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Makaken in Zoos



cajun:   Hey, ein Hattrick in Givskud!
givskudzoo.dk
Tredje sulawesiunge i streg
Drittes Schopfaffenjunges im Zoo Givskud
Die Schopfaffen im GIVSKUD ZOO - ZOOTOPIA haben in den letzten Monaten einen Hattricks geliefert; drei Junge hintereinander. Zun├â┬Ąchst wurde das M├â┬Ąnnchen Melvin im August 2020 von Weibchen Melfi geboren. Mitte November 2020 wurde das m├â┬Ąnnliche Jungtier Samuel geboren. Hier war Sami die Mutter. Und kurz vor dem Jahreswechsel zu 2021 wurde die Gruppe der Schopfaffen im Zoo Givskud zum dritten Mal erweitert, als Weibchen Tawa ein Junges bekam. "Es ist einfach so wunderbar und wir freuen uns, dass drei unserer vier Weibchen geboren haben. Und nat├â┬╝rlich hoffen wir, dass irgendwann auch das letzte Weibchen, Sure, Mutter wird", sagt die feste Tierpflegerin der Schopfaffen, Jette N├â┬Şrgaard. Mit der Geburt des dritten Jungtiers leben jetzt acht Schopfaffen im Zoo Givskud: M├â┬Ąnnchen Wira, die Weibchen Melfi, Sami, Sura und Tawa sowie den Jungtieren Melvin, Samuel und dem j├â┬╝ngsten, das den Namen Tarik bekommen hat. So passt der erste Buchstabe des Namens zum Buchstaben der Mutter, wie es die Tradition bei den Schopfaffen des Parks vorschreibt.
Quelle: https://www.givskudzoo.dk/dk/nyheder/tredje-sulawesiunge-i-streg/
├â┬ťbersetzung Zoopresseschau
(16.02.2021, 16:50)
W. Dreier:   Fast nur in franz├â┬Âsischen Zoos: Tonkean-Makaken aus Sulawesi (Zoo Mulhouse)
(23.04.2020, 18:13)
Kai Deuker:   Gibt es noch die Gruppe Berberaffen in Herford?Da gab es mal gro├â┬čes Gehege in das man gehen konnte.
(01.02.2011, 16:11)
th.oma.s:   bei den berberaffen kommt wohl noch eine speziellere sozialstruktur hinzu, die in der tierg├â┬Ąrtnerei den umgang mit ihen etwas unproblematischer macht.
(14.07.2010, 18:11)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: "...problemlos Halter abbauen..." - SO problemlos ist das doch auch nicht. Siehe Varis: Immer mehr eingeschlechtliche Gruppen werden gebildet, um die Fortpflanzungsrate zu bremsen, aber davon werden ja nicht die Halter weniger, sondern es ├â┬Ąndert sich nur die Verteilung der Individuen. Primaten sind zudem relativ langlebig, so dass die Anlagen auf Jahre hinaus belegt sind, bis die Gesamtpopulation durch nat├â┬╝rliche Abg├â┬Ąnge geschrumpft ist. In diesem Zeitraum kann sich aber im Extremfall schon wieder die Freilandsituation eines heute noch wenig gef├â┬Ąhrdeten Primaten dahingehend ge├â┬Ąndert haben, dass DER dann statt z.B. einer im Wartestand befindlichen Makakenart vorgezogen werden muss. Und gerade der Berberaffe d├â┬╝rfte nur schwer "zu ersetzen" sein, da die meisten Anlagen nun mal speziell auf ihn und seine K├â┬Ąlteunempfindlichkeit hin zugeschnitten sind und es bei mancher Affenart wahrscheinlich Gr├â┬╝nde gibt, warum man sie nicht in begehbaren Anlagen halten kann.

Eher w├â┬Ąre es wohl denkbar, manche nicht mehr zeitgem├â┬Ą├â┬če Menschenaffenanlage f├â┬╝r Niedere Affen umzunutzen, wenn sie nicht f├â┬╝r eine zeitgem├â┬Ą├â┬čere Haltung von Menschenaffen erweitert werden kann. Aber selbst da st├â┬╝nden wahrscheinlich die Koordinatoren der gut laufenden EEPs sofort Schlange, um sich um den Platz f├â┬╝r ihre jeweilige Primatenart zu bewerben.
(14.07.2010, 17:02)
Ronny:   Und was macht man mit dem trotzdem entstehenden Nachwuchs der Tiere, die man nicht auswildern kann?

Oder was ist mit den beliebten Modetieren wie Erdm├â┬Ąnnchen, Katta und co. Viele Besucher kommen extra wegen diesen Tieren in die Zoos. Ein Zoodirektor hat sogar zu mir mal gemeint, dass er nicht drumrum kommt eine Erdm├â┬Ąnnchen-Anlage zu bauen. Obwohl es mit der Haltung von Zwergmangusten bereits eine Mangustenart gibt.

Wobei auch Berber, Rhesus und Japan die typischen Vertreter der Affenbande sind und einen sehr hohen Wiedererkennungswert haben als irgendein Schwarzer Makak.

