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Zoo Berlin



Jan Jakobi:   Wow! Endlich ist das langersehnte Gorilla-Baby da! Bibi sieht gl├â┬╝cklich aus auf dem Foto auf Facebook.
(17.02.2021, 17:00)
W. Dreier:   Na , da waren die (erfolgreichen ) Deckakte doch viel sp├â┬Ąter!
(17.02.2021, 15:08)
J├â┬Ârn Hegner:   sonst diese busch- oder flu├â┬čschweine kann er sich auch heute nicht mehr anschaffen . weil den berliner ist es doch bis jetzt gut gelungen viele rarit├â┬Ąten zu holen .
(28.01.2021, 20:42)
J├â┬Ârn Hegner:   h├â┬Ąlt der zoo berlin an den affen gar keine halbaffen mehr . nicht irgendwelche makis oder lemuren aus madagaskar . er hatte doch auch mal weisskopfmakis gehabt .
(28.01.2021, 20:29)
J├â┬Ârn Hegner:   wenn das letzte borneo-bartschwein nicht mehr ist , dann kommen doch wohl nicht erneut welche wieder . weil die haltung ist nicht so leicht . etwa 1995 kamen diese ja aus den zoo von singapur .

schon geplant was danach in das gehege davon rein kommen wird . weil vorher waren darin die anoas . eventuell halsbandpekaris vielleicht und warzenschweine kommen doch bestimmt auch mal wieder .
(17.01.2021, 22:47)
J├â┬Ârn Hegner:   was wird denn auf dem platz kommen wo zur zeit noch die spitzmaulnash├â┬Ârner sind .
(22.12.2020, 16:26)
Jan Jakobi:   J├â┬Ârn Hegner, ich vermute eher, dass die Spitzmaulnashornkuh Maburi und ihre Tochter Maisha in den Tierpark Berlin umziehen werden. Eine Art Tausch gegen die Panzernash├â┬Ârner Betty und Sohn Karl.
(22.12.2020, 15:43)
J├â┬Ârn Hegner:   der zoo wird doch die letzten spitzmaulnash├â┬Ârner abschaffen und nur noch mit panzernash├â┬Ârner verbleiben .
(22.12.2020, 15:37)
W. Dreier:   Hier die ``Flachl├â┬Ąnder`` im ``neuen Teil`` - Ende Oktober
(19.12.2020, 15:33)
Konstantin Weber:   Ich hatte beim Zoo mal nachgefragt und da hie├â┬č es vor einigen Monaten, dass Chico nach Cottbus gehen soll.
(19.12.2020, 11:21)
Adrian Langer:   @Regina: Es hei├â┬čt schon lange, dass der Bairds Tapir zur├â┬╝ck nach Wuppertal ging. Belegen kann ich es aber leider nicht, da ich das letzte mal im Sommer dort war und da "nur" ein Weibchen zu sehen und eingestellt war.
(18.12.2020, 09:41)
Regina Mikolayczak:   @ Emilia: Wann (Uhrzeit) hattest Du Gl├â┬╝ck bei den L├â┬Âwen ? ... Ich habe die zwar in Leipzig (auch als sie noch zu 5. waren) ├â┬Âfter gesehen, aber hier bei uns in Berlin hatte ich noch kein Gl├â┬╝ck...
Deine Vermutung hinsichtlich der beiden Nashornarten teile ich auch!

Wei├â┬č eigentlich jemand, wo Chico der Baird Tapir abgeblieben ist??

Die beiden "Flachl├â┬Ąnder" kamen ├â┬╝brigens schon zweimal so gegen 10.30 Uhr auf die Au├â┬čenanlage (also die S├â┬╝damerika-Anlage im Erweiterungsbereich) und - wei├â┬č nicht, ob hier schon mal erw├â┬Ąhnt - die Gro├â┬čem Maras leben dort nicht mehr, sondern in den ehemaligen Muntjak-Gehegen (= Rondell bei Prinz-Alfred-Hirsch, Wei├â┬čwedelhirsch etc.)
(18.12.2020, 09:19)
Emilia Grafe:   Und ein Springbock-Bild
(17.12.2020, 04:27)
Emilia Grafe:   Und nochmal nur die beiden Katzen.
(17.12.2020, 04:26)
Emilia Grafe:   Hier alle drei L├â┬Âwen zu sehen.
(17.12.2020, 04:26)
Emilia Grafe:   Ebenfalls gestern war ich im Zoo, diesmal hatte ich Gl├â┬╝ck und sah alle drei L├â┬Âwen auf der Au├â┬čenanlage.
Ansonsten im ehemaligen zuletzt Alpaka-Gehege neben den Helmkasuaren direkt am Landwehrkanal nun ein Nonnenkranich, dafür Alpakas im ehemaligen Barasingha-Gehege.
Schon etwas l├â┬Ąnger ist ein neuer junger Sichuan-Takin(-Bulle? aus dem Tierpark?) im Zoo (Bild anbei).
Ansonsten tut sich nicht viel. Bzgl. der Nash├â┬Ârner, meiner Vermutungen aus drei Besuchen sind die Spitzmaulnash├â┬Ârner (Maburi und Maisha) immer vormittags auf der Au├â┬čenanlage und die Panzernash├â┬Ârner (Karl und Betty) immer nachmittags.
(17.12.2020, 04:25)
W. Dreier:   und heute die Mitteilung, dass man die jungen L├â┬Âwen ab und zu auf der Au├â┬čenanlage sehen k├â┬Ânne.
(07.12.2020, 16:24)
W. Dreier:   und hier die Kleinen. Irgendwo in einer Berliner Zeitung wurde auch versprochen, dass man sie auf dem L├â┬Âwenfreigel├â┬Ąnde des Zoos schon Ende Nov sehen k├â┬Ânnte (vielleicht)
(20.11.2020, 09:31)
W. Dreier:   Na, welche ├â┬ťberraschung, die TP-Fans k├â┬Ânnen jetzt in den Zoo laufen, um L├â┬Âwen zu sehen - wo ``man`` uns doch schon seit 5 Jahren f├â┬╝r den TP welche verspricht (``in einer jetzt nicht genutzten Anlage``)
(20.11.2020, 09:29)
Jan Jakobi:   Adrian, die L├â┬Âwin Amira lebt noch laut Zoofreunde-Forum.
F├â┬╝r Besucher ist sie nur noch zu h├â┬Âren, weil sie auf dem B├â┬Ąren-Hof lebt.
(19.11.2020, 21:23)
Jan Jakobi:   Warum gehen die J├â┬╝ngeren zuerst?
Darius ist 3 Jahre ├â┬Ąlter.

Nierenprobleme vermute ich.
Da verfilzt das Fell bei Katzen, das war auch beim geb├â┬╝rtigen Leipziger L├â┬Âwen-Kater Malik der Fall.
(19.11.2020, 18:09)
W. Dreier:   Die Amurtigerin Aurora, ehemals Tierpark, dann im Zoo Awrora genannt, mu├â┬čte eingeschl├â┬Ąfert werden (11 Hare alt)
Hier ein Bild vom 26. August - nur das Hinterteil, - dann war sie verschwunden.
(19.11.2020, 17:41)
W. Dreier:   @J. Hegner: Nun, f├â┬╝r Krabbenwaschb├â┬Ąren mu├â┬č man ja nun nicht ein mit einigen hunderttausend Euro`s (oder noch mehr??) umgebautes Raubtierhaus - das ginge woanders sehr viel bescheidener.
(07.11.2020, 16:58)
Liz Thieme:   Siehe Grafik, 2.11.2020
(07.11.2020, 10:08)
J├â┬Ârn Hegner:   anfang n├â┬Ąchstes jahr soll doch vielleicht das neue Raubtierhaus fertig werden . kommt denn alles m├â┬Âgliche zur├â┬╝ck wie vorher . sowie auch die Jaguarundis und rostkatzen . ansonsten ein vorschlag von mir , wie w├â┬Ąrs mit krabbenwaschb├â┬Ąren und die gibt's selten in Zoos .
(06.11.2020, 23:08)
Sacha:   @Liz: Erst mal erneut vielen lieben Dank f├â┬╝r Deine M├â┬╝hen und die Infos (die wohl nicht nur mich interessieren d├â┬╝rften).

Okay. Aber selbst wenn man das Zoogel├â┬Ąnde nicht bis an den Landwehrkanal ranzieht, sondern den bisher ├â┬╝blichen Abstand einh├â┬Ąlt, erg├â┬Ąbe sich eine Fl├â┬Ąche von verm. unter einem Hektar, die man zur Vergr├â┬Âsserung der gegenw├â┬Ąrtigen Ameisenb├â┬Ąren-Anlage nutzen k├â┬Ânnte (evtl. dann mit Nandus oder/und Maras als kleine Pampa-Anlage). Ich kann mir irgendwie nur schwer vorstellen, dass dieser Bereich ein "├â┬Âkologisch relevanter Gr├â┬╝ng├â┬╝rtel" ist, da er - gem├â┬Ąss den Satellitenaufnahmen - nur aus Wiese, Pfaden und 3/4 B├â┬Ąumen besteht (nat├â┬╝rlich will ich es hier nicht besser wissen als die Beh├â┬Ârden vor Ort).

Bleibt als Hoffnung das Parkgel├â┬Ąnde Richtung Neuer See. Das d├â┬╝rfte vermutlich wohl (ebenfalls) der Stadt Berlin geh├â┬Âren. Falls ja, kann da ein geschickter Zoodirektor vielleicht etwas deichseln und zeigen, dass er nicht nur Artenkahlschlag betreiben kann...
(05.11.2020, 17:08)
Liz Thieme:   Bei dem Gebiet, nach dem du als Zweites gefragt hast, handelt es sich um keinen Bestandteil eines B-Plans, sondern ist weiterhin ├â┬Âffentlicher Grund. Zum einen m├â┬╝ssten Teile der Stadt Berlin geh├â┬Âren, vermutlich zum Parkgel├â┬Ąnde "Tiergarten", zum anderen ist der Landwehrkanal eine Bundeswasserstra├â┬če, so dass der Uferbereich (mal schmaler und mal breiter) dem Bund geh├â┬Ârt. Hier d├â┬╝rfte aufgrund der Ufersicherung keine ufernahe Bebauung erfolgen. Deswegen ist der Zoo auch nie bis an die Uferlinie rangezogen. Zus├â┬Ątzlich gelten die Ufer des Landwehrkanals als ein ├â┬Âkologisch relevanter Gr├â┬╝ng├â┬╝rtel und der Kanal als Gartenbaudenkmals des 19. Jahrhunderts, wodurch zus├â┬Ątzlich ein Erhalt an den nicht bebauten Bereichen erw├â┬╝nscht / verpflichtend ist.
(05.11.2020, 09:49)
Liz Thieme:   Sacha, das war der einzige Lichtblick heute in meiner Arbeit :D Leider habe keinen Einblick ins Katasteramt, aber ich gucke mal was ich noch rausfinden kann ├â┬╝ber den anderen Bereich.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist man in der Stadt / Planungsgruppe bisher nicht davon ausgegangen, dass von dem Bereich wieder was zur├â┬╝ck an den Zoo geht und seitens des Zoos habe ich auch nichts in die Richtung gefunden. Keine Ahnung, ob Knierim das evtl noch mal anstrebt. ├â┬ľffentliche Aussagen zu tiefgr├â┬╝ndigen Themen werden ja nicht wirklich gemacht.

Ich gebe dir absolut Recht, dass Zoos so viel Fl├â┬Ąche haben wie nur irgendwie geht, man sieht es ja bei gen├â┬╝gend Zoos mit Stadtlage was passiert (s. Frankfurt, Hamburg). Die stehen aufgrund der Haltungsrichtlinien und Anspr├â┬╝chen an moderne Zooarchitektur etc. vor riesigen Problemen bzgl. der Haltung von Gro├â┬čtieren, va den "Zug-Arten". Evtl. kommt irgendwann der Zeitpunkt an denen diese historischen Zoos in die Situation kommen, dass sie hptsl. langweilige Arten (im Sinne der normalen Besucher) zeigen und die Wildparks im Umland umstrukturiert werden und die Gro├â┬čtiere / beliebten Arten halten werden. Die einzige Art, die wohl keine Bef├â┬╝rchtungen haben muss, sind vsl die Erdm├â┬Ąnnchen. Wobei ich hoffe, dass Hagenbeck diese niemals in ihre Haltung aufnimmt.
(04.11.2020, 17:40)
Sacha:   @Liz: Ganz herzlichen Dank erst mal f├â┬╝r Deine Info (und die damit verbundene Recherche-Arbeit;)).
Anhand der Satellitenaufnahmen kann ich jetzt auch noch nicht viel entdecken. W├â┬Ąre wirklich sch├â┬Ân, wenn sich der Zoo hier 4-5 ha sichern k├â┬Ânnte. Womit ich zur Antwort von @W.Dreier komme: Da hast Du nat├â┬╝rlich recht. Aber mir ging es nicht um eine allf├â┬Ąllige Benachteiligung, sondern mehr um das Nutzen einer Chance. Ein Zoo kann nie genug Erweiterungsfl├â┬Ąche haben und SOLLTE man hier noch die M├â┬Âglichkeit haben, gilt es, zuzuschlagen.

Beim Betrachten der Luftbilder ist mir noch ein zweite (theoretische!) Gel├â┬Ąndeerweiterungs-M├â┬Âglichkeit aufgefallen: Wem geh├â┬Ârt das kleine, vielleicht 1,25 ha grosse Grundst├â┬╝ck in viereckiger, spitzzulaufender Form, das sich direkt an die Ostgrenze des Zoos anschliesst und sich zwischen Zoo, Landwehrkanal und Katharina-Heinroth-Ufer/The KaDeWe Group Geb├â┬Ąude befindet? (Kleinvieh macht auch Mist...)?
Und w├â┬Ąre eine Vergr├â┬Âsserung des heutigen Gel├â┬Ąndes jenseits des Landwehrkanals (heute S├â┬╝damerika-Pampa, K├â┬Ąnguruhs, k├â┬╝nftig Elefanten) in Richtung Park, also nach Westen/Neuer See, m├â┬Âglich? Immerhin ist m. W. die Lichtensteinallee nur eine Zufahrtsstrasse/Sackgasse.
(04.11.2020, 16:47)
W. Dreier:   Man sollte nicht vergessen, dass der Zoo als `Gel├â┬Ąndekompensation`` einen v├â┬Âllig neuen Wirtschaftshof mit neuen Geb├â┬Ąuden bekommen hat.
(04.11.2020, 08:03)
Liz Thieme:   2018 hat die Stadt Berlin es zum Baugel├â┬Ąnde erkl├â┬Ąrt und einen Bebauungsplan erstellen lassen. Es sollen Teile der Technischen Uni und u.a. uniaffine Nutzungen, B├â┬╝ronutzungen, studentisches Wohnen.

https://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1807/nachricht6573.html
https://abendblatt-berlin.de/2019/02/10/neues-leben-an-der-hertzallee-brache/

Ich habe mir mal den Bebauungsplan angesehen. Bisher ist nicht wirklich was passiert. Der Aufstellungsbeschluss kam am 14.06.2018. Festgesetzt ist er laut der Datenbank bisher aber nicht. Der B-Plan umfasst das Gel├â┬Ąnde zwischen Landwehrkanal, Stadtbahn, Bahnhof Zoologischer Garten, Hardenbergstr. und Fasanenstr. sowie f├â┬╝r den Bahnhof Zoologischer Garten und den Hardenbergplatz in den Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte.
F├â┬╝r den Planbereich wurde die au├â┬čergew├â┬Âhnliche stadtpolitische Bedeutung gem├â┬Ą├â┬č ├é┬ž 9 AGBauGB festgestellt. Somit liegt die Zust├â┬Ąndigkeit der Planaufstellung bei der Senatsverwaltung f├â┬╝r Stadtentwicklung und Wohnen. Das Plangebiet hat eine Gr├â┬Â├â┬če von ca. 20 ha.
Ein Gremium von sechs Architekten und Stadtplanern werden Empfehlungen f├â┬╝r die Umsetzung von Bauvorhaben unter der Leitung von Senatsbaudirektorin machen. Hier steht aber auch der Denkmalschutz einiger Bauten den Planern im Weg. Ua waren auch schon zwei Hochh├â┬Ąuser in Diskussion in denen u.a. B├â┬╝ros der Bundesanstalt f├â┬╝r Immobilienaufgaben und Ministerien unterkommen sollten.
(04.11.2020, 07:34)
Sacha:   Eine Frage, die mich schon seit l├â┬Ąngerem besch├â┬Ąftigt:

Wem geh├â┬Ârt jetzt eigentlich das Areal des ehemaligen Wirtschaftshofes, auf dem das Riesenrad gebaut werden sollte? Die Investorengesellschaft f├â┬╝r das Berlin Wheel ging ja bekanntlich bankrot. Laut Wikipedia soll dann eine M├â┬╝nchner Immobilienfirma das Grundst├â┬╝ck erworben haben, wobei ich jetzt nicht weiss, ob daf├â┬╝r die Zustimmung der Beh├â┬Ârden erfolgte oder nicht.

Meine ├â┬ťberlegung hinter der Frage ist, ob der Zoo Berlin dieses Grundst├â┬╝ck nicht zur├â┬╝ckkaufen und dann f├â┬╝r neue Gehege oder eine W├â┬╝stenhalle, eine Mangrovenhalle analog Arnheim oder ein Ozeanarium nutzen k├â┬Ânnte.
(03.11.2020, 21:45)
Liz Thieme:   ok, vergesst meine Frage, gerade nach dem Klick habe ich es gefunden (Quelle: Zoo Berlin)
(02.11.2020, 09:24)
Liz Thieme:   @C. Lissner ich kann diese Aussage best├â┬Ątigen (den Hintergrund nicht), ich habe zum einen vermutlich die gleiche Quelle, zum anderen noch eine im TP selbst. U.a. deswegen, aber auch aus anderen Gr├â┬╝nden kam es zu Versetzungen in andere Reviere (z.B, alte ABH-Pfleger).

Kann mir jemand was zu der zuk├â┬╝nftigen Jaguar-Anlage sagen? Das soll ja kein K├â┬Ąfig mehr werden...
Das Bautagebuch bringt nicht gerade die Erleuchtung (Fotoquelle: Zoo Berlin)
(02.11.2020, 09:22)
W. Dreier:   Ja, so ist es f├â┬╝r Zoo und Tierpark- mit jenen Einschr├â┬Ąnkungen, die eigentlich vor 5 Monaten schon galten (alles zu an H├â┬Ąusern inklusive Gastst├â┬Ątten, Aquarium - au├â┬čer Getr├â┬Ąnke ``to go``), Maske grunds├â┬Ątzlich. Kein weihnachtliches ``Lichterfest``.
(30.10.2020, 13:35)
Adrian Langer:   Laut Info einiger Sozialer Medien bleiben Zoo und Tierpark ge├â┬Âffnet. Mehr wei├â┬č ich dazu aber leider nicht.
(30.10.2020, 11:18)
W. Dreier:   Der sich gut entwickelnde ``Prinz. Leider war es gerade sehr dunkel.
(30.10.2020, 10:09)
W. Dreier:   Der Waldrenbock hat hoffentlich im n├â┬Ąchsten Jahr mehr Gl├â┬╝ck mit dem Nachwuchs
(30.10.2020, 09:33)
W. Dreier:   Noch ein Bild von der Pandamutter um 9 Uhr 5: sie ``hing ab`` - oder zum Trocknen?
(30.10.2020, 09:31)
W. Dreier:   Im Vogelhaus erwartete uns ein ``silent forest`` - es war 12 , Fr├â┬╝hst├â┬╝ck war schon, alles schlief bei sehr dunkel gewordenem Himmel.
Neu im Au├â┬čenbereich: ein Auerhahn - den habe ich noch nie - na ja, nach Fall der Mauer - im Zoo gesehen.
(30.10.2020, 09:27)
W. Dreier:   Gro├â┬če Baufortschritte bez├â┬╝glich der ```Pagode`` waren nicht zu sehen, alle H├â┬Ąuser dort stehen noch. Die Flachlandtapire sind nun hinter dem Kanal zusammen mit Vicugnas, Wasserschweinen , Coscoroba-Schw├â┬Ąnen und Nandus, die Maras wurden in die ehemaligen Muntjak- Kleinstgehege gesetzt. Zum "Gl├â┬╝ck" wird das Raubtierhaus au├â┬čen nicht mit solchen gigantischen Kunstbetonbl├â┬Âcken verschandelt - da der Hintergrundplattenschutz der Backsteinmauer derartige Massen nicht tr├â┬Ągt, kratzt man nur einige Strukturen in den Spritzbeton.
(30.10.2020, 09:20)
W. Dreier:   Oder hier: wer ist wer?
(30.10.2020, 09:17)
W. Dreier:   @R. Hillenbrand: So 30 kg d├â┬╝rften sie haben, sieht man sie allein, ist - so ├â┬Ąhnlich wie bei Tonja und Hertha im Tierpark - f├â┬╝r den ONB kaum zu entscheiden, wer das ist.
Ein `strukturell`` schwaches Bild mit Mama und den Beiden
(30.10.2020, 09:15)
Rainer Hillenbrand:   @W.Dreier: Wie "gro├â┬č" mu├â┬č ich mir die kleinen, gro├â┬čen Pandas denn derzeit ungef├â┬Ąhr vorstellen?
(29.10.2020, 22:30)
W. Dreier:   Oh, das lief ├â┬╝ber mir unbekannte Wege - Gro├â┬čes Pardon - und dass es offen bleiben m├â┬Âge - hoffen auch einige Pfleger f├â┬╝r den Zoo
und auch die kleinen Pandas
(29.10.2020, 22:17)
Rainer Hillenbrand:   @W.Dreier: H├â┬╝bsch sieht er aus, der Virginiahirsch! Aber davon, da├â┬č Hellabrunn schlie├â┬čen WILL, kann wohl kaum die Rede sein... ;-)
(29.10.2020, 22:13)
W. Dreier:   Am Wochenende gab es einen Bonobogeburt - der Abschnitt ist aber gesperrt wegen der m├â┬Âglichen Gorillageburt.
Noch zum Abend das Bartschwein - mal mit wenig Bart , aber mit ``Z├â┬Ąhnchen``.
Morgen mehr
(29.10.2020, 18:41)
W. Dreier:   Heute noch schnell in den Zoo - wer wei├â┬č, wie es ab Montag ausschaut - Hellabrunn will wohl schlie├â┬čen.
Hier der Virginia nach dem Fegen. ``Anstalten `` mit den Weibchen hat er noch nicht gemacht - 2. Geweih.
(29.10.2020, 18:37)
Jan Jakobi:   Eine ├â┬ära ist zu Ende gegangen:

Heute wurde im Zoo Berlin die ca. 46 Jahre alte Spitzmaulnashornkuh Kilaguni von ihren Altersleiden erl├â┬Âst.

https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/machs-gut-alte-dame
(21.10.2020, 15:21)
cajun:   Ich kann mir das ehrlich gesagt kaum vorstellen, da das t├â┬Ągliche Handling und auch das propagierte Medical Training dann gar nicht mehr statt finden kann. Zumal die derzeitigen Zootiere doch dann auch eher die Gr├â┬╝nder einer Auswilderungspopulation w├â┬Ąren.
Wurde gesagt wie der Alltag dann genau aussehen soll? Also was wird anders gemacht und was weggelassen?
(13.10.2020, 16:18)
Sacha:   Ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann ich die ├â┬ťberlegung (zumindest bei gewissen Arten) nachvollziehen. Andererseits spielt Kontakt/Vertrauen bei der Gesunderhaltung (sowie ggf. auch Zucht) eine wichtige Rolle. Hmhh...
(12.10.2020, 21:09)
C. Lissner:   Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Direktion des Berliner Zoos und Tierparks nun von den Pflegern ?Hands Off? im Umgang mit den Tieren anordnen m├â┬Âchte. D.h. die Pfleger sollen keinen Kontakt zu ihren Pfleglingen mehr aufnehmen in irgendeiner Form ( z.B. Begr├â┬╝ssen) Begr├â┬╝ndung soll sein, dass die Tiere sich so bei Bedarf besser auswildern lassen.
Ist da was dran?
Wenn ja, welche Tierarten betrifft das, oder alle?
Ich finde es spannend, da gerade die Pfleger im Berliner Zoo eine enge Bindung zu ihren Tieren haben. Das w├â┬Ąre sicher eine gewaltige Umstellung.
Die Quelle, Von der ich das geh├â┬Ârt hatte, war ein Raubtierpfleger von einer Tierhaltung im Umkreis von Berlin ( nicht der Zoo oder Tierpark), der dies letzte Woche erz├â┬Ąhlte.
(11.10.2020, 19:38)
W. Dreier:   Suchte etwas Anderes - gefunden: Scheinangriff eines Nyalabullen auf ein j├â┬╝ngeres Flu├â┬čpferd - vor 10 Jahren im August
(11.10.2020, 10:24)
J├â┬Ârn Hegner:   gibt es im zoo berlin jetzt gar keine Kamele mehr . weder Trampeltiere noch Dromedare . den platz davon bekommt doch dieses asien-haus mit ab . f├â┬╝r die panzernash├â┬Ârner , Schabrackentapire und visaya-pustelschweine . sind denn sonst noch andere Tiere geplant .
(08.10.2020, 06:58)
W. Dreier:   Habe nur schnell ├â┬╝berflpogen: einige Zahlen zu 2019
Daurische Pfeifhasen 1,1,14 !!
Margay: 0,1
Bei den Baweans gab es 1,2 Geburten - aber 1,1 gestorben
(31.08.2020, 19:47)
W. Dreier:   Bekomme gerade eine Info: Geburt einer Eulenkopfmeerkatze - habe Mittwoch leider nicht darauf geachtet
(31.08.2020, 19:45)
W. Dreier:   An anderer Stelle haben wir ja ├â┬╝ber das Problem der Polarw├â┬Âlfe diskutiert.
Hier die Zoo-Vorstellung mit richtigem Namen und falschem Tier:

ZOO BERLIN » ZOO-TIERE » POLARWOLF
Polarwolf
(Canis lupus arctos)
(26.08.2020, 23:02)
W. Dreier:   Noch eine offenbar bewu├â┬čte T├â┬Ąuschung der Besucher: Trotz richtiger Bezeichnung ``Canis lupus hudsonicus`` wird das Tier auf Deutsch als ``Polarwolf`` bezeichnet! Richtig w├â┬Ąre Tundra- oder Kanadawolf.
Hatte mich schon gewundert, als ich die Bildergalerie des Zoos aufgerufen hatte.
(26.08.2020, 22:58)
W. Dreier:   Der noch vom Gro├â┬čbecken abgesperrte Nachwuchs der Seel├â┬Âwen.
(26.08.2020, 22:47)
W. Dreier:   @A. Langer: Nein, auch das ist offen - nur: ich habe seit ca 4 Besuchen ├â┬╝ber 4 Monate nie einen Kiwi gesehen (auch mit 2-3 Besuchen/Tag) , Laut einem Pfleger ist gegenw├â┬Ąrtig nur ein M├â┬Ąnnchen der Besatz
(26.08.2020, 22:07)
Adrian Langer:   @W.Dreier: Ist denn auch das Kiwigehege im Vogelhaus zu besuchen? Oder haben sie das aufgrund von Coronabeschr├â┬Ąnkungen abgesperrt?
(26.08.2020, 19:37)
W. Dreier:   und eine ""Ortsver├â┬Ąnderung" - Notwendigkeit vor Abri├â┬č der alten Nashornstallungen.
(26.08.2020, 18:34)
W. Dreier:   Gaur-Kuh
(26.08.2020, 18:32)
W. Dreier:   und im Affenhaus: Bonobo -Jungtier
Und hier - Glas ist nicht gleich Glas - man bekommt im Gegensatz zu den Scheiben im Tierpark trotz schlechter Lichtverh├â┬Ąltnisse relativ gute Fotos
(26.08.2020, 18:32)
W. Dreier:   Den gr├â┬Â├â┬čten Anteil verbrachten wir im Vogelhaus - sch├â┬Ân leer war es!
Montserrat-Trupial
(26.08.2020, 18:29)
W. Dreier:   Seehund-Jungtier
(26.08.2020, 18:28)
W. Dreier:   Bei den kalifornischen Seel├â┬Âwen ist der Nachwuchs mit der Mutter noch in einem ``Nebengela├â┬č``, die anderen im gro├â┬čen Becken
(26.08.2020, 18:28)
W. Dreier:   Zweifacher Nachwuchs bei den Kudus
(26.08.2020, 18:26)
W. Dreier:   Erstaunlich - den jungen Pandas machte der Regen nichts aus - hoch hinaus wollte einer!
(26.08.2020, 18:25)
W. Dreier:   Eigentliches Ziel war der Virginia-Hirsch. Es klappte! Noch im Bast.
(26.08.2020, 18:24)
W. Dreier:   Selbst gemachtes Elend! Es sollte regnen - was es auch tat!
Sib. Steinbock.
(26.08.2020, 18:23)
Jan Jakobi:   Jahre und unz├â┬Ąhlige Schwangerschafts-Tests sp├â┬Ąter:

Gorilla-Dame Bibi ist schwanger!!!

Quelle: Facebook-Seite vom Zoo Berlin
(19.08.2020, 14:32)
W. Dreier:   Zum Schlu├â┬č nochmals die Holzkonstruktion am ``Innen-U`` des Raubtierhauses.
(13.08.2020, 12:21)
W. Dreier:   Wohl mi├â┬čverstanden? Selbstversorgung in der kleinen Flugvoliere an den Affenfreianlagen
(13.08.2020, 12:20)
W. Dreier:   Abschlu├â┬č dann mit dem Waldrentier-Hirsch. Leider starben seine diesj├â┬Ąhrigen Kinder.
(13.08.2020, 12:12)
W. Dreier:   Noch etwas zur Hornentwicklung bei Horntr├â┬Ągern, Erna Mohr hatte vor vielen Jahren im ``Zoolog. Garten``(Friede seiner Seele) dar├â┬╝ber berichtet: das Ersetzen der ``fr├â┬╝hen`` Hornscheide durch das ``Dauerhorn`` - hier zu sehen beim Nachwuchs-Sichuan-Bock
(13.08.2020, 12:10)
W. Dreier:   Sch├â┬Âner R├â┬╝cken kann auch entz├â┬╝cken!
(13.08.2020, 12:05)
W. Dreier:   Bei dem kommt man auch nicht vorbei.
(13.08.2020, 12:05)
W. Dreier:   Jungtiere? Na klar, wenn ├â┬╝berhaupt, dann bei den Wei├â┬čbart-Pekaris
(13.08.2020, 12:03)
W. Dreier:   Fliegen wollten sie auch nicht: Andenkondor
(13.08.2020, 12:01)
W. Dreier:   Rinderrevier: ein junger Bisonbulle scheint dazugekommen zu sein, auch ein Jung-Banteng stand herum (eigene Nachzucht?)
(13.08.2020, 12:00)
W. Dreier:   Und wenn man aus ``Sibirien`` kommt, versteckt man sich sofort
(13.08.2020, 11:57)
W. Dreier:   Nur Oma Fatou lie├â┬č sich die alten Glieder erw├â┬Ąrmen, nahm ihr 2. Fr├â┬╝hst├â┬╝ck ein
(13.08.2020, 11:55)
W. Dreier:   Der Gorilla-Chef hing auch herum: warum eigentlich als Urwaldtier in die W├â┬╝ste gehen?
(13.08.2020, 11:53)
W. Dreier:   Von den Seehundjungtieren waren nur ``Unter-Wasser`` -Schemen zu sehen, die alten hingen herum, Das Seelowenbecken wurde ``sterilisiert``, nach 1 Stunde lief wieder Wasser ein.
(13.08.2020, 11:52)
W. Dreier:   oder fressen
(13.08.2020, 11:49)
W. Dreier:   zu den Pandas: schlafen--
(13.08.2020, 11:48)
W. Dreier:   ``Eigentlich`` wollten wir nur die Pandas kurz besuchen - mit dem Wissen, dass sie schlafen oder (oder beides) fressen w├â┬╝rden: was sie auch taten. Hauptereignis sollte der Virginiabock am Ende des Geweihaufbaues sein. Denkste! Es gab Dachreparaturen, alle Hirsche im gef├â┬╝hlten Radis von 50 m waren abgesperrt. Was sagte der Pfleger: ``Schlechtes timing``. Wie wir sahen, geschah das noch an anderen Orten: interne Absperrungen, an vielen Orten liefen die Wasserspr├â┬Ąnger (damit Tiere weggesperrt), wegen der Hitze viele Tiere wohl gar nicht auf der Anlage oder im nicht einsehbaren Schatten. Erinnerte mich an eine Einsch├â┬Ątzung von BB ├â┬╝ber amerikanische Zoos: in der Woche ├â┬╝berall ``Aufputzen der Anlagen``, damit am Wochenende eine`heile Welt`` vorgestellt werden kann. Nat├â┬╝rlich das Raubtierhaus. Zum Gl├â┬╝ck wurde der Backsteinbau ├â┬Ąu├â┬čerlich durch Platten gesch├â┬╝tzt, gegenw├â┬Ąrtig wird eine Holzkonstruktion mit oberen ``├â┬ťberfall`` angebracht, dann die Moniereisen, Plastenetze dar├â┬╝ber, dann Betonschlempe dar├â┬╝ber. Letzteres wird noch dauern.
(13.08.2020, 11:47)
J├â┬Ârn Hegner:   welche neuen arten sind f├â┬╝r das fertige Raubtierhaus geplant ?
(10.07.2020, 23:41)
W. Dreier:   Im Zoo sind wieder ge├â┬Âffnet neben dem Aquarium: : Affenhaus, Flu├â┬čpferdhaus, Fsanerie, Vogelhaus, Antilopenhaus.
Ich verga├â┬č: im Tierpark ├â┬Âffnet wieder die Vogelshow (Montag geschlossen)
(30.06.2020, 23:00)
Nikolas Groeneveld:   Vor einigen Tagen wurde wieder mal ein sehr interessanter Beitrag zur Umgestaltung des Raubtierhauses unter dem Mitwirken von Uwe Th├â┬╝rnau ver├â┬Âffentlicht.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/im-zoo-die-natur-als-vorbild-100.html

(25.06.2020, 21:19)
Emilia Grafe:   Und die Einzelaufnahmen abschlie├â┬čend ein Bild vom sch├â┬Ânen Bullen.
(21.06.2020, 22:14)
Emilia Grafe:   Danach ein Bild vom 25.12.2019. Auf diesem Bild ist auch ihr blindes Auge deutlich zu erkennen.
(21.06.2020, 22:13)
Emilia Grafe:   Ich fand den Bullen immer sehr imposant, da hat man der Kuh das Alter schon eher angesehen. Zuerst ein Bild aus November 2018.
(21.06.2020, 22:10)
Emilia Grafe:   Dann hier der Jungbulle zusammen mit dem Altbullen
(21.06.2020, 22:09)
Emilia Grafe:   Jetzt zu sp├â┬Ąterer Stunde noch ein paar Bilder der Sichuan-Takine aus den letzten Jahren. Zuerst der Jungbulle aus dem Tierpark am 4.3.2018.
(21.06.2020, 22:08)
Jan Jakobi:   Ihr Alter hatte das alte Sichuan-Paar.

Schade, der Bulle war ein sch├â┬Ânes Tier.
(21.06.2020, 14:18)
Emilia Grafe:   Und hier als letztes alle drei Hirscheber auf einem Bild. Vorne das Paar und dahinter das Weibchen mit dem H├â┬Ąngebauchschwein.
(21.06.2020, 09:23)
Emilia Grafe:   Maisha trinkend, sie wird diesen Herbst 2. Ein wenig umst├â┬Ąndlich sieht es ja schon aus.
(21.06.2020, 09:20)
Emilia Grafe:   Es gibt ein Jungtier bei den Rotes Riesenk├â┬Ąngurus, anbei der volle Beutel eindeutig zu sehen.
(21.06.2020, 09:18)
Emilia Grafe:   Im vorherigen Beitrag habe ich ein d vergessen. Mal ein ganz normales Bild mit Arten, die in Zoos alles andere als selten anzutreffen sind: Wasserschwein und Gro├â┬čer Mara.
(21.06.2020, 09:17)
Emilia Grafe:   Ups, as war das falsche Bild. Dann also zuvor der Springbock und jetzt die Pinguine.
(21.06.2020, 09:13)
Emilia Grafe:   Ansonsten sah ich einen Jungvogel bei den Humboldtpinguinen.
(21.06.2020, 09:12)
Emilia Grafe:   Einen bebilderten Bericht aus dem Zoo m├â┬Âchte ich auch noch liefern. Die interessanteste Neuigkeit zuerst. Ich habe einen Tierpfleger nach den Takinen gefragt. Das alte Zuchtpaar ist gestorben. Die Kuh wohl erst letze Woche. Der Bulle schon vor l├â┬Ąngerer Zeit. Beim Bullen war den Tod durch den Jungbullen verursacht, der dem Alttier nach Erz├â┬Ąhlung einmal kr├â┬Ąftig in die Hinterhand stie├â┬č, woraufhin der Bulle an mehreren Br├â┬╝chen starb.
Der Zoo soll nun weiter Jungbullen aus dem Tierpark aufnehmen. Kommende Woche soll eine m├â┬Ąnnliche Nachzucht in den Zoo wechseln und im n├â┬Ąchsten Jahr ist der dann einj├â┬Ąhrige Bulle aus dem Tierpark auch schon eingeplant.
(21.06.2020, 09:10)
W. Dreier:   Ei , sehe gerade: habe ich doch eine interessante Artenbezeichnung f├â┬╝r die neuen Nasenb├â┬Ąren generiert! R├â┬╝sselb├â┬Ąr!
(13.06.2020, 18:34)
Sacha:   Nein, Wolfgang, der Weissr├â┬╝sselnasenb├â┬Ąr kann in Europa nicht invasiv werden, sonst h├â┬Ątten ihn die genialen Experten der Europ├â┬Ąischen Kommission garantiert von Anfang an auf die Liste genommen..... (Ironie und Sarkasmus off)
(12.06.2020, 20:22)
W. Dreier:   Noch eine Ver├â┬Ąnderung: invasives Tier gegen (noch) nicht invasives Tier: Bei den wei├â┬čen W├â┬Âlfen klettern nun Wei├â┬čnasenr├â┬╝sselb├â┬Ąren.
(12.06.2020, 14:26)
W. Dreier:   Dort gr├â┬╝├â┬čten dann Betty und Karl
(12.06.2020, 14:24)
W. Dreier:   Dann Richtung Ausgang vom Kinderzoo aus: von Weitem f├â┬Ąllt auf, wie kahl es geworden ist f├â┬╝r den Neubau der Rhinoanlage, mehrere starke B├â┬Ąume wurden gef├â┬Ąllt
(12.06.2020, 14:23)
W. Dreier:   Der Gerenukbock mu├â┬č sein!
(12.06.2020, 14:21)
W. Dreier:   Vogelbereich: recht ruhig, Nachwuchs wieder bei den Seriemas, der ``Hahn`` sehr gereizt deshalb. Nachwuchs beim Bartgeier.
(12.06.2020, 14:19)
W. Dreier:   Und - wiederum - die 2 Giraffenbullen im ``Doppelpack``
(12.06.2020, 14:15)
W. Dreier:   Noch zu 2 der von meinem Vorg├â┬Ąnger erw├â┬Ąhnten Tiere:
Der Bartschweineber war erst beim 2. Durchgang sichtbar
(12.06.2020, 14:14)
W. Dreier:   dann f├â┬╝r mich erstmals der ``neue`` Gorillamann im Au├â┬čenrevier. Leider verdeckte durchweg die Kletterkonstruktion den Silberr├â┬╝cken - bis er sich ins Gebirge zur├â┬╝ckzog. Fatou schlief.
(12.06.2020, 14:12)
W. Dreier:   dann die sehr quirligen Surikaten - inzwischen ein 2. Wurf
(12.06.2020, 14:09)
W. Dreier:   Richtung der Menschenaffen zun├â┬Ąchst die Inder (speziell f├â┬╝r Jan)
(12.06.2020, 14:08)
W. Dreier:   Seltsamerweise waren kaum V├â┬Âgel in den Au├â┬čenvolieren - wenigstens ein Kagu.
(12.06.2020, 14:06)
W. Dreier:   Gaure: eine seltsame Position der K├â┬╝he zueinander. Der Bull ist offensichtlich im Himmel, das alte Sichuan-Takinpaar?
(12.06.2020, 14:03)
W. Dreier:   --und wie immer sind die Virginias in der hintersten Ecke. Die Prinzen - m├â┬Ąnnlicher Nachwuchs in diesem Jahr.
(12.06.2020, 14:00)
W. Dreier:   Einer der ehemaligen Schwerpunkte Hirsche: Pudus sollen wieder kommen; der ``Prinz`` bem├â┬╝ht sich um Nachwuchs, keine Erfolg bei den Waldrentieren - daf├â┬╝r schiebt der Virginiabock - aber wachsen mu├â┬č er noch (rechts eine erwachsene Hirschkuh). Interessant die F├â┬Ąrbung. Aber wann habe ich meinen letzten Virginiahirsch gesehen?
(12.06.2020, 13:55)
W. Dreier:   und gemeinsames Schlafen
(12.06.2020, 13:49)
W. Dreier:   nach 10 Minuten Besuch
(12.06.2020, 13:48)
W. Dreier:   Von @D. Weilert wurde schon berichtet - nun war ich bei ``geplantem`` Schlechtwetter bei der ``Konkurrenz``. Bez├â┬╝glich der Panda-Buben gilt weiterhin: wer sie in Bewegung sehen will, mu├â┬č um 9 Uhr dort sein. Und auch dann blieben sie ``cool`` auf je einer Plattform, erst nach Minuten ging es f├â┬╝r den unteren nach oben - und dort ruhten sie dann auch - auch bei den n├â┬Ąchsten Vorbeig├â┬Ąngen. Meung-Meung hatte wieder auf R├â┬╝ckw├â┬Ąrtsgang geschaltet. Von der Besuchermenge kein Problem: auf der Plattform ca 5, an der Seite nochmals 5.
(12.06.2020, 13:48)
cajun:   @Dirk Weilert: Sch├â┬Âne Fotos und danke f├â┬╝r den Bericht. In einigen Zoos, in denen Giraffenbullen in Zweier- WGs leben, habe ich sie h├â┬Ąufig getrennt stehen sehen. Vielleicht wegen des st├â┬Ąndigen Kr├â┬Ąfte messens?! Hat jemand zuf├â┬Ąllig Beobachtungen aus Bachelor Haltungen in anderen Zoos, die mehr als zwei Bullen pr├â┬Ąsentieren?
(05.06.2020, 15:24)
Jan Jakobi:   Victors Hobby ist direkt an der Grabenkante entlang zu laufen.
Ein ziemlich gef├â┬Ąhrliches Hobby. Ein sei es versehntliches anrempeln von Drumbo oder ein eigener Ausrutscher kann schlimme Folgen haben. Zum Gl├â┬╝ck ist das bisher noch nicht passiert.

Anbei zum Vergleich mein letztes Victor-Foto von Juni 2016.

Sein Vater Motek ist deutlich massiger.
(04.06.2020, 20:41)
Dirk Weilert:   hoffentlich bekommen wir im neuen Raubtierhaus davon bald mehr zu sehn...der einzige Vertreter der Gro├â┬čkatzen derzeit
(04.06.2020, 19:41)
Dirk Weilert:   Maburi zeigt es dem Stock...
(04.06.2020, 19:40)
Dirk Weilert:   Victor auf Rundgang
(04.06.2020, 19:38)
Dirk Weilert:   die wundersch├â┬Ân gezeichnete Bongodame
(04.06.2020, 19:37)
Dirk Weilert:   die Hy├â┬Ąnenhundebande bei der Ganzk├â┬Ârperf├â┬╝tterung
(04.06.2020, 19:36)
Dirk Weilert:   der einsame Generukbock
(04.06.2020, 19:35)
Dirk Weilert:   eine der adulten Gaurk├â┬╝he
(04.06.2020, 19:34)
Dirk Weilert:   M├â┬Ąhnenibis
(04.06.2020, 19:32)
Dirk Weilert:   Hallo in die Runde.
Wollte mal ganz kurz von meinem Besuch im Zoo Berlin kurz vor Pfingsten berichten. Bei ansprechendem Sonne-Wolken-Mix war es doch trotz Corona-Limitierung gefühlt sehr voll. Ich war seit 2016 nicht mehr dort, habe die letzten Jahre mehr oder weniger nur online verfolgt.
Nach wie vor bin ich vom Artenreichtum, insbesondere im Vogelrevier und bei den Huftieren, immer wieder schwer beeindruckt, auch wenn einige Arten in den letzten Jahren verschwunden sind.
Allein f├â┬╝r das Vogelrevier br├â┬Ąuchte man einen ganzen Tag, leider hatte ich nur 4 Stunden an einem Donnerstag nachmittag.
Im Nashornhaus noch alles beim alten Besatz, Karl & Betty haben 3 Freianlagen zur Verfügung. Ein Mittelamerikanischer Tapir, 2 Flachlandtapire gesehen, den Bartschweineber leider nicht. Bei den Gauren 2 adulte Kühe und eine Halbwüchsige, der Bulle nicht zu sehn. Insgesamt wenig Nachwuchs, leider?
Bei den Spitzmaulnash├â┬Ârnern Maburi uns Maisha voll in Action, Maisha schon zwischenzeitlich eine richtige erwachsene Dame. Im hinteren Gehege die betagte Kilaguni gut zu sehen, hat auch noch nen agilen Eindruck gemacht.
Beim 7 k├â┬Âpfige Hy├â┬Ąnenhundrudel war ordentlich was los, es gab eine Ganzk├â┬Ârperf├â┬╝tterung von einem ziemlich gro├â┬čen Huftier, definitiv gr├â┬Â├â┬čer als Schaf oder Ziege und ziemlich zotteliges Fell.
Elefantenbulle Victor hat weiter an Masse zugelegt, gro├â┬č war er ja schon immer, aber mit dem Alter kommt nun die Masse. Meiner Meinung nach einer der ├â┬Ąsthetischsten asiatischen Elefantenbullen. W├â┬Ąhrend er sonst ein sehr raumgreifenden Schritt hat bei seinem Rundgang hat, so macht er ganz kleine Trippelschrittchen wenn er an die Spitzkehre auf seiner Au├â┬čenanlage kommt, dann, so als h├â┬Ątte Angst in den Graben zu fallen?
W├â┬Ąhrend der Pandamann viel unterwegs war, haben die Pandazwillinge die meiste Zeit verpennt. Nur f├â┬╝r wenige Minuten hat einer mal seinen Schlafplatz verlassen.
Aktive Baut├â┬Ątigkeit am Raubtierhaus, beim Nashornhaus scheint man noch in den Vorbereitungen stecken geblieben zu sein. Einzige sichtbare Gro├â┬čkatze, der Amurtiger..
Der einzelne Generukbock hat im alten Antilopenhaus die verdeckteste Freianlage nur f├â┬╝r sich (eigentlich 2 Anlagen). Durch hohes Gras hat er auch sch├â┬Âne Deckung, trotzdem hat er mehrfach sehr schreckhaft reagiert, wenn Besucher komische Ger├â┬Ąusche machten.
Die beiden Giraffenbullen interagierten die ganze Zeit, ziehen die ganze Zeit zusammen rum und haben sich auch in Rangordnungsk├â┬Ąmpfen ge├â┬╝bt.
Insgesamt wieder ein sehr gelungener Nachmittag, auch ohne Tierh├â┬Ąuser und Aquarium.

(04.06.2020, 19:31)
J├â┬Ârn Hegner:   wird denn der zoo vielleicht indische L├â┬Âwen bekommen f├â┬╝r das neue Raubtierhaus ?
(15.03.2020, 23:51)
W. Dreier:   @J. Hegner: Nach dem Plan soll dort auf dem gesamten Gel├â┬Ąnde (wann ?) das neue Elefantengehege entstehen.
(15.03.2020, 15:47)
J├â┬Ârn Hegner:   was ist jetzt in den gehege wo zuletzt die barasinghas drin waren und davor die japanischen seraus ?
(15.03.2020, 00:52)
W. Dreier:   Pardon
(11.03.2020, 09:52)
W. Dreier:   Ah, nicht 18 Uhr 22 , 17 Uhr 22.
Der kleine Panda g├â┬Ąhnt - und schl├â┬Ąft weiter, Bruder / Schwester daneben.
(11.03.2020, 09:50)
W. Dreier:   Gourmets: die Waldrentiere bekommen Flechten.
(11.03.2020, 09:46)
W. Dreier:   Der Virginia Hirsch ist im Mittelteil verdeckt zu sehen.
Die Prinzen-Familie ist nun auch auf der Au├â┬čenanlage. Und was ich noch nie gesehen hatte: der Vater leckte das Kind ab! Auch dort m├â┬╝ssen sich die V├â┬Ąter wandeln.
(11.03.2020, 09:46)
W. Dreier:   Aber: die neuen Virginias 0,4 sind auf der Anlage, der Hirsch ist noch abgesperrt
(11.03.2020, 09:43)
W. Dreier:   Mutter fri├â┬čt
(11.03.2020, 09:41)
W. Dreier:   Mu├â┬čte bei Dauerregen einen erkrankten Redner vertreten: 18 Uhr 22: Man (Kind) schl├â┬Ąft
(11.03.2020, 09:40)
Mark Meier:   Der Zoo hat (mW fr├â┬╝her als in den Vorjahren) die Ergebnisse der Inventur ver├â┬Âffentlicht:

3.729.999 Besucher (2018: 3.573.763 Besucher)
71.641 verkaufte Jahreskarten
19.459 Tiere gesamt 
1.185 verschiedene Arten 

Das Raubtierhaus soll Ende des Jahres er├â┬Âffnet werden.
(24.02.2020, 16:11)
Nikolas Groeneveld:   Und zum Abschluss noch ein Bild von Mutter und Sohn :)
(13.02.2020, 22:58)
Nikolas Groeneveld:   Weihnachten ist zwar vorbei, aber Zootiere finden noch sinnvolle Verwendung f├â┬╝r Weihnachtsb├â┬Ąume. Wie die Oryxantilope beweist, ist so ein Weihnachtsbaum auch als stilechter Kopfschmuck einsetzbar.
(13.02.2020, 22:56)
Nikolas Groeneveld:   Anbei ein Teil der Grabenwand an der L├â┬Âwenanlage.
(13.02.2020, 22:55)
Nikolas Groeneveld:   Was gab es sonst noch?:
Am Raubtierhaus ist von au├â┬čen noch immer nicht viel von neuen Anlagen zu sehen.
Aber die Grabenw├â┬Ąnde an den Au├â┬čenanlagen der L├â┬Âwen und Tiger wurden vor einer Weile in Felsen-Optik neu gestrichen. Es scheint so zu sein, dass man zun├â┬Ąchst im Innenbereich des Hauses alles fertiggestellt haben will, bevor man an den Bau neuer Au├â┬čenanlage geht.
Wie aus einem k├â┬╝rzlich auf dem YouTube-Kanal von Zoo und Tierpark ver├â┬Âffentlichten Video hervorgeht, wurden im Inneren des Hauses sogar schon erste Beschilderungen angebracht.

Auch die Anlagen rund um das Nashorn-und Tapirhaus entwickeln sich immer mehr zur Baustelle.
Auf der Au├â┬čenanlage direkt am L├â┬Âwentor, auf der ehemaligen Nashorn-Anlage neben dem Kamelhaus und auf der ehemaligen Dromedar-Anlage stehen seit einiger Zeit Fahrzeuge zum Bau und auch einige Rohre sind Teil der Szenerie.
Zuvor wurden schon einige Leitungen verlegt, daher war der Weg am Flusspferdhaus teilweise gesperrt.

(13.02.2020, 22:54)
Nikolas Groeneveld:   Wie W.Dreier schon schrieb, sind die Jungtiere morgens am aktivsten. Einen Gro├â┬čteil des Tages verbringen sie mit nat├â┬╝rlich mit schlafen.
Das ist wenig verwunderlich, schlie├â┬člich handelt es sich 1. um Gro├â┬če Pandas, die sowieso einen nicht unwesentlichen Teil des Tages schlafen, und 2. um Babys, die nat├â┬╝rlich noch einmal mehr Ruhephasen einlegen, als ausgewachsene Tiere.

Zwischen 15 Uhr und 16 Uhr werden die Jungtiere eventuell noch mal aktiv, aber auch dafür gibt es keine Garantie.
Anbei ein Pandajungtier im Reich der Tr├â┬Ąume.
(13.02.2020, 22:52)
Nikolas Groeneveld:   Pandababy bei Kletter├â┬╝bungen.
(13.02.2020, 22:43)
Nikolas Groeneveld:   Nat├â┬╝rlich muss auch ich hier noch ein paar meiner bisherigen Fotos der Pandababys einstellen.
Viele Zoofreunde m├â┬Âgen mittlerweile genug von Gro├â┬čen Pandas haben. Mir hingegen geht es ganz anders.
Dass es nun endlich mit Pandanachwuchs in Berlin geklappt hat, ist f├â┬╝r mich die Erf├â┬╝llung eines Lebenstraumes. Das ist dem geschuldet, dass ich aus meiner Kindheit noch die Hoffnung auf Nachwuchs von Bao Bao und Yan Yan in Erinnerung habe. Dementsprechend begeistert war ich, als der Berliner Zoo im Sommer 2017 wieder zwei Gro├â┬če Pandas erhielt.
Und natürlich bin ich überglücklich, dass es nun zwei gesunde Pandajungtiere im Zoo Berlin gibt.



(13.02.2020, 22:42)
W. Dreier:   Zwischenzeitlich gab es Schwierigkeiten mit den Hy├â┬Ąnenhunden - die wollte aus der Anlage (vorn mit Wassergraben) heraus. Eine Vorderwand wurde erh├â┬Âht, unsichtbar noch Elektrodraht genutzt.
(04.02.2020, 18:05)
W. Dreier:   Noch zu den Pandas: Blitzlicht ist nat├â┬╝rlich nicht gestattet. Und da alle einen eigenen Willen haben, ist ein ``Gruppenbild`` schwer zu machen.
(04.02.2020, 18:00)
W. Dreier:   Sibirische Steinb├â┬Âcke
(04.02.2020, 17:53)
W. Dreier:   Tahr-Bock
(04.02.2020, 17:52)
W. Dreier:   Prinz-Alfred Hirsch
(04.02.2020, 17:52)
W. Dreier:   Was noch: Bonobo-Jungtier
(04.02.2020, 17:50)
W. Dreier:   und dann sieht es so aus.
(04.02.2020, 17:49)
W. Dreier:   Dann wird man m├â┬╝de--
(04.02.2020, 17:48)
W. Dreier:   und klettern mu├â┬č man
(04.02.2020, 17:47)
W. Dreier:   Spa├â┬č beiseite. Ist schon eindrucksvoll. Aber es sind noch immer sehr junge Tiere, wie man an den Proportionen sieht, sind die Vorderbeibe fast in der Mitte des K├â┬Ârpers, die Hinterbeine werden fast nachgeschliffen. Und so mu├â┬č man unbedingt (1) auf die Holzstaffellagen! Und das ich auch gut so - f├â┬╝r das Fotografieren. Denn Sonne und dickes Glas - auch wenn dar├â┬╝ber ein Dach ist - vertragen sich nicgt - die Reflexionen sind schon beachtlich. Am besten ist es , wenn man direkt senkrecht zum Tier steht. Dann nur die Nordseite nehmen - die Westseite ist fotografisch fast nicht zu ├â┬╝berwinden - fototechnisch!. Hinzu kommt, dass die Tiere nach 30 Minuten sich hinlegen zum Schlafen - das kann dauern! Aus diesem Grunde gab es auch in sp├â┬Ąteren Zeitr├â┬Ąumen Entt├â┬Ąuschungen - schlafende Teddyb├â┬Ąren - und es sind in Berlin Schulferien.
Zur Zeit: sofort nach ├â┬ľffnung mu├â┬č man dort sein, ca 30-40 Minuten hat man. Die vorherigen Ma├â┬čnahmen, um den Ansturm zu regulieren, sind bisher nicht notwendig. An der Kasse gab es gro├â┬če ├â┬ťbersichtlichkeit - trotz der ├â┬ľffnung viele r(!) Kassen. Am Eingang gab es Seilf├â┬╝hrungen, wie auf einem internationalen Flugplatz bei der Pa├â┬čkontrolle, dazu Aufpasser. Aber: alles bisher kein Problem. Nun ja, ein Dienstag, die Wettervorherschau war auch nicht so optimistisch. Hinzukommt, dass der Tourist als haupts├â┬Ąchlicher Besucher erst um 11 kommt - normalerweise auch der Berliner. Um 9 Uhr trifft man also eher Panda-Fans und beweglich Zwillinge.
Und die sich schon für Bambus interessieren
(04.02.2020, 17:46)
W. Dreier:   Da war doch noch etwas??? Ach ja, Pandababies.
(04.02.2020, 17:00)
W. Dreier:   ENDLICH- Erdm├â┬Ąnnchen-Nachwuchs - nach 7 Jahren (h├â┬Ârte ich)
(04.02.2020, 16:59)
Mark Meier:   Die Br├â┬╝cke wird saniert, so hatte ich zumindest gelesen. Bis auf weiteres bleibt das Erweiterungsgel├â┬Ąnde somit komplett gesperrt.
(17.01.2020, 16:09)
W. Dreier:   Oh, da ist ja Bambus auf dem Absperrschirm! Bei nun 4 Bambusb├â┬Ąren - wird das eine Bambusplantage?
(17.01.2020, 15:07)
W. Dreier:   Nochmals zur Begr├â┬╝ndung des Wegzuges der Barasinghas in den Tierpark, dass damit den K├â┬Ąnguruhs mehr Platz geboten w├â┬╝rde. Ich vertrat die Meinung, dass man sie jetzt schon mit dem Fernglas suchen m├â┬╝├â┬čte. Eher w├â┬Ąre es wohl die Leerr├â┬Ąumerei f├â┬╝r die Umbauten.
Jetzt erhielt ich von einem Besucher ein Foto, aufgenommen in Richtung Lichtenstein-Br├â┬╝cke zum Neuen Teil. Leider ist die Aufschrift nicht lesbar. Ob nun zeitlich ``nah`` oder f├â┬╝r `l├â┬Ąngere`` Zeit gesperrt? Oder Renovierung der Br├â┬╝cke? Oder Rutschgefahr bei Minustemperaturen? Bisher gibt es keine Erkl├â┬Ąrung.
(17.01.2020, 15:02)
W. Dreier:   Komisch - nochmals zu den Besucherzahlen - da steht 2018 - ich dachte 2019 h├â┬Ątten wir gehabt!
``2018 z├â┬Ąhlte der Zoo fast 2,4 Millionen Besuche, rund 67.000 mehr als 2017, wie aus Daten des aktuellen Statistischen Jahrbuchs hervorgeht." Da braucht die Statistik aber lange! Und dann noch in Buchform.
(06.01.2020, 11:14)
W. Dreier:   Die Anoas sind getrennt (ehemals Warzenschweine und linke Anlage neben den Gauren), sollen wohl nicht z├â┬╝chten
(05.01.2020, 12:09)
J├â┬Ârn Hegner:   was ist nach den letzten borneo-bartschwein geplant f├â┬╝r die anlage . denn vorher waren ja dort die anoas drauf .
(04.01.2020, 22:39)
W. Dreier:   Wie ich h├â┬Ârte: entsprechend ``chinesischer Sitte`` Namensgebung nach 100 Tagen.
(09.12.2019, 12:43)
Mark Meier:   Auf ntv (mit Herrn Pagel) und im Livestream auf der Facebookseite des Zoos werden gerade live die beiden kleinen Gro├â┬čen Pandas vorgestellt.

Es sind zwei M├â┬Ąnnchen, die Meng Yuan und Meng Xiang hei├â┬čen (sinngem├â┬Ą├â┬č: ersehnter Traum und erf├â┬╝llter Traum, aber ich wei├â┬č gerade nicht, was was hei├â┬čt).
(09.12.2019, 11:22)
W. Dreier:   - ein kleiner Varan, der ``Reisinger`` - hier etwas gr├â┬Â├â┬čer.
(24.11.2019, 14:47)
W. Dreier:   Ich sah sie schon in Prag und in einer Wanderausstellung.
Ganz neu für mich aber ein ``gelber`` Waran - Varanus reisingerii
Damit existent neben dem gelben auch der schwarze (V. beccarii ) und der blaue (V. mcraeii)
(24.11.2019, 14:44)
W. Dreier:   Zum Aquarium: vor Ort neu: Kr├â┬Âtenechse Phrynosoma
(24.11.2019, 14:40)
W. Dreier:   ├é┬┤-und Nachwuchs der Familie ``Spitzhorn``
(24.11.2019, 14:38)
W. Dreier:   Noch 2 `Joungster`` mit Horn: Karl
(24.11.2019, 14:36)
W. Dreier:   Und ebenfalls - aber als letzte Tier - der Bartschweineber
(24.11.2019, 14:34)
W. Dreier:   Weiterhin sehenswerte eine Gaur-Kuh
(24.11.2019, 14:32)
W. Dreier:   Recht d├â┬╝nn sieht der Tierbestand im ``neuen`` Teil aus - ja irgendwann Elefantenland. Eigentlich ist neben den Barasinghas nur noch die Kudugruppe sehenswert - zuz├â┬╝glich der Vicugnas, die schon vom ``eigentlichen`` Zoo umzogen - dort ist wohl schon der Beginn des Abbruches der Stallungen, die 2 Dromedare sind schon in Dessau. Am Raubtierhaus ist weiterhin au├â┬čen nichts zu sehen, die Bachsteinmauern stehen noch in ihrer Sch├â┬Ânheit, kein Kunstfels bisher. Nur der neue Ein-/Ausgang linksseitig wurde gebrochen.
Hier die letzte Przewalskistute im neuen Teil - nicht mehr die jüngste..
(24.11.2019, 14:31)
W. Dreier:   Die letzten deutschen Barasinghas: der Hirsch
(24.11.2019, 14:24)
W. Dreier:   Bonobos gleich hinterher
(24.11.2019, 14:23)
W. Dreier:   Letzter Jahresbesuch im Zoo - und Sonne!
Letztmalig auch insofern, da die Pandajungtiere erst 2020 vorgestellt werden, zudem kannte ich schon welche - wenn auch etwas gr├â┬Â├â┬čere Junge aus China.
Noch zum Papa: nach den Untersuchungen im IZW wurde festgestellt, dass er doch 2 Nieren hat, eine jedoch extrem klein ist - die Funktionst├â┬╝chtigkeit m├â┬╝├â┬čte separat festgestellt werden.
einige Fotos.
Hier der ``neue`` Gorillamann - drau├â┬čen hatte ich ihn noch nicht erlebt.
(24.11.2019, 14:22)
W. Dreier:   Sumpfhirsch im Zoo (leider nicht mehr zeugungsf├â┬Ąhig) - allerdings vom Mai 1990
Wildziegenartige gab es ja , auch Wildschafe - nur den Japanserau nicht . dafür 3 Goralformen
(11.11.2019, 18:37)
W. Dreier:   Kusu mit Jungtier - ja, an Nachttierabteilungenfehlte es!
(11.11.2019, 18:31)
W. Dreier:   jetzt aber
(11.11.2019, 18:29)
W. Dreier:   So, heute habe ich nun meinen 30j├â┬Ąhrigen Mauerfall. Am 9. 11. mu├â┬čte ich mich ausruhen, da ich als M├â┬Âbelpacker engagiert war f├â┬╝r den 10., also dann am 11.11.! Zu Fu├â┬č f├â┬╝r mich 45 Minuten, verproviantiert mit 20 ``Ost`` Orwo-Diafilmen, 20 DIN. ├â┬ťber das Geschehen hatte ich schon vor 10 Jahren hier geschrieben. Was blieb in Erinnerung?
Ich kam ja aus Dathes Tierpark, es gab Leipzig, Dresden und dann noch Prag und Dvur Kralove f├â┬╝r mich und auch Moskau f├â┬╝r Panda und Walro├â┬č. Ich konnte mich also konzentrieren auf das "Besondere" (Da ich eine entfernte Tante als Aktion├â┬Ąrin hatte, war ich gut ├â┬╝ber die Wege und ├â┬╝ber die Tiere der davorliegenden Jahre informiert.)
Was blieb haften?: Seeelefant, Gaurbulle (einen Bullen hatte aber der TP aus dem Zoo um 1968 erhalten, der starb aber schnell an dieser b├â┬Âsen Mucosageschichte), f├â┬╝r mich dann speziell Sumpf-und Pampashirsch - sonst eigentlich keine besonderen ``Gro├â┬čen``. Bei den ``KLeinen``: Waldhund, Gro├â┬čgrison, Erdwolf, Sandkatze. Bei den Affen waren die Nasenaffen des Zoos schon im Himmel
``wir ``hatten noch ein Weibchen in Erfurt.
Okapis gab es bei uns (aus Kopenhagen ehemals in den Siebzigern; genau um den 11, erhielten Zoo und TP je einen Bullen aus Paris) , Javaleoparden, alle B├â┬Ąren, Flu├â┬čpferde , viele Hirsche, Buntb├â┬Âcke, Goldkatze, Somaliesel, Pudus, M├â┬Ąhnenw├â┬Âlfe, Schwarzfu├â┬čkatzen, TAKINS, eine umfangreiche Vogelhaltung nat├â┬╝rlich - mit Anden- und Jamesflamingo - ja, der Kongopfau fehlte.
Es war saukalt, aber die Sonne schien.
Hier aus dem Zoo: Erdwolf
(11.11.2019, 18:26)
W. Dreier:   Da war die ``Morgenpost`` schneller - die ``Berliner Zeitung`` brachte das Bild heute fr├â┬╝h
(19.10.2019, 10:49)
W. Dreier:   Morgen sicher in vielen Zeitungen: ``Panda-Zwillinge ├â┬Âffnen die Augen`` - mit Bild. Ist bei mir gerade hereingekommen.
(18.10.2019, 15:47)
W. Dreier:   @A. Langer: Nanu, kein Kagu, kein Kiwi? Die Kagus sind eigentlich immer zu sehen, bei den Kiwis , nach Dunkeladaptation, mu├â┬č man Gl├â┬╝ck haben, Schwarzr├â┬╝ckentamarin - wohl ein Einzeltier ?????
(06.10.2019, 22:28)
Klaus Schueling:   Zoo und Tierpark Berlin bleiben heute geschlossen

Unwetter in Berlin

Aufgrund der erwarteten schweren Sturmb├â┬Âen bleiben Zoo und Tierpark Berlin am heutigen Montag, den 30. September, geschlossen. Herabfallende ├â┬äste des alten Baumbestandes k├â┬Ânnten eine Gefahr f├â┬╝r Besucher darstellen, die Tiere werden vorsorglich in H├â┬Ąusern, Stallungen und Unterst├â┬Ąnden untergebracht.

Die vollst├â┬Ąndige Schlie├â┬čung von Zoo und Tierpark Berlin folgt auf die Orkanwarnung vom deutschen Wetterdienst.

Das Aquarium Berlin bleibt regul├â┬Ąr bis 18:00 Uhr ge├â┬Âffnet!
(30.09.2019, 11:14)
Sacha:   @W.Dreier: Ich bin mir nicht sicher, ob mit einer Aufteilung der Pandajungen (oder der Pandas generell) den beiden zoologischen Institutionen in Berlin gedient w├â┬Ąre. W├â┬╝rde dies nicht eher zu einem Kanibalisierungseffekt bez. Besucher f├â┬╝hren? Meines Erachtens w├â┬Ąre es sinnvoller, wenn der Tierpark eine andere (ONB-)Topattraktion bek├â┬Ąme z.B. Koalas oder Beutelteufel.
(04.09.2019, 14:40)
W. Dreier:   Dazu Gebr├â┬╝ll, Tatzenschlagen - habe an die 30 Aufnahmen davon gemacht. Und das wollen wir doch wohl nicht mit den Pandas?
(03.09.2019, 13:13)
W. Dreier:   Zu den Pandas: heute (gestern gab es kurze Sequenzen im Fernsehen) wohl in allen Berliner Zeitungen mit Babyfotos eine W├â┬╝rdigung - auch Mitteilung, was die Zeiteinheiten anbetrifft, die die jungen Pandas IN BERLIN bleiben k├â┬Ânnten (2 - 4 Jahre). Ich hatte schon (provokativ?) von einer Einstellung auch im Tierpark gesprochen. Und die Zwillingsgeburt zwingt das gerade heraus: Pandas als Solit├â┬Ąre! Mit 2 Jahren d├â┬╝rfte Meng Meng auch die Nase vom Nachwuchs voll haben - und dann gleich zwei! Und keine 2 Ausweichgehege im Zoo
Allerdings wurde erw├â┬Ąhnt, dass die Tiere dann nach China kommen - aber warum nicht ein Tier vorher in den TP? Die Anlage nannte ich schon. Es gibt doch ein Beispiel: die in Toronto gewesenen Tiere sind jetzt vertragsgem├â┬Ą├â┬č in Calgary.
Wie w├â┬Ąre dann der Slogan weltweit in aller Munde: `` Eine Hauptstadt, ein Zoo-Tierparkdirektor, ein F├â┬Ârderverein der Hauptstadtzoos, zwei Hauptstadt-Zoos - in beiden ein Pandajungtier`` Sollte das nicht vorgesehen sein mit den chinesischen Beh├â┬Ârden: die Bundeskanzlerin ist gleich in China!!
Und welchen Stress gro├â┬če B├â┬Ąrenkinder machen k├â┬Ânnen - das sah ich in Dou├â┬Ę la Fontaine: 2 fast erwachsene Brillenb├â┬Ąren keiften die arme Mutter an, die mit dem R├â┬╝cken zur Wand stehen mu├â┬čte.
(03.09.2019, 13:11)
W. Dreier:   @ Hystrix: Danke f├â┬╝r Ihre ├â┬╝beraus informative Darstellung die Anoas betreffend. Ich denke, dass auch f├â┬╝r alle Interessenten des Forums dies eine Klarlegung war, welche Schwierigkeiten gerade bei dieser``nur einen(???)Art `` auch weiterhin zu ├â┬╝berwinden sind. Ich mag dabei gar nicht an das Vu Quang-Rind zu denken!.Und bedauerlich, dass die Anoas leider nicht die Beachtung finden, die ihnen geb├â┬╝hrt: von der Ausstellung bis zu der Meinung; ``schon wieder eine Kuh" - und das im konkreten Fall eben zwischen Watussirindern und Gauren.
Zur DDR -Hierarchie: Ich nehme Ihre Darstellung an, auch eine gewisse positive Funktion in der straffen, ja, St├â┬Ąrke der DDR-Direktoren zu sehen. Ohne das Auszuwalzen mit Beispielen darzustellen. Kurz nach dem Krieg war es wohl noch in Leipzig so, dass Prof. Schneider im jeweiligen Revier die Meldung des Pflegers entgegennahm (und die Pfleger hatte fast die H├â┬Ąnde an der Hosennaht). Und ein gewisser (damals noch relativ junger) Assistent hat das dann im Tierpark in abgeschw├â┬Ąchter Art ├â┬╝bernommen. Von Prof. Grzimek h├â┬Ârt man wohl ├â┬Ąhnliches. Ich vermisse diese Runden!!!! Aber welcher Zoologischer Leiter kann sich das noch leisten!
(03.09.2019, 12:45)
Hystrix:   W. Dreier: Danke f├â┬╝r die lange Darlegung.
Ich kann best├â┬Ątigen, dass das Anoa-EEP mehrere Reisen und l├â┬Ąngere Aufenthalte in indonesien unternahm, um geeignete Tiere zu bekommen, und die IUCN begleitend dazu workshops vor Ort organisierte. Die M├â┬╝hen um Importe von Anoas haben die Zoos, speziell Leipzig, eine Stange Geld gekostet. Zeitweise half die IUCN Captive Breeding Specialist Group, die machte sogar einen mehrt├â┬Ątigen workshop in Bogor f├â┬╝r Beh├â┬Ârden und Zoos in Indonesien und Rednern aus aller Welt, sp├â┬Ąter half auch die Asian Wild Cattle Group mit ich glaube zwei weiteren Planungstagungen. Jedes Mal fand man vor Ort sehr viel Unterst├â┬╝tzunng, so durfte das EEP z.B. alle Anoas in indonesischen Zoos mit Chips versehen, damit man am Ende bei Importen Klarheit hatte. Es wurden auch Proben f├â┬╝r Genetik genommen und die Tiere morphologisch untersucht. Man h├â┬Ątte auch alle Papiere f├â┬╝r Anoa-Exporte aus Zoos in Indonesien bekommen. Anfangs w├â┬Ąre auch die Quarant├â┬Ąne in Europa, die sehr schwer ist, relativ einfach gewesen, solange in Polen noch die alten Gesetze galten, damals h├â┬Ątte man es dort f├â┬╝r Devisen gemacht. Nach Polens Beitritt in die EU wurde es schwieriger, aber sogar das h├â┬Ątte man hingekriegt.

Warum es trotzdem nicht zu Importen gekommen ist liegt einfach daran, dass es in Indonesien Anoas nur in Zoos auf Java gab und diese ausnahmslos beschlagnahmte Tiere sind ohne Herkunftsnachweis. Es sind Anoas, die von der Polizei aus Tierm├â┬Ąrkten oder von Schmugglern abgenommen wurden, und das ist ein ein Mischmach an Ph├â┬Ąnotypen. Man h├â┬Ątte keinen Gr├â┬╝nderstamm bekommen, um hier mit genetisch und geographisch definiertem Material neu zu beginnen. Die derzeit vorhandenen sog. "Berganoas" in indones. Zoos passen nicht zu der Krefelder Linie, sie sind mindestens eine andere Unterart, wenn nicht andere Art. Zudem stand lange in Java noch eine einzelne Kuh, die man f├â┬╝r eine unbeschriebene Art halten kann. Die passte auch nicht. Sp├â┬Ąter h├â┬Ątte man allenfalls Ph├â┬Ąnotypen bekommen, die im ├â┬Ąu├â┬čeren Aussehen zum Leipziger Typ geh├â┬Âren, aber auch ohne jede Angabe zu ihrer Zuchtgeschichte und Herkunft. Das war den extremen Aufwand und die Kosten nicht wert, denn man h├â┬Ątte mit diesen Tieren weder die aussterbende Krefelder Linie retten k├â┬Ânnen noch h├â┬Ątte man mit genetisch definiertem Material neu beginnen k├â┬Ânnen. Der Anspruch war immer, eine kleine Anzahl, aber mindestens doch einige bis mehrere Anoas mit genau bekannter Herkunft aus einem konkreten Lokalbestand in Sulawesi zu bekommen, und das war seit 1985 nicht m├â┬Âglich.

Nach den letzten workshops der IUCN Asian Wild Cattle Group, mit F├â┬Ârderung durch das EEP, wurden auf Sulawesi lokale Auffangzentren gebildet, damit vor Ort beschlagnahmte Anoas aus der Umgebung anfallen und daher einer konkreten Population zugeordnet werden k├â┬Ânnen. Dazu kam von der EAZA auch Geld und es wurden m.W. auch Tierpfleger weitergebildet daf├â┬╝r. Die Hoffnung ist, dass hier mit der Zeit ein geeigneter Gr├â┬╝nderbestand sich ansammelt. Selbst falls dann deren genauer taxonomischer Namen unbekannt oder umstritten bleibt k├â┬Ânnte man dann mit einer geographisch definierten Lokalpopulation als EEP neu beginnen, ohne Gefahr zu laufen, dass man den ganzen teuren Aufwand macht und sp├â┬Ąter kommt raus, dass es doch vermischte Taxa und Hybriden sind. Soweit sind wir aber nicht. Ob diese Hoffnung tr├â┬Ągt ist offen.

Grundproblem ist die extreme Variabilit├â┬Ąt der Anoas, die sich in allen Merkmalen auspr├â┬Ągt, ob K├â┬Ârperma├â┬če, H├â┬Ârner, Farbe, Fellstreifungen, DNA, Chromosomen, Proteine. Auf fast allen Merkmalsebenen sind Anoas variabler als fast alle anderen Wiederk├â┬Ąuer, und niemand wei├â┬č auch nur ann├â┬Ąhernd sicher, wie viele Taxa es sind. Molekulargenetisch gibt es nur ein einziges anderes Huftier, das ├â┬Ąhnlich mischerbig ist wie Anoas, das ist ein bestimmter Spie├â┬čhirsch. Und solange nicht klar ist, wie man mit dieser Variabilit├â┬Ąt umgeht, bleibt jeder Neuanfang f├â┬╝r Zoos riskant, denn sehr leicht investiert man gro├â┬če Geldsummen und Jahre Arbeit f├â┬╝r die Katz. Und nur um neue Tiere f├â┬╝r die Tierschau zu kriegen braucht man keine Importe, daf├â┬╝r sind die jetzigen gut genug.

Ich hatte sodamm meine Ausf├â┬╝hrungen zur straffen Hierarchie im alte DDR-Leipzig-Zoo gar nicht negativ gemeint, sondern als Lob, dass hier mit F├â┬╝hrungsst├â┬Ąrke des Chefs und Mut der Pfleger den Anoas viele Narkosen erspart blieben und sie nicht wie in einzelnen Westzoos reihenweise wegen ├â┬ängstlichkeit ├â┬╝beroft narkotisiert und dabei langsam umgebracht wurden. Mir fiel aber damals schon allgemeiner auf, dass in DDR-Zoos ein eisigerer Wind in der Beziehung Chef zu den Untergebenen herrscht. Ich hatte damals als Westb├â┬╝rger ohne viel DDR-Erfahrung den Eindruck, hier hatte die DDR das alte Vorkriegsdeutschland konserviert und viele -positive wie negative, aber auch auch b├â┬╝rokratische und manchmal nervige- Sozialreformen unterlassen. Noch mehr beeindruckt als dass Pfleger zu hinterh├â┬Ąltigen, tobenden Anoas ins Gehege geschickt wurden hat mich, dass ein bestimmter Pfleger immer in die Jauchegrube der Flu├â┬čpferde steigen musste, um diese zu leeren, und dann bei Reinigung der Grube bis zum G├â┬╝rtel oder bis zu den Achseln in G├â┬╝lle stand. Der Mann stank sicher noch auch nach dem Feierabend. Das h├â┬Ątte mal ein Zoodirektor in mir bekannteren Zoos des Westens anordnen sollen, der w├â┬Ąre vors Arbeitsgericht gekommen. Das meine ich aber nicht besserwisserisch als Westler ├â┬╝ber die DDR, sondern im Fall der Anoas war der Mut des Zoopersonals vital wichtig, sonst h├â┬Ątten wir wohl heute keine mehr in Zoos, weil auch die Leipziger Linie gekillt worden w├â┬Ąre.

(02.09.2019, 20:11)
W. Dreier:   Anoa Menagerie Paris
(02.09.2019, 14:03)
W. Dreier:   Pardon Cincinnati - mu├â┬čte stark schnippeln
(02.09.2019, 14:02)
W. Dreier:   @Hystrix: Bevor hier nun in Berlin ein Panda-Begeisterungssturm losbricht, noch schnell zwei letzte Bemerkungen zu ihren ├â┬äu├â┬čerungen:
Zun├â┬Ąchst ein Stopp: ich habe hier ├â┬╝ber die Situation der Zoo- Anoas gesprochen, wie sie sich mir darstellt nach einigen Informationen (welcher Art auch immer), nicht von einer von mir in Ihrem Sinne Verallgemeinerung f├â┬╝r andere EEP-Tiere in ├â┬Ąhnlicher Situation! So sei es denn - habe ich halt bei den Anoas verkehrt hingeh├â┬Ârt - offensichtlich ist es also nur ein Populations-/Artmanagement bei Tieren, die nicht wollen oder k├â┬Ânnen oder deren genetische Differenzierungen die Ursachen sind. Wor├â┬╝ber wir uns einig sind, sind die ung├â┬╝nstigen Ausstellungsorte in DE-Zoos und anderswo, v├â┬Âllig unzureichend bez├â┬╝glich der Bedeutung und Notwendigkeit des Schutzes. In Leipzig haben sie nunmehr zumindest u.a. eine Anlage mit Teichrand, fr├â┬╝her hatten sie ja die Tortenst├â┬╝cke am kleinen Hirschhaus bewohnt, dazu die v├â┬Âllig offene Anlage im Schatten westlich der B├â┬Ąreneinheit. Eigentlich gef├â┬Ąllt mir nur die Anlage in Usti. Auch bei den Prager Tieren mu├â┬č ich ├â┬╝berlegen, wo sie ausgestellt sind. Ein Pariser Tier (Menagerie) stand auf Hofpflaster. Im Gegensatz dazu die Ausstellung in Cincinnati. Eingeordnet ohne geografische Zuordnung standen in einem gut ausgestatteten Sonderbereich die damaligen (Jahr 2000) S├â┬Ąugetierh├â┬Âhepunkte: Sumatranashorner, malaiische Elefanten mit Nachwuchs, Sichuantakin, Zebraducker und eben die Anoas - hier ein Bild mit Nachwuchs - einem helleren Jungtier.
Blieb die Frage nach dem Nichtgelingen des Importes von Anoas aus Indonesien. Zuviel administrativer Aufwand im Beh├â┬Ârdendschungel dort wie auch bei uns? Immerhin kamen doch u.a. Balabackantschil, Prinz-Alfred-Hirsch, Borkenratten, Visaya-Pustelschwein, Bartschwein (wenn auch aus Singapur), B├â┬Ąnderroller, Koboldmakis, B├â┬Ąrenkuskuse, Siamleierhirsche (Obterre) und Vietnamsika (dazu diverse Vogelarten) aus S├â┬╝dostasien w├â┬Ąhren der letzten 30 Jahre nach Europa - oder liegt es daran, dass keine akkreditierten Quarant├â┬Ąneeinrichtungen gibt? Die veterin├â┬Ąrrechtlichen Hindernisse kennen wir ja.

Aber nun zu ihrer Aussage zur ``unfreiheitlichen Verfassung der DDR, weil damals das Wort des Zoodirektors wie ein Gesetz wirkte und Arbeitnehmermitbestimmung unbekannt war". Abgesehen davon, dass es in der DDR und nicht in der BRD war, dass es ├â┬╝berhaupt eine Berufsanerkennung des Berufes des Tierpflegers mit entsprechender Ausbildung gab (die dazu theoretischen Materialien sind ja wohl dann ├â┬╝bernommen wurden). Ich darf ich Sie bitten, jetzt einen Tierpfleger im Zoo wie im TP bitten, n├â┬Ąhere Ausk├â┬╝nfte ├â┬╝ber die von ihm gepflegten Tiere zu geben (offizielle Kommentierungen ausgenommen). Er wird schweigen! Sie k├â┬Ânnen jetzt nat├â┬╝rlich kontern, dass Zoogegner diese Ausk├â┬╝nfte nutzen k├â┬Ânnten. Ich habe nach meiner Berentung 10 Jahre im Tierpark sogenannte Spezialf├â┬╝hrungen gemacht, ohne dass es bei ca 100 F├â┬╝hrungen bei entsprechender Erkl├â┬Ąrung von Ma├â┬čnahmen/besonderen Situationen/ besonderen Verhaltensweisen u.a. provokative Fragen gab.
Vor l├â┬Ąngerer Zeit, noch in den mittleren Neunzigern, gab es im ``Zoonews`` einen Artikel, in dem u.a. auch f├â┬╝r Deutschland (das waren durchweg ``westdeutsche`` Zoos) die Hierarchien vom Direktor ├â┬╝ber Kurator, Tierpfleger bis zum G├â┬Ąrtner oder Handwerker und deren Durchl├â┬Ąssigkeit untersucht wurde - wenn es denn ├â┬╝berhaupt eine Antwort gab. Festgestellt wurden Betondecken zwischen den Funktionen. Da h├â┬Ątten Sie ja die ``demokratische Arbeitnehmer- Mitbestimmung`` suchen k├â┬Ânnen! Ausnahmen best├â┬Ątigen die Regel.
Schlu├â┬č!
Anbei: Anoas in Cincinnati - danach Paris-Menagerie
(02.09.2019, 13:56)
Gudrun Bardowicks:   Dann hoffen wir mal das Beste.
(02.09.2019, 12:11)
W. Dreier:   Na dann, schaun wir mal! Im Radio quietschte es auch.
(02.09.2019, 07:33)
Mark Meier:   Meng Meng hat Zwillinge geboren. Auf Facebook ist ein Video mit dem quietschenden Nachwuchs zu finden.
(02.09.2019, 06:46)
Hystrix:   Mark Meier: Zu den aktuellen Weltbildern der Berliner Zooleitung wei├â┬č ich nichts. Mir ist aber seit Jahrzehnten aufgefallen, dass die Anoas in Berlin eigentlich ungl├â┬╝cklich pr├â┬Ąsentierte Zeitgenossen sind. Zwar mag es f├â┬╝r zoologisch Interessierte reizvoll sein, die kleinen Anoas direkt neben den gro├â┬čen Wildrindarten mit diesen vergleichen zu k├â┬Ânnen ? doch wie wenige Promille der Zoobesuche machen das?

F├â┬╝r alle anderen scheint mir die Anoa-Pr├â┬Ąsentation von Berlin ungl├â┬╝cklich. Nebenan pr├â┬Ąchtige Blockh├â┬Ąuser f├â┬╝r Bisons und ein schmuckes siamesisches Haus f├â┬╝r Gaure und Bantengs, jeweils mit einer stattlichen Gruppe von sehr ausdrucksstarken Rindern besetzt, und direkt daneben gottverloren ein schmuckloses Gehege, in dem man meist genau nur ein Anoa sah, oft ganz hinten, weil weiter vorne keine Verstecke sind, ein keines Tierchen, das neben den anderen aber auch gar nicht interessant wirkt. Mancher Zoobesucher wird den Anoa, wenn er ihn ├â┬╝berhaupt zu sehen bekam, f├â┬╝r ein abgesperrtes Jungtier einer der benachbarten Arten gehalten haben, wenn nicht f├â┬╝r einen nicht wachsen wollenden K├â┬╝mmerling. In Szene gesetzt wurde der Anoa niemals, war und ist an dieser Stelle immer Nebensache. Eigentlich schade, woanders, etwa direkt neben Duckern oder auch den Bongos oder Antilopen und mit Hinweis auf Konvergenz von Regenwaldtieren h├â┬Ątte die Art sicher mehr Aufmerksamkeit und daher auch mehr Profil.

(31.08.2019, 10:52)
Mark Meier:   Ein sehr interessantes Thema. Ich verstehe es wie folgt:

-Berlin verfolgt sp├â┬Ątestens seit Amtsantritt von Herrn Knieriem eindeutig keine Zuchtpl├â┬Ąne mehr mit den vorhandenen Anoas.
-Andererseits besteht offenbar keine entsprechende Vorgabe/ Auflage hierzu von übergeordneter Stelle. Umgekehrt scheint eine Zucht von Anoas allgemein sogar weiter ermutigt zu werden.
-Naheliegende Vermutung: Es handelt sich um eine isolierte Entscheidung des Berliner Zoos.

Daf├â┬╝r k├â┬Ânnte einiges sprechen:
1) Seit Herr Knieriem da ist, f├â┬Ąllt das Stichwort Zucht- bzw. Populationsmanagement immer h├â┬Ąufiger. Es ist ein offenes Geheimnis, dass ein recht starker Bruch zur enthusiastischen Einstellung bez├â┬╝glich Zucht des Vorg├â┬Ąngers vollzogen und vieles gestoppt wurde. In vielen F├â┬Ąllen kann ├â┬╝ber die Gr├â┬╝nde jedoch nur spekuliert werden, da offiziell wenig hierzu verlautbart wurde.
2) Klar ist jedoch, dass auch eine weitaus striktere Auffassung zum Thema Reinheit von Zuchtlinien besteht. Bei den Giraffen im Tierpark bspw. wurde die Zuchtgruppe komplett umgestellt. Die neue L├â┬Âwenanlage im Tierpark wurde laut offiziellen Informationen des Tierparks an das Berliner Abgeordnetenhaus sogar verschoben, weil die erw├â┬╝nschten unterartenreinen Tiere nicht kurzfristig verf├â┬╝gbar sind. Das zeigt deutlich, dass man sich selbst strengere Vorgaben macht, als sie von oben eingefordert werden und anderswo Usus sind.
3) Zuletzt ist in dem Zusammenhang interessant, wie intensiv die Hauptstadtzoos internationale B├â┬╝ndnisse und Kooperationen auch zur Beschaffung genetisch intetessanter Tiere vorantreiben. Das hatte schon unter Herrn Blaszkiewitz stattgefunden, wurde aber - u.a. auch in Bezug auf Indonesien (!) - jetzt noch weiter ausgebaut/ intensiviert. Dazu z├â┬Ąhlt auch, dass Tiere au├â┬čerhalb der EEPs beschafft werden (u.a. Katzenb├â┬Ąren aus der Himalayaregion). Aus Indonesien sollen wohl B├â┬Ąrenkuskus kommen. Vielleicht bem├â┬╝ht man sich ja kurz ├â┬╝ber lang auch um neue Anoas.

Vieles bleibt spekulativ aber so würde ich mir einen Reim darauf machen.
(31.08.2019, 08:44)
Hystrix:   Offenbar schlie├â┬čen Sie allein aus der Beobachtung, dass es im Zoo Berlin seit 5 Jahren keine Geburt gab, dass das EEP einen Zuchtstopp verh├â┬Ąngt haben muss. Das ist doch nicht berechtigt. Es gibt ganz viele Gr├â┬╝nde, warum Zootiere nicht z├â┬╝chten, von sich aus, oder weil man sie aus irgendwelchen gr├â┬╝nden nicht zusammenlassen kann, da muss weder eine politische Entscheidujng des Zoo Berlin noch des EEP dahinterstehen. Ich kann ausschlie├â┬čen, dass das EEP dahintersteckt. Gem├â┬Ą├â┬č Ihrer Logik gibt es in jedem EEP aller Arten einen Zuchtstopp, denn wohl in jeder Tierart gibt es einzelne Paare oder Einzelhaltungen, die ├â┬╝ber 5 Jahre nicht z├â┬╝chten. Nach Ihrer Logik w├â┬Ąren etwa auch das alte Pandap├â┬Ąrchen im Zoo Berlin einem Zuchtstopp zum Opfer gefallen, denn die haben ├â┬╝ber deutlich l├â┬Ąnger als 5 Jahre nicht gez├â┬╝chtet.

Anoas sind sozial unvertr├â┬Ąglich und ihre Zuchtleistung war immer schon durchwachsen. Es sind ├â┬╝ber 150 Jahre mindestens 100 Anoas in den Westen gekommen, haben aber immer eher sporadisch gez├â┬╝chtet, und der Bestand hat sich bis zum EEP niemals stabilisiert, und eine regelm├â┬Ą├â┬čige Zucht ist eigentlich erst gelungen, seit das EEP angelaufen ist. Letztlich sind die Gr├â┬╝nde f├â┬╝r die Schwierigkeiten nicht ganz verstanden, und auch nicht, warum es heute besser geht. Sie galten fr├â┬╝her auch als ein wenig heikel sogar nur in der Haltung, nicht nur in der Zucht. Weil sie sehr aggressiv auch zu Menschen sind, hat man etwa fr├â┬╝her serienweise Anoas dadurch verloren, dass man wegen jeder tier├â┬Ąrztlichen oder pflegerischen T├â┬Ątigkeit sie in Narkose legte, was heikel ist, und immer wieder zu Ausf├â┬Ąllen f├â┬╝hrte. Dass es ├â┬╝berhaupt heute noch Anoas in Zoos gibt, liegt auch an der unfreiheitlichen Verfassung der DDR, weil damals das Wort des Zoodirektors wie ein Gesetz wirkte und Arbeitnehmermitbestimmung unbekannt war. In Leipzig wurden Anoas oft ohne Narkose gehandhabt, indem einige mutige M├â┬Ąnner reingeschickt wurden und die Tiere mit einem Holzbrett in die Ecke trieben und dort einzw├â┬Ąngten. Im Westen ging das nicht so einfach, da w├â┬Ąren die so angewiesenen Pfleger aus Angst auf die Barrikaden gegangen und man h├â┬Ątte zur riskanten Narkose gegriffen.

Inzwischen ist Routine in die Anoahaltung eingekehrt, ich selbst denke, man hat auch unfreiwillig Selektion getrieben und einen gehege-tauglichen Zuchtstamm heranselektiert. Dass es genetische Ver├â┬Ąnderung in kurzer Zeit gab sieht man auch daran, dass anf├â┬Ąnglich die K├â┬Ąlber der Leipziger Linie braun geboren wurden und erst sp├â┬Ąter umf├â┬Ąrbten, was heute kaum noch vorkommt, sie werden gleich schwarz geboren.

(31.08.2019, 08:15)
W. Dreier:   Noch eine letzte Aufnahme Berliner Tiere vom Februar 2010 mit 2 Tieren (Februar), in den folgenden Jahren gab es fast immer nur ein Tier auf der Anlage.
(30.08.2019, 23:09)
W. Dreier:   Und dann die ``wollhaarige`` Linie - die `` Berliner`` Linie (da war leider fast 30 Jahre ein gewisser ``sozialistischer Schutzwall`` dazwischen) - so kann ich nur mit Aufnahmen aus Decin und Krefeld aus neuerer Zeit dienen. Ein Tier aus Decin sollte gen├â┬╝gen - etwas kleiner geschnippelt.

W├â┬Ąre die Definitionsfrage zu kl├â┬Ąren bei nicht vorhandener Zucht bei vorhandenen Tieren. Zuchtverbot ``von oben``/gewollter Zuchtstopp vor Ort mit folgenden Ma├â┬čnahmen: r├â┬Ąumliche Trennung der Tiere nach Geschlecht, Sterilisierung, ``Antibabypillen"-Gabe, mechanische Verhinderung (Spiralen etc.) - oder eine wirkliche Altersgrenze bei den Partnern, v├â┬Âllige Unvertr├â┬Ąglichkeit der Partner ohne Versuch, geeignete neue Partner zu finden oder finden zu k├â┬Ânnen.
Konkret: Laut JB von 2010 bis 2014 hat es im Zoo Berlin nach Neuzuf├â┬╝hrung von 1,1 bei einem Bestand dann von 2,1 im Jahr 2010 2, 1 Geburten von 2010 bis 2014 gegeben, 2,0 Abgabe von in der Zeit geborenen, 0,1 Geburt 2014 , Tod von 1,0 2010 - daraus der heutige Bestand von 1,2. Es f├â┬Ąllt auf, dass es seit 2014 im Zoo Berlin keine Geburt mehr gegeben hat bei nicht ├â┬╝beralterten Tieren. Ein Tier (zumindest seit 4 Jahren habe ich dort immer nur 1 Tier gesehen) befindet sich gegenw├â┬Ąrtig in der ``traditionellen`` Anlage zwischen Watussis und Gauren, ein 2. auf der ehemaligen Warzenschweinanlage, das 3, Tier?? Wie w├â┬╝rde man das nun nach 5 Jahren ohne Nachzucht nennen? Nichtzucht durch Geschlechtertrennung? V├â┬Âllige Unvertr├â┬Ąglichkeit der Tiere? Oder nur Pech?
Informanten? Ich betreibe dieses Hobby seit 1966, etwa seit 1968 intensiv nicht nur fotografisch. Da kannte und kenne ich natürlich viele Tierpfleger, Kuratoren, alte und neue Direktoren - nicht nur in DE
(30.08.2019, 23:04)
W. Dreier:   Dann zwei Aufnahmen ├â┬╝ber das, wor├â┬╝ber wir reden:
Die erste Geburt in Leipzig überhaupt - die Leipziger Ausgangslinie Mitte der Siebziger. Das erste sehr helle Tier hatte ja nie gezüchtet. Von selbigem Tier habe ich nur Dias, noch nicht digitalisiert.
(30.08.2019, 21:52)
Hystrix:   W. Dreier: Wo soll denn dieser geheimnisvolle Zuchtstopp sein? Welcher Zoo, welcher Informant? Soweit ich ├â┬╝ber den Verantwortlichen erfuhr gibt es bei Anoas keinerlei Zuchtstopp, es hat auch seit 1985 nie einen gegeben, nicht mal eine interne Diskussion dar├â┬╝ber.

Es gibt au├â┬čer der Zweiteilung in was meist als "Flachlandanoas" genannt wird (= die alte Leipziger Importlinie) und was vor 40 Jahren im Zoo Berlin "Berganaoa" genannt wurde (= der alte Berliner Import, sp├â┬Ąter dann Krefeld) auch keine weiter zertalte Population mit Sublinien. Alle lebenden Zooanoas (bis auf ein Tier in Krefeld) stammen von dem alten Leipziger Import ab. Die Basis ist extrem schmal, ich glaube 3 Individuen (m├â┬╝sste das aber verifizieren), wovon m├â┬Âglicherweise nur 2 sich eingebracht haben. Also Adam und Eva. Der Bestand ist ingez├â┬╝chtet, aber nicht weiter untergliedert.

Die beiden genannten Populationen -berlin/Krefeld und Leipzig- wurden um 1990 getrennt, weil es zwei taxonomische Einheiten sind, ob Art oder Unterart sei dahingestellt. Seither z├â┬╝chtet die Leipziger Importgruppe bis auf heute ├â┬╝ber 40 Tiere, sie wuchs stetig, wenn auch langsam. Der Berliner Zoo gab dagagen seine "Berganoas" nach Krefeld, dort wurde dann damit gez├â┬╝chtet und die wenigen ├â┬ťberschusstiere, leider meist M├â┬Ąnnchen, an einzelne Zoos weitergegeben, u.a. in Tschechien, ich glaube es kam auch mal was nach Berlin davon zur├â┬╝ck. Diese Linie war aber nicht erfolgreich genug, nach dem altersbedingten Zuchtende des Gr├â┬╝nderweibchens schrumpfte der Bestand bis auf heute ein Tier. Zahlreiche Versuche dazu passende Tiere aus Indonesien zu importieren waren erfolglos.

Sp├â┬Ąter beschaffte auch Berlin dann die Leipziger Linie und hat heute nur noch solche Anoas. Das einzige Verbot, was eventuell jemals herrschte - wenn ├â┬╝berhaupt- galt u.U. damals einmalig in Berlin, als man -so glaube ich, ohne sicher zu sein - einzelnen Krefelder Nachwuchs zur├â┬╝├â┬Ąckgolte, Diese mit den anderen zu paaren h├â┬Ątte das EEP untersagt, damit man nicht diese kleinen wolligen ?Berganoas? mit 44 Chromosomen mit den gro├â┬čen d├â┬╝nnhaarigen ?Flachlandanoas? mit 48 Chromosomen vermischte, und somit nicht nur Taxonhybriden erzeugt h├â┬Ątte, was das EEP nicht wollte, sondern ├â┬╝berdies die ganze Zucht durch chromosomalen Mischmasch in ihrer weiteren Fruchtbarkeit gef├â┬Ąhrdet h├â┬Ątte. Ob das ├â┬╝berhaupt jemand in Berlin wirklich gewollt hatte, wei├â┬č ich nicht, mir ist das nicht bekannt. Wenn ja, h├â┬Ątte man es vom EEP aus untersagt. Sonst erging niemals eine negative Weisung.

Seither auch nicht, jede Nachzucht ist willkommen. Ob es irgendwo in einzelnen Zoos unverpaarte "Flachlandanoas" gibt, die man eigentlich noch zur Zucht einsetzen k├â┬Ânnte, aber es dennoch nicht tut, wei├â┬č ich nicht. Es gibt jedenfalls keine Order, die Zucht einzuschr├â┬Ąnken.

Ich vermute, Sie sind schlicht einer Falschinformation aufgesessen.

