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HollÀndische Zoos

Patrick Marburger :   Ich habe an der von Carsten Horn beschriebenen Stelle die Tapire im FrĂŒhjahr 2017 gesehen. Aktuellere Infos habe ich leider nicht.
Von der Nilgauanlage ein Bild anbei. Vielleicht hilft das.
(25.06.2019, 16:04)
Carsten Horn :   Die Schabrackentapire sind / waren im ehemaligen Flußpferdgehege bei den Gorillas... War allerdings auch schon ein paar Jahre nicht, ob aktuell welche da sind, kann ich nicht sagen...
(25.06.2019, 15:19)
Sascha Moeller :   Hallo zusammen.
Ich habe heute den Artis Zoo Amsterdam besucht.
Nicht gesehen/ gefunden habe ich Schabrakentapir und Nilgau Antilope (bei den Straußen auch nicht ausgeschildert). Weiß einer ob diese noch im Bestand sind?
Zudem gab es einen leeres Gehege vor den Jaguaren. Ich tippe hier auf Schweine o.Ă€. Kann mir hier einer weiterhelfen?
Schonmal vielen Dank!
(23.06.2019, 23:03)
Adrian Langer :   Nein natĂŒlich Tusker. ;)
(11.06.2019, 12:29)
Adrian Langer :   https://www.facebook.com/Ouwehandszoo/videos/2274451032810267/UzpfSTkzODcyNzgxNjIxODc1ODoyMjgzMTUzMTA4NDQyODgy/

Duna und Tembo haben in Rhenen nun direkten Kontakt zueinander.
(11.06.2019, 12:28)
Adrian Langer :   Zum Schluss Marderhund und die Rotte Nordamerikanischer WaschbĂ€ren kurz nach der FĂŒtterung.
(02.06.2019, 20:47)
Adrian Langer :   Rotgesichtklammeraffe.
(02.06.2019, 20:45)
Adrian Langer :   Die wohl grĂ¶ĂŸte Raubkatze des Zoos.
(02.06.2019, 20:44)
Adrian Langer :   Die weiße Tigerin beobachtete sehr genau einen heranfahrenden Kinderwagen.
(02.06.2019, 20:44)
Adrian Langer :   So heute der letzte Zoo meiner Belgien/Niederlande Reise. Da Zollifreund den Zoo Overloon bereits thematisiert hat nur so viel. Gefallen hat mir die Anlage sehr und ich wĂŒrde sie (wenn sie denn nĂ€her wĂ€re) gern wieder besuchen. Tierisch waren fĂŒr mich KrabbenwaschbĂ€r und Rotgesichtsklammeraffe.

Anbei: KrabbenwaschbÀr
(02.06.2019, 20:42)
Adrian Langer :   Zum Schluss Gestreifter TĂŒpfelkuskus. Im Nachttierhaus war auch genĂŒgend Licht zum fotografieren ohne Blitz. ;)
(01.06.2019, 19:23)
Adrian Langer :   Hauskatze. War die schön. :D
(01.06.2019, 19:21)
Adrian Langer :   SĂŒdafrikanischer Steppenelefant. Was man auf dem Bild nicht so ganz sieht ist, dass Tusker und Duna sich stark fĂŒreinander interessiert haben. Selbst gegenseitig berĂŒsselt haben sie sich. Das lĂ€sst auf die Zukunft hoffen.
(01.06.2019, 19:19)
Adrian Langer :   Anbei Ostafrikanischer Elefant Aja. Sie war zusammen mit Tusker auf einer Anlage. Eigentlich wollte ich explizit wegen ihr nach Rhenen.
(01.06.2019, 17:50)
Adrian Langer :   Heute war ich zum ersten mal im Zoo Rhenen. Hierbei handelt es sich um einen guten Zoo mit einigen guten Gehegen. Außergewöhnlich fand ich das Gehege fĂŒr BĂ€ren und Wölfe. Ebenfalls gut waren Pandasia, Elefantenanlage, EisbĂ€ren - und Gorillaanlage.
Auch der Tierbestand ist stark. Neusichtungen waren fĂŒr mich Roloway Meerkatze, HollĂ€ndische Gans und der Gestreifte TĂŒpfelkuskus. Ich hoffe man bekommt noch ein Zuchtpaar, um eine Erhaltungszucht zu starten.

Anbei Nebelpardernachwuchs
(01.06.2019, 17:48)
Hannes Lueke :   Danke fĂŒr den Bericht.
Bei den Giraffen muss ich sagen, dass ich nicht glaube, dass Jaderberg, Hodenhagen und vielleicht auch OsnabrĂŒck so viel aufwendigere GebĂ€ude haben
(31.05.2019, 11:31)
zollifreund :   leider nicht mehr vorhanden sind mittlerweile die Langschnauzen- KaninchenkĂ€ngurus. DafĂŒr zum Schluss noch eine weitere Neuzugang der letzten Jahre: Rotgesichtklammeraffe
(28.05.2019, 23:46)
zollifreund :   noch ein Beispiel zur Dynamik dieses Zoos: aktuell wird an einer begehbaren Anlage fĂŒr Kattas, Kronenmakis und Rotbauchmakis gearbeitet. Entsteht unterhalb der Giraffenanlage. Dazu kommt dann noch eine separate Inselanlage fĂŒr die Alaotra-Bambuslemuren und gleich noch dazu zwei Volieren fĂŒr Fossas... Respekt!
Letztes Jahr ist in diesem Zooteil dann noch eine große Voliere fĂŒr Palmgeier, Kappengeier, Kronenkraniche und Dik-Dik entstanden. Auch wieder recht einfach, aber ich denke sehr tiergerecht.
(28.05.2019, 23:37)
zollifreund :   recht einfach gehalten sind die Stallungen fĂŒr die Giraffen ( das einzige begehbare Haus). Vielleicht nicht unbedingt beispielhaft fĂŒr die GrĂ¶ĂŸe, aber warum geht so ein Haus ( Stall/Lagerhalle) mal nicht in Deutschland? Warum mĂŒssen das immer GebĂ€ude fĂŒr mehrere Millionen sein? NatĂŒrlich sieht das Giraffenhaus in Hellabrunn schöner aus - aber wenn ich keine Bullen mehr halten darf, weil die FlĂ€che fehlt, warum erstelle ich dann nicht einfach mal einfach ein funktionales GebĂ€ude? geht doch in anderen LĂ€ndern auch...
(28.05.2019, 23:32)
zollifreund :   aktuell, da erst seit kurzem im Zoo, sind die Zebus noch von den Giraffen getrennt, aber man beĂ€ugt sich schon neugierig... :-)
(28.05.2019, 23:26)
zollifreund :   und gleich nebenan wurde die ehemalige Anlage fĂŒr Rentiere "einfach" mit einer Gruppe Netzgiraffen besetzt! das alleine ist schon beeindruckend, wie mit einfachen Mittel der Tierbestand "aufgewertet" werden kann, aber was noch dazu kommt: die Giraffen sind mit Brazza-Meerkatzen und Zebus vergesellschaftet !! Wow! Ist somit sicher einer der grĂ¶ĂŸten Anlagen fĂŒr Meerkatzen ĂŒberhaupt. Als RĂŒckzugsgebiet haben die Meerkatzen die ganzen BĂ€ume fĂŒr sich. Können natĂŒrlich aber auch die ganze Anlage nutzen.
(28.05.2019, 23:24)
zollifreund :   der Zoopark hat in den letzten Jahren nicht nur fĂŒr Weiße und Sibirische Tiger auf einem Erweiterungsbereich neue Anlage erstellt, sondern auch fĂŒr eine Gruppe von 6,0 Afrikanische Löwen. Die Anlage ist sehr schön gestaltet, bietet aber, da von vier Seiten und sogar von oben einschaubar, keinerlei RĂŒckzugsmöglichkeiten fĂŒr die Tiere...
( die GebĂ€ude im Hintergrund sind außerhalb des Zoos gelegen)
(28.05.2019, 23:17)
zollifreund :   sicher das tierische Highlight
(28.05.2019, 23:12)
zollifreund :   anschließend ist nun ein kleiner SĂŒdamerikaparkteil entstanden. Hier gibt es nun Anlagen fĂŒr Flachlandtapiere und Wasserschweine, Gelbbrustkapuziener und... KrabbenwaschbĂ€ren!! aktuell habe ich drei Tiere gesehen, die auch tagsĂŒber sehr aktiv waren ( lt. Zootierliste gab es in den letzten Jahren sogar Nachwuchs!)
(28.05.2019, 23:11)
zollifreund :   das nĂ€chste ( auch wieder begehbare) Gehege war frĂŒher von HZA, Vietnam Sikas und Rote RiesenkĂ€ngurus bewohnt. Nun wurde es zur Australienanlage umgestaltet - nicht nur mit Sumpfwallabys, Bennets und den Roten RiesenkĂ€ngurus, sondern auch noch ( passend) mit Dromedare - diese aber in separater Anlage :-)
(28.05.2019, 23:07)
zollifreund :   letzte Woche war ich nach vier Jahren wieder mal im Zoopark Overloon - es war ein sehr schöner Besuch mit vielen Überraschungen: es ist schon beeindruckend mit welcher Geschwindigkeit der Zoo seit dem Besitzerwechsel ( vor ca. 5 Jahren) umgestaltet und erweitert wird. Aufgrund der Vielzahl der Änderungen ( im Prinzip wurde gefĂŒhlt etwa der halbe Zoo in den letzten Jahren umbesetzt) beschrĂ€nke ich mich auf einige wenige Beispiele. Wichtig ist aber, dass das Gestaltungsprinzip beibehalten wurde: der Zoopark ist wirklich ein grĂŒner Zoo. Als Abgrenzungen dient fast immer Wasser und der Hintergrund jeder Anlage ist dicht bewachsen. Kunstfels ist nie zu sehen. Aber es ist auch ein reiner Schönwetterzoo - nur eine Tierunterkunft ist fĂŒr die Besucher begehbar.
Als erstes Beispiel ein Gruß nach Frankfurt: man kann eine Pinguinanlage auch schnell und sehr gĂŒnstig bauen :-) Hier die Brillenpinuinanlage hinter dem Eingangsbereich. Sie ist begehbar, zwischen See und EingangsgebĂ€uden ist eine schöne Sonnenterrasse zum verweilen und um die Tiere zu beobachten.
(28.05.2019, 23:01)
Paul Schnitzler :   9.5.19: In Ouwehands Dierenpark wurde mit dem Neubau der Bonobo-Anlage begonnen. Wegen der explodierten Baukosten wurde die Ursprungsplanung ĂŒberarbeitet.
(17.05.2019, 20:40)
Paul Schnitzler :   Seit dem 20.4. gilt auf dem Parplatz am Artis-Zoo ein neuer Parktarif: Tageskarte 15?. Der Gewinn/Erlös soll vollstĂ€ndig zur Erneuerung des Zoos genutzt werden.
(17.05.2019, 20:26)
Adrian Langer :   Umbenannt. Verdammte Rehtschreibekorrektur.
(06.05.2019, 15:04)
Patrick Marburger :   Gibt es ab dem 22. Juni schon die Möglichkeit Gedanken auszulöschen?

Science-Fiction? Im Zoo schon bald real!
(06.05.2019, 13:36)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/olmense-zoo-umbenennung-pakawi-park-2019_84614.html

Der Olmensee Zoo wird am 22.06. Unbekannt.
(06.05.2019, 12:28)
Adrian Langer :   @Sacha: Frage 2 kann ich leider nicht beantworten und den dritten Punkt hatte ich bis dato nicht bedacht und sehe es daher noch kritischer.

Zu 1 kann ich aber noch etwas beitragen. Ich denke schon, dass noch ein paar mehr Altersresidenzen in Europa ganz gut wĂ€ren. Ansonsten hĂ€tten ja nicht so viele Zoos (mir fĂ€llt da gerade der Zoo Usti ein oder der Tierpark Berlin) Probleme seine alten Tiere abzugeben. Zumal mit Blick auf ein (fĂŒr mich fast schon unvermeidbares) Wildtierverbot in Zirkussen die Situation noch etwas verschĂ€rfen dĂŒrften. Dein Gedanke zu der PR-Maßnahme wĂŒrde ich auch fĂŒr diese Einrichtung aufgreifen. Laut dem eingestellten Artikel hat der Park bereits mehrere Tiere (vordergrĂŒndig große RĂ€uber wie Löwen, Tiger und BĂ€ren) aus Beschlagnahmungen von Privatleuten im Park.
(23.04.2019, 21:21)
Sacha :   @Adrian Langer: Vielen Dank fĂŒr Deine MĂŒhe. Jetzt sehe ich zumindest etwas klarer.

Dazu habe ich mehrere Fragen:
1. Besteht ĂŒberhaupt Bedarf nach weiteren "Altersresidenzen" fĂŒr Elefanten? (Sorry, aber in den USA spriessen die "Elephant Sanctuaries" wie Pilze aus dem Boden und manchmal ist da fachliche Kompetenz nur schwer von tierrechtlicher PR zu unterscheiden)?
2. Offenbar ist ja Platz und Geld fĂŒr die Erstellung einer Innen- und Aussenanlage vorhanden. Aber hat Anna Paulowna/Dierenpark Hoenderdaell (nicht Hoenderael) ĂŒberhaupt
a. kompetentes Personal und b. Geld fĂŒr den Betrieb einer Elefantenanlage?
3. Offenbar will man Afrikanische UND Asiatische Elefanten (zusammen?) halten. Ansonsten wĂŒrde die Anschaffung von Afrikanern und die Idee, Elefanten nach Thailand zu verfrachten, keinen Sinn machen. Besteht dann nicht die Gefahr, dass Herpesviren (der Afrikaner) auch nach Thailand gebracht werden und dort die Wildpopulation "verseuchen"? Ist das wirklich ernst gemeint?
(23.04.2019, 18:46)
Adrian Langer :   Ok. Ich versuche mich mal an einem kurzen Abriss. In besagter Einrichtung entsteht eine neue Elefantenanlage, welche maximal vier Tieren Platz bietet. Die Vormaßnahmen sind bereits abgeschlossen und der Bau soll noch im Herbst diesen Jahres stehen. Man beschrenkt sich dabei (wie in Karlsruhe) auf Zirkuselefanten oder alte Zootiere, die keinen Platz mehr in ihrer alten Heimat haben. In der Einrichtung beginnt man mit zwei Afrikanerinnen aus einem Zirkus (habe ich aus einer anderen Quelle). Was ich ein wenig skeptisch sehe ist deren geplante Weitergabe an asiatische"Auffangstationen" im Sinne einer Reise zurĂŒck in die Heimat. Das klingt mir zu romantisch und lĂ€sst mich nichts gutes fĂŒr die alten Tiere erahnen ......
(23.04.2019, 11:29)
Sacha :   Automatische Google-Übersetzung? Verstehe jetzt nicht sonderlich viel vom letzten Post.
(23.04.2019, 10:35)
Adrian Langer :   https://www.noordhollandsdagblad.nl/cnt/dmf20180924_5597386/olifantenopvang-bij-dierenpark-in-anna-paulowna-wordt-groene-terp-met-glaswand?utm_source=google&utm_medium=organic

Im Zoo Hoenderael entsteht eine neue Elefantenanlage. Geplant ist die Aufnaheme "ĂŒberschĂŒssiger" Elefanten und eventuell ein Transport in "Elefantenheime" in Übersee.

Elefantenschutz im Zoo in Anna Paulowna wird zu einem grĂŒnen HĂŒgel mit Glaswand
Elefantenschutz im Zoo in Anna Paulowna wird zu einem grĂŒnen HĂŒgel mit Glaswand
Robert Kruijff bei einem der gefĂ€lschten Elefanten, die Passanten neugierig machen sollten auf die zukĂŒnftige Unterbringung in Hoenderdaell.
© Foto Henk Gerber
Martijn Gijsbertsen
20/07/2018 um 06:00 Uhr
ANNA PAULOWNA
Ein grĂŒner HĂŒgel von sieben Metern Höhe und einem Durchmesser von dreißig Metern. Ausgestattet mit einem erhöhten Grasdach und einer Glaswand, durch die Besucher herumlaufen können, um einen Blick auf Elefanten zu erhaschen.

So sieht der Entwurf fĂŒr das zukĂŒnftige Elefantenheim (Preisschild: rund eineinhalb Millionen Euro) bei Landgoed Hoenderdaell in Anna Paulowna aus.

,, Der Innenraum ist eine Art HĂŒgel mit einer Stahlkonstruktion. Das fĂ€llt in der Natur weg, denn um die Glaswand wird ein Deich gelegt '', sagt Robert Kruijff, Direktor des Polderse-Zoos.

Elefantenschutz im Zoo in Anna Paulowna wird zu einem grĂŒnen HĂŒgel mit Glaswand
Eindruck davon, wie das Elefantenheim in Anna Paulowna bald aussehen wird.
© Abbildung B4o / Studio Groenburg
,, Diese Erdwand wird wie das Dach ĂŒberwachsen. An der StĂŒtzmauer ist ein Pfad angelegt, auf dem die Menschen um das Glas laufen können. "

Draußen spielen
Hinter dem Hof ??entsteht eine ErweiterungsflĂ€che von etwa zwei Hektar. ,, Damit die Tiere draußen spielen können, sobald sie hier sind. ""

Zwei Meter hohe Replik-Elefanten erregen seit Monaten die Aufmerksamkeit der Passanten von der N249. Die grau lackierten gefÀlschten Pressen scheinen aus der rekonstruierten Noahs Arche von Langedijker Johan Huiberts zu stammen, die anderswo im Land zum Verkauf steht.

Wenn Ex-Zirkus und ĂŒberflĂŒssiger Zoo tatsĂ€chlich Elefanten bewundert werden können - drei oder höchstens vier gleichzeitig -, kann Initiator Kruijf es nicht sagen. Er hatte bereits gehofft, dass der "Papiershop" mehr Zeit in Anspruch nehmen wĂŒrde als erwartet.

Elefantenschutz im Zoo in Anna Paulowna wird zu einem grĂŒnen HĂŒgel mit Glaswand
Lage des Elefantenheims. An der Unterseite des (muschelförmigen) Greifvogelkomplexes befinden sich dann Wassermerkmale, darĂŒber der Unterstand und der Überlaufbereich.
© Abbildung B4o / Studio Groenburg
,, Das Ändern des Ziels dauert etwas lĂ€nger als geplant. Das ist in Ordnung, wir wollen nicht im Sommer bauen, wenn die meisten Leute hier herumlaufen. Wenn wir im Herbst 2019 anfangen können und die ersten Elefanten Mitte 2020 auf dem GelĂ€nde sind, ist das in Ordnung. "

Das gibt Kruijff - der bereits ĂŒber Stichting Leeuw positive Erfahrungen mit Tigern und Löwen gemacht hat - Zeit, ĂŒber EARS, die europĂ€ische Dachorganisation fĂŒr Tierrettungszentren, einen gemeinsamen Ansatz fĂŒr Elefanten mit anderen Parteien zu entwickeln.

"Wir behalten die Elefanten nicht fĂŒr immer in Anna Paulowna", erklĂ€rt er. ,, Es gibt immer andere. Wir arbeiten mit Edwin Wiek zusammen, der in Thailand ein Tierheim hat. Wir wollen Elefanten dorthin mitnehmen, basierend auf einer Art "Bringt sie nach Hause". ""

Transport
Der Transport erfolgt im Frachtflugzeug. ,, Das ist eine kostspielige Angelegenheit, bei der wir auf Spenden angewiesen sind. Wir möchten ihnen ein angenehmes Alter bieten, ohne dass Elefanten von Raubtieren oder Wilderern gestört werden. Darum geht es. "
(22.04.2019, 21:45)
Paul Schnitzler :   Ouwehands Dierenpark, Rhenen (www.ouwehand.nl)
15.3.19: Die letzte Giraffe hat Ouwehands Tierpark Richtung Amersfoort verlassen, da die Anlage renoviert wird.
12.4.19: Nachdem schon am 28.2. drei Nebelparder geboren wurden, kanen nun nochmals 2 zur Welt.

DierenPark Amersfoort (www.dierenparkamersfoort.nl)
31.3.19: Mit Amersfoort gibt es nun einen weiteren Halter (lt. ZTL insgesamt 10) des Titicaca-Riesenfroschs.

Artis, Amsterdam (www.artis.nl)
13.2.19: Flachland-Gorilla Sindy ist im Alter von 33 Jahren plötzlich an einer EntzĂŒndung im Bauch gestorben.

BestZoo, Best (www.bestzoo.nl)
14.3.19: Geburt eines SĂŒdlichen Tamandua.

AquaZoo Friesland, Leeuwarden (www.aquazoo.nl)
2.4.19: Am 8.4. wird im Aquazoo die ?grĂ¶ĂŸte Voliere der nördlichen Niederlande? mit 1500 mÂČ FlĂ€che eröffnet. Zum Vergleich: Dierenrijk 10.000 mÂČ, Amersfoort 3.000 mÂČ, Rhenen 2.000 mÂČ.
(14.04.2019, 10:41)
Paul Schnitzler :   Ouwehands Dierenpark, Rhenen (www.ouwehand.nl)
2.1.19: Über die Stiftung "Ouwehands Zoo Foundation" hat der Zoo 2018 etwa 1,1 Millionen ? fĂŒr den Natur-/Artenschutz ausgegeben. Genannt werden Riesenpanda, Orang-Utan und Berberaffen.
1.2.19: FĂŒr 2019 sind folgende Neu/Umbauten vorgesehen: FĂŒr bis zu 32 Aldabra-Riesenschildkröten entstehen eine neue Innen- und einen neue Außenanlage. Die TotenkopfĂ€ffchen bekommen eine zweite Außenanlage und auch fĂŒr die Goldkopf-LöwenĂ€ffchen entsteht ein Außenbereich. Mit der neuen Anlage fĂŒr Bonobos wird ebenfalls 2019 begonnen. ZunĂ€chst sollen 7 spĂ€ter bis zu 20 Tiere hier leben.

DierenPark Amersfoort (www.dierenparkamersfoort.nl)
24.1.19: Mit 12 Jahren ist Grevy-Zebrahengst ?Asterix? eingeschlÀfert worden.
1.2.19: Ein Tammarwallaby hat zum ersten Mal die Nase aus dem Beutel gesteckt. Wann die Geburt erfolgte, ist unbekannt.
8.2.19: Aus Chester kamen 39 Chileflamingos nach Amersfoort, die Gruppe ist nun ca. 100 Tiere stark.

Artis, Amsterdam (www.artis.nl)
17.1.19: Drei GĂ€nsegeier aus Amsterdam wurden auf Sardinien ausgwildert.

ZooParc Overloon (www.zooparc.nl)
30.1.19: Ausblick auf 2019: In den Park werden Fossas, Pinselohrschweine und Zebus
einziehen. Außerdem entsteht eine Madagaskaranlage fĂŒr Kattas und Bambuslemuren.

(10.02.2019, 17:58)
Paul Schnitzler :   Ouwehands Dierenpark, Rhenen (www.ouwehand.nl)
26.11.-heute: alltÀglich Neues zum Chinesischen Lichterfest

DierenPark Amersfoort (www.dierenparkamersfoort.nl)
14.12.: Auch hier Winter-Tamtam mit Licht und Musik.
27.12.: Geburt eines Zweifinger-Faultiers.

Artis, Amsterdam (www.artis.nl)
19.10.: Geburt eines Flachlandgorillas

BestZoo, Best (www.bestzoo.nl)
28.11.: Die FlĂ€che des Zoos in Best wird ab 2019 auf 9 ha FlĂ€che nahezu verdoppelt. Ein neuer Eingang, Gastronomie und Gehege, unter anderem FĂŒr Giraffen sind vorgesehen.

(27.12.2018, 19:29)
Adrian Langer :   https://www.derwesten.de/panorama/baeren-toeten-wolf-in-einem-niederlaendischen-zoo-id215689749.html

Sehr tragisch.
(31.10.2018, 15:50)
Gudrun Bardowicks :   Die Eintrittskarten fĂŒr Dierenpark Amersfoort kann man auch an der Kasse kaufen, genau wie die Eintrittskarten fĂŒr Apenheul, Burgers Zoo in Arnheim und Safaripark Beekse Bergen. Diese Zoos habe ich alle Ende Juli besucht.
(19.10.2018, 23:07)
Sebastian Gellert :   Vielen Dank fĂŒr die vielen Informationen. Eine Frage kommt aber noch - sind die Eintrittskarten beim Dierenpark Amersfoort auch, also wie ĂŒblich an der Kasse vor Ort kaufbar? Diese Regelung von Rhenen wirkt etwas skeptisch auf mögliche Besucher.
(19.10.2018, 21:12)
Hannes Lueke :   Der reine Online Kauf war tatsĂ€chlich dem Ansturm bei den Pandas geschuldet. Auch Jahreskartenbesitzer mussten sich vorher anmelden und es gab Zeitfenster in denen man die Pandas besuchen konnte, welche vorab gewĂ€hlt werden mussten. Der Panda Hype ist natĂŒrlich nach zwei Jahren verflogen
(18.10.2018, 10:31)
Gudrun Bardowicks :   Man kann in Rhenen weiterhin Eintrittskarten an der Tageskasse kaufen. Ich war am 25. Juli dieses Jahres dort und habe mir die Eintrittskarte auch an der Tageskasse geholt. Ich musste dort auch nicht lange warten.

Es gibt dort ein Rudel weißer Löwen, die bei meinem Besuch im Gegensatz zu den sehr aktiven BambusbĂ€ren sehr faul waren und sich kaum bewegten.

Sehr empfehlenswert ist die FĂŒtterung der Gorillas wenn man etwas niederlĂ€ndisch versteht.
(17.10.2018, 23:09)
David Heger :   Hinweis von der Startseite der Zoo-Website. Hört sich nach wie vor wie vorhandene Tageskassen an.
(17.10.2018, 21:03)
David Heger :   @ Sebastian Gellert: Ja das war letztes Jahr im FrĂŒhjahr so als die Pandas gerade neu waren. Da konnte man Tickets nur online kaufen. Im weiteren Jahresverlauf 2017 hat man aber wieder zurĂŒck gerudert. Zumindest waren im September 2017 die Kassen wieder geöffnet. Ob daran lag, das der erwartete Ansturm weitestgehend ausblieb oder es zu viele Beschwerden und Gegenwind gab weis ich nicht. Ja ich meine es waren weiße Löwen. Im ZoofĂŒhrer sind sie nur als Afrikanische Löwen deklariert sehen auf dem Bild aber auch wie weiße aus.
(17.10.2018, 20:58)
Sebastian Gellert :   Gibt es die Möglichkeit beim Zoo Rhenen auch Tickets spontan an der Kasse zu kaufen? Es gab einmal das GerĂŒcht, das nur noch Online-Tickets möglich wĂ€ren. Die Weissen Löwen sollten auch in Rhenen vorhanden sein?
(17.10.2018, 20:11)
Paul Schnitzler :   DierenPark Amersfoort (www.dierenparkamersfoort.nl)
7.9.: Die neue Website des Zoos ist online.
25.9.: Erster Geburtstag von Elefantennachwuchs ?Thabo?
5.10.: Im Innengehege der Riesenschildkröten sind nun Chinesische Nachtigallen eingezogen.
7.10.: Zum seit Mai in Amersfoort lebenden Wehrvogel zieht ein Weibchen.


Dierenpark ZieZoo, Volkel (www.dierenparkziezoo.nl)
26.9.: Dierenpark Zie-ZOO wurde mit dem Green Key GĂŒtezeichen als umweltbewusste und soziale Einrichtung ausgezeichnet.

Artis, Amsterdam (www.artis.nl)
23.8.: Der Löwenmann CÀsar ist mit 20 Jahren eingeschlÀfert worden.
24.9.: Ein neuer Löwenmann ist in Artis. Die Zootierliste fĂŒhrt die Amsterdamer Löwen ohne Unterartenstatus.

(15.10.2018, 17:18)
Paul Schnitzler :   ...pardon, dachte, dazu gĂ€bes eine Kategorie...

4.6.: Geburt eines mÀnnlichen Stellerschen Seelöwen
25.4.: Mit 25 Jahren starb der Seelöwe Ardak, der 1997 vierjÀhrig aus Kanada nach Harderwijk gekommen ist.

(13.08.2018, 20:23)
Paul Schnitzler :   Sooo, hier was aus den niederlĂ€ndischen Zoos, fĂŒr die es keinen gesonderte Kategorie gibt. Alle Infos stammen von den Internetseiten der Zoos und nicht aus der Presse. Deswegen habe ich auch nicht die Links zu den Artikeln kopiert, wohl aber die Adresse der Homepage dazu gepackt. Unter "Nieuws", "Dierennieuws" oder Ă€hnlichem findet man dan die Artikel recht flott. Ich war so frei, nicht alles reinzupacken, dĂŒrfte kaum jemanden im Forum interessieren, wann da wer ein Liedchen singt. Also bitte Nachsicht, wenn die Auswahl nicht immer jedermanns Geschmackt trifft oder wenn der Inhalt doch schon mal woanders auftaucht.

Ouwehands Dierenpark, Rhenen (www.ouwehand.nl)

29.5.: Wegen der anziehenden Bauwirtschaft und der damit verbundenen Kostensteigerung in den Niederlanden musste der Bau einer Anlage fĂŒr Bonobos verschoben werden.

16.6.: In der 86jĂ€hrigen Geschichte des Zoos ist erstmals ein Rosapelikan geschlĂŒpft.

8.8.: Die beiden Großen Pandas feiern ihren 5. Geburtstag.


DierenPark Amersfoort (www.dierenparkamersfoort.nl)

28.6. und 8.8.: Freud und Leid liegen bei den Kasuaren nahe beieinander. Zuerst schlĂŒpfte ein junger Kasuar, dann starb nach langer Krankheit derKasuarmann Otto.

11.8.: Giraffe Sharifu ist im Alter von 7 Jahren bei/nach einem operativen Eingriff an den Hufen gestorben.


Dierenpark ZieZoo, Volkel (www.dierenparkziezoo.nl)

4.6.: Wasserschweine, Kiangsi-Rothunde, Servale und viele andere Arten haben Junge.

2.8..: ZieZoo bemĂŒht sich um Anerkennung als Nachhaltige Einrichtung (?Greenkey?).


Artis, Amsterdam (www.artis.nl)

16.6.: Aus Hannover trifft ein Elefantenbulle ein.

21.6.: Ein junger SĂŒdlicher Gelbwangengibbon, der seit einigen Tagen vermisst wurde, ist tot im Wassergraben um die Gibbon-Insel aufgefunden worden. Das tote Tier wird pathologisch untersucht.

22.6.: Geburt eines dritten Kalifornischen Seelöwen fĂŒr dieses Jahr.

29.6.: Ein ausgebĂŒchster Rosapelikan wurde bei Muiderpoort wieder eingefangen.

27.7.: Geburt eines Flachland-Tapirs.


ZooParc Overloon (www.zooparc.nl)

26.3.: Ausblick auf 2018. Nachdem 2017 Giraffen und Brazzameerkatzen in Gemeinschaftshaltung im Tierpark eingezogen sind, soll 2018 vor allem an Aussichtspunkten, neuen BrĂŒcken etc. gearbeitet werde. Neue Arten werden aber auch angekĂŒndigt.

9.8.: Und schon sind sie da: In eine neue Geiervoliere zogen Kirk-Dikdicks und Kronenkraniche (regulorum) ein.


BestZoo, Best (www.bestzoo.nl)

22.5.: Geburt von 2 Goldkopf-LöwenÀffchen

20.7.: Geburt eines Zwerg-Mara


AquaZoo Friesland, Leeuwarden (www.aquazoo.nl)

6.6.: Die beiden Riesenotter Nacho und Viggo aus Givskud vergrĂ¶ĂŸern die niederlĂ€ndische Gruppe auf 5 Tiere; einziger Halter der Art in NL

(13.08.2018, 20:13)
Hannes Lueke :   Im hinteren Teil war im veragnenen Sommer eine große Gruppe Roter Sichler.
In der Hauptvoliere klaffte große Löcher bzw die TĂŒr war dauerhaft offen. Vögel bei den Seehunden gesehen habe ich keine. Die Teilung ist aber nahezu unsichtbar was sein Wirkung nicht verfehlt
(07.05.2018, 15:27)
Emilia Grafe :   Und nochmal ein Ausschnitt der Anlage aus Vogelperspektive (Quelle: Google Maps) und eine vage Vermutung an welcher Stelle die Anlage getrennt ist.
(06.05.2018, 21:18)
Emilia Grafe :   @Oskar Schwitters
Aufgrund des Starkregens kann ich mich an keine genaue Art mehr erinnern. Laut Zooplan auf jeden Fall Seehunde und Kormorane. Ich erinnere mich auch noch an schwarz - weiße GĂ€nsevögel, dementsprechend StreifengĂ€nse oder WitwenpfeifgĂ€nse, tendiere aufgrund eines Bildes eher zu letzteren.
Insgesamt war die Voliere so gehalten, dass von dem großen Landteil noch einmal ein großer Teil abgezĂ€unt war und somit fĂŒr die Seehunde unzugĂ€nglich. So gab es fĂŒr die Vögel also auf jeden Fall einen RĂŒckzugsort, wobei ich leider auch nicht genau sagen kann, ob dieser Bereich durch einen Zaun von etwa 30 cm abgetrennt war oder komplett den Vogelteil und den Seehundteil trennt. Ich habe sogar mit ziemlicher Sicherheit ein Foto von einer Gans gemacht, muss es aber dann spĂ€ter aussortiert haben... jetzt wĂ€re es noch hilfreich.
Anbei ein Überblick ĂŒber das Gehege.
(06.05.2018, 21:15)
Carsten Horn :   Die StachelmĂ€use in Rhenen waren im Giraffenhaus untergebracht...
(05.05.2018, 11:07)
Oskar Schwitters :   Welche Arten werden denn in der Seehund-Voliere in Ouwehands Dierenpark gehalten? Bisher sind mir als Gemeinschaftshaltungen von Robben mit Vögeln nĂ€mlich nur solche mit Pinguinen oder Basstölpeln bekannt und (wilde) Entenvögel sollen ihnen ja gelegentlich zum Opfer fallen.
(04.05.2018, 23:43)
Patrick Marburger :   Vielen Dank fĂŒr die vier Berichte!!!
(04.05.2018, 22:07)
Emilia Grafe :   Transvaal - Löwin
(04.05.2018, 21:34)
Emilia Grafe :   Junger Orang - Utan
(04.05.2018, 21:32)
Emilia Grafe :   MalaienbĂ€r (ich sah allerdings nur einen)
(04.05.2018, 21:30)
Emilia Grafe :   TĂŒpfelkuskus
(04.05.2018, 21:27)
Emilia Grafe :   FĂŒr den 28.3. wurde zu meiner Freude sehr spontan ein Besuch im Ouwehands Dierenpark geplant, da Amsterdam aufgrund des schlechten Wetter wenig attraktiv erschien. So fuhren wir also zu 9:00 Uhr nach Rhenen.
Bereits im Voraus freute ich mich insbesondere auf die GroßbĂ€renhaltungen dort. Diese Freude steigerte sich bei Besichtigung der Anlagen fĂŒr Große Pandas, EuropĂ€ische BraunbĂ€ren und MalaienbĂ€ren fĂŒr welche ich bis heute noch keine besseren in einem Großzoo gesehen habe. Auch die Anlage fĂŒr die Kleinen Pandas und die Transvaal - Löwen gefielen mir gut. Außerdem finde ich auch die Kombination der Seehundhaltung in Form einer Voliere und den damit verbundenen Haltungsmöglichkeiten fĂŒr (Wasser- ) Vögel sehr schön. Des Weiteren empfand ich die Gorillainnenanlage, in der die Gorillas vergesellschaftet mit Meerkatzen leben, als schönste bis heute gesehene Menschenaffeninnenanlage in den Niederlanden. Einen komplett gegensĂ€tzlichen Eindruck hinterlĂ€sst das Orang - Utan - Innengehege, welches vor allem aufgrund der Gehegestruktur, weniger aufgrund der absoluten GrĂ¶ĂŸe der Anlage, einen tristen Eindruck hinterlĂ€sst.
Dies war jedoch, vielleicht noch neben der Showarena der Seelöwen und dem Außengehege des mĂ€nnlichen EisbĂ€ren, die einzige Anlage, die mir missfiel, sodass trotzdem ein rundum positiver Eindruck des Zoos bestehen bleibt, sicherlich auch vom Highlight der TĂŒpfelkuskussichtung geprĂ€gt, sowie der sehr interessanten Vergesellschaftung von Afrikanischen Steppenelefanten mit Pinselohrschweinen (Bild anbei) oder auch der Indoorspielhalle zusammen mit vielen weiteren kleinen Spielstationen, die den Besuch fĂŒr viele jĂŒngere Familienmitglieder gerade bei schlechtem Wetter enorm aufwerten. Auch das kleine, beinahe unscheinbare Aquarium bereichert den Zoobesuch gerade bei schlechtem Wetter, obwohl ich dieses aufgrund seiner geringen GrĂ¶ĂŸe nicht als direktes Highlight bezeichnen wĂŒrde, wie dies ja in der Regel in Großzoos der Fall ist. Jedoch gerade deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass es trotz der engen GĂ€nge und der kleinen Aquariumeinblicke an besucherstarken Tagen große Platzprobleme gibt.
Insgesamt ist der Ouwehands Dierenpark bis jetzt mein Lieblingszoo der Niederlande, den ich bestimmt nicht das letzte Mal besucht habe. Zudem bin ich nach Fertigstellung gespannt auf die neue Bonoboanlage und hoffe auch auf eine Sichtung der Nebelparder in ihrem Außengehege, da sie sich bei meinem Besuch dort nicht zeigten.
Am Ende noch eine kurze Frage, und zwar wĂŒrde mich interessieren, ob die (laut ZTL) vorhandenen StachelmĂ€use eigentlich Bewohner der Vitrine im Giraffenhaus sind, welche ich leider leerstehend erlebte.
(04.05.2018, 21:24)
Emilia Grafe :   Das 2016 geborene Kuhkalb der Elefanten
(04.05.2018, 21:17)
Emilia Grafe :   Die Flachlandtapire
(04.05.2018, 21:14)
Emilia Grafe :   Jaguarkatze mit Jungtieren
(04.05.2018, 21:13)
Emilia Grafe :   Direkt am nĂ€chsten Tag (27.3.) besuchten wir den so total anderen Stadtzoo von Amsterdam. Noch leicht unter den EindrĂŒcken des Vortages stehend, bietet dieser ja eine derartig andere AtmosphĂ€re und eher das GefĂŒhl in die Stadt ein kleines bisschen Natur zwĂ€ngen zu wollen. Auch merkt man, dass seine Geschichte eben gut hundert Jahre lĂ€nger zurĂŒckreicht und die Vergangenheit somit immer noch einige Ă€ltere Bauten und Gehege mit sich bringt. So empfand ich vor allem einige Affenhaltungen als unschön, allen voran die der Schwarzen Klammeraffen im beengten KleinsĂ€ugerhaus, aber auch die Anlage der Schopfmakaken war nach meinem Geschmack mit zu wenigen Klettermöglichkeiten bestĂŒckt. Eher warf eben diese Anlage die Frage auf, ob sie schon immer fĂŒr Primaten bestimmt war oder ursprĂŒnglich fĂŒr eine Huftierart? Auch der beinahe reine schwarze Steinfelsen der Japanmakaken erschien mir etwas trist, zudem sich dieser gerade im Sommer doch enorm aufheizen muss.
Im Allgemeinen wirkt das KleinsĂ€ugerhaus deutlich veraltet, sodass ein interessierter Besucher zwar zahlreiche seltener vertretenen und auch attraktive Arten vorfindet (Yucatan - Margay, Potto, Nördliche Buntmarder, Graue Mausmakis, Zwergotter, Binturong, Schwarze Klammeraffen, Prevost - Schönhörnchen, Stachelschweine, Belanger - Tupaja, Atlas - Gundis, Kattas, Springtamarine, LisztĂ€ffchen, Kleinkantschil), welche aber in der Regel in kleinen Gitter(außen)kĂ€figen oder komplett ohne Außengehege prĂ€sentiert werden.
Auch das ja noch recht junge Jaguargehege wirkt zwar von außen recht imposant, bietet dem Besucher aber eigentlich durchgehend nur die Sicht auf die Tiere durch Gitter. Außerdem ist diese Anlage so gut wie von allen Seiten einsehbar, wodurch kaum RĂŒckzugsmöglichkeiten existieren.
Dennoch gibt es auch unglaublich schöne Tierhaltungen: so gefielen mir unter anderem die Haltung der SĂ€belantilopen, der Elefanten, der Anoas und der Westlichen GĂ€nsegeier ohne Frage sehr gut. Des Weiteren sind auch die Savanne, das Neue Affenhaus und die Pinguin - Basstölpel ? Anlage zweifelsohne Beispiele fĂŒr eine moderne Tierhaltung. Auch das Aquarium finde ich sehr schön, vor allem die breiten GĂ€nge des großen hohen GebĂ€udes verteilen wahrscheinlich auch grĂ¶ĂŸere Besuchermassen gut. Zudem ist das Aquarium durch die dunklen GĂ€nge und die hellen Aquarien auch sehr fotografier freundlich. Als Ă€ußerst schön empfand ich auch die Vergesellschaftung verschiedenster Haustierrassen direkt am Eingang des Zoos (Hausrentier, Watussirind, Hausesel, ...). Ebenso hĂ€tte mich sehr interessiert, einmal das Zusammenleben von Gorilla und ErdmĂ€nnchen zu beobachten, sah jedoch wĂ€hrend der Besuchszeit keinen Gorilla auf der Außenanlage. Auch schade finde ich, dass der Schabrackentapir so sehr versteckt gehalten wird, ebenso wie die Fossa, nach deren Gehege ich gar nicht Ausschau gehalten hatte. Ansonsten bekam ich auch Gleichfarbkuskus und Potto nicht zu Gesicht.
Zusammenfassend gefiel mir Artis trotz mM deutlich interessanterem Tierbestand wesentlich schlechter, was vermutlich auch auf die weniger natĂŒrliche AtmosphĂ€re des Zoos, sowie einige schlechtere Haltungen in GitterkĂ€figen zurĂŒckzufĂŒhren ist. Außerdem fiel auf, wie unterschiedlich verschiedene Zooteile vom Niveau her auftreten: so empfand ich die Seite mit Savanne, Elefanten, Neuem Affenhaus... deutlich schöner als den Teil mit KleinsĂ€ugerhaus, Nilgau, Strauß und Seelöwe.
Jungtiere sah ich bei Schwarzen Klammeraffen, Atlas Gundis (Bild anbei), ZwergseidenÀffchen, Grevy Zebras und Pinguinen, sowie schon etwas Àltere Tiere bei Jaguar, Elefant und Gelbwangengibbon.

(04.05.2018, 21:10)
Emilia Grafe :   Einer der Wölfe in der weitlĂ€ufigen, gut strukturierten Anlage
(04.05.2018, 21:04)
Emilia Grafe :   Die beiden 2017 geborenen ElefantenkĂ€lber
(04.05.2018, 21:00)
Emilia Grafe :   Am 26.3. stand also erstmals der Besuch des DierenPark Amersfoort an.
Wie immer pĂŒnktlich um 9 Uhr am Zooeingang stehend, nahmen wir uns ganze 7 Stunden fĂŒr den Besuch, sicher auch wegen der enormen Familienfreundlichkeit des Parks, der eben nicht nur viele schöne Tierhaltungen bietet, sondern auch zahlreiche kleine Erlebnispfade und SpielgerĂ€te zwischendurch einbaut, sodass bei dem Besuch niemandem langweilig wurde... So sind beispielsweise die zahlreichen UnterfĂŒhrungen "in" die Gehege (TĂŒpfelhyĂ€ne, Wolf, Löwen) eines der Merkmale des Parks, welche den Besuch gerade fĂŒr Familien ebenso aufwertet wie auch die Tretboottour, die an der Wolfsanlage, der Lemuren- und Kapuzinerinsel, sowie der großen Afrikasavanne vorbeifĂŒhrt, oder die kleine Parkbahn.
Dennoch steht natĂŒrlich die Tierhaltung im Vordergrund. So fand ich grĂ¶ĂŸtenteils sehr schön strukturierte Anlagen vor, die durch Glasscheiben oder mithilfe von GrĂ€ben freie Sicht ohne Gitter auf die Tiere ermöglichten. Beeindruckend ist in jedem Fall auch die riesige begehbare Voliere, die bei meinem Besuch jedoch leider nicht begehbar war. Weitere AushĂ€ngeschilder des Zoos sind aus meiner Sicht in jedem Fall das Nachttierhaus, auch wenn dieser riesige schwarze Bau doch, wie auch andere GebĂ€ude des Zoos, von außen eher funktional als architektonisch schön anzusehen sind. Des Weiteren empfinde ich die Savanne sowie Löwen- und HyĂ€nenanlage und insbesondere auch den Parkteil, in dem die EuropĂ€ischen Wölfe und Dachse beheimatet sind sehr schön. Nicht gefallen haben mir die Gehege von Siamang und Schweinsaffe. Beide Arten sah ich wĂ€hrend des Besuches auch nicht, ebenso wie die Kronenmakis und die BraunbĂ€ren. Die Anlage von letzteren wurde wĂ€hrend meines Aufenthaltes gerade neu strukturiert.
Zusammenfassend gefiel mir der DierenPark Amersfoort, welcher durch die, in die Parklandschaft eingegliederten, Gehege und die so naturnahe AtmosphĂ€re besticht, sehr gut. Auch der Dinoteil wirkt keineswegs deplatziert und fĂŒgt sich gut in das Motiv des Parks ein, der fĂŒr mich vor allem AttraktivitĂ€t fĂŒr Familien und grĂ¶ĂŸtenteils große und gut strukturierte Freisichtgehege Wert legt.

