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Zoo Rostock

Adrian Langer :   https://www.rostock-heute.de/emu-nachwuchs-zoo-rostock/100260

In Rostock gelang erstmals die Zucht bei den Emus.
(14.06.2018, 14:23)
Adrian Langer :   https://www.rostock-heute.de/eisbaeren-polarium-zoo-rostock-akiak-noria/100110

Es ist nun bekannt, welche Eisbären nach Rostock wechseln.
(04.06.2018, 17:54)
Adrian Langer :   https://www.rostock-heute.de/polarium-zoo-rostock-richtfest/99552

Laut Planung wird das Polarium diesen September eröffnet.
(05.05.2018, 07:47)
Adrian Langer :   https://www.rostock-heute.de/orang-utan-baby-darwineum-zoo-rostock/99344

Mehr Orang- Utan Nachwuchs in Rostock.
(25.04.2018, 13:44)
Adrian Langer :   https://www.rostock-heute.de/insektenhotel-zoo-rostock-eingeweiht/98875

In Rostock gibt es ein neues Insektenhotel.
(29.03.2018, 09:46)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zoo-rostock-orang-utan-nachwuchs-wird-lintang-getauft_58108.html

Der kleine Orang-Utan hat jetzt einen Namen.
(19.03.2018, 14:46)
Adrian Langer :   https://www.rostock-heute.de/betonbecken-aquarien-quallenkreisel-polarium-zoo-rostock/98440

Die Aquarien in Rostock wurden eingesetzt. Weiß jemand, was neben den Quallen dort einziehen soll?
(07.03.2018, 15:01)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Zoo-Rostock-Nachwuchs-bei-Orang-Utans,orangutan242.html

In Rostock gab es Nachwuchs bei den Orangs.
(10.02.2018, 11:02)
Adrian Langer :   http://www.t-online.de/nachrichten/id_83150118/bauarbeiten-weniger-besucher-im-rostocker-zoo.html

Rostock lockte letztes Jahr weniger Besucher! Kann mir jemand sagen, was hier mit der Koordination des Tierbestands gemeint ist? Sollen hier nicht"nur" Pinguine und Eisbären einziehen?
(31.01.2018, 16:20)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Alles-neu-Zoos-und-Tierparks-bauen

Ein √úberblick √ľber verschiedene Projekte in Mecklenburg-Vorpommern!
(20.01.2018, 11:33)
Adrian Langer :   https://www.svz.de/lokales/rostock/zoo-trauert-um-eisbaerendame-vienna-id18812666.html

Auch Fietes Großmutter ist nun verstorben!

(15.01.2018, 12:43)
Adrian Langer :   https://www.parkerlebnis.de/zuwachs-rostocker-zoo-schneeleoparden-emba-barid_54438.html

In Rostock gibt es einen neuen Schneeleoparden!
(27.12.2017, 13:53)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Wirtschaft/Zoo-bekommt-Polarforschungsschiff

Der Bau des Abenteuerspielplatzes ist gesichert!
(18.12.2017, 15:12)
Adrian Langer :   http://www.tierwelt.ch/?rub=4499&id=45416

In Rostock soll ein altes Expeditionsschiff zum Abenteuerspielplatz umfunktioniert werden!
(10.12.2017, 11:03)
Adrian Langer :   https://www.nnn.de/lokales/rostock/wir-koennen-richtig/polarium-waechst-in-die-hoehe-id18416951.html

Der Bau des Polariums schreitet weiter voran!
(26.11.2017, 11:45)
Holger Wientjes :   Sch√∂n, dass Dir der Rostocker Zoo unter¬īm Strich gut gefallen hat. Ich halte ihn f√ľr einen der attraktivsten in Deutschland. In diesem Zusammenhang muss ich kurz erw√§hnen (und so unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein), dass ich in Rostock nirgendwo die Z√§une/Absperrungen als so dominant oder gar sch√§big empfunden habe, als dass sie st√∂rend waren. Insgesamt stach die herrliche Parkanlage eher ins Auge, in die sich H√§user und Gehege in der Regel harmonisch einf√ľgen. Gerade in Rostock, mit seiner gepflegten Parkanlage, seinen Beeten, Plastiken oder restaurierten alten H√§usern wie den historischen Huftierstall, kann man meiner Meinung nach nicht von einem Mangel an √Ąsthetik sprechen.
(28.10.2017, 11:01)
Nikolas Groeneveld :   Und Zum Abschluss ein sehr entspanntes Antilopenziesel
(27.10.2017, 17:40)
Nikolas Groeneveld :   Bemalungen im Altweltaffenhaus
(27.10.2017, 17:36)
Nikolas Groeneveld :   Im Verwandlungshaus
(27.10.2017, 17:34)
Nikolas Groeneveld :   Vor einiger Zeit habe ich zum ersten Mal den Rostocker Zoo besucht.

Ich finde es wirklich schön, was aus den alten Menschenaffen-Anlagen geworden ist.
Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass auf dieser Fläche in kleinen Gitterkäfigen noch bis vor einigen Jahren Menschenaffen lebten.
Hat noch jemand Bilder, der alten Menschenaffen-Anlagen?
Das Essen im Restaurant, gegen√ľber vom Aquarium, ist absolut schrecklich.
Ich verstehe auch jeden Zoo nicht, der sowas anbietet.
F√ľr mich geh√∂rt zu einem vern√ľnftigen Zoo auch eine vern√ľnftige Gastronomie, durch alles andere gibt es ja auch nur Minuspunkte beim Publikum.
Das Aquarium ist ein seltsamer Bau, sehr wenig Licht und dann auch noch schwarze Wände.
Der Artenschutz-Pavillon ist dagegen wirklich sehr schön geworden.

Die Anlagen der Zwergflusspferde, die sich in direkter Nachbarschaft befinden, finde ich hingegen wieder weniger schön.
Ich verstehe nicht, warum ein Teil der ehemaligen Elefanten-Anlage mit Kamerunschafen besetzt ist, das ist absolut unnötig.
Die Fl√§che h√§tte man auch gut noch f√ľr die Zwergflusspferde nutzen k√∂nnen.
Auf einer der zwei Au√üenanlagen f√ľr Zwergflusspferde gibt es nicht mal ein Badebecken, sondern nur eine kleine Pf√ľtze f√ľr das Tier.
Die Innenanlagen sind mir zu klein, gerade im Winter ist das alles andere als optimal.

Das sogenannte Verwandlungshaus empfand ich dann als ziemliche Katastrophe.
Eigentlich sollte in diesem Haus die ?Verwandlung? von Tieren gezeigt werden.
So z.B. dass ein Huhn als K√ľken eine andere F√§rbung hat, als sie ausgewachsene V√∂gel haben (Farbverwandlung).
Ei, K√ľken und ausgewachsener Vogel haben also ein unterschiedliches Aussehen, auch wenn es sich um ein Individuum handelt.
Ein weiteres Bespiel ist, dass sich ein Igel wenn Gefahr droht in eine Kugel verwandeln kann.
In einer Voliere am Ausgang des Hauses sind dann noch ausgewachsene H√ľhner zu sehen, hier ist die Verwandlung vom Ei zum ausgewachsenen V√∂gel dann also abgeschlossen.
Ich nehme zumindest an, dass das die Idee dahinter war, es gibt nämlich hier kein Schild, das irgendwie darauf eingegangen ist.
Eigentlich keine so schlechte Idee f√ľr ein Tierhaus, die Umsetzung hier ist allerdings grauenhaft.
Die eigentliche Grundidee des Hauses kommt √ľberhaupt nicht durch.
Kein Wunder, schließlich gibt es nur zwei Infoschilder, auf denen in ein bis zwei Sätzen auf die ?Verwandlung? eingegangen wird.
Es gibt also keine Erklärung, warum das jetzt eigentlich ein Verwandlungshaus sein soll.
F√ľr mich hatte das mit einem Verwandlungshaus auch nicht viel zu tun.
Wie gesagt wird eigentlich √ľberhaupt nicht auf das Konzept des Hauses eingegangen bzw. es wird eigentlich nicht umgesetzt.
Viel zu wenig Erklärung (eigentlich gar keine) und dann noch eine Gestaltung des Besucherbereichs, die ich wirklich nur als konzeptlos bezeichnen kann.
Die H√ľhnerk√ľken sind in einer Anlage untergebracht, die keine R√ľckzugsm√∂glichkeiten bietet.
Und die Volieren am Ausgang des Hauses sind von absolut abgeblättertem Gitter umgeben, bei dem Zaun könnte man meinen, dass der da seit DDR-Zeiten unverändert steht.
Ich w√§re daf√ľr, dieses Haus sofort umzubauen und daraus mal was vern√ľnftiges zu machen.

Die Au√üenanlagen f√ľr Jaguare, L√∂wen und Schneeleoparden sind dagegen wirklich toll, so bieten sie viel Bewegungsfreiraum und gute Ruckzugsm√∂glichkeiten.
Im krassen Gegensatz dazu stehen die Innenanlagen.
Viel zu klein, eigentlich so gut wie √ľberhaupt kein Bewegungsfreiraum.
Verstehe wirklich nicht, warum man das so gebaut hat.
Hier wäre es auch kein Problem gewesen, die Innenanlagen einfach größer zu bauen.
Die Au√üenanlagen k√∂nnten auch problemlos noch etwas von ihrer Fl√§che an vern√ľnftige Innenanlagen abgeben.
Der Glaseinblick in die Innenanlagen der Raubkatzen ist allerdings toll.
So konnte ich einen Jaguar auf ca. einen Meter Abstand beobachten.
Im Brehm-Haus im Tierpark oder im Raubtierhaus im Zoo ist man von den Raubkatzen auch nicht viel weiter weg.
Aber durch das Glas und das Fehlen einer anderen sichtbaren Barriere zwischen einem und dem Tier, wird daraus ein ganz anderes Erlebnis.
Insofern freue ich mich schon jetzt auf mehr Glasscheiben in den beiden Berliner Raubtierhäusern.
Wie schon gesagt, sind die Au√üenanlagen f√ľr L√∂wen, Jaguare und Schneeleoparden wirklich toll.
Sie sind allerdings gr√∂√ütenteils von einfachem Gitter umgeben, das sieht nat√ľrlich nicht sch√∂n aus.
Allerdings finde ich das bei ansonsten tollen Anlagen auch nicht so schlimm (vergleichbar mit der Panda-Anlage im Zoo Berlin).
Aber da komme ich gleich zu einem weiteren Kritikpunkt: es gibt im Zoo Rostock wesentlich mehr sichtbaren Zaun, als ich gedacht hätte.
Und das schlimmste daran ist, dass es auf den Z√§unen oft gr√ľnen Belag gibt.
Das sieht wirklich nur schlimm aus, ich verstehe das absolut nicht.
Zaun mit gr√ľnem Belag sieht man z.B. bei den Gro√ükatzen und Schneeziegen

Die √Ąu√üere Farbgestaltung der Krokodil-Halle tut meiner Meinung nach in den Augen weh.
Im Inneren der Krokodil-Halle fand ich es sehr st√∂rend, dass Fenster und Rohre (total sichtbar f√ľr den Besucher) der Illusion einer Flusslandschaft keine Chance geben.
Im Regenwald-Pavillon gab es dann unter anderem die Rhinozeroshornvögel zu bestaunen, wirklich tolle Tiere.
9 Jungtiere bei den Polarf√ľchsen, wirklich sch√∂n der Rasselbande zuzusehen.

Die Seevogel-Voliere im zweiten Zooteil bietet den Tieren Platz zum Fliegen, was mir sehr wichtig ist.
Die Anlage f√ľr Fischotter und Waschb√§ren ist gut strukturiert.
Und nat√ľrlich muss in einem Bericht √ľber den Rostocker Zoo das Darwineum Erw√§hnung finden.
Ich finde, dass das Darwineum sehr gut gelungen ist.
Die Ausstellung zur Evolution zu Anfang ist so umfangreich, dass man sie bei einem ?normalen? Zoobesuch nicht mal ansatzweise komplett erleben kann (und dann gibt es ja auch noch die Ausstellung zur kulturellen Evolution).
Das was ich von der Ausstellung allerdings gesehen und gelesen habe, fand ich sehr gelungen.
Auch die Tropenhalle ist sehr sch√∂n geworden, nur leider nicht mehr so gr√ľn wie zur Er√∂ffnung.
Die Katta-Anlage ist wirklich riesig, die k√∂nnte auch eine weitere Anlage f√ľr Menschenaffen sein (sogar f√ľr Menschenaffen w√§re sie sehr ger√§umig).
Auch die Au√üenanlagen der Menschenaffen sind sehr gro√üz√ľgig und die Affen k√∂nnen dort, wenn ich das richtig beobachtet habe, sogar in lebenden B√§umen klettern.
Zoologische Highlights im Darwineum waren f√ľr mich: Harris-Antilopenziesel, N√∂rdliches Spitzh√∂rnchen und ein sehr aktiver Ameisenigel (hoffentlich gelingt hier bald mal wieder die Zucht).
Die Wapiti-Anlage ist optisch nicht der Kn√ľller: Doppelter Zaun zwischen Besucher und Tier, sch√∂n ist allerdings der Holzsteg an der Anlage.
Das Altweltaffenhaus ist an sich schön, nur stört mich wieder das Gitter auf den Außenanlagen (Absperrgehege) und die ?Landschaftsbemalungen? im Inneren finde ich auch sehr seltsam (sieht so aus, als hätten das kleine Kinder gemalt).
Der Bodenbelag aus Rindenmulch und die Beschäftigungsmöglichkeiten gefallen mir aber sehr gut.

Wieder zur√ľck im ersten Zooteil gab es im Vogel-Reptilien-Haus unter anderem Gr√ľnarassaris, Kuba-Baumratten, Eurasische Zwergm√§use und Gundis zu sehen.
Interessant fand ich auch die begehbare Rentier-Anlage.
Das S√ľdamerika-Haus gefiel mir sehr, hier konnte man sehr aufgeweckte Krallenaffen und G√ľrteltiere beobachten.
Die Historische Huftieranlage ist auch wirklich schön und toll besetzt.

Soweit also mein Besuch im Rostocker Zoo.
Ein toller Tierbestand, nur hatte ich mir zum Teil auch mehr versprochen.
So fand ich u.a. das Verwandlungshaus sehr entt√§uschend und ich hatte insgesamt das Gef√ľhl, dass zu wenig auf √Ąsthetik gesetzt wird, z.B. gr√ľner Belag auf Z√§unen muss nicht sein (Z√§une m√ľssen generell nicht so sichtbar sein, wie sie es in Rostock oft sind.

Es gibt im Zoo-Magazin ein Interview mit Udo Nagel, darin ist zu lesen, dass er die Zukunft des Rostocker Zoos so sieht, dass man sich immer bestimmte Themen heraussucht und dann einen Teil des Parks zu diesem Thema umgestaltet.
Das klingt ja eigentlich gut, nur sollte man dann den Rest des Zoos nicht ?sich selbst √ľberlassen? (sehr drastisch formuliert, aber ich denke, es ist klar, wie ich das meine, Stichwort √Ąsthetik).
Im Interview ging es um den Bau des Polariums, ich bin sehr gespannt, wie das fertige Polarium aussehen wird.
Der Plan ist zumindest eine Reise vom Nordpol zum S√ľdpol.

Ich hatte mir im √úbrigen √ľberlegt, dass man auf der Fl√§che der Huftieranlagen unweit des Darwineums vielleicht eine Gemeinschaftsanlage f√ľr Afrikanische Elefanten, Giraffen und Antilopen schaffen k√∂nnte.
Nach meinem Besuch denke ich aber, dass der Platz daf√ľr nicht ausreichen wird, beziehungsweise, dass man daf√ľr einen gro√üen Teil des nahegelegenen Waldes abholzen m√ľsste und das halte ich f√ľr keine gute Idee.
Eventuell ließe sich aber auf der Fläche etwas machen, wenn man sich nur auf Elefanten beschränkt.
Wobei es ja nach Planung des Zoos selbst eher ein Afrika-Bereich mit Giraffen werden soll.

(27.10.2017, 17:32)
Adrian Langer :   http://www.focus.de/regional/rostock/tiere-minister-legt-grundstein-fuer-polarium-im-rostocker-zoo_id_7766623.html

Der Grundstein f√ľr das Polarium wurde heute gelegt!
(26.10.2017, 11:13)
Adrian Langer :   http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Rostock/Ein-Paar-fuer-das-Polarium

Rostock erhält nächstes Jahr zur Eröffnung des Polariums ein junges Bärenpaar!
(18.10.2017, 10:01)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/eisbaer-lars-zoo-rostock-tot_50443.html

Nun ist auch Lars in Aalborg verstorben! Damit m√ľssen die Rostocker wohl auf neue Eisb√§ren hoffen!
(19.09.2017, 13:28)
Adrian Langer :   https://www.abendblatt.de/region/mecklenburg-vorpommern/article211911831/Sichtbare-Baufortschritte-beim-Polarium-im-Rostocker-Zoo.html

Demnächst sollen die Kräne beim Polarium aufgestellt werden!
(13.09.2017, 15:42)
Adrian Langer :   http://www.parkerlebnis.de/zoo-rostock-fuenftes-jubilaeum-darwineum-2017_50038.html

Seit Eröffnung des Darwineum kamen 3 Millionen Besucher!
(08.09.2017, 11:56)
Adrian Langer :   http://www.szenerostock.de/magazin/magazin/2017-08-15_zoo-rostock-meeresforscher-und-zoo-experten-wollen-zusammenarbeiten/

Zuk√ľnftig will der Zoo n√§her mit dem Leibnitzinstitut zusammen arbeiten!
(15.08.2017, 12:03)
Adrian Langer :   https://www.svz.de/lokales/rostock/video-schwarz-weiss-und-neun-auf-einen-streich-id17300876.html

In Rostock gelang die Erstzucht bei den Polarf√ľchsen!
(14.07.2017, 09:56)
Adrian Langer :   https://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/kap-klippschliefer-erstmals-im-rostocker-zoo-id16958431.html
Kap Klippschliefer sind im Zoo eingezogen!

(01.06.2017, 21:35)
Adrian Langer :   https://www.rostock-heute.de/fidschi-leguan-zoo-rostock/92188

In Rostock ist ein weiblicher Fidschileguan eingezogen. Im Mai soll ein Männchen folgen.
(18.03.2017, 11:00)
Adrian Langer :   http://www.svz.de/lokales/rostock/wir-koennen-richtig/polarium-kostet-1-5-millionen-mehr-id16285326.html

Das Polarium im Zoo Rostock soll 1,5 Millionen Euro teurer werden. Als Gr√ľnde werden hier steigende Baukosten und die Vogelgrippe angegeben.
(07.03.2017, 19:17)
Oliver Muller :   @Adrian: Vielleicht sollten die gleichen Architekten bauen, die auch die Pinguin-Anlage in FFM verantworten? ;-)))
Oder man musste einfach eine weit höhere Zahl nennen, damit das Argument funktioniert.
(08.02.2017, 13:21)
Adrian Langer :   http://www.nnn.de/lokales/rostock/wir-koennen-richtig/gartenstaedter-segnen-polarium-ab-id16028826.html

Der Bau des Polariums wurde nun von dem Stadtrat abgesegnet. Daher wird nun ein betrechtlicher Teil von der Stadt finanziert. Was mich an diesem Artikel aber stutzig macht ist warum denn 29 Millionen f√ľr eine Elefantenanlage n√∂tig gewesen w√§ren? Hat jemand Informationen hierzu?
(07.02.2017, 19:16)
Dreier :   Habe im Archiv der Humboldt -Uni sogar Zeit und Titel gefunden -1974 also schon.

Preuß, Bernd
(650) - Beobachtungen und Untersuchungen an Pinguinen und
Alkenv√∂geln unter besonderer Ber√ľcksichtigung ihrer
Haltungsanspr√ľche. - 175 Bl.: 111,; Prom.A, 1974.
(01.02.2017, 11:46)
Dreier :   Bei diesen Pl√§nen um die ``Pinguinausstattung`` des Polariums erinnere mich an die Endsiebziger/erste Jahre der Achtziger: der damalige Vogel-Kurator Preuss wurde in unserem Institut promoviert: Thema in etwa ``Pinguinhaltung im Rostocker Zoo unter zuk√ľnftiger Einbeziehung arktischer Pinguine``. U. a. wurden auch die baulichen Grundlagen dazu von ihm er√∂rtert. Im Pr√ľfungskollegium war u.a. Prof. Dathe. Leider war die Verteidigung von einer gewissen Tragik begleitet - er hatte Krebs und starb auch bald nach der Verteidigung.
(01.02.2017, 11:27)
Oliver Muller :   Tornados, ich sage nur Tornados...
(31.01.2017, 23:31)
Patrick Marburger :   War ja zu bef√ľrchten... Ich bin aber guter Dinge, dass deshalb jetzt nicht auch in Rostock Schiffe untergehen...
(31.01.2017, 16:59)
Oskar Schwitters :   Ich muss hier leider alle Tr√§umereien bez√ľglich der Pinguine zunichte machen: Wie mir auf meine Anfrage per E-Mail mitgeteilt wurde, plant der Zoo Rostock leider nur mit "gefiederten Erdm√§nnchen".
(31.01.2017, 16:50)
Oskar Schwitters :   Nun war offenbar der Startschuss f√ľr die Bauarbeiten des Polariums:

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/Polarium-Bauarbeiten-im-Rostocker-Zoo-beginnen,nordmagazin40028.html

(25.01.2017, 18:17)
Nikolas Groeneveld :   Seit Ende vergangener Woche sind im Vogel-Reptilien-Haus zwei Gr√ľnarassaris zu sehen.
Beide Vögel sind drei Jahre alt, stammen aus Mannheim und waren dort schon als Zuchtpaar erfolgreich.
Bleibt also zu hoffen das sie sich in Rostock auch bald fortpflanzen.
(31.08.2016, 11:22)
Oliver Muller :   Humboldtpinguine scheinen ja nicht nur die gefiederte Variante der Erdm√§nnchen zu sein, sondern es scheint auch nichts zu teuer f√ľr sie zu sein - siehe Frankfurt. Ich hoffe irrationalerweise f√ľr das Polarium auf antarktische Pinguine. Vielleicht werden es aber auch Humboldtpinguine, die durch einen Tornado in die Arktis gewirbelt wurden, da lie√üe sich auch etwas √ľber Klimawandel draus machen. Gru√ü nach Hannover an dieser Stelle!
(16.06.2016, 22:07)
Nikolas Groeneveld :   Gute Frage.
Ich hatte f√ľr ein Polarium nat√ľrlich auch auf antarktische Pinguine gehofft.
Allerdings steht in dem Artikel ja auch nur etwas von einer Freianlage auch sonst habe ich nichts von einem "K√ľhlhaus" f√ľr antarktische Pinguine geh√∂rt.
Ich denke das man die Haltung von Humboldtpinguinen fortf√ľhren wird, wissen tue ich es allerdings auch nicht genau.
Ich halte antarktische Pinguine f√ľr (leider) eher unwahrscheinlich.
(16.06.2016, 22:00)
Patrick Marburger :   @ Nikolas Groeneveld: Danke f√ľr den Link! Wenn ich mir diese Visualisierung (https://www.rostock-heute.de/wp-content/uploads/2016/06/Polarium_Zoo_Rostock_Pinguine-780x520.jpg) so anschau sehen die Tiere an der Scheibe am ehesten nach Z√ľgelpinguin aus. Ob man hier tr√§umen darf? Bzw. anders gefragt: wurde "Pinguin" eigentlich irgendwo mal konkretisiert?
(16.06.2016, 19:30)
Nikolas Groeneveld :   Neues zum Polarium.
https://www.rostock-heute.de/polarium-zoo-rostock-startschuss/87681
(16.06.2016, 18:07)
WolfDrei :   @MM: eigene Nachzucht
(10.06.2016, 14:18)
Michael Mettler :   Wie kam denn die zweik√∂pfige Natter in den Bestand? Eigene Nachzucht oder bewusste Anschaffung?
(10.06.2016, 08:55)
WolfDrei :   Goodfellow-Baumk√§nguruh unter der W√§rmelampe im Innenbereich
(01.06.2016, 14:56)
WolfDrei :   Schwarzr√ľckentamarin
(01.06.2016, 14:53)
WolfDrei :   junge Pferdeantilope
(01.06.2016, 14:51)
WolfDrei :   Schnelldurchlauf (2,5 Std) durch den Rostocker Zoo (Warnem√ľnder Strand und Ehefrau riefen), 3 Stunden sollte man schon aufbringen.
Letzter Besuch nach der Eröffnung des Darwineums: dort hat sich alles erhalten (auch die Antilopenziesel), wenn auch die Gorillas und Borneo-Orangs wie damals durch die Reinigung der Anlagen ``weggesperrt`` waren. Ein Highlight: eine zweiköpfige Schmucknatter - leider durch die Reinigung in schlechtester Foto-Position - Reklamebild anbei.
An Neubauten ist die Goodfellow-Baumk√§nguruhanlage zu nennen, eine weitere ehemalige Anlage haben Rote Varis bezogen. Kurz vor Er√∂ffnung steht die Au√üenanlage f√ľr 2 Zwergflu√üpferde - erstaunlich auch, dass in der Innenanlage 3 Elefanten eingestallt waren.
Eine gr√∂√üere Gruppe Schwarzr√ľckentamarine hatten eine Sommerresidenz bezogen, sonst im Krokohaus (Krokodilkaimane), fr√ľher vor 45Jahren waren auf dieser Insel Lare! Auf der Limikolenanlagea sind Trauer-und Samtenten leider nicht mehr existent.
Einen guten Eindruck macht weiterhin die Gro√ükatzenanlage, wenn auch wie immer die L√∂wen herumhingen. 2015 gab es bei den Geparden 5 Jungtiere - nach f√ľnfj√§hriger Pause. Best√§ndig auch die Gruppe der Pferdeantilopen durch Nachwuchs 014, 015 und auch in diesem Jahr, selbiges gilt auch f√ľr die Husaren. Der vor Jahren recht gute Elchbulle lebte nicht mehr, ein J√ľngling etwa im 3. Jahr lie√ü noch nichts erwarten. Der wei√üe Gerfalke?? Auch die Thomsongazellen (3 m) sind noch unbeweibt.

Sonstige Besonderheiten:
F√ľr den Umbau der B√§renanlagen wird flei√üig geworben. Ach ja: Au√üenwerbung ganz gro√ü: der Beste Zoo Europas (klein darunter : der 2. Kategorie).
Tiere: Hutiacongas, Rhinocerosv√∂gel, Auerhahn, 3 Eisb√§ren, Binturong, Schneeziege, 8 BrazzaMK, einige Zwergseiden√§ffchen, Tupaias, Neuguineakurzschnabeligel, Wickelb√§r, Gundis, Wapiti (noch C. nelsoni? - vor 40 Jahren jener mit dem gr√∂√üten Geweih bisher f√ľr mich), Erdbeerfr√∂schchen (Karls E-Fr√∂schchen genannt nach Karl¬īs Erdbeerhof - und die Erdbeeren schmecken wirklich!!! gegen√ľber den importierten sogenannten Erdbeeren).

Ein sehr sauberer Zoo, wenn es auch m√§chtig staubte - seit 3 Wochen kein Regen. Aber: auf der R√ľckfahrt gegen 18 Uhr kam es dann - 1 Stunde Wolkenbruch kurz nach Rostock.


(01.06.2016, 14:49)
Sebastian Bothe :   Am Freitag wurde das Ehemalige Elefantenhaus wieder er√∂ffnet mit neuem Besatz. Nach einiger Zeit Umbau sind eine Woche vor der Er√∂ffnung ein P√§rchen Zwergflusspferde angekommen, die noch getrennt gehalten werden.
(05.10.2015, 08:33)
Karsten Vick :   Zuerst nur das Darwineum und wom√∂glich der Bereich drumherum. Alle V√∂gel, die das Virus in sich hatten, sa√üen, wenn ich die Sache richtig verstehe, in einem einzigen Haus, n√§mlich dem Winterhaus der Stelzvogelwiese, an dessen Giebel das Krokodilhaus ist. Es waren darin die St√∂rche und Entenv√∂gel der Stelzvogelwiese sowie die Sichler, Nacht- und Seidenreiher aus der vormaligen Kormoranvoliere. Bei keinem anderen der 500 untersuchten V√∂gel wurde das Virus festgestellt.
Über eine Teilöffnung rund ums Darwineum wurde von Anfang an schon verhandelt. Dieser Zooteil ist ja bis auf die Seevogelvoliere weitgehend vogel-frei. Aber als Ende letzter Woche weitere Vögel positiv getestet wurden, hat man davon abgesehen. Bei dem Dreckswetter vom Wochenende war es auch nicht so schlimm. Nun also doch. Eine Rabattaktion Eintritt zum halben Preis, die eigentlich bis Silvester ging, wurde verlängert.
(14.01.2015, 22:42)
Heidemarie Busch :   Der Rostocker Zoo √∂ffnet wieder.
(14.01.2015, 11:37)
WolfDrei :   Wieder zur√ľck zur Vogelgrippe: laut "Berliner Zeitung" wurden im Zoo Rostock 60 V√∂gel get√∂tet bzw. starben: bei allen pr√§ventiv get√∂teten V√∂geln (Enten, St√∂rche)ist der Virus nachgewiesen worden. Rund 500 V√∂gel sollen untersucht werden. Der Zoo bleibt weiterhin geschlossen.
(13.01.2015, 23:03)
WolfDrei :   Bin gerade bei der Aufarbeitung aller Zeitungen der letzten 5 Wochen. Bez√ľglich Tierpark - na ja.
Aber - aus Rostock gibt es auch noch positive Nachrichten: am 3.12 wurde von Eisbärin Vilma eine Jungtier geboren. (genau am ihrem 12. Geburtstag, Vater Lars!. Es war dies die erste Geburt nach 10 Jahren in Rostock. (aus Berliner Zeitung vom 19.12. - mit Bild)
(12.01.2015, 15:34)
Heidemarie Busch :   So wie es aussieht haben sich doch mehr V√∂gel angesteckt und mussten get√∂tet werden. Ich dr√ľck die Daumen, dass es nicht noch weiter geht.

http://www.svz.de/nachrichten/newsticker-nord/vogelgrippe-im-rostocker-zoo-weitere-tiere-getoetet-id8649361.html
(10.01.2015, 17:32)
Heidemarie Busch :   Das ist nat√ľrlich tragisch, hoffentlich haben sich nicht noch mehr V√∂gel angesteckt.

http://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Vogelgrippe-Fall-im-Rostocker-Zoo,gefluegelpest172.html
(08.01.2015, 11:34)
Gudrun Bardowicks :   Ich war am 15.8. im Rostocker Zoo und absolut begeistert vom Darwineum und den dazugeh√∂rigen Au√üenanlagen f√ľr Menschenaffen, Kattas und Riesenschildkr√∂ten. Die Ausstellung ist klasse und auch die Tierauswahl und der Pflanzenbewuchungen. Besonders toll fand ich neben den noch immer sehr gr√ľnen Menschenaffeninnenanlagen das Korallenriffbecken und den gro√üen Quallenkreisel. Aber auch die Anlagen f√ľr Reptilien, Antilopenziesel und Kurzschnabeligel gefielen mir ausgesprochen gut. Dare√ľberhinaus war ich sehr angetan von den Baumk√§nguruhanlagen und wie immer begeistert von den Affenanlagen und Affenh√§usern, den Tropenh√§usern,der Meeresvogelvoliere, der Fischotteranlage, den Huftieranlagen und den Gro√ükatzenanlagen. Das Aquarium k√∂nnte man etwas aufh√ľbschen und im Krokodilhaus w√ľnschte ich mir mehr Bewuchs und vielleicht auch einige Fische im Becken des gro√üen Brillenkaimans. Auch Au√üenvolieren f√ľr die V√∂gel des Regenwaldhauses w√§ren sehr sch√∂n.
Die Planungen f√ľr die Zwergflu√üpferdanlage, die 2015 er√∂ffnet werden soll und das Polarium mit gro√üen Landschaftsanlagen f√ľr Eisb√§ren und Humboldtpinguine und einem Infohaus mit Unterwassereinsichten gefallen mir sehr gut. Ich bin gespannt auf die Umsetzung.
(16.08.2014, 18:29)
Gudrun Bardowicks :   Die Anlage sieht wirklich toll aus. Ich mu√ü unbedingt mal wieder in Rostock vorbeischauen.
(13.08.2014, 19:41)
Oliver Jahn :   Jan Beensen, bitte, gern geschehen! Ich war auch echt begeistert und kann wirklich sagen, dass Rostock sich sehr kontinuierlich von Jahr zu Jahr verbessert!

(13.08.2014, 19:06)
C. Lissner :   Nach einem Tierpfleger im letzten Fr√ľhjahr d√ľrfen Besucher erst dann regul√§r auf die Katta-Anlage, wenn diese die Besucher mehr oder weniger "ignorieren". Somit soll die Gefahr einer unerlaubten Besucher-F√ľtterung vermindert werden. So kommen bisher Besucher nur auf F√ľhrungen hinein, dabei werden die Tiere nicht gef√ľttert (Kattas solen fremde Personen nicht mit Futter assoziieren)
(13.08.2014, 14:59)
Jan Beensen :   Danke f√ľr die Bilder!
Das ist aber wirklich sehr h√ľbsch geworden!
Ich bin begeistert!
Wenn die Varis zu den Kattas ziehen, dann kann man aus dem Schimpansenfl√ľgel eine Indonesienvoliere mit Palmkakadus oder Hornv√∂geln machen und hat einen sch√∂nen thematisch gestalteten Komplex ;-)
(13.08.2014, 14:57)
Oliver Jahn :   Holger, das scheint irgendwie noch nicht richtig zu laufen, denn auch die begehbare Kata-Anlage war immer noch gesperrt, wie vor einem Jahr. Oder bereits wieder?
(12.08.2014, 22:21)
Holger Wientjes :   @Olli: Alles klar ! Sollen die Varis denn auch noch zu den Kattas ziehen ?
(12.08.2014, 22:17)
Oliver Jahn :   und ein letztes
(12.08.2014, 22:03)
Oliver Jahn :   und noch ein Bild
(12.08.2014, 22:02)
Oliver Jahn :   Holger, du hast nat√ľrlich Recht! Das waren keine Kattas, sondern Varis!
(12.08.2014, 22:01)
Oliver Jahn :   Blick, vom Elefantenhaus kommend
(12.08.2014, 22:00)
Holger Wientjes :   Die Kattas habe ich letztes Jahr in einem neuen Haus neben ihrer neuen Anlage am DARWINEUM gesehen.
(12.08.2014, 21:55)
Oliver Jahn :   @Jan Beensen, ich schicke noch ein Bild. Erst einmal zu deinen Fragen, die Kattas sind noch im alten Schimpansenk√§fig. F√ľr die beiden Baumk√§ngurus hat man den linken und den rechten Innenk√§fig verglast und ohne die Innengitter stehen lassen, nur innen neu gestaltet. Die beiden Mittelk√§fige hat man komplett entkernt, und nur die Au√üenmauern stehen gelassen, und die Anlage auch nach oben hin ge√∂ffnet, so dass es Freianlagen geworden sind.
(12.08.2014, 21:38)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Vom Grundkonzept her waren die beiden alten Menschenaffenanlagen in Rostock und Dortmund gar nicht mal so unterschiedlich (benachbarte K√§figanlagen mit nicht f√ľr Besucher begehbaren Innenunterk√ľnften; in Dortmund urspr√ľnglich f√ľr Schimpansen und Orangs).
(12.08.2014, 19:52)
Jan Beensen :   Die Anlage in Dortmund kenne ich nicht - aber die in Rostock kenne ich noch mit Menschenaffenbesatz.
Und dann als Lemurenanlage (im Schimpansenfl√ľgel) nachdem die Affen tot bzw ins Darwineum gezogen sind.
(11.08.2014, 17:36)
Michael Mettler :   Ist doch nicht der erste "Affenknast", der mit Baumk√§ngurus nachgenutzt wird - siehe Dortmund.
(11.08.2014, 17:00)
Jan Beensen :   Der Zoo scheint ja echt zu machen!

Gibt es von der Baumkänguruanlage irgendwo Bilder?
Ich kann mir nicht so recht vorstellen, wie man den alten "Affenknast" ansprechend umbauen könnte/konnte.
Leben in dem Schimpansenfl√ľgel noch immer die Lemuren?
(11.08.2014, 15:45)
Oliver Jahn :   In Rostock wurde das alte Menschenaffenhaus zu einer sehr ansprechenden Anlage f√ľr Baumk√§ngurus umgebaut. Dabei blieb ein Teil der alten Anlage erhalten.
Als n√§chstes steht das alte Elefantenhaus auf dem Plan, dieses erf√§hrt einen Umbau f√ľr Zwergflusspferde, welcher bis Sommer 2015 abgeschlossen sein soll.
(06.08.2014, 22:18)
Zoo Rostock :   Zoo Rostock bleibt auch heute (Freitag) geschlossen

Aufgrund der Wetterlage bleibt der Rostocker Zoo auch heute (Freitag, 6. Dezember) aus Sicherheitsgr√ľnden geschlossen. Wir bitten unsere Besucher daf√ľr um Verst√§ndnis.

Da ein Aufenthalt in den Parkanlagen mit den vielen alten Bäumen zu gefährlich gewesen wäre, war der Zoo bereits am Donnerstag geschlossen worden.

Nach aktueller Lage hat der Sturm auch auf dem Zoogel√§nde Spuren hinterlassen. Wege, Tiergehege und Erfahrungsstationen m√ľssen heute von herabgefallenen √Ąsten und weiteren Gegenst√§nden befreit werden.

 

ABER:
Nach jetzigen Stand hat der Zoo ab Samstag (7. Dezember), ab 9.00 Uhr wieder geöffnet.

 
(06.12.2013, 08:18)
Zoo Rostock :   Zoo Rostock bleibt heute geschlossen

Aufgrund der aktuellen Sturmwarnung und Wetterlage bleibt der Rostocker Zoo heute aus Sicherheitsgr√ľnden geschlossen. Wir bitten unsere Besucher um Verst√§ndnis. Ein Aufenthalt in den Parkanlagen mit den vielen B√§umen w√§re zu gef√§hrlich.

Im Laufe des Tages wird entschieden, ob der Zoo am Freitag wieder öffnet.

Die geschlossenen Veranstaltungen im DARWINEUM sind davon nicht betroffen, diese finden statt.
(05.12.2013, 09:17)
WolfDrei :   Auch dazu eine Aufnahme vom letzten Jahr
(20.11.2013, 15:41)
Jan Jakobi :   Daf√ľr das sie an der See lebte, ist sie sehr alt geworden. Herr Kock schreibt in seinem Buch das Afrikaner das feuchte, nasse Wetter Norddeutschlands (Hamburg, Rostock, ...) schlecht vertragen.

"Bibi" ist besser unter dem Namen "Yvonne" bekannt, jedenfalls mir.
(20.11.2013, 10:12)
Zoo Rostock :   Zoo-Mitarbeiter nahmen Abschied von Europas √§ltester afrikanischer Elefantenkuh Sara

Besucherliebling Sara, die √§lteste afrikanische Elefantenkuh in einem europ√§ischen Zoo, ist tot. Sie wurde stolze 51 Jahre alt; das ist vergleichbar mit einem Menschenalter von 90 Jahren. Zoo-Mitarbeiter nahmen heute Abschied von Sara und erinnern auf einer Tafel an die Rostocker Legende. Mit Sara geht √ľber ein halbes Jahrhundert der Elefantenhaltung in Rostock vorerst zu Ende. ¬ĄGenerationen an Kindern sind mit Sara und ihren Artgenossen gro√ü geworden. Das ist f√ľr uns alle ein sehr schwerer Tag. Aber uns verbinden mit Sara auch viele sch√∂ne Erinnerungen und Erlebnisse¬ď, sagte Zoodirektor Udo Nagel. In gewisser Weise bleibt sie den Rostockern auch erhalten. Die zoologische Sammlung der Universit√§t Rostock plant, das Skelett von Sara zu Ausstellungs- und Lehrzwecken zu √ľbernehmen.

Sara ist ein Wildfang aus Afrika, geboren vermutlich 1962, genaue Daten existieren nicht. Seit 1964 lebte sie in Rostock, davon viele Jahre mit weiteren Elefanten in einer kleinen Herde. ¬ĄSara ist mit uns gro√ü und sehr alt geworden, f√ľr manchen war allein sie Grund genug f√ľr einen Besuch im Zoo¬ď, so Udo Nagel weiter. Der Zoo Rostock war gleichzeitig gemeinsam mit Bock Gisbert und weiteren Kamerunschafen der Altersruhesitz von Sara.

Die Elefantenhaltung hat in der Geschichte des Zoos eine lange Tradition, wenngleich sie nicht bis 1899 und Carl Lange, Tierw√§rter im ¬ĄHirschgarten¬ď, zur√ľck reicht. 1960 kamen die beiden indischen Elefanten Hati und Suri nach Rostock, 1964 gefolgt von der damals zweij√§hrigen Sara, der ersten ¬ĄAfrikanerin¬ď. Sara und die Asiatin ¬ĄKira¬ď lebten ab 1972 zusammen auf der Anlage. 1995 verst√§rkten Goni und Dzomba aus dem afrikanischen Kr√ľger Nationalpark die Gruppe. Beide verlie√üen den Zoo zur Zucht, Kira starb im September 2004. F√ľr Sara begann dann die Zeit in einer ¬ĄSenioren-WG¬ď mit der fast gleichaltrigen Elefantenkuh Bibi aus N√ľrnberg.

Seit Bibis Tod im April 2009 lebte Sara allein auf der Anlage. Sara arrangierte sich gut mit ihrer Situation, wurde liebevoll umsorgt und durch ihre Tierpfleger viel beschäftigt. Auf weitere Versuche, ihr eine Artgenossin zur Seite zu stellen, wurde aufgrund ihres hohen Alters und dominanten Charakters verzichtet.  Seit 2010 wurde die Wild-WG durch die Kamerunschafe belebt, die gut mit Sara harmonierten und sie auf Trab hielten.

¬ĄGesundheitlich zeigten sich bei Sara vermehrt die Spuren ihres Alters, beispielsweise ihre Steifheit in den Gelenken infolge einer fortgeschrittenen Arthrose¬ď, erkl√§rte Kuratorin Antje Zimmermann. In den letzten Monaten hat sich dann aber der gesamte Zustand deutlich verschlechtert. Sara litt an einer infekti√∂sen Weichteilschwellung im Bereich der rechten Schulter und an einem Ges√§ugetumor. Zuletzt nahm Sara kaum noch Futter auf, zeigte ein stark eingeschr√§nktes Allgemeinbefinden und zunehmend Standschwierigkeiten. ¬ĄEin weiterer Leidensweg war ihr aus der Sicht des Tierarztes, der Tierpfleger und der Zooleitung nicht mehr zuzumuten¬ď, so die Kuratorin.

Im Verlaufe des fr√ľhen Nachmitttags liegt voraussichtlich das Obduktionsergebnis vor.¬†

Ausblick
Bereits mit dem Bau des DARWINEUM ist beschlossen worden, die Elefantenhaltung nach der √Ąra Sara auslaufen zu lassen. ¬ĄAuch das war eine schwere Entscheidung, die sich keiner der Beteiligten leicht gemacht hat. Sie wurde aber in enger Abstimmung mit dem Koordinator f√ľr das Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm f√ľr Elefanten getroffen¬ď, sagte Zoodirektor Nagel. ¬ĄDie Auflagen der europ√§ischen Haltungsrichtlinien f√ľr ein Elefantencamp sind im Interesse der Tiere zu Recht sehr hoch gesetzt. Die enormen Investitionen in Millionenh√∂he k√∂nnten der Zoo Rostock und die Hansestadt derzeit Zeit nicht leisten. Das zwingt uns leider, Priorit√§ten zu setzen. Mit der Tropenhalle f√ľr unsere Menschenaffen und der geplanten Modernisierung der Eisb√§renanlagen f√ľr unser Wappentier haben wir die Weichen f√ľr eine tragf√§hige und finanzierbare Zukunft gestellt.¬ď

√úber die k√ľnftige Nutzung der Elefantenanlage wird nun in Ruhe und im Kontext mit der Gesamtentwicklung des Zoos entschieden. Sp√§testens im Fr√ľhjahr soll die Anlage nach einer Umgestaltung mit neuen Tieren er√∂ffnet werden. Zoodirektor Udo Nagel dankte allen Tierpaten von Sara f√ľr die langj√§hrige Unterst√ľtzung.
(20.11.2013, 08:39)
WolfDrei :   Das war Churchill im Mai
(31.10.2013, 15:54)
Jennifer Weilguni :   ...und wieder einmal geht eine gro√ɬüe Zoopers√ɬ∂nlichkeit von der B√ɬľhne.
(30.10.2013, 20:19)
Zoo Rostock :   Freude und Leid auf der B√§renanlage
Schwerer Abschied von ¬ĄOld Churchill¬ď - Tochter Vilma wieder in Rostock

Er war ein Rostocker und viele Kinder sind mit ihm aufgewachsen. Eisb√§r Churchill lebt nicht mehr. Am Sonnabend wurde er von seinen Leiden erl√∂st. ¬ĄF√ľr viele Stammg√§ste und vor allem f√ľr unsere Tierpfleger ist das ein sehr schwerer Abschied¬ď, sagte Zoodirektor Udo Nagel. Der fast 34 Jahre alte Eisb√§r hat das Gesicht des Rostocker Zoos gepr√§gt. R√ľckkehrerin Vilma, eine der T√∂chter von Churchill, wird in K√ľrze wieder auf der Eisb√§renanlage zu sehen sein.