(30.08.2019, 19:51)
W. Dreier:   Noch zur Konkretisierung. Stand 2014: 2,1 - Die beiden 2010 und 2012 geborenen Bullen wurde an andere Halter gegeben; 2014 gab es eine weibliche Geburt, ein Bulle starb, woraus sich der heutige Stand ergibt: 1,2
(30.08.2019, 18:04)
W. Dreier:   @Hystrix: Nun doch noch zur├â┬╝ck zum ``Zuchtverbot`` f├â┬╝r Anoas an diesem Ort - oder besser dann ``Zuchtstopp`` (???). Da also die Genetik v├â┬Âllig verworren ist, kann also ein auf ``reinerbiges`` Tiermaterial eingeschworener Chef die Zucht auslaufen lassen ?- also unabh├â┬Ąngig davon, dass Anoas als reine Schautiere (kleinstes Wildrind etc. ) vom EEP-Koordinator erw├â┬╝nscht w├â┬Ąren (das kann ich mir bei der konkreten Person vorstellen). Aber was hei├â┬čt Schautier? Nach einem Besucherranking liegen Hirsche, Rinder und Antilopen am untersten Ende der Beliebtheitsskala! Warum sich also damit belasten. Wieder im konkreten Fall: die 3 Anoas (1,2 - davon 2 im zuchtf├â┬Ąhigen Alter) sind offensichtlich an 3 getrennten Orten untergebracht. Nach den Jahresberichten gab es unter Herrn BB 2010 eine m├â┬Ąnnliche Geburt - nach 10 Jahren nicht gelungener Zucht mit neu zusammengestelltem Paar, daselbst nochmals 2012. Seitdem : Ruhe bei weiterhin einem Bestand von 1,2
├â┬ťber sogenannte ├â┬ťberrepr├â┬Ąsentation einer genetischen Linie will ich hier nicht reden - mit dieser Begr├â┬╝ndung sind schon viele Zoopopulationen zugrunde gegangen /gebracht worden (letztes Beispiel japanische Seraue).
Ein anderes Beispiel der Schwierigkeiten von Zoos (ihrer Direktoren) :Umgang mit Zuchtgruppen von in Unterarten zerfallende Arten bei steigende Anzahl von (mehr- oder weniger ) sicher definierten neuen (oder neu erhobenen ) Arten/Unterarten.
Da kommt pl├â┬Âtzlich die Mitteilung, Zoos h├â┬Ątten bei Tigern nach ``h├â┬Âchstem`` Bescheid der Cat Group nur zwischen Festland- und Inseltiger zu unterscheiden. Wer bestimmt denn das wohl? Und da strengen sich Zoos an , ``saubere`` Linien / Unterarten zu haben und dann das? Und dann t├â┬Âtet Magdeburg einen ``unsauberen ``Tiger auf entsprechende Empfehlung und holt sich damit das ganze juristische Donnerwetter auf den Hals.
Oder pl├â┬Âtzlich gibt es ``genetisch`` die Mitteilung: es gibt nur eine Giraffe. Hat der ``Genetiker`` etwa nur ein mitochondriales Gen untersucht? Braucht man da die Sequenzierung des gesamten Genoms. um da eine Entscheidung zu treffen? Wie ist die Stellungnahme der EAZA?
Oder ist, wie Bernhard Grzimek mal sagte, ein Bastard von Borneo- und Sumatraorang kein Orang? Ich gehe mal in der (scheinbaren) Evolutionsh├â┬Âhe nicht weiter.
Alles sehr schwierig!
(30.08.2019, 17:45)
Patrick Marburger:   @Hysterix: Danke f├â┬╝r die Informationen! Dass man an der Haltung der Tiere langfristig in Europa festh├â┬Ąlt freut mich, den f├â┬╝r den Artenschutz problematischen (Unter-)artzugeh├â┬Ârigkeiten zum Trotz, sehr...
(29.08.2019, 22:43)
W. Dreier:   @Hystrix: Dank auch von meiner Seite, der diese Sache nach einer Info angesto├â┬čen hat. Schon vor ca. 35 Jahren hatte ich dazu mit Prof. Seifert aus Leipzig dar├â┬╝ber gesprochen (ich hatte damals fotografisch den Leipziger Bestand und dessen Entwicklung verfolgt von etwa 1974 an) - in Hoffnung auf die damals gerade anlaufende m├â┬Âgliche genetische Zuordnung (in unserem Institut war gerade gekl├â┬Ąrt worden , dass die damaligen indischen L├â┬Âwen des Tierparkes nur L├â┬Âwen aus Indien waren. Die genaue Zuordnung scheitert auch damals daran, dass im Naturkundemuseum keine authentischen indischen-``L├â┬Âwenreste`` existierten. Professor Seifert antwortete damals entsprechend. Von Erna Mohr hatte ich einen Artikel (jetzt in Leipzig) aus den Drei├â┬čigern nach morphologischen Daten mit der Annahme von 3 Arten/UA.
Ich erinnere mich daran, dass R. Rataijczszak (jetzt Wroclaw) mir vor ca 10 Jahren nach einer seiner Indonesienreisen ein Bild eines Tiers zeigte, das etwa halb so gro├â┬č war wie ``gew├â┬Âhnliche `` Tiere und einen v├â┬Âllig ausgewachsenen Habitus zeigte.
Aufgrund dieses ``verworrenen`` genetischen Zustandes darf ich also annehmen, dass die mir gegebene Auskunft ├â┬╝ber einen Zuchtstopp eher ein ``├â┬Ârtlicher`` Zustand ist - damit wohl nur eine kleine Ente?
(29.08.2019, 16:52)
Hystrix:   Das EEP veranlasste gleich zu Beginn der Zucht 1985 eine genetische Doktorarbeit, weil man eine oder zwei der vier damaligen Importlinien nicht artlich ansprechen konnte. Dabei wurde festgestellt, dass die sog. Berganoas von Krefeld ganz andere Chromosomen und DNA haben als die ├â┬╝brigen, parallel zur ├â┬Ąu├â┬čeren Gestalt, weshalb sie in der Zucht abgetrennt wurden. Klar war aber auch, dass sie nicht eigentliche Berganoas sind, weil diese anders aussehen, und anfangs dachte man, in Berlin/Krefeld lebt eine unbeschriebene Art. Das ist immer noch m├â┬Âglich, aber unwahrscheinlich, wahrscheinblich ist sie eine von alten knapp beschriebenen, zeitweise als 3. Anoa-Art anerkannt, bis sie dann vergessen wurde. Insgesamt gibt es in der Literatur Namen f├â┬╝r 7-10 beschriebene Anoas.

Aus dieser genetischen Doktorarbeit gingen mehrere Publikationen hervor,, darunter als letzte (mit den anderen Zitaten darin aufgeführt):
Journal of Heredity 90, Issue 1, January 1999, Pages 165?176.

Danach wurde eine Museumsstudie beauftragt. Dabei wurde ungef├â┬Ąhr deutlich, woher die beiden Zuchtlinien im EEP in Sulawesi stammen sollten, unter Vorbehalt, ganz sicher ist das bis heute nicht, weil auch in Museen extrem wenig ortsdatiertes Material liegt. Diese Studie ist nur anf├â┬Ąnglich in der ersten Ausgabe des Zuchtbuchs ver├â┬Âffentlicht, das meiste aber nicht, einiges auch in den EAZA Jahrb├â┬╝chern der 1990er Jahre.

Seither hat sich die IUCN Specialist Group eingebracht. Ihr Leiter verbachte als Doktorand einige Jahre in Sulawesi in Nationalparks, um Anoas zu verstehen, er sah aber trotzdem trotz langen Aufenthalten in mehreren Nationalparks kein einziges Tier lebend. Er sammelte aber Kot und Knochensplitter von Jagdtroph├â┬Ąen. Dazu gibt es verstreute Publikationen, allerdings wei├â┬č man zu dieser Kot- und Knochen-DNA nicht, wie die dazugeh├â┬Ârigen Tiere aussehen. Richtig publiziert ist das nicht.

Vor zwei Jahren wurde eine neue Anoa-Art, Bubalus grovesi, beschrieben von einem Fossilforscher am Naturkundemuseum Berlin, dem auffiel, dass Fossilien aus der letzten Eiszeit viel gr├â┬Â├â┬čer waren als heutige. Allerdings hat er ├â┬╝bersehen, dass es auch heute in einem Zoo in Indonesien auch einen Anoa gibt, der um 50% gr├â┬Â├â┬čer ist als die anderen und zudem kahl wie ein Wasserb├â┬╝ffel. Ob an Bubalus grovesi was dran ist, ist umstritten, vielleicht aber ja und ev. lebt die Art auch noch. Wenn so, wei├â┬č niemand in welchem Teil von Sulawesi.
Quaternary Science Reviews. Band 157, 2017, S. 188?205

In den letzten zwei Jahren erschienen zwei Publikationen, eine aus Indonesien best├â┬Ątigt die oben genannte genetische Arbeit, indem man sehr tiefe DNA-Linien nachweist und erstmals auch Regionen in Sulawesi zuordnen kann. Eine davon sollte die Krefelder Linie sein. Offenbar gibt es also wirklich mehrere, genetisch tief differenzierte Anoas innerhalb der Insel.
Biodiversitas 19, Number 6, November 2018, 1985-1992.

Zuletzt erschien 2019 eine Arbeit mit 50 Autoren, die allerdings ohne Bezug zum Aussehen der Tiere DNA aus Knochen verglich und ebenfalls regionale Zersplitterung nachweist. Man nimmt aber zur Taxonomie keine Stellung und grenzt die Einheiten nur anf├â┬Ąnglich ab.

Bis heute ist unklar, wie viele Anoa-Arten es gibt. Mit Sicherheit mehr als zwei, im Umfeld des EEP geht man derzeit von mindestens vier Formen aus. Und da es aus Japan von dortigen, früheren Zoo-Anoas auch ganz abweichende alte Chromosomen-Muster gibt, die sogar um mehr als 10 Chromosomen darunter liegen als die der Anoas in Europa, dürften es sogar richtige biologische Arten sein, die sich kaum fruchtbar kreuzen. Leider ist das Aussehen dieser ganz anderen Tiere aus Japan nicht bekannt. In Europa gibt es zwei Chromosomenlinien, aber beide haben viel mehr Chromosomen als die Japaner es hatten, die aber nicht mehr leben.

Leider scheiterten bisher alle Versuche, trotz sehr hohem Aufwand, dieses extrem vielgestaltige Tier zu verstehen.

(29.08.2019, 14:34)
cajun:   @Hystrix: Danke f├â┬╝r die ausf├â┬╝hrliche Darlegung. Die Schilderung macht Lust auf sehr viele neugierige Nachfragen. Gibt es Publikationen zu den Untersuchungsergebnissen, die auch einem fachfremden Publikum zug├â┬Ąnglich sind, um diese ggf. beim selber lesen zu beantworten?
(29.08.2019, 13:54)
Hystrix:   Woher stammt denn die Behauptung eines Zuchtstopps bei den Anoas? Da sist eine Ente.

├â┬ťber einen Bekannten des EEP-F├â┬╝hrers erfahre ich, dass es weder einen Zuchtstopp gibt, noch dass ein solcher jemals vorgeschlagen oder diskutiert wurde. Die Population wird als "Platzhalter" und reines Schautier weiter gez├â┬╝chtet, so gut es geht. Nachdem aber die Taxonomie und Genetik der Anoas so verworren ist, dass man nicht einmal wei├â┬č, wieviele Arten es gibt (au├â┬čer dass es mehr sind als die zwei in der alten Literatur angenommenen) und weil alle Zooanoas von anonymer Herkunft sind (Tierhandel), ist das EEP f├â┬╝r den Artenschutz wenig wert. Es sind reine Schautiere. Seit 30 Jahre versucht das EEP mit gro├â┬čem Aufwand, auch hohem Geldaufwand, aus Indonesien herkunftsdefinierte Anoas zu bekommen, was bisher trotz vieler Reisen seitens der EAZA und Planungssitzungen mit den Beh├â┬Ârden nicht klappte, weil auch dort nur beschlagnahmte Zootiere aus unklarer Herkunft zu beschaffen w├â┬Ąren, die keine Verbesserung sind.

Insofern ist die Zucht unbefriedigend, aber nicht weil man sie aufgeben wolle, sondern weil bisher alle auch teuren Versuche von beauftragten Wissenschaftlern, die Artenzahl der Anoas zu kl├â┬Ąren, zu keinem Ergebnis f├â┬╝hrte. Sicher ist nur, dass es wohl mindestens vier Arten gibt (oder wenigstens vier Unterarten in drei Arten), wie bei so vielen S├â┬Ąugern in Sulawesi (12 Arten bei Koboldmakis und weitere werden beschrieben, mehrere bei Makaken, usw.).

Zu Ende geht aber in Europa die Berlin-Krefelder Linie, die gerne mangels besserer Kenntnis als "Berganoas" beschildert waren. Solche waren gar nicht nachzukriegen, die seither aus Zoos in Java angebotenen "Berganoas" sahen krass anders aus und hatten eine andere Genetik, und das einzige Gr├â┬╝nderweibchen, zuletzt in Krefeld, hat halt nicht mehr Nachwuchs gebracht. Gezielt beendet wird diese Linie nicht, man h├â┬Ątte sie auch weiter gemanagt, es lebt aber nur noch ein Tier.

Die andere Linie liegt bei etwa 45 Tieren, sie z├â┬╝chtet regelm├â┬Ą├â┬čg, der Bestand steitg aber allenfalls langsam. Sie d├â┬╝rfte wohl noch sehr lange bei uns sein, obwohl nicht allzu viele zoos danach Schlange stehen, au├â┬čer man bekommt beim laufenden Versuch, mit in Sulawesi finanzierten Auffangstationen f├â┬╝r lokal beschlagnahmte Anoas, doch endlich besseren Ersatz. Hier herrschte noch k├â┬╝rzlich viel OPtiomisum, und wieder fuhren Zooleute aus Europa hin, bildeten lokal Tierpfleger aus und gaben Geld. Mittlerweile k├â┬╝hlt der Optimisums ab.

(29.08.2019, 13:27)
Hannes Lueke:   Na dann ist ja gut :-) Den Skandal will ich nicht erleben, wenn Berlins zuk├â┬╝nftiger Liebling in die alten K├â┬Ąfige gesperrt w├â┬╝rde.

Bei den Massen an Pandas in chinesischen Zoos gehe ich ganz stark davon aus, dass nicht alles Gold ist. Auch mag ich die Anlage in Rhenen nicht wirklich, wobei die meisten Leute Sie lieben.
(29.08.2019, 08:31)
W. Dreier:   @H. L├â┬╝cke: Au weia - die jetzige? Nat├â┬╝rlich jene im ABH!!!!
├â┬ťbrigens sind die Anlagen f├â┬╝r Pandas in China auch nicht gerade Superanlagen!
Mein erster Panda An An (Moskau 1971) hatte einen Rundbau von ca 10 x 10 m!
(28.08.2019, 17:10)
Hannes Lueke:   Ich hoffe du meinst die neue Anlage am ABH. Da k├â┬Ânnte ich mir gut, vorr├â┬╝bergehend, Panda au├â┬čen und Innen Malaienb├â┬Ąren vorstellen.
(28.08.2019, 12:52)
W. Dreier:   Zu den Anoas: habe mal schnell die europ├â┬Ąischen Best├â┬Ąnde durchgez├â┬Ąhlt (wobei einige Angaben etwas l├â┬Âchrig sein d├â┬╝rften): DE 10; ``Resteuropa`` 35. Das sind nicht wirklich viele. Aber viele Zoos f├â┬╝rchten sich vor der sogenannten ``Wildheit`` - und dann m├â┬Âchte man den Besuchern nat├â┬╝rlich nicht schon wieder ``sone` Art Kuh`` vorstellen. Das ist ja das Problem, dass viele wirklich seltene Arten nicht Publikums-relevant sind.
(28.08.2019, 11:48)
W. Dreier:   Zur fest eingeplanten Pandageburt - ein Gedankenspiel: Es wurde mal ge├â┬Ąu├â┬čert, dass der Pandanachwuchs ja in den ``Osten`` sprich Tierpark kommen k├â┬Ânnte. Da ja Pandas schnell wachsen und Einzelg├â┬Ąnger sind, ist ja wirklich kein Platz mehr im engen im Zoo. Eine gewisse Zeit kann das Jungtier wohl in Berlin bleiben - da keine 10 Mio plus noch einige Mios im TP sind, k├â┬Ânnte der Nachwuchs aber in die Malaienb├â┬Ąrenanlage (innen und au├â┬čen) kommen - erh├â┬Âht doch die Attraktivit├â┬Ąt des Tierparks ungemein. Und bis dahin ist das ABH wohl fertig.
(28.08.2019, 11:38)
Oliver Muller:   Zu den Anoas: in der Winterausgabe der Zooquaria hei├â┬čt es, dass Anoas eine High Priority Art der EAZA seien und neue Halter gesucht w├â┬╝rden, um Nachzuchten unterzubringen - vielleicht der Zuchtstopp, weil es zu viele Tiere f├â┬╝r die m├â┬Âglichen Halter sind?
(27.08.2019, 21:34)
W. Dreier:   Soeben im Radio einige S├â┬Ątze vom "Chef" zur Pandasituation , u .a. : "Wir sind der ber├â┬╝hmte Zoo von Berlin - warum sollte das nicht klappen"

(27.08.2019, 17:35)
W. Dreier:   Man (frau) kann es kaum noch h├â┬Âren! (oder lesen). Warten wir doch erstmal ab!
Und in der heutigen Mitteilung: In 1- 2 Wochen ist es soweit - und die Veterin├â┬Ąre, chinesische Aufzuchtspezialisten (Plural) und andere stehen schon bereit (das sch├â┬Âne Geld - und die CO2 -Emission dieser Fl├â┬╝ge????) aus Beijing. Und das Pandajunge (viele Gl├â┬╝ck) rettet dann die ├â┬ľkologie und die Tierwelt.
Heute kann man (nee, nicht man/frau - Journalisten/-innen ) sich bewerben, um in einer `Session`` mit dem Direktor Fragen zu stellen. Man /frau müssen akkreditiert sein - dürfen dann auch Fragen vorher stellen (das kenne ich von irgendwann? so vor 35 Jahren? da gab es auch Befragungen ).
(27.08.2019, 12:57)
W. Dreier:   @Sacha: Anoas: eine gute Beobachtung ist kaum gegeben - man sieht selbst dort, wo sie existieren, kaum welche (speziell Leipzig) Zu sehen ist eigentlich nichts - aber die Gene"!
Von Herrn Wirth (ZGAP) erhielt ich k├â┬╝rzlich 2 Zahlen aus den USA von einem Wildtierfarmer: er h├â┬Ąlt u. a. 400 Bantengs, 100 Anoas!! Aber sicher freie Zuchtwahl der Bullen - also keine "Papiere".
(24.08.2019, 12:49)
Sacha:   Bevor ich meinem ├â┬ärger ├â┬╝ber B├â┬╝rokratie-Idioten Luft lasse, drei Fragen:
- Sind bei den Anoas in Europ├â┬Ąischen Zoos Inzuchtsch├â┬Ąden festgestellt worden?
- Sind die restriktiven Veterin├â┬Ąrbestimmungen auf tats├â┬Ąchlich vorhandene oder nur potenzielle Krankheits├â┬╝bertragungen von Asiat. Wildrindern auf Hausrinder zur├â┬╝ckzuf├â┬╝hren?
- K├â┬Ânnten Anoas aus US-Zoos (leichter, einfacher) importiert werden? Und w├â┬╝rde dies "genetisch" ├â┬╝berhaupt Sinn machen bzw. stammen die US-Anoas mehrheitlich aus andern Linien als die europ├â┬Ąischen?
(23.08.2019, 22:02)
W. Dreier:   Und noch ein Zusatz aus dem ``Zootierlexikon`` des VDZ:
``Die Einfuhr lebender Tiere aus den Ursprungsl├â┬Ąndern ist wegen der restriktiven Veterin├â┬Ąrbestimmungen der EU so gut wie ausgeschlossen.``
(23.08.2019, 16:46)
W. Dreier:   @Sacha: habe aus der ZTL kopiert:
Der gesamte europ├â┬Ąische Bestand geht auf 5,5 Wildimporte zur├â┬╝ck (3,3 in Leipzig, 1,1 in Rotterdam, 1,1 in Mechelen), wovon 4,3 als Founder min. einmal zur Zucht schritten.
(23.08.2019, 16:41)
W. Dreier:   Die Hoffnung aber, dass es bei den Andenflamingos Nestbetrieb geben k├â┬Ânnte , zerschlug sich :``frau`` ruhte sich nur aus
(23.08.2019, 13:34)
W. Dreier:   Nun Montserrat-Trupial
Dieser nur auf der kleinen Karibik-Insel Montserrat vorkommende Vogel hat gerade noch in wenigen Ex überlebt, nachdem vor ca 40 Jahre ein Vulkanausbruch zwei Drittel der Insel in die Luft jagte.
(23.08.2019, 13:26)
W. Dreier:   2 Seltenheiten im Vogelhaus:
hier Schwarzflügelmaina: nachdem die Balistare auf Bali ausgerottet wurden, sind nun diese an der Reihe
(23.08.2019, 13:24)
W. Dreier:   Dito im Niederaffenhaus: Jungtier bei den Siamangs: schr├â┬Ąge Scheibe (ok gegen Reflexionen) - aber Gegensonne, zerkratzte Scheiben
(23.08.2019, 13:21)
W. Dreier:   Und nun die Glas``vitrinen``: Ohne Zweifel, f├â┬╝r das Verhindern der F├â┬╝tterung durch Besucher OK. Aber ansonsten ein ``fotografischer Liebest├â┬Âter``: Sonnengegenlicht, Schutzfolie, verschmierte Scheiben, an den wenigen Ausschnitten Besucher - insbesondere am Glas mit den Handys.
Habe rund 20 min gebraucht, um vom Bonobojungtier ein Bild zu bekommen.
(23.08.2019, 13:19)
W. Dreier:   Das Gr├â┬╝n fehlt allerdings bei den Barasinghas: als vor Jahren dort die Seraue lebten, war es noch so - aber jetzt? Auch sehe ich den Hirsch immer nur im Hause.(es waren aber mal wieder 27├é┬░C)
Immerhin: die letzten ihres Stammes in DE
(23.08.2019, 13:15)
W. Dreier:   Schon etwas ├â┬Ąlter ist ein Pudu-Junges (auch hier sattes Gr├â┬╝n). Bei den Virginias sind es weiter 2 Weibchen
(23.08.2019, 13:12)
W. Dreier:   Aber lieber etwas Tierisches.
- 2 Geburten bei den gro├â┬čen Kudus - wenn auch schwer zu entdecken
(23.08.2019, 13:11)
W. Dreier:   Ich beginne mit einem kleinen geh├â┬Ârten Interview im Radio: ein H├â┬Ârer hatte sich ├â┬╝ber den schlechten ├â┬Ąu├â┬čeren Zustand des Tierparkes erregt, ein Reporter wurde dorthin geschickt, Ergebnis: es m├â┬╝sse so aussehen, da ja ├â┬╝berall Baustellen seien f├â┬╝r die noch bessere Ausgestaltung. Mit Verlaub: ich kenne nur einen Bauplatz: ABH. Die ideenlose Ausholzung auf dem Berg ist f├â┬╝r mich kein Bauplatz - auch wenn dort seit 2 Wochen ein Vermessungswagen steht
Ein Bild dazu aus dem Zoo, die Eintrittsschneise am Elefantentor betreffend - und weiterf├â┬╝hrend bis zur Eisb├â┬Ąrenskulptur auf der einen Seite, auf der anderen am Pandagehege entlang. Das gr├â┬╝n erscheint fast zu steril. Und auch an anderen Wegeecken dasselbe Gr├â┬╝n. Da m├â┬╝ssen doch jeden morgen 25 G├â┬Ąrtner mit Fingerscheren den Rasen beschneiden! Und die Rasensprenger laufen!
(23.08.2019, 13:08)
W. Dreier:   @Sacha: so ich es recht verstanden habe : Anoa insgesamt f├â┬╝r EAZA
(23.08.2019, 12:40)
Sacha:   Zuchtverbot f├â┬╝r die Tiere im Zoo Berlin oder f├â┬╝r alle EAZA-Zoos?
(23.08.2019, 08:28)
W. Dreier:   Und noch etwas Allgemeines zum (tollen) Artenschutz der Zoos in Europa: Zuchtverbot f├â┬╝r Anoas! Und im Zoo f├â┬╝r die Prinz-Alfred-Hirsche.
Eine (ein) Anoa ist jetzt auf der Warzenschweinanlage.
(22.08.2019, 20:01)
W. Dreier:   Ein 2. Bild mit einem etwas kleineren K├â┬╝ken
(22.08.2019, 19:55)
W. Dreier:   Der heutige eigentliche Erfolg im Zoof├â┬╝r mich ist der Schlupf von Seriemak├â┬╝ken - offensichtlich 3. Das Geschwafel um die Pandageburt kann man nicht mehr h├â┬Âren: Heute: in der Zeitung: ``Kein Termin f├â┬╝r Frauen`` - der ``einzige`` Gutachter des IZW f├â┬╝r eine Schwangerschaft sei auf Reisen, man k├â┬Ânne deshalb keine weiteren Untersuchungen zur Zeit machen. Aber Meng-Meng sei auch sehr zickig (das soll ja ein Zeichen f├â┬╝r die Schwangerschaft sein!).
(22.08.2019, 19:52)
W. Dreier:   Soeben in den Radionachrichten: ``Meng Meng ist ``h├â┬Âchstwahrscheinlich" schwanger
(14.08.2019, 10:30)
W. Dreier:   Habe nochmals nachgesucht: erste Aufnahme der Seeratten von mir im Januar 2012
(08.08.2019, 21:24)
W. Dreier:   Genau das Becken meine ich - also nun nicht mehr.
(07.08.2019, 22:14)
Gernot Zesch:   @W. Dreier Vielen Dank f├â┬╝r die Bilder! Dem Aquarium der Tannenzapfenfische gegen├â┬╝ber liegend gibt es ja auch noch ein Aquarium. Dies war gestern mit Kleingefleckten Katzenhaien besetzt. Wenn ich mich richtig erinnere, waren dort letztes Mal die Seeratten.
(07.08.2019, 17:16)
W. Dreier:   Dagegen Br├â┬╝ckenechse ohne Schwierigkeiten.
(07.08.2019, 14:38)
W. Dreier:   Seeratte: mu├â┬čte etwas suchen, da fotografisch die Bedingungen ohne Blitz schwierig sind.
Anbei ein Bild von 2017
(07.08.2019, 14:36)
W. Dreier:   @G. Zesch: Seeratten. Zun├â┬Ąchst: die langj├â┬Ąhrige Haltung ist an sich schon ein Erfolg, da sie sicher seit 8-9 Jahre dort ausgestellt werten. Dort hei├â┬čt in einem kleinen rechten Annex zwischen einem gr├â┬Â├â┬čeren Korallenbecken und dem Haibecken. Links war schon alles M├â┬Âgliche: Nautilus, Riesenassel, Tannenzapfenfische. Zuletzt, sprich vor ca 6 Monaten gab es noch einen Fisch.
Brückenechse: eigentlich in den letzten 2 Jahren fast immer vorn zu sehen - selbst wenn es wohl nur noch 2 Tiere sind (etwa 10 kamen kurz nach dem Mauerfall)
(07.08.2019, 14:31)
Regina Mikolayczak:   Auf Eulenschwalm w├â┬╝rde ich auch tippen:-)
Palmendiebe hab ich - obwohl ausgeschildert- auch schon seit bestimmt 10 Jahren nicht mehr im Berliner Aquarium gesehen. Wobei ich allerdings oft nur 1 oder 2x pro Jahr dort war...
Zu den "Ratten" kann ich sagen, dass sie mal gesehen habe. Wo genau und wann (denke letztes Jahr), wei├â┬č ich allerdings auch nicht mehr. Es war auf jeden Fall ein kleineres Becken, dass auch (fast) nur mit den Seeratten besetzt war.
Ja, die lieben Brückenechsen... Seitdem mein Mann sie mal entdeckt hat (für mich waren sie an dem Tag auch "unsichtbar"), entdecke ich sie auch immer, wenn ich dort bin. Irgendwie muss man sie wohl einmal gesehen haben, um sie wieder aufzuspüren. Eigentlich verstecken die sich gar nicht und sitzen auch an unterschiedlichen Stellen...
(07.08.2019, 13:21)
Gernot Zesch:   Der wird's wohl sein. Dankesch├â┬Ân!
(07.08.2019, 12:04)
Gernot Zesch:   Hallo Zusammen,
Heute war ich seit ├â┬╝ber 2 Jahren mal wieder im Berliner Zoo. Es war sehr sch├â┬Ân! Eine unglaubliche Artenvielfalt. Leider habe ich die Palmendiebe nicht mehr gesehen und sie waren auch nicht ausgeschildert :( Wei├â┬č jemand vielleicht etwas dazu?
Ansonsten habe ich die Seeratten und die Br├â┬╝ckenechsen nicht entdecken k├â┬Ânnen, wobei ich noch nicht einmal das Becken mit den Seeratten finden konnte. Im Tiefseebereich waren sie nicht.
Im Park hat sich nat├â┬╝rlich einiges getan. Die Adlerschlucht gef├â┬Ąllt mir pers├â┬Ânlich super!
Anbei habe ich ein Bild eines Vogels, der bei den Kiwis im Vogelhaus sitzt. Er war leider nicht ausgeschildert und es würde mich interessieren welche Art es ist. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen? Mein erster Eindruck belief sich auf einen Neuseeland-Kuckuckskauz.
Vielen Dank im Voraus!
Gernot Zesch


(06.08.2019, 23:11)
W. Dreier:   Mitgeteilt bekommen: Nachwuchs bei Siamang und Pudu
(06.08.2019, 13:00)
Regina Mikolayczak:   @Emilia Grafe: Zu den Tigern kann ich nichts weiter sagen. Es wurde nur gesagt, dass es "neue" Tiere sein werden. Kann nat├â┬╝rlich hei├â┬čen "NEU f├â┬╝r den Berliner ZOO"... Da ich das mit dem Wechsel von Darius und Aurora nicht auf dem Schirm hatte, habe ich nat├â┬╝rlich auch nicht nachgefragt....
(06.08.2019, 09:41)
Emilia Grafe:   Vielen Dank f├â┬╝r den Bericht besonders f├â┬╝r die Updates bez├â┬╝glich Raubtier-, Nachttier- und Nashornhaus und den Generuks!

Zu der Sibirischen Tiger; hatte sich der Zoo nicht sogar schon ge├â┬Ąu├â┬čert, dass die beiden Tiere ?Aurora? und ?Darius? aus dem Tierpark in den Zoo wechseln, oder habe ich mir das nur selbst so zusammengebastelt?
(05.08.2019, 21:06)
Regina Mikolayczak:   Leider fiel die lange Zoonacht gestern wegen Starkregen f├â┬╝r ich aus, aber Gl├â┬╝ck im Ungl├â┬╝ck: Die historische F├â┬╝hrung dauerte fast 40 Minuten,l├â┬Ąnger, weil unser Guide auch den Regen mit uns vor dem Antilopenhaus abwarten wollte und dort noch etliche Fragen beantwortet hat. Ich wei├â┬č nicht, was von den Dingen, die ich spannend fand,hier schon mal irgendwann aufgetaucht sind, also schreibe ich mal alles, woran ich mich erinnere:├é┬á



Zu "Früher"



Der heutige Tahr-Felsen war fr├â┬╝her die Zuschauertrib├â┬╝ne f├â┬╝r die V├â┬Âlkerschauen, die sich bis zum heutigen Flusspferdhaus erstreckten. Auch heute kann mann in der Anlage noch einen Trib├â┬╝nenabsatz erkennen, Die Akteure der V├â┬Âlkerschau ├â┬╝bernachteten auch im besagten Felsen. Der Teil,wo heute die Steinb├â┬Âcke und Takine leben wurde ca.30 Jahre sp├â┬Ąter erst errichtet.



Nach den schweren Sch├â┬Ąden im 2.Weltkrieg: Zwergflusspferde wurde in den Toiletten des Bahnhofs Zoo untergebracht, weil es im Zoo zu wenig Wasser gab (wie alles andere nat├â┬╝rlich auch).



Flusspferd "Knautschke" wurde von den Berliner mit Nahrung versorgt, oft mit Kartoffelschalen.Einmal kam einen tag sp├â┬Ąter eine Dame, die mitteilte, ihr Kartoffelsch├â┬Ąlmesser zu vermissen. Da waren die Abf├â┬Ąlle allerdings komplett verf├â┬╝ttert.Die Tierpfleger entschieden: Massen von Essen hinterher schieben, damit alles wieder hinten rauskommt und so war es, ach das Messer kam -ohne Verletzungen zu hinterlassen-aus Knautschke wieder raus..



aktuelles:

Raubtierhaus: Innen sind die Umbauarbeiten fast fertig, wurde uns gesagt. Die vorletzte L├â┬Âwin hat den Zoo verlassen; die letzte lebt sein wenigen Tagen im B├â┬Ąrenrevier hinter den Kulissen.├é┬á

Nachttierhaus: Bleibt und die Tierpfleger wollten eigentlich, dass der Bereich zumindest an Wochenenden f├â┬╝r Besucher zug├â┬Ąnglich ist - w├â┬Ąhrend des Umbaus des Raubtierhauses. Das war aus sicherheitstechnischen Gr├â┬╝nden leider nicht machbar, zumal weil ja auch extra St├â┬╝tzpfeiler eingezogen werden mussten f├â┬╝r den oben gebauten Wasserbereich der Jaguare.Mittlerweile wird den Tieren im Nachttierbereich wohl recht langweilig,weil die Abwechslung vor der Scheibe fehlt. Der ganze Bereich soll aber praktisch genau so aussehen wie vor dem Umbau.



Giraffenhaus: 

Es gibt die ├â┬ťberlegung, die Okapis zu den Giraffen zu holen, was aber vermutlich an der Schreckhaftigkeit dern Okapis scheitern wird. Es sieht zur Zeit so aus,als w├â┬╝rde der Generuk-Bock "Presley" demn├â┬Ąchst ein Weibchen an die Seite gestellt bekommt (aus den USA)..



Nashornhaus:

Es h├â┬Ąngt von den Baufortschritten am Raubtierhaus ab, aber zur Zeit ist vorsichtig Baubeginn noch dieses Jahr und Bauende f├â┬╝r Ende 2020 angesagt und f├â┬╝r das Raubtierhaus die Fertigstellung Ostern 2020.

Die Flachlandtapire Maja und Pedro ziehen dauerhaft auf die S├â┬╝damerikaanlage im Erweiterungsgel├â┬Ąnde, Bairdstapir Chico geht vermutlich nach Wuppertal, dauerhaft.Es wird wohl so, dass es im Zoo nur noch Panzer- und im Tierpark Spitzmaulnash├â┬Ârner zu sehen gibt,

Bez├â┬╝glich Panzernash├â┬Ârnern Jhansi und Narayani: Beide haben sich nie gut verstanden,├é┬á wurden aber vor dem Umzug trainiert in die Kisten zu gehen und nun - in NL angekommen - akzeptieren sie sich recht gut. Sie werden ebenfalls nicht nach Berlin zur├â┬╝ckkehren.



Anderes:

Die Tierpflegerwohnung im H├â┬╝hnerhaus oben ist frei, aber auch mehr oder weniger unbewohnbar.(Gr├â┬╝nde: Geruch und M├â┬Ąuseproblem und sehr niedrige Decken)

Es werden wohl sibirische Tiger kommen, wenn Raubtierhaus fertig ist (nat├â┬╝rlich nicht f├â┬╝r das M├â┬Ąuseproblem im H├â┬╝hnerhaus) .

Lippenb├â┬Ąrennachwuchs "Balu" muss in absehbarer Zeit den Zoo verlassen,wohin ist noch unklar.

Auch wenn ich vor einiger Zeit auf der Zoointernetseite nichts gefunden haben: Man kann -wie ich vor gut 5 Jahren-immer noch im Flu├â┬čpferdhaus heiraten.

Laut unserem Guide sollen Anfragen jeglicher Art an die Zoopressestelle stets beantwortet oder weitergeleitet werden, Er selber arbeitet normalerweise in der Zooschule (macht allerdings auch Erwachsenenf├â┬╝hrungen) und bekommt sehr oft mails weitergeleitet, die mehr oder weniger folgenden Inhalt haben: "Meine Freundin liebt Pandab├â┬Ąren! Kann ich ihr ein Treffen zum Kuscheln zum Geburtstag schenken?"

Nat├â┬╝rlich wurden auch Fragen gestellt und beantwortet,auf die ich jetzt hier gar nicht erst eingehe (Themen EEP und invasiven Arten). F├â┬╝r mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt und es ist sehr schaden,dass solche F├â┬╝hrungen normalerweise nicht kostenlos sind. Fraglich ist allerdings, was da heute und morgen los ist, denn Freitag Nachmittag war es relativ leer, aber die 3 Gruppen ├â┬í 20 Leute waren schon vor 15.00 Uhr "voll",zumal es auch keine Voranmeldungsm├â┬Âglichkeit gab.
(03.08.2019, 17:53)
Regina Mikolayczak:   Ich werde am Fr. (2.8.) die "Historische F├â┬╝hrung" im Zoo mitmachen. Sollte sich jemand hier aus dem Forum mit mir verabreden wollen, mailt mich doch bitte einfach kurz an.... Falls nicht, geh ich auch alleine hin und werde ggf. hier davon berichten.
(30.07.2019, 07:53)
W. Dreier:   Nachwuchs?? Die hier genannten 2 Seehundgeburten, 1 Watussi, 1 Ble├â┬čbock. Das Barasingha -Kalb w├â┬Ąchst. Dazu diverse Mantelpaviane. und auch 2 (oder+?) sib. Steinb├â┬Âcken.
Besonders ├â┬Âde ist der Vogelgang am Kanal, nur besiedelt von einem Uhu und einem Kasuar.
Tr├â┬Âstlich der Nashornnachwuchs.
(25.07.2019, 21:12)
W. Dreier:   Fast eine halbe Stunde verbrachte ich bei den Okapis - mein Gott, das Liebeswerben: Kopfauflage, hinterherstaksen, Beinschlag - aber dann!! Ob es aber was gebracht hat?
(25.07.2019, 21:07)
W. Dreier:   Schon etwas ├â┬Ąlterer Nachwuchs bei den Bonobos - leider war bei der extremen Reflexion kaum ein gutes Bild zu machen
(25.07.2019, 21:05)
W. Dreier:   Men Meng zeigte ihren Bauch zur Sonne - dort wurde f├â┬╝r die Ultraschalluntersuchungen zwecks ``Jungtiernachweises`` das Bauchhaar entfernt - Ergebnis laut Zeitung ``unklar``
(25.07.2019, 21:03)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf vor der Hitzewelle.
Das ├â┬ťberraschendste war eine Geburt bei den Himalaya-Tahren, da das Weibchen erst vor Monaten neu kam. (Bild etwas ``angeschnitten``
(25.07.2019, 21:01)
W. Dreier:   Habe gerade das Programm f├â┬╝r die Feierlichkeiten zum 175. Jahresjubil├â┬Ąum des Zoos erhalten - morgen dann wohl in den Berliner Zeitungen zu lesen. Das Programm startet in der 1. Augustwoche
(05.07.2019, 22:01)
Nikolas Groeneveld:   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/ein-exotisches-denkmal-fuer-berlin

Hier mal der Link zum Artikel.
Ich finde es sehr schade, dass der Wiederaufbau der Elefantenpagode nun endgültig vom Tisch ist.
Man soll ja immer das Positive sehen und nat├â┬╝rlich wird die neue Anlage sicher sch├â┬Ân und ganz neue M├â┬Âglichkeiten zur Haltung von Nash├â┬Ârnern und Tapiren in Berlin bieten. Zur Tapirart: Laut Pflegeraussage im letzten Sommer soll das Haus ein reines Asienhaus werden, das w├â┬╝rde dann ja bedeuten, dass endlich wieder Schabrackentapire in Berlin einziehen werden.
Das w├â┬╝rde mich extrem freuen, schlie├â┬člich z├â┬Ąhlen Tapire zu meinen Lieblingstieren und die Zeiten von Schabrackentapiren in Berlin habe ich leider nicht aktiv miterlebt. Vor Kurzem gab es ja aber im Forum auch mal das Ger├â┬╝cht, dass im neuen Haus Flachland-und Schabrackentapire leben sollen. Bis vor 17 Jahren lebten ja noch beide Arten im Zoo.

Trotzdem h├â┬Ątte man all dies auch im Zusammenhang mit einem orignalgetreuen Wiederaufbau des, meiner Meinung nach, sch├â┬Ânsten Geb├â┬Ąudes, das jemals im Berliner Zoo stand, haben k├â┬Ânnen.
Eine Begründung gegen den Wiederaufbau der Elefantenpagode?: Schweigen aus dem Zoo.
Meine E-Mail diesbezüglich vor einigen Monaten blieb komplett unbeantwortet (so viel dann zum Thema Besucherkommunikation).

Ich finde es, wie gesagt, extrem traurig, dass es nun doch keinen originalgetreuen Nachbau der Elefantenpagode geben wird. Und das für mich, dank unbeantworteter E-Mail, bisher ohne einen nachvollziehbaren Grund.
(13.06.2019, 17:04)
W. Dreier:   Bekomme gerade den Pressebericht ├â┬╝ber den Bau der "Nashornpagode" - von Elefantenpagode ist nicht mehr die Rede - das wird allerdings nach der digitalen Abbildung gl├â┬╝cklicherweise nur ein ``Pag├â┬Âdchen`` - die eigentliche Haltung erfolgt in einem herk├â┬Âmmlichen ``Neben``-Bau mit Glasdach in Art des Hippobaus. In diesem Jahr Abri├â┬čarbeiten, Baubeginn 2010, Kosten 20 Mio., die Vergesellschaftung/ Haltung ist nicht gerade ``puristisch`` sauber: Panzernashorn (aus dem Tierpark); Pustelschweine (vorhanden) und Tapire (welche???)
(13.06.2019, 15:02)
Jan Jakobi:   Adrian, das ist seit Oktober 2017 offiziell.
In Bulette Band 5 kannst du die Geschichte nachlesen.

Knautschke wurde wahrscheinlich am 01.01.1942 als Max in München geboren.

Im Zoo Berlin gab es einen Zwergflusspferdbullen, welcher laut einem alten Zeitungsartikel Knautschke hie├â┬č. Der damalige Flusspferdpfleger hie├â┬č ├â┬╝brigens mit Vornamen Max.

(12.06.2019, 10:31)
W. Dreier:   pardon: etwas zu gro├â┬č
(27.05.2019, 22:08)
W. Dreier:   Auch bei den Bantengs gab es Nachwuchs - sonst noch bei den Sibir. Steinb├â┬Âcken. Das war es dann auch schon
(27.05.2019, 22:07)
W. Dreier:   Die letzten Barasinghas Deutschlands : offensichtlich heute Nacht gab es Nachwuchs
(27.05.2019, 22:05)
Nikolas Groeneveld:   Ich melde mich hier mit (hoffentlich noch charmanter) Versp├â┬Ątung auch nochmal zum Thema Nachttierhaus.
Ich glaube nicht daran, dass das Nachttierhaus schon vor der Wiederer├â┬Âffnung des Raubtierhauses f├â┬╝r Besucher begehbar sein wird. Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass die Angaben auf der Seite des F├â┬Ârdervereins einfach nicht aktualisiert wurden, als sich der Er├â┬Âffnungstermin des Raubtierhauses verschob. Auf der Seite des F├â┬Ârdervereins ist ja auch etwas von Fingertieren zu lesen, obwohl es seit Jahren keine Fingertiere mehr in Berlin gibt (oder darf man auf eine Wiederaufnahme der Haltung nach dem Umbau hoffen? ? ist aber wohl eher unwahrscheinlich).
Auch auf der Website des Zoos ist teilweise noch Sommer 2019 als Er├â┬Âffnungstermin f├â┬╝r das Raubtierhaus angegeben, was schon echt traurig ist.
Aber unter dem Men├â┬╝punkt Artenschutz zum Thema Giraffen steht auf der Website des Zoos ja auch, dass das Antilopenhaus 1898 er├â┬Âffnet wurde (tats├â┬Ąchliches Er├â┬Âffnungsjahr: 1872).
Au├â┬čerdem ist dort auch zu lesen, dass Spitzmaulnash├â┬Ârner seit den 60er-Jahren in Berlin leben. Tats├â┬Ąchlich hielten Zoo und Tierpark schon in den 50er-Jahren Spitzmaulnash├â┬Ârner (der Zoo auch schon vor dem 2.Weltkrieg).
Ich finde es echt ziemlich traurig, dass es solche Fehlinformationen auf den offiziellen Seiten der Hauptstadtzoos gibt. Ich habe auch überhaupt keine Idee, wie man auf diese teilweise echt abenteuerlichen Zahlen gekommen ist.
Aber zur├â┬╝ck zum Nachtierhaus. Ich habe mich anfangs auch gewundert, als es hie├â┬č, dass es am Nachtierhaus nun schon wieder Ver├â┬Ąnderungen geben soll, schlie├â┬člich fand der letzte Umbau im Jahr 2007 statt.
In diesem Artikel ist nochmal nachzulesen, was man damals alles ver├â┬Ąndert hat: https://www.welt.de/regionales/berlin/article983435/Wenn-es-dunkel-wird-im-Berliner-Zoo.html

Auf der Seite des F├â┬Ârdervereins ist ja eigentlich recht deutlich beschrieben, was im Nachttierhaus geschehen soll:
-Erneuerung der Belüftung.
-Erneuerung der Beleuchtung (Optimierung des UV-Lichts)
-Verbesserung der Struktur der Anlagen
-Ver├â┬Ąndertes Aussehen durch Wandbemalungen

Der letzte Umbau war also eine Erweiterung (zumindest aus Sicht der Tiere), w├â┬Ąhrend dieser eine Versch├â┬Ânerung wird. Von einer Vergr├â┬Â├â┬čerung der Anlagen ist aber nicht die Rede.

@W. Dreier: Immerhin eine wirklich neu gebaute Gro├â┬čanlage gibt es ja durch den Panda Garden, aber ich nehme an, dass hier eher der Neubau eines gro├â┬čen Geb├â┬Ąudes gemeint war.
Der Bau eines solchen Projektes k├â┬Ânnte ja zu Beginn des n├â┬Ąchsten Jahres mit dem neuen Nashorn-und Tapirhaus starten. Ich kann aber auch verstehen, dass man in Zoo und Tierpark erst mal versucht, die Altlasten loszuwerden (was ja auch dringend notwendig ist) und da ist nun mal oft ein Umbau billiger, als ein Neubau. Ich kann aber auf der anderen Seite auch verstehen, dass einen das Entwicklungstempo zum Teil nicht zufriedenstellt (geht mir diesbez├â┬╝glich auch nicht anders).
Ich hatte beim Zoo mal per Mail angefragt, aus welchen Gründen der Denkmalschutz den Wiederaufbau der Elefantenpagode nicht gestattet hat. Ich hab allerdings bisher keine Antwort erhalten.
Ich habe eigentlich nur zwei Ideen, aus denen der Denkmalschutz den Wiederaufbau verbieten k├â┬Ânnte (diese sind allerdings ziemlich unbedeutend):
-Die Elefantenpagode m├â┬╝sste, um den Anspr├â┬╝chen moderner Zootierhaltung zu gen├â┬╝gen, im Gegensatz zum Originalbau erheblich gr├â┬Â├â┬čer und mit anderer Innenraumgestaltung wiederaufgebaut werden.
-Die Elefantenpagode w├â┬╝rde zwangsl├â┬Ąufig nicht exakt auf ihrer ehemaligen Fl├â┬Ąche entstehen, die geh├â┬Ârt n├â┬Ąmlich heute zum Teil zum Hardenbergplatz bzw. zur Zooverwaltung.

Beide Gr├â┬╝nde w├â┬Ąren aber aus meiner Sicht in diesem Fall v├â┬Âllig hirnrissige Begr├â┬╝ndungen.
Hat noch irgendwer Ideen, was der Denkmalschutz f├â┬╝r Gr├â┬╝nde haben k├â┬Ânnte, aus denen der Wiederaufbau nicht genehmigt wird?
K├â┬Ânnte es vielleicht auch sein, dass der Zoo nur nicht von einem Wiederaufbau sprechen darf, weil die Ma├â┬če ver├â┬Ąndert werden und die Innengestaltung eine andere sein wird, dass die Fassade aber trotzdem noch originalgetreu wiederaufgebaut werden darf, der Zoo dann aber nicht von einem ?Wiederaufbau? sprechen darf?
Der Zoo schreibt dazu auf seiner Seite ?Die Errichtung der neuen Nashornanlage, die den Bau eines pagodenartigen Vorbaus - der formal an die historische Elefantenpagode angelehnt ist - vorsieht, nimmt die Besucher mit auf eine exotische Weltreise in die tropische Heimat der Panzernash├â┬Ârner.?
Klingt f├â┬╝r mich jetzt nicht sonderlich nach originalgetreuem Wiederaufbau (stimmt mich wenig optimistisch). Ich verstehe aber auch ├â┬╝berhaupt nicht, warum der Denkmalschutz diesen Wiederaufbau verbieten sollte. Das Stadtschloss wird schlie├â┬člich auch gerade wiederaufgebaut, auf drei Seiten mit dem originalen Aussehen der Fassade, auf einer allerdings auch komplett modern.
Was sollte denn dann dagegen sprechen, die Elefantenpagode mit originaler Fassade und ver├â┬Ąnderter Innenraumgestaltung wiederaufzubauen?


(21.05.2019, 20:25)
W. Dreier:   Von Erweiterung kann keine Rede sein - au├â┬čer, man rei├â┬čt W├â┬Ąnde ein. Oder man buddelt Tunnel nach au├â┬čen - was so schlecht nicht w├â┬Ąre. Es ist leider bisher so, dass man sich nur an bestehende Geb├â┬Ąude heranmacht. Ich m├â┬Âchte langsam ein eigenst├â┬Ąndig geplantes und dann auch errichtetes Geb├â┬Ąude sehen!
(19.04.2019, 13:48)
Oliver Muller:   @Adrian: War das nicht vor ein paar Jahren neu gemacht worden... ?
(18.04.2019, 21:51)
Gudrun Bardowicks:   Eine nat├â┬╝rliche Befruchtung w├â┬Ąre auf jeden Fall sehr sch├â┬Ân.
(05.04.2019, 19:09)
Nikolas Groeneveld:   Nun wissen wir gl├â┬╝cklicherweise mehr.

Zur gesamten Vorgeschichte komme ich sp├â┬Ąter, zun├â┬Ąchst einmal aber zur wichtigsten Frage.
Die beiden Pandab├â┬Ąren wurden heute erstmals hinter den Kulissen zusammengelassen.
Es gab auch schon erste, allerdings etwas z├â┬Âgerliche, Paarungsversuche.

Der ├â┬ľstrogenwert muss sinken und der Progesteronwert muss steigen, erst dann hat eine Ovulation (also ein Eisprung) stattgefunden.
Das war bisher nicht der Fall, logischerweise kann erst dann eine Befruchtung stattfinden.

Meng Meng zeigt sich paarungsbereit und bietet sich dem M├â┬Ąnnchen auch an.
Jiao Qing hingegen ist noch etwas zurückhaltend.
Man will es weiterhin auf natürlichem Wege versuchen.
Für den Fall, dass das aber nicht klappt, würde heute oder morgen eventuell auch eine künstliche Besamung stattfinden.
Eine Tr├â┬Ąchtigkeit w├â┬Ąre wohl erst im Juni nachweisbar.
Mit Nachwuchs w├â┬Ąre dann von Juli bis August zu rechnen.

Seit M├â┬Ąrz befinden sich zwei Spezialisten zum Thema Pandafortpflanzung in Berlin, diese beobachten das Verhalten beider Tiere ganz genau und kl├â┬Ąren dementsprechend die n├â┬Ąchste Schritte mit den Pflegern.
Seit einigen Tagen schieben die Pfleger der Gro├â┬čen Pandas Nachtwache.
Denn auch nachts werden die Urinproben von Meng Meng ins Institut für Zoo-und Wildtierforschung gebracht (dieses befindet sich interessanterweise direkt am Tierpark Berlin).

Da Meng Meng alle Vorzeichen gezeigt hat, beispielsweise entsprechende Laut├â┬Ąu├â┬čerungen, hat man sich zun├â┬Ąchst dazu entschieden, sie schon mal Sichtkontakt zu Jiao Qing aufbauen zu lassen.
Somit d├â┬╝rfte sie am Dienstag erstmals in seine Box, w├â┬Ąhrend er sich au├â┬čerhalb der Box aufhielt.
Das war also das erste Mal Sichtkontakt und heute eben das erste Aufeinandertreffen ohne Abgrenzung dazwischen.
Und es h├â┬Ątte definitiv schlechter laufen k├â┬Ânnen.

Die gesamte Pressekonferenz zum Thema gibt es auf Facebook zu sehen.

Und nun muss man eben sehen, wie es weitergeht.
Auf jeden Fall sind es gerade sehr spannende Stunden!

(05.04.2019, 17:27)
Nikolas Groeneveld:   Im Internet findet sich inzwischen nat├â┬╝rlich eine Menge Meldungen, mit ├â┬Ąhnlichem Inhalt.
Hier z.B. eine weitere Meldung zum Thema des m├â┬Âglichen Pandanachwuchses: https://www.berlin.de/tourismus/nachrichten/5729121-1721038-nachwuchs-pandas-zoo.html

Morgen wissen wir hoffentlich mehr.
(04.04.2019, 14:53)
Jan Jakobi:   W.Dreier, das war doch nur ein Scherz von mir!
Aber vielleicht im August zum Geburtstag des Zoos?
(03.04.2019, 19:47)
W. Dreier:   Bekomme gerade eine Pressemitteilung: es k├â┬Ânnte sein, dass die Pandas sich ```vielleicht` lieben. Nur nach Anmeldung und Registrierung Teilnahm ein Treffen
(03.04.2019, 19:28)
Oliver Muller:   Ich denke, das hat auch damit zu tun, dass das Bauen boomt, aber die Firmen wegen Fachkr├â┬Ąftemangel nicht mehr hinterher kommen. Da dauert alles l├â┬Ąnger und es k├â┬Ânnen horrende Preise aufgerufen werden.
(08.03.2019, 21:41)
Sacha:   ... oder man wie ich nicht mal einen geraden Satz hinbekommt.. (da war ein "man" zuviel, sch├â┬Ąm)
(08.03.2019, 20:06)
Sacha:   @Nikolas Groeneveld: Keine Sorge, das war nicht gegen Dich oder Deine Aussage gerichtet, sondern einfach ein Scherz, auf den Oliver schon gut Contra gegeben hat.

Ich finde es einfach generell peinlich, wenn man in einem hochtechnisierten europ├â┬Ąischen Land wie Deutschland die Zuverl├â┬Ąssigkeit immer mehr fl├â┬Âten geht (und dieses "Virus" jetzt offenbar auch die Schweiz und ihre Chronometer befallen hat).
(08.03.2019, 20:02)
Nikolas Groeneveld:   @ Sacha: Ich hab ja auch nie behauptet, dass das ganz was Neues w├â┬Ąre.
Es kann ja auch zu Bauverz├â┬Âgerungen kommen, sowas passiert.
Mir geht es nur darum, dass man das dann auch vern├â┬╝nftig an die ├â┬ľffentlichkeit tragen sollte. Aber monatelang Stillschweigen, zum Jahreswechsel noch behaupten, dass man termingerecht fertig wird und dann erst wird mal gesagt, was Sache ist.

Ich pers├â┬Ânlich bin einfach mit der Art der und Weise, wie man in Zoo und Tierpark Informationen an die breite ├â┬ľffentlichkeit gibt oft unzufrieden.
(08.03.2019, 18:07)
Sacha:   @Oliver Muller: Auahhh! Aber ich muss gestehen: Der war auch gut;):):)

(Und zur Verteidigung der Nationalehre: Wenigstens erh├â┬Âht sich wegen der Skirenn-Fehlmessung bei uns nicht zugleich auch noch der Kostenrahmen um mehrere Milliarden)
(08.03.2019, 15:59)
W. Dreier:   K├â┬Ânnte es bez├â┬╝glich der ``umfassenden `Betonsanierung`` sein, dass man ganz einfach die Statik des Gem├â┬Ąuers untersch├â┬Ątzt hat? Im Affenhaus des TP hat man ``ganz einfach`` Stahlst├â┬Ąbe in die Wand gebohrt, daran das Stahlgeflecht angeschwei├â┬čt, dann kam ein Plastenetz dar├â┬╝ber, dann der Spritzbeton├â┬╝berzug. Ich wei├â┬č nicht, was dann sich als Gewicht ergibt, wenn keine selbsttragenden Elemente benutzt werden.
(08.03.2019, 15:19)
Oliver Muller:   Aber im Ernst: es ist doch schon fast normal, dass man bei Umbauten/Modernisierungen von Geb├â┬Ąuden aus dieser Zeit erhebliche Verz├â┬Âgerungen und meist auch Kostensteigerungen einkalkulieren muss.
(08.03.2019, 14:19)
Oliver Muller:   @Sacha: Ist halt nicht jeder so pr├â┬Ązise wie ein Schweizer Uhrwerk ;-)))))))
(08.03.2019, 14:15)
Sacha:   Auch wenn ich mich schon auf anderen Plattformen dazu ge├â┬Ąussert habe, kann ich nicht widerstehen:

EIN GR├â┬ľSSERES BAUPROJEKT IN BERLIN, DAS NICHT TERMINGERECHT FERTIG WIRD ..... Ganz was Neues!!!!! (Witz des Jahres)
(08.03.2019, 13:47)
Nikolas Groeneveld:   Ich m├â┬Âchte mich an dieser Stelle zu den Verz├â┬Âgerungen beim Umbau des Raubtierhauses ├â┬Ąu├â┬čern.
Das war ja eigentlich nicht anders zu erwarten, schlie├â┬člich hat man sehr wenig vom Umbau gesehen und geh├â┬Ârt.
Der erste Bauabschnitt war bisher nicht im Ansatz fertig und es gibt noch zwei weitere Bauabschnitte, es war also klar, dass das Raubtierhaus nicht in diesem Sommer wiederer├â┬Âffnen kann.

Schon im Sommer des letzten Jahres hab ich mich gefragt, warum man vom Fortschritt des Umbaus kaum etwas h├â┬Ârt. Es war also auch da, auch ohne Best├â┬Ątigung des Zoos schon klar, dass es zu Bauverz├â┬Âgerungen gekommen war.
Ein Tierpfleger sagte mir schon im Juni des letzten Jahres, dass das Raubtierhaus nicht im Jahr 2019 fertig werden würde.

Ich habe damals auch schon an eine Verz├â┬Âgerung um einige Monate geglaubt, dass es aber so schlimm werden w├â┬╝rde, hatte ich damals nicht geglaubt.
In den letzten Monaten schwand aber mein Zweifel an den Worten des Tierpflegers.

Ich hoffe sehr, dass die Verz├â┬Âgerung beim Umbau des Raubtierhauses nicht andere Projekte weiter nach hinten schiebt. Beispielsweise k├â┬Ânnte sich der Wiederaufbau der Elefantenpagode f├â┬╝r Panzernash├â┬Ârner und Schabrackentapire verschieben.
Dieses Projekt liegt mir besonders am Herzen, eigentlich war der Baubeginn hier für den Herbst diesen Jahres geplant.

Man hat aber auch zum Jahreswechsel noch behauptet, dass man im Herbst diesen Jahres mit dem Naubau f├â┬╝r Nash├â┬Ârner und Tapire beginnen k├â┬Ânnte.
Allerdings hie├â┬č es damals auch noch, dass man im Sommer diesen Jahres mit dem Umbau des Raubtierhauses fertig w├â┬Ąre und das, obwohl man es damals definitiv schon besser wusste!
Daher ist für mich jetzt unklar, ob man nun im Herbst mit dem Neubau des Nashorn-und Tapirhauses beginnt, auch wenn man es zum Jahreswechsel noch behauptet hat.
Im Bautagebuch des Zoos findet sich im ├â┬ťbrigen ein Beitrag, der sich dort seit dem 29. November 2018 befinden soll, dieser erkl├â┬Ąrt, dass umfassende Betonsainerung im Raubtierhaus n├â┬Âtig ist. Warum hat man das zum Beispiel nicht damals schon auf der Facebookseite des Zoos bekanntgegeben?
So h├â┬Ątte man diese Information direkt an die Masse der Interessierten weiterleiten k├â┬Ânnen.

Ich merke momentan mal wieder, dass mich die Art und Weise, wie man in Zoo und Tierpark Informationen an die Besucher heranführt zum Teil extrem nervt!
Auch im Tierpark frage ich mich nach wie vor, was man da eigentlich zwischen Mai und Dezember am Alfred-Brehm-Haus gemacht hat.
Hoffentlich wird wenigstens das bis zum Sommer bzw. Herbst diesen Jahres fertig.

Auch hier kriegt man ja wieder keine Informationen, man sieht nur, dass nichts passiert.
Immerhin haben wir inzwischen nicht mehr Januar und auch der Februar ist vorbei. Es ist fast Mitte M├â┬Ąrz und von neuen Au├â┬čenanlagen sieht man bisher keine Spur!
(08.03.2019, 13:12)
W. Dreier:   Verga├â┬č ich : S├â┬Ątze zitiert aus der Pressemitteilung von heute neben Tierinventur, Besucheranzahl etc.
(28.02.2019, 15:33)
W. Dreier:   Schwierigkeiten mit der Raubtierhaussanierung: `` Hunderte Liter Wasser t├â┬Ąglich und der ├â┬Ątzende Urin der Katzen hatten dem Material stark zugesetzt, sodass sogar die Standfestigkeit der Anlagen beeintr├â┬Ąchtigt wurde. Eine umfassende Betonsanierung und eine Verz├â┬Âgerung des Bauplans waren die Folge. Der angedachte Er├â┬Âffnungstermin muss daher verschoben werden, voraussichtlich im Sommer 2020 wird das Raubtierhaus dann aber in neuem Glanz er├â┬Âffnen"
(28.02.2019, 15:27)
Jan Jakobi:   Ich hatte also recht.
(17.02.2019, 14:32)
Nikolas Groeneveld:   https://www.facebook.com/zooberlin/photos/a.363799512556/10157206312847557/?type=3&theater

Jetzt haben wir traurige Gewissheit: Iyoti wurde gestern aufgrund der jahrelangen Herzkrankheit eingeschl├â┬Ąfert, das hat der Zoo vor wenigen Minuten bekanntgegeben.
(17.02.2019, 14:12)
Jan Jakobi:   Adrian, wir warten bis morgen.

Bei Dashi aus dem Tierpark Berlin gab es auch erst am Montag eine offizielle Mittelung.
Sie starb an einem Sonntag.

Iyoti ist herzkrank (Herzinsuffizienz).
Leider ist sie auch übergewichtig, genau wie Hoa.

https://www.apotheken-umschau.de/Herzschwaeche

Da kann es schon mal zu Herzversagen oder einem Herzinfarkt kommen.

Für einen Herzinfarkt gibt es noch andere Ursachen.

Zu mindestens bei Menschen ist bekannt das man bei ├â┬ťbergewicht auch Herzprobleme bekommt.

Der K├â┬Ârper arbeitet da schwer und das Herz wird ├â┬╝berbelastet.

Iyoti ist ca. 45 Jahre alt.
(17.02.2019, 11:30)
Jan Jakobi:   Ich dr├â┬╝cke die Daumen das bald eine der Damen schwanger wird!
(07.02.2019, 17:03)
W. Dreier:   230 kg soll er wiegen, der Sango.
(07.02.2019, 15:01)
Nikolas Groeneveld:   Das Menschenaffenhaus ist ab heute wieder f├â┬╝r Besucher ge├â┬Âffnet und Sango hat sich schon mit Bibi gepaart.
https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/er-ist-erst-zwei-tage-da-chef-gorilla-sango-14-nimmt-seine-aufgabe-ernst
(07.02.2019, 13:47)
Jan Jakobi:   Anbei zum Vergleich ein Foto von Bobby.
(06.02.2019, 12:34)
Jan Jakobi:   Mein erster Gedanke, als ich die Fotos sah: Er erinnert mich an Bobby!
Bobby wog laut Obduktionsbericht 266 kg.
(06.02.2019, 12:10)
W. Dreier:   Der neue Gorilla-Mann Sango sieht mir aber ziemlich dick aus!
(06.02.2019, 11:19)
Emilia Grafe:   Und anl├â┬Ąsslich des vor├â┬╝bergehenden Abschiedes Wolodjas noch ein Bild von ihm
(02.02.2019, 14:02)
Emilia Grafe:   Auch Spitzmaulnashornnachwuchs Maisha und Maburi liesen sich auf der Au├â┬čenanlage blicken.
(02.02.2019, 14:01)
Emilia Grafe:   Ein Sibirischer Steinbock
(02.02.2019, 13:54)
Emilia Grafe:   Im letzten Quartal 2018 gab es auch zwei Geburten bei den Hauswasserb├â┬╝ffeln, eines davon anbei.
(02.02.2019, 13:52)
Emilia Grafe:   Die Watussi-Rinder mit dem j├â┬╝ngsten Kalb
(02.02.2019, 13:50)
Emilia Grafe:   Und noch der andere Teil...
(02.02.2019, 13:49)
Emilia Grafe:   Einige Neuigkeiten aus dem Zoo g├â┬Ąbe es auch noch zu berichten von meinem Besuch am 19.1..
Zuerst einmal sind die Bauarbeiten an der Wolfsanlage abgeschlossen, sodass Kragenb├â┬Ąr Plato wieder auf seine Anlage gezogen ist.
Als j├â┬╝ngste Bewohner sind erw├â┬Ąhnenswert 0,3 Wei├â┬čbartpekaris aus dem Dezember '18 und ein Watussirind im Januar.
Des Weiteren wurde ja von dem abgeschlossenen Umbau des Faultiergeheges im Affenhaus berichtet, das Affenhaus besuchte ich jedoch nicht.
Die Wege am Schweinehaus sind alle wieder begehbar, ebenso wintertypisch auch das Schweinehaus selbst. Die Bauarbeiten an der Babirusa-Au├â┬čenanlage halten an.
Anbei die linke Seite der umgestalteten Wolfsanlage

(02.02.2019, 13:48)
Jan Jakobi:   Es wurde vor mehreren Jahren etwas ("ein winziges St├â┬╝ck Plazenta") in der Gorilla-Anlage gefunden:

https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/silberruecken-ivo-steht-doch-seinen-gorilla

Gudrun, Mpenzi soll nicht mehr schwanger werden, weil sie Probleme beim Stillen hat.
Sie produziert n├â┬Ąmlich zu wenig Milch.
(24.01.2019, 12:54)
Gudrun Bardowicks:   Finde ich eine gute Entscheidung, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es mit den ├â┬Ąlteren Damen in Berlin noch mal Nachwuchs geben wird, da zumindest Djambala, und Bibi, die beiden j├â┬╝ngsten Weibchen noch niemals Nachwuchs hatten. Mpenzi hat hingegen schon mal gez├â┬╝chtet, ist mit 33 Jahren aber auch schon etwas betagter.
(24.01.2019, 12:07)
Jan Jakobi:   Man lese und staune!

Herr Blaszkiewitz wollte ihn n├â┬Ąmlich behalten.
(24.01.2019, 12:06)
W. Dreier:   Die sind ja nicht ```richtig neu` - Umzug aus Leipzig.
(21.01.2019, 17:20)
Regina Mikolayczak:   Ich war heute kurz im Zoo...Ex-Warzenschweinanlage ist leer und Schilder sind nicht dran...
(15.12.2018, 17:05)
Emilia Grafe:   Am 24.11. war das letzte weibliche Tier dort (am Flusspferdhaus) auch noch ausgeschildert und wurde von mir gesichtet. Dementsprechend kann der Tod noch nicht weit zur├â┬╝ckliegen, dies m├â┬Âglicherweise der Grund daf├â┬╝r, dass es (noch) keinen neuen Besatz gibt.
Vielleicht nochmal zu den aktuellen Umst├â┬Ąnden am Schweinehaus:
Der Weg neben den Bisons bis zu den Wei├â┬čbartpekaris ist gesperrt, sodass die Pustelschweine, das Bartschwein und das Vietnamesische H├â┬Ąngebauchschwein (ehemals Pinselohrschweine) nicht gesehen werden k├â┬Ânnen. Auf der Anlage der Hirscheber wird aktiv gebaut, sodass diese die Au├â┬čenanlage nicht nutzen k├â┬Ânnen (deshalb mein Vorschlag sie ├â┬╝bergangsweise am Flusspferdhaus zu halten).
(13.12.2018, 19:16)
Gudrun Bardowicks:   Bei meinem letzten Besuch im Zoo Berlin im Oktober 2018 waren die Warzenschweine noch bei der Anlage der Zwergflusspferde angeschrieben, ich sah dort aber kein Tier auf der Anlage.
(13.12.2018, 13:22)
Carsten Horn:   Ich war schon l├â┬Ąnger nicht mehr in Berlin, beim letzten Besuch lebten die Warzenschweine noch am Flu├â┬čpferdhaus, lebt da jetzt was anderes?
(13.12.2018, 09:42)
Emilia Grafe:   @Sacha: Genau, im Zoo sind momentan GAR KEINE Warzenschweine und GAR KEINE Pinselohrschweine mehr.
Ich w├â┬╝rde auch vermuten, dass die Haltung der Pinselohrschweine nicht wieder aufgenommen wird, die Warzenschweinhaltung jedoch vielleicht nach Umbau der Au├â┬čenanlagen am Schweinehaus fortgef├â┬╝hrt wird. So w├â┬Ąre es ja theoretisch m├â┬Âglich den Hirschebern (deren Au├â┬čengehege umgebaut wird) zeitweise die ehemalige Anlage der Warzenschweine zuzuschreiben.
(13.12.2018, 07:28)
Gudrun Bardowicks:   Pinselohrschweine werden mittlerweile in Friedrichsfelde gehalten. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass zumindest diese Art im Berliner Zoo nicht ersetzt wird.
(12.12.2018, 23:36)
Sacha:   Ich habe die gleiche Frage wie Patrick. Sind demzufolge GAR KEINE Warzenschweine und Pinselohrschweine mehr vorhanden? Und falls ja: Sind beide Arten in Zukunft kein Thema mehr?
(12.12.2018, 20:16)
Patrick Marburger:   Danke f├â┬╝r den Bericht! Bei den Warzenschweinen macht man mit der Haltung aber weiter, oder?
(12.12.2018, 18:36)
Emilia Grafe:   Senegalkiebitz
(12.12.2018, 16:13)
Emilia Grafe:   Ich war am vergangenen Freitag im Zoo.
Zuerst einmal habe ich mir einige Antworten eingeholt...
Die Pinselohrschweine, wie auch das letzte Warzenschwein sind gestorben. Au├â┬čerdem ist mir tats├â┬Ąchlich erst jetzt der neue Zwergflusspferdbulle aufgefallen, der (laut ZTL) im Fr├â┬╝hling aus Overloon kam.
Der Kragenb├â┬Ąr "Plato" lebt noch und ist nach Umbau der Wolfsanlage wieder zu sehen.
Anbei W├â┬Âlfe
(12.12.2018, 16:12)
W. Dreier:   Daf├â┬╝r stand der Kantjilbock kurz still.
An Baut├â┬Ątigkeiten war wenig zu sehen - die Bongoanlage wird bearbeitet. Bei den Temperaturen kein Nashornkalb zu sehen.
(05.12.2018, 19:44)
W. Dreier:   Nachwuchs bei den Hy├â┬Ąnenhunden: leider waren sie nur kurz auf der Anlage (Mittwochs keine F├â┬╝tterung). Letzten Nachwuchs gab es 2004., nach dem Mauerfall schon mal 11 Junge. Alle 4 sind recht dunkel, alle mit wei├â┬čen Schw├â┬Ąnzen - und ├â┬Ąhnlich schwer wie bei den Sumatranern im TP ist es, sie alle auf einem Fleck zu ``erwischen``.
(05.12.2018, 19:40)
W. Dreier:   Nun auch schon ein etwas ├â┬Ąlterer Herr
(05.12.2018, 19:36)
W. Dreier:   ``Jahresendbesuch``: Beim Gaurkalb erscheinen schon die H├â┬Ârnchen
(05.12.2018, 19:36)
Emilia Grafe:   https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/berliner-schnauzen-dieser-bulle-verleiht-fluegel/23674076.html

Das Gaurkalb ist im ├â┬ťbrigen weiblich....
(29.11.2018, 22:22)
Emilia Grafe:   Er ist im Bestand. Wie die Chancen stehen, dass er bis n├â┬Ąchstes Jahr durchh├â┬Ąlt, da bin ich ├â┬╝berfragt, er sah heute ├â┬Ąu├â┬čerlich fit aus, aber das kann sich ja immer ├â┬Ąndern...
Steht etwa n├â┬Ąchstes Jahr eine Reise nach Berlin an?
Anbei Bartschweineber von heute
(24.11.2018, 21:28)
Emilia Grafe:   Und abschlie├â┬čend noch die jungen Wildhunde.
(24.11.2018, 20:13)
Emilia Grafe:   Das dazugeh├â┬Ârige Bild...auf der Au├â┬čenanlage war es deutlich besser zu h├â┬Âren, allerdings sind dort die fotografischen Voraussetzungen sehr bescheiden...
(24.11.2018, 20:11)
Emilia Grafe:   Das pers├â┬Ânliche Besuchshighlight waren die Ges├â┬Ąnge der Siamangs.
(24.11.2018, 20:09)
Emilia Grafe:   Ein Japanmakak
(24.11.2018, 20:07)
Emilia Grafe:   Die alte Takinkuh, alle drei Tiere waren gemeinsam auf der Anlage
(24.11.2018, 20:07)
Emilia Grafe:   Direkt nachdem die Tiger im Tierpark wieder rein gegangen waren, machte ich mich auf den Weg in den Zoo.
Noch mit einer ganz kleinen Hoffnung vielleicht auf die jungen Wildhunde zu treffen, obwohl ich meine Chancen kurz von 15 Uhr nicht mehr allzu hoch einsch├â┬Ątzte. Aber ich wurde ├â┬╝berrascht und sah tats├â┬Ąchlich f├â┬╝r eigene Minuten noch 4 junge Wildhunde.
Au├â┬čerdem sind die W├â┬Âlfe auf die zuletzt von dem Kragenb├â┬Ąr Plato besetzte Anlage umgezogen, auf der Anlage der W├â┬Âlfe laufen die angek├â┬╝ndigten Umbauarbeiten. Dementsprechend ist mir der Verbleib von Plato unklar.
Auch am Schweinehaus laufen Umbauarbeiten: An der Au├â┬čenanlage der Hirscheber wird offensichtlich gearbeitet, dort auch keine Tiere zu sehen oder ausgeschrieben. Auch die Pinselohrschweine sind nicht mehr ausgeschrieben, dort nun Vietnamesische H├â┬Ąngebauchschweine ausgeschildert.
Anbei fliegender Steinbock
(24.11.2018, 20:05)
Emilia Grafe:   Es gibt offenbar Wildhund-Jungtiere im Zoo (Quelle: ZTL)
(24.11.2018, 00:11)
Tom Schroeder:   Theoretisch finde ich die B├â┬Ąrenmakaken nat├â┬╝rlich interessant, aber de fakto ist das Gehege ziemlich langweilig gewesen, seit die B├â┬Ąrenmakaken dort lebten - wenige bis keine Nachwuchstiere, wenige Tiere insgesamt und zwischen diesen wenige Interaktionen, oftmals hatte ich das Gef├â┬╝hl, das einzige Anliegen der B├â┬Ąrenmakaken war es, sich m├â┬Âglichst selten zu zeigen... Da war es vorher mit den Rotgesichtsmakaken wesentlich lebhafter und interessanter und daher auch viel belebter und beliebter von Besucherseite aus. Es ist ewig her, dass ich bei den B├â┬Ąrenmakaken mehr als f├â┬╝nf Besucher*innen sah, mit Rotgesichtsmakaken als Besatz war hier h├â┬Ąufig "der B├â┬Ąr los". Daher gef├â┬Ąllt mir die Entscheidung, die Rotgesichter zur├â┬╝ck zu holen, eigentlich sehr...
(20.10.2018, 23:54)
W. Dreier:   @E. Grafe: N. Groeneveld: nun meinerseits Dank f├â┬╝r die Berichte. Wir sind eigentlich nur wegen des Nashorns und der Hirsche ( Prinz Alfred, Wasserreh und Virginia H.) dort mehrmals ``vorbeigeschlichen``. Und am Do war es eigentlich w├â┬Ąrmer gegen 13 Uhr als gestern! Seltsam. Vielleicht auch entscheidet die Mama!? Das mit der Gaurgeburt ist nat├â┬╝rlich wichtig - hoffentlich kein m├â┬Ąnnliches Jungtier? Obwohl das bei der geringen Anzahl auch wichtig w├â┬Ąre.
(20.10.2018, 21:49)
Emilia Grafe:   Und "das Beste" zum Schluss: es gibt ein Kalb bei den Gauren, m├â┬Âglicherweise auch einer der Gr├â┬╝nde warum Sie (W. Dreier) nur 2 Tiere sahen.
(20.10.2018, 21:29)
Emilia Grafe:   Auch ich habe mich an einem Bild von dem Sumpfspringaffenjungtier versucht, ich hatte allerdings das Gl├â┬╝ck die Tiere im Innengehege zu erwischen.
(20.10.2018, 21:26)
Emilia Grafe:   Wolodja
(20.10.2018, 21:24)
Emilia Grafe:   Maburi und ihr Kalb, Maburi kam nur ganz kurz raus, um die Kleine reinzutreiben, allgemein wirkt sie nach wie vor sehr vorsichtig, ihr Kalb ist wenn ├â┬╝berhaupt alleine drau├â┬čen und sie streckt allerh├â┬Âchstens mal den Kopf raus.
(20.10.2018, 21:22)
Emilia Grafe:   @W. Dreier und @Nikolas Vielen Dank f├â┬╝r die Berichte:
Also ich war am Freitag gegen 12:30 Uhr am Nashorngehege, die T├â┬╝r zur Mutter-Kind-Box war offen und sowohl die Kleine als auch Maburi lie├â┬čen sich auf der Au├â┬čenanlage blicken, ich vermute also, dass von Tag zu Tag entschieden wird, ob man die Beiden rausl├â┬Ąsst. Bez├â┬╝glich der ehemaligen B├â┬Ąrenmakakanlage (die ich ehrlich gesagt gerade gar nicht vor Augen habe): Wurde konkret mitgeteilt, dass die Japanmakaken aus dem Tierpark dorthin ziehen werden, ansonsten w├â┬Ąre es doch bestimmt auch m├â┬Âglich gewesen die Berberaffen direkt in den Zoo zu tauschen und die Japanmakaken im Tierpark zu belassen. Allerdings s├â┬Ąhe eine doppelte Haltung in beiden Einrichtungen (gerade bei einer nicht gef├â┬Ąhrdeten Art) Knieriem gar nicht ├â┬Ąhnlich.
Anbei Kragenb├â┬Ąr Plato
(20.10.2018, 21:18)
Nikolas Groeneveld:   Zum Abschluss noch ein Pandafoto: Meng Meng mit chinesischem Pavillon im Hintergrund.
(20.10.2018, 18:48)
Nikolas Groeneveld:   So sah es vor einger Zeit am Raubtierhaus aus. Wie gesagt, inzwischen wurde die Erde teilweise gegl├â┬Ąttet.
(20.10.2018, 18:45)
Nikolas Groeneveld:   Auch mir gelingen gelegentlich recht sch├â┬Âne Pandafotos: Hier Jiao Qing mit Futter.
(20.10.2018, 18:44)
Nikolas Groeneveld:   Die Umgestaltung der ehemaligen B├â┬Ąrenmakaken-Anlage.
(20.10.2018, 18:42)
Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier vielen Dank f├â┬╝r den Bericht.
Habe ich das richtig verstanden, dass das Nashornjungtier die n├â┬Ąchsten drei bis vier Wochen komplett im Stall verbringen soll?

Erg├â┬Ąnzend zum Bericht noch ein paar Neuigkeiten von meinen Besuchen in den letzten Wochen.
Die ehemalige Anlage der B├â┬Ąrenmakaken wird gerade umgestaltet, die Betonmauer wurde mit Felsen bemalt. Nach der Umgestaltung sollen Japanmakaken in die Anlage einziehen. F├â┬╝r mich ziemlich unverst├â┬Ąndlich.
Erstens in das artentechnisch gesehen ein ziemliches Downgrade. B├â┬Ąrenmakaken sind im Freiland st├â┬Ąrker bedroht, als Japanmakaken. Auch in Zoos sind sie viel seltener.
Au├â┬čerdem finde ich, dass sich die Japanmakaken im Tierpark sehr gut auf ihrer Anlage machen. Gerade Jungtiere die am Gitter klettern sind immer wieder ein herrlicher Anblick. Im Zoo wird man das, aus Mangel an Gitter in der Anlage (was ich ansonsten immer sehr begr├â┬╝├â┬če), nicht beobachten k├â┬Ânnen.

Auch frage ich mich, was aus der jetzigen Japanmakaken-Anlage im Tierpark werden soll. Ein Abriss kostet Geld, daher glaube ich eher daran, dass die Anlage neu besetzt wird. Es k├â┬Ânnte aber nat├â┬╝rlich auch sein, dass in die jetzige Japanmakaken-Anlage dann die Berberaffen ziehen.
Auf der Fl├â┬Ąche der jetzigen Berberaffen-Anlage w├â┬Ąre dann Platz f├â┬╝r die geplante Anlage f├â┬╝r L├â┬Âwen. Wenn das der tats├â┬Ąchliche Grund f├â┬╝r den Umzug sein sollte, dann freue ich mich zumindest sehr auf eine schnellstm├â┬Âgliche R├â┬╝ckkehr der L├â┬Âwen in den Tierpark.

Aber zur├â┬╝ck zu schon gestarteten Bauprojekten: Auch im Inneren des Affenhauses wird gerade gebaut. Die Anlage der Faultiere wird gerade umgestaltet und war beim meinem letzten Besuch v├â┬Âllig kahl. Es standen also keine Pflanzen oder Kletterm├â┬Âglichkeiten mehr drin.
Einige Meter weiter befindet sich schon die n├â┬Ąchste Baustelle: Die Anlage der Mantelpaviane wird ebenfalls umgestaltet. Au├â┬čer einem tiefen Loch im Sand und einigen Leitern war aber bei meinem letzten Besuch noch nichts zu sehen.

An den Wegen um die Robbenanlagen befand sich wieder einmal ein Bauzaun wegen unterirdischer Arbeiten, sah aber beim letzten Besuch schon recht fertig aus.
Au├â┬čerdem fehlt an der Dreisternpromenade die B├â┬╝ste von Martin Hinrich Lichtenstein. Ich hoffe, dass die B├â┬╝ste bald zur├â┬╝ckkehrt. Im Allgemeinen sollten die B├â┬╝sten h├â┬Ąufiger gereinigt werden, denn im Hirschrevier br├â┬╝ten zahlreiche Graureiher. Immerhin gibt es nun eine neue Tafel zur Amtszeit von Lutz Heck, also zur bereitwilligen Anpassung an die Nationalsozialisten, diese hat nun auch ein kleines Dach zum Schutz gegen Verschmutzung.

Auf der dritten Anlage am Erdhaus, hier war zeitweise ein Blessbock untergebracht, leben nun auch Bongos.

Noch zur momentan gr├â┬Â├â┬čten Baustelle im Zoo: Die Holzwand, die den Blick ins Innere des Raubtierhauses versperrt, war nun schon lange nicht mehr offen. Im Sommer aber war sie h├â┬Ąufiger offen und so wurde sichtbar, dass im Inneren, zumindest bis zum Juli diesen Jahres, so gut wie nichts passiert ist. Ein Tierpfleger sagte dazu, dass die St├â┬╝tzs├â┬Ąulen wohl in einem schlechteren Zustand waren, als man gedacht h├â┬Ątte. Dadurch musste man wohl noch einmal umplanen. Ob man nun noch wie geplant im Sommer 2019 wiederer├â┬Âffnen kann, wei├â┬č ich nicht genau.
Auf Facebook hie├â┬č es auf die Frage einer Person hin vom Zoo vor einiger Zeit, dass man es ├â┬╝ber Facebook bekanntgeben w├â┬╝rde, wenn die Glasscheiben im Inneren eingesetzt wurden. Bisher wurde auf der Facebookseite des Zoos noch nichts dazu ver├â┬Âffentlicht, die Glasscheiben sind also noch nicht drin. Ich hoffe sehr, dass dies hei├â┬čt, dass man erstmal die Gestaltung mit Kunstfelsen an den W├â┬Ąnden abschlie├â┬čen m├â┬Âchte, bevor die Glasscheiben eingesetzt werden. Bei der Panda-Anlage hat man zumindest erst die Scheiben eingesetzt und dann am Kunstfels gearbeitet.
Immerhin im Au├â┬čenbereich des Raubtierhauses wurden nun die alten K├â┬Ąfige abgerissen und die Erde wurde teilweise gegl├â┬Ąttet.
Ich hoffe sehr, dass wirklich die Arbeit am Kunstfelsen der Grund daf├â┬╝r ist, dass die Glasscheiben bisher noch nicht eingesetzt wurden und es nicht daran liegt, dass die Bauarbeiten durch anderes nochmal verz├â┬Âgert werden.

(20.10.2018, 18:40)
W. Dreier:   Was noch: wie immer kam die Touristenschwemme gegen 11 Uhr.
Tierisches:
-die Virginiahirsche sollen im Herbst (wann ist das?) einen Bock bekommen, waren aber wie ihre Vorbewohner der Anlage immer im hintersten Teil
-auff├â┬Ąllig: eigentlich gab es sonst viele Sib. Steinbockm├â┬Ąnner - hat man welche ausgelagert?
-kein Schild mehr in der Waldmurmeltieranlage - dafür war dort der Alpenbruder.
- das alte Sichuantakinpaar sieht man kaum noch. Die Kuh dürfte ein Rekordalter haben - gut über 20.
- und die Gaure? Ich sah nur 2, allerdings wurde auch ges├â┬Ąubert. Daf├â┬╝r sah ich (getrennt) 2 Anoas.
Aber ansonsten freute sich alles über die Sonne.
Bei den Pandas hat man die F├â┬╝tterungsstrategie ge├â┬Ąndert - sie bekommen nicht die ganze Bambusmenge an einem Platz , sondern an mehreren Orten. Und sie waren dann auch au├â┬čen zu sehen - nat├â┬╝rlich fressend. Meng - Meng auch wieder mit R├â┬╝ckw├â┬Ąrtsgang
(20.10.2018, 12:11)
W. Dreier:   Ein schwieriges Kapitel - ein Foto vom Sumpfspringaffenjungtier: Drahtgitter, viele ├â┬äste, volles Gegenlicht. Zumindest ein Eindruck
(20.10.2018, 12:03)
W. Dreier:   --gleichfalls der Gerenukbock
(20.10.2018, 12:01)
W. Dreier:   Auch das weibliche Wasserreh liebt die Sonne
(20.10.2018, 12:00)
W. Dreier:   Daselbst das diesj├â┬Ąhrige Seel├â┬Âwenjungtier
(20.10.2018, 11:58)
W. Dreier:   Habe ich lange nicht zusammen gesehen - das Okapipaar beim Sonnenbaden
(20.10.2018, 11:57)
W. Dreier:   Der letzte Sommertag sollte der Donnerstag werden - also auf zum Spitzmaulbaby (auch wenn die Prognose von E Grafe nicht gut war). So kam es leider auch - keine Temperatur ├â┬╝ber 20 ├é┬░C. Beim 3. "Vorbeitigern`` erwischte ich den Pfleger: es g├â┬Ąbe einige Todesf├â┬Ąlle an Unterk├â┬╝hlung bei Jungtieren, da das Verh├â┬Ąltnis Masse zu Oberfl├â┬Ąche noch zu schlecht sei. Also in den n├â┬Ąchsten 3-4 Wochen wird sich wohl nichts ├â┬Ąndern -`` man`` bleibt im Stall.
Anbei Kragenb├â┬Ąr beim ``Eicheltauchen``
(20.10.2018, 11:56)
W. Dreier:   In der Annahme, dass das Tanja ist (?), ein Bild vom September 018
(17.10.2018, 17:25)
Jan Jakobi:   In der offiziellen Mitteilung vom Zoo steht als Todesdatum der 16. Oktober 2018, also gestern.

https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/machs-gut-grosse
(17.10.2018, 12:57)
Jan Jakobi:   Am Montag den 15.10.2018 wurde die Asiatische Elefantenkuh Tanja im Alter von ca. 54 Jahren erl├â┬Âst.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/trauer-um-tanja-aeltester-elefant-im-berliner-zoo-ist-tot-31452394
(17.10.2018, 10:52)
Emilia Grafe:   ...
(12.10.2018, 23:44)
Emilia Grafe:   Dazu von mir noch Bilder von der Kleinen. Ich konnte nat├â┬╝rlich nicht selbst vor Ort sein, habe allerdings sehr zu meiner Freude ein Familienmitglied gefunden, dem ich meine Kamera in die Hand dr├â┬╝cken durfte :)
(12.10.2018, 23:43)
W. Dreier:   Anbei ein ``Roh-Video`` der Pressestelle des Zoos mit dem Erstaustritt des Baby-Nashorns
https://cloud.zoo-berlin.de/index.php/s/JFXI4AGE2BrL1Pu.
(12.10.2018, 17:37)
W. Dreier:   Morgen um 11.30 soll das neugeborene Nashorn vorgestellt werden.
(11.10.2018, 11:09)
Nikolas Groeneveld:   Da momentan das Nashornjungtier noch nicht nach drau├â┬čen darf und die Au├â┬čenanlagen des zweiten Nashornhauses ansonsten nicht besetzt w├â┬Ąren, darf, zu meiner gro├â┬čen Freude, mein Lieblingsnashorn Kilaguni nun h├â┬Ąufiger auf die vordere Au├â┬čenanlage. So ist sie endlich vern├â┬╝nftig zu sehen.
Soweit ich die Aussage des Tierpflegers verstanden habe, soll der Schichtbetrieb auch beibehalten werden, wenn das Nashornjungtier auf die Au├â┬čenanlage gelassen wird.

Das w├â┬Ąre verst├â┬Ąndlich, schlie├â┬člich sollen die Besucher ja ├â┬╝ber einen m├â┬Âglichst langen Zeitraum Nash├â┬Ârner auf der Au├â┬čenanlage sehen k├â┬Ânnen. Das Jungtier soll zu Beginn nur stundenweise nach drau├â┬čen gelassen werden (ab vorraussichtlich Mitte Oktober). Somit besteht also die Hoffnung, dass Kilaguni dann immernoch zu sehen sein wird.

Momentan ist sie ab etwa 12 Uhr auf der Au├â┬čenanlage (je nach Sonnenstand), ins Haus geholt wurde sie bei meinen beiden letzten Besuchen zwischen 16 und 17 Uhr.
Kennt jemand im Forum ├â┬Ąltere Aufnahmen von Kilaguni? Die ├â┬Ąltesten Aufnahmen, die ich kenne, stammen aus den 90er-Jahren.
Mich w├â┬╝rden daher gerade Bilder aus den 70er-oder 80er-Jahren interessieren, vielleicht gab es ja damals zur Ankunft der jungen Nash├â┬Ârner oder zu einer der Geburten Kilagunis Fotos im Bongo?

Anbei ein Foto der alten Dame vom letzten Sonntag.
(05.10.2018, 21:10)
Emilia Grafe:   Auf der Website des Zoos wurde in einer ├â┬Ąhnlichen Mitteilung au├â┬čerdem erw├â┬Ąhnt, dass der verbliebene Jaguarkater am vergangenen Donnerstag starb. Somit verschwindet zumindest vor├â┬╝bergehend ein weiterer Halter. Allerdings wird im Zoo l├â┬Ąngerfristig wieder fest mit Jaguaren geplant.
(24.09.2018, 20:07)
W. Dreier:   @Grafe: meine Infos sind zwar nicht mehr ``zeitnah``, aber vor ca. 10 Jahren gab es in US-Zoos an die 50 Gerenuks, auch der Toronto-Zoo hatte welche.
Noch ein Zoo-Neub├â┬╝rger - wenn auch schon ca. 8 Wochen dort: n├â┬Ârdlicher Virginiahirsch, eine recht gro├â┬če UA. Noch fehlt zu den 2 Hirschk├â┬╝hen ein Mann.
(13.09.2018, 17:40)
Emilia Grafe:   @W. Dreier: Oh man! Das mit dem Gerenukweibchen ist wirklich tragisch... hoffentlich kann die Zucht fortgesetzt werden, wenn das 2017 geborene Weibchen alt genug ist (mit dem Zoo-Bock). Wie stehen bei den Gerenuks denn die Chancen f├â┬╝r Importe von au├â┬čerhalb Europas bzw gibt es stabile Best├â┬Ąnde in zoologischen Einrichtungen?
(13.09.2018, 17:26)
W. Dreier:   ``eingeschlechtliche Tiere"" - na ja, ist ja gew├â┬Âhnlich so - eingeschlechtliche Gruppen eher.
Noch einer unserer ``Letzten``: Bartschwein
Eine Geburt noch - hier schon erw├â┬Ąhnt - bei den B├â┬Âhmzebras.
(13.09.2018, 14:32)
W. Dreier:   Im Vogelbereich sah ich keine gro├â┬čen Ver├â┬Ąnderungen: neu sind eine Fruchttaube (Ptilinopus grayi) und Erzloris. Leider haben wohl die ``Hochgebirgsflamingos nicht genistet.
Ein Highlight: Kagus
(13.09.2018, 14:28)
W. Dreier:   Bei den Seel├â┬Âwen wurde die Mutter mit Kind fr├â┬╝h auf die Anlage gesetzt - die Ann├â┬Ąherung an die Gruppe war entsprechend vorsichtig - lange sa├â┬čen sie noch im `Sp├â┬╝lsaum``, gegen 13 Uhr erste ``Wasserversuche``
(13.09.2018, 14:25)
W. Dreier:   Gestern bei der Konkurrenz: Zoo Berlin
Schon beim letzten Besuch hatte ich erw├â┬Ąhnt, dass der Zoo mir als Geburten-arme Einrichtung erschien: mit Ausnahmen ist es so geblieben: Nachwuchs bei Sib. Steinb├â┬Âcken, 1 Ble├â┬čbock, 1 Kudu, 2 Bisons; Seehunde und Seel├â┬Âwen; Watussi, Grevy, Wei├â┬čbartpekaris.
Kein B├â┬Ąr, kein Nachwuchs bei den ehemaligen Glanzlichtern Banteng, Rotb├â┬╝ffel und Gaur, vom Anoa gar nicht zu reden. 2 weibliche Panzernash├â┬Ârner ohne Bulle. Weitere eingeschlechtliche Tiere oder Einzeltiere (z. B. Giraffen, Przewalski)
Bei den Spitzm├â┬Ąulern gute Hoffnung in den n├â┬Ąchsten Tagen.
Bei den Hirschen eher ``Abgangstiere?: Muntjaks, Sika, Pudu (noch ein uraltes Weibchen neben einem Bock). Prinz-Alfreds sollen auch nicht mehr züchten.
3 ├â┬╝bergebliebene Barasinghas. kein Waldrentiernachwuchs seit L├â┬Ąngerem, Mesos nur als ?Zwischenlager? - einer davon jetzt im TP, nachdem von dort 1 Hirsch nach Stuttgart ging. Wasserreh? Affen? Mandrills sollen abgeschafft werden, Hutaffen sollen nicht mehr z├â┬╝chten, 1 Weibchen nur noch bei den schwarzen Br├â┬╝llaffen , uralte EulenMK. Bonobos - da war doch was?
Und die Pandas? Fressen und schlafen.
Die Gerenukanlage ist um das Nachbargehege erweitert worden - mit Wüstensteppenflair. - eine 2. Zuchtgruppe mit dem Altbock ?
Aber: es ist zum Heulen: das TP-Zuchtweibchen ist am 28.8. gestorben! Zum Gl├â┬╝ck ist das Jungtier schon autonom und fri├â┬čt Laub. Bliebe eigentlich nur eine Alternative: den Zoo-Bock in den TP, TP-Bock zur Vermeidung von Inzucht in den Zoo.
Vom Umbau der Raubtieranlage ist durch die Absperrungen nichts zu sehen.

Anbei: die gibt`s noch Okapis - hier die Zunge

(13.09.2018, 14:17)
Emilia Grafe:   Ja nat├â┬╝rlich meinte ich einen kleinen Besuch im Zoo. War ja auch schon etwas sp├â┬Ąter gestern.
Auch ich schmunzeln hin und wieder ├â┬╝ber die Besucher, die vor dem Tierparkplan stehen und die Gro├â┬čen Pandas suchen.
(26.08.2018, 12:38)
W. Dreier:   @E. Grafe: ein kleiner Scherz: Sie sind offensichtlich , so wie ich, dem Tierpark n├â┬Ąher zugetan oder auch dort ``aufgewachsen``, deshalb unten ``ein kleiner Besuch im Tierpark``. Dank f├â┬╝r die Aufstellung der Geburten - ich dachte schon , der Zoo ist v├â┬Âllig ohne Nachwuchs in diesem Jahr.

Kann so passieren, aber den ausl├â┬Ąndischen Besuchern geschiet das eher: was soll man auch machen: Zoo, Tierpark, Tiergarten !!! Im Tierpark wurde ich schon vor Jahren nach Knut befragt und vor kurzen nach den gro├â┬čen Pandas.
(26.08.2018, 09:11)
Emilia Grafe:   Fast vergessen:
Leicht negativ fiel auf, dass die Beschilderung an den Au├â┬čengehegen der Fasanerie nicht ganz aktuell ist; so in einer Voliere, in der Dreifarben - Glanzstar, Wei├â┬čohrturako, Helmperlhuhn und Celebes - Rotnacken - Erdtaube zu sehen sind, lediglich Reisfink und Blauer Pfaufasan ausgeschildert, von denen jede Spur fehlte. Die Beschilderung von Helmperlhuhn und Co teilweise einige Volieren weiter, die von anderen Arten fehlen ganz zB Langzehenkiebitz.
Anbei Fratzenkuckuck
(26.08.2018, 00:14)
Emilia Grafe:   An anderer Stelle:
Erste Schwimmversuche eines kleinen Seel├â┬Âwen im kleineren, momentan sonst ungenutzen, Gehege neben den Kalifornischen Seel├â┬Âwen

(25.08.2018, 23:53)
Emilia Grafe:   und von klein auf wird gelernt, dass mit dem Strau├â┬č nicht zu spa├â┬čen nicht
(25.08.2018, 23:46)
Emilia Grafe:   Au├â┬čerdem: ein kleiner Gro├â┬čer Kudu
(25.08.2018, 23:43)
Emilia Grafe:   Die Bisonjungtiere 2018
(25.08.2018, 23:41)
Emilia Grafe:   Nebenan der j├â┬╝ngste Spross der B├â┬Âhm - Steppenzebras
(25.08.2018, 23:39)
Emilia Grafe:   Gestern am sp├â┬Ąten Nachmittag ein kurzer Besuch im Tierpark; endlich mal wieder angenehmere Temperaturen!
Anbei: Abendliche Energieausbrüche bei den jungen Wilden der Grevy - Zebras
(25.08.2018, 23:36)
Jan Jakobi:   Adrian, ich kann helfen.

Das wird ein langer Beitrag.
Wenn du mir eine Mail schickst kann ich dir die Daten schicken.
(15.07.2018, 23:56)
J├â┬Ârn Hegner:   dieser zoo m├â┬Âchte doch die spitzmaulnash├â┬Ârner abschaffen und nur noch mit den panzernash├â┬Ârner verbleiben .
(06.07.2018, 22:54)
Nikolas Groeneveld:   Ich kann dazu auch nur sagen, dass die Planung bereits begonnen hat und, dass das Nashorn-und Tapirhaus eben das n├â┬Ąchste Gro├â┬čprojekt im Zoo wird.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, k├â┬Ânnte wirklich wundersch├â┬Ân werden.
(21.06.2018, 15:36)
Oliver Muller:   @Adrian: Der ist ja auch leider nicht ├â┬Âffentlich zug├â┬Ąnglich gemacht worden. Google mal, vielleicht sind die Presseartikel dazu noch zu finden. Dort wurde das zumindest grob skizziert.
(20.06.2018, 23:08)
Oliver Muller:   M. W. war die Nashorn- und Tapirhaltung das n├â┬Ąchste von Anfang an projektierte Thema. Die Sanierung des Elefantenhauses, eigentlich ja ein Umbauen zum Menschenaffenhaus, setzt ja einen Neubau eines Elefantenhauses auf dem Erweiterungsgel├â┬Ąnde voraus.
(20.06.2018, 15:39)
W. Dreier:   Was fiel noch auf:
- auf der Tahranlage ist ein Weibchen eingestellt - bisher gab es nur den Bock
- im ``neuen`` Teil wird offensichtlich schon ausged├â┬╝nnt: nur noch 1 Przewalskipferd, 2 m├â┬Ąnnliche Springb├â┬Âcke, 2 Kudus,kein Ble├â┬čbock zu sehen, viele K├â┬Ąnguruhs sah ich auch nicht. Daf├â┬╝r sah ich bei den Barasinghas einen Hirsch, der nicht der eigene Nachwuchsbock zu sein schein (1,2).
- ansonsten kaum Nachwuchs (auch nicht bei den Wei├â┬čbartpekaris)- nun gut, 1 Watussikalb
- Wanderuanlage: neu sind offensichtlich der Hochstand und viele Seile.
- zum schon genannten rum├â┬Ąnischen Tiertransporter: aus dem Tierpark, dem Zoo und dem Damerower Werder wurden Wisente nach Rum├â┬Ąnien gebracht. Dort sollen auch mit anderen europ├â┬Ąischen ├â┬ťberschu├â┬čtieren in den S├â┬╝dkarpaten ein Freibestand aufgebaut werden - der schon seit 2015 l├â┬Ąuft. Zielstellung : 1 000 Tiere!
- neu für mich : Orangebauchfruchttaube (anbei)
(18.05.2018, 14:42)
W. Dreier:   Das Pudu-Paar
(17.05.2018, 20:38)
W. Dreier:   Die alte Sicuan-Kuh d├â┬╝rfte jetzt 22 Jahre haben. Lolek, der Bulle von 2016, ist auf der Anlage - aber wo ist Bolek?
(17.05.2018, 20:36)
W. Dreier:   Bei den Anden-und Jamesflamingos z├â┬Ąhlte ich nach Zugang 25 Tiere, davon ca 17-18 Andenflamingos
(17.05.2018, 20:35)
W. Dreier:   Meng Meng macht das, was sie kann: schlafen und fressen
(17.05.2018, 20:33)
W. Dreier:   War heute bei der "Konkurrenz"

Prinz-Alfred-Hirsch- Nachwuchs
(17.05.2018, 19:46)
Emilia Grafe:   Auch die Wanderu - Anlage schien mir dezent neu strukturiert
(16.05.2018, 20:02)
Emilia Grafe:   Ein ├â┬ťberblick ├â┬╝ber die neue Erdm├â┬Ąnnchen - Anlage
(16.05.2018, 20:01)
Emilia Grafe:   Seel├â┬Âwenbulle Enzo
(16.05.2018, 19:59)
Emilia Grafe:   Borneo - Bartschwein
(16.05.2018, 19:58)
Emilia Grafe:   Zuletzt vor Er├â┬Âffnung der Adlerschlucht auch zweimal im Zoo gewesen:
- am Raubtierhaus in der Au├â┬čenanlage, die zuletzt von einem Ameisenb├â┬Ąr bewohnt wurde, lebt nun ein flugunf├â┬Ąhiger Schmutzgeier, in der zugeh├â┬Ârigen Innenanlage sieht man durch die T├â┬╝r gerade so einen Ozelot
- 2 neue Wildhunde sind angekommen (Bestand jetzt 2,2), l├â┬Ąngerfristig ist laut Tierpflegerin bei der Wolfsf├â┬╝tterung auch eine Zucht gedacht
- ein Jungtier bei den Watussi - Rindern (Bild anbei)
(16.05.2018, 19:57)
Emilia Grafe:   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierchen-wechsel-dich

Noch ein Artikel zu den Tiertauschen zwischen Zoo und Tierpark. Klingt auch so, als würde die Takinkuh im Zoo doch noch leben.
(10.05.2018, 11:05)
Emilia Grafe:   Besagter Wei├â┬čwedelhirsch
(15.04.2018, 19:55)
Emilia Grafe:   S├â┬╝dlicher Pudu
(15.04.2018, 19:53)
Emilia Grafe:   Nach einem sehr kurzen Schultag am Freitag, dem 13. ging es f├â┬╝r mich wetterbedingt statt in den Tierpark am Vormittag in den Zoo.
Einzige mir aufgefallene ├â┬änderung ist, dass die, aus Leipzig gekommenen, Wei├â┬čwedelhirsche wie schon vermutet neben den Sikahirschen gegen├â┬╝ber der Prinz - Alfred - Hirsche eingezogen sind.
Au├â┬čerdem 1 Jungtier bei den Prinz - Alfred - Hirschen (Bild anbei).
(15.04.2018, 19:52)
W. Dreier:   Heute wurde im Zoo der 61. Geburtstag von Gorilla-Dame Fatou gefeiert.
(13.04.2018, 16:24)
W. Dreier:   Pardon - das Bild
(28.03.2018, 19:29)
W. Dreier:   In der viertelj├â┬Ąhrlichen Sonderausgabe ``Berliner Tiere`` wurde nochmals der Plan f├â┬╝r das Raubtierhaus vorgestellt - mit den Pfeilen die Aus- bzw Eing├â┬Ąnge (rechts neu, links ehemals Panda)
(28.03.2018, 19:28)
R├â┬╝diger Krichel:   Welcher Bulle kommt als Ersatz f├â┬╝r Jasper und wann wird er ungef├â┬Ąhr kommen ?
(22.03.2018, 12:07)
Nikolas Groeneveld:   Ich war am vorletzten Wochenende im Zoo.

