Tunnelg√§ngen lassen vermuten, dass der Gesamtkomplex deutlich gr√∂√üer ist als 0,8 Hektar. Und die gro√üen Scheibeneinblicke in die interessant strukturierten Becken sind einfach klasse. Auch die Pinguinhaltung finde ich interessant gestaltet.

Bei den Walrossen finde ich die Unterwasserlandschaft nicht nur eindrucksvoller als das, was oberirdisch sichtbar ist; die Anlage wirkt mit ihren winzigen Landbereichen eigentlich eher wie ein Pool f√ľr Walartige. Schade, da h√§tte ich den Riesenrobben mehr "Strand" gew√ľnscht - aber das h√§tte nat√ľrlich auch Verzicht auf eine der benachbarten Tierarten bzw. deren Einschr√§nkung bedeutet. So bleibt die Walrossanlage ebenso wie die der Eisb√§ren f√ľr mich irgendwie eine Kompromissl√∂sung (wegen der R√ľcksichtnahme auf das historische Panoramakonzept und der Beibehaltung einer Artenvielfalt auf gleicher Fl√§che) statt eines gro√üen Wurfs.

So w√ľrde ich auch die Seevogelvoliere werten. Gibt es dort eigentlich irgendwelche f√ľr den Besucher nicht einsehbaren Bereiche (oberhalb des Grashanges?), wo die Enten- und Limikolenarten Nistm√∂glichkeiten finden? Ist nat√ľrlich schade, wenn das Konzept der Papageitaucherhaltung nicht aufgeht, aber vielleicht w√§re dann eine Kolonie M√∂wen ein geeigneterer Besatz der Voliere als Kampfl√§ufer, S√§belschn√§bler und Ringelgans. Oder vielleicht doch noch Inkaseschwalben - die Voliere ist doch ohnehin nur durch ein Gitter vom Humboldtpinguintunnel getrennt, da k√∂nnte man den Pinguinen doch ein Durchschwimmen in eine dann S√ľdamerika gewidmete Seevogelvoliere (die ohnehin an der antarktischen Seite des Eismeerkomplexes liegt) erm√∂glichen...?

Nach dem Verhalten des Paares und dem Aussehen der Genitalien der Kuh zu urteilen, scheinen sich gestern die Walrosse Odin und Neseyka gepaart zu haben.

Sehr angetan war ich vom Artenspektrum im benachbarten Vogelhaus, da sind ein paar selten in hiesigen Zoos zu sehende Arten darunter. Nat√ľrlich habe ich auch die Chance genutzt, mir vom Madenhacker ein Manik√ľre verpassen zu lassen - da wurden Erinnerungen an seine fr√ľheren Walsroder Artgenossen wach ;-)

Bei den Elefanten fiel mir diesmal ihre Kahlheit richtig ins Auge, nachdem ich aus Hannover seit einigen Jahren dicht behaarte R√ľsseltiere gewohnt bin (im alten Elefantenhaus waren sie ebenso nackt wie die Hamburger, also hat es wohl etwas mit den Haltungsbedingungen bzw. der verf√ľgbaren Hautfeuchte zu tun). Auch Shanti hat m.E. seit seinem Abschied aus Hannover "Haare gelassen". Der von Heidemarie Busch genannte Farbunterschied zwischen Hussein und Gajendra (√ľbrigens auch zwischen Shanti und Shahrukh) d√ľrfte ebenfalls damit zusammenh√§ngen, denn die Elefantenhaare sind r√∂tlichbraun, und ohne sie wirkt ein Elefant eben grau. Steht den Hamburger Elefanten eigentlich eine Lehmsuhle zur freien Verf√ľgung?
(03.05.2013, 15:37)
Heidemarie Busch :   @JanJakobi
Hussein war viel imposanter und gr√∂√üer. Gajandra ist auch von der Hautfarbe anders, nicht so grau wie Hussein. Bez√ľglich Orientierungs- und hilflos: das ist mein subjektiver Eindruck, er wirkte einfach so, wo bin ich, was soll ich jetzt machen. Als ich dort war, hat keine der K√ľhe Interesse gezeigt, die waren alle damit besch√§ftigt das Publikum anzubetteln.
(03.05.2013, 08:10)
kr√ľmmel :   Ein Marder soll selektiv die Papageientaucher erlegt haben.
(02.05.2013, 22:56)
Jan Jakobi :   Es ist schon etwas l√§nger nur noch ein Papageientaucher da. √úber den Verbleib ist mir nichts bekannt, nur das "Kiri" letztes Jahr verstarb.

Orientierungs- und hilflos?
Wie sieht denn das bei einem Elefanten aus?

Ist er ungefähr so groß wie "Hussein" oder größer/kleiner als dieser?

Gab es Interesse von den Elefantenk√ľhen an dem Bullen?
(02.05.2013, 20:25)
Heidemarie Busch :   Hallo, ich war gestern bei Hagenbeck. Gajendra steht jetzt auf der Anlage. Er wirkte auf mich etwas orientierungs- und hilflos. Aber, er ist ein H√ľbscher und 'linste' auch schon immer zu den Damen r√ľber, zwar nicht durchs Schmusegitter sondern vorn vom Graben.
Das Onager-Gehäge ist noch im Bau, ich habe aber Onager bei den Kamelen gesichtet.
Was ich ersch√ľtternd fand, ich habe nur einen Papageitaucher im Eismeer gesehen. Sind die anderen auch von Zuschauern zu Tode gef√ľttert worden?

(02.05.2013, 13:16)
Elisabeth Hiendl :   mit der Schreibweise von Mangala hast du nat√ľrlich recht.

(25.04.2013, 21:22)
Elisabeth Hiendl :   Es war eben nicht bis zur Pulpa aber lange Risse bis fast ganz rauf und um eine Entz√ľndung des Nerves zu vermeiden wurden damals die Metallringe aufgesetzt.
(25.04.2013, 21:18)
Jan Jakobi :   @Elisabeth Hiendl:
Danke f√ľr die Antwort zu "Gajendra".

Auf Bildern sieht man das der linke der k√ľrzere der beiden ist, ab und zu sind die gleich lang. Vermutlich weil die auf die gleiche L√§nge gek√ľrzt worden sind.

zooelefant.de//pages/deutsche-zoos/zoo-leipzig/elefanten-in-leipzig/gajendra.php

elefanten-fotolexikon.eu/index.php?seite=profil&id=37

Das war/ist die Quelle mit dem Stoßzahn:
sueddeutsche.de/muenchen/hellabrunn-wenn-der-elefant-zum-zahnarzt-geht-1.679054

Sie wird "Mangala" (nicht "Mangdala") geschrieben, so finde ich den Namen im Internet und in der Elefanten-Magazinen.
(25.04.2013, 21:13)
Elisabeth Hiendl :   Mit alten K√ľhen insbesondere Tina kam erab der Pubert√§t nicht zurecht d.h. er war ihne zu frech und deshalb auch wurde er ab dieser Zeit in einer eigenen Bullenanlage gehalten auf der ihn die drei jungen K√ľhe besuchten.
(25.04.2013, 20:48)
Elisabeth Hiendl :   Nein sein rechter Zahn ist etwas k√ľrzer als der linke. Als Jungtier war er etwas schw√§chlich und gr√∂√üenm√§√üig lang hinter Mangdala zur√ľck. Das hat sich aber ausgewachsen. Er hatte eine langwierig zu behandelnde Warze Beule oder so was am R√ľssel die er aus Indien mitgebracht hatte.

(25.04.2013, 20:44)
Elisabeth Hiendl :   In M√ľnchen war er au√üer in der musth jeden Tag einige Stunden mit den drei jungen K√ľhen also Panang Mangdala und Temi zusammen. Gedeckt hat er allerdings nur Panang und Temi. Ich denke das liegt daran dass ermit knapp einem Jahr zusammen mit Mangdala in M√ľnchen ankam und mit ihr zusammen aufgewachsen ist. er hat sich aber auch als Kraftmeier bet√§tigt und z.b. einen richtig dicken Baumstamm quer durch die Anlage gewuchtet.
(25.04.2013, 20:38)
Jan Jakobi :   Elisabeth Hiendl:
Ich m√∂chte gerne mehr √ľber "Gajendra" erfahren.
Bisher kenne ich nur seinen Lebenslauf.

Hier im Forum (und auch im anderem Forum) sowie im Internet finde ich kaum was zu "Gajendras" Charakter und seinem Verhalten gegen√ľber den Elefantenk√ľhen.

Irgendwo aus dem Internet habe ich gelesen das er sich den linken Sto√üzahn als Jungtier abgebrochen hat und das dieser lange Zeit behandelt werden mussste (Sto√üz√§hne wurden ab und zu gek√ľrt und er bekam Metallringe auf die Sto√üz√§hne).

Meine Fragen:

Ist der zu weit oben, also bei der Pulpa, abgebrochen?

Wie ist sein Charakter und wie geht er mit den Elefantenk√ľhen um?

In Leipzig war er sehr schnell öffentlich zu sehen, er kam am 8.01.11 und am 12.01.11 wurde er vorgestellt. Hier ist er aber schon 1 Woche und 2 Tage noch nicht zu sehen.
(25.04.2013, 20:15)
Jan Jakobi :   Dann hatte der Berliner Elefanten-Fan recht behalten. In M√ľnchen geht es nicht so recht voran mit dem Haus, fr√ľhstens im Fr√ľhjahr 2015 kommt er wieder zur√ľck nach M√ľnchen.

Und wer kommt dann? Das weiß ich noch nicht.

Ich hoffe "Gajendra" hinterlässt in diesen 2 Jahren 1-3 Kälber.

Ich glaube so schnell wird "Salvana/Indra" nicht gedeckt werden bzw. direkt auf "Gajendra" treffen, sie wird vermutlich wie "Lai Sinh" damals sich erstmal ein paar Jahre erholen von der Schwergeburt, auch wenn schon fast ein Jahr um ist.
(16.04.2013, 19:05)
Niedersachse :   Heute hat Hagenbeck den M√ľnchener Elefantenbullen, der zuletzt in Leipzig geparkt war, erhalten.
Bis zur Fertigstellung des neuen Haus in M√ľnchen soll er als Zuchtbulle in Hamburg f√ľr Nachwuchs sorgen. Kandy und Indra d√ľrften die ersten sein, die auf ihn treffen.
(16.04.2013, 18:49)
Michael Mettler :   Da die Sanierungsarbeiten am M√ľnchener Elefantenhaus noch bis Ende n√§chsten Jahres andauern sollen und das Stallprovisorium der K√ľhe auf der Bullen-Au√üenanlage steht, habe ich die "Vorahnung", dass zumindest bis dahin √ľberhaupt kein anderer Bulle nach Hellabrunn kommen wird. Und selbst dann besteht immer noch die M√∂glichkeit, dass Gajendra schlichtweg zur√ľckkehrt. Allzu oft hat er sich schlie√ülich in M√ľnchen auch noch nicht erfolgreich fortgepflanzt.
(11.04.2013, 17:28)
R√ľdiger :   Gajendra scheint doch vom Alter her gut zu den K√ľhen zu passen. So wird er die jungen und die erfahrenen K√ľhe decken k√∂nnen!
Bin gespannt welcher asiatische Bulle nach Hellabrunn gehen wird. Hat jemand im Forum eine Vorahnung?
(11.04.2013, 17:10)
J√ľrgen Born :   Es befinden sich nun alle Walr√∂sser zusammen auf der Anlage.
(11.04.2013, 15:26)
Jan Jakobi :   Ich habe erfahren das der M√ľnchner Bulle "Gajendra" am kommenden WE nach Hamburg kommt.
Das hat mir ein Berliner Elefanten-Fan geschrieben, mit dem ich Kontakt habe. Er hat guten Kontakt zu den Leipziger Elefantenpflegern.

Ein bisschen traurig bin ich schon das es doch nicht "Thisiam" wird, obwohl er schon seit sehr langer Zeit angek√ľndigt ist.
Am 27.04.2011 wurde der Umzug hier im Forum als Ger√ľcht angek√ľndigt und seit 31.12.2011 ist es offiziel das "Thisiam" der Nachfolger von "Hussein" wird.
(10.04.2013, 18:03)
J√∂rn Hegner :   das tropenaquarium h√§lt jetzt s√ľdamerikanische langnasen-strauchnattern . in welchen terarium sind diese untergebracht . weil auch ein kommen und gehen dort . was die schon alles hatten . wie boomslangs , nashornvipern , gila-krustenechsen , chuckwalas , panthercham√§leons , kragenechsen , 1 mangroven-nachtbaumnatter , raubwanzen u. s. w. .
(30.03.2013, 22:14)
Jan Jakobi :   "Polosa".
Sie war leider nicht so fotogen wie ihre Tochter.

Von "Odin" habe ich Bilder wie er auf dem R√ľcken liegt und seine Lufts√§cke aufgeblasen hat.
So wie ich "Boris anno 1997 sah, sah ich "Odin" leider nicht.
In dem riesigen Becken wirkt er nicht so riesig, wie "Boris" in der hannoverschen Walross-Anlage.
(30.03.2013, 19:24)
Jan Jakobi :   Heute war ich bei Hagenbeck:

Zu meiner großen Freude sah ich "Neseyka" mit "Polosa" und "Olivia" in der Anlage schwimmen.
Es war ein sehr schönes Bild, wie "Neseyka" und "Olivia" mit einander spielten.
Es kam sogar noch besser: "Olivia" robbte mehrfach auf den Beckenrand und auf die Insel.

Ausnahmsweise gab es Vormittag eine F√ľtterung, bei der auch "Polosa" und "Neseyka" an Land kamen.

Am fr√ľhen Nachmittag wurden alle drei reingeholt, "Neseyka" brauchte ungef√§hr 45 min. bis sie drinnen war. Ich vermute das sie Angst hat, vor "Odin".

Die Zeit nutzte ich um ins Innere des Eismeers zu gehen, leider kam ich zu sp√§t zur√ľck. Denn als ich wieder bei den Walrossen war, da schwammen im Wasser "Odin" und "Dina". Beide sah ich nicht an Land, "Odin" lag auf dem R√ľcken und machte unterschiedliche Ger√§usche und "Dina" schwamm ihre Bahnen im Wasser.

Anbei "Olivia" mit ihren Stoßzähnen.
(30.03.2013, 19:21)
WolfDrei :   Was alles schon in Zeitungen gestanden hat......
(28.03.2013, 15:24)
Michael Mettler :   W√§re ja sehr gener√∂s vom Moskauer Zoo, sich zu Gunsten Hagenbecks von einer gut eingew√∂hnten und aufzuchterprobten Walrossgruppe zu trennen und stattdessen ganz neu anzufangen...
(28.03.2013, 14:45)
Niedersachse :   Von Moskauer Seite hie√ü es immer dass die Tiere nur w√§hrend des Umbaus in HH eingestellt sind.
Wobei Olivia als Tochter von Odin sicherlich eher bleiben darf.
(28.03.2013, 11:51)
Holger Wientjes :   In wie fern kann HH denn Moskau bei der Suche nach neuen Tieren unterst√ľtzen ?? Moskau wird da doch eher dran kommen als Hagenbeck ?!
(28.03.2013, 11:37)
Liz Thieme :   Die Tiere sollen in Hamburg bleiben und Hagenbeck unterst√ľtzt Moskau dann bei der Suche nach neuen Tieren.

Odin ist noch zur√ľckhaltend und etwas "√§ngstlich". 17 Jahre alt und 1800 kg schwer. Erste Spitznamen scheinen angeblich schon im Tierpark/unter den Hamburgern zu kursieren: Jabba the Hutt (nach der Starwars-Saga)

Dyna, wird als Lieblingsfrau von Odin bezeichnet, teilt sich derzeit das Becken mit ihm. Ist neugieriger als er. 800kg - 15cm dicke Fettschicht, daher keine Anzeichen sichtbar auf eine mögliche Trächtigkeit.

Polosa hat noch eine enge Bindung zu ihrer Tochter. Sie ließ sich nur mit ihr gemeinsam in einer Box transportieren. 900 kg schwer und damit auch deutlich unterscheidbar von ihrer Tochter.

Olivia, Tochter von Polosa und Odin. Fast f√ľnf Jahre als und 520 kg schwer. Einzige mit Sto√üz√§hnen, den anderen mussten sie aufgrund von st√§ndigen Entz√ľndungen entnommen werden (Odin schon vor vielen Jahren). Lebte bisher mit ihrer Mutter von den anderen beiden getrennt.

Ziel: Vergesellschaftung aller Tiere mit Neseyka.

So das war der Inhalt der Artikel.
(28.03.2013, 11:21)
Jan Jakobi :   Mittlerweile gibt es einige Fotos von "Odin" und "Dina".

Im Internet fand ich eben einen Hamburger-Abendblatt-Artikel in dem "Odin" und seine Weibchen vorgestellt werden. Leider kann ich den Artikel nicht einsehn/lesen, er wird als Google-Suchergebnis nur angerissen.

Hat jemand den Artikel gelesen und kann uns mit mehr Infos √ľber die 4 versorgen?


(27.03.2013, 21:33)
J√ľrgen Born :   Ab und an schaut "Odin" auch kurz √ľber den Beckenrand.
Ein richtig uriger Geselle!
(27.03.2013, 05:06)
J√ľrgen Born :   Gestern (also Dienstag) waren die zwei neuen (1,1) Walr√∂sser wieder auf der Anlage (der Bulle tr√∂tet weiterhin weitgehend unabl√§ssig), am Morgen hatte die Vorstellung f√ľr die Presse stattgefunden.

Die Tiere befinden sich gegenwärtig noch nicht alle zusammen auf der Anlage, da sie noch nicht aneinander gewöhnt sind. Sie waren bis jetzt in unterschiedlichen Becken untergebracht, da die Becken jeweils zu klein waren, insbesondere in Kombination mit dem Bullen.

Am Montag gab es bereits erste Berichte im Abendblatt und der Bildzeitung.
Ich habe nur den Bericht im Abendblatt gelesen, dort wurde mit keinem Wort erwähnt, dass die Tiere nur geliehen sein könnten (während des Moskauer Umbaus). Stattdessen wurde von der nun geplanten Zucht und der Hoffnung auf Nachwuchs im nächsten Jahr gesprochen.

@Jan Jakobi: Besten Dank f√ľr den Kegelrobben Hinweis... ich Trottel, wenigstens wird hier aufmerksam mitgelesen. ;-)

(27.03.2013, 02:03)
Jan Jakobi :   In der heutigen Ausgabe der Hamburger Morgenpost werden 2 der 4 Walr√∂sser vorgestellt.

Dort taucht der Name "Olivia" auf, der kam Artikel in der Zoopresseschau nicht vor.

Das sind die Daten laut einem Artikel in der Zoopresseschau:

1,0 ¬ĄOdinnadzatyj¬ď (geb. 1996)
0,1 ¬ĄLena/Polosa¬ď (geb. 1996)
0,1 ¬ĄDina¬ď (geb. 1996)
0,1 ¬ĄMascha/Zhana¬ď (geb. 2005)

Außerdem sollen "Odin" und "Dina" 7 Jahre alt sein.
(26.03.2013, 15:19)
Jan Jakobi :   Der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblattes zu Folge handelt es sich um einen Bullen, zwei K√ľhe und ein Jungtier (also Mutter und Tochter).

Eine offizielle Vorstellung der Walrösser von Hagenbeck gibt es noch nicht.
(25.03.2013, 17:48)
Jan Jakobi :   Dann war es also gut das ich heute doch nicht dort hin gegangen bin.

Ich denke die Bekanntgabe wird fr√ľhestens morgen (Montag) stattfinden, kann mich nicht erinnern das am Wochenende irgendwas von einem Tierpark/Zoo bekannt gegeben wurde.

@J√ľrgen Born:
Die Seehunde sind Kegelrobben;)

War von dem Bullen noch etwas mehr zu sehen als auf dem gestern eingestellten Foto?
(24.03.2013, 21:38)
J√ľrgen Born :   Update3: Ich musste heute (Sonntag) leider feststellen, dass sich wieder nur "Neseyka" auf der Anlage befand, von den neuen Walr√∂ssern fehlte jede Spur.
Bis zu einer offiziellen Bekanntgabe (sehr wahrscheinlich rechtzeitig vor Ostern), ist ein extra Besuch also noch nicht empfehlenswert.


(24.03.2013, 20:53)
WolfDrei :   Eine kleine Spekulation zum Namen des Bullen: √ľbersetzt aus dem Russischen hei√üt das "der Elfte" - vielleicht das 11. Walro√ü im Moskauer Zoo?
(24.03.2013, 19:12)
Jan Jakobi :   Sieht tats√§chlich ungew√∂hnlich und interessant zu gleich aus.

Die Hautfarbe des Weibchens ist anders als bei "Neseyka", "Antje", "Tanja" und "Boris.

Hier die Namen und Geburtsdaten:

1,0 ¬ĄOdinnadzatyj¬ď (geb. 1996)
0,1 ¬ĄLena/Polosa¬ď (geb. 1996)
0,1 ¬ĄDina¬ď (geb. 1996)
0,1 ¬ĄMascha/Zhana¬ď (geb. 2005)

Der Bulle hat den Rufnamen "Odin".

Welches der drei Weibchen auf dem Foto zu sehen ist und wie man sie unterscheiden kann weiß ich nicht.
Eines der drei soll jedenfalls kurze Stoßzähne/Hauer haben.
(24.03.2013, 01:14)
J√ľrgen Born :   Hier wie gew√ľnscht, ein weiteres Bild des Weibchens.

Dem Bullen war es, während meiner Anwesenheit, noch nicht gelungen an Land zu kommen.

(23.03.2013, 22:52)
J√ľrgen Born :   Das erste Bild zeigt meinen ersten Eindruck beim Eintreffen am Eismeer, der Anblick (Bulle auf dem R√ľcken) war doch etwas ungew√∂hnlich. Diese Position hielt er √ľber l√§ngere Zeit.
(23.03.2013, 21:46)
Jan Jakobi :   @J√ľrgen Born:
Mir fällt ein Stein vom Herzen das der Bulle lebend hier angekommen ist. Der soll nämlich Probleme gemacht haben, laut einem Artikel von November 2012.

Können Sie auch von dem Weibchen ein Foto hier einstellen?
(23.03.2013, 19:19)
J√ľrgen Born :   Update2: So, ich bin wieder zur√ľck, es hat sich sehr gelohnt vorbeizuschauen, die Neuank√∂mmlinge sind tats√§chlich beeindruckend gro√ü, das war auf dem TV-Video ja schon zu erahnen.

Es waren zwei (1/1) Walrosse auf der Anlage, "Neseyka" und die beiden Seehunde befinden sich hinter den Kulissen und wie wohl auch noch die restlichen zwei Neuzugänge.

Der Walrossbulle machte tats√§chlich diese Ger√§usche, laut Wikipedia besitzen M√§nnchen zwei Lufts√§cke im Rachen, die sie aufblasen k√∂nnen, um damit verschiedene Laute hervorzubringen. Man gehe heute davon aus, dass diese reiche Lautpalette und ihre unaufh√∂rliche Darbietung (kann ich best√§tigen) in der Funktion dem Vogelgesang entspricht. Das wird noch lustig f√ľr benachbarte Anwohner. ;-)
Der Bulle liegt dazu im Wasser auf dem R√ľcken am Beckenrand und bl√§ht die Lufts√§cke wie ein Frosch auf, ich poste nachher dazu noch ein Foto.

Russische Pfleger sind wohl anwesend, die Tiere haben aber trotzdem noch kein Futter angenommen, hoffentlich gewöhnen sie sich schnell ein.
(23.03.2013, 19:15)
Niedersachse :   Zumindest einige Tiere sind nur f√ľr den Umbau in Moskau bei Hagenbeck eingestellt.
Heute sollen schon zwei Tiere gesehen worden sein.
(23.03.2013, 18:42)
Gerrit Wehrenberg :   Sch√∂n zu h√∂ren! Wer wei√ü, ob die Tiere in Hamburg bleiben k√∂nnen, wenn man den folgenden Videobeitrag verfolgt... : http://www.youtube.com/watch?v=9b_mczE6ErU
(23.03.2013, 17:46)
Jan Jakobi :   Das ist aber eine √úberraschung!!!!

Trompetete?
Könnte auch "Thisiam" sein.

Da bin ich sehr gl√ľcklich das es doch noch alles gut ging.

Bin gespannt ab wann sie zu sehen sind, ich glaube ich gehe nächsten Samstag hin.

Ist "Neseyka" noch da?
Es wurde gemunkelt das sie kurz vor bzw. nach der Ankunft der Moskauer Walrosse den Tierpark gen Osten verlässt.
(23.03.2013, 17:09)
J√ľrgen Born :   Update: Alle Russen sind da.
(23.03.2013, 16:46)
J√ľrgen Born :   NEWS: Ich habe gerade telefonisch die Nachricht erhalten, dass heute mindestens ein weiteres Walross angekommen ist.
Es macht scheinbar lustige Geräusche, im Hintergrund trompetete es andauernd laut. ;-)

Nix wie hin...
(23.03.2013, 16:26)
Holger Wientjes :   Ich finde auch, dass man sich bei den ganzen Bullk√§lbern in letzter Zeit so langsam mal Gedanken zum k√ľnftigen Verbleib machen muss. Junggesellengruppen, verf√ľttern oder man gibt sieht in nicht EEP-Zoos ab. Im Moment scheinen bei Giraffen mehr Bullen geboren zu werden als es bei den Elefanten der Fall ist.
(23.03.2013, 15:49)
Jan Jakobi :   Mit 5 Giraffen wird es im Haus langsam eng.
Bei den Giraffen scheint sich ein Bullen√ľberschu√ü anzubahnen.
(23.03.2013, 13:56)
Liz Thieme :   Giraffenkuh Layla hat erstmals Nachwuchs bekommen, einen kleinen Bullen (Tamu). Der Stall ist zeitweise offen.
(23.03.2013, 13:43)
Jennifer Weilguni :   Na, die Hauptsache ist ja auch, da√ü scheinbar alles gut √ľber die B√ľhne gegangen ist.
(13.03.2013, 10:13)
Michael Mettler :   Vielleicht war das eine Art Trocken√ľbung ohne lebenden Patienten, um die Abl√§ufe einzustudieren. Bei einem international zusammengew√ľrfelten OP-Team stelle ich es mir wichtig vor, Signalw√∂rter o.√Ą. untereinander abzusprechen, falls kritische Situationen bei der OP auftreten und schnellstm√∂gliches Handeln wichtig ist.
(01.03.2013, 14:17)
Liz Thieme :   Ich muss gestehen, ich kann mir das auch nicht so ganz vorstellen. Leider wurde das in der Hagenbeck Zeitschrift nicht genau beschrieben. Ging wohl va um die Adapter f√ľr die Zahn-OP, ob die passen oder nicht und den Ablauf dann.
(01.03.2013, 13:07)
Stefanie Fischer :   @Liz Thieme: Wie macht man denn bitte bei sowas einen Testlauf? Narkose erstmal "nur" an einem kalifornischen Seel√∂wen oder Walro√ü in Narkose legen ohne was zu machen? Kann mir darunter nicht so ganz was vorstellen.
(24.02.2013, 19:20)
Liz Thieme :   Rest des Beitrages:

Es musste nicht nur ein Arzt geholt werden. Es waren mehr internationale Experten, die kommen mussten. Der Arzt kam aus San Diego, der Anästhesist aus GB.
Und es wurde zusätzlich ein Testlauf gemacht, da Robben Problemtiere sind, was Narkosen angeht.
(21.02.2013, 18:48)
Liz Thieme :   Die OP bei Neseyka ist inzwischen durchgef√ľhrt.
(21.02.2013, 18:42)
Jennifer Weilguni :   Meiner Meinung nach kam Neseyka vor allem nach Hagenbeck, damit den Besuchern zur Er√ɬ∂ffnung Eismeeres auch tats√ɬ§chlich zumindest wieder ein Walro√ɬü pr√ɬ§sentiert werden kann. Sonst h√ɬ§tte man den Termin vielleicht so geplant, da√ɬü der gew√ɬľnschte Arzt dann auch tats√ɬ§chlich Zeit f√ɬľr das Tier hat. Oder den Arzt in den Heimatzoo von Neseyka einfliegen lassen (was vermutlich auch g√ɬľnstiger gewesen w√ɬ§re). F√ɬľr einen Spezialisten sollte der Umstand zu seinen Patienten zu reisen ja wohl nichts au√ɬüergew√ɬ∂hnliches sein.

Schön, daß Hagenbeck wieder ein Walroß in der Schau hat, aber das ganze Gerede, das Tier sei ja nur zur medizinischen Versorgung dort eingestellt wird wohl eher weniger stimmen.
(23.01.2013, 11:20)
Holger Wientjes :   Neseyka soll den Zoo wieder verlassen bevor sie geschlechtsreif ist.
(21.01.2013, 14:20)
Gerrit Wehrenberg :   @ Jan und Stefanie: In Hannover wurden Stallungen und Anlage f√ľr eine optionale Haltung von Walrossen gebaut. Dies hat der Zoologische Leiter mal bei einer F√ľhrung best√§tigt. Nat√ľrlich w√§re zu diskutieren welche der weiteren momentan gehaltenen Formen m√∂glicherweise weichen m√ľssten (Kalif. Seel√∂wen, N√∂rdl. Seeb√§ren und Ostsee-Kegelrobbe). Zu mindest f√ľr eine feste und langfristige Haltung.
Die alte Anlage wird nat√ľrlich nicht mehr f√ľr eine Robbenhaltung genutzt werden. Seit dem Umzug der Tiere aus dem Robbenrondell nach Yukon Bay ist dieses vom Besucherweg abgeschnitten. Was hier passiert, wird im neuen Masterplan stehen - aber dazu mehr im Zoo Hannover-Thread.

@Michael: Diese Doku habe ich in der ARD-Mediathek neulich auch gesehen (hier f√ľr alle Interessierte der Link: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/7705066_tierisch-gut-/12554328_hagenbecks-eismeer-wo-nord-und-suedpol).
In aktuelleren Meldungen wird der Win-Win-Besuch Neseykas im neuen Eismeer nicht mehr erw√§hnt. Habe mich von Anfang an √ľber die mediale Vorstellung des Walrosses als "Neseyka" (teilweise sogar mit dem Spitznamen "Nessi") gewundert - eben mit Hinsicht auf das angek√ľndigte Gastspiel. Nat√ľrlich hat dies auch mit der Personifizierung Antjes zu tun. Aber wenn kein Ersatz f√ľr Neseyka ersichtlich gewesen w√§re, h√§tte es auch negative Auswirkungen geben k√∂nnen. Eismeer eben jetzt doch ohne Walross(e)... ich denke gerade beim Hamburger Publikum.
Aber wie gesagt vllt wird die Atlantikerin, nur als Erwähnung in der neuen Schlagzeile "Ganze Walrossfamilie im Eismeer!", den Tierpark wieder gen Osten verlassen. Ich hoffe aus tiergärtnerischer Sicht sehr, dass keine Zoomix-Zucht ermöglicht wird.
(20.01.2013, 20:09)
Stefanie Fischer :   Wo ist denn in Hannover das alte Walro√übecken? Sieht man das als Besucher?
(20.01.2013, 19:07)
Jan Jakobi :   @Gerrit:
In Hannover darf doch kein neues Walross mehr in die alte Anlage einziehen.
(20.01.2013, 14:21)
Michael Mettler :   Wenn Neseyka ihre OP nun schon hinter sich hat, w√§re es auch m√∂glich, dass sie in ihren Heimatzoo zur√ľckkehrt, bevor die Moskauer Walrosse eintreffen. In einer der Pressemeldungen √ľber ihren Transport nach Hamburg hie√ü es doch damals, dass sie nach ihrer OP nur noch ein paar Wochen in Hamburg bleiben werde:
http://www.airbridgecargo.com/press/news/977.html

Vor etwa drei Wochen lief auf N3 als Wiederholung (die Erstausstrahlung hatte ich nicht gesehen) eine Doku √ľber den Bau des Eismeeres, in der auch Neseykas Ankunft gezeigt wurde. Mir fiel auf, dass darin mit keinem Wort ein medizinischer Hintergrund des Transfers erw√§hnt wurde, hingegen wurde gesagt, dass man alle Bem√ľhungen unternommen habe, den Hagenbeck-Besuchern zur Eismeer-Er√∂ffnung wieder ein Walross pr√§sentieren zu k√∂nnen.
(20.01.2013, 10:00)
Gerrit Wehrenberg :   Zu Neseyka: Wird sie eigentlich in das andere Becken umziehen, wenn die Pazifischen Walrosse aus Moskau kommen, um eine Zoomixzucht zu vermeiden? Also ich meine ganz theoretisch w√§r ein Zimmer in Hannover frei. ;)
(19.01.2013, 23:33)
Ottmar M√ľller :   Ich dachte, in Deutschland w√§re die Lebendverf√ľtterung von Wirbeltieren verboten?
(19.01.2013, 18:18)
Jan Jakobi :   "Neseyka" wurden bereits im Dezember die sehr kurzen Hauer/Sto√üz√§hne entfernt.

Heute sah ich wie "Neseyka" auf den Felsen Wasser saugte.

Im Wasserbecken der Eisbären-Anlage schwimmen Forellen. "Blizzard" hat eine an Land geholt und gefressen.

Das Elefantenkalb "Assam" war heute sehr verspielt, er schwamm und tauchte im Badebecken der Freilaufhalle.

"Indra/Salvana" hielt sich schon wieder am Rand der Freilaufhalle auf. Sie wurde sogar von "Yashoda" angerempelt.
(19.01.2013, 17:42)
J√ľrgen Born :   Ich w√ľnsche ein gutes neues Jahr!

Das Eisb√§r Weibchen "Victoria" befindet sich seit einiger Zeit wieder auf der Anlage, damit d√ľrfte sich die Hoffnung auf diesj√§hrigen Nachwuchs wohl erledigt haben.

Daf√ľr waren die Zwergziegen sehr flei√üig, im Gehege/Stall befinden sich inzwischen diverse Zicklein.

(06.01.2013, 02:19)
Sven P. Peter :   Das eine Weibchen hat einen kurzen und einen doch ca. 30 cm langen Sto√üzahn.
(23.11.2012, 22:41)
J√ľrgen Born :   "Neseykas" Zahn-Operation ist weiterhin geplant, sie verz√∂gert sich aber, weil der vorgesehene Arzt/Operateur verhindert ist, ihr geht es aber gut.

Die Moskauer Walrosse (Pazifische Walrosse, also allein schon daher etwas größer als "Neseyka") haben ja leider bereits keine Stoßzähne mehr (zumindest wohl drei der vier).

(23.11.2012, 22:08)
Oliver Jahn :   Das eine Tier (ich gehe davon aus, es ist der Bulle) ist ja gigantisch. Die wenigen Tiere, die ich bisher gesehen habe, waren deutlich kleiner. Da wird Hagenbeck aber grandios f√ľr seine neue Anlage belohnt, verdienterweise, wie ich finde.
(20.11.2012, 23:23)
Gerrit Wehrenberg :   http://www.youtube.com/watch?v=3KfrBCNXcmU
Ein Video von den Vorbereitungen in Moskau - f√ľr die, die wie ich des russischen nicht m√§chtig sind - sind es zumindest aktuelle Eindr√ľcke von den Tieren.
(20.11.2012, 22:41)
Sven P. Peter :   Hier die ganze Meldung aus der Zoo-Presseschau:

"vmdaily.ru ¬Ė 5. Nov. 2012
Моржи из московского зоопарка готовятся улететь на Запад
Walrosse aus dem Moskauer Zoo bereiten sich auf ihren Flug in den Westen vor
Wladislaw Protopopow. W√§hrend der Instandsetzung wird die Robbenfamilie nach Hamburg gebracht. Die vier Walrosse aus dem Moskauer Zoo bereiten sich auf einen vor√ľbergehenden Wohnortwechsel vor: die Flossenf√ľ√üler Lena, Dina, Mascha und das M√§nnchen Odinnadzatyj werden in den Zoo der Stadt Hamburg geschickt. Der Pavillon, in dem die Walrosse st√§ndig wohnen, wird bald saniert. Die Sanierung warten die Tiere im Ausland ab, im Hamburger Zoo. Dort, so hie√ü es im Pressedienst des Moskauer Zoos, wurden hervorragende Bedingungen f√ľr ihren Aufenthalt geschaffen, die besten in ganz Europa. Die Walrosse Lena, Dina, Mascha und Odinnadzatyj verlassen erstmals ihren eingelebten Platz, sie haben den Moskauer Zoo bisher noch nie verlassen, deshalb wurde zeitig damit begonnen, sie auf ihren Flug vorzubereiten. In der Anlage selbst wurden Metallk√§fige aufgestellt, in welche die Walrosse zur F√ľtterung gelockt werden, um sie zu trainieren. In solchen K√§figen werden sie in ein Flugzeug geladen, das sie nach Hamburg bringt. Am besten kommen mit den "K√§fig√ľbungen" die Walrossdamen zurecht. Daf√ľr kann sich Odinnadzatyj, das 16-j√§hrige M√§nnchen und der gr√∂√üte in diesem Quartett, nicht an die Enge gew√∂hnen ¬Ė er verl√§sst den K√§fig sofort, wenn er seinen Fisch gefressen hat. Bisher ist kein genauer Flugtermin festgelegt, so dass auch der riesige Odinnadzatyj noch Zeit hat, sich an die Enge des K√§figs f√ľr den Flug zu gew√∂hnen."
(20.11.2012, 19:54)
WolfDrei :   Im heute gesehenen Jahresbericht von Moskau steht f√ľr 2010 bez√ľglich der Walrosse: 1,3 (mithin 4) +0,1, also irgendwo eingestellt
(20.11.2012, 18:31)
Jan Jakobi :   Ich habe eben in die Zootierliste geguckt.
Demnach gibt es im Zoo Moskau 1,4 Walrösser, Stand 31.12.2011.
Wenn dort kein Weibchen verstorben ist, dann kann es sich nur die aus dem Dolphinarium Moskau handeln. In der Zootierliste steht keine Anzahl der Tiere.
(19.11.2012, 21:19)
Jan Jakobi :   Das wird bestimmt sehr interessant sein, vier Walr√∂sseer auf einen Streich in einer Anlage zu sehen.

Die Frage ist: Werden die mit "Neseyka" zusammen sein oder nicht?

Vielleicht darf auch eines der vier bei Hagenbeck bleiben?
(19.11.2012, 20:59)
Bj√∂rnN :   Dem Zoofreunde-Forum zufolge wird der Zoo Moskau seine 4k√∂pfige Walrossgruppe in Hamburg einstellen. In Moskau wird die Walrossanlage umgebaut.
(19.11.2012, 19:52)
Liz Thieme :   Hagenbeck hat heute zu Taiga die PM rausgegeben --> HP.
Sie starb an Nierenversagen.
(15.11.2012, 22:18)
J√ľrgen Born :   Ich habe Taiga das letzte Mal am Freitag gesehen, da machte sie einen sehr m√ľden Eindruck.
Am Sonntag wurde sie wohl noch von einem anderen Besucher gesehen, heute wurde ich im Park angesprochen: "Wissen sie es schon? Taiga ist tot." und mein Gegen√ľber hat sich da noch nie geirrt, ich habe auch keinen besonderen Grund zu zweifeln. Taiga hatte in letzter Zeit leider erkennbar abgebaut und lag auch schon zitternd im Gehege - kein sch√∂ner Anblick (was die /Umbauarbeiten/ m√∂glicherweise auch erkl√§ren mag).
Die Pfleger erwarteten nicht, dass sie den Winter √ľberleben w√ľrde, sie war ja nun auch schon ziemlich alt (18 Jahre), Sascha /verstarb/ ebenfalls mit 18 Jahren Mitte November (2010).

(15.11.2012, 00:01)
Niedersachse :   Gestern hing noch das entsprechende Schild am "Schilder-St√§nder" dass sie aufgrund Sanierung der Anlage zz hinter den Kulissen ist.
(14.11.2012, 20:16)
Sven P. Peter :   Vor ein paar Tagen stand am Gehege ein Schild, dass sie wegen Umbauarbeiten nicht zu sehen sei.
(14.11.2012, 20:12)
J√ľrgen Born :   Jetzt hat es Taiga erwischt - nicht allzu √ľberraschend, aber trotzdem sehr traurig. :-(

(14.11.2012, 20:11)
J√ľrgen Born :   Die Bauarbeiten (inkl. F√§llen von B√§umen) zur Umgestaltung der Onager-Anlage haben jetzt begonnen.
Ein Ausweichquartier wurde hinter dem Gehege #34 (Störche/Kraniche) angelegt.

Der vermutete Tod der Kudu-Kuh, wurde mir nun leider ebenfalls bestätigt.

(12.11.2012, 13:20)
J√ľrgen Born :   @Michael Mettler: Einen allm√§hlichen √úbergang durch eine zus√§tzliche Sperre gab es bis jetzt nicht, wobei das gerade bei der Box der B√∂cke (links im Stall) eine gute Idee gewesen w√§re, da es dort keine R√ľckzugsm√∂glichkeit innerhalb der Box gibt.
Das Stall-Abteil der K√ľhe ist gr√∂√üer und gew√§hrt zudem durch eine zus√§tzliche Trennwand mehr Schutz in Richtung der Besucher.
Die jetzt abwesende Kuh hat diese abgeschirmte Ecke regelmäßig aufgesucht, spätestens wenn Besucher den Stall betraten, daher habe ich ihr Fehlen zuerst auch nicht bemerkt.

Es gab √ľbrigens auch bei Hagenbeck bereits Probleme mit der Vergesellschaftung, einer der fr√ľheren B√∂cke musste m.W. abgegeben werden, da er sich nicht mit den Giraffen vertrug.

(07.11.2012, 23:43)
Michael Mettler :   @J√ľrgen Born: Gibt es nach den Wochen, in denen der Stall f√ľr Besucher komplett gesperrt ist, noch einen allm√§hlichen √úbergang oder stehen die Besucher dann unvermittelt vor dem Stall eines Neuzugangs? Mit √úbergang meine ich, dass eine Barriere (Gel√§nder, vorgeh√§ngte Kette o.√Ą.) zwar schon erlaubt, den Raum zu betreten oder wenigstens einen Blick "um die Ecke" zu werfen, aber nicht, schon direkt an die bewusste Stallbox heranzutreten. So wurde das z.B. in fr√ľheren Zeiten im Giraffen-Antilopen-Haus in Hannover (vor dem Zoo-Umbau) gehandhabt, als der Antilopenfl√ľgel noch f√ľr Besucher zug√§nglich war - dort wurden u.a. auch Gro√üe Kudus "√∂ffentlich" und mit kurzer Distanz zum Besucher aufgestallt. Allerdings war der Antilopenfl√ľgel immer dann per Kette/Seil gesperrt, wenn frischer Nachwuchs vorhanden war (oder nat√ľrlich auch ein Neuzugang von anderswo her) - angesichts von bis zu sieben regelm√§√üig z√ľchtenden Antilopenarten, die dort untergebracht waren, also nicht selten, so dass also nahezu st√§ndig irgendein Individuum an Publikumsverkehr zu gew√∂hnen war.

Auch hier gab es √ľbrigens H√§ndel zwischen vergesellschafteten Arten, so dominierte z.B. ein Grantgazellenbock √ľber einen Gro√üen Kudubullen, der bei einer Auseinandersetzung schlie√ülich √ľber den Trockengraben floh. Leider wei√ü ich nicht, ob sich diese beiden Individuen danach noch zusammengerauft haben (das war vor meiner Zeit, kenne den Vorgang nur aus einem Buch), aber sp√§ter habe ich selbst noch die erfolgreiche Gemeinschaftshaltung beider Arten erlebt.
(06.11.2012, 09:50)
J√ľrgen Born :   @Michael Mettler: Bis jetzt war der Stall, nach dem Eintreffen eines neuen Tieres, immer eine gewisse Zeit (ich muss jetzt sehr grob sch√§tzen, vielleicht 3 Wochen) f√ľr Besucher gesperrt.
Aber trotzdem waren die Böcke zumindest anfänglich immer deutlich scheuer und schreckhafter.
Diesmal hatte man noch eine der K√ľhe bei dem neuen Bock im Stall belassen, vermutlich um ihn durch die Gesellschaft zu beruhigen.
Soweit man als Besucher etwas erfahren kann, ist aber wohl bereits der Transport nicht optimal verlaufen, so dass das Tier mehrfach behandelt werden musste.

Bei einem neuerlichen Besuch am Sonntag habe ich nur noch zwei K√ľhe im Stall vorgefunden, es fehlt nun also auch eine Kuh.

(06.11.2012, 02:35)
Michael Mettler :   @J√ľrgen Born: Abgesehen von einer gewissen Neigung zu Kieferdeformationen scheint die Haltung Gro√üer Kudus andernorts nicht schwieriger zu sein als die anderer Antilopen (ich denke da vor allem an andere Busch- und Waldbewohner wie Bongo, Sitatunga oder Nyala), egal ob f√ľr sich oder in Gemeinschaft mit anderen Arten gehalten.

Wie wurde das bei Hagenbeck eigentlich mit der √∂ffentlichen Zug√§nglichkeit des Stalles gehandhabt, nachdem jeweils ein neuer Bulle eingetroffen war? Ich gehe doch davon aus, dass der Stall jeweils f√ľr eine gewisse Eingew√∂hnungszeit f√ľr das Publikum geschlossen blieb. Gab es zeitliche Zusammenh√§nge zwischen Wieder√∂ffnung und Unfalltod?

Hintergrund meiner Frage ist, dass Antilopen in den meisten Zoos nicht-√∂ffentlich aufgestallt werden und sich ein aus solchen Verh√§ltnissen stammendes Tier erst mal dran gew√∂hnen muss, dass neben den gewohnten Pflegern ¬Ė quasi Vertrauenspersonen ¬Ė auch wechselnde Fremde an seinem Ruhe- und Fressbereich auftauchen. Falls das die Antilope unsicher macht und sie auch auf der Au√üenanlage nicht wirklich zur Ruhe kommt (die Rolle des Impalabockes wurde ja schon diskutiert), w√§re Dauernervosit√§t m.E. ein m√∂glicher Ausl√∂ser f√ľr Panikverhalten. Die K√ľhe scheint es ja bei Hagenbeck nicht zu treffen ¬Ė darf ich vermuten, dass die schon l√§nger dort leben bzw. dort geboren sind, womit sie die Verh√§ltnisse zwangsl√§ufig besser kennen bzw. in diese hineingeboren wurden?
(01.11.2012, 09:32)
J√ľrgen Born :   Das Ableben des Kudu-Bullen ist jetzt leider Gewissheit.
Haben andere Zoos mit der Kudu Haltung/Zucht mehr Gl√ľck?

Aber es gibt auch einen niedlichen Neuzugang zu vermelden, die Zwergzebu Kuh ("Lisa") hat ein Junges bekommen.
Und die Schwarzhalsschw√§ne hatten so sp√§t im Jahr nochmals gebr√ľtet, Ende letzter Woche sind zwei K√ľken geschl√ľpft, diese sind jetzt aber von der Bildfl√§che verschwunden - hoffentlich wurden sie warm untergebracht.
(31.10.2012, 23:23)
Jan Jakobi :   @J√ľrgen Born: Ihr Verdacht scheint sich zu best√§tigen, heute habe ich ebenfalls nur 3 Kudu-K√ľhe gesehen und der Stall war leer.
(20.10.2012, 18:42)
J√ľrgen Born :   Seit einiger Zeit waren die drei Kudu-Weibchen wieder zusammen auf der Anlage, ohne dass vom Bullen etwas zu sehen war.
Heute war der Stall wieder offen, aber auch hier war der Kudu-Bulle nicht mehr zu sehen, ich will jetzt ungern spekulieren, aber ein gutes Gef√ľhl habe ich dabei nicht.

Aber ich möchte noch etwas zu den beiden Dampfschiffenten schreiben, da hier ja spekuliert wurde, ob es sich um Magellan-Dampfschiffenten handeln könnte.
Die beiden Enten auf der Anlage sind zwei Weibchen, ich glaube das erklärt einiges. ;-)

(17.10.2012, 23:06)
Jan Jakobi :   @Steffen Purgander:
Der Nachfolger "Thisiam" soll erst kommen wenn die Bauarbeiten im nicht einsebaren Bullen-Bereich fertig sind. Dazu hatte ich was anfang September im Thread "Elefanten bei Hagenbeck" geschrieben. Der Herbst geht laut Kalender bis zum 20. Dezember, also noch 2 Monate und 3 Tage.
(17.10.2012, 17:14)
Steffen Purgander :   hallo ich war gestern bei Hagenbeck und wollt mal paar Infos durchgeben f√ľr interessierte, also als erstes zog es mich zum Eismeer wo ich folgendene Sachen sagen kann das mich der erste Eindruck sehr possitiv war. Zum einzeln die Eisb√§ren h√§tten noch mehr Platz ben√∂tigt sieht man voralldingen am Eisb√§renmann Blizzard der nur auf und ab l√§uft dagegen wirkt Viktoria sehr entspannt aber kann man ihr auch nich ver√ľbeln sie kennt das ja. Die Aussenanlagen f√ľr die einzelnen Robbenarten fand ich ok, wobei die Unterwasser Einblicke mit dem klaren Wasser nat√ľrlich echt genial waren aber das kann man zu allen Unterwassereinsichten sagen.
Zu den Pinguinen, schade das die Humboltdpinguine ihre Anlage die stark nach dem Zoo Emmen ( auch wenn nich so gro√ü ) erinnert noch nicht ganz ausreizen kommt vielleicht noch, ich fand auch das das ne gro√üen Gruppe ist, die Dampfschiffenten waren auch gut Unterwegs und zeigten immer mal wieder ihr Charakter, weiter zu den Esels.-K√∂nigspinguinen diese Anlage hat mir gut gefallen gerade der Lauftrieb den die V√∂gel machen und im Wasser waren die Eselp. ganz gut als Trupp im Wasser zu beobachten, zu den K√∂nigsp. waren drei gut Unterwegs und ein Tier stand extra wegen Mauserzustands aber eins noch wenn da noch mehr Pinguine einziehen sollten was ja auch erst geplant war mit Z√ľgelp. die ja denn doch nich kamen schade eigentlich w√§re der Platz wohl ein wenig eng geworden. Weiter zu der SVV ich hatte sie mir ein wenig gr√∂√üer vorgestellt und auch mehr Sandfl√§chen h√§tten sein m√ľssen gerade jetzt mit den S√§belschn√§blern, dadurch h√§tte man auch den Hang weglassen k√∂nnen auch wenn der das Nachgebilde der Landschaft sein soll wo sich Papageitaucher ( zur Brutzeit )auf halten sollen naja, zu den kann ich sagen das ich nur 4 V√∂gel im langsam bildenen Schlichtkleid befinden sieht man auch an den Schnabel der so langsam die Farbe verliert, die 4 V√∂gel waren aber gut zu sehen, K√ľstenseeschwalben waren gut zu beobachten alles Jungv√∂gel, Eisenten ich glaube 2,3 waren auch gut zu sehen, Prachteider 1,2 waren auch gut aktiv viel im Wasser, Kampfl√§ufer waren wohl 1,2 und ja Trottellumme und Goldregenpfeifer nich mehr im Bestand. Und jetzt noch eins das mir das Walrossbecken super gefallen hat mit der Gr√∂√üe, mit der Struktur und mit den verschiedenen Blickwinkeln einfach nur Klasse. Im gro√üen und ganzen hat mir das Eismeer ganz gut gefallen.
Zum Rest des Zoos kann ich nach 3 Jahren nach meinen ersten Besuch nicht viel sagen außer dem Australienhaus das neu war, die Kropfgazellen die halt nich mehr im Bestand waren, das das Tropenaquarium immer wieder beeindruckt, das immer noch kein Hussein Ersatz da ist obwohl draußen am Schild im Herbst dran stand. Ja das wars falls einer von euch was dazu sagen will immer gerne.
(17.10.2012, 12:12)
Sven P. Peter :   Mittlerweile sind sie auch von dem gro√üen Schild am Eingang der Voliere verschwunden. War ja seit der Er√∂ffnung nur ein Tier.
(10.10.2012, 23:06)
Liz Thieme :   Seit wann fehlen denn die Lummen? Ich hatte das Schild noch gesehen, aber die Tiere selbst nicht mehr - jetzt ca drei Wochen her.
(10.10.2012, 22:03)
Sven P. Peter :   Goldregenpfeifer und Lummen sind nicht mehr da, daf√ľr aber neu S√§belschn√§bler. Alle Arten kann man aktuell gut sehen wenn es nicht zu voll in der Voliere ist.
(10.10.2012, 21:30)
Steffen Purgander :   Hallo Leute ich will mal ein paar infos zum Eismeer speziel zur Seevogelvoliere, und zwar kann man alle V√∂gel gut fotografieren bzw. was gibs neues dort und kann jemand Fotos von den V√∂geln hier mal pr√§sentieren w√§re nicht schlecht wollt n√§mlich n√§chste Woche mir alles anschauen voralldingen das Walross u. Papageientaucher.
(10.10.2012, 21:11)
Stefanie Fischer :   Also eigentlich ist, meiner Errinnerung nach, der gr√∂√üte Teil des Zaunes von hinten mit Geb√ľsch bewachsen, m√ľsste Liguster sein. Die Bl√§tter werden bis auf Giraffenzungenl√§nge abgefressen, empfand den Zaun daurch als sehr massiv und deutlich, aber wer wei√ü an welcher Stelle das passiert ist.
(04.10.2012, 21:16)
Michael Mettler :   @J√ľrgen Born: Selbst ein gehegeseitig abgefressener Strauch hinter dem Zaun ist wirkungsvoller als gar keiner, weil er optisch ein undurchdringliches Gestr√ľpp und somit keine Fluchtl√ľcke vort√§uschen kann (bei Urwaldbewohnern wie Bongos w√§re aber selbst das keine Garantie...). Ein durchsichtiges Zaunst√ľck wird jedenfalls in Paniksituationen eher "vergessen". Insofern w√§re es schon interessant, wie die Stellen aussehen, an denen die Kudus in den Zaun gerannt sind (ich habe das Gehege leider kaum in Erinnerung).

Ich dachte bei Sicherungsma√ünahmen z.B. an eine Zaunverkleidung aus Kn√ľppelholz (= Gehegegrenze auch bei Aufregung besser erkennbar) oder an das Vermeiden von Stellen, wo sich ein Tier in die Enge getrieben f√ľhlen kann (z.B. rechte Winkel im Zaunverlauf), falls DAS das Problem gewesen sein sollte. Oder bei bremsenden Hindernissen an mit Abstand parallel zum Zaun liegende Baumst√§mme, so dass eine Antilope nicht mit Hochgeschwindigkeit in den Zaun laufen kann. Wobei damit nat√ľrlich noch nicht die Ursache des Anlaufens behoben w√§re. Wenn der Impalabock das Problem ist, k√∂nnte man immerhin noch diesen gegen einen jungen, weniger selbstbewussten austauschen, so dass sich Kudubulle und Impalabock gleichzeitig eingew√∂hnen m√ľssen und niemand Heimvorteil hat.
(04.10.2012, 15:59)
J√ľrgen Born :   @Michael Mettler:
Sämtliche Blätter/Bepflanzung die sich durch den Zaun wagt, wird umgehend aufgefressen, daher sind die Zäune auf der Gehegeseite kahl und massiv.
Negative Einfl√ľsse von Au√üen (Besucher), w√ľrde ich ausschlie√üen wollen, das ist wohl eher ein Problem der Vergesellschaftung (mit den Impalas).
Ich w√ľrde vermuten, dass da nur zus√§tzliche Netze vor den Z√§unen helfen k√∂nnten, so etwas ist mir aber bis jetzt nicht aufgefallen, das w√§re auch sehr aufwendig.

(04.10.2012, 15:20)
Michael Mettler :   Wenn schon zwei Kudubullen der Zaun zum Verh√§ngnis wurde: Hat man seitdem die Gehegegestaltung bzw. die Zaunsituation ge√§ndert? Bremsende Hindernisse vor dem Zaun, mehr Blickdichte der Umgrenzung (falls vorher nicht gegeben), Vermeidung von Zaunwinkeln o.√Ą.?
(03.10.2012, 19:42)
J√ľrgen Born :   @Sven P. Peter:
Ja, ich bin mir sicher, da sich in beiden Teil-Gehegen je ein Tiger befand, und sp√§testens die kurze Unterhaltung mit einem Pfleger hat f√ľr Klarheit gesorgt. ;-)
Anbei ein Foto (durch den Zaun), da lag sie aber nur f√ľr wenige Sekunden so ruhig.

@Regina Nieke:
"Kiri" ist √ľberraschend (bereits vor einigen Wochen) verstorben, wobei die Ursache wohl ungekl√§rt bleiben wird.

(02.10.2012, 20:11)
Sven P. Peter :   Sicher dass es eine neue Tigerin ist? Bisher kann die alte Tigerin oft Abends und Nachts das Gehege nutzen.
(02.10.2012, 16:52)
Regina Nieke :   @ J√ľrgen Born oder auch andere: Hab ich was verpasst? Was ist denn mit dem Papageitaucher Kiri passiert??
(02.10.2012, 15:19)
J√ľrgen Born :   So ganz unmotiviert sind sie wohl nicht in den Zaun gerannt, zumindest beim ersten soll wohl auch der Impala-Bock beteiligt gewesen sein, der sein Revier verteidigt.

(02.10.2012, 14:41)
Liz Thieme :   Den Kudu-Bullen kann man in dem Vorgehege sehen und er hatte bei meinem Besuch neulich Gesellschaft von einem der Weibchen.
Laut Hamurger Abendblatt waren die letzten beiden B√∂cke in den Zaun gerannt und haben dies nicht √ľberlebt.
(02.10.2012, 13:11)
Stefanie Fischer :   Woran ist der Vorg√§nger Kudu denn eingegangen?
(02.10.2012, 11:41)
J√ľrgen Born :   Es tut sich wieder was bei Hagenbeck:
Ein neuer weiblicher Tiger befindet sich gegenwärtig im kleinen seitlichen Gehege.
Man wird sehen m√ľssen, was das f√ľr Taiga bedeuten wird, sie sollen zumindest nicht zusammen in das Hauptgehege.

Ebenfalls ist ein neues männliches Wasserschwein (Capybara) zu sehen, es ist aber noch getrennt vom alten Weibchen.

Der neue Kudu Bulle ist weiterhin nicht offiziell f√ľr das Publikum zu sehen.
Man h√∂rt, dass er im Stall behandelt wird, da er den Transport nicht optimal √ľberstanden habe.
Hagenbecks besonderes Gl√ľck mit Kudu Bullen scheint also nicht so schnell abzurei√üen.
@Stefanie Fischer: Ja, der Vorgänger wurde leider nicht alt.

Und so hat sich auch das vermeintliche Problem "Kiri" (der zutrauliche Papageitaucher) inzwischen erledigt, was mich persönlich sehr traurig macht.

"Neseyka" zieht hingegen weiterhin ihre Bahnen durch das Becken, ob die OP Ger√ľchte nur eine Ente waren?
(02.10.2012, 04:42)
Stefanie Fischer :   @J√ľrgen Born: Der Vorg√§nger-Bulle ist dann aber nicht grad "alt" geworden in Hamburg. War dabei als er ankam, muss die letzte Oktoberwoche gewesen sein.
(09.09.2012, 20:11)
J√ľrgen Born :   @Jan Jacobi: Vor einigen Tagen ist ein neuer (junger) Kudu-Bock angeliefert worden, aber er befand sich am Samstag noch zur Eingew√∂hnung im verschlossenen Stall, vermutlich hat sich das inzwischen ge√§ndert.

Zum traurigen Verbleib des Vorgängers hatte ich am 14.3. und 5.12.11 hier schon etwas geschrieben.

(06.09.2012, 03:35)
Jan Jakobi :   Ich habe am Samstag nur 2 Gro√üe Kudu-K√ľhe gesehen. Den Kudu-Bullen, der letztes Jahr eintraf, habe ich leider nicht gesehen.
Ist wieder der Verlust des Kudu-Bullen zu beklagen?
(05.09.2012, 22:07)
Jan Jakobi :   Als ich heute bei Hagenbeck war, da war ich auch bei der kommentierten Walross-F√ľtterung.
Fast am Ende hat "Neseyka" mit Wasser ins Publikum gespritzt, ich wurde auch nass.
√úber eine geplante OP an den Hauern hat die Tierpflegerin, welche die kommentierte F√ľtterung machte, nichts erz√§hlt.

Zu den Elefanten im Thread "Elefanten bei Hagenbeck".
(01.09.2012, 18:40)
Regina Nieke :   @ Sven P.Peter: DAS hat es am Ende auch noch ein bisschen gemacht :-) und auch mit Vorwarnung durch die Tierpflegerin....also war diese Aktion eindeutig "geplant".
(18.08.2012, 18:38)
Sven P. Peter :   Eigentlich soll das Walro√ü die Besucher nassspritzen.
(17.08.2012, 20:30)
Regina Nieke :   Nachtrag: Angesichts des schlechten Wetters war wenig los und die Besucher bliebenalle auf den Wegen, ebenso die Papageitaucher. 3 Eselspinguine sa√üen zwar putzend auf dem Felsen zwischen Gehege und Besuchergang, aber es kam zu keinen Handgreiflichkeiten seitens der Menschen. Eine "Aufsichtsperson" war √ľbrigens nicht vorhanden...
(17.08.2012, 09:31)
Regina Nieke :   Habe mir gestern unter Andrem auch die Walross-F√ľtterung angesehen und wollte mal fragen, ob das wirklich "echt ein Gag" von Neseyka war, als sie die Tierpflegerinvon oben bis unten nassspritzte oder ob das zur Show geh√∂rt und die Tierpoflegerin nur ihr Entsetzen "spielt". Bei einigen Shows merkt man ja, dass das einstudiert ist. Ich hatte gestern aber den Eindruck, dass sich wirklich das Walross einen Scherz erlaubt hat....
Sonst kann ich nur sagen, dass mir das neue Eismeer auch sehr gut gefällt, nur das 1. Becken von Seelöwen und Seebär find ich recht dunkel (zum fotografieren)
(17.08.2012, 09:02)
Liz Thieme :   Die Stelle wo Jenny raus ist, wurde danach ver√§ndert.
(12.08.2012, 09:32)
Michael Mettler :   @Stefanie Fischer: Warum nur allein? Selbst wenn die Herde der K√ľhe zerstritten ist, warum sollte der Bulle dann nicht wenigstens mit einer der "Parteien" zusammen auf die Anlage d√ľrfen (Ausstiegsicherheit vorausgesetzt)?
(12.08.2012, 09:23)
Stefanie Fischer :   @Michael Mettler: Das geht dann aber nur alleine, da aus unten genannten Gr√ľnden die K√ľhe nie ohne Pfleger auf der Anlage belassen werden k√∂nnen. W√§re auch nicht f√ľr dauerhaft gedacht, aber so m√ľsste man nicht immer die zyklische Kuh alleine zum Bullen stellen. (und der Bulle hat auch mal mehr Platz)

@Sven P. Peter: Naja, ne Kuh ist schließlich auch schon mal ausgestiegen. Eigentlich sind wir uns auch alle einig das dieser Graben eh nicht ideal ist.
(12.08.2012, 00:42)
Sven P. Peter :   @Stefanie Fischer: Bevor man aber in Hamburg √ľberhaupt einen Bullen auf die Freianlage lassen k√∂nnte m√ľsste dort baulich einiges ver√§ndert werden, da sonst ein Aussteigen nicht auszuschlie√üen w√§re.
(11.08.2012, 11:32)
Carsten Horn :   In Wuppertal darf Tusker auch auf die gro√üe Anlage, nat√ľrlich dann ohne Pfleger...
(11.08.2012, 01:16)
Michael Mettler :   @Stefanie Fischer: Wie ist der letzte Satz gemeint? DAS geht z.B. - wenn auch nur zeitweise - in Hannover durchaus (und wird regelm√§√üig praktiziert), obwohl die Tiere au√üer bei Anwesenheit des Bullen im direkten Kontakt gehalten werden. Und st√§ndige Bullenpr√§senz wird m.W. nicht mal bei der Haltungsmethode in K√∂ln durchgef√ľhrt.
(10.08.2012, 23:46)
Stefanie Fischer :   @Michael Mettler: Nat√ľrlich w√§re das die beste L√∂sung, schlie√ülich w√§chst die Kerngruppe um Yashoda, Lai Sinh und Indra immer weiter, aber Hagenbeck m√∂chte eben nicht auf ihre beste Zuchtkuh Thura verzichten. Nehmen w√ľrden die schlie√ülich einige, am besten Leizig, da lebt auch ihre Freundin Saida.

Als Vorteil f√ľr hands-off f√§nde ich au√üerdem das man den Bullen mit auf die gro√üe Herdenanlage lassen kann.
(10.08.2012, 22:43)
Holger Wientjes :   Dann sollte doch der Erfahrungsaustausch dort gut funktionieren und daf√ľr sorgen, dass auch alsbald andere Ideen/Konzepte einzug halten. Nicht das der Ruf irgendwann ¬īmal fl√∂ten geht, weil man¬īs nicht versucht hat...
(10.08.2012, 17:24)
Michael Mettler :   @Holger: Zweifellos, kein Einwand. Vielleicht scheut man in Hamburg einfach das Risiko, weil man einen Ruf zu verlieren hat. Immerhin werden dort internationale Workshops f√ľr Elefantenpfleger abgehalten...
(10.08.2012, 17:17)
Holger Wientjes :   Damit ist zu rechnen... Aber das kommt bei anderen Arten, wenn sie zusammengef√ľhrt werden ohne dass man unmittelbar eingreifen kann auch leider vor. Nicht zuletzt steht auch die Sicherheit der Pfleger auf dem Spiel, Beispiele gab es ja in j√ľngster Zeit genug. Und unterm Strich k√∂nnen sich die Elefanten frei entfalten in ihrem Sozialverband, so wie es anderen Tieren grunds√§tzlich auch der Fall ist.
(10.08.2012, 15:57)
Michael Mettler :   @Holger: Na ja, aber so ganz ohne lief das ja auch nicht ab, siehe den k√ľrzlichen Tod einer Kuh nach anscheinend lange schwelendem Zwist...
(10.08.2012, 13:47)
Holger Wientjes :   Sicherlich nicht von heute auf morgen und ohne bauliche Ver√§nderungen oder Schwierigkeiten. Doch wann will man einen Neubeginn starten ?? Die Importk√ľhe in K√∂ln waren doch auch Arbeitselefanten so viel ich weiss, die dann in K√∂ln in den gesch√ľtzen Kontakt kamen.
(10.08.2012, 13:28)
Michael Mettler :   @Holger: Um von direktem Kontakt abgehen zu k√∂nnen, muss man nun mal eine geeignete Anlage und - noch viel wichtiger - geeignete Tiere haben. Auch in den Zoos, die eine Hands-off-Haltung wie bei anderen Tierarten praktizieren, l√§uft das doch keineswegs problemlos (siehe K√∂ln oder Cabarceno, wo einzelne Tiere durch Attacken von Artgenossen ums Leben kamen). Wenn Tiere gewohnt sind, von ihrem Pfleger/Halter unter Kontrolle gehalten und in der Rangordnung beeinflusst zu werden, kann man sie doch schlecht pl√∂tzlich sich selbst √ľberlassen und hoffen, dass sie sich schon zusammenraufen werden - das klappt nicht mal mit Hunden im Tierheim problemlos und in beliebiger Konstellation... Ich denke, dass manche Zoos dieses Risiko scheuen oder aber schlichtweg erkannt haben, dass unter ihren aktuellen Haltungsvoraussetzungen und/oder Gruppenstrukturen (noch) kein Aufgeben des direkten Kontaktes m√∂glich w√§re. Dort, wo aus willk√ľrlich zusammengestellten Gruppen allm√§hlich gewachsene Familienstrukturen entstehen, wird der Schritt eines Tages sicherlich einfacher sein.
(10.08.2012, 13:03)
Holger Wientjes :   Wenn man einen Abnehmer findet, o.k. ! Oder mal die Anlage umstrukturieren, sprich den Graben abschaffen. Ich kann auch nicht wirklich nachvollziehen, warum der direkte Kontakt bei Elefanten und das damit verbundene stetige Einmischen in die Gruppe, noch so weit verbreitet ist. macht man ja bei anderen Tierarten auch nicht. Gerade ein so renommierter Elefantenhalter und -z√ľchter wie Hagenbeck sollte da doch so langsam mal, Tradition hin oder her, umdenken. Ansonsten ist man dort doch auch recht fortschrittlich bei der Elefantenhaltung und bietet den Tieren eine recht grossz√ľgige Innenlauffl√§che an und praktiziert Gruppengeburt.
(10.08.2012, 12:45)
Michael Mettler :   @Holger: Das k√∂nnte allerdings damit enden, dass sich K√ľhe gegenseitig in den Graben sto√üen.... Da w√§re es eigentlich sicherer, nur die gr√∂√ütm√∂gliche harmonierende Gruppe zu behalten und f√ľr die anderen Tiere Abnehmer zu suchen.
(10.08.2012, 12:33)
Holger Wientjes :   Oder einfach mal die Gruppe ihre Rangordnung ausfechten lassen und sich nicht einmischen wie in K√∂ln... !
(10.08.2012, 09:37)
Stefanie Fischer :   Tats√§chlich kann man f√ľr die Futterbeutel geben was man m√∂chte, dennoch verdient der Zoo damit mehr Geld als wenn er seinen Tieren das Futter direkt gibt.

Bei den Elefanten sollte die Überwachung eigentlich ganz einfach sein, schließlich stehen da den ganzen Tag zwei Pfleger auf der Anlage rum.

Ich bin eigentlich schon f√ľr eine wohlgemerkt kontrollierte F√ľtterung, grade bei Elefanten ist es schon ein ganz besonderes Erlebnis den R√ľssel einmal zu ber√ľhren. Aber dann halt 1-2 mal am Tag f√ľrne halbe Stunde oder so und den Rest des Tages sollen die Elefanten unter sich sein. Ich denke es gibt da nur zwei Probleme zum Einen sind die Tiere das nicht anders gew√∂hnt, werden also trotzdem sehr lange Betteln. Zum Anderen ist die Gruppe ja innerlich zerstritten, sodass bei fehlender Ablenkung durch die F√ľtterung, die Pfleger ne Menge zu tun haben werden um K√§mpfe zu verhindern.
(09.08.2012, 21:16)
Sven P. Peter :   Also vor einigen Jahren war das beim Futterverkauf ein festgelegter Preis. Werde ich die Tage mal drauf achten wie das jetzt ist.
Futterkartons gibt es immer noch.
(08.08.2012, 23:35)
Jan Beensen :   Das Pelletfutter aus den kleinen Pappkartons gibt es nicht mehr?
(08.08.2012, 23:16)
Gudrun Bardowicks :   Das Futter wird vom F√∂rderverein des Tierparks Hagenbeck nicht verkauft, sondern gegen eine Spende nach dem Belieben der Person, die einen Futterbeutel haben will, abgegeben. Der Tierpark verdient also nur indirekt durch das Angebot von Futtert√ľten. Das √§ndert allerdings nichts daran, dass man die Tierparkf√∂rderer in der Tat auch zur √úberwachung der Einhaltung des F√ľtterungsverbots einsetzen k√∂nnte oder diese nur noch zu festen Zeiten das Futter f√ľr eine F√ľtterung unter Aufsicht von Tierpflegern anbieten k√∂nnten. So wird es ja auch bei der Giraffenf√ľtterung unter Aufsicht durch die Besucher gemacht.
Offiziell darf man in Hagenbeck aktuell nur noch Elefanten, Mantelpaviane, Alpakas und die Hausschafe und Hausziegen mit dem im Zoo erh√§ltlichen Obst und Gem√ľse f√ľttern, bei allen anderen Arten ist das F√ľttern jetzt verboten.Eine Ausnahme sind, wie bereits oben genannt, die Giraffenf√ľtterungen durch Besucher zu festen Zeiten unter Aufsicht.
(08.08.2012, 22:54)
Regina Nieke :   Das Konzept findet auch in Magdeburg bei den Elefanten Anwendung. Meinen ersten Elefantenr√ľssel habe ich dort bei der - einmal t√§glich - stattfindenden F√ľtterung (mit zoogeigenem Futter unter Pflegeraufsicht) anfassen k√∂nnen und war begeistert! :-)
Problem ist und bleiben aber die Zeiten um die feste F√ľtterung herum. In Magdeburg kann man theoretisch immer f√ľttern (R√ľsselreichweite) und Pfleger stehen da selten rum. Allerdings hab ich dort "nichterlaubtes F√ľttern" durch Besucher noch nie gesehen. Okay, sooo h√§ufig bin ich nicht in Magdeburg, aber zwei, dreimal im Jahr schon.... Vielleicht liegt es dort wirklich auch daran, dass t√§glich eine F√ľtterung durch Besucher stattfindet. Wer kann das schon sagen...Letztendlich l√§uft es halt immer wieder auf "Extra"-Personal hinaus. Ich f√§nde es echt sehr sehr schade, wenn aus Kostengr√ľnden solche Erlebnisse nicht mehr m√∂glich sein sollten (egal ob in HH oder woanders)... Denn ich wei√ü noch zu genau, wie erstaunt ich vor vielen Jahren selber war, dass ein Elefant Haare, die sich anf√ľhlen wie Besenborsten, auf dem R√ľssel hat! Naja, zumindest "mein erster" in Magdeburg hatte das :-)
(07.08.2012, 13:58)
Jennifer Weilguni :   @Michael Mettler
Ja, da ist sicher auch etwas Wahres dran. Will doch jeder ein "spezieller Freund" seines Lieblingstieres sein, indem er ihm genau das gibt, was er am liebsten mag.

Um wieder zu Hagenbeck zu kommen; ich kann durchaus verstehen, wie wichtig es vielen Besuchern ist Kontakt zu den Tieren aufzunehmen und das geht eben am besten mittels Futter. Ein guter Mittelweg scheint mir hier in der Tat das Schweizer Modell zu sein. Man k√∂nnte ja zu bestimmten Zeiten (zum Beispiel zweimal pro Tag) eine kontrollierte F√ľtterung durch die Besucher anbieten. Dann k√∂nnten nicht nur die Menschen das Erlebnis der F√ľtterung genie√üen, sondern die Tiere zwischendurch auch mal wieder ihre Anlage.
Und um zu vermeiden, da√ü zwischen diesen festen Zeiten gef√ľttert wird, k√∂nnten dann wirklich ehrenamtliche Helfer ein Auge auf die Besucher haben und gegebenenfalls Aufkl√§rungsarbeit leisten.

(07.08.2012, 10:05)
Michael Mettler :   Das Thema entfernt sich zwar allm√§hlich von Hagenbeck, aber ich frage mich, ob nicht in neuerer Zeit auch die Zoo-Soaps dazu beitragen, Besucher zum heimlichen F√ľttern zu animieren. Wenn Pfleger und Tier√§rzte vor der Kamera sagen und zeigen, mit welchen Leckerbissen man bestimmte Tiere (und das sind ja sehr oft gerade die besucherwirksamen Arten) zum Medical Training oder zum Betreten einer Transportkiste bewegen kann, dann liegt es doch quasi auf der Hand, wenn der eine oder andere "Wohlt√§ter" den n√§chsten Besuch mit z.B. einer T√ľte Gummib√§rchen in der Tasche antritt, wenn ihm doch "beigebracht" wurde, dass man damit Affen zu irgendwas Besonderem animieren kann.
(06.08.2012, 22:26)
Sacha :   @Jennifer: Sagen wir mal so: Die soziale Kontrolle funktioniert (noch) etwas besser als in Deutschland.

In den vergangenen vier Jahrzehnten habe ich eigentlich nur zwei (gr√∂bere) Missachtungen des F√ľtterungsverbots erlebt. Beide im Zoo Z√ľrich. Einmal eine indische Familie, die die Dscheladas auf der alten Anlage f√ľtterte und nach meinem Hinweis auf Englisch nur fragte, ob ich noch nie Tiere gef√ľttert h√§tte. Meine Antwort "Nur dort, wo es erlaubt war", liessen sie nicht gelten, h√∂rten aber dennoch mit dem F√ľttern auf.
Das zweite √ľble F√ľtter-Erlebnis war, als eine offenbar geistig verwirrte Frau Sinalco-Dosen ins Aussengehege der Elefanten schmiss (worauf die Elefanten die Dosen mit Freude zertraten. Vermutlich erfolgte dies nicht das erste Mal). Nachdem einige der umstehenden Zuschauer drohten, die Pfleger zu holen, zottelte die Frau aber von dannen und wart nicht mehr gesehen.
(06.08.2012, 18:08)
Jennifer Weilguni :   Sorry, soll hei√üen in den M√§gen der Tiere landen...
(06.08.2012, 17:34)
Jennifer Weilguni :   @Sacha
Danke f√ľr die Erg√§nzung.. Das zeigt ja aber auch, da√ü es einen gesunden Mittelweg gibt, bei dem die Besucher ihren "F√ľttertrieb" ausleben k√∂nnen und die Tiere dennoch keinen Schaden nehmen.
Du bist ja √∂fter in den Einrichtungen der Schweiz unterwegs... halten sich denn da die Besucher an das Verbot der unkontrollierten F√ľtterung? In deutschen Zoos ist es ja fast unm√∂glich in den Zoo zu gehen ohne zu sehen wie Brot, Gummib√§rchen und Co. in den M√§gen der Tiere wandern.
(06.08.2012, 17:33)
Sacha :   @Jennifer Weilguni: Sorry, wenn ich hier in Sachen Schweiz und F√ľtterung durch Besucher pr√§zisieren muss: Das unkontrollierte F√ľttern ist verboten, jedoch d√ľrfen z.B. Elefanten im Kinderzoo Rapperswil mit von Pflegern bereitgestelltem Futter (und unter Aufsicht) durch die Besucher gef√ľttert werden.
(06.08.2012, 13:58)
Jennifer Weilguni :   Ich hatte hier im Forum ja schonmal erw√§hnt, wie schlimm ich es finde, da√ü die Hagenbeck-Elefanten teilweise sogar mit Elefantenhaken an den Graben gezogen oder gar gepr√ľgelt werden (beides selbst gesehen), wenn sie keine Lust mehr hatten, das angebotene Futter der G√§ste anzunehmen.
In der Schweiz ist die F√ľtterung durch Besucher g√§nzlich verboten und ich sch√§tze, dort sind die Besucher trotzdem nicht ungl√ľcklicher. Wenn man bedenkt, wie viele Tiere zum Beispiel im Opel-Zoo Kronberg nur durch unsachgem√§√üe F√ľtterung eingegangen sind, wird einem ganz schlecht. Und ich habe schon die unterschiedlichsten Reaktionen von Menschen gesehen, wenn man sie auf etwaige F√ľtterverbote aufmerksam macht. Das reicht vom betretenen Schweigen √ľber "Ist ja nur eine Bio-Banane" bis hin zu P√∂beleien oder Handgreiflichkeiten!
Das Elefanten auch ohne F√ľtterung durch Besucher in den Graben st√ľrzen k√∂nnen zeigen die noch nicht allzu fernen Zwischenf√§lle in Stuttgart und Emmen. Schlimmer in Hagenbeck finde ich da eher, das die Elefanten von den Pflegern mehr oder weniger noch dazu gen√∂tigt werden m√∂glichst dicht an der Grabenkante zu stehen.

Was das Aufsichtspersonal angeht..... in den USA erledigen solche Aufgaben in vielen Zoos freiwillige Helfer. Vor allem an besucherstarken Tagen k√∂nnten zum Beispiel Mitglieder der F√∂rdervereine diese Posten bekleiden. Versicherungstechnisch d√ľrfte es da kaum Probleme geben, denn die Mitarbeiter des F√∂rdervereins sind ja auch in den meisten Zoos immer wieder an Infost√§nden oder als Zoolotsen unterwegs. In Hagenbeck verkaufen sie sogar - wenn ich nicht irre- das Futter f√ľr die Elefanten. Machbar w√§re das also sicher.
(06.08.2012, 11:23)
Jolantha Belik :   Da wird mir ganz schlecht, wenn ich sowas sehe. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum solche Gr√§ben noch immer erlaubt sind. Wenn der Ele da vorn√ľber kippt, ist er schwer verletzt, falls er das √ľberlebt. Bei uns sind diese Gr√§ben seit einigen Jahren gesetzlich verboten - zum Schutz der Tiere, es geht ja auch anders.
(06.08.2012, 01:13)
Jan Jakobi :   @Michael:
Es kam sogar noch dicker, siehe angehängtes Bild.
Das war am 19. Mai diesen Jahres.
Ich habe diese Körperhaltung schon mindestens 3mal gesehen.
(05.08.2012, 20:02)
Jan Jakobi :   @Michael:
Es kam sogar noch dicker, siehe angehängtes Bild.
Das war am 19. Mai diesen Jahres.
Ich habe diese Körperhaltung schon mindestens 3mal gesehen.
(05.08.2012, 20:02)
Michael Mettler :   Mal abgesehen davon, dass die K√∂rperhaltung von Hussein auf dem Foto f√ľr einen Klippspringer physiologisch normal ist, aber nicht gerade f√ľr einen Elefanten: Hussein war zu noch viel riskanteren Man√∂vern in der Lage. Das beigef√ľgte Foto stammt zwar aus grauer Vorzeit (1989) und es mag sein, dass der Bulle mit zunehmendem Alter und Gewicht vorsichtiger wurde, aber schon damals h√§tte ein kleiner (und sei es ein versehentlicher) Rempler der mitbewohnenden Kuh oder ein eigener Ausrutscher b√∂se Folgen haben k√∂nnen. Allerdings habe ich auch in Zoos mit F√ľtterungsverbot im Laufe der Jahre einige waghalsige Man√∂ver von Elefanten an Gehegegr√§ben gesehen, wenn sie Gr√ľnzeug von der Grabensohle pfl√ľcken wollten.
(05.08.2012, 18:50)
Jonas Homburg :   Das es sch√∂n aussieht habe ich auch nie behauptet. Mir pers√∂nlich gefiele sowas wie in M√ľnster mit Extra-F√ľtterbereich, wo man auch nah genug heran kommt, auch besser (w√§re auch gleich eine M√∂glichkeit genau zu √ľberwachen, was die Tiere bekommen). Dann d√ľrfte nur noch in dem Bereich gef√ľttert werden, was aufgrund des begrenzten Platzangebots auf Elefantenseite auch dazu f√ľhren d√ľrfte, dass sich die Tiere noch mehr auch der Anlange als am Graben aufhalten.
(05.08.2012, 14:17)
Jan Jakobi :   Ob man mit "Thisiam" auch so viel Gl√ľck haben wird?

