Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Zoo Berlin

W. Dreier :   @Grafe: meine Infos sind zwar nicht mehr ``zeitnah``, aber vor ca. 10 Jahren gab es in US-Zoos an die 50 Gerenuks, auch der Toronto-Zoo hatte welche.
Noch ein Zoo-Neub√ľrger - wenn auch schon ca. 8 Wochen dort: n√∂rdlicher Virginiahirsch, eine recht gro√üe UA. Noch fehlt zu den 2 Hirschk√ľhen ein Mann.
(13.09.2018, 17:40)
Emilia Grafe :   @W. Dreier: Oh man! Das mit dem Gerenukweibchen ist wirklich tragisch... hoffentlich kann die Zucht fortgesetzt werden, wenn das 2017 geborene Weibchen alt genug ist (mit dem Zoo-Bock). Wie stehen bei den Gerenuks denn die Chancen f√ľr Importe von au√üerhalb Europas bzw gibt es stabile Best√§nde in zoologischen Einrichtungen?
(13.09.2018, 17:26)
W. Dreier :   ``eingeschlechtliche Tiere"" - na ja, ist ja gew√∂hnlich so - eingeschlechtliche Gruppen eher.
Noch einer unserer ``Letzten``: Bartschwein
Eine Geburt noch - hier schon erwähnt - bei den Böhmzebras.
(13.09.2018, 14:32)
W. Dreier :   Im Vogelbereich sah ich keine gro√üen Ver√§nderungen: neu sind eine Fruchttaube (Ptilinopus grayi) und Erzloris. Leider haben wohl die ``Hochgebirgsflamingos nicht genistet.
Ein Highlight: Kagus
(13.09.2018, 14:28)
W. Dreier :   Bei den Seel√∂wen wurde die Mutter mit Kind fr√ľh auf die Anlage gesetzt - die Ann√§herung an die Gruppe war entsprechend vorsichtig - lange sa√üen sie noch im `Sp√ľlsaum``, gegen 13 Uhr erste ``Wasserversuche``
(13.09.2018, 14:25)
W. Dreier :   Gestern bei der Konkurrenz: Zoo Berlin
Schon beim letzten Besuch hatte ich erwähnt, dass der Zoo mir als Geburten-arme Einrichtung erschien: mit Ausnahmen ist es so geblieben: Nachwuchs bei Sib. Steinböcken, 1 Bleßbock, 1 Kudu, 2 Bisons; Seehunde und Seelöwen; Watussi, Grevy, Weißbartpekaris.
Kein B√§r, kein Nachwuchs bei den ehemaligen Glanzlichtern Banteng, Rotb√ľffel und Gaur, vom Anoa gar nicht zu reden. 2 weibliche Panzernash√∂rner ohne Bulle. Weitere eingeschlechtliche Tiere oder Einzeltiere (z. B. Giraffen, Przewalski)
Bei den Spitzmäulern gute Hoffnung in den nächsten Tagen.
Bei den Hirschen eher ``Abgangstiere?: Muntjaks, Sika, Pudu (noch ein uraltes Weibchen neben einem Bock). Prinz-Alfreds sollen auch nicht mehr z√ľchten.
3 √ľbergebliebene Barasinghas. kein Waldrentiernachwuchs seit L√§ngerem, Mesos nur als ?Zwischenlager? - einer davon jetzt im TP, nachdem von dort 1 Hirsch nach Stuttgart ging. Wasserreh? Affen? Mandrills sollen abgeschafft werden, Hutaffen sollen nicht mehr z√ľchten, 1 Weibchen nur noch bei den schwarzen Br√ľllaffen , uralte EulenMK. Bonobos - da war doch was?
Und die Pandas? Fressen und schlafen.
Die Gerenukanlage ist um das Nachbargehege erweitert worden - mit W√ľstensteppenflair. - eine 2. Zuchtgruppe mit dem Altbock ?
Aber: es ist zum Heulen: das TP-Zuchtweibchen ist am 28.8. gestorben! Zum Gl√ľck ist das Jungtier schon autonom und fri√üt Laub. Bliebe eigentlich nur eine Alternative: den Zoo-Bock in den TP, TP-Bock zur Vermeidung von Inzucht in den Zoo.
Vom Umbau der Raubtieranlage ist durch die Absperrungen nichts zu sehen.

Anbei: die gibt`s noch Okapis - hier die Zunge

(13.09.2018, 14:17)
Emilia Grafe :   Ja nat√ľrlich meinte ich einen kleinen Besuch im Zoo. War ja auch schon etwas sp√§ter gestern.
Auch ich schmunzeln hin und wieder √ľber die Besucher, die vor dem Tierparkplan stehen und die Gro√üen Pandas suchen.
(26.08.2018, 12:38)
W. Dreier :   @E. Grafe: ein kleiner Scherz: Sie sind offensichtlich , so wie ich, dem Tierpark n√§her zugetan oder auch dort ``aufgewachsen``, deshalb unten ``ein kleiner Besuch im Tierpark``. Dank f√ľr die Aufstellung der Geburten - ich dachte schon , der Zoo ist v√∂llig ohne Nachwuchs in diesem Jahr.

Kann so passieren, aber den ausländischen Besuchern geschiet das eher: was soll man auch machen: Zoo, Tierpark, Tiergarten !!! Im Tierpark wurde ich schon vor Jahren nach Knut befragt und vor kurzen nach den großen Pandas.
(26.08.2018, 09:11)
Emilia Grafe :   Fast vergessen:
Leicht negativ fiel auf, dass die Beschilderung an den Außengehegen der Fasanerie nicht ganz aktuell ist; so in einer Voliere, in der Dreifarben - Glanzstar, Weißohrturako, Helmperlhuhn und Celebes - Rotnacken - Erdtaube zu sehen sind, lediglich Reisfink und Blauer Pfaufasan ausgeschildert, von denen jede Spur fehlte. Die Beschilderung von Helmperlhuhn und Co teilweise einige Volieren weiter, die von anderen Arten fehlen ganz zB Langzehenkiebitz.
Anbei Fratzenkuckuck
(26.08.2018, 00:14)
Emilia Grafe :   An anderer Stelle:
Erste Schwimmversuche eines kleinen Seelöwen im kleineren, momentan sonst ungenutzen, Gehege neben den Kalifornischen Seelöwen

(25.08.2018, 23:53)
Emilia Grafe :   und von klein auf wird gelernt, dass mit dem Strau√ü nicht zu spa√üen nicht
(25.08.2018, 23:46)
Emilia Grafe :   Au√üerdem: ein kleiner Gro√üer Kudu
(25.08.2018, 23:43)
Emilia Grafe :   Die Bisonjungtiere 2018
(25.08.2018, 23:41)
Emilia Grafe :   Nebenan der j√ľngste Spross der B√∂hm - Steppenzebras
(25.08.2018, 23:39)
Emilia Grafe :   Gestern am sp√§ten Nachmittag ein kurzer Besuch im Tierpark; endlich mal wieder angenehmere Temperaturen!
Anbei: Abendliche Energieausbr√ľche bei den jungen Wilden der Grevy - Zebras
(25.08.2018, 23:36)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/bezirke/im-westen-berlins/article214866557/Neues-Bonobo-Maedchen-feiert-8-Geburtstag-im-Zoo.html

Ein neues Bonoboweibchen kam in Berlin an.
(17.07.2018, 13:12)
Jan Jakobi :   Adrian, ich kann helfen.

Das wird ein langer Beitrag.
Wenn du mir eine Mail schickst kann ich dir die Daten schicken.
(15.07.2018, 23:56)
Adrian Langer :   Sagt mal kann mir jemand sagen, welche Afrikanischen Elefanten (bis auf Lilak) im Zoo Berlin gelebt haben. Bei meinen recherchen finde ich nur wage Andeutungen von vier? K√ľhen mit Lilak zusammen. Ich br√§uchte auch keine Bebilderung. Lediglich Ankunft und Abgang w√ľrden mir schon reichen. Wenn m√∂glich vielleicht noch Geburts- und Sterbedatum. Danke schon einmal im voraus.
(14.07.2018, 09:50)
J√∂rn Hegner :   dieser zoo m√∂chte doch die spitzmaulnash√∂rner abschaffen und nur noch mit den panzernash√∂rner verbleiben .
(06.07.2018, 22:54)
Nikolas Groeneveld :   Ich kann dazu auch nur sagen, dass die Planung bereits begonnen hat und, dass das Nashorn-und Tapirhaus eben das n√§chste Gro√üprojekt im Zoo wird.

Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, könnte wirklich wunderschön werden.
(21.06.2018, 15:36)
Oliver Muller :   @Adrian: Der ist ja auch leider nicht √∂ffentlich zug√§nglich gemacht worden. Google mal, vielleicht sind die Presseartikel dazu noch zu finden. Dort wurde das zumindest grob skizziert.
(20.06.2018, 23:08)
Adrian Langer :   Ah und wann soll der Neubau erfolgen? Ich stelle mal wieder fest, dass ich nichts vom Masterplan Zoo-Berlin wei√ü .......
(20.06.2018, 20:56)
Oliver Muller :   M. W. war die Nashorn- und Tapirhaltung das n√§chste von Anfang an projektierte Thema. Die Sanierung des Elefantenhauses, eigentlich ja ein Umbauen zum Menschenaffenhaus, setzt ja einen Neubau eines Elefantenhauses auf dem Erweiterungsgel√§nde voraus.
(20.06.2018, 15:39)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/berlin/article214636955/Die-Pandas-waren-die-Rettung-fuer-den-Berliner-Zoo.html

Die Berliner Einrichtungen konnten einen gro√üen Besucherzuwachs verzeichnen. Da im Artikel das Thema kurz angeschnitten wird m√ľsste das Elefantenhaus im Zoo nicht auch "zeitnah" saniert werden? Warum wird dem Nashornhaus eine gr√∂√üere Priorit√§t zugesprochen?
(20.06.2018, 13:08)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/warum-stoesst-der-berliner-zoo-seine-nas-hoerner-ab

Die Nashörner des Zoos ziehen um.
(05.06.2018, 17:26)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/der-berliner-zoo-hat-jetzt-eine-tierische-rentner-wg

Im Zoo berlin gibtes nun eine Alters-WG.
(27.05.2018, 21:29)
W. Dreier :   Was fiel noch auf:
- auf der Tahranlage ist ein Weibchen eingestellt - bisher gab es nur den Bock
- im ``neuen`` Teil wird offensichtlich schon ausged√ľnnt: nur noch 1 Przewalskipferd, 2 m√§nnliche Springb√∂cke, 2 Kudus,kein Ble√übock zu sehen, viele K√§nguruhs sah ich auch nicht. Daf√ľr sah ich bei den Barasinghas einen Hirsch, der nicht der eigene Nachwuchsbock zu sein schein (1,2).
- ansonsten kaum Nachwuchs (auch nicht bei den Weißbartpekaris)- nun gut, 1 Watussikalb
- Wanderuanlage: neu sind offensichtlich der Hochstand und viele Seile.
- zum schon genannten rum√§nischen Tiertransporter: aus dem Tierpark, dem Zoo und dem Damerower Werder wurden Wisente nach Rum√§nien gebracht. Dort sollen auch mit anderen europ√§ischen √úberschu√ütieren in den S√ľdkarpaten ein Freibestand aufgebaut werden - der schon seit 2015 l√§uft. Zielstellung : 1 000 Tiere!
- neu f√ľr mich : Orangebauchfruchttaube (anbei)
(18.05.2018, 14:42)
W. Dreier :   Das Pudu-Paar
(17.05.2018, 20:38)
W. Dreier :   Die alte Sicuan-Kuh d√ľrfte jetzt 22 Jahre haben. Lolek, der Bulle von 2016, ist auf der Anlage - aber wo ist Bolek?
(17.05.2018, 20:36)
W. Dreier :   Bei den Anden-und Jamesflamingos z√§hlte ich nach Zugang 25 Tiere, davon ca 17-18 Andenflamingos
(17.05.2018, 20:35)
W. Dreier :   Meng Meng macht das, was sie kann: schlafen und fressen
(17.05.2018, 20:33)
W. Dreier :   War heute bei der "Konkurrenz"

Prinz-Alfred-Hirsch- Nachwuchs
(17.05.2018, 19:46)
Emilia Grafe :   Auch die Wanderu - Anlage schien mir dezent neu strukturiert
(16.05.2018, 20:02)
Emilia Grafe :   Ein √úberblick √ľber die neue Erdm√§nnchen - Anlage
(16.05.2018, 20:01)
Emilia Grafe :   Seel√∂wenbulle Enzo
(16.05.2018, 19:59)
Emilia Grafe :   Borneo - Bartschwein
(16.05.2018, 19:58)
Emilia Grafe :   Zuletzt vor Er√∂ffnung der Adlerschlucht auch zweimal im Zoo gewesen:
- am Raubtierhaus in der Au√üenanlage, die zuletzt von einem Ameisenb√§r bewohnt wurde, lebt nun ein flugunf√§higer Schmutzgeier, in der zugeh√∂rigen Innenanlage sieht man durch die T√ľr gerade so einen Ozelot
- 2 neue Wildhunde sind angekommen (Bestand jetzt 2,2), l√§ngerfristig ist laut Tierpflegerin bei der Wolfsf√ľtterung auch eine Zucht gedacht
- ein Jungtier bei den Watussi - Rindern (Bild anbei)
(16.05.2018, 19:57)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/liveticker/adlerschlucht-im-zoo-eroeffnet

Die Adlerschlucht wurde eröffnet.
(15.05.2018, 15:21)
Emilia Grafe :   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierchen-wechsel-dich

Noch ein Artikel zu den Tiertauschen zwischen Zoo und Tierpark. Klingt auch so, als w√ľrde die Takinkuh im Zoo doch noch leben.
(10.05.2018, 11:05)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/die-berliner-zoo-erdmaennchen-habens-jetzt-richtig-schoen

Die Erdmännchenanlage ist fertig.
(06.05.2018, 12:12)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/nach-zoff-im-zoo-bonobo-limbuko-kommt-wieder-nach-berlin

Ein Bonobomann kommt zur√ľck nach Berlin.
(28.04.2018, 14:35)
Emilia Grafe :   Besagter Wei√üwedelhirsch
(15.04.2018, 19:55)
Emilia Grafe :   S√ľdlicher Pudu
(15.04.2018, 19:53)
Emilia Grafe :   Nach einem sehr kurzen Schultag am Freitag, dem 13. ging es f√ľr mich wetterbedingt statt in den Tierpark am Vormittag in den Zoo.
Einzige mir aufgefallene √Ąnderung ist, dass die, aus Leipzig gekommenen, Wei√üwedelhirsche wie schon vermutet neben den Sikahirschen gegen√ľber der Prinz - Alfred - Hirsche eingezogen sind.
Außerdem 1 Jungtier bei den Prinz - Alfred - Hirschen (Bild anbei).
(15.04.2018, 19:52)
W. Dreier :   Heute wurde im Zoo der 61. Geburtstag von Gorilla-Dame Fatou gefeiert.
(13.04.2018, 16:24)
W. Dreier :   Pardon - das Bild
(28.03.2018, 19:29)
W. Dreier :   In der viertelj√§hrlichen Sonderausgabe ``Berliner Tiere`` wurde nochmals der Plan f√ľr das Raubtierhaus vorgestellt - mit den Pfeilen die Aus- bzw Eing√§nge (rechts neu, links ehemals Panda)
(28.03.2018, 19:28)
R√ľdiger Krichel :   Welcher Bulle kommt als Ersatz f√ľr Jasper und wann wird er ungef√§hr kommen ?
(22.03.2018, 12:07)
Adrian Langer :   Als Anmerkung der Bulle soll ja in Yorkshire Wildlife Park z√ľchten. Mit zwei weiteren Bullen? Was heute so alles m√∂glich ist. :D
(22.03.2018, 11:00)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/nashornbulle-jasper-27-wandert-nach-england-aus

Ein Nashorn zieht nach England.
(22.03.2018, 10:58)
Nikolas Groeneveld :   Ich war am vorletzten Wochenende im Zoo.

Da am Sonntag (11.03.) in Berlin wunderbares Wetter war, war es im Zoo entsprechend voll.
Ein lustiges Bild ergab sich dadurch, dass es sehr warm war und den ganzen Tag die Sonne schien, die Gewässer des Zoos aber trotzdem von der Nacht noch mit einer Eisschicht bedeckt waren.

Dank dem warmen Wetter waren auch fast alle Affen draußen.
Die Kapuziner konnte ich beim √Ėffnen von Kokosn√ľssen beobachten.

Das Baby auf dem R√ľcken war dadurch nat√ľrlich einigen Ersch√ľtterungen ausgesetzt.
Doch es lohnte sich und nachdem mit der Nuss lange genug auf dem Baumstamm rumgehämmert wurde öffnete sie sich.


Au√üerdem sind nun einige Bereiche rund um die Anlagen f√ľr Robben und Pinguine abgesperrt.
Zum Beispiel ist an der Anlage der Seebären nur noch ein kleiner Teil des Weges nutzbar, es gibt aber trotzdem keine Sackgasse durch die Bauarbeiten.
Dort arbeitet man im Untergrund wohl an den Rohren.
(21.03.2018, 19:02)
J√∂rn Hegner :   die kalifornischen dickhornschafe k√∂nnten doch vielleicht gut im zoo berlin in der gebirgstier-anlage rein passen , wo die sichuan-takine sind . weil diese hat doch auch der tierpark berlin . vorher waren in dieser anlage m√§hnenschafe und danach kreta-bezoarziegen .
(17.03.2018, 23:17)
Adrian Langer :   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/bautagebuch-raubtier

F√ľr das Raubtierhaus im Zoo gibt es jetzt ein Bautagebuch ...... ist so etwas auch f√ľr das Brehm-Haus geplant bzw. angelegt?
(15.03.2018, 19:38)
Adrian Langer :   Vielleicht bezog sich diese Aussage (vorl√§ufiger Zuchtstopp und weiter geplante Erweiterung der Gehege) auch eher auf L√∂wen und Tiger? Wenn ich es richtig herauslese, sollen die beiden L√∂winnen ja auch vorerst allein bleiben. Oder reicht die jeweilige Quadratmeteranzahl f√ľr Jaguar und Leopard f√ľr eine angestrebte Zucht nicht aus?
(08.03.2018, 18:12)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde es auch komisch, dass angeblich nicht gez√ľchte werden soll. Eigentlich d√ľrften 2 Anlagen pro Art bei den Leoparden und Jaguaren f√ľr die Zucht eigentlich reichen. Vielleicht hat man im Augenblick keine Zuchtfreigabe f√ľr diese Arten, aber zumindest bei den Persischen Leoparden denke ich schon, dass man mit ihnen sp√§ter auch z√ľchten wrd. Der alte Jaguar ist f√ľr die Zucht sicherlich zu alt und bei den Amurtigern gibt es aktuell ja viele Zoos, die mit ihnen nicht z√ľchten d√ľrfen. Bei den nicht unterartreinen L√∂wen ist es sicherlich sinnvoll,mit ihnen nicht zu z√ľchten.
(08.03.2018, 16:55)
Nikolas Groeneveld :   Ich bin ebenfalls davon √ľberrascht, dass laut vielen Zeitungsartikeln nach dem Umbau nicht gez√ľchtet werden soll.

Bei den Leoparden hat man sich doch extra f√ľr die Zucht einen jungen Kater geholt.
Auch werden ja in Zukunft noch bei Leoparden und Jaguaren zwei Außenanlagen vorhanden sein.
Ich nahm an, dass man deshalb auch z√ľchten m√∂chte.
Laut Zeitungsartikeln m√ľssten daf√ľr aber weitere Au√üenanlagen f√ľr Jaguare und Leoparden entstehen.

Bei den zuk√ľnftigen Leoparden-Anlagen sehe ich √ľberhaupt keine M√∂glichkeit zur Ausbreitung, bei den Anlagen f√ľr Jaguare k√∂nnte man theoretisch noch in den See erweitern.
Hat irgendwer eine Idee, wo solche zusätzlichen Anlagen entstehen könnten?


(08.03.2018, 15:06)
Oliver Muller :   Gef√§llt mir prinzipiell sehr gut. Allerdings h√§tte ich mir gew√ľnscht, dass die Tiger-Au√üenanlage deutlich vergr√∂√üert wird und - wenn man sie schon in einem Warmhaus zeigen kann - eher warme UA gezeigt werden (Hinterindische Tiger, Java-Leopard).
(08.03.2018, 09:13)
Nikolas Groeneveld :   https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/auge-in-auge-mit-einem-loewen

Hier der Artikel des Zoos dazu, mit einer Visualisierung der zuk√ľnftigen L√∂wen-Innenanlagen und einer √úbersichtszeichnung.
(07.03.2018, 16:04)
W. Dreier :   Mir liegt der Plan vor: die Wegef√ľhrung mit neu geschaffenem Eingang an einer Schmalseite (links die jetzige Tigerfreianlage) f√ľhrt durch die ganze Innenanlage in Richtung des Eingangs ehemals Bao Bao. Die alte Pandaanlage steht f√ľr die Servale zur Verf√ľgung. Der ehemalige Zugang bei den Persern wird f√ľr die Leopardenfreianlage genutzt. Der jetzige Haupt-Eingang wird g√§nzlich f√ľr Freianlagen genutzt, eine stichartige Anlage an diesem Eingang nach Norden f√ľhrt zur Sicht auf die Innenfreianlagen in diesem U. Wichtig f√ľr mich: die ``Madagassen`` bleiben!
Etwas `` zu mächtig gewaltig`` die fast gesamte Außenumrandung mit Kunstfels!

Die Nachttieranlage bleibt (zun√§chst?) bez√ľglich der Eing√§nge wie gehabt.
(07.03.2018, 15:30)
Sacha :   Ich bin ja nicht gerade ein Fan von "Artenkahlschlag-Knieriem", aber hier kann ich praktisch alle Massnahmen nachvollziehen und finde, das die Reduktion der Arten/des Bestandes relativ sanft umgesetzt werden soll (SOFERN es denn auch so kommt wie beschrieben). Immerhin bleibt alle publikumsattraktiven Grosskatzen (Tiger, L√∂we, Leopard, Jaguar) erhalten bzw. es wird wenigstens eine Form gezeigt Glas statt Gitter fand ich auch schon immer besser (lieber Aquarium-Effekt als Knast-Effekt).
(07.03.2018, 15:10)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/berlin/article213650927/Raubtiere-bekommen-im-Berliner-Zoo-mehr-Platz.html

Weitere Infos zum Umbau des Raubtierhauses. mich erstaunt doch sehr, dass bisher eine Nachzucht der Tiere ausgeschlossen wird.
(07.03.2018, 14:13)
W. Dreier :   @E. Grafe: Da die Menagerie-Kuh in Paris (geb. im TP 2013) von der San-Diego-Linie stammt, w√§re jeder andere Tierparkbulle geeignet - nur: die "Moskauer"-Nachwuchsbullen im TP w√§ren von 2016, etwas jung noch. Von der Rotterdamer Linie gibt es aber noch einen Bullen etwa von 2010, der noch (?) in Poznan steht.

(06.03.2018, 08:21)
Emilia Grafe :   Aha :) Das ergibt nat√ľrlich auch Sinn. Ich hatte mir den Verbleib dieses Jungbullen durch ihren Post im Threat ,,Zoos in Frankreich" erkl√§rt, wo sie schrieben (10.11.2017): ,,Die Fortsetzung der Zucht ist kein Problem, da es einen Nachwuchsbullen vom letzten Jahr (Moskauer Abstammung) im Tierpark B. gibt." Aber dann habe ich da wohl was falsch verstanden. Insofern danke, f√ľr Ihre Information.
(05.03.2018, 22:29)
W. Dreier :   @E. Graefe: Die ``Sichuantakin-Kuh`` ist wohl einer der Jungbullen von 2016 aus dem Tierpark - da fehlt n√§mlich einer.
(04.03.2018, 23:17)
Emilia Grafe :   Ich w√ľrde fast vermuten, dass die zweite Grevystute auch noch fohlen wird
(04.03.2018, 21:22)
Emilia Grafe :   Kalb der Gro√üen Kudus vom 7.9.2017
(04.03.2018, 21:20)
Emilia Grafe :   Strau√üenhenne
(04.03.2018, 21:12)
Emilia Grafe :   Blessbock
(04.03.2018, 21:10)
Emilia Grafe :   Ich war heute Vormittag bei beinahe fr√ľhlingshaftem Wetter im Zoo:
Viel gibt?s nicht zu berichten. Viele Nachzuchten aus 2017 sah ich das erste Mal (Blessbock, Gro√üer Kudu, Rappenantilope). Au√üerdem nun auch schon ein Jungtier bei den Mantelpavianen. Ich finde es doch √ľberraschend, dass das Raubtierhaus so sehr weitr√§umig abgesperrt ist, dass man nicht mal einen Blick auf die Au√üenk√§fige hat, lediglich die L√∂wen k√∂nnte man theoretisch beobachten. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen mal l√§nger im Affenhaus zu verweilen, um die Jungtiere von Kapuziner und Hutaffe zu fotografieren und auch einfach mal alle Affen l√§nger zu beobachten, da sich meine Besuche im Affenhaus immer auf 5- 10 min beschr√§nken. Aber ich habe wieder nicht l√§nger als 5 min ausgehalten?. Im vollen, lauten Haus mied ich den Weg zu den Menschenaffen gleich und ich kann mich auch einfach nicht mit den gekachelten Innengehegen anfreunden, auch wenn sie ja wirklich ordentlich mit Kletterm√∂glichkeiten ausgestattet sind. Umso sch√∂ner war der Abstecher ins Erweiterungsgel√§nde. Aktion bei den Guanakos und auf der Anlage der Strau√üe, Kudus und Co.
Au√üerdem sah ich zwei Tiere bei den Sichuan- Takinen, demnach m√ľsste die Kuh noch leben.
Anbei: Takinkuh

(04.03.2018, 21:06)
W. Dreier :   Aber der Bulle hat es doch wohl auch ``in sich` (??)
(19.02.2018, 19:45)
Adrian Langer :   Ok, dass macht dann auch Sinn. W√§re es dann aber nicht besser den Bullen zur weiteren Zucht in einem anderen Zoo einzustellen?
(19.02.2018, 09:52)
Jan Jakobi :   Pang Pha hat 3 K√§lber wegen dem Elefanten-Herpes verloren, deswegen wird nicht mehr gez√ľchtet.
In Chester und Whipsnade wird regelm√§√üig gez√ľchtet obwohl mehrere K√§lber am Elefanten-Herpes verstorben sind.
(18.02.2018, 17:40)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/bei-diesen-zoo-aeffchen-wird-jetzt-verhuetet

Im Zoo wird jetzt bei verschiedenen Tieren verh√ľtet. Bei Flusspferd und Ceylon-Hutaffe (obwohl bei zweiterem sehr schade) verstehe ich das ja noch. Aber wieso bei den Elefanten?
(18.02.2018, 17:34)
W. Dreier :   In der Fasanerie ist jetzt ein Kantjil in der gering Deckung bietenden Anlage h√§ufig zu sehen.
Wohl ein offenes Geheimnis: Demn√§chst gibt es eine Aufstockung des Hirschbestandes: die Rest-Virginias aus Leipzig kommen (bzw. sind schon da - in Quarant√§ne?). Im ``traditionellen`` Pudubereich sind jetzt die Prinz-Alfred`s eingezogen, in deren ehemaliger Anlage sind die Pudus und die ``neuere gewesene`` Anlage der Prinzen (die gro√üe gr√ľne Anlage mit dem Wassergraben) ist frei - und vorn umgeben mit einer Holzkonstruktion mit Netzen. Geht eigentlich nur hier f√ľr die Virginias.

Anbei Kantjil
(17.02.2018, 13:18)
W. Dreier :   Anoabulle.

Die Wasserb√ľffel haben ein K√§lbchen
(17.02.2018, 13:10)
W. Dreier :   Schnelldurchlauf:
Auf die Verdrahtung am ehemaligen Eulen-Greiffelsen wurde schon vo meinem Vorgänger hingewiesen. Die Stahlträger haben höchstens 4 Meter. Am ``ehemaligen `` Innen-Durchgang wird wohl eine ähnliche Verdrahtung erfolgen - auch dort sind die Hauptträger nicht höher als die umgebenden Kunstfelsen.
Ansonsten: die Pandas: man (nee, Frau) war nicht da, Mann schlief. Auch hier war der Anoabock auf der Anlage. Der Gaurbulle (einstmals ein mächtiger Bursche) baut langsam ab. Und der Sichuanbulle hat auch seine 20 Jahre - aber wo ist die Kuh? 2 Jahre älter, habe sie seit 2-3 Monaten nicht gesehen.
(17.02.2018, 13:08)
Nikolas Groeneveld :   Traurige Nachrichten gibt es aus dem Nashornhaus 1: Spitzmaulnashornkuh Ine ist am 27.1. verstorben.
Ein kleines Hinweisschild neben der Box wies darauf hin.
Sie hat wohl in den letzten Monaten immer mehr abgebaut.
Ich finde es sehr seltsam, dass der Zoo dazu √ľberhaupt nichts im Internet ver√∂ffentlicht hat, genauso bei Satu.
Die ehemalige Box von Ine wird nun von Jhansi genutzt.

Anbei eines meiner letzten Fotos von Ine vom 22.10.2017.
(11.02.2018, 20:27)
Nikolas Groeneveld :   Eine gro√üe √úberraschung gab es f√ľr mich am Nagetierfelsen.
Dort entsteht nämlich auf der Fläche der ehemaligen Nutria-Anlage gerade eine neue Erdmännchen-Anlage.
Ich h√§tte ja eher gedacht, dass die neue Anlage f√ľr Erdm√§nnchen in die N√§he des Raubtierhauses kommt, damit, dass sie dorthin kommt, h√§tte ich zumindest nie gerechnet.
Bisher gibt es dort nur ein bisschen Kunstfels, aber der sieht schonmal gut aus.
Ein Bild davon zur Linken.

(11.02.2018, 20:22)
Nikolas Groeneveld :   Nachwuchs im Affenhaus gibt es bei den Kapuzinern.
(11.02.2018, 20:21)
Nikolas Groeneveld :   Drinnen erfreuten sich die Gorillas an Gr√ľnzeug.
Orang-Utan-Weibchen Satu wurde laut Hinweisschild am Gehege im √úbrigen nach Tel Aviv abgegeben um dort f√ľr Nachwuchs zu sorgen.

(11.02.2018, 20:20)
Nikolas Groeneveld :   ?Mein Gorilla hat ne Villa im Zoo?, so hie√ü es in einem Lied aus den 30-er Jahren.
Der Komponist Walter Jurmann wurde zu diesem Lied vom Gorilla Bobby inspiriert und der hatte damals ja wirklich eine Villa (Affenpalmenhaus).
Nun zur√ľck in die Gegenwart: Bis zur neuen Gorilla-Villa im Elefantenhaus wird man sich wohl noch etwas gedulden m√ľssen, aber ein neues Kletterger√ľst, √ľber das hier ja auch schon berichtet wurde, steht schon.
Und es ist wirklich schön geworden.

(11.02.2018, 20:19)
Nikolas Groeneveld :   Die Volieren am Raubvogelfelsen werden gerade mit Netz √ľberspannt.
(11.02.2018, 20:16)
Nikolas Groeneveld :   Ein weiterer Vorteil, wenn man fr√ľh im Zoo ist: Man hat die Pandas fast f√ľr sich allein.
(11.02.2018, 20:15)
Nikolas Groeneveld :   Im Raubtierhaus: Dies ist, wie der Zoo nun auch √ľber Facebook bekannt gab, ab morgen bis zum Sommer 2019 geschlossen.
(11.02.2018, 20:14)
Nikolas Groeneveld :   Vor kurzem war ich mal wieder im Zoo.
Es war ein sehr schöner Besuch mit vielen tollen Bildern (von denen ich hier leider nur einen kleinen Teil einstellen kann) und viele Tiere ließen sich gut beobachten.
Und es schneite sogar während fast des gesamten Besuchs, was ebenfalls zu einer sehr angenehmen Atmosphäre beitrug.
Es war auch mein Abschiedsbesuch im Raubtierhaus in seinem bisherigen Zustand.
Diesen Besuch nutzte ich auch dazu, mal extra fr√ľh im Nachttierhaus zu sein, um noch Fotos bei Licht machen zu k√∂nnen.
Hoffentlich zur Linken der Beweis daf√ľr, das mir dies gelang.

(11.02.2018, 20:11)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/berlin/auszeichnungen-fuer-berlin-drei-panda-awards-zoo-holt-zweimal-gold-und-einmal-bronze_id_8445041.html

Berlin konnte in zwei von f√ľnf Kategorien siegen. in einer weiteren gab es Bronze (Panda-Award)
(09.02.2018, 19:54)
Adrian Langer :   https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/panda-award-jetzt-hat-auch-der-zoo-seine-baerlinale--29633950

Berlin ist mehrfach f√ľr den Giant Panda Award nominiert.
(08.02.2018, 13:32)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/bald-koennen-zoo-besucher-den-geiern-ins-nest-schauen

Im Zoo soll zu Ostern die neue begehbare Voliere öffnen.
(04.02.2018, 19:09)
Adrian Langer :   https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/ivo-aus-dem-zoo-wird-30-der-gorilla--der-gerne-mal-den-affen-macht-29580398

Ivo wird 30.
(30.01.2018, 10:54)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/berlin/grausame-tat-in-berlin-mitarbeiter-fand-nur-noch-ueberreste-unbekannte-schlachten-schaf-aus-streichelzoo_id_8383513.html

Ich wei√ü es passt r√§umlich nicht ganz aber es ist n√§her als die anderen Einrichtungen. Ein Schaf wurde entf√ľhrt und professionell geschlachtet. Zeugen werden gesucht!
(30.01.2018, 10:45)
Mark Meier :   @Emilia Grafe: Erst mal vielen Dank f√ľr die Bilder und den Bericht!

Zur neuen Kletterlandschaften bei den Gorillas und Schimpamsen kann man bald Videos auf dem YouTube-Kanal von Zoo und Tierpark finden. Auf der Facebookseite des Zoos gibt es auch schon einige Eindr√ľcke von den Gorillas. Wirkt alles sehr gelungen.

Zum Raubtierhaus gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht:
-Der Umbau wird bald richtig losgehen.
-Allerdings wird das gesamte Haus vom 12.2.18 bis Sommer 2019 schließen - inklusive Nachttierhaus.
(29.01.2018, 08:36)
Emilia Grafe :   Oh, ok, wie gesagt, am Mittwoch waren nur noch die Zweifinger- Faultiere ausgeschrieben und da ich bei den vorherigen Besuchen auch nie ernsthaft nach den Nachtaffen gesucht habe (immerhin sind sie im Nachttierhaus zuverl√§ssig immer zu sehen), ist es auch kein Wunder, dass ich sie nicht im Affenhaus sah :)
(28.01.2018, 23:33)
W. Dreier :   Am 15.1. waren die Nachtaffen noch da!
(28.01.2018, 22:21)
Emilia Grafe :   Und noch Gerrit, das im Oktober geborene Gr√©vy- Zebra Fohlen
(28.01.2018, 20:35)
Emilia Grafe :   Selbstverst√§ndlich sind 834KB zu gro√ü :/
(28.01.2018, 20:34)
Emilia Grafe :   Noch ein Bild zur umgestalteten Gorillaanlage
(28.01.2018, 20:32)
Emilia Grafe :   Ein bisschen versp√§tet kommt heute noch ein kurzer Bericht vom Zoobesuch am Mittwoch.
Einer der Hauptbesuchsgr√ľnde war sicherlich die Einweihung der umgestalteten Gorillaanlage, die von fast allen Tieren mit ein bisschen ausgelegtem Futter doch gut angenommen wurde und die Attraktivit√§t der Anlage f√ľr Besucher und Tiere sicherlich erh√∂ht. (Bild anbei) Ansonsten:
- Nachtaffen nicht mehr im Affenhaus ausgeschildert (nachdem ich sie auch schon bei den letzten Besuchen nicht mehr sah)
- Die Umgestaltung des Raubtierhauses steht scheinbar wirklich "zeitnah" an. Zumindest leben die beiden L√∂winnen jetzt wieder beide (getrennt) in den K√§figen auf der L√∂wenseite. Neben den (ehemaligen und zuk√ľnftigen) Tigerk√§figen gibt es einen Hinweis, dass zwischenzeitlich einige Anlagen nicht besetzt sein werden. Ich f√ľr meinen Teil hoffe ja auf einen schnelleren Umbau als beim ABH, wenn denn einmal angefangen wurde :/

(28.01.2018, 20:29)
Emilia Grafe :   Und zu guter Letzt: mein derzeit tierischer Lieblingszoobewohner: Das Ringelschwanzmungojungtier
(02.01.2018, 22:29)
Emilia Grafe :   Die Seeb√§rin bei der F√ľtterung
(02.01.2018, 22:26)
Emilia Grafe :   Die Tayras
(02.01.2018, 22:24)
Emilia Grafe :   Nochmal
(02.01.2018, 22:22)
Emilia Grafe :   Das Nachtaffen - Jungtier
(02.01.2018, 22:19)
Emilia Grafe :   Mein erster Zoobesuch 2018 ging in den Zoo. 9 Uhr am Eingang Elefantenhaus gestanden und dann wie immer direkt ins Nachttierhaus, da ich √ľber die 4 letzten Besuche festgestellt habe, dass dort in den ersten 15- 20 min meistens noch das Licht an ist.
- dort sah ich also das erste Mal auch bei Licht die Erdferkel und die Sechsbinden- G√ľrteltiere (Bild anbei) und wie immer die sehr aktiven Nachtaffen mit dem stetig wachsenden Jungtier, daf√ľr leider diesmal nicht den Pumplori
- ansonsten im Raubtierhaus: die Tayras zeigten wie auch schon beim letzten Besuch reges Paarungsverhalten, aber ich vermute mal, dass dort die Chancen auf Nachwuchs eher sehr gering sind, schließlich gab es in den vergangen Jahren auch keinen Nachwuchs ???
- die Seehundf√ľtterung fand heute nicht bei den Seehunden sondern bei der Seeb√§rin statt, h√§tte ich das vorher gewusst h√§tte ich mir wahrscheinlich die ganze F√ľtterung angeguckt und nicht nur die letzten 5 min

Insgesamt hab ich in den 2 Stunden, die ich im Zoo war, alles gesehen, was ich mir vorgenommen hatte und hatte dadurch durchaus einen positiven Start ins Zoojahr 2018.
(02.01.2018, 22:18)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/berlin/article212986367/Zoo-und-Tierparkchef-Knieriem-ist-Berliner-des-Jahres.html

Herr Knieriem wurde zum Berliner des Jahres gewählt!
(02.01.2018, 09:55)
Adrian Langer :   https://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/regenwaldhaus---co-das-aendert-sich-2018-in-zoo-und-tierpark-29413618?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsma&source=lnms&tbm=nws

Noch ein √úberblick √ľber zuk√ľnftige Projekte!
(31.12.2017, 17:13)
Adrian Langer :   https://www.welt.de/regionales/berlin/article172050247/Panda-Effekt-Schwarze-Zahlen-fuer-Zoo-und-Tierpark-erwartet.html

In Berlin rechnet man mit einer positiven Bilanz in beiden Einrichtungen!
(31.12.2017, 09:16)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/neues-affengehege-von-schimpansen-getestet-und-fuer-gut-befunden

In Berlin steht eine neue Schimpanseneinrichtung!
(30.12.2017, 20:06)
Nikolas Groeneveld :   Einige Neuigkeiten vom letzten Zoobesuch:
Am Raubvogelfelsen stehen nun in gr√∂√üer St√ľckzahl St√ľtzen. Ich nehme zumindest an, dass es sich dabei um St√ľtzen f√ľr die sp√§tere Netzkonstruktion der Volieren handeln wird.
Ich habe mich allerdings gefragt, warum diese St√ľtzen rot sind, die m√ľsste man dann ja wohl nochmal streichen.
Auch ein Teil des Besucherweges ist nun schon zu sehen. Ein Bild davon hoffentlich zur linken.
Die Aufnahme entstand mit Blick in Richtung Schweinehaus, also ist im Vordergrund in etwa die Stelle zu sehen, an der sich fr√ľher die Voliere f√ľr Bartk√§uze befand.

Im Schweinehaus fehlten die Halsbandpekaris, nach Aussage eines Pflegers wurden die nach Jugoslawien abgegeben. Jugoslawien existiert ja nun so nicht mehr, aber nun kann man immerhin das Gebiet eingrenzen. In welchem Zoo genau die Tiere nun leben konnte er mir allerdings nicht sagen.
Auf jeden Fall ist durch die Abgabe nun wieder etwas mehr Platz im Schweinehaus.

Die ehemalige Pudu-Anlage gegen√ľber der Muntjaks ist momentan nicht besetzt, daf√ľr leben die Pudus jetzt auf der anderen Anlage des Gr√ľnen Hirschhauses. Auf der ehemaligen Anlage der Europ√§ischen Damhirsche sind nun Mesopotamische Damhirsche eingezogen.
(30.12.2017, 16:38)
Oliver Muller :   Sieht f√ľr mich jetzt nicht schlecht aus, allerdings auch nicht wirklich √ľberraschend. Ich h√§tte allerdings bef√ľrwortet, dass man einen Teil der riesigen Wassergr√§ben bei den L√∂wen und Tigern entfernt, um mehr Platz zu gewinnen. Ich hoffe sehr, dass innen einiges passiert, nicht nur optisch, sondern auch deutlich gr√∂√üere K√§fige als bisher.
(23.12.2017, 22:18)
Nikolas Groeneveld :   Es befindet sich auch nur diese eine Tafel an der Dreisternpromenade.
Ansonsten findet sich im oder am Raubtierhaus kein weiterer Hinweis, auf den Umbau.
Auch auf seiner Facebookseite hat der Zoo dazu noch nichts veröffentlicht.

Im Haus selbst war eine Box durch Holzplatten abgeschirmt, es war aber trotzdem zu sehen, dass die blauen Kacheln teilweise entfernt wurden.
So wie es aussieht wohl zum Freilegen einer Leitung.
Könnte man das eventuell schon als Umbaustart ansehen?
(23.12.2017, 14:10)
Nikolas Groeneveld :   Und die L√∂wenanlage.
Hier wird es neue Besucherplattformen geben, ansonsten wird wohl nicht viel passieren.
Mehr ist aber meiner Meinung nach auch gar nicht nötig, die Löwenanlage ist ja immernoch modern und das obwohl sie aus dem Jahr 1936 stammt.

Es sieht auf den Bildern im Übrigen so aus als ob, der Eingang ins Haus zwischen den Innenanlagen von Löwen und Leoparden geschlossen wird.
(23.12.2017, 14:06)
Nikolas Groeneveld :   Hier der Rest vom Kleinraubtiertrakt.
(23.12.2017, 14:02)
Nikolas Groeneveld :   Auf diesem Bild befinden sich auf der rechten Seite momentan die K√§fige f√ľr den Jaguar.
Ich denke, dass auf der rechten Seite auch weiterhin Jaguare leben werden.
Und auf der linken Seite ein Teil der neuen Außenanlagen des Kleinraubtiertraktes.
(23.12.2017, 13:33)
Nikolas Groeneveld :   Die Tiger-Anlage, der √ľberdimensionierte Wassergraben bleibt erhalten.
(23.12.2017, 13:31)
Nikolas Groeneveld :   Nach dieser Tafel ist die hier verlinkte √úbersichtszeichnung, die vor einiger Zeit mal im Forum Thema war, tats√§chlich die wirkliche Planung.
https://www.hjw-l.de/index.php/projekte-left/zoobauten-home/288-zoo-berlin-raubtierhaus-021

Anbau die Leoparden-Anlagen, sie werden nicht bis in den See erweitert.
(23.12.2017, 13:30)
Nikolas Groeneveld :   Nochmals
(23.12.2017, 13:26)
Nikolas Groeneveld :   Beim letzten Zoobesuch sah ich am Ende der Dreisternpromenade (neben der ehemaligen Tigeranlage) eine Besuchertafel, die zeigt, wie das Raubtierhaus nach dem Umbau aussehen soll.
Hier erstmal eine Gesamt√ľbersicht.

Eröffnung soll laut Tafel im Sommer 2019 sein.
(23.12.2017, 13:23)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/berlin/zoo-in-berlin-hoernchen-im-anmarsch-spitzmaulnashorn-maburi-ist-traechtig_id_8071577.html

Berlin erwartet ein kleines Spitzmaulnashorn!
(22.12.2017, 17:29)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/berlin/zoo-in-berlin-zoo-berlin-fuer-giant-panda-award-nominiert-berliner-panda-fans-sind-zur-abstimmung-aufgerufen_id_8033900.html

Der Zoo Berlin erhofft sich eine Nominierung f√ľr das Giant Panda Project!
(21.12.2017, 11:57)
W. Dreier :   Diese ``Zweiteilung`` der Besucher von TP und Zoo ist ja ein ``alter Hut`` - seit mindestens 20 Jahren ist es so. Eher ist erstaunlich, dass der Touristenanteil des Zoos nicht mehr 80 % betr√§gt.
(01.12.2017, 18:18)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/berlin/article212706081/Zoo-und-Tierpark-bei-Besuchern-zweigeteilt.html

Das Ergebnis einer Umfrage in den Berliner Einrichtungen!
(01.12.2017, 17:41)
W. Dreier :   @T. Sagorski: Dank f√ľr des R√§tsels L√∂sung. Aber ein Privathalter hat Andenflamingos?
(30.11.2017, 17:43)
Tim Sagorski :   Zur Frage vom 05.11.:

Dieses Jahr sind, wenn ich mich richtig entsinne, sieben Andenflamingos eines verstorbenen Privathalters dazugekommen.
(30.11.2017, 08:42)
W. Dreier :   Zu meinem Beitrag vom 26. 11.`: die Schulleiterin der bisherigen ``Ludwig-Heck-Grundschule``gab bekannt, dass man einen neuen Namen f√ľr die Schule gefunden h√§tte: Mascha Kaleko, eine deutsch-j√ľdische Lyrikerin.
(29.11.2017, 14:36)
Adrian Langer :   http://www.focus.de/regional/berlin/artenschutz-in-berlin-still-und-starr-ruht-der-wald-zoo-berlin-kaempft-gegen-das-vogelsterben-in-suedostasien_id_7912392.html

Der Zoo bem√ľht sich die Wiederansiedlung von V√∂geln in S√ľdostasien voran zu bringen!
(29.11.2017, 12:58)
W. Dreier :   Nicht im direkten Bezug zum Zoologischen Garten Berlin:

Aus der `Berliner Zeitung` vom Sonnabend:
``√Ąrger um Grundschule Ludwig-Heck (Mariendorf) - Aktivisten fordern Namens√§nderung`` . Angef√ľhrt wird ein offener Brief einer Initiative von Mitgliedern eines `Forums f√ľr kritische Psychologie` und eines `Institutes f√ľr Kunst und Forschung, in dem drauf hingewiesen wird , dass der ja sehr bekannte Direktor des Berliner Zoos (von 1888 -1931) ``ein ausgewiesener Rassist, Rassenkundler und Nationalsozialist gewesen sei`?. Auch auf der Tafel an der Schule (auch an seiner B√ľste im Zoo) gibt es bez√ľglich seiner Rolle in den Jahren 33-45 keinen Hinweis - im Gegensatz zu seinem Sohn Lutz, seinem Nachfolger ab 1932. Im Antilopenhaus des Zoos hatte es ja vor wenigen Jahren eine gro√üe Ausstellung zur Enteignung der j√ľdischen Aktion√§re des Zoos in der Zeit gegeben. Gegenw√§rtig gibt es noch keine Reaktion von der Schulverwaltung.
Es sei erw√§hnt, dass es auch bez√ľglich der `Heinrich-Dathe-Schule` Diskussionen dieser Art gab, der Tierparkgr√ľnder in seinen jungen Jahren aber weitaus weniger mit dem System verstrickt war.

(26.11.2017, 17:46)
W. Dreier :   Noch ein Nachtrag: Geburt bei den Grevys
(09.11.2017, 17:24)
W. Dreier :   ah - der Bambus war zu gro√ü.....
(05.11.2017, 09:50)
W. Dreier :   Dann aber interessierte nur der Bambus
(05.11.2017, 09:49)
W. Dreier :   Zoo: √úberraschenderweise z√§hlte ich bei James- und Andenflamingos 20 V√∂gel: mit Sicherheit waren das summarisch vor ca 2 Monaten nur 14 plus einem Jungvogel (Andenfl.) von diesem Jahr. Hat Slimbridge V√∂gel transferiert?
Pandabärin Meng-Meng ließ sich nicht sehen. Der Mann streifte durch Sichuans Nebelwälder
(05.11.2017, 09:48)
W. Dreier :   Schnelldurchlauf:
Wenn man Gl√ľck hat, zur F√ľtterung zu kommen (so 11 Uhr?), sieht man vielleicht auch die Br√ľckenechsen.
(05.11.2017, 09:44)
Nikolas Groeneveld :   Es freut mich, dass meine Planung und die Skizze gef√§llt.

Mit weniger Glas und mehr Netz bzw. Gitter, das durch Pflanzen verborgen wird, könnte ich auch gut leben.
Dabei m√ľsste man nat√ľrlich darauf achten, dass die Fl√§chen, durch die die Besucher Einblick in die Anlagen bekommen, nicht zu klein geraten.
Die vielen Besucher sollen ja schließlich alle was sehen können.

Schichtbetrieb w√ľrde ich ebenfalls f√ľr keine gute L√∂sung halten, daher war in meiner Planung nur ein einzelner Jaguar vorgesehen.
Dazu sagte mir Dr.Knieriem im Mai diesen Jahres, dass noch nicht entschieden sei, ob man in Zukunft ein Einzeltier oder ein Paar halten wird.
(02.11.2017, 12:27)
Oskar Schwitters :   @Nikolas Groeneveld: Gef√§llt mir gut, ich h√§tte nur einige kleinere Anregungen/Kritikpunkte:

-Statt der zweiten Haltung von Schmalstreifenmungos bei den Erdm√§nnchen w√§re mir eine andere Art (z.B. Dunkelkusimanse) wohl lieber, auch wenn eine Ausweitung der Zucht von Schmalstreifenmunngos nat√ľrlich auch sehr w√ľnschenswert w√§re.

- Den Jaguar w√ľrde ich weglassen, da du in der Anlage entweder nur ein Einzeltier halten kannst oder die Tiere nur im Schichtdienst halten kannst, was im Winter bedeuten w√ľrde, das ein Tier nur die Box zur Verf√ľgung h√§tte. Bitte nicht! Das Jaguargehege aus deiner Planung w√ľrde ich darum lieber den Leoparden zuschlagen.

-Da f√ľr die Leoparden sowieso schon ein Warmhaus mit guten Innengehegen vorhanden w√§re, w√ľrde ich hier lieber eine "warme" Unterart (sprich Sri Lankaner oder Javaner) halten.

- Die Glasfl√§chen sind mir deutlich zu gro√ü geraten. Wenn ich an die diversen Nachteile von Glas (Spiegelung, Kratzer, Verschmutzung, Vogelschlag, eventuell sch√§dlich f√ľr Katzenaugen) denke, w√ľnsche ich mir doch sehr andere Gehegebegrenzungen wie Harfengitter oder einfach normale Gitter die besucherseitig durch Gr√ľnstreifen verborgen sind. Einzelne Scheiben, durch die der Besucher aus einem Unterstand heraus blickt (Vermeidung von Spiegelung und Verminderung des Vogelschlages), finde ich durchaus gut, nur bitte keine Vollverglasung!

- Hie√ü es bei den Kleinkatzen nicht mal, dass sie durch die N√§he von Gro√ükatzen gestresst werden, oder wurde das inzwischen auch schon widerlegt? Falls nicht, w√§re die Haltung in diesem und anderen Raubtierh√§usern sicher nicht mehr angebracht. Andere Kleinraubtiere die man ebenfalls in diesen Gehegen pflegen k√∂nnte, gibt es aber sicher zur Gen√ľge.

Sonst gef√§llt mir deine Planung sehr gut, besonders die Innengehege der Tiger d√ľrften toll sein.
(28.10.2017, 19:26)
Sacha :   @Nikolas Groeneveld: Das ist ein sehr interessante Idee und sch√∂ne Skizze. Besser w√§re allerdings gewesen, Du h√§ttest das Ganze im Thread "Eure Planung" platziert...
(28.10.2017, 11:55)
Nikolas Groeneveld :   Hier nochmal die gesamten Anlagen f√ľr Leopard und Jaguar.
Auch diese Anlagen sollen mit Netz √ľberspannt sein, um genug Raum f√ľr Kletterm√∂glichkeiten zu geben.
(27.10.2017, 20:30)
Nikolas Groeneveld :   Hier meine eigene Planung zum Umbau des Raubtierhauses.
Bei dieser Zeichnung bitte nicht auf die Goldwaage legen, wo ein Pflegergang oder der ein oder andere r√ľckw√§rtige K√§fig liegt, es geht mir viel mehr um die Grundidee.

Um im Haus mehr Platz zu bekommen k√∂nnte man eventuell auch einige r√ľckw√§rtige K√§fige in Anbauten realisieren, so w√§re im Haus mehr Platz f√ľr Innenanlagen.
Ein Teil des Sees wird zugesch√ľttet und die Anlagen der Leoparden werden auf der Fl√§che erweitert, auch eine neue Jaguar-Anlage entsteht dort.
Um diese Anlagen f√ľhrt eine Besucherbr√ľcke herum.

Neben der neuen Jaguar-Anlage entsteht ein Haus f√ľr Erdm√§nnchen und Schmalstreifenmungos, hier hat der Besucher Einsicht in die Innenanlagen.
Der Wassergraben der Tigeranlage wird zum Teil zugesch√ľttet und es entsteht ein kleiner Besucherunterstand.
Im Haus geh√∂rt der jetzige ?Jaguarfl√ľgel? komplett den Tigern, der Besucher erh√§lt durch Stahlnetz und Glas Einblick in die Innenanlagen.
Am Fl√ľgel entsteht auch eine neue Tiger-Au√üenanlage f√ľr das M√§nnchen.

Die K√§fige der Kleinraubtiere werden abgerissen und durch Netzkonstruktionen ersetzt, so entsteht viel Raum f√ľr Kletterm√∂glichkeiten.
Die Kleinraubtiere wechseln auch zum Teil die Position, so ziehen z.B. die Tayras in die ehemalige Panda-Anlage.
Die K√§fige f√ľr Rostkatzen, Erdm√§nnchen, Mungos und Sandkatzen werden abgerissen, hier entstehen neue Anlagen f√ľr Ringelschwanz-und Schmalstreifenmungos.
Asiatische Löwen beziehen die Löwen-Anlage.

Die Innenanlagen der Großkatzen werden so weit wie möglich vergrößert und dem Lebensraum der Tiere entsprechend gestaltet, gleiches geschieht auch mit den Außenanlagen.
In beiden F√§llen nat√ľrlich mit Besch√§ftigungsmaterial und R√ľckzugsm√∂glichkeiten.

Noch kurz zu den Farben:

Die dunkelblauen Linien sind Glasscheiben, das Gr√ľne sind Gr√ľnfl√§chen, das hellblaue ist Wasser.
Soweit also ganz logisch, die gestrichelten Linien stehen f√ľr Stahlnetz, das Graue sind die r√ľckw√§rtigen Boxen und die wei√üen Bereiche mit den Linien sind Pflegerg√§nge.

Zu den Zahlen:
1 Persischer Leopard Außen
2 Jaguar Außen
3 Persischer Leopard Innen
4 Jaguar Innen
5 Erdmännchen Außen
6 Erdm√§nnchen Innen (f√ľr den Besucher einsehbar)
7 Schmalstreifenmungo Außen
8 Schmalstreifenmungo Innen (f√ľr den Besucher einsehbar)
9 Malaysischer Tiger Au√üen (Anlage f√ľr Mutter und Jungtiere)
10 Besucherunterstand (bietet Einblick in die Tiger-Außenanlage)
11 Malaysischer Tiger Innen
12 Malaysischer Tiger Au√üen (Anlage f√ľr das M√§nnchen)
13 Asiatischer Löwe Innen
14 Asiatischer Löwe Außen
15 Sandkatze Außen
16 Jaguarundi Außen
17 Rostkatze Außen
18 Tayras Innen
19 Ringelschwanzmungo Außen
20 Schmalstreifenmungo Außen

(27.10.2017, 20:27)
W. Dreier :   Gestern gab es in der ``Berliner Zeitung`` im Berlin-Teil eine Kolumne mit dem Titel
``19 422 Lebenslängliche`` - womit der ``Knast`` der Gesamtmenge an Tieren im Zoo gemeint ist. Der Artikel war so blöd, dass man nicht einmal darauf antworten muß.
(25.10.2017, 16:17)
Klaus Schueling :   Pressemitteilung

Ein Flusspferd geht auf Reisen

Flusspferdbulle Max verlässt den Zoo Berlin

Am 23. November 2012 erblickte ein kleiner Flusspferdbulle namens Max im Zoo Berlin das Licht der Welt. Heute, knapp f√ľnf Jahre sp√§ter, ist sein gro√üer Tag gekommen: Er verl√§sst seine Heimatstadt und zieht in sein neues Zuhause in einem t√ľrkischen Zoo.

Auf Empfehlung des Europ√§ischen Zuchtbuchf√ľhrers wurde der Izmir Wildlife Park in der T√ľrkei als neues Zuhause f√ľr Max ausgew√§hlt. Dort erwartet ihn eine gro√üz√ľgige und naturnah gestaltete Savannenlandschaft mit Zebras, Giraffen und Co. ?Wir freuen uns, ein sch√∂nes neues Zuhause f√ľr Max gefunden zu haben?, verk√ľndet Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem zufrieden. ?Er ist mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem sich junge Flusspferdbullen allm√§hlich von ihrer Gruppe l√∂sen und eigene Wege gehen?, erg√§nzt Knieriem. Auch in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum verlassen m√§nnliche Jungtiere mit Eintreten der Geschlechtsreife im Alter von ca. 6 Jahren ihre Gruppe.

Heute Morgen war es dann soweit: Nachdem Max sich in den vergangenen Wochen bereits an die gro√üe Transportkiste gew√∂hnen konnte, wurde er gegen 8:00 Uhr mit einer gro√üz√ľgigen Portion Heu und knackigen √Ąpfeln in die Box gelockt. F√ľr die Verladung des rund 1.000 kg Schwergewichts auf den LKW kam sogar ein spezieller Kran zum Einsatz. ?Wir haben Max f√ľr seine Reise gut vorbereitet, seine n√§chtlichen Grasrationen hat er in den letzten Tagen in der ge√∂ffneten Transportbox bekommen. Erfreulicherweise klappte das Verladen heute dann ohne Probleme?, erkl√§rt der Zoologische Leiter des Zoo Berlins Dr. Ragnar K√ľhne. Selbstverst√§ndlich werden bei der Reise ausreichend Pausen f√ľr die Versorgung des Dickh√§uters eingelegt.

Flusspferde sind in der Regel sehr gem√ľtliche Tiere und verbringen einen Gro√üteil ihrer Zeit mit Schlafen. Dennoch sollte man sie nicht untersch√§tzen, denn ausgewachsene Flusspferdbullen k√∂nnen bis zu drei Tonnen auf die Waage bringen und ihre langen Z√§hne als gef√§hrliche Waffe einsetzen. F√ľr die glei√üende Sonne der T√ľrkei ist Max √ľbrigens gut gewappnet: Flusspferde verf√ľgen √ľber spezielle Dr√ľsen, die eine Art k√∂rpereigene Sonnencreme produzieren, welche ihre Haut vor den sch√§dlichen ultravioletten Sonnenstrahlen sch√ľtzen.

Nach seinem Umzug leben noch vier Flusspferde im Zoo Berlin: Seine Eltern Kathi (42) und Ede (22) sowie die beiden K√ľhe Nicole (17) und Nala (6).
(24.10.2017, 14:15)
Adrian Langer :   http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/sex-soll-meng-meng-vom-rueckwaertsgang-heilen

Man hofft, dass mit Einsatz der Paarung das Verhalten von Meng Meng eine √Ąnderung des Verhaltens hervorbringt!
(22.10.2017, 14:00)
Adrian Langer :   http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/berliner-schnauzen-diese-tiere-sind-die-zufriedensten-wesen-der-welt/20453164.html

Ein interessanter Bericht √ľber die Pinselohrschweine im Zoo! F√ľr mich auch sehr starke Kandidaten einer Erweiterung f√ľr die Neozoenliste! Zwar sind mir noch keine Sichtungen au√üerhalb Afrikas bekannt aber aufgrund der beschriebenen Lebensweise scheint mir das nicht unwahrscheinlich!
(18.10.2017, 12:26)
Mark Meier :   Zwischen Arbeit und noch mehr Arbeit hatte ich heute¬†einen kleinen spontanen¬†Kurztrip zum Zoo eingeschoben.¬†

Highlight waren ganz klar die Kiwis, die ich vorher noch nie so sch√∂n beobachten konnte. Kleine aber feine Anlage. Optisch wirklich √ľberzeugt hat mich ansonsten auch noch der rereizvolle Kontrast von historischem Anitlopenhaus und kkr√§ftig rotem Pandakomplex. Dahinter dazu die neuen Hochh√§user der City West. Ja, das hat schon Flair! Dazu noch traumhaftes Wetter.

Schattenseite war mal wieder die extrem starke Besucherfrequenz. In die H√§user aber beispielsweise auch die besagte neue Kiwianlage kam man erst, wenn eine Traube Besucher sich herausgezw√§ngt hatte. Im Nachttierhaus, aber nicht nur dort, kam man nur schrittweise voran. Bei den Pandas war es das alte Bild. MengMengs R√ľckw√§rtsgeschiebe habe ich mir kurz aus dritter Reihe angeschaut. Zu Jiao Qing habe ich mich gar nicht mehr durch gek√§mpft. Generell war ich nach ca zwei Stunden fast froh, wieder drau√üen zu sein. Trotz vieler sch√∂ner Eindr√ľcke fehlt mir f√ľr einen Parkbesuch etwas der Erholungswert. Selbst in der mE komplett auf Entspannung ausgelegten¬†Strandvogelvoliere war trotz Warten kein Sitzplatz zu finden und auch die Sitzenden sahen eher genervt aus, denn¬†st√§ndig huschten Leute rein und raus. Der Zoo ist wohl nicht zuletzt durch die vielen hastigen Touristen wirklich eine exakte Entsprechung der quirligen City. Aber leider kann ich mir auch selten g√ľnstige Besuchszeiten ausw√§hlen.¬†

√úbrigens hat einer meiner Begleiter heute entgegen meinem Rat versucht, einen Jahresbericht zu bekommen. Er wurde direkt gefragt, ob er Aktion√§r sei. Da er keiner ist, war auch mit Geld und guten Worten nichts zu machen. Er wurde auf das Internet verwiesen und sonst freundlich aber bestimmt √ľber Papier und Umweltschutz belehrt. Das jetzt mal nur als Hinweis, falls es jemand auf diesem Wege versuchen will. Ob es mit frankiertem Umschlag weiter funktioniert, kann ich nicht sagen.
(16.10.2017, 17:12)
Michael Mettler :   Wie verkauft man denn der √Ėffentlichkeit, dass sich der Zoo zwar eine millionenschwere neue Panda-Haltung leisten kann (was ja wohlgemerkt keine Haltungsverbesserung f√ľr bereits vorhandene Tiere war), aber f√ľr Sturmreparaturen gespendetes Geld braucht?
(07.10.2017, 20:11)
Mark Meier :   Der F√∂rderverein sammelt aufgrund der schweren Sturmsch√§den in Zoo und Tierpark aktuell Spenden f√ľr die notwendigen Reparaturen und Erneuerungen.¬†
(06.10.2017, 11:29)
Klaus Schueling :   Pressemeldung von heute (10.46 Uhr):

Sturmschäden in Zoo und Tierpark Berlin

Wegen Aufräumarbeiten bleiben Zoo und Tierpark heute geschlossen

Zahlreiche umgest√ľrzte B√§ume, verw√ľstete Z√§une und ein tragischer Verlust bei den Flamingos im Zoo. Das Sturmtief hat auch vor Zoo und Tierpark nicht haltgemacht und deutliche Spuren hinterlassen.

Zun√§chst das Wichtigste: Fast alle Tiere und Mitarbeiter haben die Orkanb√∂en gut √ľberstanden. Nachdem Zoo und Tierpark gestern aufgrund der Unwetterwarnung bereits um 14:00 Uhr die Pforten f√ľr Besucher schlossen, wurden die Tiere in ihre Stallungen und H√§user gebracht. Trotz gr√∂√üter Bem√ľhungen der Tierpfleger lie√üen sich die 80 Rosa- und Chile-Flamingos jedoch partout nicht in die Stallungen bewegen,18 von ihnen wurden von herunterfallenden √Ąsten getroffen und fielen dem Sturmtief zum Opfer. ?Wir sind sehr traurig mitteilen zu m√ľssen, dass wir trotz aller Vorkehrungen Tiere verloren haben?, erkl√§rt Vogel-Kurator Dr. Tobias Rahde. Flamingos sind sehr sensibel und entwickeln relativ schnell eine Eigendynamik innerhalb der Gruppe. ?Um alle Flamingos sicher in die Stallungen zu bewegen, ben√∂tigen wir in der Regel vier bis f√ľnf Tage Vorlauf?, erg√§nzt Rahde.

Im Zoo wurden zahlreiche umgest√ľrzte B√§ume gez√§hlt, auch eine gro√üe Linde im Streichelzoo wurde entwurzelt und hat Teile der neu gestalteten Anlage besch√§digt. Am Uferweg des Landwehrkanals haben umgest√ľrzte B√§ume den gro√üen Zaun zerst√∂rt, zus√§tzlich wurde die Au√üenanlage der Elefanten unweit des L√∂wentors in Mitleidenschaft gezogen.

Auch im Tierpark sind die Sch√§den des gestrigen Orkans allgegenw√§rtig. Gerade um das historische Schloss Friedrichsfelde sind zahlreiche B√§ume umgest√ľrzt und machen nahezu alle Wege unpassierbar. Mit √ľber 10.000 B√§umen hat der Tierpark einen besonders √ľppigen Baumbestand. Auch die Au√üenanlagen der Atlas-Hirsche und der Chaco-Pekaris wurden besch√§digt, gl√ľcklicherweise sind im Tierpark weder Tiere noch Mitarbeiter zu Schaden gekommen.

"Wenn wir uns die heutigen Sch√§den anschauen, war es offensichtlich die richtige Entscheidung gestern vorzeitig zu schlie√üen. Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, alle Sturmsch√§den zu beseitigen. Daher bleiben Zoo und Tierpark f√ľr Besucher heute geschlossen?, erkl√§rt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

Das Aquarium ist heute regul√§r von 09:00 bis 18:00 Uhr ge√∂ffnet. Am morgigen Samstag werden Zoo und Tierpark voraussichtlich wieder f√ľr Besucher √∂ffnen.
(06.10.2017, 11:07)
Mark Meier :   Aufgrund der Sturmsch√§den und erforderlichen Aufr√§umarbeiten bleibt der Zoo morgen geschlossen. Das Aquarium bleibt ge√∂ffnet.
(05.10.2017, 19:24)
Klaus Schueling :   Pressemeldung von heute (10.54 Uhr):
Zoo und Tierpark Berlin schließen die Pforten

Aquarium Berlin bleibt geöffnet

Elefanten, Zebras und Giraffen wappnen sich f√ľr den Sturm und ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zur√ľck. Aufgrund des angek√ľndigten Orkans schlie√üen Zoo und Tierpark Berlin heute ausnahmsweise schon um 14:00 Uhr. Herabfallende √Ąste des alten Baumbestandes k√∂nnten eine Gefahr f√ľr Besucher und Tiere darstellen.

?Die Sicherheit unserer Gäste und Tiere hat oberste Priorität und wir nehmen die Unwetterwarnung sehr ernst. Darum haben wir entschieden, den Zoo und den Tierpark ab 14 Uhr zu schließen. Das Aquarium Berlin bleibt regulär bis 18:00 Uhr geöffnet? erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.
(05.10.2017, 11:24)
Oliver Muller :   Mit dem Raubtierhaus wirbt auch Rasbach (R√ľckseite des aktuellen Tiergarten). Wer macht das nun? Vielleicht die einen innen, die anderen au√üen?
(03.10.2017, 17:51)
zollifreund :   beim googeln habe ich einen Planzeichnung f√ľr den geplanten Umbau des Raubtierhauses gefunden:
https://www.hjw-l.de/index.php/projekte-left/zoobauten-home/288-zoo-berlin-raubtierhaus-021
( keine Ahnung wie aktuell das ist).
Nach der Zeichnung scheint sich ja nur die Außenanlagen zu ändern, Innen bleibt alles beim alten.
(30.09.2017, 16:18)
Sacha :   Das geplante Riesenrad ist ja nicht umgesetzt worden, die dahinterstehende Firma pleite. Das Grundst√ľck wurde anscheinend an eine "private Investorengruppe unter F√ľhrung von Reiss & Co." verkauft.

Weiss jemand, was auf dem Gelände entstehen soll und wann?

(Nehme an, der Zoo h√§tte das Grundst√ľck gerne zur√ľckgekauft, wenn er gen√ľgend Schotter gehabt h√§tte. Oder irre ich mich?)
(26.09.2017, 16:37)
W. Dreier :   Bezahnung und Ausbildung des ``Daumens`` beim m√§nnlichen B√§r
(06.09.2017, 23:03)
Jan Jakobi :   Wir hatten vor ein paar Jahren im Thread "ELEFANTEN in Europa 2" ein paar Gedankenspiele bez√ľglich der zuk√ľnftigen Elefanten-Haltung in Berlin.

Aktuell besteht die Elefanten-Gruppe im Zoo Berlin aus folgenden Individuen:

1,0 Victor, geb. 23.10.1993 (fast 24 Jahre alt)
0,1 Tanja, geb. ca. 1964 (ca. 53 Jahre alt)
0,1 Drumbo, geb. ca. 1970 (ca. 47 Jahre alt)
0,1 Carl(a), geb. ca. 1973 (ca. 44 Jahre alt)
0,1 Iyoti, geb. ca. 1974 (ca. 43 Jahre alt)
0,1 Pang Pha, geb. ca. 00.03.1987 (ca. 30 1/2 Jahre alt)
0,1 Anchali, geb. 12.08.2012 (5 Jahre alt)

Laut ZEP ist eine neue Elefanten-Anlage auf dem Erweiterungsgelände von 1987 geplant.
Das aktuelle Elefantenhaus soll laut ZEP die neue Heimat der Menschenaffen werden.

Ich weiß allerdings nicht wann und in welchem Abstand die genannten Anlagen gebaut werden.
Die vier √§ltesten Elefantenk√ľhe werden vermutlich nicht mehr leben wenn es eine neue Elefanten-Anlage gibt.

Anbei einige Herden mit Herpes-Trägern:

- Zoo Amsterdam
- Zoo Berlin
- Zoo Dublin
- Zoo Kopenhagen
- Zoo M√ľnster
- Zoo Rotterdam
- Zoo Whipsnade
- Zoo Z√ľrich
(26.08.2017, 22:07)
Oliver Muller :   Gibt es denn nicht noch anderswo Herpes-Tr√§ger? Man k√∂nnte ja vielleicht nach Elefanten-Altenheimen (Karlsruhe) eine Elefanten-Isolierstation aufmachen...
(26.08.2017, 19:43)
Nikolas Groeneveld :   Von den letzten Zoobesuchen:

Zunächst, zu einem kleinen flauschigen Highlight:
Bei den Andenflamingos ist ein K√ľken geschl√ľpft, das sich gut entwickelt.
Hoffentlich zur linken, ein Foto des K√ľkens vom 04. August.
Auf der Damhirsch-Anlage stand ein Anoa, auch auf der eigentlichen Anoa-Anlage war ein Anoa zu sehen.
Die Damhirsche waren im Vorgehege der Rentiere untergebracht.
Im Nachttierhaus wurden die Mausmakis nun mit Kleinen Igeltanreks vergesellschaftet.
Im Becken der Gemeinschaftshaltung S√ľdafrikanischer Seeb√§r und N√∂rdlicher Seeb√§r, sah ich nur die S√ľdafrikanische Seeb√§rin, das Gehegeschild der N√∂rdlichen Seeb√§ren war auch nicht da.
Ansonsten ist die Anlage der Nutrias momentan nicht besetzt.

Nun noch zu den Pandas.
Ich freue mich sehr dar√ľber, dass der Zoo Berlin wieder Pandas erhalten hat, f√ľr mich geh√∂ren Pandas nach Berlin.
Ich finde, die Au√üenanlagen sind sehr sch√∂n geworden, sie bieten viel Besch√§ftigung, so gibt es dort auf beiden Au√üenanlagen Kletterger√ľste mit Schaukeln, Wasserl√§ufe und auf der Anlage des Weibchens auch eine Holzrutsche.
Beide Au√üenanlagen bieten auch, was mir sehr wichtig ist, R√ľckzugsm√∂glichkeiten f√ľr die Tiere.
Die Innenanlagen finde ich dagegen weniger sch√∂n, dort gibt es keinen Naturboden, ich nehme an aus rein praktischen Gr√ľnden.
Es gibt auch in beiden Innenanlagen Klettermöglichkeiten, allerdings hätte man die auch noch höher bauen können, sie sind mir ein bisschen niedrig, da wäre mehr möglich gewesen.
So war es auch vollkommen sinnlos sich √ľber die Deckenh√∂he zu unterhalten.
Wobei ich da den Streit um 20 Zentimeter sowieso lächerlich fand.
20 Zentimeter bedeuten f√ľr das Tier nun wirklich keinerlei Mehrwert oder Nachteil.
Aber wie gesagt, die Au√üenanlagen sind wirklich sch√∂n geworden und die k√∂nnen die Pandas ja gl√ľcklicherweise eigentlich das ganze Jahr √ľber nutzen, insofern nicht ganz so schlimm.
Die Gestaltung der Panda-Plaza und das Infomaterial f√ľr Besucher finde ich sehr gelungen.
Ansonsten habe ich noch einen Kritikpunkt, der das rein optische betrifft, beide Anlagen sind nämlich an vielen Stellen durch schwarzen Zaun begrenzt.
Man Blick als Besucher stellenweise direkt auf diesen Zaun, er ist nicht verkleidet oder ähnliches.
Ich verstehe das nicht so ganz, es wäre nicht schwer gewesen, den Zaun einfach zu verkleiden, oder ihn von mir aus rot (oder in einer anderen Farbe die zu China passt) oder im Bambus-Look zu streichen.
Gerade wo doch Dr. Knieriem eigentlich jemand ist, der den f√ľr Besucher sichtbaren Z√§unen den Kampf angesagt hat.
Da verstehe ich einfach nicht, dass hier nun sowas passiert.
An anderer Stelle hat man das intelligenter gelöst, an einigen Stellen sind die Anlagen nämlich auch durch hohe Stäbe, die dicht aneinander stehen und wie Bambus gestaltet sind, begrenzt.
Das sieht wirklich toll aus.
Auch schade finde ich wie gesagt, dass der Chinesische Musikpavillon weder in der Farbe noch in anderem gro√üe √Ąhnlichkeit mit dem Pavillon hat, der dort vor dem zweiten Weltkrieg stand.
Aber der Chinesische Pavillon ist nat√ľrlich trotzdem sch√∂n geworden, wenn auch anders als fr√ľher.
Und abgesehen vom schwarzen Zaun finde ich die Gestaltung der Au√üenanlage f√ľr Besucher und Tier wirklich sch√∂n.
Also genug gemeckert, es ist schon eine wirklich sehr schöne Anlage.

Noch eine Frage zu den Elefanten, die mich schon lange beschäftigt.
Hat jemand eine Idee, wie der Zoo Berlin in Sachen Elefantenhaltung weiter verfahren könnte?
Das könnte sich ja in der Zukunft wirklich schwierig gestalten.
Mit Victor, Pang Pha und Anchali hat man ja recht junge Elefanten, die den Herpesvirus in sich tragen.
Diese Tiere abzugeben d√ľrfte sich als schwierig gestalten.
Und auch wenn man die Tiere behält hätte man ja langfristig immer das Problem, dass nach dem Ableben eines Tieres, mindestens ein Tier mit Herpes-Virus allein bleibt.
Immer wieder neue Tiere zum letzten Elefanten mit Herpes-Virus zu bringen w√§re auch sinnlos, dass w√ľrde das Problem schlie√ülich nicht l√∂sen.
Die einzig sinnvolle Lösung die mir gerade einfällt wäre am Ende einen Elefanten bis zu seinem Ableben allein zu halten, anders geht es wohl nicht.



(26.08.2017, 16:03)
Jan Jakobi :   Nachtrag:

Im Zoo Berlin wurde am 8. April 1936 der Asiatische Elefantenbulle Orje geboren.
Er starb im August 1938 an einer bakteriellen Infektion.

Elefanten-Herpes kann man bei ihm vermutlich ausschließen.
Allerdings gab es zu seiner Zeit auch Afrikaner im Zoo.
(24.08.2017, 15:51)
Jan Jakobi :   Der Zoo Berlin hielt viele Jahrzehnte beide Elefanten-Arten gemeinsam auf einer Anlage.

Die heute noch im Zoo lebende Asiatin Tanja kam am 8. Januar 1974 aus dem Circus Krone in den Zoo.
Lilak kam im Mai 1974 in den Zoo Berlin.

Im Dezember 1986 traf der Asiaten-Bulle Benny Boy aus einem Circus im Zoo Berlin ein.
Ob er dort mit Afrikanern zusammen lebte ist mir nicht bekannt.

Im September 1987 traf die ca. 6 Monate alte Asiatin Pang Pha im Zoo ein.
Da sie noch auf Milch angewiesen war wurde sie vom Chef-Elefantenpfleger mit der Flasche aufgezogen.

Lilak wurde im April 1996 an den Tierpark Berlin abgegeben.

Im Sommer 1996 wurde das Elefantenhaus im Inneren renoviert.
Benny Boy verstarb vermutlich an einer Vergiftung aufgrund von Lösungsmitteln in der Farbe im August 1996.

Sein Nachfolger Kiba traf am 20. November 1997 aus Houston/USA ein.
Ungefähr im Juni 1998 deckte er Pang Pha erfolgreich.
Am 31. August 1998 verstarb er an dem Elefanten-Herpesvirus.

Pang Pha brachte am 5. April 2000 das Bullkalb Plai Kiri zur Welt.
Sie nahm ihn nicht an, deswegen wurde er ebenfalls mit der Flasche vom Chef-Elefantenpfleger aufgezogen.

Fast 9 Monate später wurde Plai Kiri am Morgen des 28. Dezembers tot aufgefunden.
Er starb wie sein Vater Kiba an dem Elefanten-Herpesvirus.

Drei Monate zuvor traf der fast 7-jährige Victor aus Ramat Gan im Zoo Berlin ein.
Am 14. Juni 2005 brachte Pang Pha ihr zweites Kalb (Shaina Pali) und am 15.03.2009 ihr drittes Kalb (Ko Raya) zur Welt.

Zwei Jahre später starben innerhalb weniger Wochen gleich 3 der Publikumslieblinge im Zoo Berlin:

Am 19. März starb Knut, am 5. April Shaina Pali und am 27. Mai Ko Raya.

Die beiden Elefantenkälber sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.
Zu diesem Zeitpunkt war Pang Pha wieder schwanger.
Anchali kam am 12. August 2012 zur Welt.

Die meisten der (Halb-)Geschwister von Kiba sind an dem Elefanten-Herpesvirus verstorben.

Laut upali.ch wird dieser Virus mit Streß in Verbindung gebracht.
Kiba hatte einen weiten Transport, die Eingew√∂hnung und die Zusammenf√ľhrung mit den K√ľhen hinter sich.

Im Tierpark Berlin leben die beiden Elefanten-Arten in einem Haus, aber auf verschiedenen Anlagen.
Bis heute gab es 3 tote Kälber: Eine Totgeburt wegen Elefanten-Pocken, ein während der Geburt verstorbenes Kalb und einen Abort.

Der Tierpark hatte im Juli 1997 2 Afrikaner-K√ľhe erhalten die 2 mal Kontakt zu Elefanten hatten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.
Die beiden K√ľhe hatten sowohl in Magdeburg als auch in Leipzig Kontakt zu Elefanten die an Elefanten-Pocken erkrankt waren.

Die Totgeburt fand im Januar 1998 statt.

In Hannover gibt und gab es offiziell keine Todesfälle durch diesen Virus, obwohl es viele Jahre beide Elefanten-Arten in Hannover gab.
In der alten Elefanten-Anlage lebten die beiden Arten eng beeinander. Eine Asiatin aus dieser √Ąra ist noch im Bestand des Zoos.
(24.08.2017, 15:42)
Adrian Langer :   http://www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/raetselhaftes-todesvirus-bedroht-elefanten-im-berliner-zoo

Im Zoo Berlin werden sich Sorgen um das Elefantenkalb gemacht! Meine Frage macht es die Elefanten nicht auch unattraktiv f√ľr die Erhaltungszucht wenn sie den Herpesvirus haben? Und hat nicht die Afrikanerin Lilak (jetzt Tierpark) mit den Asiaten zusammen gelebt? W√ľrde ja zumindest die Herkunft des Virus erkl√§ren!
(24.08.2017, 14:19)
W. Dreier :   Das M√§nnchen
(03.08.2017, 21:04)
W. Dreier :   das Weibchen nun
(03.08.2017, 21:04)
W. Dreier :   Meng - Meng im R√ľckw√§rtsgang
(03.08.2017, 21:01)
W. Dreier :   Anbei folgende Skizze zur Marotte von Meng-Meng - das R√ľckw√§rtslaufen:
im Prinzip steht sie zun√§chst parallel zur Mauer, den Kopf zu den Besuchern Richtung Norden - dann l√§uft sie r√ľckw√§rts - am Glas zum Freigehege angekommen (ohne zu Touchieren) wendet sie sich leicht nach Westen - macht eine gute halbe Runde - richtet sich dann langsam parallel zur Mauer aus - und es geht weiter.
Nat√ľrlich nicht den ganzen Tag - es wird geruht, gefressen. ``Im Prinzip` ist der Kopf in Richtung Norden und Westen (auch Zuschauer) ausgerichtet.
Skizze anbei
(03.08.2017, 21:00)
Adrian Langer :   https://m.morgenpost.de/berlin/article211424507/Nashornbulle-Yohda-im-Zoo-nach-Darmverschluss-eingeschlaefert.html

Der Panzernashornbulle musste eingeschläfert werden!
(31.07.2017, 12:58)
W. Dreier :   und weil er ein so imposantes Tier ist: der Gaurbulle
(18.07.2017, 20:57)
W. Dreier :   Soeben vom Zoo herausgegeben - Geburten in den letzten ca 4 Wochen:
2 Krauskopfpelikane/ 1 Rosaflamingo/1 kalif. Seelöwe/ 1 rotes Riesenkäng. / 1 Grantzebra/ 2 Seehunde/ 1 Bleßbock/ 1 Prinz-Alfred-Hirsch !!/ 1 Pekari/ diverse Säbelschnäbler
hier nur der Bleßbock vom Juni
(18.07.2017, 20:55)
Michael Mettler :   Wenn das M√§nnchen sie eines Tages besteigen will, wird der Zoo noch froh sein, wenn das Weibchen dann r√ľckw√§rts statt vorw√§rts geht ;-)
(15.07.2017, 18:43)
W. Dreier :   @O. M√ľller: Nee, Nee - da haben wir uns missverstanden - die Leitung des Zoos bem√ľht sich, die ``Marotte`` zu analysieren!
(15.07.2017, 18:19)
Oliver Muller :   @W. Dreier: PETA und Endzoo bem√ľhen Wissenschaftler???
(15.07.2017, 18:07)
W. Dreier :   @O. M√ľller: Na ja , nicht nur! Die geballte Wissenschaft wird eingespannt , u.a. die Experten vom IZW. Am einfachsten haben es die Physiologen: Was wollt ihr, die fri√üt doch! Die Biochemiker haben es nicht so einfach: 4 Jahre alt geworden, schwierige Jahre, die Hormone, die Hormone!! Und dann die Verhaltensleute: vielleicht der Stress????? Zu viele Besucher? Und die ``Historiker ``sagen: was wollt ihr, Meng Meng verhielt sich doch schon in Chengdu so! Bleiben noch die Kaffeegrundinterpreten: So ein Tier darf nicht in einen Zoo!
Und bez√ľglich der Stressvariante schrieb heute ein Glossenscheiber in der ``Berliner Zeitung`` : Stress? Zu viele Besucher? Na dann schickt sie doch auf den BER: da tut sich nichts, da ist absolute Ruhe! - nachdem nun durchsickerte, dass die Er√∂ffnung wahrscheinlich auch 2018 nicht sicher ist. Welche Ruhe ist dort!

(14.07.2017, 20:17)
Oliver Muller :   @W. Dreier: Da haben sie sicher einen Panda-Experten aus dem Hut gezaubert, der eine psychologische Analyse gemacht hat?
(13.07.2017, 22:49)
Nikolas Groeneveld :   @W. Dreier: Vielen Dank f√ľr die regelm√§√üigen Berichte und die sch√∂nen Fotos.
Und an dieser Stelle sei auch f√ľr die sehr interessanten historischen Panda-Aufnahmen gedankt.
(13.07.2017, 21:44)
W. Dreier :   a propos Hundeanlage im TP - im Zoo sind gerade zwei m√§nnliche Hy√§nenhunde eingezogen, nachdem die Anlage lange leer stand.
(13.07.2017, 20:46)
W. Dreier :   Oh, Endzoo Deutschland und Peta haben sich auch schon zur ``Marotte`` gemeldet!
(12.07.2017, 19:29)
W. Dreier :   eine goldene Pandadame in Xian, Sept 1994. Die Pandas im Tsinling-Shan sollen etwas weniger Schwarz haben. Der Nachwuchs von ihr war ``normalfarben``
(12.07.2017, 18:50)
W. Dreier :   noch 2 Aufnahmen aus historischer Sicht, die jetzige Zoo-Pandas sind etwa meine Nummern 15 und 16:

Panda -Mann An An 1970 in Moskau. Eine elende Anlage, 10 x 10 m; keinerlei Ausstattung. Trotz dessen wurde er ca 14 Jahre alt - damals Rekord. Ber√ľhmt wurde er durch die Fahrt durch den eisernen Vorhang nach London zur Dame Chi Chi - ohne Erfolg
(12.07.2017, 18:48)
W. Dreier :   Etwas Erfreuliches: je 2 Anden- und 2 Jamesflamingos sitzen auf frischen Schlammnestern, aber kein Zwergflamingo.

Panzernashorn Narayani erfreute sich an dem Luftblubbern
(12.07.2017, 17:07)
W. Dreier :   `` Was ist denn da 30 m weiter los?``
Der Gerenukbock stand so an die 5 Minuten und wunderte sich.
(12.07.2017, 17:04)
W. Dreier :   ``Was die Zugereisten` k√∂nnen, kann ich auch!
(12.07.2017, 17:03)
W. Dreier :   ``Da liege ich, ich kann nicht anders``
(12.07.2017, 17:00)
W. Dreier :   Gestatten: Jiao Qing.
Da ich etwas eher als die noch am Ticketschalter Stehenden hineinkonnte, erlebte ich noch einen ``beweglichen`` Pandamann - na ja, 5 m von einem Liegeplatz zum anderen. Dort lag er auch noch gegen 10.30, wahrscheinlich auch gegen 11.30. Doch da wollte ich mich nicht mehr in die 50m-Schlange einreihen. √úbrigens war dann der Zoo wunderbar leer!
Pandadame Meng Meng war nicht zu sehen - in einem Blog des Zoos wurde erw√§hnt, dass sie eine spezielle Marotte schon aus China mitgebracht hat: sie l√§uft sehr h√§ufig r√ľckw√§rts. Man w√ľrde nach ``Analyse`` ein besonderes Trainingsprogramm entwerfen. M√∂glicherweise k√∂nnte sich das auch auf dem Freigel√§nde √§ndern
(12.07.2017, 16:59)
Adrian Langer :   https://m.heute.de/detail/47424760

In Berlin sind jetzt die Pandas angekommen!
(25.06.2017, 08:12)
W. Dreier :   Nachwuchs bei den Sibir. Steinb√∂cken.

Nachtrag zur Greifvogelvoliere: er√∂ffnet ist eine s√ľdamerikan. Anlage auf der Westseite unter Einbeziehung der alten Bartkauzanlage. Bisher K√∂nigsgeier und Karakara.
(17.06.2017, 18:20)
W. Dreier :   Waldmurmeltier
(17.06.2017, 18:16)
W. Dreier :   Der Haupteingang zum Pandahaus
(17.06.2017, 18:15)
W. Dreier :   Der Pandaimport entwickelt sich in den Berliner Zeitungen zum Tagesthema. Die ``Berliner Zeitung` hat jetzt mindestens 3 Tage hintereinander berichtet - heute gab es sogar einen Artikel im ``Spiegel``.
Ich selbst hatte gestern kurz im Zoo ``zu tun``, rannte kurz durch Zoo und Aquarium, ohne alles zu begehen:
- 1 Geburt bei den Bleßböcken, 5 bei den Sibirischen Steinböcken, auf der Watussi-Anlage steht eine weitere Kuh (jetzt 1,2). Im Vogelhaus ist die Kiwianlage eröffnet worden - 2 männliche Vögel. Mal schauen, wie sich bei Kunstlicht die Vegetation entwickelt - die jetzige Bepflanzung gefällt.
An der Greifvogelanlage wird weiter gebastelt, sprich verdrahtet, es scheint, als w√ľrde der ehemalige Durchgang doch insgesamt verdrahtet. Im Aquarium wird ein Blauer Baumwaran ausgestellt, die Seeschlange scheint nicht mehr zu existieren, daf√ľr zieht eine recht gro√üe Mur√§ne ihre Bahnen.
Anbei der Aufbau der Spitze des chines. Tempels - wie √ľberhaupt jetzt allerhand chinesischer ``Schnickschnack`` angebracht wird. Hauptgegenstand ist jetzt die Bepflanzung - innen wie au√üen.
(17.06.2017, 18:14)
W. Dreier :   Laut Ver√∂ffentlichung des Zoos sollen die Pandas am 24.Juni in Sch√∂nefeld nach ca. 12,5 Stunden Flug landen.
(13.06.2017, 19:14)
Oliver Muller :   Ich meine mich doch dunkel zu erinnern, dass es k√ľrzlich noch hie√ü, die Chinesen h√§tten alles inspiziert und seien sehr angetan gewesen???
(18.05.2017, 21:55)
Nikolas Groeneveld :   https://www.morgenpost.de/berlin/article210615581/Riesenpandas-Mengmeng-und-Jiao-Qing-ziehen-nach-Berlin.html
Hier hört sich das schon ganz anders an.
Man war ja schließlich auch in China und hat dort die Pläne vorgestellt und da hat ja auch keiner was gesagt.
In anderen Artikeln wird zwar wieder behauptet, Andreas Knieriem hätte sich anders geäußert, ich glaube aber eher an diesen Artikel.
Schließlich wäre es ja auch ziemlich sinnlos, jetzt noch die gesamte Anlage in Frage zu stellen, immerhin ist die schon fast fertig.
(18.05.2017, 21:32)
Sacha :   Ein mir gut bekannter Zoodirektor meinte einst, er wolle f√ľr seinen Zoo keinen Grossen Pandas, weil diese ein Politikum seien. Damals hielt ich die Antwort noch f√ľr eine Ausrede...
(18.05.2017, 21:11)
Adrian Langer :   https://www.welt.de/politik/ausland/article164678635/Chinas-Panda-Diplomatie-erreicht-jetzt-auch-Angela-Merkel.html

China ist unzufrieden mit dem neuen Pandagehege! Etwa ein neuer "Flughafen"? :D
(18.05.2017, 14:53)
W. Dreier :   Ich erhielt die Mitteilung, dass nach dem Tod des Barasigha-Hirsches nun ein neuer Bock existiere - leider ist es ``nur"" der letzte Nachwuchs. Nun also 1,2
(17.05.2017, 19:33)
W. Dreier :   am Ende der Reihe: Bison, Wisent, Wasserb√ľffel - dann jetzt 1,1 Watussis`s
(17.05.2017, 08:57)
J√∂rn Hegner :   jetzt soll doch wieder der zoo berlin watussi-rinder halten und wo sind diese genau in welchen gehege .
(16.05.2017, 20:54)
Nikolas Groeneveld :   Der Umbau des Raubtierhauses hat wohl begonnen.
Im Graben der Löwen-Anlage liegen allerlei Baumaterialien und die Scheiben an der Anlage wurden verdeckt.
Au√üerdem steht am Eingang zum Raubtierhaus, an der Seite zum Aquarium, ein Bauger√ľst.
Das Raubtierhaus ist allerdings weiterhin begehbar.
Hier noch ein paar mehr Informationen zum Umbau.
http://www.abendblatt-berlin.de/2017/05/02/der-zoo-macht-sich-fit-fuer-die-zukunft/
Ansonsten haben die Sikahirsche und die Damhirsche die Anlage getauscht.
Die K√∂nigsgeier sind schon zur√ľck am Raubvogelfelsen, ihre Voliere wurde etwas vergr√∂√üert, ich bin schon gespannt, auf den Rest.
Ansonsten fiel mir auf, dass zwischen dem neuen Eingangsbereich am L√∂wentor und dem Elefantenhaus genug Platz f√ľr einen Besucherweg gewesen w√§re.
Ich halte den neuen Eingangsbereich f√ľr einen h√§sslichen Zweckbau und √ľberhaupt nicht einladend.
So nebenbei bemerkt, das erste, was der Besucher bevor er den Zoo betritt zu sehen bekommt ist ein Blick in einen total hässlichen Platz am Elefantenhaus (Beton usw.).
Wieso hat man diesen Bereich nicht einfach verkleidet?
Ich verstehe sowieso nicht, warum man am Eingangsbereich Einblick in jeden Wirtschaftsbereich hat, der dann nicht mal schön gestaltet ist und weshalb dort nirgendwo z.B. Rohre ein bisschen verdeckt wurden.
Meiner Meinung nach einfach ein hässlicher Zweckbau der mehr abschreckend als einladend wirkt.
Und dann gibt es nicht mal mehr einen direkten Besucherweg von dort zum Elefantenhaus, obwohl dort Platz wäre.
Das macht es sehr unpraktisch, wenn man ins Elefantenhaus will, muss man immer um die gesamte Elefantenanlage herum und dann nat√ľrlich auch wieder den ganzen Weg zur√ľck.
(11.05.2017, 13:37)
Mark Meier :   Heute sollen Zoo und Tierpark von 12-14 Uhr bestreikt werden. Verdi geht davon aus, dass mehr als die H√§lfte der Mitarbeiter dem Streikaufruf folgen werden. Wie immer soll die Versorgung der Tiere nicht leiden. Unter anderem an den Kassen k√∂nnte es Einschr√§nkungen geben.
(08.05.2017, 09:52)
Jan Jakobi :   Im Zoofreunde-Forum wurde ein Foto eines alten Fotos hoch geladen.
Es ist im fr√ľhreren Lichtensteinsaal des Restaurants aufgenommen worden.

Auf dem Foto ist ein riesiges Krokodil zu sehen, welches auf einem Felsen liegt.
Im Hintergrund ist ein Gebäude zu sehen, welches ich nicht wieder erkenne.
Auch das Krokodil kenne ich nicht.
Den Felsen erkenne ich auch nicht wieder.

Handelte es sich um eine Ausstellung?
Wo im Zoo war das?
(06.05.2017, 17:17)
W. Dreier :   Wie man sieht , war der Winkel nicht richtig.

Hab dann noch was in Zoos Selteneres als (kommende) Pandas fotografiert: Anden-und Jamesflamingos. Hier Letzterer.
im Nebenbereich , der Wellenanlage , wird gerade gearbeitet, ansonsten hat man noch ca 5 große Ladungen von Ostsee-/Nordsee-Sand vor und in die Anlage gekippt.
(26.04.2017, 18:45)
W. Dreier :   Scheu√ülich (f√ľr den Fotografen) dieses B√§renaquarium!
Entweder die Tiere sind nicht draußen - wenn ja, steht die Sonne verkehrt - oder der Winkel ist nicht richtig (man muß genau das Objektiv anlegen) - und das geht außerdem nur an den nicht beschichteten Scheiben. Von den ca. 12 Riesenscheiben sind das aber nur 3 - und davor sind dann noch Bambuspflanzungen. Ist die Position entsprechend zu verändern, stehen an dieser Scheibe schon 30 Besucher. Und wenn alles stimmt, befindet sich der junge Lippi hinter der Mama!
Übrigens haben die beiden Lippenbären ca 50 % der Grasfläche umgebuddelt - und die Schnauzen sind immer in der Furche!
Hier ein bescheidener Erfolg, hatte nicht viel Zeit.
(26.04.2017, 18:37)
W. Dreier :   Im Rinderrevier ist nun zur schon existenten j√ľngeren Watussi-Kuh der Bulle vom Tierpark eingezogen.
(26.04.2017, 18:27)
W. Dreier :   Im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet eigentlich das Wort ``leihen`` , dass es unentgeltlich ist. Oder ist das ``Westsprache`` - siehe auch ``R√ľckbau``?
Schnelldurchlauf durch den Zoo: das Pandahaus ist verputzt, der Bereich im Inneren und die begehbaren Au√üenbereiche sind gepflastert, erste Scheiben werden eingesetzt - auch die einsehbare Stelle gegen√ľber dem Antilopenhaus. Dort direkt wird eine Baumklettereinheit errichtet. In beiden Aussenbereichen beginnt die Gestaltung mit Kunstfels - inklusive `Baum`h√∂hle. Etwa zwischen Zugang Affenhaus und Antilopenhaus befindet sich der Hauptzugang zum Haus - dort entsteht gerade ein rotes chinesischen Tor.
Tierisches: Im Vogelhaus ist der Bestand nach der Eröffnung nicht verändert, in der Fasanerie ist die historische Vogelkopfschnitzerei wieder am Platz.
(26.04.2017, 18:24)
Adrian Langer :   http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article210369631/Offiziell-Berliner-Zoo-bekommt-sein-Pandapaerchen.html

Der Zoo bekommt wahrscheinlich im Juni seine Pandas!
(26.04.2017, 11:20)
Adrian Langer :   http://www.morgenpost.de/berlin/article210291505/Berlins-neue-Pandas-bekommen-ein-Haus-mit-Liebes-Tunnel.html

Der Pandaneubau nimmt Gestalt an!
(19.04.2017, 20:03)
W. Dreier :   -und das war nicht einmal am 1. April. Aber BZ und meine Berliner Zeitung - und die Zoologie, das ist ein sehr ``gespaltenes`` Verh√§ltnis. Letztere hatte bei der Reklame f√ľr ein Kinderbuch Elster und Fl√∂tenvogel durcheinander gebracht - l√§√üt sich vielleicht noch akzeptieren, letztere fliegen ja hier nicht herum. Wenn nur das Foto nicht w√§r....
(17.04.2017, 11:46)
Sven Brandt :   Vielleicht kann man ja auf den Hirsch-Eber aus der Johannism√ľhle zur√ľckgreifen, den es dort angeblich gibt (ist mir dort noch nie begegnet, v. a. ist mir das Geweih noch nie aufgefallen ...):
"Im Geb√ľsch begegnete die Kleine pl√∂tzlich einem ausgewachsenem Hirsch-Eber mit pr√§chtigem Geweih!"
http://www.bz-berlin.de/berlin/umland/baruth-hirsch-attackiert-maedchen-2-trifft-es-im-gesicht

(17.04.2017, 08:53)
Nikolas Groeneveld :   Ich war am letzten Freitag im Zoo.
Der Innenteil Fasanerie ist nach der Umgestaltung wieder f√ľr Besucher begehbar.
Man hat die vorher kleineren Volieren zu gr√∂√üeren zusammengelegt, au√üerdem wurden die vorher gr√ľnen R√ľckw√§nde mit Landschaftsbildern bemalt.
Im Besucherbereich wurde mit Kunstfels gearbeitet und auch dort wurden die Wände und die Besucherbänke neu gestrichen.
Die Vogelköpfe aus Holz hängen weiterhin im Besucherbereich, allerdings fehlen einige der Holzschnitzereien und auch der Schaukasten mit den Eiern verschiedener Vogelarten fehlte bei meinem Besuch.
Hoffentlich kehren die Holzschnitzereien und der Schaukasten bald zur√ľck, es w√§re meiner Meinung nach ein gro√üer Verlust, sie nicht wieder anzubringen.
Ansonsten kehrt wieder Leben in die ehemalige Anlage der Nilflughunde im Vogelhaus ein.
Allerdings ziehen diesmal keine Nilflughunde sondern Kiwis in die Anlage.
Die Kiwis sollen dann ab Ende April f√ľr Besucher zu sehen sein.
Nat√ľrlich passen die Kiwis nicht in den Afrikabereich, aber vielleicht h√§ngt man ja √ľber den Eingang zur Kiwi-Anlage ein gro√ües Schild mit der Aufschrift Neuseeland oder Welt der Kiwis, dann f√§nd ich es vollkommen in Ordnung.
Ich freue mich sehr darauf, die Kiwis endlich beobachten zu können und bin sehr gespannt auf die Anlage.
Ansonsten wurde der neue Abschnitt des Spielplatzes eröffnet und das Restaurant ist nach Umgestaltung wieder geöffnet.
Am Panda-Haus gibt es die ersten Glasscheiben und im Streichelzoo gibt es noch mehr Jungtiere bei den Kamerunschafen.
@Michael Mettler: Es k√∂nnte nat√ľrlich sein, dass man in Zukunft wieder durchgehend Watussi-Rinder auf der Anlage halten will, dann w√§re nat√ľrlich baldige Gesellschaft f√ľr das momentan allein lebende Rind nicht schlecht.
Allerdings gibt es ja Watussi-Rinder schon im Tierpark, außerdem hoffe ich nicht, dass man nur deshalb die Yaks abgegeben hat.
Da w√§re es mir lieber gewesen, man h√§tte die Wasserb√ľffel abgegeben und deren Anlage f√ľr andere Rinder genutzt.

(17.04.2017, 01:18)
W. Dreier :   Fatou feiert heute ihren 60. Geburtstag - hier ein Foto vom Juni 016
(13.04.2017, 10:55)
Michael Mettler :   Ich glaube kaum, dass neue Bartschweine importiert werden. Berlin soll die ganze Zeit √ľber Probleme gehabt haben, Interessenten f√ľr Nachzuchten zu finden, daran d√ľrfte sich wohl so schnell nichts √§ndern. Ist ja mit Wei√übartpekaris auch nicht anders, wobei vielleicht eine Rolle spielt, dass beide Arten auch als nicht ungef√§hrlich f√ľr Pfleger gelten... Selbst bei Visayas-Pustelschweinen soll sich die Nachfrage unter Zoos in Grenzen halten. Sind halt alles optisch eher unauff√§llige Tiere, da st√ľrzen sich die Zoos eher auf Pinselohr- und Warzenschweine, auch wenn die nicht bedroht sind.

@Nikolas: Die ehemalige Yak-Anlage war davor eine Watussi-Anlage. Vielleicht will man schlichtweg wieder zu den Wurzeln zur√ľck.
(11.04.2017, 22:13)
Adrian Langer :   Also soweit ich wei√ü ja. Mal davon abgesehen, dass die bis jetzt gehaltenen Tiere meist schon relativ alt sind wollen einige Zoos diese selber einstellen. Ich wei√ü z.B., dass Leipzig schon mit Hirschebern plant. Allerdings erst im letzten Bauabschnitt!
Ich hoffe ja stark, dass noch einmal Hirscheber und Bartschweine importiert werden da ja ansonsten beide Arten anscheinend aus europäischen Zoos verschwinden! Besonders bei den Bartschweinen sehe ich hier schwarz da es ja nur noch drei Haltungen mit relativ alten Tieren gibt. Ich selber habe sie ja in London nicht gesehen und hoffe deshalb noch vor deren Verschwinden sie zu Gesicht zu bekommen!
(11.04.2017, 14:36)
Hannes Lueke :   Ist der Bedarf an Barbirusa denn da?
(11.04.2017, 13:09)
Nikolas Groeneveld :   Bez√ľglich der Hirscheber kann man nur hoffen, dass sich die Tiere in Asien gut vermehren und dass Europa vielleicht auch mal ein paar Tiere bekommt.
Eins hatte ich noch vergessen, auf das Weibchen aus Stuttgart kann man auch nicht hoffen, was die Zucht angeht.
Sie hat wohl Probleme mit den Hinterl√§ufen, der Pfleger vermutet daher, dass sie unter dem Gewicht des M√§nnchens zusammenbrechen w√ľrde.
W√§re hier eventuell k√ľnstliche Befruchtung eine M√∂glichkeit?
Auch bei den Bartschweinen w√§re es nat√ľrlich sch√∂n, wenn sie sich in Asien reichlich vermehren und auch dort eventuell noch mal Tiere nach Europa kommen w√ľrden.
Ich meine auch, gehört zu haben, dass es in Singapur auch noch recht viele Bartschweine gibt.
Ich war am letzten Wochenende wieder im Zoo.
Der Bau des Spielplatzes und der Panda-Anlage schreitet voran.
Bez√ľglich der Pandas hie√ü es letztens von der Bild, dass die Tiere 30 Tage in Quarant√§ne bleiben m√ľssten.
Diese 30 Tage Quarantäne können sie dann wohl auch im Zoo verbringen.
Ansonsten ist der Weg durchs Hirschrevier wieder auf, ich sah sogar nach einer gef√ľhlten Ewigkeit mal wieder einen Prinz-Alfred-Hirsch.
An vielen Anlagen gab es schon letzte Woche neue Beschilderung so z.B. im Rinderrevier und bei den Bären.
In der ehemaligen Yak-Anlage lebt immer noch das Watussirind, ich frage mich wirklich, woher es kommt und was man mit ihm noch vorhat.
An der Baustelle des Raubvogelfelsens traf ich zufällig Heiner Klös und nutzte die Gelegenheit, um ihn mal ein bisschen näher zum Umbau zu befragen.
Der Kunstfels wurde √ľber den Naturfels gesetzt, weil der Naturfels in sehr schlechtem Zustand war.
Man hatte wohl keine andere Wahl, schließlich muss das ganze ja auch isolieren, was der Naturfels wohl nicht mehr wirklich tat (immerhin ist die Anlage von 1909).
Die restlichen Naturfelskulissen im Berliner Zoo hat man wohl alle vor ein paar Jahren renoviert, sodass ihnen dieses Schicksal erspart bleiben wird.
Beim jetzigen Umbau hat man zunächst einmal außen den Kunstfels angebracht und innen alles auf den modernsten Stand gebracht, denn auch innen war wohl alles nicht mehr wirklich in gutem Zustand.
Auf der Fl√§che entsteht jetzt wirklich eine begehbare Voliere, ansonsten m√ľssen wohl wegen dem Denkmalschutz einige Volieren so bleiben.
Ich bin schon sehr gespannt, auf das Endresultat.

(10.04.2017, 23:33)
Mark Meier :   Die Auflagen aufgrund der Vogelgrippe wurden aufgehoben!
(08.04.2017, 14:17)
Hannes Lueke :   Ich m√ľsste echt √ľberlegen aber ich k√∂nnte schw√∂ren ich habe Schwein in Singapur gegessen
(07.04.2017, 22:24)
W. Dreier :   --- aber die dort residierenden Chinesen? Schweineohren, Schwarte?
(07.04.2017, 17:07)
W. Dreier :   Die Bartschweine kamen seinerzeit (um 2000) aus Singapur - leider alles Wurfgeschwister. Der Import wurde m√∂glich, da Singapur als quasi ``muslimisches Land`` keinerlei Schweinezucht betrieb und so entsprechende Krankheiten nicht bef√ľrchtet wurden - ob das heute noch so (relativ) einfach ist?
(07.04.2017, 17:02)
Patrick Marburger :   Wow, w√§re schon einmal was wenn man die Menge in Europa h√§tte...
(07.04.2017, 09:59)
Hannes Lueke :   Ich habe in der Nightsafari Singapur √ľber 20 Hirscheber Weibchen gez√§hlt
(07.04.2017, 09:54)
Nikolas Groeneveld :   Ich war auch am letzten Wochenende im Zoo.
Beim Lippenbärenbaby hatte ich nur mäßigen Erfolg, was gute Fotos angeht.
Denn auch bei meinem Besuch klebten Mutter und Jungtier in der hintersten Ecke der Anlage und haben sich dort kaum einen Meter wegbewegt.
Aber dann bewegte sich das Jungtier doch noch etwas von der Mutter weg.
F√ľr ein gutes Foto hat es zwar nicht gereicht, aber immerhin war es zu sehen.
Ich freue mich sehr, dass jetzt am Spielplatz was passiert.
Teile vom alten Ger√ľst sahen zum Teil wirklich miserabel aus, an der Rutsche haftete sogar gr√ľner Belag.
Es ist dringend notwendig, dass dort etwas passiert, schön, dass man jetzt damit angefangen hat, etwas zu verändern.
Der Weg durchs Hirschrevier ist zurzeit komplett f√ľr Besucher gesperrt, so, dass Pudus, Prinz-Alfred-Hirsche, Sikas und Wasserrehe momentan nicht zu sehen sind.
Im Raubtierhaus hat mich √ľberrascht, dass jetzt doch eine der L√∂winnen wieder auf der ehemaligen Tiger-Anlage lebt.
So war es ja recht lange, bis dann vor einer ganzen Weile wieder beide Löwinnen in den Löwenkäfigen nebeneinander gehalten wurden.
Sie wurden im Wechsel auf die Au√üenanlage gelassen, weil eine Zusammenf√ľhrung nicht gelang.
F√ľr mich kam es sehr √ľberraschend, als dann vor nicht allzu langer Zeit doch beide L√∂winnen in den Innenk√§figen zusammen gehalten wurden.
Warum jetzt wieder eine von ihnen auf die ehemalige Tiger-Anlage umgezogen ist, weiß ich nicht.
Ich habe au√üerdem mal einen Pfleger am Schweinehaus gefragt, wie es bez√ľglich Hirschebernachwuchs aussieht.
Es sieht nicht gut aus, beim momentan zusammenlebten Paar klappt es nicht.
Der Pfleger nimmt aufgrund vom äußeren Erscheinungsbild an, dass es sich bei Männchen und Weibchen um zwei verschiedene Unterarten handelt.
Laut Zootierliste gibt es aber beim Sulawesi-Hirscheber keine zwei Unterarten.
Auf jeden Fall, sagte der Pfleger, dass man noch nie Erfolg bei der Zucht hatte, wenn Männchen und Weibchen sich vom äußeren Erscheinungsbild her so unterschieden haben.
Außerdem sagte der Pfleger, dass er denkt, dass der Hirscheber in den Zoos zu den aussterbenden Arten gehört.
Ich habe zum Zoo Singapur gehört, dass es dort noch große Gruppen von Hirschebern und Bartschweinen geben soll.
Weiß jemand genaueres zu den außereuropäischen Bestanden von Hirschebern und Bartschweinen?
Hatte die Wilhelma nicht auch mal mit dem Gedanken gespielt, Hirscheber aus Amerika oder Asien zu importieren?
Wei√ü jemand, was aus diesen √úberlegungen geworden ist? (nicht viel, bef√ľrchte ich)
Im √ľbrigen, gibt es im Streichelzoo gerade 4 L√§mmer und 2 Babykaninchen zu bewundern.

(06.04.2017, 23:03)
W. Dreier :   Der Lippenb√§r hei√üt seit dieser Woche ``Balou`` - aus dem Dschungelbuch also. Wenigstens nicht Friedrich oder Wilhelm. H√§tte ja nach ``Fritz`` sein k√∂nnen.
Die Panda-Anlage ist ansonsten in voller Bearbeitung. Die Au√üengrenzen werden schon gepflastert, die Pandahausinnenumgebung ebenfalls., der Rohbau ist fertig. Die Scheiben-Fassungen f√ľr einen Zuschauerbereich sind ebenfalls fertig - u.a. etwas versetzt zum Antilopenhauseingang. Ansonsten nutzt man wohl den Trockengraben der ehemaligen Barasinghaanlage.
(06.04.2017, 10:13)
W. Dreier :   Schnelldurchlauf Richtung B√§renanlegen - hatte Gl√ľck. Aber: die Scheiben - es geh√∂rt ein wenig Praxis dazu, einigerma√üen scharfe Aufnahmen zu bekommen bei immerhin 30 m Entfernung- und wie schon hier festgestellt: nur jene Scheiben suchen, die keine ``Struktur`` besitzen.
Ansonsten ist der Transport durch Muttern immer noch am effektivsten.
(05.04.2017, 18:17)
W. Dreier :   Rappenantilopennachwuchs
(03.04.2017, 19:57)
W. Dreier :   Die Phantasieburg
(03.04.2017, 19:54)
W. Dreier :   Gorillamann Ivo beim Pfl√ľcken von Berberitzenbl√ľten
(03.04.2017, 19:50)
W. Dreier :   Der im Zoo verbliebene Gerenuk-bock hat ein pr√§chtiges Geh√∂rn
(03.04.2017, 19:47)
W. Dreier :   Schnelldurchlauf auf dem Wege nach Tegel: Grund war, dass der junge Lippenb√§r seit vergangenem Montag auf der Anlage ist - wenn er will. Er wollte bei 25¬įC nicht - nur beim Umdrehen der Mutter sah man die Nase - alles in 30 m Entfernung. Ansonsten Geburten: 1 Wasserb√ľffel, 1 Hutaffe, 1 Rappenantilope, 1 Ringelschwanzmungo. Barasinghas nur noch 0,3.
Auf dem Spielplatz entsteht eine komplizierte gestaltete Phantasieburg a la Leipzig und Prag
Anbei: Lippenbärnase

(03.04.2017, 19:45)
Michael Mettler :   Ich denke auch, dass die Erdm√§nnchen irgendwo eine ger√§umige Freianlage bekommen werden. Wenn nicht unmittelbar am Raubtierhaus, dann eben woanders im Gel√§nde.
(24.03.2017, 18:43)
Hannes Lueke :   Wobei Erdm√§nnchen doch heutzutage h√§ufig eine Extrawurst bekommen. evtl werden die irgendwo als Eyecatcher eingesetzt √§hnlich den Pr√§riehunden im Tierpark
(24.03.2017, 15:00)
Adrian Langer :   Soll das hei√üen, dass √ľberlegt wird auf Erdm√§nnchen zu verzichten? Das kann ich mir heutzutage garnicht mehr vorstellen! Ich denke eher, dass dann die Zwergmangusten weichen m√ľssen!
(24.03.2017, 10:47)
Michael Mettler :   Nochmal zum zuk√ľnftigen Besatz des Raubtierhauses mit kleineren Arten: Im TAKIN 2/2016 nennt Knieriem "... Schmalstreifen- und Ringelschwanzmungo, Zwergmanguste, Erdm√§nnchen oder eine Kleinkatzenart, Tayra, Serval und Jaguarundi. Die Planung dazu ist noch nicht abgeschlossen und kann noch etwas variieren." Hier wird die Sandkatze nicht explizit erw√§hnt, das w√§re dann vermutlich eine Alternative zum Erdm√§nnchen.
(24.03.2017, 09:49)
W. Dreier :   @N. Groeneveld: Betreffs Malaienb√§ren: es wurde in der (kurzen) Vergangenheit viel herumexperimentiert. Jetzt allerdings ist die Mutter Tina schon 29 - da passiert nicht mehr so viel - und Johannes ist ihr Sohn. Es mu√ü also sowieso ein neues Weibchen geholt werden.
(06.03.2017, 13:18)
Oskar Schwitters :   @Nikolas Groeneveld: Meine vollst√§ndige Planung steht unter "Eure Planung".
Meiner Meinung nach reicht der Platz im Elefantenhaus sowohl f√ľr zwei Formen von Menschenaffen, als auch f√ľr sieben Innengehege f√ľr Gro√ükatzen aus.
Den Besucherbereich habe ich als gro√üz√ľgig empfunden, eine Verkleinerung w√§re m√∂glich, aber nicht zwingend n√∂tig.
Desweiteren sehe ich keine Probleme bei der Errichtung von neun (1x L√∂we und je 2x Malaiischer Tiger, Java-Leopard und "kalter" Leopard) Au√üengehegen f√ľr Gro√ükatzen. Hierf√ľr steht der gesamte Elefanten-Bereich (Herdengehege, Bullengehege und Alpaka-Gehege). Die Gehege k√∂nnte man auch noch weiter an den Vierwaldst√§tter See ausdehnen und ihn als Wassergraben nutzen.
(06.03.2017, 09:05)
Nikolas Groeneveld :   @Oskar Schwitters Das Hauptproblem beim Elefantenhaus sehe ich darin, dass auch der Besucherbereich in etwa so gro√ü bleiben m√ľsste wie jetzt (bei den vielen Besuchern die man t√§glich im Zoo hat).
Das Gedränge darin wenn die Menschenaffen dorthin umgezogen sind, will ich mir lieber nicht vorstellen.
Das ist ja im Winter im jetzigen Menschenaffenhaus schon immer sehr voll (und da haben die Besucher wesentlich mehr Platz als im Besucherraum im Elefantenhaus).
Aber vielleicht wird ja dann die Fl√§che des jetzigen Besucherbereiches auch einfach f√ľr Tieranlagen mit genutzt, und der Besucher erh√§lt nur noch von au√üen Einblick.
Man k√∂nnte nat√ľrlich auch einfach noch eine Besucherhalle ans jetzige Haus ran bauen.
F√ľr die Menschenaffen k√∂nnte man dann das gesamte Haus in zwei gro√üe Hallen teilen(nat√ľrlich noch mit r√ľckw√§rtigen Boxen) und f√ľr die Besucher eine Halle ran bauen, in der man durch gro√üe Glasscheiben Einblick in die Innenanlagen erh√§lt.
Ich w√§re aber eigentlich immer noch mehr daf√ľr, dass die Schimpansen und Bonobos ins jetzige Elefantenhaus ziehen, aber ich schweife ab.
Das Problem bei den Raubkatzen im Elefantenhaus sehe ich auch darin, dass ja eigentlich jede Art zwei Innenanlagen bräuchte (mal abgesehen von den Löwen eventuell).
Letztlich m√ľsste man dann einfach sehen, ob man f√ľr M√§nnchen und Weibchen ein gr√∂√üeres Schaugehege m√∂chte, oder ob man eins der beiden Tiere in einer r√ľckw√§rtigen Box unterbringt.
Au√üerdem w√§re es nat√ľrlich auch sch√∂n, wenn es f√ľr jede Art zwei Au√üenanlagen geben w√ľrde.
Aber letztendlich bleibt das mit den Raubkatzen im Elefantenhaus ja reines Planspiel, denn es wird ja nicht dazu kommen.
Aber eine Frage h√§tte ich dazu noch: wo in der N√§he des Elefantenhauses sollte nach ihrer Planung noch eine Anlage f√ľr Leoparden entstehen?
Ich ahne schon mal wieder eine (oder mehrere) M√∂glichkeit(en) √ľbersehen zu haben, w√§re nicht das erste Mal ;)
Kann aber auch daran liegen, dass ich f√ľr Tieranlagen in der Regel ziemlich gro√üfl√§chig plane.
@Michael Mettler das w√§re nat√ľrlich eine L√∂sung f√ľr eine gro√üz√ľgige Jaguar-Au√üenanlage, allerdings w√§re ich wohl nie auf diese Idee gekommen ;)
Ich sehe dabei aber immer noch ein paar Probleme.
Innen st√ľnde denn Tiere ja eigentlich nur die Fl√§che der ehemaligen Panda-Innenanlagen zur Verf√ľgung und bei zwei Tieren lie√üen sich die nicht mal zusammenlegen.
Aus meiner Sicht ein bisschen eng f√ľr Jaguare (oder √ľbersehe ich mal wieder eine Erweiterungm√∂glichkeit?)
Wenn man ein Pärchen halten will, wäre ja eine zweite Außenanlage nicht schlecht.
Allerdings wäre die auch auf der Leopardenseite meiner Meinung nach schwer zu realisieren.
Dort m√ľssten dann ja, wenn man auch f√ľr die Leoparden zwei Au√üenanlagen haben will 4 Anlagen entstehen.
Innen im Raubtierhaus wird man auch eine Menge zu tun haben, um den ganzen Beton, Besucherweg etc. verschwinden zu lassen (aufzuh√ľbschen).
Nochmal kurz zum Tierpark: bei den Malaysischen Tigern handelt es sich doch um ein Geschwisterpaar.
Wei√ü jemand ob es geplant ist, vielleicht bald mal mit einem andren Zoo eines der Tiere auszutauschen, um z√ľchten zu k√∂nnen?
Beim Tigertausch könnte es ja aber passieren, dass die Sumatra-und Malaysischen Tiger im Brehm-Haus ziemlich lange Zeit vermutlich recht beengt leben.
Schlie√ülich ist ja nicht klar, ob und wann eine neue Anlage f√ľr Amurtiger im Tierpark entsteht (sch√∂n w√§re es nat√ľrlich).

(05.03.2017, 21:11)
Patrick Marburger :   Das mit den Fossas hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, freut mich. Allerdings wird man- wenn es so weiter geht- wohl in Jahrzehnten rechnen m√ľssen ):

Jaguare im Zoo zu behalten hätte außerdem den Vorteil relativ sinnvoll (im Vergleich zu Tieren ohne UA) und relativ einfach (im Vergleich zu Amurleoparden) eine "große schwarze Katze" zeigen zu können. Wobei "relativ sinnvoll" hier sehr relativ ist: bei Löwen, Tigern (und dann auch noch Schwarz-Weiß...) oder Leoparden ohne UA wird geschumpfen, beim Jaguar sieht es aber auch nicht viel besser aus...
(05.03.2017, 19:28)
Oliver Muller :   @Patrick Marburger: Das mit dem Tigertausch hatte ich mir auch schon so gedacht, allerdings denke ich, dass die Jaguare im Zoo bleiben werden, weil man sicher weiterhin zumindest auf Artebene ein einigerma√üen vollst√§ndiges Bild zeigen will.
(05.03.2017, 17:53)
Oskar Schwitters :   @Patrick Marburger: Fossas d√ľrften fr√ľher oder sp√§ter in den Tierpark ziehen (Madagaskar).
(05.03.2017, 17:41)
Oliver Muller :   Mich wundert auch die Geheimniskr√§merei um die Planung f√ľr Zoo allgemein und Raubtierhaus speziell, w√§hrend man ja gleichzeitig f√ľr den TP offenherzig alles publiziert.
(04.03.2017, 19:49)
Michael Mettler :   @Nikolas Groeneveld: Wenn Denkmodelle erlaubt sind, die Leopardenseite √ľber den Besucherweg hinweg in den Teich zu erweitern, dann sind analog auch Erweiterungsmodelle denkbar, mit denen auf Basis der alten Panda-Anlagen eine gro√üz√ľgige Jaguar-Anlage errichtet werden kann. Immerhin gibt es noch den Innenhof zwischen Haus und L√∂wenanlage, den an den Hof grenzenden L√∂wengraben und eine dorthin weisende spitze Landzunge der L√∂wenfl√§che, die man mit einer zu den L√∂wen hin blickdichten Abgrenzung (Felsenmauer) kappen k√∂nnte. Dort lie√üe sich eine sehr gro√üfl√§chige √ľbernetzte Anlage errichten, vielleicht mit einem Besuchertunnel vom jetzigen Ausgang bis zur Vorderseite der Anlage. Auch wenn sich der Hausausgang theoretisch zur anderen Seite hin verlegen lie√üe, m√ľsste wohl ein Zugang an der jetzigen Hofseite bleiben, denn meiner Erinnerung nach befindet sich dort der Zugang in den Pflegerbereich des Nachttierhauskellers. Das eingemeindete St√ľck L√∂wengraben w√ľrde in einer solchen Jaguar-Anlage als "Badeteich" einen guten Zweck erf√ľllen.
(04.03.2017, 17:53)
Patrick Marburger :   Das man im Raubtierhaus langfristig wirklich so viele Arten langfristig halten (und sicherlich auch z√ľchten m√∂chte) kann ich mir nur schwerlich vorstellen. Daher eine reine Spekulation: die Amurtiger verlassen den Zoo sobald die Anlage im TP fertig ist, dann ziehen die Malaysier aus dem ABH in den Zoo. Damit w√§re das ABH langfristig entlastet (da es scheinbar mit Denkmal- und Brandschutz Probleme gibt vielleicht wichtiger als urspr√ľnglich gedacht) und die doppelte Haltung vermieden sowie eine warme Nutzung des Hauses erfolgt. Vielleicht sollen sogar die Jaguare ausziehen, wenn deren Anlage im TP entsteht. Die angedachten Servale wird man ja aus dem ABH √ľbernehmen k√∂nnen, vielleicht auch, da man dort Platz f√ľr die Bauma√ünahmen schaffen m√∂chte. Schade finde ich, dass es in Berlin zuk√ľnftig wohl keine Fossas und f√ľr l√§ngere Zeit auch keine Ozelots mehr geben wird.
(04.03.2017, 16:28)
Oliver Muller :   Ich w√ľrde doch denken, dass die Nachttier-Abteilung erhalten bleibt. Zum einen habe ich nichts Gegenteiliges geh√∂rt, zum anderen w√ľrde ich auch keinen Sinn in einer Schlie√üung sehen. Ich denke doch, dass man artenreichster Zoo bleiben will.

Was die Orang Utans angeht sch√§tze ich, dass es in Zoo und TP zwei verschiedene Arten sein werden. So h√§tte man in Gesamt-Berlin alle f√ľnf in Zoos gehaltenen Formen.
(04.03.2017, 15:27)
Oskar Schwitters :   @Nikolas Groeneveld: Zu wenig Platz im Elefantenhaus? Mit Sicherheit h√§tten alle Gro√ükatzenarten gr√∂√üere Innengehege als im Raubtierhaus und auch die Au√üenanlagen w√§ren zumindest f√ľr Leoparden und Jaguare gr√∂√üer als im Raubtierhaus.
Ansonsten kann ich ihnen nur zustimmen.
(04.03.2017, 14:56)
Nikolas Groeneveld :   Ich frage mich auch, wie man das vern√ľnftig realisieren will.
Meiner Meinung nach w√ľrde es nicht reichen, wenn man die Leoparden-Anlagen nur um ein St√ľck des Besucherwegs erweitern w√ľrde.
Ich finde auch, dass die Fl√§che der ehemaligen Panda-Doppelanlage nicht f√ľr Jaguare ausreichen w√ľrde, innen ist dort ja auch nicht gerade viel Platz (wie sollte denn eine Erweiterung der ehemaligen Panda-Anlage aussehen?)
Ich hatte im Internet auch mal von der Idee gelesen, dass man einen Teil des anliegenden Sees zusch√ľttet und die Leoparden-Anlagen bis auf die ehemalige Fl√§che des Sees erweitert.
Diese Idee gef√§llt mir ziemlich gut, so w√§ren doch noch vern√ľnftige Leoparden-Anlagen m√∂glich.
Daf√ľr w√ľrde zwar ein Teil des Sees wegfallen, was schade w√§re, aber moderne Leoparden-Anlagen haben hier meiner Meinung nach Vorrang.
Wenn man also auf der Fl√§che des Sees neue Anlagen bauen sollte, (das war ja nur eine Idee, es gibt ja noch immer keine Baupl√§ne vom Zoo) dann w√§re es meiner Meinung nach die beste L√∂sung einen Teil dieser Anlagen f√ľr Jaguare mit zu nutzen.
So wirklich gef√§llt mir das zwar auch nicht (zwei gro√üe Leoparden-Anlagen w√§ren mir lieber) aber ich denke, dass w√§re f√ľr die Tiere eine gute L√∂sung.
Ich finde den Kleinraubtiertrakt f√ľr die Haltung von Gro√ükatzen ungeeignet, weil man weder au√üen noch innen wirklich erweitern kann.
Auf der Fl√§che der jetzigen K√§fige f√ľr Jaguare und Ozelots w√§re meiner Meinung nach auch nur eine Zweit-Anlage f√ľr Gro√ükatzen z.B. Tiger m√∂glich.
Man merkt, wir haben wohl ziemlich unterschiedliche Anspr√ľche, was Gehegegr√∂√üe angeht.
Die Sache mit den Tigern verstehe ich auch bis heute nicht, auch das die Wilhelma die Haltung von Sumatra-Tigern aufgeben will um Amurtiger zu halten finde ich unverständlich.
Denn es gibt ja wie schon bemerkt wirklich viele Haltungen von Amurtigern, aber bei den tropischen Arten sollten es ruhig noch ein paar mehr sein.
Und wenn es in Zukunft tats√§chlich mal eine neue Anlage f√ľr Amurtiger im Tierpark geben sollte, dann denke ich, dass der Zoo auch wieder auf eine tropische Unterart umsteigt.
Dennoch verstehe ich nicht warum man nicht einfach im Tierpark in Zukunft Sumatra-Tiger und Amurtiger und im Zoo Malaysische-Tiger hält.
Mich hat auch die Artenauswahl √ľberrascht, z.B. mit Servalen h√§tte ich nicht gerechnet, schlie√ülich sind Servale nicht bedroht, man k√∂nnte statt Servalen z.B. Fischkatzen halten.
Aber eigentlich hat mich die gesamte Auswahl an Kleinraubtieren √ľberrascht, ich freue mich sehr, dass die Mungos in Berlin bleiben sollen.
Mir ist allerdings auch vollkommen unklar, warum man Jaguare weiterhin im Zoo halten will.
Was mich auch wundert, im aktuellen Ausblick auf 2017 steht, dass der Start der Umbauarbeiten f√ľr Herbst geplant ist.
Urspr√ľnglich hie√ü es doch man plane mit einem Baubeginn im Herbst 2016 und nicht 2017.
Das w√ľrde dann ja bedeuten, dass sich der Start der Umbauarbeiten um ein ganzes Jahr verschiebt!
@Adrian Langer: Ich bin mir nicht sicher ob die Nachttierabteilung bleibt, allerdings wäre es aus meiner Sicht ein großer Verlust sie aufzugeben.

Bei den Kleinraubtieren werden ja Rostkatzen nicht genannt, vielleicht leben diese dann zuk√ľnftig nur noch in der Nachttierabteilung (ich hoffe sie verschwinden nicht g√§nzlich).

Ich finde aber auch, dass das Elefantenhaus zu klein f√ľr die geplanten Anlagen f√ľr Gorillas und Orangs darin ist.

Mir w√§re es lieber, wenn die Bonobos und Schimpansen in Zukunft im jetzigen Elefantenhaus leben w√ľrden.

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man im Elefantenhaus in Zukunft schlecht Großkatzen halten könnte.

Hier ist mir einfach zu wenig Platz im Haus und um das Haus herum, um dort so viele Großkatzenarten halten zu können.


(04.03.2017, 14:15)
Oskar Schwitters :   Die Nachttierabteilung wird, soweit ich wei√ü, nicht umgebaut. Einen Umbau gab es zuletzt 2007.
Die geplante Nachnutzung des Elefantenhauses ist mir bekannt, allerdings sollen Orang-Utans im Tierpark gehalten werden und im Zoo w√ľrde der Platz im Menschenaffenhaus f√ľr mindestens zwei, vielleicht sogar bis zu vier Menschenaffenarten reichen. Mit Gorillas und Bonobos im Zoo k√∂nnte ich auch gut leben. Das Elefantenhaus w√§re dann frei. Im Elefantenhaus sollten meinen Vorstellungen nach L√∂wen (am L√∂wentor), Java-Leoparden (oder Sri-Lankaner) und Malaysia-Tiger einziehen, in Freianlagen daneben auch noch eine kalte Leoparden-UA und vielleicht noch Schneeleoparden.
Aber zur√ľck zum tats√§chlich geplanten. Ich stelle es mir so vor:
Die L√∂wen bleiben in ihrer alten Anlage, ebenso die Tiger. Die Leoparden (welche Unterart auch immer), bekommen die ganze Leoparden-Seite, Jaguare die ganze Jaguar-Seite. Alle Innenanlagen der Gro√ükatzen werden nat√ľrlich gestaltet und die Innenhalle wird etwas aufgeh√ľbscht. Im Kleinraubtier-Fl√ľgel werden alle Au√üenanlagen umgebaut, Optik √§hnlich wie die sehr gelungenen Innenanlagen. Ich denke alle Arten bleiben wo sie sind. Erdm√§nnchen und Rostkatzen (dann nur noch im Nachttierhaus) ziehen aus. Was letztendlich genau in ihre Anlagen kommt, wird man sehen m√ľssen, wohl je nach dem, auf welche Arten der Schwerpunkt in der Zucht gelegt wird. Die gr√∂√üere Panda-Anlage (zuletzt Gro√üer Ameisenb√§r) wird wohl f√ľr die neu anzuschaffenden Servale genutzt.
(04.03.2017, 12:15)
Adrian Langer :   Mal eine Frage am Rande. Im bisherigen Raubtierhaus des Zoos ist doch auch die Nachttierabteilung. Soll diese dann mit dem Umbau verschwinden oder bleibt diese erhalten bzw. wird mit umgebaut?
(04.03.2017, 11:17)
Oliver Muller :   Ich komme immer noch nicht dar√ľber hinweg, dass man Amurtiger im Zoo und alle drei Tiger-UA im TP halten will statt nur Sumatra- und Amur-Tiger im TP und Hinterindische Tiger im beheizten Zoo-Raubtierhaus. Amurtiger-Haltungen gibt es ja nun wirklich genug und da muss man jetzt wirklich nicht die Haltung zulasten anderer UA noch ausdehnen (siehe auch Stuttgart). Zumal wenn man beheizte H√§user zur Verf√ľgung hat. *kopfsch√ľttel*
(04.03.2017, 10:51)
Michael Mettler :   @Sacha: Eins der beiden ehemaligen Panda-Gehege nutzen allerdings schon jetzt die Tayras mit, die offenbar auch zuk√ľnftig zum Bestand z√§hlen sollen. Vorstellen k√∂nnte ich mir die Aufteilung der genannten Arten so:

Amurtiger auf der bisherigen Tigerfreianlage und eine winterharte Leoparden-Unterart auf der jetzigen Jaguarseite des Hauses. Dann h√§tte man zwei k√§ltefeste Formen im selben Haustrakt untergebracht, den man durch eine Zwischenwand vom zentralen Hausk√∂rper abtrennen k√∂nnte, um ihn nicht auf die gleiche Raumtemperatur heizen zu m√ľssen, wie sie einige tropische Arten in anderen Hausteilen ben√∂tigen. Den Besuchergang in diesem Trakt f√§nde ich sogar verzichtbar; man k√∂nnte eine der Innenanlagen als Raumteiler zur Haupthalle ausbauen und damit eine - ggfs. je nach Bedarf von beiden Innenk√§figanlagen aus erreichbare - Innenschauanlage schaffen und den Bereich dahinter als reinen Wirtschafts- und Absperrbereich nutzen.

L√∂wen auf ihrer bisherigen Anlage, Servale und Sandkatzen auf der jetzigen Leopardenseite. F√ľr letztere w√ľrden vermutlich Gitter durch Glas ersetzt, aber der Erweiterungsbedarf der Anlagen w√§re - falls √ľberhaupt n√∂tig - √ľberschaubar. Damit s√§√üen Arten mit mittleren Innentemperaturanspr√ľchen zusammen in der Haupthalle des Hauses.

Jaguare in der alten, dann erweiterten Panda-Doppelanlage, Tayras, Jaguarundis und die beiden Madagaskarmungos weiterhin im Kleinraubtiertrakt. Dann w√§ren die w√§rmebed√ľrftigsten Arten in einem Trakt zusammengelegt, der sich wiederum zwecks Energieersparnis per Zwischenwand von der Haupthalle abtrennen lie√üe, aber nat√ľrlich f√ľr Besucher begehbar bleiben muss.
(04.03.2017, 09:06)
Sacha :   @Oskar Schwitters: Je nachdem, wie man die zur Verf√ľgung stehende Fl√§che des Raubtierhauses nutzt bzw. nutzen kann (z.B. indem man auf der "Leoparden-Seite" Glas verwendet und noch etwas mehr in den Besucherweg geht), kann das durchaus f√ľr den geplanten Bestand reichen. Vergessen wir nicht, dass ja die beiden Ex-Panda-Gehege auch frei geworden sind.
(04.03.2017, 00:12)
Oliver Muller :   @Oskar Schwitters: Das Elefantenhaus ist aber perspektivisch f√ľr die Menschenaffen vorgesehen.
(03.03.2017, 23:08)
Oskar Schwitters :   F√ľr das Raubtierhaus sind tats√§chlich alle Panthera-Gro√ükatzen (L√∂we, Tiger, Leopard, Jaguar) geplant, die aber zus√§tzlich auch alle im Tierpark leben sollen. Ferner auch noch Sandkatze, Serval, Jaguarundi, Tayra und "bedrohte Mungoarten" (wahrscheinlich Schmalstreifenmungo und, wenn auch nicht bedroht, Ringelschwanzmungos).
Ich frage mich ernsthaft wie man das zufriedenstellend realisieren will , da der Platz f√ľr Jaguare und Leoparden wohl kaum ausreichen wird und f√ľr die Tiger eine gute Zweitanlage fehlt.
Mein Vorschlag w√§re es, die Gro√ükatzen ins Elefantenhaus zu bringen. Die beiden Freianlagen im Raubtierhaus w√§ren dann frei f√ľr Hy√§nen oder Hundeartige und es bliebe noch viel Platz f√ľr Kleinraubtiere. Die Kleinkatzen w√§ren dann auch nicht mehr durch Gro√ükatzen gestresst.

Der Link zum Artikel wurde auch schon im Tierpark-Thread angegeben, hier nochmals:
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierisch-gute-nummer
(03.03.2017, 16:29)
Oskar Schwitters :   Entschuldigung, ich wei√ü auch nicht, wie ich auf ein Weibchen gekommen bin.
(01.03.2017, 16:10)
Jan Jakobi :   Oskar, dass Baby ist ein Junge:

"Wie sein weißer Gegenpart im Tierpark Berlin ist der schwarze Bärennachwuchs ein Junge!"
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/christkind-mit-schnute

Eltern sind Rajath und Kaveri.
Beide kamen im Juli 2013 aus Indien.
(28.02.2017, 23:23)
Gudrun Bardowicks :   Eine sehr sch√∂ne Nachricht. Hoffentlich w√§chst das Jungtier weiterhin gesund heran.
(28.02.2017, 23:05)
Oskar Schwitters :   Bei den Lippenb√§ren ist am 24.12.2016 die Nachzucht gegl√ľckt. Es ist ein noch namenloses Weibchen. Bestand jetzt 2,3.
(28.02.2017, 16:39)
W. Dreier :   ``Berliner Zeitung``: Staatsakt mit Panda. Gestern war das Richtfest . `` Richtfest ger√§t zu einem Bekenntnis deutsch-chinesischer Freundschaft``. Anwesend : chinesischer Botschafter, Regierender B√ľrgermeister und die Zoospitze

``Leihdauer`` 15 Jahre, Baukosten der Anlage : 10 Mio. `` Modernste Anlage Europas".
(22.02.2017, 15:57)
Nikolas Groeneveld :   Zum Aquarium :
bei Beispiel 3 darf man aber nicht vergessen, dass in diesem Becken mehr als eine Fischart lebt.
Ist in diesem Becken nicht auch die Wurzel die einzige R√ľckzugsm√∂glichkeit ?
Zu Paratilapia polleni: Woran liegt diese extreme innerartliche Aggressivit√§t und wie leben diese Tiere in der Natur (also sozialstruktur, Verhalten anderen Arten oder auch Artgenossen gegen√ľber) ?
Und inwiefern w√ľrden mehr Struktur oder weniger Tiere den Fall beg√ľnstigen, dass die Tiere sich gegenseitig angreifen?
Ich kenne mich wie gesagt nicht gut mit der Haltung von Fischen aus, aber ich denke man kann f√ľr Fische zum Teil schon die gleichen Anspr√ľche stellen wie f√ľr andere Tiere (R√ľckzugsm√∂glichkeiten, Mindestma√ü an Platz).
Vielen Dank f√ľr die Infos und das Foto.
An der Stelle an der sich fr√ľher das Riesenschildkr√∂ten-Sommerquatier bzw. sp√§ter auch noch Kleine Pandas befanden (also direkt hinter der Skulptur Leda mit dem Schwan), befindet sich heute keine Anlage mehr.

(18.02.2017, 13:29)
Michael Mettler :   Ein eigenes Bild habe ich davon zwar nicht, aber das Winterquartier der Riesenschildkr√∂ten war tats√§chlich das heutige Br√ľckenechsenterrarium - damals allerdings ohne "Landschaftsgestaltung", ein n√ľchternes Abteil mit flachem Boden. Es m√ľsste ein Foto davon in einem alten BONGO geben. Im Sommer bewohnten die Tiere ein Au√üengehege an der Au√üenwand des Aquariums, links vom Koi-Graben vor dem zooseitigen Eingang. Soweit ich mich erinnere, waren danach eine Zeitlang Kleine Pandas in diesem Gehege untergebracht, vielleicht auch noch andere Tiere. Ich habe allerdings bei meinen meisten Berlin-Besuchen diesen Au√üenbereich nicht aufgesucht (da waren mir andere Tiere wichtiger...) und kann nicht mit Detailwissen dar√ľber dienen. Ich wei√ü nicht mal, ob es dieses Gehege √ľberhaupt noch gibt.

Das heutige Madagaskarterrarium mit Strahlenschildkr√∂te & Co. zwischen Cafeteria und Treppe war vorher meiner Erinnerung nach durchg√§ngig seit seinem Bau (anl√§sslich der Renovierung der Etage in den 80er Jahren) mit Riesenschlangen besetzt. Und im ersten Terrarium auf der gegen√ľber liegenden Seite des Treppenhauses meine ich fr√ľher einen China-Alligator gesehen zu haben.
(10.02.2017, 12:18)
W. Dreier :   @N. Groeneveld: ``in etwa"" w√ľrde ich meinem Vorschreiber zustimmen. Das 1. Fisch-Becken mag mittlerweile wirklich klein erscheinen - erstaunlich dennoch. dass die Epaulettenhaie verschwinden k√∂nnen. Was die kleinen mehrteiligen Becken im Mittelteil anbetrifft, so w√ľrde ich die als ``edukative Wanderausstellung" bezeichnen. Was war da schon alles ausgestellt: verschiedene Seepferdchen, Seenadeln, Steinfisch, Drachenfisch, Anglerfisch, sich entwickelnde Haie , jetzt eben invasive und ``aussterbende`` Arten etc. - so √§hnlich auch die Jungtierbecken im Reptilienteil. Vor der Umgestaltung dort in der 1. Etage waren die Betonhintergr√ľnde grau gestrichen - da schaut¬īs jetzt wirklich besser aus. Ein Bild aus ``alten`` Zeiten anbei. Riesenschildkr√∂ten: ich bin relativ selten im Aquarium, das Tier steht bei mir fotografisch immer im Vordergrund. Ich wei√ü sogar nicht, ob die nach dem Mauerfall noch oben waren. Wenn, dann in dem gro√üen Abteil - jetzt Strahlenschildkr√∂ten. Oder im Gro√übecken der Br√ľckenechsen - bei meinem ersten Besuch im Nov. 1989 waren dort gerade die Br√ľckenechsen eingetroffen (10 an der Zahl).
(10.02.2017, 12:02)
Daniel Meier :   @Nikolas
Ich muss Dir bez√ľglich des Aquariums etwas widersprechen ;) Ich war auch k√ľrzlich vor Ort und fand die meisten Becken super gemacht und es gibt sehr, sehr viele. Sicher mag es wenige nicht so gelungene Becken geben, aber selbst Deine Beispiele treffen das nur teilweise.

Beispiel 3) Ist in meinen Augen ein gelungenes Becken. Dem nat√ľrlichen Habitat sehr gut nachempfunden und auch die Fischzahl ist bei dem Beckenvolumen v√∂llig i.O. Es ist halt ein Schwarmfisch und die konzentrieren sich gerade an der Frontscheibe.
Beispiel 5) Ja das sieht nicht sch√∂n aus. Aber ;) Paratilapia polleni zeigt eine extreme innerartliche Aggressivit√§t. Wenn man keine Einzeltiere zeigen m√∂chte, dann geht es nur so. Sobald die Besatzdichte verringert wird und das Becken mehr strukturiert wird, werden nach und nach die schw√§chsten Tiere zerlegt, bis nur noch das st√§rkste √ľbrig bleibt. Und da die Art sehr stark gef√§hrdet ist, bevorzuge ich so zu gar nicht.

Die anderen von Dir gezeigten Becken sind sicher etwas √ľberbesetzt, aber es sind friedliche Arten und die Fische sind schon l√§nger im Bestand. Neu Becken w√ľrden vermutlich anders eingerichtet/besetzt.

(09.02.2017, 16:17)
Nikolas Groeneveld :   Junges Jemencham√§leon
(06.02.2017, 23:15)
Nikolas Groeneveld :   Dieses Becken hat f√ľr mich nochmal alles getoppt.
Sehr klein und wirklich gar keine R√ľckzugsm√∂glichkeiten.
(06.02.2017, 23:08)
Nikolas Groeneveld :   Beispiel 4
(06.02.2017, 23:06)
Nikolas Groeneveld :   Beispiel 3
(06.02.2017, 23:03)
Nikolas Groeneveld :   Beispiel 2
(06.02.2017, 23:02)
Nikolas Groeneveld :   Hier noch ein paar Beispiele f√ľr meiner Meinung nach zu kleine Becken.
Beispiel 1
(06.02.2017, 23:00)
Nikolas Groeneveld :   Ich war inzwischen zwei Mal in der Ausstellung zur Geschichte des Zoos im Antilopenhaus.
Sehr viel lesenswerte und informative Texte und interessante Bilder.
Darunter auch ein Werbeplakat von 1909 mit einem rauchenden Schimpansen, ich hatte von diesem Plakat schon in die Arche Noah an der Spree gelesen, es war sehr interessant es jetzt auch sehen zu können.
Außerdem ist in der Ausstellung zu lesen dass Carl Hagenbeck 1911 plante einen zweiten Zoo in Berlin zu erbauen (in der Jungfernheide).
Das passte Ludwig Heck nat√ľrlich √ľberhaupt nicht, er schrieb daraufhin einen Brief ans Kulturministerium in dem stand, dass ein solch nicht systematisch angeordneter und unwissenschaftlicher Zoo der mit theatralischen Effekten arbeite auf die niedere Menge einen gewissen Reiz aus√ľbe aber letztlich √ľber das hinausgeht was ein Zoo leisten kann (bzw.soll, wozu ein Zoo da ist, nach der Meinung von Ludwig Heck dazu, um den Besuchern einen m√∂glichst gro√üen √úberblick √ľber die Tierwelt zu schaffen) und das Publikum abstumpft.
Auch interessant der Grundriss der gro√üen Restauration aus dem Jahr 1911, dieses Geb√§ude verf√ľgte √ľber 10 K√ľchen, eine eigene Fleischerei, B√§ckerei und W√§scherei und konnte im Innenraum etwa 10.000 G√§ste aufnehmen, im Au√üenbereich war Platz f√ľr weitere 10.000.
Die Erlöse aus der Verpachtung des Geländes machten einen großen Teil der Einnahmen der Aktiengesellschaft aus.
Auch die Völkerschauen spielen eine zentrale Rolle in der Ausstellung.
So kann man beispielsweise den Text eines Briefes an den Zoodirektor Ludwig Heck von Carl Hagenbeck lesen.
Darin preist er eine seiner Völkerschaugruppen als wahre Kannibalen an und bemerkt, dass sich die Bezeichnung "Menschenfresser" im Pariser Zoo positiv auf den geschäftlichen Erfolg ausgewirkt hatte.
Auch dem Berliner Zoo bescherte diese Völkerschau einen finanziellen Gewinn.
Sonst wird noch generelles zu den V√∂lkerschauen erkl√§rt z.B. dass die Ausgestellten sich nach klaren Anweisungen zu verhalten hatten, eine Kontaktaufnahme mit Zoobesuchern war unerw√ľnscht.
Nat√ľrlich gab es Aufseher die daf√ľr sorgten, dass die Ausgestellten sich an die Regeln hielten, k√∂rperliche Gewalt gegen√ľber den Ausgestellten war sicherlich keine Seltenheit.
Auch der Zoo Berlin zur Zeit des nationalsozialismus hat eine wichtige Rolle in der Ausstellung.
So findet sich dort ein Interview aus dem Völkischen Beobachter aus dem Jahr 1934 von Lutz Heck.
Darin rechtfertigte Lutz Heck eine rassenbiologische Politik und lobte die neue Regierung da es sich bei ihr um eine "naturwissenschaftliche Regierung" handle.
Im Geschäftsbericht des Zoos 1939 steht, dass der Zoo Berlin mehrere Tiere aus dem Warschauer Zoo "zu treuen Händen" erhalten hatte.
Tatsächlich wurde der Zoo im Auftrag der Okkupationsmacht liquidiert, da Polen und das neue Generalgouvernement nach Ansicht der Nationalsozialisten keine Zoos Benötigte.
Die Tiere wurden auf deutsche Zoos verteilt, der Restbestand wurde getötet.
Auch die Nachkriegszeit spielt in der Ausstellung eine Rolle.
So findet sich in der Ausstellung auch ein Schreiben vom kommissarischen Leiter des Zoos an den sowjetischen Stadtkommandanten aus dem Mai 1945.
Der damalige kommissarische Leiter bat den sowjetischen Stadtkommandanten seinen Truppen die Jagd auf die wenigen √ľberlebenden Tiere des Zoos zu untersagen.
Katharina Heinroth erreichte es, dass in der Zeit der Berliner Blockade das Gesundheitsamt dem Zoo das anfallende Tierkadaverfleisch zuwies.
In der Nachkriegszeit verwendete man Falllaub als Streu und Heuersatz.
Außerdem weigerte sich Heinroth die mehr als hundert Jahre alten Bäume auf dem Zoogelände fällen zu lassen.
Der britische Kommandeur hatte die F√§llung der B√§ume und den Anbau von Gem√ľse angeordnet.
Auch der Berliner Tierpark hat seinen Platz in der Ausstellung.
Sp√§testens seit 1953 gab es in Ostberlin Pl√§ne f√ľr einen eigenen Zoo.
Was ich auch interessant finde, da viele Zoos in den Nachkriegsjahren noch um ihre Existenz kämpfen mussten, sprach sich auch der Verband der deutschen Zoodirektoren gegen einen zweiten Zoo in Berlin aus.
Auch sehr interessant in der Ausstellung findet sich auch ein Ausschnitt aus dem Tagebuch zum Gesundheitszustand von Gorillajungtier ?Knorke? , das von der Kinderkrankenschwester gef√ľhrt w√ľrde, die ?Knorke? betreute.
Der Afrikanische Elefantenbulle ?Salim? t√∂tete am 5.August 1963 Elefantenpfleger G√ľnther Lenz.
Daraufhin erreichten den Zoo zahlreiche Briefe mit der Bitte ?Salim? am Leben zu lassen, es gab aber auch Briefe die die Entfernung oder sogar die Tötung ?Salims? forderten.
Salim wurde am Leben gelassen, einige Jahre später (1975) wurde er aber doch wegen zunehmender Aggressivität eingeschläfert.
Soviel zur Ausstellung, allerdings hat sich noch mehr im Antilopenhaus verändert.
Die Gitter wurden schwarz gestrichen (√§hnlich Vogelvolieren) und die R√ľckw√§nde der Boxen wurden zum Teil mit Holz verkleidet.
Es ist inzwischen gelungen, die L√∂winnen zusammen zu f√ľhren, h√§tte nicht gedacht, dass das noch klappt.
Außerdem war ich im Dezember zum ersten Mal nach einem Jahr wieder mal im Aquarium.
Ich kenne mich nicht gut aus was die Haltung von Fischen angeht, aber wenn man f√ľr Fische in etwa die gleichen Anspr√ľche setzt wie f√ľr S√§ugetiere und V√∂gel dann wird es im Zoo-Aquarium zum Teil leider wirklich bedenklich.
Ich hatte im Erdgeschoss eigentlich das Gef√ľhl, dass fast alle Becken zu klein sind.
Ein paar sind Strukturarm und bieten sehr wenige R√ľckzugsm√∂glichkeiten.
Viele der Becken machten auf mich auch einen √ľberf√ľllten Eindruck, es mag ja sein, dass unterschiedliche Fischarten unterschiedliche Teile des Beckens nutzen, trotzdem finde ich nicht, dass man so viele Fische in einem Becken halten muss.
Zum Beispiel: Das Becken in dem ein Zitronenkugelfisch zusammen mit zwei Rotfeuerfischen und zwei Epaulettenhaien lebt.
Dieses Becken ist meiner Meinung nach zu klein f√ľr so viele Fische, und die Becken die diesem gegen√ľberliegen sind auch nicht gerade gro√üz√ľgig.
Auch die Becken, in denen kleinere Fischarten gehalten werden, die entweder invasiv oder vom Aussterben bedroht sind, sind zu klein.
Und auch im Anbau sind mir viele Becken zu klein.
Hier könnte der geplante erneute Aquariumsanbau Verbesserung bringen, was die Größe der Becken angeht.
Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht daran, dass dieser wirklich kommt (das wäre ja sicherlich sehr sehr teuer)
Ich finde dass die umgestaltete Reptilienabteilung wirklich schön geworden ist.
Es gibt R√ľckzugsm√∂glichkeiten f√ľr die Tiere und die Terrarien wurden nat√ľrlicher gestaltet (auch hier keine grauen W√§nde mehr).
Ich fand immer, dass es auf Bildern sehr störend aussah, dass man den Bereich um die Terrarien nicht umgestaltet hat.
Der Besucherweg und die Außenwände wurden ja nicht umgestaltet.
Vor Ort fand ich das aber √ľberhaupt nicht st√∂rend.
Hat jemand noch Bilder der Terrarien vor dem Umbau?
Und hat jemand eventuell noch ein Bild von den Riesenschildkröten im Aquarium?
Weiß jemand, in welchen Becken die Haie vor dem Anbau untergebracht waren?
In der Krokodilhalle wurde jetzt ja auch mit Kunstfels gearbeitet.
Waren die Wände der Krokodilhalle bevor man sie mit Kunstfels verkleidet hat auch einfach grau, wie in der restlichen Reptilienabteilung vor dem Umbau auch?
Bei den Insekten und Amphibien gibt es auch noch ein bisschen was zu tun, dort gibt es ja immerhin noch graue Wände.

(06.02.2017, 22:49)
W. Dreier :   Ach ja, die domestizierten ReNNtiere raNNten da auch viele Jahre herum , heute die Waldrentiere
(05.02.2017, 17:07)
W. Dreier :   Der chinesische Tempel
(05.02.2017, 17:03)
W. Dreier :   Der Plan von 1938
(05.02.2017, 17:02)
W. Dreier :   Im Zusammenhang mit der neuen Pandaanlage fielen mir heute 2 alte Zoof√ľhrer von 1914 und 1938 (oder 37) in die H√§nde . Dabei war allerdings nicht die Lage an sich interessant, sondern die Anzahl von ?Buchten? f√ľr die Tiere in einigen Revieren.

F√ľr 1914 z√§hlte ich f√ľr Hirsche (etwa) 61 ! Zu der Zeit hatte der Zoo etwa 40 Hirschformen; das Schweinehaus hatte 16 Abteile (kaum vorstellbar!).

F√ľr 1938 z√§hlte ich immer noch 36 Hirschabteile ( die gro√üen gelben waren f√ľr die ``germanischen`` Rothirsche und Elche; das Schweinehaus 13; der Gebirgsfelsen hatte 8 Abteile (heute sind dort die 2 alten Sichuantakins.

Nicht ver√§ndert in den genannten Jahren hatte sich die Anzahl der Abteile f√ľr das Antilopenhaus: je 20 (21)
Anbei der Abschnitt des Planes von 1914

(05.02.2017, 17:01)
Dreier :   ps: das Pandahaus fotografierte ich etwa von der alten Axishirschanlage - deshalb sind die T√ľrmchen des Antilopenhauses zu sehen.
(30.01.2017, 19:01)
Dreier :   Der Gerenukbock lag geruhsam in der W√§rme
(30.01.2017, 18:55)
Dreier :   @ MM: das Haupthaus steht etwa gegen√ľber der Litschianlage - von dort d√ľrfte links kein Platz mehr f√ľr einen Hirschbesatz sein - da ist dann dort nur noch die erweiterte Spitze der alten Barasinghaanlage.
(30.01.2017, 18:50)
Dreier :   Sonnabend: herrlicher Sonnenschein, aber Minusgrade im Zoo. Im Nachttierhaus waren die sonst fast nicht zu sehenden drei Wickelb√§ren √§u√üerst beweglich im Restarbeitslicht. Sonst alles wie gehabt, lediglich die Fossam√§nner sind abgegeben worden. (dort nun der Ozelotkater).

In den Au√üenbereichen waren alle subtropischen Formen nicht zu sehen - Ausnahme: Anoabock und die drei letzten verbliebenen Barasinghak√ľhe. Auch Kudus und Ble√üb√∂cke standen frierend herum. Wenig beeindruckt von der K√§lte waren dagegen Elenantilopen, Spie√üb√∂cke, Grevys und S√§belantilopen, nat√ľrlich auch die Waldrener.

Bleibt der Bau zur Pandaanlage: ein Kommen und gehen vom Betonfahrzeugen: das Haupthaus steht schon, die Decke wurde gegossen. Um MM `s Anfrage zu beantworten: ja , das Haus steht relativ nahe am Antilopenhaus. Gegossen ist auch bereits das Sechseck der Tempelanlage sowie einige Sperrgräben u. a in der Nähe des Einganges zum Antilopenhaus. Es hat den Eindruck, dass einige Betongräbenteile der alten Barasighaanlage weiterverwendet werden. Überall lagern große Mengen an Baumaterial. Wie wird aber die Gesamtanlage abgesperrt: Glaswände mit einigen Freieinsichten? Ansonsten ist in schöner deutscher Art der kommende Innenbereich zur ``Tabula rasa`` (genannt Baufreiheit) gemacht worden. Da können dann die Landschaftsplaner und Großbaumgärtner noch ihr Können zeigen.
Zu kalt wurde es : Aufw√§rmung im Aquarium: 1. Ferientag, eine Unmenge an Kindern, viele Besucher mit iPhons - kaum, dass es mal eine L√ľcke zum Foto gab, speziell, als die Seeschlange kurz sichtbar wurde - wenigstens war zum 2. Mal w√§hrend meiner letzten Besuche eine Br√ľckenechse sichtbar. Ein gutmeinender Pfleger hatte wohl deshalb ein m√§√üig gemaltes Pappschild einer Echse hineingestellt.

Wieder zur√ľck in den Zoo - weiter keine Tiere zu sehen: keine Bongos, keine Nash√∂rner, keine Rappenantilopen. Auf der ehemaligen Hausyakanlage steht jetzt ein Watussibulle.
Um von der Gro√übaustelle herauszufinden, ist etwas Gl√ľck notwendig: man kommt z.B. zum Antilopenhaus, von dort zum L√∂wentor muss man aber zur√ľck und ums ganze Antilopenhaus - dort standen dann sogar die Elefanten, mit Weihnachtsb√§umen besch√§ftigt, auch die sibirischen Steinb√∂cke sonnten sich. Dennoch um 12.30 Uhr immer noch -1¬įC.

Anbei: reale Br√ľckenechse und Pappschild

(30.01.2017, 18:43)
Michael Mettler :   Das Foto der Panda-Baustelle unter
www.bz-berlin.de/berlin/mitte/turbo-betonieren-fuer-das-neue-panda-traumhaus
sieht nicht danach aus, als seien neben den Pandas noch Davidshirsche auf der Fl√§che der vorherigen Barasingha-Anlage eingeplant. Was von letzterer noch an Gehegefl√§che √ľbrig bleibt, d√ľrfte doch wohl komplett das zweite Pandagehege werden. Hie√ü es nicht, die Pandas sollen zur Linken die Milus und zur Rechten die Muntjaks als Nachbarn bekommen? Hatte ich da was Falsches hineingelesen? Oder ist das Pandahaus jetzt in der Verwirklichung weiter in Richtung Antilopenhaus ger√ľckt als es auf dem Entwurf zu sein scheint, siehe hier:
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/ein-pandaparadies-im-zoo?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9409d289223b384661b8a63dc9ec59a

Davidshirsche in die Nachbarschaft der Pandas zur√ľckzuholen, w√ľrde dann ja die andere Wegseite des bisherigen Hirschreviers und damit bedeuten, dass dort eine andere Hirschart weichen m√ľsste.
(04.01.2017, 18:32)
Nikolas Groeneveld :   Nach dem Planspiel zum Alfred-Brehm-Haus im Tierpark nun das Planspiel zum Raubtierhaus im Zoo
http://zoobeobachter.de/planspiel-raubtierhaus-zoo-berlin/#more-230
Hier finde ich gerade die Idee in den Kommentaren interessant die jetzige Leoparden-Anlage bis in den Teich hineinzuziehen
Vom Teich d√ľrfte dann nur (wenn dann vielleicht eines Tages auch noch der Aquariumsanbau kommt) nicht mehr viel √ľbrig sein
(13.12.2016, 21:37)
Nikolas Groeneveld :   In der Anlage im Rinderrevier in der einige Zeit ein paar Hinterw√§lder Rinder vor ihrer abgabe untergebracht waren (ehemalige Yak-Anlage) lebt jetzt ein Watussi-Rind.
In der Nachttierabteilung ist ein Kugelg√ľrteltier bei den Nachtaffen mit eingezogen.
(27.11.2016, 17:37)
WolfDrei :   und so man fr√ľh in der Nachtabteilung ist, kann man beim ``Restarbeitslicht`` u.a. auch die Rostkatzen fotografieren (ohne Blitz nat√ľrlich).
(24.11.2016, 19:35)
WolfDrei :   Im Raubtierhaus kuschelten die Ringelschwanzmungos - doch wie bei einem richtigen Ehepaar mit nur einem Zudeck gab es einige ``Lageschwierigkeiten``
(24.11.2016, 19:31)
WolfDrei :   Abschiedsbesuch in diesem Jahr im Zoo: ich dachte zun√§chst, dort h√§tten einige Bomben eingeschlagen! Ach nein, nur die Arbeiten am Pandagel√§nde! B√§ume existieren nur noch einige am Rande - gab es da keine in der Mitte - etwa bei den Barasinghas? (zumindest 2 weibliche und ein Kalb sah ich dann auf der ehemaligen Serauanlage). Ein gewisser Trost: die S√§ge-St√ľmpfe der B√§ume waren im Inneren beklagenswert - sicher noch Nachwirkungen auch des Bombenhagels im 2. Weltkrieg. Allerdings werden geh√∂rige Neubepflanzungen notwendig sein! Der Baukran steht direkt am Kreuz alte Miluanlage - Pudugehege - denn: das Puduhaus darf als Denkmalsobjekt nicht ``r√ľckgebaut`` werden - man mag also die gezeichneten ``Zukunftsvisionen`` dort etwas einschr√§nken. Allerdings ist die H√§lfte der Puduanlage mit Geflecht geteilt - sicher Abstellfl√§che . Vom Raubtierhaus gibt es Richtung Elefantentor noch den S√ľdausgang, vom Dreieck Richtung Antilopenhaus (auch gesperrt) geht noch ein schmaler Weg Richtung L√∂wentor.
Diesmal (2 Stunden hatte ich nur) waren selbst viele Säugetier- Anlagen leer - von den Vogelhäusern oder -Anlagen ganz abgesehen.
Greifvogelanlage: noch kann man ja nicht in den Innengang einsehen, auf der S√ľd- (Eulen-)Seite sind alle Gest√§nge abmontiert - nur eine Anlage k√ľnftig? (Bild anbei).
``Tierisch? war also nicht viel los - nur der Sitatungabock sorgte f√ľr Nachwuchs.

(24.11.2016, 19:26)
Nikolas Groeneveld :   In den alten Zoowegweisern steht das der Chinesische Pavillon (Tempel) durch ein Dach aus gelben Ziegeln und blaurotgoldene Holzs√§ulen geschm√ľckt war.
Ich finde es schade das man den Chinesischen Pavillon anscheinend nicht in seinen urspr√ľnglichen Farben wiederaufbauen will.
Aber es ist nat√ľrlich sch√∂n das man ihn √ľberhaupt wieder aufbauen will.

(17.11.2016, 19:50)
Nikolas Groeneveld :   Neues zur Panda-Anlage
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/pressemitteilungen/plaene-zum-reich-der-pandas
(17.11.2016, 15:09)
Oskar Schwitters :   Noch eine Baustelle: Das Giraffenhaus. Hier war am Sonntag das ganze Geb√§ude gesperrt, im Innern war ein Bauger√ľst zu erkennen.
Außerdem Interessant: Ein Graureiher, der sich mitten auf dem Besucherweg eine Maus fing.
Bei den Br√ľckenechsen habe ich am Samstag ebenfalls ein Tier gesehen.
(07.11.2016, 20:16)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Anscheinend nicht nur im Winter, bei meinem Besuch im September sah ich Kolkraben an Fleischresten auf der Anlage der Afrikanischen Wildhunde.
(06.11.2016, 22:54)
WolfDrei :   Australische Wasseragame - ein gro√ües Tier!
Ansonsten war auch eine Br√ľckenechse sichtbar - ``ganzk√∂rperig``
(06.11.2016, 19:04)
WolfDrei :   Kolkrabe und Nebelkr√§hen (nicht alle auf dem Bild)
(06.11.2016, 19:00)
WolfDrei :   Dass der Zoo im Winter von Nebel-und Rabenkr√§hen √ľberschwemmt wird, ist ja keine √úberraschung - aber nun auch Kolkraben? im Umland sind sie ja anzutreffen - hier aber besch√§ftige sich einer mit dem Schwanz der Warzenkeilers, dazu dann ein Vogel auf der Wolfsanlege mit einem Fleischst√ľck, umlagert von einigen halb so gro√üen Nebelkr√§hen.
(06.11.2016, 18:57)
WolfDrei :   Ein ``St√ľck`` Wasserreh
(06.11.2016, 18:52)
WolfDrei :   Pardon: bei den Kunstfelsen meinte ich nat√ľrlich nicht die Pinguinanlage sondern die Flamingoanlage (Zwergfl. etc)
Prinz-Alfred Hirsch
(06.11.2016, 18:49)
WolfDrei :   Hatte heute ein ``Gesch√§ftstreffen`` im Zoo, aus diesem Grunde schaute ich nicht in jede Ecke. Die Abrissarbeiten im Hirschrevier sind im Gange . Hier zun√§chst das Barasingha-Miluhaus. Die Ersteren waren zwar im neuen Gel√§nde ausgeschrieben, trotz zweimaligen Vorbeischauens aber nicht existent. Daf√ľr waren f√ľr 30 Sekunden die P-A-Hirsche kurz zu sehen , auch die Wasserrehe.
Etwas irritiert war ich bez√ľglich der Kunstfelsgestaltung - da ist die Anlage der Pr√§riehunde im TP ``nat√ľrlicher``. Ich rede noch nicht einmal von der seltsamen √úberfelsung der richtigen Felsen: irgendwie eine recht eint√∂nige Gestaltung der ``Steinormationen`` - Greifvogelfelsen, Pinguinanlage etc. (Beispiel anbei)
Nach ersten Sonnenstrahlen im Zoo gegen 12 Uhr dann ein √ľberf√ľlltes Aquarium (na ja, das besucht man auch nicht am Sonntag - trotz ``verkaufsoffenen Sonntages). Neu dort f√ľr mich eine australische Wasseragame und ein ``F√ľnfkielschwarzleguan`` , dessen weitaus gr√∂√üerer Arten Bruder seit ca 3 Monaten im Tierpark ist (seinerzeit im Zoo zusammen mit den Nashornleguanen)

(06.11.2016, 18:42)
Michael Mettler :   Der Bl√§ssbock steht bereits l√§nger auf der Anlage, habe ich bei meinem Besuch vor sechs Wochen schon dort gesehen. Wieso wird diese Anlage nur provisorisch besetzt? Zwar soll die andere Wegseite (Nashornhaus-Seite) zuk√ľnftig ein Australien-Komplex werden, aber laut dem ZEP-Zooplan bleiben die Erdhaus-Anlagen davon unber√ľhrt. Wartet der Zoo auf zus√§tzliche Okapis, um die Anlage wieder ihrem urspr√ľnglichen Zweck zuzuf√ľhren?
(05.11.2016, 19:07)
Nikolas Groeneveld :   Au√üerdem ist auf der Anlage am Erdhaus auf der vorher ein junger Defassa-Wasserbock lebte jetzt ein Blessbock untergebracht
Auf der Anlage gegen√ľber der S√§belantilopen auf der vorher Lamas untergebracht waren leben nun zwei Alpakas
In den ehemaligen Fossakäfigen leben sogar zwei Ozelots (Mutter und Tochter) das Männchen lebt nun allein in den beiden anderen Käfigen
Bisher wird die ehemalige Anlage f√ľr Java-Leoparden noch nicht f√ľr die Ozelots mitgenutzt (falls man das bis zu ihrer Abgabe √ľberhaupt noch plant)
Die ehemalige Panda-Anlage ist unbesetzt, der Ameisenbär ist ausgezogen

(05.11.2016, 18:26)
Nikolas Groeneveld :   Vor einem der neuen Kassenh√§uschen (das erste wenn man aus Richtung Zooverwaltung kommt) steht ein Bauzaun
Damit fallen also gleich 4 Kassenschalter weg, aber das sollte im Herbst/Winter nicht so schlimm sein
Die abgesperrten Wege rund um die Baustelle Panda-Anlage wurden asphaltiert ich nehme an um die Wege zu schonen wenn man auf ihnen jetzt sehr viel mit schweren Fahrzeugen unterwegs ist
Unter dem Asphalt befinden sich aber Planen so das man den Asphalt später wieder leichter entfernen kann
Ich hab im √ľbrigen heute mal eine Pflegerin gefragt warum einige Hinterw√§lder-Rinder am Streichelzoo untergebracht sind und andere noch im Rinderrevier
Die Antwort : die Hinterwälder-Rinder die noch im Rinderrevier stehen sollen bald abgegeben werden
(04.11.2016, 21:50)
Nikolas Groeneveld :   Auf der Internetseite des Zoos findet sich jetzt zudem unter Aktuelles (Wir bauen f√ľr Sie) ein kleiner Text zum Umbau des Raubtierhauses
Laut diesem Text soll der Umbau Anfang n√§chsten Jahres beginnen und 2018 abgeschlossen sein (Nach der notwendigen Modernisierung sollen in 2018 nat√ľrlich viele Tierarten zur√ľckkehren hei√üt es dort in etwa)
Visualisierungen finden sich unter der Rubrik Wir bauen f√ľr Sie wie schon bei vorherigen Projekten auch zum Raubtierhaus nicht
(31.10.2016, 18:23)
Oskar Schwitters :   Auf der Homepage gibt es nun einen "Pandablog", der √ľber die Vorbereitungen der Pandahaltung informiert.
www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/panda-blog/blog-page/1
(31.10.2016, 16:02)
Nikolas Groeneveld :   Projekt Panda schreitet voran : auf der Facebookseite des Zoos hatte ich schon gelesen das die Vorbereitungen f√ľr die Baustelle laufen
Vor den ehemaligen Anlagen f√ľr Barasinghas,Axishirsche,Wasserehe(am Gr√ľnen Hirschhaus),Davidshirsche und Wasserv√∂gel steht Bauzaun allerdings ohne Sichtschutz man kann also sehr gut sehen was dahinter passiert
Es ist aber nicht viel passiert außer das viele Löcher gegraben bzw. geböhrt wurden
Die Dreisternpromenade wurde gro√ür√§umig abgesperrt vom Antilopenhaus bis zum Raubtierhaus ist eigentlich die gesamte Gr√ľnfl√§che gesperrt
Am Kleinraubtiertrakt des Raubtierhauses wurde sogar der komplette Weg gesperrt und damit einer der Hauptwege diese Sperrung zieht sich wie gesagt hoch bis zum Antilopenhaus auch wenn man am Affenhaus noch einen Durchgang hat
Ansonsten ist auch ein Teil des Weges an der Löwenanlage abgesperrt durch diese Sperrung gibt es vom Ausgang des Raubtierhauses am Kleinraubtiertrakt keinen Durchgang
Auch ein Teil des Besucherweges an der Muntjakanlage (der Teil der zur Puduanlage zeigt) wurde abgesperrt ich habe gelesen das der Besucherweg dort verbreitert werden soll dadurch werden wohl einige Au√üenanlagen der Muntjaks dran glauben m√ľssen
Ich hoffe dass das jetzt nicht zu un√ľbersichtlich formuliert war
Abgesehen von der Baut√§tigkeit f√ľr die neue Pandaanlage :
In den ehemaligen K√§figen f√ľr Fossas lebt jetzt ein Ozelot
Die arbeiten mit Kunstfels an den Flamingovolieren sind vorangeschritten auch die R√ľckwand einer Au√üenvoliere der Fasanerie wurde mit Kunstfels verkleidet
Vom Uferweg aus konnte ich durch ein Fenster sehen das die Wand einer Innenvoliere der Fasanerie mit Regenwaldkulisse bemalt wurde
Die Alpakas haben ein Jungtier
Leider verschwindet am Greifvogelfelsen weiterhin Naturfels hinter Kunstfels
Ich weiß nicht ob hier schon jemand erwähnt hat das die Schopfkarakaras mit in die Voliere der Andenkondore gezogen sind
Es gibt jetzt eine Verbindungsbr√ľcke aus Holz zwischen den beiden Landfl√§chen der Seehundanlage (ich wei√ü aber nicht ob die bleibt oder nur vor√ľbergehend dort steht sie ist n√§mlich nicht befestigt)
Einige Hinterwälder Rinder sind inzwischen in die Anlagen am Streichelzoo umgezogen ein paar stehen aber noch im Rinderrevier
(28.10.2016, 19:19)
Oskar Schwitters :   Der Bau der Panda-Anlage beginnt in K√ľrze, das Raubtierhaus wird ab Anfang n√§chsten Jahres umgebaut:

www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/wir-bauen-fuer-sie

(28.10.2016, 18:32)
Michael Mettler :   Die zweite Bullenanlage des Elefantenhauses ist vermutlich deshalb nicht zur Bullenhaltung genutzt worden, weil es seit Hauseinweihung immer nur h√∂chstens einen Bullen im Zoo gab (und einige Jahre zwischendrin - nach dem Afrikaner Salim und bis zum Beginn der bis heute anhaltenden Asiatenbullenhaltung - √ľberhaupt keinen). Wenn ich das richtig im Hinterkopf habe, m√ľssten alle drei Berliner Nashornarten mehr oder weniger lange Gastspiele auf den eigentlichen Bullenanlagen des Elefantenhauses gegeben haben. Die beiden afrikanischen Arten ganz sicher (Spitzmaulnash√∂rner schon nach Bau des Hauses, denn das Nashornhaus gab es damals noch nicht), von den Panzernash√∂rnern wurden m.E. die im Zoo geborenen Tiere nach Trennung von der Mutter bis zu ihrer Abgabe im Elefantenhaus untergebracht. Flachlandtapire m√ľssten auch zeitweise dort gelebt haben (vielleicht, weil eine der Tapiranlagen am Nashornhaus f√ľr die Okapihaltung zweckentfremdet wurde?).

Gekachelte Fassaden und Innenw√§nde waren typisch f√ľr die 50er-Jahre-Architektur, nicht nur in Zoos. Viele Gesch√§ftsfassaden z.B. waren mit gro√üen Kacheln und/oder Mosaikfliesen verkleidet, oft hat man Vorkriegsbauten auf diese Weise nach dem Krieg optisch modernisiert (wie das Frankfurter Elefantenhaus). Vielleicht hatte man nach den langen Jahren des Krieges mit seinen Zerst√∂rungen und seinem Schmutz einfach gro√üe Sehnsucht nach gl√§nzenden, hygienisch wirkenden (im doppelten Sinn!) Fl√§chen. Und auch der Farbengeschmack wandelt sich ja nach der herrschenden Mode. Vielleicht sollte das damalige Gelb "sonnig" wirken und das Gr√ľn "waldig" (aus letzterem Grund verwendete man jedenfalls in verschiedenen Zoos gern gr√ľne Fliesen f√ľr Affen-Innenk√§fige).
(27.10.2016, 09:01)
Jan Jakobi :   Hlambamans und Kuababa lebten ab 1979 auf der besagten Bullen-Anlage.
Kurz vor seinem Tod zog der Bulle wieder ins Nashornhaus I, wo er im Januar 2002 starb.
.
Hat jemand Fotos/Dias von ihm auf besagter Bullen-Außenanlage?

Drau√üen h√§√ülich gelbe Kacheln, drinnen die t√ľrkisfarbenen Kacheln.
(27.10.2016, 01:11)
Nikolas Groeneveld :   @Jan Jakobi vielen Dank f√ľr die Antwort
Ich dachte mir immer das es eigentlich nur das Elefantenhaus sein kann denn sonst steht an der Stelle ja nichts anderes.
Ich w√ľsste auch das das Elefantenhaus bis Ende der 80er eine Fassade aus Kacheln hatte (wie ich finde ziemlich h√§sslich).
Nur finde ich das das Dach auf diesem Bild etwas seltsam aussieht deshalb war ich mir nicht sicher um welches Gebäude es sich handelt.
Die Bilder die ich kenne zeigen allerdings nur gelbe Kacheln wo waren noch t√ľrkisfarbene Kacheln angebracht?
Im Zoowegweiser von 1956 steht das es fr√ľher im Haus noch gr√ľne Kacheln gab (diese hat man dann wohl bei Umbauma√ünahmen sp√§ter wieder entfernt).
Der Breitmaulnashornbulle lebte ja noch bis Ende der 90er Jahre.
Er war ja zuletzt im Elefantenhaus untergebracht weiß jemand auf welcher Anlage er gehalten wurde?
(27.10.2016, 00:33)
Jan Jakobi :   Die Nash√∂rner sind die Breitmaulnash√∂rner Hlambamans (rechts) und Kuababa.

Im Hintergrund siehst du die Nordseite des Elefantenhauses (links Herden- und rechts Bullen-Außenanlage).
Letztere wurde allerdings so gut wie nie als solche benutzt. Den Grund kenne ich leider nicht.
In der Mitte ist der Wirtschaftszugang des Elefantenhauses.
Das Elefantenhaus bekam 1988/89 eine Klinkerfassade, darunter befinden sich √ľbrigens heute noch die gelben und t√ľrkisfarbenen Kacheln.

Anbei eine Luftaufnahme aus dem BONGO von 1989.
Ich w√ľrde sagen es ist die Anlage (3. Anlage von "unten") auf der bei meinem September-Besuch Jhansi war.
Die gro√üe Anlage ganz unten wurde ungef√§hr in der Mitte geteilt, heute links (hinten) Mutter-Kind- und heute rechts (vorne) Panzernashorn-Anlage. Die beiden Anlagen "dadr√ľber" sind weitesgehend original.
(26.10.2016, 23:43)
Nikolas Groeneveld :   Hier ein Foto aus dem Zoowegweiser von 1966.
Weiß jemand auf welcher Anlage die Nashörner sich befinden?
Ich kann das Gebäude im Hintergrund nicht zuordenen.
(26.10.2016, 22:23)
Nikolas Groeneveld :   @Michael Mettler soweit wie ich das beobachtet habe wird der Kunstfels √ľber den ganzen Naturfels gesetzt also verschwindet der Naturfels optisch dahinter.
Ich hoffe auf jeden Fall das die Davidshirsche in den Zoo zur√ľckkehren ich w√ľrde es aber auch nicht verstehen wenn das nicht der Fall sein sollte.
(26.10.2016, 15:54)
Michael Mettler :   Bei der urspr√ľnglichen Vorstellung der Planung hie√ü es zumindest, dass Davidshirsche und Muntjaks die rechten und linken Nachbarn der Pandas sein werden.

@Nikolas: "... √ľber die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt" - hei√üt das, die Naturfelsw√§nde werden mit Kunstfels aufgestockt, oder werden sie mit davor gesetztem Kunstfels verkleidet, verschwinden also optisch dahinter??
(26.10.2016, 15:34)
Tim Sagorski :   Ist es eventuell m√∂glich, dass die Milus vor√ľbergehend in den Tierpark gehen, weil die Hirsch-Allee ein "Panda-Upgrade" bekommt?

K√∂nnte mir vorstellen, dass die Milus nach Abschlu√ü der Baut√§tigkeiten wieder in den Zoo zur√ľckkehren, da sie ja, genau wie die Pandas, ein Musterbeispiel f√ľr die chinesische Tierwelt darstellen.
(26.10.2016, 15:21)
Nikolas Groeneveld :   Am Greifvogelfelsen wird aktuell viel mit Kunstfels gebaut √ľber die Naturfelsen wird Kunstfels gesetzt.
Ich bin ja eigentlich ein gro√üer Freund von Kunstfels aber wenn man Naturfels f√ľr Kunstfels weichen l√§sst kann ich das nicht nachvollziehen.
Der W√ľstenbussard und der K√∂nigsgeier sind entweder abgegeben oder hinter den Kulissen, die Voliere am Uferweg ist wieder mit Dampfschiffenten besetzt.
Die Backsteinr√ľckwand der Flamingovolieren an der Fasanerie wird momentan mit Kunstfels verkleidet.
Die Flamingos befinden sich während der Bauarbeiten im Haus.
Der Innenteil der Fasanerie ist weiterhin geschlossen (ich meine durch ein Fenster auch dort arbeiten mit Kunstfels gesehen zu haben).
Die Milus sind weg laut Zootierliste wurden sie in den Tierpark abgegeben.
Milus geh√∂ren f√ľr mich zu den wenigen Arten die ich in beiden Einrichtungen halten w√ľrde, immerhin spielt der Zoo Berlin ja eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte dieser Hirschart und der Tierpark hat seine Zeitschrift Milu.
Im Masterplan f√ľr den Tierpark steht nichts von Milus also scheint man ihre Haltung langfristig aufgeben zu wollen (es sei denn an diesen Pl√§nen hat sich nochmal was ge√§ndert).
(25.10.2016, 18:49)
Klaus Schueling :   Berliner Panda-Plan wird konkreter

Pressemeldung:
Vertragsinhalte in Peking und Chengdu abgestimmt

Welche Bambussorten den Gro√üen Pandas am liebsten sind, sogar wie dick ein Bambusstamm sein sollte, damit sie dem seltenen Bambusb√§ren schmecken, haben der Aufsichtsratsvorsitzende Frank Bruckmann und Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem auf ihrer China-Reise vom 13. bis 17. Oktober erfahren. Der Aufsichtsratsvorsitzende und der Zoodirektor hatten die lange Reise angetreten, um zun√§chst in Peking die abschlie√üenden Vertragsgespr√§che mit der China Wildlife Conservation Association (CWCA) und der State Forestry Administration (SFA) zu f√ľhren und sp√§ter in Chengdu die Panda-Aufzucht-Station zu besuchen.

?Auf der Agenda standen die letzten Vertragsverhandlungen und die Abstimmung der Gehegedetails. Welches Pandapärchen es tatsächlich sein wird, werden wir erst bei Vertragsunterzeichnung in den nächsten Wochen entscheiden?, verrät Dr. Andreas Knieriem. ?Aktuell wird die Baustelle vorbereitet, so dass wir schnellstmöglich mit dem Bau der sehr attraktiven 5.280 m² großen Panda-Landschaft beginnen können.?

Nach den Vertragsgespr√§chen freuen wir uns noch mehr auf den Spatenstich im November 2016?, schw√§rmt Frank Bruckmann. ?Dem Einzug der Pandas steht nun nichts mehr im Wege und die Besucher unseres Zoos k√∂nnen sich schon jetzt darauf freuen, die Pandas im Sommer 2017 begr√ľ√üen zu d√ľrfen. Bis dahin wird weiterhin ein intensiver Austausch zwischen Berlin und Chengdu stattfinden?, verspricht der Aufsichtsratsvorsitzende.

Weitere Berliner Zoo-Mitarbeiter werden nach China reisen, um sich auf einer Konferenz f√ľr Pandazucht in Chengdu mit den chinesischen Kollegen auszutauschen. Dabei stehen die Haltung, Pflege und Zucht der Pandas im Mittelpunkt.
(19.10.2016, 17:05)
Jan Jakobi :   Die Info steht im Buch "Mit Faltern begann's" von Katharina Heinroth.

(02.10.2016, 21:02)
Nikolas Groeneveld :   Vielen Dank f√ľr die Information ich hatte mich auch schon gefragt warum man die Pl√§ne nicht so realisiert hat.
Ich bin auch ganz froh dar√ľber das man f√ľr ein neues Elefantenhaus nicht das halbe Hirschrevier platt gemacht hat.
(02.10.2016, 20:35)
Jan Jakobi :   Der Plan landete wegen der alten B√§ume im Hirsch-Revier in der Schublade.
Das Elefantenhaus wurde 1954/55 auf der Fläche zwischen Straußenhaus und Kleinem Raubtierhaus errichtet.
(02.10.2016, 19:47)
Nikolas Groeneveld :   Seit kurzem befindet sich ein Zoof√ľhrer von 1951 durch den Zoo Berlin in meinem Besitz.
Darin steht das man das neue Elefantenhaus nach dem Krieg urspr√ľnglich im Hirschrevier hinter dem Springbrunnen auf der Fl√§che des Gr√ľnen Hirschauses errichten wollte.
Man hoffte damals darauf den Bau bis zum Winter 1951 beendet zu haben.
(02.10.2016, 18:47)
Jan Jakobi :   Die beiden Jungbullen Dayo und Hodari werden bald abgegeben, deswegen die beiden Transportkisten.
(23.09.2016, 20:01)
Nikolas Groeneveld :   Am Greifvogelfelsen wird mit Kunstfels gebaut, ich bin wirklich gespannt was daraus am Ende wird.
Auf der Website des Zoos heißt es das die Bauarbeiten bis Mitte 2017 dauern sollen.
Ansonsten stehen am Nashornhaus 2 Transportkisten auf der vorderen Außenanlage.
(23.09.2016, 19:52)
Jan Jakobi :   Am Montag kam das langerwartete Baby von Jhansi tot zur Welt. F√ľr Jhansi war es das 4. Baby.
https://www.facebook.com/zooberlin/?ref=py_c

Fast auf den Tag genau hatte Narayani im Alter von 20 Jahren eine missgebildete Totgeburt.
F√ľr sie war es das 1., eventuell sogar das 2., Baby.
Leider kann ich die Quelle f√ľr das 1. Kalb immer noch nicht aus dem √Ąrmel sch√ľtteln.

Vom fr√ľheren Paar wurde die Kuh Miris 2 mal erfolgreich auf Hochzeitreise nach Basel zu Arjun geschickt.
Ihr 3. Kalb wurde von ihrem Partner Gauhati gezeugt, leider erkrankte Miris danach an einer chronischen Gebärmuttererkrankung und wurde nicht mehr schwanger.

Anbei ein Foto von Jhansi von letzter Woche Mittwoch (14.09.), da war sie noch hochschwanger.
(22.09.2016, 16:53)
Jan Jakobi :   Ich war am 14.09. und 16.09. im Zoo.
Anbei der Waldren-Hirsch mit gefegtem Geweih.
(22.09.2016, 16:39)
Michael Mettler :   Vorgestern war ich im Zoo, f√ľnf Jahre nach meinem letzten Besuch wurde es langsam mal wieder Zeit - das Vogelhaus habe ich in seinem Erstzustand komplett verpasst... Neben zoologischem Aktualisierungsbedarf stand im Vordergrund, mir verschiedene Bereiche noch mal anzusehen, bevor sie umgebaut werden - vor allem das sch√∂n gr√ľne, abwechslungsreich besetzte "Erweiterungsgel√§nde", das ja √ľberwiegend schlichtem Grau weichen muss... ;-)

F√ľr die zuk√ľnftige Panda-Anlage herrscht schon fast Baufreiheit: Axishirsche habe ich nicht mehr gesehen (auch das Schild fehlte, an anderer Stelle im Zoo entdeckte ich sie nicht), die Barasinghas fand ich im Absperrgehege der fr√ľheren Serau-Anlage im Erweiterungsgel√§nde, an der sie auch bereits beschildert sind. Im betroffenen Gehegekomplex stehen also derzeit nur noch Davidshirsche (0,3 im angestammten Gehege gesehen), Wasserrehe (nicht gesehen) und Pudus (vier gesehen) sowie im "Rundbau" die China-Muntjaks. Auch die links daran angrenzende Wasservogelanlage, auf deren Fl√§che der Chinesische Musikpavillon entstehen d√ľrfte, war unbesetzt. Soll dann eigentlich der Seel√∂wenbrunnen demontiert werden, der ja in der Sichtachse vom Elefantentor in Richtung Chinapavillon letzteren optisch verdecken w√ľrde?

Der Greifvogelbereich ist komplett au√üen herum abgesperrt (√ľbrigens auch der Zugang zum Schweinehaus, dessen Au√üenanlagen aber normal besetzt waren), aus dem Volierenbestand sah ich Bartk√§uze in zwei Au√üenk√§figen des Raubtierhauses (neben den Tayras) sowie die unten schon berichtete K√∂nigsgeier-W√ľstenbussard-Kombi am Uferweg. Schade, dass ich mir nie aufgeschrieben habe, was ich in dieser Voliere seit ihrer Errichtung schon alles gesehen habe - "gef√ľhlt" war es bei jedem Besuch ein komplett ausgetauschter Besatz... Am Uferweg sind jetzt auch die Alpakas untergebracht, in einer der Laufvogelanlagen an der R√ľckseite der Fasanerie. Im aktuellen Zooplan ist im Greifvogelbereich eine kuppelf√∂rmige Rundvoliere eingezeichnet - nur Phantasie oder tats√§chliches Projekt?

Die Bantenganlage, durch den Spielplatz ziemlich abgeh√§ngt an einer Pseudo-Sackgasse gelegen (sofern man nicht durch den Spielplatzsand waten will), wird anscheinend nur selten von Besuchern aufgesucht - ihre Bewohner schienen sich jedenfalls √ľber meine Anwesenheit ziemlich zu wundern. Auch die Reaktion der Rotb√ľffel im davor gelegenen Gehege passte dazu. Als ich ihr Gehege entlang der Schweinehausseite passierte, interessierten sie sich nicht f√ľr mich; als ich dann, statt geradeaus zum Hauptweg weiterzugehen, um ihr Gehege herum in Richtung Bantengs abbog, bekam ich pl√∂tzlich die volle Aufmerksamkeit der gesamten Gruppe...!

Der Streichelzoo hat zwar durch den Einsatz von Holz mehr Stimmung gewonnen, andererseits wirkt die H√§ufung von Pfosten und Balken optisch etwas erdr√ľckend (gesteigert dadurch, dass das Holz noch hell leuchtet - mit etwas Patina wird das wohl gemildert werden). Immerhin gibt es zudem jetzt mehr Zaunfront darin als fr√ľher. Vielleicht w√§re es sch√∂ner gewesen, den einen oder anderen Kleinstall samt Vorgehege aufzul√∂sen und f√ľr dessen Besatz die vergr√∂√üerte Eselanlage als Absperrm√∂glichkeit mitzunutzen.

Besonders gespannt war ich nat√ľrlich auf das neue Vogelhaus, dessen quarant√§nestationsartigen Erstzustand ich leider (oder gl√ľcklicherweise?) nur von Fotos her kannte. Mein gewonnener Eindruck ist dabei zwiesp√§ltig. Die Innenvolieren und der Afrika-Flugraum gefallen mir gut, der Asien-Flugraum war leider wegen Renovierungsarbeiten (?) gesperrt und deshalb f√ľr mich nicht bewertbar. Auch die Artenzusammenstellung ist nicht schlecht. Manche Arten sind zwar altgewohnte Nicht-Besonderheiten, aber vor dem Hintergrund, dass Zoos auch bei solchen Arten zunehmend auf Eigenversorgung durch Zucht achten m√ľssen, ist ihre Haltung f√ľr mich nachvollziehbar. Weniger gefallen mir die Au√üenvolieren. Vermutlich bedingt durch die geringe Tiefe, in der sich ja auch noch ein Pfleger unfallfrei bewegen k√∂nnen muss, fehlt es in etlichen an Sitzm√∂glichkeiten auf √Ąsten. Den V√∂geln bleibt dann - schautechnisch unbefriedigend - vor allem die Kunstfels-Oberkante direkt unter dem Deckengitter als Sitzm√∂glichkeit.

Mit dem Auge eines Normalbesuchers betrachtet erscheint mir das Haus als etwas monoton gestaltet. Beim Wechsel von einem Erdteiltrakt in den anderen kann leicht die Frage aufkommen "War ich hier nicht schon?". Bei meinem Besuch waren zudem trotz guten Wetters die meisten Durchfl√ľge in die Au√üenvolieren geschlossen (ohne dass dort sichtbare Pflegearbeiten stattfanden), so dass man au√üen gef√ľhlte Kilometer entlang vogelleerer, ziemlich einheitlich gestalteter K√§figkurven entlang lief. Da bot das alte Vogelhaus innen wie au√üen baulich mehr Abwechslung...! Wobei das nat√ľrlich bei einem Zoo, der Artenreichtum zum Konzept hat, zugegebenerma√üen "Jammern auf hohem Niveau" ist.

Gut gefallen hat mir auch die Neugestaltung der Reptilienhaltung im Terrarium. Der Effekt der geschickten Innengestaltung der Terrarien, die entlang einer Reihe grenzenlos ineinander √ľberzugehen scheinen, ist verbl√ľffend. Nun sind die Trennscheiben nat√ľrlich noch neu - Kratzer und Verschmutzungen durch die Tiere werden die Wirkung im Laufe der Zeit sicher etwas d√§mpfen. Aber selbst dann sieht es allemal besser aus als mit den fr√ľheren Sichtbetonkulissen und Kunststoff-Stegplatten-Trennw√§nden. Erfreulich auch, dass die gro√üen Riesenschlangen nicht mehr auf nacktem Gestein leben m√ľssen wie in ihrer fr√ľheren Anlage neben der Cafeteria. Die neue Madagaskaranlage dort gef√§llt mir gut, obwohl sie mit ihrem Besatz Strahlenschildkr√∂te/Madagaskarleguan/Schildechse "gef√ľhlt" eigentlich schon "Erdm√§nnchenstatus" in der Zoolandschaft hat - nur das ansonsten unvermeidliche Panthercham√§leon als Oberbesatz fehlte noch ;-)
(22.09.2016, 12:03)
Nikolas Groeneveld :   Seel√∂wenbulle Enzo hat ein Implantat zur Verh√ľtung bekommen.
Mit ihm soll nicht mehr gez√ľchtet werden weil sonst die Gefahr bestehen wurde das seine Gene in der europ√§ischen Zoopopulation √ľberrepr√§sentiert sind.
(02.09.2016, 13:12)
WolfDrei :   Waldmurmeitier
(29.08.2016, 22:25)
WolfDrei :   5 auf einen Streich: Pudus
(29.08.2016, 22:20)
WolfDrei :   Temperatursturz von 36¬įC (Rekord in Sch√∂neberg/Berlin) auf ca 21¬įC. Und fr√ľh sollte man im Nachttierhaus sein, sind dann doch die Arbeitslichter teilweise noch an - und Gl√ľck mu√ü man haben - siehe die Rostkatze - aber auch die Wickelb√§ren waren schon agil (sonst kaum zu sehen). Sch√∂n leer war es - bis ca 11 Uhr. Dann aber: 5 Pudus auf einen Schlag - sonst sehe ich einen h√∂chstens alle 3 Monate! Auch das Waldmurmeltier sah ich im Zoo erstmals (das 1. Mal √ľberhaupt 1972 in Prag).
Neu scheinen die Gelbhalsfrankoline zu sein - in den Au√üenanlage der alten Fasanerie - ansonsten sind die Volieren innen jetzt abgesperrt. Im Aquarium war eine Br√ľckenechse vor dem Loch gut sehbar. Alles in 3 Stunden.
Jungtiere gibt es bei den Wongatauben und den Zwergrohrdommeln. Leider gibt es wohl bei den James-/ Anden- und Zwergflamindos keine Nestbauaktivitäten.
Beim Greifvogelbau ist offensichtlich der Gesamtfelsen in Arbeit - aber was dann? In der gro√üen Voliere am Kanal ist das Kondork√ľken schon so gro√ü wie die Eltern.
Im Aquarium ist die Reptilienetage mit Krokodilhalle nun voll ge√∂ffnet - gute Arbeit. Demgegen√ľber diskutierten Pfleger im Vogelhaus, wie sie √ľberhaupt verhindern k√∂nnen, dass Spatzen eindringen bzw. wie schon Daseiende wieder herausexpediert werden k√∂nnen.

(29.08.2016, 22:08)
Nikolas Groeneveld :   Heute sagte eine Besucherin im Tropenaffenhaus einem Pfleger das ein Greifvogel gegen eine Scheibe geflogen ist.
Im Mandrillaußengehege lag ein Habicht, der sich nicht mehr bewegte (er atmete aber noch).
Der Pfleger wollte nun mithilfe seines Kollegen die Mandrills ins Innengehge locken um den Vogel aus dem Gehge zu holen.
W√§hrend der Pfleger ins Haus zur√ľckging setzte sich der Vogel der zuvor auf den R√ľcken gelegen hatte hin, die Mandrillweibchen gingen ein paar mal an ihm vorbei n√§herden sich dem Habicht aber nicht weiter.
Anders handelte das M√§nnchen es ging auf den Vogel zu und versuchte ihn zu greifen, der Habicht versuchte zu fliehen und flog in Panik ein zweites mal gegen die Scheibe und landete nat√ľrlich wieder auf dem Boden der Freianlage.
Das Mandrillmännchen lief wieder auf den Vogel zu beim Versuch ihn zu greifen hob der Habicht allerdings in die andere Richtung ab und flog auf den nächstgelegenen Baum.
Der Vogel hatte sich also selbst aus seiner Notlage befreit.
(28.08.2016, 19:47)
Jan Jakobi :   √úberraschung im Nashornhaus I: Jhansi ist laut B.Z. hochschwanger!

Die Quelle f√ľr das erste Kalb von Narayani kann ich leider immer noch nicht aus dem √Ąrmel sch√ľtteln.
Ich bin mir sicher das ich schon mal davon gelesen habe, bevor ich im EleWikis-Forum davon las.

Hier nochmal meine Frage bzw. der Grund der Frage: War das Kalb von 2007 Narayanis erstes Kalb?

Ich habe im EleWikis-Forum folgende Info gefunden, demnach war es das zweite Kalb:

"Habt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regul√§ren Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mu√üte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anf√§nglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mi√ügebildet und hatte nur ein Auge , daf√ľr aber mehrere Kiefer√§ste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut √ľberstanden . Es war √ľbrigends schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des F√∂tus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht!"

Quelle: Thread "Nashörner in Berlin"/EleWikis-Forum/17.09.2007


(26.08.2016, 17:43)
Nikolas Groeneveld :   Am Greifvogelfelsen stehen immer mehr Bauger√ľste.
Im Streichelzoo wurden die Holzfiguren von Hans im Gl√ľck frisch gestrichen, es sind auch noch neue Figuren hinzugekommen.
Die Hinterw√§lder-Rinder sind immer noch nicht in ihr altes Gehege zur√ľckgekehrt.
(26.08.2016, 15:51)
Nikolas Groeneveld :   Anscheinend kommt den Umbau am Greifvogelfelsen betreffend endlich mehr Bewegung in die Sache.
Die Weißkopfseeadler sind aus ihrer Voliere ausgezogen, die WG um Schildrabe,Kappengeier,Gaukler und Schmutzgeier ist jetzt zwischen den Bartkäuzen und Geierraben eingezogen.
K√∂nigsgeier und W√ľstenbussard befinden sich jetzt in einer Voliere am Uferweg.
(12.08.2016, 21:18)
Ronny :   Ja, wird man. Es sollen auf dem B√§renfelsen nur noch Eisb√§ren und Lippenb√§ren gehalten werden.
(10.08.2016, 16:24)
Oliver Muller :   D.h. man wird die Haltung von Kragenb√§ren auslaufen lassen?
(10.08.2016, 10:12)
Nikolas Groeneveld :   Braunb√§rin Siddy ist in den Wuppertaler Zoo umgezogen, dort erwarten sie Braub√§rin Brenda und zwei Arktische W√∂lfe.
Ich hoffe das die Braunb√§ren als Wappentier Berlins irgendwann in den Zoo zur√ľckkehren.
Ich glaube aber eher das man in Zukunft auf sie verzichtet und dass nach dem tod des letzten Kragenbären (dieser bewohnt jetzt nämlich die ehemalige Braunbärenanlage) Wölfe und Eisbären an ihrer Stelle eine neue Anlage bekommen.
Damit w√ľrden dann langfristig Eisb√§ren im Zoo und im Tierpark gehalten werden.
Aber ich denke das es momentan eine gute Lösung ist den sowohl Braunbär als auch Kragenbär haben durch den Umzug mehr Platz.
(09.08.2016, 13:04)
Nikolas Groeneveld :   Heute nach etwas l√§ngerer Zeit mal wieder ein Besuch im Zoo.
Zum scannen der Jahreskarte brauchte das Ger√§t am Drehkreuz ein paar Anl√§ufe bis es dann letztendlich beim vierten oder f√ľnften mal doch noch meine Jahreskarte akzeptiert hat und mir einlass gew√§hrte.
Im Streichelzoo wurden viele Zäune entweder neu angestrichen oder durch Holzzäune ersetzt.
Die Hinterw√§lder-Rinder sind noch nicht in ihr altes Gehege zur√ľckgegehrt.
Die Anlage der Rotbunten Hausschweine wurde nicht vergrößert, ich finde sie ziemlich beengt.
Der direkte Zugang vom Streichelzoo zur K√ľstenvoliere wurde geschlossen und bepflanzt und die Innenanlage der Kaninchen ist jetzt durch Fenster f√ľr Besucher einsehbar.
Ich fand neben der Anlage f√ľr Laufenten einen ausgeh√∂lthen Futterautomaten in den Besucher M√ľll reingeworfen hatten.
Ich verstehe zwar nicht so ganz warum ein ausgeh√∂hlter Futterautomat im Streichelzoo an einer Wand h√§ngt, aber als M√ľlleimer sollte er sicherlich nicht genutzt werden.
Ansonsten ist der begehbare Innenteil der Fasanerie f√ľr Umbauarbeiten gesperrt.
(03.08.2016, 21:54)
Hannes Lueke :   Wow was Geld ausmachen kann
Ich kenne da einen Tierpark im Berliner Raum der braucht länger um eine Präriehundanlage zu bauen
(29.07.2016, 23:54)
Mark Meier :   Heute wurde nach 8 Monaten Bauzeit und 4 Mio Investitionen der neue Eingangskomplex am L√∂wentor √ľbergeben.
(29.07.2016, 20:46)
WolfDrei :   Nach der schon unter `` Tierpark Berlin`` gekennzeichneten Zoo-App ist in Erweiterung der Ver√∂ffentlichung heute eine Fassung in der ?Berliner Morgenpost? erschienen. Es werden zwar 6 Touren verzeichnet, die speziell mit einer Abbildung gekennzeichnete Tour, offensichtlich f√ľr den ONB, l√§uft wie folgt ab und nennt sich ?Morgenpost-Tour?.

Flamingo - Elefant - Affe - Löwe - Zebra - Pinguin - Lippenbär - Eisbär - Flusspferd - Steinbock - SCHLUSS.
Die belebte Welt ist damit gekennzeichnet.

Damit haben wir jene Tiere, die es eigentlich nur auszustellen gilt. Andere Zoos könnten sich danach richten, insbesondere größere Städte, die glauben auch einen Zoo aufbauen zu wollen. - :)

(29.07.2016, 20:07)
WolfDrei :   Laut Radio Berlin - Brandenburg ist heue nach Umbau der Streichelzoo wieder er√∂ffnet worden
(24.07.2016, 15:08)
WolfDrei :   Schnelldurchlauf durch das Aquarium:
Mittlerweile ist auch die rechte (westliche) Seite der Reptilienausstellung nach Umbau er√∂ffnet, doch ist der Besatz noch ausbauf√§hig: einige Basilisken, mehrere Sumpfschildkr√∂tenarten. Highlights sind Salomonenskink und besonders Fidjileguan, 2 kleinere innenst√§ndige Anlagen sind noch unbesetzt. Die gro√üe Anlage an der Seite, seinerzeit f√ľr mich von Bedeutung durch die Ausstellung der Kragenechsen, beherbergt nur gr√ľne Leguane. Die seitliche Panoramascheibe mit Einblick in die Crocohalle wurde mit Kunstfels drapiert. In der Halle selbst wird noch gearbeitet. Da man offensichtlich Platz f√ľr Arbeitsmaterialien ben√∂tigt, ist nunmehr die schon fertiggestellte Ostseite gesperrt. Im Erdgescho√ü (Fische) fielen viele kleine Schlammspringer auf, deren Zahl zuletzt gegen 2-3 Fische ging.

(21.07.2016, 20:17)
Michael Mettler :   "K√§nguru & Ente, Ameisenb√§r & Affe: In keinen anderen deutschen Zoos gibt es mehr tierische Wohngemeinschaften als in Berlin. (...) 14 WGs gibt es schon, die 15. ist gerade in Vorbereitung. " (http://www.bz-berlin.de/berlin/die-lustigsten-tier-wgs-von-zoo-und-tierpark)

Ich will ja nicht hoffen, dass das auf einer offiziellen Aussage der Zoo-/Tierparkleitung beruht, sondern der Superlativ nur ein Hirngespinst der Zeitung ist. Denn eine solche, offenbar sogar noch durch Zusammenrechnen von Zoo und TP entstandene Zahl wird von manchem anderen deutschen Zoo schon lange √ľbertroffen.

Wobei interessant w√§re, welchen Ma√üstab die B.Z. (oder wer auch immer die Behauptung aufgestellt hat und nur von ihr zitiert wurde) f√ľr eine "tierische WG" anlegt. Jedes Aquarium, jede Voliere und jeder Wasservogelteich mit mehr als einer Tierart ist schlie√ülich auch eine Gemeinschaftshaltung, aber davon gibt es in den Berliner Einrichtungen deutlich mehr als 15....
(13.07.2016, 18:58)
Nikolas Groeneveld :   Auf dem dem Pavianfelsen wurden auch Mausefallen aufgestehlt.
Bei den Braunen Kapuzinern fiel mir auf das ein Weibchen ein noch recht kleines Jungtier trägt.
An der Vogelvoliere gegen√ľber der Schimpansenanlage wurde ein Bildschirm f√ľr Besucher angebracht der Livebilder einer Kamera zeigt die √ľber den Nestern der Abdimst√∂rche h√§ngt.
Somit kann der interessierte Besucher die Vögel jetzt gut bei ihrem Brutgeschäft beobachten.
Der Streichelzoo wurde stellenweise mit Wiese best√ľckt.
Abgesehen davon sah ich im Wassergraben der Braunb√§renanlage ein Entenk√ľken das hei√üt die Enten bev√∂lkern nicht nur den Wassergraben der L√∂wen sondern auch den der B√§ren.
(08.07.2016, 21:03)
Nikolas Groeneveld :   @WolfDrei,Jan Jakobi und Michael Mettler vielen dank damit sind dann erstmal alle meine Fragen zu diesem Thema beantwortet :)
(08.07.2016, 19:37)
Michael Mettler :   @Jan: Was vielleicht daran liegt, dass dieses Becken so ziemlich die unspektakul√§rste Form einer Tierhaltung darstellte (@Nikolas, ich verga√ü zu erw√§hnen: Nein, es gab keinen Unterwassereinblick), dementsprechend optisch unattraktiv, nicht innovativ und noch nicht mal mit dem daf√ľr angedachten Besatz best√ľckt war - es bot eben kaum Anlass, es fotografisch f√ľr die √Ėffentlichkeit zu dokumentieren. Ich suche schon die ganze Zeit nach einem plastischen Vergleichsbeispiel, aber wer schon mal ein √úberwinterungsquartier f√ľr Wasserv√∂gel hinter den Kulissen eines Zoos gesehen hat, bekommt eine ungef√§hre Vorstellung - nur im Falle des "Seekuh"-Beckens zu meiner Zeit ohne jegliche Einrichtung, daf√ľr mit Pflanzbeeten nebendran. Etwas weniger fein w√§re der Vergleich mit einer wassergef√ľllten Dunggrube.

Außer den Krokodilen habe ich bei mindestens einem Besuch damals eine Schar Pfeifgänse dort untergebracht gesehen und bin mir nicht ganz sicher, ob eventuell auch mal Flamingos drin waren (dann wohl bei abgesenktem Wasserstand).
(08.07.2016, 09:58)
Jan Jakobi :   @Michael und Nikolas:
Mir ist grade eingefallen das hier schon mal √ľber das omin√∂se Seekuhbecken geschrieben wurde.
Im Thread "Was nie gebaut wurde" steht was dazu.
Tja, die Suchfunktion macht es möglich ;)

Ein Foto wo genau das Becken, also nicht das große Flusspferd-Becken, zu sehen ist kenne ich leider nicht.
(08.07.2016, 00:39)
Michael Mettler :   Meiner Erinnerung nach war das "Seekuhbecken" nichts weiter als eine relativ flache, rechteckige Betonwanne, die nach hinten hin in eine Rampe und einen schmalen Landteil aus Beton √ľberging.

Im Antilopenhaus verlief fr√ľher ein Besucherrundweg zwischen Mittelhalle und Huftierboxen, der zugunsten einer Boxenvergr√∂√üerung aufgegeben wurde. Die Mittelhalle war im Ursprung des Hauses eine Pflanzenhalle, in der aber im Laufe der Zeit auch Ausstellungen pr√§sentiert oder kleinere Tiere (z.T, in "Tischk√§figen", also Vitrinen auf Beinen) untergebracht wurden. Anfang der 1980er Jahre, als ich den Zoo kennenlernte, war die Mittelhalle zum Besucher-"Wandelgang" hin komplett verglast und nicht begehbar, es war m.E. ein bis auf Sitzb√§ume f√ľr die V√∂gel kahler Raum mit einem oder mehreren flachen Wasserbecken im Boden. Kann sogar sein, dass er im Sommer normalerweise gar nicht besetzt war oder nur zur Aufzucht von Schwimmv√∂geln genutzt wurde, ich erinnere mich ansonsten wie gesagt an Stelzv√∂gel im Haus (meine Besuche fielen oft in den Herbst). Wegen Heizbarkeit, Sonneneinfall und Wasserbecken war dann eben auch die kurzzeitige Unterbringung von Krokodilen in der Mittelhalle machbar. Sp√§ter, noch bevor der Besuchergang entfiel, wurde die Mittelhalle zuerst zu einer begehbaren S√ľdamerikahalle umgebaut, die mit Pflanzen aus trockenen Lebensr√§umen, V√∂geln und kleinen S√§ugern besetzt war (von letzteren fallen mir spontan aber nur Faultiere ein, die nicht so recht in den dargestellten Lebensraum passten).
(07.07.2016, 23:19)
Jan Jakobi :   @Nikolas: Das Buch "Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten" k√∂nnte einige deiner Fragen beantworten.
Das Becken hatte, soweit ich mir bekannt ist, keine Unterwassereinsicht.
(07.07.2016, 21:05)
WolfDrei :   @N. Groeneveld: Das ist die Rotunde, die eigentliche `` Lichthalle`, in der weit vor √ľber hundert Jahren die Herren Zaren, K√∂nige etc. schritten. Zwischenzeitlich gab es dort in den Zwanzigern (?) schon mal eine gewisse Menge Krokodile zur Schau.
Um noch mehr Historie zu nennen . Als in den Sechzigern die Delphinomanie ausbrach, sollte dort, wo jetzt die `` Schilfkl√§ranklage`` f√ľr das neue Flusspferdhaus ist, ein Delphinanlage gebaut werden. Selbiges war in den Anfangsjahren auch f√ľr den Tierpark geplant!
(07.07.2016, 20:41)
Nikolas Groeneveld :   Vielen Dank f√ľr die Information.
Dazu hätte ich allerdings noch einige Fragen.
Wie sah dieses Becken denn aus?
Hatte es eine Unterwassereinsicht?
Einen kleineren Landteil m√ľsste es ja auch gegeben haben wenn dort zeitweise Wassergefl√ľgel und Krokodile untergebracht waren.
Zum Antilopenhaus
Wie hat man den Krokodile im Antilopenhaus untergebracht?
Hatten die dann etwa eine Plastikwanne?
Und eine letzte Frage hätte ich noch was genau ist mit der Mittelhalle im Antilopenhaus gemeint?
Etwa eine Unterbringungsm√∂glichkeit abgesehen von der Boxenreihe f√ľr Antilopen und Giraffen?
Ich hoffe das sind nicht zu viele Fragen aber ich habe das alte Flusspferdhaus nicht erlebt.
Und an das Antilopenhaus kann ich mich auch erst nach dem Umbau erinnern.
(07.07.2016, 19:42)
Michael Mettler :   @Nikolas Groeneveld: In gewissem Sinne gab es das Seekuhbecken im alten Flusspferdhaus, nur wurde nie eine Seekuh darin gehalten. Ich kenne es noch als √úberwinterungsanlage f√ľr Wassergefl√ľgel und kurzzeitig als Krokodilbecken, als der Besatz der Krokodilhalle im Aquarium in den 80er Jahren wegen Umbauarbeiten vor√ľbergehend ausgelagert werden musste. Die gro√üen Krokodile kamen in die Mittelhalle des Antilopenhauses (die au√üerhalb dieser Zeit ebenfalls als Vogel-Winterquartier benutzt wurde, z.B. f√ľr tropische Stelzv√∂gel), die kleineren ins Flusspferdhaus.
(07.07.2016, 18:34)
Nikolas Groeneveld :   Zu meiner gro√üen Freude sah ich bei meinem gestrigen besuch Alpen-und Waldmurmeltiere, auch die Affen waren sehr aktiv.
Es ist wirklich schön dem Sumpfspringaffen-Nachwuchs bei seinen Kletterversuchen zuzusehen.
Ich sah zum ersten mal beide Kugelg√ľrteltiere zusammen auf der Anlage.
Am Felsen der Bärenmakaken ist mir aufgefallen das dort Mausenfallen aufgestellt wurden.
Am Streichelzoo wird weiterhin fleissig gebaut.
Inzwischen wurde auch der Zaun der ehemaligen Anlagen f√ľr Hausrinder und Esel zur Besucherseite hin abgerissen, daf√ľr lag auf dem Gel√§nde ein B√ľndel mit bearbeiteten Holzst√§mmen (wahrscheinlich f√ľr einen Holzzaun wie er auch sonst auf dem Streichelzoogel√§nde entstanden ist).
Im Raubtierhaus h√§ngen relativ mittig am Gitter von zwei Boxen f√ľr Leoparden schwarzen Holzplatten, die das Gitter weitestgehend abdecken.
Wei√ü jemand wof√ľr die Holzplatten angebracht wurden?
Ausserdem konnte ich durch den Bauzaun einen kurzen Blick in das neue Eingangsgebäude werfen, ich sah nur das darin Holzbalken angebracht wurden.
Ansonsten sah es noch ziemlich leer aus.
Nur so nebenbei im Wegweiser durch den Zoo aus dem Jahre 1956 wird die Planung f√ľr das damals noch im Bau befindliche Flusspferdhaus n√§her beschrieben.
Dort steht auch das im Haus urspr√ľnglich ein in einer Tropenlandschaft liegendes Becken f√ľr eine Seekuh entstehen sollte.
Mir waren Planungen in diese Richtung bisher unbekannt, eigentlich schade f√ľr den Zoo das diese Planung damals nicht realisiert wurde.
Eine Seekuh hätte bestimmt viele Besucher angelockt.
(07.07.2016, 13:51)
WolfDrei :   F√ľr mich aber das Interessanteste: Geburt bei den Springaffen! Habe ich in den letzten 20 Jahren in der √∂ffentlichen Ausstellung nicht gesehen! Leider sind das Glas und die Lichtbedingungen dort einer Aufnahme nicht sehr f√∂rderlich - und viele Zuschauer.
(03.07.2016, 21:05)
WolfDrei :   Nun zu den gro√üen Tieren.
Nach dem Gerenukbock wurde gefragt: Nach einem halben Jahr sah ich ihn erstmals in der Freianlage: Haupteingang Antilopenhaus, 1. Anlage rechts
(03.07.2016, 21:00)
WolfDrei :   Der Durchbruch
(03.07.2016, 20:56)
WolfDrei :   Ein Deckendurchbruch mit darunter befindlicher Pflanzinsel.

Noch ein (werdendes Problem?): aufgrund der Maschengr√∂√üe sind im Papageientrakt Scharen von Spatzen eingewandert - die k√∂nnen durchaus auch in die anderen Bereiche. Nach Besch√§digung z. B. der L√ľftung des Krokotraktes im Tierpark sind nach drei Jahren die Spatzen immer noch da! Und br√ľten nat√ľrlich in diesem Schlaraffenland!
(03.07.2016, 20:52)
WolfDrei :   Ein Beispiel der Beschilderung
(03.07.2016, 20:45)
WolfDrei :   Das einf√ľhrende ``Panorama`` - hier f√ľr Afrika
(03.07.2016, 20:42)
WolfDrei :   Heute nun mein 2. Erstbesuch in der `` Welt der V√∂gel``. Wie schon mein Vorschreiber: eine bessere Innengestaltung auf jeden Fall ! An 2 Stellen wurden die den Besucher erschlagenden Betondecken aufgebrochen und darunter Pflanzinseln angelegt. Die Australiengro√üvoliere wurde Afrika zugeschlagen, fr√ľher war sie sehr d√ľrftig besetzt. A propos Besatz: es ist der von vor 3 Jahren - bei den Astrilden und anderen V√∂geln unter Spatzengr√∂√üe sehe ich allerdings nicht durch. Die Kontinentzuordnung der Volieren im Inneren wurde fast 100%ig beibehalten, zum Gl√ľck hat die Botanik in den beiden gro√üen Hallen beim Umbau nicht gelitten, die eigentlichen kleinen Innenvolieren - auch au√üen - haben mehr Gr√ľn erhalten. Allerdings: gerade die (S√ľdost)-Asienanlage str√∂mt keineswegs bez√ľglich Luftfeuchtigkeit und Temperatur Tropenflair aus - bestenfalls Mittelmeerklima. Das Dilemma besteht nat√ľrlich darin, dass die Lebensdauer der Verbundholz-Tragbalken unter den
`` wahren`` Bedingungen sehr verk√ľrzt w√§re - ich denke mit Schrecken an den jetzigen Zustand der ehemaligen Indonesienhalle in Walsrode (inbegriffen die ethnischen Holzfiguren) nach 15 Jahren.
Die Außenbepflanzungen werden noch etwas Zeit benötigen, auch knallte auch heute die Sonne voll darauf.

Ich war p√ľnktlich um 9 dort, 11.30 war Schluss f√ľr mich bei dem Andrang. Und an der alten L√∂wen-Kasse eine Riesenmenge Anstehender. Am Ausgang traf ich Herrn Knieriem, der √§u√üerte, dass gegenw√§rtig die Touchsreens noch Schwierigkeiten bereiten - bei den Besuchermengen und den vielen Patschh√§ndchen k√∂nnte das wirklich ein Problem werden.
Im Gegenzug zur Eröffnung sind nun im alten Vogeltrakt im Inneren nach Umzug der Vögel schon 6 Innenkäfige völlig ausgeräumt.

Was noch: die Wasserrehe waren im vorderen Teil - sonst eher selten, die sib. Steinböcke haben 2 Jungtiere (soweit einsichtbar). Bei den wichtigeren Flamingos (Anden- und Zwergflamingos) gibt es noch keine Bauaktivitäten. Der Kinderbauernhofbereich nimmt langsam Form an, während man beim Greifvogelfelsen nur philosophieren kann, was das wohl werden könnte.

Anbei: die Welt der Vögel


(03.07.2016, 20:37)
Nikolas Groeneveld :   Ich habe heute zum ersten mal das wiederer√∂ffnete Vogelhaus besucht.
Es ist auf jeden Fall sehr viel schöner als vorher.
Nur schade das die Volieren nicht sonderlich vergrößert werden konnten.
Auch etwas schade finde ich das viele Lampen und auch Bel√ľftungssch√§chte recht auff√§llig eingebaut wurden das wirkt nicht sonderlich nat√ľrlich.
Aber dennoch finde ich das man die Möglichkeiten die man hatte gut genutzt hat.
Auf Infotafeln und Touchscreens kann der Besucher viel wissenswertes √ľber V√∂gel erfahren.
Auch wurden viele vorher graue Betonwände meist mit Kunstfels oder Bemalungen verdeckt.
Einige Volieren wurden auch zusammengelegt und ausserdem gibt es f√ľr die V√∂gel mehr Sitz-und R√ľckzugsm√∂glichkeiten.
Zudem ist die ehemalige Anlage der Nilflughunde nicht mehr begehbar und die Tiere sind damit leider nicht mehr zu sehen.
(01.07.2016, 19:49)
Nikolas Groeneveld :   Laut einer Folge von Panda, Gorilla & Co k√∂nnte am Greifvogelfelsen unter umst√§nden in Zukunft eine f√ľr den Besucher begehbare Gro√üvoliere f√ľr nordische Eulenarten enstehen.
Es wurde aber gesagt das es sich dabei erstmal nur um eine Idee handelt es ist also nicht sicher ob das Projekt letztendlich auch realisiert wird.
Die Zoospitze wird inzwischen wahrscheinlich (hoffentlich) ihre Entscheidung gefällt haben nur wurde bisher ja noch nichts zu diesem Projekt auf der Internetseite des Zoos bekannt gegeben.
Insofern kann ich hier nat√ľrlich nichts versprechen ich wollte diese Option hier aber trotzdem einmal erw√§hnen.
Abgesehen davon wird morgen am Nachmittag das Vogelhaus wieder komplett f√ľr Besucher ge√∂ffnet.
(29.06.2016, 13:49)
Sacha :   @Oliver Muller: Unter Umst√§nden: ja (Kommt darauf an, wie der Umbau genau von statten geht und ob z.B. die L√∂wen w√§hrend des Umbaus im Zoo bleiben und vor√ľbergehend - wenn/falls an ihrem Gehege gebaut wird - in die Tigeranlage ziehen). So oder so w√§re die Info interessant f√ľr mich.
(27.06.2016, 11:54)
Oliver Muller :   @Sacha: W√§re ja sinnvoll, sie erst nach Umbau des Raubtierhauses zu holen.
(27.06.2016, 11:27)
Sacha :   Wann kehren eigentlich die Tiger (egal welche UA) wieder in den Zoo zur√ľck? Ist ja schon etwas schr√§g im Moment, 3 UAs im Tierpark und keine im Zoo.
(27.06.2016, 10:43)
Nikolas Groeneveld :   Und am Vorplatz m√ľsste nach einer vergr√∂√üerung der Volieren dann immernoch genug Platz vorhanden sein um dort mit Sanit√§tswagen hin zu kommen.
(25.06.2016, 21:36)
Nikolas Groeneveld :   @WolfDrei k√∂nnte man nicht vielleicht trotzdem einige Volieren immerhin noch nach vorne in die Breite vergr√∂√üern.
Bei den Volieren an der R√ľckseite des Hauses hin zu den B√§renanlagen und zu den Flusspferden ist das zwar auch schlecht bis √ľberhaupt nicht m√∂glich aber auf der Seite hin zum Streichelzoo befindet sich ein relativ gro√üer Vorplatz der f√ľr die V√∂gel √ľberhaupt nicht genutzt wird.
(25.06.2016, 21:31)
WolfDrei :   Zu einer m√∂glichen `` Vertiefung`` der Vogelvolieren: ich hatte auch angefragt. Antwort: es gibt `` Gesetze``, dass Sanit√§tswagen im Notfall in jede Ecke fahren k√∂nnen - deshalb die geringe Tiefe!
(25.06.2016, 20:44)
Nikolas Groeneveld :   Bei meinem gestrigen Zoobesuch w√§ren zwei Pudus und zwei Wasserrehe auf den Aussenanlagen zu sehen.
-Die Besucherabsperrungen im Hirschrevier erhalten momentan einen roten Anstrich.
-Bei der kommentierten Schauf√ľtterung der antarktischen Pinguine erz√§hlte Herr Zahmel (Pfleger bei Robben und Pinguinen) dass hinter den Kulissen ein Brutpaar K√∂nigspinguine untergebracht ist und dass man jeden Tag mit dem Schlupf des K√ľkens rechnet.
Ausserdem sagte er dass ein paar Felsenpinguine nach Schönbrunn abgegeben wurden um dort die Zuchtgruppe zu verstärken.
-Am neuen Streichelzoo wurden die ehemaligen Gitter durch Holz ersetzt ausserdem erhielten die Dächer teilweise einen neuen Anstrich.
Auch am neuen Eingang f√ľr den Streichelzoo aus Holz wrd gebaut zudem ist ein Brunnen entstanden.
-Im Vogelhaus werden immer mehr Informationstafeln an den Wänden angebracht.
Auch die Glast√ľren erhielten jetzt Klebemotive √§hnlich wie bei der Tropenb√§renanlage.
Ich denke f√ľr die Besucher wird das umgebaute Vogelhaus sicherlich sch√∂n nur finde ich es schade das die V√∂gel abgesehen von mehr Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten nicht viel vom Umbau haben, die Volieren werden wohl leider nicht vergr√∂√üert.
√úber den Eing√§ngen zum Vogelhaus stehen jetzt in gro√üen Buchstaben die Worte : Welt der V√∂gel und darunter in gr√ľn World of Birds f√ľr die Besucher die kein Deutsch sprechen.
-Der neue Eingangsbereich am Löwentor wächst immer weiter, die Verkleidung erinnert im Aussehen an die historischen Kassenhäuschen.
(25.06.2016, 12:10)
Nikolas Groeneveld :   Michael Mettler : das w√§re nat√ľrlich eine M√∂glichkeit, ich bin nur bisher davon ausgegangen, dass man den Tiger-Trakt in Zukunft komplett den Tigern √ľberl√§sst.
Bei der L√∂wenaussenanlage k√∂nnte man den Graben weitestgehend zusch√ľtten und durch Glasscheiben ersetzen.
Bei der Tigeraussenanlage wird man wahrscheinlich √§hnlich vorgehen, nur w√§ren hier zwei Aussenanlagen sinnvoll eine f√ľr den Kater und eine f√ľr die Katze (vielleicht dann auch irgendwann mit Jungtieren wenn man z√ľchten will).
Den Kleinraubtiertrakt teilweise f√ľr Jaguare umzubauen ist nat√ľrlich auch eine M√∂glichkeit wenn man f√ľr die Aussenanlage die Fl√§che der jetzigen Mungo-Jaguarundi-Ozelot-Jaguar-Tayra-und der Ameisenb√§renaussenanlage nutzt k√∂nnte man vielleicht auch platzm√§√üig etwas daraus machen.
Drinnen w√§re es dann aber sinnvoll den Mittelgang f√ľr Besucher im Kleinraubtiertrakt einzureissen so das zumindest teilweise der Besuchergang an die Wand verlegt wird.
Nur frage ich mich dabei noch immer wie man dann einigerma√üen gro√üe Aussenanlagen f√ľr Leoparden schaffen will zum Teich hin ist kaum Platz und sollte man die Jaguaraussenanlage auf der Fl√§che bauen wie gedacht w√§re auch dort kaum Platz f√ľr Leoparden.
(25.06.2016, 11:43)
Oliver Muller :   Also ich h√§tte es schon sch√∂n und auch sinnvoll gefunden, wenn man versuchen w√ľrde, zumindest in Zoo und Tierpark ZUSAMMEN einen einigerma√üen kompletten √úberblick √ľber die in Zoos gehaltenen Gro√ükatzen zu zeigen, also Afrikanische L√∂wen, Amur- und Sumatratiger, Java- und Chinesische Leopraden im Tierpark und dann eben Asiatische L√∂wen, Hinterindische Tiger und persiche Leoparden im Zoo, nebst jeweils Jaguaren. Wenn man schon ein Warmhaus hat, kann man es auch f√ľr warme UA nutzen und nicht wegen ein paar Euro Heizkosten "kalt nutzen". Ich denke, mit ein bisschen gutem Willen h√§tte man auch noch ein Pl√§tzchen f√ľr eine Freianlage f√ľr Amurleoparden gefunden...
(25.06.2016, 10:34)
Tim Meschke :   @Michael Mettler: Plzen und die Wilhelma sind in Hinsicht Artenvielfalt dennoch ernst zunehmende Konkurrenten. Aber Berlin hat dann ja die Pandas als Alleinstellungsmerkmal...
(25.06.2016, 10:30)
Michael Mettler :   Wenn doch mit k√§ltefesten Unterarten von Tiger und Leopard geplant wird, lie√üe sich der Tiger-Trakt des Hauses f√ľr diese beiden Arten baulich von der Haupthalle abtrennen (damit er im Winter nicht unn√∂tig mitgeheizt werden muss) und m√ľsste dann auch nicht mehr f√ľr Besucher zug√§nglich sein. Das g√§be schon mal eine Menge zus√§tzlicher Fl√§che f√ľr Tiger und Leoparden.

Und aus dem Kleinraubtiertrakt samt seinen Au√üenanlagen in Richtung Hirschrevier/Raubtierhaus lie√üe sich doch durchaus etwas f√ľr Jaguare machen. Die w√§ren dann nach wie vor in Sichtweite der Leoparden zu sehen, damit die Berliner Zoobesucher vergleichen k√∂nnen...

@Tim Meschke: Es werden ja schon seit einigen Jahren immer mal wieder zusammengerechnete Zahlen von Zoo/Aquarium und Tierpark präsentiert, sowohl in Sachen Artenvielfalt als auch in punkto Besuchern. Außerdem ist es doch gar nicht so schwer, das Alleinstellungsmerkmal Artenvielfalt aufrecht zu erhalten: Erstens sinken bei den Konkurrenten um diesen Titel vermutlich ebenfalls die zahlen, und zweitens lässt sich jede entfallene/abgegebene größere Tierart problemlos durch eine wenig platzintensive neue Wirbellosen- oder Kleinfischart im Aquarium ersetzen - und schon bliebe die Artenzahl gleich. Mit dieser Methode wurde auch vor Jahrzehnten schon gearbeitet, wie mir ein Insider mal erzählte: Drohte die Artenzahl zur Inventur unter die des Vorjahres zu rutschen, wurde schnell ein gemischter Trupp Webervögel oder Prachtfinken vom Händler geholt - der brauchte nur eine einzige Voliere und die Artenvielfalt war schlagartig wieder erhöht...
(25.06.2016, 08:40)
Nikolas Groeneveld :   Ich bin gespannt wie man dann genau vorgeht.
Im Tierpark ist ja langfristig nach dem Umbau des Alfred-Brehm-Hauses in einer neuen Anlage (Bereich Mandschurei) auch wieder die Haltung von Amurtigern geplant.
Sollten die Amurtiger nach der Abgabe der jetzigen Tiere in den Tierpark zur√ľckkehren wird der Zoo dann ja vielleicht (hoffentlich) auch wieder eine neue Unterart aufnehmen.
Vielleicht erh√§lt der Zoo ja sogar Amurtiger aus dem Tierpark, Alisha und Dragan leben zwar zuk√ľnftig in Dartmoor aber es bleiben ja noch Darius,Aurora,Alexa,Amura,Amba und Artjom.
Im Geschäftsbericht 2015 des Zoos steht dass nach dem Umbau des Raubtierhauses immernoch Löwen,Tiger,Leoparden und Jaguare gehalten werden sollen.
Ich frage mich schon wie man auf der begrenzten Fl√§che √ľberhaupt Leoparden,Tiger und L√∂wen modern und in gro√üen Anlagen zeigen m√∂chte.
Wie man dann noch Jaguare artgemäß halten will ist mir bisher unklar.
(25.06.2016, 00:50)
Tim Meschke :   Ich bin auch gespannt, wie lange der Berliner Zoo der artenreichste Zoo der Welt bleiben wird. Mit dem rasanten Artenabbau z.B. im Raubtierhaus, Greifvogelvolieren, im Hirschrevier (durch die Pandas), im Vogelhaus durch Zusammenlegung der Volieren und dem Verbot des Fl√ľgel-Beschneidens bei dem Wassergefl√ľgel (etc...) kann das doch nur eine Frage der Zeit sein. Oder werden dann am Ende Tierpark und Zoo zusammen gez√§hlt werden?
(24.06.2016, 18:16)
Oliver Muller :   @Niklas Groeneveld: Vom Zoologischen Leiter des Zoos, Dr. Ragnar K√ľhne per Mail...
(24.06.2016, 11:13)
Nikolas Groeneveld :   Oliver Muller von wem genau stammt den die Information?
WolfDrei: bin gespannt welchen Eindruck der Eingang dann macht wenn er komplett fertiggestellt ist.
Es ist schon wirklich schade wie viele Hirscharten in den letzten Jahren aus dem Bestand des Berliner Zoos verschwunden sind (Graue Spießhirsche,Sumpfhirsche,Pampashirsche) dennoch kann man sagen das der Zoo Berlin noch immer einen ziemlich artenreichen Hirschbestand pflegt.
(23.06.2016, 23:51)
Oliver Muller :   Zu der Raubtierhaus-Gro√ükatzenbesatz-Unterarten-Diskussion habe ich aus dem Zoo geh√∂rt, dass es Amurtiger und Persische Leoparden werden sollen.
(23.06.2016, 22:42)
WolfDrei :   Bin noch die Aufkl√§rung von 1 Bingol schuldig: sollte 1 Bongo (nachwuchs) hei√üen.
Hier noch ein guter Waldrenbock, seinerzeit aus Magdeburg gekommen, da der urspr√ľngliche etwas rabiat war. Aber: wo sind die Hirsche geblieben! Milu; Wassereh, Pudu, undefinierbare Sikas, Waldren, Barasingha, Prinz-Alfred H, europ. Damhirsch, Zwergmuntjak. Man sage nicht, dass das doch genug seien - und es g√§be doch keinen Platz. Der Zoo Berlin - DER (ehemalige) HIRSCHzoo !
(23.06.2016, 20:12)
WolfDrei :   `` Bingol`` Pinselohrschwein: keine Angst - das ist keine neue Unterart. Meine Frau wollte ``nur ganz schnell mal 30 Minuten - ganz dringend`` an den PC.
An einer `` Denkmaschine `` waren auch alle Menschenaffen, an diesen ``Leckerli-Belohn-Maschinen``: wenn man die Leckerlis mit einem zu suchenden St√§bchen aus der obersten Etage √ľber drei weitere durch kleine L√∂cher nach unten bef√∂rdert, dann f√§llt es heraus. Scheint, wenn mans (frau) kann, beliebt zu sein.
Hier: Gorillamann Ivo
(22.06.2016, 12:50)
WolfDrei :   Ansonsten gibt es noch `` mindestens`` 30 Wei√übartpekaris
Hier: Ornament-Teppichhai
(22.06.2016, 12:31)
WolfDrei :   Noch einige gez√§hlte Tiere nach Abgaben etc. : 1,4 S√§belantilope, 1,4 Gaure, 1,5 Banteng, Hochgebirsflamingos: 10 Jamesflamingos, 7 Andenflamingos
Hier ein nördlicher Seebär, die ansonsten kaum aus dem Wasser kommen
(22.06.2016, 12:27)
WolfDrei :   Die hier zu sehenden strukturierten Vorsatzw√§nde - hier zu sehen - werden umfassend an der ganzen Au√üenfassade verbaut.
Nun: die Pinsel-Familie
(22.06.2016, 11:32)
WolfDrei :   Im Anschlu√ü an N. Groeneveld: Hatte im ``Westen`` zu tun - Zoo Berlin-Besuch.
Eingangsveränderung Löwentor: ein kleiner Trost. Es ist ein Leichtbau, die Spanwände bekommen einen Alu-Metall- / Plaste ?) -Vorsatz (Bild anbei der obere Teil des Durchganges).
Greifvögel: Die Tätigkeiten sind schlecht einzuschätzen. Die oberen Felsaufbauten sind mit
Schutz (?)planen abgedeckt: neue Verfugung? Die Vogelhausanlage ist weiter nicht begehbar.
Geburten : herzlich gering, 3 Elen, 1 Sitatunga. 1 Bleßbock, 1(?) sibirischer Steinbock (alles schlecht einsehbar), 1 Bingo1 Pinselohrschwein (nach längerer Zeit), 2 Steppenbisons. Nach dem Alterstod des pers. Leo-Katers scheinen es wieder 1,1 zu sein.
Tiere des Bauernhofes oder des Einganges sind nun ``√ľberall `` zu finden. Die Lamas auf der alten Vogelanlage am uralten Eingang vom Tiergarten, 1 Alpaka als Serauersatz, im Nebenvorgehege ein m√§nnlicher Ble√übock, in der ehemaligen Hausyakanlage stehen die rotbunten Rinder .
Einen Schreck bekam ich an der Barasingha-Anlage: meterhohes Unkraut - die 1,2 sind aber in der Moschustieranlage. Und ein St√ľckchen Prinz-Alfred-Hirsch sah ich.
Im Aquarium ist die gute Hälfte der Reptilienetage weiter im Umbau, das betrifft auch das Krokodilzentralteil.
Erstmals sah ich schwimmende Ammen-und Teppichhaie - sonst ``hingen`` sie immer am Boden oder im Versteck herum.

(22.06.2016, 11:27)
Nikolas Groeneveld :   Entenk√ľken im Wassergraben der L√∂wenanlage.
Ein Gl√ľck das L√∂wen wasserscheu sind, bei Tigern w√§re das wesentlich gef√§hrlicher.
Aber die Tigernanlage steht ja zurzeit auch leer.
(14.06.2016, 19:58)
Nikolas Groeneveld :   Am Restaurant gab es einen neuen Anstrich.
Der Kappengibbon befindet sich auch wieder auf seiner Insel.
(14.06.2016, 19:52)
Nikolas Groeneveld :   Das Foto ist etwas √§lter es stammt aus dem Mai.
(14.06.2016, 19:49)
Nikolas Groeneveld :   Es gibt zurzeit auch Nachwuchs bei den Pinselohrschweinen.
Inzwischen ist das Jungtier auch mit der gesamten Familie auf der Aussenanlage zu sehen.
Nur leider ist der Vater des jetzigen Jungtiers auch der Vater seiner Mutter.
(14.06.2016, 19:47)
Nikolas Groeneveld :   @WolfDrei es k√∂nnte nat√ľrlich auch sein das am Holz jetzt keine Arbeiten mehr stattfinden.
Im Tierpark macht das Holz allerdings einen nat√ľrlicheren Eintrug als im Zoo, denn im Zoo sind es halt geschliffene,glatte Holzplatten die f√ľr den Eingangsbereich verwendet werden.
(14.06.2016, 19:42)
Nikolas Groeneveld :   Im letzen Beitrag befindet sich ein Fehler. Nat√ľrlich m√ľsste der Satz "Der Greifvogelfelsen ist zwar f√ľr Besucher gesperrt aber bisher konnte ich auch hier keine sonderlich gro√üe Baut√§tigkeit erkennen" lauten.
(14.06.2016, 17:57)
WolfDrei :   @N. Groeneveld: Wenn ich die verschiedenen Holzverkleidungen o. √§. im TP nehme (Pf√§hle des Leitsystems, Verkleidung der Lemurenfreianlage im Affenhaus, jetzige Holzkonstruktionen auf dem neuen Spielplatz) , wird offensichtlich das verarbeitete entrindete ``Rohholz`` auch rohfarben bleiben.
(14.06.2016, 15:43)
Nikolas Groeneveld :   Mir ist zudem aufgefallen das schon seit l√§ngerer Zeit einige Holzfiguren am Bisonhaus fehlen.
Ich hoffe das die Figuren nur restauriert oder zumindest bald ersetzt werden (es w√§re ja auch ziemlich sinnlos die Figuren f√ľr immer abzunehmen).
Zu den Bautätigkeiten:
-Im Vogelhaus wurden inzwischen W√§nde mit Vogelmotiven bemalt und im Afrikabereich findet sich jetzt auch eine Landkarte an der Wand (das Haus ist aber gr√∂√ütenteils immernoch nicht f√ľr Besucher begehbar).
Nur Schade das die Volieren nicht vergrößert werden ich finde sie ziemlich klein.
Urspr√ľnglich sollten ja zumindest die Papageienvolieren vergr√∂√üert werden bisher sieht es aber nicht dannach aus.
-Im Streichelzoo wurde ziemlich viel abgerissen die Zäune die stehen geblieben sind wurden rot angestrichen.
-Der Greifvogelfelsen ist zwar f√ľr Besucher gespeert aber bisher k√∂nnte ich aber auch hier noch keine sonderlich gr√∂√üe Baut√§tigkeit erkennen.
-Zum Eingangsbereich am Löwentor hoffe ich das man das Holz noch irgendwie verkleidet oder bemalt, aber so unfertig wie es jetzt aussieht wird man es wohl kaum stehen lassen.
Ausserdem gibt es am Elefantentor einen neuen Shop.
(14.06.2016, 15:26)
Nikolas Groeneveld :   Um beim Thema Menschenaffen zu bleiben:
Ivo soll wohl innerhalb der nächsten zwei Jahre an einen anderen Zoo abgegeben werden (wahrscheinlich in eine reine Männergruppe)
Damit sollen die Weibchen noch die Möglichkeit zur Zucht bekommen (Ivo soll wenn möglich durch ein zuchtfähiges Männchen ersetzt werden).
Vielleicht könnte man durch den Tod von Enche auch die zwei Gruppen haltung bei den Orang-Utans aufgeben, ich weiß aber nicht ob die Möglichkeit besteht die verbleibenden Weibchen der Enche-Gruppe mit den Tieren der Mano-Gruppe zu vergesselschaften oder die Tiere abzugeben.
(14.06.2016, 14:18)
Nikolas Groeneveld :   Den Schimpansen steht jetzt ein Holzunterstand zur verf√ľgung.
(14.06.2016, 14:08)
Erik Richter :   Es gibt leider traurige Nachrichten aus dem Zoo: Der Orang-Utan-Mann Enche musste am Montag eingeschl√§fert werden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/trauer-im-zoo-berlin-orang-utan-enche-wurde-eingeschlaefert/13661706.html
(01.06.2016, 00:14)
Erik Richter :   Noch einmal zu den Gnus: Auch diese Woche konnte ich im Erweiterungsgel√§nde au√üer dem einen Alpaka keine neuen Tiere sehen.
Vermutlich kannte entweder jemand den Unterschied zwischen Kudu und Gnu nicht oder die Autokorrektur hat aus Emus, ohne dass es jemandem aufgefallen ist, Gnus gemacht.
(29.05.2016, 21:46)
Erik Richter :   Es wird zur Zeit ein neues Haus f√ľr die Alpakas am L√∂wentor gebaut. Aus diesem Grund waren bis vor Kurzem ein paar Alpakas im Streichelzoo untergebracht und die anderen Tiere am Uferweg im ehemaligen Gehege des Darwin-Nandus, welcher dann auf die S√ľdamerika-Anlage im Erweiterungsgel√§nde kam. (Allerdings war das Schild f√ľr den Darwin-Nandu bei meinem letzten Besuch nicht mehr vorhanden und das Tier konnte ich auch nicht mehr sehen.)
Da nun aber auch der Streichelzoo umgebaut wird, wurde offenbar ein Tier (h√∂chstwahrscheinlich der Hengst) in das Erweiterungsgel√§nde und die √ľbrigen zum Gehege am Uferweg gebracht.
(24.05.2016, 13:36)
Michael Mettler :   Entf√§llt beim Ausbau des L√∂wentor-Eingangsbereiches die bisherige Alpaka-Anlage am Elefantenhaus bzw. wird sie zuk√ľnftig mit anderen Tieren besetzt sein?
(24.05.2016, 11:46)
Erik Richter :   @J√∂rn Hegner: Es sieht ganz danach aus: Als ich am Freitag nach Himmelfahrt dort war befand sich im gr√∂√üeren Teil der Anlage ein Alpaka und im kleineren separierbaren Teil ein Blessbock. (In beiden F√§llen handelt es sich wahrscheinlich um ein m√§nnliches Tier.)
@Michael Mettler: Gnus konnte ich nicht entdecken. Ist aber wie gesagt schon ein paar Tage her. Ich werde diese Woche noch einmal nachsehen, aber es w√ľrde mich ebenfalls sehr wundern.
(23.05.2016, 23:05)
WolfDrei :   Aus der Zeichnung ist der Fl√§chenbedarf nicht eindeutig abzulesen. Sicher sind die ehemaligen Moschustier-, Axis-H.- , MiluH-, Wasserreh und Puduanlagen betroffen. Einige Wasserrehe hatten ja die ehemalige Prinz-Alfred-H.-Anlage bekommen, die sich jetzt auf der (wieder ehemaligen) Sumpfh. -Anlage befinden. Der `` Rundbau`` beherbergt nur die China-Muntjaks. Gegen√ľber w√§ren dann Waldrener, ``irgendeine`` Sikaform, Wasserrehe, die P-A-H und gegen√ľber dem Antilopenhaus die Barashingas
(21.05.2016, 20:28)
Michael Mettler :   http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/nobel-nobel-die-neue-panda-parzelle-im-berliner-zoo

Nach dem Entwurf zu urteilen scheint der Eingriff ins Hirschrevier f√ľr die Pandas nun doch gr√∂√üer zu werden als in den ersten Planskizzen angedeutet war. Man erkennt als Anhaltspunkt rechts vom Pandahaus das historische Hirschhaus. Dessen "Pudu-Seite" (Sind die da noch untergebracht? War l√§nger nicht dort) bleibt offenbar teilweise f√ľr Huftiere erhalten, denn man sieht auf der Skizze Tiere, die vielleicht Muntjaks darstellen sollen. Aber die andere Gehegeseite des Hauses scheint zuk√ľnftig nur noch Zufahrt f√ľr das Panda-Haus zu sein. Das linke Pandagehege soll nun offenbar - im Gegensatz zu einer √§lteren Skizze - quer durch den gesamten Gehegekomplex bis an den "inneren" Besucherweg reichen. Von diesem Komplex des Hirschreviers scheint also neben der genannten Muntjak(?)-Anlage nur noch die Freianlage gegen√ľber dem Antilopenhaus "√ľbrig zu bleiben", und da d√ľrften dann ja zuk√ľnftig die Davidshirsche stehen.

Auf die zuk√ľnftige Nutzung des Kleinhirsch-Rondells bin ich gespannt. Ich gehe davon aus, dass das historische Stallgeb√§ude stehen bleibt, aber ich kann mir aus schautechnischen Gr√ľnden nicht vorstellen, dass auch die Komplett-Umgitterung erhalten bleibt. Anbieten w√ľrde sich ja eine Umgestaltung f√ľr Kleine Pandas...
(21.05.2016, 10:37)
Michael Mettler :   http://www.restaurant-news.de/das-stue-berlin-bekommt-eigenen-zoo-eingang

Sind die Alpakas jetzt tatsächlich im Erweiterungsgelände untergebracht, und gibt es dort neuerdings Gnus? Oder sind das nur zoologische Schnitzer der Redaktion?
(21.05.2016, 10:07)
J√∂rn Hegner :   hat der zoo berlin inzwischen auch keine japanischen seraus mehr und was kommt in den gehege davon jetzt rein .
(14.05.2016, 15:08)
Klaus Schueling :   Zoo-Delegation reist nach Peking [Pressemeldung Zoo Berlin]

Erste Panda-Gespr√§che mit der Chinesischen Beh√∂rde f√ľr Artenschutz und Forst
Heute reisen Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem, der zoologische Leiter Dr. Ragnar K√ľhne sowie der Gesch√§ftsf√ľhrer des Architekturb√ľros dan pearlman Erlebnisarchitektur Kieran Stanley nach Peking. Ziel der Reise sind erste Gespr√§che √ľber den Umzug von einem Pandab√§ren-P√§rchen nach Berlin.

Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Staatsbesuch in China im Oktober 2015 bereits angek√ľndigt hat, wird der Zoo Berlin wieder Pandas bekommen. Seither laufen die Planungen f√ľr eine neue gro√üz√ľgige Panda-Anlage auf Hochtouren. F√ľr das B√§renpaar wird gemeinsam mit den erfahrenen Architekten von dan pearlman ein artgerechtes sowie naturnahes Zuhause f√ľr die sympathischen Artenschutzbotschafter - die Gro√üen Pandas ? geschaffen.

?Wir hoffen, dass wir noch in diesem Jahr den ersten Spatenstich f√ľr die neue Panda-Anlage realisieren k√∂nnen, sodass wir schon im kommenden Jahr die B√§ren nach Berlin holen k√∂nnen?, freut sich Zoodirektor Dr. Andreas Knieriem. ?In Peking werden wir mit den chinesischen Beh√∂rden abstimmen, welche Tiere wir erhalten werden und vor allem wann wir die Pandas nach Berlin holen k√∂nnen.?

Der Zoo Berlin verf√ľgt √ľber jahrzehntelange Erfahrung in der Haltung von Pandas. Angelehnt an die Architektur des ehemaligen chinesischen Musik-Pavillons soll auf dem derzeitigen Hirsch-Areal die neue Heimat der beiden B√§ren entstehen.

Im Anschluss an den Pekingaufenthalt schaut sich die Zoo-Delegation in Seoul die neue Panda-Anlage der Architekten von dan pearlman an. Diese Anlage wurde am 21. April 2016 neu eröffnet.

Am 5. November 1980 traf das erste Panda-Pärchen Bao Bao und Tjen Tjen ? 1978 in China geboren ? als Staatsgeschenk des chinesischen Regierungschefs Hua Guofeng an Bundeskanzler Helmut Schmidt in Berlin ein. Nach dem Tod von Pandadame Tjen Tjen, zu Deutsch ?Himmelchen?, im Februar 1984 lebte Bao Bao (dt. ?Schätzchen?) zunächst als Junggeselle in der Hauptstadt.

Im April 1995 kam Yan Yan, ?die Sch√∂ne?, als Leihgabe aus Peking in den Zoo Berlin. Vor den Toren des Zoos bildeten sich Menschenschlangen, alle wollten die neue Herzdame an Bao Baos Seite in der Hauptstadt begr√ľ√üen. F√ľr niedlichen Panda-Nachwuchs sollten die zwei fortan sorgen, doch der erhoffte Babysegen blieb, trotz vieler Versuche, bis zuletzt aus. Am 26. M√§rz 2007 verstarb ?die Sch√∂ne? im Alter von 22 Jahren an einer Darmverstopfung.

Am 22. August 2012 fand auch Bao Bao im hohen Alter von 34 Jahren seine letzte Ruhe. Bis dahin war der stolze B√§r der √§lteste m√§nnliche Panda der Welt. Bis Sommer 2015 war Yan Yan an der Seite ihres Gef√§hrten Bao Bao (1978 - 2012) in der Sonderausstellung ?PANDA? im Museum f√ľr Naturkunde Berlin zu bestaunen ? ein geb√ľhrender Abschied f√ľr die beiden Zoo-Lieblinge.

Pandas z√§hlen zur Familie der Gro√üb√§ren. Einst erstreckte sich ihr Lebensraum vom Nord-Osten Chinas bis nach Myanmar und Vietnam. Heute findet man die Pflanzenfresser lediglich in den lichten Laub- und Nadelw√§ldern der chinesischen Bergregionen rund um die Provinzen Sichuan, Shaanxi und Guanzu. Wie die letzte gro√üe Pandaz√§hlung zeigt, leben 2014 mindestens 1.864 Tiere in freier Wildbahn, das sind 17% mehr als noch 2004 (laut SFA, der staatlichen Forstbeh√∂rde Chinas). Trotz aller Schutzbem√ľhungen ist das √úberleben der Tiere in freier Wildbahn noch immer nicht gesichert ? vielmehr wird der Gro√üe Panda als ?stark gef√§hrdet? in der Roten Liste f√ľr bedrohte Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN) eingestuft.
(26.04.2016, 08:06)
WolfDrei :   zu den chines. Leoparden siehe unter Tierpark
(19.04.2016, 10:12)
Erik Richter :   Aller guten Dinge sind drei.
(17.04.2016, 15:41)
Erik Richter :   Zweiter Versuch...
(17.04.2016, 14:56)
Erik Richter :   @WolfDrei: Ich bin mir nicht sicher, ob ich Sie missverstanden habe, aber noch lebt im Tierpark ein China-Leopard. (Anbei das Beweisfoto. Wenn ich mich bei einem Gespr√§ch zwischen der Pflegerin Frau Berkling und einem Azubi nicht verh√∂rt habe, ist es ein Weibchen.)
Sollten Sie jedoch gemeint haben, dass es im Tierpark kein Zuchtpaar mehr gibt, ziehe ich meinen Einwand nat√ľrlich zur√ľck.
(17.04.2016, 14:50)
Michael Mettler :   Wobei ich - abseits des Themas Berlin - wirklich bemerkenswert finde, dass die aktuelle Rekordhalterin vor Fatou ausgerechnet jenes Gorillaweibchen ist, das f√ľr den Zoo Columbus/Ohio seinerzeit die Welterstzucht der Art bedeutete.
(15.04.2016, 15:03)
WolfDrei :   Am Mittwoch hat im Zoo Gorilla-Dame Fatou ihren (gesch√§tzten) 59 Geburtstag gefeiert. Sie sei damit der gegenw√§rtig zweit√§lteste noch lebende Gorilla in einem Zoo.
(15.04.2016, 13:39)
Oliver Muller :   Vielleicht werden es ja doch die Amurer aus dem TP, die hatte ich vergessen. Oder die kommen statt Nordchinesen in die TP-"Mandschurei".
(30.03.2016, 07:13)
WolfDrei :   Das gro√üe Problem: wohin mit den Katzen, wenn Zoo-Raubtierhaus und ABH gleichzeitig renoviert werden (k√∂nnten)?
Ansonsten: der TP hat keine Chinesen mehr, im Zoo ist der Perserkater mit 15 verstorben, die Katze ist auch nicht mehr die J√ľngste.
(29.03.2016, 20:08)
Oliver Muller :   Wurden eigentlich inzwischen n√§here Details zu den Pl√§nen f√ľr das Raubtierhaus mitgeteilt? Seien es Baupl√§ne oder Artenlisten? Es stand ja bereits in der Presse, dass L√∂we, Tiger, Jaguar und Leopard bleiben sollen. Wenn der Plan konsequent verfolgt werden soll, in Zoo und TP sich erg√§nzende Artenbest√§nde zu zeigen, w√ľrden damit ja auf den Zoo Indische L√∂wen (aus dem TP?) und Malaiische Tiger (wie bisher) entfallen. Hinzu k√§men die Jaguare. Also ein beheiztes Haus f√ľr warme Arten. Bleibt die Frage nach der Leoparden-UA spannend: im TP China- und Java-Leoparden, im Zoo dann im warmen Haus kalte Perser (wie bisher) oder ebenfalls kalte Amurer (m.E. eher unwahrscheinlich) oder doch warme Javaner, um die Zuchtbasis gemeinsam mit dem TP auszubauen? Oder vielleicht sogar zwei UA, z.B. Javaner im Haus und Amurer in einer Freianlage?
(29.03.2016, 18:54)
WolfDrei :   Jahresbericht 2015 am letzten Dienstag: im Wesentlichen wurden angeschobenen Projekte und deren Baubeginn genannt: der neue Eingangsbereich am L√∂wentor, Malereien um das Elefantentor, Nutzung von LED-Leuchten zur besseren Sichtbarmachung von Tieren und auch gestalterischen Schwerpunkten im Aquarium.
Schwerpunkt auch der Diskussion: Große Pandas. Ists sicher? Was kostet es? Wohin?. An der Sichtachse des Elefantentores steht das chinesische Tempelchen - links und rechts dann die Freianlagen, getrennte Unterbringung. Offensichtlich geht es langsam an die Anlage: heute erfuhr ich, dass die Axishirsche weg sind? ausgelagert sind?
An dem Dienstag auch Tiertransporte: es sollen 4 oder 5 Gaure sein (Bestand wohl jetzt 2,4 (war zwischenzeitlich etwas zu voll), auch 3 Kisten bei den S√§belantilopen. Auch einige (?) Sib. Steinb√∂cke (war etwas M√§nnchen-br√ľtig).
Wichtig: Bongo und Milu k√∂nnten wieder existieren, man w√ľrde Artikel sammeln. Ein F√ľhrer in alter Art wohl eher nicht mehr.

(01.03.2016, 20:47)
WolfDrei :   Ansonsten waren alle tropischen/subtropischen Rinder bei -6¬įC auf der Au√üenanlage (Banteng, Gaur, Anoa, Rotb√ľffel) - hier ein Anoa - im Sommer kaum zu sehen.
(24.01.2016, 12:30)
WolfDrei :   und wenn sich Springaffen zugetan sind, verdrillen sie ihre Schw√§nze
(24.01.2016, 12:25)
WolfDrei :   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
(24.01.2016, 12:21)
WolfDrei :   Die beiden Bonobojungtiere sind gut integriert
(24.01.2016, 12:18)
WolfDrei :   Nach diesem "hochwissenschaftlichen " Einstieg (ich komme aus der Biochemie) ein Blick in das Affenhaus: bei den Orangs gab es Extraspeise, eine Art Joghurt in einem engen Gef√§√ü: dazu mu√ü ein St√∂ckchen an einem Ende zerbissen werden, damit m√∂glichst viel daran bleibt.
(24.01.2016, 12:13)
WolfDrei :   Schnelldurchlauf durch den Zoo vor Beginn des gro√üen Schneeschmelzens:
Irgendwie habe ich das Gef√ľhl, dass Turakos wieder h√§ufiger gehalten werden. Bez√ľglich ihrer F√§rbung sind sie ja bekannt daf√ľr, dass sie einen besonderen intensiven roten Farbstoff besitzen, der nur bei Ihnen ( den Musophaginae) vorkommt. Es ist ein Farbstoff, der in der Grundstruktur (einem Porphyrin-Derivat) dem sauerstoffbindenden Blutfarbstoff √§hnelt - nur dass anstelle (allgemein gesprochen) des Eisens dieses Turacin einen Kupferkomplex mit dem Porphyrinringsystem bildet. Ein Turako in der Fasanerie war gerade bei intensiver K√∂rperpflege, so dass dieses Bild gelang. Im Fliegen ist das ja kaum m√∂glich. da die entsprechenden Federn normalerweise in der Ruhe durch die Deckfedern abgedeckt sind. Das Turacin ist √ľbrigens bei leicht basischem Wasser abwaschbar.
(24.01.2016, 11:44)
Sacha :   @WolfDrei: Ganz herzlichen Dank vorerst. Hoffe nun, dass sich noch mehr melden bzw. auch die √ľbrig gebliebenen Fragen beantwortet werden k√∂nnen.
(21.01.2016, 11:47)
WolfDrei :   @ Sacha: Zu den anderen Fragen:

3. Aquarium: ich sage nur: Denkmalschutz. Ansonsten gibt es dort im linken Teil Dienstwohnungen, auch fr√ľhere Chefs wohnten da so wie auch oberhalb des "Freiland"aquarienneubaus.

4. Hinterland der Ameisenb√§ranlage zum Kanal: viel Platz ist da nicht: Anfahrt/Zugang f√ľr Mitarbeiter, die dort eine Dienstwohnung haben. Das ist jener Ziegelbau, der das Nashornhaus √ľberragt. Dazu wohl auch Lagerplatz. Die Anlage davor ist jetzt Interimsanlage f√ľr Lamas, fr√ľher (f√ľr mich ab 91) waren da mal Wasserv√∂gel, die Volieren waren √úberwinterungsanlagen f√ľr V√∂gel.


(21.01.2016, 10:13)
WolfDrei :   ,,@Sacha: ein kleiner Versuch, eine teilweise Antwort zu geben auf 2 Deiner Punkte

1. "Riesenradprojekt": offensichtlich weiter f√ľr das Gel√§nde offen, wenn auch nicht unbedingt mit der vor 10 Jahren angedachten Riesenrad-Planung.

2006 wurde das Projekt, das von einem Berliner get√§tigt werden sollte, durch einen Gebietsdeal mit dem Zoo-Aufsichtsrat in Gang gebracht (2 Gegenstimmen bei 10 positiven f√ľr die Umnutzung). Die Fl√§che betr√§gt 13 000 m2. Der Zoo erhielt daf√ľr das neue Wirtschaftsgeb√§ude (damals geplant f√ľr 10.4 Mio, als "Sahneh√§ufchen" noch 3-4 Mio darauf). Das Rad-Konsortium erhielt aber f√ľr das Rad kein Geld - das Ding sollte gesch√§tzte 120 Mio kosten, auch Ansch√ľtz verzichtete.
Theoretisch h√§tte der Senat f√ľr 25 Mio das Gel√§nde 2012 zur√ľckkaufen k√∂nnen , tat es aber nicht. Es d√ľmpelte weiter. Im April 2015 ging das Gel√§nde an einen M√ľnchener Investor, der aber dieses Filetst√ľck aber auch durchaus anders vermarkten wollte - ihm wurde aber mitgeteilt, dass immer noch
das Planungsrecht f√ľr ein Rad existierte. Vom Investor gro√ües Staunen. Der Senat hat mittlerweile andere Vorstellungen: Laut Zeitungsbericht von 2015:

" Der Senatsverwaltung f√ľr Stadtentwicklung schwebt dem Vernehmen nach vor, 50 Prozent der Fl√§che f√ľr Wohnungen zu reservieren, davon ein Viertel mit preisgebundenen Mieten. Studentisches Wohnen steht auch auf der Wunschliste.
Die andere H√§lfte des Areals soll der Erweiterung des Campus f√ľr die Technische Universit√§t (TU) und die Universit√§t der K√ľnste (UdK) dienen. Seit 2009 gibt es einen Masterplan, um den Hochschulstandort auszubauen, st√ɬ§dtebaulich aufzuwerten und besser in die City West zu integrieren. Es sollen auch zus√§tzliche Wege und Gr√ľnfl√§chen entstehen, die den Campus √ľber die Schleuseninsel mit dem Gro√üen Tiergarten verzahnen. An die Qualit√§t der Architektur f√ľr die neuen Geb√§ude stellen Senat und Bezirke hohe Anspr√ľche, das gilt nicht zuletzt f√ľr die Gestaltung der Erdgeschosse."

(alles von mir aus verschiedenen Zeitungsartikeln gezogen)

Und weiter?

2. Botschaftsviertel mit der spanischen Botschaft:

Bisher galt bei Raumdeals des Zoos:" gibste was, kriegste woanders was". Insofern war das neue Gel√§nde im Tiergarten DER ERFOLG von Professor Kl√§s - aber in einer ganz anderen politischen Situation der "Inselstadt" vor ca. 45 Jahren. An ebenfalls Nutzung der damals teilweisen Ruine der Botschaft f√ľr den Zoo biss auch er sich die Z√§hne aus. Bei den Bodenpreisen von heute ist das wohl √ľberhaupt nicht mehr denkbar.

(20.01.2016, 17:02)
Sacha :   Ich baue in Gedanken gerade den Zoo Berlin um und habe dazu einige Fragen, die mir die Berlin-Kenner hoffentlich beantworten k√∂nnen (da Pressemeldungen dazu fehlen, sich teilweise widersprechen oder nicht aktuell sind):

1. Wurde damals der gesamte Bereich des Wirtschaftshofes jenseits der Bahngleise an die Riesenrad-Betreiber verkauft oder nur ein Teil davon? Und falls nur ein Teil: Wie gross ist die Restfl√§che f√ľr den Zoo und wird die Infrastruktur darauf noch dringend gebraucht oder k√∂nnten die entsprechenden Dienstleistungen/Lager (auch) √ľber bzw. durch den Tierpark durchgef√ľhrt werden?
2. Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Riesenrad? K√∂nnte das Gel√§nde ggf. zur√ľckgekauft werden?
3. Wie gross sind die Chancen, die Spanische Botschaft doch noch zu einem Wegzug zu bewegen und deren Gelände dem Zoo zuzuschlagen?
4. Wäre es möglich, die Lichtensteinallee zu schliessen bzw. Richtung Nordwesten bis an den Rand des Neuen Sees zu versetzen und den Geländegewinn dem Zoo zuzuschlagen?
5. Zwischen Landwehr-Kanal und Katharina-Heinroth-Ufer gibt es m. W. (oder gab es zumindest mal) s√ľd√∂stlich der heutigen Ameisenb√§ren-Anlage ungenutztes Gel√§nde. Wem geh√∂rt dieses?
6. Könnte das bestehende Aquariengebäude bis zum Elefantentor-Eingang ausgebaut werden? Und könnten das bestehende Gebäude generell auf drei komplette Etagen erhöht werden (zumindest dort, wo man nicht auf den Lichteinfall durch Dachfenster angewiesen ist)?
7. Gem√§ss "Der Zoo Berlin im Spiegel seiner Bauten" gibt es in der zweiten Etage (Reptilienabteilung) direkt √ľber dem Ex-L√∂ffelst√∂r-Rundbecken ein f√ľr Besucher nicht zug√§ngliches "Gew√§chshaus". K√∂nnte dies nicht mit Tieren besetzt und den Besuchern zug√§nglich gemacht werden?

Schon jetzt herzlichen Dank f√ľr die Beantwortung der Fragen und f√ľr Eure M√ľhen. (Mein Post h√§tte auch in den Thread "Ich hab da mal ne Frage" gepasst, aber ich erhoffe mir hier gr√∂ssere Aufmerksamkeit).
(13.01.2016, 09:47)
Mark Meier :   Laut Facebook rechnet man mit einer Er√∂ffnung des Vogelhauses erst f√ľr den Fr√ľhsommer 2016.
Ansonsten soll es bald mit dem Umbau des Raubtierhauses los gehen.
Und bei den Kiwis wird Nachwuchs erwartet.
(02.01.2016, 10:52)
WolfDrei :   Im fr√ľhen "Rest-Arbeitslicht" fotografiert: Rostkatze im Nachttierhaus. Ein 2. Paar (fast nie zu sehen) befindet sich im Erdgeschoss.
(31.12.2015, 11:56)
WolfDrei :   Schnelldurchlauf Zoo Berlin

- das Vogelhaus wurde nun doch noch nicht den Besuchern freigegeben - nur die Toiletten und ein Imbißstand sind nutzbar.
- bez√ľglich der Pandas ist noch keine Aktivit√§t zu sehen - der Vertrag ist ja auch noch nicht in ¬ďT√ľchern¬Ē. Die zwischen Pudu- und Sikagehegen aufgerissenen Wege sind nach Verlegungsarbeiten wieder geschlossen und mit Mosaiksteinen belegt worden.
A propos Pudus: erstmals sah ich 4 Tiere, davon 3 fotografierbar.
- im Nachttierhaus gab es eine Geburt bei den Wickelbären - nicht gerade alltäglich.
anbei: Pudus
(31.12.2015, 11:53)
WolfDrei :   nochmals
(03.12.2015, 17:45)
WolfDrei :   Gerenukaltbock
(03.12.2015, 16:40)
WolfDrei :   Eine "besondere" Winterfarbe des Fells sah ich bei der alten Sichuan-Kuh. Bisher waren die K√ľhe im Winter eher stroh-grau.
(03.12.2015, 16:37)
WolfDrei :   Wieder Schnelldurchlauf - aber bei Sonnenschein.
Die Buddelarbeiten im Hirschrevier erweisen sich als Leitungsverlegungsarbeiten. Der Durchlauf im ¬ďGreifvogelfelsen¬Ē ist frei - gro√üe Arbeiten waren nicht zu sehen: Vielleicht waren es Sicherungsarbeiten an den Felsenaufbauten, auch schien neue Farbe aufgetragen zu sein. Die Schw√§rzung der Edelstahlgitter am Vogelhaus geht dem Ende entgegen - nunmehr die Papageienau√üenanlagen. Innen wurde Australien (die Freianlage) dem Afrikabereich zugeschlagen mit Abbau der Zwischenwand. Innen sollen letzte Malerarbeiten anstehen und Neupflanzungen. Der L√∂wentor-Eingangsbereich ist gro√ür√§umig f√ľr den neuen Kassenbereich abgesperrt.
Tierisch keine √úberraschungen: aber erstmals sah ich bei den Ringelschwanzmungos ein Jungtier.

(03.12.2015, 16:33)
Oliver M√ľller :   Hat schon jemand das Original des ZEP irgendwo im Netz gefunden?
(18.11.2015, 22:10)
WolfDrei :   Gering zu gro√ü: nochmals
(18.11.2015, 17:23)
WolfDrei :   Schnellbesuch im Zoo bei zun√§chst schlimmem Wetter.
Der ¬ďMast¬Ē in der Greifvogelanlage war offensichtlich nur ein ¬ďHilfsger√§t¬Ē. Die Anlage im inneren Bereich ist aber weiter weder begehbar noch einsehbar. Ansonsten gibt es weitere Baustellen: gerade wird der Weg zwischen Sika und Wasserrehanlage aufgerissen, das neue Vogelhaus ist nun vollst√§ndig geschlossen (also Umbau im Inneren) und auch im Aquarium sind Abteilungen (Schlangenabteil) und einzelne Becken/Aquarien sowie die Decke im Erdgescho√ü ¬ďin Arbeit¬Ē.
Das Mandschukranichpaar befindet sich auf der Hirschziegenantilopenanlage - die eigentlichen Bewohner schauten sich die Neuen noch recht reserviert mit gro√üem Abstand an. In Verbindung mit diesem Umzug aus dem TP: ein TP-Dauerbesucher sagte mir, dass am Dienstag die HusarenMK nach Leipzig gingen, im ¬ďAustausch ein Moschustierweibchen aus Leipzig in den TP.
Und erstmals nach langer Zeit sah ich einen Pudu - wenn auch im Absperrgehege
Anbei der ¬ďalte¬Ē Gerenukbock des TP aus dem Antilopenhaus.

(18.11.2015, 17:18)
WolfDrei :   Das war im "tempor√§ren" Wasser - nun in seiner eigentlichen "Wanne"
(17.11.2015, 15:20)
WolfDrei :   Heute erscheint mir die Darstellung des Planes und der Beschreibung in der "BZ" gelungener als in "meiner Berliner Zeitung" (insbesondere heute die zeichnerische Darstellung) - oftmals sollte man den Interpretationen der Journalisten nicht unbedingt folgen.
Bez√ľglich der Darstellung eines schwimmenden Panzernashornes an einer Glaswand habe ich so Bedenken (unabh√§ngig von der Glasst√§rke heutiger Anlagen) - heute sah ich n√§mlich die 2 Tonnen von Belur sich durch die Anlage w√§lzen!
Zur Erweiterung der Schimpansenanlage: die m√ľsste dann m√§chtig junge Zuf√ľhrung zur jetzigen Rentnertruppe erfolgen, um etwas an Tieren sehen zu k√∂nnen.
Bez√ľglich des Flugvolierenmastes werde ich trotz des Wetters morgen nachschauen, habe einen Termin im "Westen".
(17.11.2015, 15:13)
Michael Mettler :   Eine der Quellen gibt an, dass im Raubtierhaus unter den Gro√ükatzen u.a. Amurtiger "bleiben" werden, die aber jetzt gar nicht im Bestand sind. Falls damit nicht eine "Zwischenlagerung" der TP-Amurtiger gemeint ist, die laut dortigem ZEP aus dem ABH weichen und auf ihren neuen Platz im Parkteil "Mandschurei" noch warten m√ľssen, w√ľrde ansonsten eine neue Doublettenhaltung auf Kosten einer anderen Unterart geschaffen. Von den vier Kleinkatzenarten sollen nur zwei bleiben, der Ozelot wird als definitive Abgabe genannt - bliebe der Kandidatenkreis Sandkatze, Rostkatze, Jaguarundi.
(17.11.2015, 11:07)
Sacha :   Die Laufhalle f√ľr Elefanten find ich toll, SOFERN wie auf der Darstellung tats√§chlich auf die Sch...-Schaukelseile verzichtet wird.
(17.11.2015, 10:50)
Michael Mettler :   Jetzt gibt es mehr Infos zum Ziel- und Entwicklungsplan des Zoos, am ausf√ľhrlichsten hier:
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/so-schoen-soll-der-zoo-in-der-zukunft-werden

Der Hammer darin: Die historische Elefantenpagode soll "auferstehen" (nat√ľrlich modifiziert f√ľr zeitgem√§√üe Tierhaltung und beschr√§nkt auf Nash√∂rner und Tapire)! Mit dem Strau√üenhaus-Grundriss lag ich zwar falsch, aber die Stilbau-Richtung war schon nicht schlecht ;-)

"Romantische Mitte" f√ľr Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier war richtig gedeutet, hier sollen lediglich die Freianlagen z.B. durch Zusammenlegen "aufgewertet" werden, ebenso beim Antilopenhaus. Der Bereich Einhuferrevier/Erdhaus soll offenbar baulich unver√§ndert bleiben. Zusammenlegungen (hier nicht anders zu erwarten) auch an den Affenh√§usern und dem Raubtierhaus, dazu im B√§renrevier (Tropenb√§renanlagen, Erweiterung Eisb√§renanlage offenbar um die Braunb√§r-Wolfsanlage?) und bei den Robben.

Mit der Vermutung einer transparenten Laufhalle zwischen zwei Geb√§udetrakten f√ľr Elefanten lag ich richtig, die ver√∂ffentlichte Innenansicht zeigt etwas, das sehr an das M√ľnchener Giraffenhaus erinnert. Am Greifvogelfelsen soll tats√§chlich eine Gro√üvoliere entstehen (der von WolfDrei gesehene Mast?), eine √úberraschung ist eine neue Takinanlage in N√§he Elefantentor (anscheinend das jetzige Asiengehege?). Zudem soll es einen Erweiterungsanbau am Aquarium geben, der aber jetzt anders aussieht als auf dem in Zusammenhang mit den Pandas ver√∂ffentlichten Masterplan.

Apropos, rbb kennt nicht nur den Unterschied zwischen geschenkten und geliehenen Pandas nicht, sondern offenbar auch nicht den zwischen Zoo und Tierpark (da gleich zwei Mal sehr ungl√ľcklich formuliert):
https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/11/zoo-berlin-stellt-entwicklungsplan-vor.html
(17.11.2015, 10:43)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Ebenfalls dank Ausklapp-Display habe ich in solchen F√§llen nicht nur √úBER blickdichte Absperrungen hinweg "sehen" k√∂nnen, sondern auch schon mal drunter durch :-)
(04.11.2015, 19:25)
WolfDrei :   @MM. Danke - da komme ich auf etwa 2.10 m ! Und dann hat meine Kamera auch noch ein ausklappbares Display zum Suchen. Beim n√§chsten Mal also!
(04.11.2015, 18:23)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Alpaka, Lama und Rentier sind in der ZEP-Leitartenliste f√ľr den Tierpark bereits f√ľr die "Farmen der Welt" angef√ľhrt, an anderen Gro√ühuftieren allerdings nur Poitou-Esel, Watussirind und Nellore-Zebu - und die hat der TP alle schon selbst im Bestand.

Was Absperrplanen betrifft: Daf√ľr sind einh√§ndig bedienbare Kameras praktisch, mit ausgestreckten Arm sind auch zwei Meter zu schaffen ;-)

(04.11.2015, 17:53)
WolfDrei :   @MM: Ich glaube nicht , dass man an der eingestellten Planskizze schon gro√üe bauliche Ver√§nderungen erkennen kann - eigentlich ist das der origin√§re Zooplan . Ich erkenne eigentlich nur 4 "Abweichungen":
1. Eingang Löwentor
2. Elefantenumsiedlung
3. dieses seltsame gr√ľne Quadrat rechts vom Aquarium: im l√§nglichen Bereich waren mal kleine Pandas und Muntjaks, jetzt steht da noch noch "Leda und der Schwan" - ansonsten ist das ein dunkler Gang
und-wenn man es denn will : das Pandagelände.
(04.11.2015, 17:49)
WolfDrei :   @MM: Nicht am sondern im "Innengang" des Greifvogelfelsens. Ein Einblick war von keiner Seite m√∂glich, da die Absperrplanen an die
2 Meter hatten. Der Mast, der deutlich die Felsenh√∂he √ľberragte, k√∂nnte nat√ľrlich auch eine "Hebekonstruktion" f√ľr Bauarbeiten sein.
Noch zu den "Spekulationen " bez√ľglich eines Hin-und-Herschiebens von TP - ZOO-Tieren: einige "gute Arten" k√∂nnten nat√ľrlich auch in Haustiere "umgewidmet" werden und in den Farmen der Welt im TP landen: Lamas, Hausrener, Alpakas, Dromedare, Trampeltiere, Gayale, Wasserb√ľffel, Kerabaus etc.
(04.11.2015, 17:19)
Mark Meier :   @Oliver M√ľller: Der Senat wird dem Zoo mE ohnehin keinen m√ľden Heller mehr √ľberlassen, selbst wenn die Stadt durch einen modernen, erfolgreichen und attraktiven Zoo erheblich profitiert. Von daher sehe ich da momentan keine Konkurrenzsituation.
(04.11.2015, 13:58)
Oliver M√ľller :   @Michael Mettler:
Ich meinte damit auch eher mögliche Fördermittel vom Stadtrat - in Berlin wohl Senat genannt.
(04.11.2015, 13:19)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Wo in etwa steht eigentlich der erw√§hnte Stahlmast am Greifvogelfelsen? Sieht der danach aus, als k√∂nnte er als Mast einer gr√∂√üeren Netzkonstruktion dienen? Auf der hier diskutierten Planskizze des Zoos ist jedenfalls noch der bisherige Zustand mit vielen Einzelvolieren eingezeichnet.
(04.11.2015, 10:39)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Die verf√ľgbaren finanziellen Mittel des Zoos und des Tierparks haben wenig miteinander zu tun, es sind immerhin getrennte Firmen mit sehr unterschiedlichem Eigenverm√∂gen und daraus resultierenden M√∂glichkeiten.

Der Umriss des neuen Nashorn-Tapir-Hauses erinnert √ľbrigens tats√§chlich an den des historischen Strau√üenhauses, dessen Wiedererrichtung (wenn auch nicht an der Ursprungsstelle, die nicht mehr zum Zoogel√§nde geh√∂rt) einmal angedacht war. Da mit dem Chinesischen Musikpavillon ein anderer historischer Stilbau wiedererweckt werden soll, scheint mir ein "Strau√üenhaus reloaded" gar nicht so unwahrscheinlich.
(04.11.2015, 09:07)
Oliver M√ľller :   Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Delfinarium in den n√§chsten 10, 20 Jahren in Deutschland nicht neu gebaut werden wird. Kein Zoodirektor, der bei Verstand ist, wird sich das antun. Au√üerdem w√§re eine solche spektakul√§re Neuerung sicherlich in den bereits vorgestellten Pl√§nen enthalten gewesen.

Alles in allem tippe ich eher darauf, dass sich im Zoo abgesehen von den Pandas, den angek√ľndigten Umz√ľgen und der Abgabe von ein paar Doubletten mit dem TP nichts Gro√ües √§ndern wird. Der Zoo ist ja so wie er ist eigentlich ganz gut aufgestellt und muss nur an ein paar Stellen modernisiert werden.
Verf√ľgbare finanzielle Mittel braucht Knieriem ja eher im TP und da hat er ja schon genug Zirkus, das genehmigt zu bekommen.
(04.11.2015, 07:35)
Tim Meschke :   Was soll das eigentlich f√ľr ein langgestrecktes Geb√§ude sein, das direkt an das Aquarium grenzt und die Zoo-Mauer entlang l√§uft? Ein Parkhaus? Oder vielleicht ein Delfinarium, das auch Kl√∂s 1969 im Sinn hatte? Oder gar ein Hai-Aquarium, das sich J√ľrgen Lange damals w√ľnschte, das aber nie zustande kam?
(03.11.2015, 20:40)
Michael Mettler :   Ich versuche mich weiterhin an der Entzifferung der noch fraglichen Bereiche. F√ľr den zentralen Teil l√§ge "Historische Mitte" zwar auf der Hand, dazu scheint mir das Schriftbild des ersten Teils aber nicht zu passen. K√∂nnte das wom√∂glich "Romantische Mitte" hei√üen...? Und der Schriftzug beim Sumpfvogelpanorama passt tats√§chlich gut zu Mark Meiers Deutung "Sumpfv√∂gel". Auch mit "Raubkatzen" beim Raubtierhaus gehe ich jetzt konform, f√ľr meine Deutung "Raubtiere" ist der Text zu lang. Beim Kinderzoo k√∂nnte man "Kinderland" hineinlesen.
(03.11.2015, 17:50)
Michael Mettler :   An Koalas habe ich auch schon gedacht, gerade weil "Beuteltiere" dort steht und nicht "K√§ngurus". W√§re nicht das erste Nashornhaus, das f√ľr Koalas umger√ľstet w√ľrde - siehe Wien...

Mal sehen, ob in irgendeinem der Bereiche auch Cameliden unterkommen, denn sowohl das Kamelhaus als auch die Pampa am Landwehrkanal werden verschwinden. Im TP stehen Dromedare nicht mehr im ZEP, w√§ren also "f√ľr den Zoo frei".
(03.11.2015, 14:24)
Mark Meier :   Auf den Beuteltierbereich bin ich auch stark gespannt! Beim Zoo k√∂nnte ich mir auch gut vorstellen, dass versucht wird Koalas, Beutelteufel oder √§hnliche Kaliber zu organisieren - zumindest mittelfristig. Ansonsten k√∂nnten es nat√ľrlich auch diverse K√§ngurus werden oder auch Opossums, Schnabeligel etc.
(03.11.2015, 12:44)
Michael Mettler :   Da haben Mark Meier und ich wohl gleichzeitig geschrieben ;-)
(03.11.2015, 12:31)
Michael Mettler :   Ich gehe mal im Uhrzeigersinn in der Skizze auf der Zoo-HP vor: Der Bereich oberhalb von "Eingang L√∂wentor" hei√üt definitiv "Nash√∂rner & Tapire" und enth√§lt ein neues Haus und neu zugeschnittene Au√üenanlagen anstelle der jetzigen H√§user f√ľr Nash√∂rner und Kamele sowie ein weiteres, kleines neues Haus in Richtung Vogelhaus (evtl. ein Stelzvogel-/Flamingo-Winterhaus...?). Die Namensgebung in diesem Bereich schlie√üt zwar Flusspferde nicht ein, aber die d√ľrften ja wohl bleiben...

Kinderzoo bleibt Kinderzoo, "V√∂gel" ist f√ľr den Bereich Vogelhaus/Fasanerie gut lesbar. In den blauen Bereich darunter lese ich mit einiger Fantasie und mit Bezug auf die jetzigen Anlagen "Gro√üb√§ren" hinein. Vermutlich aber weiterhin erg√§nzt durch die Hundeartigen und Kleinb√§ren. In Grau dann Waldsch√§nke/Spielplatz.

Bei der Beschriftung der blau gef√§rbten Ecke Sumpfvogelpanorama/Kondorvoliere r√§tsele ich noch, aber irgendwas mit Endung "-v√∂gel" scheint es zu sein. Der hellblaue Bereich darunter scheint mit "Wasser-Raubtiere" beschriftet zu sein, was dann wohl auch die Pinguine einschlie√üen d√ľrfte.

"Huftiere" f√ľr Einhuferrevier/Erdhaus ist wiederum gut lesbar, ebenso "Elefanten" f√ľr das Erweiterungsgel√§nde; dort 3 neue Geb√§ude statt der jetzigen, wobei das kleinste links oben auch ein Wirtschafts-/Lagergeb√§ude sein k√∂nnte (m.W. gibt es jetzt hinter der Przewalski-Anlage doch auch eine gro√üe Heuscheune?) und sich zwischen den beiden "Schenkeln" der Elefantenanlage (Boxentrakte?) vielleicht eine Laufhalle mit transparentem Dach befinden k√∂nnte.

Sehr interessant finde ich den gr√ľnen Bereich vom Kanal via Nashornhaus II bis zur Rappenantilopenanlage, denn der ist m.E. mit "Beuteltiere" beschriftet und aus derzeitigem Zoobestand mit nur 2 daf√ľr brauchbaren K√§nguru-Arten (die dritte, das B√ľrstenk√§nguru, d√ľrfte wohl im Nachttierhaus bleiben?) nicht zu best√ľcken. Ich vermute, dass daf√ľr Arten aus dem TP umziehen werden. Die Bennetts sind im Tierpark-ZEP nicht mehr aufgef√ľhrt, und in der Skizze sieht es hier so aus, als k√∂nnte auf der Fl√§che der jetzigen Nashorn-Zuchtgehege eine begehbare Anlage entstehen (Schl√§ngel-Wegf√ľhrung!). Vielleicht kommen noch die Grauen Riesen und Sumpfwallabys aus dem TP her√ľber und es bleibt dort erst mal bei einer einzigen K√§nguru-Anlage, bis eines Tages der neue Australien-Parkteil entsteht?

"Restaurant", "Raubtiere" und "Panda" sind gut lesbar, "Aquarium" ebenfalls - wobei mich da die rechteckige Gebietsgrenze entlang der Stra√üe nachdenklich stimmt. Sinnvoll w√§re sicherlich, wenn der Zoo dort eigene Parkpl√§tze anbieten w√ľrde...

Neben dem Aquarium dann "Eingang Elefantentor" und anschlie√üend "Affen und Menschenaffen", wobei schon die Gehegeformen am jetzigen Elefanten-, dann Gorilla-/Oranghaus zu sehen sind. Beim Antilopenhaus steht m.E. "Afrikanische Huftiere". Dar√ľber "Bergtiere", wobei in diesen Bereich interessanterweise das H√ľhner-und Taubenhaus ebenso einbezogen ist (obwohl die Volieren zu den beiden letztgenannten Bereichen hin weisen) wie der gr√∂√üere Teil des Greifvogelfelsens.

Den Namen f√ľr das Zentrum des Zoos mit Hirsch-, Rinder- und Schweinerevier sowie dem kleinen Greifvogelfelsen kann ich nicht wirklich entziffern, aber er scheint auf "Mitte" zu enden. Irgendwas mit Historie, analog zum Leipziger "Gr√ľndergarten"...?





(03.11.2015, 12:30)
Mark Meier :   Gemeint ist sicher diese Skizze. Also klar zu erkennen sind mE die Areale f√ľr Aquarium (dunkelgr√ľn), V√∂gel bzw. Vogelhaus + Fasanerie (orange), Elefanten (dunkelbraun), Primaten, Raubkatzen, Beuteltiere und afrikanische Huftiere (je hellgr√ľn), Bergtiere (gelb), Nash√∂rner und Tapire (hellbraun), Huftiere (rotbraun) und Wasser-Raubtiere (hellblau). Der leicht violette Bereich neben den Wasser-Raubtieren sollte vermutlich irgendwas mit "...v√∂gel" hei√üen, vielleicht Sumpfv√∂gel oder Raubv√∂gel. Beim gro√üen dunkelblauen Areal nehme ich "Caniden" oder wo was an, da dort ja aktuell die B√§ren und diverse Wildhunde zu finden sind. Im beachen Bereich kann ich fast gar nichts entziffern. Aktuell leben dort ja Schweine, Hirsche, Rinder etc. Da es dort einige historische Geb√§ude gibt, glaube ich eher nicht, dass sich dort baulich neben den Pandas sehr viel √§ndern wird. Aber der Besatz k√∂nnte nat√ľrlich schon teils ausgetauscht werden.
(03.11.2015, 12:04)
Oliver M√ľller :   Kann eigentlich jemand von euch die auf der Zoo-Plan-Skizze sehr fahl beschrifteten Beigen und blauen Bereiche entziffern? Alle anderen konnte ich lesen und falls es jemand nicht kann, kann ich gerne helfen.
(03.11.2015, 11:33)
Michael Mettler :   Im ZEP des Tierparks sind folgende Hirschformen nicht mehr f√ľr den Zielbestand genannt: Milu, Mesopot. Damhirsch, Europ√§ischer Elch, Schweinshirsch, Leierhirsch, Timorhirsch, eine der Wapiti-UA. Der Milu bliebe durch den Zoo auf jeden Fall im Gesamt-Berliner Bestand, die beiden Damhirsch-Formen k√∂nnten schlichtweg getauscht werden. Mit der Haltung von Elchen hatte der Zoo fr√ľher m.W. immer Probleme, sonst h√§tte man im Revier wohl kaum seit Jahrzehnten auf die gr√∂√üte Hirschart verzichtet - auf Artniveau w√§ren Elche allerdings durch den Amerika-Parkteil im TP weiterhin in Berlin vertreten. Die vier restlichen Arten (davon Schweins- und Leierhirsch wie schon jetzt im TP als Kombi) k√∂nnte man nach meinen u.g. Planspielen sogar noch im Zoo-Hirschrevier aufnehmen... Wobei ich dann dort aus Platzgr√ľnden den Zwergwapiti bevorzugen und den gr√∂√üeren Manitoba-Wapiti im TP belassen w√ľrde.
(03.11.2015, 09:26)
Michael Mettler :   Der Beitrag auf rbb online wurde inzwischen korrigiert: Aus "China schenkt Pandas" wurde "China schickt Pandas". War also nix mit Geschenk.

Nach der Skizze auf der Zoo-HP zu urteilen werden an Hirschgehegen nur die Anlagen f√ľr Milus und Pudus sowie evtl. ein Teil des Muntjak-Rondells (?) f√ľr die Pandas "geopfert", dazu eine Flamingo-Anlage und ein paar Zwischenpflanzungen. Laut Zootierliste h√§lt der Zoo im Hirschrevier derzeit 10 Arten, und genauso viele einsehbare Gehege (plus eines r√ľckw√§rtigen) blieben auch noch nach Eingliederung der Panda-Anlage √ľbrig. Es w√§re also weder ein Arten- noch ein Geb√§udekahlschlag n√∂tig. Milu und China-Muntjak haben als chinesische Panda-Nachbarn offenbar ihren Platz sicher, wobei es so aussieht, als w√ľrden die Milus dann die jetzige Barasingha-Anlage beziehen. Dann w√ľrde sich eigentlich die Nachnutzung der bisherigen Moschustier-Anlage mit den ebenfalls thematisch passenden Wasserrehen anbieten, evtl. sogar in Vernetzung mit der Milu-Anlage als Ausweichgehege - die Artenkombi gab es fr√ľher schon mal im Zoo (sowie im TP und in Hannover). Die f√ľr die andere "Flanke" der Panda-Anlage angedachten Muntjaks k√∂nnte man unter Einbeziehung der benachbarten Stelzvogelanlage mit einer ebenfalls thematisch passenden Kranich-Art vergesellschaften - hat der Zoo zwar derezeit nicht im Bestand, aber im TP g√§be es gleich drei passende Kandidaten.

Unter den √ľbrigen 7 Hirscharten des Zoos befinden sich mit Axis, Japan-Sika und Europ√§ischem Damhirsch noch 3 Arten, die bei Zoofan-Planspielen f√ľr diverse Zoos sicherlich gegen andere Formen ausgetauscht werden w√ľrden, ohne mit der Wimper zu zucken. Da g√§be es also noch Potenzial f√ľr Gehegezusammenlegungen oder Artentausch (z.B. mit dem TP, wo laut ZEP ein begehbares Gehege im Europa-Bereich angedacht ist - Damwild?). Axis bieten Vergesellschaftungspotenzial mit asiatischen Rindern, Antilopen, Nash√∂rnern oder Elefanten, m√ľssten also nicht im Hirschrevier bleiben. Falls es im Zoo bei der Haltung von amerikanischer Tapire und/oder Ameisenb√§ren bleibt, w√§ren die Pudus dort als Ganzjahres-Nebenbesatz denkbar (wenn man sie wenigstens DORT mal zu Gesicht bek√§me). Auch die m√ľssten also nicht zwingend im Hirschrevier bleiben. Neben den drei genannten "Chinesen" blieben bei diesen Varianten mit Waldrentier, Barasingha und Prinz-Alfred-Hirsch noch drei zoologische Leckerbissen im Revier √ľbrig und sogar noch Platz f√ľr zus√§tzliche Arten (aus dem TP?).
(03.11.2015, 08:50)
Hannes L√ľke :   Ich glaube auch nicht wirklich an ein Geschenk aber was das verschenken von Dingen angeht mit denen man Geld machen kann
Die chinesische Regierung bietet die Tiere gerne im Zusammenhang mit diplomatischen Beziehungen an. Da geht es letztendlich um wirtschaftliche Faktoren die so ein paar Millionen die ein Panda einbringt lächerlich aussehen lassen

Interessant dazu
http://www.stimmen-aus-china.de/2015/01/01/die-macht-der-niedlichkeit-chinas-panda-diplomatie/
(30.10.2015, 17:52)
Oliver M√ľller :   Nie und nimmer sind die Pandas ein Geschenk. Warum sollten die Chinesen etwas verschenken, womit sie viel Geld verdienen k√∂nnen? Berlin bem√ľht sich schon l√§nger um Pandas, da w√§re eine Schenkung auch taktisch v√∂llig unn√∂tig. Obendrein w√ľrde man sich jede Menge √Ąrger mit anderen "Kunden" einhandeln. Ich denke, da hat einfach ein Journalist die falsche Schlussfolgerung gezogen, weil er nicht √ľber das Zuchtprogramm der Chinesen informiert ist und er noch auf dem Stand von 1970 ist, wo Pandas als Staatsgeschenke verteilt wurden.
(30.10.2015, 13:00)
WolfDrei :   So denn dies wirklich das ¬ďPanda-Gel√§nde¬Ē w√§re, w√§re das f√ľr mich als Hirsch-Fan tr√∂stlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her f√ľr den Zoo wichtig, lie√üen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch h√§lt sich der Bestand gerade so √ľber Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation f√ľr die Moschustiere. Etwas im Wege stehen k√∂nnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), f√ľr die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) f√§nde sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdr√ľcken. In der ¬ďBerliner Zeitung¬Ē wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.
So denn dies wirklich das ¬ďPanda-Gel√§nde¬Ē w√§re, w√§re das f√ľr mich als Hirsch-Fan tr√∂stlich. Die Milus sind zwar von der historischen Bedeutung her f√ľr den Zoo wichtig, lie√üen sich aber umsetzen. Die Pudus sind fast nie zu sehen, auch h√§lt sich der Bestand gerade so √ľber Wasser, gleichfalls die (ehemalige) Situation f√ľr die Moschustiere. Etwas im Wege stehen k√∂nnte die historische Hirschrotunde (aber Denkmalsschutz), f√ľr die Zwergmuntjaks und die Wasserrehe (die 2. Gruppe auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage) f√§nde sich sicher ein Platz. Blieben im Gesamtbereich noch die Axishirsche, die sich auch immer im entferntesten Teil herumdr√ľcken. In der ¬ďBerliner Zeitung¬Ē wurde von einem Platzbedarf von 4 000 m2 gesprochen.

(30.10.2015, 11:11)
Sacha :   Um das historische Hirschrevier (was ist im Zoo Berlin eigentlich nicht "historisch"?) tut es mir zwar auch etwas leid. Wenn der "Eingriff" aber so schonend wie in den Skizzen vonstatten geht, ist das f√ľr mich in Ordnung.
Vergessen wir nicht: Pandas sind ein Besuchermagnet. Und agieren ist auch in der Zoowelt meist besser als reagieren.
Ausserdem stellt sich noch die Frage, welche Hirscharten deswegen "√ľber die Klippe springen" m√ľssen? Sind es Allerweltsarten, tut mir das nicht weh. Und Seltenheiten k√∂nnten im Tierpark untergebracht werden (der daf√ľr dann auf 0815-Hirscharten verzichtet).
Dass die Pandas ein Geschenk, also gratis sind, glaube auch ich nicht. Allenfalls wird die Leihgeb√ľhr etwas niedriger (oder versteckter) ausfallen.

Was mir noch aufgefallen ist (oder ich √ľberlesen habe): Wann genau soll das Pandagehege fertiggestellt werden (vorher werden die Pandas ja kaum kommen)?
(30.10.2015, 11:05)
Michael Mettler :   Sorry, sie SIND beschriftet, nur teilweise schlecht lesbar - da war ich wohl noch nicht ganz wach ;-)
(30.10.2015, 08:18)
Michael Mettler :   Die Sache mit dem Geschenk "wei√ü" anscheinend nur rbb online. In mindestens einem halben Dutzend anderer Medien und auf der Homepage des Zoos ist durchweg von Leihgaben die Rede, die Eigentum Chinas bleiben (und sogar "irgendwann dorthin zur√ľckkehren") und √ľber die verhandelt wurde/wird (was man gemeinhin nicht wegen Geschenken macht).

Auf der Zoo-HP ist sogar schon eine Grafik eingestellt, wo sich die Panda-Anlage befinden wird. Da es in einem der Online-Artikel hei√üt, dass Davidshirsche und Muntjaks die Nachbarn der Pandas werden sollen, das eingezeichnete Areal aber in deren jetzige Fl√§chen hinein ragt, d√ľrfte es wohl noch Umbesetzungen geben (Milus auf die Barasingha-Anlage?). Der Eingriff in den Hirschbereich scheint jedenfalls nicht so gro√ü zu werden, wie man bef√ľrchten k√∂nnte.

Interessant an der Grafik ist √ľbrigens, dass der Zoo dort in farblich unterschiedlich markierte (leider weitgehend unbeschriftete) Zonen unterteilt ist, die vermutlich zuk√ľnftige Themenbereiche/Reviere darstellen - der neue Standort der Elefanten ist bereits beschriftet:
http://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel?tx_news_pi1[news]=64&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail&cHash=3610bfa3e212317a7add715985c279bd
(30.10.2015, 08:16)
Gudrun Bardowicks :   Rhenen bekommt im September 2015 ein Panda-Paar f√ľr 15 Jahre, muss daf√ľr aber wie gewohnt Miete zahlen. Ouwehands Dierenpark in Rhenen geh√∂rt √ľbrigens einem Milliard√§r, der sich die Pandas auf jeden Fall leisten kann. Sogar die Namen der Tiere stehen schon fest. Die Tiere hei√üen Wei Wei und Wu Wu (oder √§hnlich). Ich glaube im √úbrigen auch nicht, dass Berlin die Pandas geschenkt bekommt. Ich sch√§tze, der Zoo Berlin mu√ü ebenfalls Leihgeb√ľhren bezahlen und eventuellen Nachwuchs nach China zur√ľcksenden. Ich finde es auch um die Anlagen im Hirschrevier schade.
(29.10.2015, 20:53)
Holger Wientjes :   Die Tiere sollen doch Leihgaben und keine Geschenke werden ?!

Freue mich ebenfalls schon ungemein ! Vor allem, weil dann grosse Teile des historischen Hirschreviers daf√ľr platt gemacht werden sollen... Bravo !
(29.10.2015, 17:34)
Hannes L√ľke :   Das ist ja das tolle an der ganzen Sache Tim. Berlin braucht noch keine Pandas aber kann sich welche leisten und geht somit kein Risiko ein, dass irgendwann der Besucherstrom zur√ľck geht. Ist zwar ungew√∂hnlich f√ľr die deutsche Zoowelt und ganz besonders f√ľr Berlin aber f√ľr mich sieht das ganz nach agieren statt reagieren aus!
(29.10.2015, 17:33)
Tim Meschke :   Wozu braucht Berlin jetzt eigentlich Pandas? Sind die Besucherzahlen seit Bao-Baos Tod so stark zur√ľckgegangen, dass jetzt Pandas angeschafft werden m√ľssen? Der Panda ist nicht mehr vom Aussterben bedroht, denn China wird sich h√ľten, eines der Wahrzeichen Chinas verschwinden zu lassen. Au√üerdem wird das Panda-Gehege, wenn es denn im Hirsch-Revier gebaut wird, wertvollen Platz einnehmen, den man f√ľr wirklich bedrohte Hirscharten verwenden k√∂nnte (die zudem keine so gro√üe Lobby haben wie Pandas). Wei√ü eigentlich jemand wof√ľr die Chinesen die Miete f√ľr die Pandas verwenden?
(29.10.2015, 16:46)
Henry Merker :   Ich glaube nicht daran, dass es sich tats√§chlich um Geschenke handelt....
(29.10.2015, 16:11)
Hannes L√ľke :   In einem anderen Forum sprach ein Teilnehmer davon, dass rhenen ebenfalls mit Pandas plant

Wenn die tiere wirklich Geschenke sind wäre dies eine Sensation und DIE Chance Nachwuchs in Europa zu etablieren
(29.10.2015, 14:40)
Michael Mettler :   Hmm, ob dann nicht bald diverse Gesuche anderer Zoos in China eingehen, die im Gegensatz zu Berlin teure Mietzinsen f√ľr ihre Pandas abdr√ľcken m√ľss(t)en...?
(29.10.2015, 10:51)
Sacha :   http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2015/10/china-schenkt-berliner-zoo-ein-neues-panda-paerchen.html

Yeeees!!!! Da hat sich das Engagement von Mutti Merkel nicht nur f√ľr die deutsche Flugzeug-Industrie gelohnt.

Giraffengazellen, Zwergmaras und bald wieder Grosse Pandas, dazu mit grosser Wahrscheinlichkeit der FC Bayern im Pokalfinale. Da sage ich nur: Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin....
(29.10.2015, 09:22)
Ulli :   peinlich, unfa√übar und bar jeden Geschichtsverst√§ndnisses
(20.10.2015, 21:05)
Holger Wientjes :   Kurz und knapp: Traurig und peinlich f√ľr einen Zoo wie Berlin und ein Armutszeugnis der aktuellen dortigen Situation !
(20.10.2015, 17:20)
Sacha :   Das liegt wohl (auch) an der allgemeinen Tendenz, in den Zooshops nur massentauglichen Schnickschnack zu verkaufen.
In den letzten Jahren hat - zumindest nach meinen Beobachtungen - das Angebot an Sachb√ľchern (inkl. B√ľcher √ľber den jeweiligen Zoo, Zoof√ľhrern, Jahresberichten etc.) und sogar DVDs und CDs kontinuierlich abgenommen. Schliesslich gibt es als Informationsquelle ja zu allem und jedem eine App, oder?
(20.10.2015, 15:45)
Michael Goerick :   Ich war gestern im Zoo um mir das Buch" Die j√ľdischen Aktion√§re des Zoologischen Gartens zu Berlin " zu kaufen. Auf meine Nachfrage im Shop war erst Irritation und dann ging die nette Dame am Tresen nach oben um nachzufragen. Nach einer kleinen Weile kam Sie wieder herunter, mit einer Kopie der ersten Seite mit der ISBN Nummer. Dazu die Information man h√§tte im Zoo nur ein Exemplar und man m√∂ge doch das Buch im Buchhandel kaufen. Ich war schon entsetzt wie mit diesem Thema umgegangen wird. Ich h√§tte schon erwartet das dieses Buch im Zooshop vorhanden ist. Zumal auf der ersten Seite ausdr√ľcklich auf die Unterst√ľtzung der Zoo AG zum Druck des Buches hingewiesen wird.
(20.10.2015, 14:58)
WolfDrei :   Die Inder haben sich (relativ gesehen) ein richtiges "Winterfell" zugelegt
(13.10.2015, 19:23)
WolfDrei :   Ei. pardon, wider gedoppelt!
Gut entwickelt hat sich der Waldrenhirsch.
(13.10.2015, 19:20)
WolfDrei :   Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6¬įC. An vielen Wegeeckpunkten sind gro√üe Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in √§hnlicher Weise wie im TP eingef√ľhrt.
Das ¬ďneue¬Ē Vogelhaus ist au√üen gro√üteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschw√§rzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der S√ľdostasienhalle und im Gro√üpapageientrakt m√∂glich, der nun au√üen umgebaut wird. In den Innenr√§umen und Wegen war Gro√üreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den Freifl√§chen f√ľr Gemsb√∂cke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die Innenfl√§che am L√∂wentor wird ¬ďbeackert¬Ē, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifv√∂gelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen gro√üen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (√ľberz√§hligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.
Kurzer Durchlauf durch den Zoo am Montag bei Sonnenschein, aber nur 6¬įC. An vielen Wegeeckpunkten sind gro√üe Plasterohre im Boden versenkt worden - offensichtlich wird auch im Zoo das Wegeleitsystem in √§hnlicher Weise wie im TP eingef√ľhrt.
Das ¬ďneue¬Ē Vogelhaus ist au√üen gro√üteilig umgebaut, auch wenn einige Edelstahlgitter noch nicht geschw√§rzt wurden. Offensichtlich wurden nun 2-3 Einzelvolieren auch im Inneren vereinigt, eine Besichtigung war nur in der S√ľdostasienhalle und im Gro√üpapageientrakt m√∂glich, der nun au√üen umgebaut wird. In den Innenr√§umen und Wegen war Gro√üreinemachen . Weiterhin wurden zwischen den Freifl√§chen f√ľr Gemsb√∂cke und Grevys kompakte Steinpfeiler errichtet. Die Innenfl√§che am L√∂wentor wird ¬ďbeackert¬Ē, dort wird der neue Eingangsbereich entstehen. Die Innenwege der Greifv√∂gelanlage sind abgesperrt, man sieht nur einen gro√üen Stahlpfeiler in den Himmel ragen.
Tierisches: Im Schichtbetrieb mit (√ľberz√§hligen)?) Litschis sah ich den neuen Importgerenuk-Bock - so 2. Lebensjahr. Bild anbei.

(13.10.2015, 19:17)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Ja, hat er. Aber die Pandas k√§men schlie√ülich auch nicht auf die B√§renanlagen und die Menschenaffen w√§ren nicht mehr alle im gleichen Komplex untergebracht. Konsequent zoologisch-systematisch war der Zoo auch bisher nicht geordnet (siehe Erweiterungsgel√§nde).
(02.10.2015, 12:37)
Oliver M√ľller :   @Michael Mettler:
Deine Vorschläge klingen reizvoll, aber hat Hr. Knieriem nicht schon durchblicken lassen, dass er im Zoo im Gegensatz zum Tierpark eher ein zoologisch-systematisches Konzept fahren will?
(02.10.2015, 09:04)
Michael Mettler :   Mich wundert ein bisschen, dass das alte Elefantenhaus nach dem Bau der neuen Anlage nicht schlichtweg f√ľr afrikanische Nash√∂rner weitergenutzt wird, was deutlich weniger Bauma√ünahmen bedeuten w√ľrde als ein Umbau f√ľr Menschenaffen. Man k√∂nnte die gro√üe Au√üenanlage mit den benachbarten Au√üenanlagen der Antilopen und Giraffen zu einer Afrika-Savanne verbinden, auf der Giraffen und Nash√∂rner auf ihren Fl√§chen bleiben m√ľssen, aber mitbewohnende Antilopen per Durchschlupf alles nutzen k√∂nnen. Dann lie√üen sich dort sogar die Antilopenarten aus der S√ľdafrika-Anlage im Erweiterungsgel√§nde unterbringen, wenn es der Stallraum zul√§sst. Und die Rhinos h√§tten eine Laufhalle.

Gut vorstellen k√∂nnte ich mir auch eine zus√§tzliche Unterbringung der Panzernash√∂rner am neuen Elefantenbereich, wenn dort ohnehin schon komplett neu f√ľr Dickh√§uter gebaut werden muss. Dann w√§re das alte Nashornhaus bzw. dessen Fl√§che komplett anders nutzbar. Neotropische Tapire sind eh schon drin, nebenan sind Neuweltkamele untergebracht - warum also nicht auch Ameisenb√§ren, Capybaras und andere S√ľdamerikaner in diesen Bereich umsiedeln? Zum Hardenbergplatz hin war ja schon mal eine Erlebnisgastronomie angedacht, die lie√üe sich statt im damals geplanten Asien-Stil auch als Hacienda verwirklichen...

@Gudrun: Ich denke nicht, dass f√ľr die Panda-Anlage das gesamte Hirschrevier auf der Abschussliste steht, sondern vorrangig die gro√üe Freianlage gegen√ľber dem Antilopenhaus (immer noch Barasinghas?) daf√ľr gedacht ist. Wenn man die Pandas auch unter dem Gesichtspunkt "Touristenmagnet" sieht, macht diese Ortswahl Sinn, auch wenn es nicht ins zoologisch-systematische Konzept passt: Die Anlage liegt zentral und ist von beiden Eing√§ngen aus auf Hauptwegen einfach zu erreichen.
(30.09.2015, 14:15)
Gudrun Bardowicks :   Die Pl√§ne klingen gut, aber bei Umsetzung dieser wird es zu einem starken Artenschwund im zoologischen Garten kommen, da f√ľr Umsetzung der Pl√§ne die Mehrzahl oder sogar alle Hirscharten abgegeben werden m√ľssen und auch die bewohner der Afrikasavanne, der Pampas-Anlage und der Australien-Anlage im Zentrum des Erweiterungsgel√§ndes, vielleicht sogar alle Arten des Erweiterungsgel√§ndes, wenn man die ganzen 3 Hektar nur f√ľr die Elefantenhaltung nutzen will. Einen reinen Asienparkteil als Umrahmung der Elefantenanlage k√∂nnte ich mir dort auch gut vorstellen. In diesem Fall k√∂nnten dort zumindest einige asiatische Hirscharten und m√∂glicherweise auch die Hirschziegenantilopen untergebracht werden, vielleicht sogar in zeitweiser Vergesellschaftung mit den Elefanten. Allerdings w√ľrde ich die Hirschziegenantilopen lieber im Tierpark in Vergesellschaftung mit den Nilgauantilopen und vielleicht auch Axishirschen sehen.
Die Strau√üe k√∂nnte man vermutlich mit den Elenantilopen und Steppenzebras im alten Zooteil vergesellschaften, aber f√ľr Springb√∂cke, Bl√§ssb√∂cke und Gro√üe Kudus d√ľrfte dann im Zoo wohl kein Platz mehr sein. Ein Ersatz der Elenantilopen durch die gro√üen Kudus w√§re allerdings auch eine Option.
Wenn man wirlich eine neue gro√üe Elefantenzuchtanlage im Erweiterungsgel√§nde baut sollte man sich allerdings zumindest langfristig um den Aufbau einer herpesfreien Zuchtgruppe bem√ľhen.
(30.09.2015, 09:44)
Michael Mettler :   Neue Umbaupl√§ne f√ľr Elefanten, Menschenaffen und (wenn es klappt) Pandas:
http://www.bz-berlin.de/berlin/zoo-elefanten-gorillas-und-nashoerner-bekommen-neues-zuhause#
(30.09.2015, 06:45)
WolfDrei :   Eine Vorzeigegruppe sind f√ľr mich die Sibirischen Steinb√∂cke, nunmehr an die 12 Tiere mit drei pr√§chtigen B√∂cken
(09.09.2015, 19:54)
WolfDrei :   TP war gestern, heute Kurzbesuch des Zoos nach einem ¬ďBeh√∂rdentag¬Ē. Die f√ľr mich ¬ďaufsehenerregendste¬Ē Arbeit ist die generelle ¬ďVersch√∂nerung¬Ē der Au√üenvolieren des neuen Vogelhause, gegenw√§rtig sind ca. 20 % beendet, 20% ¬ďWork in Progress¬Ē. Versch√∂nerung bedeutet, dass neben den schon urspr√ľnglich eingearbeiteten Kunststeinen an/in der Wand nun ¬ďgrunds√§tzlich¬Ē Kunstfels etc eingearbeitet wird: viel Styropur wird angeklebt, Stahlstifte werden eingeschlagen, Moniereisen zu Geflechten gebogen, dann Kunststoffmatten eingearbeitet und letztlich lehmfarbener Spritzbeton aufgebracht. Grunds√§tzlich (bisher) wird oben an der Wand nach au√üen ¬ďgew√∂lbt, dazu werden Natursteine, Wurzeln, Baumst√§mme eingearbeitet. Die Schw√§rzung der Edelstahlgitter ist noch nicht durchg√§ngig abgeschlossen.
Daneben werden einige Wege neu mit Lehm-Kies-Gemisch belegt. Mir war nicht klar, ob das ehemals außerhalb der Mosaiksteinwege eingearbeitete Betonsteine oder Asphalt waren, die da ersetzt werden - dadurch ergaben sich einige Wegesperrungen.
Die Glasw√§nde der B√§renanlagen sind zum Teil bemalt worden, direkt am Glas im Innenteil wachsende Stauden und speziell Bambus werden durch die B√§ren offensichtlich nicht besch√§digt - sieht nicht schlecht aus. Ich bef√ľrchte nur, dass der ONB bald annehmen k√∂nnte, ein Urwald w√ľrde nur aus Bambus bestehen.
Etwas irritiert hat mich, dass gegen 13-14.3o Uhr viele Anlagen gereinigt wurden und die Tiere zum Teil ¬ďweggeschlossen¬Ē waren. Die Affen machten sowieso Siesta in dieser Zeit.
Tiere : das Fingertierweibchen wurde abgegeben, daf√ľr lebt dort eine Rostkatze: ein Anoa lie√ü sich sehen (sonst in der √§u√üersten Ecke). Bei den Visaya-Pustelschweinen wurde der Eber ausgetauscht. Die 2. Okapianlage bewohnen jetzt Lamas. Leider scheint es in diesem Jahr keinen Nachwuchs bei Anden-, James- und Zwergflamingos zu geben. Die Sumatra - Orangs machen unter gro√üer Zuschauerteilnahme ¬ďK√∂hlersche¬Ē Experimente: auf drei Etagen liegen leckere Sachen, die von au√üen √ľber Schlitze mit selbstgemachten St√§bchen durch ein Loch auf die n√§chste untere Etage geschoben werden m√ľssen, und dann nochmals, bis es unten herausfallt. Ganz sch√∂n nervenaufreibend - f√ľr Orang und Zuschauer. Die Korsaks haben 5 Junge, nach vier im Vorjahr. Weiterhin irritiert hat mich im ¬ďGesch√§ftsbericht 2014¬Ē, dass bei den Panzernash√∂rnern 1,2 steht: Jhansi scheint also schon Zoo-¬ĒEigentum¬Ē zu sein.
Anbei ein Schnappschuss auf eine Volierenwand des Vogelhauses - Außenseite

(09.09.2015, 19:46)
Jan Jakobi :   Ich habe zur Panzernashornkuh Narayani eine Frage:

Im EleWiki-Forum habe ich folgendes gelesen:

Beitrag vom 17.09.2007 in dem Forum im Thread ¬ĄNash√∂rner in Berlin¬ď:
¬ĄHabt ihr mitbekommen , das bei Narayani im Zoo Berlin nach einer regul√§ren Tragzeit das Kind vom IZW geholt werden mu√üte (vor ca.3-4 Wochen )?! Nach anf√§nglichen normalen Wehen , kam es zum Stillstand bei der Geburt . Eine Ultraschalluntersuchung ergab eine total falsche Lage im Geburtskanal und nach dem Holen war auch klar warum .Es war absolut mi√ügebildet und hatte nur ein Auge , daf√ľr aber mehrere Kiefer√§ste ! Der Mutter geht es sehr gut und sie hat alles gut √ľberstanden . Es war √ľbrigens schon die zweite Schwangerschaft , auch bei der ersten kam es zum Absterben des F√∂tus im Mutterleib , einer sogenannten Steinfrucht !Sachen gibts , klingt alles ganz sch√∂n eklig !¬ď
http://elewiki.bboard.de/board/ftopic-85370874nx22877-136-180.html

Das sie schwanger war und im August 2007 eine missgebildete Totgeburt hatte wusste ich aus dem entsprechendem Bongo (Jahresbericht).
Zur ersten Schwangerschaft Narayanis fand ich nichts in den Bongos die ich habe.
Kann jemand die Info in dem Beitrag bestätigen? War das Kalb von Yohda oder Belur?
Wann soll das gewesen sein?
(07.09.2015, 09:04)
Tim Meschke :   Das ist ein Bild vom Au√üengehege der Flusspferde,
(25.08.2015, 07:23)
Henry Merker :   Hat jemand von euch Fotos von dem ehemaligen Flusspferdhaus, welches bis in die 1990ziger Jahre f√ľr die Haltung der Hippos genutzt worden ist? Mich interessieren vor allem Bilder der Innenanlagen.
(23.08.2015, 14:28)
Tim Meschke :   Vielen Dank f√ľr die ausf√ľhrliche Antwort und die zus√§tzlichen Informationen. Die Rothundzucht scheint da auch nicht geklappt zu haben.
(22.08.2015, 05:09)
Michael Mettler :   Ein Bild kann ich zwar nicht bieten, aber gesehen habe ich die Anlage. Das war ein langgestreckt-rechteckiges, allseitig umz√§untes Doppelgehege. Ich habe es mit Grasnarbe und lockerem Strauchbewuchs in Erinnerung, und m.E. standen in beiden Abteilen niedrige h√ľttenartige Unterk√ľnfte. Urspr√ľnglich war es als Zuchtanlage nur f√ľr Geparden gedacht und die beiden Abteile sollten der Geschlechtertrennung dienen, aber dann konnte der Zoo bald darauf noch Rothunde bekommen, die in eins der Abteile einzogen - eine zus√§tzliche Art f√ľr die Sammlung war Zoodirektor Kl√∂s damals offenbar wichtiger als eine potenzielle Gepardenzucht...
(21.08.2015, 19:41)
Tim Meschke :   Kann bitte jemand ein Bild von der ehemaligen Geparden- und Rothundanlage hier reinstellen. Ich habe nirgendwo eines gefunden. Oder wenigstens beschreiben. Hatten die einen Graben oder ein Gitter, zum Beispiel.
(21.08.2015, 16:05)
Justus Bauer :   Danke,
aber eigentlich meinte ich ,wie man die Tiere des Bestandes unterscheidet. Kann mir da jemand helfen?
(16.08.2015, 15:34)
Hannes L√ľke :   Flusspferde = gro√ües Maul und liegen im Wasser
Löwen = fesche Frisur und scharfe Zähne
Giraffen = langer Hals und entspannter Gesichtsausdruck
(16.08.2015, 13:38)
Justus Bauer :   Hallo,
kann mir vielleicht jemand sagen,wie man die Flusspferde,Löwen und Giraffen unterscheidet?

(16.08.2015, 09:31)
Hannes L√ľke :   Antilopen resp Giraffenhaus
(06.08.2015, 07:24)
Tim Sagorski :   Wo im Zoo stehen die Beiden denn ? Im Antilopenhaus ? Andernfalls w√ľrde sich ja auch das Erdhaus anbieten...
(05.08.2015, 14:01)
Hannes L√ľke :   2,0 Gerenuk sind nun im Zoo untergebracht
Schrecklich diese Doppelungen :-)
(05.08.2015, 12:35)
WolfDrei :   Oh, wie das! Habe mich schon gewundert, warum nichts nach dem Klick im "TP- Blog" erschien!
(07.07.2015, 23:41)
Michael Mettler :   Okay, geh√∂rte wohl in den Tierpark-Thread, da fand ich dann eben auch die Aufl√∂sung der R√§tselfrage.
(07.07.2015, 21:10)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Kranich - aber weiter reicht's dann nicht...
(07.07.2015, 21:09)
WolfDrei :   Zun√§chst etwas ¬ďUntierisches¬Ē, aber Wesentliches f√ľr den vielleicht erfolgreichen finanziellen Start des ZEP. Soeben im Fernsehen Berlin-Branndenburg: Im Haushalt des Senates f√ľr die n√§chsten 2 Jahre sind Mehrausgaben von 5 % (k√∂nnten 2 Milliarden sein) vorgesehen, da es einen Haushalts√ľberschu√ü gibt, der in naher Zukunft bestehen bleiben soll. Da gibt es nat√ľrlich auch von anderen Bereichen Begehrlichkeiten.

Tierisches: Sch√∂n, dass offensichtlich die Gerenuks in Berlin schon da sind. Heute im Tierpark erhielt ich auf Anfragen nur die Antwort: Wenden Sie sich an den Kurator- eine Antwort, die ich jetzt des √Ėfteren zu h√∂ren bekam.

Heute gegen 14 Uhr wieder 32¬įC - aber weitere Geburten in den letzten 2 Wochen. Die f√ľr mich Wichtigste aber, wichtiger als die 4 Tiger: der erste Schlupf !

Was ist es wohl?

(07.07.2015, 20:12)
Michael Mettler :   Vielleicht ist zwar nicht der Zoo, aber das Zuchtmanagement gar nicht so ungl√ľcklich dar√ľber, dass nicht jede Gorillagruppe z√ľchtet... Immerhin soll die Zahl zuchtf√§higer Weibchen pro Gruppe schon auf drei eingeschr√§nkt worden sein, um eine "√úberproduktion" zu vermeiden.
(07.07.2015, 19:06)
Tom Schr√∂der :   In naher bis mittlerer Zukunft wird es doch Platz im Menschenaffenhaus geben: Fatou wird sicher keine 10 Jahre mehr leben und wenn im Tierpark Orangs leben sollen, k√∂nnte man leicht eine komplette Gruppe aus dem Zoo daf√ľr nehmen. Somit w√§re sicherlich auch die M√∂glichkeit "Ivo UND Zucht" gegeben; Ivo mit ein zwei zuchtunf√§higen Weibchen auf die Fatou-Anlage (oder auf eine Orang-Anlage, falls das mit der Fatou-Anlage zu nah an der anderen Gorilla-Anlage w√§re und es st√§ndig Stress √ľber den Wassergraben g√§be...)und die zuchtf√§higen Weibchen k√∂nnten einen "wirklichen" Zuchtmann bekommen...
(07.07.2015, 18:38)
Hannes L√ľke :   Es hei√üt doch auch, dass diese Junggesellengruppen bei Gorillas immer nur √úbergangsl√∂sungen sein k√∂nnen. Eine Abgabe zuchtf√§higer Weibchen bzw ein Tausch gegen unf√§hige sehe ich als die Tierfreundlichste L√∂sung
(06.07.2015, 20:10)
Gudrun Bardowicks :   Ich w√ľrde es als sinnvoll ansehen, Ivo in eine Junggesellengruppe zu geben, wenn man in Berlin Gorillas z√ľchten m√∂chten und sich um ein zuchtf√§higen Mann bem√ľht. Eine andere M√∂glichkeit w√§re die Abgabe der zwei noch zuchtf√§higen Weibchen in eine Zuchtgruppe und der Aufbau einer nicht zuchtf√§higen Gorillagruppe inklusiv Ivo quasi als Auffanggehege f√ľr nicht mehr zuchtf√§hige Gorillas. So etwas gibt es ja z.B. auch bei Zebras, Wildpferden und Wildeseln, Schimpansen, Orang-Hybriden,Elefanten, Giraffen, Flu√üpferden, Eisb√§ren und Antilopen, warum nicht auch bei Gorillas.
(06.07.2015, 20:05)
Oliver M√ľller :   Das hei√üt dann: neuer Mann her und Ivo nach Teneriffa oder wie?
(06.07.2015, 18:03)
Jan Jakobi :   Seit 10 Jahren wartet man auf Gorilla-Nachwuchs.

Bisher vergeblich, doch vorletztes Jahr gab es kurzfristig Hoffnung:

Auf der Anlage wurde ein winziges St√ľck Plazenta gefunden.
http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/silberruecken-ivo-steht-doch-seinen-gorilla

Erst Freitag vergangener Woche wurden Ivos Samen untersucht.
Ergebnis: Seine Samenqualität ist zu schlecht.
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/berlins-zoo-gorilla-ivo-kann-nicht-papa-werden

(05.07.2015, 18:30)
Hannes L√ľke :   Laut Aushang im Zoo sind im Juni 4 Gerenuks durch Kauf hinzu gekommen
(04.07.2015, 14:15)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN & Sacha: Laut Ziel- und Entwicklungsplan sind im Tierpark Eisb√§ren UND Robben geplant, und die Erw√§hnung von Seeb√§ren im Nordamerika-Parkteil l√§sst den Schluss zu, dass die N√∂rdlichen aus dem Zoo dorthin umziehen d√ľrften.

@Holger: Der Gedanke mit der Junggesellenhaltung hat was, aber auch daf√ľr ist ein reiner Steinhaufen nicht das Gelbe vom Ei. Optimierungsbedarf besteht also so oder so.

Dennoch bleibt die Frage, wo bzw. auf Kosten welcher Art(en) eine neu zu errichtende Panda-Anlage angedacht w√§re. Eine bereits bestehende B√§renanlage w√ľrde daf√ľr jedenfalls schon zur Kostend√§mpfung keine schlechte Basis bieten. Von den drei √ľbrigen gehaltenen Gro√üb√§rarten (Kragen-, Lippen-, Braunb√§r) ist keine im Tierpark-ZEP eingeplant, womit Doppelungen vermieden werden - die "gew√∂hnlichste" davon, der Braunb√§r, ist immerhin das Berliner Wappentier und zudem schlecht in andere Haltungen vermittelbar, also w√ľrde ich von einer zuk√ľnftigen Beibehaltung ausgehen.

Wenn es eine Tierart gibt, die den Besucher am ehesten den Verlust von Eisb√§ren verschmerzen lassen k√∂nnte, dann d√ľrfte das wohl nur der Gro√üe Panda sein...
(24.06.2015, 08:39)
Sacha :   @Michael Mettler: Unter diesen Voraussetzungen (also als Tausch mit Grossem Panda) k√∂nnte ich damit leben.;)

Bin mal gespannt, wie die Reaktionen sein werden, sollte(!) der Zoo die Eisb√§renhaltung tats√§chlich auslaufen lassen. Die Tierart d√ľrfte nicht zuletzt wegen Knut doch ziemlich im Bewusstsein der Bev√∂lkerung verankert sein.

Robben m√ľssen m.E. nicht in den Tierpark AUSSER es w√ľrde sich um eine nicht bereits im Zoo vorhandene Art handeln. Und Platz f√ľr eine Robbenanlage liesse sich im Tierpark finden, auch ohne dass man daf√ľr die Eisb√§ren aufgibt.

@Holger Wientjes: Auch Dein Vorschlage w√ľrde mir unter den genannten Voraussetzungen gefallen.
(24.06.2015, 08:00)
Holger Wientjes :   Ich kenne die Situation hinter den Kulissen nicht (Absperr-/ Mutterboxen, etc.), aber die Anlage im TP finde ich mindestens (!) ebenso gelungen wie im Zoo. Dort k√∂nnte man platztechnisch sogar eher die bestehende Anlage erweitern und vermutlich ist sie bez√ľglich einer Zucht auch ruhiger gelegen. Also Eisb√§renhaltung eher im TP als im Zoo, eventuell sogar als sinnvolle Doppelung als Junggesellenhaltung im Zoo ?!
(23.06.2015, 22:44)
Bj√∂rnN :   Ich w√ľrde es begr√ľ√üen, die Eisb√§renhaltung im Zoo fortzusetzen und die Eisb√§renanlage im Tierpark f√ľr Robben/Seel√∂wen/Seeb√§ren zu nutzen, die ohnehin im Tierpark fehlen.
(23.06.2015, 21:44)
Michael Mettler :   Bin gespannt, ob die Eisb√§renhaltung im Zoo auslaufen wird. Seitdem ich Knieriems √Ąu√üerung zu einer eventuellen neuen Anlage f√ľr Gro√üe Pandas gelesen und mich gefragt hatte, wo die auf dem dicht bebauten Gel√§nde entstehen soll, hatte ich die Fl√§che der Eisb√§renanlage im Hinterkopf - nat√ľrlich ohne zu ahnen, dass innerhalb weniger Monate zwei der drei alten Bewohnerinnen das Zeitliche segnen w√ľrden.

F√ľr eine weitere Haltung von Eisb√§ren w√§re ohnehin ein Umbau n√∂tig (u.a. Naturbodenfl√§che), und im TP ist weiterhin mit Eisb√§ren fest geplant. Also k√∂nnte man zur Doublettenvermeidung (und als zus√§tzlichen Anreiz f√ľr Westberliner, den TP aufzusuchen) durchaus die gro√üe Wasserfl√§che der Zoo-Anlage verf√ľllen und begr√ľnen und eine attraktive zweiteilige Panda-Anlage daraus machen (was dann wiederum die Ostberliner in den Zoo ziehen k√∂nnte).
(23.06.2015, 21:23)
Jan Jakobi :   Heute wurde sie eingeschl√§fert.

Anbei ein Foto von ihr, aufgenommen bei einem Besuch am 8. März.
(23.06.2015, 18:52)
Sacha :   Okay, da war ich wohl etwas voreilig und habe die traurige Nachricht einfach vorweggenommen. Schade ist es trotzdem.
(23.06.2015, 00:37)
Jan Jakobi :   Nein, Tosca lebt noch.

Sie wird diese Woche eingeschläfert, heute fand nur die Ethik-Komission statt und da wurde entschieden sie zu erlösen.

Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert:

- erblindet
- taub
- Geruchssinn erloschen
- starker Gewichtsverlust

Alter: ca. 29 Jahre (ca. 1986 geboren)

https://ullijseisbaeren.wordpress.com/zoo-nachrichten/deutschland/berlin-tosca-wird-eingeschlafert/

Ja, Katjuscha bleibt alleine.

(22.06.2015, 18:50)
Sacha :   Traurige Nachricht: Eisb√§rin Tosca musste offenbar eingeschl√§fert werden.

Warte jetzt nur noch auf Reaktionen fanatischer Tierrechtler, die den Grund f√ľr das Ableben bereits "wissen" (Steine in der Natur runder als im Gehege des Zoo Berlin, Inuit als Bestandteil der Nahrung haben gefehlt, etc.)

Mal wieder seriös: Ist es richtig, dass nun nur noch ein einzelner Eisbär im Zoo Berlin lebt?
(22.06.2015, 18:17)
WolfDrei :   @MM: Dort steht nur: "zu den langfristigen Pl√§nen geh√∂rt, den Elefanten auch im Haus......"
Geschrieben hat das eine Mitarbeiterin der "Fördererleitung" - ob das also "autorisiert" ist oder nur eine Interpretation vorliegender Materialien?
(18.06.2015, 23:48)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Laut Gesch√§ftsbericht 2014, Seite 5, bed√ľrfen vor allem Raubtiere, Affen, Elefanten und Nash√∂rner verbesserten Haltungsbedingungen und es steht noch nicht fest, ob diese in den vorhandenen H√§usern umsetzbar sind oder gar neue H√§user gebaut werden m√ľssen.

Ist die Angabe im TAKIN bez√ľglich des Elefantenhauses eindeutig oder kann damit - wegen "langfristig" - auch ein anderes als das bestehende gemeint sein?
(18.06.2015, 22:09)
WolfDrei :   Nein, nur die "Tatsache" an sich.
(18.06.2015, 21:58)
Julian Overberg :   Gibt es Ank√ľndigungen/Vermutungen, welche Arten "wegreduziert" werden?
(18.06.2015, 20:03)
WolfDrei :   Im Takin 1 / 2015 betreffs des Zoos gefunden: Ma√ünahmen in unmittelbarer Zeit:
- 2015 Beginn des Umbaus des Raubtierhauses bis 2017, Artenreduktion
- neue Kassen am Löwentor nach Sommerferienende
- Sanierung des (der) Adlerfelsen(s)
- am neuen Vogelhaus Schaffung einer Gro√üvoliere f√ľr Aras
Langfristig: Ausstattung des Elefantenhauses mit Naturboden
(18.06.2015, 14:52)
Michael Mettler :   Auf der Homepage des Zoos ist der Gesch√§ftsbericht 2014 des Zoos abrufbar (auf der Tierpark-HP noch nichts Entsprechendes), zu finden auf der Seite:
http://www.zoo-berlin.de/de/ueber-uns

Gestaltet ganz offensichtlich nach Vorbild des M√ľnchener Gesch√§ftsberichtes und mit einer wunderbaren Neuerung: Wie der M√ľnchener enth√§lt nun auch der Berliner eine Artenliste samt Bestandsver√§nderungen. Die ist zwar auf S√§ugetiere und V√∂gel beschr√§nkt, die Bewohner des Aquariums werden nur nach Verwandtschaftsgruppen gesammelt gelistet; aber immerhin, das gab es in den Jahresberichten unter keinem von Knieriems Vorg√§ngern der letzten Jahrzehnte!
(13.06.2015, 14:20)
WolfDrei :   Die "alte Dame" Fatou im 58. Lebensjahr
(10.06.2015, 16:09)
WolfDrei :   Bonobojungtier
(10.06.2015, 16:06)
WolfDrei :   1 der drei Wei√übartpekari-Jungtiere
(10.06.2015, 16:05)
WolfDrei :   Besuch des Zoos am Montag, fr√ľh um 9 Uhr. Der Andrang h√§lt sich zu dieser Zeit in Grenzen, bez√ľglich der Tiergehege ist fr√ľh allerdings, auch nach dem Sonntag, das gro√üe Reinigen, viele Tiere sind dadurch noch abgesperrt.
Nachwuchs: bei den Gauren l√§uft das ja rund ums Jahr, endlich gab es aber auch eine Geburt bei den Bantengs. Weiterhin: 1 Nyala, 1 Kudu, 1 B√∂hmzebra, 3 Wei√übartpekaris (die Gruppe d√ľrfte nun aus etwa 25 Tieren bestehen), dann Prevosth√∂rnchen, insbesondere aber 1.1 Pudus (wie fast immer nicht zu sehen) und 1 Kiwik√ľken. Die beiden Bonobojungen d√ľrften noch vom Vorjahr sein. Weiterhin f√ľr mich nicht zu sehen waren die Waldmurmeltiere.

Aktivit√§ten: Wie schon beim TP-Bericht genannt, steht nun in der Nische zwischen Restaurant und Bongorevier ein ¬ďPl√ľschwaren¬ď-Verkaufscontainer, auch die Erinnerungsfotomaschinen sind auf dem Gel√§nde verteilt.
Schon gestrichen mit der f√ľr den TP gekennzeichneten Farbe sind einige Poller, gerade wird das H√ľhner- und Taubenhaus mit der Farbe gestrichen. Die Volieren an der Fasanerie etc, sind gr√ľn gestrichen - aber: die ¬ďherrlich glitzernden¬Ē Edelstahlzaunfelder des Vogelhauses werden au√üen ¬ďeingeschw√§rzt¬Ē. Welche Wohltat f√ľr V√∂gel und Fotografen! Ansonsten dort keine gro√üen Ver√§nderungen.

Im Hirschrevier war der Barasinghahirsch allein auf der Anlage, 2 weibliche Tiere aber auf der Moschustieranlage - damit könnte dort wohl zunächst mit dieser Art Schluß sein (?). Der Miluhirsch hat wieder ein abartiges Geweih angelegt.
W√§hrend die zum Fasanentrakt r√ľckw√§rtigen Anlagen am L√ľtzow-Ufer fast leer sind, gibt es in der ¬ďAndenflamingoanlage¬Ē Positives zu berichten: 2 Jamesflamingopaare - und 1 Andenflamingopaar sitzen fest auf den Nestern!
Ansonsten wurde die Parma-K√§nguruhgruppe aufgestockt - gerade diese Gruppe leidet ja unter den F√ľchsen - wie auch die Dik-Diks. Wie vielleicht bekannt, bewohnt ein Ameisenb√§r die Panda-Anlage.
Laut ¬ďBerliner Tiere¬Ē vom Juni bem√ľht sich der Zoo um einen Seraubock f√ľr die drei Weibchen.
Anbei die "Andenflamingos"
(10.06.2015, 16:01)
Oliver M√ľller :   @MM:
So weit ich wei√ü, soll der ZEP f√ľr den Zoo noch im Laufe des Monats kommen. Es war offenbar auch noch nichts in der Presse.
(06.06.2015, 16:42)
Michael Mettler :   Den ZEP f√ľr den Zoo m√ľsstze es doch eigentlich auch schon geben, der sollte doch wegen seiner Verzahnung mit dem des Tierparks gleichzeitig in Arbeit sein? Zumindest werden potenzielle Spender auf der Homepage schon zu einem Blick darauf animiert (leider ohne Hinweis, wo er einsehbar ist):
http://www.zoo-berlin.de/de/unterstuetzen/spenden
(06.06.2015, 15:07)
Oliver M√ľller :   Nachdem der TP-ZEP nun bekannt ist, k√∂nnten wir doch hier ein beliebtes Spiel starten und den Zoo "umplanen", denn viele Fakten sind ja durch den ZEP des TP schon gesetzt. ☺
(06.06.2015, 14:58)
WolfDrei :   Wiederum heute aus der ¬ďBerliner Zeitung¬Ē: Es gab auf einer Seite Bestandsangaben des Zoo-Aquariums die Jahre 2010, 2013 und 2014 betreffend. Bisher gab es wohl nur ¬ďGesamtzahlen¬Ē der Berliner Einrichtungen mit einer Abnahme zu 2013.
In dieser zeitlichen Reihenfolge zunächst die Artanzahl und dann die Anzahl der Tiere pro Art:
Reptilien: 73 Arten, 435 Ex; 69 Arten 357 Ex ; 65 Arten 347 Ex
Amphibien: 52 Arten 500 Ex; 54 Arten 639 Ex; 50 Arten 553 Ex
Fische: 586 Arten 6006 Ex; 562 Arten 7629 Ex; 515 Arten 5033 Ex
Wirbellose: 340 Arten 6855 Ex; 331 Arten 8604 Ex; 586 Arten 8193 Ex

Laut Zeitung w√§ren das f√ľr 2013 ¬ď√ľber¬Ē 1 000 Arten mit ¬ďmehr als¬Ē 13 000 Exemplaren, 2014 963 Arten mit ¬ďmehr als¬Ē 14 126 Ex.
Komisch: im ¬ďdigitalen Zeitalter¬Ē komme ich mit altert√ľmlicher Analogtechnik unter Nutzung von Papier und Bleistift auf 1 016 Arten mit 17 229 Exemplaren f√ľr 2013 (2010 wurde in der Zeitung nicht ¬ďverrechnet¬Ē), f√ľr 2014 1 216 (!!) Arten mit (auch) 14 126 Exemplaren.
Habe alles zweifach ¬ďgesichert¬Ē - und die Futtertiere werden ja nicht hineingerutscht sein (z. B. 520 000 Grillen und Heimchen). Etwas verwundert die Abnahme der Fischanzahl um 2 596 von 2013 zu 2014.
Vielleicht sollten wir bez√ľglich der Anzahlen ¬ďje nach Anbieter und Rechner¬Ē kein Auf oder Ab des Bestandes konstruieren.

(11.04.2015, 18:09)
R√ľdiger Krichel :   Das Thema Bairds Tapir ist sehr traurig!
Ein 9 jähriges Männchen wartet seit Lebzeiten auf eine Partnerin aus Amerika.
In Cotbus die gleiche fatalle Situation.
Die Hoffnung stirbt zuletz - ansonsten die Tiere ins SSP zur√ľckgeben und die Zucht im SSP unterst√ľtz.
(07.04.2015, 12:03)
Tim Meschke :   http://www.zoo-berlin.de/zoo/kita-schule-kids/aktuelles/news/article/-706d0630e0.html

In dem Link steht, dass das Raubtierhaus umgebaut werden soll. Steht das eigentlich unter Denkmalschutz, abgesehen von der historischen Löwenfreianlage?
(01.04.2015, 18:27)
Tim Meschke :   Wei√ü jemand zuf√§llig wie gro√ü die Anlagen auf dem Erweiterungsgel√§nde sind? Egal ob die Vergesellschaftungsanlagen oder Eine-Art-Anlagen.
(28.03.2015, 19:35)
WolfDrei :   Reiherinvasion im Zoo im Bereich des Hirschreviers
(25.03.2015, 18:46)
Oliver M√ľller :   @J√∂rn Hegner: Die Anlage hat 200 qm, China verlangt f√ľr Pandas 1000 qm, die L√∂sung scheidet also aus.
(14.03.2015, 19:25)
Carsten Horn :   Die Ameisen werden im B√§rchen sicher ein furchterregendes Raubtier sehen, g..., unter dem Gesichtspunkt passt die Unterbringung...
(14.03.2015, 14:49)
Michael Mettler :   Obwohl er dann in einem Gitterk√§fig besser aufgehoben w√§re (Am-Eisen-B√§r) ;-)
(14.03.2015, 00:36)
Sacha :   Wo sollte ein AmeisenB√ĄR auch sonst hin als ins Raubtierhaus...:)
(13.03.2015, 21:06)
WolfDrei :   Auch jetzt noch ist dort ein Ameisenb√§r.
(13.03.2015, 18:54)
Matti Klinkhardt :   Bei meinem letzten Besuch im vergangenen Herbst war auf der Anlage ein Ameisenb√§r untergebracht...
(13.03.2015, 17:45)
J√∂rn Hegner :   was kommt jetzt in der anlage beim raubtierhaus hinein wo zuletzt der eine malaienb√§r drin war . vielleicht doch wieder grosse pandas .
(13.03.2015, 17:21)
Jan Jakobi :   Portrait des Panzernashorn-Bullen Yohda.

Ach ja, die Flusspferde durften heute (!!!) schon auf die Außenanlage, in Hannover waren die Ende März letzten Jahres noch in der Innenanlage.
(08.03.2015, 20:52)
Jan Jakobi :   Portrait des Gaur-Bullen Gandalf, schwer zu sagen:
Wer ist größer? Yohda oder Gandalf?

(08.03.2015, 20:28)
Jan Jakobi :   Auch heute: Sonnenschein wohin man schaut.
Was lag also näher als ein Zoo-Besuch?
Gesagt, getan.

Am L√∂wentor sah ich es schon kommen: relativ viele Besucher, die Anzahl hielt sich f√ľr meinen Geschmack noch in Grenzen.

Wie (fast) immer zuerst die Panzernashörner:
Heute war Yohda nicht alleine auf der Anlage, mit dabei war Jhansi.
Leider keine Paarungsstimmung. In der Anlage danbeben stand Narayani am Gittertor zu Yohdas Anlage, offensichtlich ziemlich eifers√ľchtig.

Schnell rannte ich, soweit das bei so vielen Besuchern m√∂glich ist, √ľber die Rinderallee zum Nashornhaus II.
Diesmal hatte ich deutlich mehr Gl√ľck: Kumi war mit Sohn Dayo auf der Au√üenanlage!
Kumis Verhalten gefiel mir nicht so richtig, sie lief aufgeregt und teilweise mit hocherhobenen Schwanz durch die Anlage.

Auf dem R√ľckweg zum Nashornhaus I schaute ich bei den Elenantilopen vorbei, ich hatte ja beim letzten Besuch eine hochtr√§chtige Elenantilope gesehen.
Nach einigem suchen sah ich dann das Elenantilopenbaby, Foto anbei.
(08.03.2015, 20:17)
Jan Jakobi :   Die Anlage h√§tte sonst leer gestanden und au√üerdem ist dadurch mehr Platz im TP.
Wie lange die bleiben werden habe ich gestern nicht rausgehört.
(13.02.2015, 21:25)
J√∂rn Hegner :   oder sind die sichuan-takine nur vorl√§ufig dort . weil schliesslich m√∂chten die ja nicht alles haben , was auch der tierpark h√§lt .
(13.02.2015, 21:15)
J√∂rn Hegner :   werden die sichuan-takine f√ľr ewig im zoo bleiben .
(13.02.2015, 21:10)
Jan Jakobi :   Jhansis Geburtsjahr ist 1990: 25 Jahre alt.
(12.02.2015, 21:31)
Tim Meschke :   @Jan Jakobi: Vielen Dank, f√ľr die Auskunft.
(12.02.2015, 21:15)
Jan Jakobi :   Sorry, da fehlte das Wort NICHT zwischen gar und h√§tte.
(12.02.2015, 21:04)
Jan Jakobi :   @Tim:
Muss ich unbedingt die Geschichte erneut erzählen?

Heute nur in Kurzform Jhansis Geschichte:

Vater deckt Tochter - Tochter nach TP Berlin, obwohl Stuttgart - 21.01.95 Meldung einer Geburt, die es gar h√§tte geben d√ľrfen - Ergebnis: Fr√ľhreif! - weitere Hitzen: Unvertr√§glichekit mit Belur - L√∂sung: Ab in den Zoo - Ergebnis: 2 Buben - ...
(12.02.2015, 21:02)
Tim Meschke :   Wie alt ist Jhansi eigentlich? Stehen ihre Chancen noch gut, dass sie noch tr√§chtig werden k√∂nnte? Bei all den vielen Spitzmaulnash√∂rnchen frage ich mich langsam irgendwie wo all die Panzernash√∂rnchen und Breitmaulnash√∂rnchen bleiben...
(12.02.2015, 20:48)
Jan Jakobi :   ... und auch Herrn Sichuan-Takin.

Und: Jhansi BLEIBT im ZOO!
(12.02.2015, 18:19)
Jan Jakobi :   ... und das obwohl wir drei Mal beim Nashornhaus II waren!
Ja, leider wollten nicht alle Nashörner so wie wir.

Offensichtlich in guter Hoffnung: eine Elenantilope.

Daf√ľr sahen wir die beiden Sichuan-Takine aus TP in der ehemaligen Anlage der Ture.

Anbei die Sichuan-Dame, 2 Geburten und bei der letzten gings schief (Kaiserschnitt,...).


(12.02.2015, 18:17)
WolfDrei :   Und noch eine Neuerung (so noch nicht bekannt) : auf dem ehemaligen M√§hnenspringer - Bezoarziegen - Steinbockfelsen sind jetzt Sichuantakins - das alte Tierparkpaar.
(12.02.2015, 17:59)
WolfDrei :   Uff - zu schnell gedr√ľckt:
(12.02.2015, 17:55)
WolfDrei :   Selbiges gilt seit 10 Jahre auch f√ľr die Bonobos (2 Jungtiere vor ca.6 Monaten)
(12.02.2015, 17:43)
WolfDrei :   Seit Dezennien l√§uft ja die Gaurzucht
(12.02.2015, 17:41)
WolfDrei :   Sonnenschein - was will man mehr. Trotzdem nur (relativ) wenige Besucher. Und dann noch ein zuf√§lliges (und in letzter Sekunde geplantes) Treffen mit Jan Jacobi. Konnte sein Wissen um Elefanten, Hippos und Nash√∂rner nutzen.
Bautätigkeiten, sieht man von Baumarbeiten am Greifvogelrevier ab, waren nicht zu sehen. So nach und nach erschienen dann fast alle größeren Säuger auf den Anlagen - nur die Nashörner wollten nicht so richtig.
Geburten in der letzten Zeit: Gaur, Lechwe, Sitatunga, Bongo, Bonobo (2 juv), Kapuziner. Gemsbock, Rappenantilope. Auf die jenseitige Seite des Landwehrkanales schafften wir es nicht.
Und nat√ľrlich Rieke. Schon um 11.30 lungerten die Besucher im Affenhaus herum, auf dem Monitor regte sich schon etwas. Wir kamen um 12.15 nochmals vorbei - da war die Flasche schon halb leer. Etwas gelenkt durch eine Pflegerin und mit Verst√§ndnis der Besucher kam jeder zu seinem Recht.
(12.02.2015, 17:39)
Michael Mettler :   Ohne die konkreten Pl√§ne zu kennen: Ein Erweiterung des Eingangsbereiches lie√üe sich m.E. in Richtung Elefantenhaus sogar mit einem baulichen Anschluss an dieses umsetzen (z.B. so, dass man von einer neuen Eingangshalle aus auch direkten Zugang zu den vorhandenen Toilettenanlagen bek√§me).
(10.02.2015, 09:25)
Mark Meier :   Einige Neuigkeiten zum Zoo nannte Knieriem bei einer Pr√§sentation f√ľr die Berliner Wirtschaft:

-Neues Motto: "Mittendrin"
-Der Umbau des Haupteingangs L√∂wentor soll noch diesen Sommer beginnen und bis 2017(!) dauern. Dann soll es eine freundlichere Optik und zus√§tzliche Kassen sowie einen gro√üen Zooshop geben. Da man sich zugleich von der Stra√üe wegbewegen m√∂chte, d√ľrfte das einiges an Platz kosten.
-Weiterhin soll es offenbar doch auch im Zoo eine gewisse Reduktion der Artendichte geben.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/andreas-knieriem-stellt-neue-plaene-vor-zoo-und-tierpark-sollen-zu-erlebniswelten-werden/11349958.html
http://www.morgenpost.de/berlin/article137283545/Was-Andreas-Knieriem-in-Zoo-und-Tierpark-alles-aendern-will.html
(09.02.2015, 22:08)
Tim Meschke :   @WolfDrei: Danke, f√ľr die Antwort!
(08.02.2015, 18:22)
WolfDrei :   @Tim Meschke: die Waldhunde lebten in den Kleinraubtierabteilungen des Katzenhauses, die kleinen Pandas hinter dem Anbau des Aquariums - gegen√ľber etwa "Leda und der Schwan" also dem hintersten S√ľdteil des Zoos zwischen Rappenantilopen und dem Aquarium
(08.02.2015, 15:23)
Tim Meschke :   Ich habe neulich bei der Zootierliste gelesen, dass Berlin bis 2004 Katzenb√§ren und Waldhunde hatte. Wo waren die denn untergebracht? Im Raubtierhaus?
(07.02.2015, 20:08)
Tim Meschke :   @WolfDrei & Gudrun Bardowicks Vielen Dank f√ľr die hilfreichen Antworten. Ich geb zu,dass meine Fragen waren nicht ganz deutlich waren.
(23.01.2015, 14:05)
WolfDrei :   Wie schon meine "Vorschreiberin" betonte: best√§ndig ist nur der Wechsel - und da ich nicht im Herbst im Zoo war, ist eine Festlegung auf eine konkrete Affenart nicht m√∂glich - das betrifft insbesondere die Belegung der Innenk√§fige (au√üer Klammeraffen - die waren immer in der rechten Innenanlage) und die n√∂rdliche Au√üenanlage. 5 und 1 wurden mit Sicherheit immer wechselseitig von den beiden genannten Arten benutzt. Unter "Insel " und "rechts der Bonobos" verstand ich nat√ľrlich richtige Inseln, jene n√§mlich, die im Vierwaldst√§tter See sich befinden. Nochmals: best√§ndig ist nur der Wechsel - Kattas inklusive.
(23.01.2015, 12:01)
Gudrun Bardowicks :   Bei meinem letzten Besuch vor etwa 2 Jahren wurden die K√§fige bei 3 abwechselnd von Wei√ükopfmakis, Klammeraffen und Schwarzen Br√ľllaffen und gelegentlich auch Totenkopf√§ffchen genutzt. Auch Siamangs habe ich dort schon mal gesehen. Ich glaube, die urspr√ľnglich 4 Au√üenk√§fige wurden zu 2 oder 3 zusammengelegt. Auch Kattas waren hier zeitweise untergebracht.

Bei Punkt 1 ist die Anlage f√ľr Haubenlanguren und scheinbar im Wechsel auch Hulmans.
Die K√§fige bei 4 sind die Au√üenk√§fige f√ľr die Krallen√§ffchen, die von diesen auch gerne genutzt werden.

Auf der Insel bei 2 leben zumindest Gibbons. Zeitweise waren hier allerdings auch die Kattas untergebracht.

6 sieht wie eine Inselanlage aus, ich habe sie in den letzten Jahren aber niemals besetzt gesehen. Urspr√ľnglich war dort die Au√üenanlage f√ľr Totenkopf√§ffchen und zeitweise wohl auch f√ľr Lemuren.

Bei 5 handelt es sich glaube ich im Augenblick um eine Vogelinsel, die von den Wasservögeln des Affenhausteiches genutzt wird.
(23.01.2015, 00:04)
Tim Meschke :   Oh Mann! Jetzt hab ich den Plan vergessen.
(22.01.2015, 20:57)
Tim Meschke :   Danke f√ľr die Antwort. Leider hat sie mich nun noch mehr verwirrt. Ich habe einen Plan hinzugef√ľgt, um meine Fragen deutlicher zu machen.
Zu 1. auf dem Plan: Hier ist doch jetzt die Anlage f√ľr Haubenlanguren entstanden, oder?
2. Lebt hier der letzte Kappengibbon?
3. Welche Affen leben denn nun in diesen Außenkäfigen? Und welche in den Innenkäfigen des Tropenhauses?
4. Was sind das f√ľr K√§fige? Geh√∂ren die zu den inneren Krallen√§ffchenk√§figen innen?
5. Ist das ein Kugelkäfig? Welcher Besatz?
6. Ist das eine Insel? Vielleicht f√ľr Tiere?
Ich hoffe, dass ist jetzt besser zu verstehen. Freue mich auf Antworten!
(22.01.2015, 20:56)
WolfDrei :   @Tim Meschke: ich versuche es , obwohl der Zoo nicht mein Revier ist.
zu 6: eine wird nicht bewohnt, auf der 2. sind im Sommer die Flamingos
zu 5: mindestens an die 15 Jahre. Nein, kein Freigehege. Allerdings befindet sich an der Nordau√üenseite links von der T√ľr zu den Menschenaffen eine kleine Anlage mit Wasser"gr√§belchen, m√∂glicherweise f√ľr die Springtamarine. √úbrigens gibt es in der nicht einsichtbaren 1. Etage noch Affenunterk√ľnfte mit Oberlicht.
zu 4: Nein, sie haben kein Innengehege
zu 3: eigentlich haben die Haubenlanguren ein Innengehege - etwa in der Mitte der ca. 6 Innengehege dieses Traktes.
zu 2. Ja, haben sie: oberhalb der Treppe zu den Toiletten des Nordeinganges - gewisserma√üen "Ausst√ľlpungen" von geringer Gr√∂√üe.
zu 1: nach Osten Drahtfreigehege , wechselweise Hulmans und Haubenlanguren; S√ľdseite zumindest noch f√ľr Hutaffen (direkt an der T√ľr zu den Menschenaffen) daneben f√ľr Schwarze Br√ľllaffen. Wenn wohl auch gewechselt werden kann - Totenk√∂pfe und Klammeraffen habe ich noch nie au√üen gesehen. Durch die Errichtung der beiden gro√üen Freianlagen im S√ľden sind einige Gittervolieren entfallen.
(22.01.2015, 17:02)
Tim Meschke :   Ich war letztes Jahr im Herbst im Berliner Zoo. Doch, da es gesch√ľttet hat wie aus Eimern, war ich nicht √ľberall im Zoo, was ich sehr bedauere. Deshalb habe ich sehr viele Fragen.
1. Wie viele Au√üenk√§fige hat das Tropenhaus denn jetzt genau? Ich wei√ü von zwei Felsenfreianlagen (Mandrill, B√§renmakak) und vier K√§figen? (Hulman?, Siamang?, Totenkopf√§ffchen?, Klammeraffe?) auf der S√ľdseite. Aber an der Nordseite scheint auch welche zu geben (Kugelk√§fige?). Stimmt das?
2. Haben die Krallenäffchen keine Außenkäfige?
3. Haben die Haubenlanguren ein einsehbares Innengehege?
4. Haben die Bärenmakaken ein einsehbares Innengehege?
5. Seit wann gibt es den Wintergarten f√ľr die Springaffen? Haben die auch kein Au√üengehege?
6. Was ist das f√ľr eine Insel an der Nordseite des Affenhaus rechts neben dem Bonobok√§fig? Leben da Tiere drauf?
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
(22.01.2015, 14:46)
J√∂rn Hegner :   was befindet sich denn jetzt in der gebirgstieranlage , wo fr√ľher die m√§hnenschafe drin waren . danach die kreta-bezoarziegen und die westkaukasischen steinb√∂cke .
(19.01.2015, 18:56)
WolfDrei :   Nein , keine neuen Hirschformen. Es mu√üten sowohl die Gruppen der Prinz-Alfred-Hirsche als auch die der Wasserrehe "halbiert" werden. Die-P-A-H waren untereinander hochgradig verwandt, sollten untereinander nicht mehr z√ľchten: ein neues Paar wurde aus einem Berliner Tier und einem neuen Hirsch aus Poznan zusammengestellt. Und die Anzahl der Wasserrehe hatte sich durch Geburten stark erh√∂ht.
(18.01.2015, 21:48)
J√∂rn Hegner :   gibts denn wieder neue hirsche im hirschrevier . das nun die prinz-alfred-hirsche in den gehege drin sind , wo vorher die kropfgazellen waren .
(18.01.2015, 12:15)
WolfDrei :   Ein "amputierter" P-A-Hirsch
(16.01.2015, 21:15)
WolfDrei :   Die Kropfgazellen gingen wohl nach Karlsruhe, jetzt sind dort die Prinz-Alfred -Hirsche von ehemals "gegen√ľber".
(16.01.2015, 21:12)
J√∂rn Hegner :   wohin gab der zoo berlin die letzten kropfgazellen und was ist jetzt in diesen ehemaligen gehege drin .
(16.01.2015, 20:59)
J√∂rn Hegner :   was kommt in die gebirgstier-anlage hinein wo zuletzt die westkaukasischen steinb√∂cke drin waren . vorher m√§hnenschafe und danach kreta-bezoarziegen .
(13.12.2014, 21:23)
Mark Meier :   Eisb√§rin Nancy ist tot.
http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/eisbaerin-nancy-tot-zoo-trauert-um-knuts-tante
(20.11.2014, 13:40)
Mark Meier :   @Sacha: Sorry, ich hatte nie geantwortet. Das "nur √ľber meine Leiche" bezieht sich auf die tiefgefrorenen "Pandareste" die noch in Berlin sind und die die Chinesen erst zur√ľck haben wollen, bevor wieder Pandas nach Deutschland gehen k√∂nnen.
(19.11.2014, 23:25)
Michael Mettler :   Es mag nur an der Formulierung wirken, aber die Au√üenwirkung ist doch sehr widerspr√ľchlich. Da wird immer wieder betont, wie finanziell gl√§nzend der Zoo im Vergleich zum Tierpark dasteht, und es wird √ľber Neuanschaffungen nachgedacht, die mit Millionen-Investitionen verbunden sind (Pandas: Anlagenneubau plus Panda-Miete), und dann hofft der Zoo darauf, dass ein paar Tausend Euro f√ľr einen Elefanten-Scheuerbalken (also eine Haltungsverbesserung f√ľr bereits vorhandene Tiere) von G√∂nnern √ľbernommen werden:
http://www.bz-berlin.de/berlin/auch-elefanten-brauchen-mal-ein-peeling
(15.11.2014, 17:45)
Gudrun Bardowicks :   Ich w√ľrde Bambusb√§ren auch sehr viel lieber im Tierpark als im Zoo sehen, und zwar genau aus den Gr√ľnden, die Sacha, Holger Wientjes und Oliver m√ľller bereits genannt haben. Dar√ľberhinaus reicht der Platz im Zoo einfach nicht f√ľr eine moderne Bambusb√§renzuchtanlage.

Koalas k√∂nnte ich mir gut im Zoo vorstellen, sogar im Nachttierhaus. Daf√ľr m√ľssten allerdings entsprechend gro√üe Anlagen dort entstehen. Oder man baut ein modernes Koalahaus, vielleicht sogar mit Au√üenfreianlage, im Australienteil des Erweiterungsbereichs.
(10.11.2014, 19:19)
Oliver M√ľller :   Ich f√§nde neue Pandas genial und pl√§diere f√ľr den TP als Standort, zum einen aus Platzgr√ľnden, zum anderen um den asiatischen Schwerpunkt dort zu st√§rken. Eine Aufteilung eines Paares auf beide Zoos sehe ich nicht als sinnvoll an, besser scheint es mir, beiden Parks Alleinstellungsmerkmale zu verschaffen. F√ľr den Zoo k√∂nnte ich mir statt dessen Koalas als Alternative gut vorstellen.
(09.11.2014, 20:45)
Holger Wientjes :   @WolfDrei: Auch von mir ein Dankesch√∂n f√ľr diese pers√∂nliche Zeitreise !

@Sacha: FALLS wirklich Pandas kommen sollten, s√§he ich sie lieber im TP. Dort hat man zum einen den Platz und zum anderen h√§tte man dort dann eine neue Attraktion, die dem Park kurzfristig die dringend erforderlichen zus√§tzlichen Besucher bringen w√ľrde. Bliebe das Problem der Finanzierung.
(09.11.2014, 12:59)
Sacha :   @Mark Meier: Habe die Meldung auch gesehen. Allerdings muss ich was √ľbersehen haben (oder der Link f√ľr auf eine veraltete Seite): Wer sagte: "Nur √ľber meine Leiche"?

Bin √ľber den Umstand an sich geteilter Meinung: Einerseits w√§re es bez√ľglich Schauwert genial, wieder Grosse Pandas in Berlin zu haben (wenn es denn √ľberhaupt klappt). Andererseits ist man dabei auf Gedeih und Verderb den Chinesischen Beh√∂rden ausgesetzt und zahlt zudem eine horrende Leihgeb√ľhr (und hat keine Kontrolle dar√ľber, wohin das Geld gelangt, sprich: wirklich f√ľr Pandaschutzprojekte eingesetzt wird).
(09.11.2014, 10:42)
Mark Meier :   Danke f√ľr diesen pers√∂nlichen Bericht!

Noch ein anderer Bericht hat mich heute - sagen wir mal - √ľberrascht: http://www.bild.de/news/inland/zoo-berlin/neuer-panda-nur-ueber-ihre-leiche-38489924.bild.html
(09.11.2014, 08:09)
WolfDrei :   In Erinnerung: In drei Tagen mein 1. Zoobesuch vor 25 Jahren!

Alle Welt schreibt √ľber den Mauerfall - und die sich daraus ergebenden Ver√§nderungen - nun ich.
Ich wohnte damals nur ca. 10 min vom Checkpoint-Charly entfernt, den Berliner Zoo hatte ich nach dem Mauerbau nicht mehr besuchen k√∂nnen. Die ber√ľhmte Bornholmer Br√ľcke war von uns j.w.d. Ich war zwar am 4.11. auf dem Alex, aber den 9. haben wir verschlafen! Wie das? Ganz einfach. Meine Habilitationsarbeit lag in den allerletzten Z√ľgen, der Sohn schrieb an seiner Facharbeiter-Abschlussarbeit - und der Fernseher war schon seit einigen Wochen kaputt - keine Ursache, ihn reparieren zu lassen, brauchten wir doch unsere Ruhe. Dann der 10. 11. - die Radionachrichten. Mein Institut lag im Westfl√ľgel des Naturkundemuseums (schon immer seit 1885 von diesem inhaltlich getrennt). Welche Massen bis zu unserem Eingang an dem √úbergang Invalidenstra√üe! Keine Chance, au√üerdem mu√üte ich an diesem Tag den Umzug der Freundin meiner Frau managen. Gegen Mitternacht zum 11. nahm mich mein Sohn, der schon am Tage im ¬ďWesten¬Ē war, mit auf die ¬ďandere Seite¬Ē in die N√§he unseres Mietshauses.

Gl√ľcklicherweise hatten wir einen ¬ďWestplan¬Ē von der ¬ďanderen Seite¬Ē - die DDR-Pl√§ne Berlins endeten ja immer an der Mauer. Der Weg f√ľr den 11.11. wurde akribisch vom Checkpoint aus geplant - Fu√üweg also, vorbei an dem ber√ľhmten ¬ďPolenmarkt¬Ē, L√ľtzow-Kanal Richtung Zoo. Vorher hatte ich mich mit Diafilmen verproviantiert. Saukalt war es, Sonnenaufgang, Raureif lag auf dem L√ľtzow-Platz. Da regte sich etwas. Ein Wohnungsloser sch√§lte sich aus den Pappkartons. Uff , das ist der ¬ďWesten¬Ē?
Kurz vor dem Elefantentor lag ein Halbnackter vor einem Kneipeneingang. Na toll!
Dann der Zooeingang. Die Kassiererin kannte ich doch von einem Bild? Ich hatte n√§mlich das Gl√ľck, √ľber eine √ľber 8 Ecken verwandte Zoo-Aktion√§rin ca. 20 Jahresberichte des Zoos zu besitzen, u. a. einen, wo ein Bild einer h√ľbschen Pflegerin mit einem Seeelefantenbaby im Arm abgebildet war. Dies ihr sagen, dann ihre Zustimmung, brachten mir einige Male sp√§ter kostenlosen Zoozutritt. In den ersten Wochen war es sowieso beim Zeigen des DDR-Ausweises kostenlos. Bis zum Dunkelwerden wurde also geknipst! Gaure, Seraue, Sumpfhirsch, Pampashirsch, Okapi - ganz unbedarft war ich durch den Tierpark, Prag und Dvur-Kralove auf dem Huftiersektor nat√ľrlich auch nicht.
√úbrigens hatte ich mal geschworen: solltest Du irgendwann mal in den Westen kommen, gemeint war der Berliner Zoo, l√§ufst Du! Habe ich eine ganze Weile so gehalten, speziell, als dann nach √Ėffnung des √úberganges am Potsdamer Platz der Weg etwas k√ľrzer wurde - 45 Minuten Fu√üweg, dann schon optimiert.
Dankbar war ich auch, dass ich relativ schnell nach dem Mauerfall √ľber Prof. Kl√∂s einen Diavortrag im Zoo halten konnte: Zoologische Seltenheiten zwischen Elbe und Moskwa.

In der ersten ¬ďoffenen ¬ď Nacht str√∂mte nat√ľrlich die ganze DDR nach Berlin. Der damalige Ober-Affenpfleger des Leipziger Zoos erz√§hlte mir, dass sie wie die Sardinen von Leipzig aus 8-9 Stunden bis Berlin brauchten und dass er ¬ďviele ¬ďOst-Zoofans¬Ē mit glasigem Blick durch den Berliner Zoo laufen sah¬Ē. Er war wohl am Vortage dort.

Sp√§ter kamen dann ab Mai 90 die bundesdeutschen Zoos, die belgischen, englischen, holl√§ndischen, speziell die franz√∂sischen, die chinesischen, amerikanischen, s√ľdafrikanischen Zoos, Singapur - und nat√ľrlich weiterhin besonders die polnischen und tschechischen Zoos, auch noch Moskau, nachdem ich dort mal Anfang der Siebziger einen fachlichen (biochemischen) 6-Monate-Aufenthalt hatte und den Panda An-An fotografieren konnte.
Und genau am 11.11. 89 bekamen dann der Zoo und der TP aus Paris jeweils einen neuen Okapi-Bullen.
25. Jahre - wie die Zeit vergeht - und was man so behält!

(08.11.2014, 18:53)
Jolantha Belik :   Die arme "Jhansi" wird alle paar Wochen zwischen TP und Zoo herum gekarrt. Wie kann man dem Tier bloss diesen Stress antun? Wo bleiben da die "Tiersch√ľtzer", die wegen jedem Sch...marrn ein Theater auff√ľhren, aber da wegschauen und schweigen. :-(
(08.11.2014, 01:05)
WolfDrei :   @Jolantha Belik: Jhansi ist schon wieder im Zoo, jetzt seit ca. 4 Monaten nach einer nur ca. 2 monatigen R√ľckkehr in den TP. Es gibt allerdings auch die gegenteilige Aussage: Yoda kommt in den TP. Wer wei√ü!
(07.11.2014, 15:11)
Mark Meier :   @Wolf Drei: Ich bin auch so ein "West"besucher dem der TP trotz identischer Distanz besser gef√§llt ;) Aber mir gefallen sie beide, wenn auch meist die Jahreskarte vom TP plus einzelner Abstecher in den Zoo mein Zoojahr bestimmt. Gespannt bin ich ja auf die Ver√§nderungen im Zoo. Wenn Knieriem da tats√§chlich an die dicken Millionenpolster gehen wird, wird vielleicht doch bald wieder die kombinierte Jahreskarte f√§llig (je nach konkreten Projekten und Ausf√ľhrung nat√ľrlich)...
(07.11.2014, 13:01)
Jolantha Belik :   Ist "Jhansi" wieder (oder noch immer) im Zoo? Mir hat jemand gesagt, sie bleibt und geht nimmer zur√ľck in den Tierpark. Stimmt das?
(07.11.2014, 11:35)
WolfDrei :   Schnelldurchlauf durch den Zoo. Ziel: Aufnahmen vom Nashornnachwuchs, bevor der Bahnstreik zuschl√§gt (und vielleicht die Temperaturen sinken). Das erwies sich als schwierig, da Mutter (Maburi) und Kind in der Anlage nahe dem ¬ďContinental-Hotel¬Ē sich nur z√∂gerlich auf der Anlage zeigten. Am L√∂wentor sollte die 2 ¬ďAusf√ľhrung¬Ē erst um 14 Uhr erfolgen.
Im Tierbestand sah ich keine gro√üen Ver√§nderungen. Neu im Vogelbereich: Nacktkehl-L√§rmvogel (¬ďFasanerie¬ď) und ostafrikan. Tropfenr√∂tel (Vogelhaus).
Baut√§tigkeit: offensichtlich wird die Anlage f√ľr Anden- und Jamesflamingos am Orte vergr√∂√üert: der Zaun war abgebaut, die Wegf√ľhrung in Ver√§nderung. Die V√∂gel selbst waren ¬ďweggeschlossen¬ď, die Zwergflamingos in die Waldrappanlage umgesiedelt.
Wiederum oder nicht mehr sah ich die Waldmurmeltiere (schon Winterschlaf bei 18¬įC ?). Ausgewiesen waren sie noch. Die Rotb√ľffelanlage wird neu ¬ďbesandet¬Ē. Auf der Lippenb√§renanlage wurde Bambus angepflanzt - um die Illusion zu erhalten, wird das mit Elektrogras gesch√ľtzt.
A propos Illusion: Nach der Umsiedlung der Wasserrehe sah ich diese bisher immer nur hinter Gittern in Absperrgehegen. Will man sie nur am Wochenende auf Gras zeigen, den Rasen also sch√ľtzen?
Auch die Prinz-Alfred-Hirsche sah ich weiterhin nur am hintersten Ende ihrer neuen Anlage (nach Umsiedlung).
Dazu noch eine seltsame gerade eingebaute Absperrung bei den Rappenantilopen. Laut Handwerker: Ein Gitterzaun um die Wasseranlage (die alle 5 Minuten Wasser spuckt) - also im Br√ľckenbereich, soll verhindern, dass eine seltsame neue Angewohnheit der Besucher verhindert wird: das Streicheln der Rappenantilopen!
Am Ende noch etwas, da ja immer nur von der Notwendigkeit der Ver√§nderungen im TP gesprochen wird : nicht zum ersten Mal √§u√üerte sich erneut mir gegen√ľber ein wissensreicher ¬ďWest¬Ē-Besucher des Zoos, dass ihm der Tierpark besser gef√§llt!

(05.11.2014, 18:22)
Regina Mikolayczak :   Ich war gestern endlich mal wieder im Berliner Zoo. F√ľr alle die es noch nicht wissen: Am 02.10. brachte Spitzmaulnashorn "Maburi" einen Bullen zur Welt und am 14.10. "Kumi" ebenfalls einen kleinen Bullen. Leider sind beide Kinder im hinteren (f√ľr Besucher nicht begehbaren) Nashornhaus. Ich konnte zumindest gestern Maburi mit ihrem Sohn im Au√üengehege sehen.
In der ehemaligen Panda-Anlage lebt z.Z. ein Großer Ameisenbär!
F√ľr mich ebenfalls neu: Die Korsaks haben Nachwuchs.
Auf der ehemaligen Prinz-Alfred-Hirsch-Anlage ist eine weitere Wasserreh-Anlage entstanden und die urspr√ľnglichen Bewohner sind einige Gehege weiter gezogen, wo vormals die Kropfgazellen waren.
An der Anlage der Roten Riesenkängurus ist ein kleiner Bereich mit Gitternzäunen abgesperrt. Ggf. steht hier eine Vergesellschaftung ins Haus? Ansonsten konnte ich noch keine großartigen (Um-)Bauarbeiten oder Umsetzungen entdecken...
(20.10.2014, 07:42)
Michael Mettler :   Angesichts der Umw√§lzungen im Tierpark Berlin k√∂nnten doch frei werdende Zoo-Anlagen in n√§chster Zeit m.E. durchaus Neu- oder Zwischen"mieter" aus dem TP erhalten...
(17.10.2014, 15:27)
J√∂rn Hegner :   was kommt jetzt in der ehemaligen panda-anlage hinein beim raubtierhaus . der letzte malaienb√§r der dort vorl√§ufig drin war , ist ja auch inzwischen gestorben .
(17.10.2014, 15:14)
Mark Meier :   Ach ja, das hatten wir hier noch gar nicht besprochen. Die verbliebenen Tiere werden wohl nach M√∂glichkeit abgegeben. Wer die Anlage "√ľbernehmen" bzw. erben wird, ist mW noch nicht gekl√§rt. Um gleich die Frage vom anderen Thread mit zu beantworten: Es wird wie beim TP gegen Ende des Jahres ein detaillierter Ziel- und Entwicklungsplan erwartet (die jetzt f√ľr den TP ver√∂ffentlichten Pl√§ne waren ja nur einige Sofortma√ünahmen, um die zugesagten 5 Mio sinnvoll einsetzen zu k√∂nnen).
(01.10.2014, 17:46)
Michael Mettler :   Die Haltung der Westkaukasischen Steinb√∂cke wird offenbar ein Intermezzo bleiben:
http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/zu-futter-verarbeitet-erst-wildschweine-jetzt-steinboecke
(01.10.2014, 17:29)
WolfDrei :   Der "Urlaub" von Jhansi im TP d√ľrfte maximal 2 Monte gedauert haben.
(24.09.2014, 21:49)
Jan Jakobi :   @Jola:
Das stimmt nicht ganz, dazu habe ich Beweise.

Hier in diesem Forum wurde im Thread "Tierpark Berlin - Allgemein" am 3. März 2014 von einem User ein Foto von drei Panzernashörnern hochgeladen.

Ich erkannte auf dem Foto wer wer ist: Betty, Aruna und Jhansi.

Der User dachte das der Bulle mit dabei war an dem Tag.
War er aber nicht, denn dieses dritte Panzernashorn war Jhansi, wie ich ohne Probleme erkannt habe.

Im Zoofreunde-Forum hatte jemand die Liste f√ľr Mai 2014 vom Zoo Berlin hochgeladen, unter anderem wurde dort als Einstellung 1 Panzernashorn aufgef√ľhrt.

Anbei Jhansi am 21. September im Zoo.
(24.09.2014, 15:47)
Jolantha Belik :   Jhansi ist schon seit September 2012 im Zoo auf "Liebesurlaub".
(24.09.2014, 00:34)
Jan Jakobi :   Ich war am 13. und 21. September den Zoo Berlin besuchen.

Nun kann ich auch Reginas Frage vom 5. August beantworten:

In dem besagten gro√üen Robben-Becken leben N√∂rdliche und S√ľdafrikanische Seeb√§ren.

Panzernashornkuh Jhansi ist wieder auf Hochzeitreise im Zoo, da sie letztes Mal nicht trächtig geworden ist.

Bei den Alpakas gibt es zwei sehr junge Babys.

Zum Thema Zoo-Plan:
Es gibt immer noch keinen als Faltblatt, wie ich es aus Leipzig, Magdeburg, Hannover und Köln kenne.

Selbst ich, der den Zoo sowie Tierpark lange und gut kennt, schaffe es mich auf dem Gelände ein zu verlaufen.

Bei meinem Rundgang habe ich ein wenig auch auf die Kunstwerke geachtet, einige kannte ich schon und andere sind mir zum ersten Mal aufgefallen.
(22.09.2014, 23:57)
Jan Beensen :   Ich habe da keine Beschilderung dahingehend gesehen - war nur sehr verwundert, warum in einer Dunkelkammer da keine Eulen oder Eulenschwalme leben sondern Flughunde (wo es doch einen Nachtzoo im Raubtierhaus gibt...).
(11.08.2014, 17:37)
Michael Mettler :   M.W. sollen die Flughunde didaktisch darauf hinweisen, dass nicht nur V√∂gel den aktiven Flug "erfunden" haben. Wobei ich das Haus noch nicht kenne und deshalb nicht wei√ü, ob dieser Sachverhalt durch entsprechende Beschilderung dargestellt wird.
(11.08.2014, 17:05)
Jan Beensen :   Endlich bin ich dazu gekommen, mir das neue Vogelhaus anzusehen.
Und ich muss sagen, dass ich (entgegen der vielen negativen Eintr√§ge hier) recht positiv √ľberrascht war.
Es ist zwar ein "Messehallenbaustil", der dort entstanden ist - aber es ist ein heller und moderner Bau - hat mir durchaus gefallen und passt auch nach Berlin.
In der Baumetage k√∂nnten mehr Infoschilder stehen, die unsch√∂nen Wellensittichnistk√§sten k√∂nnte man auch anders gestalten und √ľber die ausgesetzten Kanarien (ich habe in Asien 3 gefunden) sollte man meiner Ansicht nach auch informieren - aber im gro√üen und ganzen finde ich das gesamte Haus gut gelungen - auch vom Besatz her - endlich zeigt ein Zoo mal mehr Prachtfinken als Reis-, Zebrafink und Gouldamadine.
Wobei es mir vollkommen unklar ist, warum Nilflughunde in dem Haus untergebracht sind.
Einen richtigen Negativpunkt dann noch noch; Sperlingskadaver zwischen Doppelgittern m√ľssen nun echt nicht sein!
(11.08.2014, 15:56)
Michael Mettler :   Eigentlich schade, dass keine der Robben die Schwimmerin mal kurz in den A.... gebissen hat. Robbenbisse sollen sich ja sehr schmerzhaft entz√ľnden, DAVON h√§tte sie dann auch viel zu erz√§hlen gehabt.

Interessant aber auch, dass sich ein Besucher noch eine halbe Stunde nach Schließung so tief im Zoogelände aufhalten kann, dass er erst noch an der Robbenanlage vorbei muss, um zum Ausgang zu gelangen, und dann noch mehr als eine Viertelstunde dabei bleibt, während die Schwimmerin sich auszieht und ihre Runden dreht (und anscheinend nichts dagegen hat, dabei nicht nur vom ihrem Begleiter beobachtet und fotografiert zu werden). Niemand hinderte die Frau laut Artikel an ihrem Tun - der Zufallsbeobachter demzufolge auch nicht...
(05.08.2014, 15:53)
Mark Meier :   Da fehlen einem manchmal schon die Worte. Wenn man das Grinsen auf den Bildern sieht, hat die Dame wohl einen besonderen Kick gesucht und gefunden. Schade, dass sie nicht erwischt und der Polizei vorgestellt wurde. Ich hoffe, es gibt keine Nachahmer. Zumindest will der Zoo ja jetzt verst√§rkt aufpassen...

Bei den Bonobos gab es √ľbrigens eine erneute Geburt. Welches Geschlecht das zweite Jungtier hat ist mW noch unbekannt, aber auf Facebook gibt es schon ein h√ľbsches Bild von ihm.
(05.08.2014, 13:35)
Regina Mikolayczak :   Zumal das nicht das SeeHUNDE-Becken ist, sondern Seel√∂wen oder Seeb√§ren beheimatet (wenn nicht zwischenzeitlich die Gehege getauscht wurden, war schon l√§ngere Zeit nicht mehr im Zoo)...
(05.08.2014, 13:14)
Sacha :   Es ist doch immer wieder erstaunlich, was es f√ľr Idioten gibt:

http://www.bild.de/regional/berlin/berlin/touristin-springt-in-seehund-becken-37108834.bild.html
(05.08.2014, 10:29)
Jan Jakobi :   Lebenserinnerungen/Memoiren hat er leider nicht geschrieben, aber das Buch "Freundschaft mit Tieren" enth√§lt Lebenserinnerungen.
(02.08.2014, 16:10)
WolfDrei :   Professor Kl√∂s, langj√§hriger Direktor des Berliner Zoos, ist mit 88 verstorben. 35 Jahre war er Chef und insbesondere interessiert an der Zunahme der Artenanzahl und der weiteren Beseitigung und dem Ausbau der kriegsgesch√§digten Anlagen (Katzenhaus, Antilopenhaus, besonders Affenh√§user sowie Erweiterung des Zoos in den Tiergarten hinein). Zuletzt war er Ehrenmitglied des Aufsichtsrates, aus Gesundheitsgr√ľnden aber seit einigen Jahren nicht mehr t√§tig.
(02.08.2014, 15:47)
WolfDrei :   Au√üerhalb der Konkurrenz ein Borneo-Mann (Usti 2009) - leider stark beschnitten
(25.07.2014, 19:31)
WolfDrei :   @Jana: dann ein Bild der Jamesflamingos mit K√ľken - allerdings vom August 2010
(25.07.2014, 19:21)
Michael Mettler :   Ich bin zwar nicht der gro√üe Menschenaffenbeobachter, aber mir fiel in der Anfangszeit meiner Zootouren irgendwann auf, dass sich Orangm√§nner mit ausgepr√§gtem, farblich etwas hellerem Vollbart beim fragenden Blick aufs Gehegeschild immer als Sumatraner entpuppten. Das mit den schw√§cheren Backenw√ľlsten und der leuchtenderen Fellfarbe der Sumatraner wurde mir erst viel sp√§ter bewusst.
(25.07.2014, 19:04)
WolfDrei :   Jetzt habt ihr mich aber kalt erwischt: da im rechten Abteil eine (muss ich jetzt sagen ) Sumatranergruppe bei einer kommentierten F√ľtterung vorgestellt wurde, nahm ich aus "alten Zeiten" im Umkehrschluss an, der Zoo h√§tte noch Borneos - zumal ich irgendwann gelernt hatte, dass die Borneos st√§rkere Kehls√§cke h√§tten. Wenn ich aber jetzt die "Physiognomie" und die Fellf√§rbung sehe! Danke f√ľr die Aufkl√§rung! Man sollte manchmal auch die Schilder lesen!
(25.07.2014, 18:03)
Jan Jakobi :   Nashorn-News:

"Kumi" und "Maburi" h√ľten ein gar nicht mehr ganz so kleines Geheimnis. Im Herbst ist es wieder ein mal so weit.

www.bz-berlin.de/berlin/charlottenburg-wilmersdorf/kleiner-baby-boom-im-berliner-zoo
(25.07.2014, 17:56)
Jana :   Die Zwergflamingos in Leipzig hatten √ľber 20 Eier gelegt, von denen sind insgesamt aber nur 2 K√ľken geschl√ľpft, ein starb kurz darauf. Resultat ist also mager - einzeilne aufgezogene K√ľken im 2014.

√úbrigens, danke f√ľr Infos √ľber die James- und Andenflamingos in Berlin. Berlin ist der letzte Hoffnungsschimmer, das diese zwei wundersch√∂ne Arten einen R√ľckkehr ins europaische Zoos machen k√∂nnten. Jeden Sommer lese ich Berichte von Stammbesucher durch, um die Entwichlung der Mischgruppe zu verfolgen. Direkt vom Zoo liesst man nur sehr selten was.
(25.07.2014, 17:52)
Hannes L√ľke :   Und Borneos haben ausgepr√§gtere Backenw√ľlste wie ich auf meiner Sumatrareise mit Entt√§uschung erfahren musste....
(25.07.2014, 13:18)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Ist das nicht ein Sumatra-Orang? M.W. ist doch der einzelne Borneo-Mann nicht mehr im Bestand?
(25.07.2014, 12:10)
WolfDrei :   pardon: wiederum das Moschustier...
Borneo-Orang Mann
(25.07.2014, 11:36)
WolfDrei :   Besuch bei nur 25 ¬įC und nachmittags ganz leichtem Regen. Dennoch viele Besucher, gef√ľhlte 80 % Touristen in allen europ√§ischen Sprachen. So jemand den Zoo besuchen will: g√ľnstiger ist der Eingang am Elefantentor, au√üerdem f√§hrt bis zum 4.8. Keine S-Bahn bis zum Zoo, ab 4.8.-24. 8 keine S-Bahn vom Ostbahnhof bis Friedrichstra√üe. Es gibt aber gen√ľgend Parallel - Regionalz√ľge.

Es gibt keine gro√üen Ver√§nderungen, die hier erw√§hnten K√§nguruhratten sind mit 1,1 in der Schau, das 2. Paar ist im ¬ďHintergrund¬Ē.
Leider gab es Pech bei den Barasinghas: durch notwendige Baumarbeiten mussten sie an einem Vortag isoliert werden, kamen in eine angrenzende Unterkunft: am n√§chsten Morgen 2 Genickbr√ľche, eine √§ltere Kuh starb den Alterstod schon im Vorfeld; nun noch 1,1 - keine Nachwuchs.

Weiterhin gut läuft die Gaurzucht - 2 Tiere, während die Bantengs mir Sorge bereiten. Wann habe ich da das letzte Jungtier gesehen? Nicht gesehen widerum die /den Moschustier( e ).
Das Vogelhaus gefiel mir weiterhin ¬ďnicht so richtig¬Ē, viele Bepflanzungen in den ¬ďNormalvolieren¬Ē waren vertrocknet, der Besatz wohl unver√§ndert.
Allerdings die Flamingos: ein Jungvogel bei den Zwergen (nochmals meine Frage: was ist aus den 17 Eiern in Leipzig geworden?), zwei sitzen, ebenfalls 2 Nester bei den Jamesflamingos. So ich richtig zählte in der Summe: noch 8 Anden-/ 8 Jamesflamingos.

Hinzugekommen ist ein Pudubock aus Wuppertal, nun 1.2. Nicht zu sehen waren bis 17 Uhr die Waldmurmeltiere. Sib. Steinb√∂cke 3 juv, bei den Westkaukasen k√∂nnte schon ein Jungtier kommen; 1 juv bei den Tahren. Nach einem gr√∂√üeren Verlust bei den Wei√übartpekaris z√§hlt ich ca 5 juv,, auch bei den Defassawasserb√∂cken, die auf 1,1 Zuchtpaar dezimiert waren , 1 juv. Ein Bock vom letzten Jahr und 2 Juv-B√∂cke der Nyalas sind rechterhand in den kleinen Gehegen separiert. Nachwuchs bei den Sitatungas. Bei den Seraus scheint der ausgeborgte Bock aus LA/ Magdeburg nichts gebracht zu haben. Jungtiere auf der jenseitigen Afrikaanlage gab es nicht, sieht man von einigen Strau√üenk√ľken ab.

Was noch? Junge bei den Wasserschweinen (2) - aber eigentlich sah ich insgesamt wenige Jungtiere - wenigstens einen Schmalstreifenmungo und nach Auskunft auch einen Ringelschwanz, bei den Affen einen Kapuziner.

Fast vergessen : am 203. und 14.4 sind zwei Kiwis geschl√ľpft.
Anbei Zwei von 4 kapitalen Sib. Steinböcken
(25.07.2014, 11:31)
Joshua F√∂rg :   @Michael Mettler: In Baden-W√ľrttemberg suchen durchaus noch Menschen aus z.B. der Schwarzw√§lder Region die Wilhelma auf. Die Wilhelma ist diesbez√ľglich wirklich weit √ľber die Stadtgrenze von Stuttgart bekannt. Das beste Beispiel w√§re meine Schule - ein Gro√üteil der Klassen und Biokurse besuchen j√§hrlich die Wilhelma, trotz der Entfernung von etwa 60km.
(12.07.2014, 17:04)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN, als Nachtrag zur Haltungsgeschichte der Berliner Eulenkopfmeerkatzen: Habe nun auch die zoologischen Ver√§nderungen f√ľr 1959 aus dem Gesch√§ftsbericht als Quelle vorliegen, darin ist der Zugang von 1,2 best√§tigt.
(12.07.2014, 13:57)
Michael Mettler :   Siehe Gesch√§ftsberichte beider Einrichtungen f√ľr 2013: Spenden und Zuwendungen f√ľr den Zoo 7,4 Mio. ¬Ä, f√ľr den Tierpark 1,5 Mio. ¬Ä.
(11.07.2014, 20:55)
Mark Meier :   Zu der Sache mit den F√∂rderern: Da kenne ich die alte Formel, dass der Zoo besonders durch (teils recht hohe) private Spenden gef√∂rdert wird, der TP schon zu Ostzeiten mehr durch viele kleine Spenden (und damals noch freiwillige Arbeitseins√§tze von Firmen und Privatleuten, Materialspenden usw.).
(11.07.2014, 18:09)
Mark Meier :   Ganz so extrem meine ich das nicht. Der Zoo ist auch f√ľr viele (gerade West-)Berliner weiter die erste Adresse wenn man Wildtiere sehen will. Aber ich selbst besuche ihn trotz der vielen tollen Anlagen und Highlights wie Nachttierhaus, Menschenaffen, Robbenshow (und damals Panda) nicht so gern wie den Tierpark. Letzterem fehlen zwar besagte Highlights, aber daf√ľr f√ľhlt man sich mE mehr wie in der Natur und hat einen h√∂heren Entspannungsfaktor. Auch empfinde ich die Tiere im TP als gelassener. Aus vielen Gespr√§chen wei√ü ich, dass es anderen da teils sehr √§hnlich geht. Aber dass geradezu proportional zu steigenden Touristenstr√∂men die berliner Besucher zur√ľckgehen, w√ľrde ich so nicht behaupten wollen. Bei mir pers√∂nlich kann meine Vorliebe f√ľr den TP auch einfach damit zusammenh√§ngen, dass ich ihn schon als Kind recht h√§ufig besuchte und sehr lieben lernte. Damals und heute war bzw. ist die Entfernung und Reisezeit beinahe identisch. Aber selbst als die Mauer noch stand und die Anfahrt somit etwas komplizierter war, ist mein Vater schon lieber in den Tierpark gefahren.
(11.07.2014, 18:07)
Michael Mettler :   @Mark Meier: Baden-W√ľrttemberg hat zwar mit (laut Wikipedia) 10,6 Mio. Einwohnern mehr als die Metropolregion Berlin-Brandenburg (6 Mio.), daf√ľr aber mit Stuttgart, Heidelberg und Karlsruhe drei gr√∂√üere Zoos im Gebiet und weitere quasi vor der Haust√ľr. Da w√§re z.B. die Frage, ob eine Familie aus dem Raum Freiburg, die einen Zoo besuchen will, wirklich nach Stuttgart f√§hrt oder in k√ľrzerer Entfernung Mulhouse oder Basel aufsucht.

Geht man davon aus, dass die Mitglieder eines Zoo-F√∂rdervereins √ľberwiegend relativ nah an "ihrem" Zoo wohnen und ihn h√§ufig besuchen, dann ist auch hier eine Vergleichszahl interessant: Laut eigenen Homepages hat der Berliner F√∂rderverein der Hauptstadtzoos √ľber 2.200 Mitglieder, die Wilhelma hat 29.000! W√ľrde man diese (die in Stuttgart freien Eintritt genie√üen) wie Jahreskarteninhaber mit dem VDZ-Faktor x 20 ansetzen, erg√§ben sich in der Wilhelma allein durch sie 580.000 Besucher j√§hrlich. Die Jahreskarte kostet laut HP ¬Ä 55,-, der Jahresbeitrag im F√∂rderverein ¬Ä 60,-, da ist die Alternative Vereinsbeitritt statt Jahreskartenkauf durchaus realistisch.

Der Hinweis auf den √ľberlaufenen Berliner Zoo ist interessant. Da der Zoo laut Gesch√§ftsberichten daran interessiert ist, noch mehr Touristen anzulocken, w√ľrde er demnach damit sein einheimisches Besucherpotenzial (und damit auch die wichtigste Zielgruppe f√ľr Jahreskarten resp. Abo-Einnahmen) zunehmend abschrecken...?
(11.07.2014, 15:58)
Mark Meier :   Passenderweise wurde k√ľrzlich eine Befragung unter den Berliner durchgef√ľhrt, welche Freizeiteinrichtungen sie wie h√§ufig besuchen. Dort haben Zoo und Tierpark schlechter abgeschnitten als Kinos, Museen, Konzertveranstaltungen oder Theater. Die angegebene H√§ufigkeit von Zoobesuchen stellt sich wie folgt dar:

jede Woche: 0%
jeden Monat: 4%
mehrmals pro Jahr: 27%
seltener: 46%
nie: 23%

Also besuchen mehr als zwei Drittel der Berliner die Zoos höchstens ein mal pro Jahr (46%) oder gar nicht (23%). Oder umgekehrt: Nur 31% gehen mehr als einmal pro Jahr in einen der Zoos. Allerdings liegt diese Zahl bei den Haushalten mit Kindern deutlich höher bei 51%! Weiterhin ist interessant, dass der Anteil unter den gering Verdienenden besonders niedrig liegt (26%) und dass Berliner im Osten der Stadt häufiger in einen Zoo (vermutlich den Tierpark) gehen als Berliner aus den westlichen Bezirken (36% vs. 30%). Auch zwischen den Geschlechtern und den verschiedenen Altersgruppen gibt es Differenzen.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/http---www-berliner-zeitung-de-forsa0607,10809148,27727344.html

Allerdings w√§re ich mir nicht so sicher, dass beispielsweise die Wilhelma allein durch die Stuttgarter so gut besucht wird. Immerhin soll es sich mW dabei um die beliebteste Freizeiteinrichtung des gesamten Bundeslandes handeln was deutlich bev√∂lkerungsreicher und einkommensst√§rker ist als das Einzugsgebiet der Hauptstadtzoos. Zudem ist zumindest beim Berliner Zoo einer der Gr√ľnde GEGEN einen Besuch wie √ľberlaufen er bereits ist (Stuttgart d√ľrfte erheblich weniger Touristen haben und Gesch√§ftsreisende gehen ja eher selten in den Zoo). Das ist mE bei den berliner Museen √§hnlich. Ich w√ľrde gerne mal wieder ins Pergamonmuseum gehen, aber es graut mir vor dem Gedr√§nge dort. Deshalb besuche ich lieber solche die ebenfalls reizvoll, aber eben unter Touristen nicht so bekannt und entsprechend √ľberlaufen sind.
(11.07.2014, 09:58)
Michael Mettler :   Es ist wirklich interessant, mit den in den Gesch√§ftsberichten genannten Zahlen mal zu spielen.

So wurde f√ľr 2008 eine Zahl von 31.549 verkauften Jahreskarten genannt. 2009 stieg diese um 1.739, was also zu der (nicht genannten) Summe von 33.288 gef√ľhrt haben sollte. 2010 ging sie um 876 zur√ľck, macht dann unter dem Strich (ebenfalls nicht genannt) rechnerisch 32.462 Jahreskarten. 2011 soll die Zahl wieder um 5% gestiegen sein; dann k√§me man rechnerisch auf 34.085. F√ľr dieses Jahr wurde aber mal wieder die Gesamtsumme im Gesch√§ftsbericht benannt und lag demnach nur bei 27.695 Jahreskarten. Wohin sind die 6.390 St√ľck Differenz entschwunden, so dass trotz berichteter Steigerung ein erheblicher R√ľckgang entstand?

F√ľr 2013 gibt es im Gesch√§ftsbericht keine Zahlen der verkauften Tages- und Jahreskarten, die j√ľngsten derartigen Zahlen sind von 2012 verf√ľgbar. In jenem Jahr errechnete der Zoo samt Aquarium 2.994.692 Besucher nach VDZ-Schl√ľssel. 27.695 Jahreskartenk√§ufer waren darunter, f√ľr die der Schnitt von 20 Besuchen angesetzt wird; macht in Summe also 553.900 Besuche(r). Dazu wurden 1.788.068 Tageskarten verkauft. Zieht man diese beiden Zahlen von der genannten Gesamtbesucherzahl ab, bleibt eine Differenz von 652.724 Besuchern, die dann der Logik nach eigentlich nur Nutznie√üer freier Eintritte gewesen sein k√∂nnten. Das entspricht 21,8% der Gesamtbesucherzahl, mehr als jeder f√ľnfte Zoobesucher zahlte demnach also keinen Eintritt. Mit der in fr√ľheren Gesch√§ftsberichten erw√§hnten Annahme, dass im Schnitt 5% begleitende Kinder im noch nicht eintrittspflichtigen Alter der Zahl der Tickets hinzugerechnet werden k√∂nnen, ist das nicht allein zu erkl√§ren, selbst dann bliebe noch √ľber eine halbe Mio. Differenz.

F√ľr 2013 wird in dem von Mark Meier genannten Morgenpost-Artikel gesagt, dass 70% der Zoo/Aquarium-Besucher Nicht-Berliner waren; anzunehmen, dass die Quote ein Jahr zuvor √§hnlich aussah. Rechnen wir die Jahreskartenbesuche(r) aus der Gesamtzahl von 2012 heraus, da diese wohl nur in seltenen F√§llen Nicht-Berliner sein d√ľrften, blieben 2.440.792 Besucher (inklusive der freien Eintritte, falls davon - z.B. zu Werbezwecken - auch Touristen profitiert haben sollten). Davon 70% Nicht-Berliner abgerechnet, verbleiben 732.238 zahlende und nicht-zahlende Besucher aus Berlin plus die 553.900 Jahreskartenbesucher = rechnerisch 1.286.138 Berliner nach VDZ-Schl√ľssel, die 2012 Zoo/Aquarium besucht haben.

F√ľr den Tierpark sind leider im gleichen Gesch√§ftsjahr weniger Summen aufgef√ľhrt, so dass man √ľber die genannten Ver√§nderungsraten zu 2011 selbst ausrechnen muss. F√ľr den TP wurde ja bei einer Erhebung 2011 ein Besucheranteil von 76% Berlinern ermittelt (siehe TP-Thread und entsprechender Jahresbericht). Gehe ich von der VDZ-Gesamtbesucherzahl des Tierparks von 1.048.860 aus und wende die gleiche Rechenmethode an wie oben (Jahreskarten komplett f√ľr Berliner angerechnet, Tageskarten und freie Eintritte f√ľr Berliner und Nicht-Berliner), komme ich auf 894.886 Berliner Besucher nach VDZ-Schl√ľssel.

Nach dieser Rechnung hätten 2012 also insgesamt 2.181.024 Berliner (also Einwohner einer 3,4-Mio.-Stadt) die beiden Gärten plus Aquarium besucht.

Der Vergleich hinkt nat√ľrlich ein bisschen, weil ich f√ľr Stuttgart keine Detailzahlen au√üerhalb der VDZ-Gesamtbesucherzahl kenne und deshalb z.B. nicht die Touristen "herausschl√ľsseln" kann, aber trotzdem sei es erw√§hnt: Die Wilhelma (vom Konzept der artenreichen, systematisch orientierten Tierkollektion her und mit gro√üem Aquarium bietet sie ein √§hnliches Angebot wie die Berliner Einrichtungen) hatte 2012 nach VDZ-Schl√ľssel 2,24 Mio. Besucher. Stuttgart hat gerade mal 600.000 Einwohner...
(09.07.2014, 20:48)
Mark Meier :   Der Zoo verdient auch nach dem Ende der Zusch√ľsse und dem Ableben von den ber√ľhmtesten Berliner B√§ren Knut und BaoBao weiterhin Geld. 2013 gab es einen √úberschuss von ca. 880.000 Euro die zu bereits bestehenden Gewinnr√ľcklagen von 42,3 Mio hinzukommen. In den kommenden Jahren will Knieriem Geld in die Hand nehmen, um u.a. die Raubtier- und die Primatenhaltung zu verbessern.
http://www.morgenpost.de/berlin/article129868618/Der-Berliner-Zoo-hat-42-Millionen-Euro-auf-der-hohen-Kante.html

Ganz anders ist die finanzielle Situation leider mal wieder bzw. auch weiterhin f√ľr den Tierpark (vgl. TP-Thread).
(07.07.2014, 08:21)
Ronny :   Die Merriams K√§ngururatten befinden sich in der Anlage in der vorher die Steppenlemminge gelebt haben.
(06.07.2014, 16:52)
Mark Meier :   Wie im Zoofreunde-Forum berichtet wird (und auch auf der Zootierliste nachvollzogen werden kann), sind seit sp√§testens Juni 2,2 Merriams K√§ngururatten aus Poznan im Bestand. Sie k√∂nnen bereits im Nachttierhaus besichtigt werden (wobei ich jetzt leider nicht wei√ü auf welcher Anlage sie sind). Ansonsten werden die Tiere derzeit neben Poznan und Berlin europaweit nur noch in Arnhem und Plzen gehalten (wobei etwaige Privathalter nat√ľrlich nicht auf der ZTL erfasst sind). Bleibt also zu hoffen, dass auch Berlin erfolgreich in die Zucht einsteigen kann.
(05.07.2014, 21:51)
Michael Gradowski :   Na das klingt doch schon mal sehr gut. Der TP hatte ja schon gute Kontakte nach LA, was man an den Felsenk√§nguruhs und den Gerenuks sehen kann. Also mich freuts, vielleicht gibt's dann ja ab und zu wieder mal ein Schmankerl f√ľr uns Zoofreaks :-)
(04.07.2014, 13:51)
Mark Meier :   Zoo und Tierpark Berlin kooperieren k√ľnftig mit dem Zoo Los Angeles. Es sollen u.a. Tiere ausgetauscht werden um die Genpools zu bereichern. Auch soll gemeinsam geforscht und in-situ Artenschutz gef√∂rdert werden. Zudem sollen auch Mitarbeiter Gastaufenthalte im jeweils anderen Zoo haben und so voneinander lernen. Einer der ersten Berliner der in diesen Genuss kommen wird ist Herr Kern was ebenso wie der Text der Pressemitteilung darauf hoffen l√§sst, dass auch Knieriem nicht auf selten gezeigte Arten verzichten will. Zudem soll Berlin auch von den amerikanischen Erfahrungen im Fundraising profitieren. Klingt also nach einer sehr erfreulichen Partnerschaft.

http://www.lifepr.de/inaktiv/zoologischer-garten-berlin-ag/Der-amerikanische-Botschafter-zu-Gast-im-Berliner-Zoo/boxid/496608
http://www.morgenpost.de/berlin/leute/article129762928/US-Botschafter-verhilft-Zoo-Berlin-zu-Partnerschaft-mit-L-A.html
(03.07.2014, 23:28)
Mark Meier :   Offenbar hat Knieriem jetzt auch einer ausgew√§hlten Gruppe (Berliner CDU-Politikern) den Zoo gezeigt und seine dortigen Planungen vorgestellt. Dies lief aber mehr oder weniger nebenbei, es ging den Politikern bei ihrem Jahresempfang nat√ľrlich prim√§r um gr√∂√üere Fragen der Stadt. Leider wird daher in der kurzen Pressenotiz auch nicht auf die Zootour und die Planungen Knieriems eingegangen.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/leute/article129682346/CDU-Fraktion-laedt-zum-Zoo-Besuch-ein.html
(02.07.2014, 09:38)
Michael Mettler :   "Tiere, wie sie wirklich sind" von 1934 ist ebenfalls in Altdeutsch gedruckt.
(26.06.2014, 08:13)
Karsten Vick :   @Jan: Die "Lebensbeichte" hab ich von 1938 und die ist in altdeutscher Schrift.
(25.06.2014, 22:35)
Jan Jakobi :   Ich habe beim recherchieren nach alten B√ľchern vom Zoo Berlin folgende Titel gefunden:

Heiter-ernste Lebensbeichte - Erinnerungen eines alten Tiergärtners (Prof. Ludwig Heck) 1938, ich fand auch Exemplare die von 1942 sein sollen

Tiere wie sie wirklich sind (Frof. Ludwig Heck)

Sind die in der heutigen Schrift geschrieben?

(25.06.2014, 20:26)
Michael Gradowski :   Upps, stimmt. Da hab ich mich vom eigentlichen Threadthema ganz sch√∂n weit entfernt sorry. Aber um das hier abzuschlie√üen: Die Farbschl√§ge wurden nicht als einzelne Form gez√§hlt, sondern nur Arten bzw. Unterarten.
(24.06.2014, 14:46)
Michael Mettler :   Wenn ich die nicht-m√§useverwandten Nager meiner 1990er Besuchsnotizen hinzuz√§hle, waren es statt 28 dann 39 Formen. Dazu muss ich erg√§nzen, dass ich damals f√ľr meine Notizen Farbschl√§ge nicht als eigene Formen gelistet habe (und nicht wei√ü, ob das der TP f√ľr seine Jahresberichte so gehandhabt hat). So gab es damals zus√§tzlich zu den jeweiligen wildfarbigen Tieren auch Albino-Stachelschweine, helle Farbvarianten von Vielzitzenmaus und Campbell-Zwerghamster sowie verschiedene Farbschl√§ge der Mongolischen Rennmaus, so dass acht oder zehn zus√§tzliche Formen dadurch zustandekommen konnten. Und in meiner Liste habe ich auch Hausmeerschweinchen nicht ber√ľcksichtigt, falls es die damals gab.

Bei einer solchen Zählweise (die ja nicht unberechtigt ist) gäbe es allerdings vermutlich auch heute noch eine viel stattlichere Zahl von Kleinnagerformen im TP, weil man dann im Grunde auch jeden einzelnen Farbschlag bei den vermutlich in bunter Mischung gehaltenen Farbmäusen im Kinderzoo und jede Haarstrukturrasse und Farbe der Hausmeerschweinchen mit gleichem Recht mitzählen könnte.

Und sowas gilt nat√ľrlich auch f√ľr den Zoo, um das eigentliche Thema des Threads nicht zu vergessen ;-)
(23.06.2014, 17:01)
Michael Gradowski :   @Michael Mettler: Im √úbrigen erscheinen mir die 28 Formen an M√§useartigen f√ľr den TP dann doch ziemlich niedrig. Hab nochmal in den Jahresberichten gest√∂bert und stelle hier mal die Zahlen der Jahre 1991 bis heute ein, jeweils Stand 31.12. des Jahres. Leider werden in den Jahresberichten nur Nagetiere allgemein angegeben, nicht explizit M√§useartige, deshalb geh√∂ren dann auch Stachelschweine etc. dazu. Trotzdem ergibt sich folgende interessante Bestands√§nderung:

1991 48 Formen
1992 42 Formen
1993 39 Formen
1994 39 Formen
1995 41 Formen
1996 50 Formen
1997 49 Formen
1998 54 Formen
1999 53 Formen
2000 52 Formen
2001 52 Formen
2002 56 Formen
2003 52 Formen
2004 50 Formen
2005 51 Formen
2006 46 Formen
2007 25 Formen
2008 20 Formen
2009 19 Formen
2010 19 Formen
2011 20 Formen
2012 20 Formen
2013 20 Formen

H√∂hepunkt der Nagerhaltung war also 2002 mit 56 Arten, bevor dann der Bestand im Jahr 2007 quasi halbiert wurde und sich momentan bei 20 Arten eingependelt hat. Also allein bei den Nagetieren ein R√ľckgang von 36 Arten! Klar die M√§use, Ratten, Hamster etc. fallen nicht so auf, als wenn jetzt 30 Huftierarten verschwinden w√ľrden. Erstaunlich ist es allemal und ich h√§tte nichts dagegen, wenn der Bestand an Nagerarten wieder zunehmen w√ľrde.
(23.06.2014, 15:49)
Michael Gradowski :   @Michael Mettler: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, da√ü die Abgabe von Arten * zu Lasten des TP ging/geht." Sorry, hab an der Stelle das "haupts√§chlich" vergessen. Bitte nicht immer jedes Wort oder jeden Fehler gleich auf die Goldwaage legen, danke.
(23.06.2014, 15:00)
Michael Mettler :   Einen fr√ľheren "Hauptinteressenten f√ľr Kleinnager" gibt es allerdings im Zoo auch, und der hat noch ein paar J√§hrchen bis zur Rente ;-) Dennoch ist das Artenspektrum auch im Zoo zusammengeschmolzen. Ein Mitgrund d√ľrfte neben den individuellen Interessenlagen aber vermutlich auch sein, dass die Kleinnagerhaltung in beiden Einrichtungen √ľberwiegend hinter den Kulissen stattfand und dort Pflegekosten ohne Schauwert verursachte.

Ich hatte fr√ľher mehrfach die Gelegenheit, die Zuchtr√§ume zu sehen (und mit der einen oder anderen Nagerart selbst zu erg√§nzen...), kann daher auch hier mit Vergleichszahlen aus meinen 1990er Besuchen zum heutigen Bestand (siehe Zootierliste) aufwarten: Der Zoo hielt damals nach meinen Notizen 19 Formen aus dem Verwandtschaftsbereich der M√§useartigen (heute 5), der Tierpark 28 (heute 8) - Farbm√§use und Futtertierzucht nicht eingerechnet.
(23.06.2014, 11:57)
WolfDrei :   Die Reduktion des Nagerbestandes hatte nat√ľrlich auch personelle Gr√ľnde: der "Hauptinteressent" f√ľr Nagetiere ging (wenn auch nicht sofort) in Rente! (Spezialisten kennen ihn)
(23.06.2014, 00:39)
Michael Mettler :   @Michael Gradowski: "Deshalb bleibe ich bei der Meinung, da√ü die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht." Na, wenn das nicht einseitig gemeint ist ;-)

Da das Hirschrevier im Zoo durch die Diskussion besonders in meinen Fokus ger√ľckt ist, habe ich hier noch mal speziell nachgebl√§ttert. Anfang der 80er Jahre, als ich meine ersten Berlin-Besuche machte, wurden im Revier 21 Hirschformen sowie die Kropfgazellen gehalten. Die im Zoof√ľhrer erw√§hnten Pudus w√§ren die 22. Form gewesen, ich habe aber damals nie auch nur ein Gehegeschild von ihnen gesehen. Es wurden allerdings auch andere Tierarten in den ZF noch jahrelang "durchgeschleppt", die l√§ngst nicht mehr im Bestand waren. Heute enth√§lt das Hirschrevier nur noch 11 Formen, darunter vier Zwergformen; vier der heutigen 11 Arten sind innerhalb des genannten Zeitraums hinzugekommen und geblieben(Moschustier, S√ľdpudu, Waldrentier, Prinz-Alfred-Hirsch), eine weitere ist gekommen und wieder gegangen (Hinterindischer Sambar, erst aus dem TP geholt und dann zur Doublettenvermeidung wieder abgeschafft). Macht unter dem Strich 15 Hirschformen und die Kropfgazellen, die innerhalb der letzten gut 30 Jahre (davon 10 Hirschformen seit 1990) aus dem Zoo verschwunden sind (darunter √ľbrigens f√ľnf Formen, die im selben Zeitraum auch im TP entschwanden: Graumazama, Ind. Muntjak, Wei√üwedel-, Maultier- und Europ. Rothirsch). Leierhirsch, Hausrentier und Wapiti wurden m.W. wegen Doublettenvermeidung vom Zoo abgegeben (im Gegenzug wurde im TP auf Barasingha und Axis verzichtet). Mit dem Davidshirsch ist nur noch eine einzige Doublettenhaltung unter den Hirschen vertreten.
(22.06.2014, 15:27)
Michael Gradowski :   Die Kleins√§uger hab ich auch auf dem Schirm, da ist wirklich eine ganze Artensammlung innerhalb eines Jahres verloren gegangen, was ich auch sehr bedaure. Das hatte aber weniger die Bestandsabsprache als Grund, sondern vielmehr die "mangelnde Besucherfreundlichkeit" (Nachtaktivit√§t) vieler Arten oder auch einfach zu wenig Platz zum Ausstellen, was beim TP ja ein ziemlich seltsamer Grund ist. Auch bei den Hausrindern z.B. fallen mir noch Park-, Balirinder und Auerochsen ein, die wegfielen. Klar nicht immer wegen der Abstimmung mit dem Zoo, sondern wie du richtig festgestellt hast, sind manche Arten/Rassen einfach ausgestorben.
Ich hab im Übrigen auch nie von einem einseitigen Artenverlust gesprochen, mir ist bewußt, daß auch im Zoo viele Arten gestrichen wurden; ich wollte nur mein persönliches Empfinden zum Ausdruck bringen.
(22.06.2014, 14:06)
Michael Mettler :   Es sind im Zoo sogar 44 gro√üe Wilds√§ugerformen (nicht "-arten", wie ich versehentlich schrieb), die im Zoo seit 1990 entfallen sind - ich hatte im Gegensatz zum TP die Menschenaffen √ľbersehen.
(22.06.2014, 09:47)
Michael Mettler :   @Michael Gradowski: Bei den S√§ugetieren hatte der TP den gr√∂√üten Artenr√ľckgang in einem Bereich, der dem Normalbesucher ohnehin nur in kleinen Teilen zug√§nglich war, n√§mlich bei den kleinen Nagetieren. Aber auch der Zoo war in punkto Kleins√§uger fr√ľher wesentlich st√§rker aufgestellt, man denke nur mal an die mit dem Umbau des Nachttierhauses verbundene Artenreduzierung.

Ich habe meinen Blick mehr auf die Gro√üs√§uger gerichtet, weil sie nun mal das Bild eines Zoos st√§rker pr√§gen. Wobei man sich nat√ľrlich trefflich dar√ľber streiten kann, ab welchem Kaliber ein "Gro√üs√§uger" beginnt, deshalb ist meine Definition willk√ľrlich: Ich habe als Untergrenze mal Kaliber wie Rothund, Puma oder Mufflon angesetzt (demnach l√§gen z.B. Erdwolf, Nebelparder oder Wasserreh darunter). Nat√ľrlich liegen die Gr√ľnde f√ľr das Verschwinden von Arten nicht nur in der Zoo-TP-Erg√§nzungsabsprache begr√ľndet, manche starben schlichtweg aus, andere sind in gleich beiden Einrichtungen weggefallen. Auch die Festlegung des Vergleichszeitpunktes ist nat√ľrlich irgendwo willk√ľrlich. Ich war im November 1990, also kurz nach der Wiedervereinigung und noch vor dem Amtsantritt von Blaszkiewitz, an aufeinanderfolgenden Tagen in Zoo und Tierpark und habe meine Artenlisten der damals zu sehenden Wilds√§uger mit dem derzeit aktuellen Bestand verglichen (TP nach eigenem k√ľrzlichen Besuch, Zoo nach letztem Zoof√ľhrer 2013 und aktuellen Einzelinformationen). Demnach sind im Zoo 42 (!) gro√üe Wilds√§ugerarten nicht mehr vertreten, die 1990 noch zum Bestand geh√∂rten. 23 von diesen sind im TP noch heute vertreten oder wurden seitdem in den Bestand geholt (Grenzf√§lle wie den Geparden eingerechnet, bei dem der TP aktuell eine andere Unterart h√§lt als damals der Zoo, in dem aber die Art als Ganzes nicht mehr vertreten ist). Noch nicht mal einbezogen sind Arten, die nach 1990 hinzukamen und heute nicht mehr im Bestand sind (wie die Bezoarziege). F√ľr die Haustiere (es ging schlie√ülich unten auch schon um Yaks und Zebus) habe ich keine eigene Liste, sondern musste zum Zoof√ľhrer 1990 greifen; darunter sind besonders augenf√§llige Abg√§nge sechs Rinderformen, Rentier und Trampeltier - mit einer Ausnahme alle im TP aktuell vertreten.

Nehme ich meine Liste vom Tierpark, finde ich lediglich 25 seit 1990 entfallene Gro√üs√§uger, von denen 12 Formen heute noch im Zoo zu finden sind. F√ľr zwei weitere (Malaya-Leopard und Banteng) habe ich mir damals notiert "vermutlich hinter den Kulissen", weil ich sie nirgends vorfand. Insofern mag die Liste geringf√ľgig l√§nger sein. Haustiere k√∂nnte ich auch hier nur aus zweiter Hand rekonstruieren, allerdings gab es 1990 keinen aktuellen Zoof√ľhrer und somit ist es etwas aufw√§ndiger als f√ľr den Zoo.

Wobei der R√ľckgang der Gro√üs√§uger im Zoo seit meinem ersten Besuch 1981 sogar noch deutlich st√§rker ausf√§llt, denn etliche Arten entfielen schon zwischen 1981 und 1990. Der Grund daf√ľr war allerdings in vielen F√§llen in Gehegezusammenlegungen zu finden, so wurden z.B. das Antilopenhaus und das Hirschrevier in diesem Zeitraum grundlegend umgestaltet.

Welche Arten/Unterarten/Rassen in beiden Einrichtungen seither hinzugekommen sind, wäre eine weitere Durchsicht wert.
(22.06.2014, 08:49)
Bj√∂rnN :   @Michael Mettler
Herzlichen Dank f√ľr die Zusammenstellung....
(21.06.2014, 22:30)
Michael Gradowski :   @Michael Mettler: Die HZA und Yaks gingen vom TP in den Zoo. Bei den 3 anderen Arten lag ich falsch, sorry, die wurden zwar abgegeben aber an andere Parks. Im Gegenzug kamen wohl nur die Markhore(?) vom Zoo in den TP. Wenn es um die allgemeine Aufgabe von Haltungen dann fallen mir erst recht noch mehr Arten ein, die der TP eingeb√ľ√üt hat z.B. Bantengs, Axishirsche, Maguarist√∂rche etc. Deshalb bleibe ich bei der Meinung, da√ü die Abgabe von Arten zu Lasten des TP ging/geht. Auch wenn nat√ľrlich andere Arten dazu gekommen sind. Ich glaube in diesem Fall ist der TP der Gewinner, denn die meisten der neuen und spektakul√§ren Arten wie Nashornpelikan, Berberhirsch, Gerenuk etc. landeten hier. Was ich pers√∂nlich nur begr√ľ√üen kann :-)
(21.06.2014, 19:55)
Michael Mettler :   @Bj√∂rnN: Ich habe die Jahresberichte ab 1960, die Zoof√ľhrer sind hinsichtlich aktueller Bestands√§nderungen unergiebig. Wichtiger sind die Tierartenlisten darin, denn per 1.1.1978 ist die Eulenkopfmeerkatze darin noch verzeichnet (im Zoof√ľhrertext hingegen erstmals nicht mehr, also vermutlich nicht mehr im Schaubereich), per 1.1.1979 fehlt sie darin.

Vorweg aber eine Info aus der 125-Jahre-Chronik "Von der Menagerie zum Tierparadies", denn da schreibt Kl√∂s: "1959 erwarb ich 1,2 Eulenkopfmeerkatzen (...) von 1960 bis 1968 wurden 14 junge Eulenkopfmeerkatzen geboren und zehn davon aufgezogen." Ein Haltungsbeginn schon 1958 w√§re damit nicht best√§tigt, im Zoof√ľhrer taucht die Art erst ab Ausgabe 1960 auf - auch das st√ľtzt das Erwerbsdatum 1959. Der Zoo Berlin war allerdings hie und da mal etwas voreilig mit Tierbestandsangaben, im Antilopenbereich z.B. wurden auch schon mal Arten gelistet, die zwar schon beim H√§ndler bestellt, aber noch l√§ngst nicht im Zoo eingetroffen waren...

Die beiden ersten Jungtiere wurden laut Jahresbericht am 7.6. und 24.6.1960 geboren. F√ľr 1961 sind keine Bestandsver√§nderungen angef√ľhrt (wobei der Zoo generell Verluste nur auszugsweise und Abgaben von Tieren nur selten erw√§hnte), aber irgendwann muss vermutlich das Importm√§nnchen gestorben sein. Denn 1962 kam ein neuer Meerkatzenmann aus Antwerpen zu den vorhandenen Tieren (inklusive der 0,2 Nachzuchten von 1960, zu deren Geschlecht zwei Jahre zuvor nichts im JB geschrieben wurde).

Als weitere Nachzuchten sind gelistet: 1963 zwei ("nach zweij√§hriger Unterbrechung"), 1964 und 1965 je drei, 1967 eine (nicht aufgewachsen), 1968 0,1, danach keine mehr. Da au√üer extra erw√§hnten Fehlschl√§gen nur die aufgezogenen Jungtiere in den Jahresberichten angef√ľhrt werden, m√ľsste also von den elf genannten Nachzuchten (ohne die nicht aufgezogene) eine weitere nicht aufgewachsen sein, um auf Kl√∂s' Gesamtzahl zu kommen.

Als Verluste sind ab 1960 lediglich erwähnt: 0,1 1965, 0,1 1970 und 0,1 1976 (Nachzuchttier von 1964 - gleichzeitig letzte Erwähnung der Art in den JB des Zeitraums bis 1978).

Eine Momentaufnahme bietet noch die Tierbestandsliste zum 125-j√§hrigen Bestehen des Zoos (die einzige Liste dieser Art im Haltungszeitraum: Per 1.8.1969 sind dort 1,4 Eulenk√∂pfe angef√ľhrt.
(21.06.2014, 18:56)
Michael Mettler :   @Michael Gradowski: Zumindest die S√§belantilopen und Barasinghas wechselten nicht vom TP in den Zoo (der hatte die Arten schon selbst in guten Zuchtgruppen), sondern wurden anderweitig abgegeben (habe ich aus den Jahresberichten in Erinnerung). F√ľr die TP-Pr√§riebisons gilt vermutlich das Gleiche, auch die "brauchte" der Zoo nun wirklich nicht. Andersrum ist der Zoo bei der Doublettenvermeidung durchaus ein St√ľck weit an Gro√ütieren ausgeblutet - spontan und ohne Anspruch auf Vollst√§ndigkeit fallen mir Markhore (wurden der TP-Gruppe hinzugef√ľgt!), Bergzebras, Wildesel, Leier- und Timorhirsche, Wapitis, Nilgaus, Trampeltiere, Kaffernb√ľffel, Malaien- und Brillenb√§ren ein, die seitdem nur noch im TP gehalten werden (und nat√ľrlich der Afrikanische Elefant, aber durch den Umzug der einzelnen Kuh wurde ja keine Anlage im Zoo geleert, weil sie mit den Asiaten zusammen lebte). Von Einseitigkeit beim "Artenverlust" kann also keine Rede sein.
(21.06.2014, 17:11)
Michael Gradowski :   @Holger Wientjes: Wenn man nat√ľrlich den Eingang als Ma√üstab nimmt, macht ein asiatischer Besatz ganz klar Sinn. Deine Idee mit der Vergesellschaftung gef√§llt mir ausgesprochen gut.

@Michael Mettler: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen findet doch schon seit Jahren statt. F√ľr meinen Geschmack allerdings sehr zu Lasten des TP. In den letzten Jahren verlie√üen u.a. S√§belantilopen, Barasinghas, HZA, P√§riebisons, Yaks den TP. Mir f√§llt keine Gro√ütierart ein, die vom Zoo in den TP wechselte. Schon allein deshalb w√ľrde ich die Zebus im TP lassen.
(21.06.2014, 14:01)
Bj√∂rnN :   Ich suche Hilfe aus der Fraktion der eifrigen Zoof√ľhrersammler und Jahresberichtbesitzer:

Ich versuche seit geraumer Zeit, n√§here Informationen zur Eulenkopf-Meerkatzenhaltung im Zoo Berlin zwischen 1958 und 1978 aufzutreiben. Leider ist meine Quellenlage recht d√ľnn und auch aus dem Zoo erh√§lt man nur vage Informationen.

Wäre es vielleicht möglich, meinen Wissensdurst mit Fakten zu stillen?

Vielen Dank im Voraus an das Plenum.
(21.06.2014, 13:28)
Michael Mettler :   @Michael Gradowski: Was spricht denn dagegen, Nellores und H√§ngeohrziegen vom TP in den Zoo umzusiedeln? Sie bek√§men dort einen Premium-Standort und eine geografisch passend gestaltete Umgebung (nicht nur der Eingang, wie Holger schrieb, sondern auch das Stallgeb√§ude der Anlage ist asiatisch gestylt) - beides ist im TP nicht der Fall, also w√§re es eine Aufwertung beider Arten. Zebus g√§be es dann immer noch im TP (Zwergzebus). Schade, dass andere gro√üe und noch exotischer wirkende Zeburassen nicht ohne erheblichen Aufwand verf√ľgbar sind(wobei ein Import von z.B. Guzerat-Zebus aus s√ľdamerikanischen Ranches vermutlich sogar einfacher w√§re als von Zebus aus S√ľdasien).

@Holger: An eine Vergesellschaftung mit Hulmans hatte ich auch schon gedacht, allerdings im Zoo und zusammen mit den Zebus - heilige K√ľhe und heilige Affen, das w√§re doch ein nettes Thema. Aber die baulichen Notwendigkeiten w√§ren bei der Asienanlage im Zoo einfach zu gro√ü.

Eine schauattraktive Variante w√§re es noch, die Asienanlage in eine (fast) begehbare Anlage umzuwandeln und einen Besuchersteg diagonal hindurchzuf√ľhren, der sich im mittleren Teil br√ľckenartig w√∂lbt und den Tieren der Anlage erm√∂glicht, unter ihm hindurch die Seiten zu wechseln. Im Hinterkopf habe ich dabei die "begehbare" Anlage f√ľr Nyalas im Tierpark Th√ľle. Man k√§me dadurch sehr nahe an die Tiere heran, ohne dass sie den Besucherweg benutzen oder Besucher von diesem abweichen k√∂nnten. Nilgaus d√ľrften daf√ľr zu gef√§hrlich sein (zumindest der Bulle), aber Axis/HZA k√§men in Betracht (Overloon z.B. hat eine mit diesen Arten besetzte, sogar "richtig" begehbare Anlage, allerdings von sehr viel gr√∂√üeren Ausma√üen und damit Ausweichm√∂glichkeiten f√ľr die Tiere).

Was die Indienwiese im TP betrifft (und eigentlich in dessen Thread gehört): Ich sehe angesichts der angestrebten Geografisierung des TP deren asiatischen Besatz nicht in Stein gemeißelt (meiner Erinnerung nach gibt es auch keine spezifisch asiatisch anmutenden Gestaltungselemente dort). Je nachdem, welchen Erdteil dieses Gehege zugeschlagen wird, könnte man dort genausogut z.B. die Atlashirsche oder afrikanische Antilopen, Wapitis/Karibus oder Neuweltkamele (jeweils mit Nebenbesatz, soweit haltungstechnisch umsetzbar) unterbringen.

Egal, ob nun diese beiden aktuellen Asiengehege in Zoo und TP oder auch andere Anlagen: Der Umzug von Arten zwischen den beiden Einrichtungen (wie bei meinen Gedankenspielen Nellores und Axis, aber insgesamt in beide Richtungen) ist m.E. immer einen Gedanken wert, wenn sich ihre Präsentation dadurch aufwerten ließe.
(21.06.2014, 10:22)
Holger Wientjes :   Aber der Eingang am Elefantentor ist ja asiatischen Stils. Da passen dann dementsprechend asiatische Arten am besten. Die Axishirsche b√∂ten sich noch als attraktive Art an. Die HZA w√ľrde ich gerne wieder bei den Nilgaus sehen. Die Anlage im TP bietet ausserdem noch zus√§tzlich Platz f√ľr eine indische Hirschart. Barasinghas, Sambars, Schweinshirsche... Es soll ja mehr Wert auf Vergesellschaftungen gelegt werden. Das bietet sich ja geradezu an. Und dazu noch, nach entsprechenden Sicherungsmassnahmen, die Hulmans und man h√§tte eine wunderbare Indienwiese im TP. Die Arten sind ja alle schon da (auch f√ľr weitere Vergesellschaftungen).
(20.06.2014, 22:35)
Michael Gradowski :   @Michael Mettler: Die "Begr√ľ√üungsanlage" mu√ü ja nicht zwingend asiatisch besetzt sein, zumal die genannten Zebus und Ziegen ja schon im TP vorhanden sind (vor allem die Zebus haben dort ja ein sehr sch√∂nes Haus). Ich bin auch Huftierfan und ich denke, da b√∂ten sich einige interessante und auch attraktive afrikanische Antilopenarten an, z.B. Gnus oder auch Hirsche-
(20.06.2014, 22:10)
Michael Mettler :   Falls das unten erw√§hnte Spitzmaulnashorn-Dromedar-Haus gebaut werden sollte, dann doch wahrscheinlich auf der Fl√§che, die vorher f√ľr den "Nashorndschungel" vorgesehen war, also jetziges Nashorn- und Kamelhaus. Damit w√§ren die Tage der Lama-Sammlung im Kamelhaus dann ohnehin gez√§hlt.

Bei den Kropfgazellen w√ľrde mich immer noch interessieren, ob sie √ľberhaupt ABgegeben wurden. Zu lesen ist ja nur vom AUFgeben der Haltung. Das schlie√üt ja die M√∂glichkeiten eines Aussterbens oder einer T√∂tung (z.B. wegen Krankheit im Bestand) durchaus ein. Ich erinnere daran, dass aus letzterem Anlass vor wenigen Jahren die M√§hnenschafhaltung im Zoo beendet wurde, vielleicht liegt bei den Kropfgazellen ein vergleichbarer Fall vor.

F√ľr die Asienanlage am Elefantentor, quasi die "Begr√ľ√üungsanlage" f√ľr dort eintretende Besucher, f√§nde ich Kropfgazellen allerdings zu unscheinbar (da stelle ich mal den gro√üen Huftierfan in mir in den Hintergrund und denke schautechnisch). Bei den HZA sind wenigstens die B√∂cke in punkto F√§rbung und Geh√∂rn auff√§lliger, aber eigentlich finde ich, dass die Anlage nach gr√∂√üerem Besatz schreit. Falls die Stallboxen f√ľr Huftiere √ľber Nilgau-Gr√∂√üe geeignet sind, warum dann nicht z.B. edle "heilige K√ľhe" (sprich Nellore-Zebus, auff√§llig in Gr√∂√üe und F√§rbung), gern in Kombi mit H√§ngeohrziegen (die f√ľr mehr Bewegung auf der Anlage sorgen)? Selbst Dromedare w√ľrden zum Indien-Thema passen, aber die sind ja schon anderweitig ins Auge gefasst.
(20.06.2014, 16:13)
Michael Gradowski :   Gestern mal wieder ein Zoobesuch, haupts√§chlich, um endlich das neue Vogelhaus zu sehen. Und was soll ich sagen, es ist irgendwie ein zweischneidiges Schwert. Als ich aus Richtung Nasenb√§ren/Fasanerie kam, war ich erstmal erschrocken. Es sah sehr...Keine Ahnung, wie ich es beschreiben soll. Nur Voliere an Voliere, sicher zweckm√§√üig aber nicht wirklich sch√∂n. Innen dann das Selbe. Hmm, von nem Neubau hatte ich mir was Besseres erhofft. Keine Ahnung, aber ich bin jetzt nicht so wahnsinnig begeistert. Die Freiflughallen sind ganz ordentlich geworden, die gefallen mir ganz gut. Im Gro√üen und Ganzen ist das Haus okay, aber wie gesagt eher zweckdienlich als ein Besuchermagnet. Aber es setzte jetzt kein Wow-Gef√ľhl ein. Auch erscheinen mir viele Volieren ziemlich lieblos eingerichtet und im Vergleich zu den Fasanerievolieren auch kleiner. Das kann allerdings auch t√§uschen. Wenn ich dagegen die ziemlich alte Fasanerie sehe, gef√§llt die mir in der Aufmachung und Volierenausstattung wesentlich besser, auch wenn sie auch nur ne Volierenreihe ist. Ich will nicht sagen, da√ü ich entt√§uscht bin, aber ziemlich ern√ľchtert.
Dann gibt's gleich noch ne Anekdote hinterher. Als ich auf dem Baumwipfelpfad war (nette Idee √ľbrigens, auch wenn ich mir das Ganze doch anders vorgestellt hatte, aber okay), schaute ich in die Australienflughalle und sah, wie ein 2-3j. M√§dchen einen offenbar gehandicapten Wellensittich nachjagte. Der kleine Kerl konnte wohl (noch?) nicht richtig fliegen und das kleine Biest immer hinter ihm her, wohlgemerkt durch die gesamte Anlage und nicht nur auf dem Weg. Nein, sie trampelte durch die gesamte Vegetation. Und was tat Mami? Das ganze Spektakel lachend mit dem Handy filmen! Toll. Vielleicht h√§tte ich ihr sagen sollen, da√ü sie ein noch besseres Video bekommt, wenn sie das Ganze mal bei den L√∂wen wiederholt! Da h√§tte sie sich um sowas sinnloses wie Erziehung keine Sorgen mehr machen m√ľssen. Als ich klein war h√§tte meine Mutter mir aber was erz√§hlt, wenn ich irgendwo die Wege verlassen h√§tte. Schlie√ülich lasse ich mein Kind (das ich nicht habe)auch nicht √ľber die Blumenbeete marschieren, wenn ich bei jemand zu Besuch bin. Ich kann √ľber solche Verantwortungslosigkeit nur immer wieder den Kopf sch√ľtteln. H√§tte sich der Balg an nem Stein oder nem Gew√§chs verletzt, w√§re das Geschrei wieder gro√ü gewesen und der b√∂se Zoo w√§re Schuld. Dass es auch anders geht, bewies eine andere Frau. Deren Kleinkind wurde durch das M√§del n√§mlich angestachelt und wollte mit durchs Unterholz kriechen. Mami sprang hin und zog den Kleinen sofort zur√ľck auf den Weg und hielt dem Hosenmatz eine Standpauke. Der Kleine pl√§rrte nat√ľrlich gleich los nach dem Motto: "Warum darf die und ich nicht?" Die Frau h√§tte ruhig ganz laut sagen k√∂nnen: "Weil ich eine gute Mutter bin!" Das h√§tt ich toll gefunden.

Zur√ľck zum Thema. Apropos V√∂gel: Kann es sein, da√ü abgesehen von Vogelhaus und Fasanerie der Vogelbestand was die Artenanzahl angeht im Zoo drastisch abgenommen hat? Vor allem beim Wassergefl√ľgel hatte ich das Gef√ľhl, da√ü bei meinem letzten Besuch (ist auch schon wieder 2 Jahre her) wesentlich mehr Arten vorhanden waren oder kommt mir das nur so vor? Au√üer Mandarin- und Brautenten und den wilden Stockenten waren verd√§chtig wenig andere Arten ausgeschildert oder zu sehen. Auf jedem zweiten Teich Nilg√§nse und Witwenpfeifg√§nse, aber sonst? Die Flamingokolonie am Vierwaldst√§tter See kam mir auch schon mal gr√∂√üer vor; die an der Dreistirnpromenade war ganz verschwunden. Und in der Kondorvoliere waren neben den Namensgebern auch nur noch die Maguarist√∂rche ausgeschildert (leider nicht zu sehen). Ist das nur mein Eindruck?

Immer wieder begeistert bin ich vom Aquarium. Da verbringe ich viel Zeit. Besonders angetan bin ich von den Quallen und vor allem vom Obergeschoß mit der großen Anzahl von Amphibien und Wirbellosen. 2 Tiergruppen die ja in den meisten Zoos eher eine kleine oder gar keine Rolle spielen (wenn dann sieht man mal Baumsteiger, Vogelspinnen und Gespenstschrecken, aber das wars meist schon), was ich sehr schade finde. Die Lebendhaltung von Spinnen und Skorpionen in den Bänken wurde aufgegeben, was ich richtig finde. Jetzt kann man seinen Hintern auf Präparaten ausruhen.
Sehr sch√∂n finde ich auch die Hirschanlagen, das Schweinehaus (vor allem wegen der Arten), das Erweiterungsgel√§nde, das Nachttierhaus, die Anlage f√ľr Okapis und den Bergtierfelsen. Weniger angetan bin ich nach wie vor vom Affenhaus. Abgesehen von den Menschenaffen (die Gorillaanlage gef√§llt mir sehr und Ivo und seine Damen waren gestern auch sehr aktiv) fehlen mir die gelungenen Au√üenanlagen. Selbst die Anlagen der Mandrills und Mantelpaviane gefallen mir nicht wirklich, die Bartaffenanlage ist da schon besser. Im Raubtierhaus ebenso Licht und Schatten. Die Anlage der Jaguarundis ist toll, die der Gro√ükatzen ist auch nicht besser als die im TP. Die Au√üenanlagen von Tiger und L√∂we find ich im Zoo besser, daf√ľr hat das ABH die Felsenhallen.
Au√üerdem bedaure ich immernoch, da√ü die HZA aus dem TP in den Zoo gezogen sind. Ich w√ľrde sie lieber wieder zusammen mit den Nilgaus im TP sehen. H√§tte man doch machen k√∂nnen und die Anlage dann mit den Kropfgazellen besetzen k√∂nnen, statt diese ganz abzugeben. F√ľr mich total unverst√§ndlich.
Außerdem hat der Zoo jetzt wieder alle 4 Formen der Neuweltkamele. Wieso das? Soll die Doublettenhaltung nicht abgebaut werden oder interessiert das den neuen Direktor nicht? Ich finde jedenfalls, die Guanakos machen sich gut auf ihrer Gemeinschaftsanlage, die 3 anderen Arten werden im TP wesentlich besser präsentiert und sollten umziehen.
(20.06.2014, 14:55)
WolfDrei :   Heute erstmals in die Finger bekommen: Unter der Adresse des Zoos existiert eine Zeitung (2 Ausgaben Jahr), die sich "Begegnung" nennt.
Heft 1 von 2013 unter Einf√ľhrung von BB, jetzt 1. Heft 2014 unter Federf√ľhrung von Herrn Knieriem. Ziel ist eine historische Darstellung "ber√ľhmter" Tiere von Zoo und TP, auch Aquarium (jetzt 57. Geburtstag von Fatou). Ziel ist aber offensichtlich die Geldwerbung √ľber Spendenwerbung und √ľber Tierpatenschaften.
(10.06.2014, 19:33)
Michael Mettler :   In der ZTL stehen sie auch noch als aktuelle Haltung drin. Im BONGO 45 hei√üt es aber (wie gesagt im Kapitel "Baut√§tigkeit"): "Im Hirschrevier beschlossen wir, die Haltung der Kropfgazellen zu beenden. Daher konnten wir beginnen, die Anlage der Prinz-Alfred-Hirsche f√ľr unsere Wasserrehe umzugestalten. (...) Der Umbau der ehemaligen Kropfgazellenanlage beginnt im Januar 2014..."
(02.06.2014, 19:01)
Holger Wientjes :   O.k., dachte, das w√§re jetzt aktuell gewesen.
(02.06.2014, 18:08)
Michael Mettler :   @Holger: Der Neue bekam sie doch schon gar nicht mehr zu sehen, wenn die Haltung bereits 2013 beendet wurde... Aber es w√§re schon interessant, ob die Entscheidung wegen Haltungsproblemen oder aus anderen Gr√ľnden fiel. Platzmangel kann es ja eigentlich nicht gewesen sein.
(02.06.2014, 16:10)
Holger Wientjes :   Ja, die Abgabe der Kropfgazellen verstehe ich auch nicht so recht. Die h√§tten beispielsweise prima im TP auf die Trampeltieranlage gepasst. Wo der Neue doch so viel Wert auf Vergesellschaftung legt...


(02.06.2014, 15:33)
Michael Mettler :   @Holger: Bezoarziegen sind aber auch nicht gerade "Laufkundschaft" und als Hausziegen-Vorl√§ufer didaktisch interessant. Da in Berlin das Vergleichen-K√∂nnen immer so hoch bewertet wurde, wundert mich die Komplettabgabe statt einer internen Umsiedlung schon (ja, ich wei√ü, jetzt kann man im Zoo Steinb√∂cke vergleichen...).

Kropfgazellen wiederum hätten eigentlich gut ins TP-Profil gepasst, und sie wurden im Zoo so viele Jahrzehnte lang gehalten, dass ein kommentarloser Abschied zumindest bei mir als Huftierfan Neugier weckt.
(02.06.2014, 13:37)
WolfDrei :   In dem "angestammten" Gehege sah ich die Wasserrehe (oder nur ein Tier) allerdings nur in dem eingez√§unten Vorgehege.
(02.06.2014, 11:29)
Holger Wientjes :   So viel ich wei√ü, sind momentan zwei Gehege mit Wasserrehen besetzt (neben ihrem angestammten Gehege nun auch das ehemalige PAH-Gehege).
F√ľr die Bezoarziegen kamen zumindest die ebenfalls nicht h√§ufigen Ture in den Zoo.
(02.06.2014, 11:02)
Michael Mettler :   Laut JB 2013 ist offenbar das Projekt "Nashorndschungel" in seiner urspr√ľnglich gedachten Form ad acta gelegt. Geplant ist nun ein Neubau, dessen Eingangsbereich an das historische Strau√üenhaus angelehnt sein soll und wo sich hinter einem Innenhof "ein funktionales modernes Tierhaus f√ľr Spitzmaulnash√∂rner und Dromedare" befinden soll.

Dass die Haltung der Kropfgazellen beendet wurde, ist im JB nur aus dem Bau-Kapitel ersichtlich; im zoologischen Teil wird es nicht erw√§hnt. (Was ist nach dem Ringtausch eigentlich im bisherigen Wasserreh-Gehege untergekommen?) Mit Kropfgazelle und Kreta-Bezoarziege wurden somit 2013 zwei nicht h√§ufig gehaltene Formen f√ľr "Gesamt-Berlin" aufgegeben, denn es handelte sich ja nicht um Zoo-TP-Doubletten.
(02.06.2014, 10:09)
Holger Wientjes :   Die Waldmurmeltiere m√ľssen aber die Nachbaranlage der Alpenmurmeltiere bewohnen. Dazu gibt es eine frische PM.
(21.05.2014, 15:41)
WolfDrei :   Gestern F√ľhrung der F√∂rderer im Zoo. Themen Enrichment und Target-Training von Tieren. Vorstellung von Herrn Knieriem.
Geburten: 2 Steppenbisons, 2 Gaure. 1 Wurf (wohl 5) Korsaks;1 Wurf Polarwölfe, 3 - 4 HZA. 1 Sitatunga, 1 Defassawasserbock,5 Schwarzstörche, 2 sibirische Steinböcke.
Aber wo sind die Waldmurmeltiere? Nichts gesehen, nichts ausgeschrieben.
Und wie kann man das Moschustier sehen? Meine letzte Sichtung war vor ca. 7 Jahren. Da kommt dann der Brent Huffman aus Toronto 2 Tage zu Besuch nach Berlin und bekommt gute Aufnahmen!
Die Prinz-Alfred-Hirsche haben die alte Anlage der Sumpfhirsche/ Kropfgazellen bezogen, in ihrer Anlage sind nun die Wasserrehe.
Anbei : Kantjil
(21.05.2014, 12:06)
WolfDrei :   Ich setze hier die Inhalte aus historischen F√ľhrern ein:

¬ď√úbernommen ¬ď wurden von mir die F√ľhrer des Zoo¬īs von 1908 und 1914 (zun√§chst verbaler Teil, dann im Block Aufnahmen), dann die F√ľhrer von 1927 und 1937 bzw 38 (Jahr nicht genannt, eine Tierfutterreklame ist datiert mit 1937). Der F√ľhrer von 1927 besteht aus Aufnahmen mit Legendenteil, der 1937er aus Text und Bild.

Zu nennen sind 1908 u.a. : ¬ďFlusspferd (!) im Nilpferdhaus¬ď: heranwachsendes M√§nnchen aus der Antwerpener Zucht; kleineres Weibchen aus Senegal, hat mehrfach Junge zur Weltgebracht.

Bemerkenswerte Fotos: Sudanelefant, Babirusa, Panzernashorn, Lappenente!, Przewalskipferd, Somaliesel (mit Hybridfohlen mit indischem ¬ďKulan¬ď; genannt wird auch nubischer Wildesel), Gaur, Buntbock, arab. Oryx; Rappenantilope, Milu! (es werden 4 Tiere genannt - wann kamen die denn zum Herzog von Bedford? Ich glaubte zun√§chst fr√ľher? - genannt werden noch Gelbstei√ühirsch, sardisch/korsikanischer Rothirsch, Berberh., Hangul??, Schomburgh.!, Leierh., C.e. songaricus, Barasingha!), Flusspferd. (kein Name oder Jahreszahl)

1914:
Text zum Flusspferd identisch, nur dass es heißt: prächtig herangewachsenes Männchen

Fotos: Zwergelefant aus Kamerun, Spitzmaulnashorn, Zwergflusspferd, Fingertier, Irbis, Langschnabeligel, Grevy, Prinz Alfred Hirsch, Moschusochse, Gelbr√ľckenducker, Pferdeantilope, Tiang, Leierantilope, Riesenseeadler, Schneeziege, Babirusa, Kagu.
!!!Genannt werden im Text 36 Hirsch¬Ēformen¬Ē!!!!!! - was auch damals immer die Systematik gewesen ist.

1927:
Fotos: u.a. Orang-Paar, Hasenmaus, Mähnenratte, Zwergelefant vom Kongo, Somaliesel, Flusspferd (kein besonderer Text dazu), Leierhirsch, Dybowskisika, Prinz-Alfred H., Massaigiraffe, Beisa, Rappenantilope, Markhor, Gayal,

1937:
Fotos u.a. ind. Elefant ¬ďAida¬Ē mit Kalb ¬ďOrje¬Ēgeb 1936, Orang mit Jungtier, Junggorilla Pongo, M√§hnenwolf, Rieseng√ľrteltier, Seeelefantenpaar, Andenhirsch!!, Bighornwidder, Bergnyala!!, drei Pronghorns, Graues Baumk√§nguruh(also inustus).

Und Flusspferdkuh mit Jungtier von 1933 (ohne Namensnennung )- Text und Bild unter ¬ďFlusspferde"
(17.05.2014, 19:12)
J√∂rn Hegner :   im aquarium sind heute ganges-gaviale .
(08.04.2014, 18:53)
Henry Merker :   Das war mir nicht bekannnt. Dann sieht es in dieser Sache durchaus gut aus.
(07.04.2014, 21:29)
Michael Mettler :   Als f√ľr Robben zust√§ndiger Kurator d√ľrfte Dr. Knieriem in seiner hannoverschen Zeit noch seinen Teil dazu beigetragen haben, den langwierigen Import der Seeb√§ren f√ľr Yukon Bay anzuschieben (Ishewsk stand m.W. nicht von Anfang an als Herkunftsquelle fest). Von daher hat er vermutlich auch selbst Kontakte, um einen passenden Bullen (und vielleicht auch zus√§tzliche Weibchen?) zu holen.
(07.04.2014, 20:26)
Henry Merker :   Vielleicht gelingt ein Import aus Russland √ľber den Tierpark, da dort allem Anschein nach die insgesamt besseren Verbindungen nach Russland bestehen.....zumindest einige Tiertransfers f√ľr das Jahr 2014 sollen ja schon abgesprochen worden sein - damals noch unter Dr. B.. Ob dies so bestehen bleibt oder durch den Direktionswechsel und der politischen Situation kurzerhand gestrichen wird, bleibt abzuwarten.
(07.04.2014, 19:58)
Wolfgang Eggerking :   @WolfDrei: Danke, das habe ich schon vermutet- sonst w√§ren die beiden recht gro√üen Becken auch sehr leer gewesen.Besteht denn angesichts der politischen Gro√üwetterlage √ľberhaupt Aussicht auf eine baldige Lieferung aus Russland? Die zwei weiblichen Jungtiere aus Hannover verlieren sich doch auf der gro√üen Anlage ohne Gesellschaft!?
(07.04.2014, 19:31)
WolfDrei :   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die S√ľdafrikaner ersetzen, bzw. die letzte S√ľdafrikanerin.
(07.04.2014, 17:29)
WolfDrei :   @W. Eggerking: Habe mich vertan - sie sollen die S√ľdafrikaner ersetzen, bzw. die letzte S√ľdafrikanerin.
(07.04.2014, 17:29)
Wolfgang Eggerking :   @WolfDrei: Eine kurze Nachfrage zu den N√∂rdlichen Seeb√§ren- sollen die wirklich die Kalifornier ersetzen, oder doch eher die S√ľdafrikaner?
(07.04.2014, 14:12)
WolfDrei :   Erschienen ist "Bongo" 45 (2014) mit dem Jahresbericht 2013.
(01.04.2014, 19:35)
Oliver Jahn :   Es kam ja ml die Frage nach dem Moschustier im Zoo auf. Silvester 2013 hatte ich Gl√ľck.
(30.03.2014, 23:32)
Oliver M√ľller :   Zu der Frage, wann Herr B. Zoo und Tierpark verl√§sst, was dann aus ihm wird und wann Knieriem kommt, findet sich folgendes auf der VDZ-Website:

Tierpark und Zoo Berlin:
31.03.2013: Dr. Bernhard Blaszkiewitz geht in den Ruhestand
01.04.2014: Dr. Andreas Knieriem tritt sein Amt als Vorstand der Zoologischer Garten Berlin AG und alleiniger Gesch√§ftsf√ľhrer der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH an
(28.03.2014, 10:46)
WolfDrei :   22¬įC vor 2 Tagen im Zoo. Im letzten Jahr lag noch Schnee! Wider Erwarten war der Besucherstrom an der Kasse schnell abgearbeitet, auch im Zoo selbst hatten sich die Besucher schon homogen verteilt. Es ging also noch.

An neuen Anlagen stellt sich die Mandrillanlage vor, die nun ebenso wie die B√§renmakakenanlage ebenerdig mit Glas umgeben ist bei Beibehaltung der alten Ma√üe. Nunmehr fallen die restlichen Au√üenanlegen f√ľr Hutaffen, Br√ľllaffen, Kapuziner und Hulmans doch recht ab. Mittlerweile sind die Spezialnetzdr√§hte der Schimpansenanlage durch die ¬ďBerliner Luft¬Ē nicht mehr ganz so glitzernd. Im Bestand an Jungtieren mehrere Mantelpaviane, 2 bei den Lisztaffen, 1 Hulman, 1 Haubenlangur. Die Gorilla-Dame Fatou (nunmehr 57 Jahre alt, Foto anbei) genoss bewegungslos die Sonne. Generell hat sich am Bestand nichts ge√§ndert, in der Nageranlage und im Gebirgsteil war noch Ruhe. Die Waldmurmeltiere, zwischenzeitlich im TP gelagert, sollten ja in den Zoo.
Die Vogelvolieren-Au√üenanlagen des Neubaus waren ebenfalls noch verschlossen, es gab auch keine Ver√§nderungen - bei Amadinen, Weberv√∂geln und Prachtfinken bin ich aber nicht artensicher, sollte es neue Tiere gegeben haben. Die Australien- und Afrikahalle sind weiter relativ ¬ďunterbewohnt¬Ē, in der nunmehr gut bewachsenen S√ľdostasienalge hatte ein Besucher seine 2 hellen Kanarienv√∂gel ¬ďentsorgt¬Ē.

Ver√§nderungen sind bei den Hirschen geplant: die nunmehr mit Rollrasen ausgestattet Prinz-Alfred-Anlage soll die Wasserrehe aufnehmen (dort gab es 2013 Nachwuchs), die Prinzen sollen in die alte Sumpfhirschanlage - die dort lebenden Kropfgazellen gingen nach Karlsruhe. Alte Wasserrehanlage : Neu-Besatz unbekannt f√ľr die Pfleger. Der Miluhirsch hatte wieder ein ¬ďabenteuerliches ¬ďGeweih aufgesetzt, vor ca 4 Jahren hatte er schon 2 Geweihe im Jahr entwickelt. Gebirgstiere: 6 westkaukasische Steinb√∂cke z√§hlte ich, doch wird es wohl noch keinen Nachwuchs geben.
Nachwuchs bei den Wiederkäuern: 2 Litschis, 1 Sitatunga, 1 männliche Rappenantilope, 2 Nyalas (so sie nicht vom Vorjahr sind).

Interessant das Vorhaben bei den Robben: angekommen sind aus Hannover 2 junge weibliche nördliche Seebären. Man will auf selbige umstellen und die Kalifornier abgeben. Diese Art gibt es in Europe auch in Brno. In der Innenanlage sind jetzt 9 Königspinguine, Felsenpinguine sah ich nicht mehr.

Am Katzenhaus wird das Dach ausgebessert, so dass durch Ger√ľstbau einige Tiere umziehen mu√üten. 1 Geburt bei den Schmalstreifenmungos. Bei den Jaguarundis sah ich diesmal in einem Nebenk√§fig eine rote Morphe, die gro√üe Anlage schien zeitlich unbesetzt (?).
Keine Veränderungen im Nachttierhaus, man hofft allerdings auf ein Fingertier aus den USA.

Beim nächste Besuch wir es also einen neuen Direktor geben. Hoffen wir das Beste!

(22.03.2014, 18:17)
WolfDrei :   Foto anbei ohne Kommentar
(19.03.2014, 11:26)
Oliver M√ľller :   @J√∂rn Hegener:

Im Zoo K√∂ln gibt es √úberlegungen, Grosse Pandas anzuschaffen, allerdings ist man sich der geringen Wahrscheinlichkeit bewusst, dass dieser Traum in Erf√ľllung geht.
Laut Anthony Sheridan gibt es entsprechende √úberlegungen durchaus auch im Berliner Zoo, allerdings ist nat√ľrlich die dortige Anlage nach heutigen Vorschriften der Chinesen nicht mehr entsprechend nutzbar, ausserdem ist ja noch offen, was der neue Direktor vor hat.
(16.02.2014, 16:14)
J√∂rn Hegner :   was in den gehege rein kommt beim raubtierhaus wo fr√ľher die grossen pandas drin waren , weiss wohl auch noch keiner . zur zeit ist darin ja noch ein malaienb√§r . dieser ist schon sehr alt und wird auch nicht mehr lange leben . grosse pandas nochmal kann sich der zoo berlin nicht leisten . plant den sonst ein anderer zoo in deutschland vielleicht grosse pandas .
(16.02.2014, 14:44)
Sacha :   @Jenny: Sehe ich ganz genau so.
(29.11.2013, 09:50)
Jennifer Weilguni :   Man kann √ɬľber BB ja sagen und denken, was man will. Aber einen Scherbenhaufen hat er ganz gewi√ɬü nicht hinterlassen. Ich ziehe nach wie vor den Hut vor ihm, da√ɬü er es √ɬľberhaupt geschafft hat, gleich zwei so gro√ɬüe und bedeutende Einrichtungen gleichzeitig zu managen.
Trotz all seiner Ecken und Kanten finde ich es ungerecht, daß es nun so eine Schlammschlacht um ihn gibt.

Und mal ehrlich selbst WENN Wellensittiche an L√ɬ∂wen oder was auch sonst f√ɬľr Katzen verf√ɬľttert worden w√ɬ§ren; was w√ɬ§re denn da so schlimm dran? Ist das dann aus Seuchenschutzgr√ɬľnden (Psittacose?) relevant? Oder geht es nur mal wieder darum, da√ɬü man so "niedliche Haustiere" nicht verf√ɬľttern darf? In dem Fall h√ɬ§tten dann wohl alle Zoos ein Problem, denn auch Meerschweinchen, Ratten und Kaninchen stehen ja nicht nur in den Kinder- und Wohnzimmern der Nation als STreichelgef√ɬ§hrten bereit, sondern eben auch auf den Speisezetteln der Zootiere. (Und mal ehrlich, wer hat eigentlich Mitleid mit den Rindern und H√ɬľhnern, die in den Futtern√ɬ§pfen der Hunde und Katzen landen?).

Ich kenne BB ja nicht pers√ɬ∂nlich, kann mir aber trotz allem, was man √ɬľber ihn geh√ɬ∂rt und gelesen hat (oder gerade deswegen) nicht vorstellen, da√ɬü er absichtlich Sabotage betreibt um sich an seinem Nachfolger zu "r√ɬ§chen".
(26.11.2013, 20:19)
WolfDrei :   Im Berliner Bl√§tterwald rauscht es seit einigen Tagen wieder gegen BB (es scheint wohl keine anderen Probleme in Berlin zu geben) - und es wird wieder reichlich viel Schlamm auf ihn geworfen.

Diesmal ist eher der Zoo betroffen. Sogenannte Insider wollen festgestellt haben, dass 300 Enten-(G√§nsev√∂gel?) ¬ďverschwunden¬Ē seien. W√§hrend vom Zoo gesagt wird, dass die im Winterquartier seien (wie √ľbrigens seit 2 Wochen auch im TP), wird nun voll polemisiert - anbei einige Ausdr√ľcke aus verschiedensten Zeitungen: ¬ďgeheimnisvoller Exodus/Ausverkauf wertvollster Tiere aus dem Zoo (habe seit Jahren im Zoo keine seltenen Anatiden gesehen - na gut, Bernierente) ; Ausverkauf des wertvollen Tierbestandes des Zoos durch BB; Tiere offensichtlich in den Osten verscherbelt (reicht wohl von Polen bis China); der tierschutzpolitische Sprecher der CDU - nunmehr Tierschutzexperte genannt- ¬ďman m√ľsse die Abgabe der besten Tiere verhindern¬ď; weiter: BB hinterl√§sst einen Scherbenhaufen f√ľr seinen Nachfolger¬ď.

Nun kommt noch der Amtstierarzt von Berlin Mitte hinzu (in dessen Zust√§ndigkeits-Bereich liegt der Zoo), der heroisch daf√ľr gek√§mpft hat, dass ¬ď30 aus dem Zoo verschwundene¬Ē Wellensittiche nicht verf√ľttert wurden: je nach Zeitung sollte das an Kleinkatzen oder (der Bl√∂dsinn nimmt kein Ende) als Praline auf dem Futterfleisch von L√∂wen des Zoos erfolgen. Da dieser Amtsarzt das heroisch verhindert hat, h√§tte BB die Tiere in den TP gegeben, wo man ja bei den dortigen 300 Wellensittichen die Hinzugekommenen 30 nicht ¬ďherausz√§hlen¬Ē kann. Dann noch in den Zeitungen, dass es eine Klage des Amtstierarztes gegen BB wegen Versto√ües gegen das Tierschutzgesetz gibt: es sollte eine hochtragende Elenantilope nach Bulgarien gebracht werden (neben 2 anderen). BB: er k√∂nne einsch√§tzen, dass das f√ľr die 2 Tage Transport gefahrlos sei. Der Amtsarzt: das sei t√∂dlich, es h√§tte schlie√ülich unter BB im Zoo schon ¬ďunz√§hlige Verst√∂√üe ¬ď gegen dieses Gesetz gegeben wie: unzureichende Haltung der L√∂wen, der Seel√∂wen, der Eisb√§ren usw. (die Haltungsbedingungen der beiden Braunb√§ren im K√∂llnischen Park auf kleinster Fl√§che hat er √ľbrigens als ausreichend bezeichnet).

Dazu dann Tierschutzexpertin H√§mmerling, dass es bei einem Japanmakakentransport (um die 43 Tiere - wo kamen die eigentlich her?) nach Spanien 3 tote Tiere gegeben h√§tte. Und wieder der CDU-Experte: man m√ľsse sofort die Tierbestandslisten des Zoos √ľberpr√ľfen, denn schlie√ülich bekomme ¬ďder Zoo ¬ď 6,2 Millionen Euro pro Jahr (ist nat√ľrlich der TP, der diese Summe bekommt). Diese Forderung wurde dann dem Senator f√ľr Finanzen (parteilos) und dem Aufsichtsrat von Zoos und TP √ľbergeben.

In einer Zeitung gab es dann die Feststellung, dass BB und der Amtstierarzt von Mitte in herzlicher Feindschaft zueinander stehen (siehe seinerzeit das Verbot, Eisb√§rmann Troll aus dem TP im Zoo zu belassen). Jetzt wird mir auch klar, warum es im Zoo in den letzten 5-6 Jahren kaum einen bemerkenswerten Neuzugang gab. Alle wesentlichen Neuzug√§nge kamen in den TP. Und dazu stellt nun Frau H√§mmerling fest, dass der Amtstierarzt von Lichtenberg sozusagen ein ¬ďWeichei¬Ē (oder so √§hnlich) sei, der alles absegne. Und so kommen alle (die wertvollsten nat√ľrlich ) Tiere aus dem Zoo immer erst in den TP, bevor sie dann verscherbelt zu werden.

Es muss nat√ľrlich immer gesehen werden, dass die Stellung des jeweiligen Journalisten und der jeweiligen Zeitung zu BB bei der Interpretation der Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten zu unterschiedlichsten Erzeugnissen f√ľhrt.
Dennoch: letztlich bleiben als √ľbelster Anwurf und als Unterstellung, BB w√ľrde aus Rache wegen der Nichtverl√§ngerung seines Amtes die Nachfolge von Herrn Knieriem behindern, indem er ihm einen Tr√ľmmerhaufen √ľberl√§sst.

(25.11.2013, 18:28)
WolfDrei :   Fingertier Mario im April
(24.11.2013, 14:48)
WolfDrei :   Nachdem ich es am Dienstag h√∂rte - nun best√§tigt es auch die Zootierliste: Fingertier Mario ist gestorben: Er war eine Nachzucht von 2001 in Antananarivo und wurde seinerzeit im April 2007 beim Besuch des madagassischen Staatspr√§sidenten dem Berliner Zoo nach Bem√ľhungen durch den Berliner Tierpfleger Mario Perschke vermittelt, der seit September 2000 auf Madagascar arbeitete und dort im Mai 2007 verstarb. Anbei die Gedenktafel f√ľr ihn aufgrund seiner Bem√ľhungen um den Naturschutz auf Madagascar im Botanisch-Zoologischen Garten Tzimbazaza
(16.11.2013, 23:46)
J√∂rn Hegner :   nicht lange waren aber die kreta-bezoarziegen im zoo . zwar in der anlage wo vorher die m√§hnenschafe drin waren . jetzt befinden sich darin westkaukasische steinb√∂cke . werden denn sonst noch die sibirischen steinb√∂cke bleiben und zwar daneben .
(06.11.2013, 19:18)
J√∂rn Hegner :   beh√§lt der zoo jetzt eigentlich noch die rotb√ľffel . weil diese hat auch der tierpark . ansonsten grasb√ľffel w√§ren doch nicht schlecht . die grevy-zebras sollen doch auch irgendwann weg kommen aus dem zoo . wurde schon √ľberlegt , was dann in die anlage kommt neben die oryx .
(05.11.2013, 20:38)
Mark Meier :   Die roten Br√ľllaffen sind doch im TP gelandet, daf√ľr erh√§lt der Zoo westkaukasische Steinb√∂cke aus Paignton. Die Kreta-Bezoarziegen m√ľssen daf√ľr weichen.
(22.10.2013, 22:42)
Mark Meier :   @Michael Mettler: Ich w√ľsste auch nicht, wo man im TP Br√ľllaffen sinnvoll zeigen will. Es sei denn man w√ľrde neben den Gibbons noch eine nichtafrikanische Art ins Primatenhaus holen oder man k√∂nnte sie entweder im Dickh√§uterhaus in eine der kleinen Affenanlagen oder mit zu den Faultieren geben oder aber in das Krokodilhaus (wohl eher in den ersten Abschnitt ohne Krokos) integrieren. Aber alle diese L√∂sungen erscheinen mir nicht unbedingt nahe liegend. Daher w√ľrde ich auch eher an den Zoo denken.
(19.10.2013, 11:18)
Sacha :   @Alle: Danke f√ľr die Infos.
(19.10.2013, 09:03)
Michael Mettler :   @Holger Wientjes, Sacha & Gudrun Bardowicks, zur Frage der Roten Br√ľllaffen (Beitr√§ge 30.9. bis 2.10.13): Im neuen Tierpark-Wegweiser, der ansonsten sehr aktuell zu sein scheint, werden keine Br√ľllaffen erw√§hnt. Also doch f√ľr den Zoo gedacht...?
(18.10.2013, 19:11)
Michael Mettler :   @Sacha: Laut dem neuen Aquariumf√ľhrer werden in der anderen H√§lfte der Krokodilhalle nach wie vor Brillenkaimane gehalten (die Gaviale werden bereits im Text erw√§hnt).
(18.10.2013, 18:11)
Michael Mettler :   Mir fiel dazu ein Forum-Beitrag von Ralf Sommerlad zum Sinn europ√§ischer Gavial-Nachzucht und zu den dazu erforderlichen Gehegestrukturen ein: siehe Thread "Ganges-Gavial", 24.10.2011....
(18.10.2013, 16:09)
Holger Wientjes :   Die Gaviale sind in dem Abteil, in dem zuvor das Neuguineakrokodil lebte. Dieses ist anscheinend, laut ZTL, im TP eingestellt.
(18.10.2013, 15:50)
Sacha :   Wow! Wieder mal eine Rarit√§t im Zoo Berlin. Weiss jemand, welche Art(en) daf√ľr Platz machen mussten und ob die GGs beide Teile der Krokodilanlage nutzen k√∂nnen?
(18.10.2013, 15:47)
Zoo Berlin :   Ein St√ľck Ganges in Berlin ¬Ė beeindruckende Reptilien sind in die Krokodilhalle des Zoo-Aquariums eingezogen

Urspr√ľnglich stammen sie aus den Fl√ľssen Indiens, u.a. dem bekannten Ganges: Die Rede ist von den h√∂chst imposanten Gangesgavialen (Gavialis gangeticus), die neben Echten Krokodilen und Alligatoren die Familie der Krokodile bilden. Schon seit 65 Millionen Jahren sieht das Tier nahezu unver√§ndert aus, √§hnlich wie die langschnauzigen Krokodile aus der Kreidezeit. Die Anpassung an das Wasserleben ist st√§rker als bei allen anderen Krokodilen: Die Beine sind recht schwach, der Schwanz dagegen ein kr√§ftiges Ruder. Damit wagen sich die Tiere sogar durch die Str√∂mungen.
Auff√§llig ist die lange Schnauze, in der √ľber 100 gleichf√∂rmige Z√§hne sitzen, die das Tier als ausgesprochenen Fischfresser ausweist. Nur am Vorderende, im Bereich der Nasenl√∂cher, verbreitert sich die Schnauze etwas.
Seit etwa drei Wochen befinden sich drei Weibchen in der schon 1913 er√∂ffneten tropischen Krokodilhalle, bei n√§chster Gelegenheit soll ein M√§nnchen folgen. Unsere Tiere schl√ľpften bereits in einer Zuchtstation und sind als Leihgabe Teil eines europaweiten Programmes zum Aufbau einer planm√§√üigen Zucht.
Gangesgaviale sind heute auf das H√∂chste bedroht ¬Ė wegen Haut und Fleisch. Ebenfalls wird ihnen als Fischr√§uber nachgestellt. Verheerend ist auch die Zerst√∂rung der Lebensr√§ume, wie die Verschmutzung oder der Sandabbau. Von einstmals vielen Hunderttausend sind heute nur noch etwa 2000 geblieben. F√ľr das Zoo-Aquarium Berlin soll es in Zukunft vornehme Pflicht sein, seinen Beitrag an der Arterhaltung zu leisten.

Foto: Carlos Frey
(18.10.2013, 14:29)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den Persischen Leoparden

Im Raubtierhaus des Berliner Zoos entzieht sich ein am 1. Juli geborenes Gro√ükatzenkind in den letzen Tagen konsequent dem tier√§rztlichen Zugriff: konnte es w√§hrend der ersten Lebenswochen noch leicht in seiner Wurfbox separiert werden, folgt es seiner Mutter jetzt meist auf Schritt und Tritt. Dies zur Freude der Zoobesucher, die das weibliche Leopardenkind nun regelm√§√üig im Gehege beobachten k√∂nnen, doch zum √Ąrger seiner menschlichen Betreuer; denn der Nachwuchs sollte gegen t√ľckische Krankheiten wie Katzenseuche und Katzenschnupfen gut immunisiert werden. Anders als ein Schnupfen beim Menschen sind die genannten Viruserkrankungen f√ľr die Raubtiere doch sehr viel bedrohlicher. Gefahr allerdings besteht f√ľr das Persische Leopardenm√§dchen, das den Rufnamen "Shiva" tr√§gt, nicht wirklich, eine erste Impfung im Alter von 8 Wochen, hat das Tier bereits wohlbehalten hinter sich gebracht. Jetzt, im Alter von 12 Wochen, ist nur noch die komplettierende Auffrischungsimpfung f√§llig und dies wird in den n√§chsten Tagen bestimmt auch gelingen.

Insgesamt ist "Shiva" das f√ľnfte in Berlin heranwachsende Kind seiner elfj√§hrigen Mutter "Eriwan", die bereits 2006, 2008 und 2011 Jungtiere erfolgreich aufgezogen hatte. Vater "Haakon" hat bereits sein sechzehntes Lebensjahr erreicht, was f√ľr Gro√ükatzen schon recht beachtlich ist.

Das ehemals riesige Verbreitungsgebiet des Leoparden erstreckte sich von S√ľdafrika bis in den Osten Russlands. Entsprechend zahlreich sind auch die zu unterscheidenden Unterarten. Die im Zoo gepflegte zentralasiatische Unterart ist haupts√§chlich im Iran (ca. 700 Individuen), daneben aber auch mit kleinen Restpopulationen in Afghanistan, Turkmenistan sowie im Kaukasus beheimatet. Die derzeit gr√∂√üte Bedrohung f√ľr die im Freiland lebenden Leoparden, ist die Fragmentierung des Restbestandes in viele voneinander getrennte Kleingruppen mit damit einhergehender Fortpflanzungsminderung. Selbstverst√§ndlich stellen aber auch Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen - wie etwa Landminen und dergleichen - und die Dezimierung m√∂glicher Beutetiere eine gro√üe Gefahr f√ľr die Tiere dar.

In Zoologischen Einrichtungen werden weltweit etwa 100 Persische Leoparden gehalten. Die europ√§ische Erhaltungszucht wird vom Allwetterzoo in M√ľnster koordiniert. Die Zucht dieser Leopardenform ist sehr erstrebenswert, um dem Sinken des Bestandes in Menschenobhut langfristig entgegenzuwirken.

Foto: Carlos Frey
(09.10.2013, 08:40)
Oliver M√ľller :   @Michael Mettler:

Das stimmt nat√ľrlich. Es ging mir vor allem um den Fl√§chengewinn, der durch eine andere Absperrung m√∂glich w√§re. Also meinetwegen auch Gitter mit kurzen verglasten Abschnitten.

@Holger Wientjes:

Ich denke nicht, dass zoogehege zu groß sein können. Davon abgesehen könnte man die Löwen- und Tigeranlagen tauschen, da m. E. De Löwenanlage eine größere Gesamtfläche hat.
(03.10.2013, 10:58)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Warum eigentlich "komplett verglasen"? Damit - um WolfDreis Kommentar noch etwas zu erweitern - noch mehr Fl√§che verkratzt und beschmiert werden kann, wahlweise beschl√§gt oder in der Sonne spiegelt und Arbeitszeit der Pfleger zwecks Putzens bindet? Abgesehen davon frage ich mich auch, ob bei solchen "Freilandterrarien" mal jemand an die Blendwirkung auf die Gehegebewohner bei entsprechendem Sonneneinfall denkt...

Wenn schon Gr√§ben entfallen oder auf kurze Abschnitte reduziert werden sollten, g√§be es als Alternative immer noch das gute alte Gitter. Dunkel gestrichen/beschichtet erlaubt es einen guten Durchblick und gl√§nzt nicht in der Sonne, man kann es stellenweise beranken lassen und es l√§sst Luft und Ger√ľche durch (wobei letztere gerade auch f√ľr die Tiere interessant sein d√ľrften). F√ľr das beliebte "Hautnah-Erlebnis" reichen auch kurze Glasfronten (ich denke da an sowas wie die Nische bei den wei√üen W√∂lfen), da muss man nicht gleich eine ganze gro√üfl√§chige Anlage einglasen.
(03.10.2013, 09:14)
Holger Wientjes :   Der Zoo, genauer gesagt das Aquarium, bekommt zur Abwechslung auch mal wieder einen interessanten Neuzugang. Dvur Kralove hat 0,5 Gangesgavialweibchen aus Indien importiert, von denen drei in Berlin eingestellt werden bzw. momentan wohl schon sind.
(03.10.2013, 08:38)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht k√∂nnte man sie ja neben den Gelbbrustkapuzinern unterbringen. Dort sind zumindest 2 oder sogar 3 Affenvolieren vorhanden, die bei meinem letzten Besuch im Juli aber beide mit Kapuzinern besetzt waren.
(02.10.2013, 22:39)
Holger Wientjes :   @Oliver M√ľller: Mehr Platz kann nie schaden. Aber die L√∂wenanlage ist auch mit Wassergraben schon sehr grossz√ľgig bemessen. Da bedarf es sicher keines zus√§tzlichen Landgewinns.

@Sacha: Gute Frage ! Ich w√ľsste im Moment auch keine Anlage/Haus wo sie in der Schau hinpassen k√∂nnten.
(02.10.2013, 22:06)
Sacha :   @Holger Wientjes: Interessante News. Allerdings frage ich mich, wo die Br√ľllaffen im TP Berlin untergebracht werden sollen. Im Niederaffenhaus sind doch alle Gehege besetzt, oder irre ich mich da? Und ansonsten scheint mir weder das AB-Haus noch Dickh√§uter- oder Krokodilhaus m√∂glich bzw. geeignet.
(02.10.2013, 21:52)
Oliver M√ľller :   @WolfDrei:

√úber die Scheiben habe ich mich letzte Woche auch gewundert, aber ich vermute, sie sind f√ľr Rollstuhlfahrer gedacht oder f√ľr Kinder (damit sie keiner auf die Mauer setzt :-). Sinnvoll w√§re es m. E., die L√∂wen- und Tigeranlage komplett zu verglasen, die riesigen nutzlosen Wassergr√§ben zu beseitigen (L√∂wen) bzw. Verkleinern (Tiger) und damit den Tieren mehr Platz zu geben.
(02.10.2013, 20:52)
WolfDrei :   Nach ca 2 Monaten ein Besuch bei Sonnenschein:Fazit - "im Westen nichts Neues".
Imposant allerdings der Waldrenhirsch nach dem Fegen. Er wurde √ľbrigens aus Magdeburg im Austausch √ľbernommen. Und Geld m√ľssen sie dort haben! Wieder wurden 2 v√∂llig unn√∂tige Scheiben in die Betonwand der Tigerfreianlage integriert: Gewinn: ca 50 cm N√§he mit dem √úbel, da√ü die Scheiben beschlagen k√∂nnen (heute morgens bei den B√§ren bei der Wetterlage ca 70 %) bzw. zerkratzt werden k√∂nnen. Und mit dem Fotografieren wird's auch schwieriger.
(02.10.2013, 19:53)
Holger Wientjes :   Und ein neuer interessanter Neuzugang ist anscheinend auch f√ľr den TP vorgesehen: Aus K√∂ln kommen wohl 1,2 Rote Br√ľllaffen.
(30.09.2013, 09:57)
Michael Mettler :   @Karsten: Ja, es ist schon auffallend, dass die spektakul√§ren Berliner S√§uger-Zug√§nge der letzten Jahre immer im Tierpark landeten oder zumindest dort eine "Ehrenrunde" drehten (Baird-Tapir, Waldrentier), bevor sie in den Zoo √ľbersiedelten.
(29.09.2013, 21:22)
Holger Wientjes :   Im Antilopenhaus leben zur Zeit auch Nachwuchstiere der Nyalas.
(29.09.2013, 13:55)
Jan Beensen :   Welche 4 Antilopenarten sind denn im Giraffen/Antilopenhaus zu finden?
Da sind doch bloß die beiden Wasserbockarten und die Sitatungas drin...
(29.09.2013, 11:28)
Karsten Vick :   Sieht so aus, als k√∂nnte ich im n√§chsten Fr√ľhjahr nach 11 Jahren mal wieder eine S√§ugetier-Erstsichtung im Berliner Zoo erwarten...
(28.09.2013, 22:27)
WolfDrei :   Im Tierpark werden 2 Waldmurmeltiere f√ľr den Zoo "zwischengelagert". Anbei 1 Tier im Zoo Prag vom September
(28.09.2013, 19:30)
Klaus Sch√ľling :   Unterst√ľtzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die gro√üe Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu √ľbernehmen, daher:

Wer sich vorstellen k√∂nnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu √ľbernehmen, m√∂ge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.
(27.09.2013, 21:07)
Zoo Berlin :   Sitatunga-Nachwuchs am Antilopenhaus des Berliner Zoos

Das im Jahr 1872 erbaute älteste Tierhaus des Berliner Zoos beherbergt neben den blickfangenden Giraffen derzeit noch vier Antilopenarten. Eine davon sind die Sitatungas, Sumpfantilopen aus dem westzentralen Afrika. Hier leben die weiß gestreiften Paarhufer, von denen nur die Böcke ein gewundenes Gehörn tragen, stets in Wassernähe. Ihre langen, äußerst spreizenbaren Klauen verhindern das Einsinken in morastigem Untergrund und im Bedarfsfall können die Antilopen auch gut schwimmen und sogar untertauchen. Dieser Fähigkeit Rechnung tragend werden sie auch als Wasserkudus bezeichnet. Auf der Anlage am Antilopenhaus ist ihnen das Tauchen nicht möglich, doch halten sie sich auch dort gerne am oder sogar im flachen Wasserbecken auf.
Am auff√§lligsten ist derzeit ein immer noch sehr klein erscheinendes Jungtier, das am 2. September geboren wurde. Der Winzling scheint das Wasserbecken noch mehr zu lieben als die meisten anderen Herdenmitglieder. Auf der gr√ľnen Anlage leben neben dem Letztgeborenen noch ein weiteres am 18. Juni geborenes Jungtier, ein geschlechtsreifer Bock sowie neun ausgewachsene Weibchen.
Seit 1999 werden die westafrikanischen Sitatungas in einem Europ√§ischen Zuchtbuch erfasst, das vom K√∂lner Zoo gef√ľhrt wird gef√ľhrt.

Foto: Carlos Frey
(27.09.2013, 13:57)
Zoo Berlin :   Neuer Serau-Bock als Zuchtleihgabe eingetroffen!

Als vor vier Jahren das Zuchtm√§nnchen des Berliner Serau-Bestandes starb, schwanden Monat f√ľr Monat die Hoffnungen, die √§u√üerst seltene japanische Tierart auf dem europ√§ischen Kontinent zu erhalten. Es lie√ü sich f√ľr die verbleibenden zwei Weibchen, ¬ĄAkita¬ď (geb. 1998) und Izumi (geb. 2006), kein Partner finden und die Zucht kam auch in den wenigen anderen Haltungen auf dem Kontinent zum Erliegen.

Nun keimt in Berlin wieder Hoffnung auf; denn aus dem Zoo in Magdeburg konnte das einzige in Europa verf√ľgbare M√§nnchen bis zum Dezember, dem Ende der Deckperiode, ausgeliehen werden. Der Magdeburger Zoo hatte den heute dreij√§hrigen Bock ¬ĄSaki¬ď 2012 aus Los Angeles importiert. Dass er zeugungsf√§hig ist, konnte er mit seiner Partnerin in Magdeburg bereits beweisen. Doch leider verliefen deren Tr√§chtigkeiten bislang ungl√ľcklich.

Im Berliner Zoo wurde ¬ĄSaki¬ď sogleich mit ¬ĄIzumi¬ď, dem letzten hier geborenen Serauweibchen, vergesellschaftet. Beide verstehen sich bestens.

Japanische Seraus werden seit 1986 im Berliner Zoo gehalten. Die erste erfolgreiche Aufzucht gelang 1997. Nicht nur in Zoologischen G√§rten sind sie eine Rarit√§t. Auch in ihrer Heimat hat man die Tiere seit 1955 unter Schutz gestellt, um die Tierart, deren Best√§nde sich seitdem erholt haben, f√ľr die Nachwelt zu erhalten. Die der Ziegenverwandtschaft zuzuordnenden Seraus werden wegen ihres dichten, im Winter langen Fells auch als Wollhaarg√§msen bezeichnet. Ganz nahe verwandt mit der eigentlichen G√§mse, die ihrerseits sehr viel geselliger ist, sind sie allerdings nicht.
(24.09.2013, 16:16)
Zoo Berlin :   Jungtier bei den Ozelots im Berliner Zoo!

Kleinkatzenkinder sind, sobald sie sich zeigen, immer Publikumslieblinge. Doch eben dies ist selten der Fall, wenn es sich um die j√ľngsten der Kleinen handelt. Zun√§chst noch blind hocken sie versteckt in einer Wurf- beziehungsweise Schlafbox und sp√§ter sind sie zun√§chst √ľberwiegend nachts aktiv. Das ist schlecht f√ľr die Zoobesucher aber eben katzentypisch.
So musste der am 16. Juli geborene Ozelot bis zu seiner offiziellen Meldung erst 8 Wochen alt werden. Jetzt aber steigt von Tag zu Tag die Wahrscheinlichkeit, den jungen Kater als Zoobesucher vor die Augen zu bekommen. Gleiches gilt f√ľr seine neunj√§hrige Mutter die seit 2008 in Berlin mit einem Zuchtpartner verpaart wurde. F√ľrsorglich hatte auch sie oft verborgen bei ihrem Jungtier gelegen. Dies hatte eine Tierpatin und Zoofreundin schon veranlasst nachzufragen, ob die Ozelots vielleicht abgegeben wurden. Denn auch der Vater, ein √§ltere Kater, bewohnt derzeit eine Nachbarunterkunft, da er keine Aufzuchtaufgaben √ľbernehmen muss. Die Erleichterung der Zoofreundin war gro√ü, als sie den Grund des Versteckens erfuhr.
Die s√ľdamerikanischen Best√§nde des Ozelots schrumpften bis zum Jahr 1989 ¬Ė als der Ozelot 1989 in den Anhang I des internationalen Washingtoner Artenschutz-√úbereinkommen (CITES) aufgenommen wurde ¬Ė stetig. Wegen seines besonders sch√∂n gefleckten Fells, dessen Zeichnung an die eines kleinen Jaguars erinnert, wurde er bis dahin stark bejagt. Erst durch diese und weitere lokale Schutzma√ünahmen konnte die negative Entwicklung gebremst werden. Zugute kam der Art auch ihr weites Verbreitungsgebiet, das sich von den s√ľdlichen Vereinigten Staaten √ľber viele L√§nder bis ins n√∂rdliche Argentinien erstreckt.
Nicht √ľberall gelingt die Zucht des Ozelots, der etwa in einem Duzend deutscher Zoos gehalten wird, so gut wie in Berlin.

Foto: Carlos Frey
(23.09.2013, 09:40)
Jan Jakobi :   Die Entscheidung ist gefallen:

Der M√ľnchner Tierpark-Direktor Herr Knieriem wird neuer Direktor in Berlin!

Er ist kein Unbekannter, denn vor seiner M√ľnchner Zeit war er Zootierarzt und stellvertretender Zoodirektor im Zoo Hannover.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article120188815/Berlin-hat-einen-neuen-Zoo-und-Tierpark-Chef.html
(19.09.2013, 17:40)
Klaus Sch√ľling :   Unterst√ľtzung gesucht

Wir schaffen es nicht mehr, die gro√üe Anzahl der eintreffenden Pressemeldungen zeitnah ins Forum zu √ľbernehmen, daher:

Wer sich vorstellen k√∂nnte, das Einstellen von Pressemeldungen aus Berlin in das Forum zeitnah zu √ľbernehmen, m√∂ge sich bitte bei mir per E-Mail (mail@schueling.de) oder telefonisch (0251 311523) in Verbindung setzen.

(19.09.2013, 10:33)
Jan Beensen :   Auf dem Bild zur Flamingopressemeldung sind drei Alttiere zu sehen - einer davon hat einen vollst√§ndig roten Schnabel zu sehen.
Das habe ich bei Zwergflamingos noch nie gesehen - ist das etwas besonderes oder mir bloß nie aufgefallen?
(04.09.2013, 18:43)
Zoo Berlin :   Seltener Affennachwuchs im Nachttierhaus!

Noch muss das j√ľngste Nachtaffenkind ¬Ągenderneutral¬ď vorgestellt werden ¬Ė und das ist dem Zeitgeist folgend sogar √§u√üerst begr√ľ√üenswert. Nicht als Macho 007, sondern als 0,0,1 wird das am dritten Juni geborene √Ąffchen derzeit noch in den Zoostatistiken gef√ľhrt. Das liegt bislang allein daran, dass man das Affenkleinkind noch nicht in die Hand genommen hat, um ihm unn√∂tigen Stress zu ersparen. Zwar wirkt das Jungtier aus Sicht der Besucher schon recht selbst√§ndig, wenn es im Ge√§st seines monddunklen Geheges herumklettert, doch sobald etwas Unerwartetes geschieht, fl√ľchtet sich der Nachwuchs umgehend auf den R√ľcken seines Vaters, der momentan die Funktion des Hauptbesch√ľtzer √ľbernommen hat. F√ľrchten muss sich das J√ľngste allerdings tats√§chlich vor Niemandem; denn selbst bei einem Fall auf den Boden best√ľnde keine Gefahr. Hier hatten sich vor der Geburt des Nachtaffen noch Wei√üborsteng√ľrteltiere getummelt, die aber sicherheitshalber kurzzeitig ins Exil umziehen mussten. Vor ihnen w√§re ein wehrloser, zu Boden gefallener Miniaffe seines Lebens nicht ganz sicher. So aber kann der diesj√§hrige Nachtaffennachwuchs ¬Ė selbst in absturzgef√§hrdeten Situationen ¬Ė gefahrlos mit seinem weiblichen Geschwister des letzten Jahres spielen.
Bolivianische Nachtaffen, die man deutschlandweit nur noch im Zoo von Saarbr√ľcken beobachten kann, z√§hlen in ihrer s√ľdamerikanischen Heimat nicht zu den bedrohten Tieren. Allerdings wird man die rein nachtaktiven Primaten mit den gro√üen lichtstarken Augen auch dort als Tourist nur schwer zu Gesicht bekommen.
Die relativ kleinen Herrentiere haben einen runden Kopf mit kleinen Ohren, die im dichten, weichen Fell fast verborgen sind. Die √ľberwiegend fruchtfressenden Baumbewohner leben nat√ľrlicherweise in Kleinfamilien, bestehend aus Elterntieren und ihrem gemeinsamen Nachwuchs. Im Berliner Zoo werden sie seit 2009 regelm√§√üig vermehrt.

Foto: Carlos Frey
(04.09.2013, 13:23)
Zoo Berlin :   Seltener Schlupf eines Zwergflamingos im Berliner Zoo!

¬ĄIch schaute √ľber den weiten Mensalehsee hinweg auf Tausende von V√∂geln, buchst√§blich auf Hunderttausende. Das Auge aber blieb haften auf einer endlos langen Feuerlinie von wunderbarer, unbeschreiblicher Pracht. Das Sonnenlicht spielte mit den blendend wei√ü und rosarot gefiederten Tieren, die sie bildeten, und herrliche Farben wurden lebendig.¬ď So beschreibt Alfred E. Brehm (1829-1884) der Herausgeber von Brehms Tierleben einst seine Begegnung mit Zwergflamingos in Afrika.
Ganz so kann es in einem Zoo nie sein, doch Flamingos m√ľssen in m√∂glichst gro√üen Gruppen gehalten werden. Je mehr von den geselligen aber auch z√§nkischen V√∂geln auf engem Raum beisammen stehen, desto eher geling ihre Zucht.
Im Berliner Zoo sind es 31 Zwergflamingos, die in einer recht kleinen Voliere an der Fasanerie im zweiten Jahr in Folge Nachwuchs aufziehen. Jahrelang hatten dieselben Tiere an anderer, geräumigerer Stelle gestanden, nie aber mit einem Bruterfolg aufwarten können. Erst als sie in die direkte Nachbarschaft von Anden- und Jamesflamingos zogen, ließen sie sich von diesen zur Brut animieren. Nachdem im letzten Jahr drei Jungvögel aufwuchsen, kommt in diesem Jahr ein weiterer hinzu.
Dem am 3. August geschl√ľpften K√ľken fehlt noch einiges von den charakteristischen Eigenschaften eines Flamingos. In seinem grauen Dunenkleid stolziert es noch relativ unbeholfen seien Eltern hinterher, um sie ab und zu nach Nahrung anzubetteln. Diese besteht aus einem blutfarbigen Kropfsekret, in dem sich Pigmentanteile befinde, die sp√§ter die rosa F√§rbung des Erwachsenengefieders bewirken. Der Farbstoff wird aber zun√§chst in der Leber des K√ľkens gespeichert. Auch hinsichtlich der Schnabelform unterscheidet sich der Jungvogel noch deutlich von seinen Eltern. Sein anfangs rosa, sp√§ter schwarzer Schnabel ist noch relativ gerade. Erst beim Heranwachsen wird er in der Mitte nach unten abknicken, sodass der Oberschnabel sp√§ter zum funktionellen Unterschnabel wird. Erst dadurch wird der kleine Flamingo in die Lage versetzt, wie die Altv√∂gel Nahrungsorganismen aus dem Wasser zu filtern: kleine Krebse und Kieselalgen, die ebenfalls Farbtr√§ger sind.
Die Zucht von Zwergflamingos gelingt nicht in vielen Zoologischen G√§rten. Erst 1993 sorgte der Tierpark Berlin f√ľr die europ√§ische Erstzucht.

Foto: Carlos Frey
(27.08.2013, 15:20)
Zoo Berlin :   Nachwuchs in der australischen Freiflughalle des Vogelhauses -
Nachwuchs bei den Soldatenkiebitzen im Zoo Berlin

Kiebitze, in unterschiedlichen Arten weltweit verbreitet, werden seit jeher im Vogelbestand des Berliner Zoos gehalten. Soldatenkiebitze oder Lappenkiebitze leben an Fluß- und Seeufern Australiens, Neuguineas und Neuseelands. Sie ernähren sich dort von Insektenlarven, Spinnen und Pflanzensamen. Unsere Neuguinea - Soldatenkiebitze stammen aus der Nachzucht des Kölner Zoos.
Bereits kurz nach dem Bezug ihres Lebensraumes in der Australienfreiflughalle im neuen Vogelhaus bemerkten die Pfleger eine erhöhte Territorialität der Kiebitze, die auf ein anstehendes Brutgeschäft schließen ließ.
Innerhalb weniger Tage suchten beide V√∂gel kleine Steinchen und Kiesel zusammen und bauten daraus am Ufer des kleinen Teiches ein typisches Nest. Drei gesprenkelte Eier, die zwischen den Steinchen gut getarnt kaum auffallen, wurden im Abstand von jeweils zwei Tagen gelegt. W√§hrend der erste Jungvogel am 28. Juli schl√ľpfte, folgte ein zweiter Jungvogel am 1. August. Als Nestfl√ľchter laufen die Jungv√∂gel bereits kurz nach dem Schlupf - sorgsam von ihren Eltern beh√ľtet ¬Ė umher.
Aufmerksame Besucher können die kleine Familie in der Australienhalle bei der täglichen Futtersuche beobachten.

Foto: Carlos Frey
(09.08.2013, 15:44)
Zoo Berlin :   Vier H√∂rner und gut gepanzert ¬Ė Vierhornk√§fer im Zoo-Aquarium Berlin

Im Insektarium sind seit kurzem doch recht eigent√ľmliche K√§fer aus S√ľdostasien zu bestaunen. Im Verh√§ltnis zur K√∂rpergr√∂√üe tr√§gt der m√§nnliche Vierhornk√§fer (Chalcosoma caucasus) 2 sehr gro√üe und 2 kleine H√∂rner auf dem Kopf, die ausschlie√ülich zur Verteidigung des Reviers gegen Rivalen der gleichen Art genutzt werden. Die Weibchen hingegen sind hornlos und leben meist versteckt. Schon lange gelingt es auch Privathaltern diese Tiere zu z√ľchten. Allerdings verbringt die Larve mehrere Jahre unter der Erde und ern√§hrt sich vom morschen Holz, w√§hrend sich die ca. 6 - 8 cm gro√üen erwachsenen Tiere im Aquarium haupts√§chlich von √ľberreifen Bananen ern√§hren. Trotz ihrer Gr√∂√üe sind diese K√§fer flugf√§hig und besitzen eine Fl√ľgelspannweite von ca. 15 ¬Ė 20 cm. Die Lebenserwartung der ausgewachsenen K√§fer ist allerdings mit nur wenigen Monaten doch recht kurz.

Foto: Carlos Frey
(06.08.2013, 14:04)
WolfDrei :   Meine letzte Sichtung eines Moschustieres d√ľrfte vor 7-8 Jahren im Winter mit viel Schnee gewesen sein. Damals stand im Vordergrund noch ein im Winter die Bl√§tter abwerfender Busch. hinter dem das Tier lag. Meine Besuche liegen in der Regel zwischen 9 und 13 Uhr.
(05.08.2013, 13:20)
Michael Mettler :   @Liz: Das Tier auf deinem Foto ist allerdings ein Wasserreh...
(05.08.2013, 13:07)
Liz Thieme :   Ich hatte mit den Moschustieren eigentlich immer recht viel Gl√ľck. Bei meinem letzten Besuch im Oktober konnte ich das Paar in Ruhe beobachten und fotografieren. Sie waren sehr ruhig und nutzten die ganze Anlage. Wie es derzeit aussieht, keine Ahnung.
(05.08.2013, 12:50)
zollifreund :   nachdem ich im Zoo Berlin bisher bei noch keinem Besuch weder ein Seeb√§r noch das Moschustier gesehen habe, mal die Frage - gibt es diese √ľberhaupt? bei den Seeb√§ren sieht auch das Becken so aus, als wenn das Wasser seit Wochen nicht gewechselt wurde...

dann noch meine Meinung zum neuen Vogelhaus: gerade die begehbaren Anlagen gefallen mir sehr gut, aber dass man dieses vollverzinkte Volierengitter ausgewählt hat - unglaublich. Die Besucher gehen doch in den Zoo um Tiere zu sehen!Bei Sonnenschein blenden einem die Außenvolieren doch gewaltig ( ganz zu schweigen, dass man fotografieren fast komplett vergessen kann). Dabei gibt es nur 5m entfernt in der Fasanier das Beispiel, dass man auch schwarze Gitterstäbe benutzten kann, bei denen man gut sehen und fotografieren kann.
( Ganz zu schweigen davon, dass ich mir bei einem Neubau dieser Größen- und Preisklasse eher transparentes Gitter erwartet hätte ähnlich denen in der USA( siehe dazu meinen Beitrag im Thread "Zoos in den USA" vor ca. 2 Monaten).
(03.08.2013, 19:22)
Zoo Berlin :   Vier subarktische Eulenkinder erlernen das Fliegen

Als Mensch möchte man bei den derzeit herrschenden Höchsttemperaturen in keinem noch zusätzlich wärmenden Daunenschlafsack stecken. Doch als Eulenkind kann man sich nicht so einfach von seinem Dunengefieder trennen und so hocken vier junge Bartkäuze scheinbar zu warm gekleidet in einer Eulenvoliere am Greifvogelfelsen des Berliner Zoos.
Geschl√ľpft waren die Geschwister bereits am 26. Mai. Damals waren sie nur etwa 40 g schwer und in ihrem sch√ľtteren Eidunenkleid noch sehr w√§rmebed√ľrftig. Nach Eulenart hatten die Nestlinge als regelrechte ¬ĄFress-Maschinchen¬ď in den n√§chsten Wochen ordentlich an Masse zugelegt. Junge Bartk√§uze vertilgen t√§glich etwa 40% ihres eigenen K√∂rpergewichts an Nahrung.
Im Alter von vier Wochen, zu einem Zeitpunkt als sie noch vollkommen flugunt√ľchtig waren, hatten die Eulenkinder die Brutst√§tte verlassen. In der Folgezeit mussten die als √Ąstlinge bezeichneten Jungv√∂gel sich kletternd fortbewegen, wobei sie Krallen und Schnabel nutzen lernten. Erst mit der Entwicklung des Gro√ügefieders folgten allm√§hlich erste Flugman√∂ver.
Etwa drei Monate wird es allerdings noch dauern, bis die Jungv√∂gel vollkommen selbst√§ndig sein werden. Momentan sind sie noch auf ihre Eltern angewiesen, die mit einer Fl√ľgelspannweite von knapp 1,5 m zu den beeindruckend gro√üen Eulenvertretern geh√∂ren. Die nat√ľrliche Heimat der grauen, fast uhugro√üen Nachtj√§ger sind die Landstriche rund um den Polarkreis. Hier ben√∂tigen die Bartk√§uze f√ľr die Beutejagd dichte Misch- oder Nadelw√§lder mit angrenzenden offenen Kahlfl√§chen, Mooren oder Lichtungen.

Foto: Carlos Frey
(29.07.2013, 11:57)
Zoo Berlin :   Sommer im Zoo: Blessbockgeburt unter freiem Himmel

Vor den Augen von Besuchern und inmitten aller Bewohner der Afrika-Savanne wurde am Freitag, dem 12. Juli, gegen 16.00 Uhr ein Blessbock auf dem Zooerweiterungsgel√§nde geboren. Schon kurz darauf stand das hellbraun gef√§rbte Kalb auf eigenen Beinen und musste sich in sch√ľtzender N√§he von Mutter ¬ĄDoris¬ď und Vater ¬ĄBodo¬ď bereits zwischen Gro√üen Kudus, Springb√∂cken und Strau√üen behaupten. Wenn die Mitbewohner dem j√ľngsten Antilopenkind zu nahe kommen, versucht der Vater, sie mit seinen spitzen, leierf√∂rmig gebogenen H√∂rnern zu vertreiben. Dann kommt es auch gelegentlich zu kleineren Horngefechten, die von den Blessb√∂cken auf den Handwurzelgelenken ¬Ąkniend¬ď ausgetragen werden. Zuweilen stellen sich jetzt sogar die zierlichen Springbock-M√§nnchen dem Gefecht, was aber √ľberwiegend aus Imponierattacken besteht, die kurz vor der Ber√ľhrung abgebrochen werden.
Damit im Zuge der vor√ľbergehenden Unruhe auf der Anlage kein Tier Schaden nimmt, wurde aber sicherheitshalber der einj√§hrige Bruder des diesj√§hrigen Jungtieres von seinen Eltern getrennt. Dies entspricht auch der nat√ľrlichen Situation, in der die Weibchen teils in geselligen Kleingruppen leben, die M√§nnchen nach der Geschlechtsreife jedoch eigene Territorien beanspruchen. Ein Vater duldet demnach seine S√∂hne nur eine Zeitlang in seiner unmittelbaren N√§he. Da es sich bei dem Letztgeborenen um ein kleines Weibchen handelt, wird das tierpflegerische Management mit ihm sp√§ter einfacher sein.
Grunds√§tzlich gilt, dass die M√§nnchen vieler Kuhantilopen, zu denen auch die Blessb√∂cke z√§hlen, nicht immer umg√§nglich sind. In diesem Kontext betrachtet ist ¬ĄBodo¬ď noch ein sehr friedfertiger Blessbockmann.
Ihren Namen verdanken die √ľberwiegend dunkelbraun gef√§rbten Antilopen der wei√üen Stirnblesse. Ebenfalls wei√ü sind Bauch und Beine.
Ihr Vorkommen ist auf S√ľdafrika begrenzt, wo sie vor geraumer Zeit durch exzessive Bejagung schon dicht vor der Ausrottung standen. Heute werden ihre Best√§nde wieder auf etwa 240.000 Individuen gesch√§tzt, von denen allerding 97% auf privatem Farmland leben.
Europaweit werden in etwa 40 zoologischen Einrichtungen knapp 170 Blessböcke gepflegt, deren Daten in einem europäischen Zuchtbuch registriert sind.

Foto: Carlos Frey
(16.07.2013, 14:36)
Michael Mettler :   Hm, habe ich jetzt auch gemacht - dass die Bezeichnung Schwarzkappensittich auch noch f√ľr einen ganz anderen Vogel benutzt wird, hatte ich auch nicht auf dem Schirm. Da folgt die ZTL der Nomenklatur im Handbook of the Birds of the World nicht ganz konsequent, denn dort wird der Hooded als Collettsittich gef√ľhrt, vermutlich um die Doppelnutzung von "Schwarzkappensittich" zu vermeiden.
(15.07.2013, 10:17)
Regina Nieke :   @Michael Mettler: Danke f√ľr die Aufkl√§rung! :-) Zur Erkl√§rung: Ich hatte nur "Schwarzkappensittich" bei der ZTL eingegeben und einen anders aussehenden Vogel (nebst anderer lat. Bezeichnung) gefunden und dann nochmal den lateinischen Namen dort eingegeben und das richtige Bild nebst "Hooded" entdeckt.
(15.07.2013, 09:48)
Michael Mettler :   @Regina Nieke: Schwarzkappensittich und Hooded-Sittich sind zwei Bezeichnungen f√ľr die selbe Tierart. Wobei letztere Bezeichnung nichts weiter ist als eine ziemlich bescheuerte Eindeutschung des englischen "Hooded parrot", was wiederum "Papagei mit Kappe" bedeutet.
(15.07.2013, 09:15)
Regina Nieke :   Bei meinem Besuch am Samstag hab ich neue Bewohner im Vogelhaus gesehen. Laut Schild (deutsche Bezeichnung) sollen es Schwarzkappensittiche sein. Tats√§chlich handelt es sich aber um Hooded-Sittiche, wie auch die lateinische Bezeichnung am Schild zeigt. Gesehen habe ich 1,2 Tiere.
Außerdem gab es Anfang Juni 5-fachen Wasserschweinnachwuchs. Wohl nur ein oder zwei Tage vor meinem Besuch gab es Bleßbocknachwuchs (die schon getrocknete Nabelschnur hing noch dran).
(15.07.2013, 08:26)
WolfDrei :   Sicher nicht - da hilft, zumindest bei den Au√üenanlagen, nur die Berliner Luft. Innen? √úbrigens waren 2-3 Au√üenanlagen leicht bespr√ľht, damit angerauht.
Oh, pardon, wie hab ich denn Schwarzstorch geschrieben!
(08.07.2013, 20:49)
Michael Mettler :   @WolfDrei: "...bei der noch gl√§nzenden Verdrahtung..." - ob sich daran wirklich etwas √§ndern wird...? Dunkel gestrichen (und damit durchsichtiger) wird das Gitter doch wohl kaum noch werden, wenn schon die V√∂gel eingezogen sind.
(08.07.2013, 18:45)
WolfDrei :   Heute nun mein "Jungfernbesuch" im Vogelhaus, allerdings, wie immer, zun√§chst das Nachttierhaus. Zum Gl√ľck war das gedimmte Arbeits-Licht ca 20 Minuten an. so dass mir mit 32 00 ASA ohne Blitz einige gute Fingertieraufnahmen gelangen (Ausschu√ü ca 60% ). Das Vogelhaus macht einen netten Eindruck, ist bez√ľglich Bepflanzung und Artenanzahl entwicklungsf√§hig. Dem Fotografen macht nat√ľrlich bei der gegenw√§rtigen Sonne das Fotografieren bei der noch hochgl√§nzenden Chromstahl-Verdrahtung Probleme - irgendwie gibt's immer Reflexionen, in der Sonnen-abgewandten Seite macht¬īs keine Probleme - es sei denn, der Hintergrund ist beschienen (gegenw√§rtig sehr hell). Mu√ü man halt flei√üig mit der AEL-Taste spielen, um nicht Silhouetten zu produzieren.
Baugeschehen: im Prinzip sind die B√§renanlagen fertig, das Gras steht 15 cm. Offensichtlich wird am Affenhaus die Anlage f√ľr Mandrills und B√§renmakaken ebenfalls verglast, die Absperrmauer ist verschwunden, der Graben zugesch√ľttet.
Nachwuchs(wenn nicht schon genannt): 1 Pudu (nicht gesehen); 2 Warzenschweine, 1 Rotducker (Rätsel: wo ist der auf dem Bild?), 1 Rappenantiolope, 1 Säbel., 2 Nyalas, diverse Strauße, 2 Schwartzstörche, Nasenbären, 2 Gaure
(08.07.2013, 18:24)
Zoo Berlin :   Aus der Giftk√ľche der Natur ¬Ė Klapperschlangen und Kupferk√∂pfe vermehrten sich im Zoo-Aquarium Berlin

Giftschlangen √ľben auf den Menschen eine besondere, schauderhafte Faszination aus, da sie ihrer Beute mit einem gezielten Biss Gift einspritzen, um zu t√∂ten. Dabei diente es urspr√ľnglich dazu, Kleintiere vorzuverdauen. Im Zoo-Aquarium Berlin hat sich die Giftk√ľche der Natur jetzt betr√§chtlich erweitert ¬Ė durch Nachwuchs.

Bei den Westlichen Diamantklapperschlangen (Crotalus atrox), nach der Heimat auch Texas-Klapperschlange genannt, wurden am 1. Mai 2013 drei Jungtiere geboren. Klapperschlangen sind lebendgeb√§rend. Jungtiere kommen nach einer Tragezeit von etwa 170 Tagen auf die Welt. Schon zu diesem Zeitpunkt sind die Kleinen hoch giftig! Die Fangz√§hne der Klapperschlange sind lang und zur√ľckklappbar. Namensgebend f√ľr die Erwachsenen ist eine Schwanzrassel zu Warnung. Dennoch ¬Ė auf diese Art gehen die meisten Bissunf√§lle in den USA zur√ľck.

Bei den Trans-Pecos-Kupferk√∂pfen (Agkistrodon contortrix pictigaster) schl√§ngeln sich f√ľnf Jungschlangen seit dem 24.5.2013 durchs Terrarium. Auch der Kupferkopf ist eilebendgeb√§rend, die Jungtiere messen schon bei der Geburt etwa 25 Zentimeter. Kupferk√∂pfe sind nachtaktive Bewohner von Trockengebiete. Erwachsene Schlangen werden √ľber einen Meter lang.

Klapperschlangen und Kupferköpfe gehören zu den Grubenottern. An der Schnauze zwischen Auge und Nasenloch befindet sich das Grubenorgan, mit dem Wärmestrahlung von Beute wahrgenommen werden kann! Man kommt ihnen also besser nicht zu nahe!

Foto: Carlos Frey
Junger Kupferkopf
(08.07.2013, 10:45)
Zoo Berlin :   Zwergeselgeburt zur Ferienzeit

¬ĄGina¬ď kann ein Star werden, denn kaum ein Berliner Zootier f√§llt derzeit so auf wie das am 17. Juni geborene Zwergeselchen, steht es doch direkt vis-√†-vis vom Eingang des gerade er√∂ffneten neuen Vogelhauses, das viele Besucher magisch anzieht.
Und wenn auch die befiederten Kollegen fast allesamt bunter sind, erfreut das hellgraue Felltier ganz besonders. Neben seiner Mutter ¬ĄGrisella¬ď und deren Schwester ¬ĄRosa¬ď, die mit ihrem kaum h√ľfthohen Stockma√ü selbst auch schon sehr zierlich aussehen, wirkt das Zwergeselfohlen geradezu winzig. F√ľr die achtj√§hrige ¬ĄGrisella¬ď ist es bereits ihr zweites Fohlen. Sie ist eine liebevolle und in der Aufzucht erfahrene Stute.
Die sardischen Miniesel sind die kleinsten Einhufer der Erde. Noch heute leisten die gen√ľgsamen Nutztiere der √§rmeren Bev√∂lkerung auf den Mittelmeerinseln wertvolle Dienste und im Berliner Streichelzoo erfreuen sie gerade jetzt, zur Ferienzeit, insbesondere die Stadtkinder. Allerdings ist die eigensinnige und oft st√∂rrische Pferdeverwandtschaft immer mit etwas Vorsicht anzufassen, denn im Gegensatz zu Schafen und Ziegen haben die Einhufer auch im Oberkiefer Schneidez√§hne, mit denen sie empfindlich kneifen k√∂nnen. Das gilt aber noch nicht f√ľr ¬ĄGina¬ď, eine Eselstute im S√§uglingsalter.

Foto: Carlos Frey
(03.07.2013, 10:17)
Regina Nieke :   @ Jesuthas Ajendra: In der alten Panda-Anlage lebt z.Z. die letzte Malaienb√§rin des Zoos...Die Anlage f√ľr die B√§ren ist so gut wie fertig.F√ľr mich sah es letzte Woche so aus, als w√ľrde nur noch der neu ges√§te Rasen richtig anwachsen m√ľssen, dann k√∂nnen die neuen anlagen genutzt werden.
(30.06.2013, 11:33)
Jesuthas Ajendra :   eine kurze Frage, die mir nach dem Lesen des neuen Tiergartens in den Sinn gekommen ist:
Was lebt denn zurzeit auf der alten Anlage von Bao Bao?
Und wurde nicht mal an den Anlagen f√ľr Tropenb√§ren gebaut?Gibt es da was neues?
(29.06.2013, 20:25)
Jolantha Belik :   Kigoma ist seit 27. Apri 2013 in Tallinn, siehe http://www.rhinos-in-europe.net/wp/2013/04/tallinn-kibibi-und-kigoma-im-neuen-zuhause/
(29.06.2013, 18:31)
Jan Jakobi :   Und hier das Spitzmaulnashorn in der hinteren, schlecht einsebaren Anlage.

Wer ist das?

"Kilaguni" ist es nicht.
Die hat ein gerade nach vorne gerichtetes Horn.

(29.06.2013, 17:37)
Jan Jakobi :   Wei√ü jemand wer dieses Nashorn ist?
(29.06.2013, 17:34)
Jan Jakobi :   @Jolantha:
Das habe ich in einem BONGO gelesen und "Kigoma" wurde erst dieses Jahr abgegeben.
Das steht erst im BONGO 45/2014 drin.

Anbei das junge, nach meiner Meinung männliche, Spitzmaulnashorn.
(29.06.2013, 17:32)
Jolantha Belik :   @Jan: Kito ist in Ebeltoft, D√§nemark.
(29.06.2013, 17:27)
Jan Jakobi :   Trotz meiner BONGO-B√§nde l√§sst sich nicht kl√§ren wer der junge Bulle ist den ich sah.
"Kito" und "Kigoma" sind schon abgegeben.

Ein drittes Horn gab es bereits bei dem ersten Berliner Zuchtbullen "Mbololo". Sein Sohn "Tatu" hatte ebenfalls eins.

"Kumi" ist eine Tochter von "Tatu" und "Ine" (Vater "Mbololo" und Mutter "Ine"). Das Gen f√ľr ein drittes Horn wurde weiter vererbt.

Im BONGO-Band 26/1996 gibt es einen Artikel namens "Was du ererbt von deinen Vätern hast?". Da steht das bei den Töchtern von "Tatu", geb. 1994 und 1995, kein drittes Horn aufgetreten ist. Bei dem 1995 geborenen Kalb handelt es sich zufällig um "Kumi", jene die doch drei Hörner hat.
Die 1994 geborene "Tisa" hat kein drittes Horn, ich sah sie nur mit zwei Hörnern im Zoo Köln.
(29.06.2013, 16:19)
Jan Jakobi :   Ich war gestern im Zoo Berlin.
Dort sah ich ein Nashorn mit DREI Hörnern, siehe angehängtes Foto.
Es handelt sich vermutlich um "Kumi", die eine Tochter von "Ine" ist.

"Mbololo" und sein Sohn "Tatu" hatten schon drei Hörner, dass ist mir aus den BONGOs bekannt.

Nashornhaus 1:
"Ine" mit Kalb "Akili"

Nashornhaus 2:
"Kumi"
einen jungen Bullen und in einer schlecht einsebaren Anlage vermutlich "Jasper".

"Kilaguni" habe ich nicht gesehen, außerdem fehlt noch "Maburi".
"Kigoma" wurde vor ein paar Monaten abgegeben und ich meine "Kito" auch.


(27.06.2013, 14:59)
Zoo Berlin :   Sechsfacher Strau√üennachwuchs auf der Afrikaanlage des Berliner Zoos

Strau√üe sind Tiere der Superlative. Mit einer Scheitelh√∂he von bis zu 2,70 m und einem Maximalgewicht von 150 kg sind sie die gr√∂√üten noch lebenden Vertreter der Vogelwelt. Allein ihr Auge ist mit einem Durchmesser von 5 cm etwa so gro√ü wie ein H√ľhnerei. Nur fliegen k√∂nnen die laufgewaltigen Bewohner offener Savannenlandschaften nicht.
Obgleich ihre Aufzucht keine Hexerei ist und sowohl in zoologischen G√§rten als auch in kommerziellen Strau√üenfarmen gelingt, verdienen die sechs frisch geschl√ľpften Strau√üenk√ľken im Berliner Zoo durchaus eine Pressemeldung. Die K√ľken hatten sich zwischen dem 17. und 20. Juni aus ihren Eiern befreit und werden jetzt von ihrem Vater √ľber die gro√üe Freianlage gef√ľhrt. Schon kurz vor dem Schl√ľpfen nach etwa sechsw√∂chiger Bebr√ľtungszeit hatten sich die V√∂gel mit Stimmf√ľhlungslauten koordiniert, um m√∂glichst gleichzeitig die Eischale zu durchbrechen. F√ľnf von ihnen gelang dies vortrefflich, als sie innerhalb von 48 Stunden die Eier verlie√üen. Nur ein Jungvogel hatte sich etwas versp√§tet.
Dem Aussehen nach erinnern die kugelf√∂rmigen, frischlingsfarbenen Schl√ľpflinge an zweibeinige Igel, da ihr fedriges Dunenkleid von kleinen stachelartigen Federspulen durchsetzt ist. Mit einem Schlupfgewicht von weniger als einem Kilogramm sind sie sogar noch leichter und kleiner als die ihnen auf der Freianlage begegnenden Perlh√ľhner, die sich im Zoo ebenso wie Gro√üe Kudus, Ble√ü- und Sprinkb√∂cke die Grasfl√§che mit den S√ľdafrikanischen Blauhalsstrau√üen teilen.
Ausgebr√ľtet wurden die sechs K√ľken vornehmlich von ihrem Vater ¬ĄAl¬ď, der sich tags√ľber jedoch auch von seiner Lieblingshenne ¬ĄPeggy¬ď hatte abwechseln lassen. W√§hrend die Vaterschaft eindeutig ist, kommen im Berliner Zoo noch die beiden eierlegenden Nebenhennen ¬ĄKelly¬ď und ¬ĄMarcy¬ď als m√∂gliche M√ľtter der K√ľken in Frage. Alles in allem eben ¬ĄEine schrecklich nette Familie¬ď.

Foto: Carlos Frey
(26.06.2013, 14:23)
Zoo Berlin :   Ameisenb√§r-Nachwuchs im Berliner Zoo!

F√ľnf Jahre nachdem erstmals ein Gro√üer Ameisenb√§r im Berliner Zoo aufgezogen werden konnte, w√§chst wieder ein lebensstarkes Jungtier heran. Das am 26. Mai geborene Weibchen wurde von den Tierpflegern ¬ĄEvita¬ď genannt. Der Anfangsbuchstabe des Namens steht im Alphabet an f√ľnfter Stelle und auch bei ¬ĄEvita¬ď handelt es sich bereits um das f√ľnfte gesund heranwachsende Jungtier der 17j√§hrigen ¬ĄGriseline¬ď. Da diese allerdings erst ein einziges Mal ohne menschliches Zutun erfolgreich aufgezogen hatte und ihr letztj√§hriges Kind verhungert war, werden ¬ĄEvita¬ď t√§glich drei zus√§tzliche Flaschenmahlzeiten angeboten. Ihr K√∂rpergewicht, das nach der Geburt bei 1570 g lag, hat die Kleine bereits auf 2,5 kg gesteigert. Jetzt ist sie kr√§ftig genug, um auf dem R√ľcken der Mutter, so wie es f√ľr Ameisenb√§ren typisch ist, √ľber die Freianlage zu reiten. Hier muss der Zoobesucher jedoch ganz genau hinsehen; denn die charakteristische schwarz-wei√üe Fellzeichnung auf graubraunem Untergrund l√§sst die K√∂rperumrisse des Ameisenb√§rbabys mit dem Fellmuster der Mutter regelrecht verschmelzen.
Die s√ľdamerikanischen Insektenfresser geh√∂ren sicherlich zu den spektakul√§rsten S√§ugetieren. Bemerkenswert sind der riesige, fahnenartige Schwanz und die zahnlose, r√∂hrenf√∂rmige Schnauze, aus der mitunter eine d√ľnne klebrige Zunge h√§ngt. M√§chtige Krallen an den Vorderpfoten dienen dem Aufbrechen von Termitenbauten, sie k√∂nnen aber auch sehr effektiv zur Verteidigung eingesetzt werden.

Foto: Carlos Frey
(19.06.2013, 08:43)
Zoo Berlin :   Guanakogeburt trotz Abwesenheit eines Vaters

Ohne seinen Vater heranwachsen, muss das erste diesj√§hrige Guanako-Fohlen auf der gro√üen S√ľdamerikaanlage des kleinen Berliner Geozoos jenseits des Landwehrkanals. Doch das am 9. Juni geborene, m√§nnliche Jungtier ist keine Halbwaise, wie man vermuten k√∂nnte. Sein Vater ¬ĄAli¬ď befindet sich derzeit lediglich auf einem ¬ĄVergn√ľgungsausflug¬ď im Berliner Tierpark. Hier soll der 19j√§hrige, vielfach bew√§hrte Zuchthengst f√ľr eine genetische Auffrischung des Guanakobestandes sorgen. Im n√§chsten Jahr wird man dann auch dort seinen Nachwuchs bewundern k√∂nnen.
Guanakojungtiere werden nach etwa 12monatiger Tragzeit geboren. Die nur ca. 10 kg wiegenden Neugeborenen sind sogleich lauff√§hig und beginnen neben der Muttermilch bereits im Alter von einer Woche erste Grasnahrung aufzunehmen. Besonders attraktiv macht sie ihr feines, wollig-weiches, teils silbriges Fohlenfell, was ihnen im s√ľdamerikanischen Hochland sehr dienlich sein kann. Allerdings wurde vielen Jungtieren dies auch zum Verh√§ngnis. So werden unter dem Namen Guanaquitos bis heute fast nur die Felle von Jungtieren gehandelt.
Von den ehemals sch√§tzungsweise 50 Millionen Guanakos sind ¬Ė seit der Eroberung Amerikas durch die Spanier ¬Ė die Best√§nde auf etwa 600 Tausend Individuen geschrumpft. Dennoch gilt die Art nicht als gef√§hrdet, doch steht das Guanako unter dem Schutz der internationalen CITES-Organisation, die Handelsbeschr√§nkungen auferlegt. Schon weit vor unserer Zeitrechnung begann die Domestikation wildlebender Guanakos. So stammen von ihnen die h√§uslichen Lamas und Alpakas ab, die den Menschen der Anden seit jeher wertvolle Dienste leisten.
Im Berliner Zoo kann sich die vierk√∂pfige Stutenherde einschlie√ülich von ¬ĄHilda¬ď, der siebenj√§hrigen Mutter des Jungtieres, ungest√∂rten dem Leben hingeben, denn auf der Gemeinschaftsanlage sind sie ¬Ė obwohl zu den Kleinkamelen z√§hlend ¬Ė die gr√∂√üten Tiere. Die Jungtiere, so auch der dreiviertelj√§hrige Hengst vom letzten Jahr, m√ľssen bei Begegnung mit einem ausgewachsenen Wasserschwein jedoch noch Vorsicht walten lassen.

Foto: Carlos Frey
(14.06.2013, 16:22)
Michael Mettler :   Demnach ist die Angabe "Papageien" auf dem Grundriss also nicht nur auf s√ľdamerikanische Arten bezogen. Eigentlich schade angesichts des interessanten Geo-Konzeptes des Hauses. Oder z√§hlt das zu dem, was sich noch tun soll...?

Die Haltung der Papageienv√∂gel in einem eigenen Fl√ľgel des alten Hauses resultierte ja urspr√ľnglich aus tiermedizinischen Gr√ľnden: Bei Ausbruch einer Psittakose wollte man damals den Geb√§udefl√ľgel isolieren k√∂nnen.
(12.06.2013, 19:22)
Mark Meier :   Ich habe bei meinem Besuch mal den Bestand ermittelt. Ein Mitarbeiter hat aber erkl√§rt, dass dies nur der Erstbestand ist und sich da noch einiges tun wird:

S√ľdamerika-Volieren:
Sonnenralle
Allfarblori
Kleiner Kubafink
Safranfink
Banks Rabenkakadu
Orangenhaubenkakadu
Palmkakadu
Goffinkakadu
Inkakakadu
Weißhaubenkakadu
Bischofstangare
Furchentangare
Trauerpfäffling
Edelpapagei
Roter Kardinal
Rotkopfstärling
Zitronensittich
Schwarzkehlarassari
Halsbandarassari
Zwergtäubchen
Jamaika-Erdtaube
Rosttäubchen
Kleine Soldatenara
Große Soldatenara
Marcana-Zwergara
Hyazinthara

Asien-Volieren:
Dreifarben-Papageiamadine
Forbes-Papageiamadine
Wei√üohrb√ľlb√ľl
China-B√ľlb√ľl
Strausswachtel
Veilchenlori
Großer Gelbnackenspecht
Pagodenstar
Tariktikhornvogel
Orient-Hornvogel
Schwarznacken-Fruchttaube
Orangebauch-Fruchttaube
Goldstirn-Fruchttaube
Bartlett-Dolchstichtaube
Goldbrusttaube
Fr√ľhlingstaube
Reisfink
Elfenblauvogel (auch in der Halle)

Afrika-Volieren:
Amethyst-Glanzstar
Lappenstar
Kap-Triel
Strichelrake
Silberwangen-Hornvogel
Schmiedekiebitz
Kupfernektarvogel
Senegal-Furchenschnabel
Starweber
Marmorweber
Genickbandweber
Decken's Tocko
Tamburintäubchen
Kaptäubchen
Scharlachspint
Harlekinwachtel
Wiedehopf
Mosambikgirlitz

Australien-Volieren:
Eulenschwalm
Blauohrhonigfresser
Weißohrkatzenvogel
Kea
Schönsittich
G√ľrtelgrasfink
Maskenamadine
Spitzschwanzamadine
Schopftaube
Gr√ľnfl√ľgeltaube
Wongataube (auch in der Halle)
Jägerliest
Blauvogeljägerliest
Binsenastrild
Chinesische Zwergwachtel

S√ľdostasien-Halle:
Malaienstar
Balistar
Celebes-Taube
Elfenblauvogel (auch bei den Volieren)
Sonnenvogel
Fasanentaube

Afrika-Halle:
Königsglanzstar
Smaragd-Glanzstar
Schildturako
Braunfl√ľgel-Mausvogel
Weißbrauenkuckuck
Blaukopfschmetterlingsfink
Diadembartvogel
Langzehenkiebitz
Bergbrillenvogel
Diadembartvogel

Australien-Halle:
Soldatenkiebitz
Gould's Amadine
Wellensittich
Zebrafink
Wongataube (auch bei den Volieren)
Fratzenkuckuck

(12.06.2013, 17:08)
Michael Mettler :   @Mark Meier: M√ľssen ja nicht gleich Aras sein. In Emmen z.B. fliegen Sonnensittiche in der S√ľdamerikahalle und sind ein echter Hingucker. Da es die gr√∂√üte der drei Vogelhallen im neuen Haus ist, k√§men ja vielleicht sogar Sichler o.√Ą. in Betracht (falls wieder ein Wasserbecken vorhanden ist wie in der alten Halle), als Bodenbewohner Hokkos usw.
(08.06.2013, 22:29)
Mark Meier :   Also ich bin mir jetzt auch nicht v√∂llig sicher, meine aber dass dort eine ganze Reihe Schilder h√§ngen und an manchen Tagen (wenn es recht leer ist) sieht man auch wirklich relativ viele V√∂gel, an anderen Tagen h√∂rt man sie mehr als dass man sie sieht. Aber ich stimme zu: Es k√∂nnten ruhig mehr oder ein paar gr√∂√üere V√∂gel sein. Man muss halt nur aufpassen, da ja gerade Zuchtpaare auch Reviere bilden und da darf es nicht zu eng f√ľr werden.
(08.06.2013, 22:04)
Holger Wientjes :   Na reizvoll finde ich die auch, nur hatte ich jetzt keine zwei Dutzend Arten mehr auf dem Schirm. K√∂nnte vielleicht etwas √ľppiger besetzt sein.
(08.06.2013, 21:55)
Mark Meier :   Ich finde die V√∂gel im Krokodilhaus sehr reizvoll und es sind mW schon um die zwei Dutzend Arten, wobei es meist nur Paare sein d√ľrften, keine Schw√§rme. Nat√ľrlich d√ľrften Tukane oder Aras deutlich mehr Blicke auf sich ziehen, aber Aras z.B. machen wohl eben auch viel kaputt. Insgesamt h√§tte ich pers√∂nlich aber aus dem ganzen Haus ein S√ľdamerika-Haus gemacht (u.a. mit Pakas, Zwergmaras, Faultieren, G√ľrteltieren, gro√üen Faltern, Tukanen und einer s√ľdamerik. Krokodilart bzw. Kaimanart). Auch in der zweiten Halle h√§tte ich zudem V√∂gel oder gro√üe bunte Falter pr√§sentiert.

Beim ABH wei√ü man eigentlich nur sicher, dass die Flughunde wieder einziehen werden. Ich vermute aber ehrlich gesagt auch sonst keine gro√üen √Ąnderungen. Auch hier sehe ich eigentlich mehr Potential.
(08.06.2013, 21:33)
Holger Wientjes :   Wobei die s√ľdam. Vogelwelt im Krokohaus eher √ľberschaubar ist. Ist denn sicher, dass die Halle im ABH wieder s√ľdostasiat. besetzt wird ?
(08.06.2013, 20:27)
Mark Meier :   S√ľdamerika gibt es im TP aber auch schon - im Krokodilhaus. Von daher h√§tte es also auch einfach zwei gro√üe Hallen f√ľr Afrika und Australien geben k√∂nnen...
(08.06.2013, 20:14)
Michael Mettler :   Ich wundere mich noch immer √ľber die S√ľdostasien-Freiflughalle. Im Zuge des Erg√§nzungsprogramms mit dem Tierpark (wo die s√ľdostasiatischen Flughunde ein zentrales Element der Freiflughalle im ABH darstellen und Asien) h√§tte sich doch angeboten, den dritten Flugraum S√ľdamerika zu widmen. Aber gespannt bin ich trotzdem schon auf das Haus.
(08.06.2013, 16:54)
WolfDrei :   Dennoch nicht nachzuvollziehen, wie wenig von der HP bez√ľglich der Er√∂ffnung zu ersehen ist. Selbst auf dem sogenannten Event-Kalender ist der Er√∂ffnungstag weiterhin nicht eingetragen. Nach einigem Suchen ein schematisches Bild des Vogelhauses.
(08.06.2013, 16:18)
Mark Meier :   Inzwischen habe ich eine Website zu dem Projekt entdeckt. Dort gibt es auch einige Fotos von den Innenr√§umen und einigen der Tiere:

http://www.zoo-berlin.de/vogelhaus/das-vogelhaus/freiflughallen.html

Wenn jeder das Pressekit runterladen kann (habe ich nicht ausprobiert), dann sollte es da nochmals deutlich mehr Informationen und Bildmaterial geben, das ist schon als zip-Datei 8MB groß ;)
(07.06.2013, 08:23)
Mark Meier :   Wirklich berichten kann ich leider nichts. Ich kann nur sagen, dass der Bau riesige Dimensionen hat. Ich sehe darin daher gewisserma√üen ein √Ąquivalent zum Aquarium und bin voll freudiger Erwartung. Ich finde es auch einfach sch√∂n, dass der Zoo in einer Zeit der Themenwelten und Riesentropenhallen so konsequent 12 Mio f√ľr ein Vogelhaus investiert. Trotzdem d√ľrften nat√ľrlich von mir aus einige Kleins√§uger, Reptilien, Amphibien, Fische und/ oder Insekten mit dabei sein. Aber davon gehe ich nur sehr eingeschr√§nkt aus (vermutlich Kois/ Goldfische, Flughunde, vielleicht ein paar Kleins√§uger).
(04.06.2013, 22:36)
Jan Beensen :   @ Mark Meier: Danke f√ľr diese Antwort!
Gibt es schon etwas interessantes zu dem neuen Vogelhaus zu berichten?
(04.06.2013, 20:01)
Zoo Berlin :   Doppelter Nachwuchs bei den seltenen und gef√§hrdeten Wei√ükopfmakis

Wei√ükopfmakis geh√∂ren wie fast alle Vertreter der ausschlie√ülich auf Madagaskar beheimateten Lemuren zu den bedrohten Tierarten. Man sch√§tzt, dass ihre Best√§nde in den letzten drei Maki-Generationen um mehr als 30% geschrumpft sind. Verantwortlich hierf√ľr ist vornehmlich die Zerst√∂rung ihres Lebensraums durch Brandrodungen und Abholzung.
Dass die aus zwei m√§nnlichen und zwei weiblichen Tieren bestehende Kleingruppe im Berliner Zoo nach vier nachwuchsfreien Jahren in dieser Saison nun gleich mit doppeltem Fortpflanzungserfolg aufwarten kann, erfreut deshalb ganz besonders. Als am 20. April das 13j√§hrige Weibchen ¬ĄPetula¬ď ein Jungtier zur Welt brachte, wurde sie von der neun Jahre j√ľngeren ¬ĄLiesa¬ď derart traktiert, dass sie mit ihrem Nachwuchs zun√§chst von der Gruppe getrennt werden musste. Nachdem das j√ľngere Weibchen zwei Tage darauf ebenfalls Mutter geworden war, schien das Kr√§ftegleichgewicht wieder hergestellt zu sein. Doch erfolgte die Gruppenzusammenf√ľhrung aus Sicherheitsgr√ľnden erst drei Wochen sp√§ter. Die Geduld hat sich gelohnt. Beide Jungtiere haben sich bislang gut entwickelt und klettern w√§hrend der Ruhephasen der M√ľtter, die sich wieder miteinander arrangiert haben, bereits munter in ihrem Fell herum. Dann verl√§ngern sich sogleich die Verweilzeiten der Besucher vor dem Primatengehege.
Wei√ükopfmakis sind geschickte Kletterer und k√∂nnen sich mit gro√üer Geschwindigkeit im Baumge√§st bewegen. Dabei meistern sie auch √ľber sechs Meter weite Spr√ľnge. Ihr Gesicht und ihre Schnauze sind schwarz, wobei bei den m√§nnlichen Makis die Stirn, der Scheitel und der Hals kontrastieren wei√ü gef√§rbt sind. Das √ľbrige K√∂rperfell der M√§nnchen ist gew√∂hnlich rotbraun, das der Weibchen eher gr√§ulich.
Gerade bei dem derzeit regnerischen Wetter lohnt die Lemurenbeobachtung im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos.
(04.06.2013, 15:02)
Mark Meier :   Das Vogelhaus wird am 10. Juni er√∂ffnet!
(04.06.2013, 12:30)
Zoo Berlin :   F√ľnffacher Nachwuchs bei den Kanadischen W√∂lfen im Zoo Berlin

W√∂lfe belebten fr√ľher unsere offenen Landschaften. Mythen und Legenden sprachen ihnen die Rolle eines Untieres zu, dass sich nicht nur am Vieh, sondern auch an den Menschen vergreifen w√ľrde. Auch in M√§rchen wie Rotk√§ppchen ist die Rede von einem b√∂sen Wolf. Heute wissen wir, dass W√∂lfe eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Wildbest√§nde einnehmen. Menschen brauchen W√∂lfe nicht zu f√ľrchten!
Seit einigen Jahren leben nun auch in Deutschland wieder wilde W√∂lfe, die aus Polen √ľber die Oder in der Lausitz eingewandert sind. Die dortigen alten Truppen√ľbungspl√§tze waren und sind ruhige R√ľckzugsm√∂glichkeiten f√ľr das gr√∂√üte Landraubtier Deutschlands. Von hier aus verbreiteten sich die W√∂lfe weiter in ganz Norddeutschland.
Im Zoo Berlin werden wei√üe kanadische W√∂lfe gehalten. Auf ihrer naturbelassenen Anlage direkt bei den B√§ren k√∂nnen unsere Besucher Einblicke in das Leben des Wolfsrudels nehmen. Am 29. April meldeten die Tierpfleger, dass das vierj√§hrige Zuchtweibchen Ava bedeutend schlanker aus der Wurfh√∂hle gekommen war. Nun konnten die Mitarbeiter und Zoobesucher nur abwarten wann die Welpen das erste Mal die H√∂hle verlassen w√ľrden.
Vor einer Woche wurden die ersten Welpen, noch im dunklen Welpenfell, gesichtet. Mittlerweile sind die f√ľnf Welpen h√§ufig auf der Anlage zu beobachten und erfreuen die Besucher mit ihren munteren Spielen.

Foto: Carlos Frey
(31.05.2013, 15:31)
Holger Wientjes :   Kann mir mal jemand sagen, warum meine Beitr√§ge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
(29.05.2013, 17:40)
Holger Wientjes :   Kann mir mal jemand sagen, warum meine Beitr√§ge im Moment doppelt und dreifach erscheinen ???
(29.05.2013, 17:40)
Holger Wientjes :   W√§hrend ich vor zwei Jahren noch f√ľnf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin √ľber kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art √§usserst attraktiv.
(29.05.2013, 17:34)
Holger Wientjes :   W√§hrend ich vor zwei Jahren noch f√ľnf oder sechs Bartschweine sah, konnte ich gestern auch nur noch drei sehen. Aber wenn die Art in den USA wirklich recht gut vertreten ist, hoffe ich mal, dass Berlin √ľber kurz oder lang wieder Tiere bekommt und vor allem, dass auch andere Zoos mal wieder Interesse zeigen ! Finde die Art √§usserst attraktiv.
(29.05.2013, 17:33)
WolfDrei :   @MM: bisher war wohl insbesondere die Aufzuchtrate miserabel. Kleiner Trost: in den USA soll in wenigen Zoos und besonders bei Privathaltern die UA florieren.
(29.05.2013, 10:21)
Michael Mettler :   Wie hat sich eigentlich inzwischen die Bartschwein-Haltung im Zoo entwickelt? Laut letztj√§hrigem BONGO war der Bestand 2011 auf 1,2 zusammengeschmolzen, und Interessenten f√ľr Nachzuchttiere waren ja schon seit Beginn der Haltung nur sehr sp√§rlich vertreten. Wird da wom√∂glich in naher Zukunft ein Gehege f√ľr andere Schweine frei...?
(29.05.2013, 10:13)
Zoo Berlin :   Vier Miniatur-Warzenschweine begeistern die Zoobesucher

Auf der Freianlage der Warzenschweine am Flusspferdhaus des Berliner Zoos herrscht seit einigen Tagen besonders lebhaftes Treiben: Vier Schweineferkel sind in spielerische Kampfhandlungen verwickelt oder auf der Verfolgungsjagd von versehentlich dort gelandeten Vögeln.
Die drei kleinen Sauen und ihr Bruder waren am 22. April in der Schlafbox im Innenstall zur Welt gekommen. Fast nackt aber w√§rmeliebend blieben sie die ersten Lebenstag zun√§chst noch im Haus, bevor sie bei gutem Wetter die ersten Ausfl√ľge ins Freie wagten. Jetzt haben sie ein Alter erreicht, in dem man sie den ganzen Tag auf der Au√üenanlage lassen kann, wo sie von den Besuchern zu beobachten sind. Auf den ersten Blick scheinen die vier Ferkel unerschrocken und mutig, doch wehe, etwas Unvorhergesehenes ereignet sich, dann sausen sie mit antennenartig erhobenen Schw√§nzen schutzsuchend zum Mutterschwein ¬ĄKigala¬ď, das mit seinen nunmehr 13 Lebensjahren schon mehrfach Jungtiere aufgezogen hat. Gleichalt aber noch imposanter im Erscheinungsbild ist der Zuchteber ¬ĄBasil¬ď, der mit seinem gro√üen, bizarren Kopf fast schon martialisch wirkt. Vor allem die sechs paarig angeordneten Warzen am Kopf und die halbkreisf√∂rmigen, gut vierzig Zentimeter langen, aufw√§rts gekr√ľmmten Eckz√§hne des Oberkiefers tragen zu diesem Eindruck bei.
Ihr auff√§lliges Aussehen und die Tatsache, dass sie tagaktiv sind, machen Warzenschweine zu stark nachgefragten Zootieren. In ihrer afrikanischen Heimat hingegen z√§hlen die wilden Schweine bei der Bev√∂lkerung eher zur Kategorie der Sch√§dlinge, da sie mit ihrer Grabt√§tigkeit Felder und Plantagen verw√ľsten k√∂nnen. Gegessen hingegen werden sie in Afrika gerne. Jedoch ist der Jagddruck nicht so gro√ü, dass die Art gef√§hrdet w√§re. Die in den europ√§ischen Zoos gehaltene Warzenschweinpopulation wird trotzdem in einem Zuchtbuch erfasst, weil man sich um den Bestand in Menschenobhut bem√ľhen muss, da der Import von Wildschweinen in die EU kaum m√∂glich ist.

Foto: Carlos Frey
(24.05.2013, 15:30)
Mark Meier :   Ich habe letzt in einem Zeitungsartikel zu einem anderen Thema (auch mit Bezug auf den Zoo) ganz nebenbei die Angabe "Juni" gelesen. Wei√ü nicht ob das der aktuell anvisierte Termin ist, aber es k√∂nnte hinkommen wenn inzwischen auch der Au√üenbereich so weit ist (immerhin hie√ü es zuvor immer, die √§u√üeren "Loops" w√ľrden sp√§ter fertig als die Hallen und man wohl sogar schon √ľberlegt hatte zun√§chst nur die Hallen zu er√∂ffnen und die Au√üenvolieren nachtr√§glich zu √ľbergeben).
(22.05.2013, 23:41)
Jan Beensen :   Gibt es eigentlich mittlerweile mal einen Termin f√ľr die Er√∂ffnung des Vogelhauses?
Als ich Anfang des Jahres dort war, da waren die Aussenvolieren immerhin schon mit Steinen versehen...
(22.05.2013, 19:51)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den sehr seltenen Haubenlanguren

Mit der Ankunft eines jungen Mannes ist nach f√ľnfj√§hriger Zuchtpause wieder neues Kindergl√ľck in der Haubenlangur-Gruppe des Berliner Zoos eingezogen. ¬ĄTambo¬ď der sechsj√§hrige, schwarz gef√§rbte Vater war letzten Sommer aus dem Zoo Lissabon nach Berlin gekommen. Hier wurde er von f√ľnf, gold-orange befellten Weibchen zun√§chst nicht gerade liebevoll erwartet. Doch sp√§testens nach der Geburt des ersten Jungtieres am 24. April ist klar, dass sich der neue Haremschef mittlerweile gut etabliert hat. Eigentlich ist er st√§ndig bem√ľht, seine Weibchen auch vor Besucherblicken zu verteidigen, sodass ihm kaum Zeit f√ľr eine Paarung zu bleiben scheint, aber wie man sieht, dosiert er seine F√ľrsorge genau richtig.
¬ĄAnnika¬ď die Mutter des neugeborenen Haubenlanguren, hat es schwer, ihren Z√∂gling f√ľr sich alleine zu beanspruchen, denn bei dieser Schlankaffenart m√∂chten sich am liebsten alle weiblichen Verwandten an der Aufzucht beteiligen. Zuweilen sieht es f√ľr uns Menschen recht ruppig aus, wenn die Tanten an dem Baby zotteln, um es sich gegenseitig abzunehmen. Doch der Nachwuchs ist robust und kr√§ftig genug, dies auszuhalten.
In deutscher Sprache ist f√ľr die Affenart die Bezeichnung ¬ĄSchwarzer Haubenlangur¬ď die gebr√§uchlichste, da im Freiland zumeist die schwarze Erscheinungsform √ľberwiegt. Die im Berliner Zoo kopfst√§rkere gold-orange Farbform hingegen pr√§gte den lateinischen Artbeinamen ¬Ąauratus¬ď, was so viel bedeutet wie ¬Ąder Vergoldete.¬ď
Nicht nur das Auftreten in zwei vollkommen unterschiedlichen Erscheinungsformen macht die Haubenlanguren zu etwas ganz Besonderem. Auch die Tatsache, dass es sich um eine zunehmend seltenere, nur auf Java, Bali und einigen kleineren indonesischen Inseln beheimatete Tierart handelt, wertet ihren Status auf. Durch den Verlust ihres nat√ľrlichen Lebensraumes sinken die Freilandbest√§nde der √ľberwiegend bl√§tterfressenden Tropenwaldbewohner stetig und leider geh√∂rt ihre Zucht in zoologischen G√§rten nicht zu den allt√§glichen Angelegenheiten.

Foto: Carlos Frey
(07.05.2013, 15:26)
Zoo Berlin :   Bison-Geburt vor den Augen der Zoobesucher

Der Pr√§riebison ist mit Sicherheit eines der bekanntesten S√§ugetiere der Erde. Sein Schicksal war unmittelbar verkn√ľpft mit dem der nordamerikanischen Indianerst√§mme. So ist es unvermeidbar, den Tieren in irgendeinem Indianerfilm oder einer Geschichte zu begegnen. Lebend kann man sie am leichtesten im Zoo antreffen, wo insbesondere die Bullen respekteinfl√∂√üend wirken, handelt es sich doch bei ihnen um die gr√∂√üten und schwersten S√§ugetiere des nordamerikanischen Kontinents.
Als sich im Berliner Zoo am letzten Sonntag vor dem Gehege der m√§chtigen Wiederk√§uer regelrechte Menschentrauben bildeten, musste sich dort aber noch zus√§tzlich etwas Besonderes ereignen. Und in der Tat war vor den Augen der Besucher eine Geburt im Gange. Mitten auf der Anlage brachte gegen 11:30 Uhr die bereits 15j√§hrige Kuh ¬ĄNadine¬ď ein gesundes Bullkalb zur Welt ¬Ė f√ľr sie mittlerweile eine fast j√§hrliche Routineangelegenheit, doch war es das erste Jungtier des dreij√§hrigen Zuchtbullen ¬ĄSamy¬ď, der vorletzte Saison neu zur Herde gesto√üen war. Da alle Berliner Bisons Namen tragen, wurde auch das K√§lbchen schon mit einem bedacht. Das im Gegensatz zu den dunkelbraunen Alttieren noch sandfarbene Jungtier hei√üt nun ¬ĄBela¬ď. Die Namen der im Berliner Zoo geborenen Bisons beginnen traditionsgem√§√ü alle mit einem ¬ĄB¬ď, so z√§hlen derzeit noch ¬ĄBetty¬ď und ¬ĄBiggi¬ď zur Kleinherde.
In freier Wildbahn leben Pr√§riebisons meist in Verb√§nden von etwa 50 Tieren, die sich in Zeiten von Nahrungsmangel fr√ľher zu riesigen Wanderherden vereinigten, um hunderte von Kilometern zu neuen Weidegr√ľnden zu ziehen. Diese Zeiten, als in Amerika noch √ľber 30 Millionen B√ľffel lebten, sind lange vorbei. Durch schonungslose Jagd wurde die Art fast ausgerottet. Mit zu verdanken ist der Arterhalt dem damaligen Zoodirektor des New Yorker Bronx Zoos, William T. Hornaday, unter dessen Leitung 1905 die ¬ĄAmerican Bison Society¬ď gegr√ľndet wurde, die das Ziel verfolgte, die Art zu retten. Als nat√ľrliches R√ľckzugsgebiet diente etwa zeitgleich der Yellowstone-Nationalpark in dem heute ca. 3000 Tiere leben. W√§hrend die Wildpopulationen insgesamt etwa das Zehnfache hiervon betragen, findet man die meisten Bisons nun in Menschenhand. So werden in Nordamerika insgesamt wieder sch√§tzungsweise 500 000 Bisons gehalten.

Foto: Carlos Frey
(06.05.2013, 09:00)
Zoo Berlin :   Leben in einer Wohngemeinschaft: Nyala-Antilopen mit Jungtier im Zoo Berlin

Am 26. M√§rz 2013 kam bei den Nyala-Antilopen (Tragelaphus angasi) ein m√§nnliches Jungtier zur Welt ¬Ė nach sieben Monaten Tragzeit. In bew√§hrter Manier wird es vom Muttertier betreut. Es w√§chst zu unserer Freude gut heran. Die Nyala-Antilopen des Zoologischen Gartens Berlin leben in einer Wohngemeinschaft mit den gro√üen Flusspferden. Beide besitzen eine gemeinsame ger√§umige Au√üenanlage und k√∂nnen nach Belieben Kontakt zu einander aufnehmen oder sich aus dem Weg gehen.
Die Eltern unseres aktuellen Jungtieres sind von auswärts nach Berlin gekommen - aus Hannover und aus Krefeld, um in Berlin in eine Wohngemeinschaft zu ziehen. Der Vater des Jungtieres ist dunkelbraun-schwarz gefärbt mit imposanter Halsmähne und besitzt ein sehr starkes Gehörn. Das wird aber mehr zum Imponieren eingesetzt als tatsächlich zum Kämpfen. Die Weibchen bei diesen Waldböcken verbleiben hellbraun, bleiben beträchtlich kleiner und sind hornlos.
In der Natur kommen Nyalas im S√ľden Afrikas vor. Sie bewohnen in sechs bis 20 Tieren starken Trupps undurchdringliche Buschw√§lder und Grasland, stets in N√§he zu Gew√§ssern. Die Waldb√∂cke fressen in der Natur Bl√§tter, Zweige und Fr√ľchte, darunter Akazienh√ľlsen oder wilde Feigen.

Foto: Carlos Frey
(29.04.2013, 11:03)
Zoo Berlin :   ¬ĄRaus aus dem Beutel¬ď hei√üt die Devise f√ľr die j√ľngsten Riesenk√§nguruhs im Berliner Zoo

Jetzt, wo es nun doch endlich w√§rmer wird, lohnt es sich auch f√ľr das kleinste Riesenk√§nguruh, ab und zu aus dem m√ľtterlichen Beutel zu schauen. Zuweilen knabbert es sogar schon an einem frischen Grash√§lmchen. Doch f√ľr Ausfl√ľge ins Freie ist das gut f√ľnf Monate alte Beuteltier, dessen K√∂pfchen erstmals am 16. April zu sehen war, noch zu jung. Ein weiteres Jungtier, das bereits Anfang M√§rz den Kopf aus dem Beutel eines anderen Weibchens gestreckt hatte, ist mittlerweile schon sehr geschickt im H√ľpfen und passt kaum noch ganz in die sch√ľtzende Bauchtasche seiner Mutter.

Mit den beiden Jungtieren ist die Gruppe der Roten Riesenk√§nguruhs im Berliner Zoo nun auf acht Tiere herangewachsen. √úber f√ľnf ausgewachsene beziehungsweise noch heranwachsende Weibchen wacht Riesenk√§nguruhmann ¬ĄSidney¬ď. Siebenj√§hrig ist er in bestem Mannesalter und w√ľrde sich auch in freier Wildbahn gegen m√§nnliche Rivalen durchsetzten k√∂nnen. Im Zoo bleiben ihm K√§mpfe erspart.

Rote Riesenkänguruhs besiedeln fast flächendeckend den australischen Kontinent. Mit einem Gewicht von mehr als 80 kg und einer Standhöhe von 1,8 m sind voll ausgewachsene Männchen die größten noch lebenden Beuteltiere. Die Art ist nicht bedroht und wird gebietsweise sogar kontrolliert bejagt.

Foto: Carlos Frey
(24.04.2013, 07:44)
Zoo Berlin :   Lauftraining f√ľr drei Emuk√ľken

Wenn sie am morgigen Tag von ihrem Vater auf die Au√üenanlage gef√ľhrt werden, beginnt f√ľr drei Schl√ľpflinge der zweitgr√∂√üten V√∂gel der Erde die Laufsaison im Freien. Die gerade handgro√üen Emuk√ľken unterscheiden sich nicht nur in ihrer Gr√∂√üe noch betr√§chtlich von ihren Eltern. In ihrem braun gestreiften Dunenkleid erinnern sie entfernt an kleine Frischlinge, da auch das Gefieder fellartig wirkt. Doch durch ihren kurzen abgerundeten Schnabel geben sich die Zweibeiner als Laufv√∂gel zu erkennen.
Die kleinen Nestfl√ľchter k√∂nnen zwar schon seit ihrem Schlupf am 8. April selbst√§ndig fressen, allerdings m√ľssen sie gerade in den ersten Lebenswochen noch intensiv beh√ľtet werden, denn Angriffen selbst einer Kr√§he h√§tten sie nichts entgegenzusetzen. Ihren Schutz √ľbernimmt nach Laufvogelsitte der Emuhahn, der auch fast zwei Monate lang alleine das Gelege bebr√ľtet hatte. Mit dumpfen, paukenartigen Kehllauten schreckt er Feinde schon von Weitem. Wer sich dennoch dichter an den Nachwuchs wagt, der wird mit zischendem Fauchen attackiert und von dem 50 kg schweren und 1,80 m gro√üen Vogel zu Boden getreten. Die Emuhenne, die in diesem Jahr immerhin sieben etwa 600 g schwere, blaugr√ľne Eier gelegt hatte, tr√§gt ansonsten f√ľr ihren Nachwuchs keine Verantwortung mehr, wenngleich sie auch meist in der N√§he der Familie bleibt.
Erstaunlicherweise k√∂nnen die kleinen Emus nicht nur beh√§nde laufen, sondern auch geschickt schwimmen. So stellt der Wassergraben, der die Australienanlage umgibt, f√ľr die K√ľken keine Gefahr dar. Gleiches gilt f√ľr die Anwesenheit der Parma-K√§nguruhs, die sich die Grasanlage friedlich mit den Laufv√∂geln teilen.
Emus sind in ihrer Heimat auf dem australischen Kontinent nur gebietsweise bedroht und in Menschenobhut recht einfach zu pflegen.

Foto: Carlos Frey
(16.04.2013, 15:09)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den Waldgiraffen im Berliner Zoo!
Freigang auch im Regen

Das Jahr ist zwar noch lang, doch vermutlich handelt es sich bei dem nun zu meldenden Jungtier um den wertvollsten Nachwuchs 2013. Bereits am 26. Februar wurde auf strohigem Lager das nunmehr vierte Berliner Okapi geboren.
Die kleine Waldgiraffe, die nach ihrer Geburt gerade 21,5 kg wog, konnte in den darauf folgenden Wochen allerdings den warmen Stall kaum verlassen, da in ihrer urspr√ľnglichen Heimat, den Urw√§ldern des √§quatornahen Kongobeckens, niemals Schnee liegt. Dem Jungtier hat der Stallaufenthalt jedoch nicht geschadet, denn im Gegensatz zu den Laufjungen der Steppengiraffen gelten kleine Okapis als Ablieger, die ihren M√ľttern nicht auf Schritt und Tritt folgen, sondern den K√∂rperkontakt meist nur zum Trinken nutzen. Durch die sehr nahrhafte Muttermilch hat das Okapikalb sein Gewicht bereits auf 62 kg gesteigert. Seine Mutter ¬ĄBatouri¬ď, die 2005 ebenfalls in Berlin zur Welt kam, geh√∂rt mit ihren 340 kg zu den schwersten Okapis der nur etwa 55 Tiere umfassenden europ√§ischen Zoopopulation. Ihre gro√üe K√∂rpergestalt hatte es ¬ĄSteve¬ď, dem 6j√§hrigen Vater des Jungtieres, auch schwer gemacht, einen gelungenen Deckakt zu vollziehen. Okapibullen sind n√§mlich schon im Durchschnitt kleiner und leichter als die Weibchen. Letztendlich hat es dann aber nun doch geklappt ¬Ė obwohl von keinem Menschen beobachtet.
Okapis sind scheue und stark bedrohte Bewohner des zentralafrikanischen Regenwaldes, deren Gesamtpopulation auf kaum mehr als 10.000 Tiere gesch√§tzt wird. Im Rahmen des Europ√§ischen Zooverbands wurde bereits 1985 ein Europ√§isches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f√ľr diese relativ reproduktionsschwache, seltene Tierart eingerichtet, das sich intensiv um deren Vermehrung bem√ľht.

Foto: Carlos Frey
(16.04.2013, 14:22)
WolfDrei :   Sozusagen als Erg√§nzung zum Freitag: aber bei Sonnenschein und 22¬įC.
(15.04.2013, 14:26)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den Waldgiraffen im Berliner Zoo!

Freigang auch im Regen
Das Jahr ist zwar noch lang, doch vermutlich handelt es sich bei dem nun zu meldenden Jungtier um den wertvollsten Nachwuchs 2013. Bereits am 26. Februar wurde auf strohigem Lager das nunmehr vierte Berliner Okapi geboren.
Die kleine Waldgiraffe, die nach ihrer Geburt gerade 21,5 kg wog, konnte in den darauf folgenden Wochen allerdings den warmen Stall kaum verlassen, da in ihrer urspr√ľnglichen Heimat, den Urw√§ldern des √§quatornahen Kongobeckens, niemals Schnee liegt. Dem Jungtier hat der Stallaufenthalt jedoch nicht geschadet, denn im Gegensatz zu den Laufjungen der Steppengiraffen gelten kleine Okapis als Ablieger, die ihren M√ľttern nicht auf Schritt und Tritt folgen, sondern den K√∂rperkontakt meist nur zum Trinken nutzen. Durch die sehr nahrhafte Muttermilch hat das Okapikalb sein Gewicht bereits auf 62 kg gesteigert. Seine Mutter ¬ĄBatouri¬ď, die 2005 ebenfalls in Berlin zur Welt kam, geh√∂rt mit ihren 340 kg zu den schwersten Okapis der nur etwa 55 Tiere umfassenden europ√§ischen Zoopopulation. Ihre gro√üe K√∂rpergestalt hatte es ¬ĄSteve¬ď, dem 6j√§hrigen Vater des Jungtieres, auch schwer gemacht, einen gelungenen Deckakt zu vollziehen. Okapibullen sind n√§mlich schon im Durchschnitt kleiner und leichter als die Weibchen. Letztendlich hat es dann aber nun doch geklappt ¬Ė obwohl von keinem Menschen beobachtet.
Auch wenn es am morgigen Tag nicht trocken bleiben wird, das kleine weibliche Okapijungtier ¬Ė mit dem Namen ¬ĄBashira¬ď ¬Ė muss nun endlich einmal ins Freie.
Okapis sind scheue und stark bedrohte Bewohner des zentralafrikanischen Regenwaldes, deren Gesamtpopulation auf kaum mehr als 10.000 Tiere gesch√§tzt wird. Im Rahmen des Europ√§ischen Zooverbands wurde bereits 1985 ein Europ√§isches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f√ľr diese relativ reproduktionsschwache, seltene Tierart eingerichtet, das sich intensiv um deren Vermehrung bem√ľht.
(12.04.2013, 13:59)
WolfDrei :   @Holger Wintjes: als Antwort die Bauzeichnung. Wichtig ist, da√ü man wieder zwischen B√§renanlage und Hippohaus durchgehen kann.

Ansonsten ist f√ľr den verstorbenen Altbock der Prinz-Alfred-H. ein junger aus Posen eingetroffen.
(10.04.2013, 14:39)
Holger Wientjes :   Danke f√ľr die Bilder ! Kannst Du eventuell schon sagen, wie die neuen Anlagen der B√§ren gestaltet werden ?
(10.04.2013, 12:23)
WolfDrei :   Beim Umbau der Tropenb√§renanlagen d√ľrfte die Verglasung schon bei 85% liegen, am Innenausbau/Gestaltung wird ebenfalls gearbeitet
(10.04.2013, 11:22)
WolfDrei :   Flei√üig wird an den Au√üenvolieren des Vogelhauses gebaut - gegenw√§rtig l√§uft auf der Ostseite die Verdrahtung sowie die Pflasterung der Wege, auf der Westseite - soweit einsehbar - besteht noch Aufholebedarf.
(10.04.2013, 11:15)
Zoo Berlin :   Seltene Eulenkopfmeerkatzen ¬Ė ein Reisender kehrt zur√ľck ins Tropenaffenhaus des Berliner Zoos

Seit dem Ende des letzten Monats k√∂nnen die Besucher im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos wieder eine Kleingruppe von Eulenkopfmeerkatzen beobachten. Durch die R√ľckkehr eines Ex-Berliners aus dem Leipziger Zoo, der im Schlepptau gleich eine Freundin mitbrachte, erhielt ein knapp 22j√§hriges, alleingebliebenes Weibchen wieder Gesellschaft. Das m√§nnliche Tier namens ¬ĄZuri¬ď war 1999 im Londoner Zoo zur Welt gekommen und hatte bereits von 2003-2009 in Berlin gelebt. Das mit ihm angereiste Weibchen ¬ĄKlara¬ď ist im gleichen Alter und hat sich ¬Ė nach kurzem Begr√ľ√üungsstreit ¬Ė mit der alteingesessenen ¬ĄMolly¬ď angefreundet.
Eulenkopfmeerkatzen sind nur sehr selten in zoologischen G√§rten zu sehen, deutschlandweit nur in Berlin und Leipzig. Da ihr nat√ľrliches Verbreitungsgebiet im zentralen Afrika auch relativ begrenzt ist, sind sie besonders sch√ľtzenswert.
Das dichte Fell der wunderh√ľbschen Affen ist einheitlich olivgrau. Nur das schwarze Gesicht wird von einem d√ľnnen wei√üen Streifen auf dem Nasenr√ľcken und einem gelblichen Stirnband verziert. Mit ihren langen Fingern und dem kr√§ftigen, opponierbaren Daumen sind sie ebenso geschickt wie Menschenaffen. In ihrer afrikanischen Heimat leben die dort sehr scheuen Tiere in Kleingruppen von drei bis zu zehn Tieren. Meist als Baumbewohner in feuchten Bergw√§ldern, aber zuweilen auch am Boden kann man sie mit Gl√ľck bis in H√∂hen von 4000 m antreffen. Ihre Lebensweise ist noch immer recht wenig erforscht, weshalb Verhaltensbeobachtungen in Menschenobhut bedeutsam sind.
Im Berliner Zoo wurden Eulenkopfmeerkatzen zwischen 1960 und 1968 sehr erfolgreich vermehrt. In diesem Zeitraum kamen 14 Jungtiere zur Welt. Danach allerdings gab es keinen Nachwuchs mehr.

Foto: Carlos Frey
(05.04.2013, 15:26)
J√∂rn Hegner :   irgendwann soll ja im zoo berlin das tapir- und nashornhaus abgerissen und wieder neu aufgebaut werden . wie lange kann das bloss noch dauern . einer sagte mir dort vielleicht im n√§chsten jahr . weil es ist ja auch schon ziemlich alt . in planung steht dann ein afrika-haus f√ľr dromedare und spitzmaulnash√∂rner . dann werden die panzernash√∂rner wegkommen .
(29.03.2013, 20:29)
WolfDrei :   Volldampf nunmehr (wenn m√∂glich bei den √§u√üeren Bedingungen) bei den Arbeiten an den Au√üenvolieren am neuen Vogelhaus - Er√∂ffnung nun wohl gegen Pfingsten. Rostkatzen- (3) und Jaguarundinachwuchs (2) sind voll aktiv.
(26.03.2013, 22:02)
Zoo Berlin :   Eigentlich m√ľsste man annehmen, dass kleine Nagetiere weit weniger Zoobesucher interessieren als eine Gruppe benachbart lebender Krallen√§ffchen ‒ doch weit gefehlt, wenn es sich bei den Nagern um klettergewandte H√∂rnchen handelt, die den Affen in puncto Geschicklichkeit in nichts nachstehen und die sogar m√ľhelos mit dem Kopf voran stammabw√§rts steigen k√∂nnen. Und innerhalb der H√∂rnchen z√§hlen die herrlich kontrastreich gef√§rbten Sch√∂nh√∂rnchen zu den besonders attraktiven Vertretern. Mit ihrem schwarz, gelblich wei√ü und r√∂tlich gezeichneten Fell geh√∂ren sie dar√ľber hinaus zu den buntesten S√§ugetieren √ľberhaupt.

Im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos sorgt seit wenigen Tagen ein Jungtier bei den Prevost-Sch√∂nh√∂rnchen f√ľr Unterhaltung. Anders als unsere heimischen Eichh√∂rnchen halten die asiatischen Sch√∂nh√∂rnchen keinen jahreszeitlichen "Ruheschlaf", auch sammeln sie keine Vorr√§te. Als tagaktive Bewohner immergr√ľner tropischer W√§lder haben sie dazu auch keine Veranlassung. In ihrem nat√ľrlichen Verbreitungsgebiet von Borneo √ľber Sumatra bis auf die Malaiische Halbinsel finden sie zu jeder Jahreszeit Nahrung. So ist auch die Fortpflanzung an keine Saison gebunden. Die Jungtiere, die in einem Kugelnest oder einer gepolsterten Baumh√∂hle geboren werden, sind nur etwa 10 g schwer und zun√§chst nackt und blind. Die Augen√∂ffnung erfolgt in der vierten Lebenswoche und im Alter von 5-7 Wochen kann der Nachwuchs erstmals beim Verlassen des Nestes beobachtet werden.

In diesem Alter befindet sich auch das j√ľngste Berliner Sch√∂nh√∂rnchen, das manchmal selbst gegen den Willen der Mutter die Umgebung erkundet. Das zweij√§hrige Muttertier kam erst im letzten Jahr aus dem Rostocker Zoo nach Berlin und lebt seit dem Sp√§therbst mit seinem bald sechsj√§hrigen Partner zusammen. Dieser hatte mit einer √§lteren Partnerin 2008 letztmals im Zoo f√ľr Sch√∂nh√∂rnchen-Nachwuchs gesorgt. Bemerkenswert ist die Friedfertigkeit des neuen Weibchens, das entgegen der √ľblichen Sch√∂nh√∂rnchensitte dem Vater den direkten Umgang mit seinem Nachwuchs gestattet. Das einzige Manko der Aufzucht ist die Tatsache, dass es sich um ein Einzelkind handelt, denn es h√§tten durchaus auch 2-3 Geschwister sein k√∂nnen.

Foto: Carlos Frey
(19.03.2013, 16:26)
Zoo Berlin :   Tropisches Gewusel ¬Ė neues Volk bei den Blattschneiderameisen im Zoo-Aquarium

Ameisen sind die erfolgreichsten Insekten der Welt: Ihre Biomasse √ľbersteigt die der Wirbeltiere deutlich und ist √§hnlich gro√ü wie die aller anderen Insekten zusammen, dabei wiegt eine einzelne Ameise nur 6 bis 10 Milligramm!
Wahrliche Riesennester von mehreren Metern Gr√∂√üe legen in den Tropen Mittel- und S√ľdamerikas die Blattschneiderameisen an. Jedes Nest ist einmal von nur einem einzigen Weibchen gegr√ľndet worden. Blattschneiderameisen erzeugen die zur Versorgung des Nestes notwendige Nahrung selbst: Sie sind Pilzg√§rtner und fressen die kn√∂llchenartigen Verdickungen an den Enden der Pilzf√§den (Ambrosia-K√∂rperchen). Den Pilz f√ľttern die emsigen Insekten mit Teilen von Pflanzenbl√§ttern, die sogar aus einem Kilometer Entfernung hergeholt werden, wobei eine Ameise das Hundertfache des eigenen K√∂rpergewichts tragen kann. Die Tiere k√∂nnen so ganze Plantagen leer r√§umen!
Zum Zwecke des Blattschneidens sind die Mundwerkzeuge der Ameisen sehr kr√§ftig. Ureinwohner in S√ľdamerika setzen diese sogar zur Wundklammerung ein!
Im Zoo-Aquarium Berlin kann jetzt ein neues Volk der Art Acromyrmex octospinosus beim täglichen Leben beobachtet werden. Sie zeugen von der Biologie einer großartigen Tiergruppe. Das Volk wächst gerade und wird größer. Eier legen darf nur die Königin. Wir hoffen, dass unsere Kolonie einmal zu einer Riesenkolonie wird.

Foto: Carlos Frey
(18.03.2013, 09:05)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den imposantesten Wildrindern

Ganz gro√ü herauskommen will naturgem√§√ü auch das am 7. Februar dieses Jahres geborene Gauerkalb; denn in freier Wildbahn kommen nur die kr√§ftigsten Bullen zur Fortpflanzung. Noch wirkt das hellbraune, m√§nnliche K√§lbchen neben seiner scharzbraunen Mutter geradezu zerbrechlich, doch im fortpflanzungsf√§higen Alter erreichen die Bullen oft eine Schulterh√∂he von mehr als zwei Metern und ein K√∂rpergewicht von √ľber einer Tonne. Solch ein Riese ist auch der 12j√§hrige ¬ĄGandalf¬ď, der Vater des J√ľngsten, der mit seinen muskelbepackten Schultern im Zoo nicht nur andere Rinder einsch√ľchtert. Unter Freilandbedingungen dient das Imponieren mit sichtbarem Muskelspiel der Vermeidung schwerer Verletzungsk√§mpfe zwischen den Bullen, wobei der Gegner, der sich unterlegen f√ľhlt, dem vermeintlich St√§rkeren, die weibliche Herde √ľberl√§sst.
Heute leben nur noch weniger als 30 Tausend Individuen der s√ľdostasiatischen Waldrinder. Ihr Verbreitungsgebiet ist auf ein Zehntel der urspr√ľnglichen Fl√§che geschrumpft und ihr Vorkommen ist zerstreut. Am h√§ufigsten findet man die gr√∂√üten lebenden Vertreter der Rinder noch in Indien. Die Art gilt als stark gef√§hrdet und genie√üt im Washingtoner Artenschutzabkommen den h√∂chsten Schutzstatus.
Die Berliner Gaurherde besteht mit dem letzen Kalb nun aus 12 Tieren, was der Zahl einer gro√üen Freilandgruppe entspricht. Doch derzeit wird das letzte Jungtier ‒ im Beisein seiner Mutter ¬ĄGodiva¬ď ‒ erst mit dem einj√§hrigen Vorjahrsgeschwister und dem Vater auf der Freianlage vergesellschaftet. Die Zusammenf√ľhrung der kompletten Herde erfolgt erst in den n√§chsten zwei bis drei Wochen.
Der Berliner Zoo, der auch das internationale Zuchtbuch f√ľr den Gaur f√ľhrt, z√ľchtet die wegen ihrer K√∂rperkr√§fte schwer zu haltenden Rinder seit nunmehr √ľber 50 Jahren kontinuierlich und tr√§gt damit wesentlich dazu bei, die Art in Menschenobhut zu erhalten.

Fotos: Carlos Frey
(11.03.2013, 10:04)
Stefanie Fischer :   Das Okapi freut mich ganz besonders, hoffentlich wird es gro√ü!
(08.03.2013, 19:20)
Liz Thieme :   Das Okapi ist √ľbrigens ein Weibchen :)
(08.03.2013, 16:57)
Holger Wientjes :   Da lacht das Herz des Huftierfreundes !!!
(08.03.2013, 16:48)
Liz Thieme :   keine Ger√ľchte mehr. Offizielle Liste des Zoos f√ľr den Februar:

Geburten
1 Moko
1 Kleinkantschil
1 Netzgiraffe
1 Okapi
1 Rotducker
2 Elenantilopen
1 Litschi-Moorantilope
2 Hirschziegenantilopen

Schlupfe
20 Hechtbuntbarsche
12 Spitzkopfschildkröten
1 Hawaiigans

Geschenke
13 Becherkorallen
6 Schalenkorallen
2 Magaritenkorallen
1 Rotgelenkvogelspinne
1 Rosa Vogelspinne
1 Vogelspinne
1 Kuba-Pfeifgans
2 Bergenten
1 Waldrentier
1 Kirk Dik- Dik

Kauf
114 Einsiedlerkrebse
10 Kardinalsgarnelen
20 Wundermann- Garnelen
1 Atlantischer Hummer
40 Seeigel
6 Samtkorallenfische
20 Kaisergrundeln
3 Zwergzackenbarsche
5 Gestreifte Zwergbarsche
6 Augenfleck-Prachtbarsche
4 Prachtbarsche
2 Zwergzackenbarsche
30 Schmetterlingsfische
200 Espes- Keilfleckbarben
2 Pinzettfische
30 Schrägschwimmer
1 Anglerfisch
245 Rotkopfsalmler
30 Talbots Demoiselle
(08.03.2013, 15:34)
Michael Mettler :   Das ist wieder so ein Fall, wo sich die Frage stellt, welche Tierhaltungen man zur Ermittlung von Erstzuchten einbezieht. Der Berliner Zoo verzeichnete 1875 seine erste Nachzucht von Hirschziegenantilopen. Bereits in der ersten Jahrhunderth√§lfte hatte sich die Art allerdings in der Knowsley Menagerie vermehrt. Selbst das war offenbar keine europ√§ische Erstzucht mehr, denn eine Datensammlung √ľber britische und irische Zoos gibt als "Zuchtstart" das sp√§te 18. Jahrhundert an, was den Berliner Erfolg um immerhin fast hundert Jahre toppen w√ľrde.

Hinsichtlich historischer Erstzuchten von Säugetieren lohnt sich der Blick auf diese HP:
http://www.zoohistory.co.uk/projects/first_breedings
(06.03.2013, 08:44)
Zoo Berlin :   Geburt von drei Hirschziegengazellen

Die Hirschziegenantilopen bilden eine der reproduktivsten Huftierherden im Berliner Zoo. Nachdem im letzten Jahr acht Jungtiere heranwuchsen, gab es bereits in den ersten zwei Monaten des begonnenen Jahres drei weitere Geburten. Jedoch verhinderte das winterliche Wetter zunächst den Freigang der Neugeborenen.
So kommen die nunmehr fast fr√ľhlingshaften Temperaturen den zierlichen Gazellen gerade recht und die zwischen dem 23. Januar und dem 27. Februar geborenen Kitze d√ľrfen zur Mittagszeit die gro√üe Freianlage des Asienreviers ‒ am Eingangsbereich des historischen Elefantentors ‒ erkunden.
Die gelbraunen Jungtiere sollten sich nur nicht zu sehr von der Hektik anstecken lassen, die ihr schwarz gefärbter, horntragender Vater in der Gruppe der acht stirnwaffenlosen Weibchen verbreitet. Da er sein Territorium im Zoo nicht gegen andere Böcke verteidigen muss, verwendet er all seine Energie zur Kontrolle der Geschlechtspartner, um ja keinen Decktermin zu verpassen.
Die Antilopenart, die noch im 19ten Jahrhundert die indischen Steppenlandschaften in Millionenst√§rke besiedelte, wurde durch intensive Bejagung im darauf folgenden Jahrhundert fast ausgerottet. Heute sind die Tiere in Indien streng gesch√ľtzt und im Freiland leben dort wieder sch√§tzungsweise 50.000 Individuen.
In zoologischen Gärten sind die grasfressenden Wiederkäuer recht einfach zu halten, wobei die europäische Erstzucht vermutlich im Zoologischen Garten Berlin gelang.

Foto: Carlos Frey
(05.03.2013, 15:15)
R√ľdiger :   Kann jemand dieses Ger√ľcht betreffend der Okapis best√§tigen ?
Hoffentlich kann Berloin mal ein Jungtier grossziehen
(02.03.2013, 19:26)
Niedersachse :   Ger√ľchte zu folge wurde im Februar 0,1 Okapi geboren.
(01.03.2013, 14:05)
Liz Thieme :   Endlich hat der Zoo mal wieder eine Liste ver√∂ffentlicht:
Die wichtigsten Tierzugänge im Januar 2013

Geburten
1 Parmakänguruh
1 Hulman
1 Springhase
1 Wurf Jaguarundis
1 Elenantilope
1 Hirschziegenantilope

Schlupfe
8 Xingu-Kammbuntbarsche
2 Spitzkopfschildkröten
9 Kubapfeifgänse

Durch Kauf oder Tausch
1 Hummer
10 Goldfische
8 Königstiger-Harnischwelse
8 Kois

Geschenke
1 Volk Blattschneiderameisen
1 Brasilianische Vogelspinne
(01.03.2013, 13:11)
Zoo Berlin :   Lang ersehnter Giraffen-Nachwuchs im Antilopenhaus des Berliner Zoos!

Nachdem in der letzten Woche der kleinste Wiederk√§uer der Welt, ein Kleinkantschil-Jungtier, aus dem Berliner Zoo gemeldet werden konnte, vermehrten sich nun auch die gr√∂√üten Wiederk√§uer, die Giraffen. Vier Jahre nachdem die Giraffenkuh ¬ĄKibaya¬ď (* 2003) ihr letztes Jungtier zur Welt brachte, wurde sie im Laufe des letzten Donnerstags erneut Mutter.
Da das gerade geborene Bullkalb anfangs noch sehr wackelig auf den Beinen war, blieb das historische Antilopen- und Giraffenhaus zunächst noch geschlossen, bevor sich das Giraffenkind im Verlauf des Wochenendes bereits an die ersten Zoobesucher gewöhnen durfte.
Die ¬Ąkleine¬ď Giraffe ist gut 1,85 m hoch und bringt sch√§tzungsweise schon 100 kg auf die Waage ‒ ganz beachtlich f√ľr ein Neugeborenes. In den n√§chsten Tagen wird sie ihrer Mutter wohl auch in den gro√üen Laufstall des Geb√§udes folgen d√ľrfen, doch bevor beide Tiere Ausfl√ľge ins Freie unternehmen k√∂nnen, wird noch einige Zeit verstreichen. Bis zum Erlangen der Selbst√§ndigkeit ist der Nachwuchs noch mehr als ein Jahr lang auf die Milch seiner Mutter angewiesen.
Der kleine Herdenverband der Berliner Zoogiraffen besteht derzeit aus insgesamt vier Tieren und mit etwas Gl√ľck wird die √§lteste Giraffenkuh ¬ĄMalindi¬ď (* 1996) in diesem Jahr auch noch einmal werfen.

Foto: Carlos Frey
(27.02.2013, 10:59)
Frank Albrecht :   @Peter Lohse - Meine Antwort im Tierrecht Thread
(27.02.2013, 07:43)
Sacha :   @Frank Albrecht: Meine Antwort im Tierrechtler-Thread.
(26.02.2013, 09:49)
Mark Meier :   Es gab auch bei den Giraffen eine Geburt.

Was das Individuum Albrecht angeht, lohnt eine Debatte mE nicht. Der merkt ja doch nie, dass hier keiner mit ihm spielen will und kommt immer wieder an. Ignorieren ist da mE die beste Methode ;)
(25.02.2013, 18:03)
Gerhard Joerres :   @Peter Lohse
Nein, das war nicht verkehrt. So etwas kann man nicht stehen lassen. Nichtantwort kann man auch als Zustimmung im Gesamten sehen. Ein unbedarfter Zufallsleser k√∂nnte dann hier Tierrechtstendenzen sehen und seine Schl√ľsse ziehen. Das Forum k√§me dann in ein falsches Licht. Nein krank ist er sicherlich nicht, sondern ein Fundamentalist.

Ich w√ľrde dann auch gerne diesen Thread verlassen.
(25.02.2013, 17:52)
Peter Lohse :   Tut mir leid Leute ich h√ɬ§tte dem Hr. Albrecht nicht antworten sollen, aber wer denkt auch daran das der gute Mann von einem ausgestopften Eisb√ɬ§ren auf Auschwitz kommt.So ein Vergleich ist echt Krank.
(25.02.2013, 16:32)
Holger Wientjes :   Ansonsten hat Tom Schr√∂der Recht. Das nervt eigentlich nur hier und ist nicht wirklich dem Forum dienlich.
(25.02.2013, 14:31)
Holger Wientjes :   @Frank Albrecht: Ach da gab¬īs in der deutschen Geschichte so einige, die sich ihre Ideologie zurechtgebogen haben...
Die andere Antwort kam schon von mir. Einfach mal LESEN...
Ansonsten werd ich hierzu auch nix weiter schreiben, da ist mir meine Zeit zu kostbar zu. Meinem Hund das Lesen beibringen hat mehr Aussicht auf Erfolg als Sie f√ľr eine objektive Sichtweise gewinnen zu wollen.
(25.02.2013, 14:30)
Tom Schr√∂der :   Ich bin genervt vom d√§mlichen Zuspammen der einzelnen Zoo-Threads. Daf√ľr gibt es einen TierrechtlerInnen-Thread, den Leute, die diesen idealistischen Grundsatzquatsch nicht lesen wollen, vermeiden k√∂nnen. Also dorthin wechseln und auch in Zukunft dort bleiben, vielen Dank!!!
(25.02.2013, 10:27)
Frank Albrecht :   @Michael Mettler
Wenn sie Menschen in unserer Zeit freiwillig und mit Einwilligung, nach ihrem Tod f√ľr die Wissenschaft zur Verf√ľgung stellen, dann geht das v√∂llig in Ordnung. Bei Solimann war dies nicht der Fall. Wie w√ľrde es ihnen gefallen, wenn ihr Schrumpfkopf im Naturkundemuseum herumh√§ngt, ohne das sie noch zu Lebzeiten eingewilligt haben. Respekt ist also das Stichwort.
Gleiche Rechte heisst nicht, nichtmenschliche Tiere auch automatisch √ľberall gleich zu stellen. Oder haben sie jemals geh√∂rt, dass Tierrechte fordern, dass Eisb√§ren zur Bundestagswahl 2013 zugelassen werden m√ľssten?
Niemand fordert ein 100% "Gleichstellung". Dies w√ľrde absurder weise heissen, Eisb√§ren d√ľrften keine Robben mehr t√∂ten, weil sie sich des Mordes schuldig machten. Haben sie solch eine Tierrechtsforderung schon einmal gelesen? Nein! Warum also kommen sie dann auf so eine absurde Idee, f√ľr die es keinen Anlass gibt.
W√§re ebenso absurd, wenn ich fordern w√ľrde, Au√üerirdischen sollte das Recht auf Bildung gew√§hrt werden.
(25.02.2013, 08:57)
Frank Albrecht :   @Holger Wentjes - Das war keine inhaltliche Antwort, auf meinen Einwand: "Es seien ja NUR Tiere".
Die namentliche Nennung der "historischen Vorbilder" wäre interessant zu wissen.
Was also zeichnet Tiere aus, dass man ihnen die Haut abziehen darf und dieses Leichenteil zur Schau stellen darf.
Was angesicht dieser Tatsache, dass es ein Leichenteil ist, schon krank genug ist.
(25.02.2013, 08:47)
Frank Albrecht :   @Sacha
Gleiche Ber√ľcksichtigung (Leben lassen) wo gleiche Interessen (Interesse am Leben).
Da kann es kein "√ľber" oder "drunter" geben.
Oder w√ľrden sie auch meinen, dass Menschen- und Frauenrechte erk√§mpft wurden, weil einer "das Leben von dunkelh√§utigen Sklaven oder von Frauen √ľber das Leben von Rassisten und Frauenfeinden" stellen wollte?
Und wenn sie schon das absolut d√ľmmlichste "Vegetarier-Argument" ins Feld ziehen, sollten sie sich erst einmal genauestens informieren.
Und meinen Sie wirklich, dass ein H√ľhnerbr√ľhe essender "Vegetarier" Hitler aus ethischen Gr√ľnden seine Ern√§hrungsweise ge√§ndert hat? Meinen Sie wirklich, Hitler war "der" Ethiker und Moralist?
(25.02.2013, 08:36)
Michael Mettler :   Es gibt eben verschiedene Methoden, den toten B√§ren auszuschlachten¬Ö

@ Frank Albrecht: Der Griff in die Mottenkiste ist gar nicht n√∂tig. Noch heute ist es allt√§glich, dass menschliche Leichen und ¬Ėteile zu Schauzwecken pr√§pariert werden.

Eine ganze Reihe von Tierarten nutzt Tierleichen und Teile davon zu Darstellungszwecken, ohne daf√ľr in der Kritik zu stehen. Die Grundlage Ihrer Weltanschauung ist doch, dass Mensch und Tier die gleichen Rechte haben sollten, weil der Mensch ein Tier und damit ethisch gleichwertig ist. Warum sollte der Mensch dann nicht ebenfalls das Recht haben, Teile von Tieren zu Schauzwecken zu nutzen? (Ob diese Schau allen Menschen gef√§llt, ist eine ganz andere Frage, aber auch besagte Tiere m√ľssen mit Ablehnung ihrer Pr√§sentation rechnen.)

Übrigens ist es in meinen Augen absurd, dass Sie die Zurschaustellung von Leichenteilen anprangern, aber selbst unablässig die öffentliche Zurschaustellung von Leichenfledderei fordern.
(22.02.2013, 18:33)
Holger Wientjes :   @Frank Albrecht: Hut ab ! Ich habe selten jemanden wie Sie erlebt, der sich Definitionen und Argumentationsketten stets versucht so zu formen, dass sie ihm dienlich zu sein scheinen. Aber auch f√ľr derlei Verhalten gibt es ja, wo wir beim Thema sind, gen√ľgend historische Vorbilder, die aber ebenfalls nicht wirklich erfolgreich waren.
(22.02.2013, 18:05)
Sacha :   Ist Ausschwitz nicht vielmehr dort, wo einer das Leben von Tieren √ľber das eines Menschen stellt.?
Mochte der VEGETARIER Hitler nicht auch Schäferhunde lieber als Juden...?
(22.02.2013, 17:47)
Frank Albrecht :   @Holger Wientjes
Soliman hat auch "gedient" und wurde ausgebeutet.
Adorno, Theodor W. (1903-1969)
"Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.


(22.02.2013, 16:32)
Zoo Berlin :   Kleinkantschil-Geburt im Berliner Zoos!

In der Fasanerie des Berliner Zoos schl√ľpften bislang ausnahmslos nur V√∂gel. Mit der Geburt eines winzigen Wiederk√§uers ‒ also eines S√§ugetiers aus der Gruppe der Paarhufer ‒ feierte man am 14. Februar eine Premiere. Das neugeborene Tierchen h√§tte auch in einem gr√∂√üeren Ei noch Platz gefunden, abgelegt passt es durchaus noch in eine Menschenhand. Es handelt sich um ein Kleinkantschil, einen Artvertreter aus der Familie der sogenannten Hirschferkel. Die kleinsten Paarhufer tragen zwar kein Geweih, doch ebenso wie beispielweise auch Wasserrehe setzen sich die M√§nnchen bei territorialen Streitigkeiten mit vampir√§hnlichen Eckz√§hnen auseinander.
Noch zur Jahrtausendwende besiedelte mehr als ein halbes Dutzend der s√ľdostasiatischen Urwaldbewohner auch die Freiflughalle im Berliner Zoo, aber nachdem dort vor sieben Jahren das letzte Jungtier geboren wurde, brach die Kleinpopulation zusammen.
Im Fr√ľhjahr 2011 erhielt der Zoo ein im November 2010 im Tierpark Bern geborenes, junges Weibchen. Hinzu kam im Jahr darauf ein im September 2011 im Dresdener Zoo geborenes M√§nnchen. Das potenzielle Zuchtpaar wurde in einer Doppelvoliere am Eingangsbereich der Fasanerie zusammengef√ľhrt und harmoniert, wie man nun auch sieht, seitdem bestens. Hirschferkel werden sehr fr√ľh geschlechtsreif. √úberwiegend einzeln durchstreifen sie des Nachts ein Revier im Unterholz des Urwalds. Tags√ľber bewegen sie sich weniger, doch wenn man in der Fasanerie nach ihnen Ausschau h√§lt, findet man sie nach kurzer Suche stets. Oft kann man dann das J√ľngste aus allern√§chster N√§he beobachten und mit etwas Geduld auch bei seiner Mutter trinken sehen.
Die Kleinkantschilzucht wird innerhalb eines europ√§ischen Arterhaltungsprogramms (EEPs) koordiniert. Der europ√§ische Gesamtbestand umfasst derzeit nur etwa 45 Individuen. In ihrer s√ľdostasiatischen Heimat gilt die Art zwar nicht als bedroht, doch auch wenn kaum Fleisch an den Winzlingen ist, werden sie ganz gerne gejagt und verspeist. Im Zoo hingegen k√∂nnen die Tiere bei guter Pflege ein Alter von mehr als zehn Jahren erreichen.

Foto: Carlos Frey
(22.02.2013, 14:47)
Sacha :   @Mark Meier: Und, war mit seinem Schreibtisch alles in Ordnung...:)

Im Ernst: Schön, dass es Herr Blaszkiewitz wieder besser geht.
(22.02.2013, 14:23)
Mark Meier :   Blaszkiewitz wurde heute fr√ľh aus der Klinik entlassen. Er soll schon wieder im Tierpark gewesen sein und dort seinen Schreibtisch gepr√ľft und mit den Kuratoren gesprochen haben.

@BjoernN: Kann ich nicht sagen, aber ich habe dort noch nie davor einen präparierten Eisbären gesehen obwohl es ja populäre Tiere sind und man meinen sollte es hätte schon Gelegenheiten gegeben. Kann also gut sein, dass es der erste ist.
(22.02.2013, 14:20)
Regina Nieke :   Also auf den Bilder von WolfDrei find ich, er sieht doch nicht aus wie Knut.Im Fernsehen sah das "knutiger" aus..."so sauber wie nie" stimmt allerdings :-)
(22.02.2013, 06:31)
Bj√∂rnN :   Ist "Knut" der einzige pr√§parierte Eisb√§r in der Schau des Naturkundemuseums?
(21.02.2013, 23:21)
WolfDrei :   Pardon!
Und- so man es glaubt_sein "Lächeln".
(21.02.2013, 23:11)
WolfDrei :   Hatte heute in der N√§he des Museums zu tun : also Knut. √úbrigens - so sauber war er nie!
(21.02.2013, 23:08)
WolfDrei :   Hatte heute in der N√§he des Museums zu tun : also Knut. √úbrigens - so sauber war er nie!
(21.02.2013, 23:06)
Holger Wientjes :   Richtig !Im VERGLEICH ist es "nur" ein Tier, dass zu dem noch der naturwissenschaftlichen Bildung dienen kann.
(21.02.2013, 11:49)
Frank Albrecht :   @Peter Lohse
Weil es NUR ein Tier ist?


(21.02.2013, 10:03)
Peter Lohse :   Frank Albrecht:
Das pr√§parieren und in einem Museum ausstellen eines B√§ren mit dem eines Menschen zu vergleichen, sollte selbst f√ľr Ihre Weltanschauung etwas zu weit her geholt sein.
(20.02.2013, 13:38)
Frank Albrecht :   Passend zur Zurschaustellung von Knuts-leichenteilen:
"Diese Verbindung von Absolutismus, Unterwerfung und Anerkennung durch Ver√∂ffentlichung zeigt sich noch etwa in dem Wiener ¬Ąhochf√ľrstlichen Mohren¬ď Angelo Soliman, der Mitglied des Hofstaats und auch Freimaurer war, aber nach seinem Tod 1796 nicht beerdigt, sondern ausgestopft und im Naturalienkabinett ausgestellt wurde."
Wikipedia
(20.02.2013, 13:24)
Michael Mettler :   Ein vermeintlich l√§chelnder Gesichtsausdruck kommt aber bei Eisb√§ren durchaus vor und w√§re somit nicht unnat√ľrlich. Anbei z.B. ein Portr√§t von Sprinter in Hannover. Nicht gemorpht ;-)
(20.02.2013, 10:23)
Regina Nieke :   Ich hab ihn noch nicht "live" gesehen, nur eine Sendung im RBB √ľber die Herstellung....Da fand ich, dass er zumindest von der Seite genau wie Knut aussieht (von vorne eher nicht)....Knut hatte ja auch oft so ein "L√§cheln" im Gesicht. Ich wei√ü noch nicht, ob ich irgendwann ins Museum fahre, falls ja, werde ich von meinen Eindr√ľcken berichten :-)
(20.02.2013, 05:53)
Stefanie Fischer :   Der sieht irgendwie aus wie ein Steifftier, als ob er l√§cheln w√ľrde. Vielleicht t√§uscht es, aber f√ľr mich sieht er nicht besonders lebensecht aus.
(19.02.2013, 22:47)
Regina Nieke :   @ Holger Wientjes: Wenn ich das richtig verstanden haben, ist er danach erstmal "hinter den Kulissen" und im Jahr 2014 (oder AB 2014??) in einer Ausstellung im Museum f√ľr Naturkunde zu sehen... dann also nur gegen Bezahlung des Museum-Eintrittspreises.
(19.02.2013, 13:42)
Holger Wientjes :   Wo steht er danach denn ?
(19.02.2013, 13:16)
WolfDrei :   Knut ist wieder da! 2 Jahre nach seinem(Gehirn-Virus?)-Tod; Mitteilung zu den Ursachen demn√§chst durch das IZW) ist Knut als Dermoplastik im Museum f√ľr Naturkunde im Foyer f√ľr einen Monat unentgeltlich zu besichtigen. "Wiederauferstehungstag" war der letzte Freitag - sehen kann man ihn bis zum 15 M√§rz.
Anbei ein Bild aus der "Berliner Zeitung". Bei dem Grad der "Knutomanie" gab es ein F√ľr-und-Wider" bez√ľglich der "Ausstopferei" bzw. die Ausstellung.
(19.02.2013, 10:43)
Holger Wientjes :   Ja dann frag ich hier auch noch mal(-;
Wie alt wurde der Fisch und wie alt können Arapaimas in etwa werden ?
(13.02.2013, 13:32)
Mark Meier :   Da hier auch Sachen aus dem Aquarium drinstehen:

Der alte Arapaima ist gestorben. Es sind nur die vier neuen Tiere im Becken.
(13.02.2013, 11:36)
Gerhard Joerres :   Dort lebt jetzt die alte Malaienb√§rin Maika
(05.02.2013, 20:08)
Oliver M√ľller :   Wer oder was lebt eigentlich derzeit im ehemaligen Gro√üen Pandagehege?
(05.02.2013, 19:27)
Zoo Berlin :   Berliner Nachtleben: Doppelte Nachzucht beim S√ľdafrikanischen Springhasen im Zoo

Am 14. Dezember 2012 und am 12. Januar 2013 erblickten zwei S√ľdafrikanische Springhasen (Pedetes capensis capensis) im Nachttierhaus des Zoologischen Gartens Berlin das Licht der Welt. Sie sind noch hinter den Kulissen. Jungtiere kommen fr√ľhestens im Alter von einem halben Jahr in die Schau. Sie sind dann aber nicht mehr von den Erwachsenen zu unterscheiden.
Die au√üerordentlich h√ľbschen Springhasen sind nachtaktiv, so dass wir den Tagesrhythmus umkehren: Am Tag scheint in ihrer Behausung nur ein d√ľsteres Mondlicht. Die Tiere halten das dann f√ľr die Nacht und zeigen sich den Besuchern aktiv, w√§hrend sie das Taglicht in H√∂hlen der nachgebildeten Trockensteppe verschlafen. Springhasen haben ein Hasengesicht und einen langen buschigen Schwanz. Die Vorderbeine sind sehr kurz und haben Grabkrallen an den Fingern. Die Hinterbeine sind kr√§ftige Sprungbeine, womit sie √ľber f√ľnf Meter weit h√ľpfen k√∂nnen.
Der Springhase gibt bei der verwandtschaftlichen Einordnung einige R√§tsel auf. Er ist weder K√§nguruh noch Hase, sondern mit drei bis vier Kilogramm eines der gr√∂√üten Nagetiere. Fr√ľher stellte man ihn in die N√§he der H√∂rnchen, manchmal vermutete man in ihm auch einen Verwandten der Stachelschweine.

Foto: Carlos Frey
(05.02.2013, 14:22)
Zoo Berlin :   Einzug bei den Eltern ¬Ė Makifrosch-Nachzucht wird erwachsen

Makifr√∂sche sind eine Gattung der Laubfr√∂sche und stammen aus den W√§ldern S√ľdamerikas. Eine Art ist der Tiger-Makifrosch (Phyllomedusa tomoptera), der sich in der Amphibienabteilung des Zoo-Aquariums Berlin fortgepflanzt hat. Die 40 herangewachsenen Jungfr√∂sche ziehen nun in der Tropenvitrine bei den Erwachsenen ein, nachdem sie ordentlich herangewachsen sind.
Makifr√∂sche sind gr√ľn gef√§rbt und sind mit ihren gro√üen Augen sehr attraktive Lurche, wie das f√ľr viele Laubfr√∂sche gilt. Diese Greiffr√∂sche leben als Baumbewohner und sind nachtaktiv, w√§hrend sie am Tage gut getarnt zwischen den Bl√§ttern sitzen.
Die Eier der Fr√∂sche werden auf Bl√§ttern abgelegt. Von dort fallen die geschl√ľpften Kaulquappen in Gew√§sser herab, wo sie zur Ern√§hrung Pflanzen von Steinen abschaben. Sie machen eine Umwandlung zum Fr√∂schlein durch, das mit etwa ein bis drei Zentimeter deutlich kleiner ist als die Kaulquappe, die zuvor rund f√ľnf Zentimeter lang war.

Foto: Carlos Frey
(04.02.2013, 10:40)
Zoo Berlin :   Wintergeburten im Antilopenhaus des Berliner Zoos

Die meisten Geburten finden bei den Kafue-Litschi-Wasserb√∂cken in der Zeit vom Dezember bis zum Februar statt. W√§hrend aber in ihrer Heimat, den √úberschwemmungsauen des Kafue-Flusses in Sambia, die schw√ľle Regenzeit begonnen hat und Temperaturen von bis zu 38 ¬įC herrschen, ist es in Berlin klirrend kalt. Doch auch hier m√ľssen die Neugeborenen nat√ľrlich nicht frieren.
In diesem Winter sind es zwei männliche Litschi-Moorantilopen die am 13. Dezember des vergangenen sowie am 20. Januar des neuen Jahres zur Welt kamen. Um die Jungtiere aus nächster Nähe zu sehen, muss der Besucher das historische Antilopenhaus aufsuchen. Hier wärmen sich außer den jetzt 11 Moorantilopen fast ebenso viele Sitatunga-Sumpfantilopen und eine Handvoll Giraffen und Defassa-Wasserböcke. Alle Hausbewohner nutzten bei diesem Wetter nur die im Laufe der letzten Jahre mehrfach vergrößerten Tageslaufställe.
Die j√ľngste Litschi-Moorantilope ist schon erstaunlich mobil. Tendenziell liegen wenige Tage alte Wasserb√∂cke zun√§chst viel im gesch√ľtzten Lager, doch bei dem Berliner Letztgeborenen √ľberwiegt bereits jetzt der nat√ľrliche Drang, sich mit weiteren Jungtieren zusammenzuschlie√üen. In diesem Fall besch√§ftigt sich der kleinste Bock gerne spielerisch mit seinem √§lteren Halbbruder.
Kafue-Litschi-Wasserböcke gelten in Afrika als gefährdet. Ihre Population, die 1930 noch etwa 250.000 Individuen umfasste, ist mittlerweile auf schätzungsweise 40.000 Tiere geschrumpft. Da sie in dem recht kleinen Herkunftsgebiet zudem mit den Weidetieren der einheimischen Bevölkerung um Nahrung konkurrieren, verschlechter sich die Prognose der Bestandsentwicklung kontinuierlich. Auch in zoologischen Gärten findet man die Litschi-Moorantilopen nur selten.

Foto: Carlos Frey
(25.01.2013, 15:52)
Zoo Berlin :   Affenbaby bei den Hulmans

Die erste Geburt des noch jungen Jahres fand im Tropenaffenhaus des Berliner Zoos bereits am 2. Januar satt. Wieder einmal mehr war es der bald 14j√§hrigen Affenmutter ¬ĄSally¬ď zu verdanken, dass die zuvor achtk√∂pfige Hulman-Schar nun um ein weiteres Mitglied gewachsen ist. Seit mehr als einem halben Jahrzehnt zieht die f√ľrsorgliche Mutter fast im Jahresrhythmus je ein Jungtier gro√ü. Allerdings w√§re sie mit dieser Aufgabe sicherlich √ľberfordert, wenn sich nicht die √§lteren Geschwister mit um den Nachwuchs k√ľmmern w√ľrden. Die Weibchen, die naturgem√§√ü in ihrer Geburtsgruppe verbleiben, rei√üen sich regelrecht darum, f√ľr sp√§tere, eigene Mutterpflichten an dem J√ľngsten zu √ľben. Jedes weibliche Tier der Gruppe m√∂chte den Tragling gerne √ľbernehmen und auch einmal versorgen. Nur das einj√§hrige Geschwisterchen ist noch zu sehr mit sich selbst besch√§ftigt, um anderen behilflich zu sein.

Der Vater aller in Berlin geborenen Hanuman-Languren ‒ wie sie auch genannt werden ‒ ist der bereits 21j√§hrige Haremschef ¬ĄConny¬ď, der in freier Wildbahn schon lange seine F√ľhrungsrolle verloren h√§tte. Dort w√§re es seine Aufgabe gewesen, die Weibchen gegen fremde Junggesellentrupps zu verteidigen. Seiner Abl√∂sung als Erzeuger h√§tte er altersbedingt sicher bereits seit geraumer Zeit kr√§ftem√§√üig nichts mehr entgegenzusetzen gehabt.

Die grauen, langschw√§nzigen Languren mit den rabenschwarzen Gesichtern werden in ihrer indischen Heimat als heilige Tiere verehrt. In den Tempelanlagen werden die bevorzugt bodennah lebenden Affen nicht nur geduldet, sondern auch regelrecht versorgt. Die Hulmans m√ľssen trotz der zunehmenden Vernichtung ihres nat√ľrlichen Lebensraumes dennoch nicht um ihr Aussterben f√ľrchten. Als Kulturfolger profitieren die vornehmlich Bl√§tter fressenden Vegetarier von menschlichen Zuwendungen. So gleicht ihr Leben im Zoo fast dem in ¬Ąfreier Natur¬ď.

Foto: Carlos Frey
(22.01.2013, 16:45)
Zoo Berlin :   Mittelmeer-Mur√§nen - zwei grimmige Gesellen aus dem Mittelmeer im Zoo-Aquarium Berlin

Nach √ľber zwanzig Jahren gibt es wieder Europ√§ische oder Mittelmeer-Mur√§nen (Muraena helena) im Zoo-Aquarium Berlin. Diese sind fein gelblich gesprenkelt auf dunkelbrauner Farbe. Unsere beiden Exemplare sind erst etwa 60 cm lang und k√∂nnen noch rund einen Meter wachsen und bis auf 15 kg zulegen. Sie kamen im Dezember und wurden jetzt in die Schau genommen.
Mur√§nen besitzen Giftdr√ľsen in der Gaumenschleimhaut. Ein Biss ist au√üerdem recht schmerzhaft, da sie viele lange d√ľnne spitze Z√§hne besitzen, die in einer oder mehreren Reihen angeordnet sind. Mur√§nen sind R√§uber und ern√§hren sich von anderen Fischen oder Krebstieren, nehmen aber auch Aas.
Haupts√§chlich nachtaktiv, verstecken sie sich tags√ľber in Ritzen und Spalten zerkl√ľfteten Felses der Mittelmeer-Steilk√ľsten. Die Mur√§nen bilden eine Familie der Aalartigen mit etwa 80 Arten, die haupts√§chlich tropisch verbreitet sind, und alle eine schlangen√§hnliche Form besitzen. Unsere Art ist aus dem Mittelmeer bekannt, kommt aber auch im Atlantik vor.
Als Fische sind die Tiere nach dem römischen Adeligen Licinius Muraena benannt, der um 200 vor Christus lebte und die Tiere in großen Teichen hielt. Die Römer erfreuten sich aber mehr am Verzehr der Tiere und weniger am Schauwert. Gaius Iulius Caesar soll bei einem Gastmahl einmal 6000 Muränen aufgeboten haben!

Foto: Carlos Frey
(15.01.2013, 14:46)
Zoo Berlin :   Seltene Visayas-Pustelschweine - zwei Neuank√∂mmlinge im Berliner Zoo!

Bei Sauwetter muss auch der Eber raus, heißt es im Schweinehaus des Berliner Zoos; denn besser wird das Schweinewetter in den nächsten Tagen wohl kaum. Feuchtigkeit und Schlamm stören nicht das Wohlbefinden der intelligenten Paarhufer, wohingegen Kälte und Zugluft zumindest den Vertretern tropischer Gefilde zusetzen können.
Zu diesen w√§rmeliebenden Schweinen geh√∂ren auch die beiden Neuank√∂mmlinge aus dem Zoo Posen. Die beiden Visayas-Pustelschweine, namens "Samar" und "Panay", sind aus zoologischer Sicht ausgesprochene Kostbarkeiten. Die relativ grazilen, meist nur 30-40 kg schweren Wildschweine waren urspr√ľnglich auf sechs gro√üen zentralphilippinischen Inseln anzutreffen. Heute findet man sie nur noch auf Negros und Panay. Ihre letzte Sichtung auf Masbate, wo sie eventuell auch noch vorkommen, liegt schon 20 Jahre zur√ľck. Die Art gilt als stark vom Aussterben bedroht. Dem Erhalt der seltenen Schweine in Menschenobhut kommt somit eine herausragende Bedeutung zu. Der Berliner Zoo ist neben dem Leipziger der einzige deutsche Tiergarten, in dem man die h√ľbschen Pustelschweine antreffen kann.
Ihren Namen verdanken sie einigen pustelförmigen Schwellungen im Gesicht, die mit helleren Haaren bestanden sind. Die Individuen, insbesondere die männlichen, tragen desweiteren eine Nackenmähne und einen Schopf aus längeren Haaren, welche kakadugleich aufgerichtet werden können. Helle Augenringe verleihen den Tieren einen Gesichtsausdruck, der sie "aufgeweckt" und "lustig" erscheinen lässt.
Ihre Ankunft kurz vor Weihnachten verlief fast unbemerkt, da die beiden knapp zweij√§hrigen Pustelschweine sich zun√§chst an die Innenstallungen im Schweinehaus gew√∂hnen mussten. Anfangs noch recht √§ngstlich, verloren sie zunehmend die Scheu vor Tierpflegern und Hausbesuchern. Jetzt, da sie wissen, wo sie gef√ľttert werden und die Nacht verbringen m√ľssen, d√ľrfen sie bei milderen Au√üentemperaturen auch ins Freie. Hier sind die flinken Tiere viel in Bewegung und durchst√∂bern nach Schweineart jeden Winkel des Geheges.

Foto: Carlos Frey
(11.01.2013, 14:57)
Holger Wientjes :   Bis jetzt wohl noch nicht. Nach Ostern irgendwann.
(06.01.2013, 16:55)
Jan Beensen :   Steht ein Er√∂ffnungstermin f√ľr das neue Vogelhaus eigentlich fest?
(06.01.2013, 16:26)
Steffen Purgander :   wieder ne super neue Nachricht und gleichzeitig wieder ne neue Tierart und handelt es sich um eine weitere Schweine Art, n√§mlich 2 Visayas- Pustelschweine aus dem Zoo Poznan das Arten sammeln geht weiter die kann man nur beneiden.
(29.12.2012, 13:18)
Stefanie Fischer :   Hihi, und ich wollte schon fragen ob Berlin gar keine Erdferkel mehr hat :)
Ich war am Wochenende im Zoo. Gegen Mittag war ich im Nachtierhaus und alle Tiere haben sich bewegt und waren sehr gut zu sehen. Habe ich so noch nie das Gl√ľck gehabt. Nur von den Erdferkeln war weit und breit nichts zu sehen, auch als ich sp√§ter nochmal wiederkam. So ist es nat√ľrlich viel besser, allerdings stimme ich Gudrun Bardowicks zu.
(19.12.2012, 18:55)
Gudrun Bardowicks :   Sch√∂ne Nachricht. Ich finde es nur schade, dass man alle Erdferkeljungtiere vorsichtshalber per Hand aufzieht und somit dass Muttertier niemals Erfahrungen in der Jungenaufzucht sammeln kann.
(19.12.2012, 18:41)
Zoo Berlin :   Ein Ferkel, das kein Schwein ist: Erdferkelnachwuchs im Nachttierhaus!

Ein kleines Erdferkel zeigt sich vom morgigen Tag an ab und zu den Zoobesuchern. Der handaufgezogene Säugling wurde am 21. September im Nachttierhaus des Berliner Zoos geboren. Zum Zeitpunkt der Geburt war das rosafarbene, nackthäutige Neugeborene knapp 1600 g schwer und faltig. Bis heute ist es zu einem strammen Jungtier herangewachsen, das mit einer Körpermasse von etwa 12 kg mittlerweile so stabil ist, dass es auch den Kontakt mit seinen Eltern nicht mehr scheuen muss.
Die erwachsenen Erdw√ľhler sind mit kr√§ftigen Grabklauen ausgestattet und bringen ein Gewicht von 50-70 kg auf die Waage. Wer ihnen unter die ¬ĄHufe¬ď ger√§t, muss sehr robust sein. Dieses Kriterium erf√ľllt das J√ľngste; denn im Gegensatz zu seinen beiden Geschwistern aus den Vorjahren, war das diesj√§hrige Erdferkelchen von Anfang an gesund und munter. Trotzdem wurde es aus Sicherheitsgr√ľnden der Mutter abgenommen, da letztere ein bereits im Januar geborenes Kind zerdr√ľckt hatte. Die Aufzucht von Erdferkeln in Zoologischen G√§rten bleibt ein schwieriges Unterfangen, das nur selten reibungslos gelingt.
Die au√üergew√∂hnlichen S√§ugetiere, die in ihrer afrikanischen Heimat s√ľdlich der Sahara keinesfalls selten sind, verf√ľgen √ľber eine schweineartige R√ľsselnase mit der sie Termiten aufst√∂bern, um sie anschlie√üend mit langer klebriger Zunge aufzulecken. Der Kopf tr√§gt gro√üe bewegliche ¬ĄHasenohren¬ď und der dicke Schwanz erinnert an ein K√§nguru. Da sie nachtaktiv sind, sieht man die interessanten S√§ugetiere im Freiland aber nur selten.
Will man Erdferkel dem Zoobesucher zeigen, so empfiehlt sich die Haltung in einem Nachttierhaus mit phasenverschobenem Tag-Nacht-Rhythmus. Deutschlandweit gibt es lediglich drei Haltungen. In Berlin leben seit dem Umbau des Nachttierhauses die Elterntiere, ¬ĄKarla¬ď und ¬ĄPlucky¬ď, sowie deren nun drei Jungtiere der Jahre 2010, 2011 und 2012.

Foto: Carlos Frey
(18.12.2012, 16:26)
Zoo Berlin :   Der blanke Horror im Zoo-Aquarium Berlin: erstmalige Nachzucht bei den Giftechsen

Zum ersten Mal in 100 Jahren Historie des Terrariums im Zoo-Aquarium Berlin schl√ľpfte am 12. November eine Skorpions-Krustenechse (Heloderma horridum exasperatum) aus dem Ei, eine zweite folgte am 5. Dezember. Beide Tiere sind selbstst√§ndig und fressen sehr gut. ¬ĄHorridum¬ď, schauderlich oder furchteinfl√∂√üend, sind die st√§mmigen Tiere aber (noch) nicht.
Krustenechsen, von denen zwei Arten im Zoo-Aquarium gehalten werden, sind die einzigen Echsen mit gro√üen Giftdr√ľsen. Diese befinden sich im Unterkiefer ¬Ė im Unterschied zu Giftschlangen, deren Dr√ľsen im Oberkiefer liegen. Wenn die Krustenechse mit ihren Giftz√§hnen zubei√üt, versucht sie durch Mundbewegungen das Gift geradezu in die Bisswunde einzumassieren. Dann sch√§umt das Tier geradezu vor Wut. Sehr oft bleiben abgebrochene Z√§hne in der Wunde zur√ľck. Dennoch ¬Ė Todesf√§lle in Zusammenhang mit Krustenechsen sind eher selten.
Krustenechsen haben eine Warnfärbung aus rötlichen oder gelblichen Flecken. Der Schwanz ist stämmig, in diesem wird Energie in Form von Fett gespeichert. Arme und Beine sind sehr kurz und kräftig. Skorpions-Krustenechsen stammen aus Amerika, unsere Unterart aus Mexiko.
Um die Tiere in Paarungsstimmung zu bringen, werden im Terrarium die Jahreszeiten simuliert, indem die Temperatur im Winter bei den Alttieren abgesenkt wird.

Foto: Carlos Frey
Auf dem Bild sind die beiden Jungtiere zu sehen.
(17.12.2012, 11:02)
Jan Jakobi :   Doch keine Foren-Ente (Info habe ich letzte Woche im Zoofreunde-Forum gelesen, dort wird allerdings der Geburtstag auf den 22. November datiert) wie ich dachte.

Das "Kathi" die Mutter ist dachte ich mir.

"Nicole" sah im Juli 2012 nicht verdächtig trächtig aus, genau wie mit der Nashornkuh "Ine".




(07.12.2012, 16:39)
Zoo Berlin :   Flusspferdzuwachs im Berliner Zoo!

Die Berliner Flusspferdherde ist kurz vor Weihnachten um ein naturgem√§√ü noch sehr kleines Mitglied gewachsen. Flusspferdkuh ¬ĄKathi¬ď, geb. 1975, brachte in der Hauptstadt ihr mittlerweile viertes Jungtier zur Welt. Die Geburt am 23. November erfolgte wie immer in einem nicht einsehbaren Wurfbecken im R√ľckzugsbereich des Flusspferdhauses. Hier musste sich zun√§chst die Bindung zwischen Mutter und Kind festigen, bevor nun ¬ĄKathi¬ď mit ihrem Nachwuchs zu den √ľbrigen f√ľnf Tieren in das gro√üe Schaubecken gelassen werden kann. Erfahrungsgem√§√ü wird sie in den n√§chsten Tagen kaum einen Kontakt mit ihrem J√ľngsten zulassen und, da sie das rangh√∂chste Weibchen ist, vermutlich den komfortabelsten Ruheplatz in Scheibenn√§he ausschlie√ülich f√ľr sich und ihr Kind beanspruchen.
Bei dem diesj√§hrigen Flusspferdkalb handelt es sich nach l√§ngerer Zeit wieder einmal um einen M√§nnchen. Der kleine Bulle wird sich beim Heranwachsen mit seinen Schwestern Lotty (2 Jahre), Witha (4) und der kleinen Halbschwester Nala (1) auseinandersetzen m√ľssen. Mal sehen, wie er sich dabei behauptet. Sein 17j√§hriger Vater ¬ĄEde¬ď ist zwar nicht f√ľrsorglich, wohl aber f√ľr ein Flusspferd sehr gutm√ľtig und vertr√§glich. Das zweite Zuchtweichen in der Gruppe, die zur Jahrtausendwende in Berlin geborene ¬ĄNicole¬ď hingegen wird jede Unachtsamkeit von ¬ĄKathi¬ď nutzen, um zu st√§nkern. F√ľr Interaktionen zwischen den geselligen Tieren vor Augen der Zoobesucher ist mit Sicherheit gesorgt.
Die in Afrika lebenden Flusspferde wurden 2006 in die Rote Liste der bedrohten Tierarten der Erde aufgenommen. Der Berliner Zoo geh√∂rt mit seiner langen Haltungsgeschichte heute zu den wenigen Einrichtungen, in denen die amphibischen Riesens√§uger regelm√§√üig noch f√ľr Nachwuchs sorgen.

Foto: Carlos Frey
(07.12.2012, 15:50)
Sacha :   Das R√§tsels L√∂sung k√∂nnte sich auch im letzten Satz des Zitates befinden. Es steht n√§mlich nichts dar√ľber, bis zu welcher Huftiergr√∂sse die Quarant√§ne ausgerichtet ist. Sprich: Auch Muntjaks, Pudus und Dikdiks sind schliesslich Huftiere. Ausserdem werden explizit "Kleinkatzen" und nicht allgemein Raubtiere oder gar Grosskatzen erw√§hnt.
(07.12.2012, 09:35)
Michael Mettler :   Vielleicht liegt des R√§tsels L√∂sung im Ende des ersten Satzes aus dem Zitat. Feuerl√∂scher sind ja auch vorgeschrieben, was nicht unbedingt hei√üt, dass sie mal zum Einsatz kommen...
(06.12.2012, 23:10)
Stefanie Fischer :   @Michael Mettler: Ich sage nur 2011 ...
Klingen tut immer alles schön.
(06.12.2012, 22:03)
Michael Mettler :   Um mal die volle Formulierung aus BONGO 39 wiederzugeben: "Zwischen den beiden s√ľdlichen Fl√ľgelenden (Anm.: des A-f√∂rmigen Bauwerkes) befindet sich in einer Br√ľckenkonstruktion unsere amtlich zugelassene Tierquarant√§ne, die f√ľr den Betrieb unseres Gartens unerl√§sslich ist. In der Quarant√§ne befinden sich mehrere R√§ume mit Gehegen f√ľr Huftiere, Affen, Kleinkatzen und V√∂gel."
(05.12.2012, 08:29)
Henry Merker :   @Michael:
Grundsätzlich hast du da Recht; dennoch sind gerade auch nach 2008 größere Huftiere - und auch andere Tiergruppen (Primaten und Raubtiere) -, wie etwa Thare aus dem Zoo in der Tierparkquarantäne gewesen; da passt es dann nicht so ganz mit deiner Annahme.....
(04.12.2012, 23:31)
Michael Mettler :   @Stefanie Fischer: Ich wei√ü nicht, welches Baujahr die N√ľrnberger Huftierquarant√§ne hat, aber bei einem aufw√§ndig durchkonzipierten 2008er Neubau wie dem Wirtschaftshof des Berliner Zoos sollte man doch meinen, dass da mehr drin Platz hat als nur Kaliber wie Zwergziegen oder Muntjaks... Ansonsten w√ľrde mir der Sinn nicht so recht einleuchten.
(04.12.2012, 22:57)
Stefanie Fischer :   @Michael Mettler: Naja, Huftierquarant√§ne ist nicht gleich Huftierquarant√§ne. N√ľrnberg hat auch ne Quarant√§ne, aber die wird schon von zwei Zebus gesprengt.
(04.12.2012, 22:33)
Zoo Berlin :   Mit gespaltener Zunge ¬Ė gr√ľnes Geschl√§ngel bei den Spitzkopfnattern im Zoo-Aquarium Berlin

Am 22. Oktober 2012 stellte sich doppelter Nachwuchs bei der Spitzkopfnatter (Gonyosoma oxycephalum) ein. Die Schlangeneier wurden k√ľnstlich bebr√ľtet ¬Ė rund 120 Tage lang. Die Jungschlangen waren sofort nach dem Schlupf selbstst√§ndig.
Spitzkopfnattern sind Kletternattern aus dem gem√§√üigten und tropischen Asien und damit eng verwandt mit der seltenen heimischen √Ąskulapnatter oder der bekannten Kornnatter.
Spitzkopfnattern werden wegen ihrer Tarnfarbe auch Gr√ľnnatter genannt. Sie sind f√ľr eine Schlange ziemlich schlank, muskul√∂s und haben einen spitz zulaufenden Kopf. Sie sind damit dem Leben im Ge√§st vorz√ľglich angepasst, wo die Nattern beh√§nde allem nachstellen, was sie packen k√∂nnen: kleine S√§ugetiere, Fr√∂sche und Echsen. V√∂gel soll die Natter auch aus dem Flug erbeuten k√∂nnen. Die Z√§hne weisen zwar keine Giftrinne auf, dennoch sind Bisse √§u√üerst schmerzvoll.
Die gespaltene Zunge der Schlangen ist sprichw√∂rtlich geworden. Sie dient dem au√üerordentlich guten Geruchssinn, der es den Tieren erlaubt, Witterung nach Beute aufzunehmen. Die Zunge wird zuerst an die Luft gehalten und danach zum Jacobsonschen Riechorgan im Gaumendach gehalten. Damit werden Geruchsmolek√ľle dem Organ zugef√ľhrt.

Foto: Peter Griesbach
(04.12.2012, 15:19)
Henry Merker :   Ach so? Bislang waren vom Zoo sehr oft gerade Huftiere quarant√§nem√§√üig beim Tierpark eingestellt worden, bevor sie an andere Einrichtungen abgegeben worden sind....
(03.12.2012, 22:28)
Michael Mettler :   @Henry Merker: M√ľssen? Laut Beschreibung des Wirtschaftshofes zu dessen Er√∂ffnung 2008 verf√ľgt der Berliner Zoo dort u.a. √ľber eine Huftier-Quarant√§nestation (siehe BONGO).
(03.12.2012, 22:04)
Henry Merker :   @Michael:
Dort m√ľssen sie vor allem aus Quarant√§negr√ľnden erst einmal hin.
(03.12.2012, 20:51)
Michael Mettler :   Na, zumindest f√ľr ein paar Stunden m√ľssten sie anfangs in den "anderen Berliner Zoo" kommen, damit sie in der dortigen Liste der erstmalig gehaltenen Tierformen verewigt werden k√∂nnen - der Zoo selbst hatte ja schon mal welche... ;-)
(03.12.2012, 20:12)
WolfDrei :   HMMMM! Sitzung vom 16.10. in LA
Two gerenuks will be going to the Berlin Zoo
Ob die wissen , daß es zwei "Zoos" in Berlin gibt?
Nee, Nee, ich weiß von nichts!
Anbei die nördliche UA aus Al Wabra zur "Erinnerung"
(03.12.2012, 14:04)
Sacha :   Haltet Euch fest: Der Zoo Berlin erh√§lt - gerade gesehen auf zoochat - 2 Gerenuks aus dem Zoo Los Angeles bzw. sie k√∂nnten sogar schon angekommen sein. Das w√§re mal eine Sensation und w√ľrde wenigsten etwas den Abgang von Bao Bao mildern. Hier die (urspr√ľngliche) Quelle:

http://lazoo.org/about/commission/minutes/October2012Minutes.pdf
(03.12.2012, 10:47)
WolfDrei :   Gestern bei einem Abendvortrag im Zoo: nach schnellem Baufortschritt bei der Errichtung der Vogelhalle hoffte man auf eine Er√∂ffnung schon um Weihnachten - es gab aber √Ąrger mit der Firma, die die Au√üenvolieren errichten sollte. Er√∂ffnung jetzt wohl um Ostern.
(28.11.2012, 15:05)
WolfDrei :   - und nach 2-3 Jahren war wieder einmal eine Br√ľckenechse sichtbar.
(28.11.2012, 14:59)
WolfDrei :   Besuch im Zoo-Aquarium: die Chim√§ren sind m√§chtig gewachsen
(28.11.2012, 14:55)
WolfDrei :   also noch weiter beschneiden - das vierte Kalb. Ansonsten sind die B√§renanlagen zu ca 40 % verglast - das werden sicher an die 100 m! Neu im Nachttierhaus: 3 Cururos
(14.11.2012, 16:51)
WolfDrei :   War mal wieder im Zoo: der diesj√§hrige Bongonachwuchs
(14.11.2012, 16:46)
Zoo Berlin :   Erster Freigang von drei Jungtigern im Zoo Berlin

Nach ihrem Umzug am 2. November vom Berliner Tierpark in den Zoo konnten sich die drei Tigerschwestern ¬ĄThaya¬ď, ¬ĄSalween¬ď und ¬ĄMandalay¬ď zun√§chst mit ihrer neuen Innenunterkunft vertraut machen. Jetzt scheint es an der Zeit, dass die 15 Monate alten Gro√ükatzen auch das dazugeh√∂rige Freigehege erkunden d√ľrfen.
Die 1250 qm gro√üe Au√üenanlage am Raubtierhaus ist durch Felsstufen, Baum- und Buschbewuchs abwechslungsreich strukturiert. Dar√ľber hinaus bieten H√∂hlen und Nischen den Tieren Versteckm√∂glichkeiten und Schutz vor Witterungseinfl√ľssen. Nur auf das Schwimmen m√ľssen die Tiger bis zum n√§chsten Fr√ľhjahr noch verzichten, denn das Wasser bleibt w√§hrend der Winterzeit abgelassen. Sicher werden sich die drei Tigerschwestern im Zoo aber wohlf√ľhlen.
Die Tiere stammen aus dem ersten Wurf Hinterindischer Tiger im Tierpark Berlin (am 10. August 2011). Hier lebten sie bislang in Gesellschaft eines Bruders und ihrer Eltern. Doch da die Tiere in Menschenobhut nicht auf die Jagderfahrung ihrer Mutter angewiesen sind, k√∂nnen sie auch fr√ľher eigenst√§ndig heranwachsen. In ihrem nat√ľrlichen Lebensraum, den s√ľdostasiatischen Regenw√§ldern brauchen die Jungtiger gut zwei Jahre, bis sie sich selbst√§ndig ern√§hren k√∂nnen; denn das erfolgreiche Jagen der Beute muss erst m√ľhevoll erlernt werden.
Alle Unterarten des Tigers sind im Freiland stark bedroht. Ma√ügeblich hierf√ľr sind der dramatische Verlust des Lebensraums, der auf nur noch sieben Prozent ihres urspr√ľnglichen Verbreitungsgebietes geschrumpft ist, und nach wie vor auch die gezielte Jagd durch kriminelle Wilderer, die Tigerprodukte im asiatischen Raum f√ľr viel Geld auf den Markt bringen k√∂nnen.
Die koordinierte Zucht der seltenen Gro√ükatzen bleibt sicher f√ľr l√§ngere Zeit eine der wichtigen Aufgaben Zoologischer G√§rten in aller Welt.

Foto: Carlos Frey
(14.11.2012, 15:20)
Michael Mettler :   Ja, genau das meinte ich.
(12.11.2012, 08:03)
Holger Wientjes :   Ich denke, Michael bezog das eher auf die kahlen Stellen, die ebenfalls bei der Kuh vorhanden sind.
(12.11.2012, 00:05)
Gudrun Bardowicks :   Die Mutter sieht wirklich sehr gut gen√§hrt aus.
(11.11.2012, 20:58)
Michael Mettler :   "An einigen Stellen" ist aber dezent untertrieben, wenn ich mir das Foto anschaue - und mit Blick auf die Kuh scheint sich die √ľbertriebene F√ľrsorglichkeit nicht auf das Kalb zu beschr√§nken...
(09.11.2012, 16:48)
Zoo Berlin :   Geburt eines besonders seltenen und winzigen Wildrindes im Zoo Berlin!

Anoas sind die kleinsten Wildrinder der Erde. Ihre Schulterh√∂he entspricht der einer Gemse, was ihnen auch den ebenfalls gebr√§uchlichen Namen Gemsb√ľffel eingebracht hat. Doch Kleinsein ist nicht gleichzusetzen mit Schwachsein. Beim Umgang mit den Zwergrindern ist Vorsicht geboten. Beide Geschlechter tragen kurze dolchartige H√∂rner, mit denen sie gef√§hrlich attackieren k√∂nnen. Aber ihre Wehrhaftigkeit konnte nicht verhindern, dass sie in ihrer indonesischen Heimat, auf der Insel Sulawesi, zunehmend von der Ausrottung bedroht sind. Dort werden die Restbest√§nde auf nur noch etwa 2500 fortpflanzungsf√§hige Individuen gesch√§tzt.
Dies ist ein triftiger Grund sich um ihre Haltung und Vermehrung in Menschenhand intensiv zu bem√ľhen. Doch selbst bei bester Pflege geh√∂rt die Zucht der seltenen Anoas in Zoologischen G√§rten nach wie vor nicht zu den Selbstverst√§ndlichkeiten.
Sehr gro√ü ist deshalb in Berlin die Freude √ľber die Geburt eines Flachland-Anoas. Das kleine Bullkalb namens ¬ĄTycoon¬ď ist mittlerweile bereits der zweite Nachwuchs des vor drei Jahren in Berlin zusammengef√ľhrten Zuchtpaars. Bei den Elterntieren handelt es sich um die 2004 in Prag geborene Kuh ¬ĄCora¬ď und den zehnj√§hrigen Bullen ¬ĄTyr¬ď aus Chemnitz. Im Gegensatz zu allen anderen Wildrindern leben Anoas meist einzelg√§ngerisch. So w√§chst das j√ľngste Kalb derzeit auch nur in Gesellschaft seiner Mutter heran.
Neben dem im Berliner Zoo gehaltenen glatthaarigen Flachlandanoa ist in den Bergwäldern Sulawesis noch seine Schwesterart, der etwas wolligere Bergannoa, anzutreffen.
Auch das Fell des jungen Flachl√§nders ist eigentlich noch deutlich dichter als das seiner Eltern. Jedoch hat die Berliner Mutter ihrem Jungtier durch √ľbertriebene F√ľrsorglichkeit, die Haare an einigen Stellen regelrecht vom K√∂rper geleckt. Seitdem beide Tiere nun t√§glich etwas mehr Zeit im Freien verbringen k√∂nnen und das Jungtier immer mobiler wird, kann auch das Fell des J√ľngsten langsam wieder dichter werden, was bei den herbstlichen Temperaturen ganz dienlich ist.

Foto: Carlos Frey
(09.11.2012, 15:12)
Zoo Berlin :   Flaschenaufzucht bei den Rappenantilopen

Die j√ľngst geborene Rappenantilope war aus menschlicher Sicht ein Wunschkind. Gesund und lebensstark kam das weibliche Kalb am 18. September mit einem Geburtsgewicht von ann√§hernd 15 kg zur Welt. Doch die siebenj√§hrige Antilopenkuh ¬ĄOsaka¬ď konnte sich so recht nicht mit ihrer Mutterrolle anfreunden, zumindest war ersichtlich, dass sie ihr Jungtier nicht wunschgem√§√ü an ihr Ges√§uge lie√ü. Da bereits im letzten Jahr eine √§hnliche Situation aufgetreten war, wurde das neugeborene Antilopenkalb bereits fr√ľhzeitig mit der Flasche ern√§hrt. Um das Jungtier zu versorgen, musste die Mutter zun√§chst in einen Nachbarstall gesperrt werden, damit man gefahrlos an das J√ľngste herankam. Schon schnell spielte sich zwischen Mensch und Tieren eine problemlose F√ľtterungsroutine ein. Jetzt ist es so, dass das heranwachsende K√§lbchen auf der Freianlage selbst im Beisein der Mutter versorgt werden kann. Viermal t√§glich trinkt es etwa 800 ml Flaschenmilch, obwohl es nun auch langsam an fester Nahrung zu knabbern beginnt.
Die zu den Pferdeb√∂cken z√§hlenden Rappenantilopen verdanken ihren Namen ihrem fast schwarzen Haarkleid. Ganz anders sehen aber noch die Jungtiere aus. Ihr Fell ist nahezu sandfarben, doch verr√§t der dunkle Nasenr√ľcken √ľber wei√üer Gesichtszeichnung ansatzweise die Verwandtschaft mit ihren Eltern.
Durch ihre kr√§ftigen, nach hinten geschwungenen H√∂rner sind die erwachsenen Tiere sehr wehrhaft. Wird vom Menschen eine bestimmte Fluchtdistanz unterschritten, weichen die Tiere nicht mehr aus, sondern gehen zum Angriff √ľber. Aus diesem Grund darf die Anlage auch nicht im Beisein des Bullen betreten werden. Der achtj√§hrige ¬ĄTribo¬ď, der in bester Kondition ist, w√§re gewiss ein unangenehmer Gegner. Insgesamt besteht die Berliner Herde inklusive des J√ľngsten aus sechs Tieren, doch bei schlechtem Wetter sind zeitweise nicht alle Tiere gemeinsam auf der gut strukturierten Freianlage in der N√§he des Zoorestaurants zu sehen.
Rappenantilopen sind in der Baumsavanne des zentralöstlichen Afrikas beheimatet. Die Art, deren Freilandbestand auf weniger als 75 000 Individuen geschätzt wird, gilt zwar noch nicht als gefährdet, dennoch werden Nachzuchten in Zoologischen Gärten vorausschauend in einem Zuchtbuch erfasst, in dem europaweit etwas mehr als 200 lebende Individuen registriert sind.

Foto: Carlos Frey
(05.11.2012, 15:43)
Zoo Berlin :   Ein neuer Wisentbulle sorgt f√ľr ¬Ąfrisches Blut¬ď im Berliner Zoo

Das größte und schwerste, noch lebende Landsäugetier Europas ist der Wisent. Doch ohne ein Mitwirken des Berliner Zoos wäre die Art im letzen Jahrhundert bereits ausgestorben. In Europa begann die Ausrottung der massigen Waldrinder schon im Mittelalter. In Brandenburg lebten sie noch bis zum 15. Jahrhundert, bevor 1921 das letzte freilebende europäische Exemplar in Polen erlegt wurde.

Als 1923 in Berlin die ¬ĄInternationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents¬ď gegr√ľndet wurde, schien es f√ľr die Arterhaltung fast zu sp√§t, lebten doch zu diesem Zeitpunkt nur noch 56 reinrassige Wisente in Zoos und Wildgehegen, die ihrerseits von nur zw√∂lf Ursprungstieren abstammten.

Im Zuge erster Erhaltungsma√ünahmen wurde 1928 unter Anleitung des damaligen Berliner Zoodirektors, Prof. Lutz Heck, das Wisentgehege Springe angelegt, um dort mit dem Berliner Wisentstier ¬ĄBernstein¬ď eine eigene Zuchtlinie zu etablieren.

Mehr als 80 Jahre sp√§ter, erhielt nun der Berliner Zoo im Oktober dieses Jahres einen f√ľnfj√§hrigen Zuchtbullen eben aus jenem nieders√§chsischen Wisentgehege. Der besonders sch√∂ne Stier namens ¬ĄSpretan¬ď lebt seit wenigen Tagen vergesellschaftet mit den beiden Berliner K√ľhen ¬ĄBelinda¬ď und ¬ĄTirallala¬ď sowie einem halbj√§hrigen Bullkalb. Die ausgefallenen Namen verdanken alle Wisente einer Konvention, wonach die ersten zwei Buchstaben die Zuchtst√§tte erkennen lassen m√ľssen. So stehen ¬ĄSp¬ď f√ľr Springe, ¬ĄBe¬ď f√ľr den Berliner Zoo und ¬ĄTi¬ď f√ľr den Tierpark Berlin.

Neben dem seit 1923 gef√ľhrten internationalen Zuchtbuch, in dem heute wieder mehr als 3000 Wisente registriert sind, existiert √ľberdies ein Europ√§isches Erhaltungszuchtprogramm, durch das seit 1996 die Zucht der in Menschenobhut gehaltenen Wisente koordiniert wird.

Heute gilt der Wisent als ein Paradebeispiel der Arterhaltung in Menschenobhut, denn nach seiner Vermehrung in zoologischen Einrichtungen konnten auch im Freiland wieder kopfstarke Herden angesiedelt werden. Seit wenigen Jahren m√ľssen die Berliner aber nicht mehr bis in den Bia¬≥owie¬Ņa-Nationalpark in Polen fahren, um freilebende Wisente zu beobachten, auch in Brandenburg ¬Ė so in der D√∂beritzer Heide im Havelland sowie im Nationalpark Unteres Odertal ¬Ė wurden in besonderen Schutzzonen wieder Wisente etabliert. Wie kaum anders zu erwarten, k√∂nnen selbst dort Tiere angetroffen werden, die im Zoo oder auch im Tierpark Berlin geboren wurden.

Foto: Carlos Frey
(31.10.2012, 08:32)
Zoo Berlin :   Hutaffennachwuchs im Tropenaffenhaus

Ceylon-Hutaffen sind, wie ihr Name vermuten l√§sst, ausschlie√ülich auf dem Inselstaat im Indischen Ozean beheimatet, der heute Sri Lanka hei√üt. Da die Insel weniger als ein F√ľnftel der Fl√§che Deutschlands umfasst und in den letzten f√ľnf Jahrzehnten mehr als die H√§lfte des dortigen Tropenwaldes gerodet wurde, ist es um die endemischen Waldbewohner insgesamt nicht gut bestellt. So wird auch die kleinste Affenart aus der Gruppe der Makaken von der Weltnaturschutzunion (IUCN) mittlerweile als stark gef√§hrdet eingestuft. Leider werden die bedrohten Hutaffen auch in Menschenhand nicht h√§ufig vermehrt.
Dies sind Gr√ľnde genug, sich √ľber den einzigen diesj√§hrigen Nachwuchs im Berliner Zoo richtig zu freuen, doch auch ohne Wissen um die eigentlich traurige Bestandsentwicklung erweckt der kleinste Berliner Makak die Aufmerksamkeit der Zoobesucher. Das kleine M√§nnchen, das am 23. August geboren wurde, unternimmt zunehmend selbstst√§ndigere Ausfl√ľge und entzieht sich mehr und mehr der Aufsicht seiner Mutter, der es zuweilen regelrecht auf dem Kopf herum trampelt. Der Vergleich zu einem sehr frechen Menschenkind liegt nahe, zumal die kleinen Affen eine √§u√üerst menschen√§hnliche Mimik besitzen. Ihre unbehaarten Gesichter zwischen den gro√üen Zipfelohren und dem b√ľschelf√∂rmigen Haarschopf sind in st√§ndiger Bewegung.
Die Berliner Affenschar ist mit dem Letztgeborenen auf zehn Tiere angewachsen, wobei die vier Weibchen nun auch zahlenm√§√üig das schwache Geschlecht darstellen. Auch in freier Wildbahn leben mehrere M√§nnchen in den bis zu 40 Individuen starken Sozialverb√§nden. Selbst wenn das rangh√∂chste M√§nnchen am h√§ufigsten der Vater aller Neugeborenen ist, eine Vaterschaftsgarantie besitzt es nie. Dies mag auch ein Grund daf√ľr sein, dass sich die M√§nnchen nur unwesentlich um die Aufzucht des Nachwuchses k√ľmmern. Die Muttertiere s√§ugen und sch√ľtzen ihre Nachkommen, w√§hrend ranghohe M√§nnchen lediglich mittels ihrer Autorit√§t Streitigkeiten zwischen Gruppenmitgliedern unterbinden.
Das Sozialleben unserer kleinen Verwandten zu beobachten, ist bereits f√ľr sich einen Zoobesuch wert.

Foto: Carlos Frey
(24.10.2012, 09:28)
Zoo Berlin :   Gar nicht kleinkariert - Kleingefleckte Katzenhaie schl√ľpfen derzeit in gro√üer Anzahl im Zoo-Aquarium Berlin

Seit den letzten Wochen schl√ľpfen Kleingefleckte Katzenhaie (Scyliorhinus caniculus) im Zoo-Aquarium Berlin. Die beiden fortpflanzungsf√§higen Weibchen im Nordseegemeinschaftsbecken hatten die Eier, aus denen jetzt die Kleinen schl√ľpfen, vor sieben Monaten gelegt. Die Eier wurden entnommen, damit sie sich weiter entwickeln k√∂nnen. Nun kann der Besucher beim Schlupf zusehen und die geschl√ľpfte Brut ¬Ė √ľber 15 Tiere und es werden immer mehr- in einem eigenen Becken beobachten.
Die Familie der Katzenhaie umfasst die kleinsten Haie √ľberhaupt. Mit rund 150 Arten ist sie die artenreichste Haifamilie √ľberhaupt. Die kleingefleckte Art wird bis zu 80 Zentimeter lang, die gro√ügefleckte (S. stellaris) bis zu 150 Zentimeter. Beide Arten sind in der F√§rbung sehr variabel und unterschieden sich haupts√§chlich in der Fleckung. Sie leben als harmlose, nachtaktive Bodenbewohner k√ľstennah in der Nordsee, im Atlantik und im Mittelmeer. Beide Arten ern√§hren sich von Krebsen, Weichtieren und W√ľrmern. Gelegentlich werden auch kleine Fische erbeutet.
Bei der Paarung gibt es eine innere Befruchtung, wie bei allen Haien. Das M√§nnchen umschlingt dabei das Weibchen seitlich mit dem Schwanz. Haieier sind gro√ü und dotterreich. Sie sind von einer viereckigen, taschenartigen Au√üenschicht aus einem harten Protein umgeben. Ein Weibchen legt immer zwei bis drei am St√ľck, danach wird eine Pause eingelegt. Mit Haltef√§den werden die Eier an Seetang befestigt.
Der Mensch nutzt Katzenhaie wirtschaftlich, das Fleisch wird gegessen. Über die Biologie des kleinen Räubers, dessen schlitzförmige Pupillen mit sehr viel Phantasie an Katzen erinnern sollen und ihm daher den Namen eingebracht haben, ist nur sehr wenig bekannt. Das soll hehre Aufgabe der Aquariumshaltung in den nächsten Jahren sein.

Foto (Carlos Frey): Katzenhai-Baby mit Ei
(19.10.2012, 15:21)
J√∂rn Hegner :   neue grosse pandas wird der zoo berlin doch wohl nicht mehr bekommen . ich war n√§mlich gerade in den wiener tiergarten sch√∂nbrunn . dieser h√§lt ja auch welche . der letzte malaienb√§r ist also im alten panda-gehege zur zeit untergebracht . der zoo m√∂chte ja auch zu sehen das der viel abgibt , was der tierpark hat .
(12.10.2012, 22:19)
Zoo Berlin :   Aufw√§rtstrend bei den Bisamschweinen

Langsam kehrt wieder Ruhe ein in der gro√üen Rotte der s√ľdamerikanischen Bisamschweine. Sechs Keiler im Berliner Zoo mussten in den letzen Monaten untereinander kl√§ren, wem es von ihnen es am ehesten zust√ľnde, sich mit einem der sechzehn Weibchen zu paaren. Rangstreitigkeiten geh√∂rten zur Tagesordnung der ansonsten geselligen Neuweltschweine, seit im November des letzen Jahres das ehemals rangh√∂chste M√§nnchen im rekordverd√§chtigen Alter von 24 Jahren gestorben war. Folglich war lange Zeit auch unklar, ob und wenn ja wann es wieder Nachwuchs geben w√ľrde.
Am 16. August kam dann fast unerwartet der erste Nachkomme des neuen Gruppenchefs zur Welt, dem am 12. und 15. September in zwei weiteren W√ľrfen insgesamt drei weitere Jungtiere folgten. Bisamschweine oder Wei√übartpekaris bringen als voll ausgewachsene Tiere nur etwa ein Viertel des Gewichts eines europ√§ischen Wildschweins auf die Waage. Neugeborene erscheinen im Vergleich zu einem normalen Schweinefrischling aber nicht viel kleiner, da nur selten mehr als zwei bis drei Wurfgeschwister geboren werden. Lediglich der Beinabstand wirkt leicht verk√ľrzt, was die rehbraunen Winzlinge mit dem dunklen Aalstrich besonders possierlich aussehen l√§sst.
Wenn die gro√üe Rotte der Pekaris scheinbar eintr√§chtig auf einem Haufen √ľbereinanderliegt und sich die J√ľngsten zwischen allen Leibern ein besonders warmes Pl√§tzchen erw√ľhlt haben, mag man kaum glauben, dass sie durchaus in der Lage sind, ihre Feinde √ľbel zuzurichten. Doch bevor die Schweine bei√üen, drohen sie in der Regel mit lautem Z√§hneklappern, dann sollte sich der Gegner zur√ľckziehen.
Ihren Namen Bisamschwein verdanken die Wei√übartpekaris dem moschus√§hnlichen K√∂rpergeruch. Er stammt von einem Sekret, das in einer r√ľckw√§rtigen Nabeldr√ľse produziert wird und an dem sich die Mitglieder einer Rotte olfaktorisch erkennen. Zwar sind Wei√übartpekaris in S√ľdamerika weit verbreitet, doch ihre Bestandszahlen sind in den letzten Generationen stetig geschrumpft. Deutschlandweit werden sie nur im Berliner Zoo gezeigt und vermehrt.

Foto: Carlos Frey
(12.10.2012, 13:58)
Regina Nieke :   @ J√∂rn Hegner: Bei meinem letzten Besuch Mitte Sept. war dort "der letzte" Malaienb√§r (wohl 0,1 "Maike") drin...Zur Zeit wird ja ein Gro√üteil der B√§renecke (von den Eis- und Braunb√§ren abgesehen) um- bzw. neugebaut
(12.10.2012, 12:39)
J√∂rn Hegner :   was ist jetzt eigentlich in den alten panda-gehege drin beim raubtierhaus ?
(12.10.2012, 12:11)
Zoo Berlin :   Lang ersehnter Kudunachwuchs im Berliner Zoo!

M√§nnliche Gro√üe Kudus geh√∂ren zu den eindrucksvollsten Antilopen Afrikas. Die B√∂cke tragen ein mehr als 1 m langes, 2¬Ĺ-fach gewundenes Geh√∂rn, das haupts√§chlich zum Imponieren gegen√ľber Geschlechtsgenossen und nur gelegentlich zum Ringen mit diesen eingesetzt wird. Als effektive Verteidigungswaffen taugen die Stirnanh√§nge allerdings weniger. So bleiben auch gro√üe Bullen dem Menschen gegen√ľber eher scheu.
Die Zucht der graubraunen, mehr als 200 kg schweren Tiere mit der feinwei√üen Streifenzeichnung lie√ü in den letzten Jahren im Berliner Zoo sehr zu w√ľnschen √ľbrig. Letztmals wuchs 2009 m√§nnlicher Nachwuchs heran. Und wie so oft bei vielen Zootieren freut man sich √ľber weiblichen Nachwuchs in der Regel mehr, da Weibchen meist langfristig in gr√∂√üerer Zahl gehalten werden k√∂nnen, ohne sich gegenseitig zu streiten.
Am 26. August dieses Jahres brachte die neunj√§hrige Kudukuh ¬ĄMasindi¬ď endlich wieder ein weibliches Kalb zur Welt, das bis zum heutigen Tage kerngesund heranw√§chst. W√§hrend der kleinste Gro√üe Kudu noch die ersten drei Lebenswochen vornehmlich gelagert hatte, um sich nur zum Trinken am Euter seiner Mutter zu erheben, folgt er nunmehr seinen Artgenossen tagt√§glich auf die afrikanische Savannenanlage. Die weitfl√§chige Gemeinschaftsanlage auf dem Erweiterungsgel√§nde jenseits des Landwehrkanals geh√∂rt sicher zu den sch√∂nsten Pl√§tzen im Zoologischen Garten. Die strukturierte Graslandschaft teilt sich die f√ľnfk√∂pfige Berliner Kuduherde um den Altbullen ¬ĄTsavo¬ď sowohl mit Bless- und Springb√∂cken als auch mit Strau√üen und Perlh√ľhnern. F√ľr Abwechslung im Leben der heranwachsenden Antilope ist insbesondere durch neun diesj√§hrige Strau√üenk√ľcken und einen jungen Belssbock allemal gesorgt.
Obgleich die Großen Kudus in ihrer Heimat noch nicht bedroht sind, werden die europäischen Bestände in einem Zuchtbuch erfasst, um den Austausch der Antilopen zwischen den zoologischen Einrichtungen zu erleichtern und die Art in Menschenobhut zu erhalten.

Foto: Carlos Frey
(10.10.2012, 09:50)
Zoo Berlin :   Alles f√ľr die Katz' - Zuchterfolg bei den Rostkatzen im Zoologischen Garten Berlin

Am 5. August 2012 kam ein Wurf bei den besonders schönen Rostkatzen (Prionailurus rubiginosus phillipsi) zur Welt - der erste in der 168 Jahre währenden Geschichte des Zoologischen Gartens Berlin.

Die zwei Nachzuchtkätzchen kommen ab jetzt immer wieder aus ihren Verstecken heraus und erkunden die Umgebung. Sie zeigen dabei die jungtiertypische Unbeholfenheit und spielen ausdauernd. Die Jungtiere sind weiblichen Geschlechts.

Rostkatzen sind zierliche kleine Beutegreifer, die des Nachts bevorzugt Kleinsäuger, Vögel, Eidechsen, Schlangen und Kerbtiere jagen. In der Natur ist die Rostkatze ein standorttreuer Bewohner des Trockenbusches und des trockenen Graslandes. Sie ist die kleinste auf der Erde existierende Wildkatzenart - mit nur 40 bis 50 Zentimetern Länge und einer Masse von 1,1 bis 1,6 Kilogramm.

Das graubraune Fell besitzt rostbraune Flecken, vier ebenfalls rostbraune L√§ngsstreifen ziehen sich √ľber den Nacken. Zum Schwanz hin werden die Flecken blasser. √úber die Lebensgewohnheiten ist so gut wie nichts bekannt. Zur Reviermarkierung sollen Kratzb√§ume dienen, die Tragzeit soll 68 Tage dauern. Der Bestand in der Natur ist wahrscheinlich gef√§hrdet.

Die Rostkatzen, die im S√ľden Indiens und auf der Insel Sri Lanka beheimatet sind, sind eine Rarit√§t allerersten Ranges. Diese h√ľbschen Kleinkatzen werden nur au√üerordentlich selten gehalten. Auf dem europ√§ischen Kontinent gibt es sie im Zoo Frankfurt am Main, im Tiergarten Blijdorp Rotterdam sowie im Katzenpark Nesles/Frankreich- allesamt Tiere der Unterart von der Insel. Das Internationale Zuchtbuch wird in Frankfurt gef√ľhrt. 2008 wurden in Berlin zwei weibliche Rostkatzen aus Frankfurt √ľbernommen, dazu kam 2010 ein Kater aus Rotterdam.

Foto: Carlos Frey
(02.10.2012, 16:36)
Zoo Berlin :   Mandrill-Nachwuchs im Tropenaffenhaus

Tiere aus dem Verwandtschaftskreis der S√§ugetiere werden von den meisten Menschen √ľberwiegend als sympathisch empfunden. So sucht man sich als Haustier in der Regel auch eher etwas "pelziges": ein Felltier eben. Doch farbenpr√§chtig ist eigentlich keines dieser Lebewesen. Die Ausnahmen findet man unter den Affen. In dieser Gruppe spielen visuell Signale eine herausragende Rolle. So verwundert es kaum, dass sich auch Menschen, die ja ihren stammesgeschichtlichen Ursprung in der Affenwelt haben, insbesondere die Gesichtspartie gerne mit Farben verzieren.

Der Mandrill, der schwerste Primat au√üerhalb Gruppe der Menschenaffen, hat dies nicht n√∂tig. Kr√§ftige Blau- und Rott√∂ne schm√ľcken sein Gesicht aber ebenso auch das Hinterteil. Ranghohe M√§nnchen sind besonders bunt. Zwar werden sie von den Weibchen ihres Harems deshalb nicht bevorzugt, doch haben die Gesichtsfarben eine Warnwirkung auf rangniedere M√§nnchen, die die Konfrontation mit dem farbenpr√§chtigsten Rivalen meiden.

Im Berliner Zoo ist das pr√§chtigste und dickste Affentier der 19j√§hrige "Albert", der folglich auch der Vater des am 28. August geborenen, j√ľngsten Mitgliedes der nunmehr sechsk√∂pfigen Affenhorde ist. Mutter des einzigen diesj√§hrigen Jungtieres ist die 14j√§hrige "Sandra", die ihren Z√∂gling zumeist sorgsam am K√∂rper tr√§gt. Langsam wagt das allerdings noch unbeholfene kleine M√§nnchen, namens "Aron", schon vorsichtige Alleing√§nge ? dies jedoch immer unter Beobachtung des Muttertieres, das √úbergriffe anderer Mandrills nicht toleriert.

Die sich im Dunkel des Urwaldes gerne am Boden fortbewegenden Primaten k√∂nnen aufgrund ihrer blaufurchigen Schnauze im Zwielicht einen d√§monenhaften Eindruck erwecken. Dies hat ihnen die wissenschaftliche Bezeichnung Mandrillus sphinx eingebracht. F√ľr einen D√§mon benimmt sich "Aron" noch ziemlich tollpatschig. Seinem Vater nimmt man die Rolle schon eher ab, wenn er seine 6 cm langen Eckz√§hne drohend zur Schau stellt, um seine Horde zu sch√ľtzen.

In ihrer zentralafrikanischen Heimat gilt die Affenart bereits seit vielen Jahren als gefährdet. Lebensraumzerstörung und Jagddruck lassen die Bestände allmählich schrumpfen. Auf europäischer Ebene wird die Zucht des Mandrills durch ein Erhaltungszuchtprogramm koordiniert, an dem sich der Berliner Zoo beteiligt.

Foto. Carlos Frey
(02.10.2012, 10:02)
Zoo Berlin :   Guanakogeburt im Sp√§tsommer

Eine aus z√ľchterischer Sicht bislang ungl√ľckliche Saison endet bei den Kleinkamelen auf der S√ľdamerikaanlage im Berliner Zoo nun doch noch mit einem ¬ĄHappyend¬ď. Ein am 8. September, also vor 5 Tagen, geborenes Guanako-Jungtier entwickelt sich vortrefflich und belebt die kleine Herde um Hengst ¬ĄAli¬ď. Zwei der drei Stuten hatten in diesem Jahr Fortpflanzungspech. Zun√§chst starb das Jungtier von ¬ĄHilda¬ď bereits am vierten Lebenstag an den Folgen einer Lungenentz√ľndung, dann hatte ¬ĄSchnute¬ď eine Totgeburt. Nur die f√ľnfj√§hrige ¬ĄHannah¬ď kommt durch das kleine Hengstfohlen nun zu Mutterfreuden.

Das j√ľngste Herdenmitglied begeistert durch sein neugieriges Wesen. Interessiert schnuppert es nicht nur an den Artverwandten, sondern auch an den ihm gelegentlich begegnenden Wasserschweinen und Pampashasen. So kommt Bewegung in die s√ľdamerikanische Gemeinschaft der Pampasbewohner im Zoo. Das Gewicht des kleinsten Berliner Kleinkamels betr√§gt derzeit gut 10 kg. Durch ihr dichtes, wollig-weiches Haarkleid wirken die Jungtiere dicker als sie tats√§chlich sind. Die ersten vier bis sechs Lebensmonate sind sie auf Muttermilch angewiesen, dann ern√§hren sie sich haupts√§chlich von Gr√§sern. Mit weichem Heu und Gr√ľnzeug besch√§ftigen sie sich bereits wenige Tage nach der Geburt, so gew√∂hnen sie sich schon fr√ľh St√ľck f√ľr St√ľck an die Verdauung der Pflanzenfasern.

Von den ehemals sch√§tzungsweise 50 Millionen Guanakos sind ¬Ė seit der Eroberung Amerikas durch die Spanier ¬Ė die Best√§nde auf etwa 600 Tausend Individuen geschrumpft. Dennoch gilt die Art derzeit nicht als gef√§hrdet. Schon weit vor unserer Zeitrechnung begann die Domestikation wildlebender Guanakos. So stammen von ihnen die h√§uslichen Lamas und Alpakas ab, die den Menschen der Anden seit jeher wertvolle Dienste leisten.

Foto: Carlos Frey

(19.09.2012, 08:38)
Michael Mettler :   @Matthias Schramm: Immer. Und vielleicht haben sie genau deshalb immer mal wieder Nachwuchs (keine St√∂rungen durch die allgegenw√§rtigen Nebelkr√§hen).
(13.09.2012, 21:54)
Matthias Schramm :   Sind die seltenen Flamingos immer in dieser eher etwas unvorteilhaften, kleinen Voliere untergebracht oder nur weil sie zur Zeit Jungtiere haben?
(13.09.2012, 19:51)
Zoo Berlin :   Zwei Geburten innerhalb von einer halben Stunde

H√§ufig gefragt in Kreuzwortr√§tseln wird nach dem (tibetanischen) Grunzochsen. Welche Kreatur sich dahinter verbirgt, kann man im Berliner Zoo erfahren. Mit zotteligem, langem, mehrschichtigem Fell ist der erfragte ¬ĄYak¬ď bestens an klimatische Bedingungen angepasst, die man vornehmlich in h√∂heren Lagen antrifft. K√§lte und Wind machen ihm wenig zu schaffen. Auch die Zitzen des kleinen Euters der K√ľhe sind k√ľrzer als bei unseren Hausrindern, damit sie bei eisigen Temperaturen keinen Schaden nehmen. Das k√∂nnte ein Problem f√ľr die kleinen K√§lber sein, die nach verh√§ltnism√§√üig kurzer Tragzeit geboren werden. Doch die Jungtiere kommen damit gut zurecht.
Im Berliner Zoo wurden unter den Augen der Zoobesucher, am 24. August dieses Jahres, innerhalb von nur einer halben Stunde gleich zwei K√§lber verschiedener M√ľtter geboren, die sich in den wenigen Tagen ihres kurzen Lebens bereits so gut entwickelt haben, dass man sie der Mitwelt vorstellen kann. Die zwei kleinen Weibchen sehen derzeit noch eher einem Pudel √§hnlich als einem erwachsenen Rind, was sie aber nicht unattraktiver macht.
Der Berliner Zoo ist deutschlandweit der einzige, der die hornlose Form des noch vor unserer Zeitrechnung domestizierten Hausyaks z√ľchtet. Typisch f√ľr Tiere, die √ľber viele Generationen in menschlicher Obhut gehalten werden, ist das Ph√§nomen variabler Fellfarben. So zeigen sich auch die Berliner Zoo-Yaks mit unterschiedlichen Scheckenmustern. Die Herde besteht aus ¬ĄFlocke¬ď, dem einzigen Bullen, den M√ľttern ¬ĄHilly¬ď und ¬ĄStella¬ď mit ihren diesj√§hrigen, noch namenlosen Kuhk√§lbern und dem rangh√∂chsten weiblichen Yak ¬ĄVera¬ď mit ihrem Jungtier vom letzten Jahr. Yak-Herden treten in der Regel geschlossen auf, Feinden lassen sie nur geringe Chancen. Auch Hausyaks sind meist noch sehr viel scheuer als heimische Hausrinder.
Die horntragende Wildform des Yaks geh√∂rt zu den bedrohten Tierarten der Erde. Seine letzten Vorkommen findet man in unwirtlichen Hochgebirgslagen zu F√ľ√üen der h√∂chsten Gipfel des Himalayas.

Foto: Carlos Frey
(07.09.2012, 14:32)
Niedersachse :   Da die Tropenb√§renanlagen umgebaut werden und Maika die letzte Malaienb√§rin im Zoo ist, hat man sie ins Raubtierhaus umgesiedelt. F√ľr sie sicherlich ein sehr gutes Los.
(07.09.2012, 12:19)
Regina Nieke :   @Steffen Purgander: Ich kann leider nur eine Frage beantworten: Ja, Dik Diks gibt es noch und haben auch ab und an Nachwuchs...Sie halten sich allerdings auch gerne "im Graben" an der Mauer auf :-)
(07.09.2012, 06:09)
Steffen Purgander :   Also war gestern im Zoo und wollte paar Sachen dazu schreiben, was sagen muss das wirklich alle Tiere gut zu sehen waren und jetzt nur paar Fragen: gibt es noch Dik Diks habe keine gesehen auf der Rappenantilopenanlage, der kleine adulte Giraffenbulle lebt der noch ? bei den Felsenpinguinen habe ich auch nur 4 Tiere gesehen, zwei gro√üe Kudus geht das auf die Dauer gut, das Vogelhaus scheint der absolute Hammer zu werden zumindestens was man so von au√üen sieht Bepflanzung erfolgt wohl auch schon, die Brahminenweihen zeigten sich auch sch√∂n mit cooler akustik, die jungtiere sowohl Spitzmaul als auch asiatischer Elefant waren sehr toll zur beobachten das gleiche konnte ich auch von den Gorillas( speziell Ivo einer der sch√∂nsten Gorilla M√§nnchen den ich bisher so gesehen habe ), Okapis sagen.
Die Bären waren alle nicht zu sehen da wurde voll gewerkerlt, wobei doch einen hatte ich doch gesehen und zwar ein Malaienbären im ehemals großen Panda Gehege( denke mal Notlösung? ).
(06.09.2012, 21:59)
Steffen Purgander :   Sch√∂n dank Leute,schade denn werde ich sie nie im etwas helleren sehen weil bis dahin schafe ich das leider nicht.
(03.09.2012, 21:43)
Ronny :   Wenn der Zoo √∂ffnet hat man noch 15min lang recht gutes Licht. Nach 30min ist es stockdunkel. Also am besten am Elefantentor bezahlen und schnell ins Nachttierhaus gehen.
(03.09.2012, 15:11)
Regina Nieke :   @ Steffen Purgander: Ein wenig kann ich schonmal beantworten: V√∂gel gibt es recht wenig zu sehen - im Vergleich zu "fr√ľher" (Eulen, Adler, Geier-Ecke ist vorhanden; ebenso die Fasanerie sowie die "kleineren" Ecken mit Flamingos, Andenkondor, begehbare Sumpfvogelanlage und begehbare Strandvogelanlage). Das neue Vogelhaus nimmt Formen an, aber rein kann man noch nicht und Besatz war zumindest vor 2 Wochen noch nicht vorhanden. Zu den Nachttieren: Ich hab es noch nicht ausprobiert, aber laut einem Bekannten soll kurz vor Schlie√üung des Zoos im Nachttierhaus das Licht angehen...Man wird allerdings wohl ziemlich schnell dort von den entsprechenden Tierpflegern auf die Schlie√üung des Zoos hingewiesen und rausgebeten... Zu Gorillas und Okapis kann ich aktuell leider nichts sagen, aber hier gibts ja noch mehr Berliner.
Ich gehe mal davon aus, dass demnächst dort ein Besuch ansteht, daher schonmal: Viel Spaß!!
(03.09.2012, 14:25)
Steffen Purgander :   Hallo Zoo Berlin G√§nger ich brauch mal Infos √ľber das Nachtierhaus, und zwar gibt es die M√∂glichkeit die Tiere au√üer der Dunkelheit zu sehen, wie siehts aus mit dem Vogelhaus und sieht man √ľberhaupt noch V√∂gel zwecks des Neubaus, sieht man die Gorilla`s auch noch drau√üen, was gibts neues von den Okapi`s
(03.09.2012, 13:25)
Jennifer Weilguni :   Ich w√ɬľrde sogar so weit gehen und sagen, da√ɬü gerade die "unspektakul√ɬ§ren" Tiere spektakul√ɬ§re Gehege bekommen sollten. Ein Panda f√ɬ§llt einem Besucher wohl ohnehin ins Auge.... und bleibt im Ged√ɬ§chtnis. Aber es gibt ja auch Tiere, an denen geht man sonst eherachtlos vorbei - es sei denn eine besondere Behausung hebt diese Tiere speziell hervor. Mit entsprechender Didaktik gew√ɬľrzt kann das auch weniger sensationellen Tieren und Tierarten dienlich sein.
(29.08.2012, 21:00)
Jonas Homburg :   Bez√ľgl. alle Tiere verdienen ein sch√∂nes Heim: na klar, das werden zweifelsohne alle so sehen, ich glaube √ľbrigens gar nicht, dass es unbedingt von der Tierart abh√§ngt, sondern auch von der Pr√§sentation, wie dem Besucher das ganze gef√§llt. Ich k√∂nnte mir zum Beispiel vorstellen, dass gewaltige Herden von asiat. Huftieren auf einer riesigen Anlage genauso eindrucksvoll f√ľr Besucher sein d√ľrften wie typische kleine Afrika-Anlagen mit Zebra, Strau√ü und vielleicht einer Antilopenart. Und in Berlin gibt es ja sogar mit Affen und Raubtieren beliebte Arten, f√ľr die es sich meineserachtes zu investieren lohnen w√ľrde.
(29.08.2012, 15:22)
Michael Mettler :   F√ľr den geplanten bzw. gew√ľnschten Anbau am Aquarium, der auch nicht gerade aus der Portokasse zu bezahlen und vermutlich sogar teurer als eine Panda-Anlage inkl. Besatz w√§re, war doch auch schon mal im Gespr√§ch, diesen √ľber ein Sponsoring bzw. durch eine Firmenpartnerschaft zu finanzieren. Vielleicht f√§nde sich f√ľr Pandas sogar noch eher ein Investor, immerhin sind sie f√ľr Werbezwecke bestimmt interessanter als Fische.
(29.08.2012, 13:04)
Zoo Berlin :   Mehr geht nicht: 5-facher Nachwuchs bei den Bongos im Berliner Zoo

In dieser Saison wurden s√§mtliche Weibchen der Berliner Herde der Bongo-Antilopen zu M√ľttern je eines Jungtieres. Am 17. M√§rz hatte die Kuh ¬ĄElly¬ď den Geburtsreigen eingeleitet. Es folgten die Jungtiere von ¬ĄEmily¬ď und ¬ĄBabsi¬ď im April. ¬ĄLilly¬ď brache im Juli ein Kalb zur Welt und am 4. August wurde dann auch ¬ĄSheila¬ď, das j√ľngste Herdenmitglied, Mutter. Vater ¬ĄShagari¬ď, der erst vorletztes Jahr aus dem franz√∂sischen Thoiry nach Berlin gewechselt war, hat damit hundertprozentig seine ¬ĄDeckpflichten¬ď erf√ľllt. Die zwei m√§nnlichen und drei weiblichen Nachwuchsantilopen sind nun gemeinsam mit ihren Eltern auf der Freianlage am ¬ĄErdhaus¬ď zu beobachten.
F√ľr die Zoobesucher ist der Kindersegen bei den Bongos eine Bereicherung, denn die Jungtiere besch√§ftigen sich spielerisch viel miteinander. Neugeborene K√§lber bleiben zun√§chst mit ihren M√ľttern im Verborgenen, bevor sie sich mit anderen Jungtieren zu Kindergruppen zusammenschlie√üen. Dem letztgeborenen Berliner Bongo merkt man aber noch an, dass es ruhebed√ľrftiger ist als seine Halbgeschwister.
Die afrikanischen Waldb√∂cke geh√∂ren nach wie vor zu den besonders bemerkenswerten Zootieren. Die scheu lebenden Wiederk√§uer aus den √§quatornahen Urw√§ldern des dritten Kontinents sind mit ihrem leuchtend rotbraunen Fell und der wei√üen Streifenzeichnung ausgesprochen attraktiv. Bei dieser Antilopenart tragen beide Geschlechter ein leierf√∂rmig gewundenes Geh√∂rn, das bis zu einem Meter lang werden kann. Nur die J√ľngsten besitzen noch keine Stirnwaffen.

Foto: Carlos Frey
(29.08.2012, 11:50)
Jennifer Weilguni :   @Andreas Schulze
Bis eine neue Anlage gebaut ist und die Leasingrate f√ɬľr ein Pandapaar zusammen kommt, w√ɬľrde es selbst mit der doppelten Besuchermenge in Berlin vielleicht schon knapp werden.

Übrigens sollte Tierhaltung in Zoos immer mit Niveau sein. Auch weniger spektakuläre Tiere haben schließlich ein Recht auf eine angemessene Unterbringung und eine besucherfreundliche Präsentation.
(29.08.2012, 10:16)
Andreas Schulze :   Ich war vor Kurzem in Beauval und habe die Panda-Anlage gesehen. Dagegen ist Wiens und war Berlins Anlage nichts. Wenn man diese unvergleichlichen Tiere halten m√∂chte, dann soll es auch mit Niveau sein.
Sicher mag das viel Geld kosten, aber wer die Besucherfl√ľsse in Beauval sieht, kann davon ausgehen, dass manches auch zur√ľck flie√üt.
Im letzten Jahr jedenfalls war dort zur gleichen Zeit höchstens halb so viel los!
(28.08.2012, 22:04)
Henry Merker :   Typisch Franzose ;-).
(28.08.2012, 18:47)
Liz Thieme :   Geburtsraten-Explosion im Erdhaus in diesem Jahr. Vorletztes Jahr kam ein Franzose zu den Bongos und begl√ľckte alle Weibchen - Ergebnis: 2,3 Jungtiere.
(28.08.2012, 17:44)
Zoo Berlin :   Neu und einzigartig in Deutschland: Brahminenweihen im Berliner Zoo!

Seit kurzem k√∂nnen die Besucher des Berliner Zoos eine selten in Europa gehaltene wundersch√∂ne Greifvogelart beobachten. Es handelt sich um den Brahminenweih, einen Verwandten des Milans mit besonders kontrastreicher Gefiederf√§rbung. Leuchtend wei√ü sind Kopf und Brust, rostrot der R√ľcken und die Fl√ľgeldecken und schwarz sind die √§u√üeren Handschwingen.
Die V√∂gel, deren nat√ľrliches Verbreitungsgebiet von Indien bis nach Australien reicht, haben mancherorts besondere Beziehungen zu den Mythen der Region. So liest man im Brahmanismus, der Wurzel des Hinduismus, ¬Ądaraus ward geboren der H√ľter der Welt, der goldene Vogel, der das Brahman hei√üt, von dessen (leuchtender) Kraft die Sonne brennt ¬Ö¬ď Ein Brahmane (Brahmin) ist im indischen Kastensystem ein Angeh√∂riger der obersten Kaste.
Spektakul√§rer geht es wohl kaum. In einer Voliere am Adlerfelsen sind nun gleich f√ľnf Brahminenweihen, die zwischen 2007 und 2009 in einer Zuchtstation auf den Philippinen schl√ľpften, gemeinsam untergebracht. Deutschlandweit findet man die Greife ansonsten in keinem anderen Zoo.
Brahminenweihen leben in weiten Teilen des Verbreitungsgebietes k√ľstengebunden. Ein Gro√üteil ihrer Nahrung besteht aus Aas und Abf√§llen der Fischerei. Dazu werden Insekten und kleinere Wirbeltiere erbeutet. Zwischen den Geschlechtern gibt es nur geringe Unterschiede, die Weibchen sind lediglich etwas gr√∂√üer als die M√§nnchen. Nach erfolgreicher Paarbalz werden meist in Baumnestern ein bis zwei Jungv√∂gel bis zum Ausfliegen herangezogen. Im Berliner Zoo muss sich jedoch zun√§chst erst ein Paar aus der Gruppe herauskristallisieren, die derzeit aus einem M√§nnchen und vier Weibchen besteht.

Foto: Carlos Frey
(27.08.2012, 09:25)
Sacha :   @Jolantha: Wo habe ich denn was von "weggenommen" geschrieben? Es ging darum, dass es wichtigere (im Sinne von Verbesserung der bestehenden Tierhaltung, so habe ich Deinen Einschub jedenfalls verstanden) Projekte in Berlin gibt. Und das meine ich auch im Fall Wien. Das heisst, man h√§tte die Anstrengung, Geld zu sammeln, schon damals (st√§rker) auf eben die Orangs und Eisb√§ren legen k√∂nnen. Die diesbez√ľglichen Missst√§nde waren bekannt, lange bevor der Tiergarten nur an Pandas denken konnte.
Und die "Adaption" war sicher nicht kostenlos. "S√ľndhaft teuer" ist so ohne Zahl eine ziemlich unbekannte Gr√∂sse. Wenn Du mir die Kosten f√ľr den Umbau in Wien und die Baukosten f√ľr eine heutige Neuanlage (z.B. Beauval) gegen√ľberstellst, dann weiss ich eher, was Du meinst. (Bei uns in der Schweiz ist eine Renovation √ľbrigens nicht selten teurer als ein kompletter Neubau)
Um grunds√§tzlichen Missverst√§ndnissen vorzubeugen: Pers√∂nlich sehe ich es absolut positiv, dass Wien zugegriffen hat (und g√∂nne den Wienern diese Attraktion von Herzen), als es politisch wie finanziell die Chance dazu hatte. St√∂ren tut mich nur, dass man dann anderen Zoos einen Strick dreht, wenn die das Gleiche machen w√ľrden (was im Fall von Berlin GEGENW√ĄRTIG leider wohl nur hypothetisch ist).

@MM: Wäre schön, wenn Du recht hättest;)
(23.08.2012, 01:22)
Jolantha Belik :   @Sacha: wie kommst Du blo√ü auf die Idee, dass man f√ľr die Pandas "wichtigen" Projekten Geld "weggenommen" h√§tte? Wien hat kein s√ľndhaft teures neues Haus gebaut, sondern ein bestehendes, leer stehendes Haus (das ehemalige Elefantenhaus) adaptiert. Das war damals noch m√∂glich, heute muss schon ein s√ľndhaft teures neues Haus nach den Vorgaben der Chinesen her, bevor man Pandas bekommt.
(22.08.2012, 23:17)
Michael Mettler :   @Henry Merker: Das k√∂nnte allerdings auch ein Schachzug sein, um potenzielle Sponsoren aufmerksam werden zu lassen ;-)
(22.08.2012, 19:38)
Ottmar M√ľller :   Letzte Woche habe ich ihn noch auf seiner Bank sitzen und Bambus fressen sehen.
Aber es hieß doch schon seit längerem, dass der Zoo ein neues Pandagehege bauen will.
(22.08.2012, 19:20)
Henry Merker :   @Michael Mettler:
Von seitens der Direktion wurde betont, dass es keine Bestrebungen geben werde, weitere Gro√üe Pandas nach Berlin zu holen, da die Kosten hierf√ľr einfach zu hoch seien.
(22.08.2012, 19:13)
Sacha :   @Jolantha Belik (und Jonas): Nun ja, wichtigere Projekte h√§tte es z.B. auch in Wien gegeben (Orangs, Eisb√§ren), trotzdem hat man es dort vorgezogen, ERST MAL Geld f√ľr Grosse Pandas auszugeben....
(Gilt √ľbrigens auch f√ľr Beauval und der dortigen Braunb√§r-Haltung oder f√ľr Atlanta bez√ľglich der ungen√ľgenden Anlage f√ľr seine Afrik. Elefanten).
(22.08.2012, 15:55)
Jonas Homburg :   Wirklich schade umd dieses Kulttier. Aber das ist eben die Natur. Das Berlin sich um neue Pandas bem√ľht, w√§re bei dem offenbar ja bald klaffenden Finanzloch sicher vertst√§ndlich.
Auch wenn ich die Ansicht teile, dass es sicher wichtiger wäre, den Leoparden oder den Affen neue Anlagen zu bauen.
(22.08.2012, 15:44)
Michael Mettler :   Da der Berliner Zoo - wie aus den Jahresberichten ersichtlich und dort immer wieder hervorgehoben - besucherm√§√üig √ľberwiegend von Touristen lebt, w√§re eine Weiterf√ľhrung der prestigetr√§chtigen Panda-Haltung zwar eine gro√üe Investition, aber vielleicht auch eine Art wirtschaftlicher Absicherung....? Deshalb w√ľrde es mich nicht wundern, wenn neue Anstrengungen unternommen w√ľrden.
(22.08.2012, 13:59)
Jolantha Belik :   R.I.P., Bao Bao! Bao Bao hatte ja jahrzehnte lang den gleichen Pfleger, Namen habe ich leider vergessen. Ist er schon in Pension? Wenn ja, seit wann?

@Sacha: Bevor im Berliner Zoo ein Verm√∂gen f√ľr neue Pandas ausgegeben wird (alleine das neue Geb√§ude w√ľrde ein kleines Verm√∂gen verschlingen), g√§be es sicherlich wichtigere Projekte.


(22.08.2012, 13:47)
Jennifer Weilguni :   Und wieder einmal verl√§sst ein absolutes Charaktertier die Zoob√ľhne. Wirklich schade! Ich bin auch froh, da√ü ich BaoBao noch pers√∂nlich in Belin erleben durfte.
(22.08.2012, 13:14)
Sacha :   Traurige Nachricht (wenn auch nicht unerwartet). Bin froh, dass ich ihn noch einige Male live erleben durfte.

Gr. Pandas sind einfach charismatische Tiere. Auch wenn es heute nur noch √ľber eine horrende Leihgeb√ľhr geht, so hoffe ich doch, dass man sie bald wieder in Berlin (oder sonstwo in Deutschland) sehen kann. M√ľsste doch m√∂glich sein, denen im Berliner Zoo ein besseres Gehege zu bauen. Und Sponsoren daf√ľr (und die Miete) d√ľrften sich wohl auch finden lassen, selbst im klammen Berlin.
(22.08.2012, 10:45)
Bj√∂rnN :   BaoBao ist heute morgen verstorben. Damit endet die Haltung des Gro√üen Pandas auf deutschem Boden.
(22.08.2012, 10:29)
Jolantha Belik :   Habe grade auf Facebook gelesen, dass Bao Bao seine Vorderbeine nimmer bewegen kann. Bao Bao ist einer der √ɬ§ltesten Pandas in menschlicher Obhut. K√ɬ∂nnte bitte wer von den Berlinern sich erkundigen, was los ist.
(21.08.2012, 15:47)
Zoo Berlin :   Elefantenbaby zeigt sich erstmals den Berliner Zoobesuchern

Seit vergangenem Sonntag war das Elefantenhaus f√ľr die Besucher
geschlossen. Nach der Geburt ihres vierten Jungtieres sollte sich "Pang
Pha", die Mutter des Minielefanten, zunächst in aller Ruhe um ihren
Z√∂gling k√ľmmern k√∂nnen.
Das neugeborene Elefantenmädchen, das bei seiner Geburt zwar weniger als
einen Meter hoch war aber bereits 160 kg wog, ist mittlerweile nun so
lebhaft, dass es bei schönem Wetter durchaus auch schon einmal ins Freie
gelassen werden darf. Aus diesem Grund wird es bereits heute Vormittag im Haus der Presse vorgestellt und kann anschließend auch von
den Zoobesuchern gesehen werden. Ob innen oder draußen wird im Folgenden
situationsbedingt entschieden. Sicher braucht das Jungtier zunächst immer
noch etwas mehr Ruhe als die erwachsenen Tiere der f√ľnfk√∂pfigen Herde
der Elefantenk√ľhe.
Der j√ľngste Berliner Elefant soll sp√§ter auf den thail√§ndischen
Mädchennamen "Anchali" hören. Mutter "Pang Pha" ist selbst noch eine
geb√ľrtige Thail√§nderin. Sie kam 1987 als Geschenk der
königlich-thailändischen Regierung im Alter von 6 Monaten in den
Berliner Zoo. "Anchalis" Vater ist der 18jährige Elefantenbulle "Victor",
der als notorischer Einzelgänger benachbart untergebracht ist. Er kann
aber zuweilen R√ľsselkontakt mit seinem Kind aufnehmen.

Foto: Carlos Frey
(16.08.2012, 09:10)
WolfDrei :   Daf√ľr nun heute um 11 Uhr die offizielle Vorstellung des Jungtieres im Elefantenhaus des Zoos: 98 cm, aber 160kg!!!Und stark dunkel behaart.
(15.08.2012, 18:40)
WolfDrei :   Danke f√ľr die Korrektur - bei dem "kompakten Geb√§ude" glaubte ich, die zuk√ľnftige Mutter vor mir zu haben.
(13.08.2012, 11:23)
Stefanie Fischer :   @ Bild von WolfDrei: Kommt das mir nur so vor oder ist der Elefant ein bisschen kurzbeinig?
(12.08.2012, 22:22)
Jan Jakobi :   Wolf Drei: Das ist gar nicht "Pang Pha", sondern "Iyothi".

Anbei ein Bild von "Pang Pha" von meinem Besuch am 28.07.2012.

Sch√∂n das es ein M√§dchen ist, "Victor" kann (fast) nur Kuhk√§lber, sozusagen das Gegenst√ľck zum Bullen "Naing Thein", welcher fast nur Bullen zeugt/e.


(12.08.2012, 21:01)
WolfDrei :   So sah sie vor 4 Tagen aus.
(12.08.2012, 19:55)
R√ľdiger :   Danke f√ľr die Neuigkeit Jolantha . Die Berliner Dickh√§uter z√ľchten sehr gut im Vergleich zu anderen Zoos. Bleibt zu hoffen. dass der Herpesvirus nicht wieder gewinntund das M√§dchen mal √§lter wird als ihr verstorbenen Geschwister.
(12.08.2012, 19:25)
Jolantha Belik :   Pang Pha hat heute Nacht (12.08.2012) ein M√§dchen zur Welt gebracht. Mama und T√∂chterchen sind wohlauf. Da hei√üt es jetzt ganz fest Daumen dr√ľcken, dass die Kleine gesund ist und auch gesund bleibt.
(12.08.2012, 18:40)
Zoo Berlin :   Vorstellung des neugeborenen Nashorns im Berliner Zoo

Nachdem zum Anfang der Woche im Nashornhaus Nachwuchs zur Welt kam, blieb das Haus vorerst f√ľr die Besucher gesperrt. Zun√§chst sollte sich das noch hornlose Minirhinozeros stressfrei an seine Mutter ¬ĄIne¬ď gew√∂hnen. Die Nashornkuh war vor 25 Jahren das vierte Spitzmaulnashorn, welches nach der Geburt im Berliner Zoo heranwuchs. Das am Montag geborene weibliche Jungtier ist nun ihre Numero 4. Durch die Zuchtroutine zeigt sich das Muttertier nicht √ľberm√§√üig aufgeregt und so kann das Jungtier nun ohne Sorge auch den Zoobesuchern vorgestellt werden. Bei Beunruhigung der wertvollen ¬ĄDickh√§uter¬ď m√ľsste das Haus gegebenenfalls kurzzeitig wieder geschlossen werden.
Einen Namen hatten die Tierpfleger f√ľr das J√ľngste auch schon bereit. ¬ĄAkili¬ď soll das Weibchen hei√üen, was in der Nationalsprache der Afrikaner aus den Heimatl√§ndern der Spitzmaulnash√∂rner so viel wie ¬Ąintelligent¬ď bedeutet. Durch Klugheit hervorgetan hatte sich das kleine Wesen bereits kurz nach seiner Geburt, als es unmittelbar nach den ersten Schritten das m√ľtterliche Ges√§uge aufsuchte, um erfolgreich zu trinken. So soll es weitergehen. Kleine Nash√∂rner geh√∂ren unumstritten zu den erstaunlichsten Tierkindern innerhalb der S√§ugetiere. Entfernt erinnern sie an niedliche Urzeitgestalten.
Der Berliner Zoo ist weltber√ľhmt f√ľr seine erfolgreiche Spitzmaulnashornzucht. Aus diesem Grund wird in Berlin auch das internationale Zuchtbuch f√ľr diese stark bedrohten afrikanischen Gro√ütiere gef√ľhrt. Dort entnimmt man, dass derzeit weltweit gut 300 Individuen in Menschenobhut gehalten werden. Intensive Schutzma√ünahmen hatten in den letzen Jahren dazu gef√ľhrt, dass sich auch die freilebenden Best√§nde langsam wieder erholten. Die Zahl der Tiere vermehrte sich von nur noch etwa zweieinhalb Tausend fast auf das Doppelte. Allerdings steigt die Zahl gewilderter Nash√∂rner derzeit wieder enorm. W√§hrend zum Jahrtausendwechsel in S√ľdafrika beispielsweise nur etwa 10 Nash√∂rner pro Jahr illegal geschossen wurden, sind es im Jahr 2012 schon jetzt mehr als 280. Davon handelt es sich zwar √ľberwiegend um die etwas h√§ufigeren Breitmaulnash√∂rner, doch auch das ist nicht beruhigend.
In der langen Geschichte des Berliner Zoos w√§chst nun das insgesamt 17. Spitzmaulnashorn wohlbeh√ľtet auf, doch im Verlauf eines Jahres wurden allein in S√ľdafrika etwa 20 Artgenossen durch Wilderei get√∂tet.

Foto: Carlos Frey
(10.08.2012, 14:00)
Liz Thieme :   Das Kleine ist ein Weibchen und hei√üt Akili.
(09.08.2012, 20:53)
R√ľdiger :   Toll das 19. Nash√∂rnchen ist jetzt da.
Vermutlich kann Kumi dieses Jahr auch noch niederkommen oder ?
(09.08.2012, 20:42)
Gudrun Bardowicks :   Der erneute Nachwuchs bei den Spitzmaulnash√∂rnern im Zoo Berlin ist sehr erfreulich.

Die Artnamen "Palmlieb" und "G√§nses√§ge" finde ich auch sehr am√ľsant. Vielleicht sollte der Autor der Liste mal ein Tierlexikon durchforschen. Vielleicht liegt die Schuld auch nur beim Schreiber der Liste und gar nicht beim Auftraggeber. Ein Fl√ľchtigkeitsfehler beim Schreiben ist auf jeden Fall der vermutliche Grund f√ľr diese k√∂stlichen Wortsch√∂pfungen.
(08.08.2012, 23:18)
Liz Thieme :   Juni

geboren
1 Brauner Kapuziner
7 Rotbunte Schweine
1 Barasingha
1 Sikahirsch
3 Damhirsche
1 Pudu
2 Waldrentiere
1 Gaur
2 Hirschziegenantilopen
1 Bezoarziege
2 Tahre

Geschl√ľpft
9 Blauhalsstrauße
7 Abdimstörche
3 Maguaristörche
1 Waldrapp
1 Mähnenibis
1 Andenflamingo
2 Jamesflamingos
2 Rosaflamingos
1 Gelbbrustpfeifgans
1 Rothalsgans
3 Brandgänse
4 Spießenten
13 Bahamaenten
3 Löffelenten
1 Chile- Pfeifente
7 Reiherenten
10 Moorenten
5 Peposakaenten
14 Kolbenenten
1 Gänsesäger
6 Brautenten
1 Schwarzkopfruderente
1 Argusfasan
1 Säbelschnäbler
1 Kaptriel
1 Schwarznackenfruchttaube


PS: Die Listen sind Direktzitate und die Orthographie der Urheber wurde damit ebenfalls √ľbernommen ;-)
(08.08.2012, 19:00)
Liz Thieme :   Mai

Geboren
1 ROTES RIESENK√ĄNGURUH
1 WEISSBORSTENG√úRTELTIER
4 MURMELTIERE
2 EUROP√ĄISCHE BIBER
1 GRAUMULL
3 GREVY-ZEBRAS
1 CHINESISCHER MUNTJAK
1 WALDRENTIER
1 SITATUNGA
3 HIRSCHZIEGENANTILOPEN
1 SIBIRISCHER STEINBOCK
1 KAMERUNSCHAF

Geschl√ľpft
1 KIWI
1 SCHWARZSTORCH
2 WALDRAPPE
1 COSCOROBASCHWAN
2 ROSTG√ĄNSE
5 BAHAMAENTEN
2 KOLBENENTEN
5 SCHWARZKOPFRUDERENTEN
1 PALAWAN- PFAUFASAN
1 ZITRONENSITTICH
5 BARTK√ĄUZE
1 DREIFARBENGLANZSTAR
(08.08.2012, 18:57)
Michael Gradowski :   @ Michael Mettler: Neben dem Palmlieb sind ja auch die Skatare und die G√§nses√§gen echte Seltenheiten, f√ľr die Artensammler unter uns: nix wie hin :-)
(08.08.2012, 18:55)
Liz Thieme :   Und zum Nachreichen folgen jetzt noch April bis Juni:

Geboren
1 Weißohrpinseläffchen
1 Nachtaffe
1 Springhase
8 Wasserschweine
1 Wurf Polarwölfe
1 Wurf Jaguare
1 Schmalstreifenmungo
2 Warzenschweine
2 Elenantilopen
2 Bongos
1 Wisent
1 Gaur
1 Litschi- Moorantilope
2 Persische Kropfgazellen
1 Sibirischer Steinbock
1 Vierhornschaf
1 Kamerunschaf

Geschl√ľpft
1 Kiwi
3 Kubapfeifgänse
8 Nilgänse
1 Gelbschnabelente
4 Schellenten
1 Brautente
1 Schopfkarakara
2 Graue Pfaufasane
(08.08.2012, 18:55)
Liz Thieme :   Ich habe nur grob dr√ľbergelesen und einfach √ľbernommen. Daher kannst du den Hinweis gerne der Online-Fachkraft des Zoos senden.

@Sacha, ich w√ľrde daraus schlie√üen, dass sie 4 Tiere einer Laticauda-Art erhalten haben und 6 Tiere einer Hydrophis-Art. Ich denke die Aipysurus-Gruppe kann man ausschlie√üen, aber sie steht nat√ľrlich auch zur Auswahl.
(08.08.2012, 18:46)
Michael Mettler :   @Liz: Ist der Palmlieb das Gegenst√ľck zum Palmdieb - pflanzt oder besch√ľtzt er Kokosn√ľsse statt sie zu knacken?

Sorry, der musste einfach sein :-)
(08.08.2012, 18:34)
Sacha :   Hmh, im Zoo Berlin wird also zwischen Natternplattschw√§nzen und Seeschlangen unterschieden. Oder hat es f√ľr das Wort "weitere" keinen Platz mehr gehabt und/oder die Kuratoren/Pfleger konnten die 6 Seeschlangen noch keiner Art zuordnen....?;)
(08.08.2012, 17:33)
WolfDrei :   Vielleicht ein Altersrekord: der Prinz-Alfred-Hirsch ist vestorben. Wohl 1992 geboren, geh√∂rte er zu den ersten Nachwuchstieren der kleinen Gruppe, die 1990 nach Mulhouse gelangt war. Hier eine Aufnahme vom Okt. 2011
(08.08.2012, 17:30)
Liz Thieme :   Der Zoo hat f√ľr Juli folgende Liste ver√∂ffentlicht:

Geburten
1 Rotes Riesenkänguruh
1 Seehund
1 Böhm-Zebra
1 Barasingha
1 Damhirsch
1 Milu
1 Dik- Dik
1 Nyala
1 Bongo
2 Hirschziegenantilopen

Schlupfe
20 Postboten
20 Bananenfalter
26 Pharaomantis
47 Krabbenspinnen
7 Brandungsbarsche
20 Gelbbauchunken
10 Rotbauchunken
8 Streifenbasilisken
8 Gr√ľne Leguane
10 Blaue Stachelleguane
2 Prachtreiher
8 Abdimstörche
2 Zwergflamingos
18 Fahlpfeifgänse
15 Witwenpfeifgänse
1 Brandgans
5 Bahamaenten
9 Löffelenten
3 Philippinen- Enten
1 Knäckente
17 Reihenenten
21 Moorenten
3 Peposakaente
2 Kolbenenten
1 Gänsesägen
1 Säbelschnäbler
3 Dreifarbenglanzstare

Durch Kauf oder Tausch
2 Feuerkorallen
1 Palmlieb
10 Rosenkäfer
5 Gottesanbeterinnen 150 Rotkopfsalmler
100 Ohrgitterwelse
10 Imitatorpanzerwelse 50 Skatare
5 Kardinalbarsche
1 Trompetenfisch
5 Augenfleck-Leierfische 1 Anglerfisch
20 Schlammspringer 20 Graskarpfen
6 Seeschlangen
4 Natternplattschwänze

Geschenk
3 Rotr√ľcken-Kirschflecksalmler
6 Gelbgebänderte Baumsteiger
10 Chinesische Rotbauchunken 9 Schreckliche Pfeilgiftfrösche
11 Gestreifte Blattsteiger
4 Feuersalamander

Eingestellt
1 Wollhalsstorch
1 Haubenlangur
(08.08.2012, 17:26)
WolfDrei :   Normalerweise kaum zu sehen - und nun ein weibliches Nachwuchstier: Pudunachwuchs (gut 7 Wochen alt)!Neben den schon hier genannten Geburten vielleicht noch erw√§hnenswert: 1 Grantzebra, 2 Nyalas, jetzt 4 Waldrene, 1 Milu, 1 Schlupf bei den Maguaris. Die Brahminenweihen sind jetzt in der Ausstellung w√§hrend das Nashornhaus noch geschlossen war.
(08.08.2012, 17:15)
WolfDrei :   Nach den Jamesflamingos noch ein Highlight: vor einer Woche sind zwei Zwergflamingos geschl√ľpft, zwei weitere Hennen sitzen noch - zumindest bei einer sah ich auch das Ei.
(08.08.2012, 17:08)
Zoo Berlin :   Keine Gefahr f√ľr zwei seltene K√§lbchen der Barasinghahirsche

Mit Hirschfleisch l√§sst sich manch leckeres Wildgericht zubereiten und so leben diese Tiere in freier Wildbahn oft in gro√üer Gefahr. Diese geht meist vom Menschen aus, doch der vom Aussterben bedrohte Barasinghahirsch, dessen Vorkommen in den unzug√§nglichen √úberschwemmungsgebieten Indiens und Nepals auf nur noch 3500-5000 Individuen gesch√§tzt wird, muss auch noch den Tiger f√ľrchten, zu dessen Lieblingsspeise er geh√∂rt.
Aus diesem Grund ist es zuweilen durchaus angenehmer, in einem Zoo heranzuwachsen. Deutschlandweit werden Barasinghas derzeit nur noch in Berlin vermehrt. So kann man sich √ľber zwei diesj√§hrige Jungtiere nat√ľrlich ordentlich freuen. Ein weibliches Jungtier, welches Ende April zur Welt kam, l√§uft bereits munter auf der Anlage umher, w√§hrend das am 30. Juli geborene M√§nnchen noch √ľberwiegend am Boden abliegt, sofern es nicht von seiner Mutter zum S√§ugen aufgesucht wird.
Auf einer √§u√üerst sch√∂nen Freianlage im Zentrum des Zoogel√§ndes ‒ in Nachbarschaft des historischen Giraffenhauses ‒ kann sich das Rudel der insgesamt sechs erwachsenen Barasinghas eigentlich stets sicher f√ľhlen. Der einzige m√§nnliche Hirsch muss nicht einmal mit Nebenbuhlern um seine f√ľnf K√ľhe k√§mpfen. Instinktiv bleiben die in ihrem leuchtend roten Sommerfell besonders auffallenden Wiederk√§uer aber auch im Zoo immer auf der Hut. Dies zeigt sich insbesondere, wenn die Zoobesucher allabendlich das Gel√§nde verlassen haben, dann wird die Umgebung intensiv beobachtet, um nach potentiellen Feinden Ausschau zu halten. Zweifelsfrei k√∂nnten die sprungkr√§ftigen Hirsche im Notfall auch ihre Freianlage verlassen, doch generell f√ľhlen sie sich in ihrem angestammten Revier am wohlsten.

Foto: Carlos Frey
(08.08.2012, 09:43)
Regina Nieke :   ... immer kurz bevor ich aus dem Netz rausmuss, entdecke ich noch was :-)
Spitzmaulnashorn Ine ist wieder Mama geworden! Folglich auch eine Antwort an Jan Jakobi :-) Ich war zwar gestern kurz im Berliner Zoo, aber nicht direkt bei Ine, sondern hatte sie nur von weiter weg gesehen. Da auch noch ohne Nachwuchs, der erst heute fr√ľh auf die Welt kam:
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article108491928/Nashornbaby-im-Berliner-Zoo-geboren.html
(06.08.2012, 15:05)
Zoo Berlin :   F√ľnf junge Bartk√§uze mit Riesenhunger

Die holarktischen Bartk√§uze beindrucken nicht nur durch ihre Gr√∂√üe ‒ ihre Fl√ľgelspannweite liegt bei 1,5 m. Auch ihr Appetit ist √§u√üerst beachtlich. Insbesondere heranwachsende Jungeulen sind nur schwer zu s√§ttigen. Ihr Schlupfgewicht von etwa 40 g haben sie bereits innerhalb der ersten zwei Nestwochen verzehnfacht. Bleibt Nachschub aus, kann es schon einmal vorkommen, dass ein schw√§chelndes Geschwisterchen verzehrt wird.
Im Berliner Zoo allerdings m√ľssen die am 18. Mai geschl√ľpften Eulenkinder nicht √ľberm√§√üig hungern, auch wenn ihre Bettelrufe zuweilen gegenteiliges vermuten lassen. In diesem Jahr ist der Bruterfolg besonders hoch, so wachsen derzeit gleich f√ľnf Eulenm√§dchen bei ihren Eltern heran. Das hei√üt alle Berliner Bartk√§uze verspeisen pro Tag gemeinsam 20-30 Futterm√§use, die zur bevorzugten Nahrung der Beutegreifer geh√∂ren. In ihrer skandinavischen Heimat beispielweise sind es Lemminge und andere W√ľhlm√§use, die den grauen Lauerj√§ger besonders f√ľrchten m√ľssen. Die Beute wird von den Eulen nicht nur mittels des scharfen Gesichtssinnes ersp√§ht, selbst unter einer geschlossenen Schneeschicht k√∂nnen die Nager mit Hilfe des feinen Geh√∂rs geortet werden. Nach lautlosem Sturzflug werden die Beutetiere anschlie√üen ergriffen und mit dem Schnabel get√∂tet.
Bartk√§uze verlassen das Nest bereits vier Wochen nach dem Schlupf, zu einem Zeitpunkt, an dem sie noch vollkommen flugunt√ľchtig sind. Mit Krallen und Schnabel erklimmen die bedunten ¬Ą√Ąstlinge¬ď sichere Sitzpositionen auf B√§umen und Str√§uchern, wo sie durch die Altv√∂gel versorgt werden. Das sich im Folgenden entwickelnde Gro√ügefieder erm√∂glicht ihnen zwei Wochen darauf erste kurze Flugman√∂ver. Fl√ľgge Bartk√§uze sind bereits altvogel√§hnlich, sie verraten sich jedoch noch durch viele Reste des Dunenkleides. Die vollst√§ndige Selbst√§ndigkeit erreichen die Jungv√∂gel im Alter von 5 Monaten.

Foto: Carlos Frey
(31.07.2012, 16:20)
Jan Jakobi :   Ich war gestern im Zoo Berlin.

Auf einer Außenanlage vom Nashornhaus I (am Löwentor) sah ich die Spitzmaulnashornkuh "Ine".

Ist sie trächtig?
F√ľr mich sah sie normal dick aus.

Ich habe hier schon ein paar mal gelesen das tr√§chtige Spitzmaulnashornk√ľhe vom Nashornhaus II ins Nashornhaus I umzogen.

Die hochtr√§chtige Elefantenkuh "Pang Pha" sonderte sich von den anderen Elefantenk√ľhen ab.
Das Kalb scheint in den nächsten Tag geboren zu werden.

@Henry Merker:
Als ich vor der Bullen-Anlage vor "Victor" stand, fand ich das er genauso groß ist wie "Hussein".

Ich zitiere dich, vom 1.02.2011:
"Gerade bei Victor ist der Abstand zwischen Publikum und Bulle etwa genauso groß wie in Hamburg."

Demnach h√§tte ich (eindeutig) erkennen k√∂nnen/m√ľssen das "Victor" viel gr√∂√üer ist als "Hussein".

Erst als "Victor" neben "Drumbo" stand, sah ich das er doch viel größer als "Hussein" ist.
(29.07.2012, 15:14)
Gerhard Joerres :   @Bj√∂rn
stimmt
(27.07.2012, 16:50)
Zoo Berlin :   Vier Murmeltierjungtiere ziehen auf die Freianlage

Gro√ü ist die Freude √ľber die Geburt von vier Alpenmurmeltieren, denn nach dem Tod des rangh√∂chsten Weibchens vor zwei Jahren war die kurze Zuchtphase der kleinen Murmeltierkolonie im Berliner Zoo zum Erliegen gekommen. Charakteristisch f√ľr das Alpenmurmeltier ist, dass sich nur das jeweils rangh√∂chste Weibchen einer Kolonie fortpflanzt.
Nach Abgabe der letzten Nachzuchten fielen im Herbst 2011 nur noch das vormals subdominate Weibchen ¬ĄSissi¬ď und die zwei m√§nnlichen Tiere ¬ĄAnton¬ď und ¬ĄFranzl¬ď in den gemeinsamen Winterschlaf. Nach ihrem Erwachen im April waren dann Ger√§usche aus ihrem √úberwinterungsquartier zu vernehmen, die auf Paarungsaktivit√§ten hindeuteten und bei einer Nestkontrolle konnten am 3. Mai dieses Jahres zum damaligen Zeitpunkt noch nackte und blinde Jungtiere entdeckt werden. Da die Tierpfleger nicht weiter st√∂ren wollten, blieb ihre Anzahl noch einige Tage unklar.
¬ĄAnton¬ď und ¬ĄFranzl¬ď zogen alsbald ins Freie, doch Mutter ¬ĄSissi¬ď blieb mit ihrem Nachwuchs noch im Schlafquartier. In der vierten Lebenswoche √∂ffneten die winzigen Murmeltiere ihre Augen und eineinhalb Monate nach der Geburt begannen sie mit ersten Ausflugsaktivit√§ten. Doch noch immer durften sie die sch√ľtzende Innenunterkunft nicht verlassen, denn die Gefahr, dass die tapsigen Nagetiere einem Habicht oder gar Fuchs auf der Freianlage zum Opfer gefallen w√§ren, war zu gro√ü.
Erst jetzt haben die vier Murmeltiere einen Grad der Gewandtheit erlangt, dass sie auf die Freianlage umziehen d√ľrfen. In einer Anlage am felsigen Gebirgspanorama sind die zwei Schwestern und Br√ľder gemeinsam mit dem Muttertier nun t√§glich zu beobachten. Wer von den Kleinen der Vater ist, l√§sst sich nicht sagen, da Murmeltiere sich sowohl mit dem Chef der Kolonie aber, wenn sich die Gelegenheit ergibt, auch mit seinem Stellvertreter verpaaren. Die komplette Familienzusammenf√ľhrung wird voraussichtlich auch erst in einer Woche stattfinden, solange m√ľssen ¬ĄAnton¬ď und ¬ĄFranzl¬ď, die auf einer Nachbaranlage untergebracht sind noch mit Ruf- und Geruchskontakten vorlieb nehmen.
Alpenmurmeltiere besiedeln seit dem Ende der letzten Eiszeit nur noch europ√§ische Gebirgsregionen oberhalb der geschlossenen Waldgrenze. Hier ern√§hren sich die w√§rmestressempfindlichen Erdh√∂rnchen von Kr√§utern und Bl√ľten. Nur das Anfressen eines dicken Fettpolsters erm√∂glicht ihnen das √úberleben der mehrere Monate dauernden Winterschlafperiode. W√§hrend sie im Berliner Zoo den Fuchs f√ľrchten m√ľssen, ist in den Alpen der Steinadler ihr gr√∂√üter Feind. Ihre Anwesenheit verraten sie dem Bergwanderer meist erst durch eine Serie von Warnschreien, die wie Vogelpfiffe klingen. Wenn sie einen Adler ersp√§hen, reicht ein einziger lauter Pfiff, der alle Kolonieanwohner in ihre Erdbaue treibt.
(27.07.2012, 15:27)
Bj√∂rnN :   Wenn man wissentlich Geschwister wieder und wieder z√ľchten l√§sst, deren Eltern und Gro√üeltern schon nahe verwandt waren, muss man sich √ľber die Folgen nicht wundern.
(25.07.2012, 15:47)
Silke Kollrich :   Muss es soetwas bei dem heutigen Wissensstand noch geben?
http://www.n-tv.de/panorama/Loewen-Baby-wird-eingeschlaefert-article6811261.html
(25.07.2012, 15:34)
Zoo Berlin :   Ein Traum in rosarot ¬Ė neue K√ľken in der Welthauptstadt der Flamingozucht

Berlin ist die einzige Stadt auf dem Erdball, in der alle Flamingoarten und ¬Ėunterarten bereits vermehrt werden konnten. Zoo und Tierpark haben sich in einer langen Reihe deutscher, europ√§ischer und weltweiter Erstzuchten gro√üe Ehren erworben. Aus den Erstzuchten wurden regelm√§√üig z√ľchtende Gruppen.
Das trifft auf den James- oder Kurzschnabelflamingo (Phoenicoparrus jamesi) zu, dessen Welterstzucht 1992 im Zoo Berlin gelang. Auch heute noch ist unsere Zuchtgruppe die einzige weltweit. Jamesflamingos sind Hochlandtiere aus den Anden S√ľdamerikas und kommen in Salzseen in √ľber 2.000 Metern H√∂he √ľber dem Meeresspiegel zusammen mit Andenflamingos vor. Alles, was wir heute √ľber die Art wissen, stammt aus Zoologischen G√§rten, besonders aus dem Zoo Berlin! Zwei Jungv√∂gel schl√ľpften im Juni 2012 im Abstand von einer Woche. Diese entwickeln sich bislang sehr gut. Sie sind mobil und bewegen sich durch die Kolonie, so wie es sich f√ľr Jungv√∂gel geh√∂rt. Im Alter von rund 80 Tagen werden sie fl√ľgge sein.
Flamingos sind mit ihrem leuchtend roten, rosafarbenen oder wei√üen Gefieder, den langen Beinen und dem langen Hals unverwechselbare V√∂gel. Die Kleinen sind mit ihrem Dunenkleid graue Federkn√§uel, deren Streckungswachstum noch bevorsteht. Der Unterschnabel der Altv√∂gel ist wesentlich gr√∂√üer als der Oberschnabel und zu einem Seihapparat umgebildet. Das hat der Gruppe den Namen ¬ĄVerkehrtschn√§bler¬ď (Phoenicopteridae) eingebracht. Jungv√∂gel werden von den Alten durch eine Kropfmilch versorgt.
Flamingos bauen kegelf√∂rmige Nester im Schlamm, in das von den Paaren nur ein einziges Ei gelegt wird. So erging es einem Paar Rosaflamingos (Phoenicopterus ruber roseus). Ihr Ei wurde aus Sorge vor zerst√∂rerischen Nebelkr√§hen von den Tierpflegern eingesammelt und k√ľnstlich im Brutapparat bebr√ľtet. Die Eltern bebr√ľteten fortan ein Gipsei. Der nach 28 Tagen Brutzeit geschl√ľpfte Jungvogel schlie√ülich wurde wieder den Alttieren untergeschoben. Damit w√§chst erstmals seit 20 Jahren Unterbrechung endlich wieder ein Rosaflamingo heran. Diese mit bis zu 1,50 Metern gr√∂√üte Art der Flammenv√∂gel ist auch am Mittelmeer heimisch.

Foto: Carlos Frey
(23.07.2012, 14:25)
WolfDrei :   Oh je - A wie Antwort
(17.07.2012, 08:24)
WolfDrei :   F bedeutet Frage, G Antwort - vom "Chef".
(17.07.2012, 08:23)
WolfDrei :   @Jan Beensen: als Antwort: Takin 1 von diesem Jahr (seit ca 1 Woche erschienen)
(17.07.2012, 08:20)
Jan Beensen :   Steht schon ein Er√∂ffnungstermin f√ľr das neue Vogelhaus fest?
Wie weit ist der Bau?
Was fehlt noch?
(16.07.2012, 23:41)
Zoo Berlin :   Benehmen wie ein Schwein ausdr√ľcklich erw√ľnscht ¬Ė Ferkel beim Rotbunten Schwein im Tierkinderzoo des Zoologischen Gartens

Im Tierkinderzoo k√∂nnen jetzt sieben Ferkel zusammen mit der Muttersau beobachtet werden. Die drei m√§nnlichen und vier weiblichen Jungtiere wurden am 19. Juni 2012 geboren, nachdem die Sau vorher merklich dick und rund war. Unsere Hausschweine (Sus scrofa forma domestica) sind Rotbunte Husumer Schweine - eine Rasse aus Schleswig-Holstein, die zum Formenkreis der Deutschen Sattelschweine geh√∂rt. Merkmale sind die rot-wei√ü-rote Zweifarbigkeit, der wei√üe Sattel und die H√§ngeohren. Unsere Tiere stammen aus Gelsenkirchen und sind jetzt etwas √ľber drei Jahre alt. Der Zuchteber ist im Gehege nebenan zu sehen.
Schweine sind Allesfresser, manche Backenz√§hne sind scharf, andere stumpfh√∂ckerig. Die Nase ist zu einem beweglichen R√ľssel verl√§ngert, mit dem der Boden nach Fressbarem durchw√ľhlt wird. Die Tragezeit betr√§gt drei Monate, drei Wochen und drei Tage.
Die st√§rksten Ferkel saugen ihre Muttermilch an den ergiebigen Zitzen in der Mitte der Milchleiste der dicken Bache. Diese Zitzen werden gegen√ľber den anderen verteidigt. Die Schw√§cheren m√ľssen sich mit den weniger ergiebigen Zitzen zufrieden geben.
Die Haustierwerdung des Schweines aus dem Wildschwein (Sus scrofa) begann schon vor √ľber 9.000 Jahren in Osteuropa, im Mittelmeergebiet sowie in S√ľdostasien. Das Schwein hat fast ausschlie√ülich als Fleischlieferant seine Bedeutung. Es deckt rund ein Zehntel der Eiwei√üversorgung der Weltbev√∂lkerung. Noch bis vor rund 150 Jahren trieb man die Hausschweine zur Eichelmast in den Wald.
Nicht nur viele Wildtiere sind heute bedroht ¬Ė dieses Schicksal ereilt heute auch viele Haustiere, vor allem alte Rassen, wenn sich die Nachfrage √§ndert. Da der m√ľndige Konsument heute vor allem fettarmes Fleisch kaufen m√∂chte, hat das Rotbunte Schwein schlechte Karten. Au√üerdem w√§chst es f√ľr die heutige Massenproduktion zu langsam.
Trotz der Bedrohungen gibt es heute noch eine ungeheure und nur schwer zu √ľberblickende Rassenvielfalt. Weitere Rassen, wie Mangaliza-Schweine oder Schw√§bisch-H√§llische Hausschweine, gibt es zum Vergleich im Tierpark zu bestaunen.

Foto: Carlos Frey
(10.07.2012, 14:35)
Zoo Berlin :   Eine Menge Fu√üg√§nger unterwegs ¬Ė Brut und Aufzucht beim S√ľdafrikanischen Blauhalsstrau√ü im Zoologischen Garten Berlin

Zwischen dem 24. und 27. Juni 2012 schl√ľpften in Naturbrut S√ľdafrikanische Blauhalsstrau√üe (Struthio camelus australis) im Zoologischen Garten Berlin. Die neun K√ľken umfassende Schar der kleinen Nestfl√ľchter wird vornehmlich vom Strau√üenhahn gef√ľhrt. Er war es auch, der die meiste Zeit der sechs Wochen w√§hrenden Brutdauer auf den Eiern sa√ü. Ab und an wechselte er sich mit seiner Lieblingshenne ab. Neben dieser Haupthenne hat das imposante M√§nnchen auch noch Nebenhennen.
Wenn gen√ľgend Kleine in der Nestmulde geschl√ľpft sind, dann verl√§sst der Strau√üenhahn die restlichen Eier und stellt die Brut ein. Um sich aus den Eischalen zu befreien, besitzen Vogelk√ľken f√ľr gew√∂hnlich einen Eizahn auf dem Schnabel. Ausgerechnet aber das Strau√üenjunge, dass die dickste Eischale durchbrechen muss, hat keinen! Die ersten Wochen haben die kleinen ein hellbraunes Dunenkleid. Kleine Strau√üe wachsen aber sehr schnell und mausern sich mit drei Monaten in das Jugendkleid.
Strau√üe bewohnen in lockeren Verb√§nden die Steppen, W√ľsten und Halbw√ľsten S√ľd- und Ostafrikas. Sie nomadisieren und haben kein festes Territorium. Zoo und Tierpark Berlin halten die Unterart aus S√ľdafrika, die sich durch einen blaugrauen bis bl√§ulichen Hals auszeichnet. Um die Freude komplett zu machen, k√∂nnen auch im Tierpark drei Kleine bestaunt werden. M√§nnliche Strau√üe haben Schwanzfedern mit wei√üen Abschnitten, die f√§cherartig aufgestellt werden, wenn das Tier um die Weibchen wirbt.
Strauße sind mit einer Höhe bis zu 2,80 Meter die größten heute lebenden Vögel auf der Erde und nicht mehr flugfähig, stammen aber von fliegenden Vorfahren ab. Es fehlt ihnen wie den verwandten anderen Laufvögeln der Brustbeinkamm, an dem die Flugmuskulatur ansetzt. Zum Rennen hat der Strauß kräftige Beine, mit denen er sich auch wirkungsvoll verteidigen kann. Er läuft auf den Spitzen von nur noch zwei Zehen und kann bei der Flucht die Geschwindigkeit eines Rennpferdes erreichen.

Foto: Carlos Frey
(03.07.2012, 16:08)
Regina Nieke :   @ Michael Gradowski: "Schande √ľber mich" bezog sich darauf, weil ich im √§u√üersten S√ľdosten von (West)-Berlin wohne und CB eigentlich nicht wirklich weit weg ist... Echt? Bei uns im Aquarium gibts jetzt auch Winkerkrabben? Die hab ich letzten Winter hier im Sealife (Sonderausstellung) gesehen. Da mich im Berliner Aquarium in erster Linie die Reptilien interessieren, hab ich daf√ľr keine Jahreskarte... sollte aber wohl mal wieder hin?! Ach, mit Stabheuschrecken die "w√∂rtlich herumlaufen" :-) h√§tte ich kein so gro√ües Problem. Da hatte ich vor Jahren mal eine auf dem Arm (Aktionstag im Zoo Leipzig), f√ľhlt sich lustig an mit den Widerhaken an den Beinen. Jegliche Spinnenarten oder auch K√§fer seh ich mir aber ausschlie√ülich hinter Glas an :-) :-)
(26.06.2012, 06:14)
WolfDrei :   ...und Nr. 2! Desweiteren "sitzt" ein Andenflamingo.
(25.06.2012, 18:51)
WolfDrei :   Heute im Zoo: Jamesflamingonachwuchs Nr.1
(25.06.2012, 18:49)
Michael Gradowski :   @Regina Nieke: Wie gesagt mu√ü ich die "Krabbelbiester" auch nicht st√§ndig um mich haben. Zum Beobachten im Zoo machen sie schon was her. Hab im Berliner Zooaquarium jetzt auch zum 1.Mal Winkerkrabben in echt gesehen. Sehr beeindruckend. Sowas w√ľnsche ich mir √∂fter, also auch in anderen Einrichtungen. Gibt ja genug seltsames Zeugs. Wobei man ja schon sagen mu√ü, die Vogelspinnen und Stab-/Gespenstheuschrecken laufen einem ja fast in jedem Zoo √ľber den Weg (Gottseidank nicht w√∂rtlich gesehen!).

Und was soll das hei√üen: "Schande √ľber mich"? Soll ich dir ein Geheimnis verraten? Achtung, hier kommts: Ich war noch NIE im Tierpark Cottbus. Also Schande √ľber MICH! :-)
(25.06.2012, 16:57)
Regina Nieke :   @ Michael Gradowski: Zu deiner "Meinungsumfrage" bzgl. Wirbelloser: Ich bin jetzt auch kein sooo gro√üer Fan von dieser Art, aber warum nicht? Du hast schon Recht: "Gruselfaktor" gerade bei Kindern kommt an und Platz ist in der kleinsten H√ľtte :-) War am Samstag seit 2 Jahren (Schande √ľber mich!!) mal wieder im Tierpark Cottbus, da gibt es jetzt auch so einige K√§sten im Raubtierhaus (2 Vogelspinnenarten, Rosenk√§fer, Stabheuschrecken etc.) Dort stand vorher gar nichts und so ist der Platz zwischen zwei Raubtierk√§figen sinnvoll gentuzt....
(25.06.2012, 10:16)
Zoo Berlin :   Ein Nutztier f√ľr die edlen Momente im Leben ¬Ė von der Raupe zum Schmetterling beim Seidenspinner im Zoo-Aquarium Berlin

Der Seidenspinner (Bombyx mori) ist ein mittelgro√üer Schmetterling mit einem dicken Leib. Seine Fl√ľgel sind cremefarben, wobei einige dunkle Querb√§nderungen verlaufen. Die Vorderfl√ľgel des Seidenspinners sind nahe der Spitze am Au√üenrand eingekerbt. Die Weibchen haben am Ende ihres Hinterleibs zwei ausst√ľlpbare Duftdr√ľsen. Sie sondern den Lockstoff Bombykol ab, auf den die M√§nnchen fliegen: Sie reagieren auf unvorstellbar niedrige Konzentrationen. Die F√ľhler der M√§nnchen sind gef√§chert: Hier befinden sich die Sinneszellen, die auf den chemischen Botenstoff reagieren.
Nach der Verpaarung legt das Weibchen etwa 300 bis 500 Eier auf die Bl√§tter des Maulbeerbaumes ab. Diesen entschl√ľpfen die anf√§nglich schwarzen und danach dann grauwei√üen Raupen. Schmetterlinge sind Insekten, die eine vollst√§ndige Umwandlung durchmachen, d.h. es gibt Larven, die ganz anders aussehen als die Erwachsenen. Die Larven nennt man Raupen ¬Ė unsere sind beinahe sieben Zentimeter lang! Diese stellen ein Fressstadium dar. Die Seidenraupen verzehren vor allem die Bl√§tter des Maulbeerbaumes (Gattung Morus).
Der Grund der Nutzung des Seidenspinners ist die Seide, die aus dem Verpuppungsgespinst gewonnen wird. Der Kokon besteht nur aus einem einzigen aufgewickelten Eiwei√üfaden. Dieser kann √ľber 1000 Meter lang werden! Davon kann aber meist nur die H√§lfte verwendet und weiterverarbeitet werden, so dass Seide ein teures Naturprodukt bleibt.
Das erkannten schon die alten Chinesen, die ihn seit √ľber 5000 Jahren planm√§√üig z√ľchten und den Seidenspinner zum Haustier machten. Erst im 10. Jahrhundert gelangte Seidenraupenkultur nach Spanien, Sizilien und Italien. Bei uns in Mitteleuropa konnte sich die Seidenraupenkultur nicht so recht etablieren, weil hierzulande die Maulbeerb√§ume nur schlecht wachsen.

Foto: Carlos Frey
(25.06.2012, 08:40)
Michael Mettler :   Ehrlich gesagt habe ich schon √∂fter Pfeilschw√§nze in Aquarien auf dem R√ľcken liegen sehen und mir nie gro√üe Gedanken um die Gr√ľnde gemacht... Von echten Krebstieren her ist mir bekannt, dass der Gleichgewichts- bzw. Orientierungssinn bei frisch geh√§uteten Tieren vor√ľbergehend nicht funktionieren soll. Aber ob das auch f√ľr Pfeilschw√§nze gilt...?
(24.06.2012, 20:06)
WolfDrei :   laut Wikipedia:"Normalerweise leben Pfeilschwanzkrebse auf dem Boden, k√∂nnen aber auch (mit der Bauchseite nach oben) schwimmen." Auch k√∂nnte ich mir vorstellen, da√ü in einem feindlosen Becken √ľber die Beinscheren/Cheliceren in dieser Position Nahrungspartikel leichter in Richtung Mund transportiert werden k√∂nnen.
(24.06.2012, 18:27)
Henry Merker :   @Michael Gradowski:
Leider kann ich dir nicht sagen, ob es normal ist, wenn Pfeilschwanzkrebse auf dem R√ľcken liegen; wobei ich dies im Zoo Aquarium auch schon gesehen habe. Allerdings ist zu lesen, dass die R√ľckplatten der Pfeilschwanzkrebse "gegeneinander beweglich" seien. Dies w√ľrde also bedeuten, dass sie sich auch dann noch vorw√§rts bewegen k√∂nnten, wenn sie auf dem R√ľcken liegen. Stimmt dies, so denke ich mal, dass das nicht so wild ist mit dem auf dem R√ľcken liegen - denn dann k√∂nnen sie sich auch wieder umdrehen. Vielleicht ist dies ja auch eine √úberlebenstrategie....
(24.06.2012, 16:47)
Michael Gradowski :   Will ja hier nicht rumnerven, aber kann mir niemand die Frage zwecks der Pfeilschwanzkrebse beantworten oder wollt ihr mich wirklich dumm sterben lassen? Und was haltet ihr von meimem Vorschlag mit den Wirbellosen?
(24.06.2012, 14:18)
Michael Gradowski :   @Liz Thieme: Das mit dem Trauma wegen der Hintern hab ich auch als Scherz gemeint. Ich find halt solche Pr√§sentationen nicht gut, die NUR den Besucher erfreuen oder erschaudern lassen (je nachdem, wie mans sieht) sollen. Ob das nun artgerechte Haltung ist, dar√ľber l√§√üt sich streiten. Und mir ist es da egal, ob es sich um einen Affen oder eine Spinne handelt. Ich glaube, ich bin da sehr realistisch. Ist ja auch nur meine Meinung. Manchen gef√§llts halt, mir jedenfalls nicht.
(20.06.2012, 13:20)
Liz Thieme :   Ich fand die Spinnenbank toll :) Habe einige Zeit davor gesessen. Und die Spinne erkennt eh nicht was es da vor sich hat. Es wird einfach nur dunkel f√ľr sie. Also mal realistisch bleiben.
(19.06.2012, 17:37)
Michael Gradowski :   @Regina Nieke: Meinte optisch flauschig. Anfassen ging nicht, er sa√ü oben auf dem Baum und putzte sein Gefieder.

@Stefanie Fischer: Danke f√ľr die Erkl√§rung, macht nat√ľrlich Sinn, da√ü mit den Temperaturen hatte ich gar nicht bedacht.

Fast h√§tte ich meinen neuen Freund vergessen zu erw√§hnen: den Palmendieb. Den find ich toll. Eigentlich hab ich¬īs ja nicht so mit den ganzen Krabbeltierchen, wenn sich die M√∂glichkeit aber bietet, schaue ich sie mir ganz gerne mal an. Ist doch schon eine interessante Tiergruppe die Insekten, Spinnentiere u.√§. Solange sie nicht in meinem Wohnzimmer rumtanzen :-).
Wie schon gesagt, bedaure ich (trotz meiner kleinen Phobie) das man sowas in sehr wenigen Einrichtungen zu sehen bekommt. F√ľr mich ist es schon ein tolles Erlebnis diese "Monster" wie Palmendieb oder auch im Aquarium die Seespinnen mal aus n√§chster N√§he zu sehen.
Schon einige Jahre spukt mir da eine Idee f√ľr den Tierpark im Kopf herum: ein Schmetterlingshaus wo an den Wegseiten Vitrinen mit anderen Spinnen-/Insektenarten stehen. Vielleicht k√∂nnten auch andere Tiere frei gehalten werden; V√∂gel w√§ren sicher etwas problematisch, vielleicht Enten oder kleine S√§uger, keine Ahnung. Bei der F√ľlle von Arten die es gibt, br√§uchte man auch keine Angst vor Artendopplung zu haben. Vor der Halle vielleicht eine Wiese f√ľr heimische Arten. Wenn so eine Halle zu kostspielig w√§re, w√ľrde es auch ein Pavillion wie fr√ľher im Kinderzoo tun. Das Gute an den kleinen Biestern ist ja, da√ü sie mit Ausnahme der staatenbildenden Insekten wenig Platz beanpruchen. Damit meine ich jetzt nicht Glaskasten, Erde und Vogelspinne rein, fertig! ein bischen Komfort darfs schon sein. Fand es darum auch schade, da√ü Leipzig wohl jetzt auf ein Insektarium verzichtet. Ich w√ľrde mich freuen, wenn sich mehr Zoos um die Haltung der kleinen aber sehr interessanten Gesch√∂pfe bem√ľhen. Kann mir auch vorstellen, da√ü das Besucherattraktionen werden k√∂nnen, wegen Gruselfeeling und so. Mich w√ľrde interessieren was die Forumler davon halten.

Zum Schlu√ü noch eine Frage: Die Pfeilschwanzkrebse lagen am Grund ihres Aquariums auf dem R√ľcken und r√ľhrten sich nicht ein bischen. Ist das normal?
(19.06.2012, 15:59)
Zoo Berlin :   Wertvoller Nachwuchs bei den Kiwis des Berliner Zoo

F√ľr die Berliner Kiwis ist das Jahr 2012 ein ganz besonderes. Zwei Aufzuchtserfolge in dieser Brutsaison komplettierten das Dutzend der √ľber die Jahre im Berliner Zoo geschl√ľpften Jungkiwis. Noch viel wichtiger aber ist der Umstand, dass es sich bei dem erstgeschl√ľpften Vogel dieser Saison um ein Weibchen handelt; denn in den letzten Jahren wurden stets nur m√§nnliche Kiwis erbr√ľtet. So lebten neben dem einzigen Zuchtweibchen im Berliner Bestand zum Jahreswechsel lediglich noch sechs M√§nnchen. Auch wenn der zweite Jungvogel dieses Jahres wiederum m√§nnlich ist, so ist es um die z√ľchterische Zukunft der Kiwis au√üerhalb ihrer neuseel√§ndischen Heimat in Berlin nun sehr viel besser bestellt.
Deutschlandweit werden Kiwis nur noch im Frankfurter Zoo sowie im Vogelpark Walsrode gehalten. Bemerkenswert ist die Berliner Methode bei der schwierigen Zucht: Hier l√§sst man das Ei die vollst√§ndige, etwa drei monatige Brutzeit beim Vater und auch nach dem Schlupf bleibt der Jungvogel noch etwa eine Woche lang in der Obhut des Altvogels. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass das vom Vater gehuderte Kiwik√ľken sich in seinen ersten Lebenstagen besser entwickelt, wenn es nicht auf sich alleingestellt ist. Kiwis galten lange als radikale Nestfl√ľchter, die in Anwesenheit des Vaters eher Schaden nehmen k√∂nnen. Erst wenn der Jungvogel eigenst√§ndig auf Nahrungssuche nach Regenw√ľrmern und Insekten geht, bekommt er auch in Berlin seinen eigenen Schlafplatz.
Kiwis sind die kleinsten flugunf√§higen Laufv√∂gel. Ihre gro√üen Verwandten sind Kasuare und Strau√üe. Als Wappenv√∂gel des Inselstates sind sie nur in Neuseeland beheimatet. Durch eingeschleppte Raubtiere, die vor allem die Eier erbeuten, wurden die Best√§nde aller insgesamt f√ľnf Kiwiarten dramatisch reduziert. Strengste Schutzma√ünahmen verhinderten nur mancherorts die Ausrottung der nachtaktiven Bodenv√∂gel.
Nur in wenigen Zoologischen Einrichtungen au√üerhalb Neuseelands wird wie im Berliner Zoo der N√∂rdliche Streifenkiwi gepflegt. Das nordamerikanische und europ√§ische Zuchtbuch f√ľr die Art wird vom Smithsonian National Zoological Park (Washington, USA) gef√ľhrt. Die Zucht des Kiwis muss √§u√üerst sorgf√§ltig gemanagt werden, da es langfristig nicht mehr m√∂glich sein wird, Kiwis aus Neuseeland zu importieren.

Foto: Carlos Frey
(19.06.2012, 15:29)
Stefanie Fischer :   Die Frage bez√ľglich der Unterbringung der Kiwis habe ich letzten Herbst auch dem Tierpfleger des Vogelhauses gestellt. Er erkl√§rte es so, dass es f√ľr Kiwis im konventionellen Nachttierhaus zu warm ist. F√ľr gew√∂hnlich leben in Nachttierh√§usern tropische Tierarten, sodass meist Temperaturen von gut 25¬įC vorherrschen. Kiwis dagegen kommen ja aus den gem√§√üigten Gebieten Neuseelandes, dort wird es selten w√§rmer als 25¬įC.

In neuseeländischen Zoos sind die Kiwis auch immer? in extra Häusern untergebracht. Deswegen hat man sich in Berlin entschieden die Tiere lieber in der Fasanerie unterzubringen. Bei meinem Besuch waren sie gleich garnicht ausgeschildert, damit die Besucher nicht unnötig enttäuscht werden.
(19.06.2012, 15:22)
Regina Nieke :   @ Michael Gradowski: Hab gestern an Dich gedacht, bei dieser Hitze hier :-( Hast Du den Junior Kondor gestreichelt ("flauschig") oder meinst Du nur optisch? Ich hab mich letzten Freitag nicht mehr getraut ihn - oder besser "sie" - anzufassen... vor 2 Monaten hab ich das noch getan... Man musste allerdings damals schon aufpassen.Sie hat nach ALLEM geschnappt, au√üer nach den Fingern.Hei√üt: Armbanduhren und Armb√§nder waren sehr gef√§hrdet! :-)
(19.06.2012, 15:15)
Michael Gradowski :   So, mal ein kleiner R√ľckblick auf meinen Besuch von gestern.

Bei den Temperaturen war klar, da√ü sich viele Arten verstecken bzw. √§u√üerst tr√§ge daherkommen. Nach den Elefanten, H√ľhner-Tauben-Haus (ich find das irgendwie niedlich) ab zum Nagerfelsen. Fehlanzeige nix zu sehen, schade. Menschen-Tieraffen: Die Gorillaanlage find ich immernoch toll, die Bewohner verbrachten ihre Zeit auch lieber im Schatten. Das Affenhaus gef√§llt mir irgendwie √ľberhaupt nicht. Kann nicht mal wirklich sagen, was mich so st√∂rt. Tolle Arten, aber irgendwie keine sch√∂ne Unterbringung (meine Meinung!).

Weiter zum Raubtierhaus. Siehe Affenhaltung. Ich finde, in beiden H√§usern mu√ü was passieren. Die jungen Jaguare sehr s√ľ√ü, aber ersch√∂pft vom Herumtollen und der Hitze(?). Das Nachttierhaus finde ich dagegen sehr gelungen, war seit der Wiederer√∂ffnung das erste Mal dort.

Essen im Restaurant mit tollem Blick auf meine Lieblinge (Okapis und Rappenantilopen). Weiter zum Aquarium. Die Seespinnen sehr beeindruckend. Sehr befremdlich finde ich die Pr√§sentation von Vogelspinnen und Skorpionen in einer Sitzbank!. Was zur H√∂lle soll das denn. Gruselerlebnis f√ľr die Besucher? Ich find sowas irgendwie grenzwertig. Wenn man als Spinne st√§ndig die √Ąrsche von Besuchern √ľber sich hat, m√ļ√ü man ja ein Trauma davontragen! Ansonsten ist das Insektarium immer ein Highlight f√ľr mich, da man diese Tiergruppe in Zoos mE zu wenig Beachtung schenkt.

Auf der S√ľdamerikaanlage tollten die Capybarajungtiere im Wasser, toll zu beobachten. der Serau pr√§sentierte sich hervorragend, ebenso der kleine Ble√übock. Kondorvoliere toll, ebenso Sumpfvogelpanorama. Selbst die Robben und Pinguine drehten bei der Schw√ľle eher lustlos ihre Kreise im Wasser. Das Vogelhaus macht Fortschritte, k√ľken bei den Trielen in der Fasanerie. Niemand kann mir aber erkl√§ren, warum die Kiwis nicht im Nachttierhaus untergebracht werden. da h√§tte man vielleicht mal die Chance einen zu sehen. Seltsam. Zum schlu√ü noch B√§ren (m√ľde), Tapire (m√ľde), Flu√üpferdhaus, Rinderanlage, Schweinehaus (m√ľde, bis auf die Hirscheber, die waren sehr aktiv), Greifv√∂gel/Eulen incl. junger Kondor (flauschig), Bergtiere. Am Ende war ich na√ügeschwitzt aber auch zufrieden. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Bekomme nur langsam das Gef√ľhl, da√ü im Zoo fast mehr zu tun ist, was Haltungsbedingungen bei manchen Tieren betrifft, als im Tierpark. Obwohl da nat√ľrlich auch einiger Handlungsbedarf besteht (MALAYENB√ĄREN!). Trotzdem ein sch√∂ner aber verschwitzter Tag.
(19.06.2012, 11:15)
Holger Wientjes :   Klingt sehr vielversprechend ! Freu¬ī mich schon auf die Er√∂ffnung. Auch scheint die Neugestaltung nicht sonderlich auf Kosten der Vielfalt der gezeigten Arten zu gehen.
(14.06.2012, 10:01)
WolfDrei :   Am 9. Mai war Richtfest f√ľr das neue Vogelhaus - mit der Mitteilung, da√ü es eher fertig w√ľrde als der neue Flughafen BBI. In der Zeitung "Berliner Tiere" der "Freunde Hauptstadtzoos" dazu ein Artikel zur Gestaltung anbei:
(13.06.2012, 16:48)
Zoo Berlin :   Drillingsgeburt bei den Jaguaren!

Nach zwei nachwuchsfreien Jahren sind im Raubtierhaus des Berliner Zoos wieder Jaguarbabies zu sehen. Die drei, damals noch blinden und hilflosen Katzenkinder wurden am 16. April in der sch√ľtzenden Schlafbox geboren und im Folgenden f√ľrsorglich von ihrer Mutter betreut. Erst im Alter von 6 Wochen wagte sich das erste Jungtier zu einem kurzen Ausflug ins Innengehege. Doch seit Beginn dieses Monats k√∂nnen die Zoobesucher die Geschwister mit immer gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit t√§glich zu Gesicht bekommen.
W√§hrend zwei Tiere eine typische Fleckenzeichnung tragen, ist das dritte ein Schw√§rzling. Bei Jaguaren wird die schwarze Fellfarbe durch ein dominantes Gen vererbt, das hei√üt, sobald diese Erbeigenschaft von einem Elternteil weitergegeben wird, pr√§gt sie auch das Erscheinungsbild des Jungtieres. So muss von schwarzen Jaguaren immer auch ein Elternteil schwarzes Fell haben. Im Berliner Zoo ist dies der Vater ¬ĄRoberto¬ď (geb. 1999 im Tierpark Berlin), Mutter ¬ĄKiara¬ď (geb. 2000 im Berliner Zoo) hingegen ist ordentlich gefleckt.
Das M√§nnchen lebt bereits seit l√§ngerer Zeit in einem benachbarten Gehege und hat mit seiner Familie ansonsten nichts zu tun. Jaguarkater sind Einzelg√§nger, die sich auch in Zoos selten um ihren Nachwuchs k√ľmmern. Die Berliner Jaguarmutter hat seit 2005 Aufzuchtserfahrung. Der diesj√§hrige Wurf ist bereits ihr f√ľnfter aber auch ihr nachwuchsreichster.
Der Jaguar ist die gr√∂√üte Raubkatze Amerikas und nach dem Tiger und dem L√∂wen zudem die drittgr√∂√üten Katzenart der Welt. Sein heutiges, immer noch weites Verbreitungsgebiet, das sich von Mittelamerika bis nach Argentinien erstreckt, ist allerdings nur noch halb so gro√ü wie urspr√ľnglich und seine Best√§nde schrumpfen kontinuierlich. Verantwortlich hierf√ľr sind die Zerst√∂rung sowie Defragmentierung der Verbreitungsgebiete aber auch die Jagd auf seine Beute und die Raubkatze selbst. Wer Jaguare in freier Wildbahn sieht, geh√∂rt zu den Gl√ľckspilzen. In geeigneten Habitaten, meist sind es wassergebundene Urw√§lder, f√ľhren auf 100 km2 im Regelfall nur 2-8 Individuen ein verstecktes Dasein. Beobachtungen von in Menschenobhut gehaltenen Tieren verdeutlichen dem Zoobesucher, wie wichtig es ist, den gro√üen J√§ger vor dem Aussterben zu sch√ľtzen.
(12.06.2012, 15:36)
Liz Thieme :   3facher Jaguarnachwuchs :) Geburtstermin: 16. April 2x gelb, 1x schwarz
(11.06.2012, 18:55)
Zoo Berlin :   Erstes Waldrenk√§lbchen des Jahres geboren

Kaum einem Zootier sind die letzten, relativ kalten Junitage so gut bekommen wie dem j√ľngsten Berliner Waldrentier. Das erste der in diesem Jahr erwarteten Jungtiere kam bereits am 11. Mai zur Welt und ¬Ąsehnte sich¬ď kurz nach seiner Geburt nach k√ľhlem Wetter. Rentiere ziehen sich in den n√∂rdlichen Herkunftsgefilden geburtsvorbereitend gerne in h√∂here Lagen zur√ľck, da die F√§higkeit zur Thermoregulation bei den dicht behaarten Jungtieren noch nicht so ausgepr√§gt ist wie bei den Alttieren. W√§rme erzeugen f√§llt ihnen nicht schwer, doch die K√∂rpertemperatur herunter k√ľhlen k√∂nnen sie schlecht. Das Rentierfell mit seinen Hohlhaaren bietet einen hervorragenden K√§lteschutz und im Sommer verlieren die erwachsenen Rene ihre Haare b√ľschelweise.
Deutschlandweit hält einzig der Berliner Zoo eine Zuchtgruppe der seltenen Waldrentiere. Diese sind im Vergleich zum oft gezeigten Hausrentier, das zirkumpolar die nördlichen Erdteile besiedelt, sehr viel langbeiniger und auch kontrastreicher gezeichnet.
Durch Bejagung war das europäische Waldren außerhalb Russlands bereits ausgerottet, bevor es nach Inkrafttreten von Schutzmaßnahmen Mitte des letzten Jahrhunderts wieder in abgelegene Wälder des nördlichen Finnlands einwanderte.
Waldrentiere sind bedeutend heiklere Pfleglinge als die domestizierten Verwandten aus der Tundra. In der Natur ern√§hren sie sich von einer Vielzahl von Kr√§utern, Moosen, Pilzen und Flechtenarten, die sie im Winter unter dem Schnee freischarren. Dabei nutzen auch die Rentierk√ľhe ein Geweih, das bei allen anderen Hirscharten dem weiblichen Geschlecht fehlt. Die Geweihstangen der Weibchen sind allerdings viel d√ľrftiger als die m√§chtigen Stirnwaffen der Rentierbullen.
Rentierk√§lber sind ausgesprochen niedlich. Zwar k√∂nnen sie bereits eine Stunde nach der Geburt selbst√§ndig laufen, doch sind sie in den ersten drei Lebensmonaten auf ihre M√ľtter angewiesen, denen sie auf Schritt und Tritt folgen. Erst danach werden sie St√ľck f√ľr St√ľck selbst√§ndiger, bevor auch sie im Alter von sechs Monaten die Ern√§hrung von Muttermilch vollst√§ndig auf Wildpflanzen und Pilze umgestellt haben.

Foto: Carlos Frey
(08.06.2012, 15:37)
Zoo Berlin :   Gr√©vy-Zebras im Fohlen-Trio

Nicht nur Zebrahengst ¬ĄRaphael¬ď kann zufrieden sein, gleich alle drei Gr√©vyweibchen mit denen er im letzten Jahr die Anlage teilte, brachten am 3., 14. sowie 18. Mai je ein gesundes Fohlen zur Welt. W√§hrend es sich bei dem Zweitgeborenen um einen kleinen Hengst handelt, sind seine beiden Halbgeschwister weiblich.
Die Freianlage vor dem pr√§gnanten Turmstall des Einhuferreviers bietet nun ein besonders sch√∂nes Fotomotiv. Alle drei Zebrakinder werden sorgsam von ihren M√ľttern beh√ľtet und wenn sie sich zuweilen ablegen, steht jede der M√ľtter wachsam neben ihrem eigenen Fohlen.
Au√üerhalb der Ruhezeiten sind die J√ľngsten bereits schon flink unterwegs. Mit ihren fast √ľbertrieben lang wirkenden Beinen traben sie umher, wobei sie ihren Lauf immer wieder durch einzelne Galoppspr√ľnge auflockern. √úbung macht den Meister, denn in den trockenen, wenig Schutz bietenden Regionen √Ąthiopiens und Kenias, in denen die letzten Gr√©vyzebras beheimatet sind, √ľberleben nur die geschicktesten Fluchttiere.
In freier Wildbahn ist die gr√∂√üte Zebraart mittlerweile sehr selten geworden, was die Bedeutung von Zuchterfolgen in Menschenobhut unterstreicht. J√ľngere Bestandaufnahmen der Rest-Populationen gehen von nur noch etwa 2400 Individuen aus. Damit haben sich die Wildbest√§nde in den letzten 20 Jahren etwa halbiert. Nach wie vor werden Gr√©vyzebras illegal gejagt, dies nicht zuletzt auch wegen ihres besonders attraktiv gezeichneten Fells. Ihre im Vergleich zu anderen Zebraarten √§u√üerst feine schwarze Querstreifung, die den wei√üen Bauch ausspart und die auffallend gro√üen Ohren machen die ¬ĄTigerpferde¬ď zu den auff√§lligsten Einhufern √ľberhaupt.
Im Gegensatz zu den herdenbildenden Steppenzebras bilden Gr√©vyzebras keine gr√∂√üeren Sozialverb√§nde. In lockeren Stutenzusammenschl√ľssen bestehen feste Bindungen nur zwischen M√ľttern und ihren Fohlen. Nahrungsarme Lebensr√§ume schlie√üen eine dauerhafte Herdenbildung aus. Geschlechtsreife Hengste sind territorial und in Anwesenheit rossiger Stuten vertreiben sie m√§nnliche Eindringlinge durch Hufschl√§ge und Halsbisse. Auch als Tierpfleger muss man ihnen gegen√ľber stets auf der Hut sein, so erkl√§rt sich auch, warum ¬ĄRaphael¬ď derzeit nicht bei der Gruppe sein darf.

Foto: Carlos Frey
(01.06.2012, 15:19)
Mark Meier :   Ich wei√ü nicht, ob es die Meldung schon gab, aber bei den Kiwis gab es in April und Mai je einmal Nachwuchs. Sehr erfreulich, nachdem es letztes Jahr nicht geklappt hat und davor meist nur ein Jungvogel pro Jahr geschl√ľpft ist. Ich war genau zur Reinigungszeit in der Fasanerie und konnte einige der Tiere so sogar kurz herumwuseln sehen. Ein toller Anblick.

Die Riesenasseln sind inzwischen in einem der beiden zugänglichen Tiefseebecken zu sehen (auch wenn sie sich etwas verstecken) zusammen mit den Nautilus und den Tannenzapfenfischen.

√úbrigens stand am Eingang, dass 2 Brahminenweihen vom Tierpark in den Zoo umgezogen sind.
(26.05.2012, 16:28)
Zoo Berlin :   Heimliche Geburt eines Ozelots im Berliner Zoo!

Fast noch zu scheu f√ľr das Zoopublikum ist das j√ľngste Kleinkatzenkind im Raubtierhaus des Berliner Zoos. Der kleine Ozelot, dessen Geburtsgewicht auf etwa 250 g gesch√§tzt wurde, war bereits am 10. M√§rz in der dunklen Schlafbox des Innenk√§figs geboren worden. Das in den ersten zwei Lebenswochen noch blinde Katzenbaby konnte zun√§chst nur √ľber einen Monitor beobachtet werden, bevor es Anfang Mai erstmals auch kurz au√üerhalb des Schlafquartiers gesichtet wurde. Doch wie es sich f√ľr einen Ozelot geh√∂rt, fanden seine immer l√§nger werdenden Erkundungstouren vornehmlich zu n√§chtlicher Zeit statt. Mit immer gr√∂√üer werdender Wahrscheinlichkeit ist das Katzenkind nun aber auch in den fr√ľhen Tagesstunden oder aber auch am Nachmittag bei seinen Freig√§ngen zu beobachten ‒ allerdings immer nur unter den wachsamen Augen seiner Mutter. Den einzelg√§ngerischen Vater hatte man bereits vor der Geburt des Jungtieres abgetrennt, da die territorialen Kater immer eine Gefahr f√ľr schw√§chere Artgenossen darstellen.
Ozelots geh√∂ren zu den amerikanischen Pardelkatzen die aufgrund ihres besonders sch√∂n gefleckten Fells insbesondere in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts dramatisch durch Pelzjagd dezimiert wurden. Erst als der Ozelot 1989 in den Anhang I des internationalen Washingtoner Artenschutz-√úbereinkommen (CITES) aufgenommen wurde, konnten sich die Best√§nde in seinem mittel- und s√ľdamerikanischen Verbreitungsgebiet langsam wieder stabilisieren.
Heute stellt die Haltung von Ozelots f√ľr wissenschaftlich gef√ľhrte Tierg√§rten kein Problem mehr dar, doch sind Zuchterfolge immer noch nichts Allt√§gliches. Die j√§hrlich registrierten Geburten lassen sich an einer Hand abz√§hlen. Aus diesem Grund ist die Freude im Raubtierhaus auch besonders gro√ü. Die kleine Fleckenkatze w√§chst in der Obhut der Mutter bislang sehr gut heran und hat das Potential, sich zu einem Besucherliebling zu entwickeln.
(23.05.2012, 12:09)
Zoo Berlin :   Erfreuliche ¬ĄWasserschwein-Schwemme¬ď im Berliner Zoo

Nach vielen nachwuchsfreien Jahren hat die Wasserschweinzucht im Berliner Zoo nun wieder ein rekordverd√§chtiges Niveau erreicht. In diesem Fr√ľhjahr brachten die beiden geschlechtsreifen Weibchen, ¬ĄLucia¬ď und ¬ĄElena¬ď, insgesamt acht Jungtiere zur Welt, von denen allerdings zwei der Nachkommen der Jugendsterblichkeit zum Opfer fielen. Die verbliebenen sechs Wasserschweinchen entwickeln sich aber pr√§chtig und die Zusammenf√ľhrung beider Familien ist gerade erfolgreich verlaufen. Jetzt k√∂nnen alles in allem ein Dutzend Wasserschweine auf der gro√üen Gemeinschaftsanlage f√ľr s√ľdamerikanische Pampasbewohner gesichtet werden. Noch ist ein Gr√∂√üenunterschied zwischen den Jungtieren zu erkennen; denn die Tiere des ersten Wurfs, vom 14. April, sind genau zwei Wochen √§lter als der Nachwuchs des zweiten Muttertieres. Im Vergleich zu ihren M√ľttern wirken aber alle Diesj√§hrigen noch sehr klein, da ausgewachsene Wasserschweine √ľber 50 kg auf die Waage bringen k√∂nnen.
Nahe Verwandte der Wasserschweine sind die Meerschweinchen. Bei beiden Arten handelt es sich aus systematischer Sicht keinesfalls um Schweine, sondern um ordentliche Nagetiere, die lediglich hinsichtlich ihres Lautrepertoires entfernt an Schweine erinnern. Aus diesem Grund ist auch die ebenfalls gebr√§uchliche Artbezeichnung Capybara, was in der Sprache der Indios so viel bedeutet wie ¬ĄHerr des Graslandes¬ď, weniger irref√ľhrend.
Neugeborene Wasserschweine sind bereits sehr weit entwickelt und die Zähne wurden schon im Mutterleib gewechselt. Direkt nach der Geburt folgen sie ihrer Mutter, die sie mit zwitschernden Lauten zu ihren Weideplätzen lockt und mit spielerischer Leichtigkeit bewegen sie sich auch im Wasser fort.
Capybaras besiedeln weite Gebiete S√ľdamerikas, wo sie in der N√§he von Gew√§ssern vornehmlich Gr√§ser fressen. Die Riesennager leben gesellig in hierarchisch geordneten Strukturen, wobei die Herde von einem dominanten M√§nnchen angef√ľhrt wird. Im Berliner Zoo √ľbernimmt diese Aufgabe ¬ĄFelipe¬ď, der Vater aller Jungtiere.
(16.05.2012, 07:55)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den R√ľsselb√§ren

Gerade freut man sich im Berliner Tierpark √ľber die Geburt eines Elefanten, da sorgen auch im Berliner Zoo drei allerdings sehr viel kleinere ¬ĄR√ľsseltiere¬ď f√ľr Furore. Nasenb√§ren von der Gr√∂√üe einer Hand mit Fellschwanz flitzen erstmals seit ihrer Geburt am 20. M√§rz √ľber die dicht bewachsene Au√üenanlage, die sie sich nun mit sieben weiteren erwachsenen Kleinb√§ren teilen. Die Nasen- oder R√ľsselb√§ren, wie sie auch genannt werden, kennzeichnet ihre r√ľsselartig verl√§ngerte, bewegliche Nase.
Die in Berlin gezeigten S√ľdamerikanischen Nasenb√§ren (Nasua nasua) liegen im Ranking der beliebtesten Zootiere ganz weit vorne. Daf√ľr verantwortlich sind ihr possierliches Erscheinungsbild und ihre emsige, tagaktive Lebensweise.
Weibchen und Jungtiere der Art leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren. Die M√§nnchen hingegen sind territoriale Einzelg√§nger, die ihr Revier gegen Geschlechtsgenossen verteidigen. Aus diesem Grund lebt derzeit auch nur ein geschlechtsreifes M√§nnchen im Berliner Zoo. Der Vater der drei J√ľngsten wurde vor nunmehr neun Jahren in Paraguay geboren und brachte durch seine Ankunft vor anderthalb Jahren frisches Blut in die Berliner Nasenb√§rfamilie.
Die kleinen Raubtiere sind fast auf dem gesamten s√ľdamerikanischen Kontinent beheimatet. Obwohl sie Nahrung aller Art am liebsten auf dem Boden suchen, bevorzugen sie als Lebensraum Waldgebiet. Beh√§nde klettern k√∂nnen schon die j√ľngsten Tiere, schlafen sie doch in auf B√§umen gebauten Bl√§tternestern.
(14.05.2012, 15:30)
WolfDrei :   "Bongo"-Heft 42 mit der Jahresinventur 2011 ist da (ob schon im Handel?). U.a. enth√§lt es die Bauzeichnung f√ľr die Umgestaltung der B√§renanlage
(04.05.2012, 14:57)
Zoo Berlin :   Bei Sonnenschein drau√üen, bei Regen im Beutel:
Nachwuchs bei den Riesenkänguruhs

Zu den Lieblingstieren vieler Zoobesucher geh√∂ren die Roten Riesenk√§nguruhs. Dies mag daran liegen, dass die australischen Beuteltiere durch ihre zweibeinig h√ľpfende Fortbewegung dem Menschen √§hnlicher zu sein scheinen als unsere heimischen Weideg√§nger wie Schafe oder Rinder. Mit letzteren Nutztieren konkurrieren sie nunmehr auch auf ihrem eigenen Kontinent, den sie fl√§chendeckend besiedeln, um Nahrung. Dies ist der Grund, weshalb sie gebietsweise auch kontrolliert bejagt werden. Ihr Fleisch, das in Australien als minderwertig gilt, erfreut sich gerade auch in Deutschland immer gr√∂√üerer Beliebtheit, da es √§u√üerst fettarm ist. Doch die Gefahr, verspeist zu werden, droht keinem der Berliner Beuteltiere und so kann auch der erste diesj√§hrige Nachwuchs unbeschwert den m√ľtterlichen Beutel verlassen, um die ersten H√ľpfer zu erproben.
Erstmals hatte das kleine K√§nguruh am 31. M√§rz sein K√∂pfchen vorsichtig aus dem Beutel gestreckt, nachdem es in f√ľnf Monaten von der Gr√∂√üe eines Fingergliedes auf Kleink√§nguruhma√üe herangewachsen war. Sollte es sich um ein M√§nnchen handeln, kann das Tierchen ausgewachsen ein Gewicht von mehr als 80 kg erreichen, denn Rote Riesenk√§nguruhs sind die gr√∂√üten lebenden Beuteltiere der Welt. Voll aufgerichtet erreichen sie Mannsh√∂he ‒ weibliche Tiere allerdings sind deutlich kleiner.
Die Berliner K√§nguruhgruppe besteht neben dem Letztgeborenen aus einem M√§nnchen und 6 Weibchen. ¬ĄKirby¬ď, der Zuchtmann, stammt urspr√ľnglich aus Hannover, w√§hren Muttertier ¬ĄJudy¬ď eine geb√ľrtige Hamburgerin ist. Beide Elterntiere sind 7j√§hrig und k√∂nnen bei guter Gesundheit im Zoo durchaus 20 Jahre alt werden. In freier Wildbahn hingegen leben sie nur etwa halb so lang. Da kann niemand sagen, dass es schlecht sei, ein Zootier zu sein.
(04.05.2012, 14:12)
Mark Meier :   Ich halte gerade das Aquarium mit Insektarium, Fischen, Amphibien und Reptilien f√ľr eine der gro√üen St√§rken des Zoos. Insekten und Co sollten mE in keinem Zoo fehlen. Bienen und Ameisen kann man zwar auch in der NAtur beobachten (wenngleich keine s√ľdamerikanischen Blattschneideameisen), aber eine p√§dagogische Einrichtung wie ein Zoo sollte auch angemessen dar√ľber informieren...
(03.05.2012, 10:26)
Zoo Berlin :   Von Bienchen und Bl√ľmchen ¬Ė das Leben der Bienen im gl√§sernen Schaubienenstock des Zoo-Aquariums Berlin

Vor einer Woche √ľbernahm das Insektarium ein Bienenvolk von der Freien Universit√§t Berlin, das dort professionell √ľberwintert worden war. Es bezog sein Quartier in einem gl√§sernen Schaubienenstock in der Apsis unseres Hauses. Damit kann der interessierte Besucher das n√§chste halbe Jahr an ihrem Leben teilhaben, ihnen beim Schw√§nzeltanz zusehen oder das Ein- und Ausfliegen am Stock beobachten.
Der K√∂rper der Biene ist braun und fast √ľberall behaart. Die F√ľhler sind kurz, die Fl√ľgel sind glasig und br√§unlich. Die Honigbiene (Apis mellifica) ist ein soziales oder staatenbildendes Insekt. Es lebt in V√∂lkern, die zwischen 30 000 und 70 000 Einzeltiere umfassen. Nur eine einzige K√∂nigin legt Eier. Die Mehrzahl der Tiere im Stock sind Arbeiterinnen. Es gibt nur einige hundert Drohnen, wie die m√§nnlichen Bienen hei√üen.
Die Honigbiene ist unser wichtigstes heimisches Insekt. Zum einen fliegt sie in allen Lebensr√§umen nektar- und pollentragende Pflanzen an ¬Ė sie vollbringt damit ganz nebenbei eine immense Best√§ubungsleistung. Ohne die flei√üigen Insekten w√§re der Obstanbau unm√∂glich! Zum Zweiten liefert die Biene Honig. Nur einen Teil des eingesammelten Nektars nutzt die Biene zur eigenen Ern√§hrung, der gr√∂√üte Teil wird in ihrem Honigmagen transportiert, mit Verdauungss√§ften vermengt und Wasser wird dem Brei entzogen. Das eingedickte Gemenge wird Honig genannt und in eine Wabenzelle erbrochen. Dieses bildet den Vorrat des Bienenvolkes. Zum Dritten findet das Bienenwachs aus den Waben f√ľr Kerzen und Salben Verwendung. Mit allem erwirtschaften uns die Tierchen sehr viele Milliarden Euro.
Schon seit der Steinzeit nutzte der Mensch die Honigbiene, die urspr√ľnglich ein Waldtier war. Die heutigen Bienenst√∂cke sind herausnehmbare Holzk√§sten mit abnehmbarem Deckel sowie einem Flugloch. Das Innere des Bienenstockes ist von den Waben ausgef√ľllt, die von den Arbeiterinnen aus Wachs erbaut werden. Waben dienen sowohl zur Aufnahme der Brut als auch zur Speicherung. Einen Zoo Berlin Honig wird es allerdings nicht geben ¬Ė die Bienen d√ľrfen ihre Vorr√§te behalten.
(02.05.2012, 15:21)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den Rindern der Superlative

Auch ein am 4. April dieses Jahres geborenes Gaurkalb wird einmal zu einem Riesenwildrind heranwachsen. Noch kann man es sich nicht vorstellen, denn das kleine braune K√§lbchen mit den verh√§ltnism√§√üig gro√üen Ohren wirkt noch fast grazil. Aber selbst weibliche Tiere k√∂nnen ausgewachsen ein Gewicht von mehr als 700 kg erreichen. Die muskelbepackten Bullen lassen wohl jeden Torero vor Schreck erblassen. Mit mehr als einer Tonne Kampfgewicht will sich niemand mit ihnen anlegen. Die schiere Kraft erschwert die Haltung dieser asiatischen Wildrindart. Stallgeb√§ude und Anlagenbegrenzungen m√ľssen von au√üergew√∂hnlicher Stabilit√§t sein und das Betreten der Fl√§chen im Beisein der Tiere w√§re mit Lebensgefahr verbunden.
Sch√§tzungsweise kaum mehr als 20 Tausend Individuen dieser imposanten Rinder leben derzeit noch verstreut in s√ľdostasiatischen Waldgebieten. Die Art gilt als stark gef√§hrdet und genie√üt im Washingtoner Artenschutzabkommen den h√∂chsten Schutzstatus.
W√§hrend die Herden in freier Wildbahn selten mehr als 10 Tiere umfassen, ist die Gruppe im Berliner Zoo mit dem j√ľngsten Kuhkalb nun auf 13 Rinder angewachsen. Damit ist sie gleichzeitig auch die gr√∂√üte Gaurherde auf dem europ√§ischen Kontinent.
Der Berliner Zoo, in dem schon im 19. Jahrhundert Gaure gehalten wurden, z√ľchtet die bedrohten Riesenrinder seit 1961 kontinuierlich. Seit 1967 werden hier auch alle Daten √ľber die Best√§nde in Menschenobhut gesammelt und f√ľr ein Internationales Zuchtbuch aufbereitet. In seiner letzten Ausgabe umfasste der registrierte Bestand in insgesamt 42 Einrichtungen auf der ganzen Welt knapp 300 Tiere.
(24.04.2012, 14:33)
Zoo Berlin :   Schweinemonat April: Nachwuchs bei den Warzenschweinen

Nachdem Anfang dieser Woche die Ankunft einer √§u√üerst seltenen Nabelschweinart im Tierpark Berlin gemeldet werden konnte, ist nun der Berliner Zoo an der Reihe, √ľber eine kleine Schweinerei zu berichten. Nicht ganz so spektakul√§r aber daf√ľr umso niedlicher pr√§sentieren sich mit den ersten Sonnenstrahlen zwei winzige Warzenschweine auf der Freianlage am Flusspferdhaus. Das kleine Geschwisterpaar, bestehend aus Bruder und Schwester, das am 4. April in der Schlafbox der Warzenschweinfamilie zur Welt kam, hat f√ľr sich entschieden, jetzt auch das Au√üengehege zu erkunden.
Die vollz√§hlige Schweinerotte setzt sich aus dem mittlerweile 12j√§hrigen Zuchtpaar, Basil (♂) und Kigala (♀), zwei Jungebern des letztj√§hrigen Wurfs und den diesj√§hrigen Minischweinen zusammen.
W√§hrend die Nachzucht von Warzenschweinen im letzten Jahrhundert noch eine Seltenheit war, gelingt ihre Vermehrung momentan in einem Dutzend europ√§ischer Zoos. Die Schweinepopulation wird in einem Zuchtbuch erfasst, um den Bestand in Menschenhand besser managen zu k√∂nnen. Dabei geht es nicht darum, eine vor dem Aussterben bedrohte Art zu sch√ľtzen, sondern allein darum, die interessanten Schweine in Zoologischen G√§rten zu erhalten; denn der Import von wilden Schweinen in die EU ist durch gesetzliche Auflagen zum Schutze der Hausschweine sehr schwierig.
In ihrer afrikanischen Heimat sind Warzenschweine √§hnlich beliebt wie bei uns die Wildschweine in Gr√ľnanlagen und Feldern. Wie auch unser heimisches Wild gehen sie dort, wo sie bejagt werden, zur n√§chtlichen Lebensweise √ľber.
Im Berliner Zoo sind die sp√§rlich behaarten Paarhufer jedoch regelrechte Sonnenanbeter ‒ hier droht Ihnen keine Gefahr. Trotz der massiven Hauer, die die Alttiere geradezu martialisch wirken lassen, geh√∂ren Warzenschweine zu den ¬ĄFluchttieren¬ď, die sich bei Beunruhigung mit antennenartig gehobenem Schwanz im ¬ĄSchweinsgalopp¬ď aus dem Staub machen. So sieht man auch die J√ľngsten h√§ufig in kurzzeitiger Erregung zu ihren Artgenossen fliehen. Doch dann kehrt auf der Anlage meist schnell wieder Ruhe ein.
(23.04.2012, 08:55)
Zoo Berlin :   ¬ĄFatou¬ď feiert Geburtstag: die √§lteste Gorilladame Europas
vollendet ihr 55. Lebensjahr!

Auch wenn ihr exakter Geburtstermin nicht bekannt ist, so darf es nicht unterlassen werden, sich an die Geburt des zweit√§ltesten Gorillas der Welt ‒ irgendwann im April 1957 in Westafrika ‒ zu besinnen. Schon fr√ľh war das weibliche Affenkind in Menschenh√§nde gelangt und von einem franz√∂sischen Matrosen nach Marseille gebracht worden. √úber die Besitzerin einer Hafenkneipe gelangte das damals knapp 10 kg schwere Gorillam√§dchen im Mai 1959 in den Berliner Zoo. Dort brachte sie am 30. Oktober 1974 den ersten in Berlin gez√ľchteten Gorillanachwuchs zur Welt. Obwohl sie selbst fr√ľh von ihrer eigenen Mutter getrennt worden war, zog sie ihr Jungtier, das den Namen ¬ĄDufte¬ď erhielt, f√ľrsorglich auf. Es sollte allerdings ihr einziges Kind bleiben. Im Laufe ihres extrem langen Lebens lernte ¬ĄFatou¬ď verschiedene Gorillam√§nnchen kennen und wurde im Juli 1985 durch die Geburt ihrer Enkeltochter ¬ĄMpenzi¬ď auch Gro√ümutter. Zuletzt lebte sie gemeinsam mit ¬ĄGigi¬ď, die etwas j√ľnger war als sie selbst, aber bereits vor drei Jahren altersbedingt starb. Seitdem erfreut sich ¬ĄFatou¬ď am Kontakt mit den Tierpflegern, die Gesellschaft mit j√ľngeren Gorillas ist allerdings nichts mehr f√ľr sie.
In ihrer westafrikanischen Heimat werden Flachlandgorillas selten √§lter als 35 Jahre. Der √§lteste in einem Zoo lebende Artgenosse ist ¬ĄColo¬ď, der erste jemals in Menschenhand geborene Gorilla. Das ebenfalls weibliche Tier wurde 1956, nur vier Monate vor ¬ĄFatou¬ď in Columbus (Ohio) geboren.
In den Zoologischen G√§rten Europas leben derzeit gut 400 Flachlandgorillas, in nordamerikanischen Zoos kommen etwa weitere 350 hinzu. Die Zucht der stark vor dem Aussterben bedrohten Menschenaffenart wird international koordiniert. Der dramatische R√ľckgang der Freilandbest√§nde hat viele Gr√ľnde. Nach wie vor werden Gorillas illegal bejagt, zudem setzt ein fieberausl√∂sendes, oft t√∂dliches Ebola-Virus vielerorts den Tieren zu, und zuletzt ist es die Vernichtung ihres Lebensraumes, die den ohnehin reproduktionsschwachen Menschenaffen zu schaffen macht.
(13.04.2012, 16:25)
Holger Wientjes :   Vielen Dank !
(30.03.2012, 19:21)
Carsten Horn :   Das Kugelg√ľrteltier ist als "Untermieter" bei den Springtamarinen einquartiert...
(30.03.2012, 19:01)
Holger Wientjes :   Weiss jemand wo genau das Tier untergebracht ist ? Finde ich auf jeden Fall prima, dass diese quirlige Art anscheinend auf dem Vormarsch ist.
(27.03.2012, 19:55)
Zoo Berlin :   Selten gesehenes Kugelg√ľrteltier neu im Berliner Zoo!

Etwa 80 Jahre ist es her, als man im sogenannten Rarit√§tenkabinett des Berliner Zoos das letzte Kugelg√ľrteltier betrachten konnte. Jetzt ist es an der Zeit, Vers√§umtes nachzuholen; denn seit einer guten Woche lebt wieder eines dieser spektakul√§ren S√§ugetiere im Tropenaffenhaus des Zoos. Wenn das junge M√§nnchen, das am 12. September des vergangenen Jahres in Halle geboren wurde, nun in Berlin gesch√§ftig seine Bahnen zieht, sammeln sich sogleich viele Besucher fasziniert vor seinem Gehege. Der gepanzerte Warmbl√ľter erinnert an ein Tier aus der Urzeit und ist tats√§chlich in der Lage sich bei drohender Gefahr gleich einer gro√üen Kellerassel vollst√§ndig einzurollen. Entrollt hat das Tierchen etwa die L√§nge eines Lineals und man ist erstaunt, wie flink es auf die Suche nach Insekten den Boden durchst√∂bern kann. In ihrer s√ľdamerikanischen Heimat gelten die bei uns selten gezeigten Nebengelenktiere nicht als gef√§hrdet und manch G√ľrteltier endet hier noch heute als Resonanzk√∂rper f√ľr ein Zupfinstrument, das G√ľrteltier-Charango.
Dieses Schicksal bleibt ¬ĄAlfons¬ď, dem Berliner Neuank√∂mmling, definitiv erspart. Vielmehr wird man sich stark darum bem√ľhen, eine Partnerin f√ľr ihn zu erwerben. Aber auch ohne Gesellschaft leben Kugelg√ľrteltiere sehr gl√ľcklich, handelt es sich doch um Einzelg√§nger, die nur zu Fortpflanzungszwecken Kontakt zu Artgenossen suchen. Schon als Jungtiere brauchen sie keinen Spielpartner; denn stets werden sie als Einzelkinder geboren. Wer sich genauer mit den interessanten S√§ugetieren besch√§ftigt, wird noch die eine oder andere Besonderheit entdecken. Ein Besuch von ¬ĄAlfons¬ď lohnt unbedingt, doch zuweilen kugelt sich das ersch√∂pfte G√ľrteltierchen auch zum Schlafen zusammen. Dann sollte man ihm seine Ruhe g√∂nnen.
(27.03.2012, 16:05)
Oliver Jahn :   Gerade bei den Gauren ist das eine gute Nachricht. Der Bestand in den Zoos scheint sich immer gerade so zu halten.
(11.03.2012, 18:36)
WolfDrei :   Eine neugeborene Surikate. Dazu: Junge bei den schwarzen Br√ľllaffen und Gauren
(11.03.2012, 18:21)
Zoo Berlin :   Elenantilopenkinder: Zusammenschluss dreier Neugeborener

Die gro√üe Freianlage am mittlerweile √ľber hundertj√§hrigen historischen Zebrahaus bietet f√ľnf Steppenzebras und einer Herde Elenantilopen eine Heimst√§tte. Bei der gr√∂√üten aller Antilopen, deren Bullen eine Schulterh√∂he von 1,80 m und ein Gewicht von fast einer Tonne erreichen k√∂nnen, gab es innerhalb von 16 Tagen gleich dreimal Nachwuchs. Zwischen dem 26. Januar und dem 11. Februar wurden zwei kleine Bullk√§lber und ein weibliches Jungtier geboren. Dies ist f√ľr die Jungantilopen, die grunds√§tzlich als Einzelkinder zur Welt kommen, von gro√üem Vorteil. Wie in den Herdenverb√§nden jenseits des afrikanischen √Ąquators, wo sie zuweilen regelrechte ¬ĄKinderg√§rten¬ď bilden, haben sie sich auch im Zoo zu einer Jugendgruppe zusammengeschlossen, um gemeinsam zu spielen und zu lernen.
Die M√ľtter dieser wehrhaften Drehhornantilopenart sind nicht √ľberm√§√üig f√ľrsorglich, nur gelegentlich rufen sie ihre K√§lber, um sie zu s√§ugen. So kommt es vor, dass die drei Berliner Jungtiere der Neugier der Zoozebras bereits eigenst√§ndig begegnen m√ľssen, was ihnen in der Gruppe Gleichaltriger leichter f√§llt.
Elenantilopen gelten − obgleich sie die Kr√§fte eines Rindes aufbringen k√∂nnen − als relativ friedlich und den Tierpflegern ist es sogar m√∂glich, die Anlage zu betreten, wenn sie den Bullen dabei im Auge behalten. Ihr nat√ľrlicher Verbreitungsraum reicht vom s√ľdwestlichen √Ąthiopien bis an das Kap S√ľdafrikas. Die anpassungsf√§higen Wiederk√§uer sind als Art nicht bedroht, wenngleich sie auch gerne gejagt werden.
(05.03.2012, 09:40)
Zoo Berlin :   Ein ¬Ągoldiges¬ď Waldb√ľffelkind genie√üt mit seiner Mutter die ersten Freig√§nge

Die K√§lber des Waldb√ľffels sind vielleicht die niedlichsten Jungtiere aller Wildrinder. Ihr goldfarbenes, flauschig wirkendes, dichtes Fell weckt beim Betrachter Streichellust. Doch diesen K√∂rperkontakt w√ľrde keine B√ľffelmutter zulassen. In ihrer west- und zentralafrikanischen Heimat gelten die Verwandten des savannenbewohnenden Kaffernb√ľffels als ausgesprochen gef√§hrliche Wildtiere. Allerdings sinkt die Gefahr eines Zusammentreffens in freier Natur kontinuierlich; denn die Best√§nde nehmen stetig ab und drei Viertel aller Waldb√ľffel trifft man ohnehin nur noch in Schutzgebieten an.
Die goldbraune Fellfarbe des am 8. Januar geborenen Kuhkalbs wird mit zunehmendem Alter ins Rotbraune wechseln und die Haartracht wird insgesamt sehr viel sch√ľtterer werden. Dem farblichen Grundton der Erwachsenen verdanken die Waldb√ľffel auch die ebenfalls gebr√§uchliche Bezeichnung Rotb√ľffel. Die braunen Str√ľmpfe, das dunkle Maul und die schwarze untere H√§lfte des Ohres behalten die B√ľffel ihr Leben lang, doch die Kontraste sind beim Jungtier besonders ausgepr√§gt.
Die Berliner Rotb√ľffelherde besteht inklusive des J√ľngsten derzeit aus sieben weiblichen Tieren und einem Bullen. Noch wird das diesj√§hrige K√§lbchen allerdings nicht zur Gruppe gelassen, die Zusammenf√ľhrung der kompletten Herde wird noch ein paar Tage auf sich warten lassen.
Die in Berlin gezeigte h√ľbsche Unterart des Afrikanischen B√ľffels wird deutschlandweit nur in einer Handvoll Zoos gezeigt. Im Tierpark Berlin trifft man auch die noch bekannteren, oben erw√§hnten Kaffernb√ľffel an. Obwohl sich diese sowohl morphologisch und √∂kologisch deutlich von den Rotb√ľffeln unterscheiden, handelt es sich zoologisch betrachtet doch um Angeh√∂rige ein und derselben Tierart.
(27.02.2012, 08:25)
Zoo Berlin :   Drei Jungtiere an einem Tag: Antilopen-Hausgeburten im Berliner Zoo

Das traditionsreiche Antilopenhaus, das √§lteste Tierhaus des Berliner Zoos, war am 7. Februar die Geburtsst√§tte von gleich drei seltenen Litschi-Wasserb√∂cken. Allerdings handelt es sich bei den zwei weiblichen und dem m√§nnlichen Kalb nur um Halbgeschwister, die lediglich denselben Vater jedoch drei verschiedene M√ľtter haben. Ob ihre Zeugung gleichfalls auf einen Tag fiel, konnte auch anhand der Aufzeichnung der Paarungsaktivit√§ten vor knapp 8 Monaten nicht gekl√§rt werden.
Die in Berlin gehaltene Unterart, der Kafue-Litschi-Wasserbock, gilt in seiner afrikanischen Heimat als gef√§hrdet. Die Paarhufer, die aufgrund ihrer Lebensweise auch als Moorantilopen bezeichnet werden, leben ausschlie√ülich in den √úberschwemmungsauen des Kafue-Flusses in Sambia. Hier konkurrieren sie unter anderem mit den Weidetieren der einheimischen Bev√∂lkerung um Nahrungsgr√ľnde, weshalb ihre Zukunft ungewiss bleibt. In zoologischen G√§rten findet man die Litschi-Moorantilopen selten. Auch deutschlandweit sieht man ihre Artgenossen nur in vier wissenschaftlich geleiteten zoologischen Einrichtungen und alle Individuen werden in einem europ√§ischen Zuchtbuch registriert.
Neben den drei J√ľngsten besteht die 10k√∂pfige Berliner Herde derzeit aus f√ľnf erwachsenen Weibchen, einem weiblichen Jungtier des Jahres 2011 und einem M√§nnchen. Im 140j√§hrigen Antilopenhaus leben sie in Nachbarschaft von Sitatunga-Sumpfantilopen, Defassa-Wasserb√∂cken und Netzgiraffen.
Alle Hausinsassen lassen sich derzeit aus n√§chster N√§he beobachten; denn aufgrund der winterlichen Au√üenbedingungen muss ihnen der Freigang momentan verw√§hrt werden ¬Ė aber hinaus an die frische Luft wollen die Afrikaner zurzeit auch gar nicht. Insbesondere die Neugeborenen werden in den n√§chsten Wochen nach Abliegersitte sowieso die meiste Zeit im warmen Lager ruhen, bevor sie mehr und mehr ihren M√ľttern folgen werden. Gemeinsam mit uns warten sie auf w√§rmere Zeiten.
(13.02.2012, 14:18)
Ronny :   @WolfDrei: Jetzt wei√ü ich wieder wer mir den Paddyreiher schonmal bestimmt hat :D.
(09.02.2012, 19:53)
WolfDrei :   @Sacha: doppelt h√§lt besser: von einem kompetenten Ornithologen: auch er : Paddyreiher in der Wellenanlage
(09.02.2012, 19:12)
Sacha :   @Ronny: Bei meinem letzten Besuch (Oktober 2011) mussten wir den Rundgang aus Zeitgr√ľnden leider etwas k√ľrzen und sind nicht alles abgelaufen.
Aber Gudrun hat Dir ja dankenswerter Weise schon eine Antwort geliefert.
(09.02.2012, 10:31)
Gudrun Bardowicks :   Ich glaube bei meinem Besuch Anfang Januar normale Nandus in den Laufvogelanlagen hinter dem Volierentrakt gesehen zu haben.
(08.02.2012, 23:47)
Ronny :   @Sacha: Und schon ist die Frage da...da du ja auch so nen Bestandsschreiberling bist^^...sind dir im Zoo noch normale Nandus aufgefallen? Die Darwinnandus sind klar^^.
(08.02.2012, 20:05)
Sacha :   Hat ja doch noch geklappt. Also nochmals danke.
(08.02.2012, 17:46)
Ronny :   @Sacha: Nochmals E-Mails und PMs gecheckt und anderen Personen auf dem Zahn gef√ľhlt ---> Das Ergebnis es ist ein Paddyreiher.
(08.02.2012, 14:33)
Sacha :   Edit: Ups. Habe das "oder" √ľbersehen. Bin also so schlau wie vorher (helfe Dir nat√ľrlich trotzdem, Ronny, wenn ich kann).

Weiss es vielleicht jemand anders?
(08.02.2012, 12:59)
Sacha :   @Ronny: Vielen herzlichen Dank. Hoffe, ich kann auch mal aushelfen.
(08.02.2012, 12:57)
Ronny :   Der Rallenreiher ist ausgeschildert, aber es handelt sich in der Tat um Pracht- oder Paddyreiher. Ich hatte das Tier auch sch√∂n mehrmals fotografiert, aber nie beschriftet und habe es auch wieder vergessen.
(08.02.2012, 11:28)
Jonas Homburg :   Ich bin zwar kein Berlin-Kenner und m√∂chte auch nicht bezweifeln, dass sich das m√∂glicherweise ge√§ndert hat, aber ich meine, dass in der Voliere Rallenreiher ausgeschildert sind.
(08.02.2012, 11:03)
Sacha :   Kurze Frage an die Berlin-Kenner:

Leben in der Wattvogel-Voliere Java-Teichreiher/Prachtreiher oder Indische Teichreiher/Paddyreiher???
Ich habe ein Exemplar im Oktober letzten Jahres fotografiert mit der irrigen Annahme, nicht auf die Beschilderung achten zu m√ľssen, da sich der Vogel hinterher sicher leicht bestimmen l√§sst. Leider falsch. Gem√§ss der mir zug√§nglichen Literatur k√∂nnen sich die beiden Arten ja nach saisonalem Gefieder sehr gleichen. Ich bitte darum um Eure Hilfe. Vielen Dank.
(04.02.2012, 23:25)
Zoo Berlin :   Ziemlich blau schon am fr√ľhen Morgen ¬Ė buckelige Beulenkopf-Buntbarsche neu im Zoo-Aquarium Berlin

Er gilt als der ungekrönte König der Fischwelt Zentralafrikas. Er ist groß und blau und besitzt einen imposanten Stirnbuckel. Bei Aquarianern ist er längst Legende. Er wird bewundert und begehrt. Die Rede ist vom Tanganjika-Beulenkopf-Buntbarsch (Cyphotilapia frontosa). Er wurde neu in den Bestand des Zoo-Aquariums Berlin aufgenommen. Die dunkelblaue Gesamtfärbung des Tieres ist durch hellere Querbinden unterbrochen. Maximal erreichen die Tiere eine Gesamtlänge von 35 Zentimetern.
Der Beulenkopf-Buntbarsch kommt nur im Tanganjikasee vor, einem der drei gro√üen Seen entlang des afrikanischen Kontinentalplattengrabens. Die Tiere bewohnen tiefere Wasserzonen an den Felsk√ľsten bis in eine Tiefe von √ľber 100 Metern. Das Aquarium wurde extra mit Felsaufbauten gestaltet, um ihnen optimale Lebensbedingungen zu bieten.
Die gro√üen Buntbarsche sind arge R√§uber, die bevorzugt nachts und am fr√ľhen Morgen, ruhende Fische einsaugen und verspeisen. Diese Taktik scheint sehr erfolgreich zu sein ¬Ė nur so konnten die gro√üen Blauen eine solche K√∂rpergr√∂√üe erreichen. Wegen der K√∂rpergr√∂√üe werden sie von einem noch gr√∂√üeren R√§uber regelm√§√üig verspeist: Sie sind beliebte Speisefische des Menschen.
Nach dem Ablaichen beherbergt das Weibchen die Eier im Maul, wo dann auch die Kleinen schl√ľpfen. Maulbr√ľten ist eine Anpassung an fehlende Versteckm√∂glichkeiten in der Fels-, Freiwasser- und der Sandzone. W√§hrend des Maulbr√ľtens nimmt das Weibchen keine Nahrung zu sich. Nach 30 Tagen verlassen die Jungfische die m√ľtterliche Bruth√∂hle. Die Jungfische werden noch bis zu sechs Wochen bewacht. Oft kehren die kleinen bei Gefahr in das sch√ľtzende Maul des Weibchens zur√ľck.
Die Anschaffung der Tierart ist nur der erste Schritt, wir wollen, dass die Weibchen k√ľnftig den Mund ganz sch√∂n voll nehmen und ihrem Maulbr√ľterdasein alle Ehre machen.
(03.02.2012, 14:48)
Zoo Berlin :   Nie wieder pfui Spinne! Dicke Weiber, d√ľnne M√§nner und jede Menge Nachwuchs bei den Riesenradnetzspinnen im Zoo-Aquarium Berlin

Einer der ersten Nachzuchterfolge des noch jungen Jahres 2012 kommt aus dem Zoo-Aquarium Berlin: Bei den tropischen Riesenradnetzspinnen (Nephila senegalensis) √∂ffnete sich am Montag, 29. Januar 2012 ein Kokon nach einer Entwicklung von rund 100 Tagen. Heraus kam eine ganze Schar kleiner Jungtiere. Schon die kleinen sind ziemliche R√§uber und nehmen alles, was sie √ľberw√§ltigen k√∂nnen. In Menschenobhut bekommen sie mit Fruchtfliegen kleine Insekten als Futter.
Der Name der Webspinnen, zu denen die Riesenradnetzspinnen geh√∂ren, ist Programm: Die Weibchen fertigen riesige Fangnetze an, in denen sich Beutetiere in den Klebef√§den verheddern k√∂nnen. Die Fangf√§den der Netze sind so stark, dass sich sogar V√∂gel bis Amselgr√∂√üe darin verheddern k√∂nnen. Solch gro√üe Beute kann durchaus von den gro√üen und dicken Weibchen √ľberw√§ltigt werden!
Die weiblichen Riesenradnetzspinnen sind mit einer Kopf-Rumpfl√§nge von bis zu sieben Centimeter beeindruckende Gestalten, werden doch die M√§nnchen nur selten √ľberhaupt neun Millimeter lang, also weniger als ein Zehntel. Auch der Hinterleib der Weibchen ist beeindruckend dick: Er enth√§lt die Fortpflanzungsorgane. Sie k√∂nnen sich nur erfolgreich paaren, wenn das Weibchen gerade mit Beute besch√§ftigt ist. √úberdies kommen auf ein Weibchen gut und gerne manchmal zehn M√§nnchen. Die Zwergm√§nnchen suchen schon die Netze der Weibchen auf, bevor diese fortpflanzungsf√§hig sind: Schnelligkeit ist ein biologisches Prinzip.
Die Riesenradnetzspinnen, die √ľber beinahe die gesamten Tropen verbreitet sind, sind auch als Seidenspinnen bekannt. Spinnf√§den bestehen aus Seide. Diese ist wiederum ein Eiwei√ü. Sie werden am Hinterleib durch sechs verschiedene Spinnwarzen erzeugt. Das durchaus erlaubte Abkupfern von der Natur und die Anwendung f√ľr die Technik nennt man Bionik. Die Spinnf√§den der Seidenspinne wecken die Begehrlichkeit des Menschen: Man hegt Hoffnungen, sie einmal als sehr elastische Operationsf√§den zu verwenden, die man nicht mehr entfernen muss.
(01.02.2012, 08:13)
Zoo Berlin :   Nachwuchs einer fast ausgestorbenen Tierart: Freude √ľber ein S√§belantilopenk√§lbchen im Berliner Zoo!

Bei der nordafrikanischen S√§belantilope handelt es sich um eine Tierart, die in freier Wildbahn bereits ausgestorben ist. Lange Zeit suchte man vergeblich nach zerstreuten Restbest√§nden der hirschgro√üen Wiederk√§uer, die ehemals in kopfstarken Trupps dem seltenen Regen folgend bis weit hinein in die Sahara zogen. Doch sp√§testens zu Beginn dieses Jahrtausends war die Ausrottung der s√§belf√∂rmig beh√∂rnten Antilopen zur Gewissheit geworden. Zuletzt war es die motorisierte Gewehrjagd, die den scheuen Halbw√ľstenbewohnern zum Verh√§ngnis wurde.
Allein der erfolgreichen Zucht in Zoos ist es zu verdanken, dass es dennoch nicht aussichtslos um den Fortbestand der Art bestellt ist. Auf vorbildhafte Weise sind beispielsweise in Marokko und Tunesien Wiedereinb√ľrgerungsversuche, an denen sich auch der Berliner Zoo beteiligt hat, ins Leben gerufen worden. Ein Europ√§isches Erhaltungsprogramm steuert die Zuchtbem√ľhungen in Menschenobhut.
Nicht nur in Anbetracht des naturrelevanten Hintergrundes freut man sich im Berliner Zoo sehr √ľber den j√ľngsten Nachwuchs ¬Ė ein am 28. November geborenes, m√§nnliches Kalb.
Neugeborene S√§belantilopen gelten zwar als Laufjunge, die bereits nach wenigen Stunden ihrer Mutter folgen k√∂nnen, doch individuell ist der Wille, sich fortzubewegen, unterschiedlich stark ausgepr√§gt. Die meisten zoogeborenen K√§lber bevorzugen in den ersten Wochen nach der Geburt das ruhige Lager im warmen Stall. Doch diese Zeit h√§ufiger Rast ist nun verstrichen und das Jungtier ist nun t√§glich zusammen mit f√ľnf weiteren Herdenmitgliedern im Freigehege zu beobachten. Von den √ľbrigen Antilopen unterscheidet man den J√ľngsten nicht nur durch seine geringere K√∂rpergr√∂√üe, auch verf√ľgt er erst √ľber kleine, ziegenartige Hornans√§tze, die erst ausgewachsen eine L√§nge von 1,2 m erreichen k√∂nnen.
(24.01.2012, 15:37)
WolfDrei :   ps: im Hintergrund eine Seefeder - alles aus dem kanadischen Pazifikbereich
(18.01.2012, 14:44)
WolfDrei :   Habe mich heute mit viel M√ľhe an den Seeratten (Chim√§ren) des Aquariums versucht: dunkler Mondschein und dunkler Hintergrund, dazu bewegliche Tiere. Anbei das magere Resultat (Blitz verbot sich automatisch)
(18.01.2012, 14:43)
WolfDrei :   Milus und Przewalskipferde sind im Zoo DIE Traditionstiere. Tiere des Erstimportes √ľberhaupt wurden dort eingestellt - wenn auch NUR die Milus z√ľchteten und den Grundstein f√ľr den heutigen Erhalt legten. Der Tierpark hat nat√ľrlich die besseren fl√§chenm√§√üigen M√∂glichkeiten.
(15.01.2012, 13:24)
J√∂rn Hegner :   hat der zoo berlin vielleicht in absehbarer zeit vor die przewalskipferde und milus abzugeben und daf√ľr was neues einzustellen . weil der m√∂chte ja nicht das gleiche haben was es auch im tierpark gibts . das ist bis jetzt immer weniger geworden . ansonsten das kleine gehege dort neben den aquarium , wo zuletzt die kleinen pandas und davor die riesenschildkr√∂ten drin waren ist auch noch lehr . darin k√∂nnen doch vielleicht gut die erdm√§nnchen aus dem raubtierhaus einziehen . weil die ben√∂tigen viel platz .
(15.01.2012, 12:54)
Gudrun Bardowicks :   Bei meinem Besuch am 4.1.12 im Zooaquarium Berlin habe ich zum ersten Mal √ľberhaupt Gefleckte Seeratten (eine Chim√§renform) im versteckt liegenden Eckaquarium hinter dem gro√üen Haibecken mit u.a. Sandtigerhai und Wobbegong gesehen. Diese Art scheint neu im Aquarium zu sein, da man nicht direkt ans Becken herantreten darf. Ich habe dort mind. 2 Tiere gesehen, die muner und gesund wirkten. Das Eckaquarium liegt im seitenraum zwischen Gro√üaquarien und Haibecken, in welchem auch das Tiefseebecken mit den Tiefseeriesenasseln und den Tannenzapfenfischen liegt.
(11.01.2012, 19:03)
WolfDrei :   Im Zoo soll der letzte Lappengeier (Europas?) verstorben sein - hier eine Aufnahme vom August 2010
(11.01.2012, 15:25)
Liz Thieme :   Mein Vater hat seinen Papierkram aufger√§umt und dabei ist ein Kalender von 2005 aufgetaucht, den ich ihm damals geschenkt habe.

Der Kalender zeigt Berlins (damalige) Gorillakinder Djambala und Sangha fotografiert von Vera Friedrich in schwarz weiß. Im Vorderteil des Kalenders wird die Lebensgeschichte der beiden beschrieben.

Wenn jemand diesen Kalender f√ľr seine Sammlung kostenfrei haben m√∂chte, der meldet sich bitte bei mir, sonst landet er im Altpapier.
(04.01.2012, 12:41)
Zoo Berlin :   Die Schwarzen Br√ľllaffen erfreuen zum Jahreswechsel mit einem Affenbaby!

Der j√ľngste Affe im Berliner Zoo ist zu Beginn des Neuen Jahres ein winziger Br√ľllaffe, der am Silvestertag im Tropenaffenhaus zur Welt kam. Das Affenbaby, das nur etwa soviel wiegt wie zwei Tafeln Schokolade, wird fest am Bauch seiner Mutter getragen und ist nicht immer gut zu sehen. Doch wenn die Zoobesucher das K√∂pfchen des Kleinsten erkennen, sind sie regelrecht entz√ľckt.

In den ausgedehnten Ruhephasen seiner Mutter bewegt sich der kleinste Br√ľllaffe am meisten. Interessiert beobachtet ihn dabei sein im letzten M√§rz geborenes Affengeschwisterchen, das mit seinen Eltern die Familie der Schwarzen Br√ľllaffen komplettiert.

Ihren Namen verdanken die s√ľdamerikanischen Primaten den Br√ľllges√§ngen der erwachsenen Tiere, die im Affenhaus vornehmlich in den Morgenstunden zu h√∂ren sind. Im Urwald, ihrem nat√ľrlichen Lebensraum, dienen die Chorges√§nge der Revierabgrenzung. Gleichzeitig f√∂rdern sie den Gruppenzusammenhalt. Die schwarze Farbe kennzeichnet nur die √§lteren M√§nnchen, Jungtiere und Weibchen hingegen tragen ein hellbraunes Fell.

Schwarze Br√ľllaffen geh√∂ren zu den seltenen Zootieren. In Deutschland sieht man sie lediglich in drei Zoos. Das europ√§ische Zuchtbuch wird in Bristol gef√ľhrt. Von dort stammt auch das Berliner Zuchtweibchen ¬ĄIpanema¬ď (*2002), wohingegen der Vater ¬ĄAlano¬ď (*2005) ein geb√ľrtiger Stuttgarter ist.

Die nat√ľrliche Verbreitung der Schwarzen Br√ľllaffen erstreckt sich √ľber Bolivien, Paraguay, Brasilien und das n√∂rdliche Argentinien. Wie viele andere Urwaldbewohner ist die Art zunehmend von der Zerst√∂rung ihres Lebensraumes betroffen. Als Frucht- und Bl√§tterfresser k√∂nnen die klettergewandten, ansonsten aber eher tr√§gen Neuweltaffen nur im Kronendach der Urwaldb√§ume √ľberleben.
(03.01.2012, 14:11)
Michael Mettler :   Mich wundert √ľbrigens beim neuen Vogelhaus der Verzicht auf eine Freiflughalle f√ľr s√ľdamerikanische V√∂gel, denn es soll ja nur Afrika, Asien und Australien in solchen Flugr√§umen vertreten sein. Im Zuge des Erg√§nzungsprogramms w√§re es doch m√∂glich, die Asien-Halle auf den TP zu beschr√§nken (im ABH, wegen der Flughunde - und selbst der Raubtierbestand drumherum weist ja einen Asien-Schwerpunkt auf) und daf√ľr eine S√ľdamerikahalle ins Zoo-Vogelhaus aufzunehmen.
(31.12.2011, 15:58)
WolfDrei :   Die Ausgabe mu√üte wohl noch den Aufdruck 2011 erhalten - und auf die Nennung des Vogelbestandes wollte man wohl nicht verzichten. Und so folgt auf das Vorgesehene abrupt der Papageientrakt - der alte.
(31.12.2011, 14:36)
Michael Mettler :   Laut neuem Zoof√ľhrer soll der einzelne Borneo-Orang-Mann Kevin "bald in einen anderen Zoo zu Unterartgenossen abgegeben werden", so dass dann nur noch Sumatraner gehalten werden w√ľrden.

In Bezug auf das Vogelhaus ist der neue Zoof√ľhrer ein wenig skurril. Zwar wird im Text erw√§hnt, dass das alte Haus 2011 abgerissen wurde und wie die grobe Strukturierung des neuen Hauses aussehen wird, aber danach folgt eine Beschreibung der gehaltenen Arten in den l√§ngst nicht mehr existierenden Volieren, Trakten und Flugr√§umen, als st√ľnde das alte Haus noch und seien die V√∂gel f√ľr Besucher zu sehen... Auch auf dem Zooplan ist noch das alte Haus abgebildet, mit der Bildlegende "Vogelhaus im Bau".
(31.12.2011, 13:52)
Zoo Berlin :   Ein neuer Partner f√ľr das seltene Kagu-M√§dchen im Berliner Zoo eingetroffen

Eingelebt hat sich bereits in wenigen Tagen ein junges Kagu-M√§nnchen, was als neuer Partner f√ľr die in der Fasanerie lebende, unl√§ngst verwitwete Henne ausgesucht wurde. Die beiden seltenen Vertreter ihrer Art haben sich auch schon angefreundet. Bei dem 2j√§hrigen M√§nnchen handelt es sich ebenso wie bei seiner 7j√§hrigen Partnerin um eine Nachzucht aus dem Vogelpark Walsrode.

Kagus geh√∂ren zu den am h√∂chsten bedrohten V√∂geln der Erde. Den Bestand der ausschlie√ülich in Neukaledonien lebenden Federtiere sch√§tzt man derzeit auf nur noch etwa 850 Individuen. Verh√§ngnisvoll ist die Tatsache, dass die Bodenbewohner dortiger Urw√§lder flugunf√§hig sind. So sind sie leichte Beute f√ľr verwilderte Hunde und andere auf Neukaledonien eingeschleppte R√§uber.

Die etwa kniehohen, weniger als 1 kg schweren, blaugrauen V√∂gel wirken fast wie befrackte kleine Menschen, wenn sie die Fl√ľgel wie Arme leicht vom K√∂rper abstellen, erregt ihre Kopfhaube aufstellen und auf zwei Beinen flink hin und her trappeln. In jedem Fall haben die auf europ√§ischem Boden nur in Walsrode, Wuppertal und Berlin gehaltenen Sonderlinge einen hohen Schauwert. Auch akustisch k√∂nnen sie beeindrucken, wenn sie in Brutstimmung ihren lauten Duettgesang erschallen lassen. Doch bis dahin wird noch etwas Zeit verstreichen; denn die prinzipiell monogam lebenden Tiere stellen sich auf andere Partner zun√§chst eher zur√ľckhaltend ein.
(20.12.2011, 14:34)
Zoo Berlin :   Nachwuchs bei den Hanuman-Affen im Berliner Zoo

Sprichw√∂rtlich w√ľrde man sagen, seine Tanten h√§tten an dem j√ľngst geborenen Hanuman-Languren ¬Ąeinen Affen gefressen¬ď. Sie rei√üen sich geradezu um das am 15. November zur Welt gekommene Affenkind, um es zu tragen und mit ¬ĄAffenliebe¬ď zu betreuen. Seiner Mutter ¬ĄSally¬ď kann dies ganz recht sein, musste sie mit ihren 12 Lebensjahren doch schon recht viele Jungtiere allein aufziehen.
¬ĄConny¬ď, der Haremschef und Vater des Babys, hat bereits ein Alter von 20 Jahren erreicht und w√§re unter nat√ľrlichen Bedingungen wohl schon l√§ngst von seiner F√ľhrungsposition verdr√§ngt worden. Freilandbeobachtungen haben gezeigt, dass es hier durchschnittlich alle 2-3 Jahre zu einem Wechsel des Haremschefs kommt. Im Berliner Zoo bleibt es ¬ĄConny¬ď erspart, um seine insgesamt 5 Weibchen zu k√§mpfen; denn neben ihm lebt im Familienverband nur ein einziges, noch nicht geschlechtsreifes Nachwuchsm√§nnchen.
Die langschw√§nzigen, grauen Languren mit den rabenschwarzen Gesichtern werden in ihrer indischen Heimat als heilige Tiere verehrt. In der hinduistischen Mythologie war es Hanuman, der Affengott, der ihre Gestalt annahm, um der Gottheit Rama bei der Suche nach seiner Frau Sita zu helfen. So werden die gerne bodennah lebenden Affen in den Tempelanlagen nicht nur geduldet, sondern auch versorgt. Die Hanuman-Languren, die so zu Kulturfolgern geworden sind, m√ľssen aus diesem Grund trotz der zunehmenden Vernichtung ihres nat√ľrlichen Lebensraumes nicht das Aussterben f√ľrchten.
Die Zusammenstellung von Zuchtgruppen in Zoologischen G√§rten ist nicht immer ganz einfach, weil neue Zuchtm√§nner ¬Ė wie auch in der Natur ¬Ė den noch pflegebed√ľrftigen Nachwuchs ihrer Vorg√§nger t√∂ten, um m√∂glichst schnell eigene Kinder zeugen zu k√∂nnen.
(14.12.2011, 09:43)
Zoo Berlin :   Neu im Zoo-Aquarium Berlin ¬Ė Riesenasseln aus der Tiefsee

Sicherlich kennt fast jeder Landasseln, vor allem die Kellerassel (Porcellio scaber), die man unter Steinen, Laub und Geb√ľsch sowie in Kellern, G√§rten, St√§llen, Gew√§chsh√§usern und Komposthaufen findet. Sie sind schiefergrau bis gelbgrau gef√§rbt und k√∂nnen bis zu 20 Millimeter lang werden.

In der Tiefsee allerdings findet man eine verwandte Asselart, die erstaunliche 45 cm lang und 1,7 kg schwer werden kann. Im Atlantischen und Pazifischen Ozean in 150 bis 2000 Meter Tiefe lebt diese Tiefseeriesenassel (Bathynomus giganteus) auf sandigem und schlammigen Bodengrund.

Die Asseln sind hellbraun gef√§rbt und haben im Gegensatz zu ihren an Land lebenden Verwandten enorm vergr√∂√üerte Augen, um trotz des sehr schwachen Lichts in der Tiefsee ausreichend sehen zu k√∂nnen. Die Augen bestehen je nach Gr√∂√üe des Tieres aus 3.000¬Ė4.000 Facetten. Die Gliedertiere sind Allesfresser und ern√§hren sich haupts√§chlich von toten Walen, Fischen und Kraken, aber auch auf sich sehr langsam bewegende Meerestiere wird Jagd gemacht.

Dem Zoo-Aquarium Berlin ist es gelungen, vier dieser Tiefseegiganten aus Japan zu erhalten. Sie bereichern nun zusammen mit Tannenzapfenfischen (Cleidopus gloriamaris) und Perlboot (Nautilus pompilius) unsere Tiefseeabteilung.
(12.12.2011, 16:38)
WolfDrei :   Entgegen einer ersten Information ist das Fingertierweibchen des Zoos nicht aus Bristol sondern aus Jersey: Zanvie, geboren 1997
(06.12.2011, 15:17)
Henry Merker :   @WolfDrei:
Ich bin gespannt ;-).
(06.12.2011, 07:19)
WolfDrei :   Die Kasuar"henne" des Tierparks ist wieder an ihren Geburtsort zur√ľckgekommen - auf die Anlage des TP (ehemalige Muntjakanlage) soll etwas "Vierbeiniges" - aber nicht 2 Kasuare.
(05.12.2011, 17:46)
Zoo Berlin :   Drehh√∂rner, Nils√ľmpfe und weit spreizbare Zehen ¬Ė Nachwuchs bei den Sitatunga-Antilopen im Zoologischen Garten Berlin

Am 17. und 20. Oktober 2011 wurden im Antilopenhaus des Zoologischen Gartens Berlin zwei Sitatungas (Tragelaphus spekei gratus) geboren. Bei den Jungtieren handelt es sich um ein P√§rchen, das gut aufw√§chst. Die K√§lber werden nach einer Tragezeit von 215 bis 230 Tagen geboren und sind in der ersten Zeit Ablieger. Bis sie die f√ľr die Art typische H√∂he von bis zu 115 cm und die Masse von bis zu 100 kg erreichen werden, werden rund zwei Jahre vergehen.

Sitatungas, die in der Natur in kleinen Familiengruppen vorkommen, zählen wegen ihres ein bis zweimal schraubig gewundenen Gehörns zu den Drehhornantilopen, von denen hier im Zoo auch noch Großer Kudu, Nyala, Bongo und Elenantilope bestaunt werden können.

In Zentralafrika, u.a. den Nils√ľmpfen, leben die Sitatungas in kleinen Familiengruppen mit einem Bock, mehreren Weibchen und deren Nachkommen. Gem√§√ü ihres Lebensraumes hei√üen die Sitatungas auch Sumpfantilope oder Wasserkudu. Das Fell ist leicht √∂lig und wasserabweisend. Ihre Nahrung sind allerlei Wasser- und Sumpfpflanzen. Die Hufe sind kr√§ftig, lang, schmal und spitz sowie weit spreizbar, um ein sicheres Fortkommen durch Sumpf und Morast zu gew√§hrleisten. Das Schwimmverm√∂gen ist gut, einen Teil des Tages ruhen die Antilopen halb untergetaucht im Wasser. In der Natur werden die Sumpfantilopen von Krokodilen, Riesenschlangen und Leoparden erbeutet und der Mensch bejagt sie intensiv zur Fleischgewinnung.

Die meisten Geburten in der Zuchtgruppe des Berliner Zoologischen Gartens waren im Herbst- und Winterhalbjahr. Da das 1871 errichtete Antilopenhaus aber gro√üz√ľgige Innenstallungen besitzt, ist ein Aufwachsen in der kalten Jahreszeit kein Problem. Die Kleinen jedenfalls sind mit ihren gro√üen Augen und trichterf√∂rmigen Ohren au√üerordentlich nett anzusehen.
(05.12.2011, 08:46)
Zoo Berlin :   Ein Hutaffenbaby fasziniert die Zoobesucher

Das beliebteste Jungtier im Berliner Zoo ist vermutlich ein kleiner Ceylon-Hutaffe, der am 22. Oktober in der Mitte der 8k√∂pfigen Affenschar im Tropenhaus zur Welt kam. Die nackte Gesichtshaut und sein hut√§hnlicher, quirlf√∂rmiger Haarschopf verleihen dem kleinen Makaken etwas Menschen√§hnliches. Und so verwundert es kaum, dass das wachsame Affenbaby mit seinen Riesenohren alle Blicke der Besucher auf sich zieht. Noch klammert das j√ľngste Affenkind fest am Fell seiner Mutter, in deren N√§he sich auch meist noch ihr Jungtier vom letzten Jahr aufh√§lt.

Das Letztgeborene, bei dem es sich um ein M√§nnchen handelt, muss schon fr√ľh alle Fertigkeiten erlernen, die es ihm sp√§ter erlauben werden, sich mit den √ľbrigen M√§nnern der Gruppe zu messen. Unter jenen herrscht eine strenge Hierarchie, in der ¬ĄRaschid¬ď, der √§lteste Berliner Hutaffe, das Sagen hat. Doch noch beh√ľtet Mutter ¬ĄSafra¬ď den nicht viel mehr als 500 g wiegenden gemeinsamen Nachwuchs hingebungsvoll.

Ceylon-Hutaffen leben ausschließlich auf Sri Lanka. Auch wenn sie sich gebietsweise den Menschen nähern, so sind sie doch auf intakte Waldlandschaften angewiesen. Die Tatsache, dass in den letzten 5 Jahrzehnten gut die Hälfte der ceylonesischen Tropenwälder gerodet wurden, erklärt, warum die Art von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als bedroht eingestuft wurde. In Europa wird die kleinste aller Makakenarten nur in drei Einrichtungen gepflegt, wobei alle Tiere einen Berliner Ursprung haben.
(30.11.2011, 09:31)
Mel :   @Liz: Alles schon etwas √§lter ... Du hast es richtig in Erinnerung ... ich wollte blo√ü das Kuddelmuddel in JH Beitrag sortieren. ;)
(17.11.2011, 00:18)
Liz Thieme :   Achherrje...nur mal so zur √úbersicht und Strukturierung in meinem Kopf.
Die Argalis sind doch schon l√§nger in der Schau im TP, das bedeutet gleichzeitig die Bezoar m√ľssen schon l√§nger aus dem Gehege raus sein.
Und im September wird hier berichtet, dass die Bezoar im Zoo zu sehen sind.

Was ist jetzt neu?
(16.11.2011, 20:26)
Mel :   Also das ist ja jetzt total durcheinander. Der Zoo Berlin mu√üte sich von seien M√§hnenspringern trennen, und im TP standen die Marco Polos in der Quarant√§ne. Dann schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Bezoarziegen gingen in den Zoo f√ľr die ehemalige M√§hnenspringeranlage (ich finde da passen sie gut hin)und im TP war so eine anlage f√ľr die MPs frei.
(16.11.2011, 18:53)
J√∂rn Hegner :   der tierpark berlin hat die kreta-bezoarziegen an den zoo berlin abgegeben . bestimmt aus den grund weil es keine asiatischen gebirgstiere sind sondern europ√§ische . sie waren ja dort neben den schraubenziegen bei der anlage f√ľr asiatische gebirgstiere . jetzt sind ja in den gehege davon marco-polo-wildschafe untergebracht . sie sind ja mehr f√ľr asiatische gebirgstiere betreffend . in welchen gehege hat den sonst der zoo berlin die kreta-bezoarziegen untergebracht .
(16.11.2011, 18:44)
Zoo Berlin :   Neuankunft eines seltsamen S√§ugetieres: Junges Hirscheberweibchen eingetroffen!

Weder Hirsch noch Eber ist der Neuank√∂mmling im Schweinehaus des Berliner Zoos, handelt es sich doch um ein weibliches Schwein und damit um eine Sau. Dennoch ist die Artbezeichnung Hirscheber nicht untreffend; denn charakteristisch f√ľr diese felllosen Schweine sind die gebogenen, wie Geweihspie√üe die R√ľsselnase nach oben durchbrechenden Eckz√§hne der Eber.

Das Hirscheberweibchen "Leboni", welches vor wenigen Tagen im Schweinehaus eingetroffen ist, wurde im April 2010 im Zoo von Antwerpen geboren und soll nun im Rahmen des Europ√§ischen Arterhaltungsprogramms in Berlin f√ľr Nachwuchs sorgen. Hier wird sie demn√§chst das letzte, 1998 im Berliner Zoo geborene Hirscheberm√§nnchen "Gedeh" kennenlernen.

Hirscheber leben in freier Wildbahn auf der indonesischen Insel Sulawesi. Hier ist in den letzten Jahrzehnten ein dramatischer Bestandsr√ľckgang zu registrieren, weshalb die Art als gef√§hrdet eingestuft werden muss. Auch um die Zuchtbem√ľhungen in zoologischen Einrichtungen sieht es nicht besonders rosig aus. Derzeit leben in Europa gerade einmal 31 Individuen.

Der Berliner Zoo nahm lange Zeit eine Spitzenstellung in der Hirscheberhaltung und -Zucht ein. 1905 wurde hier erstmals auf deutschem Boden ein Hirscheber geboren. Nach dem 2. Weltkrieg kam 1978 (ebenfalls aus Antwerpen) das erste Hirscheberpaar wieder nach Berlin und von 1982 bis 1998 gelang mehrmals die Aufzucht von Jungtieren. Da jedoch immer nur 1-2 Schweinchen geboren werden, konnte die Gesamtzahl der Hirscheber in Menschenobhut nicht gesteigert werden. Im Berliner Zoo lebt neben dem potentiellen Zuchtpaar noch "Elfi", ein gutm√ľtiges altes Weibchen, was vor 20 Jahren in Stuttgart zur Welt kam.

Bleibt zu hoffen, dass die seltsam anmutenden, interessanten asiatischen "Nacktschweine" noch lange im Berliner Zoo gehalten und auch vermehrt werden können.
(14.11.2011, 08:59)
Mark Meier :   Habe ich auch gelesen. Das sind vermutlich keine gro√üen Publikumslieblinge wie die Warzenschweine, aber gut, dass man hier z√ľchten m√∂chte. Vielleicht gelingt es ja den Bestand etwas zu festigen. Bisher war das scheinbar nicht der Fall:

"Junges Hirscheberweibchen eingetroffen!

Weder Hirsch noch Eber ist der Neuank√∂mmling im Schweinehaus des Berliner Zoos, handelt es sich doch um ein weibliches Schwein und damit um eine Sau. Dennoch ist die Artbezeichnung Hirscheber nicht untreffend; denn charakteristisch f√ľr diese felllosen Schweine sind die gebogenen, wie Geweihspie√üe die R√ľsselnase nach oben durchbrechenden Eckz√§hne der Eber.
Das Hirscheberweibchen "Leboni", welches vor wenigen Tagen im Schweinehaus eingetroffen ist, wurde im April 2010 im Zoo von Antwerpen geboren und soll nun im Rahmen des Europ√§ischen Arterhaltungsprogramms in Berlin f√ľr Nachwuchs sorgen. Hier wird sie demn√§chst das letzte, 1998 im Berliner Zoo geborene Hirscheberm√§nnchen "Gedeh" kennenlernen.
Hirscheber leben in freier Wildbahn auf der indonesischen Insel Sulawesi. Hier ist in den letzten Jahrzehnten ein dramatischer Bestandsr√ľckgang zu registrieren, weshalb die Art als gef√§hrdet eingestuft werden muss. Auch um die Zuchtbem√ľhungen in zoologischen Einrichtungen sieht es nicht besonders rosig aus. Derzeit leben in Europa gerade einmal 31 Individuen.
Der Berliner Zoo nahm lange Zeit eine Spitzenstellung in der Hirscheberhaltung und -Zucht ein. 1905 wurde hier erstmals auf deutschem Boden ein Hirscheber geboren. Nach dem 2. Weltkrieg kam 1978 (ebenfalls aus Antwerpen) das erste Hirscheberpaar wieder nach Berlin und von 1982 bis 1998 gelang mehrmals die Aufzucht von Jungtieren. Da jedoch immer nur 1-2 Schweinchen geboren werden, konnte die Gesamtzahl der Hirscheber in Menschenobhut nicht gesteigert werden. Im Berliner Zoo lebt neben dem potentiellen Zuchtpaar noch "Elfi", ein gutm√ľtiges altes Weibchen, was vor 20 Jahren in Stuttgart zur Welt kam.
Bleibt zu hoffen, dass die seltsam anmutenden, interessanten asiatischen "Nacktschweine" noch lange im Berliner Zoo gehalten und auch vermehrt werden können."
http://www.zoo-berlin.de/zoo/tiere-wissenswertes/tier-news/news/article/neuankunft-eines-seltsamen-saeugetieres-junges-hirscheberweibchen-eingetroffen.html
(12.11.2011, 11:42)
Liz Thieme :   Der Zoo hat ein neues Hirscheber-Weibchen aus Antwerpen zur Zucht bekommen. Sie soll bald mit dem Eber zusammengelassen werden. Damit sind es nun 1,2 Tiere.
(12.11.2011, 11:04)
Mark Meier :   Da war ein wichtiger Teil des Posts verlorengegangen:
Nur noch zu den Robben und Eisb√§ren etc.: Der Klimawandel ist wieder ein Thema f√ľr sich und wird ja oft genug sogar abgestritten... Ich h√∂re aber oft genug von Biologen, dass die Eingriffe des Menschen h√§ufig zu irreversiblen Sch√§den f√ľhren. Wenn die Habitate etwa auf winzige Inseln zerst√ľckelt werden, verarmen die Arten genetisch und werden weniger flexibel f√ľr Anpassungen. √úberhaupt kann sich das Leben zwar anpassen, aber nicht unbedingt im gleichen Tempo und Ma√üe wie es der menschliche Eingriff oft genug erfordert. Die Systembausteine in den einzelnen Lebensr√§umen sind √ľber ewig lange Zeitr√§ume aufeinander eingespielt und bilden so eben hochkomplexe Systeme, die nie exakt gleich sind. Die exakt selbe √∂kologische Nische und Funktion die eine Tierart f√ľr J√§ger oder Beutetiere, f√ľr Pflanzen oder Mikroorganismen hat, kann selten gleichwertig ersetzt oder das System sinnvoll umgestellt werden, schon gar nicht √ľber Nacht. Die Hoffnung, die Natur k√∂nne das schon irgendwie alles alleine hinbekommen, ist mE naiv und auch etwas gef√§hrlich. Das soll keine Beleidigung sein, aber wenn die Menschen so denken, machen sie es sich zu einfach.
(12.11.2011, 10:34)
Mark Meier :   @Michael Mettler: Na gut, dann eben doch noch mein letzter Beitrag hierher, die Antwort kam ja gleichzeitig mit meinem Post ;)

Wenn das so gemeint ist, ja, dann dient tats√§chlich alles "vorrangig" dem Menschen: Die Erhaltung der nat√ľrlichen Lebensr√§ume und Arten, die entsprechende Forschung zu den Lebensgrundlagen der Tiere (nicht nur in Gefangenschaft) und die Bildungsarbeit um diese Ziele zu erreichen. F√ľr mich dienen diese drei Ziele aber eben nicht nur oder vorrangig dem Menschen. Nat√ľrlich ist er indirekt schon mitbetroffen, weil er sonst irgendwann aufwacht und klagt, dass er keine reizvolle, vielf√§ltige (lebenswerte) Umwelt mehr hat und er seine Handlungsoptionen nicht rechtzeitig erkennen und nutzen konnte. Keiner will vermutlich in einer grauen, kaputten Welt leben. In diesem Sinne sind Mensch und Tier und alle anderen Lebensformen eine Schicksalsgemeinschaft und man kann die Interessen nicht trennen. Es bleibt somit aber dabei, dass die Zoos nicht nur(!) den Menschen dienen sollten, auch wenn deren reine Erholung und Unterhaltung auch einen Wert haben und wiederum die Grundlagen f√ľr Interesse und Engagement bilden. Ich glaube auch, dass Zoos deshalb eine wichtige Erg√§nzung f√ľr reine Naturschutzgebiete oder Zuchtstationen darstellen, die eben vorrangig einem Zweck dienen und den meisten Menschen verborgen bleiben. Sie k√∂nnen helfen, letztere durch gr√∂√üere Popularit√§t politisch und √∂konomisch zu st√§rken und haben in einigen F√§llen auch wichtige oder gar die letzten genetischen Reserven daf√ľr (siehe Bsp. im letzten Post).

Und ja, Zoos haben so mehr als eine Funktion und m√ľssen auch selbst √∂konomisch √ľberleben. Nicht jede Ausgabe wird oder muss deshalb direkt einen Beitrag zur Arterhaltung leisten. Trotzdem finde ich gerade solche attraktiven Millionenprojekte wie Gondwanaland schwer mit einem Kosten-Nutzen-Verh√§ltnis zu ermessen. So etwas kann man sich als Vorzeigeprojekt leisten, aber es sollte dann mE doch immer ein deutliches Gegengewicht zum Erhalt der nat√ľrlichen Lebensr√§ume (biologisch so viel wertvoller) geben - nicht nur als winzige Ma√ünahme zur Gewissensberuhigung. Das wird zum Gl√ľck aber auch immer √∂fter angestrebt, wenn auch nicht √ľberall im gleichen Ma√üe. Es scheint eben doch (an einigen Stellen) ein Umdenken zu geben. Gut, dass soll es dann aber wirklich von mir gewesen sein, es sei denn jemand will einen eigenen Thread daf√ľr gr√ľnden und die Beitr√§ge dorthin verschieben. Aber viel mehr f√§llt mir im Moment auch nicht dazu ein.
(12.11.2011, 10:19)
Michael Mettler :   @Mark Meier: Unsere Postings haben sich zeitlich √ľberschnitten. Deswegen noch als Nachtrag in Sachen der vier Hauptaufgaben der Zoos: Bildung, Forschung und Erholung dienen ebenfalls vorrangig dem Menschen...
(12.11.2011, 00:04)
Michael Mettler :   @Mark Meier: Auch Kirchen sind Orte der Andacht, und dennoch gibt es dort "Klingelbeutel"...

Idealisten werden jetzt sicher aufheulen, aber ich m√∂chte doch mal feststellen, dass neben der Institution Zoo auch der Arten- bzw. Naturschutz zu einem nicht geringen Ma√ü menschlichen Zwecken dient und dies sogar massiv in der Argumentation einsetzt. Ich lese jedenfalls eher S√§tze wie (sinngem√§√ü) "Wir m√ľssen den Eisb√§ren sch√ľtzen, damit auch unsere Nachfahren noch dieses herrliche Tier erleben k√∂nnen" als "..., damit die polaren Robben nicht √ľberhand nehmen"....

Artenschutz ist in meinen Augen u.a. eine Ma√ünahme, um eine uns Menschen gewohnte Umwelt (und Fauna) m√∂glichst stabil zu konservieren oder - nachdem wir Menschen uns daran vergangen haben - in einen von uns Menschen (!) f√ľr ideal erachteten Zustand zur√ľck zu versetzen. Somit ist auch Artenschutz etwas "f√ľr Menschen Gemachtes". Den genannten Robben w√§re es wahrscheinlich ziemlich gleichg√ľltig, wenn der Eisb√§r ausstirbt - die Evolution f√§nde dann wahrscheinlich ein anderes Regulativ f√ľr sie. Es hat schlie√ülich auch kein Mensch die sch√ľtzende Hand √ľber sie gehalten, als sich der Eisb√§r zu ihrem Fressfeind entwickelte und sich anfangs vielleicht √§hnlich verheerend auf die arktische Fauna auswirkte wie manches "menschgemachte" Neozoon heutzutage in anderen Lebensr√§umen.

Das soll jetzt weder Zynismus sein noch Artenschutzbem√ľhungen abwerten, sondern einfach nur mal aufzeigen, wie sehr wir unsere menschlichen Ma√üst√§be in den Vordergrund stellen. Und weil das nun mal so ist, ist auch die Institution Zoo m.E. √ľberwiegend auf menschliche Befindlichkeiten hin ausgerichtet. Die "Lagerhaltung" von Genpotenzial halte ich da eher f√ľr einen praktischen Nebeneffekt - und auch das ist keineswegs zookritisch gemeint, sondern der Versuch, die Materie einfach mal m√∂glichst objektiv zu betrachten. Aber eigentlich ist das ein Thema, das in einen allgemeineren als den Berliner Thread geh√∂rt...

Mal ganz was Anderes: Wie ist eigentlich in Bezug auf das Knut-Denkmal die "Lebensgr√∂√üe" definiert? Als erwachsenes Tier oder als das kleine B√§rchen, das weltweit zum Medienph√§nomen und zum Werbestar f√ľr Zoofreunde wie Zoogegner wurde...?
(12.11.2011, 00:00)
Mark Meier :   Diese Diskussion ist zwar interessant, hat aber bald nichts mehr mit dem Berliner Zoo zu tun. Als meinen letzten Beitrag zum Thema zitiere ich einfach mal die Wikipedia:

Intro:
"Zoos dienen der Bildung, Forschung, Erholung und dem Naturschutz, zum Beispiel durch Nachzucht seltener Tiere und deren Auswilderung [...]"

Hauptaufgaben:
"Die Schwerpunktaufgaben eines Zoos haben sich im Laufe der Geschichte von der einfachen Ausstellung ¬Ąexotischer¬ď Tiere hin zur Erforschung von Tierarten sowie der Erhaltungszucht verschoben. Der Begr√ľnder der Tiergartenbiologie, Professor Dr. Heini Hediger, definierte schon vor fast 60 Jahren die Hauptaufgaben der Zoos als

* Naturschutz,
* Bildung,
* Forschung und
* Erholung.

Daran hat sich bis heute nichts ge√§ndert. Vor allem der Natur- und Artenschutz steht bei den weitaus meisten wissenschaftlich gef√ľhrten Zoos heute im Vordergrund. So betreuen und finanzieren viele Zoos eigene Schutzprojekte in Situ, also im Lebensraum der Wildtiere. Im deutschsprachigen Raum haben sich √ľber 45 Zoos in der Stiftung Artenschutz zusammengetan, um gemeinsam f√ľr Artenschutzprojekte zu werben.

Eine internationale Dachfunktion verschiedener Erhaltungszuchtprogramme f√ľhrt die World Association of Zoos and Aquariums WAZA aus, der 22 regionale oder nationale Zoo- und Aquarienverb√§nde sowie 213 individuelle Zoos und Aquarien in 46 L√§ndern als institutionelle Mitglieder angeh√∂ren.

Tierarten, die ohne Erhaltungszuchtprogramme zoologischer Gärten bereits ausgestorben wären, sind zum Beispiel: Wisente, Przewalskipferde, Mhorrgazellen, Kalifornische Kondore, Davidshirsche (Milus) und Oryxantilopen."

Zumindest der eigenen Selbstauffassung nach haben Zoos als eine prim√§re Aufgabe den Artenschutz und auch in Situ-Projekte geh√∂ren dazu. Dennoch k√∂nnen sie nat√ľrlich nur einen Beitrag leisten (e.g. Spenden sammeln oder Tiere auswildern). Sie k√∂nnten gro√üe Geldsummen niemals selbst investieren, da es der Haushalt nicht hergibt. Aber wie gesagt: Wenn jemand das weiter diskutieren m√∂chte, sollte man mE einen anderen Thread daf√ľr benutzen.
(11.11.2011, 23:42)
Jennifer Weilguni :   @Mark Meier
F√ɬľr wen, wenn nicht f√ɬľr die Menschen sind denn Zoos dann gemacht?
Ginge es dabei um die artgerechte Haltung von Tieren? Ab in die Nationalparks.
Ginge es um den reinen Arterhalt? Ab damit in zweckmäßige Zuchtanstalten.
Ginge es um den Naturschutz? √ɬĄh ja, hallo! Wenn man die vielen Millionen die ein Sambesi, ein K√ɬ∂lner Elefantenpark und ein Gondwanaland ect. kosten in Natur- und Artenschutzprojekte stecken w√ɬľrde, w√ɬľrde das unter dem Strich sicher mehr ausmachen als die Spendengelder, die Zoobesucher auf Grund ihres Zoobesuches in derartige Projekte stecken.

Zoos sind f√ɬľr Menchen da..als Erholungsort und Bildungsst√ɬ§tte. Wenn sie NEBENBEI dann als kleinen Nebeneffekt auch noch bedrohte Arten z√ɬľchten und auswildern und Spendengelder sammeln, ist das zwar positiv zu bewerten, aber nicht DIE Aufgabe eines Zoos.
(11.11.2011, 13:05)
Mark Meier :   Zoos sind mE und auch nach der eigenen Selbstwahrnehmung dieser Institutionen eben nicht nur f√ľr den Menschen gemacht und auch dieser soll u.a. auch aufgekl√§rt und sensibilisiert werden.

Gerade wenn viele Menschen einen so pers√∂nlichen fast "zwischenmenschlichen" Bezug zu einem Wildtier aufbauen, ist das eine gro√üartige Gelegenheit ma√üvoll (nicht penetrant) √ľber den nat√ľrlichen Lebensraum und entsprechende Spendenm√∂glichkeiten zu informieren. Schlie√ülich bereichert sich niemand daran, sondern es nutzt am Ende der Art, der man sich bereits verbunden f√ľhlt und auch anderen weniger prominenten Arten, die zuf√§llig den gleichen Lebensraum teilen. Nat√ľrlich bleibt es auch dann eine v√∂llig freie Entscheidung zu spenden oder eben auch nicht. Der ein oder andere mag stattdessen auch k√ľnftig einfach auf Produkte aus Tropenh√∂lzern etc. verzichten. Eine ebenso sinnvolle Folge.

Im √ľbrigen habe ich den Friedhof ja selber angef√ľhrt, um auf den selben Punkt zu verweisen: Es gibt mE ein Anrecht auf Trauer und es sollte auch einen gesch√ľtzten Raum daf√ľr geben. Dort f√§nde ich daher auch Spendenboxen (und seien sie f√ľr medizinisch wichtige Projekte) v√∂llig fehl am Platz. Stiftungen hingegen tragen oft genug die Namen von beliebten Menschen, die an einem entsprechenden Leiden verendet sind. Ein Zoo ist mE kein Friedhof und der Erinnerungswunsch kann meinetwegen vor Ort zugelassen werden, sollte dann aber in ein gesundes Verh√§ltnis zu den dr√§ngenderen Problemen gesetzt werden. Das w√§re mE sonst eine falsche Botschaft, wenn die Zoos nicht etwas differenzierter an solche Sachen herangehen als der durchschnittliche Besucher. Aber wir k√∂nnen ja auch weiter verschiedene Ansichten dar√ľber haben. Damit habe ich kein Problem.
(10.11.2011, 22:40)
Oliver Jahn :   Ich sehe es so wie Jenny. Zoos sind f√ľr Menschen gemacht. W√§ren sie reine St√§tten der Arterhaltung, dann w√ľrde ich sogar noch weiter gehen, dann k√∂nnte man n√§mlich das meiste Geld sparen, in dem man sie gar nicht f√ľr Besucher zug√§ngig macht. Das ist nach meiner Auffassung nicht der Zweck eines Zoos.
Zum anderen hinkt f√ľr mich das Argument "Was k√∂nnte man mit diesem Geld alles f√ľr den Artenschutz tun!" oft vor allem daran, dass dieses Geld ohne solche Zweckbindungen gar nicht flie√üen w√ľrde. Jeder Mensch setzt gerade bei Spenden seine ganz eigenen, meist sehr subjektiven Prorit√§ten. Und das finde ich gut so, dadurch wird die Welt bunter, und auch an vielen Stellen etwas bewegt, mal f√ľr Menschen in Not, mal f√ľr bedrohte Tiere, und manchmal eben auch f√ľr die Seele. Wenn ich mir Friedh√∂fe anschaue, dann haben die Verstorbenen von ihnen auch nichts, aber f√ľr viele Hinterbliebene sind sie St√§tten der Erinnerung, an denen sie gern verweilen. Jeder so, wie er es mag und braucht.
(10.11.2011, 20:58)
Mark Meier :   @Michael Mettler:
Ich kann es auch akzeptieren, dass die vielen Knut-Fans eine Art Denkmal oder Erinnerungsschrein w√ľnschen. Mich st√∂rt das an und f√ľr sich gar nicht gro√ü, es finanziert sich ja letztlich allein durch die Spenden von denjenigen, die so etwas w√ľnschen. Trotzdem glaube ich, dass Knut auch posthum noch etwas f√ľr die Arterhaltung tun kann, vermutlich sogar mehr als es durch die Weitergabe seines Erbmaterials m√∂glich gewesen w√§re. Ich s√§he bei so einer Box auch keinen Interessenkonflikt, schlie√ülich "bereichert" sich ja keiner daran und niemand muss gleich spenden, nur weil er das Denkmal besucht.
Ich sehe auch nicht den Zusammenhang zwischen einem reinen Denkmal und dem Grab von Herrn D√∂rflein. Das wird schlie√ülich auf einem Friedhof zu finden sein und die sterblichen √úberreste enthalten. Da verbietet sich eine solche Box aus mehreren Gr√ľnden. Eine entsprechende Stiftung wiederum w√§re mE v√∂llig ok. Aber das ist nat√ľrlich ein neues Thema.
(10.11.2011, 10:39)
Michael Mettler :   Ich sehe das ebenfalls vielschichtig gelagert. Der ganze Knut-Hype war eine Form von Personenkult, und wenn die Fans nun eine Statue als Ort des Gedenkens brauchen/wollen, dann hat das m.E. wenig mit Artenschutz oder auch nur einem allgemeinen Interesse am Eisb√§ren als Art zu tun, sondern mit der Beliebtheit eines speziellen Individuums. Das muss ich pers√∂nlich nicht gut finden oder unterst√ľtzen, aber akzeptieren kann ich das. Am Grab von Thomas D√∂rflein wird doch bestimmt auch keine Sammelb√ľchse zu Gunsten Herzinfarktgesch√§digter oder Krebskranker angeschraubt sein?

Zoos sind nun mal auch eine emotional besetzte Materie, da sollte m.E. auch f√ľr solche Nischen wie ein Denkmal f√ľr eine Tierpers√∂nlichkeit Platz sein. Und da m√∂chte ich Ralf Sommerlad widersprechen: Ich denke schon, dass sowas auch den Tieren und der Verbesserung der Haltung dient, denn es bewirkt eine engere Bindung vieler Menschen an den Zoo, und deren Eintritts- und allgemeine Spendengelder (z.B. Erbschaften) sind es letztlich, mit denen der Zoo Artenschutz unterst√ľtzen und Anlagen (um)bauen kann. Knut wurde zu Lebzeiten u.a. als Symbol des Klimawandelproblems vermarktet, aber ob das posthum wirklich noch funktionieren w√ľrde?

Man muss den Kult um Tierindividuen nicht verstehen k√∂nnen oder guthei√üen, aber es gibt ihn nun mal. Und zwar auch in unseren Reihen, die wir Zoos von einer viel rationaleren Seite zu sehen glauben. Ob Knut seine ersten Schritte auf der Freianlage machen durfte oder in Emmen ein Elefant in den Graben fiel, unterscheidet sich f√ľr mich eher in pers√∂nlichen Vorlieben als im Nachrichtenwert...
(09.11.2011, 17:21)
Mark Meier :   Ich sehe das auch eher gemischt. Wenn man so viel Geld daf√ľr sammelt (immerhin sind es reine Spenden), dann k√∂nnte man wenigstens auch eine dauerhafte Spendenbox f√ľr lebendige Eisb√§ren daneben aufstellen - eine gro√üartige Gelegenheit. Ich habe vor kurzem einen entsprechenden Vorschlag auf der Facebook-Seite des Zoos gepostet und wurde nur auf das Projekt "Eisb√§ren f√ľr Eisb√§ren" verwiesen, dass ja bereits solche Spenden sammle... Hoffentlich gibt es da noch ein Umdenken.
(09.11.2011, 15:40)
Jennifer Weilguni :   Das macht ja aber nicht nur Berlin so.

Aber ist das wirklich SO schlimm? Wenn man sich gerade in den Erlebnis-Zoos umschaut, dann findet man dort viel "unn√ɬľtze" Deko, die weder den Tieren, noch dem Artenschutz dient. Aber Zoos sind eben nunmal f√ɬľr Menschen gebaut und warum sollte man dann dem Besucher nicht auch etwas "Schnick-Schnack" g√ɬ∂nnen?

Sonst m√ɬľssen wir doch die Tiere nur in den zweckm√ɬ§√ɬüigsten Zuchtanstalten pr√ɬ§sentieren, alle Blumenrabatte einebnen und neue Kinderspielpl√ɬ§tze gibt es dann auch keine.
(09.11.2011, 12:10)
Ralf Sommerlad :   Es scheint ein St√ľck Berliner Mentalit√§t zu sein: Anstatt etwa gesammeltes Geld in Artenschutzprojekte f√ľr Eisb√§ren zu stecken landet es wieder in solchen "Monumenten", die weder den Tieren noch der Verbesserung der Haltung dienen.
(09.11.2011, 10:43)
WolfDrei :   Es ist lau "Berliner Zeitung" ein Wettbewerb ausgeschrieben worden f√ľr ein Knut-Denkmal in Lebensgr√∂√üe. Das sch√∂ne Geld!
(09.11.2011, 10:32)
Zoo Berlin :   Neugeborene Nyalas profitieren vom warmen Novemberwetter

Nachdem zuletzt die Geburt eines Flusspferdes gemeldet werden konnte, ist es nun an der Zeit, zwei weitere Jungtiere vorzustellen, die ebenfalls im Flusspferdhaus das Licht der Welt erblickten. Am 13. sowie am 21. Oktober wurden zwei Nyala-Weibchen kurz nacheinander Mutter. W√§hrend es f√ľr das √§ltere Tier bereits die 2. Geburt in diesem Jahr war, sammelt das j√ľngere, gerade selbst erst 2 Jahre alte Weibchen, die ersten Aufzuchtserfahrungen.

Die beiden Jungtiere d√ľrfen nun die vielleicht letzten sonnigen Herbsttage nutzen, um noch vor dem Einbruch des Winters die Freianlage kennenzulernen, die sie sich im n√§chsten Sommer mit den Flusspferden teilen werden. Die Herde der afrikanischen Waldb√∂cke ist mit dem Nachwuchs auf 6 Individuen angewachsen. Neben dem einzigen Horntr√§ger der Gruppe, dem dunkelschwarzen Bock mit seinen orangefarbenen Beinen, leben jetzt 4 rehbraune, hornlose Weibchen im Zoo. Das Letztgeborene wiederum wird wie sein Vater im Erwachsenenalter selbst lange, spiralig gedrehte Kopfwaffen tragen; denn auch sein Geschlecht ist m√§nnlich.

Die beste Gelegenheit, die komplette Antilopenherde zu beobachten, besteht f√ľr die Besucher in den n√§chsten Tagen w√§hrend sonniger Vormittagsstunden. Bei schlechtem Wetter werden die Jungtiere den Tagesstall kaum verlassen.

Tiefland-Nyalas leben in einem relativ engen Verbreitungsgebiet im s√ľdwestlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Lange z√§hlte man sie zu den seltensten Antilopenarten. Strenge Schutzma√ünahmen haben dazu beigetragen, dass sich ihre Best√§nde in den letzen Jahren stabilisiert haben. Trotzdem geh√∂rt die bevorzugt gew√§ssernah, im dichten Buschwerk lebende Antilope zu den immer noch wenig erforschten Horntr√§gern. Die europ√§ischen Zoobest√§nde werden in einem Zuchtbuch erfasst, welches vom Zoo in Lissabon gepflegt wird.
(09.11.2011, 07:57)
Zoo Berlin :   Flusspferdgeburt im Berliner Zoo!

Flusspferde geh√∂ren zu den beliebtesten Zootieren; dennoch sieht man Jungtiere in den zoologischen G√§rten der Welt nur noch selten. Der Berliner Zoo ¬Ė mit dem vielleicht sch√∂nsten Flusspferdhaus der Welt ¬Ė macht hier eine r√ľhmliche Ausnahme. Die Flusspferdzucht, die hier nach dem 2. Weltkrieg mit den Berliner Lieblingen ¬ĄKnautschke¬ď und ¬ĄBulette¬ď ihren Anfang nahm, feiert Jahr f√ľr Jahr Erfolge.

Am 23. Oktober 2011 brachte die 11j√§hrige Flusspferdkuh ¬ĄNicole¬ď ihr drittes Jungtier zur Welt. Die aufzuchterfahrene Mutter blieb zun√§chst einige Tage im Mutterkind-Becken hinter den Kulissen. Selbstbewusst f√ľhrt sie nun, bereits wenige Tage nach der Geburt, ihr j√ľngstes Kind in das Schaubecken zu den √ľbrigen Mitgliedern der Herde. Dort trifft das Flusspferdbaby, das ein Urenkelkind von ¬ĄBulette¬ď ist, auf ¬ĄEde¬ď (*1995) seinen Vater, sowie die Kuh ¬ĄKathi (*1975) mit ihren Kindern ¬ĄWitha¬ď (* 2008) und ¬ĄLotty¬ď (*2010) sowie seine Vollschwester ¬ĄNele¬ď (2009).

Der kopfstarke Herdenverband mit den drei heranwachsenden Jugendlichen garantiert zahlreiche Interaktionen zwischen seinen Mitgliedern und dementsprechend interessante Beobachtungen f√ľr die Zoobesucher.
(02.11.2011, 09:39)
Mark Meier :   Gut, vielleicht gibt es tausende Halter in Deutschland. Ob die meisten ONB deswegen einen pers√∂nlichen Zugang zu einer Python haben, ist eine andere Frage. Ich pers√∂nlich kenne z.B. keinen in Berlin, der einen Python h√§lt, aber einige Dutzend mit Aquarien, Kleins√§ugern, V√∂geln etc. Ich denke so eine Schlange beh√§lt etwas Exotisches ebenso wie andere Schlangen, Vogelspinnen etc. Im Zoogesch√§ft sehe ich auch immer wieder Leute die v√∂llig fasziniert vor solchen Terrarien stehen bleiben.
(31.10.2011, 21:22)
Michael Mettler :   @Sacha & Mark Meier: Es w√§re wirklich interessant zu wissen, in welchen St√ľckzahlen manche Tierarten privat gehalten und gez√ľchtet werden, aber selbst von den meldepflichtigen Arten sind mir trotz entsprechender Datensammlungen der Beh√∂rden noch nie ver√∂ffentlichte Statistiken zu Augen gekommen. Zum K√∂nigspython ist mir nur eine Angabe von vor etwa 20 Jahren in Erinnerung, laut der j√§hrlich (!) √ľber 10.000 K√∂nigsypython-Wildf√§nge f√ľr den deutschen Tierhandel importiert wurden. Damals war es noch schwierig, ihn in Terrarienhaltung zu z√ľchten, mittlerweile wird er nicht nur reichlich vermehrt, sondern l√§ngst auch in Farbschl√§gen gez√ľchtet (na hallo, noch eine Definitionsl√ľcke, mit der man die parallele Haltung in beiden Berliner G√§rten "erg√§nzend" gestalten k√∂nnte...) - die Zahl seiner Halter d√ľrfte also im Vergleich zu fr√ľher eher noch h√∂her geworden sein!
(31.10.2011, 20:50)
Mark Meier :   Das ist eine tolle Nachricht, vielen Dank daf√ľr! Ich sollte zur Abwechslung doch mal wieder in den Zoo gehen.
(31.10.2011, 20:44)
Liz Thieme :   Und noch eine weitere schwergewichtige Geburt ist f√ľr Deutschland zu melden. Flusspferdkuh "Nicole" hat vorletzten Sonntag ihr drittes Jungtier geboren. Ab sofort sind Mutter und Kind in der Gruppe zu sehen.
(31.10.2011, 20:38)
Sacha :   @beide MM: Grunds√§tzlich einverstanden. Was aber nicht ausschliesst, dass man im Zoo Berlin den Posten "Vorf√ľhr-Art/Streicheltier" mit einer Abgottschlange und im Tierpark mit dem K√∂ngispython abdecken und so eine Doublette vermeiden KOENNTE.

@Mark Meier: Wenn Du Dich im Internet oder in den Anzeigen einiger Tierbörsen-Zeitschriften umschaust, dann wirst Du mit Erstaunen feststellen, das in den Haushalten von D, CH und A eine riesige Menge an Schlangen und anderem Kriechgetier herumfleucht und die Königspythons in der Sparte Riesenschlangen den Spitzenplatz einnehmen.
Gegen K√∂nigspythons als Zootiere an sich habe ich nichts. Sie geh√∂ren in einen Zoo. Nur stellt sich die Frage, ob jeder Tiergarten sie zeigen "MUSS" (die Frage stellt sich nat√ľrlich auch bei Erdm√§nnchen, Nasenb√§r und Co., allerdings sind die f√ľr ONB viel attraktiver als ein K√∂nigspython). Und wenn wir hier gerade beim Attraktivit√§ts-Empfinden von ONB sind: Ich glaube, dass in deren Gunst z.B. eine Gr√ľne Mamba (ich sprach ja Anfangs nicht nur von bedrohten Arten, sondern auch von Zoorarit√§ten) mindestens so hoch anzusiedeln ist wie ein K√∂nigspython, zumal der f√ľr eine Riesenschlange doch nur eine bescheidene L√§nge erreicht.
(31.10.2011, 19:28)
Michael Mettler :   Es gibt nicht wenige Tierarten, die in Privathand weit verbreitet sind und trotzdem (oder gerade deshalb?) Zoobesucher begeistern. Ansonsten w√ľrden sich nicht die begehbaren Volieren f√ľr Wellensittiche steigender Beliebtheit erfreuen, ansonsten g√§be es keine Meerschweinchen- und Kaninchengehege in Zoos und keine Aquarien mit Arten, die zum Anf√§ngersortiment f√ľr Aquarianer geh√∂ren.

W√ľrde man alle Reptilienarten aus dem Berliner Aquarium weglassen, die privat h√§ufig gehalten und gez√ľchtet werden, g√§be es eine Menge Terrarien neu zu besetzen. Allerdings d√ľrften dann auch viele der vermeintlichen Rarit√§ten, die sie ersetzen m√ľssten, aus Nachzuchten privater Liebhaber stammen, weil dort schlichtweg die besseren Best√§nde zu finden sind...
(31.10.2011, 18:46)
Mark Meier :   @Sacha:
Ich kann das Argument wie gesagt gut verstehen, glaube aber weiter, dass ONB gerne den K√∂nigspython sehen m√∂chte und daf√ľr bereitwillig auf einen seltenen, vom Aussterben bedrohten Exoten verzichten kann. Zoo-didaktisch l√§sst es sich zudem auch gut begr√ľnden, also d√ľrfte sich kaum was dran √§ndern.

Ich denke √ľbrigens v√∂llig unabh√§ngig davon, dass Wildtiere auch dann echte Zootiere sind, wenn einige Leute sie sich zu Hause halten. Viellleicht gilt das nicht so sehr f√ľr Hamster o.√§., aber bei Schlangen w√ľrde ich das schon so sehen. So viele Heim-Terrarien mit Pythons o.√§. gibt es dann sicher doch nicht. Ob solche ungef√§hrdeten und leicht beschaffbaren Tiere notwendigerweise in Zoos gehalten werden sollten oder ob seltenere Tiere eher den Anspruch haben sollten, ist wieder eine andere Frage. Da setzt du denke ich ja auch an. Doch das ist dann wieder so eine Grundsatzdebatte √ľber die prim√§re(n) Funktion(en) von Zoos.

(31.10.2011, 18:32)
Sacha :   Darauf schaut sie wohl erst dann, wenn etwas passiert und/oder man sich damit wichtig machen kann.

Wie die Doubletten-Regelung genau definiert ist bzw. ob sie konsequent (braucht es ein "v√∂llig" dazu?;-)) umgesetzt werden muss und wer die Verantwortung dar√ľber hat, weiss ich auch nicht. Was mich an der Sache st√∂rt ist schlicht der Umstand, dass im Fall der K√∂nigspython die Doublettenregelung nicht umgesetzt wurde, obwohl es hier alle h√§tten "verschmerzen" und Platz f√ľr eine neue, ebenfalls attraktive und evtl. bedrohte Art h√§tte geschaffen werden k√∂nnen. Denn wie es ONB nicht st√∂rt, dass die K√∂nigspython-Doublette vorhanden ist, w√ľrde es ONB auch nicht st√∂ren, wenn dies nicht der Fall ist - sofern es eine "Streichelalternative" gibt.
(31.10.2011, 17:24)
Michael Mettler :   @Sacha: Aus welcher Richtung die Forderung stammt, ist mir bekannt, aber nicht, dass sie v√∂llig konsequent umgesetzt werden muss. Dann n√§mlich k√∂nnte der Zoochef nicht behaupten (wie er es getan hat), dass mit Sicherheit auch in Zukunft in beiden Parks Eisb√§ren zu sehen sein werden. Panzernashorn, Asiatischer Elefant, Jaguar, Malaientiger usw. w√§ren weitere Doubletten, aber bei publikumswichtigen Arten gilt die Ausschlussregel offenbar nicht zwingend, und ob die Berliner Politik wirklich auf Kleingetier wie Kleinreptilien oder auch Wassergefl√ľgel und Fasaneriev√∂gel schaut...?

Ich muss mir "Besuchertiere" im Sinne von "Vorf√ľhrexemplaren" bedrohter Arten in Zoos √ľbrigens gar nicht erst vorstellen, denn man kann sie doch in vielen Zoos bei Vorf√ľhrungen sehen oder unter Pflegeraufsicht sogar ber√ľhren oder f√ľttern: Greifv√∂gel, Eulen, Papageien, Elefanten...
(31.10.2011, 14:38)
Sacha :   @MM: Antwort: Diverse Politiker in Berlin, die - leider - einen gewissen (indirekten) Einfluss (Stichwort: √Ėffentliche Zusch√ľsse) auf den Tierbestand der beiden Tierg√§rten haben resp. versuchen, einen solchen zu bekommen.

Im Uebrigen k√∂nnte ich mir "Besuchertiere" auch von bedrohten Arten vorstellen. Nur w√ľrde ich es wohl selbst nicht umsetzen. Man stelle sich vor, eines der bedrohten Tiere stirbt (aus irgendeinem Grund) bei der Pr√§sentation. Sofort ginge bei Tierrechtlern, Tiersch√ľtzern, Gr√ľnen und sonstigen Profilierungss√ľchtigen das Geschrei los, was dem Zoo X eigentlich einfalle, ein Exemplar einer bedrohten Tierart einfach so "betatschen" zu lassen und dass es wohl mit dem Artenschutz in Zoos nicht weit her sei. (Nicht dass ich diese Meinung teile, aber so w√ľrde es mit ziemlicher Sicherheit ablaufen).
(31.10.2011, 13:14)
Michael Mettler :   @Sacha: Wenn du ohnehin schon nicht bedrohte Arten als Schlangen zum Anfassen akzeptierst - wen au√üer ein paar Zoofans juckt dann eigentlich die Doublettenhaltung von K√∂nigspythons in Berlin? Da sich doch, wie hier im Forum mehrfach diskutiert, die Besucherkreise beider Einrichtungen kaum √ľberschneiden, wird wohl auch kaum ein Normalbesucher gelangweilt die Augen verdrehen...

Ansonsten d√ľrfte doch in letzter Konsequenz jeweils auch nur eine der beiden Einrichtungen Goldfische oder Koi in den Zoogew√§ssern halten. Da w√ľrde es dann aber albern mit dem Erg√§nzungsprogramm.
(31.10.2011, 12:59)
Sacha :   @WolfDrei und Mark Meier: Daran habe ich schon gedacht. Nur √§ndert dies an meiner Anmerkung nichts. Wenn es Schlangen "zum Anfassen" braucht, dann tun dies auch diverse Lampropeltis-Arten bzw. -Unterarten, Kornnattern oder Abgottschlangen mit ruhigem Charakter (wie etwa bei uns im Zoo Z√ľrich). Und es gibt sicher noch mehr Beispiele dazu. Es w√§ren also f√ľr diesen Zweck genug leicht zu haltende, nicht bedrohte Arten vorhanden, ohne dass es zu Doppelbesetzungen kommen m√ľsste.

Und ich wage mal zu behaupten, dass eine Gr√ľne Mamba (auch wenn man sie nicht anfassen darf:)), im derzeit Mamba-freien ZooAquarium f√ľr ONB sicher mindestens ebenso interessant ist, wie ein K√∂nigspython.

Zum Schluss noch zum Einwand mit den Elefanten. Ich nehme an, dass Du, @WolfDrei, das mehr im Scherz gemeint hast. Denn leider werden (die bedrohten!) Asiatischen Elefanten nicht zu Hauf in deutschen Wohnungen gehalten, so dass man bei Bedarf in kurzer Zeit und ohne grossen finanziellen Aufwand auf ein Exemplar zur√ľckgreifen kann...:)
(31.10.2011, 11:16)
Mark Meier :   Da stimme ich zu. Die Anschaulichkeit und noch mehr die "Anfassbarkeit" gehen meist vor die Besonderheit. Die Tiere sind √§u√üerlich beeindruckend und attraktiv - sebst der Name ist eing√§ngig und oft sogar vorher schon vertraut.

Viele Zoobesucher mögen eben gerade auch den Wiedererkennungswert und legen nicht unbedingt gesteigerten Wert auf eine Ansammlung Exoten, mit denen sie wenig verbinden und an die sie sich ohnehin nicht erinnern werden. Bei Reptilien ist dies sicher noch mehr so als bei Säugetieren. Diese Doppelhaltung ist somit wohl noch vertretbar, zumal beide Einrichtungen ja noch viele andere Arten zeigen.
(29.10.2011, 13:03)
WolfDrei :   Die K√∂nigspythons des TP sind sozusagen "unabdingbar" - sie m√ľssen bei F√ľhrungen gerade von Kindergruppen als "Schlange an sich" diese Gruppe auch im Direktkontakt repr√§sentieren - so wie halt auch Elefanten in beiden Einrichtungen existent sein m√ľssen (na gut, in der Regel werden die nicht angefa√üt).
(29.10.2011, 10:48)
Mark Meier :   Zur Meldung:
Diese Meldungen stehen doch auch immer auf der Homepage und Facebook-Seite des Zoos und werden nun halt seit einiger Zeit auch hier eingef√ľgt. Selektiert wird dabei sicher nicht. Will sagen, die Zielgruppe f√ľr solche Nachrichten sind vermutlich auch Leute, die auch mit so einer bekannten und verbreiteten Art etwas anfangen k√∂nnen, wom√∂glich gar mehr als mit den Exoten. Sch√∂ne Tiere sind es zudem allemal.

Was die Doppelhaltung angeht, sehe ich es aber ähnlich. Sollte ein entsprechendes Angebot bestehen - viele seltenere Arten lassen sich mW ja relativ gut beschaffen - sollte man in einer der Einrichtungen einen Wechsel vornehmen.
(29.10.2011, 00:57)
Holger Wientjes :   Hatte mich auch gewundert, dass man bei einem solch umfangreichen Tierbestand der Auffassung ist, eine solche Nachzucht verk√ľnden zu m√ľssen. Na ja, vielleicht ist gerade nix aufregenderes passiert und man m√∂chte, bezogen auf die letzte Zeit, zwischendurch auch ¬īmal positive Meldungen verk√ľnden ?!
(28.10.2011, 18:49)
Sacha :   Reden in Berlin nicht alle von Vermeidung von Doppelhaltungen? Und dann wird diese 08/15-Art nicht nur in TP und ZooAquarium gehalten, sondern auch noch gez√ľchtet.
Den Platz und die Zucht"bem√ľhungen" h√§tte man besser in eine bedrohtere Art und/oder Zoorarit√§t investiert.
(28.10.2011, 17:25)
Zoo Berlin :   Erfreuliche Nachzucht des K√∂nigspythons im Zoo-Aquarium Berlin

Der bis zu 1,5 Meter lange Königs- oder Ballpython (Python regius) bewohnt die Trockenwälder und das Grasland in Westafrika. Er ernährt sich von Kleinsäugern und Vögeln.

F√ľhlt sich der K√∂nigspython bedroht, rollt er sich zu einem Ball zusammen und verbirgt seinen Kopf in der Mitte. Deshalb wird er auch Ballpython genannt.

Seit √ľber zehn Jahren leben im Zoo-Aquarium Berlin 5 Tiere dieser eierlegenden Riesenschlangenart. Ein Gelege besteht in der Regel aus 4 bis 8 Eiern.

Ein hoch tr√§chtiges Weibchen wurde Anfang Juni aus dem Schaubereich zur Eiablage in ein Zuchtterrarium hinter den Kulissen umgesetzt. Bei einer konstanten Temperatur von 31,5 Grad Celsius schl√ľpften nach 82 Tagen aus 4 Eiern drei Jungtiere.

Die ca. 40 cm langen Jungtiere können nun in der Schauzucht des Terrariums bestaunt werden.
(28.10.2011, 16:00)
Klaus Sch√ľling :   Online Auktionen

Tail 3 dann am Sonntag, 21.00 Uhr:
Geschäftsberichte, Bongos (zu sehr unterschiedlichen Startpreisen) und anderes MAterial - alles aus dem Zoo Berlin

http://www.tiergarten.com/online_auction.php
(27.10.2011, 10:08)
Klaus Sch√ľling :   Online Auktionen

Tail 2 bis Mittwoch, 21.00 Uhr:
ca. 50 verschiedene Zoof√ľhrer aus dem Zoo Berlin

http://www.tiergarten.com/online_auction.php
(25.10.2011, 19:49)
Zoo Berlin :   Aufzucht eines Ameisenb√§ren - eine Erfolgsgeschichte im Berliner Zoo!

Mutter sein will gelernt werden. Dies gilt zumindest f√ľr die bereits 15j√§hrige Ameisenb√§rin "Griseline" im Berliner Zoo. Am 26. August dieses Jahres brachte sie ihr 9tes Jungtier zur Welt, doch erst jetzt (7 Jahre nach ihrer ersten Geburt) zieht sie den Nachwuchs alleine auf. W√§hrend ihre ersten f√ľnf Jungtiere untergewichtige, lebensschwache Fr√ľhgeburten waren und die erste gegl√ľckte Flaschenaufzucht im Jahr 2008 bereits als Riesenerfolg gefeiert wurde, sorgt "Griseline" diesmal vom ersten Lebenstag an f√ľrsorglich f√ľr ihr Junges. Schon kurz nach der Geburt lie√ü sie - wie es sich f√ľr eine Ameisenb√§rmutter geh√∂rt - das Jungtier auf den R√ľcken klettern, um es am K√∂rper mit sich herumzutragen. Durch die feste Mutter-Kind-Bindung wurde auch die Milchproduktion ausreichend stimuliert, sodass ein Zuf√ľttern diesmal nicht notwendig war. (Bei ihrem letzen Z√∂gling musste noch zus√§tzliche Flaschenmilch gegeben werden.)

Dieses Beispiel verdeutlicht, dass man nicht vorschnell urteilen darf, ob ein Tier zur Aufzucht f√§hig sei oder nicht. "Griseline" hat dass Muttersein m√ľhsam erlernen m√ľssen, doch nun verh√§lt sie sich vorbildlich. Ihr j√ľngstes Kind, das mit einem Gewicht von 1350 g geboren wurde, wiegt mittlerweile 2,9 kg. Bereits jetzt tr√§gt das kleine M√§dchen, das den Namen "Danita" erhielt, die charakteristische schwarz-wei√üe Fellzeichnung auf graubraunem Untergrund. Allerdings ist die K√∂rperbehaarung des Jungtieres noch sehr viel k√ľrzer als die der Erwachsenen. So deckt die Mutter den kleinen "B√§ren" zum Schutz vor K√§lte beim Schlafen auch noch mit dem Schwanz zu.

Die zahnlosen Insektenfresser geh√∂ren sicherlich zu den spektakul√§rsten S√§ugetieren. Auffallend sind der riesige, fahnenartige Schwanz und die lange, r√∂hrenf√∂rmige Schnauze, aus der mitunter eine d√ľnne klebrige Zunge h√§ngt. M√§chtige Krallen an den Vorderpfoten dienen dem Aufbrechen von Termitenbauten und der Verteidigung.

Die Zuchtbem√ľhungen um den Gro√üen Ameisenb√§ren versucht man durch ein europ√§isches Arterhaltungsprogramm zu steuern. Doch nach wie vor gelingt die Vermehrung der seltenen S√ľdamerikaner nur in wenigen zoologischen Einrichtungen.
(19.10.2011, 09:12)
Klaus Sch√ľling :   Unsere Online Auktionen laufen wieder - der erste Schwung l√§uft am 23, Oktober aus:
Aufgerufen ist alles, was unser Antiquariat aus Berlin zu bieten hat (mit Ausnahme von B√ľchern, also Zoof√ľhrer, Gesch√§ftsberichte, Bongos, etc

Die finden sich hier: http://www.tiergarten.com/online_auction.php

Die Preise haben wir in Abh√§ngigkeit von der H√§ufigkeit der jeweiligen St√ľcke in unserem Bestand um bis zu 65 % gegen√ľber unseren normalen Antiquariatspreisen reduziert, daher die gro√üen Unregelm√§√üigkeiten in den Preisen - es lohnt sich, genau hinzuschauen.
(18.10.2011, 10:01)
Bj√∂rnN :   Laut Eintrag in der Zootierliste waren im Juni 2011 nur 1,1 Tiere im Zoo Bristol im Bestand.
(13.10.2011, 18:14)
WolfDrei :   Gro√üe √úberraschung: der Zoo hat f√ľr Fingertier "Mario" ein Weibchen aus Bristol bekommen.Neue Anlage rechts von Mario(ehemals B√ľrstenschwanzk√§nguruhs). Ansonsten an Jungtieren gesehen: 3 Barasinghas, ein Jungtier bei den Persischen Leoparden. Sichtung der Wasserrehe nunmehr ohne Schwierigkeiten.
(13.10.2011, 17:53)
Zoo Berlin :   Geburt von drei Kitzen bei den Sasinantilopen

Eine der größten Tierherden im Berliner Zoo wird von den Sasin- oder Hirschziegenantilopen gebildet. Gleich direkt hinter dem historischen Elefantentor leben die zierlichen Gazellen auf einer Freianlage des Asienreviers.

Der Herdenverband, der vornehmlich aus Weibchen besteht, vergr√∂√üerte sich Ende September und Anfang Oktober um insgesamt drei m√§nnliche Kitze. Die gelbbraunen Jungtiere, die bei ihrer Geburt kaum mehr als 3 kg wogen, f√ľgen sich bereits munter in die Gruppe der insgesamt neun Weibchen, die allesamt von einem Bock beh√ľtet werden. Bei den Hirschziegenantilopen tragen allein die m√§nnlichen Tiere lange, imposant geschraubte H√∂rner, die zur Behauptung eines Territoriums eingesetzt werden. Die Auseinandersetzungen der r√ľckseitig fast schwarz gef√§rbten B√∂cke sind allerdings meist unblutig, da sie in hohem Ma√üe ritualisiert ablaufen.

Im 20ten Jahrhundert wurde die Antilopenart in ihrer indischen Heimat durch Bejagung stark dezimiert. Die ehemals mehrere Millionen Tiere umfassenden Best√§nde schrumpften zwischenzeitlich auf weniger als 10000 Individuen zusammen. Erfogreiche Schutzbem√ľhungen haben dazu gef√ľhrt, dass sich die Freilandzahlen mittlerweile wieder nahezu verf√ľnffacht haben.

In Zoologischen G√§rten sind die Paarhufer relativ einfach zu halten und auch in Texas sowie in Argentinien leben - dort eingeb√ľrgert - halbwilde Herden. Die europ√§ische Erstzucht gelang vermutlich 1875 in Berlin.
(11.10.2011, 15:27)
Niedersachse :   @Michael Mettler: Die Giraffe von der in deinem Link berichtet wird ist Shani und Shani ist noch im Jahr 2009 gestorben. Wenige Monate nach ihrer Geburt. Das 4. Tier ist allerdings wirklich ein Jungbulle von 2009. Vater ist allerdings nicht Naruk sondern sein 2008 verstorbener Vater Seppl, der posthum 2009 noch zweimaliger Vater wurde. Wenn Naruk wirklich Vater gewesen w√§re, h√§tte er im Alter von 2,5 bereits gedeckt.
(10.10.2011, 20:56)
Henry Merker :   @C. Lissner:
Richtig. Deshalb werden Wasserrehe, √ľbrigens auch Bennettk√§ngurus, Wei√üwedelhirsche und auch einige andere S√§uger mehr, im "Atlas der S√§ugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens" (von Eckhard Grimmberger und Klaus Rudloff; unter Mitarbeit von Christian Kern) vorgestellt. Zudem steht ja auch unten: "Dort leben Vertreter der Art ¬Ė wie auch anderswo in der Grafschaft Bedfordshire ¬Ė frei in der englischen Natur." ;-).
(10.10.2011, 20:11)
Michael Mettler :   @Mel: Wenn Naruk nur diesen einen √úberraschungstreffer erzielen konnte, dann m√ľsste es der hier sein:
http://newshopper.sulekha.com/germany-berlin-zoo-giraffe_photo_808961.htm
(10.10.2011, 19:47)
C. Lissner :   Sind Wasserrehe nicht in England und sogar Frankreich eingeb√ľrgert worden? Dann w√ľrden sie ja immerhin fast zur heimischen Tierwelt geh√∂ren..
(10.10.2011, 19:37)
Zoo Berlin :   Seltene Wasserrehe: Neuank√∂mmlinge im Berliner Zoo

Zu den Raritäten in zoologischen Gärten zählen die Chinesischen Wasserrehe. So darf man im Berliner Zoo stolz sein, dass hier seit kurzem wieder mehrere Individuen der im Freiland gefährdeten Hirschart zu beobachten sind. Dies ist derzeit in keinem anderen deutschen Zoo möglich.

Besonders die Männchen sind spektakulär anzusehen; denn zum Rivalisieren dienen den kleinen geweihlosen Wiederkäuern bis zu 6 cm lange, vampirähnliche Eckzähne, die als Waffen eingesetzt werden.

Die neuen Wasserrehe, bei denen es sich um ein m√§nnliches und zwei weibliche Tiere handelt, wurden in der zweiten Maidekade im Wild Animal Park in Whipsnade geboren. Dort leben Vertreter der Art ¬Ė wie auch anderswo in der Grafschaft Bedfordshire ¬Ė frei in der englischen Natur. Die abliegenden Jungtiere wurden eingesammelt und anschlie√üend mit der Flasche aufgezogen. Die Aufgabe der Aufzucht und √úberf√ľhrung nach Deutschland √ľbernahm der S√§ugetierkurator des Berliner Tierparks, Christian Kern. Erst als die Z√∂glinge fast entw√∂hnt waren, zogen sie Anfang August in den Berliner Zoo um. Hier gingen sie in die Obhut des Reviertierpflegers Martin Reim √ľber, der sie mit seinen Kollegen behutsam an die neue Heimat gew√∂hnte. Jetzt kann man sagen, dass die Eingew√∂hnungsphase erfolgreich abgeschlossen ist und die drei Neuank√∂mmlinge sind nun auf einer Freianlage im Zentrum des Hirschreviers t√§glich zu sehen.

Wasserrehe leben meist scheu in Gew√§ssern√§he. Da die guten Schwimmer in den Getreidefeldern chinesischer Bauern zuweilen n√§chtlich Schaden anrichten, werden sie als ¬ĄSch√§dlinge¬ď verfolgt. Daneben finden sie in der chinesischen Heilmedizin sowie als Delikatessspeise Verwendung, was ebenfalls ihren Best√§nden schadet. So wird die Zahl der kleinen Hirsche in China auf kaum mehr als 10.000 Tiere gesch√§tzt.

Auch die z√ľchterische Tradition des Berliner Zoos, in dessen Geschichte duzende Kitze geboren wurden, kann dem negativen Trend kaum entgegenwirken. Jedoch wird dem aufmerksamen Besucher eine sch√ľtzenswerte Tierart n√§her gebracht.
(10.10.2011, 14:53)
Liz Thieme :   Kann es sein, dass wir das hier sogar mal geschrieben haben?
Ich erinner mich nur an eine alte Berlin-Folge im TV, wo der Pfleger das berichtete mit den Problemen von Naruk und ganz taurig war, dass er nicht z√ľchten k√∂nne. Eigentlich muss man ja schon sagen, leider hat er es geschafft irgendwie.
Wobei Naruk vielleicht mal Sandoa einen Tipp geben kann, dann schafft er es auch mal endlich sein Mädel zu decken.
(10.10.2011, 12:52)
Mel :   Mal kurz als Best√§tigung, ja das vierte Tier bei den giraffen ist wirklich eine Nachzucht von Naruk, wie das funktioniert hat ... man ist sich nicht sicher, vielleicht hat die Kuh sich abgelegt. ;)

Der "alte" Wasserrehbock befindet sich vorerst hinter den Kulissen.
(09.10.2011, 22:18)
Michael Mettler :   Liz: So weit ich inzwischen geh√∂rt habe, ist der zweite Bulle ein Sohn von Naruk, so dass die "Rutsche" offenbar doch dazu in der Lage ist, Treffer zu landen :-)
(09.10.2011, 17:53)
Liz Thieme :   @MM Naruk ist die Giraffe die man theoretisch als Rutsche benutzen k√∂nnte. Er kann nicht decken, da er aufgrund seiner verk√ľrzten Beine nicht auf die K√ľhe hochkommt.
Wer der vierte im Bunde ist kann ich dir so nicht sagen.

@WD das stand in dem Bericht nicht drin. Ein Satz lautet "So darf man im Berliner Zoo stolz sein, dass hier seit kurzem wieder mehrere Individuen der im Freiland gefährdeten Hirschart zu beobachten sind."
(09.10.2011, 14:05)
WolfDrei :   Frage: wo ist dann der "ALT"bock geblieben?
(09.10.2011, 11:04)
Liz Thieme :   Der Zoo hat im August neue Wasserrehe aus Whipsnade bekommen. Es handelt sich hierbei um 1,2 Tiere und sie wurden erst im Mai geboren.
Das sind dann wohl auch die, die Michael gesehen hat.
(08.10.2011, 14:10)
Michael Mettler :   Und noch eine Frage an die Ortskenner: Die nebenstehende Schilderreihe ist ja nicht mehr ganz aktuell, denn das Giraffenkalb in der Mitte (geb. 2005) hat ja nun schon erwachsene Proportionen. Ist das der Bulle mit den verk√ľrzten Hinterbeinen, der in der Pressemeldung weiter unten als "Marok" bezeichnet wurde? Und wie hei√üt der zweite, hellere und wohl j√ľngere Bulle in der vierk√∂pfigen Gruppe?
(23.09.2011, 21:50)
Michael Mettler :   Das Highlight meines Besuches: So nahe und offen habe ich Wasserrehe schon ewig nicht mehr zu Gesicht bekommen.
(23.09.2011, 15:26)
Michael Mettler :   Am Affenfelsen wird die kleinere Freianlage (Bartaffen) umgebaut. Am Bauzaun h√§ngt der nebenstehende Schnitt durch die Neuanlage. Inwieweit die Ma√ünahme wirklich eine nennenswerte "Erweiterung" darstellen wird, geht daraus allerdings nicht so recht hervor. Der umgebende Graben war ja f√ľr die Affen nutzbar, durch seine Aufsch√ľttung (Soll doch so sein?) geht eigentlich sogar noch Gehegestruktur verloren.

An der Vogelhaus-Baustelle zeigte der Blick durch den Bauzaun, dass zumindest f√ľr die Volieren in Richtung Fasanerie bereits die Grundplatte gegossen ist. Von den ehemaligen Bewohnern des Vogelhauses sind √ľbrigens u.a. die Kantschils in die "warme" Fasanerie umgezogen und k√∂nnen dort erstmals auch Au√üenluft schnuppern - gesehen habe ich aber leider keins. Kurios ist, dass auf diversen Schildern im Zoogel√§nde, welche die Besucher aufkl√§ren, wo sie Toiletten finden k√∂nnen, auch das Vogelhaus noch aufgelistet ist...

Es ist jetzt genau 30 Jahre her, dass ich erstmals den Berliner Zoo besucht habe, und diesmal fiel mir besonders ins Auge, wie sehr er sich doch in dieser Zeit ver√§ndert hat, obwohl doch die meisten H√§user schon damals standen. Viele Wegf√ľhrungen haben sich in dieser Zeit ver√§ndert oder sind Gehegeerweiterungen "geopfert" worden, viele Tierarten verf√ľgen √ľber erheblich mehr Platz als damals. Kaum noch vorstellbar, wieviele Kleingehege z.B. damals das Hirschrevier bildeten. Andererseits muss ich sagen, dass gerade dieses Revier heute fast schon unterbesetzt wirkt, da auf den gegen√ľber fr√ľher vergr√∂√üerten Anlagen statt kopfstarker Rudel vielfach nur Klein(st)gruppen zu sehen sind und sich manche Arten bestens unsichtbar machen (z.B. habe ich in all den Jahren noch NIE einen Pudu zu Gesicht bekommen). Auch andernorts wirkt der Tierbestand teilweise recht ausged√ľnnt; im H√ľhner- und Taubenhaus z.B., das immerhin f√ľr Haustierfans interessant ist, hat nicht mal mehr jede Voliere einen Tauben-Oberbesatz. Die ehemalige M√§hnenschafanlage wirkt wie leer, die dort recht tarnfarbigen Bezoarziegen (ich habe nur vier gesehen) bringen keine echte Wirkung hinein - vielleicht sollte man lieber die Goldtakine "r√ľberholen" ;-) Auch an anderer Stelle lacht zwar das Herz des Zoologen, aber ich frage mich, wie die Wirkung auf ONB ist: Mit Jaguarundi und Tayra sitzen z.B. ausgerechnet die beiden einander √§hnlichsten Arten im Raubtierhaus genau nebeneinander, und wenn ONB schon Unterscheidungsprobleme zwischen Leopard und Tiger hat, dann wird er die Ringelschwanzmungos und Fossas vielleicht auch noch in die gleiche Kategorie einordnen wie Tayra und Jaguarundi. Apropos Raubtierhaus: Im K√§fig zwischen Persischen Leoparden und Fossas sitzen derzeit zwei m√§nnliche Jungl√∂wen.
(23.09.2011, 15:21)
Henry Merker :   Eine wirklich sehr gute Nachricht!
(21.09.2011, 20:17)
Zoo Berlin :   Vermehrung der seltenen Zackenhirsche im Berliner Zoo

In seinem nat√ľrlichen Verbreitungsgebiet sch√§tzt man die Best√§nde des Zackenhirsches auf nur noch 3500-5100 Individuen. Letzte Refugien bieten der Art unzug√§ngliche √úberschwemmungsareale im n√∂rdlichen Indien sowie in Nepal. Ausgestorben sind die auch Barasinghas genannten Hirsche bereits in Bangladesch und in Pakistan. Die starke Gef√§hrdung erh√∂ht die Wichtigkeit der Haltung in Menschenobhut. Au√üer im Berliner Zoo werden Barasinghas deutschlandweit nur noch im Krefelder Zoo vermehrt.

In dieser Saison freut man sich in Berlin gleich √ľber zwei Geburten. Dem Setzen eines ersten Kalbes am 30. Juni folgte am 31. August ein weiteres Jungtier. Der Begriff ¬ĄSetzen¬ď f√ľr das Geb√§ren ist treffend; denn in den ersten 3 Lebenswochen bleiben die Jungtiere ¬Ąabgesetzt¬ď im Verborgenen und werden nur zum S√§ugen von ihren M√ľttern aufgesucht. So entgehen sie auch dem in freier Wildbahn ehemals gr√∂√üten Feind, dem Tiger.

Mit etwas Gl√ľck sieht man die j√ľngsten, noch etwas staksig laufenden Hirsche im Zoo jetzt ihren M√ľttern folgen. Besonders attraktiv ist der Anblick des nun 8k√∂pfigen Rudels im weichen Sonnenlicht des Sp√§tsommers. Noch tragen die Barasinghas ihr leuchtend r√∂tliches Sommerfell. Dem Winterwetter angepasst, werden sie sich sp√§ter im Jahr deutlich farbloser pr√§sentieren.

Zur Gattung der Zackenhirsche, die ihren Namen dem stark vereckten Geweih verdanken, gehörte auch der mittlerweile ausgerottete Schomburgk-Hirsch an, der einst auch im Berliner Zoo gepflegt wurde. Sein Schicksal soll dem Barasingha erspart bleiben.
(21.09.2011, 15:18)
Zoo Berlin :   Seel√∂wenwelpen im Doppelpack

Kalifornische Seel√∂wen geh√∂ren sicher zu den beliebtesten Zootieren, die aus diesem Grunde auch gerne gehalten werden. Ihre Vermehrung in Menschenobhut gelingt allerdings nur in wenigen Zoos der Welt. Der Berliner Zoo ist seit nunmehr drei Jahren einer von ihnen. Wie bereits im letzten Jahr brachten im Juni zwei Seel√∂winnen einen Welpen zur Welt. F√ľr ¬ĄSandra¬ď war es am 5.6. ihr erstes Jungtier, wohingegen ¬ĄLucia¬ď seit dem 26.6. bereits zum dritten Mal aufzieht. Die beiden weiblichen Seel√∂wenkinder sollen sp√§ter auf die Namen ¬ĄKariba¬ď und ¬ĄKira¬ď h√∂ren.

Sehr junge Seel√∂wen k√∂nnen zwar schwimmen, doch unterk√ľhlen sie sehr schnell und sollten deshalb nicht gleich ins Wasser gelassen werden. Deshalb sind die diesj√§hrigen Jungtiere auch erst seit kurzer Zeit im gro√üen Schaubecken von den Zoobesuchern zu sehen. Seel√∂wenjungtiere schlie√üen sich in freier Wildbahn ¬Ė an der nordamerikanischen Pazifikk√ľste ¬Ė zu Verb√§nden zusammen, in denen sie gemeinsam spielen. So ist es besonders sch√∂n, dass auch die beiden Zookinder einen gleich alten Spielpartner haben. Ebenfalls sehr erfreulich ist die Tatsache, dass der 11j√§hrige Bulle ¬ĄEnzo¬ď ein √§u√üerst friedlicher Vater ist, der nachdem er auch die M√ľtter wieder gedeckt hat, geduldig √ľber seinen 4k√∂pfigen Harem und die beiden Jungrobben wacht. Nach 12monatiger Tragzeit w√§re dann im n√§chsten Sommer wieder mit weiterem Nachwuchs zu rechnen.

Bis dahin werden dann auch die J√ľngsten schon auf ihren Namen h√∂ren; denn sobald sie im Alter von etwa 6 Monaten beginnen, sich f√ľr Fische als Nahrung zu interessieren, kann erfolgversprechend mit den ersten Trainings√ľbungen begonnen werden. Die sehr intelligenten Ohrenrobben verlangen geradezu danach, dass sich die Tierpfleger mit ihnen besch√§ftigen. Sinnvolles Training wird deshalb auch das sp√§tere Leben der Jungrobben bereichern.
(20.09.2011, 11:24)
Zoo Berlin :   Drei pelzige junge Polarf√ľchse als Neuank√∂mmlinge im Berliner Zoo!

Mit dem Einzug dreier junger Polarf√ľchse erlebt das Raubtierhaus im Zoo Berlin derzeit eine kleine ¬ĄRenaissance¬ď; denn bereits im ersten Zoof√ľhrer von 1845 wurden in einem ¬Ąoffenen Thierbeh√§lter ... drei Nordische F√ľchse ... eben im Begriff das wei√üe Winterhaar gegen den dunklen Sommerbalg zu vertauschen¬ď erw√§hnt. Letztmals wurde die Art dann von 1964-1973 im Zoo gepflegt.

Die drei R√ľden sind 5 Monate alte Wurfgeschwister. W√§hrend ein Tier bereits wei√ü gef√§rbt ist, tragen seine Br√ľder bis auf den helleren Schwanz noch einen dunkleren Pelz, doch der Haarwechsel steht auch bei ihnen kurz bevor.

Die nat√ľrliche Verbreitung des Eisfuchses erstreckt auf die zirkumpolare Tundrazone Eurasiens, Gr√∂nlands und Nordamerikas. Ihres dichten Pelzes wegen wurden die Tiere fr√ľher stark bejagt. Wie aus einem f√ľr die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen vorbereiteten Bericht der IUCN von Dezember 2009 ausgegangen wird, ist der Polarfuchs neben dem Eisb√§ren heute eine der am st√§rksten von der Klimaerw√§rmung betroffenen Tierarten der Welt.

Paarweise gehalten sind Polarf√ľchse bei guter Ern√§hrung sehr reproduktiv, so kommen W√ľrfe von 18-22 Welpen zur Welt. Relativ gering ist allerdings ihre nat√ľrliche Lebenserwartung und auch im Zoo werden die kleinen F√ľchse selten √§lter als 10 Jahre.

Auf den Menschen wirken die Pelztiere nicht zuletzt wegen ihres rundlichen Kopfes mit den recht kleinen Ohren sympathisch. Hier ist es das ¬ĄKindchenschema¬ď, was uns anspricht. Wer Polarf√ľchse im Zoo kennengelernt hat, will sicher auch nicht, dass die Art durch von Menschen verursachte Klimaprobleme im Freiland bedroht wird.
(20.09.2011, 11:18)
Jan Jakobi :   Oh je, aber zum Gl√ľck ging die Sache gut aus.

(17.09.2011, 22:26)
Mark Meier :   Ohne Worte:

"Verh√§ngnisvoller Appetit : Zoo-Giraffenbulle st√ľrzte in Graben

Die Eichenbl√§tter vom H√ľhnerhaus gegen√ľber rochen verlockend, da beugte sich das eine Tonne schwere Tier her√ľber - und landete im Graben.

Der Appetit war st√§rker als der Gleichgewichtssinn: Giraffenbulle Marok aus dem Zoologischen Garten Berlin wollte am Sonnabend Bl√§tter eines Baumes aus dem Nachbargehege fressen - und st√ľrzte dabei in den Graben. Das Tier verletzte sich leicht, war aber wenig sp√§ter wieder auf sicherem Boden.

"Auf der Anlage gegen√ľber mit dem H√ľhnerhaus w√§chst ein Eichenbaum", sagte Zoodirektor Bernhard Blaszkiewitz - und die Zweige mit den Bl√§ttern und Eicheln ragen in Richtung des Giraffengeheges. So reckte sich das rund vier Meter hohe und eine Tonne schwere Tier - und verlor das Gleichgewicht. Der Giraffenbulle, der verk√ľrzte Hinterbeine und einen leichten Gehfehler hat, habe sich m√§chtig erschrocken, sagte Zoochef Blaszkiewitz.

Der Direktor und die Pfleger halfen dem Tier dabei, sich umzudrehen, damit es in Richtung der Rampe auf die Beine kam. Dabei stießen die Tierpfleger die Giraffe beispielweise sanft mit Besen an; auch Seile kamen später zum Einsatz. "Als der Bulle wieder in seinem Gehege war, hat er sich erstmal kurz hingelegt", berichtete Blaszkiewitz weiter. Solch ein ungewohnter Vorfall versetze ein Tier schon in Angst. Dann aber berappelte sich die Giraffe wieder, stand auf - und fraß das Futter, das ihm in seinem Gehege angeboten wurde."
http://www.tagesspiegel.de/berlin/zoo-giraffenbulle-stuerzte-in-graben/4619684.html
(17.09.2011, 22:06)
Mirko Schmidkunz :   Ein zweites Jungtier gab es bei den Barasinghas, die wirklich eine wundervolle Hirschart sind. Die Kantschile, die bisher im Nachttierhaus untergebracht haben, sind jetzt in der gro√üen Asienvoliere in der Fasanerie.
(13.09.2011, 10:47)
Gerhard Joerres :   Im Tod sind alle Lebewesen gleich und alle haben eins gemeinsam. Sterben kann man nur einmal, und sterben ist normal. So schlimm es im Einzelfall ist.
(27.08.2011, 19:48)
Michael Mettler :   Auch bekannte Tiere sterben eigentlich nur einmal, egal wo.
(27.08.2011, 15:35)
Jan Jakobi :   Irgendwie kommen die meisten Todesf√§lle bei bekannten Tieren im Berliner Zoo vor.

In anderen Zoos ist das eher wenig:

In Leipzig sind letztes Jahr 3 Giraffen ("Kn√∂pfchen", ihr Babys sowie "Jamala") gestorben, in M√ľnchen letztes Jahr das Elefantenkalb "Jamuna Toni", letztes Jahr starb im Berliner Tierpark die Afrikanische Elefantenkuh "Sabah".

Dieses Jahr hat der Leipziger Zoo einen neuen alten Wildpferdhengst verloren, der kam vorletzte Woche an und musste am selben Tag eingeschläfert werden.
Er ist ins Gitter gerannt.

Ich glaub ich bin im falschen Thread...

Um zum Zoo Berlin zur√ľckzukommen:

Ich habe auf der Eisbären-Seite von Gerhard Joerres gelesen das der Eisbär "Troll" aus dem Tierpark Berlin in den Zoo Berlin umgezogen ist.


(27.08.2011, 15:07)
Michael Mettler :   @Oliver: Wie sollte man die Tiere auch in einem anderen Zoo finden, wenn sie gerade in Berlin sind :-D

Ausgesprochenes Pechjahr f√ľr den Zoo: Knut, zwei Jungelefanten, jetzt die Jungl√∂wen.... Fehlt eigentlich nur noch, dass Bao Bao 2011 das Zeitliche segnet (wobei das nat√ľrlich altersbedingt nur wenig √ľberraschend k√§me).
(27.08.2011, 14:43)
Oliver Jahn :   Dass man im Zoo Berlin Tiere sehen kann, die man sonst in keinem anderen Zoo findet, das wusste ich bereits.
Aber dass man dort Zuchtpaare mit kastrierten Tieren hat, das verbl√ľfft mich nun doch. Berlin ist eben immer f√ľr eine √úberraschung gut.
(27.08.2011, 14:12)
Sven P. Peter :   Wobei Berberl√∂win Amira kastriert ist, daher ist sie zusammen mit Paule eher das Rentnerpaar.
(27.08.2011, 13:21)
Jan Jakobi :   @Joshua F√∂rg:
Das war nicht der Vater.

Ich habe bei Google-News (wem man Zoo eingibt) gelesen das es im Berliner Zoo 2 (!) Zuchtpaare gibt.

Einmal "Paule" und "Amira" und dann das Geschwister-Paar "Aru" und "Aketi", die √ľbrigens aus Wuppertal stammen.

Im Berliner Zoo gibt es, wie bei Hagenbeck und in Leipzig, nur eine Außenanlage. Da gibt es aber nur ein Männchen.
Daher kann dort auch nichts passieren.

Zwischen 2 Käfigen stand der Zwischenschieber auf, nämlich die beiden Käfige wo die Eltern und die beiden Babys drin waren.
Durch ein Versehen eines Pflegers wurde die falsche T√ľr ge√∂ffnet und "Paule" konnte √ľber die Au√üenanlage zu den kleinen L√∂wenbabys gelangen.

Als bemerkt wurde was passiert war, hatte ein anderer Pfleger geistesgegenwärtig den Zwischenschieber der die beiden Käfige wo die Eltern und die beiden kleinen waren zu gemacht.

"Paule" hatte die kleinen Löwenbabys mit einem Biss ins Genick getötet.

Er hat eigentlich richtig gehandelt!

Weil wenn ein L√∂wenm√§nnchen in ein fremdes Rudel eindringt und es √ľbernimmt, dann t√∂tet er als erstes die fremden Babys, damit die L√∂winnen schnell wieder aufnehmen k√∂nnen und von dem neuen M√§nnchen Nachwuchs bekommen k√∂nnen.




(27.08.2011, 13:19)
Joshua F√∂rg :   Ich las heute in der Zeitung eine erschreckende Nachricht: Die zwei L√∂wenjungtiere wurden vom Vater get√∂tet. Der Pfleger √∂ffnete das falsche Tor. Wirklich schade. :-(
(27.08.2011, 11:23)
Mark Meier :   Dazu der Presse-Text:
"Gut eingelebt haben sich in wenigen Tagen zwei 4 Monate alte Steppenf√ľchse in einem Gehege am Raubtierhaus des Berliner Zoos. Das neu zusammengestellt Paar stammt urspr√ľnglich aus unterschiedlichen W√ľrfen verschiedener Eltern im niederl√§ndischen Stichting Zie-Zoo. Im Berliner Zoo trafen sie am 2. August ein.

Da Geburten dieses asiatischen Fuchses fast immer in den April fallen, sind beide Tiere im gleichen, noch durch Spielfreude geprägten Entwicklungsstadium. Erst wenn sie ins zweite Lebensjahr wechseln, ist mit ihrer Geschlechtsreife zu rechnen.
Steppenf√ľchse oder Korsaks, wie sie auch genannt werden, sind √ľber Kasachstan und die Mongolei bis nach China verbreitet. Hier schwanken ihre Bestandszahlen zuweilen recht drastisch. Mancherorts werden sie wegen ihres dichten Winterfells bejagt oder aber sie leiden unter der Vernichtung des f√ľr sie geeigneten Lebensraumes. Anders als unsere heimischen Rotf√ľchse sind die deutlich kleineren Pelztiere keine Kulturfolger. Allerdings lassen sie sich leicht z√§hmen, weshalb sie fr√ľher auch als Haustiere gehalten wurden.

In Zoologischen Gärten sind sie nicht allzu häufig anzutreffen. Wenn sich die Partner einmal fortgepflanzt haben, tun sie dies