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Zoo Augsburg

Adrian Langer :   https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Warum-die-Giraffen-nun-Gesundheitskost-bekommen-id51278356.html

In Augsburg sind die Giraffen nun auf "Di├Ąt".
(04.06.2018, 18:00)
Adrian Langer :   https://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Die-dritte-Giraffe-ist-da-id51242946.html

In Augsburg kam nun die dritte Giraffe an.
(29.05.2018, 15:12)
Holger Wientjes :   Kapgiraffen gibt es noch.
(27.04.2018, 09:08)
Tim Sagorski :   Wobei sich mir die Frage stellt, von welcher Unterart dann die, potentielle, vierte Giraffe sein wird.

Angolas sind Phase-Out, Massai gibt's in Europa gar nicht mehr...
(27.04.2018, 08:51)
Holger Wientjes :   Eine Junggesellen-/Junggesellinnen-Haltung.
(27.04.2018, 08:10)
Rainer Hillenbrand :   @Carsten Horn + th.oma.s: Danke f├╝r die Info`s. Aber was ist denn unter einer Bachelorhaltung zu verstehen?
(26.04.2018, 21:06)
th.oma.s :   In Dresden inzwischen 1,2 G.peralta. Die Bachelorhaltung ging nur ca. 2 - 3 Jahre gut.
(26.04.2018, 20:02)
Carsten Horn :   Dierenpark Amersfoort, fr├╝her Zoo Dresden (noch aktuell?)
(26.04.2018, 08:23)
Rainer Hillenbrand :   Gestern Abend traf die erste Giraffe nach 3 Jahren Haltungspause aus dem tschechischen Brno ein. Bei "Zarafa" handelt es sich um eine Netzgiraffe. Bereits heute folgt der zweite Neuzugang in Form einer Rothschildgiraffe aus Kronberg. Erst Ende Mai hingegen schafft es Nummer 3 aus Paris nach Augsburg - mit "Gaya" st├Â├čt dann eine 11j├Ąhrige Kordofangiraffe zu den beiden zwei- und einj├Ąhrigen Tieren hinzu. Wenn`s mit dem gemischten Gr├╝ppchen gut funktioniert w├╝rde man laut Aussage des Zoos noch eine weitere Giraffe und damit auch nochmal eine weitere Unterart dazuholen! Gibts so eine Mixed-Haltung bei Giraffen ├╝berhaupt woanders nochmal?
(25.04.2018, 20:46)
Adrian Langer :   https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Zoo-freut-sich-auf-seine-neuen-Giraffen-id50939901.html

Die erste Giraffe trifft demn├Ąchst ein.
(23.04.2018, 20:38)
Adrian Langer :   https://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/der-augsburger-zoo-bekommt-ein-neues-elefantenhaus-100.html

In Augsburg wurde der Grundstein f├╝r die neue Elefantenanlage gelegt.
(12.04.2018, 09:42)
Rainer Hillenbrand :   Nach der Ankunft einer weiblichen Streifenhy├Ąne aus Belfast k├Ânnte sich in Sachen Nachwuchs vielleicht wieder was tun - immerhin hat der Hy├Ąnenmann zuletzt mit viel Eifer an der letztmaligen Wurfh├Âhle rumgebuddelt... Und bei den Mohrenmakis gibt es seit ein paar Tagen wieder ein Jungtier!
2 Giraffen sollten am 03.04. aus Paris und Kronberg eintreffen, jedoch pa├čt auf franz├Âsischer Seite mit den Papieren noch nicht alles, soda├č der Termin verschoben werden mu├čte.
(26.03.2018, 22:52)
Adrian Langer :   https://www.stadtzeitung.de/augsburg-suedost/lokales/neue-residenz-fuer-dickhaeuter-die-arbeiten-fuer-das-elefantenhaus-im-zoo-haben-begonnen-d38591.html

In Augsburg ist man auf einem guten Weg.
(18.03.2018, 19:51)
Oliver Muller :   Das sind dann wohl ├╝berz├Ąhlige Tiere aus den Zuchtprogrammen, die hier geparkt werden?
(06.03.2018, 08:38)
Adrian Langer :   https://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Drei-Giraffen-ziehen-bald-in-den-Augsburger-Zoo-id50503556.html

Es gibt inzwischen einen genauen Termin f├╝r den Einzug der Giraffen.
(06.03.2018, 06:58)
Adrian Langer :   https://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-bald-ziehen-wieder-giraffen-in-den-tierpark-ein/

Noch ein paar mehr Infos.
(25.02.2018, 10:04)
Rainer Hillenbrand :   Die Rohbau-Arbeiten f├╝r die neue Elefantenanlage beginnen bereits am 12. M├Ąrz.
Mit den veranschlagten Kosten f├╝r das Projekt siehts bisher noch gut aus.
Am 6. M├Ąrz sollen die ersten neuen Flamingos ins neuerbaute ├ťberwinterungshaus einziehen.
Und nachdem die letzten Arbeiten laufen, kommen vielleicht sogar Ende M├Ąrz schon die ersten Giraffen im Zoo an. Die aktuellsten Neuank├Âmmlinge: Zwergm├Ąuse :-)
(24.02.2018, 21:30)
Adrian Langer :   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Es-geht-los-mit-dem-Neubau-der-Elefantenanlage-id44309071.html

Die ersten Ma├čnahmen zum bau der neuen Elefantenanlage wurden eingeleitet.
(23.02.2018, 16:48)
Adrian Langer :   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Nashorn-Kibo-muss-wohl-bald-Augsburger-Zoo-verlassen-id44241521.html

Alle Wege f├╝hren nach Rom ...... manchmal auch f├╝r ein Nashorn. :D
(17.02.2018, 12:08)
Oliver Muller :   Dann habe ich da was falsch verstanden oder durcheinander geworfen.
(05.01.2018, 21:51)
Rainer Hillenbrand :   @Sacha: Beutelteufel hat es in der Geschichte des Zoos bisher definitiv noch nicht gegeben! Mit Beginn der 70├Ęr Jahre konnte ich die bis heute gehaltenen S├Ąugetier-Arten selbst erleben und auch davor findet sich in keinem Zoof├╝hrer ab 1948 (Beginn der Haltung exotischer Tiere) ein Hinweis auf Beutelteufel.
Auf diese (m├Âgliche?) Haltungspremiere bin ich also wirklich gespannt.
(05.01.2018, 20:31)
Oliver Muller :   @Sacha: Nicht? Ich meinte, das mal hier irgendwo im Forum aufgeschnappt zu haben...
(04.01.2018, 19:14)
Sacha :   @Oliver Muller: Wann war denn Augsburg Beutelteufel-Halter??! Mir ist davon nichts bekannt und auch in der Zootierliste finde ich keinen Hinweis darauf.
(04.01.2018, 16:33)
Adrian Langer :   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Steigende-Baupreise-machen-dem-Zoo-Sorgen-id43707116.html

In Augsburg h├Ąngt man um den Bau der Elefantenanlage!
(03.01.2018, 19:57)
Adrian Langer :   https://www.br.de/nachrichten/schwaben/inhalt/unwetterwarnung-zoo-in-augsburg-bleibt-geschlossen-100.html

Auch der Zoo Augsburg bleibt heute geschlossen!
(03.01.2018, 10:41)
Adrian Langer :   https://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-ein-gutes-zoojahr-geht-zu-ende-ein-neues-kuendigt-sich-schon-an/

Ein R├╝ck- und Ausblick in Augsburg!
(26.12.2017, 13:32)
Oliver Muller :   @Rainer: Danke dir! Ich glaube schon, das das m├Âglich ist, wenn schon Vorbereitungen getroffen wurden. Augsburg war ja wohl schon mal Halter. Immerhin planen ja auch noch Schwerin und Berlin TP Teufel. Neuwied k├Ąme ja vielleicht auch noch in Frage.
(25.12.2017, 15:33)
Rainer Hillenbrand :   @Oliver Muller: Angeblich sollen diese Tiere aus Zuchtzentren in Australien/Tasmanien stammen. Das Gespr├Ąch heute Vormittag war nur kurz, ich kenne diesbezgl. keine weiteren Details. Und tue mich auch schwer damit zu glauben, hier in Augsburg Beutelteufel sehen zu k├Ânnen, aber wer wei├č?
(25.12.2017, 15:22)
Oliver Muller :   @Rainer Hillenbrand: Die 33 Teufel sollen aus Australien kommen oder wie kommt die Zahl zu Stande? Bisher war immer von 5 weiteren Zoos die Rede...
(25.12.2017, 14:50)
Rainer Hillenbrand :   Der junge Plumplori gedeiht bisher sehr gut, es sieht im Moment so aus als ob es eine unproblematische nat├╝rliche Aufzucht werden k├Ânnte.
Der Bestand bei den Streifenhy├Ąnen dagegen ist j├╝ngst erloschen, da der weibliche Nachwuchs von 2014 in den Zoo Minsk abgegeben wurde und die Mutter bei einer Untersuchung in der Narkose verstarb. Daf├╝r soll der zun├Ąchst nach Magdeburg und aktuell nach Schwerin ausgelagerte Streifenhy├Ąnen-Mann in der n├Ąchsten Zeit wieder zur├╝ckkehren.
Wie ich heute erfahren habe, ist der Zoo immer noch dran in die Haltung von Tasmanischen Beutelteufeln einzusteigen. Es sollen wohl (nach heutiger Aussage des Zoo-Inspektors) insgesamt 33 Tiere an Zoo`s gehen und es gibt f├╝r Augsburg bis jetzt weder eine Zu- noch eine Absage. Jedenfalls war in diesem Jahr bereits ein Pfleger bei einem Lehrgang in Kopenhagen und der Zoo h├Ąlt ein offensichtlich geeignetes Terrain f├╝r die Teufel bereit. Na, das w├Ąr was....
(25.12.2017, 13:44)
Adrian Langer :   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-Zoo-hebt-die-Preise-fuer-Einzelkarten-an-id43404906.html

Augsburg hebt die Preise an! Aufgrund geplanter und bereits vollendeter Projekte mit Sicherheit ein vern├╝nftiger Schritt!
(01.12.2017, 17:34)
Adrian Langer :   https://presse-augsburg.de/presse/stetten-institut-engagiert-sich-fuer-augsburger-zoo/

Es konnten wieder mehr Gelder f├╝r das neue Elefantenhaus eingenommen werden!
(27.11.2017, 16:19)
Nikolas Groeneveld :   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Zoo-Augsburg-Warum-dieser-Plumplori-ein-Gluecksfall-ist-id43261481.html

Zuchterfolg bei den Plumploris im Zoo Augsburg.
(16.11.2017, 17:14)
Rainer Hillenbrand :   ....ich verga├č noch zu erw├Ąhnen, da├č in diesem Fr├╝hsommer ebenfalls wieder ein neuer Zoof├╝hrer erschienen ist!
(11.11.2017, 21:16)
Rainer Hillenbrand :   Als Zusammenfassung unter "Verschiedenes":
Im Zoo gab es gestern Morgen die erste von insgesamt bis zu drei anstehenden Geburten bei den Grevy-Zebras! Es ist die erste Nachzucht nach 9 Jahren verordneter Zuchtpause, m├Âglich geworden durch den Vorjahreswechsel eines Grevy-Hengstes aus dem englischen Chessington nach Augsburg.
Vor dem Abschlu├č stehen die Arbeiten im Giraffenhaus sowie dem neu angeschlossenen Laufstall - im Au├čenbereich mu├č jedoch noch einiges getan werden und ob die neuen Giraffen in diesem Jahr noch einziehen werden w├╝rde ich im Moment eher mal bezweifeln.
Bei den Breitmaulnash├Ârnern hie├č es zuletzt, der Bulle w├╝rde durch sein Verhalten angeblich eine erneute Tr├Ąchtigkeit der beiden j├╝ngeren weiblichen Tiere anzeigen, obwohl dies bei Untersuchungen bisher (noch) nicht belegt werden konnte!?
Bei den Flamingos ist es mit der fr├╝heren Vielfalt vorbei, da zuletzt sowohl die Chile-, als auch die Zwergflamingos abgegeben wurden. Im Moment entsteht ein neues gro├čes Haus in das auch die Besucher mittels Steg ├╝bern Teich Einblick nehmen werden k├Ânnen - jedoch ausschlie├člich f├╝r die Haltung (und Zucht) von Rosaflamingos.
Bemerkenswert finde ich noch die sehr h├╝bschen Neuzug├Ąnge bei den H├╝hnerv├Âgeln: Chin. Bambush├╝hner in der kleineren Au├čenvoliere der Tropenhalle zusammen mit Baumstreifenh├Ârnchen und f├╝r die begehbare Gro├čvoliere ein Paar H├╝gelh├╝hner - eine mir bisher nicht bekannte Waldrebhuhnart mit Verbreitung bis in den Himalaya, daher wohl ganzj├Ąhrig f├╝r den Au├čenbereich geeignet.
(11.11.2017, 21:06)
Adrian Langer :   https://www.ovb-online.de/bayern/mehr-zoo-besucher-8893671.html

Augsburg konnte die Zahl seiner Besucher seit 2003 fast verdoppeln! Im Artikel selbst sind auch Zahlen zu anderen Bayrischen Einrichtungen zu finden!
(30.10.2017, 09:53)
Adrian Langer :   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Zoo-stellt-Bauantrag-fuers-neue-Elefantenhaus-id43088416.html

Augsburg hat nun den Bauantrag f├╝r das Elefantenhaus eingereicht!
(28.10.2017, 12:24)
Adrian Langer :   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Elefantenanlage-Fast-eine-Million-an-Spenden-ist-schon-da-id42830171.html

In Augsburg wird wohl bald mit dem Bau der neuen Elefantenanlage begonnen!
(02.10.2017, 13:10)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch├Âner Zuchterfolg.
(25.08.2017, 22:10)
Adrian Langer :   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Seltenheitswert-Drei-Pinguin-Babys-im-Augsburger-Zoo-id42493256.html

Im Augsburger Zoo sind drei Magelanpinguine geschl├╝pft!
(25.08.2017, 16:40)
Adrian Langer :   http://www.stadtzeitung.de/augsburg-suedost/politik/wunschtermin-april-der-zoo-will-2018-mit-dem-bau-des-neuen-elefantenhauses-beginnen-d30454.html

Augsburg will im n├Ąchsten Jahr mit dem bau der neuen Elefantenanlage beginnen!
(14.08.2017, 19:43)
Rainer Hillenbrand :   ....und die neue Laufhalle f├╝r die Giraffen als Anbau an das bestehende Haus steht bereits! Nach gerade mal 2 Wochen komplett in Holzbauweise erstellt - da hab ich "Baukl├Âtze" gestaunt. Nat├╝rlich ist noch l├Ąngst nix fertig, aber als Termin f├╝r den Einzug der neuen Giraffen wurde jetzt der Oktober genannt.
(14.06.2017, 22:38)
Adrian Langer :   http://m.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Das-Elefantenhaus-im-Augsburger-Zoo-rueckt-naeher-id41712006.html?mobile_relaunch=true

Die Elefantenanlage ist nun in der Planung!
(13.06.2017, 07:25)
Adrian Langer :   https://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-die-ereignisse-ueberschlagen-sich-im-tierpark/

Informationen ├╝ber Zu- und Abg├Ąnge in Augsburg in diesem Jahr!
(26.05.2017, 13:06)
Adrian Langer :   http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Besucher-muessen-noch-laenger-auf-neue-Giraffen-warten-id41036401.html

Der Neubau der Giraffenanlage verz├Âgert sich. Wahrscheinlich wird es dieses Jahr nichts mehr!
(30.03.2017, 10:48)
Rainer Hillenbrand :   Bei der Neuplanung der Finanzierung f├╝r die neuen Elefanten-Anlagen gab es auch nochmals Abstriche: Von ehemals 8,3 Mill. gings runter auf nun knapp 6 Mill. Euro. Beim Haltungskomfort der Tiere wurde dabei angeblich nix eingespart, wohl aber unter anderem die zweite angedachte Tierart im neuen Haus - die Binturongs (schluchz). In erster Linie gings jedoch der Technik an den Kragen und der Fassadengestaltung, so da├č ich gespannt bin, wie das neue Haus dann von au├čen wirken wird. Der Stadtrat hatte sich von der Zoo-Chefin wohl auch ├╝berzeugen lassen, da├č bei Aufgabe der Elefantenhaltung, eine mittelfristig wohl notwendige Erh├Âhung der Eintrittspreise dem Publikum nicht vermittelbar w├Ąre. Ansonsten war der Besucherzuspruch in diesem Jahr wohl sehr gut, was auch an den beiden jungen Nash├Ârnern gelegen haben d├╝rfte und so steuert der Zoo f├╝r dieses Jahr angeblich auf einen neuen Besucherrekord zu.
Was die Giraffen betrifft, hat der Revierpfleger letztens kundgetan, er h├Ątte sich f├╝r den Neustart der Haltung eine Bullengruppe gew├╝nscht, die "Chefetage" sich jedoch f├╝r K├╝he entschieden. 3 bis 4 Tiere sollen es wohl maximal werden. Der Pfleger h├Ątte gerne Kordofan-Giraffen, da gibts jedoch weit weniger "├ťberschuss" als bei den Rothschild- oder Netzgiraffen, so da├č es wohl auf eine dieser Unterarten rauslaufen d├╝rfte.
(18.11.2016, 22:39)
Rainer Hillenbrand :   @M.Mettler: Es wurde tats├Ąchlich von der ein oder anderen Seite im Zusammenhang mit der anstehenden Theater-Sanierung daran gedacht, da├č Opernliebhaber ja auch nach M├╝nchen rauschen k├Ânnten, um in Augsburg ein teures, komplettes sogenanntes Drei-Sparten-Theater nicht mehr finanzieren zu m├╝ssen...
(18.11.2016, 22:15)
Michael Mettler :   Dann k├Ânnten doch auch Opernliebhaber einfach nach M├╝nchen geschickt werden, oder?
(18.11.2016, 19:44)
Oliver Muller :   @Sacha: Keine Ahnung, ich bin ja Rheinl├Ąnder. Aber ich konnte der Presse entnehmen, dass der ├ľDP-Vertreter im Stadtrat (christlich-konservative gr├╝ne Kleinpartei) der Meinung war, man k├Ânne ja nach M├╝nchen fahren, wenn man Elefanten sehen wolle und f├╝r Augsburg w├╝rde ein Streichelzoo reichen.
(18.11.2016, 18:40)
Sacha :   @Oliver Muller: Nicht nur wahrscheinlich, sondern sicher. Ist auch hier in Z├╝rich so. Die Oper verschlingt praktisch jedes Jahr mehr Steuergelder, w├Ąhrend der Zoo (fast) jedes Jahr angehalten wird, den Eigenfinanzierungsgrad zu erh├Âhen.
Besteht Augsburgs Stadtregierung auch aus Akademiker-Pseudo-Sozis und Rund-um-die-Welt-Flieger-Gr├╝ne wie bei uns, die jeden Farbkleckser als K├╝nstler einstufen und f├╝r jedes Gebilde im Zweitkl├Ąssler-Bastell-Stil Unsummen verschleudern, aber nicht f├╝r Institutionen, die die Mehrzahl der Bewohner interessiert (und die sie nutzen kann)?
(18.11.2016, 15:45)
Oliver Muller :   Gute Nachrichten heute aus Augsburg: der Stadtrat hat sich durchgerungen, die ben├Âtigten 2 Mio. Euro f├╝r ein neues Elefantenhaus zu spendieren. Fertigstellung soll 2019 sein.
Schon peinlich, dass das so ein Thema war, nachdem man offenbar k├╝rzlich 100 Mio. Euro f├╝r die Sanierung der Oper locker gemacht hat. Dabei gehen vermutlich wesentlich mehr Menschen in den Zoo als in die Oper.
Aber vielleicht besteht ja jetzt auch die M├Âglichkeit, dass ab 2020 auch ├╝ber Geld f├╝r eine Fortsetzung der Haltung der Schimpansen (oder einer anderen Menschenaffenart) nachgedacht werden kann.
(18.11.2016, 15:35)
Nikolas Groeneveld :   Zum Thema neue Giraffen f├╝r den Augsburger Zoo
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Wann-es-wieder-Giraffen-im-Zoo-geben-wird-id39615942.html
(03.11.2016, 14:05)
Nikolas Groeneveld :   Neues zur Elefantenanlage.
http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Neue-Plaene-fuer-das-Elefantenhaus-im-Zoo-id39232947.html
(01.10.2016, 12:31)
Nikolas Groeneveld :   Neues aus dem Augsburger Zoo.
http://presse-augsburg.de/presse/zoo-augsburg-aktuell-viele-neue-tiere-und-das-warten-auf-eine-baugenhmigung/
(28.09.2016, 21:15)
Rainer Hillenbrand :   Im Afrika-Panorama des Zoo`s wurden von mir heute 6 Impala-B├Âcke gesichtet, die sich auf der ehemaligen Au├čenanlage der Giraffen "breit" gemacht hatten. Vermutlich handelt es sich dabei um die "Osnabr├╝ck-Gruppe". Wann genau die Tiere eingetroffen sind, kann ich nicht sagen, da ich gute 3 Wochen nicht mehr vor Ort war. Nachdem die Antilopenstallungen ja zwischenzeitlich teilweise f├╝r die Haltung von S├╝dhornraben und Trompeter-Hornv├Âgeln genutzt wurden, waren diese Heute vogelfrei - die S├╝dhornraben zeigten sich drau├čen. Die Innenboxen waren zum Teil von der Ble├čbock-Familie belegt. Im ├╝brigen solls im Herbst bereits losgehen mit einem Anbau f├╝r das aktuell leerstehende Giraffenhaus. Dieser wird im wesentlichen eine Innenlauffl├Ąche aufweisen und so m├Âchte der Zoo bereits nach M├Âglichkeit im n├Ąchsten Fr├╝hjahr wieder in die Giraffenhaltung einsteigen. Weitere aktuelle Bewohner des Panoramas au├čer den genannten Antilopen und Hornraben sind die 5 Breitmaulnash├Ârner (2 juvenile), eine 6k├Âpfige Stutengruppe Grevy-Zebras, 5 Strau├če, sowie Grauhals-Kronenkraniche.
(21.06.2016, 19:18)
Rainer Hillenbrand :   @Oliver M├╝ller: Wie von Ihnen weiter unten schon mal ge├Ąu├čert w├Ąre es ├╝brigens auch meine eigene ├ťberlegung gewesen - das bestehende Elefantenhaus f├╝r eine gr├Â├čere Schimpansenhaltung umzubauen, vorausgesetzt es wird eben nix mit den Elefantenpl├Ąnen! (Ich glaube, ich h├Ątte das insgeheim sogar besser gefunden?) Vielleicht w├Ąre dadurch die M├Âglichkeit entstanden, die vorhandene Schimpansengruppe behutsam langfristig mit anderen Tieren zusammenzugew├Âhnen.
(08.05.2015, 22:08)
Rainer Hillenbrand :   @Oliver M├╝ller: Das derzeitige Elefantenhaus inklusive der bestehenden Au├čenanlage wird f├╝r die Haltung eines Bullen umger├╝stet! Die Schimpansenhaltung hat im Grunde keine Zukunft - sie ist nicht erweiterbar, man kann die Tiere aber auch nicht abgeben (eine M├Âglichkeit hierf├╝r ist vor einigen Jahren "erfolgreich" durch die B├╝rokratie vereitelt worden) und einen Abnehmer f├╝r die 3-k├Âpfige Gruppe wird man wahrscheinlich nicht finden. So versucht man unter den gegebenen Bedingungen eine bestm├Âgliche Haltung.
(08.05.2015, 21:56)
Oliver M├╝ller :   @Rainer Hillenbrand:
Wird eigentlich das alte Elefantenhaus abgerissen, wenn das neue steht? Oder gibt es Nachnutzungspl├Ąne? Und wie sieht die Zukunft der Schimpansenhaltung aus?
(07.05.2015, 22:24)
Michael Mettler :   Haustiereinkreuzung in der Wildbahn ist nicht abwegig und muss sich auch nicht zwangsl├Ąufig im Ph├Ąnotyp niederschlagen; man hat auch in Bisons schon Hausrind-DNA gefunden... Frage in einem solchen Fall w├Ąre dann, ob das Zoo-Zuchtprogramm strenger sein m├Âchte als die nat├╝rliche Auslese im Freiland.
(07.05.2015, 08:49)
Hannes L├╝ke :   Ich h├Ątte gerne Vergleichswerte gesehen ob auch in wilden Markhor Herden Hausziegen Einkreuzung zu finden ist. Evtl haben die es schon in die Zoos mitgebracht (wobei nat├╝rlich auch durch diverse "Heufresser" Wiesen so manches genixt wurde
(06.05.2015, 23:50)
Michael Mettler :   In dem genannten EAZA-Jahrbuch hatte ich - wie mir wieder einfiel - bei fr├╝herer Gelegenheit, damals haupts├Ąchlich wegen der Tur-Diskussion im Gebirgswiederk├Ąuer-Thread, schon mal gest├Âbert und auch die potenzielle Hybridengeschichte bei den Markhoren per Google zu finden versucht. Laut einer 2008 ver├Âffentlichten, an der Uni Wien durchgef├╝hrten Studie hatte man bei mehr als einem Drittel der untersuchten heptneri-Markhore aus drei Zoos (die in der verf├╝gbaren Zusammenfassung leider nicht genannt werden) genetische Spuren von Hausziegeneinkreuzung gefunden:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18228130
(06.05.2015, 20:57)
Holger Wientjes :   Grevy und Giraffe in Magdeburg und Leipzig.
(06.05.2015, 20:46)
Rainer Hillenbrand :   @An Alle: Den Grund f├╝r die Aufl├Âsung der Markhor-Gruppe kenne ich leider nicht, ich habe mir aufgrund der lebhaften "├ťberlegungen" aber vorgenommen, das in n├Ąchster Zeit zu erfragen, sofern mir ein Inspektor/Kurator ├╝ber den Weg l├Ąuft! Michael Mettlers Theorie klingt jedoch nicht schlecht.
Die Elefanten waren sicher nicht der Ausl├Âser und die m├Ąnnliche Tur-Herde einfach bestm├Âgliche Nachnutzer der Anlage, da f├╝r ihr derzeitiges Gehege bei zeitnaher Umsetzung des Elefatenprojekts (Start/Fr├╝hjahr `16) die Zeit abl├Ąuft.
Ich h├Ątte die Markhore gerne weiter hier gesehen, andererseits k├Ânnen sich die durchaus imposanten Tur-B├Âcke dann besser in "Szene" setzen, denn meistens liegen sie im aktuellen Gehege im oder am r├╝ckw├Ąrtigen Stall, statt sich ├╝ber die Anlage zu bewegen, was nicht sehr "fotografenfreundlich" ist.

Entschuldigen mu├č ich mich, glaube ich, was das Thema Grevy/Steppenzebras betrifft.
Als ich das unten ausgef├╝hrt habe, hatte ich eine Tierpfleger-Aussage im Hinterkopf bez├╝glich der Wassergr├Ąben des Afrika-Panoramas. "Eigentlich ein Schmarrn, diese Gr├Ąben, besser w├Ąre es die Giraffen mit allen anderen zusammenzulegen, einzige Ausnahme h├Âchstens die Grevys, mit denen k├Ânnte es eventuell Probleme geben." In dieser Art hat sich das festgesetzt, auch als ein Kurator zus├Ątzlich mal bei Problemen mit der Gevy-Gruppe eine m├Âgliche Haltungsumstellung erw├Ąhnte. In dem Zusammenhang gefragt: Gibt es denn Vergesellschaftung von Grevys mit z.Bsp. Giraffen? Ich kenne nur die gemeinsame Haltung mit Dorcas-Gazellen in der Wilhelma.
(06.05.2015, 20:25)
Michael Mettler :   Vielleicht hat der Abschied von den Markhoren einen ganz anderen Hintergrund. Im EAZA-Jahrbuch 2007/08 ist zu lesen, dass beim damals bevorstehenden, inzwischen erfolgten Upgrade von ESB auf EEP beim Markhor Untersuchungen zu m├Âglicher Hybridisation anstanden, zumal seinerzeit bei 80% (!) der ESB-Tiere die Abstammung unbekannt war:
http://www.eaza.net/activities/cp/yearbook20072008/42_Sheep_Goat_TAG.pdf

Wenn jetzt sogar schon Tiere aus dem EAZA-Raum hinaus (nach Indien!) abgegeben werden, scheint der Bedarf an Augsburger Markhoren innerhalb der EAZA nicht (mehr) allzu gro├č zu sein.
(06.05.2015, 15:32)
Holger Wientjes :   Oder ein Denkfehler meinerseits und die B├Âcke besetzen halt einfach das frei gewordene Gehege der Markhore ?? Aber warum sollte man so eine tolle grosse Zuchtgruppe einfach so aufl├Âsen ??
(06.05.2015, 15:09)
Holger Wientjes :   Oder ein Denkfehler meinerseits und die B├Âcke besetzen halt einfach das frei gewordene Gehege der Markhore ?? Aber warum sollte man so eine tolle grosse Zuchtgruppe einfach so aufl├Âsen ??
(06.05.2015, 15:09)
Holger Wientjes :   Ja, aber daf├╝r weichen ja anscheinend die Markhore, sodass die Bockgruppe der Ture deren Gehege nachnutzen k├Ânnen. So hab ich das jetzt verstanden.
(06.05.2015, 15:06)
Sacha :   @Holger Wientjes: Ich muss da wohl etwas ├╝berlesen haben. Von welcher Art sprichst Du, die den Elefanten weichen muss? Gem├Ąss MM wurden die Barasinghas schon fr├╝her abgegeben und bei den Turen handelt es sich um eine ZWEITE Gruppe.