Auf Bildern der Elefantenanlage in Chorzow sieht man das es einen Graben gibt, dieser ist allerdings durch einen Metallrohrzaun gesichert.

Auf Bildern der Elefantenanlage in Plock sieht man das es flach runter geht und eine Mauer die Besucher von den Elefanten trennt.

Die Bilder kann man sich bei asianelephant.net anschauen und/oder auch √ľber Google-Suche-Bilder.

(05.08.2012, 12:17)
Matthias Schramm :   @J. Homburg: aber genau das Bild verst√§rkt meinen pers√∂nlichen Eindruck. Ein wundersch√∂ner Elefant der sich am letzten bisschen Boden festklammert um an ein kleines St√ľckchen M√∂hre oder √§hnliches zu gelangen. Sieht nicht besonders w√ľrdevoll aus. Vor Jahren konnte man in Wildparks Braunb√§ren mit Futter bewerfen (heute nur noch vereinzelt). Man hat das zum Gl√ľck eingestellt weil unter anderem die Tiere nur noch betteln in der N√§he der Besucher herumstanden. Ist das so ein gro√üer Unterschied!?
(05.08.2012, 11:48)
Jonas Homburg :   Die Elefantenf√ľtterung durch parkeigenes Futter halte ich f√ľr eine gute Sache. Das Gef√ľhl, dass die Tiere permanent am Graben stehen, hatte ich nicht unbedingt, bei jedem meiner inzwischen 10 Besuche habe ich sich auch anderweitig bewegend gesehen.
Als wesentlich risikoreicher sehe die Gefahr eines Abrutschens an, wenn man sich das beigef√ľgte Bild von Hussein anschaut, habe ich schon gedacht das man bei Hagenbeck gl√ľck gehabt hat, dass noch kein Unfall passiert ist.
(05.08.2012, 11:24)
Matthias Schramm :   Ich hatte schon bei beiden meiner Besuche bei Hagenbeck, dass Gef√ľhl, dass die Elefanten sehr h√§ufig an dem Graben stehen und dabei auch von den Tierpflegern animiert werden dort stehen zu bleiben. Beide Besuche waren im Winter an kalten, leicht regnerischen Tagen ohne besonders viele Besucher im Park. Bei den Pavianen war es bei meinem letzten Besuch so, dass die Tiere aufgrund des Wetters sich ausschlie√ülich vor den Ein- bzw. Ausg√§ngen des Innengeheges gesessen sind und eindeutig viele lieber nach drinnen wollten. An Besuchern und ihrer Aussenanlage hatten sie kein Interesse. Und trotzdem wurde immer wieder Futter von den Zoobesuchern in das Gehege geworfen. Mit dem Ergebniss, dass zermatsces Gr√ľnzeug im Gehege lag und die Besucher am schimpfen waren, dass die Tiere nicht bereit waren das Futter zu fressen. Also warf mach noch etwas nach links und nach rechts, es wird ja wohl endlich einmal ein Pavian bereit sein zu fressen. F√ľr mich pers√∂nlich (und vielleicht auch wirklich nur f√ľr mich) ist das kein respektvoller Umgang mit Tieren im Zoo.
(05.08.2012, 10:25)
Michael Mettler :   In anderen St√§dten mussten die Zoobesucher schon vor etlichen Jahrzehnten mehr oder weniger √ľbergangslos lernen, dass sie kein Futter mehr in den Zoo mitbringen d√ľrfen, dann sollte das auch f√ľr Hamburger zumutbar sein.

Es gibt durchaus M√∂glichkeiten, √ľbergangsweise oder auf Dauer "Ventile" f√ľr den F√ľtterungsdrang zu schaffen. Aus fr√ľheren Zeiten kenne ich aus Hannover noch Tonnen f√ľr Futterspenden am Zooeingang, neben denen ein Hinweisschild auf das generelle F√ľtterungsverbot angebracht war und die Besucher auf freundliche Weise animiert wurden, ihre mitgebrachten Gaben in diese Tonnen zu spenden, damit sie von den Tierpflegern sachkundig zugeteilt werden konnten. (Ob das tats√§chlich geschah oder der Inhalt gesammelt in den M√ľll ging, wei√ü ich allerdings nicht - auf jeden Fall verhinderte es bestimmt die unerw√ľnschte Verf√ľtterung aller m√∂glicher ungeeigneter Sachen.)

Und au√üerdem kann man doch auch kontrollierte Besucherf√ľtterung zu bestimmten Zeiten bei ausgesuchten Tierarten erm√∂glichen.

Dass die Elefanten sich ohne st√§ndiges Gef√ľttertwerden andere Besch√§ftigungen (m√∂glichst welche mit mehr Bewegung) suchen m√ľssten, halte ich jedenfalls f√ľr eher positiv. Wobei Dauerf√ľtterung ja an sich keine schlechte, weil natur√§hnliche Besch√§ftigung ist, aber das l√§sst sich durch Futterverstreuen oder aufw√§ndig f√ľr die Tiere zu bedienende Futterspender einrichten, ohne Besucher einbeziehen zu m√ľssen.
(05.08.2012, 09:34)
Regina Nieke :   Problem d√ľrfte aber sein, dass seit Jahren oder gar Jahrzehnten (??) die Besucher in HH das Futter selber mitgebracht haben, insbesodnere f√ľr die Elefanten und diese Leute werden nicht einsehen, jetzt pl√∂tzlich Futter im Zoo kaufen zu m√ľssen... Die Idee ist generell nat√ľrlichsuper, aber auch hier m√ľsste "personal" bereitstehen (zum Verkauf und zur F√ľtterungs√ľberwachung).
(05.08.2012, 07:48)
Stefanie Fischer :   @WolfDrei: Sehe ich genauso. Nat√ľrlich kann man die Besucher nicht einfach f√ľttern lassen, was sie mitbringen. Insofern ist es besser ihnen das geeignete Futter zu verkaufen. Aber es ist schon eine enorme Gewinnspanne, wenn ich ein paar Kohlrabis und M√∂hren klein schneide und dann handweise verkaufe.

Wenn man hart ist, muss man sagen, dass das F√ľttern bei den Pavianen am wenigsten schlimm ist, da diese seeehr robust sind und ehrlich gesagt, es auch mehr als genug davon gibt. Bei den Elefanten finde ich aber schon, das zumindest die Alten, den allermeisten Tag am Graben stehen.
(04.08.2012, 22:19)
Stefanie Fischer :   @WolfDrei: Sehe ich genauso. Nat√ľrlich kann man die Besucher nicht einfach f√ľttern lassen, was sie mitbringen. Insofern ist es besser ihnen das geeignete Futter zu verkaufen. Aber es ist schon eine enorme Gewinnspanne, wenn ich ein paar Kohlrabis und M√∂hren klein schneide und dann handweise verkaufe.

Wenn man hart ist, muss man sagen, dass das F√ľttern bei den Pavianen am wenigsten schlimm ist, da diese seeehr robust sind und ehrlich gesagt, es auch mehr als genug davon gibt. Bei den Elefanten finde ich aber schon, das zumindest die Alten, den allermeisten Tag am Graben stehen.
(04.08.2012, 22:19)
WolfDrei :   Oder aber , man will zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen! Ich habe n√§mlich bei Hagenbeck erlebt, da√ü man das "Elefanten"-Futter kaufen konnte. Also: die Tiere werden satt (?), man spart also, und man hat eine zus√§tzliche Geldquelle.
(04.08.2012, 12:49)
Carsten Horn :   Warum schafft man das unzeitgem√§√üe F√ľttern nicht generell ab?

Den Tieren w√ľrde es kaum schaden (oder geht es allen Tieren in Zoos, wo nicht mehr gef√ľttert werden darf, schlecht?) und das freigewordene Standpersonal kann man zur Kontrolle bei den Papageitauchern einsetzen, so entstehen nicht mal zus√§tzliche Personalkosten...
(04.08.2012, 12:26)
Jan Jakobi :   Nudeln sind verboten zu verf√ľttern.
Es sieht so aus als ob die Besucher die verbotenes Futter verf√ľttern denken:
"Was mir bekommt, bekommt auch den Tieren".

Ich habe die Elefanten bei jedem Besuch schon auf der Anlage rumlaufen und sich anders beschäftigen sehen, ich bleibe immer länger stehen als andere Besucher.
Die beiden Elefanten die sich meistens am Graben aufhielten waren "Hussein" und "Mala", ich habe beide auch schon √ľber die Anlage laufen und sich besch√§ftigen sehen.
(04.08.2012, 11:22)
Matthias Schramm :   Hagenbeck verf√ľhrt allerdings seine Besucher auch dazu Tiere zu f√ľttern. Ich glaube, dass einige Zoobesucher nicht unterscheiden wollen (oder k√∂nnen) was ist erlaubt und was nicht. Wenn ich am Stand gekauftes Futter den Pavianen geben darf, dann ist doch sicher auch die billigere Nudelpackung okay! Ich pers√∂nich finde die "st√§ndig" (war bei meinen beiden Besuchen so)am Graben stehenden Elefanten keinen besonders attraktiven Anblick.
(04.08.2012, 10:52)
Gudrun Bardowicks :   Bei meinem letzten Besuch im Tierpark Hagenbeck hielten einige Besucher die Nasenb√§ren f√ľr Ameisenb√§ren...
(03.08.2012, 22:02)
J√ľrgen Born :   @Gudrun Bardowicks: Selbst ehrenamtliche Helfer m√ľssten noch versichert werden und selbst das scheint schon ein Problem zu sein.

Zu den Mitbesuchern:
Es hat mir schon einige Zoobesuche verdorben, wenn ich dann doch nicht umhin kam, einmal andere Besucher auf ihr Fehlverhalten anzusprechen. Man erlebt dabei die unglaublichsten Reaktionen, meist von M√ľttern, die ihrem Nachwuchs scheinbar alles durchgehen lassen. Situation: Kinder (ca. 8 Jahre) werfen mit Steinen auf G√§nse/Enten, die Mutter steht einige Meter entfernt und unterh√§lt sich angeregt. Ich gehe zu ihr und mache sie freundlich darauf aufmerksam und bitte f√ľr eine Beendigung zu sorgen. Reaktion: "Ich habe es ihnen auch schon gesagt, aber sie h√∂ren nicht.". Bitte?
Oder k√ľrzlich eine Familie, die die Paviane mit Nudeln f√ľtterte und den Hinweis auf das ungeeignete Futter einfach ignorierte und nach kurzer Zeit auch noch den Rest in das Gehege schmiss. Der absolute Hammer waren Bauarbeiter, die den Mandrill Affen eine brennende Zigarette gaben, nachdem sie dazu √ľber die Absperrung geklettert waren.
Sehr viele Kinder laufen Tieren (insbesondere V√∂geln), die sich in ihrer N√§he befinden, sofort hinterher und machen den Versuch die Tiere zu scheuchen und zu treten, nicht selten auch noch mit St√∂cken/√Ąsten bewaffnet. Ich frage mich dann immer, warum diese Eltern mit ihren Kindern √ľberhaupt in den Zoo gehen, und was sie ihnen dabei vermitteln wollen.
Mir liegt es pers√∂nlich eigentlich √ľberhaupt nicht, andere Menschen auf ihr Verhalten anzusprechen, aber ich habe einmal geschwiegen, als ich beobachtete, wie eine Owambo-Ziege mit einer Packung zuckerhaltiger Fr√ľhst√ľcksflocken abgef√ľllt wurde. Es gibt Menschen, die zumindest den Eindruck machen, als w√ľrde man sie besser nicht ansprechen - also habe ich es damals gelassen und die n√§chsten 24h mit einem schlechten Gewissen der Ziege gegen√ľber verbracht, bis ich wieder in den Park konnte, um mich zu √ľberzeugen, dass sie es gl√ľcklicherweise √ľberlebt hatte. Seitdem nehme ich meinen Mut zusammen und sage etwas, aber wie gesagt, h√§ufig bringt es auch nur √Ąrger √ľber die Uneinsichtigkeit der Menschen.

Am Rande angemerkt: Wenn Tapire f√ľr Nasenb√§ren gehalten werden (vor dem Tapir Gehege geh√∂rt), scheint es um die Aufgekl√§rtheit der Besucher nicht unbedingt besonders gut bestellt zu sein. ;-)

(03.08.2012, 21:00)
Michael Mettler :   @Regina Nieke: Respektloses Fehlverhalten bei einem Teil der Zoobesucher hat es aber schon immer gegeben. Nur gibt es eben Gehege und Absperrungen, die es solchen Leuten erschweren, es auszu√ľben, w√§hrend gerade die begehbaren Anlagen der Neuzeit leider kaum Hindernisse bieten.

Ich kenne jedenfalls respektloses Verhalten gegen√ľber Zootieren schon seit mehr als drei Jahrzehnten aus eigenem Erleben und aus noch √§lterer Zooliteratur etliche Schilderungen dar√ľber. So gesehen ist wohl keine der Zoobesuchergenerationen durchg√§ngig zu Respekt gegen√ľber Tieren erzogen gewesen und die heutige vielleicht nicht "schlechter" als ihre Vorg√§nger.
(03.08.2012, 14:16)
Regina Nieke :   Nachtrag: Nat√ľrlich existiert das Problem nicht erst seit vorgestern... Ich h√§tte allerdings gedacht, dass die Menschen heutzutage "aufgek√§rter" sind was Tiere angeht. Nur mal so als Beispiel: Vermutlich gab es in den 60er Jahren oder so weniger Leute als heute, die wissen, wovon sich z.B. ein Wasserschwein ern√§hert und damals kam es aus Unwissenheit √∂fter vor, dass diese Tiere von Besuchern mit W√ľrstchen gef√ľttert wurden ("Schweine" essen ja auch Fleischreste). Heutzutage gibt es ja mehr als genug Dokus oder auch einfach nur Spielfilme, bei denen auch ONBs was aufschnappen bzgl. Lebensraum und Ern√§hrung.... Oder ist die Menschheit mittlerweile wirklich sooo verbl√∂det, dass viele denken Tiere sind nur zum √Ąrgern auf der Welt/im Zoo??
(03.08.2012, 14:08)
Regina Nieke :   @Michael Mettler: Na, ich wei√ü nicht... Wenn jemand so erzogen wurde, dass er Restpekt vor Tieren (und Menschen) hat, ist es doch unwichtig, ob sich die Gelegenheit in einer begehbaren Anlage f√ľr einen engen Kontakt bietet oder nicht. Vern√ľnftige Menschen verhalten sich einfach nicht so wie "wir" es immer wieder beobachten k√∂nnen. Au√üerdem:"Stachelschweine mit Steinen zu bewerfen" wie von Anna Lena Stephan beobachtet, hat ja auch nichts mit "begehbaren" Anlagen zu tun...
(03.08.2012, 13:49)
Michael Mettler :   "BesucherVERhalten" nat√ľrlich.
(03.08.2012, 13:17)
Michael Mettler :   @Matthias Schramm: Ich m√∂chte behaupten, dass besagter Umgang auch vorher nie wirklich respektvoller war - hat schlie√ülich seine Gr√ľnde, dass in den vergangenen Jahrzehnten zumindest in den meisten gro√üen Zoos au√üer F√ľtterungsverboten auch immer effektiver distanzierende Absperrungen eingesetzt wurden (siehe u.a. die Verglasungswelle f√ľr alle m√∂glichen Tieranlagen). Relativ neu ist doch eigentlich nur die immer h√∂here Zahl begehbarer Anlagen in der Zoowelt, die ein gr√∂√üeres Potenzial f√ľr respektloses Besucherhalten bergen.
(03.08.2012, 13:14)
Matthias Schramm :   Schade f√ľr die vern√ľnftigen Besucher, aber mit Sicherheit f√ľr den Vogel eine bessere L√∂sung. Leider beobachte ich auch, dass der Umgang mit Tieren im Zoo oder Wildpark immer h√§ufiger sehr respektlos wird.
(03.08.2012, 12:50)
Regina Nieke :   Logischerweise funktioniert das √ľberhaupt nicht, aber ich f√§ndes es am besten, wenn JEDER Zoobesucher eine Art "Eignungstest" vor dem Betreten eines Tierparks machen m√ľsste... insbesondere bei Jugendlichen w√§re das nicht verkehrt. Naja, nicht mal ansatzweise ist so etwas umsetzbar. Ich find es auch einfach nur trarurig, dass viele Zoobesucher sich - in welcher Form auch immer- an zutraulichen Tieren vergreifen, statt sich daran zu erfreuen, sie soooo nah erleben zu d√ľrfen.
Na, und f√ľr meine Person bef√ľrchte ich mal, dass ich im Sept. bei meinem dann ersten Eismeerbesuch wohl in zweierlei Hinsicht Pech haben werde: Walross gerade zur OP und zutraulicher Papageitaucher schon in/zur Sicherheit woanders untergebracht :-(
(03.08.2012, 08:36)
Anna Lena Stephan :   Wenn man irgendwo so nah an Tiere kommt, dass man sie f√ľttern oder anfassen kann, muss meiner Meinung nach immer Personal dabei sein. Ich habe schon schlimme Sachen mit Besuchern erlebt (z.B. Massen an belegten Br√∂tchen in einer begehbaren Affenanlage, in Hagenbeck mit Steinen auf Stachelschweine werfende Kinder, in begehbaren Tropenh√§user absichtlich zertretene Insekten...), ob da jetzt eine Handaufzucht dabei ist oder nicht.
(03.08.2012, 08:29)
Gudrun Bardowicks :   F√ľr Kiri w√§re es vermutlich wirklich besser, wenn er in eine Haltung, z.B. Rotterdam oder Loropark, kommen w√ľrde, in der er nicht t√§glich in Gefahr ist, totgef√ľttert oder totgetreten zu werden, wie es wohl in Hagenbeck der Fall ist. Ansonsten stimmt es nat√ľrlich, dass der nahe Tierkontakt in der Seevogelvoliere und in den Pinguinanlagen eine besondere Attraktion des Eismeers ist und unbeding erhalten bleiben sollte. Daf√ľr sollte auch Geld f√ľr Bewachungspersonal eingeplant werden. Vielleicht w√ľrden sich wie bei den Kattas im Tropenaquarium auch ehrenamtliche Helfer als Bewacher eignen, die sich bestimmt finden lassen sollten.
Ich finde es auch sehr schade, dass Hagenbeck die attraktiven und publikumswirksamen Flug- und Tiershows wieder abgeschafft hat.

(03.08.2012, 00:21)
J√ľrgen Born :   Ich muss jetzt doch noch etwas zu Kiri dem zutraulichen Papageientaucher (Handaufzucht) sagen, da Jan Jakobi am 24.7. davon sprach, sie h√§tte bei seinem Besuch keine Besucher ge√§rgert, was leider ein ziemlich verzerrtes Bild der traurigen Realit√§t ist.
In der Tat ergibt sich die Notwendigkeit einer st√§ndigen Aufsicht aus der reinen Unvernunft einiger Besucher, die ein derart zutrauliches Tier nicht in Ruhe (Anfassen/Ansto√üen, F√ľttern...) lassen k√∂nnen, so sind Besucher bereits in das Pinguin Gehege geklettert, um diese dann mit Zuckerwatte zu f√ľttern (das nur als Beispiel, wozu Besucher f√§hig sind).
Besonders bedauerlich ist nur wieder einmal, dass Hagenbeck die momentane Situation (Notwendigkeit einer Aufsicht) nur von der Kostenseite betrachtet, was wohl dazu f√ľhren wird, dass diese kleine Attraktion nicht mehr lange bestehen d√ľrfte, Kiri soll daher n√§mlich abgegeben werden.
Wenn man immer nur auf die Kosten schaut, verliert man viele Attraktionen, die gerade das Erlebnis und den Erinnerungswert eines Zoobesuchs ausmachen. Ich erinnere nur an die eingestellte Flugschau oder auch die Marabus auf der Mauer der Afrika-Savanne, aktuell wurden sogar die Kutschfahrten gestrichen.
Es w√ľrde mich interessieren, welche Meinung andere Forumsmitglieder hierzu haben.

√úbrigens glaube ich, das Tagesversteck der K√ľstenseeschwalben entdeckt zu haben (siehe Foto).

(02.08.2012, 16:35)
Jan Jakobi :   Die kleinen, kaum sichtbaren, Hauer sind noch dran.
Jedenfalls war das letzte Woche Dienstag als ich da war noch so.
(31.07.2012, 18:48)
Michael Mettler :   Ist eigentlich das Walross Neseyka inzwischen operiert worden, wo es doch nun schon anderthalb Monate im Park weilt und angeblich genau deshalb eingeflogen wurde? Oder war es dann doch nicht so dringend medizinisch notwendig, und man wartet noch das Ende der Eismeer-Er√∂ffnungssaison ab...?
(31.07.2012, 18:44)
Jan Jakobi :   Ich hatte auf der Seite des Zoo Chorzow bei Kattowitz Bilder von "Thisiam" mit sch√∂nen langen Sto√üz√§hnen gesehen.

Aufgenommen ca. Fr√ľhjahr 2012:

http://www.ogrodyzoologiczne.pl/foto,slon-indyjski,slon-indyjski-5.ph

Nun habe ich auf einer anderen Internet-Seite ein aktuelleres Bild gefunden auf dem "Thisiam" mit abgebrochenen Stoßzähnen zu sehen ist.

Da ist er mit abgebrochenen Stoßzähnen zu sehen:

http://www.qcoby.eu/ix_kat/5blog/blog_Ka...%20071.jpg

Die Stoßzähne sind jetzt ca. halb so lang wie die von "Hussein".

Ich habe schon mal geschrieben, hier oder im Zoofreunde-Forum, dass ich es nicht gut finde das er seit 6 Jahren ohne einen einzigen Artgenossen lebt. Ich vermute das er aus Langeweile versucht hat die Gitter hochzuheben und sich dabei die Stoßzähne abbrach.
(25.07.2012, 13:03)
Jolantha Belik :   @Werner: Freiwillige Helfer, die als Aufpasser eingesetzt werden, sind in Zoos auf der alleruntersten Stufe der Hierarchie, weiter tiefer geht es nicht. Das bedeutet auch, dass sie in der Regel nur ihren Einsatzort gesagt bekommen und um alles andere m√ľssen sie sich selber k√ľmmern. Wenn sie sich mit den Tieren auskennen, ist es gut, wenn nicht, ist es auch gut - es ist ja nicht ihre Aufgabe, Ausk√ľnfte √ľber Tiere zu erteilen!
(24.07.2012, 21:32)
Werner Schindler :   @Sven Peter: Stimmt, wenn es ein "Nur-Aufpasser" war (laut G. Bardowicks aber nicht, sondern eine Tierpflegerin im Revier), muss der nicht 'gleich √ľber alle Arten des Eismeers genauestens Bescheid wissen'. Aber das hat auch niemand behauptet, es braucht also nicht dementiert werden. Allerdings wird die bei einem Nicht-Tierpfleger erforderliche Einweisung sicher nicht in dem Stil erfolgt sein "Du passt jetzt auf, dass dieser d√§mliche Papageitaucher keine Besucher bei√üt, alles andere braucht dich nicht interessieren." Die Realit√§t liegt sicherlich irgendwo in der Mitte, und deshalb mag es mir gestattet sein, meine Auffassung aus dem vorhergehenden Beitrag aufrecht zu halten (und es damit genug sein zu lassen; lieber √ľber Tiere schreiben).
(24.07.2012, 21:05)
Jan Jakobi :   Heute habe ich mir erstmals das "Neue Eismeer" angeschaut.

Ich bin dem Rundgang gefolgt und habe mir alles angeschaut, was ich schon in Svens Foto-Rundgang sah.

Nun aber trotzdem mein Eindruck/meine Meinung:

Die Eisbären-Anlage hat sehr viele Felsen, die in Berlin (Zoo und Tierpark) hat auch sehr viele Felsen.

Das Walross "Neseyka" kam zur F√ľtterung an Land und ist sehr beweglich, "Antje" und "Tanja" haben sich bei meinen Besuchen nicht von der Stelle ger√ľhrt.
Die beiden Kegelrobben verstehen sich mit "Neseyka", beide Kegelrobben waren mit "Neseyka" im Wasser.
Der Unterwassereinblick des Walross-Beckens finde ich gut.
Interessant fand ich das "Neseyka" auf dem R√ľcken schwamm.

Sehr gut hat mir die "begehbare" Pinguin-Anlage gefallen.
Die Eselspinguine standen auf den Felsen, die das Becken von den Besuchern trennen.

Die Papageientaucher-Dame "Kiri" war heute lieb, dass heißt sie hat heute keinen Quatsch gemacht und keine Besucher geärgert (z. B.: in die Finger mit dem Schnabel beißen).

Mit dem Aussichtspunkt des "Neuen Eismeeres" hatte ich leider recht.
Ich konnte nicht runter zur Walross-Anlage schauen, auch nicht als ich meine Kamera weiter hoch hielt.
(24.07.2012, 20:18)
Sven P. Peter :   Und es m√ľssen nicht mal Pfleger sein, sind doch auch die "Aufpasser" bei den Kattas meist Mitglieder des Tierparkvereines. Und wenn man abgestellt ist um auf Papageitaucher zu achten denke ich nicht, dass man deswegen gleich √ľber alle Arten des Eismeeres genaustens Bescheid wissen muss.
(22.07.2012, 22:05)
Gudrun Bardowicks :   Die Tierpflegerin, mit der ich gesprochen habe, sagte mir, dass die Voliere zu ihrem Revier geh√∂rt. Als ich ging war scheinbar Schichtwechsel, da besagte Pflegerin ihrer Nachfolgerin noch Tipps und Informationen zur Voliere und den in ihr lebenden V√∂geln weitergab. Sie scheint also regelm√§√üig in der Seevogelvoliere t√§tig zu sein.
(22.07.2012, 17:53)
Werner Schindler :   @Sven Peter: Das ist nett, dass Sie f√ľr die Stammkr√§fte sprechen. Auch ich zweifle nicht daran, dass diese wissen, wo ihre Tiere sich aufhalten. Aber das ist nicht das, woran ich mich gest√∂rt habe.

Zoos sind Dienstleistungsunternehmen, privatwirtschaftlich gef√ľhrte allemal. Wenn Tierpfleger oder andere Mitarbeiter mit Au√üenwirkung t√§tig sind, repr√§sentieren sie in dieser Zeit den Zoo. Sie sind f√ľr das breite Publikum "der Zoo" (die im Zoo haben gesagt ...). Und von daher ist eine Auskunft wie die gegen√ľber Gudrun Bardowicks kritisch zu sehen. Dann ist in Organisation / Personalf√ľhrung was gar nicht optimal, sollte in einem kleinen Weltunternehmen (Zoo in der ersten Liga, wie es hier so sch√∂n hie√ü), nicht sein. Denn vor den Einsatz in einem Arbeitsgebiet, zumal noch so exponiert wie hier als "Aufpasser" in einem viel frequentierten Bereich, also im laufenden Kontakt mit dem Publikum, geh√∂rt eine fachgerechte Einweisung und im Rahmen von t√§glichen/w√∂chentlichen Dienstbesprechungen, oder in der Fr√ľhst√ľckspause, ein Feedback. Das ist unabdingbares Standardverfahren f√ľr alle Arten von F√ľhrungskr√§ften. Und die gestellte Frage "Wo sind die -nicht sichtbaren - Tiere denn" geh√∂rt ja wohl zu d e n vorhersehbaren Standardfragen. Wobei eingesetzte Kr√§fte in aller Regel auch selbst an Informationen interessiert und dankbar daf√ľr sind, bis hinunter zu Praktikanten.
(22.07.2012, 10:08)
Sven P. Peter :   @Werner Schindler:
Die Tierpfleger in der Voliere arbeiten nicht zwingend in dem Revier, sie passen eher auf, dass die etwas √ľberzutraulichen Papageitaucher und die Besucher einen Abstand einhalten. Die im Revier t√§tigen Pfleger wissen sicher ganz genau wo die Tiere sich befinden.
(19.07.2012, 18:56)
Stefanie Fischer :   @Gudrun Bardowicks: Im Haus sind sie schon mindestens seit letzten Oktober nicht mehr ausgeschildert, da sich das Haus als zu klein erwiesen hat mit Benetts und Besuchern. Nur die Riesen sind im Stallabteil sichtbar. Die Benetts haben hinter dem Haus, nicht einsehbar, ein eigenes Stallabteil.

Im Fernsehen haben die Pfleger die V√∂gel nur als Dampfschiffenten bezeichnet. Bin mir aber sehr sicher das die wissen welche Unterart es ist. Nur funktioniert die Wissens√ľbermittlung vom Pfleger zum Website-Gestalter in vielen Zoos nicht so schnell.
(18.07.2012, 21:56)
Werner Schindler :   @MichaelMettler: Bin skeptisch bez√ľglich des Erkl√§rungsversuchs, aber naja. √úbrigens sind auch auf der Homepage, die ja nichts an Druckkosten erfordert, Falkland-D. angegeben.

Danke an Gudrun Bardowicks f√ľr die Erl√§uterungen zu den Limikolen und Larolimikolen. Die werden sich dann vermutlich in einem nicht einsehbaren Winkel aufhalten, aber wohl kaum im Inneren einer H√ľtte. Dass aber die Pflegerinnen nicht wissen, wo die V√∂gel sich tags√ľber aufhalten?

Habe mir fast gedacht, dass beim Goldregenpfeifer keine Unterart angegeben ist (wie in vielen F√§llen bei Vogelarten mit identifizierbaren Unterarten). Das ist so, als ob bei anderen Arten nur "Tiger" oder "Giraffe" ausgeschildert w√§re. Was ONB in den meisten F√§llen wohl auch reichen w√ľrde.
(18.07.2012, 21:17)
Gudrun Bardowicks :   @Stefanie Fischer: Die Bennetts waren im Australien- und K√§nguruhhaus nicht mehr ausgeschildert. Auf dem Teil der K√§nguruh-Au√üenanlage, der direkt an die Aravoliere grenzt war die Art allerdings noch ausgeschildert, auf der Riesenk√§nguruhanlage aber nicht mehr. Auch war die Anlage, die an die Aravoliere grenzt, zumindest bei meinem Besuch nicht besetzt. Auch die ausgeschildertern Kastanienenten, Australischen L√∂ffelenten und M√§hneng√§nse sah ich bei meinem Besuch nicht. Auf der Anlage waren neben den Roten Riesenk√§nguruhs nur Schwarze Schw√§ne, Spaltfu√üg√§nse, Wanderpfeifg√§nse und Emus zu sehen.

@Werner Schindler: Die Unterart der Goldregenpfeifer war nicht angegeben. Die K√ľstenseerschwa√∂ben sollen sich in den ruhigeren Abendstunden laut Aussage der in der Voliere angetroffenen Tierpflegerinnen bevorzugt auf der Nachbildung der Langen Anna aufhalten. Wo sich die Goldregenpfeifer und Kampfl√§ufer tags√ľber aufhalten konnten mir die Tierpflegerinnen nicht sagen. Sie erscheinen wohl pl√∂tzlich aus dem Nichts, wenn die Masse der Besucher das Eismeer verlassen hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie sich tags√ľber in den Stallungen, die wie nordische H√ľtten gestaltet sind, aufhalten und diese erst Abends verlassen. Zumindest waren Einflugl√∂cher zu den Stallungen offen. Ich k√∂nnte mir auch gut vorstellen, dass die Limikolen sich tags√ľber hinter den grasbewachsenen H√ľgelkuppen oder den genannten Geb√§udenachbildungen am nicht einsehbaren Volierenrand aufhalten.
(18.07.2012, 01:12)
Michael Mettler :   @Werner Schindler: Vielleicht hatte der Tierpark schlichtweg zuerst tats√§chlich Falkland-Dampfschiffenten und lie√ü deshalb das Schild fertigen, und die V√∂gel wurden danach durch Magellans ersetzt, oder es wurde die falsche Art geliefert. Gehegeschilder sind teuer und die Herstellung kann dauern... Beispiele daf√ľr, dass zwar eine Tierart ausgetauscht wurde, aber nicht die Beschilderung, kenne ich zumindest aus anderen Zoos.
(17.07.2012, 23:13)
Werner Schindler :   @Gudrun Bardowicks: Zum einen vielen Dank f√ľr die Magellan-Dampfschiffenten-Bestimmung. Sehe das genau so. Vielleicht hatte der Zoo aus der "ersten Liga" bei dem Eismeer-Trubel noch keine Zeit, die Arten alle genau anzusehen.

Noch zwei Bitten/Fragen bez√ľglich der Nicht-Sichtbarkeit der K√ľstenseeschwalben und Goldregenpfeifern:
a) Das sind Bewohner offener Fl√§chen. Wo sind die denn tags√ľber?
b) Ist bei den Goldregenpfeifern die Unterart angegeben (die unterscheiden sich ja optisch ziemlich)?
(17.07.2012, 22:59)
Stefanie Fischer :   @Gudrun Bardowicks: Waren die Benetts nicht mehr ausgeschildert oder nur nicht zu sehen?
In den offenen Terrarien am Anfang vom Tropenaquarium lebt sowieso alles kreuz und quer, da die meisten Tiere oben raus klettern k√∂nnen, findet man einige in der ganzen Halle verteilt. Vielleicht haben die Pfleger es einfach aufgegeben st√§ndig die Tiere zur√ľckzubringen.
Die Gr√ľnen Leguane sind nur w√§hrend der warmen Jahreszeiten im Arahaus untergebracht. Im Winter schaffen sie es nicht die Temperatur in dem Terrarium zu halten.
(17.07.2012, 15:59)
Tom Schr√∂der :   Sehr aussagekr√§ftig, Herzversagen... Daran h√§tte er auch sterben k√∂nnen, weil er sich w√§hrend des Umzugs zu sehr aufregt. Oder weil das Beruhigungsmittel zu hoch dosiert war. Oder. Oder. Ich w√ľrde es gern mal erleben, dass Hagenbeck Transparenz zeigt!
(17.07.2012, 15:25)
Jolantha Belik :   Obduktionsergebnis von Hussein:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article2339802/Hagenbecks-Elefantenbulle-starb-an-Herzversagen.htm

(17.07.2012, 12:10)
Gudrun Bardowicks :   @MM: Der Verzicht auf Kies- oder Sandbelag, um ein Abschlucken durch die Tiere zu verhindern ist aus dem von dir genannten Grund sogar sehr wahrscheinlich, da ich an diese M√∂glichkeit auch bereits gedacht habe. Etwas mehr Festlandfl√§chen zum Sonnen w√§re f√ľr Walrosse allerdings schon sehr sch√∂n, da ich Walrosse in allen Haltungen, in denen ich sie bisher gesehen habe, sehr h√§ufig beim Ruhen und Sonnen auf wasserfreien Gehegefl√§chen beobachten konnte. Die Hagenbecker Walrossanlage besteht nach meinem Eindruck leider zu mehr als 90% aus der Wasserfl√§che und bietet den Tieren somit kaum Ruhem√∂glichkeiten. Dieses gilt zumindest f√ľr den von den Besuchern einsehbaren Gehegeteil.
(17.07.2012, 11:20)
Michael Mettler :   @Gudrun: Vielleicht wurde auf eine Kies-/Sandfl√§che in der Walrossanlage ganz bewusst verzichtet, weil immerhin die Gefahr best√ľnde, dass das Substrat von den Tieren "durchgesaugt" und abgeschluckt wird - und dann siehe unten.
(17.07.2012, 08:08)
Gudrun Bardowicks :   Ich war heute in Hagenbecks Tierpark und haben mir die Dampfschiffenten angesehen. Es d√ľrfte sich eindeutig um Magellan-Dampfschiffenten handeln, die u.a. auch in Walsrode gehalten werden. Da es sich ja angeblich um ein Paar handelt, m√ľ√üte das M√§nnchen anders als das Weibchen gef√§rbt sein, falls es sich um eine Falkland-Dampfschiffente handeln sollte (Weibchen haben laut "Wassergefl√ľgel" bei dieser Art einen br√§unlichen Kopf mit Augenstreif, der in den Hinterkopf ausl√§uft).

Die Unterwasserwelt des Eismeers mit den tollen Unterwassereinblicken, Bildern und Infotafeln haben mir sehr gut gefallen, genau wie der gr√ľne Teil der Humboldtpinguinanlage und die tolle Seevogelvoliere, in der ich allerdings nur die Papageitaucher(5,2 laut Pflegerin), die Trottellumme, die Eisenten (2,2) und die Prachteiderenten (1,2) gesehen habe. K√ľstenseeschwalben, Kampfl√§ufer und Goldregenpfeifer zeigen sich nach Aussage der Pflegerin bisher immer erst kurz vor Toreschlu√ü, wenn kaum noch Besucher im Eismeer unterwegs sind.
Auch die Anlage f√ľr Eselspinguine, von denen Einzeltiere sich direkt bei den Besuchern aufhielten, und K√∂nigspinguine gef√§llt mir gut, wenn f√ľr mich Planet Pinguin im Loropark aufgrund der gr√∂√üeren Fl√§che und des arten- und individuenreicheren Pinguinbestandes auch sehr viel attraktiver ist. Die Tiere scheinen sich im neuen Eismeer allerdings sehr wohl zu f√ľhlen. Einige Esels- und K√∂nigspinguine waren sogar auf ihren Wanderwegen unterwegs(meiner Meinung nach eine tolle Idee).
Die √ľbrigen Au√üenanlagen fand ich nicht so berauschend, da sie aufgrund der Betonfelsen sehr steril und teilweise auch recht klein wirken. Das war allerdings beim Vorg√§nger auch nicht besser, da man sich scheinbar beim Neubau des Eismeers wirklich sehr am Original orientiert hat.
Die Anlagen f√ľr Seeb√§ren und Humboldtpinguine sind durch die Zweiteilung recht gro√üz√ľgig geworden und bieten den Tieren zumindest ausreichend Platz. Die Anlagen f√ľr Walrosse (wenn man die Beckentiefe nicht ber√ľcksichtigt) und Eisb√§ren wirken auf mich sehr klein und auch monoton. Bei der Walro√üanlage w√ľnschte ich mir eine gr√∂√üere nicht wasser√ľberstr√∂mmte Ruhezone als die vorhandene, am besten mit Kies oder Sand, da wilde Walrosse h√§ufig und gerne in der Sonne auf Inseln und flachen Felsen in gro√üen Gruppen ruhen. Vor allem f√ľr eine potentielle Zuchtgruppe aus 3 Tieren, falls es wirklich gelingen sollte noch mehr Walrosse f√ľr Zuchtbem√ľhungen zu bekommen, was ich sehr hoffe, d√ľrfte der Platz au√üerhalb des Wasserbeckens in der aktuellen Anlage doch sehr beengt sein.
Die Eisb√§renanlage sehe ich als viel zu klein und langweilig f√ľr die beiden Tiere an. Sie liefen w√§hrend der ganzen Zeit, die ich sie beobachtete, immer nur auf der Landfl√§che an der Unterwassereinsicht im Stollen stereotyp hin und her und wirkten sehr gelangweilt. Ich habe die Tiere allerdings nur etwa 15 Minuten lang beobachtet.

Im Tropenaquarium fiel mir auf, dass jetzt in der gro√üen 2. Freianlage in der Halle nur noch s√ľdamerikanische Arten (Krokodilteju, Fransenschildkr√∂te, Pfauenaugenbunt-barsch,Pfauenaugenstechrochen) untergebracht und ausgeschildert sind. Australische Arten leben jetzt im ehemaligen 1 S√ľdamerikabecken (ausgeschildert waren nur Australische Wasseragamen, von denen ein Jungtier zu sehen war). Ein Basilisk (vermutlich weiblicher Stirnlappenbasilisk, k√∂nnte aber auch ein Hybrid aus Stirnlappen- und Streifenbasilisk sein)war dort ebenfalls zu sehen. Vieraugenfische waren nicht mehr im Bestand.
Im der 2. ehemaligen S√ľdamerikaanlage leben jetzt neben den 2 Gr√ľnen Anakondas und den 2 Netzpythons nur noch s√ľdostasiatische Fischformen (u.a.gro√üe Sumatrabarben, Arten leider nicht beschildert) und eine Neuguinea-Weichschildkr√∂te.
Maranon-Baumsteiger, Schrecklicher Pfeigiftfrosch und Gr√ľner Baumpython waren f√ľr mich neu im Eingangsbereich zur H√∂hlenwelt in einem Gemeinschafts-terrarium. Bei den Klippschliefern gibt es mindestens 1 Jungtier.
Im gro√üen Ozeanbecken waren f√ľr mich der Gew√∂hnliche geigenrochen und mindesstens 2 Gefleckte Adlerrochen aus Arnheimer Nachzucht neu.

Interessante Jungtiere im Zoo neben dem Elefantenkalb: 1 K√ľken bei den Rosaflamingos, junge Mandarinenten, junge Wildputen, mind. 1 junger Schwarzhalsschwan, 2 junge Trampeltiere, 1 junger Wei√ügesichtsaki, junge Stachelschweine, Nachwuchs bei Onagern (1 Jungtier), Vietnam-Sikahirschen, Hirschziegenanti-lopen,Capybaras, Zwergmuntjaks(2 Jungtiere), Himalayatahre (mind. 1 Jungtier), M√§hnenschafe, Girgentanaziegen, Impalas,Rothschildgiraffen (1 Jungtier), Wildmerschweichen, Degus, Gr√ľnfl√ľgelaras (1), Flachlandtapiren und Mantelpavianen. Rote Sichler, Kuba- und Chileflamingos und Mandschuren-kraniche br√ľten noch.

F√ľr mich neu waren die Mopskopfleguane, Gr√ľne Leguane und Ritteranolis im Arahaus.
Bennettkänguruhs scheinen nicht mehr im Bestand zu sein, von den neuen Vogelarten im Australienhaus sah ich nur 2 Gouldamadinen und 1 Binsenastrild, aber weder Spitzschwanzamadinen noch Diamanttäubchen.
(17.07.2012, 00:02)
Werner Schindler :   Bez√ľglich der Dampfschiffenten im Eismeer hatte ich Zweifel an der Bestimmung als Falkland-D. vorgebracht (die von Stefanie Fischer geteilt wurden). Deshalb hatte ich nach Fotos gefragt. Der Tierpark selbst schildert die V√∂gel als Falkland-D. aus (siehe Foto von Sven Peter weiter unten).

Auf der Internet-Seite des Tierparks läuft nunn unter dem Titel "Eismeer jetzt geöffnet" eine nette Bildershow. Neben Walross und Co auch mit zwei schönen Fotos von den Dampfschiffenten, dabei auf einem beide Tiere des Paares zusammen.

√Ąhm - h√§lt irgend jemand aus diesem Forum nach Betrachtung der Fotos auf der Website (und Vergleich mit z.B. den zutreffenden Bildern in der ZTL, wenn kein Bestimmbuch zur Hand ist) die dortigen V√∂gel noch f√ľr Falkland-Dampfschiffenten? W√ľrde mich wundern. In diesem Fall w√ľsste ich gerne, welche Artmerkmale von Falkland-D. da zu sehen sein sollen.
Ansonsten sollten wir, Gehegeschild hin oder her, zu Magellan-D. kommen und sie so auch in der ZTL ausweisen. Und wenn jemand Verbindung zu Hagenbeck hat, kann man dort ja mal drauf hinweisen.


(16.07.2012, 22:24)
Michael Mettler :   √úbrigens sagt der Artikel im IZYB auch aus, dass zumindest alle Hagenbeck-Walrosse bis 1949 von norwegischen Robbenj√§gern bezogen wurden (die gleichzeitig auch Bezugsquelle f√ľr junge Eisb√§ren waren).
(16.07.2012, 21:23)
WolfDrei :   nicht 1979 sondern nat√ľrlich 1970
(16.07.2012, 19:42)
WolfDrei :   @MM: Man wird halt alt: der m√∂gliche Name Boris f√ľr das Moskauer Tier(ist ja ein russischer Name) war mir im Hinterkopf "an sich f√ľr Walr√∂sser" abgespeichert - na klar, das war das hannoversche Tier. 1979 war ich im Juli erstmals zur Betreuung von Studenten in Mosku mit wenig Zeit - zudem hatten wir da 35¬įC und mehr - da hing dann dort nur ein "Schwanz" aus einem Verschlag, ab August 1971 war ich dann 6 Monate an der Lomonossow-Uni bis Februar 72: in der Zeit gab es definitiv nur ein Tier. Zum Geschlecht vielleicht morgen . Leider habe ich gegenw√§rig nur Dias von diesem Walro√ü.
(16.07.2012, 19:39)
Michael Mettler :   @Sven: Laut besagtem Artikel war das Becken zumindest zu dieser Zeit (1962) sogar nur 1,10 m tief. Aber wenn ca. 1,2 Tonnen Walrossbulle auf einer einer etwa um ein Drittel kleineren bzw. leichteren Kuh liegen und sie runterdr√ľcken, dann reichen vermutlich auch 30 cm Wasserstand zum Ertrinken... √úbrigens auch eine Todesursache weiblicher See-Elefanten in Zoohaltung, wie ich mal gelesen habe.
(16.07.2012, 19:22)
Sven P. Peter :   "dass der Walrossbulle seine Kuh 1956 bei einem Paarungsversuch ertr√§nkt hat."

Was bei den alten Becken, die kaum zwei Meter tief waren ja wirklich eine beachtliche Leistung war!
(16.07.2012, 19:01)
Michael Mettler :   Das von mir aus den Zoof√ľhrerangaben vermutete Todesjahr der ersten Nachkriegs-Antje (1956) kann ich jetzt best√§tigen. Im IZYB Vol. 4 fand ich eine Artikel von Carl Heinrich Hagenbeck, in dem zu lesen ist, dass der zu diesem Zeitpunkt (1962) im Tierpark lebende, ausgewachsene Walrossbulle seine Kuh 1956 bei einem Paarungsversuch ertr√§nkt hat.

In IZYB Vol. 26 (1987) fand ich au√üerdem einen Artikel von Dittrich, nach dessen Angabe die von ihm studierte Literatur eine Zahl von insgesamt rund 175 Walrossen ergeben hatte, die seit dem 17. Jahrhundert in Europa und Nordamerika gehalten wurden (Schausteller eingerechnet). Lediglich 15 bis 20 davon erreichten die Geschlechtsreife, die er mit 5-7 Jahren f√ľr Bullen und 5-6 Jahren f√ľr K√ľhe angibt. Bis zur Niederschrift des Artikels hatten seines Wissens gerade mal drei potenzielle Zuchtsituationen f√ľr Walrosse in Menschenhand bestanden: in Rancho Palos Verdes (Kalifornien), das die Welterstzucht und nachfolgende Geburten verzeichnete, das hannoversche Paar und Hagenbecks von 1927 bis 1940 zusammen gehaltenes Paar (von dem der Bulle schon 1923 eingetroffen war). Alle anderen geschlechtsreifen Walrosse wurden bis dahin entweder einzeln oder die Geschlechter getrennt gehalten.

Und zu den m√∂glichen Todesursachen fand ich √ľber die Quellenangaben dieses Artikels noch einen von Ruempler ("Probleme bei der Haltung von Walrossen", Zeitschrift des K√∂lner Zoo Jg. 19, Heft 4). Darin werden als lebensgef√§hrdende Hauptprobleme genannt: schwierige Ern√§hrung, Entz√ľndungen durch abgeriebene Sto√üz√§hne (das genannte Hamburger Vorkriegspaar scheint ebenfalls daran gestorben zu sein) und Verschlucken von Fremdk√∂rpern. Ich lag also richtig ;-)
(15.07.2012, 23:02)
Sven P. Peter :   Ist zwar aus einer Klamauksendung des NDR, aber bei meiner Walro√ürecherche habe ich dieses Video gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=SNcRsbIBWnA

Dabei gibt es einige Aufnahmen von Antje im alten Gehege, und was ich interessant finde: Die einzigen Unterwasseraufnahmen die ich von ihr finden konnte. (Und lustig ist es auch!)
(15.07.2012, 20:29)
Michael Mettler :   @Sven: Sofern die Jungtiere nicht schon vorgesch√§digt in den Zoos ankamen - siehe die Info mit dem Virus, die Peter Lohse unten geliefert hat - d√ľrfte falsche Ern√§hrung eine gro√üe Rolle gespielt haben. 1975 (da war das hannoversche Walrosspaar Boris und Tanja ein Jahr im Zoo) schrieb Dittrich im ZOOFREUND: "In fr√ľheren Jahren war zu wenig bekannt, dass Walrosskinder fast bis zur Vollendung ihres zweiten Lebensjahres ausschlie√ülich von Muttermilch leben. Man f√ľtterte in den Tierg√§rten zu zeitig Fische mit Knochen und Gr√§ten und hatte bald √ľber Verdauungssch√§den zu klagen." Das d√ľrfte wohl zu einer drastischen Selektion zu Gunsten besonders robuster Individuen gef√ľhrt haben.

Ob das allgemein ab den 70er Jahren galt, wei√ü ich nicht, aber in Hannover wurde laut Dittrichs Artikeln extrem viel Aufwand f√ľr eine optimale F√ľtterung betrieben, z.B. erhielte das K√§lberpaar im ersten halben Jahr sogar nachts eine zus√§tzliche F√ľtterung. Zumindest in den ersten zehn Jahren wurde exakt notiert, was und wieviel jedes Walross bei jeder F√ľtterung aufgenommen hatte. Dabei kam es nebenbei zu ganz interessanten statistischen Ergebnissen: Da aus genannten Gr√ľnden anfangs nur die Filets von Heringen (neben anderen nicht-fischlichen Zutaten) verf√ľttert wurden, hatten die Pfleger von Boris und Tanja im ersten Jahr insgesamt ungef√§hr 12 Tonnen Heringe eigenh√§ndig filetiert... Die Menge an Fischfleisch, welche das Paar in seinen ersten 10 Jahren im Zoo vertilgte, entsprach dem Gewicht von 25 bis 30 ausgewachsenen Elefanten. (Alles nachzulesen in ZOOFREUND Nr. 55.)

Eine weitere Todesursache d√ľrften bestimmt immer mal wieder verschluckte Fremdk√∂rper gewesen sein, da Walrosse nun mal besonders dazu neigen, den Beckenboden und alle m√∂glichen Ritzen abzu"saugen". Beim 1975 gestorbenen Hagenbeck-Walross entdeckte man bei der Sektion rund 200 Steine bis Walnussgr√∂√üe in den Eingeweiden, die durch Verletzungen zu Entz√ľndungen gef√ľhrt hatten. Irgendwo habe ich schon vor l√§ngerer Zeit mal gelesen, dass Walrosse Dichtungsmasse aus Beckenfugen herausgesogen und abgeschluckt hatten.

Na ja, und dann schlie√üt sich der Kreis nat√ľrlich auch wieder zum Grund f√ľr Neseykas Anwesenheit in Hamburg: Das durchschnittliche Zoo-Walross - die historischen Fotos belegen dies - scheuert sich eben die Sto√üz√§hne im Becken zu Stummeln ab und √∂ffnet damit ebenfalls eine Pforte f√ľr lebensbedrohliche Entz√ľndungen.
(14.07.2012, 23:10)
Sven P. Peter :   Mich w√ľrden ja schon die Todesumst√§nde des Jungtieres interessieren. Vielleicht investiere ich mal in ein Abendblatt-Online-Abbo ;)

Zu dem "Kuss"-Bild: Auf der Seite von der ich es habe ist in den Tags ganz klar 1967 zu lesen, die Jahreszahl scheint zu stimmen.

Generell wäre es interessant woran viele Walroße in europäischen Haltungen eingegangen sind in der Nachkriegszeit. Nicht nur Hagenbeck hatte ja im Laufe der Jahre viele Tiere.
(14.07.2012, 22:08)
Michael Mettler :   √úbrigens: Ein √§hnliches, undatiertes "Knutschfoto" von Walrossen namens Nickelmann und Antje aus Hagenbecks Tierpark findet sich als R√ľcktitel von ZOOFREUND Nr. 55 aus Hannover, der einen Artikel √ľber Walrossern√§hrung enth√§lt. Dieses Heft erschien 1985 - man darf eben von Druckdaten nicht unbedingt darauf schlie√üen, dass die Fotos aktuell sind ;-)

Zu den Vorkriegs-Walrossen bei Hagenbeck liefert Dittrich in ZOOFREUND Nr. 39 folgende Angaben: Erstmalige Haltung von drei Tieren ab Oktober/November 1907, 1908 kamen noch f√ľnf hinzu. Die meisten konnten nur etwa ein Jahr lang gehalten werden. Das Walross Pallas, mit dem sich carl Hagenbeck 1911 vom maler Lovis Corinth portr√§tieren lie√ü, k√∂nnte ein √úberlebender dieser Importe gewesen sein (es soll einige Jahre in Stellingen gelebt haben); das Bild zeigt jedenfalls ein herangewachsenes Tier mit sehr ausgepr√§gtem Bart. 1923 und 1927 beschaffte Hagenbeck ein "P√§rchen" und konnte dieses bis 1940 halten. Also gab es vor dem 2. Weltkrieg mindestens 10 Walrosse im Tierpark.
(14.07.2012, 20:14)
Michael Mettler :   @Sven: Klasse, dann h√§tten wir ja aus dem Abendblatt noch die Namen der anderen Jungtiere - und lachen mal kurz √ľber das "Junge von Antje" ;-)

Das Foto der beiden "knutschenden" Walrossk√§lber hatte ich auch schon auf zwei HPs ergoogelt, aber dort gab es leider keine Jahreszahl dazu. Daf√ľr die Namen der Beiden: Nickelmann bzw. engl. "Nickerman" und Antje. Das allein erm√∂glichte allerdings keine zeitliche Zuordnung...

Den Tierparkf√ľhrer von 1969 habe ich, allerdings gibt es zum Titelbild keine Bildlegende und somit keinen Namen.

Die Vorkriegszeit hatte ich noch gar nicht ber√ľcksichtigt, da gab es auch schon diverse Walrosse bei Hagenbeck.
(14.07.2012, 19:26)
Sven P. Peter :   Noch zu ein paar Bildern.

Auf dem Tierparkf√ľhrer von 1969 ist ein Walro√ü abgebildet:
http://www.buchfreund.de/covers/12573/695.jpg

Ganz, ganz fr√ľher, schon Vergesellschaftung mit Kegelrobben:
http://bp1.blogger.com/_2gu7dLmFphk/SIFvzpO8-8I/AAAAAAAADyU/y_497OnbW9I/s1600-h/walrus+hagenbeck+zoo.jpg

1967, zwei junge Walroße bei Hagenbeck:

http://cache2.asset-cache.net/gc/HE3532-001-walrus-kiss-gettyimages.jpg?v=1&c=IWSAsset&k=2&d=biOWBZORlbPaGg2u2S3hS24nPIulBD0rH8Z%2f1RzSTc%2bLBgC%2fotvX9AZHE9CZrbvo

Antje, 1999:

http://www.flickr.com/photos/michael_hamburg/5199002406/in/photostream/

Transport vom aktuellen Atlantischen Walroß Neseyka:

http://www.fbj-online.com/?p=3872
(14.07.2012, 18:16)
Sven P. Peter :   Was man ohne Bezahlversion im Abendblattarchiv findet:

¬Ąhistorisches Archiv | 05.09.1985 Vier Freunde f√ľr Antje
"Man k√∂nnte glatt mit ins Wasser springen!"Vier kleine knautschige Wesen watscheln ungelenk an den Rand des Walro√ü-Beckens und mustern interessiert die Umgebung. "Ach, wie s√ľ√ü", rufen die Zuschauer entz√ľckt, und eine Frau meint gar: "Da k√∂nnte ...¬ď

¬Ąhistorisches Archiv | 14.09.1985 Baden mit Walro√ü
Nickelmann, Raudi, Julia und Bettina Heben das Wasser- besonders wenn Charles Ellis mit ihnen badet. Die vier Walro√ü- Babys, die seit Anfang August in Hagenbecks Tierpark leben, laufen dem aus England stammenden Tierpfleger und seinem deutschen ...¬ď
¬Ąhistorisches Archiv | 30.04.1986 Woran starb das Junge von Walro√ü "Antje"?
Eine Obduktion in der Tier- √§rztlichen Hochschule Hannover soll jetzt Klarheit dar √ľber geben, woran das Walro√üjunge "Bettina" von Hagenbecks Tierpark gestorben ist.Tierpfleger hatten am Montag nachmittag gegen 15.30 Uhr das tote Tier im ...¬ď
¬Ąhistorisches Archiv | 03.10.1986 Jetzt f√ľhlt sich Walro√ü "Antje" pudelwohl
NDR-Pausenstar "Antje" hat ein gr√∂√üeres Domizil bezogen: Gestern schwamm Hagenbecks ber√ľhmtes Walro√ü mit "Nikkeimann" und "Raudi", ihren "Adoptiv"- Walr√∂ssern, in einem ger√§umigen Doppelbecken. Bei der Restaurierung der Eispanorama-Felsen war ...¬ď
(14.07.2012, 18:01)
Michael Mettler :   Ich habe inzwischen etwas Recherche zur Walrosshaltung bei Hagenbeck betrieben. Quellen waren bisher der seit 1962 erscheinende ¬ĄCensus of rare Animals¬ď im International Zoo Yearbook (IZYB) und die Zoof√ľhrer der Nachkriegszeit (von 1950 bis 1966 erschien j√§hrlich eine neue Ausgabe, danach in wechselndem ein- bis dreij√§hrigem Abstand), daneben fand ich auch im Internet einzelne Infos und griff auf Walross-Artikel von Dittrich im hannoverschen ZOOFREUND zur√ľck. Beim Census w√§re noch zu erw√§hnen, dass dieser anfangs nicht zu einem festgelegten Stichtag erhoben wurde, sondern jeweils einen Zeitraum von mehreren Monaten umfasste, zuerst in der Jahresmitte, sp√§ter im ersten Halbjahr; erst viel sp√§ter wurde der 1.1. des Berichtsjahres als Stichtag festgelegt. Da Walrosse gew√∂hnlich in ihrem Geburtsjahr gefangen wurden und erst im Herbst in die Zoos gelangten, kamen sie f√ľr die jeweilige Census-Datensammlung in der Regel zu sp√§t f√ľr das IZYB-Berichtsjahr und tauchen erst im n√§chsten Jahrgang auf. Ich will mal versuchen, die gesammelten Infos in chronologische Reihenfolge zu bringen.

Laut Zoof√ľhrer von 1950 hatte der Tierpark erstmals seit 20 Jahren wieder Walrosse importiert und die Gruppe soll die gr√∂√üte weltweit gewesen. Eine Zahlenangabe wird dazu allerdings nicht gemacht, das Foto zeigt nur zwei nicht namentlich benannte Exemplare. Der Text wurde auch im Folgejahr noch verwendet, ab 1952 wurde umformuliert in ¬Ąeinmalige Walrossgruppe¬ď. Abgebildet sind aber auf wechselnden Fotos bis 1956 immer nur zwei Walrosse. 1952 und 1953 werden diese als Nickelmann und Antje untertitelt, 1954 bis 1956 dann mit anderem Foto als Raudi und Antje. Ob Nickelmann und Raudi m√∂glicherweise zwei Namen f√ľr das selbe Individuum waren, konnte ich aus den Quellen nicht herausfinden.

1956 wird erstmals erw√§hnt, dass Raudi und Antje 1949 in Hamburg eingetroffen waren. F√ľr Raudi konnte ich im Internet das Ankunftsdatum 9.11.1949 und das Todesdatum 21.8.1964 ermitteln. Der Bulle wird bis 1964 im Zoof√ľhrer nur noch einzeln und namentlich erw√§hnt und abgebildet (ab 1962 als ¬Ąeinziges Walross in einem europ√§ischen Zoo¬ď), Antje k√∂nnte also 1956/57 gestorben sein (eine Abgabe halte ich f√ľr unwahrscheinlich).

Laut Dittrich gab es 1966 einen neuen Import. Im IZYB tauchen f√ľr 1967 1,1 Pazifische Walrosse auf, die ¬Ė siehe oben ¬Ė in der 2. Jahresh√§lfte 1966 eingetroffen sein k√∂nnten und woraus nat√ľrlich nicht zu ersehen ist, ob es urspr√ľnglich vielleicht mehr Tiere waren. 1968 und 1969 war dann laut IZYB 1,0 Atlantisches Walross im Hagenbeck-Bestand (laut den Zoof√ľhrern dieser Jahrg√§nge 1,0 Walross Nickelmann), 1970 und 1971 1,0 ohne Unterartangabe. Da Dittrich keine Importe zwischen 1966 und 1972 angibt, k√∂nnte es sich durchg√§ngig um den selben Bullen gehandelt haben, der aus irgendwelchen Gr√ľnden im IZYB unterschiedlich zugeordnet wurde. Da im 1971er Zoof√ľhrer kein Walross erw√§hnt ist, die IZYB-Daten aber in der ersten Jahresh√§lfte erhoben wurden, m√ľsste Nickelmann im Laufe des Jahres 1971 vor Erscheinen des ZF gestorben oder ¬Ė eher unwahrscheinlich ¬Ė abgegeben worden sein, seine Artgenossin vermutlich schon 1967.

F√ľr 1972 ist dann der n√§chste, auch bei Dittrich erw√§hnte Import nachweisbar. Aus einem Artikel √ľber die Krankheitsgeschichte (Internetfund) geht ein Zugangsdatum Oktober 1972 hervor, das bewusste Tier starb im Mai 1975. Das IZYB listet f√ľr 1973 und 1974 jeweils 0,2 ohne Unterartangabe, der Zoof√ľhrer 1973 spricht von einem ¬ĄPaar¬ď und bildet zwei K√§lber ab (dieses Foto taucht auch zwei Jahre sp√§ter in der n√§chsten Auflage noch auf). 1975 sind es dann laut IZYB 1,2 ohne Unterartangabe ¬Ė den dazu notwendigen Import (vermutlich aus 1974) hat Dittrich nicht in der Liste oder nennt ihn vielleicht bewusst nicht, weil es nur eine Erg√§nzung und kein Neubeginn war. Ob die 0,2 ab 1972 durchg√§ngig die selben Tiere waren, ist aus meinen Quellen nicht belegbar; die im Buch ¬ĄKein Tag ohne Abenteuer¬ď geschilderte Geschichte spr√§che eher daf√ľr, dass von den 72er Tieren 1974 nur 0,1 (Nickel) √ľbrig geblieben war - 1,1 Neskuk und Sedna sind ja dort als Zug√§nge 1974 erw√§hnt. Ein privates Walrossfoto von Juni 1975 habe ich im Net gefunden: http://www.boldts.net/album/Walrus.shtml

So oder so: Keins der 1,2 Walrosse war bei der Census-Erfassung 1976 (1. Halbjahr) mehr im Bestand. Ihr Nachfolger wurde ¬Ė sp√§ter im Jahr und offenbar einzeln importiert ¬Ė Antje, die im IZYB anfangs ohne Unterartangabe, ab 1980 durchweg als Atlantisches Walross gef√ľhrt wird. Laut einer Internetquelle (http://suite101.de/article/walross-antje---ein-wahrzeichen-hamburgs-a87684) stammte Antje allerdings aus der Laptewsee, deren Walrosse meistens der pazifischen Unterart, teilweise aber auch einer eigenen Form O.r.laptevi zugeordnet werden.

Schlie√ülich wurden noch mal 1985 vier K√§lber importiert, die im Zoof√ľhrer von 1986 auch alle zusammen mit Antje fotografisch dokumentiert sind. Das kr√§ftigste Jungtier war ein Bulle namens ¬Ė na, was wohl ¬Ė Nickelmann. Leider wird der Abendblatt-Artikel von 1985, aus dem diese Info stammt, zwar bei Google noch angerissen, der Link funktioniert aber nicht mehr. 1986 weist der IZYB-Census, mittlerweile mit Stichtag 1.1. des Berichtsjahres zusammengestellt, neben Antje nur noch 2,1 Pazifische Walrosse aus. Von November 1986 habe ich ein eigenes Foto eines Jungtieres im Archiv, kann mich aber nicht erinnern, wie viele ich bei meinem Besuch gesehen habe. Im IZYB-Census sind es per 1.1.87 nur noch 2,0 plus Antje, 1988 und 1989 ist von den Bullen nur noch einer gelistet (und im ZF 1988 zusammen mit Antje abgebildet), danach nur noch Antje. Der letzte Bulle m√ľsste also im Laufe des Jahres 1989 gestorben sein, danach lebte Antje bis zu ihrem Tod 2003 allein. So weit ich wei√ü, war eine Anschaffung von Artgenossen ab einem bestimmten Zeitpunkt (k√∂nnte schon Ende der 80er Jahre gewesen sein) nicht mehr m√∂glich, weil die Anlage wegen neuer Haltungsrichtlinien als nicht mehr geeignet galt und nur Altbestand auf Lebenszeit Bestandsschutz hatte (das galt √ľbrigens auch f√ľr Hannover).

Die exakte Zahl der seit Kriegsende bei Hagenbeck gehaltenen Walrosse kann ich aus den Quellen nicht eruieren, aber es waren vor Neseyka definitiv mindestens 12, ziemlich sicher (siehe oben) einige mehr. Alle definitiven Individuen zusammengerechnet, lebte bis zum letzten Haltungsende 2003 in 35 Jahrgängen (!) seit 1949 jeweils ein Walross in Einzelhaltung im Tierpark.
(14.07.2012, 14:41)
Jan Jakobi :   Wie es aussieht muss es mehr als ein Walross namens "Raudi" und/oder ein weiteres namens "Antje" gegeben haben, wenn der unten genannte "Raudi" 1964 gestorben ist. Irgendwo hier im Forum las ich das "Antje" einen Partner namens "Raudi" hatte.

Und was ist aus den vier jungen Walrossen geworden?
In einer der Folgen von "Unsere Hagenbecks" sieht man ein jugendliches Walross und die 2003 verstorbene "Antje".
(11.07.2012, 12:25)
Michael Mettler :   Als ich √ľbrigens weiter unten schrieb "es blieb immer nur Antje √ľbrig", hatte ich eine Reihenfolge falsch im Hinterkopf. Ich hatte Antje als dem 1974er Import (zusammen mit den hannoverschen u.a. Tieren) angeh√∂rig "abgespeichert" und zwei Importe mit bzw. nach ihr. Das "immer" stimmt also nur dann, wenn sich Antje noch mit Nickel/Neskuk/Sedna zeitlich √ľberschnitten h√§tte. Der Blick ins IZYB kann zwar m√∂glicherweise helfen, aber die dortigen Angaben spiegeln nat√ľrlich nicht unbedingt wieder, dass innerhalb des Jahreszeitraums zwischen den Datenerfassungen Individuen gleichen Geschlechts gewechselt haben k√∂nnen oder Tiere eintrafen und den n√§chsten Census gar nicht erlebten. Schaun mer mal.

Laut Heino Susott (siehe das genannte Buch) sollen √ľbrigens Hagenbeck-Walrosse vor Neskuk und Sedna "seit Jahrzehnten" immer wieder die traditionellen Namen Nickel(mann), Antje und Marie getragen haben. Wer wei√ü, wie oft ;-)
(11.07.2012, 12:12)
Sven P. Peter :   Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: In einem Tierparkf√ľhrer sind zwei Walro√üe abgebildet und als Raudi und Antje beschriftet. Ich werde da mal suchen.
(11.07.2012, 11:03)
Michael Mettler :   @Peter Lohse: Hagenbeck hat weitaus mehr Walrosse importiert, besagte vier waren lediglich die bis dato letzten. Antje kam 1976 in den Park. Zuvor soll es laut Dittrich (ZOOFREUND Nr. 39, M√§rz 1981) bereits 1972 eine Anschaffung ungenannter Anzahl gegeben haben (sowie weitere noch vor der kleinen Importwelle in den 70ern, die auch andere Zoos wie Hannover, Bremerhaven und Harderwijk best√ľckte). Im 1980 erschienenen Buch "Kein Tag ohne Abenteuer" von Gerhard Gronefeld, das sich mit Zootierpflegern und ihren Sch√ľtzlingen befasst, gibt es ein Kapitel √ľber den Hamburger Pfleger Heino Susott und "seine" Walrosse. Demnach war im September 1974 ein weibliches Walross namens Nickel im Bestand (den Fotos nach zu urteilen nicht ausgewachsen, also m√∂glicherweise besagtem 1972er Import entstammend), zu dem als Frischimporte ein K√§lberpaar hinzukam, das von Susott Neskuk und Sedna getauft wurde. Was aus diesen Tieren wurde, warum die 1974er Walrosse in dem recht ausf√ľhrlichen Artikel von Dittrich √ľber Walrosshaltungen nicht auftauchen und ob sie Antjes Ankunft noch erlebt haben, kann ich aus den bisher gesichteten Quellen nicht ersehen (werde noch mal ins International Zoo Yearbook schauen). Von allen Nachkriegswalrossen bei Hagenbeck scheinen aber nur Antje (1976-2003) und ein Bulle namens Raudi (1949-1964) lange gelebt zu haben.
(11.07.2012, 10:49)
Sven P. Peter :   Der Park in Russland ist noch sehr jung (den gibt es erst seit vier Jahren) und hat in vielen Dingen nicht so viel Erfahrung. Von einem Mitarbeiter von dort war zu erfahren, dass man sehr froh ist dass das Walro√ü nach Hamburg gegeben werden konnte, da bei ihnen die Behandlung aus zwei Gr√ľnden nicht gehen w√ľrde: Keine Tier√§rzte mit dem KnowHow und dem richtigen Equipment vor Ort und kein Geld um welche einfliegen zu lassen, die dann √ľber Monate das Tier behandeln.
(11.07.2012, 10:32)
Michael Mettler :   Sorry, ich hatte die Quellen vergessen:

http://news.bbc.co.uk/2/hi/world/monitoring/media_reports/1196337.stm

http://news.sky.com/story/31779/walrus-dies-after-tusk-op
(11.07.2012, 10:03)
Michael Mettler :   @Stefanie Fischer: Darin allerdings unterscheidet sich Neseyka nicht von diversen anderen Robben in verschiedensten Zoos. Mit dem Show-Potenzial vor allem von Seel√∂wen wird doch auch in heutigen Zeiten immer noch gern "Circus im Zoo" gemacht.

Apropos Seelöwe: Falls der Hagenbeck-Bulle ein Einzeltier bleiben sollte, wäre meine Einstellung dazu die gleiche wie zum einzelnen Walross - dazu bräuchte es dann nicht mal die OP- und Import-Diskussion.

Im √úbrigen fand ich beim St√∂bern auch Quellen dar√ľber, dass zumindest in einem Fall vor 11 Jahren schon mal Sto√üzahnentfernungen bei Walrossen in Russland vorgenommen wurden, und zwar in Moskau durch ein britisches √Ąrzteteam. Es ist nicht ganz eindeutig, wie viele Walrosse damals operiert wurden (man kann die Artikel so deuten, dass alle zehn im Zoo vorhandenen Jungwalrosse unter Zahnproblemen litten), aber auf jeden Fall √ľberstand eins die OP nicht. Das ist nun das Risiko bei jeder OP, aber aus dieser Geschichte geht eindeutig hervor: Es ist schon 2001 m√∂glich gewesen, in Russland Walrosse zu bet√§uben - ob nun mit heimischen oder mit importierten Substanzen.

Da das Abschleifen der Z√§hne in den meisten Walrosshaltungen vorkommt/-kam, w√§re mal interessant zu wissen, wo m√∂glicherweise schon √ľberall Zahnentnahmen durchgef√ľhrt wurden - vielleicht h√§ufiger als vermutet?
(11.07.2012, 10:02)
Peter Lohse :   Michael Mettler:
Was die fr√ľher Importierten Walr√∂sser betrifft, es waren damal 4 Jungtiere.
Ich habe mich letztens mit einem ehemaligen Tierpfleger von Hagenbexk der schon in Rente ist unterhalten, unter Anderem auch √ľber die damaligen 4 Walr√∂sser. Laut seiner Aussage waren die Tiere schon bei Ihrer Ankunft gesundheitlich Angeschlagen. Sie hatten wohl alle irgend einen Virus, der nicht in den Griff zu bekommen war.Auf Grund der negativen Erfahrung (Und wohl auch der Einsicht das das Gehege nicht Otimal ist) hat man dann Abstand von weiteren Importen genommen.
(11.07.2012, 09:40)
Peter Lohse :   Bj√∂rnN:
Warum sollte ich Entr√ľstet sein, bei mir hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung, solange Er nicht versucht Sie Anderen aufzuzwingen.
Was das Eismeer betrifft, ich habe es auch noch nicht gesehen und werde mir erst danach ein Urteil bilden. Mit Hannover kann man es aber sicher nicht vergleichen, auf Grund des geringeren Platzangebotes wurde hier sicher versucht das Optimale raus zuholen.Die Eisbärenhaltung sehe ich allerdings auch Kritisch.
(11.07.2012, 09:28)
Stefanie Fischer :   "entertaining crowds by singing, dancing, clapping, playing the tambourine and kissing the hands of fans." Diese Zeile aus Michael Mettlers Quelle sagt ja auch schon alles.
(11.07.2012, 01:05)
Michael Mettler :   Ein Streifzug durch das Net f√∂rdert h√∂chst unterschiedliche Versionen √ľber die geplante Verweildauer von Neseyka in Hamburg zu Tage. Neben den von Gudrun Bardowicks zitierten zwei Jahren st√ľnde da z.B. die "Kurzversion", nach welcher das Walross schon einige Wochen nach der Zahn-OP wieder zur√ľckgeflogen werden soll, siehe hier:
http://www.airbridgecargo.com/press/news/977.html

Anderswo werden Zuchtpläne mit Neseyka zitiert:
http://www.mopo.de/nachrichten/liebhaber-gesucht-hagenbeck-will-mit-walross-neseyka-nachwuchs-zuechten,5067140,16569678.html
Wenn Neseyka aber drei Jahre alt ist und Walrossk√ľhe laut Wikipedia mit durchschnittlich sechs, fr√ľhestens vier Jahren geschlechtsreif werden, w√§re bei einer Verweildauer von zwei Jahren ein recht kleines bis gar kein Zeitfenster f√ľr eine Zucht mit ihr gegeben. Die Auswahl unter Atlantischen Walrossbullen als potenzielle Zuchtpartner scheint zudem in Zoos nicht allzu gro√ü zu sein.
(11.07.2012, 00:42)
Stefanie Fischer :   Ich finde es sch√∂n, dass Deutschland wieder Walro√üland ist.
Gegen den Import von Nesejka habe ich grunds√§tzlich erstmal nichts einzuw√§nden, solange man doch bitte dazu steht, warum man sie eigentlich geholt hat. Wenn es wirklich an der Behandlung lag, so h√§tte sie genausogut nach Harderwjk gehen k√∂nnen. Dort h√§tte sie Artgenossen und eine gute Behandlung. Warum musste der Tierpark eigentlich eine Mandrillgruppe abgeben, wenn doch Hagenbeck den Russen einen Gefallen tut indem sie ihr Walro√ü retten? Das sie jetzt alleine ist, ist doch die beste Begr√ľndung, warum man nun noch weitere Walro√üe importieren muss. Der Walro√üpopulation macht es sicher nichts aus, wenn ein paar Tiere in den Zoo gehen. Doch welches Bild gibt ein Zoo schon ab, wenn er in der heutigen Zeit solch bekannte Tiere aus der Wildbahn entnimmt. Sicher wird Hagenbeck versuchen den genauen Ursprung zumindest vor Otto Normal Besucher zu verschleiern.

Holger Wientjes: Ich glaube, das ist jedem klar ... W√§hrend Hamburg erkannt hat, das Z√ľchten auf so einer Grundlage nicht ihr Ziel sein kann, z√§hlt in N√ľrnberg jedes Tier. Gibt halt immer verschiedene Ansichten.
(10.07.2012, 23:57)
Michael Mettler :   @Liz: Den Vergleich mit dem Elefanten hatte ich schon gebracht, also anders gefragt: W√ľrdest du deine Argumentation auch gelten lassen, wenn man aus veterin√§rmedizinischen Gr√ľnden z.B. einen handaufgezogenen Berggorilla aus seiner Heimat holen und ohne Artgenossen in eine zuf√§llig gerade neu er√∂ffnete Anlage setzen w√ľrde...? Warum wurde Neseyka nicht in einen Zoo gebracht, in dem wenigstens schon Artgenossen vorhanden sind (und der dortige Veterin√§r mit ziemlicher Sicherheit Erfahrung in der Behandlung hat)? √úbrigens ist ihr Herkunftszoo in der ZTL noch als aktueller Halter von eventuell noch 1,1 weiteren Walrossen seit 2008 aufgef√ľhrt.

Dass es f√ľr ein Einzeltier OHNE jede M√∂glichkeit, Artgenossen zu erhalten, keinen Unterschied macht, WO es allein sitzt, darin stimme ich zu. Ebenfalls dahingehend, dass Hagenbeck prinzipiell keine schlechte Adresse in Sachen Walrosshaltung ist - auch wenn Antjes langes Leben ein wenig in den Hintergrund r√ľcken l√§sst, dass der Park bei einer ganzen Reihe importierter Walrosse in den letzten Jahrzehnten weitaus weniger erfolgreich in der Haltung war, denn es blieb ja immer nur Antje √ľbrig.

Mindestens mit dem Moskauer Zoo gibt es allerdings auch in Russland einen √ľber Jahrzehnte erfahrenen Walrosshalter (dauerhafte Haltung als auch Transit), und da sich Zoo-Walrosse leider mit nur wenigen Ausnahmen die Sto√üz√§hne in ihren Becken abschleifen bzw. auch schon fr√ľher abgeschliffen haben, d√ľrfte dieses Problem eigentlich keine v√∂llig neuen und noch unbekannten Folgen nach sich ziehen. Das ist wohlgemerkt meine Laiensicht.

Dass der Umzug des Tieres nach Hamburg eine gewisse Win-win-Situation darstellt, bezweifele ich gar nicht, und falls die medizinischen M√∂glichkeiten hier tats√§chlich gr√∂√üer sein sollten als in Russland, mag damit zumindest diese eine Seite des Tierwohls ebenfalls einen Gewinn verzeichnen. Wenn ein Herdentier ohne Artgenossen leben muss, passt das aber nicht zu den Zielen moderner Zoos; dass das in seinem Ursprungszoo vielleicht genauso gehandhabt wurde, macht es ja nicht besser. Und wenn das dann in Hamburg noch genau zu einem Zeitpunkt gestartet wird, wo man f√ľr eine spektakul√§re, mehrfach verz√∂gerte Neuer√∂ffnung gut ein Flaggschiff brauchen kann...

Ich mache ja hier im Forum schon lange keinen Hehl daraus, dass ich nur wenig Probleme mit der kommerziellen Seite von Zoos habe. Insofern sehe ich das ähnlich wie Werner Schindler: Wirtschaftlich gesehen macht der Transfer bestimmt Sinn. Aber welches Signal setzt der Tierpark damit in punkto Tierhaltungsphilosophie moderner zoologischer Gärten, wenn durch die geschilderte Situation zumindest der Eindruck entstehen KANN, dass man sich mit einem einzelnen Schautier ein Alleinstellungsmerkmal zu schaffen sucht wie in längst vergangen geglaubten Zeiten der Zoowelt?

√úbrigens h√§tte ich das selbe Haar in der Suppe auch dann "herbeigezogen", wenn es sich bei vergleichbarer Situation um einen beliebigen anderen Zoo gehandelt h√§tte, da spielen keinerlei Vorlieben oder Abneigungen eine Rolle. Auch z.B. der Import eines einzelnen, noch dazu kastrierten Kodiakb√§ren f√ľr Orsa f√§llt f√ľr mich in diese Kategorie.
(10.07.2012, 21:42)
Bj√∂rnN :   @Oliver Jahn
Die Lage der Humanmedizin in der GUS kann ich beurteilen, trotzdem danke f√ľr die Erkl√§rung. Wobei die Lage nicht einheitlich ist. Auf dem Ob in Sibirien oder der Tundra krank zu werden ist eine andere Sache als auf dem Roten Platz in Moskau.