Churchill wurde am 28. November 1979 im Rostocker Zoo geboren und lebte nach einem zweij√§hrigen Aufenthalt im schwedischen Kolmarden ununterbrochen in Rostock. Seine Eltern waren Salka aus dem Moskauer Zoo und Olaf, ein Wildfang und Stammvater der Rostocker Eisb√§ren. Zusammen mit Eisb√§rin Vienna sorgte er f√ľr sechsfachen Nachwuchs. Mit der Geburt von Victoria 1996 wurden zehn geburtenlose Jahre im Rostocker Zoo beendet. 1998 folgte Victor, 2000 Vitus und 2002 Vilma. Einer Sensation gleich kamen dann im Jahr 2004 die Zwillinge Venus und Valeska zur Welt.

Seit mehreren Wochen hat sich der Gesundheitszustand von Churchill nochmal erheblich verschlechtert, es traten altersbedingt verst√§rkt St√∂rungen des Bewegungsapparates auf und er konnte kaum noch laufen. Insgesamt wurde das Allgemeinbefinden dadurch stark beeintr√§chtigt. Der Liebling der Besucher hatte schon seit einigen Jahren seinen gesch√ľtzten ¬ĄAltersruhesitz¬ď allein auf der Mutter-Kind-Anlage.

¬ĄEisb√§ren werden in der Natur ca. 25 bis 30 Jahre alt¬ď, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. ¬ĄInnerhalb des europ√§ischen Erhaltungszuchtprogrammes war Churchill einer der √§ltesten Eisb√§renm√§nner. Churchill hat ma√ügeblich zu den Erfolgen in der Eisb√§renzucht des Rostocker Zoos beigetragen, die in Zukunft mit Eisb√§r Lars fortgesetzt werden sollen.¬ď Der Rostocker Zoo f√ľhrt seit 1980 das Internationale Eisb√§renzuchtbuch und arbeitet in der Bear-Taxonomic Advisory Group, einer Arbeitsgruppe zu Fragen der B√§renhaltung, im Europ√§ischen Verband Zoologischer G√§rten mit. Der Eisb√§r ist auch das Wappentier des Rostocker Zoos.

Eisbärin Vilma ist wieder Zuhause
Trotz der Trauer um Churchill gibt es aber auch Freude und Hoffnung auf neuen Nachwuchs auf der B√§renburg. Die Eisb√§rin Vilma kehrte am 24. Oktober 2013 nach Rostock zur√ľck. Geboren am 3. Dezember 2002, war Vilma das 32. Jungtier, das seit 1963 im Rostocker Zoo aufgezogen wurde. Sie gew√∂hnt sich momentan hinter den Kulissen an ihr neues altes Zuhause und wird vermutlich schon in den n√§chsten Tagen das erste Mal auf der B√§renburg zu sehen sein.
Von Oktober 2004 bis Februar 2008 lebte Vilma im Tiergarten N√ľrnberg, kam dann f√ľr ein Jahr zur√ľck nach Rostock und wechselte anschlie√üend 2009 nach Wuppertal. In enger Zusammenarbeit mit dem Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramm wurde entschieden, einen Tiertausch vorzunehmen, um die Nachzucht zu erm√∂glichen. So kam am 4. Januar 2012 im Zoo Wuppertal ihr Eisb√§renm√§dchen Anori zur Welt, der Vater ist Lars. In Rostock sind Lars und Vilma nun wieder vereint. ¬ĄMit etwas Gl√ľck gibt es vielleicht 2014 den zweiten Nachwuchs dieses Paares¬ď, hofft die Kuratorin.
Gegenw√§rtig leben drei Eisb√§ren im Rostocker Zoo. Neben Vilma und Lars k√∂nnen die Zoobesucher auch noch Vienna beobachten, die langj√§hrige Partnerin von Churchill und Mutter seiner sechs Kinder Victoria (1996), Victor (1998), Vitus (2000), Vilma (2002), sowie Venus und Valeska (2004). Eisb√§renaufzuchten gelingen in zoologischen G√§rten weltweit nur relativ selten und unregelm√§√üig. Eisb√§rin Vienna selbst stammt aus dem Zoo Wien, wurde 1988 geboren und lebt seit 1990 in der Hansestadt. Lars, der Eisb√§renmann im Trio, wurde 1993 im Zoo M√ľnchen geboren und ist seit Mai 2012 in Rostock.

Der Rostocker Zoo hat inzwischen die Spendenaktion ¬ĄTaler mehren f√ľr die B√§ren¬ď ins Leben gerufen, um den Grundstein f√ľr eine moderne Eisb√§renanlage zu legen.
(29.10.2013, 08:10)
Zoo Rostock :   Unterst√ľtzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die gro√üe Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu √ľbernehmen, daher:

Wer sich vorstellen k√∂nnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu √ľbernehmen, m√∂ge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(30.09.2013, 13:37)
Zoo Rostock :   Und wo ist Ihr Lieblingsplatz im Zoo?
Neue Spendenaktion soll zus√§tzliche Orte der Gem√ľtlichkeit schaffen

Es gibt viele Stammbesucher des Rostocker Zoos, die immer wieder gern an einen Platz zur√ľckkehren. Daraus ist die Idee entstanden, ganz neue Patenschaften einzugehen und weitere Oasen der Ruhe und Erholung zu schaffen.
Am kommenden Donnerstag, den 26. September 2013, wird so eine Patenschaft geschlossen. Die Rostocker EIKBOOM GmbH √ľbernimmt die Patenschaft √ľber die √ľber 100 Jahre alte historische Eichenallee. Um 15.00 Uhr wird EIKBOOM-Gesch√§ftsf√ľhrer Torsten Klement die Patenschaftsurkunde √ľbernehmen, auch eine Tafel wird angebracht. ¬ĄWir haben nat√ľrlich eine klassische Bindung zu sch√∂nen Eichenb√§umen¬ď, sagte Gesch√§ftsf√ľhrer Torsten Klement. ¬ĄDer Firmenname EIKBOOM bedeutet ja Eichenbaum. Fr√ľher spielte das Holz eine gro√üe Rolle im Bootsbau. Die stolze Eichenallee ist ein ganz besonderer Ort im Zoo, zu dem wir uns hingezogen f√ľhlen.¬ď Es ist √ľbrigens nicht die erste ¬Ąbotanische¬ď Patenschaft. Seit 2005 gibt es schon einen Paten f√ľr die gerade in voller Bl√ľte stehenden Dahlien ¬ĄMicks Peppermint¬ď.
¬ĄSo ein Lieblingsplatz ist immer etwas ganz Pers√∂nliches¬ď, sagte Zoodirektor Udo Nagel. ¬ĄDie meisten Privatpersonen und Unternehmen schlie√üen eine Tierpatenschaft ab, da gibt es aber mitunter auch mehrere F√∂rderer f√ľr ein Tier. Der Lieblingsplatz dagegen ist privat, den man nat√ľrlich aber gern mit anderen Zoobesuchern teilt und von dem man erz√§hlt.¬ď
Lieblingspl√§tze im Zoo k√∂nnen Alleen, Blumenrabatten, dekorative Buschgruppen oder auch B√§nke und Stellen sein, von denen man einen au√üergew√∂hnlichen Blick auf den Zoo und seine Bewohner hat. ¬ĄDie Aktion ¬āMein Lieblingsplatz im Zoo¬Ď soll dazu beitragen, den Zoo an vielen Stellen noch sch√∂ner zu gestalten und zum Verweilen einzuladen¬ď, so Udo Nagel. Zum Beispiel sei daran gedacht, noch weitere geschnitzte Holzb√§nke aufzustellen, die gern von den Besuchern angenommen werden. Eine Bank kostet 2.500 Euro. Besonders beliebt ist die Holzbank mitten in der Tropenhalle im DARWINEUM mit der Holzschlange.

Foto Joachim Kloock:
Blick auf die stattliche Eichenallee, ein besonders schöner Ort im Rostocker Zoo.
(23.09.2013, 15:27)
Jan Beensen :   Mit welcher Oranggruppe lebt das Gibbonpaar?
Und in welchem Gehege?
(04.09.2013, 19:11)
Zoo Rostock :   Parlamentarischer Abend des Landeszooverbandes MV:
Landtagsabgeordnete und Landesregierung haben Unterst√ľtzung zugesagt

Der Landeszooverband Mecklenburg-Vorpommern mit seinen 21 Mitgliedern hatte gestern zu einem Parlamentarischen Abend in den Schweriner Zoo eingeladen. Vizelandtagspräsidentin Beate Schlupp, Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus und viele Abgeordnete haben das Gesprächsangebot der Vertreter der Zoos, Tiergärten und Aquarien des Landes angenommen.
¬ĄDas war ein sehr reger und offener Gedankenaustausch, der schon bald vertiefend fortgesetzt werden soll¬ď, betonte der Vorsitzende des Landesverbandes, der Rostocker Zoodirektor Udo Nagel. ¬ĄF√ľr uns war insbesondere die Zusage wichtig, dass uns das Land bei der Versorgung der j√§hrlich rund 2.000 aufgefundenen Wildtiere unterst√ľtzen will. Das ist wirklich ein dr√§ngendes Problem, da die oftmals verletzten und hilflosen Tiere eine fachgerechte Betreuung in Quarant√§nestationen ben√∂tigen.¬ď
Die 21 Einrichtungen des Landeszooverbandes MV ziehen jedes Jahr mehr als drei Millionen Besucher an. ¬ĄWir sind Bildungsort, Naturraum und Touristenmagnet in einem. Mehr als 60.000 Schulkinder erleben j√§hrlich direkt vor Ort aktiven Natur- und Artenschutzunterricht, unsere Mitarbeiter vermitteln authentisch Aspekte der Nachhaltigkeit, Vielfalt und der Umwelt. Gleichzeitig wurden innovative Wege beschritten und mit modernen Edutainment-Angeboten wie dem OZEANEUM, M√úRITZEUM und DARWINEUM neue Anziehungspunkte mit starker √ľberregionaler Ausstrahlung geschaffen¬ď, so Nagel.
Dennoch werden die Rahmenbedingungen auch f√ľr die Tierg√§rten und Aquarien immer schwieriger, die in den meisten F√§llen von der Finanzkraft ihrer Kommune abh√§ngig sind. ¬ĄWir m√∂chten k√ľnftig verst√§rkt den √∂ffentlichen Dialog √ľber die Rolle der Zoos in Mecklenburg-Vorpommern suchen, mit der Politik, mit der Wirtschaft, aber auch mit allen Menschen, die sich f√ľr deren Weiterentwicklung interessieren¬ď, unterstrich der Verbandsvorsitzende im Namen seiner Kollegen.
Der Landeszooverband M-V ist ein Fachverband von 21 Zoos, tiergärtnerischen Einrichtungen und Umweltpädagogen des Landes und in dieser Aufstellung einmalig in Deutschland. Der Verband hat sich der Förderung der tiergärtnerischen Einrichtungen als Stätten der Bildung, der Wissenschaft­, des Umwelt-, Natur-, Arten- und Tierschutzes und des Tourismus verschrieben.

Foto: Landeszooverband
Verbandsvorsitzender Udo Nagel bei der Begr√ľ√üung der G√§ste am Dienstagabend im Schweriner Zoo.
(04.09.2013, 14:44)
Zoo Rostock :   Start zum DARWINEUM-Geburtstag: Expedition durch die Dschungelnacht
Zoo bietet nächtliche Erkundungstouren durch das DARWINEUM an

Exakt ein Jahr nach Er√∂ffnung des DARWINEUM k√∂nnen Tierfreunde eine ganz besondere ¬ĄTropen-Expedition¬ď buchen. Gemeinsam mit einem erfahrenen Tierpfleger begeben sich Besucher in kleinen Gruppen auf eine exklusive F√ľhrung durch die n√§chtliche Tropenhalle.
¬ĄWenn die Tagesg√§ste gegangen sind, herrscht eine wundersame, angenehme Idylle im Zoo¬ď, sagte Menschenaffenpfleger Achim Wroblewski. ¬ĄEs ist eine einmalige M√∂glichkeit, die Tiere aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und zu h√∂ren. Denn auch die Tiere wissen, dass ¬āFeierabend¬Ď ist und verhalten sich dementsprechend anders."
Wenn sich die Bewohner des DARWINEUM auf die Nacht vorbereiten, gibt es viel zu entdecken. Schlangen beispielsweise, die auf die Jagd gehen, V√∂gel, die ihren Schlafbaum aufsuchen, oder Menschenaffen, die gern kuscheln. Gibbondame Elsa singt die letzte Strophe ihres Gute-Nacht-Liedes und langsam kehrt Ruhe im DARWINEUM ein. Auf den dreist√ľndigen Nachtexpeditionen, die nach Schlie√üung des DARWINEUM beginnen, erz√§hlt der Tierpfleger seine selbst erlebten Gute-Nacht-Geschichten aus dem Rostocker Dschungel und steht nat√ľrlich auch f√ľr alle Nachfragen gern zur Verf√ľgung.
Buchbar ist das Angebot ab zehn Personen (Aufpreis zum Eintritt pro Teilnehmer 12 Euro), maximal 15 Besucher können auf Tour gehen.

Anmeldung unter: Tel. 0381-20 82 179 oder per E-Mail: service@zoo-rostock.de

Die Senegal-Galagos haben so große Augen, um sich im Dunkeln besser zurechtzufinden. Die nachtaktiven Primaten im DARWINEUM werden schon bald auf nachtaktive DARWINEUM-Besucher stoßen.
Foto: Joachim Kloock/Zoo
(30.08.2013, 09:19)
Oliver Jahn :   Tut mir leid Holger, die habe ich leider wirklich nicht, denn ich hatte nicht genug Telebrennweite, um da ein vern√ľmftiges Bild hinzubekommen. Wir sa√üen dort beim Kaffee und ich habe dem Affen zugesehen, der auf dem Boden spielte, bis ich dann darauf hingewiesen wurde, ich solle auch mal nach oben schauen. Der Wipfel, in dem der Affe hangelte, war soweit oben, dass er nicht mal mehr auf dem vorletzten Bild hier von mir mit drauf ist.
(01.08.2013, 14:13)
Holger Wientjes :   ...so SCH√ĖN...
(01.08.2013, 12:24)
Holger Wientjes :   Super !! :-) Du hast nicht zuf√§llig Bilder (nicht, dass Du denkst ich glaub Dir nicht !! Nur, weil¬īs so schon ist ! ;-) )
(01.08.2013, 12:23)
Oliver Jahn :   Holger, sie k√∂nnen nicht nur, sie tun es auch, wie ich selber sehen konnte. Ich habe noch nie einen Orang-Utan so hoch in einer Baumkrone turnen sehen, wie hier in Rostock.
(01.08.2013, 10:29)
Holger Wientjes :   K√∂nnen die Orangs die Naturb√§ume eigentlich komplett nutzen ?
(31.07.2013, 13:00)
Oliver Jahn :   Und zum Schluss eines der Antilopenziesel.
(30.07.2013, 18:44)
Oliver Jahn :   Die Au√üenanlage der Orang-Utans und dahinter die Bistro-Terrasse.
(30.07.2013, 18:43)
Oliver Jahn :   Ein Blick in eine der Gorilla-Innenanlagen.
(30.07.2013, 18:42)
Oliver Jahn :   Jenny, leider habe ich die Anlage der Schnabeligel nicht aufgenommen, aber hier kommen ein paar andere Eindr√ľcke, als erstes der Eingang mit der Anlage der Riesenschildkr√∂ten.
(30.07.2013, 18:40)
Jennifer Weilguni :   Danke an euch drei f√ľr die Infos. Das w√§re f√ľr mich ein Grund mehr bald mal wieder nach Rostock zu pilgern. Denn in anderen Zoos hatte ich mit Schnabeligeln immer Pech.
(30.07.2013, 17:12)
WolfDrei :   Schnabeligel: Da die Nachbaranlage bei unserem Besuch fr√ľhmorgens noch erhellt war, schliefen die. Gegen 11 gab es dann "Rotlicht" mit einigerma√üen "beweglichen" Tieren. Die Anlage (unterteilbar) d√ľrfte etwa 8 x 3 Meter messen.
(30.07.2013, 14:21)
Oliver Jahn :   also....
1) ja klar, die Dianas waren nat√ľrlich Brazzas!! ;-)
2) die beiden Schnabeligel waren total aktiv, und das bei meinem Besuch gleich am Morgen und auch beim zweiten Besuch kurz vor Schließung des Zoos…
3) wir haben uns mehrfach das zentrale Geb√§ude auf der Afrika-Anlage angesehen¬Öwenn man einen W√§rme- und einen Futterplatz g√ľnstig etablieren k√∂nnte, dann w√§ren L√∂ffelhunde recht optimal


(30.07.2013, 14:16)
Holger Wientjes :   @Olli: Prima, dass es Dir gefallen hat ! Deine Eindr√ľcke kann ich nur teilen !
Toll auch der Nachwuchs bei den Schneeziegen !
Gäbe es denn wohl eine Sichtungschance der Löffelhunde auf einer derartig grossen Anlage ??
P.S.: Die Dianas waren Brazzas ! ;-)

@Jennifer: Ich hatte zumindest das Gl√ľck bei meinem Besuch, die Schnabeligel aktiv zu sehen.
(30.07.2013, 12:18)
Jennifer Weilguni :   Das h√∂rt sich ja wirklich alles sehr interessant und spannend an! Ich habe nun schon so einiges √ľber das Darwineum gelesen und auch schon einen Beitrag dar√ľber im Fernsehen gesehen. Mir scheint, als m√ľsse ich auch endlich mal wieder nach Rostock aufbrechen um mir die Neuerungen anzuschauen!

@Oli
Waren die Schnabeligel denn aktiv? Und hast du evtl. ein Foto von deren Anlage gemacht?
(30.07.2013, 11:29)
Oliver Jahn :   Endlich habe ich es nun auch nach Rostock geschafft, um den Zoo mit dem neuen Darwineum zu besuchen.

Es passiert mir nicht oft, aber so ein wenig fehlen mir fast die Worte. Ich versuche es mal so¬Öin den letzten Jahren gab es keinen zoologischen Neubau, der mich mehr fasziniert hat.

Die Darstellung des Themas ¬ĄEvolution¬ď auf eine solch gelungene Art und Weise, das ist v√∂llig neu. Das Thema ¬ĄZoo als Institut der Wissensvermittlung¬ď wird selten so konsequent, aber auch so begreifbar und involvierend umgesetzt, wie in Rostock.

Die Entwicklung vom Einzeller bis zum Menschenaffen wird hier erlebbar und beinahe m√∂chte man sagen, in ¬Ąlebendigen Dioramen¬ď dargestellt. Die getroffene Auswahl der dazu pr√§sentierten Arten ist genial, und mit z.B. Schnabeligel und Harris-Antilopenziesel auch recht exklusiv. √úberall ist man mitten drin, wird Teil des Ganzen, darf begreifen, sehen und h√∂ren.

Die Menschenaffenanlagen haben erstmalig selbst bei mir daf√ľr gesorgt, dass ich l√§nger bei diesen verweilt habe, schon der Suchvorgang der Orang-Utans in den h√∂chsten Baumkronen ben√∂tigte seine Zeit, die Gemeinschaftshaltungen der Gorillas mit den Dianameerkatzen und der Orang-Utans mit den Gibbons sorgt f√ľr Abwechslung, nicht nur bei den Tieren, sondern auch der Besucher wird ganz anders gefesselt.
Die Blickachsen an den Gehegen sind so, dass man dann, wenn man einmal andere Besucher sieht, meint, dieser wären im Gehege, da nach dem Vorbild von z.B. Usti, Baumwurzeln durch Scheiben hindurch verlaufen.

Auch Shop und Gastronomie sind alles andere, als gew√∂hnlich. Auswahl, Vielfalt und Preisniveau sind einfach unglaublich und die Freundlichkeit des gesamten Personals ist absolut sp√ľrbar, egal, wo man ihm begegnet.

Allein f√ľr das Darwineum lohnt sich ein Besuch im Zoo Rostock.

Ganz nebenbei aber gibt es noch genug andere Punkte im Zoo, die den Besuch lohnenswert machen.
Die Kulangruppe besteht zurzeit wieder aus 6 Tieren, somit zeigt sich eine richtig stattliche kleine Herde.
Nachwuchs gab es auch bei den Yaks, so dass beide Herden fantastisch gleichgewichtig auf der Anlage erscheinen.

Der Wapitibulle hatte ein derart massiges und verzweigtes Geweih, wie ich es bei dieser Art bisher noch nicht gesehen habe.
Die Schneeziegen haben bereits wieder Nachwuchs, und dieses Mal auch wieder Zwillinge, die Jungtiere wachsen gut heran, √ľbrigens auch hier ein Hochgebirgsbewohner, der erfolgreicher Nachnutzer eines Rehgeheges ist. :-)
Der alte Kodiak lebt allein auf seiner Anlage, ebenso wie Churchill in seinem kleinen Gehege.
Bei den Löwen gibt es jetzt ein kleines Rudel aus 3 Weibchen und einem Kater.
Der alte Hornvogel, der immer noch im alten Vogelhaus lebte, und von dem ich unz√§hlige Fotos habe, ist leider nicht mehr da, ich sch√§tze, er war auch eines der √§ltesten Tiere des Zoos, daf√ľr lebt Sara, die Elefantenkuh noch immer, und wir waren schon der Meinung, sie s√§he auch wieder besser aus.
Nach dem die Vergesellschaftung der Litschis und Pferdeantilopen mit den Gnus leider nicht funktioniert hat, sind jetzt drei Thomsongazellen-Böcke mit auf die Anlage gezogen, die kleinere Säugerart als Unterbesatz fehlt noch immer. Mir kamen da nach Kronberger Vorbild die Löffelhunde in den Sinn, das wäre doch mal einen Versuch wert.

Ein Jungtier gab es auch wieder bei den Elchen, der Altbulle ist wirklich auf dem Weg, ein Schaufler zu werden. Hoffentlich erreicht er das Alter, um diese auch noch wirkungsvoller auszubilden.

Der Zoo in Rostock ist auf jeden Fall immer einen Besuch wert, mit Darwineum noch deutlich mehr!


(30.07.2013, 11:20)
Zoo Rostock :   SURYA - kleiner Sonnenschein in der Tropenhalle
Orang-Utan-Baby wird auf indischen Namen getauft

Surya ist indisch und bedeutet: Sonne oder sonniges Gem√ľt. Bei √ľber 200 Namensvorschl√§gen aus ganz Deutschland fiel die Auswahl sehr schwer. Surya ist ein Vorschlag von zwei Rostocker Zoobesuchern, der auch den Tierpflegern sehr gefiel. Zoodirektor Udo Nagel bedankte sich bei allen Einsendern f√ľr die vielen sehr sch√∂nen und kreativen Ideen. ¬ĄIch denke, Surya passt perfekt, weil die Kleine schon jetzt ein echter Sonnenschein in der Tropenhalle ist und Jung und Alt in ihren Bann zieht.¬ď
Am 28. Juni 2013 hatte Orang-Utan-Weibchen Sunda das kleine M√§dchen zur Welt gebracht. Das f√ľnfte Kind der erfahrenen und liebevollen Mutter entwickelt sich pr√§chtig. Zur Namenstaufe stellten die Tierpfleger Mutter und Kind ein Badebecken zum Planschen auf.
¬ĄDie Borneo Orang Utans geh√∂ren zu den besonders gesch√ľtzten Tieren, da ihr Lebensraum auf der Heimatinsel immer kleiner wird¬ď, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. Seit 25 Jahren gebe es deshalb ein Europ√§isches Erhaltungszuchtprogramm, an dem sich auch der Zoo Rostock beteiligt. ¬ĄSurya ist das erste Orang-Utan-Baby seit zehn Jahren im Rostocker Zoo und das dritte vom Paar Sunda und Ejde. Die beiden k√∂nnen sich offenbar gut leiden k√∂nnen und f√ľhlen sich wohl bei uns.¬ď In den europ√§ischen Zoos leben zurzeit 165 Borneo Orang Utans. 2011 wurden sechs Jungtiere geboren.

Hintergrund
Seit 1956 leben im Zoo Rostock Menschenaffen, die beiden ersten Affenkinder waren Fips und Uschi, zwei kleine Schimpansen. 1961 wurde der erste Teil eines Menschenaffenhauses zun√§chst nur f√ľr die Schimpansen er√∂ffnet, in das im Juli 1963 erstmals Orang Utans einzogen: die beiden Kinder Sambas und Tulu. Bis heute wurden neun Babys allein in der Familie der Orang Utans geboren. Den Anfang machte Tulu mit Tochter Raja, geboren 1972. Da die Mutter es nicht versorgen konnte, wurde Raja mit der Hand aufgezogen. Sunda bescherte dem Zoo f√ľnf Kinder. Drei davon stammen aus der Beziehung mit Ejde, darunter der heute fast zehn Jahre alte Sabas in der Nachbar-WG seiner Eltern.

Derzeit leben zwölf Menschenaffen, jeweils sechs Borneo Orang Utans und Gorillas, in vier Gruppen im DARWINEUM.

Orang-Utan-Nachzuchten im Zoo Rostock
18.01.1972 - Raja (Mutter Tulu)
14.02.1986 - Sandra (Mutter Sunda)
08.08.1986 - Datu (Mutter Raja)
08.04.1987 - Max (Mutter Maja)
25.02.1990 - Shiwa (Mutter Sunda)
12.05.1992 - Ron (Mutter Raja)
18.09.1996 - Sierah (Mutter Sunda)
24.09.2003 - Sabas (Mutter Sunda)
28.06.2013 - Surya (Mutter Sunda)

(22.07.2013, 13:48)
Zoo Rostock :   Happy Birthday, Assumbo!

√Ąltester Gorilla im Rostocker Zoo wird 40 Jahre alt

Der √§lteste Gorilla in Rostock, Assumbo, wurde gestern (15. Juli) 40 Jahre alt. Die Tierpfleger haben ihren ¬ĄSilberr√ľcken¬ď mit einer s√ľ√üen Extraportion √ľberrascht (Foto).
Assumbo wurde im Zoo Jersey Island geboren und dort mit der Flasche aufgezogen. Nach einer Zwischenstation in Prag kam er 1999 nach Rostock, wo er viele Jahre mit den inzwischen verstorbenen Gorilladamen Sanga und Nigra zusammen lebte.
Seit Er√∂ffnung des DARWINEUM im Herbst 2012 hat sich Assumbo gut auf der neuen, gro√üz√ľgigen Anlage eingew√∂hnt. Als ¬ĄHahn im Korb¬ď einer Vierer-WG mit drei Damen k√∂nnte Assumbo auch bei den Gorillas bald f√ľr Nachwuchs sorgen, hoffen jedenfalls die Tierpfleger.
Assumbo ist √ľbrigens nicht der einzige Menschenaffe mit rundem Geburtstag in diesem Jahr. Am 31. August feiert Orang-M√§dchen Hsiao-ning und am 24. September Orang-Junge Sabas jeweils den 10. Geburtstag.

Foto: Joachim Kloock/Zoo
Assumbo genoss heute seinen Geburtstagstisch in vollen Z√ľgen.
(16.07.2013, 08:44)
Zoo Rostock :   Veranstaltungen

ab 01.08.2013
Ausstellung "Glanzlichter"
Altweltaffen-Haus

03.08.2013
Großes Zoofest
Veranstaltungsplatz, ab 11 Uhr
Tierschau, Sprechstunde mit Frau Puppendoktor Pille, Großes Gewinnspiel und vieles mehr

Zuckert√ľtenfest
Eichenallee, ab 9 Uhr
Georg der Zauberer, Die Perlen aus Gro√ü-Klein, Zuckert√ľtenparcours und vieles mehr

Landesweiter Zootag
Sonderf√ľhrungen, Tierpflegersprechstunde u.vm. in vielen Zoos und tierg√§rtnerischen Einrichtungen Mecklenburg-Vorpommerns

17.08.2013
Jazz-Nacht
ab 19 Uhr

18.08.2013
Sonntagsf√ľhrung ¬ĄTiere Mittel- und S√ľdamerikas¬ď
Eingang Barnstorfer Ring, 10 Uhr

(16.07.2013, 08:39)
Zoo Rostock :   Es ist ein M√§dchen!
Der erste Nachwuchs bei den Rostocker Menschenaffen seit Umzug ins DARWINEUM ist da

Die Orang Utans im DARWINEUM des Rostocker Zoos haben ein neues Familienmitglied. Mutter Sunda bekam am Freitag (28. Juni) ihr f√ľnftes Kind ¬Ė wieder ein M√§dchen. ¬ĄDer kleine Orang wog nach seiner Geburt etwa eineinhalb Kilo und passt gut in zwei H√§nde¬ď, sagte Affenpflegerin Kerstin Genilke.¬†
Die ersten Tage seien immer etwas kritisch, Mutter und Kind m√ľssen sich erst an die neue Situation gew√∂hnen und von den Strapazen erholen. Aber schon kurz nach der Entbindung nahm Mutter Sunda ihren Nachwuchs mit auf die Anlage in der Tropenhalle. ¬ĄMit viel Gl√ľck kann man das kleine B√ľndel am Bauch der Mutter entdecken, wo es sich festklammert.¬ď
Stolzer Vater des kleinen Orang-M√§dchens ist Ejde, der seiner Partnerin w√§hrend der Geburt zur Seite stand. ¬ĄZur Feier des Tages hat Ejde von uns zwei Bananen geschenkt bekommen¬ď, sagte Genilke. Mutter Sunda dagegen hatte in der ersten Zeit noch keinen sonderlichen Appetit. ¬ĄSie bekommt jetzt viel Fencheltee, das regt die Milchbildung an.¬ď
Sunda wird in diesem Jahr 37 Jahre alt, mit dem neuen Baby hat sie insgesamt vier Orang-Mädchen und einem -Jungen das Leben geschenkt. Drei der Kinder stammen von Ejde, mit dem Sunda die Anlage teilt. In der zweiten Rostocker Orang-Utan-WG leben Sundas Sohn Sabas sowie die beiden aus England stammenden Mädchen Miri und Hsiao ning.
Nachwuchs wie bei den Orangs w√ľnschen sich die Tierpfleger im DARWINEUM auch von den Gorillas. ¬ĄWir versuchen Assumbo mit vielen Tricks, ihm seine Damen schmackhaft zu machen, aber er will noch nicht¬ď, bedauert Genilke. Zoodirektor Udo Nagel ist optimistisch. ¬ĄDie Tiere f√ľhlen sich sichtbar wohl in ihrem neuen Zuhause. Wir sind sehr stolz auf den ersten Nachwuchs im DARWINEUM.¬ď F√ľr den j√ľngsten Rostocker Menschenaffen suchen die Pfleger √ľbrigens noch einen Namen. ¬ĄAm besten etwas Asiatisches, die Orangs stammen von der s√ľdostasiatischen Insel Borneo¬ď, sagte Genilke. Vorschl√§ge k√∂nnen direkt im DARWINEUM, √ľber Facebook oder im Internet www.zoo-rostock.de eingereicht werden.

Foto: Kerstin Genilke/Zoo
(01.07.2013, 11:46)
Zoo Rostock :   Freigehege f√ľr Assumbo und Co. sind hergerichtet
Die Menschenaffen nehmen in den kommenden Tagen ihre Spielwiese mit Kletterb√§umen und ¬ĄKr√§utergarten¬ď in Besitz

F√ľr Assumbo und Co wird die ¬ĄFreiluftsaison¬ď er√∂ffnet. Am Dienstag gaben das Veterin√§ramt und die Untere Naturschutzbeh√∂rde gr√ľnes Licht f√ľr die Inbetriebnahme der Au√üenanlagen des DARWINEUM. ¬ĄGestern wurde noch einmal kontrolliert, ob die Sicherheit f√ľr die Tiere, die Besucher und auch f√ľr die Tierpfleger gew√§hrleistet ist¬ď, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. ¬ĄJetzt k√∂nnen wir damit beginnen, die Schieber zu den Gehegen zu √∂ffnen, damit sich die Tiere langsam an die neue Freiheit gew√∂hnen. Ab kommender Woche wird dann die erste Gruppe auf das Gel√§nde gelassen.¬ď¬†
Den Menschenaffen stehen insgesamt 10.000 Quadratmeter Platz unter freiem Himmel zur Verf√ľgung, aufgeteilt auf vier Quartiere ¬Ė f√ľr jede WG eins. Die Fl√§chen sind durch sieben bis acht Meter breite und etwa 1,50 Meter tiefe Wassergr√§ben von den Besucherarealen begrenzt. Dennoch k√∂nnen die Zoog√§ste den Orang Utans und den Gorillas fast in die Augen sehen, denn zwei Aussichtsh√ľtten ¬Ė eine im asiatischen aus der Heimat der Orangs und eine im afrikanischen Baustil aus der Heimat der Gorillas -¬† befinden sich mitten im Gehege.
Interessanter als der Kontakt mit dem Besuchern wird f√ľr die Menschenaffen in den kommenden Wochen jedoch die neue Umgebung sein. ¬ĄDas wird gro√üartig, wenn die Tiere das erste Mal auf die B√§ume klettern, die Wasserstellen und Sumpfzonen inspizieren und auf der Blumenwiese toben¬ď, so Antje Zimmermann. Die Zoomitarbeiter haben in den vergangenen Wochen daf√ľr gesorgt, dass es auf den Au√üenanlagen mittlerweile gr√ľnt, bl√ľht ¬Ė und duftet. ¬ĄThymian, Zwiebeln, Knoblauch, die Affen werden einiges ausgraben und probieren k√∂nnen, was bislang nicht auf ihrer Speisekarte stand.¬ď
Einen genauen Zeitplan, wann welcher Affe seine Anlage in Beschlag nimmt, gibt es nicht. ¬ĄDas ist von so vielen Faktoren abh√§ngig, wir wollen ihnen alle Zeit der Welt lassen¬ď, betonte Antje Zimmermann. Am neugierigsten werden wohl die Gorillam√§dchen Eyenga und Zola sein. Die beiden Jungspunde seien in ihrem Entdeckerdrang schon jetzt kaum zu b√§ndigen, sagte die Kuratorin. Bed√§chtiger werden wohl die √§lteren Menschenaffen folgen.
Die Menschenaffen werden am Abend wieder in die Gehege gelockt, damit den Tierpflegern Zeit bleibt, die Au√üenanlagen zu kontrollieren und zu s√§ubern. Auch einige der Z√§une werden nach den ersten Tagen der Eingew√∂hnung wieder verschwinden. ¬ĄWir begrenzen die Au√üenanlagen zum Anfang noch mit einem farbigen Zaun als sichtbare Grenze f√ľr die Tiere¬ď, erkl√§rte Zimmermann. Sp√§ter reichen die Wassergr√§ben selbst als Barriere sowie die kaum sichtbaren niedrigen Stromdr√§hte.

Die Anlagen stehen k√ľnftig folgenden Tier-WGs zur Verf√ľgung:

Gorilla 1 (2.468 m²): Assumbo, Yene, Eyenga, Zola, später kommen die Brazza-Meerkatzen dazu (5 Tiere)
Gorilla 2 (2.474 m²): Gorgo und Bebe

Orang Utan 1 (1.853 m²): Sabas, Miri, Hsiao ning, es folgen die beiden Weißhandgibbons
Orang Utan 2 (1.815 m²): Sunda, Edje

An der Gestaltung der Außenanlagen waren unter anderem folgende Firmen beteiligt:
Rostocker Garten-, Landschafts- & Sportplatzbau GmbH (Garten- und Wegegestaltung)
Kerbholz GmbH, Klein Warin (Holzwände)
Zimmerermeister Jantzen, Rostock (Aussichtsh√ľtten)
Rofia Kloska GmbH (Kletterseile und Abspannungen)


Foto: Maria Zepplin
Die Au√üenanlagen sind vorbereitet f√ľr den ersten Besuch der Menschenaffen.
(19.06.2013, 15:20)
Holger Wientjes :   Was ist aus dem alten Litschibock geworden ? Gestorben ? Getauscht ? Der neue, noch recht junge Bock ist doch sicher nicht der Vater des aktuellen Jungtiers !?
(25.05.2013, 23:33)
Holger Wientjes :   @WolfDrei: Da sind wir uns ja wahrscheinlich am Donnerstag √ľber den Weg gelaufen. Waren ebenfalls, f√ľr fast acht Stunden, im Zoo.
Ansonsten gibt¬īs im Grunde nichts zu erg√§nzen. Die defekten Parkautomaten fanden wir auch sehr √§rgerlich. Man konnte dann zwar die Parkscheibe einstellen, h√§tte aber dran gestanden, dass sie defekt sind, h√§tte man sich das Geld sparen k√∂nnen...
Brazzas konnte ich keine entdecken, ebenso wenig den Gibbonmann.
Neben dem Darwineum als eigentlichem Highlight, hat mir besonders die Huftieranlage mit dem restaurierten alten Stall gefallen. Sch√∂ner alter Baumbestand, grossz√ľgig dimensioniert, abwechslungsreich gestaltet und mit tollen Arten besetzt. Zu leer fand ich die Anlage nicht unbedingt. Die Gazellen stossen ja noch hinzu und die Gruppen k√∂nnen so noch anwachsen.
Ansonsten war ich erneut von der herrlichen Parkanlage begeistert.
Wenn nun noch die beiden letzten Schwachstellen in den n√§chsten Jahren beseitigt werden (Elefantenhaltung l√§uft aus und f√ľr eine neue Eisb√§renanlage - die Tiere machten einen sehr entspannten Eindruck - wird gesammelt) beseitigt sein werden, wird der Zoo noch besser sein, als er jetzt schon ist !!
(25.05.2013, 23:30)
WolfDrei :   ps noch zur Sicht im Tropenhaus: freier Blick von den Br√ľcken, im Mittelteil bei gleicher H√∂he Besucher - Affen Fensterdurchblicke; vom "Baumhaus" freier Blick. Der Gorillasilberr√ľcken lag die gesamte Zeit mit dem R√ľcken an einer Glaswand.
(25.05.2013, 12:49)
WolfDrei :   @Jan Beensen: Direkt im Zentrum der Wegeschnittpunkte: √úbergang Gorilla- Orangteil - links Richtung "Dunkelgehege" - Tupajas/Galagos. Dort sind diagonal begr√ľnte Aste und Balancierstangen (na ja, H√§ngestangen)- auf beiden Seiten Schlafkisten, also direkt √ľber den Besuchern. Immerhin ist das eine Rennstrecke von ca. 15 Meter. Bild anbei
(25.05.2013, 12:25)
Jan Beensen :   @ WolfDrei: Wo lebte denn das richtig schnelle Faultier, wenn es nicht im Orangabteil untergebracht ist?
(25.05.2013, 09:39)
Oliver Jahn :   Danke f√ľr den tollen Beitrag. Da w√§chst die Vorfreude auf meinen baldigen Besuch. Und mit den Zieseln steht dann auch f√ľr mich eine Erstsichtung an.
(25.05.2013, 09:30)
WolfDrei :   und weil es eine Erstsicht war: ein Antilopenziesel
(24.05.2013, 19:43)
WolfDrei :   Die Borneo-Orangfrau
(24.05.2013, 19:40)
WolfDrei :   Donnerstag, ein Maientag, 9 Uhr und nur 5¬įC! Aber Sonne nach dem Mittwoch-Dauerregen! Der Parkautomat nahm die 3 Euro (bei Zoobesuch zeitunabh√§ngig!) - aber kein Beleg kommt. 16 Euro dann an der Kasse, schnell ins Darwineum (ist ja auch unser Erstbesuch!). Der Vorplatz ist noch etwas √∂de. Zuerst an den Galapagosschildkr√∂ten vorbei zur opulenten Toilette, dann ins Vergn√ľgen. Man mag uns zubilligen, allerhand √ľber die Evolution zu wissen, so dass wir also nicht alles gelesen haben. Es gef√§llt, wenn es auch f√ľr die vielen Klassen, die dann kommen, etwas viel sein wird - aber es gibt gen√ľgend Gegenst√§ndliches, Modelle, die lebenden Zeugen kl√§ren auch auf. In der Quallenanlage dann pl√∂tzlich ein sich bewegendes Monstrum - alles nur digitale Schau, wie auch dann sp√§ter ein fliegender Flugsaurier - dreidimensional! Auch ein feines Dino-Modell steht am geschlungenen Weg.

So geht es durch die Jahrmillionen. Es gef√§llt uns! Limulus, Wandelnde Bl√§tter, ein gro√ües Korallenbecken (mu√ü alles noch wachsen), Schlammspringer, Nashornleguane. Bis dann die Antilopenziesel kommen (Erstsicht!) und die Schnabeligel (schlafend - zun√§chst). Vorbei an der Menschheitsentwicklung geht es dann in den Urwald: der mu√ü auch noch wachsen - wie auch einige der Bewohner. Hoch √ľber uns die Metall-Konstruktion - nun billige ich den Bau, nachdem ich vor einem Jahr glaubte, von weitem eine D√ľngerhalle vor mir zu haben. Gewaltig! Man geht √ľber eine Holzbr√ľcke, links und rechts die Gorillaanlagen, unter der Br√ľcke in Verbindung stehend (f√ľr Fotografen eine etwas seltsame Perspektive, so dort unten ein Tier steht), √§hnlich die etwas kleinere Anlage f√ľr die Borneo-Orangs. Die in der Gorillaanlage mitbewohnenden Brazzas sind noch scheu, w√§hrend das Lar-Weibchen in der Orang-Anlage voll aktiv ist - nicht der Mann (wohl wegen der riesigen Fl√§che - beide kommen von einem Privarhalter).

Im mittleren Teil dann weitere Mitbewohner (in extra Anlagen): Zwergseiden√§ffchen mit Nachwuchs, ein richtig schnelles Faultier (aber nicht im Orangabteil), Terrarien f√ľr Baumsteigerfr√∂sche, Diademnatter, K√∂nigsnatter, Vogelspinne, im dunkleren Raum in der Mitte links Senegalgalagos und Tupajas. In diesem Mittelteil f√ľhrt ein Weg nach oben: in diesem Fall auf gleicher H√∂he mit einer Orangfrau (Bild anbei). Dort ,in der Mitte stehend, hat man dann die Tropenwaldwand vor sich - alle Achtung dem ¬ďMaler¬Ē, besser dem K√ľnstler! Die Halle verlassend dann der gewohnte Shop, Restaurant, die Kattas in eigener Anlage. Drau√üen f√ľhrt dann der Weg um die noch jungfr√§ulichen riesigen Au√üenanlagen herum.

F√ľr das Innere der Tropenhalle sehe ich einige Probleme in der Abschattung bei voller Sonne und noch kalten Au√üentemperaturen, da die genannte Affen keine Sonnenanbeter sind. Schon gegen 10 Uhr √∂ffneten sich L√ľftungsklappen wegen der W√§rme - zu sp√ľren war das nicht. In mittlerer H√∂he sind Exhaustoren angebracht - hoffentlich schaffen die den Temperaturausgleich. Feuchte Urwaltatmosph√§re war aber nicht zu sp√ľren. Ein Problem noch bereiten die Gibbons: Ausbrechk√ľnstler! Im Moment sollen wei√ü-rote Warnb√§nder das verhindern.

Dann der ¬ďgew√∂hnliche Zoo¬Ē in Stichworten: √ľberall sprie√üt das Gr√ľn, die Bastgeweihe bei Wapiti und Elch noch nicht so; Nachwuchs bei den Seeb√§ren. In der Seevogelanlage waren die Trauerenten nicht existent, ein Kampfl√§ufer daf√ľr mit wei√üem Kragen; Husaren und Wanderus suchten die Sonnenflecken. Dann die ¬ďalte¬Ē Zooanlage auf der anderen Stra√üenseite: im Kapuzinerhaus viele Goldhandtamarine, dann eine recht leere Afrikaanlage: 1,2 Pferdeantilopen mit Jungtier, 1,4 Lechwes (junger Bock noch) mit einem Jungtier - und in einem Vorgehege noch immer abgesperrt 3,0 Thomsongazellen. Bei den Elchen (2,3) 2 Zwillingsgeburten. An besonderen V√∂geln: 2 Rhinov√∂gel, 1 Salomonenkakadu, Kubaamazonen, der wei√üe, rechts blinde Gerfalk, 1 Auerhenne, an Entenv√∂geln oft mehrere Paare: Mittels√§ger, Schellenten, Kappens√§ger. Im Vogel-Terrarienhaus dann eine sehr helle Hutiaconga, 3 Gundis; im Krokohaus nur ein Krok, daf√ľr an die 6 Schwarzr√ľckentamarine.