├â┬ťbrigens geh├â┬Ârten beide Hutaffenarten das Standardrepartoi der Zoos und der Affe aus der Berberei war die Seltenheit. Dr. Weinland, Direktor der Frankfurter Gesallschaft war ├â┬╝bergl├â┬╝cklich als er ein Paar dieser Tiere in 1860iger erhielt.
(14.07.2010, 14:24)
Mirko Schmidkunz:   Es wurde hier doch mal eine Zahl von 400 Tieren angegeben, die eine Zoopopulation br├â┬Ąuchte, um genetisch breit genug angelegt sein. Folglich kann man bei Arten, die diesen Wert deutlich ├â┬╝bersteigen, doch problemlos Halter abbauen und die Kapazit├â┬Ąten f├â┬╝r andere Arten zu nutzen, von denen nur wenige Dutzend Tiere da sind. Das Argument mit der Freilandbedrohung ist doch nur Feigenblatt. Der Berberaffe w├â┬╝rde doch nicht noch mehr gef├â┬Ąhrdet, wenn Zoobest├â┬Ąnde veringert w├â┬╝rden.

(14.07.2010, 13:43)
Michael Mettler:   @Mirko Schmidkunz: "H├â┬Ąufig gehalten" hei├â┬čt ja nun nicht unbedingt, dass eine Art weniger gef├â┬Ąhrdet ist. Z.B. sind Varis im Freiland deutlich bedrohter als der als "gering gef├â┬Ąhrdet" eingestufte Tonkean-Makak, auch wenn dieser uns Zoofans mehr Abwechslung liefern w├â┬╝rde...
(14.07.2010, 11:48)
Bj├â┬ÂrnN:   Hellabrunn will in absehbarer Zeit seine Mandrills durch Drills ersetzen, was ich f├â┬╝r ein gutes Zeichen halte.

Der bereits diskutierte Sachverhalt, dass einige Zoos auf ziemlich k├â┬Ąlteresistente Makakenarten setzen (Rhesusaffen, Japanmakaken), wird die Etablierung von w├â┬Ąrmeliebenden Arten erschweren.
(14.07.2010, 11:21)
Mirko Schmidkunz:   Die Makaken h├â┬Ątten eine gute Chance mit der Verbreitung gro├â┬čer Orang-Au├â┬čenanlagen neue Halter zu finden, Aber leider gibt es immer noch viele Zoos, die diese M├â┬Âglichkeit vorbeigehen lassen, wie aktuell der Berliner Zoo. Zum anderen sollten gro├â┬če Zoos noch konsequenter ihre h├â┬Ąufig gehaltenen Arten abschaffen. Hellabrunn h├â┬Ąlt Mandrills, Kattas, Varis, Totenkopf├â┬Ąffchen, Mantelpaviane, obwohl Augsburg fast die gleichen Arten h├â┬Ąlt. Die gro├â┬čen Zoos haben so viele Attraktionen, dass man keinen einzigen Besucher verlieren w├â┬╝rde, wenn die Schopfmakaken die Mandrills ersetzen.

(14.07.2010, 11:01)
Bj├â┬ÂrnN:   Da haben Sie allerdings recht, Tonkin d├â┬╝rfte auf das S├â┬╝dostasiatische Festland deuten, auf die Urw├â┬Ąlder Vietnams...
(13.07.2010, 20:57)
WolfDrei:   @Sacha, Bj├â┬Ârn N: Wir sollten besser TONKEANmakak sagen, da Tonkin eine andere Heimat vorgaukeln k├â┬Ânnte.
M. tonkeana stammt von Celebes=Sulawesi
(13.07.2010, 20:24)
Bj├â┬ÂrnN:   @Sacha
Das Du ist mir weitaus lieber als das Sie...

Da der Mohrenmakakenbestand kurz vor dem Erl├â┬Âschen steht, w├â┬╝rde ich mir sehr w├â┬╝nschen, wenn deutsche Zoos in Zukunft ein Auge auf Schopf- und Tonkinmakaken werfen w├â┬╝rden. Die franz├â┬Âischen Zoos scheinen ja einen beachtlichen Bestand der zweitgenannten Art zu haben.
(13.07.2010, 18:32)
Sacha:   Ebenfalls akzeptiert:)

(Und hatten wir uns nicht bislang geduzt? - Falls das ein Problem sein sollte, versuche ich künftig natürlich "Sie" zu verwenden)
(13.07.2010, 17:18)
Bj├â┬ÂrnN:   Das stimmt allerdings, akzeptiert.

Bez├â┬╝glich der Schweinsaffen, Japanmakaken und Javaneraffen haben Sie selbstverst├â┬Ąndlich recht...

Den hochbedrohten Makakenarten Sulawesis w├â┬╝rde, meiner Meinung nach, ein gr├â┬Â├â┬čeres Interesse sehr gut tun...
(13.07.2010, 16:42)
Sacha:   @Bj├â┬ÂrnN: Ich pr├â┬Ązisiere: "INSGESAMT nicht SO bedroht wie andere Makakenarten wie z.B. Bartaffe, Schopfmakak oder Mohrenmakak." Okay?:)

Ganz so schlimm ist es mit der Vielfalt der Makaken nicht. Den Schweinsaffen kannst du zu den g├â┬Ąngigen Arten z├â┬Ąhlen, den gibt es gem├â┬Ąss Zootierliste (wenn ich mich nicht verz├â┬Ąhlt habe) in 45 europ. Haltungen. Aehnlich der Javaneraffe. Den Japanmakaken habe ich schon erw├â┬Ąhnt und der Tonkinmakak ist in wenigstens Frankreich stark vertreten.
(13.07.2010, 16:30)
Bj├â┬ÂrnN:   @Sacha
Auch der B├â┬Ąrenmaka wird als VU eingestuft.

Eine gr├â┬Â├â┬čere Vielfalt von Makaken, die ├â┬╝ber die g├â┬Ąngigen Bartaffen, Berber- und Rhesusaffen hinausgeht, w├â┬╝rde ich mir sehr w├â┬╝nschen.
(13.07.2010, 13:28)
Sacha:   @Mirko Schmidkunz: Ich erlaube mir mal eine Vermutung anzustellen: Die B├â┬Ąrenmakaken d├â┬╝rften zur Kategorie der - wie heisst es so sch├â┬Ân im amerik. Englisch - phase-out-Arten angeh├â┬Âren. Einerseits ist die Art als Ganzes nicht bedroht, andererseits ziehen es die Zoos (von Frankreich vielleicht abgesehen) offenbar vor, die Planstelle Makaken mit den "sch├â┬Âneren" Japanmakaken und/oder Magots zu besetzen (Die B├â┬Ąrenmakaken die ich gesehen habe, hatten alle mehr oder weniger Hautirritationen sowie kahle Stellen. Sie sahen aus, als h├â┬Ątten sie die Kr├â┬Ątze. Selbst die Schweinsaffen, Hutaffen und Rhesusaffen sahen im Schnitt "gepflegter" aus). Kommt hinzu, dass die Japanmakaken und Magots IM SCHNITT winterh├â┬Ąrter sind als die B├â┬Ąrenmakaken und keine beheizbare Unterkunft ben├â┬Âtigen.
(13.07.2010, 13:10)
Mirko Schmidkunz:   Ich war bei der Recherche ├â┬╝ber die B├â┬Ąrenmakaken ├â┬╝berrascht, dass es in ├â┬╝ber 20 Haltungen in Europa keine einzige Zucht gibt. Fast ├â┬╝berall nur Einzeltiere. Warum sind die Zuchterfolge bei dieser Art so d├â┬╝rftig? Hat die ehemalige Straubinger Gruppe, die jetzt im Berliner Zoo ist zuletzt noch Jungtiere?
(13.07.2010, 10:55)
Michael Mettler:   @Drac: Musst du auch gar nicht aufmachen, schau einfach in den vorhandenen Thread "Paviane" :-) Falls nicht in irgendeinem Mini-Tierpark noch ein paar "├â┬ťberlebende" sitzen, d├â┬╝rfte es wohl keine B├â┬Ąrenpaviane mehr in Deutschland geben.
(01.07.2007, 14:35)
Drac:   Ich wollte jetzt nicht unn├â┬Âtigerweise einen neuen Thread aufmachen.
Wie steht es eigentlich mit den Pavianen, Mantelpaviane klar, aber was ist bspw. mit B├â┬Ąrenpavianen?
(01.07.2007, 14:27)
Michael Mettler:   Ich auch :-) Die M├â┬Âglichkeit hat mich auch nur interessiert, weil man als Laie veterin├â┬Ąrmedizinische Gr├â┬╝nde f├â┬╝r Nicht-Haltungen nicht unbedingt mitbekommt.
(01.07.2007, 13:51)
Shensi-Takin:   @MM: Wenn das mit BKF wirklich der Grund w├â┬Ąre, d├â┬╝rfte es in Zoos auch keine Spie├â┬čb├â┬Âcke, Kuhantilopen oder Pferde-/Rappenantilopen (da potentielle Alecephaline Herpesvirus 1-├â┬ťbertr├â┬Ąger) geben...Von der Haltung von Schafen (die das Ovine Herpesvirus 2 in sich tragen k├â┬Ânnen) ganz zu schweigen.
Auch bei den Makaken halte ich IP66s Vermutung für weitaus wahrscheinlicher als die Virus-Hypothese.
(01.07.2007, 11:23)
IP66:   Ich denke eher, da├â┬č die Makaken zum einen neuen, interessanteren Arten gewichen sind (Lemuren, Bl├â┬Ątteraffen, Menschenaffen) und zum anderen die ├â┬╝berlieferten Affenh├â┬Ąuser, die sehr gut f├â┬╝r Makaken geeignet waren, neueren Typen gewichen sind, und mit ihnen ihre Insassen. Dort, wo es Affenh├â┬Ąuser alten Typs gibt (Aachen oder Hamm) gibt es auch - meist recht betagte - Makaken.
(26.06.2007, 14:29)
Michael Mettler:   Laut Wikipedia sollen nach einer Untersuchung rund 90% aller in Menschenhand gehaltenen Makaken Tr├â┬Ąger des Herpes-B-Virus sein und damit eine potenzielle Gesundheitsgefahr f├â┬╝r Menschen darstellen:
http://en.wikipedia.org/wiki/Macaque

Sollte es da einen Zusammenhang mit der weit gehenden Reduktion von Makakenhaltungen in den Zoos geben? Immerhin wurde als Begr├â┬╝ndung f├â┬╝r die Abkehr von den Gnus schon mal genannt, dass sie in der Zoowelt als potenzielle ├â┬ťbertr├â┬Ąger des B├â┬Âsartigen Katarrhalfiebers nicht mehr so gern gesehen seien - und das ist m.W. "nur" auf andere Huftiere ├â┬╝bertragbar.
(26.06.2007, 09:49)
Michael Mettler:   In der neuen Ausgabe von "Arbeitsplatz Zoo" gibt es einen langen Artikel ├â┬╝ber die Freiburger Javaneraffen. Zwar ├â┬╝berwiegend mit dem Thema Zusammengew├â┬Âhnung der Altgruppe (1,3) mit den aus Basel dazu geholten Tieren (5,4). aber auch mit einigen Infos (und Fotos) der f├â┬╝r beide Gruppen neuen Anlage - die ist satte 3.000 qm gro├â┬č!
(09.09.2006, 13:46)
Jennifer Weilguni:   Habe hier noch eine Erg├â┬Ąnzung zu den Berberaffen. In einem kleinen Tierpark ( eher ein Streichelzoo) in Bretten lebt eine recht gro├â┬če Familie Berberaffen, die sich v├â┬Âllig frei im und um den Tierpark herum bewegen. ( Teilweise bis zu den Bauernh├â┬Âfen in der Nachbarschaft). Sind aber laut Angaben einer Mitarbeiterin sehr ortstreu und kommen p├â┬╝nktlich zu den F├â┬╝tterungszeiten wieder zur├â┬╝ck. Wie viele Tiere es genau sind, kann ich nur sch├â┬Ątzen, aber so 20-30 werden es wohl sein und es ist auch regelm├â┬Ą├â┬čig Nachwuchs zu sehen.
(07.09.2006, 08:00)
Michael Mettler:   @Chris: Wenn du den Begriff Halsbandmangabe mit der auch in Schmiding gehaltenen Rotscheitelmangabe gleichsetzt, gibt es sogar mehrere deutsche Zoos, z.B. eine gut z├â┬╝chtende (allerdings "drohnenbr├â┬╝tige") Gruppe im Tierpark Berlin oder eine Gemeinschaftshaltung mit Gorillas in M├â┬╝nster. Von der noch selteneren Wei├â┬čscheitelmangabe, die je nach systematischer Auffassung zur gleichen oder einer eigenen Art gerechnet wird, gibt es bisher nur eine Zuchtgruppe in Landau.
(23.08.2006, 09:43)
Chris:   H├â┬Ąlt in Deutscland ein Too die bedrohten Halsbandmangaben?
(23.08.2006, 09:37)
R. Masell:   Berberaffen gibt es auch im Wildtierpark Daun, in einer 5 Hektar grossen, begehbaren Anlage.
(10.07.2006, 09:43)
Michael Mettler:   Es GIBT jedenfalls Haltungsm├â┬Âglichkeiten f├â┬╝r Primaten dieser Gr├â┬Â├â┬če im alten Institut. Als ich Anfang der 90er mal rein durfte, lebten dort z.B. die beiden Wei├â┬čnasen-Meerkatzen und (wenn ich mich recht erinnere) auch Drills.
(09.07.2006, 14:10)
Dortmunder:   Wenn du das meinst, das f├â┬╝r Besucher nicht zug├â┬Ąnglich ist, m├â┬╝sste es sich um das Institut handeln, in dem s├â┬Ąmtliche gr├â┬Â├â┬čeren Zuchtgruppen, die nicht im Schaubereich sind, gehalten werden... (z.B. Schwarzfu├â┬čkatzen und Pudus) !
(09.07.2006, 13:30)
Dennis:   was ist das eigentlich f├â┬╝r ein Haus das man nach den takins sieht, wenn man in Richtung Elefanten geht. es ist auch auf den ├â┬Ąlteren Pl├â┬Ąnen des zoos eingezeichnet.
(09.07.2006, 12:53)
Dirk K:   Im Affenhaus sind die B├â┬Ąrenmakaken mit 99%iger Sicherheit nicht. M├â┬╝ssten im ehem. May-Planck-Institut sein.
(09.07.2006, 12:04)
Dortmunder:   Ich bin mir ziemlich sicher, die B├â┬Ąrenmakaken schon in Wuppertal gesehen zu haben... Dachte auch, die w├â┬Ąren immer noch im Affenhaus untergebracht !
(09.07.2006, 11:42)
Camparso:   Tierpark Dessau hat noch Schweinsaffen
Im Tierpark Stendal(Nordsachsen-Anhalt) und Tierpark am Petersberg (N├â┬Ąhe Halle) gibt es Rhesusaffen.
(09.07.2006, 10:18)
Michael Mettler:   Vermutlich sind die B├â┬Ąrenmakaken im alten Max-Planck-Institut untergebracht.
(09.07.2006, 00:07)
IP66:   Ich habe im wuppertaler Bestand im neuen Zoof├â┬╝hrer gerade 2,1 B├â┬Ąrenmakaken gefunden. Ausgestellt sind die seit Jahrzehnten nicht, es wird sie aber irgendwo noch geben, denn die wuppertaler Listen sind eigentlich zuverl├â┬Ąssig.
(08.07.2006, 20:16)
Johannes Pfleiderer:   Die Berberaffen in Steinen und die B├â┬Ąrenmakaken und Rhesusaffen in Schwaigern kann ich aus eigenen Besuchen best├â┬Ątigen. In Steinen gibt es au├â┬čerdem noch Wei├â┬čb├â┬╝schel├â┬Ąffchen und Kapuziner, leider hat sich der Vogelbestand dadurch noch weiter verringert, da sie in ehemaligen Vogelvolieren gehalten werden
(28.03.2006, 00:00)
IP66:   Habe in Aachen Makaken gez├â┬Ąhlt: Es gibt f├â┬╝nf Schopfmakaken einschlie├â┬člich eines halbw├â┬╝chsigen Tieres sowie zwei Schweinsaffen. Die Affengalerie, immerhin mit Einblick in die Innenk├â┬Ąfige, ist in den 80er Jahren entstanden, architektonisch auch recht ├â┬╝berzeugend, ihre Innenanlagen sind allerdings sehr klein und verschwenden auch noch dadurch Raum, da├â┬č zwischen K├â┬Ąfig und Au├â┬čenwand an drei Seiten viel Raum gelassen wurde. Einer der Au├â┬čenk├â┬Ąfige steht derzeit leer, der andere ist mit Nasenb├â┬Ąren besetzt. Die Magots in dem K├â┬Ąfig am Hang zum Weiher haben sich vermehrt, die Gruppe wirkte bei meinem Besuch allerdings recht unharmonisch und z├â┬Ąnkisch, in einem Ma├â┬če, das ich aus N├â┬╝rnberg und auch von ├â┬╝berbsetzten Pavianfelsen nicht kenne.
(28.03.2006, 00:00)
Klaus:   Der Freiburger Mundenhof hat im letzten Jahr eine riesige Freianlage f├â┬╝r Javaneraffen eingeweiht.

Einzelne alte Tiere aus Freibuger Bestand + einige Exemplare aus dem Basler Zoo.

Leider gibt es noch keinen Nachwuchs, Platz w├â┬Ąre ausreichend vorhanden!
(24.03.2006, 00:00)
Michael Sinder:   Kurze Erg├â┬Ąnzung: Im Tiergarten im Stadtgarten Recklinghausen werden (in ├â┬Ąlteren Gehegen!)Schweins- und Rhesusaffen gehalten. Aus Mangel an Unterbringungsm├â┬Âglichkeiten wird bei den Schweinsaffen nur eine M├â┬Ąnnergruppe gepflegt, und auch bei den Rhesusaffen wird auf Nachzucht verzichtet.
(24.03.2006, 00:00)
IP66:   Verzeihung! - der B├â┬Ąrenstummelaffe ist aber nun wahrlich kein B├â┬Ąrenmakak. Diese duisburger Gruppe wurde vor kurzem um erfurter Tiere erweitert und soll einen neuen K├â┬Ąfig am vorderen Quadranten des ├â┬äquatoriums erhalten. Makaken gibt es in Duisburg nur in Gestalt der in Zoos weit verbreiteten Bartaffen.
(17.03.2006, 00:00)
KORNEL:   War l├â┬Ąnger nicht mehr in Duisburg, kann mich nur auf meine Notizen berufen.
Habe mal auf der Homepage des Zoo Duisburg nachgeschaut. B├â┬Ąrenstummelaffe
ist gelistet.

(16.03.2006, 00:00)
IP66:   Wo soll es denn in Duisburg B├â┬Ąrenmakaken geben?
(15.03.2006, 00:00)
KORNEL:   Folgende Erg├â┬Ąnzungen habe ich anzubieten:

