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Kleinzoos

Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/kaenguru-nach-flucht-zurueck-im-natur-und-tierpark-brueggen_aid-32770101

Und wieder zur√ľck!
(06.09.2018, 23:09)
Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/brueggen-kaenguru-aus-dem-natur-und-tierpark-ausgebuext-in-den-brachter-wald_aid-32743609

Aus Br√ľggen entfloh ein K√§nguru.
(06.09.2018, 13:57)
Adrian Langer :   https://m.focus.de/regional/hamburg/hamburg-event-zoo-im-wald-riesen-zoff-ums-wildgehege_id_9466908.html

Das Wildgehege in Altona wird vorerst nicht umgebaut.
(23.08.2018, 22:55)
Adrian Langer :   https://www.bild.de/regional/hamburg/landwirt/soll-fuer-mega-tierpark-enteignet-werden-56332812.bild.html

In Altona soll ein Tierpark entstehen. leider nur ein Bildartikel. Daher weiß ich nicht, wie hoch der Wahrheitsgehalt dahinter ist.
(17.07.2018, 13:42)
Adrian Langer :   http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Beschwerden-ueber-Schlachtung-von-Nutztieren-im-Tiergarten;art67,2941820

In Wels wurde ein f√ľr mich klares Statement zur Schlachtung von Tieren in Zoos abgegeben.
(04.07.2018, 09:26)
Adrian Langer :   https://nord24.de/landkreis-cuxhaven/im-tierpark-cux-art-sind-minischwein-lama-und-uhu-zu-hause

Ein Bericht √ľber den Tierpark Cuxhaven.
(02.07.2018, 10:29)
Adrian Langer :   https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/schoeningen-suedkreis/article214654867/Palaeon-eroeffnet-einen-Eiszeit-Zoo-in-Schoeningen.html

In Schöningen entstand der erste Eiszeitzoo.
(21.06.2018, 23:12)
Adrian Langer :   https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-besucher-koennen-den-nachwuchs-im-tierpark-stroehen-erleben-_arid,1739576.html

In Ströhen gab es vielfachen Nachwuchs.
(17.06.2018, 10:58)
Adrian Langer :   http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Der-Norden/Das-sind-die-schoensten-Zoos-und-Tierparks-in-Niedersachsen

Eine √úbersicht √ľber die einzelnen zoologischen Einrichtungen in Niedersachsen.
(31.05.2018, 12:31)
Oliver Muller :   Auch hier danke @Emilia f√ľr die Fotos und den Bericht! Bei meinem letzten Besuch 2011 wurde am L√∂wenhaus auch schon gebaut, allerdings war man ein bisschen weniger weit. Es war damals kurz vorher vom Schimpansenhaus umgewidmet worden. Generell freut es mich, dass der Zoo L√∂wen anschaffen will, auch wenn es schade ist, dass daf√ľr die Geparden weichen werden.

https://zoo-bs.de/unternehmen/projekte-ziele/
(30.05.2018, 13:08)
Emilia Grafe :   Anbei ein Bild vom baulichen Stand der zuk√ľnftigen L√∂wenau√üenanlage. Am zuk√ľnftigen L√∂wenhaus h√§ngt ein informierendes Schild auf dem steht:
Wir bauen an dieser Stelle ein L√∂wenhaus f√ľr Afrikanische L√∂wen. Die Idee und Umsetzung dieses Projekts erfolgt komplett in Eigenleistung durch das gesamte Zoo ? Mitarbeiter ? Team und die Familie Wilhelm.

Wir finanzieren diesen Bau durch die Einnahmen von Eintrittsgeldern, es werden KEINE Subventionen oder Zusch√ľsse jeglicher Art bei diesem Bauwerk (und auch generell in unserem Zoo) genutzt. Wir tragen und finanzieren und als Zoo komplett selbst! Dadurch m√ľssen wir nat√ľrlich kostendeckend arbeiten und k√∂nnen so ein Gro√üprojekt, wie dieses L√∂wenhaus, immer nur so schnell bauen, wie es die Investitionslage zul√§sst.

Bei diesem Gebäude ist kein Architekt beteiligt gewesen. Unsere Handwerker (u.a. ein Maurer, Zimmermann und Metallbauer) bauen alles selber.
Zus√§tzlich entsteht eine Cafeteria im L√∂wenhaus mit Verweilpl√§tzen und das L√∂wenhaus wird von unten und von oben f√ľr die Besucher einsehbar werden. Au√üen um das L√∂wenhaus herum soll nat√ľrlich noch eine gro√üz√ľgige Au√üenanlage f√ľr die L√∂wen entstehen.


(29.05.2018, 20:46)
Emilia Grafe :   Einer der beiden Tigerkater (Vater und Sohn)
(29.05.2018, 20:44)
Emilia Grafe :   Nachwuchs sah ich bei Goldkopf - L√∂wen√§ffchen, sowie Sachsen- und Laufenten.
(29.05.2018, 20:29)
Emilia Grafe :   Einer der beiden Geparden
(29.05.2018, 20:26)
Emilia Grafe :   Vor knapp einem Monat besuchte ich als Zwischenstopp ins Ruhrgebiet den kleinen Zoo in Braunschweig.
Insgesamt wirklich ein recht sch√∂ner kleiner Zoo, wobei nat√ľrlich √ľberall auff√§llt, dass es nur 3 ha sind, auf denen Gehege f√ľr alle m√∂glichen Tierarten gebaut wurden und gerade noch so der Platz f√ľr Wege blieb...
Wirklich sch√∂n fand ich das Gehege der Chinesischen Zwergstreifenh√∂rnchen, die die zur Verf√ľgung gestellten Laufr√§der sehr aktiv nutzten (Bild anbei).

(29.05.2018, 20:23)
Adrian Langer :   https://www.tips.at/news/wels/wirtschaft-politik/427241-welser-tiergarten-dschungelhaus-der-kobolde

Der Tiergarten Wels wird ausgebaut.
(17.05.2018, 21:38)
Adrian Langer :   https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-visionen-fuer-den-tierpark-_arid,1722467.html

In Bassum m√∂chte man einen Hof f√ľr alte Haustierrassen errichten.
(22.04.2018, 07:40)
Adrian Langer :   http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Vernachlaessigte-Tiere-Peta-zeigt-Vogelpark-Chef-an

PETA hat sich mal wieder ein "Opfer" gesucht.
(15.04.2018, 16:29)
Emilia Grafe :   Afrikanische Zwergziegen (auch hier nicht alle L√§mmer abgebildet)
(10.04.2018, 22:08)
Emilia Grafe :   Immer wieder faszinierend ist die unglaublich gro√üe Gruppe Damwild (auf dem Bild min. 20 Tiere nicht zu sehen)
(10.04.2018, 22:07)
Emilia Grafe :   Stachelschweingehege
(10.04.2018, 22:04)
Emilia Grafe :   Als Zwischenstopp bei der Fahrt von Berlin nach Holland besuchte ich am 25.3. den Tierpark in Essehof (Lehre). Sonderlich viel Neues habe ich nicht zu berichten (letzter Besuch Juni 2017).
Es wird weiterhin am Pavianhaus gearbeitet (eine Seite mit Kunstfels ?verziert?). Am Pavianhaus leben nun auch die Waldrappe.
Auch wurde die Anlage der Stachelschweine neu gestaltet. Ansonsten sah ich auch keine Burenziegen mehr. Auch ausgeschrieben waren sie ebenfalls nicht.
An Jungtieren gab es wie jedes Jahr viele Lämmer bei den Afrikanischen Zwergziegen und mindestens zwei Bennettkängurus im Beutel.
Zusammenfassend finde ich es immer wieder faszinierend, welchen Reiz doch auch ein kleiner Tierpark mit wenigen Arten, aber daf√ľr sch√∂nen Gehegen und gepflegter Kulisse haben kann.
Bild: Vorder- und R√ľckseite des Pavianhauses
(10.04.2018, 22:02)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Aquarium-Wilhelmshaven-hofft-auf-Pinguin-Nachwuchs,pinguin266.html

In Wilhelmshaven hofft man auf weiteren Nachwuchs.
(09.04.2018, 08:34)
Adrian Langer :   https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bassum-ort51127/mit-arbeit-tierpark-einen-traum-erfuellt-9731665.html

In Bassum plant man einen neuen Schaubauernhof.
(27.03.2018, 17:21)
Adrian Langer :   http://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg/UN-zeichnen-Tierpark-Arche-Warder-aus

Die Arche Warder wurde von der UN ausgezeichnet.
(26.03.2018, 19:52)
Adrian Langer :   https://jeversches-wochenblatt.de/Nachrichten/artikel/neuzugang-watschelt-durchs-aquarium-in-wilhelmshaven-2

In Wilhelmshaven gibt es einen neuen Pinguin ........ nein kein schwarz-weißes Erdmännchen sondern ein Magellanpinguin.
(22.03.2018, 16:23)
Emilia Grafe :   @Oliver Muller Ich war am 27.10.17 in Gr√∂mitz. Auch da kann ich mich nicht an eine fertige Afrikawiese erinnern. Im Vergleich zum Zooplan auf der Homepage leben die Marderhunde nicht mehr neben den Wei√ükopfmakis, sondern vergesellschaftet mit Waschb√§ren und Streifenskunk auf der "Waschb√§renanlage". An der ehemaligen Marderhundanlage wurde gebaut und an Rotgesichtsmakaken kann ich pers√∂nlich mich gar nicht mehr erinnern. Es k√∂nnte auch sein, dass die Wei√ükopfmakis im Rotgesichtsmakaken- Gehege waren und an der ehemaligen Marderhund- und Wei√ükopfmaki Anlage gebaut wurde, aber da bin ich mir wirklich nicht sicher.
(09.03.2018, 07:29)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/tierpark-sababurg-ort257769/neuer-empfangsbereich-tierparks-sababurg-eroeffnet-9675246.html

In Sababurg wurde der neue Eingangsbereich fertiggestellt.
(08.03.2018, 10:28)
Oliver Muller :   @Franz Hausstetter: Danke. Ich finde die Wilhelm-Zoos alle sehr sch√∂n (kleine Ausnahmen gibt es immer), habe aber den Eindruck, dass dort insbesondere gr√∂√üere Projekte extrem langsam voran gehen, weil man weitgehend alles selber macht (auch aufgrund fehlender Zusch√ľsse).
(08.03.2018, 09:16)
Franz Hausstetter :   Im September 2016 war ich in Gr√∂mitz. Da war die zuk√ľnftige Afrikawiese ausschlie√ülich mit Kamerunschafen besetzt, darauf das unfertige Ger√ľst des omin√∂sen Bambushausprojekts. Ansonsten war mein Eindruck identisch mit den beiden unten ge√§u√üerten: Recht h√ľbscher Zoo, negativ nur (allerdings ziemlich) die Rotgesichtsmakakenanlage. Und man hatte bei mehreren neuen Anlagen bereits begonnen, die unprofessionelle Sammelkarten-Beschilderung durch hochwertige, gro√üformatige Tafeln zu ersetzen.
(07.03.2018, 23:22)
Oliver Muller :   Gibt es eigentlich sonst aus den Kleinzoos im Norden (Gettorf, Gr√∂mitz, Braunschweig/Essehof, Th√ľle usw.) mal wieder etwas Neues? Sind die L√∂wenanlage in BS und die Afrikawiese in Gr√∂mitz endlich fertig? Die waren schon 2011 bei meinem Besuch im Bau.
(04.03.2018, 08:30)
Adrian Langer :   http://m.kn-online.de/Lokales/Eckernfoerde/Tierpark-Gettorf-Im-Jubilaeumsjahr-wird-investiert

In Gettorf wird auch in diesem Jahr saniert.
(03.03.2018, 08:07)
Michael Mettler :   Wer schon immer mal mit einem Pavian wippen wollte - hier geht es... Die Wippe ragt tats√§chlich zur H√§lfte in die Pavian-Anlage hinein und ist funktionst√ľchtig. Gleich daneben gibt es noch ein Kletterger√ľst, das ebenfalls halb innerhalb, halb au√üerhalb der Anlage steht.

Ich finde die Geschichte ebenso originell wie zwiespältig. Ist das nun eine interessante Affenanlage, oder sind die Affen nur lebendes Zubehör zum Spielplatz...?

Was mich ein bisschen wundert, ist die Art der Insel. Das sieht eher nach einer Insel f√ľr Lemuren, Gibbons oder gro√üe Neuweltaffen aus, als dass man sich sowas freiwillig durch Paviane verw√ľsten l√§sst. Da ich zudem annehme, dass es nicht mehr lange bei den alten Holzk√§figen nebendran bleiben wird, ist es auch durchaus denkbar, dass nach weiterem Umbau wieder eine zweite Art einziehen wird, f√ľr die dann letztlich die Insel gedacht sein k√∂nnte.
(30.04.2015, 17:16)
Michael Mettler :   Der Begriff "Abenteuerspielplatz-Baustil" war bewusst gew√§hlt, denn tats√§chlich IST die - √ľbrigens f√ľr die Affen reich strukturierte - Neuanlage gleichzeitig auch Kinderspielplatz. Oben im Bild der Affen-Laufgang auf die Insel, rechts au√üen der alte Paviank√§fig, mittig der neue. Zwischen den beiden K√§figen befindet sich ein Laufgang f√ľr Kinder, der zu dem spitzen Turm rechts hinauf und von dort oberhalb der Paviane zum linken Turm f√ľhrt, von dem aus es dann in einer Risenrutsche direkt vor den Pavianen nach unten geht. An der R√ľckseite der Anlage ist das K√§figgitter um einen VW K√§fer herum befestigt - ohne alte Autos geht es ja heute nicht mehr in Zoos... Die Fahrerseite des Autos zeigte somit in die Affenanlage, die Beifahrerseite ragt zur Besucherseite heraus. Allerdings war die T√ľr verschlossen. An der linken Seite gibt es zudem noch Spielger√§te - und damit komme ich zu einem weiteren Foto.
(30.04.2015, 17:08)
Michael Mettler :   Tierpark Essehof, letzter Besuch war mit 2008 schon eine Weile her. Zu den neuen Beobachtungen z√§hlen ungew√∂hnliche Gemeinschaftshaltungen: Trampeltiere jetzt auf der Afrikawiese (mit Steppenzebras, Watussirindern, einer Strau√üenhenne und einem Marabu), Gro√üe Maras mit Hausmeerschweinchen und eine m√§nnliche Schnee-Eule mit zwei weiblichen China-Muntjaks in der ehemaligen Uhu-Voliere (der zugeh√∂rige Hirsch sa√ü auf der Wasservogelwiese). Ebenfalls im Wasserbereich des Tierparks: Zehn Flamingos in drei Arten, wobei die beiden Chilenen noch Altbestand sein d√ľrften (sah ich beim letzten Besuch noch neben der Afrikawiese, dort jetzt stattdessen gestutzte Heilige Ibisse) und die drei Rosaflamingos noch jungerwachsen aussahen, den Rest der Truppe bilden f√ľnf Zwergflamingos. Also ein sinnloses Sammelsurium.

Die auff√§lligste √Ąnderung gibt es am alten Affenhaus. Hier ist eine neue teils verglaste, teils vergitterte Au√üenanlage im Abenteuerspielplatz-Baustil neben dem alten Mantelpaviank√§fig entstanden und mit diesem verbunden worden. Der ebenfalls alte Au√üenk√§fig der Wei√ühandgibbons war leer und unbeschildert, ebenso ein an der anderen Seite des Hauses befindlicher Wintergarten, den ich von vorherigen Besuchen gar nicht auf dem Schirm hatte (und meiner Erinnerung nach war ich vorher auch noch nie im Affenhaus drin). Von der neuen Au√üenanlage f√ľhrt ein hoch angebrachter Gitterlaufgang auf eine neu entstandene Inselanlage (siehe Foto), auf der sich bei meinem Besuch allerdings kein Affe befand.
(30.04.2015, 15:20)
Peter Lohse :   Ich habe mich am Samstag mal wieder aufgemacht den Zoo Arche Noah in Gr√∂mitz zu besuchen.
Hinter dem Eingang immer noch die 3 Volieren mit Wellis, Nymphensittichen eine mit Zebrafinken und eine mit einer Amazone und einigen Australische Sittichen.
Auch die begebare Anlage mir Ziegen und Schafen war noch vorhanden.
Dann die Freianlage f√ľr Nasenb√§ren, in der Breite sehr gut aber in der H√∂he h√§tte man ruhig noch was machen k√∂nnen.
Wenn man sich mal vorstellt dass auf dieser Anlage mal 3 Elefanten gehalten wurden, ehrlich daf√ľr reicht meine Phantasie nicht aus.
Das Seehundbecken mit 5 Tieren (1-mal Nachwuchs vom letzten Jahr dabei) ist immer noch sehr klein. Ein Pfleger sagte mir allerdings das man nur noch auf die Baugenehmigung warte um die Anlege dann auf das F√ľnffache zu vergr√∂√üern.
Dann werde wohl die Gehege der Ziegen der Waschb√§ren und auch der Esel weichen m√ľsse.
Sehr sch√∂n und auch Gro√ü sind die Gehege f√ľr Emu und K√§nguru, sowie die sehr gro√üe Anlage f√ľr Trampeltiere. Dort k√∂nnte man meiner Meinung nach auch die Esel mit unterbringen. Das an und f√ľr sich schon recht gro√üe Gehege der 2 L√∂wen wird noch mal um die gleiche Gr√∂√üe erweitert, der Zaun ist schon fast fertig.
Das Luchsgehege (ein Tier gesehen) könnte etwas mehr Klettergelegenheiten vertragen, ist von der Größe aber OK.
Dann kamen die Schwarzen Leoparden der Kater war in der Außenanlage, die Katze drinnen da sei demnächst Junge bekommt.
Dann kam die riesige Anlage mit Lamas und Nandus, deren Ausdehnung ich so noch in keinem Zoo gesehen habe. Die Maras waren in einem extra Gehege untergebracht. Dann kam ich zum eigentlichen Highlight der neuen Schimpansenanlage. Was da geschaffen wurde ist f√ľr so einen kleinen Zoo aller Ehren wert. Au√üen eine gro√üe Insel mit leicht bergigen Terrain und viel nat√ľrlicher Bepflanzung, gro√üen Kletterger√ľst und ausreichend Versteckm√∂glichkeiten.
Das Innengehege mit in der H√∂he so wie in der Breite mit sehr vielen Kletterm√∂glichkeiten. Auch hat es eine f√ľr die sechs Schimpansen ausreichende Gr√∂√üe, die Tiere k√∂nne sich dort auch jeder Zeit aus den Weg gehen, angrenzend war Innen noch ein Durchlass zu einem Schlafraum wo sich anfangs alle Tiere aufhielten. Nach einiger Zeit kamen dann 3 heraus, und kletterten munter im Haus herum.
Ansonsten gab es noch die Anlage f√ľr Stachelschweine, eine der Sch√∂nsten die ich bisher gesehen habe.
Dann noch die Liszt√§ffchen und Wei√üb√ľschel√§ffchen, deren Gehege waren sowohl in Ausstattung wie Gr√∂√üe sehr gut. Die Wei√ükopfmakis habe ich nicht gesehehen,auch schien mir das Gehege ein wenig klein zu sein. Bei den Rotgesichtsmakaken sollte man dringen etwas √§ndern, das Gehege war doch sehr Trist und nur mit 2 Tieren besetzt.
Alles in Allem ein kleiner aber sehr feiner Zoo mit gepflegten Anlagen und sauberen Wegen. Sollte sich jemand mal an der Ostsee aufhalten ist ein Besuch auf jedem Fall zu empfehlen.

