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Gaiapark Kerkrade

Paul Schnitzler :   22.3.19: GaiaZoo unterstĂŒtzt die estnische Nerz-Schutzstiftung "Lutreola" mit 10.000 ?.
(14.04.2019, 10:44)
Paul Schnitzler :   31.1.19: Die Afrikanischen Wildhunde sind in die ehemalige Gepardenanlage umgezogen (die beiden GepardenbrĂŒder mussten im November ÂŽ18 eingeschlĂ€fert werden). Die Anlage, die bislang von den Wildhunden bewohnt wurde, wird zur großen Flamingoanlage umgebaut. In einem Bautagebuch wird man den Baufortschritt verfolgen können.

1.2.19: Die ErdmĂ€nnchenanlage wird vergrĂ¶ĂŸert.
(10.02.2019, 18:02)
Patrick Marburger :   Die Flamingos sollen aus Walsrode kommen, damit wird die dortige Haltung beendet...
(27.12.2018, 20:23)
Paul Schnitzler :   1.12.: FĂŒr 2019 kĂŒndigt der GaiaZoo den Bau einer Anlage fĂŒr 400 (!!) Rosa Flamingos an, die Anlage soll 3.000mÂČ groß werden. Zudem werden die beiden Teile der Afrikanischen Savanne miteinander verbunden und ein neues Restaurant gebaut.
(27.12.2018, 19:24)
Paul Schnitzler :   10.10.: Das limburgHUIS wurde eröffnet. Hier widmet sich der Tierpark bedrohten Arten der niederlĂ€ndischen Provinz Limburg.
(15.10.2018, 17:20)
Paul Schnitzler :   7.6.: Geburt eines Blessbocks. Zum Geschlecht gibt es bislang keine Aussage.

11.6.: Sechslinge bei Publikumsliebling Nr. 1, den ErdmÀnnchen

24.7.: Geburt eines Schopfmangaben; Gemeinschaftshaltung mit Flachland-Gorillas

31.7.: ZuchtbemĂŒhungen um das seltenste SĂ€ugetier der Niederlande: Den GartenschlĂ€fer. Die Art kommt nur in Limburg vor, Bestand wird auf weniger als 10 Tiere geschĂ€tzt!

(13.08.2018, 20:16)
Adrian Langer :   http://www.dnn.de/Nachrichten/Panorama/Giraffe-stranguliert-sich-an-Astgabel

In Kerkrade hat sich eine Giraffe an einer Astgabel stranguliert.
(25.03.2018, 21:16)
David Heger :   @ Michael Mettler; Die NamensĂ€nderung kann erst zum Jahr/Saison 2012 erfolgt sein. Ich war im September 2011 das letzte Mal dort und auf dem erhaltenen Lageplan ist noch das alte Logo mit dem Schriftzug "GaiaPark - Kerkrade Zoo". Und der Plan war aktuell (Löwen und Waldhunde schon verzeichnet)
(04.10.2012, 22:41)
Michael Mettler :   Ja, die Arnheimer Gnus waren mir in dieser Hinsicht auch schon aufgefallen, und dort betraf es sogar nicht nur den Bullen, sondern auch mehrere KĂŒhe. Auch die frĂŒhere Bockgruppe Thomsongazellen in Hannover zeigte z.T. gekappte Hornspitzen.

Hie und da ist ja nicht ersichtlich, ob derart "entschĂ€rfte" Individuen tatsĂ€chlich auf das Konto des aktuellen Halters gehen oder schon so aus einem anderen Zoo ĂŒbernommen wurden. Im GaiaZOO sind allerdings drei Antilopen aus zwei Arten mit der selben Methode behandelt worden, was dann schon so wirkt, als sei es erst vor Ort geschehen.
(04.10.2012, 11:13)
Ingo Rossi :   Interessante Frage, die sich mir auch in Burgers Zoo stellte, siehe Foto.
(04.10.2012, 10:36)
Michael Mettler :   Noch eine Frage, die sich aus einem einmaligen Besuch nicht beantworten lĂ€sst: Wie gut "funktioniert" die Tiergemeinschaft auf der Savannenanlage? Bei meinem Besuch sah ich im Hauptgehege nur die Zuchtgruppe Giraffen, weibliche Strauße und eine Gruppe von 3,0 Springböcken, von denen zwei eindeutig "entschĂ€rfte" Gehörne (Material vermutlich Kunstharz, Hörner zudem teilweise gekĂŒrzt oder abgebrochen) trugen. Die gesamte Kudu-Zuchtgruppe war im Nebengehege abgesperrt, beim Altbullen das Gehörn ebenfalls mit kĂŒnstlicher Masse gerundet (was ich zuvor noch nie bei einem Kudu-Bullen in Gemeinschaftshaltung gesehen habe). Zebras und Nashörner befanden sich im benachbarten Großgehege. Zwar gibt es einen verbindenden Tunnel, doch war dieser durch Pfosten fĂŒr die Nashörner gesperrt, und die Zebras hĂ€tten zwar auf ihrer Gehegeseite dazwischen hindurchgepasst, hatten aber m.E. keinen geöffneten Ausgang auf die Hauptanlage.
(04.10.2012, 10:04)
Michael Mettler :   Wann und warum wurde eigentlich die NamensĂ€nderung von Gaiapark in GaiaZOO vorgenommen? War das eventuell eine Reaktion darauf, dass der Park von potenziellen Besuchern durch die ursprĂŒngliche Namensgebung gar nicht als Zoo wahrgenommen wurde?

Ich habe ihn gestern erstmals besucht. Sehr schön finde ich, dass viele der Anlagen der vorhandenen Landschaft angepasst wurden statt umgekehrt - Ă€hnlich, wie es Liz gerade in Cottbus empfand (siehe dortiger Thread). Weniger schön finde ich mittlerweile, wenn trotz reichlich vorhandenen Platzes Gehegeeinblicke so geplant werden, dass man ĂŒber eine Anlage hinweg direkt auf andere Besucher sieht. So liegen sich z.B. die beiden Aussichtsplattformen am (tollen!) Vielfraßgehege an den Enden einer Blickschneise genau gegenĂŒber, und auch die Kopje-Illusion der grubenartigen Giraffensavanne leidet fĂŒr meinen Geschmack darunter, auf der Gegenseite andere Zoobesucher zu sehen (noch dazu wegen der Schlauchform der Anlage auf relativ kurze Distanz).

Auffallend der optische Kontrast zwischen der wirklichen naturnahen, grĂŒnen Anlage der Moschusochsen und der vollstĂ€ndig kahlen der Waldrentiere - dient letztere eventuell als Winterquartier fĂŒr die Moschusochsen, damit sich die Grasnarbe ihrer eigentlichen Anlage erholen kann? Leben die beiden Arten zeitweilig zusammen? Der Treibgang der Moschusochsen verlĂ€uft ja entlang der Rentieranlage.

Neben dem Inselkomplex fĂŒr Neuweltaffen finde ich auch die benachbarte Großvoliere interessant besetzt und strukturiert, wenn auch mit ein paar optischen Unschönheiten - in einem "naturbelassenen" GelĂ€nde fĂ€llt halt ein Bachlauf aus nackter Teichfolie stĂ€rker ins Auge als in einer Standardvoliere, und den Blick von oben durch engmaschiges Gitter auf Pekaris hĂ€tte ich in einem solchen Umfeld auch nicht gerade erwartet.

Beim Bongo-Gehege (etwa zu einem Drittel Schlammlandschaft) werden die Probleme deutlich, wenn man schwere Huftiere auf begrĂŒntem Naturboden mit weichem Untergrund halten will.

Mit einigen der Volieren im GelĂ€nde fremdele ich. Sie fĂŒgen sich zwar relativ unauffĂ€llig in die Waldkulisse ein (die Voliere fĂŒr Eichhörnchen ist allerdings ein hĂ€sslicher Kasten, auch wenn das Gitter tolle Klattermöglichkeiten bietet), aber sie tĂ€uschen mehr Bewegungsspielraum fĂŒr Vögel vor, als diese wegen des Bewuchses tatsĂ€chlich haben. Weißstörche und GeierperlhĂŒhner in Waldvolieren sind zudem bei einem Zookonzept dieser Art in meinen Augen deplatziert, ebenso wie Fuchsmangusten im "Rainforest" und Griechische Landschildkröten, bei denen - weil man nun mal den PalĂ€arktis-Zoobereich nach einem einzigen Lebensraum benannt hat - auf dem Gehegeschild "Taiga" prangt. Wahrscheinlich alles Nachbesetzungen ehemals anders, "richtig" genutzter Anlagen...?

Da Gehegeschilder und Schautafeln erstens nicht billig sind und zweitens didaktischen AnsprĂŒchen genĂŒgen sollen, fĂ€nde ich bei der Herstellung ein wenig bessere fachliche Korrektur ganz schön. Dass ĂŒber Nordluchse mit Rotluchs-Fotos informiert wird und das Gehegeschild der Waldohreule einen Uhu zeigt, sowas muss einfach nicht sein. Wobei ich die Machart der Schilder - auch der zeitweiligen Zusatzschilder fĂŒr Zuchterfolge - insgesamt sehr ansprechend und nachahmenswert finde.

Aus persönlicher zoologischer Sicht waren fĂŒr mich noch bemerkenswert: Bruterfolg beim GraurĂŒcken-Trompetervogel (mindestens ein Altvogel in der oben offenen Anlage ist voll flugfĂ€hig!) und zwei erwachsene Nordluchse mit einem hohen Anteil weißer Stichelhaare im Fell, so dass ein Ă€hnlicher FĂ€rbungseffekt entsteht wie anfangs bei den "weißen" Jaguaren in Aschersleben.
(01.10.2012, 12:09)
Oliver MĂŒller :   Im Tiergartenrundbrief 3/2005 wurde der Gaia-Park vorgestellt und dort hieß es, dass ein 5 ha ErweiterungsgelĂ€nde vorgesehen sei... Daher die Frage!
(26.07.2011, 11:31)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich weiß gibt es allerdings noch ein ErweiterungsgelĂ€nde, das spĂ€ter in den Gaiapark integriert werden soll.Im Internet habe ich irgendwo einmal gelesen, dass u.a. noch ein Polarbereich mit Robben und EisbĂ€ren gelant ist.
(25.07.2011, 23:23)
Gerhard Joerres :   Einer der drei Nashornbullen ist am 08.04.2011 verstorben, welcher es ist kann ich im Moment nicht sagen.

