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Zoo Antwerpen

Paul Schnitzler :   7.12.18: Geburt eines Flachland-Gorillas.
24.1.19: Erstmals wurden in Antwerpen Epauletten-Haie geboren.
26.2.19: Das schon von W. Dreier genannte Okapi "Ubundu" ist die Nr. 52 der Antwerpener Zuchtgeschichte.
19.3.19: 132 Fl├Âsselhechte aus einem legalen Transport von Afrika nach Asien sind in Br├╝ssel gestrandet. Wegen der schlechten Wasserqualit├Ąt kamen sie in die Obhut des Antwerpener Zoos.

(14.04.2019, 11:42)
W. Dreier :   26.1. Okapigeburt (m├Ąnnlich) - letzte Geburt war 2015: jetziger Bestand:1,3,1 (Leszoosdanslemonde)
(13.03.2019, 18:24)
zollifreund :   @Sacha: die Hirscheber scheinen abgegeben zu sein. An einer anderen Stelle im Zoo habe ich sie nicht gefunden.
F├╝r die Okapis gab es fr├╝her drei Freianlage: Die gro├če Anlage direkt vor dem Okapistall ( 2015 war diese sogar zweigeteilt), dann eine linkerhand schr├Ąg gegen├╝ber den Koalas und eine rechterhand neben der Hirscheberanlage. Die beiden letztgenannten sind nicht mehr - bei der ersten konnte ich keinen richtigen Grund erkennen, diese wurde aber durch eine neue Anlage hinter dem Okapihaus ersetzt, ist aber nicht direkt einsehbar. Die andere ist, wie bereits erw├Ąhnt, den Schimpansen geopfert worden. Die alte bekam ein Up-Date ( siehe Bild)
(28.06.2017, 22:12)
Sacha :   @Tom Schroeder: Unsere Ansichten gehen da eben auseinander. Kein Problem. Ich meinerseits halte mehr Gehegefl├Ąche grunds├Ątzlich f├╝r wichtiger als einen "repr├Ąsentativen" Platz (repr├Ąsentativ in Anf├╝hrungszeichen, weil dies schwer messbar ist).
F├╝r die (Teil-?)Integration des Pavillons in ein Tiergehege g├Ąbe es sicher M├Âglichkeiten (div. Stelzv├Âgel, Maras, Muntjaks, (kleinere) K├Ąnguruhs mit Emus, Sommergehege f├╝r Schildkr├Âten oder - mit Wasser - Otter etc.)
(27.06.2017, 13:31)
Tom Schroeder :   @sacha: Im Falle Antwerpens liegt der Fall meines Erachtens anders als in Hamburg, wo ich es ebenfalls als eine Fehlentscheidung empfinde, wie mit dem alten Eingang verfahren wurde.
In Antwerpen war und ist ein Ziel vieler Umbauten der vergangenen Jahre die (Wieder)Herstellung des Flairs der Belle Epoque. Dazu wurde der fl├Ąmische Garten gr├Â├čtenteils in den Zustand der ersten Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts zur├╝ckgesetzt, die Anbauten des Restaurants am Vogelhaus zur├╝ckgebaut, das Geb├Ąude links hinter dem Haus mit dem Kamel drauf (ElisabethSaal oder so?) wieder dem urspr├╝nglichen Erscheinungsbild angepasst usw. Dieses ist meines Erachtens hervorragend gelungen und passt super zum weiteren Zoo. Nun hat man halt quasi vor dem Zoo einen gro├čz├╝gigen Platz, der ├Ąu├čerst repr├Ąsentativ ist. Und dort auch Gehege zu errichten, h├Ątte zum Beispiel bedeutet, den Pavillon nicht erhalten zu k├Ânnen, der recht zentral auf dem Platz gelegen ist. Mit der gro├čen Erweiterung des Flamingogeheges wurde sicherlich ein guter Kompromiss erzielt.
(27.06.2017, 11:33)
Sacha :   @Tom Schroeder: Ich habe mir die Gestaltung anhand des Plans noch einmal angesehen und krebse zumindest teilweise zur├╝ck. Der Platz wurde bis auf den "Streifen" vom alten zum neuen Eingang gut ausgenutzt, ABER: H├Ątte man den Eingang/die Kassen an der alten Stelle belassen, dann h├Ątte man - bei anderer Gestaltung notabene - noch viel mehr aus dem doch sehr begrenzten Raum des Zoo Antwerpen rausholen k├Ânnen.

Gelegentlich erschleicht mich der Gedanke, dass gewisse Leute in den jeweiligen Zooleitungen koste es was es wolle einen "MODERNEN" Eingangsbereich wollen (ohne dass ich jetzt explizit behaupte, dies sei in Antwerpen der Fall!). Bislang konnte mich dies nur in den seltensten F├Ąllen ├╝berzeugen, da es in den seltensten F├Ąllen f├╝r den Besucher zu einer Zeitersparnis kam (weil das ja nicht zwingend bedeutet, dass mehr Kassen als fr├╝her ge├Âffnet sind, da dies ja auch mehr Geld kostet). Sicher aber ist, dass so jedes Mal ein St├╝ck Flair/Nostalgie verschwindet. Als Beispiel nenne ich den alten Eingang des Tierparks Hagenbeck, der heute wenig bis gar keine Beachtung mehr findet (so zumindest mein Eindruck beim letzten Besuch), w├Ąhrend er fr├╝her den Besucher auf eine romantisch-exotisches Erlebnis vorbereitete.
(27.06.2017, 10:39)
Tom Schroeder :   Menschenaffenhaus sollte das nat├╝rlich hei├čen, mein Handy wollte, dass ich Menschenaffen schreibe...
(27.06.2017, 09:14)
Tom Schroeder :   Von Platzverschwendung kann man bei der Neugestaltung des Eingangsbereiches nun wirklich nicht sprechen, es wurde eher Platz geschaffen denn vernichtet. So haben die Flamingos nun ein wesentlich gr├Â├čeres Gehege und das angesprochene Pandagehege ist hinzugekommen, ohne etwas anderes zu verdr├Ąngen (naja, die wirklich ollen Toilettenanlagen halt...) Es ist halt eine Neuordnung, die stark ver├Ąndert, aber Platz wurde nicht verschwendet.
Zur Okapianlage, die der Schimpqnsenanlage weichen musste: Ist daf├╝r nicht eine neue Okapianlage auf einer vorigen Wiesenfl├Ąche neben dem Menschenaffen enstanden? Sah bei meinem letzten Besuch im April so aus, War aber noch nicht fertig. Schade um die aufgel├Âste Okapi - Hirscheberanlagen ist es allemal, da diese besonders sch├Ân waren. Aber da hier nur neustrukturiert wurde und nicht Fl├Ąchen-verringert, kann ich da gut mit leben.
(27.06.2017, 09:12)
Sacha :   @zollifreund: Vielen Dank f├╝r Deine Infos. Ich sch├Ątze es immer sehr, wenn auch aus ausserdeutschen Zoos berichtet wird.
Die Kaffernb├╝ffel/Vogelanlage scheint mir anhand des Fotos auch gelungen zu sein. Hingegen kann ich die Begeisterung bez├╝glich des neuen Eingangsbereiches nicht teilen. Was f├╝r eine Platzverschwendung! Zumal Antwerpen vor den Kassenh├Ąuschen bereits eine Vorplatz hatte, auf dem sich die Leute "sammeln" konnten.
Frage zu den Hirschebern? Wurden die andernorts im Zoo untergebracht oder ganz abgegeben (und falls ja: wohin)?
(26.06.2017, 23:50)
zollifreund :   ich hoffe, dass ich bei den ganzen Ver├Ąnderungen nichts vergessen habe... ├╝brigens sind die bisherigen Au├čenanlagen f├╝r Kaffernb├╝ffel und Zebras nicht mehr vorhanden. Die Stallgeb├Ąuden werden gerade saniert. Was hier entstehen soll ist lt. einer Zoolotsin noch nicht bekannt ( das Denkmalamt scheint auch in Belgien ein Wort mitzureden zu haben g*)
daf├╝r noch eine Besonderheit aus dem sehr artenreichen Reptilienhaus: Seychellen-Taggecko (Phelsuma sundbergi)
(26.06.2017, 23:13)
zollifreund :   und in diesem Tempo geht es weiter: auch die neue Savannenanlage f├╝r Giraffen und Bergzebras ist fast schon fertig ( hier mussten die kleinen Gehege f├╝r Schweine und L├Âffelhunde gegen├╝ber den bisherigen Giraffenau├čenanlage weichen). So wie es aussieht, kann sie aber nicht mehr umrundet werden. Auch bef├╝rchtet ich, dass die sich in der N├Ąhe befindlichen Vogelvolieren ( mit Riesenturako) nicht mehr zu besichtigen sein werden... :-(
(26.06.2017, 23:06)
zollifreund :   aber zur├╝ck zum Baugeschehen: Wahnsinn was sich in Antwerpen alles in den letzten zwei Jahren getan hat - so ist auch der komplette Eingangsbereich neu gestaltet worden. Der eigentliche Zooeingang wurde bis hinter die Flamingos verlegt, so dass davor ein riesiger Platz entstanden ist.
In dem Zusammenhang wurde auch eine neue Anlage f├╝r Kleine Pandas neben die zweite Brillenb├Ąranlage errichtet und einen Wendelgang auf das direkt neben dem Bahnhof befindliche Geb├Ąude angelegt. So dass man von oben einen sch├Ânen Blick auf die ganzen Anlagen erhalten hat. ( im Hintergrund kann man noch den Eingang leicht erkennen, hinter dem Pavillion).
Bin mir nur nicht sicher, wie man den Einblick auf die Anlage der Kleinen Pandas beschreiben soll: 360┬░ + Vogelperspektive.... :-)
(26.06.2017, 23:00)
zollifreund :   und damit die zoologischen Bewohner nicht zu kurz kommen: die einzige Vertreterin ihrer Art in Europa ( oder sogar weltweit?) in einem Zoo. Sie fasziniert mich immer wieder aufs neue, sie sieht so ganz anders aus als die westlichen Gorillas.
(26.06.2017, 22:50)
zollifreund :   auf der anderen Seite des Restaurants werden gerade die neuen Au├čenanlagen f├╝r Gorillas und Schimpansen fertiggestellt. Hier die Gorillaanlage, im Hintergrund ist das Netz der Schimpansenanlage zu erkennen. ( Auch die Gorillaanlage ist ├╝bernetzt, ob hier irgendwelche Vergesellschaftungen geplant sind, kann ich leider nicht sagen. Leider mussten f├╝r diese Anlagen eine Okapiau├čenanlage und die Babirussas weichen...
(26.06.2017, 22:46)
zollifreund :   hier mal ein Blick in die von WolfDrei am 18.04.17 beschriebene Kapb├╝ffel-Voliere. Ist wirklich sehr reizvoll geworden, auch gerade in Verbindung mit den historischen H├Ąusern die jetzt als Nachtunterk├╝nfte f├╝r die ganzen Vogelarten dienen. ( Blick aus dem neuen Zoorestaurant hinaus.)
(26.06.2017, 22:42)
Adrian Langer :   Hmmm die w├╝rde ich pers├Ânlich sogar passender finden! :D

Also ich habe mich noch einmal belesen und die Quellen die ich jetzt gew├Ąlzt habe kommen zu keinem einheitlichen Schluss! Es gibt Angaben die von einem Auftreten von 3 Millionen Jahren bis 1000? vor Christus oder eben diejenigen, die nur von den eingef├╝hrten Formen sprechen. Aber egal ich denke auch mal, dass hier Inder eingestellt wurden, da es einfach zu wenige afrikanische Bullen gibt und diese dadurch nicht abk├Âmmlich waren! Wie dem auch sei ich will die Diskussion nicht weiter anfachen, da ich jetzt selber zu keinem eindeutigen Schluss komme. In der Zootierliste wird die orientalische Form n├Ąmlich auch gez├Ąhlt und auch als ausgestorben angegeben! (siehe Eintrag Asiatischer Elefant ohne Unterartenstatus)
(19.04.2017, 19:43)
Michael Mettler :   Ja, ich dachte bei meiner Bemerkung tats├Ąchlich an die kleinasiatischen Populationen. Aber selbst wenn die nur durch menschlichen Einfluss entstanden w├Ąren: Gegen Nubische H├Ąngeohrziegen in einem ├ägyptischen Tempel h├Ątte z.B. vermutlich niemand etwas (au├čer eingefleischten "Haustiergegnern" unter den Zoofans), obwohl die Ziege auch nicht aus Afrika stammt...
(19.04.2017, 19:26)
Heinrich Klein :   Ich bin mir nicht ganz sicher ob das zu 100% so zutrifft.
Die Asiatischen Elefanten im Syrien zur Zeit der Seleukiden waren wahrscheinlich tats├Ąchlich aus Indien importierte Tiere.
Wikipedia spricht jedoch von einer ausgestorbenen Unterart des Asiatischen Elefanten; dem Syrischen Elefanten. Der Nachwei├č dazu ist zwar schon ein bisschen alt, spricht jedoch von Elefanten im mesopotanisch-syrischen Raum zur Zeit der Akkadier und Assyrer. Und so ganz weit davon waren die ├ägypter im Alten Reich auch nicht.