Die bekannten Katzenanlagen enthalten durchweg schlafende Tiere - die Surikaten habe ich nicht gez√§hlt - so 15? Auch die Geparden schliefen, zum Gl√ľck nicht Kodiak- und Eisb√§ren. Nun ist die Anlage wirklich in die Jahre gekommen. Was noch: die Elefantin mit Schafbockbegleiter, wenige Pinguine (Brut??), auf der ehemaligen (vor 40 Jahren) Gibboninsel quirlige Wei√ügesichtsseiden√§ffchen; ein junger Mandrillmann, noch wache Binturongs. Das Terrarium-Aquarium, die leere Menschen-Affenanlage (soll nicht mehr anderweitig genutzt werden).
Nicht getrunken, nicht gegessen, fast 5 Stunden dort gewesen und doch nicht in jede Ecke gekuckt. Schuld war das Darwineum - also wiederkommen!

(24.05.2013, 19:33)
Zoo Rostock :   Endlich raus! ¬Ė Kattas erobern Au√üenanlage und Startschuss zur 14. Zoo-Tour f√ľr die Eisb√§ren durch MV

Endlich ist es soweit! Als erste Bewohner des neuen DARWINEUM erobern am Mittwoch, dem 15. Mai 2013, die quirligen Kattas ihre neue Au√üenanlage. Zuvor wird dort jedoch durch Zoomeister Falk Petersen der Startschuss f√ľr die gro√üe Benefiz-Zootour quer durch Mecklenburg-Vorpommern gegeben.

Bei der mittlerweile 14. Zoo-Tour, die vom Zoo Rostock und dem Rostocker Zooverein organisiert wird, treten die Teilnehmer f√ľr einen guten Zweck in die Pedale. Die Zootour ist der Auftakt f√ľr die neue Spendenaktion ¬ĄTaler mehren f√ľr die B√§ren¬ď. Nach einem Sprint-Rennen im Christinenhafen am 25. Mai 2013 geht es am darauffolgenden Tag √ľber 300 Kilometer durch Mecklenburg-Vorpommern bis auf die Insel R√ľgen. Nach dem ¬ĄStartschuss¬ď f√ľr die Radler d√ľrfen dann die Kattas inklusive der drei Jungtiere ihren Au√üenbereich erstmals in Besitz nehmen.
(10.05.2013, 11:43)
Zoo Rostock :   Neue Gazellenart bereichert das Leben auf der Historischen Huftieranlage
Nachwuchs bei den Litschi-Moorantilopen

Drei Thomsongazellen aus dem Leipziger Zoo werden bald auf der Historischen Huftieranlage zu beobachten sein. Der vierj√§hrige Bock und seine sechs Monate alten S√∂hne gew√∂hnen sich gegenw√§rtig noch in der Stallanlage an ihr neues Umfeld und sollen in K√ľrze mit den Pferdeantilopen und Litschi-Moorantilopen zusammengef√ľhrt werden. Schon jetzt kann das am 19. April 2013 geborene Litschi-Moorantilopenm√§dchen im Au√üenbereich beobachtet werden.
Die Kleine läuft inzwischen mit der Moorantilopen-Gruppe mit und folgt aufmerksam ihrer Mutter. Sie hält sich gern in der Nähe des Wassers rund um den Besucherbereich auf. Sie wiegt etwa 12 kg und die Entwicklung verläuft altersgemäß völlig normal. Die Gruppe besteht jetzt insgesamt aus einem männlichen und vier weiblichen Tieren sowie dem Jungtier. Auch bei den Pferdeantilopen gab es am 15. Februar nach vier Jahren Pause Nachwuchs, der nun auf den Namen Kibibi getauft worden ist.

11 Antilopen, drei Gazellen und ein Paar Grauhalskronenkraniche
Zu den f√ľnf Pferdeantilopen und sechs Litschi-Moorantilopen werden in ein paar Tagen die drei Thomsongazellen sto√üen. Die Gazellen sind von Natur aus eher schreckhafte Tiere. Sobald ihnen der Stall vertraut vorkommt, k√∂nnen sie in einer n√§chsten Etappe das Vorgehege sowie dann die Au√üenanlage kennenlernen. Die nach dem schottischen Afrikaforscher Joseph Thomson benannte bekannteste Gazellenart lebt vor allem in den in den ostafrikanischen Staaten Kenia und Tansania.
Somit wird es k√ľnftig drei Arten von Horntr√§gern¬†auf der Historischen Huftieranlage zu sehen geben. ¬ĄDurch das Halten von mehreren Tierarten in einem Gehege werden nat√ľrliche Verhaltensweisen gef√∂rdert¬ď, sagte Kuratorin Antje Zimmermann. ¬ĄGleichzeitig kann dem Besucher die Vielfalt des Lebens in naturnahen Lebensr√§umen vermittelt werden. Insbesondere in der Fortpflanzungszeit kann es dabei auch schon mal zu Revierstreitigkeiten oder Problemen unter den B√∂cken verschiedener Arten kommen. Das ist auch im Freiland so und geh√∂rt zum nat√ľrlichen Verhaltensspektrum¬ď, so Zimmermann. Die Huftieranlage, auf der noch ein Paar Grauhalskronenkraniche lebt, ist jedoch gro√üfl√§chig konzipiert, so dass es M√∂glichkeiten zum R√ľckzug gibt.
Im Oktober 2010 wurde die neu gestaltete und 7.000 Quadratmeter gro√üe Huftieranlage im Rostocker Zoo wieder er√∂ffnet. Die Rekonstruktion erfolgte unter Ber√ľcksichtigung des geschichtlich gewachsenen Umfeldes von Eichenallee, Dahlienquartier und Rhododendrenhain. Dabei wurde die Form des Tiergeheges und des historischen ¬ĄHirschhauses¬ď erhalten, die Z√§une entfernt und eine Besucherplattform errichtet. Gr√§ben bilden heute eine nat√ľrliche Abgrenzung und vermitteln den Zoog√§sten das Gef√ľhl, durch den Hirschgarten zu spazieren. Mit diesen Ma√ünahmen verbessert der Zoo Rostock kontinuierlich die Bedingungen f√ľr die Haltung der Tiere und bietet dem Publikum eine natur- und erlebnisnahe Atmosph√§re.

Foto: Zoo Rostock / Mario Schilling
Gut beh√ľtet¬†w√§chst die kleine Litschi-Moorantilope auf der Historischen Huftieranlage auf.
(10.05.2013, 09:23)
Zoo Rostock :   Veranstaltungen
Juni 2013

01.06.; Kindertag ¬ĄKinder feiern im Zoo, 10 Uhr
02.06.; Meditation und Qigong mit Ron Beier ¬ĄDie Kraft der Tiere sp√ľren¬ď, 9.00 Uhr
05.06.; Umwelttag MV ¬ĄBienen brauchen Hilfe¬ď, 10 Uhr
14.06.; 15. Klassik-Nacht ¬ďEinmal um die ganze Welt¬ď, 19.30 Uhr
16.06.; Sonntagsf√ľhrung ¬ĄL√∂we, Jaguar und Co. - Katzen im Rostocker Zoo¬ď, 10 Uhr
17.06.-23.06.;Rhododendren-Woche ¬ĄMagischer Bl√ľtenzauber¬ď mit Sommerfest der Naturheilkr√§fte am
23.06., 11 Uhr

Foto (Zoo/Kloock): Unter dem magischen Regenbogen. Pelikane im Rostocker Zoo
(08.05.2013, 14:36)
Zoo Rostock :   Erster Nachwuchs bei den Affen in der Tropenhalle des DARWINEUM
Zwergseidenäffchen bringt winzige Zwillinge zur Welt

Sie sind nur so gro√ü wie eine Fingerkuppe und der Ausl√∂ser f√ľr viel freudige Aufregung in der Tropenhalle. Die kleinsten √Ąffchen der Welt haben es den Gro√üen vorgemacht und f√ľr den ersten Affennachwuchs in der am 8. September 2012 er√∂ffneten Tropenhalle¬†im DARWINEUM gesorgt. Aus dem Zoo Stockholm ist im letzten Jahr eine Zuchtgruppe, bestehend aus dem Elternpaar und zwei Jungtieren, nach Rostock gekommen. Zwergseiden√§ffchen sind sehr selten in Tierparks anzutreffen. Die wuseligen Miniaffen haben sich schnell zu den Lieblingen der DARWINEUM-Besucher entwickelt. Neben den Orang-Utans und Gorillas leben 14 weitere, kleinere Primatenarten im Rostocker Zoo.
¬ĄWir freuen uns riesig √ľber die ersten Jungtiere bei unseren Affen in der Tropenhalle¬ď, sagte Kuratorin Antje Zimmermann, ¬Ąund hoffen, dass unsere Menschenaffen bald dem guten Beispiel folgen.¬ď Vermutlich am letzten Wochenende hat das √§ltere Weibchen ihren Nachwuchs zur Welt gebracht. Die beiden Babys machen einen gesunden und vitalen Eindruck und stehen jetzt im Mittelpunkt der Zwergseidenaffengruppe. Alle vier Tiere zeigen ein hohes Interesse an den Winzlingen und wollen aktiv bei der Aufzucht mitwirken.
Diese weltweit kleinste Affenart erreicht ein Gewicht von nur 140 Gramm und besitzt im Verh√§ltnis zum K√∂rper einen sehr langen Schwanz. Die tagaktiven Baumbewohner leben vorwiegend im westlichen Teil S√ľdamerikas, am Amazonas, in Ecuador, Kolumbien, Peru und Brasilien. Die Primaten aus der Familie der Krallenaffen ern√§hren sich aus Baums√§ften und Kleintieren. Im DARWINEUM steht viel Obst auf dem Speiseplan, aber insbesondere Mehlw√ľrmer gelten als bevorzugter Leckerbissen.

Foto: Zoo Rostock / Joachim Kloock
(25.04.2013, 11:00)
Zoo Rostock :   Veranstaltungen

05.05.; Meditation und Qigong mit Ron Beier ¬ĄDie Kraft der Tiere sp√ľren¬ď, 9.00 Uhr
19.05.; Sonntagsf√ľhrung ¬ĄVon Taschentuchbaum bis Eisenholz - dendrologische Besonderheiten im Rostocker Zoo¬ď, 10 Uhr
19.05.; Musik zu Pfingsten auf den Terrassen der Zoo-Gaststätten, 11 bis 16 Uhr
25./26.05.; Zoo-Radtour durch M-V ¬ĄTaler mehren f√ľr die B√§ren¬ď zugunsten einer neuen Eisb√§renanlage im Rostocker Zoo

Foto: Zoo/Kloock
Tanz in den Mai. Kuba-Flamingos im Rostocker Zoo
(09.04.2013, 08:20)
Steffen Purgander :   Hallo Jan ich kann dir folgende Sachen beantworten, und zwar Gnus gibt es leider nich mehr zwecks Streitereien mit den anderen Antilopen die sich auf der Anlage befinden, es wurde sich doch f√ľr die Gibbons entschieden und die sollen mit den √§lteren Orangs auf der kleinen Anlage leben wo vor kurzen auch ein Netz gespannt wurde so das die Gibbons halt auch nich mehr ausbrechen k√∂nnen was gerade das M√§nnchen des √∂fteren getan hatte auf der gro√üen Anlage wo sie mit den j√ľngeren Orangs leben und das Faultier soll in der Mitte des Hauses √ľber den Besuchern umher krabbeln aber mehr so zentral des inneren, die Weberv√∂gel sind im ehemals Papageienpavilon untergebracht und die Schildkr√∂ten weiss ich ganz genau aber sie k√∂nnten sich hinter den Kulissen befinden.
Also die Sittiche leben schon sehr lange bei den Krallaffen kann halt sein das die halt schwer zu sehen waren, bei den Kapuziner waren halt immer nur die Nasenb√§ren M√§nnchen drauf weil es zu beisereien in der Gruppe kam und halt auch wenn Nachwuchs auf der Anlage war ( bei den Nasenb√§ren ) kann also sein das das M√§nnchen wieder mal seine Pflicht √ľbernehmen sollte, dass ist aber ne Vermutung so wurde es halt schon des √∂fteren gemacht mit den Tieren damit konnte man halt die Nasenb√§ren M√§nnchen im Bestand gehalten.
Falls noch fragen denn immer zu.
(06.04.2013, 12:35)
Jan Beensen :   Als ich vor ein paar Wochen im Zoo Rostock war haben mich ein paar Dinge gewundert:

1) Hält der Zoo die Gnus noch?
Auf der Anlage waren sie nicht (wegen dem Schnee) - aber ebenso war kein Schild zu finden.

2) Im Darwineum leben bei den Orangs Gibbons - es war aber immer von Siamangs die Rede

3) Die Weberv√∂gel, die Pantherschildkr√∂ten und das Faultier sind nicht im Darwineum zu sehen - ich w√ľsste auch nicht, wo die untergebracht werden sollten...

4) Seit wann leben bei den Krallenaffen im S√ľdamerikahaus Sittiche und bei den Apella keine Nasenb√§ren mehr?

(05.04.2013, 17:27)
Zoo Rostock :   Neues Leben auf der historischen Huftieranlage
Zoo sucht Namen f√ľr Pferdeantilopenm√§dchen

Nach vier Jahren Nachwuchspause gab es auf der historischen Huftieranlage im Rostocker Zoo Grund zur Freude. Am 15. Februar wurde eine Pferdeantilope geboren, die inzwischen 42 kg auf die Waage bringt. Das Geburtsgewicht betrug etwa 21 Kg. Jetzt sucht der Zoo f√ľr das weibliche Jungtier einen afrikanisch klingenden Namen, der mit dem Buchstaben ¬ĄK¬ď anfangen muss. F√ľr den Einsender des Siegernamens h√§lt der Zoo eine √úberraschung bereit.
Seit 1980, also schon √ľber 30 Jahre, k√∂nnen die vom Aussterben bedrohten Tiere im Rostocker Zoo beobachtet werden. Der Bock und seine drei Frauen teilen sich das Revier mit f√ľnf Litschi-Moorantilopen. Erst im Oktober 2010 wurde die modernisierte historische Huftieranlage eingeweiht, die allen Antilopen viel Auslauf und Freiraum erm√∂glicht.
¬ĄDas kleine Antilopenm√§dchen entwickelt sich sehr gut¬ď, informierte Kuratorin Antje Zimmermann. ¬ĄSie f√§ngt sogar schon an, mit ihrer Mutter Kara, selbst 2005 im Rostocker Zoo geboren, zu fressen.¬ď Vater Simon kam 2008 im Zoo Liberec zur Welt und von dort in den Zoo der Hansestadt. Noch sucht das Kleine den Schutz im warmen Antilopenstall. ¬ĄWir warten alle sehns√ľchtig auf den Fr√ľhling und die ersten Schritte auf der Au√üenanlage.¬ď

Nachwuchs ist selten
Pferdeantilopen leben gesellig in kleinen Gruppen und bewohnen Baum- und Buschsavannen, sowie Waldlichtungen in Wassern√§he im Flach- und H√ľgelland. Das Verbreitungsgebiet der Pferdeantilopen erstreckt sich √ľber weite Teile Afrikas. In europ√§ischen Tierg√§rten gibt es nur wenige Pferdeantilopen. Das europ√§ische Zuchtbuch wird im Zoo Hannover gef√ľhrt, das mit Stand Ende 2011 139 Pferdeantilopen in¬†24 Einrichtungen z√§hlt. J√§hrlich werden in Europa nur 15 bis 20 Geburten von Jungtieren registriert. ¬ĄWir k√∂nnen also auf unseren Nachwuchs recht stolz sein¬ď, so die Kuratorin.
Auch wenn es in afrikanischen N√§chten durchaus empfindlich kalt werden kann, f√ľhlen sich die afrikanischen Pferdeantilopen bei sommerlichen Temperaturen wohler. Sie halten sich zwar jeden Tag mehrere Stunden im Freien auf, ziehen sich aber gern in ihre feste Unterkunft zur√ľck. Zoobesucher sind begeistert, wenn Pferdeantilopenbock Simon mit seinem speziell f√ľr Tiere gefertigten Ball spielt. Alle Pferdeantilopen lieben Tannenb√§ume und knabbern ausgiebig an ihnen rum. Auf dem Speiseplan stehen neben M√∂hren, √Ąpfel und R√ľben ein wenig Obst und Gem√ľse sowie Heu und Kraftfutter. Aber besonders gern naschen sie Kastanien und Luzerneh√§cksel.
¬ĄPferdeantilopen stehen¬†in der ROTEN LISTE gef√§hrdeter Arten. Die Zucht in den europ√§ischen Zoos dient der Aufrechterhaltung einer Population mit guter genetischer Vielfalt. Diese Reservepopulation k√∂nnte perspektivisch auch f√ľr Wiederansiedlungsprojekte in Afrika genutzt werden¬ď, so Antje Zimmermann.

Namensvorschläge
f√ľr den j√ľngsten Nachwuchs auf der historischen Huftieranlage nimmt der Zoo gern entgegen unter marketing@zoo-rostock.de oder unter dem Stichwort ¬ĄPferdeantilope¬ď auch auf dem Postwege: Zoologischer Garten Rostock, Marketing, Rennbahnallee 21, 18059 Rostock¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†¬†

Wichtig: der Name muss mit ¬ĄK¬ď anfangen, sollte afrikanisch und weiblich klingen.

Dem Gewinner winkt eine tierische √úberraschung!

Foto: Mario Schilling
(04.04.2013, 15:38)
Zoo Rostock :   Veranstaltungen
April 2013

07.04.; Meditation mit Ron Beier ¬ĄDie Kraft der Tiere sp√ľren¬ď
21.04.; Sonntagsf√ľhrung ¬ĄElefanten, die sanften Riesen¬ď
25.04.; Lange Nacht der Wissenschaften im DARWINEUM

Foto: Binturongmädchen Salma aus Prag ist die Neue im Rostocker Zoo. Quelle: Zoo/Kloock
(13.03.2013, 10:26)
Zoo Rostock :   Veranstaltungen im Januar 2013

06.01.; Ein Wintertag im Zoo
¬ĄBlick hinter die Kulissen bei Rentier und Co.¬ď
11.00 bis 16.00 Uhr

21.01.; Talk im DARWINEUM
¬ĄD√ľrfen Menschen Gott
spielen?¬ď
Diskussion mit Prof. Dr. Gustav Steinhoff, Direktor der Klinik f√ľr Herzchirurgie an der Universit√§t Rostock, zur Ethik in der Stammzellmedizin,
19.00 bis 21.00 Uhr

Lächelnd ins neue Jahr starten. Orangmädchen Hsaio-ning im DARWINEUM. Foto: Zoo Rostock/Kloock
(13.12.2012, 16:04)
Oliver M√ľller :   Ich war gestern dort. Absolut klasse. Am Eingang wird man von Galapagos-Riesenschildkr√∂ten begr√ľ√üt, au√üerdem einer kleinen Darwin-Hintergrundinfo. Dann beginnt die Reise durch die Entstehung der Welt mit einer von dramatischer Musik untermalter Beamer-Projektion des Urknalls und der Entstehung des Planeten Erde. Ziemlich beeindruckend (ok, mancher mag es kitschig finden), man sollte sich Zeit nehmen, die ganze Projektion einmal anzusehen. Dann in einer gro√üen Ausstellungshalle in 12 Kojen verschiedene Stadien der Evolution, z.T. mit lebenden Stellvertretern, z.T. mit originalgetreuen Modellen, z.T. mit Versteinerungen. Es folgen einige Infos √ľber die Evolution des Menschen, bevor die Halle mit den Affen kommt. Schw√ľl-warme Luft, riesige Freianlagen, die noch recht leer sind, aber mit gr√∂√üeren Affenfamilien wird das der Hammer sein. Der Leipziger Gorillamann springt gern mal gegen die Scheibe und erschreckt die Besucher. Auf der Au√üenanlage ist schon eine Scheibe geschrottet - keine Ahnung, ob er das auch war...
Nach den Menschenaffen kommen noch eine Ausstellung zur kulturellen Evolution (mit beschrifteten Stäben als "Meilensteine" der kulturellen Entwicklung), ein Shop, ein Bistro und dann die Außenanlagen (2 x Gorillas, 2 x Orang-Utans, 1 x Kattas).
Alles in allem super interessant, toll gemacht und allein schon die 16 € Zooeintritt wert. Ich habe zwei Stunden drin zugebracht und mich keine Minute gelangweilt.
(20.09.2012, 22:40)
Sven P. Peter :   Ja! Tolle Anlagen, extrem gute Ausstellungen und Wandmalereien die einfach fotorealistisch sind. Ich war extrem begeistert, einzig das Haus der Kattas und ein bisschen der Au√üenbereich waren nicht perfekt, trotzdem alles SEHR hochwertig! Und dazu das gr√∂√üte Faultiergehege der Welt, da es eigentlich die zweite Oranganlage ist.
(17.09.2012, 22:42)
Ottmar M√ľller :   War inzwischen jemand im Darwineum und kann was berichten?
(17.09.2012, 21:36)
Steffen Purgander :   Also die vlt. nicht gleich nach Rostock kommen k√∂nnen, hier mal ne alternative und zwar gebt www.tv-rostock.de ein und klickt auf Zoogeschichten dann werdet ihr auf die aktuelle Folge rechts am Rand sto√üen viel Spass.
na ich werd mir das morgen pers√∂nlich anschauen ich m√ľsste eigentlich nicht da ich mir das jetzt jederzeit anschauen kann so oft ich will schon praktisch.
(08.09.2012, 22:02)
Jonas Homburg :   Muss nat√ľrlich Innenanlage hei√üen und wirkt der Museumsteil. In der Eile vergessen ;)
(08.09.2012, 21:17)
Jonas Homburg :   Auch ich habe heute begeisternde Bilder vom Darwineum gesehen, die Gorilla-Innenanlag sieht extraklasse aus, au√üerdem der Museumsteil wirklich zukunftsweisend. Die Er√∂ffnung hat dem Zoo einen Besucherrekord beschehrt. An Kleintieren wurden Nashornleguan, Qualle und eine H√∂rnchenart gezeigt.
(08.09.2012, 20:33)
Liz Thieme :   Auch ich sah schon sehr sch√∂ne Bilder aus dem Darwineum. Morgen um 14-15 Uhr zeigt der NDR eine Sendung √ľber die Entstehung etc. evtl sogar als Live-Stream.
(08.09.2012, 10:26)
Ralf Sommerlad :   Was ich heute morgen im ZDF-Morgenmagazin sah hat mir sehr gut gefallen und mich an einige US-Einrichtungen erinnert: Ein interaktives Museum, hochinteressant aufgebaut und gleichzeitig ein hochmodernes Tierhaus. Die Gorilla-Freianlage hat mich ziemlich begeistert.
Es sieht so aus, als sei den Rostockern der gro√üe Wurf gegl√ľckt.Hoffentlich wegweisend f√ľr k√ľnftige Projekte...
(07.09.2012, 14:52)
Steffen Purgander :   Also wer am kommenden WE nix vor hat kann ich nur ein Besuch bei uns im Rostocker Zoo empfehlen, im Vodergrund steht nat√ľrlich die Er√∂ffnung des Darvineum was ein muss ist f√ľr jeden Zoofan.
Was dort entstanden ist schon der absolute Hammer mit vielen Tierarten die man vlt. nicht √ľberall sieht aber mehr will bzw. kann ich nicht verraten, kommt einfach vorbei und sagt es denn allen weiter.
(03.09.2012, 22:04)
Jan Beensen :   √úber facebook hat der Zoo Rostock vermeldet, dass die Gorillas nun die Innenanlagen bezogen haben.
√úber Meerkatzen, OrangUtans, Gibbons, Kattas und Kleintiere ist nichts zu lesen.
Weiterhin hat der Zoo wohl nun Schnabeligel und Nashornleguane hinter den Kulissen.
(24.08.2012, 21:50)
Steffen Purgander :   also ich kann euch die Spannung nicht nehmen allerdings k√∂nnt ihr euch mal paar Eindr√ľcke via Fotos anschauen was sich bisher getan hat im Darvineum
(09.08.2012, 11:13)
Jan Beensen :   Ich bin auch sehr gespannt und ich freue mich das Darwineum live zu sehen!
Ich finde es nur sehr schade, dass es keine neuen Nachrichten √ľber den weiteren Tierbezug gibt.
(07.08.2012, 22:27)
Gudrun Bardowicks :   Das klingt alles sehr spannend. Ich bin schon auf die Er√∂ffnung des Hauses gespannt.
(03.08.2012, 21:55)
Zoo Rostock :   Endspurt im DARWINEUM - Er√∂ffnung in 36 Tagen
Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterst√ľtzt Ausstellung ¬ĄKulturelle Evolution des Menschen¬ď

Im DARWINEUM stehen alle Zeichen auf Endspurt. In 36 Tagen √∂ffnet das DARWINEUM f√ľr alle Rostocker und G√§ste der Stadt seine Pforten. Heute hat sich der Vorsitzende des Vorstands der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Claus Friedrich Holtmann, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der OstseeSparkasse Rostock, Frank Berg, und dem Rostocker Oberb√ľrgermeister Roland Methling ein Bild √ľber den Stand der Ausstellungsvorbereitungen gemacht. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung erm√∂glicht zusammen mit der OstseeSparkasse Rostock (OSPA) die Dauerausstellung zur ¬ĄKulturellen Evolution des Menschen¬ď im DARWINEUM im Rostocker Zoo.
¬ĄWir haben uns anstecken lassen von der Idee, hier in Rostock einen deutschlandweit und international einzigartigen Ort zu schaffen, der das Wechselspiel zwischen Biologie und Kultur in der menschlichen Evolution veranschaulicht¬ď, betonte Stiftungsvorstand Claus Friedrich Holtmann. ¬ĄMit dem DARWINEUM wird ein Besuchermagnet f√ľr Rostock und Mecklenburg-Vorpommern geschaffen. Wir freuen uns, dass durch die Kooperation mit der Universit√§t Rostock, dem OZEANEUM in Stralsund und der Senckenberg Gesellschaft Frankfurt/Main der fachliche Austausch auf sehr hohem Niveau gesichert ist.¬ď
¬ĄMit der Fertigstellung des DARWINEUM wird den Besuchern etwas zum Sehen, F√ľhlen, Anfassen und Erleben √ľbergeben¬ď, freute sich auch der OSPA-Vorstandsvorsitzende Frank Berg. ¬ĄDie Tropenhalle, die beiden Ausstellungsbereiche und die Au√üenanlage sind Investitionen in die Bildung. Die OSPA wird auch in Zukunft den Rostocker Zoo unterst√ľtzen, unter anderem als Partner der j√§hrlichen Klassik-Nacht¬ď, k√ľndigte Berg an.
Die exklusive Exposition zur ¬ĄKulturellen Evolution des Menschen¬ď ist fester Bestandteil des DARWINEUM im Komplex C und soll die pr√§gnantesten Meilensteine der menschlichen Entwicklung in den Fokus der Besucher r√ľcken. ¬ĄDass der Rostocker Zoo k√ľnftig nicht nur Tiere und Pflanzen in ihren Lebensr√§umen pr√§sentiert, sondern auch der kulturellen Entwicklungsgeschichte des Menschen eine so beeindruckende Ausstellung widmet, wird seine Anziehungskraft weiter st√§rken¬ď, ist Rostocks Oberb√ľrgermeister Roland Methling √ľberzeugt. ¬ĄDie Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterst√ľtzt einen √§u√üerst spannenden Ausstellungsbereich im DARWINEUM, denn Evolution fand und findet immer im Kontext aller Umweltfaktoren, auch der sozialen und kulturellen, statt. Danke f√ľr die Unterst√ľtzung dieser Exposition, auf die die Rostocker und G√§ste unserer Hansestadt schon sehr gespannt sind.¬ď
¬ĄWir sind dankbar f√ľr die Unterst√ľtzung der Ostdeutschen Sparkassenstiftung. Somit konnten wir die Bedeutung von Kultur, Bildung und Gesellschaftsf√§higkeit f√ľr den Menschen im Verlauf der Evolution in einem ambitionierten Rahmen umsetzen¬ď, betonte auch Zoodirektor Udo Nagel bei dem heutigen Besichtigungstermin. Gegenw√§rtig arbeiten die Spezialisten des Stuttgarter ATELIER BR√úCKNER und weitere Firmen unter Hochdruck an den letzten Feinheiten der beiden Dauerausstellungen im DARWINEUM.

Milliarden Jahre und Kulturentwicklung unter einem Dach
Das Ausstellungskonzept ist √ľber Jahre im Rostocker Zoo entwickelt worden. ¬ĄHier entsteht ein riesiges biologisches Lehrkabinett, das die kulturelle Entwicklung des Menschen deutlich macht¬ď, schw√§rmt der Kurator und Abteilungsleiter f√ľr Edutainment, Frank Fuchs. Der Biologe arbeitet seit 1999 im Rostocker Zoo und ist verantwortlich f√ľr die Umsetzung der Expositionen. Nach √ľber zehn Jahren intensiver Entwicklungsarbeit steht das DARWINEUM nun unmittelbar vor seiner Vollendung.
Die Besucher werden ab dem 8. September von den Galapagos-Riesenschildkr√∂ten begr√ľ√üt, die ihr Revier direkt im Eingangsbereich haben. Im Foyer wird √ľber den Namensgeber Charles Darwin (1809-1882) und seine Forschungsreisen berichtet. Der britische Naturforscher gilt als Begr√ľnder der Evolutionstheorie.
Dann hei√üt es abtauchen in die Atmosph√§re des Weltalls, der Entstehung des Universums, was sch√§tzungsweise 14 Milliarden Jahre zur√ľckliegt. Nach dem Urknall folgt eine Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte des Lebens. Vor zwei Milliarden Jahren entstanden einfachste Lebensformen, deren Entwicklung √ľber die ersten Mehrzeller bis zum Menschenaffen in einer Art Zeitraffer in acht Themenkojen nachempfunden (s. √úberblick) wird.
¬ĄIn den Kojen, die gr√∂√ütenteils mit Dioramen ausgestattet sind, verschmelzen museale und zoologische Ausstellung miteinander. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal f√ľr das DARWINEUM. Mit Ausnahme der ersten Themenbox sind in allen anderen Kojen auch Tiere zu beobachten, die innerhalb der Evolution eine besondere Rolle gespielt haben¬ď, so Ausstellungsleiter Frank Fuchs. Authentisch gestaltete Dioramen vermitteln dabei dem Betrachter einen Eindruck, wie die Fauna und Flora in verschiedenen Epochen der Evolution ausgesehen haben. Spezialfirmen aus dem Theaterbau haben die typischen Landschafts- und Tierbilder aus der Urzeit in Szene gesetzt, so dass sich die Besucher ein Bild √ľber ihre Vorzeit machen k√∂nnen, wenn sie sich durch die Dioramen bewegen.
Im Inneren der Evolutionsrotunde werden die entscheidenden Naturkatastrophen und kontinentalen Veränderungen der Erde dargestellt. An einer Zeitmaschine können die Besucher durch Zeit und Raum der Evolution surfen; an einem zentralen Touchscreen den verzweigten Stammbaum des Menschen erforschen.
Die Ausstellungshalle A schlie√üt mit einem Epilog, der die Menschwerdung am Beispiel der Primaten sowie die gro√üen Wanderungsbewegungen nachzeichnet und den √úbergang zur Tropenhalle und zum Expositionsbereich ¬ĄKulturelle Evolution des Menschen¬ď bildet.

Kulturevolution zwischen Höhlenmalerei und Kernfusion
Im Ausstellungsbereich C steht die kulturelle Evolution im Mittelpunkt. Wo kommen wir her, wo stehen wir, wo wollen wir hin? ¬ĄEs geht darum, die enorme kulturelle Entwicklungsspanne erlebbar zu machen¬ď, sagte Frank Fuchs, ¬Ąvom ersten Feuer bis zur Kernfusion, von der H√∂hlenmalerei bis zu unseren Spuren im Weltall, von der Trommel bis zum Smartphone.¬ď Die zweisprachige Ausstellung zeigt die Etappen der menschlichen Entwicklung auf, aber auch die Grenzen: was kann Natur, was kann der Mensch? ¬ĄDabei haben wir gro√üen Wert auf eine verst√§ndliche, kindgerechte und spielerische Wissensvermittlung gelegt¬ď, erkl√§rte Fuchs.
Die vielf√§ltigen Einblicke in die Kulturevolution f√ľhren in den Stammzellenraum mit Gro√ülaborcharakter. Die experimentelle Ann√§herung an die moderne Forschung soll vor allem Sch√ľler f√ľr die Naturwissenschaften begeistern. Mit Hilfe der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Stammzellforschung schlie√üt sich hier der Kreis von der Urzelle bis zur heutigen Zeit, die auch einen kleinen Ausblick erm√∂glicht sowie die Einsicht: die kulturelle Evolution geht immer weiter.
Das DARWINEUM enth√§lt dar√ľber hinaus einen vielseitig nutzbaren Veranstaltungsraum, ein Kino, einen Gastronomiebereich mit gro√üz√ľgiger Au√üenterrasse sowie einen Shop und R√§umlichkeiten f√ľr kleinere Wechselausstellungen. Diese erste startet mit der Entstehungsgeschichte und dem Bau des DARWINEUM.
¬ĄOhne erhobenen Finger, sondern recht unterhaltsam sollen beide Ausstellungen ausstrahlen, was wir aus der Evolution und dem Spannungsfeld zwischen Biologie und Kultur lernen k√∂nnen¬ď, so Fuchs abschlie√üend. ¬ĄWir m√ľssen unsere Ressourcen intelligent nutzen. Nicht die Giganten der Vorzeit wie die Dinos haben die gro√üen Katastrophen √ľberlebt und das Leben befl√ľgelt, sondern die cleveren kleinen Spitzh√∂rnchen.¬ď Diese und viele weitere √ľberraschende Erkenntnisse der Evolution erwarten die Besucher ab dem 8. September auf ihrer Entdeckungstour im DARWINEUM.¬†¬†

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung ist eine Kulturstiftung. Sie f√∂rdert und begleitet k√ľnstlerische und kulturelle Vorhaben, zum Beispiel Projekte in den Bereichen der Bildenden Kunst, der Musik, der Literatur, der Darstellenden Kunst, der Museen oder der Denkmalpflege in den L√§ndern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, dem Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt. Seit ihrer Errichtung im Jahre 1995 hat die Ostdeutsche Sparkassenstiftung gemeinsam mit den Sparkassen vor Ort mehr als 1.500 Projekte mit einer Gesamtf√∂rdersumme von rund 54 Millionen Euro unterst√ľtzt. Davon wurde allein in Mecklenburg-Vorpommern f√ľr 228 Projekte eine Gesamtsumme von mehr als 7,6 Millionen Euro bereitgestellt. Die f√ľr die Projekte erforderlichen Finanzmittel werden aus Ertr√§gen des Stiftungsverm√∂gens, dem √ľber√∂rtlichen Zweckertrag der Sparkassenlotterie ¬ĄPS-Lotterie-Sparen" und den projektbezogenen Zusatzspenden der Sparkassen aufgebracht.

Weitere Informationen unter www.ostdeutsche-sparkassenstiftung.de

Foto Zoo Rostock: Oberb√ľrgermeister Roland Methling (v. li.), der Vorsitzende des Vorstands der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, Claus Friedrich Holtmann, Zoochef Udo Nagel und der Vorstandsvorsitzende der OstseeSparkasse Rostock, Frank Berg, bewundern eine Anomalocaris. Die ¬Ąungew√∂hnliche Garnele¬ď geh√∂rt zur Gruppe ausgestorbener, mariner, wirbelloser Tiere, die vor 530 bis 501 Millionen Jahren gelebt haben und bis zu 120 Zentimeter gro√ü wurden.

Überblick  Themenkojen
Koje 1 - Entstehung des Lebens
Uratmosphäre, Einzeller, Pantoffeltierchen, Strukturen tierischer und pflanzlicher Zellen
Koje 2 - Ozean der Wundertiere
Europas größter Quallenkreisel mit Videoprojektion, Aquarium mit Nautilus, Pfeilschwanzkrebse als lebende Fossilien
Koje 3 - Konstruktionsprinzipien der Lebewesen
Terrarien mit W√ľrmer, Schnecken, Skorpionen, Spinnentieren, Aquarium mit Lanzettfischen
Koje 4 - Unterwasserstädte der Urzeit
Wiege der Evolution mit großem Korallenriff und Seepferdchen
Koje 5 - Eroberung des Landes
Leben von Wasser ans Land, Aquaterrarium mit Schlammspringern, Modell vom Quastenflosser
Koje 6 ¬Ė Dinos und Minis√§uger
Bl√ľtezeit der Dinos und nachtaktiven S√§uger, Terrarium mit Nashornleguanen
Koje 7 - Koevolution
Entwicklung der Bl√ľtenpflanzen und Insekten im Einklang, Aquaterrarium mit Blattschneiderameisen
Koje 8 ¬Ė Erfolgsmodell S√§uger
Voliere mit Schnabeligel und Terrarium mit Antilopenziesel
(03.08.2012, 16:18)
Holger Wientjes :   Im August 2009 waren es noch zwei Weissnasen.
(28.07.2012, 15:13)
Liz Thieme :   Laut Leipziger Pfleger werden die Leipziger Gorillas Gorgo und Bebe in Rostock zusammen bleiben, bekommen aber keine weiteren Artgenossen dazu. Es wird ihr Altersruhesitz, damit Bibi Ruhe hat, im Gegensatz zur Leipziger Situation.
Daneben wird dann eine zweite Gruppe im Darwineum leben.
(28.07.2012, 13:59)
Michael Mettler :   Da habe ich doch gleich mal erg√§nzend in den Rostocker Jahresberichten gebl√§ttert: 2001 schmolz die Gruppe Wei√ünasen durch Tod (0,1) und Abgabe (1,0) auf 1,1 zusammen, wobei beim M√§nnchen schwere Diabetes diagnostiziert wurde; der Versuch der Gemeinschaftshaltung mit den Husarenaffen war gescheitert. Zumindest das verbliebene M√§nnchen lebte 2008 noch (das ist der letzte Jahrgang, von dem ich einen JB habe) und wurde zu dieser Zeit gerade einem Medical training unterzogen.
(27.07.2012, 18:47)
Oliver Jahn :   Ich habe gerade noch mal in den Mitteilungen nachgebl√§ttert und mit meinem Gef√ľhl lag ich gar nicht mal so schlecht. 1992 gab Halle die Haltung von Blaumaulmeerkatzen, Husarenaffen und Kleinen Wei√ünasenmeerkatzen auf und in diesem Zuge wurden letztere nach Rostock abgegeben. Und es waren gerade mal 1,1 Tiere. Wenn da keine oder nur sehr wenig neue Tiere durch Zucht oder aus anderen Einrichtungen dazu kamen, dann k√∂nnte es sich tats√§chlich nur noch um "Auslaufmodelle" handeln.
(27.07.2012, 18:02)
Oliver Jahn :   Nur damit hier kein falscher Zungenschlag reinkommt, ich habe das als Frage gestellt. Ich wei√ü nicht, wie viele Wei√ünasen es in Rostock noch gibt. Nur die Tiere kamen mal aus Halle, und dort werden sie gef√ľhlt schon sehr lange nicht mehr gehalten, so dass sie sicher schon an die 15 bis 20 Jahre in Rostock sein k√∂nnten. Da ich dazu auch noch nie mehr als ein Tier gesehen habe, w√§re es eben m√∂glich, dass diese Art durch fehlende Nachzucht √ľber die Jahre hinweg mittlerweile auf Auslauf steht. Es war aber eben nur eine Frage, bzw. eine Vermutung, tats√§chliche Infos √ľber die Zahl der noch gehaltenen Tiere habe ich nicht.
(27.07.2012, 17:09)
Jan Beensen :   Sind denn Gibbons, Weber, Pantherschildkr√∂ten und Loris nach wie vor in der Planung?

W√§re es nicht auch m√∂glich die Weissnase/Weissnasen mit den Brazzas zu vergesellschaften? Wenn es so oder so nur noch eine Weissnase gibt, dann k√∂nnte man die auch in die Gruppe einf√ľgen, damit sie nicht alleine leben muss. Nur so als theoretische Idee...
(27.07.2012, 14:43)
Holger Wientjes :   Das w√§re nat√ľrlich eine erkl√§rung warum man sich nach einer neuen attraktiven Art umgeschaut hat. W√§re nat√ľrlich schade um die Weissnasen.
(27.07.2012, 11:03)
Oliver Jahn :   @Holger, die Frage ist doch, wie viel Wei√ünasen gibt es denn √ľberhaupt noch in Rostock? Bei meinen letzten Besuchen habe ich, wenn √ľberhaupt, dann meistens nur ein Tier gesehen.
(26.07.2012, 18:44)
Michael Mettler :   Wenn es zwei Gorillagruppen geben sollte, k√∂nnten doch beide mit je einer Meerkatzenart vergesellschaftet werden, wenn die baulichen Voraussetzungen gegeben sind...?
(26.07.2012, 14:02)
Holger Wientjes :   Warum holt man sich eine neue Meerkatzenart, wenn man schon eine im Zoo hat, die man dort endlich passens h√§tte unterbringen k√∂nnen ?
(26.07.2012, 01:31)
Karsten Vick :   Die Gibbons sollen mit den Orangs vergesellschaftet werden, die Weberv√∂gel und die Loris (in Form von Affen) kriegen kleinere Gehege innerhalb der gro√üen Tropenhalle. Bei den Pantherschildkr√∂ten bin ich mir nicht so sicher, ich glaube aber, die sollen auch in die Tropenhalle.
(25.07.2012, 23:55)
Jan Beensen :   Und Loris (ob Affe oder Vogel, wei√ü ich nicht) wurden ebenso entfernt.
(25.07.2012, 22:25)
Jan Beensen :   M√∂chte man in Rostock jeweils 2 Gruppen Orangs und Gorillas halten?
So verstehe ich die Pressemitteilung...

