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Kleinzoos

Adrian Langer :   https://www.rechtsindex.de/recht-urteile/6283-tierpark-fischotter-beisst-kind-schmerzensgeldklage

Das ist ja schön. ....

(14.12.2018, 16:37)
Oliver Muller :   @Emilia Grafe: Super, danke fĂŒr die Infos!!!
(05.11.2018, 21:41)
Emilia Grafe :   Und abschließend ein ungewöhnlich ruhiger und sich kaum bewegender Jungschimpanse
(05.11.2018, 20:28)
Emilia Grafe :   Einige der 17 in diesem Jahr geschlĂŒpften Nandus
(05.11.2018, 20:25)
Emilia Grafe :   Grömitz ist allein in diesem Jahr ĂŒbrigens schon der zweite Zoo den ich besuchte in dem nasua nasua in 2018 gezĂŒchtet wurden und in dem darĂŒber berichtet wurde, dass es "sĂŒĂŸe kleine NasenbĂ€rkinder" gĂ€be.
(05.11.2018, 20:22)
Emilia Grafe :   Die momentan gehaltenden Seehunde: 1,1 Dolly (39) und Pascal (15)
(05.11.2018, 20:18)
Emilia Grafe :   Zu Grömitz:
Die Afrikaanlage wurde ganz in den Hintergrund gestellt, auf der FlĂ€che leben nach wie vor Kamerunschafe. Ich habe eine Tierpflegerin gefragt und das erste Bauvorhaben ist der Bau einer neuen Anlage fĂŒr die Weißkopfmakis, dafĂŒr wurde bereits letztes Jahr die Rotgesichtsmakakenanlage abgerissen, auf dieser FlĂ€che bis zu den Stachelschweinen soll die neue Anlage entstehen. Daraufhin soll zuerst eine neue Seehundanlage gebaut werden (eine Baugenehmigung existiert). Danach wird sich erst wieder mit der Afrikaanlage beschĂ€ftigt.
Anbei Leopard
(05.11.2018, 20:15)
Emilia Grafe :   Die Afrikaanlage mit Elenantilopen samt Nachwuchs und den Böhm-Steppenzebras
(05.11.2018, 20:07)
Emilia Grafe :   Die Berberaffengruppe, vergesellschafftet mit MĂ€hnenspringern
(05.11.2018, 20:04)
Emilia Grafe :   Die ErdmĂ€nnchenfamilie
(05.11.2018, 20:03)
Emilia Grafe :   Roter Vari
(05.11.2018, 20:02)
Emilia Grafe :   Tammarwallaby
(05.11.2018, 20:00)
Emilia Grafe :   Junger Schopfmakak
(05.11.2018, 19:59)
Emilia Grafe :   Zwei der drei Schimpansen
(05.11.2018, 19:58)
Emilia Grafe :   Anfang des Jahres kam von @Oliver Muller formuliert die Frage auf, was in den Kleinzoos des Nordens Neues gibt. Dadurch, dass ich vor zwei Wochen die Zoos bzw. Tierparks von Gettorf, Grömitz und NeumĂŒnster besuchte, kann ich dazu vielleicht etwas ergĂ€nzen.

Zuerst zu Gettorf: Anfang des Jahres wurde die neue Schopfmakakenanlage fertig, ist wirklich schön geworden, diese Gruppe gut zĂŒchtend, dieses Jahr mit 2 Jungtieren. Momentan wird am Spielplatz ein neuer Turm mit integriertem Spielplatz gebaut, voraussichtlich bis Ende Februar. Ansonsten ein schöner Tierpark, ich bin zuversichtlich, dass sich dort in Zukunft noch Einiges tun wird. Verbliebene Altlasten noch Diana-MeerkatzenkĂ€fige, SchimpansenkĂ€fige (ich rechne nicht mit einer WeiterfĂŒhrung der Haltung nach Ableben der aktuellen Tiere) und Schopfmangaben (die ich nicht gesehen habe). Besuchshöhepunkte sind immer wieder die Tropenhalle (allerdings mit normaler Außentemperatur ohne tropische Luft), die Schopfmakakengruppe und die Dianameerkatzen.
Anbei Papuahornvogel
(05.11.2018, 19:56)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Seltener-Seewolf-Nachwuchs-in-Toenning-,seewolf104.html

In Tönning gab es Seewolfnachwuchs.
(28.09.2018, 06:41)
Adrian Langer :   https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-neuzugang-im-tierpark-_arid,1770464.html

PolarfĂŒchse in Beverstedt.
(23.09.2018, 07:14)
Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/kaenguru-nach-flucht-zurueck-im-natur-und-tierpark-brueggen_aid-32770101

Und wieder zurĂŒck!
(06.09.2018, 23:09)
Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/brueggen-kaenguru-aus-dem-natur-und-tierpark-ausgebuext-in-den-brachter-wald_aid-32743609

Aus BrĂŒggen entfloh ein KĂ€nguru.
(06.09.2018, 13:57)
Adrian Langer :   https://m.focus.de/regional/hamburg/hamburg-event-zoo-im-wald-riesen-zoff-ums-wildgehege_id_9466908.html

Das Wildgehege in Altona wird vorerst nicht umgebaut.
(23.08.2018, 22:55)
Adrian Langer :   https://www.bild.de/regional/hamburg/landwirt/soll-fuer-mega-tierpark-enteignet-werden-56332812.bild.html

In Altona soll ein Tierpark entstehen. leider nur ein Bildartikel. Daher weiß ich nicht, wie hoch der Wahrheitsgehalt dahinter ist.
(17.07.2018, 13:42)
Adrian Langer :   http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/wels/Beschwerden-ueber-Schlachtung-von-Nutztieren-im-Tiergarten;art67,2941820

In Wels wurde ein fĂŒr mich klares Statement zur Schlachtung von Tieren in Zoos abgegeben.
(04.07.2018, 09:26)
Adrian Langer :   https://nord24.de/landkreis-cuxhaven/im-tierpark-cux-art-sind-minischwein-lama-und-uhu-zu-hause

Ein Bericht ĂŒber den Tierpark Cuxhaven.
(02.07.2018, 10:29)
Adrian Langer :   https://www.helmstedter-nachrichten.de/helmstedt/schoeningen-suedkreis/article214654867/Palaeon-eroeffnet-einen-Eiszeit-Zoo-in-Schoeningen.html

In Schöningen entstand der erste Eiszeitzoo.
(21.06.2018, 23:12)
Adrian Langer :   https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-besucher-koennen-den-nachwuchs-im-tierpark-stroehen-erleben-_arid,1739576.html

In Ströhen gab es vielfachen Nachwuchs.
(17.06.2018, 10:58)
Adrian Langer :   http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Der-Norden/Das-sind-die-schoensten-Zoos-und-Tierparks-in-Niedersachsen

Eine Übersicht ĂŒber die einzelnen zoologischen Einrichtungen in Niedersachsen.
(31.05.2018, 12:31)
Oliver Muller :   Auch hier danke @Emilia fĂŒr die Fotos und den Bericht! Bei meinem letzten Besuch 2011 wurde am Löwenhaus auch schon gebaut, allerdings war man ein bisschen weniger weit. Es war damals kurz vorher vom Schimpansenhaus umgewidmet worden. Generell freut es mich, dass der Zoo Löwen anschaffen will, auch wenn es schade ist, dass dafĂŒr die Geparden weichen werden.

https://zoo-bs.de/unternehmen/projekte-ziele/
(30.05.2018, 13:08)
Emilia Grafe :   Anbei ein Bild vom baulichen Stand der zukĂŒnftigen Löwenaußenanlage. Am zukĂŒnftigen Löwenhaus hĂ€ngt ein informierendes Schild auf dem steht:
Wir bauen an dieser Stelle ein Löwenhaus fĂŒr Afrikanische Löwen. Die Idee und Umsetzung dieses Projekts erfolgt komplett in Eigenleistung durch das gesamte Zoo ? Mitarbeiter ? Team und die Familie Wilhelm.

Wir finanzieren diesen Bau durch die Einnahmen von Eintrittsgeldern, es werden KEINE Subventionen oder ZuschĂŒsse jeglicher Art bei diesem Bauwerk (und auch generell in unserem Zoo) genutzt. Wir tragen und finanzieren und als Zoo komplett selbst! Dadurch mĂŒssen wir natĂŒrlich kostendeckend arbeiten und können so ein Großprojekt, wie dieses Löwenhaus, immer nur so schnell bauen, wie es die Investitionslage zulĂ€sst.

Bei diesem GebÀude ist kein Architekt beteiligt gewesen. Unsere Handwerker (u.a. ein Maurer, Zimmermann und Metallbauer) bauen alles selber.
ZusĂ€tzlich entsteht eine Cafeteria im Löwenhaus mit VerweilplĂ€tzen und das Löwenhaus wird von unten und von oben fĂŒr die Besucher einsehbar werden. Außen um das Löwenhaus herum soll natĂŒrlich noch eine großzĂŒgige Außenanlage fĂŒr die Löwen entstehen.


(29.05.2018, 20:46)
Emilia Grafe :   Einer der beiden Tigerkater (Vater und Sohn)
(29.05.2018, 20:44)
Emilia Grafe :   Nachwuchs sah ich bei Goldkopf - LöwenĂ€ffchen, sowie Sachsen- und Laufenten.
(29.05.2018, 20:29)
Emilia Grafe :   Einer der beiden Geparden
(29.05.2018, 20:26)
Emilia Grafe :   Vor knapp einem Monat besuchte ich als Zwischenstopp ins Ruhrgebiet den kleinen Zoo in Braunschweig.
Insgesamt wirklich ein recht schöner kleiner Zoo, wobei natĂŒrlich ĂŒberall auffĂ€llt, dass es nur 3 ha sind, auf denen Gehege fĂŒr alle möglichen Tierarten gebaut wurden und gerade noch so der Platz fĂŒr Wege blieb...
Wirklich schön fand ich das Gehege der Chinesischen Zwergstreifenhörnchen, die die zur VerfĂŒgung gestellten LaufrĂ€der sehr aktiv nutzten (Bild anbei).

(29.05.2018, 20:23)
Adrian Langer :   https://www.tips.at/news/wels/wirtschaft-politik/427241-welser-tiergarten-dschungelhaus-der-kobolde

Der Tiergarten Wels wird ausgebaut.
(17.05.2018, 21:38)
Adrian Langer :   https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-visionen-fuer-den-tierpark-_arid,1722467.html

In Bassum möchte man einen Hof fĂŒr alte Haustierrassen errichten.
(22.04.2018, 07:40)
Adrian Langer :   http://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Vernachlaessigte-Tiere-Peta-zeigt-Vogelpark-Chef-an

PETA hat sich mal wieder ein "Opfer" gesucht.
(15.04.2018, 16:29)
Emilia Grafe :   Afrikanische Zwergziegen (auch hier nicht alle LĂ€mmer abgebildet)
(10.04.2018, 22:08)
Emilia Grafe :   Immer wieder faszinierend ist die unglaublich große Gruppe Damwild (auf dem Bild min. 20 Tiere nicht zu sehen)
(10.04.2018, 22:07)
Emilia Grafe :   Stachelschweingehege
(10.04.2018, 22:04)
Emilia Grafe :   Als Zwischenstopp bei der Fahrt von Berlin nach Holland besuchte ich am 25.3. den Tierpark in Essehof (Lehre). Sonderlich viel Neues habe ich nicht zu berichten (letzter Besuch Juni 2017).
Es wird weiterhin am Pavianhaus gearbeitet (eine Seite mit Kunstfels ?verziert?). Am Pavianhaus leben nun auch die Waldrappe.
Auch wurde die Anlage der Stachelschweine neu gestaltet. Ansonsten sah ich auch keine Burenziegen mehr. Auch ausgeschrieben waren sie ebenfalls nicht.
An Jungtieren gab es wie jedes Jahr viele LÀmmer bei den Afrikanischen Zwergziegen und mindestens zwei BennettkÀngurus im Beutel.
Zusammenfassend finde ich es immer wieder faszinierend, welchen Reiz doch auch ein kleiner Tierpark mit wenigen Arten, aber dafĂŒr schönen Gehegen und gepflegter Kulisse haben kann.
Bild: Vorder- und RĂŒckseite des Pavianhauses
(10.04.2018, 22:02)
Adrian Langer :   https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Aquarium-Wilhelmshaven-hofft-auf-Pinguin-Nachwuchs,pinguin266.html

In Wilhelmshaven hofft man auf weiteren Nachwuchs.
(09.04.2018, 08:34)
Adrian Langer :   https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/bassum-ort51127/mit-arbeit-tierpark-einen-traum-erfuellt-9731665.html

In Bassum plant man einen neuen Schaubauernhof.
(27.03.2018, 17:21)
Adrian Langer :   http://www.kn-online.de/Lokales/Rendsburg/UN-zeichnen-Tierpark-Arche-Warder-aus

Die Arche Warder wurde von der UN ausgezeichnet.
(26.03.2018, 19:52)
Adrian Langer :   https://jeversches-wochenblatt.de/Nachrichten/artikel/neuzugang-watschelt-durchs-aquarium-in-wilhelmshaven-2

In Wilhelmshaven gibt es einen neuen Pinguin ........ nein kein schwarz-weißes ErdmĂ€nnchen sondern ein Magellanpinguin.
(22.03.2018, 16:23)
Emilia Grafe :   @Oliver Muller Ich war am 27.10.17 in Grömitz. Auch da kann ich mich nicht an eine fertige Afrikawiese erinnern. Im Vergleich zum Zooplan auf der Homepage leben die Marderhunde nicht mehr neben den Weißkopfmakis, sondern vergesellschaftet mit WaschbĂ€ren und Streifenskunk auf der "WaschbĂ€renanlage". An der ehemaligen Marderhundanlage wurde gebaut und an Rotgesichtsmakaken kann ich persönlich mich gar nicht mehr erinnern. Es könnte auch sein, dass die Weißkopfmakis im Rotgesichtsmakaken- Gehege waren und an der ehemaligen Marderhund- und Weißkopfmaki Anlage gebaut wurde, aber da bin ich mir wirklich nicht sicher.
(09.03.2018, 07:29)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/tierpark-sababurg-ort257769/neuer-empfangsbereich-tierparks-sababurg-eroeffnet-9675246.html

In Sababurg wurde der neue Eingangsbereich fertiggestellt.
(08.03.2018, 10:28)
Oliver Muller :   @Franz Hausstetter: Danke. Ich finde die Wilhelm-Zoos alle sehr schön (kleine Ausnahmen gibt es immer), habe aber den Eindruck, dass dort insbesondere grĂ¶ĂŸere Projekte extrem langsam voran gehen, weil man weitgehend alles selber macht (auch aufgrund fehlender ZuschĂŒsse).
(08.03.2018, 09:16)
Franz Hausstetter :   Im September 2016 war ich in Grömitz. Da war die zukĂŒnftige Afrikawiese ausschließlich mit Kamerunschafen besetzt, darauf das unfertige GerĂŒst des ominösen Bambushausprojekts. Ansonsten war mein Eindruck identisch mit den beiden unten geĂ€ußerten: Recht hĂŒbscher Zoo, negativ nur (allerdings ziemlich) die Rotgesichtsmakakenanlage. Und man hatte bei mehreren neuen Anlagen bereits begonnen, die unprofessionelle Sammelkarten-Beschilderung durch hochwertige, großformatige Tafeln zu ersetzen.
(07.03.2018, 23:22)
Oliver Muller :   Gibt es eigentlich sonst aus den Kleinzoos im Norden (Gettorf, Grömitz, Braunschweig/Essehof, ThĂŒle usw.) mal wieder etwas Neues? Sind die Löwenanlage in BS und die Afrikawiese in Grömitz endlich fertig? Die waren schon 2011 bei meinem Besuch im Bau.
(04.03.2018, 08:30)
Adrian Langer :   http://m.kn-online.de/Lokales/Eckernfoerde/Tierpark-Gettorf-Im-Jubilaeumsjahr-wird-investiert

In Gettorf wird auch in diesem Jahr saniert.
(03.03.2018, 08:07)
Michael Mettler :   Wer schon immer mal mit einem Pavian wippen wollte - hier geht es... Die Wippe ragt tatsĂ€chlich zur HĂ€lfte in die Pavian-Anlage hinein und ist funktionstĂŒchtig. Gleich daneben gibt es noch ein KlettergerĂŒst, das ebenfalls halb innerhalb, halb außerhalb der Anlage steht.

Ich finde die Geschichte ebenso originell wie zwiespÀltig. Ist das nun eine interessante Affenanlage, oder sind die Affen nur lebendes Zubehör zum Spielplatz...?

Was mich ein bisschen wundert, ist die Art der Insel. Das sieht eher nach einer Insel fĂŒr Lemuren, Gibbons oder große Neuweltaffen aus, als dass man sich sowas freiwillig durch Paviane verwĂŒsten lĂ€sst. Da ich zudem annehme, dass es nicht mehr lange bei den alten HolzkĂ€figen nebendran bleiben wird, ist es auch durchaus denkbar, dass nach weiterem Umbau wieder eine zweite Art einziehen wird, fĂŒr die dann letztlich die Insel gedacht sein könnte.
(30.04.2015, 17:16)
Michael Mettler :   Der Begriff "Abenteuerspielplatz-Baustil" war bewusst gewĂ€hlt, denn tatsĂ€chlich IST die - ĂŒbrigens fĂŒr die Affen reich strukturierte - Neuanlage gleichzeitig auch Kinderspielplatz. Oben im Bild der Affen-Laufgang auf die Insel, rechts außen der alte PaviankĂ€fig, mittig der neue. Zwischen den beiden KĂ€figen befindet sich ein Laufgang fĂŒr Kinder, der zu dem spitzen Turm rechts hinauf und von dort oberhalb der Paviane zum linken Turm fĂŒhrt, von dem aus es dann in einer Risenrutsche direkt vor den Pavianen nach unten geht. An der RĂŒckseite der Anlage ist das KĂ€figgitter um einen VW KĂ€fer herum befestigt - ohne alte Autos geht es ja heute nicht mehr in Zoos... Die Fahrerseite des Autos zeigte somit in die Affenanlage, die Beifahrerseite ragt zur Besucherseite heraus. Allerdings war die TĂŒr verschlossen. An der linken Seite gibt es zudem noch SpielgerĂ€te - und damit komme ich zu einem weiteren Foto.
(30.04.2015, 17:08)
Michael Mettler :   Tierpark Essehof, letzter Besuch war mit 2008 schon eine Weile her. Zu den neuen Beobachtungen zĂ€hlen ungewöhnliche Gemeinschaftshaltungen: Trampeltiere jetzt auf der Afrikawiese (mit Steppenzebras, Watussirindern, einer Straußenhenne und einem Marabu), Große Maras mit Hausmeerschweinchen und eine mĂ€nnliche Schnee-Eule mit zwei weiblichen China-Muntjaks in der ehemaligen Uhu-Voliere (der zugehörige Hirsch saß auf der Wasservogelwiese). Ebenfalls im Wasserbereich des Tierparks: Zehn Flamingos in drei Arten, wobei die beiden Chilenen noch Altbestand sein dĂŒrften (sah ich beim letzten Besuch noch neben der Afrikawiese, dort jetzt stattdessen gestutzte Heilige Ibisse) und die drei Rosaflamingos noch jungerwachsen aussahen, den Rest der Truppe bilden fĂŒnf Zwergflamingos. Also ein sinnloses Sammelsurium.

