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NaturZoo Rheine

Emilia Grafe :   Weitere Informationen kann man auf auf der Internetseite des Zoos nachlesen:
https://www.naturzoo.de/aktuelles/
(09.02.2019, 20:16)
Emilia Grafe :   In Rheine wurden am 8.1.2019 drei Sumatratiger geboren. Es ist der erste Wurf von Katze ?Naga? (geboren 2009 in Lissabon, Handaufzucht, in Rheine seit 2012) und Kater ?Kabus? (geboren ca. 2008, im August 2018 aus Belfast nach Rheine gekommen).
(09.02.2019, 20:16)
Patrick Marburger :   Am 27.05. war ich erstmals in Rheine. Einige Notizen:
- Dem positiven Eindruck bzgl. der Lemurenanlage kann ich mich anschlie√üen. Die Mongozmakis gibt es allerdings immer noch nicht. Die Mohren hat man an einen anderen Zoo (habe leider vers√§umt zu fragen wohin genau) abgegeben, da das Zusammenleben mit dem m√§nnlichen Kronenmaki nicht geklappt hat. Die Abgabe ist allerdings nur tempor√§r. Bei den Kronenmakis freut man sich √ľber ein Jungtier.
- Der letzte Wolfsschakal verstarb k√ľrzlich. In der Anlage leben nun Nasenb√§ren(!), zu sehen waren sie aber nicht.
- Auch dieses Jahr gibt es bei den Goldschakalen Jungtiere. Allerdings halten sie sich noch nur in den Höhlen auf.
- Auch die neue Anlage f√ľr Zwergotter finde ich (zumindest au√üen) sch√∂n. Durch die Jungtiere war auch durchgehend etwas zu beobachten.
Wenn Fragen da sein sollten,,,
(01.06.2018, 13:00)
J√∂rn Hegner :   demn√§chst wird ja diese anlage f√ľr zwergotter gebaut .
(26.02.2017, 13:45)
Holger Wientjes :   Die Kattas und Varis sind Junggesellengruppen. Die Rotbauchmakis aktuell ebenfalls 2,0. Mohren- und Kronenmakis je 1,1. Auf die Mongoz wartet man noch. Ob man letztendlich alle (stets) zusammen halten/zeigen k√∂nnen wird bleibt abzuwarten.
(20.07.2016, 22:45)
WolfDrei :   @G. Bardowicks: Wenn ich die hohe Anzahl von Tieren der Gattung Eulemur (aber auch Varecia) hier sehe und das Wort Vergesellschaftung: sind das alles nicht mehr z√ľchtende Tiere oder gleichgeschlechtliche? Oder bekommen die die Pille?
(20.07.2016, 17:28)
Gudrun Bardowicks :   Ich war am 18.7. nach 6 Jahren mal wieder im Naturzoo Rheine und wie immer von den tollen Tieranlagen und dem ausgesuchten Tierbestand begeistert.
Besonders gut gef√§llt mir die neue Lemurenfreianlage, auch wenn diese nur an Sonn- und Feiertagen ge√∂ffnet ist und ich sie daher nicht betreten konnte. Man hat allerdings wirklich sehr gute Einsichtsm√∂glichkeiten durch Scheiben im Eingangsbereich der Anlage, von der Aussichtsplattform und auch durch eine Scheibe im ebenfalls sehr gelungenen Lemurenhaus, welches den Tieren sehr viel Platz und √ľber Laufg√§nge √ľber den Besuchern unter der Decke auch viele Vergesellschaftungsm√∂glichkeiten bietet. Bei meinem Besuch teilten sich die Kattas und das Paar Kronenmakis die gro√üe Freianlage und harmonierten sehr gut miteinander. Der Lieblingsaufenthaltsort war die gro√üe dicht bebl√§tterte Linde in der N√§he des Eingangs, in der die Tiere allerdings wegen der Bl√§tter nur sehr schwer zu beobachten waren. Sp√§ter hieltensich die Kattas auch h√§ufig im Bereich der Riesenlemurennachbildung auf den Seilen und in den B√§umen auf, wo sie sich gut beobachten lie√üen. Am sp√§teren Nachmittag gegen 17 Uhr konnte man die beiden Kronenmakis gut durch die Scheibe im Lemurenhaus beobachten. Die Roten und Schwarzwei√üen Varis hielten sich gemeinsam im gro√üen Au√üenk√§fig und dem angrenzenden Stall auf. Auch sie scheinen gut miteinander zu harmonieren. An weiteren Lemuren waren das Paar Mohrenmakis (mit einem M√§nnchen, das zierlicher als das Weibchen ist) und 2 m√§nnliche Rotbauchmakis (ich sah kein Weibchen) in Einzelst√§llenim Haus zu sehen, wobei die Mohrenmakis bereits das Vorgehege zur gro√üen Freianlage nutzen durften. Die Mongozmakis sind noch nicht im Zoo. Ich denke, dass es letztendlich zu einer Vergesellschaftung von Kattas, Kronenmakis, Mohrenmakis, Rotbauchmakis und Mongozmakis auf der gro√üen Anlage kommen und der gro√üe Au√üenk√§fig auf Dauer von den Varis genutzt werden wird, m√∂glicherweise sp√§ter in Vergesellschaftung mit den Rotbauchmakis.
In der alten Lemurenanlage waren noch einige wenige Kattas untergebracht (2 oder 3), die auf eine Abgabe in andere Zoos warten.

Der neue Streichelzoo gef√§llt mir auch ser gut, wenn ich dort auch lieber mehr bedrohte Haustierrassen als nur die Walliser Ziegen gew√ľnscht h√§tte. Ansonstenwurden dort Hausmeerschweinchen und Kaninchen in sehr sch√∂nenund originellen Anlagen, 2 Shetlandponys und sehr viele Zwergziegen gehalten. Kamerunschafe scheinen nicht mehr vorhanden zu sein.

In den letzten Jahre f√ľr mich neu hinzugekommene Arten waren Zwergbartagamen und Farbm√§use im Jungtieraufzuchthaus, Goldregenpfeifer in der Watvogelanlage, Bartkauz und Zwergohreule, die Kronenmakis, Mohrenmakis und Rotbauchmakis und ein Koi-Teich mit Kois und Goldfischen im Vogelhaus.

Ich sah 3 Lippenbären (ist das Jungtier von 2014 bzw. 2015 noch da ?) und den Afrikanischen bzw. Arabischen Wolf am späten Nachmittag in seinem Käfig bei den Bartaffen. Die Goldschakale bei den Bären zeigten sich leider trotz mehrmaligen Anlagenbesuche nicht.

Jungtiere waren reichlich vorhanden. Jungtiere gab es u.a, bei den Dscheladas, Sitatungas, Hutiakongas, Wanderus (wohl schon etwas √§lter), Nasenb√§ren, Chapmanzebras, Lamas, Pr√§riehunden, Maras, Emus (1), Humboldtpinguinen, Inkaseeschwalben, S√§belschn√§blern, Rosal√∂fflern, Waldrappen, Wei√üst√∂rchen und vermutlich bei den Hawaiig√§nsen. Die Chileflamingos hatten leider keinen Nachwuchs und br√ľteten auch nicht.

Der Besuch in Rheine war auf jeden Fall wieder toll. Ich mag diesen Zoo einfach.

(20.07.2016, 01:44)
Oliver Muller :   @Lukas Wittsieker: Danke!
(20.05.2016, 17:31)
Lukas Wittsieker :   Die Zukunftpl√§ne in Rheine stand 2014 aus einem Artikel der M√ľnsterl√§ndischen Volkszeitung:

-Auf der Fl√§che wo jetzt noch die alte Katta-Anlage ist, soll eine Anlage f√ľr Zwergotter gebaut werden.
-Das alte Bauernhaus neben dem Streichelzoo soll zu einem Indoorspielplatz umgebaut werden.
-Die Bartaffen sollen neben der großen Außenanlage ein neues Haus bekommen.
-Die Lisztaffen sollen neben den Gibbonhaus eine neue Anlage gebaut werden
-Das alte Affenhaus soll zu einem Nachttierhaus umgebaut werden.

Ob die Pläne noch aktuell sind kann ich leider nicht sagen,
(19.05.2016, 20:08)
Michael Mettler :   @Tom Schroeder: Sind denn neue Lemurenanlagen in anderen Zoos um so vieles teurer gewesen als die neue in Rheine...?

Ich bin durchaus ein Fan der Bauweise und Gehegegestaltung in Rheine. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass der Zoo nicht das Problem gr√∂√üerer Branchenkollegen hat, Gro√übauten sanieren und Anlagen f√ľr "Megafauna"-Arten wie Elefant, Giraffe, Menschenaffe & Co. mit viel Hoch- und Tiefbau auf zeitgem√§√üen Stand bringen zu m√ľssen. Und dass er m√∂glicherweise auch Gl√ľck mit der lokalen Baubeh√∂rde hat, was nicht √ľberall der Fall ist. Wenn ein st√§dtisches Bauamt wie in Hannover z.B. einen eigenen Wasseranschluss und einen heizbaren Innenraum f√ľr eine Schnee-Eulen-Voliere (!) vorschreiben will (wie mir erz√§hlt wurde), dann schl√§gt sich sowas zwangsl√§ufig auf die Baukosten nieder (daf√ľr gab es auch schon Beispiele in den baulich n√ľchternen Vor-Erlebniszoo-Zeiten, das hat hier also keineswegs nur etwas mit dem jetzigen Bau- und Dekorationsstil zu tun). Andere Zoos m√ľssen viel Geld quasi in den Satz setzen, selbst wenn sie nur Zweckbauten errichten wollen: Gelsenkirchen z.B. musste wegen des benachbarten Kanals in Hochwasserschutz investieren und zudem auf einem heiklen Schweizer-K√§se-Untergrund bauen, weil der Zoo vom Bergbau unterminiert ist und deshalb etliche Sicherungsma√ünahmen notwendig waren (und trotzdem sind dann noch Spundw√§nde in unerwarteten L√∂chern versackt, was weiteren finanziellen Aufwand nach sich zog).

Ich frage mich selbst oft genug, warum diese oder jene Zooanlage irgendwo so immens teuer ist/war, aber wenn ich es mir genau √ľberlege, fehlt mir zum echten Vergleich auch meistens die Kenntnis der lokalen Hintergr√ľnde.
(18.05.2016, 23:49)
Oliver Muller :   Sind f√ľr Rheine eigentlich weiter gehende Zukunftspl√§ne bekannt? Etwa im Sinne eines Master-oder Entwicklungsplans?
(16.05.2016, 21:28)
Tom Schroeder :   Man h√§lt sich offen, welche Arten wann mit wem zusammen auf welcher Anlage sein werden. So kann man auf individuelle, Arten-spezifische und Zucht-notwendige Dinge R√ľcksicht nehmen. Auf einer F√ľhrung kam auf die Frage "Was wird das Endergebnis sein, welche Zusammensetzung zielen sie an?" die Antwort "Das wissen wir nicht - wir sind f√ľr alles offen." Am vorletzten Wochenende waren 2,0 Roter Vari und 2,0 Schwarz-Wei√üer Vari (Altbestand) im Au√üenk√§fig gegen√ľber der Tigerau√üenanlage zu sehen. Im gro√üen, zeitweilig begehbaren Au√üengel√§nde waren 11,0 Kattas (Neu im Rheinenser Bestand, aus zwei Zoos zusammengestellt) gemeinsam mit 1,1 Kronenmakis. 1,1 Mohrenmakis waren in einem der Innengehege zu sehen und hatten auch Zugang zu einem kleinen Au√üenk√§fig, der an das gro√üe Freigehege grenzt. 1,1 Rotbauchmakis sind zur Zeit in der Quarant√§ne, 1,1 Mongoz-Makis warten in den USA auf ihre Einreise.
Die vier Paare d√ľrfen alle z√ľchten - da es sich um saisonale Fortpflanzungsweise handelt, sollte es auch kein Problem darstellen, die Paare in der Fortpflanzungszeit artenrein zu halten und somit Hybride zu verhindern. Sind ja keine Anf√§ngerInnen dort in Rheine in der Lemurenhaltung... ;-)
Ich bin ziemlich begeistert vom gesamten Ergebnis, sowohl das Haus (funktional, optisch trotzdem sehr ansprechend, alle Innenk√§fige sind miteinander durch Laufg√§nge zu Rundl√§ufen zu verbinden und mit reichlich Einrichtung ausgestattet), als auch die Au√üenanlagen (gro√üer K√§fig, komplett angef√ľllt mit Kletterstrukturen, sodass der gesamte umbaute Raum f√ľr die Tiere nutzbar ist plus riesiger Au√üenanlage) sind meines Erachtens nach hervorragend gelungen. Man gab der Au√üenanlage ca. zwei Jahre Zeit, um einzuwachsen. Entstanden ist zwar immer noch kein wirklicher Wald, aber eine Anlage mit reichlich abwechslungsreichem Bewuchs mit zahlreichen verschiedenen Pflanzen, die zu gro√üem Anteil auch als Futterpflanzen dienen k√∂nnen (Obstb√§ume, Ampfer, Sommerflieder, etc.). Keine einzige Bambuspflanze, welche Wohltat, zumal nebenan bei den Gibbons schon reichlich (zu viel?) Bambus steht...!!! Auch zu Zeiten, in denen die Anlage nicht zu begehen ist, k√∂nnen durch unterschiedliche Einsichten (Glas, Freiblick √ľber Graben, Hochstand - der "Altbestand" bei den Gibbons) gute Einblicke in diese spannende Vergesellschaftung gewonnen werden. Ich w√ľrde mir w√ľnschen, dass sich zahlreiche gro√üe Zoos an Rheine ein Beispiel n√§hmen, und wie dort zwar funktionale, aber trotzdem √§u√üerst ansprechende Gehege(komplexe) f√ľr relativ wenig Geld bauen w√ľrden... Ich werde mich nicht wundern, wenn Rheine daf√ľr den n√§chsten, damit dritten, BdZ-Biber erhielte!
(16.05.2016, 16:48)
Tim Meschke :   Soll denn gez√ľchtet werden in der Anlage? Ich wei√ü ja nicht, ob es dann so gut ist, 7 Arten in einer Anlage zu halten. Vor allem die Eulemur-Arten neigen auch im Freiland zu Kreuzungen.
(10.05.2016, 18:35)
Hannes Lueke :   Die Lemurenanlage ist nun er√∂ffnet und an Wochenenden und Feiertagen begehbar unter Aufsicht von Freiwilligen.
Ausgeschildert sind f√ľr die gro√üe Anlage 7 Arten, man munkelt aber, dass die Varis in ihrer eigenen Anlage an der R√ľckseite des Hauses bleiben.
Das Haus selbst ist ein ansprechender Zweckbau, die Vari Anlage mit genialer Kletterstruktur versehen, leider nur mit Rasen und wenigen niedrigen (kl√§glichen) B√ľschen bepflanzt.
Der große "Wald" ist zwar eher ein Wäldchen aber trotz alledem eine hervorragende Anlage. Die Kattas könnte man schon in dem Baumwipfeln springen sehen und die Kronenmakis liegen zusammen mit den Kattas in der Sonne.