Und bei den Meerkatzen ist dann wohl auch die Art klar; Brazza-MK.
Damit wird die Weißnasen-MK dann sicher bei den Husarenaffen bleiben.
Die Brazza-MK haben einen super Tausch gemacht - von dem historischen Tieraffenhaus in Leipzig zu der modernen Tropenhalle in Rostock.
ich gratuliere der Gruppe ;-)

Die Gibbons, Weberv√∂gel und Pantherschildkr√∂ten sind √ľbrigens aus der Darwineumskizze verschwunden.
(25.07.2012, 19:23)
Zoo Rostock :   Jetzt kommt Leben ins DARWINEUM
Gorillap√§rchen aus dem Zoo Leipzig er√∂ffnet Umzugsmarathon der Tiere ¬Ė Er√∂ffnung in 46 Tagen

Die Arbeiten am DARWINEUM gehen 46 Tage vor Er√∂ffnung in die hei√üe Vorbereitungsphase. W√§hrend die Bau- und Handwerkerfirmen unter Hochdruck an den letzten Feinheiten schleifen, er√∂ffneten gestern Bebe und Gorgo den Umzugsmarathon der Tiere. Das Gorillap√§rchen aus dem Zoo Leipzig bezieht als erstes den so genannten Backstagebereich. Mit auf die Reise gingen gestern auch f√ľnf Brazzameerkatzen aus dem Zoo Leipzig.
Nach einer Mindestzeit von ca. vier Wochen in Quarant√§ne k√∂nnen die Primaten dann ihr neues Domizil in der Tropenhalle in Beschlag nehmen. Die Vermittlung der Menschenaffen erfolgt entsprechend der Empfehlungen und Auflagen des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) im Rahmen des Europ√§ischen Verbandes f√ľr Zoos und Aquarien (EAZA).
Zoodirektor Udo Nagel freut sich √ľber den Zuwachs. ¬ĄDas Halten von Menschenaffen unterliegt strengsten Richtlinien des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogrammes. Endlich k√∂nnen wir unseren Gorillas und Orang-Utans artgerechte Unterbringungsm√∂glichkeiten bieten. Das DARWINEUM mit seiner Evolutionsausstellung versteht sich k√ľnftig auch als ein Botschafter f√ľr den internationalen Natur- und Artenschutz, bei dem der Erhalt der wild lebenden Tiere in ihrem nat√ľrlichen Umfeld im Fokus steht.¬ď
Das Gorillaweibchen Bebe wurde im Dezember 1978 in freier Wildbahn geboren und 1984 im niederl√§ndischen Zoo Arnhem aufgenommen, bevor sie 2001 nach Leipzig wechselte. Gorgo wurde am 28. Juni 1981 im Zoo Krefeld geboren und kam ebenfalls √ľber Arnhem 2001 in den Zoo der Messestadt. Im Jahr 2001 wurde im traditionsreichen und beliebten Zoo Leipzig die gr√∂√üte Menschenaffenanlage der Welt er√∂ffnet, das Pongoland.
Bebe und Gorgo erhalten im Rostocker DARWINEUM die M√∂glichkeit der Familiengr√ľndung. Zur Gorillagruppe z√§hlt dann schon Silberr√ľcken Assumbo, der seit 1999 im Rostocker Zoo lebt. Der am 15. Juli 1973 im Zoo Jersey Island geborene und mit der Flasche aufgezogene Gorillamann bekommt zwei Weibchen an seine Seite. Erwartet werden Yene aus dem Port Lympne Wild Animal Park in England, geboren am 14. Januar 2001, sowie Eyenga aus dem Z√ľricher Zoo, geboren am 18. Juli 2004.
¬ĄAuch die Orang-Utan-Gruppe wird wachsen¬ď, k√ľndigte Antje Zimmermann an. Die Zookuratorin koordiniert die gesamte Tierbestandsplanung im Rostocker Zoo und auch die Weiterentwicklung bei den Menschenaffen im DARWINEUM.
¬ĄWir erwarten in naher Zukunft das Orang-Utan-Weibchen Hsiao-ning, geboren am 31. August 2003, aus dem Ape Rescue Centre in Wareham. Als j√ľngster Zuwachs wird Miri, geboren am 3. August 2004, aus Twycross dazusto√üen. Die beiden englischen Orang-Utan-M√§dchen sollen mit dem inzwischen achtj√§hrigen Rostocker Sabas eine eigene Zuchtgruppe aufbauen. Seine Eltern Sunda (35) und Edje (32) sowie Halbschwester Shiwa (22) aus dem Rostocker Zoo bilden eine zweite Familie auf der Orang-Utan-Anlage¬ď, informierte Antje Zimmermann.
Die Brazzameerkatze geh√∂rt zur Gattung der Meerkatzen. Ihr Erscheinungsbild ist sehr markant;¬†das Fell graubraun, der Schwanz, die Arme und die Beine sind schwarz, wobei √ľber den Oberschenkel ein wei√üer Streifen verl√§uft. Das Gesicht ist ebenfalls schwarz, die Mundpartie jedoch wei√ü. Sehr auff√§llig sind das orangefarbene Stirnband und der lange, wei√üe Bart. Die Meerkatzen werden mit den Menschenaffen vergesellschaftet.
Das Herz des DARWINEUM schl√§gt in der modernen Tropenhalle. Das abgesenkte 4.000 Quadratmeter gro√üe Tropenhaus mit hellem Folienkissendach, H√§ngebr√ľcke und Terrarien als feste Heimst√§tte f√ľr die Gorillas und Orang-Utans ist eingebettet in die beiden Ausstellungsbereiche und umgeben von einer gro√üz√ľgigen 10.000 Quadratmeter umfassenden Au√üenanlage f√ľr die Primaten.
Gut 5.000 Quadratmeter davon entfallen auf das Freigehege f√ľr die Gorillas, ca. 4.000 Quadratmeter sind der Tummelplatz der Orang-Utans. Diese wurden entsprechend der nat√ľrlichen Lebensverh√§ltnisse der Affen bepflanzt und mit Sumpfoasen und Kletterlandschaften ausgestattet. Zus√§tzlich gibt es eine etwa 1.600 Quadratmeter gro√üe und begehbare Au√üenanlage f√ľr die Kattas, die wieselflinken Halbaffen mit dem markanten Ringelschwanz.
In den verbleibenden Wochen bis zur Eröffnung des DARWINEUM am 8. September 2012 werden weitere rund 40 Tierarten aus dem Rostocker Zoo und aus anderen Tiergärten ins DARWINEUM umziehen. Darunter unter anderem die Galapagos-Riesenschildkröten, Nashornleguane, Kattas, Zwergseidenäffchen und Antilopenziesel.
Im DARWINEUM werden die Besucher ab 8. September 2012 auf eine spektakul√§re Reise durch die Evolution entf√ľhrt. Die einzigartige Naturerlebnis- und Wissenswelt auf 20.000 qm verbindet Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft. Zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken.

Foto Zoo Leipzig:

Bebe und Gorgo gehören zu den ersten neuen Bewohnern im DARWINEUM im Rostocker Zoo, eine der größten Gorilla-Anlagen in Europa. Die optimalen Bedingungen sollen sich positiv auf das Familienleben und die Zucht auswirken.
(25.07.2012, 10:40)
Zoo Rostock :   Sonntagsf√ľhrung im August

19.08., 10.00 Uhr
"Kamele und Kulane, Zebras und Watussis"

Foto: Zoo/Kloock
Sechs auf einen Streich. Junge Bartkäuze im Rostocker Zoo.
(10.07.2012, 11:13)
Ronny :   Das Prager Terarium^^. Dieses Tera hat aber nix mit dem Zoo zu tun. Es ist ein privatgef√ľhrtes Terarium, welches eine kleine Quarantainestation enth√§lt. Dort kamen auch die Kurzschnabeligel, sowie Neuguinea-Sugerglider (nach Praha), Neuguineas-Filander (sp√§ter nach Plzen) unter. Von hier gingen 1,1 Kurzschnabeligel nach Rostock, die aber wohl nicht allzu lange lebten.
(13.06.2012, 08:03)
Bj√∂rnN :   Sie kamen von einem Tierh√§ndler aus Jakarta √ľber das Prager Aquarium.
(12.06.2012, 20:46)
Moritz Jochum :   Sind auf jeden Fall bei den ehemaligen Haltungen eingetragen au√üerdem sollen sie aus Jakarta gekommen sein
(12.06.2012, 18:43)
Bj√∂rnN :   Aus der Zootierliste geht hervor, dass Rostock ein Paar Neuguinea-Kurzschnabeligel aus Prag erhielt.

Sind diese Tiere noch vorhanden, nur noch nicht vermeldet oder weitergebenen worden bzw. verstorben?
(12.06.2012, 17:35)
Zoo Rostock :   Sonntagsf√ľhrung im Juli

15.07., 10.00 Uhr
"Zu Besuch bei Kamelen und Zebras"

Foto: Zoo/Kloock
(12.06.2012, 15:41)
Holger Wientjes :   Meerkatzen besitzt man doch mit den Kl. Weissnasen schon. Nur sind diese sehr schlecht zu sehen in einem r√ľckseitigen K√§fig am Affenhaus. W√ľrde mich freuen, wenn sie nun ein attraktives Gehege beziehen w√ľrden !
(15.05.2012, 07:45)
Jan Beensen :   Steht nun eigentlich schon fest welche Meerkatzen- und Gibbonart nach Rostock ziehen soll oder sind die Tiere schon da?
(14.05.2012, 21:26)
Zoo Rostock :   Hereinspaziert! Das virtuelle DARWINEUM im Rostocker Zoo ist er√∂ffnet
Abenteuer Evolution - App steht ab heute bereit

Rein virtuell hat das DARWINEUM bereits heute seine Pforten ge√∂ffnet. Ab sofort kann das ¬ĄAbenteuer Evolution¬ď als App auf Handy oder Tablet-PC heruntergeladen werden. ¬ĄDas Programm wird sowohl auf die baldige Er√∂ffnung einstimmen, als auch k√ľnftig als mobiler Begleiter f√ľr Freunde des Zoos und DARWINEUM bereitstehen¬ď, sagte Zoodirektor Udo Nagel.
Die von der Erfurter Weltlabor GbR entwickelte DARWINEUM-App soll zum Entdecken, Informieren und Spielen animieren und die Nutzer immer auf dem neuesten Stand √ľber das europaweit einmalige Rostocker Projekt halten. ¬ĄWichtig ist uns, dass k√ľnftig vor jedem realen Besuch schon alle wichtigen Informationen zum Zoo Rostock und dem DARWINEUM abgerufen werden k√∂nnen¬ď, so Nagel zum Vorteil des immer verf√ľgbaren und aktuellen Serviceangebots.

Exklusiver Blick ins DARWINEUM
Die App beinhaltet einen virtuellen Rundgang durch den Rostocker Zoo und das DARWINEUM mit seinen zuk√ľnftigen Bewohnern. Der App-Nutzer erf√§hrt viel Wissenswertes √ľber die Ausstellungen zur Evolution, den Artenschutz, die Tiere und Pflanzen sowie geplante Aktionen.
Begleiten Sie unsere Vorfahren auf ihrem Weg durch die Menschheitsgeschichte. Die App besteht¬† aus drei spannenden und abwechslungsreichen Leveln, die f√ľr Unterhaltung und Spielspa√ü rund um das Thema Evolution sorgen.
Ein ¬ĄFoto-Shooting¬ď versetzt die App-Inhaber in die Zeit unserer Vorfahren. Wie h√§tten wir vor Millionen von Jahren ausgesehen? Ein Klick verwandelt die Nutzer in einen Australopithecus, Homo erectus oder Neandertaler. Die Fotomutationen k√∂nnen anschlie√üend per Facebook und E-Mail mit Freunden geteilt werden.
Die Grundfunktionen der DARWINEUM-App sind kostenfrei. √úber das Programm kann eine Spende f√ľr die Erlebniswelt und den Zoo ausgel√∂st werden. F√ľr einen Mindestbeitrag in H√∂he von 0,79 Euro stehen zwei weitere Level f√ľr das DARWINEUM-Spiel zur Verf√ľgung.
Die App ¬ĄAbenteuer Evolution¬ď ist f√ľr iPhone, iPad und Android-Smartphones und -Tablets (z.B. Galaxy-Tab) entwickelt und ab heute im App Store von Apple und auf Google-Play (ehemals Android-Market) verf√ľgbar.

Foto: Joachim Kloock
In vier Monaten eröffnet das DARWINEUM. Bis dahin wird unter Hochdruck und rund um die Uhr an dem neuen Zuhause der Rostocker Menschenaffen gebaut.
(14.05.2012, 15:51)
Zoo Rostock :   Sonntagsf√ľhrung im Juni

17.06., 10.00 Uhr
"Von kleinen und großen Katzen"
(09.05.2012, 14:08)
Zoo Rostock :   Sonntagsf√ľhrung im Mai

25.05., 10.00 bis 11.00 Uhr
"Historische Huftieranlage - eine Zeitreise"
(13.04.2012, 10:28)
Zoo Rostock :   F√ľhlen, h√∂ren, tasten - barrierefreies DARWINEUM
Behindertenverb√§nde √ľbernehmen Beraterfunktion

Das DARWINEUM im Zoo Rostock soll f√ľr alle Besucher zu einem Erlebnis werden. Damit auch Menschen mit Handicap die Evolutionsausstellung optimal erfassen k√∂nnen, sind zahlreiche Aspekte zu beachten. ¬ĄBarrierefreies Bauen funktioniert nur im Dialog mit den Behindertenverb√§nden¬ď, betonte Zoodirektor Udo Nagel. ¬ĄNur Menschen, die in ihrer Sinneswahrnehmung oder Mobilit√§t eingeschr√§nkt sind, kennen die tats√§chlichen Hindernisse und Bed√ľrfnisse bei einem Museumsbesuch.¬ď Die Abteilungsleiter aus dem Zoo haben sich deshalb mit Vertretern des Blinden- und Sehbehindertenvereines MV e.V. sowie dem Landestourismusverband und dem Verein Ohne Barrieren e. V. zusammengesetzt.
¬ĄWir pflegen seit vielen Jahren eine gute Zusammenarbeit mit dem Zoo bei allen Neubauprojekten¬ď, sagte Wilfried Steinm√ľller, Projektleiter ¬ĄTourismus f√ľr Alle¬ď beim Landestourismusverband und gleichzeitig Stellvertretender Vorsitzender des Vereins ¬ĄOhne Barrieren¬ď e. V. ¬ĄIch bin nach den Gespr√§chen mit den Planungsverantwortlichen im Zoo zuversichtlich, dass das DARWINEUM auch f√ľr G√§ste und Touristen mit Handicap gut zu erkunden ist.¬ď
¬ĄGerade f√ľr Blinde und Besucher mit einer Sehschw√§che gibt es unglaublich viele Punkte zu ber√ľcksichtigen, damit sich diese sicher durch die Ausstellung bewegen k√∂nnen¬ď, sagte Wolfgang Itter vom Arbeitskreis Umwelt und Verkehr des Blinden- und Sehbehindertenvereines MV e.V. ¬ĄEs ist hilfreich, dass wir unsere Erfahrungen direkt in der Bauphase einbringen und somit auch noch Verbesserungen anregen k√∂nnen.¬ď
Grunds√§tzlich wird zwischen Besuchern unterschieden, die in ihrer Mobilit√§t eingeschr√§nkt sind oder in ihren Sinneswahrnehmungen. Beide Besuchergruppen haben sehr unterschiedliche Anforderungen an einen Ausstellungsrundgang. W√§hrend Rollstuhlfahrer vor allem ausreichend Platz brauchen, T√ľren und H√∂henunterschiede durchl√§ssig gemacht werden m√ľssen und bei der Ausstattung der Gastronomie und Sanit√§ranlagen insbesondere Fragen des Komforts und der Erreichbarkeit von Bedeutung sind, so gestaltet sich die Anpassung f√ľr sehbehinderte Besucher in vielen Bereichen noch komplexer. Hierbei stehen Hilfen f√ľr die Orientierung und die blinden- und sehbehindertengerechte Informationsaufbereitung im Vordergrund.
Menschen mit schwacher oder ohne Sehkraft m√ľssen sich in einer v√∂llig unbekannten Dschungelwelt zurechtfinden, die noch dazu durch Glasw√§nde, Felsen und Br√ľcken von normalen Ausstellungen deutlich abweicht. ¬ĄDas ist eine gro√üe Herausforderung. Wir pr√ľfen ein ganzes B√ľndel an Ma√ünahmen, um unseren sehbehinderten Mitmenschen einen m√∂glichst gleichwertigen Aufenthalt im DARWINEUM zu erm√∂glichen¬ď, unterstrich Nagel. So sind beispielsweise Markierungen an den Glast√ľren und Treppenstufen zur Besucherh√ľtte vorgesehen. In der Tropenhalle wird es f√ľr Langstocknutzer tastbare Wegebegrenzungen geben, die auch in √§hnlicher Form f√ľr den Au√üenbereich geplant sind. ¬ĄAufgrund regelm√§√üiger Zoof√ľhrungen mit blinden G√§sten wissen wir auch, wie aufmerksam seebehinderte Besucher einen Tierpark √ľber ihre gesch√§rften Sinne wie H√∂ren und Tasten aufnehmen.¬ď Es wird aber auch zwei bis drei Wege f√ľr abenteuerlustige Besucher geben, die nicht barrierefrei sind. Dies entspricht ca. einem Prozent der gesamten Anlage.

Innen- und Au√üen ¬Ė in Dreischichtsystem geht es voran

Unterdessen wird unter Hochdruck weiter am Innen- und Außenausbau gearbeitet, um den ambitionierten Zeitplan und Eröffnungstermin im September halten zu können.
Aktuell werden die großflächigen Gehege-Glasscheiben in der Tropenhalle entlang des Besucherweges eingesetzt (s. Fotos). Die 39 Millimeter starken Spezialwände ermöglichen eine unmittelbare Nähe zu den Menschenaffen.
Deutschlands gr√∂√üter Quallenkreisel und das Korallenbecken werden Mitte April eingebaut. Gleichzeitig laufen die letzten Vorbereitungen f√ľr die¬† Fundamentarbeiten f√ľr das Katta-Haus. Die quirligen Primaten aus der Gruppe der Lemuren ziehen im Sommer in ihr rund 1.600 m2 gro√ües begehbares Au√üengehege im DARWINEUM um.

Foto: Joachim Kloock
Millimeterarbeit - mit Spezialtechnik werden die 500 kg bis 2.000 kg schweren Glasscheiben in die k√ľnstlichen Felsw√§nde eingesetzt.
(30.03.2012, 11:36)
Zoo Rostock :   Noch familienfreundlicher - die neuen Eintrittspreise des Zoo Rostock mit DARWINEUM
Nur im Rostocker Zoo gilt: Kinder bis zum 7. Geburtstag erhalten freien Eintritt

Der Rostocker Zoodirektor Udo Nagel hat heute auf der gr√∂√üten Internationalen Tourismus B√∂rse (ITB) in Berlin √ľber die Ticketpreise f√ľr den Rostocker Zoo mit DARWINEUM informiert. Ab September 2012 k√∂nnen sich die Besucher im DARWINEUM im Rostocker Zoo auf eine spektakul√§re Reise durch die Evolution begeben. ¬ĄUnser Ticketmodell ist auf eine familienfreundliche Philosophie ausgerichtet¬ď, erl√§uterte Nagel den grunds√§tzlichen Ansatz.
¬ĄAls einziger Zoo in Deutschland werden bei uns k√ľnftig Kinder bis zum 7. Geburtstag freien Eintritt genie√üen. Dar√ľber hinaus gibt es weitere Familienrabattkarten und preiswerte Jahreskarten.
Gemeinsam mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern wird in Berlin auf der bedeutendsten Tourismusmesse auf die Er√∂ffnung des DARWINEUM Anfang September aufmerksam gemacht und um G√§ste aus anderen Bundesl√§ndern sowie dem Ausland geworben. In der neuen Heimst√§tte der Rostocker Menschenaffen und den drei gro√üen Ausstellungsbereichen des DARWINEUM sind mehr als 40 faszinierende Tierarten zu erleben. Die einzigartige Naturerlebnis- und Wissenswelt auf 20.000 Quadratmetern verbindet Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft. Zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken. Das Edutainmentprojekt ist mit 28,3 Mio. Euro das gr√∂√üte Investitionsvorhaben in der Geschichte des 113 Jahre alten Rostocker Zoos. Der Rostocker Zoo ist mit 56 Hektar Parklandschaft und 1.700 Tieren aus aller Welt der gr√∂√üte Tierpark an der deutschen Ostseek√ľste. J√§hrlich kommen mehr als 500.000 Besucher in den Rostocker Zoo. Mit der Er√∂ffnung des DARWINEUM¬† wird mit 200.000 zus√§tzlichen Besuchern j√§hrlich gerechnet.

Attraktive Preise f√ľr Familien
Alle Preise beinhalten den Besuch des Zoos mit DARWINEUM. Gerade f√ľr kinderreiche Familien bietet der Zoo eine Familienkarte ab 45 Euro. Diese ist g√ľltig ab zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Das Besondere dieser Familienkarte ist, dass ab dem 3. Kind kein Aufpreis erhoben wird. Der Tagesticketpreis f√ľr einen Erwachsenen betr√§gt 16 Euro. Erm√§√üigte Tickets in H√∂he von 13 Euro k√∂nnen Kinder ab 16 Jahre, Studenten, Azubis, Bundesfreiwilligendienstleistende (Bufdis) sowie Inhaber eines Schwerbehinderte Ausweis B und eines Warnow-Passes in Anspruch nehmen. Kinder bis zum 7. Geburtstag k√∂nnen den Rostocker Zoo mit DARWINEUM kostenfrei besuchen. Bislang lag die Altersgrenze bei drei Jahren. Kinder von sieben bis 15 Jahre zahlen ab DARWINEUM-Er√∂ffnung 8 Euro.
Neu eingef√ľhrt wird im September die Abendkarte f√ľr Erwachsene (10 Euro) und Familien (30 Euro), die eine Stunde vor Kassenschluss erworben werden kann. Auch die Abendkarte f√ľr Familien ist ab zwei Erwachsenen und zwei Kindern g√ľltig. Es entstehen keine zus√§tzlichen Eintrittskosten ab dem 3. Kind.

Jahreskarte schon ab 7 Cent
Die beliebten Jahreskarten bleiben mit einer Laufzeit von zw√∂lf Monaten ab Kaufdatum und einem Tagespreis von nur 7 Cent bei der Kinderjahreskarte sehr g√ľnstig. Sie berechtigen zur unbegrenzten Nutzung von Zoo mit DARWINEUM. Die Jahreskarte f√ľr Erwachsene ist ab 1. November 2012 f√ľr 50 Euro zu kaufen. Kinder ab dem 7. Geburtstag zahlen 25 Euro. Erm√§√üigte Jahreskarten gelten f√ľr Senioren, Studenten, Azubis, Bufdis, Schwerbehinderte und kosten 35 Euro. Die neue Jahreskarte f√ľr Familien mit unbegrenzter Kinderzahl summiert sich auf 120 Euro. Die Jahreskarte f√ľr Hunde bleibt unver√§ndert bei 20 Euro (Tageskarte 6 Euro). Die neuen Jahreskarten f√ľr Zoo mit DARWINEUM sind ab November mit einer Laufzeit von zw√∂lf Monaten erh√§ltlich. Die bereits erworbenen Jahreskarten behalten ihre G√ľltigkeit bis zum 31. M√§rz 2013 und gelten auch f√ľr das DARWINEUM.
Erwachsenengruppen ab 20 Personen zahlen in Zukunft 14 Euro und zehn Kinder ab dem 7. Geburtstag k√ľnftig 6 Euro pro Person bei einer freien Begleitperson. Der Ticketpreis f√ľr Begleitpersonen f√ľr Kita-Gruppen mit freiem Eintritt betr√§gt 14 Euro.
Der Zoo-Parkplatz bietet 350 Stellpl√§tze f√ľr PKW mit einer Tagesgeb√ľhr von 3 Euro. Etwa 500 Meter vom Zoo entfernt k√∂nnen rund 700 P+R-Stellfl√§chen bei der Stadtautobahn kostenfrei genutzt werden.
Zoodirektor Udo Nagel: ¬ĄAuf zwei Schwerpunkte haben wir bei unserem Preismodell sehr viel Wert gelegt. Zum einen wollten wir die Tickets familienfreundlicher und mit den Abendkarten variabler gestalten. Mit einem freien Eintritt bis zum 7. Geburtstag gehen wir bundesweit ganz neue Wege. Zum anderen m√∂chten wir f√ľr unsere treuen Stammbesucher aus Rostock und Umgebung die moderaten Jahreskarten aufrechterhalten.
Die starke regionale Verbundenheit werden wir nach der Er√∂ffnung des DARWINEUM im Rostocker Zoo mit bew√§hrten und neuen Aktionen untersetzen. So erhalten beispielsweise Rostocker Familien bei der Geburt ihres Kindes eine Jahreskarte als Geschenk. Auch Sonderaktionen zu den Ostertagen, am Landeszootag oder Familientagen sowie mit Kita-Gruppen und Schulklassen werden fortgef√ľhrt. Das Abenteuer Evolution im DARWINEUM soll sich sowohl zu einem lebendigen und lebensnahen Mittelpunkt der Hansestadt Rostock als auch zu einem neuen Anziehungspunkt f√ľr die G√§ste der Stadt entwickeln.¬ď
(08.03.2012, 08:46)
Zoo Rostock :   Foto: Joachim Kloock
DARWINEUM-ZOO-Bahn
(29.02.2012, 16:21)
Zoo Rostock :   Foto: Joachim Kloock
So langsam macht sich Dschungelfeeling in der neuen Tropenhalle breit. Der Innenausbau schreitet z√ľgig voran.
(29.02.2012, 16:19)
Zoo Rostock :   Zoo und RSAG Rostock schicken DARWINEUM-Bahn auf die Reise
¬ĄBotschafter auf Schienen¬ď wirbt f√ľr Hansestadt Rostock

Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der Kita am Schwanenteich haben Zoodirektor Udo Nagel und die Vorstände der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), Jochen Bruhn und Michael Schroeder, heute die neue DARWINEUM-Zoo-Bahn auf ihre erste Reise geschickt.
Ein halbes Jahr vor der Er√∂ffnung der neuen Heimst√§tte der Menschenaffen im Zoo der Hansestadt soll die neu gestaltete Stra√üenbahn der RSAG als mobiler Botschafter un√ľbersehbar im Rostocker Stadtverkehr auf das neue Leuchtturmprojekt der Hansestadt Rostock aufmerksam machen. ¬ĄDie DARWINEUM-Zoo-Bahn ist auch ein Zeichen f√ľr die gute Zusammenarbeit zwischen der Rostocker Stra√üenbahn AG und dem Zoo Rostock¬ď, betonte Udo Nagel. ¬ĄAuch in der Zukunft unterst√ľtzt die RSAG die Aktivit√§ten des Rostocker Zoos. Mehr Besucher im Zoo bedeuten zus√§tzliche Fahrg√§ste f√ľr unsere Busse und Bahnen¬ď, sagte RSAG-Vorstand Jochen Bruhn.

Mit der 3, 6 oder 28 direkt ins große Abenteuer
Tradition spielt in der Vergangenheit des Tiergartens und der RSAG eine gro√üe Rolle. Bereits 1881 fuhren die Pferdebahnen bis zum Barnstorfer Wald. Anfang des letzten Jahrhunderts wurde die erste elektrifizierte Strecke der Stra√üenbahn zum damaligen Tiergarten in den Barnstorfer Anlagen gebaut. Auch die Jungfernfahrt der Elektrischen Bahn Pfingsten 1904 f√ľhrte zum Tiergarten. An der Stra√üenbahnhaltestelle Zoo-Eingang Trotzenburg zeugt ein betagter Fahrleitungsmast aus der Anfangszeit der Elektrifizierung noch heute davon.
Den Rostocker Zoo und die RSAG verbindet seit vielen Jahren eine enge Kooperation. Schon seit 2004 werben RSAG und Zoo unter dem Slogan ¬ĄDirekt ins Abenteuer¬ď gemeinsam f√ľr den gr√∂√üten Tierpark an der Ostseek√ľste. Die Stra√üenbahn mit dem Geparden RASAG, das Patentier der RSAG seit 1996, ist der erfolgreiche Vorl√§ufer der DARWINEUM-Zoo-Bahn. Die neue Bahn mit Menschenaffen, Eisb√§ren und dem Gepardenpatentier ist im gr√ľn-gelben Layout des DARWINEUM und Zoos gehalten und soll somit f√ľr Fahrg√§ste, Besucher und Betrachter einen hohen Wiedererkennungswert garantieren.¬†
Wer das Ziel Zoo hat, kann es mit der Straßenbahnlinie 3, 6 und der Buslinie 28 direkt erreichen -  sonnabends alle 20 Minuten und sonntags jeweils alle 30 Minuten. Montag bis Freitag verkehrt die Linie 6 im Tagesverkehr ca. alle 15 Minuten und die Buslinie 28 Montag bis Freitag in der Zeit von 8:30 Uhr bis 13:30 Uhr alle 30 Minuten, am Nachmittag etwa alle 12 Minuten zum und vom Zoo.

DARWINEUM liegt im Zeitplan
In den kommenden zwei Monaten steht der Ausbau des f√ľr Besucher ¬Ąunsichtbaren¬ď Versorgungsbereiches im Ausstellungskomplex A und in der Tropenhalle im Vordergrund. Bis April soll dort alles installiert werden, was f√ľr den laufenden Tierhaltungsbetrieb von Bedeutung ist. Das umfasst beispielsweise die Elektrik, die Wasser- und W√§rmeleitungen, die Fu√übodenheizung und L√ľftungssysteme. Die Fu√üb√∂den werden mit einem speziellen Kunstharz versehen, damit das f√ľr die Korallenbecken notwendige Salzwasser keine Sch√§den anrichten kann. Das Salzwasser wird in eigenen Anlagen aufbereitet. Jedes Becken erh√§lt eine gesonderte Filter- und Wasseraufbereitungsanlage. Parallel dazu wird in K√ľrze mit dem Einkleben der Scheiben, der Abdichtung und Gestaltung der Aquarien begonnen. Den gr√∂√üten Quallenkreisel Deutschlands baut die Spezialfirma Schuran aus J√ľlich. Er beinhaltet ca. 8.000 Liter Salzwasser.
In der Tropenhalle sind inzwischen die Arbeiten an den Felsen und die Wandbemalungen abgeschlossen. Die mit Spezialm√∂rtel aufgespritzten und eingef√§rbten Felsstrukturen stellen eine k√ľnstlerische Ausstiegssperre f√ľr die Menschenaffen da. Die bereits angelieferten tropischen Pflanzk√ľbel sollen ebenfalls dazu beitragen, Dschungelfeeling zu verbreiten.
Ab Mai kommen die Ausstellungsbauer, um in der Rotunde die acht Themenboxen zur ¬ĄExposition Evolution¬ď einzurichten. Mit einer Ausnahme sind alle Zeitetappen der Entstehung des Menschen mit authentischen Tieren der jeweiligen Epoche versehen. Z√ľgig voran geht es auch im Ausstellungsbereich zur ¬ĄKulturellen Evolution¬ď, der sich an die Tropenhalle anschlie√üt und zu dem Gastronomie, Kino, Shop und Konferenzraum geh√∂ren. Die relativ kurze Frostperiode erm√∂glicht den Au√üengewerken, die Arbeiten an den Freigehegen z√ľgig fortzuf√ľhren, beispielsweise mit dem Terrassen- und Br√ľckenbau. Geplant sind dar√ľber hinaus eine Besucherh√ľtte und eine Plattform, auf der die F√ľtterung von Gorillas beobachtet werden kann. ¬ĄWir liegen gut im Zeitplan und werden unter anderem auf der gr√∂√üten Internationalen Tourismus B√∂rse (ITB) in Berlin vom 7. bis 11. M√§rz sehr intensiv mit einer Er√∂ffnung Anfang September um G√§ste aus anderen Bundesl√§ndern und aus dem Ausland werben¬ď, so Zoodirektor Udo Nagel abschlie√üend.

Im DARWINEUM werden die Besucher ab September 2012 auf eine spektakul√§re Reise durch die Evolution entf√ľhrt. In drei gro√üen Ausstellungsbereichen sind mehr als 40 faszinierende Tierarten zu erleben. Die einzigartige Naturerlebnis - und Wissenswelt auf 20.000 qm verbindet Abenteuer, Umweltbildung und Wissenschaft. Zum Anfassen, Mitmachen und Mitdenken.

Weitere Informationen unter www.darwineum-zoo-rostock.de.

Foto: Joachim Kloock
Den Kita-Kindern gefiel die neue Straßenbahn auf Anhieb. Die DARWINEUM-Zoo-Bahn ist zwar sofort in Rostock unterwegs, aber bis zur Eröffnung ist es noch ein gutes halbes Jahr hin. Zoodirektor Udo Nagel (v. l.), RSAG-Vorstand Jochen Bruhn, Zoo-Verwaltungsratsvorsitzender Prof. Ralf Friedrich und RSAG-Vorstand Michael Schroeder schickten die kleinen Ehren-Fahrgäste auf die erste Reise zum Tierpark.
(29.02.2012, 16:18)
Zoo Rostock :   Veranstaltung im M√§rz

18. M√§rz, 10 Uhr: Sonntagsf√ľhrung "Die Affen im S√ľdamerika-Haus"
(14.02.2012, 13:09)
Frithjof Spangenberg :   Danke Klaus! Ich gestehe ja gerne meine Vorliebe f√ľr gute Illusionsgem√§lde und diese scheinen vielversprechend ...
(11.02.2012, 19:12)
Klaus Sch√ľling :   http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,814567,00.html

Bericht √ľber den Illusionsmaler, der im Darwineum f√ľr die Hintergrundbilder sorgt ...
(11.02.2012, 13:51)
Henry Merker :   @Jan Beensen:
Die Wapitianlage befindet sich linker Hand neben dem Spielplatz auf der "rechten Hälfte" (Auf der Seite, wo der sich der Eingang "Barnstorfer Ring" befindet.) des Zoos. Besagter Spielplatz befindet sich rechts oben auf dem Plan.
(19.12.2011, 22:55)
Jan Beensen :   Auf der HP habe ich heute gelesen, dass die Wapitis zur√ľck sind.
Aber wohin sind sie gekommen?
Es wurde vom Förderverein wohl eine neue Anlage finanziert.
Leider kann man auf dem furchtbaren Lageplan der HP nichts sehen/erkennen/erahnen.
(19.12.2011, 22:32)
Jan Beensen :   Gibt es eigentlich schon ein Er√∂ffnungsdatum vom Darvineum?
Sind schon Tiere f√ľr das Darvineum angekommen?
Ich habe mal irgendwo etwas von den Riesenschildkröten gehört...
(14.12.2011, 21:42)
Werner Schindler :   Ja, Alken sind faszinierende V√∂gel. Wer sie mal beim Brutgesch√§ft in freier Natur erleben will: der n√§chste regelm√§√üige Brutplatz ist Helgoland.

Aber das mit den Rostocker V√∂geln, so wie es geschrieben steht, verstehe ich nicht recht. In der Regel bleiben √ľberwinternde Tordalken drau√üen auf der Ostsee, aber ab und zu gibt es auch Nachweise an der K√ľste. Diese Tiere sind oft geschw√§cht oder krank. So k√∂nnte es auch bei den Rostocker Individuen gewesen sein, wenn sie als Funde abgegeben wurden. Auf dem Foto sehen sie aber (wieder?) okay aus, soweit erkennbar.

Wenn das so sein sollte: Warum entlässt man diese Bewohner der offenen See nach Gesundung nicht wieder in die Freiheit?
(02.12.2011, 23:58)
Gerrit Wehrenberg :   Danke f√ľr die Infos und das Foto!
Hört sich eigentlich gut an - sehen gesund und was noch fast wichtiger ist, MUNTER aus. Wird der Zoo die beiden behalten?Man stelle sich vor: es sind Männlein und Weiblein ... Grund (noch mehr) Tordalken in Rostock zu halten ... man denke an das Café mit deren Namen.
Man merkt vielleicht, dass ich mich f√ľr Seev√∂gel und insbesondere Alken, interessiere und Rostock ist ja gerade zu p√§destiniert... denke ich. Dieses Jahr durfte ich in Norwegen das erste Mal wilde Tordalken und Trottellummen sehen; letztere sogar mit wilden Flugman√∂vern um unser Boot. Und diese faszinierenden Tiere sollten der √Ėffentlichkeit bewusster gemacht werden; und als kleine ¬ĄPinguine des Nordens¬ď, welche teilweise auch noch fast vor unserer Haust√ľr leben, k√∂nnte dies f√ľr einen Zoologischen Garten auch noch als Besuchermagnet dienen. Und Bern hat mit der ersten Nachzucht bei den Papageitauchern gezeigt wie es geht. Hamburg folgt in 2012...

(02.12.2011, 22:31)
Mel :   Genau da (Pelikanhaus)hab ich sie im Sommer fotografiert. War nicht einfach bei den Scheiben und leider ist auch nur ieses eine Bild halbwegs gut geworden.
(02.12.2011, 22:01)
Steffen Purgander :   Hallo ich kann es euch sagen und zwar sind die Tordalke Fundtiere die abgegeben wurden hatten sich im Stadthafen von Rostock verirrt und nun sind sie im Zoo zu sehen im Sommer im Pelikanhaus und im Winter in der Seevogelvoliere wo sie sich bestens den Besucher pr√§sentieren.
(02.12.2011, 21:05)
Mel :   Ein Foto kann ich heute abend bieten ;), aqber voher sie stammen kann ich leider nicht sagen.
(02.12.2011, 00:33)
Gerrit Wehrenberg :   Hab von den zwei Tordalken bei der zootierliste.de gelesen. Hat jemand Fotos gemacht? Wei√ü jemand woher diese kommen (Fundtiere?)?
(01.12.2011, 19:29)
Zoo Rostock :   12. November: FamilienSamstag im Rostocker Zoo

Blick in die Wohnstube der Löwen und
Krokodilen beim Mittagessen zuschauen
G√ľnstiger Zooeintritt: 8 ¬Ä f√ľr Erwachsene und 4 ¬Ä f√ľr Kinder

Der FamilienSamstag im Rostocker Zoo ist ein Tag tierischer √úberraschungen. Wer schom immer gern wissen wollte, wie es im ¬ĄWohnzimmer¬ď von L√∂wen und Jaguaren oder Gnus und Moorantilopen aussieht, sollte den ¬ĄBlick hinter die Kulissen¬ď auf der Go√ükatzenanlage von (11.00 bis 12.00 Uhr) und der ¬ĄHistorischen Huftieranlage¬ď (14.00 bis 15.00 Uhr) nicht verpassen. Spannend wird es auch bei den Schauf√ľtterungen. Um 12.00 Uhr kann man den Krokodilen beim Mittagessen zuschauen, um 15.00 Uhr den Husarenaffen und Wanderus beim Kaffeekr√§nzchen. Gef√ľttert werden ebenfalls Pinguine und Eiderenten sowie in der begehbaren Seevogelvoliere die Inkaseeschwalben.
In der Eisbärenstube liegt alles bereit, um kleine Zoo-Souvenirs zu basteln oder man läßt sich dort ein Tiergesicht schminken, am Veranstaltungsplatz steht Ponyreiten von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Familientagsprogramm.
(02.11.2011, 12:00)
Oliver Jahn :   @WolfDrei, da decken sich unsere Eindr√ľcke sehr. Und ich muss sagen, ein sehr sch√∂nes Bild, da hatte ich weniger Gl√ľck bei den Schneeleoparden. Daf√ľr hatte ich in Rostock gro√ües Gl√ľck bei anderen Katzen, bei den Irbissen ist mir das bisher nur einmal gelungen, und zwar bei der Handaufzucht, die sich sehr gern direkt an der Scheibe tummelte.
(23.10.2011, 15:33)
WolfDrei :   Kurzer Besuch im Zoo Rostock - Oliver berichtete schon. Auch f√ľr mich eine etwas leere Vogelflugvoliere: keine Samt- und Trauerenten, daf√ľr Nachwuchs u.a. bei den Inkas. Die Afrikaanlage ist OK, entspanntes Miteinander. Die besagte nun verdrahtete alte Schimpansenanlage beinhaltet Kattas. Insgesamt ist f√ľr mich der Tierbestand schon gr√∂√üer gewesen, immerhin war ich erstmals dort etwa 1960. Mein Highlight ist weiter die Irbisanlage. Leider: dem in meinem "Einzugsgebiet" einzigen richtigen Elchschaufler hatte man leider selbiges abges√§gt. Geburten bei Wei√üpinsel√§ffchen und Schwarzr√ľckentamarin. Aber : der Preis mit 11.50 ist im Vergleich mit anderen Zoss v√∂llig √ľberzogen! Danach dann ein Riesenbesuch des Warnem√ľnder Strandes.
(22.10.2011, 19:53)
Zoo Osnabr√ľck :   Veranstaltungen
November 2011

06.11.; DARWINEUM-Baustellenf√ľhrung
ab 10.00 Uhr, Treffpunkt Zoo-Eingang Barnstorfer Ring

12.11.; Familientag von 9.00 bis 16.00 Uhr mit Blick hinter die Kulissen bei L√∂wen und Jaguaren auf der Gro√ükatzenanlage, bei Gnus und Moorantilopen auf der ¬ĄHistorischen Huftieranlage¬ď,
Tiergesichter schminken und kleine Zoo-Souvenirs basteln in der ¬ĄEisb√§renstube¬ď,
Ponyreiten von 10.00 bis 17.00 Uhr auf dem Veranstaltungsplatz

13.11.;Sonntagsf√ľhrung ab 10.00 Uhr ¬ĄTiere des Nordens¬ď

Foto (Elche): Zoo/Schilling
(11.10.2011, 15:02)
Zoo Rostock :   Veranstaltungen
Oktober 2011

ab 02.10. jeden Sonntag, 10.00 Uhr Baustellenf√ľhrung zum DARWINEUM, Treff: Zoo-Eingang Barnstorfer Ring

09.10.: Sonntagsf√ľhrung, 10.00 Uhr ¬ĄWo Kamele und Kulane leben¬ď

Ausstellung
Darwin-Box: Ausstellung zum Jahresthema ¬ĄDer schlaue Schwarm¬ď und Modell DARWINEUM

In der Darwin-Box ausgestellt: Modell DARWINEUM. Foto: Zoo/Kloock
(07.09.2011, 14:27)
Zoo Rostock :   Tierschau, TIGERENTEN CLUB und Hansa-Show-Truck
Rostocker Zoofest am 11. September mit Baustellenf√ľhrung zum DARWINEUM

Das Rostocker Zoofest am 11. September bietet abwechslungsreiche Unterhaltung f√ľr die ganze Familie. Von 10 bis 17 Uhr ist ein buntes Programm mit AOK-Bewegungs-Parcours, EURAWASSER-Bastelstra√üe und RSAG-Umweltbus zu erleben. Au√üerdem mit dabei Hansa-Show-Truck, das ukrainische Tanzensemble ¬ĄKolorit¬ď, das Tamalan-Theater, Zootiere bei der Tierschau und ¬ĄDrei V√§ter¬ď mit Livemusik.
Der gro√üe Star aber ist G√ľnter, der knallgr√ľne Kastenfrosch vom TIGERENTEN CLUB. Um 11.00, 13.00 und 15.30 Uhr hei√üt es ¬ĄFr√∂sche¬ď gegen ¬ĄTigerenten¬ď auf der Veranstaltungsb√ľhne bei der TIGERENTEN CLUB on Tour-Show.

Bereits um 10 Uhr beginnen die Baustellenf√ľhrungen zum DARWINEUM. Die Teilnehmer k√∂nnen sich vom Stand der Arbeiten √ľberzeugen, erfahren aus erster Hand, wie es weiter geht in den kommenden Tagen und Wochen bis zum Richtfest im Herbst. Treffpunkt ist der Zoo-Eingang Barnstorfer Ring (oberhalb des Parkplatzes).

Traditionell findet wieder die Zoofest-Tombola mit großem Gewinnspiel statt. Der Hauptpreis ist eine 10-tägige Schiffsreise mit AIDAblu. Die Ziehung erfolgt gemeinsam mit den Veranstaltungspartnern um 16.00 Uhr.
Das große Rostocker Zoofest am 11. September wird präsentiert von der OSTSEE-ZEITUNG und von ANTENNE MV.

Foto: Agentur Terbr√ľggen Show-Produktion GmbH
(01.09.2011, 09:41)
Oliver Jahn :   Urlaub an der Ostsee, da habe auch ich es nun doch noch geschafft, wenigstens einen kurzen Abstecher nach Rostock zu unternehmen.
Ich habe leider nicht alles geschafft, weil die Zeit wie immer einmal wieder viel zu knapp war, aber ich habe doch die wichtigsten Dinge gesehen.
Auch wenn ich meinen Rundgang immer im neuen Zooteil beginne, da ich nicht mit √∂ffentlichen Verkehrsmitteln anreise, sind meine Eindr√ľcke denen von Liz recht √§hnlich.
Der Zoo entwickelt sich zunehmend positiv.
Das alte Hirschhaus als Blickfang der neuen Afrika-Anlage ist einfach nur toll. Auch bin ich noch immer erstaunt √ľber das v√∂llig entspannte Miteinander der Arten. Ich habe selten eine so harmonische Gemeinschaftshaltung gesehen. Nach einem Foto von Karsten war ich echt neugierig geworden, in natura wirkt aber alles noch sch√∂ner.
Ansonsten kann ich vielleicht noch ergänzen, dass beim Außenkäfig der Schimpansen nach dessen Umbesetzung die schweren Eisengitter durch leichten Maschendraht ausgetauscht wurden.
Das Graffunder-Klo hat eine Denkmalschutz-Plakette!!! :-)
Die Seevogelvoliere kam mir etwas leer vor, ich meine, sie schon artenreicher besetzt gesehen zu haben.
Bei den Schneeleoparden habe ich beide Tiere gesehen, etwas, was ich nicht von jedem Besuch behaupten kann. Im neuen Teil des Zoos entsteht auch eine neue Anlage f√ľr die Wapitis, in dem Bereich sind die ersten Rodungsarbeiten bereits zu sehen.
Auch las ich etwas √ľber den Umbau des alten Vogel- und Reptilienhauses, und das Darwineum wird sicher auch noch mal ein ganz besonderer Anziehungspunkt, so dass es sich wirklich lohnt, den Zoo in Rostock in regelm√§√üigen Abst√§nden immer mal wieder zu besuchen.

(06.08.2011, 13:18)
Steffen Purgander :   Ja den Esel gabs und er hie√ü Joe, der aber leider eingeschl√§fert werden musste Aufgrund des starken Abbaus des allgemeinzustandes des K√∂rpers zudem aber auch Fussprobleme in Sachen Artrose in den Gelenken und Hufprobleme die trotz allen versuchen leider ohne Erfolg blieben und damit ein weiterer Charakter des Rostocker Zoo verschwindet. Er wurde √ľbrigens 29 Jahre und hatte zuletzt mit den Trampeltieren auf der Anlage gelebt und wo es ihn k√∂rperlich noch besser ging halt auch Rasenm√§her bei den Bartaffen o. auch den Husarrenaffen machte.
(29.07.2011, 21:32)
Michael Mettler :   @Liz: Eigentlich ist das eine Art R√ľckgriff in historische Zoozeiten, als die G√§rten von kostbaren Gro√ütieren nur ein einzelnes Exemplar hatten und mancherorts ein Schaf, eine Ziege oder ein Esel als Gesellschaft f√ľr einen Elefanten, ein Nashorn (Zoo Berlin) oder gar eine Giraffe (Whipsnade) eingesetzt wurde. Manchmal hatten diese Tiere ihre exotischen Mitbewohner schon auf dem Import begleitet.