Da am Sonntag (11.03.) in Berlin wunderbares Wetter war, war es im Zoo entsprechend voll.
Ein lustiges Bild ergab sich dadurch, dass es sehr warm war und den ganzen Tag die Sonne schien, die Gew├â┬Ąsser des Zoos aber trotzdem von der Nacht noch mit einer Eisschicht bedeckt waren.

Dank dem warmen Wetter waren auch fast alle Affen drau├â┬čen.
Die Kapuziner konnte ich beim ├â┬ľffnen von Kokosn├â┬╝ssen beobachten.

Das Baby auf dem Rücken war dadurch natürlich einigen Erschütterungen ausgesetzt.
Doch es lohnte sich und nachdem mit der Nuss lange genug auf dem Baumstamm rumgeh├â┬Ąmmert wurde ├â┬Âffnete sie sich.


Au├â┬čerdem sind nun einige Bereiche rund um die Anlagen f├â┬╝r Robben und Pinguine abgesperrt.
Zum Beispiel ist an der Anlage der Seeb├â┬Ąren nur noch ein kleiner Teil des Weges nutzbar, es gibt aber trotzdem keine Sackgasse durch die Bauarbeiten.
Dort arbeitet man im Untergrund wohl an den Rohren.
(21.03.2018, 19:02)
J├â┬Ârn Hegner:   die kalifornischen dickhornschafe k├â┬Ânnten doch vielleicht gut im zoo berlin in der gebirgstier-anlage rein passen , wo die sichuan-takine sind . weil diese hat doch auch der tierpark berlin . vorher waren in dieser anlage m├â┬Ąhnenschafe und danach kreta-bezoarziegen .
(17.03.2018, 23:17)
Gudrun Bardowicks:   Ich finde es auch komisch, dass angeblich nicht gez├â┬╝chte werden soll. Eigentlich d├â┬╝rften 2 Anlagen pro Art bei den Leoparden und Jaguaren f├â┬╝r die Zucht eigentlich reichen. Vielleicht hat man im Augenblick keine Zuchtfreigabe f├â┬╝r diese Arten, aber zumindest bei den Persischen Leoparden denke ich schon, dass man mit ihnen sp├â┬Ąter auch z├â┬╝chten wrd. Der alte Jaguar ist f├â┬╝r die Zucht sicherlich zu alt und bei den Amurtigern gibt es aktuell ja viele Zoos, die mit ihnen nicht z├â┬╝chten d├â┬╝rfen. Bei den nicht unterartreinen L├â┬Âwen ist es sicherlich sinnvoll,mit ihnen nicht zu z├â┬╝chten.
(08.03.2018, 16:55)
Nikolas Groeneveld:   Ich bin ebenfalls davon ├â┬╝berrascht, dass laut vielen Zeitungsartikeln nach dem Umbau nicht gez├â┬╝chtet werden soll.

Bei den Leoparden hat man sich doch extra für die Zucht einen jungen Kater geholt.
Auch werden ja in Zukunft noch bei Leoparden und Jaguaren zwei Au├â┬čenanlagen vorhanden sein.
Ich nahm an, dass man deshalb auch z├â┬╝chten m├â┬Âchte.
Laut Zeitungsartikeln m├â┬╝ssten daf├â┬╝r aber weitere Au├â┬čenanlagen f├â┬╝r Jaguare und Leoparden entstehen.

Bei den zuk├â┬╝nftigen Leoparden-Anlagen sehe ich ├â┬╝berhaupt keine M├â┬Âglichkeit zur Ausbreitung, bei den Anlagen f├â┬╝r Jaguare k├â┬Ânnte man theoretisch noch in den See erweitern.
Hat irgendwer eine Idee, wo solche zus├â┬Ątzlichen Anlagen entstehen k├â┬Ânnten?


(08.03.2018, 15:06)
Oliver Muller:   Gef├â┬Ąllt mir prinzipiell sehr gut. Allerdings h├â┬Ątte ich mir gew├â┬╝nscht, dass die Tiger-Au├â┬čenanlage deutlich vergr├â┬Â├â┬čert wird und - wenn man sie schon in einem Warmhaus zeigen kann - eher warme UA gezeigt werden (Hinterindische Tiger, Java-Leopard).
(08.03.2018, 09:13)
Nikolas Groeneveld:   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/auge-in-auge-mit-einem-loewen

Hier der Artikel des Zoos dazu, mit einer Visualisierung der zuk├â┬╝nftigen L├â┬Âwen-Innenanlagen und einer ├â┬ťbersichtszeichnung.
(07.03.2018, 16:04)
W. Dreier:   Mir liegt der Plan vor: die Wegef├â┬╝hrung mit neu geschaffenem Eingang an einer Schmalseite (links die jetzige Tigerfreianlage) f├â┬╝hrt durch die ganze Innenanlage in Richtung des Eingangs ehemals Bao Bao. Die alte Pandaanlage steht f├â┬╝r die Servale zur Verf├â┬╝gung. Der ehemalige Zugang bei den Persern wird f├â┬╝r die Leopardenfreianlage genutzt. Der jetzige Haupt-Eingang wird g├â┬Ąnzlich f├â┬╝r Freianlagen genutzt, eine stichartige Anlage an diesem Eingang nach Norden f├â┬╝hrt zur Sicht auf die Innenfreianlagen in diesem U. Wichtig f├â┬╝r mich: die ``Madagassen`` bleiben!
Etwas `` zu m├â┬Ąchtig gewaltig`` die fast gesamte Au├â┬čenumrandung mit Kunstfels!

Die Nachttieranlage bleibt (zun├â┬Ąchst?) bez├â┬╝glich der Eing├â┬Ąnge wie gehabt.
(07.03.2018, 15:30)
Sacha:   Ich bin ja nicht gerade ein Fan von "Artenkahlschlag-Knieriem", aber hier kann ich praktisch alle Massnahmen nachvollziehen und finde, das die Reduktion der Arten/des Bestandes relativ sanft umgesetzt werden soll (SOFERN es denn auch so kommt wie beschrieben). Immerhin bleibt alle publikumsattraktiven Grosskatzen (Tiger, L├â┬Âwe, Leopard, Jaguar) erhalten bzw. es wird wenigstens eine Form gezeigt Glas statt Gitter fand ich auch schon immer besser (lieber Aquarium-Effekt als Knast-Effekt).
(07.03.2018, 15:10)
W. Dreier:   @E. Grafe: Da die Menagerie-Kuh in Paris (geb. im TP 2013) von der San-Diego-Linie stammt, w├â┬Ąre jeder andere Tierparkbulle geeignet - nur: die "Moskauer"-Nachwuchsbullen im TP w├â┬Ąren von 2016, etwas jung noch. Von der Rotterdamer Linie gibt es aber noch einen Bullen etwa von 2010, der noch (?) in Poznan steht.

(06.03.2018, 08:21)
Emilia Grafe:   Aha :) Das ergibt nat├â┬╝rlich auch Sinn. Ich hatte mir den Verbleib dieses Jungbullen durch ihren Post im Threat ,,Zoos in Frankreich" erkl├â┬Ąrt, wo sie schrieben (10.11.2017): ,,Die Fortsetzung der Zucht ist kein Problem, da es einen Nachwuchsbullen vom letzten Jahr (Moskauer Abstammung) im Tierpark B. gibt." Aber dann habe ich da wohl was falsch verstanden. Insofern danke, f├â┬╝r Ihre Information.
(05.03.2018, 22:29)
W. Dreier:   @E. Graefe: Die ``Sichuantakin-Kuh`` ist wohl einer der Jungbullen von 2016 aus dem Tierpark - da fehlt n├â┬Ąmlich einer.
(04.03.2018, 23:17)
Emilia Grafe:   Ich w├â┬╝rde fast vermuten, dass die zweite Grevystute auch noch fohlen wird
(04.03.2018, 21:22)
Emilia Grafe:   Kalb der Gro├â┬čen Kudus vom 7.9.2017
(04.03.2018, 21:20)
Emilia Grafe:   Strau├â┬čenhenne
(04.03.2018, 21:12)
Emilia Grafe:   Blessbock
(04.03.2018, 21:10)
Emilia Grafe:   Ich war heute Vormittag bei beinahe fr├â┬╝hlingshaftem Wetter im Zoo:
Viel gibt?s nicht zu berichten. Viele Nachzuchten aus 2017 sah ich das erste Mal (Blessbock, Gro├â┬čer Kudu, Rappenantilope). Au├â┬čerdem nun auch schon ein Jungtier bei den Mantelpavianen. Ich finde es doch ├â┬╝berraschend, dass das Raubtierhaus so sehr weitr├â┬Ąumig abgesperrt ist, dass man nicht mal einen Blick auf die Au├â┬čenk├â┬Ąfige hat, lediglich die L├â┬Âwen k├â┬Ânnte man theoretisch beobachten. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mal l├â┬Ąnger im Affenhaus zu verweilen, um die Jungtiere von Kapuziner und Hutaffe zu fotografieren und auch einfach mal alle Affen l├â┬Ąnger zu beobachten, da sich meine Besuche im Affenhaus immer auf 5- 10 min beschr├â┬Ąnken. Aber ich habe wieder nicht l├â┬Ąnger als 5 min ausgehalten?. Im vollen, lauten Haus mied ich den Weg zu den Menschenaffen gleich und ich kann mich auch einfach nicht mit den gekachelten Innengehegen anfreunden, auch wenn sie ja wirklich ordentlich mit Kletterm├â┬Âglichkeiten ausgestattet sind. Umso sch├â┬Âner war der Abstecher ins Erweiterungsgel├â┬Ąnde. Aktion bei den Guanakos und auf der Anlage der Strau├â┬če, Kudus und Co.
Au├â┬čerdem sah ich zwei Tiere bei den Sichuan- Takinen, demnach m├â┬╝sste die Kuh noch leben.
Anbei: Takinkuh

(04.03.2018, 21:06)
W. Dreier:   Aber der Bulle hat es doch wohl auch ``in sich` (??)
(19.02.2018, 19:45)
Jan Jakobi:   Pang Pha hat 3 K├â┬Ąlber wegen dem Elefanten-Herpes verloren, deswegen wird nicht mehr gez├â┬╝chtet.
In Chester und Whipsnade wird regelm├â┬Ą├â┬čig gez├â┬╝chtet obwohl mehrere K├â┬Ąlber am Elefanten-Herpes verstorben sind.
(18.02.2018, 17:40)
W. Dreier:   In der Fasanerie ist jetzt ein Kantjil in der gering Deckung bietenden Anlage h├â┬Ąufig zu sehen.
Wohl ein offenes Geheimnis: Demn├â┬Ąchst gibt es eine Aufstockung des Hirschbestandes: die Rest-Virginias aus Leipzig kommen (bzw. sind schon da - in Quarant├â┬Ąne?). Im ``traditionellen`` Pudubereich sind jetzt die Prinz-Alfred`s eingezogen, in deren ehemaliger Anlage sind die Pudus und die ``neuere gewesene`` Anlage der Prinzen (die gro├â┬če gr├â┬╝ne Anlage mit dem Wassergraben) ist frei - und vorn umgeben mit einer Holzkonstruktion mit Netzen. Geht eigentlich nur hier f├â┬╝r die Virginias.

Anbei Kantjil
(17.02.2018, 13:18)
W. Dreier:   Anoabulle.

Die Wasserb├â┬╝ffel haben ein K├â┬Ąlbchen
(17.02.2018, 13:10)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf:
Auf die Verdrahtung am ehemaligen Eulen-Greiffelsen wurde schon vo meinem Vorg├â┬Ąnger hingewiesen. Die Stahltr├â┬Ąger haben h├â┬Âchstens 4 Meter. Am ``ehemaligen `` Innen-Durchgang wird wohl eine ├â┬Ąhnliche Verdrahtung erfolgen - auch dort sind die Haupttr├â┬Ąger nicht h├â┬Âher als die umgebenden Kunstfelsen.
Ansonsten: die Pandas: man (nee, Frau) war nicht da, Mann schlief. Auch hier war der Anoabock auf der Anlage. Der Gaurbulle (einstmals ein m├â┬Ąchtiger Bursche) baut langsam ab. Und der Sichuanbulle hat auch seine 20 Jahre - aber wo ist die Kuh? 2 Jahre ├â┬Ąlter, habe sie seit 2-3 Monaten nicht gesehen.
(17.02.2018, 13:08)
Nikolas Groeneveld:   Traurige Nachrichten gibt es aus dem Nashornhaus 1: Spitzmaulnashornkuh Ine ist am 27.1. verstorben.
Ein kleines Hinweisschild neben der Box wies darauf hin.
Sie hat wohl in den letzten Monaten immer mehr abgebaut.
Ich finde es sehr seltsam, dass der Zoo dazu ├â┬╝berhaupt nichts im Internet ver├â┬Âffentlicht hat, genauso bei Satu.
Die ehemalige Box von Ine wird nun von Jhansi genutzt.

Anbei eines meiner letzten Fotos von Ine vom 22.10.2017.
(11.02.2018, 20:27)
Nikolas Groeneveld:   Eine gro├â┬če ├â┬ťberraschung gab es f├â┬╝r mich am Nagetierfelsen.
Dort entsteht n├â┬Ąmlich auf der Fl├â┬Ąche der ehemaligen Nutria-Anlage gerade eine neue Erdm├â┬Ąnnchen-Anlage.
Ich h├â┬Ątte ja eher gedacht, dass die neue Anlage f├â┬╝r Erdm├â┬Ąnnchen in die N├â┬Ąhe des Raubtierhauses kommt, damit, dass sie dorthin kommt, h├â┬Ątte ich zumindest nie gerechnet.
Bisher gibt es dort nur ein bisschen Kunstfels, aber der sieht schonmal gut aus.
Ein Bild davon zur Linken.

(11.02.2018, 20:22)
Nikolas Groeneveld:   Nachwuchs im Affenhaus gibt es bei den Kapuzinern.
(11.02.2018, 20:21)
Nikolas Groeneveld:   Drinnen erfreuten sich die Gorillas an Gr├â┬╝nzeug.
Orang-Utan-Weibchen Satu wurde laut Hinweisschild am Gehege im ├â┬ťbrigen nach Tel Aviv abgegeben um dort f├â┬╝r Nachwuchs zu sorgen.

(11.02.2018, 20:20)
Nikolas Groeneveld:   ?Mein Gorilla hat ne Villa im Zoo?, so hie├â┬č es in einem Lied aus den 30-er Jahren.
Der Komponist Walter Jurmann wurde zu diesem Lied vom Gorilla Bobby inspiriert und der hatte damals ja wirklich eine Villa (Affenpalmenhaus).
Nun zurück in die Gegenwart: Bis zur neuen Gorilla-Villa im Elefantenhaus wird man sich wohl noch etwas gedulden müssen, aber ein neues Klettergerüst, über das hier ja auch schon berichtet wurde, steht schon.
Und es ist wirklich sch├â┬Ân geworden.

(11.02.2018, 20:19)
Nikolas Groeneveld:   Die Volieren am Raubvogelfelsen werden gerade mit Netz ├â┬╝berspannt.
(11.02.2018, 20:16)
Nikolas Groeneveld:   Ein weiterer Vorteil, wenn man fr├â┬╝h im Zoo ist: Man hat die Pandas fast f├â┬╝r sich allein.
(11.02.2018, 20:15)
Nikolas Groeneveld:   Im Raubtierhaus: Dies ist, wie der Zoo nun auch ├â┬╝ber Facebook bekannt gab, ab morgen bis zum Sommer 2019 geschlossen.
(11.02.2018, 20:14)
Nikolas Groeneveld:   Vor kurzem war ich mal wieder im Zoo.
Es war ein sehr sch├â┬Âner Besuch mit vielen tollen Bildern (von denen ich hier leider nur einen kleinen Teil einstellen kann) und viele Tiere lie├â┬čen sich gut beobachten.
Und es schneite sogar w├â┬Ąhrend fast des gesamten Besuchs, was ebenfalls zu einer sehr angenehmen Atmosph├â┬Ąre beitrug.
Es war auch mein Abschiedsbesuch im Raubtierhaus in seinem bisherigen Zustand.
Diesen Besuch nutzte ich auch dazu, mal extra fr├â┬╝h im Nachttierhaus zu sein, um noch Fotos bei Licht machen zu k├â┬Ânnen.
Hoffentlich zur Linken der Beweis dafür, das mir dies gelang.

(11.02.2018, 20:11)
Mark Meier:   @Emilia Grafe: Erst mal vielen Dank f├â┬╝r die Bilder und den Bericht!

Zur neuen Kletterlandschaften bei den Gorillas und Schimpamsen kann man bald Videos auf dem YouTube-Kanal von Zoo und Tierpark finden. Auf der Facebookseite des Zoos gibt es auch schon einige Eindrücke von den Gorillas. Wirkt alles sehr gelungen.

Zum Raubtierhaus gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:
-Der Umbau wird bald richtig losgehen.
-Allerdings wird das gesamte Haus vom 12.2.18 bis Sommer 2019 schlie├â┬čen - inklusive Nachttierhaus.
(29.01.2018, 08:36)
Emilia Grafe:   Oh, ok, wie gesagt, am Mittwoch waren nur noch die Zweifinger- Faultiere ausgeschrieben und da ich bei den vorherigen Besuchen auch nie ernsthaft nach den Nachtaffen gesucht habe (immerhin sind sie im Nachttierhaus zuverl├â┬Ąssig immer zu sehen), ist es auch kein Wunder, dass ich sie nicht im Affenhaus sah :)
(28.01.2018, 23:33)
W. Dreier:   Am 15.1. waren die Nachtaffen noch da!
(28.01.2018, 22:21)
Emilia Grafe:   Und noch Gerrit, das im Oktober geborene Gr├â┬ęvy- Zebra Fohlen
(28.01.2018, 20:35)
Emilia Grafe:   Selbstverst├â┬Ąndlich sind 834KB zu gro├â┬č :/
(28.01.2018, 20:34)
Emilia Grafe:   Noch ein Bild zur umgestalteten Gorillaanlage
(28.01.2018, 20:32)
Emilia Grafe:   Ein bisschen versp├â┬Ątet kommt heute noch ein kurzer Bericht vom Zoobesuch am Mittwoch.
Einer der Hauptbesuchsgr├â┬╝nde war sicherlich die Einweihung der umgestalteten Gorillaanlage, die von fast allen Tieren mit ein bisschen ausgelegtem Futter doch gut angenommen wurde und die Attraktivit├â┬Ąt der Anlage f├â┬╝r Besucher und Tiere sicherlich erh├â┬Âht. (Bild anbei) Ansonsten:
- Nachtaffen nicht mehr im Affenhaus ausgeschildert (nachdem ich sie auch schon bei den letzten Besuchen nicht mehr sah)
- Die Umgestaltung des Raubtierhauses steht scheinbar wirklich "zeitnah" an. Zumindest leben die beiden L├â┬Âwinnen jetzt wieder beide (getrennt) in den K├â┬Ąfigen auf der L├â┬Âwenseite. Neben den (ehemaligen und zuk├â┬╝nftigen) Tigerk├â┬Ąfigen gibt es einen Hinweis, dass zwischenzeitlich einige Anlagen nicht besetzt sein werden. Ich f├â┬╝r meinen Teil hoffe ja auf einen schnelleren Umbau als beim ABH, wenn denn einmal angefangen wurde :/

(28.01.2018, 20:29)
Emilia Grafe:   Und zu guter Letzt: mein derzeit tierischer Lieblingszoobewohner: Das Ringelschwanzmungojungtier
(02.01.2018, 22:29)
Emilia Grafe:   Die Seeb├â┬Ąrin bei der F├â┬╝tterung
(02.01.2018, 22:26)
Emilia Grafe:   Die Tayras
(02.01.2018, 22:24)
Emilia Grafe:   Nochmal
(02.01.2018, 22:22)
Emilia Grafe:   Das Nachtaffen - Jungtier
(02.01.2018, 22:19)
Emilia Grafe:   Mein erster Zoobesuch 2018 ging in den Zoo. 9 Uhr am Eingang Elefantenhaus gestanden und dann wie immer direkt ins Nachttierhaus, da ich ├â┬╝ber die 4 letzten Besuche festgestellt habe, dass dort in den ersten 15- 20 min meistens noch das Licht an ist.
- dort sah ich also das erste Mal auch bei Licht die Erdferkel und die Sechsbinden- Gürteltiere (Bild anbei) und wie immer die sehr aktiven Nachtaffen mit dem stetig wachsenden Jungtier, dafür leider diesmal nicht den Pumplori
- ansonsten im Raubtierhaus: die Tayras zeigten wie auch schon beim letzten Besuch reges Paarungsverhalten, aber ich vermute mal, dass dort die Chancen auf Nachwuchs eher sehr gering sind, schlie├â┬člich gab es in den vergangen Jahren auch keinen Nachwuchs ???
- die Seehundf├â┬╝tterung fand heute nicht bei den Seehunden sondern bei der Seeb├â┬Ąrin statt, h├â┬Ątte ich das vorher gewusst h├â┬Ątte ich mir wahrscheinlich die ganze F├â┬╝tterung angeguckt und nicht nur die letzten 5 min

Insgesamt hab ich in den 2 Stunden, die ich im Zoo war, alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte und hatte dadurch durchaus einen positiven Start ins Zoojahr 2018.
(02.01.2018, 22:18)
Nikolas Groeneveld:   Einige Neuigkeiten vom letzten Zoobesuch:
Am Raubvogelfelsen stehen nun in gr├â┬Â├â┬čer St├â┬╝ckzahl St├â┬╝tzen. Ich nehme zumindest an, dass es sich dabei um St├â┬╝tzen f├â┬╝r die sp├â┬Ątere Netzkonstruktion der Volieren handeln wird.
Ich habe mich allerdings gefragt, warum diese Stützen rot sind, die müsste man dann ja wohl nochmal streichen.
Auch ein Teil des Besucherweges ist nun schon zu sehen. Ein Bild davon hoffentlich zur linken.
Die Aufnahme entstand mit Blick in Richtung Schweinehaus, also ist im Vordergrund in etwa die Stelle zu sehen, an der sich fr├â┬╝her die Voliere f├â┬╝r Bartk├â┬Ąuze befand.

Im Schweinehaus fehlten die Halsbandpekaris, nach Aussage eines Pflegers wurden die nach Jugoslawien abgegeben. Jugoslawien existiert ja nun so nicht mehr, aber nun kann man immerhin das Gebiet eingrenzen. In welchem Zoo genau die Tiere nun leben konnte er mir allerdings nicht sagen.
Auf jeden Fall ist durch die Abgabe nun wieder etwas mehr Platz im Schweinehaus.

Die ehemalige Pudu-Anlage gegen├â┬╝ber der Muntjaks ist momentan nicht besetzt, daf├â┬╝r leben die Pudus jetzt auf der anderen Anlage des Gr├â┬╝nen Hirschhauses. Auf der ehemaligen Anlage der Europ├â┬Ąischen Damhirsche sind nun Mesopotamische Damhirsche eingezogen.
(30.12.2017, 16:38)
Oliver Muller:   Sieht f├â┬╝r mich jetzt nicht schlecht aus, allerdings auch nicht wirklich ├â┬╝berraschend. Ich h├â┬Ątte allerdings bef├â┬╝rwortet, dass man einen Teil der riesigen Wassergr├â┬Ąben bei den L├â┬Âwen und Tigern entfernt, um mehr Platz zu gewinnen. Ich hoffe sehr, dass innen einiges passiert, nicht nur optisch, sondern auch deutlich gr├â┬Â├â┬čere K├â┬Ąfige als bisher.
(23.12.2017, 22:18)
Nikolas Groeneveld:   Es befindet sich auch nur diese eine Tafel an der Dreisternpromenade.
Ansonsten findet sich im oder am Raubtierhaus kein weiterer Hinweis, auf den Umbau.
Auch auf seiner Facebookseite hat der Zoo dazu noch nichts ver├â┬Âffentlicht.

Im Haus selbst war eine Box durch Holzplatten abgeschirmt, es war aber trotzdem zu sehen, dass die blauen Kacheln teilweise entfernt wurden.
So wie es aussieht wohl zum Freilegen einer Leitung.
K├â┬Ânnte man das eventuell schon als Umbaustart ansehen?
(23.12.2017, 14:10)
Nikolas Groeneveld:   Und die L├â┬Âwenanlage.
Hier wird es neue Besucherplattformen geben, ansonsten wird wohl nicht viel passieren.
Mehr ist aber meiner Meinung nach auch gar nicht n├â┬Âtig, die L├â┬Âwenanlage ist ja immernoch modern und das obwohl sie aus dem Jahr 1936 stammt.

Es sieht auf den Bildern im ├â┬ťbrigen so aus als ob, der Eingang ins Haus zwischen den Innenanlagen von L├â┬Âwen und Leoparden geschlossen wird.
(23.12.2017, 14:06)
Nikolas Groeneveld:   Hier der Rest vom Kleinraubtiertrakt.
(23.12.2017, 14:02)
Nikolas Groeneveld:   Auf diesem Bild befinden sich auf der rechten Seite momentan die K├â┬Ąfige f├â┬╝r den Jaguar.
Ich denke, dass auf der rechten Seite auch weiterhin Jaguare leben werden.
Und auf der linken Seite ein Teil der neuen Au├â┬čenanlagen des Kleinraubtiertraktes.
(23.12.2017, 13:33)
Nikolas Groeneveld:   Die Tiger-Anlage, der ├â┬╝berdimensionierte Wassergraben bleibt erhalten.
(23.12.2017, 13:31)
Nikolas Groeneveld:   Nach dieser Tafel ist die hier verlinkte ├â┬ťbersichtszeichnung, die vor einiger Zeit mal im Forum Thema war, tats├â┬Ąchlich die wirkliche Planung.
https://www.hjw-l.de/index.php/projekte-left/zoobauten-home/288-zoo-berlin-raubtierhaus-021

Anbau die Leoparden-Anlagen, sie werden nicht bis in den See erweitert.
(23.12.2017, 13:30)
Nikolas Groeneveld:   Nochmals
(23.12.2017, 13:26)
Nikolas Groeneveld:   Beim letzten Zoobesuch sah ich am Ende der Dreisternpromenade (neben der ehemaligen Tigeranlage) eine Besuchertafel, die zeigt, wie das Raubtierhaus nach dem Umbau aussehen soll.
Hier erstmal eine Gesamtübersicht.

Er├â┬Âffnung soll laut Tafel im Sommer 2019 sein.
(23.12.2017, 13:23)
W. Dreier:   Diese ``Zweiteilung`` der Besucher von TP und Zoo ist ja ein ``alter Hut`` - seit mindestens 20 Jahren ist es so. Eher ist erstaunlich, dass der Touristenanteil des Zoos nicht mehr 80 % betr├â┬Ągt.
(01.12.2017, 18:18)
W. Dreier:   @T. Sagorski: Dank f├â┬╝r des R├â┬Ątsels L├â┬Âsung. Aber ein Privathalter hat Andenflamingos?
(30.11.2017, 17:43)
Tim Sagorski:   Zur Frage vom 05.11.:

Dieses Jahr sind, wenn ich mich richtig entsinne, sieben Andenflamingos eines verstorbenen Privathalters dazugekommen.
(30.11.2017, 08:42)
W. Dreier:   Zu meinem Beitrag vom 26. 11.`: die Schulleiterin der bisherigen ``Ludwig-Heck-Grundschule``gab bekannt, dass man einen neuen Namen f├â┬╝r die Schule gefunden h├â┬Ątte: Mascha Kaleko, eine deutsch-j├â┬╝dische Lyrikerin.
(29.11.2017, 14:36)
W. Dreier:   Nicht im direkten Bezug zum Zoologischen Garten Berlin:

Aus der `Berliner Zeitung` vom Sonnabend:
``├â┬ärger um Grundschule Ludwig-Heck (Mariendorf) - Aktivisten fordern Namens├â┬Ąnderung`` . Angef├â┬╝hrt wird ein offener Brief einer Initiative von Mitgliedern eines `Forums f├â┬╝r kritische Psychologie` und eines `Institutes f├â┬╝r Kunst und Forschung, in dem drauf hingewiesen wird , dass der ja sehr bekannte Direktor des Berliner Zoos (von 1888 -1931) ``ein ausgewiesener Rassist, Rassenkundler und Nationalsozialist gewesen sei`?. Auch auf der Tafel an der Schule (auch an seiner B├â┬╝ste im Zoo) gibt es bez├â┬╝glich seiner Rolle in den Jahren 33-45 keinen Hinweis - im Gegensatz zu seinem Sohn Lutz, seinem Nachfolger ab 1932. Im Antilopenhaus des Zoos hatte es ja vor wenigen Jahren eine gro├â┬če Ausstellung zur Enteignung der j├â┬╝dischen Aktion├â┬Ąre des Zoos in der Zeit gegeben. Gegenw├â┬Ąrtig gibt es noch keine Reaktion von der Schulverwaltung.
Es sei erw├â┬Ąhnt, dass es auch bez├â┬╝glich der `Heinrich-Dathe-Schule` Diskussionen dieser Art gab, der Tierparkgr├â┬╝nder in seinen jungen Jahren aber weitaus weniger mit dem System verstrickt war.

(26.11.2017, 17:46)
W. Dreier:   Noch ein Nachtrag: Geburt bei den Grevys
(09.11.2017, 17:24)
W. Dreier:   ah - der Bambus war zu gro├â┬č.....
(05.11.2017, 09:50)
W. Dreier:   Dann aber interessierte nur der Bambus
(05.11.2017, 09:49)
W. Dreier:   Zoo: ├â┬ťberraschenderweise z├â┬Ąhlte ich bei James- und Andenflamingos 20 V├â┬Âgel: mit Sicherheit waren das summarisch vor ca 2 Monaten nur 14 plus einem Jungvogel (Andenfl.) von diesem Jahr. Hat Slimbridge V├â┬Âgel transferiert?
Pandab├â┬Ąrin Meng-Meng lie├â┬č sich nicht sehen. Der Mann streifte durch Sichuans Nebelw├â┬Ąlder
(05.11.2017, 09:48)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf:
Wenn man Glück hat, zur Fütterung zu kommen (so 11 Uhr?), sieht man vielleicht auch die Brückenechsen.
(05.11.2017, 09:44)
Nikolas Groeneveld:   Es freut mich, dass meine Planung und die Skizze gef├â┬Ąllt.

Mit weniger Glas und mehr Netz bzw. Gitter, das durch Pflanzen verborgen wird, k├â┬Ânnte ich auch gut leben.
Dabei m├â┬╝sste man nat├â┬╝rlich darauf achten, dass die Fl├â┬Ąchen, durch die die Besucher Einblick in die Anlagen bekommen, nicht zu klein geraten.
Die vielen Besucher sollen ja schlie├â┬člich alle was sehen k├â┬Ânnen.

Schichtbetrieb w├â┬╝rde ich ebenfalls f├â┬╝r keine gute L├â┬Âsung halten, daher war in meiner Planung nur ein einzelner Jaguar vorgesehen.
Dazu sagte mir Dr.Knieriem im Mai diesen Jahres, dass noch nicht entschieden sei, ob man in Zukunft ein Einzeltier oder ein Paar halten wird.
(02.11.2017, 12:27)
Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Gef├â┬Ąllt mir gut, ich h├â┬Ątte nur einige kleinere Anregungen/Kritikpunkte:

-Statt der zweiten Haltung von Schmalstreifenmungos bei den Erdm├â┬Ąnnchen w├â┬Ąre mir eine andere Art (z.B. Dunkelkusimanse) wohl lieber, auch wenn eine Ausweitung der Zucht von Schmalstreifenmunngos nat├â┬╝rlich auch sehr w├â┬╝nschenswert w├â┬Ąre.

- Den Jaguar w├â┬╝rde ich weglassen, da du in der Anlage entweder nur ein Einzeltier halten kannst oder die Tiere nur im Schichtdienst halten kannst, was im Winter bedeuten w├â┬╝rde, das ein Tier nur die Box zur Verf├â┬╝gung h├â┬Ątte. Bitte nicht! Das Jaguargehege aus deiner Planung w├â┬╝rde ich darum lieber den Leoparden zuschlagen.

-Da f├â┬╝r die Leoparden sowieso schon ein Warmhaus mit guten Innengehegen vorhanden w├â┬Ąre, w├â┬╝rde ich hier lieber eine "warme" Unterart (sprich Sri Lankaner oder Javaner) halten.

- Die Glasfl├â┬Ąchen sind mir deutlich zu gro├â┬č geraten. Wenn ich an die diversen Nachteile von Glas (Spiegelung, Kratzer, Verschmutzung, Vogelschlag, eventuell sch├â┬Ądlich f├â┬╝r Katzenaugen) denke, w├â┬╝nsche ich mir doch sehr andere Gehegebegrenzungen wie Harfengitter oder einfach normale Gitter die besucherseitig durch Gr├â┬╝nstreifen verborgen sind. Einzelne Scheiben, durch die der Besucher aus einem Unterstand heraus blickt (Vermeidung von Spiegelung und Verminderung des Vogelschlages), finde ich durchaus gut, nur bitte keine Vollverglasung!

- Hie├â┬č es bei den Kleinkatzen nicht mal, dass sie durch die N├â┬Ąhe von Gro├â┬čkatzen gestresst werden, oder wurde das inzwischen auch schon widerlegt? Falls nicht, w├â┬Ąre die Haltung in diesem und anderen Raubtierh├â┬Ąusern sicher nicht mehr angebracht. Andere Kleinraubtiere die man ebenfalls in diesen Gehegen pflegen k├â┬Ânnte, gibt es aber sicher zur Gen├â┬╝ge.

Sonst gef├â┬Ąllt mir deine Planung sehr gut, besonders die Innengehege der Tiger d├â┬╝rften toll sein.
(28.10.2017, 19:26)
Sacha:   @Nikolas Groeneveld: Das ist ein sehr interessante Idee und sch├â┬Âne Skizze. Besser w├â┬Ąre allerdings gewesen, Du h├â┬Ąttest das Ganze im Thread "Eure Planung" platziert...
(28.10.2017, 11:55)
Nikolas Groeneveld:   Hier nochmal die gesamten Anlagen f├â┬╝r Leopard und Jaguar.
Auch diese Anlagen sollen mit Netz ├â┬╝berspannt sein, um genug Raum f├â┬╝r Kletterm├â┬Âglichkeiten zu geben.
(27.10.2017, 20:30)
Nikolas Groeneveld:   Hier meine eigene Planung zum Umbau des Raubtierhauses.
Bei dieser Zeichnung bitte nicht auf die Goldwaage legen, wo ein Pflegergang oder der ein oder andere r├â┬╝ckw├â┬Ąrtige K├â┬Ąfig liegt, es geht mir viel mehr um die Grundidee.

Um im Haus mehr Platz zu bekommen k├â┬Ânnte man eventuell auch einige r├â┬╝ckw├â┬Ąrtige K├â┬Ąfige in Anbauten realisieren, so w├â┬Ąre im Haus mehr Platz f├â┬╝r Innenanlagen.
Ein Teil des Sees wird zugesch├â┬╝ttet und die Anlagen der Leoparden werden auf der Fl├â┬Ąche erweitert, auch eine neue Jaguar-Anlage entsteht dort.
Um diese Anlagen führt eine Besucherbrücke herum.

Neben der neuen Jaguar-Anlage entsteht ein Haus f├â┬╝r Erdm├â┬Ąnnchen und Schmalstreifenmungos, hier hat der Besucher Einsicht in die Innenanlagen.
Der Wassergraben der Tigeranlage wird zum Teil zugeschüttet und es entsteht ein kleiner Besucherunterstand.
Im Haus geh├â┬Ârt der jetzige ?Jaguarfl├â┬╝gel? komplett den Tigern, der Besucher erh├â┬Ąlt durch Stahlnetz und Glas Einblick in die Innenanlagen.
Am Fl├â┬╝gel entsteht auch eine neue Tiger-Au├â┬čenanlage f├â┬╝r das M├â┬Ąnnchen.

Die K├â┬Ąfige der Kleinraubtiere werden abgerissen und durch Netzkonstruktionen ersetzt, so entsteht viel Raum f├â┬╝r Kletterm├â┬Âglichkeiten.
Die Kleinraubtiere wechseln auch zum Teil die Position, so ziehen z.B. die Tayras in die ehemalige Panda-Anlage.
Die K├â┬Ąfige f├â┬╝r Rostkatzen, Erdm├â┬Ąnnchen, Mungos und Sandkatzen werden abgerissen, hier entstehen neue Anlagen f├â┬╝r Ringelschwanz-und Schmalstreifenmungos.
Asiatische L├â┬Âwen beziehen die L├â┬Âwen-Anlage.

Die Innenanlagen der Gro├â┬čkatzen werden so weit wie m├â┬Âglich vergr├â┬Â├â┬čert und dem Lebensraum der Tiere entsprechend gestaltet, gleiches geschieht auch mit den Au├â┬čenanlagen.
In beiden F├â┬Ąllen nat├â┬╝rlich mit Besch├â┬Ąftigungsmaterial und R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten.

Noch kurz zu den Farben:

Die dunkelblauen Linien sind Glasscheiben, das Gr├â┬╝ne sind Gr├â┬╝nfl├â┬Ąchen, das hellblaue ist Wasser.
Soweit also ganz logisch, die gestrichelten Linien stehen f├â┬╝r Stahlnetz, das Graue sind die r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Boxen und die wei├â┬čen Bereiche mit den Linien sind Pflegerg├â┬Ąnge.

Zu den Zahlen:
1 Persischer Leopard Au├â┬čen
2 Jaguar Au├â┬čen
3 Persischer Leopard Innen
4 Jaguar Innen
5 Erdm├â┬Ąnnchen Au├â┬čen
6 Erdm├â┬Ąnnchen Innen (f├â┬╝r den Besucher einsehbar)
7 Schmalstreifenmungo Au├â┬čen
8 Schmalstreifenmungo Innen (für den Besucher einsehbar)
9 Malaysischer Tiger Au├â┬čen (Anlage f├â┬╝r Mutter und Jungtiere)
10 Besucherunterstand (bietet Einblick in die Tiger-Au├â┬čenanlage)
11 Malaysischer Tiger Innen
12 Malaysischer Tiger Au├â┬čen (Anlage f├â┬╝r das M├â┬Ąnnchen)
13 Asiatischer L├â┬Âwe Innen
14 Asiatischer L├â┬Âwe Au├â┬čen
15 Sandkatze Au├â┬čen
16 Jaguarundi Au├â┬čen
17 Rostkatze Au├â┬čen
18 Tayras Innen
19 Ringelschwanzmungo Au├â┬čen
20 Schmalstreifenmungo Au├â┬čen

(27.10.2017, 20:27)
W. Dreier:   Gestern gab es in der ``Berliner Zeitung`` im Berlin-Teil eine Kolumne mit dem Titel
``19 422 Lebensl├â┬Ąngliche`` - womit der ``Knast`` der Gesamtmenge an Tieren im Zoo gemeint ist. Der Artikel war so bl├â┬Âd, dass man nicht einmal darauf antworten mu├â┬č.
(25.10.2017, 16:17)
Klaus Schueling:   Pressemitteilung

Ein Flusspferd geht auf Reisen

Flusspferdbulle Max verl├â┬Ąsst den Zoo Berlin

Am 23. November 2012 erblickte ein kleiner Flusspferdbulle namens Max im Zoo Berlin das Licht der Welt. Heute, knapp f├â┬╝nf Jahre sp├â┬Ąter, ist sein gro├â┬čer Tag gekommen: Er verl├â┬Ąsst seine Heimatstadt und zieht in sein neues Zuhause in einem t├â┬╝rkischen Zoo.

Auf Empfehlung des Europ├â┬Ąischen Zuchtbuchf├â┬╝hrers wurde der Izmir Wildlife Park in der T├â┬╝rkei als neues Zuhause f├â┬╝r Max ausgew├â┬Ąhlt. Dort erwartet ihn eine gro├â┬čz├â┬╝gige und naturnah gestaltete Savannenlandschaft mit Zebras, Giraffen und Co. ?Wir freuen uns, ein sch├â┬Ânes neues Zuhause f├â┬╝r Max gefunden zu haben?, verk├â┬╝ndet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem zufrieden. ?Er ist mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem sich junge Flusspferdbullen allm├â┬Ąhlich von ihrer Gruppe l├â┬Âsen und eigene Wege gehen?, erg├â┬Ąnzt Knieriem. Auch in ihrem nat├â┬╝rlichen Lebensraum verlassen m├â┬Ąnnliche Jungtiere mit Eintreten der Geschlechtsreife im Alter von ca. 6 Jahren ihre Gruppe.

Heute Morgen war es dann soweit: Nachdem Max sich in den vergangenen Wochen bereits an die gro├â┬če Transportkiste gew├â┬Âhnen konnte, wurde er gegen 8:00 Uhr mit einer gro├â┬čz├â┬╝gigen Portion Heu und knackigen ├â┬äpfeln in die Box gelockt. F├â┬╝r die Verladung des rund 1.000 kg Schwergewichts auf den LKW kam sogar ein spezieller Kran zum Einsatz. ?Wir haben Max f├â┬╝r seine Reise gut vorbereitet, seine n├â┬Ąchtlichen Grasrationen hat er in den letzten Tagen in der ge├â┬Âffneten Transportbox bekommen. Erfreulicherweise klappte das Verladen heute dann ohne Probleme?, erkl├â┬Ąrt der Zoologische Leiter des Zoo Berlins Dr. Ragnar K├â┬╝hne. Selbstverst├â┬Ąndlich werden bei der Reise ausreichend Pausen f├â┬╝r die Versorgung des Dickh├â┬Ąuters eingelegt.

Flusspferde sind in der Regel sehr gem├â┬╝tliche Tiere und verbringen einen Gro├â┬čteil ihrer Zeit mit Schlafen. Dennoch sollte man sie nicht untersch├â┬Ątzen, denn ausgewachsene Flusspferdbullen k├â┬Ânnen bis zu drei Tonnen auf die Waage bringen und ihre langen Z├â┬Ąhne als gef├â┬Ąhrliche Waffe einsetzen. F├â┬╝r die glei├â┬čende Sonne der T├â┬╝rkei ist Max ├â┬╝brigens gut gewappnet: Flusspferde verf├â┬╝gen ├â┬╝ber spezielle Dr├â┬╝sen, die eine Art k├â┬Ârpereigene Sonnencreme produzieren, welche ihre Haut vor den sch├â┬Ądlichen ultravioletten Sonnenstrahlen sch├â┬╝tzen.

Nach seinem Umzug leben noch vier Flusspferde im Zoo Berlin: Seine Eltern Kathi (42) und Ede (22) sowie die beiden Kühe Nicole (17) und Nala (6).
(24.10.2017, 14:15)
Mark Meier:   Zwischen Arbeit und noch mehr Arbeit hatte ich heute├é┬áeinen kleinen spontanen├é┬áKurztrip zum Zoo eingeschoben.├é┬á

Highlight waren ganz klar die Kiwis, die ich vorher noch nie so sch├â┬Ân beobachten konnte. Kleine aber feine Anlage. Optisch wirklich ├â┬╝berzeugt hat mich ansonsten auch noch der rereizvolle Kontrast von historischem Anitlopenhaus und kkr├â┬Ąftig rotem Pandakomplex. Dahinter dazu die neuen Hochh├â┬Ąuser der City West. Ja, das hat schon Flair! Dazu noch traumhaftes Wetter.

Schattenseite war mal wieder die extrem starke Besucherfrequenz. In die H├â┬Ąuser aber beispielsweise auch die besagte neue Kiwianlage kam man erst, wenn eine Traube Besucher sich herausgezw├â┬Ąngt hatte. Im Nachttierhaus, aber nicht nur dort, kam man nur schrittweise voran. Bei den Pandas war es das alte Bild. MengMengs R├â┬╝ckw├â┬Ąrtsgeschiebe habe ich mir kurz aus dritter Reihe angeschaut. Zu Jiao Qing habe ich mich gar nicht mehr durch gek├â┬Ąmpft. Generell war ich nach ca zwei Stunden fast froh, wieder drau├â┬čen zu sein. Trotz vieler sch├â┬Âner Eindr├â┬╝cke fehlt mir f├â┬╝r einen Parkbesuch etwas der Erholungswert. Selbst in der mE komplett auf Entspannung ausgelegten├é┬áStrandvogelvoliere war trotz Warten kein Sitzplatz zu finden und auch die Sitzenden sahen eher genervt aus, denn├é┬ást├â┬Ąndig huschten Leute rein und raus. Der Zoo ist wohl nicht zuletzt durch die vielen hastigen Touristen wirklich eine exakte Entsprechung der quirligen City. Aber leider kann ich mir auch selten g├â┬╝nstige Besuchszeiten ausw├â┬Ąhlen.├é┬á

├â┬ťbrigens hat einer meiner Begleiter heute entgegen meinem Rat versucht, einen Jahresbericht zu bekommen. Er wurde direkt gefragt, ob er Aktion├â┬Ąr sei. Da er keiner ist, war auch mit Geld und guten Worten nichts zu machen. Er wurde auf das Internet verwiesen und sonst freundlich aber bestimmt ├â┬╝ber Papier und Umweltschutz belehrt. Das jetzt mal nur als Hinweis, falls es jemand auf diesem Wege versuchen will. Ob es mit frankiertem Umschlag weiter funktioniert, kann ich nicht sagen.
(16.10.2017, 17:12)
Michael Mettler:   Wie verkauft man denn der ├â┬ľffentlichkeit, dass sich der Zoo zwar eine millionenschwere neue Panda-Haltung leisten kann (was ja wohlgemerkt keine Haltungsverbesserung f├â┬╝r bereits vorhandene Tiere war), aber f├â┬╝r Sturmreparaturen gespendetes Geld braucht?
(07.10.2017, 20:11)
Mark Meier:   Der F├â┬Ârderverein sammelt aufgrund der schweren Sturmsch├â┬Ąden in Zoo und Tierpark aktuell Spenden f├â┬╝r die notwendigen Reparaturen und Erneuerungen.├é┬á
(06.10.2017, 11:29)
Klaus Schueling:   Pressemeldung von heute (10.46 Uhr):

Sturmsch├â┬Ąden in Zoo und Tierpark Berlin

Wegen Aufr├â┬Ąumarbeiten bleiben Zoo und Tierpark heute geschlossen

Zahlreiche umgest├â┬╝rzte B├â┬Ąume, verw├â┬╝stete Z├â┬Ąune und ein tragischer Verlust bei den Flamingos im Zoo. Das Sturmtief hat auch vor Zoo und Tierpark nicht haltgemacht und deutliche Spuren hinterlassen.

Zun├â┬Ąchst das Wichtigste: Fast alle Tiere und Mitarbeiter haben die Orkanb├â┬Âen gut ├â┬╝berstanden. Nachdem Zoo und Tierpark gestern aufgrund der Unwetterwarnung bereits um 14:00 Uhr die Pforten f├â┬╝r Besucher schlossen, wurden die Tiere in ihre Stallungen und H├â┬Ąuser gebracht. Trotz gr├â┬Â├â┬čter Bem├â┬╝hungen der Tierpfleger lie├â┬čen sich die 80 Rosa- und Chile-Flamingos jedoch partout nicht in die Stallungen bewegen,18 von ihnen wurden von herunterfallenden ├â┬ästen getroffen und fielen dem Sturmtief zum Opfer. ?Wir sind sehr traurig mitteilen zu m├â┬╝ssen, dass wir trotz aller Vorkehrungen Tiere verloren haben?, erkl├â┬Ąrt Vogel-Kurator Dr. Tobias Rahde. Flamingos sind sehr sensibel und entwickeln relativ schnell eine Eigendynamik innerhalb der Gruppe. ?Um alle Flamingos sicher in die Stallungen zu bewegen, ben├â┬Âtigen wir in der Regel vier bis f├â┬╝nf Tage Vorlauf?, erg├â┬Ąnzt Rahde.

Im Zoo wurden zahlreiche umgest├â┬╝rzte B├â┬Ąume gez├â┬Ąhlt, auch eine gro├â┬če Linde im Streichelzoo wurde entwurzelt und hat Teile der neu gestalteten Anlage besch├â┬Ądigt. Am Uferweg des Landwehrkanals haben umgest├â┬╝rzte B├â┬Ąume den gro├â┬čen Zaun zerst├â┬Ârt, zus├â┬Ątzlich wurde die Au├â┬čenanlage der Elefanten unweit des L├â┬Âwentors in Mitleidenschaft gezogen.

Auch im Tierpark sind die Sch├â┬Ąden des gestrigen Orkans allgegenw├â┬Ąrtig. Gerade um das historische Schloss Friedrichsfelde sind zahlreiche B├â┬Ąume umgest├â┬╝rzt und machen nahezu alle Wege unpassierbar. Mit ├â┬╝ber 10.000 B├â┬Ąumen hat der Tierpark einen besonders ├â┬╝ppigen Baumbestand. Auch die Au├â┬čenanlagen der Atlas-Hirsche und der Chaco-Pekaris wurden besch├â┬Ądigt, gl├â┬╝cklicherweise sind im Tierpark weder Tiere noch Mitarbeiter zu Schaden gekommen.

"Wenn wir uns die heutigen Sch├â┬Ąden anschauen, war es offensichtlich die richtige Entscheidung gestern vorzeitig zu schlie├â┬čen. Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, alle Sturmsch├â┬Ąden zu beseitigen. Daher bleiben Zoo und Tierpark f├â┬╝r Besucher heute geschlossen?, erkl├â┬Ąrt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

Das Aquarium ist heute regul├â┬Ąr von 09:00 bis 18:00 Uhr ge├â┬Âffnet. Am morgigen Samstag werden Zoo und Tierpark voraussichtlich wieder f├â┬╝r Besucher ├â┬Âffnen.
(06.10.2017, 11:07)
Mark Meier:   Aufgrund der Sturmsch├â┬Ąden und erforderlichen Aufr├â┬Ąumarbeiten bleibt der Zoo morgen geschlossen. Das Aquarium bleibt ge├â┬Âffnet.
(05.10.2017, 19:24)
Klaus Schueling:   Pressemeldung von heute (10.54 Uhr):
Zoo und Tierpark Berlin schlie├â┬čen die Pforten

Aquarium Berlin bleibt ge├â┬Âffnet

Elefanten, Zebras und Giraffen wappnen sich f├â┬╝r den Sturm und ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zur├â┬╝ck. Aufgrund des angek├â┬╝ndigten Orkans schlie├â┬čen Zoo und Tierpark Berlin heute ausnahmsweise schon um 14:00 Uhr. Herabfallende ├â┬äste des alten Baumbestandes k├â┬Ânnten eine Gefahr f├â┬╝r Besucher und Tiere darstellen.

?Die Sicherheit unserer G├â┬Ąste und Tiere hat oberste Priorit├â┬Ąt und wir nehmen die Unwetterwarnung sehr ernst. Darum haben wir entschieden, den Zoo und den Tierpark ab 14 Uhr zu schlie├â┬čen. Das Aquarium Berlin bleibt regul├â┬Ąr bis 18:00 Uhr ge├â┬Âffnet? erkl├â┬Ąrt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.
(05.10.2017, 11:24)
Oliver Muller:   Mit dem Raubtierhaus wirbt auch Rasbach (R├â┬╝ckseite des aktuellen Tiergarten). Wer macht das nun? Vielleicht die einen innen, die anderen au├â┬čen?
(03.10.2017, 17:51)
zollifreund:   beim googeln habe ich einen Planzeichnung f├â┬╝r den geplanten Umbau des Raubtierhauses gefunden:
https://www.hjw-l.de/index.php/projekte-left/zoobauten-home/288-zoo-berlin-raubtierhaus-021
( keine Ahnung wie aktuell das ist).
Nach der Zeichnung scheint sich ja nur die Au├â┬čenanlagen zu ├â┬Ąndern, Innen bleibt alles beim alten.
(30.09.2017, 16:18)
Sacha:   Das geplante Riesenrad ist ja nicht umgesetzt worden, die dahinterstehende Firma pleite. Das Grundst├â┬╝ck wurde anscheinend an eine "private Investorengruppe unter F├â┬╝hrung von Reiss & Co." verkauft.

Weiss jemand, was auf dem Gel├â┬Ąnde entstehen soll und wann?

(Nehme an, der Zoo h├â┬Ątte das Grundst├â┬╝ck gerne zur├â┬╝ckgekauft, wenn er gen├â┬╝gend Schotter gehabt h├â┬Ątte. Oder irre ich mich?)
(26.09.2017, 16:37)
W. Dreier:   Bezahnung und Ausbildung des ``Daumens`` beim m├â┬Ąnnlichen B├â┬Ąr
(06.09.2017, 23:03)
Jan Jakobi:   Wir hatten vor ein paar Jahren im Thread "ELEFANTEN in Europa 2" ein paar Gedankenspiele bez├â┬╝glich der zuk├â┬╝nftigen Elefanten-Haltung in Berlin.

Aktuell besteht die Elefanten-Gruppe im Zoo Berlin aus folgenden Individuen:

1,0 Victor, geb. 23.10.1993 (fast 24 Jahre alt)
0,1 Tanja, geb. ca. 1964 (ca. 53 Jahre alt)
0,1 Drumbo, geb. ca. 1970 (ca. 47 Jahre alt)
0,1 Carl(a), geb. ca. 1973 (ca. 44 Jahre alt)
0,1 Iyoti, geb. ca. 1974 (ca. 43 Jahre alt)
0,1 Pang Pha, geb. ca. 00.03.1987 (ca. 30 1/2 Jahre alt)
0,1 Anchali, geb. 12.08.2012 (5 Jahre alt)

Laut ZEP ist eine neue Elefanten-Anlage auf dem Erweiterungsgel├â┬Ąnde von 1987 geplant.
Das aktuelle Elefantenhaus soll laut ZEP die neue Heimat der Menschenaffen werden.

Ich wei├â┬č allerdings nicht wann und in welchem Abstand die genannten Anlagen gebaut werden.
Die vier ├â┬Ąltesten Elefantenk├â┬╝he werden vermutlich nicht mehr leben wenn es eine neue Elefanten-Anlage gibt.

Anbei einige Herden mit Herpes-Tr├â┬Ągern:

- Zoo Amsterdam
- Zoo Berlin
- Zoo Dublin
- Zoo Kopenhagen
- Zoo Münster
- Zoo Rotterdam
- Zoo Whipsnade
- Zoo Zürich
(26.08.2017, 22:07)
Oliver Muller:   Gibt es denn nicht noch anderswo Herpes-Tr├â┬Ąger? Man k├â┬Ânnte ja vielleicht nach Elefanten-Altenheimen (Karlsruhe) eine Elefanten-Isolierstation aufmachen...
(26.08.2017, 19:43)
Nikolas Groeneveld:   Von den letzten Zoobesuchen:

Zun├â┬Ąchst, zu einem kleinen flauschigen Highlight:
Bei den Andenflamingos ist ein Küken geschlüpft, das sich gut entwickelt.
Hoffentlich zur linken, ein Foto des Kükens vom 04. August.
Auf der Damhirsch-Anlage stand ein Anoa, auch auf der eigentlichen Anoa-Anlage war ein Anoa zu sehen.
Die Damhirsche waren im Vorgehege der Rentiere untergebracht.
Im Nachttierhaus wurden die Mausmakis nun mit Kleinen Igeltanreks vergesellschaftet.
Im Becken der Gemeinschaftshaltung S├â┬╝dafrikanischer Seeb├â┬Ąr und N├â┬Ârdlicher Seeb├â┬Ąr, sah ich nur die S├â┬╝dafrikanische Seeb├â┬Ąrin, das Gehegeschild der N├â┬Ârdlichen Seeb├â┬Ąren war auch nicht da.
Ansonsten ist die Anlage der Nutrias momentan nicht besetzt.

Nun noch zu den Pandas.
Ich freue mich sehr dar├â┬╝ber, dass der Zoo Berlin wieder Pandas erhalten hat, f├â┬╝r mich geh├â┬Âren Pandas nach Berlin.
Ich finde, die Au├â┬čenanlagen sind sehr sch├â┬Ân geworden, sie bieten viel Besch├â┬Ąftigung, so gibt es dort auf beiden Au├â┬čenanlagen Kletterger├â┬╝ste mit Schaukeln, Wasserl├â┬Ąufe und auf der Anlage des Weibchens auch eine Holzrutsche.
Beide Au├â┬čenanlagen bieten auch, was mir sehr wichtig ist, R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten f├â┬╝r die Tiere.
Die Innenanlagen finde ich dagegen weniger sch├â┬Ân, dort gibt es keinen Naturboden, ich nehme an aus rein praktischen Gr├â┬╝nden.
Es gibt auch in beiden Innenanlagen Kletterm├â┬Âglichkeiten, allerdings h├â┬Ątte man die auch noch h├â┬Âher bauen k├â┬Ânnen, sie sind mir ein bisschen niedrig, da w├â┬Ąre mehr m├â┬Âglich gewesen.
So war es auch vollkommen sinnlos sich ├â┬╝ber die Deckenh├â┬Âhe zu unterhalten.
Wobei ich da den Streit um 20 Zentimeter sowieso l├â┬Ącherlich fand.
20 Zentimeter bedeuten für das Tier nun wirklich keinerlei Mehrwert oder Nachteil.
Aber wie gesagt, die Au├â┬čenanlagen sind wirklich sch├â┬Ân geworden und die k├â┬Ânnen die Pandas ja gl├â┬╝cklicherweise eigentlich das ganze Jahr ├â┬╝ber nutzen, insofern nicht ganz so schlimm.
Die Gestaltung der Panda-Plaza und das Infomaterial für Besucher finde ich sehr gelungen.
Ansonsten habe ich noch einen Kritikpunkt, der das rein optische betrifft, beide Anlagen sind n├â┬Ąmlich an vielen Stellen durch schwarzen Zaun begrenzt.
Man Blick als Besucher stellenweise direkt auf diesen Zaun, er ist nicht verkleidet oder ├â┬Ąhnliches.
Ich verstehe das nicht so ganz, es w├â┬Ąre nicht schwer gewesen, den Zaun einfach zu verkleiden, oder ihn von mir aus rot (oder in einer anderen Farbe die zu China passt) oder im Bambus-Look zu streichen.
Gerade wo doch Dr. Knieriem eigentlich jemand ist, der den f├â┬╝r Besucher sichtbaren Z├â┬Ąunen den Kampf angesagt hat.
Da verstehe ich einfach nicht, dass hier nun sowas passiert.
An anderer Stelle hat man das intelligenter gel├â┬Âst, an einigen Stellen sind die Anlagen n├â┬Ąmlich auch durch hohe St├â┬Ąbe, die dicht aneinander stehen und wie Bambus gestaltet sind, begrenzt.
Das sieht wirklich toll aus.
Auch schade finde ich wie gesagt, dass der Chinesische Musikpavillon weder in der Farbe noch in anderem gro├â┬če ├â┬ähnlichkeit mit dem Pavillon hat, der dort vor dem zweiten Weltkrieg stand.
Aber der Chinesische Pavillon ist nat├â┬╝rlich trotzdem sch├â┬Ân geworden, wenn auch anders als fr├â┬╝her.
Und abgesehen vom schwarzen Zaun finde ich die Gestaltung der Au├â┬čenanlage f├â┬╝r Besucher und Tier wirklich sch├â┬Ân.
Also genug gemeckert, es ist schon eine wirklich sehr sch├â┬Âne Anlage.

Noch eine Frage zu den Elefanten, die mich schon lange besch├â┬Ąftigt.
Hat jemand eine Idee, wie der Zoo Berlin in Sachen Elefantenhaltung weiter verfahren k├â┬Ânnte?
Das k├â┬Ânnte sich ja in der Zukunft wirklich schwierig gestalten.
Mit Victor, Pang Pha und Anchali hat man ja recht junge Elefanten, die den Herpesvirus in sich tragen.
Diese Tiere abzugeben dürfte sich als schwierig gestalten.
Und auch wenn man die Tiere beh├â┬Ąlt h├â┬Ątte man ja langfristig immer das Problem, dass nach dem Ableben eines Tieres, mindestens ein Tier mit Herpes-Virus allein bleibt.
Immer wieder neue Tiere zum letzten Elefanten mit Herpes-Virus zu bringen w├â┬Ąre auch sinnlos, dass w├â┬╝rde das Problem schlie├â┬člich nicht l├â┬Âsen.
Die einzig sinnvolle L├â┬Âsung die mir gerade einf├â┬Ąllt w├â┬Ąre am Ende einen Elefanten bis zu seinem Ableben allein zu halten, anders geht es wohl nicht.



(26.08.2017, 16:03)
Jan Jakobi:   Nachtrag:

Im Zoo Berlin wurde am 8. April 1936 der Asiatische Elefantenbulle Orje geboren.
Er starb im August 1938 an einer bakteriellen Infektion.

Elefanten-Herpes kann man bei ihm vermutlich ausschlie├â┬čen.
Allerdings gab es zu seiner Zeit auch Afrikaner im Zoo.
(24.08.2017, 15:51)
Jan Jakobi:   Der Zoo Berlin hielt viele Jahrzehnte beide Elefanten-Arten gemeinsam auf einer Anlage.

Die heute noch im Zoo lebende Asiatin Tanja kam am 8. Januar 1974 aus dem Circus Krone in den Zoo.
Lilak kam im Mai 1974 in den Zoo Berlin.

Im Dezember 1986 traf der Asiaten-Bulle Benny Boy aus einem Circus im Zoo Berlin ein.
Ob er dort mit Afrikanern zusammen lebte ist mir nicht bekannt.

Im September 1987 traf die ca. 6 Monate alte Asiatin Pang Pha im Zoo ein.
Da sie noch auf Milch angewiesen war wurde sie vom Chef-Elefantenpfleger mit der Flasche aufgezogen.

Lilak wurde im April 1996 an den Tierpark Berlin abgegeben.

Im Sommer 1996 wurde das Elefantenhaus im Inneren renoviert.
Benny Boy verstarb vermutlich an einer Vergiftung aufgrund von L├â┬Âsungsmitteln in der Farbe im August 1996.

Sein Nachfolger Kiba traf am 20. November 1997 aus Houston/USA ein.
Ungef├â┬Ąhr im Juni 1998 deckte er Pang Pha erfolgreich.
Am 31. August 1998 verstarb er an dem Elefanten-Herpesvirus.

Pang Pha brachte am 5. April 2000 das Bullkalb Plai Kiri zur Welt.
Sie nahm ihn nicht an, deswegen wurde er ebenfalls mit der Flasche vom Chef-Elefantenpfleger aufgezogen.

Fast 9 Monate sp├â┬Ąter wurde Plai Kiri am Morgen des 28. Dezembers tot aufgefunden.
Er starb wie sein Vater Kiba an dem Elefanten-Herpesvirus.

Drei Monate zuvor traf der fast 7-j├â┬Ąhrige Victor aus Ramat Gan im Zoo Berlin ein.
Am 14. Juni 2005 brachte Pang Pha ihr zweites Kalb (Shaina Pali) und am 15.03.2009 ihr drittes Kalb (Ko Raya) zur Welt.

Zwei Jahre sp├â┬Ąter starben innerhalb weniger Wochen gleich 3 der Publikumslieblinge im Zoo Berlin:

Am 19. M├â┬Ąrz starb Knut, am 5. April Shaina Pali und am 27. Mai Ko Raya.

Die beiden Elefantenk├â┬Ąlber sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.
Zu diesem Zeitpunkt war Pang Pha wieder schwanger.
Anchali kam am 12. August 2012 zur Welt.

Die meisten der (Halb-)Geschwister von Kiba sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.

Laut upali.ch wird dieser Virus mit Stre├â┬č in Verbindung gebracht.
Kiba hatte einen weiten Transport, die Eingew├â┬Âhnung und die Zusammenf├â┬╝hrung mit den K├â┬╝hen hinter sich.

Im Tierpark Berlin leben die beiden Elefanten-Arten in einem Haus, aber auf verschiedenen Anlagen.
Bis heute gab es 3 tote K├â┬Ąlber: Eine Totgeburt wegen Elefanten-Pocken, ein w├â┬Ąhrend der Geburt verstorbenes Kalb und einen Abort.

Der Tierpark hatte im Juli 1997 2 Afrikaner-Kühe erhalten die 2 mal Kontakt zu Elefanten hatten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.
Die beiden Kühe hatten sowohl in Magdeburg als auch in Leipzig Kontakt zu Elefanten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.

Die Totgeburt fand im Januar 1998 statt.

In Hannover gibt und gab es offiziell keine Todesf├â┬Ąlle durch diesen Virus, obwohl es viele Jahre beide Elefanten-Arten in Hannover gab.
In der alten Elefanten-Anlage lebten die beiden Arten eng beeinander. Eine Asiatin aus dieser Ära ist noch im Bestand des Zoos.
(24.08.2017, 15:42)
W. Dreier:   Das M├â┬Ąnnchen
(03.08.2017, 21:04)
W. Dreier:   das Weibchen nun
(03.08.2017, 21:04)
W. Dreier:   Meng - Meng im R├â┬╝ckw├â┬Ąrtsgang
(03.08.2017, 21:01)
W. Dreier:   Anbei folgende Skizze zur Marotte von Meng-Meng - das R├â┬╝ckw├â┬Ąrtslaufen:
im Prinzip steht sie zun├â┬Ąchst parallel zur Mauer, den Kopf zu den Besuchern Richtung Norden - dann l├â┬Ąuft sie r├â┬╝ckw├â┬Ąrts - am Glas zum Freigehege angekommen (ohne zu Touchieren) wendet sie sich leicht nach Westen - macht eine gute halbe Runde - richtet sich dann langsam parallel zur Mauer aus - und es geht weiter.
Natürlich nicht den ganzen Tag - es wird geruht, gefressen. ``Im Prinzip` ist der Kopf in Richtung Norden und Westen (auch Zuschauer) ausgerichtet.
Skizze anbei
(03.08.2017, 21:00)
W. Dreier:   und weil er ein so imposantes Tier ist: der Gaurbulle
(18.07.2017, 20:57)
W. Dreier:   Soeben vom Zoo herausgegeben - Geburten in den letzten ca 4 Wochen:
2 Krauskopfpelikane/ 1 Rosaflamingo/1 kalif. Seel├â┬Âwe/ 1 rotes Riesenk├â┬Ąng. / 1 Grantzebra/ 2 Seehunde/ 1 Ble├â┬čbock/ 1 Prinz-Alfred-Hirsch !!/ 1 Pekari/ diverse S├â┬Ąbelschn├â┬Ąbler
hier nur der Ble├â┬čbock vom Juni
(18.07.2017, 20:55)
Michael Mettler:   Wenn das M├â┬Ąnnchen sie eines Tages besteigen will, wird der Zoo noch froh sein, wenn das Weibchen dann r├â┬╝ckw├â┬Ąrts statt vorw├â┬Ąrts geht ;-)
(15.07.2017, 18:43)
W. Dreier:   @O. M├â┬╝ller: Nee, Nee - da haben wir uns missverstanden - die Leitung des Zoos bem├â┬╝ht sich, die ``Marotte`` zu analysieren!
(15.07.2017, 18:19)
Oliver Muller:   @W. Dreier: PETA und Endzoo bem├â┬╝hen Wissenschaftler???
(15.07.2017, 18:07)
W. Dreier:   @O. M├â┬╝ller: Na ja , nicht nur! Die geballte Wissenschaft wird eingespannt , u.a. die Experten vom IZW. Am einfachsten haben es die Physiologen: Was wollt ihr, die fri├â┬čt doch! Die Biochemiker haben es nicht so einfach: 4 Jahre alt geworden, schwierige Jahre, die Hormone, die Hormone!! Und dann die Verhaltensleute: vielleicht der Stress????? Zu viele Besucher? Und die ``Historiker ``sagen: was wollt ihr, Meng Meng verhielt sich doch schon in Chengdu so! Bleiben noch die Kaffeegrundinterpreten: So ein Tier darf nicht in einen Zoo!
Und bez├â┬╝glich der Stressvariante schrieb heute ein Glossenscheiber in der ``Berliner Zeitung`` : Stress? Zu viele Besucher? Na dann schickt sie doch auf den BER: da tut sich nichts, da ist absolute Ruhe! - nachdem nun durchsickerte, dass die Er├â┬Âffnung wahrscheinlich auch 2018 nicht sicher ist. Welche Ruhe ist dort!

(14.07.2017, 20:17)
Oliver Muller:   @W. Dreier: Da haben sie sicher einen Panda-Experten aus dem Hut gezaubert, der eine psychologische Analyse gemacht hat?
(13.07.2017, 22:49)
Nikolas Groeneveld:   @W. Dreier: Vielen Dank f├â┬╝r die regelm├â┬Ą├â┬čigen Berichte und die sch├â┬Ânen Fotos.
Und an dieser Stelle sei auch für die sehr interessanten historischen Panda-Aufnahmen gedankt.
(13.07.2017, 21:44)
W. Dreier:   a propos Hundeanlage im TP - im Zoo sind gerade zwei m├â┬Ąnnliche Hy├â┬Ąnenhunde eingezogen, nachdem die Anlage lange leer stand.
(13.07.2017, 20:46)
W. Dreier:   Oh, Endzoo Deutschland und Peta haben sich auch schon zur ``Marotte`` gemeldet!
(12.07.2017, 19:29)
W. Dreier:   eine goldene Pandadame in Xian, Sept 1994. Die Pandas im Tsinling-Shan sollen etwas weniger Schwarz haben. Der Nachwuchs von ihr war ``normalfarben``
(12.07.2017, 18:50)
W. Dreier:   noch 2 Aufnahmen aus historischer Sicht, die jetzige Zoo-Pandas sind etwa meine Nummern 15 und 16:

Panda -Mann An An 1970 in Moskau. Eine elende Anlage, 10 x 10 m; keinerlei Ausstattung. Trotz dessen wurde er ca 14 Jahre alt - damals Rekord. Berühmt wurde er durch die Fahrt durch den eisernen Vorhang nach London zur Dame Chi Chi - ohne Erfolg
(12.07.2017, 18:48)
W. Dreier:   Etwas Erfreuliches: je 2 Anden- und 2 Jamesflamingos sitzen auf frischen Schlammnestern, aber kein Zwergflamingo.

Panzernashorn Narayani erfreute sich an dem Luftblubbern
(12.07.2017, 17:07)
W. Dreier:   `` Was ist denn da 30 m weiter los?``
Der Gerenukbock stand so an die 5 Minuten und wunderte sich.
(12.07.2017, 17:04)
W. Dreier:   ``Was die Zugereisten` k├â┬Ânnen, kann ich auch!
(12.07.2017, 17:03)
W. Dreier:   ``Da liege ich, ich kann nicht anders``
(12.07.2017, 17:00)
W. Dreier:   Gestatten: Jiao Qing.
Da ich etwas eher als die noch am Ticketschalter Stehenden hineinkonnte, erlebte ich noch einen ``beweglichen`` Pandamann - na ja, 5 m von einem Liegeplatz zum anderen. Dort lag er auch noch gegen 10.30, wahrscheinlich auch gegen 11.30. Doch da wollte ich mich nicht mehr in die 50m-Schlange einreihen. ├â┬ťbrigens war dann der Zoo wunderbar leer!
Pandadame Meng Meng war nicht zu sehen - in einem Blog des Zoos wurde erw├â┬Ąhnt, dass sie eine spezielle Marotte schon aus China mitgebracht hat: sie l├â┬Ąuft sehr h├â┬Ąufig r├â┬╝ckw├â┬Ąrts. Man w├â┬╝rde nach ``Analyse`` ein besonderes Trainingsprogramm entwerfen. M├â┬Âglicherweise k├â┬Ânnte sich das auch auf dem Freigel├â┬Ąnde ├â┬Ąndern
(12.07.2017, 16:59)
W. Dreier:   Nachwuchs bei den Sibir. Steinb├â┬Âcken.

Nachtrag zur Greifvogelvoliere: er├â┬Âffnet ist eine s├â┬╝damerikan. Anlage auf der Westseite unter Einbeziehung der alten Bartkauzanlage. Bisher K├â┬Ânigsgeier und Karakara.
(17.06.2017, 18:20)
W. Dreier:   Waldmurmeltier
(17.06.2017, 18:16)
W. Dreier:   Der Haupteingang zum Pandahaus
(17.06.2017, 18:15)
W. Dreier:   Der Pandaimport entwickelt sich in den Berliner Zeitungen zum Tagesthema. Die ``Berliner Zeitung` hat jetzt mindestens 3 Tage hintereinander berichtet - heute gab es sogar einen Artikel im ``Spiegel``.
Ich selbst hatte gestern kurz im Zoo ``zu tun``, rannte kurz durch Zoo und Aquarium, ohne alles zu begehen:
- 1 Geburt bei den Ble├â┬čb├â┬Âcken, 5 bei den Sibirischen Steinb├â┬Âcken, auf der Watussi-Anlage steht eine weitere Kuh (jetzt 1,2). Im Vogelhaus ist die Kiwianlage er├â┬Âffnet worden - 2 m├â┬Ąnnliche V├â┬Âgel. Mal schauen, wie sich bei Kunstlicht die Vegetation entwickelt - die jetzige Bepflanzung gef├â┬Ąllt.
An der Greifvogelanlage wird weiter gebastelt, sprich verdrahtet, es scheint, als w├â┬╝rde der ehemalige Durchgang doch insgesamt verdrahtet. Im Aquarium wird ein Blauer Baumwaran ausgestellt, die Seeschlange scheint nicht mehr zu existieren, daf├â┬╝r zieht eine recht gro├â┬če Mur├â┬Ąne ihre Bahnen.
Anbei der Aufbau der Spitze des chines. Tempels - wie ├â┬╝berhaupt jetzt allerhand chinesischer ``Schnickschnack`` angebracht wird. Hauptgegenstand ist jetzt die Bepflanzung - innen wie au├â┬čen.
(17.06.2017, 18:14)
W. Dreier:   Laut Ver├â┬Âffentlichung des Zoos sollen die Pandas am 24.Juni in Sch├â┬Ânefeld nach ca. 12,5 Stunden Flug landen.
(13.06.2017, 19:14)
Oliver Muller:   Ich meine mich doch dunkel zu erinnern, dass es k├â┬╝rzlich noch hie├â┬č, die Chinesen h├â┬Ątten alles inspiziert und seien sehr angetan gewesen???
(18.05.2017, 21:55)
Nikolas Groeneveld:   https://www.morgenpost.de/berlin/article210615581/Riesenpandas-Mengmeng-und-Jiao-Qing-ziehen-nach-Berlin.html
Hier h├â┬Ârt sich das schon ganz anders an.
Man war ja schlie├â┬člich auch in China und hat dort die Pl├â┬Ąne vorgestellt und da hat ja auch keiner was gesagt.
In anderen Artikeln wird zwar wieder behauptet, Andreas Knieriem h├â┬Ątte sich anders ge├â┬Ąu├â┬čert, ich glaube aber eher an diesen Artikel.
Schlie├â┬člich w├â┬Ąre es ja auch ziemlich sinnlos, jetzt noch die gesamte Anlage in Frage zu stellen, immerhin ist die schon fast fertig.
(18.05.2017, 21:32)
Sacha:   Ein mir gut bekannter Zoodirektor meinte einst, er wolle f├â┬╝r seinen Zoo keinen Grossen Pandas, weil diese ein Politikum seien. Damals hielt ich die Antwort noch f├â┬╝r eine Ausrede...
(18.05.2017, 21:11)
W. Dreier:   Ich erhielt die Mitteilung, dass nach dem Tod des Barasigha-Hirsches nun ein neuer Bock existiere - leider ist es ``nur"" der letzte Nachwuchs. Nun also 1,2
(17.05.2017, 19:33)
W. Dreier:   am Ende der Reihe: Bison, Wisent, Wasserb├â┬╝ffel - dann jetzt 1,1 Watussis`s
(17.05.2017, 08:57)
J├â┬Ârn Hegner:   jetzt soll doch wieder der zoo berlin watussi-rinder halten und wo sind diese genau in welchen gehege .
(16.05.2017, 20:54)
Nikolas Groeneveld:   Der Umbau des Raubtierhauses hat wohl begonnen.
Im Graben der L├â┬Âwen-Anlage liegen allerlei Baumaterialien und die Scheiben an der Anlage wurden verdeckt.
Au├â┬čerdem steht am Eingang zum Raubtierhaus, an der Seite zum Aquarium, ein Bauger├â┬╝st.
Das Raubtierhaus ist allerdings weiterhin begehbar.
Hier noch ein paar mehr Informationen zum Umbau.
http://www.abendblatt-berlin.de/2017/05/02/der-zoo-macht-sich-fit-fuer-die-zukunft/
Ansonsten haben die Sikahirsche und die Damhirsche die Anlage getauscht.
Die K├â┬Ânigsgeier sind schon zur├â┬╝ck am Raubvogelfelsen, ihre Voliere wurde etwas vergr├â┬Â├â┬čert, ich bin schon gespannt, auf den Rest.
Ansonsten fiel mir auf, dass zwischen dem neuen Eingangsbereich am L├â┬Âwentor und dem Elefantenhaus genug Platz f├â┬╝r einen Besucherweg gewesen w├â┬Ąre.
Ich halte den neuen Eingangsbereich f├â┬╝r einen h├â┬Ąsslichen Zweckbau und ├â┬╝berhaupt nicht einladend.
So nebenbei bemerkt, das erste, was der Besucher bevor er den Zoo betritt zu sehen bekommt ist ein Blick in einen total h├â┬Ąsslichen Platz am Elefantenhaus (Beton usw.).
Wieso hat man diesen Bereich nicht einfach verkleidet?
Ich verstehe sowieso nicht, warum man am Eingangsbereich Einblick in jeden Wirtschaftsbereich hat, der dann nicht mal sch├â┬Ân gestaltet ist und weshalb dort nirgendwo z.B. Rohre ein bisschen verdeckt wurden.
Meiner Meinung nach einfach ein h├â┬Ąsslicher Zweckbau der mehr abschreckend als einladend wirkt.
Und dann gibt es nicht mal mehr einen direkten Besucherweg von dort zum Elefantenhaus, obwohl dort Platz w├â┬Ąre.
Das macht es sehr unpraktisch, wenn man ins Elefantenhaus will, muss man immer um die gesamte Elefantenanlage herum und dann natürlich auch wieder den ganzen Weg zurück.
(11.05.2017, 13:37)
Mark Meier:   Heute sollen Zoo und Tierpark von 12-14 Uhr bestreikt werden. Verdi geht davon aus, dass mehr als die H├â┬Ąlfte der Mitarbeiter dem Streikaufruf folgen werden. Wie immer soll die Versorgung der Tiere nicht leiden. Unter anderem an den Kassen k├â┬Ânnte es Einschr├â┬Ąnkungen geben.
(08.05.2017, 09:52)
Jan Jakobi:   Im Zoofreunde-Forum wurde ein Foto eines alten Fotos hoch geladen.
Es ist im frühreren Lichtensteinsaal des Restaurants aufgenommen worden.

Auf dem Foto ist ein riesiges Krokodil zu sehen, welches auf einem Felsen liegt.
Im Hintergrund ist ein Geb├â┬Ąude zu sehen, welches ich nicht wieder erkenne.
Auch das Krokodil kenne ich nicht.
Den Felsen erkenne ich auch nicht wieder.

Handelte es sich um eine Ausstellung?
Wo im Zoo war das?
(06.05.2017, 17:17)
W. Dreier:   Wie man sieht , war der Winkel nicht richtig.

Hab dann noch was in Zoos Selteneres als (kommende) Pandas fotografiert: Anden-und Jamesflamingos. Hier Letzterer.
im Nebenbereich , der Wellenanlage , wird gerade gearbeitet, ansonsten hat man noch ca 5 gro├â┬če Ladungen von Ostsee-/Nordsee-Sand vor und in die Anlage gekippt.
(26.04.2017, 18:45)
W. Dreier:   Scheu├â┬člich (f├â┬╝r den Fotografen) dieses B├â┬Ąrenaquarium!
Entweder die Tiere sind nicht drau├â┬čen - wenn ja, steht die Sonne verkehrt - oder der Winkel ist nicht richtig (man mu├â┬č genau das Objektiv anlegen) - und das geht au├â┬čerdem nur an den nicht beschichteten Scheiben. Von den ca. 12 Riesenscheiben sind das aber nur 3 - und davor sind dann noch Bambuspflanzungen. Ist die Position entsprechend zu ver├â┬Ąndern, stehen an dieser Scheibe schon 30 Besucher. Und wenn alles stimmt, befindet sich der junge Lippi hinter der Mama!
├â┬ťbrigens haben die beiden Lippenb├â┬Ąren ca 50 % der Grasfl├â┬Ąche umgebuddelt - und die Schnauzen sind immer in der Furche!
Hier ein bescheidener Erfolg, hatte nicht viel Zeit.
(26.04.2017, 18:37)
W. Dreier:   Im Rinderrevier ist nun zur schon existenten j├â┬╝ngeren Watussi-Kuh der Bulle vom Tierpark eingezogen.
(26.04.2017, 18:27)
W. Dreier:   Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet eigentlich das Wort ``leihen`` , dass es unentgeltlich ist. Oder ist das ``Westsprache`` - siehe auch ``R├â┬╝ckbau``?
Schnelldurchlauf durch den Zoo: das Pandahaus ist verputzt, der Bereich im Inneren und die begehbaren Au├â┬čenbereiche sind gepflastert, erste Scheiben werden eingesetzt - auch die einsehbare Stelle gegen├â┬╝ber dem Antilopenhaus. Dort direkt wird eine Baumklettereinheit errichtet. In beiden Aussenbereichen beginnt die Gestaltung mit Kunstfels - inklusive `Baum`h├â┬Âhle. Etwa zwischen Zugang Affenhaus und Antilopenhaus befindet sich der Hauptzugang zum Haus - dort entsteht gerade ein rotes chinesischen Tor.
Tierisches: Im Vogelhaus ist der Bestand nach der Er├â┬Âffnung nicht ver├â┬Ąndert, in der Fasanerie ist die historische Vogelkopfschnitzerei wieder am Platz.
(26.04.2017, 18:24)
W. Dreier:   -und das war nicht einmal am 1. April. Aber BZ und meine Berliner Zeitung - und die Zoologie, das ist ein sehr ``gespaltenes`` Verh├â┬Ąltnis. Letztere hatte bei der Reklame f├â┬╝r ein Kinderbuch Elster und Fl├â┬Âtenvogel durcheinander gebracht - l├â┬Ą├â┬čt sich vielleicht noch akzeptieren, letztere fliegen ja hier nicht herum. Wenn nur das Foto nicht w├â┬Ąr....
(17.04.2017, 11:46)
Sven Brandt:   Vielleicht kann man ja auf den Hirsch-Eber aus der Johannism├â┬╝hle zur├â┬╝ckgreifen, den es dort angeblich gibt (ist mir dort noch nie begegnet, v. a. ist mir das Geweih noch nie aufgefallen ...):
"Im Geb├â┬╝sch begegnete die Kleine pl├â┬Âtzlich einem ausgewachsenem Hirsch-Eber mit pr├â┬Ąchtigem Geweih!"
http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/baruth-hirsch-attackiert-maedchen-2-trifft-es-im-gesicht

(17.04.2017, 08:53)
Nikolas Groeneveld:   Ich war am letzten Freitag im Zoo.
Der Innenteil Fasanerie ist nach der Umgestaltung wieder für Besucher begehbar.
Man hat die vorher kleineren Volieren zu gr├â┬Â├â┬čeren zusammengelegt, au├â┬čerdem wurden die vorher gr├â┬╝nen R├â┬╝ckw├â┬Ąnde mit Landschaftsbildern bemalt.
Im Besucherbereich wurde mit Kunstfels gearbeitet und auch dort wurden die W├â┬Ąnde und die Besucherb├â┬Ąnke neu gestrichen.
Die Vogelk├â┬Âpfe aus Holz h├â┬Ąngen weiterhin im Besucherbereich, allerdings fehlen einige der Holzschnitzereien und auch der Schaukasten mit den Eiern verschiedener Vogelarten fehlte bei meinem Besuch.
Hoffentlich kehren die Holzschnitzereien und der Schaukasten bald zur├â┬╝ck, es w├â┬Ąre meiner Meinung nach ein gro├â┬čer Verlust, sie nicht wieder anzubringen.
Ansonsten kehrt wieder Leben in die ehemalige Anlage der Nilflughunde im Vogelhaus ein.
Allerdings ziehen diesmal keine Nilflughunde sondern Kiwis in die Anlage.
Die Kiwis sollen dann ab Ende April für Besucher zu sehen sein.
Nat├â┬╝rlich passen die Kiwis nicht in den Afrikabereich, aber vielleicht h├â┬Ąngt man ja ├â┬╝ber den Eingang zur Kiwi-Anlage ein gro├â┬čes Schild mit der Aufschrift Neuseeland oder Welt der Kiwis, dann f├â┬Ąnd ich es vollkommen in Ordnung.
Ich freue mich sehr darauf, die Kiwis endlich beobachten zu k├â┬Ânnen und bin sehr gespannt auf die Anlage.
Ansonsten wurde der neue Abschnitt des Spielplatzes er├â┬Âffnet und das Restaurant ist nach Umgestaltung wieder ge├â┬Âffnet.
Am Panda-Haus gibt es die ersten Glasscheiben und im Streichelzoo gibt es noch mehr Jungtiere bei den Kamerunschafen.
@Michael Mettler: Es k├â┬Ânnte nat├â┬╝rlich sein, dass man in Zukunft wieder durchgehend Watussi-Rinder auf der Anlage halten will, dann w├â┬Ąre nat├â┬╝rlich baldige Gesellschaft f├â┬╝r das momentan allein lebende Rind nicht schlecht.
Allerdings gibt es ja Watussi-Rinder schon im Tierpark, au├â┬čerdem hoffe ich nicht, dass man nur deshalb die Yaks abgegeben hat.
Da w├â┬Ąre es mir lieber gewesen, man h├â┬Ątte die Wasserb├â┬╝ffel abgegeben und deren Anlage f├â┬╝r andere Rinder genutzt.

(17.04.2017, 01:18)
W. Dreier:   Fatou feiert heute ihren 60. Geburtstag - hier ein Foto vom Juni 016
(13.04.2017, 10:55)
Michael Mettler:   Ich glaube kaum, dass neue Bartschweine importiert werden. Berlin soll die ganze Zeit ├â┬╝ber Probleme gehabt haben, Interessenten f├â┬╝r Nachzuchten zu finden, daran d├â┬╝rfte sich wohl so schnell nichts ├â┬Ąndern. Ist ja mit Wei├â┬čbartpekaris auch nicht anders, wobei vielleicht eine Rolle spielt, dass beide Arten auch als nicht ungef├â┬Ąhrlich f├â┬╝r Pfleger gelten... Selbst bei Visayas-Pustelschweinen soll sich die Nachfrage unter Zoos in Grenzen halten. Sind halt alles optisch eher unauff├â┬Ąllige Tiere, da st├â┬╝rzen sich die Zoos eher auf Pinselohr- und Warzenschweine, auch wenn die nicht bedroht sind.

@Nikolas: Die ehemalige Yak-Anlage war davor eine Watussi-Anlage. Vielleicht will man schlichtweg wieder zu den Wurzeln zurück.
(11.04.2017, 22:13)
Hannes Lueke:   Ist der Bedarf an Barbirusa denn da?
(11.04.2017, 13:09)
Nikolas Groeneveld:   Bez├â┬╝glich der Hirscheber kann man nur hoffen, dass sich die Tiere in Asien gut vermehren und dass Europa vielleicht auch mal ein paar Tiere bekommt.
Eins hatte ich noch vergessen, auf das Weibchen aus Stuttgart kann man auch nicht hoffen, was die Zucht angeht.
Sie hat wohl Probleme mit den Hinterl├â┬Ąufen, der Pfleger vermutet daher, dass sie unter dem Gewicht des M├â┬Ąnnchens zusammenbrechen w├â┬╝rde.
W├â┬Ąre hier eventuell k├â┬╝nstliche Befruchtung eine M├â┬Âglichkeit?
Auch bei den Bartschweinen w├â┬Ąre es nat├â┬╝rlich sch├â┬Ân, wenn sie sich in Asien reichlich vermehren und auch dort eventuell noch mal Tiere nach Europa kommen w├â┬╝rden.
Ich meine auch, geh├â┬Ârt zu haben, dass es in Singapur auch noch recht viele Bartschweine gibt.
Ich war am letzten Wochenende wieder im Zoo.
Der Bau des Spielplatzes und der Panda-Anlage schreitet voran.
Bez├â┬╝glich der Pandas hie├â┬č es letztens von der Bild, dass die Tiere 30 Tage in Quarant├â┬Ąne bleiben m├â┬╝ssten.
Diese 30 Tage Quarant├â┬Ąne k├â┬Ânnen sie dann wohl auch im Zoo verbringen.
Ansonsten ist der Weg durchs Hirschrevier wieder auf, ich sah sogar nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen Prinz-Alfred-Hirsch.
An vielen Anlagen gab es schon letzte Woche neue Beschilderung so z.B. im Rinderrevier und bei den B├â┬Ąren.
In der ehemaligen Yak-Anlage lebt immer noch das Watussirind, ich frage mich wirklich, woher es kommt und was man mit ihm noch vorhat.
An der Baustelle des Raubvogelfelsens traf ich zuf├â┬Ąllig Heiner Kl├â┬Âs und nutzte die Gelegenheit, um ihn mal ein bisschen n├â┬Ąher zum Umbau zu befragen.
Der Kunstfels wurde über den Naturfels gesetzt, weil der Naturfels in sehr schlechtem Zustand war.
Man hatte wohl keine andere Wahl, schlie├â┬člich muss das ganze ja auch isolieren, was der Naturfels wohl nicht mehr wirklich tat (immerhin ist die Anlage von 1909).
Die restlichen Naturfelskulissen im Berliner Zoo hat man wohl alle vor ein paar Jahren renoviert, sodass ihnen dieses Schicksal erspart bleiben wird.
Beim jetzigen Umbau hat man zun├â┬Ąchst einmal au├â┬čen den Kunstfels angebracht und innen alles auf den modernsten Stand gebracht, denn auch innen war wohl alles nicht mehr wirklich in gutem Zustand.
Auf der Fl├â┬Ąche entsteht jetzt wirklich eine begehbare Voliere, ansonsten m├â┬╝ssen wohl wegen dem Denkmalschutz einige Volieren so bleiben.
Ich bin schon sehr gespannt, auf das Endresultat.

(10.04.2017, 23:33)
Mark Meier:   Die Auflagen aufgrund der Vogelgrippe wurden aufgehoben!
(08.04.2017, 14:17)
Hannes Lueke:   Ich m├â┬╝sste echt ├â┬╝berlegen aber ich k├â┬Ânnte schw├â┬Âren ich habe Schwein in Singapur gegessen
(07.04.2017, 22:24)
W. Dreier:   --- aber die dort residierenden Chinesen? Schweineohren, Schwarte?
(07.04.2017, 17:07)
W. Dreier:   Die Bartschweine kamen seinerzeit (um 2000) aus Singapur - leider alles Wurfgeschwister. Der Import wurde m├â┬Âglich, da Singapur als quasi ``muslimisches Land`` keinerlei Schweinezucht betrieb und so entsprechende Krankheiten nicht bef├â┬╝rchtet wurden - ob das heute noch so (relativ) einfach ist?
(07.04.2017, 17:02)
Patrick Marburger:   Wow, w├â┬Ąre schon einmal was wenn man die Menge in Europa h├â┬Ątte...
(07.04.2017, 09:59)
Hannes Lueke:   Ich habe in der Nightsafari Singapur ├â┬╝ber 20 Hirscheber Weibchen gez├â┬Ąhlt
(07.04.2017, 09:54)
Nikolas Groeneveld:   Ich war auch am letzten Wochenende im Zoo.
Beim Lippenb├â┬Ąrenbaby hatte ich nur m├â┬Ą├â┬čigen Erfolg, was gute Fotos angeht.
Denn auch bei meinem Besuch klebten Mutter und Jungtier in der hintersten Ecke der Anlage und haben sich dort kaum einen Meter wegbewegt.
Aber dann bewegte sich das Jungtier doch noch etwas von der Mutter weg.
Für ein gutes Foto hat es zwar nicht gereicht, aber immerhin war es zu sehen.
Ich freue mich sehr, dass jetzt am Spielplatz was passiert.
Teile vom alten Gerüst sahen zum Teil wirklich miserabel aus, an der Rutsche haftete sogar grüner Belag.
Es ist dringend notwendig, dass dort etwas passiert, sch├â┬Ân, dass man jetzt damit angefangen hat, etwas zu ver├â┬Ąndern.
Der Weg durchs Hirschrevier ist zurzeit komplett für Besucher gesperrt, so, dass Pudus, Prinz-Alfred-Hirsche, Sikas und Wasserrehe momentan nicht zu sehen sind.
Im Raubtierhaus hat mich ├â┬╝berrascht, dass jetzt doch eine der L├â┬Âwinnen wieder auf der ehemaligen Tiger-Anlage lebt.
So war es ja recht lange, bis dann vor einer ganzen Weile wieder beide L├â┬Âwinnen in den L├â┬Âwenk├â┬Ąfigen nebeneinander gehalten wurden.
Sie wurden im Wechsel auf die Au├â┬čenanlage gelassen, weil eine Zusammenf├â┬╝hrung nicht gelang.
F├â┬╝r mich kam es sehr ├â┬╝berraschend, als dann vor nicht allzu langer Zeit doch beide L├â┬Âwinnen in den Innenk├â┬Ąfigen zusammen gehalten wurden.
Warum jetzt wieder eine von ihnen auf die ehemalige Tiger-Anlage umgezogen ist, wei├â┬č ich nicht.
Ich habe au├â┬čerdem mal einen Pfleger am Schweinehaus gefragt, wie es bez├â┬╝glich Hirschebernachwuchs aussieht.
Es sieht nicht gut aus, beim momentan zusammenlebten Paar klappt es nicht.
Der Pfleger nimmt aufgrund vom ├â┬Ąu├â┬čeren Erscheinungsbild an, dass es sich bei M├â┬Ąnnchen und Weibchen um zwei verschiedene Unterarten handelt.
Laut Zootierliste gibt es aber beim Sulawesi-Hirscheber keine zwei Unterarten.
Auf jeden Fall, sagte der Pfleger, dass man noch nie Erfolg bei der Zucht hatte, wenn M├â┬Ąnnchen und Weibchen sich vom ├â┬Ąu├â┬čeren Erscheinungsbild her so unterschieden haben.
Au├â┬čerdem sagte der Pfleger, dass er denkt, dass der Hirscheber in den Zoos zu den aussterbenden Arten geh├â┬Ârt.
Ich habe zum Zoo Singapur geh├â┬Ârt, dass es dort noch gro├â┬če Gruppen von Hirschebern und Bartschweinen geben soll.
Wei├â┬č jemand genaueres zu den au├â┬čereurop├â┬Ąischen Bestanden von Hirschebern und Bartschweinen?
Hatte die Wilhelma nicht auch mal mit dem Gedanken gespielt, Hirscheber aus Amerika oder Asien zu importieren?
Wei├â┬č jemand, was aus diesen ├â┬ťberlegungen geworden ist? (nicht viel, bef├â┬╝rchte ich)
Im ├â┬╝brigen, gibt es im Streichelzoo gerade 4 L├â┬Ąmmer und 2 Babykaninchen zu bewundern.

(06.04.2017, 23:03)
W. Dreier:   Der Lippenb├â┬Ąr hei├â┬čt seit dieser Woche ``Balou`` - aus dem Dschungelbuch also. Wenigstens nicht Friedrich oder Wilhelm. H├â┬Ątte ja nach ``Fritz`` sein k├â┬Ânnen.
Die Panda-Anlage ist ansonsten in voller Bearbeitung. Die Au├â┬čengrenzen werden schon gepflastert, die Pandahausinnenumgebung ebenfalls., der Rohbau ist fertig. Die Scheiben-Fassungen f├â┬╝r einen Zuschauerbereich sind ebenfalls fertig - u.a. etwas versetzt zum Antilopenhauseingang. Ansonsten nutzt man wohl den Trockengraben der ehemaligen Barasinghaanlage.
(06.04.2017, 10:13)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf Richtung B├â┬Ąrenanlegen - hatte Gl├â┬╝ck. Aber: die Scheiben - es geh├â┬Ârt ein wenig Praxis dazu, einigerma├â┬čen scharfe Aufnahmen zu bekommen bei immerhin 30 m Entfernung- und wie schon hier festgestellt: nur jene Scheiben suchen, die keine ``Struktur`` besitzen.
Ansonsten ist der Transport durch Muttern immer noch am effektivsten.
(05.04.2017, 18:17)
W. Dreier:   Rappenantilopennachwuchs
(03.04.2017, 19:57)
W. Dreier:   Die Phantasieburg
(03.04.2017, 19:54)
W. Dreier:   Gorillamann Ivo beim Pfl├â┬╝cken von Berberitzenbl├â┬╝ten
(03.04.2017, 19:50)
W. Dreier:   Der im Zoo verbliebene Gerenuk-bock hat ein pr├â┬Ąchtiges Geh├â┬Ârn
(03.04.2017, 19:47)
W. Dreier:   Schnelldurchlauf auf dem Wege nach Tegel: Grund war, dass der junge Lippenb├â┬Ąr seit vergangenem Montag auf der Anlage ist - wenn er will. Er wollte bei 25├é┬░C nicht - nur beim Umdrehen der Mutter sah man die Nase - alles in 30 m Entfernung. Ansonsten Geburten: 1 Wasserb├â┬╝ffel, 1 Hutaffe, 1 Rappenantilope, 1 Ringelschwanzmungo. Barasinghas nur noch 0,3.
Auf dem Spielplatz entsteht eine komplizierte gestaltete Phantasieburg a la Leipzig und Prag
Anbei: Lippenb├â┬Ąrnase

(03.04.2017, 19:45)
Michael Mettler:   Ich denke auch, dass die Erdm├â┬Ąnnchen irgendwo eine ger├â┬Ąumige Freianlage bekommen werden. Wenn nicht unmittelbar am Raubtierhaus, dann eben woanders im Gel├â┬Ąnde.
(24.03.2017, 18:43)
Hannes Lueke:   Wobei Erdm├â┬Ąnnchen doch heutzutage h├â┬Ąufig eine Extrawurst bekommen. evtl werden die irgendwo als Eyecatcher eingesetzt ├â┬Ąhnlich den Pr├â┬Ąriehunden im Tierpark
(24.03.2017, 15:00)
Michael Mettler:   Nochmal zum zuk├â┬╝nftigen Besatz des Raubtierhauses mit kleineren Arten: Im TAKIN 2/2016 nennt Knieriem "... Schmalstreifen- und Ringelschwanzmungo, Zwergmanguste, Erdm├â┬Ąnnchen oder eine Kleinkatzenart, Tayra, Serval und Jaguarundi. Die Planung dazu ist noch nicht abgeschlossen und kann noch etwas variieren." Hier wird die Sandkatze nicht explizit erw├â┬Ąhnt, das w├â┬Ąre dann vermutlich eine Alternative zum Erdm├â┬Ąnnchen.
(24.03.2017, 09:49)
W. Dreier:   @N. Groeneveld: Betreffs Malaienb├â┬Ąren: es wurde in der (kurzen) Vergangenheit viel herumexperimentiert. Jetzt allerdings ist die Mutter Tina schon 29 - da passiert nicht mehr so viel - und Johannes ist ihr Sohn. Es mu├â┬č also sowieso ein neues Weibchen geholt werden.
(06.03.2017, 13:18)
Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Meine vollst├â┬Ąndige Planung steht unter "Eure Planung".
Meiner Meinung nach reicht der Platz im Elefantenhaus sowohl f├â┬╝r zwei Formen von Menschenaffen, als auch f├â┬╝r sieben Innengehege f├â┬╝r Gro├â┬čkatzen aus.
Den Besucherbereich habe ich als gro├â┬čz├â┬╝gig empfunden, eine Verkleinerung w├â┬Ąre m├â┬Âglich, aber nicht zwingend n├â┬Âtig.
Desweiteren sehe ich keine Probleme bei der Errichtung von neun (1x L├â┬Âwe und je 2x Malaiischer Tiger, Java-Leopard und "kalter" Leopard) Au├â┬čengehegen f├â┬╝r Gro├â┬čkatzen. Hierf├â┬╝r steht der gesamte Elefanten-Bereich (Herdengehege, Bullengehege und Alpaka-Gehege). Die Gehege k├â┬Ânnte man auch noch weiter an den Vierwaldst├â┬Ątter See ausdehnen und ihn als Wassergraben nutzen.
(06.03.2017, 09:05)
Nikolas Groeneveld:   @Oskar Schwitters Das Hauptproblem beim Elefantenhaus sehe ich darin, dass auch der Besucherbereich in etwa so gro├â┬č bleiben m├â┬╝sste wie jetzt (bei den vielen Besuchern die man t├â┬Ąglich im Zoo hat).
Das Gedr├â┬Ąnge darin wenn die Menschenaffen dorthin umgezogen sind, will ich mir lieber nicht vorstellen.
Das ist ja im Winter im jetzigen Menschenaffenhaus schon immer sehr voll (und da haben die Besucher wesentlich mehr Platz als im Besucherraum im Elefantenhaus).
Aber vielleicht wird ja dann die Fl├â┬Ąche des jetzigen Besucherbereiches auch einfach f├â┬╝r Tieranlagen mit genutzt, und der Besucher erh├â┬Ąlt nur noch von au├â┬čen Einblick.
Man k├â┬Ânnte nat├â┬╝rlich auch einfach noch eine Besucherhalle ans jetzige Haus ran bauen.
F├â┬╝r die Menschenaffen k├â┬Ânnte man dann das gesamte Haus in zwei gro├â┬če Hallen teilen(nat├â┬╝rlich noch mit r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Boxen) und f├â┬╝r die Besucher eine Halle ran bauen, in der man durch gro├â┬če Glasscheiben Einblick in die Innenanlagen erh├â┬Ąlt.
Ich w├â┬Ąre aber eigentlich immer noch mehr daf├â┬╝r, dass die Schimpansen und Bonobos ins jetzige Elefantenhaus ziehen, aber ich schweife ab.
Das Problem bei den Raubkatzen im Elefantenhaus sehe ich auch darin, dass ja eigentlich jede Art zwei Innenanlagen br├â┬Ąuchte (mal abgesehen von den L├â┬Âwen eventuell).
Letztlich m├â┬╝sste man dann einfach sehen, ob man f├â┬╝r M├â┬Ąnnchen und Weibchen ein gr├â┬Â├â┬čeres Schaugehege m├â┬Âchte, oder ob man eins der beiden Tiere in einer r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Box unterbringt.
Au├â┬čerdem w├â┬Ąre es nat├â┬╝rlich auch sch├â┬Ân, wenn es f├â┬╝r jede Art zwei Au├â┬čenanlagen geben w├â┬╝rde.
Aber letztendlich bleibt das mit den Raubkatzen im Elefantenhaus ja reines Planspiel, denn es wird ja nicht dazu kommen.
Aber eine Frage h├â┬Ątte ich dazu noch: wo in der N├â┬Ąhe des Elefantenhauses sollte nach ihrer Planung noch eine Anlage f├â┬╝r Leoparden entstehen?
Ich ahne schon mal wieder eine (oder mehrere) M├â┬Âglichkeit(en) ├â┬╝bersehen zu haben, w├â┬Ąre nicht das erste Mal ;)
Kann aber auch daran liegen, dass ich f├â┬╝r Tieranlagen in der Regel ziemlich gro├â┬čfl├â┬Ąchig plane.
@Michael Mettler das w├â┬Ąre nat├â┬╝rlich eine L├â┬Âsung f├â┬╝r eine gro├â┬čz├â┬╝gige Jaguar-Au├â┬čenanlage, allerdings w├â┬Ąre ich wohl nie auf diese Idee gekommen ;)
Ich sehe dabei aber immer noch ein paar Probleme.
Innen st├â┬╝nde denn Tiere ja eigentlich nur die Fl├â┬Ąche der ehemaligen Panda-Innenanlagen zur Verf├â┬╝gung und bei zwei Tieren lie├â┬čen sich die nicht mal zusammenlegen.
Aus meiner Sicht ein bisschen eng f├â┬╝r Jaguare (oder ├â┬╝bersehe ich mal wieder eine Erweiterungm├â┬Âglichkeit?)
Wenn man ein P├â┬Ąrchen halten will, w├â┬Ąre ja eine zweite Au├â┬čenanlage nicht schlecht.
Allerdings w├â┬Ąre die auch auf der Leopardenseite meiner Meinung nach schwer zu realisieren.
Dort m├â┬╝ssten dann ja, wenn man auch f├â┬╝r die Leoparden zwei Au├â┬čenanlagen haben will 4 Anlagen entstehen.
Innen im Raubtierhaus wird man auch eine Menge zu tun haben, um den ganzen Beton, Besucherweg etc. verschwinden zu lassen (aufzuhübschen).
Nochmal kurz zum Tierpark: bei den Malaysischen Tigern handelt es sich doch um ein Geschwisterpaar.
Wei├â┬č jemand ob es geplant ist, vielleicht bald mal mit einem andren Zoo eines der Tiere auszutauschen, um z├â┬╝chten zu k├â┬Ânnen?
Beim Tigertausch k├â┬Ânnte es ja aber passieren, dass die Sumatra-und Malaysischen Tiger im Brehm-Haus ziemlich lange Zeit vermutlich recht beengt leben.
Schlie├â┬člich ist ja nicht klar, ob und wann eine neue Anlage f├â┬╝r Amurtiger im Tierpark entsteht (sch├â┬Ân w├â┬Ąre es nat├â┬╝rlich).