Nachdem in diesem Jahr die Löwenanlage eröffnet wurde und die Waldhundanlage im Bau ist, wĂŒrde ich sagen das es fĂŒr den kleinen Zoo erstmal Schluß ist mit den Neuanlagen. Einen Masterplan kenne ich nicht, aber das GelĂ€nde gibt fĂŒr grĂ¶ĂŸere Anlagen nicht mehr viel her.
(25.07.2011, 22:15)
Oliver MĂŒller :   Kennt zufĂ€llig jemand den Masterplan des GAIA-Parks und kann sagen, was ĂŒber 2011 hinaus noch geplant ist? Im Moment wird an einer Anlage fĂŒr Waldhunde gebaut, die wie die meisten Anlagen sehr schön zu werden scheint. Sie soll noch 2011 eröffnet werden.
(25.07.2011, 18:21)
GaiaPark Kerkrade :   Nashorn Brutus vom Safaripark Beekse Bergen bald im GaiaPark

Drittes Nashorn trifft im Limburger Tierpark ein

Am Dienstag, dem 19. August, zieht das Breitmaulnashorn Brutus vom Safaripark Beekse Bergen in sein neues Zuhause im GaiaPark Kerkrade Zoo um. Das 4-jÀhrige Nashorn gesellt sich zu den im April angekommenen Nashörnern Bantu und Rafiki, die aus dem englischen Tierpark Whipsnade stammen.

Am Dienstagmorgen wird das Breitmaulnashorn vom Safaripark Beekse Bergen in den GaiaPark Kerkrade Zoo transportiert. Ein Tiertransport diesen Ausmaßes ist immer ein besonderes Ereignis. Breitmaulnashörner sind die grĂ¶ĂŸten der fĂŒnf noch auf der Erde existierenden Nashornarten: ausgewachsene MĂ€nnchen können das stolze Gewicht von 2.300 Kilo erreichen. Gegen Mittag wird die spezielle Transportkiste mit einem Kran vor dem Stall positioniert. Dann kann Brutus sich gemĂ€chlich aus der Kiste auf das warme und trockene Strohbett in seinem neuen Innengehege im GaiaPark begeben.

In der ersten Zeit soll sich Brutus in Ruhe an sein neues Gehege und die neuen Hausgenossen gewöhnen und dann das große Nashorn-Terrain erkunden. Mit einer FlĂ€che von 4.000 mÂČ, einer Aufteilung in harten und weichen Untergrund und einer großen Schlammsuhle bietet dieses Gehege alles, was die drei Kolosse benötigen. Die Besucher haben von der im afrikanischen Stil gehaltenen Aussichtsplattform aus einen tollen Blick auf das Nashorngebiet. Langfristig ist geplant, die drei Nashörner auch in die angrenzende Savanne des GaiaParks zu lassen, wo sie zwischen den Zebras, Springböcken, Giraffen, Großen Kudus und Straußen laufen können. Ihr Lebensraum verdoppelt sich dadurch auf ansehnliche 8.000mÂČ.

Foto: Bantu und Rafiki
(14.08.2008, 15:24)
GaiaPark Kerkrade :   Ankunft eines EuropĂ€ischen Weißstorchs löst Geburtenboom aus

Klapperstorch landet im GaiaPark Kerkrade Zoo

In den vergangenen zwei Wochen ist die Anzahl der Tiere im GaiaPark rapide gestiegen: Anfang Juni kam ein EuropĂ€ischer Weißstorch im Limburger Tierpark an, und seitdem gibt es stĂ€ndig Nachwuchs. Zwei Buchara-Hirsche, fĂŒnf TotenkopfĂ€ffchen, ein Luchs und ein zweiter kleiner Moschusochse erblickten das Licht der Welt. Hinzu kommen mehrere frisch geschlĂŒpfte Jungvögel. Das meiste EntzĂŒcken lösen jedoch die zwei neugeborenen Przewalskipferd-Fohlen aus.

Im vergangenen Sommer stieß ein neuer Hengst zur Herde der Przewalskipferde. Obwohl er noch sehr jung war, interessierte er sich schon stark fĂŒr die Stuten. Da die Tragzeit bei Pferden 11 bis 12 Monate dauert, braucht es viel Geduld, bis man sicher weiß, ob ein Fohlen im Anmarsch ist. Bei zwei Stuten des GaiaParks wusste man seit zwei Monaten, dass sie hochtrĂ€chtig waren. Am 19. und 20. Juni war es dann soweit: zwei gesunde Fohlen wurden geboren.

Der junge Hengst gehört nicht zur Familie der Przewalskipferde im GaiaPark und ist daher fĂŒr das europĂ€ische Zuchtprogramm fĂŒr diese Rasse interessant. Przewalskipferde sind in der Wildnis nĂ€mlich seit 1968 ausgestorben. Mit den verbleibenden 13 Pferden aus verschiedenen Tierparks und Naturparks wurde in der Folge ein streng koordiniertes Zuchtprogramm aufgesetzt. Seit 1992 laufen dank dieses Programms wieder dutzende Przewalskipferde ĂŒber die Steppen in der Mongolei, China und Kasachstan. Doch sind die BestĂ€nde noch gering und es ist nach wie vor wichtig, weitere Przewalskipferde aus Tierparks auszusetzen. So zieht aller Voraussicht nach gegen Ende des Jahres eine der ausgewachsenen Stuten des GaiaParks in die Mongolei. Neben seinem Beitrag zum Zuchtprogramm unterstĂŒtzt der GaiaPark das Auswilderungs-Programm in der Mongolei auch finanziell.

Die Buchara-Hirsche wurden am helllichten Tag geboren, unter den Blicken der Besucher des Tierparks. Genau wie andere Hirscharten sind die Buchara-Hirsche sogenannte Nesthocker: die Jungen verstecken sich in der ersten Zeit und nur die Mutter schaut vorbei, um fĂŒr ihr Kalb zu sorgen. Der Buchara-Hirsch ist eine der zwölf Unterarten des Edelhirschs oder Rothirschs. Diese Unterart kommt im Buchara-Gebiet in Zentralasien vor (Tadschikistan, Usbekistan, Turkmenistan und Kasachstan). Buchara-Hirsche sind dort diversen Bedrohungen ausgesetzt, daher leben im ursprĂŒnglichen Verbreitungsgebiet nur noch einige hundert Tiere und ist die Zunahme ihrer Zahl durch ein koordiniertes Zuchtprogramm in den Tierparks wichtig. Im GaiaPark sind bereits mehrere Buchara-HirschkĂ€lber zur Welt gekommen, die im Rahmen des europĂ€ischen Zuchtprogramms inzwischen in andere Tierparks umgezogen sind.

Ende Mai begann auch die Geburtensaison der Bolivianischen TotenkopfĂ€ffchen. Inzwischen wurden fĂŒnf gesunde Junge geboren. Einige Weibchen laufen noch mit einem dicken Bauch herum und erwarten in den kommenden Wochen ein Junges. Im Luchs-Gehege konnte ab Ende Mai regelmĂ€ĂŸig das Miauen eines Jungtieres vernommen werden, doch hatten die Eltern ihren Nachwuchs so gut versteckt, dass nicht herausgefunden werden konnte, um wie viele Jungtiere es sich handelte. In der vorigen Woche erschien ein Jungtier, das inzwischen ungefĂ€hr vier Wochen alt sein mĂŒsste. Und schließlich erblickte am 1. Juni der zweite Moschusochse in diesem Jahr zur Welt, zugleich der dritte Moschusochse, der jemals in einem niederlĂ€ndischen Tierpark geboren wurde. Das Jungtier tummelt sich seit dem ersten Tag fröhlich auf der 'Tundra' des GaiaParks, wo sie mit ihrem einen Monat Ă€lteren Halbbruder und der ein Jahr Ă€lteren Schwester herumtollt.



Der Storch in der europĂ€ischen Voliere des GaiaParks hat zunĂ€chst einmal nur eine Waldohreule zur Gesellschaft. Am Ende des Sommers zieht er mit einigen Artgenossen in das Gehege der Auerochsen. Diese neuen Störche können jeden Moment in einem anderen europĂ€ischen Tierpark aus dem Ei schlĂŒpfen.
(25.06.2008, 15:26)
GaiaPark Kerkrade :   Frösche retten im GaiaPark

Viele Amphibienarten vom Aussterben bedroht

Amphibien (Frösche, Kröten und Salamander) bevölkern bereits seit ca. 360 Millionen Jahren die Erde. Sie haben die Dinosaurier kommen und gehen sehen. Nun jedoch sind sie selbst bedroht: Weltweit stehen hunderte Arten kurz vor dem Aussterben. Hauptbedrohung ist ein tödlicher Schimmelpilz, der sich seit 10 Jahren, begĂŒnstigt durch die ErderwĂ€rmung, immer schneller auf der ganzen Welt ausbreitet und dutzende Amphibienarten vernichtet. 2008 wurde weltweit zum Jahr des Frosches ausgerufen. GrĂŒnde genug fĂŒr den GaiaPark Kerkrade Zoo, auch aktiv zu werden!

Der GaiaPark Kerkrade Zoo hat sich mit den 14 ĂŒbrigen Tierparks der NiederlĂ€ndischen Tierpark-Vereinigung (Nederlandse Vereniging van Dierentuinen, NVD) sowie den 350 europĂ€ischen Tierparks der EAZA anlĂ€sslich des Jahres des Frosches zusammengeschlossen. Die Tierparks verschaffen der Amphibien-Problematik so weltweite Aufmerksamkeit und tauschen ihr Fachwissen im Bereich Zuchtprogramme aus: verschiedene ernstlich bedrohte Arten sollen unter Laborbedingungen gehalten und so gerettet werden.

Weltweit haben Wissenschaftler, Tierparks und Naturorganisationen ihre KrĂ€fte gebĂŒndelt. Ziel ist, bedrohte Amphibien mittels der 'Amphibien-Arche' zu retten. In speziellen sterilen Containern können mit dem Schimmelpilz infizierte Amphibien direkt behandelt und zugleich Nachkommen gezĂŒchtet werden - eine wahre Arche Noah fĂŒr Amphibien also. Inzwischen werden in der freien Natur eifrig die Auswirkungen des Schimmelpilzbefalls und seine BekĂ€mpfung erforscht, um den Artenreichtum der Amphibien zu erhalten.

Um diese weltumspannende 'Arche' aufbauen zu können, braucht man natĂŒrlich Geld. Viel Geld: insgesamt 50 Millionen Dollar. Unter dem Motto 'Jeder Cent zĂ€hlt' organisiert der GaiaPark in diesem Jahr im Tierpark-Monat Juni allerlei unterhaltsame AktivitĂ€ten, um den Fröschen Aufmerksamkeit zu verschaffen. Die Besucher können die Amphibienaktion bereits mit 1 Euro unterstĂŒtzen, nĂ€mlich mit dem Kauf eines lustigen PlĂŒsch-Frosches. Der Erlös dieses Verkaufs fließt direkt in die Amphibien-Kampagne ein.