(15.09.2014, 09:39)
Ulli :   Hinsichtlich des L√§ngengrades bei Samoa und Alaska kann ich Kritik gut nachvollziehen.
(16.01.2014, 09:00)
Ulli :   Was mir an der W√ľste gefallen hat, war gerade die gro√üe freie Fl√§che - das kommt der W√ľste weitaus n√§her.

Was mir an dem Regenwald besonders gefallen hat war das Lasbyrinth - das kommt dem regenwald weitaqus näher.

Aber wie Michael schon sagte, es geht um die Abbildung der Darstellung der menschlichen Kulturen.

Ich bleibe dabei - das Klimahaus ist toll und jeder Euro Eintritt lohnt sich.

Aber Geschmack ist halt verschieden.
(16.01.2014, 08:32)
Michael Mettler :   Einiges im Klimahaus erinnerte mich eher an einen Indoor-Abenteuerspielplatz. F√ľr ein Kind, das √ľber eine H√§ngebr√ľcke turnt (egal, ob im Klimahaus oder in einem Erlebniszoo), wird der Lerneffekt wohl eher darin bestehen, eine ungewohnte Fortbewegungsweise kennen zu lernen, als dadurch in die spezifischen Lebensweisen oder Problematiken fremder V√∂lker einzutauchen. Man k√∂nnte auch an einem Kinderkarussell eine Lehrtafel √ľber Fliehkraft anschrauben, wenn man es von einer Jahrmarktsattraktion zu einem Objekt wissenschaftlicher P√§dagogik machen will, aber es ist und bleibt ein Karussell und damit f√ľr die Nutzer eher ein Spa√ü- als ein Lehrobjekt.

In Zoos hat es sich gezeigt, dass dem heutigen Normalbesucher nicht mehr allein mit dem belehrenden Zeigefinger beizukommen ist, sondern eine Portion Spa√ü im Vordergrund stehen sollte. Insofern folgt das Klimahaus dem gleichen Prinzip, und dann sollte m.E. auch der gleiche Ma√üstab angelegt werden. Wenn wir in Zoos tiergeografische Verfehlungen kritisieren, weil diese dem Besucher etwas Falsches vermitteln, dann ist eine Trampeltierfigur in einem Sahelzonenmodell auch nicht lehrreicher als der ber√ľhmt-ber√ľchtigte Amurtiger im Dschungelpalast oder der L√∂ffelhund in der Urwaldhalle.
(15.01.2014, 19:47)
Tom Schr√∂der :   Dem Aufruf "Geht hin - es lohnt sich" kann ich mich so gar nicht anschlie√üen, ich war und bin sehr entt√§uscht vom Klimahaus! Wenn man sich auf die Fahne schreibt, Klimazonen abbilden zu wollen, dann finde ich dieses Ziel hier klar verfehlt. Lustig ist, dass Du/Sie, Ulli, ausgerechnet die beiden Zonen hervorhebst/-heben, die ich mit am schlechtesten fand. Im Regenwald mu√üte ich fast brechen, weil die Mischung aus menschlichem Schweiss (ich war im Sommer da) und dem massiv verwendeten Plastik (Phtalat ick h√∂r dir trapsen...) so gar nicht ging, da lob ich mir die Null-Acht-Fuffzehn-Tropenh√§user der Zoos... Und dass man W√ľsten extrem besser darstellen kann, beweist zum Beispiel Burgers Zoo in Arnhem mit seiner Desert-Halle... Gerade, wenn man in Zoos sieht, wie gut es gelingen kann, Natur abzubilden, ger√§t das Klimahaus zur Entt√§uschung. Wenn der Ansatz gelautet h√§tte, ein riesengro√ües interaktives Mitmachmuseum zum Thema Klimazonen zu errichten, w√§re meine Entt√§uschung sicherlich wesentlich geringer ausgefallen, aber DARGESTELLT (und das ist genau das, was die Promotionabteilung stark vermittelt hat)sind die Zonen meiner Meinung nach in sehr geringem Ma√üe...
Und nebenbei: Liegen Satitoa (Samoa) und Gambell (Alaska) wirklich auf dem Längengrad 8 Ost? Ist das nicht vielmehr 171 West?
(15.01.2014, 15:40)
Michael Mettler :   @Gudrun: Das d√ľrfte erkl√§ren, warum ich diverse in der Zootierliste f√ľr das Klimahaus gelistete Arten nicht gesehen habe - die Dinosaurierausstellung ist wie gesagt beendet, der dortige Lebendtierbestand k√∂nnte das Haus also ebenfalls verlassen haben.
(15.01.2014, 14:03)
Gudrun Bardowicks :   Mir hat das Klimahaus bei meinem ersten Besuch 2013 auch sehr gut gefallen. Ich h√§tte mir allerdings auch ausf√ľhrlichere Beschilderungen des Tierbestands gew√ľnscht.
Die Dinosaurier-Ausstellung war √ľbrigens gut, da auch viele lebende Reptilien gezeigt wurden, die die Ausstellung sinnvoll erg√§nzten. Es wurde √ľbrigens auch die Entwicklung der Reptilien von primitiven Formen bis zu den heutigen Formen anschaulich dargestellt. Der lebende Reptilienbestand wies allerdings nur wenige Rariet√§ten auf.
(15.01.2014, 00:09)
Michael Mettler :   P.S. F√ľr diejenigen Leser, die das Konzept des Klimahauses noch nicht kennen, sollte ich den ersten Absatz meines letzten Beitrages mit einer Info erg√§nzen: Im Haus begibt man sich auf eine "Reise" um die Erde entlang des L√§ngengrades 8¬į Ost und "begegnet" dabei diversen Lebensr√§umen und den dort ans√§ssigen menschlichen Kulturen.
(14.01.2014, 17:08)
Michael Mettler :   @Ulli: Na ja, zur Detailversessenheit siehe unten...

Doch, eine konkrete Beschilderung halte ich f√ľr wichtig, denn nur so kann man Biodiversit√§t darstellen. Wenn vor allem Kinder den Ehrgeiz entwickeln, die Arten einer Schautafel im jeweiligen Becken "aufzusp√ľren", lernen sie ganz nebenher, auf Art- oder sogar (wenn dargestellt) Geschlechtsunterschiede zu achten. Wenn nichts am Becken steht, ist es eben einfach nur ein Becken mit Fischen. Bei der Darstellung der menschlichen Kulturen entlang der Reise werden schlie√ülich auch die Namen der V√∂lker erw√§hnt, obwohl man sich √ľberall auf "Mensch" beschr√§nken k√∂nnte (und selbst das w√§re ja schon detaillierter als die meisten Tierbeschilderungen).

Wenn man mangels Schild nicht mal erkennen kann, ob man vor einer Museumsvitrine oder vor einem Terrarium mit Lebendbesatz steht, dann ist das in meinen Augen verfehlte Didaktik.

Den Erlebniszoos wird ja gern vorgeworfen, dass die Tiere nur noch schm√ľckendes Beiwerk zu den Illusionswelten seien. Egal, wie sehr man f√ľr oder gegen diese Sichtweise ist: F√ľr das Klimahaus trifft das in sehr viel st√§rkerem Ma√üe zu, die meisten darin gehaltenen Tiere sind f√ľr das Konzept im Grunde sogar √ľberfl√ľssig.

Welche Regenwalddarstellung "echter" ist, bringt dem Durchschnittsbesucher keinen persönlichen Nutzen. Wenn er nicht mit dem Original vergleichen kann, gefällt ihm vermutlich besser, was seinen Erwartungen (sprich dem Regenwald-Image) entspricht. Wenn er tatsächlich aus eigenem Erleben des Originals vergleichen kann, wird ihn ein Plastikpflanzenlabyrinth genauso wenig beeindrucken wie eine Standard-Zoo-Tropenhalle...
(14.01.2014, 16:29)
Ulli :   Mir hat das Klimahaus extrem gut gefallen - es ist jeden Euro Eintrittsgeld wert.

Es mag im Auge des Betrachters liegen, ob man jede Art zwingenderweise per Schild erw√§hnen muss - das Anliegen des Klimahauses ist ein grunds√§tzlich anderes - n√§mlich einmal die Biotope nahezubringen - auch wenn es halt aus durchaus naheliegenden Gr√ľnden nicht immer mit echten Tieren oder Pflanzen geht. Und noch eines ist wichtig: man hat sich ja gerade nicht an der vermeintliche Fernsehperspektive aus zweiter Hand orientiert sondern detailversessen an den tats√§chlich vorhandenen Gegebenheiten an dem jeweiligen Ort und der jeweiligen Stelle.

Noch kein Tierhaus hat mir den Themenbereich W√ľste und Regenwald so nahe gebracht wie das Klimahaus in Bremerhaven.

Ein Regenwald ist extrem d√ľster und man sieht wenig, h√∂rt aber eine ganze Menge - und da ist die Herangehensweise des Klimahauses naheliegender und plausibler als manche Regenwaldhaus-Pr√§sentationen mit bunten Tieren und Pflanzen.

Das Klimahaus ist absolut empfehlenswert - gerade auch in Verbindung mit dem Zoo am Meer.

Ach ja - Der Einleitungsfilm wurde inzwischen von der Werbeindustrie zu anderen Zwecken "geklaut".

Geht hin - es lohnt sich!!!
(14.01.2014, 15:14)
Sacha :   14.50 Euro Eintritt f√ľr so wenig Tier und dann auch noch eine Zwangsgeb√ľhr f√ľr die Garderobe.... die Gegend ist nicht umsonst seit Jahrhunderten ber√ľchtigt f√ľr Seer√§uber und schlitzohrige Kaufleute:(
(13.01.2014, 10:26)
Michael Mettler :   Ist zwar unter "Kleinzoos" nicht ganz richtig untergebracht, aber ich will nicht extra eine neue Kategorie er√∂ffnen: Gestern war ich erstmals im Bremerhavener Klimahaus 8¬į Ost, in dem ja auch einiges an Aquarien- und Terrarienbewohnern gehalten wird.

Um es gleich vorweg zu nehmen: F√ľr ein solches Haus liegt mein Fokus eindeutig zu sehr auf dem zoologischen Interesse, deshalb kann ich vielen der dort gebotenen Exponate und Mitmachelemente nicht viel abgewinnen. In einem Labyrinth zwischen Plastikpflanzen auf Schaumgummiboden und bei Urwaldger√§uschen vom Band herumzulaufen ist zwar per se auch nichts anderes als in irgendeiner Zoo-Erlebniswelt k√ľnstliche H√∂hlen, Schiffe oder H√ľtten zu durchwandern (ggfs. ebenfalls mit "Sound"), aber da bekommt man wenigstens nebendran einiges mehr an echten Tiere zu Gesicht ;-)

Die Beschilderung der im Klimahaus gezeigten Arten ist schlichtweg katastrophal. Falls √ľberhaupt Schilder vorhanden sind (an vielen Becken fehlen sie), stehen sie z.T. etliche Meter entfernt (Informationen √ľber die im Themenbereich Sardinien zu sehenden Reptilienarten finden sich z.B. auf einer anderen Etage oberhalb der Terrarien!) und sind dann teilweise sehr global gehalten. So gibt es z.B. im Themenbereich Kamerun eine Informationstafel √ľber Warane neben dem entsprechenden Gro√üterrarium, aus der nicht hervorgeht, welche Art der Besucher sieht (Nilwaran, und zwar NICHT den Regenwald-Nilwaran). Die den Wasserteil des Terrariums bewohnenden Fische sind s√§mtlich nicht ausgeschildert. So entpuppte sich ein gro√üer, sehr attraktiver Kugelfisch, der √ľbrigens aus Ruhehaltung heraus mehrfach und mit "Anlauf" meine Kamera attackierte, erst beim Nachbestimmen zu Hause als echte zoologische Rarit√§t (Cross-River-Kugelfisch, Tetraodon pustulatus).

Auch eine gro√üfl√§chige Wasserlandschaft, die umrundet und auf einer H√§ngebr√ľcke √ľberquert werden kann, enthielt interessante "Afrikaner" wie Lungenfische, gro√üe Welse unterschiedlicher F√§rbungen (ich tippe auf die Gattung Auchenoglanis) und Buntbarsche, aber hingewiesen wird man nur auf die ebenfalls hier lebenden Elektrischen Welse - weil man wegen dieser nicht ins Wasser fassen soll. Vermutlich soll dieser Hinweis verhindern, dass Kinder die T√ľmpellandschaft als Indoor-Planschparadies nutzen, denn ansonsten w√§re die Unterbringung von elektrischen Fischen (es gibt sie wirklich, einen der Zitterwelse habe ich gesehen) in einem touchpoolartigen Becken doch ziemlich hirnrissig.

Informationsmangel zu den Arten herrscht auch bei den gro√üen Lagunen- und Riffaquarien im Themenbereich Samoa. Auch hier half mir in einigen F√§llen erst das Nachbestimmen der Fotos. Eine Schlangenart im Samoa-Bereich war ebenfalls nicht ausgeschildert, nach den sichtbaren K√∂rpersegmenten und der Platzierung zu urteilen k√∂nnte es Candoia paulsoni, Paulsons Pazifikboa sein - nicht gerade h√§ufig in √∂ffentlichen Haltungen zu sehen. Bei einer anderen, raumhohen Vitrine im Themenbereich Sahelzone waren wir uns nicht mal sicher, ob sie "nur" eine Schauvitrine oder doch ein Terrarium darstellt; f√ľr Letzteres sprachen ein Bel√ľftungsstreifen und zwei abgestreifte Schlangenh√§ute, die um ein als Exponat dienendes Blechfass gewunden waren, aber weder war lebender Besatz zu sehen noch eine Beschilderung.

Irgendwo zwischen √§rgerlich und erheiternd sind diverse kleine Fauxpas abseits des Lebendtierbereiches, die mir ins Auge stachen, ohne dass ich gezielt gesucht h√§tte. So findet man in einem kleinen Raum, in dem Tierstimmen zu h√∂ren sind (und zum Nachahmen derer animiert wird), die nebenstehende Tafel mit falschen Silhouetten. Dem Modell eines Ziehbrunnens der Sahelzone wurde ein Schleich-Kamel hinzugef√ľgt - allerdings ein Trampeltier. Ein Treppenhaus des Sahel-Bereiches ist trotz W√ľstenthemas mit k√ľnstlichen Farnen dekoriert, und als (ebenfalls k√ľnstliche) Pflanze, die sich in der benachbarten Halle durch die steinhart gebackene, lebensfeindliche W√ľstenoberfl√§che k√§mpft, hat man ausgerechnet einen Efeu genommen. Auch in einem didaktisch anspruchsvollen Konzept ist also durchaus Platz f√ľr Fehltritte, wie wir sie f√ľr Zoos so oft gen√ľsslich diskutieren...

F√ľr die Dinosaurier-Ausstellung kamen wir mit unserem spontan angesetzten Besuch leider zu sp√§t, die wurde vor einer Woche abgebaut.

Fotografieren ist bei den Aquarien und Terrarien nur ohne Blitz erlaubt, wobei die Lichtverh√§ltnisse an manchen Stellen eine sehr ruhige Hand (und nat√ľrlich nicht zu schnelle Fische) erfordern.

Der Eintritt liegt bei ¬Ä 14,50 f√ľr Erwachsene, ein zus√§tzlicher Euro wird bei Abgabe von Jacke und/oder Tasche an der Garderobe f√§llig. Es darf nur kleines Handgep√§ck mit hineingenommen werden; was nicht in eine bereitgestellte Musterbox passt (Fassungsverm√∂gen gesch√§tzt zwei bis drei Liter), muss an der Garderobe abgegeben werden, also auch gr√∂√üere Fototaschen oder Rucks√§cke.
(12.01.2014, 22:08)
Jennifer Weilguni :   @Hannes
Den Rest können wir gerne per Email abklären...
(30.10.2013, 20:18)
Hannes L√ľke :   @Jennifer,
ja es soll f√ľr die Rodentia sein. Noch ist nat√ľrlich nicht sicher was wie und ob ver√∂ffentlicht wird aber √ľber Bilder w√ľrde ich mich sehr freuen
(29.10.2013, 10:01)
Jennifer Weilguni :   @Hannes:
Darf man fragen, um welches Magazin es sich dabei handelt? Die Rodentia vielleicht?
W√ɬľrde mich gerne mit Fotos beteiligen, aber es w√ɬ§re nat√ɬľrlich nett zu wissen, wo die Bilder dann ver√ɬ∂ffentlicht werden.
(28.10.2013, 21:24)
Hannes L√ľke :   F√ľr einen Artikel in einem Kleins√§ugerfachmagazin suche ich noch Bildmaterial von ungew√∂hnlich oder gering umz√§unten Kleins√§ugeranlagen. √úber Bildmaterial welches ver√∂ffentlicht werden darf w√ľrde ich mich sehr freuen.
Weiter unten finden sich Bilder der Braunschweiger Stachelschwein und Waschb√§ranlage bzw die Futterplattformen. √úber solche Bilder w√ľrde ich mich sehr freuen

Danke im Voraus
(28.10.2013, 16:45)
Jennifer Weilguni :   Sch√ɬ∂n zu lesen, da√ɬü die Riesenesel noch im Bestand sind. √ɬúberhaupt kann man nur jedem, der in Braunschweig zu Gast ist sehr empfehlen sich die Einrichtungen in St√ɬ∂ckheim und Essehof anzuschauen! Beide sind an einem Tag problemlos miteinander kombinierbar und man hat trotzdem Zeit zu genie√ɬüen und jeweils sogar zwei bis drei Runden zu drehen.
Mein persönliches Highlight in Essehof ist und bleibt aber der "Gläserne Teich", der eine Unterwassereinsicht der etwas anderen Art gewährt.
(23.07.2013, 09:38)
Oliver Jahn :   Nach vielen Jahren war ich mal wieder in Essehof. Der Park hat sich wirklich toll entwickelt, der Stil der neuen Geb√§ude √§hnelt sehr den Bauten in St√∂ckheim, doch haben hier die Betreiber eben auch die Arten untergebracht, f√ľr die St√∂ckheim einfach zu klein ist. Und f√ľr mich gab es sogar noch eine Erstsichtung, meine ersten Zamorano leon√©s. Tolle Tiere!
(22.07.2013, 22:29)
Jennifer Weilguni :   @Jan Beensen
Aktuell gibt es am Eingang nur Kaninchen und Meerschweinchen zu kaufen (und die auch noch ziemlich teuer). An Affen gibt es nur noch Gr√ľne Meerkatzen.