Bez├╝glich der Grevy-/Steppenzebras habe ich mich das gleiche gefragt.
(06.05.2015, 15:01)
Holger Wientjes :   Und schon wieder muss eine seltene Art zugunsten der Elefanten weichen... Da k├Ânnte man manchmal zum Elefanten-Hasser werden... (Ich weiss, die Tiere k├Ânnen da nichts f├╝r.)

Warum sollte dereinst von Grevy- auf Steppenzebra umgestellt werden ? Vergesellschaftungen gibt es auch mit Grevys. Und Platz zum Ausweichen ist ja in Augsburg reichlich vorhanden.

Sch├Ân, dass es noch Zoos gibt, die richtige Zoof├╝hrer herausgeben !!
(06.05.2015, 11:49)
Michael Mettler :   @Rainer Hillenbrand: Den Weg zwischen Kattas und Nashornhaus bin ich gar nicht gegangen, weil der wie ein Versorgungsweg wirkte... W├Ąre ja schade, wenn man die Lemuren irgendwann nicht mehr zumindest von au├čen betrachten k├Ânnte, wenn der Zugang zur Anlage geschlossen ist.

Das mit den Austernfischern ist interessant. Allerdings ist das auch eine in der Fortpflanzungszeit recht selbstbewusste/kampfbereite Limikolenart, weshalb sie m.W. schon hie und da in Zoo-Strandvogelvolieren als Unruhestifter aussortiert wurde.
(05.05.2015, 20:11)
Rainer Hillenbrand :   @Michael Mettler: Nein, nat├╝rlich nicht rechts schwenken, sondern links. Links!
(05.05.2015, 19:27)
Rainer Hillenbrand :   @Michael Mettler: Ich verfolge das Forum ja schon eine ganze Weile, aber ihre Gabe flugs zu kombinieren - von wegen bayrischer Flamingotausch - finde ich immer wieder beachtlich :)
Ein neuer Zoof├╝hrer ist ├╝brigens schon auf dem Weg, der sollte in den n├Ąchsten Wochen zu bekommen sein.
Die Abdimst├Ârche gibt es ja schon ein paar Jahre in der Sichler-Voliere gegen├╝ber den Tigern. In dieser ja nicht ├╝berm├Ą├čig gro├čen Voliere gibt es ein j├Ąhrlich z├╝chtendes Paar Austernfischer und ganz offensichtlich haben die St├Ârche den kleinen Fischern noch nie ein Haar gekr├╝mmt.
Bei der Kattaanlage hat man am Eingang links der Mandrills tats├Ąchlich so gut wie keinen Einblick - wenn Sie rausgehen und gleich rechts schwenken gibt es (noch) gute Einblicksm├Âglichkeiten. Ebenso vom Afrika-Panorama kommend am Au├čenzaun lang, denn eine Hecke gibt es dort nicht, eher locker gepflanzte Str├Ąucher, aber fr├╝her oder sp├Ąter werden sich diese M├Âglichkeiten in der "gr├╝nen" Jahreszeit sicher nicht mehr bieten.
(05.05.2015, 19:24)
Michael Mettler :   @Rainer Hillenbrand: Danke f├╝r die Aufkl├Ąrung! Ich habe tats├Ąchlich nur Chile- und Rosaflamingos in natura gesehen, kann aber leider nicht sagen, ob ich noch ein Kubanerschild vorgefunden oder mich diesbez├╝glich nur vom Zoof├╝hrer (verkauft wird ja noch eine Ausgabe von 2013, und da ist der Kubaner noch enthalten) informieren lie├č. Aber sch├Ân, dass der Zoo schon auf dem Weg zu einer einzigen Gro├čflamingoform ist, die Hybridisierungsgefahr ist eben m.E. einfach zu gro├č. Im Grunde w├╝rde sich ein Ringtausch der bayrischen Zoos anbieten: M├╝nchener Rosaflamingos nach Augsburg (├╝brig blieben dort die Kubaner, passend zum angrenzenden Parkteil Amerika), N├╝rnberger Kubaner nach M├╝nchen (├╝brig blieben die Chilenen), Augsburger Chilenen nach N├╝rnberg.

Auch Abdimst├Ârche in der begehbaren Voliere sehe ich mit Skepsis. Ich f├╝rchte, dann werden die Limikolen wenig Chancen haben, Junge gro├č zu bekommen.

Wie bei den Kapuzinern habe ich auch bei der Lemurenanlage in einem Punkt vor Ort nicht richtig aufgepasst (das kommt davon, wenn man andere Interessenschwerpunkte hat als Primaten...). Ist die Lemurenanlage eigentlich auch in geschlossenem Zustand von au├čen problemlos einsehbar? Ich habe sie an der Seite links von den Mandrills betreten, da verwehrte meiner Erinnerung nach die "Eingangsh├╝tte" einen Einblick. Beim Rausgehen an der rechten Seite habe ich nicht drauf geachtet, und der dem Haus gegen├╝ber liegende Au├čenzaun, an dem man nach Umrunden des Afrikapanoramas noch ein St├╝ck entlang geht, verl├Ąuft meiner Erinnerung nach hinter einer Hecke.
(05.05.2015, 19:00)
Rainer Hillenbrand :   @Michael Mettler - Der Zoo h├Ąlt aktuell 5 Breitmaulnash├Ârner (darunter 2 Bullen). Einer der beiden ist schon sehr betagt, w├Ąhrend der andere nach seiner Ankunft im vergangenen Jahr die beiden j├╝ngeren weiblichen Rhinos bereits gedeckt hat. Und jetzt hoffen eben alle auf Nachwuchs...

Ins (jetzt ehemalige) Giraffenhaus soll eine gr├Â├čere Antilopenart einziehen. Gedacht wird hierbei entweder an Gro├če Kudus oder S├╝dliche Oryx. Dar├╝berhinaus gibt es wohl bereits Pl├Ąne, oder Gedankenspiele, bei Wiederaufnahme der Giraffenhaltung auch die Stallungen f├╝r Antilopen und Zebras neu zu konzipieren. Ich vermute, da├č dann wohl der Wassergraben zwischen bisherigem Giraffengel├Ąnde und dem Gehege der Grevy-Zebras fallen wird und mit Umstellung auf Steppenzebras (plus Antilopen) eine richtige Vergesellschaftung m├Âglich wird. Allerdings d├╝rften daf├╝r noch ein paar J├Ąhrchen ins Land gehen...
Die Kamerunschafe sind noch da - die s├╝dlichen Strau├če hingegen noch relativ neu und deswegen bis jetzt noch nicht auf dem gro├čen Gel├Ąnde angekommen - das wird sich in der n├Ąchsten Zeit sicherlich ├Ąndern.
Zur Rotb├╝ffel/Paviananlage sei noch erw├Ąhnt, da├č die B├╝ffel die Paviane meist nicht weiter beachten, die Paviane hingegen gerne auf dem Rotb├╝ffel-R├╝cken durchs Gehege reiten.
(05.05.2015, 18:40)
Rainer Hillenbrand :   @Michael Mettler - Hallo Herr Mettler, ich bin Neu beim Forum und da ich als Zoofan in Augsburg sitze, wollte ich Ihnen die "Fragen" beantworten, die sich bei Ihrem k├╝rzlichen Besuch hier f├╝r Sie ergeben haben.

Bei den Kapuzinern haben Sie nichts "├╝bersehen". Die beiden ger├Ąumigen Innengehege sind von au├čen tats├Ąchlich nicht einsehbar. Angedacht wahr das wohl, aber letztlich wollte es angeblich die Chefin nicht.

In der benachbarten begehbaren Voliere befinden sich au├čer den bereits von Ihnen gesichteten eben noch diverse Limikolen wie Kampfl├Ąufer, Rotschenkel, Kiebitz, S├Ąbelschn├Ąbler und Triele. Au├čerdem Brachv├Âgel (allerdings -1, vermutlich durch Wiesel!) Statt Schwarzst├Ârchen werden bereits vorhandene Abdimst├Ârche hier mit einziehen. Zudem Wiedehopf und besagte Diamantfasane (allerdings Verlust des genetisch angeblich besonders wertvollen Hahns durch besagten R├Ąuber...) Die beiden letztgenannten Arten sollen wohl vor allem die Trockenzone mit Koniferenbestand besetzen. Aufgrund der Verluste soll die Voliere zur Zeit im unteren Bereich zus├Ątzlich mit Strom gesichert werden. Die Netz-Maschenweite betr├Ągt ├╝brigens 4x4!

Die Flamingogruppe besteht seit 2 Jahren aus Rosa- und Chileflamingos. Sollten die Kubaflamingos noch mit ausgeschildert sein? Tats├Ąchlich gingen die jedoch im Tausch f├╝r Rosa im Mai 2013 nach K├Âln. Mit einem gr├Â├čeren neuen Haus sollen auch die Zwergflamingos aus ihrem "Waldgehege" (wieder richtig gesehen) zu den beiden gr├Â├čeren Arten umziehen. Langfristig sollen wohl Rosa- und Zwergflamingos erhalten bleiben.

Das Fennekschild im L├Âwenhaus war gleichfalls richtig, denn die Fenneks sind noch drin! Eigene Sichtungen ergaben zuletzt bis zu 2 Tiere. Ich kann mir auch ├╝berhaupt nicht vorstellen, da├č man diese Haltung aufgeben w├╝rde. Hier irrt die Zootierliste!

Bei den benachbarten Streifenhy├Ąnen gab es im letzten Jahr ├╝brigens zweifachen Nachwuchs, im Au├čengehege in selbst gegrabener H├Âhle! Der R├╝de wurde nach Magdeburg ausgelagert, kommt jedoch wieder zur├╝ck, wenn die beiden Jungtiere den Zoo verlassen haben.

Die Schneeziegen-Gruppe besteht aktuell aus einem Paar und zwei Jungtieren. Bei einem der beiden Jungtiere starb ├╝berraschend die Mutter.

Die ehemals wirklich gro├če Gruppe der Schraubenziegen befindet sich in Aufl├Âsung! Aktueller Bestand sind tats├Ąchlich ihre gesehenen 2,1. So ging letztes Jahr unter anderem ein 6-k├Âpfiger Transport in den Zoo nach Darjeeling. Nachdem das Ex-Barasingha-Gel├Ąnde f├╝r das neue Elefantenhaus gebraucht wird, wird die dortige m├Ąnnliche Thur-Herde vielleicht schon in einigen Monaten das Schraubenziegen-Gehege ├╝bernehmen.

Das begehbare Katta-Gehege ist jeden Tag unter Aufsicht von 12-16 Uhr "ge├Âffnet". Obwohl die Mohrenmakis erst seit einem Dreivierteljahr mit drin sind, gab es jetzt Ende M├Ąrz bereits den ersten Nachwuchs.
(05.05.2015, 18:10)
Michael Mettler :   Noch zu den Affenanlagen: Der Innenraum der Mantelpaviane befindet sich in dem gelben Geb├Ąude hinten rechts im Bild und ist von au├čen durch Scheiben einsehbar. Bei der Kapuzineranlage habe ich leider vergessen, nach einem Zutritt zum Haus zu schauen. Einen ganz offensichtlichen Zugang oder einen Scheibeneinblick von au├čen habe ich aber nicht in Erinnerung - immerhin bin ich daran vorbeigegangen, um die im selben Geb├Ąude untergebrachte Toilettenanlage zu nutzen. Falls man die Kapuziner wirklich nicht innen sehen kann, w├Ąre das eigentlich ein merkw├╝rdiger schautechnischer Kontrast zu der neuen Vogelvoliere genau vis-a-vis, bei der auf winterharten, also auch beim kaltem Wetter sichtbaren Besatz Wert gelegt wurde (soweit das der Beweggrund war und nicht nur das Einsparen von Heizkosten).

Augsburg geh├Ârt ├╝brigens noch zu den Zoos mit Flamingo-Sammelsurium, alle drei Gro├čformen werden zusammen auf der selben Anlage gehalten (wobei ich insgesamt nicht besonders viele Individuen gesehen habe), lediglich Zwergflamingos (ca. 15-20 Tiere) haben eine eigene Anlage an anderer Stelle (eher ein "Waldgehege").

Als Folge der Haltung diverser Wildgansarten im Bereich des Afrika-Panoramas waren Mischpaare und mehrere Hybriden zu sehen (h├Âchstwahrscheinlich Nonnengans x Schneegans und Streifengans x ?), die wie die Letzteren z.T. offenbar schon selbst wieder Paare bilden. Der bunt gemischte Besatz von Wasserfl├Ąchen, der laut unserer Forumdiskussion an anderer Stelle f├╝r manche Zoofans w├╝nschenswert ist, zeigt auf diese Weise seine Schattenseiten.
(30.04.2015, 11:49)
Michael Mettler :   Die Kapuziner-Voliere, besetzt mit einer Horde R├╝ckenstreifen-Haubenkapuziner aus Schweriner Zucht. Innen prima strukturiert und bis in den letzten Winkel ausgenutzt von den Affen - erstmals sah ich Kapuziner sogar L├Âcher graben, ein Sandhaufen wurde von zwei Tieren emsig und beidh├Ąndig durchgew├╝hlt (versteckte Leckerlis?). Als Betrachter mit nicht mehr ganz jungen Augen finde ich die Anlage allerdings schautechnisch nicht optimal. Das Stahlnetz, an das man (nat├╝rlich aus guten Gr├╝nden) nicht dicht herantreten kann, gl├Ąnzte vor und hinter den Tieren in der Sonne - das war nicht nur eine harte Probe f├╝r den Kamera-Autofokus, sondern auch anstrengend f├╝r meine eigenen Augen.
(30.04.2015, 08:41)
Michael Mettler :   Die Rotb├╝ffel-Mantelpavian-Anlage, gleich rechts hinter dem Zooeingang gelegen (fr├╝here Nashornanlage). Die Bereiche um die Felsen herum sind f├╝r die B├╝ffel "barrierefrei" begehbar, die Vierergruppe (darunter ein Kalb) hat damit viel Fl├Ąche zur Verf├╝gung. Die ├Ąu├čeren, lockerer verteilten Felsen erlauben ihnen vermutlich noch ein Hindurchschl├Ąngeln, aber im Ernstfall einer Verfolgung w├╝tender B├╝ffel vs. fl├╝chtender Pavian k├Ânnen die Affen dort locker entkommen und auch sonst praktisch ├╝berall auf der Anlage per Kurzsprint das im Notfall rettende Zentrum erreichen. Sch├Ân, dass man sich f├╝r die Paviane nicht auf einen reinen Felshaufen beschr├Ąnkt hat, ein Teil der Horde war gerade sehr aktiv auf den Kletterb├Ąumen (keineswegs nur Jungtiere, sondern alles bis hin zu ausgewachsenen M├Ąnnern).
(30.04.2015, 08:30)
Michael Mettler :   Wie angek├╝ndigt noch ein paar Impressionen aus Augsburg. Hier ein zoologisches Highlight: Bengal-Plumplori in der Nachtanlage des Elefanten-Schimpansen-Hauses.
(30.04.2015, 08:21)
Michael Mettler :   Diese Aufnahme verdeutlicht anhand des Besuchers als Gr├Â├čenma├čstab in etwa die Gr├Â├če der Voliere. Ist also kein Riesenbau ├í la M├╝nchen oder Kronberg. W├Ąhrend ich vor meinem Besuch anhand der gelesenen Arten noch den Eindruck hatte, die Voliere solle unter einem Thema "V├Âgel heimischer Feuchtgebiete" stehen, sprechen nun Inkaseeschwalbe und Diamantfasan eher f├╝r einen klassischen Mischbesatz, der tats├Ąchlich nur nach dem Faktor Winterh├Ąrte zusammengesetzt zu sein scheint...
(27.04.2015, 21:15)
Michael Mettler :   Das ist nat├╝rlich ein betr├╝blicher Start f├╝r die Voliere. Wobei deren Gitter nicht gerade feinmaschig ist (m.E. das gleiche Netz, das mancherorts f├╝r Menschenaffen verwendet wird?), ein Hermelin passt da vermutlich ├╝berall durch...
(27.04.2015, 21:00)
Heidemarie Busch :   @Michael Mettler, die Er├Âffnung der Voliere f├╝r die k├Ąltefesten V├Âgel verz├Âgert sich etwas l├Ąnger.

http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Marder-frisst-Voegel-aus-der-Zoo-Voliere-id33859537.html
(27.04.2015, 19:03)
Michael Mettler :   Zur Verdeutlichung meiner Gedanken hier ein Ausschnitt aus dem Zooplan. Wie auf der von Ulli eingestellten Grafik dargestellt, soll das neue Elefantenhaus auf Teilen der mit 45 beschrifteten Fl├Ąche (fr├╝her Barasinghas, derzeit zweite Tur-Gruppe) entstehen und die neue Anlage f├╝r die Elefantenk├╝he von dort ├╝ber die Fl├Ąche "in Planung" bis zum jetzigen Elefantengehege (46) reichen, das langfristig zum Bullengehege umger├╝stet wird.

W├╝rde man den Besucherweg verschwenken, in dem man ihn quasi als Gegenbogen zum jetzigen Verlauf in H├Âhe des Muntjak-Geheges (44) ├╝ber das jetzige Afrika-Panorama (35, 42, 43) auf das alte Elefanten-Schimpansen-Haus (D) zu laufen lie├če, w├Ąre eine um einen knappen Hektar gr├Â├čere Elefantenanlage m├Âglich und eine dann ohne Trenngr├Ąben zusammengefasste Afrikasteppe immer noch gut zwei Hektar gro├č - kleiner als in Arnheim, aber m.W. immer noch gr├Â├čer als in Emmen.

Augsburg scheint ├╝brigens kein Geo-Zoo werden zu wollen - die j├╝ngsten Anlagen sprechen in ihrer Platzierung jedenfalls nicht f├╝r derlei Gedanken.
(27.04.2015, 15:50)
Michael Mettler :   @Holger: Ich habe in Augsburg eine adulte Schneeziege und zwei Jungtiere gesehen. Auch hier ist es aber m├Âglich, dass sich weitere Tiere "unsichtbar" gemacht hatten.

Nicht nur das Afrika-Panorama wirkt leer. Ich wundere mich auch ├╝ber die brach liegende Bison-Anlage. Zwar soll die in den Elefanten-Umbau einflie├čen, aber das dauert ja noch und laut ZTL wurden die Bisons schon 2007 abgegeben. Dann w├╝rde ich doch dort schlichtweg als Zwischenbesatz arbeitstechnisch unkomplizierte, k├Ąltefeste Haustiere mit Schauwirkung hinstellen - z.B. hat der Zoo schon l├Ąnger keine Gro├čkamele mehr im Bestand. Oder ein paar Appaloosas, noch stehen ja Totempf├Ąhle auf der Anlage...


(27.04.2015, 15:17)
Holger Wientjes :   Danke f├╝r Deinen Bericht !

Als ich vor drei Jahren dort war, konnte ich recht grosse Gruppen der Schraubenziegen und Ture sehen. Aus der Erinnerung sicher jeweils 15 Tiere oder mehr, so dass ich davon ausgehe, dass sich die ├╝brigen Markhore Dir einfach nicht gezeigt haben. Auch die Bockgruppe der Ostkaukasen (alle mit sch├Ânem Geh├Ârn) im ehemaligen Barasingha-Gehege war recht kopfstark, bestimmt ein Dutzend damals. Wie sah es bei den Schneeziegen aus (kurz off-topic: M├╝nchen h├Ąlt wohl leider keine mehr. Wenn hier jemand N├Ąheres dazu weiss, bitte im entsprechenden Thread mitteilen !)?

Das Afrika-Panorama ist in der Tat (kam mir schon bei meinem Besuch so vor) verschenktes bzw. brachliegendes Potential. Da l├Ąsst sich eine Menge mehr draus machen ! Ich h├Ątte auch gerne (als zugegeben nicht ├╝berm├Ąssiger Elefanten-Fan) anstelle eines Neubaus f├╝r die Dickh├Ąuter ein neues Giraffen-Haus gesehen. Eine grosse Huftiergemeinschaft aus Giraffen, Nash├Ârnern, Zebras und Antilopen nach Arnheimer Vorbild w├Ąre auf der Fl├Ąche sicherlich machbar und absolut attraktiv.

Zu der Kombi Rotb├╝ffel/Pavian: H├Ątte ich zwar gerne, wie in OS, mit anderen Primaten, aber finde ich ebenfalls sehr nachahmenswert. Da fallen mir einige M├Âglichkeiten ein, wie seinerzeit in Hannover mit Hulmans und Barasinghas (sowie alternativ Axishirschen und/oder Nilgaus) oder auch gerne mal Husarenaffen mit Giraffen und Antilopen.

Ansonsten finde ich an Augsburg sehr positiv, dass man sich auch Tiergruppen widnet, die andernorts etwas untergehen, wie z.B. den von Dir angesprochenen Reptilienbereich, eine umfangreiche Vogelsammlung oder die Nachttiere !
(27.04.2015, 14:23)
Michael Mettler :   Ich war am Samstag in Augsburg, mein letzter Besuch lag fast neun Jahre zur├╝ck - so gab es nat├╝rlich einiges Neues f├╝r mich zu sehen, auch wenn manche dieser Anlagen auch schon wieder ein paar Jahre stehen.

Nachahmenswert (in Osnabr├╝ck ist man ja bereits dabei) in ihrem Grundkonzept finde ich die Pavian-Rotb├╝ffel-Anlage, wobei man bestimmt auch hinsichtlich der Arten etwas anders kombinieren k├Ânnte (Kaffernb├╝ffel, andere Pavianarten; oder als Asien-Version mit Makaken oder Hulmans und asiatischen Rindern). Leider erlebte ich keine Interaktion zwischen den Arten, da ich die B├╝ffel nur wiederk├Ąuend antraf, aber die Tiergemeinschaft wirkte insgesamt entspannt.

Dementsprechend kannte ich auch die umgebauten Anlagen am Affenhaus noch nicht. Die begehbare Katta-Anlage wird nur f├╝r die Besucher ge├Âffnet, wenn Aufsichtspersonal verf├╝gbar ist, um unerw├╝nschtes F├╝ttern zu verhindern. Die im letzten Jahr hinzugekommenenen Mohrenmakis habe ich in der Anlage nicht gesehen (es lie├č sich auch nur ein Katta drau├čen blicken), ausgeschildert sah ich neben den Kattas nur Graukopfkasarkas (die M├Âglichkeit von Unterbesatz wird in begehbaren Primatenanlagen m.E. sonst viel zu selten genutzt).

Apropos Schild: Ich bin mir ziemlich sicher, noch Fennek-Beschilderung an der Anlage am L├Âwenhaus gesehen zu haben (wenn auch kein lebendes Tier dazu). Laut Zootierliste wurde die Haltung aber 2014 beendet (f├╝r mich etwas ├╝berraschend, da vorher gut gez├╝chtet wurde) - wei├č jemand Genaueres?

Definitiv und un├╝bersehbar beendet wurde allerdings die Giraffenhaltung. Laut Aushang wurde nur zwei Tage vor meinem Besuch die letzte Kuh Tanisha nach Le Pal abgegeben, und es soll in den kommenden Wochen entschieden werden, welche Tierart stattdessen auf dem Afrika-Panorama einziehen soll. Wie ich heute aus Internetartikel entnehmen konnte, war die Gruppe durch Verluste unterschiedlicher Ursache auf Tanisha zusammengeschmolzen und eine Anpassung des Hauses an die neuen Richtlinien ist aus Kostengr├╝nden nicht zu stemmen, da erst mal die neue Elefantenanlage und das Biber-Otter-Projekt anliegen.

Insgesamt wirkte das Afrika-Panorama auf mich ziemlich ver├Âdet. Auf seinen drei Hektar Fl├Ąche tummelten sich nur noch sechs Grevyzebras (im kleinsten Gehege), drei Bl├Ąssb├Âcke (im mittleren, bisherigen Giraffengehege) und drei Breitmaulnash├Ârner. Ein weiteres Rhino sah ich im Vorgehege des f├╝r mich ebenfalls noch neuen Hauses, auch Strau├če standen nur im Separee. Watussirinder ┬ľ bei meinen fr├╝heren Besuchen eindeutige Blickf├Ąnge auf dem Panorama ┬ľ gibt es nicht mehr, ich habe auch kein einziges Kamerunschaf gesehen. In den einsehbaren Huftierst├Ąllen der gr├Â├čten Anlage fand ich zu meiner ├ťberraschung Hornraben und Trompeterhornv├Âgel vor.

Jetzt frage ich mich, ob der Abschied von den Giraffen die Elefanten-Ausbaupl├Ąne beeinflussen k├Ânnte. Denn im Grunde w├╝rde sich jetzt anbieten, jenen Teil des Afrika-Panoramas, um den die geplante neue Elefantenanlage herum verlaufen w├╝rde, noch den R├╝sseltieren zuzuschlagen und den Besucherweg (z.B. als Steg) in H├Âhe Muntjakgehege so zu verschwenken, dass er im Bogen auf das alte Elefantenhaus zu verlaufen w├╝rde. Im Gegenzug k├Ânnte man die Trennung der drei Afrika-Gehege aufl├Âsen und h├Ątte dann eine zusammenh├Ąngende Afrikasteppe mit Nash├Ârnern, Zebras, Antilopen und Strau├čen.

Gut gef├Ąllt mir das neue Terrarienhaus, weil es nicht nur baulich sehr viel sch├Âner ist als das alte (die dortige Kleinterrarienwand erinnerte mich immer ein bisschen an Zoohandlung), sondern man auch weiterhin nicht nur Standardarten bietet, sondern auch ein paar Besonderheiten (z.B. Molukken-Segelechse, Laurents Winkelkopfagame, Gr├╝ner Berggecko, Mosambik-G├╝rtelschweif). Auch die Au├čenbereiche f├╝r heimische Lurche und Kriechtiere machen einen attraktiven Eindruck, wenn sich auch meine Sichtungen ┬ľ vermutlich temperaturbedingt ┬ľ auf Kreuzotter, Schlingnatter und Bergmolch beschr├Ąnkten (Ringelnatter, Laubfrosch und Gelbbauchunke blieben unsichtbar bzw. die Terrarien der beiden Letzteren waren vielleicht noch gar nicht besetzt).

Von ┬äeiner der gr├Â├čten Schraubenziegen-Herden weltweit┬ô (Zitat Zoof├╝hrer) sah ich leider nur 2,1 Tiere ┬ľ vielleicht befanden sich weitere auf der abgewandten H├╝gelseite. Nebenan eine Gruppe von mindestens 15 Ostkaukasischen Turen, von denen einen zweite Gruppe ┬ľ drei Tiere gesehen ┬ľ im ehemaligen Barasingha-Gehege gehalten wird. Einen kapitalen Bock bekam ich leider nicht zu Gesicht. Wieder einmal stach mir der optische Kontrast zwischen den beiden j├╝ngeren, almwiesenartigen Wildziegenanlagen und dem alten Betonfelsen der Alpensteinb├Âcke (so ├Ąhnlich sahen ├╝brigens fr├╝her die Bergtieranlagen in M├╝nchen-Hellabrunn aus!) ins Auge.

Neu f├╝r mich waren die Nachtabteilung im Tigerhaus (Senegal-Galagos und Kurzkopfgleitbeutler in Aktion gesehen, Zwergplumploris leider nicht), die zeltartige Netzvoliere f├╝r Haubenkapuziner und nat├╝rlich die zwar schon fertige, aber f├╝r Besucher noch gesperrte begehbare Voliere f├╝r k├Ąltefeste V├Âgel. Wie in anderen Zoos feiert auch in dieser (leider) Sichtbeton als R├╝ckwand seine Wiederauferstehung und bildet einen starken Kontrast zur naturnahen sonstigen Gestaltung der Voliere. Vom Besatz konnte ich von au├čen je zwei Nachtreiher, Inkaseeschwalben und Krickenten ersp├Ąhen. Laut HP sind u.a. diverse Limikolen geplant (oder schon drin?) und zu meiner Verwunderung auch Schwarzst├Ârche ┬ľ vergreifen die sich nicht an so kleinen Mitbewohnern und deren Brut?

Als zoologisch bemerkenswert w├╝rde ich neben schon genannten Arten noch nennen: Amurkatze, Schuppens├Ąger (zusammen mit Schopfente und Magellanpinguin ein denkw├╝rdiger Gehegebesatz!), Moskitokolibri, Langzehenkiebitz, Seidenstar, Bengal-Plumplori, Streifenhy├Ąne, Paradieskasarka.

Fotos folgen nach Sichtung meiner Ausbeute┬ů

(27.04.2015, 11:25)
Oliver M├╝ller :   Dann wird man in Zukunft mit 2 H├Ąusern arbeiten? Erstaunlich, ich h├Ątte getippt, dass man die alte Elefantenanlage nebst Haus f├╝r die Schimpansen umbaut. Dann wird deren Haltung vermutlich auslaufen, oder? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man noch Geld f├╝r einen zweiten teuren Bau f├╝r eine anspruchsvolle Tierart auftreiben kann..
(04.04.2015, 16:05)
Ulli :   Elefantenhaus

http://elefant.zoo-augsburg.de/
(04.04.2015, 15:28)
Ulli :   geplante Elefantenanlage
(04.04.2015, 15:27)
Oliver M├╝ller :   Laut Website des Zoos soll nach Fertigstellung der begehbaren Voliere als n├Ąchstes eine Anlage f├╝r Biber, Fischotter und heimische Fische gebaut werden. Geplanter Fertigstellungstermin ist 2016.
Ich vermute mal, dass man f├╝r danach den Bau einer neuen Elefantenanlage plant, denn der Zoo hat ja schon pressewirksam angek├╝ndigt, die Elefantenhaltung einstellen zu m├╝ssen, wenn er nicht Geld f├╝r eine neue Anlage von der Stadt bekommt...
(02.03.2014, 15:49)
Liz Thieme :   Zwei gute und eine schlechte Nachricht...

Seit 10 Jahren wurde wieder ein Seehund geboren und kurz darauf ein zweiter, so dass nun erstmals zwei Seehund-Jungtiere in Augsburg zu sehen sind.

Erstmals wurde auch ein Rotb├╝ffel geboren, der derzeit nur unter Pflegeraufsicht mit Mutter auf die Anlage darf, da die Pfleger den Pavianen noch nicht trauen.

Die kleine Hy├Ąne ist verschwunden. Man sieht es als unwahrscheinlich an, dass die Mutter es nach drei Wochen und guter F├╝rsorge get├Âtet und gefressen hat. Man hat auch keinerlei entsprechender Spuren gefunden. Derzeit ist man im Zoo ratlos.
(25.07.2012, 18:39)
Gudrun Bardowicks :   Eine sch├Âne Nachricht. Ich hoffe, dass der Nachwuchs erfolgreich aufgezogen wird.
(12.07.2012, 23:27)
Oliver Jahn :   Endlich mal wieder Nachwuchs in Deutschland!
(12.07.2012, 20:36)
Liz Thieme :   Erstmaliger Streifenhy├Ąnen-Nachwuchs in Augsburg!
(12.07.2012, 11:25)
Liz Thieme :   Der Leopardenkater hat die Katze schwer verletzt, so dass sie euthanisiert werden musste.
(27.03.2012, 20:37)
Frank Albrecht :   @Oliver M├╝ller
Das Konzept "spitzer Haken" bei den Elefanten in Augsburg wird fortgef├╝hrt.
Bis zum n├Ąchsten Unfall.
(12.03.2012, 01:08)
Liz Thieme :   Giraffenkuh "Tanisha" aus Leipzig ist gestern eingetroffen.
(09.03.2012, 18:22)
Niedersachse :   Gestern sind die beiden Persischen Leoparden angekommen.
0,1 aus Burg Stargard Tierpark Kl├╝schenberg, geb. 2010
1,0 aus Beauval, geb. 2009
(22.02.2012, 09:00)
Oliver M├╝ller :   Gibt es eigentlich in Augsburg inzwischen Pl├Ąne/eine Entscheidung, wie es beim Thema "Elefanten" weiter geht?
(26.01.2012, 20:20)
Liz Thieme :   Noch was interessantes...


2011
Arten 272 Indviduen 1390

2012
Arten 262 Individuen 1320

Der Besucher wird sicherlich die Reduktion bei der Anzahl an S├Ąugetierarten feststellen. Zwei Arten sind nicht mehr im Bestand: Afrikanischer Elefant und Amurleopard. Wie im letzten Newsletter aber bereits gemeldet, sind uns zwei neue Leoparden (persische) zugeteilt worden, der Transport wird gerade organisiert. Neu im Bestand sind seit Anfang 2011 Buschbabys in der Nachttierabteilung. Die Reduktion bei den Vogelarten ist haupts├Ąchlich durch Abgabe oder Todesf├Ąlle bei Einzeltieren begr├╝ndet. Bei den Reptilien stellen wir die Haltung derzeit auf das neue Reptilienhaus um.
(23.01.2012, 19:14)
Liz Thieme :   Gerne.

Es sind wieder f├╝nf Ostkaukasischer Steinb├Âcke in den Zoo gekommen, die der Zoo bei Privat eingestellt hatte. Sie sind derzeit auf der ehemaligen Barasingha-Anlage.
(23.01.2012, 18:09)
Holger Wientjes :   Prima ! Danke Liz !
(05.01.2012, 21:52)
Liz Thieme :   Ja, am 3. September kam einer aus Lisieux.
(05.01.2012, 21:16)
Holger Wientjes :   Ist das angedachte M├Ąnnchen bei den Streifenhy├Ąnen eigentlich mittlerweile im Zoo ?
(05.01.2012, 17:48)
Liz Thieme :   Wie Heidelberg bleibt auch Augsburg heute wegen des Unwetters geschlossen.
(05.01.2012, 11:00)
Mirko Schmidkunz :   Ist die Silberschnabeltangare eigentlich schon zu sehen?
(25.07.2011, 15:40)
Liz Thieme :   Das Streifenhy├Ąnen-Weibchen Lea ist nach Gro├čbritanien gebracht worden.
Voraussichtlich kommt in den kommenden zwei Monaten das M├Ąnnchen Aden aus Frankreich in den Zoo, um mit dem ├╝briggebliebenen Weibchen Loni ein Zuchtpaar zu bilden.
(25.07.2011, 13:07)
Saki :   Das alte wir momentan abgerissen, und genau dort entsteht auch das neue Reptilienhaus.

(19.07.2011, 15:03)
Ottmar M├╝ller :   Wohin wird denn das neue Reptilienhaus gebaut? Und was passiert mit dem alten?
(19.07.2011, 13:11)
Liz Thieme :   Neue Vergesellschaftung: Rotb├╝ffel mit Pavianen.
(21.04.2011, 12:23)
Mirko Schmidkunz :   Das h├Ârt sich wirklich sehr gut an. Hoffentlich kommen dann Ceylon-Leoparden.
(31.03.2011, 10:34)
Andre Battermann :   Soweit mir bekannt, soll die Leopardenanlage auch wieder mit Leoparden besetzt werden, lediglich die Unterart steht noch nicht fest! Auf alle F├Ąlle m├Âchte man in die Zucht einsteigen!
(30.03.2011, 21:48)
Mirko Schmidkunz :   Ich war gestern in Augsburg. Laut der Pflegerin wei├č man noch nicht, wie die ehemalige Leopardenanlage nun besetzt wird. Ich tippe mal auf eine Art der kleineren Raubtiere. Soll eigentlich die Anlage der Barasinghas auch f├╝r die Erweiterung der Elefantenanlage genutzt werden? Die Anlage der Kapuziner sieht ziemlich fertig aus.
(16.03.2011, 15:43)
Liz Thieme :   Wieder einer weniger!
Der 19 J├Ąhrige Amurleorparden Kater "Boris" musste aus Altersgr├╝nden eingeschl├Ąfert werden.
(07.03.2011, 20:03)
Holger Wientjes :   O.k., dass erkl├Ąrt dann die Verfahrensweise des Zoos, auch wenn┬┤s, wie Du schon schreibst, nicht sch├Ân f├╝r die Tiere ist ! Nochmals danke f├╝r die ausf├╝hrlichen Erl├Ąuterungen Liz !!
(07.12.2010, 23:07)
Liz Thieme :   Also nachdem was ich gefunden habe, besteht bisher kein serologischer Test. Dieser ist allerdings in Arbeit. Eine sichere Nachweism├Âglichkeit beim lebenden Tier ist die Entnahme von Gewebe der Leber und der Bauchspeicheldr├╝se in Narkose (Biopsie), um im histologischen Schnitt Einschlussk├Ârperchen nachzuweisen. Nat├╝rlich ist das sehr aufwendig und nicht ungef├Ąhrlich, zur Routineuntersuchung also nicht geeignet.
Eine Alternative soll es wohl bei den Boinaes geben und nicht bei den Pythoninae. Bei den Boinaes soll man solche Einschlussk├Ârperchen auch in den Erythrocyten nachweisen k├Ânnen. Problem ist, dass nicht alle Erythrocyten befallen sein m├╝ssen, sondern es auch sein kann, dass nur eine von tausend infiziert sein kann. Hinzu kommt, dass man noch nicht die Inkubationszeit kennt.
Das hei├čt, wenn ich mir die Liste der Augsburger Tiere angucke, h├Ątte man kaum eine Chance gehabt zu kontrollieren, ob es weitere infizierte Tiere gibt. Und da Augsburg eine gute Zuchtstelle f├╝r Baumpythons und Hundskopfboas waren und man den Nachwuchs auch als Nachwuchs verkauft, w├╝rde man ein hohes Risiko eingehen infizierte Tiere zu verkaufen.
Boinaes sollen Langzeittr├Ąger sein. Das hei├čt es k├Ânnte Jahre dauern, bis es zum Ausbruch kommt.
Daher, auch wenn es nicht sch├Ân ist, war es meiner Meinung die sicherste L├Âsung f├╝r den Zoo und die Nachzuchtabnehmer.
(07.12.2010, 20:10)
Holger Wientjes :   Vielen Dank Liz ! H├Ątte man denn nicht warten k├Ânnen ob die ├╝brigen Schlangen erkranken und durch eine Blutprobe feststellen k├Ânnen ob sie Tr├Ąger sind ?
(07.12.2010, 19:17)
Liz Thieme :   Der Leopard war 19 Jahre und hatte Nierenprobleme. An seinen letzten Tagen hatte er das Essen verweigert.

IBD - die Krankheit bricht haups├Ąchlich bei Boidae aus (andere wurden allerdings auch schon berichtet) und nimmt immer einen t├Âdlichen Verkauf, da sie derzeit nicht heilbar ist. Die Krankheit ist bisher in der Wildnis nicht nachgewiesen.
Boa constrictors k├Ânnen Tr├Ąger sein, ohne dass es bei ihnen selber ausbricht.
Eine Schlange die mit IBD infiziert ist, kann ihre Bewegungen nicht mehr kontrollieren.
Es wird diskutiert, dass die Schlangenmilbe die Hauptursache f├╝r die Verbreitung von IBD ist. Die ├ťbertragung kann erfolgen, wenn einer dieser Parasiten bei einer erkrankten Schlange eine Blutmahlzeit hatte und anschlie├čend den Wirt wechselte. Von dieser These nehmen inzwischen wieder einige Abstand. Auch eine Ansteckung ├╝ber K├Ârperfl├╝ssigkeiten ist anzunehmen. Hier sind zu nennen Ausscheidungen (Kot, Urin), Absonderungen aus dem Maul (Speichel, Schleim) und Austausch von K├Ârpers├Ąften bei der Paarung. Generell ist die Ansteckungsgefahr bei Tieren, die im selben Terrarium gehalten werden hoch, aber nicht zwingend. Auch der Mensch soll wohl ├ťbertr├Ąger sein k├Ânnen. Auch die ungeborenen Embryonen im infizierten Mutterleib sind betroffen.
Genaue Zahlen gibt es nicht jedoch steht fest, dass IBD bei weitem nicht so h├Ąufig auftritt wie z. B. bakterielle Infektionen oder durch Einzeller verursachte Gesundheitsprobleme.
Die Krankheit wurde vor ca. 3 Jahrzehnten in den USA das erste mal diagnostiziert, danach griff sie auf Afrika, Europa und sogar Australien, trozt Importverbot, ├╝ber.
(07.12.2010, 19:07)
Holger Wientjes :   Das ist nat├╝rlich ├Ąusserst bedauerlich !
Kommt das Virus h├Ąufiger vor und wie wird es ├╝bertragen ?
(07.12.2010, 18:47)
Henry Merker :   Neben den von Liz genannten Tierart sind es folgende: Dunkler Tigerpython, Gr├╝ner Baumpython, Madagaskar-Hundskopfboa, Netzpython.
(07.12.2010, 18:29)
Holger Wientjes :   Der Leopard aus Altersgr├╝nden ?
Was f├╝r Schlangen waren es denn ?
(07.12.2010, 18:06)
Liz Thieme :   Amurleopard Mischa musste eingeschl├Ąfert werden. Gleiches Schicksal ereilten alle Riesenschlangen des Tropenhauses, da bei der Obduktion einer Boa constrictor IBD (Inclusion body disease, Paramyxovirus) diagnostiziert wurde.
(07.12.2010, 16:54)
Ronny :   Heute wurde uns ├╝ber die Zootierliste mitgeteilt, dass es sich bei den Plumploris um der zur Art hochgestuften N├Ârdlichen Plumloris (Nycticebus bengalensis) handelt.

Die Email kam vom Zoo direkt.
Vielen Herzlichen dank daf├╝r.
(27.11.2010, 23:44)
Michael Schulz :   Ich freue mich schon sehr auf die Blessb├Âcke, da kann ich dann auch den Weggang der Rappenantilopen verschmerzen. Endlich wieder Blessb├Âcke in Bayern... :-)
(18.06.2010, 18:21)
Liz Thieme :   2,3 Rappenantilopen sind nach Erfurt abgegeben worden, die noch verbliebenen 0,2 sollen nach Osnabr├╝ck umziehen. Die Art wird dann durch Blessb├Âcke aus Heidelberg ersetzt.
Alle vier Nash├Ârner sind schnell und erfolgreich vergesellschaftet worden und sind zusammen auf der Au├čenanlage zu sehen.
(18.06.2010, 17:17)
Sacha :   Liz. Schade, vielleicht kriegt man es irgendwie noch raus. In Frankreich haben gerade mehrere Zoos "Tropenh├Ąuser" er├Âffnet.

Zum Barasingha: Ich hab mich beim franz. Text der Beauval-Site vertan: Es stand "cerfs axis ET duvaucel". Man rechnete also schon mit den Barasinghas. Sorry.
(22.04.2010, 15:29)
Liz Thieme :   Sacha, das wurde leider nicht berichtet. Dadurch dass Augsburg normalerweise sehr deutlich sagt, wohin oder woher ihre Tiere kommen, war ich irritiert da nur zu lesen, dass sie nach Frankreich gehen.
(22.04.2010, 13:48)
Andre Battermann :   Zudem kommt im mai ein Plumplori-M├Ąnnchen aus HongKong und demn├Ąchst werden 1,1 Rotb├╝ffel f├╝r die Paviananlage aus dem TP Berlin undDresden erwartet.
F├╝r die neue begehbare Kattaanlage werden (wenn die Anlage dann fertig ist) zu Beginn 8,0 Kattas aus Sch├Ânbrunn erwartet!
(22.04.2010, 10:30)
Sacha :   Interessant. Urspr├╝nglich wollte Beauval f├╝r die neue Asienanlage ja Axishirsche mit den Panzernash├Ârnern vergesellschaften. Aber so is auch gut (oder gar besser?)..:)

Wo genau gehen die Mississippi-Alligatoren hin? Nach Pierrelatte (Krokodilzoo)?
(22.04.2010, 10:02)
Liz Thieme :   Die Haltung der Mississippi-Alligatoren wurde aufgegeben. Die 1,1 Tiere sind nach Frakreich gezogen. Derzeit wird noch ├╝berlegt mit welcher neuen Art die Anlage besetzt wird.
Ebenfalls l├Ąuft die Haltung der Barasighas aus. Sie kommen in den Zoo von Beauval.
(21.04.2010, 16:52)
Michael Mettler :   Die "symbolischen Gr├Ąben" in Hannover sind zun├Ąchst einmal Trockengr├Ąben, keine Wassergr├Ąben wie in Augsburg, und beide Kanten befinden sich auf einer H├Âhe. Das Prinzip funktioniert durch die Territorialit├Ąt der Tiere, ausbruchsicher ist es auch in Hannover nicht - da hat Sacha v├Âllig Recht. So weit ich mich erinnere, hat eine ausgewachsene Rappenantilope in einem Zoo (Berlin, Steppentieranlagen?) mal einen Neun-Meter-Sprung ├╝ber Trockengraben, Vorpflanzung und Weg hinweg hingelegt, und daf├╝r w├Ąre der Augsburger Graben wohl auch in altem Zustand nicht "sicher" genug gewesen...
(01.03.2010, 13:43)
Sacha :   @Mel: Ich weiss nicht, was Du hast. Wollen Zoos nicht die Natur dem Menschen n├Ąher bringen...:)?

Im Ernst: Ich habe mich grunds├Ątzlich ├╝berzeugen lassen. Ein leiser Zweifel bleibt noch. Mit einer Hecke von 1 m w├Ąre die H├Âhe direkt an der Kante 2,50 m. Das w├╝rde die Sicht f├╝r die Rappenantilopen in Augsburg sicher etwas beeinflussen (sprich das Absch├Ątzen eines Sprungs), es w├Ąre ihnen aber immer noch m├Âglich, das Hindernis im Sprung zu ├╝berwinden. Die Frage ist, ob sie dies tun und ob eine h├Âhere Abschrankung n├Âtig ist. Waren (und sind) z.B. in Hannover die Gr├Ąben f├╝r die Antilopen auch nicht mehr als optische Abschrankungen? Zwar h├╝pfte immer wieder mal eine raus, aber in der Regel auch schnell wieder zur├╝ck. Und dort war die Anlagefl├Ąche (wenn ich mich recht erinnere) in den seltensten F├Ąllen tiefer (oder nur minim) als der Besucherweg davor. Aehnliches gab (gibt?) es von den Hirschen in M├╝nchen zu berichten, die nachts ├╝ber 2 m hohe Z├Ąune ├╝bersprangen, am morgen zur Oeffnungszeit aber wieder friedlich in ihrem Gehege ├Ąsten.
(01.03.2010, 11:50)
Mel :   Passend hierzu noch ein Bild, was ich im Internet vor einiger Zeit fand, welches sehr gut zeigt was passieren kann wenn das in die grubensohle abgerutschte Substrat zu viel wird.
(27.02.2010, 19:35)
Mel :   So dann m├Âchte ich mal schnell noch ein entsprechendes Bild nach reichen, zur Veranschaulichung des "Abrutsch" Problem. Als Beispiel hier die Berliner Tierpark Panzernashornanlage. Die momentane H├Âhe der Mauer von der Grubensohle bis zur ober Kante liegt zwischen 150-160cm, f├╝r Panzernash├Ârner geht das gerade mal noch so aber f├╝r Rappenantilopen ist das kein wirkliches Hindernis.
(27.02.2010, 19:29)
Mel :   @AB: Danke f├╝r die Info, also wenn der Graben nur etwa 150cm tief ist, und ich gehe hier jetzt mal vom vermuteten Maximum aus, dann ist der Vorschlag bez├╝glich der Absenkung der Anlage absolut indiskutabel und sicherheitstechnisch nicht vertretbar. Diese Tiefe reicht definitiv nicht aus um ein m├Âgliches Entkommen der Rappenantilopen, im Falle der Umwandlung zu Gef├Ąlletrockengraben oder aber als Gehegebegrenzung nach Anlagenabsenkung, zu verhindern.
Eine vorliegende oder an der Grabenkante angesetzte Bepflanzung w├╝rde daran auch nicht viel ├Ąndern, da solch eine ┬äBarriere┬ô nur funktioniert, wenn es dem Tier nicht m├Âglich ist, die H├Âhe des dahinterliegenden Bodens ┬äauszumachen┬ô. Dieses ┬äauszumachen┬ô ist allerdings bei einer reinen Wandh├Âhe von 150cm, f├╝r eine adulte Rappenantilope kein Problem.
Jedoch f├╝r ein Nashorn eine schon nicht mehr zu ├╝berwindende H├Âhe, so fern es keine ┬äAusstiegshilfen┬ô (kleinere Substratstufen oder in den Graben gerollte Enrichtmentobjekte) gibt.

(24.02.2010, 20:17)
Andre Battermann :   Der Graben ist ein etwa 1 - 1,5 Meter tiefer und 1,5 - 2 Meter breiter Betongraben.
(24.02.2010, 17:26)
Mel :   Man sollte Rappenantilopen nicht untersch├Ątzen, die k├Ânnen doch ganz sch├Ân springen wenn sie wollen. Das Abflachen einer gesamten Anlagefl├Ąche halte ich bei weitem f├╝r teurer als das zu sch├╝tten eines Grabens. M├╝sste doch bei solch einem Vorgang der gesammte Substrataufbau ver├Ąndert werden, gegebenfalls auch eine vorhandene Drainageschicht tiefer gelegt werden. Mir ist das Grabenprofil der Augsburger Anlage leider nicht bekannt, aber sollte es sich bei den Wassergr├Ąben um beideitig steilw├Ąndige Gr├Ąben handeln so ist der Umbau in Gr├Ąben mit Gef├Ąlle zum Besucher hin auch nicht ganz ohne. In die Gef├Ąllefl├Ąche m├╝ssten Stabilisierungen eingebracht werden die ein Abrutschen des Substrates in die Grabensohle verhindern. Ich kann mich erinner als man damals im Tierpark Friedrichsfelde aus den Steilgr├Ąben bei den Nash├Ârnern Gef├Ąllegr├Ąben gemacht hat, da├č dies ein ziemlicher Aufwand war (Die Betonteile mussten St├╝ck f├╝r St├╝ck aufgeflext werden.), das Gef├Ąlle wurde dann wohl nicht optimal gegen "Abrutsch" gesichert, so da├č man mittler weile immer wieder an ewinigen Stellen das Problem hat das sich die Grabensohle hebt, und man in regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden "Schippen" mu├č um ein Aussteigen der Tiere zu verhindern.
(23.02.2010, 23:28)
Sacha :   @Michael Schulz: Machen wa doch (kann allerdings etwas dauern, da gerade Arbeitsstress).
(22.02.2010, 17:05)
Michael Schulz :   @Sacha:
Mein Tipp dazu, einfach mal ne E-mail an Frau Jantschke schicken, erfahrungsgem├Ą├č nimmt sie sich gerne die Zeit diese pers├Ânlich zu beantworten und ist auch immer offen f├╝r Ideen und Anregungen.
(22.02.2010, 15:54)
Sacha :   @Andre Battermann: Das habe ich mir auch ├╝berlegt. Kostet das Zusch├╝tten eines Grabens wirklich soviel weniger wie das Abflachen der Anlage? Und sind hohe Hecken so teuer?
Es w├Ąre interessant zu erfahren, weshalb diese L├Âsungen (an die man in Augsburg wohl sicher auch gedacht hat) nicht umgesetzt hat.
(22.02.2010, 15:04)
Andre Battermann :   M├Âglich gewesen w├Ąre sicher einiges, die Frage ist dann immer in welchem Kostenrahmen das ganze stattfindet!

Die ehemalige Bisonanlage soll nach jetzigem Stand wohl am ehesten den Elefanten zugeschlagen werden - daher fiel diese L├Âsung wohl weg!
(22.02.2010, 12:54)
Sacha :   W├Ąre es nicht auch m├Âglich gewesen, besucherseits die Abschrankung zu erh├Âhen (z.B. h├Âhere Hecke, halbhohe Palisaden usw.) oder statt den Graben aufzuf├╝llen den Anlageboden Richtung Graben abzuflachen und damit die Rappenantilopen drin zu behalten?
(22.02.2010, 10:03)
Michael Schulz :   Mir ist nur unverst├Ąndlich, warum man beispielsweise die Rappenantilopen dann nicht auf der ohnehin brachliegenden ehemaligen Bisonanlage unterbringt. Wie auch immer, zumindest hoffe ich dass man sich um ad├Ąquaten Ersatz bem├╝ht, denn ausser den Nilgai war es das dann mit Antilopen in Augsburg.
(22.02.2010, 09:51)
Mel :   Peinlich peinlich stimmt ja...den "Ursprungsartikel" hatte ich jetzt schon f├Âllig verdr├Ąngt. Danke AB f├╝r retour holen. *sch├Ąm*

(21.02.2010, 22:15)
Andre Battermann :   Das "Warum" ist doch schon vom Zoo bekannt gegeben: Die Nash├Ârner sollen die Anlage der Rappenantilopen mitnutzen k├Ânnen. Daf├╝r wurde aber der Graben etwas aufgesch├╝ttet, falls die Nash├Ârner hineinrutschen sollten. Jetzt ist die Gefahr aber zu gro├č, dass die Rappenantilopen ausbrechen - deswegen werden sie abgegeben.

Im Bild mal eine der Boxen der Rappenantilopen!
(21.02.2010, 22:11)
Mel :   So also ich hab mich jetzt mal genauer mit Augsburg besch├Ąftigt (also sprich die besagte Anlage)unter Ber├╝cksitigung von Michaels Beitrag, Google Maps und dem Zooplan, kann ich so keine M├Ąngel, die Grund f├╝r das Beenden der Haltung seinen k├Ânnten erkennen, im Gegentiel von der Stallungsanzahl und Gr├Â├če her gerade zu vorblidlich von der gro├čen Aussenanlage ganz zu schweigen. Da gibt es reichlich mehr Haltungen mit weniger Stallfl├Ąche!!!! Bleiben also weiterhin nur Vermutungen ├╝ber das Warum.
(21.02.2010, 21:03)
Mel :   Danke Michael, das ist nat├╝rlich viel besser und detailierter als ein grob ermittelte Anlagenfl├Ąche.
(20.02.2010, 19:52)
Michael Mettler :   Im International Zoo Yearbook Vol. 26 gibt es einen Artikel ├╝ber das damals neue Afrikapanorama des Zoos. Die gr├Â├čte der drei Freianlagen misst tats├Ąchlich rund 1,5 Hektar, die beiden anderen sollen etwa gleich gro├č sein (f├╝r meinen Geschmack wirkt die Giraffenanlage auf dem Plan allerdings gr├Â├čer als die Zebraanlage).

Zu den St├Ąllen gibt der Artikel folgende Angaben (ob es seitdem Umbauten gab, wei├č ich allerdings nicht): Giraffenhaus mit 3 Boxen je 34,4 qm; Zebrahaus mit 8 "normalen" Boxen je 10 qm und 2 f├╝nfeckigen Boxen je 26,2 qm; Antilopenhaus ├Ąhnlich, aber 10 statt 8 "normaler" Boxen gleicher Gr├Â├če.
(20.02.2010, 18:15)
Mel :   @MM Danke ich bin da mittlerweile auch f├╝ndig geworden ;-) ich denke das ich dadurch in den n├Ąchsten Tage so in etwa die groben Anlagenma├če liefern kann. ;-)
Jedoch zur Stallungsanzahl und gr├Â├če kann ich dann nichts beitragen.
(19.02.2010, 21:51)
Michael Mettler :   @Mel: Den Augsburger Zooplan findest du auf der HP des Zoos, und laut Geschichte wurde das Afrika-Panorama mit den drei Freianlagen, dem Haus und den Wassergr├Ąben seinerzeit auf einer 3 ha gro├čen fr├╝heren Hirschwiese errichtet.
(19.02.2010, 20:33)
Mel :   A pro pos Basel, so fern ich wei├č ist die schon erfolgreiche Kombi Rappen-DikDik dort leider durch einen Fuchs beendet worden, und die Rotducker (im Moment nur ein Tier) werden glaube ich auch nicht bei den Rappen gehalten.
(19.02.2010, 15:40)
Mel :   Zu den Ma├čangaben noch eine kleine Erg├Ąnzung speziell am Beispiel Rappen-DikDiks. Diese Vergesellschaftungsvariante ben├Âtigt nicht so viel Platz wie bei Rappen mit einer gr├Â├čeren Tierart, da f├╝r die doch viel erheblich kleineren DikDiks ein einbringen von R├╝ckzugsm├Âglichkeiten auf die Fl├Ąchegr├Â├če f├╝r Rappenantilopen volkommen ausreichend ist. R├╝ckzugam├Âglichkeiten k├Ânnen hier zum Beispiel wie in Basel, Berlin und Hannover praktiziert, Pflanzkoffer sein. Diese sind durch kleine Schieber bzw. Zauntore f├╝r die DikDiks zug├Ąnglich und erm├Âglichen diesen so jeder Zeit erreichbare Ruhezonen. Hierbei w├╝rde ich die gesamte Anlagenfl├Ąche grob nach Mindestma├č f├╝r Rappen plus 2 mal x f├╝r je ein weiteres Tier veranschlagen. Wichtig w├Ąren hier meiner Meinung nach 2 Absperrgehege, welchen wiederum zus├Ątzlich Minischieber oder Tore f├╝r die DikDiks aufweisen.
(19.02.2010, 15:38)
Mel :   Da mu├č ich leider passen, aber falls Du einen Wegeplan von Augsburg hast wo die Arten auch verzeichnet sind, k├Ânnet ich versuchen die ungef├Ąhren Ma├če zu ermitteln.
(19.02.2010, 15:31)
Sacha :   Na, das ist doch mal was. Danke Mel:)

Jetzt w├Ąre es noch sch├Ân, wenn wir zum Vergleich die qm-Zahlen von jeder der drei Afrika-Anlagen in Augsburg h├Ątten. Kannst Du die auch aus dem Aermel sch├╝tteln?:)
(19.02.2010, 15:29)
Mel :   Da kann geholfen werden ;-), laut Mindesthaltugsstandart ist f├╝r Rappenantilopen bei einer Gruppe bis 5 Tiere eine Aussenanlage von min 400qm vorgesehen plus je weiteres Tier 30qm. Als Stallfl├Ąche werden je Tier min. 5qm angegeben. Ich pers├Ânlich w├╝rde das aber eher wie folgt beziffern wollen: Aussenanlage min 800qm und Stallfl├Ąche min 6-7qm (verbringen doch in unseren Breitengraden die Tiere w├Ąhrend der Winterperiode wesentlich mehr Zeit im Stall als auf den Anlagen). Bei Vergesellschaftungen sieht das ganze schon etwas komplizierter aus, hier w├╝rde ich die Anlagengr├Â├če nach der gr├Â├čten Tierart ausrichten plus entsprechende Absperrgehege die dann die entsprechende Minimalfl├Ąche der einzelnen Tierart aufweisen. Also h├Ąngen die verwendeten Fl├Ąchengr├Â├čen schonmal sehr stark von der gew├╝nschten Kombi an Tieren ab.
(19.02.2010, 15:25)
Sacha :   Das w├Ąre mal interessant, diesem Umstand nach Raumbed├╝rfnis der Rappenantilopen nachzugehen. In Basel (allerdings nur vergesellschaftet mit Dikdiks resp. Duckern) ist der Platz f├╝r sie nicht gerade gross resp. kaum gr├Âsser als in Augsburg. Ebenso in Frankfurt (zusammen mit Straussen).
Im franz. Beauval werden sie auf einer relativ grossen Anlage zusammen mit Giraffen, Breitmaulnash├Ârnern, Straussen, Springb├Âcken, Streifengnus, Marabus und Nilg├Ąnsen gehalten, wobei allerdings meist entweder die Grevys oder die Breitmaulnash├Ârner auf der Anlage sind und die andere Art in einem Absperrgehege.
Trotzdem ist die Anlage wenn ├╝berhaupt nur bedingt gr├Âsser, als wenn man in Augsburg die drei Afrika-Anlagen zusammenlegen w├╝rde. Es scheint also andernorts durchaus zu gehen. Vielleicht ist es auch hier wieder eine Frage des Charakters der einzelnen Individuen.
(19.02.2010, 14:58)
Andre Battermann :   Auch bei den Giraffen wurde der Graben ver├Ąndert -und das Gehege der Grevys ist nicht sonderlich gro├č, denke nicht, dass da eine Vergesellschaftung geklappt h├Ątte.
(19.02.2010, 14:18)
Sacha :   Wenn man die Rappenantilopen zu den Grevy oder den Giraffen stecken w├╝rde, w├╝rden sie vielleicht auch im Gehege bleiben...(allf├Ąllig kleinere Umbauten an der Unterkunft vorausgesetzt)
(19.02.2010, 12:28)
Niedersachse :   Weil die im Gehege bleiben im Gegensatz zu den Rappenantilopen.
(19.02.2010, 11:58)
Sacha :   Und noch eine andere Sicht: Warum hat man sich in Augsburg statt von den Rappenantilopen nicht von den Watussirindern getrennt?
Okay, die Rinder sind sehr besucherattraktiv, aber eben nur Haus- und Hoftiere.
(19.02.2010, 09:57)
Niedersachse :   Aus anderer Sicht. Ein Zoo gibt die Haltung auf und 2 Zoos steigen neu ein. F├╝r den Rappenantilopen-Bestand sicherlich sehr vorteilhaft.
(18.02.2010, 21:54)
Michael Schulz :   Wie ich finde schlechte Nachrichten aus Augsburg. Die Rappenantilopen werden in den n├Ąchsten Monaten den Zoo verlassen. Der Bock und zwei Weibchen gehen nach Erfurt und ein Weibchen nach Osnabr├╝ck. Augsbur trennt sich von den Antilopen, weil es wohl durch die Vergesellschaftung mit den Nash├Ârnern und den dadurch n├Âtigen Abflachungen und Trockenlegungen der Wassergr├Ąben zu Fluchtversuchen kommen k├Ânnte. Unverst├Ąndlich warum man die Antilopen dann nicht auf der ehemaligen Bisonanlage unterbringt, die ohnehin brach liegt... Naja f├╝r mich pers├Ânlich ein sehr gro├čer Verlust.
(18.02.2010, 21:52)
Sacha :   Beim "Schweizer Zoo" d├╝rfte es sich um die Gehege der Werner-Stamm-Stiftung in Oberwil (bei Basel) handeln. Die halten dort u.a. auch Somali-Wildesel.
(22.01.2010, 15:34)
Liz Thieme :   Geburten im Januar:
2 Gleitbeutler
1 R├╝sselspringer
3 Kronenkraniche

eine Giraffe f├╝r Montpellier (siehe Frankreich-Thread) ist "Chester"

Onagerstute Ooana soll in die Schweiz, nachdem dortige Tiere nach England abgegeben wurden. [der Schweizer Zoo steht nicht in der Zootierliste drin!!!!]
1,0 Steinbock (*2008)ging an den Vogelpark Irgen├Âd im Bayerischen Wald
(22.01.2010, 14:45)
Jennifer Weilguni :   @Liz

Na, ich hoffe doch in unserer Gesellschaft hast du immer nur gute Laune :-))) Hauptsache bei so viel Spa├č wird keiner sauger.. ├Ąhhhh sauer :-))))
(26.11.2009, 08:06)
Sacha :   Ups, jetzt habe auch ich mich im Prozentrechnen vertan (ja, wer im Glashaus sitzt...) Es m├╝sste nat├╝rlich heissen: "rund 33%" und "folglich rund 67%".
Asche auf mein Haupt oder eben wie Liz schon sagte: Erare humanum est..:)
(25.11.2009, 14:12)
Liz Thieme :   Erare humanum est... oder wie war das? ;)

danke an euch beiden, langsam krieg ich wieder gute Laune.
Da haben die Agamen gleich ihr g aufgesaugt.

Sacha, das stand leider nicht dabei. Vermute aber, dass die von privat stammen. Da gibt es ja noch ziemlich viele Sch├Ątze in den Wohnzimmern und Kellern etc.
(25.11.2009, 12:54)
Sacha :   @Jennifer: ... das w├Ąren bei einer dreiteiligen Aussage aber mindestens 30% (und dass Blutsauger kein Blut saugen stimmt auch, folglich 60%):-)

Der "kluge, weise Mensch" wechselt nun aber wieder zur├╝ck zum Zoo Augsburg:

Woher stammen die dortigen Calotes versicolor?
(25.11.2009, 11:52)
Jennifer Weilguni :   @Sacha
Ich w├╝rde mal eher sagen der Wahrheitsgehalt liegt bei etwa 1% :-) (Und das bezieht sich auf die Tatsache, dass Blutorangen wirklich sauer sein k├Ânnen).
Ansonsten bezieht sich der Name ja auf die blutrote Farbe des Kopfes bei den dominanten Exemplaren. Milchschlangen trinken ja auch keine Milch und geben auch keine. Und heissen trotzdem Milchschlangen :-))
Und Blutsauger-Agamen trinken zwar kein Blut, heissen aber eben trotzdem Blutsauger.

Dass der Mensch trotz allem Homo sapiens heisst.. darauf gehe ich hier jetzt hier aber nicht n├Ąher ein. *fg*




(25.11.2009, 10:05)
Sacha :   @Jennifer: Nein, nein, Liz hat es schon richtig geschrieben. Calotes versicolor saugt ja kein Blut - aber die sollen auf Blutorangen abfahren und diese k├Ânnen ja ziemlich sauer sein..:)
(Achtung: Wahrheitsgehalt dieser Aussage liegt bei 50 Prozent)
(25.11.2009, 09:44)
Jennifer Weilguni :   Einen netten kleinen Bericht ├╝ber diese Tiere gibt es ├╝brigens in den "Terralog News" Nr.87 zu lesen.
Nach dem was dort steht sind diese Tiere wohl alles andere als schwer zu halten. Eigentlich unverst├Ąndlich, dass es nicht mehr Zoos gibt, die diese wundersch├Ânen, bunt gef├Ąrbten Tiere halten.
(25.11.2009, 09:04)
Jennifer Weilguni :   @Liz
Heissen die nicht Blutsaugeragamen ?


(25.11.2009, 08:54)
Liz Thieme :   im Reptilienhaus ist ein P├Ąrchen "Blutsaueragamen" (Calotes versicolor) eingezogen. Damit einzige Zoohaltung in Deutschland derzeit.
Der Plumplori-Mann ist verstorben.
(24.11.2009, 20:29)
Michael Schulz :   @Michael Mettler:
├ťber Ver├Ąnderungen an der Anlage wei├č ich nichts. Gro├če Umbauten wollte man vermeiden, weswegen man sich f├╝r die Hy├Ąnen entschieden hat, somit denke ich nicht, dass dort etwas ver├Ąndert wurde.

@Holger Wientjes:
Ob die Warteliste tats├Ąchlich so lang ist wei├č ich nicht. Wie gesagt hat mir dies Frau Jantschke mitgeteilt, sie meinte die Tiere w├Ąren nicht zu bekommen, als ich dann im Tierpark Berlin nachfragte, bekam ich die Antwort, dass bisher keine Anfrage aus Augsburg vorgelegen hat bez├╝glich der Streifenhy├Ąnen. Kann mir das mit der Liste auch nicht so ganz vorstellen, denn die Streifenhy├Ąnenhalter nehmen ja nicht laufend zu.
(19.02.2009, 06:25)
Michael Mettler :   Ist denn die Umgrenzung der alten Gepardenanlage unterw├╝hlsicher - oder zischenzeitlich nachger├╝stet worden? Katzen graben ja nicht unbedingt, aber Hy├Ąnen...?
(18.02.2009, 22:50)
Holger Wientjes :   @Michael Schulz: Verzeihung... ;-)
Wie kommt es denn, das sich jahrelang anscheinend kaum ein Zoo f├╝r die Tiere interessiert hat und jetzt pl├Âtzlich (?) die Warteliste so lang ist ?
Konnte man aus dem (europ├Ąischen) Ausland zuvor keine Tiere beziehen ?
Weiss denn jemand welcher Zoo noch mit Streifenhy├Ąnen plant ?

(18.02.2009, 22:47)
Michael Schulz :   @Michael Mettler:
Genauer gesagt sind sie schon gestern in die alte Gepardenanlage eingezogen, zumindest in die Innenanlage und seit heute offenbar auch schon f├╝r die Besucher zu sehen. Da w├Ąre es glatt eine ├ťberlegung wert bei dem kalten Wetter am Wochenende mal nach Augsburg zu fahren.
Jetzt fehlt nur noch eine sch├Âne Antilopenart f├╝r die alte Bisonanlage und dann ist Augsburg auf meiner Favoritenliste ganz oben. Ist ja fast wie Weihnachten. :-)
(18.02.2009, 21:29)
Michael Mettler :   Wo werden die denn einziehen - in die alte Gepardenanlage?
(18.02.2009, 20:01)
Oliver Jahn :   Na das ist doch mal ne Nachricht! Vielleicht ist ja damit mal endlich der "Hy├Ąnenbann" in Deutschland gebrochen, vor allem was die Streifenhy├Ąnen angeht!
(18.02.2009, 19:52)
Michael Schulz :   @Holger Wientjes:
Gemeinheit, das wollte ich grade schreiben, da ich es heute in ner Pressemeldung gelesen habe und gleich in die Zootierliste eingetragen habe. :-)

Freut mich, nachdem mir Frau Jantschke mitteilte, dass die Warteliste f├╝r Streifenhy├Ąnen so lang ist und sie sich nach Alternativen umsieht.

Kurz darauf bekam ich Nachricht aus Berlin, dass dort eben aktuell Jungtiere vorhanden sind. Sch├Ân, dass das geklappt hat...
(18.02.2009, 18:34)
Holger Wientjes :   Erfreuliche Nachrichten, wie ich finde, aus Augsburg. Laut Zootierliste erh├Ąlt/erhielt der Zoo im Februar 0,2 Streifenhy├Ąnen aus Friedrichsfelde, so dass es nunmehr immerhin wieder drei Halter in Deutschland gibt :-) !
(18.02.2009, 16:22)
Shensi-Takin :   @Gudrun Bardowicks: Die moeglichen Folgen, inklusive Zoonose-Potential habe ich unten bereits erwaehnt.
(16.09.2008, 17:41)
Gudrun Bardowicks :   Was f├╝r Folgen hat die Paratuberkulose auf die Ture? Wenn durch diese Krankheit auch andere Arten in Gefangenschaft oder sogar Tierpfleger und Besucher gef├Ąhrdet sind, kann ich es gut nachvollziehen, dass kein Zoo Interesse an Daghestanischen Turen aus Augsburg hat. Ich pers├Ânlich habe diese Art sowohl in Augsburg als auch in verschiedenen Zoos in Tschechien gesehen und finde sie vom Aussehen her sogar attraktiver als die ebenfalls gef├Ąhrdeten und selten gehaltenen Westkaukasischen Ture, die vom Aussehen her doch sehr an Europ├Ąische uns Sibirische Steinb├Âcke erinnern und w├╝rde mich freuen, wenn Daghestanische Ture in eingen weiteren deutschen Zoos Einzug nehmen w├╝rden.
(16.09.2008, 13:55)
Michael Mettler :   Steht sogar im vorliegenden Thread weiter unten: Die Augsburger Ture haben Paratuberkulose.
(16.09.2008, 13:44)
Michael Mettler :   Ich meine mich zu erinnern, dass laut einer fr├╝heren Aussage irgendwo im Forum die Augsburger Ture eine Krankheit im Bestand haben, was mangelndes Interesse anderer Zoos an der Nachzucht erkl├Ąren w├╝rde.
(16.09.2008, 13:25)
Mirko Schmidkunz :   Die Gruppe in Augsburg ist sehr gro├č (mindestens 20 Tiere)und hat reichlich Nachwuchs. Ich glaube, dass wenn keine Tiere mehr f├╝r lokale Auswilderungen in den Alpen gebraucht werden, dann auch dass Interesse der Halter abnimmt, die sich eben mit dem positiven Image der Auswilderung schm├╝cken wollen. Laut zootierliste.de halten mehr als 30 Halter in Deutschland Alpensteinb├Âcke und ich nehme nicht an, dass darunter viele Einzeltiere sind. ├ťbrigens meine ich auch, dass ja viele andere Gebirgswiederk├Ąuer auch kaum gehalten werden. Ich nenne nur die Arten aus Friedrichsfelde, die au├čer den Mishmi-Takine sich kaum in unseren Zoos verbreiten.

(16.09.2008, 11:51)
IP66 :   Ich wei├č nicht, wie die Nachzuchtsquote bei den Turen aussieht - zur Gr├╝ndung einer Satellitengruppe br├Ąuchte es ja die fraglichen Tiere. In M├╝nchen und N├╝rnberg stellen die Steinb├Âcke Traditionsarten in recht alten, wenn auch bew├Ąhrten Anlagen, auf die man wohl nicht gerne verzichten will. In Friedrichsfelde und Stuttgart stehen dem Steinwild Gro├čgehege zur Verf├╝gung, f├╝r die vermutlich deshalb die Art gew├Ąhlt wurde, weil hier die Chance besteht, diese Anlagen in kurzer Zeit gut zu f├╝llen.
(16.09.2008, 11:38)
Mirko Schmidkunz :   Warum ist Augsburg neben einigen wenigen anderen Haltern in Europa eigentlich der einzige Zoo in Deutschland, der den gef├Ąhrdeten Daghestanischen Tur h├Ąlt. Ich denke man sollte die Haltung von Alpensteinb├Âcken vo allem in den gro├čen Zoos zur├╝ckfahren. Ich nenne beispielsweise M├╝nchen, N├╝rnberg, Friedrichsfelde, Stuttgart.
(16.09.2008, 11:23)
Mirko Schmidkunz :   In der ehemaligen Manulanlage sind nun Kleinfleckginsterkatzen. Ich habe nur einen Schatten in einem hohlen Baumstamm sehen k├Ânnen. Die Geparden sind weg und ihre Anlage soll laut Schild anders besetzt werden. Nash├Ârner waren noch nicht zu sehen.
(04.09.2008, 11:41)
Michael Schulz :   Meines Wissens nach entsprichte es nicht unbedingt einem Klischee, dass sich T├╝pfelhy├Ąnen und L├Âwen nicht riechen k├Ânnen, von daher dachte ich dass es unter Umst├Ąnden ein Problem darstellen k├Ânnte, wenn die Tiere mehr oder weniger T├╝r an T├╝r leben.

(26.07.2008, 18:01)
Michael Amend :   Warum sollen T├╝pfelhy├Ąnen in der N├Ąhe von L├Âwen problematisch sein ? Ich sehe da ├╝berhaupt kein Problem. Man k├Ânnte ja auch auf L├Âffelhunde ausweichen, zusammen mit Erdferkeln, f├╝r die werden n├Ąmlich noch dringend Halter gesucht. W├Ąre es nicht sch├Ân,wenn ein Zoo mal mit UNSICHTBAREN Arten anf├Ąngt, als diese abzugeben ? Und Erdferkel in einer konventionellen Naturbodenhaltung ( die Anlage m├╝├čte selbstverst├Ąndlich gegen untergraben gesichert werden )w├Ąre doch auch mal was.In Detroit wird das z.B gemacht, und die Tiere sind in den Morgen und sp├Ąten Nachmittagsstunden auch aktiv. Statt L├Âffelhunde k├Ânnte man auch eine Vergesellschaftung mit Servalen probieren. Aus Sicherheitsgr├╝nden w├╝rde ich die Arten aber trennen, sobald die Erdferkel Nachwuchs haben. Eine Gruppe Fleckenhalsotter k├Ânnte ich mir f├╝r die Anlage auch vorstellen, und die sind nicht nur tagaktiv, sondern auch SICHTBARE Publikumsmagnete.
(26.07.2008, 16:37)
Michael Schulz :   So viel ich wei├č ist seit einiger Zeit ohnehin nur noch der Kater Lomai in Augsburg gewesen, der eine Leihgabe aus M├╝nster war. Der wurde nun an Overloon in Holland abgegeben.

Was die Streifenhy├Ąnen betrifft wundere ich mich nur, wo die ganzen Nachzuchten hingehen, denn sehr verbreitet ist die Art in europ├Ąischen Zoos ja nicht gerade, geschweigedenn in Deutschland.
T├╝pfelhy├Ąnen w├Ąre eine Idee, aber ich denke nicht, dass Augsburg darauf ausweichen wird, w├Ąre nicht gerade auch bei denen eine Haltung in der N├Ąhe der L├Âwen eher schwierig?

Letztendlich bin ich gespannt wer nun das Haus beziehen wird und die gro├če Freianlage.
Interessant f├Ąnde ich die ├ťberlegung die Mandrills dort hin zu verlagern. Durch entsprechende Umbauten w├Ąre das ein sicher reizvoller Gedanke und man k├Ânnte das alte Affenhaus, das eher ein Schandfleck ist entweder komplett platt machen oder wenn dort eh schon Kattas geplant sind generell f├╝r Lemuren umbauen.
(26.07.2008, 15:38)
Shensi-Takin :   Ich bin nicht ganz so gluecklich mit der Aufgabe der Augsburger Gepardenhaltung. Wenn ich mich an die "Ausfuehrungen";) von Frau Dr. Lendl erinnere, so sei zumindest der eine dortige Kater sehr proliferativ, um es mal etwas hochgestochener auszudruecken...Weiss man, wohin die Geparden hingehen?
Nicht mehr ganz taufrische Nachricht, die auch schon in der Zoopresseschau mehrfach erwaehnt wurde:
http://www.stadtdatenbank.de/bundesland_bayern/by-augsburg/teddy-ist-angekommen-l18613.html
In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass sich im Zoo von Singapur noch weitere Plumploris als Konfiskate des illegalen Tierhandels sich sehr ueber einen schoenen Platz in dem einen oder anderen europaeischen Zoo freuen wuerden...;)
(26.07.2008, 14:07)
Michael Amend :   Tun Sie,aber das hei├čt ja noch lange nicht, das die Nachzuchten auch verf├╝gbar sind. Vielleicht gibt es ja bereits Vorbestellungen f├╝r zuk├╝nftigen Nachwuchs ? Sch├Ân, das die Geparden aus Augsburg abgegeben werden, allerdings z├╝chten Geparden bei Nadermann in unmittelbarer N├Ąhe zu L├Âwen,Tigern und Jaguaren. Nachmieter f├╝r die Geparden-Anlage werden sich sicherlich fidnen, warum nicht T├╝pfelhy├Ąnen ?
(26.07.2008, 12:43)
Michael Schulz :   und wieder neues aus Augsburg:
Das Nashorn- und Watussi-Haus wurde eingeweiht und alles ist bereit f├╝r den Einzug der beiden Salzburger.

Die neue Anlage f├╝r Rotb├╝ffel und Paviane nimmt auch schon Gestalt an und voraussichtlich werden noch dieses Jahr bereits die Paviane umziehen k├Ânnen.

Augsburg beendet die Gepardenhaltung, da eine Zucht aufgrund der N├Ąhe zu den L├Âwen wohl ausgeschlossen werden muss. Die Anlage sollte urspr├╝nglich mit Streifenhy├Ąnen nachbesetzt werden, was ich sehr bemerkenswert finde. Leider aber wurden die Pl├Ąne wieder verworfen, da diese angeblich in Europa nicht zu bekommen sind.
Aber was ist denn mit dem Tierpark Berlin und Aschersleben? Ich dachte, die z├╝chten dort recht gut. Kann man da keine Nachzuchten bekommen?
(25.07.2008, 21:38)
Michael Mettler :   Nun ja, das lie├če immer noch die M├Âglichkeit einer unterartreinen Zuchtgruppe offen - die sind n├Ąmlich nicht so h├Ąufig, meistens findet man ja "Zoo-Kapuziner". Attraktiv f├╝r den Besucher sind sie so oder so, bei Kapuzinern ist ja "immer was los".

├ťbrigens ein interessantes Konzept, die gehaltenen Affenarten (Schimpansen eingerechnet) weit ├╝ber das Zoogel├Ąnde zu verteilen.
(21.07.2008, 22:28)
Michael Schulz :   @Michael Mettler:
Nein, gibt leider noch keine Angaben ├╝ber die geplanten Kapuziner. Aber wenn man dem Aushang mit dem Foto glauben schenken darf, werden es wohl gehaubte Kapuziner werden, wie so h├Ąufig...
(21.07.2008, 21:58)
Michael Mettler :   Augsburg ist nach meinem Empfinden schon lange einer jener Zoos, um die es auch medienm├Ą├čig unverdienterma├čen ruhig ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich seinerzeit v├Âllig unvorbereitet vor den herrlichen Anlagen f├╝r Schneeziegen, Markhore und Ture stand und mir der Gedanke kam, welch einen medialen Trubel manch anderer Zoo mit solchen Neuanlagen entfacht h├Ątte. Schade, das f├╝r mich die Entfernung so gro├č ist, sonst w├Ąre ich bestimmt nicht nur alle Jubeljahre mal dort. Und das trotz "zoologischer Unsch├Ąrfen" (Zitat STERN-Test) :-)

@Michael Schulz: Ist ├╝ber die geplante Kapuzinerart schon etwas bekannt geworden?
(21.07.2008, 21:46)
Michael Schulz :   Mit Verlaub wundert es mich ohnehin, dass hier in diesem Forum nicht mehr ├╝ber Augsburg diskutiert wird. Augsburg mag zwar nicht der gr├Â├čte unter den s├╝ddeutschen Zoos sein, aber doch derjenige in dem sich in den letzten Jahren am meisten getan hat und die Ver├Ąnderung nimmt nach wie vor kein Ende.
So sind dort in den letzten Jahren neue Anlagen f├╝r Seehunde, Seeb├Ąren, Takine, Erdm├Ąnnchen usw. entstanden.

2008 werden definitiv die Nashorn-Anlage (Vergesellschaftung mit Watussis und Rappenantilopen), sowie die Anlage f├╝r Rotb├╝ffel und Paviane fertiggestellt.
Weiterhin die Neuanschaffung von Kapuzinern, die ich schon erw├Ąhnt habe, die eine neue Anlage an Stelle der alten Pr├Ąriehundanlage erhalten.

Als n├Ąchstes steht die Umgestaltung der derzeitigen Pavian-Anlage an, die von den Mandrills bezogen wird.
Deren alte Anlage wiederum werden Kattas beziehen in Form einer begehbaren Anlage (so zumindest der Plan).
Und dann ist da ja auch noch die alte Bison-Anlage, die derzeit von den Ponys genutzt wird, deren zuk├╝nftige Nutzung noch nicht festgelegt wurde.

Letztenendes kann man getrost alle paar Monate mal nach Augsburg fahren und wird immer wieder etwas neues entdecken...
(21.07.2008, 21:33)
Michael Schulz :   Richtig. Salzburg gibt zwei Nash├Ârner ab. Einen Bullen (Daniel) und eine Kuh, der Name wurde nicht erw├Ąhnt. Allerdings beruht die Entscheidung weniger auf Salzburg selbst als auf den EEP-Koordinatoren.
Keine Ahnung ob das Tier aus Halle dabei ist. Im ├╝brigen kommen die beiden ├ľsterreicher doch erst Anfang September.
(21.07.2008, 21:20)
Oliver Jahn :   Salzburg gibt Nash├Ârner ab? Doch wohl nicht etwa dieTiere aus Halle? Der Tierpark Berlin hat Monate darum gek├Ąmpft, das Hallenser Tier behalten zu d├╝rfen, aber es musste nach Salzburg, ohne Kompromiss. Und nun gibt Salzburg Nash├Ârner ab? Ich bin sehr erstaunt.
(21.07.2008, 20:35)
Michael Schulz :   So ist zumindest der Plan. Denke aber auch nicht, dass es da zu Problemen kommen wird. Zumindest die beiden Salzburger sind das zusammenleben mit Antilopen (Spie├čbock, Litschi) gew├Âhnt. Bleibt nur abzuwarten wie die Antilopen reagieren.
(21.07.2008, 19:58)
Michael Mettler :   @Michael Schulz: Ist es jetzt eigentlich dabei geblieben, dass die Rappenantilopen bleiben und mit den Nash├Ârnern vergesellschaftet werden?
(21.07.2008, 19:51)
Michael Schulz :   Neues aus Augsburg.
Die Nashornanlage wird aller voraussicht nach in den n├Ąchsten Wochen fertiggestellt und im August sollen dann auch schon die beiden Tiere aus Salzburg ankommen, noch vor den beiden Afrika-Importen.
Die alte Nashornanlage wird demn├Ąchst umgebaut f├╝r eine Gemeinschaftsanlage von Rotb├╝ffeln und Pavianen. Die Kombination ist nun sicher.
Am Platz der ehemaligen Pr├Ąriehundanlage entsteht zur Zeit ebenfalls eine neue Anlage f├╝r Kapuziner.
├ťber die Nutzung der alten Bison-Anlage ist immer noch nichts genaues bekannt. Entweder wird sie den Elefanten zugeschlagen, oder aber eine neue Tierart wird auf die Anlage ziehen...
(21.07.2008, 18:51)
Shensi-Takin :   @MM: Nur haben die in Beekse Bergen weitaus mehr Platz und R├╝ckzugsm├Âglichkeiten f├╝r beide Arten...
@Sacha: Soweit ich mich erinnern kann, zeitlich unmittelbar vor der Rotb├╝ffel-Meerkatzen-Otter-Kombi.
(11.04.2008, 14:30)
IP66 :   Ich wei├č nicht, welche Umbauten man plant, um die afrikanischen Rinder unterzubringen. Vielleicht hat man die Art aber auch deshalb gew├Ąhlt, weil sie ohne gro├čen Aufwand in dem alten Nashornstall etabliert werden kann. Deshalb halte ich Vergesellschaftungen f├╝r eher unwahrscheinlich.
(11.04.2008, 10:42)
Sacha :   @Sehnsi-Takin: Kannst Du bitte meine Wissensl├╝cke schliessen: Wann waren im San Diego Zoo Rotb├╝ffel und Mandrills vergesellschaftet? Ich kenne nur die (ehemalige) Haltung von Rotb├╝ffel, Brazza-Meerkatze und Fleckenhalsotter in der Ituri-Forest-Anlage.

@IP66: Auch ich w├╝rde mich sehr ├╝ber Kaffernb├╝ffel in Augsburg freuen. Aber ob sie die Richtigen sind, die unrepr├Ąsentative Eingangssituation aufzuwerten, glaube ich nicht. Wenn das schon die Breitmaulnash├Ârner nicht schafften.....
(11.04.2008, 10:00)
Michael Mettler :   So schnell lassen sich Paviane anscheinend nicht als Katapultmunition missbrauchen. Immerhin h├Ąlt Beekse Bergen sie schon l├Ąnger mit Elefanten zusammen, und die d├╝rften im Ernstfall einen B├╝ffel im Pavian-Weitwurf locker ├╝bertrumpfen :-)
(10.04.2008, 23:15)
Shensi-Takin :   Paviane & B├╝ffel gemeinsam auf dieser Anlage? Ich weiss nicht so recht-ich f├╝rchte einen Ausgang ├Ąhnlich der Zusammenstellung von Mandrills & Rotb├╝ffel in San Diego...Wom├Âglich wird der Augsburger Zoo dann Warnschilder aufstellen m├╝ssen: "Vorsicht, tieffliegende Paviane!" ;)

Wie sieht's eigentlich mit dem Plumplori aus? Laut meiner Information hat man kein Interesse, trotz Angeboten aus z.B. Singapur die Haltung weiterzuf├╝hren...
(10.04.2008, 22:00)
IP66 :   Ein weitere Haltung afrikanischer B├╝ffel w├Ąre angesichts der Ausd├╝nnung im letzten Jahrzehnt sehr zu loben, zumal die imposanten Rindergestalten die etwas unrepr├Ąsentative Eingangssituation des augsburger Zoos aufwerten k├Ânnten.
(10.04.2008, 19:43)
Mirko Schmidkunz :   Die Manule wurden abgegeben. Ihre Anlage ist nicht neu besetzt. Springtamarine und Degus ersetzen, die Ginsterkatze, die ich eigentlich sehen wollte. Bauarbeiten am Stall f├╝r Watussi und Nash├Ârner gehen gut voran. In einer Zoo-Zeitschrift wurde erw├Ąhnt, dass Paviane zusammen mit Rot- oder Kaffernb├╝ffel in alte Nashornanlge kommen sollen.
(10.04.2008, 15:14)
IP66 :   Auch wenn man mit Hilfe von Dachpappe und Plastikfolie viel ges├╝ndigt hat, ist so ein Blockhaus aus der Oesterlenschule wohl nicht vergleichbar mit einem nach Laubenpiepermanier errichteten Nashornstall ... jedenfalls schien mir der Bau in Augsburg an mehreren Ecken zu br├Âseln.
(29.12.2007, 19:24)
Michael Mettler :   Es k├Ąme ja eher auf das Innere des Stalles an. Auch die St├Ąlle, die in Hannover seit Jahrzehnten problemlos f├╝r Kaffern- oder fr├╝her auch Rotb├╝ffel in Gebrauch sind, sehen ├Ąu├čerlich mehr nach Gartenlaube aus (siehe Foto)...
(29.12.2007, 19:10)
IP66 :   Der Stall des eingegangenen Nashorns erschien mir bei meinem Besuch in diesem Sommer nicht eben kaffernb├╝ffeltauglich - ich halte ihn noch etwas kleiner und wackeliger als die neue Nashorngarage in Gelsenkirchen. Kaffernb├╝ffel w├╝rden aber schon auf die Afrikaanlage passen, zumal die Rinderrolle dort, wie so h├Ąufig, von Watussi-K├╝hen ├╝bernommen wird.
(29.12.2007, 18:26)
Michael Mettler :   Was ist eigentlich inzwischen mit der bisherigen, seit diesem Jahr leer stehenden Nashornanlage geschehen? Gab es da schon Abrissarbeiten oder ist die jetzt mit anderen Tieren besetzt? Die Stallungen m├╝ssten doch gut f├╝r Kaffernb├╝ffel geeignet sein (mit-dem-Zaunpfahl-wink)...
(28.12.2007, 21:56)
Jelle :   IP66,

Dass waere wohl nicht recht. Bharasinghahirsche gibt es zwar nur in 15 Europaeische Zoos aber es gab schon 8 Geburten (Woburn mit 54 Tieren meldet keine Geburten) diesem Jahres. Fuer Afrikanische Elefanten sind in Europa dieses Jahr 4 Geburten zu verzeichnen.

Doch scheint es mir an dass auch fuer Bharasinghas ein EEP noetig waere. Mit 195 Tiere in Europa muss dass schon Klappen.

Andersmals das Afrikanische Elefanten EEP bemueht sich eine genetisch hochgradige Population in Europa zu erhalten. Alle Deutsche Einrichtingen sind ihre Vorschlaege unterbunden, also auch den Zoo in Augsburg. Also soll mittelfristig eine Zuchtanlage in Augsburg entstehen.
(31.07.2007, 22:47)
Michael Schulz :   @Michael Mettler:
Da sind wir auf jeden Fall einer Meinung und wenn es nach meinen Vorlieben ginge, br├Ąuchte es in keinem Zoo unbedingt Elefanten. Einen reinen Antilopen bzw. Horntr├Ągerzoo f├Ąnde ich mal ganz sch├Ân, auch wenn sich das leider vermutlich nicht verkaufen liese... :-)
(31.07.2007, 16:44)
Michael Mettler :   @Michael Schulz: Angeblich gibt es in Texas sogar mehr Nilgaus als in ihrer Heimat. Aber selbst zusammengerechnet gibt es immerhin fast zehnmal so viele Afrikanische Elefanten, und die auf einen halben Kontinent verteilt - ein einziger Seuchenausbruch in Texas k├Ânnte dagegen den dortigen Nilgaubestand rasch zusammenschmelzen lassen. Alles schon mal da gewesen: Eine Milzbrandepidemie raffte z.B. vor einigen Jahren in S├╝dafrika fast den gesamten Bestand der Pferdeantilope dahin...

Egal ob in Augsburg oder irgendwo: Die L├Âsung darf eigentlich nicht hei├čen "Elefanten ODER Huftiere", sondern dazwischen sollte ein "UND" stehen.
(31.07.2007, 15:29)
Michael Schulz :   @Michael Mettler:
So schlecht um die Nilgau-Antilope steht es gar nicht. In ihrem Ursprungsgebiet m├Âgen die Best├Ąnde zwar zur├╝ck gehen, doch in Texas vermehren sie sich sehr sehr gut. Wenn ich es recht in Erinnerung habe soll es dort inzwischen ca. 40000 Nilgau-Antilopen geben. Auch wenn sie in Texas nicht wirklich was zu suchen hat, sind die Antilopen dort seit den 30er Jahren heimisch...
(31.07.2007, 14:04)
Ulli :   @Michael Mettler:
Die Idee mit den Orangs gef├Ąllt mir, bin ich gar nicht drauf gekommen.

Ich war auf die Schimpansen eingegangen, weil sie im Zoo Augsburg bereits vorhanden sind und in meinen Augen nicht optimal untergebracht sind.

F├╝r Huftiere lassen sich relativ leicht Anlagen erstellen, auch auf ehemaligen Weideanlagen - insofern sind sie im Gegensatz zu Elefanten- und Menschenaffenanlagen auch in akuten Notsituationen (sofern der Import erlaubt wird) schnell auch ohne Schaubetrieb zu bauen.

Bei einer akuten Maul- und Klauenseuche im Zoo oder wie zur Zeit der Blauzungenkrankheit im Landkreis Osnabr├╝ck (zum Gl├╝ck nicht im Zoo, der aber zur Zeit keine Huftiere abgeben darf) sind die Huftierbest├Ąnde in Zoos auch hochgradig gef├Ąhrdet. Insofern sind Erhaltungszuchten in Deutschland auch nicht ganz unproblematisch.

So weit ich mich erinnere, hatte sich das Wisentgehege Springe fr├╝her an einer Erhaltungszucht f├╝r Barasinghas beteiligt - warum kann man diese Tradition nicht wieder aufgreifen. Genauso w├Ąre eine Haltung von Barasinghas auch im Tiergarten Hannover-Kirchrode statt der Rothirsche, die immer sehr weit entfernt von den Besuchern stehen, denkbar. Ich denke beide Optionen sind den Besuchern der Parks vermittelbar.

Was die Nilgauantilopen betrifft, registriere ich durchaus mit Bedauern einen R├╝ckgang der Zoobest├Ąnde. Laut einer Aufstellung in diesem Forum vom M├Ąrz 2006 gibt es aber einschlie├člich Augsburg immerhin noch acht Halter von Nilgauantilopen in Deutschland, Hodenhagen wourde in dieser Aufstellung nicht erw├Ąhnt.
(31.07.2007, 13:57)
IP66 :   Ich gestatte mir den Hinweis, da├č es in Europa erheblich mehr Elefantennachzuchten als Barasinghanachzuchten im Jahr gibt und da├č die Hirschart in erheblich kleinerer Zahl gehalten wird.
Ich glaube auch nicht, da├č sich der Trend zu Gro├čgehegen bei Elefanten fortsetzt. Wenn erst einmal die Nachzuchtenschwemme anrollt, wird jede Planstelle, auch solche wie in Augsburg, besetzt werden m├╝ssen und mancher Zoo wird schon deshalb keine Elefantenbullen mehr halten, weil er die Jungtiere nicht unterbringen m├╝ssen will. Ich glaube aber, da├č das Publikum nach wie vor nach Elefanten verlangen wird, so, wie es wohl auch nach Menschenaffen oder Robben verlangt.
(31.07.2007, 11:44)
Michael Mettler :   Ich habe die Schimpansenanlage nicht en detail in Erinnerung, aber w├Ąre sie eigentlich nach ├ťberkuppelung f├╝r ein Orang-Paar nutzbar? So weit ich wei├č, sind die Fl├Ąchenanforderungen f├╝r Orangs doch gem├Ą├čigter als f├╝r Schimpansen (und es muss keine gro├če Gruppe gehalten werden), und auch mit Orangs w├Ąre die "Planstelle Menschenaffe" besetzt.

@Ulli: Was Huftierabgaben betrifft, bewirken zumindest bei mir nicht allein pers├Ânliche Vorlieben den Aufschrei (ich selbst k├Ânnte z.B. problemlos auf Menschenaffen in Zoos verzichten, bin mir aber bewusst, dass ich damit ziemlich allein dastehe). Es kommt noch ein ganz praktisch-artensch├╝tzerischer Gedanke hinzu: Das Aufgeben von Huftierarten (und das f├Ąngt mit der Abgabe an) ist unter heutigen Bedingungen ein Weg ohne Wiederkehr. Die heutigen Best├Ąnde gehen gr├Â├čtenteils noch auf Importe aus einer Zeit zur├╝ck, in der die seuchenrechtlichen Einfuhrbestimmungen nicht so streng waren wie heute, und so sind Huftiere m.W. heute die am schwersten zu importierenden Tiere ├╝berhaupt - Zoonachzuchten aus ├ťbersee genauso wie Wildf├Ąnge. Es w├Ąre demnach deutlich problematischer, irgendwann schnell ein Erhaltungszuchtprojekt f├╝r eine in Not geratene Paarhuferform aufzustellen, als "neue" Affen, Raubtiere oder Elefanten ins Land zu holen. (Zum Beispiel Augsburg: Auch die Nilgau zeigt im Freiland rapide sinkende Bestandszahlen.) Und deshalb ist es f├╝r mich in einigen F├Ąllen nur schwer verst├Ąndlich, wenn ohne Not vitale Zuchten von Huftieren aufgegeben werden, damit leichter erh├Ąltliche Arten mit z.T. deutlich h├Âheren Bestandszahlen im Freiland und gleichzeitig Publikumsmagnete, f├╝r die zudem immenser Haltungsaufwand betrieben werden muss, davon profitieren.
(31.07.2007, 10:54)
Ulli :   @Michael Schulz / Michael Mettler
Ich hatte nur an eine ganz kleine Ecke im vorderen Bereich gedacht - es w├Ąren h├Âchstens 10 Prozent der Anlage gewesen - es ist aber auch nicht notwendig !!!

Wenn man in Zukunft Elefanten halten will - und demnach auch neue Tiere bekommen m├Âchte - gibt es Mindestauflagen. Meiner Kenntnis nach ist die momentane Anlage 1800 qm gro├č - vorgeschrieben sind auf Dauer mindestens 3000 qm. Diese Gr├Â├če w├╝rde mit der Vergr├Â├čerung um die Bisonanlage zweifellos erreicht und erfreulicherweise weit ├╝bertroffen. Also ist diese Vergr├Â├čerung allein schon aufgrund von Auflagen sinnvoll und vermutlich sogar langfristig zwingend !!! Den Hinweis auf K├Âln verstehe ich nicht ganz. Nur weil man das Areal zur Verf├╝gung hat, muss man den Bestand ja nicht bis zur Kapazit├Ątsgrenze ausweiten. Au├čerdem setzt die Gr├Â├če der Innenanlage letztendlich die Kapazit├Ątsgrenze.

In Zukunft wird die Bullenhaltung sicher ebenfalls in wissenschaftlich gef├╝hrten Zoos obligatorisch werden. Ein Bulle ben├Âtigt ein eigenes Haus mit zwei St├Ąllen Die ist im bisherigen Elefantenhaus umsetzbar ┬ľ die bisherige Elefantenanlage wird zu seinem eigenen abtrennbaren Au├čengehege. So weit - so gut.

Die K├╝he m├╝ssen getrennt vom Bullen gehalten werden - also ben├Âtigen sie ein eigenes Haus. Um nicht die Freianlage unn├Âtig zu verkleinern, kann man das benachbarte Gehege verwenden - gleichzeitig entsteht ein begehbares Tierhaus, in dem man die weiblichen Elefanten auch im Winter in einer Freilauf-Innenanlage mit mehreren hundert qm Gr├Â├če sehen kann (Zur Zeit hat die Innenanlage in Augsburg knapp 200 qm ┬ľ im Vergleich Osnabr├╝ck hat bei zur Zeit der gleichen Anzahl von Tieren ├╝ber 500 qm, Hagenbeck 1100 qm ┬ů die Gr├Â├če des Strafraums eines Fussball-Feldes betr├Ągt 645,12 qm┬ů).

Auch gro├če Laufhallen werden auf Dauer Zoostandard wenn nicht gar zur Auflage werden.

Das Mutter-Kind-Gehege ist eine reine Zukunftsoption - nicht zwingend, diese Option k├Ânnte aber ggf. in Zukunft auch noch in die EU-Auflagen f├╝r eine Elefantenhaltung aufgenommen werden.

Also warum die Kritik, auf Dauer wird es wahrscheinlich aus Auflagengr├╝nden eh umgesetzt werden m├╝ssen ... oder man verzichtet ganz auf Elefanten...

Wenn man die letzten Neuanlagen f├╝r Elefanten in deutschen Zoos Revue passieren l├Ąsst, waren es immer einschneidende Ver├Ąnderungen in den jeweiligen Zooarealen, die von vielen Besuchern wahrscheinlich in diesen Dimensionen gar nicht erwartet worden sind. Bei Hagenbeck verschwanden die Panzernash├Ârner, in Osnabr├╝ck verschwanden die Rinder, in Stuttgart wird auch gro├čfl├Ąchig (!) neu geplant, in K├Âln wurden etliche Arten abgegeben.
Auch bei einer Neuplanung in N├╝rnberg w├╝rden sich sicher manche im Forum wundern.

Afrikanische Elefanten sind aufgrund der benachbarten Afrikasteppe die erste Option - Asiatische Elefanten, meinetwegen auch bis zum Ableben der alten K├╝he eine gemischte Gruppe, sind aber auch in Ordnung. Nebenbei die Asiatin Targa ist 52 Jahre alt, die Asiatin Burma 36 Jahre alt ┬ů und in Heidelberg entsteht eine Anlage f├╝r ├Ąltere, nicht mehr zur Zucht geeignete asiatische K├╝he.

Die ├ťberlegungen zur Schimpansenanlage sind von den ├ťberlegungen von Sascha Beuth so weit nicht weg. Auch er sprach von einem (kleinen) Waldgel├Ąnde. Wenn man in Zukunft eine Menschenaffenart halten m├Âchte, ist zumindest f├╝r die afrikanischen Arten eine
gro├č bemessene Anlage sowohl f├╝r den Sommer wie auch den Winter erforderlich - auch dies wird ├╝ber kurz oder lang f├╝r einen wissenschaftlich gef├╝hrten Zoo sicher zur Auflage werden.
Neben dem unverbauten Areal gibt es aber auch noch den Bereich der Alpacas┬ů

Die Ausf├╝hrungen zu der Neugestaltung der Affenanlagen hinsichtlich Pavianen und Mandrills best├Ąrken mich sogar in meinen Ausf├╝hrungen - es ist eine sinnvolle Erg├Ąnzung zu den Mandrills.

Andererseits begr├╝├če ich auch die gesamte Neugestaltung inklusive einer begehbaren Katta-Anlage.

Auch ich habe ausdr├╝cklich den Kostenaspekt erw├Ąhnt. Wenn ich Priorit├Ąten setzen m├╝sste, g├Ąbe es eine klare Abfolge┬ů zun├Ąchst Nash├Ârner und Paviane, dann die erweiterte Au├čenanlage f├╝r Elefanten, dann die Elefantenh├Ąuser, dann erst die Schimpansen (eventuell auch zeitweilige Abgabe bis zum Neubau)┬ů aber alles vor anderen Gro├čprojekten. ├ťbrigens muss man nicht alles mit Erlebnisambiente bauen ┬ů in der Regel ├╝berwuchern Pflanzen auch schlichtere Abgrenzungen. Auf gro├čfl├Ąchigen Anlagen mit Aussichtsplattformen fallen auch funktionale Abgrenzungen vor allem im r├╝ckw├Ąrtigen Bereich nicht so stark auf.

Die bestehende Schimpansenanlage muss in Zukunft ja irgendwie auch genutzt werden - nur so waren meine ├ťberlegungen zu verstehen. Meinetwegen k├Ânnen dort auch andere kleinere Affen wie Meerkatzen (dann aber mit Kuppel) einziehen.

So bald in diesem Forum Huftierabgaben auch nur angedacht werden, ist der Aufschrei gro├č - warum nur?

Meinetwegen kann man eine Gemeinschaftshaltung mit Nilgauantilopen probieren, falls es problematisch werden sollte - was glaubt ihr, welche Art w├╝rde abgegeben? Ganz nebenbei ┬ľ
falls man auf hands-off-Haltung ├╝berwechseln sollte, kann die Gemeinschaftshaltung mit anderen Arten eventuell problematisch werden.

Auch der Verweis auf den Bereich "Eure Planung" ist hier falsch, weil es sich nicht um reine Spekulationen handelt, sondern um wahrscheinlich auch umzusetzende Planungen und Vorgaben handelt - also keine Fiktion oder Simulationsspiel ┬ľ ganz im Gegenteil!
(31.07.2007, 10:21)
Michael Mettler :   @Sacha Beuth: Nach den Vergesellschaftungserfahrungen in Beekse Bergen und Heidelberg w├╝rde ich weitere Versuche in dieser Richtung begr├╝├čen. Dein Hinweis "Nilgaus UND Elefanten" ist dabei genau das, was mir vorschweben w├╝rde: Zwei ohnehin im Zoo vorhandene Arten k├Ânnten zusammen eine viel gr├Â├čere Gehegefl├Ąche nutzen. Da in Augsburg auf absehbare Zeit ohnehin Asiatische und Afrikanische Elefanten zusammen eine Anlage bewohnen werden, w├Ąre man dort nicht mal an das Geo-Prinzip gebunden, was die M├Âglichkeiten erweitert...

Eine Vergesellschaftung mit Kranichen halte ich ├╝brigens f├╝r zu gef├Ąhrlich f├╝r die V├Âgel, die ja durch Stutzen gehandicapt sind. Die hannoversche Leitkuh Jenny soll z.B. schon mehrfach (flugf├Ąhige!) Pfaue "erjagt" haben.
(30.07.2007, 19:12)
Michael Schulz :   @Sacha Beuth:
Sorry, da haben wir wohl aneinander vorbei geredet. Ich meinte mit meinem Beitrag eigentlich die Ausf├╝hrungen von Ulli und nicht Deine, denn das klang mir etwas zu sehr nach einem Simulations-Spiel... :-)
(30.07.2007, 18:57)
Sacha Beuth :   @Michael Schulz. Habe mich wohl etwas unklar ausgedr├╝ckt. Ich meinte damit ob man generell - also nicht nur in Augsburg - ├╝ber derartige Gemeinschaftshaltungen nachdenken resp. diese vorantreiben sollte.
Jetzt speziell f├╝r Augsburg halte ich eine Anlage nur f├╝r Afrik. Elefanten (ggf. eben nur f├╝r K├╝he) an der jetzigen Ecke und unter Hinzunahme der Bison-Fl├Ąche f├╝r eine gute L├Âsung. Jedenfalls besser als die Neuanschaffung von Flusspferden. Diese w├Ąren zwar in Bayern gegenw├Ąrtig die einzigen ZOO(!)-Exemplare. Aber man m├╝sste etwas wirklich Grosses und Innovatives (und Teures) bauen, damit der Besucherstrom von M├╝nchen und N├╝rnberg auch nach Augsburg gelenkt wird. Und da ist ein Ausbau bei den bereits vorhandenen Elefanten sicher eher zu finanzieren.
Die Schimpansen w├╝rde ich umquartieren und zwar in die Zoomitte in die N├Ąhe der Mandrills. Dort gibt es m.W. noch einen kleinen unverbauten (Wald?)-Bereich, wo man - rein hypothetisch - eine Schimpansenanlage verlegen k├Ânnte (wohlgemerkt, sofern die n├Âtige Kohle zusammenkommt).
Was meinst Du mit kleinem Zoo: Gem├Ąss Zoo-Infos.de ist Augsburg sogar 2 ha gr├Âsser als K├Âln (22 gegen├╝ber 20 ha). Wenn man die Artenzahl und das Besucherumfeld anschaut, dann ist Augsburg nat├╝rlich kleiner. Aber von der Fl├Ąche her m├╝sste sich - wiederum rein hypothetisch - etwas machen lassen. Kommt darauf an, wieviel Geld man in die Hand nehmen kann/will und auf welche Arten man verzichten will.
(30.07.2007, 18:34)
Michael Schulz :   Nun ja, dort wo Du meinst befinden sich jetzt Takine und Muntjaks. Rein hypotethisch betrachtet, wenn man dem folgen w├╝rde, was Du vorschl├Ągst, w├Ąre die Anlage ja fast (wenn nicht sogar tats├Ąchlich) gr├Â├čer oder genauso gro├č wie der K├Âlner Elefantenpark. F├╝r einen kleinen Zoo wie Augsburg w├Ąre das zu viel des guten.
Letztendlich wird man die Anlage nur um die der Bisons erweitern, ob nun ganz oder teilweise wird sich zeigen.
Im Bezug auf die Afrika-Anlage, die Du ja auch noch mit verbauen w├╝rdest, wird sich nichts ├Ąndern, da dort ja die Breitmaulnash├Ârner hinkommen.
Was die Paviane betrifft, die beziehen zuk├╝nftig das alte Nashorngel├Ąnde am Eingang des Parks. Die derzeitige Pavian-Anlage wird dann von den Mandrills bezogen und wiederum deren Anlage wird eine begehbare Katta-Anlage.
Das alles kann man auch weiter unten im Thread nachlesen.
F├╝r Deine Vorstellungen empfehle ich Dir den Thread "Eure Planung", dort sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Im ├╝brigen m├Âgen Zoos wohl nicht durch Nilgaus oder Barsinghas interessant werden. Sie werden jedoch genauso uninteressant wenn der Zoo nur aus Elefanten und Schimpansen besteht (mal ├╝berspitzt gesagt).
(30.07.2007, 17:07)
Sacha Beuth :   Wie w├Ąre es denn mit Nilgaus UND Elefanten, also im gleichen Gehege und selbstverst├Ąndlich Asiat. Elefanten? - Auf den ersten Blick l├Ąsst sich das in Augsburg nicht bewerkstelligen. Trotzdem wollte ich den Gedanken vom Michael Mettler (Elefanten mit Pavianen, Beekse Bergen) aufgreifen und in eine andere Richtung weiterspinnen. Bislang gibt es nur ganz wenige Zoos (auch mit grosser Fl├Ąche), die Elefanten mit anderen Tieren zusammenhalten (die Pfaue und wilden M├Ąuse z├Ąhle ich jetzt mal nicht mit:)).
Nat├╝rlich kann dies aus diversen Gr├╝nden (Fl├Ąche, Temperament der Elefanten verbunden mit Verletzungsrisiko der anderen Mitbewohner, Schwierigkeit beim Handling der Elefanten selbst) nicht ├╝berall praktiziert werden. Trotzdem frage ich mich, ob fl├Ąchenm├Ąssig grosse Zoos uns Safariparks nicht verst├Ąrkt Versuche unternehmen sollten, um z.B. Afrik. Elefanten mit Gazellen, Warzenschweinen, Kronenkranichen, Guerezas und/oder Husarenaffen (f├╝r die nat├╝rlich eine Sicherheitszone = alleiniger Bereich, eingerichtet werden m├╝sste) und Asiat. Elefanten mit Hirschen, Nilgaus, Hirschziegenantilopen, Jungfernkranichen usw. zu halten.
Was meint Ihr?
PS: Eintr├Ąge ggf. in anderen Thread verschieben?
(30.07.2007, 17:07)
Ulli :   Ich meine die Anlage(Plan Nr35) zwischen den Barasinghas (fr├╝her zumindest) und Schneeziegen (fr├╝her zumindest) gegen├╝ber der Afrikasteppe.
Die Elefantenanlage umfasst demnach die Plan-Nr. 38/39/40 ggf. 35.

Grunds├Ątzlich gbegr├╝├če ich Haltungen von Barasinghas und Nilgaus - nur betrachte ich die Haltungsverbesserungen von Elefanten und Schimpansen f├╝r vordringlicher -
Barasinghas und Nilgaus lassen sich auch in kleinen Zoos oder Wildgattern "relativ" leicht unterbringen. Wegen Nilgaus ist noch kaum jemand in einen Zoo gepilgert - wohl aber wegen Elefanten.
(30.07.2007, 16:42)
Ulli :   P.S. Die Leoparden m├╝ssen im Falle der Schimpansen-Freianlage auf dem Areal der Nilgaus verlagert werden und deren Anlagen f├╝r kleinere Beutegreifer verwendet werden (Kleinkatzen, Binturongs etc.).
Grunds├Ątzlich sind beide Varianten f├╝r das Schimpansenhaus m├Âglich. Falls man die Freianlage auf dem Alpaca-Areal bauen w├╝rde, kann man auch am Pavianhaus einen Anbau mit einer gro├čen Panoramascheibe in die Freianlage errichten.
Paviane und Schimpansen m├╝ssen sich nicht unbedingt wechselseitig betrachten.
(30.07.2007, 13:37)
Michael Schulz :   Ich m├Âchte mich nicht zum ganzen Beitrag ├Ąussern, sonst muss ich mich nur wieder streiten, wegen der Nilgau-Antilopen und der Barasinghas :-)
Aber Yaks und Dromedare gibt es in Augsburg nicht, von daher w├╝rde mich doch interessieren, welche Anlage Du meinst.
(30.07.2007, 13:29)
Ulli :   Ich habe mir den Lageplan von Augsburg und auch das Satellitenbild hierzu angeschaut:

Die Aussagen der Augsburger Zoodirektorin laut Michael Schulz haben mich gefreut.

Eigentlich ist der Ausbau einer Elefantenanlage rein r├Ąumlich betrachtet unproblematisch.

Die jetzige Elefantenanlage wird zum Bullengehege mit Bullenstall, die momentane Bisonanlage zur Freianlage f├╝r die K├╝he, das Areal der Barasinghas zum Elefantenhaus f├╝r die K├╝he. Wenn man noch den vorderen Teil der ┬äBumerangf├Ârmigen┬ô Afrikaanlage hinzunehmen w├╝rde, w├╝rde die Anlage insgesamt ┬äabgerundeter┬ô wirken. Falls man dar├╝ber hinaus auch noch einmal ein gesondertes Areal f├╝r Mutter und Kind br├Ąuchte, kann man zus├Ątzlich das Areal der Yaks und Dromedare (beides nicht unbedingt seltene Haustierrassen) nutzen. Der Wirtschaftweg ist verlegbar.

Thematisch liegt nat├╝rlich die Haltung Afrikanischer Elefanten nahe ┬ľ zum einen w├Ąre es die einzige Zuchtanlage in S├╝ddeutschland, zum anderen liegt die Afrikasteppe genau gegen├╝ber.

Die bisherige Schimpansenanlage l├Ąsst sich beispielsweise f├╝r kleinere S├Ąugetiere, speziell Klippschliefer verwenden. Alternativ w├Ąre auch eine Glas-├ťberkupplung mit einer Krokodilanlage vorstellbar.

Auch f├╝r die Schimpansen gibt es meiner Meinung nach eine denkbare L├Âsung auf dem Areal der Alpacas (Haustiere) sowie der Nilgauantilopen (auch nicht so der ┬äBr├╝ller┬ô). Eine der Anlagen wird zu einem Affenhaus, das zweite dient als Freianlage. Nahe liegend w├Ąre als Areal f├╝r das Haus der Alpacabereich, dann l├Ąsst sich auch das bestehende Affenhaus f├╝r Paviane wunderbar integrieren und es l├Ąsst sich ein Bezug zum anderen zentralen Afrikabereich herstellen.

Die Kosten f├╝r beide Anlagen sind zweifelsohne im Millionenbereich und damit nur schwer finanzierbar.

Auf beide Arten, Elefanten wie auch Schimpansen, kann der Zoo aus Attraktivit├Ątsgr├╝nden kaum verzichten. Andererseits wiegt die Abgabe der Huftierarten nicht so schwer, weil man immer noch die gro├če Afrikasteppe sowie die Anlagen f├╝r Gebirgswiederk├Ąuer besitzt.
(30.07.2007, 13:20)
Michael Schulz :   Habe eben Nachricht von Frau Dr. Jantschke vom Augsburger Zoo erhalten auf die Frage hin, was die Planung betrifft mit der nun zur Verf├╝gung stehenden Fl├Ąche, nach Wegfall der Bisonk├╝he. Wie von uns schon vermutet, best├Ątigte Sie mir, dass mittelfristig der Ausbau der Elefantenanlage geplant ist. Ob es sich dabei nun um eine geplante Haltung von Afrikanern oder Asiaten handeln wird bzw. ob ├╝berhaupt eine Zuchtgruppe aufgebaut wird, konnte sie nicht beantworten, da ja wie bekannt derzeit sowohl Asiaten als auch Afrikaner vorhanden sind. Daher stellt sich die Frage derzeit noch nicht.
Was den Besatz der Afrika-Anlage betrifft, so hat Sie mir best├Ątigt, dass sich am Besatz nichts ├Ąndern wird, so dass die Rappenantilopen definitiv bleiben werden, da sie auch in anderen Zoos erfolgreich mit Breitmaulnash├Ârnern vergesellschaftet sind.
Somit kann die Spekulation einer Flusspferdhaltung schon mal ausgeschlossen werden. Hoffe ich konnte ein bisschen Klarheit ins Thema bringen.
(30.07.2007, 12:42)
Michael Mettler :   Wir reden hier eigentlich ├╝ber eine Neustrukturierung, die auf l├Ąngere Sicht gar nicht n├Âtig ist. Drei der vier Augsburger Elefantenk├╝he haben - sofern nichts dazwischen kommt - noch mindestens 20 Lebensjahre und damit beinahe eine Tierg├Ąrtnergeneration vor sich, und es besteht m.W. weder die Notwendigkeit noch der Bedarf, K├╝he abzugeben oder neue Elefanten hinzu zu holen. Und wer wei├č, wie in 20 Jahren ├╝ber Elefantenzucht gedacht wird oder ob die Haltungsrichtlinien dann wom├Âglich mehrere Hektar Fl├Ąche und Raum f├╝r mindestens drei Bullen vorschreiben werden. Schwarzmalerei? Nein, ich denke nur gerade daran, wie sich die Vorgaben f├╝r die Haltung von Breitmaulnash├Ârnern in einem ├Ąhnlichen Zeitraum ver├Ąndert haben - wozu es ja einen aktuellen Bezug in Augsburg gibt.

Wenn der Zoo die jetzige Bisonanlage erhaltungszuchtgerecht nutzen will, dann g├Ąbe es reichlich Auswahl z.B. im Bereich der Huftierarten, die keine geheizten St├Ąlle ben├Âtigen und deutlich bedrohter sind als die beiden Elefantenarten. Gegen├╝ber einem Weltbestand von 600.000 Afrikanischen und 40.000-60.000 Asiatischen Elefanten zeigen sich z.B. die gesch├Ątzt 500 Mendesantilopen im Freiland als "ein bisschen bedrohter", und im Gegensatz zu den grauen Riesen ben├Âtigen deren Gehege keine zweistelligen Millionenbetr├Ąge, es laufen bereits Auswilderungsprojekte (womit eine Absatzm├Âglichkeit gegeben w├Ąre) und man k├Ânnte an ihrem Beispiel didaktisch eine ganze Menge ├╝ber Artrettung in den Zoos unters Volk bringen. Oder, wenn der Zoo eine "hauseigene" L├Âsung sucht, lie├čen sich auch die Onager dorthin umsiedeln, und man k├Ânnte deren jetzige Anlage gleich in einem Atemzug mit der benachbarten alten Nashornanlage in irgendwas spektakul├Ąres Neues umwandeln, was den Zoo gegen├╝ber M├╝nchen profiliert - z.B. eine Gemeinschaftshaltung Mantelpaviane/Flusspferde oder, oder, oder....
(30.07.2007, 09:32)
Shensi-Takin :   @Jelle & Michael Schulz: Na, da kenne ich eine ganze Anzahl von Tierarten (u.a. die von Carsten genannten Flu├čpferde), um deren EEP-Situation (sofern genannte Arten ├╝berhaupt in den "Genu├č" eines solchen kommen) weitaus schlechter bestellt ist-doch darum scheinen sich weitaus weniger Menschen zu k├╝mmern. Bislang habe ich jedenfalls keine gr├Â├čeren Forderungen nach Zuchtstationen f├╝r z.B. Tomistomas, Salomonen-Zipfelfr├Âsche oder Bulwerfasanen in Augsburg vernommen...Anstatt immer neue Zuchtcenter f├╝r Elefanten zu fordern, w├╝rde ich erst einmal schauen, dass man den bereits bestehenden Nachwuchs-und davon v.a. den ungeliebten m├Ąnnlichen-sachgerecht unter Dach und Fach bekommt. Das w├Ąre doch was f├╝r Augsburg: auf Grundlage des
bestehenden Elefantengeheges & unter Einbeziehung der Bisonanlage die M├Âglichkeit zur Haltung mehrer Bullen (ohne K├╝he) als "Reserve" schaffen; die Besucher h├Ątten so ihre hei├č und innig geliebten Publikumsmagneten, und dem Zuchtprogramm der Elefanten w├Ąre auch geholfen.
(30.07.2007, 08:17)
Carsten :   Bei Flu├čpferden sieht es noch trauriger aus, nur 8 Standorte, wovon ich Frankfurt und Stuttgart auf lange Sicht mit ? sehen w├╝rde...
(30.07.2007, 01:42)
Michael Mettler :   @Michael Schulz: Die "vielen Einzelk├╝he" der Afrikaner lassen sich leicht revidieren, denn es gibt ganze zwei Zoos in Deutschland mit nur einer Afrikanerkuh (und jeweils einer Asiatin dabei): Magdeburg und N├╝rnberg (wobei Magdeburg sich zuk├╝nftig auf Afrikaner spezialisieren will). Reine Kuhhaltung gibt es noch in Augsburg, Kronberg (Bulle gestorben, neuer erst in Aussicht, wenn ein neues Haus gebaut wird), Str├Âhen (da melde ich Zweifel an, dass jemals ein Bulle gehalten werden wird), Erfurt (Erweiterung der Anlage und Bullenhaltung geplant), Rostock (kenne die Zukunftsplanung nicht) und Dresden (zwar Bullkalb vorhanden, aber Haltung eines erwachsenen Bullen im derzeitigen Konzept nicht m├Âglich). Die f├╝nf von Jelle erw├Ąhnten Haltungen mit zuchtf├Ąhigen bzw. bereits z├╝chtenden Bullen sind Wuppertal, Duisburg, Stukenbrock, Hodenhagen und der Tierpark Berlin. Fehlen nur noch die, bei denen junge Bullen vorhanden, aber noch nicht so weit sind: Halle und Osnabr├╝ck. Macht summa summarum 9 bestehende oder in Planung befindliche Zuchtstandorte f├╝r Afrikaner plus Magdeburg, wo ich mal was von reiner Bullenhaltung las oder h├Ârte. Auf welche Art sich N├╝rnberg sp├Ąter verlegen will, wei├č ich nicht.

Vergleicht man die Zahlen mit den Asiatenhaltungen, sieht es bei denen gar nicht so viel rosiger aus. Hier gibt es doppelt soviel Einzelk├╝he (neben den schon erw├Ąhnten in Magdeburg und N├╝rnberg noch Stukenbrock und Dresden) sowie reine Kuhhaltungen in Cottbus (Zukunftskonzept?), Karlsruhe (Bullenhaltung geplant), Stuttgart (Zukunftskonzept?), Heidelberg (Bullenhaltung in neuem Haus zumindest angedacht), Neunkirchen (Bullenhaltung geplant) und Krefeld (Zukunftskonzept?). Zuchtf├Ąhige Bullen stehen in Berlin (beide Parks), Leipzig, Hamburg, Hannover, M├╝nchen, K├Âln und M├╝nster. Aktuelle und geplante Zuchtstandorte demnach zehn plus eventuell Heidelberg, der Rest noch unsicher.

Rein auf die Standorte bezogen steht es also eigentlich unentschieden zwischen den beiden Arten. (Alles ├╝brigens nachzulesen unter www.zooelefant.de)

Sehen wir es doch mal so: Egal, ob sich Augsburg f├╝r Afrikaner oder Asiaten entscheiden w├╝rde, es k├Ąme der v├Âlligen Neugr├╝ndung einer Zuchtgruppe gleich. Denn bis eine zuchtgeeignete Anlage steht, sind auch die beiden Afrikanerk├╝he noch ein paar Jahre ├Ąlter und somit anf├Ąllig f├╝r "Risikoschwangerschaften" als Erstgeb├Ąrende. Zudem br├Ąuchte man einen erwachsenen Bullen f├╝r sie, denn ein junger m├╝sste erst noch ein paar Jahre reifen und sich Respekt verschaffen, und in der Zeit werden die K├╝he nicht j├╝nger. Also m├╝ssten neben einem Bullen auch junge K├╝he dazu kommen, was den Platzbedarf weiter steigert.
(30.07.2007, 00:29)
Michael Schulz :   Danke Jelle. ├ähnlich wie Du sehe ich das auch, weswegen ich die Haltung in Augsburg auch begr├╝├čen w├╝rde, nicht nur weil ich gerne im S├╝den Deutschlands Afrikaner sehen m├Âchte. Ich war schon in vielen deutschen Zoos und in vielen sind Afrikaner nur als Einzeltiere zu sehen, oder wie Du schon geschrieben hast reine Kuh-Herden.
Eine Haltung von Flusspferden halte ich dahingehend f├╝r eher unwahrscheinlich. Wie auch schon an anderer Stelle angemerkt wurde, fehlt es hier an Erfahrung. W├╝rde sich die M├Âglichkeit einer zus├Ątzlichen Haltung von Flusspferden bieten, denke ich w├Ąre dar├╝ber nachzudenken. Ich gehe aber nicht davon aus, dass Augsburg die Haltung der Elefanten aufgibt um Flusspferde zu halten.
(29.07.2007, 23:28)
Jelle :   Warum eine Zuchtgemeinschaft Afrikanische Elefanten im Augsburger Zoo Sinn machen sollte. In der BRD gibts 15 Haltungen von Afrikaner, davon haben nur 5 Haltungen einen Bullen in zuchtfaehigem Alter (damit sind 15 aus 32 Kuehe unterbunden). Gerade jetzt zuechten nur 9 Kuehe aus ein Potential von 32 (im Alter 1980-1996). Also waere nichts getan in die komenden Jahren dann wird die Population zerbrechen.

Das EEP fuer Elefanten hat gerade 2003/4 eine Populationsanalyse gemacht und daraus kam auch hervor dass gerade die Afrikaner Haltung nicht gerade gut zuechtet obwohl die Altersbedingungen fuer Afrikaner soviel besser seien als fuer Asiaten. Ich waere also dafuer dass Augsburg das Elefantenhaus zeitgemaess erarbeitet und eine bessere Aussenanlage im Anspruech nimmt damit fuer die beide Afrikanerkuehe. Somit koennen Zuchtvoraussetzungen gemacht werden koennen inklusiv Eine Bullehaltung!waere da auch erforderlich.
(29.07.2007, 21:19)
nurmichael :   Wenn ich das richtig verstanden habe, kl├Ąrt die Schilfanlage lediglich das Wasser der Zwergflusspferd-Au├čenanlage ggf. noch das der Au├čenanlage der Warzenschweine. Diese Schilfanlage ist im ├ťbrigen eine massive Beton-Neukonstruktion. Inwieweit das Fundament der alten Bunkeranlage dabei einbezogen wurde vermag ich nicht zu beurteilen. Das Wasser der Innenbecken wird von einer technisch wohl recht komplizierten und schwer steuerbaren Reinigungsanlage im Keller des Hauses gekl├Ąrt, die der Reviertierpfleger indes virtuos beherrscht, wie in einem ├Ąlteren Bongo nachzulesen ist.
(29.07.2007, 21:09)
IP66 :   Die Schilfzone in Berlin ist ohnedies ja eine Art Kriegsfolgeschaden, da dort das Fundament des Gro├čbunkers nicht abgetragen wurde, der einst im neuen Zoogel├Ąnde stand.
(29.07.2007, 20:09)
Shensi-Takin :   @IP66: H├Âchstens M├╝nchner Zoofans-und die fahren die <200km schlauerweise auch nicht mit dem Auto, sondern nutzen das Bayernticket der Dt. Bahn...Spektakul├Ąre Neubauten hat Salzburgs Zoo eigentlich nicht zu bieten, eher sch├Âne Landschaft-und auch der Tierbestand ist nur ggf. was die Quantit├Ąt, nicht aber die Qualit├Ąt angeht, Hellabrunn "unterlegen".
@MM: Sch├Âne Gestaltungsidee-so etwas ├Ąhnliches w├╝rde mir auch vorschweben. Eine Schilffilterung kann einer mechan.(und chem.) nurunterst├╝tzen-sie in Hinblick auf die durch die Hippos entstehenden Abwassermengen aber nicht ersetzen.
@Marco: IdT-die Plumploris sind f├╝r mich eigentlich immer der Hauptgrund f├╝r den Besuch des erw├Ąhnten Geb├Ąudes;).
(29.07.2007, 18:06)
Konstantin Ruske :   Das Flu├čpferdbecken des Berliner Zoos wird nicht nur mit Hilfe der sehr sch├Ânen und begr├╝├čenswerten Schilfkl├Ąranlage gereinigt, auch eine technische Filteranlage ist dazu notwendig.
(29.07.2007, 17:42)
Michael Mettler :   @Marco: Flusspferde m├╝ssen nicht erst zu Publikumsmagneten WERDEN - das waren sie schon lange vor Erfindung des Unterwassereinblicks. Und da Augsburg noch nie welche hatte, w├╝rden sie wahrscheinlich selbst dann einen Besucheransturm ausl├Âsen, wenn man sie dort in einer der Minimalanlagen der vergangenen Jahrzehnte pr├Ąsentieren w├╝rde...

In Hannover stehen im Sommerhalbjahr grunds├Ątzlich mehr Besucher an der Au├čenanlage (Aussichtsplattform oberhalb des Beckens) als vor dem Unterwassereinblick im "Canyon", obwohl normalerweise jeden Tag zwei Tiere (im Wechsel) Innendienst schieben, damit es auch dort etwas zu sehen gibt. Somit scheint der Unterwassereinblick zwar ein netter (und teurer) Gag zu sein, die normale Teichsicht aber mehr zu begeistern. (Man kann z.B. herrlich raten, wo das untergetauchte Tier wieder zum Vorschein kommen wird.) In Berlin ist der UW-Einblick deshalb interessanter, weil die Tiere im Au├čenbecken (wenn man diese Wasserrinne so nennen kann) weit weg vom Betrachter sind; da w├Ąre es eben wirkungsvoller, wie bei den Flusspferdanlagen der Generation zuvor bis fast an den Beckenrand treten zu k├Ânnen.

In Augsburg erg├Ąbe sich die reizvolle M├Âglichkeit, die Wasserfl├Ąche einer Hippo-Anlage optisch mit jener der auf der anderen Seite des Weges befindlichen Wassergr├Ąben des Afrika-Panoramas zu verbinden, indem man den Weg als "Holzsteg" ausbaut und so die Illusion erweckt, dass die Gew├Ąsser darunter miteinander verbunden seien. Aber das geh├Ârt eigentlich eher in den Thread "Eure Planung" :-)
(29.07.2007, 15:37)
IP66 :   @Shensi-Takin: Ganz habe ich Sie nicht verstanden: Glauben Sie, da├č ein M├╝nchener die gut 200 Kilometer auf der notorisch verstopften A8 nach Salzburg f├Ąhrt, um in den dortigen Zoo zu gehen? Vielleicht tut er das, um sich einmal einen spektakul├Ąren Neubau anzusehen, doch ist der salzburger Tierbestand dem von Hellabrunn denn dann doch unterlegen, und die Schw├Ąche bei den V├Âgeln zeigen beide Zoos - w├╝de ich jedenfalls vermuten.
(29.07.2007, 14:23)
Marco :   Liegt Augsburg nicht wie M├╝nchen auf Hunderte Meter m├Ąchtigen glazialen Kieslagern, die ein enormes Grundwasserreservoir darstellen? Mit eigenem Brunnen k├Ânnte man die Wasserbeschaffung sicherlich kosteng├╝nstig l├Âsen - die Entsorgung bliebe aber teuer.
Ist es denn als Marketing-Faktor sinnvoll, heute noch Flusspferdanlagen ohne Unterwassersicht zu bauen? Die Gelsenkirchener Anlage ist f├╝r einen Neubau ja geradezu unspektakul├Ąr bis besucherunfreundlich, weil man die Tiere teils nicht zu sehen bekommt. Damit Flusspferde (die im ├ťbrigen im Vergleich zu Elefanten viel weniger aktiv sind) zu Publikumsmagneten werden, m├╝sste man sich somit meiner Ansicht nach schon die teure Filtertechnik leisten.

├ťbrigens wundert mich die Diksussion um die Elefantenanlage: Sooo klein habe ich sie garnicht in Erinnerung. Das Problem ist wohl eher das kleine Haus (als dessen heimliche Attraktion manch einer wohl die Loris ansehen wird ;-) )
(29.07.2007, 14:14)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Bei der Flusspferd-Haltung g├Ąbe es ja nur zwei Alternativen. Entweder wechselt man h├Ąufig den Beckeninhalt, was bei den fr├╝her ├╝blichen Kleinbecken deutlich billiger war als bei den heute erwarteten Gro├čpools, oder man baut eine s├╝ndhaft teure Wasseraufbereitungsanlage ├á la Hannover. In beiden F├Ąllen vermute ich, dass der Wasserverbrauch von Elefanten weniger Kosten verursacht. Nur wenn man sich platzm├Ą├čig leisten kann, wie in Berlin eine riesige Schilflagune als Naturkl├Ąranlage f├╝r die Hippos zu nutzen (oder gibt es auch dort erg├Ąnzend eine technische Wasseraufbereitung?), lie├če sich wahrscheinlich Einiges an Geld sparen.
(29.07.2007, 13:13)
Shensi-Takin :   @Michael Schulz: Bzgl. " ich gebe Ihnen den gutgemeinten Tip sich mal die Autokennzeichen auf den Parkpl├Ątzen einiger Tierg├Ąrten anzusehen, sie werden staunen, woher die Besucher doch alle kommen."-just darauf habe ich in meinen Beitrag vom 28.7. hingewiesen-haben Sie das rein zuf├Ąllig ├╝berlesen? Vielleicht sollten Sie selbst derlei Ratschl├Ąge befolgen-um nicht allein von Ihrem individuellen Lebenslauf abh├Ąngig zu urteilen...├ťberhaupt: die individuelle Interpretation meiner Beitr├Ąge sei Ihnen ├╝berlassen-"absurd" waren indes diese ach so "verletzenden" Beitr├Ąge meinerseits nicht zu verstehen. Wie dem auch sei...
@MM: hinsichtlich Grundtypus gebe ich Ihnen recht-nicht aber bzw. nur bdgt., was den Wasserverbrauch angeht-in derlei Hinsicht haben auch Elefanten einen nicht zu untersch├Ąteznden "Durst"...;)
(29.07.2007, 10:48)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Von einer Beschr├Ąnkung auf Publikumsarten habe ich doch gar nicht gesprochen, nur sind sie als Grundger├╝st und Anreiz f├╝r den Besuch lebensnotwendig f├╝r einen Zoo. Auch einen Zoo wie Rheine, der h├Ąufig wegen seiner sorgf├Ąltig ausgebauten Nischenorientierung gelobt wird, besuchen die Normalbesucher mit Sicherheit nicht, um Dscheladas oder Schopfmangaben zu sehen, sondern um Affen zu sehen - man achte auf den feinen Unterschied. Soll hei├čen: Der Bedarf nach dem Grundtypus muss erf├╝llt sein, ob da nun Mantelpaviane und Mentawai-Makaken in der Anlage sitzen, ist allenfalls f├╝r den zoologisch Interessierten und den Artenschutz wichtig.

So gesehen spricht ja ├╝berhaupt nichts dagegen, in einem Erg├Ąnzungsprogramm Arten zu bieten, die der Nachbar nicht hat (macht ├╝brigens Augsburg l├Ąngst, wenn ich mir z.B. das Huftiersortiment anschaue) - nur gibt es da in manchen F├Ąllen wenig Ausweichm├Âglichkeiten bzw. man m├╝sste den teureren Weg nehmen (und das als "kleinerer" Zoo!). Ich kenne die Situation um den Faktor Wasser in Augsburg nicht, aber sollte das dort ein ├Ąhnlich hoher Kostenfaktor sein wie in Hannover oder Halle, w├Ąre unsere angedachte Haltung von Flusspferden wohl deutlich teurer als die von Elefanten. Bei einer in den Best├Ąnden abgestimmten Tierhaltung der bayrischen Zoos w├╝rde es dann eigentlich mehr Sinn machen, wenn M├╝nchen auf seine Elefanten verzichtet (die daf├╝r nach Augsburg umsiedeln k├Ânnten), seinen billigen Wasserzugang f├╝r die Einrichtung einer gro├čen Flusspferdanlage nutzt und sich ganz nebenbei den geplanten Bau eines neuen Giraffenhauses sparen k├Ânnte, weil f├╝r die Giraffen zus├Ątzliche Fl├Ąche im und am Warmhaus frei w├╝rde.
(29.07.2007, 09:53)
Michael Schulz :   Es ist m├╝├čig dar├╝ber zu diskutieren, wer sich zuerst im Ton vergriffen hat. Meiner Meinung waren Sie es, siehe auch den absurden Zirkus-Krone Kommentar bzw. den kompletten Beitrag oder auch den vorhergehenden. Das m├Âchte ich hier aber nicht ausdiskutieren, denn ich denke wir beide sind wohl keine Teenager mehr. Wenn Sie mit mir weiter diskutieren m├Âchten, dann f├Ąnde ich es angebracht, sich auf das eigentliche Thema zu konzentrieren.
Und entschuldigung wenn ich mit dem Laut Lachen einen Nerv getroffen habe, aber ich gebe Ihnen den gutgemeinten Tip sich mal die Autokennzeichen auf den Parkpl├Ątzen einiger Tierg├Ąrten anzusehen, sie werden staunen, woher die Besucher doch alle kommen.
(28.07.2007, 23:34)
Shensi-Takin :   @Michael Schulz: Wie bereits mannigfaltig erw├Ąhnt: H├Âflichkeit liegt mir am Herzen-doch verlange ich gleichwohl sog. "respektvolle Umgangsformen" im Umgang mit meinereiner. Die konnte ich in Ihrer "Verkneifung eines Lachens" nur sehr bedingt wiederfinden. Da liegt wohl auch allerlei Arbeit vor Ihnen...Vom "Abw├╝rgen" eines (mir im ├╝brigen keinesfall unangenehmen, sondern mEn mehr als eifrig genug diskutierten) Themas kann mitnichten die Rede sein-vielmehr von einem bescheidenen Hinweis ob der Gefahr, dieses Augsburg-Thread auf l├Ąngst begangene Pfade (unn├Âtigerweise) zur├╝ckzuf├╝hren. BTW: "wer von uns " ist garantiert nicht mit dem Otto Normalbesucher gleichzusetzen...
@IP66: Hinsichtlich Augsburg & Stammpublikum bzw. Einzugsbereich gebe ich Ihnen recht-nicht aber mit Salzburg; auch hier ist den B├╝rgern der umliegenden Gro├čst├Ądte (z.B. M├╝nchen) die Existenz eines Zoos ├Ąhnlich unbekannt wie die des Augsburgers. Salzburg-Touristen besuchen meist nur ├╝ber den erw├Ąhnten Umweg den Zoo. Was die Menschen im Augsbruger bzw. M├╝nchner Umfeld angeht: um dieses Publikum weitr├Ąumig
anzusprechen, sollte auch das Angebot gehaltener Arten innerhalb der naheliegenden Zoos m├Âglichst vielf├Ąltig sein. Im Falle Augsburg w├Ąren dann wohl eher Flu├čpferde denn Elefanten zu halten, finden sich erstere weder in M noch zzt. in N und sind ├Ąhnlich wie Elefanten wahre "Publikumsmagneten".
@MM: Sorry, aber das halte ich f├╝r den nicht ganz richtigen Weg: originelle Haltungen-ja. Reine(!) Fixierung auf Publikumsarten (die weist Augsburg ja bereits in zahlreicher Form vor)-nein. Und fangen Sie bitte blo├č nicht mit wei├čen Tigern f├╝r Augsburg an-"schlafende Hunde sollte man nicht wecken". MEn kann man durchaus einen modernen Zoo lukrativ & erfolgreich f├╝hren, ohne zwangsl├Ąufig jede vom Durchschnittspubliukum geforderte Standardarten zu halten. Aber lassen wir das mal-die Diskussion hatten wir schon ein paar Mal...auch wenn das einige nicht ganz so sehen. Und soweit ich mich erinnern kann, waren f├╝r einigen Pflegern die Rummelzeit um Knut auch etwas zuviel an ├Âffentlichen Interesse im Berliner Zoo vorhanden...;)
(28.07.2007, 22:56)
Michael Schulz :   Nur ein kleiner Hinweis in eigener Sache an Shensi-Takin. Eine fruchtbare Diskussion begr├╝ndet letztendlich nicht nur auf respektvolle Umgangsformen.
Zum Bekanntheitsgrad des Augsburger Zoos kann ich nur sagen, dass ich als Kind im M├╝nchner Umland aufgewachsen bin. Obwohl M├╝nchen n├Ąher war, gab es Zoobesuche nur immer in Augsburg. Dass ein N├╝rnberger nicht unbedingt nach Augsburg f├Ąhrt (die Spritpreise lassen wir mal ausser acht, denn wer von uns f├Ąhrt denn nicht kilometerweit in andere Zoos, ohne auf den Spritpreis zu achten?) bestreite ich nicht, aber es gibt wohl einige Augsburger, die nach M├╝nchen, Stuttgart oder N├╝rnberg in den Zoo fahren, obwohl sie einen vor der Haust├╝r haben.
Und ein Argument abzuw├╝rgen, nur weil es Ihnen unangenehm ist und schon h├Ąufig diskutiert wurde, f├╝hrt nicht gleichsam zu dessen Ung├╝ltigkeit.
Wie schon anfangs bemerkt. Arbeiten Sie mir gegen├╝ber etwas an Ihren Umgangsformen, dann kann auch gerne weiterdiskutiert werden, denn eine herablassende Behandlung muss ich mir nicht in meiner Freizeit geben.
(28.07.2007, 22:08)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Falls es tats├Ąchlich so w├Ąre, dass sich au├čerhalb Augsburgs kaum jemand f├╝r den dortigen Zoo interessierte, dann w├Ąre das in meinen Augen GERADE ein Grund, mit der Kombination Publikumsarten plus spektakul├Ąre Haltungskonzepte ein Ausrufezeichen zu setzen, um sich bekannter zu machen und als Alternative zu M├╝nchen und N├╝rnberg zu pr├Ąsentieren. Ob das nun Elefanten oder Menschenaffen, von uns angedachte Arten wie Flusspferde oder gar meine "hei├č geliebten" wei├čen Tiger w├Ąren (ich erinnere an Ascherslebens Beweggr├╝nde f├╝r die Anschaffung), halte ich dabei f├╝r zweitrangig, denn das m├╝ssten nicht mal andere Arten als in den genannten Zoos sein - es k├Ânnten auch gleiche Arten wirkungsvoller pr├Ąsentiert und "verkauft" werden als beim "gro├čen Nachbarn". Pandas wird der Zoo finanziell ohnehin nicht wuppen k├Ânnen, bei Elefanten w├Ąre wenigstens nur der Bau teuer, aber die Tiere sollten mittlerweile problemlos zu bekommen sein.... Eine Gemeinschaftshaltung der R├╝sseltiere mit den Mantelpavianen nach dem Vorbild Beekse Bergen w├Ąre z.B. etwas, was Publikum anlocken k├Ânnte, wenn man es geschickt vermarktet. Der zitierte Weg der modernen Tierhaltung funktioniert nun mal auch nur, wenn zahlendes Publikum sie finanziert - es hat sich wohl noch kein Zoo ├╝ber ZU VIEL Besucherzuspruch und (positives)├ľffentlichkeitsinteresse beschwert...
(28.07.2007, 22:02)
IP66 :   Ein Vergleich von Salzburg mit Augsburg ist recht schwierig. Salzburg ist ein ausgesprochener Touristenzoo mit einem d├╝nn bev├Âlkerten Einzugsgebiet und einer kleinen Stadt, in der er liegt. Aber wenn in der Sommersaison das Wetter in den angrenzenden Berg- und Seeregionen zu k├╝hl oder zu na├č oder dort im Winter kein Skilaufen m├Âglich, ist er eines der wichtigsten Ausweichprogramme. Zum zweiten landen dort viele Touristen, die zwar in Salzburg gewesen sein wollen, die aber mit der oft recht vollen Innenstadt wenig anfangen k├Ânnen und zu den Wasserspielen von Schlo├č Hellbrunn fahren, um dort den Zoo zu entdecken und ebenfalls hineinzugehen.
Obgleich Augsburg ja nicht arm an historischer Substanz und wichtiger Kunst ist, gibt es diesen Tourismus dort kaum bis gar nicht, daf├╝r ist die Stadt ein wenig gr├Â├čer und der Zoo hat dort ein gr├Â├čeres Stammpublikum. Ich denke, da├č es da bei der Werbung von Besuchern weniger um Stuttgarter oder M├╝nchner geht, sondern vielmehr um Bewohner von Zwischenregionen, f├╝r die der Weg in den Zoo ohnedies weiter ist. Die Vergleichen ganz gerne, und f├╝r die spielen gewisse Standardprogramme eine Rolle. Schon mancher D├╝sseldorfer hat mir gegen├╝ber das Fehlen von Giraffen, Flu├čpferden und Nash├Ârnern in Wuppertal als Grund f├╝r einen Besuch in K├Âln genannt, M├╝nster k├Ânnte dementsprechend Dortmund oder Gelsenkirchen vorgezogen werden usf.
(28.07.2007, 20:59)
Shensi-Takin :   Genau, bleiben wir realistisch (wann genau haben wir uns von der Realit├Ąt entfernt??? Etwa bei der Vision sich ├╝ppig vermehrender Afrik. Elefantenherden im S├╝den Ds?)-dementsprechend wird's wohl nichts mit einem gro├čangelegten Umbau der Bisonanlage zugunsten einer z├╝chtenden Herde afrikanischer Elefanten (wo man ja schon nicht einmal die Nachzucht-v.a. den m├Ąnnlichen- bereits bestehender Haltungen unterzubringen wei├č)-so sehr das auch dem individuellen ├Ąsthetischen Gef├╝hl manches Forumsteilnehmers zuwiderl├Ąuft. Auch gewissen Heiterkeitsausbr├╝chen gilt es hiermit vorzubeugen: die meisten mir bekannten "Otto Normalverbraucher" aus M├╝nchen und N├╝rnberg nehmen die genannten Autobahnverbindungen (die v.a. im Falle Ns nicht selten die Angewohnheit haben, langwierig zu verstopfen) in Zeiten nicht eben g├╝nstiger Spritpreise in Anspruch, um nach Augsburg nur um des Zoos willens zu fahren. "Selten so gelacht!(sic!)" Sooo gut & ber├╝hmt ist der Augsburger Zoo bei weitem nicht. Nicht selten ert├Ânt aus den M├╝ndern der mir bekannten M├╝nchner & N├╝rnberger (und deren Zahl ist nicht eben gering) ehrlich erstaunt: "Was, in Augsburg gibt's auch einen Zoo? Da war ich noch nie..." Soweit ich mich der Nummernschilder meines letzten Zoobesuchs in Augsburg erinnern kann, stammt der Gro├čteil der Besucher aus Augsburg bzw. dem n├Ąheren Umland. Aus M oder N verirrt sich selten einer, und aus S h├Âchstens aufgrund einer Zootagung oder eines Tiertransportes...;) Auf Gedeih und Verderb "tierische Publikumsmagneten" pr├Ąsentieren zu m├╝ssen, ohne auf tats├Ąchliche Gegebenheiten R├╝cksicht zu nehmen & nur um angebliche "Konkurrenz" auszustechen zu wollen? Das kann & sollte nicht der Weg der modernen Tierhaltung -auch in Augsburg-sein.
Was die salbungsvolle "richtige Ballance zwischen must-have-Tieren und zoologischen Rarit├Ąten" angeht-ein altbekannter Hut-und in diesem Forum mannigfaltigst besprochen (g├Ąhn); daher auch meine Formulierung "eine auch in diesem Forum h├Ąufig gestellte Frage". Bitte nicht auch noch hier wieder aufw├Ąrmen! TIA
(28.07.2007, 19:06)
Michael Schulz :   Nun ja wollen wir aber nun mal wieder etwas realistisch werden. Dass gewisse Tiere Publikumsmagneten sind, kann man nicht ausser Frage stellen. Elefanten egal ob Asiaten oder aber Afrikaner geh├Âren nun mal definitiv dazu. Wie gesagt, ich pers├Ânlich f├Ąnde es sch├Ân eine reine Afrikaner Gruppe zu sehen, egal ob nun in N├╝rnberg oder Augsburg. Da wir hier aber im Augsburg Thread sind und dort derzeit eine nicht unbeachtliche Fl├Ąche frei wird, stellt sich hier wohl eher die Frage.
Man sollte immer auch bedenken, wenn es danach ginge, welche Tiere in Zoos pr├Ąsentiert werden und man fragt die Forum-User hier, w├╝rden wohl einige Gro├čs├Ąuger nicht mehr im Bestand auftauchen. F├╝r einen Zoo ist die richtige Ballance zwischen must-have-Tieren und zoologischen Rarit├Ąten sehr wichtig. Um so wichtiger f├╝r einen kleineren Zoo, Elefanten oder aber auch Menschenaffen zu zeigen, wegen der Konkurrenz eben. Und wenn ich h├Âre, dass M├╝nchen oder N├╝rnberg und Stuttgart keine direkte Konkurrenz f├╝r Augsburg w├Ąren, wegen der Entfernung, muss ich mir doch das Lachen verkneifen. Alle drei sind durch die gute Autobahnanbindung Augsburgs relativ schnell zu erreichen. Ausserdem ist ausserhalb Augsburgs bis hin nach M├╝nchen durchaus bekannt, dass es den Augsburger Zoo gibt.
(28.07.2007, 18:40)
Shensi-Takin :   @MM: Nachfragen nach Salzburger O-Us habe ich bislang nicht vernommen...ebensowenig glaube ich, dass es bei Elefanten u.├Ą. "Publikumsmagneten" eines "Gew├Âhnungseffektes" bedarf(obwohl andersrum die Aufgabe der Haltung derlei Tiere durchaus z.T. auf Seiten von Besuchern bedauert wird-s. Frankfurt); derlei Getier wei├č sich ob seines allg. bekanntheitsstatus recht schnell zu etablieren. Insofern kein Gehbeschwerden o.a. Gebrechen in Hinblick auf den Vergleich S <-> A.
Wenn denn unbedingt eine gro├črahmige Haltung von afrik. Elefanten der Herzenswunsch ist, w├Ąre N├╝rnberg hinsichtlich Expansionsverm├Âgen & Finanzen wohl eher der wahrscheinlichere Kandidat. Ich pers├Ânlich k├Ânnte guten Gewissens auf Elefanten sowohl in N als auch A verzichten...;)
(28.07.2007, 17:59)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Zumindest bei den Elefanten hinkt der Vergleich Salzburg/Augsburg, denn Salzburg hat nie welche gehabt, es konnte sich also auch kein Gew├Âhnungseffekt bei den Besuchern einstellen. W├Ąre aber interessant, ob in Salzburg noch immer Besucher nach den fr├╝her gehaltenen Orangs fragen bzw. sie vermissen - wie das ja in Frankfurt und Gelsenkirchen mit den Elefanten der Fall ist und in Halle gerade durch den Wiederbeginn abgefedert wurde.

F├╝r mich w├Ąre die Frage eher, ob es denn in Augsburg unbedingt eine Zuchtanlage f├╝r Elefanten sein m├╝sste. Mit dem jetzigen Bestand von vier Tieren ist die Anlage doch noch f├╝r lange Zeit gut best├╝ckt - im Gegensatz zu Haltungen wie N├╝rnberg oder Magdeburg, wo nur zwei Elefanten stehen und nach Verlust eines Tieres vermutlich das ├╝brig bleibende abgegeben werden wird.
(28.07.2007, 13:23)
Shensi-Takin :   Ich habe die Abgabe der Rappenantilopen als M├Âglichkeit erw├Ąhnt, sollten sie zusammen mit Breitmaulnash├Ârnern untergebracht werden-denn mEn macht es durchaus einen Unterschied, sollten mind. 2 Vertreter der zweitgr├Â├čten Lands├Ąugetiere auf der genannten Anlage untergebracht werden...
Nicht nur die Au├čen-, auch die Innenanlage der Schimpansen ist als gelinde gesagt "beschr├Ąnkt" zu bezeichnen.
@Michael Schulz: Was Elefanten & Schimpansen als Publikumsmagneten angeht: eine auch in diesem Forum h├Ąufig gestellte Frage-inwieweit sollen Bedarfsanspr├╝che & tats├Ąchlich vorhandenes Raumangebot/ finanz. Mittel dem (oft infantilem) Wunsch der Besucher nach bestimmten Standardarten untergeordnet werden? Gerade durch die Standort"konkurrenz" (viele M├╝nchner/N├╝rnberger wissen nicht einmal um die Existenz eines Augsburger Zoos und werden deswegen auch nicht dorthin fahren-ebensowenig wie die meisten Augsburger wegen des dortigen Zoos nach M/N fahren; von Stuttgart gar nicht erst zu reden...) w├Ąre vielleicht ein m├Âgl. orginell voneinander abweichendes Spektrum gehaltener Arten ├╝berlegenswert? Mein Vorschlag(sollte mal viel Geld zur Verf├╝gung stehen): ein Neubau auf Grundlage von Elefanten-/Schimpansen-und Reptilienanlage, z.B. im "├Ągyptischen Stil", der nebst allerlei afrikanischen Reptilien (z.B. Felsenpython, Ur├Ąusschlange, ├ägyptische Landschildkr├Âte...), V├Âgeln & kleins├Ąugern (Nilflughund, kleine Nager etc.) z.B. Nilkrokodile & die von MM erw├Ąhnten Flu├čpferde samt Au├čenanlage (zusammen mit z.B. den Rappenantilopen) zu bieten h├Ątte-zwei Publikumsmagneten, die weder M├╝nchen noch zzt. N├╝rnberg zu bieten haben. Auch Salzburg h├Ąlt z.B. weder Menschenaffen noch Elefanten und kommt dennoch zu seinen Besuchern. Und wer unbedingt im S├╝den Afrikanische Elefanten sehen will, kann zum Zirkus Krone gehen-oder nach Wien fahren...
(28.07.2007, 10:44)
Michael Schulz :   Wie gesagt, es war noch nie die Rede davon, die Rappenantilopen abzugeben. Der Zoo Augsburg hat sich bewusst f├╝r diese Antilopenart entschieden, wei├č um deren Bedeutung und Wert und diese haben auch (wenn es auch nicht gerne geh├Ârt wird) Tradition im Zoo. Ich bin ebenfalls der Meinung dass eine Vergesellschaftung mit den Breitm├Ąulern keine Probleme aufwerfen wird. Die Vergesellschaftung mit den Watussis und den Kamerun-Schafen funktioniert ja auch hervorragend, ausserdem ist das Gel├Ąnde sehr gro├č, so dass sich die Tiere aus dem Weg gehen k├Ânnen. Das wird sich auch durch die Nash├Ârner nicht ├Ąndern.
Was die Schimpansenhaltung betrifft bin ich mir nicht sicher, wobei ich aber wei├č, dass die Haltung den Richtlinien entspricht. Augsburg musste ja sehr viele Gehege umgestalten und vergr├Â├čern um die Betriebserlaubnis zu behalten. Letzter Schritt dazu war die Seeb├Ąrenanlage, somit entspricht nun alles den Vorgaben, wenn auch sicher in einigen Bereichen eher grenzwertig. Ich vermute aber dass die Schimpansenhaltung sich auf den derzeitigen Bestand beschr├Ąnkt. Die Aussenanlage ist ja nun doch relativ klein. Wie gesagt, von daher k├Ânnte ich mir vorstellen, dass die Schimpansen fr├╝her oder sp├Ąter den Zoo ganz verlassen werden, wenn sich nicht die M├Âglichkeit bietet, ihnen eine gr├Â├čere Fl├Ąche zur Verf├╝gung zu stellen.
Mal abwarten. Frau Jantschke meinte ja, dass sich in der n├Ąchsten Zeit noch einige Baustellen im Zoo ergeben werden.
Das macht den Augsburger Zoo auch so interessant, da er sich st├Ąndig ver├Ąndert und das meiner Meinung nach sehr positiv.
(28.07.2007, 10:20)
Michael Mettler :   @Michael Schulz: Mit den Rappenantilopen bezog ich mich auf Beitr├Ąge von Shensi-Takin weiter unten im Thread, nach denen die Eventualit├Ąt bestand, dass die Antilopen weichen m├╝ssten. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass die Vergesellschaftung Probleme machen w├╝rde.

Entspricht die Schimpansenhaltung in Augsburg eigentlich den Richtlinien und hat somit Zukunft, oder ist die Genehmigung an den vorhandenen Bestand gekoppelt, so dass unter den r├Ąumlichen Bedingungen keine neuen bzw. weiteren Affen dazu geholt werden d├╝rften? Ich erinnere mich, dass Duisburg seinerzeit die Schimpansenhaltung mit der Begr├╝ndung beendete, die Richtlinien schrieben die Haltung einer gro├čen Horde vor und das sei in Duisburg nicht gleichzeitig mit mehr Raum f├╝r die Gorillas umsetzbar gewesen.
(28.07.2007, 09:10)
Michael Schulz :   Die Zufahrt zum Wirtschaftshof k├Ânnte meines Erachtens auch linker Hand neben das ans Elefantenhaus gekoppelte Reptilienhaus verlegt werden.
@Shensi-Takin:
Ich wei├č, dass N├╝rnberg eine Afrikanerin h├Ąlt ebenso wie Augsburg zwei. Ich meinte eine reine Haltung von afrikanischen Elefanten. Diese gibt es im S├╝den Deutschlands nicht (mehr). Afrikaner sind eher im Nordrhein-Westf├Ąhlischen Bereich breiter angesiedelt, aber die meisten Zoos halten doch eher Asiaten, von daher w├╝rde ich es sehr begr├╝├čen, wenn wie erw├Ąhnt im S├╝den Deutschlands wenigstens ein Halter sich auf Afrikaner beschr├Ąnken w├╝rde. Bietet sich ja ohnehin an, da die beiden K├╝he doch im zuchtf├Ąhigen Alter sind.
Betrachtet man die doch sehr gro├čz├╝gige Fl├Ąche der Bisonanlage, die weitaus gr├Â├čer ist als die bisherige Elefantenanlage w├Ąre es durchaus vorstellbar, sowohl eine ad├Ąquate Elefantenhaltung (Zuchtgruppe) zu erreichen als auch eine tiergerechtere Schimpansenhaltung. Wobei ich auch nicht b├Âse w├Ąre, wenn die Schimpansen anderen Affen weichen w├╝rden. Die M├Âglichkeiten sind da ja breit gef├Ąchert, da die Anlage f├╝r fast jegliche Affenart ausreichend gro├č ist, mit Ausnahme von Menschenaffen.

Um aber auch auf die Rappenantilopen zu sprechen zu kommen. Ich habe bisher noch nie verlautbaren h├Âren, dass diese den Breitmaulnash├Ârnern weichen sollen, bzw. dass die Zucht aufgegeben werden sollte.

Die Abschaffung sowohl von Elefanten, als auch von Schimpansen halte ich f├╝r mehr als unwahrscheinlich. Augsburg ist ein relativ kleiner Zoo, der in direkter Konkurrenz zu M├╝nchen und N├╝rnberg und evtl. sogar Stuttgart steht, die alle drei nicht so weit von Augsburg entfernt sind. Von daher stelle ich es mir schwer vor, f├╝r so einen kleinen Zoo sowohl auf Menschenaffen und Elefanten zu verzichten, da diese ja nachweislich zu den Publikumsmagneten z├Ąhlen.
(27.07.2007, 23:12)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Falls die Rappenantilopen wirklich den Breitmaulnash├Ârnern weichen m├╝ssten, sollten DIE eigentlich als potenzielle Bison-Nachnutzer ins Auge gefasst werden. Sind schlie├člich die letzten s├╝dlich des Mains und in Zoos (wom├Âglich sogar in freier Wildbahn ebenfalls) seltener als Afrikanische Elefanten...
(27.07.2007, 22:55)
Shensi-Takin :   @MM: Z.B.-oder auch Zwergflu├čpferde, Dhole, Meerkatzen (s.a. Augsburgs Vergangenheit) etc. Die Zufahrt hatte ich auch im Hinterkopf-ggf. ein Tunnel;)?
@Jelle: bedarf es in D wirklich ein weiterer Zucht Afrikanischer Elefanten? MEn eher nicht...
(27.07.2007, 21:59)
Jelle :   Die beide Afrikanische Kuehe sind von 1985 (Sabi - 22) und 1989 (Franzi - 18), also noch im besten Alter. Falls es dazu kommen sollte, dan muesse Augsburg die Haltung von Asiatinnen (Targa mit 52 und Burma mit 36 Jahren) aufgeben um sich voellig auf Zucht den Afrikanern anwenden zu koennen. Waere mal schoen!
(27.07.2007, 21:30)
Michael Mettler :   Andere Frage, aber vielleicht habe ich das auch nicht richtig in Erinnerung: Befindet sich zwischen Elefanten- und Bisongehege nicht eine Zufahrt zum Wirtschaftshof - oder welchem Zweck dienen die hinter der Elefantenanlage sichtbaren Geb├Ąude? Lie├če sich denn ├╝berhaupt eine alternative Zufahrt schaffen? Manchmal kranken ja Gehege-Erweiterungsideen an genau solchen Dingen (haben mir auch schon manchen Strich durch Gedankenspiele gemacht).

@Shensi-Takin: Dachten Sie da etwa an Flusspferde, mit sch├Âner gro├čer Weidem├Âglichkeit...? :-)
(27.07.2007, 20:38)
Shensi-Takin :   Afrikanische Elefanten werden bereits im S├╝den Ds pr├Ąsentiert-in Form der genannten Augsburger Elefantendamen sowie N├╝rnbergs Einzeltier. Was die Info mit dem Bison-Gehege angeht-sehr interessant: doch selbst unter Einbeziehung der (zugegebenerma├čen wirklich nicht mehr adequaten) Schimpasneanlage w├Ąre da nicht wirklich viel Platz f├╝r die von Herrn Schulz erdachte Form der Elefantenhaltung. ├ťberhaupt: m├╝ssten es denn unbedingt Elefant & Schimpanse sein? K├Ânnte man nicht eher Arten halten, die keiner der gr├Â├čeren Zoos in S├╝den bzw. adequat h├Ąlt?
(27.07.2007, 20:30)
Michael Schulz :   Wie alt die vier K├╝he sind wei├č ich leider nicht, aber um Teenager d├╝rfte es sich bei ihnen sicher nicht mehr handeln. Aber wer wei├č, vielleicht w├Ąre ja die Abschaffung der Bisons die M├Âglichkeit mal wieder afrikanische Elefanten im S├╝den Deutschlands zu pr├Ąsentieren.
(27.07.2007, 19:51)
Michael Mettler :   Sind die Augsburger K├╝he nicht schon s├Ąmtlich zu alt f├╝r einen Zuchtbeginn? Dann m├╝sste man ja - wie seinerzeit in Hannover - junge Tiere dazu holen, so dass noch mehr Raum n├Âtig w├╝rde, falls man sich nicht im Gegenzug von alten K├╝hen trennt.
(27.07.2007, 13:39)
Michael Schulz :   Wieder mal neues aus Schwaben.
Die drei verbliebenen Bison-K├╝he die nach dem Tod des Bullen noch in Augsburg sind werden demn├Ąchst an einen Privathalter abgegeben, weil sie untereinander nicht mehr vertr├Ąglich sind. Nun l├Ąsst das wieder Grund zu Spekulationen f├╝r Zuk├╝nftiges aufkommen. Das Bison-Gel├Ąnde ist benachbart zum Elefantenhaus. Auf lange Sicht hin, k├Ânnte man das Gel├Ąnde der Bisons mit dem Elefantengel├Ąnde zusammenlegen (dieses ist auch nach Ausbau immer noch viel zu klein (f├╝r meine Verh├Ąltnisse). Nun gibt es zwei verschiedene M├Âglichkeiten. Entweder man gibt im gleichen Zuge die Haltung der Schimpansen auf und nutzt die nun zur Verf├╝gung stehende Fl├Ąche einzig f├╝r die Elefanten und k├Ânnte somit sogar eine Zuchtgruppe aufbauen, mit extra Bullenstall und Gehege oder aber man bel├Ąsst es bei den K├╝hen, erweitert deren Gel├Ąnde und bietet zus├Ątzlich den Schimpansen wesentlich mehr Raum. Was sich dahingehend ├Ąndern wird bzw. ob sich dahingehend was ├Ąndert, da die Elefantenanlage ohnehin erst vor kurzer Zeit renoviert wurde, wird sich wohl so schnell noch nicht zeigen. Schlie├člich ist man jetzt erst mal mit dem Bau der Nashornanlage besch├Ąftigt.
(27.07.2007, 12:56)
Michael Schulz :   Heute wird in Augsburg die neue Seeb├Ąrenanlage er├Âffnet. Der Bau f├╝r die Nash├Ârner und die Watussis l├Ąuft nun schon seit sechs Wochen, allerdings ist noch nicht viel passiert auch zum ├ärger der Zoo-Direktorin. Der Baugrund ist vorbereitet und man hofft, dass in den n├Ąchsten Tagen und Wochen endlich mit dem Bau der Stallungen begonnen wird.
(25.07.2007, 13:31)
Michael :   "Toto", die letzte Nashorndame aus Augsburg ist gestern gestorben. Aufgrund ihres sehr schlechten gesundheitlichen Zustandes musste sie eingeschl├Ąfert werden.
(31.05.2007, 21:47)
Shensi-Takin :   @Dirk K: Wie ich bereits etwas weiter unten erw├Ąhnte(29.11.2006), ist der Fennek auf die ehemalige Zebramangusten-Anlage umgezogen. Soweit ich wei├č, bleibt der Tanrek-ob mit oder ohne Partner, wird sich noch zeigen.
(15.01.2007, 19:38)
Dirk K :   Und in Augsburg soll er jetzt dauerhaft bleiben? M├Âglicherweise k├Ânnte man, wo man schon ein Tier hat, die Haltung ausbauen.
Waren neben den Leoparden nicht die Fenneks?
(14.01.2007, 20:03)
Shensi-Takin :   @Dirk K: Der Tanrek hatte vorerst ein "Gastspiel" in der Reptilienauffangstation in M├╝nchen, ehe er nach Ausgburg ging. Dort war er bei meinem letzten besuch neben den zwei Amur-Leopard-Kastraten untergebracht. Dank der f├╝r seine Verh├Ąltnisse ├╝ppigen Anlage war er-wie auch die Ginsterkatzen-nicht sichtbar.
(14.01.2007, 19:33)
Jennifer Weilguni :   Bin mal gespannt, ob sie das alles noch miterlebt.
(14.01.2007, 16:57)
Michael Mettler :   Glaubt man diesem Artikel, soll die alte Kuh also DOCH noch umziehen.
(12.01.2007, 19:54)
Shensi-Takin :   Mehr zu den Breitmaulnash├Ârnern:
http://www.bietigheimerzeitung.de/bz/html/news/artikel_suedwestumschau.php4?artikel=2625273
(12.01.2007, 19:50)
Dirk K :   Unter Neuzug├Ąnge der Internetseite vom Augsburger Zoo ist zu lesen, dass man einen gro├čen Tanrek bekommen hat, welcher aus einer Beschlagnahmung stammt. Wei├č jemand, ob das Tier vor den Kulissen gehalten wird und ob die Haltung von l├Ąngerer Dauer sein soll?
(11.12.2006, 17:08)
Mulan :   Da scheint man sich in Augsburg wirklich ncih einig zu sein. Da m├╝├čen wir uns wohl ├╝berrschen lassen. Aber wer wei├č, wie lange das Nashorn noch lebt...
(30.11.2006, 07:20)
Shensi-Takin :   Der Graben z.B. wird im Moment renoviert.
(30.11.2006, 01:01)
Sven P. Peter :   Was genau wurde denn an der Paviananlage umgebaut?
(29.11.2006, 23:35)
Shensi-Takin :   Tja, ich habe die Infos direkt von Frau Dr. Christine Lendl-dortige Tier├Ąrztin via Gessertshausen-ebenfalls bei einer F├╝hrung. BTW: zuf├Ąllig DVG-Mitglied & letzte Woche bei der Tagung gewesen?;)

Dass v.a. die Zukunft der Primatenhaltung noch nicht ganz entschieden ist, zeigen die aktuellen Umbauten am Paviangehege...;) F├╝r die Primatenhaltung wurde schon einiges geplant und dann wieder verworfen; man darf also gespannt sein, ob sich Frau Dr. Jantschkes Plan tats├Ąchlich verwirklichen wird.
(29.11.2006, 20:30)
Mulan :   @Shensi-Takin. Die Infos habe ich direkt von Far Dr. Jantschke w├Ąhrend eienr F├╝hrung bekommen, bei der sie auch vom geplanten neuen Nashornhaus erz├Ąhlte und in diesem Zusammenhang die geplanten Ver├Ąnderungen in der Primatenhaltung erw├Ąhnte.
(29.11.2006, 20:10)
Shensi-Takin :   Hinsichtlich Vergesellschaftung Breitmaulnash├Ârner: das schien laut dem, was ich geh├Ârt habe, nicht ganz klar-ebensowenig wie die die von Mulan genannten Primatenhaltungen. Da wissen die Augsburger Zooleute offenbar noch selber nicht ganz genau, was eigentlich geschehen soll...;)
(29.11.2006, 19:49)
Mulan :   @Shensi-Takin. Die neuen Breitmaulnash├Ârner sollen zusammen mit Rappenantilopen, Watussis und den Kamerunschafen gehalten werden. F├╝r die alte Nashorn-Analge gibt es auch schon Pl├Ąne. Sobald die alte Kuh gestorben ist , wird die Anlage f├╝r die Paviane umgebaut. Deren Anlage wird in eine begehbare Katta-Anlage umgebaut. Das gibt es in S├╝ddeutschland n├Ąmlich noch nicht.
(29.11.2006, 19:02)
Michael Mettler :   @Shensi-Takin: Von der angedachten Haltung auf dem Afrika-Panorama hatte ich schon geh├Ârt (hatten wir auch weiter unten im Thread), aber da hatte ich es noch so verstanden, als sollten die Nash├Ârner MIT den Huftieren dort leben und nicht STATT der Huftiere?
(29.11.2006, 16:49)
Shensi-Takin :   @Sacha Beuth: gern geschehen...;)

Die alte Dame soll vorerst im alten Gehege ihren Lebensabend geniessen. Die Zooverwaltung plant, nach ihrem Ableben die Anschaffung neuer Breitmaulnash├Ârner in Betracht zu ziehen; diese sollen wom├Âglich auf der Afrika-Anlage(anstelle der Rappenantilope/afrikan. Nutztiere) gehalten werden. F├╝r die alte Nashornanlage liegen noch keine weiteren Nutzungsvorschl├Ąge vor.
(29.11.2006, 15:50)
Michael Mettler :   Damit w├Ąre dann die alte Nashornkuh alleinige Altersrekord-Inhaberin... Soll sie den Rest ihres Lebens allein verbringen, oder ist f├╝r sie noch ein Umzug ins Auge gefasst? (Angesichts des hohen Alters beider Tiere werden doch dazu sicherlich schon mal Planspiele betrieben worden sein?)
(29.11.2006, 14:09)
Sacha Beuth :   Hoppla, das ging aber flott. Vielen herzlichen Dank, Shensi-Takin. Damit hat die Gnuziege wohl den Geparden als schnellstes Lands├Ąugetier ├╝berfl├╝gelt ..... :-)
(29.11.2006, 13:57)
Shensi-Takin :   Erg├Ąnzung: Fennek jetzt anstelle der Zebramangusten; m├Ąnnliches Nashorn tot; Streichelzoo zzt. im Umbau
(29.11.2006, 13:56)
Shensi-Takin :   Die Langfl├╝gel-Dampfschiffente Tachyeres patachonicus.

Regenbogen-Rennechse=Cnemidophorus spp.
(29.11.2006, 13:52)
Sacha Beuth :   Wer weiss, welcher Art die beiden Dampfschiffenten (Magellan, Falkland usw.) angeh├Âren, die der Zoo Augsburg am 14. 11. 2006 von Privat erhalten hat?
Und kennt jemand den wissenschaftl. Namen der Regenbogen-Rennechsen?
(29.11.2006, 13:30)
Shensi-Takin :   Neu: Erdm├Ąnnchen-Anlage beim Giraffenhaus(noch im Bau), neue Anlagen im Streichelzoo(benfalls noch im Bau); Fennek im Raubtierhaus neben Amur-Leoparden.
Zur Paratuberkulose:
http://www.vetmed.uni-muenchen.de/med2/skripten/b5-21.html
(23.09.2006, 23:19)
Michael Mettler :   Nochmal @Lollo: Augsburg hat ├╝brigens keine Seel├Âwen, sondern S├╝dafrikanische Seeb├Ąren. Wird aber trotzdem umgebaut :-)
(04.09.2006, 20:14)
Michael Mettler :   @Lollo: Von den 6 Nash├Ârnern erz├Ąhlte mir ein Teilnehmer des Treffens und der F├╝hrung, den ich kurz vor der Abreise noch traf. So entstehen also Ger├╝chte :-)

Wenn aber die beiden alten Nash├Ârner ohnehin nicht mehr umziehen sollen - was zu verstehen ist - kann ich das Projekt nicht so recht nachvollziehen. Und wenn bei den Pavianen ohnehin so lange nichts gemacht wird, bis die beiden alten Nash├Ârner tot sind, dann h├Ątte ich das Geld lieber in ein anderes Projekt im Zoo gesteckt wie z.B. eine weitl├Ąufige, naturnah gestaltete Zuchtanlage f├╝r Amurleoparden.

Und was die Elefantenhaltung betrifft, so bin ich der Meinung, dass der Zoo KEINE Zuchtanlage bauen sollte, welche dann die Fl├Ąche etlicher anderer jetzt gehaltener Tierarten verschlingen w├╝rde, sondern eher eine Rolle wie Heidelberg als "Altersruhesitz" spielen k├Ânnte. Wenn die vier jetzigen K├╝he eines Tages in den ewigen Jagdgr├╝nden sein werden, ist die Zeit ohnehin so weit fortgeschritten, dass f├╝r beide Elefantenarten Zuchtstopps gelten, weil die Nachzuchten nicht mehr unterzubringen sind...
(04.09.2006, 19:55)
Lollo :   Korrektur. Die Ture sind mit Paratuberkulose infiziert ( Para-TB ), nicht mit Tuberkulose. Ich habe mir das aufgeschrieben, dachte aber, es sei die gleiche Krankheit. Das stimmt aber nicht, Para-TB ist etwas anderes, aber auch unheilbar.
(04.09.2006, 18:47)
Lollo :   @Michael
Da das Nashornhaus in Augsburg noch nicht gebaut ist, gibt es auch noch keine konkreten Informationen dar├╝ber, wieviele Nah├Ârner einziehen werden und woher diese kommen werden. Auch ist ├╝berhaupt noch nicht sicher, ob ├╝berhaupt zuchtf├Ąhige Tiere nach Ausgsburg kommen, also keine voreilligen Schl├╝sse ziehen. Frau Dr. Jantschtke wei├č selbt nicht, wie sich der EEP-Koordinator entscheidet.Auch hat niemand gesagt, das 6 Tiere gehalten werden, es m├╝├čen laut EEP-Koordinator aber 6 Boxen vorhanden sein, sonst darf der Zoo keine Breitmaulnash├Ârner halten. Die beiden alten Tiere am Eingang erhalten ihr Gnadenbrot und werden nicht mehr umziehen.
@Jelle
Die Tuberkulose bei den Turen ist nicht ausgebrochen, die Tiere sind infiziert und deswegen k├Ânnen keine Nachzuchten abgegeben werden.
(04.09.2006, 18:42)
Jelle :   Lollo,

Was sagen Sie .... Die Ture haben Tuberkulose!!! Der Zoo Augsburg haelt gerade die Ost Kaukasische Ture. Die sind nur noch in Gebirge den Staaten Azerbaijdjan, Georgien zumal die angesessene Russische Teilrepubliken Dagestan, Ossetien, Tsjetjenien und Cherkassien vertreten. In allen ehemaligen Sovjetrepubliken gibt es keine zuverlaessige Bestandszahlen und mann kann nicht mal eine Trend anerkennen. Dies zufolge sind alle Bestaende dieser Art in Menschenobhut sehr important! Eine Tuberkulose Ausbruch in Augsburg koenne dadurch als sehr schlimm zu bezeichnen sein.
(04.09.2006, 18:15)
Michael :   Ich freue mich sehr ueber das Neues zum Nashornerweiterung. Den Zoo Augsburgs hat jetzt dann doch auf Zucht von Breitmaulnashoernern aufgesetzt. Ich denke das alte Zuercher Paar wird ergaenzt von 4 Wildimporte aus Sued Afrika!!!

In dieser Hinsicht werde ich dir mal beraten: Was halten Sie von den Elefantenhaltung des Zoos Augsburg? Soll dies auf Afrikaner oder Asiaten hinweg gefuehrt werden muessen?

Und ausser diesem Beitrag. Wie werd mann zum Zoosammlertreffen 2007 komen koennen aus Holland?
(04.09.2006, 17:59)
Lollo :   Sehr sch├Ân finde ich auch die neue Anlage f├╝r M├Ąhnenw├Âlfe. Die fr├╝here K├Ąnguruhanlage ist nach dem Tod des letzten Tieres umgebaut worden. Frau Dr. Jantschtke wollte unbedingt eine amerikanische Tierart f├╝r diesen Bereich haben, deswegen hat sie sich f├╝r M├Ąhnenw├Âlfe entschieden. Ich wollte auch wissen, was mit den Nachzuchten der Ture passiert. Davon gibt sie nichts ab, erstens, weil sie Tuberkulose in der Gruppe haben, zweitens weil es kaum noch andere Zoos gibt, die sie halten und drittens, die Jungtiere reichen gerade einmal, um den eigenen Bestand zu erhalten. Auch die Magellanpinguine werden im Zoo bleiben. Ich finde die neue Seehunde-Anlage sehr gelungen und ├╝berhaupt gef├Ąllt mir der Zoo sehr gut!
Die Ginsterkatzen haben sich leider nicht blicken lassen, aber das Gehege ist auch riesig und toll eingerichtet.
N├Ąchtes Jahr wird auch die Anlage f├╝r die Seel├Âwen gro├čz├╝gig umgebaut.Das Becken wird fl├Ąchenm├Ą├čig etwas gr├Â├čer, kann aber nicht tiefer gemacht werden. Der Landteil soll deutlich gr├Â├čer
werden mit viel Sand und Naurboden.
(04.09.2006, 17:58)
Michael Mettler :   Im Zusammenhang mit dem Zoosammlertreffen habe ich gestern den Augsburger Zoo nach langer Zeit (zuletzt 2000) wieder besucht.

Zur Leopardenhaltung: Die drei fr├╝heren "Freilandterrarien" sind inzwischen zu EINER Au├čenanlage zusammengefasst worden, recht gut strukturiert und begr├╝nt. Auch wenn es dadurch l├Ąngst keine neuzeitliche Anlage wurde, sind die beiden Amurleoparden nun relativ ordentlich untergebracht. Schneeleoparden sind nicht mehr vertreten. Offensichtlich ist die mittlere Innenanlage der Leopardenstall, allerdings nicht mehr f├╝r die Besucher einsehbar. Die beiden Innenanlagen rechts und links davon sind "natur├Ąhnlich" eingerichtet - im Gegensatz zu den Katzenanlagen auch mit Bodengrund - und beherbergen nun Kleinfleck-Ginsterkatze und Fennek.

Neu f├╝r mich war eine recht ger├Ąumige Seehundanlage rechts neben den Pinguinen, und die Anlage letzterer wurde deutlich erweitert (mehr Tiefe, mehr Struktur). Auch die Takinanlage kannte ich noch nicht (war bei meinem letzten Besuch Baustelle), ebensowenig die nach hinten vergr├Â├čerte Elefantenanlage. Optisch noch etwas unsch├Ân, da die vorherige Hintergrundbegr├╝nung entfallen ist und man nun auf eine H├Ąuserreihe mit Elefanten im Vordergrund blickt - aber da wird sich wahrscheinlich noch etwas tun. Im Bau befindet sich eine Anlage f├╝r - na was wohl - Erdm├Ąnnchen, am Giraffenstall.

Das n├Ąchste gr├Â├čere Projekt soll ein Nashornstall werden, eine geplante Gruppe von bis zu sechs Breitmaulnash├Ârnern soll dann den Antilopen/Watussi-Bereich des Afrikapanoramas mitbewohnen. Ich frage mich allerdings, ob nicht eine grundlegende Renovierung oder sogar ein Abriss und Neubau der sehr marode wirkenden Paviananlage vordringlicher w├Ąre.

Um "neue Arten" kennen zu lernen, war das Vogelhaus gewohnt ergiebig, nur die Beschilderung l├Ąsst zu w├╝nschen ├╝brig; diverse Arten sind nicht in den Volieren untergebracht, an denen sie ausgeschildert sind, sondern nebenan, und wo sich die vielen an der Webervogelvoliere ausgeschilderten Kleinvogelarten versteckt haben sollen, ist mir schleierhaft. ├ťbrigens: Viele Einzeltiere bei den Kleinv├Âgeln.


(04.09.2006, 15:29)
Nils Kley :   Zur der Leoparden-Anlage: inzwischen ist das "Aquarium" nur noch f├╝r die Amurleoaprden ausgelegt; des weiteren finden sich in kleinen Gehegen jeweils Pringtamarine und Ginsterkatze. Der Sumatra-Tiger ist hier nach der T├Âtung seiner Artgenossin allein untergebracht. Die Lage der Gepardenanlage zw. Tiger-und L├Âwengehege erscheint eher ungl├╝cklich. Auch die Reptilienhaltung ist verbesserungsw├╝rdig.
Ein weiterer Negativpunkt im Augsburger Zoo ist die Primatenhaltung, allen voran die der Schimpansen, Mantelpaviane und Mandrille. Die neue Seehund-Anlage ist im Vergleich zum vorherigen Zustand eine Verbesserung. Die neue M├Ąhnenwolfanlage ist fertig, allerdings wirken die Tiere noch sehr scheu und die Anlage etwas karg.
In einem verbesserungsw├╝rdigen Zustand hinsichtlich Klauenpflege sind Ture und Markhore, deren Anlagen ansonsten recht interessant gestaltet sind.
Im Elefantenhaus sind neben Plumploris Kurzohrr├╝sselspringer untergebracht, zuletzt(Mitte 20069 mit Nachwuchs.
@Dennis: hinsichtlich der Raubtieranlagen muss ich Dir leider widersprechen-sie sind zwar vergleichsweise besser als ihre Pendants im Alfred-Brehm-Haus in Berlin, zeigen aber dennoch einige Schw├Ąchen hinsichtlich Tiergerechtheit; da gibt es bessere Anlagen(z.B. Z├╝rich's Schneeleopardenanlage).

Nichtsdestotrotz-Augsburg hat einen durchaus sch├Ânen Zoo-s. u.g. Der Zoo mag durch Skandale und Fehlmanagement(u.a. Unterschlagung, das Afrika-Dorf)in letzter Zeit gelitten hat. Die Afrika-Anlage ist-mag sie manch einem altbacken erscheinen-doch recht sch├Ân anzusehen.
(30.08.2006, 21:42)
Dennis :   @Michael amend :Au├čerdem bin ich erst 15, da kannst du nicht erwarten das ich soviel Erfahrung habe wie du mit 15j├Ąhriger Tierpflegererfahrung
(24.06.2006, 00:00)
Dennis :   also.. an der Westseite des Hauses befinden sich drei gro├če, dreiseitig verglaste, ca. 4m hohe Anlagen. Jeweils eine wird von den Schnee- oder Amurleoparden benutzt. die mittlere in Wechselschicht von den beiden Arten.
Nun der wo ich was ganz anderes gesehen ha┬┤be: Die Au├čengehege sind reichlich strukturiert die tiere haben felsen, kletterb├Ąume, reichlich Bepflanzung und ein wasserbecken.. was will man mehr ?
gut die Anlagen sind doch wesentlich kleiner wie die in k├Âln, aber locker doppelt bis dreimal so gro├č wie in der Wilhelma ! die Innenanlagen sind auch nicht kleiner wie in anderen Zoos, aber zugegebenerma├čen etwas karg.
Dagegen sollte man auch die Anlagen der Indischen l├Âwen, Geparden, Manule und sumatratiger beachten, die der moderen Tierhaltung meiner Meinung nach vollstens entsprechen ! gut der zoo hat Schwachstellen (elefanten, nash├Ârner und
Reptilien) aber die Gro├čkatzenhaltung stellt keinen Minuspunkt dar !
(24.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Der viel gescholtene oder bel├Ąchelte Umbau der Leopardenanlage in Hannover hatte genau die Gr├╝nde, die IP66 als Nachteile der K├Âlner Haltung angef├╝hrt: W├Ąhrend vorher immer eines der erwachsenen Tiere Innendienst schieben musste - sobald Nachwuchs da war, in der Regel der Kater, damit die Besucher die Kleinen sehen konnten - k├Ânnen nach der Erweiterung wieder beide Alttiere je eine Au├čenanlage nutzen. In der neueren zweiten wurde nun auch der Terrarieneffekt vermieden, und die Katzen haben dort wieder mehr und vor allem weitere Aussicht als in der ersten Anlage. So gesehen wurde ein urspr├╝nglicher Planungsfehler dadurch nachgebessert. Bei den Tigern leider nicht.

Nun hatte ich ja den Thread seinerzeit er├Âffnet, weil ich lange nicht in Augsburg war. Sind denn die Leopardenanlagen m├Âglicherweise zwischenzeitlich umgebaut worden? Ansonsten verstehe ich den Vergleich mit K├Âln n├Ąmlich auch nicht, denn ich kenne aus Augsburg auch nur die kleinen und etwas sterilen "Glask├Ąsten", w├Ąhrend K├Âln doch "Landschaftsgehege" f├╝r Leoparden und Irbisse hat.
(23.06.2006, 00:00)
IP66 :   Wer die k├Âlner Leopardenanlagen f├╝r vorbildlich h├Ąlt, sollte sich unbedingt die Absperrk├Ąfige ansehen, die sich auf deren R├╝ckseite befinden und in denen ja manches Tier gro├če Teile seines Lebens verbringt. Der Nachteil solcher Gro├čanlagen gegen├╝ber konventionellen Raubtierh├Ąusern wie in Augsburg ist oft, da├č die K├Ąfige hinter den Kulissen oft deutlich kleiner sind als die Einzelanlagen klassicher Raubtierh├Ąuser wie Augsburg oder Berlin. Zwei weitere Vorteile gegen├╝ber der k├Âlner Anlage hat selbst die Schneeleopradenanlage in Krefeld: Zum einen k├Ânnen die Tiere durch Gitter und Zaun viel mehr Geschehen erleben und genie├čen das au├čerordentlich und m├╝ssen nicht, wie ihre k├Âlner Kollegen, auf die Kulissen klettern, um direkten Kontakt zu einem wenig begangenen Besucherweg zu haben. Zum zweiten sind in solchen geteilten Anlagen f├╝r den Besucher oft aktive Tiere sichtbar, da er ja nicht nur eine Kulissenanlage, sondern alle Unterk├╝nfte der gehaltenen Tiere einsehen kann. Das setzt voraus, da├č die konventionellen Raubtierh├Ąuser nicht ganz so dicht besetzt sind und man manche K├Ąfige zusammenschaltet, generell scheint mir die Haltung aber nicht ├╝berholt.
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend :   Wobei ich noch klarstellen m├â┬Âchte, das ich den Augsburger Zoo gar nicht schlecht finde, der gr├â┬Â├âŸten Schwachpunkte in diesem Zoo sind die Gro├âŸkatzen,-Giraffen und Elefantenhaltung.Der Zoo hat aber ein erstklassiges Potenzial, das hoffentlich genutzt wird.
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend :   @Zoosammler
Auf keienn Fall habe ich das so gemeint, wie Sie schreiben, im gegnteil , ich wei├⟠aus Erfahrung, das es einige Zoofans gibt, deren Wissen ├â┬╝ber Zoos, Artenkenntnisse und Tiere bei weitem das einiger Tierpfleger , besonders derer, die in den letzten jahren ausgelernt ahben, wobei ich auch hier nciht alle ├â┬╝ber einen Kamm scheren m├â┬Âchte, ├â┬╝bersteigt. Zum Beispiel kenne ich einen erfahrenen ,ausgelernten Tierpfleger, derd er meinung ist,die Halswamme beim Bergzebra sei ein geschw├â┬╝r, wir hatten in Landau einen Pfleger, der unser Oberpfleger wurde und, das ist KEIN SCHERZ !!, ein Hausmeerschweinchen nciht von einem Wildmeerschweinchen unterscheiden konnte ! Auch ein totgebornes watussikalb konnte er nicht als solches erkennen, und as Futter f├â┬╝r unsere K├â┬Âhlerschildkr├â┬Âten hat er in den Baum in der Anlage geh├â┬Ąngt, damit sie etwas Besch├â┬Ąftigung haben....Wie gesagt, ich kenen einige "Zoo-Laien", die eins ehr fundiertes Wissen ├â┬╝ber Zoos und Tierhaltung haben, besser als so mancher Tierpflger, was darn liegt, das bei vielen Tierpflegern kaum noch Interesse am Zoo besteht.Kenne ich leider auch den einen oder anderen....In Landau hatten ir eienn Lehrling, der mir in seienr dreij├â┬Ąhrigen Ausbildung nur eien einzige Frage gestellt hat, und zwar"Wenn ein Spie├âŸbock eien Oryxantilope ist, was ist dann eien S├â┬Ąbelantilope ?" Die Frage stellte er mir nach eienm besuch in Karlsruhe in seinem dritten lehrjahr, nachdem er einige Monate bei mir im Revier war. Ich ahlte aber nachwievor , und das ist mein gutes Recht, an meienr Einstellung fest, das ich als langj├â┬Ąhriger, erfahrener Tierpfleger die Qualit├â┬Ąt einer Tierhaltung besser beurteilen kann als ein"Laie". Und Dennis sollte sich einmal die M├â┬╝he machen, sich mit Gro├âŸkatzen und derer Haltung im Zoo vertraut zu machen, dann wird er vielleicht die M├â┬Ąngel in der Augsburger , und vieler anderer deutscher Zoos,besser erkennen.
(23.06.2006, 00:00)
Zoosammler :   @Michael Amend: Ich freue mich, dass Sie wieder mehr mitdiskutieren! Ihr Wissensschatz und ihr Humor haben dem Forum m.M. nach l├Ąngere Zeit gefehlt. Ich kann aber nur hoffen, dass es ein Missverst├Ąndnis ist, wie ich ihren Beitrag verstehe. So wie sie schreiben n├Ąmlich, w├Ąre die logische Konsequenz, dass wir hier nur noch ausgebildete und praktizierende Tierpfleger diskutieren lassen und der Rest sich zur├╝ckh├Ąlt, um nicht in anderer Leute "Arbeit reinzureden", weil man als Laie "keine Ahnung von der Materie" hat. Wenn Sie tats├Ąchlich der Meinung sind, man solle sich davor h├╝ten, sich zu etwas zu ├Ąu├čern, wo man kein "Experte" ist, w├Ąre das die einzig sinnvolle Schlussfolgerung (obwohl ich unterstelle, dass es auch unter Tierpflegern eine gro├če Bandbreite an "Ahnung vom Thema haben" gibt).
Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie das SO gemeint haben.
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend :   @Dennis
Das soll jetzt nicht arrogant klingen, aber ich bin seit 15 Jahren Tierpfleger und denke, das ich dadurch besser eine Tierhaltung beurteilen kann als ein Laie. Ich habe auch schon Gro├âŸkatzen gepflegt und die Stuttgarter Gro├âŸkatzenhaltung ist bei Weitem besser als die Augsburger Haltung.├âœbrigens, eine Gitterabsperrung ist f├â┬╝r Katzen wesentlich besser als ein Glasabsperrung, da die Katzen durch die Spiegelung irritiert werden. Die Leoparden-Aquarien in Augsburg sind deiner Meinung nach nur"etwas"kleiner als K├â┬Âln ? Das, was Augsburg als Leoparden-Anlage pr├â┬Ąsentiert, ist nur unwesentlich gr├â┬Â├âŸer als ein Katzenklo, ich habe schon fl├â┬Ąchenm├â┬Ą├âŸig gr├â┬Â├âŸere Meerschweinchen-Anlagen gesehen.Von der Gestaltung einmal ganz abgesehen. Vielleicht hat sich das ja mittlerweile etwas gebessert, ich war 2001 das letzte Mal in Augsburg, und da waren die Anlagen kaum bepflanzt bzw. mit R├â┬╝ckzugs,-und Kletterm├â┬Âglichkeiten ausgestattet. Und was mir die Augsburger Kollegen ├â┬╝ber ihre eigenen Raubtieranlagen erz├â┬Ąhlt haben,kann und werde ich nicht hier im Forum verbreiten.Aber ich m├â┬Âchte dir nat├â┬╝rlich nicht deine pers├â┬Ânliche Meinung ausreden, wenn du der meinung bist, das die Katzenhaltung in Augsburg in Ordnung ist, ist das schon in okay, das zeigt jedenfalls, das du als Laie eben keine Ahnung von der Materie hast.Das mag hart klingen, ist aber eine Tatsache. Oder bist du Tierpfleger ? Ich jedenfalls h├â┬╝te mich davor,als Laie beispielsweise in Pc-Angelegenheiten, einem Computerfachmann in seine Arbeit reinzureden.
(23.06.2006, 00:00)
Dennis :   @Michael amend: Wenn dir das augsburger
Gro├čkatzenhaus b.z.w H├Ąuser dir nicht gefallen guck dir die in Berlin, stuttgart oder Dresden an ! Das ist inakzeptabel1 Bei den Leoparden kann von Glasaquarien nicht die Rede sein die Anlagen sind wie in k├Âln, nur etwas kleiner oder findest du die k├Âlner Anlagen auch indiskutabel?
(23.06.2006, 00:00)
Michael Amend :   @Dennis
Die"neuen"Raubtieranlagen sind toll ? F├╝r wen ? Bestimmt nicht f├╝r die Tiere. Diese Anlagen waren schon bei ihrer Er├Âffnung veraltet. Sicher , die Au├čenanlgen f├╝r Tiger und L├Âwen sind ger├Ąumig und strukturiert, dennoch fehlt es an Schatten und R├╝ckzugsm├Âglichkeiten. Die Leopardenhaltung in den "Vollglasaquarien"ist indiskutabel , unvorstellbar, da wurden fr├╝her 5 Amurleoparden und zwei Schneeleoparden gepflegt, die Innenr├Ąume geh├Âren mit zu den schlechtesten , die ich kenne. Die Gro├čkatzenhaltung in Augsburg ist unzeitgem├Ą├č , nicht tiergerecht und von daher stark verbesserungsw├╝rdig.
(21.06.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer :   Ich finde, dass der Zoo Augsburg v.a. wegen seines Vogelbestandes besuchenswert ist. Die Wasservogelsammlung d├╝rfte die vielf├Ąltigste in S├╝ddeutschland sein und das Vogelhaus beherbergt eine der reichhaltigsten Sammlungen exotischer Kleinv├Âgel, v.a. Sperlingsv├Âgel, in einem deutschen Zoo - Arten wie Sternr├Âtel, Cinderella-Sch├Ânb├╝rzel und Goldmankolibri, Kolibris sind auch eine Augsburger Spezialit├Ąt, habe ich in keinem anderen deutschen Zoo oder Vogelpark gesehen.
Der gr├Â├čte Schwachpunkt ist neben einiger zu kleinen Anlagen die Beschilderung. Gerade die (Wasser-)Vogelanlagen sind oft unzureichend beschildert.
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   M├Âglich, dass die Wahl nur deshalb auf die Braunb├Ąren fiel, weil man sich von einer der beiden Arten trennen musste und es f├╝r die Kragenb├Ąren einen Abnehmer gab (oder sie gestorben sind). Schlie├člich sind Braunb├Ąren nirgendwohin absetzbar.

Der Zoo Leipzig hatte vor Jahren zwei Braunb├Ąren aus einem kleinen Tierpark, wo die Anlage nicht mehr den Anforderungen entsprach, "vor├╝bergehend" aufgenommen. Sie konnten nie in ihren Heimatpark zur├╝ckkehren, und ihre Unterkunft in Leipzig (der damalige Spielk├Ąfig f├╝r Jungb├Ąren im Kinderzoo) hielt den l├Ąngst ausgewachsenen B├Ąren nicht mehr stand. Der Zoo versuchte ├╝ber Jahre, die B├Ąren abzugeben, aber selbst der als Auffangstation erbaute B├Ąrenpark Worbis hatte eine lange Warteliste von "Anw├Ąrtern" - wenn ich mich recht erinnere, ├╝ber hundert!

Wahrscheinlich wird eines Tages eine ganze Generationen "auf Auslauf" stehender Braunb├Ąren in den Zoos wegsterben und durch andere Arten ersetzt werden, und wir fragen uns dann "Wer hat eigentlich noch Braunb├Ąren...?"
(11.06.2006, 00:00)
Dennis :   ich gehe ├Âfters nach Augsburg und finde auch, das man dem zoo zu wenig Beachtung schenkt.
Gerade die Raubtieranlagen sind doch toll !
Die neue Braunb├Ąranlage hat nur einen Nachteil.
Sie ist mit europ├Ąischen Braunb├Ąren besetzt!
Mir w├Ąre es lieber, wenn man die ragenb├Ąren behalten h├Ątte, die sterben n├Ąmlich grad in den Zoos aus.
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Die heutige B├Ąrenanlage ist eine wesentlich vergr├Â├čerte Variante des Altzustandes, der aus zwei "Nischen" mit treppenartig strukturiertem Betonboden bestand und am linken Ende der Anlage noch zu sehen ist; ich erinnere mich allerdings nicht mehr, inwieweit diese "Keimzelle" der Anlage beim Umbau ver├Ąndert oder ob sie "nur" durch die benachbarte Fl├Ąche erweitert wurde. Den Urzustand habe ich 1986 bei meinem ersten Besuch noch gesehen, und die beiden Anlagen waren damals mit Braun- und Kragenb├Ąren besetzt.
(07.06.2006, 00:00)
IP66 :   Wei├č jemand etwas ├╝ber die B├Ąrenanlage in Augsburg. Sie sah recht interessant, aber sehr klein aus. Ich erinnere mich auch noch, da├č der Afrika-Komplex bei meinem letzten Besuch - vor 3 oder 4 Jahren - schon ein wenig angejahrt wirkte, obwohl er noch in den 80ern als vorbildlich gepriesen wurde.
(07.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Dann wirds wohl so gewesen sein. Ansonsten w├Ąre es n├Ąmlich die erste ├╝berhaupt bekannte Zwillingsgeburt beim Takin gewesen.
(07.06.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   Ich bin mir da auch nicht sicher, aber ich d├Ąchte es w├Ąren zwei Einlinge in nur wenigen Tagen Abstand gewesen!
(07.06.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Eine Frage, die mich schon l├Ąnger besch├Ąftigt: Gab es in Augsburg mal eine Takin-Zwillingsgeburt? Oder nur 2x Einlinge fast zur gleichen Zeit?
(06.06.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   Ich hatte bereits gelegentlich ├╝ber den Augsburger Zoo geschrieben, mein letzter Besuch ist allerdings auch schon ein Jahr her! Damals wurde noch an der neuen Seehund-Anlage gewerkelt, f├╝r die ein Teil des grossen Teichs geopfert wurde. Um auch Historische Aspekte aufzubieten, wurde hier eine h├Âlzerne Br├╝cke aus dem Umland gerettet und als Besucherplattform hergerichtet! Als n├Ąchstes sollte eine neue Seeb├Ąr-Anlage angegangen werden, da hier dringenster Bedarf herrscht! Ansonsten fehlten in den letzten Jahren sp├Ąktakul├Ąre Neuanlagen. Die Elefantenfreianlage wurde vergr├Âssert und der Trockengraben aufgegeben, sowie eine neue Manul-Voliere errichtet. M├Ąhnenw├Âlfe standen kurz vorm Einzug auf der ehemaligen K├Ąnguru-Anlage und Nasenb├Ąren fand man auf der benachbarten ehemaligen Kl.Panda-Muntjak-Anlage! Kolibris sieht man zur Zeit nur noch im Vogelhaus, aber sicherlich gibt es noch welche hinter den Kulissen!
(06.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Zu den Zoos, ├╝ber die man hier im Forum nur ganz selten etwas liest, z├Ąhlt auch Augsburg. Leider komme ich wegen der Entfernung nur selten hin, mein letzter Besuch liegt einige Jahre zur├╝ck (da gab es dort z.B. noch keine Takine). Wie hat sich denn der Zoo inzwischen entwickelt?
(06.06.2006, 00:00)

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