Auch am Sonntag, dem 1. Juni, und am Sonntag, dem 22. Juni, steht der GaiaPark im Zeichen des Frosches. Es gibt sportliche Frosch-Spiele und tolle Preise zu gewinnen. Außerdem kann man leckere 'Pfannkuchen Ă  la Frosch' essen. Kinder können sich an diesen zwei Sonntagen fĂŒr 50 Cent schminken lassen, und am 1. Juni lĂ€uft sogar der berĂŒhmte Frosch aus den beliebten KinderbĂŒchern von Max Velthuijs in MenschengrĂ¶ĂŸe durch den Park: mit ihm können sich die Kinder fotografieren lassen.

Zudem nehmen alle niederlĂ€ndischen NVD-Tierparks am 21. Juni am 'Frosch-Cross' teil, einem Stafettenlauf von allen Tierparks zum Tierpark Amersfoort, bei dem die zurĂŒckgelegten Kilometer gesponsert werden können. Jedes Team, bestehend aus sportlichen Tierparkmitarbeitern und Freiwilligen, muss aus eigener Kraft, d. h. ohne Hilfe motorisierter Fahrzeuge, vor 14:30 Uhr den Tierpark Amersfoort erreichen. Das Team des GaiaParks muss dabei stolze 185 km radelnd, schwimmend, gehend, laufend etc. zurĂŒcklegen. Auch am 6. und 20. Juli sowie 3., 17. und 31. August und 14. September finden vergleichbare AktivitĂ€ten im GaiaPark statt. Alle EinkĂŒnfte dieser AktivitĂ€ten kommen der Amphibien-Aktion zugute.

Wer sich fĂŒr den Erhalt dieser besonderen und uralten Tierklasse engagieren möchte, findet weitere Informationen auf www.gaiapark.nl oder kann sich direkt an den GaiaPark wenden.
(28.05.2008, 07:54)
IP66 :   Quod significat "Großohrfuchs" - Löffelfund, Dackel?
(11.05.2008, 10:11)
GaiaPark Kerkrade :   Jede Menge liebevolle TiermĂŒtter im GaiaPark

ZWEI GROSSOHRFÜCHSE ANGEKOMMEN

KERKRADE - Der Muttertag sollte auch die Tiere einschließen: blickt man aktuell in die Gehege des GaiaParks, so entdeckt man rĂŒhrende Szenen von Mutterliebe und auch etliche schwangere Weibchen. Der Neuankömmling dieser Woche war ein Moschusochsen-Kalb; der zweite Moschusochse ĂŒberhaupt, der je in einem niederlĂ€ndischen Tierpark geboren wurde. Der jĂŒngste Bewohner des Tierparks hĂŒpft schon munter um seine fĂŒrsorgliche Mutter herum. Genauso viel Spaß macht es, das zwei Monate alte, kugelrunde Zwergflusspferd zu bewundern, wenn es sich mit seiner Mutter im Wasser tummelt. Die jungen HollĂ€ndischen Landzicklein und das Auerochsen-KĂ€lbchen tragen auch zur frĂŒhlingshaften AtmosphĂ€re im GaiaPark bei. NatĂŒrlich werden auch die MenschenmĂŒtter am Muttertag im GaiaPark besonders beachtet: am 11. Mai erhalten alle MĂŒtter bei ihrem Besuch ein GratisstĂŒck leckeren Limburger Fladens.

Das schöne Wetter der vergangenen Wochen hat den GaiaPark Kerkrade Zoo in sattes GrĂŒn getaucht. Drei Jahre nach der Eröffnung sind alle Jungpflanzen zu ĂŒppigen BĂŒschen und BĂ€umen gediehen und blĂŒht es an allen Ecken. Die Tiere fĂŒhlen sich in dieser Umgebung sichtlich wohl, zu erkennen an den hohen Geburtenraten. So wurden die Tierpfleger des GaiaParks am Sonntagmorgen (4. Mai) von dem neugeborenen Moschusochsen ĂŒberrascht. Das Junge war im gemeinschaftlichen Stall der Moschusochsen zur Welt gekommen und ging schon am selben Tag zusammen mit seinen weiblichen Artgenossen in das Außengehege. Das 15 Kilo schwere mĂ€nnliche Jungtier entwickelt sich prĂ€chtig und streift den ganzen Tag fröhlich um seine liebevolle Mutter herum. Der Vater allerdings wird erst einmal in einem separaten Gehege gehalten, da er oft etwas unwirsch ist. Denn noch eins der Moschusochsen-Weibchen erwartet in diesen Tagen Nachwuchs!

Seit Ende April befindet sich auch das vor zwei Monaten geborene Zwergflusspferd im Außengehege. Zum Zeitpunkt der Geburt des weiblichen Jungtieres war es draußen noch zu kalt, außerdem konnte die Kleine noch nicht schwimmen! Doch inzwischen hat sie unter Aufsicht ihrer Mutter im Becken des Innengeheges ihr Schwimmabzeichen abgelegt. Bei dem derzeitigen warmen Wetter fĂŒhlt sich die begabte kleine Schwimmerin im Außenbecken schon "wie ein Fisch im Wasser". Das kleine Flusspferd heißt Jazi, was auf Suaheli "Geschenk" bedeutet. Denn ihr und ihrer Mutter zuzuschauen ist wirklich die reine Freude. Auch das kleine GorillamĂ€dchen Gaia (2 Jahre) und ihr dreijĂ€hriger Spiel- und Artgenosse Loango verstehen sich prĂ€chtig und tollen herum. Gorillamutter Irala beobachtet die beiden genau und achtet darauf, dass das Spiel fĂŒr ihr Töchterchen nicht zu wild wird. Dabei genießt sie in Ruhe das saftige Gras auf der Gorillainsel.

Manche Weibchen im GaiaPark warten noch auf ihren Nachwuchs: so sind zwei Weibchen der Schopfmangaben trĂ€chtig - nicht nur ihr dicker Bauch verrĂ€t das, sondern auch ihr verĂ€ndertes Verhalten gegenĂŒber dem Schopfmangaben-MĂ€nnchen. Denn das erhĂ€lt nur noch Abfuhren - mit unmissverstĂ€ndlichem Gekeife oder sogar Ohrfeigen. Auch die MĂ€nnchen der Totenkopfaffen befinden sich bereits seit ein paar Monaten im "Ruhemodus". TotenkopfĂ€ffchen haben nĂ€mlich eine feste Paarungssaison (November-Dezember), und nur dann wird das MĂ€nnchen als vollwertiges Gruppenmitglied akzeptiert. FĂŒr den Rest des Jahres sind sie "deaktiviert" und haben die Weibchen das Sagen. Noch klettern die trĂ€chtigen Weibchen im Wald der TotenkopfĂ€ffchen ĂŒber den Köpfen der Besucher herum, die Babys werden dann im Juni/Juli geboren.

In den kommenden Monaten erwartet der GaiaPark auch Nachwuchs bei den Luchsen, den Przewalskipferden und den Waldrentieren. Man entdeckt also genug dicke BĂ€uche, wenn man den GaiaPark im Moment besucht. Der Klapperstorch ist im wahrsten Sinne des Wortes unterwegs nach Kerkrade: denn gegen Ende des Sommers kommt eine Gruppe EuropĂ€ischer Störche im GaiaPark an. Noch mĂŒssen sie jedoch selbst in den jeweiligen Tierparks aus dem Ei schlĂŒpfen, und dann erst einmal flĂŒgge werden.

Seit dieser Woche sind ĂŒbrigens zwei Neuankömmlinge im GaiaPark zu bewundern, die gerade erst der Mutter entwachsen sind: zwei GroßohrfĂŒchse, ein MĂ€nnchen und ein Weibchen. Beide Tiere feiern am Samstag, dem 10. Mai, ihren ersten Geburtstag. Und wer weiß, was wir mit ihnen alles erleben werden!
(09.05.2008, 15:53)
GaiaPark Kerkrade :   Junges Gorilla-MĂ€nnchen stĂ¶ĂŸt zur Gorilla-Gruppe des GaiaParks Kerkrade



HAPPY END: SILBERRÜCKEN MAKULA AKZEPTIERT SEINEN KLEINEN BRUDER LOANGO



Seit zwei Wochen ist die Gorillagruppe des GaiaPark Kerkrade Zoos um ein Mitglied reicher: der dreijĂ€hrige Loango lebt nun endlich friedlich mit den anderen Tieren zusammen. Endlich, weil das junge GorillamĂ€nnchen, auch fĂŒr einen Gorilla noch im Kleinkindalter, bereits vor einem Jahr vom Affenzoo Apenheul nach Kerkrade gezogen ist. Doch SilberrĂŒcken Makula, AnfĂŒhrer der Gruppe des GaiaParks, akzeptierte Loango damals noch nicht, sodass beschlossen wurde, den Kleinen erst einmal von den anderen zu trennen. Die Geduld hat sich gelohnt: mittlerweile ist wieder Ruhe in die Gorillagruppe eingekehrt und fressen Loango und der 15 Jahre Ă€ltere Makula friedlich nebeneinander auf der Gorilla-Insel. Erfreulich, denn Loango und Makula sind BrĂŒder: beide haben denselben Vater und dieselbe Mutter, begegneten sich aber erstmals im GaiaPark.



Als Loango vor einem Jahr im GaiaPark ankam, lebte außer dem SilberrĂŒcken Makula auch noch ein junges, fast erwachsenes MĂ€nnchen in der Gorillagruppe. Dieser Heranwachsende schien wĂ€hrend der Eingewöhnungsphase ein guter Kamerad fĂŒr den kleinen Loango zu sein, doch so entstand ein anderer Konflikt: nĂ€mlich zwischen dem SilberrĂŒcken und dem Heranwachsenden, der die Macht an sich reißen wollte. Auch Loango bekam seinen Teil von diesem Machtkampf ab und bezog ordentlich PrĂŒgel vom SilberrĂŒcken. Nach einiger Zeit wurde der Eingewöhnungsversuch daher abgebrochen, und Loango wurde gemeinsam mit dem pubertierenden GorillamĂ€nnchen in einem separaten Gehege untergebracht.



Im vergangenen Jahr bemĂŒhte sich der Koordinator des EuropĂ€ischen Zuchtprogramms dann eifrig um eine andere Unterkunft fĂŒr den pubertierenden Gorilla. Keine leichte Aufgabe, denn Gorillas leben in Harems, und dort ist fĂŒr ein zweites erwachsenes MĂ€nnchen kein Platz. Letztendlich zog der Heranwachsende Anfang April diesen Jahres nach Apenheul, wo er in einem eigenen Innen- und Außengehege lebt. Ende des Jahres soll in Polen rund um den jungen Gorillamann eine neue Gorillagruppe aufgebaut werden. Mit dem Auszug des pubertierenden MĂ€nnchens kehrte wieder Ruhe in die Gruppe des GaiaParks ein. Der kleine Loango zog umgehend wieder zu den anderen Gorillas des GaiaParks, und da sich keinerlei Zwistigkeiten abzeichneten, wurde nach zwei Tagen beschlossen, auch die SchiebetĂŒren zwischen Loango und SilberrĂŒcken Makula, dessen zwei Weibchen sowie dessen Tochter zu öffnen.