Die auffĂ€lligste Änderung gibt es am alten Affenhaus. Hier ist eine neue teils verglaste, teils vergitterte Außenanlage im Abenteuerspielplatz-Baustil neben dem alten MantelpaviankĂ€fig entstanden und mit diesem verbunden worden. Der ebenfalls alte AußenkĂ€fig der Weißhandgibbons war leer und unbeschildert, ebenso ein an der anderen Seite des Hauses befindlicher Wintergarten, den ich von vorherigen Besuchen gar nicht auf dem Schirm hatte (und meiner Erinnerung nach war ich vorher auch noch nie im Affenhaus drin). Von der neuen Außenanlage fĂŒhrt ein hoch angebrachter Gitterlaufgang auf eine neu entstandene Inselanlage (siehe Foto), auf der sich bei meinem Besuch allerdings kein Affe befand.
(30.04.2015, 15:20)
Peter Lohse :   Ich habe mich am Samstag mal wieder aufgemacht den Zoo Arche Noah in Grömitz zu besuchen.
Hinter dem Eingang immer noch die 3 Volieren mit Wellis, Nymphensittichen eine mit Zebrafinken und eine mit einer Amazone und einigen Australische Sittichen.
Auch die begebare Anlage mir Ziegen und Schafen war noch vorhanden.
Dann die Freianlage fĂŒr NasenbĂ€ren, in der Breite sehr gut aber in der Höhe hĂ€tte man ruhig noch was machen können.
Wenn man sich mal vorstellt dass auf dieser Anlage mal 3 Elefanten gehalten wurden, ehrlich dafĂŒr reicht meine Phantasie nicht aus.
Das Seehundbecken mit 5 Tieren (1-mal Nachwuchs vom letzten Jahr dabei) ist immer noch sehr klein. Ein Pfleger sagte mir allerdings das man nur noch auf die Baugenehmigung warte um die Anlege dann auf das FĂŒnffache zu vergrĂ¶ĂŸern.
Dann werde wohl die Gehege der Ziegen der WaschbĂ€ren und auch der Esel weichen mĂŒsse.
Sehr schön und auch Groß sind die Gehege fĂŒr Emu und KĂ€nguru, sowie die sehr große Anlage fĂŒr Trampeltiere. Dort könnte man meiner Meinung nach auch die Esel mit unterbringen. Das an und fĂŒr sich schon recht große Gehege der 2 Löwen wird noch mal um die gleiche GrĂ¶ĂŸe erweitert, der Zaun ist schon fast fertig.
Das Luchsgehege (ein Tier gesehen) könnte etwas mehr Klettergelegenheiten vertragen, ist von der GrĂ¶ĂŸe aber OK.
Dann kamen die Schwarzen Leoparden der Kater war in der Außenanlage, die Katze drinnen da sei demnĂ€chst Junge bekommt.
Dann kam die riesige Anlage mit Lamas und Nandus, deren Ausdehnung ich so noch in keinem Zoo gesehen habe. Die Maras waren in einem extra Gehege untergebracht. Dann kam ich zum eigentlichen Highlight der neuen Schimpansenanlage. Was da geschaffen wurde ist fĂŒr so einen kleinen Zoo aller Ehren wert. Außen eine große Insel mit leicht bergigen Terrain und viel natĂŒrlicher Bepflanzung, großen KlettergerĂŒst und ausreichend Versteckmöglichkeiten.
Das Innengehege mit in der Höhe so wie in der Breite mit sehr vielen Klettermöglichkeiten. Auch hat es eine fĂŒr die sechs Schimpansen ausreichende GrĂ¶ĂŸe, die Tiere könne sich dort auch jeder Zeit aus den Weg gehen, angrenzend war Innen noch ein Durchlass zu einem Schlafraum wo sich anfangs alle Tiere aufhielten. Nach einiger Zeit kamen dann 3 heraus, und kletterten munter im Haus herum.
Ansonsten gab es noch die Anlage fĂŒr Stachelschweine, eine der Schönsten die ich bisher gesehen habe.
Dann noch die LisztĂ€ffchen und WeißbĂŒschelĂ€ffchen, deren Gehege waren sowohl in Ausstattung wie GrĂ¶ĂŸe sehr gut. Die Weißkopfmakis habe ich nicht gesehehen,auch schien mir das Gehege ein wenig klein zu sein. Bei den Rotgesichtsmakaken sollte man dringen etwas Ă€ndern, das Gehege war doch sehr Trist und nur mit 2 Tieren besetzt.
Alles in Allem ein kleiner aber sehr feiner Zoo mit gepflegten Anlagen und sauberen Wegen. Sollte sich jemand mal an der Ostsee aufhalten ist ein Besuch auf jedem Fall zu empfehlen.

(15.09.2014, 09:39)
Ulli :   Hinsichtlich des LĂ€ngengrades bei Samoa und Alaska kann ich Kritik gut nachvollziehen.
(16.01.2014, 09:00)
Ulli :   Was mir an der WĂŒste gefallen hat, war gerade die große freie FlĂ€che - das kommt der WĂŒste weitaus nĂ€her.

Was mir an dem Regenwald besonders gefallen hat war das Lasbyrinth - das kommt dem regenwald weitaqus nÀher.

Aber wie Michael schon sagte, es geht um die Abbildung der Darstellung der menschlichen Kulturen.

Ich bleibe dabei - das Klimahaus ist toll und jeder Euro Eintritt lohnt sich.

Aber Geschmack ist halt verschieden.
(16.01.2014, 08:32)
Michael Mettler :   Einiges im Klimahaus erinnerte mich eher an einen Indoor-Abenteuerspielplatz. FĂŒr ein Kind, das ĂŒber eine HĂ€ngebrĂŒcke turnt (egal, ob im Klimahaus oder in einem Erlebniszoo), wird der Lerneffekt wohl eher darin bestehen, eine ungewohnte Fortbewegungsweise kennen zu lernen, als dadurch in die spezifischen Lebensweisen oder Problematiken fremder Völker einzutauchen. Man könnte auch an einem Kinderkarussell eine Lehrtafel ĂŒber Fliehkraft anschrauben, wenn man es von einer Jahrmarktsattraktion zu einem Objekt wissenschaftlicher PĂ€dagogik machen will, aber es ist und bleibt ein Karussell und damit fĂŒr die Nutzer eher ein Spaß- als ein Lehrobjekt.

In Zoos hat es sich gezeigt, dass dem heutigen Normalbesucher nicht mehr allein mit dem belehrenden Zeigefinger beizukommen ist, sondern eine Portion Spaß im Vordergrund stehen sollte. Insofern folgt das Klimahaus dem gleichen Prinzip, und dann sollte m.E. auch der gleiche Maßstab angelegt werden. Wenn wir in Zoos tiergeografische Verfehlungen kritisieren, weil diese dem Besucher etwas Falsches vermitteln, dann ist eine Trampeltierfigur in einem Sahelzonenmodell auch nicht lehrreicher als der berĂŒhmt-berĂŒchtigte Amurtiger im Dschungelpalast oder der Löffelhund in der Urwaldhalle.
(15.01.2014, 19:47)
Tom Schröder :   Dem Aufruf "Geht hin - es lohnt sich" kann ich mich so gar nicht anschließen, ich war und bin sehr enttĂ€uscht vom Klimahaus! Wenn man sich auf die Fahne schreibt, Klimazonen abbilden zu wollen, dann finde ich dieses Ziel hier klar verfehlt. Lustig ist, dass Du/Sie, Ulli, ausgerechnet die beiden Zonen hervorhebst/-heben, die ich mit am schlechtesten fand. Im Regenwald mußte ich fast brechen, weil die Mischung aus menschlichem Schweiss (ich war im Sommer da) und dem massiv verwendeten Plastik (Phtalat ick hör dir trapsen...) so gar nicht ging, da lob ich mir die Null-Acht-Fuffzehn-TropenhĂ€user der Zoos... Und dass man WĂŒsten extrem besser darstellen kann, beweist zum Beispiel Burgers Zoo in Arnhem mit seiner Desert-Halle... Gerade, wenn man in Zoos sieht, wie gut es gelingen kann, Natur abzubilden, gerĂ€t das Klimahaus zur EnttĂ€uschung. Wenn der Ansatz gelautet hĂ€tte, ein riesengroßes interaktives Mitmachmuseum zum Thema Klimazonen zu errichten, wĂ€re meine EnttĂ€uschung sicherlich wesentlich geringer ausgefallen, aber DARGESTELLT (und das ist genau das, was die Promotionabteilung stark vermittelt hat)sind die Zonen meiner Meinung nach in sehr geringem Maße...
Und nebenbei: Liegen Satitoa (Samoa) und Gambell (Alaska) wirklich auf dem LĂ€ngengrad 8 Ost? Ist das nicht vielmehr 171 West?
(15.01.2014, 15:40)
Michael Mettler :   @Gudrun: Das dĂŒrfte erklĂ€ren, warum ich diverse in der Zootierliste fĂŒr das Klimahaus gelistete Arten nicht gesehen habe - die Dinosaurierausstellung ist wie gesagt beendet, der dortige Lebendtierbestand könnte das Haus also ebenfalls verlassen haben.
(15.01.2014, 14:03)
Gudrun Bardowicks :   Mir hat das Klimahaus bei meinem ersten Besuch 2013 auch sehr gut gefallen. Ich hĂ€tte mir allerdings auch ausfĂŒhrlichere Beschilderungen des Tierbestands gewĂŒnscht.
Die Dinosaurier-Ausstellung war ĂŒbrigens gut, da auch viele lebende Reptilien gezeigt wurden, die die Ausstellung sinnvoll ergĂ€nzten. Es wurde ĂŒbrigens auch die Entwicklung der Reptilien von primitiven Formen bis zu den heutigen Formen anschaulich dargestellt. Der lebende Reptilienbestand wies allerdings nur wenige RarietĂ€ten auf.
(15.01.2014, 00:09)
Michael Mettler :   P.S. FĂŒr diejenigen Leser, die das Konzept des Klimahauses noch nicht kennen, sollte ich den ersten Absatz meines letzten Beitrages mit einer Info ergĂ€nzen: Im Haus begibt man sich auf eine "Reise" um die Erde entlang des LĂ€ngengrades 8° Ost und "begegnet" dabei diversen LebensrĂ€umen und den dort ansĂ€ssigen menschlichen Kulturen.
(14.01.2014, 17:08)
Michael Mettler :   @Ulli: Na ja, zur Detailversessenheit siehe unten...

Doch, eine konkrete Beschilderung halte ich fĂŒr wichtig, denn nur so kann man BiodiversitĂ€t darstellen. Wenn vor allem Kinder den Ehrgeiz entwickeln, die Arten einer Schautafel im jeweiligen Becken "aufzuspĂŒren", lernen sie ganz nebenher, auf Art- oder sogar (wenn dargestellt) Geschlechtsunterschiede zu achten. Wenn nichts am Becken steht, ist es eben einfach nur ein Becken mit Fischen. Bei der Darstellung der menschlichen Kulturen entlang der Reise werden schließlich auch die Namen der Völker erwĂ€hnt, obwohl man sich ĂŒberall auf "Mensch" beschrĂ€nken könnte (und selbst das wĂ€re ja schon detaillierter als die meisten Tierbeschilderungen).

Wenn man mangels Schild nicht mal erkennen kann, ob man vor einer Museumsvitrine oder vor einem Terrarium mit Lebendbesatz steht, dann ist das in meinen Augen verfehlte Didaktik.

Den Erlebniszoos wird ja gern vorgeworfen, dass die Tiere nur noch schmĂŒckendes Beiwerk zu den Illusionswelten seien. Egal, wie sehr man fĂŒr oder gegen diese Sichtweise ist: FĂŒr das Klimahaus trifft das in sehr viel stĂ€rkerem Maße zu, die meisten darin gehaltenen Tiere sind fĂŒr das Konzept im Grunde sogar ĂŒberflĂŒssig.

Welche Regenwalddarstellung "echter" ist, bringt dem Durchschnittsbesucher keinen persönlichen Nutzen. Wenn er nicht mit dem Original vergleichen kann, gefÀllt ihm vermutlich besser, was seinen Erwartungen (sprich dem Regenwald-Image) entspricht. Wenn er tatsÀchlich aus eigenem Erleben des Originals vergleichen kann, wird ihn ein Plastikpflanzenlabyrinth genauso wenig beeindrucken wie eine Standard-Zoo-Tropenhalle...
(14.01.2014, 16:29)
Ulli :   Mir hat das Klimahaus extrem gut gefallen - es ist jeden Euro Eintrittsgeld wert.

Es mag im Auge des Betrachters liegen, ob man jede Art zwingenderweise per Schild erwĂ€hnen muss - das Anliegen des Klimahauses ist ein grundsĂ€tzlich anderes - nĂ€mlich einmal die Biotope nahezubringen - auch wenn es halt aus durchaus naheliegenden GrĂŒnden nicht immer mit echten Tieren oder Pflanzen geht. Und noch eines ist wichtig: man hat sich ja gerade nicht an der vermeintliche Fernsehperspektive aus zweiter Hand orientiert sondern detailversessen an den tatsĂ€chlich vorhandenen Gegebenheiten an dem jeweiligen Ort und der jeweiligen Stelle.

Noch kein Tierhaus hat mir den Themenbereich WĂŒste und Regenwald so nahe gebracht wie das Klimahaus in Bremerhaven.

Ein Regenwald ist extrem dĂŒster und man sieht wenig, hört aber eine ganze Menge - und da ist die Herangehensweise des Klimahauses naheliegender und plausibler als manche Regenwaldhaus-PrĂ€sentationen mit bunten Tieren und Pflanzen.

Das Klimahaus ist absolut empfehlenswert - gerade auch in Verbindung mit dem Zoo am Meer.

Ach ja - Der Einleitungsfilm wurde inzwischen von der Werbeindustrie zu anderen Zwecken "geklaut".

Geht hin - es lohnt sich!!!
(14.01.2014, 15:14)
Sacha :   14.50 Euro Eintritt fĂŒr so wenig Tier und dann auch noch eine ZwangsgebĂŒhr fĂŒr die Garderobe.... die Gegend ist nicht umsonst seit Jahrhunderten berĂŒchtigt fĂŒr SeerĂ€uber und schlitzohrige Kaufleute:(
(13.01.2014, 10:26)
Michael Mettler :   Ist zwar unter "Kleinzoos" nicht ganz richtig untergebracht, aber ich will nicht extra eine neue Kategorie eröffnen: Gestern war ich erstmals im Bremerhavener Klimahaus 8° Ost, in dem ja auch einiges an Aquarien- und Terrarienbewohnern gehalten wird.

Um es gleich vorweg zu nehmen: FĂŒr ein solches Haus liegt mein Fokus eindeutig zu sehr auf dem zoologischen Interesse, deshalb kann ich vielen der dort gebotenen Exponate und Mitmachelemente nicht viel abgewinnen. In einem Labyrinth zwischen Plastikpflanzen auf Schaumgummiboden und bei UrwaldgerĂ€uschen vom Band herumzulaufen ist zwar per se auch nichts anderes als in irgendeiner Zoo-Erlebniswelt kĂŒnstliche Höhlen, Schiffe oder HĂŒtten zu durchwandern (ggfs. ebenfalls mit "Sound"), aber da bekommt man wenigstens nebendran einiges mehr an echten Tiere zu Gesicht ;-)

Die Beschilderung der im Klimahaus gezeigten Arten ist schlichtweg katastrophal. Falls ĂŒberhaupt Schilder vorhanden sind (an vielen Becken fehlen sie), stehen sie z.T. etliche Meter entfernt (Informationen ĂŒber die im Themenbereich Sardinien zu sehenden Reptilienarten finden sich z.B. auf einer anderen Etage oberhalb der Terrarien!) und sind dann teilweise sehr global gehalten. So gibt es z.B. im Themenbereich Kamerun eine Informationstafel ĂŒber Warane neben dem entsprechenden Großterrarium, aus der nicht hervorgeht, welche Art der Besucher sieht (Nilwaran, und zwar NICHT den Regenwald-Nilwaran). Die den Wasserteil des Terrariums bewohnenden Fische sind sĂ€mtlich nicht ausgeschildert. So entpuppte sich ein großer, sehr attraktiver Kugelfisch, der ĂŒbrigens aus Ruhehaltung heraus mehrfach und mit "Anlauf" meine Kamera attackierte, erst beim Nachbestimmen zu Hause als echte zoologische RaritĂ€t (Cross-River-Kugelfisch, Tetraodon pustulatus).

Auch eine großflĂ€chige Wasserlandschaft, die umrundet und auf einer HĂ€ngebrĂŒcke ĂŒberquert werden kann, enthielt interessante "Afrikaner" wie Lungenfische, große Welse unterschiedlicher FĂ€rbungen (ich tippe auf die Gattung Auchenoglanis) und Buntbarsche, aber hingewiesen wird man nur auf die ebenfalls hier lebenden Elektrischen Welse - weil man wegen dieser nicht ins Wasser fassen soll. Vermutlich soll dieser Hinweis verhindern, dass Kinder die TĂŒmpellandschaft als Indoor-Planschparadies nutzen, denn ansonsten wĂ€re die Unterbringung von elektrischen Fischen (es gibt sie wirklich, einen der Zitterwelse habe ich gesehen) in einem touchpoolartigen Becken doch ziemlich hirnrissig.

Informationsmangel zu den Arten herrscht auch bei den großen Lagunen- und Riffaquarien im Themenbereich Samoa. Auch hier half mir in einigen FĂ€llen erst das Nachbestimmen der Fotos. Eine Schlangenart im Samoa-Bereich war ebenfalls nicht ausgeschildert, nach den sichtbaren Körpersegmenten und der Platzierung zu urteilen könnte es Candoia paulsoni, Paulsons Pazifikboa sein - nicht gerade hĂ€ufig in öffentlichen Haltungen zu sehen. Bei einer anderen, raumhohen Vitrine im Themenbereich Sahelzone waren wir uns nicht mal sicher, ob sie "nur" eine Schauvitrine oder doch ein Terrarium darstellt; fĂŒr Letzteres sprachen ein BelĂŒftungsstreifen und zwei abgestreifte SchlangenhĂ€ute, die um ein als Exponat dienendes Blechfass gewunden waren, aber weder war lebender Besatz zu sehen noch eine Beschilderung.

Irgendwo zwischen Ă€rgerlich und erheiternd sind diverse kleine Fauxpas abseits des Lebendtierbereiches, die mir ins Auge stachen, ohne dass ich gezielt gesucht hĂ€tte. So findet man in einem kleinen Raum, in dem Tierstimmen zu hören sind (und zum Nachahmen derer animiert wird), die nebenstehende Tafel mit falschen Silhouetten. Dem Modell eines Ziehbrunnens der Sahelzone wurde ein Schleich-Kamel hinzugefĂŒgt - allerdings ein Trampeltier. Ein Treppenhaus des Sahel-Bereiches ist trotz WĂŒstenthemas mit kĂŒnstlichen Farnen dekoriert, und als (ebenfalls kĂŒnstliche) Pflanze, die sich in der benachbarten Halle durch die steinhart gebackene, lebensfeindliche WĂŒstenoberflĂ€che kĂ€mpft, hat man ausgerechnet einen Efeu genommen. Auch in einem didaktisch anspruchsvollen Konzept ist also durchaus Platz fĂŒr Fehltritte, wie wir sie fĂŒr Zoos so oft genĂŒsslich diskutieren...

FĂŒr die Dinosaurier-Ausstellung kamen wir mit unserem spontan angesetzten Besuch leider zu spĂ€t, die wurde vor einer Woche abgebaut.

Fotografieren ist bei den Aquarien und Terrarien nur ohne Blitz erlaubt, wobei die LichtverhĂ€ltnisse an manchen Stellen eine sehr ruhige Hand (und natĂŒrlich nicht zu schnelle Fische) erfordern.