Das tut aber nichts zur Sache, wir reden hier von der Tiermedizin und ich wage zu behaupten, dass es zumindest in Moskau eine tiermedizinische Einrichtung gibt, die dem "westlichen" Standard voll gen√ľgt. Auch die Schicki-Micki-K√∂ter der super-neu-reichen Russen wollen medizinisch versorgt werden.
(10.07.2012, 21:14)
Liz Thieme :   Hast du dir das Eismeer schon angeguckt, dass du es so beurteilst?
(10.07.2012, 21:12)
Oliver Jahn :   @Bj√∂rnN, f√ľr die Austattung der Veterin√§re kann ich das auch nicht beurteilen. Sehr wohl aber im Bereich der Humanmedizin, da ich seit Jahren mit ehrenamtlichen Helfern befreundet bin, die Sammlungen veranstalten, welche sie direkt auch im Land verteilen und so vor Ort versuchen, dass nicht zu viele der Spenden im Sumpf der Korruption versickern. Und da sieht die Lage wirklich dramatisch aus. Bei den Bildern, die ich dort gesehen habe, und nach den Berichten, die Augenzeugen da wiedergeben, da kann man sich nur w√ľnschen, in Russland nie krank zu werden.
(10.07.2012, 21:01)
Bj√∂rnN :   Keine, ich betone KEINE veterin√§rmedizinische Fakult√§t in Deutschland hat wirklich Erfahrung mit der Operation eines Walrosses.

Ob die Veterinäre in Russland weniger gut ausgestattet sind, kann ich nicht beurteilen. Man sollte dies nicht pauschalisieren.

Einen guten Grund muss es haben, das Weibchen herzuholen und zu behandeln. Auf der einen Seite hat man krampfhaft nach einem Tier f√ľr die Er√∂ffnung gesucht und mit dem Weibchen gefunden. Eine Er√∂ffnung ohne Walross w√§re ein Desaster gewesen. Dies hat f√ľr Hamburg und die Russen Vorteile - also warum nicht. Obendrein scheint es dem Wohl des Tieres zu entsprechen.

Auch wenn es nun wieder Entr√ľstung gewisser User hagelt (Beleidigungen bitte per PM!) - abgesehen vom Walross finde ich das neue Eismeer wenig beeindruckend.

Ein sehr steril wirkender Beton-/Kunstfelskoloss, vergleichsweise kleine Gehege, enge Besucherwege. Aus meiner Sicht stellt die Neuanlage keine wirklich Konkurrenz f√ľr Hannovers Yukon Bay dar, obwohl sich die Er√∂ffnung ohne Zweifel auch in Hannover bemerkbar machen wird.
(10.07.2012, 20:46)
Liz Thieme :   Ich finde, dass das Haar in der Suppe an den Haaren herbei gezogen ist.
F√ľr das Walross sehe ich weiterhin keine negativen Auswirkungen. Die Bilder zeigen ein neugieriges und interessiertes junges Tier, welches Spa√ü mit seinen Mitbewohnern hat. Dazu kommt eine sehr gro√üe Anlage. Darf man nicht davon ausgehen, dass der Tierarzt wei√ü was er sich da f√ľr einen Patienten holt, zumal er Walross-Erfahrung hat?! Und wenn die Medizin in Russland so gut w√§re, h√§tte man dann das Flusspferd, wie Carsten auch sagt, nicht schon l√§ngst behandelt? Noch dazu sind Bet√§ubungen bei Robben ja generell gef√§hrlich...und dann ohne das entsprechende Mittel...ist da das Risiko nicht noch h√∂her? Was die Veterin√§rmedizin betrifft sind Russland + ehemalige Sowjetstaaten noch nicht auf unserem Stand.
F√ľr Neseyka ist die Behandlung ebenfalls die letzte Chance, da sie das Fressen in Russland eingestellt hatte aufgrund ihrer Z√§hne. Sollte das Wohl des Tieres nicht im Vordergrund stehen? Ich sehe dies in keinem Punkt gef√§hrdet, da es auch eine Aufzucht durch Menschenhand gewohnt ist und nicht der Mutter entrissen wurde. Damit ist dies f√ľr mich auch keine haarige Angelegenheit.
(10.07.2012, 20:30)
J√∂rn Hegner :   weiss denn auch jemand wohin die drei nilgau-antilopen gingen , diese von 2007 bis 2011 mit den hirschziegenantilopen und vietnam-sikahirschen zusammen gehalten worden sind . diese kamen ja aus den zoos von n√ľrnberg , augsburg und berlin-friedrichsfelde .
(10.07.2012, 19:33)
Carsten Horn :   @MM: Anscheinend gibt es die ben√∂tigten Bet√§ubungsmittel nicht in Ru√üland, sonst h√§tte man die OP am Hippo ja schon lange durchf√ľhren k√∂nnen?

Leider wurde in Kaliningrad die Direktorin "gefeuert" und mir fehlt dort jetzt der Ansprechpartner, sonst hätte ich noch mal genau gefragt...
(10.07.2012, 13:04)
Holger Wientjes :   Dann bin ich ¬īmal gespannt, wie der Gazellennachwuchs der neuen Weibchen dann in N√ľrnberg gross gezogen wird...
(10.07.2012, 09:57)
Stefanie Fischer :   Also heute waren die Dampfschiffenten bei Leopard, Seeb√§r und co zu sehen. Ich kenne mich zwar mit den Arten nicht so genau aus, aber die sahen schon sehr nach Magellan-Dampfschiffenten aus. Habe grad nochmal mit den Falklandenten verglichen. Bin mir ziemlich sicher.

@J√∂rn Hegner: Die Kropfgazellen sind nach N√ľrnberg gegangen. Wurden u.a. abgegeben, weil die Weibchen nie ihren Nachwuchs angenommen haben und immer mit der Hand aufgezogen werden mussten.
(10.07.2012, 00:30)
J√ľrgen Born :   @J√∂rn Hegner: Mehr als das Buschhuhn Schild habe ich nie gesehen, und das ist ja nun auch wieder verschwunden.

(09.07.2012, 21:07)
Liz Thieme :   Wir wissen doch gar nicht was das genau f√ľr eine Behandlung ist und wie die durchgef√ľhrt werden soll. Es kann durchaus sein, dass es eine l√§ngerfristige Behandlung ist, so dass es einfacher ist den Tierarzt hier zu behalten und nicht alle zwei Wochen dorthin fliegen zu lassen.
Wobei sich das ganze schon wie ein "eine Hand w√§scht die andere"-Situation aussieht. Wissen wir wie die Kosten aufgeteilt werden f√ľr Aufenthalt und Behandlung?
(09.07.2012, 21:01)
Werner Schindler :   @Sven Peter: Danke f√ľr die Info zu den Dampfschiffenten.
Auf dem Gehegeschild erinnern die beiden V√∂gel allerdings wenig an Falkland-Dampfschiffenten. Das sieht, soweit die Kleinheit der Zeichnung(?) eine Beurteilung zul√§sst, nach einer recht freien Darstellung irgendwelcher Dampfschiffenten aus. Artmerkmale der Falkland-D. erkenne ich nicht. Auf dem fr√ľheren Foto, an das ich mich dunkel erinnere, sahen beide V√∂gel fast gleich aus. Was ad. Falkland-Dampfschiffenten eigentlich nicht sollten.
Daher auch von mir die Frage: ist bekannt, woher die beiden Vögel stammen? Vielleicht gibts auch ein aktuelles gutes Foto der Vögel, welches die Artmerkmale zeigt?

@ Carsten Horn: Ja, das kann nat√ľrlich sein. Ist es aber hier auch so? Anbetrachts der Gesamtumst√§nde halte ich betriebswirtschaftliche √úberlegungen f√ľr im Vordergrund stehend. Ansonsten w√§re, wenn eine Operation nur in Hamburg erfolgen k√∂nnte, der umgehende R√ľcktransport nach Behandlung f√ľr das Herdentier Walross wohl angebrachter. Es sei denn, dass auch im Ursprungszoo das immature Tier keine Artgenossen hat und/oder nicht gut untergebracht werden kann. Dar√ľber wei√ü ich nichts.
(09.07.2012, 20:58)
Michael Mettler :   @Carsten Horn: Gibt es in Russland keine "heimischen" Bet√§ubungsmittel...? Auch dort werden doch wohl immer mal diverse Zootiere operiert werden m√ľssen.
(09.07.2012, 20:52)
Carsten Horn :   So ironisch ist das mit dem "OP-Transport" gar nicht. Es kann wirklich einfacher sein, das Walro√ü nach Deutschland zu transportieren als den Tierarzt (bzw. seine Requisiten) nach Ru√üland...

Im Zoo Kaliningrad lebt ein Hippo, welches an den Z√§hnen operiert werden m√ľ√üte... Ein deutscher Tierarzt hat sich dazu bereit erkl√§rt, aber die OP kann nicht durchgef√ľhrt werden, weil das ben√∂tigte Bet√§ubungsmittel nicht eingef√ľhrt werden darf...
(09.07.2012, 20:26)
J√∂rn Hegner :   an welchen zoo worden die letzten kropfgazellen nun abgegeben ?
(09.07.2012, 19:02)
J√∂rn Hegner :   gestern war ich mal wieder im tierpark hagenbeck zu besuch . dort habe ich mir das neue eismeer-panorama angesehen und sehr gut gemacht mit vielen neuen tieren dabei . kann mir vielleicht jemand mitteilen aus welchen zoos die k√∂nigspinguine und falkland-dampfschiffenten stammen . ansonsten sind bei der neuen k√§nguruh-anlage die buschh√ľhner nicht mehr dabei . sind diese etwa wieder abgegeben worden . aus dem zoo von basel stammten diese ja hat mir jemand gesagt . die persischen kropfgazellen sind auch komplett weg . das mit der zusammenhaltung mit den kamelen war wohl nicht mehr so gut . 1999 kamen glaube ich zwei kropfgazellen aus den zoo von duisburg und eine aus den zoo von karlsruhe . im zoo z√ľrich werden ja sonst auch heute noch persische kropfgazellen mit kamele vergesellschaftet .
(09.07.2012, 18:58)
Sven P. Peter :   @Werner Schindler: Siehe Foto.

Ansonsten ist das Walroß wohl ein Atlantisches!
(09.07.2012, 18:18)
Werner Schindler :   Vom Eismeer kenne ich bisher nur die paar Bilder hier im Forum, und danach beurteilt gefallen mir die Anlagen sehr gut und sind Motivation f√ľr einen Besuch. Nat√ľrlich inklusive Walross. Werde auch mal kucken, nach welcher Art die Dampfschiffenten ausschauen (lt. ZTL Falkland-, V√∂gel auf einem fr√ľheren kleinen Foto - von dort? - sahen eher wie Magellan- aus).

Beim Beitrag von MM (zur Begr√ľndung der Verschickung des Walrosses nach Hamburg wegen Zahnbehandlung) musste ich leicht schmunzeln, weil mir das auch aufgefallen war. Tjaja, ein Tierarzt ist wohl doch schwerer zu transportieren als ein Walross (Ironie).
Sehen wir das ganze als Vorgang, der betriebswirtschaftlich gerechnet Sinn macht.
Dass weitere Walrosse kommen werden - wovon ich bisher ausging -, ist aber momentan wohl eher Hoffnung als vertraglich gesicherter Fakt, oder?
(09.07.2012, 10:51)
Michael Mettler :   Es gab mal eine Zeit, da war die Haltung von Einzeltieren - besonders von solchen Arten, die gesellig leben - in modernen Zoos verp√∂nt und man verzichtete eher auf die Anschaffung, als f√ľr unbestimmte Zeit auf Artgenossen zu warten.

Sorry, wenn ich da ein Haar in der Suppe finde - ich bin sehr gespannt auf das neue Eismeer und werde sicherlich auch das Walross bei einem Besuch nicht ignorieren, aber den Beigeschmack, dass es sich dabei in erster Linie um eine Werbefigur f√ľr die Neuer√∂ffnung handelt, kann ich auch nicht leugnen. Ich kann nicht beurteilen, wieviele Spezialisten f√ľr die Entfernung von Walrossz√§hnen es in Deutschland und Russland gibt, aber zur Behandlung von Elefanten sind auch schon deutsche Tier√§rzte gen Osten gefahren und mussten den Patienten nicht extra in ihr Heimatland importieren. Und w√ľrde irgendein Zoo z.B. zur Er√∂ffnung einer neuen Elefantenanlage mangels weiterer Beschaffungsm√∂glichkeit auf unbestimmte Zeit nur eine einzelne halbw√ľchsige Elefantenkuh pr√§sentieren (und sei es ein importiertes "Findelkind"), w√§re die Entr√ľstung unter Zoofreunden sicher gro√ü (und das mit Recht).
(09.07.2012, 09:10)
Jan Jakobi :   Auch ich habe mir inzwischen Svens Foto-Rundgang durchs Eismeer angeschaut.
Die gr√ľne Anlage ist der gr√ľne Teil der Humboldtpinguin-Anlage.

"Neseykas" Hauer sehen nicht so gut aus, aber schneeweiß sind die Zähne bei keinem Tier (auch nicht die Stoßzähne der Elefanten), die putzen keine Zähne wie wir.

Meine Meinung durch Svens Foto-Rundgang:

Die Eisbären-Anlage hat zu viele Felsen und wirkt etwas kahl. Interessant finde ich Königs- und Eselpinguin-Anlage.
Gefallen tuen mir die Unterwasser-Einsichten beim Walross und bei den Eisbären.

Die Idee vom h√∂chsten Punkt des Eismeers auf die Anlagen f√ľr Eisb√§ren und Walr√∂sser zu gucken ist gut, aber leider werde ich da kaum was sehen k√∂nnen bei meinen 1,60 m, wenn man laut Sven schon bei 1,85 m kaum was sieht.

Den historischen Rundgang h√§tte ich etwas ausf√ľhrlicher, wie z. B. Erstgeburten bei Hagenbeck (Eisb√§ren, verschiedene Robben-Arten, verschiedene Pinguin-Arten) , Auflistung aller Walr√∂sser mit Daten.

Ich kann kaum Gemeinsamkeiten mit dem alten Eismeer erkennen. Was ich wieder erkenne ist die Aufteilung der Anlagen: ganz links vorne ein gro√ües Becken f√ľr Robben und im Hintergrund die Eisb√§ren-Anlage. Rechts daneben 2 Becken f√ľr eine weitere Robbenart. Weiter rechts die Pinguine.
(08.07.2012, 22:40)
Sven P. Peter :   Es werden neue Tiere irgendwann kommen, mehr wei√ü wohl keiner.
(08.07.2012, 22:07)
Liz Thieme :   Ja, genauso weit war ich auch schon. Hatte gehofft, dass Svens Neugierde und sein Besuch schon mehr ans Tageslicht bef√∂rdert hat.
(08.07.2012, 21:48)
Gudrun Bardowicks :   Laut Zoopresseschau vom 6.7. geht die Walro√üdame in etwa 2 Jahren zur√ľck in ihren Heimatzoo Ischjwewsk inRu√üland. Sie is im Austausch gegen eine Gruppe Mandrills gekommen und soll voraussichtlich im September in Deutschland operiert werden (Entfernung der Sto√üzahnreste), da diese sich wohl immer wieder entz√ľnden. Eine Operation an den Z√§hnen in Deutschland wurde scheinbar als sinnvoller angesehen als eine in Ru√üland. Als Dank f√ľr die Operation ist Neseyka f√ľr 2 Jahre an den Tierpark Hagenbeck ausgeliehen worden. Ob als Ersatz andere Walrosse geplant sind war aus dem Artikel leider nicht zu entnehmen. Erw√§hnt wurde ein m√∂glicher Ersatz nicht.
(08.07.2012, 21:28)
Liz Thieme :   Also Sven... sch√§m dich ;-)
Und wenn du schon sagst, dass es live noch viel besser ist als auf Bildern, dann will das was heißen.
Ich freu mich schon auf meinen Besuch, der leider aus arbeitstechnischen Gr√ľnden noch etwas warten muss.

Du hattest anderen Orts berichtet, dass Neseyka nur mittelfristig in Deutschland ist. Wei√üt du schon mehr √ľber die Zeit danach, ob schon weitere Tiere in Aussicht sind und ob die dann schon zu Zeiten von ihr kommen werden?

Weiter unten war ja die Diskussion um eine Anlage, wo gefragt wurde, um welches es sich handelt. Ist das inzwischen klar?
(08.07.2012, 19:55)
Sven P. Peter :   √Ąhm nun ja... die Bildqualit√§t spricht nicht f√ľr mich. Aber auch hier eins aus der Serie!
(08.07.2012, 18:15)
Oliver Jahn :   Danke Sven!!! :-) Ich las vorher mehrfach solche Begriffe wie "ziemlich k√ľnstlich", "recht kahl", "ohne Gr√ľn"...nun, allein dieses Bild spricht da B√§nde.
Und Sven, mein Favorit unter deinen Bildern ist eindeutig das Spiel zwischen Walroß und Kegelrobbe! Die Anlage wirkt so tief, und der Witz ist, das sieht man auf den Bildern irgendwie auch.
(08.07.2012, 18:10)
Sven P. Peter :   Ich sage es sogar andersherum: Vieles kann man mit Bildern gar nicht zeigen, da es in Natura noch viel besser wirkt! Also schnell alle hin!

F√ľr Oli nun ein Foto meiner Highlight-Anlage!
(08.07.2012, 17:58)
Oliver Jahn :   @ulli, du hast ja die Bilder von Sven auch gesehen. Warst du schon da, und kannst sagen, ob es in natura genau so wirkt, wie auf den Fotos?
(08.07.2012, 16:54)
Ulli :   das neue eismeer ist absolut beeindruckend!!!
(08.07.2012, 16:12)
Oliver Jahn :   Ich habe mir jetzt gerade mal fast eine Stunde lang den von Sven im ZF-Forum recht reichhaltig bebilderten Rundgang durchs neue Eismeer angesehen.
Wenn die Anlage real auch nur halb so ist, wie sie auf den Bildern wirkt, dann ist das die mit Abstand beste Anlage dieser Art, die ich je gesehen habe. Gigantisch. Allein das Walrossbecken und die Bilder vom Spiel der Walro√üdame mit der Kegelrobbe, faszinierend. Und der Blick in die H√∂hlen der Eisb√§ren, die sich dort √ľber einem befinden, einfach genial. Das muss ich mir bald einmal in natura ansehen.
(08.07.2012, 16:05)
Oliver Jahn :   @J√ľrgen Born, DANKE! Ein wirklich gro√üartiger Blick auf die Anlage, die auf diesem Bild wirklich toll wirkt.
(07.07.2012, 16:19)
Jan Jakobi :   @Jolantha Belik:
Auf der Mutter-Kind-Anlage kann man "Mala" auch nicht halten, weil das dortige Badebecken an das der Herden-Anlage grenzt.
Wenn "Mala" und "Mogli" beide im jeweiligen Badebecken stehen w√ľrden, dann k√§me es vielleicht zu R√ľssel-K√§mpfen.
(07.07.2012, 16:03)
J√ľrgen Born :   Ich hatte gestern nun auch die Gelegenheit genutzt, mir das Eismeer anzusehen und bin eigentlich angenehm √ľberrascht.
Insbesondere die Walross Anlage und die dazugehörige Unterwasser Einsichtmöglichkeit erscheint wirklich gut gelungen, und stellt eine echte Attraktion dar.

Zumindest einer der Papageientaucher ist derart zutraulich und neugierig, dass er eine Einzel-Bewachung durch einen Hagenbeck Mitarbeiter ben√∂tigt, da die Besucher leider zu unvern√ľnftig sind (verf√ľttern u.a. Popcorn) - das war so nat√ľrlich nicht geplant.

Da ein Foto gew√ľnscht wurde...

(07.07.2012, 15:54)
Sven P. Peter :   Ich habe so viele Bilder gemacht, dass ich noch immer nicht alle bearbeitet habe! Aber in der Presse sind ja schon viele :)
(07.07.2012, 00:30)
Jonas Homburg :   Sch√∂n wenn das Eismeer so gut geworden ist, dann lohnt sich der im August geplante Besuch ja richtig. √úber ein Bild w√ľrde ich mich auch freuen, und Hagenbeck spielte meiner Meinung nach auch schon vorher weit oben in der Zoolandschaft mit.
(06.07.2012, 19:44)
Oliver Jahn :   @Sven, und dann gibt es nicht mal ein Bild von dir?
(06.07.2012, 18:43)
Jolantha Belik :   @Stefanie: es ist aber auch im neuen Zoo die Frage, ob sie mit den anderen dort √ľberhaupt zurecht kommt, zus√§tzlich zur Gew√∂hnung an die neue Umgebung.
(06.07.2012, 18:26)
Sven P. Peter :   Nachdem ich es mir heute live und in Farbe angesehen habe: Mit dem neuen Eismeer wurden alle Erwartungen √ľbertroffen und Hagenbeck spielt nun wieder in der Oberliga!
(06.07.2012, 17:51)
Stefanie Fischer :   Naja, die haben halt das Problem, dass sie Mala auf gar keinen Fall zu den anderen lassen k√∂nnen. Mogli und Mala w√ľrden sich bis auf den Tod bekriegen. Das lief nur solange gut, weil Hussein sich so gut mit ihr verstanden hat. Aber man wei√ü nicht wie das mit dem neuen Bullen w√§re.
War ne nette alte Dame, durfte ich während meines Praktikums putzen und waschen.
(06.07.2012, 15:40)
Jolantha Belik :   Mala? Man schickt ein Tier, das √ľber 40 Jahre im Zoo gelebt hat, in einen anderen Zoo? Wegen jedem Sch...marrn regen sich die "Tiersch√ľtzer" auf und da h√∂rt man nix von denen ...
(06.07.2012, 12:30)
J√ľrgen Born :   Das Eismeer ist nun f√ľr Besucher vollst√§ndig zug√§nglich!

(06.07.2012, 12:20)
Jan Jakobi :   Nun ist die alte Elefantenkuh "Mala" doch umgezogen. Sie zog gestern in den belgischen Zoo Parc Paradiso.

Dort wird sie unter anderem auf "Claudy" treffen. Diese war 1997/98 auf Hochzeitreise bei Hagenbeck. "Claudy" ist ca. 49 Jahre alt, ich hoffe es gibt keine Probleme bei der Zusammenf√ľhrung.
(06.07.2012, 11:37)
Jennifer Weilguni :   Nochmal zu den Orangs:
Einen kleinen Blick auf das Mini-Außengehege kann man werfen, wenn man sich außerhalb des Zoos auf der Straße hinter der Orang-Kuppel befindet.


(05.07.2012, 10:31)
Jan Jakobi :   Aktuelle Bilder (Fr√ľhjahr 2012?) von "Thisiam":

http://www.ogrodyzoologiczne.pl/foto,slon-indyjski,slon-indyjski-5.php

Zum Alter von "Neseyka":
Per E-Mail-Anfrage erfuhr ich von Hagenbeck das "Neseyka" drei Jahre alt ist.
(01.07.2012, 18:52)
Klaus Schueling :   Nach langer Zeit schl√§gt an dieser Stelle die Aufsicht wieder einmal zu - wir l√∂schen zwei Eintr√§ge:

Ich entferne die Vorhaltung einer Teilnehmerin, ein anderer Teilnehmer habe in einem anderen Forum einen andere Meinung als hier bei uns vertreten, genauso wie die Rechtfertigung des Angegriffenen, der sich nachvollziehbar dazu berechtigt sieht, seine Meinung zu ändern.

Ich bitte um einen sachlichen, respektvollen Umgang.

Persönliche Irritationen sollten im Dialog behandelt und nicht öffentlich ausgetragen werden.

Beide Teilnehmer haben ihre E-Mail-Adresse hinterlegt.
(01.07.2012, 10:13)
Michael Mettler :   @Stefanie Fischer: Angesichts der notwendigen Technik und der damit verbundenen regelm√§√üigen Wartung ist die Frage, ob die bewegliche Kuppel wirklich die preiswertere L√∂sung ist.
(01.07.2012, 10:11)
Stefanie Fischer :   Klar ist das ein Witz, aber besser als nichts, isses allemal.
Die Gr√∂√üe der Otterk√§fige bezieht sich auf den Raum und nicht die f√ľr Otter zu nutzende Fl√§che, oder? Diese Gitterboxen erschienen mir jedenfalls nicht so gro√ü.
(30.06.2012, 15:01)
Dennis Ismer :   Hier ist ein Grundriss auf dem man das Au√üengehege erkennt:
http://www.zoolex.org/zoolexstat/pictdir//776/3.jpg
(30.06.2012, 14:52)
Bj√∂rnN :   Das ist ein 25m¬≤ gro√üer Gitterk√§fig, mehr nicht - kleiner als die Quarant√§neau√üenk√§fige anderer Zoos.
(30.06.2012, 14:46)
Jan Beensen :   Die Orangs haben ein bepflanztes Miniaussengehege im Backstagebereich?
Schade, dass man das nicht einsehen kann.
Gibt es dar√ľber Bilder?
(30.06.2012, 14:42)
Ulli :   Ich finde die Hamburger Anlage konzeptionell immer noch genial.
(30.06.2012, 14:13)
Stefanie Fischer :   Naja, ich glaube ne kuppel solltes eh werden (wegen Architektur und so) und da kommt es billiger, die zum √Ėffnen zu konstruieren, als eine ebenso gro√üe zus√§tzliche Au√üenanlage. √úbrigens haben die Affen eine "Miniau√üenanlage" auf der R√ľckseite der Schlafk√§fige, wo ein Teil ab und an mal rein darf. Dort haben sie auch ein bisschen Gras.

Bodenbetont in sofern, das ich als Besucher in der Halle den riesigen Luftraum sehe,die Affen dann aber noch nicht mal bis auf halbe H√∂he kommen. Da kann man gleich eine niedrigere Anlage beuen und sie im vollen Volumen nutzbar machen. Ist mir einfach zuviel verschenkter Raum. Ansonsten hat man das Problem wie bei den meisten kletternden Arten, dass das Futter meist auf dem Boden verteilt wird. Und diese Steinh√ľgel sind f√ľr mich auch nur Boden.
(30.06.2012, 12:49)
Bj√∂rnN :   Die Leipziger Anlage ist gerade einmal etwas mehr als halb so gro√ü wie die Hamburger Anlage (180 vs. 320m¬≤), allerdings hat man weitaus mehr Platz und Kletterm√∂glichkeiten au√üen.
(30.06.2012, 11:47)
Jonas Homburg :   Ich kann mich dieser "bodenbetont"-Auffassung nicht recht anschlie√üen. Hagenbeck ist der einzige Zoo, wo ich die Orangs nahezu permanent auf B√§umen oder auf den erh√∂hten Felsen beobachtet habe, nahe √ľberall sonst sa√ü mind. einer auf dem Boden. Zudem erachte ich die Kletterm√∂glichkeiten der Halle als weit ausreichend, der Abstand zu den W√§nden ist auch nicht sehr gro√ü, nach oben gehts gerade auf dem k√ľnstlichen Baum sehr hoch, und die Tiere k√∂nne fast jede Gehegestelle kletternd erreichen. Ich finde den Platz eigentlich ganz gut genutzt. Die Pongolandinnenanlage in Leipzig hat bei √§hnlichem Raumangebot weniger Kletterm√∂glichkeiten. Gerade die geschickt eingesetzten Netze gefallen mir in Hagenbeck sehr gut und werden von den Tiere gut angenommen.
Anbei mal ein Foto von der Halle bei offenem Dach.
(30.06.2012, 11:09)
Bj√∂rnN :   Ich glaube kaum, dass man mit diesem Bau wirklich gespart hat. Die Kuppel war sicher teurer als ein gescheites einfaches Innengehege + Au√üengehege. Hier war wohl eher das Alleinstellungsmerkmal Vater des Gedanken.

Ansonsten stimme ich Stefanie Fischer zu - der Kuppelbau mag sch√∂n anzusehen sein, f√ľr die Orangs ist er gro√üer Mist.
(30.06.2012, 09:11)
Stefanie Fischer :   So klein ist die Orang-Anlage garnicht. Sieht blo√ü von der Besucherseite so aus. Als Innenanlage vollkommen in Ordnung.
Der Wassergraben ist nat√ľrlich nicht ideal, aber wie w√∂llte man das in dem Haus √§ndern. Bei einem Trockengraben g√§nge noch mehr Fl√§che verloren oder die Besucher w√ľrden in eine Grube schauen. Von Glas bin ich kein gro√üer Fan, da kommt man aus dem Scheiben putzen n√§mlich nicht mehr raus. Au√üerdem m√ľsste man dann die Vergesellschaftung mit den Zwergottern beenden, die ja gut zu laufen scheint.

So sch√∂n wie die Idee mit Innen=Au√üen ist, so hat sie wie ich finde mehr Nach- als Vorteile. Zum einen ist die Anlage f√ľr eigentlich reine Baumbewohner viel zu Boden betont, was u.a. daran liegt, dass man zu allen Seiten einen gro√üen Sicherheitsabstand braucht, damit die Affen bei offenen Dach nicht einfach rausklettern.
Viel schlimmer finde ich, dass das Dach erst bei min. 20¬įC Au√üentemperatur ge√∂ffnet werden kann und somit die Affen noch seltener "drau√üen" sind als andere Affen. Das Haus k√ľhlt nat√ľrlich schnell ab und so k√∂nnen die Affen nach einem kurzen Aufenthalt im Kalten nicht einfach wieder in ihr warmes Innengehege wechseln.

ich glaube, wie immer liegts einfach am Geld, dass diese L√∂sung gew√§hlt wurde. So spart man halt das Geld f√ľr eine ordentliche Au√üenanlage. Mit einer solchen, w√§re Hamburg auf jeden Fall sehr gut.
(30.06.2012, 00:43)
Niedersachse :   Geplant ist die Anlage f√ľr 1,2 + hoffentlich Nachwuchs.
(29.06.2012, 22:16)
Bj√∂rnN :   Allzu gro√ü scheint die Anlage nicht zu sein - mehr als ein erwachsenes Zuchtpaar wird man dort kaum vern√ľnftig halten k√∂nnen. Mal ganz abgesehen von den Schwierigkeiten, eine gr√∂√üere Gruppe aufzutreiben.
(29.06.2012, 21:41)
Manfred M√ľller :   M√∂chte zum den Walr√∂ssern fragen, f√ľr wieviele Tiere die Anlage ausgelegt ist, bzw. wieviele Tiere dort langfristig leben sollen? "Nur" ein Zuchtpaar mit Nachwuchs oder ein m√§nnliches Tier mit mehreren Damen? Hat jemand hier Informationen?
(29.06.2012, 21:35)
Jan Beensen :   Clou vielelicht - aber die Tiere haben aus meiner Sicht da kaum Vorteile vor anderen ZooOrangs, welche √ľber ein "echtes" Au√üengehege verf√ľgen.
Ich denke mal eine weitere Anlage (dann eine Außenanlage) fordert die Sinne und beschäftigt mehr, als ein offenes Dach.
(26.06.2012, 21:52)
Ulli :   Mir gef√§llt das Orang-Haus sehr. Der Clou der Anlage ist doch die gleichzeitige Nutzung als Innen- und (!) Au√üenanlage.

(26.06.2012, 21:06)
Peter Lohse :   Naja ich bin auch kein Primatenkenner, aber Orangs sind doch Waldbewohner und da kann man sicher auch nicht besoders weit schauen. Es ist also fraglich ob Sise von dem Ausblick wirklich was haben.Was die Bodenbezogenheit angeht denke ich wenn das ganze in eine geschossene Innenanlage mit angrenzender Aussenanlage umgewandelt wird k√∂nnte man Innen ja noch um einges
in die H√∂he gehen, so das die Tiere wesenlich mehr Raum zur Verf√ľgung h√§tten. Und √ľber die Randbepflanzung w√ľrden die Orangs sich dann sicher auch freuen.
(26.06.2012, 16:20)
Jonas Homburg :   Das die Tiere einen Gro√üteil des Parks √ľberblicken k√∂nnen, mag stimmen, den wenn man von au√üen, wenn das Dach auf ist oben steht und reinguckt und sich dann umdreht, hat man auch eine ganz gute Sicht auf Birmateich etc. Bodenbezogen finde ich die Anlage kein St√ľck, ich habe die Orang nahezu immer auf den Kletterb√§umen und Seilen gesehen, erinnere mich sogar noch an den Fall eines Weibchens, das ewig keinen Schritt auf den Boden gemacht hat. Den Wassergraben erachte ich als nicht schlecht, hier fehlt halt nur irgendwas gegen unvern√ľnftige Besucher, insbesondere da die Orangs sonst in einem "Kunstfels-Glas-Ghetto" s√§√üen, also von ihrer Au√üenwelt quasi v√∂llig abgeschnitten w√§ren. Selbst wenn sie Essensgeruch abkriegen, ist das immer noch besser, als gar keine Ger√ľche von Besuchern wahrnehmen zu k√∂nnen. Ich k√∂nnte mir jedoch auch gut eine Au√üenanlage im Saurierteich vorstellen, der ja z.Zt. nur mit Schwarzhalsschw√§nen und G√§nses√§gern besetzt ist.
(26.06.2012, 15:44)
Regina Nieke :   Die Orang-"Halle" find ich schon ganz gut...insbesondere auch die Vergesellschaftung mit den Ottern. Ein Au√üengehege w√§re allerdings nicht verkehrt. Ob die zur Zeit vorhandene Fl√§che zu klein ist, kann ich nicht beurteilen,zumal ich ja kein Primaten-Fan geschweige "Kenner" bin...Aber bzgl "aufklappbares Dach ist eine Spielerei" f√§llt mir ein, dass in der Zooserie aus HH ein Tierpfleger gesagt hat, dass die Tiere bei ge√∂ffnetem Dach fast den ganzen Zoo √ľberblicken k√∂nnen, wenn sie ganz oben in den B√§umen sitzen. Nun bin ich kein Affe und kann den Blickwinkel nicht beurteilen, aber wenn dem so ist, w√§re es nicht nur "Spielerei" :-)
(26.06.2012, 12:47)
Peter Lohse :   Bj√∂rnN:
Genau mein Gedankengang, wenn man vielleicht seitlich eine vern√ľnftige Aussenanlage anbauen w√ľrde w√§re das Ganze sicher eine Topanlage. Die flexible Dachkonstruktion sehe ich eher als technische Spielerei, die den Tieren ja ausser ein wenig frische Luft nichts bringt. Die obere Randbepflanzung ist wohl auch in erster Linie f√ľr die Optik der Besucher gedacht, denn die Tier haben davon auch nicht viel.
(26.06.2012, 11:01)
Bj√∂rnN :   Als Innenanlage ist die Hamburger Anlage sicher nicht schlecht, mir pers√∂nlich aber zu bodenbezogen und √ľber den Wassergraben, den Essensgeruch muss man nicht diskutieren. Ohne Au√üenanlage sind die 300m¬≤ allerdings f√ľr 1,6 erwachsene Tiere allenfalls Mittelma√ü.
(26.06.2012, 09:26)
Michael Mettler :   Vielleicht ist der Seel√∂we schlichtweg als Show-Tier und zur zus√§tzlichen Belebung der Anlage gedacht? Das ist z.B. der Hintergrund, den die Seel√∂wenhaltung in Hannover hat (ausschlie√ülich Weibchen zusammen mit den N√∂rdlichen Seeb√§ren und Kegelrobben).
(26.06.2012, 09:25)
Peter Lohse :   Jan Beensen
Das frage ich mich allerdings auch, macht in meinen Augen keinen Sinn.

Jetzt mal was Anderes in der Mopo von Heute ist ein Artikel √ľber die Orangs bei Hagenbeck, mit einer recht heftigen Kritik vom Great Ape Projekt. Es wir kritisiert das Gehege sei zu klein und der Wassergraben ist eine Gefahr f√ľr die Tiere, da Besucher st√§ndig irgent was Essbares hinein werfen, was ja vor einigen Jahren mit dem Tot von Leila leider Realit√§t wurde. Laut Great Ape sollte er ersetzt werden duch eine Glasscheibe.
Mir kam das Gehege eigentlich auch immer etwas klein vor f√ľr so viele Tiere, ich h√§tte eine Kombi aus Innen und Aussengehege vorgezogen. Den Wassergraben fand ich allerdings nicht so st√∂rend, man solle aber immer mit der Dummheit der Besucher rechnend schon eine st√§ndige Aufsicht dort postieren.
Wie seht Ihr das Ganze?
(26.06.2012, 09:06)
Jan Beensen :   Udn warum schafft man sich einen 1,0 Seel√∂wen an wenn man schon eine (Zucht-)Gruppe Seeb√§ren halten m√∂chte?
(24.06.2012, 16:06)
Jana M√ľller :   Der Seel√∂we aus Stuttgart hei√üt "Siku" und wurde gestern 1 Jahr alt.
(24.06.2012, 15:57)
Jan Jakobi :   @Jan Beensen:
Im vorletzten Hagenbeck-Magazin ist der Bestand
des Eismeers aufgelistet:

1,1 Eisbären "Blizzard" und Victoria"
0,1 Walross "Neseyka"

1,5 Seebären
1,0 Seelöwe aus Stuttgart
1,1 Kegelrobben

4,0 Köngispinguine
20 Eselspinguine
? Humboldtpinguine

und ein paar arktische und antarktische Vögel.

@J√ľrgen Born:
Die Hauer sehen abgesägt und/oder abgeschliffen aus.
Die Haut sieht auf der Nahaufnahme nicht viel anders aus, als auf dem Bild in der Zeitung.
(23.06.2012, 13:40)
Bj√∂rnN :   "Tuan" ist unerfahren und noch lange kein dominanter Orang-Utan-Mann.

Gibt es denn inzwischen Anzeichen einer Schwangerschaft bei den Orangs?
(22.06.2012, 23:34)
J√ľrgen Born :   @Michael Mettler: Ja, stimmt, das k√∂nnte nat√ľrlich eine wahrscheinliche Erkl√§rung sein.
Hagenbeck hat die Beckenränder ja speziell beschichtet, um ein Abschleifen zu verhindern.
Wollen wir hoffen, dass es funktionieren wird. Zum gegenwärtigen Zustand habe ich ein Foto angehängt.

@BjörnN: Ich konnte es noch nicht selbst beobachten, aber es war von Moko die Rede.
Unsch√∂n ist dabei wohl auch, dass Tuan nicht gen√ľgend seiner Aufgabe nachkommt, Ruhe in der Gruppe zu schaffen.

(22.06.2012, 23:05)
Jan Beensen :   Und wie genau?
1,1 Eisbären ist mir klar.
0,1 Walross auch.
Aber wie sehen die Robbengruppen aus?
Mit Bullen oder ohne?
Wann und wo haben sich die Kalifornischen Seelöwen in das Eismeer geschlichen?
War am Anfang nicht nur die Rede von den Seebären?
(22.06.2012, 18:44)
Sven P. Peter :   Das sind die aktuell zu sehenden Vergesellschaftungen.
(22.06.2012, 18:31)
Jan Beensen :   Wer lebt jetzt im Eismeer mit wem zusammen?
Kegelrobben mit Walross, Seebären mit Seelöwen, Pinguine mit Dampfschiffenten, Eisbärin mit Eisbär?
(22.06.2012, 17:45)
Sven P. Peter :   Und so alt ist sie nun auch noch nicht, die k√∂nnen ja noch etwas wachsen!
(22.06.2012, 17:19)
Michael Mettler :   @J√ľrgen Born: F√ľr kurze, abgestumpfte Hauer sorgen viele Zoo-Walrosse selber, indem sie sie an Beckenw√§nden und -boden abnutzen. Antje war in dieser Hinsicht eine der r√ľhmlichen Ausnahmen. Das fr√ľhere hannoversche Paar z.B. sah auf den ersten Blick v√∂llig sto√üzahnlos aus, hatte sich die Z√§hne aber eben selbst abgeschliffen.
(22.06.2012, 14:47)
Bj√∂rnN :   Wer macht denn den Stress in der Gruppe?
(22.06.2012, 13:59)
J√ľrgen Born :   Hat sich bei Euch eigentlich schon herumgesprochen, dass es seit Wochen in der Orang-Utan WG ziemlichen Stress zu geben scheint?
Die weiblichen Affen sollen sich sogar schon gegenseitig in den Wassergraben getrieben haben. Es wird nun wohl √ľberlegt ein Tier abzugeben.

Anderes Thema, Neseykas Hauer machen auf mich den Eindruck, als wären sie abgesägt worden (zwei kurze stumpfe Enden).
Was die Farbe betrifft, gibt das erste Foto auf der Hagenbeck-Hompage diese nicht richtig (viel zu dunkel) wieder, auf mich wirkt ihre Farbe normal.
Die zwei Kegelrobben scheinen noch Angst vor dem Walross zu haben und verstecken sich im Entwässerungsgraben, während das Walross auf der Anlage ist.

(22.06.2012, 13:47)
Jennifer Weilguni :   Manchmal ist da vielleicht auch der Wunsch Vater des Gedanken?
(22.06.2012, 09:48)
Sven P. Peter :   Ich denke mal. Man sollte eben nicht alles f√ľr bare M√ľnze nehmen von Leuten die bald den Bauzaun umwerfen. Ich w√ľsste aber auch gar nicht wie man das Tier durch den Zaun h√§tte vern√ľnftig erkennen k√∂nnen.
(21.06.2012, 14:29)
Michael Mettler :   @Sven: Also doch nur ein Seehund mit √úberbiss? :-)
(21.06.2012, 14:05)
Sven P. Peter :   @MM: Die vorherige Erstsichtung war sehr sicher eine Falschmeldung.
(21.06.2012, 13:48)
Jennifer Weilguni :   @Gudrun Bardowicks
Ich sehe das √§hnlich.. und wie sollte man denn auch je damit anfangen Tiere in Gefangenschaft zu z√ľchten, wenn nie welche aus der Natur entnommen werden?

Von den vielen Fischen, Rehen, Wildschweinen, Hasen ect. mal ganz abgesehen, die der Natur entnommen werden um auf den Tellern der Gourmets zu landen :-)
(21.06.2012, 12:58)
Gudrun Bardowicks :   Hinsichtlich Wildf√§ngen: Auch die Mehrzahl der Aquarienfische, viele Reptilien und Amphibien und viele V√∂gel in Zoos und Tierparks sind Wildf√§nge, ganz zu schweigen von den vielen Fischen, Reptilien, Amphibien, Zierv√∂gel und teilweise wohl auch Kleins√§ugern bei privaten Haltern. hier√ľbner regt sich aber kaum jemand auf.
(20.06.2012, 23:59)
Jan Jakobi :   "Neseyka" ist ca. 2-3 Jahre alt, also fast noch ein Jungtier. Auf einigen Bildern im Internet von Walross-Jungtieren sah ich das diese dunkler sind als die M√ľtter.
(20.06.2012, 21:30)
Michael Mettler :   Und wenn die Walrosskuh laut Presse erst letzte Woche aus Russland angekommen sein soll, was ist dann eigentlich mit dem Walross mit den markanten Z√§hnen passiert, das schon im Mai im "Eismeer" gesichtet worden sein soll?

Die dunkle F√§rbung ist wirklich interessant. Vielleicht aber nur die Folge "chemischer Einwirkung" bei Transport oder Eingew√∂hnung? Hannover hatte schlie√ülich auch mal "kupferfarbene" Kegelrobben, weil ein wegen Hauterkrankung notwendiges Desinfektionsmittel zu einer Verf√§rbung der Tiere gef√ľhrt hatte.
(20.06.2012, 21:16)
Jan Beensen :   Ich nehme an, dass das junge Fr√§ulein nicht alleine bleiben soll, oder?
Hat Harderwijk nicht einen Nachzuchtbullen "√ľber"?
(20.06.2012, 19:21)
Jan Jakobi :   Im Zoofreunde-Forum gibt es jetzt auch Bilder vom Walro√ü.
Es ist ein ca. 2-jähriges Weibchen namens "Neseyka".
Die Hauer (Stoßzähne heißen die bei Elefanten) sind ca. 10 cm lang und sieht man nur wenn sie den Kopf hochhebt sowie das Maul öffnet.

(20.06.2012, 18:56)
Liz Thieme :   Neseyka ist 3 Jahre alt und f√ľr meine Begriffe sehr dunkel. Gar nicht r√∂tlich braun, sondern eher grau/schwarz (nach Wasseraufenthalt).
(20.06.2012, 18:30)
Michael Mettler :   Auch ein verletzt oder verwaist aufgegriffenes Wildtier ist ein Wildfang und h√§tte genauso gut in der Wildbahn verbleiben k√∂nnen, wenn da nicht der menschliche Pflegetrieb ins Spiel k√§me. Insofern ist die Unterscheidung zwischen "gefundenen", aber immerhin bewusst mitgenommenen und gezielt gefangenen Tieren irgendwie m√ľ√üig. Abgesehen davon werden in Russland j√§hrlich Tausende von Walrossen und eine mir nicht n√§her bekannte Zahl von N√∂rdlichen Seeb√§ren legal gejagt (laut Wikipedia), so dass die paar in Zoos gelangenden Individuen nicht sonderlich ins Gewicht fallen d√ľrften.

√úbrigens wartet ja auch niemand auf zuf√§llig anfallende Unfallfische, um Robben in Auffangstationen und Zoos f√ľttern zu k√∂nnen. Auch diese Futterfische sind gezielte Wildf√§nge, die "einfach so" der Wildbahn entnommen werden.
(19.06.2012, 23:52)
Bj√∂rnN :   Welche aber keine Fundtiere sind, sondern F√§nge.
(19.06.2012, 23:01)
Niedersachse :   Sind es auch nicht. DNA Untersuchungen kann man auch bei B√§ren schon trauen.

Izhevsk muss ja so ne richtig Auffangstation f√ľr Meeress√§uger sein. Die hannoverschen Seeb√§ren kamen ja auch von da.
(19.06.2012, 22:56)
Tom Schr√∂der :   Und die B√§ren-Eltern sind keine Geschwister (mehr). Sorry, Hagenbeck braucht sich nicht zu wundern, wenn man das nicht glaubt.
(19.06.2012, 22:08)
Sven P. Peter :   Das Tier hat sichtbare Narben und man kann auf der Homepage des Zoos Izhevsk die Geschichte des Tieres (auf Russisch) nachlesen.
(19.06.2012, 22:05)
Tom Schr√∂der :   Boah, ist das aber nett vom Tierpark Hagenbeck, dass sie sich extra um ein ehemals verletztes Tier k√ľmmern!!!... W√§re ja auch doof gewesen, wenn sie sich Wildf√§nge geholt h√§tten, die "einfach so" aus der Wildbahn entnommen wurden... Wers glaubt, wird seelig!
(19.06.2012, 22:01)
Bj√∂rnN :   Bei dem Tier handelt es sich um einen ca. 2 j√§hrigen weiblichen Wildfang aus dem Zoo Izhevsk, der verletzt als Jungtier in diesen Zoo gelangte.
(19.06.2012, 19:39)
J√ľrgen Born :   Endlich einmal wieder positive Neuigkeiten:

Bei meinem heutigen Besuch habe ich zu meiner großen Überraschung das Eismeer teileröffnet vorgefunden, der Bauzaun ist nun endlich entfernt!

Und um noch eins drauf zu setzen: Es ist auch bereits ein Walross vorhanden!

Dummerweise bin ich 5 Minuten zu spät gekommen, um es selbst zu sehen.
Gerade vorher hatte eine F√ľtterung/Vorf√ľhrung f√ľr ein Fernsehteam stattgefunden.
Ein russischer Trainer/Pfleger soll Kunstst√ľcke mit dem Walross vorgef√ľhrt haben.
Als ich kam, war es leider schon wieder hinter den Kulissen verschwunden, es gibt also leider noch keine Garantie, dass man das Tier bei einem Besuch auch sieht.

Mal sehen, ob es heute Abend Berichte im regionalen Fernsehen gibt.

Und noch der Vollständigkeit halber:
Das Gehege der Schwarzschwanz Pr√§riehunde wurde wieder aufgef√ľllt, und es gibt wieder zwei gr√∂√üere Ziegen im Streichelgehege, nun allerdings Damar Ziegen, die den vorherigen Owambo Ziegen aber sehr √§hnlich sehen.

(19.06.2012, 19:10)
Niedersachse :   Auf die paar Wochen wird es jetzt bei Thisiam auch nicht mehr ankommen. Da ist es doch wichtiger, dass man das jetzige Bullenareal gut f√ľr ihn umbaut.
(18.06.2012, 18:30)
Jan Jakobi :   Laut der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblattes soll "Thisiam" erst im Herbst 2012 kommen.
Ich finde es f√ľr ihn nicht gut wenn er immer l√§nger alleine bleibt, ein Elefantenbulle muss ab und zu mal Kontakt mit Elefantenk√ľhen haben. "Thisiam" steht jetzt seit 6 Jahren ganz alleine.

Laut dem Transporteur Roy Smith ist mit "Hussein" erst der zweite ("Baba" von Benidom nach Sevilla?) Elefant von seinen √ľber 200 Transporten verstorben.

(18.06.2012, 17:21)
Jonas Homburg :   Das ist echt ein schlimmer Verlust, echt schade. Ich fand, dass Hussein immer so etwas wie "das" Hagenbecksche Zootier war, ich habe auch immer viel Zeit bei ihm verbracht und flei√üig gef√ľttert.
(16.06.2012, 20:07)
J√ľrgen Born :   Was f√ľr ein Verlust, ich bin sehr traurig.

(16.06.2012, 00:10)
Gudrun Bardowicks :   Eine traurige Nachricht. Man sieht an diesem Todesfall aber wieder, dass Elefantenbullen in Zoos lange nicht so alt wie K√ľhe werden. Daher ist es vermutlich gar nicht so schlecht, dass es bei Elefanten einen gewissen Bullen√ľberschu√ü gibt. So stehen zumindest immer gen√ľgend Junggesellen als potentielle Zuchtbullen zur Verf√ľgung.
(15.06.2012, 23:42)
Jan Jakobi :   Er hatte auch sehr markante Sch√§delh√∂cker, solche habe ich noch nie bei irgendeinem anderem Elefantenbullen gesehen.

Ich kann ihn unter unendlich vielen Bullen wieder erkennen, im Internet nämlich.

Ich war zuletzt am 19. Mai da, den größten Teil der Zeit habe ich vor der Anlage vor "Hussein" verbracht.
Seine Bewegungsf√§higkeit war erstaunlich, obwohl er steife Beine vom am Graben stehen gehabt haben m√ľsste.

Platz f√ľr ein Badebecken w√§re links vom Besucher ausgesehen. Leider wurde nie ein Badebecken gebaut.
(15.06.2012, 21:02)
Peter Lohse :   Das ist wirklich ein Schock. Hussein war f√ľr mich eine Ausnahmeerscheinung unter den Elefantenbullen, immer ruhig und Ausgeglichen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern als er nach Hamburg kam, der Damalige und meiner Meinung nach beste Elefantenpfleger den Hagenbeck jemals hatte(Carsten Kock der Sohn vom alten Kock) hatte ein sehr freundschaftliches Verh√§ltnis zu dem Tier, was auch jeder sehen konnte wenn die Beiden zusammen zu sehen waren. Hussein hat in Hagenbeck gro√ües geleistet, nicht nur durch seine div. Nachzuchten sondern als als Atraktion f√ľr die Besucher. Er war eine sehr Imposante Erscheinung, ich habe manchmal wenn der Tierpark sch√∂n leer war eine ganze Stunde bei Ihm gestanden und einfach nur die Ruhe die er ausstrahlte genossen. Das ganze macht mich sehr Traurig.
(15.06.2012, 20:38)
Jan Jakobi :   "Mekong" lebt noch, ich meinte nur das es meine beiden Lieblings-Elefantenbullen sind.

Ja, dass ist schon ein Schock.

Mittlerweile steht es auch auf der Hagenbeck-Homepage. Dort heißt es er habe sich in seiner Box hingelegt und das er offensichtlich an Atemnot litt.

Wäre "Mala"(ca. 48 Jahre alt) der abzugebende Elefant, dann hätte ich mir erst Recht sorgen gemacht.
Bei "Hussein" hab ich mir keine gemacht.

Aber bald kommt Ersatz, nämlich "Thisiam".
Ich hoffe der kommt in den nächsten Tagen/paar Wochen.
(15.06.2012, 17:28)
Silke Kollrich :   Sorry, habe versehentlich zweimal gesendet.
(15.06.2012, 17:21)
Silke Kollrich :   Das ist ja wirklich sehr traurig. Mein Beileid nach Hamburg. Auch wir in Leipzig sind durch das tote Elefantenbaby von Hoa sehr "gebeutelt" und durch das tote Baby von Salvana ja auch mit betroffen, da das Baby vom Leipziger Bullen "Naing Thein" stammte und in Leipzig seine Zeugung stattfand.
Mit "Mekong" ist doch auch unser ehemaliger Bulle gemeint? Aber er ist doch nicht verstorben, oder verstehe ich die Nachricht nur falsch? Ich hoffe sehr, dass er sich in Prag noch bester Gesundheit erfreut.
(15.06.2012, 17:20)
Silke Kollrich :   Das ist ja wirklich sehr traurig. Mein Beileid nach Hamburg. Auch wir in Leipzig sind durch das tote Elefantenbaby von Hoa sehr "gebeutelt" und durch das tote Baby von Salvana ja auch mit betroffen, da das Baby vom Leipziger Bullen "Naing Thein" stammte und in Leipzig seine Zeugung stattfand.
Mit "Mekong" ist doch auch unser ehemaliger Bulle gemeint? Aber er ist doch nicht verstorben, oder verstehe ich die Nachricht nur falsch? Ich hoffe sehr, dass er sich in Prag noch bester Gesundheit erfreut.
(15.06.2012, 17:19)
Jan Jakobi :   Leider ist das kein Scherz:
Mein zweiter Lieblingselefantenbulle "Hussein" ist heute verstorben :(((((
Der erste ist "Mekong".

So las ich das auf http://www.kaimookverhuist.be/nl/news/olifantenstier-hussein-overlijdt-net-voor-vertrek.

Es ist bei der Verladeaktion passiert, er ist einfach umgefallen.

Leider steht im gesamtem Internet nichts bzw. nichts genaueres.

2009 ist die damals ca. 40-jährige "Ilona" (ehemals Hannover) von Heidelberg nach Karlsruhe umgezogen. Sie ist dort auch lebend angekommen.

Dieses Jahr hat Hagenbeck wenig Gl√ľck:
Familienstreit, mehrere kaputte Scheiben am Eismeer, Elefantentotgeburt, jetzt der Tod des ber√ľhmten "Hussein".

(15.06.2012, 16:41)
Peter Lohse :   Hagenbecks Eismeer und keine Ende. Laut Artikel in der Mopo von Heute ist die neue Scheibe f√ľr das Eisb√§rengehege beim Hersteller w√§hrend des Verladens besch√§digt worden, was zur Folge hat das die Er√∂ffnung fr√ľhestens im Juli sein wird. Immerhin eine positive Nachricht, wie mir gesagt wurde sollen n√§chste Woche die Walr√∂sser in Deutschland ankommen.
(14.06.2012, 09:13)
Jan Jakobi :   "Hussein" wird am 15. Juni nach Planckendael gehen, dass ist der Au√üenzoo von Antwerpen. Das ist so wie Whipsnade der Au√üenzoo von London ist.
(10.06.2012, 12:35)
Liz Thieme :   Am 15. Juni wird Hussein nach Antwerpen gehen, das vermeldet der belgische Zoo.
(10.06.2012, 11:05)
Peter Lohse :   J√ľrgen Born
Ich wollte damit nicht ausdr√ľcken das Sie ein Problem haben sondern nur auf das allgemeine Problem von unterschiedlichen Pressemeldungen hinweisen, da sowas ja des √Ėfteren schon f√ľr Irritationen gesorgt hat. Meine Ausage war also nicht Pets√∂hnlich gemeint. Ich habe den Korriegierten Bericht Gestern auch gelesen, es waren also doch 2 Tiere.
aber was anderes in der heutigen Mopo steht ein Bericht, in dem Peta mal wieder auf einen fahrenden Zug aufspringt und die Freilassung aller Riesenotter und im gleichem Atemzug auch noch die Abschaffung der Zoologischen Gärten fordert.
(10.06.2012, 10:47)
J√ľrgen Born :   @Peter Lohse:
(Unsere Beitr√§ge hatten sich √ľberschnitten - als ich den meinen schrieb, war der Ihre noch nicht gepostet.)

Von welchen Problemen sprechen Sie? Ich denke nicht, dass ich ein Problem habe.
Die Morgenpost hat ihren Bericht inzwischen √ľbrigens korrigiert und schreibt nun auch, dass Beni und Macu entkommen konnten, wobei der Angriff von Beni ausging.

(09.06.2012, 01:52)
Peter Lohse :   Tja da sind wieder unsere Probleme, laut Mopo handelt es sich nur um 1 Tier.
(08.06.2012, 13:12)
J√ľrgen Born :   Laut Presseberichten sind am Samstag zwei Riesenotter durch ein Loch im Zaun entkommen. Eine Reinigungskraft wurde von einem der Tiere angegriffen und schwer verletzt, ihr zu Hilfe eilende Pfleger wurden ebenfalls gebissen.

(08.06.2012, 12:50)
Peter Lohse :   Und wieder sorgt Hagenbeck f√ľr Schlagzeilen. Laut Mopo ist ein Riesenotter aus seinem Gehge ausgebrochen, und hat eine Reinigungskraft schwer verletzt.
http://www.mopo.de/nachrichten/schwerer-unfall-bei-hagenbeck-riesenotter-im-blutrausch---putzfrau-schwer-verletzt-,5067140,16323464.html
(08.06.2012, 12:48)
Peter Lohse :   Naja wenn es einer wei√ü dann er. Aber auch wenn ich es nicht glauben kann, sollte Er mir wirklich einen B√§ren aufgebunden haben, hab ich mich hier wohl ziemlich zum Affen gemacht. Warten wirs halt ab.
(05.06.2012, 22:26)
Oliver Jahn :   @Peter Lohse, Bj√∂rnN hat bereits geantwortet. Viele von uns haben solche guten Bekannten. Manchmal d√ľrfen sie nichts sagen, manchmal wissen sie es selber nicht. Ich war mit genau so einem guten Bekannten im Tierpark Berlin. Einen Tag sp√§ter sah man im ABH Erdw√∂lfe. Ich habe ihn nie gefragt, aber entweder durfte er es mir nicht sagen, oder er wusste es selber nicht. H√§tte er es aber getan, h√§tte ich wiederum den Teufel getan, es hier im Forum zu schreiben.
Also folgen wir BjörnN, warten wir es ab.
(05.06.2012, 21:52)
Bj√∂rnN :   Steht also Aussage gegen Aussage - abwarten ist angesagt.

Nur mal so am Rande - wenn die Zooleitung Stillschweigen befielt, dann wird der Bekannte einen Teufel tun, die Walrösser zu bestätigen oder mit "kein Kommentar" zu antworten, darunter versteht jeder Fragende das Gleiche.
(05.06.2012, 21:42)
Peter Lohse :   P.S.
Ich denke auch das man wegen der negativen Erfahrungen die man schon mal mit importierten Walrössern gemacht hat ganz besonders vorsichtig ist.

(05.06.2012, 21:42)
Peter Lohse :   Oliver Jahn:
Ich lese zwar oft in diesem Forum, schreibe aber recht selten.
Wenn ich mich also zu zu einer Sache wie den Walr√∂ssern √§u√üere bin ich mir meiner Sache auch sehr sicher. Ich habe mich bei einem guten Bekannten erkundigt, der auf Grund seiner T√§tigkeit bei Hagenbeck genau √ľber derartige Vorg√§nge Bescheid wissen wird. Laut seiner Aussage spielt die Temperatur bei dem Transport der Tiere durchaus eine Rolle, da wenn es zu warm ist keiner das Risiko eingehen will das etwas passiert, aber das ist auch nur ein Aspekt warum sich der Transport verz√∂gert. Ebenso hat er mir best√§tigt dass sich zurzeit noch kein Walross im Tierpark befindet, und ich habe bisher keine Veranlassung Ihm nicht zu glauben.

(05.06.2012, 21:36)
Oliver Jahn :   P.S. Und wenn ich Hagenbeck w√§re, ich w√ľrde es genau so machen, nichts ist doch spannender und l√§sst den Zoo besser im Gespr√§ch und in der √Ėffentlichkeit bleiben, als solche Diskussionen. Andere lassen regelm√§√üig K√§ngurus entlaufen...;-)
(05.06.2012, 20:29)
Oliver Jahn :   @Peter Lohse, das war in keinster Weise ironisch gemeint, sondern ich finde nur die Bezeichnung "definitiv" immer sehr spannend, denn es gibt ja doch einige M√∂glichkeiten, dass die Tiere (bzw. ein Tier) bereits da sind. Wie oft habe ich das in etlichen Zoos schon erlebt. Und die Begr√ľndung bzgl. des Transportes und der W√§rme, die hat mich einfach schmunzeln lassen, denn genau die gab es hier im Forum schon mal als Begr√ľndung, warum eine Tierart noch nicht da sein k√∂nne. Die Tiere aber standen zu diesem Zeitpunkt, bei genau dem Wetter ins Land geholt, schon in der Quarant√§ne des Empf√§ngerzoos, ohne dass es jemand wusste. Und da mir die Person bekannt ist, die das Walross gesehen hat, wei√ü ich auch, dass sie garantiert einen Seehund, selbst wenn er √úberbiss haben sollte, von einem Walross unterscheiden kann und diese Person auch durchaus in der Lage ist, ein lebendiges Tier von einem Plakat zu unterscheiden.
(05.06.2012, 20:27)
Peter Lohse :   Oliver Jahn:
Da ich davon ausgehe das Sie mich meinen und ich nicht so ganz verstehe was Sie damit ausdr√ľcken wollen, w√§re es nett wenn Sie mir das etwas n√§her erl√§utern k√∂nnten.

(05.06.2012, 09:41)
Oliver Jahn :   Auch wenn ich nach wie vor immer wieder sehr spannend finde, nach welchen Kriterien man definitiv ausschlie√üen kann, so nehme ich doch gern noch Wetten entgegen! ;-)
(04.06.2012, 19:58)
Jennifer Weilguni :   @Oliver Jahn
Also d√ľrfen nach wie vor noch Wetten abgeschlossen werden? :-)

Die Eröffnung des Eismeeres wird sich dann wohl doch in den Sommer verschieben.
(04.06.2012, 09:53)
Peter Lohse :   Also ich wei√ü nicht was der gute Mann da gesehen hat, aber es sind definitiv noch keine Walr√∂sser in Hamburg. Der Transport der Tiere ist unter Anderem auch Temperaturabh√§ngig, denn bei 25 Grad wie vor einer Woche wird niemand das Risiko eingehen und die Tiere versenden.
(04.06.2012, 09:23)
Jan Jakobi :   Laut diesem Artikel sind noch keine Walr√∂sser da:
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article106401415/Hagenbeck-Start-des-Eismeers-verschoben.html

Ich frage mich was der Zoofreund gesehen hat, andere Zoofreunde sahen nach seinem Besuch kein Walross im Eismeer.

Auf dem Bauzaun des Eismeers ist ein Walross aufgemalt.
(02.06.2012, 11:29)
J√ľrgen Born :   Auf dem Eismeer-Bauzaun wurden nun zus√§tzliche Aufkleber angebracht:
"Bitte haben Sie noch etwas Geduld. Das Eismeer wird in K√ľrze er√∂ffnet."

So schön neu hinzukommende Tiere sind, so gibt es leider auch Verluste zu vermelden. Mir wurde gesagt, der Bison Bulle (Wotan) sei verstorben, und die Präriehunde sind augenscheinlich, nach dem Winter, wieder einmal nicht mehr aufgetaucht (Marder?).
(29.05.2012, 23:51)
Oliver Jahn :   Ich halte die Zoofreunde vom anderen Forum f√ľr durchaus bef√§higt, ein Walross zu erkennen.
(24.05.2012, 23:14)
Bj√∂rnN :   Ich sage ja nicht, dass es NUR ein Tier ist. Der Zoofreund hat ein ausgewachsenes Tier mit markanten Z√§hnen gesehen und dies im Zoofreundeforum gepostet.
(24.05.2012, 23:01)
Peter Lohse :   Also nach meinen Informationen sind noch keine Walr√∂sser da. Sie sind Bestellt in Ru√üland aber wann Sie kommen ist noch nicht raus. Es w√§re auch merkw√ľrdig. Wo soll so ein einzelnes Tier wohl mit einem mal herkommen ? Die Elbe ist jedenfalls in letzter Zeit keins hoch geschwommen,das waren alles Seehunde und do weit ich wei√ü hatte keiner von denen Sto√üz√§hne.
(24.05.2012, 22:03)
Oliver Jahn :   Wurden da in einigen Kreisen nicht Wetten abgeschlossen, ob Hagenbeck oder Hannover als erster wieder Walrosse hat? Da d√ľrfte dann ja wohl die Hagenbeck-Fraktion gewonnen haben.
:-)
Gibt es schon nähere Informationen, z.B. ob es sich um ein Jungtier handelt, oder ein ausgewachsenes Exemplar?
Auf jeden Fall ist es großartig, dass diese Art wieder in Deutschland zu sehen ist.
(24.05.2012, 19:51)
Bj√∂rnN :   Zumindest ein Walross ist inzwischen im Bestand, gesehen von einem Zoofreund und berichtet im Zoofreundeforum.
(23.05.2012, 21:03)
Gerrit Wehrenberg :   Heute auf der Hagenbeck-Seite:

Wann eröffnet das Eismeer?

Leider wurden wir in den letzten Wochen mit ungeahnten technischen Schwierigkeiten konfrontiert. Deshalb konnte das Eismeer noch nicht eröffnet werden. Wir bedauern das und bitten Sie noch um ein wenig Geduld.

> Sind damit die undichten Stellen gemeint oder ist es nun etwas Neues? Finde ich allerdings etwas d√ľrftig f√ľr eine Meldung. Da hat es der Zoo Hannover, der mit seiner Polarlandschaft auch genug Probleme gehabt hatte, besser gemacht. Mal sehen wie lange es noch dauert... man wartet schlie√ülich auch noch auf die Walrosse.
(23.05.2012, 20:49)
R√ľdiger :   @ Jan Jakobi
Laut neuster Zoopresseschau
Zuchtbulle Hussein, der aus dem Hamburger Zoo dazukommt, hat die Ehre, als erster den einzigartigen Tempel und das "5-Sterne-Ressort" von 12.000 qm zu
betreten. Er trifft in der ersten Juniwoche ein, um sich in aller Ruhe auf die Ankunft seines Harems vorzubereiten.
(20.05.2012, 12:44)
Jan Jakobi :   Auf dem Plakat am Eismeer und auf dem Faltplan steht Er√∂ffnung Fr√ľhjahr 2012.

Laut Hagenbeck-Magazin weiß man noch nicht wohin "Hussein" abgegeben wird.
Aber auf einer Seite vom Dierenpark Planckendael (http://www.kaimookverhuist.be/nl) habe ich gelesen das "Hussein" in der ersten Juni-Woche dorthin umziehen wird.

"Mala" stand nur einmal kurz am Graben, sieht hat Zweige gegessen und sich mit Schlamm/Sand beworfen.
Vermutlich tun ihr die Beine und F√ľ√üe weh, wenn sie am Graben lange steht.

"Mogli" scheint es da nicht anders als "Mala" zu gehen, beide scheinen Arthrose zu haben.

"Yashoda" scheint noch Milch zu produzieren, denn "Assam" hat bei ihr ein paar Mal getrunken.

"Salvana" war so wie ich sie sonst gesehen habe, sie interessierte sich nicht f√ľr "Assam". Sie stand am Graben. Laut Hagenbeck-Homepage ist die Herde enger zusammen gewachsen durch die Totgeburt.

(19.05.2012, 22:17)
Liz Thieme :   Tapirdame Carmina ist Mutter einer Tochter geworden. Die Kleine kam am 1.5. zur Welt.
(10.05.2012, 18:19)
Liz Thieme :   In der neuen Hagenbeck ist noch mal eine (lesbare) Skizze drin. Da es zu gro√ü ist hier als Link:
http://i572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/unbenannt.jpg
(09.05.2012, 15:53)
Jan Jakobi :   Es k√∂nnte sein das die Walr√∂sser/das Walross innerhalb der kommenden vier Wochen eintreffen.

Wenn Walrösser ausgeschildert sind, sollten auch die dazugehörigen Tiere bei der Eröffnung da sein.
(29.04.2012, 18:23)
Bj√∂rnN :   Die Walrosse sind schon ausgeschildert, ohne dass eine Best√§tigung vorliegt, dass Tiere in Hamburg eingetroffen sind.

Die Er√∂ffnung soll 4 Wochen vor Er√∂ffnung bekanntgegeben werden, man kann also fr√ľhestens im Juni mit einer Er√∂ffnung rechnen.
(29.04.2012, 18:05)
Gerrit Wehrenberg :   Wie sieht es denn nun eigentlich mit der Er√∂ffnung des Eismeeres/mit den letzten Bewohnern; den Walrossen aus?
In dem Clip √ľber Blizzard von Sat.1 schwimmt eine Kegelrobbe im Walrossbecken (http://www.hamburg.1730sat1.de/aktuell-hh.html?cHash=6b8bbf845ed0d892573ccd0370bf942d&tx_ttnews%5BbackPid%5D=41&tx_ttnews%5Btt_news%5D=92015).
Gibt es vllt. doch eine Eröffnung ohne die Walrosse?
(29.04.2012, 17:51)
Jan Jakobi :   Der kleine Elefantenbulle wurde am Freitag auf den Namen "Assam" getauft.

Zu "Salvana":
Die Geburt hat 50 Stunden gedauert und das Kalb kam am Ende tot zur Welt.
Das Kalb soll ein Kuhkalb gewesen sein.

(28.04.2012, 16:20)
Liz Thieme :   Intern wird sie meines Wissens nach Indra genannt, aber aufgrund des Paten wird sie in der √Ėffentlichkeit als Salvana h√§ufig betitelt.
(22.04.2012, 17:37)
Sonja Schierholz :   Das ist ja eine sehr traurige Nachricht von Salvana. Aber erleichtert war ich, als ich in dem unten erw√§hnten link las, dass es Salvana gut gehen soll. Mal sehen, was Hagenbeck dazu verlauten l√§sst und wie Salvana mit dem Verlust und ihrem Gruppendasein zurechtkommt.
(22.04.2012, 16:02)
Sonja Schierholz :   Das ist sehr traurig mit Salvana. Aber leider passiert so etwas eben auch, wie schon erw√§hnt. Klar gibt so ein Ereignis neben der Trauer auch immer Anlass zu Spekulationen bez√ľglich der Ursache und ob so etwas verhinderbar ist (gerade weil die Geschichte um Salvana etwas prek√§r ist). Jetzt erstmal Hagenbeck zum Zuge kommen lassen wegen der Mitteilung.
Was ich erleichtert gelesen habe, ist, dass es Salvana selbst gut gehen soll.
Wie ist das eigentlich: Sie ist doch gewohnt, "Indra" gerufen zu werden,aber Hagenbeck benutzt weiterhin ihren offiziellen Namen in Mitteilungen. Manchmal werden auch beide Namen mit Schrägstrich benutzt. Wird Hagenbeck irgendwann ganz auf "Indra" umschwenken? Ist wahrscheinlich jetzt auch noch nicht absehbar, oder?
(22.04.2012, 15:47)
Gudrun Bardowicks :   Schade, aber Totgeburten sind bei erstgeb√§renden Elefanten in der Tat nicht besonders selten.Hoffen wir auf das n√§chste Mal.
(22.04.2012, 14:34)
Jan Jakobi :   Wie h√§tte "Saida" die Totgeburt verhindert?
Eine Totgeburt kann verschiedene Ursachen haben, z. B.: bei "Kewa" war es eine Pockeninfektion, bei "Lai Sinh" hat die Geburt zu lange gedauert wegen schwachen unregelm√§√üigen Wehen (nur aus der Erinnerung aus der Doku "Dickh√§uter in anderen Umst√§nden aus dem Jahr 2003) und das Kalb war auch ein bisschen zu gro√ü und schwer f√ľr die damals ca. 13-j√§hrige "Lai Sinh".
"Lai Sinh" war damals auch kleiner und schmaler.

Ich denke wir sollten bis morgen/Montag warten und sehen dann im Internet /in der Zeitung ob/was Hagenbeck zu der Elefantengeburt veröffentlicht.
(22.04.2012, 11:19)
Bj√∂rnN :   Vielleicht h√§tte Indra in Leipzig, in Anwesenheit
ihrer Mutter auch ein gesundes Kalb zur Welt gebracht. Wer wei√ü das schon, alles Spekulationen. Letztlich kennt niemand die exakten Gr√ľnde f√ľr eine Totgeburt.

Ich halte es nachwievor f√ľr falsch, Mutter und Tochter zu trennen.
(22.04.2012, 01:56)
Jan Jakobi :   Im Zoofreunde-Forum hat jemand einen Link zu einer Mail-Anfrage gestellt, dort steht drin das "Salvana" in der Nacht vom 20.4. auf den 21.4. eine Totgeburt hatte. Weitere Informationen stehen da nicht drin.
Wäre "Salvana" in Leipzig geblieben, dann hätte man dort jetzt das zweite tote Elefantenbaby innerhalb weniger Wochen.

Totgeburten bei Erstgeburten sind keine Seltenheit bei Elefanten, zum Beispiel hatte "Lai Sinh" 2003 ihr erstes Kalb nach 26 1/2 Stunden tot zur Welt gebracht. Auch die Hagenbeck-Kuh "Shandra" hatte eine Totgeburt im Jahre 1996, ebenfalls erstes Kalb.

In den Dokumentationen und Magazinen der EEG werden noch weitere Totgeburten in den Geburtenlisten aufgef√ľhrt.
Wieso man aber nichts (genaueres) √ľber die zweite Elefantengeburt im Internet findet ist mir ein R√§tsel.

Ich las im oben genannten Forum, dass die Elefanten-Freilaufhalle heute ge√∂ffnet war. Da m√ľsste man sich doch Fragen warum kein weiteres Elefantenbaby geboren wurde.
(21.04.2012, 22:27)
Sonja Schierholz :   Hallo, bin neu hier im Forum, habe aber schon interessiert mitgelesen. Eines Frage "brennt mir im Moment unter den N√§geln":Weiss jemand etwas √ľber die Geburt bei Salvana? Am Do. 19.4. kam man ja nicht in die Freilaufhalle. Der Aufkleber an der T√ľr informierte dar√ľber, dass Salvana Wehen h√§tte. War das tats√§chlich so? Ist es dann kein gutes Zeichen, dass man bisher nichts dar√ľber im Netz findet? Oder wurde der Zettel nur vorsichtshalber angebracht, um jederzeit die n√∂tige Ruhe zu haben?
(21.04.2012, 22:10)
Sven P. Peter :   Das sollte der Pinguin-Landteil sein.
(21.04.2012, 21:42)
Jan Beensen :   Eine zweite Variante f√§llt mir noch ein; Polarf√ľchse
Hagenbeck hat/hatte doch mal welche bei den Bären.
Und die F√ľchse w√ľrde auch mehr oder weniger zu dem Eismeerthema passen.
(21.04.2012, 19:49)
Gerrit Wehrenberg :   Scheint mir recht gro√ü zu sein als Landteil f√ľr die Humboldtpinguine und Dampfschiffenten (wenn es √ľberhaupt zu gro√üe Anlagen gibt ;) ). Vielleicht im Sommer nutzbar von denen und im Winter von den antarktischen Pinguinen(?) - w√§re die Frage, ob je ein Verbindung zu den Anlagen besteht.

Was könnte von der Struktur diese Anlage nutzen? Sie ist anscheinend (soweit sie eine Einzelanlage ist) ohne Wasserteil...
(21.04.2012, 19:08)
Jan Beensen :   Ich wei√ü es zwar nicht, r√§tzele jedoch gerne mit...
Könnte das nicht der Landteil der Pinguine/Enten-Belegschaft sein?
Schlie√ülich sollen die Pinguine auch irgendwo br√ľten.
Ist aber, wie erwähnt, nur eine Vermutung.
(21.04.2012, 16:29)
Gerrit Wehrenberg :   Ich vermute, dass es sich um diese handelt (rot umkreist).
(21.04.2012, 13:49)
Gerrit Wehrenberg :   Bild: Ein Screenshot aus der Leopard, Seeb√§r & Co. Folge vom 18.04.2012. Was kommt denn auf diese Anlage?
(21.04.2012, 13:48)
Liz Thieme :   Zoos machen manchmal Dinge, die man nicht versteht.
Allerdings muss ich sagen, dass die Gazellen, die ich im Dezember gesehen habe, mir als Rest von einer ehemals schönen Gruppe vorkamen.
(15.04.2012, 19:15)
Sven P. Peter :   Wie ich gerade h√∂rte wurde jedenfalls ein Teil der Tiere weiter verlegt, n√§mlich nach N√ľrnberg.
Und warum jetzt die Tiere schon verlegen wenn man Mitte Oktober mit der Umgestaltung beginnen möchte?
(15.04.2012, 16:51)
Liz Thieme :   Sven, vermutlich sind die Gazellen auch verlegt worden (hinter die Halle), weil ja die Anlagen durch einen Graben getrennt werden sollen. Daher sollten die Gazellen nicht unbedingt in der N√§he sein und in dem Text stand "Huftiere" und nicht nur Onager die verlegt werden m√ľssen. Ich hatte es einfach nur auf die Onager angewendet.
(15.04.2012, 16:13)
Sven P. Peter :   Zu den Kropfgazellen: Keine Tiere mehr im Haupt- oder Nebengehege, kein Schild mehr an der Anlage und auch kein Eintrag mehr auf dem √úbersichtsplan. Gr√ľnde kenne ich aber auch nicht.

Theoretisch l√§sst sich die Seeb√§renanlage auch wie fr√ľher trennen (einst gab es ja rechts Walro√üe und links Rentiere), aber ob da der Platz wirklich f√ľr Seeelefanten reicht?
Die Stallungen der Walro√üe sind sicher sehr gro√üz√ľgig bemessen, da w√ľrden wohl Seeelefanten reinpassen, auch die Beckentiefe ist gegeben. Aber (ich m√ľsste es nachsehen) sind nicht die Mindestanforderungen aus den Richtlinien zur Haltung von S√§ugetieren in Menschenobhut f√ľr Seeelefanten und Walro√üe identisch?
(15.04.2012, 13:49)
Gerrit Wehrenberg :   In der zootierliste.de habe ich von der Abgabe der Persischen Kropfgazellen gelesen - gibt es mehr Infos dazu? Gerade wenn verk√ľndet wird, dass der Asienbereich eine Sanierung bekommen soll...

Und folgendes wollte ich auch noch mal wissen: War eine Seeeelefanten-Haltung seitens des Tierparks wirklich "gew√ľnscht", so wie es hier immer mal wieder durchzuschimmern schien? Und, nat√ľrlich abh√§ngig von den Importm√∂glichkeiten, w√§re es m√∂glich/denkbar S√ľdliche Seeelefanten zusammen mit den S√ľdamerikanischen Seeb√§ren in den immerhin zwei nicht allzu kleinen Becken zu halten? Hier w√§ren auch die Ortskundigen gefragt, da ich mir die wirklichen Dimensionen der Anlage immer noch nicht vorstellen kann.
Zu der s√ľdlichen Thematik dieser beiden Anlagen w√ľrde es schlie√ülich passen. Und was ich gleich mitschieben m√∂chte: Sind die beiden Robbenbecken in einer Form trennbar?
(14.04.2012, 23:29)
R√ľdiger :   Toll , Jan
Danke f√ľr deine Eindr√ľcke.
Eigenartiges Verhalten von Salvana / Indra, wo sie doch bald selber Muttergl√ľck erwarten wird.
(14.04.2012, 20:01)
Jan Jakobi :   Jetzt habe ich das Elefantenbaby auch besucht.
Mutter ist eindeutig "Lai Sinh", denn die Innenseite ihrer Hinterbeine ist noch sehr dunkelrot gefärbt.

Eine Besucherin hatte eine Zettel in der Hand auf den hatte sie geschrieben Shanti ?.
Ob das ein Namensvorschlag f√ľr "Lai Sinhs" Baby ist oder sie wegen dem Hannoveraner "Shanti" fragen will, wei√ü ich nicht.

Das Elefantenbaby hielt sich viel bei "Yashoda" und deren Tochter "Kandy" auf, es versuchte auch bei "Yashoda" zu saugen.
Zum Gl√ľck sah ich das es bei der richtigen Mutter saugte.

"Salvana/Indra" hielt sich viel am Gitter zu den Boxen auf.
Manchmal ging sie vorsichtig zu den anderen, aber Interesse am Elefantenbaby zeigte sie nicht.

(14.04.2012, 18:14)
Sven P. Peter :   Ich habe aber alte F√ľhrer durchgeschaut. Und tats√§chlich lebten die Onagerstuten mit den Trampeltieren und Kropfgazellen zusammen und der Hengst (zeitweise auch die Hengste) im Wechselgehege wo heute das Hotel steht. Erst nach dem Umzug des Hengstes wurde der Zaun auf der Mitte der Anlage aufgestellt und eine bessere Einsicht neben dem Nasenb√§rengehege geschaffen.
(13.04.2012, 19:29)
Liz Thieme :   Das ist gut m√∂glich. Den Tierpark-Plan habe ich nicht und da war ich noch ein bisschen jung zum erinnern. Habe nur ein Foto wo die Gaur drauf sind von etwas sp√§ter.
Von 1990 hat Sven auf jeden Fall keine eigenen Bilder ^^
(13.04.2012, 17:35)
Michael Mettler :   @Liz, um die Reihenfolge abzurunden: Die Gaur kamen bereits, als die Zebus noch vorhanden waren, und lebten √ľbergangsweise (wei√ü aber nicht, wie lange) mit diesen zusammen auf der Anlage. Habe ich selbst gesehen, das m√ľsste 1990 gewesen sein.
(13.04.2012, 15:04)
Jan Jakobi :   Endlich wieder eine gute Elefantenbaby-Nachricht nach dem tragischen Ausgang in Leipzig.