Ausgeschilderte Arten sind Mohren, Rotbauch, Kronen und Mongozmakis, Kattas sowie die beiden Vari Formen. Gesehen alle bis auf Rotbauch und Mongozmakis.

In der alten Anlage lebt noch eine größere Kattagruppe. Ich bin gespannt wie man das Gelände umnutzt. Man hört von Zwergottern. sollte dies zutreffen hoffe ich auf eine Vergesellschaftung mit Binturongs, Mähnenschwein oder Barbirusa
(10.05.2016, 09:19)
Hannes L√ľke :   Die Lemurenanlage schreitet so langsam voran und sieht toll aus.
Ich vermute ganz stark die Kattas und Makis bewohnen die Freianlage und die Varis die sehr geräumige Voliere auf der anderen Seite. Varis sollen ziemlich unverträglich in solchen Vergesellschaftungen sein.
Kronenmakis haben sich leider nicht gezeigt und die Mohrenmakis sind nirgendwo ausgeschildert
Im aktuellen Lemurenhaus gibt es neben der Vari und Kattaanlage eine weitere als Absperrm√∂glichkeit. Diese ist definitiv besetzt (Kot) aber bei dem sch√∂nen Wetter zeigt sich nat√ľrlich kein Primat

Wanderus haben wir mindestens 19 gezählt in 3 Gruppen
F√ľr mich sah es nach 2 Zuchtgruppen aus. Die Hutiaconga Zucht l√§uft zum Gl√ľck wieder gut an

Und mal wieder haben wir nicht mehr als 3 B√§ren gesehen und keinen Schakal. Ich w√ľnschte mir Wirklich man setzt die Wanderus mit auf die Lippenb√§renanlage und baut an anderer stelle eine Unterbringung f√ľr die Hunde
(29.11.2015, 20:52)
Holger Wientjes :   Gibt es eigentlich nur noch Facebook... ?? Ich habe eine E-Mail an den Zoo geschrieben und am anderen Morgen eine Antwort erhalten !
(25.11.2015, 22:14)
Lukas Wittsieker :   Der,Zoo antwortet leider nie zB bei Facebook habe ich den Maki-Beitrag kommentiert und sogar eine PN bei Facebook geschrieben noch keine R√ľckmeldung der Zoo antwortet bei Facebook generell nie
(25.11.2015, 20:35)
Holger Wientjes :   @Lukas Wittsieker: Das habe ich leider nicht gefragt. Aber frag doch selbst ¬īmal beim Zoo nach, wenn es Dich so interessiert ! Die beissen nicht.
(24.11.2015, 13:47)
Lukas Wittsieker :   Was passiert mit der Vari-Gruppe?
(23.11.2015, 17:08)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch√∂n. Dann hoffe ich auf erfolgreiche Nachzuchten bei den Kronen- und Mohrenmakis, da diese Arten in deutschen Zoos ja doch eher selten gezeigt werden.
(23.11.2015, 10:18)
Holger Wientjes :   Habe nochmal beim Zoo direkt angefragt. Dort sagte man mir, dass neben den Kronenmakis auch ein Paar Mohrenmakis eingetroffen sei. Warum in der PM nur von Kronenmakis die Rede ist kann ich allerdings auch nicht sagen. Aber umso sch√∂ner ! Hab¬ī es in der ZTL wieder entsprechend ge√§ndert.
(23.11.2015, 09:03)
Holger Wientjes :   Also verlesen an den Tafeln am Eingang... O.k.
(20.11.2015, 14:32)
Lukas Wittsieker :   Nein Mohrenmakis sind nicht gekommen
Was passiert mit der Vari-Gruppe werden sie den Zoo verlassen oder bekommen sie die ander Anlage am neuen Lemurenhaus??

(20.11.2015, 14:09)
Holger Wientjes :   Also sind Kronenmakis UND Mohrenmakis neu hinzu gekommen ?
(20.11.2015, 13:23)
Lukas Wittsieker :   Was passiert dann mit den Varis kommen die dann in die seperate Anlage hinein wo Besucher keinen Zutritt haben oder werden sie den Zoo verlassen?
(20.11.2015, 11:59)
Hannes L√ľke :   Facebook-Meldung des Naturzoos

Wir k√∂nnen die Ankunft einer seltenen Tierart vermelden. Vor wenigen Tagen traf aus zwei franz√∂sischen Zoos ein Paar Kronenmakis ein. Die beiden madagassischen Halbaffen sind zuk√ľnftige Bewohner des noch im Bau befindlichen ¬ĄLemuren-Waldes¬ď. Ihr vor√ľbergehendes Quartier haben sie in der sogenannten ¬ĄAufzuchtstation¬ď im Wirtschaftsgeb√§ude gefunden, wo sie auch von den Zoobesuchern beobachtet werden k√∂nnen.

Kronenmakis stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Lebensraumzerstörung und Bejagung haben die Bestände in Madagaskar erheblich dezimiert, und ihre Verbreitung ist auf wenige Schutzgebiete im Nordosten der Tropeninsel vor Afrika beschränkt.
Auch in Zoologischen G√§rten sind sie seltene Erscheinungen. So ist der NaturZoo einer von nur drei Tierg√§rten in Deutschland, wo man diese h√ľbschen Tiere sehen kann. Alle Kronenmakis werden im Rahmen eines Europ√§ischen Zuchtprogramms koordiniert, wor√ľber auch die Empfehlung kam, aus welchen Zoos der NaturZoo die Tiere erhalten sollte.

Die beiden Neuank√∂mmlinge werden zuk√ľnftig in Wohngemeinschaft mit den Kattas im ¬ĄLemuren-Wald¬ď leben. Dieses gro√üe Freigehege und das dazugeh√∂rige, f√ľr Besucher begehbare Haus werden im Fr√ľhjahr 2016 er√∂ffnet.
(20.11.2015, 11:49)
Holger Wientjes :   O.k., danke Dir !
(08.11.2015, 09:55)
Lukas Wittsieker :   Ich habe das an den Tafeln am Eingang gelesen ich glaube die beiden Tiere kommen aus einem Zoo aus der USA

(06.11.2015, 19:30)
Holger Wientjes :   @Lukas Wittsieker: Sch√∂ner Neuzugang dieser in Deutschland selten gezeigten Art. Hast Du eine Quelle und sind Dir Herkunft und Geschlecht bekannt ?
(01.11.2015, 10:05)
Lukas Wittsieker :   Der Naturzoo hat 2 neue Mohrenmakis f√ľr die Lemurenwelt bekommen
(31.10.2015, 17:52)
Hannes L√ľke :   Heute mal wieder die Jahreskarte genutzt
Was Neues gibt es nicht wirklich
Beim Lemurenwald geht es schleppend voran wobei besonders kleine Zoos häufig zeigen, dass langjährige Projekte plötzlich fertig sind (siehe Erdmännchen in Nordhorn)
Was bisher steht sieht jedoch gut aus und entspricht dem Stil des Zoos, Mischung aus Funktionalit√§t gepaart mit nat√ľrlichen Materialien
Auf der Zebraanlage sind aktuell nur Mutter und Fohlen zu sehen. Mehr als ein adultes Zebra habe ich dieses Jahr noch nicht gesehen.
Schakale waren beim 10. Besuch in diesem Jahr gewohnt unsichtbar. Nicht eine Sichtung bislang.
B√§renmutter mit Kind konnte heute frei zwischen drinnen und drau√üen w√§hlen. War nat√ľrlich innen
Wie immer war auf der zweiten Anlage nur ein weiterer Lippenbär zu sehen (Dauer Schichtdienst?)
So sehr ich mich √ľber die Existenz der Schakale freue, w√ľrde ich mich mehr freuen wenn man die Wanderus statt der Hunde auf die B√§renanlage setzt.

Die Dschelada Anlagen sind auffällig Kahl
Von den einstigen sattem Grasnarben ist nicht viel geblieben. Wenn man es nicht schafft den Wiesencharakter wieder aufzubauen wäre es evtl eine Idee die Anlagen von Mähnenschaf und der großen Paviangruppe zusammen zu legen.
Auf derb zweiten Anlage k√∂nnte ich mir sch√∂n eine Gruppe Zebramangusten vorstellen wobei das nachr√ľsten wahrscheinlich unwesentliche weniger als eine komplett neue Mangustenanlage kosten w√ľrde...

Was mich einfach nicht los l√§sst ist die geplante Anschaffung von Zwergottern. Bebaut man nur die jetzige Fl√§che der Lemuren hat man nicht viel Spielraum f√ľr Vergesellschaftung
Nutzt man nur die bisherige Voliere kann ich mir gut Binturongs mit Ottern vorstellen. Ein Abriss w√ľrde mir jedoch besser gefallen. Ich w√ľrde mich am meisten freuen wenn man die seitlichen Fl√§chen in Richtung Vogelwiese nutzt und eine Vergesellschaftung mit Barbirusa oder M√§hnenschwein aufbaut. Schweine fehlen im Bestand komplett

(13.09.2015, 15:24)
Michael Mettler :   Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das richtig in Erinnerung habe, aber die beiden "zus√§tzlichen" Wanderu-Gruppen k√∂nnten aus abgetrennten √ľberz√§hligen M√§nnern bestehen.
(01.06.2015, 19:14)
Gerrit Wehrenberg :   @Michael: :D Ja es handelte sich um gruppenf√ľhrende Online-St√∂rche... Abdimst√∂rche muss es nat√ľrlich hei√üen - sorry - manchmal kann man sich selbst Texte 100x durchlesen und man siehts nicht.

Ich zitiere mich ausnahmsweise mal selbst - weil dies auch schon im zoofreunde-Forum zur Sprache kam:"Ah das mit dem "Goldschakal" bzw. √Ągyptischen Wolf hatten wir tats√§chlich besprochen. Der Vorfall in Arnhem passierte im √úbrigen in der selben Woche [dort hatte die W√∂lfin genau wie in Rheine das Schakalm√§nnchen get√∂tet]. Deshalb ging man von vornherein nicht wirklich von einem Zufall aus.

Das mit der Mangabe hatte ich wohl verwechselt. Die Gelbbauchmangaben lebten wohl in der Anlage in der die letzte SCHOPFmangabe lebte... danke! Man trennte sich im √ľbrigen ungern von den Schopfmangaben - aber der ONB sah halt schwarze Affen... Daf√ľr soll f√ľr die Bartaffen ausgebaut werden."

Tats√§chlich w√ľrde Rheine das Weibchen gerne weitervermitteln. Es gibt bisher aber keine Interessenten. Erst wenn die W√∂lfin verstirbt oder sich ein Abnehmer findet, kann mit dem Neubau f√ľr die Bartaffen begonnen werden.

@Julian Overberg: Mir wurde gesagt, dass es sich im Moment um drei Gruppen handelt. Wie viele Tiere es total waren kann ich nicht sagen. Es waren aber mindestens vier der Innenboxen mit Bartaffen belegt.

(01.06.2015, 19:03)
Michael Mettler :   "Adminst√∂rche"? Sind das die nat√ľrlichen Feinde der Computerm√§use? :-)