Wenn du seit 1000 Jahren nicht mehr da warst, dann ist der Park noch genau, wie du ihn in Erinnerung hast. Denn seitdem hat sich da nichts verändert. :-(
(14.05.2013, 21:22)
Jan Beensen :   Verkauft der Endelmanns Tierpark auch noch immer V√∂gel am/im Eingangshaus?
Und gibt es noch immer Affen dort zu sehen?
Ich war vor gef√ľhlten 1000 Jahren mal da.
(14.05.2013, 18:50)
Oliver Jahn :   Zum Ende meiner Tour besuchte ich dann noch Endelmanns Tierpark in Marienhafe.
Diese Einrichtung f√§llt dann doch eher in die Kategorie ¬ĄNicht zu empfehlen¬ď.
Der Eintritt liegt mit 6 Euro gar nicht so sehr niedrig, das Niveau des Parks allerdings w√ľrde vermuten lassen, man bek√§me Geld, wenn man bereit ist, ihn zu besuchen.
Der Park ist nass und muffig, schmutzig und teilweise verwahrlost.
Eine einzelne Nilgauantilope stand im Stall, da das Außengehege vor Kot kaum noch betretbar war. Die Stachelschweine lebten in einer Betongrube mit Plastikdach, wie ich es bisher noch nicht gesehen habe. Weitläufige feuchte Wiesen durchziehen den Park, die teilweise völlig verschmutzten Gehege wirken darin wie Fremdkörper.
Dadurch kann man dem Tierbestand auch nichts abgewinnen, der selbst f√ľr einen kleinen Park recht unspektakul√§r ist. Einzig ein wundersch√∂ner Truthahn bot sich f√ľr ein Foto an, bezeichnend an diesem Tier war aber, dass es Freig√§nger war.
Ein Besuch dieses Parks lohnt sich aus meiner Sicht also nicht mal, wenn man wirklich in der Nähe ist.

(14.05.2013, 12:16)
Oliver Jahn :   Haustierpark Werdum

Ein kleiner und liebevoll gestalteter Park, mit einigen seltenen Haustierrassen erwartet den Besucher in sehr gepflegter Umgebung. Ich mag solche Parks und es ist immer wieder faszinierend, dass es Haustierrassen gibt, die oft einen h√∂heren Seltenheitswert in ¬Ązoologischen¬ď Einrichtungen besitzen, als manches Wildtier.

Auch hier gab es einen starken Pfauenziegenbock, Poitou-Esel, Walliser Schwarzhalsziegen, Ostfriesische Milchschafe, mehrere seltene H√ľhner-, Tauben- und Entenrassen, Mangalitzaschweine, Skudden und Emdener G√§nse.

Wer einmal in der N√§he ist, der sollte sich ein St√ľndchen Zeit nehmen, und diesen kleinen Park genie√üen. Im Haus der Gastes, der Restauration vor dem Park, gibt es extrem leckere Krabbenbr√∂tchen.


(14.05.2013, 12:05)
Oliver Jahn :   Tierpark Ostrittrum

Ein eher unbekannter Park, der keinen sehr gro√üen, aber daf√ľr einen recht interessanten Tierbestand hat, und der √ľber au√üerordentlich sch√∂ne und nat√ľrliche Gehege verf√ľgt.
Eine Gro√üvoliere mit Fasanen, Bronzeputen, etlichen H√ľhnerrassen und Tauben ist ein besonderer Anziehungspunkt. Die beiden Fasanenh√§hne waren Ringfasane, die genaue Festlegung muss noch etwas warten. In gro√üz√ľgigen Gehegen werden Sibirische Steinb√∂cke gezeigt, Sikas, Mufflons, Wildscheine und Mesopotamische Damhirsche. Die Zwergotter haben einen gro√üen Teich zur Verf√ľgung, ein gr√∂√üeres Gehege f√ľr diese Tierart habe ich bisher noch nicht gesehen.
Und auch im Haustierbereich gab es einige besonders interessante Arten, Zwergzebus und Girgentana-Ziegen, vor allem stach eine faszinierende Herde an Pfauen-Ziegen hervor. Diese Rasse wird generell sehr selten gehalten, so schöne Exemplare mit so starker und kontrastreicher Zeichnung habe ich allerdings noch nicht gesehen.
Sicher lohnt der Park keine eigene Anreise, aber wer einmal in der Nähe ist, der sollte ihn unbedingt besuchen.

(14.05.2013, 11:35)
Oliver M√ľller :   @ Sascha M√∂ller:

Danke f√ľr die Infos! Bei meinem Besuch vor ein oder zwei Jahren gab es nur 2 Schimpansen. Was den "Schandfleck" angeht, hoffe ich mal, dass der auch noch beseitigt wird, denn ansonsten finde ich den Zoo wirklich sehr sch√∂n und liebevoll gestaltet, ebenso wie die Zoos in Braunschweig und Essehof, die ja wohl von der selben Familie betrieben werden...
(16.10.2012, 10:29)
Sascha M√∂ller :   Zu √Ąnderungspl√§nen kann ich leider nichts sagen.
Es waren 4 oder 5 Schimpansen da, aber die Anlage bietet sicherlich noch mehr Volumen.
Der Schandfleck besteht noch, es ist das schon unten erwähnte Makaken Gehege. Es sieht wirklich furchtbar aus!
Geplant ist eine Afrika Anlage hinter der Schimpansen bzw. der begehbaren S√ľdamerika Anlage. Zum Besatz jedoch keine Infos.
(16.10.2012, 07:49)
Oliver M√ľller :   @ Oliver Jahn:

Dann ist das Löwenhaus noch nicht fertig? Das sollte doch mal 2012 eröffnet werden...
(16.10.2012, 00:21)
Oliver Jahn :   Die letzten Neuerungen in Braunschweig St√∂ckheim sind die Anlagen f√ľr die Wei√ür√ľsselb√§ren und die begehbare Anlage mit den St√∂rchen und einigen H√ľhnern. Allerdings sind beide Anlagen nicht mehr so ganz neu.
(15.10.2012, 21:00)
Oliver M√ľller :   @Sascha M√∂ller:

Fragen w√§re vor allem die, ob es in Zukunft weiter Schwarze Panther geben wird (Leopardengehege), ob es immer noch zwei Schimpansen in der riesigen Anlage sind oder ob neue dazu gekommen sind und ob der Schandfleck des Zoos, die Ecke ganz links (als ich da war ein K√§fig mit einem einsamen Affen und irgendwas kleines wie Pr√§riehunde oder Murmeltiere - ich wei√ü nicht mehr genau), noch besteht bzw. ob es da √Ąnderungspl√§ne gibt.
(15.10.2012, 20:08)
Jan Beensen :   Ich w√ľrde mich sehr f√ľr den Tierpark Str√∂hen interessierern; da war ich mal vor zig Jahren und werde demn√§chst da mal wieder hinfahren.
Auf was sollte ich achten?
(15.10.2012, 18:30)
Sascha M√∂ller :   @ Oliver M√ľller: Ich war Anfang September im Arche Noah Zoo Gr√∂mitz; da es aber der erste Besuch seit meiner Kindheit war, kann ich jetzt nicht genau sagen, was es dort in letzter Zeit neues gibt.
Spezielle Fragen?
Am Leoparden Gehege stand ein Schild, dass es momentan "unbewohnt" ist, lt. Zootierliste aber noch im Bestand.
Die Schimpansenanlage ist sehr sch√∂n geworden, gut strukturiert und die Schimpansen scheinen sich wohl zu f√ľhlen.
Negativ ist mir vor allem die Makakenhaltung aufgefallen, sehr trostloses und f√ľr die Tiere langweiliges Gehege / K√§fig.
(15.10.2012, 17:57)
Oliver M√ľller :   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Gettorf, Gr√∂mitz, Wingst, Th√ľle, Jaderberg, Str√∂hen, Braunschweig oder Essehof und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
(15.10.2012, 14:03)
Liz Thieme :   Nordhorn hat Pekaris aus Wuppertal bekommen und wird noch M√ľnsteraner dazu erhalten. K√ľnftig sollen sie dann mit Waldbisons vergesellschaftet werden.
(29.08.2012, 18:33)
Wild- und Abenteuerpark M√ľden :   Osterhase hei√üt ¬ĄFreya¬ď willkommen
Neuer Elch rechtzeitig zu Ostern eingetroffen

¬ĄSnorres¬ď Junggesellenleben hat ein Ende: ¬ĄFreya¬ď ist da. Somit hat der f√ľnfj√§hrige Elchbulle wieder weibliche Gesellschaft. ¬ĄFreya¬ď, ein europ√§ischer Elch, ist vor zwei Wochen aus dem Wildpark Alte Fasanerie im hessischen Hanau eingetroffen und noch etwas sch√ľchtern. W√§hrend sie ihre neue Heimat im Wildpark M√ľden an der √Ėrtze mit Bachlauf, Waldst√ľck und offener Fl√§che akribisch untersucht, bleibt ¬ĄSnorre¬ď gewohnt gelassen und beobachtet die Vorbereitungen f√ľr die Osteraktionen am 8. und 9. April.
Gesponsert wurde die Elchkuh vom Lohnunternehmen Piening in Adelheidsdorf/Celle; Firmeninhaber Michael Piening ist ein bekennender Elch-Fan: ¬ĄDas sind sehr beeindruckende und majest√§tische Tiere.¬ď ¬ĄFreya¬ď wurde bewusst vor Ostern nach M√ľden an die √Ėrtze geholt, damit sie sich in Ruhe eingew√∂hnen kann, wie Parkleiter Thorsten Gerbig betont.
¬ĄDas Gehege ist so konzipiert, dass sich die Elche zur√ľckziehen k√∂nnen. Wer sie beobachten will, sollte etwas Geduld und Zeit mitbringen.¬ď Hobbyfotografen kann vom Ausblicksturm aus manch atemberaubende Aufnahme gelingen, wenn die Tiere das Wiesenst√ľck betreten oder in den Bachlauf steigen.
Etwas mehr Trubel versprechen die geplanten Aktionen zum Osterwochenende. Der Osterhase kommt am Ostersonntag, 8. und Ostermontag, 9. April, persönlich mit seinem Gehilfen vorbei.
Kinder, die flei√üig auf dem gesamten Wildparkgel√§nde Ostereier suchen, erhalten s√ľ√üe Belohnungen von Meister Lampe. Bereits traditionell ist das gro√üe Osternest an der Riesenh√ľpfburg ¬Ė auch hier lohnt sich das Suchen. Zwischen 11 und 16 Uhr wird Kinderschminken angeboten.
Wer aufmerksam durch den Park geht und die Fragen der Oster-Rallye richtig beantwortet, kann Freikarten gewinnen. Junge Besucher, die sich an der Kasse einen Fragebogen abholen, erhalten von ¬ĄSnorres¬ď Paten - dem Autohaus Erdmannsky in Gro√ü Hehlen - eine s√ľ√üe √úberraschung.
F√ľr Gro√ü und Klein gilt: Wer sich im Bogenschie√üen versuchen will, darf im Bogenpark unter fachlicher Anleitung zum Pfeil greifen. Hier gibt es zudem Infos zu Kursen.
Auch an Ostern wird das √ľbliche Tagesprogramm angeboten: Um 10.30 Uhr die F√ľtterungstour mit dem Tierpfleger zu Wildschwein, Rot- und Damwild und Elch mit vielen Infos zu den Tieren; um 14 Uhr geht es zur Waschb√§rf√ľtterung um 14.30 Uhr zu den Marderhunden und um 15 Uhr werden wieder die Elche gef√ľttert.
F√ľr das leibliche Wohl wird gesorgt, au√üerdem stehen im Park Picknickpl√§tze zur Verf√ľgung. Der Wild- und Abenteuerpark M√ľden ist von 9 bis 18 Uhr ge√∂ffnet. Mehr Infos unter www.wildparkmueden.de.
(28.03.2012, 08:23)
Liz Thieme :   WP Schwarze Berge:
Letztes Jahr hat der Wildpark f√ľr 250.000 Euro einen Camping-Platz neben dem Wildpark bauen lassen, der sich scheinbar gut rentiert. Seit Er√∂ffnung stiegen monatlich die Nutzer und 61 Prozent nutzt auch den Wildpark. Man geht von weiter steigenden Zahlen aus bei der Nutzung des Campingplatzes und somit auch bei den Besuchern.

Insgesamt hatte der Park 320.000 Gäste, was einem Anstieg von 30.000 Gästen bedeutet. 80 Prozent von ihnen kommt aus Hamburg.

F√ľr das Jahr 2012 plant der Wildpark eine Investition von 600.000 Euro. Hiermit sollen Volieren (350m¬≤) gebaut werden f√ľr die V√∂gel der Flugschau. Diese k√∂nnen dann immer von den Besuchern gesehen werden und nicht nur zur Flugschau und bleiben im Park, anstatt vom Falkner t√§glich transportiert werden zu m√ľssen.
Dazu kommt eine Fachwerkfassade f√ľr den Eingang und eine Renovierung des Imbis und des Restaurants, sowie eine Erweiterung des Shops.
Das Restaurant ist inzwischen in eigener Hand.
Zusatzangebote zum Besucherlocken werden dieses Jahr die "Nach des Wolfs" am 3. März und der "Tag der jungen Wilden" (Jungtierschau) am 10. Juni.
(26.02.2012, 11:07)
Oliver Jahn :   Heute war ich mal wieder in Hankensb√ľttel. Das neue "Nerz-Moor" habe ich erstmalig gesehen und ich finde, dass diese Anlage wirklich gelungen ist. Neben etlichen Einrichtungen (gestochene Torfballen, eine alte Lore, alte Ger√§te u.√§.) besteht auch die M√∂glichkeit, durch einen Tunnel in einen Bereich zu gelangen, in dem man dann in einem H√§uschen mitten auf der Anlage der Tiere steht und durch eine Scheibe oder durch Gitter hindurch sie auf Augenh√∂he beobachten kann. Da die Tiere auch sehr aktiv waren, boten sich wirklich tolle M√∂glichkeiten. Einzig der Tunnel zu diesem unterirdischen Ausguck ist f√ľr Menschen meiner Gr√∂√üe ein wenig schwierig zu benutzen. Meine Tochter hatte da deutlich weniger Probleme.
(02.10.2011, 21:15)
Oliver M√ľller :   Vielen Dank Michael!
(10.06.2011, 16:13)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Mit jeweils anderthalb bis zwei Stunden k√§me man unter den genannten Umst√§nden wohl gut zurecht in allen vier Parks.
(09.06.2011, 14:06)
Oliver M√ľller :   Kann mir jemand, der die entsprechenden Einrichtungen schon besucht hat bitte eine Einsch√§tzung geben, wie lange ein Besuch dauert in
- Grömitz?
- Gettorf?
- Wingst?
- Arche Warder?
Gemeint ist ein entspannter Besuch mit Rundgang zur Orientierung ohne spezielle Tierbeobachtung usw.
(09.06.2011, 12:48)
Niedersachse :   Im Wildpark Schwarze Berge wird zurzeit an einer neuen Dachs- und Fuchs-Anlage gebaut.
(31.01.2011, 20:25)
Michael Mettler :   Der Tierpark Nordhorn ist gestern von einem schweren Unwetter verw√ľstet worden und bis auf weiteres wegen der notwendigen R√§um- und Reparaturarbeiten geschlossen. Umst√ľrzende B√§ume kippten nicht nur in Gehege und auf Besucherwege, sondern erschlugen auch eine Fahrradfahrerin unmittelbar neben dem Park.
(13.07.2010, 09:24)
Niedersachse :   War schon mal jemand im Schwentinepark Raisdorf und kann sagen was dort gehalten wird?
(05.07.2010, 10:57)
Michael Mettler :   Mit zunehmender Verbreitung von Frettchen als Heimtieren w√ľrde ich mich auch nicht wundern, wenn sich entlaufene oder ausgesetzte Tiere mit Iltissen verpaaren und auch so mancher √ľberfahrene Iltis an der Autobahn (ich habe auf diese Weise bestimmt schon mehr tote als lebende Iltisse gesehen...) in Wahrheit ein Frettchen ist bzw. war.
(15.06.2010, 14:03)
Jennifer Weilguni :   Den meisten Menschen wird es auch schwer fallen Iltisse und Frettchen bei entsprechender F√§rbung voneinander zu unterscheiden - mich eingeschlossen. Und das obwohl ich schon selbst iltisfarbene Frettchen als Haustiere hatte.
(15.06.2010, 13:42)
Michael Mettler :   Ich habe auch nur ganz selten irgendwo Iltisse zu Gesicht bekommen, und wer wei√ü, ob das nicht auch nur Frettchen als Iltis-Ersatz waren...
(15.06.2010, 13:01)
Jennifer Weilguni :   Ich weiss ja nicht ob es weiterhilft.. aber hier habe ich ein Foto von einem der Hankensb√ľtteler Iltisse. So dunkle Frettchen sind zwar eher selten, aber es gibt sie durchaus.
(15.06.2010, 09:58)
Michael Mettler :   @Oliver: Zum Klammerbiss kann ich nichts sagen, aber Stinkdr√ľsen haben die Frettchen auch. Aber wenn der Pfleger die vorhandenen Tiere definitiv in beide Formen trennt, sollten hoffentlich auch beide tats√§chlich vorhanden sein.
(14.06.2010, 22:55)
Oliver Jahn :   Ich hatte mein Minilabor f√ľr die Genanalyse nicht dabei. ;-)
Aber der Pfleger erz√§hlte, dass es sich um zwei Iltisse handelt und dass diese Tiere auch noch nicht so lange dort sind. Er erkl√§rte mehrmals auf Nachfrage dass es keine Frettchen sind, sondern dass diese, die ja im Nebengehege sitzen, die Haustierform dieses Wildtiers sind. Haben Frettchen den gleichen Klammerbiss wie Iltisse und auch solche Stinkdr√ľsen?
(14.06.2010, 21:36)
Michael Mettler :   @Oliver: Ist der Iltis sicher? Ich war nur einmal vor Jahren in Hankensb√ľttel und bin die Runde der Schauf√ľtterungen mitgelaufen, und da wurde erz√§hlt, dass die als Iltis beschilderten Tiere im Schaugehege in Wirklichkeit iltisfarbige Frettchen waren, weil man diese auch in Gruppe halten und pr√§sentieren kann, w√§hrend der Wildiltis unvertr√§glicher sei und sich wohl auch f√ľr die dortige Schauf√ľtterung als weniger geeignet erwiesen hatte.
(14.06.2010, 20:49)
Oliver Jahn :   Der alte Spruch "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah." hat sich heute mal wieder best√§tigt, ich war das erste mal in Hankensb√ľttel und habe mir das Otterzentrum angesehen. Und ich muss wirklich sagen, bei sehr sch√∂nem Wetter war dieser Park ein echter Genuss. Die Anlagen haben mich sehr angesprochen und ich hatte eine Stunde geplant, geworden sind es drei. Ich hatte das Gl√ľck, wirklich alle gehaltenen Arten zu sehen, was bei den vielen Nachtaktiven unter ihnen gar nicht mal selbstverst√§ndlich ist. Die Dachse mit einem Jungtier waren im Bau und auf der Au√üenanlage zu sehen und ich war total begeistert, da sie so auch sehr gut zu fotografieren waren. Fast noch besser aber haben mir die Iltisse gefallen. Ganz davon abgesehen, dass ich generell noch nicht sehr oft einen Iltis gesehen habe, so haben die, die fr√ľher mal in den Tierg√§rten gehalten wurden, so gut wie immer nur geschlafen. Hier lohnt es sich wirklich, auf die F√ľtterung zu warten. Das Personal des Parks ist sehr freundlich und so war mein heutiger Eindruck ausnahmslos gut. Ein wirklicher Geheimtipp.
(14.06.2010, 20:28)
Michael Mettler :   Zum Thema "Zuchtgruppe" kommt mir gerade in den Sinn, dass es doch eigentlich erstaunlich ist, dass es f√ľr Wolfsnachwuchs immer noch Abgabem√∂glichkeiten zu geben scheint. Und offenbar ist die Nachfrage so gro√ü, dass sich das Wisentgehege Springe f√ľr sein Projekt mit den handaufgezogenen W√∂lfen bis nach Ungarn umsehen musste.
(31.05.2010, 22:23)
cajun :   Laut Schild am Gehege sollten die beiden Stendaler W√∂lfe als Gesellschafter f√ľr das √ľberlebende Weibchen dienen. Dieses starb aber vor Kurzem. Nun h√§lt man mit 2,0 Tieren quasi eine Junggesellengruppe.
(31.05.2010, 22:09)
Gudrun Bardowicks :   Ich glaube, es lebte zum Schlu√ü noch ein Altwolf (Weibchen oder M√§nnchen, ich bin mir nicht sicher). Die beiden jungen W√∂lfe aus Stendal sollten die zuk√ľnftigen Zuchtpartner f√ľr das alte Tier sein, weil man eine neue Zuchtgruppe aufbauen wollte.
(31.05.2010, 16:31)
Holger Wientjes :   @Gudrun B.: Eine Junggesellengruppe ?
(31.05.2010, 15:17)
Gudrun Bardowicks :   Die W√∂lfe aus Hannover in Nordhorn sind in den letzten Monaten an Altersschw√§che gestorben. Man bem√ľht sich jetzt darum, mit den jungen W√∂lfen aus Stendal und vermutlich auch neuen Tieren aus einem anderen Zoo eine neue Gruppe aufzubauen.
(30.05.2010, 23:53)
Mel :   @Michael, Gudsrun, Holger & Alex: Wow vielen lieben Dank f√ľr die "Off-Topic" R√ľckmeldungen, das klingt alles sehr interessant, und es sind doch mehr solcher Pr√§sentationen als ich es vermutet hatte. vor allem da ich es bis jetzt immer als "zu riskant f√ľr den Besucher" vermittelt bekommen habe. Damit haben sich einige Zoo auf meiner Besuchswunschliste ganz sch√∂n weit nach oben katapultiert.
(30.05.2010, 19:47)
Michael Mettler :   Dann m√ľssen das inzwischen neue Tiere sein, die fr√ľheren hannoverschen stammten m.W. aus Eekholt.
(30.05.2010, 15:28)
Holger Wientjes :   @M.Mettler: Laut Homepage des Zoos Nordhorn stammen die W√∂lfe dort aus Stendal. Lebten die denn vorher in Hannover und sind das jetzt v√∂llig andere Tiere ?
(30.05.2010, 14:37)
Alexander Fuchs :   Ist auch Off-Topic, mir f√§llt auch noch die k√∂lner Eulenburg ein. Sie ist auch begehbar f√ľr die Besucher. Hat eher den Charme eines Hinterhofes, aber sehr sch√∂n.
(28.05.2010, 13:36)
Holger Wientjes :   Schnee-Eulen habe ich mehrere gesehen. Drei oder vier bestimmt (vielleicht letzter Nachwuchs ?). Osnabr√ľck hat auch eine begehbare Eulenvoliere. Eine weitere begehbare Voliere mit Schee-Eulen kenne ich aber bis jetzt nicht.
(28.05.2010, 13:23)
Gudrun Bardowicks :   G√ľstrow hat ebenfalls begehbare Volieren f√ľr Eulen und fr√ľher auch f√ľr Schreiadler. Die Schnee-Eulen Voliere und die Waldkauz-Voliere in Springe sind weiterhin begehbar.
Auch in Dortmund, Rhenen in den Niederlanden und im Zoo Schmiding in √Ėsterreich gibt es begehbare Volieren f√ľr Eulen (Dortmund, Rhenen) bzw. Greifv√∂gel (Zoo Schmiding). Auch der Vogelpark Walsrode hat in der Eulenburg eine begehbare Voliere f√ľr heimische Greifv√∂gel und Eulen (Turmfalke, Schwarzmilan, Waldkauz, Waldohreule, Schleiereule). Diese Parks w√ľrde ich aber nicht unbedingt als Kleinzoos bezeichnen.
(28.05.2010, 01:33)
Carsten Horn :   Budapest hat auch eine begehbare Anlage mit G√§nsegeiern und in Debrecen gibt es eine mit Hornraben...
(28.05.2010, 01:15)
Michael Mettler :   @Mel: Das gleiche Grundprinzip findet sich an der von Holger Wientjes f√ľr Nordhorn genannten Gro√üvoliere f√ľr Geier und Steinb√∂cke. In Innsbruck und im Zoo Schmiding gibt es eine Variante des Prinzips, nur dass man statt in einer Holzh√ľtte in einem Kunstfelstunnel steht und durch gro√üe "H√∂hlen√∂ffnungen" gitterfrei in die Volieren von Gro√ügreifen blickt.