Hagenbeck wird schon wissen wer die Mutter ist, letzten Donnerstag sah ich "Lai Sinh" noch im trächtigen Zustand.

Erstaunlich wie unterschiedlich sich neugeborene Elefantenbabys aussehen. Sieht anders aus als Schwester "Shila" oder "Rani" oder "Shahrukh".

Bei einigen Elefantenk√ľhen ist es so das jedes 2. Kalb ein Bulle ist und andersrum. Zum Beispiel bei "Kewa" im Tierpark Berlin: m√§nnliche Totgeburt, "Temi"(w), "Yoma"(m), "Thuza"(w).
Keine Ahnung woran das liegt.




(13.04.2012, 14:02)
Niedersachse :   :D Mein Fehler, die Kuh auf dem Bild ist Kandy und laut Hagenbeck-Homepage ist das Kalb von Hussein x Lai Sinh.
(13.04.2012, 13:25)
Niedersachse :   Bei Bild.de gibts ein erstes Foto. Mutter ist tats√§chlich Indra.
(13.04.2012, 13:05)
Niedersachse :   Dann wird wohl Indra ihr Jungtier zur Welt gebracht haben. Und was f√ľr ein Wunder, dass es ein Bulle ist :D
(13.04.2012, 13:02)
J√ľrgen Born :   Es wurde gerade im Radio vermeldet, dass bei Hagenbeck ein kleiner Elefantenbulle geboren wurde!

Zum Eismeer: Das wird wohl noch dauern, mir wurde gesagt, dass die Eröffnung ggf. 4 Wochen im voraus bekannt gegeben werden wird.
Aber wenigstens ist inzwischen schon wieder Wasser im Walross-Becken.
(13.04.2012, 12:57)
Sven P. Peter :   Ich muss mal meine Fotos durchschauen. Anfang der 2000er stand der Hengst noch unten (gegen√ľber der Riesenschildkr√∂ten) und die Stuten mit den Trampeltieren und Kropfgazellen in der aktuellen Anlage.
(12.04.2012, 21:36)
Liz Thieme :   Als auf dem heutigen Onagergehege noch die Zebus gestanden haben, waren die Onager auf dem s√ľdlichen Gel√§nde. Und die Trampeltiere auf dem heutigen Spielplatz. Und auf der heutigen Trampeltieranlage standen Yaks.
Dann kamen die Zebus da weg und die Gaur dahin. Die Yaks kamen weg und die Onager dort hin. Und die TRampeltiere in den S√ľden auf die Ex-Onageranlage.
Dann kamen die Gaur weg und die Trampeltiere kamen hoch. Und unten war ein wechselnder Tierbestand - Onagerhengst(?).
Dann kam der Verkauf des s√ľdlichen Gel√§ndes...

Aber du kannst am 2. Mai spätestens ja mal fragen.
(12.04.2012, 21:18)
Sven P. Peter :   Aber sind die Trampeltiere und Gazellen nicht erst von den Onagern getrennt worden als der Hengst (wegen dem Hotelbau) von seinem Gehege mit auf die Anlage zog und sowohl Gazellen als auch Kamele angriff. Irgendsowas war da doch.
(12.04.2012, 20:31)
Liz Thieme :   Also zu den Trampeltieren entsteht ein entsprechender Graben und sicherlich mit Sicherung zu den Trampeltieren, dass die nicht in den Graben plumpsen.
(12.04.2012, 19:50)
Michael Mettler :   @Peter Lohse: Im Allgemeinen lernen Huftiere recht schnell, dass benachbarte Beutegreifer nicht zu ihnen gelangen k√∂nnen. Und eine auf und ab laufende Hy√§ne d√ľrfte sie sogar eher beruhigen als eine, die lauernd im Geb√ľsch liegt...

Mich w√ľrde bei dem mutigen Vergesellschaftungsplan eher besch√§ftigen, ob die Onager gegen√ľber den Hy√§nen wirklich so friedlich sind wie erhofft. Halbeselhengste sind ja nun wahrlich keine Kuscheltiere, und Stuten mit Fohlen bei Fu√ü d√ľrften wohl Hy√§nen auch eher misstrauisch (und damit kampfbereit) gegen√ľberstehen.

Leider gibt die Planskizze nicht her, ob ein Nebengehege f√ľr die Hy√§nen eingeplant ist.
(12.04.2012, 14:48)
Peter Lohse :   Na ich hoffe nur das Sie dann den Bereich zu den Kamelen komplett dicht machen, denn ich kann mir nicht vorstellen das die dort mit laufenden Kropfgzellen besonders gl√ľcklich sind wenn st√§ndig Hy√§nen am Zaun umher laufen und hungrig nach dr√ľben schauen.
(12.04.2012, 14:08)
Holger Wientjes :   Also wenn das funktioniert w√§re das mehr als genial ! In der Natur leben sie vielleicht "eintr√§chtig zusammen", nur haben sie dort auch mehr Platz, um sich aus dem Weg zu gehen... Gibt es gleiche oder √§hnliche Haltungen irgendwo auf der Welt ??

Ja, Panzernashörner und Gaur fehlen noch... ! ;-)
(11.04.2012, 16:52)
Gerrit Wehrenberg :   So soll Hagenbeck sein - immer mal was neues, unerwartetes in Kulisse vergesellschaften was woanders nur selten so nicht zu sehen ist...
Leider wird es wohl auf keine unterartenreine Haltung hinauslaufen - vergleichbar wie in allen deutschen Zoos. Aber wenn die Haltung klappt - genial! Ich glaube ich muss mal wieder ein paar Besuche gen Hamburg planen.


Übrigens: Das Eisbär-Männchen "Blizzard" aus Rostock ist mir im Moment in dem Punkt um einiges voraus - hier der Online-Artikel des Hamburger Tageblattes.
(11.04.2012, 00:18)
Gudrun Bardowicks :   Die Idee der Vergesellschaftung ist auf jeden Fall toll. Bleibt zu hoffen, dass die Vergesellschaftung auch wie geplant klappt.
(10.04.2012, 22:25)
Liz Thieme :   Da kann man nur sagen: Wer wei√ü ;-)

Schön finde ich, dass Hagenbeck damit einer der Zoos ist, der Hyänen in Asien zeigt.
(10.04.2012, 21:57)
Oliver Jahn :   Na das nenne ich mal eine Vergesellschaftung. Echt genial. Und ich kann mir sogar vorstellen, dass es klappen k√∂nnte. Wenn die Anlage gro√ü genug ist und die Struktur stimmt, dann ist es eine durchaus realistische Kombi. Besonders aber freut es mich, dass damit wieder ein Hy√§nenhalter in Deutschland hinzu kommt. Und bei Hagenbeck scheint man sich auch wieder auf alte Zeiten zu besinnen. Fehlen jetzt nur noch ein Paar Nash√∂rner.
(10.04.2012, 21:49)
Liz Thieme :   Ja, als Vergesellschaftung.
Auszug aus dem Text von Hagenbeck: "Die STreifenhyänen leben in freier Wildbahn einträchtig mit Onagern zusammen"
Und hier die Anlage, die ich aus der Info abfotografiert habe.
Beginn der Umgestaltung soll Mitte Oktober sein. Der Stalleingang verlegt und wenn ich das Bild richtig erkenne wird er auch umgebaut und erweitert, wof√ľr die Onager erst einmal weichen m√ľssen. Auf der Anlage sollen felsen modelliert werden und die Gr√§ben auf 2m vertieft. Spezieller Sand wird aufgesch√ľttet und die Bepflanzung komplett ge√§ndert.
F√ľr die Besucher werden die Sicht- und Sitzm√∂glichkeiten erneuert.
(10.04.2012, 21:17)
Jan Beensen :   Streifenhy√§nen mit Onager zusammen auf einer Anlage oder wird die thematisch unpassende Nasenb√§renanlage daneben umgebaut?
(10.04.2012, 21:03)
Sven P. Peter :   Endlich wieder Hy√§nen! Als Vergesellschaftung?
(10.04.2012, 21:00)
Liz Thieme :   Du kennst sie eben.
Die Individuen weiß ich noch nicht, aber die Art stimmt.:)
(10.04.2012, 20:42)
Oliver Jahn :   ...sieht verd√§chtig nach einer recht hellen Streifenhy√§ne aus.
(10.04.2012, 19:28)
Liz Thieme :   Da war ich zu schnell...
(10.04.2012, 19:13)
Liz Thieme :   Zum n√§chsten Jahr soll die Onager-Anlage umgestaltet werden und die Onager kriegen dann Gesellschaft: siehe Bild
(10.04.2012, 19:12)
Gerrit Wehrenberg :   @ Niedersachse: Stimmt mein Fehler!

Hier noch ein Video:
http://www.rtlregional.de/player.php?id=19269
(09.04.2012, 22:13)
Niedersachse :   Das Eismeer war am Samstag f√ľr den Verein ge√∂ffnet.
(03.04.2012, 08:44)
Gerrit Wehrenberg :   Heute konnten rund 100 G√§ste des Vereins ¬ĄHamburg macht Kinder gesund¬ď ein ersten Blick auf das Neue Eismeer werfen. Als Verz√∂gerungsgrund nennt Joachim Weinlig-Hagenbeck gegen√ľber der BILD die undicheten ... Dichtungen an den Scheiben. So soll das Wasser an einer Scheiben runter rinnen. Das Walrossbecken soll auch schon wieder leer gepumpt worden sein.
Hier ein kurzer Videobeitrag zum limitierten Besuch mit ein paar wenigen Einblicken: http://www.hamburg1.de/aktuell/Eisbaer___Co-11495.html

Unter >http://www.bild.de/regional/hamburg/tierpark-hagenbeck/erster-blick-ins-eismeer-23444988.bild.html< sind ein paar Fotos zu sehen (unter anderem eine Panoramascheibe und eine Pflegerin, die ein Humbolth-Pinguin-Ei in die Kamera hält - anscheinend gefällt das Neue Eismeer...).
(02.04.2012, 22:46)
Liz Thieme :   Zitate aus dem Abendblatt von heute:

Per Presseerkl√§rung stellte Claus Hagenbeck klar, dass er im Einvernehmen mit seinem Schwiegersohn Stephan Hering-Hagenbeck ins Unternehmen zur√ľckkehrt. Der ist jetzt zwar nicht mehr Gesch√§ftsf√ľhrer der diversen Hagenbeck-Gesellschaften, k√ľmmert sich aber weiter um den Tierpark und vor allem das Eismeer - freigehalten von der Abarbeitung bestimmter Problemfelder, wie sich Claus Hagenbeck ausdr√ľckte.

Er sei "f√ľr wenige Monate befristet" zur√ľckgekehrt, "um die ihm in den letzten Wochen bekannt gewordenen weiteren Unklarheiten um diverse Vertr√§ge der Gesellschaften (u. a. st√§dtebaulicher Vertrag), die von Herrn Weinlig-Hagenbeck bisher allein und verantwortlich bearbeitet wurden, pers√∂nlich aufzukl√§ren". Danach werde sein Schwiegersohn "seine erfolgreiche T√§tigkeit f√ľr die Hagenbeck-Gesellschaften und f√ľr meine Familie im vollsten Vertrauen von uns allen" wieder aufnehmen.



Und noch nebenbei: Eröffnung des Eismeeres nicht vor Mai
(28.03.2012, 09:31)
Liz Thieme :   @Ralf Sommerlad: Gibt es daf√ľr auch Gr√ľnde?

Nur einmal ein kleiner Gedankengang:
In diesem Konflikt mit der Stadt (die nordische Presse hat letztes Jahr umfassend berichtet) geht es um eine finanzielle Sache, also eigentlich eine Hauptaufgabe von Weinlig-Hagenbeck.
Aber nun ging Hering-Hagenbeck, der Zoologische Gesch√§ftsf√ľhrer. (?ζ?)
(27.03.2012, 18:27)
Tierpark Hagenbeck :   Hier die Pressemedlung von gestern:

Herr Dr. Stephan Hering-Hagenbeck hat aus pers√∂nlichen Gr√ľnden seine
Gesch√§ftsf√ľhrerpositionen bei den Hagenbeck-Gesellschaften niedergelegt.
Jeder der zwei Familienstämme des Tierparks ist berechtigt, einen
Gesch√§ftsf√ľhrer f√ľr die Gesellschaften zu benennen.

F√ľr den Stamm "Claus Hagenbeck" hat dieser sich selbst als Nachfolger seines
Schwiegersohnes, Herrn Dr. Hering-Hagenbeck, benannt.

Die Gesch√§ftsf√ľhrerstellung von Joachim F. Weinlig-Hagenbeck als vom Stamm
"Caroline Hagenbeck" berufenem Gesch√§ftsf√ľhrer bleibt hiervon unber√ľhrt."

(27.03.2012, 14:41)
Ralf Sommerlad :   @J√ľrgen Born Wenn es so w√§re, dann w√§re mir der Wechsel noch sympathischer als er mir ohnehin ist.
(27.03.2012, 14:09)
J√ľrgen Born :   @Kr√ľmmel:
Bei einem Familien-Unternehmen sind interne Vorg√§nge nat√ľrlich immer so eine Sache.
Das Hamburger Abendblatt titel heute: "Der Machtkampf im Tierpark" und schreibt von einem "Höhepunkt eines Familienstreits?".
Es gibt da wohl u.a. unterschiedliche Ansichten zu einer von der Stadt geforderten Kreditr√ľckzahlung, durch die Claus Hagenbeck seine Hanseatische Kaufmannsehre bedroht sieht.

(27.03.2012, 13:35)
Sacha :   Danke Liz, dann ist mein Erinnerungsverm√∂gen wenigstens einigermassen noch intakt.
(27.03.2012, 12:32)
kr√ľmmel :   Gibt es auch Gr√ľnde?


(27.03.2012, 12:05)
Liz Thieme :   Claus Hagenbck hatte sich 2004 zur√ľckgezogen und seinen Posten an Stephan Hering-Hagenbeck abgegeben und tritt nun wieder an seine Stelle.

Die Hagenbeck'sche Gesch√§ftsf√ľhrung besteht aus zwei Zweigen:

auf Carl Hagenbeck folgten
1. Zweig:
Heinrich Hagenbeck --> Carl-Heinrich Hagenbeck --> Carl Claus Hagenbeck (oben genannter) --> Stephan Hering-Hagenbeck

2. Zweig
Lorenz Hagenbeck --> Carl-Lorenz Hagenbeck --> Caroline Hagenbeck --> Joachim Weinlig-Hagenbeck

Wenn aus einem Zweig der Gesch√§ftsf√ľhrer wegf√§llt, f√ľllt dieser Zweig den Posten auch wieder auf. So sind beide Zweige immer vertreten.

W√§hrend der √Ąra Hering-H./Weinlig-H. hatte Stephan Hering-Hagenbeck das Zoologische und Tierg√§rtnerische in der Hand und Weinlig-Hagenbeck das Betriebswirtschaftliche.
(27.03.2012, 10:57)
Sacha :   Ich glaube, ich blicke da nicht ganz durch: Ist der Nachfolger nicht zugleich auch der Vorg√§nger von Stephan Hering-Hagenbeck? Ich hatte irgendwie in Erinnerung, dass Claus Hagenbeck eine leitende Position inne hatte (Wissenschaftliche Leitung oder beides?), oder liege ich hier v√∂llig falsch?
(27.03.2012, 10:34)
Liz Thieme :   Verbesserung: Claus Hagenbeck hat sich als Nachfolger seines Schwiegersohns benannt.
(26.03.2012, 18:43)
Liz Thieme :   Dr. stephan Hering-Hagenbeck hat sein Amt als Gesch√§ftsf√ľhrer aus pers√∂nlichen Gr√ľnden niedergelegt. Er hat als seinen Nachfolger seinen Schwiegersohn benannt.
(26.03.2012, 18:39)
Niedersachse :   Planungen bzgl Transport von Hussein sind Juni/Juli. Gibt aber auch noch keine genauere Planungen mit genauen Termin.
(18.03.2012, 18:12)
R√ľdiger :   @ Jan jakobi
Scheinbar erst im Herbst, wegen den Bauverzögerungen!!
Habe den Text in der letzten Zoo Presseschau so entdeckt.
Mugambi ist sicher zuahelisch, africans,. Weiss aber nicht wie die deutsche √úberstzung bedeutet, geh mal googlen
(18.03.2012, 17:33)
Jan Jakobi :   @R√ľdiger:
Kommt "Thisiam" erst im Herbst 2012 :(

Ich meine es gab mal in Dortmund eine Giraffe namens "Mugambi", aber es gibt und gab auch schon viele "Rhanis/Ranis" oder "Shantis".


(17.03.2012, 10:22)
R√ľdiger :   *Der Elefant reist nach Deutschland, denn ohne Sex wird er verr√ľckt*
Thisiam ist ein Indischer Elefant, der gerade am Beginn seiner Pubertät steht.
Das Tier hat zweimal im Jahr Lust auf Paarung - im Herbst und im Fr√ľhjahr.
Thisiam versp√ľrte im vergangenen Jahr erstmals den Wunsch nach einem Weibchen.
Mitarbeiter des Zoos sind bereits im Gespräch mit dem Zoo in Hamburg, wo Thisiam
in Gesellschaft einer der deutschen Elefantenk√ľhe leben wird. Thisiam sollte im
Fr√ľhjahr auf die Reise gehen, aber die Arbeiten am Bau der Anlage verz√∂gerten
sich, so wird er erst im Herbst abreisen. Der Schlesische Zoo betreibt in
√úbereinstimmung mit dem internationalen Programm zur Arterhaltung einen
"Kindergarten" f√ľr Jungelefanten. Dieses bedeutet, dass die kleinen Elefanten hierher kommen, und bleiben, bis sie sich zu interessieren beginnen f√ľr das
andere Geschlecht. So ist es auch diesmal. Nach Thisiams Auszug kommen zwei mehrjährige Elefanten in den Schlesischen Zoo.

(16.03.2012, 20:36)
Liz Thieme :   Ostern wird ziemlich sicher nicht √∂ffnen h√∂rt man Hagenbeck-Spatzen pfeifen.

Daf√ľr gab es aber nun auch bei Hagenbeck den ersehnten Giraffen-Nachwuchs. Es ist ein kleiner Bulle und scheint Mugambi zu hei√üen.
(16.03.2012, 18:43)
Peter Lohse :   @J√ľrgen Born
Meinen Informationen zur Folge stockt die Einfuhr der Walr√∂√üer daran, dass man sich mir dem Russen bisher nicht √ľber den Preis f√ľr die Tiere enigen konnte.
(16.03.2012, 13:16)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi:
> Statt 2 Kudu-K√ľhen und einem Kudu-Bullen sah ich heute 3 Kudu-K√ľhe.

Es sind schon seit l√§ngerer Zeit 3 Kudu K√ľhe auf der Anlage, eine von ihnen ist nur etwas scheuer und versteckt sich zumeist in der hinteren Ecke des Stalls.
Den traurigen Verlust des Kudu-Bocks hatte ich hier ja schon am 5.12. erwähnt, da hat sich also aktuell nichts geändert.

(14.03.2012, 22:15)
J√ľrgen Born :   Mein gegenw√§rtiger Kenntnisstand ("H√∂rensagen") zum Eismeer:
Das Walrossbecken war bereits fertig, aber die Beschichtung hat sich wohl teilweise gelöst, nachdem das Wasser eingelassen wurde.
Daher musste das Wasser (mehrere Millionen Liter Salzwasser) wieder abgelassen, die Beschichtung entfernt und erneuert werden.
Das war bei den niedrigen Au√üentemperaturen (vor einigen Wochen) nicht unproblematisch, daher wurde der betreffende Bereich mit Folientunneln √ľberzogen und √ľber Exhauster bel√ľftet/erw√§rmt.
Nun besteht wohl die Problematik, dass das Wasser erst dann wieder eingelassen werden kann, wenn gewährleistet ist, dass die neue Beschichtung ausreichend Zeit hatte abzutrocknen.
Soweit ich es gehört habe, war eine Eröffnung zum Osterfest geplant, dieser Termin ist nun aber nicht mehr sicher.
Leider (meine Meinung) wird wohl gro√üer Wert auf eine gesamtheitliche Er√∂ffnung gelegt, was aber dazu gef√ľhrt hat, dass schon seit Jahresbeginn h√∂here Eintrittspreise kassiert werden, man liest auch allenthalben (u.a. an den Kassen) "Das Eismeer ist zur√ľck!" + Bild eines Eisb√§ren (Hagenbeck Magazin), die Besucher stehen dann aber nur vor dem Bauzaun - was m.E. etwas ungl√ľcklich ist.

Ach ja, die Walrösser sollen wohl ggf. aus einem russischen Zoo kommen.

(14.03.2012, 21:35)
Jan Beensen :   ...ich bin im Mai zuf√§llig in Hamburg.
Ich hoffe, dass ich dann das eröffnete Eismeer besuchen kann...
(10.03.2012, 16:13)
Sven P. Peter :   Soweit ich das sehen konnte ist das Walro√übecken die letzte Baustelle der Anlage.
Mit dem Er√∂ffnungstermin wird man sicher erst rausr√ľcken wenn er auch wirklich eingehalten werden kann, wurde doch damals zum Unmut vieler der Er√∂ffnungstermin des Tropenaquariums immer wieder kurzfristig verschoben.
(10.03.2012, 15:29)
Christian Badneck :   Ich w√ľrde dich Frage von Jan Beensen gerne noch etwas erweitern: ...und wann kommen die Walr√∂sser ???
(10.03.2012, 15:03)
Jan Beensen :   Steht mittlerweile ein Er√∂ffnungstermin f√ľr das Eismeer fest?
(10.03.2012, 12:57)
Jan Jakobi :   Heute sah ich "Shahrukh" und "Shanti" zusammen, ich war erstaunt das die beiden friedlich √ľbe die Anlage liefen und miteinander spielten.

"Shanti" scheint seinem Namen alle Ehe zu machen, ich erinnere mich noch das Michael Mettler schrieb:"Wollen wir mal schauen, ob der Bulle später in der Musth seinem Namen Ehre macht..."(Das schrieb er am 24.06.2008).

Bis "Shanti" in die Musth kommt werden noch viele Jahre vergehen.
Da man ihn schon so fr√ľh aus der Hannoveraner Herde genommen hat, h√§tte ich gedacht "Shanti" w√§re, nicht so friedlich ist, wie sein Name sagt.

"Shahrukh" hat sich den linken Sto√üzahn ein St√ľckchen abgebrochen.

Heute standen fast alle K√ľhe die meiste Zeit am Graben.
Die einzigen K√ľhe die sich vom Graben nicht entfernten waren "Mogli" und die hochtr√§chtige "Indra/Salvana".

Statt 2 Kudu-K√ľhen und einem Kudu-Bullen sah ich heute 3 Kudu-K√ľhe.

Bei den Mantelpavianen sah ich ein kleines Baby, ausgeschildert waren Geburten im November und Dezember 2011.
Vermutlich wurde noch kein neues Schild angebracht, da es noch so jung ist.




(03.03.2012, 18:15)
Jan Jakobi :  

Die Vergesellschaftung von "Shahrukh", dem "Troublemaker"(so wurden zwei Emmener Jungbullen genannt) mit "Shanti" finde ich gut.

Anfang Januar sah ich das "Shahrukh" sehr wild war, er musste mehrfach von einer Stelle am Graben weggescheucht werden.
Die Stelle ist ganz links vom Besucher ausgesehen.
Im Elefanten-Magazin Nr. 20 las ich das "Shahrukh" in den Graben letztes Jahr fiel.

Ich werde sehr bald wieder zu Hagenbeck gehen und mir die beiden anschauen sowie nat√ľrlich von "Hussein" Abschied nehmen.

(17.02.2012, 19:55)
Jan Beensen :   @ die insider: gibt es denn nun schon einen er√∂ffnungstermin f√ľr das eismeer?
(17.02.2012, 18:30)
Niedersachse :   Der Umzug wird dann stattfinden, wenn Hussein nach Belgien umgezogen ist und Thisiam in Hamburg ist und den Platz in Kattowicz freigemacht hat.
(17.02.2012, 17:53)
Liz Thieme :   Die Eselpinguine kommen √ľbrigends aus Edinburgh und haben ihre Anlage schon in Beschlag genommen.
(17.02.2012, 17:02)
Liz Thieme :   Der Hannoveraner Elefantenjunge Shanti ist eingezogen, um mit Shahrukh eine Mini-Jungsgruppe zu bilden. Nachdem sie sich kennengelernt haben, werden sie weiter nach Katowice ziehen.
(17.02.2012, 16:58)
Gerrit Wehrenberg :   @Ronny: Wenn ich "soviele" Fehler entdecke schreibe ich sie ans Schwarze Brett oder √§ndere es selbst, wenn ich es nachweisen kann. Und da ich mich eher mit n√§heren Zoos "auskenne" und dann die falschen Eintr√§ge auf alle Zoologischen Einrichtungen hochrechne (gerade auch was Aktualit√§t und Artenverwechslungen betrifft) ist die Datenbank nun einmal nicht an allen Stellen richtig. Allerdings bin ich auch der Letzte der sich dar√ľber beschwert, da ich diese kollektive Datenbank wirklich f√ľr erstklassig halte - eben auch wenn sie nicht perfekt ist! Mit anderen Worten: Es sollte keine Kritik an der ZTL sein. ;)

>So nun aber wirklich zur√ľck nach Hamburg
(16.02.2012, 12:46)
Ronny :   @Jan: Der Artikel √ľber das Eismeer wurde gestern erst ver√∂ffentlicht und fand sich bisher nicht die Zeit die Arten einzutragen. Bisher gab es nur lose Fotos aus dem Internet, wo man sich auch nicht zu 100% sicher sein konnte, ob sie aus Hagenbeck stammten oder Naturaufnahmen bzw Aufnahmen aus anderen Zoos waren. Wenn eine Art noch nicht in der Liste steht, dann ist es ja grunds√§tzlich nicht falsch.

@Gerrit: Wenn du soviele Fehler entdeckt hast, dann schreibe einfach eine Email an mail@zootierliste.de, dann wird sich jemand darum k√ľmmern.

Nun zur√ľck zu Hagenbeck...
(16.02.2012, 08:16)
Werner Schindler :   Dampfschiffentenarten sind wegen diffiziler altersm√§√üiger und saisonaler Kleiderabfolgen und allgemein gro√üer √Ąhnlichkeit (mal sehen, wie oft die noch gesplittet werden) feldornithologisch oft schwierig auseinander zu halten.

Bei den V√∂geln auf dem Foto bin ich f√ľr Magellan-Dampfschiffenten.
Wegen folgender Merkmale:
Die beiden V√∂gel sehen auf dem - wenn auch kleinen - Bild gleich aus, in den Gefiederpartien wie der Schnabelf√§rbung (beide Schn√§bel leuchtend orangerot). Wenn es sich um ein Paar handelt, wie bei D. √ľblich, sollten bei der Falkland-Dampfschiffente dagegen Geschlechtsunterschiede erkennbar sein. Das W dieser Art hat typischerweise dunkelgrauen Scheitel und Nacken, Kopfseiten und Hals sind dunkel rotbraun, der Schnabel ist √ľberwiegend olivgrau. Auch der Schnabel des M zeigt ein hellere Spitze.


(15.02.2012, 22:00)
Gerrit Wehrenberg :   Nat√ľrlich soll man sich an die Originalangaben halten, da die ZTL schlie√ülich nicht selten Fehler inne hat und ich kenne nicht die Unterschiede zwischen T. brachypterus und T. pteneres - aber hier ist ein Bild und es k√∂nnten auch Magellan-Dampfschiffenten sein. Was sagen m√∂gliche Experten? ... auch so kann man eine die Vorfreude verst√§rkende Unterhaltung am leben halten. :D
(15.02.2012, 21:01)
Jan Beensen :   @ Liz: das stimmt. dem halter selber w√ľrde ich dann auch mehr geh√∂r schenken.

gibt es schon einen eröffnungstermin?
ich w√ľrde gerne noch g√ľnstige bahntickets bekommen...
;-)
(15.02.2012, 20:30)
Liz Thieme :   @Gudrun, ne das sind Tippfehler. Das Wasserbecken ist immer m¬≥.

@Jan, die ZTL ist auch nicht allwissend.
Ich halte mich an Hagenbeck, auch bei den Arten wie zB mit Tachyeres brachypterus.
(15.02.2012, 20:21)
Jan Beensen :   Die Seev√∂gel sind (zumindest laut der ztl) auch noch nicht da.
Und die Dampfschiffenten sind wohl Magellan-Dampfschiffenten.
(15.02.2012, 18:56)
Gudrun Bardowicks :   Handelt es sich bei den Wasserbecken- Angaben bei den Humboldtpinguinen, Walrossen und der Seevogelvoliere wirklich um m¬≤ oder doch nur um m¬≥ wie auch bei den √ľbrigen Becken? Falls die Angaben sich wirklich auf qm beziehen ist zumindest die Anlage f√ľr Walrosse mit einer Gesamtfl√§che von 2700qm wirklich riesig (fast viermal so gro√ü wie die Eisb√§renanlage), w√§hrend die Eisb√§renanlage recht mickrig ist. Die anderen Anlagen weisen annehmbare Gr√∂√üen auf.
(15.02.2012, 17:21)
Liz Thieme :   Noch mehr Daten vom Eismeer

Eisbären-Anlage
mit Victoria & Blizzard
Gehege 724m², Wasserbecken 627m³

Humboldtpinguine-Anlage
mit Humboldt-Pinguine und Falkland-Dampfschiffenten
Gehege 496m², Wasserbecken 395m²

Walross-Anlage
Gehege 600m², Wasserbecken 2100m²

Seevögel mit
Papageitaucher, Eisenten, Trottellummen, Prachteiderenten, K√ľstenseeschwalben, Goldregenpfeiffer, Kampfl√§ufer
Gehege 566m²m, Wasserbecken 450m²

Robben-Anlage
mit 1,1 Kegelrobben aus Polen und 1,5 S√ľdamerikanische Seeb√§ren (1,2 davon alter Bestand)
Gehege 700m², Wasserbecken 233m³

Antarktische Pinguine
mit 4,0 Königspinguine und 20 Eselspinguine
Gehege 230m², Wasserbecken 233m³

bis auf die Walrösser scheinen nun alle Tiere in HH zu sein.
(15.02.2012, 16:38)
Sven P. Peter :   Dazu passend auch ein Video des Tierparks:

http://www.youtube.com/watch?v=VHtMLhN-dyc
(08.02.2012, 19:02)
Sven P. Peter :   S√ľdamerikanische Seeb√§ren, Eisb√§r und Humboldt-Pinguine sind da, auch Kegelrobben und Dampfschiffenten.

Die Fotos in deinem Link sehen aber schon interessant aus :)
(08.02.2012, 17:56)
Gerrit Wehrenberg :   Frage zum Stand der Dinge: Welche Arten sind denn schon angekommen? S√ľdamerikanische Seeb√§ren, Eisb√§r und Humboldt-Pinguine sind schon eingezogen (Tipp: im ZooChat kann man letztere schon in der Anlage sehen).
Beim googlen bin ich unter https://www.haspajoker.de/index/Freizeit/Tierpark-Hagenbeck-und-Tropen-Aquarium-Hagenbeck.html auf Bilder gestoßen, die möglicherweise schon einen Papageientaucher, Esels- und Königspinguine in Hamburg zeigen könnten. Auch ein Seebär (höchstwahrscheinlich aus Hamburg - denn siehe Umgebung)von einem gleichen Fotografen wird gezeigt... weiß jemand mehr?

(08.02.2012, 17:13)
Liz Thieme :   F√ľr alle die noch nicht bei Hagenbeck luschern konnten, ein Bericht bei RTLregional √ľber die Bewohner und deren Transport: http://www.rtlregional.de/player.php?id=18223
(11.01.2012, 19:35)
J√ľrgen Born :   Ich werde wohl schon t√ľdelig, es soll nat√ľrlich hei√üen: "Von Walr√∂ssern war noch nicht die Rede."

Guten Rutsch!
(31.12.2011, 18:17)
J√ľrgen Born :   Ich kann die bisherigen Angaben zum Eismeer Besatz etwas pr√§zisieren, es befinden sich 6 Seeb√§ren und eine Kegelrobbe auf der Anlage. Viktoria ist leider nicht tr√§chtig und befindet sich auch nicht im Winterschlaf (kommt bald auf die Au√üenanlage). Von Seeb√§ren war noch nicht die Rede.
Da die Anlage noch nicht f√ľr Besucher freigegeben ist, sieht man aber von den Tieren nur etwas, wenn man Gl√ľck hat - ein extra Besuch lohnt also noch nicht wirklich.


(31.12.2011, 18:13)
Henry Merker :   @Michael Mettler:
Das ist richtig: Hoa ist trächtig.

Die Vietnam-Gruppe w√§re in der Tat ein Knackpunkt, sollte Thura und Rani nach Leipzig wechseln. Die Kapazit√§t, zwei weitere Tiere aufzunehmen, d√ľrfte Leipzig meiner Meinung nach haben....
(31.12.2011, 17:50)
Michael Mettler :   @Niedersachse: Dann w√§ren doch aber die drei Vietnamesinnen in Leipzig "im Weg", und ich dachte, eine davon sei tr√§chtig...?

So oder so: Die Elefanten-Spediteure d√ľrften in den n√§chsten Jahren nicht unter Arbeitsmangel leiden.
(31.12.2011, 17:24)
Niedersachse :   F√ľr Thura und Rani w√ľrde ich mir eher w√ľnschen, dass man sie nach Leipzig zu Saida gibt, damit Leipzig mit den drei K√ľhen ne Zuchtgruppe aufbauen kann.

M√ľnster kann sch√∂n ne Zuchtgruppe um Corny und Ratna mit deren hoffentlich bald folgenden Jungtiere aufbauen.

Thura und Saida kamen damals zusammen arg verschreckt, die sollen böses durchgemacht haben, aus Spanien nach Hamburg.
(31.12.2011, 16:55)
Niedersachse :   Hagenbeck l√§sst allerdings meist mindestens ein Jahr zwischen Geburt und n√§chste Wiederbelegung der Kuh. Klar geht bei erfahrenen Zuchtk√ľhen meist schneller.

Jap Thisiam steht tats√§chlich seit 2006 alleine. Das k√∂nnte, muss aber nicht, eventuell auch noch ein Problem werden, da Bullen oft von anderen das Decken lernen. Nat√ľrlich gibts aber auch andere beispiele wie Gajendra. Es bleibt einfach abzuwarten, wie sich alles entwickelt. F√ľr Thisiam ne positive Entwicklung auf alle f√§lle. Und richtig jungen Bullen ne Chance zu geben. Rotterdam zeigt dass es der richtige Weg sein kann.

@MM: Absolut, der Platz ist unnötig, Nashörner wieder drauf setzen;)
(31.12.2011, 16:52)
Michael Mettler :   √úber die sozialen Beziehungen der K√ľhe wei√ü ich nur das bisschen, was ich in den EEG-Heften gelesen habe, aber wenn Thura und Saida dicke Freundinnen waren, w√§re es doch eigentlich eine √úberlegung wert, sie beide PLUS Rani nach Fertigstellung der dortigen Anlage nach M√ľnster zu geben und dort mit Thuras Tochter Ratna zu einer sozial zusammenh√§ngenden Basis f√ľr die dortige Zuchtgruppe zu vereinen...? (Klar, eigentlich w√ľrde Indra dann auch noch dazu geh√∂ren, aber die wird Hagenbeck wohl nicht mehr gehen lassen...).
(31.12.2011, 16:48)
Michael Mettler :   Warum sollen denn Lai Sinh und Indra "erst mal nicht zur Verf√ľgung stehen"? Wie kurz der Abstand zwischen Geburt eines Kalbes und Neubelegung der Kuh sein kann (!), zeigt doch z.B. die Geburtenfolge von Khaing Hnin Hnin in Hannover inklusive zwischenzeitlichen Bullenwechsels: Nikolai kam im April 2008 nach Hannover, im Mai wurde Khaings noch von Calvin gezeugter Sohn Shanti geboren, und ein gutes halbes Jahr sp√§ter lie√ü sich die Kuh vom neuen Bullen (mit Erfolg) decken.

Was das Selbstbewusstsein betrifft: Wie erwirbt ein Jungbulle das eigentlich ohne Artgenossen? Wenn ich mir Thisiams Lebenslauf anschaue, hat er ab dem Alter von 4 1/2 Jahren (Abgabe aus dem Geburtszoo Paris) und damit seit 9 Jahren keinen Kontakt mehr zu K√ľhen gehabt, nach dem Tod seines m√§nnlichen Gehegegenossen Santosh in Plock Anfang 2006 seit fast 6 Jahren √ľberhaupt keinen Artgenossenkontakt mehr (oder habe ich was √ľbersehen?). Viel √úbung im Umgang mit seinesgleichen hat er also nicht gerade.

@Niedersachse: Wenn der Au√üenaufenthalt der Elefanten ohnehin nur dem Abf√ľttern durch Besucher zu dienen scheint, k√∂nnte man die gro√üe Gehegefl√§che hinter der bettelnden Elefantenreihe eigentlich sinnvolleren Zwecken zuf√ľhren :-)
(31.12.2011, 16:27)
Niedersachse :   Wenn auch viel komisch l√§uft bei Hagenbeck, die Halle ist aber wirklich ein wahrer Vorteil f√ľr die Tiere und ihr Sozialleben.
(31.12.2011, 15:33)
Sven P. Peter :   @MM: Ein Platzproblem sehe ich noch nicht wirklich, denn auch wenn Mala nicht mit dem Bullen kann steht ja das Nebengehege (Mutter+Kind-Gehege) aktuell leer und eine Box im ehemaligen Nashornhaus ist auch frei.
Die neuen Jungtiere k√∂nnen dank dem Zaun auf der gro√üen Anlage ja nun auch von Anfang an da hin und erst wenn der Jungbulle von der Gruppe abgesondert wird, w√ľrde es etwas enger werden.
(31.12.2011, 15:33)
Niedersachse :   Bei Hagenbeck bildet sich so langsam eine neue Zuchtgruppe heraus. Was man jetzt schon Aufstallung erkennen kann.

Den Kern der Zuchtgruppe werden Yashoda, Lai Sinh und Indra mit ihren Kindern bilden. Sprich man hat an potenziellen Zuchtk√ľhen jetzt bereits schon Yashoda, Lai Sinh, Indra, Kandy und Shila. Rani steht nachts mit ihrer Mutter Thura alleine. Kann mir aber schlecht vorstellen, dass man nicht auf Rani bauen wird in Zukunft. Also lediglich Yashoda und Lai Sinh sind √§lter, und Lai Sinh ist recht klein.

Mogli und Shandra sind alt und gesundheitlich auch nicht mehr ganz auf der Höhe. Verbringen die Nacht in den Boxen. Thura ist nicht mehr Gruppenkombatibel, so ziemlich seit ihre Freundin Saida wegzog. Kann mir gut vorstellen das Thura, wenn Rani alt genug ist den Zoo verlässt. (So wie alle Elefanten die nicht mehr ins Konzept passten).

Thisiam hat also wenn er kommt gr√∂√üenm√§ssig au√üer Yashoda passende K√ľhe. Im Prinzip bei Yashoda auch nicht so wild, da sie schon oft gez√ľchtet hat und mit Kandy ja auch noch ne Tochter als Zuchtkuh in der Herde hat. Das Indra und Lai Sinh erstmal nicht f√ľr ihn zur Verf√ľgung stehen, ist dahin gehend ja nicht schlimm, so kann er sich erstmal in Hamburg einleben und vielleicht schon mal mit Kandy, die ja seit einigen Jahren im Zyklus ist, anfreunden.

Mala wird tats√§chlich interessant. Im Notfall k√∂nnte man sie aber auch auf die Mutter-Kind-Anlage stellen. Es m√ľssten sogar noch Boxen im alten Nashorntrakt frei sein. Da steht sie meine ich auch wenn Hussein eine Kuh im Haus hatte.

Ich hab Bilder von 2010 von Thisiam gesehen, demnach scheint er recht hochbeinig zu sein und hat bereits ordentliche Sto√üz√§hne. Die L√§nge d√ľrfte so sein, wie die von Hussein.

Klar finde ich die F√ľtterung und das daraus resultierende stehen der K√ľhe am Graben nicht gut, aber man darf nicht vergessen, dass sie den gro√üteil des tages im Haus sind. Und die K√ľhe die dann in der Halle stehen, k√∂nnen ihr Sozialleben aus√ľben, was sie auch machen. Ist schon ein gro√üer Unterschied im Verhalten zwischen Innen und Drau√üen.

Hussein soll im Fr√ľhjahr umziehen, jap!

(31.12.2011, 15:32)
R√ľdiger :   Bin √ľberrascht, das man gerade so eine jungadulten Bullen nimmt. Die meisten Zuchtk√ľhe in Hagenbeck sind deutlich √§lterals er.
Hoffentlich ist er selbstbewusst und l√§sst sich nicht von den Alten Damen dominieren, dann sind die zuk√ľnftigen Zuchtchancen reduziert. Da bleiben La Sinh, Indra und Kandy nur als potentielle Zuchtk√ľhe in der k√∂rperliche Gr√∂ssenordnung √ľbrig.Die ersten beiden sind belegt, also schade f√ľr eine Jungkuh so einen Transfer zu veranstalten oder ?? Viel Selbstbewusstsein und Kraft w√ľnsche ich demm 13j√§hrigen Thisiam!!!!!!
(31.12.2011, 14:54)
Michael Mettler :   @Liz: Also, die Elefantenhaltung bei Hagenbeck war schon √∂fter Thema im Elefanten-Magazin, aber da wurden - wie gesagt, meiner Erinnerung nach - vor allem Themen wie die Geburten im Beisein der Gruppe oder die Laufhalle umfassend abgehandelt. Zumindest ging man bislang im Vergleich zu anderen Zoos relativ "zahm" mit dem Elefanten-Management bei Hagenbeck um, weshalb mich die aktuelle Ausgabe durchaus √ľberraschte. Denn neben dem besagten speziell auf Hamburg bezogenen Artikel wird dort in einem weiteren, der sich mit der Situation der Elefantenhaltung in deutschen Zoos insgesamt befasst, der Umgang mit dem Sozialsystem der Hagenbeck-Herde kritisiert (Trennung von Mutter-Tochter-Einheiten und von eng befreundeten K√ľhen).
(31.12.2011, 13:43)
Liz Thieme :   @Michael, ja so habe ich die Umzugspl√§ne auch verstanden bez√ľglich der Zeit.

Ich wei√ü, dass sich die diese Elefantengruppe schon l√§nger mit Hagenbeck besch√§ftigt und Hagenbeck schon √ľber entsprechende Dinge informiert hat. Und ich dachte, sie h√§tten schon mal was ver√∂ffentlicht dar√ľber...

Pinguine und Seevögel sitzen auch schon bei Hagenbeck in Warteposition und Viktoria ist in Winterruhe.
Und Ostern soll es soweit sein :)
(31.12.2011, 12:45)
Michael Mettler :   Laut Planckendael-HP soll die dortige Elefantenanlage im Fr√ľhjahr fertig werden, also d√ľrfte Hussein wohl schon in der ersten Jahresh√§lfte 2012 umziehen...?

Bin mal gespannt, wie sich der Bullentausch auf die √ľbrige Hagenbeck-Herde auswirken wird, insbesondere auch in Bezug auf die "Bullengesellschaftsdame" Mala. Thisiam ist gerade mal 13-j√§hrig und laut einem Online-Artikel des Hamburger Abendblatts "eher klein" (wenn auch bullig) gewachsen. Falls Mala nichts von ihm halten sollte, h√§tte der Park ein Unterbringungsproblem.

Das aktuelle Elefanten-Magazin der EEG (Nr. 20) enth√§lt √ľbrigens einen Artikel, der sich - meiner Erinnerung nach erstmals √ľberhaupt in dieser Zeitschrift - sehr kritisch mit der Hamburger Elefantenhaltung befasst, insbesondere mit dem Management der Gruppe(n) auf den Au√üenanlagen. Darin ist davon die Rede, dass die adulten Tiere weit √ľber 90 % ihres (im Vergleich zu anderen deutschen Zoos zudem relativ kurzen) Freiluft-Aufenthaltes unter st√§ndiger Pflegeraufsicht am Graben stehend verbringen und "echtes Elefantenleben erst nach dem Einsperren in den Stall beginnt" - wenn auch nicht f√ľr alle Tiere.
(31.12.2011, 12:01)
Sven P. Peter :   @ Liz: Das Ziegenhaus hatte ich vergessen, nun sind es bei mir auch 16 :)
(31.12.2011, 02:04)
Niedersachse :   Kejutan ist Mitte November nach Aywaille umgezogen. Nachwuchs ist laut Aussage des Pflegers von heute nicht im Anmarsch.
(30.12.2011, 22:45)
Liz Thieme :   Dazu kann ich dir nichts sagen. Habe mich nicht darum gek√ľmmert.
(30.12.2011, 16:30)
Bj√∂rnN :   Ich hatte eher auf die Rangordnung und "Tuan's" Stellung in der Gruppe abgezielt.
(30.12.2011, 13:43)
Liz Thieme :   @Bj√∂rn ich wei√ü von keiner, habe aber auch keinen Pfleger gesprochen und war auch nicht bei der Kommentierung anwesend. Ich bin der Meinung, dass ich zwei j√ľngere Tiere gesehen habe, das nur Kejutan und Marie/Harapan gewesen sein k√∂nnen. Au√üerdem w√ľrde ich denken, dass der Weggang von Kejutan in den Hagenbeck-Heften gestanden h√§tte.
Ich habe mehr auf Tuan geachtet in den wenigen Minuten die ich im Haus war, als auf die J√ľngeren.
Welche Gruppenzusammensetzung meinst du? Die Rangordnung oder andere Wechsel?
(30.12.2011, 13:19)
Bj√∂rnN :   @Liz
Deinen Aussagen entnehme ich, dass momentan zumindest keine Trächtigkeit bei den Orang-Utans publik ist. Gibt es andere Informationen zur Gruppenzusammensetzung? Ist "Kejutan" tatsächlich bereits nach Belgien gegangen?
(30.12.2011, 11:16)
Liz Thieme :   @Sven, das kann ich schlecht nachvollziehen, wenn ich nicht wei√ü welche zu z√§hlst. Wobei ich wei√ü, dass du alle kennst, die ich kenne.
Und Tiger habe ich mitgezählt, weil es ja so konzipiert ist, dass es geht und hin und wieder kann man es ja.
Aber wenn ich mir den Plan angucke komme ich weiterhin auf 16.
Mal grob zusammengefasst.
Troparium
Elefanten
Asien: 3
RO/Pavian
Ara/Käng.
Afrika: 6
Vogelhaus
Haustier: 2

(30.12.2011, 11:11)
Sven P. Peter :   @Liz: Ich komme, auch wenn ich Toparium und Tigerhaus (wo man ja schon seit l√§ngerem nicht mehr wirklich rein kann) mitz√§hle, nur auf 15 H√§user. Welches vergesse ich nur?
(30.12.2011, 01:46)
Liz Thieme :   Tja Oli, wie hei√üt es so sch√∂n: >Wenn das W√∂rtchen wenn nicht w√§r, ...<

Ich bin an das Neujahrs-Datum nicht gebunden gewesen, da ich da keine Verabredung hatte. Von daher habe ich es einfach mal vorverlegt.
Und manchmal ist das einfach besser so, als noch l√§nger zu warten (m√ľssen).

Hagenbeck bleibt halt was Besonderes. Und warum sollte Berlin da auch rankommen ;-)
Kannst ja mal bei deinen Zoo-Fahrten nachzählen in weiteren Zoos.
(30.12.2011, 00:18)
Oliver Jahn :   @Liz, ich habe jetzt nicht genau nachkontrolliert, aber ich meine, damit d√ľrfte Hagenbeck in der deutschen Zoolandschaft die meisten einzelnen Tierh√§user haben, welche auch f√ľr den Besucher begehbar sind. Selbst der sehr h√§userreiche Zoo in Berlin kommt da nicht ran. Und auch Stuttgart d√ľrfte (wenn auch knapp) dahinter liegen. F√ľr mich macht das den ganz besonderen Reiz an einem Zoo aus, vor allem, weil dann, wenn sich viele M√∂glichkeiten bieten, die einzelnen H√§user nicht so √ľberlaufen sind und man dort auch in Ruhe und ohne Dr√§ngelei die Zeit zubringen kann.
Aber wolltest du nicht erst am Neujahrstag deinen Tierpark-Bummel machen? Wer weiß, vielleicht hätte man dann sogar schon ein Walroß gesehen?
;-)
(30.12.2011, 00:13)
Liz Thieme :   Und ich habe nun mit Begeisterung mal die H√§user durchgez√§hlt, die die M√∂glichkeit haben, von Besuchern begangen zu werden. Dabei wurden zusammenh√§ngende H√§user, die einmal durchschritten werden k√∂nnen ohne noch mal hinaus zu m√ľssen, als eins gez√§hlt.
Und damit liegt Hagenbeck bei 16 Häusern :)
(29.12.2011, 23:57)
Liz Thieme :   Guckl√∂cher, Viktoria war nicht zu sehen, genauso wenig die Pinguine, die teilweise schon immer da waren.
(29.12.2011, 23:22)
Jan Beensen :   Kann man also das Eismeer, obwohl noch nicht er√∂ffnet, besichtigen?
Oder gibt es die klassischen Gucklöcher im Bauzaun?
Was ist mit Eisbären und Pinguinen?
Die sind ja auch schon da bzw sollen da sein.
(29.12.2011, 22:51)
Liz Thieme :   Ich war nicht hinter den Kulissen, als ich gesehen habe was da schwimmt. Und das waren die Seeb√§ren und Kegelrobbe, wie Sven schon geschrieben hat.
(29.12.2011, 22:02)
Jan Beensen :   Kann man im neuen Eismeer denn schon sehen, was da schwimmt?
Oder schwimmen die Bewohner hinter den Kulissen?
(29.12.2011, 20:25)
Liz Thieme :   Geh¬ín wir mal zu Hagenbeck!
Endlich wieder k√∂nnte ich wohl sagen. Ein Jahr hat es gedauert bis ich es wieder mal geschafft habe und so habe ich endlich auch f√ľr 2011 ein Hagenbeck-Besuch zu verzeichnen.
Sven hatte ja schon verraten, was derzeit Neues im Eismeer schon schwimmt. Mir gef√§llt die Kulisse insgesamt sehr gut und ich freue mich auf die Er√∂ffnung. Allerdings m√ľssen die Felsen noch eine Patina bekommen, so sehen sie doch sehr dem Computer entsprungen aus.
Ansonsten habe ich fast alle Tiere sehen k√∂nnen, nur den Tapiren war es wohl zu k√ľhl. Und die Zwergotter waren im Kinderzimmer zur√ľckgeblieben.
Freuen tu ich mich immer wieder √ľber Hagenbeck und dessen ganzen H√§user. Va das Schweinehaus, so klein es ist, um so besonderer ist es. Aber mit dem neuen Australienhaus hat Hagenbeck in meinen Augen auch ein zus√§tzlich sch√∂nes Haus hinzubekommen. Nur konnte ich leider kein Buschhuhn finden. Das POS ¬ĄRufus¬ď soll einj√§hrig sein, wei√ü jemand woher er stammt?

Weitere Ver√§nderungen wird es bei den Elefanten geben. Wegen Vermeidung von Inzucht wird Hussein nach Planckendael wechseln und im Gegenzug wird der 13j√§hrige Thisiam aus Kattowitz kommen. Zus√§tzlich stehen zwei Geburten im Elefantenhaus im Fr√ľhjahr an ¬Ė werdende M√ľtter Indra und Lai Sinh. Weiter wird eventuell Shahrukh Hagenbeck schon kommendes Jahr verlassen, da er aufm√ľpfig wird.

Ebenfalls steht im Giraffenrevier vermutlich eine Geburt bevor, so wird bei Etoscha eine Niederkunft f√ľr ca. April erwartet (aber bei ihr wei√ü man das ja nie).

Ansonsten war ich von der Gr√∂√üe der neueren Zwergzebus √ľberrascht. Die sind so gro√ü wie das Schwein. Also im Grunde normal. Aber man ist einfach diese √ľberdimensionierten Zwergzebus gew√∂hnt.
Interessante F√§rbung haben auch die Strau√üe. Derzeit im Gefieder eine Mischung aus Darwinnandu und H√ľhnern. Mal sehen wie die sich entwickeln.

Nun fehlt nur noch die Verk√ľndung einer Tr√§chtigkeit im Oranghaus. Dann w√§re die Hagenbeck Welt 2012 vollkommen.
(29.12.2011, 12:48)
Sacha :   @Sven und MM: "Ich habe meine Sssschpione √ľberall" (Kha, Disneys Dschungelbuch):)

Sven, der Aufforderung werde ich so bald ich kann gerne nachkommen und mich nat√ľrlich vorzeitig bei Dir melden. Auf Wunsch nehme ich dann auch Holzhammer, Pfl√∂cke und ggf. Vermessungsger√§te mit...:)
(28.12.2011, 11:08)
Sven P. Peter :   Aktuell wurde im Tierpark die gro√üe Hecke zwischen Birmateich und Tigerwiese abges√§gt und vom Teich bis zur H√§lfte der Wiese wurden Pfl√∂cke eingesetzt.

Vielleicht war Sacha schon heimlich da ;)

Aber im Ernst: Keine Ahnung was da gemacht wird.
(27.12.2011, 19:00)
Michael Mettler :   @Sven & Sacha: Ich sehe euch schon mit Holzhammer und Pfl√∂cken den Claim abstecken ;-)
(27.12.2011, 18:52)
Sven P. Peter :   Naja, es gibt doch schon genau in der Ecke des Tierparks den gro√üen Spielplatz.

Sacha, komm doch einfach mal in den Norden und wir machen eine Ortsbegehung ;)
(27.12.2011, 18:45)
Sacha :   @MM: Du hast die Antwort ja gleich selbst gegeben (Tr√§umerei, Planspiele)..;)

Aber nochmal zur Karte: Das Wasserwerkgel√§nde k√∂nnte man ja eigentlich aussparen, ebenso den Parkplatz (den man √ľbrigens noch etwas Richtung Westen vergr√∂ssern k√∂nnte) und das gedachte neue Areal mit einer Br√ľcke mit dem alten Gel√§nde (n√§he Wapitigehege) verbinden bzw. erschliessen. Das ehemalige Restaurant w√ľrde dann platt gemacht. Und beim Spielplatz w√ľrde sich die Frage stellen, ob man ihn mitintegriert (ein GROSSER Spielplatz fehlt ohnehin im Tierpark) oder dann ausspart.
(27.12.2011, 18:01)
Michael Mettler :   Wenn's um eine Tr√§umerei geht, spricht ja nichts dagegen, auch Spielplatz und Wasserwerkgel√§nde f√ľr die Parkerweiterung zu nutzen - Zoos gehen schlie√ülich vor :-D

Wenn's ein ernsthafter Gedanke ist: Hagenbeck hatte doch vor nicht allzu langer Zeit sein Gelände sogar verkleinert, um an Geld zu kommen - wie soll der Park dann ein neues Gelände von 10 ha in guter Lage finanzieren...?
(27.12.2011, 17:15)
Sven P. Peter :   Dazu noch ein Bild:

http://imageshack.us/photo/my-images/703/hgberweiterung.png/
(27.12.2011, 16:18)
Sven P. Peter :   Ok, das Niendorfer Gehege liegt noch etwas weiter n√∂rdlich, trotzdem ist der Wald dort ein √∂ffentliches Gel√§nde auf dem ein gro√üer und beliebter Spielplatz steht.
Ob das abgezäunte Gelände vom Wasserwerk oder einer ähnlichen Einrichtung ist weiß ich nicht ganz genau, aber auf jeden Fall wird man da nichts bauen können.
(27.12.2011, 16:17)
Sacha :   @Sven P. Peter: Erst mal vielen Dank. Vielleicht kann man auf google map besser erkennen was ich meine:

http://maps.google.ch/maps?hl=de&cp=7&gs_id=n&xhr=t&q=
hagenbeck&gs_sm=&gs_upl=&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.,cf.osb&biw=
1171&bih=
761&wrapid=tljp132499637580408&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=wl

Das Areal, das ich meine liegt n√∂rdlich des Gazellenkamps, westlich von Deelwisch und s√ľdlich von Niewisch und westlich eines Weges, dessen Namen ich nicht eruieren konnte. Das ganze Areal hat die Form einer Faust mit hochgestrecktem Daumen und ist gesch√§tzt rund 10 ha gross.

Wenn ich die (alte) Satellitenaufnahme richtig interpretiere, dann m√ľsste der Wirtschaftshof gleich links unten neben dem von mir geschilderten Areal befinden (Ist das richtig, Sven?). Die Gastst√§tte kann ich nicht erkennen.

Falls also mein Areal das Niendorfer Gehege betrifft: Wem gehört dieses und wäre es ggf. zu erwerben?
(27.12.2011, 15:47)
Sven P. Peter :   Erstmal zu ein paar sch√∂nen Neuigkeiten:

Es sind wieder Seebären und eine Kegelrobbe im Tierpark.

@Sacha: Nördlich des Gazellenkamps liegt der Wirtschaftshof des Tierparks. Schräg hinter diesem gibt es noch große Parkplätze, wobei ich nicht weiß ob das Gelände im Tierparkbesitz ist. Nördlich der Tigeranlage ist ein kleiner Parkplatz, eine (schon lange geschlossene) Gaststätte und ein kleiner eingezäunter Bereich (Von den Wasserwerken?!). Alles andere gehört da schon zum Niendorfer Gehege.
(27.12.2011, 15:29)
Sacha :   Ich bin mal wieder mit Planspielen besch√§ftigt, dieses Mal mit Hagenbeck.

Dazu folgende Fragen: Ist das Areal hinter dem Gazellenkamp (Höhe bzw. Seite um Bison- bis Tigergehege) noch unbebaut? Und falls ja: Wem gehört es bzw. (wenn es bereits im Besitz des TP ist) könnte es der Tierpark (Finanzielle Mittel und Genehmigung der Behörden vorausgesetzt) als Erweiterungsgelände nutzen?
(27.12.2011, 10:01)
Liz Thieme :   Ich habe jetzt noch mal nachgesucht. ich hatte es nur grob in Erinnerung. Die Aussage des Zoos vor paar Tagen war, dass der erhoffte Kindersegen ausblieb. Also bezieht sich das erst einmal nur auf Bremer Kinder und nicht zuk√ľnftige Hamburger. Hagenbeck hat sich √ľber das Verhalten von Viktoria noch nicht ge√§u√üert.
Aber auch dem werde ich dann mal nach gehen.
Sie sollte wegen der M√∂glichkeit der Tr√§chtigkeit entsprechend fr√ľh nach Hamburg, das ist richtig.
(13.12.2011, 15:43)
Niedersachse :   W√ľrde gerne mal wissen warum sich Bremerhaven sicher ist, obwohl Deckakte stattgefunden haben. Soweit ich wei√ü gibt es noch immer keine hundertprozentige M√∂glichkeit eine Schwangerschaft festzustellen.
Stand nicht auch in einer offiziellen PM zum Umzug, dass Victoria umzieht, um in HH eventuell Jungtiere zur Welt zu bringen?
(13.12.2011, 12:27)
Liz Thieme :   Bremerhaven hat in der letzten Ver√∂ffentlichung geschrieben, dass sie nicht tragend sei, da war sie aber schon in Hamburg. Und sie macht "Ruhe", weil sie Ruhe vor den Besuchern hat. Also keine Winterruhe im Sinne des nat√ľrlichen Biorythmuses, sondern Ruhe bez√ľglicher externer Effekte.
(13.12.2011, 10:24)
Niedersachse :   Wenn Victoria nicht tragend sein soll, wird sie auch keine Winterruhe machen. Eisb√§ren an sich machen keine Winterruhe lediglich tragende Eisb√§ren ziehen sich zur√ľck und kommen sobald die Geburt in die Hose ging wieder heraus.
Wenn man sich sicher ist, hätte man sie ja noch schön in Bremerhaven lassen können und noch einmal von Llyod decken lassen können.
(13.12.2011, 09:58)
Liz Thieme :   Also die Technik ist getestet, sprich die Wellenanlage bei den Seev√∂geln. Meines Wissens ist bisher nur Viktoria da, um die Winterruhe in Hamburg zu verbringen, wobei sie nicht tragend sein soll.
Aber ich werde ja bald wieder in heimischen Gefilden sein und will Neujahr die Ruhe im Park zu genie√üen, w√§hrend alle anderen berauscht im Bett liegen. Werde dann mal gucken was f√ľr Infos ich dir mitbringen kann, Oli.
(13.12.2011, 09:13)
Sven P. Peter :   Durch den Bauzaun sieht es schon sehr fertig aus, nur noch wenige Baut√§tigkeiten sind von au√üen zu sehen. Vor allem die gef√ľllten Becken sehen aus als k√∂nnten direkt schon die Robben einziehen.
(12.12.2011, 21:47)
Oliver Jahn :   Es geht ja mit dem Eismeer so langsam in die Zielgerade. Wie ist das denn jetzt, sind dort bereits Tiere (die zur√ľckgekehrte Eisb√§rin) untergebracht, aber f√ľr den Besucher noch nicht sichtbar? Und gibt es schon Neuigkeiten bezgl. der Walrosse? Ab Herbst sollten ja generell die ersten Tierarten eingew√∂hnt werden.
(12.12.2011, 21:44)
Jan Jakobi :   @J√ľrgen Born:
Das ist gar nicht schön und dabei war er bei den drei Besuchen, wo ich ihn gesehen habe, so ruhig.

Vielleicht sollte man um die Anlage einen Graben ausheben, Gitter sind bei Antilopen lebensgefährlich.

Er lebte knapp 7 Monate bei Hagenbeck.

Wie lange lebte sein Vorgänger bei Hagenbeck?
(05.12.2011, 20:40)
J√ľrgen Born :   Liz beklagte m.E. zu Recht, dass in letzer Zeit wenige Berichte kommen, daher schreibe ich einmal, was mir gerade so einf√§llt.

Zuerst einmal eine wirklich bedauerliche Neuigkeit, es ist schon wieder der Verlust/Tod des Kudu-Bocks zu beklagen.
Laut Hörensagen ist er ohne ersichtliche Fremdeinwirkung gegen den Zaun gelaufen (-> Genickbruch).

Die bisherigen Strauße wurden gegen drei (1,2) Rothals-Strauße ausgetauscht, die vom Zoo Hannover ausgeliehen sind, eine Zucht ist geplant.
Siehe dazu auch: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/hannover/zoohannover207.html

Ist eigentlich niemanden sonst aufgefallen, dass im Sommer ausnahmslos alle Ziegen aus dem Streichel-Gehege (28) ausgetauscht wurden?
Wobei "ausgetauscht" nicht ganz stimmt, denn seitdem gibt es leider keine Owambo-Ziegen mehr bei Hagenbeck.

Die Th√ľringer Waldesel befinden sich nun zusammen mit den Ponys im Gehege 29.

Auch wenn es schon etwas her ist, möchte ich abschließend noch erwähnen, dass Jerry, mein Lieblings Minischwein ("Minipig"), ebenfalls gestorben ist.

@Jörn Hegner: Die Emus kamen als Eier zu Hagenbeck, allerdings befinden sich von den aufgezogenen Jungvögeln nur zwei auf der Australien-Anlage.
(05.12.2011, 19:36)
Carsten Horn :   Die Hagenbecks wandeln anscheinend neuerdings auf den Spuren der Ewings...

http://www.abendblatt.de/hamburg/article2097635/Hagenbeck-attackiert-Hagenbeck.html
(19.11.2011, 12:43)
J√∂rn Hegner :   hat vielleicht noch jemand fotos von den schwertwal , der damals f√ľr einen augenblick im ehemaligen delfinarium untergebracht war . es war in den 80er jahre und bin da noch sehr jung gewesen , als ich ihn sah . dieses weibchen hiess orca wurde aus island geholt und ging sp√§ter weiter nach japan . ansonsten habe ich davon noch berichte in √§lteren tierzeitschriften .
(19.11.2011, 11:27)
Gerrit Wehrenberg :   Neue Eindr√ľcke vom "Neuen Eismeer" bekommt man in folgenden Video vom Tierpark selbst - bei einer zusammen geschnittenen F√ľhrung vom Cheffe h√∂chstpers√∂nlich: http://www.youtube.com/watch?v=Dqd63W5fCzY

Ich bin gespannt, wann es konkret mit dem Besatz los geht. Man bleibt wachsam ...
(17.11.2011, 00:21)
J√∂rn Hegner :   ist sonst schon geplant woher die tiere kommen werden f√ľr das neue eismeerpanorama , dass im n√§chsten jahr fertig werden soll .
(16.11.2011, 18:48)
J√∂rn Hegner :   aus welchen zoo kamen die emus und bennetk√§nguruhs f√ľr die neue australen-anlage .
(16.11.2011, 18:34)
Liz Thieme :   Dar√ľber wei√ü ich nichts und habe auch nichts derartiges gelesen.
(16.11.2011, 17:33)
Ralf Sommerlad :   Weiss jemand ob es den Hamburgern schliesslich gelungen ist ihren Nilkrokodil-Nachwuchs an einen Zoo abzugeben oder sind die noch da bzw in irgendwelcher Privathand gelandet?
(16.11.2011, 13:08)
Liz Thieme :   Da leider sehr wenig aus den Hamburger Reihen an Sachberichten kommt, muss ich nun f√ľr einen √úberblick doch wieder (u.a.) auf das aktuelle Hagenbeckheft zur√ľckgreifen.

Herbst-Nachwuchs
*30 Dickschwanzskorpione
*2 Nelson-Wapitis
*10 Angler-Sattelschweine
*1 Zwergzebu (s.u.)
*9 Flamingos
*6 Schwarzhalsschwäne
*Zwergmangusten
*1 Alpaka
*(im August) 2 Stachelschweine
*Seepferdchen

Umzug
* Sibirscher Braunb√§r Leonid geht in Winterruhe, daher zieht Mascha mit den Kindern Misho und Wanja in das alte B√§rengehege. Die Jungtiere haben die gro√üe Anlage ziemlich verw√ľstet und den Wasserfall untergraben, so dass hier nun einiges umgebaut und renoviert werden muss.
*Langusten sind ins offene Lagunenbecken umgezogen
*Anfang nächsten Jahres zieht der Stirnlappenbaslisken-Nachwuchs in die Halle um
*seit September leben zwei Schreckliche Pfeilgiftfr√∂sche bei den Gr√ľnen Hundkopfschlingern
*Die Blattschneiderameisen kriegen ein neues zu Hause

Eismeer
Victoria ist so fr√ľh aus Bremerhaven zur√ľckgekehrt, um hier ihre Winterruhe abzuhalten und dann im Fr√ľhjahr ihr Gehege zu begutachten. Nach und nach wird dann auch der Rest eintreffen. Eselpinguine scheinen wohl recht bald zu kommen.

Auffallend
Die HP wurde neu gestaltet.
(11.11.2011, 17:42)
Sven P. Peter :   Der eine (ich sehe immer nur einen) Baumstachler lebt schon mit auf der Pr√§riehundanlage und auf einem gesicherten Baum daneben.
(06.11.2011, 19:47)
J√∂rn Hegner :   von woher hat der tierpark hagenbeck vor etwa 3 bis 4 jahren diese nordamerikanischen baumstachelschweine oder ursons erhalten . diese sollen doch bald dort mit den pr√§riehunden vergesellschafftet werden . so wie auch im zoo magdeburg .
(06.11.2011, 19:19)
Steffen Purgander :   Hallo es geht wohl los mit den Tieren die zur√ľckkehren und mit den anderen die f√ľrs Eismeer bestimmt sind oder ?, wie siehts eigentlich aus mit dem Eismeer liegt man im sol oder hinkt es irgendwo ?
(25.10.2011, 14:37)
Liz Thieme :   Eisb√§rin Viktoria ist zur√ľckgekehrt.
(25.10.2011, 13:48)
Oliver Jahn :   @JJ, wie kann man feststellen, dass man keinen aus dem Forum gesehen hat, wenn man keinen aus dem Forum kennt? Manchmal sind diese Beitr√§ge wirklich nicht mehr zu √ľberbieten.
(01.10.2011, 21:48)
Jan Jakobi :   @Niedersachse:
Man kann auch keinen virtuellen Bekannten ansprechen, wenn man nicht weiß wie er aussieht.

(01.10.2011, 19:04)
Niedersachse :   Jo ich war da, hab aber sicherlich niemanden angezwickert, ich hab genug Mut mir bekannte Menschen auch anzusprechen ...
(01.10.2011, 19:02)
Jan Jakobi :   @Niedersachse:
Du warst auch da?? Ich habe keinen gesehen, aus dem Forum.
Wobei ich sagen muss das ich nur Carsten Horn kenne, weil ich im Juli 2011 mit ihm im Zoo Gelsenkirchen war.

Können Sie das beweisen?
Neben mir stand, ich glaube das war bei "Indra/Salvana", ein Mann mit Brille. Ich habe in seine Richtung geguckt und er hat mir zu gezwickert. Keine Ahnung wer das war, hatte jedenfalls eine Digitalkamera dabei.

Haben Sie auch eine Szene festgehalten auf einer Digitalkamera?
Die ich ebenfalls festgehalten habe?

Ich habe gesehen das "Kandy" zu "Indra/Salvana" ging und nicht andersrum.

"Thura" und "Shandra" standen viel zusammen, dass war heute.

Ich war von ca. 12 Uhr bis 15:15 Uhr bei den Elefanten.

Hier ein Bild von "Indra/Salvana", dass Foto entstand heute um 13:27 Uhr.

(01.10.2011, 18:06)
Niedersachse :   Und ich hab heute ebenfalls das krasse Gegenteil bei Indra gesehen, die viel zusammen mit Thura stand und ebenfalls viel Kontakt zu Shandra und Kandy suchte. Indra ist sicherlich nicht isoliert in der Gruppe.
(01.10.2011, 17:09)
Jan Jakobi :   Ich habe heute ein paar Neuigkeiten mitgebracht:

1. Kamtschatka-Bären:
Die beiden kleinen haben im Wasser gespielt. Denen geht es gut.

2. Löwen:
Als ich an der Anlage ankam, lagen alle und schliefen.
So konnte ich nicht sehen wie die Jungtiere sich entwickelt haben, ich habe nur 3 ausgewachsene Löwen gesehen.

3. Giraffen und Große Kudus:
Die Giraffenkuh "Etosha" könnte trächtig sein. Unter dem Schwanz ist es etwas dick angeschwollen. "Etosha" scheint auch etwas dicker als "Layla" zu sein.

Der Kudubock ist noch da.

4. Zwergzebus und Th√ľringer Waldesel:

Das Eselfohlen "Emil" ist am 30.06.2011 geboren und er hat ein schwarzes Fell, seine Eltern nicht. Die sind grau.

Am 11.09.2011 das langersehnte Zwergzebukalb zur Welt.
Es ist ein Weibchen und heißt "Sophie".
Das Kalb ist sehr klein, kleiner als ein Anoakalb.
Ein Anoakalb sah ich letztes Jahr im Leipziger Zoo.

5. Elefanten:
"Mala" bewegt sich sehr langsam, das tat sie aber auch schon letztes Jahr.
"Indra/Salvana" sieht irgendwie in der Anlage verloren aus, dass heißt sie hat keine (enge) Bindung an einen anderen Elefanten.

Nach der Elefanten-Kommentierung kam heute ein Pfleger auf die Besucherseite, normalerweise machen die nicht.

Ich habe die Gelegenheit nat√ľrlich genutzt:

1. "Hussein" wird abgegeben, aber wann und wohin das steht noch nicht fest.

Auf der Seite zoochat.com unter Dublin Zoo und Dublin Zoo Elephants fand ich folgendes: Angeblich wir erst im November der Bau eines Bullenhaues begonnen.

2. "Lai Sinh" ist wirklich trächtig und der Geburtstermin ist März/April 2012. Per Mail hatte ich Anfang des Jahres erfahren das "Lai Sinh" im Herbst 2012 ein Kalb bekommt.

(01.10.2011, 17:02)
Klaus Sch√ľling :   @Jan Jakobi
Bitte solche Mitteilungen direkt an Henry Merker schicken (oder nicht) - aber nicht hier in das Forum stellen.

Wem Sie alles E-Mails schicken, ist (f√ľr mich und ich denke f√ľr die allermeisten der Leser dieses Forums) recht uninteressant.
Falls Sie eine Antwort erhalten, freue ich mich, wenn Sie diese an dieser Stelle mit anderen teilen.

Aber bitte, wenn ein Zoo wie Hagenbecks Ihre E-Mail Anfrage nicht am n√§chsten Tag beantwortet, dann ist die Formulierung "aber offensichtlich h√ľllt man sich in Schweigen" v√∂llig unangebracht!
Zufällig weiß ich, dass die Pressesprecherin des Tierpark zur Zeit verdientermaßen in den Ferien weilt.

(14.09.2011, 22:44)
Jan Jakobi :   @Henry Merker:
Ich habe eben eine Mail an den Zoo Rotterdam bzw. an den EEP-Koordinator f√ľr Asiatische Elefanten geschrieben.
Mal sehen ob ich eine Antwort wegen "Hussein" bekomme.


(14.09.2011, 20:32)
Jan Jakobi :   @Henry Merker:
Weißt du neueres zu "Husseins" Abgabe?

Ich habe Hagenbeck gestern eine Mail geschrieben, aber offensichtlich
h√ľllt man sich in Schweigen, habe n√§mlich keine Antwort wegen "Husseins" Abgabe bekommen. Ich wollte wissen wann ungef√§hr er abgegeben wird und ob "Thisiam" aus Katowice nach Hamburg kommt.

Bei meinem letzten Besuch hatte ich den Eindruck das "Lai Sinh" so dick wie immer ist. Angeblich ist sie trächtig, jedenfalls soll sie gedeckt worden sein.

Aber gedeckt heißt nicht gleich trächtig.

Ich kann mal an die European Elephant Group eine Mail wegen "Hussein" schreiben.


(08.09.2011, 18:31)
Jan Jakobi :   Im April wurde in diesem Thread √ľber die eventuelle Abgabe von "Hussein" nach Dublin geschrieben.

Nun dazu habe ich im Elefantnen-Magazin Nr. 12 folgendes gefunden:

Darin wird die Dubliner Elefantenanlage vorgestellt.

Es waren 3 Bauphasen vorgesehen, in der 3. Bauphase soll ein Bullenhaus entstehen, dass dazugehörige Außengehege wurde bereits in Bauphase 2 gebaut.

Die 3. Bauphase soll 2009 abgeschlossen sein, demnach hätte also 2009/2010 ein Elefantenbulle ("Hussein" wird im Artikel nicht genannt) nach Dublin kommen können.

Weiß einer von euch/Ihnen ob das Bullenhaus schon im Bau ist?


(03.09.2011, 18:12)
Steffen Purgander :   Hallo Zoog√§nger ich wollt mal wissen wie es ums Eismeer aussieht, also ob schon Tiere die daf√ľr vorgesehen da sind und wie die Fortschritte beim baulichen woran gehen ? Und bleibt es bei den Er√∂ffnungstermin im Fr√ľhjahr ?
(29.08.2011, 17:48)
Gudrun Bardowicks :   In den letzten Meldungen war nur noch von K√∂nigspinguinen, Felsenpinguinen und Eselspinguinen die Rede. Diese Arten sollten auch leichter als Z√ľgelpinguine zu bekommen sein.
(30.07.2011, 14:02)
Steffen Purgander :   Also was ich wei√ü sollen Esels,K√∂nigs- u. Z√ľgelpinguine (auch Kehlstreifenpinguine genannt )dort einziehen. Gernerell sollen ab Sp√§therbst die ersten Tiere zur Eingew√∂hung ihre Quatiere beziehen.
(29.07.2011, 22:33)
Ottmar M√ľller :   Ist schon bekannt welche antarktische Pinguinart(en) au√üer den K√∂nigspinguinen im Eismeer einziehen wird/werden?
(29.07.2011, 22:18)
Jan Jakobi :   Heute habe ich mal das sch√∂ne Wetter genutzt.

Ich habe ein paar News:

1. Löwen:

Heute sah ich das erste Mal kleine L√∂wenbabies, die sind so s√ľ√ü sag ich nur.
Erst habe ich drei spielen gesehen, nach einer Weile sah ich das ein viertes neben einem Stein lag.
Allen Löwen geht es gut.

2. Große Kudus und Giraffen:

Eine der beiden Giraffenk√ľhe ("Etosha" oder "Laila") ist etwas dick, besonders unterm Schwanz ist es geschwollen.

Der Große Kudubock ließ sich heute in ganzer Pracht fotografieren.

3. Streichelzoo:

2 Ziegen sehen hochträchtig aus und das kleine Eselfohlen habe ich auch gesehen.
Nachwuchs bei den Zwerg-Zebus gibt es wohl doch nicht.

4. Elefanten:

"Salvana/Indra" ging heute baden und hat "Shila" im Wasser umgeworfen.
"Salvana/Indra" ist jetzt kugelrund, dauert aber noch bis ca. März/April 2012.

(20.07.2011, 18:25)
Michael Mettler :   Danke ;-) Die F√§rbung sieht also noch genau so aus wie beim Jungtier, und au√üer in den Bereichen mit pigmentiertem Haarkleid ist auch an den Beinen dunkle Haut erkennbar.
(02.07.2011, 22:51)
Sven P. Peter :   Michael, ich habe heute mal einem wei√üen Mara f√ľr dich aufgelauert.
(02.07.2011, 20:36)
Michael Mettler :   @Liz: Die genaue Zahl d√ľrfte auch gar nicht so einfach festzulegen sein, da der Th√ľringer Waldesel im Grunde gar keine wirkliche Rasse ist. Laut einer Ver√∂ffentlichung des Monitoring Institut for rare Breeds and Seeds in Europe" gibt es nicht mal einen Rassestandard, kein Herdbuch und keine z√ľchterische Organisation, es wurden typm√§√üig passende Esel f√ľr die Zucht aus Gro√übritannien importiert und eingekreuzt, und abgegebene Tiere wurden nicht registriert. Man k√∂nnte die "Rasse" also genausogut in "Erfurter Zooparkesel" umtaufen (m.W. wurde selbst die Bezeichnung "Th√ľringer Waldesel" erst dort erfunden).
(02.07.2011, 09:33)
Liz Thieme :   Um die Nachricht mal aufzuf√ľllen: Eselmutter Emely (3)wurde Mutter vom Hengstfohlen Emil. Die beiden haben noch Hengst Emmet (1) als Esel-Gesellschaft dabei, der nicht der Vater von Emil ist. Laut Hagenbeck gibt es von der stark bedrohten Haustierrasse nur noch 20 Tiere in Deutschland.
Wobei ich das nicht so ganz glaube.
(01.07.2011, 19:41)
Jan Jakobi :   @J√ľrgen Born:
Anfang Juni diesen Jahres sah ich eine Eselstute die so dick war, als ob sie bald platzen könnte.

Scheint wohl ein diese trächtige Eselstute gewesen zu sein.

Im letzen TierInternational, dem Vorgänger der jetzigen Zeitschrift "Hagenbeck, wurde geschrieben das ein Zwergzebu trächtig ist.

Ich konnte aber Anfang Juni nicht erkennen ob sie trächtig ist oder nicht, war normal dick.


(01.07.2011, 14:03)
Liz Thieme :   Michael, ich finde leider das Foto im Moment nicht. Allerdings lag Schnee und die Maras haben ja ihre Schutzh√ľtten in den Beeten, sowie auch die Wege sandig sind. Daher mag ich nicht sagen, dass es an der Haut oder so lag, sondern schon dass da auch "Dreck" im Fell war.
(01.07.2011, 13:39)
J√ľrgen Born :   Nur eine kurze Sondermeldung: Emily, die Th√ľringer Waldeselin, hat nun endlich ihr Jungtier auf die Welt gebracht!
Es bereits seit April erwartet, da hatte sich wohl bereits der Erfurter Zoo deutlich verschätzt.