Vorsichtige AnnÀherung

In den ersten Tagen nach Loangos WiedereinfĂŒhrung blieben die Gorillas im Affenhaus. Der kleine Loango hatte Makulas Hiebe ganz offensichtlich nicht vergessen und ging erst einmal in vorsichtige Wartestellung. Damit beherrscht Loango schon vorbildlich die Kunst der Gorilladiplomatie: er ging dem SilberrĂŒcken aus dem Weg, wo er nur konnte, und sein untertĂ€niges und ruhiges Verhalten beschwichtigte Makula. Einmal noch demonstrierte der SilberrĂŒcken, wer der Boss ist, dann hatte er Loango akzeptiert. Inzwischen war Loango auch schon gemeinsam mit den anderen Gorillas draußen auf der Gorillainsel. In vollen ZĂŒgen genießt er das schöne Wetter, den Auslauf und das frische Gras. RegelmĂ€ĂŸig sucht er den Kontakt des kleinsten Mitglieds der Gorillagruppe, des eineinhalbjĂ€hrigen GorillamĂ€dchens Gaia. Auch mit dem achtjĂ€hrigen Gorillaweibchen Sangha möchte er gern spielen. Doch alle AnnĂ€herungen verlaufen noch ganz vorsichtig. Loango muss sich auch noch an die freundlichen, aber aufdringlichen Schopfmangaben gewöhnen, die kleineren Affen, mit denen die Gorillas ihre Insel teilen. Alles in allem sieht die Situation aber nach einem Happy End aus.



Vorgeschichte

Vor rund zwei Jahren starb der AnfĂŒhrer der Gorillagruppe in Apenheul. Einige Monate spĂ€ter zog ein neuer SilberrĂŒcken nach Apenheul. Ein neues GorillamĂ€nnchen tötet jedoch alle Jungen der Gruppe, die noch von ihrer Mutter abhĂ€ngig sind: Gorillaweibchen sind nĂ€mlich nicht fruchtbar, solange sie ihre Jungen sĂ€ugen. Loango war damals zweieinhalb und bekam noch Muttermilch. Um ihn zu schĂŒtzen, musste er aus der Gruppe geholt werden. Seine Neuunterbringung gestaltete sich wegen der Haremssituation schwierig, am Ende entschied sich der Koordinator des EuropĂ€ischen Zuchtprogramms fĂŒr den GaiaPark. Loango wurde von seiner Mutter getrennt und kastriert: dadurch ist die Chance groß, dass er sich nicht zu einem dominanten Gorillamann entwickelt und er keine Konkurrenz fĂŒr den SilberrĂŒcken des GaiaParks wird. Somit könnte er sein gesamtes Leben in der Gorillagruppe in Kerkrade verbringen.
(25.04.2008, 15:55)
GaiaPark Kerkrade :   DickhĂ€uter mit viel Geduld:
Gelassener Einzug der Breitmaulnashörner im GaiaPark

Samstag, 5. April, 8 Uhr frĂŒh im GaiaPark Kerkrade Zoo: Per Kran werden die beiden Breitmaulnashornbullen in ihrem Container prĂ€zise am Hintereingang des neuen Nashorn-Geheges abgesetzt. FĂŒnfeinhalb Stunden und etliche Interviews und Kaffees spĂ€ter: die schwergewichtigen NeuzugĂ€nge bequemen sich endlich aus dem Container und können von den zahlreich erschienenen Medienvertretern gefilmt und abgelichtet werden - zur Zufriedenheit von Zoodirektor Wim Verberkmoes und Pressesprecherin Hanneke de Boer. Keins der gut gemeinten Lockmittel hatte Rafiki ('Freund') und Bantu in Bewegung zu versetzen vermocht, erst ein ungemĂŒtlicher Regenguss schaffte das. Insofern haben die beiden direkt bei der Ankunft die Philosophie ihres neuen Zuhauses ausgereizt: denn im GaiaPark stehen die BedĂŒrfnisse der tierischen Bewohner immer an erster Stelle.

Am Freitagnachmittag waren die beiden Jungbullen im englischen Whipsnade aufgebrochen. Den Transport leitete ein erfahrener Spezialist aus Gelsenkirchen: Roy Smith von der Spedition Inter-Zoo hat schon so ziemlich alles transportiert, was in Zoos wohnt, kein exotischer Mitreisender ist ihm fremd. So waren auch die beiden Respekt einflĂ¶ĂŸenden Breitmaulnashörner bei ihm in sicheren HĂ€nden. In einem speziell umgebauten Seecontainer setzten sie mit der FĂ€hre auf den Kontinent ĂŒber. Nach insgesamt zwölf Stunden Fahrt kamen die beiden schließlich in den Morgenstunden im GaiaPark an. Hier nun wurde ihr Container mit einem imposanten Gesamtgewicht von 7,2 Tonnen per Kran vor den neu angelegten großen Stall gesetzt. Rafiki (fast drei Jahre alt) und Bantu (zweieinhalb) zeigten sich gĂ€nzlich unbeeindruckt. Nach einigen Lockversuchen mit Leckereien und gutem Zureden gaben die Tierpfleger auf und ĂŒberließen die Nashörner ihrer Lust und Laune. Was will man auch sonst machen, schließlich bringen die Jungs je stattliche 800 bis 900 Kilo auf die Waage. Mittags jedoch wurde ihnen der nicht ĂŒberdachte Container zu ungemĂŒtlich: ein ordentlicher Regenschauer ĂŒberzeugte sie von den Vorteilen des warmen, trockenen Stalls, ausgelegt mit viel Stroh. Und dort fĂŒhlten sie sich dann auch prompt wohl und sprachen tĂŒchtig dem Heu zu.

Friedvolles Zusammenleben im Riesengehege:
Die Breitmaulnashörner sind die grĂ¶ĂŸte der noch bestehenden fĂŒnf Nashornarten. Rafiki und Bantu haben noch lĂ€ngst nicht ihr Endgewicht erreicht, dass bis zu 2.300 Kilo betragen kann. NatĂŒrlich brauchen die Kolosse auch viel Platz, und den bietet ihnen ihr großzĂŒgiges und dick umzĂ€untes Gehege im GaiaPark. Doch zunĂ€chst sollen die beiden sich an ihr Innengehege gewöhnen. Verhalten die beiden sich dort ruhig, dĂŒrfen die Besucher sie durch ein Fenster bewundern, werden sie nervös, werden Gardinen vorgezogen - wie die Menschen haben auch Nashörner ein Recht auf Unbeobachtetsein. Schon bald werden die Jungbullen dann das riesige Außenareal in Besitz nehmen dĂŒrfen: 4.000 qm groß und aufgeteilt in Bereiche mit hartem und weichem Untergrund. Eine Schlammgrube trĂ€gt ebenfalls zur Nashorn-Wellness bei. Die Besucher können das Gehege von einem ganz im afrikanischen Stil gehaltenen Unterstand aus ĂŒberblicken. Auf lange Sicht werden die Grasfresser auch zu den Nachbarn in der 'Savanne' des GaiaParks gelassen: wie in der Wildnis leben sie dann mit Zebras, Springböcken, Giraffen, Großen Kudus und Straußen zusammen - damit umfasst ihr Gehege dann stolze 10.000 qm.
(08.04.2008, 12:06)
Walter Koch :   Die Außenanlage fĂŒr die Nashörner
macht einen großzĂŒgigen Eindruck.
Sie ist mit dem Namibia-Gehege durch 2
Tore verbunden (Rundlauf). Durch das
Fenster sind 4 Boxen und ein Laufgehege
im Stallbereich zu sehen.
Mit sehr großzĂŒgigen Erdbewegungen hat
man den nötigen Platz geschaffen.
Die neue Geparden-Anlage erscheint mir
fast fĂŒr Löwen geeignet. Nur die
Aussichtskanzel mĂŒĂŸte dafĂŒr nachge-
bessert werden.
Angesichts dieser großen Baumaßnahmen
hoffe ich nun fĂŒr die Zukunft auf Neubauten fĂŒr die Kleinraubtiere.
Die Voliere der BirkhĂŒhner wurde geteilt
und mit Eulen besetzt.
Desweiteren wurden ein großer Plaste
Dino und ein mit ZĂ€hnen versehener
Flugsaurier am Spielplatz aufgestellt.
Hoffentlich ziehen die Besucher nicht
die falschen SchlĂŒsse aus dem Ausster-
ben bzw. Ausrotten.



(01.04.2008, 17:59)
Matthias :   Der Stall fĂŒr die Breitmaulnashörner ist fĂŒr acht Tiere ausgelegt.
(01.04.2008, 11:18)
GaiaPark Kerkrade :   Erdbeben in der Region Aachen

Zwei neue Nashörner im GaiaPark lassen Erde beben

Das seismologische Institut von Zeist nahe Utrecht verzeichnete heute eine ungewöhnliche HĂ€ufung leichter Erdbeben im Gebiet Aachen und Kerkrade. Die ErschĂŒtterungen bewegten sich bei Werten zwischen 2,9 und 3,1 auf der Richterskala, das bestĂ€tigen auch Messungen der deutschen Erdbebenstation Bensberg. Solche kleinen Beben sind aufgrund der geologischen Lage Aachens und Kerkrades ĂŒber dem sogenannten Ruhrgraben hĂ€ufig, und fĂŒr die Menschen meist kaum spĂŒrbar. Die ErklĂ€rung fĂŒr die ErschĂŒtterungen lag aber diesmal laut Aussagen der verblĂŒfften Experten nicht in den Tiefen der Erde: sie hat acht Beine und bringt ein Gewicht von ungefĂ€hr vier Tonnen auf die Waage: die Rede ist von zwei Nashörnern. Die beiden Kolosse sind gerade aus England unterwegs in ihre neue Heimat, den GaiaPark in Kerkrade.

Der Direktor des GaiaParks, Wim Verberkmoes meint dazu gelassen: „Die beiden Tiere sind sehr lebendig, und trampeln manchmal etwas in ihren Transportboxen herum.“ Das, so Verberkmoes weiter, liege aber in der Natur des Weißen Nashorns, und sei durchaus nicht ungewöhnlich, da sie in der freien Wildbahn große Entfernungen zurĂŒcklegten.

Geoexperten sind dennoch ĂŒberrascht von den Auswirkungen des tierischen Bewegungsdranges. In den Stationen Zeist und Bensberg können sich die Wissenschaftler nicht erinnern, je Vergleichbares erlebt zu haben. Beide Institute sind sich einig, dass dies nicht nur ein ungewöhnlicher, sondern ein historischer Fall ist. Den Weißen Nashörnern ist das wahrscheinlich egal: sie dĂŒrften sich auf ihre Ankunft am 5. April freuen, und endlich wieder ĂŒber festen Boden unter den FĂŒĂŸen stampfen. Mit welchen Auswirkungen fĂŒr die tektonischen Platten darunter zu rechnen ist, darĂŒber soll ein binationales Symposium, das die Erdbebenforscher aus Deutschland und den Niederlanden kurzfristige einberufen haben, Aufschluss geben.
(01.04.2008, 00:07)
GaiaPark Kerkrade :   Zwergflusspferd im GaiaPark geboren

Am Donnerstag, dem 6. MĂ€rz, kam im GaiaPark Kerkrade Zoo ein gesundes Zwergflusspferd zur Welt. Eine solche Geburt und die ersten Lebenstage sind immer spannend, doch dank der guten Versorgung durch seine Mutter strotzt das Junge nach knapp einer Woche nur so vor Gesundheit. Obwohl das kleine FlusspferdmĂ€dchen in den ersten Wochen noch nicht draußen zu sehen ist, kann man es doch schon “live” bewundern!

Weil es von Natur aus krĂ€ftig und kugelrund ist, ist bei einem Zwergflusspferd nicht gut auszumachen, ob es trĂ€chtig ist. Kurze Zeit vor der Geburt sind jedoch deutliche VerhaltensĂ€nderungen sichtbar und die Tierpfleger können davon ausgehen, dass Nachwuchs im Anmarsch ist. Am Donnerstagmorgen, dem 6. MĂ€rz, wurde das Weibchen daher im warmen Stall gehalten. Die Geburt eines Zwergflusspferdes verlĂ€uft in der Regel problemlos, da das Neugeborene ganz glatt und rund ist. Jedoch behalten die Tierpfleger das Flusspferd im Auge, um zu kontrollieren, ob keine Komplikationen auftauchen. Diesmal ging alles glatt. Die Mutter hat ihr Neugeborenes saubergeleckt und schon schnell versuchte es, auf eigenen Beinen zu stehen. Nach ein paar Stunden hatte es schon seine erste Milch getrunken. Obwohl das Zwergflusspferd-Weibchen des GaiaParks erst ein Mal zuvor Mutter wurde, benimmt sie sich schon wie eine sehr erfahrene Mutter. Da die Nabelschnur sehr lang war, mussten die Tierpfleger das Neugeborene davon befreien, damit es nicht darĂŒber stolperte. Bei dieser Aktion konnte direkt auch das Geschlecht bestimmt werden: es ist ein Weibchen, das Geburtsgewicht betrug 4,8 Kilo. FĂŒnf Tage spĂ€ter hat der Tierarzt in seinen Nacken einen Registrierchip eingesetzt und die Kleine wurde erneut gewogen - sie hatte schon zwei Kilo zugelegt! Dieses gesunde Wachstum und dass alle Neugeborenen ĂŒberleben ist nicht selbstverstĂ€ndlich, daher wurde die glĂŒckliche Nachricht von der Geburt auch nicht sofort verbreitet.

Die europĂ€ischen Tierparks haben ein koordiniertes Zuchtprogramm fĂŒr Zwergflusspferde aufgestellt. Auch der GaiaPark beteiligt sich daran. Da relativ viele Ă€ltere Zwergflusspferde in den europĂ€ischen Tierparks leben, wird nur wenig Nachwuchs geboren. Die Zwergflusspferde des GaiaParks tun jedoch ihr bestes. Denn vor kaum einem Monat zog das Zwergflusspferd-MĂ€nnchen, das vor zwei Jahren im GaiaPark geboren wurde, nach Portugal um, wo es auf ein nicht mit ihm verwandtes Weibchen trifft. Zwergflusspferde sind ĂŒbrigens erst im Alter von vier Jahren geschlechtsreif, daher mĂŒssen wir noch abwarten, ob dieses PĂ€rchen auch so fortpflanzungsfreudig ist wie die Zwergflusspferde im GaiaPark.

Mutter und Tochter bleiben vorlĂ€ufig noch drinnen, denn ihre natĂŒrlich Umgebung ist der warme tropische Regenwald. Besonders ein junges Tier ist daher dem nasskalten niederlĂ€ndischen Winter nicht gewachsen. Doch man kann das junge Zwergflusspferd im GaiaPark bereits bewundern: ĂŒber die Fernsehbildschirme im Restaurant des GaiaParks!
(13.03.2008, 14:45)
GaiaPark Kerkrade :   Tierisch guter Urlaubsjob?
GaiaPark sucht neue Mitarbeiter

Der Limburger Tierpark schaut auf ein erfolgreiches Jahr zurĂŒck und bereitet sich momentan mit Hochdruck auf eine abermals besucherstarke Saison vor: zur UnterstĂŒtzung sucht der GaiaPark daher motivierte SchĂŒler und Studenten, die am Wochenende und/oder in den Ferien im Zoo arbeiten möchten. Am Samstag, dem 1. MĂ€rz, können sich interessierte Studenten und SchĂŒler ab 15 Jahren auf der Jobbörse des GaiaParks eintragen.

Tische abrĂ€umen auf einer Terrasse mit Aussicht auf die Giraffen? An der Kasse in naher Gesellschaft der Poitou-Esel arbeiten? Die Wege sauber halten, wĂ€hrend einen die Gorillas neugierig beobachten? Im GaiaPark kann man inmitten etlicher neuer tierischer Freunde Arbeitserfahrungen sammeln. Das Zeitarbeitsunternehmen in Randstad vermittelt Ferienjobs im GaiaPark und sorgt als Partner im Personalwesen fĂŒr ein Training in Gastfreundlichkeit. In folgenden Abteilungen des GaiaParks werden Ferienmitarbeiter gesucht: Kasse, Gastronomie, Parkdienst, KĂŒche und Shops.

Jobbörse GaiaPark Kerkrade Zoo
Datum: Samstag, 1. MĂ€rz
Ort: Restaurant ‘de Gazelle’, Brughofweg 31, Kerkrade

Erreichbar ĂŒber die RĂŒckseite des GaiaParks gegenĂŒber Kasteel Erenstein

FĂŒr weitere Informationen zur Mitarbeit im GaiaPark wenden Sie sich bitte an:

Randstad Kerkrade
Hoofdstraat 35a
NL-6461 CM Kerkrade
T: 00 31 - 45 - 535 67 70
(27.02.2008, 11:56)
GaiaPark Kerkrade :   Gorilla Makula feierte 18. Geburtstag

Am Sonntag, dem 10. Februar 2008, feierte einer der stattlichsten Bewohner des GaiaPark Kerkrade Zoos bei strahlend schönem, frĂŒhlingshaftem Wetter seinen 18. Geburtstag: auf der Gorillainsel erhielt SilberrĂŒcken Makula unter gespannter Beobachtung etlicher Gratulanten eine riesige, gorillagerechte “Geburtstagstorte” – bestehend aus saftigen Äpfeln, Bananen, Möhren, Paprikas und verschiedenen Salatsorten. Nachdem er die Torte zunĂ€chst argwöhnisch betrachtete, langte Makula schließlich herzhaft zu und ließ es sich schmecken. Auch die anderen Gorillas und sogar die lustigen kleineren Mitbewohner der Affeninsel, die Schopfmangaben, bekamen ihren Teil der Torte.

Makula wurde am 10. Februar 1990 im Affenzoo Apenheul geboren und fĂŒrsorglich von seiner Mutter aufgezogen. Mit den Jahren wuchs Makula von einem Zwei-Kilo-Äffchen zu einem stattlichen Gorillamann von rund 220 Kilo heran. 2005 zog er als SilberrĂŒcken in den GaiaPark ein, wo er seitdem seine eigene Gorillagruppe aufbauen darf. Er ist ein vorbildlicher AnfĂŒhrer und Vater: seinen ersten Nachkömmling, das vor eineinhalb Jahren im GaiaPark geborene Töchterchen Gaia, umhegt er sorgsam, spielt mit ihr und hĂ€lt sie liebevoll in den Armen.
(11.02.2008, 11:55)
IP66 :   Ist der im Bau befindliche Stall nur fĂŒr zwei Tiere ausgelegt?
(07.02.2008, 11:20)
GaiaPark Kerkrade :   “Rafika” heißt das neue Nashorn im GaiaPark Kerkrade Zoo

Der GaiaPark Kerkrade Zoo erwartet im April zwei Breitmaulnashörner aus dem Tierpark im englischen Whipsnade. Im Januar startete der GaiaPark einen Aufruf an die Einwohner der umliegenden StĂ€dte: sie durften sich einen Namen fĂŒr einen der Neuankömmlinge aussuchen. Auf einer Website standen fĂŒnf Namen zur Auswahl. Die meisten wĂ€hlten den Namen “Rafika”, was auf Suaheli “Freund” bedeutet. Ein wahrhaft “dicker Freund” ist also demnĂ€chst im GaiaPark zu begrĂŒĂŸen!

Momentan wird im GaiaPark noch tĂŒchtig an dem neuen Nashorngehege gearbeitet. Die Schwergewichte – ausgewachsene Exemplare wiegen bis zu zweitausend Kilo! – benötigen nĂ€mlich ordentlich Auslauf und nicht zuletzt eine sichere UmzĂ€unung! Zudem wird ein Schlammbad angelegt, denn darin suhlen sich die DickhĂ€uter gerne, um ihre Haut gegen lĂ€stige Insekten zu schĂŒtzen. Im Innengehege werden massive Gitter und Schiebetore eingebaut, sodass die Tiere falls nötig voneinander getrennt werden können.

Auch an die Besucher wird gedacht: so wird ein neuer Aussichtspunkt gebaut, von dem aus die Besucher das gesamte Außengehege ĂŒberblicken können. In KĂŒrze wird das Dach auf diesen Unterstand aufgesetzt. Die Nashörner können bald auch durch ein großes Fenster im Innengehege beobachtet werden.

Nach ihrer Ankunft in Kerkrade sollen die Tiere erst in Ruhe ihr neues Innengehege kennenlernen, bevor sie nach einigen Wochen nach draußen gehen: Nashörner haben nĂ€mlich ziemlich schlechte Augen, sodass sie ihre neue Umgebung erst sorgfĂ€ltig erkunden und speichern mĂŒssen. Langfristig ist geplant, dass die Nashörner durch eine UnterfĂŒhrung in die Savanne laufen können, wo sie zusammen mit den Zebras, Giraffen und Kudus bewundert werden können – dadurch entstĂŒnde ein noch kompletteres Bild von der afrikanischen Savanne im GaiaPark.