Jungtiere sah ich bei Somaliaschaf, Trampeltier und Zweifinger - Faultier.

Anbei die große Gruppe Paviane

(04.05.2018, 20:57)
Emilia Grafe :   Gut einen Monat ist meine Holland - Reise nun her. Höchste Zeit hier von meinen EindrĂŒcken zu berichten. WĂ€hrend des 6 - tĂ€gigen Familienurlaubs in Amsterdam besuchte ich 4 hollĂ€ndische Zoos:
26.3. DierenPark Amersfoort
27.3. Natura Artis Magistra
28.3. Ouwehands DierenPark
30.3. Burgers' Zoo

(04.05.2018, 20:52)
Adrian Langer :   Der Koboldmaki in Rhenen ist nicht mehr. Hier gibt es also nur noch den TĂŒpfelkuskus.

In Mechelen sind zu dem vorhandenen Teufelweibchen jetzt zwei MĂ€nnchen dazu gekommen!
(05.02.2018, 09:56)
Jan Jakobi :   Auf der Zoo-Homepage ist ein Artikel:

Duna war laut diesem Artikel von Anfang an aufmerksam und fĂŒrsorglich.
Das Baby hatte gut ohne Probleme getrunken.
Duna hatte das Baby ohne erkennbaren Grund angegriffen.

In Cabarceno reagiert ihre Mutter Zambi eifersĂŒchtig auf die KĂ€lber von ihren beiden dort lebenden Töchtern.
(28.01.2018, 23:09)
Adrian Langer :   http://www.nieuwsblad.be/cnt/dmf20180124_03318336

Hier ein Artikel dazu. Vielleicht kann ja jemand mehr heraus lesen als ich. :D
(25.01.2018, 09:32)
Adrian Langer :   Leider nicht. Ich denke aber mal, dass sie als unerfahrene Mutter Bewegungen oder Laute des Kalbs falsch gedeutet hat. UngĂŒnstig ist ja die "zusammengewĂŒrfelte" Zusammensetzung der Gruppe. Vielleicht hĂ€tte eine Haltung mit ihrer Mutter ein anderes Ende heraufbeschworen.
(25.01.2018, 09:26)
Gudrun Bardowicks :   Sehr schade, aber auf jeden Fall ist Duna noch zuchtfĂ€hig und könnte erneut befruchtet werden. Ist bekannt weshalb sie ihr Kalb angegriffen hat?
(24.01.2018, 23:10)
Adrian Langer :   In Rhenen hat Duna am 20.01.2018 ein gesundes Kuhkalb zur Welt gebracht. Zwei tage spĂ€ter attackierte sie allerdings ihr eigenes Kalb woraufhin es eingeschlĂ€fert werden musste. Dieser Verlust ist besonders bitter, da es sich um eine kĂŒnstliche Befruchtung und dadurch um einen außereuropĂ€ischen Bullen handelt. Drei Wochen zuvor war schon Sabi an einem Darmverschluss verstorben.
(24.01.2018, 22:06)
Adrian Langer :   In Rhenen soll im nĂ€chsten Jahr eine Bonoboanlage gebaut und fertiggestellt werden! ZunĂ€chst geplant sind sieben Tiere! Allerdings soll die Anlage Platz fĂŒr weit mehr Tiere bieten!
(03.12.2017, 22:47)
Martin Mercus :   Vor 2 Monaten war ich auch dort. Obwohl nach meinem Empfinden viel los war (Familien etc., aber keine nervigen Kindergruppen), musste man sich nicht an die vom Zoo zugeteilten Zeiten fĂŒr Pandasia halten.
Die Nachttieranlage war wohl auch den ganzen Tag geöffnet. Sowohl Koboldmaki, als auch TĂŒpfelkuskus waren zu sehen. Es gab nur kleine und wenige Löcher in der Fensterbeklebung (meiner Erinnerung nach Naturdruck), durch die man in die Anlagen sehen konnte.
An sich ist das GebĂ€ude sehr unscheinbar und kein Schild weist außen auf eine Anlage hin, sodass bei den Menschenmengen, die sich teilweise in dem Bereit aufhalten, nicht viele hierhin verirren. Ggf. wirkt es auf viele wie ein GebĂ€ude fĂŒr Elektronik etc... Außerdem ist es so, dass viele Besucher gar nicht in diesen Bereich kommen, da sie Pandasia entweder durchlaufen und dann weiter zu den (Katzen-)BĂ€ren gehen oder den Komplex meist an der Seite umgehen, an der die Nachttieranlage eben nicht liegt.
(01.12.2017, 20:45)
W. Dreier :   zu Rhenen und Koboldmaki und TĂŒpfelkuskus: In ``Leszoosdanslemonde`` schildert ein frz. Zoofan die Situation bei seinem Besuch Ende Oktober . Beide Einzeltiere (beides MĂ€nnchen) sind mittlerweile zur ``Besichtigung freigegeben`` , doch ist die Nachttieranlage nicht geöffnet, wenn die Zuschauerströme zu groß sind und insbesondere Kindergruppen im Zoo sind. Insofern sind also doe Öffnungszeiten variabel, GlĂŒck muß man haben. Der Zoofan fand die Anlage geöffnet 1 Stunde vor Zooschluß. Zumindest ein Koboldmakibild war relativ gut.
(30.11.2017, 22:59)
Michael Mettler :   P.S. Das Haus, dessen Planung offenbar 1983 begann, war neben den Schimpansen fĂŒr zwei Orang-Paare gedacht, deshalb also zwei Gehege fĂŒr letztere.


Hier noch ein Zooplan aus Rhenen, der aus den 70er Jahren stammen mĂŒsste, zum Vergleich mit den heutigen VerhĂ€ltnissen.
(08.10.2017, 17:51)
Gudrun Bardowicks :   Der Grundriss des Rhenener Menschenaffenhauses erinnert mich sehr an den des Urwaldhauses in Hannover, nur dass dort von Anfang an mit Schimpansen, Gorillas und Orang Utans geplant wurde.
Danke fĂŒrs Einstellen der Skizze.
(08.10.2017, 17:45)
Michael Mettler :   Und hier ist der Grundriss des Menschaffenhauses, das im MĂ€rz 1986 eröffnet wurde.
(08.10.2017, 17:36)
Michael Mettler :   @Hannes Lueke, zu den Historienfragen: Ich war zwar 2008 zum bislang letzten Mal in Rhenen und habe die dortige Weiterentwicklung nicht verfolgt, aber es gab tatsĂ€chlich von 1971 bis Ende der 80er Jahre ein Delfinarium dort, das mit Seelöwen nachgenutzt wurde und vielleicht noch immer das GebĂ€ude ist, das du meinst. Die zumindest 2008 mit Stachelschweinen besetzte Anlage (siehe Foto) ist laut alten ParkplĂ€nen die ehemalige Seelöwen-Freianlage, deren Absperrgehege (rechts davon?) bei meinem Besuch mit Nutrias besetzt war.

Die Delfinhaltung begann als Dauergastspiel der "Florida Delphin-Show", die neben Wanderschaustellungen auch im Berliner Zoo zeitweilig einen festen Standort hatte. Im Laufe der Zeit kamen dressierte Seelöwen dazu, der erste davon war noch in den USA trainiert worden. Ende der 70er wurde ein neues Becken gebaut, 1980 kamen zum bisherigen Bestand (dĂŒrften wohl Atlantische GroßtĂŒmmler gewesen sein) noch zwei "Japanische TĂŒmmler (Tursiops gilli)" = Pazifische GroßtĂŒmmler hinzu, und zwar aus Westdeutschland. Da im Delfinarium des Neunkirchener Zoos auch aus Japan erhaltene GroßtĂŒmmler gehalten worden sein sollen und die dortige Delfinhaltung laut Zootierliste 1980 beendet wurde, könnten das die gleichen Individuen gewesen sein. Ende der 80er starb die Delfingruppe in Rhenen aus und der Tierpark erhielt keine Genehmigung fĂŒr einen Neuimport, Nachzuchttiere waren nicht zu bekommen. Deshalb stieg man auf eine reine Seelöwenshow um.

Das Oranghaus war als Menschenaffenhaus fĂŒr zwei Arten konzipiert und basiert auf dem Krefelder Haus als Vorbild: Eine der grĂ¶ĂŸeren Anlagen war fĂŒr Schimpansen gedacht, die zweite grĂ¶ĂŸere sowie die mittelgroße fĂŒr Orangs (die erst fĂŒr dieses Haus angeschafft wurden, Schimpansen waren vorher schon im Zoo vertreten), und die kleinste der vier Anlagen war fĂŒr Jungtiere eingeplant. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, auch in Krefeld waren die letztlich mit Kleinaffen besetzten Gehege als potenzielle UnterkĂŒnfte fĂŒr handaufgezogene Jungtiere konzipiert...? In Hannover (Urwaldhaus ebenfalls nach Krefelder Vorbild errichtet und noch vor dem Haus in Rhenen errichtet) war das jedenfalls so, die bis vor kurzem mit Faultieren, KrallenĂ€ffchen und Agutis und jetzt mit Brazzameerkatzen besetzte Innenanlage diente ursprĂŒnglich als Aufzuchtgehege fĂŒr Orang- und Schimpansenjungtiere.

Die historischen Details stammen aus dem 2007 erschienenen 75-Jahre-Buch "Alles draait om dieren". Da Rhenen eine sehr bemerkenswerte Historie hat, kann ich das Buch nur jedem empfehlen, der NiederlÀndisch lesen kann. Darin enthalten ist auch der originale Grundriss des Menschenaffenhauses.
(07.10.2017, 19:42)
Patrick Kalscheuer :   In Sandwich waren die Tiere bis zum Schluss nicht fĂŒr den normalen Besucher zu sehen, sondern wurden hinter den Kulissen in einer Art umgebautem Bauwagen paarweise gehalten. Meiner Erinnerung nach hat man damals (Sept 2014) gehofft, dass eines der Weibchen trĂ€chtig sein könnte. Von tatsĂ€chlichen Nachzuchten ist mir aber nichts bekannt, obwohl ich nach meinem Besuch noch ab und an mit dem Park in Kontakt war.
(05.10.2017, 12:19)
Hannes Lueke :   Ja in der Singapur Nightsafari werden die Tiere erfolgreich in der Schau gehalten.
(05.10.2017, 10:59)
Gudrun Bardowicks :   Wenn Koboldmakis so empfindlich sind sollte man sie vielleicht nur hinter den Kulissen fĂŒr Zuchtversuche halten und nicht in den Schaubetrieb ĂŒbernehmen. Allerdings habe ich in den 70er Jahren Koboldmakis noch im Grzimek-Haus im Frankfurter Zoo gesehen. Allerdings konnte sich der Bestand trotz Zuchterfolgen wohl auf Dauer auch dort nicht halten.
Kennt irgendjemand eine aktuelle erfolgreiche Haltung von Koboldmakis im Schaubereich abgesehen von der ehemaligen scheinbar erfolgreichen Haltung in Sandwich (wobei ich nicht weiß, ob die Tiere dort fĂŒr die normalen Besucher zu sehen waren und ob es dort Zuchterfolge gab)?
(04.10.2017, 23:18)
Patrick Kalscheuer :   Ich war Anfang August dort und zu dem Zeitpunkt hieß es, die beiden Arten sind bereits in dem besagten Haus, aber noch auf lĂ€ngere Sicht in Eingewöhnung und daher nicht zu sehen. Ob man dann am Ende die Koboldmakis ĂŒberhaupt noch zu sehen bekommt, dĂŒrfte ein Wettlauf gegen die Zeit werden - vor drei Jahren in Sandwich waren es noch 3,3.
(04.10.2017, 20:10)
Hannes Lueke :   Dann weiß ich glaube ich welches Haus es ist. Das war geschlossen und ist auf dem Plan auch nicht eingezeichnet :-/
(04.10.2017, 15:42)
Patrick Marburger :   Koboldmaki und TĂŒpfelkuskus (jeweils Einzeltiere) sind in einem kleinen Nachttierhaus in der Gegend der Pandas. Ist wohl unter Aufsicht stundenweise zugĂ€nglich. (Habe ich aus dem Zoofreunde-Forum, ich hoffe mal das es stimmt/hilft)
(04.10.2017, 13:22)
Hannes Lueke :   Gestern habe ich den Zoo Rhenen besucht. Ein echter Tip fĂŒr einen deutschen Feiertag.
Leider habe ich keine Ahnung wo die Koboldmakis gewesen sein sollen.

Kann mir jemand etwas zur Geschichte von Rhenen erzÀhlen?
War das Seelöwentheater mal ein Delfinarium? Es ist ein sehr aufwendiges GebĂ€ude nur fĂŒr Seelöwen.
GegenĂŒber der Seelöwen sind kleine Felsenanlagen fĂŒr Stachelschweine, eine der Anlagen mit Wasserbecken. Wer hat da mal gelebt?

War das Oranghaus immer nur fĂŒr Orangs gedacht? Im Haus sind 3 große Innenanlagen (mit Graben trotz Scheiben?) und eine kleinere, ebenfalls schwer vergitterte. Das sieht fast nach dem Klassiker - Gorilla, Orang, Schimpanse, Gibbon - aus. Kann da einer etwas beisteuern?

Danke und Gruß
(04.10.2017, 12:59)
zollifreund :   von Seiten des Tierbestands sind auf jeden Fall die BeringstrandlĂ€ufer zu erwĂ€hnen ( die einzige Haltung in Europa)
(24.06.2017, 21:15)
zollifreund :   hier noch ein Seitenanblick der beiden KĂ€fige. Auf das Felsenband darf man laufen und hat daher auch Einblick von oben ( oder hinten, je nach dem wie man es sieht)
(24.06.2017, 21:07)
zollifreund :   auch noch recht neu ist die Jaguar-Anlage ( neben dem bestehenden SĂŒdamerikakomplex), zuletzt waren hier die Weißschwanzgnus und die Helmkasuare. Auch diese beiden Anlagen sind sehr abwechslungsreich gestaltet und bieten den Katzen viel Platz. Nicht einsehbar sind die Innenboxen. Weniger glĂŒcklich bin ich damit, dass die beiden KĂ€fige auch von oben Einblicke hat und so die Tiere von allen Seiten beobachtet werden können ( halte das generell nicht fĂŒr optimal). Auch hĂ€tten ein paar mehr Klettermöglichkeiten nicht geschadet. Luftraum nach oben wĂ€re ja da g*
(24.06.2017, 21:05)
zollifreund :   hier noch ein GesamtĂŒberblick: linker Hand ist dann die Savanne, hinter der Steinmauer ganz im Hintergrund der Parkplatz.
(24.06.2017, 20:57)
zollifreund :   Artis: hier wurde am 14.06. die neue Elefantenanlage eröffnet - ich war am 16.06. dort - GlĂŒck muss man haben :-)
eigentlich ist es ja nur eine Erweiterung der Außenanlage auf dem Platz der bisherigen Raubtiergalarie, einem kleinen Teil des Parkplatzes und der ehemaligen Klippspringeranlage. Der Stall an sich ist unverĂ€ndert und damit besteht eigentlich auch nicht die Möglichkeit die Herde zu vergrĂ¶ĂŸern. Keine Ahnung wie das dann geplant ist bei drei ElefantenkĂŒhen ( Mutter mit zwei Töchtern). Die Anlage selbst ist sehr gut gemacht ( zum GlĂŒck aber hat Artis nicht die Philosophie alle Tiere in habiatgetreuen Gehegen zu zeigen - sonst mĂŒsste man annehmehen, dass Elefanten in einer Sand/FelstenwĂŒste leben wĂŒrden g*): gut strukturiert, die Tiere können sich auch mal aus dem Weg gehen, Morast und ausreichen Wasser ist auch vorhanden. Den Tieren hat es augenscheinlich gut gefallen, habe Elefanten selten so oft ( vor Freude) quietschen hören. V.a. als die drei WasserfontĂ€nen an waren...
(24.06.2017, 20:53)
zollifreund :   ansonsten wurde in Rhene in den letzen Jahren auch noch neue Anlagen fĂŒr Nebelparder, Gorillas ( vergesellschaftet mit Roloways ( aktuell mit Nachwuchs) und Turakos ) MalaienbĂ€ren ( super Anlage: die BĂ€ren haben einen riesigen Baum zu klettern zur VerfĂŒgung, auch sehr groß und hat richtigen Waldcharakter) errichtet.
UnverĂ€nderte Highlights in Rhenen sind natĂŒrlich auch weiterhin die tolle EisbĂ€renanlage und gleich nach dem Eingangsbereich die Volieren fĂŒr die Hornvögel ( sechs verschiedene Arten!! mit Helmhornvogel, Luzon-Feuerhornvogel etc)
(24.06.2017, 17:42)
zollifreund :   in der roten Templeanlage ist die Innenanlage und ein Restaurant ( sehr gutes chinesisches Essen!) enthalten. Von dem umlaufenden Balkon hat man auch Blick in die Außen- und Innenanlagen.
(24.06.2017, 17:30)
zollifreund :   in den letzten Tagen war in mal wieder in Holland und Belgien unterwegs. Sowie es die Zeit zulĂ€sst, werde ich in den einzelnen Threads ĂŒber das neuste berichten. Fragen sind jederzeit willkommen.
Aus aktuellem Anlass ( Berlin) zuerst ein paar SĂ€tze zu Rhenen: am 30.05.17 wurde die Pandaanlage neu eröffnet - leider aber ist die Koboldmakianlage fĂŒr Besucher noch nicht besuchbar (Stand 14.06.), ebenso war der TĂŒpfelkuskus nicht zu sehen. Im Zusammenhang mit den Großen Pandas haben aber auch die Kleinen eine neue Anlage erhalten.
Der Anlagenkomplex fĂŒr die Großen ist optisch sehr schön, die Anlagen Innen wie Außen sehr großzĂŒgig, mit vielen KlettergerĂŒsten ausgerĂŒstet und außen auch sehr schön begrĂŒnt und schattig. Leider nur sind alle Anlagen im Prinzip von allen Seiten einsehbar. Die Tiere haben jedenfalls keine Chance sich den Blicken der Besucher nur entziehen und können aus allen Blickrichtungen beobachtet werden. Das ist zwar gut bei großen Besucherandrang, aber das finde ich in Pairi Daiza z.B. besser gelöst ( hier ist immer nur eine Blickrichtung möglich). Insgesamt hielt sich die Besuchermassen aber in Grenzen, trotzdem kommt man in den Zoo nur noch mit Onlinetickets.
(24.06.2017, 17:26)
Hannes Lueke :   Noch vor dem Sommer soll in Beekse Bergen Europas grĂ¶ĂŸte MeeressĂ€ugeranlage entstehen. Das gesamte GewĂ€sser auf dem GelĂ€nde wird 7 Seelöwen zur VerfĂŒgung gestellt
In einigen Jahren sollen SeebÀren folgen.

Zu sehen sind die Tiere vom Ufer aus, von der Bootsfahrt oder bei FĂŒtterungen
(20.04.2017, 08:29)
Adrian Langer :   http://www.rundschau-online.de/aus-aller-welt/zoo-in-rhenen-riesenpandas-reisen-von-china-in-die-niederlande-26698070

Nach Rhenen kommen jetzt die Großen Pandas!
(11.04.2017, 20:27)
Oliver Muller :   Eine Frage mal zu Amersfoort: Weiß zufĂ€llig jemand, von wann die dortige Schimpansen-Anlage ist? Laut Sheridan sollte ja eine neue gebaut werden und ich hoffe, dass die Anlage, die ich 2015 dort gesehen habe, noch nicht die neue ist...
(23.08.2016, 20:58)
Hannes Lueke :   Der neue Wolfswald und die Dachsanlage sind großartig
Der erste Gedanke der mir kam: DAS ist der Weg den der Tierpark Berlin gehen sollte
Die Wolfsanlage selbst ist eine klassisches WaldstĂŒck umrahmt von Dunklen Gitterstabmatten.
Von der Bootsfahrt aus hat man einen guten Einblick ĂŒber einen Trockengraben, ebenso von der gegenĂŒberliegenden Seite. Tolle Einblicke bietet die Wolfshöhle welche einfach gehalten, trotzdem nicht billig wirkt aber auch nicht ĂŒberzogen
Beim durchkriechen ertönt gelegentlich Wolfsknurren. Toller, nicht ĂŒbertriebener Effekt

Die Dachshöhle bietet Einblicke in zwei kleine Bauten und in die Wolfsanlage
Es gibt außerdem eine SiebenschlĂ€fer Anlage und ein Krötenterrarium, aus dem dauerhaft Wasser lĂ€uft und aus der Besucherhöhle heraus. Sehr nette Details

Die Außenanlage der Dachse ist mittig geteilt und wie eine Insel ohne Wasser aufgebaut
Die Abgrenzung nach außen sind stahlwĂ€nde in der Erde ausbwelcher sich die Anlage seicht erhebt
(21.08.2016, 19:48)
Tom Schroeder :   @ Hannes Lueke: Bei den beiden KaffernbĂŒffel-Weibchen handelt es sich um Tiere aus Beekse Bergen, die nur vorĂŒbergehend in Amersfoort sind, um die Nashorn-Anlage nicht zu lange leer stehen zu lassen. Amersfoort hofft, im kommenden FrĂŒhjahr wieder Nashörner zu erhalten.
Kannst Du etwas zu dem neuen Wolfs-Dachs-Teil sagen? Ich war kurz vor der Eröffnung das letzte Mal da und es wirkte auf mich vielversprechend, so wie eigentlich alle letzten Bauten in Amersfoort (allen voran die neue begehbare Voliere mit Pelikanen, Marabus, Geiern, etc., die wirklich hervorragend geworden ist).
(21.08.2016, 11:27)
Jan Jakobi :   Hannes, die Panzernashornkuh Saar (eigentlich Sarasvati) wurde am 21. MĂ€rz 2016 nach Basel abgegeben, weil sie in Amersfoort von Zimon nach ihrer einzigen Geburt 2011 nicht mehr schwanger wurde.
Nach ihrer Abgabe sollte ein anderes Panzernashorn nach Amersfoort kommen, leider musste Zimon am 19. Juli 2016 eingeschlĂ€fert werden. Sein Gesundheitszustand hatte sich vermutlich wegen einer Virusinfektion verschlechtert und er fraß kaum noch was.
(21.08.2016, 10:41)
Hannes Lueke :   Heute bei meinem Besuch im Lieblingszoo festgestellt: Dierenparl Amersfoort hat seine Nashörner abgegeben und hĂ€lt auf der Anlage nun KapbĂŒffel
So gerne ich Wildrinder mag...schade!
(21.08.2016, 01:03)
Gudrun Bardowicks :   In Beekse Bergen wird aktuell die ehemalige MalaienbĂ€renanlage erweitert und fĂŒr die LippenbĂ€ren umgebaut. Die Rhesusaffen, die aktuell noch mit den LippenbĂ€ren zusammenleben, sollen abgegeben werden. Die aktuelle LippenbĂ€ren-Rhesusaffenanlage soll zukĂŒnftig an den Safariteil angeschlossen werden.

Eine der Schimpansenanlagen, deren Bewohner nach Mierlo abgegeben wurden, soll fĂŒr eine Zuchtgruppe Gorillas umgebaut werden. Bisher gibt es in Beekse Bergen nur eine MĂ€nnergruppe von Gorillas.
(31.07.2016, 22:11)
Oliver Muller :   Nachdem ich von meiern Zooreise aus dem SĂŒden der Niederlande und aus Belgien wieder zurĂŒck bin, möchte ich einige EindrĂŒcke teilen:

Der erste Tag meiner Reise fĂŒhrte mich in den Gaiazoo in Kerkrade bei Aachen, den ich bereits 2011 besucht hatte. Neu waren fĂŒr mich u.a. die Waldhunde (Anlage damals im Bau), Tapire mit Terrarium, große AmeisenbĂ€ren und Agutis im Dschungel, die Voliere fĂŒr eingewanderte ?fremde? Arten nebst WaschbĂ€ren und Skunken und das Aquarium in der Taiga.
Der Zoo hat mir wieder sehr gut gefallen mit seinen großen, naturnahen Anlagen, die nur wenig Gitter und ZĂ€une kennen. Lediglich die rostigen Gitter bei den Löwen nebst ?reingefahrenem? Jeep machen einen unschönen Eindruck.
Das aktuelle Projekt ist eine Großvoliere fĂŒr ?Zugvögel der Taiga?, die u.a. Jungfernkraniche, Bienenfresser, Wiedehopf usw. beherbergen soll. FĂŒr den Gaiazoo braucht man nach meiner Erfahrung ca. einen halben Tag.
Am zweiten Tag ging es dann in den Safaripark Beekse Bergen in Hilvarenbeek. Von ihm hatte ich schon viel Gutes gehört, so dass ich positiv eigestellt war. Dies wurde aber dann von dem tatsĂ€chlich Erlebten noch ĂŒbertroffen. Riesige Anlagen mit großen Tiergruppen von z.T. 15 bis 25 Tieren bei Zebras, Antilopen und Hirschen oder 8-10 Nashörnern lassen das Herz eines jeden Zoofreundes höher schlagen. Anders als in deutschen Safariparks sind auch die TierhĂ€user ĂŒberwiegend zu betreten. Der Park kann zu Fuß, mit dem eigenen PKW, im Safaribus (im Preis, mit ErklĂ€rungen ? sehr empfehlenswert) oder auf dem Safariboot (im Preis, mit ErklĂ€rungen, ebenfalls sehr empfehlenswert) erkundet und jeweils aus unterschiedlicher Perspektive erlebt werden. Anders als in den Safariparks Deutschland leben die Großkatzen ruhig in ihren natĂŒrlichen sozialen Formationen in sehr großzĂŒgigen separaten Gehegen und nicht in Riesenrudeln im befahrbaren Bereich. Ein Besuch in Beekse Bergen kann jedem Zoofreund sehr empfohlen werden und zeigt, wie man das Konzept ?Safaripark? richtig gut umsetzen kann. Dass Beekse Bergen mehrere EEPs koordiniert beweist, dass man auch in Zookreisen hohe Anerkennung genießt. Aktuell gibt es ein Bauprojekt (Freianlage) in Beekse Bergen, ich konnte aber nicht herausfinden, was dort geplant ist. FĂŒr Beekse Bergen sollte man ca. einen Tag einplanen, wenn man die versch. gefĂŒhrten Touren mitmachen will.

(31.07.2016, 17:10)
Michael Mettler :   Bei meinem Besuch vor vier Jahren fand ich sogar Griechische Landschildkröten als Taiga-Bewohner prĂ€sentiert... Ist anscheinend schwierig, fĂŒr den Arten-, Lebensraum- und Kontinentalmix dieses Parkteils einen passenden Oberbegriff zu finden.
(26.07.2016, 23:25)
Martin Mercus :   @WolfDrei: In der Taiga gibt es eher Laubwald als Nadelwald. Man muss regelrecht danach suchen. Es herrscht ein Mix aus nordischen LebensrĂ€umen. So gibt es z. B. Arten der Steppe sowie auch der Taiga. Einer Taiga kommt der Teil in der Gesamtgestaltung allerdings nicht gleich, der Name ist im Gegensatz zum Regenwald und der Savanne also unpassend. Doch trotzdem bemerkt man deutlich einen nordischen Bezug bzw. Zusammenhang der hier gezeigten Arten - fehlt also nur ein neuer Name...

BezĂŒglich Allerweltsarten Trampeltier und Muntjak: FĂŒr die Taiga sind auch noch Berberaffen geplant.
Allerdings: Auch Steppenlemminge werden als zukĂŒnftige Art aufgefĂŒhrt.
(26.07.2016, 19:17)
Martin Mercus :   @Hannes Lueke: Der Vergleich mit der Zoom beschreibt ja auch eher meine subjektive Meinung.

Ich denke schon, dass ein Vergleich beider Zoos möglich ist - und wir reden hier nicht von Äpfeln und Birnen bzw. Tierpark und Erlebniszoo, denn mMn. kann man den GaiaZoo auch als Erlebniszoo beschreiben. Zwar gibt es keine Aufteilung in Kontinente, aber in LebensrĂ€ume. Ein Tierpark ist hingegen fĂŒr mich eher eine Tierhaltung in Tiergruppen etc. Von daher denke ich schon, dass Gaia eine Art Erlebniskonzept umsetzt. Die von dir genannten Beispiele Giraffe und Nashorn (die Talidee ist an sich interessant, allerdings fehlt es den Anlagen an Struktur, wodurch sie tatsĂ€chlich wenig Charme versprĂŒhen) sind eigentlich fast die einzigen, in der die Zoom die Nase vorne hat. Neben den zumindest gefĂŒhlt grĂ¶ĂŸeren Anlagen in Kerkrade ist es fĂŒr mich zudem gerade auch der Bestand, der den GaiaZoo deutlich ansprechender macht. Besonders Vögel fehlen mir in der Zoom. Auch deswegen ziehe ich in NRW der Zoom fast alle anderen Zoos vor, Erlebniskonzept hin oder her.
(26.07.2016, 18:59)
WolfDrei :   Als durchaus ``kompromissbereiter Purist`` mit DDR-Vergangenheit und entsprechendem Hintergrundwissen zum Begriff ``russische Taiga`` habe ich dennoch bei Schilderung des Tierbestandes in der `` Taiga`` so meine Schwierigkeiten!. Oder ist das hier nur ein normaler Nadelbaum-Wald?
(26.07.2016, 17:12)
Hannes Lueke :   Genau dieses Gesetz ist es.
Von befreundeten englischen Tierhaltern weiß ich, dass man nun große Sorgen und gleichzeitig Hoffnungen hat da noch nicht klar ist was aus der EU an neuen Regelungen ĂŒbernommen wird und was nicht....
(26.07.2016, 15:24)
Sacha :   @Hannes Lueke: Wenn das der Gesetzesentwurf ist, indem auch die SĂŒdamerikanischen NasenbĂ€ren als potenziell invasive Arten angesehen werden, dann hat ja der Brexit zumindest in diesem Punkt etwas Positives, falls die Briten auch hier ihren eigenen Kurs fahren...;).
(26.07.2016, 14:39)
Hannes Lueke :   Na mal abwarten ob Muntjaks in unseren Zoos bald noch allgegenwĂ€rtig sind. Die EU hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet welcher die Haltung von Muntjaks, neben weiteren potentiell invasiven Neozoen, verbietet...

Der Vergleich mit Gelsenkirchen erschließt sich mir noch nicht so ganz. Die Zoos verfolgen vollkommen andere Konzepte und sind somit natĂŒrlich vollkommen unterschiedlich aufgebaut. Nur weil sie im selben Jahrzehnt entstanden sind muss man nicht zwangslĂ€ufig Ă€hnlichkeiten erkennen. Der Gaiazoo ist fĂŒr mich ein klassicher Tierpark mit diversen Großzooarten, Ă€hnlich Jaderberg, Nordhorn und weitere. Gelsenkirchen ist ganz klar ein Großzoo welcher sich voll auf die Erlebniszoowelle stĂŒrzt. Man setzt in Gelsenkirchen die Erlebniswelten und erst recht die Kulissen nicht so geschickt um wie in tatsĂ€chlich vergleichbaren Zoos aber ausgerechnet die vergleichbaren Anlagen in Kerkrade find ich recht öde. Die Nashorn / Giraffenanlage ist eine Kunstfelsgrube ohne jeglichen Charme. Da funktionieren die Anlagen in der Zoom besser. Ansonsten haben beide Zoos ansprechende Löwenanlagen und mehr vergleichbares fĂ€llt mir garnicht ein.
(26.07.2016, 11:16)
Martin Mercus :   Ups, Ich meinte bezĂŒglich der ĂŒppig bepflanzten Anlage natĂŒrlich die Löffelhunde.
(25.07.2016, 23:29)
Martin Mercus :   Gestern warich im GaiaZoo. Der Besuch war eigentlich erst nach Fertigstellung der Taigavoliere mit Geiern etc. vorgesehen, jedoch habe ich mich kurzfristig umentschieden. Und der zweite Besuch nach 2014 hat sich gelohnt.
Bedenkt man, dass der Zoo erst ca. 11 Jahre besteht, wurde hier in diesen Jahren bereits eine Menge geleistet. Unweigerlich kommen Vergleiche zur Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen auf, die an den GaiaZoo bei weitem nicht herankommt. Neben den mMn. bis auf 1 Ausnahme (Europ. Nerz) attraktiven Tieranlagen gefĂ€llt besonders die ĂŒppige Bepflanzung mit vielen blĂŒhenden, mit Insekten besetzten Blumen.

Von den 3 bzw. 4 Parkteilen ist der Rainforest sicherlich das Highlight, was auch an den zoologischen RaritĂ€ten liegt. Besonders die große begehbare Voliere hat es mir angetan, die auch das neue Gehege der Großen AmeisenbĂ€ren und Azara-Agutis ĂŒberspannt (ehemals Weißbartpekari), welches vom Holzsteg auch einsehbar ist. Gesehen habe ich neben u.a. Scharlachsichler, Rosalöffler und Punaibis auch Picazurotaube, Chacoguan und Venezuela-Blaukehlguan. Toll und weitrĂ€umig sind die Anlagen der Rotgesicht-Klammeraffen (die hiermit vergesellschafteten Rotbauchtamarine und Weißgesicht-Seidenaffen sah ich nicht) und der Wollaffen (4 Individuen inkl. Jungtier). Interessant ist auch das Tapirhaus, welches neben einem einsehbaren Innengehege auch eine große Anlage fĂŒr Anakondas sowie weitere Anlagen fĂŒr Brasilianische Vogelspinne, Blattschneiderameisen sowie 6 Froscharten beherbergt. Im Totenkopfaffenwald waren im Gegensatz zu meinem ersten Besuch neben dem separaten Gehege fĂŒr die Weißbartpekaris auch frei laufende WildtruthĂŒhner und Darwinnandus zu sehen, die mit den Besuchern regelrecht auf TuchfĂŒhlung gingen und bei so manchem Besucher die Äffchen in den Hintergrund rĂŒcken ließen. Bei den Gorillas und Schopfmangaben waren natĂŒrlich die bewegungsfreudigen Jungtiere im Fokus des Interesses aller Beobachter.
In der Savanne sind neue Anlagen fĂŒr Löffelhunde und Wildhunde von enormer GrĂ¶ĂŸe entstanden. Durch eine ĂŒppige Bepflanzung wird es jedoch schwer werden, die Wildhunde auf ihrer Anlage zu Gesicht zu bekommen. Die drei Löwenjungtiere aus Juni waren in einem Vorgehege durch Glasscheiben zu sehen.
Mittelfristig wird sich der GaiaZoo der Entwicklung der Taiga widmen. Mit Anlagen fĂŒr Trampeltiere (leider) sowie Kleine Pandas und Muntjaks (Warum nicht z.B. Schopfhirsche?) und dem Baubeginn der großen Taigavoliere (die Flugshowarena weicht dieser) wurde hier ein Anfang gemacht. Die Anlage der Pandas ist die grĂ¶ĂŸte, die ich bisher gesehen habe. Ausgelegt ist diese fĂŒr 4 Tiere (irgendwo gelesen...). Von der GrĂ¶ĂŸe her und im Vergleich zu anderen Anlagen hĂ€tten hier aber auch deutlich mehr Tiere Platz. Toll fand ich auch wieder die Anlagen fĂŒr Moschusochse sowie Vielfraß, die sich beim zweiten Besuch der Anlage glĂŒcklicherweise beide blicken ließen.

An frei bebaubarer FlĂ€che bietet die Taiga sicher noch etwas Platz fĂŒr neue Anlagen. Hoffentlich erhalten dann auch die Nerze eine schönere Anlage. Weiterhin bleibt zu hoffen, dass neben den Trampeltieren nicht noch mehr Allerweltsarten Einzug halten. Die Anlagen fĂŒr diese sowie fĂŒr die Przewalskiperde bieten aber auch das Potential, diese mit anderen Arten zu vergesellschaften. Was sich hier sicher auch anbieten wĂŒrde, wĂ€re eine große nordische Katzenart. Hier wĂŒrde ich Amurleoparden dem Sibirischen Tiger vorziehen.
(25.07.2016, 23:25)
Hannes Lueke :   Wildlands Emmen gibt bekannt in den ersten hundert Tagen bereits mehr Umsatz gemacht zu haben als der alte Zoo
550.000 Besucher in den ersten 3 Monaten

Alles neue ist wie immer spannend und somit verlockend, ich hoffe natĂŒrlich trotzdem, dass sich der Park trotz der 30? Eintritt etabliert

(02.07.2016, 13:25)
Hannes Lueke :   Wildlands Emmen gibt bekannt in den ersten hundert Tagen bereits mehr Umsatz gemacht zu haben als der alte Zoo
550.000 Besucher in den ersten 3 Monaten

Alles neue ist wie immer spannend und somit verlockend, ich hoffe natĂŒrlich trotzdem, dass sich der Park trotz der 30? Eintritt etabliert

(02.07.2016, 13:25)
zollifreund :   Wasserschweintaxi :-)
(19.06.2016, 14:06)
zollifreund :   ein weitere nicht alltĂ€glicher Zuchterfolg gab es bei den Wollaffen
(19.06.2016, 13:37)
zollifreund :   nach mehreren Jahren war ich nun auch wieder im GaiaZOO Kerkrade. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist er von Deutschland aus schwer zu erreichen, daher habe ich mich zu Fuß vom Bahnhof Herzogenaurath aufgemacht, nach einem Sparziergang von einer Stunde habe ich den Eingang erreicht ( da der Zoo wie leider die meisten Parks in Holland erst um 10Uhr aufmacht, ist das aber kein großer Zeitverlust). Die dynamische Entwicklung, die dieser Zoo seit seiner Eröffnung genommen hat, wurde in den letzten Jahren weiter vorgesetzt. Als neustes Großprojekt wurde ein großer Komplex fĂŒr die einheimische ( und zugewanderte) Tierwelt eröffnet. Begonnen wird der Rundweg mit einer sehr großen, begehbaren Voliere fĂŒr "fremde Vögel" wie Alexander-, Mönchs-, Halsbandsittiche, Kuhreiher und vielen eingewanderten Entenarten. Auch etliche Infos zu der Problematik der invasiven Arten wird gegeben. Weitere Anlagen sind fĂŒr WaschbĂ€ren und Streifenskunke, Wölfe und Uhus entstanden. Leider wurden dafĂŒr die Bucharahirsche abgegeben.
Weiter neu war eine riesige Anlage ( vergleichbar der Vielfraßanlage) fĂŒr Muntjaks und Kleines Pandas. Die Löffelhunde haben neben den Gorillas eine grĂ¶ĂŸere Anlage bekommen und die Weißbartpekaris sind in den begehbaren Totenkopfaffenwald gezogen. Ihre Anlage wird jetzt von AmeisenbĂ€ren bewohnt. Durch ein kleines Terrarium, dass an den Flachlandtapirstall angebaut wurde sind jetzt auch Anakondas und Pfeilgiftfrösche zu sehen.
Highlights im Tierbestand waren die Chacoguane, Venezula-Blaukehlguane, Punaibis, Rotgesichtklammeraffen vergesellschaftet mit WeißgesichtsĂ€ffchen, Dunkelkusimansen mit Jungtiere, Schopfmangaben mit Jungtiere ( in toller Gemeinschaftshaltung mit den Gorillas, hier gab es immer interessante Interaktionen zwischen den Arten).
Neu im Bau ist eine " Taiga-Großvoliere" ( als zukĂŒnftiger Bestand werden aber Waldrappe, Mönchsgeier, Schmutzgeier, Wiedehof, Blauracke, Blauelster genannt...)
(19.06.2016, 13:34)
Hannes Lueke :   Optisch gelungen finde ich die Schopfmakaken Anlage schon aber die Tiere haben kaum Struktur was absolut nicht der gut ist

Dank Michael Mettlers Link weiß ich jetzt, dass das gelungene indonesische Haus aus den 1940er Jahren stammt. Herrlich dieser Zoo
(17.03.2016, 21:25)
Tino Vogel :   Es sind 3 vom Besucher begehbare Hallen entstanden, die Vögel haben auch Zugang zu den Außenvolieren.
(17.03.2016, 21:24)
Tino Vogel :   die KĂ€fige im Vogelhaus sind Geschichte
(17.03.2016, 21:13)
Tino Vogel :   Blick ins Elefantenhaus
(17.03.2016, 20:59)
Tino Vogel :   fĂŒr die Elefantenfreunde noch ein Bild von Mekong
(17.03.2016, 20:56)
Tino Vogel :   gelungen auch die Anlage fĂŒr Schopfmakaken
(17.03.2016, 20:37)
Tino Vogel :   AnfĂ€ngerpech, mal sehen was bei den nĂ€chsten Fotos passiert.
Zweite ehemalige Anlage fĂŒr GroßbĂ€ren.
(17.03.2016, 20:25)
Tino Vogel :   Mandrillanlage
(17.03.2016, 20:15)
Tino Vogel :   der Springbock-SchwĂ€rzling
(17.03.2016, 20:00)
Tino Vogel :   Blick ins "Seekuhbecken"
(17.03.2016, 19:54)
Tino Vogel :   oberer Zugang
(17.03.2016, 19:51)
Tino Vogel :   oberer Zugang
(17.03.2016, 19:50)
Tino Vogel :   Das ehemalige Seekuhbecken existierte im Sommer 2015 noch, dort werden nun Strahlenschildkröten gehalten.
(17.03.2016, 19:48)
Michael Mettler :   Ist natĂŒrlich nicht auszuschließen, dass die Farbmutation an unterschiedlichen Orten noch immer ab und zu aus dem europĂ€ischen Springbock-Bestand "herausmendelt". Sie wird rezessiv vererbt, muss also (wie bei Schwarzen Panthern oder Albino-BennettkĂ€ngurus) von beiden Elterntieren beigesteuert werden, um sich im PhĂ€notyp bemerkbar zu machen. Solche Mutationen können generationenlang unerkannt weitergeben werden, wenn nicht zufĂ€llig zwei Vererber zusammenkommen, sondern immer nur einer davon auf einen reinerbig normalfarbigen Sexualpartner stĂ¶ĂŸt. Auch in MĂŒnster ist vor etlichen Jahren mal ein SchwĂ€rzling zur Welt gekommen. Hannover hatte in den 70er/80er Jahren gezielt schwarze und normalfarbige Springböcke verpaart, um den Vererbungsmodus zu erforschen; ĂŒber abgegebene normalfarbige, aber mischerbige Nachzuchten dĂŒrfte der Schwarz-Faktor in andere Zoozuchten gelangt sein.
(16.03.2016, 13:18)
Tim Sagorski :   @ MM :
Eventuell ist der zweite Hannoveraner Melano-Springbock auch nach Beekse Bergen gegangen, auch da habe ich letztes Jahr einen (zufÀlligerweise auch meinen Ersten) gesehen und fotografiert...

(16.03.2016, 10:20)
Lukas Wittsieker :   Sind in Emmen schon alle Tierarten eingezogen oder kommen noch welche die auch noch garnicht erwĂ€hnt wurden, weil bei 30 ? Eintritt pro Person will man auch schon was zu sehen bekommen

Gibt es in Emmen schon Planungen fĂŒr die nĂ€chsten 1 oder 2 Jahre?
(16.03.2016, 08:21)
Lukas Wittsieker :   Sind in Emmen schon alle Tierarten eingezogen oder kommen noch welche die auch noch garnicht erwĂ€hnt wurden, weil bei 30 ? Eintritt pro Person will man auch schon was zu sehen bekommen

Gibt es in Emmen schon Planungen fĂŒr die nĂ€chsten 1 oder 2 Jahre?
(16.03.2016, 08:21)
Michael Mettler :   Hier sieht man die historische "Keimzelle"der einzelnen Galerieabteile besser.
(16.03.2016, 07:28)
Michael Mettler :   @Hannes: Dein erster Springbock-Melano? Warst du in den letzten Jahren nicht in Hannover? Hier wurden 2009 und 2010 zwei SchwĂ€rzlinge geboren (von normalfarbigen Eltern), ein Weibchen blieb in der Gruppe und mĂŒsste noch immer dabei sein. Was mit dem zweiten geschah, weiß ich nicht - aber die Zoos von Hannover und Amsterdam haben m.W. einen ganz guten Draht zueinander ;-)

Schade um die Raubtiergalerie, es war immerhin ein in seinen GrundzĂŒgen seit 1859 bestehendes ZoogebĂ€ude. Habe mir das Datum eben ergoogelt und dabei diese interessante Seite zur Artis-Architektur entdeckt:
http://artis.rkdmonographs.nl/copy_of_gebouwen-in-artis-a-z
Ein SchmuckstĂŒck war die Galerie zuletzt allerdings nicht mehr, und wieviel Sanierungsaufwand bei Uraltbauten noch vertretbar ist, haben wir im Forum ja auch schon öfter diskutiert. Anbei eine Aufnahme von 2008. Wie bei den AffenhĂ€usern in Rheine und Hannover hatte man irgendwann die KĂ€fige nach vorn heraus erweitert, wobei die ursprĂŒngliche KĂ€figplattform im hinteren Bereich noch gut erkennbar ist. Die KĂ€fige hatten Ruhe-Nischen mit Rundbögen. Durch die Erweiterung mit nackten Beton-TrennwĂ€nden und -Vorderkanten bekam das Ganze allerdings eher Zweckbau-Charakter, und das verwendete Gitter war auch nicht gerade der schönsten eines...
(15.03.2016, 23:27)
Hannes Lueke :   Danke fĂŒr die ausfĂŒhrlichen und spannenden AusfĂŒhrungen

Im KleinsĂ€ugerhaus leben neben vielen kleineren Affen im Innenbereichen noch Zwergotter, Zwergmungos, Fenneks, agutis, 3 mal Kantschils und im Außenbereich NasenbĂ€ren, Buntmarder, Binturong und ErdmĂ€nnchen.