(19.04.2017, 10:38)
Adrian Langer :   @Michael Mettler: Du beziehst dich bestimmt auf die ehemaligen Vorkommen in Syrien/Mesopotaien. Da muss ich leider widersprechen. Diese wurden quasi als Neozoen von den Seleukiden eingef├╝hrt. Ein Kurzbericht die Seleukiden sind ein Diadochenstaat gegr├╝ndet von Seleucos I. Einer seiner Nachfahren (ein Seleucos oder Antiochus von denen gab es so viele!) hat diese dann aus Indien importieren und z├╝chten lassen. Es gibt sogar eine Schlacht zwischen Ptolemaios VIII und Antiochus IV bei der beschrieben wird, dass die kleineren afrikanischen Elefanten auf ├Ągyptischer Seite (nehme mal an hier handelt es sich um die selbe Unterart die auch Hannibal mit ├╝ber die Alpen genommen hat) in Panik gerieten, als sie auf ihre gr├Â├čeren asiatischen Widersacher trafen. Diese Asiaten kamen sogar nach Alexandria was aber auch ihr einziger Auftritt in ├ägypten blieb! Deren Zucht wurde dann von den R├Âmern verboten wodurch sie nach wenigen Jahrzehnten verschwanden! Ich m├Âchte an der Stelle auch nicht wissen wie viele von diesen Elefanten in den Arenen verstorben sind!
(19.04.2017, 10:13)
W. Dreier :   Verd...... aber bei frz. Vogelnamen habe ich meine Schwierigkeiten: dennoch: nat├╝rlich Turakos!
(18.04.2017, 23:31)
Michael Mettler :   @Adrian Langer: Das Alte ├ägyptische Reich reichte zeitweise bis ins damalige Verbreitungsgebiet des Asiatischen (wenn auch nicht Indischen) Elefanten, so gesehen w├╝rde es zumindest auf Artniveau durchaus passen...

"Tukane" als Oberbesatz von Afrikanischen B├╝ffeln w├Ąren da deutlich unpassender - sollte das vielleicht "Turakos" hei├čen?
(18.04.2017, 22:43)
Adrian Langer :   Ein ├Ągyptischer Tempel mit zwei indischen Elefanten ......
(18.04.2017, 21:09)
W. Dreier :   Und da weiter unten von Eulenkopfmehrkatzen die Rede war: gegenw├Ąrtig ein Paar und 2 Nachwuchstiere dieses Paares.
(18.04.2017, 20:44)
W. Dreier :   Eigentlich suchte ich etwas ├╝ber ``Zoo-Vorkommen`` von Babirusas und landete ├╝ber ``Leszoosdanslemonde`` im Zoo von Antwerpen. Dort wurde eine Beschreibung vom Zustand des Zoos im M├Ąrz 017 gegeben, die mich interessierte, da mein letzter Besuch schon etwas zur├╝ck liegt. Zu den Babirusas: sie wurden nicht gesehen, seien hinter den Kulissen, w├╝rden aber abgegeben. Was ├╝berhaupt schon mit vielen Paarhufern geschehen sei, manchmal allerdings ``nur`` nach Planckendael.
Beim Versuch, die Historie einerseits zu erhalten, andererseits aber auch ``hypermond├Ąne`` Bauten zu schaffen, wurde bem├Ąngelt, dass bei dem geringen Platz daf├╝r offensichtlich nicht geplant sei, auf die ``ganz Gro├čen`` zu verzichten: Elefanten, Giraffen, Menschenaffen, Flu├čpferd z. B.

Gegenw├Ąrtig sollen die Menschenaffen Au├čengehege bekommen. Dazu fand ich einige Zahlen: Insgesamt wurden aus seinerzeit Belgisch-Kongo 18 juvenile Ost-Flachland-Gorillas (nach Erschie├čen der Familiengruppe) mit miserablem Erfolg nach Antwerpen gebracht. Es gab nur 5 Geburten, aber nur die hier schon genannte Victoria wurde erwachsen. Gegenw├Ąrtiger Bestand 1,1 Westgorillas, o,1 Ost-Gorilla (graueri), dieses Weibchen ``Amahoro``, (geb. etwa 1989) kam nach Zwischenstationen und nicht ganz gekl├Ąrter Herkunft nach Antwerpen.

Gegenw├Ąrtiges Vorzeigest├╝ck ist eine 1,5 ha ``├╝berdrahtete`` afrik. Savanne mit integriertem Restaurant ``Safari`` mit Blick auf Kapb├╝ffel - nat├╝rlich vom Besucher getrennt, und einem gro├čen Bestand an V├Âgeln - u.a. auch afrikan. Hornv├Âgeln , Tukanen, Enten, auch kleinen Geiern und Ibisartigen. Die Savanne wird durch einen Tunnel betreten. 8 Pylone tragen das Drahtnetz, H├Âhe 17 Meter!. Unter dem Restaurant soll mit geografischen Ausstattungen ein Tunnel von 67 m L├Ąnge zur Menschenaffenfreianlage f├╝hren. Integriert in diese Savanne ist auch das alte Rhino-Haus - offensichtlich nun die Unterkunft f├╝r die Kap-B├╝ffel.
Weiterhin unter neueren Vorstellungen wesentlich zu klein ist der historische ├Ągyptische Tempel mit 2 m├Ąnnlichen Elefanten und den Giraffen, zumal der Innenraum durch Besucher an Sonn- und Feiertagen mehr als gef├╝llt sei.
Erw├Ąhnt wird noch das ``Hippotomia``, 2003 gebaut und schon 2013 einer Generalsanierung unterzogen.

(18.04.2017, 20:40)
Hannes Lueke :   Danke f├╝r eure Antworten

Michael, wie Tom geschrieben hat ist Karfreitag in den Benelux Staaten kein Feiertag (was so ziemlich jeder Mensch in den grenznahen St├Ądten hier nutzt um shoppen zu gehen)
Von den Grenznahen Zoos wie Emmen oder Arnheim w├╝rde ich mich trotzdem fernhalten, Beekse Bergen und Rotterdam habe ich jedoch schon Karfreitag bzw am Tag der Arbeit besucht ohne Einbu├čen

Mal sehen ob es mich Freitag nach Antwerpen zieht. Die Historie reizt sehr.
(23.03.2016, 20:07)
Tom Schroeder :   Hm, ich habe vor 30 Minuten meine Antwerpen-Fahrt f├╝r Karfreitag storniert, hatte dann doch nach den gestrigen Ereignissen ein mulmiges Gef├╝hl...
Ich war auch letztes Jahr am Karfreitag dort, ein Busunternehmen f├Ąhrt mehrmals im Jahr u.a. von M├╝nster nach Antwerpen.
Mit dem Bus ist man l├Ąnger als drei Stunden f├╝r einen Weg unterwegs, und ja, es lohnt sich trotzdem. In Belgien ist Karfreitag kein Feiertag und daher war es letztes Jahr auch nicht zu voll! Was allerdings gegen einen Besuch spricht, ist, dass zur Zeit sehr viel dort gebaut wird und ein Besuch im Sommer sicherlich lohnender ist, da viele der Baustellen dann abgeschlossen sein werden. Der komplette Eingangsbereich wird ├╝berplant, genau wie eine der beiden L├Ąngs-Seiten des Zoos - dort ist Erweiterungsfl├Ąche hinzugekommen. Mitten im Zoo erhalten Schimpansen und Gorillas endlich Aussengehege. Das alles f├╝hrt aber dazu, dass man zur Zeit h├Âchstens dreiviertel des Zoos erleben kann - zwei Restaurants sind auch mit in den Baustellen... Wenn Du also in Zukunft noch h├Ąufiger nach Antwerpen fahren wirst, dann kannst Du auch Freitag hinfahren - falls nicht, w├╝rde ich noch drei vier Monate warten...
(23.03.2016, 16:02)
Michael Mettler :   @Hannes: Wenn du gerade so begeistert von Artis Amsterdam warst, dann wird dir das in Antwerpen nicht anders gehen, denn auch dieser Zoo atmet an allen Ecken und Enden Historie. Lohnt sich in jedem Fall.

Allerdings wei├č ich nicht, ob ein Feiertag eine gute Idee f├╝r den Besuch ist. Ich war vor vielen Jahren mal an Himmelfahrt in Antwerpen und es war so brechend voll, dass ich froh war, die meisten Besucher k├Ârperlich zu ├╝berragen - sonst h├Ątte ich wohl nicht viel zu sehen bekommen... Der Zoo liegt ├Ąhnlich Frankfurt mitten in der Stadt am historischen Hauptbahnhof (das zur Verkehrslage und Parksituation an einem Feiertag) und ist teilweise an dessen Au├čenwand gebaut; wenn ein Zug einf├Ąhrt, vibrieren die Bergtieranlagen ;-) ├ťbrigens ist auch der Bahnhof selbst einen Blick wert, die Eingangshalle k├Ânnte glatt als Kulisse f├╝r einen Harry-Potter-Film dienen.

Ansonsten kann ich noch Planckendael als Alternative empfehlen, liegt nur ca. 20 km s├╝dlich von Antwerpen. Das ist zwar nicht viel mit Historie, weil es "nur" der Au├čenzoo Antwerpens auf einem ehemaligen Landgut ist und man einst mit reinen Zweckgehegen anfing, aber der naturgem├Ą├č mit gr├Â├čeren Tierarten als Schwerpunkt besetzte Park hat sich spannend entwickelt und in seiner Weitl├Ąufigkeit fallen Menschenmengen etwas weniger ins Gewicht.
(23.03.2016, 15:30)
Hannes Lueke :   Hallo Zoofreunde,

ich ├╝berlege am Karfreitag einen Zoo unserer Nachbarn zu besuchen.
Da ich die Niederlande abgegrast habe kommt durchaus Belgien in Frage.
"Lohnt" sich eine 3 -st├╝ndige Anfahrt f├╝r den Zoo Antwerpen?

Danke im Voraus
(23.03.2016, 15:02)
zollifreund :   der Zoo Antwerpen hat in der letzten Zeit noch etliche angrenzende Grundst├╝cke erwerben k├Ânnen und kann sich dadurch weiter vergr├Â├čern. Aktuell wird gegen├╝ber dem alten orientalischen Elefanten/Giraffenhaus eine neue Savanne mit Restaurant gebaut. Auch hier wird eine der Huftieranlagen ├╝bernetzt werden. In Rotterdam und Due la Fontaine sind es ja Okapis die mit diversen afrikanischen V├Âgel vergesellschaftet sind, hier werden es nun die Kaffernb├╝ffel sein. Schon allein von der Gr├Â├če der Anlage ist das f├╝r die Vogelhaltung nat├╝rlich traumhaft. Denke auch dass dies eine sehr publikumswirksame Vogelhaltung ist und von der Raumnutzung ist das ja sehr platzsparend ( im Sinne dass man keine extra Vogelvolieren braucht).
W├Ąre doch auch mal was f├╝r Deutschland, oder?
(30.08.2015, 14:29)
WolfDrei :   Aus dem "Zoo Magazine": Antwerpen teilt die Geburt einer Eulenkopf MK mit
(03.07.2014, 11:53)
J├Ârn Hegner :   gestern war ich mal wieder im zoo antwerpen . dieser haelt doch verschiedene giraffen-arten zusammen in einen gehege . darunter eine massai-giraffe aus dem zoo basel .
(03.06.2014, 20:03)
IP66 :   Schade, da├č das Affenhaus, eine Art Mutter aller imitativen Kunstfelsanlagen, jetzt zur Disposition steht. Auch der Wunsch nach Entv├Âlkerung des ├Ągyptischen Tempels gef├Ąllt mir nicht. Gerade der antwerpener Zoo lebt ja von der Begegnung mit Tieren im historischen Kontext.
(28.11.2008, 13:46)
Trebaruna :   Einige tagen her war eine kurze presentation von das neue masterplan von Antwerpen.
Nicht viel details, aber in grossen z├╝gen. Leider gibt es fast keine infos ├╝ber der zukunft von das tierbestand.
2 Bilder; http://zooantwerpen.be/images/news/hr_863_img_337_.jpg
f├╝r orientation; nicht der ganze zoo ist hier zu sehen (die katzengehegen, hippotopia usw sind nicht im bild). Das graue viereck unter das elefant-logo ist der tempel. Das graue gans rechts unter ist das rindern/b├╝ffelhaus.

http://zooantwerpen.be/images/news/hr_863_img_353_.jpg
Die bilder sind von der zoo selbst.