(06.02.2008, 11:31)
Trebaruna :   yup sie meinen loffelhunden. Die sollen in das afrikateil kommen. (die kitfuchsen haben arnheim und blijdorp)
(07.01.2008, 14:43)
Michael Mettler :   GroßohrfĂŒchse = Großohr-KitfĂŒchse (Hat die Arnheim nicht auch noch?) oder nicht doch etwa Löffelhunde...?
(07.01.2008, 12:36)
GaiaPark Kerkrade :   Besucherzahl des GaiaParks stark gestiegen

Der GaiaPark Kerkrade Zoo im niederlĂ€ndischen SĂŒdlimburg in der NĂ€he von Aachen festigt seine Position als Touristenattraktion: 2007 konnte der Tierpark die stolze Zahl von 403.696 GĂ€sten verzeichnen. 2006 kamen 318.790 Besucher. Der Anstieg von 26,6 % ermöglicht dem GaiaPark, in der kommenden Saison die Phase II des Masterplans zu starten: unter anderem erhalten die Geparden ein neues Gehege und wird den weißen Nashörnern eine große FlĂ€che zur VerfĂŒgung gestellt. Bereits Anfang 2007 kĂŒrte der niederlĂ€ndische Verkehrsverein ANWB den GaiaPark zum schönsten Tierpark der Niederlande. Dies wird dazu beigetragen haben, dass der GaiaPark im November 2007 den einmillionsten Besucher seit seiner Eröffnung vor zweieinhalb Jahren empfangen durfte.



Zahl der Tiere wÀchst

Auch fĂŒr die Tiere des GaiaParks war 2007 ein gutes Jahr: 31 Jungtiere erblickten das Licht der Welt. Hervorzuheben ist dabei die Geburt eines kleinen Moschusochsen, denn es war das erste Mal, dass ein Jungtier dieser Art in einem niederlĂ€ndischen Tierpark zur Welt kam. Besonderen Spaß hatten die Besucher auch am Nachwuchs der TotenkopfĂ€ffchen (12 Jungtiere), an dem neugeborenen sĂŒdamerikanischen Wollaffen und der kleinen Bongo-Antilope. Höhepunkte am Jahresende waren die Geburt eines Auerochsen und eines Großen Kudu. Außerdem erhielt die Tierkollektion des GaiaParks Zuwachs aus anderen europĂ€ischen Tierparks. Das GiraffenmĂ€nnchen Nok reiste aus Tschechien an und soll in naher Zukunft fĂŒr Nachwuchs sorgen. Auch die aus Stuten bestehende Herde der Przewalskipferde wurde um einen Hengst bereichert. Gegen Ende des Jahres kamen noch einige Eulen sowie andere Vogelarten hinzu. Und schließlich fand eine Gruppe griechischer Landschildkröten im GaiaPark ein neues Zuhause. SĂ€mtliche NeuankĂŒnfte und UmzĂŒge erfolgen im Rahmen der europĂ€ischen Zuchtprogramme fĂŒr bedrohte Tierarten.



Groß angelegte Umfrage

Um genauer ĂŒber die WĂŒnsche, Ideen und Erlebnisse der Besucher des Zoos informiert zu sein, hat der GaiaPark 2007 eine groß angelegte Umfrage unter seinen Besuchern durchgefĂŒhrt, mit folgenden Resultaten:

- Der grĂ¶ĂŸte Teil der befragten Besucher hĂ€lt sich mehr als vier Stunden im Park auf.

- Die TotenkopfÀffchen, die sich frei in ihrem Wald bewegen können, sind die Lieblinge der Besucher, ebenso wie Gaia, das in Kerkrade geborene GorillamÀdchen.

- Das Amazonasgebiet des Parks, in dem sich u. a. die tropische Voliere und die vier Affeninseln befinden, wurde als Bereich mit dem höchsten Erlebniswert eingestuft.

- Bei den Attraktionen fĂŒr Kinder erfreuten sich das Dinokarussell und die JungleTour grĂ¶ĂŸter Beliebtheit.

- 60% der Besucher kommen aus den Niederlanden, 22% aus Belgien und 18% aus Deutschland.

- Die Raubvogelschau war das am meisten gelobte Event, das der Tierpark organisierte.

- 97,4 % der Besucher möchten den Park gern nochmals besuchen.

- Die am meisten im Park vermisste Tierart sind die Löwen. Im Masterplan des GaiaParks ist fĂŒr 2010 ein spektakulĂ€res Löwengehege vorgesehen.



Entwicklungen 2007

Der GaiaPark Kerkrade Zoo hat inzwischen die “Entwicklungsphase II” des Masterplans gestartet. Im FrĂŒhjahr 2008 kommen drei weiße Nashörner an. Am Gehege der imposanten Tiere wird momentan noch emsig gearbeitet. Auch die Geparden erhalten ein ganz neues Gehege mit viel Auslauf. Der GaiaPark wird als einziger Tierpark der Niederlande GroßohrfĂŒchse bekommen. Um die Tiere optimal beobachten zu können, werden einige besondere Aussichtspunkte im afrikanischen Stil gebaut.


(07.01.2008, 12:29)
Shensi-Takin :   @krĂŒmmel: Hollaridi-siehe zwecks BegrĂŒndung IP66s Beitrag; scheint mir im ĂŒbrigen kein unabsichtlicher Fehler zu sein, da genau dasselbe auch gern im deutschsprachigen Raum aus MarketinggrĂŒnden allzu oft passiert.
(02.01.2008, 20:12)
IP66 :   Im Prinzip schon, wobei Kerkrade einen Großteil seines Publikums ja aus dem aachener Raum rekrutiert und das auch in seinen Pressemeldungen beachten sollte. Mir scheint nur in einem Zoo, der erklĂ€rterweise Natur imitiert, der Weg zu einer Imitation von Arten nicht ganz so weit ist, und ich fĂ€nde es auch im NiederlĂ€ndischen angebracht, bei RĂŒckzĂŒchtungen diese BemĂŒhungen auch zu erwĂ€hnen und zu erklĂ€ren, daß es keine Auerochsen mehr gibt. Im Grunde hĂ€lt es Gelsenkirchen mit seinen Luchsen und Elchen nicht wesentlich anders, nur daß es sich um geographisch inkorrekte Wildtiere handelt, nicht um rĂŒckgezĂŒchtete Haustiere.
(02.01.2008, 19:44)
krĂŒmmel :   Holla!
Offensichtlich wurde diese Pressemeldung von einem unserer Nachbarn verfasst - sollte man da nicht ein wenig Nachsicht walten lassen?

(02.01.2008, 17:52)
IP66 :   Neben Kunstfelsen und Elektrobambus verwandeln sich nunmehr die Tiere in ein Als-Ob-Element, stellen einen Ersatz fĂŒr Arten vor, die es schon ĂŒber drei Jahrhunderte nicht mehr gibt ...
(02.01.2008, 17:21)
Shensi-Takin :   Ein "Auerochsen"-Kalb? Das wĂ€re ja wohl eine tiergĂ€rtnerische Sensation. Was kommt als nĂ€chstes aus dem GaiaPark? Tarpane? BrĂŒtende Riesenalken & balzende Dodos? Putzige AtlasbĂ€rchen? Oder vielleicht nur ein weiteres Heckrind?
Und ja, der Tod an sich ist sehr lehrreich...
(02.01.2008, 17:09)
GaiaPark Kerkrade :   GaiaPark beschließt 2007 mit 2 besonderen Geburten

Seit seiner Eröffnung wurden im GaiaPark Kerkrade bereits etliche Jungtiere geboren. So konnte der junge Tierpark schon einen ansehnlichen Beitrag zu diversen europĂ€ischen Zuchtprogrammen fĂŒr bedrohte Tierarten leisten.

Am 21. Dezember kam im Europa-Teil des GaiaParks ein gesundes Auerochsen-Kalb zur Welt. Obwohl es ihr erstes Kalb war, benötigte die Mutter keinerlei Hilfe seitens der Tierpfleger und wusste auch gleich, wie sie ihr Kalb versorgen musste. Auerochsen sind robuste Tiere, die perfekt gegen die winterliche KĂ€lte gerĂŒstet sind. Daher durfte das Junge auch schon einen Tag nach der Geburt ins Freie und konnte von den Besuchern bestaunt werden. Die Geburt erfolgte außergewöhnlich frĂŒh, doch das Kalb ist gesund, trinkt gut und springt schon munter um seine Mutter herum.

Das Auerochsen-KĂ€lbchen war jedoch nicht das einzige "Christkind", das der GaiaPark begrĂŒĂŸen durfte. Denn in der Nacht des 22. Dezember bekam auch ein großes Kudu im warmen Stall ein gesundes Kalb. Kudus entstammen den warmen Gebieten Afrikas und mögen KĂ€lte nicht. Vor allem Jungtiere sind im niederlĂ€ndischen Winter sehr anfĂ€llig. Obwohl der Winter noch relativ mild ist, ist es dennoch besser, das Kudu in den ersten beiden Lebensmonaten auf jeden Fall drinnen zu behalten. Da Kudus Herdentiere sind, bleibt das Kalb gemeinsam mit seiner Mutter und einem anderen Weibchen im Stall. So können sie sich einander Gesellschaft leisten und wird die Mutter nicht unruhig, weil sie ihre Artgenossen vermisst. Die anderen zwei Kudus des GaiaParks sind bei gutem Wetter jedoch regelmĂ€ĂŸig draußen anzutreffen.

Neben diesen zwei freudigen Ereignissen gibt es auch eine traurige Nachricht. Am 18. Dezember brachte ein Schopf-Mangabey-Weibchen ein gesundes Junges zur Welt, das jedoch fĂŒnf Tage spĂ€ter in den Armen seiner Mutter starb. Die Mutter konnte sich bis heute nicht von ihrem Jungen trennen. Das tote Junge noch bei sich zu tragen ist eine Art Trauerprozess fĂŒr AffenmĂŒtter. Die Tierpfleger warten daher, bis sich die Mutter selbst von ihrem Jungen trennt, bevor sie es aus dem Affenhaus entfernen. Dieses Junge war das erste fĂŒr das Schopf-Mangabey-Weibchen, und selbst die wenigen Tage, in denen es fĂŒr das Kleine sorgen konnte, waren fĂŒr sie eine wichtige Erfahrung. Auch fĂŒr die anderen Weibchen waren Geburt und Sterben des Jungen lehrreiche Ereignisse.
(02.01.2008, 15:34)
GaiaPark Kerkrade :   Rhino & Dino in Kerkrade

Große AusbauplĂ€ne: Der GaiaPark Kerkrade Zoo wĂ€chst

Der GaiaPark Kerkrade Zoo startet seine nĂ€chste Entwicklungsphase und erhĂ€lt etliche neue Bewohner. Im FrĂŒhjahr 2008 kommen drei Weiße Nashörner an und die Arbeiten am zukĂŒnftigen Gehege der imposanten Tiere laufen momentan auf Hochtouren. Gleichzeitig ziehen die Geparde in ein neues Gehege um. Zudem kann der GaiaPark demnĂ€chst als einziger Tierpark der Niederlande die seltenen GroßohrfĂŒchse prĂ€sentieren, ganz besondere afrikanische Raubtiere, die sich vor allem von Insekten ernĂ€hren. Erst kĂŒrzlich wurden dem Tierbestand mehrere Eulenarten hinzugefĂŒgt. Beschlossen wurde auch, den Besuchern ab dem kommenden Jahr wĂ€hrend der gesamten Saison Raubvogel-Flugshows zu bieten.