Neben der klÀglich kleinen Löwenterasse steht nichts mehr. In diese Richtung wird eine neue Elefantenanlage gebaut

Ganz vergessen: man hÀlt einen melanistischen Springbock, spannende Farbe


(15.03.2016, 20:50)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Das "Kleinaffenhaus" hieß eigentlich schon immer "KleinsĂ€ugetierhaus", auch wenn kleinere Primaten zum Dauerbestand gehören. Der Bestand war in frĂŒheren Jahren vielgestaltiger, ich erinnere mich z.B. an diverse Kleinraubtiere wie Fenneks, Mangusten und Pardelroller oder auch Blauducker (letztere ĂŒbrigens damals vergesellschaftet mit Mongozmakis).

@Hannes: Wenn dich die Bauhistorie von Artis interessiert, kannst du darĂŒber einiges in Ă€lteren ZoofĂŒhrern und BĂŒchern finden. Darunter auch Kurioses: Das schon lange von Volieren umgebene frei stehende GebĂ€ude zwischen Wolfsanlage und (eigentlicher) Fasanerie war ursprĂŒnglich ein Landhaus, in dem jemand wohnte...

Angeregt durch den (relativ) aktuellen Zooplan auf der Homepage (http://www.artis.nl/media/filer_public/8b/92/8b9253da-dcc8-4301-913e-7a07aeeb3d14/artis-plattegrond_najaar_2015_nl.pdf) habe ich mir einen ZoofĂŒhrer aus der Zeit meines ersten Amsterdam-Besuches (1984) herausgesucht, um mal weitere Vorher-Nachher-Vergleiche liefern zu können. Einige Bauten und Gehege sind mir von damals her nicht sonderlich in Erinnerung, zu dieser Zeit war mir deren lebender Inhalt erheblich wichtiger...

Die Allee zwischen Kamelanlage und Kinderbauernhof war seinerzeit noch eine echte "Papageien-Allee", sprich es gab abwechselnd SitzbĂ€nke und auf FreistĂ€ndern sitzende Papageien. Die Polder-Voliere (im Plan Nr. 4) war nur halb so groß, neben einheimischen Vogelarten habe ich dort auch mal Wollhalsstörche gesehen. "Lemurenland" (Nr. 16) war ursprĂŒnglich ein Gehegekomplex fĂŒr Kraniche, Flamingos und Schwimmvögel.

Besonders drastisch hat sich der Bereich der heutigen Nr. 24 und 25 verĂ€ndert. Das quadratische Haus auf der Pampa-Anlage war frĂŒher ein Stall fĂŒr Einhufer (Zebras, Halbesel) und Großantilopen (ich erinnere mich an Ellipsenwasserböcke) und trotz seiner Form quasi ein "Rundbau" mit Gehegen, die vermutlich ursprĂŒnglich tortenstĂŒckförmige EinzelauslĂ€ufe und bei meinem Erstbesuch lĂ€ngst zu jeweils mehreren zusammengelegt waren. Ein weiterer, wirklich runder Bau stand auf der der jetzigen GelĂ€ndenase Richtung Gibbonteich und beherbergte Lamaverwandte. Auf der FlĂ€che der neuen Jaguaranlage (Nr. 25) befanden sich Gehege fĂŒr Laufvögel und Hirsche. Im Parterre des BibliotheksgebĂ€udes an der Zoo-Außengrenze gabe es ein kleines Nachttierhaus, die Anlagen 26 und 27 existierten noch nicht.

Auch 28/29 und 34 waren frĂŒher "TortenstĂŒck-Komplexe". Statt WaschbĂ€ren wurden in 28 Lippen- und MalaienbĂ€ren gehalten, der heutige Auslauf der Afrikanischen Wildhunde war unterteilt und beherbergte neben diesen noch Wölfe und TĂŒpfelhyĂ€nen. 34, das "Minangkabause huis", war von vergitterten AuslĂ€ufen fĂŒr kleinere Hirsch- und Antilopenarten umgeben (die Schopfmakaken saßen damals noch im Affenhaus), u.a. waren dort Saigas und Schweinshirsche untergebracht.

Im Elefantenhaus wurden damals neben den Asiatischen Elefanten noch Nashörner gehalten, vor dem Giraffenhaus war die FlĂ€che in drei umzĂ€unte AuslĂ€ufe unterteilt (mittig Giraffen, rechts und links Antilopen wie Springböcke und Weißschwanzgnus). Die große Savannenlandschaft an der RĂŒckseite der GroßtierhĂ€user gab es damals noch nicht, die FlĂ€che kam erst spĂ€ter als ErweiterungsgelĂ€nde dazu (ich meine mich zu erinnern, dass das frĂŒher ein RangiergelĂ€nde fĂŒr Bahnen o.Ä. war). 33 war frĂŒher ein Gehege fĂŒr große Antilopen, habe Rappenantilopen in Erinnerung. Statt der Großvoliere 42 gab es damals "natĂŒrlich" die historisch-ĂŒbliche KĂ€figreihe fĂŒr Greifvögel, an der RĂŒckseite des GebĂ€udes befand sich die Rindergalerie (was im Plan als Baustelle eingezeichnet ist, war ein Wisentgehege). Auch in diesem GebĂ€ude gab es ĂŒbrigens spĂ€ter zeitweise eine Nachttierabteilung, nachdem die bereits erwĂ€hnte aufgelöst worden war. Wo jetzt die Wolfsanlage liegt, befand sich frĂŒher ein rechteckiger Auslauf fĂŒr Geparden.

Die beiden Elemente, die jetzt Nr. 40 fĂŒr Schimpansen bilden, dienten ursprĂŒnglich getrennten Zwecken: Das Haus war mit Gorillas besetzt (und an eine Freianlage noch nicht zu denken), die Schimpansen hatten auf der anderen Wegseite eine deutlich kleinere Unterkunft als heute.

Nach heute ĂŒblichen Sichtweisen könnte man die jetzigen Nummern 46 bis 49 und 56/57 im Stand der frĂŒhen 80er Jahre als Themenkomplex "wasserlebende SĂ€ugetiere" bezeichnen. EisbĂ€ren hatten wir schon, Robben sind heute wie damals am gleichen Platz, das Tropenhaus enthielt Manatis, Flußpferde, Zwergflusspferde und Schabrackentapire, und im Gehege zwischen diesem Haus und den Robbenanlagen lebten Sitatungas. Dazwischen gab es noch ein kleines Insektarium - auch das ist spĂ€ter umgezogen.

Die Pinselohrschweinanlage war frĂŒher mit Guanakos besetzt. MerkwĂŒrdigerweise habe ich kaum Erinnerungen an das frĂŒhere Innere des Aquariums - mag sein, dass es bei meinen spĂ€rlichen Besuchen auch mal wegen Umbauten gesperrt war. Auf jeden Fall gab es im unteren Bereich eine spezielle Amphibienabteilung.

Obwohl ich jetzt am entgegengesetzten Ende des Zoos angekommen bin, will ich die historische GebĂ€udereihe links hinter dem Eingang natĂŒrlich nicht vergessen. Das Vogelhaus beinhaltete einen mehr oder weniger geraden Mittelgang zwischen KĂ€figreihen hindurch, das Affenhaus hatte sich zwischen 1984 und 2008 m.E. zumindest im Innenbereich nicht sonderlich verĂ€ndert (bin mir nicht sicher, ob es 1984 noch GitterkĂ€fige außen gab), das Reptilienhaus ebenfalls nicht, die Löwenterrasse gibt es offenbar immer noch. Aber was passiert auf der daneben eingezeichneten Baustelle? Hier befand sich die historische Raubtiergalerie, die hat man doch nicht etwa abgerissen?
(15.03.2016, 19:41)
WolfDrei :   und GoldrĂŒckenaguti sehe ich gerade noch.
(15.03.2016, 17:39)
WolfDrei :   2009 - ich hatte nur eine gute Stunde Zeit - fand ich nur einen Fossa-Kater im "Kleinaffenhaus"-AußenkĂ€fig. Er hatte gerade Platz,um sich umdrehen zu können. Kleinaffen - Haus bedeutete damals: Cebuella, Weißlippentamarin, alte Eulenkopfmeerkatzen, Schnurrbarttamarin, Weißkopfsaki, Mausmaki, Prevosthörnchen, Kantschil.
(15.03.2016, 17:37)
Hannes Lueke :   Danke fĂŒr die Antworten!

In der ehemaligen BraunbĂ€renanlage leben Rote Pandas. Der Graben wurde verfĂŒllt, die ganze Anlage ist noch sehr kahl.
EisbÀrfelsen beherbergt die Mandrills, das Wasser ist abgelassen
Die Fossas leben im EisbÀreninnenstall. Eine dunkle und kahle Haltung.
Zumindest fĂŒr PrĂ€riehunde (im BraunbĂ€renstall) wird neu gebuat im Park

NasenbĂ€ren leben in einer sehr kleinen Anlage im KleinsĂ€ugerhaus, die Nutrias in zwei Anlagen dem gegenĂŒber
(15.03.2016, 12:35)
Michael Mettler :   Scheibeneinblick in die Aga-Doppelanlage (frĂŒher Manati-Becken) im Gorillahaus. Je zwei Scheiben gehörten zu jedem der beiden Becken, im Hintergrund die Außenwand des Hauses, zwischen dieser und den BeckenrĂŒckwĂ€nden verlief der obere Weg. Eine Perspektive von oben oder einen weitlĂ€ufigeren Gesamteindruck hatte ich nicht fotografiert.
(15.03.2016, 12:23)
Michael Mettler :   Ehemalige BraunbĂ€ranlage.
(15.03.2016, 12:17)
Michael Mettler :   Fotos von September 2008: Hier die ehemalige EisbĂ€renanlage, besetzt mit Nutrias. Allerdings war der heute in Hannover lebende EisbĂ€r Sprinter 2010 kurzzeitig in Amsterdam eingestellt, so dass wahrscheinlich diese Anlage damals vorĂŒbergehend noch mal ihrem alten Zweck zugefĂŒhrt wurde. Laut aktuellem Zooplan mĂŒsste das der heutige Mandrillfelsen sein.
(15.03.2016, 12:15)
Michael Mettler :   @Hannes: Mein letzter Besuch liegt einige Jahre zurĂŒck, so dass ich den aktuellen Besatz und Umbaustatus einiger Anlagen nicht kenne, aber mit den Felsanlagen meinst du vermutlich die ehemaligen Anlagen fĂŒr Eis- und BraunbĂ€ren. Im Zooplan auf der Artis-HP sind diese Anlagen mit Mandrills und NasenbĂ€ren beschriftet. Die EisbĂ€renanlage kenne ich - außer mit ihren Originalbewohnern - noch mit Nutrias als Nachnutzern, und m.W. gab es eigentlich frĂŒher PlĂ€ne, den ganzen alten BĂ€renkomplex zu einer großen BrillenbĂ€renanlage umzubauen. Gibt es ĂŒberhaupt noch NasenbĂ€ren und Nutrias in Artis? Die hollĂ€ndischen Zoos wollen ja wohl die neue EU-Verordnung zu potenziell invasiven Neozoen recht rigide umsetzen, und beide Arten stehen auf der Liste. Und wo sind die von dir erwĂ€hnten Fossas untergebracht? Wenn das ein Innenraum der alten Felsanlagen ist, war das entsprechend frĂŒher ein BĂ€renstall.

Die (zĂŒchtenden!) SeekĂŒhe und Flusspferde waren frĂŒher in dem GebĂ€ude untergebracht, in dem die Gorillas leben. Die ehemaligen Flusspferdanlagen sind laut Zooplan jetzt mit Aldabraschildkröten besetzt. FĂŒr die SeekĂŒhe gab es im Haus zwei winklig angeordnete Becken, die man ĂŒber eine Galerie von oben einsehen konnte sowie durch Scheiben vom unteren Wegniveau aus. Bei meinem letzten Besuch waren die beiden Becken als Offenterrarien dekoriert und mit Agakröten besetzt - was ĂŒber die Dimensionen der BehĂ€ltnisse schon einiges aussagt...!
(15.03.2016, 11:47)
Gudrun Bardowicks :   Die fraglichen Felsanlagen beim GewĂ€chshaus/ Tropenkas waren die alten Anlagen fĂŒr Robben und EisbĂ€ren.
Das Seekuhbecken soll im heutigen Menschenaffenhaus/ Gorillahaus gestanden haben, ist aber vermutlich nicht mehr vorhanden.
(15.03.2016, 11:37)
Hannes Lueke :   Gestern habe ich meinen ersten Besuch in Amsterdam hinter mich gebracht und ich bin schwer begeistert wie dort die alte Bausubstanz erhalten und brilliant umgenutzt wurde. (2 Tage vorher war ich in der Menangerie im Jardin des Plantes in Paris und konnte mich davon ĂŒberzeugen wie man es eben nicht macht)

Meine Fragen: FĂŒr wen waren die Felsanlagen im hinteren Teil des Zoos gedacht (heute besetzte mit Mandrill, roter Panda, Fossa und PrĂ€riehund)?
Wo soll mal eine Seekuh untergebracht worden sein. Ein hier als 8 beschriebenes, aufgefĂŒlltes Becken konnte ich nirgendwo ausmachen

Danke im Voraus
(15.03.2016, 09:51)
WolfDrei :   @Oliver MĂŒller: vielleicht ist man da etwas großzĂŒgig in der Interpretation der Systematik - da steckt in "Camelus ferus bactrianus" das "wilde drin".
Anbei ein wirklich wildes Trampeltier: das einzige bisher (???)in einem Zoo ausgestellte wilde Kamel - von mir im Sept. 1994 in Beijing fotografiert. Da es nicht in der Ausstellung war (das wusste ich zum GlĂŒck), wurde der Aufwand, dorthin gefĂŒhrt zu werden, etwas grĂ¶ĂŸer und mit Hilfe einiger bunter TP-FĂŒhrer "erkauft".
(12.02.2016, 11:44)
Oliver Muller :   Gaia-Zoo plant Wildkamele? Sind die ĂŒberhaupt irgendwo zu bekommen?
Guckstu hier unter Punkt 7:
http://www.gaiazoo.nl/blog/2016/01/rode-pandas-kamelen-en-monniksgieren-voor-gaiazoo-2/
(12.02.2016, 10:36)
Gudrun Bardowicks :   Die Seehunde wurden an den zum Verbund gehörenden Aquazoo Friesland abgegeben, wo sie jetzt in der 2015 eröffneten Seehundesafari, einer neuen Freianlage mit Besuchersteg, leben. Diese Entscheidung kann ich sehr gut nachvollziehen.
Eine Schimpansengruppe aus Beekse Bergen wird 2016 eine Neuanlage im Kinderzoo Dierenrijk Mierlo beziehen.

Overloon wird zukĂŒnftig wohl einen Schwerpunkt auf sĂŒdamerikanische und australische Arten legen, da Arten dieser Kontinente in den ĂŒbrigen Libema-Zoos aktuell nicht so stark vertreten sind undwohl eine gewisse Abgrenzung der einzelnen Zoos hinsichtlich der TierbestĂ€nde zueinander angestrebt wird. Weitere zukĂŒnftige Schwerpunkt Overloons dĂŒrften Beutegreifer/Raubtiere und Primaten werden.
Beekse Bergen will sich zukĂŒnftig noch mehr auf afrikanische Arten spezialisieren.
Schwerpunkte Mierlos sollen asiatische und bei Kindern und Familien beliebte und populÀre Arten werden.
Der Aquazoo Friesland wird sich wohl noch intensiver als bisher um die Haltung wasserliebender und wasserbewohnender Arten aller Kontinente kĂŒmmern, da dort große WasserflĂ€chen vorhanden sind und auch bisher schon viele an und in GewĂ€ssern lebende Arten (Seehunde, Riesenotter, Zwergotter, Kanadische Otter, WaschbĂ€ren, Nutrias, Humboldtpinguine, SĂŒdamerikanische SeebĂ€ren, Flachlandtapire und diverse in Feuchtgebieten lebende Stelz- und Wasservögel wie z.B. Rosapelikane, Marabus, Kraniche, Weißstörche, Flamingos (u.a. auch Zwergflamingos) und einige Enten- und GĂ€nsearten und ein Aquarium/ Terrarium ) vorhanden sind. Neu hinzu kommen 2016 wie bereits erwĂ€hnt EisbĂ€ren (vermutlich aus Mierlo) und Seelöwen, wobei ich nicht weiß, ob diese die nach dem Tod des 2015 gestorbenen Zuchtbullen auf 3 oder 4 Tiere zusammengeschrumpfte SeebĂ€rengruppe ersetzen werden, was ich sehr bedauern wĂŒrde. Bei Erhalt der SeebĂ€rengruppe dĂŒrfte dort allerdings auch noch genug Platz fĂŒr eine Gruppe Seelöwen als weitere Robbenart sein.

Ich finde es auf jeden Fall gut, dass sich Libema bemĂŒht, allen seinen zoologischen Einrichtungen ein eigenes und in Teilen unverkennbares Profil zu geben.
(29.01.2016, 13:29)
Martin Mercus :   Wahrscheinlich werden die Löwen aus Beekse Bergen stammen, das wie Overloon, Mierlo und der Aquazoo Friesland zum Libemaverbund gehört. Overloon hat in letzter Zeit auch rĂ€umliche VerĂ€nderungen durchgemacht. Auch der Tierbestand Ă€ndert sich. So wurden die Persischen Kropfgazellen zumindest aus der Schau genommen, ebenso die 2 Seehunde und der letzte Malaische Tapir, der im Rahmen des Zuchtprogramms abgegeben wurde. Man setzt nun auf Flachlandtapire, die mit den schon vorhandenen Capybaras und Tschajas zusammengebracht werden sollen, wie es auch schon bei Binturong und Zwergotter der Fall war. Zudem sind Waldhunde, Emus und HĂŒhnergĂ€nse neu.
(28.01.2016, 19:39)
Gudrun Bardowicks :   Laut Homepage von Overloon werden 2016 neue Anlagen fĂŒr Löwen (Unterart wird nicht genannt), Sibirische Tiger, Guerezas und TotenkopfĂ€ffchen eröffnet. Einige der Primatenanlagen werden vermutlich begehbar sein.

Im Aquazoo Friesland bei Leeuwarden sollen im Sommer dieses Jahres neue Anlagen fĂŒr Seelöwen (mit TribĂŒne) und EisbĂ€ren eröffnet werden, fĂŒr 2017 sind neue Anlagen fĂŒr Flußpferde und Krokodile geplant.
(28.01.2016, 18:21)
Michael Mettler :   Laut einem Reisebericht in der NĂŒrnberger MANATI (Heft 2/2015) wurden in Overloon neue Anlagen gebaut bzw. waren beim Besuch des Autors gerade im Bau: eine begehbare Pinguinanlage sowie Anlagen fĂŒr Kleine Pandas, weiße Tiger und - na? - natĂŒrlich ErdmĂ€nnchen.
(28.01.2016, 07:04)
zollifreund :   ein kleiner Tipp damit man in Beeske Bergen nicht eine der zoologischen Hauptattraktionen verpasst. Hinter den Zwergottern leben seit kurzem etwas versteckt in einem KĂ€fig ( man mĂŒsste schon fast sagen "Hinter den Kulissen") ein Paar Olivmangaben. Diese wurden von Epe/Dierenpark Wissel ĂŒbernommen. Man sieht sie auf dem kleinen Weg zwischen den Okapis und Zwergottern, der zu den Aussichtspunkt auf die Davidshirsche ( Richtung Autosafari) fĂŒhrt.
(13.08.2015, 19:49)
Hannes LĂŒke :   Kann mir jemand sagen woher die BraunbĂ€ren aus Amersfort stammen?
Die beiden Tieren wirkten sehr hochbeinig und allgemein gigantisch. Mag vielleicht daran liegen, dass die nicht "bĂ€rentypisch" fettgefĂŒttert sind oder an der bekannt ĂŒberagenden TierprĂ€sentation in Amersfort waren. Bei der GrĂ¶ĂŸe wĂŒrde mich aber Kodiak-Einfluss nicht wundern
(05.08.2015, 11:11)
Oliver MĂŒller :   War schon mal jemand in Micropia?
(03.08.2015, 16:58)
Martin Mercus :   Ich war dieses Wochenende nach 2013 wieder im BestZoo nahe Eindhoven.
Wie hier schon einmal erwĂ€hnt wurde, verfĂŒgt dieser ĂŒber einen außergewöhnlichen Tierbestand, aber das ist m. E. auf den Großteil der niederlĂ€ndischen Zoos zu.

Viele der Arten habe ich bisher nur selten bzw. noch nie in einer anderen zoologischen Einrichtung sehen können. Maguaristörche und Eisvögel waren fĂŒr mich der Hauptgrund fĂŒr den 2ten Besuch.
Man darf sich hier vom Zusatz „Zoo“ jedoch nicht tĂ€uschen lassen. Wer hier Elefanten, Löwen, Giraffen oder Menschenaffen erwartet, wird enttĂ€uscht werden. Und trotzdem gibt es hier einiges zu entdecken.

Am Eingang wird man von je 2 Rosa- und RotrĂŒckenpelikanen empfangen. Bei einem Eintrittspreis von 11 Euro fĂŒr Erwachsene wĂŒrden die ONB in Deutschland aufschreien, in den Niederlanden ist das selbst fĂŒr kleinere Einrichtungen ĂŒblich.
Es gibt keinen Lageplan. Aber hier kann man sich definitiv nicht verlaufen. Zudem gibt es einen Rundweg, auf dem man kein Gehege verpasst. Zur Gastronomie kann ich nicht viel sagen, da ich diese ĂŒblicherweise nicht nutze, außer dass diese vorhanden ist.
Die erste Besonderheit sind die Langschwanztamanduas. Insgesamt habe ich 5 Individuen gezĂ€hlt, einer gerade erst geboren. Weiter geht es u. a. vorbei an Sibirischen Buntmardern, Kleinen Maras, Palawan-Binturongs, Gelbschnabelhokkos, Grayguans, Satyr-Tragopanen, Chile-SteißhĂŒhner, Rotschnabelkittas, Silberwangen-Hornvögeln und Weißhalsibissen zu den Ceylon-Leoparden und einem Jaguar mit schwarzer FellfĂ€rbung. Zu sehen waren 2 adulte Leoparden, deren diesjĂ€hriger Nachwuchs leider verstarb, sowie abgetrennt davon 2 fast ausgewachsene Jungtiere vom letzten Jahr. Die 3 Katzengehege sind zwar klein, aber sind m.M. noch ausreichend.
Der hinterste Teil der Anlage erscheint der neueste zu sein und weist die besten, weil grĂ¶ĂŸten Gehege auf, abgesehen von 2 jeweils lang gezogenen „Volieren“ fĂŒr EuropĂ€ische Luchs und Servale, die deutlich zu klein sind. Zu sehen waren hier zudem 1 mĂ€nnliche Sitatunga mit einem Paar Nördliche Hornraben, einem Paradieskranich und diversen ParmakĂ€ngurus, eine Gruppe Östliche BergkĂ€ngurus, Gehaubte Kapuziner vergesellschaftet mit Roten NasenbĂ€ren, einzeln lebende Gruppen von Rhesusaffen und Kolumbianische Klammeraffen, ein Paar Schwarze BrĂŒllaffen und Chinesische Muntjaks vergesellschaftet mit Maguaristörchen und Halsband-Wehrvögeln. Das mit Abstand grĂ¶ĂŸte Gehege können die 2 Trampeltiere und 3 Zwerg-Zebus bei Weitem nicht ausfĂŒllen.
ZurĂŒck geht es vorbei an Schwarzkehl-ElsterhĂ€hern zu den Eisvögeln, die mit Zwergdommeln vergesellschaftet sind. Die Eisvögel ziehen gerade ihren Nachwuchs erfolgreich auf. In Richtung Eingang/Ausgang sieht man Bienenfresser, SĂŒdliche Hornraben mit Königsgeiern, weiter Goldkopf-LöwenĂ€ffchen, LiztĂ€ffchen, Jagdelstern, einige Fasanenarten.
Verzichtet wird auch hier natĂŒrlich nicht auf ONB-Lieblinge wie ErdmĂ€nnchen, Zwergotter und den obligatorischen Streichelzoo mit Schafen und Ziegen.

Abschließende kann ich sagen, dass hier ein Ă€ußerst interessanter Tierbestand gezeigt wird. Werden alle Vögel in Volieren/Gehegen ausreichender GrĂ¶ĂŸe untergebracht, kann man dies v.A. bei den bereits genannten Luchsen und Servalen nicht sagen. Zudem kann man bei manchen Arten nicht von Ă€sthetischer Unterbringung sprechen.

(30.06.2015, 17:43)
WolfDrei :   @Oliver MĂŒller: FĂŒr das Verlassen des Parkplatzes
(10.06.2015, 14:41)
Hannes LĂŒke :   Weitere Tipps:
In Rotterdam solltest du die Poffertjes gegenĂŒber der Roter Panda Anlage probieren. Leckere hollĂ€ndische SpezialitĂ€t!
In Rotterdam solltest das Ocenarium zum Schluss machen. In den Niederlanden werden die Tiere hĂ€ufig noch frĂŒher als bei uns aufgestallt. Es kann also gut sein, dass du ab 16 Uhr vor leeren Anlagen stehst.

In Apeldoorn sind Speisen und GetrĂ€nke realtiv gĂŒnstig, da kannst du recht gut essen und trinken und dir Schlepperei sparen.

Arnheim und Emmen sind sehr bekannt in Deutschland. Da wĂŒrde ich am Wochenende die Finger von lassen.

Die NiederlĂ€nder gehen meist frĂŒh in den Zoo. Emmen könntest du auch erst gegen Mittag / frĂŒhen Nachmittag ansteuern und Problemlos komplett schaffen.


(10.06.2015, 12:32)
Oliver MĂŒller :   Danke fĂŒr eure Tipps!

@WolfDrei: Was fĂŒr ein Chip???
(10.06.2015, 10:56)
Hannes LĂŒke :   In Apeldoorn kann man mittlerweile direkt am Parkplatz zahlen aber nur mit EC Karte!


(10.06.2015, 08:13)
WolfDrei :   @Oliver MĂŒller: wenn es noch so ist - in Apeldoorn kauft(e) man beim Eintritt gleich einen Plastechip. Sonst hat man doppelten Weg.
(09.06.2015, 20:50)
Hannes LĂŒke :   Mit einigen Jahreskarten bekommt man Rabatt
Am besten mal online auf der Seite von Apenheul schauen, die Jahreskarte dĂŒrfte die gĂŒnstigste sein. Bei den hollĂ€ndischen Preisen könnte sich das lohnen

Apeldoorn und Rhenen könnte schwierig werden. Die Zoos machen spĂ€t auf und frĂŒh zu, apenheul dauert eine Umrandung in etwa 3 std
Das bedeutet man ist frĂŒhstens 13 Uhr fertig. Mit Pech ist man erst 14 Uhr in Rhenen (man muss ziemlich Eiern und es ist schlecht ausgeschildert)
FĂŒr Rhenen sollte man weitere 3 std planen (Minimum)
Dann schließen die Zoos auch schon
Mit Pause ist also nicht viel

Bei harderwjk ist es Ă€hnlich schwierig da dort natĂŒrlich die Shows und FĂŒtterungen besonders spannend sind. So viele am Tag sind das nicht.
Bei ĂŒber 30€ Eintritt sollte man sich das ĂŒberlegen.
Tageskarten online mit Datum gelauft sind nebenbei deutlich billiger fĂŒr harderwjk

Noch ein spartipp
Bei Albert Heijn (hollĂ€ndischer Supermarkt der einfach ĂŒberall ist und sau teuer) gibt es an der Kasse Zoogutscheine die teilweise deutlich gĂŒnstiger als der normale Eintritt sind

Wenn du in Holland Proviant kaufst Rate ich dir zu Lidl. Deutsches Preisniveau mit ner Hammer Auswahl hollÀndischer Produkte
(09.06.2015, 20:48)
Sebastian Bothe :   Man kann bei allen zoos in der nĂ€he parken. Nur in emmen ist es ein bisschen weiter weg. Ich habe etwas lĂ€nger gebraucht bis ich ihn gefunden habe und von dort aus dn eingang vom zoo.
(09.06.2015, 20:34)
Oliver MĂŒller :   So, die Zooreise in die Niederlande ist weitgehend geplant. Aus ZeitgrĂŒnden jetzt nur die kleine Version wie folgt:
Tag 1 Amsterdam
Tag 2 Rotterdam
Tag 3 Amersfoort und Harderwijk
Tag 4 Emmen
Tag 5 Apeldoorn und Rhenen
Tag 6 Arnheim

Zwei Fragen hÀtte ich dann doch noch:
1. Kann man ĂŒberall in EingangsnĂ€he parken, vom Sonderfall Amsterdam, wo das sehr teuer ist, mal abgesehen?
2. Gibt es ein Partnerzoo-Ticket wie bei uns in NRW, mit dem man Preise reduzieren kann oder etwas Ähnliches?
(09.06.2015, 19:03)
Carsten Horn :   Libema (betreibt u. a. den Safaripark Beekse Bergen) ĂŒbernimmt die Zodiac Zoos. Overloon und Leeuwarden werden weitergefĂŒhrt, Wissel geschlossen...
(19.02.2015, 11:10)
Gudrun Bardowicks :   Laut dem Zooforum haben sich schon viele Interessenten fĂŒr die 3 genannten Zoos gemeldet. Besonders begehrt scheint Wissel zu sein.


(30.01.2015, 18:09)
Michael Mettler :   Ich habe Wikipedia bemĂŒht: Die Gemeinde Epe, in welcher der Dierenpark Wissel liegt, hat gerade mal rund 32.000 Einwohner; die Gemeinde Boxmeer, in der das Dorf Overloon liegt, rund 28.000 Einwohner (Overloon selbst nur 3.600)! Damit ist klar, wie abhĂ€ngig die Parks von auswĂ€rtigen Besuchern bzw. FeriengĂ€sten sind. Zum Vergleich: Auf Gemeindeebene hat Bad Pyrmont rund 18.000 Einwohner, Nordhorn rund 52.000.
(30.01.2015, 09:15)
Michael Mettler :   In einer der niederlĂ€ndischen Quellen heißt es, Zodiac habe in den betreffenden Zoos versĂ€umt, sich mehr an den BedĂŒrfnissen von Familien mit kleinen Kindern zu orientieren, die fĂŒr kleine Parks die wichtigste Klientel stellen (bei meinen Besuchen habe ich darauf nicht geachtet - gehöre auch nicht zur Zielgruppe...). Wenn man dann noch einkalkuliert, dass zumindest Overloon und Wissel (den Aquazoo kenne ich noch nicht selbst) in eher strukturschwachen Gegenden liegen, scheinen die Parks schlichtweg nicht genug Anziehungskraft auf ONB zu haben. Epe-Wissel ist gerade mal ca. 20 km von Apeldoorn entfernt - wer sich ohnehin ins Auto setzen muss, um zu einem Tierpark zu fahren, wĂ€hlt dann fĂŒr den Familienbesuch vielleicht eher Apenheul. Overloon ist noch abgelegener, die nĂ€chstgelegene grĂ¶ĂŸere Stadt in Holland ist Eindhoven, und dort hat man mit Dierenrijk einen Park mit Elefant, EisbĂ€r & Co. vor der HaustĂŒr...

Ein bisschen erinnert mich die Geschichte an die jĂŒngere Vergangenheit des Vogelparks Walsrode, der immerhin mit einiger MĂŒhe und mehreren Betreiberwechseln vorerst die Kurve gekriegt hat.
(30.01.2015, 08:58)
Oliver MĂŒller :   Ein Zoo aus Lego-Tieren. Das wĂ€re auch kostengĂŒnstiger.
(29.01.2015, 18:32)
Michael Mettler :   Oder zum Legoland ;-)
(29.01.2015, 15:16)
Sacha :   Der war gut...:):)
(29.01.2015, 15:10)
Oliver MĂŒller :   Merlin, wie konnte ich das vergessen. Dann bauen die bestimmt alles zum Sealife um ;-))
(29.01.2015, 14:17)
Sacha :   @Oliver MĂŒller: Rainforest Valencia oder Merlin zum Beispiel. Da ja auch in Holland die Komunen klamm sind, dĂŒrfte es - wenn ĂŒberhaupt - wohl eine private TrĂ€gerschaft werden. Gut möglich auch, dass kĂŒnftig jeder der drei Zoos fĂŒr sich selber schauen muss.
(28.01.2015, 14:14)
Oliver MĂŒller :   Wer kĂ€me denn dafĂŒr in Frage, außer ASPRO Parks?
(28.01.2015, 11:48)
Tim Sagorski :   ...dabei gefĂ€llt mir gerade der, von mir im letzten Jahr erstmals besuchte, Dierenpark Wissel gerade durch seine Schlichtheit und den tollen Tierbestand...

Hoffentlich findet sich jemand fĂŒr die Übernahme
(28.01.2015, 09:04)
Michael Mettler :   P.S. Emmen, Rotterdam, jetzt die Zodiac-Kette - schwerwiegende Geldprobleme scheinen in der hollĂ€ndischen Zoowelt langsam Fuß zu fassen... Sollte die Aussage "zu schnell gewachsen" (bzw. umgebaut) auch auf einige der "Großen" gemĂŒnzt werden können?
(27.01.2015, 18:27)
Michael Mettler :   Den Mitarbeitern der drei genannten Zodiac-Zoos wurde bereits gekĂŒndigt, da die Firma die GehĂ€lter nicht mehr bezahlen kann. Damit die Tiere vorerst weiter versorgt werden können, hat UWV (anscheinend die niederlĂ€ndische Arbeitsagentur?) die Personalkosten ĂŒbernommen. Noch sind die Parks geöffnet, ein Übernahmeinteressent wird gesucht.

Laut Aussage eines frĂŒheren Angestellten gab es schon lange Geldprobleme, weil die Parks zu schnell wachsen wollten. In der Zoowelt soll der Bankrott nicht als Überraschung gelten, Lieferanten bestanden schon lĂ€nger auf Vorkasse, und die Mitgliedschaft in der NiederlĂ€ndischen Zoovereinigung wurde gestrichen, weil Zodiac den Beitrag nicht mehr zahlen konnte...

Quelle: http://www.ad.nl/ad/nl/1012/Nederland/article/detail/3838340/2015/01/27/Drie-dierentuinen-failliet-medewerkers-staan-op-straat.dhtml
(27.01.2015, 18:19)
Sacha :   Laut einer Meldung im zoochat-Forum soll Zodiac (welche den Aqua Zoo Leeuwarden, den Dierenpark Wissel und den Zoo Overloon fĂŒhrt) pleite sein. Noch ist ungewiss, ob und wie es mit deren Zoos weitergeht.
(27.01.2015, 12:07)
Oliver MĂŒller :   @Klaus SchĂŒling:
ASPRO Parks.
(14.01.2015, 10:23)
Klaus Schueling :   Ich habe gelesen, dass CDA (Frankreich) das Dolphinarium Harderwijk verkauft hat - kann aber nicht finden, an wen.
Kann mir jemand weiterhelfen?
(14.01.2015, 09:30)
Jennifer Weilguni :   @Hannes
Du hast recht :-) Das galt Oliver MĂŒller.
(22.12.2014, 13:25)
Hannes LĂŒke :   Danke Jennifer aber du meinst Oliver MĂŒller :-D

In der letzten Woche war ich in Burgers Zoo Arnheim. Gebaut wird, seit der Fertigstellung von Rimba, im Besucherbereich recht wenig. AuffĂ€lligste Bauten wĂ€ren eine neue HundehĂŒtte und eine Betonhöhle bei den Löwen.
Zum Tiersbestand: SwiftfĂŒchse sind keine mehr im Bestand (an deren Stelle sind jetzt auch Katzenfretts, in der Mangrove sind keine Krabben und Schlammspringer mehr.
Bei den Gorillas sind (zumindestens Außen) Goldbauchmangaben untergebracht.
In der Fasanerie sind einige der Teichvogelwiesen seit min. einem Jahr unbesetzt. Das Vogelhaus, also die tatsÀchliche "Fazanerie" wurde nach und nach von Innen renoviert.
Eine neue QuarantĂ€nestation ist gegenĂŒber den Königsgeiern entstanden mit Außenvolieren fĂŒr Königsgeier und diverse Kleinvögel und Fasane
(22.12.2014, 11:57)
Jennifer Weilguni :   @Hannes LĂƒÂŒke
Um alle zoologischen Einrichtungen der Niederlande in 8-10 Tagen zu schaffen, dann musst du aber ein ganz schönes Tempo vorlegen.
Manche kleineren Einrichtungen kann man zwar von der GrĂƒÂ¶ĂƒÂŸe her gut kombinieren, oft sind aber doch ganz schön große Entfernungen dazwischen.
Und bei eigentlich fast allen der grĂƒÂ¶ĂƒÂŸeren Einrichtungen wĂƒÂŒrde ich schon empfehlen, eher jeweils einen ganzen Tag einzuplanen, wenn man nicht einfach nur von Gehege zu Gehege hetzen will, sondern auch wirklich sehen und genießen möchte.
Das ist bei 8-10 Tagen schon fast nicht machbar, wenn man wirklich KOMPLETT rumkommen will in der niederlÀndischen Zoowelt.
(17.12.2014, 16:45)
Michael Mettler :   Sorry, hĂ€tte die Emmener Meldungen erst lesen sollen. Sind also wohl SĂŒdamerikaner, auch wenn welche aus SĂŒdafrika importiert wurden:
http://www.dierenparkemmen.nl/zoo-emmende/zoo-emmen/neuigkeiten/in-kurze-im-zoo-emmen-sudliche-pelzrobben
(11.12.2014, 16:29)
Michael Mettler :   @Hannes: Pelzrobben = SeebĂ€ren, dann erklĂ€rt sich das mit SĂŒdafrika von selbst...
(11.12.2014, 15:59)
Sacha :   @Hannes LĂŒke: Emmen und nicht spannend wegen seines Grosstierbestandes???!! Hmh, ich finde den Zoo gerade wegen der Kombination von sogenannten Grosstier-"Pflichtarten" mit "Seltenheiten" (Feinheiten) spannend. Denn der Grosstierbestand kann sich fĂŒr einen Kleinstadtzoo mehr als sehen lassen. Ein lange Zeit floriende Zuchtgruppe Asiatischer Elefanten, dito Flusspferde. Dazu sind Giraffen, Nashörner sowie eine GrossbĂ€renart vorhanden (gut, die Kodiaks sind leider weg, trotzdem). Wenn man Antilopen und Grosskatzen ebenfalls zum Grosstierbestand zĂ€hlt, dann ist es um Emmen auch nicht soooo schlecht bestellt (einige nicht alltĂ€gliche Arten, obwohl natĂŒrlich der Abgang der Amerikanischen Elche vor ca. zwei Jahren diesbezĂŒglich einen herben Verlust darstellt).

Ich stimme mit Dir zwar ĂŒberein, dass man erst mal abwarten sollte, was im neuen ZoogelĂ€nde wirklich realisiert wird. Die mir vorliegenden PlĂ€ne machen mir aber nicht gerade Hoffnung, da sehe ich es eher wie Gudrun (Artenkahlschlag).
(11.12.2014, 14:46)
Hannes LĂŒke :   http://www.dierenparkemmen.nl/zoo-emmende/zoo-emmen/neuigkeiten/zwei-drei-pelzrobben-in-emmen-angekommen

Pelzrobben aus SĂŒdafrika? Ich habe ganz ehrlich keine Ahnung was das fĂŒr ne Art ist :-D
(11.12.2014, 12:33)
Hannes LĂŒke :   Sind mit Pelzrobben MĂ€hnenrobben gemeint? Was den Tierbesatz angeht muss man einfach mal abwarten. Emmen ist ja nicht gerade wegen seines Großtierbestandes spannend sondern wegen den Feinheiten. Wenn zu diesen GoldstĂŒcken noch die angekĂŒndigten Großtiere kommen (es wurde ja sogar ĂŒber TĂŒmmler nachgedacht) kann das was ganz großes werden!
(11.12.2014, 12:03)
Oliver MĂŒller :   @Gudrun Bardowicks und David Heger: Danke!
(11.12.2014, 11:00)
Gudrun Bardowicks :   @Oliver MĂŒller: Ich denke, ein Besuch im Emmener Tierpark lohnt sich immer noch, auch wenn es jetzt dort keine Tiger und Leoparden mehr gibt. Mir hat der Zoo Emmen immer sehr gut gefallen. Der neue Zoo wird auf jeden Fall weniger Arten als der bisherige haben. Ich denke, der Tierbestand des aktuellen Zoos ist spannender und abwechslungsreicher als der geplante Tierbesatz fĂŒr den neuen Zoo. Daher wĂŒrde ich dort auf jeden Fall noch einmal vorbeischauen.

BestZoo kenne ich nicht, dieser Kleinzoo soll aber einen außergewöhnlich guten Tierbestand mit vielen RarietĂ€ten haben, die allerdings teilweise wohl in sehr kleinen Anlagen untergebracht sind.
(10.12.2014, 23:46)
David Heger :   @ Oliver MĂŒller Der komplette Neubau betrifft nur den neuen Teil auf dem Noordbargers. Der alte Teil im Zentrum der Stadt ist davon nicht betroffen. Aktuell war ich nicht mehr dort, inwiefern also Tiere abgewandert sind die nicht in den neuen Zoo ĂŒbersiedeln, kann ich daher nicht sagen. Meine gelesen zu haben, dass u.a. Leoparden u. Tiger? nicht mehr da sind?! Neu hinzugekommen sind aber Jaguar und Pelzrobben. Wenn Sie also Emmen noch nicht kennen, besteht jetzt noch die Möglichkeit den Zoo kennen zulernen, der in den 90er Jahren so angepriesen wurde.Ich fand den alten Zooteil immer sehenswert.
(10.12.2014, 22:54)
Oliver MĂŒller :   Noch zwei Nach-Fragen:
1. Sollte ich BestZoo noch mit auf die Liste nehmen?
2. Lohnt sich aktuell Emmen angesichts der dortigen Umbau- bzw. Neubaumaßnahmen?
Danke im voraus!
(09.12.2014, 18:15)
Oliver MĂŒller :   @Michael Mettler:
Gut zu wissen, danke! Dann werd ich mich jetzt mal so langsam an die Planung machen!
(18.10.2014, 21:59)
Michael Mettler :   @Oliver MĂŒller: FĂŒr Amsterdam haben wir uns damals mehr als einen halben Tag Zeit genommen (wĂŒrde ich vom Bestand her mit Frankfurt vergleichen), aber Avifauna ist nicht besonders weitlĂ€ufig. So passte das wieder. Ähnlich Arnheim (was mehr Zeit braucht) und Amersfoort (nicht klein, aber viel weniger Arten).

In Harderwijk darfst du nicht zu spÀt aufschlagen. Ich habe schon mal um 16.05 Uhr vor der Kasse gestanden und wurde nicht mehr reingelassen, weil um 16 Uhr Kassenschluss war (obwohl der Park dann noch zwei Stunden geöffnet war). Da zog nicht mal der Hinweis auf lange Anreise und meine geringen Chancen, bald wiederzukommen..
(18.10.2014, 19:25)
Oliver MĂŒller :   @Michael Mettler:
Danke fĂŒr die wie immer fundierten und prĂ€zisen Informationen! Das klingt aber schon, als könnte ich Holland in 8 bis 10 Tagen schaffen? Belgien muss da nicht mit rein, weil das von mir aus (Bonn) eh nur ein Katzensprung ist. Deinen AusfĂŒhrungen entnehme ich aber, dass bis auf Rotterdam eigentlich alles in einem halben Tag machbar ist.

In Olmen war ich ĂŒbrigens schon, dieser Zoo gehört fĂŒr mich eher zu den schlechtesten in unseren Breiten. Da hast du eher nichts verpasst.

Was die Entfernungen in NL angeht, ist mir schon klar, dass es von der belgischen Grenze bis zur Nordsee 4-5 Stunden sind.. ;-) Meine Idee war eher, mich von Zoo zu Zoo "durchzuhangeln" (mit Übernachtung in ZoonĂ€he) und da sollte eigentlich kaum eine Tour lĂ€nger als eine Stunde dauern - zumindest auf der Landkarte, mag sein, dass es da Staufallen gibt o.Ă€. Leuwaarden und Emmen sind natĂŒrlich Ausnahmen.
(18.10.2014, 18:15)
Michael Mettler :   @Oliver MĂŒller: TĂ€usch dich nicht mit den Entfernungen. Von den Zoos Leeuwarden an der NordseekĂŒste bis Kerkrade nahe Aachen ist die Distanz ungefĂ€hr so groß wie von Frankfurt nach OsnabrĂŒck...

Holland ist so voll mit interessanten Zoos und Belgien bietet im direkt angrenzenden nördlichsten Teil auch noch Antwerpen, Planckendael und den Olmense Zoo, das reicht fĂŒr zwei Touren deiner vorgesehenen Dauer!