(05.03.2017, 21:11)
Patrick Marburger:   Das mit den Fossas hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, freut mich. Allerdings wird man- wenn es so weiter geht- wohl in Jahrzehnten rechnen m├â┬╝ssen ):

Jaguare im Zoo zu behalten h├â┬Ątte au├â┬čerdem den Vorteil relativ sinnvoll (im Vergleich zu Tieren ohne UA) und relativ einfach (im Vergleich zu Amurleoparden) eine "gro├â┬če schwarze Katze" zeigen zu k├â┬Ânnen. Wobei "relativ sinnvoll" hier sehr relativ ist: bei L├â┬Âwen, Tigern (und dann auch noch Schwarz-Wei├â┬č...) oder Leoparden ohne UA wird geschumpfen, beim Jaguar sieht es aber auch nicht viel besser aus...
(05.03.2017, 19:28)
Oliver Muller:   @Patrick Marburger: Das mit dem Tigertausch hatte ich mir auch schon so gedacht, allerdings denke ich, dass die Jaguare im Zoo bleiben werden, weil man sicher weiterhin zumindest auf Artebene ein einigerma├â┬čen vollst├â┬Ąndiges Bild zeigen will.
(05.03.2017, 17:53)
Oskar Schwitters:   @Patrick Marburger: Fossas d├â┬╝rften fr├â┬╝her oder sp├â┬Ąter in den Tierpark ziehen (Madagaskar).
(05.03.2017, 17:41)
Oliver Muller:   Mich wundert auch die Geheimniskr├â┬Ąmerei um die Planung f├â┬╝r Zoo allgemein und Raubtierhaus speziell, w├â┬Ąhrend man ja gleichzeitig f├â┬╝r den TP offenherzig alles publiziert.
(04.03.2017, 19:49)
Michael Mettler:   @Nikolas Groeneveld: Wenn Denkmodelle erlaubt sind, die Leopardenseite ├â┬╝ber den Besucherweg hinweg in den Teich zu erweitern, dann sind analog auch Erweiterungsmodelle denkbar, mit denen auf Basis der alten Panda-Anlagen eine gro├â┬čz├â┬╝gige Jaguar-Anlage errichtet werden kann. Immerhin gibt es noch den Innenhof zwischen Haus und L├â┬Âwenanlage, den an den Hof grenzenden L├â┬Âwengraben und eine dorthin weisende spitze Landzunge der L├â┬Âwenfl├â┬Ąche, die man mit einer zu den L├â┬Âwen hin blickdichten Abgrenzung (Felsenmauer) kappen k├â┬Ânnte. Dort lie├â┬če sich eine sehr gro├â┬čfl├â┬Ąchige ├â┬╝bernetzte Anlage errichten, vielleicht mit einem Besuchertunnel vom jetzigen Ausgang bis zur Vorderseite der Anlage. Auch wenn sich der Hausausgang theoretisch zur anderen Seite hin verlegen lie├â┬če, m├â┬╝sste wohl ein Zugang an der jetzigen Hofseite bleiben, denn meiner Erinnerung nach befindet sich dort der Zugang in den Pflegerbereich des Nachttierhauskellers. Das eingemeindete St├â┬╝ck L├â┬Âwengraben w├â┬╝rde in einer solchen Jaguar-Anlage als "Badeteich" einen guten Zweck erf├â┬╝llen.
(04.03.2017, 17:53)
Patrick Marburger:   Das man im Raubtierhaus langfristig wirklich so viele Arten langfristig halten (und sicherlich auch z├â┬╝chten m├â┬Âchte) kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Daher eine reine Spekulation: die Amurtiger verlassen den Zoo sobald die Anlage im TP fertig ist, dann ziehen die Malaysier aus dem ABH in den Zoo. Damit w├â┬Ąre das ABH langfristig entlastet (da es scheinbar mit Denkmal- und Brandschutz Probleme gibt vielleicht wichtiger als urspr├â┬╝nglich gedacht) und die doppelte Haltung vermieden sowie eine warme Nutzung des Hauses erfolgt. Vielleicht sollen sogar die Jaguare ausziehen, wenn deren Anlage im TP entsteht. Die angedachten Servale wird man ja aus dem ABH ├â┬╝bernehmen k├â┬Ânnen, vielleicht auch, da man dort Platz f├â┬╝r die Bauma├â┬čnahmen schaffen m├â┬Âchte. Schade finde ich, dass es in Berlin zuk├â┬╝nftig wohl keine Fossas und f├â┬╝r l├â┬Ąngere Zeit auch keine Ozelots mehr geben wird.
(04.03.2017, 16:28)
Oliver Muller:   Ich w├â┬╝rde doch denken, dass die Nachttier-Abteilung erhalten bleibt. Zum einen habe ich nichts Gegenteiliges geh├â┬Ârt, zum anderen w├â┬╝rde ich auch keinen Sinn in einer Schlie├â┬čung sehen. Ich denke doch, dass man artenreichster Zoo bleiben will.

Was die Orang Utans angeht sch├â┬Ątze ich, dass es in Zoo und TP zwei verschiedene Arten sein werden. So h├â┬Ątte man in Gesamt-Berlin alle f├â┬╝nf in Zoos gehaltenen Formen.
(04.03.2017, 15:27)
Oskar Schwitters:   @Nikolas Groeneveld: Zu wenig Platz im Elefantenhaus? Mit Sicherheit h├â┬Ątten alle Gro├â┬čkatzenarten gr├â┬Â├â┬čere Innengehege als im Raubtierhaus und auch die Au├â┬čenanlagen w├â┬Ąren zumindest f├â┬╝r Leoparden und Jaguare gr├â┬Â├â┬čer als im Raubtierhaus.
Ansonsten kann ich ihnen nur zustimmen.
(04.03.2017, 14:56)
Nikolas Groeneveld:   Ich frage mich auch, wie man das vern├â┬╝nftig realisieren will.
Meiner Meinung nach würde es nicht reichen, wenn man die Leoparden-Anlagen nur um ein Stück des Besucherwegs erweitern würde.
Ich finde auch, dass die Fl├â┬Ąche der ehemaligen Panda-Doppelanlage nicht f├â┬╝r Jaguare ausreichen w├â┬╝rde, innen ist dort ja auch nicht gerade viel Platz (wie sollte denn eine Erweiterung der ehemaligen Panda-Anlage aussehen?)
Ich hatte im Internet auch mal von der Idee gelesen, dass man einen Teil des anliegenden Sees zusch├â┬╝ttet und die Leoparden-Anlagen bis auf die ehemalige Fl├â┬Ąche des Sees erweitert.
Diese Idee gef├â┬Ąllt mir ziemlich gut, so w├â┬Ąren doch noch vern├â┬╝nftige Leoparden-Anlagen m├â┬Âglich.
Daf├â┬╝r w├â┬╝rde zwar ein Teil des Sees wegfallen, was schade w├â┬Ąre, aber moderne Leoparden-Anlagen haben hier meiner Meinung nach Vorrang.
Wenn man also auf der Fl├â┬Ąche des Sees neue Anlagen bauen sollte, (das war ja nur eine Idee, es gibt ja noch immer keine Baupl├â┬Ąne vom Zoo) dann w├â┬Ąre es meiner Meinung nach die beste L├â┬Âsung einen Teil dieser Anlagen f├â┬╝r Jaguare mit zu nutzen.
So wirklich gef├â┬Ąllt mir das zwar auch nicht (zwei gro├â┬če Leoparden-Anlagen w├â┬Ąren mir lieber) aber ich denke, dass w├â┬Ąre f├â┬╝r die Tiere eine gute L├â┬Âsung.
Ich finde den Kleinraubtiertrakt f├â┬╝r die Haltung von Gro├â┬čkatzen ungeeignet, weil man weder au├â┬čen noch innen wirklich erweitern kann.
Auf der Fl├â┬Ąche der jetzigen K├â┬Ąfige f├â┬╝r Jaguare und Ozelots w├â┬Ąre meiner Meinung nach auch nur eine Zweit-Anlage f├â┬╝r Gro├â┬čkatzen z.B. Tiger m├â┬Âglich.
Man merkt, wir haben wohl ziemlich unterschiedliche Anspr├â┬╝che, was Gehegegr├â┬Â├â┬če angeht.
Die Sache mit den Tigern verstehe ich auch bis heute nicht, auch das die Wilhelma die Haltung von Sumatra-Tigern aufgeben will um Amurtiger zu halten finde ich unverst├â┬Ąndlich.
Denn es gibt ja wie schon bemerkt wirklich viele Haltungen von Amurtigern, aber bei den tropischen Arten sollten es ruhig noch ein paar mehr sein.
Und wenn es in Zukunft tats├â┬Ąchlich mal eine neue Anlage f├â┬╝r Amurtiger im Tierpark geben sollte, dann denke ich, dass der Zoo auch wieder auf eine tropische Unterart umsteigt.
Dennoch verstehe ich nicht warum man nicht einfach im Tierpark in Zukunft Sumatra-Tiger und Amurtiger und im Zoo Malaysische-Tiger h├â┬Ąlt.
Mich hat auch die Artenauswahl ├â┬╝berrascht, z.B. mit Servalen h├â┬Ątte ich nicht gerechnet, schlie├â┬člich sind Servale nicht bedroht, man k├â┬Ânnte statt Servalen z.B. Fischkatzen halten.
Aber eigentlich hat mich die gesamte Auswahl an Kleinraubtieren überrascht, ich freue mich sehr, dass die Mungos in Berlin bleiben sollen.
Mir ist allerdings auch vollkommen unklar, warum man Jaguare weiterhin im Zoo halten will.
Was mich auch wundert, im aktuellen Ausblick auf 2017 steht, dass der Start der Umbauarbeiten für Herbst geplant ist.
Urspr├â┬╝nglich hie├â┬č es doch man plane mit einem Baubeginn im Herbst 2016 und nicht 2017.
Das würde dann ja bedeuten, dass sich der Start der Umbauarbeiten um ein ganzes Jahr verschiebt!
@Adrian Langer: Ich bin mir nicht sicher ob die Nachttierabteilung bleibt, allerdings w├â┬Ąre es aus meiner Sicht ein gro├â┬čer Verlust sie aufzugeben.

Bei den Kleinraubtieren werden ja Rostkatzen nicht genannt, vielleicht leben diese dann zuk├â┬╝nftig nur noch in der Nachttierabteilung (ich hoffe sie verschwinden nicht g├â┬Ąnzlich).

Ich finde aber auch, dass das Elefantenhaus zu klein für die geplanten Anlagen für Gorillas und Orangs darin ist.

Mir w├â┬Ąre es lieber, wenn die Bonobos und Schimpansen in Zukunft im jetzigen Elefantenhaus leben w├â┬╝rden.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man im Elefantenhaus in Zukunft schlecht Gro├â┬čkatzen halten k├â┬Ânnte.

Hier ist mir einfach zu wenig Platz im Haus und um das Haus herum, um dort so viele Gro├â┬čkatzenarten halten zu k├â┬Ânnen.


(04.03.2017, 14:15)
Oskar Schwitters:   Die Nachttierabteilung wird, soweit ich wei├â┬č, nicht umgebaut. Einen Umbau gab es zuletzt 2007.
Die geplante Nachnutzung des Elefantenhauses ist mir bekannt, allerdings sollen Orang-Utans im Tierpark gehalten werden und im Zoo w├â┬╝rde der Platz im Menschenaffenhaus f├â┬╝r mindestens zwei, vielleicht sogar bis zu vier Menschenaffenarten reichen. Mit Gorillas und Bonobos im Zoo k├â┬Ânnte ich auch gut leben. Das Elefantenhaus w├â┬Ąre dann frei. Im Elefantenhaus sollten meinen Vorstellungen nach L├â┬Âwen (am L├â┬Âwentor), Java-Leoparden (oder Sri-Lankaner) und Malaysia-Tiger einziehen, in Freianlagen daneben auch noch eine kalte Leoparden-UA und vielleicht noch Schneeleoparden.
Aber zur├â┬╝ck zum tats├â┬Ąchlich geplanten. Ich stelle es mir so vor:
Die L├â┬Âwen bleiben in ihrer alten Anlage, ebenso die Tiger. Die Leoparden (welche Unterart auch immer), bekommen die ganze Leoparden-Seite, Jaguare die ganze Jaguar-Seite. Alle Innenanlagen der Gro├â┬čkatzen werden nat├â┬╝rlich gestaltet und die Innenhalle wird etwas aufgeh├â┬╝bscht. Im Kleinraubtier-Fl├â┬╝gel werden alle Au├â┬čenanlagen umgebaut, Optik ├â┬Ąhnlich wie die sehr gelungenen Innenanlagen. Ich denke alle Arten bleiben wo sie sind. Erdm├â┬Ąnnchen und Rostkatzen (dann nur noch im Nachttierhaus) ziehen aus. Was letztendlich genau in ihre Anlagen kommt, wird man sehen m├â┬╝ssen, wohl je nach dem, auf welche Arten der Schwerpunkt in der Zucht gelegt wird. Die gr├â┬Â├â┬čere Panda-Anlage (zuletzt Gro├â┬čer Ameisenb├â┬Ąr) wird wohl f├â┬╝r die neu anzuschaffenden Servale genutzt.
(04.03.2017, 12:15)
Oliver Muller:   Ich komme immer noch nicht dar├â┬╝ber hinweg, dass man Amurtiger im Zoo und alle drei Tiger-UA im TP halten will statt nur Sumatra- und Amur-Tiger im TP und Hinterindische Tiger im beheizten Zoo-Raubtierhaus. Amurtiger-Haltungen gibt es ja nun wirklich genug und da muss man jetzt wirklich nicht die Haltung zulasten anderer UA noch ausdehnen (siehe auch Stuttgart). Zumal wenn man beheizte H├â┬Ąuser zur Verf├â┬╝gung hat. *kopfsch├â┬╝ttel*
(04.03.2017, 10:51)
Michael Mettler:   @Sacha: Eins der beiden ehemaligen Panda-Gehege nutzen allerdings schon jetzt die Tayras mit, die offenbar auch zuk├â┬╝nftig zum Bestand z├â┬Ąhlen sollen. Vorstellen k├â┬Ânnte ich mir die Aufteilung der genannten Arten so:

Amurtiger auf der bisherigen Tigerfreianlage und eine winterharte Leoparden-Unterart auf der jetzigen Jaguarseite des Hauses. Dann h├â┬Ątte man zwei k├â┬Ąltefeste Formen im selben Haustrakt untergebracht, den man durch eine Zwischenwand vom zentralen Hausk├â┬Ârper abtrennen k├â┬Ânnte, um ihn nicht auf die gleiche Raumtemperatur heizen zu m├â┬╝ssen, wie sie einige tropische Arten in anderen Hausteilen ben├â┬Âtigen. Den Besuchergang in diesem Trakt f├â┬Ąnde ich sogar verzichtbar; man k├â┬Ânnte eine der Innenanlagen als Raumteiler zur Haupthalle ausbauen und damit eine - ggfs. je nach Bedarf von beiden Innenk├â┬Ąfiganlagen aus erreichbare - Innenschauanlage schaffen und den Bereich dahinter als reinen Wirtschafts- und Absperrbereich nutzen.

L├â┬Âwen auf ihrer bisherigen Anlage, Servale und Sandkatzen auf der jetzigen Leopardenseite. F├â┬╝r letztere w├â┬╝rden vermutlich Gitter durch Glas ersetzt, aber der Erweiterungsbedarf der Anlagen w├â┬Ąre - falls ├â┬╝berhaupt n├â┬Âtig - ├â┬╝berschaubar. Damit s├â┬Ą├â┬čen Arten mit mittleren Innentemperaturanspr├â┬╝chen zusammen in der Haupthalle des Hauses.

Jaguare in der alten, dann erweiterten Panda-Doppelanlage, Tayras, Jaguarundis und die beiden Madagaskarmungos weiterhin im Kleinraubtiertrakt. Dann w├â┬Ąren die w├â┬Ąrmebed├â┬╝rftigsten Arten in einem Trakt zusammengelegt, der sich wiederum zwecks Energieersparnis per Zwischenwand von der Haupthalle abtrennen lie├â┬če, aber nat├â┬╝rlich f├â┬╝r Besucher begehbar bleiben muss.
(04.03.2017, 09:06)
Sacha:   @Oskar Schwitters: Je nachdem, wie man die zur Verf├â┬╝gung stehende Fl├â┬Ąche des Raubtierhauses nutzt bzw. nutzen kann (z.B. indem man auf der "Leoparden-Seite" Glas verwendet und noch etwas mehr in den Besucherweg geht), kann das durchaus f├â┬╝r den geplanten Bestand reichen. Vergessen wir nicht, dass ja die beiden Ex-Panda-Gehege auch frei geworden sind.
(04.03.2017, 00:12)
Oliver Muller:   @Oskar Schwitters: Das Elefantenhaus ist aber perspektivisch f├â┬╝r die Menschenaffen vorgesehen.
(03.03.2017, 23:08)
Oskar Schwitters:   F├â┬╝r das Raubtierhaus sind tats├â┬Ąchlich alle Panthera-Gro├â┬čkatzen (L├â┬Âwe, Tiger, Leopard, Jaguar) geplant, die aber zus├â┬Ątzlich auch alle im Tierpark leben sollen. Ferner auch noch Sandkatze, Serval, Jaguarundi, Tayra und "bedrohte Mungoarten" (wahrscheinlich Schmalstreifenmungo und, wenn auch nicht bedroht, Ringelschwanzmungos).
Ich frage mich ernsthaft wie man das zufriedenstellend realisieren will , da der Platz für Jaguare und Leoparden wohl kaum ausreichen wird und für die Tiger eine gute Zweitanlage fehlt.
Mein Vorschlag w├â┬Ąre es, die Gro├â┬čkatzen ins Elefantenhaus zu bringen. Die beiden Freianlagen im Raubtierhaus w├â┬Ąren dann frei f├â┬╝r Hy├â┬Ąnen oder Hundeartige und es bliebe noch viel Platz f├â┬╝r Kleinraubtiere. Die Kleinkatzen w├â┬Ąren dann auch nicht mehr durch Gro├â┬čkatzen gestresst.

Der Link zum Artikel wurde auch schon im Tierpark-Thread angegeben, hier nochmals:
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierisch-gute-nummer
(03.03.2017, 16:29)
Oskar Schwitters:   Entschuldigung, ich wei├â┬č auch nicht, wie ich auf ein Weibchen gekommen bin.
(01.03.2017, 16:10)
Jan Jakobi:   Oskar, dass Baby ist ein Junge:

"Wie sein wei├â┬čer Gegenpart im Tierpark Berlin ist der schwarze B├â┬Ąrennachwuchs ein Junge!"
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/christkind-mit-schnute

Eltern sind Rajath und Kaveri.
Beide kamen im Juli 2013 aus Indien.
(28.02.2017, 23:23)
Gudrun Bardowicks:   Eine sehr sch├â┬Âne Nachricht. Hoffentlich w├â┬Ąchst das Jungtier weiterhin gesund heran.
(28.02.2017, 23:05)
Oskar Schwitters:   Bei den Lippenb├â┬Ąren ist am 24.12.2016 die Nachzucht gegl├â┬╝ckt. Es ist ein noch namenloses Weibchen. Bestand jetzt 2,3.
(28.02.2017, 16:39)
W. Dreier:   ``Berliner Zeitung``: Staatsakt mit Panda. Gestern war das Richtfest . `` Richtfest ger├â┬Ąt zu einem Bekenntnis deutsch-chinesischer Freundschaft``. Anwesend : chinesischer Botschafter, Regierender B├â┬╝rgermeister und die Zoospitze

``Leihdauer`` 15 Jahre, Baukosten der Anlage : 10 Mio. `` Modernste Anlage Europas".
(22.02.2017, 15:57)
Nikolas Groeneveld:   Zum Aquarium :
bei Beispiel 3 darf man aber nicht vergessen, dass in diesem Becken mehr als eine Fischart lebt.
Ist in diesem Becken nicht auch die Wurzel die einzige R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeit ?
Zu Paratilapia polleni: Woran liegt diese extreme innerartliche Aggressivit├â┬Ąt und wie leben diese Tiere in der Natur (also sozialstruktur, Verhalten anderen Arten oder auch Artgenossen gegen├â┬╝ber) ?
Und inwiefern würden mehr Struktur oder weniger Tiere den Fall begünstigen, dass die Tiere sich gegenseitig angreifen?
Ich kenne mich wie gesagt nicht gut mit der Haltung von Fischen aus, aber ich denke man kann f├â┬╝r Fische zum Teil schon die gleichen Anspr├â┬╝che stellen wie f├â┬╝r andere Tiere (R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten, Mindestma├â┬č an Platz).
Vielen Dank für die Infos und das Foto.
An der Stelle an der sich fr├â┬╝her das Riesenschildkr├â┬Âten-Sommerquatier bzw. sp├â┬Ąter auch noch Kleine Pandas befanden (also direkt hinter der Skulptur Leda mit dem Schwan), befindet sich heute keine Anlage mehr.

(18.02.2017, 13:29)
Michael Mettler:   Ein eigenes Bild habe ich davon zwar nicht, aber das Winterquartier der Riesenschildkr├â┬Âten war tats├â┬Ąchlich das heutige Br├â┬╝ckenechsenterrarium - damals allerdings ohne "Landschaftsgestaltung", ein n├â┬╝chternes Abteil mit flachem Boden. Es m├â┬╝sste ein Foto davon in einem alten BONGO geben. Im Sommer bewohnten die Tiere ein Au├â┬čengehege an der Au├â┬čenwand des Aquariums, links vom Koi-Graben vor dem zooseitigen Eingang. Soweit ich mich erinnere, waren danach eine Zeitlang Kleine Pandas in diesem Gehege untergebracht, vielleicht auch noch andere Tiere. Ich habe allerdings bei meinen meisten Berlin-Besuchen diesen Au├â┬čenbereich nicht aufgesucht (da waren mir andere Tiere wichtiger...) und kann nicht mit Detailwissen dar├â┬╝ber dienen. Ich wei├â┬č nicht mal, ob es dieses Gehege ├â┬╝berhaupt noch gibt.

Das heutige Madagaskarterrarium mit Strahlenschildkr├â┬Âte & Co. zwischen Cafeteria und Treppe war vorher meiner Erinnerung nach durchg├â┬Ąngig seit seinem Bau (anl├â┬Ąsslich der Renovierung der Etage in den 80er Jahren) mit Riesenschlangen besetzt. Und im ersten Terrarium auf der gegen├â┬╝ber liegenden Seite des Treppenhauses meine ich fr├â┬╝her einen China-Alligator gesehen zu haben.
(10.02.2017, 12:18)
W. Dreier:   @N. Groeneveld: ``in etwa"" w├â┬╝rde ich meinem Vorschreiber zustimmen. Das 1. Fisch-Becken mag mittlerweile wirklich klein erscheinen - erstaunlich dennoch. dass die Epaulettenhaie verschwinden k├â┬Ânnen. Was die kleinen mehrteiligen Becken im Mittelteil anbetrifft, so w├â┬╝rde ich die als ``edukative Wanderausstellung" bezeichnen. Was war da schon alles ausgestellt: verschiedene Seepferdchen, Seenadeln, Steinfisch, Drachenfisch, Anglerfisch, sich entwickelnde Haie , jetzt eben invasive und ``aussterbende`` Arten etc. - so ├â┬Ąhnlich auch die Jungtierbecken im Reptilienteil. Vor der Umgestaltung dort in der 1. Etage waren die Betonhintergr├â┬╝nde grau gestrichen - da schaut├é┬┤s jetzt wirklich besser aus. Ein Bild aus ``alten`` Zeiten anbei. Riesenschildkr├â┬Âten: ich bin relativ selten im Aquarium, das Tier steht bei mir fotografisch immer im Vordergrund. Ich wei├â┬č sogar nicht, ob die nach dem Mauerfall noch oben waren. Wenn, dann in dem gro├â┬čen Abteil - jetzt Strahlenschildkr├â┬Âten. Oder im Gro├â┬čbecken der Br├â┬╝ckenechsen - bei meinem ersten Besuch im Nov. 1989 waren dort gerade die Br├â┬╝ckenechsen eingetroffen (10 an der Zahl).
(10.02.2017, 12:02)
Daniel Meier:   @Nikolas
Ich muss Dir bezüglich des Aquariums etwas widersprechen ;) Ich war auch kürzlich vor Ort und fand die meisten Becken super gemacht und es gibt sehr, sehr viele. Sicher mag es wenige nicht so gelungene Becken geben, aber selbst Deine Beispiele treffen das nur teilweise.

Beispiel 3) Ist in meinen Augen ein gelungenes Becken. Dem nat├â┬╝rlichen Habitat sehr gut nachempfunden und auch die Fischzahl ist bei dem Beckenvolumen v├â┬Âllig i.O. Es ist halt ein Schwarmfisch und die konzentrieren sich gerade an der Frontscheibe.
Beispiel 5) Ja das sieht nicht sch├â┬Ân aus. Aber ;) Paratilapia polleni zeigt eine extreme innerartliche Aggressivit├â┬Ąt. Wenn man keine Einzeltiere zeigen m├â┬Âchte, dann geht es nur so. Sobald die Besatzdichte verringert wird und das Becken mehr strukturiert wird, werden nach und nach die schw├â┬Ąchsten Tiere zerlegt, bis nur noch das st├â┬Ąrkste ├â┬╝brig bleibt. Und da die Art sehr stark gef├â┬Ąhrdet ist, bevorzuge ich so zu gar nicht.

Die anderen von Dir gezeigten Becken sind sicher etwas ├â┬╝berbesetzt, aber es sind friedliche Arten und die Fische sind schon l├â┬Ąnger im Bestand. Neu Becken w├â┬╝rden vermutlich anders eingerichtet/besetzt.

(09.02.2017, 16:17)
Nikolas Groeneveld:   Junges Jemencham├â┬Ąleon
(06.02.2017, 23:15)
Nikolas Groeneveld:   Dieses Becken hat f├â┬╝r mich nochmal alles getoppt.
Sehr klein und wirklich gar keine R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten.
(06.02.2017, 23:08)
Nikolas Groeneveld:   Beispiel 4
(06.02.2017, 23:06)
Nikolas Groeneveld:   Beispiel 3
(06.02.2017, 23:03)
Nikolas Groeneveld:   Beispiel 2
(06.02.2017, 23:02)
Nikolas Groeneveld:   Hier noch ein paar Beispiele f├â┬╝r meiner Meinung nach zu kleine Becken.
Beispiel 1
(06.02.2017, 23:00)
Nikolas Groeneveld:   Ich war inzwischen zwei Mal in der Ausstellung zur Geschichte des Zoos im Antilopenhaus.
Sehr viel lesenswerte und informative Texte und interessante Bilder.
Darunter auch ein Werbeplakat von 1909 mit einem rauchenden Schimpansen, ich hatte von diesem Plakat schon in die Arche Noah an der Spree gelesen, es war sehr interessant es jetzt auch sehen zu k├â┬Ânnen.
Au├â┬čerdem ist in der Ausstellung zu lesen dass Carl Hagenbeck 1911 plante einen zweiten Zoo in Berlin zu erbauen (in der Jungfernheide).
Das passte Ludwig Heck nat├â┬╝rlich ├â┬╝berhaupt nicht, er schrieb daraufhin einen Brief ans Kulturministerium in dem stand, dass ein solch nicht systematisch angeordneter und unwissenschaftlicher Zoo der mit theatralischen Effekten arbeite auf die niedere Menge einen gewissen Reiz aus├â┬╝be aber letztlich ├â┬╝ber das hinausgeht was ein Zoo leisten kann (bzw.soll, wozu ein Zoo da ist, nach der Meinung von Ludwig Heck dazu, um den Besuchern einen m├â┬Âglichst gro├â┬čen ├â┬ťberblick ├â┬╝ber die Tierwelt zu schaffen) und das Publikum abstumpft.
Auch interessant der Grundriss der gro├â┬čen Restauration aus dem Jahr 1911, dieses Geb├â┬Ąude verf├â┬╝gte ├â┬╝ber 10 K├â┬╝chen, eine eigene Fleischerei, B├â┬Ąckerei und W├â┬Ąscherei und konnte im Innenraum etwa 10.000 G├â┬Ąste aufnehmen, im Au├â┬čenbereich war Platz f├â┬╝r weitere 10.000.
Die Erl├â┬Âse aus der Verpachtung des Gel├â┬Ąndes machten einen gro├â┬čen Teil der Einnahmen der Aktiengesellschaft aus.
Auch die V├â┬Âlkerschauen spielen eine zentrale Rolle in der Ausstellung.
So kann man beispielsweise den Text eines Briefes an den Zoodirektor Ludwig Heck von Carl Hagenbeck lesen.
Darin preist er eine seiner V├â┬Âlkerschaugruppen als wahre Kannibalen an und bemerkt, dass sich die Bezeichnung "Menschenfresser" im Pariser Zoo positiv auf den gesch├â┬Ąftlichen Erfolg ausgewirkt hatte.
Auch dem Berliner Zoo bescherte diese V├â┬Âlkerschau einen finanziellen Gewinn.
Sonst wird noch generelles zu den V├â┬Âlkerschauen erkl├â┬Ąrt z.B. dass die Ausgestellten sich nach klaren Anweisungen zu verhalten hatten, eine Kontaktaufnahme mit Zoobesuchern war unerw├â┬╝nscht.
Nat├â┬╝rlich gab es Aufseher die daf├â┬╝r sorgten, dass die Ausgestellten sich an die Regeln hielten, k├â┬Ârperliche Gewalt gegen├â┬╝ber den Ausgestellten war sicherlich keine Seltenheit.
Auch der Zoo Berlin zur Zeit des nationalsozialismus hat eine wichtige Rolle in der Ausstellung.
So findet sich dort ein Interview aus dem V├â┬Âlkischen Beobachter aus dem Jahr 1934 von Lutz Heck.
Darin rechtfertigte Lutz Heck eine rassenbiologische Politik und lobte die neue Regierung da es sich bei ihr um eine "naturwissenschaftliche Regierung" handle.
Im Gesch├â┬Ąftsbericht des Zoos 1939 steht, dass der Zoo Berlin mehrere Tiere aus dem Warschauer Zoo "zu treuen H├â┬Ąnden" erhalten hatte.
Tats├â┬Ąchlich wurde der Zoo im Auftrag der Okkupationsmacht liquidiert, da Polen und das neue Generalgouvernement nach Ansicht der Nationalsozialisten keine Zoos Ben├â┬Âtigte.
Die Tiere wurden auf deutsche Zoos verteilt, der Restbestand wurde get├â┬Âtet.
Auch die Nachkriegszeit spielt in der Ausstellung eine Rolle.
So findet sich in der Ausstellung auch ein Schreiben vom kommissarischen Leiter des Zoos an den sowjetischen Stadtkommandanten aus dem Mai 1945.
Der damalige kommissarische Leiter bat den sowjetischen Stadtkommandanten seinen Truppen die Jagd auf die wenigen überlebenden Tiere des Zoos zu untersagen.
Katharina Heinroth erreichte es, dass in der Zeit der Berliner Blockade das Gesundheitsamt dem Zoo das anfallende Tierkadaverfleisch zuwies.
In der Nachkriegszeit verwendete man Falllaub als Streu und Heuersatz.
Au├â┬čerdem weigerte sich Heinroth die mehr als hundert Jahre alten B├â┬Ąume auf dem Zoogel├â┬Ąnde f├â┬Ąllen zu lassen.
Der britische Kommandeur hatte die F├â┬Ąllung der B├â┬Ąume und den Anbau von Gem├â┬╝se angeordnet.
Auch der Berliner Tierpark hat seinen Platz in der Ausstellung.
Sp├â┬Ątestens seit 1953 gab es in Ostberlin Pl├â┬Ąne f├â┬╝r einen eigenen Zoo.
Was ich auch interessant finde, da viele Zoos in den Nachkriegsjahren noch um ihre Existenz k├â┬Ąmpfen mussten, sprach sich auch der Verband der deutschen Zoodirektoren gegen einen zweiten Zoo in Berlin aus.
Auch sehr interessant in der Ausstellung findet sich auch ein Ausschnitt aus dem Tagebuch zum Gesundheitszustand von Gorillajungtier ?Knorke? , das von der Kinderkrankenschwester geführt würde, die ?Knorke? betreute.
Der Afrikanische Elefantenbulle ?Salim? t├â┬Âtete am 5.August 1963 Elefantenpfleger G├â┬╝nther Lenz.
Daraufhin erreichten den Zoo zahlreiche Briefe mit der Bitte ?Salim? am Leben zu lassen, es gab aber auch Briefe die die Entfernung oder sogar die T├â┬Âtung ?Salims? forderten.
Salim wurde am Leben gelassen, einige Jahre sp├â┬Ąter (1975) wurde er aber doch wegen zunehmender Aggressivit├â┬Ąt eingeschl├â┬Ąfert.
Soviel zur Ausstellung, allerdings hat sich noch mehr im Antilopenhaus ver├â┬Ąndert.
Die Gitter wurden schwarz gestrichen (├â┬Ąhnlich Vogelvolieren) und die R├â┬╝ckw├â┬Ąnde der Boxen wurden zum Teil mit Holz verkleidet.
Es ist inzwischen gelungen, die L├â┬Âwinnen zusammen zu f├â┬╝hren, h├â┬Ątte nicht gedacht, dass das noch klappt.
Au├â┬čerdem war ich im Dezember zum ersten Mal nach einem Jahr wieder mal im Aquarium.
Ich kenne mich nicht gut aus was die Haltung von Fischen angeht, aber wenn man f├â┬╝r Fische in etwa die gleichen Anspr├â┬╝che setzt wie f├â┬╝r S├â┬Ąugetiere und V├â┬Âgel dann wird es im Zoo-Aquarium zum Teil leider wirklich bedenklich.
Ich hatte im Erdgeschoss eigentlich das Gefühl, dass fast alle Becken zu klein sind.
Ein paar sind Strukturarm und bieten sehr wenige R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten.
Viele der Becken machten auf mich auch einen überfüllten Eindruck, es mag ja sein, dass unterschiedliche Fischarten unterschiedliche Teile des Beckens nutzen, trotzdem finde ich nicht, dass man so viele Fische in einem Becken halten muss.
Zum Beispiel: Das Becken in dem ein Zitronenkugelfisch zusammen mit zwei Rotfeuerfischen und zwei Epaulettenhaien lebt.
Dieses Becken ist meiner Meinung nach zu klein f├â┬╝r so viele Fische, und die Becken die diesem gegen├â┬╝berliegen sind auch nicht gerade gro├â┬čz├â┬╝gig.
Auch die Becken, in denen kleinere Fischarten gehalten werden, die entweder invasiv oder vom Aussterben bedroht sind, sind zu klein.
Und auch im Anbau sind mir viele Becken zu klein.
Hier k├â┬Ânnte der geplante erneute Aquariumsanbau Verbesserung bringen, was die Gr├â┬Â├â┬če der Becken angeht.
Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht daran, dass dieser wirklich kommt (das w├â┬Ąre ja sicherlich sehr sehr teuer)
Ich finde dass die umgestaltete Reptilienabteilung wirklich sch├â┬Ân geworden ist.
Es gibt R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten f├â┬╝r die Tiere und die Terrarien wurden nat├â┬╝rlicher gestaltet (auch hier keine grauen W├â┬Ąnde mehr).
Ich fand immer, dass es auf Bildern sehr st├â┬Ârend aussah, dass man den Bereich um die Terrarien nicht umgestaltet hat.
Der Besucherweg und die Au├â┬čenw├â┬Ąnde wurden ja nicht umgestaltet.
Vor Ort fand ich das aber ├â┬╝berhaupt nicht st├â┬Ârend.
Hat jemand noch Bilder der Terrarien vor dem Umbau?
Und hat jemand eventuell noch ein Bild von den Riesenschildkr├â┬Âten im Aquarium?
Wei├â┬č jemand, in welchen Becken die Haie vor dem Anbau untergebracht waren?
In der Krokodilhalle wurde jetzt ja auch mit Kunstfels gearbeitet.
Waren die W├â┬Ąnde der Krokodilhalle bevor man sie mit Kunstfels verkleidet hat auch einfach grau, wie in der restlichen Reptilienabteilung vor dem Umbau auch?
Bei den Insekten und Amphibien gibt es auch noch ein bisschen was zu tun, dort gibt es ja immerhin noch graue W├â┬Ąnde.

(06.02.2017, 22:49)
W. Dreier:   Ach ja, die domestizierten ReNNtiere raNNten da auch viele Jahre herum , heute die Waldrentiere
(05.02.2017, 17:07)
W. Dreier:   Der chinesische Tempel
(05.02.2017, 17:03)
W. Dreier:   Der Plan von 1938
(05.02.2017, 17:02)
W. Dreier:   Im Zusammenhang mit der neuen Pandaanlage fielen mir heute 2 alte Zoof├â┬╝hrer von 1914 und 1938 (oder 37) in die H├â┬Ąnde . Dabei war allerdings nicht die Lage an sich interessant, sondern die Anzahl von ?Buchten? f├â┬╝r die Tiere in einigen Revieren.

F├â┬╝r 1914 z├â┬Ąhlte ich f├â┬╝r Hirsche (etwa) 61 ! Zu der Zeit hatte der Zoo etwa 40 Hirschformen; das Schweinehaus hatte 16 Abteile (kaum vorstellbar!).

F├â┬╝r 1938 z├â┬Ąhlte ich immer noch 36 Hirschabteile ( die gro├â┬čen gelben waren f├â┬╝r die ``germanischen`` Rothirsche und Elche; das Schweinehaus 13; der Gebirgsfelsen hatte 8 Abteile (heute sind dort die 2 alten Sichuantakins.

Nicht ver├â┬Ąndert in den genannten Jahren hatte sich die Anzahl der Abteile f├â┬╝r das Antilopenhaus: je 20 (21)
Anbei der Abschnitt des Planes von 1914

(05.02.2017, 17:01)
Dreier:   ps: das Pandahaus fotografierte ich etwa von der alten Axishirschanlage - deshalb sind die T├â┬╝rmchen des Antilopenhauses zu sehen.
(30.01.2017, 19:01)
Dreier:   Der Gerenukbock lag geruhsam in der W├â┬Ąrme
(30.01.2017, 18:55)
Dreier:   @ MM: das Haupthaus steht etwa gegen├â┬╝ber der Litschianlage - von dort d├â┬╝rfte links kein Platz mehr f├â┬╝r einen Hirschbesatz sein - da ist dann dort nur noch die erweiterte Spitze der alten Barasinghaanlage.
(30.01.2017, 18:50)
Dreier:   Sonnabend: herrlicher Sonnenschein, aber Minusgrade im Zoo. Im Nachttierhaus waren die sonst fast nicht zu sehenden drei Wickelb├â┬Ąren ├â┬Ąu├â┬čerst beweglich im Restarbeitslicht. Sonst alles wie gehabt, lediglich die Fossam├â┬Ąnner sind abgegeben worden. (dort nun der Ozelotkater).

In den Au├â┬čenbereichen waren alle subtropischen Formen nicht zu sehen - Ausnahme: Anoabock und die drei letzten verbliebenen Barasinghak├â┬╝he. Auch Kudus und Ble├â┬čb├â┬Âcke standen frierend herum. Wenig beeindruckt von der K├â┬Ąlte waren dagegen Elenantilopen, Spie├â┬čb├â┬Âcke, Grevys und S├â┬Ąbelantilopen, nat├â┬╝rlich auch die Waldrener.

Bleibt der Bau zur Pandaanlage: ein Kommen und gehen vom Betonfahrzeugen: das Haupthaus steht schon, die Decke wurde gegossen. Um MM `s Anfrage zu beantworten: ja , das Haus steht relativ nahe am Antilopenhaus. Gegossen ist auch bereits das Sechseck der Tempelanlage sowie einige Sperrgr├â┬Ąben u. a in der N├â┬Ąhe des Einganges zum Antilopenhaus. Es hat den Eindruck, dass einige Betongr├â┬Ąbenteile der alten Barasighaanlage weiterverwendet werden. ├â┬ťberall lagern gro├â┬če Mengen an Baumaterial. Wie wird aber die Gesamtanlage abgesperrt: Glasw├â┬Ąnde mit einigen Freieinsichten? Ansonsten ist in sch├â┬Âner deutscher Art der kommende Innenbereich zur ``Tabula rasa`` (genannt Baufreiheit) gemacht worden. Da k├â┬Ânnen dann die Landschaftsplaner und Gro├â┬čbaumg├â┬Ąrtner noch ihr K├â┬Ânnen zeigen.
Zu kalt wurde es : Aufw├â┬Ąrmung im Aquarium: 1. Ferientag, eine Unmenge an Kindern, viele Besucher mit iPhons - kaum, dass es mal eine L├â┬╝cke zum Foto gab, speziell, als die Seeschlange kurz sichtbar wurde - wenigstens war zum 2. Mal w├â┬Ąhrend meiner letzten Besuche eine Br├â┬╝ckenechse sichtbar. Ein gutmeinender Pfleger hatte wohl deshalb ein m├â┬Ą├â┬čig gemaltes Pappschild einer Echse hineingestellt.

Wieder zur├â┬╝ck in den Zoo - weiter keine Tiere zu sehen: keine Bongos, keine Nash├â┬Ârner, keine Rappenantilopen. Auf der ehemaligen Hausyakanlage steht jetzt ein Watussibulle.
Um von der Gro├â┬čbaustelle herauszufinden, ist etwas Gl├â┬╝ck notwendig: man kommt z.B. zum Antilopenhaus, von dort zum L├â┬Âwentor muss man aber zur├â┬╝ck und ums ganze Antilopenhaus - dort standen dann sogar die Elefanten, mit Weihnachtsb├â┬Ąumen besch├â┬Ąftigt, auch die sibirischen Steinb├â┬Âcke sonnten sich. Dennoch um 12.30 Uhr immer noch -1├é┬░C.

Anbei: reale Brückenechse und Pappschild

(30.01.2017, 18:43)
Michael Mettler:   Das Foto der Panda-Baustelle unter
www.bz-berlin.de/berlin/mitte/turbo-betonieren-fuer-das-neue-panda-traumhaus
sieht nicht danach aus, als seien neben den Pandas noch Davidshirsche auf der Fl├â┬Ąche der vorherigen Barasingha-Anlage eingeplant. Was von letzterer noch an Gehegefl├â┬Ąche ├â┬╝brig bleibt, d├â┬╝rfte doch wohl komplett das zweite Pandagehege werden. Hie├â┬č es nicht, die Pandas sollen zur Linken die Milus und zur Rechten die Muntjaks als Nachbarn bekommen? Hatte ich da was Falsches hineingelesen? Oder ist das Pandahaus jetzt in der Verwirklichung weiter in Richtung Antilopenhaus ger├â┬╝ckt als es auf dem Entwurf zu sein scheint, siehe hier:
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/ein-pandaparadies-im-zoo?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9409d289223b384661b8a63dc9ec59a

Davidshirsche in die Nachbarschaft der Pandas zurückzuholen, würde dann ja die andere Wegseite des bisherigen Hirschreviers und damit bedeuten, dass dort eine andere Hirschart weichen müsste.
(04.01.2017, 18:32)
Nikolas Groeneveld:   Nach dem Planspiel zum Alfred-Brehm-Haus im Tierpark nun das Planspiel zum Raubtierhaus im Zoo
http://zoobeobachter.de/planspiel-raubtierhaus-zoo-berlin/#more-230
Hier finde ich gerade die Idee in den Kommentaren interessant die jetzige Leoparden-Anlage bis in den Teich hineinzuziehen
Vom Teich dürfte dann nur (wenn dann vielleicht eines Tages auch noch der Aquariumsanbau kommt) nicht mehr viel übrig sein
(13.12.2016, 21:37)
Nikolas Groeneveld:   In der Anlage im Rinderrevier in der einige Zeit ein paar Hinterw├â┬Ąlder Rinder vor ihrer abgabe untergebracht waren (ehemalige Yak-Anlage) lebt jetzt ein Watussi-Rind.
In der Nachttierabteilung ist ein Kugelgürteltier bei den Nachtaffen mit eingezogen.
(27.11.2016, 17:37)
WolfDrei:   und so man fr├â┬╝h in der Nachtabteilung ist, kann man beim ``Restarbeitslicht`` u.a. auch die Rostkatzen fotografieren (ohne Blitz nat├â┬╝rlich).
(24.11.2016, 19:35)
WolfDrei:   Im Raubtierhaus kuschelten die Ringelschwanzmungos - doch wie bei einem richtigen Ehepaar mit nur einem Zudeck gab es einige ``Lageschwierigkeiten``
(24.11.2016, 19:31)
WolfDrei:   Abschiedsbesuch in diesem Jahr im Zoo: ich dachte zun├â┬Ąchst, dort h├â┬Ątten einige Bomben eingeschlagen! Ach nein, nur die Arbeiten am Pandagel├â┬Ąnde! B├â┬Ąume existieren nur noch einige am Rande - gab es da keine in der Mitte - etwa bei den Barasinghas? (zumindest 2 weibliche und ein Kalb sah ich dann auf der ehemaligen Serauanlage). Ein gewisser Trost: die S├â┬Ąge-St├â┬╝mpfe der B├â┬Ąume waren im Inneren beklagenswert - sicher noch Nachwirkungen auch des Bombenhagels im 2. Weltkrieg. Allerdings werden geh├â┬Ârige Neubepflanzungen notwendig sein! Der Baukran steht direkt am Kreuz alte Miluanlage - Pudugehege - denn: das Puduhaus darf als Denkmalsobjekt nicht ``r├â┬╝ckgebaut`` werden - man mag also die gezeichneten ``Zukunftsvisionen`` dort etwas einschr├â┬Ąnken. Allerdings ist die H├â┬Ąlfte der Puduanlage mit Geflecht geteilt - sicher Abstellfl├â┬Ąche . Vom Raubtierhaus gibt es Richtung Elefantentor noch den S├â┬╝dausgang, vom Dreieck Richtung Antilopenhaus (auch gesperrt) geht noch ein schmaler Weg Richtung L├â┬Âwentor.
Diesmal (2 Stunden hatte ich nur) waren selbst viele S├â┬Ąugetier- Anlagen leer - von den Vogelh├â┬Ąusern oder -Anlagen ganz abgesehen.
Greifvogelanlage: noch kann man ja nicht in den Innengang einsehen, auf der S├â┬╝d- (Eulen-)Seite sind alle Gest├â┬Ąnge abmontiert - nur eine Anlage k├â┬╝nftig? (Bild anbei).
``Tierisch? war also nicht viel los - nur der Sitatungabock sorgte für Nachwuchs.

(24.11.2016, 19:26)
Nikolas Groeneveld:   In den alten Zoowegweisern steht das der Chinesische Pavillon (Tempel) durch ein Dach aus gelben Ziegeln und blaurotgoldene Holzs├â┬Ąulen geschm├â┬╝ckt war.
Ich finde es schade das man den Chinesischen Pavillon anscheinend nicht in seinen ursprünglichen Farben wiederaufbauen will.
Aber es ist nat├â┬╝rlich sch├â┬Ân das man ihn ├â┬╝berhaupt wieder aufbauen will.

(17.11.2016, 19:50)
Nikolas Groeneveld:   Neues zur Panda-Anlage
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/pressemitteilungen/plaene-zum-reich-der-pandas
(17.11.2016, 15:09)
Oskar Schwitters:   Noch eine Baustelle: Das Giraffenhaus. Hier war am Sonntag das ganze Geb├â┬Ąude gesperrt, im Innern war ein Bauger├â┬╝st zu erkennen.
Au├â┬čerdem Interessant: Ein Graureiher, der sich mitten auf dem Besucherweg eine Maus fing.
Bei den Brückenechsen habe ich am Samstag ebenfalls ein Tier gesehen.
(07.11.2016, 20:16)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Anscheinend nicht nur im Winter, bei meinem Besuch im September sah ich Kolkraben an Fleischresten auf der Anlage der Afrikanischen Wildhunde.
(06.11.2016, 22:54)
WolfDrei:   Australische Wasseragame - ein gro├â┬čes Tier!
Ansonsten war auch eine Br├â┬╝ckenechse sichtbar - ``ganzk├â┬Ârperig``
(06.11.2016, 19:04)
WolfDrei:   Kolkrabe und Nebelkr├â┬Ąhen (nicht alle auf dem Bild)
(06.11.2016, 19:00)
WolfDrei:   Dass der Zoo im Winter von Nebel-und Rabenkr├â┬Ąhen ├â┬╝berschwemmt wird, ist ja keine ├â┬ťberraschung - aber nun auch Kolkraben? im Umland sind sie ja anzutreffen - hier aber besch├â┬Ąftige sich einer mit dem Schwanz der Warzenkeilers, dazu dann ein Vogel auf der Wolfsanlege mit einem Fleischst├â┬╝ck, umlagert von einigen halb so gro├â┬čen Nebelkr├â┬Ąhen.
(06.11.2016, 18:57)
WolfDrei:   Ein ``St├â┬╝ck`` Wasserreh
(06.11.2016, 18:52)
WolfDrei:   Pardon: bei den Kunstfelsen meinte ich nat├â┬╝rlich nicht die Pinguinanlage sondern die Flamingoanlage (Zwergfl. etc)
Prinz-Alfred Hirsch
(06.11.2016, 18:49)
WolfDrei:   Hatte heute ein ``Gesch├â┬Ąftstreffen`` im Zoo, aus diesem Grunde schaute ich nicht in jede Ecke. Die Abrissarbeiten im Hirschrevier sind im Gange . Hier zun├â┬Ąchst das Barasingha-Miluhaus. Die Ersteren waren zwar im neuen Gel├â┬Ąnde ausgeschrieben, trotz zweimaligen Vorbeischauens aber nicht existent. Daf├â┬╝r waren f├â┬╝r 30 Sekunden die P-A-Hirsche kurz zu sehen , auch die Wasserrehe.
Etwas irritiert war ich bez├â┬╝glich der Kunstfelsgestaltung - da ist die Anlage der Pr├â┬Ąriehunde im TP ``nat├â┬╝rlicher``. Ich rede noch nicht einmal von der seltsamen ├â┬ťberfelsung der richtigen Felsen: irgendwie eine recht eint├â┬Ânige Gestaltung der ``Steinormationen`` - Greifvogelfelsen, Pinguinanlage etc. (Beispiel anbei)
Nach ersten Sonnenstrahlen im Zoo gegen 12 Uhr dann ein ├â┬╝berf├â┬╝lltes Aquarium (na ja, das besucht man auch nicht am Sonntag - trotz ``verkaufsoffenen Sonntages). Neu dort f├â┬╝r mich eine australische Wasseragame und ein ``F├â┬╝nfkielschwarzleguan`` , dessen weitaus gr├â┬Â├â┬čerer Arten Bruder seit ca 3 Monaten im Tierpark ist (seinerzeit im Zoo zusammen mit den Nashornleguanen)

(06.11.2016, 18:42)
Michael Mettler:   Der Bl├â┬Ąssbock steht bereits l├â┬Ąnger auf der Anlage, habe ich bei meinem Besuch vor sechs Wochen schon dort gesehen. Wieso wird diese Anlage nur provisorisch besetzt? Zwar soll die andere Wegseite (Nashornhaus-Seite) zuk├â┬╝nftig ein Australien-Komplex werden, aber laut dem ZEP-Zooplan bleiben die Erdhaus-Anlagen davon unber├â┬╝hrt. Wartet der Zoo auf zus├â┬Ątzliche Okapis, um die Anlage wieder ihrem urspr├â┬╝nglichen Zweck zuzuf├â┬╝hren?
(05.11.2016, 19:07)
Nikolas Groeneveld:   Au├â┬čerdem ist auf der Anlage am Erdhaus auf der vorher ein junger Defassa-Wasserbock lebte jetzt ein Blessbock untergebracht
Auf der Anlage gegen├â┬╝ber der S├â┬Ąbelantilopen auf der vorher Lamas untergebracht waren leben nun zwei Alpakas
In den ehemaligen Fossak├â┬Ąfigen leben sogar zwei Ozelots (Mutter und Tochter) das M├â┬Ąnnchen lebt nun allein in den beiden anderen K├â┬Ąfigen
Bisher wird die ehemalige Anlage für Java-Leoparden noch nicht für die Ozelots mitgenutzt (falls man das bis zu ihrer Abgabe überhaupt noch plant)
Die ehemalige Panda-Anlage ist unbesetzt, der Ameisenb├â┬Ąr ist ausgezogen

(05.11.2016, 18:26)
Nikolas Groeneveld:   Vor einem der neuen Kassenh├â┬Ąuschen (das erste wenn man aus Richtung Zooverwaltung kommt) steht ein Bauzaun
Damit fallen also gleich 4 Kassenschalter weg, aber das sollte im Herbst/Winter nicht so schlimm sein
Die abgesperrten Wege rund um die Baustelle Panda-Anlage wurden asphaltiert ich nehme an um die Wege zu schonen wenn man auf ihnen jetzt sehr viel mit schweren Fahrzeugen unterwegs ist
Unter dem Asphalt befinden sich aber Planen so das man den Asphalt sp├â┬Ąter wieder leichter entfernen kann
Ich hab im ├â┬╝brigen heute mal eine Pflegerin gefragt warum einige Hinterw├â┬Ąlder-Rinder am Streichelzoo untergebracht sind und andere noch im Rinderrevier
Die Antwort : die Hinterw├â┬Ąlder-Rinder die noch im Rinderrevier stehen sollen bald abgegeben werden
(04.11.2016, 21:50)
Nikolas Groeneveld:   Auf der Internetseite des Zoos findet sich jetzt zudem unter Aktuelles (Wir bauen f├â┬╝r Sie) ein kleiner Text zum Umbau des Raubtierhauses
Laut diesem Text soll der Umbau Anfang n├â┬Ąchsten Jahres beginnen und 2018 abgeschlossen sein (Nach der notwendigen Modernisierung sollen in 2018 nat├â┬╝rlich viele Tierarten zur├â┬╝ckkehren hei├â┬čt es dort in etwa)
Visualisierungen finden sich unter der Rubrik Wir bauen für Sie wie schon bei vorherigen Projekten auch zum Raubtierhaus nicht
(31.10.2016, 18:23)
Oskar Schwitters:   Auf der Homepage gibt es nun einen "Pandablog", der ├â┬╝ber die Vorbereitungen der Pandahaltung informiert.
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/blog-page/1
(31.10.2016, 16:02)
Nikolas Groeneveld:   Projekt Panda schreitet voran : auf der Facebookseite des Zoos hatte ich schon gelesen das die Vorbereitungen f├â┬╝r die Baustelle laufen
Vor den ehemaligen Anlagen f├â┬╝r Barasinghas,Axishirsche,Wasserehe(am Gr├â┬╝nen Hirschhaus),Davidshirsche und Wasserv├â┬Âgel steht Bauzaun allerdings ohne Sichtschutz man kann also sehr gut sehen was dahinter passiert
Es ist aber nicht viel passiert au├â┬čer das viele L├â┬Âcher gegraben bzw. geb├â┬Âhrt wurden
Die Dreisternpromenade wurde gro├â┬čr├â┬Ąumig abgesperrt vom Antilopenhaus bis zum Raubtierhaus ist eigentlich die gesamte Gr├â┬╝nfl├â┬Ąche gesperrt
Am Kleinraubtiertrakt des Raubtierhauses wurde sogar der komplette Weg gesperrt und damit einer der Hauptwege diese Sperrung zieht sich wie gesagt hoch bis zum Antilopenhaus auch wenn man am Affenhaus noch einen Durchgang hat
Ansonsten ist auch ein Teil des Weges an der L├â┬Âwenanlage abgesperrt durch diese Sperrung gibt es vom Ausgang des Raubtierhauses am Kleinraubtiertrakt keinen Durchgang
Auch ein Teil des Besucherweges an der Muntjakanlage (der Teil der zur Puduanlage zeigt) wurde abgesperrt ich habe gelesen das der Besucherweg dort verbreitert werden soll dadurch werden wohl einige Au├â┬čenanlagen der Muntjaks dran glauben m├â┬╝ssen
Ich hoffe dass das jetzt nicht zu unübersichtlich formuliert war
Abgesehen von der Baut├â┬Ątigkeit f├â┬╝r die neue Pandaanlage :
In den ehemaligen K├â┬Ąfigen f├â┬╝r Fossas lebt jetzt ein Ozelot
Die arbeiten mit Kunstfels an den Flamingovolieren sind vorangeschritten auch die R├â┬╝ckwand einer Au├â┬čenvoliere der Fasanerie wurde mit Kunstfels verkleidet
Vom Uferweg aus konnte ich durch ein Fenster sehen das die Wand einer Innenvoliere der Fasanerie mit Regenwaldkulisse bemalt wurde
Die Alpakas haben ein Jungtier
Leider verschwindet am Greifvogelfelsen weiterhin Naturfels hinter Kunstfels
Ich wei├â┬č nicht ob hier schon jemand erw├â┬Ąhnt hat das die Schopfkarakaras mit in die Voliere der Andenkondore gezogen sind
Es gibt jetzt eine Verbindungsbr├â┬╝cke aus Holz zwischen den beiden Landfl├â┬Ąchen der Seehundanlage (ich wei├â┬č aber nicht ob die bleibt oder nur vor├â┬╝bergehend dort steht sie ist n├â┬Ąmlich nicht befestigt)
Einige Hinterw├â┬Ąlder Rinder sind inzwischen in die Anlagen am Streichelzoo umgezogen ein paar stehen aber noch im Rinderrevier
(28.10.2016, 19:19)
Oskar Schwitters:   Der Bau der Panda-Anlage beginnt in K├â┬╝rze, das Raubtierhaus wird ab Anfang n├â┬Ąchsten Jahres umgebaut:

www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/wir-bauen-fuer-sie

(28.10.2016, 18:32)
Michael Mettler:   Die zweite Bullenanlage des Elefantenhauses ist vermutlich deshalb nicht zur Bullenhaltung genutzt worden, weil es seit Hauseinweihung immer nur h├â┬Âchstens einen Bullen im Zoo gab (und einige Jahre zwischendrin - nach dem Afrikaner Salim und bis zum Beginn der bis heute anhaltenden Asiatenbullenhaltung - ├â┬╝berhaupt keinen). Wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, m├â┬╝ssten alle drei Berliner Nashornarten mehr oder weniger lange Gastspiele auf den eigentlichen Bullenanlagen des Elefantenhauses gegeben haben. Die beiden afrikanischen Arten ganz sicher (Spitzmaulnash├â┬Ârner schon nach Bau des Hauses, denn das Nashornhaus gab es damals noch nicht), von den Panzernash├â┬Ârnern wurden m.E. die im Zoo geborenen Tiere nach Trennung von der Mutter bis zu ihrer Abgabe im Elefantenhaus untergebracht. Flachlandtapire m├â┬╝ssten auch zeitweise dort gelebt haben (vielleicht, weil eine der Tapiranlagen am Nashornhaus f├â┬╝r die Okapihaltung zweckentfremdet wurde?).

Gekachelte Fassaden und Innenw├â┬Ąnde waren typisch f├â┬╝r die 50er-Jahre-Architektur, nicht nur in Zoos. Viele Gesch├â┬Ąftsfassaden z.B. waren mit gro├â┬čen Kacheln und/oder Mosaikfliesen verkleidet, oft hat man Vorkriegsbauten auf diese Weise nach dem Krieg optisch modernisiert (wie das Frankfurter Elefantenhaus). Vielleicht hatte man nach den langen Jahren des Krieges mit seinen Zerst├â┬Ârungen und seinem Schmutz einfach gro├â┬če Sehnsucht nach gl├â┬Ąnzenden, hygienisch wirkenden (im doppelten Sinn!) Fl├â┬Ąchen. Und auch der Farbengeschmack wandelt sich ja nach der herrschenden Mode. Vielleicht sollte das damalige Gelb "sonnig" wirken und das Gr├â┬╝n "waldig" (aus letzterem Grund verwendete man jedenfalls in verschiedenen Zoos gern gr├â┬╝ne Fliesen f├â┬╝r Affen-Innenk├â┬Ąfige).
(27.10.2016, 09:01)
Jan Jakobi:   Hlambamans und Kuababa lebten ab 1979 auf der besagten Bullen-Anlage.
Kurz vor seinem Tod zog der Bulle wieder ins Nashornhaus I, wo er im Januar 2002 starb.
.
Hat jemand Fotos/Dias von ihm auf besagter Bullen-Au├â┬čenanlage?

Drau├â┬čen h├â┬Ą├â┬člich gelbe Kacheln, drinnen die t├â┬╝rkisfarbenen Kacheln.
(27.10.2016, 01:11)
Nikolas Groeneveld:   @Jan Jakobi vielen Dank f├â┬╝r die Antwort
Ich dachte mir immer das es eigentlich nur das Elefantenhaus sein kann denn sonst steht an der Stelle ja nichts anderes.
Ich w├â┬╝sste auch das das Elefantenhaus bis Ende der 80er eine Fassade aus Kacheln hatte (wie ich finde ziemlich h├â┬Ąsslich).
Nur finde ich das das Dach auf diesem Bild etwas seltsam aussieht deshalb war ich mir nicht sicher um welches Geb├â┬Ąude es sich handelt.
Die Bilder die ich kenne zeigen allerdings nur gelbe Kacheln wo waren noch türkisfarbene Kacheln angebracht?
Im Zoowegweiser von 1956 steht das es fr├â┬╝her im Haus noch gr├â┬╝ne Kacheln gab (diese hat man dann wohl bei Umbauma├â┬čnahmen sp├â┬Ąter wieder entfernt).
Der Breitmaulnashornbulle lebte ja noch bis Ende der 90er Jahre.
Er war ja zuletzt im Elefantenhaus untergebracht wei├â┬č jemand auf welcher Anlage er gehalten wurde?
(27.10.2016, 00:33)
Jan Jakobi:   Die Nash├â┬Ârner sind die Breitmaulnash├â┬Ârner Hlambamans (rechts) und Kuababa.

Im Hintergrund siehst du die Nordseite des Elefantenhauses (links Herden- und rechts Bullen-Au├â┬čenanlage).
Letztere wurde allerdings so gut wie nie als solche benutzt. Den Grund kenne ich leider nicht.
In der Mitte ist der Wirtschaftszugang des Elefantenhauses.
Das Elefantenhaus bekam 1988/89 eine Klinkerfassade, darunter befinden sich übrigens heute noch die gelben und türkisfarbenen Kacheln.

Anbei eine Luftaufnahme aus dem BONGO von 1989.
Ich würde sagen es ist die Anlage (3. Anlage von "unten") auf der bei meinem September-Besuch Jhansi war.
Die gro├â┬če Anlage ganz unten wurde ungef├â┬Ąhr in der Mitte geteilt, heute links (hinten) Mutter-Kind- und heute rechts (vorne) Panzernashorn-Anlage. Die beiden Anlagen "dadr├â┬╝ber" sind weitesgehend original.
(26.10.2016, 23:43)
Nikolas Groeneveld:   Hier ein Foto aus dem Zoowegweiser von 1966.
Wei├â┬č jemand auf welcher Anlage die Nash├â┬Ârner sich befinden?
Ich kann das Geb├â┬Ąude im Hintergrund nicht zuordenen.
(26.10.2016, 22:23)
Nikolas Groeneveld:   @Michael Mettler soweit wie ich das beobachtet habe wird der Kunstfels ├â┬╝ber den ganzen Naturfels gesetzt also verschwindet der Naturfels optisch dahinter.
Ich hoffe auf jeden Fall das die Davidshirsche in den Zoo zurückkehren ich würde es aber auch nicht verstehen wenn das nicht der Fall sein sollte.
(26.10.2016, 15:54)
Michael Mettler:   Bei der urspr├â┬╝nglichen Vorstellung der Planung hie├â┬č es zumindest, dass Davidshirsche und Muntjaks die rechten und linken Nachbarn der Pandas sein werden.

@Nikolas: "... ├â┬╝ber die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt" - hei├â┬čt das, die Naturfelsw├â┬Ąnde werden mit Kunstfels aufgestockt, oder werden sie mit davor gesetztem Kunstfels verkleidet, verschwinden also optisch dahinter??
(26.10.2016, 15:34)
Tim Sagorski:   Ist es eventuell m├â┬Âglich, dass die Milus vor├â┬╝bergehend in den Tierpark gehen, weil die Hirsch-Allee ein "Panda-Upgrade" bekommt?

K├â┬Ânnte mir vorstellen, dass die Milus nach Abschlu├â┬č der Baut├â┬Ątigkeiten wieder in den Zoo zur├â┬╝ckkehren, da sie ja, genau wie die Pandas, ein Musterbeispiel f├â┬╝r die chinesische Tierwelt darstellen.
(26.10.2016, 15:21)
Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen wird aktuell viel mit Kunstfels gebaut ├â┬╝ber die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt.
Ich bin ja eigentlich ein gro├â┬čer Freund von Kunstfels aber wenn man Naturfels f├â┬╝r Kunstfels weichen l├â┬Ąsst kann ich das nicht nachvollziehen.
Der W├â┬╝stenbussard und der K├â┬Ânigsgeier sind entweder abgegeben oder hinter den Kulissen, die Voliere am Uferweg ist wieder mit Dampfschiffenten besetzt.
Die Backsteinrückwand der Flamingovolieren an der Fasanerie wird momentan mit Kunstfels verkleidet.
Die Flamingos befinden sich w├â┬Ąhrend der Bauarbeiten im Haus.
Der Innenteil der Fasanerie ist weiterhin geschlossen (ich meine durch ein Fenster auch dort arbeiten mit Kunstfels gesehen zu haben).
Die Milus sind weg laut Zootierliste wurden sie in den Tierpark abgegeben.
Milus geh├â┬Âren f├â┬╝r mich zu den wenigen Arten die ich in beiden Einrichtungen halten w├â┬╝rde, immerhin spielt der Zoo Berlin ja eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte dieser Hirschart und der Tierpark hat seine Zeitschrift Milu.
Im Masterplan f├â┬╝r den Tierpark steht nichts von Milus also scheint man ihre Haltung langfristig aufgeben zu wollen (es sei denn an diesen Pl├â┬Ąnen hat sich nochmal was ge├â┬Ąndert).
(25.10.2016, 18:49)
Klaus Schueling:   Berliner Panda-Plan wird konkreter

Pressemeldung:
Vertragsinhalte in Peking und Chengdu abgestimmt

Welche Bambussorten den Gro├â┬čen Pandas am liebsten sind, sogar wie dick ein Bambusstamm sein sollte, damit sie dem seltenen Bambusb├â┬Ąren schmecken, haben der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Bruckmann und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem auf ihrer China-Reise vom 13. bis 17. Oktober erfahren. Der Aufsichtsratsvorsitzende und der Zoodirektor hatten die lange Reise angetreten, um zun├â┬Ąchst in Peking die abschlie├â┬čenden Vertragsgespr├â┬Ąche mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) und der State Forestry Administration (SFA) zu f├â┬╝hren und sp├â┬Ąter in Chengdu die Panda-Aufzucht-Station zu besuchen.

?Auf der Agenda standen die letzten Vertragsverhandlungen und die Abstimmung der Gehegedetails. Welches Pandap├â┬Ąrchen es tats├â┬Ąchlich sein wird, werden wir erst bei Vertragsunterzeichnung in den n├â┬Ąchsten Wochen entscheiden?, verr├â┬Ąt Dr. Andreas Knieriem. ?Aktuell wird die Baustelle vorbereitet, so dass wir schnellstm├â┬Âglich mit dem Bau der sehr attraktiven 5.280 m├é┬▓ gro├â┬čen Panda-Landschaft beginnen k├â┬Ânnen.?

Nach den Vertragsgespr├â┬Ąchen freuen wir uns noch mehr auf den Spatenstich im November 2016?, schw├â┬Ąrmt Frank Bruckmann. ?Dem Einzug der Pandas steht nun nichts mehr im Wege und die Besucher unseres Zoos k├â┬Ânnen sich schon jetzt darauf freuen, die Pandas im Sommer 2017 begr├â┬╝├â┬čen zu d├â┬╝rfen. Bis dahin wird weiterhin ein intensiver Austausch zwischen Berlin und Chengdu stattfinden?, verspricht der Aufsichtsratsvorsitzende.

Weitere Berliner Zoo-Mitarbeiter werden nach China reisen, um sich auf einer Konferenz für Pandazucht in Chengdu mit den chinesischen Kollegen auszutauschen. Dabei stehen die Haltung, Pflege und Zucht der Pandas im Mittelpunkt.
(19.10.2016, 17:05)
Jan Jakobi:   Die Info steht im Buch "Mit Faltern begann's" von Katharina Heinroth.

(02.10.2016, 21:02)
Nikolas Groeneveld:   Vielen Dank f├â┬╝r die Information ich hatte mich auch schon gefragt warum man die Pl├â┬Ąne nicht so realisiert hat.
Ich bin auch ganz froh darüber das man für ein neues Elefantenhaus nicht das halbe Hirschrevier platt gemacht hat.
(02.10.2016, 20:35)
Jan Jakobi:   Der Plan landete wegen der alten B├â┬Ąume im Hirsch-Revier in der Schublade.
Das Elefantenhaus wurde 1954/55 auf der Fl├â┬Ąche zwischen Strau├â┬čenhaus und Kleinem Raubtierhaus errichtet.
(02.10.2016, 19:47)
Nikolas Groeneveld:   Seit kurzem befindet sich ein Zoof├â┬╝hrer von 1951 durch den Zoo Berlin in meinem Besitz.
Darin steht das man das neue Elefantenhaus nach dem Krieg urspr├â┬╝nglich im Hirschrevier hinter dem Springbrunnen auf der Fl├â┬Ąche des Gr├â┬╝nen Hirschauses errichten wollte.
Man hoffte damals darauf den Bau bis zum Winter 1951 beendet zu haben.
(02.10.2016, 18:47)
Jan Jakobi:   Die beiden Jungbullen Dayo und Hodari werden bald abgegeben, deswegen die beiden Transportkisten.
(23.09.2016, 20:01)
Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen wird mit Kunstfels gebaut, ich bin wirklich gespannt was daraus am Ende wird.
Auf der Website des Zoos hei├â┬čt es das die Bauarbeiten bis Mitte 2017 dauern sollen.
Ansonsten stehen am Nashornhaus 2 Transportkisten auf der vorderen Au├â┬čenanlage.
(23.09.2016, 19:52)
Jan Jakobi:   Am Montag kam das langerwartete Baby von Jhansi tot zur Welt. F├â┬╝r Jhansi war es das 4. Baby.
https://www.facebook.com/zooberlin/?ref=py_c

Fast auf den Tag genau hatte Narayani im Alter von 20 Jahren eine missgebildete Totgeburt.
Für sie war es das 1., eventuell sogar das 2., Baby.
Leider kann ich die Quelle für das 1. Kalb immer noch nicht aus dem Ärmel schütteln.

Vom früheren Paar wurde die Kuh Miris 2 mal erfolgreich auf Hochzeitreise nach Basel zu Arjun geschickt.
Ihr 3. Kalb wurde von ihrem Partner Gauhati gezeugt, leider erkrankte Miris danach an einer chronischen Geb├â┬Ąrmuttererkrankung und wurde nicht mehr schwanger.

Anbei ein Foto von Jhansi von letzter Woche Mittwoch (14.09.), da war sie noch hochschwanger.
(22.09.2016, 16:53)
Jan Jakobi:   Ich war am 14.09. und 16.09. im Zoo.
Anbei der Waldren-Hirsch mit gefegtem Geweih.
(22.09.2016, 16:39)
Michael Mettler:   Vorgestern war ich im Zoo, f├â┬╝nf Jahre nach meinem letzten Besuch wurde es langsam mal wieder Zeit - das Vogelhaus habe ich in seinem Erstzustand komplett verpasst... Neben zoologischem Aktualisierungsbedarf stand im Vordergrund, mir verschiedene Bereiche noch mal anzusehen, bevor sie umgebaut werden - vor allem das sch├â┬Ân gr├â┬╝ne, abwechslungsreich besetzte "Erweiterungsgel├â┬Ąnde", das ja ├â┬╝berwiegend schlichtem Grau weichen muss... ;-)

F├â┬╝r die zuk├â┬╝nftige Panda-Anlage herrscht schon fast Baufreiheit: Axishirsche habe ich nicht mehr gesehen (auch das Schild fehlte, an anderer Stelle im Zoo entdeckte ich sie nicht), die Barasinghas fand ich im Absperrgehege der fr├â┬╝heren Serau-Anlage im Erweiterungsgel├â┬Ąnde, an der sie auch bereits beschildert sind. Im betroffenen Gehegekomplex stehen also derzeit nur noch Davidshirsche (0,3 im angestammten Gehege gesehen), Wasserrehe (nicht gesehen) und Pudus (vier gesehen) sowie im "Rundbau" die China-Muntjaks. Auch die links daran angrenzende Wasservogelanlage, auf deren Fl├â┬Ąche der Chinesische Musikpavillon entstehen d├â┬╝rfte, war unbesetzt. Soll dann eigentlich der Seel├â┬Âwenbrunnen demontiert werden, der ja in der Sichtachse vom Elefantentor in Richtung Chinapavillon letzteren optisch verdecken w├â┬╝rde?

Der Greifvogelbereich ist komplett au├â┬čen herum abgesperrt (├â┬╝brigens auch der Zugang zum Schweinehaus, dessen Au├â┬čenanlagen aber normal besetzt waren), aus dem Volierenbestand sah ich Bartk├â┬Ąuze in zwei Au├â┬čenk├â┬Ąfigen des Raubtierhauses (neben den Tayras) sowie die unten schon berichtete K├â┬Ânigsgeier-W├â┬╝stenbussard-Kombi am Uferweg. Schade, dass ich mir nie aufgeschrieben habe, was ich in dieser Voliere seit ihrer Errichtung schon alles gesehen habe - "gef├â┬╝hlt" war es bei jedem Besuch ein komplett ausgetauschter Besatz... Am Uferweg sind jetzt auch die Alpakas untergebracht, in einer der Laufvogelanlagen an der R├â┬╝ckseite der Fasanerie. Im aktuellen Zooplan ist im Greifvogelbereich eine kuppelf├â┬Ârmige Rundvoliere eingezeichnet - nur Phantasie oder tats├â┬Ąchliches Projekt?

Die Bantenganlage, durch den Spielplatz ziemlich abgeh├â┬Ąngt an einer Pseudo-Sackgasse gelegen (sofern man nicht durch den Spielplatzsand waten will), wird anscheinend nur selten von Besuchern aufgesucht - ihre Bewohner schienen sich jedenfalls ├â┬╝ber meine Anwesenheit ziemlich zu wundern. Auch die Reaktion der Rotb├â┬╝ffel im davor gelegenen Gehege passte dazu. Als ich ihr Gehege entlang der Schweinehausseite passierte, interessierten sie sich nicht f├â┬╝r mich; als ich dann, statt geradeaus zum Hauptweg weiterzugehen, um ihr Gehege herum in Richtung Bantengs abbog, bekam ich pl├â┬Âtzlich die volle Aufmerksamkeit der gesamten Gruppe...!

Der Streichelzoo hat zwar durch den Einsatz von Holz mehr Stimmung gewonnen, andererseits wirkt die H├â┬Ąufung von Pfosten und Balken optisch etwas erdr├â┬╝ckend (gesteigert dadurch, dass das Holz noch hell leuchtet - mit etwas Patina wird das wohl gemildert werden). Immerhin gibt es zudem jetzt mehr Zaunfront darin als fr├â┬╝her. Vielleicht w├â┬Ąre es sch├â┬Âner gewesen, den einen oder anderen Kleinstall samt Vorgehege aufzul├â┬Âsen und f├â┬╝r dessen Besatz die vergr├â┬Â├â┬čerte Eselanlage als Absperrm├â┬Âglichkeit mitzunutzen.

Besonders gespannt war ich nat├â┬╝rlich auf das neue Vogelhaus, dessen quarant├â┬Ąnestationsartigen Erstzustand ich leider (oder gl├â┬╝cklicherweise?) nur von Fotos her kannte. Mein gewonnener Eindruck ist dabei zwiesp├â┬Ąltig. Die Innenvolieren und der Afrika-Flugraum gefallen mir gut, der Asien-Flugraum war leider wegen Renovierungsarbeiten (?) gesperrt und deshalb f├â┬╝r mich nicht bewertbar. Auch die Artenzusammenstellung ist nicht schlecht. Manche Arten sind zwar altgewohnte Nicht-Besonderheiten, aber vor dem Hintergrund, dass Zoos auch bei solchen Arten zunehmend auf Eigenversorgung durch Zucht achten m├â┬╝ssen, ist ihre Haltung f├â┬╝r mich nachvollziehbar. Weniger gefallen mir die Au├â┬čenvolieren. Vermutlich bedingt durch die geringe Tiefe, in der sich ja auch noch ein Pfleger unfallfrei bewegen k├â┬Ânnen muss, fehlt es in etlichen an Sitzm├â┬Âglichkeiten auf ├â┬ästen. Den V├â┬Âgeln bleibt dann - schautechnisch unbefriedigend - vor allem die Kunstfels-Oberkante direkt unter dem Deckengitter als Sitzm├â┬Âglichkeit.

Mit dem Auge eines Normalbesuchers betrachtet erscheint mir das Haus als etwas monoton gestaltet. Beim Wechsel von einem Erdteiltrakt in den anderen kann leicht die Frage aufkommen "War ich hier nicht schon?". Bei meinem Besuch waren zudem trotz guten Wetters die meisten Durchfl├â┬╝ge in die Au├â┬čenvolieren geschlossen (ohne dass dort sichtbare Pflegearbeiten stattfanden), so dass man au├â┬čen gef├â┬╝hlte Kilometer entlang vogelleerer, ziemlich einheitlich gestalteter K├â┬Ąfigkurven entlang lief. Da bot das alte Vogelhaus innen wie au├â┬čen baulich mehr Abwechslung...! Wobei das nat├â┬╝rlich bei einem Zoo, der Artenreichtum zum Konzept hat, zugegebenerma├â┬čen "Jammern auf hohem Niveau" ist.

Gut gefallen hat mir auch die Neugestaltung der Reptilienhaltung im Terrarium. Der Effekt der geschickten Innengestaltung der Terrarien, die entlang einer Reihe grenzenlos ineinander ├â┬╝berzugehen scheinen, ist verbl├â┬╝ffend. Nun sind die Trennscheiben nat├â┬╝rlich noch neu - Kratzer und Verschmutzungen durch die Tiere werden die Wirkung im Laufe der Zeit sicher etwas d├â┬Ąmpfen. Aber selbst dann sieht es allemal besser aus als mit den fr├â┬╝heren Sichtbetonkulissen und Kunststoff-Stegplatten-Trennw├â┬Ąnden. Erfreulich auch, dass die gro├â┬čen Riesenschlangen nicht mehr auf nacktem Gestein leben m├â┬╝ssen wie in ihrer fr├â┬╝heren Anlage neben der Cafeteria. Die neue Madagaskaranlage dort gef├â┬Ąllt mir gut, obwohl sie mit ihrem Besatz Strahlenschildkr├â┬Âte/Madagaskarleguan/Schildechse "gef├â┬╝hlt" eigentlich schon "Erdm├â┬Ąnnchenstatus" in der Zoolandschaft hat - nur das ansonsten unvermeidliche Panthercham├â┬Ąleon als Oberbesatz fehlte noch ;-)
(22.09.2016, 12:03)
Nikolas Groeneveld:   Seel├â┬Âwenbulle Enzo hat ein Implantat zur Verh├â┬╝tung bekommen.
Mit ihm soll nicht mehr gez├â┬╝chtet werden weil sonst die Gefahr bestehen wurde das seine Gene in der europ├â┬Ąischen Zoopopulation ├â┬╝berrepr├â┬Ąsentiert sind.
(02.09.2016, 13:12)
WolfDrei:   Waldmurmeitier
(29.08.2016, 22:25)
WolfDrei:   5 auf einen Streich: Pudus
(29.08.2016, 22:20)
WolfDrei:   Temperatursturz von 36├é┬░C (Rekord in Sch├â┬Âneberg/Berlin) auf ca 21├é┬░C. Und fr├â┬╝h sollte man im Nachttierhaus sein, sind dann doch die Arbeitslichter teilweise noch an - und Gl├â┬╝ck mu├â┬č man haben - siehe die Rostkatze - aber auch die Wickelb├â┬Ąren waren schon agil (sonst kaum zu sehen). Sch├â┬Ân leer war es - bis ca 11 Uhr. Dann aber: 5 Pudus auf einen Schlag - sonst sehe ich einen h├â┬Âchstens alle 3 Monate! Auch das Waldmurmeltier sah ich im Zoo erstmals (das 1. Mal ├â┬╝berhaupt 1972 in Prag).
Neu scheinen die Gelbhalsfrankoline zu sein - in den Au├â┬čenanlage der alten Fasanerie - ansonsten sind die Volieren innen jetzt abgesperrt. Im Aquarium war eine Br├â┬╝ckenechse vor dem Loch gut sehbar. Alles in 3 Stunden.
Jungtiere gibt es bei den Wongatauben und den Zwergrohrdommeln. Leider gibt es wohl bei den James-/ Anden- und Zwergflamindos keine Nestbauaktivit├â┬Ąten.
Beim Greifvogelbau ist offensichtlich der Gesamtfelsen in Arbeit - aber was dann? In der gro├â┬čen Voliere am Kanal ist das Kondork├â┬╝ken schon so gro├â┬č wie die Eltern.
Im Aquarium ist die Reptilienetage mit Krokodilhalle nun voll ge├â┬Âffnet - gute Arbeit. Demgegen├â┬╝ber diskutierten Pfleger im Vogelhaus, wie sie ├â┬╝berhaupt verhindern k├â┬Ânnen, dass Spatzen eindringen bzw. wie schon Daseiende wieder herausexpediert werden k├â┬Ânnen.

(29.08.2016, 22:08)
Nikolas Groeneveld:   Heute sagte eine Besucherin im Tropenaffenhaus einem Pfleger das ein Greifvogel gegen eine Scheibe geflogen ist.
Im Mandrillau├â┬čengehege lag ein Habicht, der sich nicht mehr bewegte (er atmete aber noch).
Der Pfleger wollte nun mithilfe seines Kollegen die Mandrills ins Innengehge locken um den Vogel aus dem Gehge zu holen.
W├â┬Ąhrend der Pfleger ins Haus zur├â┬╝ckging setzte sich der Vogel der zuvor auf den R├â┬╝cken gelegen hatte hin, die Mandrillweibchen gingen ein paar mal an ihm vorbei n├â┬Ąherden sich dem Habicht aber nicht weiter.
Anders handelte das M├â┬Ąnnchen es ging auf den Vogel zu und versuchte ihn zu greifen, der Habicht versuchte zu fliehen und flog in Panik ein zweites mal gegen die Scheibe und landete nat├â┬╝rlich wieder auf dem Boden der Freianlage.
Das Mandrillm├â┬Ąnnchen lief wieder auf den Vogel zu beim Versuch ihn zu greifen hob der Habicht allerdings in die andere Richtung ab und flog auf den n├â┬Ąchstgelegenen Baum.
Der Vogel hatte sich also selbst aus seiner Notlage befreit.
(28.08.2016, 19:47)
Jan Jakobi:   ├â┬ťberraschung im Nashornhaus I: Jhansi ist laut B.Z. hochschwanger!

Die Quelle für das erste Kalb von Narayani kann ich leider immer noch nicht aus dem Ärmel schütteln.
Ich bin mir sicher das ich schon mal davon gelesen habe, bevor ich im EleWikis-Forum davon las.

Hier nochmal meine Frage bzw. der Grund der Frage: War das Kalb von 2007 Narayanis erstes Kalb?

Ich habe im EleWikis-Forum folgende Info gefunden, demnach war es das zweite Kalb:

"Habt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regul├â┬Ąren Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mu├â┬čte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anf├â┬Ąnglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mi├â┬čgebildet und hatte nur ein Auge , daf├â┬╝r aber mehrere Kiefer├â┬Ąste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut ├â┬╝berstanden . Es war ├â┬╝brigends schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des F├â┬Âtus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht!"

Quelle: Thread "Nash├â┬Ârner in Berlin"/EleWikis-Forum/17.09.2007


(26.08.2016, 17:43)
Nikolas Groeneveld:   Am Greifvogelfelsen stehen immer mehr Bauger├â┬╝ste.
Im Streichelzoo wurden die Holzfiguren von Hans im Glück frisch gestrichen, es sind auch noch neue Figuren hinzugekommen.
Die Hinterw├â┬Ąlder-Rinder sind immer noch nicht in ihr altes Gehege zur├â┬╝ckgekehrt.
(26.08.2016, 15:51)
Nikolas Groeneveld:   Anscheinend kommt den Umbau am Greifvogelfelsen betreffend endlich mehr Bewegung in die Sache.
Die Wei├â┬čkopfseeadler sind aus ihrer Voliere ausgezogen, die WG um Schildrabe,Kappengeier,Gaukler und Schmutzgeier ist jetzt zwischen den Bartk├â┬Ąuzen und Geierraben eingezogen.
K├â┬Ânigsgeier und W├â┬╝stenbussard befinden sich jetzt in einer Voliere am Uferweg.
(12.08.2016, 21:18)
Ronny:   Ja, wird man. Es sollen auf dem B├â┬Ąrenfelsen nur noch Eisb├â┬Ąren und Lippenb├â┬Ąren gehalten werden.
(10.08.2016, 16:24)
Oliver Muller:   D.h. man wird die Haltung von Kragenb├â┬Ąren auslaufen lassen?
(10.08.2016, 10:12)
Nikolas Groeneveld:   Braunb├â┬Ąrin Siddy ist in den Wuppertaler Zoo umgezogen, dort erwarten sie Braub├â┬Ąrin Brenda und zwei Arktische W├â┬Âlfe.
Ich hoffe das die Braunb├â┬Ąren als Wappentier Berlins irgendwann in den Zoo zur├â┬╝ckkehren.
Ich glaube aber eher das man in Zukunft auf sie verzichtet und dass nach dem tod des letzten Kragenb├â┬Ąren (dieser bewohnt jetzt n├â┬Ąmlich die ehemalige Braunb├â┬Ąrenanlage) W├â┬Âlfe und Eisb├â┬Ąren an ihrer Stelle eine neue Anlage bekommen.
Damit w├â┬╝rden dann langfristig Eisb├â┬Ąren im Zoo und im Tierpark gehalten werden.
Aber ich denke das es momentan eine gute L├â┬Âsung ist den sowohl Braunb├â┬Ąr als auch Kragenb├â┬Ąr haben durch den Umzug mehr Platz.
(09.08.2016, 13:04)
Nikolas Groeneveld:   Heute nach etwas l├â┬Ąngerer Zeit mal wieder ein Besuch im Zoo.
Zum scannen der Jahreskarte brauchte das Ger├â┬Ąt am Drehkreuz ein paar Anl├â┬Ąufe bis es dann letztendlich beim vierten oder f├â┬╝nften mal doch noch meine Jahreskarte akzeptiert hat und mir einlass gew├â┬Ąhrte.
Im Streichelzoo wurden viele Z├â┬Ąune entweder neu angestrichen oder durch Holzz├â┬Ąune ersetzt.
Die Hinterw├â┬Ąlder-Rinder sind noch nicht in ihr altes Gehege zur├â┬╝ckgegehrt.
Die Anlage der Rotbunten Hausschweine wurde nicht vergr├â┬Â├â┬čert, ich finde sie ziemlich beengt.
Der direkte Zugang vom Streichelzoo zur Küstenvoliere wurde geschlossen und bepflanzt und die Innenanlage der Kaninchen ist jetzt durch Fenster für Besucher einsehbar.
Ich fand neben der Anlage f├â┬╝r Laufenten einen ausgeh├â┬Âlthen Futterautomaten in den Besucher M├â┬╝ll reingeworfen hatten.
Ich verstehe zwar nicht so ganz warum ein ausgeh├â┬Âhlter Futterautomat im Streichelzoo an einer Wand h├â┬Ąngt, aber als M├â┬╝lleimer sollte er sicherlich nicht genutzt werden.
Ansonsten ist der begehbare Innenteil der Fasanerie für Umbauarbeiten gesperrt.
(03.08.2016, 21:54)
Hannes Lueke:   Wow was Geld ausmachen kann
Ich kenne da einen Tierpark im Berliner Raum der braucht l├â┬Ąnger um eine Pr├â┬Ąriehundanlage zu bauen
(29.07.2016, 23:54)
Mark Meier:   Heute wurde nach 8 Monaten Bauzeit und 4 Mio Investitionen der neue Eingangskomplex am L├â┬Âwentor ├â┬╝bergeben.
(29.07.2016, 20:46)
WolfDrei:   Nach der schon unter `` Tierpark Berlin`` gekennzeichneten Zoo-App ist in Erweiterung der Ver├â┬Âffentlichung heute eine Fassung in der ?Berliner Morgenpost? erschienen. Es werden zwar 6 Touren verzeichnet, die speziell mit einer Abbildung gekennzeichnete Tour, offensichtlich f├â┬╝r den ONB, l├â┬Ąuft wie folgt ab und nennt sich ?Morgenpost-Tour?.

Flamingo - Elefant - Affe - L├â┬Âwe - Zebra - Pinguin - Lippenb├â┬Ąr - Eisb├â┬Ąr - Flusspferd - Steinbock - SCHLUSS.
Die belebte Welt ist damit gekennzeichnet.

Damit haben wir jene Tiere, die es eigentlich nur auszustellen gilt. Andere Zoos k├â┬Ânnten sich danach richten, insbesondere gr├â┬Â├â┬čere St├â┬Ądte, die glauben auch einen Zoo aufbauen zu wollen. - :)

(29.07.2016, 20:07)
WolfDrei:   Laut Radio Berlin - Brandenburg ist heue nach Umbau der Streichelzoo wieder er├â┬Âffnet worden
(24.07.2016, 15:08)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch das Aquarium:
Mittlerweile ist auch die rechte (westliche) Seite der Reptilienausstellung nach Umbau er├â┬Âffnet, doch ist der Besatz noch ausbauf├â┬Ąhig: einige Basilisken, mehrere Sumpfschildkr├â┬Âtenarten. Highlights sind Salomonenskink und besonders Fidjileguan, 2 kleinere innenst├â┬Ąndige Anlagen sind noch unbesetzt. Die gro├â┬če Anlage an der Seite, seinerzeit f├â┬╝r mich von Bedeutung durch die Ausstellung der Kragenechsen, beherbergt nur gr├â┬╝ne Leguane. Die seitliche Panoramascheibe mit Einblick in die Crocohalle wurde mit Kunstfels drapiert. In der Halle selbst wird noch gearbeitet. Da man offensichtlich Platz f├â┬╝r Arbeitsmaterialien ben├â┬Âtigt, ist nunmehr die schon fertiggestellte Ostseite gesperrt. Im Erdgescho├â┬č (Fische) fielen viele kleine Schlammspringer auf, deren Zahl zuletzt gegen 2-3 Fische ging.

(21.07.2016, 20:17)
Michael Mettler:   "K├â┬Ąnguru & Ente, Ameisenb├â┬Ąr & Affe: In keinen anderen deutschen Zoos gibt es mehr tierische Wohngemeinschaften als in Berlin. (...) 14 WGs gibt es schon, die 15. ist gerade in Vorbereitung. " (http://www.bz-berlin.de/berlin/die-lustigsten-tier-wgs-von-zoo-und-tierpark)

Ich will ja nicht hoffen, dass das auf einer offiziellen Aussage der Zoo-/Tierparkleitung beruht, sondern der Superlativ nur ein Hirngespinst der Zeitung ist. Denn eine solche, offenbar sogar noch durch Zusammenrechnen von Zoo und TP entstandene Zahl wird von manchem anderen deutschen Zoo schon lange übertroffen.

Wobei interessant w├â┬Ąre, welchen Ma├â┬čstab die B.Z. (oder wer auch immer die Behauptung aufgestellt hat und nur von ihr zitiert wurde) f├â┬╝r eine "tierische WG" anlegt. Jedes Aquarium, jede Voliere und jeder Wasservogelteich mit mehr als einer Tierart ist schlie├â┬člich auch eine Gemeinschaftshaltung, aber davon gibt es in den Berliner Einrichtungen deutlich mehr als 15....
(13.07.2016, 18:58)
Nikolas Groeneveld:   Auf dem dem Pavianfelsen wurden auch Mausefallen aufgestehlt.
Bei den Braunen Kapuzinern fiel mir auf das ein Weibchen ein noch recht kleines Jungtier tr├â┬Ągt.
An der Vogelvoliere gegen├â┬╝ber der Schimpansenanlage wurde ein Bildschirm f├â┬╝r Besucher angebracht der Livebilder einer Kamera zeigt die ├â┬╝ber den Nestern der Abdimst├â┬Ârche h├â┬Ąngt.
Somit kann der interessierte Besucher die V├â┬Âgel jetzt gut bei ihrem Brutgesch├â┬Ąft beobachten.
Der Streichelzoo wurde stellenweise mit Wiese bestückt.
Abgesehen davon sah ich im Wassergraben der Braunb├â┬Ąrenanlage ein Entenk├â┬╝ken das hei├â┬čt die Enten bev├â┬Âlkern nicht nur den Wassergraben der L├â┬Âwen sondern auch den der B├â┬Ąren.
(08.07.2016, 21:03)
Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei,Jan Jakobi und Michael Mettler vielen dank damit sind dann erstmal alle meine Fragen zu diesem Thema beantwortet :)
(08.07.2016, 19:37)
Michael Mettler:   @Jan: Was vielleicht daran liegt, dass dieses Becken so ziemlich die unspektakul├â┬Ąrste Form einer Tierhaltung darstellte (@Nikolas, ich verga├â┬č zu erw├â┬Ąhnen: Nein, es gab keinen Unterwassereinblick), dementsprechend optisch unattraktiv, nicht innovativ und noch nicht mal mit dem daf├â┬╝r angedachten Besatz best├â┬╝ckt war - es bot eben kaum Anlass, es fotografisch f├â┬╝r die ├â┬ľffentlichkeit zu dokumentieren. Ich suche schon die ganze Zeit nach einem plastischen Vergleichsbeispiel, aber wer schon mal ein ├â┬ťberwinterungsquartier f├â┬╝r Wasserv├â┬Âgel hinter den Kulissen eines Zoos gesehen hat, bekommt eine ungef├â┬Ąhre Vorstellung - nur im Falle des "Seekuh"-Beckens zu meiner Zeit ohne jegliche Einrichtung, daf├â┬╝r mit Pflanzbeeten nebendran. Etwas weniger fein w├â┬Ąre der Vergleich mit einer wassergef├â┬╝llten Dunggrube.

Au├â┬čer den Krokodilen habe ich bei mindestens einem Besuch damals eine Schar Pfeifg├â┬Ąnse dort untergebracht gesehen und bin mir nicht ganz sicher, ob eventuell auch mal Flamingos drin waren (dann wohl bei abgesenktem Wasserstand).
(08.07.2016, 09:58)
Jan Jakobi:   @Michael und Nikolas:
Mir ist grade eingefallen das hier schon mal ├â┬╝ber das omin├â┬Âse Seekuhbecken geschrieben wurde.
Im Thread "Was nie gebaut wurde" steht was dazu.
Tja, die Suchfunktion macht es m├â┬Âglich ;)

Ein Foto wo genau das Becken, also nicht das gro├â┬če Flusspferd-Becken, zu sehen ist kenne ich leider nicht.
(08.07.2016, 00:39)
Michael Mettler:   Meiner Erinnerung nach war das "Seekuhbecken" nichts weiter als eine relativ flache, rechteckige Betonwanne, die nach hinten hin in eine Rampe und einen schmalen Landteil aus Beton ├â┬╝berging.