Der Eintritt liegt bei € 14,50 fĂŒr Erwachsene, ein zusĂ€tzlicher Euro wird bei Abgabe von Jacke und/oder Tasche an der Garderobe fĂ€llig. Es darf nur kleines HandgepĂ€ck mit hineingenommen werden; was nicht in eine bereitgestellte Musterbox passt (Fassungsvermögen geschĂ€tzt zwei bis drei Liter), muss an der Garderobe abgegeben werden, also auch grĂ¶ĂŸere Fototaschen oder RucksĂ€cke.
(12.01.2014, 22:08)
Jennifer Weilguni :   @Hannes
Den Rest können wir gerne per Email abklÀren...
(30.10.2013, 20:18)
Hannes LĂŒke :   @Jennifer,
ja es soll fĂŒr die Rodentia sein. Noch ist natĂŒrlich nicht sicher was wie und ob veröffentlicht wird aber ĂŒber Bilder wĂŒrde ich mich sehr freuen
(29.10.2013, 10:01)
Jennifer Weilguni :   @Hannes:
Darf man fragen, um welches Magazin es sich dabei handelt? Die Rodentia vielleicht?
WĂƒÂŒrde mich gerne mit Fotos beteiligen, aber es wÀre natĂƒÂŒrlich nett zu wissen, wo die Bilder dann veröffentlicht werden.
(28.10.2013, 21:24)
Hannes LĂŒke :   FĂŒr einen Artikel in einem KleinsĂ€ugerfachmagazin suche ich noch Bildmaterial von ungewöhnlich oder gering umzĂ€unten KleinsĂ€ugeranlagen. Über Bildmaterial welches veröffentlicht werden darf wĂŒrde ich mich sehr freuen.
Weiter unten finden sich Bilder der Braunschweiger Stachelschwein und WaschbĂ€ranlage bzw die Futterplattformen. Über solche Bilder wĂŒrde ich mich sehr freuen

Danke im Voraus
(28.10.2013, 16:45)
Jennifer Weilguni :   Schön zu lesen, daß die Riesenesel noch im Bestand sind. Überhaupt kann man nur jedem, der in Braunschweig zu Gast ist sehr empfehlen sich die Einrichtungen in Stöckheim und Essehof anzuschauen! Beide sind an einem Tag problemlos miteinander kombinierbar und man hat trotzdem Zeit zu genießen und jeweils sogar zwei bis drei Runden zu drehen.
Mein persönliches Highlight in Essehof ist und bleibt aber der "GlÀserne Teich", der eine Unterwassereinsicht der etwas anderen Art gewÀhrt.
(23.07.2013, 09:38)
Oliver Jahn :   Nach vielen Jahren war ich mal wieder in Essehof. Der Park hat sich wirklich toll entwickelt, der Stil der neuen GebĂ€ude Ă€hnelt sehr den Bauten in Stöckheim, doch haben hier die Betreiber eben auch die Arten untergebracht, fĂŒr die Stöckheim einfach zu klein ist. Und fĂŒr mich gab es sogar noch eine Erstsichtung, meine ersten Zamorano leonĂ©s. Tolle Tiere!
(22.07.2013, 22:29)
Jennifer Weilguni :   @Jan Beensen
Aktuell gibt es am Eingang nur Kaninchen und Meerschweinchen zu kaufen (und die auch noch ziemlich teuer). An Affen gibt es nur noch GrĂŒne Meerkatzen.

Wenn du seit 1000 Jahren nicht mehr da warst, dann ist der Park noch genau, wie du ihn in Erinnerung hast. Denn seitdem hat sich da nichts verÀndert. :-(
(14.05.2013, 21:22)
Jan Beensen :   Verkauft der Endelmanns Tierpark auch noch immer Vögel am/im Eingangshaus?
Und gibt es noch immer Affen dort zu sehen?
Ich war vor gefĂŒhlten 1000 Jahren mal da.
(14.05.2013, 18:50)
Oliver Jahn :   Zum Ende meiner Tour besuchte ich dann noch Endelmanns Tierpark in Marienhafe.
Diese Einrichtung fĂ€llt dann doch eher in die Kategorie „Nicht zu empfehlen“.
Der Eintritt liegt mit 6 Euro gar nicht so sehr niedrig, das Niveau des Parks allerdings wĂŒrde vermuten lassen, man bekĂ€me Geld, wenn man bereit ist, ihn zu besuchen.
Der Park ist nass und muffig, schmutzig und teilweise verwahrlost.
Eine einzelne Nilgauantilope stand im Stall, da das Außengehege vor Kot kaum noch betretbar war. Die Stachelschweine lebten in einer Betongrube mit Plastikdach, wie ich es bisher noch nicht gesehen habe. WeitlĂ€ufige feuchte Wiesen durchziehen den Park, die teilweise völlig verschmutzten Gehege wirken darin wie Fremdkörper.
Dadurch kann man dem Tierbestand auch nichts abgewinnen, der selbst fĂŒr einen kleinen Park recht unspektakulĂ€r ist. Einzig ein wunderschöner Truthahn bot sich fĂŒr ein Foto an, bezeichnend an diesem Tier war aber, dass es FreigĂ€nger war.
Ein Besuch dieses Parks lohnt sich aus meiner Sicht also nicht mal, wenn man wirklich in der NĂ€he ist.

(14.05.2013, 12:16)
Oliver Jahn :   Haustierpark Werdum

Ein kleiner und liebevoll gestalteter Park, mit einigen seltenen Haustierrassen erwartet den Besucher in sehr gepflegter Umgebung. Ich mag solche Parks und es ist immer wieder faszinierend, dass es Haustierrassen gibt, die oft einen höheren Seltenheitswert in „zoologischen“ Einrichtungen besitzen, als manches Wildtier.

Auch hier gab es einen starken Pfauenziegenbock, Poitou-Esel, Walliser Schwarzhalsziegen, Ostfriesische Milchschafe, mehrere seltene HĂŒhner-, Tauben- und Entenrassen, Mangalitzaschweine, Skudden und Emdener GĂ€nse.

Wer einmal in der NĂ€he ist, der sollte sich ein StĂŒndchen Zeit nehmen, und diesen kleinen Park genießen. Im Haus der Gastes, der Restauration vor dem Park, gibt es extrem leckere Krabbenbrötchen.


(14.05.2013, 12:05)
Oliver Jahn :   Tierpark Ostrittrum

Ein eher unbekannter Park, der keinen sehr großen, aber dafĂŒr einen recht interessanten Tierbestand hat, und der ĂŒber außerordentlich schöne und natĂŒrliche Gehege verfĂŒgt.
Eine Großvoliere mit Fasanen, Bronzeputen, etlichen HĂŒhnerrassen und Tauben ist ein besonderer Anziehungspunkt. Die beiden FasanenhĂ€hne waren Ringfasane, die genaue Festlegung muss noch etwas warten. In großzĂŒgigen Gehegen werden Sibirische Steinböcke gezeigt, Sikas, Mufflons, Wildscheine und Mesopotamische Damhirsche. Die Zwergotter haben einen großen Teich zur VerfĂŒgung, ein grĂ¶ĂŸeres Gehege fĂŒr diese Tierart habe ich bisher noch nicht gesehen.
Und auch im Haustierbereich gab es einige besonders interessante Arten, Zwergzebus und Girgentana-Ziegen, vor allem stach eine faszinierende Herde an Pfauen-Ziegen hervor. Diese Rasse wird generell sehr selten gehalten, so schöne Exemplare mit so starker und kontrastreicher Zeichnung habe ich allerdings noch nicht gesehen.
Sicher lohnt der Park keine eigene Anreise, aber wer einmal in der NĂ€he ist, der sollte ihn unbedingt besuchen.

(14.05.2013, 11:35)
Oliver MĂŒller :   @ Sascha Möller:

Danke fĂŒr die Infos! Bei meinem Besuch vor ein oder zwei Jahren gab es nur 2 Schimpansen. Was den "Schandfleck" angeht, hoffe ich mal, dass der auch noch beseitigt wird, denn ansonsten finde ich den Zoo wirklich sehr schön und liebevoll gestaltet, ebenso wie die Zoos in Braunschweig und Essehof, die ja wohl von der selben Familie betrieben werden...
(16.10.2012, 10:29)
Sascha Möller :   Zu ÄnderungsplĂ€nen kann ich leider nichts sagen.
Es waren 4 oder 5 Schimpansen da, aber die Anlage bietet sicherlich noch mehr Volumen.
Der Schandfleck besteht noch, es ist das schon unten erwÀhnte Makaken Gehege. Es sieht wirklich furchtbar aus!
Geplant ist eine Afrika Anlage hinter der Schimpansen bzw. der begehbaren SĂŒdamerika Anlage. Zum Besatz jedoch keine Infos.
(16.10.2012, 07:49)
Oliver MĂŒller :   @ Oliver Jahn:

Dann ist das Löwenhaus noch nicht fertig? Das sollte doch mal 2012 eröffnet werden...
(16.10.2012, 00:21)
Oliver Jahn :   Die letzten Neuerungen in Braunschweig Stöckheim sind die Anlagen fĂŒr die WeißrĂŒsselbĂ€ren und die begehbare Anlage mit den Störchen und einigen HĂŒhnern. Allerdings sind beide Anlagen nicht mehr so ganz neu.
(15.10.2012, 21:00)
Oliver MĂŒller :   @Sascha Möller:

Fragen wĂ€re vor allem die, ob es in Zukunft weiter Schwarze Panther geben wird (Leopardengehege), ob es immer noch zwei Schimpansen in der riesigen Anlage sind oder ob neue dazu gekommen sind und ob der Schandfleck des Zoos, die Ecke ganz links (als ich da war ein KĂ€fig mit einem einsamen Affen und irgendwas kleines wie PrĂ€riehunde oder Murmeltiere - ich weiß nicht mehr genau), noch besteht bzw. ob es da ÄnderungsplĂ€ne gibt.
(15.10.2012, 20:08)
Jan Beensen :   Ich wĂŒrde mich sehr fĂŒr den Tierpark Ströhen interessierern; da war ich mal vor zig Jahren und werde demnĂ€chst da mal wieder hinfahren.
Auf was sollte ich achten?
(15.10.2012, 18:30)
Sascha Möller :   @ Oliver MĂŒller: Ich war Anfang September im Arche Noah Zoo Grömitz; da es aber der erste Besuch seit meiner Kindheit war, kann ich jetzt nicht genau sagen, was es dort in letzter Zeit neues gibt.
Spezielle Fragen?
Am Leoparden Gehege stand ein Schild, dass es momentan "unbewohnt" ist, lt. Zootierliste aber noch im Bestand.
Die Schimpansenanlage ist sehr schön geworden, gut strukturiert und die Schimpansen scheinen sich wohl zu fĂŒhlen.
Negativ ist mir vor allem die Makakenhaltung aufgefallen, sehr trostloses und fĂŒr die Tiere langweiliges Gehege / KĂ€fig.
(15.10.2012, 17:57)
Oliver MĂŒller :   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Gettorf, Grömitz, Wingst, ThĂŒle, Jaderberg, Ströhen, Braunschweig oder Essehof und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
(15.10.2012, 14:03)
Liz Thieme :   Nordhorn hat Pekaris aus Wuppertal bekommen und wird noch MĂŒnsteraner dazu erhalten. KĂŒnftig sollen sie dann mit Waldbisons vergesellschaftet werden.
(29.08.2012, 18:33)
Wild- und Abenteuerpark MĂŒden :   Osterhase heißt „Freya“ willkommen
Neuer Elch rechtzeitig zu Ostern eingetroffen

„Snorres“ Junggesellenleben hat ein Ende: „Freya“ ist da. Somit hat der fĂŒnfjĂ€hrige Elchbulle wieder weibliche Gesellschaft. „Freya“, ein europĂ€ischer Elch, ist vor zwei Wochen aus dem Wildpark Alte Fasanerie im hessischen Hanau eingetroffen und noch etwas schĂŒchtern. WĂ€hrend sie ihre neue Heimat im Wildpark MĂŒden an der Örtze mit Bachlauf, WaldstĂŒck und offener FlĂ€che akribisch untersucht, bleibt „Snorre“ gewohnt gelassen und beobachtet die Vorbereitungen fĂŒr die Osteraktionen am 8. und 9. April.
Gesponsert wurde die Elchkuh vom Lohnunternehmen Piening in Adelheidsdorf/Celle; Firmeninhaber Michael Piening ist ein bekennender Elch-Fan: „Das sind sehr beeindruckende und majestĂ€tische Tiere.“ „Freya“ wurde bewusst vor Ostern nach MĂŒden an die Örtze geholt, damit sie sich in Ruhe eingewöhnen kann, wie Parkleiter Thorsten Gerbig betont.
„Das Gehege ist so konzipiert, dass sich die Elche zurĂŒckziehen können. Wer sie beobachten will, sollte etwas Geduld und Zeit mitbringen.“ Hobbyfotografen kann vom Ausblicksturm aus manch atemberaubende Aufnahme gelingen, wenn die Tiere das WiesenstĂŒck betreten oder in den Bachlauf steigen.
Etwas mehr Trubel versprechen die geplanten Aktionen zum Osterwochenende. Der Osterhase kommt am Ostersonntag, 8. und Ostermontag, 9. April, persönlich mit seinem Gehilfen vorbei.
Kinder, die fleißig auf dem gesamten WildparkgelĂ€nde Ostereier suchen, erhalten sĂŒĂŸe Belohnungen von Meister Lampe. Bereits traditionell ist das große Osternest an der RiesenhĂŒpfburg – auch hier lohnt sich das Suchen. Zwischen 11 und 16 Uhr wird Kinderschminken angeboten.
Wer aufmerksam durch den Park geht und die Fragen der Oster-Rallye richtig beantwortet, kann Freikarten gewinnen. Junge Besucher, die sich an der Kasse einen Fragebogen abholen, erhalten von „Snorres“ Paten - dem Autohaus Erdmannsky in Groß Hehlen - eine sĂŒĂŸe Überraschung.
FĂŒr Groß und Klein gilt: Wer sich im Bogenschießen versuchen will, darf im Bogenpark unter fachlicher Anleitung zum Pfeil greifen. Hier gibt es zudem Infos zu Kursen.
Auch an Ostern wird das ĂŒbliche Tagesprogramm angeboten: Um 10.30 Uhr die FĂŒtterungstour mit dem Tierpfleger zu Wildschwein, Rot- und Damwild und Elch mit vielen Infos zu den Tieren; um 14 Uhr geht es zur WaschbĂ€rfĂŒtterung um 14.30 Uhr zu den Marderhunden und um 15 Uhr werden wieder die Elche gefĂŒttert.
FĂŒr das leibliche Wohl wird gesorgt, außerdem stehen im Park PicknickplĂ€tze zur VerfĂŒgung. Der Wild- und Abenteuerpark MĂŒden ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Mehr Infos unter www.wildparkmueden.de.
(28.03.2012, 08:23)
Liz Thieme :   WP Schwarze Berge:
Letztes Jahr hat der Wildpark fĂŒr 250.000 Euro einen Camping-Platz neben dem Wildpark bauen lassen, der sich scheinbar gut rentiert. Seit Eröffnung stiegen monatlich die Nutzer und 61 Prozent nutzt auch den Wildpark. Man geht von weiter steigenden Zahlen aus bei der Nutzung des Campingplatzes und somit auch bei den Besuchern.

Insgesamt hatte der Park 320.000 GĂ€ste, was einem Anstieg von 30.000 GĂ€sten bedeutet. 80 Prozent von ihnen kommt aus Hamburg.