Noch einfacher ist nat√ľrlich eine Greifvogelvoliere, durch die der Besucher mitten zwischen den V√∂geln hindurchgehen kann - gibt es auch (und schon sehr lange), und zwar in Arnheim. Allerdings habe ich es bisher nur ein einziges Mal (Ende der 80er) erlebt, dass man wirklich hinein konnte, bei all meinen anderen Besuchen war sie gesperrt. Da der Besucherweg vertieft verl√§uft (√§hnlich wie in der Mitte der alten Freiflughalle im Berliner Vogelhaus), stand man den gro√üen Geiern und damals ebenfalls dort untergebrachten Hornraben teilweise Auge in Auge gegen√ľber.
(28.05.2010, 00:34)
Mel :   Zum Thema Greifv√∂gel und begehbare Anlagen, wenn auch so halb Off Topic, f√§llt mir ein Beispiel ein (wenn auch die Anlage nicht wirklich begehbar im eigentlichen Sinne war) die ich vor kurzen gesehen habe. Eine einfache, sicher auch kosteng√ľnstige, Variante welche aber dennoch nicht minder interessant ist und ein tiefen Eindruck bei mir hinter lassen hat, alleine schon durch den Effekt dem Tier ohne Absperrung gegen√ľber zu stehen.
Von meinem Magdeburg Besuch (seid √ľber 10 Jahren endlich mal wieder) sind mir n√§mlich Volieren aus dem Greifvogelweg in Erinnerung geblieben, bei denen man als Besucher den Tieren ohne Absperrung gegen √ľbersteht. Ich meine, es handelte sich hierbei um die Voliere f√ľr den eurasischen Bartkauz oder den europ. Uhu (kann leider im Moment nicht auf meine Bilder zur√ľckgreifen). Diese Voliere selber ist einfachster Bauart (Kantholzrahmung mit Maschendrahtbespannung), auf der am Besucherweg liegenden Seite ist ein Holzhaus (wirkt wie ein alter Durschnittsbungalow aus DDR Zeiten) angesetzt. Dieses betritt man durch eine nach beiden Seiten g√§ngige Schwingt√ľr. Dann steht man in einer Art Vorraum (Fensterlos) der zur Voliere hin mit dicken, durchsichtigen aber dennoch etwas milchigen, Plastikstreifen (ca 40-50 breit) von der Decke her bis zum Boden h√§ngend, √ľber die gesamte Hausbreite abgeteilt ist. Nach dem passieren dieses ¬ĄRaumteilers¬ď steht man im eigentlichen Beobachtungsraum, vor einem befindet sich lediglich eine niedrige (ca 70cm hohe) Wand, der Rest dieser Hausfront ist bis zur Decke komplett offen und man schaut direkt in die Voliere.
Eine ebensolche Beobachtungsm√∂glichkeit biete dort eine weitere Voliere gleicher Bauart f√ľr Rotschnabelkittas.
F√ľr mich sehr interessante Anlagen, da man hier mit einfachen Mittel ein interessantes Beobachtungserlebnis geschaffen hat. Eine kosteng√ľnstige M√∂glichkeit die sich sicherlich in Abwandlungen auch auf viele andere Volieren (eben auch f√ľr Greifv√∂gel) an wenden lassen w√ľrde.

Da ich wie gesagt leider gerade nicht an mein Fotomaterial komme hier mal schnell eine ¬ĄHandskizze¬ď dazu (die Proportionen stimme allerdings lediglich im Grundriss so halbwegs.

Ich finde die Idee, Greifvögel Stellenweise "Barrierefrei" zu präsentieren äußerst interessant.
(27.05.2010, 23:53)
Michael Mettler :   @Anti-Erdm√§nnchen: Auf jeden Fall in Marlow (wenn auch mit erheblich mehr Platz) und in Springe (bin wegen der Aktualit√§t hier nicht sicher).
(27.05.2010, 19:54)
Anti-Erdm√§nnchen :   Ist von den Schneeulen ein Paar vorhanden? Ich frag nur, weil die als Bodenbr√ľter ja ohne Hilfestellung zu Br√ľten anfangen k√∂nnen und ich sie schon als reichlich aggressiv erlebt habe. Wo gibt es denn sonst noch Schneeulen in begehbaren Anlagen?
(27.05.2010, 19:48)
Holger Wientjes :   @M. Mettler: Kann gut sein, denn scheu waren die Tiere wirklich nicht. Standen zeitweise direkt am Zaun und schauten dem Treiben zu.
(27.05.2010, 18:28)
Michael Mettler :   @Holger: Falls es noch immer die selben Tiere sein sollten, stammen die beiden W√∂lfe (Europ√§er, R√ľde kastriert) aus dem Zoo Hannover und waren hier nicht sonderlich besucherscheu. Die Vorgeschichte ist √ľbrigens eine nette Anekdote: In Nordhorn lebte vorher ein sehr heulfreudiges Timberwolfpaar, was √Ąrger mit den Zoonachbarn gab, w√§hrend die Europ√§er in Hannover eher stille Tiere waren und sowohl das alte wie jetzt auch das neue Wolfsgehege nicht an Wohnbebauung grenzt(e). Also tauschten die beiden Zoos einfach.
(27.05.2010, 17:52)
Holger Wientjes :   So, obwohl er gar nicht so weit entfernt von mir liegt, habe ich diese Woche zum ertsen Mal den TP Nordhorn besucht und mich etwas ge√§rgert, dass ich das nicht schon fr√ľher in Angriff genommen habe !!!

Man betritt den Park durch ein recht neues und h√ľbsches Eingangsgeb√§ude und trifft unmitelbar danach auf ein sehr grossz√ľgiges und optisch sehr gef√§lliges begehbares Pr√§riehundgehege.
Im Anschluss daran wird fleissig f√ľr das Wappentier des kleinen Zoos gebaut. Dort erhalten die Waldbisons n√§mlich eine neue Anlage, die wohl gr√∂sser wird als ihre jetztige und die Wildrinder in den von amerikanischen Arten bewohnten Parkteil aufnehmen wird.
Auf einem im Park aufgestellten Lageplan waren f√ľr diesen Bereich weiterhin auch noch Nasenb√§ren und Pekaris abgebildet.
Gegen√ľber findet man ein ebenfalls begehbares Gehege f√ľr Maras, Lamas, Alpakas und Nandus, wobei letztere f√ľr die Zeit der Bauarbeiten aufgrund ihrer Schreckhaftigkeit momentan auf der Afrikaanlage untergebracht sind, was die seltene M√∂glichkeit bietet, sie im direkten Vergleich zu den Straussen beobachten zu k√∂nnen.
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Es geht weiter durch den wohl idyllischsten Abschnitt des Parks. Hier spaziert man auf einer Art Naturerlebnispfad √ľber einen mit vielen interaktiven, auch kindgerecht gestalteten, Lernelementen versehenen Holzsteg entlang eines Altarms der Vechte.
Der Weg f√ľhrt dann zum Vechte-Hof, einem wundersch√∂n und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Schaubauernhof. Hier findet man nicht nur seltene Haustierrassen wie Bentheimer Schaf, Buntes Bentheimer Schwein, Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind oder Cr√∂llwitzer Puten sondern auch viele museale Elemente, die einem das Leben auf dem Bauernhof zu Urgrossmutterszeiten erlebbar machen.
Abgerundet wird die Kulisse durch ein Restaurant, einen begehbaren Kräutergarten und einem Storchennest auf dem Dach.
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Setzt man den Rundweg fort, gelangt man zur K√§nguruhanlage. Diese ist zwar nur mit Bennettk√§nguruhs besetzt, daf√ľr aber sch√∂n gestaltet und wiederum begehbar.

In unmittelbarer Nähe haben Totenkopfaffen in einem gut strukturierten, naturnah eingerichteten Käfig, der durch Glasfronten einsehbar ist, ihr Domizil. Als Untermieter leben dort die nur in zwei deutschen Zoos gezeigten Mittelamerikanischen Agutis.

Weiter f√ľhrt der Weg entlang einer Storchenwiese, auf der nun auch Ungarische Zackelschafe beheimatet sind, die ihr Gehege f√ľr die neue Bisonanlage r√§umen mussten.
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Nun erreicht man die nicht umsonst mit dem BdZ-Biber ausgezeichnetet Anlage der G√§nsegeier und Sibirischen Steinb√∂cke. F√ľr mich schon einer der Hauptgr√ľnde diesen Tierpark zu besuchen. Auf einer ger√§umigen Felsenanlage lebt eine kleine Zuchtgruppe der seltenen Gebirgswiederk√§uer zusammen mit einem Trupp G√§nsegeier, welcher ebenfalls f√ľr Nachwuchs sorgt. Die Anlage ist betretbar und von zwei Aussichtsplattformen kann man die Tiere wunderbar beobachten und ohne Gitter fotografieren. Ein absolutes Highlight !
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Verlässt man die Anlage kommt man an einem Lehrbienenstand vorbei und im weiteren Verlauf an Schaunistkästen, die zumindest von einer Blaumeisenfamilie momentan nicht nur zur Schau genutzt werden...
Der Weg f√ľhrt entlang der R√ľckseite der Afrikaanlage durch einen h√ľbsch angelegten und bepflanzten Parkteil an kleinen betretbaren H√§usern f√ľr Nager und einem Schaubr√ľter vorbei, bis man zu zwei Volieren f√ľr grosse Vertreter der heimischen Vogelwelt gelangt. Hier leben Kolkraben und Uhus.
Im weiteren Verlauf kommt man in einen Abschnitt des Parks, der den befiederten Vetretern der Tierwelt als Heimat dient.
Zun√§chst gelangt man an einen kleinen, langgezogenen Teich f√ľr G√§nsev√∂gel. Dort trifft man u.a. auf Graug√§nse, Brandg√§nse, L√∂ffel-, Moor- und Kolbenenten sowie Zwergs√§ger.
Der Teich f√ľhrt bis zu einer begehbaren,naturnahen Voliere f√ľr Watv√∂gel. Hier kann man S√§belschn√§bler, Kiebitz, Rotschenkel, Grossen Brachvogel, Stelzenl√§ufer und Zwergtaucher aus n√§chster N√§he beobachten.
Weiter geht es zu einer, man muss schon fast sagen selbstverst√§ndlich betretbaren, Voliere f√ľr Wellensittiche, Nymphensittiche, Prachtrosellas, Zebrafinken und Schopftauben. Mit am Eingang erh√§ltlichem Futter kann man die Tiere hier f√ľttern.
Den Abschluss der Volierenreihe bildet ein St√ľck weiter eine liebevoll gestaltete Tundraanlage f√ľr Schnee-Eulen und Bartk√§uze. Und nat√ľrlich ist auch diese betretbar, so dass selbst diese f√ľr den h√§ufigen Zoog√§nger eher unspektakul√§ren Tiere an Reiz gewinnen.
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Setzt man den Rundweg fort, gelangt man zu zwei K√§figen f√ľr Persische Leoparden, von denen einer gr√∂sser ist. Auch diese sind recht gut strukturiert und begr√ľnt, also optisch auch nicht die schlechtesten. Nach meinem Ermessen bieten sie den Katzen mehr Platz als in manchem Grosszoo, wie beispielsweise MS, wo die UA ebenfalls gehalten wird.

Nachbarn der Grosskatzen sind Vertreter der heimischen Fauna. Im gegen√ľberliegenden K√§fig leben Wildkatzen.

Das n√§chste Gehege, das man erreicht, ist das der vierk√∂pfigen Schimpansengruppe und das einzige im Park, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob man darin langfristig, sprich auch nach dem Ableben der dort momentan gehaltenen Tiere, noch Menschenaffen pflegen kann. Nicht, dass die Anlage jetzt ausgesprochen schlecht w√§re. Ich finde die begr√ľnte und mit einigen recht hohen Kletterb√§umen ausgestattete Freianlage ansich nicht schlecht strukturiert. Aber gr√∂ssenm√§ssig sollte man Schimpansen, nicht zuletzt um eine Zuchtgruppe unterbringen zu k√∂nnen, mehr bieten.
Auch die Innenanlagen d√ľrften gr√∂sser und h√∂her sein. Ich weiss jetzt aber auch nicht, wie alt das Haus ist. Heute baut man grossz√ľgiger. Insgesamt halte ich die Schimpansenunterbringung aber f√ľr ausreichend bis befriedigend. F√ľr Enrichment wird ja auch gesorgt und f√ľr die zwei dort lebenden ehemaligen Zirkusschimpansen ist ihr neues zu Hause auf jeden Fall ein Quantensprung.
Langfristig könnte ich mir dort aber besser Gibbons oder eine Niederaffenart vorstellen.

Dem Weg weiter folgend gelangt man zum Seehundgehege. Dort werden, wenn ich richtig informiert bin 1,2 Tiere plus ihrem jeweiligen Nachwuchs gehalten. Neben dem recht grossen und tiefen Hauptbecken, findet man noch ein kleines Ausweichbecken, dass z.B. genutzt werden kann, wenn das grosse gereinigt wird. An eine ausreichende Landfläche wurde auch gedacht. Die Anlage macht insgesamt einen optisch ansprechenden Eindruck. Durch eine Sichtscheibe kann man die Robben auch unter Wasser beobachten.