BÄRENMAKAK Erfurt, Duisburg, Heidelberg
BERBERAFFE Erfut, Hamm, evtl. Nürnberg
RHESUSAFFE Dresden
(14.03.2006, 00:00)
Axel Schelling:   @Michael Mettler: Die Schweinsaffen in Gettorf sind Geschichte. Nach dem Tod eines Tieres wurden das verbliebene Paar wurde laut Tierpfleger Ulli Traxel nach Hamm abgegeben. Das freigewordene Gehege wurde den Schopfmangaben zugeschlagen.
(27.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @IP66: Der Rundbau in Hamm ist ├â┬╝brigens urspr├â┬╝nglich f├â┬╝r Gro├â┬čkatzen und B├â┬Ąren (!) gebaut worden und wurde erst sehr viel sp├â┬Ąter zum Affenhaus "umgewidmet".
(23.02.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich bezweifele, dass es ├â┬╝berhaupt EINEN Grund gibt, der daf├â┬╝r verantwortlich ist, dass Tierarten aus den Zoos verschwinden. Das h├â┬Ąngt von so vielen, oft auch subjektiven Umst├â┬Ąnden ab, dass sich ein eigener Thread daf├â┬╝r lohnen w├â┬╝rde.
(23.02.2006, 00:00)
IP66:   In Wuppertal gibt es schon lange keine B├â┬Ąrenmakaken mehr. Die Hutaffen in Hamburg habe ich noch in diesem Monat gesehen.
@Ollo: Sicher ist es manchmal schwer, konkrete Kausalit├â┬Ąten f├â┬╝r bestimmte Entwicklungen anzuf├â┬╝hren. In der Affenhaltung sind mit Blick auf die letzten anderthalb Jahrhunderte aber doch gewisse Trends erkennbar und auch empirisch nachzuvollziehen: Bis in die Zeit um 1900 spielte das ├â┬ťberleben die zentrale Rolle, zumal man in den Affenh├â┬Ąusern bis 1870 gerne nur einen Gemeinschaftsk├â┬Ąfig verwandte: Die Tiere mu├â┬čten also den Transport, die Eingew├â┬Âhnung und die Gemeinschaftshaltung ertragen: Das waren meist Makaken oder Paviane. Gegen Ende des Jahrhunderts entstanden die meisten H├â┬Ąuser mit mehreren K├â┬Ąfigen, in denen zwar auch noch mehrere Arten gehalten wurden, es aber doch den Meerkatzen- den Lemuren- oder den Paviank├â┬Ąfig gab, au├â┬čerdem gab es ein Interesse am Sammeln m├â┬Âglichst vieler Arten, die mit der Erschlie├â┬čung der meisten Kontinente durch Tierh├â┬Ąndler auch bestens bedienst werden konnten. Mit der M├â┬Âglichkeit, auch gr├â┬Â├â┬čere Menschenaffen l├â┬Ąngere Zeit zu halten, mu├â┬čten die Affenh├â┬Ąuser auf Dauer umgestaltet werden (Berlin brachte sein erstes erwachsenes Orang-Paar noch im Flu├â┬čpferdhaus unter, weil das Bodinus'sche Affenhaus nicht gen├â┬╝gend Raum bot). Das ging meistenteils schon auf Kosten der kleineren Arten. Zugleich kam mit Hagenbeck die Affenfreianlage auf, im Grunde nichts anders als ein Gesellschaftsk├â┬Ąfig mit Graben, die meisten dieser Anlagen wurden meines Wissens aber mit einer Art (Rhesus oder Pavianen) besetzt. Zwar wurden in den sehr an Hagenbeck orientierten Zoos von N├â┬╝rnberg und Wuppertal noch Affenh├â┬Ąuser gebaut, aber die mu├â┬čten nunmehr Menschen- wie niedere Affen beherbergen. In der Nachkriegszeit ergab sich dann die M├â┬Âglichkeit, die empfindlichen Bl├â┬Ątterarten und auch eine ganze Reihe amerikanischer Primaten zu halten. Daf├â┬╝r waren nun die Affenh├â┬Ąuser aus der zweiten H├â┬Ąlfte des 19. Jahrhunderts nicht mehr geeignet, sie wurden abgerissen (K├â┬Âln) oder umgewidmet (Duisburg), und mit ihnen verschwanden die Makaken- und Pavianarten, f├â┬╝r die sie gebaut waren. K├â┬Âln hatte danach als Altweltaffen nur noch Bl├â┬Ątteraffen und Lemuren. Insofern waren die meisten "einfachen" Arten schon verschwunden, als die Artenreduktionswelle anlief. Selbst bei den Meerkatzen war es so, da├â┬č manche Art (Blaum├â┬Ąuer in Kronberg und Gelsenkirchen, Diana, Brazza und Wei├â┬čmaul in Duisburg) nur in alten H├â┬Ąusern ├â┬╝briggeblieben waren. Es ist bezeichnend, da├â┬č Hamm seine vielen Makaken in einem Rundbau h├â┬Ąlt, der zwar erst nach 1950 errichtet wurde, den Affenh├â┬Ąusern der 2. H├â┬Ąlfte des 19. Jahrhunderts aber sehr ├â┬Ąhnelt.
(23.02.2006, 00:00)
Ollo:   Diese ganzen ├â┬Ąsthetischen Erw├â┬Ągungen kann ich nicht nachvollziehen. F├â┬╝r mich sind die Meerkatzen und Mangaben sowie mit Abstrichen die Makaken die am sch├â┬Ânsten anzusehenden Affen.
Meiner Meinung nach gibt es f├â┬╝r deren allm├â┬Ąhliches Verschwinden keinen Grund. Es mu├â┬č nicht immer alles zu erkl├â┬Ąren sein.
(22.02.2006, 00:00)
Hannes:   Also ich glaube pers├â┬Ânlich ja sehr an die gew├â┬Âhnlichkeitstheorie gebunden mit der niedlichkeitstheorie da paviane ja doch noch recht h├â┬Ąufig sind da sie doch sehr beliebt beim publikum sind
(22.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich m├â┬Âchte noch mal auf den Anfang des Threads zur├â┬╝ckblicken: WARUM eigentlich finden Makaken und mit ihnen Meerkatzen, Mangaben und Paviane immer weniger Beachtung in den Zoos? DASS es so ist, haben wir ja hinl├â┬Ąnglich diskutiert.

In fr├â┬╝heren Zeiten bildeten genau diese Gruppen den Hauptbesatz in den Affenh├â┬Ąusern. Sie waren leicht zu bekommen (und zu ersetzen...), relativ anspruchslos in der Haltung und vermehrten sich relativ gut. Neuweltaffen und Schlankaffen galten damals als hinf├â┬Ąllig und waren wesentlich aufw├â┬Ąndiger in der Ern├â┬Ąhrung.

Nun, zwar ist die Haltung der letztgenannten Gruppen inzwischen wesentlich einfacher, aber was z.B. die Ern├â┬Ąhrung betrifft, d├â┬╝rften etwa Guerezas auch heute noch mehr Aufwand verursachen als Javaneraffen, oder? Warum also wendet man sich trotzdem lieber den schwierigeren Arten zu als den "Robustaffen"?

Das k├â┬Ânnte man auch auf Lemuren ausdehnen: Nicht auszudenken, was passieren w├â┬╝rde, wenn unsere Zoos pl├â┬Âtzlich die M├â┬Âglichkeit h├â┬Ątten, Sifakas zu bekommen. Der unkomplizierte Mongozmaki ist hingegen still und heimlich in Deutschland ausgestorben.

Liegt es am Ehrgeiz der Zoos, dass ihnen manche Arten zu gew├â┬Âhnlich sind? Dabei sind z.B. Liszt├â┬Ąffchen heute schon "gew├â┬Âhnlicher" als etwa Schopfmakaken.

Geht es nach der Bedrohung im Freiland? Ostafrikanische Guerezas sind meines Wissens nicht bedroht, was ich bei manchen der Celebesmakaken durchaus eher vermute - allein schon wegen der kleinen Verbreitungsgebiete der einzelnen Formen. Trotzdem genie├â┬čt nur der Wanderu (zu Recht!) gro├â┬če Aufmerksamkeit.

Oder spielen sogar ganz andere Gr├â┬╝nde eine Rolle? Farbliche Auff├â┬Ąlligkeit? Katta, Vari, Guereza, Mandrill - alle noch recht beliebt oder gar im Aufwind. M├â┬Âglichkeit begehbarer Anlagen? Ist mit den meisten Makaken, Meerkatzen und Mangaben noch gar nicht ausprobiert worden, lieber "├â┬Ąffen" sich die Zoos mit anderswo schon bew├â┬Ąhrten Arten gegenseitig nach.

Oder ist es eine unterschwellige Abneigung gegen "Pfui-Affen", die meistens auf allen Vieren laufen, untereinander zur R├â┬╝pelhaftigkeit neigen und deren Weibchen "so unappetitlich aussehende" Brunstschwellungen bekommen? Nicht lachen, einfach mal dr├â┬╝ber nachdenken... Schlankaffen wirken immerhin "gepflegter" ("edler"), sitzen h├â┬Ąufiger aufrecht (was Mensch ja an Tieren liebt) und benehmen sich "gesitteter". Sollte das Ganze etwa eher ein psychologisch bedingter Effekt sein, von dem auch Zoos nicht frei sind...?
(22.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Indische Hutaffen gibt es erstaunlich viele bei Privat. Es kann sein das sie zur├â┬╝ck nach HH kommen, wenn das TRopaium fertig ist, weil die Kattas dann da rein sollen.
(22.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nochmal @Sven: Da verschwindet mit den Indischen Hutaffen eine Makakenart aus den gro├â┬čen Zoos (irgendwo in einem Kleinpark sa├â┬čen doch noch welche?), und in Berlin halten beide Zoos Japanmakaken... Soviel zum Erg├â┬Ąnzungsprogramm der Berliner Einrichtungen.
(22.02.2006, 00:00)
Dennis:   Ein kleiner Tierpark in Pfullendorf h├â┬Ąlt noch 2 Rhesus
(22.02.2006, 00:00)
Jana:   @Michael Mettler
Die Schweinsaffen aus G├â┬Ąnsendorf (18 St├â┬╝ck) sind jetzt im Prag.

(22.02.2006, 00:00)
Ollo:   Pa├â┬čt leider nicht so ganz genau hierher, aber vor mindestens zehn Jahren sah ich mal einen Fernsehbericht ├â┬╝ber eine private Halterin von mehreren Mangabenarten. Makaken sind wohl mit gr├â┬Â├â┬čerer Wahrscheinlichkeit in Privatbest├â┬Ąnden vertreten.
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Sven: Klar, Kattas m├â┬╝ssen ja auch forciert werden.... :(
(21.02.2006, 00:00)
Kahuna:   Javaneraffen gibt es zeit langem nicht mehr in rotterdam. Auf das insel leben jetzt die schopfmakaken.
Ouwehand/rhenen hat Javaneraffen neben den orangs.
Bartaffen sind auch in rotterdam (in das haubenlanguren-gehege im "maleise bosrand")
Berberaffen auch in Dierenrijk europa (mierlo).
(21.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Hagenbeck gibt die Hutaffen wohl nach FRankreich ab, f├â┬╝r mehr Raum f├â┬╝r die Kattas.
(21.02.2006, 00:00)
Zoosammler:   Nach Lekt├â┬╝re der Internetseite des Vogelaparks Steinen gibt es dort auch Berberaffen (├â┬╝brigens auch Benettk├â┬Ąngurus).
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Im Tierpark Solingen gab es in den 90ern noch Javaneraffen.

Dazu jetzt noch von meinen Besuchen in Nachbarl├â┬Ąndern:

Berberaffe
Amersfoort, Apeldoorn, Rhenen, Wien

Japanmakak
Amsterdam, Arnheim, Wien

B├â┬Ąrenmakak
Beekse Bergen

Rhesusaffe
Rotterdam, Beekse Bergen, G├â┬Ąnserndorf

Javaneraffe
Amersfoort, Rotterdam, Basel, G├â┬Ąnserndorf

Bartaffe
Apeldoorn

Schweinsaffe
Amersfoort, G├â┬Ąnserndorf

Tonkeanmakak
Mulhouse

Schopfmakak
Amsterdam, Rotterdam, Zürich, Antwerpen

Der Safaripark G├â┬Ąnserndorf ist allerdings mittlerweile geschlossen.

Und wenn ich ganz weit zur├â┬╝ckgehe, sag ich 1985 in Amersfoort B├â┬Ąrenmakaken mit schw├â┬Ąrzlichem (statt braunem) Fell und Formosamakaken! Der Berliner Zoo hatte noch in den 80ern s├â┬Ąmtliche Celebesmakaken zusammen auf der Freianlage am Affenfelsen, die jetzt von Wanderus bewohnt wird: Schopf-, Mohren-, Grauarm- und Hecks Makak - leider dementsprechend auch mit Mischlingsnachzuchten. Die Schopfmakaken wurden wohl zuerst entfernt, aber einige der Mischlinge zeigten auffallende Gesichts├â┬Ąhnlichkeit mit ihnen. Sp├â┬Ąter nahm man die Mohrenmakaken noch heraus, die seitdem im Affen-Tropenhaus leben. Grauarm- und Hecks Makak sowie die Mischlinge sind Geschichte.