FĂŒr das Jahr 2012 plant der Wildpark eine Investition von 600.000 Euro. Hiermit sollen Volieren (350mÂČ) gebaut werden fĂŒr die Vögel der Flugschau. Diese können dann immer von den Besuchern gesehen werden und nicht nur zur Flugschau und bleiben im Park, anstatt vom Falkner tĂ€glich transportiert werden zu mĂŒssen.
Dazu kommt eine Fachwerkfassade fĂŒr den Eingang und eine Renovierung des Imbis und des Restaurants, sowie eine Erweiterung des Shops.
Das Restaurant ist inzwischen in eigener Hand.
Zusatzangebote zum Besucherlocken werden dieses Jahr die "Nach des Wolfs" am 3. MĂ€rz und der "Tag der jungen Wilden" (Jungtierschau) am 10. Juni.
(26.02.2012, 11:07)
Oliver Jahn :   Heute war ich mal wieder in HankensbĂŒttel. Das neue "Nerz-Moor" habe ich erstmalig gesehen und ich finde, dass diese Anlage wirklich gelungen ist. Neben etlichen Einrichtungen (gestochene Torfballen, eine alte Lore, alte GerĂ€te u.Ă€.) besteht auch die Möglichkeit, durch einen Tunnel in einen Bereich zu gelangen, in dem man dann in einem HĂ€uschen mitten auf der Anlage der Tiere steht und durch eine Scheibe oder durch Gitter hindurch sie auf Augenhöhe beobachten kann. Da die Tiere auch sehr aktiv waren, boten sich wirklich tolle Möglichkeiten. Einzig der Tunnel zu diesem unterirdischen Ausguck ist fĂŒr Menschen meiner GrĂ¶ĂŸe ein wenig schwierig zu benutzen. Meine Tochter hatte da deutlich weniger Probleme.
(02.10.2011, 21:15)
Oliver MĂŒller :   Vielen Dank Michael!
(10.06.2011, 16:13)
Michael Mettler :   @Oliver MĂŒller: Mit jeweils anderthalb bis zwei Stunden kĂ€me man unter den genannten UmstĂ€nden wohl gut zurecht in allen vier Parks.
(09.06.2011, 14:06)
Oliver MĂŒller :   Kann mir jemand, der die entsprechenden Einrichtungen schon besucht hat bitte eine EinschĂ€tzung geben, wie lange ein Besuch dauert in
- Grömitz?
- Gettorf?
- Wingst?
- Arche Warder?
Gemeint ist ein entspannter Besuch mit Rundgang zur Orientierung ohne spezielle Tierbeobachtung usw.
(09.06.2011, 12:48)
Niedersachse :   Im Wildpark Schwarze Berge wird zurzeit an einer neuen Dachs- und Fuchs-Anlage gebaut.
(31.01.2011, 20:25)
Michael Mettler :   Der Tierpark Nordhorn ist gestern von einem schweren Unwetter verwĂŒstet worden und bis auf weiteres wegen der notwendigen RĂ€um- und Reparaturarbeiten geschlossen. UmstĂŒrzende BĂ€ume kippten nicht nur in Gehege und auf Besucherwege, sondern erschlugen auch eine Fahrradfahrerin unmittelbar neben dem Park.
(13.07.2010, 09:24)
Niedersachse :   War schon mal jemand im Schwentinepark Raisdorf und kann sagen was dort gehalten wird?
(05.07.2010, 10:57)
Michael Mettler :   Mit zunehmender Verbreitung von Frettchen als Heimtieren wĂŒrde ich mich auch nicht wundern, wenn sich entlaufene oder ausgesetzte Tiere mit Iltissen verpaaren und auch so mancher ĂŒberfahrene Iltis an der Autobahn (ich habe auf diese Weise bestimmt schon mehr tote als lebende Iltisse gesehen...) in Wahrheit ein Frettchen ist bzw. war.
(15.06.2010, 14:03)
Jennifer Weilguni :   Den meisten Menschen wird es auch schwer fallen Iltisse und Frettchen bei entsprechender FĂ€rbung voneinander zu unterscheiden - mich eingeschlossen. Und das obwohl ich schon selbst iltisfarbene Frettchen als Haustiere hatte.
(15.06.2010, 13:42)
Michael Mettler :   Ich habe auch nur ganz selten irgendwo Iltisse zu Gesicht bekommen, und wer weiß, ob das nicht auch nur Frettchen als Iltis-Ersatz waren...
(15.06.2010, 13:01)
Jennifer Weilguni :   Ich weiss ja nicht ob es weiterhilft.. aber hier habe ich ein Foto von einem der HankensbĂŒtteler Iltisse. So dunkle Frettchen sind zwar eher selten, aber es gibt sie durchaus.
(15.06.2010, 09:58)
Michael Mettler :   @Oliver: Zum Klammerbiss kann ich nichts sagen, aber StinkdrĂŒsen haben die Frettchen auch. Aber wenn der Pfleger die vorhandenen Tiere definitiv in beide Formen trennt, sollten hoffentlich auch beide tatsĂ€chlich vorhanden sein.
(14.06.2010, 22:55)
Oliver Jahn :   Ich hatte mein Minilabor fĂŒr die Genanalyse nicht dabei. ;-)
Aber der Pfleger erzĂ€hlte, dass es sich um zwei Iltisse handelt und dass diese Tiere auch noch nicht so lange dort sind. Er erklĂ€rte mehrmals auf Nachfrage dass es keine Frettchen sind, sondern dass diese, die ja im Nebengehege sitzen, die Haustierform dieses Wildtiers sind. Haben Frettchen den gleichen Klammerbiss wie Iltisse und auch solche StinkdrĂŒsen?
(14.06.2010, 21:36)
Michael Mettler :   @Oliver: Ist der Iltis sicher? Ich war nur einmal vor Jahren in HankensbĂŒttel und bin die Runde der SchaufĂŒtterungen mitgelaufen, und da wurde erzĂ€hlt, dass die als Iltis beschilderten Tiere im Schaugehege in Wirklichkeit iltisfarbige Frettchen waren, weil man diese auch in Gruppe halten und prĂ€sentieren kann, wĂ€hrend der Wildiltis unvertrĂ€glicher sei und sich wohl auch fĂŒr die dortige SchaufĂŒtterung als weniger geeignet erwiesen hatte.
(14.06.2010, 20:49)
Oliver Jahn :   Der alte Spruch "Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah." hat sich heute mal wieder bestĂ€tigt, ich war das erste mal in HankensbĂŒttel und habe mir das Otterzentrum angesehen. Und ich muss wirklich sagen, bei sehr schönem Wetter war dieser Park ein echter Genuss. Die Anlagen haben mich sehr angesprochen und ich hatte eine Stunde geplant, geworden sind es drei. Ich hatte das GlĂŒck, wirklich alle gehaltenen Arten zu sehen, was bei den vielen Nachtaktiven unter ihnen gar nicht mal selbstverstĂ€ndlich ist. Die Dachse mit einem Jungtier waren im Bau und auf der Außenanlage zu sehen und ich war total begeistert, da sie so auch sehr gut zu fotografieren waren. Fast noch besser aber haben mir die Iltisse gefallen. Ganz davon abgesehen, dass ich generell noch nicht sehr oft einen Iltis gesehen habe, so haben die, die frĂŒher mal in den TiergĂ€rten gehalten wurden, so gut wie immer nur geschlafen. Hier lohnt es sich wirklich, auf die FĂŒtterung zu warten. Das Personal des Parks ist sehr freundlich und so war mein heutiger Eindruck ausnahmslos gut. Ein wirklicher Geheimtipp.
(14.06.2010, 20:28)
Michael Mettler :   Zum Thema "Zuchtgruppe" kommt mir gerade in den Sinn, dass es doch eigentlich erstaunlich ist, dass es fĂŒr Wolfsnachwuchs immer noch Abgabemöglichkeiten zu geben scheint. Und offenbar ist die Nachfrage so groß, dass sich das Wisentgehege Springe fĂŒr sein Projekt mit den handaufgezogenen Wölfen bis nach Ungarn umsehen musste.
(31.05.2010, 22:23)
cajun :   Laut Schild am Gehege sollten die beiden Stendaler Wölfe als Gesellschafter fĂŒr das ĂŒberlebende Weibchen dienen. Dieses starb aber vor Kurzem. Nun hĂ€lt man mit 2,0 Tieren quasi eine Junggesellengruppe.
(31.05.2010, 22:09)
Gudrun Bardowicks :   Ich glaube, es lebte zum Schluß noch ein Altwolf (Weibchen oder MĂ€nnchen, ich bin mir nicht sicher). Die beiden jungen Wölfe aus Stendal sollten die zukĂŒnftigen Zuchtpartner fĂŒr das alte Tier sein, weil man eine neue Zuchtgruppe aufbauen wollte.
(31.05.2010, 16:31)
Holger Wientjes :   @Gudrun B.: Eine Junggesellengruppe ?
(31.05.2010, 15:17)
Gudrun Bardowicks :   Die Wölfe aus Hannover in Nordhorn sind in den letzten Monaten an AltersschwĂ€che gestorben. Man bemĂŒht sich jetzt darum, mit den jungen Wölfen aus Stendal und vermutlich auch neuen Tieren aus einem anderen Zoo eine neue Gruppe aufzubauen.
(30.05.2010, 23:53)
Mel :   @Michael, Gudsrun, Holger & Alex: Wow vielen lieben Dank fĂŒr die "Off-Topic" RĂŒckmeldungen, das klingt alles sehr interessant, und es sind doch mehr solcher PrĂ€sentationen als ich es vermutet hatte. vor allem da ich es bis jetzt immer als "zu riskant fĂŒr den Besucher" vermittelt bekommen habe. Damit haben sich einige Zoo auf meiner Besuchswunschliste ganz schön weit nach oben katapultiert.
(30.05.2010, 19:47)
Michael Mettler :   Dann mĂŒssen das inzwischen neue Tiere sein, die frĂŒheren hannoverschen stammten m.W. aus Eekholt.
(30.05.2010, 15:28)
Holger Wientjes :   @M.Mettler: Laut Homepage des Zoos Nordhorn stammen die Wölfe dort aus Stendal. Lebten die denn vorher in Hannover und sind das jetzt völlig andere Tiere ?
(30.05.2010, 14:37)
Alexander Fuchs :   Ist auch Off-Topic, mir fĂ€llt auch noch die kölner Eulenburg ein. Sie ist auch begehbar fĂŒr die Besucher. Hat eher den Charme eines Hinterhofes, aber sehr schön.
(28.05.2010, 13:36)
Holger Wientjes :   Schnee-Eulen habe ich mehrere gesehen. Drei oder vier bestimmt (vielleicht letzter Nachwuchs ?). OsnabrĂŒck hat auch eine begehbare Eulenvoliere. Eine weitere begehbare Voliere mit Schee-Eulen kenne ich aber bis jetzt nicht.
(28.05.2010, 13:23)
Gudrun Bardowicks :   GĂŒstrow hat ebenfalls begehbare Volieren fĂŒr Eulen und frĂŒher auch fĂŒr Schreiadler. Die Schnee-Eulen Voliere und die Waldkauz-Voliere in Springe sind weiterhin begehbar.
Auch in Dortmund, Rhenen in den Niederlanden und im Zoo Schmiding in Österreich gibt es begehbare Volieren fĂŒr Eulen (Dortmund, Rhenen) bzw. Greifvögel (Zoo Schmiding). Auch der Vogelpark Walsrode hat in der Eulenburg eine begehbare Voliere fĂŒr heimische Greifvögel und Eulen (Turmfalke, Schwarzmilan, Waldkauz, Waldohreule, Schleiereule). Diese Parks wĂŒrde ich aber nicht unbedingt als Kleinzoos bezeichnen.
(28.05.2010, 01:33)
Carsten Horn :   Budapest hat auch eine begehbare Anlage mit GĂ€nsegeiern und in Debrecen gibt es eine mit Hornraben...
(28.05.2010, 01:15)
Michael Mettler :   @Mel: Das gleiche Grundprinzip findet sich an der von Holger Wientjes fĂŒr Nordhorn genannten Großvoliere fĂŒr Geier und Steinböcke. In Innsbruck und im Zoo Schmiding gibt es eine Variante des Prinzips, nur dass man statt in einer HolzhĂŒtte in einem Kunstfelstunnel steht und durch große "Höhlenöffnungen" gitterfrei in die Volieren von Großgreifen blickt.

Noch einfacher ist natĂŒrlich eine Greifvogelvoliere, durch die der Besucher mitten zwischen den Vögeln hindurchgehen kann - gibt es auch (und schon sehr lange), und zwar in Arnheim. Allerdings habe ich es bisher nur ein einziges Mal (Ende der 80er) erlebt, dass man wirklich hinein konnte, bei all meinen anderen Besuchen war sie gesperrt. Da der Besucherweg vertieft verlĂ€uft (Ă€hnlich wie in der Mitte der alten Freiflughalle im Berliner Vogelhaus), stand man den großen Geiern und damals ebenfalls dort untergebrachten Hornraben teilweise Auge in Auge gegenĂŒber.
(28.05.2010, 00:34)
Mel :   Zum Thema Greifvögel und begehbare Anlagen, wenn auch so halb Off Topic, fĂ€llt mir ein Beispiel ein (wenn auch die Anlage nicht wirklich begehbar im eigentlichen Sinne war) die ich vor kurzen gesehen habe. Eine einfache, sicher auch kostengĂŒnstige, Variante welche aber dennoch nicht minder interessant ist und ein tiefen Eindruck bei mir hinter lassen hat, alleine schon durch den Effekt dem Tier ohne Absperrung gegenĂŒber zu stehen.
Von meinem Magdeburg Besuch (seid ĂŒber 10 Jahren endlich mal wieder) sind mir nĂ€mlich Volieren aus dem Greifvogelweg in Erinnerung geblieben, bei denen man als Besucher den Tieren ohne Absperrung gegen ĂŒbersteht. Ich meine, es handelte sich hierbei um die Voliere fĂŒr den eurasischen Bartkauz oder den europ. Uhu (kann leider im Moment nicht auf meine Bilder zurĂŒckgreifen). Diese Voliere selber ist einfachster Bauart (Kantholzrahmung mit Maschendrahtbespannung), auf der am Besucherweg liegenden Seite ist ein Holzhaus (wirkt wie ein alter Durschnittsbungalow aus DDR Zeiten) angesetzt. Dieses betritt man durch eine nach beiden Seiten gĂ€ngige SchwingtĂŒr. Dann steht man in einer Art Vorraum (Fensterlos) der zur Voliere hin mit dicken, durchsichtigen aber dennoch etwas milchigen, Plastikstreifen (ca 40-50 breit) von der Decke her bis zum Boden hĂ€ngend, ĂŒber die gesamte Hausbreite abgeteilt ist. Nach dem passieren dieses „Raumteilers“ steht man im eigentlichen Beobachtungsraum, vor einem befindet sich lediglich eine niedrige (ca 70cm hohe) Wand, der Rest dieser Hausfront ist bis zur Decke komplett offen und man schaut direkt in die Voliere.
Eine ebensolche Beobachtungsmöglichkeit biete dort eine weitere Voliere gleicher Bauart fĂŒr Rotschnabelkittas.
FĂŒr mich sehr interessante Anlagen, da man hier mit einfachen Mittel ein interessantes Beobachtungserlebnis geschaffen hat. Eine kostengĂŒnstige Möglichkeit die sich sicherlich in Abwandlungen auch auf viele andere Volieren (eben auch fĂŒr Greifvögel) an wenden lassen wĂŒrde.

Da ich wie gesagt leider gerade nicht an mein Fotomaterial komme hier mal schnell eine „Handskizze“ dazu (die Proportionen stimme allerdings lediglich im Grundriss so halbwegs.

Ich finde die Idee, Greifvögel Stellenweise "Barrierefrei" zu prĂ€sentieren Ă€ußerst interessant.
(27.05.2010, 23:53)
Michael Mettler :   @Anti-ErdmĂ€nnchen: Auf jeden Fall in Marlow (wenn auch mit erheblich mehr Platz) und in Springe (bin wegen der AktualitĂ€t hier nicht sicher).
(27.05.2010, 19:54)
Anti-ErdmĂ€nnchen :   Ist von den Schneeulen ein Paar vorhanden? Ich frag nur, weil die als BodenbrĂŒter ja ohne Hilfestellung zu BrĂŒten anfangen können und ich sie schon als reichlich aggressiv erlebt habe. Wo gibt es denn sonst noch Schneeulen in begehbaren Anlagen?
(27.05.2010, 19:48)
Holger Wientjes :   @M. Mettler: Kann gut sein, denn scheu waren die Tiere wirklich nicht. Standen zeitweise direkt am Zaun und schauten dem Treiben zu.
(27.05.2010, 18:28)
Michael Mettler :   @Holger: Falls es noch immer die selben Tiere sein sollten, stammen die beiden Wölfe (EuropĂ€er, RĂŒde kastriert) aus dem Zoo Hannover und waren hier nicht sonderlich besucherscheu. Die Vorgeschichte ist ĂŒbrigens eine nette Anekdote: In Nordhorn lebte vorher ein sehr heulfreudiges Timberwolfpaar, was Ärger mit den Zoonachbarn gab, wĂ€hrend die EuropĂ€er in Hannover eher stille Tiere waren und sowohl das alte wie jetzt auch das neue Wolfsgehege nicht an Wohnbebauung grenzt(e). Also tauschten die beiden Zoos einfach.
(27.05.2010, 17:52)
Holger Wientjes :   So, obwohl er gar nicht so weit entfernt von mir liegt, habe ich diese Woche zum ertsen Mal den TP Nordhorn besucht und mich etwas geĂ€rgert, dass ich das nicht schon frĂŒher in Angriff genommen habe !!!

Man betritt den Park durch ein recht neues und hĂŒbsches EingangsgebĂ€ude und trifft unmitelbar danach auf ein sehr grosszĂŒgiges und optisch sehr gefĂ€lliges begehbares PrĂ€riehundgehege.
Im Anschluss daran wird fleissig fĂŒr das Wappentier des kleinen Zoos gebaut. Dort erhalten die Waldbisons nĂ€mlich eine neue Anlage, die wohl grösser wird als ihre jetztige und die Wildrinder in den von amerikanischen Arten bewohnten Parkteil aufnehmen wird.
Auf einem im Park aufgestellten Lageplan waren fĂŒr diesen Bereich weiterhin auch noch NasenbĂ€ren und Pekaris abgebildet.
GegenĂŒber findet man ein ebenfalls begehbares Gehege fĂŒr Maras, Lamas, Alpakas und Nandus, wobei letztere fĂŒr die Zeit der Bauarbeiten aufgrund ihrer Schreckhaftigkeit momentan auf der Afrikaanlage untergebracht sind, was die seltene Möglichkeit bietet, sie im direkten Vergleich zu den Straussen beobachten zu können.
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Es geht weiter durch den wohl idyllischsten Abschnitt des Parks. Hier spaziert man auf einer Art Naturerlebnispfad ĂŒber einen mit vielen interaktiven, auch kindgerecht gestalteten, Lernelementen versehenen Holzsteg entlang eines Altarms der Vechte.
Der Weg fĂŒhrt dann zum Vechte-Hof, einem wunderschön und mit viel Liebe zum Detail gestalteten Schaubauernhof. Hier findet man nicht nur seltene Haustierrassen wie Bentheimer Schaf, Buntes Bentheimer Schwein, Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsrind oder Cröllwitzer Puten sondern auch viele museale Elemente, die einem das Leben auf dem Bauernhof zu Urgrossmutterszeiten erlebbar machen.
Abgerundet wird die Kulisse durch ein Restaurant, einen begehbaren KrÀutergarten und einem Storchennest auf dem Dach.
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Setzt man den Rundweg fort, gelangt man zur KĂ€nguruhanlage. Diese ist zwar nur mit BennettkĂ€nguruhs besetzt, dafĂŒr aber schön gestaltet und wiederum begehbar.

In unmittelbarer NĂ€he haben Totenkopfaffen in einem gut strukturierten, naturnah eingerichteten KĂ€fig, der durch Glasfronten einsehbar ist, ihr Domizil. Als Untermieter leben dort die nur in zwei deutschen Zoos gezeigten Mittelamerikanischen Agutis.

Weiter fĂŒhrt der Weg entlang einer Storchenwiese, auf der nun auch Ungarische Zackelschafe beheimatet sind, die ihr Gehege fĂŒr die neue Bisonanlage rĂ€umen mussten.
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Nun erreicht man die nicht umsonst mit dem BdZ-Biber ausgezeichnetet Anlage der GĂ€nsegeier und Sibirischen Steinböcke. FĂŒr mich schon einer der HauptgrĂŒnde diesen Tierpark zu besuchen. Auf einer gerĂ€umigen Felsenanlage lebt eine kleine Zuchtgruppe der seltenen GebirgswiederkĂ€uer zusammen mit einem Trupp GĂ€nsegeier, welcher ebenfalls fĂŒr Nachwuchs sorgt. Die Anlage ist betretbar und von zwei Aussichtsplattformen kann man die Tiere wunderbar beobachten und ohne Gitter fotografieren. Ein absolutes Highlight !
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VerlÀsst man die Anlage kommt man an einem Lehrbienenstand vorbei und im weiteren Verlauf an SchaunistkÀsten, die zumindest von einer Blaumeisenfamilie momentan nicht nur zur Schau genutzt werden...
Der Weg fĂŒhrt entlang der RĂŒckseite der Afrikaanlage durch einen hĂŒbsch angelegten und bepflanzten Parkteil an kleinen betretbaren HĂ€usern fĂŒr Nager und einem SchaubrĂŒter vorbei, bis man zu zwei Volieren fĂŒr grosse Vertreter der heimischen Vogelwelt gelangt. Hier leben Kolkraben und Uhus.
Im weiteren Verlauf kommt man in einen Abschnitt des Parks, der den befiederten Vetretern der Tierwelt als Heimat dient.
ZunĂ€chst gelangt man an einen kleinen, langgezogenen Teich fĂŒr GĂ€nsevögel. Dort trifft man u.a. auf GraugĂ€nse, BrandgĂ€nse, Löffel-, Moor- und Kolbenenten sowie ZwergsĂ€ger.
Der Teich fĂŒhrt bis zu einer begehbaren,naturnahen Voliere fĂŒr Watvögel. Hier kann man SĂ€belschnĂ€bler, Kiebitz, Rotschenkel, Grossen Brachvogel, StelzenlĂ€ufer und Zwergtaucher aus nĂ€chster NĂ€he beobachten.
Weiter geht es zu einer, man muss schon fast sagen selbstverstĂ€ndlich betretbaren, Voliere fĂŒr Wellensittiche, Nymphensittiche, Prachtrosellas, Zebrafinken und Schopftauben. Mit am Eingang erhĂ€ltlichem Futter kann man die Tiere hier fĂŒttern.
Den Abschluss der Volierenreihe bildet ein StĂŒck weiter eine liebevoll gestaltete Tundraanlage fĂŒr Schnee-Eulen und BartkĂ€uze. Und natĂŒrlich ist auch diese betretbar, so dass selbst diese fĂŒr den hĂ€ufigen ZoogĂ€nger eher unspektakulĂ€ren Tiere an Reiz gewinnen.
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Setzt man den Rundweg fort, gelangt man zu zwei KĂ€figen fĂŒr Persische Leoparden, von denen einer grösser ist. Auch diese sind recht gut strukturiert und begrĂŒnt, also optisch auch nicht die schlechtesten. Nach meinem Ermessen bieten sie den Katzen mehr Platz als in manchem Grosszoo, wie beispielsweise MS, wo die UA ebenfalls gehalten wird.