- Der eingang kommt ein bisschen mehr in den zoo. So kann mann vom bahnhofplatz ein bisschen der zoo reingucken.
- Das "kleinaffenhaus" (mit die mandrillen, languren usw) soll komplet erneut werden. Wahrscheinlich mit mehrfacher st├Âcken.
- Das klein saugerhaus wird z├╝chtstation f├╝r kongopauen (wird jetzt umgebaut)
- Das teil wo jetzt okapis, menschaffen und restaurant ist soll das Kongo-biotop werden. (mit okapis, ducker, affen, gorillas und chimpanzen. Es gab plannen die gorillas ab zu geben nach planckendael, aber ich glaube die bleiben jetzt). (Die alte greifv├Âgel vollieren zwischen menschaffen und restaurant sind ein denkmal. Sie werden auf ein neue stelle im zoo wieder aufgebaut, sp├Ąter mehr)
- Auf der platz von restaurant bis alte nashornhaus (die letzte jahren war das gehege eine kanguruwiese) kommt ein neu giraffenhaus und anlage.
- Dann in der ecke der zoo neben die giraffen kommen die elefanten. Wahrscheinlich kommt eine junggesellengruppe, weil der z├╝chtgruppe nach plankendael umziehen soll.
- Der agyptischen tempel soll kein bewohner mehr haben und nur ein museum-funktion haben.
- Die kafferb├╝ffeln und zebras ziehen um nach gehegen ungefahr auf der platzt wo das heutige aussengehege f├╝r elefanten ist. Das B├╝ffel-haus bekommt wahrscheinlich ein restaurant-funktion. Die alte greifv├Âgelvollieren beim menschaffen sollen vor das buffelhaus ein platz bekommen.

Viel weiteres ist nicht bekannt. Wir w├╝sten schon das die l├Âwen nach esel/trampeltier gehegen umziehen sollen. Dort werden sie vergeselschaftet mit erdm├Ąnnchen und fucshmangusten. (die k├Ânnen mit t├╝nneln auf nach ein l├Âwen-freies gehege).
Die trampeltieren gehen nach das yak gehege und die yaks gehen wahrscheinlich nach planckendael.
Die katzengehegen werden erweitert nach vorne.
(28.11.2008, 13:25)
Oliver Jahn :   Ich wollte jetzt, nach meinem Urlaub auch noch mal schreiben, wie fasziniert ich vom Zoo Antwerpen gewesen bin. Michael hat ja das meiste schon beschrieben, aber dieses Flair, sich mal wieder in einem richtigen Zoo zu befinden, das war schon super. Die historischen Bauten sind einmalig, vor allem in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu den angerenzenden Wohnh├Ąusern. Und dabei habe ich den Zoo erst jetzt gesehen, das viele Anlagen schon gar nicht mehr so existieren, wie fr├╝her, oder etliche zusammengefasst wurden. Allein die Rindergallerie muss einmal der blanke Wahnsinn gewesen sein, bei dem Besatz, der mir von meinen Begleitern berichtet wurde. F├╝r mich, als einen bekennenden Fan der Zoo-Historie war dieser Besuch ein echter H├Âhepunkt. Antwerpen ist f├╝r mich in einem Atemzug mit Breslau, Posen, Berlin und Leipzig zu nennen. Und das Beste war, dass neben den herrlichen Bauten eben auch ein erstklassiger Tierbestand den Besucher erwartet. Wirklich gro├čartig.
(18.08.2008, 14:15)
Michael Mettler :   @R├╝diger: Die Frage nach der Tr├Ąchtigkeit kann ich leider nicht beantworten, ich wei├č nicht mal, wann der Bulle aus Frankreich kam. Zumindest sind die vier K├╝he z├╝chterisch sehr wertvoll, weil sie ja bis vor kurzem von den franz├Âsischen Linien weitgehend getrennt waren. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, m├╝ssten zwei von ihnen "urspr├╝ngliche" Kordofangiraffen (also die belgisch-niederl├Ąndische Linie) sein und die beiden anderen als T├Âchter der einen Kuh auf die Einkreuzung eines Pariser "peralta"-Bullen, also auf die "eingemeindete" franz├Âsische Kordofanzucht zur├╝ckgehen.
(12.08.2008, 22:50)
R├╝diger :   @ Michael Mettler
Zum Gl├╝ck hat Plankendael jetzt ein neue Zuchtchance.Sind vielleicht schon ein oder zwei Giraffenk├╝he tr├Ąchtig nach Plankendael transferiert worden.
Leider warten wir in Basel immer noch auf einen Massaigiraffenbullen.
(12.08.2008, 19:17)
Michael Mettler :   @Bj├ÂrnN: Nachdem dort ├╝ber Jahrzehnte hinweg gez├╝chtet wurde, muss ich diese Frage wohl mit "ja" beantworten :-) Zuletzt standen ja vier Kordofan-K├╝he l├Ąngere Zeit unbemannt in Antwerpen, weil man die franz├Âsischen Giraffen noch f├╝r peralta hielt und keine weiteren Hybriden produzieren wollte (war vorher bereits mangels antiquorum-Bullen geschehen). Nachdem sich ja inzwischen herausgestellt hat, dass auch die "Franzosen" antiquorum sind, hat man einen neuen Bullen dazugeholt, allerdings steht diese Gruppe nunmehr in Planckendael.
(11.08.2008, 19:04)
Bj├ÂrnN :   Das ist doch mal eine gro├čm├╝tige Entschiedung, finde ich gut...
H├Ątte denn Antwerpen ├╝berhaupt Platz f├╝r eine Zuchtgruppe??
(11.08.2008, 17:48)
Michael Mettler :   Wie ich jetzt erfahren habe, sind die neuen Giraffen im ├ägyptischen Tempel keine Rothschildgiraffen, sondern Unterarthybriden. Antwerpen hat sich bereit erkl├Ąrt, bis zu vier weibliche Hybriden aus anderen EEP-Zoos aufzunehmen, um an anderer Stelle den Umstieg auf reinbl├╝tige Zucht zu erm├Âglichen und die Hybriden von weiterer Fortpflanzung auszuschlie├čen. Bei den drei bereits eingetroffenen Giraffen handelt es sich um 0,2 aus Belfast und 0,1 aus Zlin-Lesna.
(11.08.2008, 10:19)
Michael Mettler :   Also, laut ISIS h├Ąlt Antwerpen Damarazebras. Allerdings sind dort auch die Zebras in Hamburg und Dresden als antiquorum eingetragen, nicht als chapmani...
(02.08.2008, 23:37)
Michael Mettler :   Letztes Wochenende war ich in Antwerpen, letzter Besuch davor 1997 - eine viel zu lange Pause f├╝r diesen immer wieder hoch interessanten Zoo. Und w├Ąhrend ich fr├╝her f├╝r dessen historische Bauten kaum einen Blick ├╝brig hatte, sondern mich eher der Gesamteindruck faszinierte und sonst der "Tunnelblick" den Tieren galt, habe ich diesmal, angeregt durch viele Historiendiskussionen im Forum, beides ins Auge gefasst :-)

Der historische Affenk├Ąfig neben dem Okapihaus wurde ┬äentgittert┬ô und mit einer halbhohen Glasfront versehen, hier leben nunmehr Baumstachler. Das benachbarte historische K├Ąnguruhaus ist besetzt mit Afrikanischen Quastenstachlern und Gro├čfleck-Ginsterkatzen im Gemeinschaftshaltung, Blauduckern und Hirschebern.

Die historische Greifvogelgalerie steht derzeit fast komplett leer (drei kleine Eulenvolieren sind noch besetzt) und soll laut Aushang restauriert werden. Auf das Endergebnis bin ich gespannt, denn die alten Eisenk├Ąfige haben ihren ganz eigenen Charme und bieten nach Zusammenlegung mancher Einheiten selbst gr├Â├čeren Arten nicht weniger Platz als manche deutlich modernere Anlage. Die Volieren der neueren Greifvogelanlagen am Bahnhof wurden ├╝brigens ebenfalls gr├Â├čtenteils zu gr├Â├čeren Anlagen zusammengefasst; die Zeit des Artenreichtums und der ┬äexklusiven Spezialit├Ąten┬ô ist folglich auch hier vorbei.

Durch den Ankauf und Abriss von Wohnh├Ąusern, die noch aus alter Zeit quasi in das Zoogel├Ąnde hineinragten, verf├╝gt der Zoo ├╝ber mehrere Erweiterungsfl├Ąchen entlang der Ommeganckstraat - das ist die Zoogrenze, die dem Bahnhof gegen├╝ber liegt und vor der z.B. das Okapihaus steht. Auch das zooeigene Gew├Ąchshaus neben der ehemaligen Nashornanlage wurde bereits abgerissen. Wo n├Âtig, ist eine neue Zoo-Grenzmauer entstanden, in die in Abst├Ąnden vergitterte, aber m.E. nicht verglaste Fenster eingelassen sind; demnach ist es offensichtlich nicht geplant, neue Tierh├Ąuser oder Au├čenanlagen "auf Grenze" zu setzen, sondern davon Abstand einzuhalten. Der Bereich hinter dem Okapihaus, der bis an den Kinderzoo heranreicht, gleicht noch einem Abrissgel├Ąnde. Nur das an der linken Seite des Okapihauses gelegene Okapi-Au├čengehege wurde bereits in Richtung neuer Zoomauer erweitert, ist aber noch nicht fertig. Der Einbau eines kleinen Schiebers in die Stallwand legt den Verdacht nahe, dass die Okapis hier in Zukunft mit Duckern vergesellschaftet werden sollen. Falls der ├╝brige Bereich des dortigen Erweiterungsgel├Ąndes wirklich f├╝r eine Gorilla-Anlage genutzt werden soll (auch das wurde in diesem Thread schon ge├Ąu├čert), w├Ąre f├╝r diese reichlich Platz.

Rechts neben dem alten Nashorngehege (jetzt begr├╝nt und mit Bennettk├Ąngurus besetzt) wurde dagegen nach Abriss der Bebauung eine Wiese mit einer Hintergrundbepflanzung aus Bambus (dieser genau vor der neuen Zoomauer) angelegt. Wird aber (noch?) nicht f├╝r Tierhaltung genutzt, dort stehen nur ein paar bunt bemalte Elefantenfiguren. Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass diese Fl├Ąche und die der alten Nashornanlage zuk├╝nftig f├╝r die weiter unten im Thread schon mal angedeutete Vergr├Â├čerung der Giraffenanlage (und deren Gemeinschaftshaltung mit anderen Tieren) ins Auge gefasst sind - was nat├╝rlich bedeuten w├╝rde, dass man dann den ├ägyptischen Tempel nicht mehr ganz umrunden k├Ânnte. Oder aber die jetzige Anoa-Seite des Tempels w├╝rde mit dem alten Nashorngehege und den neuen Freifl├Ąchen links daneben zusammengefasst und k├Ânnte dann wieder mit Nash├Ârnern besetzt werden ┬ľ die Stallungen w├Ąren ja noch vorhanden. F├╝r die Giraffenerweiterung b├Âten sich dann die ehemaligen Neuweltkamelfl├Ąchen (siehe unten) an.

Neu f├╝r mich war die (provisorische?) Nutzung der alten Seel├Âwenanlage f├╝r Kattas (Becken verf├╝llt und begr├╝nt, Umz├Ąunung in Leichtbauweise), auch kann ich mich nicht erinnern, dass ich die beiden kleineren Robbenanlagen links daneben beim letzten Besuch schon zusammengefasst und mit Pinguinen besetzt gesehen habe. Da eines der den Kattas gegen├╝ber liegenden historischen Hirschgehege mit Erdm├Ąnnchen und Fuchsmangusten besetzt ist, vermute ich auch hier nur vor├╝bergehenden Besatz bis zu einer Gel├Ąndeumstrukturierung.

Ebenfalls neu f├╝r mich war die Nutzung der fr├╝heren Freianlagen f├╝r Neuweltkamele (gegen├╝ber dem Giraffengehege) als Imbissterrasse. Das historische Stallgeb├Ąude steht allerdings noch als r├╝ckw├Ąrtige Kulisse, rottet aber anscheinend still vor sich hin. Der noch vorhandene Wassergraben ist ebenso wie jener der Giraffenfreianlage mit einer durchgehenden Reihe von Springbrunnen ┬ägeschm├╝ckt┬ô ┬ľ gew├Âhnungsbed├╝rftig. Der Einblick ins Giraffengehege wird zudem von hohen, massiven Stahltr├Ągerpfosten auf der Besucherseite des Grabens gest├Ârt, in denen sich L├Âcher f├╝r Seilabsperrungen befinden. Ich nehme an, dass das Giraffengehege bei der vergangenen Anwesenheit des Elefantenbullen Alexander als Elefanten-Ausweichgehege genutzt wurde? ├ťbrigens h├Ąngt noch immer die Beschilderung von Giraffa camelopardalis antiquorum (als Trivialname wird in allen vier Sprachen nur ┬äGiraffe┬ô angegeben) am Gehege, obwohl die Kordofangiraffen nach Planckendael umgezogen sind und nunmehr Rothschildgiraffen im Zoo gehalten werden. Die erweiterte Elefantenanlage kannte ich auch noch nicht; m.E. f├╝r die Tiere sehr gelungen, aber ich habe mich noch immer nicht daran gew├Âhnt, Elefanten in Zoo-Au├čenanlagen zunehmend hinter Gittern resp. massiven Pfosten mit Stahlseilen und E-Dr├Ąhten zu sehen.