Ich war 2008 auf zwei getrennten Touren insgesamt acht Tage in Holland/Belgien unterwegs (mit dem Auto, aus Norddeutschland kommend). Zum Zeitbedarf: Ich mache zwar in der Regel bei solchen Touren keine lÀngeren Tierbeobachtungen, fotografiere aber sehr ausgiebig und bin in normalem Tempo unterwegs. Zeitliche Probleme in der Tourenplanung gab es bis auf eine Ausnahme (siehe unten) nicht.

Bei der ersten waren es drei Tage mit zwei Übernachtungen in Antwerpen:
1. Tag Anreise, Dierenrijk Mierlo (bei Eindhoven) und Safaripark Beekse Bergen bei Hilvarenbeek, nahe der belgischen Grenze.
2. Tag Zoo Antwerpen. Obwohl das Aquatopia Antwerpen gleich nebendran ist, haben wir das an diesem Tag nicht mehr geschafft und dann ganz weggelassen.
3. Tag Planckendael und Heimfahrt.
WÀre ein vierter Tag machbar gewesen, hÀtte ich gern noch den Olmense Zoo und den GaiaPark Kerkrade (letzterer in einem halben Tag problemlos schaffbar) eingebaut.

FĂŒr die zweite Tour hatten wir unser Standquartier in Utrecht aufgeschlagen. Zwar ohne Zoo direkt vor Ort, aber autobahntechnisch so gĂŒnstig zentral gelegen, dass die Touren von dort aus auf relativ direkten Wegen in alle Himmelrichtungen gefahren werden können.
1. Tag: Anreise, zuerst Apenheul Apeldoorn, dann Dierenpark Wissel in Epe (etwas nördlich von Apeldoorn), schließlich Dolfijnarium Harderwijk.
2. Tag: Zoo Amsterdam und Vogelpark Avifauna in Alphen.
3. Tag: Zoo Rotterdam.
4. Tag: Zoos Amersfoort und Arnheim.
5. Tag: Ouwehands Zoo in Rhenen und Zoo Overloon, Abreise.
Das Zeitmanagement klappte lediglich in Rotterdam nicht, weil wir unwissentlich den Fehler machten, gleich zu Beginn das Ozeanium zu besuchen und dadurch nachmittags feststellen mussten, dass viele Außengehege bereits leer waren, weil frĂŒh aufgestallt wurde. Falls das immer noch so sein sollte, wĂŒrde ich das Ozeanium lieber an den Schluss des Rundgangs legen. Aber selbst dann ist ein voller Tag in Rotterdam schon fast zu knapp.

Emmen oder gar Leeuwarden lagen fĂŒr diese Touren so weit ab vom Schuss, dass wir sie nicht eingeplant hatten.

"Unbedingt ansehen" gilt eigentlich fĂŒr alle genannten Einrichtungen (Aquazoo Leeuwarden und Olmense Zoo kenne ich selbst noch nicht). Wissel und Overloon sind zwar klein und wenig bekannt, aber sehenswert und zumindest damals auch mit ein paar zoologischen Leckerbissen bestĂŒckt.

Zur Parkplatzsituation in Amsterdam siehe die letzten BeitrĂ€ge ;-) Die Eintrittspreise sind ĂŒbrigens in Holland traditionell sehr hoch (habe gerade mal auf zwei HPs nachgesehen: Rotterdam nimmt derzeit 21 Euro, selbst der winzige Tierpark Wissel schon 11 Euro!).
(17.10.2014, 22:42)
Oliver MĂŒller :   Nachdem ich nun die deutschsprachigen LĂ€nder bereist habe plane ich, mir in 2015 die niederlĂ€ndischen Zoos anzuschauen.
Da die Zeit auch hier nicht fĂŒr alle Einrichtungen reichen wird (geplant sind 8 bis maximal 10 Tage): Welche Zoos sollte ich mir unbedingt ansehen? Wie lange brauche ich fĂŒr die einzelnen Einrichtungen? Wo kann ich ohne allzu großen Stress zwei Einrichtungen an einem Tag ansehen? Die Entfernungen sollten ja nicht das Problem sein bei der Zoodichte. NatĂŒrlich meine ich mit "Zoo" auch sonstige zoologische Einrichtungen, nicht nur klassische Zoos. Gibt es sonst etwas, was ich beachten sollte? Ganz herzlichen Dank fĂŒr eure Tipps!
(17.10.2014, 20:37)
Michael Mettler :   @Carsten: Mein letzter Besuch ist auch schon sechs Jahre her, aber laut Homepage mĂŒsste es noch aktuell sein. Ich kann mich aber nicht an einen Hinweis auf den Zoobesuchertarif am Parkplatz selbst erinnern, sondern war vorher beim Besuch der Homepage wegen der Öffnungszeiten nur zufĂ€llig darauf gestoßen. Gehört hatte ich nĂ€mlich vorher schon von horrenden ParkgebĂŒhren und deshalb kurz erwogen, außerhalb zu parken und mit der Bahn in die Stadt zu fahren - Artis liegt ja in fußlĂ€ufiger Entfernung zum Bahnhof. War nach der Entdeckung des Sondertarifes aber nicht mehr nötig...
(15.07.2014, 08:43)
Carsten Horn :   @Michael: Gilt das wirklich fĂŒr die ganze Zeit? Ich hab irgendwie dunkel in Erinnerung, das das stundenmĂ€ĂŸig beschrĂ€nkt ist und wenn man wirklich von 08:30 - 18:30 da ist, muß man fĂŒr einige Stunden jeweils 4 Euro zahlen.

Kann aber auch sein, das ich da was durcheinander schmeiße oder das frĂŒher so war, der Hauptgrund, nach Artis zu fahren, wird ja nicht mehr gehalten, darum ist der letzte Besuch schon was her...
(15.07.2014, 00:49)
Gudrun Bardowicks :   Der Aquazoo Friesland bei Leeuwarden ist auch ein sehr interessanter Zoo, der sich auf Tierarten spezialisiert hat, die in GewĂ€ssern, in Feuchtgebieten und auf Inseln leben. FĂŒr feuchtes Wetter gibt es dort auch ein Tropenhaus, in dem vor allem sĂŒdamerikanische Arten gehalten werden. Dieses ist von der QualitĂ€t und Artenvielfalt her allerdings nicht mit Burgers Bush oder Gondwanaland zu vergleichen und hĂ€lt vor allem Reptilien, Insekten und kleine SĂ€ugetiere wie z.B. Krallenaffen, Mausmakis und Flughunden. Eine kleine Nachttierabteilung ist vorhanden.
Der Tierbestand des Zoos ist sehr gut ausgewĂ€hlt und umfasst z.B. SĂŒdamerikanische SeebĂ€ren, Ozelots, Sumpfwallabys, Rotbauchmakis, Kronenmakis, Rote BrĂŒllaffen (aus Köln) und Humboldtpinguine (in einer tollen begehbaren Anlage). Es gibt einige natĂŒrlich bewachsene Affeninseln, von denen man die fĂŒr Lemuren und TotenkopfĂ€ffchen auch begehen kann. Der Zoo ist in ein natĂŒrliches Auwald-, Seen- und Sumpfgebiet integriert (Ă€hnlich Vogelpark Niendorf/Ostsee), ist landschaftlich ausgesprochen reizvoll und weist auch einige seltenere wilde Brut- und Gastvögel wie z.B. eine Uferschwalbenkolonie (in kĂŒnstlicher Nistwand) und Eisvögel auf.
Ich war von diesem Zoo sehr angetan, fĂŒr den man allerdings keinen ganzen Tag braucht, aber gut einige Stunden in angenehmer Umgebung verbringen kann.
(15.07.2014, 00:07)
Michael Mettler :   In Sachen HĂ€user ist Artis allerdings trotzdem die mit Abstand interessanteste Alternative. Aber auch ich war da schon mal "versehentlich" an einem gut besuchten Tag, und da hat man die Kassenschlange quasi bis zum Ende des Rundganges nicht mehr verlassen können...

@Carsten: Als Zoobesucher bekommst du in Amsterdam einen vergĂŒnstigten Parktarif (muss man nur vorher wissen...). Normalnutzer, die einfach nur einen innenstadtnahen Parkplatz haben wollen, zahlen am Parkautomaten pro Stunde (laut HP derzeit 4 Euro/Std.). Zoobesucher können das Parkticket an der Kasse kaufen und bezahlen als Ganztagstarif (8.30-18.30 Uhr) 9 Euro. Theoretisch ist es also fĂŒr StĂ€dtetouristen sogar billiger, eine Zooeintrittskarte nebst -parkgebĂŒhr zu zahlen und den Zoo nicht zu betreten als ganztĂ€gig Normaltarif zu blechen :-)

@Hannes: Wenn es dich nicht stört, am selben Tag zwei kleinere statt eines großen Zoos zu besuchen und du nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewisen bist, wĂ€ren mit recht kurzer Fahrstrecke dazwischen auch Overloon und Dierenrijk Mierlo (bei Eindhoven) kombinierbar. Sind allerdings beides ausgesprochene Schönwetterzoos und im Ferien-SĂŒden gelegen.

WÀren zwar nicht die Niederlande, aber wenn dir die Strecke nach Beekse Bergen schon so gelÀufig ist, wÀre es von dort nach Antwerpen auch nicht mehr weit...
(14.07.2014, 21:46)
Carsten Horn :   In der Mitte noch nicht (NL ist in die Ferienbezirke Nord, Mitte, SĂŒd eingeteilt), Nord und SĂŒd haben frei...
(14.07.2014, 20:35)
Hannes LĂŒke :   Kerkrade hatten wir vor 4 Wochen. Toller Park.
Haben die NiederlÀnder schon frei?
(14.07.2014, 14:44)
Carsten Horn :   Beekse Bergen, falls der letzte Besuch lĂ€nger zurĂŒckliegt, seit diesem Jahr neuer Flußpferdhalter, :-)

Artis wĂŒrde ich streichen wegen Ferien, ist nicht so groß und daher nervig, wenn gut gefĂŒllt. Und sparst viel ParkgebĂŒhren, g, wenn Du da den ganzen Tag bleibst ist Parken mehr als Eintritt...

In Rhenen und Amersfoort sollte sich das mehr verlaufen, lohnen sich beide. Weitere Alternative wÀre noch Kerkrade...


(14.07.2014, 14:22)
Hannes LĂŒke :   Hallo,

in der kommenden Woche habe ich noch einen Urlaubstag frei fĂŒr einen Zoo in den Niederlanden. Wenn man Burgers, Emmen, Blijdorp und Beekse Bergen schon auswendig kennt, welchen Park sollte man ansteuern?
Nach Oliver Jahns Berichten sehr gerne Rhenen oder Amersfoort aber auch Artis fehlt mir noch.
Wichtig wĂ€re mir, dass die Anlage groß ist um nicht bei zu schnellem Schritt in 2 Std durch zu sein und dank miteleuropĂ€ischem Sommer eine gute Mischung aus TierhĂ€usern und Freianlagen

Wer weiß Rat?

Danke im Voraus
(14.07.2014, 12:26)
Oliver Jahn :   Und wieder einmal Holland...dieses mal verschlug es mich in die Einrichtingen
Rhenen, Amersfoort, Apenheul und Harderwijk.
Alle 4 Einrichtungen waren neu fĂŒr mich und jede auf ihre Art recht interessant.

Rhenen besitzt einen klassischen Zoo, wie man ihn sich vorstellt, im Zoo selber findet man noch das alte Eingangsportal, der Zoo wurde im Hagenbeck-Stil errichtet, etliche dieser Anlagen existieren noch heute, auf einer von ihnen werden auch weiterhin Löwen gehalten, in den anderen leben heute Stachelschweine und Sattelstörche.
Die EisbĂ€renanlage ist außergewöhnlich gut, der Landbereich ist in etwa so groß, wie der Wasserbereich, es gibt viel Naturboden, Buschwerk und Wiese.
Neben einem Elefantenhaus mit großzĂŒgiger Freianlage befindet sich eine beachtliche Voliere fĂŒr Greifvögel, ich sah hier meine ersten Kaffernadler.
Das Gorillahaus erinnert original an eine King-Kong-Kulisse, bietet den Tieren aber sehr viel Platz und Abwechslung.
Die Orang-Utans sind „FreigĂ€nger“ ĂŒber den Köpfen der Besucher.
Am Eingang ist eine sehr große Voliere mit 6 Abteilen fĂŒr Hornvögel, eine wirklich großartige Kollektion!

Amersfoort ist eine völlig andere Kategorie von Zoo, den muss man erleben.
Die beste HyĂ€nenanlage, die ich je gesehen habe, großartige Elefantenanlage mit einer tollen und harmonischen Gruppe, die Stadt des Altertums versetzt einen in eine völlig andere Welt, ohne, dass das Ganze zu kĂŒnstlich und nach Schnickschnack wirkt, eher fĂŒhlte ich mich an das Tibet-Dorf in Görlitz erinnert.
Das Nashornhaus ist wie ein alter Klassiker gebaut, mit echten Rundbögen, hier kann man mit den Tieren auf TuchfĂŒhlung gehen, beide Panzernashörner sind sehr schöne Tiere mit auffallend gesunden Hörnern, ohne Abschliff.
MĂ€hnenspringer leben mit Pavianen zusammen, neben Amurtigern gibt es auch zwei Weiße, Löwe, Perischer Leopard und Sudan-Gepard gehören auch zum Bestand. Die Afrika-Anlage wird gerade erweitert, die Insel fĂŒr die Makaken mit einer kleinen Kirche ist ein Blickfang.
Lediglich die BĂ€renanlage war ein wenig sehr kĂŒnstlich und zu grell im Gelbton. Hier wirkte die Anlage eher nach billigem Kunstfels.
Ansonsten ist der Zoo sehr ansprechend und hat einen sehr hohen WohlfĂŒhlfaktor.

Apenheul und Harderwijk, als Spezialeinrichtungen, haben beide ihren besonderen Reiz, als Erstsichtungen hatte ich hier neben den Schweinswalen auch die Stellerschen Seelöwen, reizvoll ist auch der im Park gelegene Badestrand fĂŒr Besucher.
Die Nasenaffen in Apenheul haben mich wieder einmal begeistert, ist es doch nun schon einige Zeit her, dass ich meine letzten Tiere dieser Art in Stuttgart sah.
Festzustellen ist, dass mich Holland wieder einmal sehr begeistert hat, ein wirklich tolles Zooland! Ein anderes tolles Zooland besuche ich dann nÀchste Woche. :-)
(04.06.2014, 14:39)
Oliver Jahn :   Kurzbesuch in Holland, Besuch im Tierpark Wissel.
Klein aber fein!... das trifft es am ehesten. Sehr natĂŒrliche Anlagen mit viel Wasser, fast ĂŒberall sehr gute Einsehbarkeit und Fotomöglichkeiten.
Der Tierbestand ist nicht sehr groß, aber durchaus exklusiv.
WeißrĂŒsselnasenbĂ€r, Kleiner Panda und nach ewigen Zeiten fĂŒr mich mal wieder KrabbenwaschbĂ€ren!
Neben Bennetts, die wirklich mal einen roten Nacken hatten, gab es auch Tammarwallabys und Goodfellows, auch eine ganze „Rotte“ Potoroos war zu sehen (mindestens 6 Tiere).
GĂŒrtelvaris, Rotbauchmakis und meine ersten Kongomangaben, mehrere Krallenaffenarten, TotenkopfĂ€ffchen, Kattas und Sumpfspringaffen werden gezeigt.
Unter den Vögeln sind die Darwin-Nandus, die Rötelpelikane und die CoscorobaschwÀne die Hingucker, bei den Raubtieren finden sich noch Korsak, Binturong, ErdmÀnnchen und Zwergotter.
Besonders beeindruckend war ein Teich mit einem Stör, den man tatsÀchlich durch das klare Wasser auch sehen konnte.
Wasserschwein und Tapir teilen sich eine Anlage, Dikdik und Kronenkranich ebenfalls, und die Zwergziegen des Tierparks sind die ersten ihrer Rasse gewesen, die ich gesehen habe, die diesen Namen wirklich einmal verdient haben. Der im Streichelgehege ebenfalls befindlich Brahma-Hahn ĂŒberragte selbst die ausgewachsenen Tiere.
Wer einmal in der NĂ€he ist, sollte sich diesen Park und auch sein sehr freundliches Personal nicht entgehen lassen.

(21.11.2013, 17:21)
Oliver Jahn :   ...und wenn wir schon dabei sind...
(14.05.2013, 21:49)
Oliver Jahn :   Hier mal ein kleiner Eindruck.
(14.05.2013, 21:38)
Jennifer Weilguni :   Und aus den Tapiren mache ich einfach mal einen Tapir, denn es war ja nur ein junges MĂ€nnchen zu sehen. Und das war sich scheinbar selbst nicht einmal darĂŒber im Klaren, daß es ein Tapir ist, versuchte es doch stĂ€ndig, die Wasserschweindame zu besteigen. :-)

Aber der Zoo ist wirklich wunderschön und absolut empfehlenswert!
(14.05.2013, 21:28)
Oliver Jahn :   Jetzt habe ich den Namen auch noch falsch wiedergegeben, die Höhle heißt Griezel Grot, ohne "t" hinter dem "e".
(14.05.2013, 12:18)
Oliver Jahn :   Auch den Zoo in Leeuwarden besuchte ich. Der Zoo nennt sich Aquazoo Friesland und lĂ€sst damit auf eine reiche Tierwelt im Bereich der Wassertiere hoffen. Wenn man diesen Zoo aber besucht, begreift man den Namen völlig anders, denn der Zoo lebt davon, dass er aus sehr vielen kleinen und grĂ¶ĂŸeren Seen besteht, um die herum, in denen drin, oder auf deren Inseln ein sehr interessanter Tierbestand den Besucher erwartet. Im Naturama, einem Haus, direkt im Eingangsbereich, findet man viele Terrarien und Gehege mit Fenneks, Pazifikwaranen, Nachtaffen, BĂŒrstenschwanz-RattenkĂ€ngurus, eine sehr schöne Freianlage fĂŒr Krallenaffen, Agutis und BraunborstengĂŒrteltiere und als Highlight die Grietzel Grot, was ĂŒbersetzt so viel wie Horror-Höhle bedeutet. Hier sieht man Ratten, Schaben, Spinnen und Grillen in einem Nachttierbereich.
Die Außenanlagen des Zoos sind so natĂŒrlich gestaltet, und so strukturiert, dass man bei fast allen Anlagen mindestens zwei, mitunter sogar drei oder vier Einblickmöglichkeiten hat. Ich habe selten so einen sauberen Zoo gesehen. Die Anlagen scheinen in die vorhandene Natur einfach integriert worden zu sein und mit reichlicher Bepflanzung und vielen Wasserbereichen bieten sie Waldhunden, Ozelots, Kanadischen Ottern und Bibern, WaschbĂ€ren, NasenbĂ€ren, Tapiren, Wasserschweinen, Pudus, Kleinen Pandas und Marderhunden großartige Anlagen. Affen werden auf Inseln gehalten, Peruanische TotenkopfĂ€ffchen, Rotbauchmakis und Rote BrĂŒllaffen waren hier die Hingucker, aber auch die Kattas und Roten Varis hatten eine sehr schöne begehbare Anlage. Ebenfalls begehbar ist die KĂ€nguru-Anlage, in der man Parma-KĂ€ngurus, Östl. Graue RiesenkĂ€ngurus und Sumpfwallabys in Gemeinschaftshaltung findet.
Pelikane, Flamingos, Marabus und mehrere Schwan- und Kranicharten haben riesige Teichanlagen, fĂŒr Humboldt-Pinguine gibt es ebenfalls eine begehbare Anlage, die ausschließlich mit Natursteinen gestaltet ist. Kunstbetonfelsen fehlen hier ĂŒbrigens komplett, die Seehunde haben eine Anlage mit bewachsenen DĂŒnen und einem Tunnel, durch den man die Tiere auch unter Wasser beobachten kann. Auch die Anlage der SĂŒdamerikanischen SeebĂ€ren ist beeindruckend. Am besten hat mir die Anlage gefallen, in der Zwergotter und Binturongs gemeinsam gehalten werden. Über 40 kleinere und grĂ¶ĂŸere BĂ€ume stehen auf dieser Anlage, die grĂ¶ĂŸeren von ihnen sind mit KletterĂ€sten verbunden. Über den großen Teich fĂŒr die Otter fĂŒhrt eine BrĂŒcke fĂŒr die Besucher, die Binturongs sind auf den KletterĂ€sten nur eine ArmlĂ€nge vom Besucher entfernt, nutzen aber auch die höchsten Wipfel, um sich vom Wind schaukeln zu lassen.
Neben den allseits zu findenden ErdmĂ€nnchen gibt es auch noch Zebra- und Fuchsmangusten, eine große Gruppe Truthahngeier teilt sich die Anlage mit Seriemas.
Anlagen und Tierbestand sind absolut sehenswert, der Zoo ist eine echte Empfehlung.

(14.05.2013, 11:48)
Regina Nieke :   @Sascha und Carsten: Dankeschön!! Ja, mittlerweile gehts mir wieder ganz gut... echt blöd gelaufen :-( Hab aus lauter Frust in der "Krankschreibung" auch einen Zoobesuch in OsnabrĂŒck fĂŒr Anfang Juli "gebucht" (also Zug hin und zurĂŒck an einem Tag)....damit ich wenigstens bald EINEN mir unbekannten Zoo mal besuchen kann :-)... und es sieht im Moment wirklich so aus, dass es fĂŒr 5 Tage Ende Sept. doch noch mit NL klappen könnte!
(07.06.2012, 18:17)
Carsten Horn :   WĂŒnsche gute Besserung und hoffe, das es noch klappt...
(07.06.2012, 17:46)
Sacha :   Das ist sehr schade. Ich hoffe, es geht Dir wieder besser. Und Kopf hoch: Augeschoben ist ja nicht aufgehoben.
(06.06.2012, 15:25)
Regina Nieke :   Hallo, wollte nur allen mitteilen (die es interessiert), dass meine NL-Zoo-Tour wegen kurzfristiger Erkrankung nicht stattfinden konnte. Bin immer noch extrem traurig deswegen. EVT. klappt es Ende Sept., allerdings in kĂŒrzerer Form (wohl ohne Emmen, Rhenen und Best). Damit zumindest die Saison-Karten aus Apenheul nicht fĂŒr die Katz waren....
(06.06.2012, 12:17)
Regina Nieke :   @Gudrun: Vielen Dank fĂŒr Deine Infos und Tipps! Hab auch nochmal geguckt, aber ist schon recht kompliziert mit Overloon und leider ist der Aquazoo auch ein bisschen weit weg von Amsterdam, auch wenn das nĂ€her als Gaia Zoo ist.
(20.04.2012, 08:13)
Gudrun Bardowicks :   @Regina: Der Zooparc Overloon ist sowohl vom Tierbestand wie auch von der Bepflanzung und der Gehegegestaltung her sehr sehenswert. Er ist aber in der Tat etwas schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Man kommt zwar recht gut mit der Bahn nach Overloon, vom Bahnhof muß man allerdings noch etwa eine Stunde zu Fuß zum Zoo gehen, wenn man wie ich das Pech hat, dass der öffentliche Kleinbus erst in 2 Stunden wieder zum Zooparc fĂ€hrt. Dieser Kleinbus fĂ€hrt leider nur alle 2 oder 3 stunden, zumindest in den niederlĂ€ndischen Sommerferien, in denen ich dort war. Allerdings findet man auf der Homepage unter Anreise einen Link zu der NiederlĂ€ndischen Bahn und vermutlich auch zur Busgesellschaft, die den Zoo anfĂ€hrt, auf der man sich im Voraus ĂŒber die Abfahrtzeiten von Bussen und Bahnen informieren kann. Die RĂŒckfahrt am spĂ€ten Nachmittag vom Zooparc Overloon mit dem Bus zum Bahnhof und der dortige Bahnanschluß war allerdings kein Problem.

Ein Zoo, der mir sehr gut gefallen hat, ist der Aquazoo Friesland bei Leuwaarden, der sich auf die Haltung von Tieren aus Feuchtgebieten und Inseln in aller Welt spezialisiert hat und diese in landschaftlich großzĂŒgigen und reizvollen Gehegen und auf Inseln prĂ€sentiert, die teilweise auch begehbar sind.Dieser Zoo liegt in bzw. am Rand eines unter Naturschutz stehenden Feuchtgebiets und ist auch landschaftlich sehr reizvoll. Ich habe dort sogar wilde Uferschwalben und Eisvögel beobachten können. Leuwaarden ist gut mit der Bahn zu erreichen und auch die Busverbindungen vom Bahnhof zum Zoo sind recht gut. Zu Fuß ist es allerdings sehr weit vom Bahnhof zum Zoo, da dieser außerhalb des Stadtgebiets liegt. Sowohl fĂŒr Overloon wie auch fĂŒr den Aquazoo Friesland sollte man jeweils mindestens einen halben Tag einplanen, kann sich in beiden Zoos aber auch gut lĂ€nger aufhalten.
(19.04.2012, 17:36)
Regina Nieke :   @Carsten: Danke fĂŒr die "AufklĂ€rung" und Deine Geduld mit mir :-) JETZT hab ich's verstanden!
Locker im Kopf war die Tour ca. im Sept.2011... hÀtte also noch geklappt, aber wer guckt schon nach "Jahreskarten", wenn man nur einmal dorthin will? Mit sooooo vielen Rabatten ist es in Deutschland bei Jahreskarten ja nicht so weit her, als dass man auf solche Gedanken kommen könnte.
Bzgl. CZ-Tour: Ist bisher auch nur ein ganz kleiner Gedanke (lediglich fest stehen dann Prag und Plzen). Damit werden wir uns nach der NL-Tour genauer auseinandersetzen :-)
(18.04.2012, 13:24)
Carsten Horn :   @Regina: Die Infos auf der Website sind ein bissel dĂŒrftig, :-)

Die "Aktien" (zu deutsch wohl Gutschein) bekommt Ihr in Papierform (A4 Blatt) an der Reception von Apenheul, wenn Ihr die Saisonkarte abholt. Ist Bestandteil der Saisonkarte und kostet nichts extra, Ihr mĂŒĂŸt halt nur drauf achten, das zu bekommen, ging bei meinem Besuch vor zwei Wochen aber problemlos, ohne das ich ĂŒberhaupt was sagen mußte...

Auf dem Blatt sind dann kleine Gutscheine zum Heraustrennen fĂŒr die jeweiligen Zoos, die Ihr zusammen mit der Jahreskarte an der dortigen Kasse vorlegen mĂŒĂŸt, also Amsterdam, Rhenen, Amersfoort und Kerkrade einmalig 50 % Rabatt. (Gibt auch noch 50% im Movie-Park und Vrienden-Actien, da bekommt eine Person, die keine Jahreskarte hat, 50% Rabatt in Apenheul, aber das ist fĂŒr Euch ja uninteressant, nur der VollstĂ€ndigkeit halber)

Bei Rotterdam (50%), Arnhem (25%) und Rotterdam (25%) bin ich mir nicht so sicher (mein hollĂ€ndisch ist nicht so gut, g) aber ich wĂŒrde es sogar so interpretieren, das der Rabatt dort nicht einmalig gilt, sondern fĂŒr die ganze Saison...

So, das war es, was Ihr in Papierform zur Jahreskarte bekommt, ich war damit letztes Jahr in Rhenen, Rotterdam, Amsterdam, Amersfoort und Kerkrade, hat ĂŒberall problemlos funktioniert.

Bei den restlichen Zoos (die dem NVD angeschlossen sind, siehe Link von gestern) mĂŒĂŸt Ihr einfach nur an der Kasse die Saisonkarte vorlegen fĂŒr den Rabatt, hat letztes Jahr problemlos in Beekse Bergen, Emmen und Harderwijk funktioniert...

Ich weiß ja nicht, wann Ihr die Tour geplant habt, hĂ€tte Ihr die Saisonkarte fĂŒr Apenheul ggf. bereits im Oktober 2011 gekauft, hĂ€ttet Ihr sogar nur 19 € dafĂŒr bezahlt, zwar jetzt nicht mehr interessant, aber als abschließender allgemeiner Tipp fĂŒr 2013...

CZ ist halb so wild, da spricht jeder zweite deutsch und Bahntickets kann man teilweise online kaufen, wie die Verbindungen sind, weiß ich allerdings nicht, ich bin nur mal mit dem Zug von Prag nach Wien gefahren, ansonsten war ich mit dem Auto in CZ...
(18.04.2012, 10:55)
Regina Nieke :   @Carsten: Also das mit der "Aktie" ist mir jetzt etwas zu hoch....lt. der Internetseite http://www.apenheul.nl/webwinkel/seizoenkaarten/ bekommt man die ErmĂ€igungen mit der Seizoen-kaart. Dass da noch etwas nötig ist, lese ich da nicht raus...Leider steht da auch nichts mit dem von Dir erwĂ€hnten NVD-Rabatt... aber vielleicht ist das auf der Internetseite auch nur kĂŒrzer gehalten, als auf dem eigentlichen "Vertrag" ? Oder ist die "Aktie" sozusagen nur etwas, was man ausgehĂ€ndigt bekommt und nicht nochmal extra was kostet?

Mensch ist das alles kompliziert...ich freu mich ja schon auf nÀchstes Jahr, wenn wir EVT. eine CZ-Zoo-Tour machen wollen... beim NiederlÀndischen kann man ja zumindest noch ein bisschen was verstehen... :-)

@Oliver Jahn: Mist! Wir fliegen am 01.06. wieder nach Berlin :-( WĂ€re ja wirklich schön gewesen, zumal ich TĂŒpfelhyĂ€nen und Korsaks besonders mag... Aber der Urlaub war auch extra so geplant, dass wir nicht am neuen Flughafen in Berlin/Brandenburg (ab 03.06.2012) ankommen... Wir haben keine Lust "Versuchskaninchen zu spielen" :-)
Auch vielen Dank fĂŒr die Info bzgl. dem kleinen "RĂŒsseltier" in Rotterdam :-)
(18.04.2012, 06:23)
Carsten Horn :   @Regina: Du ist ok, :-)

ZusĂ€tzlich zur Saisonkarte gibt es die sogenannten Aktien (vermutlich Vereinbarungen direkt zwischen zwei Zoos) von Apenheul, das sind die ErmĂ€ĂŸigungen, die ich Dir genannt hab, 25 bzw 50% in diversen Zoos.

ZusĂ€tzlich (nicht zusammen mit den Aktien) gibt es noch in allen NVD (GegenstĂŒck zum VDZ)-Zoos ErmĂ€ĂŸigungen, darunter fĂ€llt dann Harderwijk...

Wenn ich die Liste hier: http://www.nvddierentuinen.nl/dierentuinen/korting-op-entree-dierentuinen/ richtig interpretiere, gibt es in Harderwijk sogar 7 € Rabatt...

Jahreskarte von Apenheul kann man auch vorab online kaufen und dann da an der Reception abholen...
(17.04.2012, 18:49)
Oliver Jahn :   Ach ja, eines fĂ€llt mir noch ein. Ich weiß ja nicht, wie lange ihr bleibt. Aber solltet ihr eine Woche bis zum 03.06. bleiben, dann solltet ihr auf jeden Fall noch den Zie-Zoo in Volkel mitnehmen, liegt nicht weit von Best und hat in einer kleinen Gartensparte einen Tierbestand, den man dort nicht vermutet. Hollands bestzĂŒchtenden Gruppe an TĂŒpfelhyĂ€nen, StreifenhyĂ€nen, SchwarzbĂ€ren, Korsaks, Servale, Tayras, Ringelschwanzmungos, Pinselohrschweine und immer mal wieder eine andere interessante Art, welche ĂŒberwiegend von den Tierpflegern daheim gezĂŒchtet werden, wie z.B. BergkĂ€ngurus und Zwergmaras.
Leider hat die Einrichtung nur 6 Tage im Jahr geöffnet. Einer davon ist der 03.06.2012.
(17.04.2012, 18:28)
Oliver Jahn :   Im letzten September habe ich das RĂŒsselhĂŒndchen fotografiert. Es war gegen 11.00 Uhr am Vormittag. Bei unserer zweiten Runde gegen 16.00 Uhr war es aber auch noch/wieder aktiv.
Und mit der Aufstallung hatten wir auch mehr GlĂŒck als Michael, wir haben fast alle Huftiere noch drauße gesehen, selbst nach offizieller Schließung.
(17.04.2012, 18:17)
Regina Nieke :   @Carsten Horn: Mit der Apenheul-Saisonkarte? Hab vorhin mal ĂŒber die niederlĂ€ndische Internetseite geguckt (kann ich die von Deutschland aus auch online kaufen und dann mit dem Ausgedruckten einfach dort an die Kasse, um die eigentliche Karte zu bekommen???). Da stand vom Dolphinarum nichts..., nur die Zoos, die Du schon beim letzten Mal angegben hattest... Wenn das wirklich so ist, dann bin ich ĂŒberzeugt :-) :-)
Upps, hoffe das "Du" ist okay?!
(17.04.2012, 13:09)
Carsten Horn :   In Harderwijk gab es mit der Saisonkarte recht viel ErmĂ€ĂŸigung, nagel mich jetzt nicht auf einen Euro fest, aber ich meine der Preis hĂ€tte dann letztes Jahr so um 18 - 19 Euro gelegen, falls das den letzten Anreiz gibt, ist wirklich sehenswert der Park...
(17.04.2012, 12:52)
Regina Nieke :   @Michael Mettler: Danke fĂŒr die weiteren Tipps! Ja, in Kopenhagen standen wir auch schon mal rum, weil wir vergessen hatte, vorher im Internet nach den Öffnungszeiten zu gucken. Jetzt bin ich aber schlauer und hab mir schon alles rausgesucht :-) Ich bin sowie -wenn möglich- gleich frĂŒh an Ort und Stelle,um so wirklich einen ganzen Zootag dort zu verbringen (logischerweise in erster Linie dort, wo ich nicht regelmĂ€ĂŸig zu Gast bin).

Betreff RĂŒsselhĂŒndchen in Rotterdam: Weiß nicht wer (und hab gerade keine Zeit im Forum zu stöbern) das Tierchen dort mal fotografiert und im Forum eingestellt hatte... Meine Frage: Weiß die-/derjenige noch die ungefĂ€hre Uhrzeit? Ich weiß zwar, dass das sĂŒĂŸe Vieh tagaktiv ist, aber vielleicht hilft ein "vormittags" bzw. "nachmittags" Hinweis ja trotzdem weiter :-)
(17.04.2012, 11:55)
Michael Mettler :   @Regina Nieke, ein paar Tipps aus eigener Erfahrung: Harderwijk sollte man nicht zu spĂ€t am Tag anlaufen, meiner Erinnerung nach ist um 16 Uhr letzter Einlass (auch wenn der Park lĂ€nger geöffnet hat), und wie ich selber schon mal erleben musste, lassen sich die Mitarbeiter danach auch durch den Hinweis auf eine lange Anreise nicht erweichen... Den hohen Eintrittspreis ist das Erleben der von Tom Schröder genannten Arten und ihrer Anlagen auch ohne Orca durchaus wert.

In Rotterdam waren bei meinem letzten Besuch ab ca. 16 Uhr kaum noch Huftiere (inkl. Elefanten) auf den Freianlagen, weil frĂŒh aufgestallt wurde. Da empfehle ich, lieber das Oceanium ans Ende des Rundganges zu legen.

Insgesamt ist es ratsam, vorher noch mal die Öffnungszeiten aller Zoos auf den HPs zu checken. In Rhenen hĂ€tten wir seinerzeit eine Stunde vor verschlossenen Toren gestanden, weil der Park erst um 10 Uhr öffnete und wir mit 9 Uhr kalkuliert hatten - dort allerdings hatte ein netter Mitarbeiter Mitleid, so dass wir eine Stunde "außer Konkurrenz" durch den Zoo laufen durften ;-)
(17.04.2012, 10:52)
Regina Nieke :   Okay, wir denken nochmal drĂŒber nach :-) Mein letztes und bislang einziges Walroß war das alte im Zoo Hannover... ist wirklich schon lange her.
(17.04.2012, 09:57)
Tom Schröder :   Die Arten im Dolphinarium sind halt der Hammer, auch wenns wenige sind... Stellers Seelöwen sind soooo beeindruckend!!! Walrosse sieht man zur Zeit in hinkommbarer NĂ€he nur dort (Dass Hagenbeck welche bekommt, glaub ich erst, wenn ich sie sehe!), noch dazu in einem sehr genialen Unterwasser-Blick. Eine so große Gruppe Große TĂŒmmler ist auch genial, noch dazu mit Jungtieren. Und Schweinswale, ebenso mit ganz frischem Jungtier!!!... ICH finde, das reicht, um den Umweg zu machen ;-) Ach ja, Seehunde und Kegelrobben werden in einem sehr netten großen Naturteich gehalten, auch sehenswert.
(17.04.2012, 09:36)
Regina Nieke :   @ Tom Schröder: Das Dolphinarum ist uns eigentlich ein bisschen zu teuer, fĂŒr die dort gezeigten Arten.. gĂ€be es dort noch den Orca, wĂ€re das was anders :-). Ja, danke: Haben uns auch schon diverse Fußwege jeweils vom Bahnhof zum Zoo (z.B. Rotterdam) ausgedruckt. Mir fĂ€llt gerade der Name nicht ein, aber einen Tierpark gĂ€be es noch, der uns interessieren wĂŒrde (Overloon, glaube ich), aber da kommt man anscheinend ohne Auto auch nur sehr umstĂ€ndlich hin. Übrigens, es ist nicht so, dass ich GAR KEINE Primaten mag... "halbe Affen" find ich ganz nett :-) :-)
(17.04.2012, 08:54)
Tom Schröder :   Von Kombikarten weiß ich nichts, aber das Busfahren in den Niederlanden ist zum Teil recht gĂŒnstig. In Apeldoorn kostete eine Hin- und RĂŒck-Fahrkarte z.B. nur 1,50 Euro, als ich 2010 das letzte Mal da war. Wenn Sie kein Primatenfan sind und in Apenheul "nur alles sehen" wollen ohne ewig dort zu bleiben, wĂŒrde ich mir ĂŒberlegen, ob Sie dann Apeldoorn nicht mit Harderwijk kombinieren wollen. Ist nicht weit auseinander und beides sehenswert. In Harderwijk ist der Fußweg zum Dolphinarium keine halbe Stunde lang. Ebenso sind die Zoos in Rotterdam und in Amersfoort hervorragend zu Fuß erreichbar - Rotterdam ca eine viertel Stunde und in Amersfoort sind wir letzte Woche 20 Minuten gegangen.
Kerkrade haben Sie eh nicht auf Ihrem Plan, das ist mit den Öffentlichen auch extrem schlecht zu erreichen...
(17.04.2012, 08:37)
Regina Nieke :   Nochmal @ Gerhard Joerres: Jaaaa, ich hab es verstanden :-) :-) NICHT zu den Nasenaffen (fĂŒr mich der einzige Grund, da ich sonst kein großer Primaten-Fan bin ) am Wochenende oder an Feiertagen :-) :-) :-) Wenn wir das mit der vorgeschlagen Saisonkarte machen, steht Apenheul eh mittwochs auf dem Plan...
(17.04.2012, 06:52)
Regina Nieke :   Damit der "Forums Threat" nicht weiter mit NL-Sachen bevölkert wird, nun hier:
@ Gerhard Joerres: Kerkrade ist uns ein bisschen zu weit (wir haben unser Quartier in Amsterdam und sind dann mit den öffentlichen unterwegs). Gibts diesbezĂŒglich noch Tipps? Also gibt es z.B. tickets die fĂŒr ZĂŒge UND Bus/Tram in ganz NL gelten, vielleicht eine Art Wochenticket? Auf der Internetseite von ns.nl bin ich noch nicht fĂŒndig geworden...
An die anderen die mich noch nett begrĂŒĂŸt haben: Vielen Dank!
(17.04.2012, 06:10)
Henry Merker :   Am 24.11.2011 sind die beiden Loxodonta-KĂŒhe "Franzi" und "Sabi" aus dem Zoo Augsburg in Rhenen angekommen. Augsburg wird kĂŒnftig nur noch Asiatische Elefanten halten.
(26.11.2011, 15:49)
Jana MĂŒller :   Danke fĂŒr den Link. Ist ja sĂŒĂŸ, das Kleine war eben am trinken.

(19.11.2011, 15:31)
Jan Jakobi :   Laut Jolantha Beliks Seite rhinos.eu heißt "Saar"
offiziell "Sarasvati".

Damit wĂ€ren die Stuttgarter Panzernashörner "Bruno" und "Sani" Großeltern des kleinen Panzernashorns.

Das Panzernashornbaby kam um 1:23 Uhr zur Welt.

Geschlecht ist noch unbekannt.

Auf folgender Seite vom Dierenpark Amersfoort kann man die beiden beobachten:

www.babyneushoorn.nl

und es gibt dort auch ein paar kleine Videos.

Die Videos findet man unter "Filmpjes", die Seite ist nÀmlich auf niederlÀndisch ; )


(19.11.2011, 15:26)
Jana MĂŒller :   Ohh, herzlichen GlĂŒckwunsch! :o)
"Saar" it doch "Sarasvati" aus Stuttgart, oder?
(19.11.2011, 15:01)
Tom Schröder :   Und beide leben in Amersfoort ;-).
(19.11.2011, 13:16)
Tom Schröder :   Panzernashorn Saar hat heute Nacht ein Jungtier bekommen.
(19.11.2011, 13:15)
Oliver Jahn :   @Michael, ich sehe diesen Punkt ganz genau so, wie du. Und ganz ehrlich, ich bin darĂŒber nicht traurig. Nicht nur in den Zoos ist der Zentralismus eben doch nicht das "Allheilmittel" und wenn ich an so manche Entscheidung denke, durch die Tiere, die in einem Zoo eingestellt waren, und harmonische Gruppen bildeten, dann plötzlich auseinander gerissen wurden, weil es von außen so bestimmt wurde, dann kann ich jeden Zoodirektor verstehen, der wieder mehr Augenmerk darauf richtet, seinen Zoo in Eigenregie zu fĂŒhren um sich so bewusst von Mitbewerbern abzuheben. Ich finde diese Entwicklung sehr spannend, auch wenn das Thema natĂŒrlich nicht auf hollĂ€nndische Zoos begrenzt ist und auch schon mehrfach in anderen Threads angerissen wurde.
(18.06.2011, 15:58)
Jan Jakobi :   Laut dem Elefanten-Fotolexikon ist das Elefantenbaby ein Weibchen und heißt "Mumba".


(18.06.2011, 15:21)
Jan Jakobi :   @Carsten:
Da wird es viele Besucher geben, wenn du in den Zoo willst.

Eltern sind "Nikolai" und "Thong Thai".

Was ist es?

Ich hoffe es ist ein Kuhkalb.

(18.06.2011, 14:55)
Carsten Horn :   Heute morgen ist in Amsterdam ein Elefantenzwergli geboren...
(18.06.2011, 14:34)
Henry Merker :   Schauen wir mal - auf jeden Fall eine beachtliche Nachricht, dass nun Nasenaffen wieder nach Europa kommen, wenn auch (vorerst?) "nur" drei MĂ€nnchen :-).
(18.06.2011, 12:22)
Michael Mettler :   @Oliver: Genau darauf will ich ja hinaus. Zwanzig Jahre zurĂŒck ging es in der Zoowelt eher darum, die Artenvielfalt zu reduzieren, u.a. um fĂŒr bestimmte ausgesuchte Arten in Zuchtprogrammen Platzressourcen frei zu bekommen. Arten mit geringer Individuenzahl ließ man dann schon mal auslaufen, bei Neustarts forderte gern man eine ausreichend große Zahl von GrĂŒndertieren zum Erhalt einer langfristigen Zuchtperspektive, und mit zunehmender Erweiterung des in Programmen gemanagten Artenspektrums gaben die Zoos zwangslĂ€ufig auch ein wenig individuelle Entscheidungsfreiheit ab.

Jetzt scheint der Trend wieder in die Richtung zu gehen, dass Zoos in Eigenverantwortung einzigartige Akzente im Artenspektrum zu setzen versuchen (um sich gegenĂŒber Mitbewerbern wieder klarer abzugrenzen?) statt sich ihre Anlagen - bewusst etwas platt ausgedrĂŒckt - durch betriebsexterne Koordinatoren besetzen zu lassen und die rechnerisch ideale Zahl an GrĂŒndertieren in den Vordergrund zu stellen. Der Nasenaffen-Neustart passt da durchaus in mein Bild - vielleicht erleben wir gerade eine Umorientierung in der Zoowelt, die wir eines Tages im RĂŒckblick Ă€hnlich bewerten werden wie die Welle der Neubauten und Neuimporte in den 60er Jahren.
(18.06.2011, 10:05)
Oliver Jahn :   Wenn ich mir die BautĂ€tigkeiten allein der deutschen Zoos so ansehe, dann wurde in den letzten 5 bis 10 Jahren extrem viel neu gebaut, mehrstellige MillionenbetrĂ€ge flossen dafĂŒr, und in einigen FĂ€llen wurde die Haltung vorhandener Arten damit verbessert, in vielen FĂ€llen aber wurde auch fĂŒr neue oder wieder in den Zoo geholte Arten gebaut. Schauen wir nur einmal auf die Arten, die in Gondwana einziehen, schauen wir auf EisbĂ€ren und SeebĂ€ren in Hannover und auch auf den geplanten Besatz des Eismeeres bei Hagenbeck oder das Krokodilhaus in Halle. Diese Beispiele lassen sich sicher noch um einige weitere HĂ€user ergĂ€nzen, auch das Darwineum in Rostock dĂŒrfte noch einige Möglchkeiten bieten. Schon jetzt wird also der vorhandene Etat gar nicht so selten genutzt, um auch neue Arten in den Zoos zu etablieren, warum sollte das also dann bei den Nasenaffen anders sein?
(17.06.2011, 20:30)
Michael Mettler :   @Sacha: Da sind wir wiederum weitgehend konform. Eins gebe ich aber zu bedenken: Auch die Ausrichtung auf Flagship species birgt frĂŒher oder spĂ€ter den Nebeneffekt des beklagten "Einheitsbreies", denn allzu viele fĂŒr ONB ausreichend interessante "Charaktere" gibt es nun mal leider nicht.
(17.06.2011, 17:32)
Sacha :   @MM: Das eine tun, das andere nicht lassen.