@Gerrit: Die Mangabenart, deren Haltung man nach Jahrzehnten beendet hat, war die Schopfmangabe, nicht die Goldbauchmangabe. Der einzelne Schakal im K√§fig neben der Bartaffenanlage stammt via Arabien aus Nordostafrika (die Zuchtgruppe auf der B√§renanlage besteht aus Europ√§ischen Goldschakalen) und steht im Verdacht, zur Form lupaster zu geh√∂ren, die nach neueren Untersuchungen teilweise nicht mehr zum Goldschakal gez√§hlt, sondern als afrikanische Unterart des Wolfes betrachtet wird. Ein passender Partner wird daf√ľr schwer zu bekommen sein, auch das d√ľrfte die Vermittlungschancen behindern.
(30.05.2015, 13:33)
Gerrit Wehrenberg :   Am 16.05.2015 war ich das erste Mal im Naturzoo Rheine und habe die Ehre gehabt eine Privatf√ľhrung des ehemaligen 1. Vorsitzenden des Tr√§gervereins zu bekommen. Ein √ľberaus informatives und tolles Wochenende mit vielen Gespr√§chen (meist nat√ľrlich tierg√§rtnerisch) mit einem faszinierenden Mann.
Eine der Hauptattraktionen und herausstechenden Attraktionen des Naturzoos k√ľndigen den Park bereits vor dem Eingang an. Wei√üstorche drehen im Himmel √ľber dem Gel√§nde ihre Kreise. Auch im Tiefflug oder Klappernd in den Baumwipfeln w√§hrend des Besuchs sind sie sch√∂n zu beobachten. Es sollen mehr als hundert Nester auf dem Gel√§nde sein. Man hat aufgegeben alle Jungv√∂gel zu beringen. Interessanterweise sollen erst seit den letzten Jahren drei Nester au√üerhalb des Zoogel√§ndes vorhanden sein. Vorher waren alle Storchennester ausschlie√ülich innerhalb des Zoos zu finden. Das Storchenreservat sowie erw√§hnte Begegnungen sind absolut sehenswert und beeindruckend. Selbst im Affenwald mit seinen Berberaffen, denen es m√∂glich ist die Baumwipfel zu erklimmen, br√ľten die St√∂rche erfolgreich. Die Affen haben durch die scharfen Schn√§bel schnell die Lust an Nestbesuchen verloren. Dies d√ľrfte eine ziemlich einmalige sowie gut und lange funktionierende Vergesellschaftung sein.
Die Schwarzst√∂rche, zusammen in der Voliere mit Adminst√∂rchen, haben dieses Jahr das erste mal ein Gelege. Ich dr√ľcke die Daumen, dass es klappt.
Die Gruppe Chile-Flamingos wird schon seit langem ungestutzt in eine oben offenen Anlage gehalten, indem hohe Seitenz√§une einen Flugstart verhindern. Bei einem Stutzverbot d√ľrfte Rheine keine Probleme haben.
Die Dschelada-Anlage ist wirklich vorbildlich. San Diego will vorerst mit einer M√§nnergruppe auch die Haltung dieser interessanten Paviane beginnen und hat eine Arbeitsgruppe nach Rheine geschickt, um vom EEP-Zuchtbuchf√ľhrer wichtige Erfahrungen mitzubekommen.
Ein Tag vor meinem Besuch w√ľrde ein Sitatunga-Kalb geboren. Leider hatte es sich mit dem Muttertier etwas Abseits zur√ľckgezogen. Die Ruhe sei ihm geg√∂nnt. Daf√ľr zeigte sich das Chapman-Zebra-Fohlen sehr sch√∂n. Die Zooleitung hatte bei der alten Mutter mit keinem Nachwuchs mehr gerechnet und ist eine gesunde √úberraschung.
Mit dem Lippenb√§renjungen hatten wir Gl√ľck. Die Mutter hielt sich mit ihm lange direkt an der Scheibe auf. Er imitierte seine Mutter beim Umgraben von Grasb√ľscheln. Schien aber noch nicht hinter den kulinarischen Sinn gekommen zu sein. Wirkliches Gl√ľck muss man wohl mit den vergesellschafteten Goldschakalen im Moment haben. Nachdem es eine Fangaktion gab, ist die verbleibende Gruppe extrem Scheu. Selbst die Pfleger sehen die Tiere kaum. Die Gruppenreduzierung war aufgrund der guten Zucht n√∂tig. Ich konnte dennoch ein Goldschakal neben der Bartaffenfreianlage sehen. Diese Weibchen bekommt der Zoo wohl nicht weiter vermittelt, da es sein M√§nnchen get√∂tet hatte.
In einer begehbaren Voliere lebt ein Schneeeulenhahn mit 1,1 Bartkäuzen zusammen. Es scheint gut zu funktionieren. Das Weibchen starb leider während der letzten Brut.
Die Textor-Weberkolonie und Kampfläufergruppe, beide den eigenen Angaben nach jeweils die größten in Menschenobhut, sind wirklich beachtlich.
Rheine ist ein Zoo gut gelungener begehbaren Anlagen. So traut sich so manch gro√üer Zoo nicht eine Lamazuchtgruppe (zusammen noch mit Gro√üen Maras) ¬Ąauf die Besucher los zu lassen¬ď. Bei den Emus ist nur ein K√ľken geschl√ľpft, allerdings duldet der alte Hahn interessanterweise die Henne. Mutter-Vater-Kind-Kombi harmoniert und wiederspricht der Lehrmeinung. Die Pinguin-/Inka-Seeschwalbenvoliere ist nicht neu aber wirklich herausragend. Erw√§hnenswert ist die Wassertechnik der Meeresbewohner: Becken der Seehunde und Pinguine werden durch biologische Filterbecken sauber gehalten. Im Zuge des Namens hat der Park auf eine chemische Reinigung komplett verzichtet.
Die neue Lemurenanlage ist im Bau. Zur Zeit meines Besuches war zuletzt der Teich am Zooeingang fertig gestellt worden. Man m√∂chte sich aber Zeit lassen, sodass die Fertigstellung, trotz des schon fortgeschrittenen Bau, erst f√ľr 2016 angesetzt ist. Dort werden dann die Kattas, Rote und Schwarzwei√üe Varis einziehen. Eine weitere Lemurenart w√§re denkbar. Ein Teil der Anlage wird dann, typisch f√ľr Rheine, f√ľr Besucher zu begehen sein. Allerdings nur mit Aufsicht. Anstelle des aktuellen Lemurenhauses mit Au√üenk√§figen soll eine Zwergkrallenotteranlage entstehen.
Entgegen der Zootierliste wurden die Kamerunschafe im Streichelzoo schon vor längerer Zeit abgegeben, da bei diesen Tieren wohl generell eine Übertragungsgefahr von Krankheiten auf die Kinder höher ist.
Im Affenhaus sind seit kurzem nur noch die Liszt√§ffchen, die drei Gruppen Bartaffen, ein Buntbarschaquarium sowie W√ľstenheuschrecken zu sehen. Die letzte Gelbbauchmangabe wurde abgegeben. Das Affenhaus soll langfristig in ein Nachttierhaus umgewandelt werden, nachdem f√ľr die Bartaffen ein neues Haus entstanden ist. Das ist aber noch Zukunftsmusik.
Ein kleinerer aber absolut sehenswerter Park mit einer gepflegten Parkanlage mit angenehmer Atmosphäre. Ich denke jeder Besucher kommt bei diesem Park auf seine Kosten. Auf jeden Fall ein werde ich dieser Einrichtung noch weitere Male besuchen.

Foto: Das neue Haus der großen neuen Lemurenanlage im Bau. An dieser Seite werden noch große Freikäfige entstehen, um die Tiere auch bei kalten Temperaturen kurz und kontrolliert zeigen zu können. Auf der anderen Seite befindet sich das in Zukunft begehbare Gelände.


Hier ein paar weitere Bilder von meinem Besuch: http://s280.photobucket.com/user/diangeleo/slideshow/Rheine%202015
(28.05.2015, 09:14)
Hannes L√ľke :   Der junge Lippenb√§r ist mit Mutter im Vorgehege zu sehen. Zwar hat man schon deutlich sch√∂nere Tiere gesehen, niedlich sind junge Lippenb√§ren trotzdem irgendwie...

Von Schakalen oder anderen Bären war nichts zu sehen.
Ist bekannt ob der dauerhaft Einzeln gehaltene Schakal (oder war es der ägyptische Wolf?) abgegeben werden soll? Die Haltung ist schließlich alles andere als Befriedigend.

Ansonsten geht es mit der Lemurenanlage gut voran. Es scheint eine √§u√üerst ger√§umige Anlage zu werden im typisch leicht gehaltenen Rheiner Stil. Die Gehegebegrenzungen stehen noch nicht weswegen man nicht sagen kann wie die entg√ľltige Wirkung wird (Maschendraht? Insel?)
(02.03.2015, 09:15)
Hannes L√ľke :   Nachdem es 2013/14 nix geworden ist scheint es in diesem Jahr mit den Lippenb√§ren zu klappen

Bereits Anfang Dezember gab es Nachwuchs der nun offiziell bestätigt wurde

Ob wohl die jungen Bären mit den Schakalen zusammen auf die Anlage kommen? Eine Trennung der Anlagen existiert nicht und ob sich die Wölfe in eins der Absperrgehege begeben weiß ich leider nicht
(18.02.2015, 10:04)
Tim Meschke :   Sorry, falscher Thread...
(09.02.2015, 14:00)
Tim Meschke :   @Michael Mettler: Die aufgef√ľhrte Sterilit√§t von Pferd-Esel-Zebra-Kreuzungen k√∂nnte meiner Meinung nach nicht so hoch sein wie immer gesagt wird. Denn gerade weil immer gedacht wird, dass diese Kreuzungen meist immer unfruchtbar sind, werden die meisten Hybride erst gar nicht gestestet, ob sie fertil oder steril sind.
(08.02.2015, 18:27)
Gudrun Bardowicks :   @ Markus R.: Stimmt, an die Goldschakale habe ich gar nicht gedacht.

Gab es eigentlich in diesem Winter wieder Nachwuchs bei den Lippenbären in Rheine?
(08.02.2015, 17:56)
Markus R. :   @ Gudrun Bardowicks: An Hundeartigen m√ľsste es zwar in Rheine bereits Goldschakale geben, aber ansonsten kann ich mich deiner nur anschlie√üen. Gerade bei kleineren Zoos, die nur eine Otter- oder Marderart zeigen, ist die Wahl daher sehr nachvollziehbar. Eine m√∂gliche Konkurrenz k√∂nnten h√∂chstens Glattotter bringen, wenn sie sich weiter in den Zoos verbreiten. Im Moment d√ľrften sie aber noch recht schwer zu bekommen sein.

@ J√∂rn Hegner: Ich will Sie keineswegs angreifen, aber ich f√§nde es sehr sch√∂n, wenn Sie ab und zu die ?-Taste ihres Keyboards benutzen w√ľrden. Ich bin mir n√§mlich oft echt nicht sicher, ob Sie eine Aussage machen oder eine Frage stellen wollen...
(08.02.2015, 12:23)
Oliver M√ľller :   Zwergotter, Erdm√§nnchen und Nasenb√§ren sind eben die neuen Elefanten, Grosskatzen und Menschenaffen. ;-)
(08.02.2015, 11:05)
Gudrun Bardowicks :   Ich denke, man hat sich f√ľr Zwergotter entschieden, weil diese h√§ufig sehr aktiv sind und daher gro√üe Publikumslieblinge darstellen. Auch brauchen sie im Gegensatz zu Riesenottern keine besonders warmen Stallungen und sind recht "pflegeleicht". Ich kann es gut nachvollziehen, dass man sich f√ľr eine Fischotterart als Vertreter der Marder- und Hundeartigen entschieden hat, die bisher in Rheine noch nicht vertreten sind. Von allen tagaktiven Otterarten ist der Zwergotter am Leichtesten zu halten und am Schnellsten zu bekommen.
(07.02.2015, 10:44)
J√∂rn Hegner :   der naturzoo rheine plant zwergotter . zwar auf dem platz wo momentan noch die kattas und varis sind . wiso eigentlich , weil diese werden schon in ganz vielen zoos gehalten .
(07.02.2015, 10:34)
J√∂rn Hegner :   es steht doch auch noch eine weitere lemurenart auf dem plan , f√ľr die neue anlage . was denn vielleicht f√ľr eine .
(03.02.2015, 16:07)
J√∂rn Hegner :   haben jetzt die bartaffen mehr platz bekommen , nachdem die letzte schopfmangabe abgeschafft wurde .
(03.02.2015, 16:04)
Lukas Wittsieker :   10%

(16.10.2014, 17:03)
Michael Mettler :   Wie hoch ist eigentlich der Niederl√§nder-Anteil unter den Rheine-Besuchern? D√ľrften doch auch nicht wenige sein?
(16.10.2014, 16:50)
Ulli :   Anmerkung: Nordhorn mag f√ľr Deutschland an der Peripherie liegen, aber inzwischen kommen 50 Prozent der Besucher aus Holland ...
(16.10.2014, 15:15)
Holger Wientjes :   Oder bezog sich das jetzt auf meinen gestrigen letzten Eintrag ?
(16.10.2014, 08:42)
Holger Wientjes :   Nein, genau die meinte ich.
(16.10.2014, 08:40)
Lukas Wittsieker :   Die Feuchtbiotop-Voliere ist noch ge√∂ffnet oder meinst du anderes
(16.10.2014, 07:00)
Holger Wientjes :   Ohne jetzt jemandem zu nahe treten zu wollen: Aber lest doch ¬īmal bitte mehr als nur den letzten Beitrag hier... !
(15.10.2014, 22:07)
Lukas Wittsieker :   Erdm√§nnchen sollen nach Rheine?
wann wo hin?
(15.10.2014, 20:56)
Hannes L√ľke :   Da fragt man sich nur noch wo die Erdm√§nnchen hinkommen :-)

Na immerhin sind die Anlagen dort alle wirklich schön gemacht und wer weiß ob es nicht ne schöne Gemeinschaftshaltung mit den Otten gibt...
(14.10.2014, 14:10)
Michael Mettler :   @Hannes: Noch nirgends. Aber siehe den letzten Beitrag von Lukas Wittsieker.
(14.10.2014, 13:55)
Hannes L√ľke :   und wenn man Rheine unter diesem Gesichtspunkt betrachtet muss man erstmal sehen was der Zoo Nordhorn auf die Beine stellt mit noch geringeren Mitteln in einer noch struktur√§rmeren Region!

Rheine hat Zwergotter? Wo?
(14.10.2014, 12:24)
Michael Mettler :   @Ulli, zu deiner Wertung vom 10.10.: Mit diversen Projekten der letzten Zeit und der nahen Zukunft KONNTE bzw. KANN Rheine auch nicht viel verkehrt machen. Eulenvolieren, begehbare Lemurenanlage, Zwergotteranlage, Streichelzoo - das ist Mainstream bzw. geh√∂rt zu jenen Zoo-Basics, ohne die es nach aktuell herrschendem Zeitgeist nicht geht.

Das soll nat√ľrlich Anlagen aus letzter Zeit, bei denen sowohl ONB als auch Zoofan mit der Zunge schnalzen, keineswegs herabw√ľrdigen (z.B. B√§ren- und Pinguinanlage). Aber im selben Zeitraum hat es auch in anderen Zoos Neuanlagen gegeben, die f√ľr Aufsehen sorgten. Vielleicht ist man als Zoofan geneigt, Rheine besondere Sympathie entgegenzubringen, weil der Park aus geringen M√∂glichkeiten viel macht und eher mit leisen T√∂nen zu √ľberzeugen versucht als mit dem (werblichen) Imponierverhalten, wie es verschiedene gro√üe Branchenkollegen an den Tag legen (ich denke da an die derzeit inflation√§re Verwendung des Wortes "einzigartig" bei etlichen Bauprojekten).

Mit einem aus r√§umlichen und finanziellen Gr√ľnden zwangsl√§ufig relativ kleinen Artenbestand hat es ein Zoo vom Kaliber Rheines m.E. besonders schwer, Publikumserwartung und Arterhaltung unter einen Hut zu bringen, da viele ONB-Lieblinge nun mal nicht zu den bedrohten Arten geh√∂ren, aber mit ihrer Zugkraft wirtschaftlich wichtig sind. Insofern wird es spannend sein, die weitere Entwicklung des Artenbestandes und der baulichen Entwicklung zu verfolgen. Ich warte schon auf Erdm√§nnchen ;-)
(14.10.2014, 09:52)
Michael Mettler :   Sind die Schopfmangaben noch im Bestand?
(14.10.2014, 08:23)
Lukas Wittsieker :   der Lemurenwald sollte erst Sommer 2015 fertig sein,aber jetzt der Termin auf 2016 verschoben,also gibt es 2015 kein Highlight und danach wird die alte Lemuren-Anlage abgerissen,dort entsteht dann eine Anlage f√ľr Zwergotter

Ich bin gespannt ob der ältere Teil der Tiger Anlage jetzt saniert wird ist auch dringend nötig und ich frage mich ob die ein neues Tiger-Zuchtmännchen holen weil gerade Sumatra-Tiger stark bedroht sind
(13.10.2014, 23:17)
Holger Wientjes :   War die Feuchtbiotopvoliere noch besetzt oder witterungsbedingt schon nicht mehr ?
(13.10.2014, 22:20)
Lukas Wittsieker :   Neuesvom letzten Besuch

-Der alte Teil der Tigeranlage wird warscheinlich neu gestaltet
-Bei den Bartaffen gibt es Nachwuchs ich schätze es sind jetzt so ca. 15 Tiere
-Beim neuen Lemurenwald geht der Bau sehr langsam vorran
(13.10.2014, 18:26)
Holger Wientjes :   In welchem Zusammenhang muss man das den verstehen ?
(10.10.2014, 15:19)
Ulli :   Es gibt Zoos, die machen nix verkehrt. Dazu z√§hlt Rheine!!!.
(10.10.2014, 15:08)
Michael Mettler :   Das Problem besteht darin, dass die Innenr√§ume der Wanderus und Mangaben den Vorgaben nicht mehr entsprechen, so dass Zusammenlegungen unumg√§nglich sind. Das wiederum geht nur, wenn eine der Arten weicht - in diesem Fall eben die Mangaben, von denen Nachzucht ohnehin nur schwer zu vermitteln sein soll. Die M√∂glichkeit eines komplettes Neubaues habe ich seinerzeit nicht aus der Info herausgeh√∂rt, f√ľr mich h√∂rte es sich "nur" nach Umbau an. Was aber wiederum erst machbar ist, wenn die beiden letzten Mangaben ein neues Zuhause gefunden haben (wei√ü nicht, ob sich seitdem in dieser Beziehung etwas getan hat - die Interessenten stehen bei dieser Affenart wohl nicht gerade Schlange, siehe oben).
(03.03.2014, 16:48)
Oliver M√ľller :   @Michael Mettler:
Dann wird das ja wohl eher ein Wanderuhaus als ein Affenhaus werden? Gab es damals Infos √ľber einen geplanten Um-/Neubau?
(03.03.2014, 12:59)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Zum Affenhaus siehe mein Beitrag vom 28.10.13 - es muss umgebaut werden.
(03.03.2014, 11:30)
Oliver M√ľller :   @ Ulli:
Danke! Bei meinem letzten Besuch ca. 2010 hatte ich den Eindruck, dass das Affenhaus mal modernisiert bzw. Ersetzt werden könnte. Gibt es da Pläne?
(03.03.2014, 10:04)
Ulli :   Streichelzoo (fast fertig)
anschließend begehbarere Lemurenwald auf dem Gelände des bisherigen Streichelzoos
(02.03.2014, 18:12)
Oliver M√ľller :   Weiss jemand, was in Rheine derzeit an Um- bzw. Neubauten und Neuanschaffungen geplant ist?
(02.03.2014, 15:50)
J√∂rn Hegner :   hat der naturzoo rheine jetzt keine kuba-baumratten mehr . diese waren doch in den affenhaus mit drin . soviel ich weiss , soll doch auch dieses affenhaus irgendwann umgebaut werden .
(06.11.2013, 19:21)
Jennifer Weilguni :   Sehen auf jeden Fall interessant aus.
(30.10.2013, 20:16)
Michael Mettler :   Beinahe h√§tte ich noch eine zoologische Besonderheit vergessen zu erw√§hnen: In der Waldrappenvoliere wird als Unterbesatz eine Gruppe Stelzenschn√§bler (siehe Foto) gehalten, m√∂glicherweise die einzigen in einem Zoo?

Allerdings ist der Zoo ungewollt an diese Vögel gekommen, denn es handelt sich um das Ergebnis einer ungeplanten Kreuzung aus Stelzenläufer und Säbelschnäbler...


(29.10.2013, 21:23)
Michael Mettler :   F√ľnf Jahre nach meinem letzten Besuch war ich am Wochenende mal wieder in Rheine. Erstaunlich, was ein kleiner Zoo mit dementsprechend bescheideneren finanziellen M√∂glichkeiten in einem solchen Zeitraum auf die Beine stellen konnte.

Lippenb√§renanlage: War bei meinem letzten Besuch noch Baustelle. Attraktive (Doppel-)Anlage mit erstaunlich guter Grasnarbe und einem sich munter vermehrenden, beide Anlagenteile und den dazwischen liegenden Geh√∂lzstreifen nutzenden Bestand Europ√§ischer Goldschakale. Leider habe ich diese bis auf eine Ausnahme im wahrsten Sinne des Wortes nur fl√ľchtig gesehen.

Eulenvolieren: Die alten "Ruinenvolieren" neben dem Storchenreservat sind Geschichte, hinter Vogelhaus/Feuchtbiotopvoliere wurden neue errichtet. Die Uhuvoliere ist klassisch von au√üen einsehbar, eine Voliere f√ľr gemeinschaftlich gehaltene Bartk√§uze und Schnee-Eulen zus√§tzlich f√ľr den Besucher begehbar. Schade allerdings, dass man beim Innenausblick andere Besucher hinter den Eulen sieht, weil die Au√üenbepflanzung (noch?) sehr niedrig ist. Ausschlie√ülich aus der Eingangsschleuse heraus kann man noch in eine kleine Doppelvoliere mit hintereinander gelagerten Abteilen f√ľr Sperlingsk√§uze schauen. Darauf findet sich au√üen an der Eingangst√ľr leider (noch?) kein Hinweis - wer auf das Betreten der Gemeinschaftsvoliere verzichtet, weil die V√∂gel auch von au√üen gut zu sehen sind, kommt also gar nicht drauf, dass drinnen eine weitere Art zu finden ist.

Streichelzoo: Benachbart entsteht gerade ein gro√üer neuer Streichelzoo, denn der bisherige am Zooeingang wird nach dessen Fertigstellung einer begehbaren Lemurenanlage f√ľr die Kattas und Varis weichen.

Storchenreservat: Die Voliere f√ľr Schwarz- und Abdimst√∂rche neben dem Wei√üstorchreservat (inklusive Einblick in den Winterraum) war f√ľr mich ebenfalls neu. Vor dem Eingang stehen ein paar naturgetreu bemalte Holzfiguren verschiedener Storcharten, wobei mich der lebensgro√üe Sattelstorch gleich mehrfach genarrt hat, da er von verschiedenen Wegen der Umgebung aus sichtbar ist und ich ein paarmal reflexartig reagiert habe, wenn ich ihn aus der Entfernung pl√∂tzlich im Augenwinkel hatte... Meinen Gl√ľckwunsch an den unbekannten K√ľnstler f√ľr die lebensechte Darstellung ;-) By the way: Dieses Jahr waren im Zoogel√§nde 90 (!) Wei√üstorchhorste besetzt, wobei die V√∂gel teilweise in mehreren Etagen √ľbereinander in den B√§umen br√ľten und gewaltige Horste in den Astgabeln h√§ngen.

Tigeranlage: Stark erweitert. Die alte Anlage hat r√ľckw√§rtig (in Richtung Spielplatz) zus√§tzliche Fl√§che bekommen, ein dortiger "Wintergarten" f√ľr die Tiere ist entstanden (durch Scheiben einsehbare gro√üe Innenanlage) sowie eine zweite Au√üenanlage mit Besuchertunnel. Mit dieser zweiten Anlage bzw. fremdele ich allerdings ein bisschen, denn der √§u√üere, ann√§hernd ovale Teil ist von fast allen Seiten f√ľr den Besucher einsehbar und bietet ggfs. den gleichen Effekt wie bei der Eulenanlage beschrieben: den Blick √ľber das Tier auf andere Besucher in kurzer Entfernung. Habe leider vergessen, ein Foto zu machen, aber mangels Tiger und anderer Besucher w√§re das zu diesem Zeitpunkt eh unspektakul√§r geworden. Aber immerhin: Die Tiger haben erheblich an Platz hinzugewonnen.

Vor einer ungewissen Zukunft steht das Affenhaus zu stehen, da die Innenräume nur schwer mit geänderten Richtlinien zu vereinbaren sind. Die Haltung der Schopfmangaben (nur noch zwei Tiere) soll deshalb beendet werden, um den Wanderus mehr Platz bieten zu können. Die einst florierende Zuchtgruppe der Kuba-Baumratten ist leider komplett erloschen.

Das "Fragezeichen-Tier" (siehe Foto), das vor ein paar Jahren als vermeintlicher Goldschakal aus Arabien kam, inzwischen laut Zootierliste ein Afrikanischer Wolf (in der Zoologie ehemals als Wolfsschakal bezeichnet) sein soll und nach Umsiedlung auf die Lippenb√§renanlage seinen (Schakal-)R√ľden t√∂tete, wird nun wieder wie am Anfang im Mehrzweck-K√§fig neben der Wanderu-Freianlage gehalten (und jetzt allein). Die innerartliche Variabilit√§t ist beim Goldschakal zwar sehr gro√ü (man muss nur mal die in mehreren Zoos zu sehende europ√§ische Unterart mit Fotos von Ostafrikanern vergleichen), aber die F√§he in Rheine wirkt auf mich tats√§chlich eher wie ein kleiner Wolf als wie ein Schakal, vor allem im "Gesichtsausdruck". Die graue F√§rbung unterst√ľtzt den Eindruck allerdings.
(28.10.2013, 18:37)
Michael Mettler :   ...und zwar im Eingew√∂hnungsgehege, wo das neue Paar untergebracht war (noch ist?), das m√ľsste das Gehege rechts neben der Wanderu-Anlage sein. Auf der Lippenb√§renanlage m√ľsste demnach noch die arabische Schakalin leben.
(12.10.2011, 23:28)
Liz Thieme :   Ich habe gerade festgestellt, dass es im Mai dreifachen Schakalnachwuchs gab.
(12.10.2011, 21:50)
Oliver Jahn :   Dann sollte man aber mal schleunigst ein EEP daf√ľr einrichten.
(22.05.2011, 14:31)
Liz Thieme :   Und man will sogar noch einen holen n√§chstes Jahr. Dann f√ľr die Tiger-Anlage.
Schade, dass das Einzelg√§nger sind. Aber sehr besondere. Schlie√ülich gibt es erst acht St√ľck in den Zoos.
(22.05.2011, 13:16)
Holger Wientjes :   @Liz: Na ganz so neu ist die Art ja nicht. Der erste Biber kam ja schon f√ľr die Pinguinanlage.
(22.05.2011, 08:59)
Liz Thieme :   Rheine hat eine neue Art im Zoo. Den BdZ-Biber. Bekommen haben sie den f√ľr die B√§renanlage. Hier leben Lippenb√§ren mit Goldschakal zusammen.
(21.05.2011, 18:57)
Bj√∂rnN :   Die vierj√§hrige Lippenb√§rin "Myrthe" (geb. 07.01.2007 in Leipzig, Klaus x Malini") ist vor einigen Tagen verstorben. Die Hintergr√ľnde ihres Todes sollen pathologisch gekl√§rt werden.

Damit verbleiben noch 5 Lippenbärenweibchen im zuchtfähigen Alter im europäischen Bestand (0,1 Ludmilla in Leipzig, bisher 6 erfolgreiche Aufzuchten; Lina in Leipzig, noch kinderlos; 0,1 Renate in Chemnitz, keine erfolgreiche Aufzucht; 0,1 Kama in Rheine, zwei erfolgreiche Aufzuchten und 0,1 Sutra in Berlin, ebenfalls 2 erfolgreiche Aufzuchten).
(01.05.2011, 16:49)
Liz Thieme :   Zu den Pinguinen kann ich Dir nichts sagen.

Allerdings wer die Tigerjungs noch mal sehen möchte sollte sich beeilen, sie sollen Ende des Monats nach Wroclaw reisen.

Einmal sonstige √úbersicht √ľber die Tierentwicklungen 2009/2010.

Geboren und geschl√ľpft:

Februar 2010
3 Kuba-Baumratten

März 2010
1 Sitatunga-Antilope
1 Lama
6 Zwergziegen
3 Kamerungschafe
3 Hawaii-Gänse

Neu eingetroffen

2009
2 Lippenbären "Franz" und "Myrthe" (Zoo Leipzig)
1 Lippenbär "Kama" (Zoo Berlin)
6 Bartaffen (Zoo Köln)
2 Kuba-Baumratten (Zoo Prag)
2 Schwarzstörche (Zoo Köln)
6 Abdim-Störche (Zoo Schwerin)
2 Bennet-K√§ngurus (Zoo Saarbr√ľcken)
1 Schwarzstorch (Cotswold Wildlife Park, England)

Neu eingetroffen 2010
2 Kronenkraniche (Zoo Jersey)
2 Kronenkraniche (Vogelpark Marlow)
0,1 Trampeltier "Shana" (Zoo Duisburg)
1 Königspython (privat)
(11.04.2010, 11:26)
Holger Wientjes :   Kennt jemand den Grund daf√ľr warum die Pinguine derzeit nicht im Schaugehege sind ? Krankheit ??
(10.04.2010, 22:42)
Michael Mettler :   Vielleicht liegt das Geheimnis der Schakale in Arnheim und Rheine darin, dass die Stammeltern von unterschiedlichen Enden der Arabischen Halbinsel stammen? Dann n√§mlich scheint es wirklich ein deutliches Gr√∂√üengef√§lle zwischen den in Frage kommenden Unterarten zu geben:
http://www.biolib.cz/en/taxon/id540278/

Hier wird die Form lupaster noch zu C. aureus gerechnet, andere Autoren stellen sie zu C. lupus. Die jeweils gr√∂√üeren Exemplare beider Zoos w√ľrden ja das Bild, das man sich von einem "Man-wei√ü-nicht-ob-Wolf-oder-Schakal" macht, ganz gut erf√ľllen. Und wenn der Pal√§stina-Schakal in der Relation noch k√ľrzere Ohren als ein Fuchs haben soll, dann bliebe f√ľr die beiden kleineren, langohrigen Schakale in Rheine und Arnheim immerhin noch die Unterart hadramauticus √ľbrig...
(07.05.2009, 22:36)
Oliver Jahn :   Jetzt sind wir etwas sehr weit weg von Rheine. Aber wir haben sicher auch einen Thraed f√ľr Hundeartige. Ich bitte doch, den zu nutzen. Danke.
(07.05.2009, 16:59)
Shensi-Takin :   @Alexander Fuchs: Wenn man z.B. in den USA wirklich an einem Strang ziehen wuerde, stuende es dort auch um die dortigen Zoos und die bedrohte lokale Fauna, sei es Mexikanischer Wolf oder Gunnison-Beifusshuhn, besser-tut es aber, wenn ueberhaupt, nur bedingt. (Leider) selbst miterlebt.
(07.05.2009, 15:21)
Alexander Fuchs :   Ich stelle es mir nich einfach vor, einfacher w√§re es aber wenn alle an einem Strang ziehen ;)
So etwas f√§llt dem deutschen B√ľrger doch sehr schwer, da er immer bem√ľht ist sich von der Masse abzuheben. Tja, in einigen L√§ndern klappt es aber um so mehr (im Allgemeinen), s.Z.B. Irland, Frankreich und sogar die USA. Selbst erlebt...Und nun kommen sie.
(07.05.2009, 15:01)
Alexander Fuchs :   Und genau das meinte ich mit einer Art der Selbstdarstellung, jedem das seine und beste, aber teilen, nee. Sowas f√ľhrt nie zum Ziel, aber das ist kein Problem von Zoos, eher deren Mitarbeiter und ein typisch deutsches Ph√§nomen...
(07.05.2009, 14:27)
IP66 :   Ein Teil der Probleme, die Shensi-Takin schildert, scheint mir auch damit zusammenzuh√§ngen, da√ü man vor der Kulisse f√ľr die Besucher eine heile Welt vorstellen m√∂chte, die dahinter liegenden Probleme und Schwierigkeiten aber verbirgt - gehe es um Tierkarteien, die man tats√§chlich ehrenamtlich aufarbeiten lassen k√∂nnte, gehe es um Verluste, die man verbergen will oder einfach um die Archeideologie, die man verk√ľndet, an die man sich intern aber nicht mehr halten will oder kann.
(07.05.2009, 14:14)
Shensi-Takin :   @Alexander Fuchs: Bzgl. Studenten/Unis: sehen's mal aus der Sichtweise der Zoos. Da kommen staendig die (un)moeglichsten Anfragen rein, die einen Rattenschwanz an zusaetzlicher Arbeit, finanziellen, logistischen, zeitlichen und z.T. auch buerokratischen/versicherungstechnischenMehraufwand nach sich ziehen. Infolgedessen kommen fremde Leute in den Zoo, deren Kompetenz in Umgang mit Tieren und Menschen mitunter einiges zu wuenschen uebrig ist, und als Dank wird man allenfalls am Rande irgendeiner (vielleicht nie veroeffentlichen) Publikation erwaehnt. Schlussendlich kann man sich noch gluecklich schaetzen, wenn kein Tier oder Mensch zu Schaden gekommen ist. Dass dementsprechend nicht jeder Zoo auf solche Zusammenarbeit scharf ist, ist dann zwar sehr beduaerlich, aber auch irgendwie verstaendlich, oder?
(07.05.2009, 13:16)
Alexander Fuchs :   Eine Arbeit mit anderen Institutionen ist immer schwierig und hat immer ein mehr an Arbeit zu tun. Da sind Zoos nicht ausgenommen, auch andere NICHT-Zooeinrichtungen haben damit zun k√§mpfen.
So etwas erfahre ich jeden Tag auf der Arbeit. Nur darf so etwas kein Grund sein, den Kopf in den Sand zu stecken. Aber da haben wir wieder ein typisch dt. Schauspiel, ich gönne keinen den Erfolg...
Da m√∂chte sich jeder bereichern und seine Ziele und Wissen nicht teilen. Keiner m√∂chte sich an den Karren pi..en. lassen. Denn jeder denkt nur an sich, so etwas macht traurig ud w√ľtend. Wenn man mal hand in Hand arbeitet ist es ine Ausnahme und sehr schade. Auch in den Zoos sehe ich das leider als Krankheit.
Es gibt Unis/ Studenten die gerne Auswertungen machen und ihr wissen gerne weitergeben. Warum arbeitet man nicht mit diesen zusammen? Ich weis auch warum, man nicht mit diesen arebietet, weil man nur an sich denkt. So ist es auch mit den Zoos, da eine Konkenz entstanden ist, um jeden Besucher... Also warum zusammen arbeiten???
(07.05.2009, 11:55)
Shensi-Takin :   @Alexander Fuchs: Viele Zoos haben sich allerlei hehre Ziele auf die jeweilige Fahne geschrieben-doch nur wenige sind dabei sonderlich konsequent. S. z.B. der ewige K(r)ampf mit ISIS...Wer in wissenschaftlichen Rahmen mit Zoos zu tun hat, erkennt schnell, dass da vieles nicht so einfach ablaeuft, wie sich das Aussenstehende vorstellen. Vor allem nicht in D... "Reinrassig" ist im uebrigen allenfalls das eine oder andere im Zoo gezeigte Haustier.
(07.05.2009, 11:38)
IP66 :   Ich habe den Eindruck, da√ü die Nachfragen der Zoos auch daher r√ľhren, da√ü man wenig Interesse hat, die Herkunfts- und Zuchtkarteien zu pflegen und aufzuarbeiten. Sicherlich gibt es da auch Kriegsverluste, aber ich finde es schon bezeichnend, da√ü man lieber eine mehr oder weniger zweifelhafte genetische Untersuchung in die Wege leidet als die Aktenbest√§nde √ľber Importe und Verlagerungen so zu erschlie√üen, wie dies mit anderem Archivgut auch geschieht.
(07.05.2009, 11:12)
Alexander Fuchs :   @Shensi-Takin: Haben sich denn nicht die Zoos, in der Neuzeit ein gro√ües Thema auf die Fahnen geschrieben? Unterartspezifisch bzw. Reinrassigkeit? Was ist daran falsch, etwas zu hinterfragen, von neugierigen Zoofans? Ich denke, mit wenig Geld, kann man Proben sammeln und "archivieren". Um dann evtl. sp√§ter, Auswertungen zu machen und Vergleichsmateriel zu sammeln.
(07.05.2009, 10:49)
Shensi-Takin :   @MM: Gegenfrage: welchen Stellenwert nehmen Tiger in Vergleich zu Schackalen in Zoos und hinsichtlich oeffentlichem Interesse ein?

Das "?" koennen Sie ruhig auch ausserhalb der Klammern schreiben-denn allzu grosses Interesse an Canidae egal welcher Art besteht in den arabischen Herkunftslaendern bekanntlich nicht.

(07.05.2009, 10:41)
Michael Mettler :   Da die Halter der Elterntiere als Zuchtzentren f√ľr die arabische Tierwelt Interesse an reinbl√ľtigen Tieren haben d√ľrften (?), k√∂nnte man entsprechende Untersuchungen genausogut dort anstellen und h√§tte das lebende Vergleichsmaterial gleich zur Hand - auch aus lokalen Haushundpopulationen. An finanziellen Mitteln scheint es dort nicht zu mangeln, und eventuelle "Fremdgene" haben sich bestimmt nicht erst auf dem Transportweg nach Europa eingeschlichen...

@Shensi-Takin, zur Frage des "warum": War es denn die "Neugier einiger privater Zoofans", die z.B. zur genetischen "Aufdeckung" sumatrabl√ľtiger Amurtiger gef√ľhrt hat?
(07.05.2009, 10:19)
Shensi-Takin :   "Kann man bei der n√§chsten tier√§rztlichen Untersuchung nicht mal eine genetische Untersuchung machen, um sicher zu gehen, ob es sich wirklich um reinrassige Tiere handelt?" Dazu beduerfte es aber 1. passendem Vergleichsmaterial von den jeweils zu unterscheidenden Tierarten bzw. -unterarten bzw. lokalen Populationen. Was zu 2. fuehrt: wer soll das bezahlen? Und 3. Warum? Damit die Neugier einiger privater Zoofans befriedigt wird? Letzteres mag vielleicht arrogant klingen, entspricht aber dem Alltag: ohne Moos nix los gilt auch fuer Laboratorien und Zoos. Es sei denn, man hat ausreichend Vit. B an passender Stelle...
(07.05.2009, 08:49)
Michael Mettler :   Der scheint mir aber eher den beiden gr√∂√üeren Tieren in Rheine und Arnheim zu √§hneln als den kleineren...
(06.05.2009, 22:40)
Oliver Jahn :   So, hier das Bild von WolfDrei, komprimiert und Sie m√∂gen es mir verzeihen, aber ich habe es auch noch ein wenig bearbeitet und aufgehellt! ;-) Ich wei√ü, ich verletze damit das Urheberrecht, aber es ist so besser zu erkennen.
(06.05.2009, 20:23)
Michael Mettler :   Wobei dann aber gleichzeitig zu beweisen w√§re, dass es sich bei den kleineren Exemplaren trotz unverd√§chtigeren Ph√§notyps nicht auch um Hybridnachkommen handelt, die ja den Trumlerschen Forschungen nach unbegrenzt fruchtbar sind...
(06.05.2009, 12:35)
Gudrun Bardowicks :   Ich habe 2008 die Goldschakale in Arnheim gesehen. Ich hielt das eine der beiden Tiere aufgrund der Schabrackenzeichnung auf dem R√ľcken auch f√ľr einen Schabrackenschakal, wie ich ihn aus Berlin-Friedrichsfelde und Magdeburg recht gut kenne. Auch fiel mir der Gr√∂√üenunterschied zwischen den beiden Tieren auf, was mich in meiner Auffassung, dass es sich um 2 verschiedene Arten handelte, best√§rkte.
Vielleicht handelt es sich zumindest bei den gr√∂sseren Tieren ja wirklich um Hybriden. Kann man bei der n√§chsten tier√§rztlichen Untersuchung nicht mal ein genetische Untersuchung machen, um sicher zu gehen, ob es sich wirklich um reinrassige Tiere handelt? Falls es Hybriden sind und diese m√∂glicherweise Nachwuchs bekommen, steht man sonst vor dem gleichen Problem wie bei den nicht unterartreinen Sibirischen Tigern: entweder mu√ü man die Jungtiere t√∂ten, die Alttiere sterilisieren oder kastrieren oder hoffen, dass sich gen√ľgend Abnehmer f√ľr den Mischlingsnachwuchs finden. Eine Zoopopulation mit reinrassigen Goldschakalen l√§√üt sich nun einmal nur mit reinrassigen Tieren aufbauen.
(06.05.2009, 11:55)
WolfDrei :   Pardon, wieder ein "zu gro√ües" Bild - Oliver Jahn wird helfen Danke!
(06.05.2009, 07:55)
WolfDrei :   Anbei ein arabischer Schakal aus Sharjah - miserable Ausleuchtung in der Nachtabteilung, da die Glasvorderseite abgeklebt war und nur Guckl√∂cher existierten.
(06.05.2009, 07:36)
Oliver Jahn :   Das zweite Arnheimer Tier sieht aber auch einem Schabrackenschakal nicht un√§hnlich. Der Gr√∂√üenunterschied der Rheiner Tiere hingegen ist wirklich erstaunlich. Das sieht ja fast aus, wie Alt- und Jungtier.
(05.05.2009, 22:45)
Holger Wientjes :   Das Weibchen hat im direkten Vergleich in der Tat eine abweichende Kopfform: Ohren zu kurz, Kopf wuchtiger, Schnauze nicht allzu spitz.
Ob sich die Tiere wohl paaren k√∂nnen bei dem Gr√∂ssenunterschied ? Wenn man das √ľberhaupt will, denn ich gehe mal davon aus, dass das weibliche Tier wirklich nicht reinrassig ist.
Mich w√ľrde interessieren ob man das Tier nicht vorher kannte, zumindest von Bildern, oder man die "Katze im Sack" importiert hat.
(05.05.2009, 22:40)
Michael Mettler :   Wie gro√ü die innerartliche Variabilit√§t des Goldschakals ist, zeigt aber auch das nebenstehende Foto, ehemals Halle (vielleicht ein s√ľdosteurop√§isches Tier) und wie die Arnheimer Fotos in einem September entstanden, also in gleichem Fellstadium. √Ąhnliche Tiere habe ich in den 80ern auch in Augsburg gesehen, und im Winterfell wirkten sie noch fuchsartiger.

Die Form lupaster aus Nordafrika belegt aber auch, das selbst die Wissenschaft bei der Zuordnung zu Wolf oder Goldschakal nicht immer ganz sicher war; fr√ľher galt der "Wolfsschakal" als Unterart von Canis aureus, derzeit ordnet man ihn als "√Ągyptischen Wolf" Canis lupus zu.
(05.05.2009, 22:36)
Michael Mettler :   Vor allem auf dem zweiten Foto wirkt das Gesicht ds gr√∂√üeren Tieres wirklich nicht schakalartig. Andererseits habe ich vor diesen beiden Paaren noch nie Goldschakale aus Arabien gesehen, also fehlen mir nat√ľrlich auch Vergleichsm√∂glichkeiten.

Um nun mit dem vierten Tier des Importes die Bilderserie abzurunden, anbei der zweite Arnheimer Schakal.
(05.05.2009, 22:22)
Thomas Schr√∂der :   Und Nummer zwei.
(05.05.2009, 21:46)
Thomas Schr√∂der :   Hab mal meine Fotos von gestern durchgeschaut und zwei rausgesucht, die die beiden Rheinenser Tiere gut im Vergleich zeigen.
(05.05.2009, 21:44)
WolfDrei :   Indischer Wolf w√§re m√∂glich. Ich lege aus Sharjah ein Bild bei: Canis l. pallipes aus Syrien - also nicht so weit bez√ľglich "Arabien". Die Schnauze des Arnheimer Tieres scheint aber "zierlicher" zu sein.
(05.05.2009, 21:27)
Michael Mettler :   Die Schakale in Arnheim waren sehr schwer zu fotografieren, da st√§ndig in Bewegung, in deckungsreichem Gehege und mit kontrastharter Beleuchtung. Daher ist das beigef√ľgte Foto das einzige, das mir von dem wolfs√§hnlicheren Individuum gelang. H√§tte man mir dieses Bild ohne jegliche Erl√§uterung zur Bestimmung vorgelegt, w√§re ich eher auf Indischen Wolf o.√Ą. verfallen als auf einen Goldschakal.
(05.05.2009, 18:02)
Holger Wientjes :   @M.Mettler: Die Schakale in Arnheim habe ich bis jetzt nur einmal gesehen und das nur fl√ľchtig. Da kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr dran erinnern.

Wenn man sich das Bild des Wolfs anschaut, kann man nicht ausschlieesen, dass da ein solcher mitgemischt hat. Möchte aber auch nicht spekulieren ! Der Pfleger in Rheine sprach nur davon, dass man sich nicht sicher ist ob eventuell, aufgrund der Grösse des Weibchens, vielleicht ein verwildeter Hund in der Ahnenreihe steckt.
(05.05.2009, 14:00)
Michael Mettler :   @Holger Wientjes: K√§me bei den Schakalen nicht auch eine Hybridisierung mit dem Arabischen Wolf in Frage? Der ist ja sehr klein im Wuchs, und wenn man sich die Fotos beider Arten auf der HP des Sharjah Wildlife Breeding Centre so ansieht, dann sind die beiden sich in Arabien auch noch sehr √§hnlich - deutlich √§hnlicher jedenfalls als Europ√§ische W√∂lfe und Goldschakale untereinander:
http://www.breedingcentresharjah.com/Canines.htm

In Arnheim, wo das zweite gleichzeitig aus Sharjah importierte Paar gelandet ist, ist ebenfalls eines der Tiere wolfsähnlicher als das andere.
(03.05.2009, 22:42)
Holger Wientjes :   War heute zur Er√∂ffnung der neuen Lippenb√§ranlage in Rheine.
Gefällt mir sehr gut !
Die Aussengehegefl√§che ist durch einen Zaun zweigeteilt. Die Umgrenzung besteht ebenfalls aus E-Zaun, in den stellenweise Glasfronten eingebracht worden sind. Ausserdem erh√§lt man an zwei Stellen √ľber einen Graben hinweg Einblick. Eine Innenstallungen des z.T. mit Naturfels verkleideten Hauses ist ebenfalls einsehbar. In dieser befand sich der B√§r aus Berlin, der noch an die anderen gew√∂hnt werden muss.
Die beiden Goldschakale waren sehr aktiv auf der Aussenanlage mit den B√§ren zu sehen. Das Weibchen ist gr√∂sser als der R√ľde und man ist sich nicht wirklich sicher ob da in ihrem Stammbaum mal ein verwildeter Hund mitgespielt hat !
Die Didaktik rund ums Haus setzt sich aus vielen interaktiven Schautafeln zusammen und hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da sehr umfangreich.
Zum Thema was Lippenbären so alles fressen, kann der Besucher ein weiteres kleines Haus betreten, in dem Terrarien mit Ameisen, Käfern, Grillen und Schaben sowie ein Bienenvolk zu finden sind.
(03.05.2009, 20:09)
J√∂rn Hegner :   im naturzoo rheine wurden ja fr√ľher die dscheladas mit husarenaffen vergesellschaftet . aber es kam zu konflikten h√∂rte ich und dann wurden die husarenaffen dort abgegeben . weil die sonst kein anderen platz hatten daf√ľr . im welchen jahrgang war es denn genau . 1998 besuchte ich zum erstenmal den naturzoo rheine .
(21.04.2009, 16:56)
Holger Wientjes :   Am 26.Februar gab`s erfreulicherweise Nachwuchs bei den Sumatra-Tigern ! Wie gross der Wurf ist, weiss man noch nicht.
Mit dem neuen Kater hat`s anscheinend auf Anhieb geklappt ! :-)

http://www.ahlener-zeitung.de/lokales/kreis_steinfurt/rheine/993224_Tiger_Nachwuchs_im_Naturzoo.html
(11.03.2009, 10:55)
Michael Mettler :   @Oliver: Eigentlich w√§ren das ja eher die ERSTEN ihrer Art, wo sie doch eine Zeit des Nicht-Vorhandenseins der Art in unseren Zoos beenden :-)
(30.06.2008, 19:04)
Oliver Jahn :   Also da sollte Klaus gleich mal einen Reporter des TG hinschicken und einen Artikel aus der Reihe "Die Letzen ihrer Art" schreiben lassen. Oder haben wir in Deustchalnd vielleicht Gl√ľck, und der Goldschakal etabliert sich wieder? Einst war er ein so h√§ufiges Tier in der ehemaligen DDR und nun ist er in Deutschland seltener als Panzernashorn oder Okapi.
Aber sch√∂n, dass √ľberhaupt wieder ein Zoo den Schritt gemacht hat. Ich begr√ľ√üe das sehr und finde es wieder einmal beachtlich, dass es einer der kleineren Zoos ist, die einen solchen Schritt gehen. Dickes Lob an Rheine!! Ein wirklich toller Zoo!
(30.06.2008, 17:58)
Michael Mettler :   Rheine hat Goldschakale! Wurden gemeinsam mit Arnheim importiert und sind f√ľr die Vergesellschaftung mit den Lippenb√§ren auf der noch im Bau befindlichen Anlage vorgesehen:
http://www.mv-online.de/lokales/kreis_steinfurt/rheine/Richtkranz_weht_ueber_Baerenhaus.html
(28.06.2008, 21:44)
Michael Mettler :   Mir ist erst nach dem Besuch aufgegangen, dass ich bewusst nur noch zwei Schopfmangaben gesehen habe. L√§uft die Haltung m√∂glicherweise aus?
(06.05.2008, 00:25)
Ulli :   Ein Modell der Lippenb√§ranlage sieht man auf der Homepage des Naturzoos unter Aktuelles/Neuigkeiten
(05.05.2008, 09:39)
Michael Mettler :   Nach Osnabr√ľck waren Oliver Jahn und ich gestern auch in Rheine. Von der Lippenb√§ranlage stehen bereits Graben-Betonmauern und eine Stahlkonstruktion, die vermutlich Panzerglasscheiben aufnehmen wird. Ob die beiden gro√üen H√ľgel nur Aushub oder schon die k√ľnftige Gel√§ndestruktur darstellen, war allerdings nicht ersichtlich.

An der Pinguinanlage am√ľsierte uns eine Hinweistafel im Cartoon-Stil, die zeigte, was man in der begehbaren Anlagen nicht tun soll. Bei "Tiere nicht anfassen" fehlte nicht der drastische Hinweis "Wenn Finger ab: selbst schuld!" :-)

Hinweistafeln sind auch auf manchen Besucherwegen im Park nötig, da in den Bäumen insgesamt rund 50 (!) frei fliegende Weißstorchpaare nisten und daher so Einiges von oben gepladdert kommen kann...

Im Moment ist nur noch 0,1 Sumatratiger im Bestand, da der Kater (Vater der noch vorhandenen Katze und sterilisiert) k√ľrzlich im Alter von 19 Jahren eingeschl√§fert werden musste. Ob die Katze einen neuen Kater bekommen oder in einen anderen Zoo umziehen wird, um einem ganz neuen Paar zu weichen, soll der EEP-Koordinator entscheiden.
(04.05.2008, 22:05)
Shensi-Takin :   @Sacha: Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich Lippenb√§ren in mind. 1 chinesischen Zoo gesehen; was andere asiatische Zoos angeht? Aber wenn man Schuppentiere aus Asien besorgen kann, d√ľrfte dies auch f√ľr Lippenb√§ren m√∂glich sein...;) Dann m√ľsste man sich weniger Sorgen machen, welcher mit wem gekreuzt weniger Inzucht bedeutet.
(22.01.2008, 21:08)
Bj√∂rnN :   Es ist richtig, dass sich die Zucht auf sehr d√ľnnem Eis bewegt.
Um m√∂glichst das Wildblut optimal f√ľr die Zucht zu nutzen, w√ľrde ich vorschlagen, Renate (Malini-Colombo) in Chemnitz mit Franz (Ludmilla-Klaus) zu verpaaren. Diese beiden Tiere, ebenso wie die kleine Myrthe in Leipzig sollten den geringsten Inzuchtkoeffizient haben.
Rheine k√∂nnte mit Myrthe und Josef aus Beekse Bergen z√ľchten.....
(22.01.2008, 20:41)
Saya :   Wenn man Inzucht bei Lippenb√§ren derzeit auf jeden Fall verhindern will muss man das Zuchtprogramm einstampfen. Es gibt schlicht weg keine Tiere der jungen Generation mehr die nicht aus der Leipziger Linie (Colombo) stammen. Die einzigen die nicht mit der Leipziger Linie verwandt sind sind Ludmilla und Malini (wobei Malini glaube ich letztes Jahr verstorben ist), bleibt also nur noch die Paarung Ludmilla-Klaus. Und niemanden unverwandten mit denen man deren Nachkommen verpaaren kann. Inzucht ist in den meisten F√§llen halb so schlimm und f√ľhrt nur sehr selten tats√§chlich zu Gesundheitssch√§den, von daher besser jetzt in Rheine und Beekse Bergen Inzucht und gleichzeitig Bem√ľhungen laufen lassen um ein paar neue Tiere aus Indien zu bekommen als gar keine Zucht und das definitive Ende der Art in Europa.
(22.01.2008, 20:26)
Bj√∂rnN :   Es ist absolut lobenswert, dass Rheine sich dazu entscheidet, Lippenb√§ren zu halten. Die Inzuchtproblematik hat rein gar nichts damit zu tun, dass Rheine keine B√§ren halten sollte.

Ich wei√ü nicht, wie der Zuchtkoordinator in den Niederlanden zu der Inzuchtproblematik steht, doch glaube ich, dass man Inzucht auf jeden Fall verhindern will, sodass f√ľr Rheine wohl nur eine M√§nner- oder Frauengruppe in Frage kommt.
Sollte hier jemand genauer √ľber die Ziele und Zukunftsprognosen der Lippenb√§renzucht in Europa bescheid wissen und best√§tigen k√∂nnen, dass Inzucht ab sofort bei den Lippenb√§ren geduldet oder gar provoziert werden wird, lasse ich mich gern belehren, auch wenn ich es nicht guthei√üen kann.....
(22.01.2008, 20:16)
Hannes L√ľke :   Ich denke es ist eben kein Platz in Rheine.
Es war schon ein Kampf das jetzige Gelände zu bekommen.

Au√üerdem gibt es schon in M√ľnster reine Braunb√§ren und Malayenb√§ren
Ich persönlich hätte ja zum "Traditionstier" Schwarzbär (2 Halter in D) oder Kragenbär tendiert aber Rheine ist ein Zoo der versucht in seinem Tierbestand immer etwas exklusivität zu halten
(22.01.2008, 18:29)
Sacha :   Dem kann ich nur zustimmen. Andererseits h√§tte ich nichts dagegen, wenn Rheine Lippenb√§ren UND eine reine Braunb√§ren-Unterart halten w√ľrde. Daf√ľr m√ľsste eigentlich Platz sein. Ob der Zoo auch gen√ľgend Geld f√ľr zwei gute B√§renanlagen hat, ist dann leider wieder eine andere Frage...
(22.01.2008, 18:08)
IP66 :   Ich habe den Eindruck, da√ü man es auch den Zoofreunden nur schwer rechtmachen kann: Da entschlie√üt sich ein Zoo, keine Braub√§ren mehr zu halten, sondern eine Anlage f√ľr eine Tropenb√§renart zu errichten, bei der es massive Abgabeprobleme gibt, und schon wird die Inzucht kritisiert. Sicherlich h√§tte man auch Malaien- oder syrische Braunb√§ren anschaffen wollen k√∂nnen, und es mag ja sein, da√ü dort die Verwandtschaftsverh√§ltnisse zumindest nicht so eng erscheinen. Mir scheint aber ein ingez√ľchteter Haltungserfolg sinnvoller als die gelsenkirchener Methode, die Haltung und potentielle Zucht von Mischlingsbraunb√§ren aus geographischen resp. ideologischen Gr√ľnden zu betreiben.
(22.01.2008, 17:35)
Michael Mettler :   P.S. Sollten wir die (interessante!) Diskussion nicht lieber in den B√§ren-Thread verlagern?
(09.01.2008, 14:24)
Michael Mettler :   Mal ehrlich: Angenommen, wir h√§tten hier in Deutschland von einer bedrohten heimischen Art 160 Exemplare in Zoos und die M√∂glichkeit, hie und da auf Exemplare aus dem Freilandbestand zur√ľckzugreifen bzw. w√ľrden ab und zu Unfall- oder vielleicht Problemtiere eingeliefert bekommen. Wie sehr w√ľrde es uns da interessieren, ob sich in Indien ein paar Zoos mit einer schmalen genetischen Basis der selben Tierart herumplagen m√ľssen...? Doch wohl nur, wenn wir hier irgendwie √úberschuss loswerden wollten...
(09.01.2008, 14:23)
Sacha :   @Shensi-Takin: Die Idee finde auch ich gut. Nur - jetzt mal so aus dem FF - wieviele Lippenb√§ren leben denn in asiatischen Zoos ausserhalb Indiens. Mal sicher im Night Safari Singapur (UA aus Indien, gem. ISIS aber nur zwei Weibchen), wohl auch in Colombo (11 St√ľck, ohne UA-Angabe resp. 1 Hybrid, aber wohl aus Sri Lanka), an Kuala Lumpur kann ich mich gerade nicht erinnern, in Japan gibt es wahrscheinlich auch eine Hand voll Haltungen und bei den thail√§ndischen, chinesischen und indonesischen Zoos weiss ich es nicht.
Besonders viele können es m. E. aber nicht sein. Und ob sich die wenigen von ihren Exemplaren trennen?? Aber Versuchen sollte man es, da stimme ich voll zu.
Zu meiner zynischen Bemerkung: Ich wurde mal wieder von der Realit√§t √ľberrollt...:) - oder besser :(
@Bj√∂rnN: Bei 160 Exemplaren m√ľsste eine Abgabe/ein Tausch mit europ. Zoos doch m√∂glich sein. Und wenn ich mir Bilder von Indischen Zoos in Erinnerung rufe, dann kann das haltungsm√§ssig f√ľr die Tiere nur von Vorteil sein.....
(09.01.2008, 14:09)
Shensi-Takin :   @Bj√∂rN: Bzgl. Baikalrobben-"wie die Fliegen" nicht unbedingt-es sei denn, Fliegen werden mehrere Jahrzehnte alt. Interessant hierbei auch die angeblich in einem 1,5km langen See in Alberta gehaltenen Baikalrobben eines Privatzoos, die irgendwann als verschollen gemeldet wurden...
@Sacha: Wie man der ZGAP entnehmen kann, gehen die Scheichs ja bereits diesen Weg...
Nochmal mein Hinweis: wenn Indien & Co. nicht wollen, warum sich nicht in den Zoos der jeweiligen Nachbarl√§nder umschauen? Lippenb√§ren gibt es z.B. in dem einen oder anderen asiatischen Zoo-der sicher grunds√§tzlich einer gewissen Kooperation nicht abgeneigt w√§re. Und f√ľr die dortigen B√§ren w√§re die Zukunft in einem westlichen Zoo durchaus begr√ľssenswert.
(09.01.2008, 13:22)
Bj√∂rnN :   Ich w√§re schon froh, wenn Indien die Tiere f√ľr Geld ausleihen w√ľrde, dann w√§ren schon l√§ngst blutfremde Tiere in Europa.
Diese Praxis, Tiere auszuleihen räumt den Zoos zumindest die Möglichkeit ein, Zuchtorganisation zu betreiben, auch wenn China nun nicht unbedingt mit Pandas und Goldstumpfnasen um sich wirft.
Es fanden ja bereits Importe vor 10 Jahren statt, doch lebt von den 1,2 Tieren nur noch Ludmilla in Leipzig, sie z√ľchtet regelm√§√üig. Der Mann war unfruchtbar und ist in Frankfurt gestorben, das Weibchen Malini starb im letzten Jahr √ľberraschend nach der Geburt ihrer Tochter Myrthe in Leipzig, wobei sie zumindest 2 T√∂chter geboren hat, die nun Wildblut in sich tragen.
Vermutlich will Indien den Bestand der Tiere erstmal im eigenen Land sichern, dort ist es um die Bären schlecht bestellt, sind ernsthaft im Bestand bedroht. Es gibt wohl an die 160 Bären in Indischen Zoos in ausgeglichenem Geschlechterverhältnis.