Im Antilopenhaus verlief fr├â┬╝her ein Besucherrundweg zwischen Mittelhalle und Huftierboxen, der zugunsten einer Boxenvergr├â┬Â├â┬čerung aufgegeben wurde. Die Mittelhalle war im Ursprung des Hauses eine Pflanzenhalle, in der aber im Laufe der Zeit auch Ausstellungen pr├â┬Ąsentiert oder kleinere Tiere (z.T, in "Tischk├â┬Ąfigen", also Vitrinen auf Beinen) untergebracht wurden. Anfang der 1980er Jahre, als ich den Zoo kennenlernte, war die Mittelhalle zum Besucher-"Wandelgang" hin komplett verglast und nicht begehbar, es war m.E. ein bis auf Sitzb├â┬Ąume f├â┬╝r die V├â┬Âgel kahler Raum mit einem oder mehreren flachen Wasserbecken im Boden. Kann sogar sein, dass er im Sommer normalerweise gar nicht besetzt war oder nur zur Aufzucht von Schwimmv├â┬Âgeln genutzt wurde, ich erinnere mich ansonsten wie gesagt an Stelzv├â┬Âgel im Haus (meine Besuche fielen oft in den Herbst). Wegen Heizbarkeit, Sonneneinfall und Wasserbecken war dann eben auch die kurzzeitige Unterbringung von Krokodilen in der Mittelhalle machbar. Sp├â┬Ąter, noch bevor der Besuchergang entfiel, wurde die Mittelhalle zuerst zu einer begehbaren S├â┬╝damerikahalle umgebaut, die mit Pflanzen aus trockenen Lebensr├â┬Ąumen, V├â┬Âgeln und kleinen S├â┬Ąugern besetzt war (von letzteren fallen mir spontan aber nur Faultiere ein, die nicht so recht in den dargestellten Lebensraum passten).
(07.07.2016, 23:19)
Jan Jakobi:   @Nikolas: Das Buch "Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten" k├â┬Ânnte einige deiner Fragen beantworten.
Das Becken hatte, soweit ich mir bekannt ist, keine Unterwassereinsicht.
(07.07.2016, 21:05)
WolfDrei:   @N. Groeneveld: Das ist die Rotunde, die eigentliche `` Lichthalle`, in der weit vor ├â┬╝ber hundert Jahren die Herren Zaren, K├â┬Ânige etc. schritten. Zwischenzeitlich gab es dort in den Zwanzigern (?) schon mal eine gewisse Menge Krokodile zur Schau.
Um noch mehr Historie zu nennen . Als in den Sechzigern die Delphinomanie ausbrach, sollte dort, wo jetzt die `` Schilfkl├â┬Ąranklage`` f├â┬╝r das neue Flusspferdhaus ist, ein Delphinanlage gebaut werden. Selbiges war in den Anfangsjahren auch f├â┬╝r den Tierpark geplant!
(07.07.2016, 20:41)
Nikolas Groeneveld:   Vielen Dank f├â┬╝r die Information.
Dazu h├â┬Ątte ich allerdings noch einige Fragen.
Wie sah dieses Becken denn aus?
Hatte es eine Unterwassereinsicht?
Einen kleineren Landteil müsste es ja auch gegeben haben wenn dort zeitweise Wassergeflügel und Krokodile untergebracht waren.
Zum Antilopenhaus
Wie hat man den Krokodile im Antilopenhaus untergebracht?
Hatten die dann etwa eine Plastikwanne?
Und eine letzte Frage h├â┬Ątte ich noch was genau ist mit der Mittelhalle im Antilopenhaus gemeint?
Etwa eine Unterbringungsm├â┬Âglichkeit abgesehen von der Boxenreihe f├â┬╝r Antilopen und Giraffen?
Ich hoffe das sind nicht zu viele Fragen aber ich habe das alte Flusspferdhaus nicht erlebt.
Und an das Antilopenhaus kann ich mich auch erst nach dem Umbau erinnern.
(07.07.2016, 19:42)
Michael Mettler:   @Nikolas Groeneveld: In gewissem Sinne gab es das Seekuhbecken im alten Flusspferdhaus, nur wurde nie eine Seekuh darin gehalten. Ich kenne es noch als ├â┬ťberwinterungsanlage f├â┬╝r Wassergefl├â┬╝gel und kurzzeitig als Krokodilbecken, als der Besatz der Krokodilhalle im Aquarium in den 80er Jahren wegen Umbauarbeiten vor├â┬╝bergehend ausgelagert werden musste. Die gro├â┬čen Krokodile kamen in die Mittelhalle des Antilopenhauses (die au├â┬čerhalb dieser Zeit ebenfalls als Vogel-Winterquartier benutzt wurde, z.B. f├â┬╝r tropische Stelzv├â┬Âgel), die kleineren ins Flusspferdhaus.
(07.07.2016, 18:34)
Nikolas Groeneveld:   Zu meiner gro├â┬čen Freude sah ich bei meinem gestrigen besuch Alpen-und Waldmurmeltiere, auch die Affen waren sehr aktiv.
Es ist wirklich sch├â┬Ân dem Sumpfspringaffen-Nachwuchs bei seinen Kletterversuchen zuzusehen.
Ich sah zum ersten mal beide Kugelgürteltiere zusammen auf der Anlage.
Am Felsen der B├â┬Ąrenmakaken ist mir aufgefallen das dort Mausenfallen aufgestellt wurden.
Am Streichelzoo wird weiterhin fleissig gebaut.
Inzwischen wurde auch der Zaun der ehemaligen Anlagen f├â┬╝r Hausrinder und Esel zur Besucherseite hin abgerissen, daf├â┬╝r lag auf dem Gel├â┬Ąnde ein B├â┬╝ndel mit bearbeiteten Holzst├â┬Ąmmen (wahrscheinlich f├â┬╝r einen Holzzaun wie er auch sonst auf dem Streichelzoogel├â┬Ąnde entstanden ist).
Im Raubtierhaus h├â┬Ąngen relativ mittig am Gitter von zwei Boxen f├â┬╝r Leoparden schwarzen Holzplatten, die das Gitter weitestgehend abdecken.
Wei├â┬č jemand wof├â┬╝r die Holzplatten angebracht wurden?
Ausserdem konnte ich durch den Bauzaun einen kurzen Blick in das neue Eingangsgeb├â┬Ąude werfen, ich sah nur das darin Holzbalken angebracht wurden.
Ansonsten sah es noch ziemlich leer aus.
Nur so nebenbei im Wegweiser durch den Zoo aus dem Jahre 1956 wird die Planung f├â┬╝r das damals noch im Bau befindliche Flusspferdhaus n├â┬Ąher beschrieben.
Dort steht auch das im Haus ursprünglich ein in einer Tropenlandschaft liegendes Becken für eine Seekuh entstehen sollte.
Mir waren Planungen in diese Richtung bisher unbekannt, eigentlich schade für den Zoo das diese Planung damals nicht realisiert wurde.
Eine Seekuh h├â┬Ątte bestimmt viele Besucher angelockt.
(07.07.2016, 13:51)
WolfDrei:   F├â┬╝r mich aber das Interessanteste: Geburt bei den Springaffen! Habe ich in den letzten 20 Jahren in der ├â┬Âffentlichen Ausstellung nicht gesehen! Leider sind das Glas und die Lichtbedingungen dort einer Aufnahme nicht sehr f├â┬Ârderlich - und viele Zuschauer.
(03.07.2016, 21:05)
WolfDrei:   Nun zu den gro├â┬čen Tieren.
Nach dem Gerenukbock wurde gefragt: Nach einem halben Jahr sah ich ihn erstmals in der Freianlage: Haupteingang Antilopenhaus, 1. Anlage rechts
(03.07.2016, 21:00)
WolfDrei:   Der Durchbruch
(03.07.2016, 20:56)
WolfDrei:   Ein Deckendurchbruch mit darunter befindlicher Pflanzinsel.

Noch ein (werdendes Problem?): aufgrund der Maschengr├â┬Â├â┬če sind im Papageientrakt Scharen von Spatzen eingewandert - die k├â┬Ânnen durchaus auch in die anderen Bereiche. Nach Besch├â┬Ądigung z. B. der L├â┬╝ftung des Krokotraktes im Tierpark sind nach drei Jahren die Spatzen immer noch da! Und br├â┬╝ten nat├â┬╝rlich in diesem Schlaraffenland!
(03.07.2016, 20:52)
WolfDrei:   Ein Beispiel der Beschilderung
(03.07.2016, 20:45)
WolfDrei:   Das einf├â┬╝hrende ``Panorama`` - hier f├â┬╝r Afrika
(03.07.2016, 20:42)
WolfDrei:   Heute nun mein 2. Erstbesuch in der `` Welt der V├â┬Âgel``. Wie schon mein Vorschreiber: eine bessere Innengestaltung auf jeden Fall ! An 2 Stellen wurden die den Besucher erschlagenden Betondecken aufgebrochen und darunter Pflanzinseln angelegt. Die Australiengro├â┬čvoliere wurde Afrika zugeschlagen, fr├â┬╝her war sie sehr d├â┬╝rftig besetzt. A propos Besatz: es ist der von vor 3 Jahren - bei den Astrilden und anderen V├â┬Âgeln unter Spatzengr├â┬Â├â┬če sehe ich allerdings nicht durch. Die Kontinentzuordnung der Volieren im Inneren wurde fast 100%ig beibehalten, zum Gl├â┬╝ck hat die Botanik in den beiden gro├â┬čen Hallen beim Umbau nicht gelitten, die eigentlichen kleinen Innenvolieren - auch au├â┬čen - haben mehr Gr├â┬╝n erhalten. Allerdings: gerade die (S├â┬╝dost)-Asienanlage str├â┬Âmt keineswegs bez├â┬╝glich Luftfeuchtigkeit und Temperatur Tropenflair aus - bestenfalls Mittelmeerklima. Das Dilemma besteht nat├â┬╝rlich darin, dass die Lebensdauer der Verbundholz-Tragbalken unter den
`` wahren`` Bedingungen sehr verk├â┬╝rzt w├â┬Ąre - ich denke mit Schrecken an den jetzigen Zustand der ehemaligen Indonesienhalle in Walsrode (inbegriffen die ethnischen Holzfiguren) nach 15 Jahren.
Die Au├â┬čenbepflanzungen werden noch etwas Zeit ben├â┬Âtigen, auch knallte auch heute die Sonne voll darauf.

Ich war p├â┬╝nktlich um 9 dort, 11.30 war Schluss f├â┬╝r mich bei dem Andrang. Und an der alten L├â┬Âwen-Kasse eine Riesenmenge Anstehender. Am Ausgang traf ich Herrn Knieriem, der ├â┬Ąu├â┬čerte, dass gegenw├â┬Ąrtig die Touchsreens noch Schwierigkeiten bereiten - bei den Besuchermengen und den vielen Patschh├â┬Ąndchen k├â┬Ânnte das wirklich ein Problem werden.
Im Gegenzug zur Er├â┬Âffnung sind nun im alten Vogeltrakt im Inneren nach Umzug der V├â┬Âgel schon 6 Innenk├â┬Ąfige v├â┬Âllig ausger├â┬Ąumt.

Was noch: die Wasserrehe waren im vorderen Teil - sonst eher selten, die sib. Steinb├â┬Âcke haben 2 Jungtiere (soweit einsichtbar). Bei den wichtigeren Flamingos (Anden- und Zwergflamingos) gibt es noch keine Bauaktivit├â┬Ąten. Der Kinderbauernhofbereich nimmt langsam Form an, w├â┬Ąhrend man beim Greifvogelfelsen nur philosophieren kann, was das wohl werden k├â┬Ânnte.

Anbei: die Welt der V├â┬Âgel


(03.07.2016, 20:37)
Nikolas Groeneveld:   Ich habe heute zum ersten mal das wiederer├â┬Âffnete Vogelhaus besucht.
Es ist auf jeden Fall sehr viel sch├â┬Âner als vorher.
Nur schade das die Volieren nicht sonderlich vergr├â┬Â├â┬čert werden konnten.
Auch etwas schade finde ich das viele Lampen und auch Bel├â┬╝ftungssch├â┬Ąchte recht auff├â┬Ąllig eingebaut wurden das wirkt nicht sonderlich nat├â┬╝rlich.
Aber dennoch finde ich das man die M├â┬Âglichkeiten die man hatte gut genutzt hat.
Auf Infotafeln und Touchscreens kann der Besucher viel wissenswertes ├â┬╝ber V├â┬Âgel erfahren.
Auch wurden viele vorher graue Betonw├â┬Ąnde meist mit Kunstfels oder Bemalungen verdeckt.
Einige Volieren wurden auch zusammengelegt und ausserdem gibt es f├â┬╝r die V├â┬Âgel mehr Sitz-und R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten.
Zudem ist die ehemalige Anlage der Nilflughunde nicht mehr begehbar und die Tiere sind damit leider nicht mehr zu sehen.
(01.07.2016, 19:49)
Nikolas Groeneveld:   Laut einer Folge von Panda, Gorilla & Co k├â┬Ânnte am Greifvogelfelsen unter umst├â┬Ąnden in Zukunft eine f├â┬╝r den Besucher begehbare Gro├â┬čvoliere f├â┬╝r nordische Eulenarten enstehen.
Es wurde aber gesagt das es sich dabei erstmal nur um eine Idee handelt es ist also nicht sicher ob das Projekt letztendlich auch realisiert wird.
Die Zoospitze wird inzwischen wahrscheinlich (hoffentlich) ihre Entscheidung gef├â┬Ąllt haben nur wurde bisher ja noch nichts zu diesem Projekt auf der Internetseite des Zoos bekannt gegeben.
Insofern kann ich hier nat├â┬╝rlich nichts versprechen ich wollte diese Option hier aber trotzdem einmal erw├â┬Ąhnen.
Abgesehen davon wird morgen am Nachmittag das Vogelhaus wieder komplett f├â┬╝r Besucher ge├â┬Âffnet.
(29.06.2016, 13:49)
Sacha:   @Oliver Muller: Unter Umst├â┬Ąnden: ja (Kommt darauf an, wie der Umbau genau von statten geht und ob z.B. die L├â┬Âwen w├â┬Ąhrend des Umbaus im Zoo bleiben und vor├â┬╝bergehend - wenn/falls an ihrem Gehege gebaut wird - in die Tigeranlage ziehen). So oder so w├â┬Ąre die Info interessant f├â┬╝r mich.
(27.06.2016, 11:54)
Oliver Muller:   @Sacha: W├â┬Ąre ja sinnvoll, sie erst nach Umbau des Raubtierhauses zu holen.
(27.06.2016, 11:27)
Sacha:   Wann kehren eigentlich die Tiger (egal welche UA) wieder in den Zoo zur├â┬╝ck? Ist ja schon etwas schr├â┬Ąg im Moment, 3 UAs im Tierpark und keine im Zoo.
(27.06.2016, 10:43)
Nikolas Groeneveld:   Und am Vorplatz m├â┬╝sste nach einer vergr├â┬Â├â┬čerung der Volieren dann immernoch genug Platz vorhanden sein um dort mit Sanit├â┬Ątswagen hin zu kommen.
(25.06.2016, 21:36)
Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei k├â┬Ânnte man nicht vielleicht trotzdem einige Volieren immerhin noch nach vorne in die Breite vergr├â┬Â├â┬čern.
Bei den Volieren an der R├â┬╝ckseite des Hauses hin zu den B├â┬Ąrenanlagen und zu den Flusspferden ist das zwar auch schlecht bis ├â┬╝berhaupt nicht m├â┬Âglich aber auf der Seite hin zum Streichelzoo befindet sich ein relativ gro├â┬čer Vorplatz der f├â┬╝r die V├â┬Âgel ├â┬╝berhaupt nicht genutzt wird.
(25.06.2016, 21:31)
WolfDrei:   Zu einer m├â┬Âglichen `` Vertiefung`` der Vogelvolieren: ich hatte auch angefragt. Antwort: es gibt `` Gesetze``, dass Sanit├â┬Ątswagen im Notfall in jede Ecke fahren k├â┬Ânnen - deshalb die geringe Tiefe!
(25.06.2016, 20:44)
Nikolas Groeneveld:   Bei meinem gestrigen Zoobesuch w├â┬Ąren zwei Pudus und zwei Wasserrehe auf den Aussenanlagen zu sehen.
-Die Besucherabsperrungen im Hirschrevier erhalten momentan einen roten Anstrich.
-Bei der kommentierten Schauf├â┬╝tterung der antarktischen Pinguine erz├â┬Ąhlte Herr Zahmel (Pfleger bei Robben und Pinguinen) dass hinter den Kulissen ein Brutpaar K├â┬Ânigspinguine untergebracht ist und dass man jeden Tag mit dem Schlupf des K├â┬╝kens rechnet.
Ausserdem sagte er dass ein paar Felsenpinguine nach Sch├â┬Ânbrunn abgegeben wurden um dort die Zuchtgruppe zu verst├â┬Ąrken.
-Am neuen Streichelzoo wurden die ehemaligen Gitter durch Holz ersetzt ausserdem erhielten die D├â┬Ącher teilweise einen neuen Anstrich.
Auch am neuen Eingang für den Streichelzoo aus Holz wrd gebaut zudem ist ein Brunnen entstanden.
-Im Vogelhaus werden immer mehr Informationstafeln an den W├â┬Ąnden angebracht.
Auch die Glast├â┬╝ren erhielten jetzt Klebemotive ├â┬Ąhnlich wie bei der Tropenb├â┬Ąrenanlage.
Ich denke f├â┬╝r die Besucher wird das umgebaute Vogelhaus sicherlich sch├â┬Ân nur finde ich es schade das die V├â┬Âgel abgesehen von mehr Besch├â┬Ąftigungsm├â┬Âglichkeiten nicht viel vom Umbau haben, die Volieren werden wohl leider nicht vergr├â┬Â├â┬čert.
├â┬ťber den Eing├â┬Ąngen zum Vogelhaus stehen jetzt in gro├â┬čen Buchstaben die Worte : Welt der V├â┬Âgel und darunter in gr├â┬╝n World of Birds f├â┬╝r die Besucher die kein Deutsch sprechen.
-Der neue Eingangsbereich am L├â┬Âwentor w├â┬Ąchst immer weiter, die Verkleidung erinnert im Aussehen an die historischen Kassenh├â┬Ąuschen.
(25.06.2016, 12:10)
Nikolas Groeneveld:   Michael Mettler : das w├â┬Ąre nat├â┬╝rlich eine M├â┬Âglichkeit, ich bin nur bisher davon ausgegangen, dass man den Tiger-Trakt in Zukunft komplett den Tigern ├â┬╝berl├â┬Ąsst.
Bei der L├â┬Âwenaussenanlage k├â┬Ânnte man den Graben weitestgehend zusch├â┬╝tten und durch Glasscheiben ersetzen.
Bei der Tigeraussenanlage wird man wahrscheinlich ├â┬Ąhnlich vorgehen, nur w├â┬Ąren hier zwei Aussenanlagen sinnvoll eine f├â┬╝r den Kater und eine f├â┬╝r die Katze (vielleicht dann auch irgendwann mit Jungtieren wenn man z├â┬╝chten will).
Den Kleinraubtiertrakt teilweise f├â┬╝r Jaguare umzubauen ist nat├â┬╝rlich auch eine M├â┬Âglichkeit wenn man f├â┬╝r die Aussenanlage die Fl├â┬Ąche der jetzigen Mungo-Jaguarundi-Ozelot-Jaguar-Tayra-und der Ameisenb├â┬Ąrenaussenanlage nutzt k├â┬Ânnte man vielleicht auch platzm├â┬Ą├â┬čig etwas daraus machen.
Drinnen w├â┬Ąre es dann aber sinnvoll den Mittelgang f├â┬╝r Besucher im Kleinraubtiertrakt einzureissen so das zumindest teilweise der Besuchergang an die Wand verlegt wird.
Nur frage ich mich dabei noch immer wie man dann einigerma├â┬čen gro├â┬če Aussenanlagen f├â┬╝r Leoparden schaffen will zum Teich hin ist kaum Platz und sollte man die Jaguaraussenanlage auf der Fl├â┬Ąche bauen wie gedacht w├â┬Ąre auch dort kaum Platz f├â┬╝r Leoparden.
(25.06.2016, 11:43)
Oliver Muller:   Also ich h├â┬Ątte es schon sch├â┬Ân und auch sinnvoll gefunden, wenn man versuchen w├â┬╝rde, zumindest in Zoo und Tierpark ZUSAMMEN einen einigerma├â┬čen kompletten ├â┬ťberblick ├â┬╝ber die in Zoos gehaltenen Gro├â┬čkatzen zu zeigen, also Afrikanische L├â┬Âwen, Amur- und Sumatratiger, Java- und Chinesische Leopraden im Tierpark und dann eben Asiatische L├â┬Âwen, Hinterindische Tiger und persiche Leoparden im Zoo, nebst jeweils Jaguaren. Wenn man schon ein Warmhaus hat, kann man es auch f├â┬╝r warme UA nutzen und nicht wegen ein paar Euro Heizkosten "kalt nutzen". Ich denke, mit ein bisschen gutem Willen h├â┬Ątte man auch noch ein Pl├â┬Ątzchen f├â┬╝r eine Freianlage f├â┬╝r Amurleoparden gefunden...
(25.06.2016, 10:34)
Tim Meschke:   @Michael Mettler: Plzen und die Wilhelma sind in Hinsicht Artenvielfalt dennoch ernst zunehmende Konkurrenten. Aber Berlin hat dann ja die Pandas als Alleinstellungsmerkmal...
(25.06.2016, 10:30)
Michael Mettler:   Wenn doch mit k├â┬Ąltefesten Unterarten von Tiger und Leopard geplant wird, lie├â┬če sich der Tiger-Trakt des Hauses f├â┬╝r diese beiden Arten baulich von der Haupthalle abtrennen (damit er im Winter nicht unn├â┬Âtig mitgeheizt werden muss) und m├â┬╝sste dann auch nicht mehr f├â┬╝r Besucher zug├â┬Ąnglich sein. Das g├â┬Ąbe schon mal eine Menge zus├â┬Ątzlicher Fl├â┬Ąche f├â┬╝r Tiger und Leoparden.

Und aus dem Kleinraubtiertrakt samt seinen Au├â┬čenanlagen in Richtung Hirschrevier/Raubtierhaus lie├â┬če sich doch durchaus etwas f├â┬╝r Jaguare machen. Die w├â┬Ąren dann nach wie vor in Sichtweite der Leoparden zu sehen, damit die Berliner Zoobesucher vergleichen k├â┬Ânnen...

@Tim Meschke: Es werden ja schon seit einigen Jahren immer mal wieder zusammengerechnete Zahlen von Zoo/Aquarium und Tierpark pr├â┬Ąsentiert, sowohl in Sachen Artenvielfalt als auch in punkto Besuchern. Au├â┬čerdem ist es doch gar nicht so schwer, das Alleinstellungsmerkmal Artenvielfalt aufrecht zu erhalten: Erstens sinken bei den Konkurrenten um diesen Titel vermutlich ebenfalls die zahlen, und zweitens l├â┬Ąsst sich jede entfallene/abgegebene gr├â┬Â├â┬čere Tierart problemlos durch eine wenig platzintensive neue Wirbellosen- oder Kleinfischart im Aquarium ersetzen - und schon bliebe die Artenzahl gleich. Mit dieser Methode wurde auch vor Jahrzehnten schon gearbeitet, wie mir ein Insider mal erz├â┬Ąhlte: Drohte die Artenzahl zur Inventur unter die des Vorjahres zu rutschen, wurde schnell ein gemischter Trupp Weberv├â┬Âgel oder Prachtfinken vom H├â┬Ąndler geholt - der brauchte nur eine einzige Voliere und die Artenvielfalt war schlagartig wieder erh├â┬Âht...
(25.06.2016, 08:40)
Nikolas Groeneveld:   Ich bin gespannt wie man dann genau vorgeht.
Im Tierpark ist ja langfristig nach dem Umbau des Alfred-Brehm-Hauses in einer neuen Anlage (Bereich Mandschurei) auch wieder die Haltung von Amurtigern geplant.
Sollten die Amurtiger nach der Abgabe der jetzigen Tiere in den Tierpark zurückkehren wird der Zoo dann ja vielleicht (hoffentlich) auch wieder eine neue Unterart aufnehmen.
Vielleicht erh├â┬Ąlt der Zoo ja sogar Amurtiger aus dem Tierpark, Alisha und Dragan leben zwar zuk├â┬╝nftig in Dartmoor aber es bleiben ja noch Darius,Aurora,Alexa,Amura,Amba und Artjom.
Im Gesch├â┬Ąftsbericht 2015 des Zoos steht dass nach dem Umbau des Raubtierhauses immernoch L├â┬Âwen,Tiger,Leoparden und Jaguare gehalten werden sollen.
Ich frage mich schon wie man auf der begrenzten Fl├â┬Ąche ├â┬╝berhaupt Leoparden,Tiger und L├â┬Âwen modern und in gro├â┬čen Anlagen zeigen m├â┬Âchte.
Wie man dann noch Jaguare artgem├â┬Ą├â┬č halten will ist mir bisher unklar.
(25.06.2016, 00:50)
Tim Meschke:   Ich bin auch gespannt, wie lange der Berliner Zoo der artenreichste Zoo der Welt bleiben wird. Mit dem rasanten Artenabbau z.B. im Raubtierhaus, Greifvogelvolieren, im Hirschrevier (durch die Pandas), im Vogelhaus durch Zusammenlegung der Volieren und dem Verbot des Fl├â┬╝gel-Beschneidens bei dem Wassergefl├â┬╝gel (etc...) kann das doch nur eine Frage der Zeit sein. Oder werden dann am Ende Tierpark und Zoo zusammen gez├â┬Ąhlt werden?
(24.06.2016, 18:16)
Oliver Muller:   @Niklas Groeneveld: Vom Zoologischen Leiter des Zoos, Dr. Ragnar K├â┬╝hne per Mail...
(24.06.2016, 11:13)
Nikolas Groeneveld:   Oliver Muller von wem genau stammt den die Information?
WolfDrei: bin gespannt welchen Eindruck der Eingang dann macht wenn er komplett fertiggestellt ist.
Es ist schon wirklich schade wie viele Hirscharten in den letzten Jahren aus dem Bestand des Berliner Zoos verschwunden sind (Graue Spie├â┬čhirsche,Sumpfhirsche,Pampashirsche) dennoch kann man sagen das der Zoo Berlin noch immer einen ziemlich artenreichen Hirschbestand pflegt.
(23.06.2016, 23:51)
Oliver Muller:   Zu der Raubtierhaus-Gro├â┬čkatzenbesatz-Unterarten-Diskussion habe ich aus dem Zoo geh├â┬Ârt, dass es Amurtiger und Persische Leoparden werden sollen.
(23.06.2016, 22:42)
WolfDrei:   Bin noch die Aufkl├â┬Ąrung von 1 Bingol schuldig: sollte 1 Bongo (nachwuchs) hei├â┬čen.
Hier noch ein guter Waldrenbock, seinerzeit aus Magdeburg gekommen, da der urspr├â┬╝ngliche etwas rabiat war. Aber: wo sind die Hirsche geblieben! Milu; Wassereh, Pudu, undefinierbare Sikas, Waldren, Barasingha, Prinz-Alfred H, europ. Damhirsch, Zwergmuntjak. Man sage nicht, dass das doch genug seien - und es g├â┬Ąbe doch keinen Platz. Der Zoo Berlin - DER (ehemalige) HIRSCHzoo !
(23.06.2016, 20:12)
WolfDrei:   `` Bingol`` Pinselohrschwein: keine Angst - das ist keine neue Unterart. Meine Frau wollte ``nur ganz schnell mal 30 Minuten - ganz dringend`` an den PC.
An einer `` Denkmaschine `` waren auch alle Menschenaffen, an diesen ``Leckerli-Belohn-Maschinen``: wenn man die Leckerlis mit einem zu suchenden St├â┬Ąbchen aus der obersten Etage ├â┬╝ber drei weitere durch kleine L├â┬Âcher nach unten bef├â┬Ârdert, dann f├â┬Ąllt es heraus. Scheint, wenn mans (frau) kann, beliebt zu sein.
Hier: Gorillamann Ivo
(22.06.2016, 12:50)
WolfDrei:   Ansonsten gibt es noch `` mindestens`` 30 Wei├â┬čbartpekaris
Hier: Ornament-Teppichhai
(22.06.2016, 12:31)
WolfDrei:   Noch einige gez├â┬Ąhlte Tiere nach Abgaben etc. : 1,4 S├â┬Ąbelantilope, 1,4 Gaure, 1,5 Banteng, Hochgebirsflamingos: 10 Jamesflamingos, 7 Andenflamingos
Hier ein n├â┬Ârdlicher Seeb├â┬Ąr, die ansonsten kaum aus dem Wasser kommen
(22.06.2016, 12:27)
WolfDrei:   Die hier zu sehenden strukturierten Vorsatzw├â┬Ąnde - hier zu sehen - werden umfassend an der ganzen Au├â┬čenfassade verbaut.
Nun: die Pinsel-Familie
(22.06.2016, 11:32)
WolfDrei:   Im Anschlu├â┬č an N. Groeneveld: Hatte im ``Westen`` zu tun - Zoo Berlin-Besuch.
Eingangsver├â┬Ąnderung L├â┬Âwentor: ein kleiner Trost. Es ist ein Leichtbau, die Spanw├â┬Ąnde bekommen einen Alu-Metall- / Plaste ?) -Vorsatz (Bild anbei der obere Teil des Durchganges).
Greifv├â┬Âgel: Die T├â┬Ątigkeiten sind schlecht einzusch├â┬Ątzen. Die oberen Felsaufbauten sind mit
Schutz (?)planen abgedeckt: neue Verfugung? Die Vogelhausanlage ist weiter nicht begehbar.
Geburten : herzlich gering, 3 Elen, 1 Sitatunga. 1 Ble├â┬čbock, 1(?) sibirischer Steinbock (alles schlecht einsehbar), 1 Bingo1 Pinselohrschwein (nach l├â┬Ąngerer Zeit), 2 Steppenbisons. Nach dem Alterstod des pers. Leo-Katers scheinen es wieder 1,1 zu sein.
Tiere des Bauernhofes oder des Einganges sind nun ``├â┬╝berall `` zu finden. Die Lamas auf der alten Vogelanlage am uralten Eingang vom Tiergarten, 1 Alpaka als Serauersatz, im Nebenvorgehege ein m├â┬Ąnnlicher Ble├â┬čbock, in der ehemaligen Hausyakanlage stehen die rotbunten Rinder .
Einen Schreck bekam ich an der Barasingha-Anlage: meterhohes Unkraut - die 1,2 sind aber in der Moschustieranlage. Und ein Stückchen Prinz-Alfred-Hirsch sah ich.
Im Aquarium ist die gute H├â┬Ąlfte der Reptilienetage weiter im Umbau, das betrifft auch das Krokodilzentralteil.
Erstmals sah ich schwimmende Ammen-und Teppichhaie - sonst ``hingen`` sie immer am Boden oder im Versteck herum.

(22.06.2016, 11:27)
Nikolas Groeneveld:   Entenk├â┬╝ken im Wassergraben der L├â┬Âwenanlage.
Ein Gl├â┬╝ck das L├â┬Âwen wasserscheu sind, bei Tigern w├â┬Ąre das wesentlich gef├â┬Ąhrlicher.
Aber die Tigernanlage steht ja zurzeit auch leer.
(14.06.2016, 19:58)
Nikolas Groeneveld:   Am Restaurant gab es einen neuen Anstrich.
Der Kappengibbon befindet sich auch wieder auf seiner Insel.
(14.06.2016, 19:52)
Nikolas Groeneveld:   Das Foto ist etwas ├â┬Ąlter es stammt aus dem Mai.
(14.06.2016, 19:49)
Nikolas Groeneveld:   Es gibt zurzeit auch Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen.
Inzwischen ist das Jungtier auch mit der gesamten Familie auf der Aussenanlage zu sehen.
Nur leider ist der Vater des jetzigen Jungtiers auch der Vater seiner Mutter.
(14.06.2016, 19:47)
Nikolas Groeneveld:   @WolfDrei es k├â┬Ânnte nat├â┬╝rlich auch sein das am Holz jetzt keine Arbeiten mehr stattfinden.
Im Tierpark macht das Holz allerdings einen natürlicheren Eintrug als im Zoo, denn im Zoo sind es halt geschliffene,glatte Holzplatten die für den Eingangsbereich verwendet werden.
(14.06.2016, 19:42)
Nikolas Groeneveld:   Im letzen Beitrag befindet sich ein Fehler. Nat├â┬╝rlich m├â┬╝sste der Satz "Der Greifvogelfelsen ist zwar f├â┬╝r Besucher gesperrt aber bisher konnte ich auch hier keine sonderlich gro├â┬če Baut├â┬Ątigkeit erkennen" lauten.
(14.06.2016, 17:57)
WolfDrei:   @N. Groeneveld: Wenn ich die verschiedenen Holzverkleidungen o. ├â┬Ą. im TP nehme (Pf├â┬Ąhle des Leitsystems, Verkleidung der Lemurenfreianlage im Affenhaus, jetzige Holzkonstruktionen auf dem neuen Spielplatz) , wird offensichtlich das verarbeitete entrindete ``Rohholz`` auch rohfarben bleiben.
(14.06.2016, 15:43)
Nikolas Groeneveld:   Mir ist zudem aufgefallen das schon seit l├â┬Ąngerer Zeit einige Holzfiguren am Bisonhaus fehlen.
Ich hoffe das die Figuren nur restauriert oder zumindest bald ersetzt werden (es w├â┬Ąre ja auch ziemlich sinnlos die Figuren f├â┬╝r immer abzunehmen).
Zu den Baut├â┬Ątigkeiten:
-Im Vogelhaus wurden inzwischen W├â┬Ąnde mit Vogelmotiven bemalt und im Afrikabereich findet sich jetzt auch eine Landkarte an der Wand (das Haus ist aber gr├â┬Â├â┬čtenteils immernoch nicht f├â┬╝r Besucher begehbar).
Nur Schade das die Volieren nicht vergr├â┬Â├â┬čert werden ich finde sie ziemlich klein.
Urspr├â┬╝nglich sollten ja zumindest die Papageienvolieren vergr├â┬Â├â┬čert werden bisher sieht es aber nicht dannach aus.
-Im Streichelzoo wurde ziemlich viel abgerissen die Z├â┬Ąune die stehen geblieben sind wurden rot angestrichen.
-Der Greifvogelfelsen ist zwar f├â┬╝r Besucher gespeert aber bisher k├â┬Ânnte ich aber auch hier noch keine sonderlich gr├â┬Â├â┬če Baut├â┬Ątigkeit erkennen.
-Zum Eingangsbereich am L├â┬Âwentor hoffe ich das man das Holz noch irgendwie verkleidet oder bemalt, aber so unfertig wie es jetzt aussieht wird man es wohl kaum stehen lassen.
Ausserdem gibt es am Elefantentor einen neuen Shop.
(14.06.2016, 15:26)
Nikolas Groeneveld:   Um beim Thema Menschenaffen zu bleiben:
Ivo soll wohl innerhalb der n├â┬Ąchsten zwei Jahre an einen anderen Zoo abgegeben werden (wahrscheinlich in eine reine M├â┬Ąnnergruppe)
Damit sollen die Weibchen noch die M├â┬Âglichkeit zur Zucht bekommen (Ivo soll wenn m├â┬Âglich durch ein zuchtf├â┬Ąhiges M├â┬Ąnnchen ersetzt werden).
Vielleicht k├â┬Ânnte man durch den Tod von Enche auch die zwei Gruppen haltung bei den Orang-Utans aufgeben, ich wei├â┬č aber nicht ob die M├â┬Âglichkeit besteht die verbleibenden Weibchen der Enche-Gruppe mit den Tieren der Mano-Gruppe zu vergesselschaften oder die Tiere abzugeben.
(14.06.2016, 14:18)
Nikolas Groeneveld:   Den Schimpansen steht jetzt ein Holzunterstand zur verf├â┬╝gung.
(14.06.2016, 14:08)
Erik Richter:   Es gibt leider traurige Nachrichten aus dem Zoo: Der Orang-Utan-Mann Enche musste am Montag eingeschl├â┬Ąfert werden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/trauer-im-zoo-berlin-orang-utan-enche-wurde-eingeschlaefert/13661706.html
(01.06.2016, 00:14)
Erik Richter:   Noch einmal zu den Gnus: Auch diese Woche konnte ich im Erweiterungsgel├â┬Ąnde au├â┬čer dem einen Alpaka keine neuen Tiere sehen.
Vermutlich kannte entweder jemand den Unterschied zwischen Kudu und Gnu nicht oder die Autokorrektur hat aus Emus, ohne dass es jemandem aufgefallen ist, Gnus gemacht.
(29.05.2016, 21:46)
Erik Richter:   Es wird zur Zeit ein neues Haus f├â┬╝r die Alpakas am L├â┬Âwentor gebaut. Aus diesem Grund waren bis vor Kurzem ein paar Alpakas im Streichelzoo untergebracht und die anderen Tiere am Uferweg im ehemaligen Gehege des Darwin-Nandus, welcher dann auf die S├â┬╝damerika-Anlage im Erweiterungsgel├â┬Ąnde kam. (Allerdings war das Schild f├â┬╝r den Darwin-Nandu bei meinem letzten Besuch nicht mehr vorhanden und das Tier konnte ich auch nicht mehr sehen.)
Da nun aber auch der Streichelzoo umgebaut wird, wurde offenbar ein Tier (h├â┬Âchstwahrscheinlich der Hengst) in das Erweiterungsgel├â┬Ąnde und die ├â┬╝brigen zum Gehege am Uferweg gebracht.
(24.05.2016, 13:36)
Michael Mettler:   Entf├â┬Ąllt beim Ausbau des L├â┬Âwentor-Eingangsbereiches die bisherige Alpaka-Anlage am Elefantenhaus bzw. wird sie zuk├â┬╝nftig mit anderen Tieren besetzt sein?
(24.05.2016, 11:46)
Erik Richter:   @J├â┬Ârn Hegner: Es sieht ganz danach aus: Als ich am Freitag nach Himmelfahrt dort war befand sich im gr├â┬Â├â┬čeren Teil der Anlage ein Alpaka und im kleineren separierbaren Teil ein Blessbock. (In beiden F├â┬Ąllen handelt es sich wahrscheinlich um ein m├â┬Ąnnliches Tier.)
@Michael Mettler: Gnus konnte ich nicht entdecken. Ist aber wie gesagt schon ein paar Tage her. Ich werde diese Woche noch einmal nachsehen, aber es würde mich ebenfalls sehr wundern.
(23.05.2016, 23:05)
WolfDrei:   Aus der Zeichnung ist der Fl├â┬Ąchenbedarf nicht eindeutig abzulesen. Sicher sind die ehemaligen Moschustier-, Axis-H.- , MiluH-, Wasserreh und Puduanlagen betroffen. Einige Wasserrehe hatten ja die ehemalige Prinz-Alfred-H.-Anlage bekommen, die sich jetzt auf der (wieder ehemaligen) Sumpfh. -Anlage befinden. Der `` Rundbau`` beherbergt nur die China-Muntjaks. Gegen├â┬╝ber w├â┬Ąren dann Waldrener, ``irgendeine`` Sikaform, Wasserrehe, die P-A-H und gegen├â┬╝ber dem Antilopenhaus die Barashingas
(21.05.2016, 20:28)
Michael Mettler:   http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/nobel-nobel-die-neue-panda-parzelle-im-berliner-zoo

Nach dem Entwurf zu urteilen scheint der Eingriff ins Hirschrevier f├â┬╝r die Pandas nun doch gr├â┬Â├â┬čer zu werden als in den ersten Planskizzen angedeutet war. Man erkennt als Anhaltspunkt rechts vom Pandahaus das historische Hirschhaus. Dessen "Pudu-Seite" (Sind die da noch untergebracht? War l├â┬Ąnger nicht dort) bleibt offenbar teilweise f├â┬╝r Huftiere erhalten, denn man sieht auf der Skizze Tiere, die vielleicht Muntjaks darstellen sollen. Aber die andere Gehegeseite des Hauses scheint zuk├â┬╝nftig nur noch Zufahrt f├â┬╝r das Panda-Haus zu sein. Das linke Pandagehege soll nun offenbar - im Gegensatz zu einer ├â┬Ąlteren Skizze - quer durch den gesamten Gehegekomplex bis an den "inneren" Besucherweg reichen. Von diesem Komplex des Hirschreviers scheint also neben der genannten Muntjak(?)-Anlage nur noch die Freianlage gegen├â┬╝ber dem Antilopenhaus "├â┬╝brig zu bleiben", und da d├â┬╝rften dann ja zuk├â┬╝nftig die Davidshirsche stehen.

Auf die zuk├â┬╝nftige Nutzung des Kleinhirsch-Rondells bin ich gespannt. Ich gehe davon aus, dass das historische Stallgeb├â┬Ąude stehen bleibt, aber ich kann mir aus schautechnischen Gr├â┬╝nden nicht vorstellen, dass auch die Komplett-Umgitterung erhalten bleibt. Anbieten w├â┬╝rde sich ja eine Umgestaltung f├â┬╝r Kleine Pandas...
(21.05.2016, 10:37)
Michael Mettler:   http://www.restaurant-news.de/das-stue-berlin-bekommt-eigenen-zoo-eingang

Sind die Alpakas jetzt tats├â┬Ąchlich im Erweiterungsgel├â┬Ąnde untergebracht, und gibt es dort neuerdings Gnus? Oder sind das nur zoologische Schnitzer der Redaktion?
(21.05.2016, 10:07)
J├â┬Ârn Hegner:   hat der zoo berlin inzwischen auch keine japanischen seraus mehr und was kommt in den gehege davon jetzt rein .
(14.05.2016, 15:08)
Klaus Schueling:   Zoo-Delegation reist nach Peking [Pressemeldung Zoo Berlin]

Erste Panda-Gespr├â┬Ąche mit der Chinesischen Beh├â┬Ârde f├â┬╝r Artenschutz und Forst
Heute reisen Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem, der zoologische Leiter Dr. Ragnar K├â┬╝hne sowie der Gesch├â┬Ąftsf├â┬╝hrer des Architekturb├â┬╝ros dan pearlman Erlebnisarchitektur Kieran Stanley nach Peking. Ziel der Reise sind erste Gespr├â┬Ąche ├â┬╝ber den Umzug von einem Pandab├â┬Ąren-P├â┬Ąrchen nach Berlin.

Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Staatsbesuch in China im Oktober 2015 bereits angek├â┬╝ndigt hat, wird der Zoo Berlin wieder Pandas bekommen. Seither laufen die Planungen f├â┬╝r eine neue gro├â┬čz├â┬╝gige Panda-Anlage auf Hochtouren. F├â┬╝r das B├â┬Ąrenpaar wird gemeinsam mit den erfahrenen Architekten von dan pearlman ein artgerechtes sowie naturnahes Zuhause f├â┬╝r die sympathischen Artenschutzbotschafter - die Gro├â┬čen Pandas ? geschaffen.

?Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich f├â┬╝r die neue Panda-Anlage realisieren k├â┬Ânnen, sodass wir schon im kommenden Jahr die B├â┬Ąren nach Berlin holen k├â┬Ânnen?, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. ?In Peking werden wir mit den chinesischen Beh├â┬Ârden abstimmen, welche Tiere wir erhalten werden und vor allem wann wir die Pandas nach Berlin holen k├â┬Ânnen.?

Der Zoo Berlin verf├â┬╝gt ├â┬╝ber jahrzehntelange Erfahrung in der Haltung von Pandas. Angelehnt an die Architektur des ehemaligen chinesischen Musik-Pavillons soll auf dem derzeitigen Hirsch-Areal die neue Heimat der beiden B├â┬Ąren entstehen.

Im Anschluss an den Pekingaufenthalt schaut sich die Zoo-Delegation in Seoul die neue Panda-Anlage der Architekten von dan pearlman an. Diese Anlage wurde am 21. April 2016 neu er├â┬Âffnet.

Am 5. November 1980 traf das erste Panda-P├â┬Ąrchen Bao Bao und Tjen Tjen ? 1978 in China geboren ? als Staatsgeschenk des chinesischen Regierungschefs Hua Guofeng an Bundeskanzler Helmut Schmidt in Berlin ein. Nach dem Tod von Pandadame Tjen Tjen, zu Deutsch ?Himmelchen?, im Februar 1984 lebte Bao Bao (dt. ?Sch├â┬Ątzchen?) zun├â┬Ąchst als Junggeselle in der Hauptstadt.

Im April 1995 kam Yan Yan, ?die Sch├â┬Âne?, als Leihgabe aus Peking in den Zoo Berlin. Vor den Toren des Zoos bildeten sich Menschenschlangen, alle wollten die neue Herzdame an Bao Baos Seite in der Hauptstadt begr├â┬╝├â┬čen. F├â┬╝r niedlichen Panda-Nachwuchs sollten die zwei fortan sorgen, doch der erhoffte Babysegen blieb, trotz vieler Versuche, bis zuletzt aus. Am 26. M├â┬Ąrz 2007 verstarb ?die Sch├â┬Âne? im Alter von 22 Jahren an einer Darmverstopfung.

Am 22. August 2012 fand auch Bao Bao im hohen Alter von 34 Jahren seine letzte Ruhe. Bis dahin war der stolze B├â┬Ąr der ├â┬Ąlteste m├â┬Ąnnliche Panda der Welt. Bis Sommer 2015 war Yan Yan an der Seite ihres Gef├â┬Ąhrten Bao Bao (1978 - 2012) in der Sonderausstellung ?PANDA? im Museum f├â┬╝r Naturkunde Berlin zu bestaunen ? ein geb├â┬╝hrender Abschied f├â┬╝r die beiden Zoo-Lieblinge.

Pandas z├â┬Ąhlen zur Familie der Gro├â┬čb├â┬Ąren. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelw├â┬Ąldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte gro├â┬če Pandaz├â┬Ąhlung zeigt, leben 2014 mindestens 1.864 Tiere in freier Wildbahn, das sind 17% mehr als noch 2004 (laut SFA, der staatlichen Forstbeh├â┬Ârde Chinas). Trotz aller Schutzbem├â┬╝hungen ist das ├â┬ťberleben der Tiere in freier Wildbahn noch immer nicht gesichert ? vielmehr wird der Gro├â┬če Panda als ?stark gef├â┬Ąhrdet? in der Roten Liste f├â┬╝r bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.
(26.04.2016, 08:06)
WolfDrei:   zu den chines. Leoparden siehe unter Tierpark
(19.04.2016, 10:12)
Erik Richter:   Aller guten Dinge sind drei.
(17.04.2016, 15:41)
Erik Richter:   Zweiter Versuch...
(17.04.2016, 14:56)
Erik Richter:   @WolfDrei: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie missverstanden habe, aber noch lebt im Tierpark ein China-Leopard. (Anbei das Beweisfoto. Wenn ich mich bei einem Gespr├â┬Ąch zwischen der Pflegerin Frau Berkling und einem Azubi nicht verh├â┬Ârt habe, ist es ein Weibchen.)
Sollten Sie jedoch gemeint haben, dass es im Tierpark kein Zuchtpaar mehr gibt, ziehe ich meinen Einwand natürlich zurück.
(17.04.2016, 14:50)
Michael Mettler:   Wobei ich - abseits des Themas Berlin - wirklich bemerkenswert finde, dass die aktuelle Rekordhalterin vor Fatou ausgerechnet jenes Gorillaweibchen ist, das f├â┬╝r den Zoo Columbus/Ohio seinerzeit die Welterstzucht der Art bedeutete.
(15.04.2016, 15:03)
WolfDrei:   Am Mittwoch hat im Zoo Gorilla-Dame Fatou ihren (gesch├â┬Ątzten) 59 Geburtstag gefeiert. Sie sei damit der gegenw├â┬Ąrtig zweit├â┬Ąlteste noch lebende Gorilla in einem Zoo.
(15.04.2016, 13:39)
Oliver Muller:   Vielleicht werden es ja doch die Amurer aus dem TP, die hatte ich vergessen. Oder die kommen statt Nordchinesen in die TP-"Mandschurei".
(30.03.2016, 07:13)
WolfDrei:   Das gro├â┬če Problem: wohin mit den Katzen, wenn Zoo-Raubtierhaus und ABH gleichzeitig renoviert werden (k├â┬Ânnten)?
Ansonsten: der TP hat keine Chinesen mehr, im Zoo ist der Perserkater mit 15 verstorben, die Katze ist auch nicht mehr die Jüngste.
(29.03.2016, 20:08)
Oliver Muller:   Wurden eigentlich inzwischen n├â┬Ąhere Details zu den Pl├â┬Ąnen f├â┬╝r das Raubtierhaus mitgeteilt? Seien es Baupl├â┬Ąne oder Artenlisten? Es stand ja bereits in der Presse, dass L├â┬Âwe, Tiger, Jaguar und Leopard bleiben sollen. Wenn der Plan konsequent verfolgt werden soll, in Zoo und TP sich erg├â┬Ąnzende Artenbest├â┬Ąnde zu zeigen, w├â┬╝rden damit ja auf den Zoo Indische L├â┬Âwen (aus dem TP?) und Malaiische Tiger (wie bisher) entfallen. Hinzu k├â┬Ąmen die Jaguare. Also ein beheiztes Haus f├â┬╝r warme Arten. Bleibt die Frage nach der Leoparden-UA spannend: im TP China- und Java-Leoparden, im Zoo dann im warmen Haus kalte Perser (wie bisher) oder ebenfalls kalte Amurer (m.E. eher unwahrscheinlich) oder doch warme Javaner, um die Zuchtbasis gemeinsam mit dem TP auszubauen? Oder vielleicht sogar zwei UA, z.B. Javaner im Haus und Amurer in einer Freianlage?
(29.03.2016, 18:54)
WolfDrei:   Jahresbericht 2015 am letzten Dienstag: im Wesentlichen wurden angeschobenen Projekte und deren Baubeginn genannt: der neue Eingangsbereich am L├â┬Âwentor, Malereien um das Elefantentor, Nutzung von LED-Leuchten zur besseren Sichtbarmachung von Tieren und auch gestalterischen Schwerpunkten im Aquarium.
Schwerpunkt auch der Diskussion: Gro├â┬če Pandas. Ists sicher? Was kostet es? Wohin?. An der Sichtachse des Elefantentores steht das chinesische Tempelchen - links und rechts dann die Freianlagen, getrennte Unterbringung. Offensichtlich geht es langsam an die Anlage: heute erfuhr ich, dass die Axishirsche weg sind? ausgelagert sind?
An dem Dienstag auch Tiertransporte: es sollen 4 oder 5 Gaure sein (Bestand wohl jetzt 2,4 (war zwischenzeitlich etwas zu voll), auch 3 Kisten bei den S├â┬Ąbelantilopen. Auch einige (?) Sib. Steinb├â┬Âcke (war etwas M├â┬Ąnnchen-br├â┬╝tig).
Wichtig: Bongo und Milu k├â┬Ânnten wieder existieren, man w├â┬╝rde Artikel sammeln. Ein F├â┬╝hrer in alter Art wohl eher nicht mehr.

(01.03.2016, 20:47)
WolfDrei:   Ansonsten waren alle tropischen/subtropischen Rinder bei -6├é┬░C auf der Au├â┬čenanlage (Banteng, Gaur, Anoa, Rotb├â┬╝ffel) - hier ein Anoa - im Sommer kaum zu sehen.
(24.01.2016, 12:30)
WolfDrei:   und wenn sich Springaffen zugetan sind, verdrillen sie ihre Schw├â┬Ąnze
(24.01.2016, 12:25)
WolfDrei:   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
(24.01.2016, 12:21)
WolfDrei:   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
(24.01.2016, 12:18)
WolfDrei:   Nach diesem "hochwissenschaftlichen " Einstieg (ich komme aus der Biochemie) ein Blick in das Affenhaus: bei den Orangs gab es Extraspeise, eine Art Joghurt in einem engen Gef├â┬Ą├â┬č: dazu mu├â┬č ein St├â┬Âckchen an einem Ende zerbissen werden, damit m├â┬Âglichst viel daran bleibt.
(24.01.2016, 12:13)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch den Zoo vor Beginn des gro├â┬čen Schneeschmelzens:
Irgendwie habe ich das Gef├â┬╝hl, dass Turakos wieder h├â┬Ąufiger gehalten werden. Bez├â┬╝glich ihrer F├â┬Ąrbung sind sie ja bekannt daf├â┬╝r, dass sie einen besonderen intensiven roten Farbstoff besitzen, der nur bei Ihnen ( den Musophaginae) vorkommt. Es ist ein Farbstoff, der in der Grundstruktur (einem Porphyrin-Derivat) dem sauerstoffbindenden Blutfarbstoff ├â┬Ąhnelt - nur dass anstelle (allgemein gesprochen) des Eisens dieses Turacin einen Kupferkomplex mit dem Porphyrinringsystem bildet. Ein Turako in der Fasanerie war gerade bei intensiver K├â┬Ârperpflege, so dass dieses Bild gelang. Im Fliegen ist das ja kaum m├â┬Âglich. da die entsprechenden Federn normalerweise in der Ruhe durch die Deckfedern abgedeckt sind. Das Turacin ist ├â┬╝brigens bei leicht basischem Wasser abwaschbar.
(24.01.2016, 11:44)
Sacha:   @WolfDrei: Ganz herzlichen Dank vorerst. Hoffe nun, dass sich noch mehr melden bzw. auch die ├â┬╝brig gebliebenen Fragen beantwortet werden k├â┬Ânnen.
(21.01.2016, 11:47)
WolfDrei:   @ Sacha: Zu den anderen Fragen:

3. Aquarium: ich sage nur: Denkmalschutz. Ansonsten gibt es dort im linken Teil Dienstwohnungen, auch frühere Chefs wohnten da so wie auch oberhalb des "Freiland"aquarienneubaus.

4. Hinterland der Ameisenb├â┬Ąranlage zum Kanal: viel Platz ist da nicht: Anfahrt/Zugang f├â┬╝r Mitarbeiter, die dort eine Dienstwohnung haben. Das ist jener Ziegelbau, der das Nashornhaus ├â┬╝berragt. Dazu wohl auch Lagerplatz. Die Anlage davor ist jetzt Interimsanlage f├â┬╝r Lamas, fr├â┬╝her (f├â┬╝r mich ab 91) waren da mal Wasserv├â┬Âgel, die Volieren waren ├â┬ťberwinterungsanlagen f├â┬╝r V├â┬Âgel.


(21.01.2016, 10:13)
WolfDrei:   ,,@Sacha: ein kleiner Versuch, eine teilweise Antwort zu geben auf 2 Deiner Punkte

1. "Riesenradprojekt": offensichtlich weiter f├â┬╝r das Gel├â┬Ąnde offen, wenn auch nicht unbedingt mit der vor 10 Jahren angedachten Riesenrad-Planung.

2006 wurde das Projekt, das von einem Berliner get├â┬Ątigt werden sollte, durch einen Gebietsdeal mit dem Zoo-Aufsichtsrat in Gang gebracht (2 Gegenstimmen bei 10 positiven f├â┬╝r die Umnutzung). Die Fl├â┬Ąche betr├â┬Ągt 13 000 m2. Der Zoo erhielt daf├â┬╝r das neue Wirtschaftsgeb├â┬Ąude (damals geplant f├â┬╝r 10.4 Mio, als "Sahneh├â┬Ąufchen" noch 3-4 Mio darauf). Das Rad-Konsortium erhielt aber f├â┬╝r das Rad kein Geld - das Ding sollte gesch├â┬Ątzte 120 Mio kosten, auch Ansch├â┬╝tz verzichtete.
Theoretisch h├â┬Ątte der Senat f├â┬╝r 25 Mio das Gel├â┬Ąnde 2012 zur├â┬╝ckkaufen k├â┬Ânnen , tat es aber nicht. Es d├â┬╝mpelte weiter. Im April 2015 ging das Gel├â┬Ąnde an einen M├â┬╝nchener Investor, der aber dieses Filetst├â┬╝ck aber auch durchaus anders vermarkten wollte - ihm wurde aber mitgeteilt, dass immer noch
das Planungsrecht f├â┬╝r ein Rad existierte. Vom Investor gro├â┬čes Staunen. Der Senat hat mittlerweile andere Vorstellungen: Laut Zeitungsbericht von 2015:

" Der Senatsverwaltung f├â┬╝r Stadtentwicklung schwebt dem Vernehmen nach vor, 50 Prozent der Fl├â┬Ąche f├â┬╝r Wohnungen zu reservieren, davon ein Viertel mit preisgebundenen Mieten. Studentisches Wohnen steht auch auf der Wunschliste.
Die andere H├â┬Ąlfte des Areals soll der Erweiterung des Campus f├â┬╝r die Technische Universit├â┬Ąt (TU) und die Universit├â┬Ąt der K├â┬╝nste (UdK) dienen. Seit 2009 gibt es einen Masterplan, um den Hochschulstandort auszubauen, st├â┬â├é┬Ądtebaulich aufzuwerten und besser in die City West zu integrieren. Es sollen auch zus├â┬Ątzliche Wege und Gr├â┬╝nfl├â┬Ąchen entstehen, die den Campus ├â┬╝ber die Schleuseninsel mit dem Gro├â┬čen Tiergarten verzahnen. An die Qualit├â┬Ąt der Architektur f├â┬╝r die neuen Geb├â┬Ąude stellen Senat und Bezirke hohe Anspr├â┬╝che, das gilt nicht zuletzt f├â┬╝r die Gestaltung der Erdgeschosse."

(alles von mir aus verschiedenen Zeitungsartikeln gezogen)

Und weiter?

2. Botschaftsviertel mit der spanischen Botschaft:

Bisher galt bei Raumdeals des Zoos:" gibste was, kriegste woanders was". Insofern war das neue Gel├â┬Ąnde im Tiergarten DER ERFOLG von Professor Kl├â┬Ąs - aber in einer ganz anderen politischen Situation der "Inselstadt" vor ca. 45 Jahren. An ebenfalls Nutzung der damals teilweisen Ruine der Botschaft f├â┬╝r den Zoo biss auch er sich die Z├â┬Ąhne aus. Bei den Bodenpreisen von heute ist das wohl ├â┬╝berhaupt nicht mehr denkbar.

(20.01.2016, 17:02)
Sacha:   Ich baue in Gedanken gerade den Zoo Berlin um und habe dazu einige Fragen, die mir die Berlin-Kenner hoffentlich beantworten k├â┬Ânnen (da Pressemeldungen dazu fehlen, sich teilweise widersprechen oder nicht aktuell sind):

1. Wurde damals der gesamte Bereich des Wirtschaftshofes jenseits der Bahngleise an die Riesenrad-Betreiber verkauft oder nur ein Teil davon? Und falls nur ein Teil: Wie gross ist die Restfl├â┬Ąche f├â┬╝r den Zoo und wird die Infrastruktur darauf noch dringend gebraucht oder k├â┬Ânnten die entsprechenden Dienstleistungen/Lager (auch) ├â┬╝ber bzw. durch den Tierpark durchgef├â┬╝hrt werden?
2. Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Riesenrad? K├â┬Ânnte das Gel├â┬Ąnde ggf. zur├â┬╝ckgekauft werden?
3. Wie gross sind die Chancen, die Spanische Botschaft doch noch zu einem Wegzug zu bewegen und deren Gel├â┬Ąnde dem Zoo zuzuschlagen?
4. W├â┬Ąre es m├â┬Âglich, die Lichtensteinallee zu schliessen bzw. Richtung Nordwesten bis an den Rand des Neuen Sees zu versetzen und den Gel├â┬Ąndegewinn dem Zoo zuzuschlagen?
5. Zwischen Landwehr-Kanal und Katharina-Heinroth-Ufer gibt es m. W. (oder gab es zumindest mal) s├â┬╝d├â┬Âstlich der heutigen Ameisenb├â┬Ąren-Anlage ungenutztes Gel├â┬Ąnde. Wem geh├â┬Ârt dieses?
6. K├â┬Ânnte das bestehende Aquariengeb├â┬Ąude bis zum Elefantentor-Eingang ausgebaut werden? Und k├â┬Ânnten das bestehende Geb├â┬Ąude generell auf drei komplette Etagen erh├â┬Âht werden (zumindest dort, wo man nicht auf den Lichteinfall durch Dachfenster angewiesen ist)?
7. Gem├â┬Ąss "Der Zoo Berlin im Spiegel seiner Bauten" gibt es in der zweiten Etage (Reptilienabteilung) direkt ├â┬╝ber dem Ex-L├â┬Âffelst├â┬Âr-Rundbecken ein f├â┬╝r Besucher nicht zug├â┬Ąngliches "Gew├â┬Ąchshaus". K├â┬Ânnte dies nicht mit Tieren besetzt und den Besuchern zug├â┬Ąnglich gemacht werden?

Schon jetzt herzlichen Dank f├â┬╝r die Beantwortung der Fragen und f├â┬╝r Eure M├â┬╝hen. (Mein Post h├â┬Ątte auch in den Thread "Ich hab da mal ne Frage" gepasst, aber ich erhoffe mir hier gr├â┬Âssere Aufmerksamkeit).
(13.01.2016, 09:47)
Mark Meier:   Laut Facebook rechnet man mit einer Er├â┬Âffnung des Vogelhauses erst f├â┬╝r den Fr├â┬╝hsommer 2016.
Ansonsten soll es bald mit dem Umbau des Raubtierhauses los gehen.
Und bei den Kiwis wird Nachwuchs erwartet.
(02.01.2016, 10:52)
WolfDrei:   Im fr├â┬╝hen "Rest-Arbeitslicht" fotografiert: Rostkatze im Nachttierhaus. Ein 2. Paar (fast nie zu sehen) befindet sich im Erdgeschoss.
(31.12.2015, 11:56)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf Zoo Berlin

- das Vogelhaus wurde nun doch noch nicht den Besuchern freigegeben - nur die Toiletten und ein Imbi├â┬čstand sind nutzbar.
- bez├â┬╝glich der Pandas ist noch keine Aktivit├â┬Ąt zu sehen - der Vertrag ist ja auch noch nicht in ├ó┬Ç┬ťT├â┬╝chern├ó┬Ç┬Ł. Die zwischen Pudu- und Sikagehegen aufgerissenen Wege sind nach Verlegungsarbeiten wieder geschlossen und mit Mosaiksteinen belegt worden.
A propos Pudus: erstmals sah ich 4 Tiere, davon 3 fotografierbar.
- im Nachttierhaus gab es eine Geburt bei den Wickelb├â┬Ąren - nicht gerade allt├â┬Ąglich.
anbei: Pudus
(31.12.2015, 11:53)
WolfDrei:   nochmals
(03.12.2015, 17:45)
WolfDrei:   Gerenukaltbock
(03.12.2015, 16:40)
WolfDrei:   Eine "besondere" Winterfarbe des Fells sah ich bei der alten Sichuan-Kuh. Bisher waren die K├â┬╝he im Winter eher stroh-grau.
(03.12.2015, 16:37)
WolfDrei:   Wieder Schnelldurchlauf - aber bei Sonnenschein.
Die Buddelarbeiten im Hirschrevier erweisen sich als Leitungsverlegungsarbeiten. Der Durchlauf im ├ó┬Ç┬ťGreifvogelfelsen├ó┬Ç┬Ł ist frei - gro├â┬če Arbeiten waren nicht zu sehen: Vielleicht waren es Sicherungsarbeiten an den Felsenaufbauten, auch schien neue Farbe aufgetragen zu sein. Die Schw├â┬Ąrzung der Edelstahlgitter am Vogelhaus geht dem Ende entgegen - nunmehr die Papageienau├â┬čenanlagen. Innen wurde Australien (die Freianlage) dem Afrikabereich zugeschlagen mit Abbau der Zwischenwand. Innen sollen letzte Malerarbeiten anstehen und Neupflanzungen. Der L├â┬Âwentor-Eingangsbereich ist gro├â┬čr├â┬Ąumig f├â┬╝r den neuen Kassenbereich abgesperrt.
Tierisch keine ├â┬ťberraschungen: aber erstmals sah ich bei den Ringelschwanzmungos ein Jungtier.

(03.12.2015, 16:33)
Oliver M├â┬╝ller:   Hat schon jemand das Original des ZEP irgendwo im Netz gefunden?
(18.11.2015, 22:10)
WolfDrei:   Gering zu gro├â┬č: nochmals
(18.11.2015, 17:23)
WolfDrei:   Schnellbesuch im Zoo bei zun├â┬Ąchst schlimmem Wetter.
Der ├ó┬Ç┬ťMast├ó┬Ç┬Ł in der Greifvogelanlage war offensichtlich nur ein ├ó┬Ç┬ťHilfsger├â┬Ąt├ó┬Ç┬Ł. Die Anlage im inneren Bereich ist aber weiter weder begehbar noch einsehbar. Ansonsten gibt es weitere Baustellen: gerade wird der Weg zwischen Sika und Wasserrehanlage aufgerissen, das neue Vogelhaus ist nun vollst├â┬Ąndig geschlossen (also Umbau im Inneren) und auch im Aquarium sind Abteilungen (Schlangenabteil) und einzelne Becken/Aquarien sowie die Decke im Erdgescho├â┬č ├ó┬Ç┬ťin Arbeit├ó┬Ç┬Ł.
Das Mandschukranichpaar befindet sich auf der Hirschziegenantilopenanlage - die eigentlichen Bewohner schauten sich die Neuen noch recht reserviert mit gro├â┬čem Abstand an. In Verbindung mit diesem Umzug aus dem TP: ein TP-Dauerbesucher sagte mir, dass am Dienstag die HusarenMK nach Leipzig gingen, im ├ó┬Ç┬ťAustausch ein Moschustierweibchen aus Leipzig in den TP.
Und erstmals nach langer Zeit sah ich einen Pudu - wenn auch im Absperrgehege
Anbei der ├ó┬Ç┬ťalte├ó┬Ç┬Ł Gerenukbock des TP aus dem Antilopenhaus.

(18.11.2015, 17:18)
WolfDrei:   Das war im "tempor├â┬Ąren" Wasser - nun in seiner eigentlichen "Wanne"
(17.11.2015, 15:20)
WolfDrei:   Heute erscheint mir die Darstellung des Planes und der Beschreibung in der "BZ" gelungener als in "meiner Berliner Zeitung" (insbesondere heute die zeichnerische Darstellung) - oftmals sollte man den Interpretationen der Journalisten nicht unbedingt folgen.
Bez├â┬╝glich der Darstellung eines schwimmenden Panzernashornes an einer Glaswand habe ich so Bedenken (unabh├â┬Ąngig von der Glasst├â┬Ąrke heutiger Anlagen) - heute sah ich n├â┬Ąmlich die 2 Tonnen von Belur sich durch die Anlage w├â┬Ąlzen!
Zur Erweiterung der Schimpansenanlage: die m├â┬╝sste dann m├â┬Ąchtig junge Zuf├â┬╝hrung zur jetzigen Rentnertruppe erfolgen, um etwas an Tieren sehen zu k├â┬Ânnen.
Bezüglich des Flugvolierenmastes werde ich trotz des Wetters morgen nachschauen, habe einen Termin im "Westen".
(17.11.2015, 15:13)
Michael Mettler:   Eine der Quellen gibt an, dass im Raubtierhaus unter den Gro├â┬čkatzen u.a. Amurtiger "bleiben" werden, die aber jetzt gar nicht im Bestand sind. Falls damit nicht eine "Zwischenlagerung" der TP-Amurtiger gemeint ist, die laut dortigem ZEP aus dem ABH weichen und auf ihren neuen Platz im Parkteil "Mandschurei" noch warten m├â┬╝ssen, w├â┬╝rde ansonsten eine neue Doublettenhaltung auf Kosten einer anderen Unterart geschaffen. Von den vier Kleinkatzenarten sollen nur zwei bleiben, der Ozelot wird als definitive Abgabe genannt - bliebe der Kandidatenkreis Sandkatze, Rostkatze, Jaguarundi.
(17.11.2015, 11:07)
Sacha:   Die Laufhalle f├â┬╝r Elefanten find ich toll, SOFERN wie auf der Darstellung tats├â┬Ąchlich auf die Sch...-Schaukelseile verzichtet wird.
(17.11.2015, 10:50)
Michael Mettler:   Jetzt gibt es mehr Infos zum Ziel- und Entwicklungsplan des Zoos, am ausf├â┬╝hrlichsten hier:
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/so-schoen-soll-der-zoo-in-der-zukunft-werden

Der Hammer darin: Die historische Elefantenpagode soll "auferstehen" (nat├â┬╝rlich modifiziert f├â┬╝r zeitgem├â┬Ą├â┬če Tierhaltung und beschr├â┬Ąnkt auf Nash├â┬Ârner und Tapire)! Mit dem Strau├â┬čenhaus-Grundriss lag ich zwar falsch, aber die Stilbau-Richtung war schon nicht schlecht ;-)

"Romantische Mitte" f├â┬╝r Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier war richtig gedeutet, hier sollen lediglich die Freianlagen z.B. durch Zusammenlegen "aufgewertet" werden, ebenso beim Antilopenhaus. Der Bereich Einhuferrevier/Erdhaus soll offenbar baulich unver├â┬Ąndert bleiben. Zusammenlegungen (hier nicht anders zu erwarten) auch an den Affenh├â┬Ąusern und dem Raubtierhaus, dazu im B├â┬Ąrenrevier (Tropenb├â┬Ąrenanlagen, Erweiterung Eisb├â┬Ąrenanlage offenbar um die Braunb├â┬Ąr-Wolfsanlage?) und bei den Robben.

Mit der Vermutung einer transparenten Laufhalle zwischen zwei Geb├â┬Ąudetrakten f├â┬╝r Elefanten lag ich richtig, die ver├â┬Âffentlichte Innenansicht zeigt etwas, das sehr an das M├â┬╝nchener Giraffenhaus erinnert. Am Greifvogelfelsen soll tats├â┬Ąchlich eine Gro├â┬čvoliere entstehen (der von WolfDrei gesehene Mast?), eine ├â┬ťberraschung ist eine neue Takinanlage in N├â┬Ąhe Elefantentor (anscheinend das jetzige Asiengehege?). Zudem soll es einen Erweiterungsanbau am Aquarium geben, der aber jetzt anders aussieht als auf dem in Zusammenhang mit den Pandas ver├â┬Âffentlichten Masterplan.

Apropos, rbb kennt nicht nur den Unterschied zwischen geschenkten und geliehenen Pandas nicht, sondern offenbar auch nicht den zwischen Zoo und Tierpark (da gleich zwei Mal sehr unglücklich formuliert):
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/11/zoo-berlin-stellt-entwicklungsplan-vor.html
(17.11.2015, 10:43)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Ebenfalls dank Ausklapp-Display habe ich in solchen F├â┬Ąllen nicht nur ├â┬ťBER blickdichte Absperrungen hinweg "sehen" k├â┬Ânnen, sondern auch schon mal drunter durch :-)
(04.11.2015, 19:25)
WolfDrei:   @MM. Danke - da komme ich auf etwa 2.10 m ! Und dann hat meine Kamera auch noch ein ausklappbares Display zum Suchen. Beim n├â┬Ąchsten Mal also!
(04.11.2015, 18:23)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Alpaka, Lama und Rentier sind in der ZEP-Leitartenliste f├â┬╝r den Tierpark bereits f├â┬╝r die "Farmen der Welt" angef├â┬╝hrt, an anderen Gro├â┬čhuftieren allerdings nur Poitou-Esel, Watussirind und Nellore-Zebu - und die hat der TP alle schon selbst im Bestand.

Was Absperrplanen betrifft: Daf├â┬╝r sind einh├â┬Ąndig bedienbare Kameras praktisch, mit ausgestreckten Arm sind auch zwei Meter zu schaffen ;-)

(04.11.2015, 17:53)
WolfDrei:   @MM: Ich glaube nicht , dass man an der eingestellten Planskizze schon gro├â┬če bauliche Ver├â┬Ąnderungen erkennen kann - eigentlich ist das der origin├â┬Ąre Zooplan . Ich erkenne eigentlich nur 4 "Abweichungen":
1. Eingang L├â┬Âwentor
2. Elefantenumsiedlung
3. dieses seltsame gr├â┬╝ne Quadrat rechts vom Aquarium: im l├â┬Ąnglichen Bereich waren mal kleine Pandas und Muntjaks, jetzt steht da noch noch "Leda und der Schwan" - ansonsten ist das ein dunkler Gang
und-wenn man es denn will : das Pandagel├â┬Ąnde.
(04.11.2015, 17:49)
WolfDrei:   @MM: Nicht am sondern im "Innengang" des Greifvogelfelsens. Ein Einblick war von keiner Seite m├â┬Âglich, da die Absperrplanen an die
2 Meter hatten. Der Mast, der deutlich die Felsenh├â┬Âhe ├â┬╝berragte, k├â┬Ânnte nat├â┬╝rlich auch eine "Hebekonstruktion" f├â┬╝r Bauarbeiten sein.
Noch zu den "Spekulationen " bez├â┬╝glich eines Hin-und-Herschiebens von TP - ZOO-Tieren: einige "gute Arten" k├â┬Ânnten nat├â┬╝rlich auch in Haustiere "umgewidmet" werden und in den Farmen der Welt im TP landen: Lamas, Hausrener, Alpakas, Dromedare, Trampeltiere, Gayale, Wasserb├â┬╝ffel, Kerabaus etc.
(04.11.2015, 17:19)
Mark Meier:   @Oliver M├â┬╝ller: Der Senat wird dem Zoo mE ohnehin keinen m├â┬╝den Heller mehr ├â┬╝berlassen, selbst wenn die Stadt durch einen modernen, erfolgreichen und attraktiven Zoo erheblich profitiert. Von daher sehe ich da momentan keine Konkurrenzsituation.
(04.11.2015, 13:58)
Oliver M├â┬╝ller:   @Michael Mettler:
Ich meinte damit auch eher m├â┬Âgliche F├â┬Ârdermittel vom Stadtrat - in Berlin wohl Senat genannt.
(04.11.2015, 13:19)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Wo in etwa steht eigentlich der erw├â┬Ąhnte Stahlmast am Greifvogelfelsen? Sieht der danach aus, als k├â┬Ânnte er als Mast einer gr├â┬Â├â┬čeren Netzkonstruktion dienen? Auf der hier diskutierten Planskizze des Zoos ist jedenfalls noch der bisherige Zustand mit vielen Einzelvolieren eingezeichnet.
(04.11.2015, 10:39)
Michael Mettler:   @Oliver M├â┬╝ller: Die verf├â┬╝gbaren finanziellen Mittel des Zoos und des Tierparks haben wenig miteinander zu tun, es sind immerhin getrennte Firmen mit sehr unterschiedlichem Eigenverm├â┬Âgen und daraus resultierenden M├â┬Âglichkeiten.

Der Umriss des neuen Nashorn-Tapir-Hauses erinnert ├â┬╝brigens tats├â┬Ąchlich an den des historischen Strau├â┬čenhauses, dessen Wiedererrichtung (wenn auch nicht an der Ursprungsstelle, die nicht mehr zum Zoogel├â┬Ąnde geh├â┬Ârt) einmal angedacht war. Da mit dem Chinesischen Musikpavillon ein anderer historischer Stilbau wiedererweckt werden soll, scheint mir ein "Strau├â┬čenhaus reloaded" gar nicht so unwahrscheinlich.
(04.11.2015, 09:07)
Oliver M├â┬╝ller:   Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Delfinarium in den n├â┬Ąchsten 10, 20 Jahren in Deutschland nicht neu gebaut werden wird. Kein Zoodirektor, der bei Verstand ist, wird sich das antun. Au├â┬čerdem w├â┬Ąre eine solche spektakul├â┬Ąre Neuerung sicherlich in den bereits vorgestellten Pl├â┬Ąnen enthalten gewesen.

Alles in allem tippe ich eher darauf, dass sich im Zoo abgesehen von den Pandas, den angek├â┬╝ndigten Umz├â┬╝gen und der Abgabe von ein paar Doubletten mit dem TP nichts Gro├â┬čes ├â┬Ąndern wird. Der Zoo ist ja so wie er ist eigentlich ganz gut aufgestellt und muss nur an ein paar Stellen modernisiert werden.
Verfügbare finanzielle Mittel braucht Knieriem ja eher im TP und da hat er ja schon genug Zirkus, das genehmigt zu bekommen.
(04.11.2015, 07:35)
Tim Meschke:   Was soll das eigentlich f├â┬╝r ein langgestrecktes Geb├â┬Ąude sein, das direkt an das Aquarium grenzt und die Zoo-Mauer entlang l├â┬Ąuft? Ein Parkhaus? Oder vielleicht ein Delfinarium, das auch Kl├â┬Âs 1969 im Sinn hatte? Oder gar ein Hai-Aquarium, das sich J├â┬╝rgen Lange damals w├â┬╝nschte, das aber nie zustande kam?
(03.11.2015, 20:40)
Michael Mettler:   Ich versuche mich weiterhin an der Entzifferung der noch fraglichen Bereiche. F├â┬╝r den zentralen Teil l├â┬Ąge "Historische Mitte" zwar auf der Hand, dazu scheint mir das Schriftbild des ersten Teils aber nicht zu passen. K├â┬Ânnte das wom├â┬Âglich "Romantische Mitte" hei├â┬čen...? Und der Schriftzug beim Sumpfvogelpanorama passt tats├â┬Ąchlich gut zu Mark Meiers Deutung "Sumpfv├â┬Âgel". Auch mit "Raubkatzen" beim Raubtierhaus gehe ich jetzt konform, f├â┬╝r meine Deutung "Raubtiere" ist der Text zu lang. Beim Kinderzoo k├â┬Ânnte man "Kinderland" hineinlesen.
(03.11.2015, 17:50)
Michael Mettler:   An Koalas habe ich auch schon gedacht, gerade weil "Beuteltiere" dort steht und nicht "K├â┬Ąngurus". W├â┬Ąre nicht das erste Nashornhaus, das f├â┬╝r Koalas umger├â┬╝stet w├â┬╝rde - siehe Wien...

Mal sehen, ob in irgendeinem der Bereiche auch Cameliden unterkommen, denn sowohl das Kamelhaus als auch die Pampa am Landwehrkanal werden verschwinden. Im TP stehen Dromedare nicht mehr im ZEP, w├â┬Ąren also "f├â┬╝r den Zoo frei".
(03.11.2015, 14:24)
Mark Meier:   Auf den Beuteltierbereich bin ich auch stark gespannt! Beim Zoo k├â┬Ânnte ich mir auch gut vorstellen, dass versucht wird Koalas, Beutelteufel oder ├â┬Ąhnliche Kaliber zu organisieren - zumindest mittelfristig. Ansonsten k├â┬Ânnten es nat├â┬╝rlich auch diverse K├â┬Ąngurus werden oder auch Opossums, Schnabeligel etc.
(03.11.2015, 12:44)
Michael Mettler:   Da haben Mark Meier und ich wohl gleichzeitig geschrieben ;-)
(03.11.2015, 12:31)
Michael Mettler:   Ich gehe mal im Uhrzeigersinn in der Skizze auf der Zoo-HP vor: Der Bereich oberhalb von "Eingang L├â┬Âwentor" hei├â┬čt definitiv "Nash├â┬Ârner & Tapire" und enth├â┬Ąlt ein neues Haus und neu zugeschnittene Au├â┬čenanlagen anstelle der jetzigen H├â┬Ąuser f├â┬╝r Nash├â┬Ârner und Kamele sowie ein weiteres, kleines neues Haus in Richtung Vogelhaus (evtl. ein Stelzvogel-/Flamingo-Winterhaus...?). Die Namensgebung in diesem Bereich schlie├â┬čt zwar Flusspferde nicht ein, aber die d├â┬╝rften ja wohl bleiben...

Kinderzoo bleibt Kinderzoo, "V├â┬Âgel" ist f├â┬╝r den Bereich Vogelhaus/Fasanerie gut lesbar. In den blauen Bereich darunter lese ich mit einiger Fantasie und mit Bezug auf die jetzigen Anlagen "Gro├â┬čb├â┬Ąren" hinein. Vermutlich aber weiterhin erg├â┬Ąnzt durch die Hundeartigen und Kleinb├â┬Ąren. In Grau dann Waldsch├â┬Ąnke/Spielplatz.

Bei der Beschriftung der blau gef├â┬Ąrbten Ecke Sumpfvogelpanorama/Kondorvoliere r├â┬Ątsele ich noch, aber irgendwas mit Endung "-v├â┬Âgel" scheint es zu sein. Der hellblaue Bereich darunter scheint mit "Wasser-Raubtiere" beschriftet zu sein, was dann wohl auch die Pinguine einschlie├â┬čen d├â┬╝rfte.

"Huftiere" f├â┬╝r Einhuferrevier/Erdhaus ist wiederum gut lesbar, ebenso "Elefanten" f├â┬╝r das Erweiterungsgel├â┬Ąnde; dort 3 neue Geb├â┬Ąude statt der jetzigen, wobei das kleinste links oben auch ein Wirtschafts-/Lagergeb├â┬Ąude sein k├â┬Ânnte (m.W. gibt es jetzt hinter der Przewalski-Anlage doch auch eine gro├â┬če Heuscheune?) und sich zwischen den beiden "Schenkeln" der Elefantenanlage (Boxentrakte?) vielleicht eine Laufhalle mit transparentem Dach befinden k├â┬Ânnte.

Sehr interessant finde ich den gr├â┬╝nen Bereich vom Kanal via Nashornhaus II bis zur Rappenantilopenanlage, denn der ist m.E. mit "Beuteltiere" beschriftet und aus derzeitigem Zoobestand mit nur 2 daf├â┬╝r brauchbaren K├â┬Ąnguru-Arten (die dritte, das B├â┬╝rstenk├â┬Ąnguru, d├â┬╝rfte wohl im Nachttierhaus bleiben?) nicht zu best├â┬╝cken. Ich vermute, dass daf├â┬╝r Arten aus dem TP umziehen werden. Die Bennetts sind im Tierpark-ZEP nicht mehr aufgef├â┬╝hrt, und in der Skizze sieht es hier so aus, als k├â┬Ânnte auf der Fl├â┬Ąche der jetzigen Nashorn-Zuchtgehege eine begehbare Anlage entstehen (Schl├â┬Ąngel-Wegf├â┬╝hrung!). Vielleicht kommen noch die Grauen Riesen und Sumpfwallabys aus dem TP her├â┬╝ber und es bleibt dort erst mal bei einer einzigen K├â┬Ąnguru-Anlage, bis eines Tages der neue Australien-Parkteil entsteht?

"Restaurant", "Raubtiere" und "Panda" sind gut lesbar, "Aquarium" ebenfalls - wobei mich da die rechteckige Gebietsgrenze entlang der Stra├â┬če nachdenklich stimmt. Sinnvoll w├â┬Ąre sicherlich, wenn der Zoo dort eigene Parkpl├â┬Ątze anbieten w├â┬╝rde...

Neben dem Aquarium dann "Eingang Elefantentor" und anschlie├â┬čend "Affen und Menschenaffen", wobei schon die Gehegeformen am jetzigen Elefanten-, dann Gorilla-/Oranghaus zu sehen sind. Beim Antilopenhaus steht m.E. "Afrikanische Huftiere". Dar├â┬╝ber "Bergtiere", wobei in diesen Bereich interessanterweise das H├â┬╝hner-und Taubenhaus ebenso einbezogen ist (obwohl die Volieren zu den beiden letztgenannten Bereichen hin weisen) wie der gr├â┬Â├â┬čere Teil des Greifvogelfelsens.

Den Namen für das Zentrum des Zoos mit Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier sowie dem kleinen Greifvogelfelsen kann ich nicht wirklich entziffern, aber er scheint auf "Mitte" zu enden. Irgendwas mit Historie, analog zum Leipziger "Gründergarten"...?





(03.11.2015, 12:30)
Mark Meier:   Gemeint ist sicher diese Skizze. Also klar zu erkennen sind mE die Areale f├â┬╝r Aquarium (dunkelgr├â┬╝n), V├â┬Âgel bzw. Vogelhaus + Fasanerie (orange), Elefanten (dunkelbraun), Primaten, Raubkatzen, Beuteltiere und afrikanische Huftiere (je hellgr├â┬╝n), Bergtiere (gelb), Nash├â┬Ârner und Tapire (hellbraun), Huftiere (rotbraun) und Wasser-Raubtiere (hellblau). Der leicht violette Bereich neben den Wasser-Raubtieren sollte vermutlich irgendwas mit "...v├â┬Âgel" hei├â┬čen, vielleicht Sumpfv├â┬Âgel oder Raubv├â┬Âgel. Beim gro├â┬čen dunkelblauen Areal nehme ich "Caniden" oder wo was an, da dort ja aktuell die B├â┬Ąren und diverse Wildhunde zu finden sind. Im beachen Bereich kann ich fast gar nichts entziffern. Aktuell leben dort ja Schweine, Hirsche, Rinder etc. Da es dort einige historische Geb├â┬Ąude gibt, glaube ich eher nicht, dass sich dort baulich neben den Pandas sehr viel ├â┬Ąndern wird. Aber der Besatz k├â┬Ânnte nat├â┬╝rlich schon teils ausgetauscht werden.
(03.11.2015, 12:04)
Oliver M├â┬╝ller:   Kann eigentlich jemand von euch die auf der Zoo-Plan-Skizze sehr fahl beschrifteten Beigen und blauen Bereiche entziffern? Alle anderen konnte ich lesen und falls es jemand nicht kann, kann ich gerne helfen.
(03.11.2015, 11:33)
Michael Mettler:   Im ZEP des Tierparks sind folgende Hirschformen nicht mehr f├â┬╝r den Zielbestand genannt: Milu, Mesopot. Damhirsch, Europ├â┬Ąischer Elch, Schweinshirsch, Leierhirsch, Timorhirsch, eine der Wapiti-UA. Der Milu bliebe durch den Zoo auf jeden Fall im Gesamt-Berliner Bestand, die beiden Damhirsch-Formen k├â┬Ânnten schlichtweg getauscht werden. Mit der Haltung von Elchen hatte der Zoo fr├â┬╝her m.W. immer Probleme, sonst h├â┬Ątte man im Revier wohl kaum seit Jahrzehnten auf die gr├â┬Â├â┬čte Hirschart verzichtet - auf Artniveau w├â┬Ąren Elche allerdings durch den Amerika-Parkteil im TP weiterhin in Berlin vertreten. Die vier restlichen Arten (davon Schweins- und Leierhirsch wie schon jetzt im TP als Kombi) k├â┬Ânnte man nach meinen u.g. Planspielen sogar noch im Zoo-Hirschrevier aufnehmen... Wobei ich dann dort aus Platzgr├â┬╝nden den Zwergwapiti bevorzugen und den gr├â┬Â├â┬čeren Manitoba-Wapiti im TP belassen w├â┬╝rde.
(03.11.2015, 09:26)
Michael Mettler:   Der Beitrag auf rbb online wurde inzwischen korrigiert: Aus "China schenkt Pandas" wurde "China schickt Pandas". War also nix mit Geschenk.

Nach der Skizze auf der Zoo-HP zu urteilen werden an Hirschgehegen nur die Anlagen f├â┬╝r Milus und Pudus sowie evtl. ein Teil des Muntjak-Rondells (?) f├â┬╝r die Pandas "geopfert", dazu eine Flamingo-Anlage und ein paar Zwischenpflanzungen. Laut Zootierliste h├â┬Ąlt der Zoo im Hirschrevier derzeit 10 Arten, und genauso viele einsehbare Gehege (plus eines r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen) blieben auch noch nach Eingliederung der Panda-Anlage ├â┬╝brig. Es w├â┬Ąre also weder ein Arten- noch ein Geb├â┬Ąudekahlschlag n├â┬Âtig. Milu und China-Muntjak haben als chinesische Panda-Nachbarn offenbar ihren Platz sicher, wobei es so aussieht, als w├â┬╝rden die Milus dann die jetzige Barasingha-Anlage beziehen. Dann w├â┬╝rde sich eigentlich die Nachnutzung der bisherigen Moschustier-Anlage mit den ebenfalls thematisch passenden Wasserrehen anbieten, evtl. sogar in Vernetzung mit der Milu-Anlage als Ausweichgehege - die Artenkombi gab es fr├â┬╝her schon mal im Zoo (sowie im TP und in Hannover). Die f├â┬╝r die andere "Flanke" der Panda-Anlage angedachten Muntjaks k├â┬Ânnte man unter Einbeziehung der benachbarten Stelzvogelanlage mit einer ebenfalls thematisch passenden Kranich-Art vergesellschaften - hat der Zoo zwar derezeit nicht im Bestand, aber im TP g├â┬Ąbe es gleich drei passende Kandidaten.

Unter den ├â┬╝brigen 7 Hirscharten des Zoos befinden sich mit Axis, Japan-Sika und Europ├â┬Ąischem Damhirsch noch 3 Arten, die bei Zoofan-Planspielen f├â┬╝r diverse Zoos sicherlich gegen andere Formen ausgetauscht werden w├â┬╝rden, ohne mit der Wimper zu zucken. Da g├â┬Ąbe es also noch Potenzial f├â┬╝r Gehegezusammenlegungen oder Artentausch (z.B. mit dem TP, wo laut ZEP ein begehbares Gehege im Europa-Bereich angedacht ist - Damwild?). Axis bieten Vergesellschaftungspotenzial mit asiatischen Rindern, Antilopen, Nash├â┬Ârnern oder Elefanten, m├â┬╝ssten also nicht im Hirschrevier bleiben. Falls es im Zoo bei der Haltung von amerikanischer Tapire und/oder Ameisenb├â┬Ąren bleibt, w├â┬Ąren die Pudus dort als Ganzjahres-Nebenbesatz denkbar (wenn man sie wenigstens DORT mal zu Gesicht bek├â┬Ąme). Auch die m├â┬╝ssten also nicht zwingend im Hirschrevier bleiben. Neben den drei genannten "Chinesen" blieben bei diesen Varianten mit Waldrentier, Barasingha und Prinz-Alfred-Hirsch noch drei zoologische Leckerbissen im Revier ├â┬╝brig und sogar noch Platz f├â┬╝r zus├â┬Ątzliche Arten (aus dem TP?).
(03.11.2015, 08:50)
Hannes L├â┬╝ke:   Ich glaube auch nicht wirklich an ein Geschenk aber was das verschenken von Dingen angeht mit denen man Geld machen kann
Die chinesische Regierung bietet die Tiere gerne im Zusammenhang mit diplomatischen Beziehungen an. Da geht es letztendlich um wirtschaftliche Faktoren die so ein paar Millionen die ein Panda einbringt l├â┬Ącherlich aussehen lassen

Interessant dazu
http://www.stimmen-aus-china.de/2015/01/01/die-macht-der-niedlichkeit-chinas-panda-diplomatie/
(30.10.2015, 17:52)
Oliver M├â┬╝ller:   Nie und nimmer sind die Pandas ein Geschenk. Warum sollten die Chinesen etwas verschenken, womit sie viel Geld verdienen k├â┬Ânnen? Berlin bem├â┬╝ht sich schon l├â┬Ąnger um Pandas, da w├â┬Ąre eine Schenkung auch taktisch v├â┬Âllig unn├â┬Âtig. Obendrein w├â┬╝rde man sich jede Menge ├â┬ärger mit anderen "Kunden" einhandeln. Ich denke, da hat einfach ein Journalist die falsche Schlussfolgerung gezogen, weil er nicht ├â┬╝ber das Zuchtprogramm der Chinesen informiert ist und er noch auf dem Stand von 1970 ist, wo Pandas als Staatsgeschenke verteilt wurden.
(30.10.2015, 13:00)
WolfDrei:   So denn dies wirklich das ├ó┬Ç┬ťPanda-Gel├â┬Ąnde├ó┬Ç┬Ł w├â┬Ąre, w├â┬Ąre das f├â┬╝r mich als Hirsch-Fan tr├â┬Âstlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her f├â┬╝r den Zoo wichtig, lie├â┬čen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch h├â┬Ąlt sich der Bestand gerade so ├â┬╝ber Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation f├â┬╝r die Moschustiere. Etwas im Wege stehen k├â┬Ânnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), f├â┬╝r die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) f├â┬Ąnde sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdr├â┬╝cken. In der ├ó┬Ç┬ťBerliner Zeitung├ó┬Ç┬Ł wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.
So denn dies wirklich das ├ó┬Ç┬ťPanda-Gel├â┬Ąnde├ó┬Ç┬Ł w├â┬Ąre, w├â┬Ąre das f├â┬╝r mich als Hirsch-Fan tr├â┬Âstlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her f├â┬╝r den Zoo wichtig, lie├â┬čen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch h├â┬Ąlt sich der Bestand gerade so ├â┬╝ber Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation f├â┬╝r die Moschustiere. Etwas im Wege stehen k├â┬Ânnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), f├â┬╝r die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) f├â┬Ąnde sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdr├â┬╝cken. In der ├ó┬Ç┬ťBerliner Zeitung├ó┬Ç┬Ł wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.

(30.10.2015, 11:11)
Sacha:   Um das historische Hirschrevier (was ist im Zoo Berlin eigentlich nicht "historisch"?) tut es mir zwar auch etwas leid. Wenn der "Eingriff" aber so schonend wie in den Skizzen vonstatten geht, ist das f├â┬╝r mich in Ordnung.
Vergessen wir nicht: Pandas sind ein Besuchermagnet. Und agieren ist auch in der Zoowelt meist besser als reagieren.
Ausserdem stellt sich noch die Frage, welche Hirscharten deswegen "├â┬╝ber die Klippe springen" m├â┬╝ssen? Sind es Allerweltsarten, tut mir das nicht weh. Und Seltenheiten k├â┬Ânnten im Tierpark untergebracht werden (der daf├â┬╝r dann auf 0815-Hirscharten verzichtet).
Dass die Pandas ein Geschenk, also gratis sind, glaube auch ich nicht. Allenfalls wird die Leihgebühr etwas niedriger (oder versteckter) ausfallen.

Was mir noch aufgefallen ist (oder ich überlesen habe): Wann genau soll das Pandagehege fertiggestellt werden (vorher werden die Pandas ja kaum kommen)?
(30.10.2015, 11:05)
Michael Mettler:   Sorry, sie SIND beschriftet, nur teilweise schlecht lesbar - da war ich wohl noch nicht ganz wach ;-)
(30.10.2015, 08:18)
Michael Mettler:   Die Sache mit dem Geschenk "wei├â┬č" anscheinend nur rbb online. In mindestens einem halben Dutzend anderer Medien und auf der Homepage des Zoos ist durchweg von Leihgaben die Rede, die Eigentum Chinas bleiben (und sogar "irgendwann dorthin zur├â┬╝ckkehren") und ├â┬╝ber die verhandelt wurde/wird (was man gemeinhin nicht wegen Geschenken macht).

Auf der Zoo-HP ist sogar schon eine Grafik eingestellt, wo sich die Panda-Anlage befinden wird. Da es in einem der Online-Artikel hei├â┬čt, dass Davidshirsche und Muntjaks die Nachbarn der Pandas werden sollen, das eingezeichnete Areal aber in deren jetzige Fl├â┬Ąchen hinein ragt, d├â┬╝rfte es wohl noch Umbesetzungen geben (Milus auf die Barasingha-Anlage?). Der Eingriff in den Hirschbereich scheint jedenfalls nicht so gro├â┬č zu werden, wie man bef├â┬╝rchten k├â┬Ânnte.

Interessant an der Grafik ist übrigens, dass der Zoo dort in farblich unterschiedlich markierte (leider weitgehend unbeschriftete) Zonen unterteilt ist, die vermutlich zukünftige Themenbereiche/Reviere darstellen - der neue Standort der Elefanten ist bereits beschriftet:
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1[news]=64&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=3610bfa3e212317a7add715985c279bd
(30.10.2015, 08:16)
Gudrun Bardowicks:   Rhenen bekommt im September 2015 ein Panda-Paar f├â┬╝r 15 Jahre, muss daf├â┬╝r aber wie gewohnt Miete zahlen. Ouwehands Dierenpark in Rhenen geh├â┬Ârt ├â┬╝brigens einem Milliard├â┬Ąr, der sich die Pandas auf jeden Fall leisten kann. Sogar die Namen der Tiere stehen schon fest. Die Tiere hei├â┬čen Wei Wei und Wu Wu (oder ├â┬Ąhnlich). Ich glaube im ├â┬ťbrigen auch nicht, dass Berlin die Pandas geschenkt bekommt. Ich sch├â┬Ątze, der Zoo Berlin mu├â┬č ebenfalls Leihgeb├â┬╝hren bezahlen und eventuellen Nachwuchs nach China zur├â┬╝cksenden. Ich finde es auch um die Anlagen im Hirschrevier schade.
(29.10.2015, 20:53)
Holger Wientjes:   Die Tiere sollen doch Leihgaben und keine Geschenke werden ?!

Freue mich ebenfalls schon ungemein ! Vor allem, weil dann grosse Teile des historischen Hirschreviers dafür platt gemacht werden sollen... Bravo !
(29.10.2015, 17:34)
Hannes L├â┬╝ke:   Das ist ja das tolle an der ganzen Sache Tim. Berlin braucht noch keine Pandas aber kann sich welche leisten und geht somit kein Risiko ein, dass irgendwann der Besucherstrom zur├â┬╝ck geht. Ist zwar ungew├â┬Âhnlich f├â┬╝r die deutsche Zoowelt und ganz besonders f├â┬╝r Berlin aber f├â┬╝r mich sieht das ganz nach agieren statt reagieren aus!
(29.10.2015, 17:33)
Tim Meschke:   Wozu braucht Berlin jetzt eigentlich Pandas? Sind die Besucherzahlen seit Bao-Baos Tod so stark zur├â┬╝ckgegangen, dass jetzt Pandas angeschafft werden m├â┬╝ssen? Der Panda ist nicht mehr vom Aussterben bedroht, denn China wird sich h├â┬╝ten, eines der Wahrzeichen Chinas verschwinden zu lassen. Au├â┬čerdem wird das Panda-Gehege, wenn es denn im Hirsch-Revier gebaut wird, wertvollen Platz einnehmen, den man f├â┬╝r wirklich bedrohte Hirscharten verwenden k├â┬Ânnte (die zudem keine so gro├â┬če Lobby haben wie Pandas). Wei├â┬č eigentlich jemand wof├â┬╝r die Chinesen die Miete f├â┬╝r die Pandas verwenden?
(29.10.2015, 16:46)
Henry Merker:   Ich glaube nicht daran, dass es sich tats├â┬Ąchlich um Geschenke handelt....
(29.10.2015, 16:11)
Hannes L├â┬╝ke:   In einem anderen Forum sprach ein Teilnehmer davon, dass rhenen ebenfalls mit Pandas plant

Wenn die tiere wirklich Geschenke sind w├â┬Ąre dies eine Sensation und DIE Chance Nachwuchs in Europa zu etablieren
(29.10.2015, 14:40)
Michael Mettler:   Hmm, ob dann nicht bald diverse Gesuche anderer Zoos in China eingehen, die im Gegensatz zu Berlin teure Mietzinsen f├â┬╝r ihre Pandas abdr├â┬╝cken m├â┬╝ss(t)en...?
(29.10.2015, 10:51)
Sacha:   http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/10/china-schenkt-berliner-zoo-ein-neues-panda-paerchen.html

Yeeees!!!! Da hat sich das Engagement von Mutti Merkel nicht nur für die deutsche Flugzeug-Industrie gelohnt.

Giraffengazellen, Zwergmaras und bald wieder Grosse Pandas, dazu mit grosser Wahrscheinlichkeit der FC Bayern im Pokalfinale. Da sage ich nur: Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin....
(29.10.2015, 09:22)
Ulli:   peinlich, unfa├â┬čbar und bar jeden Geschichtsverst├â┬Ąndnisses
(20.10.2015, 21:05)
Holger Wientjes:   Kurz und knapp: Traurig und peinlich f├â┬╝r einen Zoo wie Berlin und ein Armutszeugnis der aktuellen dortigen Situation !
(20.10.2015, 17:20)
Sacha:   Das liegt wohl (auch) an der allgemeinen Tendenz, in den Zooshops nur massentauglichen Schnickschnack zu verkaufen.
In den letzten Jahren hat - zumindest nach meinen Beobachtungen - das Angebot an Sachbüchern (inkl. Bücher über den jeweiligen Zoo, Zooführern, Jahresberichten etc.) und sogar DVDs und CDs kontinuierlich abgenommen. Schliesslich gibt es als Informationsquelle ja zu allem und jedem eine App, oder?
(20.10.2015, 15:45)
Michael Goerick:   Ich war gestern im Zoo um mir das Buch" Die j├â┬╝dischen Aktion├â┬Ąre des Zoologischen Gartens zu Berlin " zu kaufen. Auf meine Nachfrage im Shop war erst Irritation und dann ging die nette Dame am Tresen nach oben um nachzufragen. Nach einer kleinen Weile kam Sie wieder herunter, mit einer Kopie der ersten Seite mit der ISBN Nummer. Dazu die Information man h├â┬Ątte im Zoo nur ein Exemplar und man m├â┬Âge doch das Buch im Buchhandel kaufen. Ich war schon entsetzt wie mit diesem Thema umgegangen wird. Ich h├â┬Ątte schon erwartet das dieses Buch im Zooshop vorhanden ist. Zumal auf der ersten Seite ausdr├â┬╝cklich auf die Unterst├â┬╝tzung der Zoo AG zum Druck des Buches hingewiesen wird.
(20.10.2015, 14:58)
WolfDrei:   Die Inder haben sich (relativ gesehen) ein richtiges "Winterfell" zugelegt
(13.10.2015, 19:23)
WolfDrei:   Ei. pardon, wider gedoppelt!
Gut entwickelt hat sich der Waldrenhirsch.
(13.10.2015, 19:20)
WolfDrei:   Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6├é┬░C. An vielen Wegeeckpunkten sind gro├â┬če Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in ├â┬Ąhnlicher Weise wie im TP eingef├â┬╝hrt.
Das ├ó┬Ç┬ťneue├ó┬Ç┬Ł Vogelhaus ist au├â┬čen gro├â┬čteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschw├â┬Ąrzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der S├â┬╝dostasienhalle und im Gro├â┬čpapageientrakt m├â┬Âglich, der nun au├â┬čen umgebaut wird. In den Innenr├â┬Ąumen und Wegen war Gro├â┬čreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den Freifl├â┬Ąchen f├â┬╝r Gemsb├â┬Âcke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die Innenfl├â┬Ąche am L├â┬Âwentor wird ├ó┬Ç┬ťbeackert├ó┬Ç┬Ł, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifv├â┬Âgelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen gro├â┬čen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (├â┬╝berz├â┬Ąhligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.
Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6├é┬░C. An vielen Wegeeckpunkten sind gro├â┬če Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in ├â┬Ąhnlicher Weise wie im TP eingef├â┬╝hrt.
Das ├ó┬Ç┬ťneue├ó┬Ç┬Ł Vogelhaus ist au├â┬čen gro├â┬čteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschw├â┬Ąrzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der S├â┬╝dostasienhalle und im Gro├â┬čpapageientrakt m├â┬Âglich, der nun au├â┬čen umgebaut wird. In den Innenr├â┬Ąumen und Wegen war Gro├â┬čreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den Freifl├â┬Ąchen f├â┬╝r Gemsb├â┬Âcke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die Innenfl├â┬Ąche am L├â┬Âwentor wird ├ó┬Ç┬ťbeackert├ó┬Ç┬Ł, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifv├â┬Âgelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen gro├â┬čen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (├â┬╝berz├â┬Ąhligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.

(13.10.2015, 19:17)
Michael Mettler:   @Oliver M├â┬╝ller: Ja, hat er. Aber die Pandas k├â┬Ąmen schlie├â┬člich auch nicht auf die B├â┬Ąrenanlagen und die Menschenaffen w├â┬Ąren nicht mehr alle im gleichen Komplex untergebracht. Konsequent zoologisch-systematisch war der Zoo auch bisher nicht geordnet (siehe Erweiterungsgel├â┬Ąnde).
(02.10.2015, 12:37)
Oliver M├â┬╝ller:   @Michael Mettler:
Deine Vorschl├â┬Ąge klingen reizvoll, aber hat Hr. Knieriem nicht schon durchblicken lassen, dass er im Zoo im Gegensatz zum Tierpark eher ein zoologisch-systematisches Konzept fahren will?
(02.10.2015, 09:04)
Michael Mettler:   Mich wundert ein bisschen, dass das alte Elefantenhaus nach dem Bau der neuen Anlage nicht schlichtweg f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner weitergenutzt wird, was deutlich weniger Bauma├â┬čnahmen bedeuten w├â┬╝rde als ein Umbau f├â┬╝r Menschenaffen. Man k├â┬Ânnte die gro├â┬če Au├â┬čenanlage mit den benachbarten Au├â┬čenanlagen der Antilopen und Giraffen zu einer Afrika-Savanne verbinden, auf der Giraffen und Nash├â┬Ârner auf ihren Fl├â┬Ąchen bleiben m├â┬╝ssen, aber mitbewohnende Antilopen per Durchschlupf alles nutzen k├â┬Ânnen. Dann lie├â┬čen sich dort sogar die Antilopenarten aus der S├â┬╝dafrika-Anlage im Erweiterungsgel├â┬Ąnde unterbringen, wenn es der Stallraum zul├â┬Ąsst. Und die Rhinos h├â┬Ątten eine Laufhalle.