In Rostock gibt/gab es m.W. auch noch einen "Rasenmäher-Esel".
(29.07.2011, 19:46)
Liz Thieme :   Genau, der ist meine Kuhziege. :) Sehr interessante Position, die er inne hat.
(29.07.2011, 19:36)
Michael Mettler :   @Liz: Deine "Kuhziege" ist vermutlich der Schafbock Gisbert, der in Rostock Kultstatus als Multifunktions-Zoobewohner (Rasenm√§her auf Affenanlagen & Gro√ütier-Gesellschafter)besitzen soll :-)
(28.07.2011, 22:27)
Liz Thieme :   Diese Woche habe ich mir nun Rostock angeschaut. Eine Anfahrt mit den √∂ffentlichen Verkehrsmitteln lohnt sich auf jeden Fall bei dieser sch√∂nen Stadt und ist vom Hauptbahnhof auch ganz einfach.
Wenn ich jetzt gerade auf die Wetterinfo der Zoo HP gucke, bin ich richtig gl√ľcklich einen Traum-Tag im Zoo verbracht zu haben. Vor allem Menschen die Natur m√∂gen wird der Zoo - der in meinen Augen eher die Bezeichnung Tierpark verdient - begeistern. Die gro√üe Fl√§che, die ja auch Berlin und N√ľrnberg in entsprechender Weise zu nutzen wissen, ist wunderbar ausgenutzt in ihrem Zusammenspiel Fauna Flora.
Ich beginne mal meinen Rundgang, der euch vielleicht seltsam vorkommt, n√§mlich beginnend bei den Luchsen und durchwander ersteinmal den alten Teil. Bei den Schneeziegen zeigte sich ein Jungtier, wenn ich mich richtig erinnere aus der ersten H√§lfte Juni, was mich wunderte, da die Nabelschnur noch in recht gro√üer L√§nge am B√§uchlein hing. Im Januar war ich noch sehr erstaunt und auch begeistert von der Feststellung, dass es wei√üe Gerfalken gibt. Nun konnte ich dieses wunderbare Exemplar in voller Pracht selbst erleben. Es blieb sch√∂n ruhig vorne auf dem Stumpf sitzen und lies sich fotografieren. Der Regenwald-Pavillion gef√§llt mir sehr gut von seiner Einrichtung und die Rhinozeros-Hornv√∂gel zeigten sich sehr aktiv im Au√üengehege. Bald darauf folgte das Highlight f√ľr mich, die L√∂wen taten das √úbliche und wurden dementsprechend rechts liegen gelassen, gleiches Schicksal ereilten die Erdm√§nnchen. Die Jaguar-Anlage erschien leider leer und im Haus wartete ein sehr aufmerksamer Jaguar-Kater. Er wirkte leicht aufgeregt bzw. nerv√∂s, des R√§tsels L√∂sung: ein rasenm√§hender Mensch auf seiner Anlage. Bei dem Kater handelte es sich, beim abendlichen Fleckenabgleich festgestellt, um den 2j√§hrigen Yuma. Ein Prachtkater. Den ich niemals auf 2 Jahre gesch√§tzt h√§tte, sondern √§lter und ihn daher auch erst f√ľr ein anderes Tier gehalten habe. Seine Eltern waren leider nicht zu sehen. Die Anlage gef√§llt mir sehr gut, ich kenne keine deutsche Anlage die an diese ranreicht. Und f√ľr Besucher gibt es ganz hinten noch einen tollen Einblick, wo man (wenn die Tiere auf der Anlage sind) sie in Ruhe beobachten kann. √Ąhnlich begeistert bin ich von der Schneeleoparden-Anlage und deren M√∂glichkeiten f√ľr die Besucher. Sehr gelungen ist der Geparden-Komplex. Die vier Jungtiere sind gut gediehen und ihr Vater lag im Nebengehege - wobei ich irgendwie im Kopf habe, dass ich auf der Hauptanlage f√ľnf Tiere gesehen habe *gr√ľbel*. Man kann nur hoffen, dass hier eine neue Zucht entsteht und die Jungtiere ein gutes neues Zuhause finden.
Habt ihr schon mal vor einer Binturonganlage gestanden, die nicht nach Binturongs riecht? Ich bisher nicht. Es war seltsam und unnormal, es fehlte was. Zum Gl√ľck wehte dann doch noch eine Wolke hin√ľber. Weiter ging es zur Elefantin und der √úberlegung, was man da alles mit der Anlage so anstellen k√∂nnte. In der Erweiterung lebt derzeit eine Kuhziege. Das Aquarium war mir zu voll und es ging daher schnell in die Elefantenlodge. Die haben zwar komische Ansichten zu M√ľllersparnis bzw. M√ľllverursachung, aber das Essen schmeckt. Bei den Affen leben noch eine Gruppe Orangs und nebenan ein Silberr√ľcken. Weiterl√§ngs lebt eine Wei√ünasen-Meerkatze mit einer Gruppe Kattas zusammen. Es wird wirklich Zeit, dass das Darwineum fertiggestellt wird.
Die Pinguinanlage sah auch sehr vereinsamt aus mit den wenigen Pinguinen. Imposant wirkt danach die Eisb√§renanlage, auf der Blizzard und Vienna sich die Zeit vertrieben. Nebenan tr√§umte Churchill vor sich hin (siehe Foto). Die Kodiakanlage ist sch√∂n begr√ľnt, so dass sie freundlich aussah. Und der Kodiak auf ihr belebte sie nicht nur aufgrund seiner Rundg√§nge, sondern auch durch seine Farbe. Weiter ging es zur Afrikaanlage, bei der sich die einzelnen Arten sehr stark innerartlich gruppierten. Die Gnus zeigten keine Scheu und kamen recht nah ran. Wundersch√∂n finde ich auch das S√ľdamerika-Haus in dem Dahliengarten. Leider war das G√ľrteltier nicht zu sehen. Die Idee des Baus gef√§llt mir sehr gut und kann man f√ľr viele Tiere √ľbernehmen.
Die Elchzwillige konnte ich nicht entdecken, wobei ich auch nicht nach ihnen gesucht habe.
Nun ging es in den neuen Zooteil. Die Wildhundanlage ist derzeit durch Kamerunschafe bewohnt und die Wildhunde im Vorgehege. Sie konnten nicht rechts des Weges in die Anlage, da die Schieber der Br√ľcke funktionsunt√ľchtig sind. Interessante Kombi sind die Kulane und Yaks, die ein Jungtier aus dem Juni mit sich f√ľhrten. Die Regenf√§lle f√ľhrten wohl dazu dass ein Baum ins Gehege st√ľzte, auf jeden Fall haben die Tiere ihren Dienst geleistet und die H√§lfte des Baumes schon entrindet. Der gro√üen Runde folgend kann man die Mischung aus Zebra-Elen-Watussi-Anlage genie√üen. Und in der Ruhe liegt der Genuss. Denn man muss den Tieren nicht immer hinterher laufen, denn sie kommen irgendwann zu einem. Auff√§llig ist hier eine Elen, deren H√∂rner eher an eine S√§belanlage erinnern. Das Kuriosum des Zoos lebt ebenfalls auf dieser Anlage, das Damarazebra mit wei√ü-grau-braunem R√ľckenfleck. Sieht auf Entfernung plaquig auf, ist aber ganz normal ins Fell eingegliedert. Wenn man sich dort noch nicht gen√ľgend erfreut hat, kann man dies bei den Husarenaffen und Bartaffe tun, die beide jeweils eine sch√∂ne Anlage haben und deren Beobachtung eine Empfehlung wert ist. Bei der Seevogel-Anlage bekam ich endg√ľltig den Wunsch nach einem Strandkorb. Mit einem Schlenker zu Otter und Waschb√§r war es auch das Ende des Zoospaziergangs.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen....Jeder der bisher es noch nicht in diesen Zoo geschafft hat, der sollte dies nachholen. Ab sofort gibt es einen neuen Zoo in meiner Favoritenliste und ich hoffe, dass der Zoo sich so weiterentwickelt und sein Gesicht bewahrt. Flächenpotential ist ja da :) Fazit: der Tag hat sich sehr gelohnt!
(28.07.2011, 21:01)
Steffen Purgander :   Die Vergesellschaftung ist erstmal auf der neuen Huftieranlage mit allen Tieren abgeschlossen und sieht auch momentan sehr gut aus und unsere Eisb√§rindame Vienna ist mit dem neuen Eisb√§rmann namens Blizard aus Italien zusammen gelassen worden sehr harmonisch das ganze, der Eib√§rmann solle evtl. decken bevor er zum Eismeer nach Hamburg weiter zieht was ja auch sein wahrer Bestimmungsort ist da die Leute dort ja noch im Bau sind wurde er erstmal hier in Rostock eingestellt, naja ist aber noch ziemlich gr√ľn was das Paarungsverhalten angeht mal schauen wie es weiter geht.
(25.03.2011, 21:08)
Michael Mettler :   Genau deshalb frage ich ;-) Bin gespannt, ob die drei Bullen dann noch kompatibel sein werden. Dr√ľcke aber die Daumen.
(18.03.2011, 22:10)
Steffen Purgander :   Also noch nicht, alles noch recht junge Tiere wo dat alter von ca.1,5 - 2 Jahre reicht aber wenn die dann alle so in ihre Phasen kommen naja wird spannend wie sich dat entwickelt
(18.03.2011, 21:59)
Michael Mettler :   Das h√∂rt sich nach einer interessanten Vergesellschaftung an. Sind irgendwelche der Neuzug√§nge schon in geschlechtsreifem Alter?
(18.03.2011, 21:52)
Steffen Purgander :   im Huftierrevier sind jetzt 1,1 s√ľdliche Streifengnus mit 1,4 Litschi Moorantilopen, 1,3 Pferdeantilopen und 3 Grauhalskronenkranichen zusammen, lief bisher noch sehr entspannt. Die Gnus kamen aus dem Opelzoo Kronberg, der Litschibock aus Polen und der Pferdebock kam aus dem Zoo Liberec


(18.03.2011, 21:38)
Liz Thieme :   :) Danke das ist lieb von euch.
Er bringt die Bilder, die ich im Kopf habe, wieder hervor und zum Leben. Es ist ein schönes Exemplar.
(21.01.2011, 13:10)
Oliver Jahn :   @Liz, da will ich doch gerade an meine externe Festplatte gehen, um nach dem Gerfalken in Rostock zu schauen, da erreicht mich doch eine Mail von WolfDrei, der schneller war, aber mir den Vortritt beim Einstellen l√§sst. :-) Lieber WolfDrei, danke f√ľr dieses wirklich tolle Bild, aufgenommen 2009.
(20.01.2011, 23:25)
Holger Wientjes :   Demn√§chst gibt es noch Protestaktionen gegen Protestaktionen...

Also wenn denn wirklich noch eine Nichthuftierart mit einziehen soll, dann werden es bestimmt Mangusten werden, sch√§tze ich ¬īmal, da sie quirlig und gut zu beobachten sind (Surikaten... ?) Bei einem recht grossen Areal wie der besagten Fl√§che, denke ich nicht, dass die z.B. L√∂ffelhunde kommen, da sich die Tiere doch gerne mal zur√ľckziehen und dann nicht sichtbar sind. Die Tiere in DO habe ich bei mehreren Besuchen z.B. nie ausserhalb ihres "Termitenbaus" gesehen.
(30.12.2010, 20:11)
WolfDrei :   ps: "Gegenaktion gegen" - Bl√∂dsinn, das w√§re ja positiv: also AKTION gegen den BAU an der angedachten Stelle
(30.12.2010, 11:13)
WolfDrei :   H√∂re gerade von einem Besucher des Rostocker Zoos, da√ü es dort eine "B√ľrger-Gegenaktion" gegen den Bau des Darwineums ("Menschenaffenhaus")an der vorgesehenen Stelle des "neuen" Zooteils (Bahrensdorfer Wald) gibt, da dort B√§ume gef√§llt werden m√ľ√üten.
(30.12.2010, 11:09)
Michael Mettler :   @Holger: Stimmt, Springb√∂cke habe ich ganz vergessen. Das w√§re eine kompatible Alternative zu den beiden Kleingazellenarten. Und es ist nur eine Anlage, die unter dem Thema Afrika stehen wird, asiatische Antilopen haben also dort keinen Platz mehr.

Die Gefahr des Einbrechens w√§re am wenigsten gegeben, wenn die Bodendecke zwecks Klauenabriebs der Antilopen √ľberwiegend hart w√§re (also keine "gr√ľne Wiese"), denn dann h√§tten w√ľhlende Kleins√§uger weniger Chancen, G√§nge zu graben (wenn es nicht gerade Erdferkel sein sollen....). Ob ein solcher Boden allerdings den Litschis zutr√§glich w√§re - wie gesagt.
(30.12.2010, 09:10)
Holger Wientjes :   Springb√∂cke w√§ren noch eine M√∂glichkeit. Impalas denke ich schon aus dem Grunde nicht, weil sie den Litschis in Gr√∂sse, F√§rbung, Kopfschmuck zu √§hnlich sind.

Bei einer das Gel√§nde zu stark unterw√ľhlenden Kleins√§ugerart h√§tte ich immer Angst, dass die Huftiere einbrechen k√∂nnten. Ist die Planung von 2008 denn noch aktuell und solle es denn ein grosses Gemeinschaftsgehege werden oder mehrere ? Dann k√§men Nilgaus und HZA oder Kropfgazellen ja auch noch in Betracht.

In Hamburg klappt ja die Kombi mit Warzenschweinen und Zebras/Straussen. Wie sieht es denn dort mit der Grabetätigkeit aus ?

W√ľnschen w√ľrde ich mir eine Gazellenart und Ducker/DikDiks.
(30.12.2010, 07:18)
Michael Mettler :   Spielen wir doch die M√∂glichkeiten mal durch: Eine zweite Pferdebock- oder Wasserbockart auf der Anlage d√ľrfte nicht in Frage kommen, da w√§re wohl Trouble mit den beiden ans√§ssigen Arten vorprogrammiert. Mit Gnus und Kaamas vermutlich ebenfalls, zumindest in Richtung der Pferdeantilopen. Blieben von den gro√üen Arten eigentlich nur Gro√üer Kudu und Elenantilope, wobei letztere in Rostock schon auf der Zebraanlage vertreten ist und die Kombi Pferdeantilope/Elenantilope in Dortmund nicht gerade eine Erfolgsgeschichte war.

Bei den mittelgro√üen Arten liefe es am ehesten auf Bl√§ssb√∂cke oder Impalas hinaus, die recht kompatibel sind. Die geplanten Kopfzahlen je Art sprechen aber eher gegen Impalas. Sitatungas w√ľrden eine weiche Bodenbeschaffenheit ben√∂tigen (die allerdings auch f√ľr die Litschis zumindest stellenweise vorhanden sein sollte), m√∂gen aber wie Kleine Kudus eher deckungsreiche Strukturen. √úber die Eignung von Dama- oder Mhorrgazellen f√ľr Gemeinschaftshaltungen wei√ü ich nicht viel.

Blieben schlie√ülich noch kleine Arten wie Thomson- oder Dorkasgazelle, Rotducker und Dikdik, wenn ich mal die am besten verf√ľgbaren nehme. In einem eher offen gestalteten Gehege w√§re eine der Kleingazellenarten vielleicht die g√ľnstigste Wahl.

Also wage ich mal einen Tipp: Die beiden zus√§tzlichen Arten k√∂nnten aus dem Kreis Gro√üer Kudu, Bl√§ssbock, Thomson- und Dorkasgazelle kommen. √úbrigens alles Arten, die fr√ľher in Hannover l√§ngere Zeit zusammen gehalten wurden (die beiden Gazellenarten nicht gleichzeitig, aber nacheinander zusammen mit Kudus und Bl√§ssb√∂cken). Wenn ich es mir so √ľberlege, w√ľrde dann sogar der Litschi wegen seiner Anpassung an weichen Untergrund am schlechtesten in das Spektrum passen...
(30.12.2010, 00:33)
Jan Beensen :   @ Michael Mettler: diese Kombi im Artis gibt es nicht mehr. Im Sommer 2010 waren die Erdm√§nnchen nur im Kleintier- und im Gorillahaus.

Wenn die Bepflanzung / der Baumbestand so geblieben ist wie damals, dann ist das Savanne pur.
Dann wohl nichts f√ľr KleineKudus.
(29.12.2010, 23:34)
Michael Mettler :   @Jan Beensen: Zumindest in Amsterdam gibt es eine Kombi aus gro√üen Huftieren und Mangusten (Grevyzebras, Wei√üschwanzgnus, Erdm√§nnchen). Dementsprechend zerl√∂chert sieht auch das dortige Gehege aus, aber es scheint ja dennoch zu funktionieren.

Bewährt haben sich die Stachelschweine in Duisburg nicht, es gab Verluste unter den Antilopen durch eingedrungene Stacheln.

Ich wei√ü nichts √ľber die Struktur der Rostocker Anlage, aber Kleine Kudus bevorzugen √§hnlich wie Bongos deckungsreiche Gehege, weshalb sie sich in f√ľr sie zu offenen Gemeinschaftsanlagen h√§ufig weit in den Hintergrund zur√ľckziehen und dann nicht besonders schauattraktiv sind (siehe die Giraffenanlagen in Stuttgart und fr√ľher in Hannover). Da w√ľrde ich f√ľr die Rostocker Gemeinschaft eher Gro√üe Kudus als einen Versuch wert sehen. Vorerst bleibt aber die spannende Frage, ob inzwischen ein Litschi-Bulle mit den Pferdeantilopen zusammengew√∂hnt wurde. Seitdem die beiden Arten in den alten Gehegen zusammenlebten, bestand die Litschi-Gruppe m.W. n√§mlich nur aus K√ľhen, und m√§nnliche Wasserb√∂cke sind in Gemeinschaftshaltungen mit gro√üen Arten schon h√§ufig als St√§nkerer aufgefallen.
(29.12.2010, 23:07)
Jan Beensen :   Das h√∂rt sich gut an.
Aber w√§ren die Grabet√§tigkeiten von Magusten nicht f√ľr eine Huftieranlage zu extrem?
In Duisburg haben sich doch Stachelschweine bewährt, oder?
Und in Hannover m√ľsste es doch bald KleineKudus und Rotducker "zum mitnehmen" geben.
Habe ich zumindestens mal gehört...
(29.12.2010, 22:43)
Michael Mettler :   Zum Besatz der neuen Afrika-Anlage am historischen Hirschhaus sagt der Jahresbericht 2008 Folgendes:

"2 gro√üe Antilopenarten mit je ca. 5 Tieren und Jungtieren sowie 2 mittelgro√üe bzw. kleine Antilopenarten mit je ca. 5 Tieren und Jungtieren. Im denkmalgesch√ľtzten Hirschhaus sollen zwei Vogelarten und eine Kleins√§ugerart leben."

Nun wei√ü ich nicht, ob der Zoo die Litschis als gro√üe oder als mittelgro√üe Art definiert (bei den Pferdeantilopen ist es ja eindeutig), aber das verspricht interessant zu werden. Da das Hirschhaus f√ľr Besucher unzug√§nglich mitten in der Anlage positioniert ist, bedeutet die Unterbringung einer Kleins√§ugerart demnach wohl auch, dass diese zusammen mit den Antilopen die Freianlage nutzen wird, und da scheiden dann schon mal etliche Arten aus. Sind da wom√∂glich L√∂ffelhunde oder Mangusten in Planung? Von Erdw√∂lfen wage ich ja nicht zu tr√§umen...
(29.12.2010, 22:00)
Liz Thieme :   Die Mutter der 5 Gepardenkinder ist an akutem Nierenversagen gestorben. Man versucht nun die Jungtiere per Flasche urchzubringen. Man hatte in Tiha gro√üe Hoffnungen gesetzt, sie war erst letztes Jahr nach Rostock gekommen.
(09.08.2010, 22:35)
Karsten Vick :   @Oli, danke f√ľr deine Best√§tigung, ich wei√ü, dass wir das Schild genauer betrachtet haben, weil die √Ąffchen schon neu auf der Anlage waren, da w√§re uns das Lummenschild sicher aufgefallen.
Zu den Verlustursachen bei den Lummen steht in den Jahresberichten nichts (der neueste ist der von 2008), aber Lummen sind bekanntlich empfindliche Vögel und so richtig happy sahen die nie aus, solange ich sie aus der großen Seevogelvoliere kenne.
(02.08.2010, 23:54)
Oliver Jahn :   Nach den Aussagen, die Karsten und ich erhalten haben, existiert nur noch ein Tier, ich gehe davon aus, dass die anderen gestorben sind.
(02.08.2010, 21:18)
Gerrit Wehrenberg :   Gibt es sicher nur noch ein Einzeltier? Was ist mit dem Rest geschehen?
(02.08.2010, 20:57)
Oliver Jahn :   Karsten, ich w√ľrde darum wetten, dass das Schild bei unserem Besuch dort auch noch nicht war! Wir haben doch beide die Anlage noch erstaunt begutachtet, und waren ganz erstaunt, dass die Kattas weg waren. Ich bin auch etwas verwundert, denn diese Anlage h√§tte ich nie als neues Gehege f√ľr eine Lumme vermutet. Vielleicht bringt man das letzte Tier dort auch nur behelfsm√§√üig unter. Woran die Haltung generell gekrankt hat, das haben wir nicht erfragt.
(02.08.2010, 20:31)
Gerrit Wehrenberg :   @ Karsten: Ja, genau an der Anlage stand das Schild!

Was genau ist den nicht so gl√ľcklich verlaufen bei der Haltung der Lummen?
(02.08.2010, 18:34)
Karsten Vick :   So haben wir es geh√∂rt, Oli. Bleibt die Frage, wo der Restbestand nun aufbewahrt wird, denn das Schild haben wir beide nicht gesehen. Kannst du uns beschreiben, wo das Schild stand, Gerrit? Die Kombination von Wei√üb√ľschel√§ffchen, Fr√∂schen und Wasserschildkr√∂ten spricht f√ľr die alte Gibbon-, sp√§tere Katta-Anlage, also eine kleine Insel zwischen Menschenaffenhaus und Elefantenanlage. Eine andere Stelle daf√ľr f√§llt mir nicht ein. Und das Schild spricht jedenfalls daf√ľr, dass doch noch die eine lebt.
(02.08.2010, 18:11)
Oliver Jahn :   Der Zoo hatte leider mit den Tieren nicht so viel Gl√ľck und wenn √ľberhaupt, dann gibt es nur noch ein einziges Tier.
(02.08.2010, 17:27)
Gerrit Wehrenberg :   Kurze Frage: Zum ersten Mal habe ich den Zoo in Rostock besucht. Ein Highlight war f√ľr mich die Trottellummen. Leider waren gerade die nicht zu sehen! Ich hatte sie in der Seevogelvoliere vermutet - aber auch kein Schild war zu entdecken ... sp√§ter fand ich es an einer kleineren Anlage ((zusammen mit Wei√üb√ľschel√§ffchen?)siehe Bild)
Allerdings luckte nur ein Krallenaffe durch den Schieber ... kann mir vielleicht ein kundiger Rostocker Klarheit verschaffen?
(02.08.2010, 11:57)
Oliver Jahn :   Tja, Karsten, das habe ich auch heute in der Ostseezeitung gelesen. Aber vielleicht haben wir im naechsten Jahr das Glueck, denn wie es aussieht, scheint der Knoten ja jetzt bei den Schneeleos geplatzt zu sein.
(20.07.2010, 20:14)
Karsten Vick :   Zum Vergleich hab ich mal den historischen Bauzustand aus der Chronik gescannt.Ich schlie√üe mich Olivers Meinung an, es ist eine sehr sch√∂ne Nachbildung und gleichzeitig Weiterentwicklung des alten Hauses. Man sieht auf dem Scan die entgegengesetzte Seite von Olivers Foto und man sieht, wie die beiden anderen beiden Giebel auch bei dem Neubau gestaltet sind, als Spitzdach. Auf die neu besetzte Anlage freue ich mich schon sehr.

Gestern (@ Oliver: Warum eigentlich nicht schon letzten Donnerstag?!?) wurde der neueste Zuchterfolg der √Ėffentlichkeit pr√§sentiert: die erste gelungene Naturaufzucht beim Schneeleoparden... Es ist ein kleines Weibchen.
(20.07.2010, 19:56)
Oliver Jahn :   Mein Internet ist hier nicht so toll, also noch ein zweiter Versuch.
(18.07.2010, 23:51)
Oliver Jahn :   Und hier ein Bild von neuen alten Hirschhaus.
(18.07.2010, 23:48)
Oliver Jahn :   Ein kurzer Bericht von meinem Besuch im Zoo Rostock.
Yaks und Kulane haben wieder Nachwuchs, bei beiden Arten scheint man langfristig wieder größere Herden aufbauen zu wollen, was sich auf der Anlage auch ganz hervorragend anbietet.
Ebenfalls gibt es wieder Nachwuchs bei den Elchen.
Die Binturongs haben sich gut eingelebt und waren sehr aktiv, bei den Wickelbären gibt es jetzt zwei Tiere.
Die neue Afrika-Anlage ist fast fertig. Das historische Hirschhaus ist in altem Glanz wieder aufgebaut und bietet einen ganz tollen Blickfang, bei dem ich ins Schw√§rmen geraten k√∂nnte. Auch der Langstall, der sich daran anschlie√üt passt hervorragend dazu und wirkt durch den reichen Baumbestand keinesfalls st√∂rend. Bald soll die Er√∂ffnung stattfinden. Erst einmal ziehen hier wieder die Pferdeantilopen und die Litschi-Wasserb√∂cke ein. Dann sollen noch einige Vogelarten dazukommen, erst einmal werden wohl die Kronenkraniche umziehen. Danach will man nach und nach bis zu drei weitere Antilopenarten mit auf die Anlage bringen. Nachgedacht wird hier √ľber einiges, aber man wird sehen, was davon zu realisieren ist. Die Wapitis bekommen ein neues Gehege an der J√§gerh√ľtte, gegen√ľber der Kulane.
Das Darwineum soll bereits 2012 er√∂ffnet werden und es sollen damit ca. 30 neue Tierarten in den Zoo kommen, etwas f√ľr Rostock wirklich einmaliges. Und ja, man wird die Elefantenhaltung aufgeben, die Gr√ľnde, die wir daf√ľr geliefert bekamen, waren mehr als stichhaltig. Aber evtl. dadurch verursachte Besucherr√ľckg√§nge wird das Darwineum mehr als kompensieren. Quellen habe ich keine. Und bevor ich mich hier dem Ak√ľfi mit PM, PB, meAg oder meOg hingebe, empfehle ich jedem, der mir nicht einfach so glauben m√∂chte, einfach mal hinzufahren und sich alles selber anzusehen und anzuh√∂ren.

(18.07.2010, 22:10)
Ralf Wagner :   Es ist zwar schon etwas l√§nger her(22.8.2009), aber vielleicht interessiert es den einen oder anderen doch, ich hab noch ein Foto des besagten Robbenbeckens mit zwei Kegelrobben aus Mitte der 1980er(sorry f√ľr die Qualit√§t, meine technischen M√∂glichkeiten damals waren sehr begenzt ;).
BG
(02.07.2010, 10:58)
Niedersachse :   Platschow hat 2010 0,2 Patra und Buni von Corty Althoff bekommen.
(02.07.2010, 07:41)
Karsten Vick :   Also Oli, eine Pressemitteilung zur Er√∂ffnung hab ich noch nicht gelesen, allerdings sollten sie eigentlich schon recht weit sein. Wenn du es demn√§chst selbst in Augenschein nimmst, dann denk an mich....
(01.07.2010, 23:28)
Michael Mettler :   Zu Anti-Erdm√§nnchens Beitrag mit Platschow als Rostock-naher Elefantenhaltung: Neben den von Anfang an vorhandenen Afrikanern werden dort jetzt auch Asiaten gehalten (laut EEG-Elefantenmagazin).
(01.07.2010, 21:26)
Oliver Jahn :   Kann mir jemand aktuell sagen, wie weit der Zoo Rostock mit dem Umbau der ehemaligen Hirsch- und Antilopenanlage ist?
(01.07.2010, 20:58)
Anti-Erdm√§nnchen :   Es liegt zwar nicht im klassischen Sinne um die Ecke, aber mit dem www.elefantenhof-platschow.de gibt es eine recht naheliegende Elefantenhaltung. Da kann man ja gegenseitig Prospekte auslegen oder sonstwie kooperieren.
(26.05.2010, 18:38)
Sacha :   Die Reaktionen zum Artikel in der Ostsee-Zeitung zeigen deutlich, was ich geschrieben habe: Elefanten sind als Zugpferde kaum zu ersetzen.

@Oliver: Ja, Frankfurt und andere Zoos haben es vorgemacht. Aber viele ONBs fragen dort heute noch nach Elefanten und/oder r√ľmpfen die Nase dar√ľber, dass es keine hat.
Ich muss hier allerdings klarstellen, dass ich nicht in jedem Fall die Aufgabe der Elefantenhaltung in einem Zoo bedaure. Im Fall von Frankfurt war es m. E. richtig. Und dort hat man ja noch Zugpferde wie Nashorn, Giraffe und Flusspferd nebst Raubkatzen, Grossbären und Menschenaffen.
In Rostock sind die im Vergleich rarer (wie √ľbrigens auch die Rarit√§ten f√ľr Zoofreaks). Nebst finanziellen Aspekten entschied man sich oft auch wegen des mangelnden Platzes f√ľr die Haltungsaufgabe. Rostock ist aber gerade einer der wenigen Zoos, die noch bebaubare Fl√§chen vorweisen.
Noch ein Wort zu den Walrossen: Sie z√§hlen ebenfalls zu meinen Lieblingen, sind f√ľr ONB sehr attraktiv und w√ľrden - da gebe ich Dir voll und ganz recht - prima ins nordische Konzept des Zoos passen (wobei wir nicht ausser acht lassen wollen, dass man aus diesem Grund dann auch auf die Menschenaffen verzichten k√∂nnte).
Eine eigene Anlage und die Beschaffung eines vern√ľnftigen Anfangsbestandes (mindestens 1,2) w√ľrden ordentlich ins Geld gehen. Ob das soviel weniger kostet als eine neue Elefantenanlage?
Und im Unterhalt sind Walrosse (teure Meeresfr√ľchte) ebenfalls kaum g√ľnstiger als Elefanten.

@Jennifer: Massenware Breitmaulnashorn - das kommt sicher auf den Standort darauf an. In Deiner Region wurden Breitmäuler in den letzten Jahren sogar eher abgebaut (Heidelberg, Rapperswil). Allerdings ist Augsburg ja nicht so weit weg von Dir, oder?:).

Allgemein ist eine Zunahme bei der Haltung der B. festzustellen. In Frankreich halten die Zoos und Safariparks, die Nash√∂rner halten, mit zwei, drei Ausnahmen ausschliesslich Breitm√§uler. In Spanien und Italien ebenso. Z√ľrich plant Spitzm√§uler mit Breitm√§ulern zu ersetzen, Dortmund hat dies schon getan (allerdings wurden dort schon vorher Breitm√§uler gehalten). Schmiding hat vor nicht allzu langer Zeit mit deren Haltung begonnen. Und auch in den Niederlanden und D√§nemark dominiert diese Art.

Ich gebe Dir aber recht, dass man auch auf den Breitmaulnashorn-Bestand in Zoos achten soll, damit er nicht wie - zumindest habe ich den Eindruck - beim Afrik. Elefanten ins Hintertreffen gerät.

@Holger: Im Prinzip sind wir einer Meinung. Auch mich st√∂rt es oft, wenn wegen einer neuen Elefantenanlage andere Wildtiere weichen m√ľssen (Hingegen h√§tte ich bei Haustieren √ľberhaupt kein Problem). Ich h√§tte eben gerne beides. Das ist manchmal einfach nicht machbar, manchmal habe ich aber auch den Eindruck, dass die Zooverantwortlichen es sich zu leicht machen und Tiere lieber abgeben, statt eine Alternative im eigenen Zoo zu suchen.

Sorry, ich bin abgeschweift. Von mir aus gerne wieder zur√ľck zu Rostock:)
(26.05.2010, 15:41)
Michael Mettler :   Der Artikel best√§rkt mich sogar noch in meiner Deutung...
(26.05.2010, 13:31)
Jennifer Weilguni :   @Karsten Vick
Ja, dann brauchen wir jetzt nur noch jemanden, der sich seinen "Goldfinger" abhackt um damit den Neubau zu finanzieren. Liebe Sara, "stirb an einem anderen Tag", dann bleit den Rostockern noch ein bisschen Elefant erhalten :-)
(26.05.2010, 10:12)
Karsten Vick :   So Leute, hier habt ihr den Artikel
http://www.ostsee-zeitung.de/rostock/index_artikel_komplett.phtml?param=news&id=2776288
gleich mit den passenden und zu erwartenden Lesermeinungen. Liest sich so, als ob man den Elefantenum- bzw. Neubau richtig sch√∂n schwarz malt (Platzanforderungen, Finanzbedarf, Tierbeschaffungsm√∂glichkeiten), um ihn nicht jetzt anpacken zu m√ľssen. Sag niemals nie - das wusste schon James Bond...
(25.05.2010, 22:54)
Oliver Jahn :   Ich habe gar kein Anti-Elefanten-Argument geliefert, ich wollte nur versuchen, die Entscheidung, die Rostock ja nun mal √∂ffentlich getroffen hat, in einen Kontext zu bringen, der zu diesem Zoo passen k√∂nnte, ohne dahinter einen "Schachzug" zu einer Durchsetzung der Elefantenhaltung "durch die Brust ins Auge" zu vermuten. Wie bei allem kann nat√ľrlich auch hier alles ganz anders sein. Es k√∂nnte aber auch einfach nur stimmen, was Rostock da an die Presse gegeben hat. Historisch begr√ľndet und auch aktuell betrachtet liegt das im Rahmen des durchaus Denkbaren.
(25.05.2010, 22:11)
Michael Mettler :   Die Anti-Elefanten-Argumente k√∂nnte man allerdings genausogut als Anti-Gorillas-Argumente einsetzen. Aber f√ľr Gorillas wird in Rostock neu gebaut...
(25.05.2010, 21:56)
Holger Wientjes :   @Sacha: Klar muss und soll es gen√ľgend Zoos geben die Afrikaner bzw. generell Elefanten halten. Nur mache ich mir bei bestimmten Arten keine Sorgen ,dass sie, aufgrund ihrer Beliebtheit bei den Besuchern, aus den Parks verschwinden werden, selbst, wenn der eine oder andere Zoo die Haltung beendet. Dazu z√§hl ich auch Arten wie Tiger, Eisb√§r, Gorilla und co. Alles Arten, die ich total faszinierend finde, √ľber deren Zukunft im Zoo ich mir aber keine wirklichen Gedanken mache. Schade finde ich es aber immer, wenn gerade f√ľr Elefanten, andere bedrohte oder zumindest im Zoo selten zu sehende Arten weichen m√ľssen. Daher finde ich es nicht schade, wenn mal ein Zoo aus der Elohaltung aussteigt. Wobei Rostock ja wirklich genug Platz zur Verf√ľgung hat. Und wie schon erw√§hnt, kann man ja in einigen Jahren darauf zur√ľckkommen.
(25.05.2010, 20:57)
Oliver Jahn :   Vielleicht muss man das ganze auch noch ein wenig n√§her mal aus der Geschichte heraus betrachten, und Karsten, als wirklicher Kenner der Szene, m√∂ge mich berichtigen, wenn ich hier falsch liege.
Erst einmal lebt ja der letzte Elefant noch, so dass hier nur ein Auslaufen nach dessen Ableben angek√ľndigt wurde. Und das ist in einem Zoo, wie dem in Rostock vielleicht etwas leichter, als in anderen Zoos. Das jetzige Elefantenhaus war mehr oder minder ja immer ein Provisorium, das Haus war dem Grunde nach gar nicht f√ľr die Elefanten vorgesehen. Au√üerdem hatte Rostock schon immer seine Hauptausrichtung (wenn auch nicht ausschlie√ülich) im Bereich der nordischen Tiere und der Tiere des Wassers, von daher w√ľrde ich eine Priorit√§t bei den Tigern z.B. durchaus verstehen.
Die Elefanten waren ja zu ihrer Zeit eigentlich mehr oder weniger der "T√ľr√∂ffner" zum anerkannten Gro√üzoo der damaligen DDR. Was in Schwerin die Nash√∂rner waren, in Magdeburg das Dickh√§uterhaus, in Cottbus und Erfurt die Raubtierh√§user, das war in Rostock ein Warmhaus f√ľr Elefanten. Damit wurde aus einem Tierpark ein Zoo. Heute braucht es solche Merkmale nicht mehr, daher ist heute ein Verzicht sicherlich auch viel leichter.
Nat√ľrlich hat Rostock auch f√ľr andere Tierarten neue Anlagen geschaffen, aber wie bereits mehrfach hier schon erw√§hnt, hat Rostock da den etwas anderen Weg beschritten beschritten, erst einmal f√ľr die vorhandenen Tiere angemessene Unterk√ľnfte zu bauen, und nicht f√ľr ganz neue Arten ganz neu zu bauen. Ob das f√ľr immer so bleiben wird, das mag wohl selbst der Zoo jetzt noch nicht zu beurteilen, aber erst einmal sind eben die noch in gr√∂√üerer Zahl vorhandenen Menschenaffen dran, dann kommen hoffentlich die Eisb√§ren, f√ľr die Rostock das Zuchtbuch f√ľhrt. Kommen dann doch einmal neue Arten in Betracht, dann vielleicht Tiere, die besser ins Konzept passen (ich denke hier an weitere Robbenarten, vielleicht sogar Walr√∂sser), nordische Tiere wie Amurtiger, evtl. Vielfra√üe und auch die Wapitis sollen ja zur√ľck kommen. Und dann, dann denkt man vielleicht auch irgendwann einmal wieder an Elefanten. Aber bis dahin finde ich es sehr begr√ľ√üenswert, wenn eben nicht, wie in vielen anderen Zoos, f√ľr die xte Elefantenanlage √ľber Jahre hinweg alles andere auf der Strecke bleibt. Unbestritten sind Elefanten Besuchermagnete, aber wie von Jenny erw√§hnt zeigen Zoos wie Frankfurt, dass es auch anders geht, und viele kleinere Einrichtungen auch. Und auch Schwerin hat neu gebaut, f√ľr seine Nash√∂rner, nicht f√ľr Elefanten. Es geht also tats√§chlich hin und wieder auch mal anders.

(25.05.2010, 20:25)
Jennifer Weilguni :   @Sacha

Massenware Breitmaulnashorn? Mhmm eines Tages tritt dann bei denen genau das ein, was du jetzt bei den Elefanten angemerkt hast. Dann will keiner mehr die wundersch√∂nen Breitm√§uler halten und irgendwann steht man dann mit leeren H√§nden da. Ich f√ľr meinen Teil muss zumindest eine l√§ngere Anfahrt auf mich nehmen wenn ich Breitm√§uler sehen will!

Ich finde es sehr mutig, wenn ein Zoo die Haltung von Elefanten aus Platzgr√ľnden aufgibt oder zumindest auf Eis legt. Denn damit geht wirklich ein Besuchermagnet aus dem Zoo. Frankfurt hat zwar vorgemacht, dass das geht, aber selbst da fragen sehr viele Besucher bis heute noch nach den R√ľsseltr√§gern. Aber man muss eben auch zum Wohle der Tiere entscheiden. Hut ab, Rostock!
(25.05.2010, 19:53)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Zumindest ist die gro√üe Huftieranlage etwas, wo man f√ľr den Bau einer Elefantenanlage nur relativ wenig Wald abholzen m√ľsste (f√ľr das Haus, wenn man die jetzige Anlagenfl√§che komplett f√ľr Au√üenanlagen verwenden w√ľrde).
(25.05.2010, 19:22)
Sacha :   Bez. Darwineum: In diesem Fall ist der Komplex nat√ľrlich ein Gewinn f√ľr den Zoo (und die an lebenden Tieren interessierten ONBs). Danke an Mel und Karsten f√ľr die Infos.
(25.05.2010, 14:38)
Mel :   Wer suchet, der findet. ;-) Ich wusste doch das ich zum Darwineum schon mal was im Netz gefunden hatte. In wie weit diese Planung nun den aktuellen Tatsachen entspricht kann ich leider nicht sagen.
(25.05.2010, 12:10)
Karsten Vick :   Die Elefantenanlage war eigentlich als n√§chstes Gro√üprojekt eingeplant. Ich sehe es nach der Pressemitteilung auch eher wie aufgeschoben, nicht aufgehoben. Kann sein, dass ein anderes Projekt jetzt vorbeizieht. Das k√∂nnen Eisb√§ren sein, aber auch die Anbindung des Darwineums an den bisher bebauten Teil, als L√ľckenschluss ist hier eine Tigeranlage geplant. Um an Stelle des Elefantenhauses oder anderswo etwas f√ľr Giraffen zu bauen, braucht man auf jeden Fall ein neues Haus. Das jetzige war ja mal als Mehrzweckwarmhaus konzipiert, f√ľr Giraffen ist es aber doch etwas niedrig. F√ľr Elefanten w√ľrde ich allerdings nicht an die gro√üe Huftieranlage denken, denn au√üer der gro√üen Sandfl√§che eignet sich da nichts f√ľr die Elefantenhaltung, weder die Geb√§ude noch die Absperrung. Da es in Rostock keinen Platzmangel gibt, tun sie wahrscheinlich besser, so eine Anlage von Grund auf neu zu planen.
@Michael: In unserer Zeitung (SVZ) war der Artikel nur ganz klein, möglicherweise gab es in der Ostseezeitung einen größeren, aber zumindest in der Zoopresseschau war der nicht zu finden.
@Sacha: das Darwineum wird ein Menschenaffenhaus f√ľr Orangs und Gorillas, kombiniert mit musealen Elementen zur Evolution des Lebens sowie Aquarien, Terrarien, Volieren usw. um die Evolution mit lebenden Beispielen zu illustrieren.
Soll 2012 fertig werden und liest sich ganz spannend.
(25.05.2010, 12:02)
Mel :   @Sacha: Wenn ich das jetzt richtig in Erinnerung habe, soll das Darwineum ja mehr so eine Art Kombihaus werden, gehalten werden sollen Gorillas und Orangs und dabei soll die Evolution der Primaten erkl√§rt und aufgezeigt werden und ebenso auf den Erhalt ihrer nat√ľrlichen Habitate verwiesen werden.
Also in dem Falle eindeutig eine Kombi aus Tierhaltung und Information/Bildung.
(25.05.2010, 12:02)
Sacha :   Ich kann - wen wundert's? - in den Kanon der "Elefantenvertreiber" nicht einstimmen.

1. Klar sind Afrik. Elefanten (gegenw√§rtig) weniger bedroht als Asiatische. Trotzdem, lieber Holger, finde ich es wichtig, dass es gen√ľgend Zoos gibt, die diese Art halten und z√ľchten. Sonst stehen wir vielleicht mal mit leeren H√§nden da. (Sonst k√∂nnte man auch schn√∂den, warum Zoos grosse Flusspferde halten und nicht nur die bedrohteren Zwergflusspferde (kleiner Seitenhieb Richtung Oliver:)).

2. Elefanten sind nun mal Besuchermagneten. Sie zu ersetzen ist extrem schwierg. Bspw. mit einer guten Flusspferdanlage kann das gehen. Da h√§tte man auch noch den Vorteil, dass es eine solche in n√§herer Umgebung nicht gibt. Doch die Kosten w√§ren wohl mindestens so hoch wie f√ľr eine neue Elefantenanlage. Macht also nicht viel Sinn. Aehnlich mit Nash√∂rnern (Spitzm√§uler oder Panzerrhinos bitte, nicht die Massenware Breitmaul!). Die Anlage w√§re wohl etwas g√ľnstiger als f√ľr Elefanten, daf√ľr sind Nash√∂rner nicht ganz so attraktiv f√ľr ONB.

3. Langhälse: Grossbären, Robben, Grosskatzen und Menschenaffen gibt es schon. Bleiben die Giraffen, die es aber wie erwähnt schon in Schwerin gibt und die - wenn man die Rankings der Zoos zu rate zieht - sich normalerweise punkto Attraktivität hinter den Elefanten platzieren. Zudem brauchen auch Giraffen ein (teures) Warmhaus. Also auch nicht wirklich ein adäquater Ersatz.

Ich hoffe darum schwer, dass Michael mit seiner Prognose recht hat.

Frage: Was ist/wird das Darwineum. Ein Oeko-Museum mit edukativen Showelementen? Falls ja, dann hätte man das Geld besser in eine Tieranlage gesteckt.
(25.05.2010, 10:58)
Michael Mettler :   F√ľr das Darwineum hat man ja auch selbst nicht genug Geld, sonst m√ľsste man keine Spenden sammeln und anderweitige Finanzierungsm√∂glichkeiten nutzen :-)

Gibt es einen Link zu besagter Pressemeldung?
(22.05.2010, 23:55)
Oliver Jahn :   Ich lese aus der Pressemitteilung, dass man die Haltung der Elefanten auslaufen l√§sst, da man kein Geld f√ľr eine neue und artgerechte Haltung hat.
Dort steht ja nicht: "Der Zoo Rostock wird in seiner gesamten zuk√ľnftigen Geschichte nie wieder Elefanten halten!" ;-)Was also in 30 oder 40 Jahren mal sein wird, dass werden wir uns dann ansehen. :-)
Nach Ableben der letzten Elefantin hingegen glaube ich nicht an einen schnellen neuen Bau f√ľr Elefanten, denn da wiederum stimme ich dir zu, ich sch√§tze Rostock so ein, dass sie dann erst mal etwas f√ľr die Eisb√§ren tun, denn die sind das Wahrzeichen des Zoos.
(22.05.2010, 23:26)
Michael Mettler :   Ich bleibe skeptisch. Die heutige gro√üe Huftieranlage mit Zebras, Kamelen, Yaks usw. w√§re eine interessante Basis f√ľr eine gro√üe Elefantenanlage in einem der immerhin fl√§chengr√∂√üten Zoos Deutschlands. Eine neue gro√üe Huftierfreianlage ist gerade im Bau und k√∂nnte neben den Pferdeantilopen und Litschis wom√∂glich auch die Zebras aufnehmen. F√ľr Arten wie Kamele, Yaks, Watussirinder, Kulane lassen sich mit relativ geringem Aufwand andere Unterbringungen errichten. Deshalb halte ich eine langfristige Planung mit einer Elefantenanlage bei gleichzeitiger Ver√∂ffentlichung des Verzichts auf Elefanten noch vor Fertigstellung der neuen Afrika-Anlage f√ľr durchaus m√∂glich...

Ob dann im heutigen Elefantengehege Karstens St√∂rche/Schw√§ne, vielleicht Spitzmaulnash√∂rner oder im einfachsten Fall Watussi & Co. landen w√ľrden, w√§re noch Tipps wert. Fakt ist: Die n√§chsten Langh√§lse stehen in Schwerin, die n√§chsten Elefanten in Berlin oder Hamburg.

Und ich nehme schon mal Wetten an, dass nach den Menschenaffen und Elefanten ein gro√ües Neubauprojekt f√ľr Eisb√§ren folgen oder - je nach Lebensdauer der Elefantin Sara - sogar vor den grauen Riesen angepeilt wird.
(22.05.2010, 22:57)
Holger Wientjes :   Da man ja momentan erstmal das Darwineum finanzieren muss, denke ich schon, dass zumindest mittelfristig keine neue Elefantenhaltung in Rostock geplant ist. Finde ich auch pers√∂nlich nicht schlecht, da so Platz f√ľr neue Arten geschaffen wird. Ich sehe das so wie Olli, was die Nutzung der Ressourcen angeht: endlich wird ¬īmal nicht alles f√ľr Elefanten (und dann wom√∂glich noch f√ľr Afrikaner) verwendet. Nash√∂rner k√∂nnten doch eine Alternative darstellen... !
(21.05.2010, 23:34)
Karsten Vick :   In einer kurzen Pressemitteilung, die es neulich bei uns zu lesen gab, wurde die Alternative so verschl√ľsselt, dass wom√∂glich statt Tieren mit langen R√ľsseln solche mit langen H√§lsen nach Rostock kommen sollen.

Also Störche... Vielleicht auch Schwäne. Mehr Tiere mit langen Hälsen fallen mir partout nicht ein.
(21.05.2010, 23:00)
Liz Thieme :   Ich muss mich Oli da anschlie√üen, absolut Respekt an Rostock, dass man so offensiv damit umgeht. Ich glaube nicht, dass man sich damit nun das Mitleid der Besucher erschleichen will und die 15 Mio zusammensammeln m√∂chte (auch wenn ich zugebe, dass es geschickt geschrieben ist).
Nur mal als Vergleich. Hagenbeck muss f√ľr das Eismeer 12,5 Mio selber zusammensammeln und die sind noch immer nicht voll. Und das Eismeer ist eine ganz andere Sache als eine Elefantenanlage. Also freuen wir uns doch lieber, dass eine andere Tierart die M√∂glichkeit bekommt, eine neue Heimat zu kriegen.
Ich kenne Rostock leider noch nicht, aber ich denke, sie werden was finden, wof√ľr sie nicht so viel Geld ben√∂tigen.
Und ich freue mich irgendwie dar√ľber, weil es auch etwas ist, womit man nicht gerechnet hat. Und auch eine Chance er√∂ffnet. Ich hoffe Rostock nutzt sie!
(21.05.2010, 22:39)
Michael Mettler :   Hm. Und ich sehe da eine M√∂glichkeit, durch eine solche Meldung die Bev√∂lkerung via Medien aufzur√ľtteln und so vielleicht doch noch zu einer neuen Elefantenanlage zu kommen - ein Schelm, der B√∂ses dabei denkt ;-)
(21.05.2010, 22:10)
Oliver Jahn :   Ich finde das eine sehr mutige Entscheidung. Spannend wird auch, was anschlie√üend aus der Anlage wird, die ja gerade erst erweitert wurde. Und auch das Haus wird hoffentlich eine Umnutzung erfahren. Endlich mal ein Zoo, der nicht seinen gesamten Etat f√ľr Elefanten verbaut. Es passt zu Rostock und dem dort ganz eigenen Stil. Ich gehe davon aus, dass der Zoo dadurch nicht an Attraktivit√§t verlieren wird, hoffentlich sehen das recht viele Besucher genau so.
(21.05.2010, 21:46)
Liz Thieme :   Neue Entwicklungen in Sachen Elefanten. Sara (48) bleibt bis zu ihrem Tod in Rostock und danach l√§uft die Haltung der Elefanten aus. Um die Haltungsbedingungen einzuhalten m√ľssten 15 Millionen Euro investiert werden, die nicht zur Verf√ľgung stehen.
(21.05.2010, 18:21)
Michael Mettler :   @IP66: Mir ist schon √∂fter aufgefallen, dass dreidimensionale Modelle sich einer gr√∂√üeren Beliebtheit beim Besucher zu erfreuen scheinen als Schautafeln - dass Modelleisenbahnlandschaften viele Menschen begeistern, ist ja hinl√§nglich bekannt. Vielleicht best√ľnde darin eine Chance, Zoobesucher f√ľr bauliche Entwicklungen zu interessieren, ohne daf√ľr alte, teilweise nur schwer bzw. unter hohen Kosten nachnutzbare Geb√§ude stehenlassen zu m√ľssen. Im konkreten Fall s√§he ich die M√∂glichkeit, ein ma√üstabgetreues Modell des jetzigen Rostocker Menschenaffenhauses innerhalb des sp√§teren Darwineums zu pr√§sentieren und damit auf die Entwicklung der Menschenaffenhaltung und -pr√§sentation hinzuweisen. Bestimmte Elemente in diesem Modell k√∂nnte man durch Nummern kennzeichnen und in einer Legende erl√§uertern; in dieser Art "funktioniert" das Yukon-Bay-Modell in Hannover schon seit einigen Jahren. Auch ein aktuelles Haus lie√üe sich auf diese Weise didaktisch aufarbeiten; st√ľnde z.B. im Darwineum eines Tages auch ein entsprechendes Modell der neuen Anlage, w√§ren dem Besucher Einblicke in die r√ľckw√§rtigen Bereiche und eine √úberblick √ľber die "gro√üen Zusammenh√§nge" m√∂glich, die er bei seinem Rundgang gar nicht zu sehen bekommt bzw. erfassen kann.
(26.08.2009, 12:01)
IP66 :   Das sehe ich gar nicht so anders - wobei es einmal eine Untersuchung wert w√§re, inwiefern Gehegegestaltungen √ľberhaupt wahrgenommen werden.
Allerdings, und das scheint mir ein ausbauf√§higer Ansatz zu sein, kommt es zu Irritationen, wenn ein Gehege oder Tierhaus anders aussieht als die gewohnten Anlagen oder wenn eine besondere Form der Tierbeobachtung m√∂glich ist. So wird etwa das berliner Antilopenhaus auch von einen unorientierten Besucher als besonders prachtvoll wahrgenommen, das rostocker Menschenaffenhaus als besonder klein, manchmal kommt man besonders nah an ein Tier heran usf. Da k√∂nnte ein Zoodidaktik ansetzen, und zwar gerade bei Menschen, die keine Zoochroniken lesen und gewisse Dinge erkl√§ren. Auch mich entmutigen manche Leseversuche von Gehegeschildern, doch ich denke, da√ü gerade im Falle einer solchen Irritation vielleicht ein wenig sorgf√§ltiger hingeschaut wird. Wenn man bedenkt, da√ü mehr Menschen aus bildungsfernen Schichten Zoos besuchen als Museen oder Ausstellungen, so scheint mir hier eine gewisse Chance zu liegen, nicht nur biologische, sondern auch kulturgeschichtliche Ph√§nomene zu vermitteln. Sicherlich kann das nur rudiment√§r geschehen, doch scheint mir gerade darin eine gewisse Chance zu liegen. Es ist ja m√ľhsam, sich durch eine Zoochronik hindurchzuarbeiten, und manchmal sind gerade die kulturgeschichtlichen Dimensionen dort auch nur eingeschr√§nkt erfa√üt, aber wenn man vor einem irgendwie merkw√ľdigen Geb√§ude steht und sich fragt, warum es so aussieht, wie es aussieht, sind die Chancen auf Interesse und Verstehen meines Erachtens h√∂her.
(26.08.2009, 11:44)
Michael Mettler :   @IP66: Ich denke, dass sich der unbedarfte Besucher beim Anblick eines Pflegerganges oder einer Schlafbox eher gar nichts denkt bzw. auch gar nicht denken will, denn er kommt nicht mit dem Wunsch in den Zoo, etwas √ľber die Geschichte von Haltungssystemen und Ausstellungstechniken zu lernen, sondern um in entspannter Stimmung Tiere bzw. Natur (oder das, was er f√ľr solche h√§lt) zu erleben.

Wenn ich mich f√ľr einen entspannten Abend vor meinen Fernseher oder PC setze, dann stehen daneben auch nicht die perfekt geformten Styroporkl√∂tze, die das Ger√§t einst beim Heimtransport sch√ľtzten, obwohl es sicherlich eine Menge √ľber die Entwicklung der Verpackungstechnologie zu lernen g√§be und man in dem einen oder anderen St√ľck vielleicht sogar Form√§sthetik sehen k√∂nnte. Ich vermute, dass der Normalbesucher das Drumherum um ein Zootier ebenfalls als eine Art notwendige "Verpackung" betrachtet, wenn es nicht so wirkt, als sei es ein Naturausschnitt, und dieser nicht sonderlich viel Interesse entgegenbringt. W√úRDE er es tun, m√ľssten gute Zoochroniken mit entsprechenden Abbildungen eigentlich in den Bestsellerlisten zu finden sein...
(24.08.2009, 19:20)
IP66 :   ... immerhin hat es ein ausgewachsener Gorilla nicht geschafft, diese so ephem√§r wirkende Architektur umzuschmei√üen ...
Ich habe vor etwa einem Monat das Nadermann-Beispiel kennengelern und auch beim Schreiben des Beitrags unten √ľberlegt, ob man das dortige Geb√§ude gerade als unbedarfter Besucher so gut verstehen kann wie das rostocker. Mir scheint das nicht der Fall zu sein, gerade weil an der Warnow nichts adaptiert, sondern schrittweise nach den aktuellen Haltungserkenntnissen gebaut wurde, und da√ü auch noch so, da√ü der Besucher sehr viel von diesen Haltungsparametern sehen kann: Die Glasscheiben, die Gitter dahinter, die Aufgesockelten Gehegeb√∂den, die Pflegerg√§nge und die Schlafboxen. Wenn man einen momentan sehr modischen, aber letztlich gar nicht so neuen Denkmalbegriff bem√ľht, so kann der Besucher an dem rostocker Geb√§ude heute noch ablesen, welchen Aufwand man in den 50er und 60er Jahren trieb, um Menschenaffen zu halten, er kann also anhand vorhandener Bausubstanz dar√ľber nachdenken, was sich in der Tierhaltung und vor allem der Tierpr√§sentation ver√§ndert hat. Darin scheint mir, neben dem kulturgeschichtlichen Interesse, das dergleichen Altbauten wecken, ein wichtiger Faktor, um dessentwillen man ja auch √§ltere Museums- oder Industriebauten erh√§lt. Derzeit d√ľrfte die Argumentation der Besucher und wohl auch der Zooleitung darauf hinauslaufen, da√ü die "armen Tiere" endlich in einen modischen Ansichten entsprechenden Neubau "befreit" werden m√ľssen, und zumindest f√ľr die Gorillas ist die Unterbringung ja tats√§chlich arg beengt. Mit ein wenig Information und zumindest ohne Gorillas, aber vielleicht auch mit einer Niederaffenart besetzt k√∂nnte der Bau allerdings auch zeigen, mit welchen Mitteln es gelang, Menschenaffenkinder so erfolgreich zu halten, da√ü sie zu selbst Nachwuchs aufziehenden adulten Exemplaren heranwachsen konnten. Dann w√ľrde auch deutlich, da√ü der neue Bau, den ich dem Zoo ja durchaus g√∂nne, letztlich auf das Vorbild dieser Menschenaffenhaltungen setzt und ebenso wie diese eben nicht einen umhegten Naturausschnitt, gar ein "Biotop", sondern eine andere Form der Tierausstellung bedeutet.
(24.08.2009, 18:41)
Michael Mettler :   @IP66: Och, so problematisch ist der Abriss nicht - zweimal mit dem Bagger dagegen, dann kippt der Rest von allein um...

Spa√ü beiseite: Auch f√ľr eine Nachnutzung des Geb√§udes mit anderen Tieren m√ľssten die alten K√§fige herausgerissen werden - wie wollte man die denn sonst dem Publikum noch weiterhin "verkaufen", nachdem sie schon lange in der Kritik stehen?

Inwiefern stellt das Haus denn "das letzte Denkmal der in der Zwischenkriegszeit entwickelten Haltung von Menschenaffen" dar? Es gab doch Haltungssysteme mit korrespondierendem Au√üen- und Innenk√§fig (letzterer hinter Glas) auch schon vorher, der Rostocker Bau ist ein Nachkriegsbau, und ein √§hnliches Haltungsprinzip findet man z.B. in kleinerer Version noch in Nadermanns Tierpark (hier f√ľr Schimpansen).
(24.08.2009, 17:11)
IP66 :   Leider kann ich mich erst sp√§t in die Diskussion einschalten und hoffe, da√ü das niemanden st√∂rt:
√úber die Rekonstruktion des alten Hirschhauses bin ich nicht so gl√ľcklich. Sicherlich ist es sch√∂n, wenn man auch als uninformierter Besucher auch in Rostock die Zoogeschichte von Anfang an erleben kann. Doch finde ich, da√ü dann auch in irgend einer Form die alte Gehegestruktur nacherlebbar gestaltet werden sollte, zumal ja nicht sicher ist, wie originalgetreu man den Neubau errichtet und ob ihn der Besucher dann auch als Rekonstruktion eines Altbaus erkennen kann.
Was das rostocker Menschenaffenhaus angeht, so kenne ich es nicht gut genug, um nachzuvollziehen, ob ein R√ľckbau zur Imbi√ühalle nicht zu aufwendig gewesen w√§re. Immerhin h√§tte man ja die gesamten K√§fige und deren erh√∂hte B√∂den herausbrechen m√ľssen, was mir ein wenig schwierig erscheint, zumal ja auch die M√∂glichkeit bestand, die Anlagen f√ľr andere Arten, wom√∂glich auch nur f√ľr kurzfristig ausgestellte, zu nutzen. Wenn dieses Haus wirklich abgebrochen wird, d√ľrfte, √§hnlich wie bei den B√§renburgen, das letzte Denkmal der in der Zwischenkriegszeit entwickelten Haltung von Menschenaffen verschwinden - in Duisburg mu√ü man sich die Formelemente aus verschiedenen Anlagen zusammenklauben, anderenorts gibt es sie nicht mehr. Da es sich um eine recht anspruchsvolle Architektur handelt, w√ľrde ich einen solchen Abri√ü f√ľr problematisch halten.

(24.08.2009, 11:24)
Holger Wientjes :   Gab es denn bis heute √ľberhaupt Nachwuchs in der Gruppe ?

(23.08.2009, 21:29)
Karsten Vick :   @Holger: Ich hab mal nachgebl√§ttert, genau l√§sst sich das Alter nicht sagen. Der Mann kam 1999 aus Holland in den Zoo, das Weibchen zog auf jeden Fall schon 1996 ins neue Haus ein. Zu der Zeit war der Bestand 1,3 und da sich nicht mehr feststellen l√§sst, welches Weibchen bis heute √ľberlebt hat, hab ich auch nicht mehr weiter zur√ľckgebl√§ttert in den Jahresberichten. Die entscheidende Frage ist wohl auch nicht, ob die beiden noch ins Darwineum einziehen k√∂nnen, sondern ob sie da sich noch zu einer Gruppe vermehren k√∂nnen oder woher frisches Blut kommen sollte.
(23.08.2009, 20:53)
Holger Wientjes :   Noch eine Frage bez√ľglich der Kleinen Weissnasen: Wieso sollten sie bis 2012 verstorben sein ? Sind die Tiere schon so alt ?
(23.08.2009, 08:59)
Holger Wientjes :   Danke f√ľr die Beschreibung. Das Becken mit den T√∂lpeln sind wir entlang gegangen und standen dann vor der Hauptanlage der Eisb√§ren, sind dann aber wieder zur√ľck Richtung Pelikanteich abgebogen. Den von Dir beschriebenen Weg sind wir also gar nicht gegangen.
War eben ein Erstbesuch. Da muss man sich erstmal, auch mit Plan, im Gelände zurechtfinden... ;-)
(23.08.2009, 08:50)
Karsten Vick :   @Holger: Am Eisb√§rengehege gibt es ein Wasserbecken, das derzeit f√ľr Basst√∂lpel genutzt wird. Das war das historische Robbenbecken von Rostock, wo jahrzehntelang Kegelrobben gehalten und √∂fter auch gez√ľchtet wurden. Bis in die 80er Jahre lebten da auch noch Ringelrobben und eher selten Seehunde. Wahrscheinlich war es auch das Becken, in dem in den 60ern f√ľr ein paar Monate eine Klappm√ľtze und f√ľr ein paar Tage gar eine Lederschildkr√∂te lebte.

W√§rest du jetzt links an der Eisb√§renanlage vorbeigegangen, dann h√§ttest du zuerst die alte Jungb√§renanlage gesehen, auch eine Steinb√ľhne wie die anderen und seit l√§ngerem mit Nasenb√§ren und Marderhunden besetzt. Von da wieder ein St√ľck weiter, kurz vor dem Imbiss und der graffunderschen Rundtoilette, liegt ein kleines Betonbecken, das bei meinem letzten Besuch ohne Wasser war und mit einem Schilfmattenzaun zugestellt, zum letzten Mal wahrscheinlich w√§hrend der Vogelgrippe-Stallpflicht genutzt. Das ist das Becken, in dem Oliver den Seehundr√ľden gesehen hat. Wenn der inzwischen wieder bei der jetzigen Robbenanlage abgesperrt war, dann hast du an der Stelle nichts verpasst. Die "lang erwartete" Geburt eines Seehunds wurde bei uns gerade von der Presse verk√ľndet.

Nach dem urspr√ľnglichen Plan sollten sich die Wei√ünasen die Au√üenanlage mit den Husarenaffen teilen. Das ging aber selbst auf der gro√üen Fl√§che nicht lange gut, so dass die beiden Wei√ünasen nun die meiste Zeit in den Absperrk√§figen verbringen. Ich wei√ü gar nicht, ob sie jetzt √ľberhaupt noch mal auf die Freianlage kommen. Sch√∂n w√§r ja, wenn sie noch ins Darwineum einziehen k√∂nnten bei den Gorillas, aber wahrscheinlich sind sie bis dahin schon tot und wir kriegen dann auch noch Brazzas oder Dianas wie alle anderen.
(22.08.2009, 23:28)
Holger Wientjes :   Tja, da habe ich wohl was verpasst...
:-(
Die Gehege der Nasenbären und Marderhunde habe ich gar nicht gesehen. Die Binturongs schon.
Nasenb√§ren waren zumindest im S√ľdamerikahaus ausgeschildert.
(22.08.2009, 21:28)
Oliver Jahn :   Ich meine das alte Robbenbecken an der B√§renburg. Das sieht man nur, wenn man wei√ü, wo es ist, denn es ist durch eine halbhohen Zaun nicht mehr dirkt einsehbar. Hier, in diesem Becken gab es immer mal wieder die ein oder andere Rarit√§t, zuletzt waren die Kegelrobben dort. Die Anlage liegt am Weg von der Anlage der Nasenb√§ren und Marderhunde zur Anlage der Binturongs.
(22.08.2009, 20:10)
Holger Wientjes :   Was f√ľr ein Becken meinst Du ?
Habe vier Seehunde gesehen. Das Zuchtmännchen war im Absperrgehege der Robbenanlagen, da im Hauptbecken ein Nachwuchstier mitschwamm.
(22.08.2009, 20:01)
Oliver Jahn :   @Holger, das finde ich auch, denn gerade durch den "Hochsitz" an der R√ľckseite der Husarenaffenanlage w√§re ein sch√∂ner Einblick in eine Meerkatzenanlage ja m√∂glich.
Da fällt mir noch ein, bei meinem Besuch im Juli war auch das Uralt-Robbenbecken an der Bärenburg wieder besetzt. Ein Seehund wird dort gehalten, sicher ein Tier, welches von der Gruppe getrennt werden musste.
(22.08.2009, 19:10)
Holger Wientjes :   Danke ! W√§re ja sch√∂n, wenn man die Tiere irgendwo, irgendwie besucherattraktiv zeigen w√ľrde !
(22.08.2009, 18:09)
Michael Mettler :   @Holger: Rostock h√§lt Kleine Wei√ünasenmeerkatzen (C. petaurista).
(22.08.2009, 17:17)
Holger Wientjes :   Habe letzten Mittwoch erstmals den Rostocker Zoo besucht und mir hat er insgesamt gut gefallen !

Absolut erschreckend fand ich die Menschenaffenhaltung. Doch ist dieses Problem ja hinreichend bekannt und die Situation wird ja ab 2012 (hoffentlich) mit Fertigstellung des "Darwineums" wohl deutlich verbessert werden.

Auch die momentane Einzelhaltung der letzten Elefantenkuh ist nat√ľrlich alles andere als optimal. Gibt es dort etwas Neues ?

Ausserordentlich gut hat mir hingegen die Grosskatzen-/Gepardenhaltung gefallen. Das Jaguargehege ist in Sachen Struktur und Grösse das beste das ich bis jetzt gesehen habe !!!

Weiterhin fand ich das Haus f√ľr Husaren- und Bartaffen, das S√ľdamerikahaus sowie die Seevogelvoliere sehr gelungen.

Highlights im Tierbesatz waren f√ľr mich, da bei uns in NRW selten oder gar nicht zu sehen, Kulan, Litschi, Schneeziege und Schwarzr√ľckentamarin.

In einem nur aus einiger Entfernung einsehbaren Absperrkäfig des Altweltaffenhauses sah ich zwei Meerkatzen, die nach C. ascanius aussahen. Kann mir da jemand helfen ? Sind nicht in der Zootierliste zu finden.

Unterm Strich kann man sagen, dass die Neuanlagen der letzten Jahre zeigen, dass man sich in Rostock "auf dem richtigen Weg" befindet. Die weitl√§ufige Parklandschaft, die auch f√ľr botanisch interessierte einiges zu bieten hat, und zahlreiche Lern- und Erfahrungsstationen (nicht nur f√ľr Kinder), machen einen Besuch zus√§tzlich lohnenswert !
(22.08.2009, 17:10)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Ich habe das so in Erinnerung, m√ľsste mal nach den Quellen suchen. Wobei das Verschlucken von herumliegenden Stacheln keine wirklich bessere Alternative f√ľr die Antilopen w√§re...
(13.08.2009, 09:11)
Karsten Vick :   @Michael: Du hast ja die Geschichte von den Stachelschweinen und den Antilopen schon fr√ľher im Forum geschrieben, aber was mir nie klar war; die sind wirklich gestorben, weil sie sich auf einen rumliegenden Stachel GELEGT haben? Nicht, weil sie den verschluckt haben? Ersteres kann ich mir kaum vorstellen.
(12.08.2009, 23:50)
Michael Mettler :   @Oliver: Ja, die langj√§hrige Kombi kenne ich. Allerdings liegt ein Kamel auch ganz anders (proportional weniger Bodenber√ľhrung, wahrscheinlich als Anpassung an hei√üe und kalte Untergr√ľnde) und hat zudem dicke Liegeschwielen, die das Eindringen von losen Stacheln deutlich erschweren d√ľrften (in den meisten Monaten zudem ein dickes Haarkleid). Und es hat keine Spannh√§ute zwischen Schenkel und Rumpf, die im Liegen eine "Tasche" bilden, in die ein herumliegender Stachel hineinrutschen kann. Da ist eine Antilope (siehe Nyalas in Duisburg) oder auch ein Steinbock (M√ľnster, lange her) vom Anatomischen her wahrscheinlich etwas anf√§lliger, sich einen solchen Fremdk√∂rper einzufangen. Im M√ľnsterschen Fall drang der Stachel meiner Erinnerung nach (Jahresbericht) bis ins Herz.
(12.08.2009, 20:57)
Oliver Jahn :   Wenn auch keine Horntr√§ger, so klappt doch aber die Kombi Stachelschwein/Trampeltier in Braunschweig recht gut.
Bei den Litschis hast du Recht Michael, da war kein Bock im Juli mehr dabei. √úber die Rekonstruktion des Hauses freue ich mich sehr. Wieder mal ein Punkt, der Rostock von vielen anderen Zoos unterscheidet.
(12.08.2009, 20:20)
Michael Mettler :   Die Vergesellschaftung von Stachelschweinen mit Horntr√§gern hat sich zumindest in Duisburg und M√ľnster nicht gerade bew√§hrt, da gab es Verluste auf letzterer Seite durch eingedrungene Stacheln...

Bin gespannt, ob sich dann die Männer der beiden Antilopenarten vertragen werden. So weit ich mich erinnere, sind die Litschis doch derzeit eine rein weibliche Gruppe?
(12.08.2009, 09:17)
Karsten Vick :   Es gab jetzt bei uns in der Tagespresse ein paar Informationen und eine Planskizze zur Umgestaltung der Huftieranlage. Fangen wir mal damit au√üen an. Der Zaun verschwindet und wird durch einen Trockengraben ersetzt. Da wo heute die Wapitisuhle ist, entsteht ein Teich und eine Besucherplattform. Die fr√ľher mal acht und zuletzt noch drei Gehege werden zu einem zusammengefasst. Der Bergeraum am alten Huftierhaus wird abgerissen, so dass das historische Achteck wieder zu Tage tritt. Es erh√§lt ein Schilf-Spitzdach und Fachwerk-Imitation, wird also zu einem Abbild des alten Hirschhauses von 1910. Es werden allerdings keine Huftierst√§lle mehr da rein kommen, sondern Funktionsr√§ume f√ľr die Pfleger und St√§lle f√ľr die kleinen Begleitarten auf der Anlage - "z.B. Stachelschweine" - so stehts geschrieben. Von unserer Plattform aus gesehen dahinter entsteht das eigentliche Stallgeb√§ude. Daf√ľr verschwinden der Antilopenstall und der Yakstall aus den 60er Jahren und wie oben erw√§hnt auch der Au√üenzaun von 1958 - ich sag nur Graffunder-Alarm!!! So entsteht also ein gro√ües hufeisenf√∂rmiges Gehege f√ľr Litschi- und Pferdeantilopen, geplant sind weitere Antilopen. Im Gespr√§ch mit einem, der es wissen muss hatte ich schon mal ge√§u√üert, dass das als Afrika-Savanne nicht der ganz gro√üe Wurf sein kann, dass sie mittelfristig eher im Erweiterungsgel√§nde eine richtige Savanne bauen und auf dieser Anlage eine sch√∂ne Asien-Vergesellschaftung machen sollten, hoffentlich haben sie die Stallungen gleich rindersicher geplant...
(12.08.2009, 00:34)
Karsten Vick :   ...w√§re es nun die SCHATTENseite, muss es nat√ľrlich hei√üen.
Nun zu einem anderen Haus auf dem Planausschnitt, das auch in den Graffunder-Thread geh√∂rt. Das von dir, Michael am Anfang angefragte Tigerhaus. Hier ist es als geplantes Haus f√ľr tropische Kleinb√§ren eingezeichnet. 1963 wurde es aber gebaut. Im ersten Zoof√ľhrer (1966) wird es nicht erw√§hnt, stand also wahrscheinlich noch leer. Im hier schon zitierten Buch "Tiere um uns" 3. Auflage sind dort Nasenb√§ren verzeichnet. An die kann ich mich dort nicht erinnern, deren K√§fig war, solange ich denken kann, am heutigen Weg zwischen Elch und Rentier, kurz bevor man an die zentrale Huftieranlage kommt. Kurz darauf m√ľssen sie sich also endg√ľltig von der Idee verabschiedet haben, an das Haus Freianlagen zu bauen, statt dessen bauten sie K√§fige f√ľr ihre florierende Bengaltigerzucht.
(02.08.2009, 23:28)
Michael Mettler :   Das Haus erinnert mich in seiner Form allerdings weniger an eine fliegende Untertasse als an eine eingedr√ľckte Getr√§nkedose... :-)
(02.08.2009, 23:27)
Karsten Vick :   Im Gegensatz zu den heutigen Lagepl√§nen ist hier Norden oben. Bisher hab ich immer angenommen, hier die gr√∂√üere Anlage am S√ľdgiebel zu sehen. Auch dann w√§re links von dem Haus eine Freianlage, n√§mlich f√ľr Rhesusaffen, aber es w√§re keine Mauer im Vordergrund und kein Wald im Hintergrund. W√§re es nun die Sonnenseite, dann h√§tten wir eine Mauer bei der Pavianinsel im Vordergrund, die Gibbonanlage links vom Haus und dahinter Wald. Aber wahrscheinlich hast du mit der Himmelsrichtung recht und der Riesen-Affenspielplatz zeigt nach S√ľden. Jedenfalls, wenn sie den Bau damals geschultert h√§tten, dann h√§tten wir jetzt f√ľr Oliver noch ein zweites Graffunder-Ufo in Rostock!
(02.08.2009, 23:05)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Wow, das h√§tte ich nicht in diesem Grundriss erwartet... Falls die Zielplanung nach Kompass ausgerichtet ist (also Norden oben), dann zeigt die Entwurfzeichnung des Hauses im Graffunder-Thread mit ziemlicher Sicherheit die (gr√∂√üere) S√ľdseite. Gro√üe Affenanlagen an einer sonnenlosen Nordseite d√ľrften nicht geplant worden sein.
(02.08.2009, 20:27)
Karsten Vick :   @Michael: Oliver hat im Graffunder-Thread schon eine Zeichnung dieses Affenhauses eingestellt, tief unten am 29.7. Das h√§tte auf beiden Giebelseiten doch etwas anders als das Brehmhaus ausgesehen. Ich bin gerade am √ľberlegen, welche Seite auf der Zeichnung dargestellt ist...
(02.08.2009, 20:06)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Ich kann mir das gro√üe Rechteck innerhalb der Ponyreitbahn durchaus als Fl√§che f√ľr Bestuhlung vorstellen (Ponyreiten und Musikdarbietung m√ľssten ja nicht gleichzeitig stattgefunden haben) und die rechts daran anschlie√üenden schmalen, parallelen Rechtecke als frei tragende Trib√ľne, unter welchen der Reitbahnverlauf entlang f√ľhrt. Alternativ k√§me statt Konzertb√ľhne auch nach wie vor die Nutzung als Regenhalle in Frage.

Interessant finde ich die Form des geplanten Affenhauses. Denkt man sich in die Mitte des breiteren unteren Teils eine kleine Tropenhalle und an die unteren Ecken zwei Freianlagen, hätte man ein Mini-Alfred-Brehm-Haus.
(02.08.2009, 09:51)
Karsten Vick :   Doch @Liz, das Menschenaffenhaus soll abgerissen und die Fl√§che der Elefantenanlage zugeschlagen werden. Und @Henry Merker, es ist auch der Bau eines neuen Hauses geplant, aber Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Lasst sie erstmal f√ľr die Menschenaffen bauen, das Projekt l√§uft schon lange genug.
(01.08.2009, 18:48)
Henry Merker :   @Karsten Vick:
Soll eigentlich auch ein neues Elefantenhaus entstehen? Denn meiner Erinnerung nach war das derzeitige nicht gerade sehr groß...
(01.08.2009, 17:13)
Liz Thieme :   ach dann wird die Affenhaus-Fl√§che gar nicht mitbenutzt?
(01.08.2009, 15:20)
Karsten Vick :   @Liz: Auf meinem Plan hast du als Anhaltspunkt rechts oben das jetzige Elefantenhaus. Die Au√üenanlage geht jetzt bis zur Mitte des Bildes, der Eselstall ist weg. Geplant ist eine Erweiterung bis zum Menschenaffenhaus links im Bild. Das Menschenaffenhaus aber wird neu gebaut au√üerhalb des bisher genutzten Zoogel√§ndes, hinter der Afrika-Huftieranlage.
(01.08.2009, 14:51)
Liz Thieme :   >in rostock wird bald das affenhaus versetzt und die elefanten sollen ein neues gehege bekommen welches die festwiese das alte affenhaus und das aquarium einschlie√üt<
So das ist meine Info zu der Neugestaltung. Könnte mir mal jemand anhand eines neuen Plans das Versetzen des Affenhauses erklären?

(01.08.2009, 09:26)
Karsten Vick :   Wars euch zu klein?
(31.07.2009, 23:38)
Karsten Vick :   Hier nun ein Ausschnitt aus dem Perspektivplan von 1962. Orange sind (Stand Fr√ľhjahr 1962) vorhandene Geb√§ude. Oben links das heute diskutierte Schimpansenhaus. Es sollte also urspr√ľnglich noch etwas verl√§ngert werden, in Wirklichkeit wurde es sp√§ter im rechten Winkel um den jetzigen Gorillateil erweitert. Das umgedrehte L ist der 2008 f√ľr die Vergr√∂√üerung der Elefantenanlage abgerissene Eselstall. Zu der Zeit lebten haupts√§chlich Ponys darin und wenn es auch schwerf√§llt, aus den Strukturen des "Kinderzoos" irgendwas sinnvolles rauszulesen, so ist doch klar, dass der Rundweg eine Ponyreitbahn sein soll. So f√§llt es mangels Publikumspl√§tzen auch wieder schwer, sich das Schimpansenhaus als sp√§tere B√ľhne vorzustellen. Der Imbiss wurde noch gem√§√ü Plan errichtet, aber wohl schon kurz nach dem Direktorenwechsel wurde festgemacht, dass Elefanten und Menschenaffen da bleiben sollen, wo sie sind. Der im Plan f√ľr 1962 angek√ľndigte Bau der Dickh√§uteranlagen war damit vom Tisch und da, wo auf dem Plan eine Pavianinsel eingezeichnet ist, entstand 1967 ein Kinderspielplatz.
(31.07.2009, 23:30)
Michael Mettler :   Dortmund hat das von mir geschilderte Menschenaffenhaus erst 1976 gebaut, vielleicht war Dr. Bartmann vorher auf Besuch in Rostock :-)
(31.07.2009, 22:27)
Michael Mettler :   In der Rostock-Chronik "Vom Hirschgarten zum Erlebniszoo" wird in einer Auflistung der Baut√§tigkeit von 1956 bis 1973 f√ľr das Jahr 1961 das Schimpansenhaus erw√§hnt. Bei der 1962er Zielplanung stand es also schon. F√ľr 1965 hei√üt es dann "Menschenaffenhaus (Orang-Utan)". Das scheint demnach der zweite Bauabschnitt gewesen zu sein.

Mir ist dabei gerade aufgefallen, dass der Rostocker Menschenaffenkomplex abgesehen vom Loggia-Dach √ľber dem Schimpansenk√§fig eine gewisse √Ąhnlichkeit mit dem fr√ľheren Dortmunder hat (heute Binturongs/Baumk√§ngurus, zwischenzeitlich Niedere Affen), wo ebenfalls von au√üen einsehbare, verglaste Innenr√§ume und Gitter-Au√üenk√§fige f√ľr Schimpansen und Orangs einen Winkel bildeten. Muss mal nach Bildern und Entstehungsdatum schauen.
(31.07.2009, 19:33)
Michael Mettler :   Im Zoof√ľhrer von 1966 wird das Haus - obwohl schon alle drei Menschenaffenarten drin lebten - noch als Schimpansenhaus bezeichnet. Auch im n√§chsten Zoof√ľhrer von 1972 hei√üt es noch so; dazu wird aber noch gesagt: "...wird f√ľr unsere heranwachsenden Affen zu eng."

Als Kuriosum fiel mir dabei noch im letztgenannten Zoof√ľhrer ins Auge: "Die vier Schimpansen Timbo, Nana und Rena" - einer davon muss wohl eine gespaltene Pers√∂nlichkeit gewesen sein :-) (L√∂sung: Vorher gab es mit Bobo noch einen vierten, da wurde der Text schlichtweg lausig aktualisiert.)
(31.07.2009, 15:46)
Michael Mettler :   Sorry, nat√ľrlich gab es zumindest in Berlin (Schloss) und Rostock (Trotzenburg-Eingang, Hirschhaus usw.)bereits Historisches, aber eben nicht die Enge bereits dicht bebauter Fl√§chen, in der man weitl√§ufige Neukonzepte schlechter umsetzen konnte.
(31.07.2009, 13:38)
Karsten Vick :   Das Haus ist vom ersten Stein an gebaut worden, um darin - f√ľr ein paar Jahre - junge Menschenaffen zu halten. Die Idee, dass schon bei der Planung eine m√∂gliche Nachnutzung ins Auge gefasst wurde, ist wie gesagt sehr reizvoll. Nur wird das trotz aller √Ąhnlichkeit mit dem Berliner Kinder-Caf√© kein Imbiss gewesen sein. Denn im Plan war eine Imbissgastst√§tte da vorgesehen, wo sie ziemlich schnell auch gebaut wurde und heute noch steht: auf dem H√ľgel vor der Elefantenanlage. Wegen der aufgesockelten K√§fige kann ich mir als Nachnutzung eher etwas b√ľhnenartiges vorstellen.
(31.07.2009, 13:37)
Michael Mettler :   ... und es waren im Gegensatz zu Dresden, Halle und Leipzig "neue" Zoos (bzw. Rostock "stieg vom Tierpark zum Zoo auf"), die in der Gestaltung noch sehr frei waren und sich nicht in historische Gegebenheiten einpassen mussten. Auch in Erfurt waren Gastronomie, Streichelgehege mit Haustieren und Affenspielk√§fig (das Graffundersche Rondell) eng verzahnt.
(31.07.2009, 13:35)
Oliver Jahn :   Also diese √Ąhnlichkeit ist wirklich auff√§llig. Und der Gedanke ist absolut nachvollziehbar. Immerhin waren ja der TP-Berlin, Erfurt und Rostock die Zoos der DDR, die √ľber eine √§hnlich gro√üe Fl√§che verf√ľgten. Warum sollte es dann nicht auch √§hnliche Grundz√ľge in der Gestaltung und Aufteilung einzelner Bereiche gegeben haben?
(31.07.2009, 13:20)
Michael Mettler :   In diesem Zusammenhang w√§re wichtig, ob und wann andere gastronomische Einrichtungen eventuell einen hier angedachten Imbiss √ľberfl√ľssig machten, so dass man umdisponierte. Ich wollte n√§mlich nicht ausdr√ľcken, dass ein schon bestehender Imbiss zum Affenhaus umgebaut wurde, sondern dass etwas, das ein Imbiss h√§tte werden sollen, nach Errichtung der Grundstruktur m√∂glicherweise gleich umgenutzt wurde. Anscheinend ist ja auch der geplante Kinderzoo mittendrin stecken geblieben.
(31.07.2009, 12:51)
Karsten Vick :   Die Vermutung hat schon was. Nur war es nicht so, dass ein Imbissstand zum Menschenaffenhaus umgebaut wurde, sondern eher so, dass ein Menschenaffenhaus so gebaut wurde, dass man es sp√§ter als Musikb√ľhne, Verkaufsstand o. √§. nutzen konnte. Daf√ľr spricht, dass der von Michael fotografierte Schimpansenk√§fig mit dem aufw√§ndigen Dach wirklich den √§ltesten Teil des Menschenaffenhauses darstellt, der Gorillateil kam erst sp√§ter dazu, das Orang-Innengehege sogar erst in den 80ern. Ich werde mal, damit wir wissen, wovon wir reden, den Perspektivplan scannen und st√ľckchenweise hier einstellen.
(31.07.2009, 11:27)
IP66 :   Ich habe mit das Geb√§ude mit Karsten Vick im vorletzten Winter recht gr√ľndlich angeschaut und halte es f√ľr unwahrscheinlich, da√ü tats√§chlich ein Pavillon nach dem Muster der noch vorhandenen friedrichsfelder Beispiele nachtr√§glich f√ľr die Menschenaffenhaltung adaptiert wurde. Allerdings zeigen die von Michael Mettler gefundenen Beispiele sehr schl√ľssig, da√ü das Vorbild f√ľr das Geb√§ude eben eine solche Loggia war. Bis heute ergeben sich an von au√üen einsehbaren St√§llen oft merkw√ľrdige Situationen, die nur hier und da als durchdacht gestaltet bezeichnet werden k√∂nnen. In Rostock hingegen wirken die K√§fige, ob hinter Glas oder als "Freianlagen", recht luftig, sie sind Teil eines Ensembles, das zwanglos den Platz begrenzt. Ich k√∂nnte mir auch vorstellen, da√ü man mit Blick auf den Masterplan den Entschlu√ü gefa√üt hat, die Architekturphantasie zur Tierausstellung zu nutzen und da√ü vielleicht ein fr√ľherer Entwurf adaptiert wurde.
(31.07.2009, 10:52)
Michael Mettler :   Und hier eine Aufnahme aus einem alten Wegweiser des Tierparks Berlin. Die Parallelen sind verbl√ľffend, vor allem bei der von Karsten erw√§hnten Lage am geplanten Kinderzoo machte es bei mir "klick". War das Rostocker Geb√§ude (oder zumindest der auf meinem Foto zu sehende Teil) urspr√ľnglich gar nicht als Tieranlage, sondern als Imbiss geplant? Statt des Au√üenk√§figs eine Terrasse, statt des Innenk√§figs die Essenausgabe? Im Grunde ben√∂tigt man doch f√ľr ein Menschenaffenhaus (damals ja noch AffenKINDER) die gleichen Wirtschaftsanschl√ľsse wie f√ľr einen Imbiss, nur w√ľrde es eben eine Futter- und keine Pommesk√ľche. Dem Haus gegen√ľber liegt eine Festwiese, gleich daneben gab es eine Pony-Reitbahn (jetzt Elefanten-Erweiterung), die kleine Affeninsel erinnert ebenfalls ein wenig an den TP Berlin (fr√ľhere Insel f√ľr Amerikanische Nerze). Fehlte eigentlich nur der dort verwirklichte Affen-Spielk√§fig. Und der wurde dann, da Rostock sogar √ľber Menschenaffen verf√ľgte, eben auf der Imbiss-Terrasse errichtet - vielleicht kamen Gorilla- und Orang-K√§fige erst sp√§ter dazu, und der rechte Trakt war urspr√ľnglich als Regenhalle (oder auch als Musikpodium)geplant. Das Geb√§ude k√∂nnte also ein "Hybride" sein: Man kopierte aus dem Tierpark sowohl den Kinderzoo-Imbiss als auch die Regenhalle neben der Wolfsanlage, in der - um Wartezeiten bei Schauern zu √ľberbr√ľcken - an den Enden zwei Volieren eingef√ľgt sind, und wandelte dies nach und nach in ein Menschenaffenhaus um, weil der urspr√ľngliche Plan eines Dickh√§uterhauses (mit Flusspferdanlage!) nicht umgesetzt wurde/werden konnte, die Elefanten weiterhin das potenzielle Menschenaffenhaus blockierten und die Affen allm√§hlich gro√ü und kr√§ftig wurden.
(31.07.2009, 10:40)
Michael Mettler :   Im Zooarchitektur-Thread"Heinz Graffunder" machte Karsten Vick folgende Anmerkung √ľber das Menschenaffenhaus, von dem wir noch nichts √ľber eine Mitwirkung Graffunders wissen:
"Vom noch existierenden Menschenaffenhaus stand damals auch schon der 1. BA, der liegt lt. Plan (Perspektivplan von 1962) am Rande des geplanten Kinderzoos, ohne besondere Funktion."