Als n√§chstes kommt man zum Gehege der Stachelschweine bevor dann rechter Hand die grosse Afrikaanlage am Weg auftaucht. Hier leben vier (?) B√∂hm-Zebras, Marabus und Strausse (sowie wie oben erw√§hnt momentan die Nandus). Nach der Aufgabe der Blessbockhaltung vor einiger Zeit, k√∂nnte die Anlage eine neue Antilopenart durchaus vertragen. Platz daf√ľr w√§re jedenfalls und man k√∂nnte die Attraktivit√§t steigern.

Gegen√ľber liegt ein kleines einsehbares Haus f√ľr Unaus und eine zweite Gruppe Mittelamerikanischer Agutis mit angeschlossener Aussenanlage. Auch Griechische Landschildkr√∂ten verbringen hier den Sommer.

Weiter geht¬īs zum Wolfgehege. Auch dieses ist gut strukturiert, k√∂nnte vielleicht etwas tiefer sein, um den dort untergebrachten zwei Grauw√∂lfen mehr R√ľckzugsfl√§che zu bieten. Ansonsten ist auch dieses Gehege nicht schlecht und f√ľgt sich gut in die Parklandschaft ein.

Bevor wir zum Abschluss, dem Spielplatz und dem Streichelzoo, kommen, werfen wir noch einen Blick auf die momentan noch besetzte Bisonanlage, die hoffentlich nach dem Auszug der Rinder einer neuen Huftierart (Hirsche w√ľrden mir da spontan einfallen) ein zu Hause bieten wird.

Den Abschluss unseres Rundgangs bildet der im Zentrum des Tierparks gelegene mit zahlreichen Geräten ausgestattete Spielplatz mit benachbarter Restauration und dem angrenzenden Streichelzoo. Hier leben Zwergziegen, Zwergesel und Quessant-Schafe sowie in einem extra Gehege Meerschweinchen und Zwergkaninchen.
Der Streichelzoo, in dem mit Kraftfutter gef√ľttert werden darf, bietet neben einer grossen Kontaktfl√§che auch eine ger√§umige R√ľckzugsfl√§che f√ľr die Haustiere.

Fazit: Ein absolut sehenswerter kleiner Zoo (hat mich etwas an Rheine erinnert) mit durchweg ger√§umigen, gut strukturierten und gepflegten Gehegen, die, wo m√∂glich, oftmals begehbar und in eine prima Parklandschaft eingebettet sind ! Der Park legt viel Wert auf didaktische Elemente und Naturerziehung. Viele kleine Stationen zu diversen Themen sind √ľber das Gel√§nde verteilt.

Hervorragend waren f√ľr mich der Bauernhof sowie die Steinbock-/Geieranlage. Hier k√∂nnten sich einige Grosszoos etwas abgucken. Auch bei der Gestaltung der Anlagen ist man mit viel Einfallsreichtum vorgegangen und man kommt, bis jetzt zumindest, ohne Kunstfels aus !
Leichte Abstriche w√ľrde ich, wie beschrieben, bei den Schimpansen machen.

Parkpl√§tze sind zahlreich vorhanden und kostenlos. Der Eintritt f√ľr Erwachsene betr√§gt sieben Euro, f√ľr Kinder 3,50 Euro.


(27.05.2010, 16:49)
Ronald Masell :   @MM,danke,habe ich gestern nicht gefunden.
(25.05.2010, 12:11)
Michael Mettler :   Oder so: http://www.asianelephant.net/jaderberg/jaderberg.htm#
(24.05.2010, 16:26)
Ronald Masell :   @thomas wachenhausen, hast du keine alten zoof√ľhrer?da waren immer fotos drin, sonst vielleicht al bei dr.sch√ľling anfragen wegen alter f√ľhrer.
(24.05.2010, 16:02)
Liz Thieme :   naja kein Zoo, aber eine zoologische Einrichtung. In D√∂rverden, im Landkreis Verden in Niedersachsen, hat ein Wolfscenter er√∂ffnet.
Er√∂ffnet wurde das Center mit vier Europ√§ischen Grauw√∂lfen aus dem Institut f√ľr Haustierkunde der Christian-Albrechts-Universit√§t in Kiel. Hierbei handelt es sich um drei Wurf-Br√ľder, geboren 2001 in Kiel, und einer Schwester (geboren 2003). Im Mai kamen dann aus dem Wildpark Neuhaus/Solling 5,1 Welpen (geboren Mai 2010). Die Welpen werden nun mit der Hand aufgezogen und auf den Menschhen sozialisiert.
Derzeit gibt es zwei Wolfsgehege (9000m¬≤ und 11000m¬≤), eins f√ľr das √§ltere Rudel, eins f√ľr das Welpenprogramm. Hinzu kommt ein Geb√§ude mit Ausstellung und Seminarraum und ein Schafsgehege (Waldschafe) mit Herdenschutzh√ľndin "Cleo" (Rasse: Polski Owczarek Podhalanski, geboren am 21.12.2009). Weiter ein Tipidorf.
Das gebiet umfasst derzeit 5,2 ha und soll in den kommenden Jahren auf 14,5ha ausgebaut werden, inklusive Gehegen f√ľr Polarw√∂lfen und Timberw√∂lfen, F√ľchsen und Marderhunden.
http://www.wolfcenter.de/
(21.05.2010, 18:09)
Thomas Wachenhausen :   Jaderberg : Hat Jemand noch Bilder
vom alten Elefantenhaus und dem Elefant?
(15.11.2009, 21:55)
Michael Amend :   An B-Zebrahengsten mangelt es nicht, aber die Betonung liegt auf "geeigneter Hengst" Es gibt zu wenige efahrende Zuchthengste, daf√ľr reichlich Junghengste, die man aber nicht so ohne weiteres zu √§lteren Stuten lassen kann, deswegen sind ja Hengstgruppen so wichtig, nur gibts eben davon nur eine in Europa....

(06.11.2009, 20:15)
IP66 :   Ich kann nicht recht glauben, da√ü es so massiv an Bergzebrahengsten mangelm w√ľrde, da√ü man Nordhorn nicht h√§tte helfen k√∂nnen ...
Und falls doch, hätte sich ja anstelle der inflationären Steppenzebras auf der noch inflationäreren Afrika-Savanne auch noch anderes unterbringen lassen können ...
(06.11.2009, 18:11)
Liz Thieme :   so Aufkl√§rung folgt
>Gleich vier [Grant-]Zebras kamen am 19. Oktober diesen Jahres aus Burgers Zoo in Arnheim (Niederlande) im Tierpark Nordhorn an. Damit kehrt wieder Leben ein auf der großen Afrikasavanne Mitten im Herzen des Zoos.
Die Tierparkleitung hatte vor einigen Monaten den Beschluss gefasst die Bergzebrahaltung aufzugeben, da f√ľr die verbliebene Zuchtstute ¬ĄKola¬ď kein geeigneter Zuchthengst √ľber das Europ√§ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zu bekommen war. Die Stute wurde daraufhin an einen √Ėsterreichischen Tierpark in eine z√ľchtende Gruppe abgegeben. [...]
Der zuk√ľnftige Leithengst ¬ĄIan¬ď darf dabei noch etwas wachsen. Mit nur 9 Monaten ist er das j√ľngste Mitglied der neuen Gruppe. Er ist an dem br√§unlichen Fohlenfell erkennbar. W√§hrend die beiden Stuten ¬ĄPetra¬ď und ¬ĄSam¬ď im Sommer 2008 geboren wurden, erblickte die √§lteste Stute ¬ĄNoelle¬ď vor zwei Jahren das Licht der Welt.<

Weiter gibt es in Nordhorn zweifachen Stachelschwein Nachwuchs.

und:
>Nachdem das Faultier-Zuchtweibchen Efra am 30. Juni nach kurzer, schwerer Erkrankung starb, k√ľmmerten sich Tier√§rztin und Tierpfleger um das zu diesem Zeitpunkt erst 4 Wochen alte Jungtier Wutz. [...] Schon seit einigen Wochen ist Wutz in einem Extragehege mit Sicht- und Geruchskontakt zu seiner Schwester Gypsy, ein Jungtier aus dem Jahr 2008, untergebracht. Der erste kontrollierte Kontakt zwischen den beiden Geschwistern zeigte Interesse bei Wutz, der versuchte am Fell seiner Schwester zu lecken, und stie√ü auf leichtes ¬ĄUnbehagen¬ď bei Gypsy, die einfach wegkletterte. Es wird noch viel Fingerspitzengef√ľhl von den Pflegern erfordern, bis die Faultier-Geschwister tats√§chlich eintr√§chtig zusammenleben werden.<
(06.11.2009, 12:11)
Holger Wientjes :   @Hongabonga: Ja, habe ich mittlerweile auch schon der Zootierliste entnommen (da steht allerdings 1,3. Aber das spiel ja auch keine Rolle...).

Sind die alten Tiere denn gestorben oder wie kam es zu der Umorientierung ?
(20.10.2009, 20:10)
Hongabonga :   Der Tierpark Nordhorn hat 1,2 B√∂hm-Steppenzebras aus Arnheim bekommen. Sehr schade das man auf die Haltung von Bergzebras verzichtet...
(20.10.2009, 19:57)
Holger Wientjes :   Kann mir jemand sagen wann und warum die Bergzebrahaltung in Nordhorn beendet wurde und ob eine Wiederaufnahme geplant ist ?
(20.10.2009, 09:58)
Jennifer Weilguni :   Na, ich weiss gar nicht was ihr habt :-) Immerhin gibt es ein neues Gehege f√ľr Pfaue, etwas, das wie ein Kaninchenstall aussieht und eine Handvoll H√ľhnchen. Und das Insektenhotel nicht vergessen.. also das ist ja schon eine ganz exquisite Auswahl an selten gezeigten Zootieren. Wir sollten das n√§chste Forumtreffen dort abhalten !! :-)))
Naja, aber mal Spa√ü beiseite, auch solch kleine Einrichtungen die vieleicht nicht viele Tiere zeigen, daf√ľr Entspannung und Erholung in der Natur bieten haben doch ihre Daseinsberechtigung.
(03.09.2009, 11:15)
Anti-Erdm√§nnchen :   Ja, aber auf den ganzen Photos sind praktisch keine Tiere zu sehen, das ist doch schon sehr schr√§g.
(01.09.2009, 16:15)
Liz Thieme :   Zitat von der Seite:
>Nach √ľber 800j√§hrigem Betrieb wurde der Steinbruch, aus dessen Steinen u.a. die St. Annenkirche im 12./ 13. Jahrhundert errichtet wurde, 1925 geschlossen. Ende der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde unter Leitung von H. Schindler zun√§chst ein Wildgehege eingerichtet, welches u.a. Luchse und W√∂lfe beherbergte.
[...]
Am 1.Mai 1983 konnte das Tiergehege in der heutigen Form neu er√∂ffnet werden. Anstelle der fr√ľheren, eher gr√∂√üeren Tiere, lassen die heutigen gesetzlichen Bestimmungen nur die Haltung kleinerer Tiere wie Enten, Graug√§nse, Wellen und Nymphensittiche, Fasane, H√ľhner, Pfaue sowie Kaninchen und Meerschweinchen zu.<
(01.09.2009, 16:03)
Anti-Erdm√§nnchen :   http://www.tiergehege-wolfsburg.de/
(01.09.2009, 15:55)
Anti-Erdm√§nnchen :   Einer der merkw√ľrdigsten "Zoos" unseres Landes ist wohl das Tiergehege Wolfsburg. Immer wieder wei√ü man da von Benefizaktionen mit anschlie√üender Scheck√ľbergabe zu berichten. Nur Tiere, die scheint es dort so gut wie nicht zu geben ...
(01.09.2009, 15:55)
Holger Wientjes :   F√ľr Nordhorn sind in der Zootierliste keine Blessb√∂cke sowie Bergzebras mehr gelistet. Weiss da jemand N√§heres zu ?
(02.07.2009, 08:05)
Ronny :   Bei meinen Besuch im Mai 2008 war auch schon kein Muntjak auf der Anlage. Aber Mara und Muntis schon.
(18.04.2009, 22:40)
Oliver Jahn :   Neben dem Streichelzoo war das Gehege f√ľr die Kinder und die Ziegen ge√∂ffnet und darin sa√ü ein einzelner Mara. Aus dem Zwergottergehege sind sie schon l√§nger weg.
(18.04.2009, 20:44)
Michael Mettler :   Waren die Muntjaks aus beiden Anlagen weg? Es gab doch ein Paar in einem eigenen Gehege neben dem Kinderzoo und einen Bock auf der Zwergotteranlage.
(18.04.2009, 20:29)
Oliver Jahn :   Ich war gestern mal wieder auf Kurzbesuch in Braunschweig mit meiner Tochter und unseren Patenkindern. Das unten gezeigte Haus ist jetzt besetzt mit Liszt√§ffchen und einer Schildkr√∂tenart, die nicht ausgeschildert war. Die √Ąffchen haben einen Ausgang auf die Anlage der Meerschweinchen, bei denen 4 Tiere drau√üen waren, und ich bezweifele wirklich, dass das Riesenmeerschweinchen sind. Am geplanten Schimpansenhaus wurde nach langer Zeit mal wieder aktiv gearbeitet, ohne dass zu erfahren war, was nun dort entstehen soll, denn man liest hier und da immer wieder, dass es wohl nicht mehr f√ľr Schimpansen geeigent w√§re. Ansonsten waren die Muntjaks nicht mehr da und die Nachtaffen auch nicht.
(18.04.2009, 10:57)
Ulli :   Sorry - Mir gef√§llt optisch das Haus in Braunschweig - der gr√ľne Zaun am Bildrand bleibt hoffentlich nicht und der Bereich vor dem Haus wirkt noch trist
(03.02.2009, 10:55)
Holger Wientjes :   Weiss jemand hier im Forum ob es Neuigkeiten bez√ľglich der geplanten Haltung von Fossas im Tierpark Hamm gibt ?
(30.01.2009, 15:10)
IP66 :   Vielleicht h√§ngt mein Gruseln damit zusammen, da√ü ich die Hervorbringungen von Herrn Hundertwasser als das mit Abstand verzichtbarste Ergebnis des Postmoderne betrachte ...
Herrn Hedigers Pracht- und Paradebau war ja das Nashornhaus, das eher seine Abneigung gegen Kuben mit Methoden des substituierenden Brutalismus zu bewältigen sucht, das mir recht gut gefällt und von den meisten Besuchern als nicht so betonlastig wahrgenommen wird.
(10.11.2008, 19:20)
Michael Mettler :   Es st√∂rte Hediger wohl mehr, dass "Tierwohnungen" im Zoo nach dem mehr oder weniger angepassten Vorbild von Menschenwohnungen geplant wurden und somit die Vermenschlichung des Tieres f√∂rderten. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass er auch f√ľr menschliche Behausungen die Abkehr vom Kubus forderte, obwohl der Mensch nun mal ebenfalls ein biologisches Wesen ist :-)
(10.11.2008, 19:06)
Andreas :   Kann ihn voll verstehen. Schnurgerade Linien in der Natur..brrrr. Die Bewegung der Tiere, der ungleichm√§√üige Wuchs der Pflanzen und dann starre, regelm√§√üige Formen. Obwohl, ein lose h√§ngender, rechteckiger Schieber k√∂nnte Schwung ins Bild bringen:-)
(10.11.2008, 18:59)
Michael Mettler :   Ob er SO progresiv dabei gedacht hat, wei√ü ich nicht, aber der Vater der Tiergartenbiologie, Heini Hediger, m√ľsste eigentlich seine helle Freude an diesem Haus haben: Die "Abkehr vom unbiologischen Kubus" war schlie√ülich eins seiner Leitmotive :-)
(10.11.2008, 18:26)
Andreas :   Na ja, ein wenig gew√∂hnungsber√ľrftig ist es schon. Aber wie wollen sich gerade Kleinzoos voneinander unterscheiden? Nur durch den Tierbestand geht es in den seltentsten F√§llen. Die ewigen Holzverkleidungen sind austauschbar. Einfache, viereckige K√§sten gibt es genug.Hundertwasser hat es vorgemacht.Interessante L√∂sung, aus normalen Lochziegeln, was zu bauen, da√ü im Ged√§chtnis bleibt.In meinen Augen hat Braunschweig Mut bewiesen und strebt nach einem Corporate Design. Gut, ich h√§tte auch maisgelb bevorzugt. :-) Vielleicht wirkt auf Kinder aber eben diese Farbe ansprechender. Denn(meistens)schleppen die Kleinen die Gro√üen in Kleinzoos.Ich glaube, die au√üergew√∂hnlichen H√§uschen sollen Abenteuer, Spa√ü suggerieren und sind mir in "schl√ľpferrosa" allemal lieber, als √§sthetisch "korrekte" Geb√§ude mit H√ľpfeburg daneben :-)
Der Zeitgeschmack ändert sich, siehe quiet- bunte Bemalung im Mittelalter.
(10.11.2008, 18:16)
IP66 :   Mich gruselt - aber so viel anders wird manche Borkenh√ľtte der 1860er Jahre wohl auch nicht gewirkt haben - nur nicht ganz so rosa ...
(10.11.2008, 17:04)
Andreas :   In der HP steht auch etwas von Totenkopf√§ffchen. Ist ein kleines Freigehege vorgesehen? Alles in allem ein interessanter Bau. Die anderen Geb√§ude scheinen wohl auch diesen "Look" zu bekommen. Hoffentlich gammelt das Holz nicht an den W√§rmebr√ľcken weg.
(09.11.2008, 07:57)
Oliver Jahn :   Ich war heute mal wieder kurz in Braunschweig im Zoo. Am √úbergang ziwschen Spielplatz und der Au√üenanlage des immer noch im baubefindlichen Menschenaffenhauses ist ein neues Geb√§ude entstanden. Leider konnte ich nicht erfahren, wof√ľr der Bau gedacht ist. Ich meine mich zu erinnern, dass dort einmal Totenkopf√§ffchen hin sollten. Ich stelle das Bild mal ein, vielleicht wei√ü jemande mehr? Damit der Eindruck etwas realer r√ľber kommt, weiche ich mal von meiner eigenen Regel ab und poste das Bild in Farbe. :-)
(08.11.2008, 20:34)
Shensi-Takin :   @Rattus: Aber sicher-wie w√§r's, Sie schreiben doch mal was √ľber einen echten Kleinzoo; dann g√§b's auch was zu lesen...;)
(24.06.2008, 12:27)
Rattus :   geh√∂rt diese diskussion nicht in einen anderen bereich?
ich w√ľrde in diesem thema gerne was √ľber echte kleinzoos lesen.
(24.06.2008, 11:52)
Shensi-Takin :   @Anti-Erdm√§nnchen: SO wie ich gewisse Fremdfirmen kenne, d√ľrfte das der knallharten Gewinnkalkulierung kontr√§r laufen...;)
Ich w√ľrde √ľbrigens nicht jede Ziege(nrasse) generalisierend als besucherkompatibel einstufen.