Nachbarn der Grosskatzen sind Vertreter der heimischen Fauna. Im gegenĂŒberliegenden KĂ€fig leben Wildkatzen.

Das nĂ€chste Gehege, das man erreicht, ist das der vierköpfigen Schimpansengruppe und das einzige im Park, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob man darin langfristig, sprich auch nach dem Ableben der dort momentan gehaltenen Tiere, noch Menschenaffen pflegen kann. Nicht, dass die Anlage jetzt ausgesprochen schlecht wĂ€re. Ich finde die begrĂŒnte und mit einigen recht hohen KletterbĂ€umen ausgestattete Freianlage ansich nicht schlecht strukturiert. Aber grössenmĂ€ssig sollte man Schimpansen, nicht zuletzt um eine Zuchtgruppe unterbringen zu können, mehr bieten.
Auch die Innenanlagen dĂŒrften grösser und höher sein. Ich weiss jetzt aber auch nicht, wie alt das Haus ist. Heute baut man grosszĂŒgiger. Insgesamt halte ich die Schimpansenunterbringung aber fĂŒr ausreichend bis befriedigend. FĂŒr Enrichment wird ja auch gesorgt und fĂŒr die zwei dort lebenden ehemaligen Zirkusschimpansen ist ihr neues zu Hause auf jeden Fall ein Quantensprung.
Langfristig könnte ich mir dort aber besser Gibbons oder eine Niederaffenart vorstellen.

Dem Weg weiter folgend gelangt man zum Seehundgehege. Dort werden, wenn ich richtig informiert bin 1,2 Tiere plus ihrem jeweiligen Nachwuchs gehalten. Neben dem recht grossen und tiefen Hauptbecken, findet man noch ein kleines Ausweichbecken, dass z.B. genutzt werden kann, wenn das grosse gereinigt wird. An eine ausreichende LandflÀche wurde auch gedacht. Die Anlage macht insgesamt einen optisch ansprechenden Eindruck. Durch eine Sichtscheibe kann man die Robben auch unter Wasser beobachten.

Als nĂ€chstes kommt man zum Gehege der Stachelschweine bevor dann rechter Hand die grosse Afrikaanlage am Weg auftaucht. Hier leben vier (?) Böhm-Zebras, Marabus und Strausse (sowie wie oben erwĂ€hnt momentan die Nandus). Nach der Aufgabe der Blessbockhaltung vor einiger Zeit, könnte die Anlage eine neue Antilopenart durchaus vertragen. Platz dafĂŒr wĂ€re jedenfalls und man könnte die AttraktivitĂ€t steigern.

GegenĂŒber liegt ein kleines einsehbares Haus fĂŒr Unaus und eine zweite Gruppe Mittelamerikanischer Agutis mit angeschlossener Aussenanlage. Auch Griechische Landschildkröten verbringen hier den Sommer.

Weiter gehtÂŽs zum Wolfgehege. Auch dieses ist gut strukturiert, könnte vielleicht etwas tiefer sein, um den dort untergebrachten zwei Grauwölfen mehr RĂŒckzugsflĂ€che zu bieten. Ansonsten ist auch dieses Gehege nicht schlecht und fĂŒgt sich gut in die Parklandschaft ein.

Bevor wir zum Abschluss, dem Spielplatz und dem Streichelzoo, kommen, werfen wir noch einen Blick auf die momentan noch besetzte Bisonanlage, die hoffentlich nach dem Auszug der Rinder einer neuen Huftierart (Hirsche wĂŒrden mir da spontan einfallen) ein zu Hause bieten wird.

Den Abschluss unseres Rundgangs bildet der im Zentrum des Tierparks gelegene mit zahlreichen GerÀten ausgestattete Spielplatz mit benachbarter Restauration und dem angrenzenden Streichelzoo. Hier leben Zwergziegen, Zwergesel und Quessant-Schafe sowie in einem extra Gehege Meerschweinchen und Zwergkaninchen.
Der Streichelzoo, in dem mit Kraftfutter gefĂŒttert werden darf, bietet neben einer grossen KontaktflĂ€che auch eine gerĂ€umige RĂŒckzugsflĂ€che fĂŒr die Haustiere.

Fazit: Ein absolut sehenswerter kleiner Zoo (hat mich etwas an Rheine erinnert) mit durchweg gerĂ€umigen, gut strukturierten und gepflegten Gehegen, die, wo möglich, oftmals begehbar und in eine prima Parklandschaft eingebettet sind ! Der Park legt viel Wert auf didaktische Elemente und Naturerziehung. Viele kleine Stationen zu diversen Themen sind ĂŒber das GelĂ€nde verteilt.

Hervorragend waren fĂŒr mich der Bauernhof sowie die Steinbock-/Geieranlage. Hier könnten sich einige Grosszoos etwas abgucken. Auch bei der Gestaltung der Anlagen ist man mit viel Einfallsreichtum vorgegangen und man kommt, bis jetzt zumindest, ohne Kunstfels aus !
Leichte Abstriche wĂŒrde ich, wie beschrieben, bei den Schimpansen machen.

ParkplĂ€tze sind zahlreich vorhanden und kostenlos. Der Eintritt fĂŒr Erwachsene betrĂ€gt sieben Euro, fĂŒr Kinder 3,50 Euro.


(27.05.2010, 16:49)
Ronald Masell :   @MM,danke,habe ich gestern nicht gefunden.
(25.05.2010, 12:11)
Michael Mettler :   Oder so: http://www.asianelephant.net/jaderberg/jaderberg.htm#
(24.05.2010, 16:26)
Ronald Masell :   @thomas wachenhausen, hast du keine alten zoofĂŒhrer?da waren immer fotos drin, sonst vielleicht al bei dr.schĂŒling anfragen wegen alter fĂŒhrer.
(24.05.2010, 16:02)
Liz Thieme :   naja kein Zoo, aber eine zoologische Einrichtung. In Dörverden, im Landkreis Verden in Niedersachsen, hat ein Wolfscenter eröffnet.
Eröffnet wurde das Center mit vier EuropĂ€ischen Grauwölfen aus dem Institut fĂŒr Haustierkunde der Christian-Albrechts-UniversitĂ€t in Kiel. Hierbei handelt es sich um drei Wurf-BrĂŒder, geboren 2001 in Kiel, und einer Schwester (geboren 2003). Im Mai kamen dann aus dem Wildpark Neuhaus/Solling 5,1 Welpen (geboren Mai 2010). Die Welpen werden nun mit der Hand aufgezogen und auf den Menschhen sozialisiert.
Derzeit gibt es zwei Wolfsgehege (9000mÂČ und 11000mÂČ), eins fĂŒr das Ă€ltere Rudel, eins fĂŒr das Welpenprogramm. Hinzu kommt ein GebĂ€ude mit Ausstellung und Seminarraum und ein Schafsgehege (Waldschafe) mit HerdenschutzhĂŒndin "Cleo" (Rasse: Polski Owczarek Podhalanski, geboren am 21.12.2009). Weiter ein Tipidorf.
Das gebiet umfasst derzeit 5,2 ha und soll in den kommenden Jahren auf 14,5ha ausgebaut werden, inklusive Gehegen fĂŒr Polarwölfen und Timberwölfen, FĂŒchsen und Marderhunden.
http://www.wolfcenter.de/
(21.05.2010, 18:09)
Thomas Wachenhausen :   Jaderberg : Hat Jemand noch Bilder
vom alten Elefantenhaus und dem Elefant?
(15.11.2009, 21:55)
Michael Amend :   An B-Zebrahengsten mangelt es nicht, aber die Betonung liegt auf "geeigneter Hengst" Es gibt zu wenige efahrende Zuchthengste, dafĂŒr reichlich Junghengste, die man aber nicht so ohne weiteres zu Ă€lteren Stuten lassen kann, deswegen sind ja Hengstgruppen so wichtig, nur gibts eben davon nur eine in Europa....

(06.11.2009, 20:15)
IP66 :   Ich kann nicht recht glauben, daß es so massiv an Bergzebrahengsten mangelm wĂŒrde, daß man Nordhorn nicht hĂ€tte helfen können ...
Und falls doch, hÀtte sich ja anstelle der inflationÀren Steppenzebras auf der noch inflationÀreren Afrika-Savanne auch noch anderes unterbringen lassen können ...
(06.11.2009, 18:11)
Liz Thieme :   so AufklĂ€rung folgt
>Gleich vier [Grant-]Zebras kamen am 19. Oktober diesen Jahres aus Burgers Zoo in Arnheim (Niederlande) im Tierpark Nordhorn an. Damit kehrt wieder Leben ein auf der großen Afrikasavanne Mitten im Herzen des Zoos.
Die Tierparkleitung hatte vor einigen Monaten den Beschluss gefasst die Bergzebrahaltung aufzugeben, da fĂŒr die verbliebene Zuchtstute „Kola“ kein geeigneter Zuchthengst ĂŒber das EuropĂ€ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) zu bekommen war. Die Stute wurde daraufhin an einen Österreichischen Tierpark in eine zĂŒchtende Gruppe abgegeben. [...]
Der zukĂŒnftige Leithengst „Ian“ darf dabei noch etwas wachsen. Mit nur 9 Monaten ist er das jĂŒngste Mitglied der neuen Gruppe. Er ist an dem brĂ€unlichen Fohlenfell erkennbar. WĂ€hrend die beiden Stuten „Petra“ und „Sam“ im Sommer 2008 geboren wurden, erblickte die Ă€lteste Stute „Noelle“ vor zwei Jahren das Licht der Welt.<

Weiter gibt es in Nordhorn zweifachen Stachelschwein Nachwuchs.

und:
>Nachdem das Faultier-Zuchtweibchen Efra am 30. Juni nach kurzer, schwerer Erkrankung starb, kĂŒmmerten sich TierĂ€rztin und Tierpfleger um das zu diesem Zeitpunkt erst 4 Wochen alte Jungtier Wutz. [...] Schon seit einigen Wochen ist Wutz in einem Extragehege mit Sicht- und Geruchskontakt zu seiner Schwester Gypsy, ein Jungtier aus dem Jahr 2008, untergebracht. Der erste kontrollierte Kontakt zwischen den beiden Geschwistern zeigte Interesse bei Wutz, der versuchte am Fell seiner Schwester zu lecken, und stieß auf leichtes „Unbehagen“ bei Gypsy, die einfach wegkletterte. Es wird noch viel FingerspitzengefĂŒhl von den Pflegern erfordern, bis die Faultier-Geschwister tatsĂ€chlich eintrĂ€chtig zusammenleben werden.<
(06.11.2009, 12:11)
Holger Wientjes :   @Hongabonga: Ja, habe ich mittlerweile auch schon der Zootierliste entnommen (da steht allerdings 1,3. Aber das spiel ja auch keine Rolle...).

Sind die alten Tiere denn gestorben oder wie kam es zu der Umorientierung ?
(20.10.2009, 20:10)
Hongabonga :   Der Tierpark Nordhorn hat 1,2 Böhm-Steppenzebras aus Arnheim bekommen. Sehr schade das man auf die Haltung von Bergzebras verzichtet...
(20.10.2009, 19:57)
Holger Wientjes :   Kann mir jemand sagen wann und warum die Bergzebrahaltung in Nordhorn beendet wurde und ob eine Wiederaufnahme geplant ist ?
(20.10.2009, 09:58)
Jennifer Weilguni :   Na, ich weiss gar nicht was ihr habt :-) Immerhin gibt es ein neues Gehege fĂŒr Pfaue, etwas, das wie ein Kaninchenstall aussieht und eine Handvoll HĂŒhnchen. Und das Insektenhotel nicht vergessen.. also das ist ja schon eine ganz exquisite Auswahl an selten gezeigten Zootieren. Wir sollten das nĂ€chste Forumtreffen dort abhalten !! :-)))
Naja, aber mal Spaß beiseite, auch solch kleine Einrichtungen die vieleicht nicht viele Tiere zeigen, dafĂŒr Entspannung und Erholung in der Natur bieten haben doch ihre Daseinsberechtigung.
(03.09.2009, 11:15)
Anti-ErdmĂ€nnchen :   Ja, aber auf den ganzen Photos sind praktisch keine Tiere zu sehen, das ist doch schon sehr schrĂ€g.
(01.09.2009, 16:15)
Liz Thieme :   Zitat von der Seite:
>Nach ĂŒber 800jĂ€hrigem Betrieb wurde der Steinbruch, aus dessen Steinen u.a. die St. Annenkirche im 12./ 13. Jahrhundert errichtet wurde, 1925 geschlossen. Ende der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde unter Leitung von H. Schindler zunĂ€chst ein Wildgehege eingerichtet, welches u.a. Luchse und Wölfe beherbergte.
[...]
Am 1.Mai 1983 konnte das Tiergehege in der heutigen Form neu eröffnet werden. Anstelle der frĂŒheren, eher grĂ¶ĂŸeren Tiere, lassen die heutigen gesetzlichen Bestimmungen nur die Haltung kleinerer Tiere wie Enten, GraugĂ€nse, Wellen und Nymphensittiche, Fasane, HĂŒhner, Pfaue sowie Kaninchen und Meerschweinchen zu.<
(01.09.2009, 16:03)
Anti-ErdmĂ€nnchen :   http://www.tiergehege-wolfsburg.de/
(01.09.2009, 15:55)
Anti-ErdmĂ€nnchen :   Einer der merkwĂŒrdigsten "Zoos" unseres Landes ist wohl das Tiergehege Wolfsburg. Immer wieder weiß man da von Benefizaktionen mit anschließender ScheckĂŒbergabe zu berichten. Nur Tiere, die scheint es dort so gut wie nicht zu geben ...
(01.09.2009, 15:55)
Holger Wientjes :   FĂŒr Nordhorn sind in der Zootierliste keine Blessböcke sowie Bergzebras mehr gelistet. Weiss da jemand NĂ€heres zu ?
(02.07.2009, 08:05)
Ronny :   Bei meinen Besuch im Mai 2008 war auch schon kein Muntjak auf der Anlage. Aber Mara und Muntis schon.
(18.04.2009, 22:40)
Oliver Jahn :   Neben dem Streichelzoo war das Gehege fĂŒr die Kinder und die Ziegen geöffnet und darin saß ein einzelner Mara. Aus dem Zwergottergehege sind sie schon lĂ€nger weg.
(18.04.2009, 20:44)
Michael Mettler :   Waren die Muntjaks aus beiden Anlagen weg? Es gab doch ein Paar in einem eigenen Gehege neben dem Kinderzoo und einen Bock auf der Zwergotteranlage.
(18.04.2009, 20:29)
Oliver Jahn :   Ich war gestern mal wieder auf Kurzbesuch in Braunschweig mit meiner Tochter und unseren Patenkindern. Das unten gezeigte Haus ist jetzt besetzt mit LisztĂ€ffchen und einer Schildkrötenart, die nicht ausgeschildert war. Die Äffchen haben einen Ausgang auf die Anlage der Meerschweinchen, bei denen 4 Tiere draußen waren, und ich bezweifele wirklich, dass das Riesenmeerschweinchen sind. Am geplanten Schimpansenhaus wurde nach langer Zeit mal wieder aktiv gearbeitet, ohne dass zu erfahren war, was nun dort entstehen soll, denn man liest hier und da immer wieder, dass es wohl nicht mehr fĂŒr Schimpansen geeigent wĂ€re. Ansonsten waren die Muntjaks nicht mehr da und die Nachtaffen auch nicht.
(18.04.2009, 10:57)
Ulli :   Sorry - Mir gefĂ€llt optisch das Haus in Braunschweig - der grĂŒne Zaun am Bildrand bleibt hoffentlich nicht und der Bereich vor dem Haus wirkt noch trist
(03.02.2009, 10:55)
Holger Wientjes :   Weiss jemand hier im Forum ob es Neuigkeiten bezĂŒglich der geplanten Haltung von Fossas im Tierpark Hamm gibt ?
(30.01.2009, 15:10)
IP66 :   Vielleicht hĂ€ngt mein Gruseln damit zusammen, daß ich die Hervorbringungen von Herrn Hundertwasser als das mit Abstand verzichtbarste Ergebnis des Postmoderne betrachte ...
Herrn Hedigers Pracht- und Paradebau war ja das Nashornhaus, das eher seine Abneigung gegen Kuben mit Methoden des substituierenden Brutalismus zu bewÀltigen sucht, das mir recht gut gefÀllt und von den meisten Besuchern als nicht so betonlastig wahrgenommen wird.
(10.11.2008, 19:20)
Michael Mettler :   Es störte Hediger wohl mehr, dass "Tierwohnungen" im Zoo nach dem mehr oder weniger angepassten Vorbild von Menschenwohnungen geplant wurden und somit die Vermenschlichung des Tieres förderten. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, dass er auch fĂŒr menschliche Behausungen die Abkehr vom Kubus forderte, obwohl der Mensch nun mal ebenfalls ein biologisches Wesen ist :-)
(10.11.2008, 19:06)
Andreas :   Kann ihn voll verstehen. Schnurgerade Linien in der Natur..brrrr. Die Bewegung der Tiere, der ungleichmĂ€ĂŸige Wuchs der Pflanzen und dann starre, regelmĂ€ĂŸige Formen. Obwohl, ein lose hĂ€ngender, rechteckiger Schieber könnte Schwung ins Bild bringen:-)
(10.11.2008, 18:59)
Michael Mettler :   Ob er SO progresiv dabei gedacht hat, weiß ich nicht, aber der Vater der Tiergartenbiologie, Heini Hediger, mĂŒsste eigentlich seine helle Freude an diesem Haus haben: Die "Abkehr vom unbiologischen Kubus" war schließlich eins seiner Leitmotive :-)
(10.11.2008, 18:26)
Andreas :   Na ja, ein wenig gewöhnungsberĂŒrftig ist es schon. Aber wie wollen sich gerade Kleinzoos voneinander unterscheiden? Nur durch den Tierbestand geht es in den seltentsten FĂ€llen. Die ewigen Holzverkleidungen sind austauschbar. Einfache, viereckige KĂ€sten gibt es genug.Hundertwasser hat es vorgemacht.Interessante Lösung, aus normalen Lochziegeln, was zu bauen, daß im GedĂ€chtnis bleibt.In meinen Augen hat Braunschweig Mut bewiesen und strebt nach einem Corporate Design. Gut, ich hĂ€tte auch maisgelb bevorzugt. :-) Vielleicht wirkt auf Kinder aber eben diese Farbe ansprechender. Denn(meistens)schleppen die Kleinen die Großen in Kleinzoos.Ich glaube, die außergewöhnlichen HĂ€uschen sollen Abenteuer, Spaß suggerieren und sind mir in "schlĂŒpferrosa" allemal lieber, als Ă€sthetisch "korrekte" GebĂ€ude mit HĂŒpfeburg daneben :-)
Der Zeitgeschmack Àndert sich, siehe quiet- bunte Bemalung im Mittelalter.
(10.11.2008, 18:16)
IP66 :   Mich gruselt - aber so viel anders wird manche BorkenhĂŒtte der 1860er Jahre wohl auch nicht gewirkt haben - nur nicht ganz so rosa ...
(10.11.2008, 17:04)
Andreas :   In der HP steht auch etwas von TotenkopfĂ€ffchen. Ist ein kleines Freigehege vorgesehen? Alles in allem ein interessanter Bau. Die anderen GebĂ€ude scheinen wohl auch diesen "Look" zu bekommen. Hoffentlich gammelt das Holz nicht an den WĂ€rmebrĂŒcken weg.
(09.11.2008, 07:57)
Oliver Jahn :   Ich war heute mal wieder kurz in Braunschweig im Zoo. Am Übergang ziwschen Spielplatz und der Außenanlage des immer noch im baubefindlichen Menschenaffenhauses ist ein neues GebĂ€ude entstanden. Leider konnte ich nicht erfahren, wofĂŒr der Bau gedacht ist. Ich meine mich zu erinnern, dass dort einmal TotenkopfĂ€ffchen hin sollten. Ich stelle das Bild mal ein, vielleicht weiß jemande mehr? Damit der Eindruck etwas realer rĂŒber kommt, weiche ich mal von meiner eigenen Regel ab und poste das Bild in Farbe. :-)
(08.11.2008, 20:34)
Shensi-Takin :   @Rattus: Aber sicher-wie wĂ€r's, Sie schreiben doch mal was ĂŒber einen echten Kleinzoo; dann gĂ€b's auch was zu lesen...;)
(24.06.2008, 12:27)
Rattus :   gehört diese diskussion nicht in einen anderen bereich?
ich wĂŒrde in diesem thema gerne was ĂŒber echte kleinzoos lesen.
(24.06.2008, 11:52)
Shensi-Takin :   @Anti-ErdmĂ€nnchen: SO wie ich gewisse Fremdfirmen kenne, dĂŒrfte das der knallharten Gewinnkalkulierung kontrĂ€r laufen...;)
Ich wĂŒrde ĂŒbrigens nicht jede Ziege(nrasse) generalisierend als besucherkompatibel einstufen.

Die Idee mit den MĂ€nnergruppen ist nicht verkehrt und könnte auch fĂŒr andere Arten (etwa Prinz-Alfred-Hirsch) verwendet werden. Zzt. wĂ€ren auch AufnahmeplĂ€tze fĂŒr Affen aus Privathaltungen hochwillkommen.

Was Baribals angeht, so dĂŒrfte hinsichtlich Erwerbbarkeit/HaltunsghĂ€ufigkeit der BraunbĂ€r in all seinen Spielarten das Rennen machen-zumindest in Europa.

(24.06.2008, 00:13)
Anti-ErdmĂ€nnchen :   @ Shensi-Takin
Einen Baumwipfelpfad könnte man von einer Fremdfirma bauen und betreiben lassen. Wird im Wildpark Pforzheim so gemacht.
(23.06.2008, 23:26)
Anti-ErdmĂ€nnchen :   Der Haustierbereich ist mir ebenfalls viel zu groß, vor allem was die Rinder betrifft (gegen viele Ziegen hĂ€tte ich jedoch nichts, weil diese den intensivsten Kontakt mit den Besuchern suchen). Ein privat betriebener Zoo muß den Nutzen jeder gehaltenen Tierform knallhart durchkalkulieren, und da wird man schnell feststellen, daß der zusĂ€tzliche Effekt von einer zweiten Rinderform sehr gering ist, geschweige denn der von der sechsten.

An grĂ¶ĂŸeren Raubtieren fĂ€nde ich SchwarzbĂ€r und Amurleopard prĂ€destiniert fĂŒr kleinere Zoos, da beide keine Heizung brauchen, und da sie die dritte Dimension ganz gut nutzen (Platzersparnis).

Ansonsten wĂŒrde ich noch sagen, daß ein Kleinzoo, der immerhin in der Lage wĂ€re, mit einem Konzept zu arbeiten, dann auch etwas innovativer sein könnte. Statt Zuchtgruppen der allgegenwĂ€rtigen Affenarten wĂŒrde ich zum Beispiel mal gerne eine gemischte MĂ€nnchengruppe aus Meerkatzen und Mangaben (evtl. auch Makaken, wogegen jedoch die Geo-Fans protestieren werden) sehen. Die Tiere könnten als Zuchtreserve dienen und wĂ€ren sicherlich kostenlos zu haben bzw. wĂŒrden eingestellt.
(23.06.2008, 22:38)
Shensi-Takin :   @MM: Nur sind Flughunde, und davon insbesondere der Nilflughund, mit die Vertreter der Chiroptera, die a) relativ anspruchslos zu halten und b) relativ gut zu bekommen sind (sogar in dem Maße, dass Nilflughunde durchaus des öfteren im Handel auftauchen). Bei den meisten Microchiroptera, selbst bei den noch "hĂ€ufiger" gehaltenen Vertreter der Phyllostomidae, sieht das meist ein wenig anders aus; zudem bringen die Flughunde meist auch die besucherwirksamere KörpergrĂ¶ĂŸe mit. Man könnte indes auch einfach FledermaushĂ€uschen fĂŒr einheimische FledermĂ€use einrichten und eine kleine Infrarot-Kamera mit Video-Screen fĂŒr die Besucher anbringen (s. Schloß Tambach). FĂŒr die Option der “HĂ€usliche Untermieter“ wĂ€ren am besten die typischen Hausratten-/HausmĂ€use-"Kammern" geeignet; Mehlwurm & KĂŒchenschabe kann man zeigen, kommen aber mEn nicht ganz so gut an.

@Katta: Ich denke zwar auch, dass die vorgestellten Haltungsideen durchaus fĂŒr einen Kleinzoo gut wĂ€ren. ABER ein paar Anmerkungen meinerseits:

- Der Haustierbereich ist mir zu groß, insbesondere in Hinblick auf die vielen Hausrindrassen (wobei zu bedenken ist, dass auch Hausrinder als Großtiere nicht eben pflege-und kostenarm sind); ein oder zwei reichen den meisten Besuchern. Dabei kommen meiner Erfahrung nach idealerweise eine "exotische" (z.B. Zwergzebu, Dahomey-Zwergrind oder Schottisches Hochlandrind) und eine hĂŒbsche einheimische, ggf. gar bedrohte Rasse (Pustertaler Sprinzen, HinterwĂ€ldler usw.) nebeneinander sehr gut an. Gleiches gilt auch fĂŒr die anderen erwĂ€hnten Haustiere.

-Bei den Mardern wĂŒrde ich mich auf ein-zwei Arten (z.B. Fischotter oder auch "nur" Frettchen) beschrĂ€nken; letztere wĂ€ren was fĂŒr die angedachte "Steinmarder"-Sparte

-Zwergotter & ErdmÀnnchen wÀren hinsichtlich WÀrmehaus kostenintensiv; vielleicht erstmal eher "nur" die "Alternativen" Fischotter und PrÀriehund.

-Bzgl. Guereza: Problem der nicht gerade kostengĂŒnstigen BlattfĂŒtterung auch im Winter (Gefriertruhe!). Warum "in jedem Fall Berberaffen-Wald", ist mir nicht ganz klar; die Affensparte könnte mit einer Lemuren-Art (u.a. Dauerbrenner Katta, die man auch in "Freilauf" halten könnte), einer Krallenaffen- und ggf. einer kĂ€lteresistenten Makakenart (auch ohne Besucherzugang) und vielleicht sogar einem Lar-Paar gut abgedeckt werden.
-Bei den begehbaren Eulenvolieren wÀre ich bei einigen Arten vorsichtig(v.a. in der Brutzeit)
-es fehlen irgendwie Papageien, insobesondere Großpapageien wie Ara & Amazonen; hier böte sich auch eine begehbare Ara-Voliere, die ggf. sogar Einzeltiere aus Privathaltung zur "Gruppentherapie" aufnimmt, an
Ansonsten "einfache" begehbare "Australien"-Voliere im Stile der Chemnitzer nebst Volieren mit z.B. Halsband-, China-oder Ziegensittichen möglich. Unterbesatz bei letzeren z.B. Jagd-/Kragenfasane und Wachteln.
-Muntjaks freilaufend? Wenn Maras frei, dann am besten nur MĂ€nnchen (s. Hamburg); Problem der Dezimierung durch FĂŒchse. Eher innerhalb eines Geheges
-Beim Aquarium ggf. auch "exotische" Arten-etwa jeweils nebeneinander verschiedene "zoogeographische" Aquarien/Terrarien/Paludarien mit "Standardarten" (z.B. Amazonas-Becken= schönes Roter Neonbecken samt anderen Salmern und Corydoras sp., Neuguinea-Aquaterrarium mit Regenbogenfischen und Rotbauch-Spitzkopfschildkröte, Mangrovenbecken mit SchĂŒtzenfischen, Korallenbecken mit Orangeringel-Clownfisch...) nebst der einheimischen Arten. Schön wĂ€ren auch gut gefĂŒhrte Haltungen hĂ€ufig als Terrarientiere gehaltener Arten, z.B. Bartagame, Leopardgecko, Mediterrane Landschildkröten usw. als Anschauungsbeispiel, ggf. mit Kostenauflistung (zur Abschreckung unĂŒberlegter SpontankĂ€ufe im Zoo"fach"geschĂ€ft). Idealerweise daran anschließend auch kleines begehbares "Tropenhaus", besetzt z.B. mit erwĂ€hnter Krallenaffenart, Zweizehenfaultier und GrĂŒnem Leguan oder Cochita-Wasseragamen (letzteres, wenn's nicht zoogeographisch genau sein soll).
-Mindestens eine Großkatzenart sollte dabei sein
-Warum denn keine Afrika-Savanne im Kleinformat anstelle der x-ten Hausrindrasse? Z.B. Böhm-Steppenzebra zusammen miT HausperlhĂŒhnern. Auch die Antilopen-Sparte liesse sich relativ unkompliziert mit z.B. Hirschziegenantilopen und/oder Nilgau besetzen lassen.
-"Baumwipfelweg"-ist das nicht relativ teuer?
-Eine Landschildkrötenart wÀre nicht verkehrt, z.B. die Griechische, oder aber bei Platz Sporn-oder Pantherschildkröte mit WÀrmehaus (das sie sich mit den Kattas teilen könnten)

So, das war mein "Senf" dazu.;)




(23.06.2008, 17:28)
Michael Mettler :   @Katta: Ich bin ĂŒberzeugt davon, dass dieser "Kleinzoo" (so klein wĂ€re er ja gar nicht) funktionieren wĂŒrde und lebensfĂ€hig wĂ€re, denn ich erkenne in dem Konzept einige bestehende Parks in AnsĂ€tzen wieder, fĂŒr die das gilt. Die elementarste Aufgabe eines Zoos - die Mensch-Tier-Begegnung - wĂŒrde jedenfalls par excellence erfĂŒllt. Und ich glaube auch, dass ein solcher Zoo durchaus im Umkreis eines Großzoos existieren kann; der Tierpark Essehof bei Braunschweig ist ja Ă€hnlich konzipiert (wenn auch nicht so artenreich) und gerade mal etwas ĂŒber 50 km vom Zoo Hannover entfernt, der mit "Elefant, Tiger & Co" aufwartet. Entscheidend dabei dĂŒrfte sein, dass der Kleinzoo einen familiĂ€ren Touch haben und optisch gefĂ€llige Anlagen bieten muss - nicht etwa alte Zwingeranlagen und rostige Volierenreihen, die lediglich mit "modernen Tierarten" a la NasenbĂ€r, ErdmĂ€nnchen usw. neu besetzt wurden.

Zum Thema "hĂ€usliche Untermieter": Das ist ein Feld, welches viel mehr Möglichkeiten bietet. Die PrĂ€sentation vorwiegend nachtaktiver Arten (SiebenschlĂ€fer, Nilflughund, Steinmarder), von denen der letztere auch noch zu Bewegungsstereotypien neigt, ist m.E. unnötigerweise unattraktiver als die von Arten, die entweder ohnehin tagaktiv sind oder sich problemlos weitgehend darauf umstellen lassen. Zur letzten Kategorie wĂŒrde ich z.B. den WaschbĂ€ren zĂ€hlen, der ja als Dachbodenbewohner und MĂŒlltonnendurchsucher ebenfalls zum Stadtbewohner geworden ist (wenn auch im Freiland nachts tĂ€tig); zur ersten Kategorie gehören z.B. diverse Arten, die in GĂ€rten und stĂ€dtischen GrĂŒnflĂ€chen leben, z.B. Singvögel, Turmfalken oder Wildkaninchen. Falls jetzt der Einwand kommt "dafĂŒr muss man nicht in den Zoo gehen": Klar, viele Menschen sehen z.B. Singvögel mehr oder weniger regelmĂ€ĂŸig - aber kaum jemand kennt die Arten, da hĂ€tte also die Didaktik-Abteilung ein reiches BetĂ€tigungsfeld.

Einen Flughund als Ersatz fĂŒr heimische FledermĂ€use auszustellen, gefĂ€llt mir persönlich nicht: Nicht nur die Heimat, auch Körpergestalt und ErnĂ€hrung haben nichts mit den heimischen Arten zu tun. In meinen Augen ist das ungefĂ€hr so, als wolle man z.B. den schwierigen Pflegling Elch durch die einfacher zu haltende Elenantilope darstellen lassen...
(23.06.2008, 13:30)
Katta :   Bei eingewanderte Arten habe ich als spektakulĂ€re Art den Nandu vergessen, als Kontrast hierzu kann eine Anlage mit der Großtrappe fungieren.
(23.06.2008, 13:00)
Katta :   Was soll ein Kleinzoo eigentlich zeigen ?

Stellen wir uns eine kleinere Stadt in Nord- oder Ostdeutschland vor, die zu einem nĂ€chstgelegenen Großzoo rund 50 km Entfernung hat. Das GelĂ€nde ist weitgehend flach und stellt keine hohen Anforderungen hinsichtlich der Topographie. Ich mache mal den Anfang -
quais noch dem Motto was soll ein umfassender „Kleinzoo“ ohne große TropenhĂ€user alles bieten – ich habe es nicht unter „eure Planung“ gestellt, da dort gerade Walsrode-Diskussion

Wie wÀre ein folgender Bestand:

AußereuropĂ€ische Haustiere in einem „Kleeblatt“ mit zentralem Tierhauskomplex:
- Afrika: Watussirind, Kamerunschaf (Schwarzkopfschaf), Zwergziege – letzten beiden Arten mit Besucherkontakt
- SĂŒdostasien: WasserbĂŒffel, HĂ€ngebauchschwein, eventuell Mamberziege
- Zentralasien: Jak
- Indien: Nellore-Zebu, eventuell Mamberziege oder Kleinasien: Angoraziege oder SĂŒdamerika: Lama (bzw. Alpaca)

gegenĂŒberliegend erste Seitenfront - (zweiteiliges) Kamelhaus mit Trampeltier (und Lama)

gegenĂŒberliegend zweite Seitenfront
zweiteiliges Tierhaus mit Thema Ungarn: Steppenrind, Zackelschaf, Mangalitzaschwein
sowie Thema Nordeuropa mit Rentieren

dritte Seitenfront: Zwergesel (und Poitou-Riesenesel) bzw. Shetland-Pony, Reitbahn

weiterhin großes Streichelgehege wie in MĂŒnster

Norddeutscher (Geest-)Bauernhof: Schleswiger Kaltblut, Altdeutsches Schwarzbuntes Niederungsvieh, Husumer Schwein, Deutsche Edelziege, Moorschnucke, Kaninchen
HĂŒherhof mit SchaubrĂŒter, Bienenhaus, KrĂ€utergarten, Weiher
“HĂ€usliche Untermieter“: Steinmarder, Bilch, MĂ€use + Ratten, Nil-Flughund (tropische Art, da heimische Art schwierig) unterm Dachboden, Ungeziefer wie Kakkerlake und Mehlwurm

Heimische große Beutegreifer:
- Wolf in großer Freianlage mit Aussichtsplattform
- Luchs-Freianlage mit Aussichtsplattform
falls Geld vorhanden ist - BraunbĂ€ranlage, dann als „BĂ€renpark“ wie Worbis oder Rhenen

falls Geld vorhanden ist eine Großkatzen-Freianlage: Tiger-Taiga Ă€hnlich wie Leipzig oder Löwenfreianlage mit großem Rudel inklusive afrikanisch angehauchter Aussichtsveranda.

ggf. die ein oder andere Anlage fĂŒr Marder wie Fischotter (mit Unterwasserfenster), Dachs (mit Tunnel), Hermelin (Vorbild HankensbĂŒttel), Nerz (mehrere Anlagen, ggf. Diorama
naturnaher und begradigter Bachlauf, Spiel „was frißt der Nerz“, VerdrĂ€ngung durch den Mink, Wiederansiedlung, NerzkĂ€fige in MenschengrĂ¶ĂŸe),
ggf. Rotfuchs als Vergleich zu dem Wolf

WaschbĂ€r inklusive eines Themenbereiches mit Holzklapptafeln „eingewandert nach Mitteleuropa“

Heimische Huftiere:
ein Kontaktgehege mit Damwild und Mufflon - beide Arten sind eingewandert – s.o.
eine „normale“ Anlage fĂŒr EuropĂ€isches Wildschwein (P.S. FĂŒttern hier jeweils erlaubt)

Die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen: NasenbĂ€r(WaschbĂ€r), Zwergotter, ErdmĂ€nnchen, Stachelschwein, PrĂ€riehund - Bei den PrĂ€riehunden ist auch bei genĂŒgend Platz eine große Bisonkoppel dahinter vorstellbar
freilaufend Mara, Muntjak, Pfau

ausschließlich (mehrere) begehbare Affengehege: in jedem Fall Berberaffen-Wald,
ansonsten die ĂŒblichen VerdĂ€chtigen: beghbare Anlage fĂŒr Katta, Vari und/oder TotenkopfĂ€ffchen (auch mit begehbarem Innenhaus Ă€hnlich gestaltet wie Hagenbeck),
eventuell begehbare Anlage fĂŒr Nördliche Guereza wie MĂŒnster oder wie Hodenhagen
keine (!) weiteren AffenkĂ€fige fĂŒr weitere Arten neben den erwĂ€hnten Arten

Ein (eventuell begehbares) Gehege mit BenettkÀnguruhs

Meerschweinchendorf

Eine oder mehrere begehbare Eulenvolieren mit heimischen Eulen, eventuell auch Schnee-Eule und Bartkauz

Eine begehbare Australienvoliere mit Sittichen, Loris und Zebrafinken (NĂ€he KĂ€nguruhs).

Eine begehbare Voliere mit Limikolen und Vögeln der Wiesen auf Pylonen

Kopie der Flamingoanlage von Rheine, eventuell auch Kopie von der dortigen Reiheranlage

Freifliegende Störche und Graureiher, eventuell auch als begehbare Wiese wie in Rheine

Ein Aquarium Ă€hnlich wie frĂŒher in Springe. In der Mitte jeweils ein großes Aquarium mit
Fischen der Äschen-, Barben- und Brachsenregion, ein Becken mit Flußkrebsen, einem Nordseebecken an der Außenseite, an einer der anderen Außenseiten ein Glasfront mit einem Blick in einen Froschteich, dritte Außenwand mit diversen Terrarien fĂŒr Amphibien wie Gelbbauchunke, Feuersalamander oder Erdkröte, in den Ecken jeweils ein Freilandterrarium mit Landschildkröte, Sumpfschildkröte, Zauneidechse sowie Ringelnatter. Denkbar sind auch zwei Vergleichsdioramen naturnaher Flußlauf bzw. begradigter Flußlauf.