(01.07.2011, 11:46)
Michael Mettler :   Auf dem Jungtierfoto sieht es so aus, als sei die Haut unter dem wei√üen Haarkleid dunkel pigmentiert und schimmere durch. Das k√∂nnte den schmutzig-wei√üen Eindruck erkl√§ren.
(29.06.2011, 19:36)
Liz Thieme :   Bei meinem Besuch im winter waren die Wei√ülinge vom letzten Jahr schon ziemlich ausgewachsen und ich w√ľrde sie eher als schmutzig bezeichnen. M√ľsste mal das Foto suchen, um die Farbe des Fells genauer zu beschreiben.
Auf jeden Fall war es sehr zutraulich.
(29.06.2011, 15:02)
Michael Mettler :   Ich kenne bisher nur ein Jungtierfoto eines der beiden Exemplare, und diese Tier zeigte bei ansonsten wei√üem Fell normal gef√§rbte Ohren, eine dunkle Schnauze und einen dunklen Anflug auf der Stirn. Mich w√ľrde interessieren, ob die F√§rbung so geblieben ist, sich die dunklen Partien aufgehellt haben oder umgekehrt fr√ľher wei√ü behaarte Stellen nachgedunkelt sind.
(28.06.2011, 23:11)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe einen erwachsenen Mara-Wei√üling bei meinem letzten Besuch in Hagenbecks Tierpark am Samstag vor Pfingsten gesehen. Ich habe auch ein Foto von diesem Tier.
(28.06.2011, 23:05)
Jan Jakobi :   @Michael Mettler:
Die Mara-Weißlinge sah ich dieses Jahr noch nicht, aber letztes Jahr habe ich sie
gesehen. Einer von zweien war in der Nähe der Elefantenbullen-Außenanlage.

Danach habe ich den weißen Mara (es waren zwei) nicht mehr gesehen.

Es gibt an einer Stelle im Tierpark eine große Grasfläche wo die Maras ihre Ruhe haben können. Da sah ich allerdings auch nur normalfarbige bei meinen letzten Besuchen.

Auch wenn ich sie nicht gesehen habe, muss es nicht heißen das sie nicht mehr leben (bzw. im TIerpark Hagenbeck sind).

(28.06.2011, 23:05)
Michael Mettler :   Sind eigentlich die Mara-Wei√ülinge aufgewachsen, und hat jemand ein neueres Foto davon?
(28.06.2011, 22:38)
Sven P. Peter :   Buschh√ľhner gab es in Hagenbeck bisher noch nicht, daf√ľr aber fr√ľher mal im alten Hamburger Zoo.
(27.06.2011, 12:09)
Hannes L√ľke :   200 qm f√ľr 2 Bennets?
(26.06.2011, 21:54)
Henry Merker :   @Michael:
Das mit den wilden Wellensittichen habe ich √ľberlesen.

____________
Schopftauben gab es schon mal in Hamburg - und zwar im dort geschlossenen Zoo. Demnach waren alle Arten schon einmal in Hamburg zu sehen.
(26.06.2011, 21:27)
Sven P. Peter :   Seit Donnerstag sind die L√∂wenjungtiere auf der Freianlage zu sehen.

Das Australienhaus ist offen, im begehbaren Raum leben je zwei Bennett-K√§ngurus und Schopftauben. Ausgeschildert, aber noch nicht zu sehen sind Buschh√ľhner und Wilde Wellensittiche.
(26.06.2011, 18:53)
Niedersachse :   Das sollte man vlt doch eher auf Neu nach dem Umbau beziehen.
Und danach sind neu die Emus, die Bennets, die Schopftauben und die wilden Wellensittiche. Und dann vlt noch was an Wassergefl√ľgel.
Vlt hat Hering-Hagenbeck die noch nie bei Hagenbeck gesehen ;)

Die Bilder die ich bisher aus dem inneren des Hauses gesehen habe sehen √ľber sehr gut aus.
(21.06.2011, 22:48)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Daf√ľr gilt eigentlich das Gleiche wie f√ľr die Schopftaube, denn Parkgefl√ľgel - und dazu geh√∂ren Wasserv√∂gel nun mal - war in fr√ľheren Zeiten (und da waren Importe aus der australischen Region erheblich einfacher) ein wichtiges Standbein aller Tierh√§ndler. Falls da jetzt allerdings Lappenenten als zoologisches Schmankerl auf dem Teich schwimmen sollten, w√§re ich ruck-zuck in Hamburg ;-)
(21.06.2011, 22:09)
Jan Beensen :   @ Michael Mettler: das war auch ernst gemeint.
Nur komme ich dann nach meiner Rechnung auf 2 neue Arten (WS und Tauben).
Aber es ist ja auch gar nirgends die Rede von den Wasservögeln.
Vielleicht sind dort auch "die Neuen" zu finden.
(21.06.2011, 19:41)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: W√ľrde mich wundern, wenn diese nicht unbedingt seltene Vogelart im Tierpark der einst weltumspannenden Tierhandlung Hagenbeck noch nie vertreten gewesen sein sollte...
(21.06.2011, 19:34)
Jan Beensen :   vielleicht die Schopftauben...
(21.06.2011, 19:19)
Michael Mettler :   Bennettk√§ngurus gab es fr√ľher auch schon bei Hagenbeck, die w√§ren allenfalls "lange nicht mehr in Hamburg gesehen", aber nicht "noch nie".
(21.06.2011, 18:44)
Jan Beensen :   Selbst wenn es wilde WS sind; welche 4 weitere Arten sollen Premiere sein?
Rote Riesenkängurus und Emus gibt es auf jeden Fall schon länger.
(21.06.2011, 18:18)
Michael Mettler :   In der PM steht doch "wilde Wellensittiche".
(21.06.2011, 16:19)
Henry Merker :   Handelt es sich vielleicht um wilde Wellensittiche? Wei√ü da jemand Bescheid?
(21.06.2011, 16:13)
Michael Mettler :   Sorry, sollte nat√ľrlich "in" hei√üen ;-)
(21.06.2011, 15:57)
Michael Mettler :   Welche "f√ľnf nie im Hamburg gesehenen Tierarten" sollen das denn sein?
(21.06.2011, 15:56)
Tierpark Hagenbeck :   Australien jetzt in Hamburg ¬Ė Neues Freigehege er√∂ffnet

Nach knapp neun Monaten Bauzeit war heute der gro√üe Tag: Die Tiere durften ihr neues Zuhause endg√ľltig beziehen. In der v√∂llig neu gestalteten Australien-Anlage haben sie viel Platz, Versteck- und Schattenpl√§tze und Gesellschaft durch eine bunte Schar von Wasserv√∂geln.

Als sich die T√ľren vom etwa 200 qm gro√üen Innengehege zur 2000 qm umfassenden Au√üenanlage √∂ffneten, gab es kein nennenswertes Z√∂gern. Die acht Roten Riesenk√§ngurus und die vier jungen Emus erkundeten vor den Augen der geladenen G√§ste neugierig ihre Gras-, Wasser- und Sandlandschaft. H√ľgel f√ľr eine gute Aussicht und Mulden zum Ruhen schienen den K√§ngurus besonders zu gefallen. Die Emus m√ľssen noch ein bisschen in ihr neues Reich hineinwachsen. Mit knapp sechs Monaten haben sie lange noch nicht ihre endg√ľltige Gr√∂√üe erreicht. Aber Laufen und
Schwimmen können sie schon wie die Großen.
Die kleineren Bennett-K√§ngurus sind wegen des Umzugs noch recht versch√ľchtert. Sie leben gemeinsam mit Schopftauben und wilden Wellensittichen im begehbaren Teil des Hauses. Damit die Tiere sich eingew√∂hnen k√∂nnen, ist das Geb√§ude vorerst noch f√ľr G√§ste geschlossen.

Zur Er√∂ffnung der neuen Australien-Anlage im Tierpark Hagenbeck schnitten Christa Tiedemann, stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Freunde und F√∂rderer des Tierparks Hagenbeck e. V., der Schatzmeister des Vereins Franc Bartelt und Tierpark- Chef Dr. Stephan Hering-Hagenbeck gemeinsam das Band durch. An der Investition von gut 1,1 Millionen Euro hat sich der F√∂rderverein mit der stolzen Summe von 800.000 Euro beteiligt. Die Architekten Gerhard Geising und Sezai Candan √ľbergaben Dr. Hering-Hagenbeck sp√§ter den symbolischen Hausschl√ľssel. ¬ĄWir freuen uns, dass wir f√ľnf neue Tierarten aufnehmen konnten, die in Hamburg noch nie zu sehen waren¬ď, so Dr. Hering-Hagenbeck angesichts der gelungenen Er√∂ffnung.

(21.06.2011, 14:56)
Jan Jakobi :   Gestern Abend war bei Hagenbeck Dschungelnacht.

Um 20 Uhr wurde die Elefantenherde vorgestellt und gezeigt was ein Elefant so alles kann.

Als Demonstrationsobjekt wurde die Elefantenkuh "Yashoda" genommen.

"Yashoda" musste einen schweren Holzklotz mit den Z√§hnen hoch heben und √ľber die Anlage tragen.

Ein Pfleger legte sich auf eine Matte und "Yashoda" legte sich auf den Pfleger drauf. Sie hat ihm nichts gebrochen.

Und wie man auf einem Elefanten reitet wurde auch gezeigt.

Gestern wurde offiziell verk√ľndet das neben "Salvana/Indra" auch "Lai-Sinh" tr√§chtig ist.
Laut der Aussage des Pflegers sollen die K√§lber im Fr√ľhjahr 2012 zur Welt kommen.

Aber ein paar Stunden vorher war ich bei den Großen Kudus.
Der Bock ist jetzt auch zu sehen, aber leider lag er hinter dem in der Anlage liegenden Baumstamm. So konnte man nur die Hörner und den Kopf sehen.
Als eine Kutsche an der Anlage vorbei fuhr, blieb der Kudu-Bock ruhig liegen. Er hat nicht mal den Kopf bewegt.

Die Impalas waren auch draußen, als einige der Impala-Weibchen am Kudu-Bock vorbeigingen, blieb er ruhig liegen.

Aus dem Streichelzoo kann ich vermelden das die Eselstute tragend ist und vermutlich auch die Zwerg-Zebu-Kuh.

Auf der Australien-Anlage war kein einziges Tier zu sehen.




(05.06.2011, 11:24)
Liz Thieme :   Es ist so weit: √úbermorgen wird das Walro√ü-Becken (hinter dem Bauzaun) mit Wassergef√ľllt.
(30.05.2011, 14:08)
Jan Jakobi :   Fragt sich nur wie lange er auf der Anlage zu sehen sein wird.
(27.05.2011, 16:55)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi:
Update: Der Kudu-Bock ist nun auch im Freigehege zu sehen.

(27.05.2011, 16:39)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi:
Seit grob geschätzt gut zwei Wochen befindet er sich im Stall, noch ist er ziemlich scheu und nervös.
Hoffentlich wird er mehr Gl√ľck haben als die Vorg√§nger.

(24.05.2011, 23:56)
Jan Jakobi :   Es gibt einen neuen Kudu-Bock?
Ich sah nur 3 Giraffen, mehrere Impalas (?) und nur eine Kudu-Kuh.
Vielleicht ist er noch im Stall.

Seit wann ist er da?
(24.05.2011, 06:19)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi: Hast Du auch den neuen Kudu Bock gesehen?

(24.05.2011, 01:05)
Jan Jakobi :   Neuer Versuch..
(22.05.2011, 23:15)
Jan Jakobi :   Mal ein kurzer Bericht von heute:

1. Kamtschatka-Bären:
An der Anlage waren so viele Besucher das ich erst mal eine L√ľcke suchen musste. Man k√∂nnte glauben "Antje" h√§tte ein Baby bekommen. Aber die ist seit 2003 nicht mehr.

2. Löwenbabys:
An der Anlage steht ein Monitor, die kleinen Löwenbabys lagen bei ihrer Mutter "Tembesi".
Draußen sah ich nur "Nawiri" und eine Löwin ("Tawanga"???) liegen.

3. Giraffen:
Der alte Hochstand wurde durch einen neuen, ca. doppelt so breiten ersetzt. Der Standort wurde auch gewechselt, jetzt steht er links vom Teich der in der Anlage ist.
Vorher stand der Hochstand rechts davon. Vom neuen Standort hat man einen viel besseren √úberblick √ľber die Analge.

4. Elefanten:
"Salvana/Indra" l√§sst sich f√ľttern von den Besuchern.

Anbei ein Bild von "Salvana/Indra" von heute.


(22.05.2011, 23:11)
Jan Jakobi :   Bild zu gro√ü... und die L√∂wenbabys sollen erst ab Juli f√ľr die Besucher zu sehen sehen sein.
Aber sie sollen √ľber einen Monitor an der Anlage zu sehen sein.

(19.05.2011, 23:12)
Jan Jakobi :   Die tr√§chtige Elefantenkuh "Salvana/Indra".

Die Löwenbabys wurden heute getauft. Es handelt sich um 2,2 Löwenbabys, also 2 Jungen und 2 Mädchen.

Sie heißen: "Batou", "Bandele", "Naledi" und "Sakina".


(19.05.2011, 23:09)
Liz Thieme :   Pressemitteilung ist trotzdem raus. Aber ich wei√ü, Google scheint bei vielen eine unbekannte Seite zu sein.
(18.05.2011, 17:13)
Jan Jakobi :   @Liz: Auf der Homepage von Hagenbeck ist noch nichts √ľber L√∂wenbabys und einen Namenswettbewerb zu lesen. Die Seite hinkt hinter der Zeit her.
(18.05.2011, 06:52)
Liz Thieme :   Sie ist doch best√§tigt, der Namenswettbewerb lief heute bis 12:00.
(17.05.2011, 23:04)
Jan Jakobi :   So langsam m√ľsste doch die L√∂wengeburt bekannt gegeben werden. Sind schon ca. 4 Wochen um, seit das Ger√ľcht hier in diesem Thread best√§tigt wurde.


(17.05.2011, 22:06)
Bj√∂rnN :   Nein, das frage ich mich nicht.

Sie brauchen mir das auch nicht erkl√§ren, die Gr√ľnde sind mir bekannt.
(01.05.2011, 23:06)
Jan Jakobi :   @Bj√∂rnN:
Ich versuch Ihnen mal zu erklären warum "Saida" in Leipzig ist:

"Saida" wurde aus verschiedenen Gr√ľnden dazu auserw√§hlt die Nachfolge von "Rhani" anzutreten.

1. "Saida" verstand sich nicht mehr so gut mit den anderen Herdenmitgliedern. Sie musste bei "Hussein" auf der Bullenanlage stehen. "Mala" war in der Zeit in der hinteren nicht einsehbaren Anlage. Wenn man nicht alle 3 Elefanten abwechselnd auf der Anlage haben wollte, musste eine abgegeben werden.

2. "Saida" hatte nur ein Kalb bei Hagenbeck: "Salvana/Indra", geb. 01.07.1996.
Danach hat sie leider nicht mehr aufgenommen, es wird vermutet das "Saida" eine sogenannte Steinfrucht (ein abgestorbenes Elefantenbaby) in der Gebärmutter hat.


Sie fragen sich warum man nicht hätte "Mala", "Shandra" oder "Mogli" als neue Leitkuh nach Leipzig geschickt hat?

Zu "Mogli": Sie ist die Leitkuh der Hagenbeck-Herde.

Zu "Shandra": Sie ist zu allen Kälbern (im besonderen zu "Thai" und "Rani", Kälber von "Thura") eine gute Tante.

Zu "Mala": Aufgrund ihres Alters und dem Kampf um die Leitkuhfrage von 1992 ist es sicher nicht ratsam sie in eine andere Herde einzugliedern.
Ich bin mir auch nicht sicher ob sie die Reise verkraften w√ľrde.


Nat√ľrlich h√§tte man auch aus einem anderen Zoo eine Elefantenkuh holen k√∂nnen.


(01.05.2011, 21:51)
Jan Jakobi :   Es handelt sich um "Lai-Sinh" und "Salvana" die 2012 ein Baby bekommen sollen.

F√ľr "Salvana" wird es das erste Kalb sein und f√ľr "Lai-Sinh" das dritte.

√úbrigens sah ich bei meinem heutigen Hagenbeck-Besuch "Salvana/Indra" in mitten der Herde.

Es ist als ob sie nie weg gewesen wäre.

Sie war größtenteils mit "Kandy" (geboren am 14.05.2003 bei Hagenbeck) in der Anlage unterwegs.

Michael Tempelhoff (Tempi) aus Leipzig hat "Salvana" wieder nach Hause an ihren Geburtsort gebracht.
Er war heute mit Thorsten Köhrmann auf der Anlage.

Beide Pfleger haben mit Erfolg versucht "Salvana" dazu zu bringen mit den Vorderbeinen √ľber den Zaun , der am Graben ist, zu steigen.

"Salvana" versteht sich am besten mit "Kandy" und deren Mutter "Yashoda". Auch mit "Lai-Sinh" hat sie ger√ľsselt.

Es sah nicht so aus als ob "Salvana" ihre Mutter "Saida" vermisst, jedenfalls lief sie nicht suchend √ľber die Anlage.

(30.04.2011, 18:43)
Christian Badneck :   ...habe weiter unten gelesen das es 2012 wenn alles gut geht zwei Elefantengeburten geben k√∂nnte..daher meine Frage: welche Kuh ist denn neben Salvana noch tr√§chtig ? Vielen Dank im voraus.
(30.04.2011, 18:35)
Jan Jakobi :   Seit gestern sind die B√§renbabys zu sehen. Es sind 2 M√§nnchen. Sie hei√üen "Wanja" und "Misho".
(30.04.2011, 16:28)
Henry Merker :   @Jan:
Beim Bullen "Santosh" kann dies aktuell nicht mit letztendlicher Sicherheit gesagt werden; laut www.elephant.se ist seine Todesursache nicht mit Sicherheit geklärt.

@R√ľdiger:
Auch wenn Jan schon auf ihre/deine Frage geanwortet hat, standen (fast) die gleichen Informationen auch schon im ersten Beitrag vom 27.04.2011. Lediglich der Name der Mutter von "Thisiam" wurde nicht erwähnt ;)
(29.04.2011, 15:09)
Jan Jakobi :   Das "Hussein" "Mala" angegriffen hatte wusste ich nicht. Eine Verletzung hat sie nicht, bei meinem letzten Besuch vor ein paar Wochen war nichts auff√§lliges zu entdecken.

Der einzige Elefant der f√ľr die n√§chsten Tage im Mutter-Kind-Gehege zu sehen sein wird ist, nach meiner Vermutung, "Indra/Salvana".

"Indra/Salvana" muss wieder zur√ľck integriert werden.

Mit welcher Kuh hatte sie, neben ihrer Mutter "Saida", am meisten Kontakt?


(28.04.2011, 21:10)
Niedersachse :   Hussein und Mala leben noch zusammen. Aber wirklich verstehen tuen die sich wohl auch nicht mehr. Hussein hat erst vor ein paar Monaten Mala angegriffen und dabei verletzt.

Mala könnte man ansonsten ja auch ins Mutter-Kind-Gehege halten. Und im Kuh-Haus wären auch noch Boxen frei.
(28.04.2011, 20:37)
Michael Mettler :   Lebt Hussein eigentlich noch mit der Kuh Mala zusammen? Was w√ľrde eigentlich im Falle einer Abgabe von Hussein mit ihr passieren? So weit ich mich erinnere, ist sie doch mit Mogli nicht kompatibel, und es gibt ja keine Garantie daf√ľr, dass sie sich auch mit einem neuen, noch dazu erheblich j√ľngeren Bullen verstehen w√ľrde?
(28.04.2011, 20:29)
Jan Jakobi :   @R√ľdiger:
"Thisiam" wurde am 04.05.1998 in Paris geboren. Seine Eltern sind "Siam" und "Kaveri".

Von Paris aus kam er nach Plock, dort wurde er mit dem in Kopenhagen geborenen "Santosh" zusammen gehalten.

Leider starb "Santosh" 2006 an TBC, dann kam "Thisiam" nach Katowice.

Und dort ist er noch und soll zu Hagenbeck.
Aber es kann auch passieren das man einen anderen Bullen holt.

"Thisiam" soll im Verdacht stehen ebenfalls TBC zu haben.

Ist es denn √ľberhaupt wirklich bekannt das "Santosh" an Tuberkolose starb?

(28.04.2011, 19:48)
R√ľdiger :   Wo steckt Thisiam momentan noch ?
Stammt er von dem ehemaligen Bullen Siam aus Paris ab oder verwechsle ich da
etwas ? Ist er nicht wegen TB Problem aus der Zucht genommen worden Zoo Plock ! Dank f√ľr Info
(28.04.2011, 19:28)
Bj√∂rnN :   Der fade Beigeschmack, dass man wieder einmal Mutter und Tochter trennt, nur um dem Besucher ein weiteres Kalb pr√§sentieren und die Besucherzahlen damit antreiben zu k√∂nnen, bleibt.
(28.04.2011, 15:59)
Jan Jakobi :   Zum Thema Bullentausch und T√∂chter von "Hussein": Wenn man einen neuen Bullen (wahrscheinlich "Thisiam") holt, k√∂nnte man auch die anderen ausgelagerten T√∂chter von "Hussein" nach Hagenbeck holen. Ich spreche von "Ratna" und "Corny".

Ich habe schon fast alle Kälber von "Hussein" gesehen, außer "Tharun" (2000 nach Pont Scroff) und "Sandry" (Zirkus Knie/Parc Paradiso) sowie die Totgeburten.
(28.04.2011, 14:54)
Jan Jakobi :   ... und ich hatte bef√ľrchtet das sie in Leipzig bleibt.

Somit wird es im Fr√ľhjahr (ca. M√§rz/April) und im Herbst (ca. Oktober/November) 2012 je ein Elefantenbaby geben in Hamburg.

(28.04.2011, 14:14)
Jan Jakobi :   Darauf habe ich schon lange gewartet, seit 2006 wohlgemerkt.

Damals hieß es: "Indra/Salvana" soll 6 Monate in Leipzig bleiben und von "Mekong" gedeckt werden.

Ich wartete und wartete das sie trächtig wird. Trächtig wurde sie erst im Juni 2010 vom Bullen "Naing Thein". Auch "Calvin" hat sie nicht trächtig bekommen.

Da werde ich "Indra/Salvana" bald einen Besuch abstatten.
(28.04.2011, 14:11)
Henry Merker :   Und da sie ein Tochterkalb von "Hussein" ist, w√ľrde dies den anstehenden Bullentausch ebenfalls indirekt best√§tigen.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob eventuell im Gegenzug die ein oder andere Kuh, die momentan in Hagenbeck im Bestand ist, demnächst den Tierpark verlassen wird...
(28.04.2011, 13:57)
Bj√∂rnN :   Elefantenkuh "Indra/Salvana" ist heute Morgen nach 5 Jahren schwanger von Leipzig zur√ľck nach Hamburg transportiert worden.

Somit kann sich Hagenbeck 2012 auf gleich 2 Kälber freuen.
(28.04.2011, 13:47)
Henry Merker :   @Jan:
Da mach' dir mal keine Sorgen; das wird man schon so machen. Zudem kann ich Niedersachses Aussagen bestätigen.

Was die "Fixierung" von Bullen auf "ihre" Zoos durch Besucher betrifft: Ich denke, dass sich die Besucher durchaus damit arrangieren können, wenn "ihr" Bulle durch einen anderen Bullen ersetzt wird (vgl. Tausch "NaingThain" gegen "Radza" [Emmen] und Tausch "Mekong" gegen "NaingThain" [Leipzig bzw. Prag]). Abgesehen davon: Hagenbeck wird auch dann noch Hagenbeck sein, wenn "Hussein" nicht mehr da ist.
(28.04.2011, 10:20)
Jan Jakobi :   Ich glaube schon das er getestet wird, aber um ganz sicher zu gehen sollte er ein paar Wochen vor der Abreise getestet werden.

"Hussein" wird vermutlich fr√ľhestens im Herbst diesen Jahres umziehen, vorher glaube ich nicht.

Bei "Mohti" (Hannover) war das wohl so, das er sich an einem lungeninfizierten Menschen infiziert hat.

Das kann bei Hagenbeck schneller gehen als einem lieb ist, wegen der F√ľtterung durch die Besucher.
(27.04.2011, 19:14)
Niedersachse :   Meinst du wirklich, dass man Thisiam noch nicht getestet hat?? Bei einem doch sehr wichtigen Tier? Nat√ľrlich wurde Thisiam diverse male getestet. Allerdings immer wieder mit nicht aussagekr√§ftigen Ergebnissen in der Gesamtheit.

Hagenbeck hatte im √ľbrigen auch schon TBC im Bestand. Bis es zum Ausbruch dieser Erkrankung kommt, kann das Tier schon jahrelang infiziert sein.
(27.04.2011, 18:50)
Jan Jakobi :   @Henry: Tatsache ist das der Asiatische Elefant selber das Wappentier von Hagenbeck ist, drei zieren n√§mlich das Logo.

F√ľr uns Besucher ist das so, das jeder Bulle zum Zoo geh√∂rt.

Hagenbeck ("Hussein"), Emmen ("Radza"), Leipzig ("Mekong") und noch viele andere Zoos kann man sich schlecht ohne den aktuellen Bullen vorstellen.

Zu "Thisiam":

Man sollte ihn vor der Abreise einem Tuberkolose - Test (trunk-wash-test) unterziehen.

Nicht das er am Ende doch Tuberkolose hat. Aber da er noch lebt ist er wahrscheinlich gesund.
(27.04.2011, 18:39)
Henry Merker :   @Jan:
Dazu kann ich nur folgendes Zitat anf√ľgen: "Im Spetember 2010 sagte der Zuchtbuchf√ľhrer im Zuge des EEG-Treffens, dass Hussein f√ľr Dublin vorgesehen ist, die aber wohl noch an der Bullenanlage arbeiten....". Da Hagenbeck Bereitschaft signalisiert, ist dies wohl weitestgehend beschlossene Sache.

Dass er das Wappentier von Hagenbeck sei, ist mir neu.
(27.04.2011, 17:23)
Jan Jakobi :   Das man "Hussein" mit einem anderem Bullen tauschen k√∂nnte habe ich hier schon mal in diesem Forum gelesen. Da wurde geschrieben das man "Calvin" nach Hamburg und "Hussein" nach Hannover holen k√∂nnte.

Eigentlich sollte auch ein Elefantenbulle im Zoo Dublin einziehen, nur bisher ist da noch keiner angekommen.

In Plock starb 2006 der Bulle "Santosh" an Tuberkolose.

Im Zoo Kolmarden musste der ganze Elefantenbestand wegen Tbc eingeschläfert werden, ebenso wie der Hannoveraner Bulle "Mohti".

Ist nicht "Hussein" das Wappentier vom Tierpark Hagenbeck?
Ich dachte schon, aber wenn man seine Töchter behalten möchte muss ein anderer Bulle nach Hamburg kommen.
(27.04.2011, 16:45)
Henry Merker :   Folgt man dem Zoofreundeforum, so k√∂nnte sich in diesem Jahr ein Bulltausch anbahnen. Demzufolge soll "Hussein" nach Dublin gehen, sobald dort die Bullenanlage, die entweder noch in Planung bzw. schon gebaut wird, fertig gestellt ist. Im Gegenzug soll der Bulle "Thisiam", der heute in Katowice steht, nach Hamburg gehen.

Zitat:
"Zu Thisiam - der Transport nach Deutschland wird nicht wirklich bald stattfinden. Interessiert an ihm ist Hagenbeck, die Verhandlungen dauern noch und noch ist nicht alles 100%. Aber wenn man in H. die Meinung nicht ändert, soll er noch dieses Jahr abreissen."

Der Zoo Katowice soll wiederum zwei Jungbullen erhalten, sobald "Thisiam" abgereist ist; wobei f√ľr ihn auch M√ľnster in Betracht gezogen wird (Zitat eines anderen Users: "Ich kann mir als Zoo f√ľr Thisiam eigentlich nur M√ľnster vorstellen.").

Bei "Thisiam" handelt es sich um einen der letzten noch in Europa lebenden K√§lber des legend√§ren Pariser Bullen "Siam"; damit ist er genetisch - wie nat√ľrlich alle anderen Asiaten auch - sehr wertvoll - ansonsten leben n√§mlich nur noch "Kim" (geb.: 21.06.1978), "Nina" (geb.: 01.10.1993) und "Jade" (geb.: 04.05.2008; Tochter von "Nina" und zeitgleich auch Enkelkalb von "ChiengMai", Kopenhagen).

Der Grund daf√ľr, dass "Thisiam", der am 04.05.1998 zur Welt kam, aktuell einzeln in Katowice lebt, h√§ngt damit zusammen, dass im Zoo Plock, wo er vorher gelebt hat, Tbc aufgetreten war und man bislang diesbez√ľglich bei "Thisiam" noch einige Unsicherheiten hatte. Dies k√∂nnte auch ein Knackpunkt in Sachen Bulltausch "Hussein" gegen "Thisiam" darstellen.
(27.04.2011, 15:48)
J√ľrgen Born :   @Sven P. Peter / Oliver Jahn:
Auf den ersten Blick wirkt die neue Australien Freianlage gro√üz√ľgiger, aber ich habe ernste Zweifel, dass sich die Tiere gut beobachten lassen werden, da scheinbar ohne erkennbare Notwendigkeit neue Erdw√§lle aufgeworfen wurden, die m.E. die Sicht auf einen Teil der Anlage massiv beeintr√§chtigen werden, an dem sich die Tiere bis jetzt h√§ufiger aufgehalten haben (im Schatten unter den gro√üen B√§umen, links neben dem fotografierten Bereich)).

Ich bin auch einmal gespannt, wie sich die Emus mit den anderen Bewohnern vertragen werden.
Die Emu-K√ľcken befinden sich gegenw√§rtig bereits im Bereich der Haustier-Anlage (G√§nse-Wiese) und zeigen ein bemerkenswert ausgepr√§gtes Revierverhalten. Eine Taube, die in ihren Bereich fliegt, wird sofort von allen K√ľcken verjagt.
(26.04.2011, 11:20)
Oliver Jahn :   Kaum wieder zu erkennen. Und wirklich sehr gelungen. Und ich bin immer wieder erstaunt, welche Gr√∂√üenabmessungen der Park doch noch zul√§sst. So etwas sieht man tats√§chlich erst manchmal nach einem Umbau f√ľr eine neue Nutzung.
(25.04.2011, 01:02)
Sven P. Peter :   W√§hrend das Australienhaus weiterhin im Bau ist wurde die Freianlage nun fertiggestellt und die neuen Besucherwege frei gegeben. Der Umbau hat sich gelohnt. Die Anlage ist nicht nur wesentlich gr√∂√üer, sondern auch optisch sehr ansprechend geworden.
(24.04.2011, 15:17)
Gerhard Joerres :   Die Weibchen bauen sich eine Geburtsh√∂hle, wenn sie tr√§chtig sind. Die anderen schrauben ihre Aktivit√§ten zur√ľck. Man darf auch nicht veressen, dass das Winterhalbjahr, insbesondere der Herbst, die Hauptjagdtzeit der Eisb√§ren ist. Zum Jagen brauchen sie Eis um an die Kegelrobben zu kommen. Der Sommer ist oft die Hungerzeit der B√§ren.
(22.04.2011, 18:57)
Jan Jakobi :   Was halten Eisb√§ren denn dann?

Winterruhe? Winterstarre?

Ich glaube Winterruhe.
(22.04.2011, 15:26)
Gerhard Joerres :   @ Jan
Eisbären halten keinen Winterschlaf, andere Bären schon

(22.04.2011, 14:39)
Jan Jakobi :   Eisb√§ren sind nicht die einzigen B√§ren die Winterschlaf halten, oder ist das falsch?

Also ich habe eine alte Meldung von 2009 bei Google gefunden wonach 2 Leopardenbabies gestorben sind.

Es kann sein das von den drei kleinen Leoparden aus dem aktuellen Wurf einer gestorben ist.


Da bin ich gespannt wie viele Löwenbabies es sein werden.

(22.04.2011, 10:42)
Matthias Schramm :   Uuppps, gro√üer Fehler! Da bin ich aber froh, dass der Leopardennachwuchs nach wie vor am Leben ist!
(22.04.2011, 08:12)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi:
Mir wurde am 15.2. von einem Pfleger die Geburt von drei Leoparden berichtet, wobei es sich so anh√∂rte, als w√ľrde es sich um eine sehr aktuelle Neuigkeit handeln. Auf der Homepage wird ja bereits der 22.1. als das Geburtsdatum von zwei Jungtieren genannt, da wurde also auch schon gewartet, bis man an die √Ėffentlichkeit ging. Man findet aber auch noch den Eintrag auf der Hagenbeck Seite vom 18.2., O-Ton: "Drei kleine K√§tzchen liegen an der Seite von Leopardenmutter Basja...".

√úbrigens wurde die Geburt der B√§ren auch l√§ngere Zeit geheim gehalten. Auf die Frage, wo der andere B√§r sei (es befand sich l√§ngere Zeit nur einer der B√§ren auf der Freianlage), wurde behauptet, er w√ľrde Winterschlaf halten.

@Matthias Schramm:
Bist Du Dir sicher, dass Du da nicht eine der alten Meldungen (z.B. aus 2009) gefunden hast?
Hagenbeck wirbt aktuell (zu Ostern) mit den Leopardenbabies.
(21.04.2011, 23:09)
Liz Thieme :   Ich w√ľrde euch bitten, bei Artikeln im Netz das Ver√∂ffentlichungsdatum zu kontrollieren und nicht das Datum zu nehmen welches Google als "Findedatum" nennt. Das sind verschiedene Daten!
Die Jungtiere leben noch.
(21.04.2011, 22:14)
Jan Jakobi :   Beim googlen fand ich so einige Artikel √ľber Leopardenbabys bei Hagenbeck.

Da war auch was zu lesen das 2 im Jahr 2009 aus unbekannten Gr√ľnden starben.
(21.04.2011, 21:20)
Jan Jakobi :   @J√ľrgen Born:
Wie viele Leopardenbabys waren es, als sie geboren worden sind?
(21.04.2011, 19:27)
Matthias Schramm :   Laut Presse scheinen die beiden Leopradenbabies vor ein paar Tagen gestorben zu sein
(21.04.2011, 19:27)
Jan Jakobi :   Der Tierpark Hagenbeck h√§lt sich irgendwie noch im geheimen was die L√∂wenbabys angeht, habe sogar mal vorsichtig nach "Tembesi" gefragt in einer E-Mail an den Tierpark.

Die Antwort war: "Es ist richtig das Tembesi in Dänemark war und wir hoffen auf Nachwuchs."

Will hei√üen das man bei Hagenbeck nichts wei√ü √ľber L√∂wenbabys.

Die werden ja schon behandelt wie Eisbärenbabys, Eisbären sind sehr empfindlich bei der Aufzucht. Aber Löwen?

Ich glaube es waren von Anfang an nur 2 Leopardenbabys.
(21.04.2011, 19:20)
Matthias Schramm :   Ich bin mir fast sicher, dass ich Mitte M√§rz in einem kleinen Aussengehege noch drei Leopardenbabies mit Mutter gesehen habe!
Ist das L√∂wengehege nicht wirklich etwas zu klein und "langweilig" f√ľr eine Zuchtanlage?
(21.04.2011, 19:10)
Matthias Schramm :   Ich bin mir fast sicher, dass ich Mitte M√§rz in einem kleinen Aussengehege noch drei Leopardenbabies mit Mutter gesehen habe!
Ist das L√∂wengehege nicht wirklich etwas zu klein und "langweilig" f√ľr eine Zuchtanlage?
(21.04.2011, 19:00)
Jan Jakobi :   Den Monitor am Gehege der B√§ren sah ich letzten Samstag bei meinem Besuch.
Die Bärenbabys hielten sich eng am Bauch von ihrer Mutter auf und waren so kaum zu erkennen.

Bei den L√∂wen war eine T√ľr auf und die beiden L√∂winnen "Cambora" und "Tawanga" sind durch diese T√ľr in die Innenanlage gegangen.
Ich habe auch etwas an der Anlage geh√∂rt was sich angeh√∂rt hat wie L√∂wengebr√ľll.

Bei den Kamtschatka-Bären und den Chinesischen Leoparden (habe ich im Januar und Februar gesehen) steht ein Monitor wo man die Jungtiere beobachten kann, aber bei den Löwen nicht.


(21.04.2011, 14:15)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi: Offiziell ist von den L√∂wenbabies noch nichts zu sehen, vor einigen Tagen war durch einen Spalt im Fenster (inzwischen wieder geflickt) ein Jungtier (es k√∂nnten mehr sein) zu sehen.

Ist Euch schon aufgefallen, dass auf der Hagenbeckschen Homepage die Anzahl der Chinesischen Leopardenbabies auf 2 korrigiert wurde?
"Bereits am 22. Januar brachte die Nordchinesische Leopardin Basja zwei Kätzchen zur Welt."

Die Baumstachler sind jetzt umgezogen, das Gehege wurde zuvor noch um eine Behausung und einen daran anschließenden quer-liegenden Baumstamm (ca. 3m lang) ergänzt. Bis jetzt habe ich die Tiere noch nicht außerhalb des Kastens (er besitzt eine verglaste Seite) beobachten können.
Wenn ich es richtig verstanden habe, mussten zudem wieder neue Präriehunde (6, ich sehe bis jetzt nur 4) beschafft werden.

Die B√§ren Jungtiere k√∂nnen seit einiger Zeit √ľber einen vor dem Gehege aufgestellten Monitor beobachtet werden.

Am Eismeer wird die Verkleidung mit "Beton-Eis" fortgesetzt, so langsam kann man ahnen, wie es einmal aussehen wird.


(21.04.2011, 14:00)
Jan Jakobi :   Die sind schon auf der Welt?

Das ging ja schneller als ich dachte, das heißt wenn ich Samstag bei den Löwen bin, sehe ich nur "Nawiri", "Tawanga" und "Cambora".

Wann sind die Löwenbabys geboren?
Wie viele sind es?

Habe per google in Erfahrung gebracht das die Mutter "Tembesi" am 13. August 2006 F√ľnflinge ("Nawiri","Tawanga", "Nelson","Naju" und "Nibalo") zur Welt gebracht hatte und aufzog.

Der Vater des jetzigen Wurfes lebt in einem Zoo in Dänemark, "Tembesi" war dort auf Hochzeitreise.

Der Vater des Wurfes von 2006 war "Napoleon", er starb 2007 an Altersschwäche.

"Nawiri" und "Tawanga" sind √ľbrigens noch in der jetzigen L√∂wengruppe, allerdings ist "Nawiri" sterilisiert damit er seine Mutter "Tembesi" nicht deckt.

(14.04.2011, 13:31)
Bj√∂rnN :   Die L√∂wenjungtiere sind bereits auf der Welt.
(14.04.2011, 12:58)
Jan Jakobi :   Besser sp√§t als nie:

Ich las in der aktuellen Ausgabe des TierInternationals (ein Tiger ist auf der Titelseite zu sehen) das die Zuchtlöwin "Tembesi" einige Wochen im Dezember 2010 in Dänemark sich aufhielt.

Nun wartet man darauf das "Tembesi" tr√§chtig nach Hamburg zur√ľck gekehrt ist.

Mein letzter Besuch bei Hagenbeck war im Februar und ich konnte nichts auffälliges entdecken.

@Sven P. Peter und Niedersachse:
Wisst ihr auf sie trächtg geworden ist?

Kleine Löwenbabys habe ich noch nicht live gesehen, aber nicht mehr ganz so kleine Tiger in Leipzig habe ich gesehen.

Jörg Gräser (Raubtierpfleger im Zoo Leipzig) meinte 2004 bei "Elefant,Tiger&Co", als Löwin "Luena" trächtig war, dass Löwenbabys anders seien als Tigerbabys.


(14.04.2011, 10:07)
J√ľrgen Born :   Es gibt zwei Neuzug√§nge - seit gestern (Do) bev√∂lkern zus√§tzlich zwei "Th√ľringer Waldesel" (1,1) die Haustieranlage 2 (25).
Sie scheinen sich mit den neuen Zwerg-Zebus (der Austausch der "alten" Zwerg-Zebus wurde hier ja noch nicht erwähnt) gut zu vertragen.

Und noch ein Nachtrag zu den Sibirischen Braunb√§ren: Mir wurde gesagt, dass die Moskauer B√§ren in einer externen Aufzuchtstation mit der Flasche aufgezogen wurden. Dort w√§ren sie wohl nicht die einzigen B√§renkinder gewesen. Wodurch eine Verwechslung m√∂glich wurde erschlie√üt sich mir zwar nicht so ganz (waren die Tiere nicht gechipt? Und was wird jetzt im Zuchtbuch eingetragen?), aber man scheint f√ľr diese F√ľgung des Schicksals sehr dankbar, da man wohl ohnehin keinen anderen B√§ren (f√ľr einen Austausch) bekommen h√§tte.
Ansonsten: Dem Bärennachwuchs geht es gut.
(04.03.2011, 00:31)
Jan Jakobi :   @J√ľrgen Born: Das ist aber gar nicht sch√∂n. Wird ein neuer Bock geholt oder l√§sst man die Kudu-Haltung auslaufen?
(27.02.2011, 10:42)
J√ľrgen Born :   @Jan Jakobi:
Ja stimmt, es sind leider nur noch zwei weibliche Kudus vorhanden.
Der neue Bock, der sich sehr prächtig entwickelt hatte, geriet bereits im letzten Jahr, laut Aussage eines Pflegers, mit dem Impala-Bock in Konflikt und lief im Zuge dessen gegen eine Mauer (Genickbruch).
Wirklich sehr bedauerlich, Hagenbeck hatte leider mit den Kudus in letzter Zeit nicht sehr viel Gl√ľck.

(27.02.2011, 00:44)
Carsten Horn :   Ob die Flu√üpferde lange da waren, wei√ü ich eh nicht, das war ja zu der Zeit, wo Hagenbeck noch gehandelt hat, mindestens 45 Jahre her...

Manche der aufgef√ľhrten Tiere waren vielleicht auch gar nicht im Tierpark selber, sondern sind nur papierm√§√üig durch die B√ľcher gegangen...
(27.02.2011, 00:18)
Jan Jakobi :   @Carsten:
Du meinst es liegt daran das jeweils zwei Wochen lang nicht gef√ľttert wurden/werden d√ľrfen, das "Yashoda" ein wenig abgemagert ist?

@Carsten:
Ich habe auf deiner Seite gesehen das Hagenbeck auch Flußpferde hatte, nur ich fand kein Gehege wo man hätte ein Flußpferd unterbringen können.

Die einzige Möglichkeit ist die Pinselohrschwein-Anlage links neben der Zebra-Straußen-Anlage.

W√§re aber nur f√ľr ein Tier geeignet, die Anlage ist n√§mlich kleiner als die Frankfurter Flu√üpferdau√üenanlage.
(26.02.2011, 22:27)
Carsten Horn :   Und da nehmen die Elefanten keinen Schaden bei, wenn sie zwei Wochen nicht gef√ľttert werden, g?
(26.02.2011, 22:05)
Jan Jakobi :   Ich war heute wieder mal bei Hagenbeck.

@Michael Mettler und @Liz Thieme:
Ich war heute bei der Kamtschatka-B√§ren- Anlage und dort steht ein Informationsschild mit den √ľblichen Informationen wie Alter, was sie fressen, wo sie in freier Wildbahn zu Hause sind und so weiter.. und auf dem Schild steht neben dem deutschen Namen Kamtschakta-B√§r auch noch der latainische Name Ursus arctos beringianus.

Elefanten:

Die Tiere wurden (wie schon im Januar) geimpft und d√ľrfen vom 15.02. bis 28.2. nicht gef√ľttert werden.

Mir ist aufgefallen das die Elefantenkuh "Yashoda" (1979 geboren und 32 Jahre alt) d√ľnner ist als sonst, jedenfalls sind der Bereich um die Wirbels√§ule, um das Becken und der Nacken eingefallen.

Bei der Elefantenkuh "Shandra ist es altersbedingt das sie so d√ľnn in der beschriebenen Gegend ist. Sie ist ca. 45 Jahre alt.

Tiger:

Auf der Anlage lief nur noch die Tigerin "Taiga" rum.

Chinaleoparden:

Das M√§nnchen war auf der Au√üenanlage (sieht aus wie eine Voliere) und das Weibchen war mit den Babys √ľber einen Monitor neben der Chinaleoparden - Anlage zu sehen.

Große Kudus:

Es sind nur zwei Weibchen vorhanden.



(26.02.2011, 18:33)
Liz Thieme :   Ich wei√ü, dass ein Gentest angestrebt wurde. Von daher kann diese Aussage sehr wohl stimmen.
(25.02.2011, 22:11)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht sind ja auch nicht alle 3,1 Jungtiere in Moskau aufgewachsen, so dass Tierpark Hagenbeck neben den √úberlebenden des Moskauer Wurfs tats√§chlich zumindest ein anderes blutsfremdes Tier aus Moskau erhalten hat, welches jetzt Teil des Zuchtpaars ist. Der Moskauer Zoo bzw. andere russische Zoo erhalten ja h√§ufig Wildf√§nge, deren M√ľtter Opfer von Wilderern geworden sind und die dann in diesen Zoos aufgep√§ppelt und sp√§ter an andere zoologische Einrichtungen abgegeben werden, wenn eine Wiederauswildeung nicht m√∂glich ist. Vielleicht handelt es sich bei einem der beiden Hagenbecker B√§ren ja um so ein Waisenkind, welches im Moskauer Zoo quasi nur zwischengelagert war.
Falls es sich wirklich um Jungtiere aus 2 unterschiedlichen W√ľrfen handelte, kann es nat√ľrlich auch so sein, dass eines der Muttertiere wirklich nur kurzzeitig im Bestand war, z.B. als Einstellung, und noch vor Ende des Jahres abgegeben wurde oder gestorben ist. Vielleicht ist ja auch die Aussage des Hagenbeck-Mitarbeiters falsch und es handelt sich beim Zuchtpaar wirklich um Geschwister. Aber auch in Berlin z√ľchtet man ja regelm√§√üig mit Geschwisterpaaren, weshalb dann bei in Zoos seltenen Arten wie den Sibirischen Braunb√§ren nicht auch in Hagenbeck. Inzucht in der ersten Generation ist ja angeblich auch nicht besonders problematisch...
(25.02.2011, 12:31)
Jana :   Der Zoo Moskau hatte am 1.1.2007 nur 1,1 beringianus im Bestand, und am 31.12.2007 wieder nur 1,1. Es ist h√∂chst unwarscheinlich, das sie irgentwann in ersten Wochen von Jahr 2007 eine weitere tr√§chtige B√§rin holten, und die dann bis Jahresende wieder verschwunden ist.
(25.02.2011, 11:47)
Michael Mettler :   Vielleicht z√ľchtet Moskau mit zwei Paaren, dann w√ľrden beide Angaben passen ;-)
(25.02.2011, 08:33)
J√ľrgen Born :   @Liz: Laut Aussage eines Mitarbeiters handelt es sich nicht um Geschwister, dieses sei durch eine genetische Untersuchung ausgeschlossen worden, und
daher wäre auch kein Austausch erfolgt.

(25.02.2011, 06:03)
Liz Thieme :   @Jana, danke. Da muss ich selber feststellen, dass man manchmal doch die zeitaufw√§ndigere Recherche betreiben muss. Ich habe dieses Dokument vorliegen haben, nur aufgrund der anderen Formatierung der Zuchten in dem Bereich, kann die Wortsuchfunktion, die ich angewendet hatte, dort nicht greifen.

Also sind es wirklich 3,1 Wurfgeschwister aus Moskau. Und der jetzige Nachwuchs ist ein Wurf von Geschwistern.
(24.02.2011, 22:03)
Jana :   In dem EARAZA Jahresbericht f√ľr den Jahr 2007 ist Moskau mit 3,1 Nachzucht bei UA beringianus zu finden.
http://www.earaza.ru/pdf/inf27.pdf Seite148
(24.02.2011, 09:35)
Michael Mettler :   @Liz: Letzteres m√ľsste sich doch aber per DNA-Analyse kl√§ren lassen, zumal es doch eher ein z√ľchterischer Gl√ľcksfall f√ľr den Tierpark w√§re, wenn es sich NICHT um Geschwister handelte.
(23.02.2011, 22:35)
Liz Thieme :   Genauso wie Fische oft aus "Aquarien" kommen, weil sie da zwischen gelagert wurden f√ľr x Tage. Macht sich halt besser.
Es ist schon lange meine Annahme, dass es sich nicht um Zoogeburten handelt. Der Gedanke, dass es sich auch nicht um Geschwister handelt, hängt ja auch noch im Raum.
(23.02.2011, 22:10)
Michael Mettler :   @Liz: Keine Ahnung. Wenn wir davon ausgehen, dass Zoos normalerweise auch nicht unbedingt "fremde" Zoonachzuchten zur Weitergabe vor√ľbergend beherbergen, bliebe ansonsten eigentlich nur noch die M√∂glichkeit, dass es sich um Wildf√§nge handelte...
(23.02.2011, 21:37)
Liz Thieme :   Michael, ich gebe Dir in sofern Recht, dass Hagenbeck sie als Moskauer Zoo Wurf f√ľr den 19.Februar 2007 deklariert. Aber warum sollte der Zoo Moskau, solchen Nachwuchs in den eigenen Bestandslisten nicht deklarieren?
(23.02.2011, 20:30)
Michael Mettler :   @Holger: Das ist eine Version. Eine andere besagt, dass die beiden zwar getrennte Unterarten w√§ren, aber piscator vermutlich ausgestorben ist... So oder so scheint die Wahrscheinlichkeit am h√∂chsten, dass man die Zootiere als beringianus betrachten sollte.
(23.02.2011, 13:02)
Holger Wientjes :   Also nochmal zum sytematischen Verst√§ndnis: piscator ist lediglich ein Synonym f√ľr beringianus und beide geh√∂ren der selben UA an ??
(23.02.2011, 08:54)
Michael Mettler :   Es ist weniger schwierig, wenn man piscator nur als Synonym von beringianus betrachtet. Der TP Berlin hatte seine Kamtschatkab√§ren als piscator bezeichnet, in Antwerpen hie√üen sie hingegen beringianus (die Duisburger habe ich nicht mehr erlebt, daf√ľr m√ľsste ich mal recherchieren). Ein Trivialname "Sibirischer Braunb√§r" macht die Sache nicht gerade einfacher, denn in Teilen Sibiriens lebt U.a.arctos und im Amurgebiet U.a.lasiotus.

In der Zootierliste werden die Hagenbeck-Bären jedenfalls als Moskauer Nachzuchten bezeichnet.

√úbrigens: Als M√ľnchen-Hellabrunn die heute noch bestehende Braunb√§renanlage er√∂ffnete, wurde sie mit "Nordrussischen Braunb√§ren" besetzt - dieser vage Begriff w√ľrde Sibirer (welche auch immer) nicht ausschlie√üen....
(22.02.2011, 22:46)
Liz Thieme :   Andere B√§ren gibt es ja derzeit nicht.
Ich muss ehrlich sagen ich habe die Daten aus der Pressemitteilung √ľbernommen und nicht noch selber √ľberpr√ľft, weil ich derzeit nicht so die Zeit daf√ľr habe.
Und zur Herkunft. Ja, sie wurden aus Moskau nach Hamburg gebracht. Aber Moskau hat weder 2005, noch 2006, noch 2007, noch 2008 U.a. beringianus gez√ľchtet.

Kamtschatka oder Sibirischen Nachwuchs? Also U.a. piscator oder U.a. beringianus? Ich finde es bis heute schwierig das wirklich nachzupr√ľfen.
(22.02.2011, 20:08)
Michael Mettler :   @Liz, es geht doch sicher um die Sibirischen Braunb√§ren alias Kamtschatkab√§ren: Wie kann es die erste Zucht in Europa sein, wenn die Ursprungstiere der Hagenbeckschen Haltung schon Nachzuchten aus Moskau waren...? In Deutschland hatten zudem mindestens der TP Berlin und Duisburg in ihren fr√ľheren Haltungen Kamtschatka-Nachwuchs.
(22.02.2011, 19:25)
Liz Thieme :   Nachdem der Tierpark am 18.2. die Geburt der drei Chinesischen Leoparden bekannt gab und Adlerrochen als neue Bewohner des Haiatolls.
Kam gestern die Meldung der √Ąnderung der Gehege-Nummerierung.
Und heute die Information zum Bärennachwuchs. Am 24. Januar hat Bärin Mascha Zwillinge geboren. Damit ist es die erste Zucht in Deutschland, sowie Europa.
(22.02.2011, 18:44)
J√ľrgen Born :   Ich bitte meinen Irrtum zu entschuldigen, es handelt sich nat√ľrlich um nordchinesische Leoparden.
Tatsächlich war ich mir sogar unsicher, aber auf der Hagenbeck "Unsere Tiere"-Liste finden sich unter "Chinesisch..." nur die Muntjaks. Da hier im Forum Schneeleoparden bereits mehrfach erwähnt wurden, hatte ich diese noch im Hinterkopf. Seit '81 hätte ich das Schild am Gehege aber wieder einmal lesen können, ich gelobe Besserung. ;-)

(16.02.2011, 23:59)
Gudrun Bardowicks :   Es wird sich in der Tat wohl eher um Jungtiere bei den Chinesischen Leoparden handeln und nicht um Schneeleoparden. Schneeleoparden gibt es im Tierpark Hagenbeck aktuell nicht.

Hoffentlich wachsen dieses Mal die Jungtiere wirklich auf.
(16.02.2011, 23:52)
Henry Merker :   Schneeleoparden lebten definitiv von 1979 bis 1981 bei Hagenbeck. Aktuell d√ľrfte es sie eher nicht geben; es sei denn, seit Augsut 2010 h√§tte sich in dieser Richtung was getan...aber der Beitrag verweist eher auf die Chinesischen Leoparden...
(16.02.2011, 21:36)
Jan Jakobi :   Seit wann gibt es Schneeleoparden bei Hagenbeck?

Es gibt nur Chinesiche Leoparden bei Hagenbeck.

(16.02.2011, 20:34)
J√ľrgen Born :   Es gibt aktuell wieder 3 Schneeleoparden Jungtiere!
Hoffentlich steht die Aufzucht dieses Jahr unter einem besseren Stern...

Heute habe ich auch zum ersten Mal den diesjährigen Wasserschwein Nachwuchs gesehen (ebenfalls 3 Jungtiere),
wie immer sind die Kleinen sehr niedlich. Erstaunlicherweise scheint ihnen der Schnee nichts auszumachen.

Betr√ľblich stimmt mich allerdings, dass die Marabus der Afrika Anlage abgegeben wurden.
Es war doch eine ganz andere Attraktion den Tieren praktisch direkt gegen√ľber zu stehen, wenn sie auf der Mauer f√ľr die Besucher posierten. Das verbliebene Paar auf der Giraffen Anlage ist daf√ľr kein Ersatz.
Da nimmt sich Hagenbeck wieder einmal ohne erkennbare Not eine kleine Attraktion - sehr schade.

(16.02.2011, 20:12)
J√ľrgen Born :   Wie ich gestern erfahren habe, soll der Bezug neuer Tiger aus Tschechien bzw. Moskau wieder in Frage gestellt sein, da es sich bei diesen Tieren nicht um die f√ľr eine angestrebte Zucht gew√ľnschte Unterart "altaica" (also um sibirische Tiger) handeln soll.

Am zuk√ľnftigen Urson Gehege wird √ľbrigens wieder gebaut, bis jetzt sind aber noch keine Hinweise auf zus√§tzliche Kletterm√∂glichkeiten zu entdecken.

(12.02.2011, 04:41)
Michael Mettler :   Die Gemeinschaftshaltung in Decin kann ich zumindest f√ľr meinen Besuch vor drei Jahren best√§tigen, wobei sich dort die Menge der Kletterm√∂glichkeiten in der fl√§chenm√§√üig nicht gerade gro√üen und oben offenen Anlage in Grenzen h√§lt.

W√ľnschenswert f√ľr Ursons w√§re m.E., wenn man nicht nur mit einzelnen "Lauf√§sten" zwischen den senkrechten Elementen arbeiten, sondern eine fl√§chig besser nutzbare zweite Etage einbauen w√ľrde, z.B. eine Art liegendes "Gitter" aus √Ąsten entsprechender St√§rke. Wenn man das in Richtung Besucher etwas neigen w√ľrde, w√§ren die Tiere trotzdem gut sichtbar, auch wenn sie sich in der Mitte der Konstruktion aufhielten.
(09.02.2011, 09:46)
Ronny :   Auch in Magdeburg gibt es diese WG, nach dem √§hnlichen Prinzip wie in Aachen. Also mit extra Rundlauf aus Holz mit verschiedenen T√ľrmen.

Ich denke, dass es die Kombi auch Decin (Tschechei) gibt.
(09.02.2011, 08:59)
J√ľrgen Born :   Laut einem Schild am zwischenzeitlich renovierten Gehege der Schwarzschwanz Pr√§riehunde sollen dort zuk√ľnftig auch die Baumstachler (Urson) untergebracht werden.
Das bisherige Gehege der Baumstachler bot wesentlich mehr Bewuchs, mehr Kletterm√∂glichkeiten (insbesondere in der Gitterumz√§unung habe ich sie schon h√§ufig beobachtet), und seit dem Ableben der Polarf√ľchse (im letzten
Jahr) hatten die Baumstachler das Gehege f√ľr sich alleine.
Ich vermute, Hagenbeck ben√∂tigt das Gehege nun als Ausweichquartier f√ľr die angek√ľndigten neuen Tiger, um diese ggf. trennen zu k√∂nnen, falls sie sich nicht mit Taiga (oder untereinander) vertragen sollten.
Ich bin gespannt, wie sich die beiden Arten zusammen auf der Anlage verhalten werden, zumindest ihre Aktivitäts-
Spitzenzeiten liegen ziemlich auseinander, und sehr viele Pr√§riehunde (ca. 4?) sind seit dem scheinbaren Absterben der Kolonie im Winter 2009/10 (dazu gibt es widerspr√ľchliche Aussagen) ohnehin nicht mehr vorhanden.
In Aachen gibt es diese Vergesellschaftung schon seit 2003, aber die Anlage dort scheint mir (laut Fotos aus dem Netz) gr√∂√üer, und es gibt mehr Kletterm√∂glichkeiten. Dort ist wohl eine Art zweite Etage in Form von Kletterb√§ndern zwischen Baumst√§mmen installiert - vielleicht r√ľstet Hagenbeck dahingehend ja noch nach.
Kennt hier jemand die Aachener Anlage aus eigener Anschauung?

(08.02.2011, 22:01)
J√ľrgen Born :   Hallo wertes Forum!
Als regelm√§√üiger Besucher des Hagenbeckschen Tierparks, lese ich hier schon seit l√§ngerer Zeit mit, daher m√∂chte ich mich, mit diesem ersten Beitrag, zuerst einmal ganz herzlich f√ľr die Informationen bedanken, die ich hier schon gefunden habe - vielen Dank!

Anbei ein aktuelles Foto der Eismeer Baustelle.
(04.02.2011, 03:47)
Jan Jakobi :   Wissen Sie auch wann "Lai Sinh" ungef√§hr letztes Jahr bei "Hussein" im Gehege war?

Aber dann wären es ja mehr als 23 Monate bis zur Geburt!

Mein letzter Besuch im vergangenen Jahr war am 2. Oktober und da waren nur "Hussein" und "Mala" auf der Bullenanlage.
(25.01.2011, 18:09)
Niedersachse :   Nein 2012 ist richtig. Lai Sinh war erst Ende letztes Jahres beim Bullen zum decken.
(25.01.2011, 18:00)
Jan Jakobi :   Bild ist leider zu gro√ü.
(25.01.2011, 17:23)
Jan Jakobi :   Ich war am Samstag im Tierpark Hagenbeck.
Dort sah ich das die Elefantenkuh "Lai Sinh" ein bisschen dicker ist, als ich zu Hause war schrieb ich dem Tierpark.

Heute hat man mir geantwortet das "Lai Sinh" trächtig ist und ihr Kalb kommt im Herbst 2012
schrieb man mir, ich glaube es sollte Herbst 2011 heißen.
Wenn ich genaueres weiß schreibe ich wieder.

Anbei ein Bild von "Lai Sinh" vom Samstag den 22.01.20.

(25.01.2011, 17:21)
Michael Mettler :   @Liz: Im Zuge unserer Halle-Recherchen haben Oliver und ich mal festgestellt, dass meine nicht mal besonders gro√üe K√ľche fast exakt die Abmessungen des historischen Flusspferd-Stalles in Halle hat. Da wurde auf der entsprechenden Fl√§che (12,5 qm!!) ein Zuchtpaar Hippos nebst gelegentlichem Nachwuchs aufgestallt. Demnach m√ľssten auf 200 qm theoretisch 32 adulte Hippos plus 16 K√§lber Platz finden ;-)

Bei den zuk√ľnftigen Hagenbeck-Bennetts w√ľrde wohl auch eine Rolle spielen, woher man sie holt. Tiere aus Kleinzoos oder von Privatz√ľchtern sind m.E. eher eine kurze Distanz zum Besucher gewohnt (Flaschenaufzuchten nat√ľrlich erst recht) als solche aus Gro√ügehegen. Die aus verschiedenen Zoos nach Hannover zusammengeholten Bennetts weichen z.B. den Besuchern weitestgehend aus und sitzen lieber in den bewaldeten Hangbereichen des Geheges als ein wirkliches Begegnungserlebnis (sprich: "kangaroo crossing") zu bieten.

"Neugierig und gleichzeitig scheu" scheint mir √ľbrigens bei den Roten Riesen nicht die schlechteste Voraussetzung zu sein. Ich habe zwar keine eigenen Erfahrungen mit K√§nguruhaltung, aber bei diversen anderen Tieren habe ich diese Kombination der Eigenschaften als die angenehmste erlebt. Neugier allein kann n√§mlich auch schnell zu Respektlosigkeit werden, und die w√§re bei k√∂rperlich kr√§ftigen Tieren in einer begehbaren Anlage wom√∂glich ebenso fatal wie Scheu allein.
(29.12.2010, 23:31)
Liz Thieme :   hmmm, ok ich h√§tte es wohl noch klarer schreiben m√ľssen, zumal es bei den Orangs und L√∂wen "nur" um Boxen handelt. Ich wollte eigentlich nur mal aufzeigen, was in 200m¬≤ alles so rein passt. Zumal wenn ich mir √ľberlege, dass meine eine Wohnung da 6,25mal und eine andere da 4mal rein passt und ich in der kleineren sogar Tiger unterbringen d√ľrfte (vom Platz!), dann sind 200m¬≤ f√ľr mich viel, andererseits kann es auch klein sein, wenn man ein Elefant ist.
Aber zur√ľck zu den K√§ngurus. Die Roten Riesen von Hagenbeck sind neugierig aber gleichzeitig scheu. Ihr Vorteil ist, dass sie es als normal empfinden, dass ihr Haus begehbar ist, also den Trubel kennen. Die Bennetts m√ľssen sich, je nach dem woher sie kommen, dann erst mal daran gew√∂hnen, dass sie selbst in ihrem Schlafzimmer gest√∂rt werden.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass sich diese Information, dass Bennetts zu Hagenbeck kommen in solch eine Kombination in einem entsprechenden Komplex verwandelt hat.
(29.12.2010, 22:11)
Jan Beensen :   Das kam wohl falsch an.
Ich glaube daran, dass die Anlage artgerecht wird; das zweifele ich nicht an.
Ich wundere mich einfach nur, so etwas in einem Stall zu bauen.
Es gibt ja viele Kontaktanlagen f√ľr K√§ngurus (Rheine, Nordhorn, Darmstadt, Hannover usw); alle unter freiem Himmel.
Aber warum nicht mal was Neues.
Und wenn man dann das Ganze auch noch als Landschaft gestaltet bekommt umso besser.
Da werden sich die Hamburger schon was bei gedacht haben.
Ich bin auf das Resultat sehr gespannt und freue mich drauf!
(29.12.2010, 21:37)
Michael Mettler :   Auf Tuchf√ľhlung gehen kann man allerdings auch, wenn man schlichtweg die Hand durch ein Gitter oder eine Kn√ľppelbarriere steckt...

Liz, der Vergleich mit den L√∂wen und Orangs hinkt. K√§ngurus sind Fluchttiere und neigen bei Erschrecken zu kopflosem Verhalten, Gro√ükatzen und Menschenaffen eher nicht. Deswegen bringt man ja Fluchttiere in Zoost√§llen entweder so eng unter, dass sie gar nicht erst genickbruchtr√§chtige Geschwindigkeit aufnehmen k√∂nnen, oder so weitl√§ufig (wie z.B. in der Afrikahalle in Aalborg), dass ihnen schon das Gef√ľhl, jederzeit Distanz zu den Besuchern aufbauen zu k√∂nnen, Sicherheit vermittelt. Irgendwo zwischen den beiden Extremen liegt eine kritische Raumgr√∂√üe, die aber eher von den jeweiligen Haltungsbedingungen und Individuen abh√§ngig sein d√ľrfte als von der Tierart im Ganzen. Soll hei√üen: Wenn man bei Hagenbeck die eigenen Roten Riesen aus der Erfahrung so einsch√§tzt, dass sie mit der geplanten Situation umgehen k√∂nnen, dann sind deren Voraussetzungen nat√ľrlich nicht schlecht. Muss aber nicht hei√üen, dass neu hinzugeholte Bennetts das genauso relaxed sehen. Insofern kann ich die Gedanken von Jan Beensen schon nachvollziehen.

Der Australien-Bereich in Essehof ist √ľbrigens tats√§chlich sehr attraktiv, innen wie au√üen - und das mit einfachen Mitteln. Da k√∂nnte sich mancher gr√∂√üere Zoo eine Scheibe abschneiden, statt seine √ľblichen "Quoten-Australier" Bennettk√§nguru und Emu auf 08/15-maschendrahtumz√§unten Wiesen zu zeigen.
(29.12.2010, 21:36)
Liz Thieme :   Die Informationen wurden nicht gegeben. Aber die Roten Riesen m√∂gen das feuchte Klima Hamburgs nicht so und sind deswegen oft im Stall anzutreffen gewesen. Daher wohl der Gedanke eines begehbaren Hauses.

Und da das dann platzsparender ist, die Besucher durch die Bennetts zu schicken, als au√üen einen zus√§tzlichen Weg zu bauen, kann dies ein weiterer Grund sein, f√ľr die entsprechende Wahl.

Aber am besten fragen Sie mal bei der Sprecherin des Parks nach. Vielleicht erfahren Sie da die Antworten zu den anderen Fragen.
Und die Sittiche sind kein Platzproblem, denn die Kängurus klettern nicht auf Sträucher.

Die 200m¬≤ sind ja nur die Innenfl√§che, es wird ja noch eine Au√üenanlage dazu kommen. Und ich gehe davon aus, dass die Tiere weiterhin entscheiden d√ľrfen, ob sie raus oder rein wollen.
Und nur mal zum Vergleich, die Tierfl√§che der Innenbereiche der L√∂wen in Leipzig ist kleiner als 200m¬≤ (165m¬≤). Die Fl√§che der Orangs bei Hagenbeck ist "nur" 115m¬≤ gr√∂√üer. Die Innenstallungen der Orangs in M√ľnster 220m¬≤ gro√ü.
Ich will damit nur sagen, dass man auf 200m¬≤ sehr viel machen kann, wenn man denn gestalterisch ein H√§ndchen daf√ľr hat.
Mir scheint Sie haben da kein Vertrauen in die Entscheidung der Chef-Etage des Tierparks.
Und man hat ja nicht √ľberall und nicht zu jedem Tier direkt Kontakt. Denn wie ich schon aus dem Brief unten zitierte:
>Von EINEM Teil der K√§ngurus trennt unsere G√§ste nur eine gro√üe, nach oben offene Fensterwand. Ein ANDERER Bereich des Hauses l√§sst sie noch enger auf Tuchf√ľhlung mit den Beuteltieren gehen.<
(29.12.2010, 21:06)
Jan Beensen :   Mir erscheinen fast 200qm f√ľr Besucher, Bennettk√§ngurus, Riesenk√§ngurus, Emus, Sittichen UND Landschaft einfach recht beengt...
Und was ist mit Technik, Pflege, Absperrboxen?
Warum baut man eine IndoorKontaktanlage?
Wobei das (was man sieht) bei den Bennetts aus Essehof ja echt idyllisch ausschaut.
(29.12.2010, 19:42)
Michael Mettler :   Genau, an das Haus im Tierpark Essehof habe ich n√§mlich auch gedacht, als ich Liz' Frage gelesen habe. Leider habe ich keine bessere Innenaufnahme davon als die nebenstehende: Links vorn der R√ľckzugsbereich f√ľr die Bennettk√§ngurus (Riesenk√§ngurus werden dort nicht gehalten), rechts gerade noch zu erkennen die gro√üe Laufhalle, die von den K√§ngurus und Emus gemeinsam genutzt werden kann. Ich bin mir allerdings nicht mehr sicher (Besuch vor fast drei Jahren), ob die K√§ngurus auch in den Besucherbereich gelangen k√∂nnten. Die Absperrung zum Besucher hin sieht jedenfalls √§hnlich aus wie die zwischen Ruhezone und Halle auf dem Bild. Der Luftraum des Hauses wird von Sittichen und Kookaburras belebt. Allerdings f√ľhrt in Essehof kein Besucherweg durch die "Landschaft", sondern √§hnlich wie z.B. in Hagenbecks Elefantenhalle befindet sich der Besucherbereich am Rand des Hauses.
(29.12.2010, 00:44)
Jan Beensen :   Gibt es so eine Anlage nicht in Brauschweig-Essehof?
Ich habe die noch nie gesehen, aber davon gehört.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht so vorstellen, wie eine Indoor-Kontaktanlage mit Riesen- und BennettKängurus und Emus und Sittichen auf 200qm aussehen soll...
Und dazu h√ľpfen die K√§gurus dann durch das Gel√§nde?
Ich weiß ja nicht...
(28.12.2010, 23:30)
Liz Thieme :   Ich zitiere mal aus einem Brief des Chefs: >[...]Auf fast 200 Quadratmetern Hausfl√§che ensteht einmal weder etwas ganz Besonderes bei Hagenbeck. Die Besucher k√∂nnen K√§ngurus bei uns zuk√ľnftig hautnah erleben. Von einem Teil der K√§ngurus trennt unsere G√§ste nur eine gro√üe, nach oben offene Fensterwand. [vermutlich die Roten Riesen] Ein anderer Bereich des Hauses l√§sst sie noch enger auf Tuchf√ľhlung mit den Beuteltieren gehen. Hier f√ľhren Pfade durch die australisch anmutende Landschaft - ohne Z√§une, ohne Barrieren. [...]K√§ngurus h√ľpfen durch das Gel√§nde. dar√ľber zwitschern bunte Wellensittiche, die ja ebenfalls urspr√ľnglich aus Australien stammen. [...] Unsere neun Roten Riesenk√§ngurus, die schon seit Langem bei uns leben, haben sogar noch mehr Grund zur Freude. Neben dem neuen Zuhause bekommen sie auch tierische Nachbarn aus ihrer Heimat. Vier bis f√ľnf Bennett-K√§ngurus werden sich zu ihnen gesellen. Im neuen Beuteltier-Quartier sollen zudem Emus untergebracht werden [...].<
(28.12.2010, 22:56)
Michael Mettler :   @Liz: Was beinhaltet denn das Konzept der Begegnungsanlage im neuen K√§nguru-Haus? Ein f√ľr Besucher begehbares Innengehege?
(28.12.2010, 21:50)
Liz Thieme :   die Bilder nat√ľrlich auch noch...
(28.12.2010, 21:31)
Liz Thieme :   Die Tage des Heimatbesuchs m√ľssen genutzt werden, daher wurde eine Herzensangelegenheit durchgef√ľhrt, es ging in mein altes ¬ĄZweites Zuhause¬ď. Hagenbeck im Schnee ist eins der sch√∂nsten Erlebnisse die man haben kann. F√ľr mich war es ein sehr emotionaler Besuch, ua. wegen der ¬ĄLeere¬ď im Tigergehege. Es hat mich schon √ľberrascht, wie stark mit Sascha fehlt. Daher hier auch nur Bilder seiner treuen und liebenden Partnerin. Ebenfalls ist es erstaunlich, wie man sich an solch einem vertrauten Ort pl√∂tzlich zwischen den Welten f√ľhlt, weder richtiger Stammgast, noch normaler Besucher. Aber es bleibt ¬Ąmein Zweites Zuhause¬ď in Erinnerung und ein sch√∂ner Ort zur immer wiederkehrenden R√ľckkehr.
Ansonsten war f√ľr mich pers√∂nlich neu, dass die Elefanten in der Laufhalle morgens zusammengelassen werden bis auf Thura mit Kalb. Da ich kurz nach halb zehn das Haus verlassen habe, wei√ü ich nicht, wie sich die Situation danach ver√§ndert hat. Sonst geht alles seinen normalen Gang, wie jeden Winter. Ein kleines tierisches Highlight lief mir dann kurz vor den Riesenottern √ľber den Weg, einer der wei√üen Pampashasen, der langsam gelblich-br√§unlich wird.
Auf das neue Känguru-Haus mit Begegnungsanlage bin ich schon gespannt. Gibt es solch ein Haus irgendwo in Deutschland schon?
Weiter war eine Giraffe weniger im Haus vorzufinden, Jungbulle Kumbuku ging im Sommer ins Ausland. Hingegen ist die letzte Tapir-Nachzucht noch immer im Tierpark.
Die Zusammenlegung bzw. durch die Pflanzinseln-erweiterten Vogelvolieren finde ich sehr gelungen, wenn auch der alte Charme des Hauses etwas verloren geht, dieses wird noch verstärkt, dass die alten Hagenbeck-Bilder abgenommen und durch Tafeln zum Eismeer ersetzt wurden.
Hier kann ich mir noch immer nicht vorstellen, dass ich 2012 von oben herunter gucken können soll. Aber das was vom Eismeer schon zu sehen ist, gefällt mir gut.
Wieder einmal lebte der Winter-Besuch vom Haus-Hopping, wo jede Heizung und Sitzmöglichkeit ausgiebig genutzt wurde. Sowas sollten auch andere Zoos sich zulegen!!!
Nach so vielen Hagenbeck-Besuchen muss ich jetzt mal ein gastronomisches Lob aussprechen. Das Essen und die Bedienung im Winterrestaurant sind sehr angenehm und freundlich, so dass man hier gerne eine l√§ngere Pause einnimmt. Wer im Troparium noch vorbeischaut, dem kann ich die dortige Gastronomie aber auch ans Herz legen, Essen gut und toller Ausblick. Aber das Highlight kommt zum Schluss, wenn also noch ein bisschen Zeit vorhanden ist, dann sollte man zum Abschluss eines Tierpark-Tages r√ľber ins Hotel und das dortige Ambiente genie√üen. Ich freu mich jetzt schon auf den Tag, an dem ich nicht nur das Baobab kennenlerne, sondern auch das Hotel selbst. Mit einer Sache sollte man aber rechnen, wenn man mit einer Zoo-interessierten Frau dort essen geht, dauern die G√§nge in die Sanit√§rr√§ume noch l√§nger als sonst, denn man ¬Ąmuss¬ď einige Kunstwerke und Bilder in den Fluren und im Treppenhaus betrachten ;-) Die R√§umlichkeiten sind alle sehr angenehm und empfehlenswert.
Ich bin wieder einmal sehr gl√ľcklich, dass ich mir diesen Ausstieg vom Alltag geg√∂nnt habe und so einen sehr ereignisreichen Tag erleben durfte.

Achja ich wollte ja nach den Mähnenspringern Ausschau halten, es hat sich aber nur ein schlankes Tier zu 1/3-1/2 gezeigt, daher kann ich hier keine weitere Aussage treffen. Und der Thar-Bock der ist immer noch ein tolles Exemplar.
Wer aber auch immer mehr zum Mann wird, ist Tuan. Reifen braucht eben Zeit.
(28.12.2010, 21:30)
Niedersachse :   Die sind bereits da und auch schon in die hamburger Gruppe integriert.
(22.12.2010, 19:59)
Liz Thieme :   Hagenbeck hat schon oder kriegt bald zwei neue Onager Stuten aus Augsburg.
(21.12.2010, 22:23)
Sven P. Peter :   Das Haus kommt an das Arahaus und die Anlage wird in mehrere Richtungen erweitert.
(18.12.2010, 20:28)
Jan Beensen :   Kann mir jemand sagen, wie die Australienanlagen aussehen sollen?
Wo soll dort denn eine größere Anlage hin?
Oder ist der Standort neu?
(18.12.2010, 19:22)
Henry Merker :   Das ist doch mal eine sehr gute Nachricht: Z√ľgelpinguine in Deutschland!
Wird es denn mit den Papageientauchern und den Walrössern definitiv klappen? Auf jeden Fall freie ich mich auf die Anlage!
(17.12.2010, 17:41)
Liz Thieme :   Das sind √ľbrigends zwei Anlagen.
Die Emus kommen zu den Bennetts.

So neue Daten zum Eismeer:
Antarktische-Pinguin-Anlage: 500m¬≤, 35m Schwimmbahn, Temperatur: 7¬įC, Arten: Esels-, Z√ľgel- und K√∂nigspinguinen insg. 100 Tiere. Herkunft vermutlich GB, USA und sonstige.
(17.12.2010, 14:47)
Gudrun Bardowicks :   Es ist eine begehbare Anlage f√ľr Rote Riesenk√§nguruhs, Bennettk√§nguruhs und Emus geplant. Die Roten Riesenk√§nguruhs werden also weiterhin in Hagenbecks Tierpark zu sehen sein.
(22.11.2010, 18:34)
Niedersachse :   Der Bau f√ľr das neue K√§nguruhaus hat bereits begonnen und wir direkt ans Papageienhaus gebaut.
(22.11.2010, 10:15)
Sacha :   @Liz: Aber die Roten Riesenk√§nguruhs bleiben, oder?
(22.11.2010, 10:00)
Liz Thieme :   Habe gerade Post aus Hamburg bekommen. Ein neues K√§nguruhaus ist geplant und die Anschaffung von Bennett-K√§ngurus und Emus ist geplant, hierf√ľr soll die eine Gehegeerweiterung erfolgen. Dies soll in den kommenden zwei Jahren erfolgen.
(21.11.2010, 21:51)
Niedersachse :   Am Mittwoch musste Tigerkater Sascha eingeschl√§fert werden, nachdem er zuletzt nicht mehr aufstehen konnte. Taiga lebt jetzt erstmal allein. Erwartet wird aber ne neue Tigerin aus Tschechien und ein Kater aus Moskau.
(14.11.2010, 19:04)
Liz Thieme :   Dieses Jahr gibt es mal wieder Herbstkitze bei den Hirschziegenantilopen.
(07.11.2010, 19:53)
Liz Thieme :   Okay danke, das klingt noch am logischten. Aber sie werden wohl trotzdem bald dann wieder umziehen m√ľssen. Werde dann wohl mit der Sichtung Pech haben.
(26.10.2010, 18:07)
Gudrun Bardowicks :   @ Liz Thieme: Die jungen Nilkrokodile sind in der Tat in einem Becken im Bereich der "Schatztruhe" zu sehen. Sie bewohnen das oberste Becken an der rechten Wand (vom Eingang des Bereichs aus gesehen) neben der K√ľche, und zwar das Becken √ľber den Blattfischen.
(26.10.2010, 17:59)
Liz Thieme :   Ich habe die Info von der HP, da wird auch vom IST-Zustand geredet, aber ich habe es absichtlich vorsichtiger vormuliert.
@Gudrun, stimmt es, dass sie in einem Becken der Schatztruhen zu sehen sind anstatt in der K√ľche oder wo anders?
(25.10.2010, 22:28)
Gudrun Bardowicks :   Auf dem Infoschild steht, dass es sch um 2 Weibchen handelt. Die Bruttemperatur wurde, wie Liz unten berichtet, laut der Tafel so eingerichtet, dass sich Weibchen entwickeln.
(25.10.2010, 21:50)
Mel :   Handelt es sich um eine erfolgreiche Geschlechterinkubation oder vermutet man nur 2 Weibchen?
(24.10.2010, 19:05)
Liz Thieme :   Es gibt zweifachen Krokodilnachwuchs. Diesmal wurden die Eier im Brutkasten ausgebr√ľtet. Die Temperatur wurde so gew√§hlt, dass es m√∂glichst Weibchen wurden.
(24.10.2010, 18:56)
Niedersachse :   Lothar und Basja zusammen im gro√üen Gehege (ohne Jungtier), Geburtsschild abgenommen, ebenso ist der Fernseher abgebaut.
Zudem ist die Geburtstagmeldung auf der Homepage entfernt.
Die Vermutung dass das Jungtier verstorben ist liegt somit sehr nah.
(16.09.2010, 14:38)
Liz Thieme :   Und ist er auch so tot wie Sascha? Oder hast du diesmal Beweise daf√ľr?
(16.09.2010, 14:16)
Niedersachse :   Das Leoparden-Jungtier soll gestorben sein.
Ist also bereits der zweite Wurf in Folge der nicht aufgezogen werden kann.
(16.09.2010, 14:01)
Michael Mettler :   Zur Abwechslung mal ein paar historische Zahlen √ľber den Tierpark, die aus dem 1929 erschienenen Buch "Carl Hagenbecks Reich" stammen und die ich meiner Erinnerung nach in den bisherigen Chroniken, Lebenserinnerungen usw. noch nicht gelesen hatte.

Zur ehemaligen Gr√∂√üe des Parks: 1929 bestand er aus 20 ha bebautem Gel√§nde und 110 ha (!) Erweiterungsm√∂glichkeit, die bis dahin als Weideland genutzt wurden. Dort hielt und z√ľchtete Hagenbeck √ľberwiegend Haustiere wie Shetlandponys, Kamele und verschiedene Zeburassen, betrieb aber auch selbst Kreuzungsversuche zur Erz√ľchtung neuer Rassen (u.a. zur Erzielung tropenfester Milchrinder durch Einkreuzung von Zebus).

Zur Legende um den ber√ľhmten L√∂wen Triest: Der seit 1913 im Park t√§tige Autor Ludwig Zukowsky erw√§hnt das besondere Verh√§ltnis des L√∂wen zum bei Erscheinen des Buches l√§ngst verstorbenen Carl Hagenbeck an gleich zwei Stellen im Buch und weist auf die au√üergew√∂hnliche Zahmheit des Tieres hin, aber von der legend√§ren Lebensrettung in der L√∂wenschlucht schreibt er kein Wort. Doch nur ein M√§rchen...?

Zu den Dimensionen des Hagenbeckschen Tierhandels vor 1929 finden sich im Buch verteilt eindrucksvolle, teilweise fast unvorstellbare Zahlen. So berichtet Zukowsky - als Wissenschaftler und damaliger Archivar der Firma Hagenbeck immerhin sehr glaubw√ľrdig - dass allein Hagenbecks Tierf√§nger und -aufk√§ufer J√ľrgen Johansen bis dato fast 800 Elefanten nach Stellingen gebracht hatte! Anfang 1915 (und somit schon zu Weltkriegszeit) lebten u.a. 52 L√∂wen, 22 Tiger und 43 Eisb√§ren im Park. Aus einer Tierinventur von Februar 1929 nennt Zukowsky als Beispiele 436 Affen, 32 L√∂wen, 24 Tiger, 64 Gro√üb√§ren, 36 Robben und 22 Elefanten. Allein im Winter 1923/24 gelangten 64 junge Eisb√§ren in den Park, 1928 kamen 10 junge Walrosse an (einer 8er Import hatte es schon zu einem fr√ľheren Zeitpunkt gegeben). F√ľr das gleiche Jahr ergab eine Statistik, dass pro Monat innerhalb Hagenbecks Tierpark 900 Umsetzungen erfolgten, also Tiere ein- oder ausgepackt oder von einem Gehege in ein anderes umgesetzt wurden.

Trotz des "Durchlaufs" kam es auch zu erstaunlichen Zuchterfolgen: 1928 wurden z.B. nicht weniger als 23 Brillenpinguine erbr√ľtet.
(20.08.2010, 21:54)
Michael Mettler :   @Sven: Ja, war es. Da k√∂nnen die Hamburger dann gleich ein weiteres Mal auf hannoversche Erfahrungen zur√ľckgreifen :-)
(18.08.2010, 19:02)
Sven P. Peter :   Und war nicht bei der Pinguinanlage vor allem das Echtfelsen-Furnier das Problem? Das selbe Furnier wird von der selben Firma n√§mlich auch im Eismeer zu finden sein.
(18.08.2010, 13:28)
Michael Mettler :   @Liz: Ich kann zwar nicht beurteilen, seit wann die Hagenbeck-Planung besteht, aber das hannoversche Projekt Yukon Bay (hie√ü damals noch Arctica) wurde 1994/95 entwickelt und konnte erst jetzt umgesetzt werden, weil die Gelder eben NICHT fr√ľher geflossen sind, sondern der Eigenanteil vom Zoo m√ľhsam zusammengekratzt werden musste. Aus dem selben Jahrgang stammt die Planung, "Australien" (Projektname damals: "K√§nguruh-Land") zu verlegen, wenn auch an andere Stelle, als es jetzt realisiert wurde. Dass die Pinguine, die in der alten Walrossanlage √ľbrigens f√ľr meinen Geschmack sogar besser untergebracht sind als in der alten Pinguinanlage, noch nicht in der neuen Anlage sitzen, liegt an Fehlern des ausf√ľhrenden Unternehmens, nicht des Zoos. Wie schon mal erw√§hnt, sieht der Zoologische Leiter laut pers√∂nlicher Auskunft die Verz√∂gerung sogar positiv. Ich lasse mich √ľberraschen, ob das Eismeer bei Hagenbeck ohne "Kinderkrankheiten" auskommen wird. Wenn ja: Herzlichen Gl√ľckwunsch, Schwein gehabt!

Falls Hagenbeck schon l√§nger mit dem Gedanken an Wombats (in Hannover seit √ľber 30 Jahren im Bestand) gespielt haben sollte, h√§tte es seinerzeit die M√∂glichkeit gegeben, sich dem Gemeinschaftsimport der drei anderen Zoos anzuschlie√üen. Oder wurde davon aus Kostengr√ľnden Abstand genommen?

Und jetzt w√§re ich f√ľr vergleichende Daten empf√§nglich :-)
(18.08.2010, 11:12)
Liz Thieme :   Es ist immer toll, wenn man solche Sachen √§u√üert ohne zu wissen, seit wann welche Planung besteht. Meines Wissens ist n√§mlich eine Australienerweiterung schon l√§nger ein Gedanke des Tierparks und das Eismeer war auch schon lange Thema bevor es abgerissen wurde und Yukon gebaut wurde.
Die Wunschliste bei Hagenbeck ist lang, aber die Gelder flie√üen nun mal anders als in Hannover. Wenn man unter diesen Gesichtspunkten Zoos vergleicht, dann guckt jeder Zoo bei irgendwem anderen ab. Aber es ist nat√ľrlich einfach solche √Ąu√üerungen zu t√§tigen, wenn der eigene "Heimatzoo" bessere finanzielle M√∂glichkeiten zur Verf√ľgung hat und vieles schneller anpacken kann. Doch manchmal ist es besser es nicht zu schnell zu machen, sonst sitzen ja Pinguine auf dem Trockenen, um nur mal eine Komplikation zu nennen.

Und noch ein Hinweis zu Sascha. Er lebt!
(17.08.2010, 21:55)
Carsten Horn :   Na, bei einer fehlenden Million kann man vielleicht keine weiten Reisen mehr unternehmen, um sich bei anderen Unternehmen Anregungen zu holen, g...
(15.08.2010, 20:54)
Michael Mettler :   Neuer Polarbereich, neuer Australienbereich - woher kommt mir das nur bekannt vor...? :-)
(15.08.2010, 16:37)
Carsten Horn :   Na ja, den Titel "Deutschlands teuerster Zoo" (bei Kombikarte Zoo & Tropenaquarium, aber wer m√∂chte schon nur die H√§lfte sehen) scheint man jedenfalls verteidigen zu wollen, mittlerweile hat man bei den Erwachsenenpreisen auch den Serengetipark √ľberholt (24 Euro, wobei es zu bestimmten Zeiten ein Gutscheinangebot gibt, wo eine Person nix zahlt.)

Noch eine Zahl, die man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte, Familienkarte 2 Erwachsene, 3 Kinder, 75 Euro (oder ca. 150 DM), ein wirklich g√ľnstiger Zoobesuch!!!
(15.08.2010, 16:08)
Niedersachse :   Giraffentotgeburt im Juli
Tigerkater Sascha voraussichtlich gestorben
Es fehlen 100.000 Besucher und somit 1,0 Mio Eur
Pl√§ne f√ľr 2011: neues K√§nguruhaus, weitere K√§nguruart, evtl auch Wombats, Erh√∂hung der Eintrittspreise um 1 Euro
(15.08.2010, 12:52)
Liz Thieme :   Hagenbeck hat wieder m√§nnlichen Leoparden-Nachwuchs.
(13.08.2010, 15:45)
Liz Thieme :   Das Zebrahai-M√§nnchen aus Arnheim ist in die Niederlande zur√ľckgekehrt. Bisher konnte man keine befruchteten Eier von Sally finden, aber das hat bis zu einem Jahr noch Zeit.
In der Zwischenzeit in der "Harry" in Hamburg war, fing pl√∂tzlich das Arnheimer Weibchen an Eier zu legen, auf Grund dessen hat man ihn nun zur√ľckgeholt.
(20.07.2010, 22:19)
Liz Thieme :   Um mal die Jungtierliste von WolfDrei zu vervollst√§ndigen.
Bei den Tharen waren es Ende Juni vier, Mitte Juni wurde Zwergzebu "Nils" geboren, Anfang Juni wieder mal 4 Capybaras, Nanduk√ľcken und es sind drei Bisons.

Ganz frisch sind zwei (aus zwei W√ľrfen) wei√üe Pampashasen. Keine Albinos!!! Es ist das erste Mal f√ľr Hagenbeck.
(12.07.2010, 21:56)
Michael Mettler :   Muss mal in mein Dia-Archiv eintauchen. Laut meiner Inventarliste habe ich schon mal einen Gelbscheitelgirlitz fotografiert, kann mich aber nicht erinnern, ob das in einem Zoo war.
(23.06.2010, 23:49)
Karsten Vick :   Jawoll Sven, dann sp√ľle ich lieber mit Gerstensaft, als dass ich meinen Hut fresse. Den Schmetterlingsfink hatte ICH vergessen aufzuschreiben, weil mir der zu gew√∂hnlich vorkam. Serinus canicollis hab ich erstmals auf der VDZ-Ausstellung 2008 in Chemnitz gesehen, noch nie zuvor in einem Zoo. Ist also eine Neuigkeit. Die Lerche ist aber, vorausgesetzt, dass es nicht beide Arten gibt, nicht leucotis, sondern Leucopareia, die ich schon eingetragen habe. Von der hab ich Belegfotos und die 7 Eremopterix-Arten unterscheiden sich ganz deutlich in der Kopfzeichnung.
Danke f√ľr die Eintr√§ge.
(23.06.2010, 23:36)
Sven P. Peter :   Finger weg von deinem Hut! Du hattest recht.
Ich hatte irgendwie gedacht es wären schon alle eingetragen, entdeckte aber, dass doch noch wer fehlte. Nun auch drin sind:

Blaukopf-Schmetterlingsfink
Weißwangenlerche
Gelbscheitelgirlitz
(23.06.2010, 23:21)
Karsten Vick :   @Sven: aber der Girlitz, verdammt nochmal der fehlt noch. Gelber K√∂rnerfresser in der rechten Voliere. Ich fresse meinen Hut, wenn der nicht neu f√ľr Deutschland ist ;-)
(23.06.2010, 23:11)
Sven P. Peter :   Die V√∂gel sind nun komplett ausgeschildert und so auch in der ZTL eingetragen.
(23.06.2010, 16:44)
Liz Thieme :   Das mit den Riesenottern freut mich zu h√∂ren :) Ich hoffe sehr, dass es diesem Wurf besser geht als dem letzten.

Warst du bei der Kommentierung der Orangs?
(23.06.2010, 16:23)
Karsten Vick :   @WolfDrei: Waren die V√∂gel denn inzwischen beschildert? Ich habe alle Arten, bei deren Bestimmung ich mir sicher war, einschlie√ülich Goldschwingennektarvogel und Rotschnabelmadenhacker, in die Zootierliste eingetragen. Jemand anderes hat den Doppelbandrennvogel hinzugef√ľgt und damit f√ľr mich best√§tigt. Fehlt also noch der Girlitz. Bei dem bin ich der Meinung, dass er zu einer bislang nicht in der Zootierliste gef√ľhrten Art geh√∂rt, aber die Bestimmung ist schwer. Nicht mal ein vern√ľnftiges Bestimmungsfoto konnte ich machen.
(23.06.2010, 09:32)
Jennifer Weilguni :   @WolfDrei
Wenn es "nur" das w√§re! Ich habe leider schon miterleben m√ľssen, wie die Elefanten gar keine Lust mehr auf Futter hatten und von den Pflegern wieder zur√ľck zur Grabenkante gef√ľhrt wurden.
Einmal hat ein Besucher sein Kleinkind √ľber den Zaun gehalten und als einer der Elefanten den R√ľssel nach dem Kind ausstreckte, hat der Pfleger mit dem Haken so auf das Tier eingekn√ľppelt, das es in die Knie ging. Abgesehen mal davon, dass der Vater des Kindes die Pr√ľgel verdient gehabt h√§tte f√ľr seinen Leichtsinn.. wie soll man einem Elefanten klar machen, dass er eben nicht alles, was ihm hingehalten wird ber√ľsseln darf? Und was n√ľtzt den Tieren die gro√üe Anlage, wenn sie ohnehin immer sch√∂n zum F√ľttern an der Kante stehen sollen? Mag sein, dass ich bei meinen wenigen Hagenbeck Besuchen immer das "Pech" hatte sowas miterleben zu m√ľssen.. wer also h√§ufiger bei Hagenbeck ist und es anders kennt darf mich gerne berichtigen (und somit auch etwas beruhigen!).
(23.06.2010, 09:02)
WolfDrei :   ps: irgendwie habe ich etwas gegen die F√ľtterei der Elefanten durch die Besucher: wir sind drei Mal vorbeigekommen und alle drei Male "hingen" (fast) alle Elefanten am Graben und bettelten!
(23.06.2010, 07:42)
WolfDrei :   Besuch bei Hagenbeck: bez√ľglich der neuen V√∂gel kann ich die Bestimmung von Karsten best√§tigen. Ansonsten Geburten: gerade 1,1 Onager, viele Tahre, M√§hnenspringer, 3 Riesenotter (noch sehr klein und in der Innenanlage), HZA, Vietnamsikas, Zwergmuntjaks, 1(2?) Steppenbison, 1 Kamel. Die Eismeeranlagengrund"mauern" sehen gut aus - und immer wieder beeindruckend die Oranganlage mit drei halbstarken Jungtieren, gut auch die Tropenanlage mit Kaiserschnurrbarttamarin und Wei√ükopsaki.
(23.06.2010, 07:39)
Liz Thieme :   Anfang der Woche zieht Thai nach Heidelberg um. Auf Grund dessen wird Thai dieses Wochenende noch einmal im Mutter-Kind-Gehege zu sehen sein.
Seit Herbst 2008 war Thai von der Kuhgruppe getrennt worden, da sich immer wieder Konflikte auftaten. Ua wohl blutige Auseinandersetzungen mit mindestens einer der K√ľhe, da er mit Shila zu heftig spielen wollte. Dann brach er sich nacheinander die Sto√üz√§hne ab (sind inzwischen wieder nachgewachsen) und dann sollte er bei der Geburt von Rani nicht dabei sein. Daher wurde er dann abgetrennt, allerdings immer mit Augen- und R√ľsselkontakt zur Gruppe.
Thai wird als erster in Heidelberg einziehen, anschließend kommen dann Tarak und VoiNam.
Thais Box wird zuk√ľnftig das Kinderzimmer f√ľr Shila, Shahrukh und Rani sein, damit sie ungest√∂rt von den K√ľhen auch Leckerbissen essen k√∂nnen.

Ich bin gespannt wie sie dies regeln werden, ob sie Schieber umbauen oder auf halben Weg einrasten lassen, damit die K√ľhe diese Box nicht betreten k√∂nnen und die Kinder je nach Lust und Laune wechseln k√∂nnen, wohin sie gehen m√∂chten.
(19.06.2010, 15:26)
Liz Thieme :   Bei den Nasenb√§ren wuseln die drei am 28.4. geborenen Jungtiere seit heute im Au√üengehege rum.
(16.06.2010, 19:26)
Liz Thieme :   Total an mir vorbeigegangen, aber meine Verwunderung √ľber die Pinselohrschweine best√§tigend: letztes Jahr starb Eber Rufus, so dass nun nur noch Fergie (14, *Duisburg) und Maggie (8) dort leben. Der Tierpark hatte sich eh, auf Grund des Platzmangels, gegen die Zucht entschieden.
(02.06.2010, 11:12)
Karsten Vick :   Vor einer Woche war ich in Hamburg. Zu den gro√üen Neuanlagen ist hier ja schon alles gesagt worden. Ich muss sagen, dass mir das Tropenaquarium an einem m√§√üig besuchten Wochentag und ich denke auch mit einigen Verbesserungen seit der Er√∂ffnung ganz gut gefallen hat, an einem Feriensonntag allerdings m√ľsste ich das nicht haben.
Meine √úberraschung wartete im Vogelhaus. Hier war ganz neu eine sch√∂ne Kollektion afrikanischer V√∂gel versammelt. Mit Gitter und Flatterband noch etwas abgesperrt und nat√ľrlich noch nicht beschildert. Bei einigen Arten bin ich mir mit der Bestimmung ganz sicher, da ich aber ein vollst√§ndiges Bestimmungsbuch nur f√ľr S√ľdafrika habe, m√∂chte ich, dass vor Eintrag in die Zootierliste jemand die richtigen Namen sich geben l√§sst.
Also in der rechten Voliere gab es neben den schon gelisteten Bergbrillenv√∂geln und Blatth√ľhnchen eine Girlitzart. In der mittleren noch ein Blatth√ľhnchen, 0,1 Harlekinwachtel, mind 1 Mohrenralle und neu: Dreibandregenpfeifer, die Lerche Eremopterix leucopareia, Goldschwingen(?)nektarvogel, Buntastrild, Reichenow-Bergastrild, Elfenastrild. Zur linken Voliere stand ein Absperrgitter, so dass der Einblick nicht so gut war. Ich meine, dort gesehen zu haben: Amethystglanzstar, Hildebrandtglanzstar, Rotschnabel(?)madenhacker, Doppelband(?)rennvogel und Braunbrustbartvogel.
(25.05.2010, 23:10)
Liz Thieme :   Nun ist endlich eine L√∂sung da, warum die Leoparden Aaron und Basja getrennt waren.

Nachdem Dr. Fl√ľgger Genuntersuchungen f√ľr 2,2 Leoparden in Lodz angeordnet hat und diese die Reinrassigkeit als Chinesischer Leoparden best√§tigt bekommen haben, wurde das Zuchtroulette angeworfen.
Da die vier polnischen Tiere zwischen zehn und zw√∂lf Jahre alt sind, will man sie m√∂glichst schnell integrieren. Daher ist Aaron nun im M√§rz nach Lodz gegangen, daf√ľr kam Lotar nach Hamburg als neuer Partner f√ľr Basja. Eine der Katzen ging dann noch nach Paris. Die restlichen 1,1 Tiere blieben in Lodz.

Alle 44 Leoparden stammen von neun Gr√ľndertieren ab.
(10.05.2010, 11:49)
Liz Thieme :   Elefant√∂se Weltpremiere

Das hat es trotz aller Erfahrung noch nie gegeben: Elefantengeburten bei Hagenbeck als einst√ľndiges Kinoerlebnis. F√ľr den Tierpark geh√∂ren Filmaufnahmen zum t√§glichen Geschehen. Vor allem Aktuelles aus dem Leben unsere Tiere wird in Form punktueller Berichterstattung gern aufgenommen. Wenn aber ein Film sich √ľber einen langen Zeitraum mit einem ausgesuchten tierischen Thema besch√§ftigt, ist das auch f√ľr Hagenbeck etwas Besonderes. Und wenn diese Dokumentation dann noch in Form eines Kinofilms ver√∂ffentlicht wird, ist das f√ľr uns tats√§chlich eine Premiere! Wir freuen uns sehr mit dem Filmemacher Helge Heggblum. F√ľr die menschliche, emotionale und informative Dokumentation der Ereignisse rund um die beiden Elefantengeburten bedanken wir uns und w√ľnschen uns viele begeisterte Zuschauer.

"Shahrukh & Rani - Hagenbecks kleine Wunder" kommt ins Kino.
Ab 17. Juni 2010 läuft der Film im ABATON-Kino Hamburg, Im BELUGA-Kino Quickborn, im CITY-Kino Buxtehude und im BURG-Kino Uetersen.

Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=d1VnCAg7Uc8
(04.05.2010, 22:08)
Liz Thieme :   so hier gibt es nun mal das erste Modell mit Felsenstruktur etc.
(01.05.2010, 17:59)
Liz Thieme :   Der kleine Trampeltierhengst hei√üt Kalif. Vater ist Sahatscha der mit seiner Langzeit-Partnerin und Mutter der meisten Hamburger Jungtiere (und der Herdentiere) seit letztem Herbst in Kr√ľzen steht.

Derzeit sieht die Herde so aus:
Mutter Samira, geboren am 29. August 2005 im Tierpark Hagenbeck
Söhnchen Kalif, geboren am 15. April 2010 im Tierpark Hagenbeck
Natascha, geboren am 22. April 2001 im Tierpark Hagenbeck
Sultan, geboren am 3. April 2003 im Tierpark Hagenbeck
Khaled, geboren am 13. April 2007 im Tierpark Hagenbeck
Azeem, geboren am 30. März 2008 im Safari-Park Knuthenborg, Dänemark
(22.04.2010, 19:08)
Liz Thieme :   Naja Hagenbeck ist auch ein wichtiger Mensch der deutschen Geschichte .... aber es fehlten ja mehrere wichtige Menschen.

Tja gestern (bei mir)noch in Ungewissheit, heute Gewissheit. Kamelstute Samira hat gerstern ihr erstes Jungtier zur Welt gebracht. Es ist ein Hengst. Nun ist die Gruppe wieder auf sechs angewachsen.
(16.04.2010, 22:23)
Oliver Jahn :   Ich habe die Doku √ľber DSW-Afrika auch gesehen. Aber wenn man die gesamte Geschichte einer Kolonie in 45 Minuten Sendezeit presst, dann bleibt f√ľr Schlenker in Richtung Dromedare von Hagenbeck eben leider keine Zeit.
(16.04.2010, 13:51)
Liz Thieme :   Zebrastute Vicky hat am 2.4. ihr Fohlen zu Welt gebracht und es ist endlich wieder mal eine Stute, die auf den Namen Molly h√∂rt. Mutter und Tochter sind wohl auf. Die Kleine (Stockma√ü 75cm) hatte ein Geburtsgewicht von 40kg.
Auf Grund des guten Wetters konnten die beiden schon wenige Tage nach der Geburt zur Herde nach draußen und auch mit den Mitbewohnern funktioniert es gut.
Weitere Geburten werden bei den Bisons erwartet, bei den Trampeltieren ist man sich noch nicht so sicher.
Am 5.4. kam dann auch noch Katta-Nachwuchs zur Welt.


Am Dienstag gab es eine Sendung √ľber DSW-Afrika. Schade, dass da nichts √ľber die Dromedare erz√§hlt wurde.
(15.04.2010, 23:08)
Michael Mettler :   Diesem ungew√∂hnlichen Auftrag widmete Lorenz Hagenbeck in seinem Buch "Den Tieren geh√∂rt mein Herz" ein eigenes Kapitel, denn er war teilweise bei den Transporten dabei. Die Dromedare wurden im Nordosten Afrikas angekauft und mit mehreren eigens gecharterten Frachtschiffen um das Kap herum nach Deutsch-S√ľdwest verschifft. Die S√§ttel kamen allerdings aus Hamburg, wo dortige Sattler sie nach dem Muster originaler Dromedars√§ttel nachgefertigt hatten.

Lorenz Hagenbeck berichtet im selben Kapitel auch von einem Besuch im Zoo Kairo, der seine Nilpferde aus Hamburg erhalten hatte...

Was bei der heute verbreiteten Kritik am Tierhandel gern √ľbersehen wird: Ohne dessen Kenntnisse √ľber Transportabwicklungen (neudeutsch Logistik genannt) und dessen internationale Verbindungen w√§ren die meisten Zoos √ľberhaupt nicht in der Lage gewesen, Tiere quer durch Kontinente oder um die halbe Welt zu versenden oder zu empfangen. Und wahrscheinlich h√§tte die deutsche Regierung seinerzeit nicht ohne weiteres mal eben 2.000 Kamele aus dem Boden stampfen k√∂nnen - da war es eben einfacher, einen gewieften Tiertransporteur und sein Know-how zu buchen.
(04.04.2010, 21:35)
Oliver Jahn :   Also dass es in Deutsch-S√ľd-West keine Dromedare gab, das war mir ja irgendwie klar, aber dass Hagenbeck Ausr√ľster der Schutztruppe war, und so wie es Michael beschreibt, nicht nur mit Tieren, sondern auch mit Ausr√ľstung, das ist f√ľr mich wirklich mal etwas komplett neues. Ich habe unz√§hlige B√ľcher √ľber die deutsche Kolonialzeit gelesen, aber der Name Hagenbeck ist da nie aufgetaucht. Echt spannend, da jetzt pl√∂tzlich so eine Parallele zu finden. Abgebildet ist die Kameltruppe von Friedrich von Erckert.
(04.04.2010, 17:31)
Michael Mettler :   So weit ich wei√ü, umfasste der Auftrag neben den Kamelen sogar noch diverses daf√ľr notwendige Zubeh√∂r wie S√§ttel usw.
(04.04.2010, 17:21)
Oliver Jahn :   Also ich bin wieder mal echt erstaunt. Hauptmann Friedrich von Erckert f√ľhrte im April 1908 die Kalahari-Expedition gegen Simon Kopper und seine "Fransm√§nner". Erckert fiel beim Gefecht von Seatsub auf britischem Gebiet. Er gilt als der Sch√∂pfer der deutschen Kamelreittruppe. Dass er aber in Afrika sich seine Tiere von Hagenbeck kommen lies, das finde ich faszinierend.
(04.04.2010, 16:23)
Liz Thieme :   so mal wieder bisschen in die Vergangenheit abtauchen. Habe einen alten Artikel gefunden √ľber Carl Hagenbeck.

Am 25.12.1907 wurde im Chambers's Journal/Otago Witness ein Artikel √ľber Carl Hagenbeck abgedruckt.
darin steht: >Es war das Privileg des Schreivers paar Tage mit Herrn Hagenbeck als sein Gast zu verbringen. Ich war bei ihm in seinem wundersch√∂nen Haus im Zentrum seines gro√üen Zoologischen Gartens [...] Die Kollektion an wilden Tieren und V√∂geln in diesem Garten ist gr√∂√üer und wertvoller als die Tiere in jedem anderen Zoologischen Garten der Welt. Alle hier aufzuz√§hlen w√ľrde zu viel Platz verbrauchen; allerdings sollte ich anf√ľgen, dass die Kollektion 42 L√∂wen, 15 Tiger, 2 L√∂wen x Tiger Hybride, 26 Jaguare, Leoparden, Schneeleoparden und Panther umfasste. Es waren dort 14 Elefanten, 16 Eisb√§ren, 13 Japanische B√§ren, 31 Zebras, 20 Strau√üe, 76 verschiedene Arten an Hirschen [...].< Weiter wird in dem Artikel berichtet, dass innerhalb von 12 Monaten 80 L√∂wen, Tiger, Leoparden und andere gro√üe Katzen, √ľber 60 verschiedenen Arten B√§ren, ungef√§hr 70 Elefanten, 50 Kamele und Dromedare und fast 1000 Affen und viele andere [S√§uge]Tiere und V√∂gel verkauft/gekauft wurden. 1906 bekam Hagenbeck einen Telegramm von Coney Island (NY), ob er nicht sofort 28 Elefanten verschiffen k√∂nne, welche er kurze Zeit sp√§ter hin√ľber transportierte. 1907 bekam er von der Deutschen Regierung den Auftrag 2000 Kamele, die er innerhalb von 8 Monaten nach Deutsch S√ľd-West-Afrika transportieren sollte, die dort von der Deutschen Armee gebraucht werden w√ľrden. F√ľr seinen Handel hatte Hagenbeck 1907 sechs Depots in Asien (ex Sibirien), drei in Afrika, verschiedene in Europa, zwei in Amerika, sowie welche in Sibirien. √úber 60 reisende Arbeitende arbeiteten direkt f√ľr ihn plus viele der dortigen L√§nder f√ľr seine Arbeiter. Die Masse seiner L√∂wen kamen aus Nubien, dann √Ągyptisch-Sudan, Abyssinien und Senegal.
Zwischen 1880 und 1900 sollen nur drei Giraffen nach Europa gekommen sein, zwei aus S√ľd Afrika, die andere aus dem Senegal. Grund hierf√ľr war der Krieg in √Ągyptisch-Sudan. 1907 hat Hagenbeck sechs aus Nubien geholt, nur eine hat den Transport lebend √ľberstanden. 1906 erreichten nur zwei von acht lebend Hamburg. Die Zebras zu derzeit kamen aus Deutsch-Ost Afrika.
(04.04.2010, 15:35)
Liz Thieme :   Wei√ü jemand was im Haustierpark derzeit umgebaut wird?
(23.03.2010, 19:16)
Liz Thieme :   weitere Zuchterfolge im Troparium.
Die mini Clarks Anemonenfische sind nun durchs K√ľchenschaufenster zu beobachten.
Wer schlechte Augen hat sollte eine Lupe mitnehmen, bisher sind sie kleiner als 1cm.
(21.03.2010, 12:09)
Liz Thieme :   ich habe gerade was Falsches geschrieben.
LaiSinh ist keine Ceylon-Kuh, sondern wurde in Vietnam geboren.
(09.03.2010, 19:35)
Liz Thieme :   es ist mal wieder Zeit f√ľr die Mitteilungen aus der TierINTERNATIONAL

Hagenbeck-Info & Artikel:
*Vorstellung der unterschiedlichen Haiarten
*"Endstation Kochtop": Tierpark Hagenbeck und NABU fordern Schutz der Haie
*Inventur: Gr√ľne Anakonda (16kg; 2,37m; 3,5Jahre), >500 gelbe Buntbarsche (das Doppelte vom letzten Jahr), Zebrahai (2,10m) --> Troparium: 14300 Tiere, 300 Arten
*Ein Arsenal tierischer Spezialisten - Ein Rundgang aus Sicht der Bewohner
*Nachwuchs: 21.12. Chapman-Hengst "Neo", Ende November 2 Capybaras, Anf. Dezember 5 Angler-Sattelschweine, 1 Rosapelikane (lt Heft; der andere war noch nicht geschl√ľpft, beide sind wohlauf), zig Zwergziegen, mind 1 Gebirgslori, Zwergmangusten, Bambushaie, Violette Stachelrochen (beide Fischarten z√ľchten wie die Weltmeister, bei den Bambushaien hab ich den √úberblick verloren, bei den Rochen ist der Dezemberwurf der rd der 5. und bei Redaktionsschluss war ein Weibchen schon wieder tr√§chtig)
*Reise-Angebot der Stiftung nach Norwegen mit Hurtigruten mit großem Bericht
*Riesenotter - wie berichtet sind nur zwei Jungtiere der vier groß geworden, lt Artikel: starb eins im November, als es aus unbekanntem Grund Stress in der Gruppe gab, und das andere im Dezember nachdem es sich wohl beim Fischfressen am Kehlkopf verletzte
*Antilopen: Kudu-Bock (1J) "Bizayo" kam Ende November aus Kerkrade und drei Impala-Weibchen Anfang Dezember aus Emmen. Zwei sind ein Jahr, das dritte sechs Jahre alt. Nun leben 1,5 Tiere in der Gruppe.
*Mini-Drachen-WG: 3,5 Rieseng√ľrtelschweife zogen nach dem Umbau der ersten Anlage im Troparium ein, sowie 5 Jemen-Cham√§leons aus Chester - eins der Weibchen legte schon Eier, zwei Baumagamen und zwei Rotflanken-Schildechsen
*Zanda fand Kleinen Panda: Kurzbericht √ľber die Zusammenf√ľhrung von Weibchen Zanda (*Paris) und M√§nnchen Ying (*Eichberg)
*Portät von Pfleger Tony Kershaw (Cheftierpfleger im Löwenrevier)
*Nilkrokodil - Urtier mit faszinierenden Eigenschaften
*Im Korallenriff tobt das Leben
*"Bäumchen, wechsel dich" am Saumriff - Geschlechtsumwandlung bei Fischen
*B.A.U.M. Umweltpreis geht an Hagenbeck
*John Hagenbeck
*Clown-Anemonenfisch - Bericht √ľber einen Schw√§rzling im Troparium

Allgemeine Artikel:
*Ameisen - Lernen durch Erfahrung
*M√∂nchsgrasm√ľcke - Evolution zum Zuschauen
*Borneo-Nashorn - Nur schnelles Handeln hilft noch
*Teichmolch - Lurch des Jahres 2010
*Hai - Der gejagte Jäger
*UNO erklärt 2010 zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt
*"Kinderseite" - Paradies unter Wasser


Auf Grund meines Besuches vor paar Tagen kann ich noch einiges hinzuf√ľgen.
Bei den Elefanten hat es vor einiger Zeit einen Stallwechsel gegeben. Da ich leider zu selten da bin kann ich nicht sagen wann, aber vermutlich ist es schon recht lange so.
Wenn die Gruppe um Yashoda und LaiSinh in der Halle ist, steht Jungbulle Thai in Box a (siehe Bild), Thura mit Rani und Shandra in b & c und Mogli in e. Wenn es Shandra zu doof/langweilig wird, steigt sie √ľber das Gitter in Box d und sucht Kontakt zu Mogli.
Shahrukh (*2008) wachsen inzwischen sichtbar die Sto√üz√§hne und er kabbelt sich viel mit Shila (*2007). Sehr unterschiedlich wie Shila reagiert, mal sehr passiv und es wirkt schon fast unterw√ľrfig, dann aber wieder sehr dominant.
Kandy (*2003) scheint den Kindergarten bisschen satt zu haben und hält sich viel abseits auf. Inzwischen hat sie Ceylon-Kuh LaiSinh in der Größe fast eingeholt.
Auffallend ist, dass auch Rani (*2009) wie ihre vorherigen Vollgeschwister viel alleine stehen bzw wenn Shandra denn mal in der Box ist, sich eher bei ihr aufhält. Rani sucht auch den Kontakt zu den anderen Jungtieren, aber verstärkt zu Kandy und Thai (*2004). Leider alles nur durch Gitter.

Giraffe "Etosha" erscheint mir tr√§chtig. Ich habe den derzeitigen Zustand der geschwollenen Vulva sowie der Bauch"tonne" mal mit dem im Winter 2007 verglichen als sie kurz vor der Geburt von Kumbuko stand. Also von den Bildern her w√ľrde ich sagen k√∂nnte sein.
Sonst weiß ich nicht. Problem: Etosha ist eine Giraffenkuh die man schwer einschätzen kann, die hat immer eine geschwollene Vulva und einen dicken Bauch.
Kumbuko kam am 12. Januar 2008 zur Welt. Bulle Chali kam im Mai 2008 mit 2,5 Jahren nach Hagenbeck. Von daher könnte das auch so etwa passen. Er hat ja gedeckt.

Im Februar sind Zebraschnauzen-Seepferdchen geschl√ľpft. Zu sehen in einem extra Becken in der Pflegerk√ľche.
Die Texas-Klapperschlangen sind schon wieder am Paaren. Da funktioniert die Zucht auch sehr gut.
Bei den Kattas ist ein Weibchen tragend, vermutlich noch ein Weiteres. Die Gruppe besteht derzeit aus neun Tieren.

Tigermann Sascha kann endlich wieder ohne große Probleme laufen, aber er sieht wie ein Strich in der Landschaft aus.
Bei den Leoparden hofft man weiter auf Nachwuchs, die beiden Tiere sind weiterhin getrennt.
(09.03.2010, 19:24)
Niedersachse :   Hagenbecks erwachsene Sika-Hirsche sind alle gleich alt. Die M√§nnchen sind 2005 in Beekse Bergen geboren. Was da noch an J√§hrlinge oder zweij√§hrigen rum l√§uft sind alles eigene Nachzuchten, die den Zoo ab verlassen m√ľssen/werden.
(01.03.2010, 18:00)
Liz Thieme :   Man war ja froh, als man doppelten Nachwuchs 2008 bekam. Aber die Nilgaus leben ja mit den HZAs, Sikas und Wei√ünackenkranichen zusammen.
Die HZA-Gruppe besteht aus mind. 4 Böcken und zig Weibchen und auch bei den Sikas waren immer mehrere Männchen (unterschiedlichen Alters) darunter.
"Mumbai" soll nun sich mit dem Sika-Platzhirschen √∂fters mal angelegt haben. Erstens ist das ein Kampf Geweih gegen H√∂rner und zweitens haben Antilopen und Hirsche unterschiedliche K√∂rpersprachen. Was f√ľr den einen eine Schlichtungsgeste ist, ist f√ľr den anderen eine Kampfansage. Daher wurde er dann "entmannt".
(01.03.2010, 15:13)
Michael Mettler :   @Liz: Was war der Grund f√ľr die Nilgau-Kastration? Soll Nachwuchs vermieden werden, oder ist der Bulle aggressiv geworden?
(01.03.2010, 13:51)
Liz Thieme :   Bei Hagenbeck hat sich wieder etwas getan.
Im Zebrastall wurden die Boxen nun mit engmaschigem Zaun versehen. Nun kann man leider nicht mehr mit den Zebras kuscheln.
Die beiden Pandabären vertragen sich gut und haben schon sehr gut aneinander gewöhnt, so dass man vielleicht schon dieses Jahr auf eine kleine Sensation hoffen kann.
K√§nguru-Mann Rodney ist leider verstorben, daf√ľr kam ein J√ľngerer, aber schon kr√§ftig roter, und sehr h√ľbscher Mann aus Dortmund.
Der Nilgau-Bulle wurde leider kastriert, so dass er jetzt nicht mehr blau ist sondern rot wie die Weibchen.
Dieses Mal sind es bisher nur 2 Pelikan-K√ľcken, ein drittes Ei wurde flei√üig umhergerollt und scheint noch bebr√ľtet zu werden.
Bei den Tokos ist das Weibchen schon länger wieder aus ihrer Höhle ausgebrochen, da sie keinen Platz mehr neben den drei Jungtieren hatte. Eins der Jungtiere hat ebenfalls schon den Weg ins Freie gesucht.
Au√üerdem war es mal wieder sch√∂n die Reaktionen von L√∂wen zu testen. Immer wieder ein Genuss wie Menschen auf das Br√ľllen reagieren.
(01.03.2010, 13:19)
Liz Thieme :   endlich ist es soweit und Zebrahaiweibchen Sally wurde mit ihrem neuen Partner Harry (II) zusammengelassen. Das 6j√§hrige M√§nnchen kam aus Arnhem.
(12.02.2010, 20:59)
Liz Thieme :   da im Gerenuk-Thread die Haltung bei Hagenbeck erw√§hnt wurde, bin ich neugierig geworden und habe mal gegooglet. Den Haltungszeitraum habe ich zwar nicht gefunden, aber eine andere (leider unvollst√§ndige Liste).

Ein paar Beispiele f√ľr die ersten Importe durch Hagenbeck:
*Spitzmaulnashorn (1868)
*Sumatra Nashorn (1872)
*Somali Wildesel (1882)
*Gerenuk (1883)
*Zwergflusspferd (1884)
*Afrikanisches Manati (1887)
*Persischer Leopard (1897)
*Przewalskipferd (1901)
*Zwergelefant (1905)
*Kaukasisches Wisent (1907)
*See-Elefant (1910)
(28.01.2010, 20:15)
Liz Thieme :   also beim Chapman-Fohlen habe ich mich geirrt. Es ist mal wieder ein Hengst. Aber die andere Vermutung mit Vicky stimmt, da kommt bald noch ein Fohlen.

Die Riesenotter hören auf die Namen Carlos & Frida

Rosapelikane sind nu auch geschl√ľpft. Wie viele das wei√ü ich noch nicht.
(14.01.2010, 20:49)
Liz Thieme :   so und nu die Bilder.
Noch eine Zebrainfo an die Hagenbeck-Spezialisten. Das Fohlen ist von Jassi, deren 2008er Sohn Lui auch noch zur Gruppe gehört. Vicky scheint ebenfalls tragend zu sein. Ihr Sohn Matts, ebenfalls 2008er und paar Monate älter als Lui, ist schon länger abgegeben.

So und zur Einstimmung auf die Bilder
http://s572.photobucket.com/albums/ss167/Otorongo/2010_01_02_Hagenbeck/
(04.01.2010, 23:13)
Liz Thieme :   Es gilt nur f√ľr die Tiere der Flugshow (sprich bei den Nasenb√§ren Timo, Evi und B√§rli und bei den Pelikanen Pelle und Rosa). Es leben weiterhin die Nasenb√§ren in ihrer Anlage und die Rosa Pelikane in der anderen Anlage.
Die Show-Tiere konnte man nicht wieder integrieren.

Man hätte die Vögel weiterhin hinter den Kulissen halten können. Denn selbst die Schildraben waren nie in der Show zu sehen, so weit ich das weiß.

@NDS weißt du woran? Dieses Revier.....
(03.01.2010, 14:23)
Bj√∂rnN :   Waren in der Flugshow nicht nur 2 Pelikane zu sehen?? Ich k√∂nnte mir vorstellen, dass die Zuchtgruppe Rosapelikane nachwievor im Park ist, ebenso die Nasenb√§ren im gemeinsamen Tierhaus.
(03.01.2010, 12:24)
Henry Merker :   Genau DAS w√ľrde mich auch interessieren! Oder gilt die Aussage nur f√ľr die Flugshow?
(03.01.2010, 12:09)
Holger Wientjes :   Aber im Park leben doch weiterhin Nasenb√§ren oder ? Und warum wurden die Pelikane abgegeben ?? Auch schade um die Hornv√∂gel und Schildraben ! Gab es da keine M√∂glichkeit die Tiere unterzubringen ?
(03.01.2010, 10:53)
Niedersachse :   Man hat die Kudus nicht getauscht, ein Weibchen ist verstorben.

Der Zebrahai soll bereits weg sein aus Arnheim.
(03.01.2010, 10:50)
Liz Thieme :   Also so weit ich wei√ü geh√∂rten sie dem Park. Die beiden Grauwangen-Hornv√∂gel kamen erst 2009 in den Park.

Die Nasenbären Timo und Evi haben soweit ich weiß keine Flugstunden genommen.
Besondern Bärli kann fliegen, da er nur 1/3 Schwanz hat.
(02.01.2010, 22:50)
Oliver Jahn :   Viel spannender finde ich Nasenb√§ren in Flugshows. Wie weit fliegt denn ein Nasenb√§r? So weit, wie man ihn wirft! :-)))
(02.01.2010, 20:02)
Henry Merker :   Haben die Tiere der Flugshow eigentlich Hagenbecks Tierpark geh√∂rt oder waren sie eine Leihgabe? (Schlie√ülich sind doch gerade die Hornv√∂gel interessante Tiere.)
(02.01.2010, 19:55)
Liz Thieme :   So nu war ich endlich auch in der Heimat wieder im Tierpark und zwar bei Schnee(fall). Ihr glaubt gar nicht wie gut das tut. :)
Im Park ist seit meinem letzten Besuch im Juli doch einiges passiert. Wobei ja hier einiges schon vermerkt wurde.
Aber mal dem Rundgang folgend, sonst vergess ich was.

Bei den Riesenottern ist leider vor einiger Zeit eins der drei Jungtiere verstorben, das nun noch √ľbrig gebliebene Geschwisterp√§rchen macht sich aber sehr gut und geht der Mutter ordentlich auf die Nerven. Sie r√§cht sich damit, denenn die ganzen Fische zu klauen (Bilder/Videos etc folgen die Tage).
Bei den Nilgaus ist wieder Paarungsstimmung, wobei er mehr will als die beiden Weibchen. Sie lassen ihn aufspringen aber gehen dann genau ein zwei Schritte vorw√§rts. Wobei diese Spielchen ja nicht nur von den Nilgaus ausge√ľbt werden.
Im Winterquartier der H√ľhner leben nun neben den Niederrheiner Sperbern auch eine weitere H√ľhnerrasse (fr√ľher waren da die Holl√§ndischen Wei√ühauben), ich gehe von Hamburgern aus. Wobei ich mich freuen w√ľrde, wenn es hier einen H√ľhnerexperten gibt.
Die Gruppe der Impalas ist meiner Meinung nach noch mal angewachsen, m√ľsste es aber mit Angaben zu Hause vergleichen.
Bei den Kudus gab es einen Austausch, ein Weibchen ist durch einen jungen Bock (Foto unbearbeitet) ausgetauscht worden. Durch seine kurzen Hörner, die die Ohren betonen, sieht er noch richtig niedlich aus.
Die Jungtiere des Angler-Sattelschweins und das Zwerg-Zebu (schreckliche Mixfärbung), sowie Tapirjunge Bonito wachsen und gedeihen.
Die Tiere (Hornvögel, Nasenbären, Pelikan sowie die Schildraben) der Flugshow haben den Park nun auch verlassen.
Die Baustelle ist wohl derzeit durch das Wetter in ihrer Tätigkeit sehr eingeschränkt bis zur Untätigkeit.
Am 21.12. wurde wieder ein Chapman-Fohlen geboren. Ich bin der Meinung, dass es eine Stute ist, aber genau weiß ich es nicht.
Die Panda-Dame Zanda ist sehr aktiv bei dem schönen Schneewetter mit Sonne. Ihr neuer Schweizer hoffentlich-Partner bevorzugte die Höhen der Bäume und lies sich nur als rote Kugel erblicken.
Im Trops hat das Zebrahai-Weibchen wieder Eier abgelegt. Da sie das nun regelmäßig macht, kommt bald der Mann aus Arnheim. Auf Grund einer Verletzung ist seine Ankunft (sollte schon im November/Dezember passieren) auf Ende Januar verschoben worden.
Die Violetten Stachelrochen haben zum dritten Mal Nachwuchs bekommen.
Und ganz oben ist die Anzahl der Chamäleons auf dem Busch auf mind. 4 angestiegen.
(02.01.2010, 19:49)
Liz Thieme :   Auf Grund dessen, dass bei den Tharen "bald" ein zweiter Panda einzieht wurde der Bepflanzungsbereich erweitert durch drei Blauglockenb√§ume (Paulownia tomentosa). F√ľr die Anwuchszeit wurde der weibliche Panda "Zanda" erst mal wieder umquartiert.
(27.11.2009, 15:09)
Niedersachse :   Das Schwein inkl. dem Nachwuchs geh√∂ren einem Z√ľchter, bei dem auch immer die Sattelschweine zum decken sind. Die Petrain Schweine waren ein √úbergangsersatz f√ľr die beiden Sattelschweine und sind sicherlich wieder beim Z√ľchter.
(22.11.2009, 23:34)
Thomas Wachenhausen :   Laut Hagenbeck-Homepage gab es am 26.07.2009 Pietrain Nachwuchs. Falls diese Schweine nicht mehr da sind, an welchen Zoo wurden sie verkauft ???
(22.11.2009, 22:01)
Sven P. Peter :   Leider nein.
(22.11.2009, 21:57)
Liz Thieme :   wei√üt du zuf√§llig auch welche der beiden?
(22.11.2009, 21:37)
Sven P. Peter :   Jap, das Sattelschwein ist wieder da.
(22.11.2009, 21:08)
Liz Thieme :   will eure Diskussion kurz mal unterbrechen, aber wenn ihr heute beide schon so aktiv hier seid, k√∂nnte dann mal bitte jmd meine Frage bezgl der Schweine beantworten?
(22.11.2009, 21:00)
Thomas Wachenhausen :   Hallo Sven !
Auf Schicht haben die Schneeleoparden nicht mit den Luchsen zusammen gelebt.
Es war wie gesagt jahrzehnte Lange Haltung der Luchse bis ca.1978/79. Dann wechselte es im Gehege und die Schneeleoparden wohnten dort bis etwa 1981/82. Nach dem Verschwinden der Schneeleoparden, wurden wieder Luchse eingef√ľhrt. Als die Schneeleoparden dort lebten, habe ich sie 2-3 Mal mit meinen Gro√üvater gesehen.
(22.11.2009, 20:36)
Thomas Wachenhausen :   Hallo Sven und Zoo-Freunde !
es ist nat√ľrlich m√∂glich, das die Schneeleoparden auch 1-2 Jahre l√§nger dort lebten. 1979-81 ist nur gesch√§tzt.
(22.11.2009, 19:43)
Sven P. Peter :   Schneeleoparden m√ľssen da sehr viel l√§nger drin gelebt haben, auf Schicht mit den Luchsen.
(22.11.2009, 18:44)
Thomas Wachenhausen :   Hallo ! Ich darf mir doch noch Bilder der Vergangenheit w√ľnschen oder ???
Die n√§chsten W√ľnsche w√§ren Elenantilopen und Nordluchse. Die Nordluchse lebten hier bei Hagenbeck bis etwa 2001. Deren Gehege besetzen 1979-81 Schneeleoparden.
Vor 1979 und nach 1981 lebten hier immer
die Luchse. Die Elenantilopen sind etwa 13-15 Jahre verschwunden und wohnten im heutigen Kudu-Haus.
(22.11.2009, 18:30)
Liz Thieme :   @TW hast du im Haustierrevier mal gesehen ob die Pi√©train-Schweine noch da sind, oder eine der beiden Angler-Sattelschwein-Sauen wieder da ist?
(21.11.2009, 12:18)
Liz Thieme :   ich hatte ja geschrieben, dass ein neuer Kamelhengst aus DK kam.
Daf√ľr sind Stute Esmeralda und der ehemalige Zuchthengst Sahadscha weggegangen. Sie sind nun in Kr√ľzen.
(19.11.2009, 18:27)
Thomas Wachenhausen :   Nein eine Sensationsmeldung war es nicht. Sondern nur ein kurzer Bericht von der derzeitigen Eismeer-Baustelle. Ich werde weiterhin ausschau halten und etwa alle 2-4 Wochen mal an der Baustelle vorbeischauen. Ich bin gespannt wann die ersten Bauteile kommen !
(17.11.2009, 16:43)
Michael Mettler :   @Thomas Wachenhausen: Sollte das nun eigentlich eine Sensationsmeldung sein (weil auf einer Baustelle tats√§chlich gearbeitet wurde) oder eine Unfallmeldung (in der Grube liegendes Baufahrzeug musste freigeschaufelt werden)...?
(16.11.2009, 22:36)
Oliver Jahn :   @Sacha, die Bilder sind knapp 20 Jahre alt. Heute k√§me so ein farbiger Kram nicht mehr in den Kasten! ;-)
(16.11.2009, 20:13)
Liz Thieme :   der erste Spatenstich ist doch schon 13 Tage alt :D w√ľrd mich wundern wenn da keine Bagger zu sehen w√§ren.

(16.11.2009, 20:08)
Thomas Wachenhausen :   AKTUELL ! AKTUELL ! AKTUELL ! AKTUELL !
Ich war heute vor Ort bei Hagenbeck bei
der Eismeer-Baustelle. Vier Baufahrzeuge
waren zu sehen. Ein Bagger bewegte sich
gerade und eine 3 Meter tiefe Erdgrube
aus. Ein kleines Baufahrzeug liegt in
dieser Grube. Zahlreiche Erd- und Sandmassen m√ľssen beseitigt werden.
(16.11.2009, 16:59)
Liz Thieme :   Sacha, wenn man sich die alten Hagenbeck-Berichte anguckt wundert man sich so manches mal. Das √§hnelt dann stark, der Strandung von einem L√∂wen, Zebra, Flusspferd und Giraffe auf einer gro√üen Insel bzw den vieren mit ein paar Pinguinen und Waldgeistern mitten auf einem gro√üen Kontinent ;)
(16.11.2009, 10:18)
Sacha :   @Liz: Eine skandinavische Airline bringt einen amerikanischen Puma aus Nordafrika - Sachen gibt es!

@alle: Oliver macht auch Farbfotos!!!... das Ende der Welt ist nahe....:)
(16.11.2009, 09:16)
Michael Mettler :   Nun, ich w√ľrde sagen, mit der Einsch√§tzung, dass es sich um ein Paar, um zwei M√§nnchen oder um zwei Weibchen gehandelt haben k√∂nne, sind doch schon ziemlich viele M√∂glichkeiten abgedeckt...
(15.11.2009, 22:55)
Liz Thieme :   recherchieren...
manchmal sollte man hinten anfangen, damit vorne vern√ľnftiger Inhalt rauskommt.

mal paar andere Daten zu den Pumas
Pumas bei Hagenbeck
Nov. 1951 kam einer mit einer SAS aus Nordafrika
Jun 1952 Nachwuchs
Sept 1977 Findelkind abgegeben bei Hagenbeck
(15.11.2009, 21:31)
Thomas Wachenhausen :   Zu den beiden gezeigten Fotos von 1982 taucht nun die Frage der Geschlechter auf ! Ich sch√§tz mal, das es sich um ein
Pärchen handelt. Es könnten aber auch 2 Männchen oder 2 Weibchen gewesen sein. Weiß Jemand mehr ? Gab es bei diesen Pumas auch mal Jungtiere? Ganz genau weiß ich es nicht,aber es könnten ja noch Mitte der 70er Jahre welche geboren
sein, die dann später verkauft wurden.
(15.11.2009, 21:27)
Thomas Wachenhausen :   Jetzt noch die knifflige Frage dazu ! Wann wurde die damalige Puma-Haltung beendet ?
1982 oder 1983 oder vielleicht 1984 ???
(15.11.2009, 20:46)
Sven P. Peter :   Ja, du hast nat√ľrlich recht, sorry.
Zum Pumakäfig:
Kenne nur Bilder von dem, wo er einen Betonboden hat. Damit m√ľsste er von den Drahtk√§figen der einzige gewesen sein.
(15.11.2009, 20:04)
Michael Mettler :   @Sven: ZUERST zu fragen, die Antwort abzuwarten und DANN ggfs. meine Fotos reinstellen zu d√ľrfen, w√ľrde ich f√ľr den richtigeren Weg halten, auch wenn das Warten vielleicht schwer f√§llt.
(15.11.2009, 19:43)
Sven P. Peter :   Und Nr. 2 mit komischer Nase
(15.11.2009, 18:43)
Sven P. Peter :   Ach Olaf, der Tobias hei√üt doch Thomas ;)
Lieber Michael, ich hoffe es ist ok, dass ich deine zwei Pumabilder mal reinstelle, die ich noch auf meiner Festplatte gefunden habe. Beide von 1982
(15.11.2009, 18:42)
Oliver Jahn :   @Tobias, gern geschehen. Aber bitte auch immer mal die Threads durchschauen, denn vieles an √§lteren Bildern ist hier schon eingestellt. Gerade aus den Sammlungen von WolfDrei und Michael Mettler haben wir hier schon einige "Sahnest√ľckchen" zu bieten.
(15.11.2009, 18:32)
Thomas Wachenhausen :   Hallo Zoo-Freunde !
das mit den Vielfrassen war ja schon mal gut gelungen. Ich lass nicht locker,
demn√§chst werde ich hier weitere Zoo-Bild W√ľnsche √§u√üern. Es ist eben halt nicht nur interessant den aktuellen Zoo-Tierbestand zu fotografieren, sondern auch sich auch auf Vergangenheitsgeschichte zu konzentrieren. Denn Vieles Vergangenes bekommt man heute nur sehr schwer.
(15.11.2009, 17:49)
Thomas Wachenhausen :   Danke Oliver !
ich war sehr √ľberrascht √ľber die
Vielfra√ü-Bilder. Die Haltung der Vielfra√üe war bei Hagenbeck ca.1957-1995. Danach Umbau f√ľr Leoparden.
Weiß man eigentlich noch welcher Park
die letzten Vielfraße bekam ? Und ob es
√ľberhaupt einmal Jungtiere gab ?
(15.11.2009, 17:41)
Oliver Jahn :   und Nummer 3. Die Qualit√§t ist nicht so toll, da es sich wieder einmal um abfotografierte Papierbilder handelt.
(15.11.2009, 14:47)
Oliver Jahn :   Nummer 2
(15.11.2009, 14:45)
Oliver Jahn :   Das sind Bilder vom Anfang der 90er.
(15.11.2009, 14:44)
Thomas Wachenhausen :   Ferner f√§llt mir ein, dass in der jetzigen Leoparden-Anlage, vor einigen
Jahren noch die Vielfraße lebten. Hat
einer von Euch noch Bilder der Vielfraße ???
(15.11.2009, 10:30)
Thomas Wachenhausen :   Apropro alte Leoparden-Anlagen. Sie
gibt es immer noch. Nur leben heute
dort die Schnee-Eulen. Die Anlage ist
mittlerweile 52 Jahre alt, von 1957 !
Man könnte die Schnee-Eulen-Voliere ja
nach hinten vergr√∂√üern. Die alte H√ľtte
abreißen und ein neues begehbares Glashaus bauen.
(15.11.2009, 10:27)
Sven P. Peter :   Fotos m√ľsste ich mal schauen, ich wei√ü das Michael Mettler ein paar Aufnahmen der Tiere hat.
Befunden hat sich das kleine Gehege (ähnlich der alten Leopardenanlage/ heute Schneeeulen) links der Bisons.
(14.11.2009, 23:11)
Thomas Wachenhausen :   Seit 25-30 Jahren sind im Hamburger
Tierpark Hagenbeck die Pumas verschwunden. Da das Gehege offenbar
zu klein war und damals Geld fehlte,
um die Puma-Anlage zu vergrößern.
Hat Jemand noch Fotos der 70er oder
80er Jahre, von den Pumas und deren
Gehege ?

(14.11.2009, 23:05)
Liz Thieme :   die neue TierINTERNATIONAL ist raus.
Inhalt bez√ľglich Hagenbeck:
* Bericht √ľber den Nachwuchs bei den Westlichen Diamant Klapperschlangen, Kaiserskorpionen und Madagaskar-Taggeckos
* Bericht √ľber die Haltung von Wurzelmundquallen ua mit ersten Zuchterfolgen
* Bericht √ľber die Erst-Medusenbildung der "Hagenbeck-Qualle" Nausithoe hagenbecki nach 10 Jahren nach ihrer Entdeckung im alten Troparium und 10 Jahren Forschung
* Bericht √ľber den Zoologen der an dieser Qualle forscht
* Bericht √ľber die European Shark Week
* Bericht √ľber die Arbeiten des Rotary Clubs Hamburgs bei Hagenbeck
* Bericht √ľber die Orangs und die Rangordnungentwicklung von Tuan
* Bericht √ľber den restlichen Nachwuchs bei den Gro√üs√§ugern und Nandus
* Bericht √ľber die Kuba- und Chile-Flamingos
* Bericht √ľber die zuk√ľnftige Winterruhe der "Sonora-W√ľsten-Anlagen"-Bewohner und deren winterlichen australischen Ersatz: Blauzungenskinke und Bartagamen
* Bericht √ľber die g√§rtnerische Herbstpflege im Park
* Bericht √ľber die Stachelrochen, deren j√ľngsten Nachwuchs und das Lernverm√∂gen
* Bericht √ľber die Zertifizierung durch die EAZA
* Bericht √ľber einen neuen (d√§nischen) Kamelhengst
* Bericht √ľber die neuen Terrarienbewohner im Ara-Haus: Gr√ľne Hundskopfschlinger
* Bericht √ľber die Leserreise 2009 - Spitzbergen
* Bericht √ľber das Eismeer (keine neuen Infos)
* Bericht √ľber die Hagenbeck Historie: die Hagenbeck-Saurier
* Bericht √ľber den Zahnpflege-Unterricht f√ľr Kinder bei Hagenbeck
* Bericht √ľber die aktualisierte Auflage des Buches "Hagenbeck - Ein zoologisches Paradies"

hinzu kommen die Hagenbeck-fremden Themen:
- Geckos Haftung
- Fortpflanzung 1: Die verborgene Wahl des Vaters
- Fortpflanzung 2: Erzwespe "riecht" mannliche Fruchtbarkeit
- Landleguan
- Seeschlange
- Artenvielfalt: Aus der biologischen Fundgrube: Mini-Hirsch und fliegender Frosch
- Artenvielfalt: Sänger mit kahlem Gesicht
- Gazellenzucht: Die W√ľste lebt wieder
- Schreikranich
- Qualle
- Europäische Wildkatze
(12.11.2009, 18:16)
Liz Thieme :   @Zollifreund die Anlehnung in der Gestalt der Anlagen an das alte Eismeer war Pflicht!!!

IP mag die Hagenbeck'sche Handhabung nicht. Aber √ľber die Kosten die sie zB in Hannover aufkommen (siehe meine Auflistung da) wird kein Wort verloren ;)

Ich werde mich aber aus dieser Kostensache raushalten und dann irgendwann mal mehr erfahren, wenn die Zeit reif ist.
Und es sollen noch Baupläne freigegeben werden. Also einfach mal warten.
(11.11.2009, 11:38)
Ralf Sommerlad :   IP66 hat aber Recht, privates Geld der Familie scheint nicht drin zu stecken.
(11.11.2009, 10:47)
zollifreund :   also ich finde die Internetseite sehr informativ und auch mit vielen Details gestaltet. Interssant finde ich, dass die Planungen sich eng am Orginal-Panorama von 1907 orientieren und dass extra vor dem Abriss drei-d-aufnahmen anfertigt wurde. So wird ja wirklich eine mordene Anlage mit einem historisches Denkmal (bzw. Kopie, aber das ist ja egal) verkn√ľpft. Auch der geplante Tierbestand mit Walrossen, den Pinguinen ( bin echt gespannt ob hier noch Rarit√§ten einziehen) und den Seev√∂geln wird ein echtes High-ligth.

Nat√ľrlich w√§ren exakt Baupl√§ne super, aber das kann ja noch kommen.
warum da manche immer nur meckern, kann ich nicht verstehen, geht es da nur ums prinzip?
die meisten Zoos sammeln doch z.B. f√ľr ihre neuen Projekte...

(10.11.2009, 21:09)
IP66 :   Merkw√ľrdig finde ich, da√ü nicht nur die Finanzierung des Projektes hakt, sondern auch potentiellen Spendern keine Baupl√§ne und Kostenkalkulationen pr√§sentiert werden.
F√ľr wenig seri√∂s halte ich auch die Vorgehensweise, da√ü die Zoobesitzer in das Projekt anscheinend keine Eigenmittel investieren wollen.
(10.11.2009, 11:08)
Gerrit Wehrenberg :   Hier eine hausgemachte Zusammenfassung vom neuen Eismeer, schaut mal rein:
http://www.hagenbeck-eismeer.de/

3. November war Spatenstich...
(09.11.2009, 23:09)
Liz Thieme :   die Kahnschn√§bel scheinen ihr neugestaltetes Gehege sehr gut angenommen zu haben. Man hatte bef√ľrchtet, dass die Arbeiten die st√∂rungsempfindlichen V√∂gel vom Br√ľten abhalten werden. Aber die Sorgen sind im sommer verpufft, denn es gab doch wieder Nachwuchs (2St√ľck).
(04.11.2009, 13:06)
Markus R. :   Wie in einem anderen Forum zu lesen war, wird die Flugshow aus kostengr√ľnden gestrichen. Schade, denn gerade solche Shows sind beim Publikum an sich sehr beliebt und bestens geeignet, um die Besucher auch f√ľr V√∂gel zu interessieren...
(27.10.2009, 14:48)
Liz Thieme :   weiterer Nachwuchs, diesmal im Troparium

erstmalige Geburt von Kaiserskorpionen, noch sind sie weiß/beige und reiten auf ihrer Mutter durch die Gegend.

Und die Madagaskar-Taggeckos haben sich auch vermehrt. Die vier Jungtiere sind derzeit noch zusammen durchs Schaufenster in der Futterk√ľche zu sehen.
(23.10.2009, 10:41)
Holger Wientjes :   Das freut mich zu h√∂ren !!! Danke Liz !
(23.10.2009, 09:49)
Liz Thieme :   den Ottern geht es gut, inzwischen ist die ganze Familie zusammen und die Kleinen verstehen sich gut mit den √§lteren Geschwistern.
(22.10.2009, 19:36)
Holger Wientjes :   Ja Liz, mach mal bitte bei Gelegenheit !
(21.10.2009, 22:45)
Liz Thieme :   hihi Sacha :)
hier w√ľrde auch wieder passen "Und wer hat's erfunden?"


Holger, ich kann gerne mal nachfragen, werde sie wohl dieses Jahr nicht mehr sehen.
(21.10.2009, 21:36)
Holger Wientjes :   Gibt¬īs was neues zu den Otterbabies ?
(21.10.2009, 15:13)
Sacha :   @Liz: "Das ist alles nur geklaut, e-oh, e-oh"...:)
(21.10.2009, 14:08)
Liz Thieme :   das Abendblatt stellt nun nach und nach Tiere aus dem Tierpark vor.
Heute war Orang-Mann Tuan dran. Da ich ihn seit Mai nicht mehr gesehen habe, habe ich mich besonders √ľber seine Entwicklung gefreut.
Vom J√ľngling wird er nun langsam aber schon deutlich sichtbar zum richtigen Mann.
(21.10.2009, 13:55)
IP66 :   Sch√∂n, da√ü sich da ein Aufzuchtserfolg ank√ľndigt - das ermutigt auch potentielle Halter!
(28.09.2009, 11:00)
Holger Wientjes :   Das freut mich sehr ! Hoffentlich kann man diese faszinierenden Tiere in einigen Jahren in (noch) mehr Zoos bewundern ! :-)
(27.09.2009, 22:57)
Liz Thieme :   Die Riesenotterbabys haben bis jetzt alle √ľberlebt *freu*
Sie waren sogar schon im Au√üengehege gewesen zu sein. Wobei diese Ausfl√ľge noch selten sind und so ist der Monitor weiterhin aufgestellt.
(27.09.2009, 19:17)
Liz Thieme :   auf auf, wer noch nicht dieses Jahr bei Hagenbeck war, kann es jetzt noch besser genie√üen als sonst im Herbst.
Auf Grund des tollen Wetters wird die Saison verlängert.
>Damit jeder Gast ausreichend Gelegenheit zum entspannten Genuss hat, haben wir unseren Park noch bis Sonntag, dem 25. Oktober, bis 18 Uhr ge√∂ffnet. Danach ist dann auch f√ľr uns der Sommer endg√ľltig vorbei. Ab Montag, dem 26. Oktober, ist der Tierpark bis 16.30 Uhr ge√∂ffnet.<

(22.09.2009, 21:11)
Sven P. Peter :   Da kann ich mich Liz voll anschlie√üen.
(07.09.2009, 16:23)
Liz Thieme :   Es ist keine Propaganda, das kann ich zu 100% sagen.
(07.09.2009, 13:27)
IP66 :   Keine Furcht, ich k√ľmmere mich um eine Reihe von Denkm√§lern, sowohl um solche, die mir geh√∂ren wie auch um anderer Leute Besitzt√ľmer. Daher r√ľhrt auch meien Erfahrung, da√ü, wenn ein Bauwerk tats√§chlich lebensgef√§hrlich wird, in Mitteleuropa regelm√§√üig die Baubeh√∂rden einschreiten und eine Vollsperrung anordnen, insbesondere dann, wenn nicht nur die Besitzer, sondern auch Angestellte oder Arbeiter dieses begehen oder gar √∂ffentlicher Verkehr besteht. Insofern bin ich auch ziemlich sicher, da√ü es sich im Falle der Einsturzgefahr in Stellingen um Propaganda der Zooleitung handelt, da sich die hamburger Bauaufsichtsbeh√∂rden ja bis zum Schlu√ü zu keiner Sperrung entschlie√üen konnten. Den zweiten Punkt, da√ü die Besitzer zweifelsohne Gutachten publizieren w√ľrden, wenn diese f√ľr ihre Auffassung der Sache spr√§chen, habe ich ja schon erw√§hnt.
Es mag ja sein, da√ü die Tierhaltung dort mit der Zeit schwierig geworden w√§re und da√ü die Zoobesitzer derart bankrott sind, da√ü sie die Stadtregierung √ľberreden konnten, da√ü sie ihren Unterhaltspflichten nicht mehr nachkommen k√∂nnen. Dann allerdings verstehe ich nicht, weshalb F√∂rdervereine und ebendieselbe Regierung erw√§gen, einem derart maroden Unternehmen noch Geld zur Verf√ľgung zu stellen - im derzeitigen Wahlkampf hei√üt es zumidnest, da√ü man eben dies nicht tun wolle.
(07.09.2009, 12:08)
Liz Thieme :   Wo w√§re es denn nicht so ohne weiteres planiert worden?
In jedem Zoo schon! Au√üerhalb eines Zoos vlt nicht, aber da muss es auch nicht als Lebensraum f√ľr Tiere herhalten.

Und Werbung f√ľr zuk√ľnftige Anlagen etc findet man in jedem anderen Zoo auch, peinlicher als Leipzig und ZOOM geht's ja fast nicht mehr.

Nehmen wir mal an SIE w√ľrden in so einem Denkmal leben und sie befinden sich t√§glich in Lebensgefahr, w√ľrden Sie dann sich daf√ľr einsetzen, dass das Geb√§ude so erhalten bliebe, wenn man es NICHT mehr sanieren/renovieren/erhalten k√∂nne?
Es geht hier um LEBEN, um Lebewesen und der Gefahr, das sie sterben, weil das Gebäude mehr als marode ist.
(05.09.2009, 12:36)
IP66 :   Ich w√ľrde es so sehen: Derzeit ist der Park, ohne Robben- und Pinguine, unattraktiver geworden, und da√ü das Eismeerpanorama ein Baudenkmal vorgestellt hat, da√ü man anderenorts vielleicht nicht so ohne weiteres planiert h√§tte, d√ľrfte sich auch herumgesprochen haben. Um das Handeln zu legitimieren und die empfindliche L√ľcke im Tierbestand zu kaschieren, helfen nat√ľrlich Meldungen und Tafeln, auf denen die Zoobesitzer verk√ľnden, welch' herrlichen Tagen sie ihre Kunden entgegenf√ľhren.
(05.09.2009, 11:11)
Sacha :   @IP66: Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
(04.09.2009, 13:08)
IP66 :   Man scheint in der Tat Artenf√ľlle zu verhei√üen, um einen Wettbewerb und eine europ√§ischen Kriterien entsprechendes Vorgehen bei der Bauplanung zu umgehen.
(04.09.2009, 11:31)
zollifreund :   h√∂rt sich ja echt klasse an! hoffentlich klappt es auch mit dem beschriebenen Tierbestand: Walrosse, Z√ľgelpinguine, T√∂lpel und Papageitaucher gibt es ja nicht gerade einfach am Supermarkt um die Ecke...
(03.09.2009, 21:17)
Liz Thieme :   so nun mal ein paar neue Infos

*Ein erstes Modell zeigt, was die Besucher ab 2011 bei ihrem 700 Meter langen Rundgang zu sehen bekommen.
*Die Besucher werden von 5,40 Metern unter der Erde bis auf den h√∂chsten Punkt im Tierpark, auf 12,30 Meter H√∂he gef√ľhrt
*Sie bekommen mit sieben Metern Tiefe und 340 Quadratmetern Fläche das größte Becken (1,3 walrosse)
*Eisbären ihr eigenes Zuchtgehege mit Höhlen
*Die Eisbären werden bis auf acht Meter Höhe klettern können
*wie fr√ľher Becken f√ľr die S√ľdamerikanischen Seeb√§ren und die Humboldt-Pinguine geben, nur mit deutlich mehr Fl√§che
*Es sind 16 Unterwassereinblicke in die Becken geplant. [Alle anlagen]
*Eine Seevogel-Voliere wird Tölpel und Papageientaucher beherbergen
*im Felseninnern wird eine gek√ľhlte Anlage f√ľr K√∂nigs-, Esel- oder Z√ľgelpinguine entstehen
(03.09.2009, 12:44)
IP66 :   Die Tierparkbesitzer scheinen mir weiterhin die Taktik zu verfolgen, die Stadtregierung vor vollendete Tatsachen zu stellen (wobei ich nicht wei√ü, ob die Zeitungsartikel Teil dieser Praxis sind): Zun√§chst wurde der Abri√üantrag f√ľr das Beudenkmal gestellt, jetzt wird an einem Modell gebastelt, da√ü die Chance f√ľr einen Wettbewerb reduziert, da nach den Angaben der Firma alles viel schneller gehen k√∂nnte, wenn man auf einen solchen verzichtet. Das ist ja der Grund, weshalb ich dem Senat raten w√ľrde, das Unternehmen ruhig in Konkurs gehen zu lassen, um es dann im Insolvenzverfahren als st√§dtischen Zoo zu √ľbernehmen - das kommt den Steuerzahler billiger als die jetzige Unterst√ľtzungspolitik und d√ľrfte sich auch auf den Erhalt des kulturellen Erbes und die touristische Anziehungskraft der Stadt postiv auswirken.
(29.08.2009, 11:04)
Liz Thieme :   Es ist noch keine Summe vom Senat festgelegt worde bzw eine feste Zusage der Unterst√ľtzung erteilt worden.
Die Presse hatte viel zu fr√ľh so etwas geschrieben.
(28.08.2009, 16:18)
Ralf Sommerlad :   √ɬĖffentliche Mittelvergabe ist stets zweckgebunden und an Kriterien gekn√ɬľpft. Die Vergabe der Bundesmittel erfolgte an die L√ɬ§nder - demnach m√ɬľsste der Hamburgische Landesrechnungshof zust√ɬ§ndig sein. Ich erwarte da allerdings nichts: Die sind viel zu sehr mit den Schlampereien und der Milliardenvernichtung bei HSH Nordbank befasst...
(28.08.2009, 13:40)
IP66 :   Ich finde es bemerkenswert, da√ü der hamburger Senat die Vergabe von Steuermitteln an ein Privatunternehmen nicht an die √ľblichen Kriterien bindet. Anscheinend gelten f√ľr gewisse Herrschaften da andere Kriterien, was mit erkl√§rt, das man mittlerweile schon auf europ√§ischer Ebene √ľber die Defizite der dortigen Kulturpolitik diskutiert. Falls das beabsichtigt ist, d√ľrfte es den Zoobesitzern auf diesem Wege leichter Fallen, Teile der bereitgestellten Summe f√ľr andere Zwecke zu verwenden. Ich bin gespannt, was der Bundesrechnungshof zu dieser Form des Denkmalersatzes sagt.
(28.08.2009, 11:25)
Sven P. Peter :   Wenn man sich ein Haus baut und aus bestimmten Gr√ľnden √∂ffentliche Mittel bekommt muss man ja auch keine √∂ffentliche Ausschreibung machen. Hagenbeck ist Privat und handelt genau richtig.
(27.08.2009, 17:13)
Ralf Sommerlad :   @IP66: Ist das notwendig f√ɬľr eine private Einrichtung, auch wenn √ɬ∂ffentliche Mittel daf√ɬľr verwandt werden?
@Liz Thieme: Vielleicht wird auch die Zucht vom Mambas in Anbetracht florierender Privatnachzuchten garnicht so sehr angestrebt bzw. der Bedarf anderer Zoos ist nicht ausreichend? Es macht ja keinen Sinn, des Z√ɬľchtens wegen zu produzieren und dann stattdesssen den Tierhandel mit Mambas zu versorgen..
(27.08.2009, 16:14)
IP66 :   Sehr seri√∂se geht man da mit unseren Steuergeldern nicht um: Kein Wettbewerb, keine euwopaweite Ausschreibung, keine Ver√∂ffentlichung von Pl√§nen ...
(27.08.2009, 10:39)
Liz Thieme :   als vierte deutsche zoologische Einrichtung h√§lt Hagenbeck nun im Troparium Philippinische Segelechsen.

Die Bambushaie vermehren sich weiterhin fröhlich weiter.
(20.08.2009, 21:14)
Michael Mettler :   Ohne Kunstfels wirkt das Modell wie eine Ferienanlage aus dem Reisekatalog...
(08.08.2009, 16:01)
Liz Thieme :   Denkfehler meinerseits, Link ist ja nicht gleich Bild einf√ľgen.

Eismeer

Erster Spatenstich im Oktober 2009. Architekturb√ľro Geising + B√∂ker (hatten auch Tropenaquarium gemacht).
Kappa-Modell 1:100. Die neue Anlage wird eine Wegelänge von 700m haben. Das Modell ist derzeit in England bei David Lazenby (Habitatdesigner, ebenfalls schon Tropenaquarium) um den Kunstfels um das Modell zu modellieren.
(08.08.2009, 15:26)
Liz Thieme :   Neues aus der TierINTERNATIONAL

Kurze Beschreibung der Elefantenhaltung und Training von Hussein.
Bild der Freianlage 1937
http://i297.photobucket.com/albums/mm213/HamburgsTiger/baElefanten1937.jpg

Das Kamelreiten findet nun wohl statt. Geritten werden Wallach Sultan (6) und seine Schwester Natascha (8). Hinzu kommen werden Samira (4) und Khaled (4) nach Beendigung der Ausbildung. Reiten darf jeder der alleine auf- und absteigen kann und weniger als 150kg wiegt.

Bei den Mambas leben 3,2 Gew√∂hnliche Mambas (Dendroaspis angusticeps) und 0,1 Gr√ľne Mamba (Dendroaspis viridis). Scheinbar keine Jacksons mehr. Es gab recht viele Paarungen, aber scheinbar noch kein entsprechendes Ergebnis.

Inzwischen haben alle vier Bisonk√§lber Namen: Utah, Nevada, Colorado und Texas (so langsam m√ľssten die Staaten durch sein). 1,2 Chinesische Muntjaks sind geboren worden. Das Zwergzebukalb hei√üt Merle. Onagerfohlen ist die Zaphira. Finfachen HZA-Nachwuchs.

Der Teich bei der S√ľdamerika-Anlage ist ein Feuchtbiotop f√ľr Kr√∂ten, Libellen etc. Er wurde im Rahmen des GEO-Tags errichtet. Es entsteht dort auch ein Lehrpfad f√ľr die Zooschule zum Thema heimische Geh√∂lze.

Am 12/13.9. finden wieder Aktionstage unter dem Motto "Vorne rein, hinten raus". Hier wird erkl√§rt was die Tiere essen und was eine Fehl-F√ľtterung ausl√∂sen kann.
(08.08.2009, 15:25)
Niedersachse :   Es sollen, neben den Walr√∂ssern, wohl die nur ausw√§rts eingestellten S√ľdamerikanischen Seeb√§ren zur√ľckkehren.
(27.07.2009, 15:07)
IP66 :   Bei dem publizierten Bild handelt es sich bestenfalls um eine Skizze eines Teilbereiches einer neuen Anlage. Ich finde es moralisch bedenklich, wenn man das Publikum zun√§chst eines Denkmals beraubt, um dann etwas zu bauen, was diesen Raub vergesssen machen soll. Wenn man schon neu baut, sollte man sich auch dazu bekennen, auch wenn man im Vorfeld einen der wohl folgentr√§chtigsten Tiergartenarchitekturabrisse des Jahrzehnts, wenn nicht des Jahrhunderts zu verantworten hat.
(27.07.2009, 11:46)
Wolfgang Eggerking :   Hat jemand Informationen dar√ľber, auf welche Robbenarten wir uns nach Fertigstellung der neuen Polaranlage freuen (oder hoffen) d√ľrfen?
(27.07.2009, 11:19)
Henry Merker :   Dass in Hagenbeck eine neue Eisb√§renanlage entstehen soll, finde ich sehr gut und auch interessant. Etwas eigenartig hingegen finde ich den dazugeh√∂rigen Artikel in der Hamburger Morgenpost, wo die Eisb√§renhaltung in Zoologischen G√§rten doch etwas sehr schwarz gesehen wird.
(26.07.2009, 19:32)
Liz Thieme :   hier noch eine Skizze des Unterwassereinblicks bei den Eisb√§ren
(26.07.2009, 12:22)
Liz Thieme :   Einmal die groben Planungen von der interessanteren Seite.

Die Felsgestaltung soll/muss diesem Bild √§hneln und wird es tun! Ein Weg geht entlang des zuk√ľnftigen Eisb√§rgeheges um den Unterwassereinblick zu gew√§hren.
Ob der Weg dann nach hinten und um/√ľber die Eisb√§ren herum geht, war auf dem Bild nicht zu erkennen (schlechter Zeichner).
Neben die Eisbären kommen die Walrösser und dann nach rechts weiter die anderen Robben (auf der Skizze auch unerkenntlich). Hinter den Fels konnte man nicht gucken und alles was rechts außen war, war auch nur schleierhaft gezeichnet.
(26.07.2009, 12:21)
Michael Mettler :   Oh sorry, meine Schulze - √§√§√§h Schuld ;-)
(09.07.2009, 14:30)
Niedersachse :   Der hie√ü Butschi Meier ;)
(09.07.2009, 13:44)
Michael Mettler :   @Liz: Einen Elefanten namens Butschi M√ľller hatte der Park doch auch schon :-) Okay, man taufte ihn sp√§ter Chamundi bzw. f√ľr den Sponsor nat√ľrlich Magnum....
(09.07.2009, 13:16)
Liz Thieme :   bitte stimmt ab, ich will nicht dass sie Rani hei√üt, dass ist wo wie wenn man M√ľller hei√üt...

derzeitiger Stand
Wie soll das Freitagabend in Hagenbecks Tierpark geborene Elefanten-Mädchen heißen?
Bahula (Stern) 8%
Mohini (am schönsten) 5%
Nanda (Tochter, Gl√ľck) 21%
Punthali (Puppe) 3%
Padme (der Name einer Königin) 4%
Rani (Prinzessin) 28%
Savita (Sonne) 7%
Tuhina (Tautropfen) 5%
Tara (Licht) 14%
Hannah (Liebreiz) 6%
(09.07.2009, 13:02)
Michael Mettler :   Also, Rani w√§re mal ein wirklich origineller Name f√ľr eine Asiatische Elefantin ;-)
(08.07.2009, 09:35)
Liz Thieme :   so zur Auswahl f√ľr das kleine R√ľsselchen, das bisher "P√ľppi" genannt wird, stehen:

Wie soll das Freitagabend in Hagenbecks Tierpark geborene Elefanten-Mädchen heißen?
Bahula (Stern)
Mohini (am schönsten)
Nanda (Tochter, Gl√ľck)
Punthali (Puppe)
Padme (der Name einer Königin)
Rani (Prinzessin)
Savita (Sonne)
Tuhina (Tautropfen)
Tara (Licht)
Hannah (Liebreiz)

zum Voting
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1086881/Wie-soll-das-Elefantenbaby-heissen-Stimmen-Sie-ab.html

(08.07.2009, 09:29)
Liz Thieme :   gestern ist das kleine M√§dchen das erste Mal in der Freilaufhalle gewesen. Sie scheint wesentlich ruhiger zu sein als Shila und Sharukh es waren.

Ab morgen kann √ľber den Namen im Abendblatt abgestimmt werden.

Und der Tauftermin steht auch schon fest. Wenn ich mich richtig erinner ist es der 16.7.. Taufpatin wird wohl die Lettische Pr√§sidentenfrau (ohje mein Hirn l√§sst nach *gr√ľbel*)

mal eine kleine √úbersicht (daten aus Pressemitteilungen im Abendblatt)

yyy (Thura) 100 kilo 90cm
Shahrukh (Yashoda) 95kg 90cm
Shila (LaiSinh) 80-100kg 96cm (genaues Gewicht ging nicht an die Presse)
Thai (Thura) 140kg 99cm
xxx (LaiSinh) Totgeburt (keine Angaben)
Kandy (Yashoda) 100kg 100cm
xxx (Thura) 162 kg (starb kurz nach der Geburt)
xxx (Shandra) Fr√ľhgeburt (keine Angaben)
xxx (Benga) Totgeburt (keine Angaben)
Indra (Saida) (Wurde nie genaueres berichtet)
Corny (Yashoda) knapp 100cm (wurde nie genaueres berichtet)
Tharun (Thura) 102 cm
Magnum/Chamundi (Yashoda & Ganesha) 120kg 105cm
Ratna (Thura) (wurde nie was genaueres berichtet)
(07.07.2009, 13:26)
Sven P. Peter :   Gestern wurde im Tierpark von der Elefantenkuh 'Thura' ein weibliches Jungtier geboren.
(04.07.2009, 14:50)
IP66 :   Wenn man einmal von seuchenartigen Infektionen und hohem Alter absieht, gibt es ja bei den meisten Tierverlusten eine Art "zweistufige" Ursache: Zum einen den klinischen Befund, zum anderen die Umst√§nde, die zu der Erkrankung oder Verletzung gef√ľhrt haben, die als letztliche Todesursache diagnostiziert wird. Es ist selten leicht, diese letzten Umst√§nde mit wissenschaftlicher Korrektheit zu definieren, ich finde aber, da√ü man, wenn ungew√∂hnliche Haltungsumst√§nde vorliegen, diese in die √úberlegungen einbeziehen sollte - wobei ich pers√∂nlich die Leopardengruppe im Stellingen ja sehr attraktiv fand, ihr lange zugeschaut habe und auch keine Aggressionen beobachten konnte.
(24.06.2009, 11:38)
Liz Thieme :   so nun noch gute Nachrichten f√ľr die Leoparden.
Kater Tschingis ist heute nach Karlsruhe gegangen.
(23.06.2009, 20:44)
Liz Thieme :   solange ich keine n√§heren Angaben zu dem Bakterienstamm habe und dies 100% abgesichert ist als Todesursache, werde ich √ľber so etwas nicht spekulieren, dazu sind Bakterien ein zu heikles Thema.
(23.06.2009, 15:34)
IP66 :   Wenn dergleichen Vermehrungen eine externe Ursache haben, w√§re es vielleicht nicht der falscheste Weg, nach dieser zu forschen? K√∂nnte der sehr dichte Besatz des Leopardenk√§figs jenen Stre√ü verursacht haben, dem die Bakterienvermehrung folgte?
(23.06.2009, 14:25)
Liz Thieme :   der vermutliche Todesgrund der Leopardenjungtiere ist gefunden.
Man geht von einer Vergiftung durch Bakterien eines Bakterienstammes aus, welcher normalerweise nicht bzw nur in geringen Mengen im Darm vorkommt. Bei bestimmten Voraussetzungen sondern die Bakterien ein Gift ab, welches in der Konzentration wohl zum Tode f√ľhrte.
Der Bakterienstamm ist nicht genannt.
(23.06.2009, 12:18)
Liz Thieme :   das kann ich von hier nicht beantworten, dazu m√ľsste ich vor Ort sein und dass bin ich erst in paar Wochen.
Wenn es dringlich ist, kann ich aber gerne auch anfragen.
(22.06.2009, 10:46)
IP66 :   Um welche Seepferdchenart handelt es sich denn?
(22.06.2009, 10:43)
Liz Thieme :   jaaaa, ich schwebe halt gern noch mal in die 80er zur√ľck.
Trotzdem ist der Ort mehr als unsinnig f√ľr Riesenotter mit zwei Anlagen etc.

Gute Nachrichten aus dem Troparium.
Es ist die erste Seepferdchen-Nachzucht im neuen Haus gelungen. Was hoffentlich der erste Schritt in Richtung erfolgreiche Zucht ist, so wie es fr√ľher im alten Troparium lange Jahre gelang.
(20.06.2009, 18:15)
Sven P. Peter :   Die Mauer gibt es seit mindestens zehn Jahren. Als der Birmateich f√ľr "Carmen" geleert war, war ja auch Wasser im Dinoteich.
(12.06.2009, 13:40)
Niedersachse :   Der Dinoteich ist doch nicht mit dem Birmateich vereint. Unter der verbindenen Br√ľcke ist eine Mauer im Wasser, die die beiden Teiche voneinander abgrenzt.

Zwergotter haben Nachwuchs und d√ľrften noch 3-4 Wochen hinter den Kulissen bleiben. Sind glaub ich 4 St√ľck.
(12.06.2009, 13:03)
Liz Thieme :   Wo w√ľrdest du das Stallgeb√§ude hinsetzen? Das sehr L√§rm gesch√ľtzt sein muss, ziemlich unpraktisch an der Stra√üe. Au√üerdem wie willst du den Teich hygenisch halten? Bisher ist er mit dem Birmateich vereint. Au√üerdem ist daf√ľr Land und Wasserteil unpraktisch angelegt zu einander f√ľr soviele Gehege.
(11.06.2009, 22:30)
Bj√∂rnN :   Diese Idee finde ich sehr gut... Vor allem bei der Riesenotterinnenanlage sehe ich Handlungsbedarf, die Au√üenanlage ist f√ľr ein Paar akzeptabel....
(11.06.2009, 22:30)
Walter Koch :   Vorschlag aus der hinteren Reihe!
Umgestaltung der Dino-Teiche in 2-3
Riesenotter-Gehege (unter Beibehaltung
der Dino-Figuren). Diese lebhaften Tiere
w√ľrden dort dann tiergerechter und
attraktiver zur Geltung kommen. Den
Denkmalschutz sehe ich trotzdem
gewährleistet ( Stichwort:Pechlaner)
(11.06.2009, 21:57)
Liz Thieme :   da f√§llt mir doch noch mal was ein zum Sonnabend.
Die Zwergotter haben scheinbar wieder Nachwuchs, sie sind auf jeden Fall wieder mal auf längere Zeit abgesperrt. Wobei ihre Abwesenheit bald beendet sein soll.
(11.06.2009, 19:19)
IP66 :   Insofern zeigt sich, da√ü die in K√∂ln praktizierte Idee, W√ľstenechsen nicht in von tiefen Wassergr√§ben begrenzten Freisichtterrarien zu halten, eine Nachahmung auch in Hamburg verdient h√§tte bzw. der Besatz einer Anlage sich besser an den Bed√ľrfnissen der Bewohner als am Angebot des jeweiligen Reptilienlieferanten orientieren sollte ...
(09.06.2009, 14:15)
Liz Thieme :   also "ins Wasser gehen" ist normalerweise die Bezeichnung f√ľr Selbstmord im Wasser. Man kann jetzt diskutieren, ob das bei denen so war oder nicht. Aber es sind mehrere va die letzten im Wasser ertrunken. Hatte √∂fters mal das Cham√§leon im Wasser gesehen, welches aber schwimmen konnte. Ob das Rieseng√ľrtelschweife nicht k√∂nnen wei√ü ich nicht, aber die Todesreihe spricht daf√ľr.
Man hatte schon vor dem Neubesatz geplant den Bach dort unter die Erde zu verlegen, allerdings hat dann der letzte G√ľrtelschweif auch noch den Sprung ins Wasser gewagt bevor man ihn durch die Verlegung h√§tte retten k√∂nnen.
Am Sonnabend war der Bach noch da, die Verlegung des Wassers soll in den kommenden Tagen/Wochen passieren.
Wie Bartagamen zu Wasser stehen wei√ü ich auch nicht, da ich mich um diese Tiere nie gek√ľmmert habe, au√üer beim Fotografieren. Mir gibt es die einfach zu oft.
Ich sehe keinen Grund darin bei der Anlage eine Scheibe einzusetzen.

Ebenfalls finde ich es auch nicht schlimm, wenn Tiere in der Halle umherspazieren. Man kann so immer nach einem Krokodilteju, Tokehs, Phelsumen, Winkelkopfagame, Stirnlappenbasilisken, Wasseragamen und vielem mehr suchen. Gerade das finde ich auch den Reiz solcher Hallen. Man m√ľsste die Freig√§nger auf den Schildern nur auch als solche auszeichnen.
(09.06.2009, 13:50)
Gudrun Bardowicks :   @ Sacha: Ich bef√ľrchte, dass zumindest einige der Rieseng√ľrtelschweife ertrunken sind und man die √ľberlebenden Tiere daher zu ihrer eigenen Sicherheit aus der Anlage entfernt hat. Bei meinem letzten Besuch im Tropenaquarium im M√§rz oder April dieses Jahres sah ich auch nur noch 2 Rieseng√ľrtelschweife auf der Anlage, w√§hrend im Winter 2008/2009 noch 3 Tiere auf der Anlage lebten. Der Ursprungsbesatz war, glaube ich, sogar noch etwas gr√∂√üer. Allerdings besteht auch bei den Bartagamen das Risiko, dass sie ins Wasser gehen oder fallen und dadurch ertrinken. Sie sind allerdings nicht so kostbar wie Rieseng√ľrtelschweife und z√ľchten in Zoos gut nach. Oder gibt es jetzt keinen Wassergraben mehr als Absperrung zum 1. Terrarium?

Ich habe auch schon einmal die Tierpfleger gefragt, weshalb man keine afrikanichen Landschildkr√∂ten zusammen mit den Klippschliefern auf deren Anlage h√§lt. Die Antwort lautete, dass das Risiko, dass in den Graben fallende oder gehende Schildkr√∂ten ertrinken w√ľrden, weil die Ufer des Wasserbeckens zu steil und hoch sind und die Tiere somit nicht wieder aus dem Becken herauskommen k√∂nnten. Das ist der gro√üe Nachteil der f√ľr eine Wassergrabenhaltung doch sehr schmalen Aquaterrarien. Man hatte aus Platzmangel keine M√∂glichkeit, Flachwasserbereiche und Flachufer zu bauen. Aus diesem Grund w√§re es bei vielen Terrarien im Tropenaquarium meiner Ansicht nach doch besser, wenn die Tiere durch gro√üe Glasscheiben und nicht durch Gr√§ben von den Besuchern getrennt w√§ren. So k√∂nnte man ihnen auch mehr nutzbaren Platz zur Verf√ľgung stellen. Lediglich bei den Anlagen f√ľr s√ľdostasiatische und australische Arten, der Krokodiltejus und der Riesenschlangen finde ich die Wassergr√§ben sinnvoll und reizvoll. Die ehemalige Anlage f√ľr afrikanische Savannenbewohner (jetzt Bartagamen)und die Anlage f√ľr Klippschliefer und Echsen w√ľrde ich pers√∂nlich nur durch Scheiben vom Besucherweg trennen und die Gr√§ben dieser Anlagen zusch√ľtten und dadurch f√ľr die Tiere nutzbar machen. Die Schauattraktivit√§t dieser Anlagen w√ľrde hierunter sicherlich nicht leiden.
(09.06.2009, 12:20)
IP66 :   Leider bin ich kein Stammgast im Troparium, habe aber schon von verschiedenen Seiten geh√∂rt, da√ü kaum ein Reptil dort bleibt, wo es ausgeschildert und eingesetzt wurde - die Krokodile und die Giftschlangen scheinen da noch die gr√∂√üte Disziplin zu beweisen.
(09.06.2009, 11:04)
Sacha :   @Liz Thieme: "Ins Wasser gegangen" = Ertrunken? Gefressen worden? Abgehauen?
(09.06.2009, 10:25)
Liz Thieme :   wenn ich das mit den Kudus w√ľsste... mich irritiert das auch sehr. Leider war kein entsprechender Pfleger vor Ort. Werde aber dran bleiben.

@Sacha die sind ins Wasser gegangen. Ein Grund warum in dem Bereich das Wasser nun auch unterirdisch geleitet werden soll.
(08.06.2009, 17:52)
IP66 :   Will man die Kuduzucht aufgeben und handelt es sich nur um eine bocklose Zwischenphase?
(08.06.2009, 10:45)
Sacha :   @Liz Thieme: (Inland?-)Bartagamen f√ľr Rieseng√ľrtelschweife!? - Das ist ja nicht gerade eine Qualit√§tssteigerung. Erstere kann sich jeder Hobby-Terrarier zulegen. Was ist denn mit den Rieseng√ľrtelschweifen passiert?
(08.06.2009, 10:26)
Liz Thieme :   achja noch ein Zusatz.
Zweifachen Stachelschwein Nachwuchs gibt es und im Troparium unter der Treppe bei der Krokodilscheibe wurde ein Forschungstisch eingerichtet mit verschiedenen Dingen zum Betrachten und Anfassen: Schlangenhaut, Krokodilzähne, Gabunviperzahn, Häute von Geißelspinne und vieles mehr
(07.06.2009, 17:24)
Liz Thieme :   ich war gestern mal schnell f√ľr einen Nachmittag/Abend in HH :)
Einiges gibt es da nun schon zu berichten.

Bei den Bisons sind es inzwischen 3-4 Jungtiere. Die Alpakas hatten relativ frischen Nachwuchs, die z√ľchten wie die Wahnsinnigen.
Bei den Kudus gibt es keinen Bock mehr, daf√ľr ist noch eine Kuh dazu gekommen. Ist auch eine sehr H√ľbsche.
Die Impalas entwickeln sich sehr gut, die gefallen mir gut. Haben eine schöne Zeichnung.
Tapir-Junge Poroto ist inzwischen fast so groß wie sein Vater, allerdings noch an einem helleren Fell und wesentlich mehr Haaren zu erkennen. Daher ist nun sein Name nicht mehr die Wahrheit :D
Die Marabu-Dame Charlotte f√ľr die Flugschau lernt auch flei√üig und hat sich schon mit ihren WG-Bewohnern den Rosapelikanen arrangiert. Das M√§nnchen mag sie nicht, das Weibchen ist die beste Freundin inzwischen.
Weiter f√ľr die Flugschau werden gerade 1,1 Grauwangen-Hornvogel angelernt, ebenfalls zwei lernbegierige Tiere. Sehr laut, aber doch irgendwie sympathisch. Beide sind etwas mehr als ein Jahr alt.
Der Bauzaun f√ľr das Eismeer ist inzwischen zu einer sch√∂n bemalten Wand geworden, die einen auf einiges hoffen l√§sst. Da jedes Tier auf der Wand auch sp√§ter im Eismeer vorkommen soll.
Die Pinguine br√ľten flei√üig in ihrem neuen Revier. Sie sind von der Weite und Gr√ľnheit der Anlage richtig begeistert und suchen √ľberall nach Nistmaterial, wandern zwischen den K√§ngurus hindurch in Gr√ľppchen und suchen in den Bambusgeb√ľschen nach √Ąsten. Ein K√ľcken ist schon geschl√ľpft, weitere folgen die Tage. Die Spaltfu√üg√§nse (1,2) haben die Fracktr√§ger auch inzwschen akzeptiert, nach dem sie am Anfang sehr vorsichtig ihnen gegen√ľber waren. Liegen inzwischen oft auf der Felseninsel bei den Pinguinen.
Im Tropen-Aquarium lebt auf dem Baum auf der Insel inzwischen ein ausgewachsenes Jemen-Chamäleon Männchen (Fuß bis Helm ca 20 cm), welches morgens sich schön in der Sonne präsentiert (ich kam leider zu spät).
Die Kattagruppe hat derzeit eine Gruppe von 12 Tieren + einem diesj√§hrigen Nachwuchs. Die erste Anlgae in der Halle, die von den Rieseng√ľrtelschweifen bewohnt war, ist nun umgestaltet worden und Lebensraum f√ľr Bartagamen.
Ein s√ľdamerikanischer Lungenfisch lebt bei den Riesenschlangen mit im Fluss. Und bei den Vieraugenfischen gab es Nachwuchs.

Abschlie√üend kann ich nur sagen, dass ich gl√ľcklich bin, dass ich die Tortour auf mich genommen habe und f√ľr die Dschungel-Nacht hochgefahren bin in mein "zu Hause". Leider hat es am Abend angefangen zu regnen, trotzdem war es ein sch√∂ner Tag mit vielen Erinnerungen und Wiedersehen mit netten Menschen :)
(07.06.2009, 17:19)
Onca :   dann mal die "neusten" Berichte aus der Hansestadt.
Die R√∂telpelikane wurden von 2 auf 5 Tiere aufgestockt. Die drei Jungv√∂gel kamen letztes Jahr aus Salzburg. Geschlecht ist noch unbekannt. Aber man hofft beide Geschlechter vertreten zu haben, da man sich um die Zucht bem√ľhen m√∂chte.

Nachdem zwei Sibirischen Braunb√§ren Jungs nach Gelsenkirchen abgegeben wurden, wartet man nun f√ľr die verbliebenen 1,1 Tiere auf einen Zuchtpartner, so dass dieser dann im Tausch mit dem anderen B√§r nach Hamburg kommen kann.

Erste Gr√∂√üenordnungs-Angaben f√ľr das Eismeer: Gesamtfl√§che >7000m¬≤; Wasserfl√§che 1200m¬≤; <7m tiefes Becken f√ľr Walrosse



Kleiner TV-Hinweis zum Am√ľsieren oder auch schocken: ab 1.9.2009 um 16:10 auf ARD l√§uft die zweite Staffel von "Leopard, Seeb√§r & Co"
(20.05.2009, 18:56)
IP66 :   Zum Denkmalbegriff, der entsprechenden Gesetzgebung und der Einordnung gibt es ganze Bibliotheken. Insofern ist es nicht ganz einfach, dem Fall Hagenbeck hier gleichsam juristisch vorzuenscheiden. Ich w√ľrde in etwa so argumentieren:
Recht einfach zu beantworten ist die Frage nach dem Substanzerhalt und der M√∂glichkeit des Ersatzes. Gerade im 19. Jahrhundert war man ganz begeistert von den M√∂glichkeiten, mittelalterliche Baudenkm√§ler neu zu errichten und dann auch gleich Schmuckformen, Proprotionen und Wandneigungen zu berichtigen - mit dem Ergebnis, da√ü die so neu gebauten Kirchen und Burgen dem Kunsthistoriker wie dem Laien zwar viel √ľber das Mittelalterverst√§ndnis der Resaturatoren, aber so gut wie nichts mehr √ľber ihren mittelalterlichen Urpsprungszustand erz√§hlen. Deshalb steht man in Fachkreisen jeder Form von Rekonstruktion und Nachbau, wie ihn jetzt die Firma Hagenbeck ank√ľndigt, ablehnend gegen√ľber - man konnte das auch bei der Diskussion um den Schlo√übau in Berlin verfolgen und wir im neuen Museum auf der dortigen Museumsinsel einen so erg√§nzten Bau kennen lernen k√∂nnen, wie ich mir das f√ľr das stellinger Panorama gew√ľnscht habe. Insofern kann selbst ein Neubau, der das alte Panorama bis zum letzten Nagel rekonstruiert, den jetzt vorhandenen Bestand nicht ersetzen.
Der zweite Punkt betrifft die Stellung des Bauwerks in der Kulturgeschichte. Da d√ľrfte man dem jezt beseitigten Panorama eine zentrale Funktion einr√§umen: Zum einen handelte es sich um den ersten, bestenfalls, wenn man das zweite stellinger Panorama heranzieht, zweiten erhaltenen Bau seiner Gattung, der nicht nur eine gro√üe √∂ffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, sondern auch eine Diskussion ausl√∂ste, vielfach nachgeahmt wurde und auch heute noch als Beispiel f√ľr einen bestimmten Anlagetypus herangezogen wird. Zudem spiegelt das Panorama als neue Ausstellungsform Ideen der Reformbewegung um die Jahrhundertwende, die bauliche materielle Realit√§t steht f√ľr einen nur an wenigen Orten unseres Landes nacherlebbaren geistesgeschichtlichen Gehalt.
Die Frage zur Einzigartigkeit im Überlieferungskontext beantwortet sich ähnlich - auch da steht das zweite einigermaßen erhaltene Panorama auch in Stellingen, andernorts gibt es nur noch Fragmente von Nachfolgebauten.
Bei der Frage zum Erhaltungszustand muß man allerdings Abstriche machen. Zwar war das Bauwerk bis zum Abriß uneingeschränkt nutz- und begehbar, doch hatte es, vor allem im oberen Bereich, zum Teil durch Kriegszerstörung, zum Teil durch unsachgemäße Behandlung durch den Besitzer, Teile seiner Substanz verloren.
Der zweite, hier schon h√§ufiger angesprochene Punkt betrifft die Zumutbarkeit der Erhaltung f√ľr den Besitzer. Ich w√ľrde da so argumentieren, da√ü durch die Bauerlaubnis f√ľr das Hotel auf einer √∂ffentlich ausgewiesenen Gr√ľnfl√§che und die Unterst√ľtzung der Stadt f√ľr Tropariums- und Menschenaffenhausbau derart viel Vorleistung erbracht wurde, da√ü aus den durch diese Zuweisung von Steuermitteln unter privilegierten Bedingungen (keine √∂ffentliche Rechnungslegung) die Betreiberfamilie des Parks in die Lage versetzt wurde, aus den erzielten Einnahmen vordinglich den Erhalt der in ihrem Besitz stehenden Baudenkm√§ler zu betreiben und somit ein Erhalt zugemutet werden kann.
Eine andere Argumentation k√∂nnte lauten, da√ü ein vom Tierbestand und in der Darbietungsform eher im deutschen Mittelfeld anzusiedelnder Zoo den Besuchswert √ľber dieses Mittelma√ü dadurch steigert, da√ü aus der historischen Tradition eine Art Qualit√§tsmarke geworden ist, die sich in den Altanlagen manifestiert. Demgem√§√ü w√§re dann zu fragen, ob der Abri√ü nicht sogar als wirtschaftlicher Verlust gewertet werden mu√ü und der Erhalt des Denkmals gar keine wirtschaftliche Belastung, sondern ddas eigentliche Kapital der Firma darstellt.

Das ist nat√ľrlich eine Argumentation, die sich im Bereich der Fragen von Denkmalgesetz und Kulturgeschichte bewegt und die Bed√ľrfnisse nach Zooneubau nachgeordnet behandelt. Allerdings neige ich zu der Ansicht, da√ü wir kaum noch Tierh√§user und Anlagen aus der Zeit vor 1945 besitzen, da√ü aber an vielen Stellen eine gro√üe Zahl von neuen Anlagen einstanden ist, so da√ü sich der Erhalt der wenigen erhaltenen Denkm√§ler lohnt. Ein √§hnliches Problem ergab sich auch im bundesdeutschen Museumsbau der Nachkriegszeit - hier war die Lage √§hnlich wie bei den stellinger Robben heute: Man meinte, bildende Kunst nicht mehr in den √ľberlieferten Kontexten ausstellen zu k√∂nnen und leistete sich selbst dort, wo die alten Ausstellungsbauten noch erhalten waren, gerne Neubauten. Heute, ein halbes Jahrhundert danach, scheinen eher die St√§dte im Vorteil zu sein, die noch √ľber die Altbauten verf√ľgen, entweder, weil sie in der DDR lagen, die keine Kunstmuseen baute, oder weil sich die Tr√§ger der Einrichtungen seinerzeit nicht zu Neubauten durchringen konnten. Mann kann nat√ľrlich nicht vorhersehen, ob sich eine √§hnliche Entwicklung auch bei den historischen Zoobauten ereignet - zu denken geben sollte uns diese Entwicklung, die √§ltere Mitmenschen ja noch miterlebt haben, aber schon.

(31.03.2009, 19:31)
Michael Mettler :   Wieder mal entsteht bei mir die Frage: WAS beinhaltet eigentlich der Begriff "Baudenkmal"? Ist es nur dann ein solches, wenn noch das originale Baumaterial existiert? Dann w√ľrde man es ja schon durch eine Restaurierung verf√§lschen. Oder ist es nicht die Form im Ganzen und die ihr zu Grunde liegende Idee des Erschaffers? Vom Raubtierhaus in Halle blieben bei der Sanierung lediglich ein paar Betonb√∂gen stehen, alles Andere wurde mit neuen Materialien in alter Grundform wieder aufgebaut und erf√ľllt trotz neuer Inne- und Au√üenlagen m.W. nach wie vor die Kriterien des Baudenkmals. So wie ich das Hamburger Eismeer-Konzept verstanden habe, ist ein vergleichbares Prinzip auch hier angedacht: Abriss maroder Substanz, Wiederaufbau in gleicher Grundform, aber erg√§nzt durch den heutigen tierhalterisch Anforderungen und Publikumsw√ľnschen (einen Unterwassereinblick w√ľrde ich eher zu letzterer Kategorie z√§hlen) entsprechende Erweiterungen/Neuerungen. Somit passiert doch eigentlich mit dem Eismeer nichts Anderes, als mit so manchem kriegszerbombten Zoobau in der Nachkriegszeit passierte, vom Frankfurter Dickh√§uterhaus bis zum Berliner Antilopenhaus?
(31.03.2009, 16:02)
Onca :   Subventionen und Offenlegung der Bilanz (oder anderen betriebswirtschaftlichen Kapitalaufzeichnungen).... welches Unternehmen wird subventioniert, bei dem es eine √∂ffentliche Rechnungslegung gibt? Ich m√∂chte mal an die tausend Unternehmen erinnern, die vom Staat dauerhaft subventioniert werden, bei denen aber auch dieser staatliche Eingriff als volkswirtschaftlich nicht sinnvoll angesehen werden darf. Oder auch an Unternehmen, die immense Subventionssummen erhalten haben, um das Unternehmen vor der Insolvenz zu retten und dann zwei Jahr sp√§ter trotzdem Insolvenz anmelden musste (Holzmann, √úbergangskredit 1 Mill. DM + B√ľrgschaft des Bundes 250 Mio DM; sanierungspaket insg. 4,3 Mill DM). Diese Situation war f√ľr √Ėkonomen vorauszusehen. Und wer musste f√ľr diese Schulden aufkommen? Der Steuerzahler!
Ich will damit nur sagen, dass es manchmal sinnvoller ist, einem privaten Unternehmen dessen Leistungen der √Ėffentlichkeit zug√§nglich gemacht wird, auch vom Staat und dem Steuerzahler unterst√ľtzt werden sollte. Hagenbeck sagt nur, dass er nicht durch den Staat dauerhaft finanziert wird. Dies ist eine ganz andere Aussage, als dass sie sagen, dass sie bei ihren Projekten vom Staat unterst√ľtzt werden. Wir - die √Ėffentlichkeit, die Steuerzahler - sind auch gleichzeitig die Besucher. Und wir sind es die immer √ľber artgerechte Tierhaltung hier diskutieren. Und keiner von uns m√∂chte in eine total heruntergekommene zoologische Einrichtung gehen, um Tiere in runtergekommenen Gehegen und zwischen Anlagenruinen zu beobachten.
Eine zoologische Einrichtung hat den Auftrag die Tiere nach den Richtlinien zu halten. Und wenn der Staat jetzt nicht unterst√ľtzend wirken w√ľrde, w√ľrde wieder eine Fl√§che des Tierparks wegfallen und der Park um eine gro√üe Fl√§che kleiner werden.
Wir k√∂nnen nicht in der Vergangenheit nach den verpassten M√∂glichkeiten suchen. Die derzeitige Leitung hat vieles auf die Beine gestellt und muss auch die Fehler der Vorg√§nger beheben und nat√ľrlich ihre eigenen. Trotzdem sollte man nicht √ľber ein "Wenn xxx passiert w√§re, dann w√ľrde es jetzt nicht so sein" diskutieren. Wir leben im Jetzt und leben f√ľr die Zukunft und tragen die Last der Vergangenheit!
(31.03.2009, 15:30)
Sacha :   Sorry IP66, aber ich sehe es genau so wie Michael Mettler und Michael Schulz. Zwar h√§nge auch ich an den alten Hagenbeck-Bauten, aber die Tierhaltung hat Vorrang. Und wie Michael Schulz schon schreibt, kann es nicht sein, Eisb√§ren gegen W√ľhlm√§use einzutauschen, nur damit man die historische Bausubstanz erh√§lt.
Ebenso gebe ich Michael Mettler Recht im Punkt mit dem aufgezwungenen Denkmalschutz: Wenn sich das Bauwerk in Privatbesitz befindet und kein √∂ffentliches Geld f√ľr den Erhalt zur Verf√ľgung gestellt wird, dann soll der Besitzer damit machen was er will. Dass schon andere als die Fam. Hagenbeck zu derlei Aktionen gezwungen wurden und offenbar den Unterhalt selber bezahlen mussten, tut nichts zur Sache. Wenn einem eine Ungerechtigkeit geschieht, dann kann man nicht fordern, dass andere das auch mitmachen m√ľssen.

Nebenbei bemerkt: Es gibt auch Gr√ľnde, die Tierpark-Leitung in dieser Beziehung zu loben. So musste der alte Tierpark-Eingang keinem neuen Gehege weichen, sondern blieb erhalten.

Noch eine Frage: Wurde mit dem Geld, dass durch die Verkleinerung der Tierparkfläche zugunsten eines Hotels eingenommen wurde, nicht der Bau des neuen Tropariums finanziert?
Obwohl erkl√§rter Gegner von Zoo-Landabgabe h√§tte ich f√ľr diese Massnahme ein gewisses Verst√§ndnis, frage mich gleichzeitig dann aber auch, ob man das Geld nicht auch anders reinbekommen h√§tte.
(31.03.2009, 15:19)
Michael Mettler :   Ich denke auch, dass das Eismeer mit Nasenb√§ren und Nutrias statt Eisb√§ren und M√§hnenrobben viel von der Wirkung verloren h√§tte, derentwegen es als Baudenkmal betrachtet wird...
(31.03.2009, 15:09)
Michael Schulz :   Ich sehe das einfach so:
W√ľrden alle historischen Bauwerke/ Anlagen in zoologischen G√§rten zwanghaft erhalten werden, g√§be es vermutlich heute keine moderne Tierhaltung und keine Entwicklung in den zoologischen G√§rten. Aufgrund der Auflagen zur Haltung diverser Tierarten w√ľrden die Zoos heute wohl eher als Freilandmuseum fungieren in denen sich nur noch Kleins√§uger tummeln.
(31.03.2009, 13:22)
IP66 :   Ich w√ľrde es so formulieren: Tausende, ja Zentausende von deutschen Denkmalbesitzern geben viel Geld f√ľr die Erhaltung der in ihrem Besitz befindlichen Denkm√§ler aus, werden zum Teil dazu gezwungen. Weshalb sollte eine stellinger Unternehmerfamilie da so privilegiert sein, sogar den Abri√ü des in ihrem Besitz befindlichen, besonders bdeutenden Baudenkmals noch staatlich gef√∂rdert zu sehen - un¬īter andenem aus den Steuern und Abgaben jender Denkmalbesitzer, die sich nur sehr zaghafter staatlicher Unterst√ľtzung erfreuen?
(31.03.2009, 11:29)
Sven P. Peter :   Heute wurde der rechte Teil abgerissen, morgen ist dann der Eisb√§renteil dran.
(30.03.2009, 19:27)
Michael Mettler :   @IP66: Wie sicher w√§re denn eine Restaurierung eines in Teilen einsturzgef√§hrdeten Baudenkmals - denn ich denke, das Eismeer ist gemeint - finanzierbar gewesen? Und warum sollte man eigentlich einer Familie, die auf privatem Grund und Boden mit eigenen Mitteln und eigener Planung ein Bauwerk hochgezogen hat, dessen Abriss verwehren d√ľrfen? Wenn es eine √Ėffentlichkeit gibt, die gr√∂√üten Wert auf die Erhaltung des originalen Bauwerkes legt, dann w√ľrde ich per Gerechtigkeitsempfinden erwarten, dass genau diese √Ėffentlichkeit dann auch die Restaurierungs- und Unterhaltungskosten tr√§gt. Damit w√§re dann aber noch immer keine Verbesserung der Tierhaltung gegeben, zu der das Bauwerk nun mal in erster Linie dient.
(30.03.2009, 18:33)
IP66 :   Ich habe ja schon √∂fter dargelegt, da√ü ich mit der Abgabe von Steuergeldern an eine Familie, die f√ľr ihr Unternehmen nicht einmal √∂ffentliche Rechnungslegung betreibt, nicht sehr gl√ľcklich bin. Auch den Abri√ü eines f√ľr die Kulturgeschichte der Tierhaltung unersetzlichen Baudenkmals zugunsten einer nicht einmal sicher finanzierten Neuanlage gef√§llt mir wenig, und auch die Hotelerrichtung dank Zooverkleinderung halte ich f√ľr eine Fehlenwicklung.
Dagegen halte ich den Tropariumsneubau f√ľr eine recht interessante neue Auffassung der Bauaufgabe, bei der die Integration des Vortragsaals mir einzigartig und vorbildlich gel√∂st erscheint. In Sachen Tierbestand gef√§lt mir zumindest die Auwahl der ausgestellten Haustierarten.
(30.03.2009, 11:52)
Onca :   IP66, darf ich mal fragen was sie gegen den Tierpark haben? Egal wo man liest, sie haben zu 98% nur negative Kritik gegen√ľber dem Tierpark.
Es vergeht einem echt die Lust sich noch mit Ihren Beiträgen im Zusammenhang mit Hagenbeck zu beschäftigen.
(28.03.2009, 15:01)
IP66 :   Jedenfalls sollte nach dieser Meldung die Tierparkleitung nicht mehr darauf hinweisen, da√ü der Park ohne Subventionen auskommen mu√ü und deshalb die hohen Eintrittsgelder erheben mu√ü.
(28.03.2009, 10:42)
Onca :   so noch zwei genauere Infos dazu aus dem HH Abendblatt.

>50 000 Euro f√ľr Hagenbecks Eismeer

Gro√üe Unterst√ľtzung f√ľr Hagenbecks Eismeer-Neubau: Die Sparda-Bank unterst√ľtzt den Hamburger Tierpark bei der Finanzierung des dringenden Bauvorhabens mit 50 000 Euro. Heinz Wings, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hamburg, wird morgen den Scheck an Tierparkchef Joachim Weinlig-Hagenbeck √ľbergeben. Die Sparda-Bank hat sich bei ihrer Unterst√ľtzung f√ľr den Neubau des Eismeer-Geheges entschieden, nachdem bekannt geworden war, dass sich die Stadt mit 7,5 Millionen Euro an dem 20 Millionen teuren Projekt beteiligt - und nicht, wie von Hagenbeck gehofft, mit zehn Millionen Euro.<

>Nach Riesenspende f√ľr Hagenbeck: Abrissarbeiten am alten Eismeergehege beginnen

Seehund Packo langweilt sich. Er ist der letzte Bewohner des Eismeer-Geheges in Hagenbecks Tierpark. N√§chste Woche sagt auch er "Tsch√ľs, Hamburg" und macht sich auf nach Rostock, wo er vor√ľbergehend Unterschlupf findet. Dann geht es los: Die Abrissarbeiten am alten Eismeergehege beginnen. Daf√ľr, dass Packo sich schon jetzt auf seine R√ľckkehr freuen kann, sorgte gestern ein dicker Scheck: Dr. Heinz Wings, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hamburg, √ľberreichte Hagenbeck-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck eine Spende in H√∂he von 50 000 Euro f√ľr das neue Gehege. "Dieser Scheck ist eine der gr√∂√üten Spenden, die wir jemals erhalten haben", freute sich Weinlig-Hagenbeck.

Wie kam diese Summe zustande? Seit November k√∂nnen sich die Kunden der Bank f√ľr eine von f√ľnf EC-Karten mit Hagenbeck-Motiv entscheiden. F√ľr diese Karten f√§llt eine Geb√ľhr von 20 Euro an, die direkt an den Tierpark geht. Die Bank √ľbernimmt die erh√∂hten Produktionskosten der Editionskarten. "Hagenbecks Tierpark geh√∂rt einfach zu Hamburg. Au√üerdem hoffen wir, dass wir auf diese Weise Anstifter f√ľr andere Unternehmen sind", erkl√§rte Wings gestern die Spendenaktion. Ab April m√∂chte die Bank dann f√ľr jede ausgegebene Karte noch mal 20 Euro dazugeben. Gute Nachricht f√ľr Joachim Weinlig-Hagenbeck, denn die Zeit dr√§ngt. "Obwohl die 7,5 Millionen Euro Unterst√ľtzung vom Senat noch nicht endg√ľltig beschlossen sind, m√ľssen wir jetzt loslegen", sagte Weinlig-Hagenbeck und: "Das neue Eismeer wird eine Sensation!"<
(27.03.2009, 21:14)
Sven P. Peter :   Die Pinguine sind heute ins K√§ngurugehege gezogen, sodass am Dienstag das Eismeer abegrissen wird.
(27.03.2009, 17:40)
Shensi-Takin :   Edit: "koennen" anstelle kommen.
(24.03.2009, 13:37)
Shensi-Takin :   @Onca: "Ich geh leider zu oft vom gesunden Menschenverstand aus." Und genau liegt der Schwachpunkt in eigentlich jeder Gehegegestaltung. Im Grunde gibt es so etwas wie "idioten"-oder "narrensicher" nicht-weil die meisten von uns sich im normalen, nuechternen Zustand nur sehr schwer in eine davon abweichende Perspektive (sei es ein Kind, ein Geisteskranker, ein Besoffener, oder auch nur ein typischer Zoobesucher, der seinen gesunden Menschenverstand offenbar am Zooeingang abgegeben hat...) hineinversetzen kommen. Deswegen verwundern mich die immer wieder auftretenden Zwischenfaelle in Zoos nicht-was wiederum aber nicht heissen sollte, dass man Sicherheitsvorkehrungen schleifen lassen sollte.
Zur Gift"situation"-s. bereits Erwaehntes.
(24.03.2009, 13:36)
Onca :   okay Pfleger und Tiere auf eine stufe, damit kann ich absolut leben :) Die Pflegersituation wird ja von vielen hier und in anderen Foren missachtet und vermehrt auf die "Wohlf√ľhlsituation der Besucher" geachtet, ob sie die Tiere sehen k√∂nnen oder nicht.

und zu der Giftsituation, das habe ich nicht aus Wiki. Ich habe extra, weil es mich nun auch interessiert hat, mit einer Giftexpertin (Medizinerin) telefoniert. Es ist klar, das Angaben zu Todesfolgen nur bei klarer Situation aufgestellt werden können. Oftmals ist ja das Tier/Pflanze unbekannt.
Und Sicherheit sich nehmen, weil ein Tier normalerweise langsam ist, sollte man eh nicht. Wir alle wissen wie schnell ein plump aussehendes Nashorn oder Flusspferd oder auch der Komodowaran werden können. Ich geh leider zu oft vom gesunden Menschenverstand aus.
(24.03.2009, 13:05)
Shensi-Takin :   @Onca: Man sollte hinsichtlich Wohlbefinden der tierischen Gehegebewohner und Sicherheit des Personals keine Auflistung, sondern Gleichrangigkeit voraussetzen.
Zu den Krustenechsen-Angaben:
-"Zu den Bissen, die Gilas sind nicht aggressiv und bewegen sich langsam und gemächlich, sondern beißen nur zu Verteidigung." Das stimmt so nur bedingt, und sollte keinen zu einem Gefuehl falscher Sicherheit veranlassen. Wie bei allen Tieren koennen Krustenechsen sich manchmal entgegen der Wikipedia/Lehrmeinung verhalten-und zudem blitzschnell zubeissen.
-"Die Stärke des Heloderma-Giftes soll dem des Giftes der Texas-Klapperschlange (Crotalus atrox) ensprechen(..." Stimmt so nicht
Was Todesfaelle angeht, so ist das ebenfalls nicht ganz klar. Es gibt einige mehr oder minder gut dokumentierte Faelle von Todesfaellen in Verbindung mit Krustenechsen; allerdings ist bei diesen nicht ganz ersichtlich, inwieweit der Biss selbst zum Tod beigetragen hat. Generell wird v.a. Risikogruppen wie Kleinkindern, Menschen mit Herzproblemen und aelteren Mitbuergern vom Gebissenwerden "abgeraten"...
-Auf Warnschilder wuerde ich mich nur bedingt verlassen-s.a. der selbst erwaehnte Hinweis des Nicht-Lesens...

(24.03.2009, 08:06)
Holger Wientjes :   @Onca: "Zu allererst sollte das Wohl der Bewohner kommen, dann die Sicherheit und Strukturiertheit der Pflegerbereiche..."
Mich w√ľrde interessieren, ob die Pfleger die Reihenfolge teilen... ? ;-)
(23.03.2009, 22:09)
Onca :   kurz zu den Schlangen, die Nashornvipern werden wohl zu 99,999999999% nicht wieder in die Schau kommen.
Die Boomslangs evtl schon.
(23.03.2009, 21:39)
Onca :   Ich finde man sollte egal wie man den Aufbau eines Zoos empfindet (ich bin ja bekannt daf√ľr den ZOOM nicht wirklich zu m√∂gen), die Anlagen allerdings objektiv zu bewerten. Zu allererst sollte das Wohl der Bewohner kommen, dann die Sicherheit und Strukturiertheit der Pflegerbereiche und dann die Sicht der Besucher.
Ich finde die Gila-/Chuckwalla-/Mex.Stachelleguan f√ľr gelungen, die Tiere haben Versteckm√∂glichkeiten, lockeren Boden zum Graben, H√∂hlen und W√§rmestellen. Die W√§nde sind so, dass die Tiere nicht hochsteigen k√∂nnen, auch wenn die Chuckwallas das immer wieder testen, aber wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe kommen diese nicht h√∂her als 20 cm im Stand. Bei den Gilas hab ich sowas noch nie beobachtet. Weiter stimme ich da sonst MM mit der L√§nge der Menschen zu.
Weiter glaube ich, dass auf dem Schild etwas zur Giftigkeit der Tiere steht, vorausgesetzt man kann lesen (wozu viele Besucher nicht im Stande zu sein scheinen).
Zu den Bissen, die Gilas sind nicht aggressiv und bewegen sich langsam und gemächlich, sondern beißen nur zu Verteidigung. Die Stärke des Heloderma-Giftes soll dem des Giftes der Texas-Klapperschlange (Crotalus atrox) ensprechen, einen Erwachsenen nicht töten (gab bisher keine Todesfälle; LD50 (Maus) 0,5-1,0 mg/kg).
Au√üerdem in Bezug auf das Antiserum, welches eh nur von einer medizinischen Person verabreicht werden darf - es gibt kein Antiserum f√ľr Gilas!
Und bei allen anderen F√§llen gibt es eine Kooperation mit dem Universit√§tsklinikum Eppendorf, welches nur wenige Minuten weg ist. Mit denen wurde ein entsprechender Notfallplan ausgearbeitet. Dies ist zu Stande gekommen, da das Institut f√ľr Tropenmedizin mit entsprechender Abteilung zu weit weg ist (quer durch die Stadt).
(23.03.2009, 21:05)
IP66 :   Ich habe leider die H√∂he der Umz√§unung weder gemessen noch getestet, zumal ich, gerade bei der Begegnung mit Reptilien, ein recht √§ngstlicher Mensch bin. Ich wei√ü auch nicht, wie aggressiv Krustenechsen reagieren und wie schnell sie sich dabei bewegen. Offenterrarien finde ich so unattraktiv nicht, und ich halte, wenn ich einmal meine etwas notorischen Vorbehalte gegen Erlebniszoos zur√ľckstelle, das hamburger Troparium f√ľr einen recht gelungenen Neubau, gerade deshalb, weil er mit einigem Geschick die f√ľr andere Tierformen entwickelten Elemente f√ľr die augestellten Arten adaptiert hat.
(23.03.2009, 18:13)
Ralf Sommerlad :   Texas-Klapperschlangen werden in sehr grosser Zahl in deutschen Wohnzimmerterrarien gepflegt und nahezu massenhaft gez√ɬľchtet.
Was die Bissunfälle angeht, gebe ich Shensi-Takin völlig Recht.
(23.03.2009, 14:58)
Shensi-Takin :   Nebst des Sicherheitsaspekt scheint mir bei derartiger Schauhaltung der von Herrn Sommerlad erwaehnte Aspekt der eingeschraenkt kontrollierten Klimagestaltung (Zugluft?!) von Bedeutung zu sein. Ich kenne allerdings die Anlage nicht aus eigener Anschauung, so dass ich mich da in meinem Urteil zurueckhalte.

Man sollte auch nicht immer unbedarft alles zu "weiss" sehen, um @Oncas Metaphorik aufzugreifen. Lieber vorausschauend etwaige Fehler vermeiden oder beseitigen, anstatt sich im Nachhinhein mit Negativfolgen herumschlagen zu muessen. S. Tigerausbruch in San Francisco, oder der verrueckte Killer-Knirps im Alice Springs Reptile Centre...
@MM: Was "zahme" Giftschlangen angeht-das sind meist die an den ernsthaften Bissunfaellen Beteiligten ...
@Sacha: Bzgl. Klapperschlangen-Haltung: die Dunkelziffer privater Haltungen nicht vergessen. ;)
@IP66: Nur koennen Schlangen weitaus besser entweichen...Das Gefahrenpotential von Giftpflanzenverzehr, Spaziergang durch Tigergehege oder Krustenechsen-Biss ist unterschiedlich zu bewerten; Risikominimierung (sofern moeglich) waere allerdings in allen Faellen empfehlenswert.
(23.03.2009, 13:33)
Michael Mettler :   @IP66: Bei einer Umgrenzungsh√∂he von 1,20-1,30 m laut Onca k√§me doch eigentlich nur ein riesenw√ľchsiger Mensch mit den Fingern so weit hinunter, dass ihn eine Krustenechse bei√üen k√∂nnte - und selbst dann m√ľsste diese erst einmal eine Veranlassung dazu sehen. Ein Besucher dieser Gr√∂√üe (Basketballer?) h√§tte sich dann aber schon auf dem Weg bis zum Offenterrarium hin mehrfach einen Sch√§delbruch an der Decke zuziehen k√∂nnen....
(23.03.2009, 13:32)
IP66 :   Ich empfinde die Gefahr des Gebissenwerdens im Falle des stellinger Krustenechsengeheges deshalb so besonders gro√ü, weil die Tiere nicht als potentiell giftig erkennbar sind und f√ľr entsprechende Bisse kein Serum zur Verf√ľgung steht. Da schiene mir eine Klapperschlangenhaltung in einer solchen offenen Anlage in gewisser Weise ungef√§hrlicher. Auf der anderen Seite gibt es lauern an vielen Stellen in vielen Zoos Gefahren, und man kann mit einigem Grund die Ansicht vertreten, da√ü letztlich im Falle einer Gartenordnungsverletzung mit Gefahren rechnen mu√ü, ob man nun Oleanderbl√§tter abpfl√ľckt und aufi√üt, Krustenechsen zu streicheln versucht oder ein Tigergehege durchquert.
(23.03.2009, 12:16)
Sacha :   @Onca:
Vielen Dank f√ľr die Anfrage.

Ich weiss nicht, was es da zu "wundern" gibt. Nur schon wenn wir die zootierliste hinzuziehen (und die ist sicher nicht komplett - bei allen drei Arten) - dann gibt sich ein ganz klares Bild:

Nashornviper: In D 5 Institutionen, im europ. Ausland 3.
Boomslang: In D 2 (sofern sie Hamburg noch irgendwo hält), im europ. Ausland 3.
Texas-Klapperschlange: 9!! in D und 18!!! im europ. Ausland. Wobei zumindest in der Schweiz noch mindestens 2 Institutionen dazukommen (Schlangenzoo Eschlikon und Vivarium Lausanne).

Bez. offenes Terrarium in Hamburg: Sehe die Sache gleich, sofern die notwendige Sicherheit gew√§hrleistet ist. Ein weiterer Vorteil: Bei einem offenen Terrarium KANN sich der Besucher oftmals besser in den Lebensraum eines Tieres "hineinf√ľhlen".
(23.03.2009, 10:35)
Onca :   stellt sich die Frage, ob die Gehege auch √ľberwacht waren.
Ich weiß, dass oft Tiere gestohlen werden, wir könnten jetzt noch weitere Fälle aufzählen, wie den Pinguin .... etc pp
Mir ging es eigentlich mehr darum, dass man nicht immer alles so schwarz sehen soll. Wenn man dauernd diskutiert, was könnte schlimmes passieren, dann passiert es auch irgendwann, spätestens wenn einer das hier liest.
Manchmal hab ich das Gef√ľhl, das manche neue M√∂glichkeiten immer erst "zerfetzen" m√ľssen in seine klitze kleinsten Einzelteile (hier w√§ren es S√§gemehl und Sand). Ich finde das einfach schade.
Mir gef√§llt die Anlage sehr gut, man betrachtet die Tiere anders als in der Masse der Zoos. Und f√ľr die Kinder ist auch gesorgt, denn an der einen Stelle ist eine Plexiglasscheibe im Zaun.
Im Winter 2007/2008 wurden 3 der 4 Gilas im Keller des damaligen Terraristik-Leiters √ľberwintert, Infos zu dem Winter 2008/2009 haben wir beide nicht. Und die Tiere zeigen Interesse aneinander zu den entsprechenden Zeiten, das eine Weibchen hatte auch schon eine H√∂hle gegraben, ob es damals zur Eiablage kam, hab ich vergessen.
Also abwarten und gucken was passiert. Aber dem neuen Tropariumsleiter, der auch den Terraristik-Bereich direkt leitet, traue ich gute Kompetenz zu.
(22.03.2009, 10:00)
Bj√∂rnN :   In Antwerpen ist 1983 ein Bonobojunges aus dem Menschenaffenhaus gestohlen worden und nie wieder aufgetaucht....

Wer eine Echse stehlen will, den schrecken 1,20 Holzmauer nicht ab. Dass selbst Terrarien kein Hindernis darstellen, zeigt der Fall in Köln.
(22.03.2009, 01:30)
Michael Mettler :   @Onca: In Rheine wurde mal ein junger Sumatratiger geklaut (und gl√ľcklicherweise wiedergefunden) und aus irgendeinem Zoo-Aquarium (mir f√§llt die Quelle gerade nicht ein) ein Rotfeuerfisch. "Aufwand zu gro√ü" ist also sehr relativ :-)
(21.03.2009, 23:52)
Onca :   Die Anlage hat zum Besucher eine 1,20-1,30m hohe Holzmauer, da muss man erstmal r√ľber und man ist da normalerweise nie alleine. Und wenn man dadr√ľber ist, muss man eigentlich die Tiere erstmal suchen, ausgraben oder aus einem Versteck zerren. Und dann mit guter Sprungkraft oder Kletterverm√∂gen wieder rauskommen. Ich halte den Aufwand f√ľr zu gro√ü, um unerwischt da ein Tier zu entf√ľhren.
(21.03.2009, 23:44)
Hannes L√ľke :   Naja in Osnabr√ľck hatte man auch gr0√üe Probleme mit Diebst√§hlen aus dem offenen Terrarium und bei den Preisen f√ľr eine Krustenechse lohnt sich das doch schon...
(21.03.2009, 22:45)
Onca :   hier die rechte Seite, sie grenzt an das Schlangengehege (nun Klapperschlangen)
(21.03.2009, 20:35)
Onca :   @Sacha So die Anfrage ist raus.
Au√üerdem wunder ich mich √ľber deine Aussage. Die Texas-Klaspperschlange wir laut Zootierliste erst 8 mal in Deutschland gehalten, okay im europ√§ischen Ausland ist sie gut vertreten.

Zu den Gilas.... Ich sehe in HH keine Probleme mit der Sicherheit, auch wenn ich es persönlich schon öfters ausgereizt habe bin ich nicht hineingefallen. Außerdem greifen die Gilas einen ja nicht an wie ein Löwe oder so.
Hier mal das erste Bild, das zeigt die linke Seite der Anlage, die Kiste verschwindet ab und an.
(21.03.2009, 20:34)
Ralf Sommerlad :   Ich kenne beide "offene" Krustenechsenhaltungen nicht, f√ɬľr Tiere, die zeitweise ein sehr hohes W√ɬ§rmebed√ɬľrfnis haben, halte ich das auch f√ɬľr zumindest schwierig. Strebt man zumal die Zucht an, k√ɬ∂nnte die √ɬúberwinterung im Warmhaus trotz abgestellter Bodenheizung und W√ɬ§rmequellen von oben wiederum zu warm sein...
(18.03.2009, 14:48)
IP66 :   Den Hinweis zur Krustenechsenhaltung in offenen Terrarien finde ich interessant - wobei wichtig w√§re, wann die Haltung begann. Ich wei√ü n√§mlich sehr wenig √ľber offene Terrarien in Tierh√§usern der Zwischenkriegszeit, die nicht von Krokodilen bewohnt wurden, habe aber gerade in K√∂ln st√§ndig einen Bau vor Augen, der diese Ausstellungsform so ausgiebig nutzt wie kaum ein anderer. Wenn sich diesbez√ľglich Ideen ergeben, k√∂nnte man ihnen einen eigenen Thread widmen.
(13.03.2009, 11:13)
Sacha :   @Onca: Bez. Abkl√§ren: Ja, gerne, wenn Du bei Gelegenheit mal dazu kommst.

@IP66: Ich kenne die Krustenechsen-Haltung in Hamburg nicht. Aber in Z√ľrich wurden die Tiere bis ca. 1988 (sprich bis zum Umbau des Exotariums/Hauptgeb√§udes) auch in einem offenen Terrarium gehalten. Unf√§lle aus dieser Zeit sind mir nicht bekannt. Trotzdem h√§lt Z√ľrich die Tiere nun auch in einem abgeschlossenen Terrarium.
(12.03.2009, 11:06)
IP66 :   Bei meinem ersten Besuch erschienen mir die Giftschlangenterrarien im neuen Troparium als die spannendste und gerade in Hinblick auf Spa√üzookriterien f√ľr die Besucher interessanteste Novit√§t - allerdings fand ich sie schon damals pflegetechnisch schwierig, wegen der Un√ľbersichtlichkeit und des dichten Besatzes. Noch problematischer scheint es mir allerdings, Krustenechsen in einem f√ľr Besucher offenen Terrarium zu halten - anders als bei den Giftschlangen kann ich da auch keine mit der Gefahr begr√ľndbare Attraktivit√§tssteigerung der Ausstellung erkennen.
(12.03.2009, 10:33)
Michael Mettler :   @Onca: Klapperschlangen bleiben aber weitgehend am Boden und warnen auch schon mal... Ein erfahrener Giftschlangen-Terrarianer erz√§hlte mir mal, dass Klapperschlangen - wenn man das so verallgemeinern darf - zu den Giftschlangen geh√∂ren, die "am zahmsten" werden (sprich am wenigsten zum Bei√üen neigen). Wohin diese Erkenntnis f√ľhren kann, habe ich mal in einem auf Reptilien spezialisierten Zoogesch√§ft in NRW gesehen. Da war ein Mitarbeiter gerade dabei, aus s√§mtlichen Terrarien die Wassern√§pfe zwecks Reinigung herauszunehmen. Die Giftschlangenterrarien waren (wahrscheinlich, um m√∂glichst viel Distanz zwischen sie und das Ladenpublikum zu bringen) in oberster Reihe im Regal, √ľber Kopfh√∂he aufgestellt. Und zu meinem Entsetzen schloss der Mann bei den Klapperschlangen die Schiebescheibe auf, √∂ffnete sie und griff "blind" hinein, ohne vorher nachzusehen, wo sich die Bewohner √ľberhaupt aufhielten.... Der eingangs erw√§hnte Terrarianer behauptete √ľbrigens auch, die meisten Unf√§lle mit Giftschlangen passierten den "alten Hasen" unter den Terrarianern, weil viele irgendwann den Respekt vor der Gef√§hrlichkeit ihrer Pfleglinge verl√∂ren, wenn nie etwas passierte.
(12.03.2009, 09:41)
Onca :   naja nebenan leben Gabunvipern und drei Mambaarten zusammen. Seit einer Umgestaltung findet man die Mambas endlich wieder in der mittleren Etage, sprich dem Geb√ľsch. Beide, die Boomslangs und Mambas, haben sich gerne unter das Dach zur√ľckgezogen. Daher wurde vor einiger Zeit dieser Bereich bei den Boomslangs schon vernetzt, dass sie dies nicht mehr tun k√∂nnen, weil da war die Gefahr dann doch extrem.
Abwarten und Tee trinken bis sie in ihrem Loch verschwunden sind ist bei vier Tieren doch m√ľ√üig. Nun sind es ja ca sieben der Texas-Klapperschlange.
(12.03.2009, 08:46)
Michael Mettler :   Hatte die Umorientierung eventuell Sicherheitsgr√ľnde? Bei einer einzeln gehaltenen Giftschlange kann man ja, um die Schauanlage betreten zu k√∂nnen, auf die Gelegenheit warten, dass sie sich in ihrem abschlie√übaren Schlupfkasten aufh√§lt (der m.W. Pflicht bei Giftschlangenhaltung in Zoos ist). Dass aber mehrere Schlangen einer baum- und einer bodenbewohnenden Art zuf√§llig gleichzeitig hinter Schloss und Riegel zu bringen sind, d√ľrfte eher die ganz gro√üe Ausnahme sein. Und selbst in einem zimmergro√üen Terrarium und mit einem giftschlangenerfahrenen Pfleger d√ľrfte es eine haarige Angelegenheit sein, bei einem eventuell notwendigen Betreten gleichzeitig sowohl auf den Boden als auch auf die oberen Bereiche achten zu m√ľssen und bei einer Ausweichbewegung nicht einer anderen Schlange zu nahe zu kommen... War also vielleicht ein annehmbarer Pflegeablauf bei der bisherigen Kombination nicht (ausreichend) machbar?
(11.03.2009, 23:17)
Onca :   ich wei√ü es leider nicht, kann mich aber gerne erkundigen, wenn Interesse besteht.
(11.03.2009, 22:14)
Sacha :   Mist, ausgerechnet die Nashornvipern und Boomslangs! Beide sind in westeurop√§ischen Zoos ja nicht gerade h√§ufig. Daf√ľr wird jetzt die 1000ste Westliche Diamantklapperschlange gezeigt, die man in jedem Dorfterrarium sehen kann.
@Onca: Leben Nashornvipern und Boomslangs gegenwärtig hinter den Kulissen oder sind sie abgegeben worden?
(11.03.2009, 11:50)
Onca :   Die Bauphase geht weiter und die Pinguine haben inzwischen auf der K√§nguruanlage auf der kleinen Insel eine Felsformation bekommen und der Erweiterungsbereich der Anlage wurde um z√§unt, so dass ein Umzug der Pinguine wohl bald m√∂glich ist.
Ebenfalls wird im Troparium gebaut, die Nashornvipern und Boomslangs sind einer w√ľstenartigen Texasranch gewichen, deren Neubezug durch eine Gruppe von Texas-Klapperschlangen besteht.

(10.03.2009, 22:21)
Onca :   @wulfgard so ganz stimmt das mit den Kodiaks nicht. Man hatte schon 0,2 Tiere in Aussicht und auch die Papiere zusammen (was sehr lange gedauert hatte), aber dann kam Nordamerika mit ihrem Gro√ütier-Ausfuhrverbot. Wodurch f√ľr Buffy keine Partnerinnen mehr zur Verf√ľgung standen, au√üer "Kodiakb√§rin" Brenda im ZOOM und die wollten sie nicht in ein kleineres Gehege abgeben, so dass sich Hagenbeck entschloss Buffy an den ZOOM zu geben.
(06.03.2009, 17:31)
Michael Mettler :   @IP66: Es g√§be da auch noch den Europ√§ischen Braunb√§ren (sofern man den nicht wie von Shensi-Takin erw√§hnt mit den Asiaten zusammenfasst) - aber nachdem das Publikum bei Hagenbeck √ľber Jahrzehnte hinweg "Riesenb√§ren" gewohnt war, wollte man ihm vielleicht keine kleineren Verwandten anbieten...?
(06.03.2009, 11:15)
IP66 :   Ich finde, da√ü, wie immer wir den Import der stellinger B√§ren beurteilen, dieser doch einen gewissen Erkenntnisgewinn bewirkt hat: Wir lernen, da√ü die Haltung und Zucht unterartenreiner Braunb√§ren eine sehr untergeordnete Rolle spielt, aber vielleicht durch besagten Import einen neuen Ansto√ü erhalten k√∂nnte. Au√üerdem passen anscheinend auch bei den Braunb√§ren die bisherigen Ergebnisse der quantifzierenden Genomanalyse nicht zur auf bew√§hrtem Wege erzielten Unterarteneinteilung. Und schlie√ülich - oder ist das schon meine Interpretation? - scheint die syrische und allenfalls die gerade importierte russische Form die einzigen Vertreter zu stellen, aus denen man vermittels eines noch zu schaffenden Zuchtprogramms die gew√ľnschten unterartenreinen Populationen aufbauen kann.
(06.03.2009, 10:43)
Michael Mettler :   @Wulfgard: "...wo ist in diesem Fall eigentlich das so hoch gelobte EEP" - diese Frage l√§sst sich leicht beantworten: Laut EAZA-Homepage gibt es weder f√ľr Syrische noch f√ľr sonstige Braunb√§ren (also auch nicht f√ľr die Hamburger) ein EEP.
(06.03.2009, 09:26)
Oliver Jahn :   So ist ja wenigstens die Kurve zu Hagenbecks Tierpark wieder gefunden!
Danke, denn ich habe schon √ľberlegt, ob ich zu "Unterartenwahnsinn" oder "Gro√üb√§ren in Zoos" umsortiere.
(05.03.2009, 22:38)
Wulfgard :   @IP66 Ich verstehe durchaus Ihre bedenken aber es kann mir keiner erz√§hlen das es bei entsprecheden Einsatz der Halter von Syrischen B√§ren nicht m√∂glich gewesen w√§re Juntiere irgentwo in Europa unterzubringen, und wo ist in diesem Fall eigentlich das so hoch gelobte EEP. Im √ľbrigen h√§tte Gelsenkirchen ja auch die Syrer aufnehmen k√∂nnen.
Zur Verteidigung Hagenbecks ist noch zu sagen das man Jahrelang versucht hat Kodiakb√§ren f√ľr die Zucht zu bekommen aber kein Halter wollten wohl ein Tier rausr√ľcken und Importe gibt es wohl nicht mehr womit wir wieder z.B. bei Gelsenkirchen w√§ren und dieser Bl√∂dsinnigen Idee eines Erdteilbezogenen Tierbesatzes was zur Folge haben d√ľrfte das bald in den meisten Zoos auch die gleichen Arten sitzen und da ist eben kein Platz mehr f√ľr Tiere aus dem Arabischen oder Kleinasiatischen Raum aber das trifft nun wirklich nicht auf Hagenbeck zu. So und jetzt mu√ü ich Schlafen gehen. Eine gute Nacht Allerseits
(05.03.2009, 22:33)
Michael Mettler :   @IP66: Leider wei√ü ich die Quelle nicht mehr, las aber mal von entsprechenden Untersuchungen an europ√§ischen Braunb√§renpopulationen, dass sich die B√§ren der s√ľdlichen L√§nder von den Pyren√§en bis zum Balkan genetisch kaum unterscheiden und besonders nahe mit den skandinavischen B√§ren verwandt sein sollen, w√§hrend die Populationen "dazwischen" wohl einen sp√§teren (Wieder-)Besiedlungskeil mit leichten Abweichungen zu den Nord- und S√ľdb√§ren darstellen sollen. Insgesamt aber reichten die Unterschiede nicht aus, um nach phylogenetischer Sichtweise mehr als eine Unterart in Europa gelten zu lassen, und selbst der Syrer wurde dabei noch eingemeindet.
(05.03.2009, 15:14)
Shensi-Takin :   @IP66: Gegenfrage-kennen Sie eine Quelle fuer geeignetes genetisches Material von Ursus arctos crowtheri?
(05.03.2009, 14:51)
IP66 :   Hat man denn im Rahmen des quantitativen Genom-Vergleichs schon Beispiele isolierter Populationen, etwa in den Pyren√§en oder im Atlas, herangezogen?
(05.03.2009, 14:25)
Shensi-Takin :   @Onca: Hinsichtlich Braunbaeren-Systematik habe ich etwas andere Daten in Erinnerung:

-Ursus arctos piscator aka Bergmann-Baer ist eher ein Kryptid denn eine anerkannte Unterart; ob er ueberhaupt jemals existiert hat, ist nicht ganz klar
-Der Sibirische Braunbaer wird von manchen Autoren als Ursus arctos collaris bezeichnet, abgegrenzt vom Kamtschatka-Braunbaer (Ursus arctos beringianus)

Die ganze Unterartensystematik beim Braunbaer wird aber inzwischen durch mtDNS-Vergleiche (auch in Zusammenhang mit dem Eisbaer-Verwandschaftsgrad) durcheinandergewirbelt, denenzufolge man allenfalls 5 phylogenetischen Stammbaeume unterscheiden koennte. Alle europaeischen und asiatischen Braunbaeren waeren demnach im Stammbaum 3 zusammenfassbar...
(05.03.2009, 12:07)
IP66 :   Ich will noch einmal versuchen, meine Bedenken gegen den Braunb√§rimport des stellinger Privatzoos zu pr√§zisieren: Der eine Grund liegt darin, da√ü es bei vielen B√§renhaltungen Zuchtstops gibt, weil es keine Unterbringungsm√∂glichkeit gibt. Wenn man also wegen des Verkaufs des Kodiak-B√§rens nach Gelsenkirchen pl√∂tzlich vor einer leeren B√§renanalge steht, w√§re es meines Erachtens sinnvoll gewesen, einen der Halter und Z√ľchter syrischer Braunb√§ren zu informieren, da√ü man einen Wurf Nachzuchten bei sich unterbringen kann. Wenn diesbez√ľglich keine M√∂glichkeit bestanden h√§tte, w√§re es auch m√∂glich gewesen, aus einem koordinierten Zuchtprogramm, etwa jenem der Billenb√§ren, Exemplare f√ľr die Anlage zu erhalten. Stattdessen erwirbt man Braunb√§ren ansonsten nicht in einem mitteleurop√§ischen Zoo vorhandenen Unterart in einem Geschlechterverh√§ltnis, das f√ľr die Weiterzucht denkbar ung√ľnstig ist und in kurzer Zeit dazu f√ľhrt, da√ü man die H√§lfte des Bestandes weiterverkaufen mu√ü und auf diesem Wege eine weitere B√§renhaltung blockiert. Das pa√üt nicht zur Arche-Ideologie und scheint mir auch aus rein wirtschaftlichen Gr√ľnden nur bedingt sinnvoll.
Sicherlich kann man die Unterartenorientiertheit auch √ľbertreiben, aber weshalb sollte, was bei Tigern oder Leoparden gut funktioniert, bei B√§ren oder L√∂wen nicht m√∂glich sein?

(05.03.2009, 11:01)
Wulfgard :   Also ich denke das der ganze Wahnsinn mit der Reinrassigkeit (Warum hab ich als Deutscher bei dem Wort nur immer so ein mieses Gef√ľhl?) Stark √ľbertrieben wird denn bei vielen so genannten Unterarten ist der Genetische Unterschied oft so gering das Er nur noch von Experten festgestellt werden kann denn optische Unterschiede sind kaum vorhanden.

@IP66:
Ich verstehe Ihre Anschuldigung gegen√ľber Hagenbeck Sie w√§ren Verantwortungslos nicht.
Wann wollen Sie denn anfangen eine Tierart in den Zoos zu etablieren bei einem Restbestand von 10000 oder 1000 oder 100? Es ist bei einigen Arten ja auch schon mit weniger Tieren gelungen aber beim Wisent z.B. hat die heutige Population durch starke Inzucht Genetisch sicher nicht mehr viel mit den urspr√ľnglichen Tieren zu tun.

Ich bin hier nicht der Anwalt von Hagenbeck und sicher auch mit vielen was dort gemacht wird nicht einverstanden aber bei aller Lust am Kritisieren sollte man doch die Kirche im Dorf lassen.

(04.03.2009, 21:19)
Onca :   sehen wir das ganze mal extrem kritisch.
Zoos wollen sich beim ARTerhalt bzw UNTERARTerhalt beteiligen.
--> es d√ľrften nur Tiere (Individuen) gehalten werden, die ihr Art/Unterart repr√§sentieren, so wie sie in der Natur vorkommen
--> keine Hybriden und keine Individuen, die ihre Art/Unterart "falsch" repräsentieren (zB durch falsche Zucht entwickelte "Zwerg"yaks oder Fehlhörnung bei Antilopen, Fehlentwicklung Organe aller Art)
--> Tötung --> Futtertiere & Lebensmittel
--> ganz viel Platz
--> Einrichtung eines externen Zoozuchtverbandes wie bei Haustieren zur Kontrolle der Zucht von reinrassigen Arten/Unterarten und repräsentativen Individuen
--> Aufbau Erhaltungsprogramme von Arten und Unterarten

so m√ľsste man eigentlich die Zoos mal aufr√§umen und es g√§be weniger Probleme, nur f√ľr einen gewissen Zeitraum extreme Arbeit und die Zoos m√ľssten in ihrem Aktivit√§tsbereich eingeschr√§nkt werden (wegen Zuchtverband).

@Holger Wientjes: Ich weiß leider nicht was im Vorfeld abgelaufen ist. Nur in den letzten 24 Monaten sind verschiedene Importe nichts geworden, weil plötzlich die Zoos abgesprungen sind. Ich denke, dass sowas auch mal passieren kann, wenn die Tiere schon da sind. Wir wissen nicht, was Hagenbeck gemacht hat und was nicht. Bekannt sind nur Pflegeraussagen, aber die werden wie in 95% der Zoos als letztes informiert.
(04.03.2009, 20:14)
Holger Wientjes :   Immerhin sind momentan 25 Halter von nicht reinrassigen Braunb√§ren laut Zootierliste allein in Deutschland vorhanden. Darunter auch Berlin und Bernburg. Da sollte der ein oder andere doch vielleicht bereit sein mittelfristig umzusatteln.
(04.03.2009, 19:04)
IP66 :   Vielleicht hat das Problem auch noch eine andere Wurzel: Bislang spielten Braunb√§ren, ob unterartenrein oder nicht, in Zoos eine sehr marginale Rolle. Sie wurden und werden h√§ufig gezeigt, doch das Interesse von Zuchtprogrammen gilt eher den tropischen B√§renarten, das des Publikums den Eisb√§ren. Schlie√ülich stellt der Durchschnittsbraunb√§r wenig Anspr√ľche, verlangt weder Warmhaus noch klettert er so erfolgreich, da√ü man die Gehege besonders absichern m√ľ√üte. Und schlie√ülich werden die Tiere recht alt, so alt, da√ü anders als bei Gro√ükatzen nur alle drei Jahrzehnte ein Ersatz f√§llig wird, so da√ü die Chancen auf Wechsel viel geringer sind als bei Gro√ükatzen oder gar Caniden.
Herr Adler hat einmal ge√§u√üert, da√ü er gerne die syrische Unterart erhlatungsz√ľchten wollte, beim besten Willen aber keine Abnehmer zu finden waren. Da mag auch noch erschwerend hinzukommen, da√ü vielenorts die von Michael Mettler zitierten Altanlagen fortfallen. Allerdings hat selbst ein Propagator der Arche-Ideologie wie Herr Nogge nichts dabei gefunden, sich kastrierte Grizzly-B√§ren schenken zu lassen. und auch mancher Kodiak-Halter zeigte die vertr√§glicheren kastrierten Exemplare, etwa Duisburg.
Deshalb argumentiere ich auch ein wenig mit gespaletener Zunge: Ich halte das stellinger Vorgehen f√ľr eher verantwortungslos, sehe aber durchaus eine Chance, da√ü aus dem Import Bewegung in den B√§renbestand kommen k√∂nnte.
(04.03.2009, 18:45)
Michael Mettler :   @Holger Wientjes: Nur sind Braunb√§ren bekanntlich langlebige und robuste Tiere, so dass ihre Planstellen teilweise noch auf Jahre hinaus von Zoomischlingen oder auch alten oder kastrierten unterartreinen Tieren besetzt sein werden. Zudem bewohnen sie in manchen Zoos Anlagen, die nach ihrem Ableben garantiert nicht wieder mit Braunb√§ren besetzt werden (und schon gar nicht mit gr√∂√üerw√ľchsigen Unterarten), weil man neue Standards f√ľr neue Tiere ansetzen w√ľrde. Ich denke da z.B. an die Grizzly-Anlage in K√∂ln, die Braunb√§r-Anlage in N√ľrnberg oder die Kodiak-Anlage in Rostock. Zudem d√ľrfte der Eisb√§ren-Hype eher W√ľnsche der Zoowelt in dieser Richtung ausgel√∂st haben, wenn es um neue, gro√üe Anlagen f√ľr Gro√üb√§ren geht, da treten dann die Arten mit Sicherheit in Konkurrenz um Planstellen.
(04.03.2009, 18:23)
Holger Wientjes :   Also wieder etwas bez√ľglich der Unterarten hinzugelernt !

Ich halte den Import durch Hagenbeck f√ľr durchaus vertretbar. Nur sollte man dabei im Vorfeld abkl√§ren, wo die Tiere letzendlich untergebracht werden k√∂nnen.
Dass die Syrischen Braunb√§ren verdr√§ngt werden, hoffe ich mal nicht. Wie IP66 bereits erw√§hnte, sind ausreichend Braunb√§rplanstellen vorhanden, wenn man diese f√ľr reinrassige Tiere nutzen w√ľrde.
(04.03.2009, 17:21)
Onca :   @Wulfgard ja das stimmt. Ab und an h√§ng ich bei solchen Themen zu viel mit Emotionen drin, va wenn ich mit dem Thema privat besonders auseinander setze. Daher sag ich auch nichts √ľber Architektur, da ich da keine Ahnung habe ;-)
Ein grunds√§tzliches Problem ist ersteinmal, dass inzwischen Sibirische Braunb√§ren (U.a. beringianus) und Kamtschatkab√§ren (U.a. piscator) oftmals zusammengeschmissen werden. Inzwischen gilt der Name Kamtschatkab√§r als Synonym f√ľr den Sibirischen Braunb√§ren, der nun wieder in die europ√§ischen Zoos Einzug h√§lt. Auch der WWF macht leider den Fehler auch die wissenschaftlichen Namen gleichzusetzen, es sind aber unterschiedliche Unterarten!!!
Der U.a. piscator, der wohl noch ein St√ľck gr√∂√üer war als der U.a. beringianus, ist zu 99,99999% ausgestorben und der Sibirische Braunb√§r hat sein Lebensraum √ľbernommen, wodurch es auch zu dem Namen kommt.
Sprich der Sibirische Braunbär lebt nicht nur auf Kamtschatka sondern auch im Sibirischen Bereich.
Auf Kamtschatka wird wie Wulfgard schon berichtete die Population durch Umweltsch√§den aller Art dezimiert. In den Sibirischen Gebieten ist der Mensch direkt das Problem, durch Wilderei. Da n√ľtzt auch leider keine Rote Liste oder so was, wenn die da Geld brauchen machen die fast alles und dazu geh√∂rt auch B√§ren schie√üen.
Der Bestand wird derzeit auf 10.000 Tiere auf Kamtschatka geschätzt.
(04.03.2009, 16:13)
Wulfgard :   @IP66:
Ich gebe Ihnen dahin gehend Recht das etwas f√ľr die Bestandssicherung des Syrischen B√§ren getan werden mu√ü aber da w√§ren doch als erste Adresse die Zoos zu nennen die diese Tiere in Ihrem Bestand haben, denn ich glaube wenn man sich ein bisschen M√ľhe gibt wird man auch irgentwo in Europa Abnehmer f√ľr Jungtiere dieser durchaus sehr Attraktiven B√§renunterart finden.
Daf√ľr jedoch einen Zoo zu kritisieren der meines Wissens jedenfalls diese Art niemals in seinem Bestand hatte halte ich doch f√ľr sehr weit her geholt.

(04.03.2009, 14:28)
IP66 :   Wenn ich es recht √ľbersehe, stellt die syrische Form schon die bedrohteste Unterart, zudem waren und sind mehr Tiere verf√ľg- und z√ľchtbar, als unterkommen. Ich denke jedoch, da√ü wenn es gelingt, auch nur ein Viertel der vorhandenen Braunb√§renhaltungen auf unterartenreine Tiere umzustellen, auch f√ľr mehrere Formen Platz zur Verf√ľgung stehen k√∂nnte - insofern k√∂nnte aus der eher k√ľhnen Handlung des russischen Imports vielleicht schon eine Zuchtlinie erwachsen. Letztlich vollzog sich die Etablierung reinbl√ľtiger Leoparden oder Tiger auf einem √§hnlichen Weg. Da√ü der Import der stellinger B√§ren weder aus Artenschutz- noch aus Erhaltungszuchtperspektive hinreichend durchdacht war, steht auf einem anderen Blatt, doch finde ich, da√ü man die Ergebnisse problematischen Handels durchaus ins Positive wandeln kann und darf.
Ebenso d√ľrften sich die B√§ren freuen, einigerma√üen untergebracht zu sein, auch wenn der gelsenkirchner Zoo in Sachen Einzigartigkeit und Geographisierung durch diese √úbernahme kaum Reputation gewinnen wird.
(04.03.2009, 14:11)
Wulfgard :   Hier mal ein kleiner Auszug aus einem Bericht des WWF √ľber die Braunb√§ren Kamschatkas was wohl meine These des rechtzeitigen Erkennens √ľber die sich anbahnende Gef√§hrdung einer Tierart untermauern d√ľrfte.
WWF Bericht:
Die stabile Braunb√§renpopulation auf Kamtschatka kann sich aber auch dann drastisch reduzieren, wenn die bereits begonnene Industrialisierung voranschreitet und Laichfl√ľsse und Seen f√ľr die Wanderlachse durch zunehmende √Ėl- und Gaserschlie√üung an der K√ľste verschmutzt werden.

(04.03.2009, 14:10)
Wulfgard :   @Onca
Nicht √§rgern ich verfolge das Forum meist Stumm und manchmal Kopfsch√ľttelnd denn der ein oder andere hat wohl an allem etwas auszusetzen.
Ich denke man sollte sich erst einmal nach dem Status des Kamschatkabären erkundigen und dann kann man immer noch kritisieren wenn es denn angebracht ist. Lehrt uns die Vergangenheit nicht das all zu oft viel zu Spät auf die Gefährdung einer Tierart reagiert wurde und dann die halbe zoologische Fachwelt in zum Teil planlose Hektik verfiel die der Betreffenden Tierart auch nicht gerade gut bekam?

(04.03.2009, 13:59)
Holger Wientjes :   Wie bedroht sind denn die Kamtschatkab√§ren ?
(04.03.2009, 12:26)
Onca :   @IP66 Sie finden es also sinnlos eine "neue" Unterart in die Zoos zu holen bzw endlich wieder vermehrt in Zoos zu zeigen anstatt f√ľr Syrer mehr Platz zu schaffen?!
Ich kenne derzeit die Zuchtsituation der Syrer nicht. Ich wei√ü nur das von 17 europ√§ischen (inkl Israel) Zoos nur 2 z√ľchten (k√∂nnen).
Bei den Sibirischen komme ich auf 9 Haltungen mit 1 Zucht. (wobei ich bei paar Haltungen skeptisch bin, ob es wirklich U.a.beringianus ist).
So wie ich die Situation einschätzen, wird man in der Zukunft Sibirische leichter bekommen und erhalten können.

@MM man hatte noch keine Partnerzoos, das ist richtig. Weiter besteht die Frage, ob die vier Tiere √ľberhaupt wirklich Geschwister sind. Denn es lief etwas seltsam ab. HH an Moskau >Habt ihr (zuf√§llig) Sibirische Braunb√§ren< Moskau an HH >Ohja wir haben hier gerade vier Jungtiere die von ihrer Mutter nicht angenommen wurden< ....
Naja auf jeden Fall sollen die zuk√ľnftigen Partner aus einer Auffangstation f√ľr Waisen-B√§renkinder kommen, diese liegt in der N√§he von Moskau.
(04.03.2009, 12:10)
Michael Mettler :   Im Grunde erleben wir gerade einen Trend, bei dem Zoos aus eingefahrenen Artensortimenten ausscheren, neue oder l√§nger nicht mehr vertretene Tierformen ins Land holen und "Mitmacher" suchen. Hagenbeck steht da mit seinen Kamtschatkab√§ren nicht allein (allenfalls damit, dass man vier B√§ren holte, von denen eigentlich nur einer bleiben soll...), denn in diesen Trend geh√∂ren auch Initialimporte wie die Angolal√∂wen in Leipzig und Halle, die Malaiischen Tiger in Berlin und Halle oder die Karibus in Hannover.
(04.03.2009, 11:13)
IP66 :   Die Haltung des stellinger Importeurs geh√∂rt wohl zu den Ursachen daf√ľr, da√ü es keine M√∂glichkeiten gibt, gen√ľgend Platz f√ľr die bedrohte syrische Unterart und deren Nachwuchs zu finden. Ich w√ľrde sogar so weit sehen, in dem Jungb√§renimport aus Ru√üland einen der Gr√ľnde zu sehen, weshalb ein Privatzoo wie der hamburger keine √∂ffentliche Unterst√ľtzung verdient.
Auf der anderen Seite w√§re es sinnvoll, unterartenreine Braunb√§renlinien zu etablieren, und da k√∂nnte die gelsenkirchner √úbernahmebereitschaft wie die norddeutsche Importwut vielleicht vorteilhafte Folgen zeitigen. Allerdings werden im Falle von Jungenaufzucht sowohl an der Emscher wie an der Elbe die Exemplare, die nicht auf der Freianlage ausgestellt sind, in K√§figen von historischen B√§renburgausma√üen leben m√ľssen ...
(04.03.2009, 11:04)
Michael Mettler :   Um mal zur Ursache der "Faunenverf√§lschung" zur√ľckzugehen: Hagenbeck hat also vier junge B√§ren importiert, um dann drei loswerden zu m√ľssen, damit weitere importiert werden k√∂nnen - und das, ohne VORHER abzukl√§ren, ob es weitere interessierte Halter gibt? Habe ich das so richtig verstanden?

ZOOM m√ľsste √ľbrigens seinen Alaska- nur in einen Russland-Zooteil umbenennen, und schon w√ľrde Einiges besser passen - vom Kamtschatkab√§ren bis zum Elch und Luchs. Schlie√ülich geh√∂rte Alaska bis vor rund 150 Jahren noch zum russischen Reich :-)
(03.03.2009, 22:13)
Holger Wientjes :   @M.Mettler:Ein ganz tiefer Griff in die Wortspielkiste... :-)

Die Malaienb√§ren w√ľrden ja wenigstens gut in den Asien-Parkteil passen. Aber warum jetzt die Kamtschatka-B√§ren geholt wurden muss man nicht verstehen. Das ist aber auch der Nachteil, wenn man sich selbst so enge geographische Vorgaben gibt ! Man kann nicht so ohne weiteres auf andere Arten/Unterarten ausweichen ohne dass solche Massnahmen in der Fachwelt oder bei interessierten Laien f√ľr Unverst√§ndnis sorgen w√ľrden.
(03.03.2009, 21:41)
Michael Mettler :   Oder in "Hol' arctos - die B√§renauffangstation"... Vielleicht bekommen sie ja die Frankfurter Malaienb√§ren auch noch unter, wenn die dem Umbau weichen m√ľssen - es gibt doch bestimmt eine heizbare Kranken- oder Wurfbox in den ZOOM-B√§renst√§llen :-)
(03.03.2009, 20:38)
Holger Wientjes :   Und "Alaska" wird dann endlich umbenannt in "Holarktis" ???
(03.03.2009, 20:22)
Onca :   nach meinen Informationen sollen sie in das eine Kodiakb√§ren-Gehege ziehen.
(03.03.2009, 18:24)
Andr√© Haubrich :   Was will denn Gelsenkirchen mit Sibirischen Braunb√§ren?
Oder sind die schon f√ľr Asien und den "Borneo-Regenwald"? :)
(03.03.2009, 18:00)
Onca :   heute morgen wurden zwei Jungs der Sibirischen Braunb√§ren eingepackt und nach Gelsenkirchen gebracht. Hoffentlich findet man noch einen dritten Zoo der diese Tiere halten m√∂chte, um eins der Geschwister von den in Hamburg verbliebenen noch abzugeben, damit die angek√ľndigten Tier(e) aus Russland kommen k√∂nnen.
(03.03.2009, 17:39)
IP66 :   Der stellinger Privatzoo stellt ja nicht das einzige deutsche Unternehmen vor, da√ü sich √∂ffentlicher Unterst√ľtzung erfreuen darf, trotzdem h√§tte ich es vorgezogen, wenn die Stadt f√ľr diese oder eine ein wenig h√∂here Summe den Zoo angekauft und sich so ein Mitbestimmungsrecht gesichert h√§tte. Auf diesem Wege w√ľrden auch keine Steuergelder auf die Beseitigung von Baudenkm√§lern verwendet, deren Erhalt der Bev√∂lkerung wohl eher dient als eine Neuanlage in Privatplanung und -besitz.
(28.02.2009, 15:34)
Onca :   laut einem Abendblatt-Artikel steht nun fest, dass der Senat 7,5 Mio Euro unterst√ľtzt f√ľr den Eismeerbau. Daher muss Hagenbeck 12,5 Mio anstatt 10 Mio Euro aufbringen.
(26.02.2009, 23:36)
cajun :   @MM: Die "Verdunklung" der Flecken, die man auf dem Foto sieht lie√üen mich auch an eine √§ltere Angolagiraffen denken. Zur Zeit kann man das sehr gut bei "Gambela" in Dortmund beobachten. Genauso war es wohl auch bei deren Mutter "Etosha" mit fortschreitendem Alter.
Allerdings spricht die Grundfärbung der Giraffe auf dem Foto eher gegen diese Hypothese.Sie erscheint zu rötlich. Es sei denn das Bild ist nicht "farbecht".

Das Netzmuster k√∂nnte ebenso auf die Angola Subspezies hindeuten, wobei in der Grundf√§rbung (wenn Farbe und Foto √ľberein stimmen) ich eher auf eine der n√∂rdlichen Formen tippen w√ľrde.

(25.02.2009, 20:58)
Michael Mettler :   @cajun: Es ist eher Gef√ľhl als Wissen, aber die schlanke Kopfform der toten Kuh auf dem Foto sieht f√ľr meinen Geschmack nicht nach Rothschildgiraffe, sondern nach s√ľdlicher Unterart aus.
(25.02.2009, 20:05)
cajun :   @ Onca: Das ist bei dem Foto auch sehr schwierig zu sagen. Wobei Giraffen allein vom √Ąu√üeren ja nicht immer eindeutig einer Unterart angeh√∂rig zugeordnet werden k√∂nnen.
(25.02.2009, 18:30)
Michael Mettler :   Ich habe meine alten Besuchsnotizen durchst√∂bert: Von 1982 bis 1991 finde ich darin Angolagiraffen, wobei ich - wie schon im Giraffenunterarten-Thread geschildert - sicher bin, dass die zumindest 1982 noch als peralta ausgeschildert waren (Kann es sein, dass kurz danach die neuere Schildergeneration in Verwendung kam?). Nach 1991 war ich vier Jahre lang nicht in Hamburg, und ab August 1995 habe ich Rothschildgiraffen in der Liste.

Bei alldem muss ich aber dazu sagen, dass ich mich auf die Beschilderung verlassen habe und deshalb nicht beschw√∂ren kann, dass es reinbl√ľtige Angolaner waren. In manchen Zoos werden ja Mischlinge als reine Unterarten ausgeschildert...
(25.02.2009, 17:58)
Onca :   zu den Giraffen habe ich folgende Daten.
Rothschild: JouJou kam 1995 aus Aalborg
und die einzigen Tiere die ich davor habe, sind Henry und Honey, da weiß ich die UA nicht.
Honey ist 1987 in Hamburg geboren und 1988 nach Mysore gegangen. Henry ist wohl mit ihr dahin, sein Geburtsdatum/ort habe ich nicht. Beide lebten bis 2007 bzw 2002 in Mysore und haben dort gez√ľchtet.
Das Bild zeigt Honey nach eingetretenem Tod.
Die Frage ist nun sind Honey und Henry Rothschild oder Angola? ich hab den Unterschied mal wieder vergessen :(
(25.02.2009, 16:49)
cajun :   @Sven: Das w√§re sehr nett, wenn du mal st√∂bern w√ľrdest. :-)

Der Dortmunder Jungbulle m√ľsste so 1994 (√ľber den Daumen gepeilt) zu Hagenbeck gegangen sein. Also m√ľsste doch die Haltung ungef√§hr bis Ende der 90iger angedauert haben?!?
(25.02.2009, 15:20)
Michael Mettler :   Die Giraffenfamilie auf dem Zoof√ľhrer-Titelfoto von 1979 d√ľrfte jedenfalls angolensis gewesen sein.
(25.02.2009, 14:12)
Sven P. Peter :   @cajun: Ich m√ľsste mal die alten Zoof√ľhrer durchsuchen, meine mich aber an welche von Postkarten aus den 60ern (?) zu erinnern.
(25.02.2009, 13:43)
cajun :   Kleine Querfrage aus dem Giraffenunterarten Thread: Kann sich einer unserer Hagenbeck Kenner hier im Forum an die Angolagiraffen dort und deren Haltungszeitraum erinnern?
(25.02.2009, 13:11)
Sacha :   Danke sch√∂n.
(25.02.2009, 12:35)
Sven P. Peter :   Die Baumstachler und Polarf√ľchse leben z.Z. hinter den Kulissen, aber sie wurden nat√ľrlich nicht abgegeben.

Den Zoff im Rudel gab es schon vor l√§ngerem, seither lebte die Gruppe auf Schicht. Da aktuell die gesamte Felskulisse renoviert wird (sieht aus wie von Christo verpackt) m√ľssen die L√∂wen, so wie die anderen Tiere deren St√§lle in den historischen Felsen haben Innendienst schieben. Daf√ľr ist das L√∂wenhaus dann etwas klein bei zwei Gruppen von 2,0 und 1,3
(25.02.2009, 11:37)
Sacha :   @Sven P. Peter: Wo sind denn die Baumstachlern und (Polar?Korsak?-)F√ľchse hin?

Hat man die 2,0 Löwen ausgelagert, weil es Zoff im Rudel gab oder gibt es einen anderen Grund?
(25.02.2009, 09:43)
Sven P. Peter :   Im Tigernebengehege leben seit Donnerstag statt den F√ľchsen und Baumstachlern nun 2,0 L√∂wen.

Die Katzenbär-Dame ist nun auch auf dem Tahrfelsen zu sehen.
(24.02.2009, 22:45)
Shensi-Takin :   http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/3612/willkommen_im_menschenzoo.html
(06.02.2009, 15:08)
Wulfgard :   So jetzt aber
(23.01.2009, 18:47)
Wulfgard :   Und etwas Nostalgie die Reste der M√§hnenrobbenanlage
(23.01.2009, 18:46)
Wulfgard :   Und nochmal
(23.01.2009, 18:44)
Wulfgard :   Hab Heute ein etwas Zeit gehabt und bin noch mal schnell nach Hagenbeck hier nun der letzte Mohikaner im Eismeer
(23.01.2009, 18:41)
Michael Mettler :   @Sven: Das lie√üe sich nur √ľber die tats√§chlich verkaufte Auflage bewerten. Die besagte BBC Wildlife gab es an jedem einigerma√üen sortierten Zeitungsstand, aber es hat ihr leider nichts gen√ľtzt.
(21.01.2009, 22:14)
Sven P. Peter :   Vor allem liegt das Magazin in sehr vielen Lotto-Buden, Familas etc im Norden aus, also d√ľrften es wesentlich mehr Menschen kaufen als vergleichbare Zoozeitungen. Da d√ľrfte dann bei der Masse auch wenig Werbung Geld bringen.
(21.01.2009, 21:57)
Wulfgard :   @M.M.
Ich bin selbst Abonennt der Zeitschrift und denke da Sie von der Stiftung Hagenbeck heraus gegeben wird das die meisten Förderer auch ein Abo haben und das reicht wohl zumerhalt der Zeitschrift.
(21.01.2009, 19:19)
Michael Mettler :   Gutes Stichwort: Wie steht es eigentlich um diese Zeitschrift? Sie ist ja ein sehr hochwertiges und interessantes Produkt, aber mir f√§llt auf, dass sie fast frei von Werbung ist, also aus dieser Richtung kaum Einnahmen verzeichnen kann. K√ľrzlich gab es eine prozentual recht deftige Preissteigerung (von 2,90 auf 3,50 Euro, wenn ich mich nicht irre). Leider sind ja mehrere Tierzeitschriften - u.a. die deutsche Ausgabe von BBC Wildlife - seinerzeit an zu geringer Abonnentenzahl (und damit mangelnder Planungssicherheit) gescheitert.
(21.01.2009, 16:29)
Onca :   Richtig, dieK√§nguruanlage muss noch umz√§unt werden und der alte Zaun dann entfernt werden. Zus√§tzlich sollen auf die Insel H√§uschen f√ľr die Pinguine aufgestellt werden.
Warum man bis März wartet ist mir schleierhaft, denn auch im März kann es noch tiefen Bodenfrost geben, aber auch vorher schon wieder frostfreien Boden wo man arbeiten kann.
Wahrscheinlich ist es mehr eine Sache, das Eismeer noch nicht ganz zu leeren und damit zum toten Punkt zu machen bevor da endlich baulich was passiert.

Mähnenrobbe Betty geht nach Zlin-Lesna.
Seebären Conchita und Bonita gehen nach Leeuwarden. Zwei weitere gehen nach Living-Coast, GB.

Auf die Pl√§ne wird die √Ėffentlichkeit wahrscheinlich etwas warten m√ľssen, schlie√ülich handelt es sich hier um Hagenbeck. Mit sehr viel Gl√ľck wird etwas im kommenden TierINTERNATIONAL stehen, diese kommt Anfang Februar raus.
(21.01.2009, 15:26)
Wulfgard :   Simmt habe heute Morgen in der Mopo gelesen die M√§hnenrobbe und die beiden letzten Seeb√§ren werden Heute abtransportiert aber wohin stand nicht dabei.
(21.01.2009, 14:32)
Sven P. Peter :   Nach einigen weiteren Abgaben bewohnen das Eismeer nun nur noch 17 Pinguine und der Seehund.
(21.01.2009, 12:21)
Wulfgard :   @Sven P. Peter
Danke dann warte ich mal mit Spannung was da auf uns zukommt.
Die Pinguine können wohl erst umziehen wenn die Erweiterung der Känguruanlage fertig ist.
(18.01.2009, 20:08)
Sven P. Peter :   Die werden wohl diese Tage erstellt, da die 3d fotografien der Anlage grade fertig sind.
Vor März passiert aber nichts, weil da erst die Pinguine umziehen.
(18.01.2009, 19:54)
Wulfgard :   Naja die ganze Anlage sieht ja auch schon ziemlich nach Abbruch aus.
Gibt es eigentlich irgentwo Pläne wie die neue Anlage aussehen soll?
(18.01.2009, 18:42)
Sven P. Peter :   @Wulfgard: Die Seeb√§ren sind noch da (wenn auch nicht mehr lange), aber schon hinter den Kulissen.
(18.01.2009, 18:17)
IP66 :   Ich denke, da√ü im Erhalt dises Baudenkmals eine der wenigen Chancen des stellinger Tierparks liegt, im Gef√ľge der europ√§ischen Zoos als einzigartig wahrgenommen zu werden. Zudem scheint mir, gerade mit Blick auf die Spa√üzoos, dem Baudenkmal eine gewisse Aktualit√§t zuzukommen. Sicherlich wird man mit dem Fragmentcharakter des Gef√ľges zurechtkommen m√ľssen, doch gerade darin sehe ich auch eine Chance, das alte Panorama in Formen der eigenen Zeit zu erg√§nzen und so eine einzigartige Anlage zu schaffen, die die Besucher die Atmosph√§re einer vor 100 Jahren hochmodernen und bis heute Diskusionen ausl√∂senden Tierhaltungen erleben zu lassen.
(18.01.2009, 11:47)
Wulfgard :   Ach ja wen es Interessiert in den Resten des Eismeerpanoramas war im M√§hnenrobbenbecken noch 1 Tier vorhanden und im Seeb√§rbecken nur noch der Seehund ansonsten hab ich 17 Pinguine gez√§hlt.
(17.01.2009, 16:51)
Wulfgard :   @IP66
War Heute in Hagenbeck und hab Ihnen hier eins der Letzten Bilder des Historischen Baudenkmals mitgebracht.
Mal ganz Ehrlich wer will das noch erhalten?
(17.01.2009, 16:35)
IP66 :   Anhand des Bildes l√§√üt sich recht eindr√ľcklich der Zusammenhang von Rentierplateau und Robbenanlagen nachvollziehen - allerdings ist die Oberfl√§che des Felsens in vieler Hinsicht reduziert und der gesamte obere Abschlu√ü des Panoramas gleichsam abgeschnitten-
(17.01.2009, 16:34)
Wulfgard :   Historisches Baudenkmal 2
(17.01.2009, 16:31)
Wulfgard :   Historisches Baudenkmal
(17.01.2009, 16:29)
Wulfgard :   @IP66
Ob es sich bei dem Felsen wirklich um ein Baudenkmal im rechtlichen Sinne oder eben nur um ein veraltertes Tiergehege handelt w√§re wohl noch zu kl√§ren, Das Amt f√ľr Denkmalschutz habe soweit ich wei√ü keine Einw√§nde gehabt.
Mit Ihrer Kritik an dem Bau von Wohnungen und Hotel auf dem Tierparkgel√§nde gebe ich Ihnen allerdings vollkommen Recht. Da h√§tte Mann ein Super Eismeerpanorama bauen k√∂nnen und wie ich in einem fr√ľheren Beitrag schon schrieb aus der Alten Anlage ein Gehege z.B. f√ľr Schneeleoparden machen k√∂nnen.
Zu der Verwendung von Steuergeldern verweise ich noch mal auf meinem vorherigen Beitrag dem habe ich nichts hinzu zuf√ľgen.

(22.11.2008, 13:05)
IP66 :   Es geh√∂rt zum Charakter von Baudenkmalen, da√ü sie nicht nur im musealen Kontext, sondern auch in st√§dtebaulichen Zusammenh√§ngen und eben auch im Rahmen privater Nutzungen zu erhalten sind. Dies zu gew√§hrleisten ist Sinn der Denkmalschutzgesetzte, und diese gelten auch f√ľr die Erben von Tierh√§ndlern und Zoos.
"Marode" ist ein aktuelles Modewort, das gerne verwendet wird, weil ein Geb√§ude noch gut erhalten, nutzbar und vor allem in keiner Hinsicht einsturzgef√§hrdet oder nutzungseingeschr√§nkt genannt werden kann - da gibt es sogar Urteile zum Thema. Doch nicht nur durch die Verwendung dieses inkriminbierten Begriffes, sondern auch durch die Tatsache, da√ü in dem Baudenkmal nach wie vor Tiere gehalten werden und Pfleger arbeiten m√ľssen, zeigt ja, da√ü die Familie selbst an eine Gef√§hrdung durch das Denkmal nicht glaubt. Eine Stellungnahme der Bau- wie der Denkmalbeh√∂rden zum Thema liegt bis heute nicht vor, die entsprechende Korrespondenz zum Thema h√§lt die Besitzerfamilie ebenso geheim wie archivalische Dokumente zu Restaurierungen und Baugeschichte.
Es h√§tte den Eigent√ľmern frei gestanden, die gew√ľnschten Seelefeanten- und Walro√üanlagen an anderer Steille im Park zu errichten. Sie hat es vorgezogen, dort Wohn- und Hotelbauten sowie einen exotisierenden Eingang zu bauen, mit einer Genehmigung der Bauaufsichtsgeh√∂rden, die √ľberaus gro√üz√ľgig genannt werden mu√ü. Da√ü diese Bauten die Anziehungskraft des durch sie verkleinerten Parks steigern, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn also jetzt f√ľr die Haltungsw√ľnsche der Parkbesitzer selbstverschuldet kein Gel√§nde mehr zu Verf√ľgung steht, sollten sie nicht von der √Ėffentlichkeit verlangen, da√ü sie um der gesunkenen Privateink√ľnfte dieser Herrschaften willen auf Baudenkm√§ler und Steuergelder verzichtet.
(22.11.2008, 10:30)
Sven P. Peter :   Elefantenkuh Yashoda hat am Nachmittag im Kreise ihrer Miniherde in der Freilaufhalle einen gesunden Bullen geboren.
(22.11.2008, 00:06)
Wulfgard :   @IP66
Ihrer Argumentation kann ich so nicht folgen denn erstens ist der alte Felsen so Marode das er nicht mehr saniert werden kann, zweitens ist auch eine artgerechte Haltung von Robben in den alten Anlagen nicht mehr m√∂glich, von Eisb√§ren (auf die ich durchaus verzichten k√∂nnte) will ich hier gar nicht reden. Und drittens ist Hagenback ein Zoo und kein Freilichtmuseum f√ľr alte Baudenkm√§ler.
Was die Verwendung von √Ėffentlichen Geldern angeht ist das ja nicht nur eine Touristische Angelegenheit sondern es kommt doch in erster Linie uns Hamburger zu gute.
Ich will hier jetzt nicht die ganze Palette der Verschwendung von √Ėffentl. Geldern in HH aufz√§hlen aber Sie k√∂nnen mir glauben das die Gelder die Hagenbeck haben m√∂chte dagegen nur Peanuts sind.
Im √ľbrigen wissen Sie doch auch das es Heutzutage leider so ist nur die Leute in den Tierpark zu bekommen wenn Mann Ihnen in gewissen Abst√§nden immer etwas Spektakul√§r Neues bietet.

(21.11.2008, 17:50)
Sacha :   Wenn es denn √ľberhaupt See-Elefanten f√ľr Hamburg geben sollte (was ich mir zwar w√ľnsche, aber kaum daran glaube), dann mit ziemlicher Sicherheit die S√ľdliche Art. Die Amis d√ľrften kaum Reha-Exemplare geschweige denn "normale" Wildf√§nge nach Europa abgeben. Und die Tiere aus Mexiko (Baja California) zu bekommen, halte ich ebenfalls f√ľr unwahrscheinlich.
Also am ehesten w√§ren da Tiere aus Argentinien, S√ľdafrika (Irrg√§ste resp. Rehatiere wie damals Sharkey in Berlin) oder den Falklands m√∂glich. So oder so wird man tief in die Geldb√∂rse greifen m√ľssen. Auch darum halte ich schweren Herzens einen See-Elefanten-Import f√ľr Hamburg f√ľr sehr unwahrscheinlich.
(21.11.2008, 16:12)
IP66 :   Ich denke, da√ü sich der Tierpark schon wegen der Futterkosten weder Walrosse noch Seelefanten wird leisten k√∂nnen. Zudem ist ein Becken wie in Berlin auf dem vorhandenen Gel√§nde selbst bei Beseitigung aller Substanz nicht zu realisieren. Ich glaube, bei der Nenennung der Art ging es darum, die √Ėffentlichkeit gegen eine Politik zu mobilisieren, die sich gegen weitere Zahlungen an die Tierparkbesitzer stemmt, und da machen sich selten gezeigte, aber traditionsbeladene Gro√ütiere immer gut.
(21.11.2008, 15:04)
Ralf Sommerlad :   Ich hoffe, es handelt sich um einen Versprecher oder Wunschdenken...
(21.11.2008, 14:09)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe in einem fr√ľheren Bericht (liegt schon etwas zur√ľck) in einer Zeitung oder Zeitschrift √ľber den geplanten Neubau des Eismeerpanoramas einmal gelesen, dass man auch Interesse an N√∂rdlichen Seeb√§ren hat. Vielleicht stand dieses sogar im neu erschienenen Buch zum Tierparkjubil√§um, wo das Eismeerpanorama als zuk√ľnftiges Projekt erw√§hnt wurde. Ich bin mir aber nicht ganz sicher, wo ich es gelesen habe. Es stand aber irgendwo, m√∂glicherweise sogar in der Zoo-Presseschau oder in einem der Internet-Foren f√ľr Zoofreunde. Es wurde allerdings nirgends etwas √ľber eine Aufgabe der Haltung von S√ľdamerikanischen Seeb√§ren gesagt.
Das man auf die Haltung von Mähnenrobben im neuen Eismeerpanorama verzichten will, habe ich allerdings irgendwo gelesen.
Wie ist es eigentlich mit der laut Mopo-Interview geplanten Haltung von Seeelefanten? Handelt es sich hierbei um einen Versprecher der Zooleitung beim Interview und es waren eigentlich die Walrosse gemeint oder bestehen in Hagenbecks Tierpark wirklich Pläne zur Haltung von Seeelefanten?
(21.11.2008, 12:03)
IP66 :   √Ąhnlich wie gewisse Interessenverb√§nde w√ľrde ich von einer Verwendung √∂ffentlicher Mittel f√ľr einen Neubau von Anlagen am Ort des alten Panoramas abraten: Zum einen beseitigt die Stadt auf diesem Weg mit Steuergeldern ein wichtiges Beispiel der stellinger und der Zooweltgeschichte und macht sich auf diesem Wege unglaubw√ľrdig. Zum zweiten entstehen so bei anderen mittelst√§ndischen Betrieben im Land Begehrlichkeiten, Vers√§umnisse in Bauunterhaltungspflichten und wirtschaftliche Fehler auf Kosten der Steuerzahler zu regulieren, wom√∂glich auf juristischem Weg. Schlie√ülich stellt sich die Frage, ob nicht in einer an historischen Denkm√§lern eher armen Stadt der Tourist lieber wichtiger Denkmale anschaut als Gehege, die er von zu Hause kennt.
Sollte man in der Tat, wie andere deutsche St√§dte dieser Gr√∂√üe, einen Zoo aktuellen Typs f√ľr erforderlich halten, w√§re es auf die Dauer seri√∂ser und wohl auch billiger, der Familie den Park abzukaufen oder anderenorts einen entsprechenden st√§dtischen Betrieb einzurichten.
(21.11.2008, 11:49)
Wulfgard :   Soweit ich mich erinnere war das aber nur Antje und eine kurze Zeit auch die 4 Kleinen die ja leider nicht sehr alt wurden. Als Raudi noch lebte waren glaube ich keine Seehunde dabei.
(20.11.2008, 21:42)
Wulfgard :   @ven P. Peter
Danke f√ľr den Link hatte nat√ľrlich grad diese Mopo nicht gelesen.
Etwas erschrocken habe ich mich √ľber die Aussage von Herrn Weinlig-Hagenbeck das w√§re jetzt das letzte gr√∂√üere Projekt, Ich hatte doch so auf Panzernash√∂rner gehofft und zu einer Tropenhalle mit Integriertem Innen-aussengehege f√ľr Riesenotter und einem Exelenten Vogelbestand w√ľrde ich auch nicht nein sagen. Daf√ľr w√ľrde ich durchaus den Pavianfelsen opfern.
(20.11.2008, 21:13)
Sven P. Peter :   Es wurden Jahrelang Seehunde und Walro√üe auf engstem Raum (rechter Teil Seeb√§renbecken) ohne wirkliche Probleme gehalten.
(20.11.2008, 21:06)
Wulfgard :   Ich denke schon dass der Senat seinen Beitrag zum neuen Eismeer leisten wird, da Hagenbeck sicher einer der gro√üen Werbetr√§ger unserer Stadt ist.
Die S√ľdam. Seeb√§ren werden soweit mir Bekannt ist nicht aufgegeben, was die Haltung von Walrossen und eine eventuelle Vergesellschaftung mit Seehunden oder anderen angeht wird das sicher am Platzmangel scheitern denn um da Konflikten vorzubeugen muss das Becken wohl schon sehr Gro√ü sein.
Ich denke das neue Eismeer wird wie folgt besetzt 1.Seeb√§ren 2. Walrosse (wenn welche zu bekommen sind) 3.Eisb√§ren 4. Pinguine in 2 Arten und wohl auch eine neue Voliere f√ľr Meeresv√∂gel oder Wattv√∂gel. Sollten Walrosse nicht zu bekommen sein wird Mann wohl versuchen eine √§hnlich spektakul√§re Art als Ersatz zu bekommen.

(20.11.2008, 20:58)
Sven P. Peter :   PETA kann viel fordern, wird eh nix passieren.
Lieber sollte man die Fensterscheiben an Häusern verbieten, bei der todesrate von Vögeln an Scheiben!
(20.11.2008, 19:57)
Frank Albrecht :   Hagenbecks neue Eisb√§renwelt: ¬ďKeine Steuerge-lder f√ľr die Weiterf√ľhrung von Tierqu√§lerei!¬ď
PETA fordert Ende der Hamburger Eisbärenhaltung

Hamburg / Gerlingen ¬Ė Scharfe Kritik √ľbt heute die Tierrechtsorganisation PETA
Deutschland e.V. an den neuen Pl√§nen des Tierpark Hagenbeck, seine Eisb√§renhaltung umzubauen. Die Organisation spricht von Tierqu√§lerei und ist besonders dar√ľber
emp√∂rt, dass Steuergelder f√ľr die Weiterf√ľhrung der Eisb√§renhaltung genutzt werden
sollen. PETA fordert auch, sämtliche Eisbärenhaltungen auslaufen zu lassen.

¬ĄDas alte Eisb√§rengehege hatte gerademal eine Gesamtfl√§che von ca. 145 m¬≤. √úber
einen Zeitraum von 100 Jahren mussten sich immer wieder mehrere Eisbären ganzes
Jahrhundert lang gerademal ca. 100 m² Landfläche teilen. Hagenbecks Polarwelt war
also bereits die H√∂lle f√ľr Eisb√§ren¬ď, so Frank Albrecht, Zooexperte von PETA. ¬ĄDie
Tatsache, dass Hagenbeck nun auch noch den Steuerzahler f√ľr die Weiterf√ľhrung von
Tierqu√§lerei zur Kasse bittet, ist skandal√∂s.¬ď

Nach Forderung der Tierrechtsorganisation sollten alle Eisbärenhaltungen in Deutsch-land auslaufen, da besonders Eisbären unter der Gefangenschaft leiden und die meis-ten Verhaltensstörungen zeigen. Nach einer Untersuchung im Jahr 2002 zufolge zeigten von 31 Eisbären mehr als 93% der Individuen Stereotypien. Eine eigene PETA Un-tersuchung im Jahr 2008 ergab, dass von 34 beobachteten Eisbären ca. 75% der Tiere
allein schon Bewegungsstereotypien zeigten. Selbst auf den größten und naturnahesten Anlagen in Deutschland zeigten Eisbären extremste Stereotypien. Ein Eisbär in
Freiheit durchstreift ein riesiges Gebiet, das 1 Million Mal größer als ein Zoogehege ist.

¬ĄKein noch so gro√ües Gehege der Welt kann das Bewegungsbed√ľrfnis eines Eisb√§ren
befriedigen. Jeder Cent, der in neue Anlagen investiert wird ist eine Investition in Tier-qu√§lerei!, so Frank Albrecht abschlie√üend. ¬ĄWahre Tierfreunde sollten daher Zoos
grunds√§tzlich meiden.¬ď

PETA Deutschland e.V. ist eine Schwesterorganisationen von PETA USA, der mit √ľber
zwei Millionen Unterst√ľtzern weltweit gr√∂√üten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisa-tion
ist es, durch Aufdecken von Tierqu√§lerei, Aufkl√§rung der √Ėffentlichkeit und Ver√§nderung
der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.

(20.11.2008, 19:04)
Onca :   Ich m√∂chte gerne eine Antwort auf meine Frage haben!!!!
@Gudrun: Woher haben Sie die Info mit den Nördlichen Seebären.
Hagenbeck versucht alles um die derzeitigen Seebären-Weibchen zu halten!
(20.11.2008, 18:50)
Sven P. Peter :   Zur√ľckkehren wird viel eher Fannys Tochter Viktoria aus Bermerhaven. Fanny sieht man kaum noch auf der Anlage, da sie wegen ihrem Alter vor allem schl√§ft. Ob sie die neue Anlage erleben wird ist f√ľr mich recht fraglich.

Vielleicht ja eine Gemeinschaftsanlage f√ľr Seeelefanten und Walro√üe :-D
(20.11.2008, 16:15)
Michael Mettler :   @Sven: Interessanter Link. Wobei man bei See-Elefanten durchaus an die n√∂rdliche Art denken k√∂nnte, von der es in den USA immer mal "Heuler" gibt - darauf hatte Duisburg laut Jahresberichten vor Jahren auch schon mal spekuliert, aber es nie umgesetzt (oder keine Tiere bekommen). Zumindest k√∂nnten sich See-Elefanten keine Sto√üz√§hne abschleifen und w√ľrden auch nicht alle Verfugungen usw. aus den Becken lutschen, was ja zwei gro√üe Probleme bei der Walrosshaltung sind...

Und eine dann 33 Jahre alte Eisb√§rin soll tats√§chlich nach Hamburg zur√ľckkehren? Ob der Tierpark da nicht eher auf junge Tiere als Neubesatz f√ľr eine doch wahrscheinlich auf Zucht ausgerichtete Anlage spekuliert? Hannover wird fr√ľher oder sp√§ter eins der jungen Wiener M√§nnchen √ľbrig haben... :-)
(20.11.2008, 15:55)
Sacha :   Nur sind GESAMTEUROPAEISCH M√§hnenrobben viel st√§rker vertreten als S√ľdamerik. Seeb√§ren. Allein in Frankreich gibt es gut ein Dutzend Halter.
(20.11.2008, 14:49)
Sven P. Peter :   Das tauschen von M√§hnenrobben auf Seeb√§ren halte ich f√ľr noch problematischer, gibt es doch nach der Hamburger Haltungsaufgabe nur noch 4 Halter in Deutschland. Dagegen stehen 6 Halter von S√ľdamerikanischen Seeb√§ren und 7 mit S√ľdafrikanern.
(20.11.2008, 14:33)
Sacha :   @Sven P. Peter: Ich erlaube mir, Michael Mettler vorzugreifen:

In Krefeld ist die s√ľdamerikanische Fauna stark vertreten, wobei dann wohl ein Anlage-Neubau n√∂tig w√§re. Leipzig hatte im Masterplan einen S√ľdamerikabereich vorgesehen, allerdings mit M√§hnenrobben (welche die S√ľdafrik. Seeb√§ren ersetzen w√ľrden). Statt M√§hnenrobben gingen auch S√ľdamerik. Seeb√§ren. Bei Frankfurt w√ľrden vor allem nach Schmidt-Masterplan (aber m.E. auch gegenw√§rtig) S√ľdamerik. Seeb√§ren besser passen als S√ľdafrikaner. Im Zoo Berlin g√§be es theoretisch auch M√∂glichkeiten, wenn auch hier die Geografie kaum eine Rolle spielt.

Wohlgemerkt: Das sind alles nur Optionen, keine zwingenden Gr√ľnde.
(20.11.2008, 14:04)
Sven P. Peter :   Und warum gibt es die? Richtig, wegen der Zucht in Hamburg. Von daher m√ľsste man dann wieder einen Platz f√ľr die Jungesellengruppe finden.
(20.11.2008, 13:54)
Michael Mettler :   @Sven: Z.B. Halle, da gibt es doch m.W. "nur" eine Junggesellengruppe...
(20.11.2008, 13:48)
Sven P. Peter :   F√ľr alle die Walro√üe schon f√ľr unrealistisch halten:
http://archiv.mopo.de/archiv
/2008/20081120/hamburg/panorama
/tierpark_fordert_steuer_millionen.html

@Michael: Welche S√ľdamerikazoos schweben dir da vor? Mir f√§llt auf anhieb nur Dortmund ein und die haben schon eine Gruppe.
(20.11.2008, 13:39)
Michael Mettler :   @Sven: Muss ja nicht aufgel√∂st werden, w√ľrde mancher Zoo (z.B. die S√ľdamerika-Spezialisten) bestimmt gern als geschlossene Gruppe √ľbernehmen :-) Zudem hat sich Hagenbeck z.B. auch von Gauren oder Indischen Hutaffen getrennt, obwohl die nicht h√§ufig in Zoos gehalten werden.

Ja, mindestens ein See-Elefant lebte anfangs noch mit den hannoverschen Walrossen zusammen. Aber da waren DIE noch nicht geschlechtsreif, sie kamen ja als gerade mal seehundgroße Kälber nach Hannover.
(20.11.2008, 09:37)
Sven P. Peter :   Wegen Raudis Alter m√ľsste ich mal etwas Nachforschen, meine jedoch, dass auch er die Geschlechtsreife erreichte und man sogar auf Nachwuchs hoffte.

Waren in Hannover nicht noch Seeelefanten (cool, 3 e) dabei?

Da muss ich aber mal nachhaken, wer plant denn die N√∂rdlichen Seeb√§ren auf einer "breiten Basis"? Ich wei√ü nur von Hannover als Wunschhalter, das Ger√ľcht √ľber Hagenbeck als Halter finde ich noch sehr vage.
Meine Meinung ist, dass es sehr unklug wäre die Zuchtgruppe in Hamburg aufzulösen.
(20.11.2008, 01:29)
Michael Mettler :   @Sven: Wenn mit Raudi der letzte Artgenosse von Antje gemeint ist, hat der doch aber nicht mal das geschlechtsreife Alter erreicht, oder? Ich wei√ü nicht, wie es "im Rest der Welt" mit der Gesellschaftsf√§higkeit adulter Walrossbullen in Zoobecken aussieht; Hannover hielt das Paar f√ľr sich, und die Gruppe in Harderwijk hat ebenfalls - trotz sehr gro√üer Anlage - keine "Untermieter".

Wie sieht denn bei den S√ľdamerikanischen Seeb√§ren die Foundersituation aus? Die europ√§ische Zoopopulation ist doch m.W. sehr klein, sollten da wom√∂glich eine (zu) enge Verwandtschaftssituation und schlechte Beschaffungsm√∂glichkeiten dazu gef√ľhrt haben, √ľber die Etablierung von N√∂rdlichen Seeb√§ren auf m√∂glichst breiter Basis nachzudenken?
(19.11.2008, 23:31)
Sven P. Peter :   Antje und Raudi waren immer mit Seehunden vergesellschaftet.
Ich denke aber am Rande, dass man nicht die erfolgreiche Zucht der S√ľdamerikanischen Seeb√§ren einstellen wird f√ľr N√∂rdliche Seeb√§ren.
Bei den Walroßen bin ich auf die Gruppengröße gespannt (wahrscheinlich 1,?).
(19.11.2008, 23:19)
Michael Mettler :   Eben, auch wenn N√∂rdliche Seeb√§ren m√∂glicherweise andere Eigenschaften an den Tag legen als S√ľdamerikanische und ein Walrossbulle m√∂glicherweise anders auf Gehegemitbewohner reagiert als eine Kuh...
(19.11.2008, 22:55)
Sven P. Peter :   Michael: Bisher hat doch auch Seeb√§ren, Seehund und Wlaro√ü gegeben, dann sollte das doch auch wieder klappen k√∂nnen.
(19.11.2008, 20:26)
Michael Mettler :   Bei ausreichend gro√üer Anlage w√§re es ja denkbar, Walrosse mit N√∂rdlichen Seeb√§ren zusammen zu halten...
(18.11.2008, 19:35)
Wulfgard :   @ Onca
Sollte Hagenbeck wirklich Walrosse bekommen werden Sie mit Sicherheit weder Seehunde oder Kegelrobben zus√§tzlich halten denn so weit k√∂nnen die sich gar nicht ausbreiten um f√ľr alle Tiere vern√ľnftige Gehege zu bauen.Die Seeb√§ren werden aber mit Sicherheit bleiben.

(18.11.2008, 19:20)
Wulfgard :   @M.M.
Ich glaube nicht das Hagenbeck 3 Robbenarten halten wird, schon aus Kostengr√ľnden. Sollte es also wirklich wieder Walrosse geben werden wohl die M√§hnenrobben dran glauben m√ľssen aber dann muss die neue Anlage auch erheblich gr√∂√üer werden als die Alte denn Eisb√§ren und Walrosse brauchen doch recht viel Patz. Was dabei heraus kommt wenn Mann Walrosse in zu kleinen Gehegen h√§lt wo Sie kaum die M√∂glichkeit haben sich auch mal vor Wildgewordenen und kreischenden Besucher zur√ľckzuziehen hat Mann vor einigen Jahren ja leider gesehen.

(18.11.2008, 19:11)
Gudrun Bardowicks :   Ich vermute, dass die M√§hnenrobben nicht nach Hagenbeck zur√ľckkehren, da in keiner Planung f√ľr das neue Eismeerpanorama die M√§hnenrobben als Besatz auftauchen. Es wird immer nur von Pinguinen, Eisb√§ren, Seeb√§ren, Seehunden und nach M√∂glichkeit Walrossen als Tierbesatz gesprochen.
(18.11.2008, 19:05)
Onca :   Robbentechnisch soll gehalten werden:
S√ľdamerikanische Seeb√§ren, Seehund oder Kegelrobbe (wobei die Tendenz zu Seehund geht, aus historischer Sicht) und mit gro√üen Wunsch Walr√∂sser.
Mähnenrobben kommen nicht wieder.
Es werden noch Eisbären integriert. Sowie zwei Pinguinarten, ua die zooeigenen Humboldt.
Und noch eine Seevogelanlage.
Alles wird größer und die Becken tiefer, und man breitet sich in fast alle Himmelsrichtungen mit dem Bau aus.

@Gudrun B. woher stammt denn die Info mit den Nördlichen Seebären???
(18.11.2008, 19:03)
Michael Mettler :   Wenn Hagenbeck tats√§chlich √ľber Walrosse nachdenkt, m√ľsste neben den M√§hnenrobben und S√ľdamerikanischen Seeb√§ren noch eine dritte Robbenanlage im Neubau Platz finden - und das, obwohl man bei dieser Gelegenheit doch bestimmt auch mehr Fl√§che f√ľr Eisb√§ren einrichten will. Oder kommen die M√§hnenrobben gar nicht zur√ľck?
(18.11.2008, 17:09)
Niedersachse :   Man versucht wohl die S√ľdamerikanischen Seeb√§ren irgendwie im Park zu halten w√§hrend der Zeit des Umbaus und bei Wiederer√∂ffnung der Anlage nicht mit einer Junggesellengruppe anfangen zu m√ľssen. Da wird man sicherlich nicht auf N√∂rdliche Seeb√§ren setzen.
(18.11.2008, 17:02)
Sacha :   Was jedoch ziemlich schade w√§re, denn gerade die S√ľdamerikanischen Seeb√§ren sind nur noch selten in den europ. Zoos zu sehen. Bei einem Tausch gegen Kaliforn. Seel√∂wen (in Hamburg ja nicht mehr vorhanden) h√§tte ich nichts einzuwenden.

Bei dieser Gelegenheit m√∂chte ich den Machern der Hagenbeck-Homepage mal ein Kompliment aussprechen. Sehr √ľbersichtlich, sehr informativ und im Vergleich zu anderen Zoo-Homepages ist der Tierbestand auch extrem ausf√ľhrlich aufgef√ľhrt. Zudem begleiten gute bis sehr gute Fotos die beschriebenen Arten.
(18.11.2008, 16:33)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei√ü, denkt man in Hagenbeck, √§hnlich wie in Hannover auch, √ľber die Anschaffung N√∂rdlicher Seeb√§ren nach. Vielleicht werden diese irgendwann die S√ľdamerikanischen Seeb√§ren ersetzen.
(18.11.2008, 15:56)
IP66 :   Ich neige ja zu der Ansicht, da√ü die Revolution nicht ihre Kinder fressen und deshalb auch der Vergleich der neuen Kunstfelsanlagen mit den Hagenbeck'schen Ideen am Original m√∂glich bleiben sollte.
Bislang sind Neubauten größeren Maßstabs in Hamburg ja nicht durch den Zoobesitzer finanziert worden - vielleicht hat da das alte Panorama noch eine Chance, wenn zu Abriß und Neubau die Mittel fehlen.
(18.11.2008, 12:16)
Wulfgard :   @W. Eggerking
Was mir bisher bekannt ist sollen da Eisb√§ren und wohl auch die Seeb√§ren wieder rauf ebenso nat√ľrlich Pinguine und Hagenbeck denkt wohl auch intensiv √ľber Walr√∂sser nach sonst lasse ich mich mal √ľberraschen.
(17.11.2008, 18:19)
Wulfgard :   Zum Ersten hat Hagenbeck gar nicht den Platz f√ľr einen Erlebnispark ala Hannover oder Gelsenkirchen also werden Sie das Eismeerpanorama sicher im Rahmen Ihrer M√∂glichkeiten bauen, und Zweitens was ist gegen Gehege wie Alaska oder Yukon einzuwenden? Ich meine je gr√∂√üer ein Gehege um so Besser und solange nicht eine Afrika Savanne zus√§tzlich mit einer Achterbahn best√ľckt wird sehe ich da keine Probleme.
(17.11.2008, 18:13)
Wolfgang Eggerking :   Wei√ü schon jemand, welche Bewohner- insbesondere welche Robbenarten f√ľr die neuen Eismeeranlagen angedacht sind- oder bleibt es bei dem bisherigen Besatz?
(17.11.2008, 17:52)
Matthias :   Genau! Pfui, Teufel. Das altehrw√ľrdige Hagenbeck mit solchen schn√∂den, ordin√§ren "Erlebnis-Zoos" zu vergleichen.
Erlebniselemente baut man nicht bei Hagenbeck. Hat man noch nie gemacht. Wie kann man nur?
Ein Blick in die Geschichte reicht doch, um zu sehen, dass Erlebniselemente bei Hagenbeck absolut verpönnt sind. Im neuen Tropenaquarium gibts die deshalb ja auch nicht. Tiere pur!
(17.11.2008, 15:33)
Michael Mettler :   @Onca: Na, da bin ich nach diesen markigen Worten aber mal gespannt, womit sich die Gesamtanlage von dem "Zeug wie im Zoom und Hannover" (das ja schon in diesen beiden Zoos sehr unterschiedlich ist bzw. sein wird) abgrenzen will. Immerhin entstand schon das Original UND dessen reisender Vorg√§nger in einem Unternehmen, das man als Erfinder des "Erlebniskrams" bezeichnen kann. Denn schon das alte Panorama IST ein Erlebniszoo-Element, wenn man auch auf das "im Eis eingeschlossene Schiff" aus Hagenbecks mobilem Eismeerpanorama verzichtet hatte.
(17.11.2008, 15:30)
Onca :   bitte nicht die neue Eismeer-Anlage mit Hannovers Yukon und Zooms Alaska in einen Topf schmei√üen. Hier wird kein Erlebniskrams gebaut, sondern im Stil des alten Panoramas eine neue Landschaft erbaut. Da man dazu auch verpflichtet ist und nicht so ein Zeug wie im Zoom und Hannover haben will.
(17.11.2008, 14:57)
Ralf Sommerlad :   Zoohistorisch ist das Ganze sicher ein Drama: Aber in den Zeiten sogenannter "Erlebniszoos" vielleicht unvermeidbar...
(17.11.2008, 13:55)
Sven P. Peter :   Da fehlt hinter meinem ersten Satz "ersetzt wird".
(17.11.2008, 12:57)
Sven P. Peter :   Auch eines, dass baulich nicht zu erhalten ist und durch eine tiergerechtere und besucherattraktivere Anlage, welche dem historischen Bau teilweise sehr nahe kommen wird. Von daher sollte man sich drauf freuen.
(17.11.2008, 12:32)
IP66 :   Ich denke, da√ü man in Stellingen √ľber attraktive Arten nachdenken mu√ü, wenn man mit popul√§ren Zoos in der Umgebung konkurrieren will - deshalb wohl auch die Nashornideen und vielleicht sogar die kleine Bereicherung des Felsens durch den Panda. Da√ü das Gel√§nde nach den Verkleinerungen diesen Anspr√ľchen nicht gen√ľgt ist deutlich. Insofern sehe ich auch den geplanten Abri√ü der Robbenpanoramen kritisch - da verschwindet nicht nur eines der wichtigsten Denkmale der Zoogeschichte Europas und der Welt, sondern auch ein popul√§res und attraktives Gehege.
(17.11.2008, 11:55)
Onca :   N√§chste Woche starten die ersten Tiertransporte, um das Eismeer zu leeren.
(16.11.2008, 19:21)
Sven P. Peter :   An der Anlage wurde ja schon einiges umgebaut um sie ausbruchssicher zu machen.
(16.11.2008, 19:18)
Wulfgard :   Dass die Pandas sich √ľber die Ohrfasane hergemacht haben wird wohl niemand wirklich √ľberraschen da V√∂gel ja durchaus zum Beuteschema dieser Tiere geh√∂ren aber bei einem Tahrkitz auch wenn es noch so klein ist denke ist die Gefahr doch eher gering da die Muttertiere anders als bei den Hirscharten doch meist in der N√§he ihrer Kitze bleiben.
Aber ich denke die Sache hat sich mit dem Ausbruch des Pandas sowieso erledigt da ich nicht glaube das Hagenbeck einen Haufen Geld investiert um das Gehege ausbruchssicher zu machen. Da bietet sich als Alternative doch eher das Gehege bei den Tigern wo jetzt der Baumstachler untergebracht ist an.

(16.11.2008, 11:04)
Michael Mettler :   @Sven: OK, aber wenn die dann umgekehrt den Panda meuchelt, gibt es trotzdem einen Verlierer :-)
(15.11.2008, 23:22)
Sven P. Peter :   Wobei man da die Rechnung nicht ohne die Tahrmutter machen sollte!
(15.11.2008, 22:35)
Michael Mettler :   In G√∂rlitz haben Kleine Pandas mit ihnen vergesellschaftete Ohrfasane gerissen, von dem eigentlich geplanten Hinzunehmen von Moschustieren sah man dann vorsichtshalber ab... Ein sehr junges Tahrkitz w√ľrde da vielleicht wirklich noch ins Beuteschema passen.
(15.11.2008, 21:30)
Wulfgard :   Da hinke ich mit meinem Kenntnisstand ja mal wieder hinterher also ab nach Hagenbeck.
Allerdings wundert es mich nicht dass der Panda aus dem Tahrgehege ausgeb√ľchst ist, da muss noch einiges an baulichen Ver√§nderungen passieren damit das dicht ist.
Die Idee an sich finde ich aber schon Klasse, und das sich ein Kl. Panda an ein Tahrkitz heran traut glaube ich auch nicht.

(15.11.2008, 21:00)
Onca :   Die Thar-Anlage ist entsprechend bebaumt worden. Und derzeit, wenn es nicht eine √Ąnderung zur KW 45 gab, ist das Tier wieder hinter den Kulissen, da die Anlage nicht sicher genug war (Freig√§nger).
(15.11.2008, 19:40)
Wulfgard :   Das mit den Breitm√§ulern hab ich auch schon geh√∂rt halte es aber schon wegen des sehr gro√üen Platzbedarfs nich f√ľr sinnvoll, Hagenbeck ist halt Fl√§chenm√§√üig ein recht kleiner Zoo und in den letzten Jahren ist die Fl√§che noch mal stark reduziert worden. Panzernash√∂rner passen zudem sehr gut in das Asienkonzept des Zoos und vom Platz her sollte das auch befriedigend zu l√∂sen sein.
√úber Delfinarien hat halt jeder seine eigenen Anschten und ich bin eben kein Freund davon aber jedem das seine.
Ob der kleine Panda auf dem Tahrfelsen so gut aufgehoben ist weiß ich auch nicht denn das sind doch wohl in erster Linie Baum und keine Felsenbewohner.
(15.11.2008, 14:36)
Sven P. Peter :   Der kleine Panda lebt bei den Tahren auf dem Felsen. Fr√ľher wurden sie tats√§chlich im heutigen M√§hnenrobbenabsperrgehege gehalten, ebenso wie in einem K√§fig am alten Eingangsweg.
Nash√∂rner (jedoch Breitm√§uler) waren schon geplant, aber (aus mir nicht bekannten Gr√ľnden) wurde das Projekt nie weiter als in die Planungsphase gebracht.

Ich trauere dem Delfinarium sehr nach und hielt es nicht f√ľr eine tolle entscheidung dies abzurei√üen.
(15.11.2008, 14:15)
Wulfgard :   @Onca
Wahrscheinlich meinte J√∂rn Hegner das er Sie jedes Jahr aufs Neue vermisst aber mal im Ernst die Panzernash√∂rner fehlen mir als Hamburger auch sehr und Hagenbeck sollte wenn Sie das Polarprojekt fertig haben sich mal Ernsthaft √ľberlegen ob nicht Irgendwo ein Platz f√ľr ein Gehege f√ľr die Nash√∂rner ist. Ich denke es kann gar nicht genug Halter dieser bedrohten Tiere geben. Das Delphinarium zu verschrotten war meiner Meinung nach allerdings eine der Besten Entscheidungen die Hagenbeck je getroffen hat.

Noch eine Frage wo haben Sie denn jetzt Kl. Pandas? als ich im Juni zuletzt da war habe ich noch keine gesehen. Ich glaube mich allerdings zu erinnern das Sie fr√ľher mal welche links neben den M√§hnenrobben hatten.

(14.11.2008, 22:12)
J√∂rn Hegner :   auch die warzenschweine wurden ja schon erfolgreich gez√ľchtet . wurden davon auch schon welche abgegeben bis jetzt in andere zoos . warzenschweine hatten die ja mal bekommen aus den zoo von antwerpen , sagte mir tony kershaw .
(12.11.2008, 17:38)
J√∂rn Hegner :   seit etwa 2006 halten die im tierpark hagenbeck wieder wasserschweine und haben schon erfolgreich gez√ľchtet . einige davon wurden ja auch schon abgegeben an andere zoos . wie an den zoo krefeld z. b. habe ich gelesen . wohin denn sonst noch bis jetzt .
(12.11.2008, 17:28)
J√∂rn Hegner :   jetzt gibt es goldagutis bei den kaiserschnurrbart-tamarine und weisskopfsakis . kamen die aus einen anderen zoo und woher .
(12.11.2008, 16:42)
J√∂rn Hegner :   vor √ľber 20 jahren gab es mal in den alten troparium plumploris , habe ich noch in erinnerung . die waren auch nicht lange dort . woher kamen die und wohin gingen die danach . zwar waren die gleich im ersten terrarium , wenn man rein kommt . darin waren auch zuletzt die pfeilgiftfr√∂sche .
(12.11.2008, 16:26)
Onca :   und du willst einmal pro Jahr dagewesen sein? es gibt seit 1993 die nash√∂rner und seit 1996 Delfine nicht mehr. Die √úberlegung mit den Nash√∂rnern ist auch schon seit l√§ngerem begraben. Ob man die irgendwann wieder ausgr√§bt keine Ahnung....wird wenn noch ganz lange dauern.
(10.11.2008, 22:25)
J√∂rn Hegner :   aber es war doch vielleicht in aussicht mal wieder mit nash√∂rnern , was ich so h√∂rte .
(10.11.2008, 21:09)
J√∂rn Hegner :   jedes jahr besuche ich den tierpark hagenbeck und ich vermisse einiges davon . wie das delphinarium und die beiden panzernash√∂rner . aber genau dort wo fr√ľher das delphinarium war , ist ja jetzt daf√ľr das neue tropenaquarium .
(10.11.2008, 21:07)
Michael Mettler :   Das ist die Gefahr solcher Listen: Man h√§lt sie leicht f√ľr vollst√§ndiger, als sie sind (und sein k√∂nnen). Passiert mir auch hie und da, dass ich etwas in ISIS nachschaue und anf√§nglich vergesse, dass darin nur ein Bruchteil der Zoowelt vertreten ist. Gerade die Angaben der ehemaligen Haltungen in der Zootierliste stellen aus nachvollziehbaren Gr√ľnden nur einen Auszug aus den tats√§chlichen Gegebenheiten dar; woher sollen die Eingaben auch kommen, wenn weder die Ver√∂ffentlichungen der Zoos vollst√§ndig sind noch sich Besucher seit ewigen Zeiten vollst√§ndige Artenlisten bei ihren Rundg√§ngen notiert haben - und selbst dann m√ľssten diese fast un√ľbersehbaren Datenmengen erst mal eingespeist werden....

@Oliver: Kann ich nicht beurteilen... √úbrigens gibt es bei ihnen auch keine deutsche Erstzucht mehr zu "verdienen", mindestens Stuttgart hatte vor ein paar Jahren Nachwuchs (laut dortiger Tierbestandsliste).
(05.11.2008, 21:48)
Onca :   ja ich gebe zu, dass ich mich von der Zootierliste zu dieser Aussage hab verleiten lassen. Da musste es n√§mlich ganz neu angelegt werden.
(05.11.2008, 20:58)
Oliver Jahn :   Aber es sind wohl in den Zoos derzeit die Einzigen dieser Art, kann das sein?
(05.11.2008, 20:48)
Michael Mettler :   @Onca: Woher stammt denn bei den Mexikanischen Stachelleguanen die Einsch√§tzung "erstmals in Deutschland vertreten"? Dem deutschen Namen nach m√ľsste es sich um Sceloporus poinsetti handeln, und den habe ich schon mindestens in Stuttgart, K√∂ln und M√ľnster sowie in einer tempor√§ren Reptilienausstellung in Hodenhagen gesehen und fotografiert - Zoohandlungen und deren Preislisten lasse ich jetzt mal au√üen vor.
(05.11.2008, 20:05)
Onca :   die Trampeltiergruppe ist wieder zusammen, da nun alle M√§hnenspringer (12?) die Quarant√§ne einnehmen. Daher sind wieder 4,3 Tiere zu sehen.
Die Halsband-Stachelleguane sind gar keine, sondern Mexikanische Stachelleguane und damit erstmals in Deutschland vertreten.

Leopardenfamilie war wieder komplett vereint.

Der Ouessantschaf-Bock ist im Moment abgesperrt und der Zaun wird in der Anlage wohl erhöht, damit er die Angler-Sattelschwein-Sau nicht immer wieder attakiert.

Bei den Mandrills ist ein Jungtier gestorben, d√ľrfte h√∂chstens eine Woche alt gewesen sein. Die Mutter tr√§gt es herum, sah sehr frisch tot aus.

Die Paviane haben erneut Nachwuchs

Schlechte Nachrichten aus dem Huftier-Revier. Kudu-Bock ist verstorben.
(05.11.2008, 19:20)
Onca :   Hab vorhin erfahren, dass die Kleine Pandab√§rin gestern schon geflohen ist. Daher hab ich sie auch nicht gesehen :D
Sie wurde allerdings schon wieder eingefangen und ist wieder hinter den Kulissen. Vermutlich war der Baulärm zu störend.
(31.10.2008, 20:45)
Onca :   Troparium: es halloweent Big Grin
und ein weiterer Bambushai ist geschl√ľpft
die Schwarzspitzen-Riffhai Jungtiere sind seit dem 14.10 im großen Becken

Der zweite Riesenotter aus dem ersten Wurf hat letzte Woche den Park verlassen. Panambi ist nach England gegangen.

Der M√§hnenschaffelsen ist endlich in Angriff genommen worden. Heute wurde das Ger√ľst aufgebaut.

Ebenfalls Baustelle herrscht bei der großen Vogelvoliere. Hier wird nun endlich neues Gitter drumrumgebaut und auch eine neue Inneneinrichtung kommt.

Bei den Mähnenrobben steht nun Transportkiste Nr2 im Gehege.

Baustelle Nr3 ist die Erweiterung des Kängurugeheges, dort sind sie schon recht weit.

So und nun die tollste zoologische Nachricht des Tages:
Die Pariserin (Kleiner Panda) ist nun in ihr Gehege eingezogen.
(30.10.2008, 14:12)
Onca :   Die Haie legen flei√üig weiter, 6 Eier sind noch vorhanden.
Der Tharfelsen wird nun umgebaut f√ľr die zuk√ľnftigen Mitbewohner.
Leopardenkater ist von Familie getrennt, da das adulte Weibchen rollig ist und sie erst wieder tragen soll, wenn die Kinder weg sind.
Umzug der Eismeer Tiere wird wohl doch noch etwas dauern. M√ľnchen ist abgesprungen, so dass nun ein neuer Zoo f√ľr den Eisb√§ren gesucht wird.
(14.10.2008, 14:26)
Onca :   * 3fachen Bambushai-Nachwuchs inzwischen in der Schau (in einem kleinen Becken)
* weiteres Ei schon wieder gelegt
* Rochen wohl auch wieder tragend
* Amazonasbecken wird neu gemacht, bzw Scheibe von innen poliert, wegen fehlerhaftem Putzens
* Hoffnungen auf Nachwuchs bei Chinesischen Weichschildkröten, Paarungen beobachtet
* neues Skopiongehege in Schlangengrotte im Bau
* letztj√§hriger Zwergotternachwuchs ging nach √Ėsterreich und Niederlande
* diesj√§hriger geht wohl nach Amersfoort (nur noch 5 St√ľck)
* Bei den Mähnenrobben sind die ersten Anzeichen des Umzugs zu sehen, Transportbox steht mit auf der Anlage zum Eingewöhnen
(08.10.2008, 19:09)
Onca :   Die Zebraherde wurde um einen kleinen Hengst erweitert. Jassi brachte am 14.9. ein gesundes Fohlen auf die Welt.

Die Zwergotter bei den Orangs sind wieder zu sehen. 6x Nachwuchs

Der Braungebänderte Bambushai hat eine Partnerin bekommen, die er sehr interessant findet.
(17.09.2008, 21:23)
Wulfgard :   Danke f√ľr die Ausk√ľnfte

(17.09.2008, 15:27)
Gudrun Bardowicks :   Vor 2 Wochen sah ich in der Makalali Lodge (Restaurant im Tropenaquarium Hagenbeck) im Sitzbereich eine neugierige Hausmaus, die am Rande der Besucherplattform von einem Tisch zum anderen lief und nach Futter suchte. Einige Besucher f√ľtterten sie auch mit Brocken von ihrer eigenen Mahlzeit.
(16.09.2008, 13:39)
Anti-Erdm√§nnchen :   Wobei die ungebetenen G√§ste ja unglaublich gro√üe Attraktionen darstellen. Gegen sie kommt in der Besuchergunst kaum ein eigentlicher Gehegebewohner an. Faszinierend. Ist wohl eine Mischung aus Sympathie f√ľr den Eindringling, der sich ja "irgendwie durchschlagen" mu√ü, und der Tatsache, da√ü man Ratten und M√§use ansonsten kaum einmal wirklich beobachten kann.
(15.09.2008, 17:06)
Jennifer Weilguni :   Ich kann mich ehrlich gesagt kaum an einen Zoobesuch erinnern, in dem ich keine Maus/M√§use zu sehen bekam. Vollst√§ndig l√§sst sich das wohl auch kaum vermeiden.
(15.09.2008, 15:48)
IP66 :   Generell gelten Kunstfelsanlagen, egal aus welcher Epoche, als Schadnagerbiotope erster G√ľte. Relativ mausfrei scheinen mir vor allem Bauten der 70er Jahre zu sein - das Vogelhaus in Wuppertal, die dortigen Affenh√§user, das Raubtier- und die Affenh√§user in Stuttgart. Die entsprechend gut zu reinigen R√§ume in Verbindung mit der massiven Bauweise und die Abwesenheit von gro√üen Naturbodenbereichen d√ľrften der Grund sein. Dagegen d√ľrften Nageranlagen, in denen die Tiere ihre Bauten selbst graben, nicht m√§usefrei zu haben sein.
(15.09.2008, 10:45)
Bj√∂rnN :   In Leipzig ist 2005 ein junger Schneeleopard an einer Salmonellose verstorben, die er von seiner Mutter aufgenommen hat. Als Erreger wurde Salmonella typhimurium identifiziert, ein Bakterium, was im Kot von Nagern pr√§chtig gedeiht....

Auch im Leipziger Vogelhaus gab es schon öfters Probleme mit Nagern, allerdings eher unterhöhlender Natur als krankheitsbedingt.
(14.09.2008, 23:13)
Wulfgard :   @Gudrun Bardowicks
Ich habe in anderen Zoos auch schon M√§use gesehen aber es kommt wohl auch auf die Menge an, die Faustregel sagt ja f√ľr jede Maus oder Ratte die mann sehen kann sind 20 da die mann nicht sehen tut und bei Hagenbeck habe ich in der einen Voliere allein 6 M√§use gez√§hlt. Ratten habe ich allerdings auch nur einmal vor einigen Jahren in Hodenhagen gesehen in einem Gehege mit 2 Trauerschw√§nen wo Sie ihren Bau wohl direkt unter dem Futterbrett hatten und sich von dem auch reichlich versorgten ohne sich von den in ca. 10 Meter Enfehrnung stehenden Besucher gro√üartig st√∂ren zulassen.
Mich w√ľrde auch nur mal Interessieren ob es Erkenntnisse √ľber Probleme mit Nagern in Zoos gibt.
(14.09.2008, 22:32)
Gudrun Bardowicks :   @ Wulfgard: Am 14.8.08 sah ich im Tierpark Friedrichsfelde mind. 2 Wanderratten in der Pr√§riehundanlage, die sich wundersch√∂n beobachten liessen und die Pr√§riehunde scheinbar nicht st√∂rten. Sie sind aber sicherlich starke Futterkonkurrenten f√ľr die Pr√§riehunde und potentielle Krankheits√ľbertr√§ger. Ich habe in Hagenbeck und vielen anderen Zoos schon √∂fter Hausm√§use in den Anlagen gesehen,Wanderratten allerdings sehr selten (in Hagenbeck noch niemals).
(14.09.2008, 21:46)
Wulfgard :   Ich war Gestern in Hagenbeck und mir viel als ich am Vogelhaus war auf das in einer Aussenvoliere (war mit 4 Sonnensittichen besetzt) mehre M√§use herum turnten und sich auch ganz Ungeniert am Futternapf bedienten.Da ich wei√ü das M√§use sehr leicht Krankheiten in einen Tierbestand einschleppen k√∂nnen und ich aus eigener Erfahrung wei√ü wie Schwer es ist diese wieder los zuwerden hier meine Frage weiss Jemand wie es mit der Problematik von Ratten und M√§usen in anderen Zoos bestellt ist?
(14.09.2008, 18:01)
Onca :   Sch√∂ne Nachrichten von den Antilopen

nachdem am 20.8. das erste Nilgau-Jungtier geboren wurde. Ist heute Mittag das Zweite geboren.
(06.09.2008, 17:24)
Gudrun Bardowicks :   Ich war am 16.8. mal wieder in Hagenbecks Tierpark und im Tropenaquarium. Die jungen Violetten Stechrochen waren noch nicht im Stachelmakrelen-Zylinderbecken, welches z.Zt. von jungen K√∂nigs-Stachelmakrelen, Bodenguckern und jungen Kaiserfischen bewohnt wird, zu sehen (zumindest hatte ich keinen Erfolg). Es sollen auch 3 Schwarz-spitzen-Riffhaie laut Tier international zur Welt gekommen sein, die allerdings fr√ľhestens im September dem Publikum gezeigt werden k√∂nnen. Bei den Zwergmangusten waren mindestens 3 Jungtiere zu sehen, die Ende Juli/Anfang August geboren wurden und scheinbar gerade eben ihre Augen ge√∂ffnet hatten. Sie wurden liebevoll von den Alttieren und den Geschwistern von Mai 2008 umsorgt. Die Klippschliefer waren auch wieder gut zu sehen und haben sich scheinbar allm√§hlich an gr√∂ssere Besuchermassen gew√∂hnt. Ein Gebirgslori fliegt auch immer noch in der grossen Tropenhalle frei umher. Die Gr√ľne Wasseragame hielt sich bei meinem Besuch in der Afrikaanlage mit Rieseng√ľrtelschweifen auf und leistete ihnen Gesellschaft, w√§hrend die Indo-Australien-Anlage Besuch von einem m√§nnlichen Stirnlappenbasilisk hatte. Die Bunten Plattechsen habe ich nicht mehr gesehen.

Im Tierpark habe ich die Wasserschweine mit Jungtieren leider wieder nicht gesehen, allerdings war es auch schon gegen 20 Uhr, als ich die S√ľdamerikaanlage samt Vogelwiese aufsuchte. Einer von den Baumstachlern, die Himalaja-Tahre, die neuen Goldagutis und die Chinaleoparden waren am Abend allerdings sehr aktiv.
(18.08.2008, 15:42)
Niedersachse :   Es gab die √úberlegung auf der Fl√§che der Vogelwiese, der Kraniche/Muntjaks und den Tapire (und evtl der dahinter liegenden ehemaligen Fasanerie)eine Anlage f√ľr Breitmaulnash√∂rner und Geparden zu errichten. Aber richtige Planung (mehr als ne Idee) gab es glaub ich nicht. Ist ja auch die Frage was in Bezug des Eismeer-Umbaus vlt mit der Fl√§che geschied.
(16.08.2008, 11:56)
Wulfgard :   Niedersachse@
Danke f√ľr die Info.
Hat Jemand Infomationen √ľber die Anschaffung von Nash√∂rnern bei Hagenbeck? Das war doch mal im Gespr√§ch.
(16.08.2008, 11:16)
IP66 :   Interessant in Hinblick auf den Orang-Utan-Unfall in Stellingen finde ich, da√ü das Tier die Uferbefestigung genutzt hat, um in den Graben hineinzuwaten und wohl erst dadurch, da√ü es den Kontakt zu dieser Sicherung verlor, ertrunken ist. Man k√∂nnte also behaupten, die Schutzvorrichtungen h√§tten diese Form von Unfall verursacht. Auch in Krefeld werden die Trockengr√§ben im Menschenaffenhaus hier und da kritisiert, obgleich sie den Tieren dort mehr Raum bieten als die auf gleichem Grundri√ü realisierte Konzeption in K√∂ln.
(15.08.2008, 16:42)
Niedersachse :   Urspr√ľnglich waren mal die Saruskraniche darauf. Als aber die Nilgaus neu hinzu kamen wechselten die Saruskraniche auf die benachbarte Pelikan-ANlage. Da stehen sie heute noch.
(15.08.2008, 12:36)
Wulfgard :   Onca@
Hab das Heft auch gelesen und bin seit dem am gr√ľbeln waren auf der Asienanlage vor den Wei√ünackenkranichen nicht mal Saruskraniche dort Vergesellschaftet?
Vielleicht weißt das ja Jemand.

(15.08.2008, 11:55)
Bj√∂rnN :   N√ľrnberg h√§lt derzeit 3 erwachsene Weibchen und 2 Jungtiere, deren Geschlecht mir nicht bekannt ist.
(10.08.2008, 21:30)
Onca :   durch vier weibliche Jungtiere ist die Gruppe der Persischen Kropfgazellen auf 17 Tiere angewachsen.
Wie groß sind denn die Gruppen in den anderen Zoos? weiß das jmd?
(10.08.2008, 20:53)
Onca :   na vlt macht es bald noch mehr Freude, denn Hagenbeck hat noch weitere Arten in der Hinterhand.
Ua Weißnackenkraniche, dies haben sie in der neuen Ausgabe des TierINTERNATIONAL nun auch öffnetlich gemacht.
Diese haben ihr neues Rivier bei den Sikas, Nilgau und Hirschziegenantilopen.

weitere Infos aus dem Heft:
#Krokodilbulle "Shaka" (urspr√ľnglich f√ľr Weibchen gehalten) ist nach Saragossa gegangen, ein EXPO-Pavillion wird zu einem Aquarium umgebaut. Seinen Platz nimmt ein Weibchen ein, sie kommt aus einem Reptilienzoo in Frankreich
#Die Riesenotteranlage soll in Zukunft noch umgebaut werden, auf einer Tagung in Dortmund hat sich Fl√ľgger ein bisschen schlau gemacht und wird nun √ľber ein Konzept nachdenken
# Die jungen Violetten Stechrochen sind seit August (ich habe nicht drauf geachtet) im Zylinderbecken zu sehen. Dieses ja umgebaut wurde und nun einen Pfeiler eines Offshore-Windrades mit Arbeitsroboter darstellt
# Die Scharzspitzen-Riffhai-Jungtiere bleiben vorerst in ihrer Kinderstube, bis sie groß genug sind sich zu wehren Wink Mit dem Umsetzen wird mit September gerechnet
# Hagenbeck sucht f√ľr sein Troparium einen Chinesischen Riesensalamander... hat jmd einen √ľbrig?
# Der Stiftungsvorstand hat gewechselt. Vorsitz bleibt bei Weinlig-Hagenbeck. Hering-Hagenbeck ersetzt Claus Hagenbeck und der Notar Henninges ersetzt den Notar Collier.
# am 28.9.2008 ist Patentag
(09.08.2008, 18:02)
Wulfgard :   @Onca: Dann hat das Haus mit Tamarinen Sakis und den neuen Agutis ja endlich eine Sinnvolle Verwendung gefunden: Ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo dort die Mandrills eingepfercht waren und auch f√ľr die Hutaffen danach war es wohl nicht das Ware. Also ich mu√ü sagen seit einigen Jahren macht Hagenbeck mir wieder richtig Freude.
(08.08.2008, 15:46)
Onca :   so das n√§chste Alpaka ist da, vom Gesicht her k√∂nnte Caro die Mutter sein. Es ist am 2. August geboren.
Die Wasserschweine haben sechsfachen Nachwuchs
eine Halbmondl√∂ffelente (Neuseel√§ndische-L√∂ffelente) und zwei Stelzenl√§ufer sind Juni/Juli geschl√ľpft.
Eine neue Tierart! Goldagutis!!!!
Eingezogen in die WG der Sakis und Tamarine
(07.08.2008, 20:42)
Michael Mettler :   @Jennifer Weilguni: Merkw√ľrdigerweise habe ich schon mehrfach Kritik an den "Platz fressenden" Trockengr√§ben f√ľr Schimpansen (innen und au√üen) und Gorillas (innen) in Hannover geh√∂rt und gelesen. Diese Gr√§ben sind allerdings f√ľr die Tiere voll nutzbar, und sie k√∂nnen sich bei Konflikten oder einfach auch nur in Ruhephasen dorthin zur√ľckziehen. F√ľr den Besucher sind sie dann nat√ľrlich nicht zu sehen, aber das gilt f√ľr Berberitzenhecken usw. in Anlagen andernorts genauso - und es sind ja nur selten ALLE Affen versteckt. √úber Glasfronten habe ich ebenfalls mehrfach Kritik geh√∂rt, weil man dort angeblich den Affen zu sehr auf die Pelle r√ľckt. Es scheint also nicht so einfach zu sein, es Menschenaffenfans recht zu machen - die Affen selbst sehen das vielleicht sogar gelassener...

In Sachen Wassergr√§ben: Es scheint ja immer mehr um sich zu greifen, dass solche (und auch manche Trockengr√§ben) bei den verschiedensten Tierarten zus√§tzlich gehegeseitig mit Stromdr√§hten versehen werden. Das eigentliche Konzept der Frei-Sicht-Anlage wird damit ad absurdum gef√ľhrt, denn statt hinter "altert√ľmlichen" Gittern patroullieren die Tiere nun hinter "modernen", aber optisch teilweise genauso st√∂renden Stromleitungen ihre Gehegegrenzen ab - sch√∂n zu sehen an der Anlage f√ľr Indische L√∂wen in Planckendael. (Nur am Rande sei erw√§hnt, dass solche Einrichtungen auch den Fotografen sehr "freuen".) Wie man aber an Affen-Unf√§llen in Leipzig und M√ľnchen sieht, sind die E-Dr√§hte auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
(31.07.2008, 10:14)
Jennifer Weilguni :   @Gudrun Bardowicks
Ach, es ist ja nicht nur eine tragische tatsache, dass die Elefanten fast die ganze Zeit um Futter betteln. Leider habe ich auch schon mehrfach beobachten m√ľssen, wie die Tiere mittels Elefantenhakens und teilweise sogar durch Schl√§ge !!! dazu gewzungen wurden an den Graben zur√ľckzugehen, wenn sie lieber ihre Anlage erkunden wollten. Immerhin haben die Besucher ja f√ľr die Futtert√ľten ihren Obulus entrichtet und da wollen sie nat√ľrlich dann auch die Elefanten f√ľttern d√ľrfen. Ob die Tiere nun wollen oder nicht. Ich finden Hagenbeck eigentlich eine wundersch√∂ne Einrichtung, aber diese Form der "Pr√§sentation" von Tieren kann und will ich nicht gut heissen. Tierf√ľtterung durch Besucher ist schon fraglich genug, aber die Tiere auch noch durch Zwang dazu zu bewegen das Futter dann anzunehmen, das sollte in einem modernen Zoo einfach nicht sein.

Die negativsten Beispiele der F√ľtterung durch Besucher konnte ich bisher im Opel-Zoo erleben. Ich pers√∂nlich freue mich √ľber jeden Zoo der ein generelles F√ľtterungsverbot ausspricht und selbst da gibt es dann noch genug uneinsichtige Menschen die meinen sie m√ľssten den armen Tierchen unbedingt was Gutes tun.

Fakt ist nat√ľrlich auch, dass neu errichtete Anlagen f√ľr Menschenaffen endg√ľltig frei von derartigen Todesfallen sein sollten. Es gibt gen√ľgend andere M√∂glichkeiten dem Besucher die Tiere nahe zu bringen. (Glasscheiben, Trockengr√§ben)
(31.07.2008, 09:02)
Michael Mettler :   ... und nach allen Schilderungen, die ich bisher geh√∂rt oder gelesen habe, hat nicht ein einziger der ins Wasser gefallenen Menschenaffen auch nur versucht, sich mittels Haltetauen, -griffen oder -netzen zu retten. Solche Einrichtungen dienen anscheinend mehr der menschlichen Gewissensberuhigung, als dass sie einen wirklichen Nutzen haben.

Übrigens vermute ich, dass schon weit mehr Gibbons als Große Menschenaffen in Zoos ertrunken sind, nur ist bei denen der öffentliche Aufschrei nicht so groß.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass es keine Gehegebegrenzung f√ľr Tiere gibt, bei der ein Unfall v√∂llig ausgeschlossen w√§re. Schlie√ülich gibt es auch immer mal Unf√§lle mit Gittern, Trockengr√§ben, Elektroabsperrungen usw. - allerdings st√ľrzen Tiere auch in der Natur H√§nge hinab (und wohl gar nicht selten, schlie√ülich konnte sich mit dem Bartgeier sogar eine ganze Tierart auf deren Verwertung spezialisieren), brechen sich beim Tritt in ein Erdloch die Beine usw. Ohne den Hagenbeck-Unfall verharmlosen zu wollen: Wild lebende Orangs und Gibbons h√§ngen sich zum Trinken an √Ąste, die √ľber die Fl√ľsse ragen - da rutscht mit Sicherheit auch der eine oder andere ab, nur eben nicht vor Publikum.
(31.07.2008, 09:02)
Michael Amend :   Es sind bereits soviele Menshcenaffen in Wassergr√§ben ertrunken, das die die einige Konsequenz daraus w√§re, auf diese Form der Gehgebegrenzung bei Menschenaffen g√§nzlich zu verzichten.
(31.07.2008, 06:36)
Gudrun Bardowicks :   An diesem tragischen Unfall sieht man einmal mehr, wie negativ es ist, dass in Hagenbecks Tierpark das F√ľttern bestimmter Tiere erlaubt ist und sogar Futter gegen Spende angeboten wird. Ich habe selbst schon oft genug in Hagenbeck gesehen, dass die Besucher die F√ľtterverbotsschilder an den Gehegen nicht beachten und auf einen Hinweis darauf, dass an dieser Anlage das F√ľttern verboten ist, nicht reagieren oder sogar frech und aggresiv werden. Ich hoffe, dass man aus diesem Unfall eine Lehre zieht und zuk√ľnftig noch st√§rker darauf achtet, dass das F√ľtterungsverbot eingehalten wird. Vielleicht sollte man in Hagenbeck wie auch in fast allen anderen gr√∂sseren Zoos das F√ľttern au√üerhalb des Streichelgeheges ganz verbieten, da die Besucher ja scheinbar nicht lesen k√∂nnen. Vielleicht w√ľrde sich auch bei den Elefanten ein naturnahes Herdenleben einstellen, wenn diese, au√üer vielleicht unter Aufsicht zu festgelegten F√ľtterungszeiten, nicht mehr gef√ľttert werden d√ľrfen. Zur Zeit steht die Herde ja fast durchg√§ngig an der Gehegebegrenzung und bettelt um Futter.
Dieser Unfall zeigt allerdings auch, dass Todesfälle durch Ertrinken bei Menschenaffen nicht nur in den so "negativen" Erlebniszoos wie Hannover, sondern auch in "richtigen" Tierparks und Zoos vorkommen können und sich bei Wassergrabenabsperrungen nicht hundertprozentig vermeiden lassen. In Hagenbeck gibt es sogar viele Seile und andere Haltemöglichkeiten am Grabenrand, damit sich die Orangs notfalls selbst aus dem Wasser ziehen können.
(31.07.2008, 00:03)
Sven P. Peter :   Heute ertrank die 10 j√§hrige Orangdame Leila im Wassergraben, nachdem Besucher sie an diesem gef√ľttert hatten...
(30.07.2008, 22:43)
Onca :   Am 8. Juli bracht die S√ľdamerikanische Seeb√§rin Conchita ein Jungtier zur Welt, Vater ist nat√ľrlich Gringo. So besteht die Gruppe derzeit aus 2(3),2,1 Tieren. Und Onager-Stute Hulya hat am 25. Juli ein gesundes Fohlen zu Welt gebracht. Vater ist Zuchthengst Bento.
Die eine Kudu-Dame ist trächtig, man erwartet den Nachwuchs im September.
(30.07.2008, 11:58)
Gudrun Bardowicks :   @ Onca: Die Auskunft √ľber die Abgabe des Fidschi-Leguans habe ich von einer Tierpflegerin im Tropenaquarium erhalten, als ich mich bei ihr √ľber das Tier erkundigte.
Die Schlangen habe ich auch schon häu