Die Idee mit den M√§nnergruppen ist nicht verkehrt und k√∂nnte auch f√ľr andere Arten (etwa Prinz-Alfred-Hirsch) verwendet werden. Zzt. w√§ren auch Aufnahmepl√§tze f√ľr Affen aus Privathaltungen hochwillkommen.

Was Baribals angeht, so d√ľrfte hinsichtlich Erwerbbarkeit/Haltunsgh√§ufigkeit der Braunb√§r in all seinen Spielarten das Rennen machen-zumindest in Europa.

(24.06.2008, 00:13)
Anti-Erdm√§nnchen :   @ Shensi-Takin
Einen Baumwipfelpfad könnte man von einer Fremdfirma bauen und betreiben lassen. Wird im Wildpark Pforzheim so gemacht.
(23.06.2008, 23:26)
Anti-Erdm√§nnchen :   Der Haustierbereich ist mir ebenfalls viel zu gro√ü, vor allem was die Rinder betrifft (gegen viele Ziegen h√§tte ich jedoch nichts, weil diese den intensivsten Kontakt mit den Besuchern suchen). Ein privat betriebener Zoo mu√ü den Nutzen jeder gehaltenen Tierform knallhart durchkalkulieren, und da wird man schnell feststellen, da√ü der zus√§tzliche Effekt von einer zweiten Rinderform sehr gering ist, geschweige denn der von der sechsten.

An gr√∂√üeren Raubtieren f√§nde ich Schwarzb√§r und Amurleopard pr√§destiniert f√ľr kleinere Zoos, da beide keine Heizung brauchen, und da sie die dritte Dimension ganz gut nutzen (Platzersparnis).

Ansonsten w√ľrde ich noch sagen, da√ü ein Kleinzoo, der immerhin in der Lage w√§re, mit einem Konzept zu arbeiten, dann auch etwas innovativer sein k√∂nnte. Statt Zuchtgruppen der allgegenw√§rtigen Affenarten w√ľrde ich zum Beispiel mal gerne eine gemischte M√§nnchengruppe aus Meerkatzen und Mangaben (evtl. auch Makaken, wogegen jedoch die Geo-Fans protestieren werden) sehen. Die Tiere k√∂nnten als Zuchtreserve dienen und w√§ren sicherlich kostenlos zu haben bzw. w√ľrden eingestellt.
(23.06.2008, 22:38)
Shensi-Takin :   @MM: Nur sind Flughunde, und davon insbesondere der Nilflughund, mit die Vertreter der Chiroptera, die a) relativ anspruchslos zu halten und b) relativ gut zu bekommen sind (sogar in dem Ma√üe, dass Nilflughunde durchaus des √∂fteren im Handel auftauchen). Bei den meisten Microchiroptera, selbst bei den noch "h√§ufiger" gehaltenen Vertreter der Phyllostomidae, sieht das meist ein wenig anders aus; zudem bringen die Flughunde meist auch die besucherwirksamere K√∂rpergr√∂√üe mit. Man k√∂nnte indes auch einfach Fledermaush√§uschen f√ľr einheimische Flederm√§use einrichten und eine kleine Infrarot-Kamera mit Video-Screen f√ľr die Besucher anbringen (s. Schlo√ü Tambach). F√ľr die Option der ¬ďH√§usliche Untermieter¬ď w√§ren am besten die typischen Hausratten-/Hausm√§use-"Kammern" geeignet; Mehlwurm & K√ľchenschabe kann man zeigen, kommen aber mEn nicht ganz so gut an.

@Katta: Ich denke zwar auch, dass die vorgestellten Haltungsideen durchaus f√ľr einen Kleinzoo gut w√§ren. ABER ein paar Anmerkungen meinerseits:

- Der Haustierbereich ist mir zu gro√ü, insbesondere in Hinblick auf die vielen Hausrindrassen (wobei zu bedenken ist, dass auch Hausrinder als Gro√ütiere nicht eben pflege-und kostenarm sind); ein oder zwei reichen den meisten Besuchern. Dabei kommen meiner Erfahrung nach idealerweise eine "exotische" (z.B. Zwergzebu, Dahomey-Zwergrind oder Schottisches Hochlandrind) und eine h√ľbsche einheimische, ggf. gar bedrohte Rasse (Pustertaler Sprinzen, Hinterw√§ldler usw.) nebeneinander sehr gut an. Gleiches gilt auch f√ľr die anderen erw√§hnten Haustiere.

-Bei den Mardern w√ľrde ich mich auf ein-zwei Arten (z.B. Fischotter oder auch "nur" Frettchen) beschr√§nken; letztere w√§ren was f√ľr die angedachte "Steinmarder"-Sparte

-Zwergotter & Erdmännchen wären hinsichtlich Wärmehaus kostenintensiv; vielleicht erstmal eher "nur" die "Alternativen" Fischotter und Präriehund.

-Bzgl. Guereza: Problem der nicht gerade kosteng√ľnstigen Blattf√ľtterung auch im Winter (Gefriertruhe!). Warum "in jedem Fall Berberaffen-Wald", ist mir nicht ganz klar; die Affensparte k√∂nnte mit einer Lemuren-Art (u.a. Dauerbrenner Katta, die man auch in "Freilauf" halten k√∂nnte), einer Krallenaffen- und ggf. einer k√§lteresistenten Makakenart (auch ohne Besucherzugang) und vielleicht sogar einem Lar-Paar gut abgedeckt werden.
-Bei den begehbaren Eulenvolieren wäre ich bei einigen Arten vorsichtig(v.a. in der Brutzeit)
-es fehlen irgendwie Papageien, insobesondere Großpapageien wie Ara & Amazonen; hier böte sich auch eine begehbare Ara-Voliere, die ggf. sogar Einzeltiere aus Privathaltung zur "Gruppentherapie" aufnimmt, an
Ansonsten "einfache" begehbare "Australien"-Voliere im Stile der Chemnitzer nebst Volieren mit z.B. Halsband-, China-oder Ziegensittichen möglich. Unterbesatz bei letzeren z.B. Jagd-/Kragenfasane und Wachteln.
-Muntjaks freilaufend? Wenn Maras frei, dann am besten nur M√§nnchen (s. Hamburg); Problem der Dezimierung durch F√ľchse. Eher innerhalb eines Geheges
-Beim Aquarium ggf. auch "exotische" Arten-etwa jeweils nebeneinander verschiedene "zoogeographische" Aquarien/Terrarien/Paludarien mit "Standardarten" (z.B. Amazonas-Becken= sch√∂nes Roter Neonbecken samt anderen Salmern und Corydoras sp., Neuguinea-Aquaterrarium mit Regenbogenfischen und Rotbauch-Spitzkopfschildkr√∂te, Mangrovenbecken mit Sch√ľtzenfischen, Korallenbecken mit Orangeringel-Clownfisch...) nebst der einheimischen Arten. Sch√∂n w√§ren auch gut gef√ľhrte Haltungen h√§ufig als Terrarientiere gehaltener Arten, z.B. Bartagame, Leopardgecko, Mediterrane Landschildkr√∂ten usw. als Anschauungsbeispiel, ggf. mit Kostenauflistung (zur Abschreckung un√ľberlegter Spontank√§ufe im Zoo"fach"gesch√§ft). Idealerweise daran anschlie√üend auch kleines begehbares "Tropenhaus", besetzt z.B. mit erw√§hnter Krallenaffenart, Zweizehenfaultier und Gr√ľnem Leguan oder Cochita-Wasseragamen (letzteres, wenn's nicht zoogeographisch genau sein soll).
-Mindestens eine Großkatzenart sollte dabei sein
-Warum denn keine Afrika-Savanne im Kleinformat anstelle der x-ten Hausrindrasse? Z.B. B√∂hm-Steppenzebra zusammen miT Hausperlh√ľhnern. Auch die Antilopen-Sparte liesse sich relativ unkompliziert mit z.B. Hirschziegenantilopen und/oder Nilgau besetzen lassen.
-"Baumwipfelweg"-ist das nicht relativ teuer?
-Eine Landschildkrötenart wäre nicht verkehrt, z.B. die Griechische, oder aber bei Platz Sporn-oder Pantherschildkröte mit Wärmehaus (das sie sich mit den Kattas teilen könnten)

So, das war mein "Senf" dazu.;)




(23.06.2008, 17:28)
Michael Mettler :   @Katta: Ich bin √ľberzeugt davon, dass dieser "Kleinzoo" (so klein w√§re er ja gar nicht) funktionieren w√ľrde und lebensf√§hig w√§re, denn ich erkenne in dem Konzept einige bestehende Parks in Ans√§tzen wieder, f√ľr die das gilt. Die elementarste Aufgabe eines Zoos - die Mensch-Tier-Begegnung - w√ľrde jedenfalls par excellence erf√ľllt. Und ich glaube auch, dass ein solcher Zoo durchaus im Umkreis eines Gro√üzoos existieren kann; der Tierpark Essehof bei Braunschweig ist ja √§hnlich konzipiert (wenn auch nicht so artenreich) und gerade mal etwas √ľber 50 km vom Zoo Hannover entfernt, der mit "Elefant, Tiger & Co" aufwartet. Entscheidend dabei d√ľrfte sein, dass der Kleinzoo einen famili√§ren Touch haben und optisch gef√§llige Anlagen bieten muss - nicht etwa alte Zwingeranlagen und rostige Volierenreihen, die lediglich mit "modernen Tierarten" a la Nasenb√§r, Erdm√§nnchen usw. neu besetzt wurden.

Zum Thema "h√§usliche Untermieter": Das ist ein Feld, welches viel mehr M√∂glichkeiten bietet. Die Pr√§sentation vorwiegend nachtaktiver Arten (Siebenschl√§fer, Nilflughund, Steinmarder), von denen der letztere auch noch zu Bewegungsstereotypien neigt, ist m.E. unn√∂tigerweise unattraktiver als die von Arten, die entweder ohnehin tagaktiv sind oder sich problemlos weitgehend darauf umstellen lassen. Zur letzten Kategorie w√ľrde ich z.B. den Waschb√§ren z√§hlen, der ja als Dachbodenbewohner und M√ľlltonnendurchsucher ebenfalls zum Stadtbewohner geworden ist (wenn auch im Freiland nachts t√§tig); zur ersten Kategorie geh√∂ren z.B. diverse Arten, die in G√§rten und st√§dtischen Gr√ľnfl√§chen leben, z.B. Singv√∂gel, Turmfalken oder Wildkaninchen. Falls jetzt der Einwand kommt "daf√ľr muss man nicht in den Zoo gehen": Klar, viele Menschen sehen z.B. Singv√∂gel mehr oder weniger regelm√§√üig - aber kaum jemand kennt die Arten, da h√§tte also die Didaktik-Abteilung ein reiches Bet√§tigungsfeld.

Einen Flughund als Ersatz f√ľr heimische Flederm√§use auszustellen, gef√§llt mir pers√∂nlich nicht: Nicht nur die Heimat, auch K√∂rpergestalt und Ern√§hrung haben nichts mit den heimischen Arten zu tun. In meinen Augen ist das ungef√§hr so, als wolle man z.B. den schwierigen Pflegling Elch durch die einfacher zu haltende Elenantilope darstellen lassen...
(23.06.2008, 13:30)
Katta :   Bei eingewanderte Arten habe ich als spektakul√§re Art den Nandu vergessen, als Kontrast hierzu kann eine Anlage mit der Gro√ütrappe fungieren.
(23.06.2008, 13:00)
Katta :   Was soll ein Kleinzoo eigentlich zeigen ?

Stellen wir uns eine kleinere Stadt in Nord- oder Ostdeutschland vor, die zu einem nächstgelegenen Großzoo rund 50 km Entfernung hat. Das Gelände ist weitgehend flach und stellt keine hohen Anforderungen hinsichtlich der Topographie. Ich mache mal den Anfang -
quais noch dem Motto was soll ein umfassender ¬ĄKleinzoo¬ď ohne gro√üe Tropenh√§user alles bieten ¬Ė ich habe es nicht unter ¬Ąeure Planung¬ď gestellt, da dort gerade Walsrode-Diskussion

Wie wäre ein folgender Bestand:

Au√üereurop√§ische Haustiere in einem ¬ĄKleeblatt¬ď mit zentralem Tierhauskomplex:
- Afrika: Watussirind, Kamerunschaf (Schwarzkopfschaf), Zwergziege ¬Ė letzten beiden Arten mit Besucherkontakt
- S√ľdostasien: Wasserb√ľffel, H√§ngebauchschwein, eventuell Mamberziege
- Zentralasien: Jak
- Indien: Nellore-Zebu, eventuell Mamberziege oder Kleinasien: Angoraziege oder S√ľdamerika: Lama (bzw. Alpaca)

gegen√ľberliegend erste Seitenfront - (zweiteiliges) Kamelhaus mit Trampeltier (und Lama)

gegen√ľberliegend zweite Seitenfront
zweiteiliges Tierhaus mit Thema Ungarn: Steppenrind, Zackelschaf, Mangalitzaschwein
sowie Thema Nordeuropa mit Rentieren

dritte Seitenfront: Zwergesel (und Poitou-Riesenesel) bzw. Shetland-Pony, Reitbahn

weiterhin gro√ües Streichelgehege wie in M√ľnster

Norddeutscher (Geest-)Bauernhof: Schleswiger Kaltblut, Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsvieh, Husumer Schwein, Deutsche Edelziege, Moorschnucke, Kaninchen
H√ľherhof mit Schaubr√ľter, Bienenhaus, Kr√§utergarten, Weiher
¬ďH√§usliche Untermieter¬ď: Steinmarder, Bilch, M√§use + Ratten, Nil-Flughund (tropische Art, da heimische Art schwierig) unterm Dachboden, Ungeziefer wie Kakkerlake und Mehlwurm

Heimische große Beutegreifer:
- Wolf in großer Freianlage mit Aussichtsplattform
- Luchs-Freianlage mit Aussichtsplattform
falls Geld vorhanden ist - Braunb√§ranlage, dann als ¬ĄB√§renpark¬ď wie Worbis oder Rhenen

falls Geld vorhanden ist eine Großkatzen-Freianlage: Tiger-Taiga ähnlich wie Leipzig oder Löwenfreianlage mit großem Rudel inklusive afrikanisch angehauchter Aussichtsveranda.

ggf. die ein oder andere Anlage f√ľr Marder wie Fischotter (mit Unterwasserfenster), Dachs (mit Tunnel), Hermelin (Vorbild Hankensb√ľttel), Nerz (mehrere Anlagen, ggf. Diorama
naturnaher und begradigter Bachlauf, Spiel ¬Ąwas fri√üt der Nerz¬ď, Verdr√§ngung durch den Mink, Wiederansiedlung, Nerzk√§fige in Menschengr√∂√üe),
ggf. Rotfuchs als Vergleich zu dem Wolf

Waschb√§r inklusive eines Themenbereiches mit Holzklapptafeln ¬Ąeingewandert nach Mitteleuropa¬ď

Heimische Huftiere:
ein Kontaktgehege mit Damwild und Mufflon - beide Arten sind eingewandert ¬Ė s.o.
eine ¬Ąnormale¬ď Anlage f√ľr Europ√§isches Wildschwein (P.S. F√ľttern hier jeweils erlaubt)

Die √ľblichen Verd√§chtigen: Nasenb√§r(Waschb√§r), Zwergotter, Erdm√§nnchen, Stachelschwein, Pr√§riehund - Bei den Pr√§riehunden ist auch bei gen√ľgend Platz eine gro√üe Bisonkoppel dahinter vorstellbar
freilaufend Mara, Muntjak, Pfau

ausschließlich (mehrere) begehbare Affengehege: in jedem Fall Berberaffen-Wald,
ansonsten die √ľblichen Verd√§chtigen: beghbare Anlage f√ľr Katta, Vari und/oder Totenkopf√§ffchen (auch mit begehbarem Innenhaus √§hnlich gestaltet wie Hagenbeck),
eventuell begehbare Anlage f√ľr N√∂rdliche Guereza wie M√ľnster oder wie Hodenhagen
keine (!) weiteren Affenk√§fige f√ľr weitere Arten neben den erw√§hnten Arten

Ein (eventuell begehbares) Gehege mit Benettkänguruhs

Meerschweinchendorf

Eine oder mehrere begehbare Eulenvolieren mit heimischen Eulen, eventuell auch Schnee-Eule und Bartkauz

Eine begehbare Australienvoliere mit Sittichen, Loris und Zebrafinken (Nähe Känguruhs).

Eine begehbare Voliere mit Limikolen und Vögeln der Wiesen auf Pylonen

Kopie der Flamingoanlage von Rheine, eventuell auch Kopie von der dortigen Reiheranlage

Freifliegende Störche und Graureiher, eventuell auch als begehbare Wiese wie in Rheine

Ein Aquarium √§hnlich wie fr√ľher in Springe. In der Mitte jeweils ein gro√ües Aquarium mit
Fischen der √Ąschen-, Barben- und Brachsenregion, ein Becken mit Flu√ükrebsen, einem Nordseebecken an der Au√üenseite, an einer der anderen Au√üenseiten ein Glasfront mit einem Blick in einen Froschteich, dritte Au√üenwand mit diversen Terrarien f√ľr Amphibien wie Gelbbauchunke, Feuersalamander oder Erdkr√∂te, in den Ecken jeweils ein Freilandterrarium mit Landschildkr√∂te, Sumpfschildkr√∂te, Zauneidechse sowie Ringelnatter. Denkbar sind auch zwei Vergleichsdioramen naturnaher Flu√ülauf bzw. begradigter Flu√ülauf.

Erlebnispfad mit diversen norddeutschen Biotopen, inklusive Barfusspfad und ¬ĄRiechstation¬ď
Schmetterlingswiese
Ameisenlehrpfad
Kinderforscher-Teich
alles in der relativer Nähe zum Norddeutschen Bauernhof

Ein Baumwipfelweg inklusive Baumhaush√ľtten wie in Walsrode
angegliedert ist ein Aussichtsturm mit Klimastationen auf unterschiedlichen Höhenstufen

Ein Pfad ¬ĄLeistungen eines Laubbaumes¬ď (mit Modellen)
Haus ¬ĄWald und Papier ¬Ė was geht mich das an¬ď (u.a. mit einem aufgeschichtetem, dauerhaft haltbar gemachtem Papierberg mit dem j√§hrlichem Verbrauch pro Person ¬Ö und der ist betr√§chtlich hoch)
benachbart zu Wolf, Luchs, Damwild, Wildschwein oder Tiger-Taiga (boreale Wälder)

Obligatorisch nat√ľrlich eine Zooschule, ein rustikales Cafe, mindestens ein attraktiver Spielplatz u.a. mit Wasseraufstaubecken, Kletterburg (eine bis drei Jahre und eine bis 10 Jahre), Trampolinen, Riesenrutsche, Schaukeln, Forscherpfaden durchs Unterholz, gro√üe Sandspielfl√§chen

… es werden weitgehend Arten gehalten, die recht wetterhart sind oder bei denen die Warmhäuser wenig aufwendig sind

¬Ö so gut wie keine afrikanischen ¬ĄSafari¬ď-Tierarten und

¬Ö keine zoologischen Sensationen entgegen meiner sonstigen Vorlieben,

¬Ö daf√ľr preiswert (5 Euro bzw. 2 Euro, preiswerte Familiendauerkarte bzw. dem Oma-/Opa-Ticket)

¬Ö Schwerpunkt liegt eher auf dem unmittelbarem Tierkontakt mit optisch wenig trennenden Gittern, Beschaulichkeit und Verweilen, die Vielfalt der Haustier- und Wildtierformen, dem Naturschutzgedanken unter dem Thema ¬Ąwas kann ich dazu beitragen¬ď sowie dem Heranf√ľhren der Kinder an die Tiere, speziell auch an die Tierwelt vor der Haust√ľr

¬Ö alles als Nachmittagsausflug abzuarbeiten

¬Ö summasumarum bei Gesamtausbau rund 50 S√§ugetierarten, daf√ľr ist aber auch ein recht gro√ües Areal erforderlich.