Aufbruch in die Zukunft – Reise in die Vorzeit

Mindestens so spektakulĂ€r ist die Entscheidung, den Park demnĂ€chst um Tiere zu bereichern, die bereits seit Millionen Jahren ausgestorben sind. Schon seit seiner Eröffnung entfĂŒhrt der GaiaPark seine Besucher auf einer spannenden sogenannten Dinosafari in die Kreidezeit. Im Sommer 2007 kam das speziell fĂŒr den Park entwickelte DinoKarussell hinzu, ab dem kommenden FrĂŒhjahr ĂŒberragt ein naturgetreu nachgebauter Brachiosaurus die anderen Dinosaurier: er war mit einer Höhe von fast 14 Metern und einem Gewicht von 50.000 kg einer der grĂ¶ĂŸten Riesen, die je unsere Erde bewohnt haben. Die Kinder können diesen Giganten ĂŒber ein Kletternetz erobern und ĂŒber eine Rutschbahn wieder verlassen. Im Kreidezeit-Gewölbe unter dem Restaurant des Parks ist demnĂ€chst auch ein DinoRama zu besichtigen: eine informative Ausstellung in der etliche Dinosaurierarten prĂ€sentiert werden. Vom Gewölbe aus gelangt man in das Dinotheater, wo ab April bis einschließlich Oktober die Raubvogel-Flugshows stattfinden. Ein logischer Ort: wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die (Raub)Vögel direkt von den Dinosauriern abstammen. Dort hat auch der berĂŒchtigtste Dinosaurier, der Tyrannosaurus Rex, vorĂŒbergehend seinen Platz erhalten.



Einzigartig: der gigantische DinoDome

Letztendlich ziehen die großen Dinosaurier in den DinoDome, ein einzigartiger ĂŒberdachter Abenteuerspielplatz. Die Kuppel des markanten DinoDomes ist 15 Meter hoch und hat eine OberflĂ€che von 2.500 m2. Das GebĂ€ude wirkt durch den vielfĂ€ltigen Einsatz von Glas sehr groß und in Übereinstimmung mit der Philosophie des Parks sehr natĂŒrlich. Inmitten dutzender afrikanischer EukalyptusbĂ€ume, die durch Kletternetze miteinander verbunden sind, stehen verschiedene lebensgroße Dinos. Der DinoDome wurde speziell fĂŒr den GaiaPark entwickelt und ist ein Abenteuerspielplatz mit Weltklasse: mit Labyrinthen, WasserfĂ€llen und anderen Wasserspielen sowie 10 Meter hohen KlettertĂŒrmen. Außer den SpielgerĂ€ten gibt es noch Restaurants und einen Terrariumbereich mit “lebenden Dinosauriern”.



Ideale RĂ€umlichkeiten fĂŒr Feste und Meetings

In den DinoDome werden auch ein Theatersaal mit ca. 300 StĂŒhlen und diverse flexibel einteilbare VersammlungsrĂ€ume integriert. So kann der GaiaPark rund um die Uhr der großen Nachfrage nach RĂ€umlichkeiten fĂŒr GeschĂ€ftskonferenzen und private Feste nachkommen. Die Lage ermöglicht eine ideale Kombination von Tagung und Entspannung zwischendurch mit einem Rundgang durch den Tierpark. Der DinoDome wird im FrĂŒhjahr 2009 eröffnet.



Das Investitionsvolumen fĂŒr die VergrĂ¶ĂŸerung des Tierbestandes sowie den Bau der neuen Spieleinrichtungen und KonferenzsĂ€le belĂ€uft sich auf eine Gesamtsumme von rund sechs Millionen Euro. Mit den Umbauten wird Phase II des Masterplans des GaiaParks realisiert. Ziel ist es, ca. 2015 die letzte, vierte Phase abzuschliessen. Das Entwicklungstempo hĂ€ngt stark von den Besucherzahlen ab: 2007 werden wahrscheinlich 400.000 GĂ€ste den Tierpark besucht haben. KĂŒrzlich wurde der einmillionste Besucher begrĂŒĂŸt, konform mit den SchĂ€tzungen zweieinhalb Jahre nach Eröffnung des Parks. Zuvor war der GaiaPark in diesem Jahr bereits bei einer Umfrage des niederlĂ€ndischen Verkehrsvereins zum schönsten Tierpark der Niederlande gekĂŒrt worden.
(22.11.2007, 14:42)
Walter Koch :   Bei meinem letzten Besuch im Gaia-Park
konnte ich beobachten wie ein Weiß-
schulterkapuziner einen kleinen Stein
mit einem etwas grĂ¶ĂŸeren bearbeitete.
Dabei sprang er mit den Beinen hoch und
eine eine zusÀtzliche Bewegung mit den
Armen schlug er im Fallen beide Steine
aufeinander. Die Steine hatte er sich
zuvor aus einem grĂ¶ĂŸeren Steinhaufen
heraus gesucht.

Bei einer weiteren Beobachtung demolier-te er das Innengehege mit einem anderen
Stein.

(14.11.2007, 16:45)
Shensi-Takin :   Dauerkarte fĂŒr 20 Jahre? DAS nenne ich mal großzĂŒgig!
(14.11.2007, 12:58)
GaiaPark Kerkrade :   Eine Million Besucher im GaiaPark Kerkrade Zoo

Am Sonntag, dem 11. November konnte der GaiaPark Kerkrade Zoo den 1.000.000sten Besucher seit der Eröffnung des Tierparks im Juni 2005 empfangen: der GlĂŒckliche war Harry Huis aus Voerendaal, der gemeinsam mit seiner Frau eine mittĂ€gliche Runde durch den Tierpark drehen wollte. Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Direktor Rob Huppertz persönlich ĂŒberreichte dem Paar Blumen, ein großes PlĂŒschnashorn und eine Dauerkarte fĂŒr sage und schreibe die nĂ€chsten zwanzig Jahre! Das Nashorn verwies schon auf die Ankunft der weißen Nashörner im GaiaPark im kommenden FrĂŒhling. Auch zur offiziellen Eröffnung des neuen Nashorngeheges, an dem momentan noch schwer gearbeitet wird, wurden Herr und Frau Huis bereits eingeladen.
Bilanz
Der GaiaPark Kerkrade Zoo besteht nun bereits seit zweieinhalb Jahren. Mit inzwischen bereits einer Million Besuchern hat der Park sein Ziel erreicht, zu einer neuen touristischen Top-Attraktion in Parkstad zu werden. Die Besucherzahl fĂŒr dieses Jahr wird auf 400.000 Menschen geschĂ€tzt. Mindestens so beeindruckend ist die Zahl von stolzen 44.000 Jahreskarten-Besitzern: eine enorme Menge fĂŒr einen jungen Tierpark. Aufgrund der Lage in der Euregio zieht der Park auch etliche Besucher aus den NachbarlĂ€ndern an: 22 % der GĂ€ste stammen aus Belgien, 18 % aus Deutschland. Auch aus den entfernteren Provinzen der Niederlande finden immer mehr Leute den Weg nach Kerkrade: Die ANWB-Ernennung zum Schönsten Tierpark der Niederlande und das unlĂ€ngst organisierte “JungleBook Festival” in Kooperation mit Walt Disney haben die landesweite Bekanntheit des Parks erhöht. Der Limburger Tierpark ist an allen Tagen des Jahres geöffnet und bietet in der Zeit vom 12. November bis einschließlich 29. Februar einen vergĂŒnstigten Wintertarif. In dieser Zeit bezahlen die Besucher nur 10 Euro Eintritt.

(14.11.2007, 09:26)
Pressemeldung - Giraffenbulle :   Giraffendamen im GaiaPark bekommen Giraffenmann!

Nach zwei Jahren des Wartens bekommen die weiblichen Rothschild-Giraffen im GaiaPark endlich eine mĂ€nnliche Giraffe ins Gehege. Am Freitag, dem 4. Mai, kommt in Kerkrade die zwei Jahre alte mĂ€nnliche Giraffe “Nok” an. Nok stammt aus dem tschechischen Tierpark von Liberec.
Nok ist mit seinen zwei Jahren noch nicht ausgewachsen und auch ein StĂŒck kleiner als die drei weiblichen, drei und fĂŒnf Jahre alten, Giraffen des GaiaParks. Letztendlich wird er aber eine Höhe von rund 5,5 Meter erreichen. Obwohl Nok noch sehr jung und auch noch nicht geschlechtsreif ist, steht sein Umzug doch im Zeichen eines europĂ€ischen Zuchtprogramms der Rothschild-Giraffen. In Kombination mit der langen TrĂ€chtigkeit von Giraffen - 15 Monate - wird es sicherlich noch rund zwei Jahre dauern, bis wieder eine Giraffe im GaiaPark geboren werden kann.



Spezielle Anforderungen an den Transport



Jeder Tiertransport und jede Tierart erfordern bestimmte Vorsorgemaßnahmen - ein Giraffentransport ist natĂŒrlich noch besonders brisant: Die GrĂ¶ĂŸe der Giraffe erfordert einen besonderen Frachttransporter, einen speziellen AnhĂ€nger mit einem in der Höhe verstellbaren Dach. Ende 2005 hatte ein Sponsorpartner des GaiaParks, die Zeitarbeitsfirma Randstad Uitzendbureau, zusammen mit seinen Kunden bereits Geld fĂŒr diesen Transport gesammelt. FĂŒr jeden vermittelten Kandidaten wurde damals ein Betrag an die GaiaPark-Stiftung zum Naturerhalt gespendet. Nach rund anderthalb Jahren wird dieses Budget nun eingesetzt und das GiraffenmĂ€nnchen Nok kommt nach Kerkrade!
(04.05.2007, 08:23)
Pressemeldung: Besucherrekord :   100.000 GĂ€ste in vier Monaten

GaiaPark, der Themen-Tierpark in SĂŒd-Limburg, verzeichnet in den ersten vier Monaten dieses Jahres einen Besucheransturm ohnegleichen:
Im letzten Jahr besuchten in den ersten vier Monaten rund 56.000 Personen den Kerkrader Zoo. In diesem Jahr konnte am gestrigen Sonntag, dem 22. April 2007, bereits der 100.000ste Besucher begrĂŒĂŸt werden. Die Familie Voets aus ‘s Hertogenbosch wurde vom der Direktor des GaiaParks, Rob Huppertz, mit einem großen Blumenstrauß, PlĂŒschtieren und einer Jahreskarte begrĂŒĂŸt.
"Das ungewöhnlich warme Wetter hat natĂŒrlich zu den guten Zahlen beigetragen", erlĂ€utert der Direktor: "Aber die neuen Attraktionen wie die kĂŒrzlich eröffnete JungleTour, der Baumpfad fĂŒr Kinder, ziehen immer mehr GĂ€ste an. Am Osterwochenende hatten wir beispielsweise mehr als 11.500 Besucher im Park. Davon war fast die HĂ€lfte im Besitz einer Jahreskarte. Erfreulich ist auch der Zuspruch aus Deutschland. Vor allem in den Osterferien waren sehr viele deutsche Besucher im Park. Viel wollen mit eigenen Augen mitverfolgen, wie sich das im letzten Jahr geborene Gorillababy Gaia entwickelt und heranwĂ€chst."

Neben der wachsenden Besucherzahl aus Deutschland und den einheimischen Limburgern, von denen sehr viele eine Jahreskarte haben, kommen auch verstÀrkt GÀste aus den niederlÀndischen Provinzen Mittel- und Nord-Limburg sowie aus Brabant in den GaiaPark.
Weiteren Zuspruch erhofft sich der GaiaPark durch das neue Dino-Themenkarussel, das derzeit speziell fĂŒr den GaiaPark gebaut und auch noch in diesem Jahr installiert wird.

Neben diesen Spielattraktionen wird natĂŒrlich auch die Erweiterung des Tierbestands und der Schutz bedrohter Tierarten, die eigentliche Aufgabe des GaiaParks, vorangetrieben. 2007 werden kurzfristig weitere Tiere, darunter eine mĂ€nnliche Giraffe, erwartet und 2008 sollen noch weiße Nashörner folgen.
(24.04.2007, 16:46)
Walter Koch :   Richtig, es sind Schopfmangaben, deren
Verhalten ich, vor einiger Zeit, bereits beschrieben habe.

Eine weitere Berichtigung: Die beiden
neuen Wölfe sind Vater und Sohn und es
sind Iberische Wölfe.

Asche auf mein Haupt.
(14.03.2007, 22:31)
Karsten Vick :   Hatte mich auch erst gewundert, dass Schopfmakaken SchwĂ€nze haben, aber in cajuns Startbeitrag wird die Sache schon aufgeklĂ€rt.
(13.03.2007, 22:43)
Matthias :   Ich will ja nicht kleinlich sein, aber im Gorillagehege des GaiaPark leben SchopfMANGABEN, kein Makaken. ;-)
(13.03.2007, 22:36)
Walter Koch :   Eine Beobachtung aus dem GaiaPark, ge-
macht im SpÀtherbst 2006, möchte ich hiermit verspÀtetet nachtragen.

Im Innengehege Der Gorillas saß der Sil-
berrĂŒcken ruhig in einem der Gorilla-Ab-
teile. Da setzte sich ein Schopfmakake
auf die Schnauze des Chefs, mit dem RĂŒc-
ken zu den Augen des Riesen. Der ließ
alles mit sich geschehen, ohne sich zu
bewegen. Bis, bis der Kleine anfing,ihm,
mit dem Schwanz ĂŒbers Gesicht zu wuseln.
Da senkte unser erdgeschichtlich naher
Verwandter leicht sein Haupt zur Seite
und hob leicht seine Linke etwas an.

Schnell hĂŒpfte der SchopftrĂ€ger von sei-
nem ungewöhnlichen Sitzplatz, um dabei
noch schnell drei Strohhalme unter dem
Sitz des Grauen zu stiebitzen. Dann
setzte er sich in Reichweite neben die-
sem.

Ein anderer Makake durfte derweil das
Baby, im Arm von Irala, mit der Hand be-
gutachten.
(13.03.2007, 21:34)
IP66 :   Vielen Dank! Von Köln ist es ja nicht eben weit nach Kerkrade, den aachener Tierpark besuche ich einmal im Jahr, da wird es wohl auch die paar Meter ĂŒber die Grenze hinaus gehen. Die Berichte lassen allerdings erkennen, daß man besser einen Tag mit gutem Wetter wĂ€hlt.
(13.03.2007, 19:48)
Walter Koch :   Dieser Zoo
im 21. Jahrhundert geplant und gebaut
ist sehr widersprĂŒchlich. Mini-Gehege
fĂŒr kleine Landraubtiere "aus" dem 19.
Jahrhundert, verschenkter Platz der fĂŒr Huftiere fehlt. Viel Schnick-Schnack,
wie jetzt als neueste Errungenschaft
ein Modell eines eiszeitlichen Riesen-
hirsches zu den bereits vorhandenen
Mammuts und dem Wollnashorn. FĂŒr mich
könnten auch die Eulen und Geier KÀfige
gut die doppelte LĂ€nge vertragen.
EuropĂ€ische Spitze und Vorbild fĂŒr D
sind die 5 großen Anlagen fĂŒr Primaten.
Endlich mal Gehege auf die der Begriff
"Erlebnis-Zoo" paßt.
Geplant wird fĂŒr Breitmaul-Nashörner.

Tierpleger dĂŒrfen ihre schauspieler-
rischen Talente in einer sogenannten
Dino-Show zeigen. "gr"



(12.03.2007, 23:55)
IP66 :   Lohnt sich ein Erstbesuch? Ich bin, wie die meisten hier wissen, kein Kunstfelsenfan, die Anfahrt wĂ€re aber eine solche unter hundert Kilometern.
(12.03.2007, 19:32)
Ronald Masell :   Wir waren gestern im Gaia-Park. Die große Flugvoliere ist noch nicht besetzt, die Tiere sind noch im Winterquartier.
Von den angekĂŒndigten Baumassnahmen ist noch nichts zu sehen.
Auch ansonsten keine VerÀnderungen.
Wer 2006 in Kerkrade war, braucht, meiner Meinung nach, dieses Jahr noch nicht wieder hinzufahren.

(12.03.2007, 17:00)
Werner Weyler :   War letzte Tage im Gaiapark. Habe in der Anlage vier große Kudus gesehen. Einen Bock, zwei Weibchen und ein schon etwas grĂ¶ĂŸeres Kalb.
(15.09.2006, 09:58)
Stefan Schubert :   Bei meinem Besuch im letzten Oktober sah ich einen weiblichen Kudu, vielleicht war es ein einzelner Anfang zum Aufbau einer Gruppe?
(14.09.2006, 12:33)
cajun :   Kleiner Nachtrag. Und wehe es sagt jetzt einer, die waren auch "Fußball gucken" ;-)
(13.09.2006, 19:24)
cajun :   AnlĂ€sslich meines Besuches sah ich im Gaiapark leider keine Großen Kudus in der Namibia- Anlage (die Giraffen und Zebras waren zu sehen), obwohl sie ausgeschildert waren. Weiß jemand, ob sie mittlerweile zu sehen sind oder ob es einen Grund fĂŒr ihr damaliges Fehlen gab?
(13.09.2006, 19:16)
Kahuna :   haha. wenig leute am sonntag, weil die niederlander ein fussbal-wettkampf gegen serbia& montenegro spielten :)
(14.06.2006, 00:00)
cajun :   War letzten Sonntag das erste Mal im Gaiapark. Trotz des strahlend blauen Himmels war der Parkplatz nur zu einem Drittel belegt. Der Eintritt kostet 15€, ein Begleitheft 3€. FĂŒhrungen werden auch in deutsch angeboten, allerdings arbeiten ALLE Zoolotsen dort ehrenamtlich. So wird man statt wie hier ,von grĂ¶ĂŸtenteils Studenten, von Rentnern und Hausfrauen durch den Park geleitet. Ungewohntes GefĂŒhl, dafĂŒr sind die Leute ganz witzig, wenn auch fachlich stellenweise ne Katastrophe, aber Hauptsache mit professionellem Head- Micro a la` Madonna. ;-) Der Park ist grundlegend thematisch aufgebaut und durch eine geschickte WegfĂŒhrung sieht man alles. Die Tiere ( Europa, SĂŒdamerika, Afrika-Kongo, Afrika- Namibia, Eiszeit und Dino- Zeit) sind in großzĂŒgigen Anlagen untergebracht und teilweise vergesellschaftet.
Gezeigte Arten u.A.:
Rothschild-Giraffen
Chapman- Zebras
Springböcke
Große Kudus (waren nur ausgeschldert, nicht zu sehen)
Kap- Kippschliefer
ErdmÀnnchen
Bongos (sollen neu mit Dik-Diks vergesellschaftet werden)
Pinselohrschweine
Schopfmangaben vergesellschaftet mit
Gorillas
Palmgeier
Wollaffen (mit Jungtier)
Flachlandtapire
Moschusochsen
Rentiere
Vielfraß
Begehbare Voliere fĂŒr sĂŒdamerikanische Vögel ( sehr schön und groß!!)
Totenkopfaffen- Wald ( mit "bewaffneten" Tierpflegern- Wasserpistolen zur "Sicherheit der Besucher )
Luchse
Buchara Hirsche
Heckrinder
Przewalskis
Der Zoo wurde 2004 aus dem Boden gestampft und das was sie fĂŒr nur 20 Mill.€ aufgebaut haben kann sich sehen lassen.( Ich meine andere bauen fĂŒr nicht viel weniger grad mal eine Anlage. siehe Köln :-) )
Sie beteiligen sich an EEpÂŽs etc.
GeschmÀlert wurde der weitgehend positive Eindruck aber z. B. durch mangelnden Schatten auf vielen Anlagen. Bei der Namibia Vergesellschaftung kommt einem das Wort "Giraffenbackofen" in den Sinn.Die Freianlage ist schattenlos und grubenartig gestaltet.
Nervig ist auch der "Dinoteil" mit auf Beton gemalten Dinosauriern, deren "Schreie" die gesamte Zeit aus versteckten Lautsprechern schallen.
Das Störaquarium war so veralgt, das KEIN Blick durch die Scheibe möglich war.Das Gorillahaus Neubau!!)hat keine Abgrenzung oder Bepflanzung zwischen Scheiben und den Tieren.Der SilberrĂŒcken "Makula" fĂŒhlt sich wohl hĂ€ufig provoziert, da er schon 2 Panzerglasscheiben zertrĂŒmmert hat.
SĂ€mtliche TierhĂ€user und Wege sind holzverkleidet und unterlegt. Da es anscheinend unbehandeltes Holz ist frage ich mich, wie das Alles in 10 Jahren aussehen wird...zudem es wohl ein "Sommer-Zoo" sein dĂŒrfte, da es kaum begehbare TierhĂ€user gibt und viele Arten bei schlechter Witterung nicht zu sehen sein werden!
Bemerkenswert ist noch:
Die sechsjÀhrige Berliner Gorillahandaufzucht " Sangha" wird gerade in die Gruppe eingewöhnt und soll dort von der schwangeren "Irala" Babyaufzucht lernen.

Im großen und ganzen ein sehr netter und auch moderner Zoo, in dem Leute mit viel Liebe und Engagement arbeiten und der eine große Konkurrenz zu Aachen ( Gerade mal 15 km entfernt)entwickeln könnte, sobald erste Nachzuchten oder Aktionen den Park bekannter machen.Fahrt unbedingt mal hin. Aber nur bei schönem Wetter! ;-)
(14.06.2006, 00:00)

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