Das brachte mich auf einen Gedanken, den ich mit zwei Bildern illustrieren m√∂chte. Nebenstehend zuerst das Rostocker Haus bzw. dessen Schimpansen-Fl√ľgel (eine Gesamtaufnahme habe ich nicht gemacht).
(31.07.2009, 10:21)
Niedersachse :   Okay, dankesch√∂n
(24.07.2009, 11:28)
Oliver Jahn :   @Niedersachse, siehe Karsten Vicks Beitrag vom 19.05.2009.
(23.07.2009, 23:50)
Niedersachse :   Wohin gingen denn die Wapitis?
(23.07.2009, 19:44)
Michael Mettler :   Das k√∂nnte erkl√§ren, warum ich bei meinem Hodenhagen-Besuch im Mai nicht nur einen Transportwagen in der Asien-Abteilung sah, sondern auch drei sehr nerv√∂se Nilgaus...

Ich habe gerade den Rostocker Jahresbericht 2007 bekommen, in dem in Zusammenhang mit einem Gehegewechsel gleich zweimal an verschiedener Stelle von "Wildeseln" gesprochen wird. Aus dem Zusammenhang geht aber hervor, dass damit die Hausesel des Zoos gemeint sind (und nicht etwa die gesondert erw√§hnten Kulane). Nur ein Fl√ľchtigkeitsfehler oder voraus eilende Zukunftspl√§ne...?
(23.07.2009, 15:04)
Oliver Jahn :   @Karsten, ich habe mich schon gewundert, den Gorillamann nur allein zu sehen. Nun wei√ü ich, warum.
Die Nilgaus gingen an den Safaripark Hodenhagen. Die Hirschziegenantilopen gingen nach √Ėstereich in den Wild- und Erlebnispark Streicher.
Die L√∂sung mit der Futterk√ľche f√ľr den Wickelb√§ren gef√§llt mir sehr gut.
Und hier noch mal ein Bild vom Schneeleopardenjungtier.
(23.07.2009, 14:08)
Karsten Vick :   Die ganze alte Huftieranlage soll zu einer Afrikaanlage zusammengefasst werden. Au√üer Pferde- und Moorantilopen plant man weitere Arten zu halten.
Wenn beim Menschenaffenhaus schon Baugeschehen w√§re, dann w√ľrde man das von der jetzigen Afrika-Anlage aus sehen, meine ich.
Der Bereich des Wickelb√§ren im S√ľdamerikahaus ist die ehemalige Futterk√ľche, wie ich am 19.5. schon schrieb.
Oliver, steht bei den Nilgaus und HZA auch, wohin sie abgegeben wurden, wie bei den Wapitis?
"Das Affenhaus ist noch immer mit den bekannten drei Arten besetzt" - du meinst das Menschenaffenhaus? Da gibt es trotzdem eine Bestandsver√§nderung, da das alte Gorillaweibchen Sanga im Alter von √ľber 40 Jahren gestorben ist.

Ja und auch Sara die Elefantenkuh hat wieder mal eine Gefährtin verloren.
(23.07.2009, 12:55)
Oliver Jahn :   Die Anlage soll nur noch einer Gemeinschaftshaltung von ANtilopen dienen. Dabei wird man sicher auf die Pferdeantilopen zur√ľckgreifen, evtl. auch die Litschis dort belassen.
Das Menschenaffenhaus entsteht in einem Bereich, der zur Zeit f√ľr Besucher noch nicht zug√§nglich ist, daher kann ich √ľber Baubeginn dort nichts sagen.
(23.07.2009, 12:26)
Henry Merker :   @Oliver Jahn:
Soll denn die ehemalige Nilgau- und Hirschziegenanlage mit einer neuen Tierart besetzt oder einer anderen bereits bestehenden Anlage zugeschlagen werden?
Wie sieht es eigentlich mit der Planung des neuen Menschenaffenhauses aus? Wird daran schon gebaut oder ist dies noch in Planung?
(23.07.2009, 07:14)
Oliver Jahn :   Ich bin aus dem Urlaub zur√ľck und habe diesen genutzt, um dem Zoo Rostock mal wieder einen Besuch abzustatten.
Der Wickelb√§r hat jetzt einen eigenen Bereich im S√ľdamerikahaus.
Die Nilgaus und die Hirschziegenantilopen haben den Zoo bereits verlassen und auch die Wapitis waren weg. Vom Umbau des alten Hauses war allerdings noch nichts zu sehen, lediglich die Wapitianlage war jetzt genutzt von den Pferdeantilopen und den Litschi-Wasserböcken, die Anlage der Nilgaus stand leer.
Was mich sehr gefreut hat, bei den Kulanen gab es zwei mal Nachwuchs.
Der junge Irbis war gut zu beobachten, er hält sich oft vor den Glasscheiben auf und ist so sehr besucherwirksam.
Die alte Elefantendame steht allein und das Affenhaus ist noch immer mit den bekannten drei Arten besetzt.
(22.07.2009, 18:34)
Oliver Jahn :   Ich kann da Karsten nur noch mal best√§tigen, an dem Haus ist oberhalb des Fundamentes nichts mehr original. Die verwendeten Steine und die Glasbausteine in den Fenstern sind aus der Nachkriegszeit.
(03.06.2009, 21:24)
IP66 :   Wenn ausgehendes Mauerwerk erhalten ist, dann wohl nur auf der noch in der achteckigen Form erhaltenen Seite, die zumindest von au√üen neu verkleidet wurde. Die Frage ist, warum man, als man das Ganze erneuerte, auf der einen Seite den alten Grundri√ü beibehielt, w√§hrend man ihn auf der anderen rechteckig erweiterte. Denkbar w√§re die Interpretation, da√ü man dies tat, weil in dem heute achteckigen Bereich noch so hohe alte Mauern vorhanden waren, da√ü man auf deren Ersatz verzichtete. Das ist nur eine Theorie, doch finde ich sie vergleichsweise einleuchtend.
(03.06.2009, 11:28)
Karsten Vick :   Der Kenner sieht auf meinem Bild nat√ľrlich sofort, was es darstellt. F√ľr alle anderen: die blaue Beschriftung links weist auf den besagten Huftierstall, die rechts auf einen heute noch erhaltenen historischen Balkon mit Wellensittichvoliere. Rechts davon die Pyramideneichenallee, an deren unterem Ende man heute die Eisb√§renanlage und das Goldfisch -> Kegelrobben -> Basst√∂lpelbecken findet.
(03.06.2009, 00:12)
Karsten Vick :   Erstmal wird an dem Stall nichts ver√§ndert. Bei diesem Umbau ist die Anlage ja hinterher immer noch zweigeteilt, so dass die St√§lle in der Mittelachse immer noch am richtigen Ort, an der R√ľckfront der Gehege, stehen. Kurios wirds erst, wenn mal die ganze Anlage zu einem Gehege vereinigt wird. Dann steht die Frage, wie viel Stallkapazit√§t man braucht, wo man diese anordnet und wie man das alte Haus dabei nutzen kann. Wobei Oliver und ich der Meinung sind, dass da oberirdisch wenig bis keine alte Bausubstanz erhalten ist. Sie haben aber beim Wiederaufbau auf jeden Fall das alte achteckige Fundament genutzt.

Der Urzustand war ein achteckiger Stall, der von acht unterschiedlich gro√üen Tortenst√ľck-Ausl√§ufen umgeben war. Zu DDR-Zeiten waren es anfangs zwar immer noch acht Ausl√§ufe (Anfang der 70er Wapiti, Nilgau, HZA, Yak, Trampeltier, B√∂hmzebra, Milu, Kulan (und Onager)), aber es wurden St√§lle dazu gebaut, in denen man auch wirklich mal eine ganze Tiergruppe einsperren konnte.
(03.06.2009, 00:07)
IP66 :   Was wird denn aus dem alten Huftierhaus? Es geh√∂rt, wenn auch nur in Teilen und stark ver√§ndert, j azum Gr√ľndungsbaubestand des Zoos?
(02.06.2009, 10:52)
Karsten Vick :   In Rostock herrscht die Ruhe vor dem Sturm, dem Bau des neuen Menschenaffenhauses. Vorher wird die zentrale Huftieranlage umgestaltet. Die Wapitis sind (vor√ľbergehend) bei einem privaten Rentierz√ľchter in der Uckermark - auch so was gibts - eingestellt. Die Litschi- und Pferdeantilopen nutzen schon diese Anlage mit. Auf der anderen Parkseite, auf dem Afrikateil der Cameliden-Equiden-Anlage (CEA), wurden mit Bauzaun und Benjeshecken provisorische Gehege abgeteilt, die w√§hrend des Umbaus wohl die Antilopen beherbergen sollen.
Die Tamarinfamilie im Krokodilhaus erfreut sich bester Gesundheit. Neu im S√ľdamerikahaus ist ein Wickelb√§r, dem die alte Futterk√ľche als Gehege hergerichtet wurde.
(19.05.2009, 23:34)
Niedersachse :   Als sie kam hatte man sich noch Hoffnung auf Nachzucht gemacht. Wie es jetzt aus sieht, keine Ahnung.
(22.12.2008, 17:26)
Sven P. Peter :   Also eine Zuchtperspektive die gegen Null geht.
(22.12.2008, 17:13)
Niedersachse :   Der Mann Bodo ist 1991 geboren.
Das Weibchen Grete kam 2006 aus Tallinn. Sie ist 1982 in Rostock geboren.
(22.12.2008, 15:04)
Michael Mettler :   Kleine Erg√§nzung zu den Nasenb√§ren: Auf der ehemaligen Jungb√§renanlage lebt die Weibchengruppe mit jeweiligem Nachwuchs, bei den Kapuzinern das Zuchtm√§nnchen (bis auf die gelegentliche "Hochzeitsreise") und m.W. noch Kastraten.
(22.12.2008, 08:59)
WolfDrei :   Sicher nicht die heutigen Tiere: die Rostocker Gruppe Anfang der Siebziger
(22.12.2008, 08:15)
Sven P. Peter :   Ach ja, da!
Mal was anderes, weiß jemand wie alt die Kodiaks sind?
(22.12.2008, 00:01)
Oliver Jahn :   Die Kombi existiert schon einige Jahre auf der ehemaligen Jungb√§renanlage. Und es gibt zwei Gruppen Nasenb√§ren, eine dort und die andere bei den Kapuzinern.
(21.12.2008, 22:44)
Sven P. Peter :   Ich denke die Nasenb√§ren sind bei den Kapuzinern?!
(21.12.2008, 21:36)
Andr√© Haubrich :   Ist bei der Kombi Nasenb√§r/Marderhund das Scheitern nicht schon vorprogramiert gewesen? Geografisch ist sie ja auch nicht korrekt, es sei denn Nasenb√§ren sind mit einem Flugzeug √ľber Asien... Ist ja bekannt :-)
(21.12.2008, 21:27)
Andreas :   @Karsten Vick:
Im Krokodilhaus leben jetzt 2 Schwarzr√ľckentamarine. Sie k√∂nnen sich frei bis kurz vor die Becken, per √Ąste und Stricke, im Raum bewegen. Der Beo im ¬ĄDschungel¬ď hat seinen Sprachschatz erweitert :-) Wei√üt Du, was mit dem Becken vor den Pinguinen wird?
@Oliver Jahn:
Man gut, da√ü Du im September so flei√üig warst :-) Sind erst in der D√§mmerung am Haus angekommen. Obwohl wir gegen 10.00 da waren, lief die Zeit davon- viel zu gucken! Die WG Fischotter/Waschb√§ren funktioniert pr√§chtig, b.z.w. ist f√ľr den Betrachter sehr kurzweilig. Der L√∂wennachwuchs( 1JT) hat de genervte Mutter in den Baum getrieben und maltr√§tiert den Vater. Die Jaguare basteln an neuem Nachwuchs. Leider war nichts von den Schneeleoparden zu sehen. Da eine Menge B√§lle im Gehege waren, scheinen die Jungtiere noch da zu sein. Weitere neue WG f√ľr mich: Nasenb√§ren+ Marderhunde, wobei letztere die A...karte gezogen haben. Trauen sich kaum raus. Relativ kleine Jungtiere bei den Yaks, Nilgaus, Wanderus. Also, jedenfalls so interessant, da√ü wir erst gegen 16.30 den Zoo(Erweiterungsgel√§nde) verlassen haben.

(21.12.2008, 19:44)
Oliver Jahn :   @Andreas, ich habe ja nur EIN Foto eingestellt. Ich hatte mir vorher den Wetterbericht f√ľr Rostock angesehen und da habe ich mir gedacht, bevor du ganz nass wirst, nehme ich dir das mit dem Foto einfach mal ab! ;-)
Aber dennoch habe ich gar nichts gegen ne l√ľttje Lage! :-) Ich hoffe, wir bekommen das in 2009 endlich mal hin!
(21.12.2008, 16:20)
IP66 :   Damit scheint der rostocker Zoo √§hnlich rabiat mit seiner DDR-Vergangenheit umgehen zu wollen wie Leipzig und Dresden - ich finde das schade und f√ľhlte mich ein wenig an den Umgang mit nationalsizialistischer Architektur erinnert.
(21.12.2008, 15:19)
Andreas :   @Karsten Vick: Bei dem Schietwtter sind wir heute nicht raus. Fahren morgen hin.
Habe Bilder sortiert und jetzt eckige Augen:-)
@Oliver :dat kost¬īne anst√§ndige Lage!
(20.12.2008, 21:02)
Oliver Jahn :   Na dann hier quasi zum Abschied eines Hauses noch mal der markanteste Blick auf dieses Haus, bzw. hier auf den Schimpansenk√§fig.
(20.12.2008, 20:34)
Karsten Vick :   ..sachkundige Leitung, das war wohl mein Stichwort.
Tats√§chlich ist gerade heute der Anfang vom Ende des Menschenaffenhauses gekommen: F√ľr den Neubau wurden die F√∂rdermittel bewilligt und Zoodirektor und Oberb√ľrgermeister haben das Projekt vorgestellt. Es wird die Erweiterung des Erweiterungsgel√§ndes einleiten, sprich noch jenseits der Afrikanlage gebaut, es wird "bis zu 20 Orangs und Gorillas" beherbergen (also wohl keine Schimpansen mehr) und es wird auch nicht schn√∂de Menschenaffenhaus hei√üen, sondern Darwineum, um den anderen -eums in Mecklenburg Paroli bieten zu k√∂nnen: Ozeaneum Stralsund und M√ľritzeum Waren.
Das alte Haus wird spätestens dann fallen, wenn an seiner Stelle die Elefantenanlage als nächstes Großprojekt gebaut wird.

@Andreas: Waren schon Krallenäffchen im Krokodilhaus und wenn ja, welche Art?
(20.12.2008, 20:11)
IP66 :   Ich habe mir das Geb√§ude im letzten Winter unter der sachkundigen Leitung von Karsten Vick angeschaut - insofern kenne ich es recht gut. Ich denke aber, da√ü sich mancher Forumsteilnehmer, der noch nicht in Rostock war, √ľber die ein oder andere Abbildung mit diesem Geb√§ude vertraut machen k√∂nnte - so viele traditionelle Menschenaffenhaltungen gibt es ja nicht mehr, und das rostocker Beispiel ist besser erhalten und vollst√§ndiger als d√°s Beispiel in Duisburg.
(20.12.2008, 09:59)
Oliver Jahn :   IP66, wenn da Bilder gew√ľnscht sind, bitte einfach Bescheid geben. Ich habe bei unserem Besuch im Herbst das Haus ausgiebig abgelichtet.
(19.12.2008, 19:12)
Andreas :   @IP66: werde mein Bestes versuchen:-)

(19.12.2008, 18:51)
IP66 :   Vielleicht ist es sinnvoll, das recht gut erhaltene und nicht besonders gesch√§tzte Menschenaffenhaus zu dokumentieren, das recht gut die Vorstellung von der Haltung dieser Arten in der Nachkriegszeit spiegelt.
(19.12.2008, 18:42)
Andreas :   Nun ist ja wieder "Ferienzeit". Fahren morgen in den Zoo Rostock, Montag oder Dienstag Stralsund, dann irgendwann sp√§testens bis 4.1. nach √úckerm√ľnde. Sind spezielle Dinge zu erfragen, oder Anlagenfotos zu machen?
(19.12.2008, 15:31)
IP66 :   Ich m√∂chte auch noch einmal einladen und betonen, da√ü G√§ste am 6. Januar in Rostock oder auch am 7. in Greifswald sehr willkommen sind. Ich plane zudem noch einen Besuch im Zoo von Bremerhaben am 3 I und in jenem von Schwerin am 10 oder 11 I, f√ľr die dasselbe gilt!
(26.12.2007, 10:32)
Karsten Vick :   @Andreas: Nun das Durcheinander um die Fleckenkatzen ist ja nun aufgekl√§rt. Die jungen Jaguare wurden abgegeben, ich wei√ü so aus dem Kopf nicht, wohin. Die Irbisse mal beim Toben zu sehen, ist in Rostock schon eine gro√üe Ehre, meist leben sie ziemlich versteckt. Vielleicht tut sich da auch mal was mit Nachwuchs. Leoparden, n√§mlich Chinaleoparden, sind nicht mehr da, ich glaube gestorben. Es war ein altes (Geschwister?)Paar aus Cottbusser Zucht. In ihrem Gehege sind ja jetzt die Binturongs.
Dem Menschenaffenhaus sehe ich schon mit großer Spannung entgegen, wird Zeit, dass da der goldene Regen den Zoo trifft. Über Spenden kommt das Eigenkapital und dann wollen sie Fördermittel sich holen.
Ich werde mit IP66 den Rostocker Zoo am 6. Januar besuchen. Den Endzustand des Papageienpavillons, die Erweiterung des Elefantengeheges, die neue Eselanlage habe ich alles noch nicht gesehen.

Ein Bericht √ľber Stralsund w√ľrde mich interessieren. Nach meiner Vorstellung m√ľsstest du daf√ľr einen neuen Thread anlegen mit dem Titel "Kleine Parks in Mecklenburg-Vorpommern". Das hatte ich auch schon immer mal vor. F√ľr Besuchsberichte und Neuigkeiten.
(25.12.2007, 20:23)
Andreas :   3x Kniefall, Abbitte- wenn ich behaupte, ein Riesenesel zu sein, w√§re das eine Beleidigung f√ľr das Arme Tier! K√∂nnte doch glattweg beim Fernsehen anfangen!!! :@) Oh Shit, unverzeihlich. Kommt davon, wenn man im Alter √ľberheblich wird. Nat√ľrlich JAGUARE Mu√ü wohl am Gl√ľhwein liegen
(25.12.2007, 12:50)
Andreas :   @Niedersachse Danke f√ľr die prompte Aufkl√§rung betr. der L√∂wen. Nebenstehendes Foto wurde am 22. Dez. geschossen und wenn ich mich schwach erinnere, berichtete die Regionalpresse etwas √ľber 2.1 Jungtiere, darunter ein Schw√§rzling. Falls ich etwas durcheinander gebracht haben sollte- k√∂nntest Du einem Grufti verzeihen? :@)
(25.12.2007, 11:09)
Niedersachse :   Leoparden? Ich dachte die China-Leoparden sind beim Hausumbau abgegeben und man h√§lt nur noch Leoparden?
Bei den Löwen-Jungtieren kann ich helfen. Die beiden 1,1 Geschwister Azana und Leo sind in den Zoo in der Wingst gegangen und Halbschwester Zuri in den Jaderpark.
(25.12.2007, 10:56)
Andreas :   @Karsten Vick Haben am 22.Dez. die vorweihnachtliche Leere im Zoo so richtig genie√üen k√∂nnen! Etwas traurig waren wir, als uns bei den Leoparden und L√∂wen ¬Ąnur¬ď die Elterntiere entgegen sahen. Gerade auf die Leo`s haben wir uns ewig gefreut, da wir in der Zeit der Rolligkeit das Vergn√ľgen hatten, anwesend zu sein. Herrlich anzusehen, wie das Paar noch immer harmoniert! Wei√üt Du, wohin der Nachwuchs abgegeben wurde? Auch bei den Erdm√§nnel sieht es man mau aus- hat die Leipziger Blutauffrischung Erfolg gehabt? Die Irbisse und Geparden tobten und tollten gerade durch die Gehege- es war die reinste Freude. Die Haubenkapuziener hatten die Nasenb√§ren mitsamt der Kiste umgekanntet und machten ihnen das Leben schwer. Ob das ideal ist, in der langen Innensaison, so ohne R√ľckzugsm√∂glichkeit? Alles in allem war es wieder ein prima Tag. Sogar die Orangs und Gorillas waren sehr kommunikationsfreudig ( immer wieder imponierend, was sie durch Mimik und Gestik ausdr√ľcken k√∂nnen) Beim Schimpansen musste ich mir doch verstohlen eine Tr√§ne aus den Augen wischen. Um so √§rgerlicher wurde dann das Bauschild in der N√§he der Schreiadlervoliere zur Kenntnis genommen : Souvernierverkauf entsteht. Was f√ľr ein Wahnsinnsbau- und f√ľr das Menschenaffenhaus fehlt noch so viel ! Oder sind das mal wieder verschiedene F√∂rdert√∂pfe ? Der monumentale Betonbau sieht aus, als ob mal sich mal wieder
jemand ein Denkmal setzen wollte. Appropos Denkmal- ich finde, die Erbschaft der alten Dame ist in dem Haus mit dem Schönhörnchen gut angelegt. Und um noch einmal auf das Geld zu kommen- ich mag keine Verschwendung. Ein riesengroßes Areal vor dem Menschenaffenhaus wurde mit Weihnachtsbeleuchtung zugepflastert, bis in ca. 20 m Höhe und abends, als wir mit der Straßenbahn vorbei sind, sah das aus wie Disneyland. Ob diese Werbung die Ausgaben rechtfertigt? Nun erst mal genug. Muß mal die Weihnachsgans besuchen gehen. Bei Interesse kurzer Lagebericht aus Stralsund.

(25.12.2007, 10:53)
IP66 :   Ich suche schon l√§nger einen Termin f√ľr Rostock, wobei ich derzeit √ľber die erste Januarwoche nachdenke. Das ist zwar mitten im Winter, aber ich habe da Zeit und bin noch nicht verplant.
Interessant war, da√ü bei unserer Fahrt 1988 auch die Stadt Rostock einen erheblich besseren Eindruck machte als Stralsund, wobei sich das allerdings auf den zentralen Bereich um die Marienkirche bezog und nicht alle Viertel einschlo√ü. Besonders im Vergleich mit Stralsund stach der Zustand ins Auge. Bei den Tierh√§usern sollte man aber bedenken, da√ü offensichtlich die Farben f√ľr den Au√üenanstrich in der DDR erstaunlich wenig wetterresistent waren, so da√ü selbst vor kurzem neu gestrichene Geb√§ude verfallener aussahen, als sie es waren. Ich denke, da√ü die konventionell oder aus nicht vorgegossenen Betonelementen errichteten Bauten weniger gro√üe Sanierungsprobleme stellen werden als das friedrichsfelder Dickh√§uterhaus. Auf der anderen Seite ist der k√∂lner Regenwald ein Ort st√§ndiger Reparaturen, und in Gelsenkirchen br√∂ckelt der Kunstfels schon im Afrikabereich - dergleichen scheint kein sozialistisches Monopol zu bedeuten.
(27.11.2007, 10:53)
Karsten Vick :   Zumindest ist mir noch nichts zu Ohren gekommen, was gegen den aufrechten Gang spr√§che...
Wenn das von mir vorgeschlagene Treffen zustandekommt, kannst du sogar nochn Wessi mitbringen, wegen der zahlenmäßigen Ausgeglichenheit.
Und das Sattelzebra war bei meinem letzten Besuch noch da.
(26.11.2007, 22:38)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: DORT darf ich aber die Kasse noch in aufrechter Haltung passieren...? :-)

Will ja schon lange mal wieder nach Rostock. Ich hoffe, das "Sattelzebra" wird dann noch da sein...
(26.11.2007, 22:32)
Oliver Jahn :   @Karsten, das ist zwar nur eine ganz pers√∂nliche Empfindung und ich meinte damit auch nicht die Artgerechtheit der Haltungen, sondern, genau wie von dir verstanden, die Erhaltung der Bausubstanz. Und da war m.E. Rostock deutlich vor den anderen Zoos. Das Dickh√§uterhaus in Magdeburg war bereits zur Wende sehr marode, leider! Halle, Leipzig und Dresden waren bei fast allen historischen H√§usern nur noch ganz knapp vor dem Abriss. Das Elefantenhaus in Erfurt wirkte zumindestens von aussen v√∂llig vergammelt auf der Nashornseite und im Tieraffenhaus regnete es an mehreren Stellen durch das Dach. Zu Cottbus kann ich nichts sagen, das Raubtierhaus habe ich auch nur zweimal gesehen und kaum noch in Erinnerung. Aber da machten vor allem das Elefantenhaus, aber auch das Ufo und das Hornvogelhaus in Rostock einen wirklich modernen und soliden Eindruck.
(26.11.2007, 21:25)
Karsten Vick :   @IP66: Ich denke, wir sollten f√ľr n√§chstes Jahr wirklich einen gemeinsamen Besuch in Rostock ins Auge fassen. Oliver Jahn und Ralf Seidel sind daran auch interessiert, ja und Michael Mettler nehmen wir nat√ľrlich auch mit. Und ich bin der Meinung, dass wir dabei zu all den hier angesprochenen Fragen eine h√∂chst anregende Diskussion f√ľhren k√∂nnten.

Was den Verfall der DDR-Zoos zur Wendezeit betrifft, können wir Schwerin außen vor lassen, da es dort kaum größere Tierhäuser gab und gibt.

In Bezug auf Rostock freue ich mich √ľber die Einsch√§tzung von Oliver, da ich schon die ganze Zeit √ľberlege, ob Rostock WIRKLICH besser erhalten war als z. B. Dresden und Erfurt, die ich erst nach der Wende kennenlernte, oder ob mir das nur so vorkam. Nat√ľrlich gibt es hier auch Sanierungsbedarf, aber Elefanten- und Menschenaffenhaus sowie B√§renburg sind sicherlich haltungstechnisch nicht mehr das, was die Leute sehen wollen, aber bautechnisch durchaus noch stabil.
(26.11.2007, 21:13)
Oliver Jahn :   Auch wenn alle gro√üen Zoos zur Wende hin ein Sanierungsfall waren, so l√§sst sich doch auch das auf den eigentlichen Thread wieder zur√ľckbringen, denn ich fand gerade zu dieser Zeit den Zoo Rostock noch als den Zoo, mit der am wenigsten maroden Substanz. Die anderenZoos sahen doch doch weit schlimmer aus. Gut, evtl. Schwerin ging auch noch, da war ich zu selten.
(26.11.2007, 20:20)
IP66 :   ... fremd war schon manches, zumal man es, wenn man auf eigene Faust lebte und reiste, anders erfuhr, als wenn man vor allen √úbeln durch DDR-erfahrene Begleiter bewahrt wurde. Am meisten verwundert war ich √ľber die vielen Taktiken, die Propaganda zu umgehen, zu unterwandern, zu karikieren. Angesichts der Rekonstruktionsank√ľndigungen vor Ruinen in Greifswald, die man dort zur Domweihe in Massen aufgeh√§ngt hatte, aber auch mancher Parolenschilder hatte man zudem den Eindruck, da√ü selbst diejenigen, die dergleichen anzubringen befahlen, nicht mehr recht an die Sache glaubten.
Auf der anderen Seite hat man ja doch Zooneugr√ľndungen wie Erfurt oder Magdeburg gestemmt, und die dortigen Tierh√§user litten wohl noch nicht unter dem Plattenbauprogramm. Insofern habe ich ein wenig den Eindruck, da√ü es, √§hnlich wie bei den Baudenkm√§lern, ab etwa 1975 einen massiven Verfall gab, w√§hrend man bis dahin zwar sicher mit beschr√§nkten Mitteln, aber eben doch auf gleichbleibendem Niveau vor sich hin werkeln konnte.
In Sachen Masterplan scheint es aber so etwas wie eine system√ľbergreifende Konstante zu geben: Immer dann, wenn man bauen will, aber aus verschiedenen Gr√ľnden nicht kann, publiziert man anscheinend einen tollen Plan, der gro√üe Neubauten vorsieht - gelegentlich wird so etwas auch gebaut - M√ľnster, Gelsenkirchen, Hannover - aber ist keinesfalls der einzige Sinn dieser Publikationen, sofort in die Tat umgesetzt zu werden.
(26.11.2007, 19:14)
Ralf Seidel :   IP66, na da mal keine Sorgen - so empfindlich bin ich nicht. Ich kann
durchaus nachempfinden, dass es f√ľr viele Besucher aus dem Westen durchaus eine andere, fremde Welt war wenn sie in den Osten kamen. Kultur in der DDR-das war Propaganda - ohne Frage, aber eben viel feingliedriger, als man das heute wahrnehmen m√∂chte...
Nat√ľrlich waren viele der Masterpl√§ne in Zoos, um wieder zum Thema meinerseits zur√ľck zu kommen, Luftschl√∂sser, √∂konomisch gar nicht umsetzbar. Aber es sollten ja immer mal gewisse "Leuchtt√ľrme" gesetzt werden, um der Bev√∂lkerung allen Widrigkeiten zum Trotz zu beweisen, dass es voran geht. Entwicklungen gab es bestenfalls im Tierpark Berlin, der Zoo Leipzig erhielt 78 sein Zooschaufenster und Anfang der 80'er das Haus f√ľr die Menschenaffen. Gleichzeitig verfiel aber der Rest des Zoos zusehends. Nach der Wende waren alle gro√üen DDR-Zoos ein einziger Sanierungsfall.
(26.11.2007, 13:07)
IP66 :   Ich denke, da√ü der Aufbau des Zoos in Friedrichsfelde ja auch zu den gro√üen Projekten geh√∂rt, die, wenn auch anders als propagiert, bis heute einen gro√üen Gewinn darstellen. Zudem mu√ü man vielleicht den Pl√§nen zugutehalten, da√ü die √∂konomische Krise und der Bev√∂lkerungsschwund erst ab den 70er Jahren den Systemwettlauf zu einem Weg in den Untergang verwandelten, w√§hrend zuvor, trotz Diktatur, einige beachtliche Erfolge zu verzeichnen waren. Ich denke, da√ü die berliner Bauten die Entkoppelung spiegeln: Das Brehm-Haus wurde international beachtetm, das Dickh√§uterhaus, trotz des spannenden Ansatzes, eher betrauert. Gerade deshalb f√§nde ich es ja cuh so spannend, beide H√§user nachvollziehbar zu erhalten, weil sie mehr sagen als manche Abhandlung.
Ein weiterer Eindruck, auch in Hinblick auf den rostocker Plan, betrifft allerdings das Phänomen, daß man beim Wettlauf eigentlich eher auf die Welt zu schauen behauptete als auf den ungeliebten Nachbarn - ich kenne den Plan zu schlecht, um das auch hier festzumachen.
(26.11.2007, 12:05)
Oliver Jahn :   Luftschl√∂sser waren diese Pl√§ne auf jeden Fall, denn kaum ein Direktor eines einzigen Zoos wird selber je an deren Verwirklichung geglaubt haben. Ich glaube aber auch, dass diese Pl√§ne schon auch Propaganda darstellten, denn wer sich die parteipolitisch gef√§rbten Vorworte so einiger DDR-Zoof√ľhrer durchliest, dem wird klar, dass da nat√ľrlich auch mit bezweckt wurde, zu zeigen: "Was der Westen kann, dass k√∂nnen wir auch!" "√úberholen ohne Einzuholen!" Aber noch mal, die Direktoren dieser Zoos waren Realisten genug, um zu wissen, dass das √ľberwiegend nicht umsetzbar war. Dennoch gingen sie mit viel Fantasie und Engagement daran, einige wenige Bereiche davon umzusetzen. Siehe Rosental-Anlagen in Leipzig. Ganz anders sah es mit den kleineren Tierg√§rten aus. Zahl und Qualit√§t des Tierbestandes waren hier wohl einmalig und unerreicht.
@Karsten, kannst du den Plan von Rostock nicht mal auf den Scanner packen und mir per Mail schicken?

(23.11.2007, 21:56)
th.oma.s :   @IP66: die ddr war 1988, in der zeit in der Sie sie dort waren, √∂konomisch tot.
Ihre durchaus nicht unzutreffenden beobachtungen aus dieser zeit zum kulturellen angebot ergeben erst vor diesem hintergrund ein reales bild der situation. Ihre frage zu den ddr- masterpl√§nen w√ľrde ich inbezug auf zoo als luftschl√∂sser betrachten, anspruchsvolle planungen ohne die spur einer wirtschaftlichen grundlage f√ľr ihre umsetzung.
(23.11.2007, 20:54)
IP66 :   Ich wollte auf keinen Fall irgend jemand verletzen und habe nur die Eindr√ľcke wiedergegeben, die sich bei Besuchen, vor allem bei einem vierw√∂chigen selbst organisierten Forschungsaufenthalt 1988 ergeben haben. Dabei ist aufgefallen, da√ü man bei den Kunstmuseen tats√§chlich unter den Stand vor 1945 zur√ľckgefallen war, was man unter der Hand auch zugab. Bei den Geschichtsmuseen sah es deutlich besser aus, wobei uns aber der ideologische Ansatz, insbesondere in den Mittelalter-Abteilungen, sehr am√ľsiert hat. Anderes fanden wir sehr positiv, einmal die niedrigen Eintritte, auch in Sonderausstellungen, die Dichte und Qualit√§t der Sinfonieorchester und Theater. Vom Zustand mancher Stadt waren wir dagegen schockiert, und die Restaurant-Situation war f√ľr uns schwer nachzuvollziehen. Deutlich wurde uns aber auch viel Engagement und, was die Erfahrung "zwei Wessis in Mecklenburg" anging, Hilfsbereitschaft. Im Zoobereich w√ľrde ich die Dinge eigentlich √§hnlich sehen: Es gibt eine Reihe qualit√§tvoller Neubauten, dies sind aber eher wenige. Faszinierend fand und finde ich die vielen Zooneuanlagen, die ja in - hoffentlich formuliere ich das nicht wieder falsch - "ehrenamtlicher" Arbeit entstanden sind und die ich f√ľr gegl√ľckter Halte als ihre westlichen Pendants. √úber die Entwicklungs der Eintrittspreise habe ich mich hier im Forum schon mehrfach ge√§u√üert, hier ist K√∂ln sicher neben Hamburg eines der schlechtesten Beispiele. Mir scheint sogar, da√ü man die Besucherzahlen der 70er Jahre wieder erreichen k√∂nnte, wenn man sich an der Kaufkraft der damaligen Zoobesuchskosten orientieren w√ľrde.
Die Ausgangsfrage ist aber immer noch nicht beantwortet: Waren die Masterpl√§ne, etwa jener f√ľr Rostock, nach Ihrer Meinung eher Propaganda oder einfach Luftschl√∂sser, die man sich, √§hnlich wie im zitierten Fall in K√∂ln, situationsbedingt gebaut hat.
(23.11.2007, 17:25)
Ralf Seidel :   IP66, man kann ja von der ehemaligen DDR halten und damit umgehen wie man will - am besten k√∂nnen es aber wohl die einsch√§tzen, die hier geboren und aufgewachsen sind. Die DDR war eine
Diktatur - das ist unstrittig, Mauer
und Repressalien gegen√ľber √∂ffentlich anders Denkenden waren vorhanden und haben letztendlich zum Untergang dieses Staates gef√ľhrt. Aber ihre Betrachtungsweise ist mir zu wenig differenziert. Kultur hatte einen sehr hohen Stellenwert, das kann wohl kaum daran messen, wieviele Kunstmuseen man in dieser Zeit neu gebaut hat. Das war einfach eine Frage des Geldes - Sponsoren und M√§zene gab es nicht. Kunst und Kultur waren f√ľr jedermann bezahlbar und zug√§nglich. Das war eben freilich ein Politikum.
Kein Schickimicki, Bussi-Bussi oder sonstiger Firlefanz, aber Bildung und
Kultur waren durchaus vorzeigbar.
Die Situation in den Gaststätten - Essen zu gehen war sehr preiswert und wurde dadurch sehr viel genutzt, das es auch dort Fehlentwicklungen gab, steht außer Frage. Das einheitliche Bildungssystem galt als eines der Besten weltweit, die "marx.- leninistische Lehre" klammere ich da mal aus.
Damit da kein falscher Eindruck entsteht, ich will die DDR nicht wieder zur√ľck - wie die √ľberwiegende Mehrzahl der Menschen im Osten auch nicht. Aber der Westen ist eben auch nicht nur goldig - genau so, wie der Osten nicht tiefschschwarz war. Ein Biologie-Studium wurde mir damals verwehrt, Lehrer oder Bauingeneure waren angesagt. Na, da habe ich eben Gartenbau studiert - und im Anschlu√ü daran hatte ich meinen Arbeitsplatz, √ľbrigens auch ohne Parteizugeh√∂rigkeit.
Die Meinung von Karsten Vick kann ich nur fett unterstreichen.
(23.11.2007, 14:00)
IP66 :   Ich habe die DDR ja erst 1988, dann aber recht gr√ľndlich kennengelernt, insofern kann ich in manchen Feldern nur vermuten. Sicher ist allerdings, da√ü der Staat in 40 Jahren nur die Errichtung eines einzigen Kunstmuseums fertiggebracht hat (sogar in Rostock: die Kunsthalle), und da√ü sie selbst in Hinblick auf die Geschichtsmuseen, trotz einer von mir immer bewunderten Dichte lokalarch√§ologischer Sammlungen, weit hinter westdeutschen Verh√§ltnissen blieb. Auch im Gastst√§ttengewerbe habe ich gewisse Entwicklungsr√ľckst√§nde empfunden, vor allem angesichts der Schlangen vor so gut wie jedem Restaurant. √úber Schwimmb√§der sage ich nichts, bei den Theatern gab es nicht so viele Neubauten, allerdings war hier die Lage in den 80ern tats√§chlich (und auch heute!) gl√ľcklicher als im Westen, da das dortige Theatersterben der 60er nicht mitvollzogen wurde (weshalb ich ja auch so gerne in T√ľringen auf Opernfahrt gehe). Durch die Parteiorganisationen war f√ľr Besch√§ftigung gesorgt, ich denke aber doch, da√ü im Bereich Gro√üzoo Defizite empfunden wurden: Einmal in Hinblick auf Berlin, wo man die meisten repr√§sentativen Kulturorganisationen geerbt hatte, den Zoo aber aufgrund der topographischen Lage seines Vorg√§ngers aber nicht, was sich mir auch im Ma√üstab der beiden friedrichsfelder Gro√übauten zu spiegeln scheint. Dagegen scheinen mir die kleineren Tierparks in der DDR, auch wenn ich sie nicht sehr gut kenne, weitaus besser ausgestattet gewesen zu sein als jene der Bundesrepublik.
Man mu√ü f√ľr Rostock vielleicht andere Ma√üst√§be anlegen - zumindest hat man mir erz√§hlt, da√ü die Stadt zu einem Nationalhafen ausgebaut werden sollte. Immerhin entstand hier die Kunsthalle, wo es wenig Sammlungstraditionen gab, und ein gro√üer Zoo pa√üt in ein solches Hauptstadtprojekt, wobei auff√§llt, da√ü die westdeutschen Hafenst√§dte jenseits von Hamburg durch die Abwesenheit gro√üer Zoos auffallen. Ich habe bisher gerne die Entstehung des Massenzoos mit totalit√§ren Tendenzen in Verbindung gebracht, auch wenn man Paris-Vincennes auf Umwegen erkl√§ren mu√ü. Jedenfalls gibt es mehr als eine formale Analogie zwischen N√ľrnberg und Friedrichsfelde. Vielleicht h√§ngt dies auch mit der Neigung solcher Staaten zusammen, Freizeit zu organisieren.
(22.11.2007, 17:43)
Karsten Vick :   Ging es nicht in der BRD auch darum, das (zahlende) Volk zu begl√ľcken? Und zumindest aus meiner Jugendzeit, in den 80ern, kann ich auch keinen Mangel an Freizeitangeboten in der DDR sehen. Es gab zwar an vielen Dingen Mangel, aber an Freizeitangeboten echt nicht. Au√üerdem, wenn es in den 60ern wirklich noch Mangel an Freizeitangeboten gab, der durch den Bau neuer Anlagen behoben wurde, dann ist das doch kein Kaschieren. Mal von dem ganzen Ausma√ü der Phantasie-Masterpl√§ne abgesehen sind doch in der DDR Sportanlagen, Schwimmhallen, Theater, Museen, Gastst√§tten, Discotheken und eben auch Zoos und Tierg√§rten gebaut worden. Also mit der Unterscheidung gehe ich nicht mit.
(22.11.2007, 12:27)
IP66 :   Das w√§re in K√∂ln √§hnlich ausgegangen - nat√ľrlich waren der Absi√ü von Vogel- und Elefantenhaus vorgesehen, die Beseitigung der Weiherlandschaft, allein den Pavianfelsen scheint man f√ľr derma√üen popul√§r gehalten zu haben, da√ü man ihn zwar im Sinne der 50er Jahre entnaturalisiert und aus einem Felszusammenhang gel√∂st hat, aber nicht durch eine geschmackvolle Betonskulptur zu ersetzen wagte. Allerdings wurde er √§sthetisch korrekt in "Affeninsel" umbenannt.
Ich denke, da√ü in einem totalit√§ren System die Masterpl√§ne auch eine andere Funktion hatten als in einer Demokratie - ging es doch darum, das Volk zu begl√ľcken und den gerade f√ľr die DDR so peinlichen Mangel an Freizeitangeboten zu kaschieren. Bezeichnend ist auch, da√ü nicht der Zoo Berlin, sondern Friedrichsfelde die Gro√übaukonkurrenz mit dem Brehm-Haus begonnen hat, die DDR brauchte einen Propagandaerfolg, Kl√∂s brauchte bestenfalls eine Anekdote, die Bundesrepublik brauchte noch nicht einmal den berliner Zoo. Da√ü diese staatliche F√ľrsorge zumindest bei den √§lteren Zoobauten der DDR die Qualit√§t gef√∂rdert hat, steht auf einem anderen Blatt.
Es gab im Westen allerdings auch Altzoos, die recht umfassend gem√§√ü Masterplan neugebaut wurden, beispielsweise Hannover und M√ľnchen, ersteres qualitativ kaum erreicht, letzteres eher durchschnittlich.
(22.11.2007, 11:13)
Karsten Vick :   @Ralf Wagner & Oliver Jahn: Der Plan in dem Buch passt sich zwar wie alle Lagepl√§ne dem etwas neckischen Schreibstil des Buches an, ist aber bei n√§herer Betrachtung eine sehr detailgetreue Umsetzung des Masterplans. Selbst "vorhandene" und "geplante" Geb√§ude sind unterschiedlich gezeichnet. F√ľr den √úberblick @Oliver, reicht der also auch.
@IP66: Der Unterschied zu K√∂ln besteht darin, dass nicht ein einigerma√üen funktionierender Zoo erweitert, sondern ein ganz neuer Zoo erschaffen wurde. In Rostock gab es zwar schon vor dem II. Weltkrieg Tierhaltung an der Stelle und von der Parkgestaltung des alten Stadtf√∂rsters Schramm wurde noch viel erhalten, aber trotzdem wurde eine ganz neue Anlage aus dem Boden gestampft. Noch mehr gilt das f√ľr die Perspektivpl√§ne von Berlin und Erfurt, w√§hrend in Leipzig auch wie in K√∂ln ein altehrw√ľrdiger Zoo plus Erweiterungsgel√§nde umgeplant wurde. Wenn der Leipziger Plan umgesetzt worden w√§re, brauchten wir uns heute um den "Gr√ľndergarten" keine Gedanken mehr zu machen.
(21.11.2007, 23:17)
IP66 :   Ein wenig fr√ľher ist ein Masterplan f√ľr K√∂ln entstanden, der √§hnlich utopisch war und von dem eigentlich nur das Raubtierhaus und die B√§renanlagen einigerma√üen umgesetzt wurden. Besonders kurios ist die Angelegenheit hier deshalb, weil mich dem Rennbahngel√§nde ein Gebiet vorlag, da√ü, trotz Vorhandensein dieses Planes, viel zur√ľckhaltender bebaut wurde. Ich denke, da√ü die Umsetzung solcher Matserpl√§ne bei einem einigerma√üen funktionierenden Zoo einfach grober Unfug ist, weil man, anstatt dort zu renovieren oder zu erneuern, wo dies n√∂tig ist, immer einem Ideal nachl√§uft, das schon nicht mehr zeitgem√§√ü ist und sich so Kn√ľppel zwischen die Beine wirft, die Innovation verhindern und simples Planerf√ľllungsdenken bef√∂rdern.
(21.11.2007, 11:14)
Ralf Wagner :   Der Plan ist auch in der ersten Auflage "Tiere um uns" von G√ľnther Pilz (1963) abgebildet. Auch f√ľr den Zoopark Erfurt wurde in dem besagten Buch ein Masterplan(?) abgebildet, der zumindest beim Lageplan als Rundgang eingetragen ist!
VG
(21.11.2007, 02:58)
Karsten Vick :   ...oder wenn du es bis dahin nicht aush√§ltst, frag Klaus, ob er den Plan in seinem Keller hat. In der Antiquariatsliste ist 2x ein "Bildband" von Anfang der 60er drin, darin steckte der besagte Plan, als ich das Heft im Antiquariat in Rostock kaufte.
(20.11.2007, 23:30)
Karsten Vick :   Das ist ja ne echte Bildungsl√ľcke. Bei unserem n√§chsten Treffen bringe ich dir den Plan mal mit.
(20.11.2007, 23:17)
Oliver Jahn :   Also diesen Plan kenne ich nicht. Das ist ja Wahnsinn, da wollte Rostock wirklichmal ein richtiger Dickh√§uterzoo werden? Ist ja nicht zu fassen. Aber ich muss schon mal sagen, es hat ja in vielen Zoos Masterpl√§ne gegeben, die nie umgesetzt wurden, aber in Punkto Gro√ümannssucht waren ja wohl die Zoos der ehem. DDR un√ľbertroffen. Wenn ich mir da diesen plan durchlese, oder auch den von Leipzig oder Berlin ansehe, dann frage ich mich wirklich, ob diese gro√ükotzigen Planer denn nie mal mit einem Kombinatsleiter gesprochen haben, ob witschaftlich so etwas jemals m√∂glich w√§re?
(20.11.2007, 21:57)
Karsten Vick :   Ja, der Plan ist wirklich sch√∂n, das lustige ist eben, dass davon so gar nichts umgesetzt wurde. Wenn ich auf dem Titel lese: Baubeginn Elefantenhaus 1962... hahaha. Den Unterschied zwischen Plan und Wirklichkeit mussten sie ziemlich schnell kapieren. Beachte statt dessen rechts oben das Menschenaffenhaus, als "vorhandenes Geb√§ude" (orange) eingezeichnet: DAS ist dann zum Elefantenhaus geworden und wird heute noch als solches genutzt.
(20.11.2007, 20:47)
Michael Amend :   Mir ist k√ľrzlich durch Zufall ein Masterplan des Zoo Rostock in die H√§nde gefallen, der sich seit Jahren in meiner Sammlung befindet, ohne das ich das wu√üte...Dieser Plan, 1962 ver√∂ffentlicht, ist sehr interessant, und wurde bedauerlicherweise nie umgesetzt, in diesem Fall w√§re ich bestimmt schon l√§ngst dort gewesen, denn der Plan sah eine gro√üe Huftier-Kollektion vor. Auf der rechten Seite des Zoogel√§ndes waren folgende Anlagen vorgesehen :
Haupteingang mit Ostsee-Aquarium
Schwimmvogelteich,Kinderzoo,Pavianfelsen und Rhesusaffen-Insel, getrennt vom eigentlichen Affenhaus. Witschaftshof, ein eigenes Tapirhaus , ein eigenes Nashornhaus ( beide H√§user wohl nur f√ľr nur je eine Art),Elefantenhaus, Flu√üpferdhaus. Bemerkenswert,das der Plan vorsah, alle"Dickh√§uter"Arten in getrennten H√§usern unterzubringen.
Giraffenhaus f√ľr Giraffen und Okapis, wobei die Okapianlage gr√∂√üer ausfiel als die Elefanten-Anlage. Die sah √ľbrigens eine Bullenhaltung vor, eine Bullen-Anlage war vorgesehen. Anlagen f√ľr Waptis, ren,Reh, Flamingos. Vogelhaus.
Rinderhaus f√ľr Watussi,Yak, Steppenrinder. Gro√üb√§ren-Anlage f√ľr Eis,-Kodiak,-und Schwarzb√§r,Tropen-B√§ren-Anlage mit drei Anlagen.Die arten sind nicht aufgef√ľhrt.
Die linke Seite war ausschlie√ülich f√ľr Huf,-und Raubtiere vorgesehen. Der Raubkatzenbereich sah ein Gro√ükatzenahaus vor f√ľr leoaprden,Sib. Tiger, L√∂wen und Hy√§nen. Dann gehts los mit den Huftieren. Vorbei an zwergziegen, M√§hennschafen, Mufflons, Schafe und Ziegen, erericht man eine Fasanerie, anschlie√üend einen Imbiss, Anlagen f√ľr K√§nguruhs,Emus, Wildhunde, Dingos und eine Pelztierfarm ! Gro√üe Anlagen waren vorgesehen f√ľr Lamas (in der reihenfolge, wie ich sie aufz√§hle),Trampeltiere,Dromedare,Hauspferde,Prezwalskipferde,Onager,Tarpane, Schweinehaus,Wildschweine, W√∂lfe,Bisons,Wasserb√ľffel,Kaffernb√ľffel,Zebus,Bantengs,es folgen zwei Zebra-Anlagen(wahrscheinlich f√ľr Berg,-und Grevyzebras)Luchse,Wildkatzen,Flugk√§fig, Wisente,zwei Antilopen-Analgen(keien Art-Nennung),Flugk√§fig,Gemeinschaftsanlage Elen(Gr. Kudus, Gemeinschaftsanlage f√ľr Zebras, Gnus und Oryx. Anlagen f√ľr Hirsche, rehe,Axishirsche und nochmal Rentiere bilden den Abschlu√ü. Der Plan ists ehr sch√∂n detailiert ausgearbeitet und farbig, und enth√§lt sogar Entw√ľrfe f√ľr das Affenhaus, Elefantenhaus und das Ostsee-Aquarium. Ferner war ein Au√üenzoo im Ortsteil Warnem√ľnde geplant, f√ľr Meerss√§uger und V√∂gel. Ich tippe mal,d as dieser paln aus fianziellen Gr√ľnden nicht umgesetzt wurde, denn allein die vielen gro√üen, beheizbaren Tierh√§user waren wahrscheinlich kaum finanzierbar.
(20.11.2007, 19:23)
Sven P. Peter :   Die gemeinschaftshaltung besteht noch, aber ich konnte nur 2 M√§nnliche Nasenb√§ren sehen. Die Affen nahmen von diesen kaum notitz.
(03.04.2007, 23:55)
Michael Mettler :   Laut "Abenteuer Zoo" leben in Rostock nach wie vor Haubenkapuziner und Nasenb√§ren im selben Gehege zusammen. So weit ich wei√ü, handelte es sich anfangs bei den Nasenb√§ren ausschlie√ülich um kastrierte M√§nnchen. Hat sich daran was ge√§ndert (und damit meine ich NICHT, ob die Kastration r√ľckg√§ngig gemacht wurde...) oder sind die Nasenb√§ren immer noch eine reine Junggesellengruppe? Die Kapuziner sind m.W. eine Zuchtgruppe.
(03.04.2007, 23:52)
Karsten Vick :   Michael & Michael meinen die selbe Brosch√ľre. Es gibt einen kurzen geschichtlichen Abriss, jede Menge Anekdoten und alte Fotos, u. a. vom alten Huftierhaus (das k√∂nnte genau so ein Streitthema werden wie das Frankfurter Elefantenhaus...). Den bisher besten Lageplan des Vorkriegstierparks abgesehen vom Original, das in der Verwaltung h√§ngt, fand ich im Jahresbericht von 1988 bei einem Bericht √ľber die Dahlienschauen im Park.
(06.02.2007, 20:25)
michael g√∂rick :   Es gibt eine Publikation zur Geschichte des rostocker Zoos von 1999 unter dem Titel "100 jahre Tiergarten Rostock. Sie hat etwa 90 Seiten.
(06.02.2007, 19:06)
Michael Mettler :   @IP66: "Vom Hirschgarten zum Erlebniszoo - 100 Jahre Tiergarten Rostock" von 1999. Kein Prachtband wie √ľber manch anderen Zoo, sondern eine 96 Seiten umfassende Brosch√ľre, beinhaltet aber u.a. die Entwurfskizzen von 1973 f√ľr zwei nie verwirklichte Bauvorhaben, ein gro√ües Affenhaus und ein Delfin-Robben-Becken unter freiem Himmel, sowie ein wenig historisches Bildmaterial.
(06.02.2007, 19:05)
IP66 :   Gibt es eigentlich irgend eine Publikation zur Geschichte des rostocker Zoos?
(06.02.2007, 11:23)
Michael Mettler :   Also, meine Fotos von der wei√üen M√∂we stammen aus 1990 und 1994. In meiner Sammlung habe ich die Tierbestandslisten von 1987 bis 1993, und in allen steht zwar ein Sturmm√∂wen-Schw√§rzling drin, aber kein Wei√üling jeglicher Art. Das w√ľrde daf√ľr sprechen, dass man sich schlichtweg verschrieben hat und den Fehler einfach immer wieder √ľbernahm. Die Jahresberichte sind leider nicht detailliert in Bezug auf Neuzug√§nge oder gar Verluste; zumindest ist mir beim √úberfliegen nicht aufgefallen, seit wann der Vogel im Zoo gewesen sein k√∂nnte.