Was die Baikalrobbe angeht. Deren Haltung war nie erfolgreich, weder in Europa noch in Asien. Es gab keinen Nachwuchs, da kein Zoo Schneeh√∂hlen f√ľr die Fortpflanzung bereitstellen konnte und kann, nicht mal Paarungen wurden beobachtet und die Tiere starben wie die Fliegen. Vera in Leipzig ist die letzte.
(09.01.2008, 11:52)
Sacha :   Es gibt noch viele weitere Beispiele, wo es mit der "Blutauffrischung" mit Tieren aus ihren Herkunftsgebieten nicht klappt. Etwa beim Aethiopischen Klippspringer.
Vielleicht ist es nur eine Frage der Gegenleistung. Wenn man so einem aethiopischen oder somalischen Stammesf√ľrsten moderne europ√§ische Waffen liefert, dann w√ľrde der wahrscheinlich noch eigenh√§ndig beim Verladen eines Aethiopischen Wolfes, Bergnyalas, Grevyzebras, Klippspringers oder Dibatags helfen...(Achtung Zynismus).
Bei technisierteren Staaten wie Indien und Russland ist es mir dagegen absolut schleierhaft, warum die eine Mitarbeit beim Aufbau von ex-situ-Populationen wie Ind. Lippenb√§ren resp. Baikalrobben ablehnen/blockieren. Falscher Stolz? Unwissenheit? Schaffen einer Exklusivit√§t im Stil von Grosser Panda und Goldstumpfnase, die man dann f√ľr viel Geld ausleihen kann?
(09.01.2008, 10:31)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Die Frage ist doch, wo die Grenze zwischen einer berechtigten Option und einer "Vielleicht-irgendwann"-Hoffnung ist. So weit ich wei√ü, steht die EAZA z.B. auch schon seit ewigen Zeiten in den Startl√∂chern, um ein Ex-situ-Zuchtprogramm f√ľr den √Ąthiopischen Wolf auf die Beine zu stellen, sobald Tiere verf√ľgbar sind. Aber kein Mensch kann absehen, wann oder ob √ľberhaupt das passieren wird. Und ein √§hnliches "Prinzip Hoffnung" scheint mir da beim Indischen Lippenb√§ren auch der Fall zu sein, wenn ich mir die Anmerkung mit den 10 Jahren von Bj√∂rnN ansehe...

Nochmal: Ich pl√§diere nicht f√ľr Inzucht statt Fremdeinkreuzung, sondern nur f√ľr Inzucht statt GAR KEINER Zucht, wenn Fremdblut nicht verf√ľgbar ist. Schlie√ülich werden die vorhandenen B√§ren ja auch nicht j√ľnger, w√§hrend sie auf ihre Traumprinzen/-prinzessinnen von fremdem Gebl√ľt warten, von denen niemand wei√ü, ob und wann sie kommen werden.
(08.01.2008, 23:49)
Shensi-Takin :   Sicher hat es Flaschenhalssituationen gegeben, und nicht immer ist Inzucht mit offenkundigen Nachteilen verbunden-wenn jedoch die Option besteht, derlei zu entgehen, sollte dies eher genutzt werden. Was mich nur bei den Lippenb√§ren wundert: wie sieht's denn da hinsichtlich US-Zuchtlinien aus? Und k√∂nnte man da nicht, wenn sich die Inder schon quer stellen, nicht Exemplare aus anderen asiatischen Zoos herbeziehen? F√ľr die Tiere w√§re das auch meist eine Haltungsverbesserung...

(08.01.2008, 23:26)
th.oma.s :   ich sag mal ganz einfach, wer Rheine gesehen hat traut Ihnen auch eine erfolgreiche lippenb√§renzucht zu und zwar ohne vorbehalt.
(08.01.2008, 21:48)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: OK. Um den Rheine-Faden nicht ganz zu verlieren, d√ľrfte man dort vermutlich vor √§hnlichen Problemen stehen, was die Dscheladas betrifft: Eine gut gehende Zucht, die es immer schwerer macht, unverwandte Tiere zu finden, und wahrscheinlich wenig Aussicht auf Frischblut aus √Ąthiopien...

In der Evolution hat es aber mit Sicherheit schon lange vor dem Einfluss des Menschen Flaschenhalseffekte und Inzuchtsituationen gegeben, z.B. bei der Neubesiedelung von Lebensr√§umen (vor allem von Inseln), nach seuchenbedingten Populationszusammenbr√ľchen oder nach klima- bzw. katastrophenbedingten Lebensraumverlusten - da hat schlie√ülich auch kein Populationsgenetiker aufpassen k√∂nnen. In Abwandlung des beliebten Spruches "learning by doing" w√ľrde ich dazu sagen: surviving by doing...
(08.01.2008, 21:36)
Bj√∂rnN :   Ich habe das ein wenig anders gemeint. Meine Absicht war, auszudr√ľcken, dass zahlreiche Staaten √ľber viele Jahre in ihren Regionen den Artenschutz vernachl√§ssigt haben und damit eine Situation entstand, die Inzucht beg√ľnstigt und den Tieren keine andere Wahl l√§sst, so z.B. beim Amurtiger, dem Amurleoparden, Sumatranashorn etc.
Dass ein Zoo nicht immun gegen Verluste ist und oft die Zoos ihr Menschenmöglichstes Tun, um Arten zu erhalten, ist mir bewusst, meine Formulierung sollte eher die globalen Probleme aufzeigen...
(08.01.2008, 19:25)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Ich "Zoofachmann und Insider"? Da brauche ich wohl neue Visitenkarten :-)

Das mit dem "Armutszeugnis f√ľr die zoologische Welt" sehe ich etwas gelassener. Letztlich ist mit dem Lippenb√§ren nur das passiert, was vermutlich mit vielen anderen Zootierarten auch passiert ist: Einst wurden diverse Wildf√§nge ins Land geholt. Ein paar davon z√ľchteten, so dass sich die Blutlinie verbreitete, die anderen starben mehr oder weniger kinderlos nach und nach aus - daf√ľr k√∂nnen die jeweiligen Zoos oft nichts. H√§tte man vor hundert Jahren bei Barasinghas oder M√§hnenschafen √§hnliche Inzuchtskrupel gehabt wie heute bei vielen Zootieren, g√§be es sie wahrscheinlich l√§ngst nicht mehr in den Zoos. Und da man den Indern weder gewaltsam blutsfremde Lippenb√§ren wegnehmen noch heimlich welche fangen kann, ist die zoologische Welt keineswegs allein schuldig an der jetzigen z√ľchterischen Situation - da steckt schlichtweg auch eine Menge Pech dahinter. Wer selber schon mal z√ľchterisch t√§tig war, kann ein Liedchen davon singen - das beschr√§nkt sich n√§mlich keineswegs auf Zoos oder bedrohte Arten...
(08.01.2008, 18:47)
Bj√∂rnN :   Schon gut, bitte mich nicht gleich schlagen (Achtung: Scherz!!!)....
Es ging mir nur darum, dass Zoos wie Frankfurt und Berlin schon seit Jahren auf Zuchtpotential warten und so eher die Möglickeit erhalten sollten, blutsfremde Tiere zu erhalten.
Bitte vergleichen Sie jetzt nicht die heutigen Praktiken mit den Zuchtstrategien von vor 100 Jahren, das hatten wir schon mal in Hinsicht auf die Nash√∂rner und Urwildpferde (Heck l√§sst Urwildpferde in M√ľnchen schlachten, die nicht in sein Bild passen, wo es doch nur eine Hand voll im Zoo gibt....)

Sicherlich ist es korrekt, dass bei kleinen Populationen auch in der Wildnis Inzucht nicht ausbleibt, doch muss man es ja nicht noch f√∂rdern oder gar guthei√üen. Dass soetwas √ľberhaupt notwendig ist, ist schon ein Armutszeugnis f√ľr die zoologische Welt. Man sollte alle Hebel in Bewegung setzen, um Inzucht verhindern zu k√∂nnen und nur zu ihr als letztes Mittel greifen.

Ihre Formulierung "Schuppentier-F√ľhrerschein" finde ich h√∂chst am√ľsant. In Hinsicht auf das Schuppentier ist dieser Einwand nat√ľrlich absolut korrekt, doch darf man auch nicht vergessen, welcher logistische und planerische Aufwand hinter der Ankunft und Haltung des Schuppentieres steckt, das Praktikum stellt nur die Spitze des Eisberges da. Doch brauche ich Ihnen dies wohl nicht zu sagen, sie sind ja der Zoofachmann und Insider....
(08.01.2008, 16:56)
Michael Mettler :   Was w√ľrde wohl passieren, wenn es in Indien irgendwo eine frei lebende Restpopulation Lippenb√§ren g√§be, in der sich Bruder und Schwester w√§hrend der Paarungszeit √ľber den Weg liefen? Ob die B√§rin dann wirklich Migr√§ne vort√§uschen w√ľrde...?

@Bj√∂rnN: Als Frankfurt und Berlin damals mit der Haltung von Tropenb√§ren begannen, gab es auch niemanden, der gesagt hat "ihr d√ľrft aber noch kein P√§rchen halten, ihr habt doch gar keine Erfahrung". Rheine hat immerhin jahrzehntelange Erfahrung mit Gro√üb√§ren, und wenn zwei Wochen Praktikum in Taipeh und ansonsten schlichter Erfahrungsaustausch heutzutage reichen, um den "Schuppentier-F√ľhrerschein" zu machen, dann sollte die Haltung eines Lippenb√§r-Paares eigentlich nicht viel schwieriger sein als die zweier gleichgeschlechtlicher Tiere - wo doch ohnehin Tiere beiderlei Geschlechts brach liegen...

Abgesehen davon hat Rheine schon bei diversen Tierarten bewiesen, dass man gr√∂√üeren und altehrw√ľrdigeren Zoos noch was vormachen kann!
(08.01.2008, 16:28)
Hannes L√ľke :   Ich frage mich auch warum man immer aufschreit wenn Tiger, L√∂wen und B√§ren oder Elefanten "Inzucht betreiben" sind es aber Tiere welche man nur in gro√üen Gruppen kennt wie W√∂lfe oder Antilopen (siehe Sitatungas in RHEINE) die ruhig in eigener Suppe kochen d√ľrfen.

Ist f√ľr mich einfach der Publikumsliebling Effekt.
(08.01.2008, 15:39)
Bj√∂rnN :   Ich muss Ihnen zustimmen, dass, falls in absehbarer Zeit keine Importe m√∂glich werden, die Inzucht den einzigen Ansatz zur Erhaltung der Art bietet.
Obwohl ich das Vorgehen im Berliner Zoo missbillige, hat der Zoo doch mit dem Nachwuchs von 2005 gezeigt, dass unter Vollgeschwistern die gesunde Aufzucht von ph√§notypisch gesunden Jungtieren m√∂glich ist. Vielleicht ist dies f√ľr die Zukunft ein notwendiger Aspekt f√ľr weitere Erhaltungsbem√ľhungen.
Letztendlich existiert in Europa noch ein Zoo mit einem Paar nicht inzestu√∂ser B√§ren neben Leipzig. Der Zoo in Nikolaev h√§lt 2 relativ unverwandte Lippenb√§ren, welche aber bisher nicht gez√ľchtet haben.
Vielleicht w√§re es am g√ľnstigsten, die dortige B√§rin nach Hilvarenbek zu schicken, um mit den dortigen M√§nnern eine Zucht aufzubauen, die ja in der Ukraine nicht zu funktionieren scheint.
Dem Zoo Rheine, der keinerlei Erfahrung in der Haltung tropischer B√§ren hat, gleich ein Zuchtpaar zu √ľbereignen halte ich f√ľr verfr√ľht. Zoos wie Frankfurt und Berlin haben wesentlich mehr Erfahrung in der Zucht und dem Umgang mit B√§ren.
(08.01.2008, 15:19)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Ich wollte nur das Dilemma aufzeigen, in dem sich Zoos in Sachen Erhaltungszucht befinden. Einerseits wird von ihnen heute ein m√∂glichst inzuchtfreier Populationsaufbau erwartet bzw. sie haben ihn sich selbst zum Ziel gesetzt, andererseits sind aber ihre M√∂glichkeiten begrenzt, den daf√ľr n√∂tigen Genaustausch √ľberhaupt einflie√üen lassen zu k√∂nnen - denn zum Import von Tieren mit "frischem Blut" (ob nun aus Zoos oder aus der Wildbahn)geh√∂rt nun mal nicht nur ein w√ľnschender "Empf√§nger", sondern auch ein der Sache gewogener "Absender" und eine gleichgerichtete Beh√∂rdenlage.

Wenn nun ein Zuchtprogramm seine Tiere so lange f√ľr den unbekannten Tag X bereith√§lt (dessen Eintreten ja nicht mal garantiert ist), bis sie irgendwann in Gefahr geraten, √ľber die besten Zuchtjahre hinaus zu sein, ist der Sinn m.E. in Frage gestellt. Zumal man die Hoffnung dann auf noch zuchtunerfahrene und -erprobte Tiere legt, also selbst bei Erlangung blutsfremder Artgenossen noch l√§ngst kein Erfolg garantiert ist. In dieser Zeit halten die "Unverm√§hlten" aber Gehegeraum besetzt, der wom√∂glich f√ľr andere Arten wichtig(er) gewesen w√§re, bei denen nicht das gleiche Problem besteht und die zeitgleich um den gleichen Platz in der "Arche Zoo" konkurrieren. In vergleichbaren F√§llen ungewisser genetischer Zoo-Zukunft lie√ü man Arten/Unterarten auch schon auslaufen, um ihren Platz f√ľr etablierte Programme zu nutzen - ich erinnere nur an die Massaigiraffen in Frankfurt, an afrikanische Leoparden usw.

Ein wirklich erfolgreicher Import m√ľsste zwangsl√§ufig aus einer ganzen Reihe m√∂glichst unverwandter Tiere bestehen (wenn schon nicht gleichzeitig, so dann doch in kurzen Abst√§nden nacheinander), sonst w√ľrde das Problem ja nur kurzzeitig um ein, zwei Generationen aufgeschoben - dann tr√§fen schon wieder verwandte Gene aufeinander.

Wie gesagt, meine pers√∂nliche Einstellung sieht anders aus (Weiterzucht trotz Verwandtschaft, aber mit der Bereitschaft zu sofortigem Stopp bei negativen Folgen - die ja NICHT garantiert sind). Meine Frage bez√ľglich der Ceylonesen betraf nicht nur Europa; falls der Bestand in Amerika mehr Anlass zu Hoffnung bereitet als der der indischen Unterart in Europa, k√∂nnte man sich ja auch beiderseits des Atlantiks um die selbe Unterart k√ľmmern - WENN denn Importe aus den USA realistischer w√§ren...

Mit alledem will ich √ľbrigens keineswegs die geplante Lippenb√§renhaltung in Rheine madig machen, um das eigentliche Thema des Threads nicht aus den Augen zu verlieren. Nur w√ľrde ich mir w√ľnschen, dass dort gez√ľchtet wird statt nur "Jungfrauen" auszustellen :-)
(08.01.2008, 12:00)
Karsten Vick :   @Oliver: und wenn du dich fragst, was das alles mit Rheine zu tun hat - wir suchen doch nach Zuchttieren f√ľr Rheine...
(08.01.2008, 11:36)
Karsten Vick :   Und was ist mit Warschau? Kenne ich zumindest als Halter und ich habe dort auch 1987 meine ersten Lippenb√§ren gesehen.
Haben die da √ľberhaupt mal gez√ľchtet und werden sie noch gehalten?
(08.01.2008, 11:25)
Bj√∂rnN :   Mit den Ceylon-Lippenb√§ren sieht es auch nicht besser aus, nur LOndon und Moskau halten je 1,1 und 1,2 Tiere, die schon l√§nger nicht mehr z√ľchteten.