Gut vorstellen k├â┬Ânnte ich mir auch eine zus├â┬Ątzliche Unterbringung der Panzernash├â┬Ârner am neuen Elefantenbereich, wenn dort ohnehin schon komplett neu f├â┬╝r Dickh├â┬Ąuter gebaut werden muss. Dann w├â┬Ąre das alte Nashornhaus bzw. dessen Fl├â┬Ąche komplett anders nutzbar. Neotropische Tapire sind eh schon drin, nebenan sind Neuweltkamele untergebracht - warum also nicht auch Ameisenb├â┬Ąren, Capybaras und andere S├â┬╝damerikaner in diesen Bereich umsiedeln? Zum Hardenbergplatz hin war ja schon mal eine Erlebnisgastronomie angedacht, die lie├â┬če sich statt im damals geplanten Asien-Stil auch als Hacienda verwirklichen...

@Gudrun: Ich denke nicht, dass f├â┬╝r die Panda-Anlage das gesamte Hirschrevier auf der Abschussliste steht, sondern vorrangig die gro├â┬če Freianlage gegen├â┬╝ber dem Antilopenhaus (immer noch Barasinghas?) daf├â┬╝r gedacht ist. Wenn man die Pandas auch unter dem Gesichtspunkt "Touristenmagnet" sieht, macht diese Ortswahl Sinn, auch wenn es nicht ins zoologisch-systematische Konzept passt: Die Anlage liegt zentral und ist von beiden Eing├â┬Ąngen aus auf Hauptwegen einfach zu erreichen.
(30.09.2015, 14:15)
Gudrun Bardowicks:   Die Pl├â┬Ąne klingen gut, aber bei Umsetzung dieser wird es zu einem starken Artenschwund im zoologischen Garten kommen, da f├â┬╝r Umsetzung der Pl├â┬Ąne die Mehrzahl oder sogar alle Hirscharten abgegeben werden m├â┬╝ssen und auch die bewohner der Afrikasavanne, der Pampas-Anlage und der Australien-Anlage im Zentrum des Erweiterungsgel├â┬Ąndes, vielleicht sogar alle Arten des Erweiterungsgel├â┬Ąndes, wenn man die ganzen 3 Hektar nur f├â┬╝r die Elefantenhaltung nutzen will. Einen reinen Asienparkteil als Umrahmung der Elefantenanlage k├â┬Ânnte ich mir dort auch gut vorstellen. In diesem Fall k├â┬Ânnten dort zumindest einige asiatische Hirscharten und m├â┬Âglicherweise auch die Hirschziegenantilopen untergebracht werden, vielleicht sogar in zeitweiser Vergesellschaftung mit den Elefanten. Allerdings w├â┬╝rde ich die Hirschziegenantilopen lieber im Tierpark in Vergesellschaftung mit den Nilgauantilopen und vielleicht auch Axishirschen sehen.
Die Strau├â┬če k├â┬Ânnte man vermutlich mit den Elenantilopen und Steppenzebras im alten Zooteil vergesellschaften, aber f├â┬╝r Springb├â┬Âcke, Bl├â┬Ąssb├â┬Âcke und Gro├â┬če Kudus d├â┬╝rfte dann im Zoo wohl kein Platz mehr sein. Ein Ersatz der Elenantilopen durch die gro├â┬čen Kudus w├â┬Ąre allerdings auch eine Option.
Wenn man wirlich eine neue gro├â┬če Elefantenzuchtanlage im Erweiterungsgel├â┬Ąnde baut sollte man sich allerdings zumindest langfristig um den Aufbau einer herpesfreien Zuchtgruppe bem├â┬╝hen.
(30.09.2015, 09:44)
Michael Mettler:   Neue Umbaupl├â┬Ąne f├â┬╝r Elefanten, Menschenaffen und (wenn es klappt) Pandas:
http://www.bz-berlin.de/berlin/zoo-elefanten-gorillas-und-nashoerner-bekommen-neues-zuhause#
(30.09.2015, 06:45)
WolfDrei:   Eine Vorzeigegruppe sind f├â┬╝r mich die Sibirischen Steinb├â┬Âcke, nunmehr an die 12 Tiere mit drei pr├â┬Ąchtigen B├â┬Âcken
(09.09.2015, 19:54)
WolfDrei:   TP war gestern, heute Kurzbesuch des Zoos nach einem ├ó┬Ç┬ťBeh├â┬Ârdentag├ó┬Ç┬Ł. Die f├â┬╝r mich ├ó┬Ç┬ťaufsehenerregendste├ó┬Ç┬Ł Arbeit ist die generelle ├ó┬Ç┬ťVersch├â┬Ânerung├ó┬Ç┬Ł der Au├â┬čenvolieren des neuen Vogelhause, gegenw├â┬Ąrtig sind ca. 20 % beendet, 20% ├ó┬Ç┬ťWork in Progress├ó┬Ç┬Ł. Versch├â┬Ânerung bedeutet, dass neben den schon urspr├â┬╝nglich eingearbeiteten Kunststeinen an/in der Wand nun ├ó┬Ç┬ťgrunds├â┬Ątzlich├ó┬Ç┬Ł Kunstfels etc eingearbeitet wird: viel Styropur wird angeklebt, Stahlstifte werden eingeschlagen, Moniereisen zu Geflechten gebogen, dann Kunststoffmatten eingearbeitet und letztlich lehmfarbener Spritzbeton aufgebracht. Grunds├â┬Ątzlich (bisher) wird oben an der Wand nach au├â┬čen ├ó┬Ç┬ťgew├â┬Âlbt, dazu werden Natursteine, Wurzeln, Baumst├â┬Ąmme eingearbeitet. Die Schw├â┬Ąrzung der Edelstahlgitter ist noch nicht durchg├â┬Ąngig abgeschlossen.
Daneben werden einige Wege neu mit Lehm-Kies-Gemisch belegt. Mir war nicht klar, ob das ehemals au├â┬čerhalb der Mosaiksteinwege eingearbeitete Betonsteine oder Asphalt waren, die da ersetzt werden - dadurch ergaben sich einige Wegesperrungen.
Die Glasw├â┬Ąnde der B├â┬Ąrenanlagen sind zum Teil bemalt worden, direkt am Glas im Innenteil wachsende Stauden und speziell Bambus werden durch die B├â┬Ąren offensichtlich nicht besch├â┬Ądigt - sieht nicht schlecht aus. Ich bef├â┬╝rchte nur, dass der ONB bald annehmen k├â┬Ânnte, ein Urwald w├â┬╝rde nur aus Bambus bestehen.
Etwas irritiert hat mich, dass gegen 13-14.3o Uhr viele Anlagen gereinigt wurden und die Tiere zum Teil ├ó┬Ç┬ťweggeschlossen├ó┬Ç┬Ł waren. Die Affen machten sowieso Siesta in dieser Zeit.
Tiere : das Fingertierweibchen wurde abgegeben, daf├â┬╝r lebt dort eine Rostkatze: ein Anoa lie├â┬č sich sehen (sonst in der ├â┬Ąu├â┬čersten Ecke). Bei den Visaya-Pustelschweinen wurde der Eber ausgetauscht. Die 2. Okapianlage bewohnen jetzt Lamas. Leider scheint es in diesem Jahr keinen Nachwuchs bei Anden-, James- und Zwergflamingos zu geben. Die Sumatra - Orangs machen unter gro├â┬čer Zuschauerteilnahme ├ó┬Ç┬ťK├â┬Âhlersche├ó┬Ç┬Ł Experimente: auf drei Etagen liegen leckere Sachen, die von au├â┬čen ├â┬╝ber Schlitze mit selbstgemachten St├â┬Ąbchen durch ein Loch auf die n├â┬Ąchste untere Etage geschoben werden m├â┬╝ssen, und dann nochmals, bis es unten herausfallt. Ganz sch├â┬Ân nervenaufreibend - f├â┬╝r Orang und Zuschauer. Die Korsaks haben 5 Junge, nach vier im Vorjahr. Weiterhin irritiert hat mich im ├ó┬Ç┬ťGesch├â┬Ąftsbericht 2014├ó┬Ç┬Ł, dass bei den Panzernash├â┬Ârnern 1,2 steht: Jhansi scheint also schon Zoo-├ó┬Ç┬ŁEigentum├ó┬Ç┬Ł zu sein.
Anbei ein Schnappschuss auf eine Volierenwand des Vogelhauses - Au├â┬čenseite

(09.09.2015, 19:46)
Jan Jakobi:   Ich habe zur Panzernashornkuh Narayani eine Frage:

Im EleWiki-Forum habe ich folgendes gelesen:

Beitrag vom 17.09.2007 in dem Forum im Thread ├ó┬Ç┬×Nash├â┬Ârner in Berlin├ó┬Ç┬ť:
├ó┬Ç┬×Habt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regul├â┬Ąren Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mu├â┬čte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anf├â┬Ąnglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mi├â┬čgebildet und hatte nur ein Auge , daf├â┬╝r aber mehrere Kiefer├â┬Ąste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut ├â┬╝berstanden . Es war ├â┬╝brigens schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des F├â┬Âtus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht !Sachen gibts , klingt alles ganz sch├â┬Ân eklig !├ó┬Ç┬ť
http://elewiki.bboard.de/board/ftopic-85370874nx22877-136-180.html

Das sie schwanger war und im August 2007 eine missgebildete Totgeburt hatte wusste ich aus dem entsprechendem Bongo (Jahresbericht).
Zur ersten Schwangerschaft Narayanis fand ich nichts in den Bongos die ich habe.
Kann jemand die Info in dem Beitrag best├â┬Ątigen? War das Kalb von Yohda oder Belur?
Wann soll das gewesen sein?
(07.09.2015, 09:04)
Tim Meschke:   Das ist ein Bild vom Au├â┬čengehege der Flusspferde,
(25.08.2015, 07:23)
Henry Merker:   Hat jemand von euch Fotos von dem ehemaligen Flusspferdhaus, welches bis in die 1990ziger Jahre f├â┬╝r die Haltung der Hippos genutzt worden ist? Mich interessieren vor allem Bilder der Innenanlagen.
(23.08.2015, 14:28)
Tim Meschke:   Vielen Dank f├â┬╝r die ausf├â┬╝hrliche Antwort und die zus├â┬Ątzlichen Informationen. Die Rothundzucht scheint da auch nicht geklappt zu haben.
(22.08.2015, 05:09)
Michael Mettler:   Ein Bild kann ich zwar nicht bieten, aber gesehen habe ich die Anlage. Das war ein langgestreckt-rechteckiges, allseitig umz├â┬Ąuntes Doppelgehege. Ich habe es mit Grasnarbe und lockerem Strauchbewuchs in Erinnerung, und m.E. standen in beiden Abteilen niedrige h├â┬╝ttenartige Unterk├â┬╝nfte. Urspr├â┬╝nglich war es als Zuchtanlage nur f├â┬╝r Geparden gedacht und die beiden Abteile sollten der Geschlechtertrennung dienen, aber dann konnte der Zoo bald darauf noch Rothunde bekommen, die in eins der Abteile einzogen - eine zus├â┬Ątzliche Art f├â┬╝r die Sammlung war Zoodirektor Kl├â┬Âs damals offenbar wichtiger als eine potenzielle Gepardenzucht...
(21.08.2015, 19:41)
Tim Meschke:   Kann bitte jemand ein Bild von der ehemaligen Geparden- und Rothundanlage hier reinstellen. Ich habe nirgendwo eines gefunden. Oder wenigstens beschreiben. Hatten die einen Graben oder ein Gitter, zum Beispiel.
(21.08.2015, 16:05)
Justus Bauer:   Danke,
aber eigentlich meinte ich ,wie man die Tiere des Bestandes unterscheidet. Kann mir da jemand helfen?
(16.08.2015, 15:34)
Hannes L├â┬╝ke:   Flusspferde = gro├â┬čes Maul und liegen im Wasser
L├â┬Âwen = fesche Frisur und scharfe Z├â┬Ąhne
Giraffen = langer Hals und entspannter Gesichtsausdruck
(16.08.2015, 13:38)
Justus Bauer:   Hallo,
kann mir vielleicht jemand sagen,wie man die Flusspferde,L├â┬Âwen und Giraffen unterscheidet?

(16.08.2015, 09:31)
Hannes L├â┬╝ke:   Antilopen resp Giraffenhaus
(06.08.2015, 07:24)
Tim Sagorski:   Wo im Zoo stehen die Beiden denn ? Im Antilopenhaus ? Andernfalls w├â┬╝rde sich ja auch das Erdhaus anbieten...
(05.08.2015, 14:01)
Hannes L├â┬╝ke:   2,0 Gerenuk sind nun im Zoo untergebracht
Schrecklich diese Doppelungen :-)
(05.08.2015, 12:35)
WolfDrei:   Oh, wie das! Habe mich schon gewundert, warum nichts nach dem Klick im "TP- Blog" erschien!
(07.07.2015, 23:41)
Michael Mettler:   Okay, geh├â┬Ârte wohl in den Tierpark-Thread, da fand ich dann eben auch die Aufl├â┬Âsung der R├â┬Ątselfrage.
(07.07.2015, 21:10)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Kranich - aber weiter reicht's dann nicht...
(07.07.2015, 21:09)
WolfDrei:   Zun├â┬Ąchst etwas ├ó┬Ç┬ťUntierisches├ó┬Ç┬Ł, aber Wesentliches f├â┬╝r den vielleicht erfolgreichen finanziellen Start des ZEP. Soeben im Fernsehen Berlin-Branndenburg: Im Haushalt des Senates f├â┬╝r die n├â┬Ąchsten 2 Jahre sind Mehrausgaben von 5 % (k├â┬Ânnten 2 Milliarden sein) vorgesehen, da es einen Haushalts├â┬╝berschu├â┬č gibt, der in naher Zukunft bestehen bleiben soll. Da gibt es nat├â┬╝rlich auch von anderen Bereichen Begehrlichkeiten.

Tierisches: Sch├â┬Ân, dass offensichtlich die Gerenuks in Berlin schon da sind. Heute im Tierpark erhielt ich auf Anfragen nur die Antwort: Wenden Sie sich an den Kurator- eine Antwort, die ich jetzt des ├â┬ľfteren zu h├â┬Âren bekam.

Heute gegen 14 Uhr wieder 32°C - aber weitere Geburten in den letzten 2 Wochen. Die für mich Wichtigste aber, wichtiger als die 4 Tiger: der erste Schlupf !

Was ist es wohl?

(07.07.2015, 20:12)
Michael Mettler:   Vielleicht ist zwar nicht der Zoo, aber das Zuchtmanagement gar nicht so ungl├â┬╝cklich dar├â┬╝ber, dass nicht jede Gorillagruppe z├â┬╝chtet... Immerhin soll die Zahl zuchtf├â┬Ąhiger Weibchen pro Gruppe schon auf drei eingeschr├â┬Ąnkt worden sein, um eine "├â┬ťberproduktion" zu vermeiden.
(07.07.2015, 19:06)
Tom Schr├â┬Âder:   In naher bis mittlerer Zukunft wird es doch Platz im Menschenaffenhaus geben: Fatou wird sicher keine 10 Jahre mehr leben und wenn im Tierpark Orangs leben sollen, k├â┬Ânnte man leicht eine komplette Gruppe aus dem Zoo daf├â┬╝r nehmen. Somit w├â┬Ąre sicherlich auch die M├â┬Âglichkeit "Ivo UND Zucht" gegeben; Ivo mit ein zwei zuchtunf├â┬Ąhigen Weibchen auf die Fatou-Anlage (oder auf eine Orang-Anlage, falls das mit der Fatou-Anlage zu nah an der anderen Gorilla-Anlage w├â┬Ąre und es st├â┬Ąndig Stress ├â┬╝ber den Wassergraben g├â┬Ąbe...)und die zuchtf├â┬Ąhigen Weibchen k├â┬Ânnten einen "wirklichen" Zuchtmann bekommen...
(07.07.2015, 18:38)
Hannes L├â┬╝ke:   Es hei├â┬čt doch auch, dass diese Junggesellengruppen bei Gorillas immer nur ├â┬ťbergangsl├â┬Âsungen sein k├â┬Ânnen. Eine Abgabe zuchtf├â┬Ąhiger Weibchen bzw ein Tausch gegen unf├â┬Ąhige sehe ich als die Tierfreundlichste L├â┬Âsung
(06.07.2015, 20:10)
Gudrun Bardowicks:   Ich w├â┬╝rde es als sinnvoll ansehen, Ivo in eine Junggesellengruppe zu geben, wenn man in Berlin Gorillas z├â┬╝chten m├â┬Âchten und sich um ein zuchtf├â┬Ąhigen Mann bem├â┬╝ht. Eine andere M├â┬Âglichkeit w├â┬Ąre die Abgabe der zwei noch zuchtf├â┬Ąhigen Weibchen in eine Zuchtgruppe und der Aufbau einer nicht zuchtf├â┬Ąhigen Gorillagruppe inklusiv Ivo quasi als Auffanggehege f├â┬╝r nicht mehr zuchtf├â┬Ąhige Gorillas. So etwas gibt es ja z.B. auch bei Zebras, Wildpferden und Wildeseln, Schimpansen, Orang-Hybriden,Elefanten, Giraffen, Flu├â┬čpferden, Eisb├â┬Ąren und Antilopen, warum nicht auch bei Gorillas.
(06.07.2015, 20:05)
Oliver M├â┬╝ller:   Das hei├â┬čt dann: neuer Mann her und Ivo nach Teneriffa oder wie?
(06.07.2015, 18:03)
Jan Jakobi:   Seit 10 Jahren wartet man auf Gorilla-Nachwuchs.

Bisher vergeblich, doch vorletztes Jahr gab es kurzfristig Hoffnung:

Auf der Anlage wurde ein winziges Stück Plazenta gefunden.
http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/silberruecken-ivo-steht-doch-seinen-gorilla

Erst Freitag vergangener Woche wurden Ivos Samen untersucht.
Ergebnis: Seine Samenqualit├â┬Ąt ist zu schlecht.
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/berlins-zoo-gorilla-ivo-kann-nicht-papa-werden

(05.07.2015, 18:30)
Hannes L├â┬╝ke:   Laut Aushang im Zoo sind im Juni 4 Gerenuks durch Kauf hinzu gekommen
(04.07.2015, 14:15)
Michael Mettler:   @Bj├â┬ÂrnN & Sacha: Laut Ziel- und Entwicklungsplan sind im Tierpark Eisb├â┬Ąren UND Robben geplant, und die Erw├â┬Ąhnung von Seeb├â┬Ąren im Nordamerika-Parkteil l├â┬Ąsst den Schluss zu, dass die N├â┬Ârdlichen aus dem Zoo dorthin umziehen d├â┬╝rften.

@Holger: Der Gedanke mit der Junggesellenhaltung hat was, aber auch dafür ist ein reiner Steinhaufen nicht das Gelbe vom Ei. Optimierungsbedarf besteht also so oder so.

Dennoch bleibt die Frage, wo bzw. auf Kosten welcher Art(en) eine neu zu errichtende Panda-Anlage angedacht w├â┬Ąre. Eine bereits bestehende B├â┬Ąrenanlage w├â┬╝rde daf├â┬╝r jedenfalls schon zur Kostend├â┬Ąmpfung keine schlechte Basis bieten. Von den drei ├â┬╝brigen gehaltenen Gro├â┬čb├â┬Ąrarten (Kragen-, Lippen-, Braunb├â┬Ąr) ist keine im Tierpark-ZEP eingeplant, womit Doppelungen vermieden werden - die "gew├â┬Âhnlichste" davon, der Braunb├â┬Ąr, ist immerhin das Berliner Wappentier und zudem schlecht in andere Haltungen vermittelbar, also w├â┬╝rde ich von einer zuk├â┬╝nftigen Beibehaltung ausgehen.

Wenn es eine Tierart gibt, die den Besucher am ehesten den Verlust von Eisb├â┬Ąren verschmerzen lassen k├â┬Ânnte, dann d├â┬╝rfte das wohl nur der Gro├â┬če Panda sein...
(24.06.2015, 08:39)
Sacha:   @Michael Mettler: Unter diesen Voraussetzungen (also als Tausch mit Grossem Panda) k├â┬Ânnte ich damit leben.;)

Bin mal gespannt, wie die Reaktionen sein werden, sollte(!) der Zoo die Eisb├â┬Ąrenhaltung tats├â┬Ąchlich auslaufen lassen. Die Tierart d├â┬╝rfte nicht zuletzt wegen Knut doch ziemlich im Bewusstsein der Bev├â┬Âlkerung verankert sein.

Robben m├â┬╝ssen m.E. nicht in den Tierpark AUSSER es w├â┬╝rde sich um eine nicht bereits im Zoo vorhandene Art handeln. Und Platz f├â┬╝r eine Robbenanlage liesse sich im Tierpark finden, auch ohne dass man daf├â┬╝r die Eisb├â┬Ąren aufgibt.

@Holger Wientjes: Auch Dein Vorschlage würde mir unter den genannten Voraussetzungen gefallen.
(24.06.2015, 08:00)
Holger Wientjes:   Ich kenne die Situation hinter den Kulissen nicht (Absperr-/ Mutterboxen, etc.), aber die Anlage im TP finde ich mindestens (!) ebenso gelungen wie im Zoo. Dort k├â┬Ânnte man platztechnisch sogar eher die bestehende Anlage erweitern und vermutlich ist sie bez├â┬╝glich einer Zucht auch ruhiger gelegen. Also Eisb├â┬Ąrenhaltung eher im TP als im Zoo, eventuell sogar als sinnvolle Doppelung als Junggesellenhaltung im Zoo ?!
(23.06.2015, 22:44)
Bj├â┬ÂrnN:   Ich w├â┬╝rde es begr├â┬╝├â┬čen, die Eisb├â┬Ąrenhaltung im Zoo fortzusetzen und die Eisb├â┬Ąrenanlage im Tierpark f├â┬╝r Robben/Seel├â┬Âwen/Seeb├â┬Ąren zu nutzen, die ohnehin im Tierpark fehlen.
(23.06.2015, 21:44)
Michael Mettler:   Bin gespannt, ob die Eisb├â┬Ąrenhaltung im Zoo auslaufen wird. Seitdem ich Knieriems ├â┬äu├â┬čerung zu einer eventuellen neuen Anlage f├â┬╝r Gro├â┬če Pandas gelesen und mich gefragt hatte, wo die auf dem dicht bebauten Gel├â┬Ąnde entstehen soll, hatte ich die Fl├â┬Ąche der Eisb├â┬Ąrenanlage im Hinterkopf - nat├â┬╝rlich ohne zu ahnen, dass innerhalb weniger Monate zwei der drei alten Bewohnerinnen das Zeitliche segnen w├â┬╝rden.

F├â┬╝r eine weitere Haltung von Eisb├â┬Ąren w├â┬Ąre ohnehin ein Umbau n├â┬Âtig (u.a. Naturbodenfl├â┬Ąche), und im TP ist weiterhin mit Eisb├â┬Ąren fest geplant. Also k├â┬Ânnte man zur Doublettenvermeidung (und als zus├â┬Ątzlichen Anreiz f├â┬╝r Westberliner, den TP aufzusuchen) durchaus die gro├â┬če Wasserfl├â┬Ąche der Zoo-Anlage verf├â┬╝llen und begr├â┬╝nen und eine attraktive zweiteilige Panda-Anlage daraus machen (was dann wiederum die Ostberliner in den Zoo ziehen k├â┬Ânnte).
(23.06.2015, 21:23)
Jan Jakobi:   Heute wurde sie eingeschl├â┬Ąfert.

Anbei ein Foto von ihr, aufgenommen bei einem Besuch am 8. M├â┬Ąrz.
(23.06.2015, 18:52)
Sacha:   Okay, da war ich wohl etwas voreilig und habe die traurige Nachricht einfach vorweggenommen. Schade ist es trotzdem.
(23.06.2015, 00:37)
Jan Jakobi:   Nein, Tosca lebt noch.

Sie wird diese Woche eingeschl├â┬Ąfert, heute fand nur die Ethik-Komission statt und da wurde entschieden sie zu erl├â┬Âsen.

Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert:

- erblindet
- taub
- Geruchssinn erloschen
- starker Gewichtsverlust

Alter: ca. 29 Jahre (ca. 1986 geboren)

https://ullijseisbaeren.wordpress.com/zoo-nachrichten/deutschland/berlin-tosca-wird-eingeschlafert/

Ja, Katjuscha bleibt alleine.

(22.06.2015, 18:50)
Sacha:   Traurige Nachricht: Eisb├â┬Ąrin Tosca musste offenbar eingeschl├â┬Ąfert werden.

Warte jetzt nur noch auf Reaktionen fanatischer Tierrechtler, die den Grund für das Ableben bereits "wissen" (Steine in der Natur runder als im Gehege des Zoo Berlin, Inuit als Bestandteil der Nahrung haben gefehlt, etc.)

Mal wieder seri├â┬Âs: Ist es richtig, dass nun nur noch ein einzelner Eisb├â┬Ąr im Zoo Berlin lebt?
(22.06.2015, 18:17)
WolfDrei:   @MM: Dort steht nur: "zu den langfristigen Pl├â┬Ąnen geh├â┬Ârt, den Elefanten auch im Haus......"
Geschrieben hat das eine Mitarbeiterin der "F├â┬Ârdererleitung" - ob das also "autorisiert" ist oder nur eine Interpretation vorliegender Materialien?
(18.06.2015, 23:48)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Laut Gesch├â┬Ąftsbericht 2014, Seite 5, bed├â┬╝rfen vor allem Raubtiere, Affen, Elefanten und Nash├â┬Ârner verbesserten Haltungsbedingungen und es steht noch nicht fest, ob diese in den vorhandenen H├â┬Ąusern umsetzbar sind oder gar neue H├â┬Ąuser gebaut werden m├â┬╝ssen.

Ist die Angabe im TAKIN bezüglich des Elefantenhauses eindeutig oder kann damit - wegen "langfristig" - auch ein anderes als das bestehende gemeint sein?
(18.06.2015, 22:09)
WolfDrei:   Nein, nur die "Tatsache" an sich.
(18.06.2015, 21:58)
WolfDrei:   Im Takin 1 / 2015 betreffs des Zoos gefunden: Ma├â┬čnahmen in unmittelbarer Zeit:
- 2015 Beginn des Umbaus des Raubtierhauses bis 2017, Artenreduktion
- neue Kassen am L├â┬Âwentor nach Sommerferienende
- Sanierung des (der) Adlerfelsen(s)
- am neuen Vogelhaus Schaffung einer Gro├â┬čvoliere f├â┬╝r Aras
Langfristig: Ausstattung des Elefantenhauses mit Naturboden
(18.06.2015, 14:52)
Michael Mettler:   Auf der Homepage des Zoos ist der Gesch├â┬Ąftsbericht 2014 des Zoos abrufbar (auf der Tierpark-HP noch nichts Entsprechendes), zu finden auf der Seite:
http://www.zoo-berlin.de/de/ueber-uns

Gestaltet ganz offensichtlich nach Vorbild des M├â┬╝nchener Gesch├â┬Ąftsberichtes und mit einer wunderbaren Neuerung: Wie der M├â┬╝nchener enth├â┬Ąlt nun auch der Berliner eine Artenliste samt Bestandsver├â┬Ąnderungen. Die ist zwar auf S├â┬Ąugetiere und V├â┬Âgel beschr├â┬Ąnkt, die Bewohner des Aquariums werden nur nach Verwandtschaftsgruppen gesammelt gelistet; aber immerhin, das gab es in den Jahresberichten unter keinem von Knieriems Vorg├â┬Ąngern der letzten Jahrzehnte!
(13.06.2015, 14:20)
WolfDrei:   Die "alte Dame" Fatou im 58. Lebensjahr
(10.06.2015, 16:09)
WolfDrei:   Bonobojungtier
(10.06.2015, 16:06)
WolfDrei:   1 der drei Wei├â┬čbartpekari-Jungtiere
(10.06.2015, 16:05)
WolfDrei:   Besuch des Zoos am Montag, fr├â┬╝h um 9 Uhr. Der Andrang h├â┬Ąlt sich zu dieser Zeit in Grenzen, bez├â┬╝glich der Tiergehege ist fr├â┬╝h allerdings, auch nach dem Sonntag, das gro├â┬če Reinigen, viele Tiere sind dadurch noch abgesperrt.
Nachwuchs: bei den Gauren l├â┬Ąuft das ja rund ums Jahr, endlich gab es aber auch eine Geburt bei den Bantengs. Weiterhin: 1 Nyala, 1 Kudu, 1 B├â┬Âhmzebra, 3 Wei├â┬čbartpekaris (die Gruppe d├â┬╝rfte nun aus etwa 25 Tieren bestehen), dann Prevosth├â┬Ârnchen, insbesondere aber 1.1 Pudus (wie fast immer nicht zu sehen) und 1 Kiwik├â┬╝ken. Die beiden Bonobojungen d├â┬╝rften noch vom Vorjahr sein. Weiterhin f├â┬╝r mich nicht zu sehen waren die Waldmurmeltiere.

Aktivit├â┬Ąten: Wie schon beim TP-Bericht genannt, steht nun in der Nische zwischen Restaurant und Bongorevier ein ├ó┬Ç┬ťPl├â┬╝schwaren├ó┬Ç┬ť-Verkaufscontainer, auch die Erinnerungsfotomaschinen sind auf dem Gel├â┬Ąnde verteilt.
Schon gestrichen mit der f├â┬╝r den TP gekennzeichneten Farbe sind einige Poller, gerade wird das H├â┬╝hner- und Taubenhaus mit der Farbe gestrichen. Die Volieren an der Fasanerie etc, sind gr├â┬╝n gestrichen - aber: die ├ó┬Ç┬ťherrlich glitzernden├ó┬Ç┬Ł Edelstahlzaunfelder des Vogelhauses werden au├â┬čen ├ó┬Ç┬ťeingeschw├â┬Ąrzt├ó┬Ç┬Ł. Welche Wohltat f├â┬╝r V├â┬Âgel und Fotografen! Ansonsten dort keine gro├â┬čen Ver├â┬Ąnderungen.

Im Hirschrevier war der Barasinghahirsch allein auf der Anlage, 2 weibliche Tiere aber auf der Moschustieranlage - damit k├â┬Ânnte dort wohl zun├â┬Ąchst mit dieser Art Schlu├â┬č sein (?). Der Miluhirsch hat wieder ein abartiges Geweih angelegt.
W├â┬Ąhrend die zum Fasanentrakt r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Anlagen am L├â┬╝tzow-Ufer fast leer sind, gibt es in der ├ó┬Ç┬ťAndenflamingoanlage├ó┬Ç┬Ł Positives zu berichten: 2 Jamesflamingopaare - und 1 Andenflamingopaar sitzen fest auf den Nestern!
Ansonsten wurde die Parma-K├â┬Ąnguruhgruppe aufgestockt - gerade diese Gruppe leidet ja unter den F├â┬╝chsen - wie auch die Dik-Diks. Wie vielleicht bekannt, bewohnt ein Ameisenb├â┬Ąr die Panda-Anlage.
Laut ├ó┬Ç┬ťBerliner Tiere├ó┬Ç┬Ł vom Juni bem├â┬╝ht sich der Zoo um einen Seraubock f├â┬╝r die drei Weibchen.
Anbei die "Andenflamingos"
(10.06.2015, 16:01)
Oliver M├â┬╝ller:   @MM:
So weit ich wei├â┬č, soll der ZEP f├â┬╝r den Zoo noch im Laufe des Monats kommen. Es war offenbar auch noch nichts in der Presse.
(06.06.2015, 16:42)
Michael Mettler:   Den ZEP f├â┬╝r den Zoo m├â┬╝sstze es doch eigentlich auch schon geben, der sollte doch wegen seiner Verzahnung mit dem des Tierparks gleichzeitig in Arbeit sein? Zumindest werden potenzielle Spender auf der Homepage schon zu einem Blick darauf animiert (leider ohne Hinweis, wo er einsehbar ist):
http://www.zoo-berlin.de/de/unterstuetzen/spenden
(06.06.2015, 15:07)
Oliver M├â┬╝ller:   Nachdem der TP-ZEP nun bekannt ist, k├â┬Ânnten wir doch hier ein beliebtes Spiel starten und den Zoo "umplanen", denn viele Fakten sind ja durch den ZEP des TP schon gesetzt. ☺
(06.06.2015, 14:58)
WolfDrei:   Wiederum heute aus der ├ó┬Ç┬ťBerliner Zeitung├ó┬Ç┬Ł: Es gab auf einer Seite Bestandsangaben des Zoo-Aquariums die Jahre 2010, 2013 und 2014 betreffend. Bisher gab es wohl nur ├ó┬Ç┬ťGesamtzahlen├ó┬Ç┬Ł der Berliner Einrichtungen mit einer Abnahme zu 2013.
In dieser zeitlichen Reihenfolge zun├â┬Ąchst die Artanzahl und dann die Anzahl der Tiere pro Art:
Reptilien: 73 Arten, 435 Ex; 69 Arten 357 Ex ; 65 Arten 347 Ex
Amphibien: 52 Arten 500 Ex; 54 Arten 639 Ex; 50 Arten 553 Ex
Fische: 586 Arten 6006 Ex; 562 Arten 7629 Ex; 515 Arten 5033 Ex
Wirbellose: 340 Arten 6855 Ex; 331 Arten 8604 Ex; 586 Arten 8193 Ex

Laut Zeitung w├â┬Ąren das f├â┬╝r 2013 ├ó┬Ç┬ť├â┬╝ber├ó┬Ç┬Ł 1 000 Arten mit ├ó┬Ç┬ťmehr als├ó┬Ç┬Ł 13 000 Exemplaren, 2014 963 Arten mit ├ó┬Ç┬ťmehr als├ó┬Ç┬Ł 14 126 Ex.
Komisch: im ├ó┬Ç┬ťdigitalen Zeitalter├ó┬Ç┬Ł komme ich mit altert├â┬╝mlicher Analogtechnik unter Nutzung von Papier und Bleistift auf 1 016 Arten mit 17 229 Exemplaren f├â┬╝r 2013 (2010 wurde in der Zeitung nicht ├ó┬Ç┬ťverrechnet├ó┬Ç┬Ł), f├â┬╝r 2014 1 216 (!!) Arten mit (auch) 14 126 Exemplaren.
Habe alles zweifach ├ó┬Ç┬ťgesichert├ó┬Ç┬Ł - und die Futtertiere werden ja nicht hineingerutscht sein (z. B. 520 000 Grillen und Heimchen). Etwas verwundert die Abnahme der Fischanzahl um 2 596 von 2013 zu 2014.
Vielleicht sollten wir bez├â┬╝glich der Anzahlen ├ó┬Ç┬ťje nach Anbieter und Rechner├ó┬Ç┬Ł kein Auf oder Ab des Bestandes konstruieren.

(11.04.2015, 18:09)
R├â┬╝diger Krichel:   Das Thema Bairds Tapir ist sehr traurig!
Ein 9 j├â┬Ąhriges M├â┬Ąnnchen wartet seit Lebzeiten auf eine Partnerin aus Amerika.
In Cotbus die gleiche fatalle Situation.
Die Hoffnung stirbt zuletz - ansonsten die Tiere ins SSP zurückgeben und die Zucht im SSP unterstütz.
(07.04.2015, 12:03)
Tim Meschke:   http://www.zoo-berlin.de/zoo/kita-schule-kids/aktuelles/news/article/-706d0630e0.html

In dem Link steht, dass das Raubtierhaus umgebaut werden soll. Steht das eigentlich unter Denkmalschutz, abgesehen von der historischen L├â┬Âwenfreianlage?
(01.04.2015, 18:27)
Tim Meschke:   Wei├â┬č jemand zuf├â┬Ąllig wie gro├â┬č die Anlagen auf dem Erweiterungsgel├â┬Ąnde sind? Egal ob die Vergesellschaftungsanlagen oder Eine-Art-Anlagen.
(28.03.2015, 19:35)
WolfDrei:   Reiherinvasion im Zoo im Bereich des Hirschreviers
(25.03.2015, 18:46)
Oliver M├â┬╝ller:   @J├â┬Ârn Hegner: Die Anlage hat 200 qm, China verlangt f├â┬╝r Pandas 1000 qm, die L├â┬Âsung scheidet also aus.
(14.03.2015, 19:25)
Carsten Horn:   Die Ameisen werden im B├â┬Ąrchen sicher ein furchterregendes Raubtier sehen, g..., unter dem Gesichtspunkt passt die Unterbringung...
(14.03.2015, 14:49)
Michael Mettler:   Obwohl er dann in einem Gitterk├â┬Ąfig besser aufgehoben w├â┬Ąre (Am-Eisen-B├â┬Ąr) ;-)
(14.03.2015, 00:36)
Sacha:   Wo sollte ein AmeisenB├â┬äR auch sonst hin als ins Raubtierhaus...:)
(13.03.2015, 21:06)
WolfDrei:   Auch jetzt noch ist dort ein Ameisenb├â┬Ąr.
(13.03.2015, 18:54)
Matti Klinkhardt:   Bei meinem letzten Besuch im vergangenen Herbst war auf der Anlage ein Ameisenb├â┬Ąr untergebracht...
(13.03.2015, 17:45)
J├â┬Ârn Hegner:   was kommt jetzt in der anlage beim raubtierhaus hinein wo zuletzt der eine malaienb├â┬Ąr drin war . vielleicht doch wieder grosse pandas .
(13.03.2015, 17:21)
Jan Jakobi:   Portrait des Panzernashorn-Bullen Yohda.

Ach ja, die Flusspferde durften heute (!!!) schon auf die Au├â┬čenanlage, in Hannover waren die Ende M├â┬Ąrz letzten Jahres noch in der Innenanlage.
(08.03.2015, 20:52)
Jan Jakobi:   Portrait des Gaur-Bullen Gandalf, schwer zu sagen:
Wer ist gr├â┬Â├â┬čer? Yohda oder Gandalf?

(08.03.2015, 20:28)
Jan Jakobi:   Auch heute: Sonnenschein wohin man schaut.
Was lag also n├â┬Ąher als ein Zoo-Besuch?
Gesagt, getan.

Am L├â┬Âwentor sah ich es schon kommen: relativ viele Besucher, die Anzahl hielt sich f├â┬╝r meinen Geschmack noch in Grenzen.

Wie (fast) immer zuerst die Panzernash├â┬Ârner:
Heute war Yohda nicht alleine auf der Anlage, mit dabei war Jhansi.
Leider keine Paarungsstimmung. In der Anlage danbeben stand Narayani am Gittertor zu Yohdas Anlage, offensichtlich ziemlich eifersüchtig.

Schnell rannte ich, soweit das bei so vielen Besuchern m├â┬Âglich ist, ├â┬╝ber die Rinderallee zum Nashornhaus II.
Diesmal hatte ich deutlich mehr Gl├â┬╝ck: Kumi war mit Sohn Dayo auf der Au├â┬čenanlage!
Kumis Verhalten gefiel mir nicht so richtig, sie lief aufgeregt und teilweise mit hocherhobenen Schwanz durch die Anlage.

Auf dem R├â┬╝ckweg zum Nashornhaus I schaute ich bei den Elenantilopen vorbei, ich hatte ja beim letzten Besuch eine hochtr├â┬Ąchtige Elenantilope gesehen.
Nach einigem suchen sah ich dann das Elenantilopenbaby, Foto anbei.
(08.03.2015, 20:17)
Jan Jakobi:   Die Anlage h├â┬Ątte sonst leer gestanden und au├â┬čerdem ist dadurch mehr Platz im TP.
Wie lange die bleiben werden habe ich gestern nicht rausgeh├â┬Ârt.
(13.02.2015, 21:25)
J├â┬Ârn Hegner:   oder sind die sichuan-takine nur vorl├â┬Ąufig dort . weil schliesslich m├â┬Âchten die ja nicht alles haben , was auch der tierpark h├â┬Ąlt .
(13.02.2015, 21:15)
J├â┬Ârn Hegner:   werden die sichuan-takine f├â┬╝r ewig im zoo bleiben .
(13.02.2015, 21:10)
Jan Jakobi:   Jhansis Geburtsjahr ist 1990: 25 Jahre alt.
(12.02.2015, 21:31)
Tim Meschke:   @Jan Jakobi: Vielen Dank, f├â┬╝r die Auskunft.
(12.02.2015, 21:15)
Jan Jakobi:   Sorry, da fehlte das Wort NICHT zwischen gar und h├â┬Ątte.
(12.02.2015, 21:04)
Jan Jakobi:   @Tim:
Muss ich unbedingt die Geschichte erneut erz├â┬Ąhlen?

Heute nur in Kurzform Jhansis Geschichte:

Vater deckt Tochter - Tochter nach TP Berlin, obwohl Stuttgart - 21.01.95 Meldung einer Geburt, die es gar h├â┬Ątte geben d├â┬╝rfen - Ergebnis: Fr├â┬╝hreif! - weitere Hitzen: Unvertr├â┬Ąglichekit mit Belur - L├â┬Âsung: Ab in den Zoo - Ergebnis: 2 Buben - ...
(12.02.2015, 21:02)
Tim Meschke:   Wie alt ist Jhansi eigentlich? Stehen ihre Chancen noch gut, dass sie noch tr├â┬Ąchtig werden k├â┬Ânnte? Bei all den vielen Spitzmaulnash├â┬Ârnchen frage ich mich langsam irgendwie wo all die Panzernash├â┬Ârnchen und Breitmaulnash├â┬Ârnchen bleiben...
(12.02.2015, 20:48)
Jan Jakobi:   ... und auch Herrn Sichuan-Takin.

Und: Jhansi BLEIBT im ZOO!
(12.02.2015, 18:19)
Jan Jakobi:   ... und das obwohl wir drei Mal beim Nashornhaus II waren!
Ja, leider wollten nicht alle Nash├â┬Ârner so wie wir.

Offensichtlich in guter Hoffnung: eine Elenantilope.

Dafür sahen wir die beiden Sichuan-Takine aus TP in der ehemaligen Anlage der Ture.

Anbei die Sichuan-Dame, 2 Geburten und bei der letzten gings schief (Kaiserschnitt,...).


(12.02.2015, 18:17)
WolfDrei:   Und noch eine Neuerung (so noch nicht bekannt) : auf dem ehemaligen M├â┬Ąhnenspringer - Bezoarziegen - Steinbockfelsen sind jetzt Sichuantakins - das alte Tierparkpaar.
(12.02.2015, 17:59)
WolfDrei:   Uff - zu schnell gedr├â┬╝ckt:
(12.02.2015, 17:55)
WolfDrei:   Selbiges gilt seit 10 Jahre auch f├â┬╝r die Bonobos (2 Jungtiere vor ca.6 Monaten)
(12.02.2015, 17:43)
WolfDrei:   Seit Dezennien l├â┬Ąuft ja die Gaurzucht
(12.02.2015, 17:41)
WolfDrei:   Sonnenschein - was will man mehr. Trotzdem nur (relativ) wenige Besucher. Und dann noch ein zuf├â┬Ąlliges (und in letzter Sekunde geplantes) Treffen mit Jan Jacobi. Konnte sein Wissen um Elefanten, Hippos und Nash├â┬Ârner nutzen.
Baut├â┬Ątigkeiten, sieht man von Baumarbeiten am Greifvogelrevier ab, waren nicht zu sehen. So nach und nach erschienen dann fast alle gr├â┬Â├â┬čeren S├â┬Ąuger auf den Anlagen - nur die Nash├â┬Ârner wollten nicht so richtig.
Geburten in der letzten Zeit: Gaur, Lechwe, Sitatunga, Bongo, Bonobo (2 juv), Kapuziner. Gemsbock, Rappenantilope. Auf die jenseitige Seite des Landwehrkanales schafften wir es nicht.
Und nat├â┬╝rlich Rieke. Schon um 11.30 lungerten die Besucher im Affenhaus herum, auf dem Monitor regte sich schon etwas. Wir kamen um 12.15 nochmals vorbei - da war die Flasche schon halb leer. Etwas gelenkt durch eine Pflegerin und mit Verst├â┬Ąndnis der Besucher kam jeder zu seinem Recht.
(12.02.2015, 17:39)
Michael Mettler:   Ohne die konkreten Pl├â┬Ąne zu kennen: Ein Erweiterung des Eingangsbereiches lie├â┬če sich m.E. in Richtung Elefantenhaus sogar mit einem baulichen Anschluss an dieses umsetzen (z.B. so, dass man von einer neuen Eingangshalle aus auch direkten Zugang zu den vorhandenen Toilettenanlagen bek├â┬Ąme).
(10.02.2015, 09:25)
Mark Meier:   Einige Neuigkeiten zum Zoo nannte Knieriem bei einer Pr├â┬Ąsentation f├â┬╝r die Berliner Wirtschaft:

-Neues Motto: "Mittendrin"
-Der Umbau des Haupteingangs L├â┬Âwentor soll noch diesen Sommer beginnen und bis 2017(!) dauern. Dann soll es eine freundlichere Optik und zus├â┬Ątzliche Kassen sowie einen gro├â┬čen Zooshop geben. Da man sich zugleich von der Stra├â┬če wegbewegen m├â┬Âchte, d├â┬╝rfte das einiges an Platz kosten.
-Weiterhin soll es offenbar doch auch im Zoo eine gewisse Reduktion der Artendichte geben.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/andreas-knieriem-stellt-neue-plaene-vor-zoo-und-tierpark-sollen-zu-erlebniswelten-werden/11349958.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article137283545/Was-Andreas-Knieriem-in-Zoo-und-Tierpark-alles-aendern-will.html
(09.02.2015, 22:08)
Tim Meschke:   @WolfDrei: Danke, f├â┬╝r die Antwort!
(08.02.2015, 18:22)
WolfDrei:   @Tim Meschke: die Waldhunde lebten in den Kleinraubtierabteilungen des Katzenhauses, die kleinen Pandas hinter dem Anbau des Aquariums - gegen├â┬╝ber etwa "Leda und der Schwan" also dem hintersten S├â┬╝dteil des Zoos zwischen Rappenantilopen und dem Aquarium
(08.02.2015, 15:23)
Tim Meschke:   Ich habe neulich bei der Zootierliste gelesen, dass Berlin bis 2004 Katzenb├â┬Ąren und Waldhunde hatte. Wo waren die denn untergebracht? Im Raubtierhaus?
(07.02.2015, 20:08)
Tim Meschke:   @WolfDrei & Gudrun Bardowicks Vielen Dank f├â┬╝r die hilfreichen Antworten. Ich geb zu,dass meine Fragen waren nicht ganz deutlich waren.
(23.01.2015, 14:05)
WolfDrei:   Wie schon meine "Vorschreiberin" betonte: best├â┬Ąndig ist nur der Wechsel - und da ich nicht im Herbst im Zoo war, ist eine Festlegung auf eine konkrete Affenart nicht m├â┬Âglich - das betrifft insbesondere die Belegung der Innenk├â┬Ąfige (au├â┬čer Klammeraffen - die waren immer in der rechten Innenanlage) und die n├â┬Ârdliche Au├â┬čenanlage. 5 und 1 wurden mit Sicherheit immer wechselseitig von den beiden genannten Arten benutzt. Unter "Insel " und "rechts der Bonobos" verstand ich nat├â┬╝rlich richtige Inseln, jene n├â┬Ąmlich, die im Vierwaldst├â┬Ątter See sich befinden. Nochmals: best├â┬Ąndig ist nur der Wechsel - Kattas inklusive.
(23.01.2015, 12:01)
Gudrun Bardowicks:   Bei meinem letzten Besuch vor etwa 2 Jahren wurden die K├â┬Ąfige bei 3 abwechselnd von Wei├â┬čkopfmakis, Klammeraffen und Schwarzen Br├â┬╝llaffen und gelegentlich auch Totenkopf├â┬Ąffchen genutzt. Auch Siamangs habe ich dort schon mal gesehen. Ich glaube, die urspr├â┬╝nglich 4 Au├â┬čenk├â┬Ąfige wurden zu 2 oder 3 zusammengelegt. Auch Kattas waren hier zeitweise untergebracht.

Bei Punkt 1 ist die Anlage für Haubenlanguren und scheinbar im Wechsel auch Hulmans.
Die K├â┬Ąfige bei 4 sind die Au├â┬čenk├â┬Ąfige f├â┬╝r die Krallen├â┬Ąffchen, die von diesen auch gerne genutzt werden.

Auf der Insel bei 2 leben zumindest Gibbons. Zeitweise waren hier allerdings auch die Kattas untergebracht.

6 sieht wie eine Inselanlage aus, ich habe sie in den letzten Jahren aber niemals besetzt gesehen. Urspr├â┬╝nglich war dort die Au├â┬čenanlage f├â┬╝r Totenkopf├â┬Ąffchen und zeitweise wohl auch f├â┬╝r Lemuren.

Bei 5 handelt es sich glaube ich im Augenblick um eine Vogelinsel, die von den Wasserv├â┬Âgeln des Affenhausteiches genutzt wird.
(23.01.2015, 00:04)
Tim Meschke:   Oh Mann! Jetzt hab ich den Plan vergessen.
(22.01.2015, 20:57)
Tim Meschke:   Danke f├â┬╝r die Antwort. Leider hat sie mich nun noch mehr verwirrt. Ich habe einen Plan hinzugef├â┬╝gt, um meine Fragen deutlicher zu machen.
Zu 1. auf dem Plan: Hier ist doch jetzt die Anlage für Haubenlanguren entstanden, oder?
2. Lebt hier der letzte Kappengibbon?
3. Welche Affen leben denn nun in diesen Au├â┬čenk├â┬Ąfigen? Und welche in den Innenk├â┬Ąfigen des Tropenhauses?
4. Was sind das f├â┬╝r K├â┬Ąfige? Geh├â┬Âren die zu den inneren Krallen├â┬Ąffchenk├â┬Ąfigen innen?
5. Ist das ein Kugelk├â┬Ąfig? Welcher Besatz?
6. Ist das eine Insel? Vielleicht für Tiere?
Ich hoffe, dass ist jetzt besser zu verstehen. Freue mich auf Antworten!
(22.01.2015, 20:56)
WolfDrei:   @Tim Meschke: ich versuche es , obwohl der Zoo nicht mein Revier ist.
zu 6: eine wird nicht bewohnt, auf der 2. sind im Sommer die Flamingos
zu 5: mindestens an die 15 Jahre. Nein, kein Freigehege. Allerdings befindet sich an der Nordau├â┬čenseite links von der T├â┬╝r zu den Menschenaffen eine kleine Anlage mit Wasser"gr├â┬Ąbelchen, m├â┬Âglicherweise f├â┬╝r die Springtamarine. ├â┬ťbrigens gibt es in der nicht einsichtbaren 1. Etage noch Affenunterk├â┬╝nfte mit Oberlicht.
zu 4: Nein, sie haben kein Innengehege
zu 3: eigentlich haben die Haubenlanguren ein Innengehege - etwa in der Mitte der ca. 6 Innengehege dieses Traktes.
zu 2. Ja, haben sie: oberhalb der Treppe zu den Toiletten des Nordeinganges - gewisserma├â┬čen "Ausst├â┬╝lpungen" von geringer Gr├â┬Â├â┬če.
zu 1: nach Osten Drahtfreigehege , wechselweise Hulmans und Haubenlanguren; S├â┬╝dseite zumindest noch f├â┬╝r Hutaffen (direkt an der T├â┬╝r zu den Menschenaffen) daneben f├â┬╝r Schwarze Br├â┬╝llaffen. Wenn wohl auch gewechselt werden kann - Totenk├â┬Âpfe und Klammeraffen habe ich noch nie au├â┬čen gesehen. Durch die Errichtung der beiden gro├â┬čen Freianlagen im S├â┬╝den sind einige Gittervolieren entfallen.
(22.01.2015, 17:02)
Tim Meschke:   Ich war letztes Jahr im Herbst im Berliner Zoo. Doch, da es gesch├â┬╝ttet hat wie aus Eimern, war ich nicht ├â┬╝berall im Zoo, was ich sehr bedauere. Deshalb habe ich sehr viele Fragen.
1. Wie viele Au├â┬čenk├â┬Ąfige hat das Tropenhaus denn jetzt genau? Ich wei├â┬č von zwei Felsenfreianlagen (Mandrill, B├â┬Ąrenmakak) und vier K├â┬Ąfigen? (Hulman?, Siamang?, Totenkopf├â┬Ąffchen?, Klammeraffe?) auf der S├â┬╝dseite. Aber an der Nordseite scheint auch welche zu geben (Kugelk├â┬Ąfige?). Stimmt das?
2. Haben die Krallen├â┬Ąffchen keine Au├â┬čenk├â┬Ąfige?
3. Haben die Haubenlanguren ein einsehbares Innengehege?
4. Haben die B├â┬Ąrenmakaken ein einsehbares Innengehege?
5. Seit wann gibt es den Wintergarten f├â┬╝r die Springaffen? Haben die auch kein Au├â┬čengehege?
6. Was ist das f├â┬╝r eine Insel an der Nordseite des Affenhaus rechts neben dem Bonobok├â┬Ąfig? Leben da Tiere drauf?
Ich hoffe ihr k├â┬Ânnt mir weiterhelfen.
(22.01.2015, 14:46)
J├â┬Ârn Hegner:   was befindet sich denn jetzt in der gebirgstieranlage , wo fr├â┬╝her die m├â┬Ąhnenschafe drin waren . danach die kreta-bezoarziegen und die westkaukasischen steinb├â┬Âcke .
(19.01.2015, 18:56)
WolfDrei:   Nein , keine neuen Hirschformen. Es mu├â┬čten sowohl die Gruppen der Prinz-Alfred-Hirsche als auch die der Wasserrehe "halbiert" werden. Die-P-A-H waren untereinander hochgradig verwandt, sollten untereinander nicht mehr z├â┬╝chten: ein neues Paar wurde aus einem Berliner Tier und einem neuen Hirsch aus Poznan zusammengestellt. Und die Anzahl der Wasserrehe hatte sich durch Geburten stark erh├â┬Âht.
(18.01.2015, 21:48)
J├â┬Ârn Hegner:   gibts denn wieder neue hirsche im hirschrevier . das nun die prinz-alfred-hirsche in den gehege drin sind , wo vorher die kropfgazellen waren .
(18.01.2015, 12:15)
WolfDrei:   Ein "amputierter" P-A-Hirsch
(16.01.2015, 21:15)
WolfDrei:   Die Kropfgazellen gingen wohl nach Karlsruhe, jetzt sind dort die Prinz-Alfred -Hirsche von ehemals "gegen├â┬╝ber".
(16.01.2015, 21:12)
J├â┬Ârn Hegner:   wohin gab der zoo berlin die letzten kropfgazellen und was ist jetzt in diesen ehemaligen gehege drin .
(16.01.2015, 20:59)
J├â┬Ârn Hegner:   was kommt in die gebirgstier-anlage hinein wo zuletzt die westkaukasischen steinb├â┬Âcke drin waren . vorher m├â┬Ąhnenschafe und danach kreta-bezoarziegen .
(13.12.2014, 21:23)
Mark Meier:   Eisb├â┬Ąrin Nancy ist tot.
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/eisbaerin-nancy-tot-zoo-trauert-um-knuts-tante
(20.11.2014, 13:40)
Mark Meier:   @Sacha: Sorry, ich hatte nie geantwortet. Das "nur ├â┬╝ber meine Leiche" bezieht sich auf die tiefgefrorenen "Pandareste" die noch in Berlin sind und die die Chinesen erst zur├â┬╝ck haben wollen, bevor wieder Pandas nach Deutschland gehen k├â┬Ânnen.
(19.11.2014, 23:25)
Michael Mettler:   Es mag nur an der Formulierung wirken, aber die Au├â┬čenwirkung ist doch sehr widerspr├â┬╝chlich. Da wird immer wieder betont, wie finanziell gl├â┬Ąnzend der Zoo im Vergleich zum Tierpark dasteht, und es wird ├â┬╝ber Neuanschaffungen nachgedacht, die mit Millionen-Investitionen verbunden sind (Pandas: Anlagenneubau plus Panda-Miete), und dann hofft der Zoo darauf, dass ein paar Tausend Euro f├â┬╝r einen Elefanten-Scheuerbalken (also eine Haltungsverbesserung f├â┬╝r bereits vorhandene Tiere) von G├â┬Ânnern ├â┬╝bernommen werden:
http://www.bz-berlin.de/berlin/auch-elefanten-brauchen-mal-ein-peeling
(15.11.2014, 17:45)
Gudrun Bardowicks:   Ich w├â┬╝rde Bambusb├â┬Ąren auch sehr viel lieber im Tierpark als im Zoo sehen, und zwar genau aus den Gr├â┬╝nden, die Sacha, Holger Wientjes und Oliver m├â┬╝ller bereits genannt haben. Dar├â┬╝berhinaus reicht der Platz im Zoo einfach nicht f├â┬╝r eine moderne Bambusb├â┬Ąrenzuchtanlage.

Koalas k├â┬Ânnte ich mir gut im Zoo vorstellen, sogar im Nachttierhaus. Daf├â┬╝r m├â┬╝ssten allerdings entsprechend gro├â┬če Anlagen dort entstehen. Oder man baut ein modernes Koalahaus, vielleicht sogar mit Au├â┬čenfreianlage, im Australienteil des Erweiterungsbereichs.
(10.11.2014, 19:19)
Oliver M├â┬╝ller:   Ich f├â┬Ąnde neue Pandas genial und pl├â┬Ądiere f├â┬╝r den TP als Standort, zum einen aus Platzgr├â┬╝nden, zum anderen um den asiatischen Schwerpunkt dort zu st├â┬Ąrken. Eine Aufteilung eines Paares auf beide Zoos sehe ich nicht als sinnvoll an, besser scheint es mir, beiden Parks Alleinstellungsmerkmale zu verschaffen. F├â┬╝r den Zoo k├â┬Ânnte ich mir statt dessen Koalas als Alternative gut vorstellen.
(09.11.2014, 20:45)
Holger Wientjes:   @WolfDrei: Auch von mir ein Dankesch├â┬Ân f├â┬╝r diese pers├â┬Ânliche Zeitreise !

@Sacha: FALLS wirklich Pandas kommen sollten, s├â┬Ąhe ich sie lieber im TP. Dort hat man zum einen den Platz und zum anderen h├â┬Ątte man dort dann eine neue Attraktion, die dem Park kurzfristig die dringend erforderlichen zus├â┬Ątzlichen Besucher bringen w├â┬╝rde. Bliebe das Problem der Finanzierung.
(09.11.2014, 12:59)
Sacha:   @Mark Meier: Habe die Meldung auch gesehen. Allerdings muss ich was ├â┬╝bersehen haben (oder der Link f├â┬╝r auf eine veraltete Seite): Wer sagte: "Nur ├â┬╝ber meine Leiche"?

Bin ├â┬╝ber den Umstand an sich geteilter Meinung: Einerseits w├â┬Ąre es bez├â┬╝glich Schauwert genial, wieder Grosse Pandas in Berlin zu haben (wenn es denn ├â┬╝berhaupt klappt). Andererseits ist man dabei auf Gedeih und Verderb den Chinesischen Beh├â┬Ârden ausgesetzt und zahlt zudem eine horrende Leihgeb├â┬╝hr (und hat keine Kontrolle dar├â┬╝ber, wohin das Geld gelangt, sprich: wirklich f├â┬╝r Pandaschutzprojekte eingesetzt wird).
(09.11.2014, 10:42)
Mark Meier:   Danke f├â┬╝r diesen pers├â┬Ânlichen Bericht!

Noch ein anderer Bericht hat mich heute - sagen wir mal - überrascht: http://www.bild.de/news/inland/zoo-berlin/neuer-panda-nur-ueber-ihre-leiche-38489924.bild.html
(09.11.2014, 08:09)
WolfDrei:   In Erinnerung: In drei Tagen mein 1. Zoobesuch vor 25 Jahren!

Alle Welt schreibt ├â┬╝ber den Mauerfall - und die sich daraus ergebenden Ver├â┬Ąnderungen - nun ich.
Ich wohnte damals nur ca. 10 min vom Checkpoint-Charly entfernt, den Berliner Zoo hatte ich nach dem Mauerbau nicht mehr besuchen k├â┬Ânnen. Die ber├â┬╝hmte Bornholmer Br├â┬╝cke war von uns j.w.d. Ich war zwar am 4.11. auf dem Alex, aber den 9. haben wir verschlafen! Wie das? Ganz einfach. Meine Habilitationsarbeit lag in den allerletzten Z├â┬╝gen, der Sohn schrieb an seiner Facharbeiter-Abschlussarbeit - und der Fernseher war schon seit einigen Wochen kaputt - keine Ursache, ihn reparieren zu lassen, brauchten wir doch unsere Ruhe. Dann der 10. 11. - die Radionachrichten. Mein Institut lag im Westfl├â┬╝gel des Naturkundemuseums (schon immer seit 1885 von diesem inhaltlich getrennt). Welche Massen bis zu unserem Eingang an dem ├â┬ťbergang Invalidenstra├â┬če! Keine Chance, au├â┬čerdem mu├â┬čte ich an diesem Tag den Umzug der Freundin meiner Frau managen. Gegen Mitternacht zum 11. nahm mich mein Sohn, der schon am Tage im ├ó┬Ç┬ťWesten├ó┬Ç┬Ł war, mit auf die ├ó┬Ç┬ťandere Seite├ó┬Ç┬Ł in die N├â┬Ąhe unseres Mietshauses.

Gl├â┬╝cklicherweise hatten wir einen ├ó┬Ç┬ťWestplan├ó┬Ç┬Ł von der ├ó┬Ç┬ťanderen Seite├ó┬Ç┬Ł - die DDR-Pl├â┬Ąne Berlins endeten ja immer an der Mauer. Der Weg f├â┬╝r den 11.11. wurde akribisch vom Checkpoint aus geplant - Fu├â┬čweg also, vorbei an dem ber├â┬╝hmten ├ó┬Ç┬ťPolenmarkt├ó┬Ç┬Ł, L├â┬╝tzow-Kanal Richtung Zoo. Vorher hatte ich mich mit Diafilmen verproviantiert. Saukalt war es, Sonnenaufgang, Raureif lag auf dem L├â┬╝tzow-Platz. Da regte sich etwas. Ein Wohnungsloser sch├â┬Ąlte sich aus den Pappkartons. Uff , das ist der ├ó┬Ç┬ťWesten├ó┬Ç┬Ł?
Kurz vor dem Elefantentor lag ein Halbnackter vor einem Kneipeneingang. Na toll!
Dann der Zooeingang. Die Kassiererin kannte ich doch von einem Bild? Ich hatte n├â┬Ąmlich das Gl├â┬╝ck, ├â┬╝ber eine ├â┬╝ber 8 Ecken verwandte Zoo-Aktion├â┬Ąrin ca. 20 Jahresberichte des Zoos zu besitzen, u. a. einen, wo ein Bild einer h├â┬╝bschen Pflegerin mit einem Seeelefantenbaby im Arm abgebildet war. Dies ihr sagen, dann ihre Zustimmung, brachten mir einige Male sp├â┬Ąter kostenlosen Zoozutritt. In den ersten Wochen war es sowieso beim Zeigen des DDR-Ausweises kostenlos. Bis zum Dunkelwerden wurde also geknipst! Gaure, Seraue, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Okapi - ganz unbedarft war ich durch den Tierpark, Prag und Dvur-Kralove auf dem Huftiersektor nat├â┬╝rlich auch nicht.
├â┬ťbrigens hatte ich mal geschworen: solltest Du irgendwann mal in den Westen kommen, gemeint war der Berliner Zoo, l├â┬Ąufst Du! Habe ich eine ganze Weile so gehalten, speziell, als dann nach ├â┬ľffnung des ├â┬ťberganges am Potsdamer Platz der Weg etwas k├â┬╝rzer wurde - 45 Minuten Fu├â┬čweg, dann schon optimiert.
Dankbar war ich auch, dass ich relativ schnell nach dem Mauerfall ├â┬╝ber Prof. Kl├â┬Âs einen Diavortrag im Zoo halten konnte: Zoologische Seltenheiten zwischen Elbe und Moskwa.

In der ersten ├ó┬Ç┬ťoffenen ├ó┬Ç┬ť Nacht str├â┬Âmte nat├â┬╝rlich die ganze DDR nach Berlin. Der damalige Ober-Affenpfleger des Leipziger Zoos erz├â┬Ąhlte mir, dass sie wie die Sardinen von Leipzig aus 8-9 Stunden bis Berlin brauchten und dass er ├ó┬Ç┬ťviele ├ó┬Ç┬ťOst-Zoofans├ó┬Ç┬Ł mit glasigem Blick durch den Berliner Zoo laufen sah├ó┬Ç┬Ł. Er war wohl am Vortage dort.

Sp├â┬Ąter kamen dann ab Mai 90 die bundesdeutschen Zoos, die belgischen, englischen, holl├â┬Ąndischen, speziell die franz├â┬Âsischen, die chinesischen, amerikanischen, s├â┬╝dafrikanischen Zoos, Singapur - und nat├â┬╝rlich weiterhin besonders die polnischen und tschechischen Zoos, auch noch Moskau, nachdem ich dort mal Anfang der Siebziger einen fachlichen (biochemischen) 6-Monate-Aufenthalt hatte und den Panda An-An fotografieren konnte.
Und genau am 11.11. 89 bekamen dann der Zoo und der TP aus Paris jeweils einen neuen Okapi-Bullen.
25. Jahre - wie die Zeit vergeht - und was man so beh├â┬Ąlt!

(08.11.2014, 18:53)
Jolantha Belik:   Die arme "Jhansi" wird alle paar Wochen zwischen TP und Zoo herum gekarrt. Wie kann man dem Tier bloss diesen Stress antun? Wo bleiben da die "Tiersch├â┬╝tzer", die wegen jedem Sch...marrn ein Theater auff├â┬╝hren, aber da wegschauen und schweigen. :-(
(08.11.2014, 01:05)
WolfDrei:   @Jolantha Belik: Jhansi ist schon wieder im Zoo, jetzt seit ca. 4 Monaten nach einer nur ca. 2 monatigen R├â┬╝ckkehr in den TP. Es gibt allerdings auch die gegenteilige Aussage: Yoda kommt in den TP. Wer wei├â┬č!
(07.11.2014, 15:11)
Mark Meier:   @Wolf Drei: Ich bin auch so ein "West"besucher dem der TP trotz identischer Distanz besser gef├â┬Ąllt ;) Aber mir gefallen sie beide, wenn auch meist die Jahreskarte vom TP plus einzelner Abstecher in den Zoo mein Zoojahr bestimmt. Gespannt bin ich ja auf die Ver├â┬Ąnderungen im Zoo. Wenn Knieriem da tats├â┬Ąchlich an die dicken Millionenpolster gehen wird, wird vielleicht doch bald wieder die kombinierte Jahreskarte f├â┬Ąllig (je nach konkreten Projekten und Ausf├â┬╝hrung nat├â┬╝rlich)...
(07.11.2014, 13:01)
Jolantha Belik:   Ist "Jhansi" wieder (oder noch immer) im Zoo? Mir hat jemand gesagt, sie bleibt und geht nimmer zur├â┬╝ck in den Tierpark. Stimmt das?
(07.11.2014, 11:35)
WolfDrei:   Schnelldurchlauf durch den Zoo. Ziel: Aufnahmen vom Nashornnachwuchs, bevor der Bahnstreik zuschl├â┬Ągt (und vielleicht die Temperaturen sinken). Das erwies sich als schwierig, da Mutter (Maburi) und Kind in der Anlage nahe dem ├ó┬Ç┬ťContinental-Hotel├ó┬Ç┬Ł sich nur z├â┬Âgerlich auf der Anlage zeigten. Am L├â┬Âwentor sollte die 2 ├ó┬Ç┬ťAusf├â┬╝hrung├ó┬Ç┬Ł erst um 14 Uhr erfolgen.
Im Tierbestand sah ich keine gro├â┬čen Ver├â┬Ąnderungen. Neu im Vogelbereich: Nacktkehl-L├â┬Ąrmvogel (├ó┬Ç┬ťFasanerie├ó┬Ç┬ť) und ostafrikan. Tropfenr├â┬Âtel (Vogelhaus).
Baut├â┬Ątigkeit: offensichtlich wird die Anlage f├â┬╝r Anden- und Jamesflamingos am Orte vergr├â┬Â├â┬čert: der Zaun war abgebaut, die Wegf├â┬╝hrung in Ver├â┬Ąnderung. Die V├â┬Âgel selbst waren ├ó┬Ç┬ťweggeschlossen├ó┬Ç┬ť, die Zwergflamingos in die Waldrappanlage umgesiedelt.
Wiederum oder nicht mehr sah ich die Waldmurmeltiere (schon Winterschlaf bei 18├é┬░C ?). Ausgewiesen waren sie noch. Die Rotb├â┬╝ffelanlage wird neu ├ó┬Ç┬ťbesandet├ó┬Ç┬Ł. Auf der Lippenb├â┬Ąrenanlage wurde Bambus angepflanzt - um die Illusion zu erhalten, wird das mit Elektrogras gesch├â┬╝tzt.
A propos Illusion: Nach der Umsiedlung der Wasserrehe sah ich diese bisher immer nur hinter Gittern in Absperrgehegen. Will man sie nur am Wochenende auf Gras zeigen, den Rasen also schützen?
Auch die Prinz-Alfred-Hirsche sah ich weiterhin nur am hintersten Ende ihrer neuen Anlage (nach Umsiedlung).
Dazu noch eine seltsame gerade eingebaute Absperrung bei den Rappenantilopen. Laut Handwerker: Ein Gitterzaun um die Wasseranlage (die alle 5 Minuten Wasser spuckt) - also im Brückenbereich, soll verhindern, dass eine seltsame neue Angewohnheit der Besucher verhindert wird: das Streicheln der Rappenantilopen!
Am Ende noch etwas, da ja immer nur von der Notwendigkeit der Ver├â┬Ąnderungen im TP gesprochen wird : nicht zum ersten Mal ├â┬Ąu├â┬čerte sich erneut mir gegen├â┬╝ber ein wissensreicher ├ó┬Ç┬ťWest├ó┬Ç┬Ł-Besucher des Zoos, dass ihm der Tierpark besser gef├â┬Ąllt!

(05.11.2014, 18:22)
Regina Mikolayczak:   Ich war gestern endlich mal wieder im Berliner Zoo. F├â┬╝r alle die es noch nicht wissen: Am 02.10. brachte Spitzmaulnashorn "Maburi" einen Bullen zur Welt und am 14.10. "Kumi" ebenfalls einen kleinen Bullen. Leider sind beide Kinder im hinteren (f├â┬╝r Besucher nicht begehbaren) Nashornhaus. Ich konnte zumindest gestern Maburi mit ihrem Sohn im Au├â┬čengehege sehen.
In der ehemaligen Panda-Anlage lebt z.Z. ein Gro├â┬čer Ameisenb├â┬Ąr!
Für mich ebenfalls neu: Die Korsaks haben Nachwuchs.
Auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage ist eine weitere Wasserreh-Anlage entstanden und die ursprünglichen Bewohner sind einige Gehege weiter gezogen, wo vormals die Kropfgazellen waren.
An der Anlage der Roten Riesenk├â┬Ąngurus ist ein kleiner Bereich mit Gitternz├â┬Ąunen abgesperrt. Ggf. steht hier eine Vergesellschaftung ins Haus? Ansonsten konnte ich noch keine gro├â┬čartigen (Um-)Bauarbeiten oder Umsetzungen entdecken...
(20.10.2014, 07:42)
Michael Mettler:   Angesichts der Umw├â┬Ąlzungen im Tierpark Berlin k├â┬Ânnten doch frei werdende Zoo-Anlagen in n├â┬Ąchster Zeit m.E. durchaus Neu- oder Zwischen"mieter" aus dem TP erhalten...
(17.10.2014, 15:27)
J├â┬Ârn Hegner:   was kommt jetzt in der ehemaligen panda-anlage hinein beim raubtierhaus . der letzte malaienb├â┬Ąr der dort vorl├â┬Ąufig drin war , ist ja auch inzwischen gestorben .
(17.10.2014, 15:14)
Mark Meier:   Ach ja, das hatten wir hier noch gar nicht besprochen. Die verbliebenen Tiere werden wohl nach M├â┬Âglichkeit abgegeben. Wer die Anlage "├â┬╝bernehmen" bzw. erben wird, ist mW noch nicht gekl├â┬Ąrt. Um gleich die Frage vom anderen Thread mit zu beantworten: Es wird wie beim TP gegen Ende des Jahres ein detaillierter Ziel- und Entwicklungsplan erwartet (die jetzt f├â┬╝r den TP ver├â┬Âffentlichten Pl├â┬Ąne waren ja nur einige Sofortma├â┬čnahmen, um die zugesagten 5 Mio sinnvoll einsetzen zu k├â┬Ânnen).
(01.10.2014, 17:46)
Michael Mettler:   Die Haltung der Westkaukasischen Steinb├â┬Âcke wird offenbar ein Intermezzo bleiben:
http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/zu-futter-verarbeitet-erst-wildschweine-jetzt-steinboecke
(01.10.2014, 17:29)
WolfDrei:   Der "Urlaub" von Jhansi im TP d├â┬╝rfte maximal 2 Monte gedauert haben.
(24.09.2014, 21:49)
Jan Jakobi:   @Jola:
Das stimmt nicht ganz, dazu habe ich Beweise.

Hier in diesem Forum wurde im Thread "Tierpark Berlin - Allgemein" am 3. M├â┬Ąrz 2014 von einem User ein Foto von drei Panzernash├â┬Ârnern hochgeladen.

Ich erkannte auf dem Foto wer wer ist: Betty, Aruna und Jhansi.

Der User dachte das der Bulle mit dabei war an dem Tag.
War er aber nicht, denn dieses dritte Panzernashorn war Jhansi, wie ich ohne Probleme erkannt habe.

Im Zoofreunde-Forum hatte jemand die Liste für Mai 2014 vom Zoo Berlin hochgeladen, unter anderem wurde dort als Einstellung 1 Panzernashorn aufgeführt.

Anbei Jhansi am 21. September im Zoo.
(24.09.2014, 15:47)
Jolantha Belik:   Jhansi ist schon seit September 2012 im Zoo auf "Liebesurlaub".
(24.09.2014, 00:34)
Jan Jakobi:   Ich war am 13. und 21. September den Zoo Berlin besuchen.

Nun kann ich auch Reginas Frage vom 5. August beantworten:

In dem besagten gro├â┬čen Robben-Becken leben N├â┬Ârdliche und S├â┬╝dafrikanische Seeb├â┬Ąren.

Panzernashornkuh Jhansi ist wieder auf Hochzeitreise im Zoo, da sie letztes Mal nicht tr├â┬Ąchtig geworden ist.

Bei den Alpakas gibt es zwei sehr junge Babys.

Zum Thema Zoo-Plan:
Es gibt immer noch keinen als Faltblatt, wie ich es aus Leipzig, Magdeburg, Hannover und K├â┬Âln kenne.

Selbst ich, der den Zoo sowie Tierpark lange und gut kennt, schaffe es mich auf dem Gel├â┬Ąnde ein zu verlaufen.

Bei meinem Rundgang habe ich ein wenig auch auf die Kunstwerke geachtet, einige kannte ich schon und andere sind mir zum ersten Mal aufgefallen.
(22.09.2014, 23:57)
Jan Beensen:   Ich habe da keine Beschilderung dahingehend gesehen - war nur sehr verwundert, warum in einer Dunkelkammer da keine Eulen oder Eulenschwalme leben sondern Flughunde (wo es doch einen Nachtzoo im Raubtierhaus gibt...).
(11.08.2014, 17:37)
Michael Mettler:   M.W. sollen die Flughunde didaktisch darauf hinweisen, dass nicht nur V├â┬Âgel den aktiven Flug "erfunden" haben. Wobei ich das Haus noch nicht kenne und deshalb nicht wei├â┬č, ob dieser Sachverhalt durch entsprechende Beschilderung dargestellt wird.
(11.08.2014, 17:05)
Jan Beensen:   Endlich bin ich dazu gekommen, mir das neue Vogelhaus anzusehen.
Und ich muss sagen, dass ich (entgegen der vielen negativen Eintr├â┬Ąge hier) recht positiv ├â┬╝berrascht war.
Es ist zwar ein "Messehallenbaustil", der dort entstanden ist - aber es ist ein heller und moderner Bau - hat mir durchaus gefallen und passt auch nach Berlin.
In der Baumetage k├â┬Ânnten mehr Infoschilder stehen, die unsch├â┬Ânen Wellensittichnistk├â┬Ąsten k├â┬Ânnte man auch anders gestalten und ├â┬╝ber die ausgesetzten Kanarien (ich habe in Asien 3 gefunden) sollte man meiner Ansicht nach auch informieren - aber im gro├â┬čen und ganzen finde ich das gesamte Haus gut gelungen - auch vom Besatz her - endlich zeigt ein Zoo mal mehr Prachtfinken als Reis-, Zebrafink und Gouldamadine.
Wobei es mir vollkommen unklar ist, warum Nilflughunde in dem Haus untergebracht sind.
Einen richtigen Negativpunkt dann noch noch; Sperlingskadaver zwischen Doppelgittern müssen nun echt nicht sein!
(11.08.2014, 15:56)
Michael Mettler:   Eigentlich schade, dass keine der Robben die Schwimmerin mal kurz in den A.... gebissen hat. Robbenbisse sollen sich ja sehr schmerzhaft entz├â┬╝nden, DAVON h├â┬Ątte sie dann auch viel zu erz├â┬Ąhlen gehabt.

Interessant aber auch, dass sich ein Besucher noch eine halbe Stunde nach Schlie├â┬čung so tief im Zoogel├â┬Ąnde aufhalten kann, dass er erst noch an der Robbenanlage vorbei muss, um zum Ausgang zu gelangen, und dann noch mehr als eine Viertelstunde dabei bleibt, w├â┬Ąhrend die Schwimmerin sich auszieht und ihre Runden dreht (und anscheinend nichts dagegen hat, dabei nicht nur vom ihrem Begleiter beobachtet und fotografiert zu werden). Niemand hinderte die Frau laut Artikel an ihrem Tun - der Zufallsbeobachter demzufolge auch nicht...
(05.08.2014, 15:53)
Mark Meier:   Da fehlen einem manchmal schon die Worte. Wenn man das Grinsen auf den Bildern sieht, hat die Dame wohl einen besonderen Kick gesucht und gefunden. Schade, dass sie nicht erwischt und der Polizei vorgestellt wurde. Ich hoffe, es gibt keine Nachahmer. Zumindest will der Zoo ja jetzt verst├â┬Ąrkt aufpassen...

Bei den Bonobos gab es übrigens eine erneute Geburt. Welches Geschlecht das zweite Jungtier hat ist mW noch unbekannt, aber auf Facebook gibt es schon ein hübsches Bild von ihm.
(05.08.2014, 13:35)
Regina Mikolayczak:   Zumal das nicht das SeeHUNDE-Becken ist, sondern Seel├â┬Âwen oder Seeb├â┬Ąren beheimatet (wenn nicht zwischenzeitlich die Gehege getauscht wurden, war schon l├â┬Ąngere Zeit nicht mehr im Zoo)...
(05.08.2014, 13:14)
Sacha:   Es ist doch immer wieder erstaunlich, was es f├â┬╝r Idioten gibt:

http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/touristin-springt-in-seehund-becken-37108834.bild.html
(05.08.2014, 10:29)
Jan Jakobi:   Lebenserinnerungen/Memoiren hat er leider nicht geschrieben, aber das Buch "Freundschaft mit Tieren" enth├â┬Ąlt Lebenserinnerungen.
(02.08.2014, 16:10)
WolfDrei:   Professor Kl├â┬Âs, langj├â┬Ąhriger Direktor des Berliner Zoos, ist mit 88 verstorben. 35 Jahre war er Chef und insbesondere interessiert an der Zunahme der Artenanzahl und der weiteren Beseitigung und dem Ausbau der kriegsgesch├â┬Ądigten Anlagen (Katzenhaus, Antilopenhaus, besonders Affenh├â┬Ąuser sowie Erweiterung des Zoos in den Tiergarten hinein). Zuletzt war er Ehrenmitglied des Aufsichtsrates, aus Gesundheitsgr├â┬╝nden aber seit einigen Jahren nicht mehr t├â┬Ątig.
(02.08.2014, 15:47)
WolfDrei:   Au├â┬čerhalb der Konkurrenz ein Borneo-Mann (Usti 2009) - leider stark beschnitten
(25.07.2014, 19:31)
WolfDrei:   @Jana: dann ein Bild der Jamesflamingos mit K├â┬╝ken - allerdings vom August 2010
(25.07.2014, 19:21)
Michael Mettler:   Ich bin zwar nicht der gro├â┬če Menschenaffenbeobachter, aber mir fiel in der Anfangszeit meiner Zootouren irgendwann auf, dass sich Orangm├â┬Ąnner mit ausgepr├â┬Ągtem, farblich etwas hellerem Vollbart beim fragenden Blick aufs Gehegeschild immer als Sumatraner entpuppten. Das mit den schw├â┬Ącheren Backenw├â┬╝lsten und der leuchtenderen Fellfarbe der Sumatraner wurde mir erst viel sp├â┬Ąter bewusst.
(25.07.2014, 19:04)
WolfDrei:   Jetzt habt ihr mich aber kalt erwischt: da im rechten Abteil eine (muss ich jetzt sagen ) Sumatranergruppe bei einer kommentierten F├â┬╝tterung vorgestellt wurde, nahm ich aus "alten Zeiten" im Umkehrschluss an, der Zoo h├â┬Ątte noch Borneos - zumal ich irgendwann gelernt hatte, dass die Borneos st├â┬Ąrkere Kehls├â┬Ącke h├â┬Ątten. Wenn ich aber jetzt die "Physiognomie" und die Fellf├â┬Ąrbung sehe! Danke f├â┬╝r die Aufkl├â┬Ąrung! Man sollte manchmal auch die Schilder lesen!
(25.07.2014, 18:03)
Jan Jakobi:   Nashorn-News:

"Kumi" und "Maburi" hüten ein gar nicht mehr ganz so kleines Geheimnis. Im Herbst ist es wieder ein mal so weit.

www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/kleiner-baby-boom-im-berliner-zoo
(25.07.2014, 17:56)
Jana:   Die Zwergflamingos in Leipzig hatten ├â┬╝ber 20 Eier gelegt, von denen sind insgesamt aber nur 2 K├â┬╝ken geschl├â┬╝pft, ein starb kurz darauf. Resultat ist also mager - einzeilne aufgezogene K├â┬╝ken im 2014.

├â┬ťbrigens, danke f├â┬╝r Infos ├â┬╝ber die James- und Andenflamingos in Berlin. Berlin ist der letzte Hoffnungsschimmer, das diese zwei wundersch├â┬Âne Arten einen R├â┬╝ckkehr ins europaische Zoos machen k├â┬Ânnten. Jeden Sommer lese ich Berichte von Stammbesucher durch, um die Entwichlung der Mischgruppe zu verfolgen. Direkt vom Zoo liesst man nur sehr selten was.
(25.07.2014, 17:52)
Hannes L├â┬╝ke:   Und Borneos haben ausgepr├â┬Ągtere Backenw├â┬╝lste wie ich auf meiner Sumatrareise mit Entt├â┬Ąuschung erfahren musste....
(25.07.2014, 13:18)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Ist das nicht ein Sumatra-Orang? M.W. ist doch der einzelne Borneo-Mann nicht mehr im Bestand?
(25.07.2014, 12:10)
WolfDrei:   pardon: wiederum das Moschustier...
Borneo-Orang Mann
(25.07.2014, 11:36)
WolfDrei:   Besuch bei nur 25 ├é┬░C und nachmittags ganz leichtem Regen. Dennoch viele Besucher, gef├â┬╝hlte 80 % Touristen in allen europ├â┬Ąischen Sprachen. So jemand den Zoo besuchen will: g├â┬╝nstiger ist der Eingang am Elefantentor, au├â┬čerdem f├â┬Ąhrt bis zum 4.8. Keine S-Bahn bis zum Zoo, ab 4.8.-24. 8 keine S-Bahn vom Ostbahnhof bis Friedrichstra├â┬če. Es gibt aber gen├â┬╝gend Parallel - Regionalz├â┬╝ge.

Es gibt keine gro├â┬čen Ver├â┬Ąnderungen, die hier erw├â┬Ąhnten K├â┬Ąnguruhratten sind mit 1,1 in der Schau, das 2. Paar ist im ├ó┬Ç┬ťHintergrund├ó┬Ç┬Ł.
Leider gab es Pech bei den Barasinghas: durch notwendige Baumarbeiten mussten sie an einem Vortag isoliert werden, kamen in eine angrenzende Unterkunft: am n├â┬Ąchsten Morgen 2 Genickbr├â┬╝che, eine ├â┬Ąltere Kuh starb den Alterstod schon im Vorfeld; nun noch 1,1 - keine Nachwuchs.

Weiterhin gut l├â┬Ąuft die Gaurzucht - 2 Tiere, w├â┬Ąhrend die Bantengs mir Sorge bereiten. Wann habe ich da das letzte Jungtier gesehen? Nicht gesehen widerum die /den Moschustier( e ).
Das Vogelhaus gefiel mir weiterhin ├ó┬Ç┬ťnicht so richtig├ó┬Ç┬Ł, viele Bepflanzungen in den ├ó┬Ç┬ťNormalvolieren├ó┬Ç┬Ł waren vertrocknet, der Besatz wohl unver├â┬Ąndert.
Allerdings die Flamingos: ein Jungvogel bei den Zwergen (nochmals meine Frage: was ist aus den 17 Eiern in Leipzig geworden?), zwei sitzen, ebenfalls 2 Nester bei den Jamesflamingos. So ich richtig z├â┬Ąhlte in der Summe: noch 8 Anden-/ 8 Jamesflamingos.

Hinzugekommen ist ein Pudubock aus Wuppertal, nun 1.2. Nicht zu sehen waren bis 17 Uhr die Waldmurmeltiere. Sib. Steinb├â┬Âcke 3 juv, bei den Westkaukasen k├â┬Ânnte schon ein Jungtier kommen; 1 juv bei den Tahren. Nach einem gr├â┬Â├â┬čeren Verlust bei den Wei├â┬čbartpekaris z├â┬Ąhlt ich ca 5 juv,, auch bei den Defassawasserb├â┬Âcken, die auf 1,1 Zuchtpaar dezimiert waren , 1 juv. Ein Bock vom letzten Jahr und 2 Juv-B├â┬Âcke der Nyalas sind rechterhand in den kleinen Gehegen separiert. Nachwuchs bei den Sitatungas. Bei den Seraus scheint der ausgeborgte Bock aus LA/ Magdeburg nichts gebracht zu haben. Jungtiere auf der jenseitigen Afrikaanlage gab es nicht, sieht man von einigen Strau├â┬čenk├â┬╝ken ab.

Was noch? Junge bei den Wasserschweinen (2) - aber eigentlich sah ich insgesamt wenige Jungtiere - wenigstens einen Schmalstreifenmungo und nach Auskunft auch einen Ringelschwanz, bei den Affen einen Kapuziner.

Fast vergessen : am 203. und 14.4 sind zwei Kiwis geschlüpft.
Anbei Zwei von 4 kapitalen Sib. Steinb├â┬Âcken
(25.07.2014, 11:31)
Joshua F├â┬Ârg:   @Michael Mettler: In Baden-W├â┬╝rttemberg suchen durchaus noch Menschen aus z.B. der Schwarzw├â┬Ąlder Region die Wilhelma auf. Die Wilhelma ist diesbez├â┬╝glich wirklich weit ├â┬╝ber die Stadtgrenze von Stuttgart bekannt. Das beste Beispiel w├â┬Ąre meine Schule - ein Gro├â┬čteil der Klassen und Biokurse besuchen j├â┬Ąhrlich die Wilhelma, trotz der Entfernung von etwa 60km.
(12.07.2014, 17:04)
Michael Mettler:   @Bj├â┬ÂrnN, als Nachtrag zur Haltungsgeschichte der Berliner Eulenkopfmeerkatzen: Habe nun auch die zoologischen Ver├â┬Ąnderungen f├â┬╝r 1959 aus dem Gesch├â┬Ąftsbericht als Quelle vorliegen, darin ist der Zugang von 1,2 best├â┬Ątigt.
(12.07.2014, 13:57)
Michael Mettler:   Siehe Gesch├â┬Ąftsberichte beider Einrichtungen f├â┬╝r 2013: Spenden und Zuwendungen f├â┬╝r den Zoo 7,4 Mio. ├ó┬é┬Č, f├â┬╝r den Tierpark 1,5 Mio. ├ó┬é┬Č.
(11.07.2014, 20:55)
Mark Meier:   Zu der Sache mit den F├â┬Ârderern: Da kenne ich die alte Formel, dass der Zoo besonders durch (teils recht hohe) private Spenden gef├â┬Ârdert wird, der TP schon zu Ostzeiten mehr durch viele kleine Spenden (und damals noch freiwillige Arbeitseins├â┬Ątze von Firmen und Privatleuten, Materialspenden usw.).
(11.07.2014, 18:09)
Mark Meier:   Ganz so extrem meine ich das nicht. Der Zoo ist auch f├â┬╝r viele (gerade West-)Berliner weiter die erste Adresse wenn man Wildtiere sehen will. Aber ich selbst besuche ihn trotz der vielen tollen Anlagen und Highlights wie Nachttierhaus, Menschenaffen, Robbenshow (und damals Panda) nicht so gern wie den Tierpark. Letzterem fehlen zwar besagte Highlights, aber daf├â┬╝r f├â┬╝hlt man sich mE mehr wie in der Natur und hat einen h├â┬Âheren Entspannungsfaktor. Auch empfinde ich die Tiere im TP als gelassener. Aus vielen Gespr├â┬Ąchen wei├â┬č ich, dass es anderen da teils sehr ├â┬Ąhnlich geht. Aber dass geradezu proportional zu steigenden Touristenstr├â┬Âmen die berliner Besucher zur├â┬╝ckgehen, w├â┬╝rde ich so nicht behaupten wollen. Bei mir pers├â┬Ânlich kann meine Vorliebe f├â┬╝r den TP auch einfach damit zusammenh├â┬Ąngen, dass ich ihn schon als Kind recht h├â┬Ąufig besuchte und sehr lieben lernte. Damals und heute war bzw. ist die Entfernung und Reisezeit beinahe identisch. Aber selbst als die Mauer noch stand und die Anfahrt somit etwas komplizierter war, ist mein Vater schon lieber in den Tierpark gefahren.
(11.07.2014, 18:07)
Michael Mettler:   @Mark Meier: Baden-W├â┬╝rttemberg hat zwar mit (laut Wikipedia) 10,6 Mio. Einwohnern mehr als die Metropolregion Berlin-Brandenburg (6 Mio.), daf├â┬╝r aber mit Stuttgart, Heidelberg und Karlsruhe drei gr├â┬Â├â┬čere Zoos im Gebiet und weitere quasi vor der Haust├â┬╝r. Da w├â┬Ąre z.B. die Frage, ob eine Familie aus dem Raum Freiburg, die einen Zoo besuchen will, wirklich nach Stuttgart f├â┬Ąhrt oder in k├â┬╝rzerer Entfernung Mulhouse oder Basel aufsucht.

Geht man davon aus, dass die Mitglieder eines Zoo-F├â┬Ârdervereins ├â┬╝berwiegend relativ nah an "ihrem" Zoo wohnen und ihn h├â┬Ąufig besuchen, dann ist auch hier eine Vergleichszahl interessant: Laut eigenen Homepages hat der Berliner F├â┬Ârderverein der Hauptstadtzoos ├â┬╝ber 2.200 Mitglieder, die Wilhelma hat 29.000! W├â┬╝rde man diese (die in Stuttgart freien Eintritt genie├â┬čen) wie Jahreskarteninhaber mit dem VDZ-Faktor x 20 ansetzen, erg├â┬Ąben sich in der Wilhelma allein durch sie 580.000 Besucher j├â┬Ąhrlich. Die Jahreskarte kostet laut HP ├ó┬é┬Č 55,-, der Jahresbeitrag im F├â┬Ârderverein ├ó┬é┬Č 60,-, da ist die Alternative Vereinsbeitritt statt Jahreskartenkauf durchaus realistisch.

Der Hinweis auf den ├â┬╝berlaufenen Berliner Zoo ist interessant. Da der Zoo laut Gesch├â┬Ąftsberichten daran interessiert ist, noch mehr Touristen anzulocken, w├â┬╝rde er demnach damit sein einheimisches Besucherpotenzial (und damit auch die wichtigste Zielgruppe f├â┬╝r Jahreskarten resp. Abo-Einnahmen) zunehmend abschrecken...?
(11.07.2014, 15:58)
Mark Meier:   Passenderweise wurde k├â┬╝rzlich eine Befragung unter den Berliner durchgef├â┬╝hrt, welche Freizeiteinrichtungen sie wie h├â┬Ąufig besuchen. Dort haben Zoo und Tierpark schlechter abgeschnitten als Kinos, Museen, Konzertveranstaltungen oder Theater. Die angegebene H├â┬Ąufigkeit von Zoobesuchen stellt sich wie folgt dar:

jede Woche: 0%
jeden Monat: 4%
mehrmals pro Jahr: 27%
seltener: 46%
nie: 23%

Also besuchen mehr als zwei Drittel der Berliner die Zoos h├â┬Âchstens ein mal pro Jahr (46%) oder gar nicht (23%). Oder umgekehrt: Nur 31% gehen mehr als einmal pro Jahr in einen der Zoos. Allerdings liegt diese Zahl bei den Haushalten mit Kindern deutlich h├â┬Âher bei 51%! Weiterhin ist interessant, dass der Anteil unter den gering Verdienenden besonders niedrig liegt (26%) und dass Berliner im Osten der Stadt h├â┬Ąufiger in einen Zoo (vermutlich den Tierpark) gehen als Berliner aus den westlichen Bezirken (36% vs. 30%). Auch zwischen den Geschlechtern und den verschiedenen Altersgruppen gibt es Differenzen.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/http---www-berliner-zeitung-de-forsa0607,10809148,27727344.html

Allerdings w├â┬Ąre ich mir nicht so sicher, dass beispielsweise die Wilhelma allein durch die Stuttgarter so gut besucht wird. Immerhin soll es sich mW dabei um die beliebteste Freizeiteinrichtung des gesamten Bundeslandes handeln was deutlich bev├â┬Âlkerungsreicher und einkommensst├â┬Ąrker ist als das Einzugsgebiet der Hauptstadtzoos. Zudem ist zumindest beim Berliner Zoo einer der Gr├â┬╝nde GEGEN einen Besuch wie ├â┬╝berlaufen er bereits ist (Stuttgart d├â┬╝rfte erheblich weniger Touristen haben und Gesch├â┬Ąftsreisende gehen ja eher selten in den Zoo). Das ist mE bei den berliner Museen ├â┬Ąhnlich. Ich w├â┬╝rde gerne mal wieder ins Pergamonmuseum gehen, aber es graut mir vor dem Gedr├â┬Ąnge dort. Deshalb besuche ich lieber solche die ebenfalls reizvoll, aber eben unter Touristen nicht so bekannt und entsprechend ├â┬╝berlaufen sind.
(11.07.2014, 09:58)
Michael Mettler:   Es ist wirklich interessant, mit den in den Gesch├â┬Ąftsberichten genannten Zahlen mal zu spielen.

So wurde f├â┬╝r 2008 eine Zahl von 31.549 verkauften Jahreskarten genannt. 2009 stieg diese um 1.739, was also zu der (nicht genannten) Summe von 33.288 gef├â┬╝hrt haben sollte. 2010 ging sie um 876 zur├â┬╝ck, macht dann unter dem Strich (ebenfalls nicht genannt) rechnerisch 32.462 Jahreskarten. 2011 soll die Zahl wieder um 5% gestiegen sein; dann k├â┬Ąme man rechnerisch auf 34.085. F├â┬╝r dieses Jahr wurde aber mal wieder die Gesamtsumme im Gesch├â┬Ąftsbericht benannt und lag demnach nur bei 27.695 Jahreskarten. Wohin sind die 6.390 St├â┬╝ck Differenz entschwunden, so dass trotz berichteter Steigerung ein erheblicher R├â┬╝ckgang entstand?

F├â┬╝r 2013 gibt es im Gesch├â┬Ąftsbericht keine Zahlen der verkauften Tages- und Jahreskarten, die j├â┬╝ngsten derartigen Zahlen sind von 2012 verf├â┬╝gbar. In jenem Jahr errechnete der Zoo samt Aquarium 2.994.692 Besucher nach VDZ-Schl├â┬╝ssel. 27.695 Jahreskartenk├â┬Ąufer waren darunter, f├â┬╝r die der Schnitt von 20 Besuchen angesetzt wird; macht in Summe also 553.900 Besuche(r). Dazu wurden 1.788.068 Tageskarten verkauft. Zieht man diese beiden Zahlen von der genannten Gesamtbesucherzahl ab, bleibt eine Differenz von 652.724 Besuchern, die dann der Logik nach eigentlich nur Nutznie├â┬čer freier Eintritte gewesen sein k├â┬Ânnten. Das entspricht 21,8% der Gesamtbesucherzahl, mehr als jeder f├â┬╝nfte Zoobesucher zahlte demnach also keinen Eintritt. Mit der in fr├â┬╝heren Gesch├â┬Ąftsberichten erw├â┬Ąhnten Annahme, dass im Schnitt 5% begleitende Kinder im noch nicht eintrittspflichtigen Alter der Zahl der Tickets hinzugerechnet werden k├â┬Ânnen, ist das nicht allein zu erkl├â┬Ąren, selbst dann bliebe noch ├â┬╝ber eine halbe Mio. Differenz.

F├â┬╝r 2013 wird in dem von Mark Meier genannten Morgenpost-Artikel gesagt, dass 70% der Zoo/Aquarium-Besucher Nicht-Berliner waren; anzunehmen, dass die Quote ein Jahr zuvor ├â┬Ąhnlich aussah. Rechnen wir die Jahreskartenbesuche(r) aus der Gesamtzahl von 2012 heraus, da diese wohl nur in seltenen F├â┬Ąllen Nicht-Berliner sein d├â┬╝rften, blieben 2.440.792 Besucher (inklusive der freien Eintritte, falls davon - z.B. zu Werbezwecken - auch Touristen profitiert haben sollten). Davon 70% Nicht-Berliner abgerechnet, verbleiben 732.238 zahlende und nicht-zahlende Besucher aus Berlin plus die 553.900 Jahreskartenbesucher = rechnerisch 1.286.138 Berliner nach VDZ-Schl├â┬╝ssel, die 2012 Zoo/Aquarium besucht haben.

F├â┬╝r den Tierpark sind leider im gleichen Gesch├â┬Ąftsjahr weniger Summen aufgef├â┬╝hrt, so dass man ├â┬╝ber die genannten Ver├â┬Ąnderungsraten zu 2011 selbst ausrechnen muss. F├â┬╝r den TP wurde ja bei einer Erhebung 2011 ein Besucheranteil von 76% Berlinern ermittelt (siehe TP-Thread und entsprechender Jahresbericht). Gehe ich von der VDZ-Gesamtbesucherzahl des Tierparks von 1.048.860 aus und wende die gleiche Rechenmethode an wie oben (Jahreskarten komplett f├â┬╝r Berliner angerechnet, Tageskarten und freie Eintritte f├â┬╝r Berliner und Nicht-Berliner), komme ich auf 894.886 Berliner Besucher nach VDZ-Schl├â┬╝ssel.

Nach dieser Rechnung h├â┬Ątten 2012 also insgesamt 2.181.024 Berliner (also Einwohner einer 3,4-Mio.-Stadt) die beiden G├â┬Ąrten plus Aquarium besucht.