Erlebnispfad mit diversen norddeutschen Biotopen, inklusive Barfusspfad und „Riechstation“
Schmetterlingswiese
Ameisenlehrpfad
Kinderforscher-Teich
alles in der relativer NĂ€he zum Norddeutschen Bauernhof

Ein Baumwipfelweg inklusive BaumhaushĂŒtten wie in Walsrode
angegliedert ist ein Aussichtsturm mit Klimastationen auf unterschiedlichen Höhenstufen

Ein Pfad „Leistungen eines Laubbaumes“ (mit Modellen)
Haus „Wald und Papier – was geht mich das an“ (u.a. mit einem aufgeschichtetem, dauerhaft haltbar gemachtem Papierberg mit dem jĂ€hrlichem Verbrauch pro Person … und der ist betrĂ€chtlich hoch)
benachbart zu Wolf, Luchs, Damwild, Wildschwein oder Tiger-Taiga (boreale WĂ€lder)

Obligatorisch natĂŒrlich eine Zooschule, ein rustikales Cafe, mindestens ein attraktiver Spielplatz u.a. mit Wasseraufstaubecken, Kletterburg (eine bis drei Jahre und eine bis 10 Jahre), Trampolinen, Riesenrutsche, Schaukeln, Forscherpfaden durchs Unterholz, große SandspielflĂ€chen

… es werden weitgehend Arten gehalten, die recht wetterhart sind oder bei denen die WarmhĂ€user wenig aufwendig sind

… so gut wie keine afrikanischen „Safari“-Tierarten und

… keine zoologischen Sensationen entgegen meiner sonstigen Vorlieben,

… dafĂŒr preiswert (5 Euro bzw. 2 Euro, preiswerte Familiendauerkarte bzw. dem Oma-/Opa-Ticket)

… Schwerpunkt liegt eher auf dem unmittelbarem Tierkontakt mit optisch wenig trennenden Gittern, Beschaulichkeit und Verweilen, die Vielfalt der Haustier- und Wildtierformen, dem Naturschutzgedanken unter dem Thema „was kann ich dazu beitragen“ sowie dem HeranfĂŒhren der Kinder an die Tiere, speziell auch an die Tierwelt vor der HaustĂŒr

… alles als Nachmittagsausflug abzuarbeiten

… summasumarum bei Gesamtausbau rund 50 SĂ€ugetierarten, dafĂŒr ist aber auch ein recht großes Areal erforderlich.

… Irgendwie sieht vieles wie Rheine oder Nordhorn aus …

WĂŒrde ein solcher Bestand euren Zuspruch finden – ist etwas ĂŒberflĂŒssig oder fehlt etwas
Ganz Wichtiges. Ist so ein Bestand ĂŒberhaupt attraktiv und ĂŒberlebensfĂ€hig genug fĂŒr eine Region im Umkreis von 50 km ohne einen Großzoo in der NĂ€he oder als Alternative zum Großzoo fĂŒr den Nachmittagsspaziergang.
(23.06.2008, 12:51)
Oliver Jahn :   Ich war am Samstag in Braunschweig und habe das erste mal eines dieser Meerschweinchen außerhalb des Stalles gesehen. Aber ich muss Jennifer Recht geben. Dem Schild nach hatte ich mit einem grĂ¶ĂŸeren Tier gerechnet. Das was dort saß, war einfarbig und recht glatt, aber von der GrĂ¶ĂŸe her eher so, wie eine normale Meersau. Vielleicht ein wenig dicker, aber nicht sehr viel grĂ¶ĂŸer. Schade, dass ich es nicht fotografieren konnte, es verschwand recht schnell in seiner HĂŒtte.
(25.02.2008, 19:03)
IP66 :   Das hört sich sehr interessant an! Immerhin ist es gelungen, in einem relativ hoch umzĂ€unten "Meerschweinchendorf" in Wuppertal Wildformen unterzubringen, von denen ich hoffe, daß sie nicht die Holzbauten zernagen, die zum Teil noch aus der Zwischenkriegszeit stammen.
(25.02.2008, 17:25)
Michael Mettler :   @IP66: Die EuropĂ€er können sich lediglich auf die Fahnen schreiben, das Hausmeerschweinchen "veredelt" zu haben. Langhaar- und Rosettenmeerschweinchen gab es z.B. bereits in SĂŒdamerika, etliche FarbschlĂ€ge ebenfalls, nur wurde dort keine Rasse-Hochzucht i.e.S. betrieben. Eine Zuchtwahl nach GrĂ¶ĂŸe war wohl eher nach praktischen GrĂŒnden ausgerichtet, man brauchte eben verschiedene Formate, die verschieden große Fleischmengen fĂŒr den sofortigen Verzehr lieferten. Farbe und Haarkleid waren dabei nebensĂ€chlich, auch wenn man wohl heller pigmentierte Tiere bevorzugte (wie das ja bei uns mit Schweinen auch der Fall ist). Mag aber sein, dass es gerade besonders gefĂ€rbte oder durch Haarstruktur herausstechende Exemplare waren, die man als mumifizierte Grabbeigaben verwendete. Ansonsten war wichtig, dass die domestizierten Meerschweinchen nicht das Sprung- und Grabevermögen ihrer wilden Vorfahren hatten, damit ihre Unterbringung einfacher war (z.T. einfach frei in den HĂ€usern und HĂŒtten, nur durch ein Brett in der TĂŒr am Entkommen gehindert). Die eingeschrĂ€nkte Beweglichkeit war dann die ideale Grundlage fĂŒr die spĂ€tere Karriere als Heimtier.

Übrigens gab es sogar mal Versuche, das Meerschweinchen als Nutztier in Westafrika zu etablieren; Lutz Heck stieß bei einer Kamerunreise zu seinem Erstaunen auf welche und bildete eins davon auch in einem seiner BĂŒcher ab. Mir ist aber nicht bekannt, ob das Experiment erfolgreich war.
(25.02.2008, 16:26)
Jennifer Weilguni :   @Michael Mettler
Also ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich bei den Tiere die ich in besagtem Gehege gesehen habe um stinknormale Hausmeerschweinchen gehandelt hat.
Naja.. soweit ich weiss, schmeckt in SĂŒdamerika beides ..? :-)
(25.02.2008, 16:14)
IP66 :   Ich dachte immer, daß die vielen Zuchtformen des Hauseerschweinchens den BemĂŒhungen europĂ€ischer Liebhaber zu danken waren. Jetzt habe ich gelernt, daß es auch in SĂŒdamerika verschiedene Formen gegeben hat, die fĂŒr bestimmte Zwecke gezĂŒchtet wurden.
(25.02.2008, 10:28)
Michael Mettler :   @Jennifer: Eigentlich dĂŒrfte der Unterschied nicht so gering sein, wenn ein Normalmeerschweinchen gerade mal um 1 kg herum auf die Waage bringt, ein Cuy aber 2-4 kg. Ob man die beiden Formen in Braunschweig vergesellschaftet hat, weiß ich natĂŒrlich nicht, da ich ja das Gehege gar nicht gesehen habe :-)

MerkwĂŒrdig nur: Cuys gelten als sehr scheu und stressanfĂ€llig, was sich ganz einfach dadurch erklĂ€rt, dass Ihnen die Jahrhunderte lange Selektion auf "Streicheltier"-Eigenschaften fehlt, die unsere europĂ€ischen Hausmeerschweinchen hinter sich haben. Denn Cuys spielen in ihrer Heimat ungefĂ€hr die Rolle unseres GeflĂŒgels: Ein Nutztier, mit dem sich der Halter kaum beschĂ€ftigt. Was ich nun merkwĂŒrdig finde: Dass man solche als schreckhaft bekannten Tiere ausgerechnet am Kinderspielplatz platziert...
(25.02.2008, 09:15)
Jennifer Weilguni :   Ich habe die besagten Riesenmeerschweinchen zwar schon öfter gesehen, aber ehrlich gesagt kommen sie mir nicht grĂ¶ĂŸer als unsere als Haustiere gehaltenen "normalen" Meerschweinchen vor. Habe ich bis jetzt vieleicht nut Jungtiere zu sehen bekommen, oder sind die Riesen mit "Normalos" vergesellschaftet ? Oder ist der Unterschied in der Tat dermaßen gering..???
(25.02.2008, 07:49)
Michael Mettler :   Habe mir eben noch mal den Text zur Geschichte des Zoos durchgelesen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wurden das neue EingangsgebĂ€ude und das Schimpansenhaus damals ziemlich gleichzeitig in Angriff genommen, also brauchte auch der Eingang ein paar JĂ€hrchen (hat sich aber gelohnt!). Die erwĂ€hnte Anlage fĂŒr Riesenmeerschweinchen (Cuys) habe ich bei meinem Besuch leider auch ĂŒbersehen, da ich im unmittelbaren Umfeld von Spielplatz und Restaurantterrasse keine Tiergehege erwartet habe.

"Begehbare Storchenwiese" vermittelt eigentlich einen falschen Eindruck: FrĂŒher gab es auf der einen Seite des Besucherweges Gehege fĂŒr Ziegen und GeflĂŒgel, auf der anderen Seite zwei umzĂ€unte Vogelwiesen. Nunmehr hat man einfach den Weg, der an Ort und Stelle blieb, beiderseits mit Toren abgesperrt und innerhalb dieses Bereiches den Front- und den Trennzaun der Vogelwiesen entfernt, um die Anlage zu öffnen; man geht also nach wie vor an der Wiese entlang und nicht durch sie hindurch wie z.B. in Rheine. Trotzdem eine ebenso simple wie wirkungsvolle VerĂ€nderung, bei der die Vogelwiese (Störche und HausgeflĂŒgel) gleichzeitig noch mit Felsblöcken usw. ein wenig optisch aufgefrischt wurde.

Das "Papageienhaus" ist ein per Trennwand separierter und mit eigenem Eingang versehener Teil eines großen StallgebĂ€udes, das ungefĂ€hr zu drei Vierteln StĂ€lle fĂŒr die Pferde und Esel enthĂ€lt. Im Papageien-Teil gibt es zwei große Innenvolieren in Einfachbauweise, von denen eine mit drei Braunen Makis besetzt ist (die ĂŒber einen Schieber und Klettertaue anscheinend die vor dem Haus stehenden BĂ€ume nutzen können), die andere mit einem Sammelsurium aus verschiedenen Papageien (GrĂŒnflĂŒgelara und mehrere Amazonenarten, darunter als selten zu sehende Form eine MĂŒller-Amazone).
(23.02.2008, 18:53)
Michael Mettler :   Das nebenstehende Foto zeigt den aktuellen Zustand des Schimpansenhauses: unfertig und unbewohnt. Mal sehen, ob der Bauzeitrekord der Hallenser BĂ€renanlage noch ĂŒbertroffen wird...

Schimpansen sind ohnehin nicht mehr im Bestand, somit entfĂ€llt natĂŒrlich ein Druckfaktor. Die frĂŒhere Schimpansenanlage wird nunmehr anscheinend von anderen höheren Primaten genutzt, nĂ€mlich als Wintergarten des Privathauses... Wer schon mal im Braunschweiger Zoo war, aber die Schimpansen nicht mehr kennt: Neben dem KattakĂ€fig kann man einen fĂŒr Besucher nicht mehr begehbaren Bereich einsehen, und der Glasbau im Hintergrund war die letzte Schimpansenanlage.

Hinter den NasenbĂ€ren sah ich nur ein StĂŒck Wiese mit diversen Baumaterialien drauf, sah aber nicht nach aktuellen Arbeiten aus. Leider machte mich Oliver Jahn erst nach meinem Besuch darauf aufmerksam, dass dort eine Affenfreianlage entstehen soll: ich kam nĂ€mlich nicht auf die Idee, den benachbarten Kinderspielplatz zu durchqueren, neben dem bereits eine Glasabsperrung zum betreffenden GelĂ€ndestĂŒck stehen soll. Im Prinzip ist wohl auch die Geparden-Doppelanlage nur ein Dauerprovisorium auf dem ErweiterungsgelĂ€nde, denn es handelt sich im Grunde nur um ein hoch umzĂ€untes WiesenstĂŒck mit ein paar "HundehĂŒtten" drauf.
(23.02.2008, 18:34)
Niedersachse :   @M.M. Auf der Internet-Seite des Braunschweiger Zoos findet man auf dem Zooplan ein als im Bau bezeichnet GebĂ€ude. Das soll hinter den NasenbĂ€ren liegen. Konnte man etwas davon sehen, bzw. ĂŒberhaupt von der SĂŒdamerika-Erweiterung.

Zudem steht unter Geschichte des Zoos, dass 1996 der Bau eines Menschenaffenhauses begonnen wurde. Wurde dieses Haus eigentlich gebaut und ist jetzt mit etwas anderem besetzt und kam es nie zur Vollendung??
(23.02.2008, 16:20)
Niedersachse :   Die Tigerin Nina ist aus Ascherslebener Zucht. Aber Phudy und Tanja sind doch nicht so intensiv gefĂ€rbt oder hab ich das falsch in Erinnerung?
(13.02.2008, 17:04)
IP66 :   Es gibt gar nicht so viele neue Typen von KleinsĂ€ugeranlagen - die meisten folgen immer noch den von oben einsehbaren Anlagen, wie sie die VorgĂ€nger der jetzigen ErdmĂ€nnchenunterkunft in Köln geprĂ€gt haben, oder es handelt sich um kleinere Felsanlagen wie das aus der GrĂŒndungszeit stammende Stachelschweinpanorama in Friedrichsfelde, das jĂŒngst noch etwas billiger in Gelsenkirchen wiederholt wurde. Insofern weist das versehentlich eingestellte Bild neue Wege.
(13.02.2008, 10:46)
Michael Mettler :   Das versehentlich angehĂ€ngte Foto von Ronny zeigt die sehr gelungene Murmeltieranlage im Braunschweiger Zoo, rechts im Bild ist der niedrige Zaun zu erkennen!
(12.02.2008, 23:05)
Hannes LĂŒke :   Hast du zufĂ€llig Fotos vom Skunkgehege?
(12.02.2008, 22:36)
Ronny :   Kann bitte jemand das Foto entfernen? Ich habe ausversehen das falsche angehĂ€ngt.
(12.02.2008, 17:06)
Ronny :   Ich fande beide Tierparks eigentlich sehr ansprechend. Habe auch noch einige ErgĂ€nzungen zum TP Lehre-Essehof. Im Australienhaus lebt außerdem noch ein Paar Lachende HĂ€nse (sagt man das so?). Die Streifenskunke haben zudem die Möglichkeit auf die Anlage der Stachelschweine zu gelangen.
(12.02.2008, 17:03)
IP66 :   Der Kamelgraben in Braunweig erinnert mich an den mittlerweile dem neuen Nashornhaus zum Opfer gefallenen in Hellabrunn, der allerdings dadurch, daß seine BegrenzungswĂ€nde ein wenig ĂŒber das Bodenniveau herausragten, im Sinne des Zoos der 70er auffĂ€lliger inszeniert war. Wenn ich bedenke, daß gerade in kleineren Zoos oft mehr oder weniger provisorische ZĂ€une Huftiergehege begrenzen, bedeutet ein solcher "Graben" einen betrĂ€chtlichen Gestaltungsaufwand.
(12.02.2008, 10:56)
Michael Mettler :   ...und die Grabenkonstruktion der gleichen Anlage.
(11.02.2008, 23:58)
Michael Mettler :   Der Futterbaum der WaschbĂ€ren im Braunschweiger Zoo...
(11.02.2008, 23:57)
Michael Mettler :   Den Braunschweiger Zoo (das "u" war eben natĂŒrlich ein Versehen...) habe ich seit Mitte der 80er Jahre in einigen AbstĂ€nden immer mal wieder besucht, und es ist schön zu sehen, welche Entwicklung er seitdem genommen hat. Einige Großtierarten verschwanden, so gibt es lĂ€ngst keine Löwen mehr (das Gehege wurde den Amurtigern zusĂ€tzlich zugeschlagen), keine Zebras (sind wahrscheinlich die in Essehof), keine Wölfe und keine Schimpansen (obwohl seit -zig Jahren ein halb fertiges Haus fĂŒr sie auf dem ErweiterungsgelĂ€nde steht). Die grĂ¶ĂŸten Bewohner des Zoos sind Trampeltiere, ein Kaltblutpferd (mit Ponys und Eseln zusammen untergebracht) und ein Paar Amurtiger, dessen Katze ĂŒbrigens sehr intensiv und lackschwarz gestreift ist - das nur zum Idealbild der Unterart...

Die Kamele teilen ihre von einem winzigen U-Betonsteingraben umgebene Freianlage mit Weißschwanz-Stachelschweinen. Da beide wie viele andere Tiere im Zoo auch mit kĂ€uflichem Futter gefĂŒttert werden dĂŒrfen, hat man fĂŒr die Nager eine Rampe zu einer Futterplattform errichtet, die ĂŒber den Graben (der zusĂ€tzlich mit E-Draht gesichert ist) in dem Besucherweg hereinragt - anscheinend trauen sich Stachelschweine nicht, davon herab zu springen! So kann man den Tieren in Kinderaugenhöhe und ohne jegliche Absperrung gegenĂŒber stehen (war mir leider nicht vergönnt, die Nager waren höchst aktiv untereinander beschĂ€ftigt). Anbei ein Foto der ebenso simplen wie beeindruckenden Einrichtung.

Ebenso verblĂŒffend ist die Anlage fĂŒr WaschbĂ€ren und Streifenskunks, hier ĂŒbernimmt ein schrĂ€ger Baumstamm mit Plattform die "Zubringer"-Funktion, und der Graben ist ebenfalls so lĂ€cherlich, dass selbst Kinder mit den Tieren direkten Kontakt aufnehmen können. Scheint aber zu funktionieren! Fotos davon schiebe ich gleich nach.

Unter den KleinsĂ€ugern findet man drei in Deutschland nur selten gehaltene Arten: WeißrĂŒsselbĂ€r, Braunen Maki (zwei Gruppen!) und Bolivianischen Nachtaffen (Aotes azarai boliviensis), letztere in Vergesellschaftung mit WeißbĂŒschelĂ€ffchen und in "Taghaltung" inklusive Außenvoliere. Bemerkenswert ist auch eine großflĂ€chige Anlage fĂŒr Alpenmurmeltiere, die von einem nur 40 cm hohen, aber natĂŒrlich mit E-Draht bewehrten Zaun umgeben ist und sich seit vielen Jahren bewĂ€hrt. Weitere WildsĂ€uger sind Katta, Liszt- und Gewöhnliches TotenkopfĂ€ffchen, Berberaffe, Mara, Zwergotter (sehr große Anlage), Gepard (zwei große Wiesengehege) und Chinesischer Muntjak (1,1 mit den Maras zusammen, ein Jungbock mit den Zwergottern). Unter den Vögeln diverse Papageien (als "Highlight" eine MĂŒller-Amazone), ein wenig WiesengeflĂŒgel, Eulen und eine Wasservogelvoliere mit Ibissen, Austernfischern usw. dazu auch hier eine - sehr schöne! - Teichanlage fĂŒr eine große Schnappschildkröte (habe ich saisonbedingt nicht gesehen).

Eintritt 5 Euro fĂŒr Erwachsene, der flĂ€chenmĂ€ĂŸig winzige Zoo war beim schönstem Wetter so knĂŒppelvoll, dass ich auf dem nicht gerade kleinen Parkplatz keine LĂŒcke fand und ins benachbarte Wohngebiet ausweichen musste. Als Besonderheit sei noch vermerkt, dass es zwar nur ein ĂŒber 7 Jahre altes Faltblatt als Zooplan gibt, dafĂŒr aber einen sehr gut aufgemachten und umfangreichen KinderzoofĂŒhrer mit aktuellerem Plan.
(11.02.2008, 23:55)
Michael Mettler :   Am Samstag habe ich den Zoo Braunschweug und den Tierpark Essehof (bei Braunschweig) besucht; beide gehören dem selben Betreiber. Zwar sind die TierbestĂ€nde sowohl nach Arten wie auch nach Individuen recht klein, doch werden die Tiere teilweise sehr attraktiv und innovativ gehalten und prĂ€sentiert.