Sicher bliebe den Zoos gar nicht anderes √ľbrig, irgendwann mit Geschwistern und Halbgeschwistern zu z√ľchten, was ja Berlin bereits getan hat.

Warum sollte Leipzig denn mit der Zucht aufh√∂ren und die Chance vergeben, dass bei einem erneuten Import die Importtiere auf zahlreiche potentielle Partner sto√üen. Es ist doch sicher besser, einen Bestand aufzubauen, in der Hoffnung, diesen durch Wildtiere irgendwann erg√§nzen zu k√∂nnen, als die Haltung einfach klanglos ausklingen zu lassen, was ein Zuchtstop in Leipzig bedeuten w√ľrde?
(08.01.2008, 10:18)
Michael Mettler :   Wenn die Importsituation schon seit Jahren so wenig Hoffnung gibt, macht eine weitere Vermehrung der Inder doch eigentlich gar keinen Sinn mehr - es sei denn, man pfiffe auf die Inzuchtvermeidung. Andernfalls dienen die Tiere doch nur noch Schauzwecken, und das ist ja weithin verp√∂nt - und blockiert Haltungsm√∂glichkeiten f√ľr hoffnungsvollere Gro√üb√§ren-Zuchtprogramme (Falls es bei denen besser aussieht - wie ist denn die Situation bei den Ceylon-Lippenb√§ren?).

Nun ist ja meine Ansicht, dass die Inzuchtpanik etwas √ľbertrieben wird; gerade die neueren genetischen Untersuchungen deuten ja darauf hin, dass Flaschenhals-Effekte auch unter Naturbedingungen gar nicht mal so selten sind und waren. Statt also das Zuchtpotenzial nach Geschlechtern sortiert auf Godot warten zu lassen, k√∂nnte man genausogut die Zucht unter verwandten Tieren laufen lassen. Im g√ľnstigsten Fall h√§tte man dann einen wachsenden Bestand mit gesunden Tieren, im ung√ľnstigsten Fall k√∂nnte man die (In)Zucht immer noch stoppen, falls tats√§chlich Erbfehler zu Tage treten (und zwar NACHWEISLICHE Inzuchtfolgen, nicht etwa Tod durch Ausrutschen in der Freianlage oder so, was wir schon mal im Giraffen-Thread hatten...). Rezessive Erbfehler w√ľrde man durch blo√üe Einkreuzung ohnehin nicht ausmerzen, sondern nur als m√∂gliche genetische "Zeitbombe" in die n√§chsten Generationen weiterschieben. Treten sie hingegen bei Verwandtenverpaarung auf, weist das darauf hin, dass auch schon die Vorfahren "belastet" sind und man die gesamte Linie eigentlich aus der Zucht nehmen m√ľsste, wenn das Ziel eines genetisch intakten Bestandes verwirklicht werden soll...
(08.01.2008, 00:03)
Niedersachse :   USA beshr√§nkt sich auf Sri Lanka und Europa auf Inder.
In Indien gibt es massenhaft Lippenbären, allerdings geben sie die wohl nicht raus.
(07.01.2008, 23:40)
Michael Mettler :   @th.oma.s: Laut ISIS gibt's in den USA nur Ceylonesen, Mischlinge und Tiere unbekannter Unterart, aber keine reinbl√ľtigen Inder...
(07.01.2008, 23:09)
th.oma.s :   kann man denn nicht tiere aus usa importieren? die geschilderte situation schreit doch geradezu danach.
(07.01.2008, 22:56)
th.oma.s :   kann man denn nicht tiere aus usa importieren? die geschilderte situation schreit doch geradezu danach.
(07.01.2008, 22:55)
Michael Mettler :   Also lebt das "Zuchtprogramm" nur von der Hoffnung, vielleicht irgendwann mal mindestens ein Importtier zu bekommen und bis dahin neue Halter zu finden, bei denen sich die regelm√§√üige Leipziger Nachzucht nach Geschlechtern sortiert stapeln l√§sst...? Das sind so die Augenblicke, wo ich mich frage, wieviele kerngesunde Braunb√§ren, W√∂lfe usw. es wohl noch heute in Zoos und Wildparks geben mag, deren Vorfahren vor Generationen "nur" aus Wurfgeschwistern bestanden haben.
(07.01.2008, 21:56)
Niedersachse :   Man sollte es einfach anders sagen.
Es gibt einfach keine andere Linie als die Colombo-Indra-Linie. Alle Lippenbären gehen irgendwie darauf hervor.
Mit der Ausnahme Ludmilla die aus Indien importiert wurde. Malini wurde ebenfalls importiert ist verstorben. Radja, der dritte im Bunde, war nicht Zeugungsfähig, inzwischen auch tod.
Die Berliner Bären sind ebenfalls Leipziger Abstimmung.
Und sonst gibts keine Z√ľchter.
(07.01.2008, 21:44)
Bj√∂rnN :   Es gibt leider keine andere Blutlinie mehr seit die Amsterdamer Linie erloschen ist. Alle Indischen Lippenb√§ren in Europa sind aus der Leipziger Zucht, mit Ausnahme einer weiblichen B√§rin in der Ukraine, die mit einem Leipziger Mann zusammen in Nikolaev lebt und einem lebenden Importtier: 1,2 Vollgeschwister in Berlin (die man z√ľchten l√§sst oder waren 2,0, die jetzt in √Ėsterreich sind, ein Versehen??), 0,2 Halbgeschwister in Chemnitz, 3,0 Halbgeschwister in Hilvarenbek, 0,2 Vollgeschwister in Frankfurt - das waren die Indischen Lippenb√§ren Europas + nat√ľrlich die Leipziger B√§ren, einem Zuchtpaar (Klaus+Ludmilla, wobei Ludmilla aus Indien kommt, der einzige lebende Import), die alte Indra, Mutter von Klaus, aus der Amsterdamer Linie sowie Franz, Lina und Myrthe, welche alle Kinder von Klaus sind.....

EInzige Lösung: Import aus Indien, doch die Inder scheinen sich seit 10 Jahren quer zu stellen....
(07.01.2008, 21:42)
Michael Mettler :   Wenn Leipzig so viele verwandte Jungtiere produziert, dass die √ľberall in gleichgeschlechtlichen Gruppen gehalten werden m√ľssen (Waren da nicht auch zwei B√§rinnen in Chemnitz?), dann fehlt es offensichtlich an erfolgreichen Z√ľchtern anderer Blutlinien...?
(07.01.2008, 20:59)
Bj√∂rnN :   Das ist eine gute Nachricht, dass der Zoo bis 2009 f√ľr Lippenb√§ren baut.
In Leipzig stehen 2009 1,2 Bären zur Abgabe, da Ludmilla Ende 2008 vermutlich wieder Nachwuchs bekommen wird (die letzten Male kamen die Babys im 2 Jahrestakt, 2002 und 2005...), wobei es mit der Zucht in Rheine wohl nix werden wird, denn alle 3 sind Geschwister mit Namen Franz, Lina und Myrthe....
Vielleicht w√§re f√ľr Rheine eine Frauengruppe wie in Frankfurt das g√ľnstigste, w√§hrend man den Mann in die Niederlande abgeben k√∂nnte, wo schon Leipziger Nachzuchten in einer M√§nnergruppe gehalten werden.
(07.01.2008, 19:29)
Michael Amend :   Sollen die Lippis nicht mit Goldschakalen vergesellschaftet werden ? Sollte Arnheim diese schon z√ľchten, d√ľrfte es ja auch kaum ein Problems ein, sie zu bekommen.
(07.01.2008, 19:08)
Klaus Sch√ľling :   Blick in die Zukunft: B√§ren kommen zur√ľck!

Der Baubeginn der neuen B√§ren-Anlage steht bevor! Untr√ľgerisches Zeichen: Das Modell des Bauprojektes ist entstanden und ist nun im Ausstellungsraum der Zooschule zu sehen. Damit kann man sich schon mal ein (verkleinertes) Bild der zuk√ľnftigen B√§renhaltung im NaturZoo machen!

B√§ren geh√∂ren zu den Traditions-Tieren des NaturZoos. In einer B√§rengrube aus dem Jahr 1939 lebten Braunb√§ren, ein dressierter Braunb√§r f√ľhrte in den fr√ľhen siebziger Jahren Kunstst√ľcke vor, und als 1974 die B√§rengrube zu einem Gro√ük√§fig umgebaut wurde, zogen darin Schwarzb√§ren ein. Der letzte dieser drei Schwarzb√§ren starb im Jahr 2004. Mit dem heutigen Kenntnisstand √ľber eine artgem√§√üe Haltung von Wildtieren in Menschenobhut konnte man eine weitere Pflege von Gro√üb√§ren in dem bisherigen Gehege nicht mehr f√ľr gut hei√üen. Der alte B√§renk√§fig dient jetzt als Picknickplatz f√ľr die Zoobesucher!

Bei der Wahl der B√§ren-Art, die zuk√ľnftig im NaturZoo gehalten werden soll, richteten wir uns nach der Notwendigkeit der Zusammenarbeit in einem Zuchtprogramm. Fast alle B√§ren-Arten sind heute durch Bejagung und Lebensraumver√§nderungen von der Ausrottung bedroht, f√ľr die meisten gibt es Erhaltungszucht-Programme (EEPs) in den europ√§ischen Zoos.
Unsere neue Anlage wird es erlauben, eine B√§renart aus w√§rmeren Regionen zu halten. Die Wahl ist auf den Lippenb√§ren gefallen, f√ľr den das Zuchtprogramm dringend neue Halter sucht, um einen stabilen Bestand in Menschenobhut aufzubauen.

Der Spatenstich f√ľr die neue Anlage soll noch im Herbst erfolgen. Die Bauzeit wird etwa eineinhalb Jahre betragen. Die Er√∂ffnung der B√§renanlage soll demnach im Fr√ľhjahr 2009 stattfinden.
(07.01.2008, 13:38)
Ronald Masell :   Wir waren heute in Rheine. Mit dem Bau der B√§renanlage wurde schon begonnen. Zumindest mit den Erdarbeiten. Wie angek√ľndigt in der Ecker hinter den Pinguinen. Bei den Pinguinen und Seehunden ist auf der nicht einsehbaren Seite ein K√§fig gebaut worden. Den Ger√§uschen nach m√ľ√üten dort Affen sein. Wei√ü jemand etwas dar√ľber? Pfleger war leider nicht greifbar.
(08.07.2007, 17:51)
Ronald Masell :   Das nuje B√§rengehege soll in die Ecke hinter der Pinguinanlage. Wei√ü nicht mehr wo ich das gelesen habe.
Zoopresseschau? Rheine Newsletter?
(12.05.2007, 16:53)
Michael Mettler :   Hannes, du hast eine Null zuviel gelesen...

Habe mal geh√∂rt, dass die Gehege im Erweiterungsgel√§nde (z.B. f√ľr K√§ngurus) quasi auf Abruf errichtet wurden: Man wollte mit wenig baulichem Aufwand und unkomplizierten Tieren die Fl√§chen nutzen, bis sie eventuell f√ľr anspruchsvolleren Projekte gebraucht werden k√∂nnen. Vielleicht ist das des R√§tsels L√∂sung.
(11.05.2007, 20:37)
Hannes :   Ich hatte immer auf Lippenb√§ren getippt aufgrund der guten Beziehung zum Leipziger Zoo.
Interessante Planung ich frage mich nur wo die noch 30000 qm Platz haben.
(11.05.2007, 20:02)
Niedersachse :   Im Herbst soll mit der 3000qm gro√üen B√§renanlage begonnen werden. Dort sollen dann Lippenb√§ren zusammen mit Goldschakalen leben. Kosten betragen 750.000¬Ä
(11.05.2007, 18:15)
Hannes :   Was ist eigentlich in Rheine los?
Gut jetzt konnte endlich die Gibbonanlage eingeweiht werden aber ansonsten ist es recht ruhig wie ich finde!

Was ist mit den Bären die der Zoo haben wollte?Weiß jemand was? Auch sollte es mal ERdmännchen geben und Wölfe bzw. andere Caniden!
Erzählt mla was!
(11.05.2007, 17:56)
Michael Mettler :   Ist es denn f√ľr die VDZ- und/oder EAZA-Mitgliedschaft erforderlich, dass der zoologische Leiter eine wissenschaftliche Ausbildung hat?
(31.07.2006, 17:08)
Klaus Sch√ľling :   Wir haben neulich eine Umfrage unter allen VDZ Zoos durchgef√ľhrt - und festgestellt, dass man von der Homepage des VDZ nicht auf den tats√§chlichen Stand der Dinge schliessen sollte.
Es gibt durchaus einige Zoos, die seit Jahr und Tag Mitglied sind, aber nicht auf der Website gef√ľhrt werden (bzw. gef√ľhrt wurden, als wir vor einigen Wochen die Sache abgearbeitet haben).
Zur grundsätzlichen Erläuterung - soweit mir als aussenstehendem bekannt.
Die EAZA pr√ľft die Einrichtungen nach einem europaweiten Katalog, der von guten Zoos aus der "zweiten Reihe" in Deutschland in aller Regel erf√ľllt wird.
(Ich habe mal geh√∂rt, dass die j√§hrlichen Geb√ľhren f√ľr viele das gr√∂√üere Problem darstellen - nicht so sehr die Aufnahmebedingungen.)
Der VDZ ist immer noch ein Verband der Zoodirektoren, also von Personen und nicht der Einrichtungen.
Man wird Mitglied, wenn man vorgeschlagen wird - und sobald jemand Bedenken hat, wird der Aufnahmeantrag gerne eine Weile geschoben.
So ein Verfahren kann also schon mal mehrere Jahre dauern. Aus der Tatsache, dass ein Direktor als Mitgleid gef√ľhrt wird, R√ľckschl√ľsse auf die Qualit√§t der Einrichtung schliessen zu wollen, ist aber nicht berechtigt.
(31.07.2006, 11:26)
Michael Mettler :   Durch den ZOOM-Thread angeregt (VDZ-Ausschluss) habe ich mir die HP des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (www.zoodirektoren.de) zu Gem√ľte gef√ľhrt und festgestellt, dass Rheine kein VDZ-Mitglied ist - ich nehme mal an, das liegt am Fehlen einer wissenschaftlichen Leitung dort. Nun beweist Rheine allerdings, dass die Qualit√§t eines Zoos nicht von der VDZ-Zugeh√∂rigkeit abh√§ngt.

Interessanterweise ist Rheine aber EAZA-Mitglied, da scheint das Kriterium wissenschaftliche Leitung keine Rolle zu spielen? Kann mich da jemand aufklären?
(30.07.2006, 23:29)

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