¬Ö Irgendwie sieht vieles wie Rheine oder Nordhorn aus ¬Ö

W√ľrde ein solcher Bestand euren Zuspruch finden ¬Ė ist etwas √ľberfl√ľssig oder fehlt etwas
Ganz Wichtiges. Ist so ein Bestand √ľberhaupt attraktiv und √ľberlebensf√§hig genug f√ľr eine Region im Umkreis von 50 km ohne einen Gro√üzoo in der N√§he oder als Alternative zum Gro√üzoo f√ľr den Nachmittagsspaziergang.
(23.06.2008, 12:51)
Oliver Jahn :   Ich war am Samstag in Braunschweig und habe das erste mal eines dieser Meerschweinchen au√üerhalb des Stalles gesehen. Aber ich muss Jennifer Recht geben. Dem Schild nach hatte ich mit einem gr√∂√üeren Tier gerechnet. Das was dort sa√ü, war einfarbig und recht glatt, aber von der Gr√∂√üe her eher so, wie eine normale Meersau. Vielleicht ein wenig dicker, aber nicht sehr viel gr√∂√üer. Schade, dass ich es nicht fotografieren konnte, es verschwand recht schnell in seiner H√ľtte.
(25.02.2008, 19:03)
IP66 :   Das h√∂rt sich sehr interessant an! Immerhin ist es gelungen, in einem relativ hoch umz√§unten "Meerschweinchendorf" in Wuppertal Wildformen unterzubringen, von denen ich hoffe, da√ü sie nicht die Holzbauten zernagen, die zum Teil noch aus der Zwischenkriegszeit stammen.
(25.02.2008, 17:25)
Michael Mettler :   @IP66: Die Europ√§er k√∂nnen sich lediglich auf die Fahnen schreiben, das Hausmeerschweinchen "veredelt" zu haben. Langhaar- und Rosettenmeerschweinchen gab es z.B. bereits in S√ľdamerika, etliche Farbschl√§ge ebenfalls, nur wurde dort keine Rasse-Hochzucht i.e.S. betrieben. Eine Zuchtwahl nach Gr√∂√üe war wohl eher nach praktischen Gr√ľnden ausgerichtet, man brauchte eben verschiedene Formate, die verschieden gro√üe Fleischmengen f√ľr den sofortigen Verzehr lieferten. Farbe und Haarkleid waren dabei nebens√§chlich, auch wenn man wohl heller pigmentierte Tiere bevorzugte (wie das ja bei uns mit Schweinen auch der Fall ist). Mag aber sein, dass es gerade besonders gef√§rbte oder durch Haarstruktur herausstechende Exemplare waren, die man als mumifizierte Grabbeigaben verwendete. Ansonsten war wichtig, dass die domestizierten Meerschweinchen nicht das Sprung- und Grabeverm√∂gen ihrer wilden Vorfahren hatten, damit ihre Unterbringung einfacher war (z.T. einfach frei in den H√§usern und H√ľtten, nur durch ein Brett in der T√ľr am Entkommen gehindert). Die eingeschr√§nkte Beweglichkeit war dann die ideale Grundlage f√ľr die sp√§tere Karriere als Heimtier.

√úbrigens gab es sogar mal Versuche, das Meerschweinchen als Nutztier in Westafrika zu etablieren; Lutz Heck stie√ü bei einer Kamerunreise zu seinem Erstaunen auf welche und bildete eins davon auch in einem seiner B√ľcher ab. Mir ist aber nicht bekannt, ob das Experiment erfolgreich war.
(25.02.2008, 16:26)
Jennifer Weilguni :   @Michael Mettler
Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei den Tiere die ich in besagtem Gehege gesehen habe um stinknormale Hausmeerschweinchen gehandelt hat.
Naja.. soweit ich weiss, schmeckt in S√ľdamerika beides ..? :-)
(25.02.2008, 16:14)
IP66 :   Ich dachte immer, da√ü die vielen Zuchtformen des Hauseerschweinchens den Bem√ľhungen europ√§ischer Liebhaber zu danken waren. Jetzt habe ich gelernt, da√ü es auch in S√ľdamerika verschiedene Formen gegeben hat, die f√ľr bestimmte Zwecke gez√ľchtet wurden.
(25.02.2008, 10:28)
Michael Mettler :   @Jennifer: Eigentlich d√ľrfte der Unterschied nicht so gering sein, wenn ein Normalmeerschweinchen gerade mal um 1 kg herum auf die Waage bringt, ein Cuy aber 2-4 kg. Ob man die beiden Formen in Braunschweig vergesellschaftet hat, wei√ü ich nat√ľrlich nicht, da ich ja das Gehege gar nicht gesehen habe :-)

Merkw√ľrdig nur: Cuys gelten als sehr scheu und stressanf√§llig, was sich ganz einfach dadurch erkl√§rt, dass Ihnen die Jahrhunderte lange Selektion auf "Streicheltier"-Eigenschaften fehlt, die unsere europ√§ischen Hausmeerschweinchen hinter sich haben. Denn Cuys spielen in ihrer Heimat ungef√§hr die Rolle unseres Gefl√ľgels: Ein Nutztier, mit dem sich der Halter kaum besch√§ftigt. Was ich nun merkw√ľrdig finde: Dass man solche als schreckhaft bekannten Tiere ausgerechnet am Kinderspielplatz platziert...
(25.02.2008, 09:15)
Jennifer Weilguni :   Ich habe die besagten Riesenmeerschweinchen zwar schon √∂fter gesehen, aber ehrlich gesagt kommen sie mir nicht gr√∂√üer als unsere als Haustiere gehaltenen "normalen" Meerschweinchen vor. Habe ich bis jetzt vieleicht nut Jungtiere zu sehen bekommen, oder sind die Riesen mit "Normalos" vergesellschaftet ? Oder ist der Unterschied in der Tat derma√üen gering..???
(25.02.2008, 07:49)
Michael Mettler :   Habe mir eben noch mal den Text zur Geschichte des Zoos durchgelesen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurden das neue Eingangsgeb√§ude und das Schimpansenhaus damals ziemlich gleichzeitig in Angriff genommen, also brauchte auch der Eingang ein paar J√§hrchen (hat sich aber gelohnt!). Die erw√§hnte Anlage f√ľr Riesenmeerschweinchen (Cuys) habe ich bei meinem Besuch leider auch √ľbersehen, da ich im unmittelbaren Umfeld von Spielplatz und Restaurantterrasse keine Tiergehege erwartet habe.

"Begehbare Storchenwiese" vermittelt eigentlich einen falschen Eindruck: Fr√ľher gab es auf der einen Seite des Besucherweges Gehege f√ľr Ziegen und Gefl√ľgel, auf der anderen Seite zwei umz√§unte Vogelwiesen. Nunmehr hat man einfach den Weg, der an Ort und Stelle blieb, beiderseits mit Toren abgesperrt und innerhalb dieses Bereiches den Front- und den Trennzaun der Vogelwiesen entfernt, um die Anlage zu √∂ffnen; man geht also nach wie vor an der Wiese entlang und nicht durch sie hindurch wie z.B. in Rheine. Trotzdem eine ebenso simple wie wirkungsvolle Ver√§nderung, bei der die Vogelwiese (St√∂rche und Hausgefl√ľgel) gleichzeitig noch mit Felsbl√∂cken usw. ein wenig optisch aufgefrischt wurde.

Das "Papageienhaus" ist ein per Trennwand separierter und mit eigenem Eingang versehener Teil eines gro√üen Stallgeb√§udes, das ungef√§hr zu drei Vierteln St√§lle f√ľr die Pferde und Esel enth√§lt. Im Papageien-Teil gibt es zwei gro√üe Innenvolieren in Einfachbauweise, von denen eine mit drei Braunen Makis besetzt ist (die √ľber einen Schieber und Klettertaue anscheinend die vor dem Haus stehenden B√§ume nutzen k√∂nnen), die andere mit einem Sammelsurium aus verschiedenen Papageien (Gr√ľnfl√ľgelara und mehrere Amazonenarten, darunter als selten zu sehende Form eine M√ľller-Amazone).
(23.02.2008, 18:53)
Michael Mettler :   Das nebenstehende Foto zeigt den aktuellen Zustand des Schimpansenhauses: unfertig und unbewohnt. Mal sehen, ob der Bauzeitrekord der Hallenser B√§renanlage noch √ľbertroffen wird...

Schimpansen sind ohnehin nicht mehr im Bestand, somit entf√§llt nat√ľrlich ein Druckfaktor. Die fr√ľhere Schimpansenanlage wird nunmehr anscheinend von anderen h√∂heren Primaten genutzt, n√§mlich als Wintergarten des Privathauses... Wer schon mal im Braunschweiger Zoo war, aber die Schimpansen nicht mehr kennt: Neben dem Kattak√§fig kann man einen f√ľr Besucher nicht mehr begehbaren Bereich einsehen, und der Glasbau im Hintergrund war die letzte Schimpansenanlage.

Hinter den Nasenb√§ren sah ich nur ein St√ľck Wiese mit diversen Baumaterialien drauf, sah aber nicht nach aktuellen Arbeiten aus. Leider machte mich Oliver Jahn erst nach meinem Besuch darauf aufmerksam, dass dort eine Affenfreianlage entstehen soll: ich kam n√§mlich nicht auf die Idee, den benachbarten Kinderspielplatz zu durchqueren, neben dem bereits eine Glasabsperrung zum betreffenden Gel√§ndest√ľck stehen soll. Im Prinzip ist wohl auch die Geparden-Doppelanlage nur ein Dauerprovisorium auf dem Erweiterungsgel√§nde, denn es handelt sich im Grunde nur um ein hoch umz√§untes Wiesenst√ľck mit ein paar "Hundeh√ľtten" drauf.
(23.02.2008, 18:34)
Niedersachse :   @M.M. Auf der Internet-Seite des Braunschweiger Zoos findet man auf dem Zooplan ein als im Bau bezeichnet Geb√§ude. Das soll hinter den Nasenb√§ren liegen. Konnte man etwas davon sehen, bzw. √ľberhaupt von der S√ľdamerika-Erweiterung.

Zudem steht unter Geschichte des Zoos, dass 1996 der Bau eines Menschenaffenhauses begonnen wurde. Wurde dieses Haus eigentlich gebaut und ist jetzt mit etwas anderem besetzt und kam es nie zur Vollendung??
(23.02.2008, 16:20)
Niedersachse :   Die Tigerin Nina ist aus Ascherslebener Zucht. Aber Phudy und Tanja sind doch nicht so intensiv gef√§rbt oder hab ich das falsch in Erinnerung?
(13.02.2008, 17:04)
IP66 :   Es gibt gar nicht so viele neue Typen von Kleins√§ugeranlagen - die meisten folgen immer noch den von oben einsehbaren Anlagen, wie sie die Vorg√§nger der jetzigen Erdm√§nnchenunterkunft in K√∂ln gepr√§gt haben, oder es handelt sich um kleinere Felsanlagen wie das aus der Gr√ľndungszeit stammende Stachelschweinpanorama in Friedrichsfelde, das j√ľngst noch etwas billiger in Gelsenkirchen wiederholt wurde. Insofern weist das versehentlich eingestellte Bild neue Wege.
(13.02.2008, 10:46)
Michael Mettler :   Das versehentlich angeh√§ngte Foto von Ronny zeigt die sehr gelungene Murmeltieranlage im Braunschweiger Zoo, rechts im Bild ist der niedrige Zaun zu erkennen!
(12.02.2008, 23:05)
Hannes L√ľke :   Hast du zuf√§llig Fotos vom Skunkgehege?
(12.02.2008, 22:36)
Ronny :   Kann bitte jemand das Foto entfernen? Ich habe ausversehen das falsche angeh√§ngt.
(12.02.2008, 17:06)
Ronny :   Ich fande beide Tierparks eigentlich sehr ansprechend. Habe auch noch einige Erg√§nzungen zum TP Lehre-Essehof. Im Australienhaus lebt au√üerdem noch ein Paar Lachende H√§nse (sagt man das so?). Die Streifenskunke haben zudem die M√∂glichkeit auf die Anlage der Stachelschweine zu gelangen.
(12.02.2008, 17:03)
IP66 :   Der Kamelgraben in Braunweig erinnert mich an den mittlerweile dem neuen Nashornhaus zum Opfer gefallenen in Hellabrunn, der allerdings dadurch, da√ü seine Begrenzungsw√§nde ein wenig √ľber das Bodenniveau herausragten, im Sinne des Zoos der 70er auff√§lliger inszeniert war. Wenn ich bedenke, da√ü gerade in kleineren Zoos oft mehr oder weniger provisorische Z√§une Huftiergehege begrenzen, bedeutet ein solcher "Graben" einen betr√§chtlichen Gestaltungsaufwand.
(12.02.2008, 10:56)
Michael Mettler :   ...und die Grabenkonstruktion der gleichen Anlage.
(11.02.2008, 23:58)
Michael Mettler :   Der Futterbaum der Waschb√§ren im Braunschweiger Zoo...
(11.02.2008, 23:57)
Michael Mettler :   Den Braunschweiger Zoo (das "u" war eben nat√ľrlich ein Versehen...) habe ich seit Mitte der 80er Jahre in einigen Abst√§nden immer mal wieder besucht, und es ist sch√∂n zu sehen, welche Entwicklung er seitdem genommen hat. Einige Gro√ütierarten verschwanden, so gibt es l√§ngst keine L√∂wen mehr (das Gehege wurde den Amurtigern zus√§tzlich zugeschlagen), keine Zebras (sind wahrscheinlich die in Essehof), keine W√∂lfe und keine Schimpansen (obwohl seit -zig Jahren ein halb fertiges Haus f√ľr sie auf dem Erweiterungsgel√§nde steht). Die gr√∂√üten Bewohner des Zoos sind Trampeltiere, ein Kaltblutpferd (mit Ponys und Eseln zusammen untergebracht) und ein Paar Amurtiger, dessen Katze √ľbrigens sehr intensiv und lackschwarz gestreift ist - das nur zum Idealbild der Unterart...

Die Kamele teilen ihre von einem winzigen U-Betonsteingraben umgebene Freianlage mit Wei√üschwanz-Stachelschweinen. Da beide wie viele andere Tiere im Zoo auch mit k√§uflichem Futter gef√ľttert werden d√ľrfen, hat man f√ľr die Nager eine Rampe zu einer Futterplattform errichtet, die √ľber den Graben (der zus√§tzlich mit E-Draht gesichert ist) in dem Besucherweg hereinragt - anscheinend trauen sich Stachelschweine nicht, davon herab zu springen! So kann man den Tieren in Kinderaugenh√∂he und ohne jegliche Absperrung gegen√ľber stehen (war mir leider nicht verg√∂nnt, die Nager waren h√∂chst aktiv untereinander besch√§ftigt). Anbei ein Foto der ebenso simplen wie beeindruckenden Einrichtung.

Ebenso verbl√ľffend ist die Anlage f√ľr Waschb√§ren und Streifenskunks, hier √ľbernimmt ein schr√§ger Baumstamm mit Plattform die "Zubringer"-Funktion, und der Graben ist ebenfalls so l√§cherlich, dass selbst Kinder mit den Tieren direkten Kontakt aufnehmen k√∂nnen. Scheint aber zu funktionieren! Fotos davon schiebe ich gleich nach.

Unter den Kleins√§ugern findet man drei in Deutschland nur selten gehaltene Arten: Wei√ür√ľsselb√§r, Braunen Maki (zwei Gruppen!) und Bolivianischen Nachtaffen (Aotes azarai boliviensis), letztere in Vergesellschaftung mit Wei√üb√ľschel√§ffchen und in "Taghaltung" inklusive Au√üenvoliere. Bemerkenswert ist auch eine gro√üfl√§chige Anlage f√ľr Alpenmurmeltiere, die von einem nur 40 cm hohen, aber nat√ľrlich mit E-Draht bewehrten Zaun umgeben ist und sich seit vielen Jahren bew√§hrt. Weitere Wilds√§uger sind Katta, Liszt- und Gew√∂hnliches Totenkopf√§ffchen, Berberaffe, Mara, Zwergotter (sehr gro√üe Anlage), Gepard (zwei gro√üe Wiesengehege) und Chinesischer Muntjak (1,1 mit den Maras zusammen, ein Jungbock mit den Zwergottern). Unter den V√∂geln diverse Papageien (als "Highlight" eine M√ľller-Amazone), ein wenig Wiesengefl√ľgel, Eulen und eine Wasservogelvoliere mit Ibissen, Austernfischern usw. dazu auch hier eine - sehr sch√∂ne! - Teichanlage f√ľr eine gro√üe Schnappschildkr√∂te (habe ich saisonbedingt nicht gesehen).

Eintritt 5 Euro f√ľr Erwachsene, der fl√§chenm√§√üig winzige Zoo war beim sch√∂nstem Wetter so kn√ľppelvoll, dass ich auf dem nicht gerade kleinen Parkplatz keine L√ľcke fand und ins benachbarte Wohngebiet ausweichen musste. Als Besonderheit sei noch vermerkt, dass es zwar nur ein √ľber 7 Jahre altes Faltblatt als Zooplan gibt, daf√ľr aber einen sehr gut aufgemachten und umfangreichen Kinderzoof√ľhrer mit aktuellerem Plan.
(11.02.2008, 23:55)
Michael Mettler :   Am Samstag habe ich den Zoo Braunschweug und den Tierpark Essehof (bei Braunschweig) besucht; beide geh√∂ren dem selben Betreiber. Zwar sind die Tierbest√§nde sowohl nach Arten wie auch nach Individuen recht klein, doch werden die Tiere teilweise sehr attraktiv und innovativ gehalten und pr√§sentiert.