Stimmt, um den einen oder anderen Neubau wird man nicht drumrumkommen. Trotzdem finde ich den Versuch einer Neuetablierung von Nasenaffen in Europa und ggf. Nordamerika richtig. ONB kann man nicht auf Dauer bei der Stange halten, wenn man ihm in jedem Zoo den gleichen "Einheitsbrei" serviert. Und die EEPs kommen meines Wissens fĂŒr entgangene Besuchereinnahmen nicht auf...
Der Nasenaffe ist zwar ein Nahrungsspezialist, aber sonst die ideale Flagship-Spezies/der ideale Botschafter fĂŒr die Aufgaben eines Zoos. Er ist einerseits in seinem Bestand (stark?) bedroht und andererseits wegen seines Äusseren besonders fĂŒr ONB höchst attraktiv. Letzteres unterscheidet den Nasenaffen von den meisten "alteingesessenen" Languren ("schon wieder Affen"). Lockt man dank ihm mehr Besucher in den Zoo, hat man auch Geld, um die Haltung anderer (Languren-)Arten im gleichen Zoo zu verbessern. Allerdings funktioniert das nur, wenn man nicht wie bei den Grossen Pandas 1 Mio. als "LeihgebĂŒhr" entrichten muss...
Im Übrigen halte ich es durchaus fĂŒr vertretbar, wenn AUCH Zoos mit nachweislichen Unterarten- und Artenmischlingen von Guereza (nicht alle Zoos sind Geozoos) und Hulman die Haltung auslaufen lassen um auf Dauer Platz fĂŒr Nasenaffen zu machen.
(17.06.2011, 17:16)
Michael Mettler :   @Sacha: Ich gehe in deinen Punkten mit, aber der Knackpunkt liegt doch trotzdem darin, dass in vielen FĂ€llen neue Anlagen geschaffen werden mĂŒssten. Dem gegenĂŒber stehen BemĂŒhungen, mit den vorhandenen Etats bereits vorhandenen Arten bessere Unterbringungen zu schaffen und gleichzeitig fĂŒr viele Arten im Sinne des Populationsmanagements mehr Halter zu finden. Da wird doch jede neu ins Sortiment genommene Art schnell zum "Störenfried" der Ziele, die sich die ZooverbĂ€nde selbst setzen.

Bei aller Begeisterung ĂŒber Nasenaffen (durchaus auch meiner) muss es erlaubt sein, die Frage zu stellen, warum Apenheul die Anlage nicht fĂŒr eine andere, bereits in europĂ€ischen ZoobestĂ€nden vorhandene Art zur Erweiterung von deren Erhaltungszuchtmöglichkeiten anbietet - z.B. fĂŒr Tonkin- oder Brillenlanguren. Das soll jetzt bitte nicht als Kritik an Apenheul verstanden werden, aber man könnte die derzeitige "Welle" an Neu- und Wiederimporten durch einzelne Zoos durchaus so interpretieren, dass die Strategie von EEP & Co., die ja den Nebeneffekt der Vereinheitlichung vieler TierbestĂ€nde offenbarte, in der Zoowelt an Akzeptanz zu verlieren scheint. Schließlich hĂ€tten einige Zoos, die Nicht-EEP-Arten/-Unterarten importiert haben, bei treuer Befolgung der bisherigen europĂ€ischen Zoostrategie ihre geleerten oder neu gebauten Gehege einfach nur der BestĂŒckung durch EEP-Artkoordinatoren zur VerfĂŒgung stellen mĂŒssen...
(17.06.2011, 16:39)
Ronny :   @Sacha: Ja klar, "waeren"...ich habe mich mal ein paar Jahre in die Zukunft katapultiert.
(17.06.2011, 15:11)
Sacha :   Also das Ganze ist ja noch ziemlich Zukunftsmusik, aber ich erlaube mir trotzdem, Eure Gedanken aufzunehmen. Lassen wir mal die (nicht unwichtigen) finanziellen Aspekte sowie die nötige Nachzucht in den asiat. LĂ€ndern fĂŒr den Neustart in Europa und Amerika ausser Acht. Dann sieht es nĂ€mlich gar nicht so dĂŒster aus. Man kann durchaus Platz schaffen, ohne dass deswegen eine andere Art aus den Zoos verschwinden muss.

1. Mehrdimensional denken, also Anlagen bauen, in denen "oben" z.B. Nasenaffen leben, am Boden Kleinkantschils oder FeuerrĂŒckenfasane und im Abtrenngraben sĂŒdostasiatische Fische und/oder Schildkröten (die man ggf. einen Stock tiefer durchs Glas beobachten kann.

2. Wie schon erwĂ€hnt gibt es in Europa und Nordamerika (wir wollen jetzt mal nicht so engstirnig nur auf Deutschland schauen) genĂŒgend Zoos, die Platz fĂŒr eine neue resp. erneute Haltung von Nasenaffen haben. Sei es durch Bau komplett neuer Anlagen, durch Ableben anderer Arten oder durch mögliche Gemeinschaftshaltung. Ich denke da vor allem an Zoos an der SĂŒdostkĂŒste der USA, die einen klimatischen Vorteil haben, an Zoos in England, Australien sowie in Frankreich. In letzterem Land liegen die meisten Zoos ausserhalb der GrossstĂ€dte und haben in der Regel noch genĂŒgend ErweiterungsflĂ€chen. Bei den Tschechen sieht es in dieser Beziehung nicht ganz so rosig aus, aber auch sie sind m.E. potenzielle Haltungskandidaten. Folglich ist da - zumindest theoretisch - noch genĂŒgend "Luft".
@Ronny: bez. Köln wolltest Du wohl sagen "...die Nasenaffen WAEREN deren Nachmieter..", oder?

3. Umplatzierung: Hulmans sind etwas winterhĂ€rter als Nasenaffen, könnten z.B. in Frankreich, England, Irland, Italien, Spanien und Portugal bis auf ca. 2 Monate das ganze Jahr im Freien verbringen. Somit könnten sich auch finanzschwĂ€chere Zoos um diese Art(en) kĂŒmmern. Der dadurch freiwerdende Platz (in den GebĂ€uden) in klimatisch weniger vorteilhaften europĂ€ischen LĂ€ndern könnten - nach einigen baulichen Anpassungen - die Nasenaffen ĂŒbernehmen.
(17.06.2011, 13:59)
Michael Mettler :   @Ronny: Erfurt kĂ€me als zukĂŒnftiger Halter auch noch in Frage. Der Zoo entwickelt sich bemerkenswert, zĂ€hlt zu den BlĂ€tteraffenspezialisten und ehemaligen Nasenaffenhaltern und baut fĂŒr die Nilgiri-Languren, die als Art keine große Zukunft mehr im Zoo haben dĂŒrften, gerade eine neue Anlage mit Potenzial zur Nachnutzung.

Bei Zoos ohne Geokonzept wĂ€ren Nasenaffen noch als Nachfolger fĂŒr Guerezas, die im Freiland weniger gefĂ€hrdet sind und von denen es noch diverse nicht unterartreine Zoogruppen gibt, denkbar.
(17.06.2011, 12:13)
Ronny :   Da sehe ich eine Gewiss Problematik der aktuellen zoologischen Trends. Es fehlen schlicht und einfach die Ressourcen um eine weiter grĂ¶ĂŸere Affenart zu etablieren. Die Besatzstellen werden immer weniger, trotz großer und innovativer Neubauten. Auf der einen Seite schreit man nach weiteren PlĂ€tzen fĂŒr Menschenaffen und jede Nachzucht ist wertvoll und möchte man versuchen eine neue Art zu etabliere. Wie Michael bereits sagt, die einen BlĂ€tteraffen nehmen den anderen BlĂ€tteraffen den Platz weg.
Bis sich die Nasenaffen soweit vermehrt haben, dass man sie an andere Zoos abgeben könnte vergehen sicherlich noch ein paar Jahre, aber wo werden dann KapazitÀten frei?
Auf Anhieb wĂŒrde mir Leipzig bzw Gondwanaland einfallen, denn bis dato wird sich die Halle eingefahren haben und man könnte eine entsprechende Anlage umbauen oder neu bauen.
In Köln sind die letzten Kleideraffen verstorben und die Nasenaffen sind deren Nachmieter.
Sind mit dem Neubau der PrimatenhĂ€user in Stuttgart und Dresden entsprechende Analgen vorhanden? FĂŒr Dresden wĂŒrde dies vielleicht bedeuten, dass man statt weitere 10 Jahre fĂŒr Koalas zu verschwenden die Nasenaffen eine Alternative?
Wird es noch Artensammler wie Blasze geben, die neue Anlagen in den AffenhÀusern des Zoos und Tierparks besetzen möchte?
In den Zoos der Tschechei wird sich sicherlich ein Zoo finden, der sich einige Exemplare annimmt.

(17.06.2011, 11:22)
Michael Mettler :   Spinnen wir die Gedanken doch mal weiter: Um einen nachhaltigen Erfolg mit einem Zuchtprogramm zu erzielen, wĂŒrde es nach einer Etablierung der Art in Apeldoorn (die ja ohnehin schon einige Zeit in Anspruch nimmt, weil vorerst nicht gezĂŒchtet werden kann) weitere Halter brauchen. Und da kommt fĂŒr mich wieder die gleiche Frage in den Vordergrund wie unten: Interessenten dĂŒrften auch in den Kreisen frĂŒherer Nasenaffenhalter zu finden sein, aber was mĂŒsste sich Ă€ndern, damit diese DANN BerĂŒcksichtigung fĂ€nden...?

Andererseits gibt es natĂŒrlich auch ambitionierte Zoos, die wie Apenheul vorher nie Nasenaffen hielten, sich aber durch die Haltung anderer anspruchsvoller BlĂ€tteraffen ihre Sporen verdient haben; ich denke da z.B. an die Aspinall-Zoos oder Usti nad Labem.

Und nicht zuletzt stellt sich die Frage, wessen bisherige Ressourcen zukĂŒnftige Nasenaffenhaltungen ĂŒbernehmen wĂŒrden. In Zoos mit Geo-Prinzip wĂŒrden sie vor allem mit den auch nicht gerade breitflĂ€chig gestreuten Haubenlanguren und Hulmans um PlĂ€tze konkurrieren (wobei man natĂŒrlich letztere wegen ĂŒberwiegend ungeklĂ€rter Art-/Unterartzugehörigkeit langfristig in Frage stellen könnte); die anderen Langurenarten in Europa stehen auf noch schmĂ€lerer Basis. Klar, wenn neue Anlagen gebaut werden wĂŒrden, ließen sich zusĂ€tzliche Ressourcen schaffen, aber auch dann stĂŒnde wahrscheinlich schon der eine oder andere Primaten-Artkoordinator in Warteposition, der zusĂ€tzliche Standorte fĂŒr "seine" SchĂŒtzlinge sucht...
(17.06.2011, 09:59)
Ulli :   Ich muss Michael recht geben ... eine Inselanlage fĂŒr gut schwimmende Affen bedarf der "NachrĂŒstung".
(17.06.2011, 08:29)
Ulli :   Vorweg: Ich bin ein absoluter Fan von Nasenaffen ... mir wĂŒrden sie aber auch im Freiland genĂŒgen.
Zum aktuellen Anlaß: Tolle Nachricht, sicher der europĂ€ische Zooneuzugang des Jahres - es bleibt nur zu hoffen, dass diese "Versuchsballon"-Haltung auf Dauer von mehr Erfolg als in den 60er und 70er Jahren gekrönt sein wird ..., also zunĂ€chst ein lĂ€ngerfristiger Haltungserfolg der bald importierten Tiere und langfristig in Form einer auf Dauer stabilen Population mit Nachzuchten und ohne negative Folgen fĂŒr den Freilandbestand.

(17.06.2011, 08:27)
Michael Mettler :   Eine Inselanlage fĂŒr eine sehr gut schwimmende Affenart...? Da dĂŒrfte wohl eine "NachrĂŒstung" fĂ€llig werden.
(16.06.2011, 18:05)
Sacha :   Ich konnte mir meine Frage bei einem Blick in ein anderes Zooforum gleich selber beantworten. Und falls es noch andere interessiert: Die ehemalige Inselanlage der Java-Haubenlanguren soll das neue zu Hause der Nasenaffen werden.
(16.06.2011, 17:58)
Sacha :   @MM: Wenn, dann ist eher Ersteres der Fall. Die Infos habe ich aus Singapur aus erster Hand (GesprĂ€ch bei exklusiver FĂŒhrung durch eine Person in der wissenschaftlichen FĂŒhrungsriege des Zoos).

Auch wenn ich mich riesig auf die Nasenaffen freue (und nun endlich einen Besuch in Apeldoorn fest eingeplant habe).... erst mĂŒssen sie mal (gesund/lebend) ankommen und dann ist auch zu hoffen, dass sie sich gut eingewöhnen.

Dabei fĂ€llt mir ein: Wird fĂŒr die Nasenaffen eine neue Anlage gebaut oder wird eine alte "angepasst"?
(16.06.2011, 17:26)
Michael Mettler :   @Sacha: Laut Apenheul-HP suchte Singapur schon lĂ€nger einen Kooperationspartner fĂŒr ein Zuchtprogramm. Vielleicht entsprachen die dir bekannten Interessenten nicht den Anforderungen oder wollten sich nicht mit einer Junggesellengruppe zufrieden geben....?
(16.06.2011, 15:11)
Carsten Horn :   Das war dann wohl gleichzeitig, g...
(16.06.2011, 13:30)
Carsten Horn :   Mit den Nasenaffen hab ich auch gehört, sollen aus Singapur kommen.

Und mittlerweile sind sie auch offiziell auf der Apenheuler Homepage angekĂŒndigt, scheint also was dran zu sein...

Da hat es sich doch erst recht gelohnt, dieses Jahr von Apenheul eine Jahreskarte zu kaufen, wenn sie schnell in die Schau kommen...
(16.06.2011, 13:29)
Holger Wientjes :   Homepage des Zoos. Aus Singapur.
(16.06.2011, 13:26)
Sacha :   @Holger: Nimm's mir nicht ĂŒbel, wenn ich das nicht so recht glauben will (aber trotzdem hoffe, dass es stimmt). Woher stammt Deine Information? Und von wo genau in Asien sollen die Tiere importiert werden (Singapur oder ein indon. Zoo?)

Apenheul ist bezĂŒglich Primatenhaltung in Europa sicher ein Top-Adresse. Andererseits weiss ich von Interessenten, die in der Haltung dieser Spezies schon erfahren und finanziell viel potenter sind und wundere mich darum, wenn die aussen vor bleiben wĂŒrden.
(16.06.2011, 13:01)
Holger Wientjes :   Im Juli werden 3,0 Nasenaffen (Import aus Asien) in Apenheul erwartet !
(16.06.2011, 11:00)
Liz Thieme :   Mitte November will das Delfinarium dem Ministerium fĂŒr Landwirtschaft, Natur und LebensmittelqualitĂ€t einen Bericht mit Zukunftsaussicht ĂŒber Morgan ĂŒbergeben. Das Delfinarium hatte internationale Wissenschaftler gebeten zu beurteilen, ob es eine Lösung gibt fĂŒr die Wiederansiedlung Morgans in der Natur. Über Foto-Identifizierung und DNA-Analyse hatte man zusĂ€tzlich versucht nĂ€heres ĂŒber die Herkunft des Schwertwales zu erfahren.
Wissenschaftler die mit Schwertwalen in Parks oder bei Freilassungen mitgeholfen haben wurden befragt und hinzu soll eine unabhÀngige Stellungsnahme noch geschrieben werden.
Inzwischen geht es Morgan wesentlich besser. Das Gewicht liegt im guten Bereich, der Blutspiegel allerdings nicht, dieser ist sehr schwankend. Der Gesundheitszustand wird wöchentlich aufgenommen.
(08.11.2010, 19:46)
Patrick Kalscheuer :   Liz, wenn du folgenden Satz meinst: "Plannen voor een eventuele uitzet zijn er nog niet", dann bedeutet das nur, dass es bislang keine PlĂ€ne gibt, wann und wie der Orca eventuell wieder ausgesetzt werden kann. Im weiteren wird erklĂ€rt, dass derzeit die Wiederherstellung der Gesundheit noch an erster Stelle steht, da die Blutwerte von Morgan im Anschluss an eine Wurmkur noch nicht zufriedenstellend sind.
(18.07.2010, 12:03)
Liz Thieme :   Der Artikel auf der Homepage hat einen Satz drin, wo ich nicht weiß, auf was ich den beziehen soll.
Vorher wird ĂŒber den Zeitraum gesprochen, wie lange Morgan wohl zum aufpĂ€ppeln benötigt, also diese 3-6 Monate. Und danach folgt der Satz (grob ins Deutsche ĂŒbersetzt): Über eine Erweiterung wird derzeit nicht nachgedacht. Ich vermute, dass es um den Zeitraum geht und damit um eine VerlĂ€ngerung. Aber es wĂŒrde auch zu einer GelĂ€ndeerweiterung passen. Harderwijk informiert, aber regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Morgan, so dass man rechtzeitig Bescheid kriegt, wenn man interessiert ist, wie es weitergeht.
(17.07.2010, 19:25)
Hannes LĂŒke :   Ja dann soll das Dolfinarium mal anfangen zu buddeln fĂŒr eine zweite Lagune :-)
(17.07.2010, 13:37)
Niedersachse :   Da allerdings nicht bekannt ist zu welcher Familie Orca Morgan gehört, wird eine Auswilderung wahrscheinlich ziemlich unwahrscheinlich werden.
Eine Orca Auswilderung ist ohne zu wissen wo die Familie ist, siehe Keiko, fast unmöglich.
(17.07.2010, 10:14)
Michael Mettler :   Es ist ja nur ein Teilbereich der Auffangstation in Harderwijk fĂŒr Besucher einsehbar (durch Scheiben). Bei meinem letzten Besuch konnte man auch den hinteren Bereich durchlaufen, weil gerade keine Nottiere vorhanden waren, wĂ€hrend ich bei einem frĂŒheren Besuch zwar im "Schau"abteil meine ersten Schweinswale sah, aber leider nicht den im Hintergrund verborgen gehaltenen Fleckendelfin...

Übrigens hatte Harderwijk in den 80ern schon mal einen fest zum Bestand gehörenden Orca namens Gudrun.
(16.07.2010, 16:14)
Liz Thieme :   Also in der Nachricht, die in der ZPS 532 steht, ist die Rede von einem Schweinswaljungtier, dass nun in Harderwijk aufgepĂ€ppelt wird, dieses ist vor Texel am 7.7. gestrandet.
Auf der Homepage des Delfinariums finde ich dazu nichts, allerdings was zu dem Schwertwal, den Sacha hier erwĂ€hnt. Morgan, so wurde das Tier genannt, ist ca 2 Jahre alt und ca 3,52m lang. Sie wurde am 22.6. im Wattenmeer von Fischern entdeckt. Auf Grund des gesundheitlichen Zustandes wurde sie ins Delfinarium gebracht. Gestern kam dann die Nachricht, dass ihr Gesundheitszustand stabil sei und sie weiterhin fressen wĂŒrde. Bisher ist Morgan allerdings NICHT zu sehen. Allerdings können die Besucher sie ĂŒber eine Live-Aufnahme in einem seperaten Raum beobachten. Man erwartet, dass sie noch mindestens 3-6 Monate benötigt um sich vollstĂ€ndig zu erholen.
(16.07.2010, 15:27)
Hannes LĂŒke :   Haha! Ich hab ĂŒbernĂ€chste Woche Urlaub und ratet mal wo es hingeht!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Woher soll das Tier denn kommen?
(16.07.2010, 15:02)
Sacha :   Wundert mich das es noch niemand erwĂ€hnt hat:

GemĂ€ss der Zoopresseschau von zoo-ag.de wird in Harderwijk gerade ein Schwertwal aufgepĂ€ppelt. Wann er wieder in die freie Wildbahn zurĂŒckkehrt, steht gegenwĂ€rtig noch nicht fest.
Also, fĂŒr alle Orca-Fans: Auf nach Harderwijk.
(16.07.2010, 14:55)
Liz Thieme :   Wo kann ich dir nicht sagen, aber den Rest kann ich auffĂŒllen.
5,0 Westliche Flachlandgorillas aus England. Sie sind 17-21 Jahre alt und kommen wegen MĂ€nnerĂŒberschusses nach Rhenen. Kriegen dort eine neue Anlage. Bisher keine Okapis und es sind auch keine geplant. Fehlinfo im Artikel.
(12.02.2010, 21:06)
Sacha :   Im Zoo Rhenen soll demnĂ€chst eine Gorilla-Anlage (MĂ€nner-WG) entstehen. Hat jemand eine Ahnung wo genau?

Ausserdem ist in den hollÀndischen PM auf zoo-ag.de die Rede von Okapis. Ich wusste gar nicht, dass Rhenen welche hat. Ist diese Meldung korrekt und wenn ja, wo befindet sich deren Gehege?
(29.01.2010, 11:39)
Andreas Knebel :   In allen Gebieten soll in der Tierauswahl, der TierprĂ€sentation und der Hintergrundinformation das Thema "LebensraumzerstĂŒckelung" heraus gestellt werden. Wie in den anderen Zodiac Zoos soll auch hier das zentrale Designmerkmal "Landscape Immersion" heißen. Dazu gibt es natĂŒrlich auch einen großen Indoor- und Outdoorspielplatz - wir sind hier ja schließlich im Kinderland Niederlande. Die Verhandlungen laufen noch und es ist i.M. leider noch nicht genau zu sagen, wann der Bau und Umzug stattfinden wird.
(05.07.2009, 13:21)
Andreas Knebel :  
In "Australien" gibt es natĂŒrlich gleich mehrere KĂ€nguruharten und Emus in begehbaren Anlagen. Auch Kakadu, Wellensittich und Gouldamadine gibt es im direkten Besucherkontakt. Auch im Australienteil soll es ein NachttiergebĂ€ude geben. Außerdem sind BaumkĂ€nguruhs und Koalas geplant.
(05.07.2009, 13:15)
Andreas Knebel :  
Über den Zooteil Madagaskar ist noch nicht soviel bekannt. Es sollen auf jeden Fall diverse Lemuren kommen, davon Katta und Schwarz-weiße Varis in einer
begehbaren Anlage. Wichtigster Bewohner aus unserer Sicht: Hier bahnt sich ein weiterer Fossa-Halter an! Hier soll es auch einen kleinen madegassischen
Nachtzoo geben.
(05.07.2009, 13:08)
Andreas Knebel :  
Der grĂŒne Wald wird eine ausgebreitete Kollektion von heimischen Wildtieren bieten, die dazu noch gut prĂ€sentiert werden.
Dies ist etwas, dass in heimischen Zoos gern mal vernachlÀssigt wird. Tiere hier: Baummarder, Rotfuchs, Wildschwein, diverse
Eulensorten, Luchs, EuropÀischer BraunbÀr, Otter, Biber. Dazu noch europÀische Vögel, Reptilien und Amphibien. Es soll weiterhin einen
Brabanter Bauernhof geben mit alten Haustiersorten (und einem Streichelgehege natĂŒrlich) und einen Bereich mit Kulturfolgern. Dort wĂ€ren dann
Weißstörche und Schleiereulen und Steinmarder in einer typischen Brabanter Scheune. Ein Besucherzentrum mit interaktiven Ausstellungen zum Thema
"Heimischer Wald wird diesen Bereich abrunden.
(05.07.2009, 13:01)
Andreas Knebel :   Neue Entwicklungen in den Niederlanden!

Der Zoobetreiber "Zodiac Zoos" (Dierenpark Wissel, Zoo Parc Overloon, Aquazoo Friesland, BestZOO) will gleich 2 seiner Zoos
an anderer Stelle neu bauen. Die Zooneubauten 3 und 4 in den letzten 10 Jahren nach Dierenrijk Mierlo und Gaia Park und vor der Nr. 5,
dem Neubau des Zoos in Emmen! Aus dem Dierenpark Wissel wird der "Pangea Parc", interessanter finde ich aber das Konzept von
"Zoo Islands Best", dem Nachfolger des BestZOO. Dieser Themenzoo hat als zentrales Thema "LebensraumzerstĂŒckelung".
Dieses wird anhand von 3 Beispielen (= 3 Themengebiete) aufgezeigt. Diese sind: "Der grĂŒne Wald" (heimische Tiere), Australien, Madagaskar.
(05.07.2009, 13:00)
Niedersachse :   Der Gorilla ist der kleine Junge Nasibu aus Frankfurt.
(02.07.2009, 10:25)
zollifreund :   die Giraffen sind nun mittlerweile in das neue Haus umgezogen, sind aber nur von Aussen zu sehen. fuer Besucher ist das Haus erst ab dem 09.07.09 zugaenglich. Die Aussenanlage scheint soweit fertig gestaltet zu sein, heute war der ganze Tag die Beregungsanlage an. Die bisherige Giraffenanlage ist noch unbesetzt. Infos was fuer die Tiere dort nun gehalten werden hat es nicht gegeben.
Ansonsten waren die Gorillas auf der Aussenanlage nicht zu sehen und der Teilbereich der Rivierahalle war wegen der Eingewoehnung eines neuen Gorillas nicht zugaenglich.
Ganz neuer Nachwuchs gab es bei den Fischkatzen. Die Katze hat drei Jungtiere. Weiter war Nachwuchs bei den Weissnackenkranichen und Visaya-Maehnenschweinen zu sehe.

(01.07.2009, 22:39)
Trebaruna :   Die giraffen in rotterdam sollen in 2 wochen umziehen nach das neue haus. Das gitter von das kudugehege ist auch schon geandert so das die zusammenfĂŒgung von die gehegen einfager sein soll. (ich glaube das die mhorrgazelles mit die giraffen kombiniert werden sollen und die kudus ziehen um nach das gazelle gehege und werden spĂ€ter introduziert.) (und okapis gehen nicht in kurzem nach das heutige giraffengehege. Dort kommen afrikanische ziegen usw. Ein zeitweilige lösung).

Die arbeiten bei den seeottern war schon wieder fĂŒr neue glassscheiben.

Die ottern kratzen die scheiben so oft das die scheiben regelmÀssig erneut werden mussen, weil mann sonst nichts sehen kann.

Kurzschnabeligel gibt es immer noch. Ein halbes jahr her ist einer verstorben, aber es gibt noch 2 tieren, wovon mindestens einer im gehege bei den aras lebt.(spÀt mittags hat mann das meiste aussicht auf erfolg das tier zu sehen.)

Im polarbereich sind jetzt gehegen fĂŒr stellersadler, schneeeulen, und polarfuchsen .Es gibt mindestens 4 fuchsen! vielleicht 5, aber ich weiss nicht ob das mannchen schon der zoo verlassen hat (er ist verwant mit 3 der weibchen).

Ich dachte nichts passierte im alte krokodillehalle, weil der halle in einige jahren gans renoviert werden soll und sie warten bis dann. Aber das muss ich mal nachfragen. Ich war selbst vor 3 monaten in spanien, und vielleicht sind einige plannen schon wieder Àndert worden...

Der baum neben das giraffenhaus ist eine Baobab. Der besucherweg soll in der zukunft durch der baum gehen. Das giraffengehege an einer seiten, eine anlage fĂŒr die 3 hyenen an der andere seite.
(08.06.2009, 18:58)
Gudrun Bardowicks :   Ich liebe auch die niederlĂ€ndischen Zoos und werde im August oder September wohl wieder eine kurze Zooreise dorthin unternehmen. Auf jeden Fall werden Arnheim und Rotterdam auf meinem Programm stehen. Ich hoffe, dass dann auch die neue Giraffenanlage in Rotterdam eröffnet wurde. Von den Schneehasen und Lemmingen fĂŒr das Polarium dort habe ich allerdings in der letzten Zeit nichts mehr auf der Homepage oder im Newsletter des Zoos gelesen, so dass ich befĂŒrchte, dass diese Anlagen möglicherweise doch nicht gebaut werden.
Zu der neuen Rotterdamer Giraffenanlage: In einem der Zooforen hat ein niederlÀndischer Teilnehmer, ich glaube es war Trebaruna oder Theoo, erwÀhnt, dass die Giraffenanlage und das Giraffenhaus offiziell am 10.7. dieses Jahres eröffnet werden sollen. Mal sehen, ob das so ist.
Zum Kurzschnabeligel: Dieser lebte bei meinem letzten Besuch im August 2008 noch in der ehemaligen Australienanlage in der Rivierahalle, welche jetzt von den Hyazintharas bewohnt wird. Ich habe ihn 2008 aber auch nicht gesehen.
Hinsichtlich der alten Krokodilhalle könnte ich mir gut vorstellen, dass diese zukĂŒnftig mit Wasserschildkröten und Großfischen aus dem Kongo besetzt wird, da das angrenzende Haus fĂŒr Zwergflußpferde, Giraffen, Gorillas und andere afrikanische Affen nach dem Umzug der Giraffen auf die neue Anlage und in das neue Haus ja in ein Kongohaus umgewandelt werden soll, in denen zukĂŒnftig neben den Zwergflußpferden und Primaten auch die Okapis und Pinselohrschweine untergebracht werden sollen. Ein Aquaterrarium fĂŒr Fische und Reptilien aus dem Kongo wĂŒrde gut in dieses Konzept passen.

Zu Arnheim: Ich werde mich hinsichtlich des neuen Großprojektes ĂŒberraschen lassen, da es noch keine offiziellen Verlautbarungen zum neuen Projekt gibt. In den Zooforen wird zwar immer wieder von einer Polarhalle oder Polarlandschaft gesprochen, aber es handelt sich hierbei bisher nur um Vermutungen,auch wenn neue Anlagen beispielsweise fĂŒr die Ringelrobben und möglicherweise Wölfe, Vielfraße oder sogar EisbĂ€ren denkbar hinsichtlich der NĂ€he zur Waldrentieranlage durchaus denkbar und geografisch auch passend wĂ€ren. Aber vielleicht ist ja auch etwas ganz anderes geplant. Ich bin auf jeden Fall auf das neue Projekt gespannt, da mir die Neubauprojekte der letzten Jahre in Arnheim alle gut gefielen und meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen und attraktiv sind.
(28.05.2009, 00:52)
Michael Mettler :   Die Afrika-Savanne in Amsterdam hatte allerdings noch mehr Reiz, als sie noch grĂŒn war...

MĂŒsste in Arnheim nicht als NĂ€chstes ein Polar- bzw. Skandinavienbereich auf der Projektliste stehen?
(27.05.2009, 23:00)
Michael Schulz :   @Sacha:
Ja die Gastronomie in den Zoos in Holland ist sehr gewöhnungsbedĂŒrftig. Da trau ich mich gar nicht mehr ĂŒber die deutschen Einrichtungen meckern. HĂ€tte ich mal im Bush in Arnheim essen sollen. Wir waren im Safari-Restaurant. Dachte wunder was es dort zu essen gibt und was war? Kip-Sate und Frikadellen mit jeder Menge Pommes, das wars dann auch an handfestem warmen Essen, wie in so vielen Zoos. Die Preise sind echt happig was die Eintritte angeht, an oberster Spitze steht da Harderwijk mit 25,- Euro pro Person. Da stimmt das PreisleistungsverhĂ€ltnis mal ĂŒberhaupt nicht, da man die dort gezeigten Tierarten an zwei HĂ€nden abzĂ€hlen kann. Aber zumindest konnte ich Walrösser, Stellersche Seelöwen (der Bulle ist wirklich mehr als beeindruckend) und Schweinswale sehen.

@Michael Mettler:
Ja Amsterdam hat wie gesagt nur wenig schönes, was sich aber hoffentlich in den nÀchsten Jahren auch Àndern wird. Besonders die SÀbelantilopen-Anlage fand ich sehr gelungen.

In Arnheim wird sich in nĂ€chster Zeit auch wieder einiges tun. Baustellen sind schon wieder vorhanden, aber man erfĂ€hrt wieder mal nicht, was gerade gebaut wird. ZukĂŒnftig soll der Park aber wohl so gestaltet werden, dass es nur noch einen zentralen großen Rundweg um das Zentrum des Parks gibt, aus denen alle Bereiche wie Bush, Rimba, Ocean, Desert usw. dann erreichbar sind und die letzten verwinkelten Wege verschwinden.

Na mal sehen woh mich die Zootour nĂ€chstes Jahr hintreibt. Wenns Geld reicht USA-OstkĂŒste oder aber das wesentlich billigere Programm: Tschechei. FĂŒr die OstkĂŒste wĂ€re ich ĂŒbrigens dankbar fĂŒr ein paar Tipps, damit ich nichts wichtiges verpasse.
(27.05.2009, 21:01)
Michael Mettler :   In Amsterdam gefĂ€llt mir aber auch nicht unbedingt alles Neue. Die Mauern im neuen SĂŒdamerikabereich, z.B. an der MĂ€hnenwolfanlage, wirken weniger wie Erlebniszoostil, sondern eher wie gestapelte Umzugskartons...
(27.05.2009, 18:28)
Sacha :   @Michael Schulz: Dann ist wohl auch der dritte Polarfuchs inzwischen verstorben oder abgegeben worden:)

Im Ernst: In Bezug auf die Meerotteranlage(n) sieht man mal wieder, was ein paar Tage Unterschied beim Besuch ausmachen können...

Teile ĂŒbrigens Deine Begeisterung, was die HollĂ€ndischen Zoos anbelangt. Tolle Gehege, vielfach interessanter und oft reichhaltiger Tierbestand, leider aber meist auch nicht gerade gĂŒnstig und in Punkto Gastronomie sehr unterschiedlich (von Top im indonesischen Restaurant in Burgers Bush in Arnheim bis zu grausig im Zoo Rotterdam). So oder so gehören fĂŒr mich die HollĂ€nder zu den Top-3-Zoonationen der Welt.
(27.05.2009, 18:01)
Michael Schulz :   Im ĂŒbrigen bin ich generell sehr begeistert was die hollĂ€ndischen Zoos betrifft. Die Gestaltung der Tieranlagen, HĂ€user, WegefĂŒhrung usw. stellt nahezu alles was ich bisher in Deutschland gesehen habe in den Schatten. Einzige Ausnahme hierzu ist Artis, davon hatte ich mir eigentlich etwas mehr erwartet. Der Großteil der Anlagen hier wirkt sehr marode und eher zweckdienlich als tier- und besucherfreundlich. Lediglich das Aquarium und die neue Savannenanlage haben mich hier ĂŒberzeugt.

Wahnsinnig begeistert hat mich der Dierenpark Amersfoort. Insbesondere der japanische Bereich, der wahnsinnig schön umgesetzt wurde oder auch die Stadt des Altertums. Auch in Blijdorp schafft man es durch die Gehegegestaltung Tiere wie Schopfhirsche oder Prinz-Alfred-Hirsche, die fĂŒr den Otto-Normal-Besucher eher uninteressant sind zu begeistern.
(27.05.2009, 17:21)
Michael Schulz :   @Sacha:
Da ich am Montag, den 25.Mai in Rotterdam war kann ich sagen, dass die Anlage der Seeotter zurzeit umgebaut bzw. renoviert wird (eigentlich sogar beide Anlagen), entsprechende Schilder waren vorhanden.
(27.05.2009, 17:05)
Sacha :   @MM: Hmh, sollte ich das tropische SĂŒsswasserbecken mit Haiwelsen (statt echten Haien) gemeint haben? Jedenfalls danke, denn nun weiss ich wenigstens, wofĂŒr es "geopfert" wurde:)
(27.05.2009, 16:54)
Michael Mettler :   @Sacha: Die Haie kenne ich nur aus der Anlage in der Mittelhalle, aber auf jeden Fall befand sich am Ort der heutigen großen Komodowaran-Anlage "hinten rechts" frĂŒher ein Großbecken, in das man von oben hineinsah. Ich kenne es allerdings noch als tropisches SĂŒĂŸwasserbecken mit sĂŒdamerikanischem Besatz, u.a. mit den Arrauschildkröten, die heute im großen Uferaquarium auf der gegenĂŒber liegenden Hallenseite untergebracht sind. Am Rand dieses Beckens gab es damals auch Volieren, z.B. fĂŒr Faultiere.

Ansonsten gab es am Ende der Mittelhalle meiner Erinnerung nach ein "normales", wenn auch großes Aquarium mit Leopardenhaien; vor dieser Wand befindet sich nun schon lĂ€nger der Block mit den Terrarien fĂŒr australische Reptilien und der zweitgrĂ¶ĂŸten Komodowarananlage.
(27.05.2009, 13:30)
Sacha :   Ich war ebenfalls vom 20. bis zum 24. 5. auf Zootour in Holland und Belgien.

Als ErgĂ€nzung zu Michael Schulz' Beitrag: In Rotterdam sind mindestens 3 PolarfĂŒchse vorhanden. Die Meerotter-Anlage wird meines Wissens nicht umgebaut (habe jedenfalls weder entsprechende Arbeiten noch Schilder gesehen, die darauf hinweisen). Allerdings ist es eine Doppelanlage. Derjenige Teil, den man vom Inneren des Ozeaniums einsehen kann, war mit zwei Exemplaren besetzt (am 22. 5.).
Den Kurzschnabeligel habe ich ebenfalls nicht gesehen, nicht einmal das Schild..:)
Das kleine Feuersalamander-Terrarium in der Rivierahalle zeigt ĂŒbrigens immer noch seinen kĂŒnstlichen Plastiktier-Besatz.

Fragen:

1. Weiss jemand, welche Tiere kĂŒnftig in der alten Krokodilhalle gehalten werden sollen. Muss anhand der Bepflanzung wieder etwas Tropisches sein.

2. In der Rivierahalle gab es doch mal ein grosses Meerwasseraquarium mit Haien, dass auch nach der Eröffnung des Ozeaniums noch in Betrieb war. Ich konnte es aber nicht mehr finden. Was ist daraus geworden (Shop, Restaurant, grosse Komodowaran-Anlage?)


A propos Komodowarane: In der Rivierahalle hat es mindestens 4 Anlagen mit Tieren unterschiedlicher Grösse.
(27.05.2009, 09:48)
Holger Wientjes :   Ist der Kurzschnabeligel denn nur noch als Einzeltier dort vorhanden ?
(27.05.2009, 09:18)
Michael Mettler :   Dann ist das Giraffenhaus offenbar noch nicht viel weiter als im Herbst, denn auch da schien es schon fast fertig, und man konnte bereits hinein gehen. Allerdings war das AußengelĂ€nde noch "Baukuhle".

Ich habe zwar das zum Schild gehörende Tier leider nicht gesehen, aber ausgeschildert war der Kurzschnabeligel als Unterbesatz der Hyazintharas im Vogeltrakt der Rivierahalle.
(27.05.2009, 09:05)
Michael Schulz :   @Michael Mettler:
Eine Anlage fĂŒr Schneehasen habe ich nicht gesehen, auch keine Hinweisschilder darauf.
Wenn man den Besucherweg Richtung EisbĂ€ren vom Ozeanum aus folgt, befindet sich rechterhand eine kleine Anlage mit zwei PolarfĂŒchsen, am See unten ist eine Voliere mit zwei Riesenseeadlern besetzt und ansonsten eben noch die EisbĂ€renanlage.
Die Bauarbeiten am Giraffenhaus sind noch in vollem Gange. Das Haus ist schon so gut wie fertig. Lediglich das Dach fehlt noch und der Besucherweg fĂŒhrt schon durch das GebĂ€ude. Auf der Giraffenanlage selbst wird derzeit ein kĂŒnstlicher Baumstumpf durch den ebenfalls der neue Besucherweg fĂŒhren soll fertiggestellt. Waren am Montag grade damit beschĂ€ftigt die Rindenstruktur anzufertigen. Die WassergrĂ€ben werden ebenfalls gerade mit Beton verkleidet, aber ich denke ein paar Monate wird das ganze wohl noch in Anspruch nehmen.
Ansonsten wird die Seeotteranlage im Ozeanum wohl grade renoviert, weswegen ich die Seeotter leider nicht sehen konnte, was mich sehr geĂ€rgert hat. Auch die alte Krokodilhalle wird gerade umgebaut und ist fĂŒr Besucher geschlossen.

Im ĂŒbrigen, wo sollte eigentlich der Kurzschnabeligel dort zu sehen gewesen sein? Ich habe den ganzen Zoo abgegrast und konnte ihn nirgends finden.
(27.05.2009, 08:31)
Michael Mettler :   @Michael Schulz: Wie weit sind in Rotterdam die Baumaßnahmen Polarbereich und Afrika fortgeschritten? Im September waren die EisbĂ€renanlagen fertig und besetzt, aber die kleinen Anlagen fĂŒr Schneehasen usw. nur durch Schilder angedeutet, ansonsten noch Brachland. Und das Giraffenhaus nebst Anlage war noch nicht fertig.
(26.05.2009, 22:55)
Michael Schulz :   So, bin eben zurĂŒckgekommen von unserer 8-tĂ€gigen Holland-Zoo-Tour.
Waren in Rhenen, Apeldoorn, Harderwijk, Arnheim, Amersfoort, Amsterdam, Rotterdam, Beekse Bergen und Kerkrade.
Ich weiß normalerweise sagt man vorher bescheid, hab ich halt verpasst, aber wenn jemand Fragen hat, werd ich mich bemĂŒhen diese zu beantworten.
(26.05.2009, 22:30)
Trebaruna :   Ja stimmt, rhenen halt die KĂŒhe aja. Auch eine KĂŒhe Dunja und Tooth der Bulle.
(22.05.2009, 21:03)
Guddy :   @ Michael Mettler:
Vielen Dank fĂŒr das schöne Foto!
(15.05.2009, 15:14)
Michael Mettler :   @Guddy: Die Frage kann ich leider nicht beantworten, da ich die Elefanten in Rhenen nicht lĂ€nger beobachtet habe. Sie waren gerade mit Fressen beschĂ€ftigt und standen dabei an verschiedenen Stellen im Gehege, so dass es in meinem Beisein zu keinen Interaktionen kam. Mehr, als das dabei aufgenommene Foto einzustellen, kann ich also leider nicht helfen.
(15.05.2009, 13:06)
Guddy :  
(15.05.2009, 12:44)
Guddy :   @ Michael Mettler:
Ich habe bei flickr einige Bilder der Elefanten aus Rhenen gesehen. Ist der Eindruck richtig, dass die ehemalige Erfurter Kuh Aja dort gut in die Gruppe integriert ist, und mit den anderen Tieren interagiert? In Erfurt hatte sie aufgrund der ungĂŒnstigen Situation ja schon Besorgnis erregend angefangen, zu "weben". Sie machte auf mich auf den Bildern auch insgesamt einen recht guten Eindruck, auch im Vergleich zu den gleichaltrigen KĂŒhen Mondula (jetzt Blair Drummond) und Safari, die 1974 mit ihr gemeinsam nach Erfurt gekommen waren.