Die Gehege der historischen Rindergalerie wurden so zusammengefasst, dass nur noch zwei gro├če Au├čenanlagen ohne trennenden Weg bestehen, besetzt mit Zuchtgruppen von Kaffernb├╝ffeln und Steppenzebras. Letztere sind ausgeschildert als ┬äZebra, Equus burchelli┬ô, was ein wenig R├Ątselraten verursacht; fr├╝her n├Ąmlich wurden im Zoo Chapman- und in Planckendael Damarazebras gehalten, sollte man die verkreuzt haben...?

Beim Umbau des Terrariums entfielen viele der fr├╝heren Kleinterrarien, auch die Wegf├╝hrung wurde ver├Ąndert. Die Gro├čterrarien sind unabh├Ąngig von den nat├╝rlichen Lebensr├Ąumen ihrer Bewohner sehr kunstfelslastig ausgefallen, mit geringen Ausnahmen (z.B. Komodowaran, S├╝dafrikanische Kobra, Wundergecko) wird ganz ├╝berwiegend nur noch der Standardbesatz der meisten Schauterrarien gezeigt ┬ľ auch hier greift die ┬äNasenb├Ąrisierung┬ô der Zoos also um sich, obwohl gerade im Reptilienbereich ein sehr gro├čes Artenspektrum verf├╝gbar w├Ąre. Als ├Ąrgerlich empfinde ich das Ersetzen der Gehegeschilder durch Monitore: Erstens gibt es teilweise nur einen Monitor f├╝r mehrere nebeneinander gelegene Terrarien, zweitens l├Ąuft die ┬äBeschilderung┬ô als (nicht interaktive) Diashow, so dass man dort und bei Gemeinschaftsanlagen den ganzen Turnus ┬äabstehen┬ô muss (das macht besonders im Aquarium Freude, wo das gleiche System eingerichtet wurde), und drittens kann es passieren, dass ein Monitor au├čer Betrieb ist oder etwas zeigt, was ├╝berhaupt nicht zum Terrarium geh├Ârt (z.B. einen Lehrfilm ├╝ber die Anatomie von Schlangen ├╝ber einem mit Echsen besetzten Becken).

Der Hippotopia-Komplex f├╝r Flusspferde, Schabrackentapire und Wasserv├Âgel gef├Ąllt mir ganz gut. Den Besatz der gro├čen Voliere finde ich allerdings z.T. nicht ganz gl├╝cklich gew├Ąhlt; Vogelarten wie Waldrapp, Brachvogel oder Austernfischer passen nicht so recht in den dunklen Waldcharakter der Anlage.

Im ┬äJubil├Ąumskomplex┬ô, dem 1968 errichteten Gro├čbau an der Bahnhofsau├čenwand, kannte ich das umgebaute Nocturama (Nachttierhaus) noch nicht. Finde ich sehr gelungen, auch wenn die eine oder andere Art genauso gut in einer Taganlage untergebracht w├Ąre (Tamandua, Viscacha, Indischer Riesenflughund). Merkw├╝rdigerweise findet sich im Nocturama-Sortiment keine einzige Kleinraubtierart. Mit einer Buschhamsterratte gibt es regelm├Ą├čig eine Trainingsvorf├╝hrung; diese Tiere werden zum Suchen von Landminen in Afrika dressiert, da sie im Gegensatz zu Sp├╝rhunden zu leicht sind, um diese selbst auszul├Âsen. Bei den Gro├čraubtieren kannte ich dem Umbau der fr├╝heren Anlagen f├╝r Eis- und Kamtschatkab├Ąren zu begr├╝nten Anlagen mit Trockengraben noch nicht; Besatz der Doppelanlage sind ┬ľ wen wundert es ┬ľ Brillen- und Nasenb├Ąren.

Modernere Zeiten sind auch im Vogelhaus eingetreten; die Zeit der sterilen Einzelvitrinen ist gr├Â├čtenteils vorbei, ganze Glasfronten wurden entfernt, davor liegende Besucherbereiche hinzugenommen und hinter einer deckenhohen Neuverglasung als Landschaftsausschnitte gestaltet, wobei man die alten Bereiche als ┬äzweite Ebene┬ô geschickt eingebunden hat. Welch ein Unterschied zu 1984, als ich den Zoo kennen lernte und das Hausinnere eher wie eine Zoohandlung aussah: In unz├Ąhligen Vitrinen, von denen viele als Einrichtung lediglich einen einzigen Sitzast enthielten und in keinem Verh├Ąltnis zur Gr├Â├če ihrer Bewohner standes, sa├č damals eine gro├če Sammlung von Einzeltieren ┬ľ Papageien, Tukane, Hornv├Âgel, Turakos, Eulenschwalme, Stirnv├Âgel....!

Insgesamt bewundernswert, wie viel sich im Zeitraum von elf Jahren im Zoo Antwerpen getan hat und gerade tut. Trotzdem hat der Zoo seinen historischen Charme behalten und kann sich noch immer ausgedehnte Gr├╝nanlagen leisten, die ihn zusammen mit der F├╝lle der Eindr├╝cke deutlich gr├Â├čer wirken lassen, als er ist (├Ąhnlich wie Basel).

Der Eintritt f├╝r Erwachsene liegt bei 17,50 Euro. Den gleichen Preis zahlt man in Planckendael, es gibt jedoch ein Kombiticket f├╝r beide f├╝r 29 Euro.
(02.08.2008, 11:38)
Sacha :   Ich habe die Frage bereits in einem anderen Thread gestellt, sie scheint mir aber hier besser aufgehoben: Ich habe nach einem Hinweis von Michael Mettler die "beeldbank" des Zoo Antwerpen durchgeklickt und bin dabei bei den Pandas h├Ąngen geblieben. Verstehe ich das richtig: Im Jahr 1987 haben ZWEI(!) Grosse Pandas in Antwerpen ein "Gastspiel" gegeben? In welchem Gehege/Standort lebten die beiden? Und wie lange dauerte der Aufenthalt in Antwerpen?
Ich w├Ąre sehr dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen k├Ânnte.
(24.10.2007, 13:35)
IP66 :   Leider ist das Buch von Baetens in Baufragen etwas desorganisiert, wobei man man auf p. 136 einen Bergtierfelsen findet, der mit den Anlagen in Hannover und K├Âln zusammenh├Ąngen k├Ânnte.
Interessanter ist aber p. 128, genauer gesagt der Zooplan dort: Man sieht, da├č der ├Ągyptische Tempel allein von der Gr├Â├če her ein Quantensprung in Sachen Tierhaus war. Wir finden ein Hauptabteil in der Achse, das wohl unseren Informationen nach f├╝r Giraffen vorgesehen war, und f├╝nf Boxen auf jeder Seite, drei kleinere und zwei gr├Â├čere. Au├čengehege sind aber nur drei vorgesehen, und da selbst bei der von Ihnen erw├Ąhnten Greifvogelvoliere die Zahl der Abteile korrekt wiedergegeben ist und man auch penibel bei der Zahl der K├Ąnguruhausl├Ąufe war, wird es wohl keine Unterteilungen gegeben haben. Mithin standen die Tiere in den Boxen und wurden wohl nur wechselweise nach drau├čen gelassen. Interessant ist, da├č diese Angaben zum ausgef├╝hrten ├Ągyptischen Tempel nicht mit den von Ihnen in einem Entwurf aufgefundenen einhergehen. Im Plan von 1937 hat man die kleineren Logen zusammengelegt, aber nur die aus dem Park weisende L├Ąngsseite hat drei Au├čengehege, w├Ąhrend auf der Innenseite weiterhin eine Au├čenanlage - f├╝r Elefanten? - existiert und die Giraffenanlage, wie geschildert, geteilt worden ist. Den Vergleich mit M├╝nchen finde ich - zu Gnaden - eher abwegig, da die vom ├Ągyptischen Stil nun einmal verlangten Eckpylonen dergleichen fordern und wir es beim Innenraum, anders als im k├Âlner und berliner Antilopenhaus und eben auch in M├╝nchen, mit einer Galerie und keinem Saal zu tun haben.
Ich w├╝rde drei Dinge betonen:
- der Bau ist von der Gr├Â├če her zu seiner Zeit auf dem Kontinent einzigartig, er bietet eine Vielzahl von Gro├čtieren, einen nach Museumsvorbild gestalteten Innenraum.
- mit der Gestaltung als ├Ągyptischer Tempel wird ein Baustil verwandt, der zwar noch klassizistisch legitimiert werden kann (auch Hadrian hat sich in Tivoli ├Ągyptische Staffagen bauen lassen), der aber die Herkunftsgebiete der ausgestellten Tiere evoziert, demnach als exotisierend verstanden werden kann.
- mit der ├Ągyptologisch fundierten Ikonographie des Eingangsprogramms wird nicht nur - f├╝r Belgien erstaunlich wenig liberales - Monarchenlob betrieben, es wird auch ein wissenschaftlicher Anspruch erhoben, der den bisherigen, den Staffagen englischer G├Ąrten nachgestalteten Geb├Ąuden, nicht eignete
Im Grunde ist alles da, was sp├Ąter vor allem Berlin pr├Ągen wird, aber eben auch manch' anderes Geb├Ąude in kontinentalen Zoos.
(13.07.2007, 18:43)
Michael Mettler :   Im Antwerpener Jubil├Ąumsbuch findet sich ein Hinweis ├╝ber die 1880 eingetroffenen Flusspferde: "Initially they were accommodated in the Egytian temple, which had not been designed f├╝r this." Also ist der Ursprungsentwurf nicht umgesetzt worden und die Tiere lebten bis 1885 (Er├Âffnung des Flusspferdhauses) auf einer nicht f├╝r sie vorgesehenen Planstelle.

Ganz nebenbei habe ich beim Durchbl├Ąttern des Buches gelernt, dass die alte Greifvogelgalerie offensichtlich eines der ├Ąltesten - wenn nicht DAS ├Ąlteste? - Tiergeb├Ąude in Antwerpen ist, denn sie ist schon auf einer Abbildung von Mitte des 19. Jh. dargestellt (damals allerdings noch um einige Abteile gr├Â├čer).
(02.07.2007, 22:04)
IP66 :   Das erste berliner Flu├čpferdhaus war ja auch sehr gro├čz├╝gig ausgelegt. Wobei zwischen dem antwerpener und dem m├╝nchner Bau allerdings ein sowohl tierg├Ąrtnerisch wie architektonisch ziemlich entwicklungsreiches halbes Jahrhundert liegt. Typologisch ist M├╝nchen ein Nachfolgebau des berliner Antilopenhauses, allerdings unter Verzicht auf den Besuchergang vor den Logen, der durch die gro├če, freitragende Betonkuppel ersetzt wurde, was auch der sp├Ąthistoristischen Entwicklung hin zum Jugendstil zu danken ist. Warum man in die Achse des Geb├Ąudes keine Giraffen oder Elefanten, sondern Flu├čpferde stellte, ist aber eine wichtige Frage. Ich denke momentan dar├╝ber nach, ob an der R├╝ckseite des Hauses kein Platz f├╝r eine Au├čenanlage war, ob man unter der Kuppel so viel Urwald gepflanzt hatte, da├č es keine Blickachse vom Eingang zur gegen├╝berliegenden Loge gab, oder ob die Querachse, in der ja auch die Raubtierterassen standen, einfach wichtiger genommen wurde.
(02.07.2007, 11:51)
Michael Mettler :   Interessant an dem Antwerpener Grundriss finde ich, dass man schon 1855 f├╝r die Flusspferde ebenso viel Stallraum einplante wie f├╝r die Elefanten - und doppelt bis fast dreimal so viel wie f├╝r das Nashorn. Man wusste also nicht nur, dass Flusspferde gesellig leben, sondern ging offensichtlich auch davon aus, mehr als eines bekommen zu k├Ânnen - und das zu dieser Zeit!

Mag sein, dass ich das als Architekturlaie ├╝berbewerte, aber als ich den Antwerpener Grundriss mit den vier kleineren Ecklogen sah, fiel mir spontan der urspr├╝ngliche Grundriss des M├╝nchener Warmhauses ein: vier kleine St├Ąlle in den Eckt├╝rmchen f├╝r je ein Exemplar von zwei Nashorn- und zwei Elefantenarten, aber ein gro├čer Flusspferdstall! Und nach den Schilderungen im Frankfurt-Thread zu urteilen hatte ja auch das dortige Dickh├Ąuterhaus kleinere St├Ąlle in den beiden T├╝rmen der Frontseite.
(01.07.2007, 17:59)
IP66 :   Damit w├Ąre die f├╝r K├Âln entscheidende Frage gekl├Ąrt, allerdings in einer Weise, die die k├Âlner Giraffenhaltung noch seltsamer macht. Die Dickh├Ąuter-Antilopenteilung gab es in K├Âln ja auch - da haben wir das Vorbild! Zu den Giraffen ├Ąu├čere ich mich noch einmal im Thread zum k├Âlner Haus.
(01.07.2007, 17:07)
nurmichael :   Die von Michael Mettler genannten Namen der Antwerpener Spitzmaulnash├Ârner best├Ątigt das Zuchtbuch Nr. 9 nicht. Hier noch einmal die Auflistung mit den ZB-Namen: 0015 = Jessica, 0583 = Sonny, 0758 = no name,0759 = no name, 0760 = no name.
(01.07.2007, 16:48)
nurmichael :   Sorry, nat├╝rlich meinte ich im Beitrag unten Antwerpen. War schon sp├Ąt.
(30.06.2007, 22:35)
Michael Mettler :   Gekl├Ąrt: Yassam war wie vermutet ein Panzernashorn(bulle).
(29.06.2007, 23:33)
Michael Mettler :   @nurmichael: Du meinst Antwerpen, nicht Arnheim... Dann lie├če sich deine Auflistung anhand einiger Bildunterschriften um Namen erg├Ąnzen: Die Kuh von 1951 hie├č Cona, der Bulle Grando. Die Kuh von 1956 war Jessica, und die ist im Giraffengehege abgebildet (nat├╝rlich ohne Giraffen dabei). Leider sind viele Bilder nicht datiert und/oder mit Individuennamen versehen, vielleicht finden sich auch die ├╝brigen Tiere dort.

Ein Foto zeigt Grando, der "durch Gitter von Yassam getrennt ist" - leider l├Ąsst das Bild keine Zuordnung zu, wer oder was Yassam ist, aber der Name klingt irgendwie nach Panzernashorn - muss wohl bei denen nochmal in die Bildlegenden schauen.

Zu meiner ├ťberraschung zeigt ein Foto von 1981 ein S├╝dliches Breitmaulnashorn namens Brigit mit einem Kalb - ich wusste bisher nicht, dass es in Antwerpen mal Nachwuchs gab. Wurde dieses Kalb im Zoo gezeugt (es wurden immer nur 1,1 gehalten!) oder kam die Kuh tr├Ąchtig an?
(29.06.2007, 23:31)
nurmichael :   Das ZB f├╝r Spitzmaulnash├Ârner Nr. 9 f├╝r 2000 weist f├╝nf d.b. michaeli f├╝r Arnheim aus. 1951 wurde ein Paar importiert (0758, 0759), von dem das Weibchen im selben Jahr starb, der Bulle ├╝berdauerte bis 1958. 1956 wurde eine Kuh importiert (0015), die bis 1969 ├╝berlebte. 1961 kam wiederum ein Weibchen (0760), die aber im selben Jahr starb. Der letzte Import war eine Kuh 1962 (0583), die 1964 starb. Zwei Spitzmaulnash├Ârner gleichzeitig gab es demnach nur 1951, 56, 57, 58, 61, 62, 63, 64. Soviel zur zeitlichen Eingrenzung der von Michael Mettler beschriebenen Fotos.
(29.06.2007, 23:16)
Michael Mettler :   So, und nun habe ich mich in der beeldbank auch durch die bekannten und die potenziellen Bewohner des Tempels in der Artenliste geklickt. Die seit Jahrzehnten von den Elefanten bewohnte Seite scheint immer mal wieder umgebaut worden zu sein. Man beachte unter "olifant" auf S. 15 oben das leider undatierte Bild mit den diversen Jungelefanten - eine kleine Landfl├Ąche im Hintergrund und ein gro├čes Wasserbecken davor.... Auch das Bild auf S. 10 mit dem badenden Jungelefanten sieht ein wenig nach Nilpferdbecken aus, und unter "neushoorn" findet sich auch eine Aufnahme zweier Spitzmaulnash├Ârner am Rand eines gro├čen Beckens. Das n├Ąhrt alles den Verdacht, das sp├Ątere Elefantengehege k├Ânnte nicht nur in der Planung, sondern auch in der Realit├Ąt zumindest kurzzeitig ein Nilpferdgehege gewesen sein. Nebenbei bemerkt: Nicht nur in Gelsenkirchen wurden junge Afrikanische Elefanten kurzerhand in einem Nilpferdgehege einquartiert - das konnte Antwerpen schon in den 50ern im dortigen Nilpferdhaus, wie ein Foto belegt...

Interessant auch, dass Spitzmaulnash├Ârner schon an verschiedensten Stellen im Tempel untergebracht waren. Nach den Fotos zu urteilen nicht nur im urspr├╝nglichen f├╝r sie geplanten Bereich, sondern auch schon auf der Elefantenseite und sogar in einem der Giraffengehege - aber mit seitlichem Zugang zum Stall im "Dickh├Ąuterbereich". Die Liste der im Tempel gehaltenen Arten l├Ąsst sich dank beeldbank um Dromedar und Bergzebra erweitern.

Neu f├╝r mich war auch, dass das neben dem Tempel gelegene Nashornhaus urspr├╝nglich ein Kamelhaus war!
(29.06.2007, 22:42)
Michael Mettler :   Bingo, Ingo, du hast das Geheimnis entr├Ątselt... Habe mir den Grundriss eben angesehen, und man kann ihn mittels der Maustasten vergr├Â├čern und verkleinern. Siehe "Beeldbank" unter "Architectuur" und dort "Egyptische tempel", S. 17.

Auf diesem Plan von ca. 1855 sind die Logen des Tempels vom Eingang aus im Uhrzeigersinn wie folgt vorgesehen: Nashorn (genau dort stand die von mir noch gesehene Chloe, und von ihr im Stall ist ebenfalls ein Bild auf den Seiten vorhanden), dann Elefanten (also auf der anderen Stallseite im Gegensatz zu heute), und Dromedare (jedenfalls lese ich das aus dem Schriftzug). Die dem Eingang gegen├╝ber liegende Stallfront war tats├Ąchlich von Anfang an f├╝r Giraffen gedacht, bei der Au├čenansicht auf einem anderen Bild des Plans steht auch etwas von der "Facade Posterieure" und "giraffe". Wie andere Bilder zeigen, wurden das zweite Giraffen-Au├čengehege aber zeitweise auch anders genutzt, z.B. f├╝r Grevyzebras. Auf der sp├Ąteren Elefanten-Seite geht es dann neben den Giraffen weiter mit Zebras, dann mit Nilpferden und schlie├člich neben dem Eingang mit Tapiren. Die Ecklogen f├╝r Nashorn, Dromedar, Zebra und Tapir sind deutlich kleiner als die mittleren f├╝r Elefanten und Nilpferde. Wenn man so will, war der Tempel also in der vorderen H├Ąlfte ein Dickh├Ąuterhaus und mein Verdacht mit den Tier-Riesen gar nicht schlecht...

Antwerpen erhielt 1881 sein erstes Flusspferdpaar - das muss also vor seinem Einzug ins eigene Haus noch anderweitig untergebracht gewesen sein, also vermutlich doch im Tempel.

Wie die Fotos in der beeldbank belegen, gab es im Tempel im Laufe der Zeit also auch Spitzmaul- und Panzernashorn sowie Okapis, Steppen- und Grevyzebras. Im Nachhinein kann ich mich jetzt nat├╝rlich ├Ąrgern, dass ich mich bei meinen ersten Besuchen 1984/85 nur f├╝r die Bewohner des Hauses interessiert habe, nicht f├╝r den Bau selbst...
(29.06.2007, 21:52)
Ingo Rossi :   Jetzt muss ich mich aber korrigieren: In der "Beeldbank" ist ja ein Grundplan des Hauses. Da sind auch "Hippopotames" erw├Ąhnt...wenn ich es entziffert habe...
(29.06.2007, 18:01)
Ingo Rossi :   Da 1885 schon das sp├Ąter im Krieg zerbomte Flusspferdhaus gebaut wurde, ist es unwarscheinlich, das vorher noch woanders Flusspferde untergebracht wurden. H├Âchstens provisorisch...
Es ist wirklich schwierig die Fotos und Filmausschnitte zu zuordenen.
In einer kurzen Sequenz der erw├Ąhntetn DVD sieht man ein Zebra und im daneben liegenden Auslauf vermeine ich einen Anoa zu erkennen. Datiert ist der Auschnitt auf 1943. Das dazugeh├Ârige Geb├Ąude l├Ąsst sich aber nicht wirklich erkennen.
(29.06.2007, 17:39)
Michael Mettler :   Woraus sich in Zusammenhang mit der Vergangenheit des K├Âlner Hauses die Frage erg├Ąbe, ob im Antwerpener Tempel wom├Âglich auch mal Flusspferde gelebt haben - ich wei├č das Entstehungsdatum des alten Flusspferdhauses nicht. Nashorn und Tapir in Einzelhaltung habe ich n├Ąmlich in den 80ern noch im bzw. am Tempel gesehen: In den kleinen Gitterausl├Ąufen auf der linken Seite (vom Eingang aus betrachtet) standen n├Ąmlich neben ein Flachlandtapir und das letzte N├Ârdliche Breitmaulnashorn, die Kuh Chloe. Ansonsten erinnere ich mich noch an einen einzelnen Elenantilopenbullen, aber nicht daran, ob in der Reihe noch mehr Tiere lebten (wenn ja, dann zumindest keine au├čergew├Âhnlichen Arten). Folglich muss es im Inneren des Geb├Ąudes zumindest EINEN Innenstall gegeben haben, der gro├č und stabil genug f├╝r ein Nashorn war. (Leider kann ich mich an das Innere des Hauses ├╝berhaupt nicht erinnern.) Chloe lebte aber m.W. nicht von Anfang an im Tempel, sondern nach ihrem Eintreffen (ca. 1950?) zusammen mit dem Bullen Paul im Nashorngehege gegen├╝ber. Wahrscheinlich zog sie erst in ihren Altersruhesitz im Tempel, nachdem der Bulle gestorben und das Paar S├╝dlicher Breitmaulnash├Ârner eingetroffen war, das bei meinem Erstbesuch im Nashorngehege lebte. Aber die M├Âglichkeit, im Tempel ein Nashorn unterzubringen, l├Ąsst doch den Verdacht aufkommen, dass das Haus urspr├╝nglich f├╝r Tier-Riesen (also Dickh├Ąuter plus Giraffen) konzipiert war.
(29.06.2007, 15:29)
Ingo Rossi :   Daher denke ich, dass auch die Giraffe nicht umgezogen sind.
(29.06.2007, 13:51)
Ingo Rossi :   Ich kann nur Vermutungen anhand der Bilder stellen, dass die Elefanten immer am heutigen Platz standen.
Auch auf der sehr ausf├╝hlichen DVD habe ich bis jetzt noch keinen genauen Filmausschnitt mit Elefant UND Gehege-Ganz-Bild gesehen. Die fr├╝hen Stummfilm-Elefanten-Ausschnitte (ca.1910)zeigen ausgef├╝hrte Reitelefanten.
(29.06.2007, 12:57)
IP66 :   Apropos und wenn Sie das Buch schon haben - im Thread zum alten Elefantenhaus ist die Frage aufgetaucht, wo bei der Er├Âffnung des ├Ągyptischen Tempels die Giraffen standen. Wenn das Buch etwas dazu sagt, w├╝rde das sicherlich helfen.
(29.06.2007, 10:40)
Ingo Rossi :   Das Buch erz├Ąhlt Geschichten ├╝ber Tiere in Antwerpen, also auch eine Menge andere Themen als Zoo. Aber nat├╝rlich auch ├╝ber Zootiere. Es ist daher nicht vergleichbar mit den von Ihnen genannten Buch ├╝ber den Zoo. Z.B. das erste Kapitel heisst: "Een kleine cultuurgeschiedenis van mens en olifant en de stad" Eine kurze Beschreibung der Elefanten in Antwerpen, wobei der Zoo halt auch ber├╝cksichtig wird.
(28.06.2007, 20:32)
IP66 :   Geht das Buch ├╝ber die Zoogeschichte hinaus, die vor einigen Jahren unter dem Titel Le Chant du Paradis erschienen ist?
(28.06.2007, 11:28)
Ingo Rossi :   Im Rahmen des Festivals "Antwerp Animalized", bei dem viele Veranatstaltungen zu Thema Tier und Antwerpen in der ganzen Stadt sattfinden, ist auch ein Buch erschienen "O Dierbaar Antwerpen", in dem auch der Zoo nicht zu kurz kommt.
Ebenso neu ist die DVD Zoologie. Die DVD enth├Ąlt Filme aus oder ├╝ber den Zoo aus den Jahren 1910-1960. Dazu gibt es ein recht ausf├╝hrliches Begleitbuch, in dem auch eine engl. Zusammenfassung Informationen zu den Filme und Zoo gibt.
(28.06.2007, 08:30)
IP66 :   Wie gesagt: Man mu├č Tempel und Fels als Einheit betrachten wie weiland der liberale Bildungsb├╝rgeraktion├Ąr, dann wird ein Schuh daraus - allerdings ein alter Schuh.
(08.06.2007, 18:19)
Carsten :   Mir hat der Eingang zum Aquarium nicht sonderlich gefallen, aber das kommt vielleicht ja auch von der "Kunstfelssattheit". Vor 15 Jahren h├Ątte ich das vielleicht auch noch als was besonderes empfunden...
(31.05.2007, 23:46)
IP66 :   Auch um 1900 gab es Felsgestalter unterschiedlicher Qualit├Ąt, und in Belgien ist bekanntlich vieles skurril ... Der Clou bestand aber auch darin, da├č auf wild zerkl├╝ftetem Fels ein Tempel thront, und wenn man f├╝r den Fels nur begrenzt Platz hat ...
(31.05.2007, 20:24)
Carsten :   @zooguidecollector: Genau die isses, 2006 steht drauf.

@?: Drei Okapis waren zu sehen, alle einzeln. Zwei in den Gehegen vor dem alten Haus, eines gege├╝ber der Molkerei...

War der Aquarieneingang schon immer mit den Felsen verschandelt oder kamen die erst sp├Ąter hinzu?
(29.05.2007, 21:15)
IP66 :   Ich kann Herrn Mettlers Bericht vom Menschenaffenhaus best├Ątigen: Es war eines der organischsten Affenh├Ąuser, die es gab, mit dem nur ├Ąsthetisch befriedigendem Ergebnis, da├č die Au├čenanlagen nur mit sehr wenig Kletter├Ąsten dekoriert werden konnten, weil gr├Â├čere Ger├╝ste die Architektur konterkariert h├Ątten. Das Aquarium ist ein Kind der Jahrhundertwende und als Akropolis gedacht - im Berg unten wohnen die Fische, im Parthenon, der selbigen bekr├Ânt, die Reptilien. Eine ├Ąhnlich zweist├Âckige Struktur hatte auch das alte Landnagetierhaus in Berlin, bei allerdings nur einer Besucheretage.
(29.05.2007, 20:00)
? :   Wieviele Okapis gab es zu sehen ?
(29.05.2007, 19:59)
Zooguidecollector. :   Ich m├╝├čte es schon etwas genauer wissen, was auf dem Titelbild des Zoof├╝hrers abgebildet ist. Sind es die K├Âpfe von einem Tiger,Zebra,Nasenb├Ąr,Ara,L├Âwen├Ąffchen und Pinguin ? Dann ist es die Ausgabe von 2006. Das Erscheinungsjahr steht hinten auf dem Umschlag.
(29.05.2007, 19:58)
Ingo Rossi :   Die Nash├Ârner waren direkt an der Aussenseite des Zoss, abgewandt vom Bahnhof. Also Seitlih vom ├Ągyp.Tempel. Nach ihrem Weggang waren dort dann auch mal die Tapire untergebracht, bis ihr neues heutiges Gehegen fertig war.
(29.05.2007, 19:51)
Carsten :   Bei den Giraffen sind Bauarbeiten an der Zoogrenze im Gange, allerdings werden wohl erst mal die Sanit├Ąranlagen und das Restaurant renoviert bzw. neugebaut. K├Ânnten aber durchaus Vorabeiten f├╝r eine Vergr├Â├čerung der Giraffenanlage sein...

Auf der Seitenfl├Ąche hab ich keine Bauaktivit├Ąten gesehen, da war nur eine neue Anlage f├╝r K├Ąnguruhs, die noch nicht bezogen war...

Waren fr├╝her nicht auf der dem Bahnhof gegen├╝berliegenden Seite die Nash├Ârner untergebracht oder hab ich das falsch in Erinnerung?
(29.05.2007, 19:16)
Ingo Rossi :   Ein Berggorilla??? Das w├╝rde mich wundern, aber wurde das noch nicht genauer ├╝berpr├╝ft?
(29.05.2007, 17:41)
Steven :   Ja, ein westliches manner. Die beide frauen sind Ostlich, jedenfalls glaubt man das ein der beide frauen sogar ein Berggorilla ist!
(29.05.2007, 16:07)
Michael Mettler :   Werden immer noch Westliche UND ├ľstliche Flachlandgorillas in Antwerpen gehalten?
(29.05.2007, 15:23)
Ingo Rossi :   @Michael Metteler: Die ehemaligen kleinen Gehege der Gebirgsanlage sind zu einem neue gestalteten Gehege zusammen gefasst worden. Dort leben die Takine und Tahre.
Die ehemaligen Aussenanlagen der Menschenaffen sid ├╝berdacht worden und winterfest. Das macht bei diesen recht kleinen Haus bestimmt sinn, sind sie doch so das ganze Jahr zu benutzen.
Die Bonobos sind schon vor etlichen Jahren nach Plankendale umgezogen. ├ťbrigens war ja im Gespr├Ąch, eine neue Anlage f├╝r Gorillas auf dem neu erworbenen Seitenfl├Ąchen des Zoos zu bauen.
@Carsten: Kann man davon schon was sehen? Ebenso war eine Neugestaltung und Vergr├Âsserung der Giraffenanlage vorgesehen. Gibt es da Ver├Ąnderungen?
(29.05.2007, 15:20)
Carsten :   Mein erster und letzter Besuch vor heute war 1999, daher kenne ich die Affenfreianlagen nicht mehr...

Die Takine und Tahre bewohnen die Anlage ab dem Besucherweg, davor ist ein Yakgehege und davor sind Trampeltiere. Entsteht ein hagenbeckartiges Panorama, allerdings sind die Thare und Takine von unten nicht zu sehen, da das Gel├Ąnde ansteigt.

Bonobos hab ich keine gesehen, sind die nicht in Plankendael. In der "Voliere" waren Siamangs. Im Kleinaffenhaus hab ich nicht so gr├╝ndlich geguckt, da kamen gerade ein paar Tropfen runter und war mir zu voll. Gesehen: Eulenkopfmeerkatzen, Haubenlangur, Goldgelbes L├Âwen├Ąffchen, au├čen Mantelpavian und Mandrill.

F├╝r eine zweite Runde war leider keine Zeit mehr, mu├čte das Hippo Baby beim Verlassen des Pools abpassen...

Bitte nat├╝rlich auch, die kleine legastenische Anwandlung zu verzeihen, soll nat├╝rlich Kleinkantschil hei├čen. Wollte nur mal gucken, wer als erstes schreit, g...

Beide Erdferkel waren recht aktiv bei der zweiten Runde im Nachttierhaus, nicht wie in Frankfurt, immer wenn ich da bin, wird nur gepennt...
(29.05.2007, 01:05)
Michael Mettler :   Wow, ein "Kleinschantkil" ist WIRKLICH was Besonderes :-)

Bewohnen die Takine und Tahre die gesamte (Kunst-)Felsenanlage in der hinteren Ecke des Zoos (eine Seite der Anlage grenzt an den Bahnhof)? Von meinen fr├╝heren Besuchen her kenne ich die noch als in mehrere Gehege unterteilten Komplex.

Welche Affenarten werden noch im Haus f├╝r Niedere Affen gehalten?

Am Menschenaffenhaus gab es ├╝brigens fr├╝her Au├čengehege (drei?), habe ich bei meinem ersten Besuch 1984 gerade noch erleben d├╝rfen. Die erinnerten ein wenig an Konzertmuscheln und hatten zum Besucher hin einen Wassergraben. Nachdem aber ein erwachsener ├ľstlicher Flachlandgorilla-Mann im Graben ertrank, wurden die Anlagen umgebaut. Aber war da nicht zuletzt auch eine volierenartige Au├čenanlage f├╝r Bonobos?
(28.05.2007, 23:26)
Carsten :   Auf dem Zoof├╝hrer sind diverse Tiere, Format, A4, Aquatopia war ich nicht, nur f├╝r Fische geb ich kein Geld aus...
(28.05.2007, 23:18)
Zooguidecollector :   Was ist denn auf dem Titelbild des Zoof├╝hrers zu sehen ? Gibt es einen F├╝hrer von Aquatopia ?
(28.05.2007, 23:16)
Carsten :   Zur├╝ck aus Antwerpen m├Âchte ich gerne meine Eindr├╝cke hier wiedergeben:

Die Aquariumsfrage ist ja schon beantwortet┬ů

Und dann erst mal eine Presseente aus der Welt schaffen, das kleine Flusspferd ist kein Bullkalb, sondern ein Kuhkalb, lt. Aushang bei den Hippos┬ů

Der Antwerpener Zoo liegt mitten in der Stadt, direkt neben dem Hauptbahnhof. Damit kommen wir dann auch gleich zum gr├Â├čten Problem des Zoos, dem Platz. Es gibt fast keine Erweiterungsm├Âglichkeiten, da der Zoo komplett von Geb├Ąuden umschlossen ist. Die einzige M├Âglichkeit, die auch genutzt wird, ist die an den Zoo angrenzenden Geb├Ąude aufzukaufen und der Zoofl├Ąche zuzuschlagen. Dieses ist allerdings auch begrenzt, die n├Ąchste Chance w├Ąre nur noch, a la Grzimek Stra├čen zu okkupieren, aber das ist in den heutigen Zeiten wohl nicht mehr m├Âglich. Man ist dort aber recht erfinderisch, z. B. ist das Reptiliengeb├Ąude auf das Aquarium aufgestockt worden. Manche Gehege, z. B. bei den Raubtieren sind dann auch nicht besonderes gro├č, andere stehen unter Denkmalschutz und sind f├╝r die Tierhaltung nur bedingt geeignet, z. B. die Elefanten sind nicht so toll untergebracht, der Bulle hat keinen R├╝ckzugsraum, weder innen noch au├čen. Die Menschenaffen haben keine Au├čengehege.

Es gibt aber auch sch├Âne Neu- und Umbauten, z. B. das Flusspferdhaus oder manche Gehege sind durch Anbauten f├╝r die die Tiere wohnlicher gemacht. Das ist gr├Â├čtenteils sehr gelungen gemacht, dem Zooarchitekturfreund wird das alt und neu in Antwerpen gefallen, z. B. wurde das alte Rinderhaus erhalten, die kleinen Gehege aber zu zwei gro├čen zusammengefasst┬ů Auch im Nachttierhaus Nocturama wurden die kleinen Gehege zu gr├Â├čeren zusammengefasst┬ů

Im ehemaligen Delfinarium findet eine Show mit kalifornischen Seel├Âwen statt.

Interessante Gemeinschaftshaltungen gibt es, Brillenb├Ąren und Nasenb├Ąren, Takin und Thar sowie G├Ąnsegeier und Bongos.

Im Vogelhaus gibt es tlw. keine Gehegebegrenzung, die V├Âgel werden im Hellen gehalten, die Besucher sind im Dunklen, so bleiben die V├Âgel in ihren Bereichen, l├Ąsst sich vermutlich gut fotografieren.

An vielen Gehegen, insbesondere Fische, Reptilien, Nachttierhaus ist keine herk├Âmmliche Gehegebeschilderung mehr, sondern ein Bildschirm, auf dem der Name (viersprachig), eine Abbildung und der Lebensraum gezeigt werden. Kann bei mehreren Tieren bissel l├Ąstig sein, da immer ein Tier nach dem anderen gezeigt wird. Auch sonst gibt es gerade f├╝r die j├╝ngeren Besucher viele interaktive Bet├Ątigungsm├Âglichkeiten, leider nicht auf deutsch.

Dann kommen wir noch zu den von Sacha gew├╝nschten Besonderheiten, ist nat├╝rlich nur subjektiv, g:: Flusspferd (mit Jungtier), Mandrill, Hirscheber, Baumstachler, Okapi, Seeotter (nur einer ?!?), K├Ânigspinguin, Thar, Erdferkel, Schabrackentapir (mit Jungtier), Kiwis, Warzenschweine, Kaffernb├╝ffel, Kleinschantkil.

Desweiteren gab es noch (nicht vollst├Ąndig) u. a. Knysny-Seepferdchen, Mur├Ąne, Sch├╝tzenfisch, Zitteraal, Nilwaran, Nilkrokodil, Komodowaran (lt. F├╝hrer, nicht gesehen), Viscacha, Schlanklori, australische Wasserratte, Zweifingerfaultier, Tamandua, Amurleopard, M├Ânchsgeier, Kongopfau, Sonnenralle, Andenkondor. Vielleicht ist ja f├╝r jemanden was besonderes darunter┬ů

Und ein Rarit├Ątenkabinett gibt es dort, allerdings sind dort keine Tiere ausgestellt wie z. B. in Duisburg, sondern nur ausgestopfte Tiere (Okapis, Bongo, div. V├Âgel etc), Skelette und viele Bilder aus der Geschichte des Zoos. Im Elefantenhaus steht ein komplettes Skelett eines Elefanten.

Das Restaurant wird im Moment renoviert.