Der Tierpark Essehof hat eher ein wenig Wildpark-Charakter, bietet aber auch zooĂŒbliche Arten. Neben einer sehr großen Afrikaweide mit Böhmzebras, Watussirindern, Burenziegen und Marabus wĂ€re hier vor allem die neue, teilweise begehbare Australienanlage zu nennen, die sich hinter keiner Anlage eines Großzoos verstecken muss - anbei ein Foto. Zwar enthĂ€lt sie "nur" Standardbesatz Bennett-KĂ€nguru/Emu/Trauerschwan, aber die PrĂ€sentation macht's: Ein Teil der FlĂ€che ist durch eine Natursteinmauer mit DurchschlĂŒpfen abgetrennt, und dort können sich Besucher und KĂ€ngurus begegnen, wĂ€hrend die Emus draußen bleiben mĂŒssen (mit denen kann man aber auf eigene Gefahr problemlos ĂŒber den Zaun der Anlage in "Federkontakt" kommen). Das sehr schöne Haus ist innen Ă€hnlich wie außen gestaltet und beherbergt im Prinzip eine große Halle, die zu den Besuchern nur durch ein KnĂŒppelholzgelĂ€nder abgetrennt ist. Den KĂ€ngurus steht eine auf gleiche Weise separierte Ruhezone zur VerfĂŒgung, in die ihnen die Emus nicht folgen können. Das Tor zum Außengehege ist mit einem transparenten Gummivorhang versehen, was es ermöglicht, im Haus frei fliegende Kleinvögel zu halten: Ich sah Wellen- und Nymphensittiche sowie Zebrafinken. Zwar ebenfalls keine zoologischen RaritĂ€ten, aber doch sehr ansprechend prĂ€sentiert.

In einem hauptsĂ€chlich mit Haustierrassen besetzten Teil des GelĂ€ndes findet man außer HĂ€ngebauchschweinen auch ThĂŒringerwaldziegen, Zackelschafe und als Besonderheit die spanischen Zamorano-Leones-Riesenesel, die schon mal im Tiergarten-Rundbrief vorgestellt wurden. Sehen dem Poitou-Esel sehr Ă€hnlich, sind aber etwas kurzhaariger.

Auch didaktisch hat der Park etwas zu bieten: Zwei gerĂ€umige Freianlagen fĂŒr WaschbĂ€ren und Nutrias, die ich schon von einem frĂŒheren Besuch her kannte, wurden durch Hinzunehmen von Rotwangen-Schmuckschildkröten kurzerhand zu einem mit entsprechender Schautafel versehenen Themengebiet "Neozoen" erklĂ€rt!

An WildsĂ€ugern gibt es zudem noch Mantelpaviane, Weißhandgibbons, Weißschwanz-Stachelschweine, Maras, Streifenskunks, Nordluchse und EuropĂ€ische Damhirsche; die Vögel beschrĂ€nken sich neben den schon genannten auf ein wenig Wiesen- und Teichbesatz, Nandus, Schnee-Eulen und Uhus, ein Ara-Paar und einige Sittiche - und natĂŒrlich die zweiköpfige Flamingokolonie... Ein paar Ziegenmischlinge, Meerschweinchen, Kaninchen und ein riesiger Folienteich fĂŒr Schnappschildkröten (!) runden die Sache ab. Essehof ist sicher kein Tierpark, fĂŒr den man unbedingt mal weit anreisen mĂŒsste, aber da er so nahe der Autobahn A2 liegt (Abfahrt Lehre), dass man im entfernten Hintergrund der Afrikawiese die Lkw vorbei rauschen sieht, kann man ihn als Abstecher am Rande einer Tour gut einbauen - anderthalb Stunden ermöglichen einen schon sehr gemĂŒtlichen Rundgang. Eintritt ĂŒbrigens 4,50 Euro fĂŒr Erwachsene; wĂŒrde man das in beiden FĂ€llen auf die gezeigten Tierarten umrechnen, wĂ€re Hannover im VerhĂ€ltnis spottbillig :-)
(11.02.2008, 23:28)
Michael Mettler :   Wieder mal muss die Antwort lauten: Je nach Systematiker! Die Systematik der Kleingazellen ist derart verworren und umstritten, dass z.B. die Indische Gazelle wahlweise als eigene Art, als Unterart der Echtgazelle oder eben der Dorkasgazelle gefĂŒhrt wird usw. usw.

Nach dem, was man landlĂ€ufig als "echte" Dorkasgazellen bezeichnen wĂŒrde, kĂ€men Unterarten wie dorcas, isabella, osiris oder massaesyla in Frage - oder Unterartbastarde, wie vor dem Austausch in Hannover gehalten.
(23.02.2006, 00:00)
Karsten Vick :   UeckermĂŒnde hatte auf der Arabienanlage jedenfalls Arabische Oryx und Dorcasgazellen, aber kein Wort ĂŒber Unterart bzw. Herkunft der letzteren. Welche Möglichkeiten oder Unterarten gibt es denn da außerdem noch?
(23.02.2006, 00:00)
Dennis :   Tierpark Pfullendorf beim Seepark:
Rhesus, Weißpinsel-und TotenkopfĂ€ffchen,
Lamas,Alpakas,Watussis,Sheties,Esel,Stachelschweine,Wasch-und NasenbÀren,HinterwÀlder Rinder,Damhirsche,Wildschweine,HÀngebauchschweine,ein alter Fuchs,Zwergziegen,Kamerunschafe,MÀuse,
Haus-und WassergeflĂŒgel.
Netter kleiner Tierpark.
Vorallem die Huftiere haben große Anlagen.
Ach ja ich hab noch Degus,Meerschweinchen,Kaninchen,Eulen und Turmfalken sowie die Karpfen im Ententeich vergessen.
(22.02.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   @Micael Mettler
Hier einige Infos zum Tierbestand Limbach-Oberfrohna(2003):
Rotscheitelmangabe, Blauer und Brauner Ohrfasan, Schopftaube, Schwarzhalsschwan, Ringelgans, HĂŒhnergans und Schneegans, sowie diverse Papageien. Mohrenmakak und China-Leopard wurd
(22.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ist es richtig, dass UeckermĂŒnde zusammen mit den Arabischen Oryx auch Dorkasgazellen hĂ€lt, die aus Almeria stammen? Das wĂ€re dann ja die selbe Unterart (neglecta, Sahara-Dorkasgazelle), die seit letztem Jahr auch in Hannover vertreten ist. Die UeckermĂŒnde-Website ist leider nicht sehr ergiebig...
(21.02.2006, 00:00)
Zoosammler :   http://www.vogelpark-steinen.de/
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Gibt es eigentlich den Vogelpark Wiesental in Steinen noch? Kenne ihn nur von einem alten ZoofĂŒhrer (80er) her.
(21.02.2006, 00:00)
Aguti :   TP Limbach-Oberfrohna hĂ€lt z.B. ein junges PĂ€rchen Chinesische Leoparden.
(21.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Da ich durch den "Makaken"-Thread gerade darauf kam: Wer kann was zum Tierpark Limbach-Oberfrohna und seinem Bestand erzĂ€hlen?
(21.02.2006, 00:00)
Ollo :   Wildgatter Hildesheim
Hierbei handelt es sich zwar um das ĂŒbliche, semiprofessionell vom Forstamt nebenher gefĂŒhrte Wildgehege, aber der Besuch lohnt sich wegen des unglaublich schönen, historischen RestaurantgebĂ€udes. Direkt davor steht eine ebenfalls sehr Ă€sthetische Damhirschanlage. Ansonsten wĂ€ren noch AuerhĂŒhner erwĂ€hnenswert. Und dann kann man noch sehen, wie sich die Merkmale von Pfauenziegen in Mischlingszuchten behaupten.
(20.02.2006, 00:00)
Stefan Schubert :   Auf den britischen Insel ist die Tendenz des KragenbĂ€ren ebenfalls fallend! FĂŒnf Tiere aus einem italienischen Zirkus leben immernoch im inzwischen geschlossenen Glasgow Zoo in einem waldreichen Gehege!
Einen KragenbĂ€ren gab es gleichwohl auch im Tierpark Bretten. Dieser Kleinzoo, um wieder zum ursprĂŒnglichen Thema zu kommen, gehört eigentlich in die Rubrik "Begehbare Anlagen", da die meisten Gehege durchwandelt werden können. Er ist aber eher fĂŒr Familien gedacht und dĂŒrfte kaum zoologische RaritĂ€ten bieten (Vierhornschafe)!
(20.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ältere KragenbĂ€ren in west- und osteuropĂ€ischen Zoos gehören mit großer Wahrscheinlichkeit verschiedenen Unterarten an! Die West-Tiere wurden frĂŒher bevorzugt aus SĂŒd- und SĂŒdostasien (z.B. Thailand) importiert, der ehemalige Ostblock bezog hingegen viele KragenbĂ€ren aus den frĂŒheren Sowjetrepubliken. Ist ĂŒber die Abstammung der Hallenser Tiere etwas bekannt?

@Niels: Ich habe Görlitz vor ein paar Jahren besucht und war sehr angetan vom Park. Ich sehe da im Konzept viele Parallelen zu Nordhorn (kurioserweise ebenfalls ein grenznaher Tierpark), und das meine ich sehr positiv. Landschaftlich finde ich Görlitz wegen seines urigen Parkcharakters sogar noch schöner.
(20.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske :   ich glaube, die letzte kragenbĂ€rennachzucht in Halle liegt schon etwas weiter zurĂŒck, und im Moment wird bewußt nicht weiter gezĂŒchtet( und wohl auch nicht wieder damit begonnen). Bei KragenbĂ€ren ĂŒbrigens nutzt auch ein Blick Richtung Osten nichts: Im Gegensatz zu vielen Arten, die in Tschechien und auch in Polen noch gezĂŒchtet und bei uns schon lĂ€nger vernachlĂ€ssigt werden, zĂŒchtet auch kein Zoo in Tschechien mehr mit den noch manchmal anzureffenden KragenbĂ€ren, aus Ă€hnlichem Irrglaube- man hĂ€lt sie fĂŒr gewöhnlich, hĂ€ufig und ĂŒberall ( woaders) fĂŒr gut zĂŒchtend. Nicht selten geht die ĂŒberlegung auf Umstellung Richtung LippenbĂ€r.
(20.02.2006, 00:00)
Oliver Jahn :   @Michael Mettler, gehört hier zwar nicht rein, aber KragenbĂ€ren zĂŒchteten noch in Halle. Die Jungtiere dort leben noch mit der Mutter auf der gleichen Anlage und sie sind jetzt zwar ausgewachsen, aber noch nicht sehr alt! MĂŒsste nachsehen, meine aber, sie
(20.02.2006, 00:00)
Niels :   Ich weiß halt nicht ob es hier reingehört. Der Tierpark Görlitz ist halt kein Zoo sondern nur ein kleiner Tierpark. Er hĂ€lt vor allem viele z .T. seltene Haustierrassen und Tiere der einheimischen Fauna. Er hat wunderschöne Anlagen, und ist sehr stark auf Wissensvermittlung nicht nur fĂŒr Kinder ausgerichtet. Ich habe kein Zoo in Deutschland erlebt, welcher Bildung mit Entertainment so perfekt verbindet. Es gibt auch ein kleines Aquarium/Terarium mit Fischen, Reptilien, Nager usw. die öfter auch als Haustiere gehalten werden, mit vielen Info ĂŒber deren Haltung. Oft steht da auch Personal rum um den Kindern Fragen zu beantworten und Pflegetipps zu geben fĂŒr Degu, WĂŒstenrennmaus, Chinchilla, Kornnatter und Leopardgecko . Dort ist auch ne Sammlung mit Wirbellosen untergebracht.
Es gibt im Park auch etliche Exoten, wie Kattas, KatzenbĂ€ren, chin. Muntjaks, Manule, Pfeifhasen, Fasanensammlung und vieles mehr. Ach ja da so oft nachgefragt (Rinderthread) wurde, Hausyaks hĂ€lt der Tierpark auch. Der Park hat weit ĂŒber 100 Arten und ist 5ha groß.

(19.02.2006, 00:00)
Masta :   Auch ein kleiner aber Feiner Park ist der Tierpark Reuschenberg in Leverkusen, der sich zwar bis auf einige Ausnahmen auf heimische bzw. europĂ€ische Arten konzentriert (ausser: Stachelschweine (...)
Der Tierpark nimmt an diesen Zuchtprogrammen teil:
EuropÀischer Fischotter
Schwarzstorch
EuropÀische Wildkatze
EuropÀischer Uhu
Zwergohreule
Schleiereule
Auerhuhn
Haselhuhn
Klippentaube
Naja das musste ich halt mal los werden :P
(19.02.2006, 00:00)
Andreas Soltwedel :   Mir fallen spontan zwei Zoos ein, die hierher passen könnten. Da ist einmal der Zoo am Meer in Bremerhaven, der vor ein paar Jahren mal damit geworben hat, er sei der kleinste Großzoo in Deutschland. Damals Hatte das GelĂ€nde ca. 1,5 ha.
Dann gibt es da noch den in privater TrĂ€gerschaft betriebene Arche-Noah-Zoo in Braunschweig mit ebenfalls ca 1,5 ha FlĂ€che. In Braunschweig gibt es unter anderem zwei sehr schön naturnah gestaltete Gehege fĂŒr Zwergkrallenotter bzw. WaschbĂ€ren. Außerdem beteiligt sich der Zoo Braunschweig am EEP fĂŒr LisztĂ€ffchen.
Beide Zoos sind bzw. waren mit ihrer jeweiligen FlĂ€che ungefĂ€hr so groß, wie der Dschungelpalast in Hannover (ca. 1,2 ha).
(19.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Ich wĂŒsste spontan keinen einzigen mehr. Und nicht nur das: Die meisten der noch in Deutschland lebenden KragenbĂ€ren sind schon ziemlich alt, die jĂŒngsten waren - glaube ich - die Kölner.... Im Tierpark ThĂŒle mĂŒsste es auch noch ein paar Überbleibsel geben, bei meinem letzten Besuch waren es drei - völlig verfettet, wie es Zoo-KragenbĂ€ren hierzulande ja fast ohne Ausnahme sind und waren.

Was kleine Parks betrifft: Vor einigen Monaten hatte ich mal einen (nur kurz weiter gefĂŒhrten) Thread "Tierparks in Schleswig-Holstein" aufgemacht, der passt auch ins Thema.
(18.02.2006, 00:00)
Ollo :   Ein unter den kleinen Einrichtungen hervorzuhebender Tiergarten ist der Vogelpark Herborn. Der steht sogar unter wissenschaftlicher Leitung. NatĂŒrlich liegen hier wie bei allen Vogelparks die Schwerpunkte bei Papageien, Eulen, Stelzvögeln und Entenvögeln, aber dennoch ist der Bestand vergleichsweise gut aufgefĂ€chert. Trotz der Kleinheit des Parks kann man als Besucher mit dem Angebot echt zufrieden sein.

Ich bin ja sowieso der Meinung, daß es ĂŒberhaupt nicht auf die ArtenfĂŒlle ankommt. Man muß im Vorfeld nur die Erwartungen niedrig halten. Wenn ich zum Beispiel im Harz oder im Schwarzwald ein "Auerhuhngehege" besuche, erwarte ich ja nichts als AuerhĂŒhner. Sollten dann in einer Voliere auch noch HaselhĂŒhner sitzen, umso besser. WĂŒrde man das Ganze allerdings Vogelpark nennen, wĂ€re die EnttĂ€uschung groß.

Das beste Beispiel dafĂŒr, daß man auch mit sehr wenigen Arten einen ordentlichen Tiergarten betreiben kann, ist das Otterzentrum HankensbĂŒttel. Die haben nur ca. fĂŒnf nah verwandte und eher schauunattraktive Arten, aber trotzdem lĂ€uft der mitten in der Pampa gelegene Laden.
(18.02.2006, 00:00)
Sven P. Peter :   Nur am Rande: ZĂŒchtet ĂŒberhaupt noch wer in Deutschland KargenbĂ€ren?
(18.02.2006, 00:00)
Michael Mettler :   Mein Besuch liegt ein paar Jahre zurĂŒck, aber: Die Anubispaviane und mehrere andere Affen waren damals aus einem Labor ĂŒbernommen worden, ich erinnere mich an einen Pavianmann, der glatt als Quasimodo-Double durgegangen wĂ€re. Die KragenbĂ€ren sind - wie leider inzwischen in den meisten Zoos - "Altbestand"; eines der alten Tiere stammt aus dem Zoo Berlin, wo man fĂŒr den Bau der kombinierten BraunbĂ€ren-Wolfsanlage Platz brauchte (das restliche, ungewöhnliche Duo KragenbĂ€r/Katze durfte zwar im Zoo bleiben, lebt aber hinter den Kulissen).

Der Tierpark war zum Zeitpunkt meines Besuches noch ziemlich genau das, als was er wohl auch mal angefangen hatte: Ein StĂŒck KurparkgelĂ€nde, in dem man einige brauchbare und einige ziemlich primitive Gehege, Volieren und KĂ€fige errichtet hat.
(18.02.2006, 00:00)
Ollo :   Dieser Thread ist eine gute Idee. Ich hatte auch schon daran gedacht.

Pyrmont hat zwar außergewöhnliche Arten, bewegte sich aber zumindest vor einigen Jahren auf einem eher unseriösen Niveau. Der Tierbestand ist völlig konzeptionslos, und die Anlagen (mit Ausnahme der Huftiergehege) viel zu klein und nicht zeitgemĂ€ĂŸ. Selbst Erneuerungen geschehen suboptimal.

Am deutlichsten wird das Niveau der Einrichtung, wenn man sich mal den FĂŒhrer zur Hand nimmt, den es jedenfalls vor ein paar Jahren zu erwerben gab. Falls ihn jemand parat hat, bitte mal den Satz ĂŒber die dort gehaltene Meerkatzenart zitieren! Alles in allem wird jede Art mit zwei bis drei belanglosen SĂ€tzen beschrieben, nur beim Zebra wird total unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig weit ausgeholt. Plötzlich erfolgen detaillierte AusfĂŒhrungen selbst zu den nicht gehaltenen Zebraarten. Das ganze in einem unterirdischen Stil.
(18.02.2006, 00:00)
Dirk K :   Ich sehe gerade, dass es schon den Thread "Kleinzoos in NRW" gibt...
Naja, der hier gilt ja bundesweit;-)
(18.02.2006, 00:00)
Dirk K :   Habe eben mal einen Blick auf die Seite des Tierpark Bad Pyrmont geworfen und war ĂŒberrascht von Tieren wie KragenbĂ€ren, Servalen und Anubis-Pavianen zu lesen. Auch die Flachlandtapire zĂŒchten, genauso wie die Jaguare. Außerdem ist ein Duo mĂ€nnlicher Schimpansen vorhanden. Vor deren KĂ€fig musste der Besucherweg verbreitert werden, da die Tiere die Besucher mit "Sandduschen" ĂŒberraschten.
Allerdings habe ich hier im Forum gelesen, dass dieser Tierpark ziemlich mies sein soll, vielleicht kann ja mal jemand, der ihn besucht hat, hier mal seine Impressionen kundtun.

Dieser Thread könnte vielleicht genutzt werden, noch ein paar andere kleine Parks vorzustellen und darĂŒber zu diskutieren.

Hoffentlich existiert ein Àhnlicher Thread nicht bereits, ich habe jedenfalls keinen gefunden...
(18.02.2006, 00:00)

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