Der Tierpark Essehof hat eher ein wenig Wildpark-Charakter, bietet aber auch zoo√ľbliche Arten. Neben einer sehr gro√üen Afrikaweide mit B√∂hmzebras, Watussirindern, Burenziegen und Marabus w√§re hier vor allem die neue, teilweise begehbare Australienanlage zu nennen, die sich hinter keiner Anlage eines Gro√üzoos verstecken muss - anbei ein Foto. Zwar enth√§lt sie "nur" Standardbesatz Bennett-K√§nguru/Emu/Trauerschwan, aber die Pr√§sentation macht's: Ein Teil der Fl√§che ist durch eine Natursteinmauer mit Durchschl√ľpfen abgetrennt, und dort k√∂nnen sich Besucher und K√§ngurus begegnen, w√§hrend die Emus drau√üen bleiben m√ľssen (mit denen kann man aber auf eigene Gefahr problemlos √ľber den Zaun der Anlage in "Federkontakt" kommen). Das sehr sch√∂ne Haus ist innen √§hnlich wie au√üen gestaltet und beherbergt im Prinzip eine gro√üe Halle, die zu den Besuchern nur durch ein Kn√ľppelholzgel√§nder abgetrennt ist. Den K√§ngurus steht eine auf gleiche Weise separierte Ruhezone zur Verf√ľgung, in die ihnen die Emus nicht folgen k√∂nnen. Das Tor zum Au√üengehege ist mit einem transparenten Gummivorhang versehen, was es erm√∂glicht, im Haus frei fliegende Kleinv√∂gel zu halten: Ich sah Wellen- und Nymphensittiche sowie Zebrafinken. Zwar ebenfalls keine zoologischen Rarit√§ten, aber doch sehr ansprechend pr√§sentiert.

In einem haupts√§chlich mit Haustierrassen besetzten Teil des Gel√§ndes findet man au√üer H√§ngebauchschweinen auch Th√ľringerwaldziegen, Zackelschafe und als Besonderheit die spanischen Zamorano-Leones-Riesenesel, die schon mal im Tiergarten-Rundbrief vorgestellt wurden. Sehen dem Poitou-Esel sehr √§hnlich, sind aber etwas kurzhaariger.

Auch didaktisch hat der Park etwas zu bieten: Zwei ger√§umige Freianlagen f√ľr Waschb√§ren und Nutrias, die ich schon von einem fr√ľheren Besuch her kannte, wurden durch Hinzunehmen von Rotwangen-Schmuckschildkr√∂ten kurzerhand zu einem mit entsprechender Schautafel versehenen Themengebiet "Neozoen" erkl√§rt!

An Wilds√§ugern gibt es zudem noch Mantelpaviane, Wei√ühandgibbons, Wei√üschwanz-Stachelschweine, Maras, Streifenskunks, Nordluchse und Europ√§ische Damhirsche; die V√∂gel beschr√§nken sich neben den schon genannten auf ein wenig Wiesen- und Teichbesatz, Nandus, Schnee-Eulen und Uhus, ein Ara-Paar und einige Sittiche - und nat√ľrlich die zweik√∂pfige Flamingokolonie... Ein paar Ziegenmischlinge, Meerschweinchen, Kaninchen und ein riesiger Folienteich f√ľr Schnappschildkr√∂ten (!) runden die Sache ab. Essehof ist sicher kein Tierpark, f√ľr den man unbedingt mal weit anreisen m√ľsste, aber da er so nahe der Autobahn A2 liegt (Abfahrt Lehre), dass man im entfernten Hintergrund der Afrikawiese die Lkw vorbei rauschen sieht, kann man ihn als Abstecher am Rande einer Tour gut einbauen - anderthalb Stunden erm√∂glichen einen schon sehr gem√ľtlichen Rundgang. Eintritt √ľbrigens 4,50 Euro f√ľr Erwachsene; w√ľrde man das in beiden F√§llen auf die gezeigten Tierarten umrechnen, w√§re Hannover im Verh√§ltnis spottbillig :-)
(11.02.2008, 23:28)
Michael Mettler :   Wieder mal muss die Antwort lauten: Je nach Systematiker! Die Systematik der Kleingazellen ist derart verworren und umstritten, dass z.B. die Indische Gazelle wahlweise als eigene Art, als Unterart der Echtgazelle oder eben der Dorkasgazelle gef√ľhrt wird usw. usw.

Nach dem, was man landl√§ufig als "echte" Dorkasgazellen bezeichnen w√ľrde, k√§men Unterarten wie dorcas, isabella, osiris oder massaesyla in Frage - oder Unterartbastarde, wie vor dem Austausch in Hannover gehalten.
(23.02.2006, 00:00)
Karsten Vick :   Ueckerm√ľnde hatte auf der Arabienanlage jedenfalls Arabische Oryx und Dorcasgazellen, aber kein Wort √ľber Unterart bzw. Herkunft der letzteren. Welche M√∂glichkeiten oder Unterarten gibt es denn da au√üerdem noch?
(23.02.2006, 00:00)
Dennis :   Tierpark Pfullendorf beim Seepark:
Rhesus, Weißpinsel-und Totenkopfäffchen,
Lamas,Alpakas,Watussis,Sheties,Esel,Stachelschweine,Wasch-und Nasenbären,Hinterwälder Rinder,Damhirsche,Wildschweine,Hängebauchschweine,ein alter Fuchs,Zwergziegen,Kamerunschafe,Mäuse,
Haus-und Wassergefl√ľgel.
Netter kleiner Tierpark.
Vorallem die Huftiere haben große Anlagen.
Ach ja ich hab noch Degus,Meerschweinchen,Kaninchen,Eulen und Turmfalken sowie die Karpfen im Ententeich vergessen.
(22.02.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   @Micael Mettler
Hier einige Infos zum Tierbestand Limbach-Oberfrohna(2003):
Rotscheitelmangabe, Blauer und Brauner Ohrfasan, Schopftaube, Schwarzhalsschwan, Ringelgans, H√ľhnergans und Schneegans, sowie diverse Papageien. Mohrenmakak und China-Leopard wurd
(22.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ist es richtig, dass Ueckerm√ľnde zusammen mit den Arabischen Oryx auch Dorkasgazellen h√§lt, die aus Almeria stammen? Das w√§re dann ja die selbe Unterart (neglecta, Sahara-Dorkasgazelle), die seit letztem Jahr auch in Hannover vertreten ist. Die Ueckerm√ľnde-Website ist leider nicht sehr ergiebig...
(21.02.2006, 00:00)
Zoosammler :   http://www.vogelpark-steinen.de/
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Gibt es eigentlich den Vogelpark Wiesental in Steinen noch? Kenne ihn nur von einem alten Zoof√ľhrer (80er) her.
(21.02.2006, 00:00)
Aguti :   TP Limbach-Oberfrohna h√§lt z.B. ein junges P√§rchen Chinesische Leoparden.
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Da ich durch den "Makaken"-Thread gerade darauf kam: Wer kann was zum Tierpark Limbach-Oberfrohna und seinem Bestand erz√§hlen?
(21.02.2006, 00:00)
Ollo :   Wildgatter Hildesheim
Hierbei handelt es sich zwar um das √ľbliche, semiprofessionell vom Forstamt nebenher gef√ľhrte Wildgehege, aber der Besuch lohnt sich wegen des unglaublich sch√∂nen, historischen Restaurantgeb√§udes. Direkt davor steht eine ebenfalls sehr √§sthetische Damhirschanlage. Ansonsten w√§ren noch Auerh√ľhner erw√§hnenswert. Und dann kann man noch sehen, wie sich die Merkmale von Pfauenziegen in Mischlingszuchten behaupten.
(20.02.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   Auf den britischen Insel ist die Tendenz des Kragenb√§ren ebenfalls fallend! F√ľnf Tiere aus einem italienischen Zirkus leben immernoch im inzwischen geschlossenen Glasgow Zoo in einem waldreichen Gehege!
Einen Kragenb√§ren gab es gleichwohl auch im Tierpark Bretten. Dieser Kleinzoo, um wieder zum urspr√ľnglichen Thema zu kommen, geh√∂rt eigentlich in die Rubrik "Begehbare Anlagen", da die meisten Gehege durchwandelt werden k√∂nnen. Er ist aber eher f√ľr Familien gedacht und d√ľrfte kaum zoologische Rarit√§ten bieten (Vierhornschafe)!
(20.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   √Ąltere Kragenb√§ren in west- und osteurop√§ischen Zoos geh√∂ren mit gro√üer Wahrscheinlichkeit verschiedenen Unterarten an! Die West-Tiere wurden fr√ľher bevorzugt aus S√ľd- und S√ľdostasien (z.B. Thailand) importiert, der ehemalige Ostblock bezog hingegen viele Kragenb√§ren aus den fr√ľheren Sowjetrepubliken. Ist √ľber die Abstammung der Hallenser Tiere etwas bekannt?

@Niels: Ich habe Görlitz vor ein paar Jahren besucht und war sehr angetan vom Park. Ich sehe da im Konzept viele Parallelen zu Nordhorn (kurioserweise ebenfalls ein grenznaher Tierpark), und das meine ich sehr positiv. Landschaftlich finde ich Görlitz wegen seines urigen Parkcharakters sogar noch schöner.
(20.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske :   ich glaube, die letzte kragenb√§rennachzucht in Halle liegt schon etwas weiter zur√ľck, und im Moment wird bewu√üt nicht weiter gez√ľchtet( und wohl auch nicht wieder damit begonnen). Bei Kragenb√§ren √ľbrigens nutzt auch ein Blick Richtung Osten nichts: Im Gegensatz zu vielen Arten, die in Tschechien und auch in Polen noch gez√ľchtet und bei uns schon l√§nger vernachl√§ssigt werden, z√ľchtet auch kein Zoo in Tschechien mehr mit den noch manchmal anzureffenden Kragenb√§ren, aus √§hnlichem Irrglaube- man h√§lt sie f√ľr gew√∂hnlich, h√§ufig und √ľberall ( woaders) f√ľr gut z√ľchtend. Nicht selten geht die √ľberlegung auf Umstellung Richtung Lippenb√§r.
(20.02.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   @Michael Mettler, geh√∂rt hier zwar nicht rein, aber Kragenb√§ren z√ľchteten noch in Halle. Die Jungtiere dort leben noch mit der Mutter auf der gleichen Anlage und sie sind jetzt zwar ausgewachsen, aber noch nicht sehr alt! M√ľsste nachsehen, meine aber, sie
(20.02.2006, 00:00)
Niels :   Ich wei√ü halt nicht ob es hier reingeh√∂rt. Der Tierpark G√∂rlitz ist halt kein Zoo sondern nur ein kleiner Tierpark. Er h√§lt vor allem viele z .T. seltene Haustierrassen und Tiere der einheimischen Fauna. Er hat wundersch√∂ne Anlagen, und ist sehr stark auf Wissensvermittlung nicht nur f√ľr Kinder ausgerichtet. Ich habe kein Zoo in Deutschland erlebt, welcher Bildung mit Entertainment so perfekt verbindet. Es gibt auch ein kleines Aquarium/Terarium mit Fischen, Reptilien, Nager usw. die √∂fter auch als Haustiere gehalten werden, mit vielen Info √ľber deren Haltung. Oft steht da auch Personal rum um den Kindern Fragen zu beantworten und Pflegetipps zu geben f√ľr Degu, W√ľstenrennmaus, Chinchilla, Kornnatter und Leopardgecko . Dort ist auch ne Sammlung mit Wirbellosen untergebracht.
Es gibt im Park auch etliche Exoten, wie Kattas, Katzenb√§ren, chin. Muntjaks, Manule, Pfeifhasen, Fasanensammlung und vieles mehr. Ach ja da so oft nachgefragt (Rinderthread) wurde, Hausyaks h√§lt der Tierpark auch. Der Park hat weit √ľber 100 Arten und ist 5ha gro√ü.

(19.02.2006, 00:00)
Masta :   Auch ein kleiner aber Feiner Park ist der Tierpark Reuschenberg in Leverkusen, der sich zwar bis auf einige Ausnahmen auf heimische bzw. europ√§ische Arten konzentriert (ausser: Stachelschweine (...)
Der Tierpark nimmt an diesen Zuchtprogrammen teil:
Europäischer Fischotter
Schwarzstorch
Europäische Wildkatze
Europäischer Uhu
Zwergohreule
Schleiereule
Auerhuhn
Haselhuhn
Klippentaube
Naja das musste ich halt mal los werden :P
(19.02.2006, 00:00)
Andreas Soltwedel :   Mir fallen spontan zwei Zoos ein, die hierher passen k√∂nnten. Da ist einmal der Zoo am Meer in Bremerhaven, der vor ein paar Jahren mal damit geworben hat, er sei der kleinste Gro√üzoo in Deutschland. Damals Hatte das Gel√§nde ca. 1,5 ha.
Dann gibt es da noch den in privater Tr√§gerschaft betriebene Arche-Noah-Zoo in Braunschweig mit ebenfalls ca 1,5 ha Fl√§che. In Braunschweig gibt es unter anderem zwei sehr sch√∂n naturnah gestaltete Gehege f√ľr Zwergkrallenotter bzw. Waschb√§ren. Au√üerdem beteiligt sich der Zoo Braunschweig am EEP f√ľr Liszt√§ffchen.
Beide Zoos sind bzw. waren mit ihrer jeweiligen Fläche ungefähr so groß, wie der Dschungelpalast in Hannover (ca. 1,2 ha).
(19.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ich w√ľsste spontan keinen einzigen mehr. Und nicht nur das: Die meisten der noch in Deutschland lebenden Kragenb√§ren sind schon ziemlich alt, die j√ľngsten waren - glaube ich - die K√∂lner.... Im Tierpark Th√ľle m√ľsste es auch noch ein paar √úberbleibsel geben, bei meinem letzten Besuch waren es drei - v√∂llig verfettet, wie es Zoo-Kragenb√§ren hierzulande ja fast ohne Ausnahme sind und waren.

Was kleine Parks betrifft: Vor einigen Monaten hatte ich mal einen (nur kurz weiter gef√ľhrten) Thread "Tierparks in Schleswig-Holstein" aufgemacht, der passt auch ins Thema.
(18.02.2006, 00:00)
Ollo :   Ein unter den kleinen Einrichtungen hervorzuhebender Tiergarten ist der Vogelpark Herborn. Der steht sogar unter wissenschaftlicher Leitung. Nat√ľrlich liegen hier wie bei allen Vogelparks die Schwerpunkte bei Papageien, Eulen, Stelzv√∂geln und Entenv√∂geln, aber dennoch ist der Bestand vergleichsweise gut aufgef√§chert. Trotz der Kleinheit des Parks kann man als Besucher mit dem Angebot echt zufrieden sein.

Ich bin ja sowieso der Meinung, da√ü es √ľberhaupt nicht auf die Artenf√ľlle ankommt. Man mu√ü im Vorfeld nur die Erwartungen niedrig halten. Wenn ich zum Beispiel im Harz oder im Schwarzwald ein "Auerhuhngehege" besuche, erwarte ich ja nichts als Auerh√ľhner. Sollten dann in einer Voliere auch noch Haselh√ľhner sitzen, umso besser. W√ľrde man das Ganze allerdings Vogelpark nennen, w√§re die Entt√§uschung gro√ü.

Das beste Beispiel daf√ľr, da√ü man auch mit sehr wenigen Arten einen ordentlichen Tiergarten betreiben kann, ist das Otterzentrum Hankensb√ľttel. Die haben nur ca. f√ľnf nah verwandte und eher schauunattraktive Arten, aber trotzdem l√§uft der mitten in der Pampa gelegene Laden.
(18.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Nur am Rande: Z√ľchtet √ľberhaupt noch wer in Deutschland Kargenb√§ren?
(18.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Mein Besuch liegt ein paar Jahre zur√ľck, aber: Die Anubispaviane und mehrere andere Affen waren damals aus einem Labor √ľbernommen worden, ich erinnere mich an einen Pavianmann, der glatt als Quasimodo-Double durgegangen w√§re. Die Kragenb√§ren sind - wie leider inzwischen in den meisten Zoos - "Altbestand"; eines der alten Tiere stammt aus dem Zoo Berlin, wo man f√ľr den Bau der kombinierten Braunb√§ren-Wolfsanlage Platz brauchte (das restliche, ungew√∂hnliche Duo Kragenb√§r/Katze durfte zwar im Zoo bleiben, lebt aber hinter den Kulissen).

Der Tierpark war zum Zeitpunkt meines Besuches noch ziemlich genau das, als was er wohl auch mal angefangen hatte: Ein St√ľck Kurparkgel√§nde, in dem man einige brauchbare und einige ziemlich primitive Gehege, Volieren und K√§fige errichtet hat.
(18.02.2006, 00:00)
Ollo :   Dieser Thread ist eine gute Idee. Ich hatte auch schon daran gedacht.

Pyrmont hat zwar außergewöhnliche Arten, bewegte sich aber zumindest vor einigen Jahren auf einem eher unseriösen Niveau. Der Tierbestand ist völlig konzeptionslos, und die Anlagen (mit Ausnahme der Huftiergehege) viel zu klein und nicht zeitgemäß. Selbst Erneuerungen geschehen suboptimal.

Am deutlichsten wird das Niveau der Einrichtung, wenn man sich mal den F√ľhrer zur Hand nimmt, den es jedenfalls vor ein paar Jahren zu erwerben gab. Falls ihn jemand parat hat, bitte mal den Satz √ľber die dort gehaltene Meerkatzenart zitieren! Alles in allem wird jede Art mit zwei bis drei belanglosen S√§tzen beschrieben, nur beim Zebra wird total unverh√§ltnism√§√üig weit ausgeholt. Pl√∂tzlich erfolgen detaillierte Ausf√ľhrungen selbst zu den nicht gehaltenen Zebraarten. Das ganze in einem unterirdischen Stil.
(18.02.2006, 00:00)
Dirk K :   Ich sehe gerade, dass es schon den Thread "Kleinzoos in NRW" gibt...
Naja, der hier gilt ja bundesweit;-)
(18.02.2006, 00:00)
Dirk K :   Habe eben mal einen Blick auf die Seite des Tierpark Bad Pyrmont geworfen und war √ľberrascht von Tieren wie Kragenb√§ren, Servalen und Anubis-Pavianen zu lesen. Auch die Flachlandtapire z√ľchten, genauso wie die Jaguare. Au√üerdem ist ein Duo m√§nnlicher Schimpansen vorhanden. Vor deren K√§fig musste der Besucherweg verbreitert werden, da die Tiere die Besucher mit "Sandduschen" √ľberraschten.
Allerdings habe ich hier im Forum gelesen, dass dieser Tierpark ziemlich mies sein soll, vielleicht kann ja mal jemand, der ihn besucht hat, hier mal seine Impressionen kundtun.

Dieser Thread k√∂nnte vielleicht genutzt werden, noch ein paar andere kleine Parks vorzustellen und dar√ľber zu diskutieren.

Hoffentlich existiert ein ähnlicher Thread nicht bereits, ich habe jedenfalls keinen gefunden...
(18.02.2006, 00:00)

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