Der Eintritt betr├Ągt f├╝r Erwachsene 16,50, Parkraum in Zoon├Ąhe ist knapp (├Ąhnlich Frankfurt) oder man nutzt die Luxusvariante direkt unter dem Bahnhof, dann kann bei Einzelpersonen allerdings das Parkticket teuerer werden als der Eintritt┬ů

Falls noch Fragen sind, bitte ┬ů


(28.05.2007, 23:05)
Kahuna :   Das aquarium existiert noch immer ;) Sehr schon, bisschen wie in amsterdam. Es stimmt auch das es noch ein "neues" aquarium gibt in der stadt; Aquatopia. Das ist gegenuber der bahnhof am selben platz wie der zoo. Aquatopia ist schon aber ziemlich teuer.

(das kleine flusspferd heisst Imani)
(23.05.2007, 19:15)
Sacha Beuth :   @Carsten: Ja, neuste Infos bez. des von Stefan und Muckel Putz erw├Ąhnten Kongo-Komplexes. Ausserdem wollte ich noch wissen, ob das Aquarium IM Zoo noch exisitert? Ich glaube mal gelesen zu haben, dass ganz in der N├Ąhe des Zoos ein eigenes Aquarium er├Âffnet wurde.
Und ein allgemeiner Bericht in diesem Forum nach Deiner R├╝ckkehr mit Verweis auf selten gezeigte Arten (nicht nur S├Ąugetiere), w├Ąre echt toll.
(23.05.2007, 16:39)
Carsten :   Falls Husten & Schnupfen nicht schlimmer werden, bin ich Montag in Antwerpen, das Flu├čpferdbaby lockt...

Wenn irgendwelche Fragen sind, bitte...
(23.05.2007, 15:50)
Stefan :   @Muckel Putz: Danke f├╝r die Infos. Das mit den Seeottern ist ja schade. Hoffentlich gibt es das zweite Tier noch (und war nur abgesperrt). Zu Deiner Frage bez├╝glich des Kongo-Komplex`. Ich habe Dir noch einmal meine Antwort von gaaaanz weit unten kopiert. Zitat Anfang: Der Zoo konnte vor kurzem ein kleines Erweiterungsgel├Ąnde erwerben (hinter den Okapi-Stallungen). Dort m├╝ssen demn├Ąchst erst noch einige leerstehende Geb├Ąude abgerissen werden. Sp├Ąter ist wohl ein Kongo-Bereich geplant (Okapis sind ja bereits in der Ecke, Gorillas sollen offenbar hierhin umziehen). Zitat Ende. Mehr wei├č ich leider auch nicht. Bis zum n├Ąchsten Einsatz.
(20.06.2006, 00:00)
Muckel Putz :   @Stefan Ich habe es tats├Ąchlich geschafft w├Ąhrend meines Belgienurlaubs die Zoos von Antwerpen und Planckendael zu besuchen.
Hier ist die aktuelle Besetzung des Nocturamas :
1. Visacha
2. Erdferkel
3. Austr. fischende Wasserratte
4. Schlanklori
5. Tamandua
6. Faultier
7. Nilflughunde

im Seeottergehege habe ich nur ein einzelnes M├Ąnnchen gesehen.
Von einem "Kongokomplex" war auch nichts zu sehen, wo sollte der denn hinkommen?
(20.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Hat zwar nix mit Antwerpen zu tun, aber genau das Selbe habe ich gestern angesichts einiger Fotos in alten Duisburger Jahresberichten gedacht. Da wurden f├╝r F├╝hrungen mit blinden Zoobesuchern sogar Jacobitas und Sotalias aus den Becken getragen, damit die Leute mal einen Delfin anfassen konnten!
(07.06.2006, 00:00)
Dortmunder :   Also, um nochmal auf die Manati auf dem Bild zur├╝ckzukommen... Hab in einem Panini-Album vom WWF mal ein Foto von einem afrikanischen Manati (Lamantin) gehabt, aber ich glaube eher, dass das Tier von Fischern angelandet wurde... Habe den starken Verdacht, dass die Manati auf dem Antwerpener Foto f├╝rs Foto an Land abgelegt wurde... Es sind n├Ąmlich Pf├╝tzen am Kopf des Tieres zu erkennen, aber sonst keine Schleifspur auf der Insel... Also, wurde die Manati wohl auf die Insel gehievt... Heutzutage wohl kaum noch vorzustellen !
(07.06.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Schaut in der "beeldbank" mal unter "olifant" und dort auf Seite 10. Ein Foto mit zwei jungen Afrikanischen Elefanten und einem jungen Okapi im selben Gehege.... Auch nicht schlecht.

Die Kategorie "aap" ist ├╝brigens eine Fundgrube f├╝r Meerkatzenfans. Nat├╝rlich fehlt auch nicht die "meerkat" = Surikate.... :-)
(25.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ich w├╝rde behaupten, dass der K├Ârperbau und die Fortbewegungsweise einer Seekuh einen Landgang kaum zulassen. Und wenn ├╝berhaupt, dann wahrscheinlich nicht auf eine glatte Betoninsel wie in der alten Krokodilanlage in Antwerpen.

In der von mir gesehenen Seekuh-Wanne gab es eine Flachzone, die auf dem Foto auch erkennbar ist und ├╝ber die das Tier vielleicht h├Ątte "aussteigen" k├Ânnen. Die Landbereiche um die Wanne waren bepflanzt, also h├Ątte es als Pflanzenfresser sogar einen Anreiz dazu gehabt.

Also vermute ich, dass die Antwerpener Seekuh zu Fotozwecken an Land gehievt wurde. Auch die anderen Fotos in den verschiedenen Becken sind ja fast ausnahmslos bei abgelassenem Wasser aufgenommen, wahrscheinlich wollte man so die Spiegelungen in der Wasserfl├Ąche umgehen. UW-Einblich gab's ja noch nicht, und angesichts der Becken"tiefe" h├Ątte man sich daf├╝r glatt auf den Bauch legen m├╝ssen....
(25.04.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Nee, in Amerika war ich leider noch nie...
Die Frage warum ist in diesem Fall doch eher hinderlich, denn warum nutzen Seel├Âwen, Flusspferde oder Otter die Landteile!? Der Umkehrschluss Warum sollten Seek├╝he nicht an land gehen. Die Frage ist viel mehr: K├Ânnen sie es ├╝berhaupt?
(25.04.2006, 00:00)
Togo :   @Sven P.Peter
Haben Sie schon einmal den Zoo Columbus in Ohio, USA , besucht ? Dort gibt eine der gr├Â├čten und besten Anlagen f├╝r Manatis in einem Zoo ├╝berhaupt , und die Tiere haben einen kleinen Landteil , der aber mehr von den im gleichen Becken lebenden Enten und Schildkr├Âten genutzt wird. Die Mantais k├Ânnten durch den Flachwasserbreich den Landteil auch nutzen. Aber warum sollten die Tiere das tun ?
(25.04.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   In keiner Seeku-Haltung gibt es eine M├Âglichkeit f├╝r die Tiere an land zu gehen, daher kann man gar nicht mal so sicher sein, oder?
(25.04.2006, 00:00)
Karsten Vick :   DAS Becken ist ja kaum knietief! Auf Seite 29 ist so'n ├Ąhnliches Becken, aber gekachelt. Ob das noch ein anderes ist? Von dem "eigentlichen" Krokodilbecken gibt es noch ein Foto, wo die ganze Insel steif voll Krokodile liegt und im Wasser immer noch welche schwimmen (Tiere - Reptilien - Krokodile).
├ťbrigens haben wir immer noch nicht gekl├Ąrt, wie die Seekuh auf die Insel kommt. Nach dem was ich wei├č, gehen Seek├╝he nicht an Land. Und Stranden duch Wasserablassen kommt auch nicht in Frage. Die Pfleger m├╝ssen sie also auf die Insel gezogen haben?!
(24.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Jetzt bin ich nochmal die "zeezoogdier"-Kategorie der Bildbank durchgegangen und habe auf Seite 28 das von mir gesehene Seekuhbecken wiederentdeckt, praktischerweise auf einem Foto mit Pfleger zum Gr├Â├čenvergleich. Da sieht man gut, wie klein diese "Wanne" war.

Etwas kurios finde ich das Foto der beiden Belugas. Erstens entnimmt man der Bildbeschreibung, dass diese Tiere NICHT in Antwerpen gehalten wurden, und zweitens hei├čt es, die Art sei noch immer bedroht und ihr Fortbestand sei nur den Zuchtprogrammen der Zoos und Delfinarien zu verdanken! Sollte ich da was verpasst haben? :-)
(24.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Karsten Vick: Ohne nochmal in die HP geschaut zu haben: Die Seekuhanlage, die ich in natura gesehen habe, war nicht in einem Haus i.e.S. eingerichtet, sondern es handelte sich um einen verglasten, nur von au├čen einsehbaren Pavillon, der die Stirnseite einer kleinen Fasanerie bildete. Die Info, dass es sich bei dem von mir gesehenen Tier um einen Amazonas-Manati handelte, entnahm ich erst nach meinem Besuch dem International Zoo Yearbook.

Fotos der Bongo-Sitatunga-Mischlinge habe ich auf der HP auch noch nicht gefunden (bei der dort angewendeten "Systematik" m├Âgen die nat├╝rlich irgendwo anders versteckt sein...). Es gibt aber reichlich Bildmaterial von diesen Tieren in Antwerpen, durch die freundliche Vermittlung eines damaligen Tierpflegers durfte ich sogar einige davon abfotografieren. Das letzte noch lebende Individuum aus dieser Kreuzungszucht durfte ich sogar noch lebend sehen und fotografieren, es stand 1984 in Planckendael.

├ťbrigens ist es ja nicht bei der einfachen Verkreuzung geblieben, die daraus resultierte, dass man f├╝r den einzelnen Bongo-Bullen Nabeli (im Gegensatz zu den heute gehaltenen Bongos ├╝brigens kein Ostafrikaner, sondern ein Zentralafrikanischer Bongo!) keinen weiblichen Artgenossen bekommen konnte. Die Artbastarde wurden erfolgreich mit einem Sitatunga-Bock "r├╝ckgekreuzt" und die daraus erfolgten Nachkommen wiederum mit einem Sitatungabock! Im internen Sprachgebrauch nannte man die erste Hybridgeneration "Bongsi", die R├╝ckkreuzung "Sibongsi" und die dritte Generation schlie├člich "Sisibongsi".
(23.04.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Nachtrag: Ich meine in allen anderen Haltungen haben die Tiere ja gar keine M├Âglichkeit zum landgang...
(23.04.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Gibt es ├╝berhaupt untersuchungen ob Seek├╝he an land gehen? (Irres Bild). Vieleicht is es aber auch nur eine Atrappe, weil man vom original nur den r├╝cken sah!?
(23.04.2006, 00:00)
Karsten Vick :   @Sven P. Peter: Kategorie Meeress├Ąuger (zeezoogdier), Seite 6. An der Bildbeschriftung ist interessant, dass es 1. ein Afrikanischer Manati und 2. eine Krokodilanlage sein soll. Geht man ├╝ber Kategorie Architektur - Reptilienhaus in die Bildbank, gibt es noch mehr Bilder von der Anlage, eins davon von 1912. Ist das die selbe Anlage, in der 1984 Manatis lebten?

@Michael Amend: Bei dem Ducker war ich irritiert wegen des Namens. Es sind auch GRducker unter ihrem richtigen Namen abgebildet. Aber der GRducker passt auch besser zum alten belgischen Kolonialreich als Abbottducker.
In Antwerpen wurden doch auch Bongos x Sitatungas gez├╝chtet. Habt ihr davon auch Bilder gefunden?
(23.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Zoosammler: Wie schon erw├Ąhnt habe ich die Seekuh im Fr├╝hjahr 1984 noch gesehen, im Fr├╝hjahr 1985 nicht mehr. Was ich nicht wei├č, ist, wie lange dieses Tier insgesamt dort gelebt hat.
(23.04.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Wo kann man das Bild sehen?
(23.04.2006, 00:00)
Zoosammler :   Wenn man sich die Seekuh auf den Bildern mal so anschaut, k├Ânnte man meinen, sie habe ihr ganzes Leben in einem leeren Becken gelegen.
Nein, aber was mich gewundert hat, war das Foto, auf dem das Tier auf dieser Betoninsel in der Mitte des gef├╝llten (!) Beckens gelegen hat. Mir w├Ąre neu, dass Manatis dann und wann an Land gehen...
Wann ist die Haltung denn ausgelaufen? Das ist ja kaum mit anzusehen.