Der Vergleich hinkt nat├â┬╝rlich ein bisschen, weil ich f├â┬╝r Stuttgart keine Detailzahlen au├â┬čerhalb der VDZ-Gesamtbesucherzahl kenne und deshalb z.B. nicht die Touristen "herausschl├â┬╝sseln" kann, aber trotzdem sei es erw├â┬Ąhnt: Die Wilhelma (vom Konzept der artenreichen, systematisch orientierten Tierkollektion her und mit gro├â┬čem Aquarium bietet sie ein ├â┬Ąhnliches Angebot wie die Berliner Einrichtungen) hatte 2012 nach VDZ-Schl├â┬╝ssel 2,24 Mio. Besucher. Stuttgart hat gerade mal 600.000 Einwohner...
(09.07.2014, 20:48)
Mark Meier:   Der Zoo verdient auch nach dem Ende der Zusch├â┬╝sse und dem Ableben von den ber├â┬╝hmtesten Berliner B├â┬Ąren Knut und BaoBao weiterhin Geld. 2013 gab es einen ├â┬ťberschuss von ca. 880.000 Euro die zu bereits bestehenden Gewinnr├â┬╝cklagen von 42,3 Mio hinzukommen. In den kommenden Jahren will Knieriem Geld in die Hand nehmen, um u.a. die Raubtier- und die Primatenhaltung zu verbessern.
http://www.morgenpost.de/berlin/article129868618/Der-Berliner-Zoo-hat-42-Millionen-Euro-auf-der-hohen-Kante.html

Ganz anders ist die finanzielle Situation leider mal wieder bzw. auch weiterhin für den Tierpark (vgl. TP-Thread).
(07.07.2014, 08:21)
Ronny:   Die Merriams K├â┬Ąngururatten befinden sich in der Anlage in der vorher die Steppenlemminge gelebt haben.
(06.07.2014, 16:52)
Mark Meier:   Wie im Zoofreunde-Forum berichtet wird (und auch auf der Zootierliste nachvollzogen werden kann), sind seit sp├â┬Ątestens Juni 2,2 Merriams K├â┬Ąngururatten aus Poznan im Bestand. Sie k├â┬Ânnen bereits im Nachttierhaus besichtigt werden (wobei ich jetzt leider nicht wei├â┬č auf welcher Anlage sie sind). Ansonsten werden die Tiere derzeit neben Poznan und Berlin europaweit nur noch in Arnhem und Plzen gehalten (wobei etwaige Privathalter nat├â┬╝rlich nicht auf der ZTL erfasst sind). Bleibt also zu hoffen, dass auch Berlin erfolgreich in die Zucht einsteigen kann.
(05.07.2014, 21:51)
Michael Gradowski:   Na das klingt doch schon mal sehr gut. Der TP hatte ja schon gute Kontakte nach LA, was man an den Felsenk├â┬Ąnguruhs und den Gerenuks sehen kann. Also mich freuts, vielleicht gibt's dann ja ab und zu wieder mal ein Schmankerl f├â┬╝r uns Zoofreaks :-)
(04.07.2014, 13:51)
Mark Meier:   Zoo und Tierpark Berlin kooperieren k├â┬╝nftig mit dem Zoo Los Angeles. Es sollen u.a. Tiere ausgetauscht werden um die Genpools zu bereichern. Auch soll gemeinsam geforscht und in-situ Artenschutz gef├â┬Ârdert werden. Zudem sollen auch Mitarbeiter Gastaufenthalte im jeweils anderen Zoo haben und so voneinander lernen. Einer der ersten Berliner der in diesen Genuss kommen wird ist Herr Kern was ebenso wie der Text der Pressemitteilung darauf hoffen l├â┬Ąsst, dass auch Knieriem nicht auf selten gezeigte Arten verzichten will. Zudem soll Berlin auch von den amerikanischen Erfahrungen im Fundraising profitieren. Klingt also nach einer sehr erfreulichen Partnerschaft.

http://www.lifepr.de/inaktiv/zoologischer-garten-berlin-ag/Der-amerikanische-Botschafter-zu-Gast-im-Berliner-Zoo/boxid/496608
http://www.morgenpost.de/berlin/leute/article129762928/US-Botschafter-verhilft-Zoo-Berlin-zu-Partnerschaft-mit-L-A.html
(03.07.2014, 23:28)
Mark Meier:   Offenbar hat Knieriem jetzt auch einer ausgew├â┬Ąhlten Gruppe (Berliner CDU-Politikern) den Zoo gezeigt und seine dortigen Planungen vorgestellt. Dies lief aber mehr oder weniger nebenbei, es ging den Politikern bei ihrem Jahresempfang nat├â┬╝rlich prim├â┬Ąr um gr├â┬Â├â┬čere Fragen der Stadt. Leider wird daher in der kurzen Pressenotiz auch nicht auf die Zootour und die Planungen Knieriems eingegangen.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/leute/article129682346/CDU-Fraktion-laedt-zum-Zoo-Besuch-ein.html
(02.07.2014, 09:38)
Michael Mettler:   "Tiere, wie sie wirklich sind" von 1934 ist ebenfalls in Altdeutsch gedruckt.
(26.06.2014, 08:13)
Karsten Vick:   @Jan: Die "Lebensbeichte" hab ich von 1938 und die ist in altdeutscher Schrift.
(25.06.2014, 22:35)
Jan Jakobi:   Ich habe beim recherchieren nach alten B├â┬╝chern vom Zoo Berlin folgende Titel gefunden:

Heiter-ernste Lebensbeichte - Erinnerungen eines alten Tierg├â┬Ąrtners (Prof. Ludwig Heck) 1938, ich fand auch Exemplare die von 1942 sein sollen

Tiere wie sie wirklich sind (Frof. Ludwig Heck)

Sind die in der heutigen Schrift geschrieben?

(25.06.2014, 20:26)
Michael Gradowski:   Upps, stimmt. Da hab ich mich vom eigentlichen Threadthema ganz sch├â┬Ân weit entfernt sorry. Aber um das hier abzuschlie├â┬čen: Die Farbschl├â┬Ąge wurden nicht als einzelne Form gez├â┬Ąhlt, sondern nur Arten bzw. Unterarten.
(24.06.2014, 14:46)
Michael Mettler:   Wenn ich die nicht-m├â┬Ąuseverwandten Nager meiner 1990er Besuchsnotizen hinzuz├â┬Ąhle, waren es statt 28 dann 39 Formen. Dazu muss ich erg├â┬Ąnzen, dass ich damals f├â┬╝r meine Notizen Farbschl├â┬Ąge nicht als eigene Formen gelistet habe (und nicht wei├â┬č, ob das der TP f├â┬╝r seine Jahresberichte so gehandhabt hat). So gab es damals zus├â┬Ątzlich zu den jeweiligen wildfarbigen Tieren auch Albino-Stachelschweine, helle Farbvarianten von Vielzitzenmaus und Campbell-Zwerghamster sowie verschiedene Farbschl├â┬Ąge der Mongolischen Rennmaus, so dass acht oder zehn zus├â┬Ątzliche Formen dadurch zustandekommen konnten. Und in meiner Liste habe ich auch Hausmeerschweinchen nicht ber├â┬╝cksichtigt, falls es die damals gab.

Bei einer solchen Z├â┬Ąhlweise (die ja nicht unberechtigt ist) g├â┬Ąbe es allerdings vermutlich auch heute noch eine viel stattlichere Zahl von Kleinnagerformen im TP, weil man dann im Grunde auch jeden einzelnen Farbschlag bei den vermutlich in bunter Mischung gehaltenen Farbm├â┬Ąusen im Kinderzoo und jede Haarstrukturrasse und Farbe der Hausmeerschweinchen mit gleichem Recht mitz├â┬Ąhlen k├â┬Ânnte.

Und sowas gilt natürlich auch für den Zoo, um das eigentliche Thema des Threads nicht zu vergessen ;-)
(23.06.2014, 17:01)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Im ├â┬ťbrigen erscheinen mir die 28 Formen an M├â┬Ąuseartigen f├â┬╝r den TP dann doch ziemlich niedrig. Hab nochmal in den Jahresberichten gest├â┬Âbert und stelle hier mal die Zahlen der Jahre 1991 bis heute ein, jeweils Stand 31.12. des Jahres. Leider werden in den Jahresberichten nur Nagetiere allgemein angegeben, nicht explizit M├â┬Ąuseartige, deshalb geh├â┬Âren dann auch Stachelschweine etc. dazu. Trotzdem ergibt sich folgende interessante Bestands├â┬Ąnderung:

1991 48 Formen
1992 42 Formen
1993 39 Formen
1994 39 Formen
1995 41 Formen
1996 50 Formen
1997 49 Formen
1998 54 Formen
1999 53 Formen
2000 52 Formen
2001 52 Formen
2002 56 Formen
2003 52 Formen
2004 50 Formen
2005 51 Formen
2006 46 Formen
2007 25 Formen
2008 20 Formen
2009 19 Formen
2010 19 Formen
2011 20 Formen
2012 20 Formen
2013 20 Formen

H├â┬Âhepunkt der Nagerhaltung war also 2002 mit 56 Arten, bevor dann der Bestand im Jahr 2007 quasi halbiert wurde und sich momentan bei 20 Arten eingependelt hat. Also allein bei den Nagetieren ein R├â┬╝ckgang von 36 Arten! Klar die M├â┬Ąuse, Ratten, Hamster etc. fallen nicht so auf, als wenn jetzt 30 Huftierarten verschwinden w├â┬╝rden. Erstaunlich ist es allemal und ich h├â┬Ątte nichts dagegen, wenn der Bestand an Nagerarten wieder zunehmen w├â┬╝rde.
(23.06.2014, 15:49)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, da├â┬č die Abgabe von Arten * zu Lasten des TP ging/geht." Sorry, hab an der Stelle das "haupts├â┬Ąchlich" vergessen. Bitte nicht immer jedes Wort oder jeden Fehler gleich auf die Goldwaage legen, danke.
(23.06.2014, 15:00)
Michael Mettler:   Einen fr├â┬╝heren "Hauptinteressenten f├â┬╝r Kleinnager" gibt es allerdings im Zoo auch, und der hat noch ein paar J├â┬Ąhrchen bis zur Rente ;-) Dennoch ist das Artenspektrum auch im Zoo zusammengeschmolzen. Ein Mitgrund d├â┬╝rfte neben den individuellen Interessenlagen aber vermutlich auch sein, dass die Kleinnagerhaltung in beiden Einrichtungen ├â┬╝berwiegend hinter den Kulissen stattfand und dort Pflegekosten ohne Schauwert verursachte.

Ich hatte fr├â┬╝her mehrfach die Gelegenheit, die Zuchtr├â┬Ąume zu sehen (und mit der einen oder anderen Nagerart selbst zu erg├â┬Ąnzen...), kann daher auch hier mit Vergleichszahlen aus meinen 1990er Besuchen zum heutigen Bestand (siehe Zootierliste) aufwarten: Der Zoo hielt damals nach meinen Notizen 19 Formen aus dem Verwandtschaftsbereich der M├â┬Ąuseartigen (heute 5), der Tierpark 28 (heute 8) - Farbm├â┬Ąuse und Futtertierzucht nicht eingerechnet.
(23.06.2014, 11:57)
WolfDrei:   Die Reduktion des Nagerbestandes hatte nat├â┬╝rlich auch personelle Gr├â┬╝nde: der "Hauptinteressent" f├â┬╝r Nagetiere ging (wenn auch nicht sofort) in Rente! (Spezialisten kennen ihn)
(23.06.2014, 00:39)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, da├â┬č die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht." Na, wenn das nicht einseitig gemeint ist ;-)

Da das Hirschrevier im Zoo durch die Diskussion besonders in meinen Fokus ger├â┬╝ckt ist, habe ich hier noch mal speziell nachgebl├â┬Ąttert. Anfang der 80er Jahre, als ich meine ersten Berlin-Besuche machte, wurden im Revier 21 Hirschformen sowie die Kropfgazellen gehalten. Die im Zoof├â┬╝hrer erw├â┬Ąhnten Pudus w├â┬Ąren die 22. Form gewesen, ich habe aber damals nie auch nur ein Gehegeschild von ihnen gesehen. Es wurden allerdings auch andere Tierarten in den ZF noch jahrelang "durchgeschleppt", die l├â┬Ąngst nicht mehr im Bestand waren. Heute enth├â┬Ąlt das Hirschrevier nur noch 11 Formen, darunter vier Zwergformen; vier der heutigen 11 Arten sind innerhalb des genannten Zeitraums hinzugekommen und geblieben(Moschustier, S├â┬╝dpudu, Waldrentier, Prinz-Alfred-Hirsch), eine weitere ist gekommen und wieder gegangen (Hinterindischer Sambar, erst aus dem TP geholt und dann zur Doublettenvermeidung wieder abgeschafft). Macht unter dem Strich 15 Hirschformen und die Kropfgazellen, die innerhalb der letzten gut 30 Jahre (davon 10 Hirschformen seit 1990) aus dem Zoo verschwunden sind (darunter ├â┬╝brigens f├â┬╝nf Formen, die im selben Zeitraum auch im TP entschwanden: Graumazama, Ind. Muntjak, Wei├â┬čwedel-, Maultier- und Europ. Rothirsch). Leierhirsch, Hausrentier und Wapiti wurden m.W. wegen Doublettenvermeidung vom Zoo abgegeben (im Gegenzug wurde im TP auf Barasingha und Axis verzichtet). Mit dem Davidshirsch ist nur noch eine einzige Doublettenhaltung unter den Hirschen vertreten.
(22.06.2014, 15:27)
Michael Gradowski:   Die Kleins├â┬Ąuger hab ich auch auf dem Schirm, da ist wirklich eine ganze Artensammlung innerhalb eines Jahres verloren gegangen, was ich auch sehr bedaure. Das hatte aber weniger die Bestandsabsprache als Grund, sondern vielmehr die "mangelnde Besucherfreundlichkeit" (Nachtaktivit├â┬Ąt) vieler Arten oder auch einfach zu wenig Platz zum Ausstellen, was beim TP ja ein ziemlich seltsamer Grund ist. Auch bei den Hausrindern z.B. fallen mir noch Park-, Balirinder und Auerochsen ein, die wegfielen. Klar nicht immer wegen der Abstimmung mit dem Zoo, sondern wie du richtig festgestellt hast, sind manche Arten/Rassen einfach ausgestorben.
Ich hab im ├â┬ťbrigen auch nie von einem einseitigen Artenverlust gesprochen, mir ist bewu├â┬čt, da├â┬č auch im Zoo viele Arten gestrichen wurden; ich wollte nur mein pers├â┬Ânliches Empfinden zum Ausdruck bringen.
(22.06.2014, 14:06)
Michael Mettler:   Es sind im Zoo sogar 44 gro├â┬če Wilds├â┬Ąugerformen (nicht "-arten", wie ich versehentlich schrieb), die im Zoo seit 1990 entfallen sind - ich hatte im Gegensatz zum TP die Menschenaffen ├â┬╝bersehen.
(22.06.2014, 09:47)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Bei den S├â┬Ąugetieren hatte der TP den gr├â┬Â├â┬čten Artenr├â┬╝ckgang in einem Bereich, der dem Normalbesucher ohnehin nur in kleinen Teilen zug├â┬Ąnglich war, n├â┬Ąmlich bei den kleinen Nagetieren. Aber auch der Zoo war in punkto Kleins├â┬Ąuger fr├â┬╝her wesentlich st├â┬Ąrker aufgestellt, man denke nur mal an die mit dem Umbau des Nachttierhauses verbundene Artenreduzierung.

Ich habe meinen Blick mehr auf die Gro├â┬čs├â┬Ąuger gerichtet, weil sie nun mal das Bild eines Zoos st├â┬Ąrker pr├â┬Ągen. Wobei man sich nat├â┬╝rlich trefflich dar├â┬╝ber streiten kann, ab welchem Kaliber ein "Gro├â┬čs├â┬Ąuger" beginnt, deshalb ist meine Definition willk├â┬╝rlich: Ich habe als Untergrenze mal Kaliber wie Rothund, Puma oder Mufflon angesetzt (demnach l├â┬Ągen z.B. Erdwolf, Nebelparder oder Wasserreh darunter). Nat├â┬╝rlich liegen die Gr├â┬╝nde f├â┬╝r das Verschwinden von Arten nicht nur in der Zoo-TP-Erg├â┬Ąnzungsabsprache begr├â┬╝ndet, manche starben schlichtweg aus, andere sind in gleich beiden Einrichtungen weggefallen. Auch die Festlegung des Vergleichszeitpunktes ist nat├â┬╝rlich irgendwo willk├â┬╝rlich. Ich war im November 1990, also kurz nach der Wiedervereinigung und noch vor dem Amtsantritt von Blaszkiewitz, an aufeinanderfolgenden Tagen in Zoo und Tierpark und habe meine Artenlisten der damals zu sehenden Wilds├â┬Ąuger mit dem derzeit aktuellen Bestand verglichen (TP nach eigenem k├â┬╝rzlichen Besuch, Zoo nach letztem Zoof├â┬╝hrer 2013 und aktuellen Einzelinformationen). Demnach sind im Zoo 42 (!) gro├â┬če Wilds├â┬Ąugerarten nicht mehr vertreten, die 1990 noch zum Bestand geh├â┬Ârten. 23 von diesen sind im TP noch heute vertreten oder wurden seitdem in den Bestand geholt (Grenzf├â┬Ąlle wie den Geparden eingerechnet, bei dem der TP aktuell eine andere Unterart h├â┬Ąlt als damals der Zoo, in dem aber die Art als Ganzes nicht mehr vertreten ist). Noch nicht mal einbezogen sind Arten, die nach 1990 hinzukamen und heute nicht mehr im Bestand sind (wie die Bezoarziege). F├â┬╝r die Haustiere (es ging schlie├â┬člich unten auch schon um Yaks und Zebus) habe ich keine eigene Liste, sondern musste zum Zoof├â┬╝hrer 1990 greifen; darunter sind besonders augenf├â┬Ąllige Abg├â┬Ąnge sechs Rinderformen, Rentier und Trampeltier - mit einer Ausnahme alle im TP aktuell vertreten.

Nehme ich meine Liste vom Tierpark, finde ich lediglich 25 seit 1990 entfallene Gro├â┬čs├â┬Ąuger, von denen 12 Formen heute noch im Zoo zu finden sind. F├â┬╝r zwei weitere (Malaya-Leopard und Banteng) habe ich mir damals notiert "vermutlich hinter den Kulissen", weil ich sie nirgends vorfand. Insofern mag die Liste geringf├â┬╝gig l├â┬Ąnger sein. Haustiere k├â┬Ânnte ich auch hier nur aus zweiter Hand rekonstruieren, allerdings gab es 1990 keinen aktuellen Zoof├â┬╝hrer und somit ist es etwas aufw├â┬Ąndiger als f├â┬╝r den Zoo.

Wobei der R├â┬╝ckgang der Gro├â┬čs├â┬Ąuger im Zoo seit meinem ersten Besuch 1981 sogar noch deutlich st├â┬Ąrker ausf├â┬Ąllt, denn etliche Arten entfielen schon zwischen 1981 und 1990. Der Grund daf├â┬╝r war allerdings in vielen F├â┬Ąllen in Gehegezusammenlegungen zu finden, so wurden z.B. das Antilopenhaus und das Hirschrevier in diesem Zeitraum grundlegend umgestaltet.

Welche Arten/Unterarten/Rassen in beiden Einrichtungen seither hinzugekommen sind, w├â┬Ąre eine weitere Durchsicht wert.
(22.06.2014, 08:49)
Bj├â┬ÂrnN:   @Michael Mettler
Herzlichen Dank für die Zusammenstellung....
(21.06.2014, 22:30)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Die HZA und Yaks gingen vom TP in den Zoo. Bei den 3 anderen Arten lag ich falsch, sorry, die wurden zwar abgegeben aber an andere Parks. Im Gegenzug kamen wohl nur die Markhore(?) vom Zoo in den TP. Wenn es um die allgemeine Aufgabe von Haltungen dann fallen mir erst recht noch mehr Arten ein, die der TP eingeb├â┬╝├â┬čt hat z.B. Bantengs, Axishirsche, Maguarist├â┬Ârche etc. Deshalb bleibe ich bei der Meinung, da├â┬č die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht. Auch wenn nat├â┬╝rlich andere Arten dazu gekommen sind. Ich glaube in diesem Fall ist der TP der Gewinner, denn die meisten der neuen und spektakul├â┬Ąren Arten wie Nashornpelikan, Berberhirsch, Gerenuk etc. landeten hier. Was ich pers├â┬Ânlich nur begr├â┬╝├â┬čen kann :-)
(21.06.2014, 19:55)
Michael Mettler:   @Bj├â┬ÂrnN: Ich habe die Jahresberichte ab 1960, die Zoof├â┬╝hrer sind hinsichtlich aktueller Bestands├â┬Ąnderungen unergiebig. Wichtiger sind die Tierartenlisten darin, denn per 1.1.1978 ist die Eulenkopfmeerkatze darin noch verzeichnet (im Zoof├â┬╝hrertext hingegen erstmals nicht mehr, also vermutlich nicht mehr im Schaubereich), per 1.1.1979 fehlt sie darin.

Vorweg aber eine Info aus der 125-Jahre-Chronik "Von der Menagerie zum Tierparadies", denn da schreibt Kl├â┬Âs: "1959 erwarb ich 1,2 Eulenkopfmeerkatzen (...) von 1960 bis 1968 wurden 14 junge Eulenkopfmeerkatzen geboren und zehn davon aufgezogen." Ein Haltungsbeginn schon 1958 w├â┬Ąre damit nicht best├â┬Ątigt, im Zoof├â┬╝hrer taucht die Art erst ab Ausgabe 1960 auf - auch das st├â┬╝tzt das Erwerbsdatum 1959. Der Zoo Berlin war allerdings hie und da mal etwas voreilig mit Tierbestandsangaben, im Antilopenbereich z.B. wurden auch schon mal Arten gelistet, die zwar schon beim H├â┬Ąndler bestellt, aber noch l├â┬Ąngst nicht im Zoo eingetroffen waren...

Die beiden ersten Jungtiere wurden laut Jahresbericht am 7.6. und 24.6.1960 geboren. F├â┬╝r 1961 sind keine Bestandsver├â┬Ąnderungen angef├â┬╝hrt (wobei der Zoo generell Verluste nur auszugsweise und Abgaben von Tieren nur selten erw├â┬Ąhnte), aber irgendwann muss vermutlich das Importm├â┬Ąnnchen gestorben sein. Denn 1962 kam ein neuer Meerkatzenmann aus Antwerpen zu den vorhandenen Tieren (inklusive der 0,2 Nachzuchten von 1960, zu deren Geschlecht zwei Jahre zuvor nichts im JB geschrieben wurde).

Als weitere Nachzuchten sind gelistet: 1963 zwei ("nach zweij├â┬Ąhriger Unterbrechung"), 1964 und 1965 je drei, 1967 eine (nicht aufgewachsen), 1968 0,1, danach keine mehr. Da au├â┬čer extra erw├â┬Ąhnten Fehlschl├â┬Ągen nur die aufgezogenen Jungtiere in den Jahresberichten angef├â┬╝hrt werden, m├â┬╝sste also von den elf genannten Nachzuchten (ohne die nicht aufgezogene) eine weitere nicht aufgewachsen sein, um auf Kl├â┬Âs' Gesamtzahl zu kommen.

Als Verluste sind ab 1960 lediglich erw├â┬Ąhnt: 0,1 1965, 0,1 1970 und 0,1 1976 (Nachzuchttier von 1964 - gleichzeitig letzte Erw├â┬Ąhnung der Art in den JB des Zeitraums bis 1978).

Eine Momentaufnahme bietet noch die Tierbestandsliste zum 125-j├â┬Ąhrigen Bestehen des Zoos (die einzige Liste dieser Art im Haltungszeitraum: Per 1.8.1969 sind dort 1,4 Eulenk├â┬Âpfe angef├â┬╝hrt.
(21.06.2014, 18:56)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Zumindest die S├â┬Ąbelantilopen und Barasinghas wechselten nicht vom TP in den Zoo (der hatte die Arten schon selbst in guten Zuchtgruppen), sondern wurden anderweitig abgegeben (habe ich aus den Jahresberichten in Erinnerung). F├â┬╝r die TP-Pr├â┬Ąriebisons gilt vermutlich das Gleiche, auch die "brauchte" der Zoo nun wirklich nicht. Andersrum ist der Zoo bei der Doublettenvermeidung durchaus ein St├â┬╝ck weit an Gro├â┬čtieren ausgeblutet - spontan und ohne Anspruch auf Vollst├â┬Ąndigkeit fallen mir Markhore (wurden der TP-Gruppe hinzugef├â┬╝gt!), Bergzebras, Wildesel, Leier- und Timorhirsche, Wapitis, Nilgaus, Trampeltiere, Kaffernb├â┬╝ffel, Malaien- und Brillenb├â┬Ąren ein, die seitdem nur noch im TP gehalten werden (und nat├â┬╝rlich der Afrikanische Elefant, aber durch den Umzug der einzelnen Kuh wurde ja keine Anlage im Zoo geleert, weil sie mit den Asiaten zusammen lebte). Von Einseitigkeit beim "Artenverlust" kann also keine Rede sein.
(21.06.2014, 17:11)
Michael Gradowski:   @Holger Wientjes: Wenn man nat├â┬╝rlich den Eingang als Ma├â┬čstab nimmt, macht ein asiatischer Besatz ganz klar Sinn. Deine Idee mit der Vergesellschaftung gef├â┬Ąllt mir ausgesprochen gut.

@Michael Mettler: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen findet doch schon seit Jahren statt. F├â┬╝r meinen Geschmack allerdings sehr zu Lasten des TP. In den letzten Jahren verlie├â┬čen u.a. S├â┬Ąbelantilopen, Barasinghas, HZA, P├â┬Ąriebisons, Yaks den TP. Mir f├â┬Ąllt keine Gro├â┬čtierart ein, die vom Zoo in den TP wechselte. Schon allein deshalb w├â┬╝rde ich die Zebus im TP lassen.
(21.06.2014, 14:01)
Bj├â┬ÂrnN:   Ich suche Hilfe aus der Fraktion der eifrigen Zoof├â┬╝hrersammler und Jahresberichtbesitzer:

Ich versuche seit geraumer Zeit, n├â┬Ąhere Informationen zur Eulenkopf-Meerkatzenhaltung im Zoo Berlin zwischen 1958 und 1978 aufzutreiben. Leider ist meine Quellenlage recht d├â┬╝nn und auch aus dem Zoo erh├â┬Ąlt man nur vage Informationen.

W├â┬Ąre es vielleicht m├â┬Âglich, meinen Wissensdurst mit Fakten zu stillen?

Vielen Dank im Voraus an das Plenum.
(21.06.2014, 13:28)
Michael Mettler:   @Michael Gradowski: Was spricht denn dagegen, Nellores und H├â┬Ąngeohrziegen vom TP in den Zoo umzusiedeln? Sie bek├â┬Ąmen dort einen Premium-Standort und eine geografisch passend gestaltete Umgebung (nicht nur der Eingang, wie Holger schrieb, sondern auch das Stallgeb├â┬Ąude der Anlage ist asiatisch gestylt) - beides ist im TP nicht der Fall, also w├â┬Ąre es eine Aufwertung beider Arten. Zebus g├â┬Ąbe es dann immer noch im TP (Zwergzebus). Schade, dass andere gro├â┬če und noch exotischer wirkende Zeburassen nicht ohne erheblichen Aufwand verf├â┬╝gbar sind(wobei ein Import von z.B. Guzerat-Zebus aus s├â┬╝damerikanischen Ranches vermutlich sogar einfacher w├â┬Ąre als von Zebus aus S├â┬╝dasien).

@Holger: An eine Vergesellschaftung mit Hulmans hatte ich auch schon gedacht, allerdings im Zoo und zusammen mit den Zebus - heilige K├â┬╝he und heilige Affen, das w├â┬Ąre doch ein nettes Thema. Aber die baulichen Notwendigkeiten w├â┬Ąren bei der Asienanlage im Zoo einfach zu gro├â┬č.

Eine schauattraktive Variante w├â┬Ąre es noch, die Asienanlage in eine (fast) begehbare Anlage umzuwandeln und einen Besuchersteg diagonal hindurchzuf├â┬╝hren, der sich im mittleren Teil br├â┬╝ckenartig w├â┬Âlbt und den Tieren der Anlage erm├â┬Âglicht, unter ihm hindurch die Seiten zu wechseln. Im Hinterkopf habe ich dabei die "begehbare" Anlage f├â┬╝r Nyalas im Tierpark Th├â┬╝le. Man k├â┬Ąme dadurch sehr nahe an die Tiere heran, ohne dass sie den Besucherweg benutzen oder Besucher von diesem abweichen k├â┬Ânnten. Nilgaus d├â┬╝rften daf├â┬╝r zu gef├â┬Ąhrlich sein (zumindest der Bulle), aber Axis/HZA k├â┬Ąmen in Betracht (Overloon z.B. hat eine mit diesen Arten besetzte, sogar "richtig" begehbare Anlage, allerdings von sehr viel gr├â┬Â├â┬čeren Ausma├â┬čen und damit Ausweichm├â┬Âglichkeiten f├â┬╝r die Tiere).

Was die Indienwiese im TP betrifft (und eigentlich in dessen Thread geh├â┬Ârt): Ich sehe angesichts der angestrebten Geografisierung des TP deren asiatischen Besatz nicht in Stein gemei├â┬čelt (meiner Erinnerung nach gibt es auch keine spezifisch asiatisch anmutenden Gestaltungselemente dort). Je nachdem, welchen Erdteil dieses Gehege zugeschlagen wird, k├â┬Ânnte man dort genausogut z.B. die Atlashirsche oder afrikanische Antilopen, Wapitis/Karibus oder Neuweltkamele (jeweils mit Nebenbesatz, soweit haltungstechnisch umsetzbar) unterbringen.

Egal, ob nun diese beiden aktuellen Asiengehege in Zoo und TP oder auch andere Anlagen: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen (wie bei meinen Gedankenspielen Nellores und Axis, aber insgesamt in beide Richtungen) ist m.E. immer einen Gedanken wert, wenn sich ihre Pr├â┬Ąsentation dadurch aufwerten lie├â┬če.
(21.06.2014, 10:22)
Holger Wientjes:   Aber der Eingang am Elefantentor ist ja asiatischen Stils. Da passen dann dementsprechend asiatische Arten am besten. Die Axishirsche b├â┬Âten sich noch als attraktive Art an. Die HZA w├â┬╝rde ich gerne wieder bei den Nilgaus sehen. Die Anlage im TP bietet ausserdem noch zus├â┬Ątzlich Platz f├â┬╝r eine indische Hirschart. Barasinghas, Sambars, Schweinshirsche... Es soll ja mehr Wert auf Vergesellschaftungen gelegt werden. Das bietet sich ja geradezu an. Und dazu noch, nach entsprechenden Sicherungsmassnahmen, die Hulmans und man h├â┬Ątte eine wunderbare Indienwiese im TP. Die Arten sind ja alle schon da (auch f├â┬╝r weitere Vergesellschaftungen).
(20.06.2014, 22:35)
Michael Gradowski:   @Michael Mettler: Die "Begr├â┬╝├â┬čungsanlage" mu├â┬č ja nicht zwingend asiatisch besetzt sein, zumal die genannten Zebus und Ziegen ja schon im TP vorhanden sind (vor allem die Zebus haben dort ja ein sehr sch├â┬Ânes Haus). Ich bin auch Huftierfan und ich denke, da b├â┬Âten sich einige interessante und auch attraktive afrikanische Antilopenarten an, z.B. Gnus oder auch Hirsche-
(20.06.2014, 22:10)
Michael Mettler:   Falls das unten erw├â┬Ąhnte Spitzmaulnashorn-Dromedar-Haus gebaut werden sollte, dann doch wahrscheinlich auf der Fl├â┬Ąche, die vorher f├â┬╝r den "Nashorndschungel" vorgesehen war, also jetziges Nashorn- und Kamelhaus. Damit w├â┬Ąren die Tage der Lama-Sammlung im Kamelhaus dann ohnehin gez├â┬Ąhlt.

Bei den Kropfgazellen w├â┬╝rde mich immer noch interessieren, ob sie ├â┬╝berhaupt ABgegeben wurden. Zu lesen ist ja nur vom AUFgeben der Haltung. Das schlie├â┬čt ja die M├â┬Âglichkeiten eines Aussterbens oder einer T├â┬Âtung (z.B. wegen Krankheit im Bestand) durchaus ein. Ich erinnere daran, dass aus letzterem Anlass vor wenigen Jahren die M├â┬Ąhnenschafhaltung im Zoo beendet wurde, vielleicht liegt bei den Kropfgazellen ein vergleichbarer Fall vor.

F├â┬╝r die Asienanlage am Elefantentor, quasi die "Begr├â┬╝├â┬čungsanlage" f├â┬╝r dort eintretende Besucher, f├â┬Ąnde ich Kropfgazellen allerdings zu unscheinbar (da stelle ich mal den gro├â┬čen Huftierfan in mir in den Hintergrund und denke schautechnisch). Bei den HZA sind wenigstens die B├â┬Âcke in punkto F├â┬Ąrbung und Geh├â┬Ârn auff├â┬Ąlliger, aber eigentlich finde ich, dass die Anlage nach gr├â┬Â├â┬čerem Besatz schreit. Falls die Stallboxen f├â┬╝r Huftiere ├â┬╝ber Nilgau-Gr├â┬Â├â┬če geeignet sind, warum dann nicht z.B. edle "heilige K├â┬╝he" (sprich Nellore-Zebus, auff├â┬Ąllig in Gr├â┬Â├â┬če und F├â┬Ąrbung), gern in Kombi mit H├â┬Ąngeohrziegen (die f├â┬╝r mehr Bewegung auf der Anlage sorgen)? Selbst Dromedare w├â┬╝rden zum Indien-Thema passen, aber die sind ja schon anderweitig ins Auge gefasst.
(20.06.2014, 16:13)
Michael Gradowski:   Gestern mal wieder ein Zoobesuch, haupts├â┬Ąchlich, um endlich das neue Vogelhaus zu sehen. Und was soll ich sagen, es ist irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Als ich aus Richtung Nasenb├â┬Ąren/Fasanerie kam, war ich erstmal erschrocken. Es sah sehr...Keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll. Nur Voliere an Voliere, sicher zweckm├â┬Ą├â┬čig aber nicht wirklich sch├â┬Ân. Innen dann das Selbe. Hmm, von nem Neubau hatte ich mir was Besseres erhofft. Keine Ahnung, aber ich bin jetzt nicht so wahnsinnig begeistert. Die Freiflughallen sind ganz ordentlich geworden, die gefallen mir ganz gut. Im Gro├â┬čen und Ganzen ist das Haus okay, aber wie gesagt eher zweckdienlich als ein Besuchermagnet. Aber es setzte jetzt kein Wow-Gef├â┬╝hl ein. Auch erscheinen mir viele Volieren ziemlich lieblos eingerichtet und im Vergleich zu den Fasanerievolieren auch kleiner. Das kann allerdings auch t├â┬Ąuschen. Wenn ich dagegen die ziemlich alte Fasanerie sehe, gef├â┬Ąllt die mir in der Aufmachung und Volierenausstattung wesentlich besser, auch wenn sie auch nur ne Volierenreihe ist. Ich will nicht sagen, da├â┬č ich entt├â┬Ąuscht bin, aber ziemlich ern├â┬╝chtert.
Dann gibt's gleich noch ne Anekdote hinterher. Als ich auf dem Baumwipfelpfad war (nette Idee ├â┬╝brigens, auch wenn ich mir das Ganze doch anders vorgestellt hatte, aber okay), schaute ich in die Australienflughalle und sah, wie ein 2-3j. M├â┬Ądchen einen offenbar gehandicapten Wellensittich nachjagte. Der kleine Kerl konnte wohl (noch?) nicht richtig fliegen und das kleine Biest immer hinter ihm her, wohlgemerkt durch die gesamte Anlage und nicht nur auf dem Weg. Nein, sie trampelte durch die gesamte Vegetation. Und was tat Mami? Das ganze Spektakel lachend mit dem Handy filmen! Toll. Vielleicht h├â┬Ątte ich ihr sagen sollen, da├â┬č sie ein noch besseres Video bekommt, wenn sie das Ganze mal bei den L├â┬Âwen wiederholt! Da h├â┬Ątte sie sich um sowas sinnloses wie Erziehung keine Sorgen mehr machen m├â┬╝ssen. Als ich klein war h├â┬Ątte meine Mutter mir aber was erz├â┬Ąhlt, wenn ich irgendwo die Wege verlassen h├â┬Ątte. Schlie├â┬člich lasse ich mein Kind (das ich nicht habe)auch nicht ├â┬╝ber die Blumenbeete marschieren, wenn ich bei jemand zu Besuch bin. Ich kann ├â┬╝ber solche Verantwortungslosigkeit nur immer wieder den Kopf sch├â┬╝tteln. H├â┬Ątte sich der Balg an nem Stein oder nem Gew├â┬Ąchs verletzt, w├â┬Ąre das Geschrei wieder gro├â┬č gewesen und der b├â┬Âse Zoo w├â┬Ąre Schuld. Dass es auch anders geht, bewies eine andere Frau. Deren Kleinkind wurde durch das M├â┬Ądel n├â┬Ąmlich angestachelt und wollte mit durchs Unterholz kriechen. Mami sprang hin und zog den Kleinen sofort zur├â┬╝ck auf den Weg und hielt dem Hosenmatz eine Standpauke. Der Kleine pl├â┬Ąrrte nat├â┬╝rlich gleich los nach dem Motto: "Warum darf die und ich nicht?" Die Frau h├â┬Ątte ruhig ganz laut sagen k├â┬Ânnen: "Weil ich eine gute Mutter bin!" Das h├â┬Ątt ich toll gefunden.

Zur├â┬╝ck zum Thema. Apropos V├â┬Âgel: Kann es sein, da├â┬č abgesehen von Vogelhaus und Fasanerie der Vogelbestand was die Artenanzahl angeht im Zoo drastisch abgenommen hat? Vor allem beim Wassergefl├â┬╝gel hatte ich das Gef├â┬╝hl, da├â┬č bei meinem letzten Besuch (ist auch schon wieder 2 Jahre her) wesentlich mehr Arten vorhanden waren oder kommt mir das nur so vor? Au├â┬čer Mandarin- und Brautenten und den wilden Stockenten waren verd├â┬Ąchtig wenig andere Arten ausgeschildert oder zu sehen. Auf jedem zweiten Teich Nilg├â┬Ąnse und Witwenpfeifg├â┬Ąnse, aber sonst? Die Flamingokolonie am Vierwaldst├â┬Ątter See kam mir auch schon mal gr├â┬Â├â┬čer vor; die an der Dreistirnpromenade war ganz verschwunden. Und in der Kondorvoliere waren neben den Namensgebern auch nur noch die Maguarist├â┬Ârche ausgeschildert (leider nicht zu sehen). Ist das nur mein Eindruck?

Immer wieder begeistert bin ich vom Aquarium. Da verbringe ich viel Zeit. Besonders angetan bin ich von den Quallen und vor allem vom Obergescho├â┬č mit der gro├â┬čen Anzahl von Amphibien und Wirbellosen. 2 Tiergruppen die ja in den meisten Zoos eher eine kleine oder gar keine Rolle spielen (wenn dann sieht man mal Baumsteiger, Vogelspinnen und Gespenstschrecken, aber das wars meist schon), was ich sehr schade finde. Die Lebendhaltung von Spinnen und Skorpionen in den B├â┬Ąnken wurde aufgegeben, was ich richtig finde. Jetzt kann man seinen Hintern auf Pr├â┬Ąparaten ausruhen.
Sehr sch├â┬Ân finde ich auch die Hirschanlagen, das Schweinehaus (vor allem wegen der Arten), das Erweiterungsgel├â┬Ąnde, das Nachttierhaus, die Anlage f├â┬╝r Okapis und den Bergtierfelsen. Weniger angetan bin ich nach wie vor vom Affenhaus. Abgesehen von den Menschenaffen (die Gorillaanlage gef├â┬Ąllt mir sehr und Ivo und seine Damen waren gestern auch sehr aktiv) fehlen mir die gelungenen Au├â┬čenanlagen. Selbst die Anlagen der Mandrills und Mantelpaviane gefallen mir nicht wirklich, die Bartaffenanlage ist da schon besser. Im Raubtierhaus ebenso Licht und Schatten. Die Anlage der Jaguarundis ist toll, die der Gro├â┬čkatzen ist auch nicht besser als die im TP. Die Au├â┬čenanlagen von Tiger und L├â┬Âwe find ich im Zoo besser, daf├â┬╝r hat das ABH die Felsenhallen.
Au├â┬čerdem bedaure ich immernoch, da├â┬č die HZA aus dem TP in den Zoo gezogen sind. Ich w├â┬╝rde sie lieber wieder zusammen mit den Nilgaus im TP sehen. H├â┬Ątte man doch machen k├â┬Ânnen und die Anlage dann mit den Kropfgazellen besetzen k├â┬Ânnen, statt diese ganz abzugeben. F├â┬╝r mich total unverst├â┬Ąndlich.
Au├â┬čerdem hat der Zoo jetzt wieder alle 4 Formen der Neuweltkamele. Wieso das? Soll die Doublettenhaltung nicht abgebaut werden oder interessiert das den neuen Direktor nicht? Ich finde jedenfalls, die Guanakos machen sich gut auf ihrer Gemeinschaftsanlage, die 3 anderen Arten werden im TP wesentlich besser pr├â┬Ąsentiert und sollten umziehen.
(20.06.2014, 14:55)
WolfDrei:   Heute erstmals in die Finger bekommen: Unter der Adresse des Zoos existiert eine Zeitung (2 Ausgaben Jahr), die sich "Begegnung" nennt.
Heft 1 von 2013 unter Einführung von BB, jetzt 1. Heft 2014 unter Federführung von Herrn Knieriem. Ziel ist eine historische Darstellung "berühmter" Tiere von Zoo und TP, auch Aquarium (jetzt 57. Geburtstag von Fatou). Ziel ist aber offensichtlich die Geldwerbung über Spendenwerbung und über Tierpatenschaften.
(10.06.2014, 19:33)
Michael Mettler:   In der ZTL stehen sie auch noch als aktuelle Haltung drin. Im BONGO 45 hei├â┬čt es aber (wie gesagt im Kapitel "Baut├â┬Ątigkeit"): "Im Hirschrevier beschlossen wir, die Haltung der Kropfgazellen zu beenden. Daher konnten wir beginnen, die Anlage der Prinz-Alfred-Hirsche f├â┬╝r unsere Wasserrehe umzugestalten. (...) Der Umbau der ehemaligen Kropfgazellenanlage beginnt im Januar 2014..."
(02.06.2014, 19:01)
Holger Wientjes:   O.k., dachte, das w├â┬Ąre jetzt aktuell gewesen.
(02.06.2014, 18:08)
Michael Mettler:   @Holger: Der Neue bekam sie doch schon gar nicht mehr zu sehen, wenn die Haltung bereits 2013 beendet wurde... Aber es w├â┬Ąre schon interessant, ob die Entscheidung wegen Haltungsproblemen oder aus anderen Gr├â┬╝nden fiel. Platzmangel kann es ja eigentlich nicht gewesen sein.
(02.06.2014, 16:10)
Holger Wientjes:   Ja, die Abgabe der Kropfgazellen verstehe ich auch nicht so recht. Die h├â┬Ątten beispielsweise prima im TP auf die Trampeltieranlage gepasst. Wo der Neue doch so viel Wert auf Vergesellschaftung legt...


(02.06.2014, 15:33)
Michael Mettler:   @Holger: Bezoarziegen sind aber auch nicht gerade "Laufkundschaft" und als Hausziegen-Vorl├â┬Ąufer didaktisch interessant. Da in Berlin das Vergleichen-K├â┬Ânnen immer so hoch bewertet wurde, wundert mich die Komplettabgabe statt einer internen Umsiedlung schon (ja, ich wei├â┬č, jetzt kann man im Zoo Steinb├â┬Âcke vergleichen...).

Kropfgazellen wiederum h├â┬Ątten eigentlich gut ins TP-Profil gepasst, und sie wurden im Zoo so viele Jahrzehnte lang gehalten, dass ein kommentarloser Abschied zumindest bei mir als Huftierfan Neugier weckt.
(02.06.2014, 13:37)
WolfDrei:   In dem "angestammten" Gehege sah ich die Wasserrehe (oder nur ein Tier) allerdings nur in dem eingez├â┬Ąunten Vorgehege.
(02.06.2014, 11:29)
Holger Wientjes:   So viel ich wei├â┬č, sind momentan zwei Gehege mit Wasserrehen besetzt (neben ihrem angestammten Gehege nun auch das ehemalige PAH-Gehege).
F├â┬╝r die Bezoarziegen kamen zumindest die ebenfalls nicht h├â┬Ąufigen Ture in den Zoo.
(02.06.2014, 11:02)
Michael Mettler:   Laut JB 2013 ist offenbar das Projekt "Nashorndschungel" in seiner urspr├â┬╝nglich gedachten Form ad acta gelegt. Geplant ist nun ein Neubau, dessen Eingangsbereich an das historische Strau├â┬čenhaus angelehnt sein soll und wo sich hinter einem Innenhof "ein funktionales modernes Tierhaus f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner und Dromedare" befinden soll.

Dass die Haltung der Kropfgazellen beendet wurde, ist im JB nur aus dem Bau-Kapitel ersichtlich; im zoologischen Teil wird es nicht erw├â┬Ąhnt. (Was ist nach dem Ringtausch eigentlich im bisherigen Wasserreh-Gehege untergekommen?) Mit Kropfgazelle und Kreta-Bezoarziege wurden somit 2013 zwei nicht h├â┬Ąufig gehaltene Formen f├â┬╝r "Gesamt-Berlin" aufgegeben, denn es handelte sich ja nicht um Zoo-TP-Doubletten.
(02.06.2014, 10:09)
Holger Wientjes:   Die Waldmurmeltiere m├â┬╝ssen aber die Nachbaranlage der Alpenmurmeltiere bewohnen. Dazu gibt es eine frische PM.
(21.05.2014, 15:41)
WolfDrei:   Gestern F├â┬╝hrung der F├â┬Ârderer im Zoo. Themen Enrichment und Target-Training von Tieren. Vorstellung von Herrn Knieriem.
Geburten: 2 Steppenbisons, 2 Gaure. 1 Wurf (wohl 5) Korsaks;1 Wurf Polarw├â┬Âlfe, 3 - 4 HZA. 1 Sitatunga, 1 Defassawasserbock,5 Schwarzst├â┬Ârche, 2 sibirische Steinb├â┬Âcke.
Aber wo sind die Waldmurmeltiere? Nichts gesehen, nichts ausgeschrieben.
Und wie kann man das Moschustier sehen? Meine letzte Sichtung war vor ca. 7 Jahren. Da kommt dann der Brent Huffman aus Toronto 2 Tage zu Besuch nach Berlin und bekommt gute Aufnahmen!
Die Prinz-Alfred-Hirsche haben die alte Anlage der Sumpfhirsche/ Kropfgazellen bezogen, in ihrer Anlage sind nun die Wasserrehe.
Anbei : Kantjil
(21.05.2014, 12:06)
WolfDrei:   Ich setze hier die Inhalte aus historischen F├â┬╝hrern ein:

├ó┬Ç┬ť├â┬ťbernommen ├ó┬Ç┬ť wurden von mir die F├â┬╝hrer des Zoo├é┬┤s von 1908 und 1914 (zun├â┬Ąchst verbaler Teil, dann im Block Aufnahmen), dann die F├â┬╝hrer von 1927 und 1937 bzw 38 (Jahr nicht genannt, eine Tierfutterreklame ist datiert mit 1937). Der F├â┬╝hrer von 1927 besteht aus Aufnahmen mit Legendenteil, der 1937er aus Text und Bild.

Zu nennen sind 1908 u.a. : ├ó┬Ç┬ťFlusspferd (!) im Nilpferdhaus├ó┬Ç┬ť: heranwachsendes M├â┬Ąnnchen aus der Antwerpener Zucht; kleineres Weibchen aus Senegal, hat mehrfach Junge zur Weltgebracht.

Bemerkenswerte Fotos: Sudanelefant, Babirusa, Panzernashorn, Lappenente!, Przewalskipferd, Somaliesel (mit Hybridfohlen mit indischem ├ó┬Ç┬ťKulan├ó┬Ç┬ť; genannt wird auch nubischer Wildesel), Gaur, Buntbock, arab. Oryx; Rappenantilope, Milu! (es werden 4 Tiere genannt - wann kamen die denn zum Herzog von Bedford? Ich glaubte zun├â┬Ąchst fr├â┬╝her? - genannt werden noch Gelbstei├â┬čhirsch, sardisch/korsikanischer Rothirsch, Berberh., Hangul??, Schomburgh.!, Leierh., C.e. songaricus, Barasingha!), Flusspferd. (kein Name oder Jahreszahl)

1914:
Text zum Flusspferd identisch, nur dass es hei├â┬čt: pr├â┬Ąchtig herangewachsenes M├â┬Ąnnchen

Fotos: Zwergelefant aus Kamerun, Spitzmaulnashorn, Zwergflusspferd, Fingertier, Irbis, Langschnabeligel, Grevy, Prinz Alfred Hirsch, Moschusochse, Gelbrückenducker, Pferdeantilope, Tiang, Leierantilope, Riesenseeadler, Schneeziege, Babirusa, Kagu.
!!!Genannt werden im Text 36 Hirsch├ó┬Ç┬Łformen├ó┬Ç┬Ł!!!!!! - was auch damals immer die Systematik gewesen ist.

1927:
Fotos: u.a. Orang-Paar, Hasenmaus, M├â┬Ąhnenratte, Zwergelefant vom Kongo, Somaliesel, Flusspferd (kein besonderer Text dazu), Leierhirsch, Dybowskisika, Prinz-Alfred H., Massaigiraffe, Beisa, Rappenantilope, Markhor, Gayal,

1937:
Fotos u.a. ind. Elefant ├ó┬Ç┬ťAida├ó┬Ç┬Ł mit Kalb ├ó┬Ç┬ťOrje├ó┬Ç┬Łgeb 1936, Orang mit Jungtier, Junggorilla Pongo, M├â┬Ąhnenwolf, Rieseng├â┬╝rteltier, Seeelefantenpaar, Andenhirsch!!, Bighornwidder, Bergnyala!!, drei Pronghorns, Graues Baumk├â┬Ąnguruh(also inustus).

Und Flusspferdkuh mit Jungtier von 1933 (ohne Namensnennung )- Text und Bild unter ├ó┬Ç┬ťFlusspferde"
(17.05.2014, 19:12)
J├â┬Ârn Hegner:   im aquarium sind heute ganges-gaviale .
(08.04.2014, 18:53)
Henry Merker:   Das war mir nicht bekannnt. Dann sieht es in dieser Sache durchaus gut aus.
(07.04.2014, 21:29)
Michael Mettler:   Als f├â┬╝r Robben zust├â┬Ąndiger Kurator d├â┬╝rfte Dr. Knieriem in seiner hannoverschen Zeit noch seinen Teil dazu beigetragen haben, den langwierigen Import der Seeb├â┬Ąren f├â┬╝r Yukon Bay anzuschieben (Ishewsk stand m.W. nicht von Anfang an als Herkunftsquelle fest). Von daher hat er vermutlich auch selbst Kontakte, um einen passenden Bullen (und vielleicht auch zus├â┬Ątzliche Weibchen?) zu holen.
(07.04.2014, 20:26)
Henry Merker:   Vielleicht gelingt ein Import aus Russland ├â┬╝ber den Tierpark, da dort allem Anschein nach die insgesamt besseren Verbindungen nach Russland bestehen.....zumindest einige Tiertransfers f├â┬╝r das Jahr 2014 sollen ja schon abgesprochen worden sein - damals noch unter Dr. B.. Ob dies so bestehen bleibt oder durch den Direktionswechsel und der politischen Situation kurzerhand gestrichen wird, bleibt abzuwarten.
(07.04.2014, 19:58)
Wolfgang Eggerking:   @WolfDrei: Danke, das habe ich schon vermutet- sonst w├â┬Ąren die beiden recht gro├â┬čen Becken auch sehr leer gewesen.Besteht denn angesichts der politischen Gro├â┬čwetterlage ├â┬╝berhaupt Aussicht auf eine baldige Lieferung aus Russland? Die zwei weiblichen Jungtiere aus Hannover verlieren sich doch auf der gro├â┬čen Anlage ohne Gesellschaft!?
(07.04.2014, 19:31)
WolfDrei:   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die S├â┬╝dafrikaner ersetzen, bzw. die letzte S├â┬╝dafrikanerin.
(07.04.2014, 17:29)
WolfDrei:   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die S├â┬╝dafrikaner ersetzen, bzw. die letzte S├â┬╝dafrikanerin.
(07.04.2014, 17:29)
Wolfgang Eggerking:   @WolfDrei: Eine kurze Nachfrage zu den N├â┬Ârdlichen Seeb├â┬Ąren- sollen die wirklich die Kalifornier ersetzen, oder doch eher die S├â┬╝dafrikaner?
(07.04.2014, 14:12)
WolfDrei:   Erschienen ist "Bongo" 45 (2014) mit dem Jahresbericht 2013.
(01.04.2014, 19:35)
Oliver Jahn:   Es kam ja ml die Frage nach dem Moschustier im Zoo auf. Silvester 2013 hatte ich Gl├â┬╝ck.
(30.03.2014, 23:32)
Oliver M├â┬╝ller:   Zu der Frage, wann Herr B. Zoo und Tierpark verl├â┬Ąsst, was dann aus ihm wird und wann Knieriem kommt, findet sich folgendes auf der VDZ-Website:

Tierpark und Zoo Berlin:
31.03.2013: Dr. Bernhard Blaszkiewitz geht in den Ruhestand
01.04.2014: Dr. Andreas Knieriem tritt sein Amt als Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und alleiniger Gesch├â┬Ąftsf├â┬╝hrer der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH an
(28.03.2014, 10:46)
WolfDrei:   22├é┬░C vor 2 Tagen im Zoo. Im letzten Jahr lag noch Schnee! Wider Erwarten war der Besucherstrom an der Kasse schnell abgearbeitet, auch im Zoo selbst hatten sich die Besucher schon homogen verteilt. Es ging also noch.

An neuen Anlagen stellt sich die Mandrillanlage vor, die nun ebenso wie die B├â┬Ąrenmakakenanlage ebenerdig mit Glas umgeben ist bei Beibehaltung der alten Ma├â┬če. Nunmehr fallen die restlichen Au├â┬čenanlegen f├â┬╝r Hutaffen, Br├â┬╝llaffen, Kapuziner und Hulmans doch recht ab. Mittlerweile sind die Spezialnetzdr├â┬Ąhte der Schimpansenanlage durch die ├ó┬Ç┬ťBerliner Luft├ó┬Ç┬Ł nicht mehr ganz so glitzernd. Im Bestand an Jungtieren mehrere Mantelpaviane, 2 bei den Lisztaffen, 1 Hulman, 1 Haubenlangur. Die Gorilla-Dame Fatou (nunmehr 57 Jahre alt, Foto anbei) genoss bewegungslos die Sonne. Generell hat sich am Bestand nichts ge├â┬Ąndert, in der Nageranlage und im Gebirgsteil war noch Ruhe. Die Waldmurmeltiere, zwischenzeitlich im TP gelagert, sollten ja in den Zoo.
Die Vogelvolieren-Au├â┬čenanlagen des Neubaus waren ebenfalls noch verschlossen, es gab auch keine Ver├â┬Ąnderungen - bei Amadinen, Weberv├â┬Âgeln und Prachtfinken bin ich aber nicht artensicher, sollte es neue Tiere gegeben haben. Die Australien- und Afrikahalle sind weiter relativ ├ó┬Ç┬ťunterbewohnt├ó┬Ç┬Ł, in der nunmehr gut bewachsenen S├â┬╝dostasienalge hatte ein Besucher seine 2 hellen Kanarienv├â┬Âgel ├ó┬Ç┬ťentsorgt├ó┬Ç┬Ł.

Ver├â┬Ąnderungen sind bei den Hirschen geplant: die nunmehr mit Rollrasen ausgestattet Prinz-Alfred-Anlage soll die Wasserrehe aufnehmen (dort gab es 2013 Nachwuchs), die Prinzen sollen in die alte Sumpfhirschanlage - die dort lebenden Kropfgazellen gingen nach Karlsruhe. Alte Wasserrehanlage : Neu-Besatz unbekannt f├â┬╝r die Pfleger. Der Miluhirsch hatte wieder ein ├ó┬Ç┬ťabenteuerliches ├ó┬Ç┬ťGeweih aufgesetzt, vor ca 4 Jahren hatte er schon 2 Geweihe im Jahr entwickelt. Gebirgstiere: 6 westkaukasische Steinb├â┬Âcke z├â┬Ąhlte ich, doch wird es wohl noch keinen Nachwuchs geben.
Nachwuchs bei den Wiederk├â┬Ąuern: 2 Litschis, 1 Sitatunga, 1 m├â┬Ąnnliche Rappenantilope, 2 Nyalas (so sie nicht vom Vorjahr sind).

Interessant das Vorhaben bei den Robben: angekommen sind aus Hannover 2 junge weibliche n├â┬Ârdliche Seeb├â┬Ąren. Man will auf selbige umstellen und die Kalifornier abgeben. Diese Art gibt es in Europe auch in Brno. In der Innenanlage sind jetzt 9 K├â┬Ânigspinguine, Felsenpinguine sah ich nicht mehr.

Am Katzenhaus wird das Dach ausgebessert, so dass durch Ger├â┬╝stbau einige Tiere umziehen mu├â┬čten. 1 Geburt bei den Schmalstreifenmungos. Bei den Jaguarundis sah ich diesmal in einem Nebenk├â┬Ąfig eine rote Morphe, die gro├â┬če Anlage schien zeitlich unbesetzt (?).
Keine Ver├â┬Ąnderungen im Nachttierhaus, man hofft allerdings auf ein Fingertier aus den USA.

Beim n├â┬Ąchste Besuch wir es also einen neuen Direktor geben. Hoffen wir das Beste!

(22.03.2014, 18:17)
WolfDrei:   Foto anbei ohne Kommentar
(19.03.2014, 11:26)
Oliver M├â┬╝ller:   @J├â┬Ârn Hegener:

Im Zoo K├â┬Âln gibt es ├â┬ťberlegungen, Grosse Pandas anzuschaffen, allerdings ist man sich der geringen Wahrscheinlichkeit bewusst, dass dieser Traum in Erf├â┬╝llung geht.
Laut Anthony Sheridan gibt es entsprechende ├â┬ťberlegungen durchaus auch im Berliner Zoo, allerdings ist nat├â┬╝rlich die dortige Anlage nach heutigen Vorschriften der Chinesen nicht mehr entsprechend nutzbar, ausserdem ist ja noch offen, was der neue Direktor vor hat.
(16.02.2014, 16:14)
J├â┬Ârn Hegner:   was in den gehege rein kommt beim raubtierhaus wo fr├â┬╝her die grossen pandas drin waren , weiss wohl auch noch keiner . zur zeit ist darin ja noch ein malaienb├â┬Ąr . dieser ist schon sehr alt und wird auch nicht mehr lange leben . grosse pandas nochmal kann sich der zoo berlin nicht leisten . plant den sonst ein anderer zoo in deutschland vielleicht grosse pandas .
(16.02.2014, 14:44)
Sacha:   @Jenny: Sehe ich ganz genau so.
(29.11.2013, 09:50)
Jennifer Weilguni:   Man kann ├â┬â├é┬╝ber BB ja sagen und denken, was man will. Aber einen Scherbenhaufen hat er ganz gewi├â┬â├ů┬Ş nicht hinterlassen. Ich ziehe nach wie vor den Hut vor ihm, da├â┬â├ů┬Ş er es ├â┬â├é┬╝berhaupt geschafft hat, gleich zwei so gro├â┬â├ů┬Şe und bedeutende Einrichtungen gleichzeitig zu managen.
Trotz all seiner Ecken und Kanten finde ich es ungerecht, da├â┬â├ů┬Ş es nun so eine Schlammschlacht um ihn gibt.

Und mal ehrlich selbst WENN Wellensittiche an L├â┬â├é┬Âwen oder was auch sonst f├â┬â├é┬╝r Katzen verf├â┬â├é┬╝ttert worden w├â┬â├é┬Ąren; was w├â┬â├é┬Ąre denn da so schlimm dran? Ist das dann aus Seuchenschutzgr├â┬â├é┬╝nden (Psittacose?) relevant? Oder geht es nur mal wieder darum, da├â┬â├ů┬Ş man so "niedliche Haustiere" nicht verf├â┬â├é┬╝ttern darf? In dem Fall h├â┬â├é┬Ątten dann wohl alle Zoos ein Problem, denn auch Meerschweinchen, Ratten und Kaninchen stehen ja nicht nur in den Kinder- und Wohnzimmern der Nation als STreichelgef├â┬â├é┬Ąhrten bereit, sondern eben auch auf den Speisezetteln der Zootiere. (Und mal ehrlich, wer hat eigentlich Mitleid mit den Rindern und H├â┬â├é┬╝hnern, die in den Futtern├â┬â├é┬Ąpfen der Hunde und Katzen landen?).

Ich kenne BB ja nicht pers├â┬â├é┬Ânlich, kann mir aber trotz allem, was man ├â┬â├é┬╝ber ihn geh├â┬â├é┬Ârt und gelesen hat (oder gerade deswegen) nicht vorstellen, da├â┬â├ů┬Ş er absichtlich Sabotage betreibt um sich an seinem Nachfolger zu "r├â┬â├é┬Ąchen".
(26.11.2013, 20:19)
WolfDrei:   Im Berliner Bl├â┬Ątterwald rauscht es seit einigen Tagen wieder gegen BB (es scheint wohl keine anderen Probleme in Berlin zu geben) - und es wird wieder reichlich viel Schlamm auf ihn geworfen.

Diesmal ist eher der Zoo betroffen. Sogenannte Insider wollen festgestellt haben, dass 300 Enten-(G├â┬Ąnsev├â┬Âgel?) ├ó┬Ç┬ťverschwunden├ó┬Ç┬Ł seien. W├â┬Ąhrend vom Zoo gesagt wird, dass die im Winterquartier seien (wie ├â┬╝brigens seit 2 Wochen auch im TP), wird nun voll polemisiert - anbei einige Ausdr├â┬╝cke aus verschiedensten Zeitungen: ├ó┬Ç┬ťgeheimnisvoller Exodus/Ausverkauf wertvollster Tiere aus dem Zoo (habe seit Jahren im Zoo keine seltenen Anatiden gesehen - na gut, Bernierente) ; Ausverkauf des wertvollen Tierbestandes des Zoos durch BB; Tiere offensichtlich in den Osten verscherbelt (reicht wohl von Polen bis China); der tierschutzpolitische Sprecher der CDU - nunmehr Tierschutzexperte genannt- ├ó┬Ç┬ťman m├â┬╝sse die Abgabe der besten Tiere verhindern├ó┬Ç┬ť; weiter: BB hinterl├â┬Ąsst einen Scherbenhaufen f├â┬╝r seinen Nachfolger├ó┬Ç┬ť.

Nun kommt noch der Amtstierarzt von Berlin Mitte hinzu (in dessen Zust├â┬Ąndigkeits-Bereich liegt der Zoo), der heroisch daf├â┬╝r gek├â┬Ąmpft hat, dass ├ó┬Ç┬ť30 aus dem Zoo verschwundene├ó┬Ç┬Ł Wellensittiche nicht verf├â┬╝ttert wurden: je nach Zeitung sollte das an Kleinkatzen oder (der Bl├â┬Âdsinn nimmt kein Ende) als Praline auf dem Futterfleisch von L├â┬Âwen des Zoos erfolgen. Da dieser Amtsarzt das heroisch verhindert hat, h├â┬Ątte BB die Tiere in den TP gegeben, wo man ja bei den dortigen 300 Wellensittichen die Hinzugekommenen 30 nicht ├ó┬Ç┬ťherausz├â┬Ąhlen├ó┬Ç┬Ł kann. Dann noch in den Zeitungen, dass es eine Klage des Amtstierarztes gegen BB wegen Versto├â┬čes gegen das Tierschutzgesetz gibt: es sollte eine hochtragende Elenantilope nach Bulgarien gebracht werden (neben 2 anderen). BB: er k├â┬Ânne einsch├â┬Ątzen, dass das f├â┬╝r die 2 Tage Transport gefahrlos sei. Der Amtsarzt: das sei t├â┬Âdlich, es h├â┬Ątte schlie├â┬člich unter BB im Zoo schon ├ó┬Ç┬ťunz├â┬Ąhlige Verst├â┬Â├â┬če ├ó┬Ç┬ť gegen dieses Gesetz gegeben wie: unzureichende Haltung der L├â┬Âwen, der Seel├â┬Âwen, der Eisb├â┬Ąren usw. (die Haltungsbedingungen der beiden Braunb├â┬Ąren im K├â┬Âllnischen Park auf kleinster Fl├â┬Ąche hat er ├â┬╝brigens als ausreichend bezeichnet).

Dazu dann Tierschutzexpertin H├â┬Ąmmerling, dass es bei einem Japanmakakentransport (um die 43 Tiere - wo kamen die eigentlich her?) nach Spanien 3 tote Tiere gegeben h├â┬Ątte. Und wieder der CDU-Experte: man m├â┬╝sse sofort die Tierbestandslisten des Zoos ├â┬╝berpr├â┬╝fen, denn schlie├â┬člich bekomme ├ó┬Ç┬ťder Zoo ├ó┬Ç┬ť 6,2 Millionen Euro pro Jahr (ist nat├â┬╝rlich der TP, der diese Summe bekommt). Diese Forderung wurde dann dem Senator f├â┬╝r Finanzen (parteilos) und dem Aufsichtsrat von Zoos und TP ├â┬╝bergeben.

In einer Zeitung gab es dann die Feststellung, dass BB und der Amtstierarzt von Mitte in herzlicher Feindschaft zueinander stehen (siehe seinerzeit das Verbot, Eisb├â┬Ąrmann Troll aus dem TP im Zoo zu belassen). Jetzt wird mir auch klar, warum es im Zoo in den letzten 5-6 Jahren kaum einen bemerkenswerten Neuzugang gab. Alle wesentlichen Neuzug├â┬Ąnge kamen in den TP. Und dazu stellt nun Frau H├â┬Ąmmerling fest, dass der Amtstierarzt von Lichtenberg sozusagen ein ├ó┬Ç┬ťWeichei├ó┬Ç┬Ł (oder so ├â┬Ąhnlich) sei, der alles absegne. Und so kommen alle (die wertvollsten nat├â┬╝rlich ) Tiere aus dem Zoo immer erst in den TP, bevor sie dann verscherbelt zu werden.

Es muss natürlich immer gesehen werden, dass die Stellung des jeweiligen Journalisten und der jeweiligen Zeitung zu BB bei der Interpretation der Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten zu unterschiedlichsten Erzeugnissen führt.
Dennoch: letztlich bleiben als ├â┬╝belster Anwurf und als Unterstellung, BB w├â┬╝rde aus Rache wegen der Nichtverl├â┬Ąngerung seines Amtes die Nachfolge von Herrn Knieriem behindern, indem er ihm einen Tr├â┬╝mmerhaufen ├â┬╝berl├â┬Ąsst.

(25.11.2013, 18:28)
WolfDrei:   Fingertier Mario im April
(24.11.2013, 14:48)
WolfDrei:   Nachdem ich es am Dienstag h├â┬Ârte - nun best├â┬Ątigt es auch die Zootierliste: Fingertier Mario ist gestorben: Er war eine Nachzucht von 2001 in Antananarivo und wurde seinerzeit im April 2007 beim Besuch des madagassischen Staatspr├â┬Ąsidenten dem Berliner Zoo nach Bem├â┬╝hungen durch den Berliner Tierpfleger Mario Perschke vermittelt, der seit September 2000 auf Madagascar arbeitete und dort im Mai 2007 verstarb. Anbei die Gedenktafel f├â┬╝r ihn aufgrund seiner Bem├â┬╝hungen um den Naturschutz auf Madagascar im Botanisch-Zoologischen Garten Tzimbazaza
(16.11.2013, 23:46)
J├â┬Ârn Hegner:   nicht lange waren aber die kreta-bezoarziegen im zoo . zwar in der anlage wo vorher die m├â┬Ąhnenschafe drin waren . jetzt befinden sich darin westkaukasische steinb├â┬Âcke . werden denn sonst noch die sibirischen steinb├â┬Âcke bleiben und zwar daneben .
(06.11.2013, 19:18)
J├â┬Ârn Hegner:   beh├â┬Ąlt der zoo jetzt eigentlich noch die rotb├â┬╝ffel . weil diese hat auch der tierpark . ansonsten grasb├â┬╝ffel w├â┬Ąren doch nicht schlecht . die grevy-zebras sollen doch auch irgendwann weg kommen aus dem zoo . wurde schon ├â┬╝berlegt , was dann in die anlage kommt neben die oryx .
(05.11.2013, 20:38)
Mark Meier:   Die roten Br├â┬╝llaffen sind doch im TP gelandet, daf├â┬╝r erh├â┬Ąlt der Zoo westkaukasische Steinb├â┬Âcke aus Paignton. Die Kreta-Bezoarziegen m├â┬╝ssen daf├â┬╝r weichen.
(22.10.2013, 22:42)
Mark Meier:   @Michael Mettler: Ich w├â┬╝sste auch nicht, wo man im TP Br├â┬╝llaffen sinnvoll zeigen will. Es sei denn man w├â┬╝rde neben den Gibbons noch eine nichtafrikanische Art ins Primatenhaus holen oder man k├â┬Ânnte sie entweder im Dickh├â┬Ąuterhaus in eine der kleinen Affenanlagen oder mit zu den Faultieren geben oder aber in das Krokodilhaus (wohl eher in den ersten Abschnitt ohne Krokos) integrieren. Aber alle diese L├â┬Âsungen erscheinen mir nicht unbedingt nahe liegend. Daher w├â┬╝rde ich auch eher an den Zoo denken.
(19.10.2013, 11:18)
Sacha:   @Alle: Danke f├â┬╝r die Infos.
(19.10.2013, 09:03)
Michael Mettler:   @Holger Wientjes, Sacha & Gudrun Bardowicks, zur Frage der Roten Br├â┬╝llaffen (Beitr├â┬Ąge 30.9. bis 2.10.13): Im neuen Tierpark-Wegweiser, der ansonsten sehr aktuell zu sein scheint, werden keine Br├â┬╝llaffen erw├â┬Ąhnt. Also doch f├â┬╝r den Zoo gedacht...?
(18.10.2013, 19:11)
Michael Mettler:   @Sacha: Laut dem neuen Aquariumf├â┬╝hrer werden in der anderen H├â┬Ąlfte der Krokodilhalle nach wie vor Brillenkaimane gehalten (die Gaviale werden bereits im Text erw├â┬Ąhnt).
(18.10.2013, 18:11)
Michael Mettler:   Mir fiel dazu ein Forum-Beitrag von Ralf Sommerlad zum Sinn europ├â┬Ąischer Gavial-Nachzucht und zu den dazu erforderlichen Gehegestrukturen ein: siehe Thread "Ganges-Gavial", 24.10.2011....
(18.10.2013, 16:09)
Holger Wientjes:   Die Gaviale sind in dem Abteil, in dem zuvor das Neuguineakrokodil lebte. Dieses ist anscheinend, laut ZTL, im TP eingestellt.
(18.10.2013, 15:50)
Sacha:   Wow! Wieder mal eine Rarit├â┬Ąt im Zoo Berlin. Weiss jemand, welche Art(en) daf├â┬╝r Platz machen mussten und ob die GGs beide Teile der Krokodilanlage nutzen k├â┬Ânnen?
(18.10.2013, 15:47)
Zoo Berlin:   Ein St├â┬╝ck Ganges in Berlin ├ó┬Ç┬ô beeindruckende Reptilien sind in die Krokodilhalle des Zoo-Aquariums eingezogen

Urspr├â┬╝nglich stammen sie aus den Fl├â┬╝ssen Indiens, u.a. dem bekannten Ganges: Die Rede ist von den h├â┬Âchst imposanten Gangesgavialen (Gavialis gangeticus), die neben Echten Krokodilen und Alligatoren die Familie der Krokodile bilden. Schon seit 65 Millionen Jahren sieht das Tier nahezu unver├â┬Ąndert aus, ├â┬Ąhnlich wie die langschnauzigen Krokodile aus der Kreidezeit. Die Anpassung an das Wasserleben ist st├â┬Ąrker als bei allen anderen Krokodilen: Die Beine sind recht schwach, der Schwanz dagegen ein kr├â┬Ąftiges Ruder. Damit wagen sich die Tiere sogar durch die Str├â┬Âmungen.
Auff├â┬Ąllig ist die lange Schnauze, in der ├â┬╝ber 100 gleichf├â┬Ârmige Z├â┬Ąhne sitzen, die das Tier als ausgesprochenen Fischfresser ausweist. Nur am Vorderende, im Bereich der Nasenl├â┬Âcher, verbreitert sich die Schnauze etwas.
Seit etwa drei Wochen befinden sich drei Weibchen in der schon 1913 er├â┬Âffneten tropischen Krokodilhalle, bei n├â┬Ąchster Gelegenheit soll ein M├â┬Ąnnchen folgen. Unsere Tiere schl├â┬╝pften bereits in einer Zuchtstation und sind als Leihgabe Teil eines europaweiten Programmes zum Aufbau einer planm├â┬Ą├â┬čigen Zucht.
Gangesgaviale sind heute auf das H├â┬Âchste bedroht ├ó┬Ç┬ô wegen Haut und Fleisch. Ebenfalls wird ihnen als Fischr├â┬Ąuber nachgestellt. Verheerend ist auch die Zerst├â┬Ârung der Lebensr├â┬Ąume, wie die Verschmutzung oder der Sandabbau. Von einstmals vielen Hunderttausend sind heute nur noch etwa 2000 geblieben. F├â┬╝r das Zoo-Aquarium Berlin soll es in Zukunft vornehme Pflicht sein, seinen Beitrag an der Arterhaltung zu leisten.

Foto: Carlos Frey
(18.10.2013, 14:29)
Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Persischen Leoparden

Im Raubtierhaus des Berliner Zoos entzieht sich ein am 1. Juli geborenes Gro├â┬čkatzenkind in den letzen Tagen konsequent dem tier├â┬Ąrztlichen Zugriff: konnte es w├â┬Ąhrend der ersten Lebenswochen noch leicht in seiner Wurfbox separiert werden, folgt es seiner Mutter jetzt meist auf Schritt und Tritt. Dies zur Freude der Zoobesucher, die das weibliche Leopardenkind nun regelm├â┬Ą├â┬čig im Gehege beobachten k├â┬Ânnen, doch zum ├â┬ärger seiner menschlichen Betreuer; denn der Nachwuchs sollte gegen t├â┬╝ckische Krankheiten wie Katzenseuche und Katzenschnupfen gut immunisiert werden. Anders als ein Schnupfen beim Menschen sind die genannten Viruserkrankungen f├â┬╝r die Raubtiere doch sehr viel bedrohlicher. Gefahr allerdings besteht f├â┬╝r das Persische Leopardenm├â┬Ądchen, das den Rufnamen "Shiva" tr├â┬Ągt, nicht wirklich, eine erste Impfung im Alter von 8 Wochen, hat das Tier bereits wohlbehalten hinter sich gebracht. Jetzt, im Alter von 12 Wochen, ist nur noch die komplettierende Auffrischungsimpfung f├â┬Ąllig und dies wird in den n├â┬Ąchsten Tagen bestimmt auch gelingen.

Insgesamt ist "Shiva" das f├â┬╝nfte in Berlin heranwachsende Kind seiner elfj├â┬Ąhrigen Mutter "Eriwan", die bereits 2006, 2008 und 2011 Jungtiere erfolgreich aufgezogen hatte. Vater "Haakon" hat bereits sein sechzehntes Lebensjahr erreicht, was f├â┬╝r Gro├â┬čkatzen schon recht beachtlich ist.

Das ehemals riesige Verbreitungsgebiet des Leoparden erstreckte sich von S├â┬╝dafrika bis in den Osten Russlands. Entsprechend zahlreich sind auch die zu unterscheidenden Unterarten. Die im Zoo gepflegte zentralasiatische Unterart ist haupts├â┬Ąchlich im Iran (ca. 700 Individuen), daneben aber auch mit kleinen Restpopulationen in Afghanistan, Turkmenistan sowie im Kaukasus beheimatet. Die derzeit gr├â┬Â├â┬čte Bedrohung f├â┬╝r die im Freiland lebenden Leoparden, ist die Fragmentierung des Restbestandes in viele voneinander getrennte Kleingruppen mit damit einhergehender Fortpflanzungsminderung. Selbstverst├â┬Ąndlich stellen aber auch Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen - wie etwa Landminen und dergleichen - und die Dezimierung m├â┬Âglicher Beutetiere eine gro├â┬če Gefahr f├â┬╝r die Tiere dar.

In Zoologischen Einrichtungen werden weltweit etwa 100 Persische Leoparden gehalten. Die europ├â┬Ąische Erhaltungszucht wird vom Allwetterzoo in M├â┬╝nster koordiniert. Die Zucht dieser Leopardenform ist sehr erstrebenswert, um dem Sinken des Bestandes in Menschenobhut langfristig entgegenzuwirken.

Foto: Carlos Frey
(09.10.2013, 08:40)
Oliver M├â┬╝ller:   @Michael Mettler:

Das stimmt nat├â┬╝rlich. Es ging mir vor allem um den Fl├â┬Ąchengewinn, der durch eine andere Absperrung m├â┬Âglich w├â┬Ąre. Also meinetwegen auch Gitter mit kurzen verglasten Abschnitten.

@Holger Wientjes:

Ich denke nicht, dass zoogehege zu gro├â┬č sein k├â┬Ânnen. Davon abgesehen k├â┬Ânnte man die L├â┬Âwen- und Tigeranlagen tauschen, da m. E. De L├â┬Âwenanlage eine gr├â┬Â├â┬čere Gesamtfl├â┬Ąche hat.
(03.10.2013, 10:58)
Michael Mettler:   @Oliver M├â┬╝ller: Warum eigentlich "komplett verglasen"? Damit - um WolfDreis Kommentar noch etwas zu erweitern - noch mehr Fl├â┬Ąche verkratzt und beschmiert werden kann, wahlweise beschl├â┬Ągt oder in der Sonne spiegelt und Arbeitszeit der Pfleger zwecks Putzens bindet? Abgesehen davon frage ich mich auch, ob bei solchen "Freilandterrarien" mal jemand an die Blendwirkung auf die Gehegebewohner bei entsprechendem Sonneneinfall denkt...

Wenn schon Gr├â┬Ąben entfallen oder auf kurze Abschnitte reduziert werden sollten, g├â┬Ąbe es als Alternative immer noch das gute alte Gitter. Dunkel gestrichen/beschichtet erlaubt es einen guten Durchblick und gl├â┬Ąnzt nicht in der Sonne, man kann es stellenweise beranken lassen und es l├â┬Ąsst Luft und Ger├â┬╝che durch (wobei letztere gerade auch f├â┬╝r die Tiere interessant sein d├â┬╝rften). F├â┬╝r das beliebte "Hautnah-Erlebnis" reichen auch kurze Glasfronten (ich denke da an sowas wie die Nische bei den wei├â┬čen W├â┬Âlfen), da muss man nicht gleich eine ganze gro├â┬čfl├â┬Ąchige Anlage einglasen.
(03.10.2013, 09:14)
Holger Wientjes:   Der Zoo, genauer gesagt das Aquarium, bekommt zur Abwechslung auch mal wieder einen interessanten Neuzugang. Dvur Kralove hat 0,5 Gangesgavialweibchen aus Indien importiert, von denen drei in Berlin eingestellt werden bzw. momentan wohl schon sind.
(03.10.2013, 08:38)
Gudrun Bardowicks:   Vielleicht k├â┬Ânnte man sie ja neben den Gelbbrustkapuzinern unterbringen. Dort sind zumindest 2 oder sogar 3 Affenvolieren vorhanden, die bei meinem letzten Besuch im Juli aber beide mit Kapuzinern besetzt waren.
(02.10.2013, 22:39)
Holger Wientjes:   @Oliver M├â┬╝ller: Mehr Platz kann nie schaden. Aber die L├â┬Âwenanlage ist auch mit Wassergraben schon sehr grossz├â┬╝gig bemessen. Da bedarf es sicher keines zus├â┬Ątzlichen Landgewinns.

@Sacha: Gute Frage ! Ich w├â┬╝sste im Moment auch keine Anlage/Haus wo sie in der Schau hinpassen k├â┬Ânnten.
(02.10.2013, 22:06)
Sacha:   @Holger Wientjes: Interessante News. Allerdings frage ich mich, wo die Br├â┬╝llaffen im TP Berlin untergebracht werden sollen. Im Niederaffenhaus sind doch alle Gehege besetzt, oder irre ich mich da? Und ansonsten scheint mir weder das AB-Haus noch Dickh├â┬Ąuter- oder Krokodilhaus m├â┬Âglich bzw. geeignet.
(02.10.2013, 21:52)
Oliver M├â┬╝ller:   @WolfDrei:

├â┬ťber die Scheiben habe ich mich letzte Woche auch gewundert, aber ich vermute, sie sind f├â┬╝r Rollstuhlfahrer gedacht oder f├â┬╝r Kinder (damit sie keiner auf die Mauer setzt :-). Sinnvoll w├â┬Ąre es m. E., die L├â┬Âwen- und Tigeranlage komplett zu verglasen, die riesigen nutzlosen Wassergr├â┬Ąben zu beseitigen (L├â┬Âwen) bzw. Verkleinern (Tiger) und damit den Tieren mehr Platz zu geben.
(02.10.2013, 20:52)
WolfDrei:   Nach ca 2 Monaten ein Besuch bei Sonnenschein:Fazit - "im Westen nichts Neues".
Imposant allerdings der Waldrenhirsch nach dem Fegen. Er wurde ├â┬╝brigens aus Magdeburg im Austausch ├â┬╝bernommen. Und Geld m├â┬╝ssen sie dort haben! Wieder wurden 2 v├â┬Âllig unn├â┬Âtige Scheiben in die Betonwand der Tigerfreianlage integriert: Gewinn: ca 50 cm N├â┬Ąhe mit dem ├â┬ťbel, da├â┬č die Scheiben beschlagen k├â┬Ânnen (heute morgens bei den B├â┬Ąren bei der Wetterlage ca 70 %) bzw. zerkratzt werden k├â┬Ânnen. Und mit dem Fotografieren wird's auch schwieriger.
(02.10.2013, 19:53)
Holger Wientjes:   Und ein neuer interessanter Neuzugang ist anscheinend auch f├â┬╝r den TP vorgesehen: Aus K├â┬Âln kommen wohl 1,2 Rote Br├â┬╝llaffen.
(30.09.2013, 09:57)
Michael Mettler:   @Karsten: Ja, es ist schon auffallend, dass die spektakul├â┬Ąren Berliner S├â┬Ąuger-Zug├â┬Ąnge der letzten Jahre immer im Tierpark landeten oder zumindest dort eine "Ehrenrunde" drehten (Baird-Tapir, Waldrentier), bevor sie in den Zoo ├â┬╝bersiedelten.
(29.09.2013, 21:22)
Holger Wientjes:   Im Antilopenhaus leben zur Zeit auch Nachwuchstiere der Nyalas.
(29.09.2013, 13:55)
Jan Beensen:   Welche 4 Antilopenarten sind denn im Giraffen/Antilopenhaus zu finden?
Da sind doch blo├â┬č die beiden Wasserbockarten und die Sitatungas drin...
(29.09.2013, 11:28)
Karsten Vick:   Sieht so aus, als k├â┬Ânnte ich im n├â┬Ąchsten Fr├â┬╝hjahr nach 11 Jahren mal wieder eine S├â┬Ąugetier-Erstsichtung im Berliner Zoo erwarten...
(28.09.2013, 22:27)
WolfDrei:   Im Tierpark werden 2 Waldmurmeltiere f├â┬╝r den Zoo "zwischengelagert". Anbei 1 Tier im Zoo Prag vom September
(28.09.2013, 19:30)
Klaus Sch├â┬╝ling:   Unterst├â┬╝tzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die gro├â┬če Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ├â┬╝bernehmen, daher:

Wer sich vorstellen k├â┬Ânnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu ├â┬╝bernehmen, m├â┬Âge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(27.09.2013, 21:07)
Zoo Berlin:   Sitatunga-Nachwuchs am Antilopenhaus des Berliner Zoos

Das im Jahr 1872 erbaute ├â┬Ąlteste Tierhaus des Berliner Zoos beherbergt neben den blickfangenden Giraffen derzeit noch vier Antilopenarten. Eine davon sind die Sitatungas, Sumpfantilopen aus dem westzentralen Afrika. Hier leben die wei├â┬č gestreiften Paarhufer, von denen nur die B├â┬Âcke ein gewundenes Geh├â┬Ârn tragen, stets in Wassern├â┬Ąhe. Ihre langen, ├â┬Ąu├â┬čerst spreizenbaren Klauen verhindern das Einsinken in morastigem Untergrund und im Bedarfsfall k├â┬Ânnen die Antilopen auch gut schwimmen und sogar untertauchen. Dieser F├â┬Ąhigkeit Rechnung tragend werden sie auch als Wasserkudus bezeichnet. Auf der Anlage am Antilopenhaus ist ihnen das Tauchen nicht m├â┬Âglich, doch halten sie sich auch dort gerne am oder sogar im flachen Wasserbecken auf.
Am auff├â┬Ąlligsten ist derzeit ein immer noch sehr klein erscheinendes Jungtier, das am 2. September geboren wurde. Der Winzling scheint das Wasserbecken noch mehr zu lieben als die meisten anderen Herdenmitglieder. Auf der gr├â┬╝nen Anlage leben neben dem Letztgeborenen noch ein weiteres am 18. Juni geborenes Jungtier, ein geschlechtsreifer Bock sowie neun ausgewachsene Weibchen.
Seit 1999 werden die westafrikanischen Sitatungas in einem Europ├â┬Ąischen Zuchtbuch erfasst, das vom K├â┬Âlner Zoo gef├â┬╝hrt wird gef├â┬╝hrt.

Foto: Carlos Frey
(27.09.2013, 13:57)
Zoo Berlin:   Neuer Serau-Bock als Zuchtleihgabe eingetroffen!

Als vor vier Jahren das Zuchtm├â┬Ąnnchen des Berliner Serau-Bestandes starb, schwanden Monat f├â┬╝r Monat die Hoffnungen, die ├â┬Ąu├â┬čerst seltene japanische Tierart auf dem europ├â┬Ąischen Kontinent zu erhalten. Es lie├â┬č sich f├â┬╝r die verbleibenden zwei Weibchen, ├ó┬Ç┬×Akita├ó┬Ç┬ť (geb. 1998) und Izumi (geb. 2006), kein Partner finden und die Zucht kam auch in den wenigen anderen Haltungen auf dem Kontinent zum Erliegen.

Nun keimt in Berlin wieder Hoffnung auf; denn aus dem Zoo in Magdeburg konnte das einzige in Europa verf├â┬╝gbare M├â┬Ąnnchen bis zum Dezember, dem Ende der Deckperiode, ausgeliehen werden. Der Magdeburger Zoo hatte den heute dreij├â┬Ąhrigen Bock ├ó┬Ç┬×Saki├ó┬Ç┬ť 2012 aus Los Angeles importiert. Dass er zeugungsf├â┬Ąhig ist, konnte er mit seiner Partnerin in Magdeburg bereits beweisen. Doch leider verliefen deren Tr├â┬Ąchtigkeiten bislang ungl├â┬╝cklich.

Im Berliner Zoo wurde ├ó┬Ç┬×Saki├ó┬Ç┬ť sogleich mit ├ó┬Ç┬×Izumi├ó┬Ç┬ť, dem letzten hier geborenen Serauweibchen, vergesellschaftet. Beide verstehen sich bestens.

Japanische Seraus werden seit 1986 im Berliner Zoo gehalten. Die erste erfolgreiche Aufzucht gelang 1997. Nicht nur in Zoologischen G├â┬Ąrten sind sie eine Rarit├â┬Ąt. Auch in ihrer Heimat hat man die Tiere seit 1955 unter Schutz gestellt, um die Tierart, deren Best├â┬Ąnde sich seitdem erholt haben, f├â┬╝r die Nachwelt zu erhalten. Die der Ziegenverwandtschaft zuzuordnenden Seraus werden wegen ihres dichten, im Winter langen Fells auch als Wollhaarg├â┬Ąmsen bezeichnet. Ganz nahe verwandt mit der eigentlichen G├â┬Ąmse, die ihrerseits sehr viel geselliger ist, sind sie allerdings nicht.
(24.09.2013, 16:16)
Zoo Berlin:   Jungtier bei den Ozelots im Berliner Zoo!

Kleinkatzenkinder sind, sobald sie sich zeigen, immer Publikumslieblinge. Doch eben dies ist selten der Fall, wenn es sich um die j├â┬╝ngsten der Kleinen handelt. Zun├â┬Ąchst noch blind hocken sie versteckt in einer Wurf- beziehungsweise Schlafbox und sp├â┬Ąter sind sie zun├â┬Ąchst ├â┬╝berwiegend nachts aktiv. Das ist schlecht f├â┬╝r die Zoobesucher aber eben katzentypisch.
So musste der am 16. Juli geborene Ozelot bis zu seiner offiziellen Meldung erst 8 Wochen alt werden. Jetzt aber steigt von Tag zu Tag die Wahrscheinlichkeit, den jungen Kater als Zoobesucher vor die Augen zu bekommen. Gleiches gilt f├â┬╝r seine neunj├â┬Ąhrige Mutter die seit 2008 in Berlin mit einem Zuchtpartner verpaart wurde. F├â┬╝rsorglich hatte auch sie oft verborgen bei ihrem Jungtier gelegen. Dies hatte eine Tierpatin und Zoofreundin schon veranlasst nachzufragen, ob die Ozelots vielleicht abgegeben wurden. Denn auch der Vater, ein ├â┬Ąltere Kater, bewohnt derzeit eine Nachbarunterkunft, da er keine Aufzuchtaufgaben ├â┬╝bernehmen muss. Die Erleichterung der Zoofreundin war gro├â┬č, als sie den Grund des Versteckens erfuhr.
Die s├â┬╝damerikanischen Best├â┬Ąnde des Ozelots schrumpften bis zum Jahr 1989 ├ó┬Ç┬ô als der Ozelot 1989 in den Anhang I des internationalen Washingtoner Artenschutz-├â┬ťbereinkommen (CITES) aufgenommen wurde ├ó┬Ç┬ô stetig. Wegen seines besonders sch├â┬Ân gefleckten Fells, dessen Zeichnung an die eines kleinen Jaguars erinnert, wurde er bis dahin stark bejagt. Erst durch diese und weitere lokale Schutzma├â┬čnahmen konnte die negative Entwicklung gebremst werden. Zugute kam der Art auch ihr weites Verbreitungsgebiet, das sich von den s├â┬╝dlichen Vereinigten Staaten ├â┬╝ber viele L├â┬Ąnder bis ins n├â┬Ârdliche Argentinien erstreckt.
Nicht überall gelingt die Zucht des Ozelots, der etwa in einem Duzend deutscher Zoos gehalten wird, so gut wie in Berlin.

Foto: Carlos Frey
(23.09.2013, 09:40)
Jan Jakobi:   Die Entscheidung ist gefallen:

Der Münchner Tierpark-Direktor Herr Knieriem wird neuer Direktor in Berlin!

Er ist kein Unbekannter, denn vor seiner Münchner Zeit war er Zootierarzt und stellvertretender Zoodirektor im Zoo Hannover.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120188815/Berlin-hat-einen-neuen-Zoo-und-Tierpark-Chef.html
(19.09.2013, 17:40)
Klaus Sch├â┬╝ling:   Unterst├â┬╝tzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die gro├â┬če Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu ├â┬╝bernehmen, daher:

Wer sich vorstellen k├â┬Ânnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu ├â┬╝bernehmen, m├â┬Âge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.

(19.09.2013, 10:33)
Jan Beensen:   Auf dem Bild zur Flamingopressemeldung sind drei Alttiere zu sehen - einer davon hat einen vollst├â┬Ąndig roten Schnabel zu sehen.
Das habe ich bei Zwergflamingos noch nie gesehen - ist das etwas besonderes oder mir blo├â┬č nie aufgefallen?
(04.09.2013, 18:43)
Zoo Berlin:   Seltener Affennachwuchs im Nachttierhaus!

Noch muss das j├â┬╝ngste Nachtaffenkind ├ó┬Ç┬×genderneutral├ó┬Ç┬ť vorgestellt werden ├ó┬Ç┬ô und das ist dem Zeitgeist folgend sogar ├â┬Ąu├â┬čerst begr├â┬╝├â┬čenswert. Nicht als Macho 007, sondern als 0,0,1 wird das am dritten Juni geborene ├â┬äffchen derzeit noch in den Zoostatistiken gef├â┬╝hrt. Das liegt bislang allein daran, dass man das Affenkleinkind noch nicht in die Hand genommen hat, um ihm unn├â┬Âtigen Stress zu ersparen. Zwar wirkt das Jungtier aus Sicht der Besucher schon recht selbst├â┬Ąndig, wenn es im Ge├â┬Ąst seines monddunklen Geheges herumklettert, doch sobald etwas Unerwartetes geschieht, fl├â┬╝chtet sich der Nachwuchs umgehend auf den R├â┬╝cken seines Vaters, der momentan die Funktion des Hauptbesch├â┬╝tzer ├â┬╝bernommen hat. F├â┬╝rchten muss sich das J├â┬╝ngste allerdings tats├â┬Ąchlich vor Niemandem; denn selbst bei einem Fall auf den Boden best├â┬╝nde keine Gefahr. Hier hatten sich vor der Geburt des Nachtaffen noch Wei├â┬čborsteng├â┬╝rteltiere getummelt, die aber sicherheitshalber kurzzeitig ins Exil umziehen mussten. Vor ihnen w├â┬Ąre ein wehrloser, zu Boden gefallener Miniaffe seines Lebens nicht ganz sicher. So aber kann der diesj├â┬Ąhrige Nachtaffennachwuchs ├ó┬Ç┬ô selbst in absturzgef├â┬Ąhrdeten Situationen ├ó┬Ç┬ô gefahrlos mit seinem weiblichen Geschwister des letzten Jahres spielen.
Bolivianische Nachtaffen, die man deutschlandweit nur noch im Zoo von Saarbr├â┬╝cken beobachten kann, z├â┬Ąhlen in ihrer s├â┬╝damerikanischen Heimat nicht zu den bedrohten Tieren. Allerdings wird man die rein nachtaktiven Primaten mit den gro├â┬čen lichtstarken Augen auch dort als Tourist nur schwer zu Gesicht bekommen.
Die relativ kleinen Herrentiere haben einen runden Kopf mit kleinen Ohren, die im dichten, weichen Fell fast verborgen sind. Die ├â┬╝berwiegend fruchtfressenden Baumbewohner leben nat├â┬╝rlicherweise in Kleinfamilien, bestehend aus Elterntieren und ihrem gemeinsamen Nachwuchs. Im Berliner Zoo werden sie seit 2009 regelm├â┬Ą├â┬čig vermehrt.

Foto: Carlos Frey
(04.09.2013, 13:23)
Zoo Berlin:   Seltener Schlupf eines Zwergflamingos im Berliner Zoo!

├ó┬Ç┬×Ich schaute ├â┬╝ber den weiten Mensalehsee hinweg auf Tausende von V├â┬Âgeln, buchst├â┬Ąblich auf Hunderttausende. Das Auge aber blieb haften auf einer endlos langen Feuerlinie von wunderbarer, unbeschreiblicher Pracht. Das Sonnenlicht spielte mit den blendend wei├â┬č und rosarot gefiederten Tieren, die sie bildeten, und herrliche Farben wurden lebendig.├ó┬Ç┬ť So beschreibt Alfred E. Brehm (1829-1884) der Herausgeber von Brehms Tierleben einst seine Begegnung mit Zwergflamingos in Afrika.
Ganz so kann es in einem Zoo nie sein, doch Flamingos m├â┬╝ssen in m├â┬Âglichst gro├â┬čen Gruppen gehalten werden. Je mehr von den geselligen aber auch z├â┬Ąnkischen V├â┬Âgeln auf engem Raum beisammen stehen, desto eher geling ihre Zucht.
Im Berliner Zoo sind es 31 Zwergflamingos, die in einer recht kleinen Voliere an der Fasanerie im zweiten Jahr in Folge Nachwuchs aufziehen. Jahrelang hatten dieselben Tiere an anderer, ger├â┬Ąumigerer Stelle gestanden, nie aber mit einem Bruterfolg aufwarten k├â┬Ânnen. Erst als sie in die direkte Nachbarschaft von Anden- und Jamesflamingos zogen, lie├â┬čen sie sich von diesen zur Brut animieren. Nachdem im letzten Jahr drei Jungv├â┬Âgel aufwuchsen, kommt in diesem Jahr ein weiterer hinzu.
Dem am 3. August geschl├â┬╝pften K├â┬╝ken fehlt noch einiges von den charakteristischen Eigenschaften eines Flamingos. In seinem grauen Dunenkleid stolziert es noch relativ unbeholfen seien Eltern hinterher, um sie ab und zu nach Nahrung anzubetteln. Diese besteht aus einem blutfarbigen Kropfsekret, in dem sich Pigmentanteile befinde, die sp├â┬Ąter die rosa F├â┬Ąrbung des Erwachsenengefieders bewirken. Der Farbstoff wird aber zun├â┬Ąchst in der Leber des K├â┬╝kens gespeichert. Auch hinsichtlich der Schnabelform unterscheidet sich der Jungvogel noch deutlich von seinen Eltern. Sein anfangs rosa, sp├â┬Ąter schwarzer Schnabel ist noch relativ gerade. Erst beim Heranwachsen wird er in der Mitte nach unten abknicken, sodass der Oberschnabel sp├â┬Ąter zum funktionellen Unterschnabel wird. Erst dadurch wird der kleine Flamingo in die Lage versetzt, wie die Altv├â┬Âgel Nahrungsorganismen aus dem Wasser zu filtern: kleine Krebse und Kieselalgen, die ebenfalls Farbtr├â┬Ąger sind.
Die Zucht von Zwergflamingos gelingt nicht in vielen Zoologischen G├â┬Ąrten. Erst 1993 sorgte der Tierpark Berlin f├â┬╝r die europ├â┬Ąische Erstzucht.

Foto: Carlos Frey
(27.08.2013, 15:20)
Zoo Berlin:   Nachwuchs in der australischen Freiflughalle des Vogelhauses -
Nachwuchs bei den Soldatenkiebitzen im Zoo Berlin

Kiebitze, in unterschiedlichen Arten weltweit verbreitet, werden seit jeher im Vogelbestand des Berliner Zoos gehalten. Soldatenkiebitze oder Lappenkiebitze leben an Flu├â┬č- und Seeufern Australiens, Neuguineas und Neuseelands. Sie ern├â┬Ąhren sich dort von Insektenlarven, Spinnen und Pflanzensamen. Unsere Neuguinea - Soldatenkiebitze stammen aus der Nachzucht des K├â┬Âlner Zoos.
Bereits kurz nach dem Bezug ihres Lebensraumes in der Australienfreiflughalle im neuen Vogelhaus bemerkten die Pfleger eine erh├â┬Âhte Territorialit├â┬Ąt der Kiebitze, die auf ein anstehendes Brutgesch├â┬Ąft schlie├â┬čen lie├â┬č.
Innerhalb weniger Tage suchten beide V├â┬Âgel kleine Steinchen und Kiesel zusammen und bauten daraus am Ufer des kleinen Teiches ein typisches Nest. Drei gesprenkelte Eier, die zwischen den Steinchen gut getarnt kaum auffallen, wurden im Abstand von jeweils zwei Tagen gelegt. W├â┬Ąhrend der erste Jungvogel am 28. Juli schl├â┬╝pfte, folgte ein zweiter Jungvogel am 1. August. Als Nestfl├â┬╝chter laufen die Jungv├â┬Âgel bereits kurz nach dem Schlupf - sorgsam von ihren Eltern beh├â┬╝tet ├ó┬Ç┬ô umher.
Aufmerksame Besucher k├â┬Ânnen die kleine Familie in der Australienhalle bei der t├â┬Ąglichen Futtersuche beobachten.

Foto: Carlos Frey
(09.08.2013, 15:44)
Zoo Berlin:   Vier H├â┬Ârner und gut gepanzert ├ó┬Ç┬ô Vierhornk├â┬Ąfer im Zoo-Aquarium Berlin

Im Insektarium sind seit kurzem doch recht eigent├â┬╝mliche K├â┬Ąfer aus S├â┬╝dostasien zu bestaunen. Im Verh├â┬Ąltnis zur K├â┬Ârpergr├â┬Â├â┬če tr├â┬Ągt der m├â┬Ąnnliche Vierhornk├â┬Ąfer (Chalcosoma caucasus) 2 sehr gro├â┬če und 2 kleine H├â┬Ârner auf dem Kopf, die ausschlie├â┬člich zur Verteidigung des Reviers gegen Rivalen der gleichen Art genutzt werden. Die Weibchen hingegen sind hornlos und leben meist versteckt. Schon lange gelingt es auch Privathaltern diese Tiere zu z├â┬╝chten. Allerdings verbringt die Larve mehrere Jahre unter der Erde und ern├â┬Ąhrt sich vom morschen Holz, w├â┬Ąhrend sich die ca. 6 - 8 cm gro├â┬čen erwachsenen Tiere im Aquarium haupts├â┬Ąchlich von ├â┬╝berreifen Bananen ern├â┬Ąhren. Trotz ihrer Gr├â┬Â├â┬če sind diese K├â┬Ąfer flugf├â┬Ąhig und besitzen eine Fl├â┬╝gelspannweite von ca. 15 ├ó┬Ç┬ô 20 cm. Die Lebenserwartung der ausgewachsenen K├â┬Ąfer ist allerdings mit nur wenigen Monaten doch recht kurz.

Foto: Carlos Frey
(06.08.2013, 14:04)
WolfDrei:   Meine letzte Sichtung eines Moschustieres d├â┬╝rfte vor 7-8 Jahren im Winter mit viel Schnee gewesen sein. Damals stand im Vordergrund noch ein im Winter die Bl├â┬Ątter abwerfender Busch. hinter dem das Tier lag. Meine Besuche liegen in der Regel zwischen 9 und 13 Uhr.
(05.08.2013, 13:20)
Michael Mettler:   @Liz: Das Tier auf deinem Foto ist allerdings ein Wasserreh...
(05.08.2013, 13:07)
Liz Thieme:   Ich hatte mit den Moschustieren eigentlich immer recht viel Gl├â┬╝ck. Bei meinem letzten Besuch im Oktober konnte ich das Paar in Ruhe beobachten und fotografieren. Sie waren sehr ruhig und nutzten die ganze Anlage. Wie es derzeit aussieht, keine Ahnung.
(05.08.2013, 12:50)
zollifreund:   nachdem ich im Zoo Berlin bisher bei noch keinem Besuch weder ein Seeb├â┬Ąr noch das Moschustier gesehen habe, mal die Frage - gibt es diese ├â┬╝berhaupt? bei den Seeb├â┬Ąren sieht auch das Becken so aus, als wenn das Wasser seit Wochen nicht gewechselt wurde...

dann noch meine Meinung zum neuen Vogelhaus: gerade die begehbaren Anlagen gefallen mir sehr gut, aber dass man dieses vollverzinkte Volierengitter ausgew├â┬Ąhlt hat - unglaublich. Die Besucher gehen doch in den Zoo um Tiere zu sehen!Bei Sonnenschein blenden einem die Au├â┬čenvolieren doch gewaltig ( ganz zu schweigen, dass man fotografieren fast komplett vergessen kann). Dabei gibt es nur 5m entfernt in der Fasanier das Beispiel, dass man auch schwarze Gitterst├â┬Ąbe benutzten kann, bei denen man gut sehen und fotografieren kann.
( Ganz zu schweigen davon, dass ich mir bei einem Neubau dieser Gr├â┬Â├â┬čen- und Preisklasse eher transparentes Gitter erwartet h├â┬Ątte ├â┬Ąhnlich denen in der USA( siehe dazu meinen Beitrag im Thread "Zoos in den USA" vor ca. 2 Monaten).
(03.08.2013, 19:22)
Zoo Berlin:   Vier subarktische Eulenkinder erlernen das Fliegen

Als Mensch m├â┬Âchte man bei den derzeit herrschenden H├â┬Âchsttemperaturen in keinem noch zus├â┬Ątzlich w├â┬Ąrmenden Daunenschlafsack stecken. Doch als Eulenkind kann man sich nicht so einfach von seinem Dunengefieder trennen und so hocken vier junge Bartk├â┬Ąuze scheinbar zu warm gekleidet in einer Eulenvoliere am Greifvogelfelsen des Berliner Zoos.
Geschl├â┬╝pft waren die Geschwister bereits am 26. Mai. Damals waren sie nur etwa 40 g schwer und in ihrem sch├â┬╝tteren Eidunenkleid noch sehr w├â┬Ąrmebed├â┬╝rftig. Nach Eulenart hatten die Nestlinge als regelrechte ├ó┬Ç┬×Fress-Maschinchen├ó┬Ç┬ť in den n├â┬Ąchsten Wochen ordentlich an Masse zugelegt. Junge Bartk├â┬Ąuze vertilgen t├â┬Ąglich etwa 40% ihres eigenen K├â┬Ârpergewichts an Nahrung.
Im Alter von vier Wochen, zu einem Zeitpunkt als sie noch vollkommen flugunt├â┬╝chtig waren, hatten die Eulenkinder die Brutst├â┬Ątte verlassen. In der Folgezeit mussten die als ├â┬ästlinge bezeichneten Jungv├â┬Âgel sich kletternd fortbewegen, wobei sie Krallen und Schnabel nutzen lernten. Erst mit der Entwicklung des Gro├â┬čgefieders folgten allm├â┬Ąhlich erste Flugman├â┬Âver.
Etwa drei Monate wird es allerdings noch dauern, bis die Jungv├â┬Âgel vollkommen selbst├â┬Ąndig sein werden. Momentan sind sie noch auf ihre Eltern angewiesen, die mit einer Fl├â┬╝gelspannweite von knapp 1,5 m zu den beeindruckend gro├â┬čen Eulenvertretern geh├â┬Âren. Die nat├â┬╝rliche Heimat der grauen, fast uhugro├â┬čen Nachtj├â┬Ąger sind die Landstriche rund um den Polarkreis. Hier ben├â┬Âtigen die Bartk├â┬Ąuze f├â┬╝r die Beutejagd dichte Misch- oder Nadelw├â┬Ąlder mit angrenzenden offenen Kahlfl├â┬Ąchen, Mooren oder Lichtungen.