Nur nebenbei bemerkt, da es ebenfalls den Zoo Berlin betrifft: Hier wurden fr├â┬╝her auch regelm├â┬Ą├â┬čig Bastarde aus Mandrill und Drill gez├â┬╝chtet, die in der Mandrillgruppe verblieben und von reinen Mandrills wohl kaum zu unterscheiden waren. Irgendwann trennte man sich von der ganzen Gruppe und schaffte nach einer l├â┬Ąngeren Pause eine neue Mandrillgruppe an - ohne zu ahnen, dass man sich damit das eigene Mischblut wieder zur├â┬╝ck holte.... Wei├â┬č aber nicht, ob das auch noch die heutige Zuchtgruppe betrifft.
(21.02.2006, 00:00)
Zoosammler:   Berberaffen, zumindest noch vor einigen Jahren, in L├â┬Âffingen, au├â┬čerdem Javaneraffen in Basel (o.k, das ist nicht wirklich in Deutschland).
(21.02.2006, 00:00)
Dennis:   Im Ulmer Aquarium leben noch 3 ├â┬Ąltere Javaneraffen
(21.02.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Die Limbacher Mohrenmakaken hatten 2003 Nachwuchs und im Tierpark Hirschfeld bei Zwickau lebte 2003 gleichfalls eine Gruppe dieser Tiere. Etwas weiter im Minizoo Aue, sowie im Tierpark Waschleite bei Schwarzenberg leben Rotgesichtsmakaken. B├â┬Ąrenmakaken sah ich noch in Heidelberg und Berberaffen im Tierpark Bretten!
(21.02.2006, 00:00)
Ollo:   Berberaffen in Salem am Bodensee
Javaneraffen in Freiburg
B├â┬Ąrenmakaken und Rhesusaffen in Schwaigern bei Heilbronn (laut Zoo-Infos)
Das Primatenzentrum G├â┬Âttingen z├â┬Ąhlt wohl nicht.
(21.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Kurz vor Jahresende 2005 wurde in Chemnitz mit der haltung einer M├â┬Ąnnergruppe B├â┬Ąrenmakaken aus straubing begonnen.
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   ... und noch ein "Abfallprodukt" meiner B├â┬Ąren-Bestandsaufnahme anhand meiner Zoo-Besuchsnotizen. Erfasst sind Zoobesuche in Deutschland ab 2000, bei mehrfachen Besuchen eines Zoos in diesem Zeitraum gilt auch hier der letzte Stand. Da ich gerade kleinere Zoos haupts├â┬Ąchlich in Norddeutschland besucht habe, gibt es sicher noch etliche Erg├â┬Ąnzungen aus anderen Teilen des Landes hinzuzuf├â┬╝gen!

Berberaffe/Magot
Aachen, Aschersleben, Tierpark Berlin, Braunschweig, Delbrück (Nadermanns Tierpark), Erfurt, Gettorf, Hamm, Hodenhagen, Tierpark Essehof (bei Braunschweig), Neumünster, Nürnberg, Rheine, Thüle = 14 Haltungen

Japanmakak/Rotgesichtmakak
Tierpark Berlin, Zoo Berlin, Cottbus, Gr├â┬Âmitz, Hamm, Sababurg, Kronberg, Stuttgart = 8 Haltungen

B├â┬Ąrenmakak
Straubing = 1 Haltung (Oder habe ich ihn für Wuppertal vergessen zu notieren? Früher gab's da jedenfalls welche.)

Rhesusaffe
Aachen, Chemnitz, G├â┬Ârlitz, Heidelberg, Leipzig, Wingst = 6 Haltungen (├â┬╝brigens in keiner davon Goldrhesus - gibt's die noch irgendwo?)

Bergrhesusaffe (unbestimmte Unterart des Rhesus)
Dresden = 1 Haltung

Indischer Hutaffe
Hagenbeck = 1 Haltung

Ceylon-Hutaffe
Zoo Berlin = 1 Haltung

Javaneraffe
Bad Pyrmont, Delbrück (Nadermanns Tierpark - riesige Horde!), Hamm, Saarbrücken = 4 Haltungen

Bartaffe/Wanderu
Zoo Berlin, Dresden, Duisburg, Erfurt, K├â┬Âln, Leipzig, M├â┬╝nster, Rheine, Rostock, Stuttgart, Wuppertal = 11 Haltungen

Schweinsaffe
Aachen, Tierpark Berlin, Erfurt, Hamm, Gettorf, Osnabr├â┬╝ck = 6 Haltungen (m├â┬Âglicherweise beide Unterarten enthaltend!)

Mohrenmakak
Zoo Berlin = 1 Haltung (Limbach-Oberfrohna habe ich nie besucht, dorthin kam die frühere hannoversche Gruppe - noch existent?)

Schopfmakak
Aachen, Darmstadt, Gettorf, Hamm, Thüle, Wingst = 6 Haltungen

Auffallend ist die Zahl der Haltungen in kleinen Parks (Spitzenreiter ist Hamm mit 5 Arten Makaken!) und die weitgehende Spezialisierung der gro├â┬čen Zoos auf Bartaffen. Interessanterweise sind die langschw├â┬Ąnzigen Arten (Javaner und beide Hutaffen) am sp├â┬Ąrlichsten vertreten - Zufall oder unbewusste Abwendung vom "Normalaffentyp"? (Meerkatzen haben einen fast identischen K├â┬Ârperbau und sind ebenfalls im R├â┬╝ckgang, f├â┬╝r Kapuziner m├â┬╝sste man dieses mal ├â┬╝berpr├â┬╝fen!)
(21.02.2006, 00:00)

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