Stammt das Bild, indem ein gro├čer Panda auf einer gr├╝nen Freianlage mit einem pavillon├Ąhnlichen Dach im Hintergrund sitzt aus Antwerpen? Was wird heute in der Anlage gehalten und warum hat man sich nicht um "Dauerpandas" bem├╝ht?
(23.04.2006, 00:00)
Michael Amend :   @Karsten Vick
Es tut mir Leid, Sie nett├Ąuschen zu m├╝├čen, aber beid em vermeintlcihem Abbottducker handelt es sich "nur"um einen Gelbr├╝ckenducker.Ich habe einen Abbottducker gesehen und fotografiert, und zwar ein hervorragendes Pr├Ąparat im Naturhistorischen Museum in Chicago.Die Tieer sind ein gutes St├╝ck kleienr und weniger massig als der Gelbr├╝ckenducker, dessen gelber R├╝ckenstreifen auch auf dem Foto in Antwerpen angedeutet ist.Antwerpen hat ├╝brigens die Europaerstzuchtd es GR-Duckers erzielt.Der Riesenschweinkeiler ist definitiv einer, Antwerpen hat mehrer Tiere aus dem Kongo importiert, was ja nahe liegt, da der Kongo fr├╝her unter belgischer Leitung stand.Ich habe auch ein Riesenwaldschwein lebend gesehen, leider nur ein weibliches einer wesentlich kleineren Unterart aus Kamerun.
(23.04.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Ich hab beim Bl├Ąttern noch folgende unglaubliche Tiere gefunden: Festland-Serau, Weddellrobbe und einen "Kastanienbraunen" Ducker (Kategorie Rind = rund, Seite 4, links oben, das wird doch wohl nicht etwa ein Abbottducker sein?).
Bei dem Riesenwaldschweinkeiler kam ich ins Gr├╝beln, denn Erna Mohr schrieb in ihrer Schweine-Monografie der Neuen Brehmb├╝cherei, sie kennt die Art nur aus Hamburg und Frankfurt. Und die h├Ątte gewusst, wenn es ein Riesenwaldschwein in Antwerpen gegeben h├Ątte. Aber in Puschmanns Zootierhaltung S├Ąugetiere wird die Haltung in Antwerpen erw├Ąhnt. Muss also sp├Ąter gewesen sein.
(22.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Die Seekuhwanne kenne ich auch noch, habe ich 1984 gerade noch gesehen - und zwar mit Bewohner(in), ├╝brigens im Gegensatz zu den heute verbreiteten K├╝stenmanatis ein Amazonas-Manati. Als ich im Jahr danach noch einmal in Antwerpen war, war die Seekuh weg, der verglaste Bau enthielt jetzt Kongopfaue, und das Seekuhbecken wurde nun als deren Sandbadewanne benutzt - das sagt alles ├╝ber seine Abmessungen aus!
(22.04.2006, 00:00)
Walter Koch :   Meine ersten Riesenelen hab ich in
Plankendael gesehen. Das Seekuh"becken"
in Antwerpen war nur eine flache Sch├╝s-
sel. Wenn ich mich recht erinnere, ragte
der R├╝cken des Tieres noch ├╝ber die
Wasserlinie heraus.
(21.04.2006, 00:00)
Hannes :   Aber hast du das Bild mit der Seekuh gesehen. mal wieder ein total flaches Becken. warum? wie tief ist eigentlich das in Arnheim?
(21.04.2006, 00:00)
Michael Amend :   Jetzt bin ich aber auch neugierig geworden, was es mit diesem"beeldbank"auf sich hat...Es hat sich gelohnt, das ist ja echt Spitze, und wenn ich diese Bilder sehe, frage ich mich, warum diese nicht im sehr schwachen Jubil├Ąumsbuch von Antwerpen abgedruckt wurden.Denn aufgrund der fehlenden historischen Bilder habe ich mir dieses Buch nicht gekauft...Und au├čerdem w├Ąre es toll, wenn andere Zoos diesem Beispiel folgen w├╝rden, stellt euch mal vor, Frankfurt, Berlin,K├Âln,Leipzig,Hamburg,Breslau,San Diego,Paris,Rom usw usw. w├╝rden solche Bilderarchive ins Internet stellen,Lechz,Gier,Sabber......
(21.04.2006, 00:00)
Michael Amend :   Die Rieseneeln waren immer nur in Planckendael untergebracht, und zwar in der Anlage, die 1997 w├Ąhrend meines bisher einzigen Besuches dort mit Steppenelen besetzt war.
(21.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   War eben auch mal auf dieser Homepage und in der "beeldbank". Irre, da k├Ânnte ich Stunden dran verbringen. Es sind aber definitiv auch Fotos aus Planckendael darunter, bei den Antilopen z.B. neben den Riesenelen auch die Saigas - am abgebildeten Stall gut zu erkennen - und einige der Sitatungas. Das Foto der Riesenelen-Herde ist auch in einem alten Planckendael-F├╝hrer zu finden.
Beeindruckend ist auch das Foto eines ausgewachsenen Riesenwaldschweins!
(20.04.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Die Beschreibungen der Fotos geben nicht allzuviel her, selbst wenn man als Plattdeutscher Belgisch wenigstens entziffern kann. Es gibt auch Gazellen beim Stichwort Hirsch und Wasserrehe beim Stichwort Antilope und so ne Sachen. Ein besonders sch├Ânes Foto einer ganzen Herde Riesenelen ist jedenfalls mit 1969 datiert, aber keine Ortsangabe.
(20.04.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Die Riesenelen waren doch meines Wissens in Planckendael untergebracht, oder? Ein Foto eines Schuppentieres findet sich auch in einem alten Sonderdruck ├╝ber das Antwerpener Nachttierhaus "Nocturama".

An Rarit├Ąten hat es Antwerpen jedenfalls nicht gemangelt, das ist nur weniger bekannt als bei den Mythos-Zoos London, Paris, Berlin. Z.B. gab's da auch schon Kaiserpinguine.
(20.04.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Ich war eben auf der Homepage des Antwerpener Zoos. Die haben eine Bildergalerie mit historischen Fotos. Wenn die Tiere wirklich alle mal in Antwerpen gelebt haben, da w├Ąr ja sagenhaft: Riesenelen, Gabelb├Âcke, verschiedene Ducker und Gazellen, Pardelluchs, verschiedene (!) Schuppentiere und und und...
Einige Fotos sind offensichtlich aus der freien Wildbahn, aber sie werden doch wohl keine fremden Zoofotos da rein gestellt haben?
(20.04.2006, 00:00)
Stefan :   @ Michael Mettler: So viel ich h├Ârte ist vom Umbau nur die eigentliche Galerie betroffen.
(17.03.2006, 00:00)
Jelle :   Falls Alexander der Zoo Rotterdam verlassen muesse. Welcher Bulle wird seine Nachfolger sein. Veilleicht kann dan der Bulle die jetzt in Zoo Kiyev verbleibt (zuchtfaehig ist und ein Kalb gezeugt hatte) hierher fahren!! Hatt jemand Neues dazu zu melden?
(16.03.2006, 00:00)
Albert Roolfs :   Der Zoo Antwerpen tauscht zwei alte Elefanten gegen eine neue Zuchtgruppe

Dina und Daisy, die beiden unzertrennlichen aber unfruchtbaren Circuselefanten verlassen bald den Antwerpener Zoo. Sie ziehen um nach Frankreich. Antwerpen st├╝rzt sich dann voll aufs Zuchtgeschehen und wird, neben Dumbo, eine Zuchtgruppe bestehend aus drei weiblichen Tieren beherbergen.
Die KMDA (k├Ânigliche Gesellschaft f├╝r Tierkunde Antwerpen) investiert einige Millionen Euro f├╝r das Zuchtprogramm der asiatische Elefanten. Um am Zuchtprogramm teilnehmen zu k├Ânnen, muss ein Zoo sowohl Weibchen und Jungtiere als auch Bullen beherbergen.
In Antwerpen wird jetzt am Elefantenhaus gebaut, aber nicht f├╝r einen Bullen. Denn hierf├╝r ist das Geb├Ąude nicht stark genug. Um trotzdem einen Bullen zu halten, wird in K├╝rze in Planckendael investiert in ein neues Elefantenhaus.
Der Umstand, dass Dina und Daisy verschwinden, ist vornehmlich f├╝r die Tierpfleger eine harte Nuss zu knacken. “Das ist nat├╝rlich sehr schade, aber auf der anderen Seite, steht die Herausforderung eine neue Zuchtgruppe zu empfangen.” antwortete der Pfleger Bruno Melens. “Es wird einige Zeit dauern bis wir wieder aufs neue das Vertrauen der Tiere gewinnen und um Dumbo an die neuen Tiere zu gew├Âhnen, aber es wird gelingen.”
Durch den Tausch kommen drei neue Elefanten anstatt der zwei die ausziehen. Au├čerdem wird gehofft auf Babys.
“Das ergibt zus├Ątzliche Arbeit. Der Chefpfleger wird daf├╝r eine L├Âsung finden m├╝ssen” lach der Chefpfleger Bruno.
“Zur Zeit wird ein Pfleger angelernt, sodass wir bald zu sechst sind, trotzdem wird dann bald eine gesch├Ąftige Zeit kommen.” Nicht nur die neue Gruppe sorgt f├╝r extra Arbeit sondern auch der Umzug von Dina und Daisy. In der n├Ąchsten Woche werden Pfleger aus Maubeuge erwartet, diese m├Âchten ihr Duett kennen lernen. Sobald die Tiere dann umgezogen sind, werden Antwerpener Tierpfleger f├╝r drei bis vier Wochen da bleiben. Damit sich, sowohl die Tiere als auch die neuen Tierpfleger an die neue Situation gew├Âhnen k├Ânnen. Der komplette Tausch soll noch vor dem Sommer abgeschlossen sein.
(h├Âchstwahrscheinlich kommen die beider Rhener K├╝he die auch in Blijdorp standen und jetzt in Port Lymphe (der 2.Zoo von Aspinal GB)sich befinden mit dem im April 2005 geborener Elefantenm├Ądel nach Antwerpen. Alexander wird in 2007 Blijdorp verlassen)
(16.03.2006, 00:00)
Sitara :   @ Stefan: Die beiden ├Ąlteren K├╝he Suseela und Jumbo gab Artis 2004 nach Ostrava ab. Der urspr├╝nglich von Rockton/Kanada stammende Jungbulle Nicolai, der auch vor├╝bergehend in Hannover lebte, kam von dort 2003 nach Artis. Zum selben Zeitpunkt wurde ihm die
(16.03.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Nochmal @Stefan: Antwerpen liegt f├╝r mich ein paar Jahre zur├╝ck, damals lagen vor der Rindergalerie noch Freianlagen f├╝r Watussirinder und Pr├Ąriebisons (wobei letztere zeitgleich auch in Planckendael gehalten wurden). Passiert(e) mit diesen Anlagen auch etwas, oder betrifft der aktuelle Umbau nur die eigentliche Galerie?
(16.03.2006, 00:00)
Michael Mettler :   @Stefan: Der jetzige Amsterdamer Bulle ist der aus Hannover gekommene Nikolai.
(16.03.2006, 00:00)
Stefan :   @Matthias Papies: Das kann allerdings noch nicht allzu lange der Fall sein. Bei meinem letzten Besuch vor knapp zwei Jahren gab es nur zwei Elefantenk├╝he in einem ziemlich alten Gehege. Jedenfalls sind mir in der gesamten Anlage nur die beiden K├╝he aufge
(16.03.2006, 00:00)
Matthias Papies :   Wieso soll der Zoo Artis dafuer Pate gestanden haben? Artis hat einen Elefantenbullen der in Zukunft fuer Nachwuchs sorgen kann und Thong Thai war lediglich in Blijdorp weil sie sowieso aus Muenster weg gegangen ist.
(16.03.2006, 00:00)
Stefan :   @IP66: Der Rinderkomplex wird zur Zeit modernisiert. Die tristen mit mannshohen Gittern versehenen Gehege sollen zu zwei Anlagen zusammengefasst werden. F├╝r die Rotb├╝ffel bedeutet dies das Aus. Kaffernb├╝ffel werden bleiben, die Takine sind in den neuen Hi
(15.03.2006, 00:00)
IP66 :   Das Elefanten/Giraffenhaus in Antwerpen ist der erste Stilbau der Zoogeschichte ├╝berhaupt und pr├Ągend f├╝r die Nachfolgebauten in K├Âln und Frankurt, auch wenn die dann auf einen orientalisierenden Stil setzten. Was geschieht denn beim Umbau der Rinderallee?
(15.03.2006, 00:00)
Stefan :   @Dennis: War vor zwei Jahren einmal dort. Der Zoo liegt f├╝r Bahnreisende g├╝nstig direkt am Hauptbahnhof. Wie jeder alte Zoo gibt es Schwachstellen aber mein Gesamteindruck: Viele Schmuckst├╝cke und insgesamt sehr charismatisch und gr├╝ne Oase. In den letzte
(14.03.2006, 00:00)
Sitara :   Einen ausf├╝hrlichen Bericht von einem Zoobesuch in Antwerpen von 2004 gibt es unter:
http://www.leszoosdanslemonde.com/html/zoo_monde/europe/zoo_belgique/antwerpen/antwerpen.htm#conservation
was allerdings Franz├Âsisch-Kenntnisse voraussetzt... Plan ist dort aber soweit ich wei├č keiner enthalten.
(14.03.2006, 00:00)
Dennis :   Hallo war von euch schon mal jemand in Antwerpen? Bibt es im Web einen Zooplan dieses Gartens?
Der Plan der website ist ja mehr als besch..eiden.
(14.03.2006, 00:00)

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