(15.05.2009, 12:42)
Trebaruna :   In artis ist zum ersten mal im geschichte der zoo ein riesen ameisenĂ€r geboren worden. Die mutter ist ein tier aus ein auffangstation in agentinien, also gut fĂŒr eine neue blutlinie in europa.
(24.11.2008, 13:53)
Trebaruna :   Das haus soll nicht Ă€ndern bis tanja tot ist. SpĂ€ter muss das ein gorillahaus bleiben (zumindest im letzten version von das masterplan. vielleicht Ă€ndert das noch). Das tapirgehege soll dann hinzugelegt wirden. Aber was sie zb mit das alte seekuhbecken anfangen sollen weiss ich nicht (jetzt ist das ein terrarium fĂŒr riesenkröten)
(15.11.2008, 12:50)
Michael Mettler :   Demnach ist also auch die BrillenbĂ€r-NasenbĂ€r-Besetzung nur eine Zwischenlösung... Welche PlĂ€ne gibt es fĂŒr das Gorilla-Flusspferd-Haus? Die Flusspferdkuh Tanja, die nun schon seit 12 Jahren allein leben muss, könnte ja durchaus noch ein weiteres Dutzend Jahre vor sich haben. Genießt das Haus noch bis zu ihrem Tod Bestandsschutz?
(13.11.2008, 21:06)
Trebaruna :   Die beide bĂ€renanlagen sollen verschwinden (Sie werden glaub ich nicht geschutst als denkmal) und das bereich (zusammen mit der anlage von die nilgais+axishirschen) muss eisbĂ€ranlage werden.
(13.11.2008, 20:38)
Michael Mettler :   @Trebaruna: Was ist denn fĂŒr die ehemalige EisbĂ€renanlage in Artis geplant, die momentan mit Nutrias besetzt ist?
(13.11.2008, 13:32)
Trebaruna :   Artis hat wieder ein bĂ€r. Am 31 oktober ist brillenbĂ€r Franka aus Dortmund arriviert. Sie soll mit nasenbĂ€ren im ehemalige lippenbĂ€rengehege leben.
(13.11.2008, 10:47)
Michael Mettler :   @IP66: Anbei das einzige Foto, das ich davon gemacht habe.
(01.10.2008, 13:18)
IP66 :   Mich wĂŒrde die Innengestaltung des Affenhauses rehenener Affenhauses interessieren. Es entstand ja in einer Übergangsphase, in der viel mit dem krefelder Typus experimentiert wurde.
(01.10.2008, 12:07)
Michael Mettler :   Rhenen hĂ€lt ĂŒbrigens als einziger mir aus meinem Streifgebiet bekannter Zoo eine Bockgruppe Impalas. Ich weiß, dass vor Jahren drei kastrierte Böcke aus Hannover dorthin gingen, aber zwei der jetzigen haben - nach den Erfahrungen in Hannover untypisch fĂŒr Kastraten - normal ausgebildete Hörner, der dritte ist enthornt (vielleicht der letzte Hannoveraner?). Wie auch immer, die beiden behornten Böcke zeigten einen prĂ€chtigen und lange anhaltenden Spielkampf, und siehe da, schon bekamen sie Aufmerksamkeit vom Publikum und stahlen den Giraffen zeitweise die Show. Da war aus Besuchermund nichts zu hören vom "Bambi", wie das bei Impalas und Ă€hnlich proportionierten Huftieren sonst fast Standard ist (anscheinend auch in Holland, habe ich jedenfalls auf der Fahrt mehrfach gehört). Eine Junggesellengruppe Impalas wĂ€re auch fĂŒr einen hiesigen Zoo einen Versuch wert, an ĂŒberzĂ€hligen Jungböcken dĂŒrfte es ja nicht mangeln.
(29.09.2008, 23:23)
Michael Mettler :   Ebenfalls aus Rhenen: Besucherraum des relativ neuen Elefantenhauses. Ich nehme an, dass das Haus fĂŒr Besucher geschlossen wird, wenn der links hinten zu sehende "crush cage" mit Trainingswand benutzt wird? Zumindest gibt es keinerlei Besucherabsperrung davor, man kann also an den unbesetzten ZwangskĂ€fig direkt herantreten. Links vom Bildausschnitt befinden sich die Bullenboxen, rechts - im Bild sichtbar - die Kuhboxen, wobei die jeweils vorderen durch die Scheiben einsehbar sind. Wie schon andersorts erwĂ€hnt sind in den Betonboden des Besucherbereiches diverse Tierknochen eingelassen, außen ist das Haus mit "afrikanischen Felsmalereien" geschmĂŒckt. Besetzt derzeit mit dem Afrikanerbullen Tooth und den KĂŒhen Aja (Ex-Erfurterin) und Duna.

Rhenen hat mir gut gefallen. 1985 war ich erstmals dort (auch auf einer Zoo-Rundfahrt durch NL) und fand den Park wenig bemerkenswert; das mag aber natĂŒrlich auch daran gelegen haben, dass ich damals auch die großen Zoos der Niederlande erstmals besuchte und diese EindrĂŒcke die kleineren ĂŒberstrahlten. Bei einem spĂ€teren Besuch habe ich nur Teile des Zoos gesehen, da ich aus anderen GrĂŒnden dort war, und nun habe ich ihn praktisch ganz neu fĂŒr mich entdeckt. Man tut Rhenen Unrecht, den Zoo noch als kleinen Zoo zu betrachten, denn flĂ€chenmĂ€ĂŸig entspricht er ziemlich genau z.B. Hannover und kommt mir im direkten Vergleich sogar "gefĂŒhlt grĂ¶ĂŸer" vor. Abseits der Autobahnen gelegen, kann Rhenen leider nicht so viele Besucher aus Deutschland anlocken wie Arnheim oder sogar Amersfoort, wie uns ein Mitarbeiter erzĂ€hlte.

Der Ouwehands Dierenpark bietet einen interessanten Querschnitt durch Anlagen aller Zeitepochen von der GrĂŒndungszeit (eröffnet 1932) bis heute. Einige der Ă€ltesten Anlagen (Hagenbeck-Stil) sind lĂ€ngst umgenutzt, so ein MalaienbĂ€rfelsen als begehbare Eulenvoliere oder eine Wolfsschlucht fĂŒr Sattelstörche. Ein kleines, eher unscheinbares Haus, das heute als Lappland-AusstellungshĂŒtte neben einem Rentiergehege dient, war ursprĂŒnglich ein Insektarium, danach ein Vogelhaus und dann ĂŒber lĂ€ngere Zeit - auch bei meinem Erstbesuch - ein Terrarium; welch abwechslungsreiche Karriere! Ein GebĂ€ude, das Ă€ußerlich eher nach Scheune wirkt, beherbergte sogar ab 1971 ein Delphinarium (heute als Seelöwentheater genutzt). Laut JubilĂ€umsbuch mĂŒsste es sogar noch bei meinem Erstbesuch (und bis Ende der 80er Jahre) Delfine in Rhenen gegeben haben, aber ich kann mich nicht an irgendeinen Hinweis darauf erinnern.


(29.09.2008, 22:13)
cajun :   Und auch die dortigen Kropfgazellen sah ich sehr nah. ;-)
(29.09.2008, 22:02)
cajun :   Die Pelikane in Overloon kann ich ggf. noch ergĂ€nzen :-)
(29.09.2008, 22:00)
Michael Mettler :   Soviel also zur Evolution des Elektrikers :-)
(29.09.2008, 21:34)
Matthias :   Die "Apen op stelten"-Konstruktion wird so wohl auch nie wieder in Betrieb gehen. Ein junges MĂ€nnchen ist Ă€usserst erfinderisch wenn es darum geht Stromdraht zu umgehen.
Und da die Stelzen nur mit Stromdraht gesichert sind, wars das wohl.
(29.09.2008, 20:39)
Michael Mettler :   Eine weitere originelle Idee, diesmal aus Rhenen: "Apen op Stelten" (Affen auf Stelzen) nennt sich diese Konstruktion, die ein wenig an Überland-Strommasten erinnert. Die Orangs in Rhenen können ĂŒber diese Konstruktion ihre eigentliche Außenanlage verlassen und oberhalb des Besucherweges herumturnen (bei meinem Besuch nicht in Benutzung). Das Innere des Hauses erinnert ĂŒbrigens stark an Krefeld; war nur noch wenig ĂŒberraschend fĂŒr mich, hinterher in der JubilĂ€umschronik zu lesen, dass das 1986 eröffnete GebĂ€ude tatsĂ€chlich auf der Basis des Krefelder Vorbildes - wenn auch kleiner, da nur fĂŒr zwei Arten - errichtet worden war. Heute leben nur noch Orangs dort (frĂŒher auch Schimpansen). Außenanlage und Stelzenkonstruktion mĂŒssen erst um 2003 dazugekommen sein.
(29.09.2008, 19:49)
Michael Mettler :   Aus Amersfoort: Paarungskral fĂŒr Panzernashörner - nicht schön, aber offensichtlich praktisch. Ein Aushang am Gehege klĂ€rt darĂŒber auf, dass sich die Tiere im normalen Gehege beim Paarungstreiben immer wieder großflĂ€chige SchĂŒrfwunden an Naturfelsen, Holz usw. zugezogen haben. Deshalb kam man auf die Idee, einen Rundkral aus tonnenschweren SandsĂ€cken zu errichten. Wie die selbst angesiedelte Vegetation in den SĂ€cken zeigt, scheint die Konstruktion den Tieren standzuhalten. FĂŒr Besucher wurde eine kleine, einfache Aussichtsplattform aus Holz errichtet, von der aus auch dieses Bild entstand.
(29.09.2008, 19:36)
Michael Mettler :   P.S. Das Hellbraune ganz hinten im Bild ist die Herde der Hirschziegenantilopen und Vietnamsikas, die wiederkĂ€uend im Schatten der außerhalb des Geheges stehenden Bepflanzung lagen. Und genau das war an meinem Besuchstag leider auch der Eindruck, den diese Anlage hinterließ: Ein Fernglas wĂ€re nĂŒtzlich gewesen, zumindest fĂŒr die Huftiere. Sehr schön ist ĂŒbrigens zu sehen, bis in welche Höhe hungrige MĂ€uler an der Hintergrundbepflanzung hinaufreichen.
(28.09.2008, 17:37)
Michael Mettler :   ...oder in einem gepflegten und engagierten Kleinpark, was ebenfalls denkbar ist.

Nachdem ich endlich meine reiche Bilderausbeute von der Niederlande-Rundreise gesichtet habe, kann ich nun auch die angesprochene begehbare Asienanlage "Maidan" in Overloon illustrieren. Die links und rechts ins Bild ragenden WasserflĂ€che sind große Teiche, die u.a. einer Pelikankolonie als Zuhause dienen, die LandflĂ€chen außerhalb des Bildausschnitts sehen ĂŒberall so aus wie hier zu sehen.
(28.09.2008, 17:32)
Michael Amend :   Das sind sie schon lange, nachdem Bochum deren Haltung beendet hat, dĂŒrfte Hodenhagen der letzte deutsche Halter sein. Es sein denn, in irgendeiner Klitsche sitzen noch welche, was durchaus denkbar ist.
(22.09.2008, 17:57)
IP66 :   Wohin sind denn die Weißschulterkapuziner verschwunden? In unseren Zoos scheinen sie mir mittlerweile eine große RaritĂ€t vorzustellen.
(22.09.2008, 10:37)
Walter Koch :   Neues aus dem Gaia-Park.
Die Geparden bewohnen jetzt ihre neue
schön begrĂŒnte Anlage. Drei BreitmĂ€uler
standen bzw. suhlten sich in ihrem Ge-
hege. Die ErdmÀnnchen sind jetzt mit den
Fuchsmangusten vergesellschaftet.
Zum 1.mal habe ich endlich die 2 Kirk-
Dikdiks gesehen. Angedacht ist eine
Vergesellschaftung mit den Bongos.
Der neue Hallenspielplatz (Dino-Halle)
befindet sich gut im Bau(er soll fĂŒr
mehr Besucher im Winterhalbjahr sorgen).
Auf der Anlage fĂŒr ÂŽdie Weißschulter-
Kapuziner befinden sich jetzt Gelbbrust-
Kapuziner.
Die fĂŒnf Primaten-Freianlagen sind ein-
fach eine Klasse fĂŒr sich. Ein Erlebnis-
Zoo fĂŒr Menschen und!!! Tiere.
(21.09.2008, 22:13)
Walter Koch :   In Beekse Bergen konnten die Löwen eine
Ganzkörper-FĂŒtterung genießen (ein
Erwachsener Bison/Wisent). Direkt
neben dem Sichtfenster.
(17.09.2008, 18:19)
Walter Koch :   In Dierenrijk by Eindhoven sind jetzt
zwei KragenbĂ€ren auf einer begrĂŒnten,
neuen Anlage zu sehen.
Die drei jungen Elefantenbullen haben
sich gut auf ihrer neuen Anlage einge-
lebt.
Insgesamt verfĂŒgt Dierenrijk jetzt ĂŒber
4 BÀrenanlagen (mit mehr FlÀche als in
sehr vielen deutschen Zoos.
(17.09.2008, 18:14)
Michael Mettler :   Die Geschichte des Parks ist in einer Ausstellung sehr detailliert dargestellt, aber ich habe daraus nur BruchstĂŒcke genauer angesehen. Der Park liegt aber seit eh und je in einem Familienferiengebiet, das man wohl am ehesten mit der OstseekĂŒste zwischen TravemĂŒnde und Sierksdorf vergleichen könnte. Als ich Harderwijk 1985 zum ersten Mal besuchte, gab es links neben dem damals deutlich kleineren ParkgelĂ€nde (also auf der FlĂ€che der heutigen Lagune usw.), aber als getrennte Einrichtung, ein riesiges Spielparadies fĂŒr Kinder. Im Prinzip hat man also nur das frĂŒhere Freizeitangebot des Ortes etwas mehr durchmischt.
(13.09.2008, 11:15)
IP66 :   Wie hat sich die Situation in Harderwijk denn entwickelt? Gabes zuerst den Freizeitpark, der die MeeressĂ€uger beschaffte, oder wurde die Tierhaltung durch die Belustigungselemente ergĂ€nzt?
(13.09.2008, 10:46)
Michael Mettler :   @Hannes LĂŒke: Habe die Anlage nicht fotografiert, aber die Schweinswale leben tatsĂ€chlich in der alten Walrossanlage. Und keines der Walrosse hat sichtbare StoßzĂ€hne - aber wieso soll das neue kein Betonbecken mehr sein? Sieht mir doch sehr danach aus.
(12.09.2008, 21:17)
Hannes LĂŒke :   Hat einer von euch ein Bild des Schweinswalbeckens? Das mĂŒsste doch das alte Walrossbecken sein oder? Hab die grĂ¶ĂŸe nicht mehr in Erinnerung.
Und wie sieht es mit den StoßzĂ€hnen der Rösser aus? Ist ja kein Betonbecken mehr. WĂ€chst da was nach?
(12.09.2008, 21:04)
Michael Mettler :   Von den diversen Shows habe ich mir nur die der Stellers Seelöwen in voller LĂ€nge angesehen, um die Tiere in Aktion zu erleben. Die Walross-Show habe ich nur ein, zwei Minuten lang von außen - also nicht von der TribĂŒne aus - angesehen, und im Seitenabteil der Delfinlagune gab es eine kurze Trainingseinheit fĂŒr die GroßtĂŒmmler ohne Kommentare und Effekthaschereien. Wenn man jede der angebotenen Shows mitnehmen will, ist man wohl einen halben Tag lang beschĂ€ftigt. Der Park gehört ĂŒbrigens seit einigen Jahren einem Unternehmen, das in Frankreich auch einen Parc Asterix betreibt; allerdings haben sich zwar FlĂ€che und Anlagen des Parks verĂ€ndert, aber das Tier-Freizeit-Grundkonzept (samt Spielstrand fĂŒr Kinder) gab es schon bei meinem ersten Besuch 1985 (und wahrscheinlich davor auch schon).
(12.09.2008, 20:55)
Patrick Kalscheuer :   War zufĂ€llig ebenfalls am letzten Samstag in Harderwijk. Ich denke, wer auf einen "echten" Zoo spekuliert, wird wohl eher enttĂ€uscht sein. Die Einrichtung versteht sich wohl eher als Kreuzung aus Freizeitpark und Tierpark.
"Beeindruckt" war ich vor allem, mit welch geringem Informationsgehalt man eine 15 minĂŒtige Show mit Walrossen bestreiten kann. Außer das ein Walross fĂŒr eine Minute in eine Tröte pusten und zur Not auch LiegestĂŒtze machen kann, hat man wirklich gar nichts ĂŒber die Tiere als solches erfahren. Die VorfĂŒhrung bei den Schweinswalen war da wenigstens etwas informativer...
Der Unterwassereinblick bei Walrossen und Delphinen war allerdings definitiv beeindruckend.
(12.09.2008, 19:44)
Michael Mettler :   P.S. Harderwijk soll derzeit - verteilt auf Lagune und eigentliches Delphinarium - insgesamt 29 Große TĂŒmmler haben.
(12.09.2008, 11:15)
Michael Mettler :   Dolfinarium Harderwijk: Der Schrecken fĂŒr alle Eintrittspreisphobiker - selbst fĂŒr hollĂ€ndische VerhĂ€ltnisse ist ein Preis von 25 Euro saftig; dazu kommt natĂŒrlich noch eine ParkgebĂŒhr (kein eigener Parkplatz, daran verdient die Gemeinde). Rappelvoll war es trotzdem am Samstag. Den zoologischen Trost dafĂŒr bilden sechs Walrosse (mit eindrucksvollem Unterwassereinblick), sieben Stellers Seelöwen und sieben Schweinswale! Dazu natĂŒrlich die Delfinlagune (heißt offiziell inzwischen Dolfijnen Delta) mit zwei diesjĂ€hrigen Jungtieren und dem herrlich naturtrĂŒben Unterwassereinblick (wirkt deutlich interessanter als das kristallklare Wasser in ĂŒblichen Delphinarien). Im auch mit anderen Fischarten besetzten Rochen-Touchpool zeigte sogar ein Glatthai Bettelverhalten, indem er mit aus dem Wasser gerecktem Kopf und heftig mit den Vorderflossen planschend auf Besucher zusteuerte.

Die VerhĂ€ltnisse der Lagune dĂŒrften sich nicht 1:1 auf NĂŒrnberg ĂŒbertragen lassen. In Harderwijk stellt Laubfall nĂ€mlich kein Problem dar, rings um die Lagune gibt es praktisch nur NadelbĂ€ume und Bambus. Meiner Erinnerung nach steht das Delphinarium in NĂŒrnberg dagegen am Rande eines alten Laubbaumbestandes, oder?
(12.09.2008, 11:05)
Michael Mettler :   Zu den Overloon-AusfĂŒhrungen von Gudrun Bardowicks vom 13.7.08: Schade, dass die Rentierweide - derzeit eine der grĂ¶ĂŸten Tieranlagen des Zoos - umgenutzt werden soll. Hier kommt nĂ€mlich wirklich Tundra-Feeling auf und es ist ein eindrucksvolles Bild, die kleine Herde ĂŒber die nahezu geschlossene Vegetationsdecke ziehen zu sehen - Onager werden das wohl relativ schnell in kahlen Boden verwandeln. AuffĂ€llig war ĂŒbrigens, dass die Rentiere trotz Mittagshitze nicht nur in praller Sonne aktiv waren, sondern auch nicht hechelten, wir man das aus vielen Zoogehegen kennt. Die WassernĂ€he (die FlĂ€che ist zur HĂ€lfte von einem Wassergraben umgeben) und die Luftbewegung auf der großen FreiflĂ€che schaffen anscheinend ein gĂŒnstiges Mikroklima. WĂ€re interessant, wie die Haltungserfahrungen mit den Rentieren dort sind - es dĂŒrfte z.B. kaum möglich sein, auf dieser Anlage Kot zu entfernen.

Von der begehbaren Asienanlage Maidan hatte ich mir irgendwie mehr versprochen. Erinnert eigentlich mehr an einen Golfplatz als an ein Tiergehege. Muntjaks wĂŒrde ich in ein so deckungsarmes Gehege eigentlich gar nicht reinsetzen... Auf der begehbaren Lemureninsel keine Weißkopfmakis (mehr), dafĂŒr aber Rote Varis bei den Kattas; die Schwarzweißen Varis bewohnen eine eigene, nicht begehbare Insel. Die Alaotra-Bambuslemuren haben ein oben offenes Freigehege, das allerdings so dicht mit WeidengebĂŒsch u.a. bewachsen ist, dass eine Sichtung wohl eher GlĂŒcksfall ist.

Wie in Wissel ist auch die WegfĂŒhrung in Overloon labyrinthartig, und auch hier legen Ă€ltere Hecken, ZierstrĂ€ucher und -bĂ€ume den Gedanken nahe, dass dies schon vor dem Ausbau zum Zoo so war; hier scheint es sich vorher um eine Parkanlage ohne Tierhaltung gehandelt zu haben. Dem Rundweg folgend findet man alle Anlagen, wobei es oft kurze Stichwege zu besonderen, oft sehr reizvollen Gehegeeinblicken oder Kleinanlagen gibt. Irritierend sind diverse didaktisch wertvolle Schautafeln entlang des Rundweges, die sich mit einzelnen Themen befassen, ohne wirklich zu den nĂ€chstgelegenen Anlagen zu passen. Eien Tafel ĂŒber die große Wanderung der Gnus und Zebras macht jedenfalls in meinen Augen wenig Sinn, wenn nicht eine dieser Tierarten im Zoo zu sehen ist! Da wĂ€re es sicher sinnvoller, zu gezeigten Arten Sachverhalte darzustellen, die ĂŒber das Gehegeschild hinausgehen.
(11.09.2008, 21:11)
Michael Mettler :   Ich habe gerade eine "große Niederlande-Zoorunde" hinter mir und war dabei auch jeweils erstmals in den kĂŒrzlich hier erwĂ€hnten Zoos Wissel und Overloon. Wissel habe ich dabei am selben Tag besucht wie das Dolfinarium Harderwijk und Apeldoorn. Wenn man nicht gerade lĂ€ngere Beobachtungen machen will, sind diese drei Einrichtungen fĂŒr eine durchschnittliche Zoofan-Tour zeitlich problemlos an einem Tag möglich. Achtung: Harderwijk öffnet spĂ€ter als die beiden anderen Parks (10 Uhr) und lĂ€sst ab 16 Uhr keine Besucher mehr rein, auch wenn bis 18 Uhr geöffnet ist - ich war vor Jahren schon mal um 16.05 Uhr an der Kasse und wurde gnadenlos abgewiesen! Eignet sich also am besten als mittlerer Programmpunkt.

Wissel wirkt auf mich so, als sei es frĂŒher mal ein Vogelpark oder gar eine Liebhaberanlage gewesen; die von Gudrun Bardowicks erwĂ€hnte, alt wirkende Fuchsmangustenvoliere sieht mir stilmĂ€ĂŸig nach ehemaliger Eulenvoliere aus, der dick vergitterte BaumkĂ€ngurukĂ€fig nach alter Aravoliere, und die vielen "Wassergehege" kann ich mir problemlos mit einer Schwimmvogelsammlung und Stelzvögeln als Ursprungsbesatz vorstellen. Insgesamt ein netter kleiner Zoo, dessen geschickte Irrgarten-WegfĂŒhrung ihn doppelt so groß wirken lĂ€sst, als er wirklich ist. Zu den Tieren, die ich nicht zu Gesicht bekam, zĂ€hlte leider auch das Langschnauzen-KaninchenkĂ€nguru. Zu den TotenkopfĂ€ffchen sei noch zu ergĂ€nzen, dass sie als Peruanische (Saimiri boliviensis peruviensis) ausgeschildert sind, aber trotz ihrer Artzugehörigkeit phĂ€notypisch viel mehr an S. sciureus erinnern. Bei der benachbarten Insel fĂŒr ErdmĂ€nnchen fragten wir uns angesichts des hohen natĂŒrlichen Wasserstandes im GelĂ€nde, ob die Bewohner beim Graben nicht spĂ€testens nach zehn Zentimetern auf Wasser stoßen. UnglĂŒcklich gelöst finde ich die Anlage fĂŒr Brillenpinguine. Der Landbereich besteht aus einem HĂŒgel, der fast ausschließlich mit Steinen und grobem Kies belegt ist - und das bei einem SandkĂŒstenbewohner. Die Pinguine haben sichtliche MĂŒhe, von Land zu Wasser und umgekehrt zu kommen; erstens rutschen sie immer wieder auf dem glatten Grobkies aus, und zweitens verlĂ€uft das Ufer so flach, dass sie auch nirgends von einer Kante ins Wasser springen können; einer der Vögel zeigte immer wieder die Intentionsbewegung zum Kopfsprung, hĂ€tte aber ĂŒberall eine harte Landung hingelegt und musste es dementsprechend bleiben lassen. Da wĂ€re eine Änderung dringend nötig. Mitbewohner auf der Anlage war ĂŒbrigens eine Malaienente!
(11.09.2008, 18:51)
Michael Mettler :   "Potoroe" ist die niederlĂ€ndische Schreibweise, das "oe" am Ende wird wie "u" gesprochen (wie auch bei der englischen Bezeichnung Potoroo). Auf Deutsch wird die Art sonst als Langschnauzen-KaninchenkĂ€nguru bezeichnet (gab es ĂŒbrigens bis mindestens 1986 im Zoo SaarbrĂŒcken). Und die Kongo-Mangabe kennen die Älteren unter uns noch als Flinke Mangabe :-)
(30.07.2008, 12:10)
Gudrun Bardowicks :   Bei meiner diesjĂ€hrigen Zooreise habe ich neben den 2 großen niederlĂ€ndischen Zoos in Arnheim und Rotterdam und dem Safaripark Beekse Bergen auch die kleineren und in Deutscvhland zu Unrecht weniger bekannten zoologischen Einrichtungen NOP (Nederlandse Oopvangcentrum for Papegaaien) bei Veldhoven, den Aquazoo Friesland bei Leeuwarden und den Tierpark Wissel bei Epe besucht. Die drei letztgenannten Einrichtungen waren fĂŒr mich neu. Von diesen haben mir der NOP (Kombination aus Auffangstation fĂŒr Papageien und andere exotische Vögel aus schlechter Haltung und Beschlagnahmen und Vogelpark mit fantastischer betretbarer Tropenhalle)und der Aquazoo Friesland mit seinen fantastischen und großzĂŒgigen Kleinraubtieranlagen fĂŒr Marderhunde (Gemeinschaftshaltung mit Kanadischen Ottern), Binturongs (Gemeinschaftshaltung mit Zwergottern), Kleinen Pandas (Gemeinschaftshaltung mit Zwergmuntjaks und EuropĂ€ischen Ottern)und Ozelots, großen begehbaren Inseln fĂŒr Kattas, Rote Varis, Kronenmakis (MĂ€nnergruppe) und Rotbauchmakis (die beiden letztgenannten Arten wĂ€hrend meines Besuchs leider in den fĂŒr Besucher einsehbaren InnenstĂ€llen)und KĂ€nguruhs mit Östlichen Grauen RiesenkĂ€nguruhs (MĂ€nnergruppe), Parma-Wallabys und Sumpfwallabys besonders gut gefallen.An weiteren KĂ€nguruharten leben dort in der Nachtabteilung des Naturamas noch Borstenschwanz-RattenkĂ€nguruhs und, fĂŒr mich als erstmals gesehene Art, Langnasen-RattenkĂ€nguruhs (Langnasen-Potoroe). Der Aquazoo hat auch einige großzĂŒgige Affeninseln mit GĂŒrtelvaris, Weißkopfsakis (MĂ€nnergruppe) und TotenkopfĂ€ffchen, eine grosse begehbare Anlage mit Humboldtpinguinen und eine großzĂŒgige Anlage fĂŒr SĂŒdamerikanische SeebĂ€ren. Alle Tieranlagen sind natĂŒrlich bewachsen und unauffĂ€llig in die herrlichen Auenwald- und Flußlandschaft des Tierparks, der von grossen Feuchtgebieten und einer grossen ehemaligen Entenkoje umgeben ist, integriert. Das Naturama ist eine gelungene Mischung aus Terrarium, Nachttier- und DĂ€mmerungstierabteilung mit großzĂŒgigen Terrarien, Volieren und teilweise oben offenen Anlagen fĂŒr KleinsĂ€uger und Reptilien. Es weist mit u.a. den bereits genannten RattenkĂ€nguruharten, Kleinen Igeltanreks, Tupajas, Bunten LangnasenfledermĂ€usen, Madagaskar-Boas und Nilwaranen einen ausgewĂ€hlten Tierbestand auf. Der Aquazoo Friesland ist meiner Meinung nach allen Zoofreunden wĂ€rmstens zu empfehlen. Ich werde ihn in den nĂ€chsten Jahren sicherlich noch hĂ€ufiger besuchen.

Der Tierpark Wissel ist mit 3 ha FlĂ€che sehr klein, aber landschaftlich ebenfalls gut gestaltet. Er weist einen bemerkenswerten Tierbestand mit vielen selten gehaltenen Arten auf, allerdings sind eine Reihe von kleineren Tieranlagen relativ klein und wirken teilweise etwas veraltet und baufĂ€llig. Dieses gilt besonders fĂŒr die Gehege von Fuchsmangusten, WaschbĂ€ren, WeißrĂŒssel-NasenbĂ€ren, Goodfellow-BaumkĂ€nguruhs, Kongo-Mangaben und Schopfmangaben. Die KrallenĂ€ffchen-Sammlung weist mit Rothandtamarinen, Goldenen LöwenĂ€ffchen, Schwarzohr-PinselĂ€ffchen, Kaiserschnurrbarttamarinen, Roten Sumpfspringaffen und besonders den SilberĂ€ffchen, die ich bei meinem Besuch leider nicht gesehen habe, eine Vielzahl selten gehaltener Arten auf. Allerdings sind die grösseren Krallenaffenanlagen teilweise so dicht bewachsen, dass man die Tiere in ihnen kaum finden kann. Auch werden meiner Meinung nach die Bewegungsmöglichkeiten fĂŒr die Affen durch den dichten Bewuchs, der teilweise fast die gesamte Voliere ausfĂŒllt, stark eingeschrĂ€nkt. Auch in Wissel lebt mindestens ein Langnasen-RattenkĂ€nguruh in einer Gemeinschaftsvoliere zusammen mit Gebirgsloris. Gelungen und relativ großzĂŒgig sind in Wissel die Anlagen fĂŒr Stelzvögel, Rötelpelikane, Brillenpinguine, BennettkĂ€nguruhs, Emus, Tammar-Wallabys, Kirks ZwergrĂŒssel-Dikdiks aus hannoverscher Zucht zusammen mit Kronenkranichen(2 Jungtiere bei den Dikdiks), Zwergotter (mit 3 Jungen), ErdmĂ€nnchen, Binturongs, Kattas und TotenkopfĂ€ffchen. ErdmĂ€nnchen, TotenkopfĂ€ffchen und Kattas leben auf grossen Inseln mit natĂŒrlichem Bewuchs.

Wissel ist kein Zoo, den man unbedingt gesehen haben muß, wenn man nicht auf die grossen zoologischen RarietĂ€ten wie Kongomangabe (darunter ein auf den Menschen fehlgeprĂ€gtes und verhaltensauffĂ€lliges MĂ€nnchen, das in einem Extragehege untergebracht ist), Langnasenpotoroes, WeißrĂŒsselnasenbĂ€ren und SilberseidenĂ€ffchen aus ist. Wenn man gerade in der NĂ€he ist, kann man ihn allerdings zu einem Kurzbesuch von ein bis zwei Stunden aufsuchen. Eine Reise extra nach Wissel lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Tierpark schwer zu erreichen. Die nĂ€chst gelegene Bus-Haltestelle ist Emst/0ranjeweg. Von hier aus lĂ€uft man noch mindestens 35 Minuten auf schlecht ausgeschilderten Wegen bis zum Tierpark,
Ich hoffe, dass Pangeaparc, der den Wisselzoo auf sehr viel grösserer FlÀche ersetzen soll, wirklich gebaut wird, damit die noch vorhandenen Schwachpunkte in der Tierhaltung ausgemerzt werden können.
Über die ĂŒbrigen von mir besuchten niederlĂ€ndischen Zoos berichte ich in den entsprechenden Threats.
(30.07.2008, 02:06)
Matthias :   Ja, den gibt es. Aquazoo Friesland in Leeuwarden, der Provinzhauptstadt von Friesland. Gehört auch zu Zodiac Zoos.
www.aquazoofriesland.nl
(23.07.2008, 13:55)
IP66 :   Ich habe allerdings den Eindruck, daß sich westlich von Mönchengladbach um Venlo, aber auch um Arnheim die Siedlungsdichte ganz erheblich verstĂ€rkt, so daß auch die Zoos der östlichen Niederlande in entsprechend bersucherreichen Gebieten liegen. Interessant wĂ€re die Frage, ob im nun wirklich lĂ€ndlichen Westfriesland ein niederlĂ€ndischer Zoo angesiedelt wurde.
(23.07.2008, 11:35)
Michael Mettler :   Die Niederlande sind ja eines der am dichtesten besiedelten LĂ€nder der Welt, wobei sich der Großteil der Bevölkerung wohl in den Gebieten um Amsterdam und Rotterdam konzentriert. Dort allerdings war die Zoodichte frĂŒher sogar höher, denn der zwischen beiden StĂ€dten mit ihren großen Zoos gelegene Tierpark Wassenaar wurde in den 80ern geschlossen. Die neueren Zoos wie Wissel, Overloon, Kerkrade usw. sind ja eher "in der Provinz" und in unmittelbarer NĂ€he der niederlĂ€ndisch-deutschen Grenze zu finden. Damit wird zwar einerseits auch deutsches Publikum angelockt, aber vielleicht auch der eine oder andere Bewohner dieser Gegenden von einem Besuch in Emmen oder Apeldoorn abgehalten. Emmen Ă€ußert ganz offen, dass man mit dem Neubau des Zoos seine touristische Position und die davon profitierende Wirtschaft des Ortes festigen will - also muss es wohl auch Sorgen gegeben haben, dass dieser Status bröckeln könnte.

Dierenrijk erwĂ€hnt in dem kurzen Text ĂŒber die neue Elefantenhaltung auf seiner Homepage ebenfalls ganz offen, dass man sich dadurch rund 50.000 zusĂ€tzliche Besucher erhofft. Die von mir angegebene Webadresse war ĂŒbrigens leider falsch, sorry. Muss heißen:
www.dierenrijkeuropa.nl
Wie man sieht, ist darin das "Europa" noch enthalten, auf dem Logo der HP hingegen heißt es nur noch Dierenrijk. Ich schĂ€tze mal, dass dort in Zukunft noch weitere Exoten zu erwarten sind...
(22.07.2008, 19:35)
IP66 :   Mir scheint, daß man die Zoodichte in den Niederlanden in einer Beziehung zur Bevölkerungsdichte betrachten kann. Wenn dies geschieht, so gibt es in vielen Provinzen unseres Nachbarlandes eine Siedlungsdichte, die dem deutschen Ruhrgebiet oder BallungsrĂ€umen wie Berlin verglichen werden kann, wo man mehrere Zoos und auch eine gewisse Konkurrenz tiergĂ€rtnerischer Einrichtungen findet.
(22.07.2008, 18:59)
Michael Mettler :   Dierenrijk Europa (bei Eindhoven) entfernt sich allmĂ€hlich deutlich von seinem ursprĂŒnglichen, europĂ€ischen Artenkonzept. Trebaruna hatte ja weiter unter im Thread schon erwĂ€hnt, dass man Tiger hinzugeholt hatte, um fĂŒr Besucher attraktiver zu werden. Jetzt wurde sogar noch eine Elefantenanlage gebaut! Bewohner sind drei asiatische Jungbullen, zwei aus Emmen und einer aus Rotterdam:
www.dierenrijk.nl

Daraus entstand bei mir gleich die Frage: Hat sich der Wettbewerb um Besucher unter den niederlĂ€ndischen Zoos verschĂ€rft? Die großen Umbauten in Rotterdam und Arnhem, dazu die Entwicklung der Zodiac-Zoos, und das alles in einem Land, in dem die Entfernungen fĂŒr Tagesbesucher nicht allzu groß sind. Auch Rhenen ist ja von seinem zwischenzeitlichen Konzept "nordischer" Tierarten lĂ€ngst wieder abgewichen und prĂ€sentiert wieder Löwen, Elefanten usw.
(22.07.2008, 17:24)
Hannes LĂŒke :   Überall höre ich EisbĂ€ren. Warum nicht SchwazbĂ€ren? Das nehme ich Rheine echt ĂŒbel ausgerechnet LippenbĂ€ren wobei die Schwarzen doch eine Tradition darstellen und ob als einziger Goldschakal oder Koyote. Macht den Barten auch nciht fett.
(20.07.2008, 15:38)
Niedersachse :   Irgendwo meine ich gelesen haben, dass man irgendwann in Amsterdam wieder mit EisbĂ€ren plant, dementsprechend dann wieder ne Anlage bauen will-
(20.07.2008, 13:56)
Gudrun Bardowicks :   @ Ingo Rossi: Soweit ich gehört und gelesen habe, gibt es nun keine EisbĂ€ren mehr in Amsterdam, eine neue Haltung ist auch nicht geplant. Die EisbĂ€ren sollen nach Umbau der Anlage vermutlich durch BrillenbĂ€ren ersetzt werden.
(20.07.2008, 00:28)
Ingo Rossi :   @Gudrun Bardowicks: Bedeutet das, dass in Amsterdam nun keine EisbĂ€ren mehr gehalten werden? Wird die Anlage nun endlich umgebaut? Zuletzt war ich im Februar dort, da gab es noch keine Hinweise auf einen bald beginnenden Umbau, der aber schon lange geplant sein dĂŒrfte.
(19.07.2008, 22:04)
Gudrun Bardowicks :   Die neue EisbĂ€renanlage in Rotterdam wird am Montagnachmittag, den 21. Juli eröffnet werden. Bisher ist allerdings nur das aus Amsterdam eingetroffene EisbĂ€rweibchen Tania zu sehen. Ich werde mir die neue Anlage vermutlich kommenden Donnerstag oder Freitag im Rahmen meiner Niederlandereise anschauen.
(19.07.2008, 21:49)
Jakob Langenbacher :   Vielen Dank fĂŒr die ausfĂŒhrliche Antwort, werde mich Ende Juli und Anfang August nach Holland begeben und Ihre Tipps mit einbeziehen!
(13.07.2008, 14:16)
Gudrun Bardowicks :   Es soll natĂŒrlich "existiert" heißen.

Ps: Ich wĂŒrde mich ĂŒber Hinweise auf weitere sehenswerte zoologische Einrichtungen in den Niederlanden freuen. Danke.
(13.07.2008, 13:23)
Gudrun Bardowicks :   @ Jakob Langenbacher: Die EisbĂ€renanlage des Themenbereichs Arctica in Rotterdam soll angeblich Ende Juli sein, ein genaues Datum steht aber noch nicht fest (Informationen aus dem Newsletter vom Zoo Rotterdam).Die ĂŒbrigen Bereiche von Arctica (Anlagen fĂŒr Schneehasen, PolarfĂŒchse, Schneeeulen und Lemminge) werden erst spĂ€ter eröffnet. Das Savannenhaus soll laut Newsletter im Sommer oder Herbst diesen Jahres eröffnet werden, aber auch hier gibt es noch kein genaues Datum. Als aktuell letzte Neubauten in Rotterdam wurden im Sommer 2007 eine große begehbare Freiflughalle fĂŒr europĂ€ische Watvögel, Bienenfresser und Reiher und im April oder Mai 2008 eine begehbare Voliere fĂŒr GrĂŒnflĂŒgelaras und Trompetenvögel und eine Großvoliere fĂŒr Rote Sichler am Ozeanium eröffnet, diese Anlagen kenne ich allerdings auch noch nicht.
Pangeaparc ist zwar in Planung, existiwert aber noch nicht. Er soll den Tierpark Wissel in Epe ersetzen, die Anwohner im Umfeld vom geplanten Pangeaparc sind aber zur Zeit noch gegen den Bau des neuen Tierparks, da sie Angst um ihre Ruhe durch stĂ€rkeren Autoverkehr und vor einer Wertminderung ihrer GrundstĂŒcke haben. Somit muß man abwarten, ob Pangeaparc zumindest am bisher geplanten Standort entstehen wird. Den Tierpark Wissel kenne ich noch nicht, ich werde ihn mir aber Ende Juli einmal anschauen. Er soll laut Website einen sehr umfangreichen Krallenaffenbestand einschließlich SilberĂ€ffchen und viele andere interessante kleinere Affenarten wie z.B. Kongomangabe, Schopfmangabe und Kronenmaki haben, außerdem weitere interessante Arten wie Goodfellow-BaumkĂ€nguruh (neu seit Juni, Nachzuchttier aus Krefeld) und Langnasen-Potoroe (eine RattenkĂ€nguruhart, die in Deutschland nirgends gehalten wird). Der Park ist allerdings nur zwischen 4 und 5 ha groß.

Interessante niederlÀndische Zoos, die ich bereits kenne, sind neben Arnheim, Amsterdam, Emmen und Rotterdam u.a. Safaripark Beekse Bergen; Gaiapark Kerkrade, Zooparc Overloon und Ouwehands Tierpark Rhenen.
Beekse Bergen zeichnet sich u.a. durch sehr große, nach Kontinenten gegliederde Freianlagen, die teilweise mit Privat-PKW, Safaribus (im Eintriitspreis enthalten)oder Boot (ebenfalls im Eintritt enthalten)durchfahren werden können oder aber von einem breiten Rundweg mit Aussichtspunkten und ausfĂŒhrlichen Infotafeln besichtigt werden können, aus. Hier gibt es seit 2007 auch 2 große, von WassergrĂ€ben umgebende Schipansenanlagen fĂŒr ehemalige Labortiere und eine ebenfalls von einem Graben umgebene Freianlage fĂŒr eine Gorilla-Junggesellengruppe. Die HĂ€user fĂŒr die Menschenaffen sind einesehbar. Beekse Bergen gefĂ€llt mir besonders deshalb so gut, weil der Antilopenbestand sehr gut ist und auch viele asiatische Huftiere wie z.B. Markhor, Onager, Kulan, Hirschziegenantilope, Nilgau, Vietnam-Sika, Mesopotamischer Damhirsch und Pater-David-Hirsch gehalten werden. Auch die Raubtiersammlung ist sehr gut und umfaßt auch Seltenheiten wie LippenbĂ€ren (vergesellschaftet mit Rhesusaffen), MalaienbĂ€ren, Rothunde, TĂŒpfelhyĂ€nen, Afrikanische Wildhunde und als Besonderheit Sudan-Geparden. Alle Anlagen sind sehr großzĂŒgig und gut ausgestattet.
Ein weiterer interessanter Zoo ist Gaiapark in Kerkrade mit ĂŒberwiegend großzĂŒgigen Anlagen und einem ausgewĂ€hlten Tierbestand mit Zwergflußpferden, Schopfmangaben, Gorillas, Wollaffen, Bongos, Pinselohrschweinen, Löffelhunden, Afrikanischen Wildhunden, Vielfraßen, Iberischen Wölfen,Nerzen, Moschusochsen und Waldrentieren. Elefanten gibt es hier nicht, die Affen leben auf wunderschön bewachsenen und mit vielseitigen Klettermöglichkeiten ausgestatteten Inseln. Auch hier sind die hervorragend eingerichteten InnenstĂ€lle fĂŒr Affen ĂŒberwiegend einsehbar.
Zooparc Overloon ist auf asiatische Tiere spezialisiert, die in ĂŒberwiegend großen Anlagen gehalten werden. Ein Highlight ist Maidan, eine begehbare Anlage fĂŒr Hirschziegenantilopen, Axishirsche, Vietnam-Sikahirsche, Weißnackenkraniche, Jungfernkraniche und Krauskopfpelikane. Weitere asiatische SpezialitĂ€ten sind Schabrackentapire, Bartaffen, Weißwangen-Schopfgibbons, Japanische Seraus, Kleine Pandas und Binturongs auf einer wunderschönen Freianlage mit vielen Klettermöglichkeiten. Weitere Highlights sind die gut gestaltete Gepardenanlage (Cheetah-Country), eine riesige naturnahe Anlage fĂŒr Hausrentiere (soll ab 2009 in eine asiatische Steppe fĂŒr Kropfgazellen, Onager, Trampeltiere und andere Arten umgewandelt werden)und die begehbare Lemureninsel mit Kattas und Weißkopfmakis. Weitere in Overloon gehaltene Lemurenarten sind Kronenmakis, Schwarzweiße Varis und Alaotra-Bambusmakis. Diese Arten werden allerdings in separaten Anlagen gehalten. Der einzige Wermuttropfen ist, dass in Overloon außer der Restauration und einem GewĂ€chshaus fĂŒr Kakteen keine begehbaren GebĂ€ude existiern und auch nur wenige TierhĂ€user (Varis, Weißwangen-Schopfgibbons und Bartaffen) einsehbar sind. Man sollte Overloon daher nur bei gutem Wetter besuchen, da auch kaum regengeschĂŒtzte UnterstĂ€nde vorhanden sind.
Rhenen zeichnet sich vor allem durch den BĂ€renwald mit BraunbĂ€ren und Wölfen,die riesige EisbĂ€renanlage mit Unterwassereinblick und regelmĂ€ĂŸiger Zucht (Aufzucht durch die Mutter) und den sehr gelungenen Afrikateil (Umkhosi) mit u.a. Giraffen, Zebras, Impalas,Fuchsmangusten, Bongos, Warzenschweinen, Mandrils und weißen und normalgefĂ€rbten Löwen aus. Auch die große Tigerfreianlage, die begehbare Freiflughalle fĂŒr Reiher, Enten und Ibisse, die SeelöwenvorfĂŒhrung, die neue Anlage fĂŒr Afrikanische Elefanten, das Orang Utan-Haus samt dazugehöriger Außenanlage (Vergesellschaftung mit Javaneraffen) und die begehbare Seehundanlage sind sehr sehenswert. Es gibt viele große begehbare HĂ€user, z.B. ein kleines Afrikahaus, ein interessant gestaltetes SĂŒdamerikahaus (Urucu) fĂŒr Reptilien (u.a. GrĂŒner Leguan und Keilkopf-Glttstirnkaiman) KrallenĂ€ffchen, Vogelspinnen und einige Fische mit angrenzenden begehbarer Freiflughalle, ein Asienhaus (Orihuis) fĂŒr die Orang Utans, Javaneraffen, Riesenschlangen und freifliegende Afrikanische und asiatische Vögel, ein Aquarium fĂŒr tropische SĂŒĂŸ- und Seewasserfische und natĂŒrlich RavotAapia, eine riesige Tropenhalle mit Indoorspielplatz, Restauration und verschiedenen Anlagen fĂŒr kleine tropische Tierarten wie TotenkopfĂ€ffchen, Zwergotter, Lyles Flughunde, Textorweber und PrĂ€riehunde. Hier finden auch Tiershows statt.

Ein weiterer interessanter Zoo ist Amersfoort mit der "Stadt des Altertums", der "Tierwelt der Nacht"- ein begehbares Nachttierhaus mit u.a frei laufenden Nachtaffen, Fuchskusus, GĂŒrteltieren, Agutis und Votsotsas (schwer zu sehen)-, einer großen Afrikasavanne mit u.a. einer Giraffen- Junggesellengruppe, einer großzĂŒgigen Elefantenanlage (Elefantenhaus etwas beengt), einer schönen Anlage fĂŒr Panzernashörner, einem Parkteil mit lebensgroßen und lebensechten Dinosaurierplastiken und einer gute Affensammlung mit Zuchtgruppen von Kattas, Varis, Siamangs, Schimpansen und Japanmakaken.
(13.07.2008, 13:19)
Jakob Langenbacher :   Ich habe mal eine Frage in bezĂŒglich Savannenhaus in Rotterdam und Arctica(EisbĂ€renanlage), wann werden die anlagen eröffnet?

Außerdem noch ein kleine Frage war jemand schon im Pangeaparc?
(13.07.2008, 11:16)
Jennifer Weilguni :   @Hannes LĂŒke
Naja, ich schaffe es eben nicht 2,5 mal pro Jahr nach Emmen :-)))
Bin auch mal gespannt, wie das alles dann nach dem Umbau ausehen soll, schade um die vielen schönen Anlagen, die es dann in dieser Form nicht mehr geben wird. Andererseits hat Emmen im neuen Zooteil derart gut gebaut, dass man schon mit Spannung auf die Neuerungen warten kann.
(03.07.2008, 07:54)
Anna Lena Stephan :   Ich fahre in 2,5 Wochen fĂŒr 14 Tage nach Cadzand (direkt an der belgischen Grenze). Welche empfehlenswerten Zoos (belgisch oder niederlĂ€ndisch)liegen dort in der NĂ€he (also maximal 50 km entfernt).

Vielen Dank schon mal!
(01.07.2008, 14:35)
Hannes LĂŒke :   Und deswegen hab ich ne Jahreskarte fĂŒr Emmen. 2,5 Besuche und man hat sie raus.
Das mit dem getrennten Zoo ist ja nur ein vorĂŒbergehender Zustand da der Zoo komplett auf die Seite des Erweiterungsteil zieht und eigentlich ist das mit der erweiterung gar keine verĂ€nderung denn es gab nie ParkplĂ€tze am Zoo so das man schon immer durch die Stadt laufen musste.
Blöd ist nur das die HollÀnder so geheimnisskrÀmer sind. Da kommt immer erst raus wie ein Zoo aussieht wenn er fertig ist.
(30.06.2008, 21:05)
Jennifer Weilguni :   Ich habe meinen Urlaub im Norden dieses Jahr dazu benutzt, mir auch mal Emmen anzuschauen. Im Großen und Ganzen ein sehr schöner Zoo, vor allem die begehbare Pinguinanlage hat mir sehr gut gefallen. Aber auch sonst hat Emmen viele Leckerbissen zu bieten, nicht zuletzt natĂŒrlich die Afrikalandschaft und das Schmetterlingshaus. Einzig und alleine der Eintrittspreid hat mich dann doch sehr schockiert.. 18 Euro fĂŒr Erwachsene. Da soll nochmal jemand ĂŒber Hannover schimpfen. Ein bisschen unpraktisch ist natĂŒrlich auch die tatsache, dass man vom "alten" Zoo in den neuen Zooteil durch die Stadt laufen muss, positiv aufgefallen ist mir hierbei aber, dass fĂŒr Gehbehinderte ein Shuttleservice pendelt.
(30.06.2008, 17:34)
Gudrun Bardowicks :   Ich plane gerade meine diesjĂ€hrige Zooreise in die Niederlande und möchte neben Arnheim, Beekse Bergen und Aquazoo Friesland in Leeuwaarden auch noch einige neue Tierparks besuchen.
Lohnt sich Taman Indonesia, vielleicht am gleichen Tag wie Leeuwaarden, da Kallenkote ja in dessen NĂ€he liegt?
Wie ist es mit der Auffangstation NOP (Nederlandse Opvang Papegaaien)bei Veldhoven? Ich habe in einem Zooforum, ich denke dem Forum von Zoosite, einen fĂŒr mich als grossen Vogelfreund sehr interessant klingenden Besuchsbericht gelesen, der mich sehr neugierig auf diesen Park gemacht hat. Auch die Internetseite von NOP ist sehr interessant gemacht und klingt fĂŒr mich vielversprechend. Kennt jemand aus dem Forum diesen Park?
Ich bin allerdings auf Bahn und Bus angewiesen, da ich kein Auto besitze.

(30.06.2008, 16:27)
Hannes LĂŒke :   Die HP des Zoos gibt mittlerweile auch einige Infos und Bilder mehr her. Danke ersteinmal fĂŒr deine EindrĂŒcke. Ich fahr nĂ€chste Woche erstmal nach Blijdorp.
Die Leopardenanlage ist auch nur so schön weil sie sich auch schon eingelebt hat (steht seit 2000?)
(01.06.2008, 22:10)
WolfDrei :   Die Vergesellschaftung MalaienbĂ€r / Binturong funktioniert offensichtlich in Saint Martin la Plaine/ NĂ€he von Lyon
(01.06.2008, 22:01)
Wulfgard :   Hannes LĂŒcke: Ich war letzte Woche in Arnhem wo vom angekĂŒndigten Asienteil das Freigehege fĂŒr Bantengrinder (nur 2 KĂŒhe sichtbar) und Leierhirsche fertig war auch die Anlage fĂŒr MalaienbĂ€ren war Fertig und mit 2 Tieren besetzt aber von den im Prospekt angekĂŒndigten Binturong war nichts zusehen. Ich kann mir auch nicht vorstellen wie das mit den MalaienbĂ€ren gehen soll. Die Anlage fĂŒr Sumatratiger hat mich eher an ein Gehege fĂŒr WĂŒstenbewohner erinnert (Da war nicht der kleinste Grashalm zusehen geschweige denn BĂ€ume oder BĂŒsche) sie war mit 3 Tieren besetzt die auf mich doch sehr Nervös und Unsicher wirkten. Ansonsten war vom neuen Asienteil noch alles im Bau.
Das Gehege der Srilanka-Leoparden dagegen ist Ausgezeichnet, Groß sehr gut bepflanzt und auch sonst sehr gut Strukturiert, es waren 2 Tiere auf der Anlage die sich sichtlich Wohl fĂŒhlten. Ansonsten wĂ€ren noch die Blauducker zu erwĂ€hnen die bei dem Zwergflusspferd im Aussengehege waren und einen sehr munteren Eindruck machten was wohl auch am Bock lag der stĂ€ndig am treiben war.

(01.06.2008, 17:10)
Michael Mettler :   Sieht so aus. FĂŒr Emmen bin ich allerdings gespannt, ob und wann die dortigen Pinselohrschweine herausbekommen, dass abliegende Jungtiere von Impala und Kleinem Kudu ein leckeres Zusatzfutter darstellen - die Duisburger Schweine haben immerhin regelmĂ€ĂŸig Schaf- und ZiegenlĂ€mmer auf der auch nicht gerade kleinen Anlage gerissen.
(05.05.2008, 09:07)
Drac :   Aus der Burgers Zoo Homepage:
"voor de officiële opening in mei te zien"
Streng genommen spreche ich ebenfalls kein niederlĂ€ndisch, aber wĂŒrde es so ĂŒbersetzen, dass die offizielle Eröffnung im Mai sei
(05.05.2008, 02:44)
Hannes LĂŒke :   Heute hab ich mir mal ne jahreskarte fĂŒr den Zoo Emmen gegönnt.
Es war ein herrlicher Tag und die PO-Schweine sind wirklich seit einigen Wochen in Emmen. Passen super in die Steppe.
Es gibt seit dieser Saison eine neue Terrasse an der Savanne welche einen astreinen Ausblick bietet.
Falls einer Fragen hat nur raus damit.
Was mich mal wieder beschÀftigt ist wie es weiter geht und ob es schon was neues gibt zum Umzug.
Ach ja: Und wann wird der Asienteil in Burgers eröffnet.Auf der HP steht was aber mein hollÀndisch ist mehr schlecht als recht...
(05.05.2008, 00:50)
Hannes LĂŒke :   Gut erkannt Michael,
unten im Keller steht an KleinsÀugern und Beuteltieren auch so einiges was ich und ich denke viele von uns noch nie in Zoos gesehen haben
(03.01.2008, 16:58)
Anna Lena Stephan :   Da hatte wohl jemand Freunde beim Zoll...

Immerhin, wann kann man diese Tiere schon mal so nah fotografieren, und sie halten so fein still...
(03.01.2008, 07:43)
Michael Mettler :   @Hannes LĂŒke: Dem Himalaya-Tahr hat der PrĂ€parator ein Ziegenbockgehörn aufgesetzt :-) Fiel mir schon bei meinem letzten Besuch auf, als die PrĂ€parate noch im Wallaganga standen.
(02.01.2008, 23:34)
Hannes LĂŒke :   Ach die! Und wer findet den Fehler im Bild????
(02.01.2008, 22:43)
Thomas Schröder :   Na, das hat ja super geklappt....*schĂ€m* Ein neuer Verusch sollte nun hoffentlich hier mit dranhĂ€ngen...
(02.01.2008, 22:42)
Thomas Schröder :   Hab mal ein Foto als Beispiel herausgesucht. Vergesellschaftung von Tigern mit Igeln, Bisons und noch so Einigem kann man nur in Emmen erleben...;-)
(02.01.2008, 22:39)
Thomas Schröder :   Die PrĂ€perate, die im Wallaganga-GebĂ€ude standen, bis in diesem ein Indoor-Spielplatz entstand, befinden sich nun in dem GebĂ€ude, in dem auch Krokodile und die unten besprochenen Nackt-Mulle leben. Gehege waren hier meines Wissens nach nicht, sondern eher VeranstaltungsrĂ€ume. Als unangenehm (wie es Anna bewertet) erlebe auch ich diese recht unmotiviert-zusammengepropften TierprĂ€perate, hier wĂ€re weniger sicherlich mehr gewesen.
(02.01.2008, 22:32)
Hannes LĂŒke :   So ich war heute auch mal in Emmen und bin durch den SCHNEE gestapft.
Wer kann auch ahnen das es 100 km von daheim schneit.
Also falls noch fragen sind, ich habe eine an Anna-Lena, welches Gehege soll denn mit PrÀparaten besetzt sein???
(02.01.2008, 21:50)
Anna Lena Stephan :   Abgedunkelt war es nicht.
(01.01.2008, 11:02)
Shensi-Takin :   Nacktmulle bzw. Mulle an sich sind NICHT blind, auch wenn die kleinen Äuglein das vermuten lassen; insofern bin ich mir nicht sicher, ob die Haltung der Tiere in Plastikröhren bei Tageslicht(!) wirklich optimal ist. Wahrscheinlich sind deswegen derartige US-Mullanlagen (das Plastikröhrensystem gibts ja schon lĂ€ner) nicht selten im Nachttierhaus oder wenigstens im abgedunkelten Bereich untergebracht...
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2004/pressemitteilung20040402/index.html
(30.12.2007, 17:38)
Anna Lena Stephan :   Dass ein neuer Zoo in Emmen nicht nötig ist, sehe ich auch so. Trotzdem bin ich gespannt auf das, was uns dort erwartet.
Eine Gruppe Flamingos war unter freiem Himmel, eine Gruppe in der Voliere.
Wir haben bei unserem Besuch schon vermutet, dass Nacktmulle blind sind. Ich glaube, dieses Plastikröhrensystem wirkt nur auf Menschen unheimlich und beengt, die Tiere schienen sich wohl zu fĂŒhlen.
(30.12.2007, 16:21)
Michael Amend :   @Anna Lena Stephan. Schon an dieser Stelle erstmal Recht herzlichen Dank fĂŒr das Mitbringen des ZoofĂŒhrers. Die Emmener Pinguin-Analge sit derzeit die Beste, die man in Europa finden kann. In Deutschalnd allerdings wĂŒrden dei niedrigen Absperrungen zu den Besuchern nicht funktionieren, da sich die Zoobesucher hierzulande deutlich unzivilisierter Verhalten als die hollĂ€ndischen Besucher. Ehrlich gesagt bin ich der Meinung,das Emmen keinen neuen Zoo braucht. Der jetzige Zoo ist sehr gut( obwohl Rotterdam mittlerweile noch besser ist ), hat aber, wie jeder Zoo auch, seine Schwachpunkte, in diesem Fall sind es die Elefanten,-und Flußpferd-Anlagen. Beide Anlagen sind definitiv zu klein, der Landteil fĂŒr die große Flußpferdgruppe ist viel zu klein, von den Innenstallungen und dem Innenbecken, das die Tiere jetzt bis zum FrĂŒhjahr bewohnen mĂŒĂŸen, ganz zu schweigen. Sehr positiv zu bewerten ist , das selbst im Kinderzoo nicht gefĂŒttert werden darf. Langweilig und Platzverschwendung empfinde ich das Biocron.Die Nacktmull-Anlage ist zwar optisch sicher nicht das Gelbe vom Ei, fĂŒr die blinden Tiere ist sie aber durchaus sehr gut, kein deutscher Nacktmullhalter bietet diesen soviel Platz wie Emmen. Ebenfalls sehr positiv die Tatsache, das die Flamingos weder gestutzt, noch kupiert sind und in einer riesigen Volierer untergebarcht sind, leider betrifft das aber nicht die Pelikane und Marabus...Emmen ist ein sehr guter, gut durchdachter Zoo, wozu also einen neuen Zoo bauen ?
(30.12.2007, 14:25)
Trebaruna :   @ Michael Mettler: Labyrinth zoo boekelo ist wirklich nicht wert hin zu gehen. Es ist ein garten wo viele leute irhe heiratsbilder machen aber tieren gibt es wenig (zwergflamingo, katta, und noch einige algemeine tieren die jeder zoodiac zoo hat. Zoodiac = overloon + wissel + aquazoo + boekelo und zeit diesem jahr + Best + arcen).
Wissel ist sehr klein aber die kollektion ist ziemlich gut. Viele tamarins, congomangabey. Irgendwo im 2008 bekommen sie baumkangurus. Das park kann mann gut kombinieren mit zb amersfoort ober apenheul die sind beiden in der nÀhe.
Overloon is die grosste Zoodiac zoo und hat die meiste grossere tierarten. (aber das grosste ist ein trampeltier :) Das park ist sehr schon mit viele planzen und wenig gitter. Im kollektion: serau, malaien tapir, vietnam sikahirsch, kronenmaki, gepard, baumstachler, uzw. Im 2008 kommen ameisenbÀren dabei. Mann braucht kein ganzen tag in overloon aber viele zoos in der nÀhe gibt es nicht. Wahrscheinlich ist burgers das meiste in der nÀhe. Ein bisschen weiter sind dierenrijk europa, best zoo und das NOP (alle 3 in der nÀhe von Eindhoven).
Dierenrijk europa ist meiner meinung nach einer der langweiligsten zoos in holland. Ich kann fast nichts positives uber das park sagen... Feder anlage hat vieles gitter, die kollektion ist wenig beeindruckend (das europa-thema ist slecht getan und jetzt sind tiger dabei gekommen um besucher nach das park zu ziehen). Aber die meiste tieren haben genung raum..
Gaiapark sieht sehr schon aus. Geraumig, naturnah. Nicht sehr viel arten, aber doch ein besuch wert. Es ist in der nÀhe von aachen oder wenn sie in holland bleiben möchtest "kasteelpark Born" (ein kleines park mit viele vögel, rentieren, polarfuschsen, berberaffen, uzw.)
(30.12.2007, 12:14)
Michael Mettler :   Ich liebĂ€ugele damit, im Laufe des Jahres den einen oder anderen der neueren Zoos in Holland zu besuchen: Zoo-Labyrinth Boekelo, Dierenpark Wissel, Zoopark Overloon, Gaiapark Kerkrade, Dierenrijk Europa. Kann mir jemand Tipps geben, wieviel Zeit man in etwa fĂŒr eine Runde in diesen Parks einplanen sollte bzw. welche davon mit in der NĂ€he liegenden Zoos problemlos innerhalb eines Tages zu kombinieren wĂ€ren? Da ich bei Erstbesuchen nicht zu langen Beobachtungsaufenthalten vor einzelnen Tierarten neige, brauche ich nicht unbedingt mehr Zeit als ein Normalbesucher.
(30.12.2007, 11:48)
Anna Lena Stephan :   So, hier mein Bericht aus Emmen (den ZoofĂŒhrer habe ich Ihnen mitgebracht, Herr Amend, Bankverbindung schicke ich die nĂ€chsten Tage):

Aus dem Standpunkt eines Nicht-Zoo-Experten fand ich den Noorder Dierenpark ziemlich gut. Ich habe nicht ein einziges Gehege gesehen, was meiner Meinung nach zu klein oder nicht artgerecht war, im Gegenteil, sehr weitlĂ€ufige Gehege waren der Regelfall. Bei einer Anlage war ich mir allerdings nicht sicher: Eine große Kolonie Nacktmulle wurde in einem Plexiglasröhrensystem gehalten, mit ein bisschen SĂ€gespĂ€nen drin. Artgerecht oder nicht? Ich kenne mich mit Nacktmullen da nicht so aus.
Was mich erstaunt hat, war eine Gruppe von mindestens 4 GĂŒrteltieren, die ich bisher nur in Einzelhaltung kannte.
Und ganz toll war die neue Anlage fĂŒr die Humboldtpinguine: Ein riesiges GelĂ€nde, durch das man zwar als Besucher gehen kann, aber nur auf begrenzten Wegen, die Pinguine können den Besuchern also problemlos aus dem Weg gehen. Das Ganze sehr naturnah und verwinkelt, was vor allem meinem Sinn fĂŒr Ästhetik zufrieden stellte.
Alles in allem ein sehr zufrieden stellender Besuch, wenn ich auch das GefĂŒhl habe, dass man in Emmen Gehege, dessen Tiere ausgestorben/weggezogen sind, nicht neu besetzt, wobei die Innenanlagen gerne mit unangenehmen Massen an TierprĂ€peraten bestĂŒckt werden. Ich bin auf jeden Fall höchst gespannt auf den neuen Emmener Zoo. Dazu gab es leider nirgendwo Infos.

Wenn noch Fragen sind, ich beantworte sie gerne.
(30.12.2007, 10:58)
Michael Amend :   Im ZoofĂŒhrer-Thread schrieb jemand, das er 3 Euro kostet,mit Porto wĂŒrde ich Ihnen dann 5 Euro ĂŒberweisen. Teilen Sie mir doch Ihre Bankverbindung mit, natĂŒrlich nicht hier, sondern direkt an mich, meine E-Mail Adresse ist : MIAmend@t-online.de.Steht eh im Rundbau-Thread, da kann ich sie auch hier angeben.
(23.12.2007, 16:03)
Anna Lena Stephan :   Wenn das Ding nicht zu teuer ist, kein Problem. Aber ZoofĂŒhrer gehen ja preislich meistens. Ich werde mein Bestes tun.
(23.12.2007, 15:53)
Michael Amend :   @Anna Lena Stephan. Ich hĂ€tte wirklich eine Bitte, weniger auf Fotos oder Infos bezogen, sondern In Bezug auf den 2007 erschienenen ZoofĂŒhrer. Diesen wĂŒrde ich gerne haben, leider antwortet Emmen weder auf schriftliche Anfragen, noch auf E-Mails. Wenn es möglich wĂ€re, das Sie mir die hollĂ€ndische Ausgabe ( Titelbild Pelikan und Yucatan-Spielhalle) gegen Erstattung der Unkosten im Vorraus besorgen könnten, wĂ€re ich Ihnen sehr dankbar. NatĂŒrlich wĂ€re auch ein Tausch gegen andere ZoofĂŒhrer möglich. Das wĂ€re super, wenn das klappen wĂŒrde.
(23.12.2007, 14:05)
Anna Lena Stephan :   Ich werde nĂ€chste Woche nach Emmen fahren. Gibt es irgendwelche AuftrĂ€ge (Fotos/Infos)?
(23.12.2007, 10:47)
Michael Mettler :   Irgendwie erinnert mich das an die SeaLife-Äußerung, dass bestimmte Hai-Arten wie Sandtigerhaie nach deren Ansicht nicht fĂŒr die Aquarienhaltung geeignet seien. Pikant wird die Emmener BegrĂŒndung fĂŒr das Fehlen von Menschenaffen dadurch, dass ausgerechnet die beiden nĂ€chstgelegenen niederlĂ€ndischen Zoos (Apeldoorn und Arnheim) ihren guten Ruf auch der dortigen Menschenaffenhaltung verdanken - Abgrenzung zur Konkurrenz?
(04.12.2007, 20:44)
Thomas Schröder :   Wer es fĂŒr falsch erachtet, eine bestimmte Tierart oder ganze Gattungen in Zoos zu halten und sich selbst danach richtet, ist meiner Meinung nach nicht anmaßend sondern konsequent. Hielte ein Zoo dauerhaft einen Schimpansen in Einzelhaltung (und das nicht als Auslaufmodell, so mĂŒĂŸte er sich auch der Kritik anderer Zoos stellen, und das zu Recht. Nur dass hier der Konsenz grĂ¶ĂŸer ist, als bei dem "hohe-Intelligenz-als-Haltungs-Stopper"-Argument.
Das Problem bei der Emmener Argumentation liegt wohl eher in der von Trebaruna schon angesprochenen Inkonsequenz seitens der Emmener, eben andere intelligente Tierarten sehr wohl zu halten (oder das zukĂŒnftig zu wollen), oder auch zwar Adler und Geier abzulehnen, jedoch Marabu, Pelikan, Ara und Co gestutzt zu halten...
(04.12.2007, 20:40)
IP66 :   Ich finde es ja vernĂŒnftig, wenn ein Zoo auf Tiere, fĂŒr die er kein Haltungskonzept zu haben glaubt, verzichtet, doch drĂ€ngt sich der Eindruck auf, die Emmener wollten ihre MaßstĂ€be auch anderen Haltungen auferlegen, was wohl nicht nur diese als anmaßend empfinden könnten.
(04.12.2007, 17:41)
Trebaruna :   Ich weiss nicht ob es im zoo hĂ€ngt.
Es war in ein zeitung von der gegend. Ich habe nur diese tekst gelesen auf ein niederlandisches forum. (http://www.zoosite.nl/forum/index.php/topic,1319.0.html und ein plan http://www.dvhn.nl/multimedia/archive/00432/Nieuwdierenpark_432876a.gif)
Mehr als das weiss ich nicht.
(04.12.2007, 17:22)
Anna Lena Stephan :   Welchen Plan? HĂ€ngt der im Zoo aus?
Ich fahre nÀmlich um die Weihnachtstage nach Emmen, dann kann ich ihn abfotografieren.
(04.12.2007, 15:12)
Trebaruna :   Don't shoot the messenger ;)
Das ist was emmen immer gesagt hat. So halten sie auch kein greifvogel wie geier und adler weil die arten folgen emmen nicht in ein zoo gehalten werden können weil die ein sehr grosses und höhes gehegen brauchen um mit thermik fliegen zu können. Sie hatte auch etwas gegen bÀren glaub ich aber die sind jetzt schon wieder auf das plan. Also sehr wichtig sind die regeln wahrscheinlich nicht.

@Anna lena stephan: nirgendwo glaub ich. Ich habe nur einige arten gelesen in das plan und ich habe gehört das die arten die jetzt im zoo sind bleiben sollen. Weitere info habe ich leider nicht.
(03.12.2007, 19:44)
Michael Amend :   Wenn jetzt schon die " Intelligenz" von Tieren ein Kriterium fĂŒr die Zootierhaltung ist, darf man eigentlich gar keine Tiere mehr im Zoo halten, außer Kronenkraniche, PerlhĂŒhner und Straußenvögel. Warum hĂ€lt Emmen eigentlich Elefanten ? Sind wahrscheinlich dĂŒmmer,als wir alle bisher angenommen haben....Und das Hirnvolumen von Totenkopfaffen , die ja in Emmen gehalten werden, ist dem von Menschenaffen gleichzusetzen, das heißt, Totenkopfaffen sind mindestens genauso intelligent wie Menschenaffen...( und auch noch viel hĂŒbscher anzusehen....)
(03.12.2007, 17:36)
Anna Lena Stephan :   Wo kann man nachlesen, welche Tierarten sie bekommen werden?
(03.12.2007, 17:35)
Trebaruna :   @ sacha: uber emmen
Der alte centrum zoo emmen soll geslossen werden. Auf die platzt soll die stadt neue wohnungen uzw glaub ich bauen. Alle arten die sie jetzt haben bleiben! also die tigern, servalen uzw bekommen ein neues gehege im neue zoo. Ich glaube das nur die pavianen im trockensteppe leben sollen. Die nashorner uzw bekommen ein savanne wie sie jetzt auch haben. Das emmen kein menschaffen halt ist kein zufall. Sie haben immer gesagt das es nicht ok ist solche intelligente tieren in einem zoo zu halten. (aber warum sie jetzt dan delphinen halten wohlen verstehe ich nicht)
(03.12.2007, 14:11)
Trebaruna :   Ich soll mal antword geben auf einige fragen von eine weile her:
- die goldstumpfnasenaffen bleiben ein gerucht. Vielleicht noch in der zukunft wenn blijdorp das hymalaya bauen soll, aber jetzt deutet nichts darauf das die affen bald kommen
- Ins polargebiet kommen die biber wahrscheinlich spater. Auf die platz kommen erst waschbaren. weitere arten sind eibaren, polarfuchsen, lemmingen, schneeeulen, stellerseeadler, schneehasen, und die bizons. (rentieren nicht die hat blijdorp schon ins europa-teil. Vielleicht das muskusoxen noch bei die bizons gezetst werden.
- die puduanlage is fertig (wie auch die gehegen fur wild- und hausmeerschweinchen. Auch die chinesische alligatoren sind in ihren neue gehege.
- jetzt sind noch baustellen fur: die eisbaren (die rest von das polargebiet kommt spater), das neue giraffenhaus, das neue savannehaus (krokodillen, uzw), fur die servallen muss mann noch anfangen. und die gorillas is fast fertig.
(03.12.2007, 13:01)
Steven Holland :   Leider habe ich auf mein e-mail noch kein antworten bekommen von unsere zoosite awards. Darum frage ich an alle deutsche zoofans noch einmal: Bitte gucken Sie auf www.zoosite.nl und wenn sie kein e-mail geben wollen senden Sie ihre antworten nach stevenheuvel@hotmail.com
(02.12.2007, 12:18)
Steven Holland :   Leider kann ich nicht das email weglassen.
Aber wenn man kein e-mail adresse dazu sende wurdet senden SIe ihre antworden bitte nach stevenheuvel@hotmail.com
Das is fur jeder von euch moglich, bitte hilfen sie uns wir brauchen noch viel mehr antworten!!!
(28.11.2007, 12:48)
Sacha :   Hallo Steven

Eigentlich wĂŒrde ich sehr gerne mitmachen, schon weil hier die hollĂ€ndischen Forumsteilnehmer viele wertvolle Infos platzieren und bei Fragen hilfreich zur Seite stehen (Danke an alle).

Aber ich möchte nicht meine E-Mail-Adresse dafĂŒr bekanntgeben (Pflichtfeld), weil sonst die Gefahr gross ist, mit Spam ĂŒberschwemmt zu werden (habe so meine Erfahrungen gemacht). Wenn man diesen Pflichteintrag weglĂ€sst, bin ich sehr gerne dabei.
Andere Variante: Ich gebe hier meine Bewertung ab und Du kopierst die Daten rĂŒber.
(27.11.2007, 17:24)
Steven Holland :   Hallo Deutsche zoofans!

Wir von der hollandische zoofansite www.zoosite.nl haben jetzt ein zooaward.
Wir werden gern der beste hollandische zoos in funf kategorien ein preise geben. Aber dafur brauchen wir vielen menschen dei ihr meinung geben.
Darum frage ich an ihn, Deutsche zoofans uns zu hilfen. Auf unsere site www.zoosite.nl finden sie direkt ein link zum zoo-award.
Dort konnen sie in 5 kategorien ihre meinung geben:
Beste zoo
Beste neue anlage
Beste website
Ungewohnliche geburt
Best erneute zoo

In alle 5 kategorieen haben zoositeforummers schon 3 zoos selektiert. Wir fragen ihn nur in jeder von 5 kategorien ein zoo zu wahlen und denn auf der button: Stem nu! zu klicken dan konnen Sie ganz einfach stemmen.

Ich danke ihn allen im voraus herzlich

Steven van den Heuvel
www.zoosite.nl
(27.11.2007, 11:47)
Hannes LĂŒke :   Also zum Bau kann ich nur sagen: Es ist eine Baustelle und Fristgerecht wird es denke ich nciht fertig aber immerhin werden schon Fundamente gegossen.
Durch den Bokito ausbruch kamen ja uach schon andere Investitionen dazwischen.
Auch muss man sagen, dass gleichzeitig noch eine SĂŒdamerika Voliere gebaut wird, eine Pudu-Anlage entstanden ist und ein neues Giraffenhaus entsteht (Fundamente schon zu sehen)
Das Affen-GerĂŒcht ist mir leider neu sonst hĂ€tte ich gerne gefragt.
Tierarten im Polargebiet Schneeeulen, Lemminge, Biber, EisbÀren, Bisons und wenn ich mich nicht tÀusche Rentiere
(05.11.2007, 20:27)
Sacha :   Jepp. Ich wĂŒrde gerne wissen, wie der Stand der Dinge bez. der neuen Polaranlage ist. Sieht man schon was? Wird der Bau termingerecht fertig? Gibts was Neues ĂŒber die Tierarten, die dort angesiedelt werden sollen?Ausserdem geistern ja immer wieder GerĂŒchte herum, dass Rotterdam Goldstumpfnasen bekommen soll. Oder ist dieses Thema definitiv vom Tisch?
(05.11.2007, 17:38)
Hannes LĂŒke :   Ich war am letzten Samstag in Rotterdam.
Falls fragen bestehen
(05.11.2007, 17:14)
Saya :   Ich weiß nur dass der alte Teil tatsĂ€chlich komplett geschlossen werden soll. Das GelĂ€nde wird an Investoren verkauft (oder an die Gemeinde und von denen ĂŒber Investoren entwickelt... die Einzelheiten kenne ich nicht) und davon wird der Bau des ES-GelĂ€ndes finanziert.

Ich gehe davon aus dass sehr viel mehr Tierarten gehalten werden als in den Meldungen erwĂ€hnt, das was aufgezĂ€hlt wird wĂ€re ja fĂŒr einen ganzen Zoo etwas wenig.
(02.11.2007, 17:35)
Sacha :   In der aktuellen Ausgabe der Zoopresseschau gibt es mehrere Meldungen ĂŒber den Ausbau des Zoo Emmen. Was mir dabei aber immer noch nicht 100prozentig klar oder teilweise völlig unklar ist:

1. Wird der alte Teil wirklich komplett geschlossen? 27 ha sind natĂŒrlich besser als 11 ha. Aber beide zusammen wĂŒrde noch mehr Möglichkeiten bieten....

2. Falls ja: Was geschieht mit den Tigern, Leoparden und Servalen? Diese werden in den vorhandenen Pressemeldungen nicht erwĂ€hnt (oder hab ichs ĂŒberlesen?).

3. Verstehe ich das richtig: Die Giraffen, Breitmaulnashörner, Zebras und Antilopen kommen mit den Mantelpavianen in den neuen Bereich "Heisse Trockensteppe"?

4. Plant man ggf. eine Menschenaffenart zu halten (Eines der wenigen populÀren Zootiere, die Emmen noch fehlen)?

WĂŒrde mich sehr freuen, wenn jemand von Euch meine fragen beantworten könnte. Danke.
(02.11.2007, 15:42)
Michael Mettler :   Zu meinem Beitrag vom 10.9.: Ich war heute im Zoo Hannover und erleichtert, den Kaama-Jungbullen - also den designierten Kronprinzen fĂŒr Arnheim - wieder zu sehen, zusammen mit seinem Vater und zwei KĂŒhen.
(14.10.2007, 19:35)
Sacha :   Ein bemerkenswerter Eintrag in der Presseschau von zoo-ag.de:
Da soll in Rotterdam doch tatsĂ€chlich ein Delacour- oder Pandalangur auf die Welt gekommen sein!!!! Bevor jetzt alle in diesem Forum zum Auto rennen, um nach Rotterdam zu fahren: Es handelt sich um einen Uebersetzungsfehler (wobei mir schleierhaft ist, wie man dies falsch ĂŒbersetzen kann): Nicht ein Delacour- sondern ein Francois- oder Tonkinlangur kam auf die Welt. Zwar auch nicht schlecht, aber doch nicht ganz so toll, oder....:)
(12.09.2007, 10:12)
Michael Mettler :   @Tim Sagorski: Tom und der hannoversche, wohl etwas jĂŒngere Bulle Dan sind die beiden einzigen ERWACHSENEN mĂ€nnlichen Kaamas in Europa. Zum GlĂŒck wĂ€chst in Hannover ein im FrĂŒhjahr geborener Kronprinz namens Joe heran, der eines Tages wohl Tom beerben wird - hie und da freuen sich Zoos also auch mal ĂŒber mĂ€nnlichen Nachwuchs.

Das heißt, ich HOFFE, das Joe noch heranwĂ€chst, denn bei meinem letzten Besuch habe ich ihn nicht auf der Anlage gesehen... Es fehlte allerdings auch eine Kuh (ich habe mir bisher nicht die MĂŒhe gemacht, die drei KĂŒhe unterscheiden zu lernen), also war er möglicherweise mit seiner Mutter hinter den Kulissen. Das auf Joe hinweisende Extraschild stand jedenfalls noch an der Anlage.
(10.09.2007, 20:12)
Tim Sagorski :   Hab mir das Ganze gestern auch mal angeguckt und war erstaunt, weil ich die Sendung a) noch nicht kannte, und b) sehr viele interessante Sachen gezeigt wurden... Fand die Afrika-Stallungen auch mal sehr beeindruckend, vor allem in der Szene, als die Tiere reingetrieben wurden (obwohl man da ja nicht von treiben reden kann), da ja selbst die Wasserböcke seelenruhig in die Halle marschiert sind...

Sehr erfreut war ich aber auch ĂŒber den Kaama-Bericht ! Habt ihr in Hannover aber nicht eigentlich mehr als einen Bock bzw. Bullen, Michael M. ??? Oder sind Tom und euer Zuchtbulle wirklich die einzigen beiden Kaama-MĂ€nnchen in Europa ?
(10.09.2007, 19:30)
Michael Mettler :   In den TV-Szenen wirkte sie jedenfalls sehr organisch - Ă€h pardon, mineralisch :-)
(10.09.2007, 15:47)
th.oma.s :   wobei anzufĂŒgen wĂ€re, dass die magotanlage in apenheul m. e. eher eine der gelungeneren kunstfeslsenanlagen ist...

2 sifakas und 2 bambuslemuren waren vor zwei wochen ĂŒbrigens sehr schön zu sehen.

(10.09.2007, 13:26)
Michael Mettler :   @Hannes LĂŒke: Habe ich gesehen, es gab keinerlei Andeutungen in Richtung Asienbereich. DafĂŒr aber eindrucksvolle Einblicke in die riesigen Afrika-Stallungen (nach dem Kommentar mĂŒsste deren GesamtflĂ€che mehr als doppelt so groß sein wie die Bush-Halle - stimmt das??).

Neu fĂŒr mich war auch, dass selbst in Apeldoorn die Kunstfels-Mode Einzug gehalten hat: Dort ist eine große Gebirgslandschaft fĂŒr Berberaffen entstanden. Von einem Sifaka wurde leider nur ganz kurz eine PortrĂ€taufnahme gezeigt.
(10.09.2007, 09:37)
Uakari :   Ein bisschen wenig Tiere bietet Burgers Bush schon, wenigstens grössere Affen könnten noch mit dabei sein oder die Tapire zB. Die Erdferkel und Manatis sind auch nicht immer so gut zu sehen, also da bleibt teilweise nicht viel ĂŒbrig. Da is mir das kleinere Prager Regenwaldhaus lieber.
(10.09.2007, 02:17)
Hannes LĂŒke :   Hat jemand heute die Tiergeschichten im WDR ĂŒber die hollĂ€ndischen Zoos gesehen?
Vielleicht gibts ja was neues ĂŒber den Asien Bereich in Arnheim

(09.09.2007, 23:01)
Michael Mettler :   @Sven: Das schon, aber unter freiem Himmel hĂ€tte man die Kakteenlandschaft nicht realisieren können, die das zentrale Element der Halle darstellt. Bis auf ein paar Ausnahmen sind Kakteen in unseren Breiten nicht winterhart. Die Vögel und SĂ€ugetiere hĂ€tte man genausogut AN statt IN der Halle prĂ€sentieren können, aber alles zusammen gibt eben ein runderes Bild des Ökosystems, und durch ein paar Großtiere bekommt der Besucher nicht das GefĂŒhl, eine mehr oder weniger reine Pflanzenhalle zu durchlaufen.

Der Ursprungsentwurf von Burgers' Bush sah ja auch schon eine wesentliche grĂ¶ĂŸere Halle vor, mit Innenbereichen fĂŒr Elefanten, Giraffen usw. bei korrespondierenden Außenanlagen. Ist m.W. auf alten FaltblĂ€ttern als Entwurf zu sehen. Ich nehme an, dass die Großtiere aus dem Konzept gestrichen wurden, eben WEIL man sie auch konventionell unterbringen kann und sie fĂŒr die "Botschaft" der Regenwaldhalle nicht zwingend notwendig waren. Dass die Stallungen der Afrika-Savanne nunmehr direkt an den Bush angrenzen, ist im Prinzip ein gut gelöster Kompromiss zwischen beiden Konzepten.
(07.09.2007, 14:10)
Sven P. Peter :   @Michael: Viele Arten aus dem Desert können auch draußen leben (Rotluchs, Pekari, etc), tun es aber in Arnheim nicht. Ich drĂŒcke auch die Daumen fĂŒr eine Polarhalle
(07.09.2007, 13:55)
Michael Mettler :   FĂŒr alles, was als "eco-display" auch unter freiem mitteleuropĂ€ischem Himmel umsetzbar ist, wird Arnheim sicher nicht extra millionenteure Hallen bauen (siehe Afrikanische Savanne usw.). Das gilt m.E. selbst fĂŒr die meisten gĂ€ngigen Polar- bzw. Tundratiere, die in unseren Breiten ganz gut ohne Klimakuppel auskommen (EisbĂ€ren, Moschusochsen, Rentiere...). Von daher wĂŒrde auch ich ganz stark auf einen "kalten Ozean" als GegenstĂŒck zum Tropenmeer tippen, also mehr oder weniger ausschließlich fĂŒr Tiere, die nur mit KĂŒhlung haltbar sind - und das Spektrum reicht vom gewöhnlichen Kabeljau ĂŒber antarktische Pinguine bis zum Beluga...
(07.09.2007, 13:52)
Hannes LĂŒke :   Ich vermute, dass das erste der beiden neuen eco-displays im moment gebuat wird, nur ohne halle(ganz ohne? Innenanlagen der Tiere?man erfĂ€hrt ja nichts)
Die Polarhalle wĂŒrde ich mir auch wĂŒnschen. Ringelrobben, Albatrosse, Walrösser, Pinguine und meine große hoffnung die am traumhaftesten ist: Wale (und seien es nur kleine Delfine)
(07.09.2007, 13:22)
Sebbu :   Gut, die bisherigen drei Bereiche "Ocean", "Bush" und "Desert" bilden ja LebensrĂ€ume wie Meer, Tropen, WĂŒste ab...
Daher ist sicher auszuschließen, dass es z.B. eine zweite Tropenhalle gibt.

Bei etwas "KÀlterem" wÀre bei einer Polarhalle vermutl. so eine Pinguinbucht wie auf Teneriffa denkbar.
Neben polaren Gebieten wĂ€ren dann ja nur noch gemĂ€ĂŸigte Breiten, die im Ecodisplay nicht abgebildet sind.
So ein nordamerik. oder europ. Lebensraum von der KĂŒste bis aufs Gebirge - in Form einer vllt. in Hochhausform konstruierten Halle - wĂ€re denkbar, aber kostspielig...

Wie gesagt, alles aber Spekulation von mir, ohne irgendeine fundierte Quelle.
(07.09.2007, 12:53)
Michael Mettler :   Demnach wĂ€re also tatsĂ€chlich nicht nur eine Polar-, sondern auch eine Gebirgshalle denkbar.
(06.09.2007, 22:23)
Sven P. Peter :   Das alles beruht auf einer NDR-Tiergarten Sendung. Dort sagte der Direx nach lĂ€ngerem bohren der Moderatorin, was fĂŒr eine Halle man denn erwarten könnte bei den zwei angekĂŒndigten und es wurde nur gesagt, dass es mal was kĂ€lteres werden sollte.
(06.09.2007, 22:10)
Michael Mettler :   @Sebbu: Vor lĂ€ngerer Zeit geisterte mal das GerĂŒcht einer Polarhalle durch das Forum. Aber von "weiß jemand Genaues" war auch das noch meilenweit entfernt....
(06.09.2007, 21:34)
Sven P. Peter :   Wie hier schon irgendwo steht, kommen die aber nicht in eine Halle, sondern in den Aussenbereich.
(06.09.2007, 20:03)
Stefan Wolf :   Also, ich habe in Erinnerung, dass sich ein fĂŒr 2008 angedachtes Projekt mit dem Bereich Asien beschĂ€ftigen soll. Geplanter Besatz: Sumatratiger, MalaienbĂ€ren, Banteng ev. Brillenlanguren. Außerdem gibt es ja bereits die Sri-Lanka-Leoparden.
(06.09.2007, 19:14)
Sebbu :   Hallo

es hieß ja, dass Arnhem nach "Bush", "Ocean" und "Desert" noch zwei weitere große Hallen geplant.
Hat jemand Infos, welche Themen die Hallen umfassen sollen? Die LebensrĂ€ume "Urwald", "WĂŒste" und "Meer" sind ja schon abgedeckt.
Was wÀre andenkbar? Ein "Polarium"? Eine "Hochgebirgshalle"? Eine "Everglades-Halle"? Alles spekulativ...
Weiß jemand Genaues?
(06.09.2007, 15:36)
Albert Roolfs :   Der Zoo Emmen wird komplett umziehen auf den Esch. Voraussichtlich werden schon in 2010 neben den Elefanten viele weitere Tierarten im 'neuen Zoo' zu sehen sein.
(13.07.2007, 17:08)
Carsten :   Den Baumstamm hab ich auch gesehen, aber eine Seekuh war vor dem Baumstamm bis auf ca 50 cm ans Wasserschweingehege heran, also kann dort keine Absperrung sein...
(02.05.2007, 14:24)
Tim Ziesmann :   Befindet sich zwischen Wasserschwein und Seekuhgehege nicht eine mit BaumstĂ€mmen kaschierte Absperrung? Dachte ich zumindest bisher immer...

Bei Greifvögeln scheint mir das so eine Sache zu sein!
Zumindest höre ich immer wieder von Falknern, dass der Volierengrösse Grenzen gesetzt sind, weil die Vogel sonst gegen den Draht knallen und bei zuviel Schwung kann dies halt auch einen Genickbruch zur Fogle haben.

Rennkuckucke sind auch in der Zuchtstation fĂŒr Vögel ausgeschildert!
Habe dort aber keinen gesehen!

Mein Fazit zum Vogelhaus: Es ginge grösser! Aber mir persönlich gefÀllt der Besatz und die verschiedenen Vergesellschaftungen sehr gut!
Nachuchten scheinen auch reichlich vorhanden zu sein. Die lachenden HĂ€nse bsp. hatten 3 flĂŒgge Jungtiere...
(02.05.2007, 11:46)
Carsten :   Hab auch zwei Wasserschweine gesehen, die mag ich, hab ich a bissel lĂ€nger geguckt. Der Landteil des Geheges bietet aber viel mehr Tieren auch nicht Platz, zumal sich da auch noch diverse Vögel aufgehalten haben. DafĂŒr können sie aber das ganze Seekuhbecken nutzen...

Toll, links neben dem Restaurant war ich nicht, grrr, was verpaßt. War nicht alleine und konnte nicht wie sonst jeden Weg gehen...

Manche Volieren, z. B. bei den Geiern oder die begehbare mit den Löfflern und Reihern (geschlossen) sind von der GrĂ¶ĂŸe ok, aber ich hab den Wespenbussard fliegen gesehen, ganz kleine Kreise immer am Draht entlang...

Die Rennkuckucke sind in der WĂŒste, da sieht man die InnenstĂ€lle nicht. Im Vogelhaus bei den Menschenaffen sind die Innengehege nicht gerade groß, aber wenigstens schön gestaltet, mit Sitzmöglichkeiten, Spielzeug (Keas) und gemaltem Hintergrund, der wenigstens Weite vortĂ€uscht...

Schade mit den Erdferkeln, wenn das Dauerzustand ist mit der Verkleidung, stimmt mein RĂŒckschluß wohl nicht. Aber zumindest hab ich das Erdferkel am Anfang aktiv gesehen, nicht so wie in Frankfurt pennenderweise bei meinem GlĂŒck immer...

Zu den Vögeln fĂ€llt mir noch ein, daß da evtl. ein Geierjunges war, natĂŒrlich im obersten Horst und schlecht zu sehen...

DafĂŒr hab ich aber gleich zwei ESB gesehen, :-)
(02.05.2007, 00:22)
Tim Ziesmann :   Ich war ja vor einigen Wochen auch in Arnheim...genaues Datum mĂŒsste ich nachsehen!

Habe "damals" zwei WAsserschweine gesehen und auch die GiraffenstÀlle sind schon fertig und können von einem Weg, direkt aus dem Burger's Bush hinaus, eingesehen werden.
Eingang direkt links neben dem Restaurant.

Die Vogelabteilung finde ich teilweise garnicht so schlecht! Einige Gehege wie z.B. die fĂŒr Rennkuckucke usw. sind jedoch wirklich zu klein (Wie gross sind die Innengehge?).
(01.05.2007, 23:02)
Hannes :   Mit den Erdferkeln wĂŒrde ich mich nicht zu frĂŒh freuen denn das eine Gehege war bei jedem meiner besuche SichtgeschĂŒtzt!
Ringelrobben gibt es laut Pflegeraussage sonst nur in einem franz. Zoo. Von dort versucht man ein MĂ€nnchen zu bekommen.
Wieviele Wasserschweine hast du gesehen Carsten?
(01.05.2007, 22:48)
Matthias :   Ok. Dann ist dieser Weg wohl jetzt auch der endgĂŒltige, da in frĂŒheren Artikeln ĂŒber die neuen SafaristĂ€lle davon geschrieben wurde.
(01.05.2007, 22:35)
Carsten :   @Michael: Das GebĂ€ude ist dann noch da, ist direkt hinter der Pinguinanlage am Eingang. Ein Restaurant befindet sich vorne drin, der Eingangsbereich zur Nachttierabteilung war links... Ob es baulich mit dem Orang Haus verbunden ist, weiß ich nicht, unterhalb ist es, aber liegt davor...

@Matthias: Diesen Weg gibt es wohl auch noch, ich bin allerdings durch den Bush gegangen, da kommst Du in eine Art Foyer, wo auch der Ausgang des Oceans liegt und von da aus geht ein Gang zur Safari. Dann kommst Du ĂŒber eine Rampe irgendwo in der Mitte auf die HolzbrĂŒcke...
(01.05.2007, 22:20)
Matthias :   Mitten im Zoo wird ein neues Ökodisplay mit dem Thema ThailĂ€ndischer und Malaiischer Regenwald. Laut Artikel in der aktuellen Harpij mit folgenden Arten:
Sumatratiger
Nashornvögel
MalaienbÀr und Binturong zusammen
Languren
Warane
Pythons
und auf einer großen Gemeinschaftsanlage mehrere Hirscharten, Bantengs, Schweinsaffen und Gibbons.
Das gesamte Gebiet ist unter freiem Himmel.

In der Safari mĂŒsste jetzt der Giraffenstall gebaut werden, nachdem die anderen HuftierstĂ€lle an der LĂ€ngsseite des Bush bereits fertig sind. Wo befindet sich der Eingang zur Safari jetzt genau. Schon seit einigen Jahren muß man, um die Safari betreten zu können, zwischen Ocean und Gorillaanlage laufen.
(01.05.2007, 21:59)
Michael Mettler :   @Carsten: Du erinnerst dich richtig, da gab es ein Nachttierhaus. Wenn ich die Baulichkeiten richtig im Kopf habe, mĂŒsste sich das unterhalb der Orang-Anlage im selben Hauskomplex befunden haben?
(01.05.2007, 20:20)
Carsten :   So, zurĂŒck aus Arnheim. War nicht so schlimm wie befĂŒrchtet, war richtig schön leer, also ein Geheimtip fĂŒr Feiertage in D, g...

Allerdings wird an einigen Stellen bis 2008 gebaut, so im Bereich des Safarieingangs (Safari nur ĂŒber Umleitung via Bush zu erreichen) und mitten im Zoo. Was gebaut wird, wird leider noch nicht verraten... Deshalb sind wohl auch einige Tiere wie z. B. die Giraffen momentan ausgelagert. Vielleicht weiß ja da hier jemand nĂ€heres?

Das Besondere an Arnheim sind natĂŒrlich die zwei Hallen, Bush und Dessert, was eigentlich schon alleine einen Besuch lohnt. Die SeekĂŒhe waren heute mal richtig gut zu sehen, war gerade FĂŒtterungszeit... Die Erdferkel haben evtl. Nachwuchs, ein Gehege war komplett sichtgeschĂŒtzt. Auch das Aquarium mit seinem Weg von der MeeresoberflĂ€che zum Boden mit seinen großen Landschaftsbecken hat was.

Manche Gehege sind schön groß und ansprechend eingerichtet, andere, insbesondere bei den Vögeln entsprechen eher dem Standard von vor 50 Jahren. Auch das Orang / Siamang Haus ohne Außengehege ist nicht mehr der letzte Schrei.

Die Elefantenanlage ist nicht zur Zucht geeignet, aber groß genug, um eine Weibchenherde dort zu halten. Ich habe allerdings nur einen Elefanten dort gesehen, weiß nicht, ob die noch mehr haben.

Der Zoo hÀlt Ostseeringelrobben, sieht man auch nicht so oft, mal was anderes als kalifornische Seelöwen.

Nachwuchs gab es bei den Grantzebras, den Breitmaulnashörner, den Flachlandtapiren, den Schimpansen und den Gorillas.

Die Schimpansen haben bei der FĂŒtterung gut den Werkzeuggebrauch demonstriert, die in den Wassergraben gefallenen Möhren wurden fachgerecht mit Zweigen geangelt.

Zwei interessante Gemeinschaftshaltungen gab es noch, einmal Bongos und Rotducker (nicht gesehen) und einmal Zwergflußpferd und Blauducker (gesehen).

Gab es bei Burgers eigentlich frĂŒher mal ein Nachttierhaus direkt am Eingang, meine mich da dunkel zu erinnern...

Falls noch Fragen sind, immer her damit...
(01.05.2007, 20:14)
Michael Mettler :   Na, dann hĂ€tten wir hier ja eine MENGE zu lachen...

Hinter MEINEM Namen verbergen sich ĂŒbrigens 17 verschiedene Personen, die sich beim Mitlesen und Schreiben abwechseln. Konsalik lĂ€sst grĂŒĂŸen (Ironie).
(01.05.2007, 20:06)
? :   @Michael Mettler.Wir sollten das Ganze nicht so Ernst nehmen und einfach drĂŒber lachen. Falls es so ist, denn ich glaube, das zumindestens Frau Emmert-Schmidt echt ist. Oder das Forum wird endlich anmeldepflichtig, dann ist nĂ€mlich ein fĂŒr allemal Schluß.
(01.05.2007, 18:51)
Michael Mettler :   @? Wie es aussieht, hat dieses Theater eine neue Spielzeit eröffnet...
(01.05.2007, 18:38)
? :   @Michael Mettler. Ganz sicher ? Und ich dachte, das dieses Theater ein Ende gefunden hĂ€tte.
(01.05.2007, 18:31)
Michael Mettler :   @Sven P. Peter: Dein vermuteter "Troll" scheint eher ein "ChamĂ€leon" zu sein und derzeit unter verschiedenen Tarnungen gleichzeitig aufzutreten - und sich dabei sogar Fragen selbst zu beantworten...
(01.05.2007, 18:26)
Roswitha Emmert-Schmidt :   Liebes Fragezeichen, meine Bitte an Carsten, sich nach dem Wohlergehen meines Patentieres in Sofia zu erkundigen, ist ganz sicher kein Ulk. Andere Menschen in diesem Zooforum möchten sich nach dem Wohlergehen von Elefanten und BĂ€ren erkundigen, ich eben nach meiner Ziege. Bitte respektieren Sie meinen Wunsch und unterstellen mir in Zukunft keine Verulkung.Nichts liegt mir ferner!
(01.05.2007, 12:26)
Carsten :   @Jana: Sicher, BĂ€ren sind wohl besser zu erkennen als Ziegen, g...

Ich schreib mal in Zoos in Osteuropa weiter, sonst motzt noch irgendwann einer, was Sofia mit Holland zu tun hat...
(30.04.2007, 21:15)
Jana :   Waere es moeglich in Sofia nach Grizzly-Baeren Ron und Rona zu schauen (15-jaehrige Zwillinge aus Decin), die da vor 5 Jahren aus Zlin geschickt waren? Ob und wie sie da leben.
(30.04.2007, 21:04)
Carsten :   Werd sie schon finden, falls sie noch lebt, die Haare dĂŒrften jawohl mitlerweile grau sein oder ausgefallen und die langsamste im Gehege dĂŒrfte sie auch sein, g
(30.04.2007, 19:18)
? :   Das Ziegen spĂ€testens nach 5-6 Jahren bei den Raubtieren landen ist Blödsinn. Viele deutsche Zoos verfĂŒttern nĂ€mlich keine eigenen Tiere, das sind nur einige wenige. Das betrifft auch die eigenen Ziegen. Ob es ein Troll ist, sei mal dahingestellt, nur halte ich 20 Jahre eben fĂŒr eine Zwergziege etwas viel. Na ja, und nach wirklich Unruhe klingt das ja auch nicht, mehr nach einer Verulkung.
(30.04.2007, 19:01)
Sven P. Peter :   Vor allem landen Ziegen doch nach spĂ€testens 5 bis 6 Jahren bei den Raubtieren.
Ich gehe hier mal von einem Troll aus ;) Jemand der unruhe in einem Forum machen will ;)
(30.04.2007, 18:36)
? :   Bei allem Respekt, aber sind 20 Jahre nicht wirklich zuviel fĂŒr eine Zwergziege ?
(30.04.2007, 15:15)
Rowitha Emmert-Schmidt :   Sehr geehrter Herr Mettler, es gab zu dieser Zeit sehr wohl ein Minischwein im Zoo Berlin, das von einem Tierpfleger eingestellt war und nicht dem Zoo gehörte.Es wurde im Streichelzoo untergebracht, und wurde nach ein paar Wochen wieder von seinem EigentĂŒmer mitgenommen.
(30.04.2007, 15:05)
Inge :   ... ich war das mit der Mail. War zu schnell und habe Deinen Namen anstatt meinen Namen eingetragen. Sorry. Es geht um Arteida in Sofia.....
(30.04.2007, 14:32)
Michael Mettler :   Und ich suche das Minischwein, das die Ziege Rita gebissen hat - sowas gab es nĂ€mlich 1988/89 gar nicht im Berliner Zoo :-)
(30.04.2007, 14:18)
? :   @Carsten.Na, diese Ziege sollte doch leicht zu erkennen sein, sollte sie tatsĂ€chlich noch leben. Sei froh, das Frau Emmert-Schmidt nicht die Patenschaft fĂŒr eine Blattschneiderameise ĂŒbernommen hat. Ach ja, wo du schon in Sofia bist, ich habe da mal zwei StreifengrasmĂ€use hingegegben, bitte sie nach, ob es beiden gut geht. Danke.( war nur ein Scherz )Da ich Heuschnupfen habe, kann ich keine Nagetiere im Haus halten.
(30.04.2007, 13:25)
Roswitha Emmert-Schmidt :   @Carsten.In unserem schönen Zoo wurde eine Zwergziege bereits ĂŒber 20 Jahre alt."Rita"ist leicht zu erkennen. Ihr Gesicht hat eine schwarzweiße Maske, ihre rechte Körperseite ist komplett schwarz, alle vier Beine sind schwarz bis auf die Hufe, die sind weiß und es schaut so aus als hĂ€tte sie weiße Söckchen an.Die linke Seite ist braun/weiß gescheckt.Ihr linkes Ohr ist eingerissen,da wurde sie von einem Minischwein gebissen, als sie noch klein war.
(30.04.2007, 13:22)
Carsten :   @Roswitha: Werde ich gerne tun, allerdings ist eine Ziege ja nicht so einfach zu erkennen und ich spreche leider kein Bulgarisch. Und meines Wissens haben die doch nur eine Lebenserwartung so um die 10 Jahre, ob sie da noch da ist?

Wer immer mich da mit einer Mail bedacht hat, g, bitte ein bissel Geduld, kann ich leider erst heute abend lesen, von dem momentanen Rechner kann ich keine Mails abrufen...
(30.04.2007, 13:13)
Roswitha Emmert-Schmidt :   Hallo Carsten, bitte sehen Sie in Sofia nach der schwarz/braun/weiß gescheckten Zwergziege " Rita ", die kam 1988 in Berlin (Zoo)zur Welt und wurde 1989 nach Sofia verkauft. Ich hatte die Patenschaft fĂŒr das Tier und wĂŒĂŸte gern, wie es ihr geht. Über ein Foto wĂŒrde ich mich ganz besonders freuen.Danke schön.
(30.04.2007, 12:54)
@ Carsten :   Ich habe Dir eine Mail geschickt....
(30.04.2007, 11:05)
Carsten :   @Inge: Sofia vom 05. bis 08. Mai. Klar guck ich nach Artaida, ist doch neben den Flußpferden der Hauptgrund da hinzufahren, g...

Weitere WĂŒnsche, auch zu Arnheim, bitte Ă€ußern...
(30.04.2007, 09:11)
Inge :   @ Carsten.
Hallo Carsten, wann steht Deine Sofia-Tour an? Könntest Du bitte mal nach der Elefantendame Arteida schauen????
(30.04.2007, 08:28)
Carsten :   Ich werde jetzt doch nach Arnheim fahren am 1. Mai, auch wenn ich angesichts der Besuchermassen vielleicht das K... bekommen werde. Dort ist allerdings 10 Stunden geöffnet, so daß auch mit gewissem Stau noch hoffentlich alles zu sehen ist. Bin auf den besonderen Service dort angewiesen...

Amsterdam mach ich dann nach der Sofia Tour, falls ich nicht von der bulgarischen Mafia vereinnahmt werde, g...
(27.04.2007, 20:27)
Kahuna :   Stimmt, Belgien hat 1 mai feiertag. Und weil das dienstag ist haben viele schulen uzw montag auch frei :( Also antwerpen soll auch nicht ruhig sein, aber ich denke das artis schwer zu erreichen sein soll montag (Das ist immer "stau-laufen"). Wahrscheinlich ist blijdorp besser zu erreichen weil das nicht im mitten der stadt liegt...

@ Carsten: Tanja lebt noch immer ;) Sie soll im afrikahaus (wo auch die gorillas leben) bleiben bis zum tot. (neue flusspferdeanlage ist geplannt fĂŒr die erweiterungsgelĂ€nde = jetzt parkplatz).
(27.04.2007, 19:18)
Carsten :   Antwerpen steht fĂŒr dieses Jahr auch noch auf dem Programm, aber vielleicht mit ein, zwei Übernachtungen, dann kann ich Plankendael auch gleich mitnehmen...
(27.04.2007, 10:51)
Carsten :   @Michael: Ob ich da mehr Ruhe hĂ€tte, weiß ich auch nicht, in Belgien ist doch der erste Mai Feiertag, oder?

Von den Kilometern her tut sich das alles nix, alle drei knapp ĂŒber 200.

Und das nervige 120 Fahren ist auch ĂŒberall gleich, g...
(26.04.2007, 22:46)
Michael Mettler :   @Carsten: Eigentlich mĂŒsste dort noch Tanja leben, die Mutter des Frankfurter Bullen Maikel. Aber nimm doch die Anregung von Kahuna auf und fahr stattdessen nach Antwerpen, da hĂ€ttest du anscheinend mehr Ruhe und gleich ZWEI Hippos :-) Weiter als Rotterdam dĂŒrfte das auch nicht sein.
(26.04.2007, 21:37)
Carsten :   Gibt es in Amsterdam eigentlich noch Flußpferde?
(26.04.2007, 21:23)
Kahuna :   30 april ist schrecklich. Das ist warum ich nach belgien fliehen soll die tag ;)

(auch am 4 mai haben viele niederlander frei das ist "gedÀchtnistag".
(26.04.2007, 19:05)
Steven :   Am 30. April ist es in Amsterdam und Rotterdam wirklich chaotisch. Tausenden mensen sind denn auf die straBe for Koninginnetag. Am 1.Mai haben nur die schule ferien, also er wird denn vielleicht nicht sehr druk sein aber mehr mensen als normal gibt es doch
(26.04.2007, 17:36)
Carsten :   Ich wollte auch keinen grenznahen Zoo wie Arnhem oder Emmen aufsuchen, da könnte man wahrscheinlich auch in D bleiben. Dachte eher vielleicht an Amsterdam oder Rotterdam
(26.04.2007, 16:11)
Matthias :   In Holland ist der 1. Mai nicht frei.
Es sind aber Maiferien und einen Tag vorher ist auch Koeniginnentag, an dem fast jeder frei hat.
(26.04.2007, 15:37)
Hannes :   Ich meine die feiern den etwas spĂ€ter (2.oder 3.)aber bedenke: Du bist nicht der einzige deutsche mit der Idee!
(26.04.2007, 15:10)
Carsten :   Haben unsere Freunde mit den gelben Nummernschildern eigentlich am 1 Mai auch Feiertag, ansonsten wĂ€re das ja mal eine gute Gelegenheit fĂŒr einen Ausflug?
(26.04.2007, 15:07)
Sebastian Dahl :   @?: Es sollen wohl erst einmal Kalifornische Seelöwen dort einziehen. Weiteres weiß ich nicht.
(12.04.2007, 18:09)
? :   Und was kommt jetzt in die Anlage rein ?
Ich gehe davon aus, das die Anlage fĂŒr einige Jahre nicht mehr fĂŒr die Tierhaltung genutzt werden kann.
(12.04.2007, 17:36)
Matthias :   Im Dierenpark Emmen wurden alle 27 MĂ€hnenrobben eingeschlĂ€fert.
Im September 2006 wurde TBC festgestellt und bei weiteren regelmĂ€ĂŸigen Tests traten immer weitere FĂ€lle auf. Letzten Dienstag wurden die letzten Tiere eingeschlĂ€fert.
Quelle: http://www.gelderlander.nl/dgbinnenland/article1296755.ece
(12.04.2007, 17:29)
Ronald Masell :   @Kahuna, vergessen
was passiert mit den Rentieren?
Ist die ganze Anlage fĂŒr die Seruas und Makaken vorgesehen oder kommen noch andere Tiere in diesen Parkteil?
(10.04.2007, 20:05)
Ronald Masell :   @Kahuna
Danke fĂŒr den Hinweis. Das war nirgendwo ersichtlich.
Ja, uns hat der Zoo sehr gut gefallen.
Hoffentlich wird der nicht auch "normal".
@Zooguide
Einen ZoofĂŒhrer habe ich nicht gesehen.
Es gab nur einen Lageplan.
(10.04.2007, 18:53)
Zooguidecollector :   @Roland Masell. Hört sich gut an, viele nicht mehr alltĂ€gliche Tierarten gibt es dort wohl. Gibt es einen ZoofĂŒhrer , oder nur einen Plan ?
(10.04.2007, 18:13)
Kahuna :   Schon das das zooparc Sie so gut gefallen ist. Es ist auch einer der schonste zoos in die niederlanden.

Ein kleine korrektion:
"Dann folgt ein Neubauteil, der noch nicht fertig ist. Hier sollen lt. Plan
Himalaja-Thare hin."
Die tharren haben dort gelebt aber sind schon umgezogen nach edinbourgh. Auf diese platz komt ein insel fĂŒr Japanischen serows (schon 2 hinter die kulissen) und japanischen makaken.
(10.04.2007, 18:07)
Ronald Masell :   Wir waren am Samstag in Overloon im ZooParc. Ein Zoo der Zodiac-Gruppe.
Von Köln aus eine knappe Stunde.
Vom Eingang aus (13,50 Eintritt) geht es in ein begehbares Asiengehege mit
Axishirschen, Hirschziegenantilopen, Vietnam-Sikas und Muntjaks.
Als Vogelbesatz in diesem Gehege: Krauskopfpelikane, Schwarzstörche,
Weißnackenkranische, Jungfernkranische, Streifen- und RostgĂ€nse.
Dann kommt eine tolle Schabrackentapiranlage mit allem was ein Tapir braucht.
(Badebecken, Schlammsuhle und FlÀche zum Grasen).
Ebenfalls in dieser Anlage: Mandschurenkraniche.
Von dort zum ein Freigehege mit schwarz-weißen Varis und weiter zur Anlage mit
Capybaras, einem Flachlandtapir und Enten. (Welche weiß ich nicht).
Von dort, an einer Voliere mit Felsensittichen und Trompetervögeln vorbei,
zu den Vicunjas und Maras, sowie zu den roten RiesenkÀngurus.
Dann folgt ein Neubauteil, der noch nicht fertig ist. Hier sollen lt. Plan
Himalaja-Thare hin. Im Moment grast hier aber eine Rentier-Herde.
Vorbei an den Geparden, die noch nur ein Gehege bewohnen, es sollen wohl drei werden, geht’s wieder in den Ă€lteren Teil.
Vorbei an Trampeltieren und europ. Kranichen geht’s zu den Flamingos und Zwergflusspferden.
Es schließt sich eine Voliere fĂŒr Löffler, Reiher und Ibisse an.
Dann kommen mehrere Inseln fĂŒr Weißwangengibbons.
Eine große Anlage beherbergt etliche Paare Weißstörche die bereits BrutaktivitĂ€ten zeigten.
Dann kommen Freianlagen fĂŒr Kurzkrallenotter (sehr schön) und Binturongs (genial).
Die Binturonganlage besteht aus zwei Teilen die durch eine ca. 6m hohe BaumbrĂŒcke miteinander verbunden sind. Die Binturongs waren sehr aktiv und zeigten ihre KletterkĂŒnste.
Eine Bartaffenfreianlage schließt sich an.
Dann kommt ein begehbares Gehege fĂŒr weiße Damhirsche.
Hinein geht’s in einen kleinen botanischen Garten mit zwei kleinen GewĂ€chshĂ€usern, der fĂŒr den Parc im Namen verantwortlich ist. Nichts spektakulĂ€res, aber eine ruhige Ecke.
Vorbei an Hornraben, Schnee-Eulen und Uhus durchquert man dann ein begehbares Gehege fĂŒr Kattas und Weißkopfmakis.
Freianlagen fĂŒr Totenkopfaffen, WaschbĂ€ren und ErdmĂ€nnchen schließen sich an.
Als nÀchstes Lemuren und Krallenaffen.
An Lemuren gibt es Bambuslemuren und Kronenmakis.
Eine 8-köpfige Springtamaringruppe lebt mit WeißgeschichtsseidenĂ€ffchen zusammen und
BraurĂŒckentamarine mit ZwergseidenĂ€ffchen.
Dann eine große Voliere mit Palmgeiern, Kapgeiern und Seriemas.
Es folgen ein Baumstachler, Lamas, Nandus und WildtruthĂŒhner.
Durch eine begehbare Anlage fĂŒr Bennett-KĂ€ngurus und Muntjaks, geht’s zum Kinderzoo.
Es folgen noch Fuchsmangusten, Aras, PrĂ€riehunde und zum guten Schluß Zebramangusten.
Dann ist man wieder am Restaurant und Ausgang.
Durch eine geschickte WegefĂŒhrung und Bepflanzung ergeben sich in die meisten Anlagen verschiedene Einblicke. Dadurch hat man das GefĂŒhl in einem sehr viel grĂ¶ĂŸeren Zoo zu sein.
Alle Anlagen, bis auf die sehr gerĂ€umigen KĂ€fige fĂŒr die Raubvögel und Lemuren sowie
Krallenaffen, sind große, sehr gut eingerichtete Freianlagen.
Einsehbar sind nur die HĂŒtten fĂŒr die Varis, die Gibbons und die Zwergflußpferde.
Die Parkanlagen sind sehr gepflegt und sauber.
FĂŒr hollĂ€ndische Zoos geradezu sensationell: keine ParkgebĂŒhren!
Wer nicht unbedingt Großtiere und Raubtiere bei einem Zoobesuch braucht, ist hier sehr gut bedient.
Eben mal etwas ganz anderes.

(10.04.2007, 17:04)
Kahuna :   nein noch kein plan. nur eine kurze pressemitteilung. (die bĂ€ren sind malaien bĂ€ren und die tiger wahrscheinlich sumatraner)
(21.11.2006, 17:29)
Sacha Beuth :   @Steven: Vielen Dank fĂŒr Deinen Beitrag. Ich glaube, das war vielen unbekannt. Ich freue mich besonders, dass die Tiger zurĂŒckkommen. Ein Zoo ohne Tiger ist fĂŒr mich kein Zoo (Ich höre schon die Empörungsschreie :-)). Hoffentlich bekommen dann auch die Asiat. Elefanten eine neue Anlage.
Nun habe ich noch eine Frage: Gibt es von dem Asien-Display irgendwo einen Plan im Internet?
(21.11.2006, 17:05)
Steven :   Ich glaube das es noch nicht erzahlt ist hier, aber er ist mehr uber dass neue Burgers Zoo Display bekant.

In 2008 werdt das neue display eroffnet. in gegesatz zu den erwarteten Poolanlage werd ein Aziatischere gebiet gebaut.
Tiger und Baren kommen zuruck nach Arnheim. Weitere arten wem jetzt bekannt gemacht sind: Bantengs, Pauwen, Nashornvogel, stachelschweinen, Sri-Lanka Panter(schon in ihre neue gehege) und weitere Affen und hirschen.
Das ganze gelande werdet kein gebaude sondern ein naturlchen ausengebiet auf das heutige gelande von Kamelen, Bisons, makaken, Wallaby's uzw.
Flache das gelande: 2 hectare.

Uber die Orang Utangs werdet noch nicht gesprochen, also ich weiB nicht ob Sie auch dort kommen.

In 2013 werdet dan noch eine Display eroffnet, vielleicht kommen denn die pooltiere.
(21.11.2006, 15:40)
Michael Mettler :   Ich möchte nochmal auf meine Frage vom 27.10. zurĂŒck kommen, gerade weil wir an anderen Stellen momentan das Thema TierhĂ€ndler streifen. Wie gehen die hollĂ€ndischen Zoos mit dem Verbot um? Angeblich dĂŒrfte sich ein dortiger Zoo theoretisch nicht mal Wellensittiche in einer Zoohandlung kaufen.
(11.11.2006, 18:37)
Steven :   Heute ist der neue Zoosite eroffnet.
Unter www.zoosite.nl finden Sie jetzt wieder alle information uber zoologischer Garten aus Holland und Belgien.
Im Kurze kommen Deutschland und Frankreich da auch zu.

Viel SpaB beim besuch von www.zoosite.nl
(31.10.2006, 15:45)
Walter Koch :   Heute besuchte ich den Zoo Kerkrade.
1.1 Iberische Wölfe sind jetzt auf der
Wolfsanlage. Mittels eines GerĂŒstbretts
ca.10cm vom Wasser ĂŒberspĂŒlt, können die
Wölfe beide Anlagen nutzen. Die junge
Berliner Gorilla-Dame versteht sich mit
dem SilberrĂŒcken und Irala (geb.in KR,
hat ein Baby)lt. Aussage eines Pflegers,
sehr gut.Nur zu dem 2. MÀnnchen hÀlt sie
Abstand.
Die Schopfmangaben vertrugen sich sicht-
bar sehr gut mit den Gorillas. Eine von
ihnen suchte in der Hand des SilberrĂŒc-
kens nach Futter, dann hielt sie dem
Riesen ihren Po hin worauf unser naher
Verwandter dem Kleinen einen Klapps auf
den selbigen gab. Ein kleiner Überschlag
war die Folge. Dann sprang die Mangabe
den SilberrĂŒcken spielerisch mehrmals
an, der Große reagierte nur leicht ab-
wehrend, um sie danach neben sich zu
dulden. Irala ließ auch eine Mangabe
neben ihrem Baby(im rechten Arm) auf
dem linken Arm sitzen.

(29.10.2006, 20:36)
Michael Mettler :   Ich habe neulich gehört, dass hollĂ€ndische Zoos nicht mehr mit TierhĂ€ndlern zusammenarbeiten dĂŒrfen (außer, diese fungieren nur als Transporteure). Da viele Tiergruppen (Kleinvögel, diverse Reptilien, viele Amphibien, sehr viele Fische, vor allem im Seewasserbereich) nur wenig in Zoos gezĂŒchtet werden, dĂŒrften die Zoos doch dann Probleme bekommen, entsprechende Anlagen zu fĂŒllen?
(27.10.2006, 20:08)
Werner Weyler :   Vor meinem letzten Besuch in Emmen hatte ich auch schon von dem GerĂŒcht gehört, dass der Zoo verlagert werden soll. Habe entsprechend nachgefragt:

Es wurde wohl ein GelĂ€nde von ca. 40 ha gekauft, denn auf dem alten GelĂ€nde ist eine Ausdehnung nicht mehr möglich. Außerdem hat man sich abgesichert, weiteres GelĂ€nde dazu kaufen zu können. Die Kosten fĂŒr den Ankauf waren jedoch sehr hoch, so dass im " alten Teil " die Weiterentwicklung etwas stagnieren mußte.
Die Zukunftsplanung soll dahin gehen, dass große Tiergruppen möglichst naturnah gezeigt werden. Wer den Erweiterungsteil bisher gesehen hat, nun der Anfang ist gemacht.

Ob der Zoo auf Dauer aus zwei Teilen bestehen wird, oder man in einer Großaktion alles in den nĂ€chsten Jahren in dies neue Areal verlagern wird, darauf erhielt ich keine Antwort. Doch in so fern schon, " den neuen Landerwerb mĂŒssen wir erst verdauen und dann sehen wir weiter ".
( Typisch fĂŒr unsere Nachbarn- immer den Blick nach vorne gerichtet ).

Ich will hier nicht mehr die Diskussion aufrufen, dass niederlĂ€ndische Zoos besser als deutsche Zoos sind. Emmen hat derzeit einen wirklich sehenswerten " Dierenpark ". Von der Anlage, vom Tierbestand und ĂŒberhaupt finde ich, dass dieser " alte Zooteil " wirklich zu den besten Anlagen zu zĂ€hlen ist. Aber man wird sich schon was dabei gedacht haben, so viele Äcker zu kaufen, um nochmals wieder was Neues zu beginnen. Hagenbeck hat ja auch KartoffelĂ€cker gekauft und seinen Tiergarten geschaffen. Allerdings hatte er vorher einen Tiergarten im Hinterhof und nicht so eine tolle Anlage wie Emmen.

Aber warum fahrt ihr nicht mal wieder hin und fragt vor Ort- die Leute sind wirklich nett und verstehen auch noch zumeist unsere Srache.
(27.10.2006, 15:44)
Kahuna :   Ja die habe ich ach gehört. Sie habe jetzt schon ein sehr grosse gruppe und in ein neues gehegen wollen sie die noch wachsen lassen. Aber von 100 tieren bin ich nicht sicher. Aber es kann, sie habe auch schon ein guanaco-herde von 50 (?) tieren, was auch "ziemlich" viel ist :)
(27.10.2006, 15:16)
Michael Mettler :   @Kahuna: Vor vielen Jahren hörte ich das GerĂŒcht, dass Emmen eine MĂ€hnenrobbenanlage fĂŒr eine Kolonie von etwa 100-120 Tieren (!) plane. Existiert diese Idee immer noch?
(27.10.2006, 14:44)
Kahuna :   @ Albert Roolfs: Ja, das sind wehrvogeln bei die pudus.
Sie haben auch plannen die mahnenrobben ein gehege in der nahe von die pinguinen zu bauen. Aber die finanzierung...
(27.10.2006, 12:13)
Albert Roolfs :   @Hannes, hier der link http://www.dierenpark-emmen.nl/nl/aktueel/verbouwing_maya.htm
(27.10.2006, 05:24)
Albert Roolfs :   @Hannes, in Emmen geht die Diskussion dahin den kompletten Zoo auf das 'ErweiterungsgelĂ€nde' umzusiedeln. Deshalb werden zur Zeit Investitionen z.Bsp. fĂŒr das Elefantengehege zurĂŒck gehalten. Zur Zeit wird im neuen Zooteil die große Halle komplett umgebaut zur Maya Spiel- und Educationhalle. Dieser Abenteuer Spielplatz soll noch diverse Tierarten am Rande beherbergen. Flughunde, Papageien, Äffchen und weitere Tiere aus SĂŒdamerika. Die Pinguinpopulation wĂ€chst, ebenso die Guanacoherde. Die Ausstellung zum Thema Abwasser ist interessant. Zum Thema 'Erdgewalten' sind innovative Experimente, auch fĂŒr Kinder sehr beeindruckend, zu sehen. Die Suppenschildkröten bevölkern das Aquarium, die Pudus teilen ihr Gehege mit den ?Wehrvögeln.
(27.10.2006, 05:05)
Hannes :   Wie sieht es eigentlich mir dem ErweiterungsgelĂ€nde in Emmen aus? das ist noch ziemlich Groß, gibts schon irgendwelche PlĂ€ne. Selbst wenn das GelĂ€nde voll ist gĂ€b es noch massig Ackerland dahinter.
Achja und was wird grad im Wasserhaus gemacht?
(26.10.2006, 22:48)
Jakub :   Bitte weiss jemand etwas nĂ€heres ĂŒber den Zucht des Matschie-BaumkĂ€ngurus in Artis?
Genaue Zeit des Anfang und Ende des Zucht, woher die Tiere stammten usw.Ich interessiere mich fĂŒr Beuteltiere,so wĂ€re ich sehr gern sein, ob jemand auf meine Frage antworten könnte.Vielen Dank
(24.10.2006, 13:53)
Konstantin Ruske :   Auch ich war gerade in Beekse Bergen und fand die Hoffnung auf einen der besten Safariparks bestĂ€tigt. Im nĂ€chsten jahr werde ich ihm einen ausfĂŒhrlichen Artikel im Takin widmen. Die Huftierherden und deren Unterbringungen haben mir ebenfalls sehr gefallen, die StĂŒckzahlen jedoch sind in Dvur Kralove ( noch ) imposanter.
(22.09.2006, 10:17)
steven :   Ja Beekse Bergen ist wirklich ganz groB. Neu sind seit April die menschaffen- Gorilla's und schimpansen sind zu Hilvarenbeek gekommen.
(18.09.2006, 11:32)
Werner Weyler :   Habe bei schönem Wetter den Safaripark Beekse Bergen besucht und kann ihn sehr empfehlen, was ist dies fĂŒr ein riesiger Park.

Geöffnet von 10.00 - 17.00 Uhr, kann man den Park mit dem eigenen Auto, einem Safaribus, einem Boot, oder zu Fuß erkunden. Die Gehege sind teilweise sehr riesig und es empfiehlt sich, zum Fotografieren ein starkes Tele dabei zu haben. Wo findet man sonst so große Herden an Zebras, Antilopen, Giraffen, etc? Die Asienanlage fĂŒr Trampeltiere, Yaks, Przewalski-Pferde scheint endlos. Man sollte sich am Anfang gur informieren und sich den Tag entsprechend einteilen. In der Mittagszeit ziehen sich viele Tiere zum Ausruhen und wiederkĂ€uen zurĂŒck, um spĂ€ter wieder zu den FutterplĂ€tzen zu ziehen. Ich habe herrliche Fotomöglichkeiten gehabt - Tierherden ohne störende Gitter und ZĂ€une. Gegen 16.30 Uhr war ich froh, mit dem Boot, zum Ein-/ Ausgang fahren zu können, denn ich hatte zig Kilometer gelaufen. Auch vom Boot aus super Ein- und Ausblicke. Was fĂŒr ein Bild, als die Sitatungas im Wasser standen. Total kaputt und ĂŒberwĂ€ltigt von den EindrĂŒcken fuhr ich heim und habe mir fest vorgenommen, bei nĂ€chster Gelegenheit fahre ich wieder hin.
(17.09.2006, 17:29)
steven :   @stefan schubert: sehr schon zu lesen dass overloon ihn gefallen ist. Heute kommt ein neue tierart fur diese zoo an: cheetah's.
fur due zukunft sind plannen fur zebra's, antilope, vogel und sogar giraffe!
noch mehr menschen die schon in overloon gewesen sind?

uber Pangea Parc kan ich nur sagen das es SICHER nicht nachste jahr eroffnet werd. 2008 oder 9 werde am fruhste sein aber es ist immer noch nicht sicher ob dass park wirklich kommt.
(30.08.2006, 10:43)
Stefan Schubert :   Dieser Pangeapark sollte im kommenden Jahr mit einem spĂ€ktakulĂ€ren Tierbestand (u.a. Zebra- und Jentinckducker) eröffnet werden. Initiator des Projektes ist ZodiacZoos, betreiber von Overloon, Leeuwarden, Zoolabyrinth Berkelo und dem Wisselzoo Epe. Letzterer soll durch Pangeapark ersetzt werden. Die Homepage pangeapark.nl ist noch geschaltet, doch wenn ich es richtig interpretiere, sollen nun auf dem vorgesehenen Baugrund seitens der Gemeinde Wohnungen entstehen. Unter epe.nl gibt es ebenfalls AusfĂŒhrungen zur Parkplanung!
(30.08.2006, 09:23)
Lollo :   Soll in Holland nicht ein neuer Zo gebaut werden ? Pangaeapark oder so Ă€hnlich ?
(30.08.2006, 06:40)
Stefan Schubert :   Ich habe mir letzten Oktober (Auf einen Tipp aus diesem Forum hin) diesen Zoo besucht und war aufÂŽs herzlichste angetan, wie man mit geschickter WegefĂŒhrung und Bepflanzung eine so kleine FlĂ€che kaschieren kann und der ausgelesene Tierbestand in echt tollen Anlagen ist mehr als nur einen Hinweis wert und ich schliesse mich Steven an: Eine unbedingte Empfehlung!!! Irgendwann habe ich aufgehört, die Runden zu zĂ€hlen, die ich in Overloon durch den Park drehte!
(29.08.2006, 22:39)
steven :   ich war erneut ob jemand auf dieses forum schon Zoo parc Overloon besucht hat.
fur die meiste menschen ganz unbekannt aber ich werde sagen, ein besuch lohnt sich.
fur mich die naturlichste zoo der Niederlanden, und ich habe noch nie in Europa so ein zoo wie Overloon gesehen.

(29.08.2006, 19:07)
Walter Koch :   An einem kleinen Naturkundeweg werden
einige einheimische Echsen als Model
zur ErklÀrung gezeigt. Desweiteren gibt
es noch eine Dino-Schow. Wahrscheinlich
wird der aufmĂŒffigste Tierpfleger fĂŒr
so etwas zwangsverpflichtet "g".
(08.07.2006, 13:54)
Dennis :   Hat der gaiapark auch was fĂŒr reptilienfans wie mich zu bieten?
(08.07.2006, 13:45)
Michael Mettler :   Na, dann liege ich ja mit einem meiner unter "Zoo Köln" abgegebenen Tipps richtig!
(07.07.2006, 22:50)
Dortmunder :   Übrigens existiert die Planung fĂŒr die sĂŒdafrikanische KĂŒstenlandschaft wohl auch (nach dem Hippodrom) in Köln...
(07.07.2006, 21:34)
Walter Koch :   SĂŒdafrikanische KĂŒste wird, nach bis-
herigen Verlautbarungen, ein Thema fĂŒr
die Erweiterung sein (Robben und Pingu-
ine). Zuerst aber soll der GaiaPark eine
jÀhrliche Besucherzahl von 4oo.ooo er-
reichen. Mit der neuen Jahreskarte hat
man auch jederzeit Zugang zu Apenheul und einmal im Jahr einen kostenlosen
Zugang zu Antwerpen und Plankendael.
Im Monat Juni kann man alle Zoos in den
Niederlanden zum halben Preis besuchen.
Binnen weniger Monate hatte der Zoo-
Kerkrade ĂŒber 30.OOO Abonnenten.

(05.07.2006, 00:00)
Dennis :   plant man nicht den Gaiapark zu erweitern, meines Wissen mit einem australienparkteil mit baumkĂ€nguruhs und wombats?
(05.07.2006, 00:00)
Walter Koch :   Am Sonntag war ich mal wieder in meinem
dritten Heimat Zoo: Zoo Kerkrade (Gaia
Park). Der Zoo bringt jetzt 2mal im Jahr
eine Zoozeitung in niederlÀndischer
Sprache heraus. Ein neues Affenhaus wird
mit Rotbauch-Tamarinen und mit den Woll-
affen besetzt. Die Affenanlagen sind
vorbildlich. AbtrennrÀume ohne Ende. Da-
zu 5 riesige Außenanlagen und 2 kleinere

Wenn die junge Berlinerin(Gorilla)erst
voll integriert ist, hat sie das ganz
große Los gezogen. Die Außenanlage ist
jetzt mit Wildpflanzen zugewachsen.
Libellenarten, ohne Zahl, und die Frösche sind die heimlichen Stars vom
GaiaPark.
(04.07.2006, 00:00)
steven :   ich werde ihn sicher rotterdam empfelen. ein der beste zoos holland und vielleicht auch von europa. auf ein anderthalb stunnde von renesse liegt auch noch Safari Beekse Bergen, ein grobzugig safaripark.

viel spab in Holland!
(04.07.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @Jelle: Auf deutsch ist Tonkin- und Francoislangur das selbe: Trachypithecus francoisi francoisi.
(04.07.2006, 00:00)
Jelle :   Johannes,

Rotterdam hat keine Tonkin SONDERN Francois Languren.
(03.07.2006, 00:00)
Sebastian Dahl :   @Hannes,Ansonsten gibt es noch einen Reptilienzoo in Vlissingen. Das liegt auch auf einer Halbinsel. Mehr Infos findest du unter www.iguana.nl
(03.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer :   Auch ich kann den Rotterdamer Zoo nur empfehlen. Von Seeottern ĂŒber Tonkin-Languren bis hin zu Visayas-MĂ€hnenschweinen werden dort viele Tierarten gehalten, die man im Moment in deutschen Zoos nicht sehen kann. Der Link
http://www.rotterdamzoo.nl/import/assetmanager/1/
2581/Inventory04.PDF
fĂŒhrt zur Tierbestandsliste 2004 (2005 habe ich noch nicht gefunden).
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Avifauna Alphen ist durchaus interessant, zumindest von der zoologischen Seite her; bei meinem Besuch vor ca. 5 Jahren haben mich die Anlagen weniger vom Hocker gerissen. Eine begehbare Anlage fĂŒr Gebirgsloris war damals gerade im Bau und fĂŒr mich durchaus etwas Besonderes - tja, so Ă€ndern sich die Zeiten... Highlights waren Riesenseeadler, ein Albatros (!), Bennettkasuare, eine recht umfangreiche Hornvogel"sammlung" (manche in mehreren Paaren) und einige SpezialitĂ€ten im Kleinvogelbereich.
(01.07.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   Blijdorp Dierentuin ist eine uneingeschrĂ€nkte Empfehlung fĂŒr Rotterdam! Weniger empfehlensert fĂŒr ernsthafte ZoogĂ€nger ist der andere Tiergarten hier, der Plaswijckpark! Dieser ist eher fĂŒr Familien mit kleineren Kindern. Es gibt einige heimische Arten wie Luchs, Wildkatze und Rothirsch, sowie eine Fasanerie-Rotunde mit diversen Wildvögeln und ein kleines Ă€lteres Affenhaus mit Kapuzienern. Ansonsten einige hĂŒbsche Blumenbeete und viel SpielgerĂ€tschaften! FĂŒr Reptilienfreunde empfiehlt sich Serpo, Delft mit einer umfassenden Giftschlangensammlung und auch einem Kubakrokodil! Die PrĂ€sentation der Tiere ist zwar nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, doch die junge Mannschaft wirkt sehr engagiert! Zu finden ist die Einrichtung nahe dem Bahnhof! Interessant soll auch der Vogelpark Avifauna in Alphen a/d Rhin sein. In Ermangelung eines eigenen Besuches enthalte ich mich hier aber einer Meinung! Ansonsten gibt es in Scheverdingen bei Den Haag auch ein SeaLife!
(01.07.2006, 00:00)
Ingo Rossi :   In der KatoĂ©gorie "auslĂ€ndische Zoos" findest Du auch Berichte ĂŒber hollĂ€ndische Zoos. Habe einige besucht und kann sie nur empfehlen. Auch Rotterdam!
(01.07.2006, 00:00)
Hannes :   Ist auf einer Halbinsel kann jetzt auch nicht genau sagen wo. Aber Rotterdam liegt gar nicht sooo weit weg. Wer kann mir darĂŒber was erzĂ€hlen.
(01.07.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   Ich finde gerade meine Niederlande-Karte nicht und daher frage ich wo liegt Renesse? Um aber schonmal eine Antwort zu geben: In Leeuwarden gibt es einen Zoo nahe der KĂŒste. Selber kenne ich ihn (noch) nicht, da er aber zu der Gruppe gehötz, die Overloon betreibt und den Wissel-Zoo, verspreche ich mir viel davon. In Pieterburen gibt es noch eine Seehundstation und in Noord-Holland auf der enderen Seite des IJsselmeeres den Dierenpark Anna Paulowna bei Wieringerwaard, Aquarien in Den Helder, Bergen aan Zee und das Ecomare De Koog auf Texel, aber allesamt von mir noch nicht gesehen!
(01.07.2006, 00:00)
Hannes :   Hi ich fahre nĂ€chste Woche nach Renesse und wollte die Chance nutzen an einem Tag in einen HollĂ€ndischen Zoo zu fahren. Nun wollte ich einfach mal wissen welche zoos es in der nĂ€he der KĂŒste gibt.
Dieser Thread kann natĂŒrlich auch dazu genutzt werden ĂŒber das PhĂ€nomen der sehr schönen niederlĂ€ndischen Zoos zu diskutieren.
(01.07.2006, 00:00)

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