Einen "fehlfarbigen" Kormoran habe ich 2000 fotografiert. Er war allerdings nicht milchkaffeebraun, sondern eher ein Mittelding aus Silbergrau und der Farbe, die man bei H√ľhnern Blau nennt. Die Federn der Fl√ľgel waren etwas dunkler ges√§umt; im Prinzip wie bei einem Sebright-Huhn, aber mit nur schwachem Kontrast zwischen den beiden Farbstufen. Die Beine und F√ľ√üe hatten ein rosiges Hellgrau, also nicht v√∂llig rosa, wie es bei komplettem Pigmentverlust zu erwarten w√§re. In der Augenfarbe sehe ich auf den Fotos keinen Unterschied zu dem daneben abgebildeten, normalfarbigen Artgenossen.

Falls dieser Kormoran im Zoo gebr√ľtet hat, k√∂nnte der jetzige Vogel vielleicht sogar ein herausgemendelter Nachkomme und seine F√§rbung noch das Jugendgefieder sein?
(06.02.2007, 09:13)
Michael Mettler :   Ich frage mich, ob damals einfach nur versehentlich Schw√§rzling statt Wei√üling geschrieben wurde. Das w√ľrde das R√§tsel am elegantesten l√∂sen... Muss wohl doch mal nachschauen, wann ich die Fotos von Kormoran und M√∂we gemacht habe.
(05.02.2007, 23:34)
Karsten Vick :   In die Augen hab ich dem Kormoran nicht gesehen, also bin ich mir bez√ľglich Albino nicht sicher. Wenn dein Feldornithologe Sturmm√∂we sagt, wird er wohl recht haben, es war jedenfalls eine einheimische M√∂we und da ist die Sturmm√∂we schon recht eindeutig. Tats√§chlich gab es 1985/86 einen Sturmm√∂wenschw√§rzling, den ich allerdings auch nicht gesehen habe. Die beiden als P√§rchen w√§r doch nicht schlecht gewesen...
(05.02.2007, 23:22)
Michael Mettler :   Sieh an, der Winterzoo findet also bereits Nachahmer ;-) Na ja, ist ja eigentlich eine Idee aus der Zoo-Mottenkiste: In historischen Zeiten konnte man schlie√ülich auf dem Gro√üen Weiher in Frankfurt ebenfalls Schlittschuh laufen.

Karsten, bist du dir sicher, dass der Kormoran ein Albino ist? Ich habe ihn vor ein paar Jahren auch gesehen und meine mich zu erinnern, dass er eine normale Augenfarbe hatte (ich m√ľsste die Fotos raussuchen, um das zu pr√ľfen).

Auch von der besagten M√∂we habe ich Bilder, f√ľr eine Silberm√∂we war sie aber deutlich zu zierlich. Ein Feldornithologe aus meinem Bekanntenkreis tippte auf Sturmm√∂wen-Wei√üling - aber sicher war er sich auch nicht. Und ohne nachgesehen zu haben behaupte ich aus der Erinnerung heraus, damals in den Rostocker Tierbestandslisten kurioserweise ein M√∂wenSCHW√ĄRZLING angef√ľhrt wurde.
(05.02.2007, 23:09)
Karsten Vick :   Gestern war ich in Rostock. Mit vom Forum ge√∂ffneten Augen habe ich Dinge gesehen, die mir vorher nie aufgefallen sind.
1. Das Sattelzebra: Michael, es existiert noch, zumindest eins, wahrscheinlich die Mutter mit der Fjordpferdm√§hne (innen wei√ü, au√üen schwarz). Es gibt auch eine Geschichte dazu im 2000er Jahresbericht. Die Mutter dieses Tieres hatte eine schwere Hufkrankheit und musste zur Behandlung sehr oft narkotisiert werden. Trotzdem verlief die Tr√§chtigkeit ohne Probleme, nur dass das Fohlen mit der seltsamen Sattelzeichnung geboren wurde. Scherzhaft wurde die Zeichnung "Narkosesattel" genannt. Alle anderen Zebras waren normal gef√§rbt. Als weiteres Schaust√ľck mit ungew√∂hnlicher Farbe gibt es einen albinotischen, milchkaffeebraunen Kormoran. Die von dir auch irgendwo im Forum angesprochene ganz wei√üe M√∂we gibt es nicht mehr, auch die Art l√§sst sich nicht mehr feststellen, ich glaube allerdings, dass es eine Silberm√∂we war.
2. Historische Bauten: Ich war ja der Meinung, dass es außer dem Balkon mit Wellensittichvoliere keine weiteren Vorkriegsbauten mehr gibt. Dabei hatte ich das Kassenhaus vergessen. Und was ich bisher noch gar nicht wusste, auch das alte achteckige Huftierhaus steht noch. Allerdings hat es zu DDR-Zeiten einen halboffenen Bergeraum als Anbau bekommen, der die alte Form etwas verschleiert. Nicht ganz sicher bin ich mir mit einem schilfgedeckten Fachwerkhaus am neuen Streichelgehege. Alt ist es, aber wie alt?
Ansonsten gibt es folgende Neuigkeiten: 2 junge Geparden und 3 junge Jaguare, nur noch 5 Basst√∂lpel, die in der Seevogelvoliere zwischengelagert waren, da ihre Behausung wohl mal richtig saubergemacht wurde, interessanterweise die 2 jungen kupiert, die 3 alten nicht. Auch bei den Seev√∂geln 7 Trottellummen, die aber nicht so happy aussahen, aber das mag auch meine subjektive Meinung sein. Der Marinedenkmalsturm bei den Eisb√§ren hat genau wie die Br√ľstung eine kosmetische Behandlung gekriegt, sie sind jetzt auch auf Kunstfels getrimmt, was zumindest den Turm nicht wirklich sch√∂ner macht, denn so eckig wie er nun mal ist, glaubt ihm sowieso keiner, dass er jetzt ein Felsen ist.
Neu ist eine Voliere f√ľr Eulen, die im Zoof√ľhrer schon angek√ľndigt wurde. Eine Scheunenattrappe f√ľr Schleiereulen mit angeschlossener Kammer f√ľr Hausratten. Dazu eine Doppelvoliere f√ľr Auerh√ľhner, wozu noch Sperbereulen kommen sollen. Das zwischen Krokodil- und Papageienhaus. An letzteres wird jetzt tats√§chlich eine gro√üe Au√üenvoliere f√ľr Hornv√∂gel angebaut, mein Kubahaus aus dem Planungsthread kann ich also vergessen...
Das Menschenaffenhaus r√ľckt laaangsam n√§her, das Zwischenziel 2006: 500.000 € wurde erreicht. Planzeichnungen gibt es noch nirgends, zwischen den Zeilen scheint es so, dass nur Orangs und Gorillas gehalten werden sollen. Kann auch sein, dass ich da zu viel reininterpretiert habe.
Ein Winterwunderland gibt es √ľbrigens auch wie in Hannover.
(05.02.2007, 22:44)
Jan Bauer :   Wenn ich bemerken darf, lohnen sich nicht nur die erw√§hnten Einrichtungen Rostock, Schwerin, Ueckerm√ľnde, Marlow und Stralsund. Eine sehr bemerkenserte Einrichtung stellt der Natur- und Umweltpark G√ľstrow dar. Er war vor der Wende ein furchtbarer Heimattierpark der aber nun neben super Anlagen f√ľr B√§ren und W√∂lfe, wohl auch den einzigen Unterwassertunnel f√ľr die heimische Fischfauna besitzt.
(06.07.2006, 00:00)
Dortmunder :   Na ja, mit den Schildkr√∂ten machen es die Zoos potenziellen Dieben ja auch meist recht leicht... Genau wie den Wasserschildkr√∂ten-"Bringdiensten"
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Von Greifvogel- und Eulendiebst√§hlen habe ich l√§nger nichts geh√∂rt. Zuletzt waren es wohl eher Papageien und Landschildkr√∂ten, die besonders gesichert werden mussten.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder :   Ja, Greifvogel-Diebstahl ist wohl fr√ľher ein weit verbreitetes Problem gewesen ! Kann mich auch noch daran erinnern, dass in Dortmund damals Schmutzgeier und Wei√ükopf-Seeadler geklaut wurden, die nie wieder auftauchten !!! Ist das Problem eigentlich immer noch akut ???
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Die Bremerhavener Gerfalken wurden zuletzt hinter Glas gehalten, u.a. auch deswegen, um sie besser vor Diebstahl zu sch√ľtzen - eine f√ľr die damalige Zeit noch sehr ungew√∂hnliche Unterbringung f√ľr "Au√üen"-V√∂gel. Vor dem Umbau des Zoos wurden in der Anlage zuletzt meiner Erinnerung nach Eulen gehalten.
(02.07.2006, 00:00)
Michael Amend :   Ein Gerfalke ziert sogar das Titelbild des Bremerhavener Zoof√ɬľhrers von 1962. Laut Text kamen die ersten Gerfalken 1954 in den Zoo , weitere V√ɬ∂gel folgten 1958 und 59. Der Vogel auf dem Zoof√ɬľhrer ist wei√ÉŸ gef√ɬ§rbt.
(02.07.2006, 00:00)
IP66 :   An die Gerfalken in Bremerhaven erinnere ich mich auch noch. Ich meine, √∂fter auch mehrere Tiere angetroffen zu haben, jedenfalls waren es einmal zwei, die aber recht unterschiedlich gef√§rbt waren.
(02.07.2006, 00:00)
Zoosammler :   @Dortmunder: Geralken gab es fr√ľher √∂fter, so etwa auch in Bremerhaven.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Besagtes Ger√ľcht h√∂rte ich kurz nach der Wende von einem Tierpfleger (kein Rostocker) in den neuen Bundesl√§ndern.
(01.07.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @Michael Mettler: Das ist hoffentlich nur ein Ger√ľcht. So wie der Diebstahl ablief, brauchte man auch keinen Komplizen dazu. Der Falke sa√ü in einem der Greifvogelk√§fige neben dem Affenhaus, direkt dahinter ist die Zoogrenze und eine Stra√üe. Der Volierendraht wurde aufgeschnitten, der Falke gefangen und fertig. Das kann h√∂chstens ne Viertelstunde gedauert haben.
@Zoosammler: Das neue Stralsunder Schildkrötenbecken hat die Ausmaße eines größeren Wohnzimmers, aber etwas höher. Auf einer Seite können die Schildkröten auf einen Strand kriechen, um Eier zu legen. Zu den Weibchen kam ein Mann der (Unechten?) Karettschildkröte aus Polen und es wurden auch schon Paarungsversuche beobachtet. In dem großen Becken macht es Spaß, den Schildkröten beim Flug unter Wasser zuzusehen. Der Greifvogelbestand in Rostock war schon mal größer, es wurden auch hier Einzeltiere auf Falknerart gehalten. Außer den Gerfalken gibt es noch Schrei- und Steppenadler, Seeadler, Bussarde, Schwarzmilane und Truthahngeier.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Es gab da mal das Ger√ľcht, unmittelbar nach dem Verschwinden des Gerfalken habe sich ein Rostocker Zoomitarbeiter ein kostspieliges Haus leisten k√∂nnen...
(01.07.2006, 00:00)
Zoosammler :   @Karsten Vick: Ich muss meine Aussage etwas relativieren, denn die M√ľller-Gibbons in Schwerin sind schon recht einzigartig, ich glaube, es gibt in Europas nur drei M√ľller-Gibbon-Zoos. Und nat√ľrlich hat auch das Meeresmuseum in Stralsund viel Interessantes und Einzigartiges im Bestand, als Kr√∂nung nat√ľrlich die Meeresschildkr√∂ten, dich bislang noch nirdengdwo sonst in Deutschland gesehen habe. Sie lebten 2003 in einem sehr kleinen Becken, trotzdem waren sie mehr als eindrucksvoll. Damals waren gro√üe Umbauma√ünahmen f√ľr ihre Anlage angek√ľndigt, hat sich da inzwischen etwas getan?
Rostock hat sowieso einen recht guten Greifvogelbestand, oder?
(01.07.2006, 00:00)
Dortmunder :   Hat bzw. hatte nicht N√ľrnberg auch mal Gerfalken in den Greivogel-Brutvolieren ???
(30.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Es gibt in Rostock DOCH eine einmalige Tierart und die Geschichte muss ich noch loswerden.

In meiner Kinderzeit gab es in Rostock einen wundersch√∂nen Wei√üen Gerfalken, der 1961 vor der gr√∂nl√§ndischen K√ľste einem DDR-Fischtrawler zugeflogen war. Im Juli 1982 wurde der Vogel gestohlen und nicht wieder gesehen. 1983 besuchte ein DDR-Ornithologe die Falkenb√∂rse in Ruhaybe (Syrien). Dort erfuhr er hinter vorgehaltener Hand, dass einige Falkenh√§ndler √ľber ganz besondere Beziehungen verf√ľgen. Einer z. B. brachte im Sp√§tsommer 82 aus der BRD einen Wei√üen Gerfalken mit, von dem die √∂rtlichen Falkner noch ein Jahr sp√§ter schw√§rmten. Der ging f√ľr 1 Million Syrische Pfund (=250.000$) an den Scheich von Abu Dhabi. Das nenn ich ein gutes Gesch√§ft! Irgendwann in den 90ern war pl√∂tzlich wieder ein Gerfalke in Rostock. Da war ich schon erstaunt, aber noch erstaunter war ich, als ich auf dem Schild las, dass der Falke schon seit 1982 im Bestand ist! Den haben sie all die Jahre geheimgehalten, er taucht in keinem Zoof√ľhrer auf. Jetzt hat er einen Partner und eine gro√üe neue Voliere und die beiden sind die einzigen Gerfalken, die ich aus deutschen Zoos kenne (Greifvogelwarten ausgenommen, aber selbst da sind Gerfalken eher selten).
(30.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @IP66: Wie M. G√∂rick schon sagte, bestand der Tiergarten im Barnstorfer Wald schon vor dem Krieg, auch mit Exoten. Es gab ein Affenhaus und einen B√§renzwinger. Davon ist aber heute nichts mehr erhalten au√üer dem Baumbestand. H√∂chstens der Balkon mit Wellensittichvoliere am Nilgaugehege k√∂nnte aus der Gr√ľnderzeit stammen. Die B√§renanlage stammt aus den 50er Jahren und sieht heute noch so aus. Das Eisb√§rengehege - kantig und trutzig - erinnert wirklich etwas an die T√ľrme der Stalinallee in Berlin, aber wie gesagt, Architektur ist nicht meine starke Seite.

@Zoosammler: Wahr ist, dass es in den Mecklenburger Zoos keine außergewöhnlichen,einmaligen Tierformen zu sehen gibt (Sattelzebras und Pseudo-Waldelefanten ausgenommen). Aber die neuen Anlagen in Rostock sind allemal eine Reise wert. Ist Geschmackssache, aber mir gefallen sie besser als beispielsweise die Löwenschlucht in Hannover oder die Tigertaiga in Leipzig mit Birkenstämmen aus Beton, wo das wichtigste ist, dass der Besucher um jeden Preis kein Gitter sehen darf. Aber wie auch immer, meinen Hass zieht sich keiner zu, der eine andere Meinung hat.
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Um die √Ąu√üerung von Zoosammler ein wenig abzuschw√§chen: Obwohl bei meinem ersten Besuch in Rostock 1989 an eine Ostsee-Autobahn noch nicht zu denken war und wir in endlosen Autoschlangen √ľber die D√∂rfer zuckelten, haben wir problemlos die Zoos Rostock und Schwerin am selben Tag besucht und mussten dabei nicht mal sonderlich hetzen. OK, f√ľr l√§ngere Beobachtungen bleibt bei sowas nat√ľrlich keine Zeit, aber dazu neige ich in erstmals besuchten Zoos ohnehin nicht. Und genau diese Tour habe ich sp√§ter - unter wesentlich besseren Verkehrsbedingungen - wiederholt. Wenn man ein "Basislager" in Rostock beziehen w√ľrde, l√§gen ja auch noch Marlow, Stralsund und Ueckerm√ľnde in nicht allzu weiter Ferne. Von diesem Trip tr√§ume ich allerdings noch, denn die drei letzteren kenne ich auch noch nicht - vielleicht sollte man das Zoosammlertreffen mal in Rostock abhalten...?
(29.06.2006, 00:00)
Michael G√∂rick :   Der Zoo Rostock ist zwar 100 Jahre alt ,aber das bezieht sich auf die Anlage als kleiner Tiergarten im Barnstorfer Wald. Richtig als Zoo wurde er erst ab 1955 ausgebaut.Wenn der Perpektivplan von von 1960 h√§tte verwirklicht werden k√∂nnen w√§re er sehr imposant geworden.
(29.06.2006, 00:00)
Zoosammler :   Der Zoo Rostock ist √ľber ein Jahrhundert alt und die Eisb√§renanlage ("Marine-Ehrenmal") ist vom stern wirklich treffend beschrieben worden. Ein Teil ihrer R√ľckwand bildet ein Turm, auf dem meiner Erinnerung nach ein Storchennest ist, direkt davor eine Plattform f√ľr die Eisb√§ren, ein ganz interessantes Ensemble, aber auch wenn ich mir jetzt den Hass von Karsten Vick zuziehe: Der Zoo Rostock ist es wirklich keine halbe Deutschland-Reise Wert, aber eben wenn man schonmal in der N√§he ist, dann durchaus sehenswert - diese Formel kann man f√ľr die ganze Zoolandschaft Mecklenburg-Vorpommerns anwenden.
(29.06.2006, 00:00)
IP66 :   @Herr Vick: Leider kommt man hier im Forum nicht immer zu allen Neuigkeiten. Mein letzter Besuch in Rostock fand 1988 statt, ich habe noch eine Eisb√§renanlage im expressionistischen Stil im Kopf, aber leider nichts Konkretes. Rostock liegt leider vom Rheinland aus ein wenig am Ende der Welt und hat bedauernswerterweise weder ein richtig interessantes Ausstellungs- noch Opernprogramm, so da√ü ich dort selten vorbeischaue. Ist der Zoo denn √ľberhaupt eine Vorkriegsanlage?
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Oliver: Gute Frage, zumal selbst das Ursprungsland nicht aussagekr√§ftig sein muss; die Erfurter Kuh Marina stammte schlie√ülich aus dem Kongo und war trotzdem ein Steppenelefant. Aber war da nicht was mit einer unterschiedlichen Anzahl von Hufn√§geln...?


(29.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   @ Michael Mettler, ich bin ja Anfang September im Zoo Rostock, aber ich wei√ü nicht so recht, was ich tun soll? Allein einen Pfleger fragen, ob das ein Waldelefant ist, wird ja wohl nicht reichen! Das Tier selber wird auch nicht antworten! Also was kann man tun, um da ein St√ľck weiter zu kommen???
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Ein Waldelefant in Rostock ? Das ist ja das erste, was ich in die Richtung h√∂re... Wusste ja bisher nur von den, inzwischen verstorbenen (???) Waldelefantenk√ľhen in Berlin (Zoo) und Duisburg... Und gibt es nicht auch einen "fraglichen" Waldelefanten in der Schweiz ?
(29.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Dann sag Bescheid, ich komm mit.
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Danke, der Tipp war klasse!! Man achte darauf, dass die Stute nicht nur den Sattelfleck (hei√üt √ľbrigens "saddle-patch", nicht "saddleback" wie ich unten geschrieben habe), sondern auch eine ungestreifte M√§hne hat. Und das br√§unlich verwaschene Feld am Hinterschenkel ist auch kein Sandfleck: Genau an dieser Stelle zeigen sehr viele Zebras Aufl√∂sungstendenzen in ihrer Streifung. Aber das Genialste: Ihr Fohlen ist ebenfalls ein "saddle-patch"! Anscheinend muss ich mal wieder meinen Hintern bewegen und nach Rostock fahren....

Ganz andere Frage bez√ľglich Rostock: Was ist dran an der Vermutung, die Afrikanische Elefantin Sarah k√∂nne ein Waldelefant sein bzw. gibt es da neuere Erkenntnisse?
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @Michael Mettler: Ich glaub ich hab das Sattelzebra gefunden:

http://www.zoo-rostock.de/site/3_176/176/0.html (du sollst ja, um weitere Bilder zu sehen, auf die Punkte links klicken. Bitte auf den untersten Punkt klicken).

Demnach scheint das bewusste Zebra schon selbst Mutter zu sein. Mir ist es allerdings noch nie aufgefallen.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   @ Michael A. :

Hab die Seite heute schon angesehen ! Ist echt der Hammer, und vor allem beinhalten die Tiere die "wilden" Gene
(28.06.2006, 00:00)
Michael Amend :   @Dortmunder
Brauchen die nicht, sieh dir mal die Homepage vom Quaggaprojekt an, da sind alle bisher dort gebornenen, am quagga-ähnlichsten Fohlen plus Stammbamm abgebildet, das Fohlend er 3. Generation, 2005 geboren, sieht unglaublich aus......Auf der Webside sind auch sämtliche Museumsquaggas abgebildet, ich kann die Seite nur empfehlen( ww.quaggaproject.org )
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Ich kenne nur den Stand August 2005. Wenn man vor der Hauptanlage der Eisb√§ren steht, dann geht es einmal nach links, dort war das fr√ľhere Jungb√§renabteil, im letzten Jahr waren dort die Nasenb√§ren, Stachelschweine habe ich da aber auch schon drin gesehen. Wenn man aber rechts an der Anlage weitergeht, dann kommt erst das Eisb√§rengehege f√ľr Mutter und Kind, und danach das Gehege f√ľr die Kodiaks. Eine Komplette Umrundung der Anlage ist nicht m√∂glich.
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Die Saddleback-Zeichnung tritt auffallend h√§ufig bei Zebroiden unterschiedlichster Elternkombination auf, die in diesem Bereich entweder gar keine oder statt der Streifen- eine feine T√ľpfel- oder Netzzeichnung zeigen. Und bei Steppenzebras gibt es noch die "markhami"-Zeichnung (sowohl im Freiland als auch bei Zoo-Zebras unterschiedlicher Unterartzugeh√∂rigkeit zu finden), bei der an entsprechender Stelle - im dreieckigen √úbergang der senkrechten Vorderk√∂rperstreifung zur schr√§g verlaufenden Streifung des Hinterk√∂rpers - statt wei√üer Streifen wei√üe Punkte oder Ellipsen zu sehen sind. Nach einem solchen Tier wurde fr√ľher f√§lschlich eine eigene Art Equus bzw. Hippotigris markhami beschrieben, daher der Name.

Ich f√ľrchte eher, dass das Rostocker Zebra als "Fehlfarbe" aussortiert wurde!
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   W√§re wahrscheinlich auch ein interessantes Tier f√ľr die Leute, die versuchen, das Quagga wieder zur√ľckzuz√ľchten wie damals Ur oder Tarpan...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Vor einigen Jahren wurde in Rostock ein Damara-Zebra mit "saddleback"-Zeichnung geboren, also mit einem br√§unlichen, ungestreiften "Sattel" auf dem R√ľcken (tritt auch im Freiland hin und wieder auf). Ich habe es als Fohlen gesehen. Blieb dieses Tier in Rostock bzw. lebt es vielleicht noch heute dort? W√ľrde mich sehr interessieren, wie es als erwachsenes Tier aussieht.
(28.06.2006, 00:00)
Zoosammler :   Leb(t)en in Vergesellschaftung mit Kapuzinern und Nasenb√§ren nicht auch noch Aras?
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ist das die Anlage, auf der auch schon Stachelschweine lebten? Habe die Rostocker Topographie nicht so eindeutig im Ged√§chtnis. Und gab es rechts von der Hauptanlage nicht Kodiakb√§ren?
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Ach so, die linke Anlage steht leer? Das wusste ich nicht. Eisb√§ren kannst du da aber nicht rauflassen, daf√ľr ist der Graben zu schmal. Vielleicht waren die B√§rchen nur vor√ľbergehend weg.
(28.06.2006, 00:00)
dennis :   Neben den eisb√§ren war noch ein kleines leers Gehege. doert waren wohl fr√ľher die Nasenb√§ren..
dann kam man runter zu den pinguinen. jetzt leben ja nur noch Humbolt- und felsenpinguine dort. der letzte Brillenpinguin war vor kurzem gestorben und die eselspinguine einfach weg.
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @Dennis, das ist nicht richtig. Die Eisb√§r-Mutter-und-Kind-Anlage ist rechts von der Hauptanlage, die Nasenb√§ren links um die Ecke. Das war fr√ľher die Jungb√§renanlage.

Es gibt √ľbrigens doch noch eine neue S√§ugerart auf neuer Anlage: Polarf√ľchse. Sie bewohnen eine kombinierte Anlage mit Schnee-Eulen, wobei die Rostocker schlau genug waren, die Voliere gleich teilbar zu bauen. Nur au√üerhalb der Brutzeit k√∂nnen die Eulen die ganze Voliere nutzen.
(28.06.2006, 00:00)
Dennis :   Nasenb√§ren leben nur im s√ľdamerikahaus1
Ihre Anlage bei den eisbären gehört nun den Eisbären.
Sie wird als mutter-Kindanlage genutzt, ansonsten können die Eisbären wie in der Wilhelma stuttgart nun vom großen ins kleine Gehege gehen.
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Karsten, danke, das habe ich weder gewu√üt, noch h√§tte ich das gedacht! Ich war Mitte der 80er ein paar mal in Rostock, und dann erst wieder nach der Wende, denn wer bekam denn zu DDR-Zeiten schon einen Urlaubsplatz an der Ostsee!!!!! ;-) Von daher habe ich den Zoo dann erst 1991 wieder besucht und da sah die Anlage recht neu aus und ich glaubte, sie w√§re die erste "Errungenschaft" nach der Wende! Es ist wirklich bis heute eine super Anlage die ihres gleichen sucht! Na dann bin ich im September mal auf die Trottellummen gespannt! Ich kenne die Bengaltiger noch in der Anlage, in der heute die Mandrills sind. Aber ich dachte eben, sie w√ľrden sich leichter gegen Amurtiger (siehe Wuppertal) tauschen lassen, und daf√ľr verzichtet man dann auf die L√∂wen! Die haben ja auch gerade Nachwuchs, wie ich auf N3 gesehen habe.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Nachdem ich neulich eine Doku gesehen habe, in der Kapuziner junge Nasenb√§ren erbeuteten, ist das auch irgendwie gut nachzuvollziehen...
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @Michael: Kapuziner und Nasenb√§ren leben sowohl im Innen- als auch Au√üengehege friedlich nebeneinander. Als Vergesellschaftung von Primaten und Huftieren, die ich ja immer gerne sehen m√∂chte, gibt es den alten Esel Jo, der reihum alle Primatenfreigehege abweidet. Steht aber auch im F√ľhrer.

Die Katta-Anlage war fr√ľher Gibboninsel, da haben zu DDR-Zeiten Silber (vielleicht auch M√ľller)gibbons gelebt und sogar gez√ľchtet. Jetzt leben hier Kattas, die Insel wurde mit Baumst√§mmen etwas vergr√∂√üert und mit vielen √Ąsten ausgestattet - dadurch wirds nat√ľrlich immer noch keine moderne Anlage. Der Versuch, die Kattas im Freilauf zu halten (sie konnten √ľber einen Feuerwehrschlauch zum n√§chsten Baum klettern) misslang aber, da sie gleich in den benachbarten Barnstorfer Wald ausrissen.

@Oliver: Die Seevogelvoliere stammt noch aus DDR-Zeiten. Sie ist eine der Anlagen, die 1989 zum 40. Geburtstag der DDR aus dem Boden gestampft wurden (wie das Dickh√§uterhaus in Berlin). Ich halte sie immer noch f√ľr die sch√∂nste derartige Anlage, gerade weil sie auf eine l√§cherliche Wellenmaschine verzichtet haben, die mit ihrem Get√∂se so gar kein Ostsee-Feeling vermittelt. Seit diesem Jahr gibt es darin auch Trottellummen.

Und wenn sie die Tiger behalten hätten, dann wären es keine Amur- sondern Bengaltiger gewesen.
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Michael, stimmt, es gibt die Nasenb√§ren an beiden Stellen im Zoo Rostock. Und weil sie so oft getrennte Wege gehen, ist es schwer etwas √ľber das Zusammenleben zu sagen. Ich habe beide Arten immer nur in der Aussenanlage gemeinsam gesehen. Im Haus haben sie (glaube ich) getrennte Anlagen. Jungtiere habe ich nur auf der B√§renanlage gesehen, von daher ist das mit den M√§nnchen plausibel!
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Dortmunder: N√∂. Aber unser Forum-Gastgeber handelt mit sowas und hat bestimmt nichts gegen weitere Bestellungen....
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Hast du ein Zoo-F√ľhrer-Abo ? Ich will auch...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Oliver: Schon klar, aber es gab den Versuch, Nasenb√§ren (ich glaube, nur M√§nnchen) mit den Kapuzinern zusammen zu halten, habe ich ja selbst gesehen. Mich interessierte, ob das wirklich funktioniert hat. Aber heute hatte ich den neuen Zoof√ľhrer in der Post, in dem ist die Kombi noch erw√§hnt ("...vertragen sich gut, gehen aber h√§ufig getrennte Wege.") Damit hat sich die Frage er√ľbrigt.
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   In 2005 war die "Katta-Insel" noch besetzt. Ansonsten ist es mir auch aufgefallen, dass Rostock kontinuierlich den Zoo modernisiert hat, fast ausschlie√ülich f√ľr vorhandene Arten. Einige wurden sogar abgeschafft, ohne sie dann mit Neubau durch "Werbetr√§ger" zu ersetzen. Was ich weiterhin an Rostock wirklich beachtenswert finde, dass dieser Zoo seine Idee immer beibehalten hat und seine Pr√§gung auf nordische Tiere nie aus dem Auge verloren hat. Es gab schon sehr lange in Rostock daneben auch Menschenaffen, Elefanten und L√∂wen. Aber allein die Robbenanlagen, die Limikolenanlage und die Fischotteranlage haben eben deutlich gezeigt, dass dieser Schwerpunkt nicht vernachl√§ssigt wurde. Als einziges habe ich da die Entscheidung gegen die Tiger und f√ľr die L√∂wen nicht verstanden. Die Jaguare geh√∂rten schon lange dazu. Aber thematisch h√§tten die Amurtiger sicher besser gepasst als die L√∂wen. Was mich aber schon immer an Rostock wirklich begeistert hat, ist der Parkcharakter mit einem wirklich sch√∂nen Baumbestand und einigen echten dendrologischen Besonderheiten. Selbst den Dahliengarten gibt es noch!
(28.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Die Nasenb√§ren haben doch die kleine Seitenanlage am "Marine-Ehrenmal", wenn man vor der Eisb√§ren-Hauptanlage steht, links rum!
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   @ Karsten :

Hatte in Kindertagen einen Brieffreund in Mac Pom, den ich mehrmals zu DDR-Zeiten besucht habe, wobei ich mir auch die Zoos in der Nähe, und das waren nun mal Rostock und Schwerin angucken musste... Am besten habe ich noch die alten Schweriner Löwen- und Tigerkäfige im Kopf, gegen die das bekannte Ex-Tigergehege in Dortmund ein riesiger Auslauf war... In die Zeit um 1989 / 90 fällt auch mein erster Zoo-Besuch in Berlin, der auch aus einem Ost-Besuch resultierte... Hab auch schon Leipzig gesehen, allerdings erst 2002, bedingt durch meine Leipziger Exfreundin...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Leben bei den Kapuzinern eigentlich immer noch Nasenb√§ren? Neben der schon erw√§hnten Gehegebegrenzung fand ich diese Kombi ziemlich originell.

Und gibt es noch diese winzige, dreieckige Betoninsel mit Eisen-Kletterger√ľst neben den Menschenaffenanlagen, auf der zuletzt wohl Kattas lebten?

Übrigens war ich zwar VOR der Wende nicht in Rostock, habe es aber als Wessi immerhin auch auf mehrere reine Zootouren in die DDR gebracht (Berlin, 2x Leipzig, Magdeburg, Halle). Und Schwerin/Rostock habe ich noch 1989 besucht, kaum dass die Mauer offen war - also auch noch im DDR-Originalzustand gesehen. Erinnerungen, die ich auf keinen Fall missen möchte.
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Der letzte Satz soll hei√üen: die nach der Wende neu angeschafft wurden.
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @Dortmunder: Was macht ein Dortmunder 1988 in Rostock?

@Zoosammler: Wenn "Ostblock-Flair" = Altlasten, dann ist es kein Wunder, dass Rostock mehr davon hat als Schwerin, denn Schwerin hatte nie Menschenaffen und Elefanten und das ist in Rostock bei weitem der gr√∂√üte Klotz am Bein. Was aber wohl wirklich Ostblockflair hat (ich bitte IP66 um ein architekturgeschichtliches Statement), das ist die Eisb√§renanlage, die ja seinerzeit im STERN-Zootest etwas geh√§ssig mit einem Marine-Ehrenmal verglichen wurde. Ich finde, bei einer Umgestaltung der B√§rengehege sollte wenigstens die R√ľckwand erhalten bleiben.

Die neuen Anlagen finde ich fast alle sehr gelungen. Viel Fl√§che, Mut zum Gitter, richtige B√§ume, Kunstfelsen nur dort wo sie hingeh√∂ren (Schneeleoparden und Gerfalken). Die Einz√§unung der Kapuzineraffen mit h√ľfthohem Wildgatterzaun plus Weidezaun ist schon fast genial.

An Flusspferde, Nash√∂rner und Giraffen hat in Rostock wohl nie jemand gedacht. Es ist im Gegensatz zu anderen Ostzoos (speziell Magdeburg und Dresden) sogar auff√§llig, dass fast nur die Haltung bereits vorhandener Arten verbessert wurde, statt neue anzuschaffen. Hy√§nenhund, Fischotter und die unvermeidbaren Erdm√§nnchen sind so ziemlich die einzigen S√§uger, f√ľr die nach der Wende neu gebaut wurde.
(28.06.2006, 00:00)
Zoosammler :   Sorry wegen des Exkurses (ob das aber "Mist" war, sei dahingestellt), aber der ist ja gerade WEGEN der Un√ľbersichtlichkeit des Forums (obwohl ich dieses kreative Chaos mittlerweile auch sympathisch finde) im Krokodil-Thread entstanden. ;)
Ich war zuletzt 2003 in Rostock und finde, die Neubauten zwar ganz passabel, aber der Zoo hat so horrende Altlasten (Elefanten, Menschenaffen, B√§ren, Huftiere), das ich ganz ehrlich nicht glaube, dass er sich in den n√§chsten Jahren zum Spitzenzoo entwickeln wird. F√ľr den Otto-Normalbesucher fehlen allerdings (hoffentlich immer noch) Flu√üpferde, Nash√∂rner, Tiger und Giraffen - ein Gl√ľck, dass man nicht diese neuen publikumsattraktiven Arten anschafft und dann erst √ľber Verbesserungen f√ľr die alten nachdenkt. Aber gerade im Vergleich zu z.B. Schwerin atmet im Rostocker Zoo doch noch recht viel "Ostblock-"Flair"".
(27.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   Also @ Dortmunder, wenn Sie das letzte mal 1988 in Rostock waren, dann d√ľrften Sie den Zoo kaum wiedererkennen. Da hat sich wirklich vieles getan und @ Dennis, bei der Fischotteranlage kann ich nur zustimmen. Ich war noch nie in Hankensb√ľttel, aber eine bessere Anlage habe ich wirklich auch noch nicht gesehen! Ich werde im September wieder in Rostock sein!

(27.06.2006, 00:00)
Dennis :   ja in rostock ist viel passiert:
seevogelflugvoliere, S√ľdamerikahaus,
Niederes affenhaus, gemeinschaftsanlagen f√ľr huftiere, , stelzvogelanlagen, gepardenanlage und raubtierhaus in den letzten zehn jahren..
2005 eine neue Gerfalkenvoliere, Krokodilhaus..
F√ľr 2006 ist eine 400 qm gro√üe flugvoliere f√ľr seeadler, bussarde und Kolkraben geplant, 2007 dann das neue Menschenaffenhaus und danach eine neue elefantenanlage..
ach ja die neue Fischotteranlage (sehr gut gelungen, vieleicht die beste in Deutschland) hätte ich fast vergessen

(27.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Oha... Ich war 1988 das letzte Mal in Rostock (und in Schwerin), da hat sich in letzter Zeit wohl so einiges getan...

(27.06.2006, 00:00)
Dennis :   ich war september 2005 in Rostock, da sagte man das das neue Menschenaffenhaus ab fr√ľhjahr 2007 gebaut werden sollte. Man schilderte mir auch wie es werden s√∂llte..
etwa im Kölner Stil.

(27.06.2006, 00:00)

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