Foto: Carlos Frey
(29.07.2013, 11:57)
Zoo Berlin:   Sommer im Zoo: Blessbockgeburt unter freiem Himmel

Vor den Augen von Besuchern und inmitten aller Bewohner der Afrika-Savanne wurde am Freitag, dem 12. Juli, gegen 16.00 Uhr ein Blessbock auf dem Zooerweiterungsgel├â┬Ąnde geboren. Schon kurz darauf stand das hellbraun gef├â┬Ąrbte Kalb auf eigenen Beinen und musste sich in sch├â┬╝tzender N├â┬Ąhe von Mutter ├ó┬Ç┬×Doris├ó┬Ç┬ť und Vater ├ó┬Ç┬×Bodo├ó┬Ç┬ť bereits zwischen Gro├â┬čen Kudus, Springb├â┬Âcken und Strau├â┬čen behaupten. Wenn die Mitbewohner dem j├â┬╝ngsten Antilopenkind zu nahe kommen, versucht der Vater, sie mit seinen spitzen, leierf├â┬Ârmig gebogenen H├â┬Ârnern zu vertreiben. Dann kommt es auch gelegentlich zu kleineren Horngefechten, die von den Blessb├â┬Âcken auf den Handwurzelgelenken ├ó┬Ç┬×kniend├ó┬Ç┬ť ausgetragen werden. Zuweilen stellen sich jetzt sogar die zierlichen Springbock-M├â┬Ąnnchen dem Gefecht, was aber ├â┬╝berwiegend aus Imponierattacken besteht, die kurz vor der Ber├â┬╝hrung abgebrochen werden.
Damit im Zuge der vor├â┬╝bergehenden Unruhe auf der Anlage kein Tier Schaden nimmt, wurde aber sicherheitshalber der einj├â┬Ąhrige Bruder des diesj├â┬Ąhrigen Jungtieres von seinen Eltern getrennt. Dies entspricht auch der nat├â┬╝rlichen Situation, in der die Weibchen teils in geselligen Kleingruppen leben, die M├â┬Ąnnchen nach der Geschlechtsreife jedoch eigene Territorien beanspruchen. Ein Vater duldet demnach seine S├â┬Âhne nur eine Zeitlang in seiner unmittelbaren N├â┬Ąhe. Da es sich bei dem Letztgeborenen um ein kleines Weibchen handelt, wird das tierpflegerische Management mit ihm sp├â┬Ąter einfacher sein.
Grunds├â┬Ątzlich gilt, dass die M├â┬Ąnnchen vieler Kuhantilopen, zu denen auch die Blessb├â┬Âcke z├â┬Ąhlen, nicht immer umg├â┬Ąnglich sind. In diesem Kontext betrachtet ist ├ó┬Ç┬×Bodo├ó┬Ç┬ť noch ein sehr friedfertiger Blessbockmann.
Ihren Namen verdanken die ├â┬╝berwiegend dunkelbraun gef├â┬Ąrbten Antilopen der wei├â┬čen Stirnblesse. Ebenfalls wei├â┬č sind Bauch und Beine.
Ihr Vorkommen ist auf S├â┬╝dafrika begrenzt, wo sie vor geraumer Zeit durch exzessive Bejagung schon dicht vor der Ausrottung standen. Heute werden ihre Best├â┬Ąnde wieder auf etwa 240.000 Individuen gesch├â┬Ątzt, von denen allerding 97% auf privatem Farmland leben.
Europaweit werden in etwa 40 zoologischen Einrichtungen knapp 170 Blessb├â┬Âcke gepflegt, deren Daten in einem europ├â┬Ąischen Zuchtbuch registriert sind.

Foto: Carlos Frey
(16.07.2013, 14:36)
Michael Mettler:   Hm, habe ich jetzt auch gemacht - dass die Bezeichnung Schwarzkappensittich auch noch f├â┬╝r einen ganz anderen Vogel benutzt wird, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Da folgt die ZTL der Nomenklatur im Handbook of the Birds of the World nicht ganz konsequent, denn dort wird der Hooded als Collettsittich gef├â┬╝hrt, vermutlich um die Doppelnutzung von "Schwarzkappensittich" zu vermeiden.
(15.07.2013, 10:17)
Regina Nieke:   @Michael Mettler: Danke f├â┬╝r die Aufkl├â┬Ąrung! :-) Zur Erkl├â┬Ąrung: Ich hatte nur "Schwarzkappensittich" bei der ZTL eingegeben und einen anders aussehenden Vogel (nebst anderer lat. Bezeichnung) gefunden und dann nochmal den lateinischen Namen dort eingegeben und das richtige Bild nebst "Hooded" entdeckt.
(15.07.2013, 09:48)
Michael Mettler:   @Regina Nieke: Schwarzkappensittich und Hooded-Sittich sind zwei Bezeichnungen f├â┬╝r die selbe Tierart. Wobei letztere Bezeichnung nichts weiter ist als eine ziemlich bescheuerte Eindeutschung des englischen "Hooded parrot", was wiederum "Papagei mit Kappe" bedeutet.
(15.07.2013, 09:15)
Regina Nieke:   Bei meinem Besuch am Samstag hab ich neue Bewohner im Vogelhaus gesehen. Laut Schild (deutsche Bezeichnung) sollen es Schwarzkappensittiche sein. Tats├â┬Ąchlich handelt es sich aber um Hooded-Sittiche, wie auch die lateinische Bezeichnung am Schild zeigt. Gesehen habe ich 1,2 Tiere.
Au├â┬čerdem gab es Anfang Juni 5-fachen Wasserschweinnachwuchs. Wohl nur ein oder zwei Tage vor meinem Besuch gab es Ble├â┬čbocknachwuchs (die schon getrocknete Nabelschnur hing noch dran).
(15.07.2013, 08:26)
WolfDrei:   Sicher nicht - da hilft, zumindest bei den Au├â┬čenanlagen, nur die Berliner Luft. Innen? ├â┬ťbrigens waren 2-3 Au├â┬čenanlagen leicht bespr├â┬╝ht, damit angerauht.
Oh, pardon, wie hab ich denn Schwarzstorch geschrieben!
(08.07.2013, 20:49)
Michael Mettler:   @WolfDrei: "...bei der noch gl├â┬Ąnzenden Verdrahtung..." - ob sich daran wirklich etwas ├â┬Ąndern wird...? Dunkel gestrichen (und damit durchsichtiger) wird das Gitter doch wohl kaum noch werden, wenn schon die V├â┬Âgel eingezogen sind.
(08.07.2013, 18:45)
WolfDrei:   Heute nun mein "Jungfernbesuch" im Vogelhaus, allerdings, wie immer, zun├â┬Ąchst das Nachttierhaus. Zum Gl├â┬╝ck war das gedimmte Arbeits-Licht ca 20 Minuten an. so dass mir mit 32 00 ASA ohne Blitz einige gute Fingertieraufnahmen gelangen (Ausschu├â┬č ca 60% ). Das Vogelhaus macht einen netten Eindruck, ist bez├â┬╝glich Bepflanzung und Artenanzahl entwicklungsf├â┬Ąhig. Dem Fotografen macht nat├â┬╝rlich bei der gegenw├â┬Ąrtigen Sonne das Fotografieren bei der noch hochgl├â┬Ąnzenden Chromstahl-Verdrahtung Probleme - irgendwie gibt's immer Reflexionen, in der Sonnen-abgewandten Seite macht├é┬┤s keine Probleme - es sei denn, der Hintergrund ist beschienen (gegenw├â┬Ąrtig sehr hell). Mu├â┬č man halt flei├â┬čig mit der AEL-Taste spielen, um nicht Silhouetten zu produzieren.
Baugeschehen: im Prinzip sind die B├â┬Ąrenanlagen fertig, das Gras steht 15 cm. Offensichtlich wird am Affenhaus die Anlage f├â┬╝r Mandrills und B├â┬Ąrenmakaken ebenfalls verglast, die Absperrmauer ist verschwunden, der Graben zugesch├â┬╝ttet.
Nachwuchs(wenn nicht schon genannt): 1 Pudu (nicht gesehen); 2 Warzenschweine, 1 Rotducker (R├â┬Ątsel: wo ist der auf dem Bild?), 1 Rappenantiolope, 1 S├â┬Ąbel., 2 Nyalas, diverse Strau├â┬če, 2 Schwartzst├â┬Ârche, Nasenb├â┬Ąren, 2 Gaure
(08.07.2013, 18:24)
Zoo Berlin:   Aus der Giftk├â┬╝che der Natur ├ó┬Ç┬ô Klapperschlangen und Kupferk├â┬Âpfe vermehrten sich im Zoo-Aquarium Berlin

Giftschlangen ├â┬╝ben auf den Menschen eine besondere, schauderhafte Faszination aus, da sie ihrer Beute mit einem gezielten Biss Gift einspritzen, um zu t├â┬Âten. Dabei diente es urspr├â┬╝nglich dazu, Kleintiere vorzuverdauen. Im Zoo-Aquarium Berlin hat sich die Giftk├â┬╝che der Natur jetzt betr├â┬Ąchtlich erweitert ├ó┬Ç┬ô durch Nachwuchs.

Bei den Westlichen Diamantklapperschlangen (Crotalus atrox), nach der Heimat auch Texas-Klapperschlange genannt, wurden am 1. Mai 2013 drei Jungtiere geboren. Klapperschlangen sind lebendgeb├â┬Ąrend. Jungtiere kommen nach einer Tragezeit von etwa 170 Tagen auf die Welt. Schon zu diesem Zeitpunkt sind die Kleinen hoch giftig! Die Fangz├â┬Ąhne der Klapperschlange sind lang und zur├â┬╝ckklappbar. Namensgebend f├â┬╝r die Erwachsenen ist eine Schwanzrassel zu Warnung. Dennoch ├ó┬Ç┬ô auf diese Art gehen die meisten Bissunf├â┬Ąlle in den USA zur├â┬╝ck.

Bei den Trans-Pecos-Kupferk├â┬Âpfen (Agkistrodon contortrix pictigaster) schl├â┬Ąngeln sich f├â┬╝nf Jungschlangen seit dem 24.5.2013 durchs Terrarium. Auch der Kupferkopf ist eilebendgeb├â┬Ąrend, die Jungtiere messen schon bei der Geburt etwa 25 Zentimeter. Kupferk├â┬Âpfe sind nachtaktive Bewohner von Trockengebiete. Erwachsene Schlangen werden ├â┬╝ber einen Meter lang.

Klapperschlangen und Kupferk├â┬Âpfe geh├â┬Âren zu den Grubenottern. An der Schnauze zwischen Auge und Nasenloch befindet sich das Grubenorgan, mit dem W├â┬Ąrmestrahlung von Beute wahrgenommen werden kann! Man kommt ihnen also besser nicht zu nahe!

Foto: Carlos Frey
Junger Kupferkopf
(08.07.2013, 10:45)
Zoo Berlin:   Zwergeselgeburt zur Ferienzeit

├ó┬Ç┬×Gina├ó┬Ç┬ť kann ein Star werden, denn kaum ein Berliner Zootier f├â┬Ąllt derzeit so auf wie das am 17. Juni geborene Zwergeselchen, steht es doch direkt vis-├â┬á-vis vom Eingang des gerade er├â┬Âffneten neuen Vogelhauses, das viele Besucher magisch anzieht.
Und wenn auch die befiederten Kollegen fast allesamt bunter sind, erfreut das hellgraue Felltier ganz besonders. Neben seiner Mutter ├ó┬Ç┬×Grisella├ó┬Ç┬ť und deren Schwester ├ó┬Ç┬×Rosa├ó┬Ç┬ť, die mit ihrem kaum h├â┬╝fthohen Stockma├â┬č selbst auch schon sehr zierlich aussehen, wirkt das Zwergeselfohlen geradezu winzig. F├â┬╝r die achtj├â┬Ąhrige ├ó┬Ç┬×Grisella├ó┬Ç┬ť ist es bereits ihr zweites Fohlen. Sie ist eine liebevolle und in der Aufzucht erfahrene Stute.
Die sardischen Miniesel sind die kleinsten Einhufer der Erde. Noch heute leisten die gen├â┬╝gsamen Nutztiere der ├â┬Ąrmeren Bev├â┬Âlkerung auf den Mittelmeerinseln wertvolle Dienste und im Berliner Streichelzoo erfreuen sie gerade jetzt, zur Ferienzeit, insbesondere die Stadtkinder. Allerdings ist die eigensinnige und oft st├â┬Ârrische Pferdeverwandtschaft immer mit etwas Vorsicht anzufassen, denn im Gegensatz zu Schafen und Ziegen haben die Einhufer auch im Oberkiefer Schneidez├â┬Ąhne, mit denen sie empfindlich kneifen k├â┬Ânnen. Das gilt aber noch nicht f├â┬╝r ├ó┬Ç┬×Gina├ó┬Ç┬ť, eine Eselstute im S├â┬Ąuglingsalter.

Foto: Carlos Frey
(03.07.2013, 10:17)
Regina Nieke:   @ Jesuthas Ajendra: In der alten Panda-Anlage lebt z.Z. die letzte Malaienb├â┬Ąrin des Zoos...Die Anlage f├â┬╝r die B├â┬Ąren ist so gut wie fertig.F├â┬╝r mich sah es letzte Woche so aus, als w├â┬╝rde nur noch der neu ges├â┬Ąte Rasen richtig anwachsen m├â┬╝ssen, dann k├â┬Ânnen die neuen anlagen genutzt werden.
(30.06.2013, 11:33)
Jesuthas Ajendra:   eine kurze Frage, die mir nach dem Lesen des neuen Tiergartens in den Sinn gekommen ist:
Was lebt denn zurzeit auf der alten Anlage von Bao Bao?
Und wurde nicht mal an den Anlagen f├â┬╝r Tropenb├â┬Ąren gebaut?Gibt es da was neues?
(29.06.2013, 20:25)
Jolantha Belik:   Kigoma ist seit 27. Apri 2013 in Tallinn, siehe http://www.rhinos-in-europe.net/wp/2013/04/tallinn-kibibi-und-kigoma-im-neuen-zuhause/
(29.06.2013, 18:31)
Jan Jakobi:   Und hier das Spitzmaulnashorn in der hinteren, schlecht einsebaren Anlage.

Wer ist das?

"Kilaguni" ist es nicht.
Die hat ein gerade nach vorne gerichtetes Horn.

(29.06.2013, 17:37)
Jan Jakobi:   Wei├â┬č jemand wer dieses Nashorn ist?
(29.06.2013, 17:34)
Jan Jakobi:   @Jolantha:
Das habe ich in einem BONGO gelesen und "Kigoma" wurde erst dieses Jahr abgegeben.
Das steht erst im BONGO 45/2014 drin.

Anbei das junge, nach meiner Meinung m├â┬Ąnnliche, Spitzmaulnashorn.
(29.06.2013, 17:32)
Jolantha Belik:   @Jan: Kito ist in Ebeltoft, D├â┬Ąnemark.
(29.06.2013, 17:27)
Jan Jakobi:   Trotz meiner BONGO-B├â┬Ąnde l├â┬Ąsst sich nicht kl├â┬Ąren wer der junge Bulle ist den ich sah.
"Kito" und "Kigoma" sind schon abgegeben.

Ein drittes Horn gab es bereits bei dem ersten Berliner Zuchtbullen "Mbololo". Sein Sohn "Tatu" hatte ebenfalls eins.

"Kumi" ist eine Tochter von "Tatu" und "Ine" (Vater "Mbololo" und Mutter "Ine"). Das Gen für ein drittes Horn wurde weiter vererbt.

Im BONGO-Band 26/1996 gibt es einen Artikel namens "Was du ererbt von deinen V├â┬Ątern hast?". Da steht das bei den T├â┬Âchtern von "Tatu", geb. 1994 und 1995, kein drittes Horn aufgetreten ist. Bei dem 1995 geborenen Kalb handelt es sich zuf├â┬Ąllig um "Kumi", jene die doch drei H├â┬Ârner hat.
Die 1994 geborene "Tisa" hat kein drittes Horn, ich sah sie nur mit zwei H├â┬Ârnern im Zoo K├â┬Âln.
(29.06.2013, 16:19)
Jan Jakobi:   Ich war gestern im Zoo Berlin.
Dort sah ich ein Nashorn mit DREI H├â┬Ârnern, siehe angeh├â┬Ąngtes Foto.
Es handelt sich vermutlich um "Kumi", die eine Tochter von "Ine" ist.

"Mbololo" und sein Sohn "Tatu" hatten schon drei H├â┬Ârner, dass ist mir aus den BONGOs bekannt.

Nashornhaus 1:
"Ine" mit Kalb "Akili"

Nashornhaus 2:
"Kumi"
einen jungen Bullen und in einer schlecht einsebaren Anlage vermutlich "Jasper".

"Kilaguni" habe ich nicht gesehen, au├â┬čerdem fehlt noch "Maburi".
"Kigoma" wurde vor ein paar Monaten abgegeben und ich meine "Kito" auch.


(27.06.2013, 14:59)
Zoo Berlin:   Sechsfacher Strau├â┬čennachwuchs auf der Afrikaanlage des Berliner Zoos

Strau├â┬če sind Tiere der Superlative. Mit einer Scheitelh├â┬Âhe von bis zu 2,70 m und einem Maximalgewicht von 150 kg sind sie die gr├â┬Â├â┬čten noch lebenden Vertreter der Vogelwelt. Allein ihr Auge ist mit einem Durchmesser von 5 cm etwa so gro├â┬č wie ein H├â┬╝hnerei. Nur fliegen k├â┬Ânnen die laufgewaltigen Bewohner offener Savannenlandschaften nicht.
Obgleich ihre Aufzucht keine Hexerei ist und sowohl in zoologischen G├â┬Ąrten als auch in kommerziellen Strau├â┬čenfarmen gelingt, verdienen die sechs frisch geschl├â┬╝pften Strau├â┬čenk├â┬╝ken im Berliner Zoo durchaus eine Pressemeldung. Die K├â┬╝ken hatten sich zwischen dem 17. und 20. Juni aus ihren Eiern befreit und werden jetzt von ihrem Vater ├â┬╝ber die gro├â┬če Freianlage gef├â┬╝hrt. Schon kurz vor dem Schl├â┬╝pfen nach etwa sechsw├â┬Âchiger Bebr├â┬╝tungszeit hatten sich die V├â┬Âgel mit Stimmf├â┬╝hlungslauten koordiniert, um m├â┬Âglichst gleichzeitig die Eischale zu durchbrechen. F├â┬╝nf von ihnen gelang dies vortrefflich, als sie innerhalb von 48 Stunden die Eier verlie├â┬čen. Nur ein Jungvogel hatte sich etwas versp├â┬Ątet.
Dem Aussehen nach erinnern die kugelf├â┬Ârmigen, frischlingsfarbenen Schl├â┬╝pflinge an zweibeinige Igel, da ihr fedriges Dunenkleid von kleinen stachelartigen Federspulen durchsetzt ist. Mit einem Schlupfgewicht von weniger als einem Kilogramm sind sie sogar noch leichter und kleiner als die ihnen auf der Freianlage begegnenden Perlh├â┬╝hner, die sich im Zoo ebenso wie Gro├â┬če Kudus, Ble├â┬č- und Sprinkb├â┬Âcke die Grasfl├â┬Ąche mit den S├â┬╝dafrikanischen Blauhalsstrau├â┬čen teilen.
Ausgebr├â┬╝tet wurden die sechs K├â┬╝ken vornehmlich von ihrem Vater ├ó┬Ç┬×Al├ó┬Ç┬ť, der sich tags├â┬╝ber jedoch auch von seiner Lieblingshenne ├ó┬Ç┬×Peggy├ó┬Ç┬ť hatte abwechseln lassen. W├â┬Ąhrend die Vaterschaft eindeutig ist, kommen im Berliner Zoo noch die beiden eierlegenden Nebenhennen ├ó┬Ç┬×Kelly├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Marcy├ó┬Ç┬ť als m├â┬Âgliche M├â┬╝tter der K├â┬╝ken in Frage. Alles in allem eben ├ó┬Ç┬×Eine schrecklich nette Familie├ó┬Ç┬ť.

Foto: Carlos Frey
(26.06.2013, 14:23)
Zoo Berlin:   Ameisenb├â┬Ąr-Nachwuchs im Berliner Zoo!

F├â┬╝nf Jahre nachdem erstmals ein Gro├â┬čer Ameisenb├â┬Ąr im Berliner Zoo aufgezogen werden konnte, w├â┬Ąchst wieder ein lebensstarkes Jungtier heran. Das am 26. Mai geborene Weibchen wurde von den Tierpflegern ├ó┬Ç┬×Evita├ó┬Ç┬ť genannt. Der Anfangsbuchstabe des Namens steht im Alphabet an f├â┬╝nfter Stelle und auch bei ├ó┬Ç┬×Evita├ó┬Ç┬ť handelt es sich bereits um das f├â┬╝nfte gesund heranwachsende Jungtier der 17j├â┬Ąhrigen ├ó┬Ç┬×Griseline├ó┬Ç┬ť. Da diese allerdings erst ein einziges Mal ohne menschliches Zutun erfolgreich aufgezogen hatte und ihr letztj├â┬Ąhriges Kind verhungert war, werden ├ó┬Ç┬×Evita├ó┬Ç┬ť t├â┬Ąglich drei zus├â┬Ątzliche Flaschenmahlzeiten angeboten. Ihr K├â┬Ârpergewicht, das nach der Geburt bei 1570 g lag, hat die Kleine bereits auf 2,5 kg gesteigert. Jetzt ist sie kr├â┬Ąftig genug, um auf dem R├â┬╝cken der Mutter, so wie es f├â┬╝r Ameisenb├â┬Ąren typisch ist, ├â┬╝ber die Freianlage zu reiten. Hier muss der Zoobesucher jedoch ganz genau hinsehen; denn die charakteristische schwarz-wei├â┬če Fellzeichnung auf graubraunem Untergrund l├â┬Ąsst die K├â┬Ârperumrisse des Ameisenb├â┬Ąrbabys mit dem Fellmuster der Mutter regelrecht verschmelzen.
Die s├â┬╝damerikanischen Insektenfresser geh├â┬Âren sicherlich zu den spektakul├â┬Ąrsten S├â┬Ąugetieren. Bemerkenswert sind der riesige, fahnenartige Schwanz und die zahnlose, r├â┬Âhrenf├â┬Ârmige Schnauze, aus der mitunter eine d├â┬╝nne klebrige Zunge h├â┬Ąngt. M├â┬Ąchtige Krallen an den Vorderpfoten dienen dem Aufbrechen von Termitenbauten, sie k├â┬Ânnen aber auch sehr effektiv zur Verteidigung eingesetzt werden.

Foto: Carlos Frey
(19.06.2013, 08:43)
Zoo Berlin:   Guanakogeburt trotz Abwesenheit eines Vaters

Ohne seinen Vater heranwachsen, muss das erste diesj├â┬Ąhrige Guanako-Fohlen auf der gro├â┬čen S├â┬╝damerikaanlage des kleinen Berliner Geozoos jenseits des Landwehrkanals. Doch das am 9. Juni geborene, m├â┬Ąnnliche Jungtier ist keine Halbwaise, wie man vermuten k├â┬Ânnte. Sein Vater ├ó┬Ç┬×Ali├ó┬Ç┬ť befindet sich derzeit lediglich auf einem ├ó┬Ç┬×Vergn├â┬╝gungsausflug├ó┬Ç┬ť im Berliner Tierpark. Hier soll der 19j├â┬Ąhrige, vielfach bew├â┬Ąhrte Zuchthengst f├â┬╝r eine genetische Auffrischung des Guanakobestandes sorgen. Im n├â┬Ąchsten Jahr wird man dann auch dort seinen Nachwuchs bewundern k├â┬Ânnen.
Guanakojungtiere werden nach etwa 12monatiger Tragzeit geboren. Die nur ca. 10 kg wiegenden Neugeborenen sind sogleich lauff├â┬Ąhig und beginnen neben der Muttermilch bereits im Alter von einer Woche erste Grasnahrung aufzunehmen. Besonders attraktiv macht sie ihr feines, wollig-weiches, teils silbriges Fohlenfell, was ihnen im s├â┬╝damerikanischen Hochland sehr dienlich sein kann. Allerdings wurde vielen Jungtieren dies auch zum Verh├â┬Ąngnis. So werden unter dem Namen Guanaquitos bis heute fast nur die Felle von Jungtieren gehandelt.
Von den ehemals sch├â┬Ątzungsweise 50 Millionen Guanakos sind ├ó┬Ç┬ô seit der Eroberung Amerikas durch die Spanier ├ó┬Ç┬ô die Best├â┬Ąnde auf etwa 600 Tausend Individuen geschrumpft. Dennoch gilt die Art nicht als gef├â┬Ąhrdet, doch steht das Guanako unter dem Schutz der internationalen CITES-Organisation, die Handelsbeschr├â┬Ąnkungen auferlegt. Schon weit vor unserer Zeitrechnung begann die Domestikation wildlebender Guanakos. So stammen von ihnen die h├â┬Ąuslichen Lamas und Alpakas ab, die den Menschen der Anden seit jeher wertvolle Dienste leisten.
Im Berliner Zoo kann sich die vierk├â┬Âpfige Stutenherde einschlie├â┬člich von ├ó┬Ç┬×Hilda├ó┬Ç┬ť, der siebenj├â┬Ąhrigen Mutter des Jungtieres, ungest├â┬Ârten dem Leben hingeben, denn auf der Gemeinschaftsanlage sind sie ├ó┬Ç┬ô obwohl zu den Kleinkamelen z├â┬Ąhlend ├ó┬Ç┬ô die gr├â┬Â├â┬čten Tiere. Die Jungtiere, so auch der dreiviertelj├â┬Ąhrige Hengst vom letzten Jahr, m├â┬╝ssen bei Begegnung mit einem ausgewachsenen Wasserschwein jedoch noch Vorsicht walten lassen.

Foto: Carlos Frey
(14.06.2013, 16:22)
Michael Mettler:   Demnach ist die Angabe "Papageien" auf dem Grundriss also nicht nur auf s├â┬╝damerikanische Arten bezogen. Eigentlich schade angesichts des interessanten Geo-Konzeptes des Hauses. Oder z├â┬Ąhlt das zu dem, was sich noch tun soll...?

Die Haltung der Papageienv├â┬Âgel in einem eigenen Fl├â┬╝gel des alten Hauses resultierte ja urspr├â┬╝nglich aus tiermedizinischen Gr├â┬╝nden: Bei Ausbruch einer Psittakose wollte man damals den Geb├â┬Ąudefl├â┬╝gel isolieren k├â┬Ânnen.
(12.06.2013, 19:22)
Mark Meier:   Ich habe bei meinem Besuch mal den Bestand ermittelt. Ein Mitarbeiter hat aber erkl├â┬Ąrt, dass dies nur der Erstbestand ist und sich da noch einiges tun wird:

Südamerika-Volieren:
Sonnenralle
Allfarblori
Kleiner Kubafink
Safranfink
Banks Rabenkakadu
Orangenhaubenkakadu
Palmkakadu
Goffinkakadu
Inkakakadu
Wei├â┬čhaubenkakadu
Bischofstangare
Furchentangare
Trauerpf├â┬Ąffling
Edelpapagei
Roter Kardinal
Rotkopfst├â┬Ąrling
Zitronensittich
Schwarzkehlarassari
Halsbandarassari
Zwergt├â┬Ąubchen
Jamaika-Erdtaube
Rostt├â┬Ąubchen
Kleine Soldatenara
Gro├â┬če Soldatenara
Marcana-Zwergara
Hyazinthara

Asien-Volieren:
Dreifarben-Papageiamadine
Forbes-Papageiamadine
Wei├â┬čohrb├â┬╝lb├â┬╝l
China-Bülbül
Strausswachtel
Veilchenlori
Gro├â┬čer Gelbnackenspecht
Pagodenstar
Tariktikhornvogel
Orient-Hornvogel
Schwarznacken-Fruchttaube
Orangebauch-Fruchttaube
Goldstirn-Fruchttaube
Bartlett-Dolchstichtaube
Goldbrusttaube
Frühlingstaube
Reisfink
Elfenblauvogel (auch in der Halle)

Afrika-Volieren:
Amethyst-Glanzstar
Lappenstar
Kap-Triel
Strichelrake
Silberwangen-Hornvogel
Schmiedekiebitz
Kupfernektarvogel
Senegal-Furchenschnabel
Starweber
Marmorweber
Genickbandweber
Decken's Tocko
Tamburint├â┬Ąubchen
Kapt├â┬Ąubchen
Scharlachspint
Harlekinwachtel
Wiedehopf
Mosambikgirlitz

Australien-Volieren:
Eulenschwalm
Blauohrhonigfresser
Wei├â┬čohrkatzenvogel
Kea
Sch├â┬Ânsittich
Gürtelgrasfink
Maskenamadine
Spitzschwanzamadine
Schopftaube
Grünflügeltaube
Wongataube (auch in der Halle)
J├â┬Ągerliest
Blauvogelj├â┬Ągerliest
Binsenastrild
Chinesische Zwergwachtel

Südostasien-Halle:
Malaienstar
Balistar
Celebes-Taube
Elfenblauvogel (auch bei den Volieren)
Sonnenvogel
Fasanentaube

Afrika-Halle:
K├â┬Ânigsglanzstar
Smaragd-Glanzstar
Schildturako
Braunflügel-Mausvogel
Wei├â┬čbrauenkuckuck
Blaukopfschmetterlingsfink
Diadembartvogel
Langzehenkiebitz
Bergbrillenvogel
Diadembartvogel

Australien-Halle:
Soldatenkiebitz
Gould's Amadine
Wellensittich
Zebrafink
Wongataube (auch bei den Volieren)
Fratzenkuckuck

(12.06.2013, 17:08)
Michael Mettler:   @Mark Meier: M├â┬╝ssen ja nicht gleich Aras sein. In Emmen z.B. fliegen Sonnensittiche in der S├â┬╝damerikahalle und sind ein echter Hingucker. Da es die gr├â┬Â├â┬čte der drei Vogelhallen im neuen Haus ist, k├â┬Ąmen ja vielleicht sogar Sichler o.├â┬ä. in Betracht (falls wieder ein Wasserbecken vorhanden ist wie in der alten Halle), als Bodenbewohner Hokkos usw.
(08.06.2013, 22:29)
Mark Meier:   Also ich bin mir jetzt auch nicht v├â┬Âllig sicher, meine aber dass dort eine ganze Reihe Schilder h├â┬Ąngen und an manchen Tagen (wenn es recht leer ist) sieht man auch wirklich relativ viele V├â┬Âgel, an anderen Tagen h├â┬Ârt man sie mehr als dass man sie sieht. Aber ich stimme zu: Es k├â┬Ânnten ruhig mehr oder ein paar gr├â┬Â├â┬čere V├â┬Âgel sein. Man muss halt nur aufpassen, da ja gerade Zuchtpaare auch Reviere bilden und da darf es nicht zu eng f├â┬╝r werden.
(08.06.2013, 22:04)
Holger Wientjes:   Na reizvoll finde ich die auch, nur hatte ich jetzt keine zwei Dutzend Arten mehr auf dem Schirm. K├â┬Ânnte vielleicht etwas ├â┬╝ppiger besetzt sein.
(08.06.2013, 21:55)
Mark Meier:   Ich finde die V├â┬Âgel im Krokodilhaus sehr reizvoll und es sind mW schon um die zwei Dutzend Arten, wobei es meist nur Paare sein d├â┬╝rften, keine Schw├â┬Ąrme. Nat├â┬╝rlich d├â┬╝rften Tukane oder Aras deutlich mehr Blicke auf sich ziehen, aber Aras z.B. machen wohl eben auch viel kaputt. Insgesamt h├â┬Ątte ich pers├â┬Ânlich aber aus dem ganzen Haus ein S├â┬╝damerika-Haus gemacht (u.a. mit Pakas, Zwergmaras, Faultieren, G├â┬╝rteltieren, gro├â┬čen Faltern, Tukanen und einer s├â┬╝damerik. Krokodilart bzw. Kaimanart). Auch in der zweiten Halle h├â┬Ątte ich zudem V├â┬Âgel oder gro├â┬če bunte Falter pr├â┬Ąsentiert.

Beim ABH wei├â┬č man eigentlich nur sicher, dass die Flughunde wieder einziehen werden. Ich vermute aber ehrlich gesagt auch sonst keine gro├â┬čen ├â┬änderungen. Auch hier sehe ich eigentlich mehr Potential.
(08.06.2013, 21:33)
Holger Wientjes:   Wobei die s├â┬╝dam. Vogelwelt im Krokohaus eher ├â┬╝berschaubar ist. Ist denn sicher, dass die Halle im ABH wieder s├â┬╝dostasiat. besetzt wird ?
(08.06.2013, 20:27)
Mark Meier:   S├â┬╝damerika gibt es im TP aber auch schon - im Krokodilhaus. Von daher h├â┬Ątte es also auch einfach zwei gro├â┬če Hallen f├â┬╝r Afrika und Australien geben k├â┬Ânnen...
(08.06.2013, 20:14)
Michael Mettler:   Ich wundere mich noch immer ├â┬╝ber die S├â┬╝dostasien-Freiflughalle. Im Zuge des Erg├â┬Ąnzungsprogramms mit dem Tierpark (wo die s├â┬╝dostasiatischen Flughunde ein zentrales Element der Freiflughalle im ABH darstellen und Asien) h├â┬Ątte sich doch angeboten, den dritten Flugraum S├â┬╝damerika zu widmen. Aber gespannt bin ich trotzdem schon auf das Haus.
(08.06.2013, 16:54)
WolfDrei:   Dennoch nicht nachzuvollziehen, wie wenig von der HP bez├â┬╝glich der Er├â┬Âffnung zu ersehen ist. Selbst auf dem sogenannten Event-Kalender ist der Er├â┬Âffnungstag weiterhin nicht eingetragen. Nach einigem Suchen ein schematisches Bild des Vogelhauses.
(08.06.2013, 16:18)
Mark Meier:   Inzwischen habe ich eine Website zu dem Projekt entdeckt. Dort gibt es auch einige Fotos von den Innenr├â┬Ąumen und einigen der Tiere:

http://www.zoo-berlin.de/vogelhaus/das-vogelhaus/freiflughallen.html

Wenn jeder das Pressekit runterladen kann (habe ich nicht ausprobiert), dann sollte es da nochmals deutlich mehr Informationen und Bildmaterial geben, das ist schon als zip-Datei 8MB gro├â┬č ;)
(07.06.2013, 08:23)
Mark Meier:   Wirklich berichten kann ich leider nichts. Ich kann nur sagen, dass der Bau riesige Dimensionen hat. Ich sehe darin daher gewisserma├â┬čen ein ├â┬äquivalent zum Aquarium und bin voll freudiger Erwartung. Ich finde es auch einfach sch├â┬Ân, dass der Zoo in einer Zeit der Themenwelten und Riesentropenhallen so konsequent 12 Mio f├â┬╝r ein Vogelhaus investiert. Trotzdem d├â┬╝rften nat├â┬╝rlich von mir aus einige Kleins├â┬Ąuger, Reptilien, Amphibien, Fische und/ oder Insekten mit dabei sein. Aber davon gehe ich nur sehr eingeschr├â┬Ąnkt aus (vermutlich Kois/ Goldfische, Flughunde, vielleicht ein paar Kleins├â┬Ąuger).
(04.06.2013, 22:36)
Jan Beensen:   @ Mark Meier: Danke f├â┬╝r diese Antwort!
Gibt es schon etwas interessantes zu dem neuen Vogelhaus zu berichten?
(04.06.2013, 20:01)
Zoo Berlin:   Doppelter Nachwuchs bei den seltenen und gef├â┬Ąhrdeten Wei├â┬čkopfmakis

Wei├â┬čkopfmakis geh├â┬Âren wie fast alle Vertreter der ausschlie├â┬člich auf Madagaskar beheimateten Lemuren zu den bedrohten Tierarten. Man sch├â┬Ątzt, dass ihre Best├â┬Ąnde in den letzten drei Maki-Generationen um mehr als 30% geschrumpft sind. Verantwortlich hierf├â┬╝r ist vornehmlich die Zerst├â┬Ârung ihres Lebensraums durch Brandrodungen und Abholzung.
Dass die aus zwei m├â┬Ąnnlichen und zwei weiblichen Tieren bestehende Kleingruppe im Berliner Zoo nach vier nachwuchsfreien Jahren in dieser Saison nun gleich mit doppeltem Fortpflanzungserfolg aufwarten kann, erfreut deshalb ganz besonders. Als am 20. April das 13j├â┬Ąhrige Weibchen ├ó┬Ç┬×Petula├ó┬Ç┬ť ein Jungtier zur Welt brachte, wurde sie von der neun Jahre j├â┬╝ngeren ├ó┬Ç┬×Liesa├ó┬Ç┬ť derart traktiert, dass sie mit ihrem Nachwuchs zun├â┬Ąchst von der Gruppe getrennt werden musste. Nachdem das j├â┬╝ngere Weibchen zwei Tage darauf ebenfalls Mutter geworden war, schien das Kr├â┬Ąftegleichgewicht wieder hergestellt zu sein. Doch erfolgte die Gruppenzusammenf├â┬╝hrung aus Sicherheitsgr├â┬╝nden erst drei Wochen sp├â┬Ąter. Die Geduld hat sich gelohnt. Beide Jungtiere haben sich bislang gut entwickelt und klettern w├â┬Ąhrend der Ruhephasen der M├â┬╝tter, die sich wieder miteinander arrangiert haben, bereits munter in ihrem Fell herum. Dann verl├â┬Ąngern sich sogleich die Verweilzeiten der Besucher vor dem Primatengehege.
Wei├â┬čkopfmakis sind geschickte Kletterer und k├â┬Ânnen sich mit gro├â┬čer Geschwindigkeit im Baumge├â┬Ąst bewegen. Dabei meistern sie auch ├â┬╝ber sechs Meter weite Spr├â┬╝nge. Ihr Gesicht und ihre Schnauze sind schwarz, wobei bei den m├â┬Ąnnlichen Makis die Stirn, der Scheitel und der Hals kontrastieren wei├â┬č gef├â┬Ąrbt sind. Das ├â┬╝brige K├â┬Ârperfell der M├â┬Ąnnchen ist gew├â┬Âhnlich rotbraun, das der Weibchen eher gr├â┬Ąulich.
Gerade bei dem derzeit regnerischen Wetter lohnt die Lemurenbeobachtung im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos.
(04.06.2013, 15:02)
Mark Meier:   Das Vogelhaus wird am 10. Juni er├â┬Âffnet!
(04.06.2013, 12:30)
Zoo Berlin:   F├â┬╝nffacher Nachwuchs bei den Kanadischen W├â┬Âlfen im Zoo Berlin

W├â┬Âlfe belebten fr├â┬╝her unsere offenen Landschaften. Mythen und Legenden sprachen ihnen die Rolle eines Untieres zu, dass sich nicht nur am Vieh, sondern auch an den Menschen vergreifen w├â┬╝rde. Auch in M├â┬Ąrchen wie Rotk├â┬Ąppchen ist die Rede von einem b├â┬Âsen Wolf. Heute wissen wir, dass W├â┬Âlfe eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Wildbest├â┬Ąnde einnehmen. Menschen brauchen W├â┬Âlfe nicht zu f├â┬╝rchten!
Seit einigen Jahren leben nun auch in Deutschland wieder wilde W├â┬Âlfe, die aus Polen ├â┬╝ber die Oder in der Lausitz eingewandert sind. Die dortigen alten Truppen├â┬╝bungspl├â┬Ątze waren und sind ruhige R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeiten f├â┬╝r das gr├â┬Â├â┬čte Landraubtier Deutschlands. Von hier aus verbreiteten sich die W├â┬Âlfe weiter in ganz Norddeutschland.
Im Zoo Berlin werden wei├â┬če kanadische W├â┬Âlfe gehalten. Auf ihrer naturbelassenen Anlage direkt bei den B├â┬Ąren k├â┬Ânnen unsere Besucher Einblicke in das Leben des Wolfsrudels nehmen. Am 29. April meldeten die Tierpfleger, dass das vierj├â┬Ąhrige Zuchtweibchen Ava bedeutend schlanker aus der Wurfh├â┬Âhle gekommen war. Nun konnten die Mitarbeiter und Zoobesucher nur abwarten wann die Welpen das erste Mal die H├â┬Âhle verlassen w├â┬╝rden.
Vor einer Woche wurden die ersten Welpen, noch im dunklen Welpenfell, gesichtet. Mittlerweile sind die f├â┬╝nf Welpen h├â┬Ąufig auf der Anlage zu beobachten und erfreuen die Besucher mit ihren munteren Spielen.

Foto: Carlos Frey
(31.05.2013, 15:31)
Holger Wientjes:   Kann mir mal jemand sagen, warum meine Beitr├â┬Ąge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
(29.05.2013, 17:40)
Holger Wientjes:   Kann mir mal jemand sagen, warum meine Beitr├â┬Ąge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
(29.05.2013, 17:40)
Holger Wientjes:   W├â┬Ąhrend ich vor zwei Jahren noch f├â┬╝nf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin ├â┬╝ber kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art ├â┬Ąusserst attraktiv.
(29.05.2013, 17:34)
Holger Wientjes:   W├â┬Ąhrend ich vor zwei Jahren noch f├â┬╝nf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin ├â┬╝ber kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art ├â┬Ąusserst attraktiv.
(29.05.2013, 17:33)
WolfDrei:   @MM: bisher war wohl insbesondere die Aufzuchtrate miserabel. Kleiner Trost: in den USA soll in wenigen Zoos und besonders bei Privathaltern die UA florieren.
(29.05.2013, 10:21)
Michael Mettler:   Wie hat sich eigentlich inzwischen die Bartschwein-Haltung im Zoo entwickelt? Laut letztj├â┬Ąhrigem BONGO war der Bestand 2011 auf 1,2 zusammengeschmolzen, und Interessenten f├â┬╝r Nachzuchttiere waren ja schon seit Beginn der Haltung nur sehr sp├â┬Ąrlich vertreten. Wird da wom├â┬Âglich in naher Zukunft ein Gehege f├â┬╝r andere Schweine frei...?
(29.05.2013, 10:13)
Zoo Berlin:   Vier Miniatur-Warzenschweine begeistern die Zoobesucher

Auf der Freianlage der Warzenschweine am Flusspferdhaus des Berliner Zoos herrscht seit einigen Tagen besonders lebhaftes Treiben: Vier Schweineferkel sind in spielerische Kampfhandlungen verwickelt oder auf der Verfolgungsjagd von versehentlich dort gelandeten V├â┬Âgeln.
Die drei kleinen Sauen und ihr Bruder waren am 22. April in der Schlafbox im Innenstall zur Welt gekommen. Fast nackt aber w├â┬Ąrmeliebend blieben sie die ersten Lebenstag zun├â┬Ąchst noch im Haus, bevor sie bei gutem Wetter die ersten Ausfl├â┬╝ge ins Freie wagten. Jetzt haben sie ein Alter erreicht, in dem man sie den ganzen Tag auf der Au├â┬čenanlage lassen kann, wo sie von den Besuchern zu beobachten sind. Auf den ersten Blick scheinen die vier Ferkel unerschrocken und mutig, doch wehe, etwas Unvorhergesehenes ereignet sich, dann sausen sie mit antennenartig erhobenen Schw├â┬Ąnzen schutzsuchend zum Mutterschwein ├ó┬Ç┬×Kigala├ó┬Ç┬ť, das mit seinen nunmehr 13 Lebensjahren schon mehrfach Jungtiere aufgezogen hat. Gleichalt aber noch imposanter im Erscheinungsbild ist der Zuchteber ├ó┬Ç┬×Basil├ó┬Ç┬ť, der mit seinem gro├â┬čen, bizarren Kopf fast schon martialisch wirkt. Vor allem die sechs paarig angeordneten Warzen am Kopf und die halbkreisf├â┬Ârmigen, gut vierzig Zentimeter langen, aufw├â┬Ąrts gekr├â┬╝mmten Eckz├â┬Ąhne des Oberkiefers tragen zu diesem Eindruck bei.
Ihr auff├â┬Ąlliges Aussehen und die Tatsache, dass sie tagaktiv sind, machen Warzenschweine zu stark nachgefragten Zootieren. In ihrer afrikanischen Heimat hingegen z├â┬Ąhlen die wilden Schweine bei der Bev├â┬Âlkerung eher zur Kategorie der Sch├â┬Ądlinge, da sie mit ihrer Grabt├â┬Ątigkeit Felder und Plantagen verw├â┬╝sten k├â┬Ânnen. Gegessen hingegen werden sie in Afrika gerne. Jedoch ist der Jagddruck nicht so gro├â┬č, dass die Art gef├â┬Ąhrdet w├â┬Ąre. Die in den europ├â┬Ąischen Zoos gehaltene Warzenschweinpopulation wird trotzdem in einem Zuchtbuch erfasst, weil man sich um den Bestand in Menschenobhut bem├â┬╝hen muss, da der Import von Wildschweinen in die EU kaum m├â┬Âglich ist.

Foto: Carlos Frey
(24.05.2013, 15:30)
Mark Meier:   Ich habe letzt in einem Zeitungsartikel zu einem anderen Thema (auch mit Bezug auf den Zoo) ganz nebenbei die Angabe "Juni" gelesen. Wei├â┬č nicht ob das der aktuell anvisierte Termin ist, aber es k├â┬Ânnte hinkommen wenn inzwischen auch der Au├â┬čenbereich so weit ist (immerhin hie├â┬č es zuvor immer, die ├â┬Ąu├â┬čeren "Loops" w├â┬╝rden sp├â┬Ąter fertig als die Hallen und man wohl sogar schon ├â┬╝berlegt hatte zun├â┬Ąchst nur die Hallen zu er├â┬Âffnen und die Au├â┬čenvolieren nachtr├â┬Ąglich zu ├â┬╝bergeben).
(22.05.2013, 23:41)
Jan Beensen:   Gibt es eigentlich mittlerweile mal einen Termin f├â┬╝r die Er├â┬Âffnung des Vogelhauses?
Als ich Anfang des Jahres dort war, da waren die Aussenvolieren immerhin schon mit Steinen versehen...
(22.05.2013, 19:51)
Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den sehr seltenen Haubenlanguren

Mit der Ankunft eines jungen Mannes ist nach f├â┬╝nfj├â┬Ąhriger Zuchtpause wieder neues Kindergl├â┬╝ck in der Haubenlangur-Gruppe des Berliner Zoos eingezogen. ├ó┬Ç┬×Tambo├ó┬Ç┬ť der sechsj├â┬Ąhrige, schwarz gef├â┬Ąrbte Vater war letzten Sommer aus dem Zoo Lissabon nach Berlin gekommen. Hier wurde er von f├â┬╝nf, gold-orange befellten Weibchen zun├â┬Ąchst nicht gerade liebevoll erwartet. Doch sp├â┬Ątestens nach der Geburt des ersten Jungtieres am 24. April ist klar, dass sich der neue Haremschef mittlerweile gut etabliert hat. Eigentlich ist er st├â┬Ąndig bem├â┬╝ht, seine Weibchen auch vor Besucherblicken zu verteidigen, sodass ihm kaum Zeit f├â┬╝r eine Paarung zu bleiben scheint, aber wie man sieht, dosiert er seine F├â┬╝rsorge genau richtig.
├ó┬Ç┬×Annika├ó┬Ç┬ť die Mutter des neugeborenen Haubenlanguren, hat es schwer, ihren Z├â┬Âgling f├â┬╝r sich alleine zu beanspruchen, denn bei dieser Schlankaffenart m├â┬Âchten sich am liebsten alle weiblichen Verwandten an der Aufzucht beteiligen. Zuweilen sieht es f├â┬╝r uns Menschen recht ruppig aus, wenn die Tanten an dem Baby zotteln, um es sich gegenseitig abzunehmen. Doch der Nachwuchs ist robust und kr├â┬Ąftig genug, dies auszuhalten.
In deutscher Sprache ist f├â┬╝r die Affenart die Bezeichnung ├ó┬Ç┬×Schwarzer Haubenlangur├ó┬Ç┬ť die gebr├â┬Ąuchlichste, da im Freiland zumeist die schwarze Erscheinungsform ├â┬╝berwiegt. Die im Berliner Zoo kopfst├â┬Ąrkere gold-orange Farbform hingegen pr├â┬Ągte den lateinischen Artbeinamen ├ó┬Ç┬×auratus├ó┬Ç┬ť, was so viel bedeutet wie ├ó┬Ç┬×der Vergoldete.├ó┬Ç┬ť
Nicht nur das Auftreten in zwei vollkommen unterschiedlichen Erscheinungsformen macht die Haubenlanguren zu etwas ganz Besonderem. Auch die Tatsache, dass es sich um eine zunehmend seltenere, nur auf Java, Bali und einigen kleineren indonesischen Inseln beheimatete Tierart handelt, wertet ihren Status auf. Durch den Verlust ihres nat├â┬╝rlichen Lebensraumes sinken die Freilandbest├â┬Ąnde der ├â┬╝berwiegend bl├â┬Ątterfressenden Tropenwaldbewohner stetig und leider geh├â┬Ârt ihre Zucht in zoologischen G├â┬Ąrten nicht zu den allt├â┬Ąglichen Angelegenheiten.

Foto: Carlos Frey
(07.05.2013, 15:26)
Zoo Berlin:   Bison-Geburt vor den Augen der Zoobesucher

Der Pr├â┬Ąriebison ist mit Sicherheit eines der bekanntesten S├â┬Ąugetiere der Erde. Sein Schicksal war unmittelbar verkn├â┬╝pft mit dem der nordamerikanischen Indianerst├â┬Ąmme. So ist es unvermeidbar, den Tieren in irgendeinem Indianerfilm oder einer Geschichte zu begegnen. Lebend kann man sie am leichtesten im Zoo antreffen, wo insbesondere die Bullen respekteinfl├â┬Â├â┬čend wirken, handelt es sich doch bei ihnen um die gr├â┬Â├â┬čten und schwersten S├â┬Ąugetiere des nordamerikanischen Kontinents.
Als sich im Berliner Zoo am letzten Sonntag vor dem Gehege der m├â┬Ąchtigen Wiederk├â┬Ąuer regelrechte Menschentrauben bildeten, musste sich dort aber noch zus├â┬Ątzlich etwas Besonderes ereignen. Und in der Tat war vor den Augen der Besucher eine Geburt im Gange. Mitten auf der Anlage brachte gegen 11:30 Uhr die bereits 15j├â┬Ąhrige Kuh ├ó┬Ç┬×Nadine├ó┬Ç┬ť ein gesundes Bullkalb zur Welt ├ó┬Ç┬ô f├â┬╝r sie mittlerweile eine fast j├â┬Ąhrliche Routineangelegenheit, doch war es das erste Jungtier des dreij├â┬Ąhrigen Zuchtbullen ├ó┬Ç┬×Samy├ó┬Ç┬ť, der vorletzte Saison neu zur Herde gesto├â┬čen war. Da alle Berliner Bisons Namen tragen, wurde auch das K├â┬Ąlbchen schon mit einem bedacht. Das im Gegensatz zu den dunkelbraunen Alttieren noch sandfarbene Jungtier hei├â┬čt nun ├ó┬Ç┬×Bela├ó┬Ç┬ť. Die Namen der im Berliner Zoo geborenen Bisons beginnen traditionsgem├â┬Ą├â┬č alle mit einem ├ó┬Ç┬×B├ó┬Ç┬ť, so z├â┬Ąhlen derzeit noch ├ó┬Ç┬×Betty├ó┬Ç┬ť und ├ó┬Ç┬×Biggi├ó┬Ç┬ť zur Kleinherde.
In freier Wildbahn leben Pr├â┬Ąriebisons meist in Verb├â┬Ąnden von etwa 50 Tieren, die sich in Zeiten von Nahrungsmangel fr├â┬╝her zu riesigen Wanderherden vereinigten, um hunderte von Kilometern zu neuen Weidegr├â┬╝nden zu ziehen. Diese Zeiten, als in Amerika noch ├â┬╝ber 30 Millionen B├â┬╝ffel lebten, sind lange vorbei. Durch schonungslose Jagd wurde die Art fast ausgerottet. Mit zu verdanken ist der Arterhalt dem damaligen Zoodirektor des New Yorker Bronx Zoos, William T. Hornaday, unter dessen Leitung 1905 die ├ó┬Ç┬×American Bison Society├ó┬Ç┬ť gegr├â┬╝ndet wurde, die das Ziel verfolgte, die Art zu retten. Als nat├â┬╝rliches R├â┬╝ckzugsgebiet diente etwa zeitgleich der Yellowstone-Nationalpark in dem heute ca. 3000 Tiere leben. W├â┬Ąhrend die Wildpopulationen insgesamt etwa das Zehnfache hiervon betragen, findet man die meisten Bisons nun in Menschenhand. So werden in Nordamerika insgesamt wieder sch├â┬Ątzungsweise 500 000 Bisons gehalten.

Foto: Carlos Frey
(06.05.2013, 09:00)
Zoo Berlin:   Leben in einer Wohngemeinschaft: Nyala-Antilopen mit Jungtier im Zoo Berlin

Am 26. M├â┬Ąrz 2013 kam bei den Nyala-Antilopen (Tragelaphus angasi) ein m├â┬Ąnnliches Jungtier zur Welt ├ó┬Ç┬ô nach sieben Monaten Tragzeit. In bew├â┬Ąhrter Manier wird es vom Muttertier betreut. Es w├â┬Ąchst zu unserer Freude gut heran. Die Nyala-Antilopen des Zoologischen Gartens Berlin leben in einer Wohngemeinschaft mit den gro├â┬čen Flusspferden. Beide besitzen eine gemeinsame ger├â┬Ąumige Au├â┬čenanlage und k├â┬Ânnen nach Belieben Kontakt zu einander aufnehmen oder sich aus dem Weg gehen.
Die Eltern unseres aktuellen Jungtieres sind von ausw├â┬Ąrts nach Berlin gekommen - aus Hannover und aus Krefeld, um in Berlin in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. Der Vater des Jungtieres ist dunkelbraun-schwarz gef├â┬Ąrbt mit imposanter Halsm├â┬Ąhne und besitzt ein sehr starkes Geh├â┬Ârn. Das wird aber mehr zum Imponieren eingesetzt als tats├â┬Ąchlich zum K├â┬Ąmpfen. Die Weibchen bei diesen Waldb├â┬Âcken verbleiben hellbraun, bleiben betr├â┬Ąchtlich kleiner und sind hornlos.
In der Natur kommen Nyalas im S├â┬╝den Afrikas vor. Sie bewohnen in sechs bis 20 Tieren starken Trupps undurchdringliche Buschw├â┬Ąlder und Grasland, stets in N├â┬Ąhe zu Gew├â┬Ąssern. Die Waldb├â┬Âcke fressen in der Natur Bl├â┬Ątter, Zweige und Fr├â┬╝chte, darunter Akazienh├â┬╝lsen oder wilde Feigen.

Foto: Carlos Frey
(29.04.2013, 11:03)
Zoo Berlin:   ├ó┬Ç┬×Raus aus dem Beutel├ó┬Ç┬ť hei├â┬čt die Devise f├â┬╝r die j├â┬╝ngsten Riesenk├â┬Ąnguruhs im Berliner Zoo

Jetzt, wo es nun doch endlich w├â┬Ąrmer wird, lohnt es sich auch f├â┬╝r das kleinste Riesenk├â┬Ąnguruh, ab und zu aus dem m├â┬╝tterlichen Beutel zu schauen. Zuweilen knabbert es sogar schon an einem frischen Grash├â┬Ąlmchen. Doch f├â┬╝r Ausfl├â┬╝ge ins Freie ist das gut f├â┬╝nf Monate alte Beuteltier, dessen K├â┬Âpfchen erstmals am 16. April zu sehen war, noch zu jung. Ein weiteres Jungtier, das bereits Anfang M├â┬Ąrz den Kopf aus dem Beutel eines anderen Weibchens gestreckt hatte, ist mittlerweile schon sehr geschickt im H├â┬╝pfen und passt kaum noch ganz in die sch├â┬╝tzende Bauchtasche seiner Mutter.

Mit den beiden Jungtieren ist die Gruppe der Roten Riesenk├â┬Ąnguruhs im Berliner Zoo nun auf acht Tiere herangewachsen. ├â┬ťber f├â┬╝nf ausgewachsene beziehungsweise noch heranwachsende Weibchen wacht Riesenk├â┬Ąnguruhmann ├ó┬Ç┬×Sidney├ó┬Ç┬ť. Siebenj├â┬Ąhrig ist er in bestem Mannesalter und w├â┬╝rde sich auch in freier Wildbahn gegen m├â┬Ąnnliche Rivalen durchsetzten k├â┬Ânnen. Im Zoo bleiben ihm K├â┬Ąmpfe erspart.

Rote Riesenk├â┬Ąnguruhs besiedeln fast fl├â┬Ąchendeckend den australischen Kontinent. Mit einem Gewicht von mehr als 80 kg und einer Standh├â┬Âhe von 1,8 m sind voll ausgewachsene M├â┬Ąnnchen die gr├â┬Â├â┬čten noch lebenden Beuteltiere. Die Art ist nicht bedroht und wird gebietsweise sogar kontrolliert bejagt.

Foto: Carlos Frey
(24.04.2013, 07:44)
Zoo Berlin:   Lauftraining f├â┬╝r drei Emuk├â┬╝ken

Wenn sie am morgigen Tag von ihrem Vater auf die Au├â┬čenanlage gef├â┬╝hrt werden, beginnt f├â┬╝r drei Schl├â┬╝pflinge der zweitgr├â┬Â├â┬čten V├â┬Âgel der Erde die Laufsaison im Freien. Die gerade handgro├â┬čen Emuk├â┬╝ken unterscheiden sich nicht nur in ihrer Gr├â┬Â├â┬če noch betr├â┬Ąchtlich von ihren Eltern. In ihrem braun gestreiften Dunenkleid erinnern sie entfernt an kleine Frischlinge, da auch das Gefieder fellartig wirkt. Doch durch ihren kurzen abgerundeten Schnabel geben sich die Zweibeiner als Laufv├â┬Âgel zu erkennen.
Die kleinen Nestfl├â┬╝chter k├â┬Ânnen zwar schon seit ihrem Schlupf am 8. April selbst├â┬Ąndig fressen, allerdings m├â┬╝ssen sie gerade in den ersten Lebenswochen noch intensiv beh├â┬╝tet werden, denn Angriffen selbst einer Kr├â┬Ąhe h├â┬Ątten sie nichts entgegenzusetzen. Ihren Schutz ├â┬╝bernimmt nach Laufvogelsitte der Emuhahn, der auch fast zwei Monate lang alleine das Gelege bebr├â┬╝tet hatte. Mit dumpfen, paukenartigen Kehllauten schreckt er Feinde schon von Weitem. Wer sich dennoch dichter an den Nachwuchs wagt, der wird mit zischendem Fauchen attackiert und von dem 50 kg schweren und 1,80 m gro├â┬čen Vogel zu Boden getreten. Die Emuhenne, die in diesem Jahr immerhin sieben etwa 600 g schwere, blaugr├â┬╝ne Eier gelegt hatte, tr├â┬Ągt ansonsten f├â┬╝r ihren Nachwuchs keine Verantwortung mehr, wenngleich sie auch meist in der N├â┬Ąhe der Familie bleibt.
Erstaunlicherweise k├â┬Ânnen die kleinen Emus nicht nur beh├â┬Ąnde laufen, sondern auch geschickt schwimmen. So stellt der Wassergraben, der die Australienanlage umgibt, f├â┬╝r die K├â┬╝ken keine Gefahr dar. Gleiches gilt f├â┬╝r die Anwesenheit der Parma-K├â┬Ąnguruhs, die sich die Grasanlage friedlich mit den Laufv├â┬Âgeln teilen.
Emus sind in ihrer Heimat auf dem australischen Kontinent nur gebietsweise bedroht und in Menschenobhut recht einfach zu pflegen.

Foto: Carlos Frey
(16.04.2013, 15:09)
Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Waldgiraffen im Berliner Zoo!
Freigang auch im Regen

Das Jahr ist zwar noch lang, doch vermutlich handelt es sich bei dem nun zu meldenden Jungtier um den wertvollsten Nachwuchs 2013. Bereits am 26. Februar wurde auf strohigem Lager das nunmehr vierte Berliner Okapi geboren.
Die kleine Waldgiraffe, die nach ihrer Geburt gerade 21,5 kg wog, konnte in den darauf folgenden Wochen allerdings den warmen Stall kaum verlassen, da in ihrer urspr├â┬╝nglichen Heimat, den Urw├â┬Ąldern des ├â┬Ąquatornahen Kongobeckens, niemals Schnee liegt. Dem Jungtier hat der Stallaufenthalt jedoch nicht geschadet, denn im Gegensatz zu den Laufjungen der Steppengiraffen gelten kleine Okapis als Ablieger, die ihren M├â┬╝ttern nicht auf Schritt und Tritt folgen, sondern den K├â┬Ârperkontakt meist nur zum Trinken nutzen. Durch die sehr nahrhafte Muttermilch hat das Okapikalb sein Gewicht bereits auf 62 kg gesteigert. Seine Mutter ├ó┬Ç┬×Batouri├ó┬Ç┬ť, die 2005 ebenfalls in Berlin zur Welt kam, geh├â┬Ârt mit ihren 340 kg zu den schwersten Okapis der nur etwa 55 Tiere umfassenden europ├â┬Ąischen Zoopopulation. Ihre gro├â┬če K├â┬Ârpergestalt hatte es ├ó┬Ç┬×Steve├ó┬Ç┬ť, dem 6j├â┬Ąhrigen Vater des Jungtieres, auch schwer gemacht, einen gelungenen Deckakt zu vollziehen. Okapibullen sind n├â┬Ąmlich schon im Durchschnitt kleiner und leichter als die Weibchen. Letztendlich hat es dann aber nun doch geklappt ├ó┬Ç┬ô obwohl von keinem Menschen beobachtet.
Okapis sind scheue und stark bedrohte Bewohner des zentralafrikanischen Regenwaldes, deren Gesamtpopulation auf kaum mehr als 10.000 Tiere gesch├â┬Ątzt wird. Im Rahmen des Europ├â┬Ąischen Zooverbands wurde bereits 1985 ein Europ├â┬Ąisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f├â┬╝r diese relativ reproduktionsschwache, seltene Tierart eingerichtet, das sich intensiv um deren Vermehrung bem├â┬╝ht.

Foto: Carlos Frey
(16.04.2013, 14:22)
WolfDrei:   Sozusagen als Erg├â┬Ąnzung zum Freitag: aber bei Sonnenschein und 22├é┬░C.
(15.04.2013, 14:26)
Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den Waldgiraffen im Berliner Zoo!

Freigang auch im Regen
Das Jahr ist zwar noch lang, doch vermutlich handelt es sich bei dem nun zu meldenden Jungtier um den wertvollsten Nachwuchs 2013. Bereits am 26. Februar wurde auf strohigem Lager das nunmehr vierte Berliner Okapi geboren.
Die kleine Waldgiraffe, die nach ihrer Geburt gerade 21,5 kg wog, konnte in den darauf folgenden Wochen allerdings den warmen Stall kaum verlassen, da in ihrer urspr├â┬╝nglichen Heimat, den Urw├â┬Ąldern des ├â┬Ąquatornahen Kongobeckens, niemals Schnee liegt. Dem Jungtier hat der Stallaufenthalt jedoch nicht geschadet, denn im Gegensatz zu den Laufjungen der Steppengiraffen gelten kleine Okapis als Ablieger, die ihren M├â┬╝ttern nicht auf Schritt und Tritt folgen, sondern den K├â┬Ârperkontakt meist nur zum Trinken nutzen. Durch die sehr nahrhafte Muttermilch hat das Okapikalb sein Gewicht bereits auf 62 kg gesteigert. Seine Mutter ├ó┬Ç┬×Batouri├ó┬Ç┬ť, die 2005 ebenfalls in Berlin zur Welt kam, geh├â┬Ârt mit ihren 340 kg zu den schwersten Okapis der nur etwa 55 Tiere umfassenden europ├â┬Ąischen Zoopopulation. Ihre gro├â┬če K├â┬Ârpergestalt hatte es ├ó┬Ç┬×Steve├ó┬Ç┬ť, dem 6j├â┬Ąhrigen Vater des Jungtieres, auch schwer gemacht, einen gelungenen Deckakt zu vollziehen. Okapibullen sind n├â┬Ąmlich schon im Durchschnitt kleiner und leichter als die Weibchen. Letztendlich hat es dann aber nun doch geklappt ├ó┬Ç┬ô obwohl von keinem Menschen beobachtet.
Auch wenn es am morgigen Tag nicht trocken bleiben wird, das kleine weibliche Okapijungtier ├ó┬Ç┬ô mit dem Namen ├ó┬Ç┬×Bashira├ó┬Ç┬ť ├ó┬Ç┬ô muss nun endlich einmal ins Freie.
Okapis sind scheue und stark bedrohte Bewohner des zentralafrikanischen Regenwaldes, deren Gesamtpopulation auf kaum mehr als 10.000 Tiere gesch├â┬Ątzt wird. Im Rahmen des Europ├â┬Ąischen Zooverbands wurde bereits 1985 ein Europ├â┬Ąisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f├â┬╝r diese relativ reproduktionsschwache, seltene Tierart eingerichtet, das sich intensiv um deren Vermehrung bem├â┬╝ht.
(12.04.2013, 13:59)
WolfDrei:   @Holger Wintjes: als Antwort die Bauzeichnung. Wichtig ist, da├â┬č man wieder zwischen B├â┬Ąrenanlage und Hippohaus durchgehen kann.

Ansonsten ist für den verstorbenen Altbock der Prinz-Alfred-H. ein junger aus Posen eingetroffen.
(10.04.2013, 14:39)
Holger Wientjes:   Danke f├â┬╝r die Bilder ! Kannst Du eventuell schon sagen, wie die neuen Anlagen der B├â┬Ąren gestaltet werden ?
(10.04.2013, 12:23)
WolfDrei:   Beim Umbau der Tropenb├â┬Ąrenanlagen d├â┬╝rfte die Verglasung schon bei 85% liegen, am Innenausbau/Gestaltung wird ebenfalls gearbeitet
(10.04.2013, 11:22)
WolfDrei:   Flei├â┬čig wird an den Au├â┬čenvolieren des Vogelhauses gebaut - gegenw├â┬Ąrtig l├â┬Ąuft auf der Ostseite die Verdrahtung sowie die Pflasterung der Wege, auf der Westseite - soweit einsehbar - besteht noch Aufholebedarf.
(10.04.2013, 11:15)
Zoo Berlin:   Seltene Eulenkopfmeerkatzen ├ó┬Ç┬ô ein Reisender kehrt zur├â┬╝ck ins Tropenaffenhaus des Berliner Zoos

Seit dem Ende des letzten Monats k├â┬Ânnen die Besucher im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos wieder eine Kleingruppe von Eulenkopfmeerkatzen beobachten. Durch die R├â┬╝ckkehr eines Ex-Berliners aus dem Leipziger Zoo, der im Schlepptau gleich eine Freundin mitbrachte, erhielt ein knapp 22j├â┬Ąhriges, alleingebliebenes Weibchen wieder Gesellschaft. Das m├â┬Ąnnliche Tier namens ├ó┬Ç┬×Zuri├ó┬Ç┬ť war 1999 im Londoner Zoo zur Welt gekommen und hatte bereits von 2003-2009 in Berlin gelebt. Das mit ihm angereiste Weibchen ├ó┬Ç┬×Klara├ó┬Ç┬ť ist im gleichen Alter und hat sich ├ó┬Ç┬ô nach kurzem Begr├â┬╝├â┬čungsstreit ├ó┬Ç┬ô mit der alteingesessenen ├ó┬Ç┬×Molly├ó┬Ç┬ť angefreundet.
Eulenkopfmeerkatzen sind nur sehr selten in zoologischen G├â┬Ąrten zu sehen, deutschlandweit nur in Berlin und Leipzig. Da ihr nat├â┬╝rliches Verbreitungsgebiet im zentralen Afrika auch relativ begrenzt ist, sind sie besonders sch├â┬╝tzenswert.
Das dichte Fell der wunderh├â┬╝bschen Affen ist einheitlich olivgrau. Nur das schwarze Gesicht wird von einem d├â┬╝nnen wei├â┬čen Streifen auf dem Nasenr├â┬╝cken und einem gelblichen Stirnband verziert. Mit ihren langen Fingern und dem kr├â┬Ąftigen, opponierbaren Daumen sind sie ebenso geschickt wie Menschenaffen. In ihrer afrikanischen Heimat leben die dort sehr scheuen Tiere in Kleingruppen von drei bis zu zehn Tieren. Meist als Baumbewohner in feuchten Bergw├â┬Ąldern, aber zuweilen auch am Boden kann man sie mit Gl├â┬╝ck bis in H├â┬Âhen von 4000 m antreffen. Ihre Lebensweise ist noch immer recht wenig erforscht, weshalb Verhaltensbeobachtungen in Menschenobhut bedeutsam sind.
Im Berliner Zoo wurden Eulenkopfmeerkatzen zwischen 1960 und 1968 sehr erfolgreich vermehrt. In diesem Zeitraum kamen 14 Jungtiere zur Welt. Danach allerdings gab es keinen Nachwuchs mehr.

Foto: Carlos Frey
(05.04.2013, 15:26)
J├â┬Ârn Hegner:   irgendwann soll ja im zoo berlin das tapir- und nashornhaus abgerissen und wieder neu aufgebaut werden . wie lange kann das bloss noch dauern . einer sagte mir dort vielleicht im n├â┬Ąchsten jahr . weil es ist ja auch schon ziemlich alt . in planung steht dann ein afrika-haus f├â┬╝r dromedare und spitzmaulnash├â┬Ârner . dann werden die panzernash├â┬Ârner wegkommen .
(29.03.2013, 20:29)
WolfDrei:   Volldampf nunmehr (wenn m├â┬Âglich bei den ├â┬Ąu├â┬čeren Bedingungen) bei den Arbeiten an den Au├â┬čenvolieren am neuen Vogelhaus - Er├â┬Âffnung nun wohl gegen Pfingsten. Rostkatzen- (3) und Jaguarundinachwuchs (2) sind voll aktiv.
(26.03.2013, 22:02)
Zoo Berlin:   Eigentlich m├â┬╝sste man annehmen, dass kleine Nagetiere weit weniger Zoobesucher interessieren als eine Gruppe benachbart lebender Krallen├â┬Ąffchen ‒ doch weit gefehlt, wenn es sich bei den Nagern um klettergewandte H├â┬Ârnchen handelt, die den Affen in puncto Geschicklichkeit in nichts nachstehen und die sogar m├â┬╝helos mit dem Kopf voran stammabw├â┬Ąrts steigen k├â┬Ânnen. Und innerhalb der H├â┬Ârnchen z├â┬Ąhlen die herrlich kontrastreich gef├â┬Ąrbten Sch├â┬Ânh├â┬Ârnchen zu den besonders attraktiven Vertretern. Mit ihrem schwarz, gelblich wei├â┬č und r├â┬Âtlich gezeichneten Fell geh├â┬Âren sie dar├â┬╝ber hinaus zu den buntesten S├â┬Ąugetieren ├â┬╝berhaupt.

Im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos sorgt seit wenigen Tagen ein Jungtier bei den Prevost-Sch├â┬Ânh├â┬Ârnchen f├â┬╝r Unterhaltung. Anders als unsere heimischen Eichh├â┬Ârnchen halten die asiatischen Sch├â┬Ânh├â┬Ârnchen keinen jahreszeitlichen "Ruheschlaf", auch sammeln sie keine Vorr├â┬Ąte. Als tagaktive Bewohner immergr├â┬╝ner tropischer W├â┬Ąlder haben sie dazu auch keine Veranlassung. In ihrem nat├â┬╝rlichen Verbreitungsgebiet von Borneo ├â┬╝ber Sumatra bis auf die Malaiische Halbinsel finden sie zu jeder Jahreszeit Nahrung. So ist auch die Fortpflanzung an keine Saison gebunden. Die Jungtiere, die in einem Kugelnest oder einer gepolsterten Baumh├â┬Âhle geboren werden, sind nur etwa 10 g schwer und zun├â┬Ąchst nackt und blind. Die Augen├â┬Âffnung erfolgt in der vierten Lebenswoche und im Alter von 5-7 Wochen kann der Nachwuchs erstmals beim Verlassen des Nestes beobachtet werden.

In diesem Alter befindet sich auch das j├â┬╝ngste Berliner Sch├â┬Ânh├â┬Ârnchen, das manchmal selbst gegen den Willen der Mutter die Umgebung erkundet. Das zweij├â┬Ąhrige Muttertier kam erst im letzten Jahr aus dem Rostocker Zoo nach Berlin und lebt seit dem Sp├â┬Ątherbst mit seinem bald sechsj├â┬Ąhrigen Partner zusammen. Dieser hatte mit einer ├â┬Ąlteren Partnerin 2008 letztmals im Zoo f├â┬╝r Sch├â┬Ânh├â┬Ârnchen-Nachwuchs gesorgt. Bemerkenswert ist die Friedfertigkeit des neuen Weibchens, das entgegen der ├â┬╝blichen Sch├â┬Ânh├â┬Ârnchensitte dem Vater den direkten Umgang mit seinem Nachwuchs gestattet. Das einzige Manko der Aufzucht ist die Tatsache, dass es sich um ein Einzelkind handelt, denn es h├â┬Ątten durchaus auch 2-3 Geschwister sein k├â┬Ânnen.

Foto: Carlos Frey
(19.03.2013, 16:26)
Zoo Berlin:   Tropisches Gewusel ├ó┬Ç┬ô neues Volk bei den Blattschneiderameisen im Zoo-Aquarium

Ameisen sind die erfolgreichsten Insekten der Welt: Ihre Biomasse ├â┬╝bersteigt die der Wirbeltiere deutlich und ist ├â┬Ąhnlich gro├â┬č wie die aller anderen Insekten zusammen, dabei wiegt eine einzelne Ameise nur 6 bis 10 Milligramm!
Wahrliche Riesennester von mehreren Metern Gr├â┬Â├â┬če legen in den Tropen Mittel- und S├â┬╝damerikas die Blattschneiderameisen an. Jedes Nest ist einmal von nur einem einzigen Weibchen gegr├â┬╝ndet worden. Blattschneiderameisen erzeugen die zur Versorgung des Nestes notwendige Nahrung selbst: Sie sind Pilzg├â┬Ąrtner und fressen die kn├â┬Âllchenartigen Verdickungen an den Enden der Pilzf├â┬Ąden (Ambrosia-K├â┬Ârperchen). Den Pilz f├â┬╝ttern die emsigen Insekten mit Teilen von Pflanzenbl├â┬Ąttern, die sogar aus einem Kilometer Entfernung hergeholt werden, wobei eine Ameise das Hundertfache des eigenen K├â┬Ârpergewichts tragen kann. Die Tiere k├â┬Ânnen so ganze Plantagen leer r├â┬Ąumen!
Zum Zwecke des Blattschneidens sind die Mundwerkzeuge der Ameisen sehr kr├â┬Ąftig. Ureinwohner in S├â┬╝damerika setzen diese sogar zur Wundklammerung ein!
Im Zoo-Aquarium Berlin kann jetzt ein neues Volk der Art Acromyrmex octospinosus beim t├â┬Ąglichen Leben beobachtet werden. Sie zeugen von der Biologie einer gro├â┬čartigen Tiergruppe. Das Volk w├â┬Ąchst gerade und wird gr├â┬Â├â┬čer. Eier legen darf nur die K├â┬Ânigin. Wir hoffen, dass unsere Kolonie einmal zu einer Riesenkolonie wird.

Foto: Carlos Frey
(18.03.2013, 09:05)
Zoo Berlin:   Nachwuchs bei den imposantesten Wildrindern

Ganz gro├â┬č herauskommen will naturgem├â┬Ą├â┬č auch das am 7. Februar dieses Jahres geborene Gauerkalb; denn in freier Wildbahn kommen nur die kr├â┬Ąftigsten Bullen zur Fortpflanzung. Noch wirkt das hellbraune, m├â┬Ąnnliche K├â┬Ąlbchen neben seiner scharzbraunen Mutter geradezu zerbrechlich, doch im fortpflanzungsf├â┬Ąhigen Alter erreichen die Bullen oft eine Schulterh├â┬Âhe von mehr als zwei Metern und ein K├â┬Ârpergewicht von ├â┬╝ber einer Tonne. Solch ein Riese ist auch der 12j├â┬Ąhrige ├ó┬Ç┬×Gandalf├ó┬Ç┬ť, der Vater des J├â┬╝ngsten, der mit seinen muskelbepackten Schultern im Zoo nicht nur andere Rinder einsch├â┬╝chtert. Unter Freilandbedingungen dient das Imponieren mit sichtbarem Muskelspiel der Vermeidung schwerer Verletzungsk├â┬Ąmpfe zwischen den Bullen, wobei der Gegner, der sich unterlegen f├â┬╝hlt, dem vermeintlich St├â┬Ąrkeren, die weibliche Herde ├â┬╝berl├â┬Ąsst.
Heute leben nur noch weniger als 30 Tausend Individuen der s├â┬╝dostasiatischen Waldrinder. Ihr Verbreitungsgebiet ist auf ein Zehntel der urspr├â┬╝nglichen Fl├â┬Ąche geschrumpft und ihr Vorkommen ist zerstreut. Am h├â┬Ąufigsten findet man die gr├â┬Â├â┬čten lebenden Vertreter der Rinder noch in Indien. Die Art gilt als stark gef├â┬Ąhrdet und genie├â┬čt im Washingtoner Artenschutzabkommen den h├â┬Âchsten Schutzstatus.
Die Berliner Gaurherde besteht mit dem letzen Kalb nun aus 12 Tieren, was der Zahl einer gro├â┬čen Freilandgruppe entspricht. Doch derzeit wird das letzte Jungtier ‒ im Beisein seiner Mutter ├ó┬Ç┬×Godiva├ó┬Ç┬ť ‒ erst mit dem einj├â┬Ąhrigen Vorjahrsgeschwister und dem Vater auf der Freianlage vergesellschaftet. Die Zusammenf├â┬╝hrung der kompletten Herde erfolgt erst in den n├â┬Ąchsten zwei bis drei Wochen.
Der Berliner Zoo, der auch das internationale Zuchtbuch f├â┬╝r den Gaur f├â┬╝hrt, z├â┬╝chtet die wegen ihrer K├â┬Ârperkr├â┬Ąfte schwer zu haltenden Rinder seit nunmehr ├â┬╝ber 50 Jahren kontinuierlich und tr├â┬Ągt damit wesentlich dazu bei, die Art in Menschenobhut zu erhalten.

Fotos: Carlos Frey
(11.03.2013, 10:04)
Stefanie Fischer:   Das Okapi freut mich ganz besonders, hoffentlich wird es gro├â┬č!
(08.03.2013, 19:20)
Liz Thieme:   Das Okapi ist ├â┬╝brigens ein Weibchen :)
(08.03.2013, 16:57)
Holger Wientjes:   Da lacht das Herz des Huftierfreundes !!!
(08.03.2013, 16:48)
Liz Thieme:   keine Ger├â┬╝chte mehr. Offizielle Liste des Zoos f├â┬╝r den Februar:

Geburten
1 Moko
1 Kleinkantschil
1 Netzgiraffe
1 Okapi
1 Rotducker
2 Elenantilopen
1 Litschi-Moorantilope
2 Hirschziegenantilopen

Schlupfe
20 Hechtbuntbarsche
12 Spitzkopfschildkr├â┬Âten
1 Hawaiigans

Geschenke
13 Becherkorallen
6 Schalenkorallen
2 Magaritenkorallen
1 Rotgelenkvogelspinne
1 Rosa Vogelspinne
1 Vogelspinne
1 Kuba-Pfeifgans
2 Bergenten
1 Waldrentier
1 Kirk Dik- Dik

Kauf
114 Einsiedlerkrebse
10 Kardinalsgarnelen
20 Wundermann- Garnelen
1 Atlantischer Hummer
40 Seeigel
6 Samtkorallenfische
20 Kaisergrundeln
3 Zwergzackenbarsche
5 Gestreifte Zwergbarsche
6 Augenfleck-Prachtbarsche
4 Prachtbarsche
2 Zwergzackenbarsche
30 Schmetterlingsfische
200 Espes- Keilfleckbarben
2 Pinzettfische
30 Schr├â┬Ągschwimmer
1 Anglerfisch
245 Rotkopfsalmler
30 Talbots Demoiselle
(08.03.2013, 15:34)
Michael Mettler:   Das ist wieder so ein Fall, wo sich die Frage stellt, welche Tierhaltungen man zur Ermittlung von Erstzuchten einbezieht. Der Berliner Zoo verzeichnete 1875 seine erste Nachzucht von Hirschziegenantilopen. Bereits in der ersten Jahrhunderth├â┬Ąlfte hatte sich die Art allerdings in der Knowsley Menagerie vermehrt. Selbst das war offenbar keine europ├â┬Ąische Erstzucht mehr, denn eine Datensammlung ├â┬╝ber britische und irische Zoos gibt als "Zuchtstart" das sp├â┬Ąte 18. Jahrhundert an, was den Berliner Erfolg um immerhin fast hundert Jahre toppen w├â┬╝rde.

Hinsichtlich historischer Erstzuchten von S├â┬Ąugetieren lohnt sich der Blick auf diese HP:
http://www.zoohistory.co.uk/projects/first_breedings
(06.03.2013, 08:44)
Zoo Berlin:   Geburt von drei Hirschziegengazellen

Die Hirschziegenantilopen bilden eine der reproduktivsten Huftierherden im Berliner Zoo. Nachdem im letzten Jahr acht Jungtiere heranwuchsen, gab es bereits in den ersten zwei Monaten des begonnenen Jahres drei weitere Geburten. Jedoch verhinderte das winterliche Wetter zun├â┬Ąchst den Freigang der Neugeborenen.
So kommen die nunmehr fast fr├â┬╝hlingshaften Temperaturen den zierlichen Gazellen gerade recht und die zwischen dem 23. Januar und dem 27. Februar geborenen Kitze d├â┬╝rfen zur Mittagszeit die gro├â┬če Freianlage des Asienreviers ‒ am Eingangsbereich des historischen Elefantentors ‒ erkunden.
Die gelbraunen Jungtiere sollten sich nur nicht zu sehr von der Hektik anstecken lassen, die ihr schwarz gef├â┬Ąrbter, horntragender Vater in der Gruppe der acht stirnwaffenlosen Weibchen verbreitet. Da er sein Territorium im Zoo nicht gegen andere B├â┬Âcke verteidigen muss, verwendet er all seine Energie zur Kontrolle der Geschlechtspartner, um ja keinen Decktermin zu verpassen.
Die Antilopenart, die noch im 19ten Jahrhundert die indischen Steppenlandschaften in Millionenst├â┬Ąrke besiedelte, wurde durch intensive Bejagung im darauf folgenden Jahrhundert fast ausgerottet. Heute sind die Tiere in Indien streng gesch├â┬╝tzt und im Freiland leben dort wieder sch├â┬Ątzungsweise 50.000 Individuen.
In zoologischen G├â┬Ąrten sind die grasfressenden Wiederk├â┬Ąuer recht einfach zu halten, wobei die europ├â┬Ąische Erstzucht vermutlich im Zoologischen Garten Berlin gelang.

Foto: Carlos Frey
(05.03.2013, 15:15)
R├â┬╝diger:   Kann jemand dieses Ger├â┬╝cht betreffend der Okapis best├â┬Ątigen ?
Hoffentlich kann Berloin mal ein Jungtier grossziehen
(02.03.2013, 19:26)
Niedersachse:   Ger├â┬╝chte zu folge wurde im Februar 0,1 Okapi geboren.
(01.03.2013, 14:05)
Liz Thieme:   Endlich hat der Zoo mal wieder eine Liste ver├â┬Âffentlicht:
Die wichtigsten Tierzug├â┬Ąnge im Januar 2013

Geburten
1 Parmak├â┬Ąnguruh
1 Hulman
1 Springhase
1 Wurf Jaguarundis
1 Elenantilope
1 Hirschziegenantilope

Schlupfe
8 Xingu-Kammbuntbarsche
2 Spitzkopfschildkr├â┬Âten
9 Kubapfeifg├â┬Ąnse

Durch Kauf oder Tausch
1 Hummer
10 Goldfische
8 K├â┬Ânigstiger-Harnischwelse
8 Kois

Geschenke
1 Volk Blattschneiderameisen
1 Brasilianische Vogelspinne
(01.03.2013, 13:11)
Zoo Berlin:   Lang ersehnter Giraffen-Nachwuchs im Antilopenhaus des Berliner Zoos!

Nachdem in der letzten Woche der kleinste Wiederk├â┬Ąuer der Welt, ein Kleinkantschil-Jungtier, aus dem Berliner Zoo gemeldet werden konnte, vermehrten sich nun auch die gr├â┬Â├â┬čten Wiederk├â┬Ąuer, die Giraffen. Vier Jahre nachdem die Giraffenkuh ├ó┬Ç┬×Kibaya├ó┬Ç┬ť (* 2003) ihr letztes Jungtier zur Welt brachte, wurde sie im Laufe des letzten Donnerstags erneut Mutter.
Da das gerade geborene Bullkalb anfangs noch sehr wackelig auf den Beinen war, blieb das historische Antilopen- und Giraffenhaus zun├â┬Ąchst noch geschlossen, bevor sich das Giraffenkind im Verlauf des Wochenendes bereits an die ersten Zoobesucher gew├â┬Âhnen durfte.
Die ├ó┬Ç┬×kleine├ó┬Ç┬ť Giraffe ist gut 1,85 m hoch und bringt sch├â┬Ątzungsweise schon 100 kg auf die Waage ‒ ganz beachtlich f├â┬╝r ein Neugeborenes. In den n├â┬Ąchsten Tagen wird sie ihrer Mutter wohl auch in den gro├â┬čen Laufstall des Geb├â┬Ąudes folgen d├â┬╝rfen, doch bevor beide Tiere Ausfl├â┬╝ge ins Freie unternehmen k├â┬Ânnen, wird noch einige Zeit verstreichen. Bis zum Erlangen der Selbst├â┬Ąndigkeit ist der Nachwuchs noch mehr als ein Jahr lang auf die Milch seiner Mutter angewiesen.
Der kleine Herdenverband der Berliner Zoogiraffen besteht derzeit aus insgesamt vier Tieren und mit etwas Gl├â┬╝ck wird die ├â┬Ąlteste Giraffenkuh ├ó┬Ç┬×Malindi├ó┬Ç┬ť (* 1996) in diesem Jahr auch noch einmal werfen.

Foto: Carlos Frey
(27.02.2013, 10:59)
Frank Albrecht:   @Peter Lohse - Meine Antwort im Tierrecht Thread
(27.02.2013, 07:43)
Sacha:   @Frank Albrecht: Meine Antwort im Tierrechtler-Thread.
(26.02.2013, 09:49)
Mark Meier:   Es gab auch bei den Giraffen eine Geburt.

Was das Individuum Albrecht angeht, lohnt eine Debatte mE nicht. Der merkt ja doch nie, dass hier keiner mit ihm spielen will und kommt immer wieder an. Ignorieren ist da mE die beste Methode ;)
(25.02.2013, 18:03)
Gerhard Joerres:   @Peter Lohse
Nein, das war nicht verkehrt. So etwas kann man nicht stehen lassen. Nichtantwort kann man auch als Zustimmung im Gesamten sehen. Ein unbedarfter Zufallsleser k├â┬Ânnte dann hier Tierrechtstendenzen sehen und seine Schl├â┬╝sse ziehen. Das Forum k├â┬Ąme dann in ein falsches Licht. Nein krank ist er sicherlich nicht, sondern ein Fundamentalist.

Ich würde dann auch gerne diesen Thread verlassen.
(25.02.2013, 17:52)
Peter Lohse:   Tut mir leid Leute ich h├â┬â├é┬Ątte dem Hr. Albrecht nicht antworten sollen, aber wer denkt auch daran das der gute Mann von einem ausgestopften Eisb├â┬â├é┬Ąren auf Auschwitz kommt.So ein Vergleich ist echt Krank.
(25.02.2013, 16:32)
Holger Wientjes:   Ansonsten hat Tom Schr├â┬Âder Recht. Das nervt eigentlich nur hier und ist nicht wirklich dem Forum dienlich.
(25.02.2013, 14:31)
Holger Wientjes:   @Frank Albrecht: Ach da gab├é┬┤s in der deutschen Geschichte so einige, die sich ihre Ideologie zurechtgebogen haben...
Die andere Antwort kam schon von mir. Einfach mal LESEN...
Ansonsten werd ich hierzu auch nix weiter schreiben, da ist mir meine Zeit zu kostbar zu. Meinem Hund das Lesen beibringen hat mehr Aussicht auf Erfolg als Sie für eine objektive Sichtweise gewinnen zu wollen.
(25.02.2013, 14:30)
Tom Schr├â┬Âder:   Ich bin genervt vom d├â┬Ąmlichen Zuspammen der einzelnen Zoo-Threads. Daf├â┬╝r gibt es einen TierrechtlerInnen-Thread, den Leute, die diesen idealistischen Grundsatzquatsch nicht lesen wollen, vermeiden k├â┬Ânnen. Also dorthin wechseln und auch in Zukunft dort bleiben, vielen Dank!!!
(25.02.2013, 10:27)
Frank Albrecht:   @Michael Mettler
Wenn sie Menschen in unserer Zeit freiwillig und mit Einwilligung, nach ihrem Tod f├â┬╝r die Wissenschaft zur Verf├â┬╝gung stellen, dann geht das v├â┬Âllig in Ordnung. Bei Solimann war dies nicht der Fall. Wie w├â┬╝rde es ihnen gefallen, wenn ihr Schrumpfkopf im Naturkundemuseum herumh├â┬Ąngt, ohne das sie noch zu Lebzeiten eingewilligt haben. Respekt ist also das Stichwort.
Gleiche Rechte heisst nicht, nichtmenschliche Tiere auch automatisch ├â┬╝berall gleich zu stellen. Oder haben sie jemals geh├â┬Ârt, dass Tierrechte fordern, dass Eisb├â┬Ąren zur Bundestagswahl 2013 zugelassen werden m├â┬╝ssten?
Niemand fordert ein 100% "Gleichstellung". Dies w├â┬╝rde absurder weise heissen, Eisb├â┬Ąren d├â┬╝rften keine Robben mehr t├â┬Âten, weil sie sich des Mordes schuldig machten. Haben sie solch eine Tierrechtsforderung schon einmal gelesen? Nein! Warum also kommen sie dann auf so eine absurde Idee, f├â┬╝r die es keinen Anlass gibt.
W├â┬Ąre ebenso absurd, wenn ich fordern w├â┬╝rde, Au├â┬čerirdischen sollte das Recht auf Bildung gew├â┬Ąhrt werden.
(25.02.2013, 08:57)
Frank Albrecht:   @Holger Wentjes - Das war keine inhaltliche Antwort, auf meinen Einwand: "Es seien ja NUR Tiere".
Die namentliche Nennung der "historischen Vorbilder" w├â┬Ąre interessant zu wissen.
Was also zeichnet Tiere aus, dass man ihnen die Haut abziehen darf und dieses Leichenteil zur Schau stellen darf.
Was angesicht dieser Tatsache, dass es ein Leichenteil ist, schon krank genug ist.
(25.02.2013, 08:47)
Frank Albrecht:   @Sacha
Gleiche Berücksichtigung (Leben lassen) wo gleiche Interessen (Interesse am Leben).
Da kann es kein "über" oder "drunter" geben.
Oder w├â┬╝rden sie auch meinen, dass Menschen- und Frauenrechte erk├â┬Ąmpft wurden, weil einer "das Leben von dunkelh├â┬Ąutigen Sklaven oder von Frauen ├â┬╝ber das Leben von Rassisten und Frauenfeinden" stellen wollte?
Und wenn sie schon das absolut dümmlichste "Vegetarier-Argument" ins Feld ziehen, sollten sie sich erst einmal genauestens informieren.
Und meinen Sie wirklich, dass ein H├â┬╝hnerbr├â┬╝he essender "Vegetarier" Hitler aus ethischen Gr├â┬╝nden seine Ern├â┬Ąhrungsweise ge├â┬Ąndert hat? Meinen Sie wirklich, Hitler war "der" Ethiker und Moralist?
(25.02.2013, 08:36)
Michael Mettler:   Es gibt eben verschiedene Methoden, den toten B├â┬Ąren auszuschlachten├ó┬Ç┬Ž

@ Frank Albrecht: Der Griff in die Mottenkiste ist gar nicht n├â┬Âtig. Noch heute ist es allt├â┬Ąglich, dass menschliche Leichen und ├ó┬Ç┬ôteile zu Schauzwecken pr├â┬Ąpariert werden.

Eine ganze Reihe von Tierarten nutzt Tierleichen und Teile davon zu Darstellungszwecken, ohne daf├â┬╝r in der Kritik zu stehen. Die Grundlage Ihrer Weltanschauung ist doch, dass Mensch und Tier die gleichen Rechte haben sollten, weil der Mensch ein Tier und damit ethisch gleichwertig ist. Warum sollte der Mensch dann nicht ebenfalls das Recht haben, Teile von Tieren zu Schauzwecken zu nutzen? (Ob diese Schau allen Menschen gef├â┬Ąllt, ist eine ganz andere Frage, aber auch besagte Tiere m├â┬╝ssen mit Ablehnung ihrer Pr├â┬Ąsentation rechnen.)

├â┬ťbrigens ist es in meinen Augen absurd, dass Sie die Zurschaustellung von Leichenteilen anprangern, aber selbst unabl├â┬Ąssig die ├â┬Âffentliche Zurschaustellung von Leichenfledderei fordern.
(22.02.2013, 18:33)
Holger Wientjes:   @Frank Albrecht: Hut ab ! Ich habe selten jemanden wie Sie erlebt, der sich Definitionen und Argumentationsketten stets versucht so zu formen, dass sie ihm dienlich zu sein scheinen. Aber auch f├â┬╝r derlei Verhalten gibt es ja, wo wir beim Thema sind, gen├â┬╝gend historische Vorbilder, die aber ebenfalls nicht wirklich erfolgreich waren.
(22.02.2013, 18:05)
Sacha:   Ist Ausschwitz nicht vielmehr dort, wo einer das Leben von Tieren ├â┬╝ber das eines Menschen stellt.?
Mochte der VEGETARIER Hitler nicht auch Sch├â┬Ąferhunde lieber als Juden...?
(22.02.2013, 17:47)
Frank Albrecht:   @Holger Wientjes
Soliman hat auch "gedient" und wurde ausgebeutet.
Adorno, Theodor W. (1903-1969)
"Auschwitz f├â┬Ąngt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.


(22.02.2013, 16:32)
Zoo Berlin:   Kleinkantschil-Geburt im Berliner Zoos!

In der Fasanerie des Berliner Zoos schl├â┬╝pften bislang ausnahmslos nur V├â┬Âgel. Mit der Geburt eines winzigen Wiederk├â┬Ąuers ‒ also eines S├â┬Ąugetiers aus der Gruppe der Paarhufer ‒ feierte man am 14. Februar eine Premiere. Das neugeborene Tierchen h├â┬Ątte auch in einem gr├â┬Â├â┬čeren Ei noch Platz gefunden, abgelegt passt es durchaus noch in eine Menschenhand. Es handelt sich um ein Kleinkantschil, einen Artvertreter aus der Familie der sogenannten Hirschferkel. Die kleinsten Paarhufer tragen zwar kein Geweih, doch ebenso wie beispielweise auch Wasserrehe setzen sich die M├â┬Ąnnchen bei territorialen Streitigkeiten mit vampir├â┬Ąhnlichen Eckz├â┬Ąhnen auseinander.
Noch zur Jahrtausendwende besiedelte mehr als ein halbes Dutzend der südostasiatischen Urwaldbewohner auch die Freiflughalle im Berliner Zoo, aber nachdem dort vor sieben Jahren das letzte Jungtier geboren wurde, brach die Kleinpopulation zusammen.
Im Fr├â┬╝hjahr 2011 erhielt der Zoo ein im November 2010 im Tierpark Bern geborenes, junges Weibchen. Hinzu kam im Jahr darauf ein im September 2011 im Dresdener Zoo geborenes M├â┬Ąnnchen. Das potenzielle Zuchtpaar wurde in einer Doppelvoliere am Eingangsbereich der Fasanerie zusammengef├â┬╝hrt und harmoniert, wie man nun auch sieht, seitdem bestens. Hirschferkel werden sehr fr├â┬╝h geschlechtsreif. ├â┬ťberwiegend einzeln durchstreifen sie des Nachts ein Revier im Unterholz des Urwalds. Tags├â┬╝ber bewegen sie sich weniger, doch wenn man in der Fasanerie nach ihnen Ausschau h├â┬Ąlt, findet man sie nach kurzer Suche stets. Oft kann man dann das J├â┬╝ngste aus allern├â┬Ąchster N├â┬Ąhe beobachten und mit etwas Geduld auch bei seiner Mutter trinken sehen.
Die Kleinkantschilzucht wird innerhalb eines europ├â┬Ąischen Arterhaltungsprogramms (EEPs) koordiniert. Der europ├â┬Ąische Gesamtbestand umfasst derzeit nur etwa 45 Individuen. In ihrer s├â┬╝dostasiatischen Heimat gilt die Art zwar nicht als bedroht, doch auch wenn kaum Fleisch an den Winzlingen ist, werden sie ganz gerne gejagt und verspeist. Im Zoo hingegen k├â┬Ânnen die Tiere bei guter Pflege ein Alter von mehr als zehn Jahren erreichen.

Foto: Carlos Frey
(22.02.2013, 14:47)
Sacha:   @Mark Meier: Und, war mit seinem Schreibtisch alles in Ordnung...:)

Im Ernst: Sch├â┬Ân, dass es Herr Blaszkiewitz wieder besser geht.
(22.02.2013, 14:23)
Mark Meier:   Blaszkiewitz wurde heute fr├â┬╝h aus der Klinik entlassen. Er soll schon wieder im Tierpark gewesen sein und dort seinen Schreibtisch gepr├â┬╝ft und mit den Kuratoren gesprochen haben.

@BjoernN: Kann ich nicht sagen, aber ich habe dort noch nie davor einen pr├â┬Ąparierten Eisb├â┬Ąren gesehen obwohl es ja popul├â┬Ąre Tiere sind und man meinen sollte es h├â┬Ątte schon Gelegenheiten gegeben. Kann also gut sein, dass es der erste ist.
(22.02.2013, 14:20)
Regina Nieke:   Also auf den Bilder von WolfDrei find ich, er sieht doch nicht aus wie Knut.Im Fernsehen sah das "knutiger" aus..."so sauber wie nie" stimmt allerdings :-)
(22.02.2013, 06:31)
Bj├â┬ÂrnN:   Ist "Knut" der einzige pr├â┬Ąparierte Eisb├â┬Ąr in der Schau des Naturkundemuseums?
(21.02.2013, 23:21)
WolfDrei:   Pardon!
Und- so man es glaubt_sein "L├â┬Ącheln".
(21.02.2013, 23:11)
WolfDrei:   Hatte heute in der N├â┬Ąhe des Museums zu tun : also Knut. ├â┬ťbrigens - so sauber war er nie!
(21.02.2013, 23:08)
WolfDrei:   Hatte heute in der N├â┬Ąhe des Museums zu tun : also Knut. ├â┬ťbrigens - so sauber war er nie!
(21.02.2013, 23:06)
Holger Wientjes:   Richtig !Im VERGLEICH ist es "nur" ein Tier, dass zu dem noch der naturwissenschaftlichen Bildung dienen kann.
(21.02.2013, 11:49)
Frank Albrecht:   @Peter Lohse
Weil es NUR ein Tier ist?


(21.02.2013, 10:03)
Peter Lohse:   Frank Albrecht:
Das pr├â┬Ąparieren und in einem Museum ausstellen eines B├â┬Ąren mit dem eines Menschen zu vergleichen, sollte selbst f├â┬╝r Ihre Weltanschauung etwas zu weit her geholt sein.
(20.02.2013, 13:38)
Frank Albrecht: