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Nash├â┬Ârner in Deutschland



cajun:   Und da purzelte das 50.! So schnell kann es gehen :-)
Serengeti-Park Hodenhagen 09.02.2021
"Gro├â┬če Freude ├â┬╝ber ein ganz besonderes Jubil├â┬Ąum: Die 50. Nashorngeburt im Serengeti-Park
Die 22-j├â┬Ąhrige Breitmaulnashornkuh Claudia hat ein kleines Kalb geboren. Claudia ist eine erfahrene Mutter, sie hat vor ihrem j├â┬╝ngsten Nachwuchs bereits f├â┬╝nf Nashornbabys erfolgreich aufgezogen. Das kleine Weibchen tr├â┬Ągt den Namen ?Salma? und ist das 50. Nashornjungtier, das seit der Gr├â┬╝ndung des Serengeti-Parks im Jahr 1974 in Hodenhagen geboren ist. ?Ich bin ├â┬╝berw├â┬Ąltigt und stolz, dass in unserem Park so viele dieser wundervollen Gesch├â┬Âpfe das Licht der Welt erblicken konnten. Und das nicht nur, weil Nash├â┬Ârner zu meinen absoluten Lieblingstieren geh├â┬Âren.?, erkl├â┬Ąrt Parkinhaber Dr. Fabrizio Sepe begeistert. ?Diese Geburt ist ein weiterer Beitrag zum Artenschutz, da die s├â┬╝dlichen Breitmaulnash├â┬Ârner auf der Roten Liste der IUCN als ?potentiell gef├â┬Ąhrdet? eingestuft sind. Kleines M├â┬Ądchen schon mit gro├â┬čem Fan Kaum auf der Welt, hat das kleine Nashorn schon einen riesen Fan: Younes Zarou, den gr├â┬Â├â┬čten TikToker Deutschlands. Younes Zarou wurde die Ehre zuteil, dem Nash├â┬Ârnchen einen Namen zu geben. "Schon als Kind fand ich Nash├â┬Ârner immer interessant. Dass ich jetzt die M├â┬Âglichkeit habe, ein neugeborenes Nashorn zu benennen, f├â┬╝hlt sich unglaublich an. Ich habe mich f├â┬╝r den Namen Salma entschieden, nach meiner kleinen Schwester.?, verr├â┬Ąt der 23-J├â┬Ąhrige. Salma stammt aus dem arabischen und bedeutet friedlich, sicher und gesund. ?Genau was wir uns auch f├â┬╝r das Nashorn-Baby w├â┬╝nschen.? Mit Salma und dem im Januar geborenen Kalb Zawadi leben nun insgesamt neun s├â┬╝dliche Breitmaulnash├â┬Ârner in Hodenhagen. Dank seiner weitl├â┬Ąufigen Fl├â┬Ąchen und der naturnahen und artgerechten Haltung kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnash├â┬Ârnern ├â┬╝berhaupt vorweisen. Der als zoologischer Garten anerkannte Park nimmt mit seinen s├â┬╝dlichen Breitmaulnash├â┬Ârnern (Ceratotherium simum simum) am Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm EEP teil. Das EEP koordiniert die Zucht in Zoos zur Erhaltung bedrohter Tierarten und um die genetische Diversit├â┬Ąt zu erhalten."
Quelle: Pressemitteilung des Serengetiparks Hodenhagen
(16.02.2021, 16:24)
Michael Mettler:   Ndugu w├â┬Ąhrend seiner Einstellung in Hannover (Foto von Januar 2015). Leider hat er mit den hiesigen K├â┬╝hen (damals u.a. Saba) keinen Nachwuchs gezeugt.
(13.02.2021, 10:18)
W. Dreier:   @Jan: Danke - m├â┬Âgen die beiden lange leben - ich schau weiter!
(09.02.2021, 18:06)
Jan Jakobi:   @W.Dreier, auf deinem Foto ist Sarafine oder Nandi zu sehen.
(09.02.2021, 17:37)
cajun:   Bald ist die 50 voll :-)

"Hodenhagen (dpa/lni) - Im Serengeti-Park Hodenhagen in der L├â┬╝neburger Heide ist ein kleines, aber schweres Breitmaulnashorn-Baby zur Welt gekommen. Das Weibchen war bei seiner Geburt in der Nacht zu Sonntag gesch├â┬Ątzte 40-45 Zentimeter gro├â┬č und 30-35 Kilogramm schwer, wie der Tierpark am Montag mitteilte. Die 15 Jahre alte Kuh Uzuri gebar das Kalb nach knapp 1,5 Jahren Tragzeit - es ist ihr viertes Kind. Uzuri umsorgt die muntere Kleine liebevoll. Der Vater ist der 27-j├â┬Ąhrige Bulle Martin. Nashornbabys werden knapp ein Jahr von ihren M├â┬╝ttern ges├â┬Ąugt und nehmen dabei pro Tag gut 20 Liter Muttermilch zu sich.
In einer ├â┬Âffentlichen Findungsaktion soll ein Name f├â┬╝r den Nachwuchs ausgew├â┬Ąhlt werden. ├â┬ťber die Social Media Kan├â┬Ąle k├â┬Ânnen Vorschl├â┬Ąge eingebracht werden. "Uzuri hat uns zum Start des neuen Jahres ein bewegendes Ereignis geschenkt! Nach unserem Kenntnisstand ist es sogar die erste Breitmaulnashorngeburt in Europa in diesem Jahr", sagte der Inhaber und Gesch├â┬Ąftsf├â┬╝hrer des Parks, Fabrizio Sepe. "Wir sind stolz auf die Erfolge unserer Breitmaulnashorn-Zucht."

Die s├â┬╝dlichen Breitmaulnash├â┬Ârner geh├â┬Âren zu den potenziell gef├â┬Ąhrdeten Tieren. Es ist das zweitgr├â┬Â├â┬čte Lands├â┬Ąugetier nach dem Elefanten und kann ein Gewicht von 3500 Kilogramm erreichen.

Der Nachwuchs ist die 49. Geburt eines Breitmaulnashorns in Hodenhagen seit der Gr├â┬╝ndung des Parks 1974. Nach eigenen Angaben kann er weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnash├â┬Ârnern vorweisen. Lediglich der San Diego Zoo in Kalifornien verzeichnet h├â┬Âhere Geburtenraten. Aktuell gibt es mehr als 20.000 Tiere in freier Wildbahn. Fast 99 Prozent der Population leben in nur vier afrikanischen L├â┬Ąndern: S├â┬╝dafrika, Namibia, Zimbabwe und Kenia".
Quelle: DPA
(09.02.2021, 15:55)
W. Dreier:   Ruhe in Frieden
(09.02.2021, 10:46)
cajun:   Eine etwas d├â┬╝rftige Pressemeldung zum Versterben des Zuchtbullen in Leipzig.
Zoo Leipzig 04.02.2021
Nashornbulle Ndugu nach schwerer Krankheit erl├â┬Âst
Mehr als drei Wochen haben die tiermedizinische Abteilung und Pfleger um den 24Jahre alten Nashornbullen Ndugu gek├â┬Ąmpft. Er hatte mit Appetitlosigkeit, Verdauungsproblemen und einem stetig schlechter werdenden Allgemeinbefinden zu k├â┬Ąmpfen, so dass er am Dienstag erl├â┬Âst werden musste. Todesurs├â┬Ąchlich waren eine schwere Verstopfung, die letztlich zu einer Einschr├â┬Ąnkung der Atemwegsfunktionen gef├â┬╝hrt hat. ?Eine Operation bei solch einem schweren Dickh├â┬Ąuter ist aufgrund seiner Masse und der Beschaffenheit der Haut nicht m├â┬Âglich. Wir konnten ihn nicht retten und mussten ihm Leiden ersparen?, erkl├â┬Ąrt Zootierarzt Dr. Andreas Bernhard. F├â┬╝r die stark vom Aussterben bedrohte Tierart wiegt der Verlust des Nashornbullen schwer. Er hatte erfolgreich f├â┬╝r Nachwuchs gesorgt. Seine Tochter Naima hat mittlerweile bereits selbst zwei Jungtiere geboren. Im Zoo Leipzig leben nun mit Sarafine und Saba noch zwei Nashornk├â┬╝he.
Quelle: Pressemeldung des Zoos
P.S. auch hier ein ellenlanger Thread....
(09.02.2021, 09:25)
Jan Jakobi:   Im Nashornhaus I leben zur Zeit die beiden Panzernashornk├â┬╝he Jhansi und Narayani sowie die Spitzmaulnashornkuh Ine. Letztere lebt auf der Mutter-Kind-Anlage, welche gegen├â┬╝ber dem Kamel-Haus ist. Im Haus bewohnt sie die Mutter-Kind-Box. Narayani m├â┬╝sste auf der linken Au├â┬čenanlage vor dem Haus sein und Jhansi auf der rechten Au├â┬čenanlage. Yohda lebte auf der mittleren Au├â┬čenanlage. Allerdings habe ich Narayani auch schon auf der rechten Au├â┬čenanlage und Jhansi auf der linken Au├â┬čenanlage gesehen. Bei einem Besuch war Ine auf der linken Au├â┬čenanlage.

Im Nashornhaus II leben zur Zeit die Spitzmaulnash├â┬Ârner Japser, Kilaguni, Kumi und Maburi.
Der Besatz der Au├â┬čenanlagen wechselt, da es nur 3 Au├â┬čenanlagen (eine befindet sich nicht einsehbar hinter dem Haus) gibt. Da das Haus f├â┬╝r Besucher nicht zug├â┬Ąnglich ist wei├â┬č ich nicht wer in welcher Box steht.
(17.01.2018, 17:35)
Emilia Grafe:   Bei meinem letzten Besuch (30.11.) lebte Ine im Nashorn-/Tapirhaus. Im Haus im hintersten Innengehege auf der Seite der Nash├â┬Ârner. In dem Haus lebten sonst nur noch die beiden Panzernash├â┬Ârner Jhansi und Narayani. Bei der anderen Nashornanlage m├â┬╝ssten also die anderen Spitzmaulnash├â┬Ârner untergebracht sein, wer da wo wohnt, wei├â┬č ich aber leider nicht.
Anbei: Ine

(25.12.2017, 13:29)
Justus Bauer:   Kann mir jemand die aktuelle Situation der Spitzmaulnash├â┬Ârner in Berlin erkl├â┬Ąren? Wer wohnt in welchem Haus, und auf welcher Au├â┬čenanlage?
(25.12.2017, 11:59)
Dreier:   Weiter aus der Zeitungsnachschau ``Berliner Zeitung``: In Hodenhagen ist Weihnachten ein Breitmaulm├â┬Ądchen `` Moana`` geboren worden - immerhin die 47. Geburt seit 1974.
(22.01.2017, 18:24)
Andreas Murmann:   Nashornweibchen Tsororo ist am Sonntag mit 29 verstorben. Die Spitzmaulnashornkuh des Frankfurter Zoos war 1989 zusammen mit dem Bullen Kalusho aus Simbabwe an den Main gekommen und hatte dort drei Jungtiere zur Welt gebracht. Kalusho d├â┬╝rfte damit der einzige Vertreter der Unterart ?minor? in Europa sein.
(18.05.2016, 18:27)
Sascha M├â┬Âller:   Ohje, und ich habe sie letzte Woche Mittwoch noch mit den Zebras (ohne den Augsburger Bullen)drau├â┬čen gesehen. Hatte ne gro├â┬če Wunde an der Flanke...
(07.08.2014, 17:24)
Jan Jakobi:   Die Duisburger Breitmaulnashornkuh "Nongoma" wurde heute eingeschl├â┬Ąfert.

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/nashorn-oma-nongoma-im-zoo-duisburg-eingeschlaefert-id9676044.html
(07.08.2014, 13:39)
Jan Beensen:   Geparden sind aber komische Affen...
;-)
(31.05.2014, 19:01)
Silke Kollrich:   Die Spitzmaulnash├â┬Ârner in Leipzig sollen auf der neuen Anlage mit Geparden vergesellschaftet werden.
(31.05.2014, 10:08)
Jan Jakobi:   Wie sieht die Liste der in Frankfurt geborenen Spitzmaulnash├â┬Ârner aus?

Ich fand beim recherchieren folgende:

1.) 23.12.1956: 1,0 ├ó┬Ç┬×Konrad├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Peter├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Katharina├ó┬Ç┬ť)
2.) 10.12.1958: 0,1 ├ó┬Ç┬×Lemuta├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Peter├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Katharina├ó┬Ç┬ť)
3.) 11.11.1969: 0,1 ├ó┬Ç┬×Nabi├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Peter├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Lemuta├ó┬Ç┬ť)
4.) 14.02.1994: 0,1 ├ó┬Ç┬×Akura├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Kalusho├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Tsororo├ó┬Ç┬ť)
5.) 18.02.1997: 0,1 ├ó┬Ç┬×Dzimba├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Kalusho├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Tsororo├ó┬Ç┬ť)
6.) 02.03.2001: 0,1 ├ó┬Ç┬×Hama├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Kalusho├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Tsororo├ó┬Ç┬ť)

Quelle ist die Tafel im Frankfurter Nashornhaus.
Auf der Tafel steht: "Nashorn-Aufzuchten".

Ob es Tot- oder Frühgeburten oder Aborte gab, kann ich nicht herausfinden.
(30.05.2014, 19:37)
Jolantha Belik:   Ich habe auch die Info, dass Emmi Mitte M├â┬Ąrz 2013 eingeschl├â┬Ąfert werden mu├â┬čte.
(07.02.2014, 00:50)
Jan Jakobi:   Ger├â┬╝chten zu Folge, die ich im Zoofreunde-Forum gelesen habe, ist "Emmi" im Fr├â┬╝hjahr 2013 verstorben.
(06.02.2014, 22:21)
Jolantha Belik:   Das war ja der Grund, weshalb man Emmi gegen Jane getauscht hat.
(06.02.2014, 18:58)
Jan Jakobi:   @Jola:
Danke f├â┬╝r die Kl├â┬Ąrung des Verbleibs der beiden Nashornk├â┬╝he.
Die K├â┬Ąlber mit dem Fragezeichen wurden von "Emmi" nach der Geburt get├â┬Âtet, daher auch kein Name.
(05.02.2014, 19:30)
Jolantha Belik:   @Jan: zum H├â┬Ârnchen April 2011 siehe:

http://www.allwetterzoo.de/fotos/news2011/nashornkalb-tot-2011.php

Emily ging 2004 nach Givskud

Yvonne ging nach knapp 4 Monaten in Münster im Jahr 2009 wieder zurück nach Beekse Bergen
(05.02.2014, 18:20)
Michael Mettler:   @Jan: Das 1979er Jungtier in M├â┬╝nster war 1,0 namens Jonas - hatte ich gerade beim Nachschauen wegen der Erstzuchtfrage gelesen.
(04.02.2014, 18:55)
Jan Jakobi:   Ich bin gerade bei den M├â┬╝nsteraner Breitmaulnash├â┬Ârnern:

00.00.1977:
00.00.1979:
23.12.1986: 0,1 ├ó┬Ç┬×Vicky├ó┬Ç┬ť (
22.10.1990: 0,1 ├ó┬Ç┬×Emmi├ó┬Ç┬ť ("?" & "Emily")
11.08.2000: 1,0 ├ó┬Ç┬×?├ó┬Ç┬ť(├ó┬Ç┬×Harry├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Emmi├ó┬Ç┬ť)
26.07.2005: 1,0 ├ó┬Ç┬×?├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Harry├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Emmi├ó┬Ç┬ť)
20.09.2009: 0,1 ├ó┬Ç┬×Ebun├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Harry├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Emmi├ó┬Ç┬ť)
02.04.2011: 1,0 ├ó┬Ç┬×?├ó┬Ç┬ť(├ó┬Ç┬×Harry├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Emmi├ó┬Ç┬ť)
23.05.2013: 1,0 ├ó┬Ç┬×Eno├ó┬Ç┬ť (├ó┬Ç┬×Harry├ó┬Ç┬ť & ├ó┬Ç┬×Jane├ó┬Ç┬ť)

"Emmi" ging 2011 im Tausch gegen "Jane" nach Schottland.
Es gab in Münster noch 2 weitere Kühe: "Emily" und "Yvonne". Was ist aus denen geworden?
Finde irgendwie zu den beiden nichts.



(04.02.2014, 18:24)
Michael Mettler:   @Jan: Auch hier n├â┬╝tzt die Suchfunktion. Scroll in diesem Thread mal runter bis Januar 2007, da findest du diverse erg├â┬Ąnzende Informationen.
(03.02.2014, 20:46)
Jan Jakobi:   Ich m├â┬Âchte eine Nashorn-Geburten-Liste f├â┬╝r alle drei in Europa (plus San Diego Wild Animal Park) gehaltenen Nashorn-Arten erstellen, nat├â┬╝rlich jede Art einzeln.

Meine Idee entstand, wegen der Frage wer die Welterstzucht des Panzernashorns hat.
Bei den anderen Nashorn-Arten habe ich noch keine unterschiedlichen Angaben gefunden.

Weg:

Deutschland - dann die direkten Nachbarl├â┬Ąnder - dann die von denen - ... soweit wie unsere Unterlagen/Zoo-Literatur und das Internet dar├â┬╝ber Auskunft gibt.

Sortiert nach Zoo/Tierpark und Geburtsdaten.

Ich fange mit den Spitzmaulnash├â┬Ârnern an.

Hannover:

1. Zuchtpaar "Conny" & "Suse"

1,0 "Kaspar"
0,1 "?"
1,0 "Fridolin" 00.00.1970

2. Zuchtpaar "Kifaru" & "Sany"

1,0 "Taco", geb. 06.02.1995
0,1 "Saya"
0,1 "Samira"

Vielleicht mag jeder von seinem Heimatzoo mir die K├â┬Ąlber raussuchen?
(03.02.2014, 18:28)
Jolantha Belik:   Leizig: Spitzmaulnashorn "Nandi" hat am 14.09.2013 ein weibl. H├â┬Ârnchen zur Welt gebracht. Die Kleine ist wohlauf und trinkt brav. Vater des Mini-H├â┬Ârnchens ist "N├ó┬Ç┬ÖDugu".
(16.09.2013, 15:04)
Jolantha Belik:   zu Krefeld: Nanes viertes Mini-H├â┬Ârnchen ist am 13. Juli 2013 zur Welt gekommen.
(16.07.2013, 08:24)
WolfDrei:   Laut "Berliner Zeitung" gab es gerade in Krefeld wieder eine Spitzmaulgeburt
(15.07.2013, 22:05)
R├â┬╝diger:   3 Jahre sind das Mindeste und was in der Wildnis sich geh├â┬Ârt, sollte doch den Zooexperten bekannt sein. Auch der Kontakt der Mutter mit dem Zuchtbullen sollte wenigstens geh├â┬Ârt und gesehen werden.
(13.07.2013, 21:12)
Jan Jakobi:   Es war nicht einfach, aber etwas habe ich gefunden:
Die Berliner Spitzmaulnashornk├â┬Ąlber, welche abgegeben wurden, waren etwa 3 Jahre alt (vielleicht ein paar Monate j├â┬╝nger oder ├â┬Ąlter) und ein Kalb wurde im Alter von 5 Jahren abgegeben.
Dieses Kalb ist übrigens "Ndugu" (Vater von "Naima").
(12.07.2013, 21:49)
Jan Jakobi:   Nein, die Panzer-Rhinos k├â┬Ânnen bleiben vorerst bleiben wo sie sind.

Die Spitzmaulnash├â┬Ârner sollen in die alte Elefanten-Anlage im Riverhallen-Geb├â┬Ąude einziehen.

Ganz ehrlich:
Mich überrascht die frühe Abgabe auch.

Von den Berliner Spitzmaulnashorn-K├â┬Ąlbern wei├â┬č ich das sie in diesem Alter noch nicht abgegeben wurden.
F├â┬╝r eine genaue Aussage habe ich jetzt keine Zeit, kann aber gerne in den Bongos gucken und dann schreiben wie alt die K├â┬Ąlber jeweils bei der Abgabe waren.
(10.07.2013, 22:39)
Jolantha Belik:   Meiner Meinung nach ist es viel zu fr├â┬╝h, die Kleine in diesem Alter von der Mutter zu trennen. Bevor sie nach Rotterdam ├â┬╝bersiedeln kann, muss ja erst ein Platz f├â┬╝r Namaste und die erst acht Monate alte Zwatra gefunden werden.
(10.07.2013, 22:31)
Silke Kollrich:   @R├â┬╝diger: Dieser Bericht ist auf der ETC-Homepage zu lesen. Hier wird der Wechsel nach Rotterdam best├â┬Ątigt.
http://www.mdr.de/elefanttigerundco/wildnis100.html

(10.07.2013, 20:19)
R├â┬╝diger:   @ Silke
So weit ich informiert bin, soll laut EEP Pl├â┬Ąne Rotterdam erst 2014 auf Black Rhinos umstellen!
(10.07.2013, 19:17)
Silke Kollrich:   Im Zoofreunde-Forum habe ich gelesen, dass das Spitzmaulnash├â┬Ârnchen Naima aus dem Leipziger Zoo in K├â┬╝rze nach Rotterdam gehen soll. Naima ist heute auf den Tag genau 1 Jahr und 7 Monate alt. Ist die Trennung von der Mutter in dem Alter nicht etwas fr├â┬╝h?
(10.07.2013, 13:36)
Sacha:   @WolfDrei: Ich w├â┬╝rde den Zaster besser f├â┬╝r ein lebendes Panzernashorn ausgeben. Allerdings bin ich auch ein Kunstbanause....;)
(16.01.2013, 15:57)
WolfDrei:   Heute in der "Berliner Zeitung". Ob wohl eine deutscher Zoo-/Tierparkdirektor mitbieten wird?
(16.01.2013, 14:43)
Liz Thieme:   Ich habe am Sonnabend nur ein Nashorn hinten gesehen und es war nicht Kilaguni. Das zweite Gehege dort stand leer.
Im vorderen Nashornhaus waren nur Mutter mit Kind zu sehen.
(31.10.2012, 21:54)
Jan Jakobi:   Laut einem User des Zoofreunde-Forums soll "Kilaguni" aus dem Berliner Zooo gestorben sein, dass w├â┬Ąre auch gar nicht so unm├â┬Âglich, weil sie eines der vier Stammtiere der Zucht ist. Das waren "Mbololo", "Kitani", "Mzima" und eben "Kilaguni". Die drei erstgenannten leben schon l├â┬Ąnger nicht mehr, "Mzima" starb vor ein paar Jahren. Er hat das in der neuen Zoopresseschau gelesen, die ich allerdings nicht im Internet finde.

Vielleicht wei├â┬č ein Berliner mehr.
(31.10.2012, 07:22)
Silke Kollrich:   Von einem Kollegen hatte ich geh├â┬Ârt, dass jetzt selbst in deutschen Zoos die Nash├â┬Ârner bedroht sind. Daraufhin habe ich mal recherchiert und folgendes gefunden: http://bundes.blog.de/2012/04/02/tierschutz-blutiger-nashorn-krieg-sogar-deutsche-zoos-angst-tiere-13388773/
Nun muss wieder Geld in die Hand genommen werden, was dann für andere Dinge fehlt. Ganz zu schweigen überhaupt von dieser Tatsache, dass es Gefahren solcher Art für Tiere in Zoos gibt. Ich finde das entsetzlich!
(01.07.2012, 10:39)
WolfDrei:   in der "Berliner Zeitung": in Hodenhagen ist Breitmaulbulle Charly im Alter von 53 Jahren verstorben, damit das vor kurzem noch lebende ├â┬Ąlteste Nashorn in einer zoologischen Institution ├â┬╝berhaupt.
(31.10.2011, 13:00)
WolfDrei:   Nanu, war doch kleiner als 2 MB!
(12.08.2010, 18:39)
WolfDrei:   Das Jungtier (vierw├â┬Âchig)in Krefeld
(12.08.2010, 18:35)
Ralf Sommerlad:   @Oliver Jahn: In der Tat werde ich da w├â┬╝tend...
(15.04.2010, 15:56)
Oliver Jahn:   @Ralf Sommerlad, dann will ich hier mal gar nicht erst das Bild von der Haltung des einzelnen Flusspferdes einstellen, denn das treibt dir erst recht die Tr├â┬Ąnen (der Wut) in die Augen. Ich habe die Zirkusvorstellung nicht besucht, sondern bin ├â┬╝ber ein riesiges Plakat "gestolpert", auf dem eine Tierschau angek├â┬╝ndigt wurde, und auf dem Plakat waren mehr Dickh├â┬Ąuter abgebildet, als viele Zoos heute noch halten. Da wurde ich neugierig. Das Bild allerdings, welches sich mir geboten hat, dass war derart ern├â┬╝chternd, dass selbst meine Tochter mit 6 Jahren ausschlie├â┬člich Mitleid empfand.
(13.04.2010, 16:32)
Ralf Sommerlad:   Meine Meinung zu der Einzelhaltung von Breitmaulnash├â┬Ârnern, zumal in Zirkusbetrieben d├â┬╝rfte klar sein: Ich halte das f├â┬╝r eine schlichte Schweinerei und verurteile dies auf das Sch├â┬Ąrfste. Ich stelle mir ohnehin die Frage, wie es den deutschen Zirkussen gelingen konnte, eine Lobby aufzubauen die es ihnen erm├â┬Âglicht, sich in einem rechtsfernen und schwer angreifbaren Raum zu bewegen...
(13.04.2010, 10:02)
Mel:   Da meine Informationen und Kentnisse was Circusbetriebe betrifft nicht die besten sind gibt es noch eine M├â┬Âglichkeit.
1,0 geboren 03.1988 in Jacksonville ging im M├â┬Ąrz 1989 an Ruhe von von dort an den Circus Atlas (Juni 1989) nun wei├â┬č ich ehrlich gesagt nicht ob es den Circus Atlas noch gibt und wenn nicht mu├â┬č das Tier ja irgendwo hingegangen sein und ich wei├â┬č das sich Zoos nicht gerade um Circustiere rei├â┬čen.
(12.04.2010, 21:21)
Mel:   Nettes Kerlchen ;-)

Da die Inhaber des circus voyage lange in den Niederlanden waren, k├â┬Ânnte es sich hierbei eventuell um den Bullen Rafiki aus dem Circus Althoff handeln, leider hab ich da keine genauen Daten.
(12.04.2010, 21:13)
Oliver Jahn:   Das Tier im Zirkus Voyage ist auch ein Bulle. Und wenn ich mir die Zaunbegrenzung so ansehe, dann will ich gar nicht wissen, was da passieren w├â┬╝rde, wenn der mal losgeht!
(12.04.2010, 21:11)
Oliver Jahn:   Der Zirkus Voyage hat aktuell (eigene Sichtung Sommer 2009)neben einer gr├â┬Â├â┬čeren Gruppe afrik. Elefanten, einer halfterf├â┬╝hrigen Giraffe und einem ausgewachsenen Flusspferd auch noch ein Breitmaulnashorn im Bestand.
(12.04.2010, 18:26)
Mel:   @HW: Ja ist ein bulle ;-) hatte ich vergessen zu erw├â┬Ąhnen.
(12.04.2010, 11:25)
Holger Wientjes:   Danke ! Was Du alles weisst, Respekt ! ;-) Ist ein Bulle, richtig ?
(12.04.2010, 11:09)
Mel:   Also das Breitmaulnashorn wurde im August 1974 gefangen und im Mai '78 im Umfolizi Game Reservat an den tierh├â┬Ąndler D. Windhoek verkauft, dieser verkaufte es am 09.06.1978 an den Tierpark Krechting und dieser wiederum verkaufte das Tier im august 1978 an den Circus Barum. Das Geburtsjahr wird auf 1970 gesch├â┬Ątzt.
(12.04.2010, 11:01)
Holger Wientjes:   Wie alt ist das Tier jetzt wohl ? Kenne ich noch von Besuchen aus den 80ern. Als Kind fand ich Zirkusse noch toll.
(12.04.2010, 10:50)
Ingo Rossi:   Ja, der Circus Krone hat das alte Breitmaulnashorn vom ehemaligen Circus Barum ├â┬╝bernommen.
(12.04.2010, 08:33)
WolfDrei:   Ist das ein Aprilscherz? Eben in der Berliner Zeitung unter "Tierisches": In M├â┬╝nchen hat ein Nashorn vom Circus Krone w├â┬Ąhrend einer Veranstaltung den Manegenrand zertrampelt. Kein Personenschaden. Gibts das noch?
(12.04.2010, 08:16)
Gudrun Koball:   Der Vollst├â┬Ąndigkeit halber noch einmal die Meldung auch hier im Nash├â┬Ârner Thread:
Zitat:
V├â┬Âllig unerwartete Nashorngeburt im Th├â┬╝ringer Zoopark

Als die Tierpfleger gestern am fr├â┬╝hen Morgen ihre Arbeit im Dickh├â┬Ąuterhaus beginnen wollten, trauten sie ihren Augen kaum. Bei Nashorn Numbi war eine Geburt im Gang. Wenig sp├â┬Ąter lag eine Nashorn-Miniaturausgabe auf dem Stroh: ein etwa 40 Kilo schwerer Bulle.

(Thüringer Allgemeine 30.10.2009)

n├â┬Ąhere Informationen im Erfurt-Thread
(07.11.2009, 12:37)
R├â┬╝diger:   Daf├â┬╝r etwas Erfreuliches
Sensationell: Einundvierzigste Nashorngeburt im Serengeti-Park Hodenhagen in 35 Jahren
Am Nachmittag des 30. August 2009 war es mal wieder soweit. Die neun Jahre junge Nashorndame Claudia bekam Wehen und brachte innerhalb k├â┬╝rzester Zeit Ihr zweites Jungtier auf die Welt. Das kleine ├ó┬Ç┬×zierliche Nashorn├ó┬Ç┬ť, welches auf den Namen Geraldine h├â┬Ârt, war bei seiner Geburt etwa 50 - 55 cm gro├â┬č und 30 - 35 kg schwer. Sie nimmt t├â┬Ąglich um die 20 Liter Muttermilch zu sich und wird stetig kr├â┬Ąftiger.

(07.11.2009, 10:42)
Holger Wientjes:   Wirklich bedauerlich !

http://www.chesterzoo.org/Home/News/November%202009/Patna.aspx
(06.11.2009, 19:47)
Jennifer Weilguni:   @SvenL
Stand in der Mitteilung auch warum Patna eingeschl├â┬Ąfert weren musste ?
(06.11.2009, 19:07)
Sven L.:   Patna, der 2004 im Tierpark Berlin geborene Panzernashornbulle, wurde im Zoo Chester eingeschl├â┬Ąfert (Mitteilung des Zoo Chester vom 04.11.2009).
(06.11.2009, 18:50)
Guddy:   Das im Januar 2007 in Erfurt geborene Breitmaulnashorn Tuli ging am 20. April '09 als Zuchtleihgabe nach Whipsnade.
(Foto: Tuli am Abend vor der Abreise)
(08.05.2009, 02:04)
R├â┬╝diger:   Naruna schnuppert Frischluft
Am 8. April plant der Serengeti-Park das erste Mal das Breitmaulnashornbaby ├ó┬Ç┬×Naruna├ó┬Ç┬ť in die Au├â┬čenanlage zu schicken. Hierzu laden wir Sie herzlichst ein, die ersten Schritte zu begleiten. Das kleine Nashornm├â┬Ądchen wurde am Samstag, den 22. November, geboren und wird derzeit von Ihrer Mutter Rebecca beh├â┬╝tet. Bei der Geburt betrug das K├â┬Ârpergewicht des Nashornm├â┬Ądchens 30-35 kg, Gr├â┬Â├â┬če 55 cm. Bedingt durch seine weitl├â┬Ąufigen Fl├â┬Ąchen, kann der Serengeti-Park weltweit die zweitbesten Zuchterfolge bei Breitmaulnash├â┬Ârnern vorweisen. Mutter Rebecca wird Naruna bei diesem Termin begleiten.

(04.04.2009, 19:29)
nurmichael:   Bl├â┬Âdsinn, Usoni hat nat├â┬╝rlich keine Aborte gezeugt, sondern Juntiere die abortiert wurden.
(04.03.2009, 19:40)
nurmichael:   @ Onca, ein zuchterprobter Jungbulle ist einer der zumindest ein Jungzier gezeugt hat. Danach ist es zun├â┬Ąchst unbedeutend, ob dessen Nachwuchs lebensf├â┬Ąhig war oder nicht. Beispiel daf├â┬╝r ist der heute in Krefeld lebende Usoni, der in Dortmund mit seiner Halbschwester Siwa ein oder zwei Aborte gezeugt hatte bevor er an den Niederrhein zog, und dort mit Nane Zwei Bullen gezeugt hat, die m W., beide noch leben. Umgekehrt w├â┬╝rde man nichtz├â┬╝chtende Bullen im Alter von zwanzig oder mehr Lebensjahren nicht mehr als Jungbullen bezeichnen. Beispiele hierf├â┬╝r waren Fridolin aus Hannover, Klaus in seiner Leipziger Zeit oder auch Cody, der in Dvur Kralove, der, obwohl geschlechtsreif, eine lange Zoohaltung hinter sich hatte, bevor er sich fortpflanzen durfte/konnte.
(28.02.2009, 22:52)
Onca:   Wie alt soll denn dieser JUNGbulle sein um schon zuchtERPROBT zu sein?
In meinen Augen widersprechen sich diese beiden W├â┬Ârter.
(28.02.2009, 22:25)
nurmichael:   @ R├â┬╝diger, Sorry dass ich erst heute antworte; ich war eine Zeit nicht online. Sch├â┬Ânen Dank f├â┬╝r die Recherchen aus Chester. Ist denn einer von Ihnen f├â┬╝r Z├â┬╝rich angedachten Jungbullen bereits ├ó┬Ç┬×zuchterprobt├ó┬Ç┬ť? Ein Import von zuvor nicht z├â┬╝chtenden Bullen ist riskant, da er auf Jahre eine wichtige Planstelle besetzt, ohne die Arterhaltung im Zoo zu bef├â┬Ârdern. In Deutschland waren das zuletzt Jakob in Krefeld, Taco in K├â┬Âln und noch Ndugu in Leipzig. Allerdings hatte Z├â┬╝rich mit dem aus England geholten Parky einen dort in der Zucht durchaus erfolgreichen Bullen importiert, dem dann aber in der Eidgenossenschaft keine weiteren genetischen Nachfolger beschieden waren. Mein Favorit f├â┬╝r Z├â┬╝rich ist immer noch Madiba aus Magdeburg, der dort f├â┬╝r noch dazu genetisch wertvollen Nachwuchs sorgen k├â┬Ânnte. Als Ersatz k├â┬Ânnte nach dem avisierten Neubau an der Elbe ein zu dem Zeitpunkt zumindest geschlechtsreifer Jungbulle eine neue Planstelle finden.
(28.02.2009, 21:57)
R├â┬╝diger:   @ nurmichael
Am 15.12.08 wurde das Bullenkalb ASANI (Rebell) geboren. Mutter ist Kitani , Vater keine Angaben im Zoointernet.Ca f├â┬╝nf Monate sp├â┬Ąter kommt dann Ema elsa nieder und schon passt es . Wenn Mark sich noch meldet wegen der Vaterschaft, lasse ich es dich wissen. Ich hoffe umgekehrt auch ?
(13.02.2009, 08:43)
nurmichael:   @ R├â┬╝diger, wenn denn das Jungtier von Ema Elsa das 2. in diesem Jahr sein wird, wer war dann da erste und welches Geschlecht hatte dieses? Vielleicht wissen Sie auch noch dessen Eltern bzw. den Vater des im Mai erwarteten Jungtiers. Herzlichen Dank.
(12.02.2009, 12:30)
R├â┬╝diger:   @nurmichael
stell dir vor genau das habe Mark P. dem neuen EEP koordinator im gestrigen Mail vorgeschlagen.
Vermute aber eher einen der beiden Jungbullen aus Chester. Vielleicht antwortet Mark ausnahmsweise mal wieder.
├â┬ťbrigens Ema Elsa erwartet im Mai 09 auch ein Jungtier in Chester. Zwei Jungtiere in f├â┬╝nf Monate, da k├â┬Ânnen sich die deutschen Halter mal eine Scheibe abschneiden.
(06.02.2009, 19:35)
nurmichael:   @ R├â┬╝diger, warum fragen Sie nicht mal in Magdeburg nach?
(06.02.2009, 17:50)
R├â┬╝diger:   @ nurmichael
bez├â┬╝glich Zoo Z├â┬╝rich , habe ich vom Kurator erfahren, das kein Nashornweibchen momentan tr├â┬Ąchtig ist. Ferner wissen Sie auch noch nicht wann ein neuere Bulle nach Z├â┬╝rich kommt.
Pers├â┬Ânlich finde ich es schade, dass man keinen ├â┬╝berz├â┬Ąhligen Bullen aus Porte Lympne oder Dvur Kralove nach Z├â┬╝rich schicken kann. Schliesslich warten dort zwei Weibchen in den besten Zuchtjahren auf einen Partner.Warum h├â┬Ąlt man in Chester drei Bullen und gibt keinen ab ?
(05.02.2009, 17:58)
Gudrun Bardowicks:   Bei der Zoofreundef├â┬╝hrung am 1.2.09 in Hannover wurde uns auf Anfrage mitgeteilt, dass keine der Hannoveraner Nashornk├â┬╝he tr├â┬Ąchtig ist.
(04.02.2009, 18:51)
nurmichael:   F├â┬╝r Hannover und Leipzig w├â┬Ąren meine Fragen vom 29.1. damit beantwortet. Sch├â┬Ânen Dank daf├â┬╝r. Blieben die Antworten zu den nichtdeutschen kontinentaleurop├â┬Ąischen Haltungen: Z├â┬╝rich, Dvur Kralove, Dou├â┬ę la Fontaine und Pont Scorff.
(04.02.2009, 14:03)
Ralf Wagner:   Hab heut Frank Meyer gefragt, wie├é┬┤s denn aussieht bei den Leipziger Spitzm├â┬Ąulern, ob Sie denn w├â┬╝├â┬čten, da├â┬č Nachwuchs unterwegs ist, er meinte sieht schlecht aus, er glaubt nicht, das sie aufgenommen haben. Vielleicht klappt├é┬┤s dieses Jahr mit einer erfolgreichen Paarung.
VG
(02.02.2009, 21:50)
nurmichael:   @ Michael Mettler, wenn das passiert, und die Kuh stirbt unter der Geburt, so what. Ihre biologische Funktion zur Arterhaltung hat sie ├ó┬Ç┬ô hoffentlich ├ó┬Ç┬ô zuvor erf├â┬╝llt. In einem Zoo h├â┬Ątte ein solcher Vorfall, zumal bei so langlebigen und daher prominenten Tierpers├â┬Ânlichkeiten aber wieder endlose Diskussionen ├â┬╝ber den b├â┬Âsen Herrn Direktor zur Folge, der solches zul├â┬Ąsst. Schlechte Presse ist aber Gift f├â┬╝r einen Zoo. Im Prinzip aber gebe ich Ihnen Recht.
(02.02.2009, 18:10)
Michael Mettler:   @nurmichael: Wer passt eigentlich im Freiland auf, dass "zu alte" K├â┬╝he nicht mehr gedeckt werden...? :-) Ich denke, dass ein solches Modell beiden Individuen zum Vorteil gereichen w├â┬╝rde, weil sie dadurch willkommene Abwechslung h├â┬Ątten, statt immer nur allein ihre Runden zu drehen. Ich erinnere mich gut an Suse und Fridolin in Hannover, ihres Zeichens Mutter und Sohn, die noch in fortgeschrittenem Alter spielerische K├â┬Ąmpfe veranstalteten und oft in engem K├â┬Ârperkontakt ruhten. Ich kann es nicht wissenschaftlich nachweisen, aber m.E. hat die Lebensqualit├â┬Ąt der Zoo-Spitzmaulnash├â┬Ârner darunter gelitten, dass ihre Haltung in Einzelgehegen in Mode kam.
(02.02.2009, 17:49)
nurmichael:   Ich denke, dass diese Vergesellschaftung m├â┬Âglich ist. Voraussetzungen sind aber, dass die Weibchen alt genug sind, um diese gef├â┬Ąhrdende Schwangerschaften zu verhindern, und auch die Bullen im zeugungsf├â┬Ąhigen Alter sind, damit sie von den vtl. dominanten Weibchen nicht unterdr├â┬╝ckt werden und dadurch ihre Zeugungsf├â┬Ąhigkeit verlieren.
(02.02.2009, 17:25)
Michael Mettler:   Dann w├â┬Ąre vielleicht die M├â┬Âglichkeit zu ├â┬╝berdenken, nicht mehr zuchtf├â┬Ąhige K├â┬╝he als Gehegegenossen f├â┬╝r die jeweiligen Zuchtbullen zu nutzen, damit diese nicht allein stehen m├â┬╝ssen.
(02.02.2009, 16:51)
nurmichael:   @ Michael Mettler, bis Ende der 90er Jahre bestand zumindest in Berlin und Magdeburg ein deutlicher Weibchen├â┬╝berschuss in der Geburtsstatistik, was, wenn ich das richtig interpretiere, durchaus mit Wohlwollen registriert wurde. Das mag zun├â┬Ąchst an den f├â┬╝r die Besucher reizvollen und damit kassentr├â┬Ąchtigen Jungtieren gelegen haben, die sich nun mal bei drei adulten Weibchen h├â┬Ąufiger einstellen als bei zweien. Ein Aspekt, der damals in ganz Kontnentaleuropa, vielleicht mit Ausnahme von Z├â┬╝rich, nur am Rande debattiert wurde, waren die alten, nicht mehr zeugungsf├â┬Ąhigen K├â┬╝he, die in der Regel die Haltung nicht mehr wechseln dann aber Platz f├â┬╝r Nachzuchten besetzen, wie derzeit in den beiden genannten Haltungen. Diese Platzproblematik tritt nat├â┬╝rlich unabh├â┬Ąngig vom Geschlecht der Tiere auf, so dass die Haltung von 2,2 Tieren zwar potentiell weniger Jungtiere produziert, aber das Unterbringunsproblem im Alter der Zuchttiere das gleiche bleibt.
(02.02.2009, 16:40)
IP66:   Ich habe mir im Januar die Nashornanlagen in Magdeburg noch einmal ansehen k├â┬Ânnen - da├â┬č die Innenanlagen kleiner sind als die Neubauten f├â┬╝r die Form in Gelsenkirchen oder Dortmund, halte ich f├â┬╝r ausgeschlossen. Da auch, anders als in Gelsenkirchen, mehrere ger├â┬Ąumige Au├â┬čengehege zur Verf├â┬╝gung stehen, frage ich mich, ob das Zuchtverbot nicht eher auf ├â┬Ąsthetische oder ideologische Einstellungen der daf├â┬╝r Verantwortlichen zur├â┬╝ckgef├â┬╝hrt werden kann.
(02.02.2009, 11:10)
Michael Mettler:   @nurmichael: In diesem Fall m├â┬╝sste man eben das Kalb deutlich l├â┬Ąnger bei der Kuh lassen. Was n├â┬╝tzt schnelles Nachproduzieren, wenn man schon das letzte Jungtier nur schwer platzieren kann...? Prinzipell finde ich die Haltung in ausgewogenem Geschlechterverh├â┬Ąltnis durchaus sinnvoll, denn dann entst├â┬╝nde vielleicht gar kein Bullen├â┬╝berschussproblem (Wie ist das Geschlechterverh├â┬Ąltnis in der Nachzuchtstatistik?). Will sagen, wer Platz f├â┬╝r vier adulte Tiere h├â┬Ątte, sollte vielleicht lieber 2,2 statt 1,3 halten usw.

Zumindest auf dem Rei├â┬čbrett w├â┬Ąre in Magdeburg durchaus Platz f├â┬╝r eine dritte Anlage nebst notwendiger Stallerweiterung, n├â┬Ąmlich auf der Fl├â┬Ąche Bartschweine/Krallenaffen. Da dieser Bereich quasi als unangetastete Insel zwischen den demn├â┬Ąchst neugestalteten Bereichen Amazonien und Africambo 1 liegen wird, mag eine solche Erweiterung vielleicht sogar f├â┬╝r die Zukunft angedacht sein. Wobei ich nicht hoffen will, dass man dann sagt "jetzt haben wir endlich genug Fl├â┬Ąche, um auf Breitmaulnash├â┬Ârner umzusteigen"...
(01.02.2009, 20:42)
Oliver Jahn:   @nurmichael, ich w├â┬╝rde sogar behaupten, dass die Situation noch schlechter wird, denn bisher gibt es 4 Au├â┬čenanlagen, welche alle trennbar sind, aber 3 auch zusammengeschlossen werden k├â┬Ânnen.
(01.02.2009, 20:27)
nurmichael:   @ Michael Mettler, mir ist unverst├â┬Ąndlich, warum f├â┬╝r zwei Au├â┬čenanlagen geplant wird. Die jetzige Situation in Magdeburg ist doch durch eben diese Beengtheit hervorgerufen. Selbst wenn mit einem Zuchtpaar die neuen Anlagen besetzt werden, w├â┬╝rde bei Fortsetzung einer erw├â┬╝nschten Zucht sich der heutige Zustand ├â┬╝ber kurz oder lang wieder einstellen, zumindest dann wenn die Abgabe von Jungtieren sich ├â┬Ąhnlich problematisch darstellt wie heute.
(01.02.2009, 20:18)
Oliver Jahn:   Also in Magdeburg geht man von keiner erneuten Tr├â┬Ąchtigkeit bei Mana mehr aus. Klar, Kenia scheidet auch aus, und Malaika und Madiba k├â┬Ânnen sich eben nicht riechen.
In MD stehen die K├â┬╝he innen einzeln, aber au├â┬čen sind sie des ├â┬Âfteren zusammen.
(01.02.2009, 20:11)
Niedersachse:   Ist den Mana mit ihren jetzt 27 Jahren wirklich schon zur Alt f├â┬╝r die Zucht wenn sie eigentlich immer regelm├â┬Ą├â┬čig Nachwuchs hatte. Elefanten k├â┬Ânnen ja auch noch mit ├â┬╝ber 50 Jahren Nachwuchs bekommen wenn sie regelm├â┬Ą├â┬čig tragend waren.
Klar Kenia scheidet aus. Bei Maleika w├â┬Ąre wirklich sonst ein Transfer eine gute M├â┬Âglichkeit sie zur Zucht zu bringen.

Vielleicht spricht auch gegen die Abgabe von Madiba, dass man selbst kein neues Tier aufnehmen darf. In den meisten Haltungen ist ja die Bullenplanstelle besetzt und der m├â┬╝sste f├â┬╝r Madiba ja erst mal weg. Und ein Tausch schlie├â┬čt sich ja aus leider.

@Andr├â┬ę Haubrich: Die lassen sich zusammen halten. Wird beispielweise in Leipzig so gemacht. In Hannover hingegen nicht.
(01.02.2009, 20:07)
Michael Mettler:   Und Dvur Kralove als einer der erfolgreichsten Z├â┬╝chter ebenfalls. Aber derzeit stehen die Magdeburger K├â┬╝he doch alle einzeln, oder?
(01.02.2009, 20:03)
Oliver Jahn:   @Andre, das beweist Magdeburg seit Jahrzehnten, dass das funktioniert.
(01.02.2009, 20:00)
Andr├â┬ę Haubrich:   Ist es denn m├â┬Âglich, Spitzmaunnashornk├â┬╝he gemeinsam zu halten?
(01.02.2009, 19:51)
Michael Mettler:   Bin gespannt, wie sich die Magdeburger Haltungssituation mit Africambo 1 entwickeln wird. Laut Entwurf wird es zwei Au├â┬čengehege f├â┬╝r die Nash├â┬Ârner geben. Das kleinere in Vergesellschaftung mit Guerezas, da tippe ich darauf, dass hier der Bulle einziehen wird. Das gr├â┬Â├â┬čere soll enge Durchl├â┬Ąsse zur benachbarten Afrikasavanne bekommen, so dass Antilopen beides nutzen k├â┬Ânnen; das d├â┬╝rfte wohl die Anlage f├â┬╝r die Kuh/K├â┬╝he werden. Nun gibt es aber 1,3 Rhinos im Zoo. F├â┬╝r die alte Kenia k├â┬Ânnte ich mir vorstellen, dass sie vorerst im alten Dickh├â┬Ąuterhaus bleibt, wenn das ohnehin bis zum Bau von Africambo 2 (Elefantenanlage) stehenbleiben muss, und wer wei├â┬č, ob sie dessen Fertigstellungsjahr 2013 ├â┬╝berhaupt noch erleben wird. Aber letztlich bleiben in Africambo 1 die M├â┬Âglichkeiten a) es ist st├â┬Ąndig eine Kuh beim Bullen, b) die K├â┬╝he machen Schichtdienst, c) die K├â┬╝he werden zusammengew├â┬Âhnt.
(01.02.2009, 19:43)
Oliver Jahn:   @nurmichael, da kann ich leider nichts zu sagen. Ich erfuhr lediglich im Zoo selber, dass man die Hoffnung mit der letzten noch zuchtf├â┬Ąhigen Kuh noch nicht aufgegeben hat und immer wieder versucht, beide zusammen zu bringen. Daher wird man den Bullen noch nicht abgeben wollen. Anderseits, wer wollte ihn auch nehmen?
(01.02.2009, 19:13)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, wissen Sie, ob sich die Magdeburger Direktion gegen eine Abgabe von Madiba sperrt, oder es schlicht keinen Interessenten f├â┬╝r ihn gibt? Er, geb. 1992, hat seine Zeugungsf├â┬Ąhigkeit ja schon bewiesen, Maleika, geb. 1995 altersm├â┬Ą├â┬čig also durchaus zuchtf├â┬Ąhig, hingegen nicht. Auch bei ihr w├â┬╝rde sich die Integration in eine Zuchtgruppe dennoch durchaus lohnen.
(01.02.2009, 18:40)
Oliver Jahn:   @Niedersachse, die Zucht l├â┬Ąuft leider nicht mehr. Nicht nur Zukauf, sondern auch Austausch ist ausgeschlossen. Zucht mit vorhandenen Tieren hingegen nicht, aber zwei K├â┬╝he sind zu alt, die Tochter ist weg und mit der verbleibenden, noch zuchtf├â┬Ąhigen Kuh harmoniert der Bulle nicht.
(01.02.2009, 17:09)
Niedersachse:   So weit ich wei├â┬č darf Magdeburg doch seinen Nashorn-Bestand nur durch eigene Zucht vergr├â┬Â├â┬čern, die immer noch erlaubt sein m├â┬╝sste. "Zukauf" von neuen Tieren ist nicht erlaubt, sondern h├â┬Ątte es Malindi doch auch schon nicht geben d├â┬╝rfen.
Ich hoffe mal ganz einfach nicht, dass man jetzt neu diese funktionierende Zucht verboten hat.

Suny in Hannover soll nicht aufgenommen haben. Allerdings gibt es Gerüchte dass Saba vlt tragend ist.
(01.02.2009, 17:00)
Oliver Jahn:   Man l├â┬Ąsst ihn ja noch regelm├â┬Ą├â┬čig mit den K├â┬╝hen zusammen, aber gro├â┬če Hoffnung hat man nicht mehr. ├â┬ťber seine Abgabe ist mir nichts bekannt, aber "Angegucktwerden" ist nicht, denn er steht fast immer hinten, und somit f├â┬╝r den Besucher nicht sichtbar.
(01.02.2009, 16:59)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, ist denn f├â┬╝r Madiba eine andere Haltung vorgesehen? Allein zum Angegucktwerden ist er als Wildfang ja eigentlich zu wertvoll.
(01.02.2009, 16:45)
Oliver Jahn:   Das Thema Zucht in MD d├â┬╝rfte sich also erledigt haben, denn die Planstelle von Malindi darf ja nicht neu besetzt werden. Und das tats├â┬Ąchlich 2010 die Nash├â┬Ârner auf einer neuen Anlage stehen und somit auch ein Tiertausch wieder m├â┬Âglich sein wird, das wage ich mal zu bezweifeln
(01.02.2009, 15:30)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, sch├â┬Ânen Dank f├â┬╝r Ihre Info. In der Tat ist in irgendeinem Thread Malindis Umzug nach England bereits vermeldet worden. Das hatte ich auch gelesen, in meinem, posting aber vergessen zu erw├â┬Ąhnen.
(01.02.2009, 15:25)
Oliver Jahn:   Ich wei├â┬č nicht, ob es an anderer Stelle schon erw├â┬Ąhnt wurde, aber eine weitere Ver├â┬Ąnderung bei Spitzm├â┬Ąulern ist die Abgabe der Magedeburger Spitzmaulnashornkuh Malindi nach Chester. Das ist allerdings schon im September letzten Jahres passiert.
(30.01.2009, 21:20)
nurmichael:   Die letzte Bestandsver├â┬Ąnderung bei den Spitzmaulnash├â┬Ârnern, die mir bekannt ist, war die Geburt von Kito (Jasper x Ine) im Zoo Berlin. Wie sieht es in den anderen deutschen bzw. kontinentaleurop├â┬Ąischen Haltungen aus? Waren die Deckversuche von Ndugu in Leipzig erfolgreich? Hat Sany in Hannover nach k.B. mit Madibas Spermien aufgenommen? Hat Z├â┬╝rich endlich einen neuen Bullen? Gibt es aus Frankreich erfolgreiche Paarungen zu vermelden? Was hat sich in Dvur Kralove getan? Auch Neuerungen bei den Breitm├â┬Ąulern v.a. in Deutschland w├â┬╝rden mich interessieren.
(29.01.2009, 21:18)
Michael Mettler:   P.S. W├â┬Ąre trotzdem ganz interessant, woher die privaten Spitzmaulnash├â┬Ârner urspr├â┬╝nglich kamen, wenn die Art in RSA eigentlich schon ausgerottet war. Denn die Tiere im Addo-NP sind ja z.B. "eingeb├â┬╝rgerte" OSTafrikanische Spitzm├â┬Ąuler (D. b. michaeli). Bei dieser Unterart w├â┬Ąre der Abschuss von Tieren wegen der kleineren Population deutlich schwerwiegender als bei D. b. minor.
(21.10.2008, 18:37)
Michael Mettler:   Sorry, das mit dem Link ist meine Schuld, ich hatte ihn in den geschriebenen Beitrag hineinkopiert, bl├â┬Âderweise mitten in ein Wort - war also ein Korrekturfehler.
(21.10.2008, 18:33)
Sacha:   @MM: Eben, oder er macht eine hohe Summe locker. Dabei sollte man bedenken, dass die Lebenshaltungskosten in S├â┬╝dafrika tiefer sind als in D. Eine hohe Summe beginnt somit in S├â┬╝dafrika schon fr├â┬╝her als bei uns (alles relativ).
Zudem ist es ein paar J├â┬Ąhrchen her, seit ich in S├â┬╝dafrika war. Damals war der Kurs Rand/Euro resp. D-Mark noch nicht so lukrativ f├â┬╝r Europ├â┬Ąer (und der Rand ist in den letzten 10, 12 Jahren stark gefallen). Auch war die Form der Tierauktion (zumindest in diesem Umfang) noch relativ neu. Kommt hinzu, dass auf besagter Website von Durchschnittspreisen die Rede ist. F├â┬╝r einen zuchterprobten Bullen und eine zuchterprobte Kuh wird man wohl mehr bezahlen. Die noch nicht einkalkulierten Transportkosten hast Du ja schon erw├â┬Ąhnt.

Unter diesen Gesichtspunkten erkl├â┬Ąrt sich dann schnell mal der Preis von 100000 Euro pro Paar.

PS: Der Link von gamefarmnet ist falsch. Am Schluss steht nur ein htm nicht ein html
(21.10.2008, 18:19)
Michael Mettler:   @Sacha: ...und genau Letzteres d├â┬╝rfte hie und da der Fall sein. Wo sonst bietet sich einem noch so verm├â┬Âgenden Nimrod die M├â┬Âglichkeit, sein Ego durch Abschuss eines Rhinos zu befriedigen? Dann soll er auch sch├â┬Ân daf├â┬╝r "bluten", das Geld kommt letztlich indirekt wieder dem Faunenerhalt in S├â┬╝dafrika zugute.

Im Net fand ich eine Auktionspreisliste für südafrikanisches Wild:
http://www.gamefarmnet.co.za/veiling.html
14 Rand entsprechen etwa 1 Euro, der Preis von 100.000 Euro f├â┬╝r ein Paar Breitmaulnash├â┬Ârner erscheint im Vergleich zu dieser Liste also immens hoch. Wobei nat├â┬╝rlich hier nur die Preise f├â┬╝r die Tiere angegeben sind, die Transportkosten kommen ja noch hinzu. (Off-topic: Am Kaufpreis sollte es also nicht liegen, dass die Bem├â┬╝hungen um den Import von Klippspringern f├â┬╝r Zoos immer wieder scheiterten...)

(21.10.2008, 17:47)
Sacha:   @MM: Ja, auch einige Privatfarmen halten Nash├â┬Ârner, zumindest Breitmaulnash├â┬Ârner. Als ich vor ein paar Jahren in S├â┬╝dafrika war, erz├â┬Ąhlte mir ein Aufseher w├â┬Ąhrend einer Pirsch durch den kleinen Privatpark, dass sie f├â┬╝r ein Breitmaulnashorn-Zuchtpaar umgerechnet 100000 Euro hingebl├â┬Ąttert h├â┬Ątten. Die Tiere wurden bei einer Auktion der Nationalparkbeh├â┬Ârde ersteigert. Obwohl die Preise wegen der guten Zuchterfolge inzwischen wohl gesunken sind, d├â┬╝rfte es sich ein Privatmann wohl zweimal ├â┬╝berlegen, bevor er eines seiner Nash├â┬Ârner zum Abschuss freigibt. Oder aber der "Gastj├â┬Ąger" macht eine Riesensumme locker...
(21.10.2008, 10:14)
WolfDrei:   Ohne jetzt die Preise zu finden: Aber auch "├â┬╝berz├â┬Ąhlige " Spitzmaulrhinos werden auf Tierauktionen angeboten, viel teurer als die Breitm├â┬Ąuler, wobei die wiederum billiger sind als Rappenantilopen"zucht"bullen.
(21.10.2008, 07:45)
Michael Mettler:   Frage ist: Befinden sich die jagdbaren Rhinos in S├â┬╝dafrika und Namibia in Privatbesitz, wie so viele Tiere dort auf Gro├â┬čwildfarmen? Und wenn ja, wie sind sie dort hingekommen, wenn doch das Spitzmaulnashorn in S├â┬╝dafrika schon mal ausgerottet war? Dass ein Farmer sein vierbeiniges Inventar - ob Wild- oder Haustier - als wandelndes Kapital ansieht, kann man ihm nicht ver├â┬╝beln; ohne Game Farming g├â┬Ąbe es wahrscheinlich einen Gro├â┬čteil der s├â┬╝dafrikanischen Gro├â┬čtierfauna l├â┬Ąngst nicht mehr, weil man die Tiere als Nahrungskonkurrenten des Viehs gnadenlos verdr├â┬Ąngt oder gar ausgerottet h├â┬Ątte. Ein Vorwurf w├â┬Ąre also eher an eventuelle offizielle Stellen zu richten, die m├â┬Âglicherweise Spitzmaulnash├â┬Ârner aus Nationalparks an Privat abgegeben haben. Aber auch die haben das ja wahrscheinlich nicht aus Jux und Dollerei getan... Eine bl├â┬Âde Situation mit jeder Menge Bauchgrimmen f├â┬╝r den Artenschutz.
(20.10.2008, 23:21)
Michael Amend:   Kap-Bergzebras d├â┬╝rfen auch gejagt werden, und davon gibt es weitaus weniger als Black Rhinos, aber die Tiere haben keine Lobby, das ist ihr Pech....
(20.10.2008, 15:58)
nurmichael:   Wer die Nachricht noch nicht kennt:
http://www.faz.net/s/Rub9FAE69CECEA948EAAFE2806B54BF78AA/
Doc~E6A31191E127449CEAC4525316FD4
B7CA~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(20.10.2008, 14:13)
Peter Schneider:   Die M├â┬╝nsteraner Breitmaulkuh Emmi ist wohl schwanger. Geburt wird in einem Jahr erwartet.
(08.10.2008, 17:40)
IP66:   Mir scheint, da├â┬č man zwei Typen von Holzfu├â┬čboden unterscheiden sollte: Der eine besteht aus echten aneinandergef├â┬╝gten Holzbalken, wie ich sie vor allem von Raubtierh├â┬Ąusern kenne. Diese hatten den Vorteil, die jeweiligen Tiere von vom Boden aufsteigender K├â┬Ąlte zu sch├â┬╝tzen. Die zweite Form der Verwendung von Holzbohlen besteht darin, diese unter dem Estrich einzuziehen, um ein Absinken des Bodens zu verhindern. Die meisten Tierh├â┬Ąuser im 19. Jahrhundert waren wohl nicht unterkellert (eine Ausnahme bietet das Geb├â┬Ąude f├â┬╝r V├â┬Âgel und Menschenaffen in K├â┬Âln), so da├â┬č sich das Problem der Fu├â┬čk├â┬Ąlte allenthalben stellte. Ich k├â┬Ânnte mir jedoch vorstellen, da├â┬č die Eigenschaften beider Bodentypen den Bed├â┬╝rfnissen von Nash├â┬Ârnern besser entgegenkommen als Beton- oder Natursteinfu├â┬čb├â┬Âden. Vielleicht werden die Fu├â┬čkrankheiten der Tiere ja gar nicht durch die Festigkeit, sondern die kalte Temperatur des Bodens ausgel├â┬Âst?
(19.08.2008, 17:32)
Niedersachse:   Im alten Elefantenhaus in Leipzig war zuletzt kein Holzboden. Es d├â┬╝rfte Beton- oder Epoxidharzboden gewesen sein. Jetzt ist es ja in der Freilauffl├â┬Ąche Sand- und in den Boxen ein Gummiboden.

Im Nashornhaus des Zoo Leipzig wurden die beiden Bullenboxen mit Gummi ausgelegt, da er Probleme mit den Zehenn├â┬Ągel hat.
(19.08.2008, 17:16)
Michael Mettler:   Zumindest das Frankfurter Panzernashorn wurde nicht mehr auf Holz gehalten: Das Dickh├â┬Ąuterhaus bzw. "Maurische Haus" hatte zwar am ersten Standort des Zoos noch Holzb├â┬Âden in den St├â┬Ąllen, doch hatten sich diese nicht bew├â┬Ąhrt, und man stellte nach dem Umzug des Hauses auf den heutigen Standort auf B├â┬Âden aus gebranntem Stein um (gefunden in "Von B├â┬╝rgern f├â┬╝r B├â┬╝rger").
(19.08.2008, 14:29)
Michael Mettler:   Wurde nicht in Leipzig sogar erst mit dem Umbau zu Ganesha Mandir ein urspr├â┬╝nglicher Holzpflasterboden des Dickh├â┬Ąuterhauses durch ein anderes Material ersetzt?
(19.08.2008, 13:51)
Oliver Jahn:   Auch unter den fr├â┬╝hen Nash├â┬Ârnern in Deutschland gab es Tiere, die nicht lange lebten. Ich glaube kaum, dass man an den wenigen Exemplaren einen echten Vergleich ableiten kann.
Was die Haltung anging, da m├â┬Âchte ich auf jeden Fall Michael Mettler zustimmen, was die Horndeformationen angeht. Hier haben modernere Materialien und Stahlseile, aber auch falsche Futtertrogformen, wie z.B. in Magdeburg sicher einen gro├â┬čen Einfluss.
IP66, in vielen Dickh├â┬Ąuterh├â┬Ąusern waren die B├â┬Âden tats├â┬Ąchlich aus Holz. Selbst 1967 in Magdeburg wurden f├â┬╝r den ersten Boden noch Holzplanken verwendet, welche erst etliche Jahre sp├â┬Ąter durch einen Betonboden ersetzt wurden.
(19.08.2008, 13:28)
Gudrun Bardowicks:   Vielleicht waren die Wildf├â┬Ąnge, die Fang, Transport und Eingew├â┬Âhnung ├â┬╝berlebten, widerstandsf├â┬Ąhiger als Tiere, die in Gefangenschaft geboren wurden. Bei Elefanten und Menschenaffen ist es ja auch h├â┬Ąufig so, dass die wenigen heute noch in Zoos lebenden Wildf├â┬Ąnge ├â┬Ąlter werden als Zoonachzuchten. Dieses gilt im ├â┬╝brigen auch f├â┬╝r viele Gro├â┬če T├â┬╝mmler.
(19.08.2008, 12:26)
IP66:   Ich k├â┬Ânnte mir vorstellen, da├â┬č die Nash├â┬Ârner nicht auf Holz, sondern auf einer Art Estrich standen, also einem gefestigten Naturboden. Den konnte man zwar nicht so leicht desinfizieren wie die heutigen Naturb├â┬Âden, doch nahm der mehr Feuchtigkeit an und ├â┬Ąhnelte sicher st├â┬Ąrker den Naturb├â┬Âden. Schlie├â┬člich wurden die H├â┬Ąuser st├â┬Ąrker geheizt als heute, meist allerdings mit Kohle├â┬Âfen, bei denen die Temperaturver├â┬Ąnderungen nicht so aprupt erfolgten wie bei heutigen Zentralheizungen. Da in vielen der Dickh├â┬Ąuterh├â┬Ąuser auch Flu├â┬čpferde untergebracht waren, d├â┬╝rfte die Luftfeuchtigkeit trotz der Heizmethode hoch gewesen sein. Au├â┬čerdem kamen die Tiere weniger h├â┬Ąufig in die Freiluftgehege als heute. Schlie├â┬člich gab es weniger Transfers und Umbauten - nach dem Import blieb das Nashorn in der Regel in der Haltung, in die es hineingekauft worden war.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob unsere Perspektive auf die Nashornhaltung im 19. Jahrhundert durch die - in der Tat ├â┬╝berraschend zahlreichen - langlebigen Tiere verschoben wird. Zumindest in Berlin gab es erhebliche Eingew├â┬Âhnungsschwierigkeiten und Verluste, so da├â┬č ein Bekannter sich zu der Bemerkung veranla├â┬čt sah, da├â┬č ein Nashorn dort entweder im ersten Jahr eingegangen sei oder, wenn es das nicht geschah, es die n├â┬Ąchsten drei Zoodirektoren ├â┬╝berlebt h├â┬Ątte.
(19.08.2008, 11:02)
Michael Mettler:   Wenn ich an die Fu├â┬čprobleme mancher "moderner" Panzernash├â┬Ârner denke, frage ich mich, ob die "historische" Haltungsmethode ohne Beton, daf├â┬╝r im Innenraum auf Holzbohlen, wom├â┬Âglich sogar ein entscheidender Faktor f├â┬╝r die Lebensverl├â┬Ąngerung war. ├â┬ťbrigens f├â┬Ąllt mir dabei auf, dass die historischen Panzernash├â┬Ârner auch deutlich unversehrtere H├â┬Ârner hatten - ich denke da vor allem an das Berliner Tier in Hecks Buch von 1899 mit seiner pr├â┬Ąchtigen Nasenzier. Altmodische Eisengitter und Holz scheinen daf├â┬╝r g├â┬╝nstiger zu sein als Beton und Naturstein...
(19.08.2008, 09:03)
Michael Amend:   Stimmt, da habe ich die beiden Berliner K├â┬Ąlber durcheinander gebracht.

Was bei Panzernash├â┬Ârner auff├â┬Ąllig ist, vor 1945 lebten etliche Panrenash├â┬Ârner betr├â┬Ąchtlich l├â┬Ąnger als nach 1945, wo nur wenige Tiere ├â┬╝ber 30 Jahre alt wurden, sogar im 19,Jahrhundert lebten einige Panzernash├â┬Ârner 40 Jahre....Das Frankfurter Tier lebte von 1872 bis 96 in Berlin und starb 1909 in Frankfurt...
(19.08.2008, 06:38)
Niedersachse:   Das stimmt nur halb so ;)
Yodha hat nen Berliner Vater, allerdings nicht Terai. Der Vater von Yodha ist Kumar. Das erste Jungtier von Miris (danach bekam sie noch Heiner und danach Terai). Vater ist Arjun, Zuchtbulle aus Basel.
Terai im übrigen ist ein Weibchen, dass in die USA geschickt wurde.
Kumar ging nach Amsterdam und anschlie├â┬čend nach Whipsnade. Dort zeugte er 1986 Yodha und verstarb 2001.
(18.08.2008, 19:51)
Michael Amend:   Ist ├â┬╝brigens bekannt, das "Yodha " ein halber Berliner ist ? Sein Vater war der 1979 in Berlin geborene "Terai",( Eltern waren "Gauhati"und "Miris", die ja danach kein weiteres Kalb mehr bekam ) der in Whipsnade Zuchtbulle wurde und "Yodha " ist ein Sohn von ihm.
(18.08.2008, 19:40)
Oliver Jahn:   Allerdings waren genau wie im Juno alle drei Tiere getrennt.
(18.08.2008, 18:25)
R├â┬╝diger:   @Bj├â┬Ârn
Du hast es richtig erfasst.Die Gene von Yhoda sind halt doch gefragt im EEP .
(18.08.2008, 18:19)
Bj├â┬ÂrnN:   Welches ist denn das 3. Tier, wieder Jhansi aus dem Tierpark als Einstellung zum Decken bei Yohda??
(18.08.2008, 17:12)
Oliver Jahn:   Im Zoo Berlin stehen wieder drei Panzernash├â┬Ârner. Will man damit die Zucht im Zoo wieder ankurbeln? Da k├â┬Ąme ja das alte Haus noch mal zu neuer Ehre! :-) Aber immerhin verf├â┬╝gt es f├â┬╝r die Panzernash├â┬Ârner ├â┬╝ber drei trennbare Aussenanlagen. Das ist eben mehr, als der Tierpark trotz seiner Gr├â┬Â├â┬če zur Zeit bieten kann.
(18.08.2008, 13:57)
Michael Mettler:   @Niedersachse: Darf man nicht, wenn die Bedingungen genauso ausgelegt werden wie damals in Hannover. So weit ich mich erinnere, wurden aus diesem Grund z.B. seinerzeit die Walrosse aus Hannover nicht mit der Hamburgerin Antje f├â┬╝r einen Zuchtversuch zusammengef├â┬╝hrt. Antje h├â┬Ątte nicht nach Hannover kommen d├â┬╝rfen, da die hiesige Haltungsgenehmigung nur f├â┬╝r Boris und Tanja als Individuen und nicht f├â┬╝r die Art Walross als Ganzes galt, und wenn man Boris (oder beide) nach Hamburg ausgeliehen h├â┬Ątte, h├â┬Ątte man sie nicht mehr nach Hannover zur├â┬╝ckholen und die Anlage auch nicht mehr mit anderen Walrossen besetzen d├â┬╝rfen. Ebenso bestand die Haltungsgenehmigung f├â┬╝r das alte Paar Breitmaulnash├â┬Ârner in der fr├â┬╝heren Anlage nur f├â┬╝r deren Lebenszeit. Als die Kuh starb, stand der Zoo also vor der Wahl, entweder den Bullen f├â┬╝r den Rest seines Lebens allein zu halten (da man keinen Artgenossen mehr in die Anlage dazuholen durfte) oder ihn abzugeben und auf Spitzmaulnash├â┬Ârner umzustellen, f├â┬╝r welche die Anlage damals als gro├â┬č genug galt.
(16.08.2008, 12:17)
Niedersachse:   Weil Magdeburg ja keine neue Tiere ins Dickh├â┬Ąuterhaus stellen darf.
Da stellt sich ja auch die Frage wenn man Madiba tempor├â┬Ąr wo einstellen will, ob man ihn dann ├â┬╝berhaupt zur├â┬╝ck holen darf.
(16.08.2008, 11:51)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger: Sch├â┬Âne Idee, nur h├â┬Ątte man dazu erst mal einen neuen Platz f├â┬╝r Kifaru finden m├â┬╝ssen - denn der h├â┬Ątte ja nicht im Gegenzug nach Magdeburg gehen d├â┬╝rfen.
(16.08.2008, 11:43)
R├â┬╝diger:   Sany in Hannover ist sehr warscheinlich tragend, nach der A.I. im April 08.Vater ist Madiba aus Magdeburg. W├â┬Ąre der doch besser als zuchtleihgabe in Hannover eingestellt worden. Dort h├â┬Ątte er Saba auch noch decken k├â┬Ânnen. Somit w├â┬Ąre die Tierqu├â┬Ąlerei einer k├â┬╝nstlichen Besamung ausgeblieben .
(16.08.2008, 11:36)
Niedersachse:   Malindi aus Magdeburg geht im September nach Chester.
(15.08.2008, 12:38)
IP66:   Mir ist nicht bekannt, da├â┬č die k├â┬Âlner Anlagen von den nordrheinwestf├â┬Ąlischen Genehmigungsbeh├â┬Ârden f├â┬╝r unzureichend erkl├â┬Ąrt wurden. Dies w├â┬Ąre auch in Hinblick auf den Gleichbehandlungsgrundsatz ├â┬╝berraschend, da in Krefeld unter vergleichbaren Bedingungen Transfers gestattet und das Vorgehen durch Zuchterfolge legitimiert wurde. Insofern scheint es sich bei der Behandlung der Nashornhaltung in Magdeburg um eine saxo-anhaltinische Besonderheit zu handeln.
Ganz verstehen kann ich das Vorgehen der k├â┬Âlner Zooleitung nicht. Wenn anderenorts unter vergleichbaren Bedingungen Zuchterfolge erzielt werden konnten scheint es mir auch im Sinne des Artenschutzgedankens klug, eine Haltung, f├â┬╝r die die Infrastruktur vorhanden ist, fortzusetzen. Auch in Krefeld und Berlin wurden die Zuchterfolge nicht mit dem Erstbesatz der jeweiligen Anlagen erzielt.
(15.08.2008, 10:29)
Michael Mettler:   Dass Ausnahmegenehmigungen f├â┬╝r Haltungen unter nicht mehr den Vorgaben entsprechenden Bedingungen an die Anwesenheit des jeweiligen Tierindividuums gekn├â┬╝pft sind, verstehe ich genauso wie nurmichael. ├â┬ähnliche F├â┬Ąlle wie bei den Rhinos in Magdeburg kenne ich f├â┬╝r verschiedene Tierarten in Hannover, bei denen die vorhandenen Exemplare zwar Bleiberecht auf Lebenszeit in ihren alten Anlagen hatten, aber die Genehmigung zur Haltung der Art als solches bei einem Ortswechsel der Tiere erloschen w├â┬Ąre bzw. erlosch. Das war z.B. der Fall bei den Breitmaulnash├â┬Ârnern, Walrossen und B├â┬Ąren. Einfach ausgedr├â┬╝ckt lautet das Prinzip: Weggegangen, Platz vergangen.
(15.08.2008, 08:58)
nurmichael:   Soweit mir bekannt ist, ist Tisa vom Zoo Berlin in K├â┬Âln lediglich eingestellt. Wenn das zutr├â┬Ąfe, wird man das Tier nicht ohne weiteres abgeben k├â┬Ânnen. In Doue la fontaine gab es vor Tisas Ankuft m.W. 2,1 Tiere: 1,0 Katakata ca. 16 j├â┬Ąhrig aus englischer Zucht, 1,0 Jeremy ca. 8 Jahre aus Dvur Kralove und 0,1 Binti ca. 5 Jahre aus dem Zoo Berlin. Im ebenfalls in der Bretange gelegenen Zoo von Pt. Scorff sind neben Doue die einzigen Spitzmaulnash├â┬Ârner Frankreichs zu sehen. Es sind dies 1,0 Jakob aus der Zucht aus Dvur Kralove, der zwischenzeitlich im Zoo Krefeld beheimatet war und 0,1 Siwa aus der Zucht des Zoos Z├â┬╝rich, deren erste au├â┬čerschweizerische der Zoo Dortmund war. Nach meiner Kenntnis sind in beiden Zoos bisher keine Jungtiere geboren.
@ Niedersachse, Ihre Erwartung an ein 29 j├â┬Ąhriges weibliches Spitzmaulnashorn bzgl. Vermehrung ist bereits mehrfach entt├â┬Ąuscht worden. Zuletzt im Zoo Berlin, wo kurz nacheinander zun├â┬Ąchst bei Mzima (keine Aufnahme) und dann bei Kilaguni (Totgeburt wg. ├â┬ťbertragung) entsprechende Versuche erfolglos blieben. Der Vergleich zu Elefanten ist m.M. unzul├â┬Ąssig. Das ├â┬Ąlteste Weibchen, das m. M. einen Zuchterfolg zeitigte war Jimmi aus Dvur Kralove, die ihre letzte Tochter Jane Lee im Alter von 28 bekam.
@ IP66, Ob das EEP nach Haltern sucht, muss nicht unbedingt von der Notwendigkeit abh├â┬Ąngen. Wir haben weiter unten im Forum das Problem der Spitzmaulnashorn Haltung vor allem in Deutschland diskutiert. Am Beispiel Magdeburg wird deutlich, dass vor den W├â┬╝nschen des EEP deutsche Genehmigungsbeh├â┬Ârden zu ihrem Recht kommen wollen. Dort ist eine auch nur zeitweilige Abgabe von Madiba und/oder Maleika zu Zuchtzwecken gleichzusetzen mit deren dauerhafter Abgabe, da ├ó┬Ç┬ôso habe ich das verstanden ├ó┬Ç┬ô im Moment der Abgabe die Haltungsgenehmigung ausl├â┬Ąuft (aufgrund unzureichender Haltungsbedigungen nach Beh├â┬Ârdenauffassung). Wenn jetzt auch K├â┬Âln, zumindest f├â┬╝r eine gewisse Zeit, seine Haltung aufgibt, in Hannover und Leipzig die Zucht weiterhin stagniert, bleiben f├â┬╝r die Zucht des ├â┬Âstlichen Spitzmaulnashorns in Deutschland der Zoo Krefeld und der Zoo Berlin.
(14.08.2008, 21:59)
IP66:   Kann man es sich denn leisten, in K├â┬Âln einen Standplatz f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner unbesetzt zu lassen? Vor kurzem hat das EEP doch nicht nach Haltern gesucht?
(14.08.2008, 11:03)
R├â┬╝diger:   Nochmals die Frage: Wieviel Black Rhinos leben aktuell in Doue la Fontaine FR ?
Viel Glück für Tisa !
(13.08.2008, 20:13)
Niedersachse:   Das Kenia aus der zucht raus ist ist klar. Aber wenn Elefanten im Alter von 46 Jahren noch erfolgreich Jungtiere austragen und aufziehen k├â┬Ânnen, dann k├â┬Ânnte doch auch noch ein 29-j├â┬Ąhriges Nashornweibchen die Zucht gelingen.
Au├â┬čerdem gibts doch in Magdeburg noch das 3. Weibchen Maleika, die ja noch Eli als Vater hat.

Ist das denn ├â┬╝berhaupt sicher, dass Tisa zur├â┬╝ck kommen soll nach K├â┬Âln. Das h├â┬Âre ich grade zum ersten Mal. Ich habs immer so verstanden dass sie nach Doue la Fontaine ist um dort zu z├â┬╝chten. Auf einem Info-Schild am Gehege in K├â┬Âln steht auch nix von R├â┬╝ckkehr.

Laut dem Schild an Tacos Gehege soll er bis 2010 in K├â┬Âln bleiben und ausziehen wenn die Flusspferde und Sitatungas auch das Haus verlassen.
(13.08.2008, 11:53)
nurmichael:   Berichtigung: Nicht Tacco sondern Taccos Vater Kifaru ist ein Halbbruder zu Wanda.
(12.08.2008, 22:31)
nurmichael:   Wie begehrt ein einziger freier Platz in bestehenden kontinentaleurop├â┬Ąischen Spitzmaulnashornhaltungen ist, zeigt die Reaktion auf Tisas Hochzeitsreise in die Bretange.
@ Niedersachse, wenn Malindi in den Zoo K├â┬Âln reist, ist Tisas R├â┬╝ckkehr nach K├â┬Âln nur schwer m├â┬Âglich. Mit einem baldigen Zuchterfolg ist eingedenk Malindis Alter auch nicht zu rechnen. Es sollte wohl ├ó┬Ç┬×entsch├â┬Ąrfen├ó┬Ç┬ť hei├â┬čen. Einen Zuchversuch mit Kenia (42) und Mana (29) sollte im Interesse der Weibchen besser unterbleiben.
@ Michael Mettler, ob Malindi oder Saba, beide machen die Rückkehr von Tisa unwahrscheinlich, zumal Tacco seine Zuchttauglichkeit bislang nicht unter Beweis gestellt hat.
@ R├â┬╝diger, bisher hatte ich den Eindruck, das Z├â┬╝rich ein Zuchterprobtes M├â┬Ąnnchen sucht. In Tacco wird man Ihn gerade nicht finden, abgesehen davon, dass er mit beiden Weibchen eng verwandt ist (Vollbruder zu Samira und Halbbruder zu Wanda). Tacco in Z├â┬╝rich aber nur zu parken, um in K├â┬Âln Zeit f├â┬╝r einen Umbau zu gewinnen, dessen Finanzierung noch nicht sicher ist, d├â┬╝rfte Kaum im Interesse der Z├â┬╝rcher Zooleitung sein.
(12.08.2008, 22:11)
R├â┬╝diger:   Hier der Pressebericht zu Schwerin.
Anzeiger Sternberg-Brüel-Warin - 4. Feb. 2006
Schweriner k├â┬Ânnen Herz f├â┬╝r Nash├â┬Ârner zeigen
Um auch k├â┬╝nftig am Europ├â┬Ąischen Erhaltungszuchtprogramm f├â┬╝r Nash├â┬Ârner teilnehmen zu k├â┬Ânnen, hat der Schweriner Zoo im 50. Jahr seines Bestehens gro├â┬če Pl├â┬Ąne: Das jetzige Au├â┬čengehege der Dickh├â┬Ąuter soll auf rund 3000 Quadratmeter nahezu verdoppelt werden. Geplant ist dar├â┬╝ber hinaus eine Erweiterung der Stallanlage. "Insgesamt sechs Nash├â┬Ârner k├â┬Ânnten wir dann im Zoo halten", sagt Direktor Michael Schneider. Rund 600000 Euro wird das Vorhaben voraussichtlich kosten. Dabei hofft der Zoo auf eine gro├â┬čz├â┬╝gige Unterst├â┬╝tzung aus dem Wirtschaftsministerium in H├â┬Âhe von etwa 540000 Euro.
(09.08.2008, 18:21)
Niedersachse:   Im September will ja Schwerin die neue Nashornanlage er├â┬Âffnen. Der Bulle ist ja schon l├â┬Ąnger da. Wei├â┬č jemand mit wie vielen Weibchen man plant, und wo sie her kommen sollen?
(09.08.2008, 16:23)
R├â┬╝diger:   .... oder man schickt Tasco nach Z├â┬╝rich und sorgt in K├â┬Âln f├â┬╝r eine gr├â┬Âssere und "dickh├â┬Ąuterentsprechendes" Innen + Aussengehegebessere als Grundstock f├â┬╝r eine zuk├â┬╝nftige Zucht. Beides war meines Erachtens mit eine Ursache oder ein Grund f├â┬╝r die negative Zuchtbilanz von Rhinos in K├â┬Âln! F├â┬╝r die Elefanten hat man schliesslich auch Platz und Geld aufgetrieben .
(09.08.2008, 12:41)
Michael Mettler:   ...oder man k├â┬Ânnte Saba aus Hannover nach K├â┬Âln schicken. Wenn Kifaru ohnehin nicht mehr zeugungsf├â┬Ąhig sein soll, braucht man auch keine zweite Kuh mehr...
(08.08.2008, 20:50)
Niedersachse:   Die Spitzmaulnashornkuh Tisa ist ja jetzt umgezogen von K├â┬Âln nach Doue La Fontaine. Da k├â┬Ânnte man ja die 2005 in Magdeburg geborene Malindi nach K├â┬Âln bringen dort nen neuen Zuchtversuch mit Taco zu starten. In Magdeburg w├â┬╝rde sich die Platzsituation ein wenig versch├â┬Ąrfen und man k├â┬Ânnte nochmal nen Zuchtversuch mit den beiden zuchtf├â┬Ąhigen Weibchen versuchen.
(08.08.2008, 18:47)
nurmichael:   Ich verweise bezgl. der Nutzung der BM Anlagen im TP Berlin auf meinen Vorschlag im Posting vom 02.02.2008 hier im Forum. Eine Neubesetzung mit Breitmaulnash├â┬Ârnern halte ich angesichts der Zuchtergebnisse in anderen deutschen Haltungen (Ausgenommen Hodenhagen und evtl. Erfurt) f├â┬╝r verfehlt. Andererseits ergibt sich in Berlin die wahrscheinlich in Deutschland einmalige Chance zwei Zuchtzentren f├â┬╝r Panzernash├â┬Ârner und Spitzmaulnash├â┬Ârner (Zoo Berlin) in einer Stadt auszubauen, ohne jeweils auf andere Nashornarten R├â┬╝cksicht nehmen zu m├â┬╝ssen.
(26.05.2008, 21:18)
Mel:   Ich halte es auch f├â┬╝r sinnvoller den Panzernash├â┬Ârner die frei werdende Fl├â┬Ąche zur Verf├â┬╝gung zu stellen, was ja in der Vergangenheit mit dem gr├â┬Â├â┬čten ehemaligen Breitm├â┬Ąuler Stall schon ├â┬Âfter praktiziert wurde.

Die nutzbare Fl├â┬Ąche der ehemaligen Breitm├â┬Ąulerst├â┬Ąlle setzt sich aus 3 St├â┬Ąlle a 35m├é┬▓, 1 Stall a 95m├é┬▓ und einem Absperrstall a 48m├é┬▓ zusammen, wenn man jetzt hierzu die Gr├â┬Â├â┬čenverteilung bei den Panzernash├â┬Ârnern sieht: 4 St├â┬Ąlle a 27m├é┬▓ und ein Absperrstall a 48m├é┬▓ w├â┬Ąre eine Nutzung f├â┬╝r die Panzernash├â┬Ârner, beim momentanen Tierbestand, sehr w├â┬╝nschenswert. Dazu kommt ja im Moment Blatznehmend f├â┬╝r die PN noch der Umstand, da├â┬č ein Stall und das Badebecken (welches zwischen beiden Stallkomplexen liegt) zur Zeit dem Tapir zugeschlagen sind.

Auch würde sich durch eine solche Nutzung der "Schichtdienst" auf den Aussenanlagen erübrigen.

Gru├â┬č Mel
(26.05.2008, 10:06)
Bj├â┬ÂrnN:   Wof├â┬╝r denn neune Tiere?? Warum nicht lieber den Panzernash├â┬Ârnern mehr Platz zur Verf├â┬╝gung stellen, das w├â┬Ąre doch eher im Interesse??
(26.05.2008, 02:00)
Hannes L├â┬╝ke:   Und warum holt man nicht neue Tiere (wegen meiner Senioren )hinzu?
(26.05.2008, 00:57)
nurmichael:   Wenn ich das richtig wei├â┬č, sind im Dickh├â┬Ąuterhaus des Tierparks vier Boxen f├â┬╝r die Haltung von Breitm├â┬Ąulern vorhanden. Diese waren auch Mitte der 90er alle mal besetzt. Die Au├â┬čenanlage ist geeignet, die ganze Herde aufzunehmen. Allerdings ist sie derzeit nicht teilbar, f├â┬╝r evtl. andere Arten also wahrscheinlich nur im Schichtdienst zu nutzen.
(25.05.2008, 22:34)
Hannes L├â┬╝ke:   Haben die Nash├â┬Ârner nicht Schichtdienst geschoben?
Wieviel Boxen für Rhinos hat der TP eigentlich? Waren die alle mal voll?
(25.05.2008, 22:24)
nurmichael:   Ist hier im Forum bekannt, welche Pl├â┬Ąne im Tierpark Berlin, nach dem Ableben des letzten Breitmaulnashorns, auf den f├â┬╝r diese Art bisher genutzten Anlagen bestehen?
(25.05.2008, 22:14)
nurmichael:   Falls es von geneigten Mitdiskutanten jemand noch nicht wei├â┬č: Das letzte Krefelder Spitzmaulnashornjungtier ist wieder ein Bullkalb mit dem Namen Thabo (http://www.personalbit.de/modules/news/article.php?storyid=1052).
(25.05.2008, 18:04)
Mel:   @Adreas: passiert mir in letzter Zeit scheinbar h├â┬Ąufiger ;-) Ich war so gegen 12 kurz an der Anlage (der langhaarige typ mit dreckigen Arbeitsschuhen und schwarzen T-Shirt. *ggg*
(10.05.2008, 01:00)
Mel:   So hab dann heute in den TP geschafft, WE w├â┬Ąre mir zu voll. Und hier ist die kleine Manjula schlafend neben Ihrer Mama Betty.
(09.05.2008, 23:36)
Andreas:   @Mel
Da sind wir uns wohl am Sonntag unwissentlich begegnet :-)
(09.05.2008, 17:00)
Mel:   Und hier (der Doc. m├â┬Âge mir bitte 3 Bilder hinter einander bitte verzeihen) Ine beim fressen.
(08.05.2008, 19:54)
Mel:   Hier nochmal Kito und Gleich Mama
(08.05.2008, 19:52)
Mel:   So ich habs dann heute endlich mal wieder in den Zoo geschafft. Kito tobete ├â┬╝ber die anlage und machte einen sehr guten (agilen & neugirigen) Eindruck, w├â┬Ąhrend Muttern (Ine gen├â┬╝sslich in seiner n├â┬Ąhe ein Paar Zweige mit Bl├â┬Ąttern fra├â┬č. Morgen will ich, wenn alles klappt mal mein Gl├â┬╝ck bei Betty und Kalb probieren.

Gru├â┬č Mel
(08.05.2008, 19:51)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger: Das w├â┬Ąre auch in meinen Augen der richtigere Weg. Und ich gehe noch einen Schritt weiter: Ich w├â┬╝rde sogar auf Saba verzichten und im Falle eines neuen Bullen eher in Erw├â┬Ągung ziehen, eine von Sanys T├â┬Âchtern als zweite Zuchtkuh zur├â┬╝ck zu holen und den Versuch einer "Familienhaltung" zu starten. Da f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner ein gutes Langzeitged├â┬Ąchtnis belegt ist (als Nebenprodukt der Formerkennungsversuche in Z├â┬╝rich zu Hedigers Zeiten), d├â┬╝rfte Sany ihre T├â┬Âchter wohl wiedererkennen.
(07.05.2008, 20:49)
th.oma.s:   habe mir heute Betty + kind angesehen...
ein traum
(07.05.2008, 20:18)
R├â┬╝diger:   Es geht endlich wieder voran mit der Spitzmaulnashornzucht im guten alten Deutschland. Besonders sch├â┬Ân das sind Erfolge ohne k├â┬╝nstliche Besamungen.Vielleicht sollte sich Hannover einen anderen Zuchtbullen zulegen.
(07.05.2008, 19:59)
Niedersachse:   Gestern Abend ist in Krefeld das Kalb zur Welt gekommen.
(07.05.2008, 17:09)
Mel:   Kann ich beides best├â┬Ątigen, Sorry das im Moment wenig Infos von mir kommen, zu weinig Zeit und zu viel um die Ohren.

Gru├â┬č Mel
(06.05.2008, 22:11)
nurmichael:   Laut einer Zeitungsmeldung (BZ) ist im Tierpark Berlin ein Panzernashorn geboren von der Mutter Betty; Vater ist danach Belur.
Spitzmaulnashorn Kito ist nach der Berliner Morgenpost ein Bullkalb.
(06.05.2008, 22:03)
nurmichael:   Hier die PM des Zoos zur Geburt des Spitzmaulnashorns:

"Ein Edelstein besonderer Art: Spitzmaulnashorn-Baby "Kito" stellt sich vor!
Nashorn-Nachwuchs
Am 3. April brachte die 22j├â┬Ąhrige Spitzmaulnashorn-Dame "Ine" ihr drittes Kind zur Welt. Vater ist der 17j├â┬Ąhrige "Jasper".

Insgesamt wurde damit das 17. Spitzmaulnashorn in Berlin geboren! Die ungew├â┬Âhnlichen Zuchterfolge unterstreichen die Bedeutung des Berliner Zoos f├â┬╝r die Erhaltung dieser stark von der Ausrottung bedrohten afrikanischen Nashornart!

Das kleine Nashornkind erhielt den Kisuaheli-Namen "KITO", der "Edelstein" bedeutet.

Um Mutter und Kind nicht unn├â┬Âtig zu beunruhigen, blieb es den Tieren selbst ├â┬╝berlassen, wann sie sich dem Publikum zeigen. Erst vor wenigen Tagen war auch Kito bereit, sich seinen Zuschauern zu pr├â┬Ąsentieren. Kein Wunder, dass der Andrang am Freigehege der Nash├â┬Ârner nahe dem Zoo-Restaurant am Wochenende riesig war, schlie├â┬člich geh├â┬Âren Nashornbabys zu den besonders anziehenden Tierkindern."

Das Geschlecht des Kleinen wissen wir damit immer noch nicht.
(06.05.2008, 21:45)
Michael Mettler:   Keine Ahnung, wer der eigentliche Eigent├â┬╝mer ist. Auch Kifaru ist ja m.W. auf (Dauer-)Einstellbasis in Hannover und k├â┬Ânnte durchaus noch immer Z├â┬╝rich geh├â┬Âren. Sany ist dagegen m.W. Eigentum des Zoos.
(24.04.2008, 22:09)
Niedersachse:   Ist Saba von Leipzig oder Berlin eingestellt?
(24.04.2008, 20:27)
Michael Mettler:   @Niedersachse: Der Gedanke an Saba kam mir auch gleich, als ich die Meldung las. Vielleicht war der Weg mit Sany schlichtweg einfacher, weil sie dem Zoo geh├â┬Ârt und nicht wie Saba nur eingestellt ist?
(24.04.2008, 12:19)
IP66:   Obschon ich sonst Spa├â┬čzooeskapaden f├â┬╝rchte, halte ich es nicht f├â┬╝r falsch, einige Erfahrungen zur k├â┬╝nstlichen Besamung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern zu sammeln. Zum einen kann man so genetisch wertvolle Jungtiere gewinnen, ohne allzuoft Tiere zu verschieben, zum anderen verf├â┬╝gt man so ├â┬╝ber Kenntnisse, die bei Engp├â┬Ąssen in der Zucht n├â┬╝tzlich sein k├â┬Ânnen. Schlie├â┬člich umgeht man elegant das Zuchtverbot, da├â┬č die magdeburger Beh├â┬Ârden verh├â┬Ąngt haben.
(24.04.2008, 11:09)
Niedersachse:   Hatte man eigentl mal das Ger├â┬╝cht verfolgt ob Kifaru unfruchtbar ist. Immerhin waren und er Sany ja lange zusammen und anscheinend ist da ja wirklich nichts bei rausgekommen.

Aber h├â┬Ątte man nicht vielleicht lieber Saba besamen sollen, immerhin hat Sany ja schon 3 Jungtiere gehabt, Saba erst eins.
(24.04.2008, 11:08)
Michael Mettler:   Laut heutiger Zeitungsmeldung hilft auch Hannover neuerdings der Natur nach: Wegen anhaltender K├â┬Ąlberflaute bei den Spitzmaulnash├â┬Ârnern wurde die Kuh Sany k├â┬╝nstlich besamt, Samenspender war Madiba aus Magdeburg.

Da kommt dann doch gleich der Gedanke auf, dass der Zoo im Erfolgsfall nicht nur ein genetisch h├â┬Âchst wertvolles Jungtier h├â┬Ątte, sondern gleichzeitig eine perfekt getimte Attraktion f├â┬╝r die Sommersaison 2009 :-)
(24.04.2008, 10:35)
nurmichael:   @Michael Mettler, ich teile Ihre Auffassung, die Sie am 17.04.2008 hier von Verwandtenpaarung gegeben haben, insbesondere auf dem Niveau von Enkeln oder gar Urenkeln.
Ich wollte mit meinem Beitrag auch lediglich darauf hinweisen, dass in Dvur Kralove derzeit Verwandte von Davu stehen. Diese werden aber zum Zeitpunkt der Geschlechtsreife von Davu in f├â┬╝nf bis sechs Jahren und einem Management der Zucht, wie bisher, in der Minderheit sein. Immerhin steht, neben Sauron auch noch Mweru aus britischer Zucht als Zuchtbulle zur Verf├â┬╝gung. Dessen T├â┬Âchter, au├â┬čer aus Musso, sind dann mit Davu v├â┬Âllig unverwandt.
(19.04.2008, 19:31)
Michael Mettler:   Da d├â┬╝rften wohl noch einige spannende Forschungsergebnisse auf uns warten. Wenn ich die Ver├â┬Âffentlichungen im Internet, die ich mehr oder weniger gezielt zum Themenbereich gefunden habe, als Ma├â┬čstab nehme, dann scheinen genetische Flaschenh├â┬Ąlse durch Aussterben und Wiederausbreitung der Restpopulation in der Evolution gar nicht so selten gewesen zu sein (auch ohne menschliche Einwirkung). So soll z.B. der Puma in Nordamerika schon in grauer Vorzeit durch den Flaschenhals gegangen sein, ├â┬Ąhnlich wie der Gepard in Afrika. Und auch neue Unterarten, Arten, Gattungen usw. bilden sich ja mit Sicherheit nicht dadurch, dass es schlagartig und gleichzeitig bei 500 unverwandten Tieren gleichzeitig "klick" macht und aus der Rotstirn- eine Thomsongazelle wird, sondern doch wohl eher dadurch, dass Kleinpopulationen sich isoliert entwickeln oder eine Handvoll (wom├â┬Âglich sogar verwandter) Tiere einen neuen Lebensraum f├â┬╝r sich erschlie├â┬čt (bei manchen Inselarten reichte ja vielleicht ein einziges tr├â┬Ąchtiges Weibchen).

Wenn ich es mal ganz ketzerisch formulieren darf: Arten, die sich in solchen Situationen eine Inzestsperre "leisten", sind wohl eher vom evolution├â┬Ąren Untergang bedroht als solche, die "nehmen, was kommt"....
(17.04.2008, 13:38)
IP66:   Wie gestaltet sich dieses genetischen Problem denn bei anderen, wenig wanderfreudigen Arten?
(17.04.2008, 10:38)
Michael Mettler:   @nurmichael: Dass ein Nashorn zur Paarung auf mehr oder weniger verwandte Artgenossen trifft, d├â┬╝rfte aber im Wildleben auch nicht viel anders sein, gerade bei einer als sehr sesshaft bekannten Art. Angesichts der schwindenden Freilandpopulation w├â┬╝rde es den Niedergang der Art zus├â┬Ątzlich beschleunigen, wenn die Tiere bei der Partnerwahl selbst entfernte Verwandte ausschl├â┬Âssen...
(16.04.2008, 13:56)
Ralf Sommerlad:   @nurmichael: Ich hab nicht nach dem Namen gefragt, aber die Nashornspezialisten hier kennen vielleicht das Muttertier mit dem ca. 1-j├â┬Ąhrigen Jungen.
Schade, dass meine Bilder in den zwar ├â┬Ąlteren aber grossz├â┬╝gig und zweckm├â┬Ąssig gestalteten Innenboxen nichts geworden sind, aber ich wollte nicht blitzen.
(16.04.2008, 07:49)
nurmichael:   Berichtigung: Sali, * 1978, hatte 2,4 Nachkommen, ins Ausland gingen 1,3.
(15.04.2008, 22:50)
nurmichael:   @ Ralf Sommerlad, danke f├â┬╝r die Photos. Wer ist denn darauf zu sehen?
(15.04.2008, 22:35)
nurmichael:   @ Niedersachse, die Info, dass Davu in Tallin eingestellt werden sollte, hatte ich seinerseits, nach Hinweis hier im Forum, auf einer homepage des WDR gefunden. Dass es nun Dvur Kralove geworden ist, ist angesichts der dortigen Zuchtergebnisse und Haltungsbedingungen durchaus erfreulich. Dass sich in Davu die Genetik von drei nach Europa importierten Foundern und einen aus den USA importierten Founder - ohne europ├â┬Ąische Verwandte, und alles Gro├â┬čeltern ├ó┬Ç┬ô in zweiter Generation vereinen macht ihn zweifellos f├â┬╝r jede Zucht interessant. Dazu kommt, dass seine Mutter keine Vollgeschwister, sein Vater nur einen Vollbruder (in England) hat und haben wird.
Doch auch hier einen Spritzer Wasser in den Wein: Davus Gro├â┬čmutter v├â┬Ąterlicherseits, die lt. Sacha gerade verstorbene Sabi, hatte vor ihrem Umzug nach Z├â┬╝rich in Dvur Kralove eine Tochter, die ihrerseits eine der bedeutendsten Zuchtk├â┬╝he der dortigen Haltung wurde. Wenn auch die meisten ihrer Nachkommen (1,5) ins Ausland (0,4) gingen ├ó┬Ç┬ô u.a. Sany nach Hannover, Sara (Lipsi) nach Leipzig ├ó┬Ç┬ô verblieben bis heute 1,1 ihrer Kinder in Dvur Kralove (Sauron + Musso). Davu trifft also auf Verwandtschaft auf Enkel bzw. Urenkel Niveau. Zudem sind von den urspr├â┬╝nglich z├â┬╝chtenden vier weiblichen Foundern in Dvur Kralove durch Abgabe des weiblichen Nachwuchses nur noch zwei Linien vorhanden, eben die von Sali und Jimmi. Vielleicht gibt es ja auch noch Platz f├â┬╝r Malindi, Zawadi oder Zuri.
Jim nach Z├â┬╝rich wird eine recht kurzfristige Angelegenheit mindestens bezgl. der Zucht werden. Er ist 1979 in Dvur Kralove geboren und dort selbst vielfacher Vater geworden. Und was ist, wenn nach erfolgreicher erster Deckakte in ca. 35 Monaten seine Manneskraft nachl├â┬Ąsst seine Lebenskraft aber an die der Magdeburgerin Kenia heranreicht?
(15.04.2008, 22:31)
R├â┬╝diger:   Davu kam aus Krefeld und Jimm kam aus Dvur Kralove >> einn st├â┬Ąndiges Stell dich ein !
(15.04.2008, 18:57)
R├â┬╝diger:   Die Rhinohaltung im Zoo Z├â┬╝rich scheint wieder Aufschwung zu kriegen, denn ein Zuchtbulle namens Jimm wurde im Herbst 2007 zur Zucht eingestellt. Also Kopf hoch und hoffen auf Nachwuchs f├â┬╝r Z├â┬╝rich 2009.
(15.04.2008, 18:55)
Ralf Sommerlad:   ..auch wenns zum Thema "in Deutschland" nicht passt: Das Bild aus Dvur Kralove ist trotzdem h├â┬╝bsch
(15.04.2008, 14:50)
Ralf Sommerlad:   ...und Davu geht es hervorragend, wie ich gestern gesehen habe. ├â┬ťberhaupt bin ich von der Nashornhaltung in Dvur Kralove begeistert.
(15.04.2008, 13:05)
Niedersachse:   @nurmichael:
Davu lebt seit dem 03.04.2008 in Dvur Kralove und nicht in Tallinn.
(15.04.2008, 12:53)
IP66:   Wei├â┬č man denn, wie es in Z├â┬╝rich weitergehen soll? Da ist ja jetzt so etwas wie eine Planstelle frei ...
(15.04.2008, 11:54)
Sacha:   Traurige Nachricht aus Z├â┬╝rich: Sabi ist gestern gestorben. Wenigstens hatte sie mit rund 36 Jahren ein langes Leben.

Bez. der Entwicklung der Spitzmaulnashorn-Zoobest├â┬Ąnde in Europa sehe ich die Situation ebenfalls als Ernst an. Deren Haltung zugunsten von Breitm├â┬Ąulern aufzugeben ist ein Fehler. Einzig in Frankreich scheint die Entwicklung umgekehrt zu sein. Und vielleicht setzt man auch in Spanien, wo ebenfalls in den letzten Jahren viele Zoos und Safariparks entstanden sind resp. modernisiert wurden, auch mal auf Spitzm├â┬Ąuler.
(15.04.2008, 09:38)
nurmichael:   @ R├â┬╝diger, ├â┬╝ber die Zuchtsituation in Deutschland und Z├â┬╝rich haben wir im Winter an dieser Stelle diskutiert. Dass der Krefelder Nachwuchs Davu in Tallin eingestellt wird, ist wohl eine Notl├â┬Âsung, wenn ich Oliver Jahn richtig verstanden habe. In den Zoos Kontinentaleuropas g├â┬Ąbe es ein Problem heute, die vor einigen Jahren regelm├â┬Ą├â┬čigen und h├â┬Ąufigeren Zuchterfolge, unterzubringen. So ganz unwillkommen scheint die zu beobachtende Stagnation in der Erhaltungszucht der ├â┬Âstlichen Spitzmaulnash├â┬Ârner den Haltern leider nicht zu sein. M├â┬Âglicherweise gilt f├â┬╝r Zoos der britischen Inseln ├â┬Ąhnliches.
(14.04.2008, 21:47)
nurmichael:   @ Mel, sch├â┬Âne Nachricht aus Berlin, herzlichen Dank daf├â┬╝r. Vielleicht k├â┬Ânnen Sie auch Geschlecht und Vater von Ines Nachwuchs benennen? Auch steht die Frage von R├â┬╝diger vom 25.01. nach der Entwicklung von Maburi noch unbeantwortet. Ein kurzer Beitrag ├â┬╝ber die Situation von diceros bicornis michaeli im Zoo Berlin w├â┬Ąre Spitze.
(14.04.2008, 21:19)
R├â┬╝diger:   Endlich ein Nash├â┬Ârnchen mehr in Europa. Ist ein Bub oder ein M├â┬Ądchen ?Das leider immer noch seltene Ereignis finde ich top. Andere Halter tuen sich immer noch so schwer mit dem Nachwuchs, Warum z├â┬╝chtet der Zoo Chester eigentlich seit geraumer Zeit nicht mehr?
Trotzdem good news !
(14.04.2008, 19:05)
Bj├â┬ÂrnN:   Tolle Nachricht....
(14.04.2008, 10:53)
Mel:   Kurze Info:

Vor knapp einer Woche war es dann soweit, Ine ist Mama, wird aber noch ne Weile dauern mit offiziellen Vorstellung.
(13.04.2008, 19:28)
IP66:   Ich wollte auf keinen Fall Tierh├â┬Ąndlerschelte betreiben, finde es allerdings auff├â┬Ąllig, da├â┬č 1988, zu einer Hochzeit von Herrn Nogges Zuchtprogramm- und Selbstversorgerideen sich die Zoos an derartigen Aktionen noch beteiligten. Es m├â┬Âgen durch Herrn Ruhe, der ja von seiner T├â┬Ątigkeit lebte, interessantere Zuchtgruppen zustandegekommen sein als durch heutige Zuchtbuchkoordinatoren, die sich ja oft nur nebenberuflich in dem Bereich engagieren k├â┬Ânnen - doch wenn meine Wahrnehmung der ├â┬ľffentlichkeitsarbeit der Zoos in dieser Zeit repr├â┬Ąsentativ ist, galten die Tierh├â┬Ąndler damals als die gro├â┬čen B├â┬Âsewichter, deren Handwerk durch die Selbstversorgerprogramme endg├â┬╝ltig lahmgelegt werden sollte.
(26.03.2008, 17:40)
Michael Mettler:   Man kann solche Transfers von zwei Seiten betrachten, denn die Entscheidung zu einer Abgabe k├â┬Ânnte genausogut durch gezielte Nachfrage des H├â┬Ąndlers bzw. durch ein verlockendes Angebot des Selben (finanziell oder im Tausch gegen begehrte Tiere) entstanden sein. Ruhe nahm ja keineswegs nur Tiere "auf Lager", bis sich irgendwann ein K├â┬Ąufer fand, sondern beschaffte auch relativ kurzfristig aus verschiedenen Zoos, was Auftraggeber w├â┬╝nschten, und dies gerade bei Gro├â┬čauftr├â┬Ągen. So r├â┬╝stete die Firma z.B. neu gegr├â┬╝ndete Zoos und Safariparks in aller Welt mit dem Erstbesatz aus, von Tripolis bis Brindisi, von Venezuela bis Indonesien. In diesem Zuge muss Ruhe regelrechte "Shopping-Touren" durch die Zoowelt unternommen haben, um die gew├â┬╝nschten Tiere in der ben├â┬Âtigten St├â┬╝ckzahl zusammen zu bekommen. Das wurde mir schon bei meinen Flusspferd-Recherchen klar und nunmehr bei den Breitmaulnash├â┬Ârnern best├â┬Ątigt. So belegt das Zuchtbuch z.B. auch, dass f├â┬╝r den Besatz eines indonesischen Safariparks (Bogor) Breitmaulnash├â┬Ârner aus Antwerpen, Arnheim, G├â┬Ąnserndorf und Toronto in Gelsenkirchen zum Export zusammengestellt wurden.
(26.03.2008, 11:32)
IP66:   Ich finde Ihre Hinweise ├â┬Ąu├â┬čerst interessant, weil Sie zeigen, da├â┬č man auch zu einem Zeitpunkt, als die meisten Zooleitungen sich offiziell von den Tierh├â┬Ąndlern distanzierten, diese offensichtlich gerne zu Rate zog, wenn es darum ging, sich schwer vermittelbarer Exemplare zu entledigen. Auch wenn in Hinblick auf den D├â┬╝rer'schen Holzschnitt das Vorhandensein von Panzernash├â┬Ârnern im dortigen Zoo Sinn macht, so gab es doch keine zwingende Notwendigkeit, das unter gro├â┬čen finanziellen Opfern beschaffte Breitmaulnashornpaar wieder zu ver├â┬Ąu├â┬čern.
Hier in K├â┬Âln hat Herr Nogge allerdings mit einem ├â┬Ąhnlichen Problem gek├â┬Ąmpft, war allerdings in einer etwas ungl├â┬╝cklicheren Lage, da ihm ein Panzernashornstifter im Nacken sa├â┬č und das alte Haus f├â┬╝r beide Arten doch ein wenig zu klein war. Er verfuhr so, da├â┬č er die heutige Moschusochsen-Anlage f├â┬╝r das vorhandene Paar und ein herzugeholtes Tier adaptieren lie├â┬č, hat sich aber einige Jahre sp├â┬Ąter von der gesamten Gruppe getrennt. Die offizielle Begr├â┬╝ndung f├â┬╝r das Verfahren war die, da├â┬č die Art nur in Gruppen z├â┬╝chten w├â┬╝rde und bedroht sei, weshalb gez├â┬╝chtet und die Paarhaltung eingestellt werden m├â┬╝├â┬čte.
(26.03.2008, 11:15)
IP66:   Ich finde Ihre Hinweise ├â┬Ąu├â┬čerst interessant, weil Sie zeigen, da├â┬č man auch zu einem Zeitpunkt, als die meisten Zooleitungen sich offiziell von den Tierh├â┬Ąndlern distanzierten, diese offensichtlich gerne zu Rate zog, wenn es darum ging, sich schwer vermittelbarer Exemplare zu entledigen. Auch wenn in Hinblick auf den D├â┬╝rer'schen Holzschnitt das Vorhandensein von Panzernash├â┬Ârnern im dortigen Zoo Sinn macht, so gab es doch keine zwingende Notwendigkeit, das unter gro├â┬čen finanziellen Opfern beschaffte Breitmaulnashornpaar wieder zu ver├â┬Ąu├â┬čern.
Hier in K├â┬Âln hat Herr Nogge allerdings mit einem ├â┬Ąhnlichen Problem gek├â┬Ąmpft, war allerdings in einer etwas ungl├â┬╝cklicheren Lage, da ihm ein Panzernashornstifter im Nacken sa├â┬č und das alte Haus f├â┬╝r beide Arten doch ein wenig zu klein war. Er verfuhr so, da├â┬č er die heutige Moschusochsen-Anlage f├â┬╝r das vorhandene Paar und ein herzugeholtes Tier adaptieren lie├â┬č, hat sich aber einige Jahre sp├â┬Ąter von der gesamten Gruppe getrennt. Die offizielle Begr├â┬╝ndung f├â┬╝r das Verfahren war die, da├â┬č die Art nur in Gruppen z├â┬╝chten w├â┬╝rde und bedroht sei, weshalb gez├â┬╝chtet und die Paarhaltung eingestellt werden m├â┬╝├â┬čte.
(26.03.2008, 11:12)
Astrid:   testeintrag
(26.03.2008, 10:24)
Michael Mettler:   Habe zu diesem Punkt auch im Zuchtbuch nachgeschlagen: Unter den exportierten Tieren befand sich das fr├â┬╝here N├â┬╝rnberger Paar, eine Kuh aus Hodenhagen sowie mehrere Exemplare, die Ruhe aus US-Zoos beschaffte. Verwunderlich finde ich aber eher, dass die s├â┬╝dafrikanischen K├â┬Ąufer im eigenen Land nicht f├â┬╝ndig geworden waren (das ja in seinen Schutzgebieten seit den 60er Jahren ├â┬ťberschuss "produzierte"). Oder sie wurden von den Wildschutzbeh├â┬Ârden als nicht "w├â┬╝rdig" empfunden, ├â┬╝berz├â┬Ąhlige Wildfangtiere zu bekommen, weshalb sie sich nach anderen Quellen umsehen mussten... Ich habe jedenfalls nie etwas ├â┬╝ber eventuelle Gesundheitsprobleme der ans├â┬Ąssigen Populationen gelesen, was ja z.B. beim Kaffernb├â┬╝ffel daf├â┬╝r gesorgt hat, dass man f├â┬╝r Neuansiedlungen lieber garantiert seuchenfreie Tiere aus europ├â┬Ąische Zoos importiert statt eigene umzusiedeln.
(25.03.2008, 11:27)
IP66:   Den Hinweis finde ich in der Tat merkw├â┬╝rdig: Wenn ich es recht ├â┬╝bersehe, gab es 1988 keinen massiv wachsenden Breitmaulnashornbestand in europ├â┬Ąischen Zoos, der dazu zwang, Tiere zu exportieren, wie das gelegentlich bei Flu├â┬čpferdnachzuchten der Fall war. Woher kamen die Tiere? Aus aufgel├â┬Âsten Best├â┬Ąnden in Zoos oder Zirkussen?
(25.03.2008, 10:51)
Michael Mettler:   Beim St├â┬Âbern in Ruhrzoo-Jahresberichten bin ich ├â┬╝ber ein Kuriosum gestolpert: 1988 wurden aus Gelsenkirchen mehrere S├â┬╝dliche Breitmaulnash├â┬Ârner an s├â┬╝dafrikanische Wildfarmen verkauft. Eulen nach Athen :-)
(24.03.2008, 19:35)
Mel:   Also leider nix mit nem Osterh├â┬Ârnchen (bis gestern abend zu mindest und heute gabs auch keine Info. Also weiter warten, Ine machts spannend.

Bezüglich geglückte Deckung ist noch nichts konkret.

Gru├â┬č Mel
(24.03.2008, 19:21)
R├â┬╝diger:   das freut mich zu h├â┬Âren, vielleicht gibt es ein Osternash├â┬Ârnchen in Berlin.
Apropo in der Zoosoapsendung, zeigten sie den erneuten Versuch einer Paarung bei den Panzernash├â┬Ârner im Zoo Berlin. Ist dieser gegl├â┬╝ckt und k├â┬Ânnen wir auf die zweite Geburt in 2009 hoffen ?
PS: In Plankendeal-Belgien- gab es ein weibliches Jungtier vor kurzem. ├â┬Ąprachen
(22.03.2008, 12:59)
Mel:   Bis jetzt noch raschelt noch nichts im Stroh, soll aber alles ganz gut aussehen.

Gru├â┬č Mel
(17.03.2008, 00:22)
R├â┬╝diger:   Hye Mel,
na hast du schon was im Stroh rascheln h├â┬Âren im Nashornhaus ?
Steht die geburt noch bevor ?
Viel Glück schicke ich nach Berlin .
(15.03.2008, 16:03)
Mel:   Also genaue Daten zur Deckung von Ine habe ich leider nicht zur Hand, jedoch ist das Zeitfenster der Niederkunft mittlerweile etwas erweitert worden. Es wird jetzt im M├â┬Ąrz mit der Geburt gerechnet.

Gru├â┬č Mel
(16.02.2008, 18:54)
R├â┬╝diger:   Sorry Mel ,

rechnest du noch diesen Februar mit der n├â┬Ąchsten Geburt von Ine ?
Klar die Tragezeit bei Nash├â┬Ârner l├â┬Ąstt eine gewisse Zeitspanne offen, aber wann waren die Deckversuche vom Berliner Zuchtbullen ?
(15.02.2008, 20:37)
IP66:   Ich denke, da├â┬č die Einzel- bzw. Paarhaltung von Nash├â┬Ârnern letztlich auch der Infrastruktur der Zoos geschuldet ist, die vor 1945 au├â┬čerhalb von Berlin fast nur Anlagen f├â┬╝r Einzeltiere besa├â┬čen und Neubauten eher f├â┬╝r Paare denn f├â┬╝r Gruppen konzipierten. Spitzmaulnash├â┬Ârner waren aufgrund ihrer geringen Gr├â┬Â├â┬če und ihrer vermeintlichen Lebensweise besonders gut geeignet, kleinere und ├â┬Ąltere Bauten zu f├â┬╝llen, und haben dort ja auch vielenorts gez├â┬╝chtet. Ich s├â┬Ąhe auch noch eine M├â┬Âglichkeit, den magdeburger Zuchtverhinderungserla├â┬č ├â┬Âffentlich zu machen, n├â┬Ąmlich dergestalt, da├â┬č der Zuchtbuchf├â┬╝hrer dem erfolgreichen Halter einfach eine Reihe von Tieren zuweist und soch damit mit der Haltung solidarisch zeigt. Man wird sehen, ob der zust├â┬Ąndige Beamte sich getraut, gegen eine solche Zuweisung seine Genehmigungsverweigerung aufrechtzuerhalten.
(07.02.2008, 10:11)
Michael Mettler:   @Ralf Sommerlad: Siehe mein Beitrag vom 11.1.08 mit den Beobachtungen von Guggisberg in diesem Thread! Auch andere Tierarten, die auf dem Papier als einzelg├â┬Ąngerisch oder auch nur streng monogam gelten, zeigen sich ja bei der vom Kampf ums ├â┬ťberleben befreiten Haltung im Zoo durchaus gesellschaftsf├â┬Ąhig: B├â┬Ąren, Tiger, Jaguare, Orangs sind popul├â┬Ąre Beispiele, und selbst Dikdiks lassen sich problemlos in Gro├â┬čgruppen halten, w├â┬Ąhrend sie im Freiland ausschlie├â┬člich paarweise mit aktuellem Nachwuchs leben.
(07.02.2008, 09:12)
Ralf Sommerlad:   @Michael Mettler: Danke f├â┬╝r die Information, auch den anderen Mitdiskutanten. Ich m├â┬Âchte auch garnicht bezweifeln, dass bei dauerhafter Gemeinschaftshaltung die Zucht klappen kann...aber nun sind ja Spitzmaulnash├â┬Ârner im Freileben nicht besonders tolerant und gesellig und gehen sich lieber aus dem Wege. Insofern bevorzuge ich schon das tempor├â┬Ąre Zusammenbringen, aber nat├â┬╝rlich hab ich auch sehr aufmerksam und beeindruckt die Haltung in Dvur Kralove gesehen und mir die Erfahrungsberichte des Kurators angeh├â┬Ârt, die ja auch nich negativ sind.
(07.02.2008, 00:01)
nurmichael:   Ich habe es weiter unten schon mal geschrieben: Die ersten Spitzmaulnash├â┬Ârner im Berliner Zoo (Meru & Arusha) nach dem Krieg wurden auch gemeinsam gehalten. Allerdings war das Weibchen etwas ├â┬Ąlter als der sp├â┬Ąter gekommene Bulle. Dieser erwies sich als zuchtuntauglich und als Grund wurde angegeben, er sei durch das Weibchen psychisch unterdr├â┬╝ckt worden.
(05.02.2008, 21:52)
Oliver Jahn:   In Magdeburg lebten Kibo und Kenia auch zusammen. Und um auf @nurmichaels Frage zur├â┬╝ck zu kommen, die beiden kamen 1967, bzw. 1968 nach Magdeburg und lebten dort zusammen. Anf├â┬Ąnglich hatten beide nicht nur ein gemeinsames Au├â┬čen-, sondern auch nur ein gemeinsames Innengehege. Allerdings bekam die Kuh dann bald das Nebengehege der Flusspferde. Au├â┬čen hingegen waren die Tiere fast immer zusammen.
(05.02.2008, 21:40)
Michael Mettler:   @Ralf Sommerlad: Ob das ganzj├â┬Ąhrig geplant ist, wei├â┬č ich nicht. Aber mit der gleichen Methode und dem selben Paar (Kifaru/Sany) begann in der alten Anlage die derzeit pausierende Zucht, und das erste Zuchtpaar Hannovers (Conny/Suse) lebte bis Anfang der 70er nicht nur zusammen, sondern zog sogar die K├â┬Ąlber so auf - der Bulle spielte mit ihnen! Nach dem Tod des Zuchtbullen blieb sein Sohn Fridolin zeitlebens bei der Mutter, und auch das war in Sachen Vertr├â┬Ąglichkeit kein Problem - nur war Fridolin zuchtunf├â┬Ąhig, wie er nicht nur in Hannover, sondern auch bei einer l├â┬Ąngeren Einstellung in Z├â┬╝rich "bewies". Auch in anderen Zoos lebten Spitzmaulnash├â┬Ârner paarweise zusammen, ohne dass das fr├â┬╝her Mensch und Tier st├â┬Ârte. Nachzuchten gab es hie und da trotzdem (vielleicht auch gerade deswegen?).
(05.02.2008, 20:15)
Matthias:   Inwieweit soll das nicht sinnvoll sein?
Dvur Kralove und Chester halten auch Paare und sogar Trios (1,2) zusammen.
(05.02.2008, 19:34)
Ralf Sommerlad:   @Herr Mettler: Die Hannoveraner lassen Ihr Paar st├â┬Ąndig zusammen? Ich bin sicherlich kein Nashornspezialist, aber bei Spitzmaul - Nash├â┬Ârnern halte ich das f├â┬╝r nicht sinnvoll, vorsichtig gesagt.
Haben die das wirklich ganzj├â┬Ąhrig vor??
(05.02.2008, 18:46)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, habe gerade noch mal nachgeschaut. Kenia ist 66 geboren, war demnach bei der Geburt ihres ersten Spr├â┬Âsslings Mabu (* 79) 13 Jahre alt. Ich wei├â┬č allerdings nicht, wann man sie mit Kibo zum ersten Mal zusammengelassen hat. Maleika ist jetzt ebenfalls 13 Jahre. Fakt ist aber nun mal, dass weibliche Spitzmaulnash├â┬Ârner mit f├â┬╝nf bis sechs Jahren geschlechtsreif werden, und das ist jetzt bei Maleika acht Jahre her.
(04.02.2008, 22:36)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, danke f├â┬╝r die Info. Das ist nur ein weiterer Beleg f├â┬╝r die Notwendigkeit neuer Haltungen.
(04.02.2008, 22:14)
nurmichael:   @ R├â┬╝diger, sch├â┬Ânen Dank f├â┬╝r die Web Adresse. Weder die Innen- noch die Au├â┬čenanlagen scheinen mir in Krefeld wesentlich gr├â┬Â├â┬čer als die in Magdeburg, zumindest was die dortigen f├â┬╝r Besucher einsehbaren angeht.
(04.02.2008, 22:12)
Oliver Jahn:   @nurmichael, alles braucht seine Zeit. Wie lange lebten Kibo und Kenia neben einander, bis es mit Mabu dann das erste mal geklappt hat! :-)
Aber die Hoffnungen auf Tallinn habe ich leider nicht. Die dortige Anlage ist nicht f├â┬╝r eine gr├â┬Â├â┬čere Gruppe geeignet. Ich staune schon, dass der Zoo noch ein zweites Nashorn dort einstellt. Es gibt nur eine Au├â┬čenanlage, ohne Abtrennm├â┬Âglichkeit, und diese ist auch nicht gerade gro├â┬č. Erweiterungen d├â┬╝rften kaum m├â┬Âglich sein, denn um das Haus herum ist alles komplett nagelneu bebaut. Wof├â┬╝r? Na klar, wie ├â┬╝berall nat├â┬╝rlich f├â┬╝r die Elefanten.
(04.02.2008, 22:10)
nurmichael:   Vielleicht habe ich mich ja ungl├â┬╝cklich ausgedr├â┬╝ckt: Die ├ó┬Ç┬×Zuzugssperre├ó┬Ç┬ť f├â┬╝r Magdeburg unter den gegebenen Umst├â┬Ąnden ist mir bekannt. Daher mein Vorschlag sowohl Maleika wie auch Madiba abzugeben, um ihr Zuchtpotential anderenorts zu nutzen. W├â┬╝rden die dann verbleibenden drei Damen durch nat├â┬╝rlichen Tod der ├â┬ältesten weiter reduziert, k├â┬Ânnte m├â┬Âglicherweise mit den Beh├â┬Ârden verhandelt werden, so dass am Ende Davu, oder ein anderer, etwa gleich alter Bulle den verbliebenen beigestellt werden k├â┬Ânnte.
@ R├â┬╝diger, ich bef├â┬╝rchte, dass Manas (ca. 27 a) fertile Zeit bereits abgelaufen ist. Wenn Davu nach Tallin m├â┬Âglich w├â┬Ąre, wenigstens bis zur Geschlechtsreife, auch gut. Es sollte mich aber freuen, wenn die Esten dort gar eine Zuchtgruppe aufbauen w├â┬╝rden. Etwa gleich alte Weibchen gibt es zur Zeit reichlich: Malindi, Zawadi, Zuri; siehe unten.
@ Michael Mettler, das mit Augsburg w├â┬Ąre fein, ich hatte allerdings diese Gedankenspielchen mit Augsburg, Schwerin, Osnabr├â┬╝ck und ggf. Hagenbeck schon nach unserer letzten diesbez├â┬╝glichen Diskussion aufgegeben. Unter der Vorgabe eine deutsche L├â┬Âsung zu finden, bliebe f├â┬╝r Saba nur ihre Geburtsstadt Berlin. Damit w├â┬Ąre aber die Zuchtbeteiligung von Tisa, Taco, Maleika und Madiba auf l├â┬Ąngere Sicht ausgeschlossen. Genau das sollte mein Vorschlag verhindern. Vor allem bei den beiden Weibchen tickt die Uhr aber schon vernehmbar Tisa *94 und Maleika *95 d.h. es wurden schon max. f├â┬╝nf Laktationen vertan.
@ Oliver Jahn, ich gebe Ihnen wie meistens Recht. Wenn ich Kaiser w├â┬Ąre und man mich bez├â┬╝glich der Magdeburger Haltungsgenehmigung fragen w├â┬╝rde, w├â┬Ąre meine Antwort: ├ó┬Ç┬×Was f├â┬╝r ein Schmarrn.├ó┬Ç┬ť Wenn die Zooleitung die Genehmigung nicht akzeptiert, dann muss sie rechtlich dagegen vorgehen; sie ist ja nicht in Stein gemei├â┬čelt. Wenn aber doch, dann stelle ich mal die Frage, wie lange man denn die Versuche einer Zusammengew├â┬Âhnung noch andauern sollen. Wenn ich richtig rechne m├â┬╝sste man dort ja nun schon vor ca. acht Jahren mit dieser Versuchsreihe begonnen haben; im Sinne des EEP ist das sicher nicht.
(04.02.2008, 21:59)
Mel:   Hier ein Bild von Ihm ungef├â┬Ąhr zum vorhin genannten Zeitpunkt.
(03.02.2008, 18:11)
Mel:   Also bei meinem letzten Besuch im tierpark Friedrichsfelde Mitte / Ende Dezember letzten Jahres lebte Mtandane noch und mir ist von seinem Ableben auch noch nichts zu Ohren gekommen.

Bei Ine im Zoo ist alles unver├â┬Ąndert, soweit ich geh├â┬Ârt habe soll sie im NH 2 verbleiben und dort geb├â┬Ąren.

Gru├â┬č Mel
(03.02.2008, 18:06)
Michael Mettler:   P.S., @nurmichael: Trotzdem g├â┬Ąbe es f├â┬╝r eine "rein deutsche L├â┬Âsung" noch immer eine M├â┬Âglichkeit - Augsburg m├â┬╝sste umdenken und sein (ger├â┬Ąumiges) neues Nashornkonzept f├â┬╝r Spitzm├â┬Ąuler nutzen. Aber ich f├â┬╝rchte, auch diese M├â┬Âglichkeit ist und bleibt Theorie.
(03.02.2008, 11:59)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger + nurmichael: Eine Tauschm├â┬Âglichkeit K├â┬Âln/Magdeburg besteht leider nur auf dem Papier. Magdeburg darf m.W. im jetzigen Haus kein neues Nashorn von au├â┬čerhalb mehr aufnehmen, die Haltungsgenehmigung ist an die vorhandenen Tiere und deren Nachzucht gebunden. W├â┬╝rde man also den Bullen abziehen, w├â┬Ąre das gleichbedeutend mit einer Zuchtaufgabe in Magdeburg bis zum (geplanten) Bau eines neuen Hauses, denn weder Taco aus K├â┬Âln noch Davu aus Krefeld d├â┬╝rfen unter den derzeitigen Bedingungen in Magdeburg untergebracht werden.
(03.02.2008, 11:56)
Oliver Jahn:   Der TP Berlin hat sein Breitmaulnashorn nicht mehr? Was ist denn mit dem alten Dresdener Bullen? Ist er gestorben? Und wenn ja, wann?
(03.02.2008, 10:31)
R├â┬╝diger:   @Michael Mettler
Tierpark Berlin h├â┬Ąlt kein BM mehr.
Davu aus Krefeld soll nach Tallin abgegeben werden, laut http://wdrblog.de/zoos_nrw/.
Dort lebt seit Jahren der unfruchtbare Murry, falls er nicht am hohen Alter gestorben ist. Darüber wolte ich dich noch informieren.
@ nurmichael
wenn Madiba von Magdeburg gehen soll, wer soll denn die Altkuh Mana zum letzten mal befruchten ? Vielleicht w├â┬Ąre ein Austausch zwischen K├â┬Âln und Magdeburg ein Ausweg ?
(03.02.2008, 09:59)
Mel:   Ich war leider letzten Sonntag verhindert und konnte so nichts neues erfahren. Jedoch hat sich auch noch, soweit ich mit bekommen habe nichts neues getan. Ich hoffe das ich es morgen in den Zoo schaffe. Verzeiht mir bitte meine Momentane "Schreibpause" habe leider sehr wenig Zeit im Moment.

Gru├â┬č Mel
(02.02.2008, 23:18)
Michael Mettler:   Ich bleibe bei meinem Verdacht, dass die Zuchtpause in Hannover mit der Hinzunahme von Saba zusammenh├â┬Ąngen k├â┬Ânnte. Also w├â┬Ąre es vielleicht die sinnvollste L├â┬Âsung, sie wieder zu entfernen (und zwar, ohne eine andere neue Kuh hinzu zu holen). Schon jetzt sind die beiden hinteren Freianlagen per Felsdurchschlupf zusammengefasst, damit der Bulle st├â┬Ąndig mit einer Kuh zusammen sein kann, und bei allen meinen letzten Besuchen war dies Sany.
(02.02.2008, 22:52)
Oliver Jahn:   Aber etwas ketzerisch bemerkt ist das die einzige M├â┬Âglichkeit f├â┬╝r Magdeburg, seinen Bestand an Nash├â┬Ârnern zu verj├â┬╝ngen, denn jegliche Tauschvarianten scheiden ja leider aus, auf Grund der begrenzten Haltungsgenehmigung.
(02.02.2008, 21:34)
nurmichael:   Das w├â┬Ąre ja sch├â┬Ân, wenn es mit Mdiba und Maleika in Magdeburg noch klappen w├â┬╝rde. Das Platzproblem w├â┬Ąre damit aber versch├â┬Ąrft, w├â┬Ąhrend mein Vorschlag darauf abzielt es zu mindern.
(02.02.2008, 21:19)
Oliver Jahn:   Ich dachte der Mittelamerikaner war nur vor├â┬╝bergehend im Tierpark und st├â┬╝nde jetzt im Zoo, wo er ja hin soll? Und Magdeburg hofft aktuell auch immer noch auf Zuchterfolg. Zumindestens versucht man den Bullen immer wieder mit der Kuh zusammen zu f├â┬╝hren, in der Hoffnung, dass beide doch noch Gefallen an einander finden.
(02.02.2008, 21:14)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, es war das Zwerghippo im Tierpark gemeint, und dass der mittelamerikanische Tapir im Nashornhaus I im Zoo steht wusste ich nicht. Magdeburg gibt nach meinen ├â┬ťberlegungen die beiden einzig zuchtf├â┬Ąhigen aber nicht miteinander harmonierenden Madiba und Maleika ab. Davu soll demnach erst nach Neu- oder Umbau der Magdeburger Anlagen kommen.
(02.02.2008, 21:10)
Oliver Jahn:   Die Vorsch├â┬Ąge klingen interessant. Leider d├â┬╝rfte aber Magdeburg zur Zeit zwar Tiere abgeben, aber nicht aufnehmen. Und welches Zwerglusspferd ist in Berlin gemeint? Im alten Nshornhaus im Zoo leben doch schon lange keine Zwergflusspferde mehr. Die sind doch im Flusspferdhaus und die Anlagen im Nashornhaus waren bzw. sind seit Jahren nur noch mit Tapiren besetzt, erst mit Schabracken- und Flachlandtapiren, dann nur noch mit Flachl├â┬Ąndern, und seit neuestem nun auch mit dem Mittelamerikaner. Oder ist das Dickh├â┬Ąuterhaus im Tierpark gemeint? Da sind die Zwerghippos auch weg.
(02.02.2008, 20:56)
nurmichael:   Mal abgesehen von dem neuerlichen Erfolg in Berlin, den Mel j├â┬╝ngst hier im Forum f├â┬╝r das Fr├â┬╝hjahr ank├â┬╝ndigte, und den Anf├â┬Ąngen in Leipzig gibt es bei den anderen vier Haltern der ├â┬Âstlichen Spitzmaulnash├â┬Ârner in Deutschland doch einige Baustellen zu beackern. Die geringsten Probleme hat noch Krefeld, wo es lediglich gilt durch die Abgabe von Davu Platz zu schaffen f├â┬╝r das n├â┬Ąchste Jungtier. In Hannover ist aus bisher nicht erfindlichen Gr├â┬╝nden die Zucht eingeschlafen, in K├â┬Âln hat sie trotz l├â┬Ąngst entsprechenden Alters der Tiere noch gar nicht begonnen und in Magdeburg kann sie unter den gegebenen Umst├â┬Ąnden (Platzbedarf, Haltungsgenehmigung nur f├â┬╝r die jetzt im Zoo gehaltenen Tiere) nicht weitergef├â┬╝hrt werden. Da neue Halter dieser Art in Deutschland nicht in Sicht sind, sollten angesichts der f├â┬╝r den dortigen Bestand sicher nicht f├â┬Ârderlichen aktuellen Zust├â┬Ąnde in Kenia die Probleme dringlichst angegangen werden.
Ich habe mir mal ├â┬╝berlegt, ob eine rein deutsche L├â┬Âsung ├â┬╝berhaupt m├â┬Âglich ist. Hier mein Vorschlag: Dreh- und Angelpunkt sind die beiden Berliner Einrichtungen, da sie den erforderlichen Platz bieten. Der Tierpark ├â┬╝bernimmt dauerhaft die beiden Panzernash├â┬Ârner aus dem Zoo, nachdem die bisherige Au├â┬čenanlage der Breitmaulnash├â┬Ârner geteilt und umgestaltet wurde. Das einzig im Tierpark verbliebene Breitmaulnashorn wird dem Nashornhospiz in Dortmund ├â┬╝berlassen. F├â┬╝r den Bairds Tapir und, wenn es noch lebt, das letzte Zwergflusspferd m├â┬╝ssen andere Unterk├â┬╝nfte gefunden werden.
In dem so entlasteten Nashornhaus I im Zoo werden neben den Flachland-Tapiren in Zukunft nur noch Spitzmaulnash├â┬Ârner gehalten. Neben den dort jetzigen Vertretern ihrer Art Kumi und deren Tochter Zawadi w├â┬Ąre somit Platz geschaffen f├â┬╝r mindestens zwei weitere Tiere. Als Neuberliner k├â┬Ânnten Tisa, eine Halbschwester von Kumi und dem Zoo Berlin geh├â┬Ârend, aus K├â┬Âln und Madiba aus Magdeburg dort Einzug halten. K├â┬Âln bek├â┬Ąme als Ersatz Maleika aus Magdeburg in der Hoffnung, dass sie mit dem dortigen Taco besser harmoniert. Die beiden sind zwar miteinander verwandt (ein gemeinsamer Gro├â┬čvater: Isis aus Dvur Kralove), da aber beide bisher ihre Zuchtf├â┬Ąhigkeit nicht unter Beweis gestellt haben, halte ich diese Kombination f├â┬╝r unbedenklicher als den jetzigen Zustand beizubehalten. Der Zoo Magdeburg h├â┬Ątte trotz dieser Verluste den Vorteil die jetzigen drei Weibchen vern├â┬╝nftig zu halten. F├â┬╝r die alte Kenia, eine der ├â┬Ąltesten Vertreterinnen ihrer Art in Europa, wird irgendwann die biologische Uhr schlagen. Es w├â┬╝rde dann Platz frei, dem Krefelder Davu Obdach zu gew├â┬Ąhren. Er w├â┬╝rde altersm├â┬Ą├â┬čig und genetisch bestens zur Magdeburger Malindi passen, um in einigen Jahren, m├â┬Âglichst in einem neuen Haus oder einem den Erfordernissen angepassten Altbau, mit der Zucht dieser Art wieder zu beginnen.
F├â┬╝r den Tierpark Berlin w├â┬╝rde diese L├â┬Âsung bedeuten, Geld in die Hand zu nehmen, um die Umbauten zu finanzieren und f├â┬╝r den Zoo Berlin, auf das geplante asiatische Dschungelhaus zu verzichten. Allerdings gewinnen beide Einrichtungen durch die Etablierung zweier Zuchtzentren f├â┬╝r Nash├â┬Ârner mit je zwei Bullen, die denen in Dvur Kralove oder in Port Lympne kaum nachstehen w├â┬╝rden (so etwas z├â┬Ąhlt in Berlin).
Die soweit noch nicht beantwortete Frage nach dem zwischenzeitlichen Verbleib von Davu m├â┬╝sste noch gel├â┬Âst werden. Die Situation in Hannover ist nur durch die ja bereits zuchterprobten Tiere selbst l├â┬Âsbar. Der geschilderte Aufwand ist nat├â┬╝rlich wieder nur eine ├â┬ťbergangsl├â┬Âsung: Letztlich werden nur neue Halter f├â┬╝r langfristige L├â┬Âsungen sorgen k├â┬Ânnen.
(02.02.2008, 20:23)
R├â┬╝diger:   Hallo Mel,
Wie war es am vergangenen Sonntag im Zoo Berlin ? Hast du dich umgeschaut und etwas Interessantes erfahren ?
Merci für dein feedback
(02.02.2008, 12:47)
Michael Mettler:   Das Googeln mit dem Namen allein spr├â┬Ąche allerdings f├â┬╝r die Version "Yodha", denn das findet man ├â┬╝berwiegend in "indischem Zusammenhang" - es stammt demnach aus dem Sanskrit und bedeutet "Krieger".

Mag sein, dass die Schreibweise "Yohda" in diversen Online-Artikeln auf einem Fehler beruht - schlie├â┬člich wird der Gute hier in einem Fall sogar ebenso wie Narayani (auch da gibt es zwei Versionen: mit y und mit j) als Spitzmaulnashorn bezeichnet, da kommt es auf das "h in der Suppe" auch nicht mehr an!!
(25.01.2008, 20:56)
nurmichael:   @ Mel, vielleicht k├â┬Ânnen Sie bei Ihrem Besuch in Erfahrung bringen, ob das erwartete Jungtier von Jasper stammt oder Ergebnis einer KB (von welchem Bullen) ist.
(25.01.2008, 20:24)
nurmichael:   Ich habe mir bei der Diskussion um den Namen ein Bongo gegriffen (2000). Dort wurde Yhoda ebenso geschrieben. Allerdings ist das Argument mit der Google-Suche ├â┬╝berzeugend.
(25.01.2008, 20:21)
R├â┬╝diger:   Hye Mel,
vielleicht kannst du am Sonntag auch noch etwas über die Entwicklung von Maburi erfahren .Wurde sie schon mit dem Bullen zusammengelassen ?
Ist Dr. Ochs eigentlich noch EEP Koordinator für diese Species ?
Viel Gl├â┬╝ck f├â┬╝r Ine und ein sch├â┬Ânes Wochenende
(25.01.2008, 12:36)
Mel:   Ich kann ja am Sonntag nochmal nach schauen wenn es gew├â┬╝nscht ist

(25.01.2008, 01:08)
Michael Mettler:   Google spuckt beim Suchbegriff "Yohda Berlin" eine ganze Reihe von Treffern mit dem Nashornbullen gleich auf der ersten Seite aus, bei den beiden anderen Schreibweisen Yodha und Yhoda hingegen gar keinen....
(24.01.2008, 22:24)
Niedersachse:   Also das Zuchtbuch von 2004 sagt bei Yodha meine Schreibweise mit dem H hinter dem D.
Bei Jhansi so wie Sie es haben.
(24.01.2008, 22:15)
nurmichael:   @ Michael Mettler, Niedersachse, Yhoda und Jhansi ist die Schreibweise der zwei Berliner Panzernash├â┬Ârner.
(24.01.2008, 21:27)
Niedersachse:   Ne, ne, sind noch 2. Rapti ist der Wildfang, Nasi kommt aus Basel.
(22.01.2008, 19:44)
Michael Mettler:   "Die" M├â┬╝nchener Kuh? Ist da inzwischen nur noch eine?
(22.01.2008, 19:27)
Niedersachse:   Die Stuttgarter Kuh ist tas├â┬Ąchlich ein Wildfang, seit 1993 in Stuttgart. Auch die M├â┬╝nchener Kuh ist ein Wildfang, bzw. Waise.
(22.01.2008, 16:43)
Michael Mettler:   Zu den Wiener Nash├â┬Ârnern habe ich in der dortigen Zeitschrift nachgeschlagen. Beide Tiere sind Handaufzuchten, deren M├â┬╝tter von Wilderern get├â┬Âtet wurden. Bis dato gingen alle Versuche schief, aufgep├â┬Ąppelte Waisen wieder auszuwildern: Entweder magerten die Nash├â┬Ârner innerhalb k├â┬╝rzester Zeit ab und starben, bevor man ihrer wieder habhaft werden konnte, oder sie wurden sogar von ans├â┬Ąssigen Nash├â┬Ârnern get├â┬Âtet. Der jetzige Wiener Bulle Jange konnte gerade noch in v├â┬Âllig heruntergekommenem Zustand wieder eingefangen werden. Zuvor hatte er sich bevorzugt au├â┬čerhalb der Nationalparkgrenze in den angrenzenden D├â┬Ârfern aufgehalten und Felder verw├â┬╝stet, womit eine wachsende Gefahr f├â┬╝r Mensch und Nashorn (Wilderer!) gegeben war. Die Kuh Sundari ging sogar noch weiter: Statt sich mit Artgenossen zu befassen, folgte sie Touristen auf Schritt und Tritt, hielt sich in G├â┬Ąrten auf und betrat sogar mehrmals Hotelk├â┬╝chen! Also musste auch sie zur├â┬╝ck ins Wildtier-Waisenhaus und wurde schlie├â┬člich zusammen mit Jange als Staatsgeschenk Nepals an ├â┬ľsterreich nach Wien gebracht. Somit waren beide also doch keine "├â┬ťberschuss-Tiere" im Sinne von ├â┬ťberpopulation, sondern "nur" Problemtiere.
(22.01.2008, 09:43)
Bj├â┬ÂrnN:   Ich dachte eigentlich, dass es mit den Panzernash├â┬Ârnern in Nepal viel schlechter gestellt sei als in Indien.

Aber Sie k├â┬Ânnen nat├â┬╝rlich recht haben. Wenn man nur wenige kleine Schutzgbiete besitzt, kann es relativ schnell dazu kommen, dass die Tiere, trotz ihrer ├â┬╝beraus geringen Vermehrungsrate, ├â┬ťberhand nehmen.
Und auf die Idee, neue Schutzgebiet im viel gr├â┬Â├â┬čeren Nachbarland Indien einzurichten ist man wohl angesicht von nun 1 Mrd. Inder auch nicht gekommen. Da bleibt wohl auch nur Kasirangha f├â┬╝r die Nash├â┬Ârner und dort wird der Platz wohl auch irgendwann knapp werden....
(22.01.2008, 09:07)
Michael Mettler:   Die Panzernashorn-Importe der letzten Jahrzehnte kamen aber m.W. alle nur aus Nepal. Ist die Situation dort vielleicht ├â┬Ąhnlich wie in den 60ern mit den Breitmaulnash├â┬Ârnern in S├â┬╝dafrika: Die Population wurde zu gro├â┬č f├â┬╝r die Schutzgebiete, also gab man ├â┬╝berz├â┬Ąhlige Tiere an Interessenten ab?
(21.01.2008, 23:46)
Bj├â┬ÂrnN:   Angesichts von 2400 noch existierenden Exemplaren in Nepal und Indien und einer sehr geringen Vermehrungsrate finde ich bemerkenswert, dass diese L├â┬Ąnde ├â┬╝berhaupt Tiere in den Westen exportieren...
K├â┬Ânnte nicht Indien mal ein paar Lippenb├â┬Ąren abdr├â┬╝cken, so 5,5.....
(21.01.2008, 22:56)
Michael Mettler:   "Letzter Wildimport" gilt aber nur in Bezug auf Berlin. Denn die beiden in j├â┬╝ngerer Zeit nach Wien gekommen Panzernash├â┬Ârner stammen m.W. ebenfalls aus der Wildbahn, und hatte nicht Stuttgart auch mal eine junge Kuh aus Nepal bekommen? Oder war das noch vor Narayani?

Hat der Berliner Zoo nun einfach eine nun schon 30 Jahre anhaltende Pechserie bei den Panzernash├â┬Ârnern, oder k├â┬Ânnten irgendwelche Haltungsbedingungen eine Rolle spielen? Au├â┬čer/vor Yodha war doch meiner Erinnerung nach auch der Friedrichsfelder Bulle Belur zeitweise im Zoo, der sich ja sp├â┬Ąter im Tierpark als durchaus fruchtbar erwiesen hat. Wenn ich mir ansehe, wie die Zucht im Tierpark fluppt...
(21.01.2008, 22:35)
Bj├â┬ÂrnN:   Uhh, Schande. Ich hoffe doch, dass das Muttertier dabei keinen Schaden genommen hat. Der genetische Zuchtwert dieser Kuh ist ja immens als wohl letzter Wildimport, wenn auch als Baby.....
(21.01.2008, 21:42)
Mel:   Bei Narajani ist es etwas komplizierter das "Jungtier" mu├â┬čte auf die Welt geholt werden, und war bereits nicht mehr am leben teilweise waren auch schon F├â┬Ąulnissprozesse / Nekrosen am Torso zu sehen.
(21.01.2008, 21:14)
Niedersachse:   Er schreibt sich Yodha.
(21.01.2008, 20:25)
Michael Mettler:   Der Panzernashornbulle hei├â┬čt tats├â┬Ąchlich Yohda (oder Yodha - ich kann mir einfach nicht merken, wohin das "h" geh├â┬Ârt, auf jeden Fall schreibt er sich nicht wie die Star-Wars-Figur ohne "h").
(21.01.2008, 20:20)
Bj├â┬ÂrnN:   @Niedersachse
Da ist wohl was dran. Ich meinte nat├â┬╝rlich den Panzernashornbullen, dessen Name dann wohl nicht Jasper ist und der wohl der Vater ihres Kindes ist.... Hatte mir eingebildet, ├â┬╝ber dem zu Narajani benachbarten Innengehege im begehbaren Berliner Nashornhaus auf dem Schild den Namen "Jasper" (oder war es "Yoda", ich wei├â┬č niicht mehr) gelesen zu haben... Dann habe ich mich wohl verkuckt oder die Erinnerung spielt mir einen Streich....

Die Kreuzung Spitzmaul- mit Panzernashorn w├â┬Ąre doch auch mal ein Act (-:
(21.01.2008, 18:46)
Niedersachse:   @Bj├â┬ÂrnN:
ich finde das gut, dass Narajani nix von Jasper wissen will. Immerhin ist Narajani eine Panzernashorn-Dame und Jasper der Spitzmaulnashornbulle.

@MM:
Miris hatte dreimal Nachwuchs. 1,0 Kumar (1972), 1,0 Heiner (1976) und 0,1 Terai (1979). Die beiden Kerle sind vom Baseler Bullen Arjun, der ursprünglich in Berlin stand, und Terai vom Berliner Bullen Gauhati, der den selben Vater wie Miris hat, jedoch in Hamburg geboren wurde.
(21.01.2008, 17:49)
Michael Mettler:   @Bj├â┬ÂrnN: So weit ich mich erinnere, hatte der Berliner nur von seiner fr├â┬╝heren Panzernashornkuh Miris Nachwuchs (mindestens zweimal, eventuell dreimal?), das m├â┬╝sste in den 70ern bis sp├â┬Ątestens fr├â┬╝hen 80ern gewesen sein. Daf├â┬╝r war allerdings anfangs noch mindestens eine Hochzeitsreise zum Baseler Bullen notwendig.
(21.01.2008, 14:36)
Bj├â┬ÂrnN:   Sehr schade, wo sie doch so lange nix von Jasper wissen wollte, 18 Monate umsonst.....

Hat der Berliner Zoo in den letzten Jahrzehnten eigentlich Panzernash├â┬Ârner nachgezogen oder gelang dies nur in Friedrichsfelde?
(21.01.2008, 13:03)
WolfDrei:   @Bj├â┬ÂrnN: Ist wohl mit Najarani schon vor 2-3 Monaten "denebengegangen"-Ursachen sind mir nicht bekannt
(21.01.2008, 10:28)
Bj├â┬ÂrnN:   @ Mel
Wie sieht es denn mit Narajani aus, diese müsste doch auch bald ihr erstes Kalb zur Welt bringen oder ist es schon da und ich habe das Kleine im Oktober übersehen???
(21.01.2008, 09:22)
Mel:   Mal ein kleine Info am rande bez├â┬╝glich Ine im Zoo Berlin, es sieht bis jetzt sehr gut aus man rechnet n├â┬Ąchsten Monat mit der Niederkunft.
(21.01.2008, 00:33)
Michael Mettler:   ├â┬ťber das Schicksal des hannoverschen Vorkriegs-Spitzmaulnashorns Stamper habe ich zuf├â┬Ąllig im Buch "Exotische Freunde im Zoo" von Hediger etwas gefunden, nachdem ich der Hannover-Chronik schon entnommen hatte, dass Ruhe den Bullen zeitweise an andere Zoos auslieh: "...bis das erste Doppelnashorn in die Schweiz kam: Am 10. Mai 1935 traf es - von Hannover kommend - im Basler Zoologischen Garten ein, wo es w├â┬Ąhrend einiger Wochen ein Gastspiel gab. Dann musste es weiterreisen nach Genf, starb jedoch unterwegs..."
(19.01.2008, 10:41)
IP66:   Wenn man die Situation in der zweiten H├â┬Ąlfte des 19. Jahrhunderts betrachtet, erkennt man, wie rasant sich das zoologische Wissen und auch die Haltungsm├â┬Âglichkeiten verbesserten: 1840 hatte man noch taxonomische Schwierigkeiten mit den Nashornpr├â┬Ąparaten, 30 Jahre sp├â┬Ąter baute Bodinus in Berlin ein Haus, da├â┬č die Haltung mehrerer Nashornexemplare vorsah, die er auch bald besetzen konnte, und wiederum 30 Jahre sp├â┬Ąter konnte man in vielen europ├â┬Ąischen Zoos Nash├â┬Ârner sehen - allerdings dauerte es noch ein wenig mit dem Erstimport des Breitmaulnashorns.
(18.01.2008, 11:37)
Stefan Waldheim:   und noch eins.
(13.01.2008, 04:29)
Stefan Waldheim:   und hier das noch namenlose Kalb mit Mutter Numbi
(13.01.2008, 04:27)
Stefan Waldheim:   Anbei ein paar neue Fotos aus Erfurt. Zuerst die einj├â┬Ąhrige Tuli mit ihrer Mutter Temba.
(13.01.2008, 04:24)
nurmichael:   @ Michael Mettler, danke f├â┬╝r Ihre Ausf├â┬╝hrungen zur Vergesellschaftung frei lebender Spitzmaulnash├â┬Ârner. In dem Gutachten ├â┬╝ber Mindestanforderungen an die Haltung von S├â┬Ąugetieren von 1996 (http://192.168.21.240/downloads/saeugetiere.pdf) wird f├â┬╝r Nash├â┬Ârner die Gemeinschaftshaltung im Stall nur f├â┬╝r die Breitm├â┬Ąuler empfohlen. Offenbar ist die Ungeselligkeit der Spitzm├â┬Ąuler bis in unser nationales Regelwerk vorgedrungen und muss daher richtig sein.
(11.01.2008, 23:24)
R├â┬╝diger:   Nashornm├â┬Ądchen in Erfurt geboeren:
Ein Sonntagskind: Nashornnachwuchs im Zoo




ROTER BERG. Das Sonntagskind ist noch keine vier Tage alt und erkundet doch schon mutig auf riesengro├â┬čen F├â┬╝├â┬čen den Stall. Die Mutter Numbi hat ihr Kleines im Blick und ist die Ruhe in Person.
"Das war mein erstes Nashornbaby", strahlt Hans-G├â┬╝nter Collette, der amtierende Zoodirektor. Seine Mitarbeiter haben ihm da einiges voraus. Denn die kleine Nashorndame ist bereits Baby Nr. 5 im Th├â┬╝ringer Zoopark und bringt dem Tiergarten erneut internationale Meriten beim Erhalt der weltweit bedrohten Breitmaulnash├â┬Ârner.
Unbemerkt kam das Baby am zeitigen Sonntagmorgen auf die Welt. Als der Pfleger gegen 7 Uhr den Stall betrat, stand das etwa 40 Kilo schwere K├â┬Ąlbchen bereits recht fidel neben seiner Mutter. "Wir haben ab Anfang Januar mit der Geburt gerechnet", sagt die Biologin Dr. Heike Maisch. "Gedeckt wurde Numbi Ende August 2006, die Tragzeit betr├â┬Ągt 16 Monate." Der freudigen ├â┬ťberraschung am Sonntagmorgen folgten r├â┬╝hrende Momente: "Nashornbabys rennen einfach los und merken erst unterwegs, dass sie weder lenken noch bremsen k├â┬Ânnen", schildert sie die ersten Beobachtungen im Stall. Alles lief bestens in den vergangenen beiden Tagen. Die Kleine scheint dem Personal augenscheinlich nicht so viel Arbeit machen zu wollen wie ihre Vorg├â┬Ąnger Amari und Tuli. Amari musste komplett mit der Flasche aufgezogen werden, auch Tuli hatte ziemliche Startschwierigkeiten. Die beiden hatten in der Nashornkuh Temba aber auch eine weitaus nerv├â┬Âsere Mutter. Numbi jedenfalls ist mit ihrem dritten Kind (nach Limpopo und Rimbo) ein Herz und eine Seele, auch das S├â┬Ąugen klappt. Allerdings ist Ruhe im Nashornhaus erste B├â┬╝rgerpflicht - bei Gefahr und Krach sichern die K├â┬╝he ihre Kinder ab: Wo sie in der Natur mit ihnen fl├â┬╝chten w├â┬╝rden, dr├â┬Ąngen sie sie im Zoo in eine Ecke - was b├â┬Âse enden k├â┬Ânnte. Deshalb nehmen die Besucher das "Psst!" an der Eingangst├â┬╝r durchaus ernst und machen der Nashornkinderstube in aller Stille ihre Aufwartung.
Der Vater ist ├â┬╝brigens bei allen kleinen Dickh├â┬Ąutern derselbe, Nashornbulle Kiwu ist laut Heike Maisch "ein rundum vertr├â┬Ąglicher Kerl. Er ist freundlich zu den Pflegern und zu seinen K├â┬╝hen." Mit seiner Manneskraft kann er allerdings momentan wenig anfangen, denn nicht nur Numbi stillt ihr Baby, auch Temba s├â┬Ąugt noch die einj├â┬Ąhrige Tuli. In dieser Zeit lassen die K├â┬╝he den Bullen nicht an sich heran.
Zu denen, die l├â┬Ąchelnd an der Box stehen, geh├â┬Ârt Anne-Katrin Schulze. Als Praktikantin auf dem Roten Berg wurde sie zur Ziehmutter des kleinen Bullen Amari, der nun im Tierpark von Lille lebt. Jetzt ist sie Lehrling und schw├â┬Ąrmt von Nash├â┬Ârnern, wo sie geht und steht. "Viele denken, Nash├â┬Ârner w├â┬Ąren b├â┬Âse oder t├â┬╝ckisch. Dabei sind sie ruhig, lieb und sehr gelehrig." So verst├â┬╝nden die Zoo-Nash├â┬Ârner ihre Namen, stets k├â┬Ąme nur das Tier angetrabt, das gerufen werde. "Klar w├â┬╝rde ich die Kleine gern ein bisschen knuddeln", verr├â┬Ąt sie mit Blick auf das Nashornbaby. "Aber es so nat├â┬╝rlich mit seiner Mutter aufwachsen zu sehen ist viel sch├â┬Âner, als sich jeden Morgen zu sorgen, ob es durchkommt." Zoobesucher Rolf Meyer, der fr├â┬╝here Direktor des Aquariums, kann ihr da nur beipflichten. "Das ist ein wohltuender Anblick, denn diese Tierart ist vom Aussterben bedroht", sagt er. Und dass er sehr froh sei, dass das Kleine trotz aller Idylle kein "Knut 2 " werden m├â┬╝sse. Birgit KUMMER

(11.01.2008, 13:02)
Michael Mettler:   Zur vermeintlich einzelg├â┬Ąngerischen Lebensweise von Spitzmaulnash├â┬Ârnern fand ich etwas Interessantes in einer alten Ausgabe der Zeitschrift DAS TIER. In Heft 3/1968 gibt es einen Artikel des Schweizer Afrikaforschers Guggisberg "Wie sind Nash├â┬Ârner wirklich", der sich vornehmlich mit Spitzm├â┬Ąulern im Amboseli-NP und speziell mit den wegen ihrer Hornl├â┬Ąngen ber├â┬╝hmt gewordenen K├â┬╝he Gladys und Gertie sowie deren Nachfahren befasst. Hier hei├â┬čt es z.B. in Bezug auf Gladys einmal: "Sie war nicht nur von von dem gro├â┬čen Kalb begleitet, das wir schon kannten, sondern von drei weiteren Nash├â┬Ârnern, die der Wildsp├â┬Ąher als ihre fr├â┬╝heren Kinder bezeichnete. Die f├â┬╝nf Rhinos bildeten eine ebenso eindrucksvolle wie ├â┬╝berraschende Gruppe. Ich hatte bis dahin das Schwarznashorn als ein ziemlich einsiedlerisch veranlagtes Tier betrachtet, das einzeln, zu zweien oder h├â┬Âchstens zu dritt herumwanderte, und musste nun feststellen, das es gelegentlich ├â┬Ąhnliche Familiengruppen bilden kann wie sein gr├â┬Â├â┬čerer Vetter, das Breitmaulnashorn. Es handelte sich bei unseren f├â┬╝nf Rhinos keineswegs um eine zuf├â┬Ąllige Vergesellschaftung, denn wir sahen sie im Laufe der f├â┬╝nf Tage, die wir in Amboseli verbrachten, st├â┬Ąndig beisammen."

Au├â┬čerdem wird noch erw├â┬Ąhnt, dass sich ein 5-j├â┬Ąhriger Bulle (Sohn von Gladys) mit vier weiteren jungen Nash├â┬Ârnern zu einer Gruppe zusammengeschlossen hatte und er sp├â┬Ąter sogar in einer Sechsergruppe beobachtet wurde. Die Gruppen blieben allerdings nicht st├â┬Ąndig eng zusammen, sondern die Mitglieder entfernten sich zwischenzeitlich mehrere hundert Meter voneinander. Auch weitere "Herden" werden noch im Artikel erw├â┬Ąhnt; Fotos zeigen eine dicht beisammen stehende Vierergruppe sowie drei adulte Nash├â┬Ârner (darunter laut Bildlegende ein Bulle), die wie Schweine in K├â┬Ârperkontakt miteinander liegen.

Der geschilderte Beobachtungszeitraum der Amboseli-Nash├â┬Ârner erstreckte sich von 1954 bis 1964; das sollte Beleg genug daf├â┬╝r sein, dass zumindest ostafrikanische Spitzmaulnash├â┬Ârner sehr wohl "soziales Potenzial" bergen. Die Strukturen der Gruppen erinnern dabei durchaus an Elefanten. Mag sein, dass frei lebende Spitzmaulnash├â┬Ârner heute einzelg├â┬Ąngerischer sind - was bleibt ihnen auch anderes ├â┬╝brig, um sich besser vor Nachstellungen verbergen zu k├â┬Ânnen...

F├â┬╝r das Zuchtmanagement in den Zoos sollte man Beobachtungen wie die geschilderten durchaus in Betracht ziehen: Bei Haltung von mehreren K├â┬╝hen k├â┬Ânnte die Hinzunahme einer fremden Artgenossin tats├â┬Ąchlich den Hausfrieden st├â┬Âren. Wenn mit-/nebeneinander aufgewachsene K├â┬╝he oder Mutter/Tochter-Kombinationen vorhanden sind (und sei es in getrennten, aber benachbarten Gehegen), sollte man vielleicht lieber den Bullen austauschen als eine blutsfremde Kuh dazu zu holen....?
(11.01.2008, 12:50)
Shensi-Takin:   @MA: O-Ton MM: "Ja nee, ist klar"...Man kann auch mal Wege abseits ausgetretener Pfade beschreiten und Alternativen erproben.
@nurmichael: Ganz ehrlich-wenn Sie den Aufwand & den langandauernden Nervenzerschlei├â┬č der Beteiligten inklusive und v.a. der Nashornkuh einberechnen, so ist eine Totgeburt nun wahrlich nicht die positive Erf├â┬╝llung des Ziels der ganzen Aktion...Ein Nutztier-oder Haustierz├â┬╝chter hierzulande ist auch verst├â┬Ąndlicherweise nicht eben erfreut dar├â┬╝ber, wenn die mehr oder minder teure KB in einer Totgeburt endet; da tr├â┬Ągt auch die optimistische Einstellung, dass man die Zielgerade beinahe(!) ├â┬╝berschritten h├â┬Ątte, nun wirklich nicht zur Hebung der Stimmung bei.
(08.01.2008, 23:21)
Michael Mettler:   Ich muss was aus einem meiner letzten Beitr├â┬Ąge korrigieren: Namensgeber der Unterart michaeli war nicht Krumbiegel, sondern Zukowsky. Im unersch├â┬Âpflichen "Zoologischen Garten" gab es von diesem eine auf zwei Ausgaben (jeweils Doppelnummern) verteilte, 178 Seiten lange Abhandlung "Die Systematik der Gattung Diceros Gray, 1821", in welcher michaeli neben anderen Unterartnamen neu eingef├â┬╝hrt wurde. Diese Monografie enth├â┬Ąlt auch diverse Fotos von historischen Zoonash├â┬Ârnern und Angaben ├â┬╝ber diese - leider nicht ├â┬╝ber das fragliche Tier in Breslau, zumindest habe ich beim Diagonallesen keine gefunden. Laut Einf├â┬╝hrung ist die Abhandlung ├â┬╝brigens nur eine zwangsweise um viele alte Fotos usw. reduzierte Rekonstruktion, da die Originalunterlagen bei einem Bombenangriff auf Frankfurt 1943 zerst├â┬Ârt wurden. Ist aber nat├â┬╝rlich f├â┬╝r Nashorninteressierte trotzdem eine sehr interessante Lekt├â┬╝re! Wer danach suchen m├â┬Âchte: ZG Band 30, Heft 1/2 und Heft 3/4.

Beim Bl├â┬Ąttern darin wurde ich lebhaft an unsere Tapirdiskussion erinnert, denn der Kenntnisstand ├â┬╝ber Nash├â┬Ârner war im 19. Jh. auch nicht unbedingt besser. So schreibt Zukowsky z.B.: "Noch im Jahre 1840 herrschte keine Klarheit ├â┬╝ber die Ein- und Zweih├â┬Ârnigkeit der verschiedenen Nashornarten, auch nicht dar├â┬╝ber, ob die Anzahl der H├â┬Ârner ein Geschlechts- oder Jugendmerkmal ist." Nur zur zeitlichen Einordnung: Das war gerade mal vier Jahre vor Er├â┬Âffnung des Berliner Zoos! Linn├â┬Ę hatte 1758 in der Erstbeschreibung des Spitzmaulnashorns als Heimat "Indien" genannt, und es gab Museumspr├â┬Ąparatoren, die einfach nicht glauben wollten, dass afrikanische Nash├â┬Ârner keine "Panzerfalten" wie die asiatischen haben. Folglich b├â┬╝gelten sie den H├â┬Ąuten quasi mit Gewalt solche Falten ein, wodurch die verbleibende K├â┬Ârperoberfl├â┬Ąche nat├â┬╝rlich verkleinert wurde, so dass diese Pr├â┬Ąparate zudem einen im Vergleich zu Kopf und Gliedma├â┬čen unverh├â┬Ąltnism├â┬Ą├â┬čig kleinen Leib bekamen... Eine dieser Monstrosit├â┬Ąten (aus dem Naturhistorischen Museum Wien) ist sogar im Artikel fotografisch belegt.

Den beiden ersten europ├â┬Ąischen Zoo-Spitzm├â┬Ąulern in London und Berlin schreibt Zukowsky ├â┬╝brigens in seiner Monografie den Status einer eigenen, wenn auch zwischenzeitlich ausgestorbenen Unterart atbarensis zu.
(08.01.2008, 21:57)
Michael Amend:   Im Zoof├â┬╝hrer von Breslau von 1890 ist das erste Spitzmaulnashorn abgebildet, eskam 1878 mit einer Nubierkarawanne nach Europa, und akm offensichtlich zu einer Wandermenagrier, denn im text hei├â┬čt es zu dem Tier:

...hat den gr├â┬Â├â┬čten Teil seines bisherigen Daseins in dem engen raum eines menagieriwagens verbracht und ist dadurch seiner nat├â┬╝rlichen lebensweise derart entfremdet,das es sich nicht bewegen l├â┬Ą├â┬čt, ins Wasser zu gehen.├â┬ťbrigens iste s f├â┬╝r ein nashorn ungew├â┬Âhnlich gutm├â┬╝tig" Wann das Tier in Breslau eintraf, schreibt dieser Zoof├â┬╝hrer leider nicht.


(08.01.2008, 19:31)
Michael Mettler:   @Oliver: Tscha, da kann ich nichts zur weiteren Kl├â┬Ąrung beitragen, ich habe null Material aus Breslau.
(08.01.2008, 19:18)
Oliver Jahn:   @MM, meine Quelle, schreibt dazu etwas anderes:
"Der Breslauer Zoo bot im Jahr 1907 noch 2 weitere, neu eingetroffene Sehensw├â┬╝rdigkeiten.am 26. Oktober traf ein einj├â┬Ąhriges Spitz- oder Doppelnachorn aus Deutsch-Ostafrika ein. Nach dem Tod seines Vorg├â┬Ąngers im Jahr 1892 war es das 2. Exemplar seiner Art und hie├â┬č Salome. Das dritte Tier dieser Art, das der Zoo am 20. September 1932 erwarb, ist nach wenigen Wochen eingegangen.
Quelle Chronik des Zoologischen Gartens Breslau 1865-1965.
(08.01.2008, 18:59)
Karsten Vick:   @Michael Amend: Warts mal ab, nach Meinung einiger Propheten hat die veraltete Methode des Natursprungs bald auch beim Menschen ausgedient!
@Michael Mettler und Oliver Jahn: Bl├â┬Ąttern in alten B├â┬╝chern. Habt ihr von Wolfgang Ullrich "...und dann wurden Tiere unsere Gef├â┬Ąhrten"? Neben Fotos, die sich zum Teil dem Dresdner Vorkriegs- und Nachkriegszoo zuordnen lassen, gibt es da Zeichnungen von Martin Clemens. Bleistiftzeichnungen, teils skizzenhaft, teils sehr detailreich, aber immer nach lebenden Tieren. Und da sind auch die beiden Dresdner Vorkriegs-Spitzmaulnash├â┬Ârner drin, der ostafrikanische Bulle und die Kuh aus dem "Tsad-See-Gebiet".
(08.01.2008, 11:44)
Michael Amend:   @Shensi-Takin. Vieleicht h├â┬Ątte ein Natursprung mehr Erfolg ? Es soll auch in den USA Zoos geben, die diese veraltete Methode der Fortpflanzung,auch bei Nash├â┬Ârnern, anwenden.
(08.01.2008, 07:24)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Wegen Breslau habe ich gleich nochmal in die IZY-Liste geschaut, das steht da verst├â┬Ąndlicherweise unter "Polen" und deswegen habe ich da eben gar nicht dran gedacht... Allerdings finde ich dort andere Daten: 26.10.1906 von Ruhe gekauft, 7.1.1907 gestorben. Der Vorg├â┬Ąnger dieser Kuh lebte vom 15.5.1888 bis zum 24.7.1892 in Breslau (starb an Tuberkulose). Stammte aus einer reisenden "Nubian African show"!
(07.01.2008, 23:29)
Michael Mettler:   Schon merkw├â┬╝rdig, dass das Ostafrikanische Spitzmaulnashorn nicht bereits zu deutschen Kolonialzeiten zur Art/Unterart erhoben wurde, wie es ja damals bei anderen Tieren nicht selten war. Aber den UA-Namen michaeli vergab tats├â┬Ąchlich erst Krumbiegel, und benannt ist die Form nach Michael Grzimek!
(07.01.2008, 23:12)
Oliver Jahn:   Ich habe sogar selber noch eines gefunden. 26.10.1907 Breslau. Ein einj├â┬Ąhriges Tier und woher? Aus Deutsch-Ost!
(07.01.2008, 23:03)
Saya:   Numbi in Erfurt hat ihr 3. Kalb, nach 2 S├â┬Âhnen ein Weibchen, zur Welt gebracht - scheint alles ok.
(07.01.2008, 23:02)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Laut einer alten ├â┬ťbersicht im International Zoo Yearbook bekam der Berliner Zoo 1904 eine Kuh, die vier Jahre in Berlin lebte, vom Afrikareisenden Schillings - also wohl eine Ostafrikanerin, auch wenn diese Unterart damals noch gar nicht beschrieben war. 1907 traf eine Kuh als Geschenk Meneliks von Abessinien ein, m├â┬Âglicherweise also brucii, lebte bis 1917. 1909 wurde ein Bulle vom Zoo St. Petersburg gekauft, der starb im Folgejahr. Es waren also gleich zweimal zwei Spitzm├â┬Ąuler gleichzeitig im Zoo. Der ber├â┬╝hmte, im 2. Weltkrieg umgekommene Mtoto kam dann 1928 aus Tanganjika, im gleichen Jahr erhielt auch Dresden einen Bullen.

Aber um der Zeit nicht zu sehr vorzugreifen: 1908 zwei Tiere bei Hagenbeck vorhanden (├â┬╝ber Ankunft/Verbleib lagen keine Informationen vor), ab 1909 ein Bulle in Frankfurt. Wie selten Spitzm├â┬Ąuler (oder wie man damals oft schrieb: "Afrikanische Doppelnash├â┬Ârner") in den Zoos waren, zeigt die Tatsache, dass der 1926 in den Zoo Hannover gelangte Bulle Stamper zu dieser Zeit das einzige Spitzmaulnashorn in Europa gewesen sein soll!
(07.01.2008, 23:01)
nurmichael:   Nicht nur das Vet-Team in Cincinnati. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass die Tatsache, dass die Frucht durch k├â┬╝nstliche Besamung zustande kam, nichts mit dem Absterben des F├â┬Âtus zu tun haben muss. Bei den doch jetzt schon einigen erfolglosen Versuchen einer KB bei Nash├â┬Ârnern (also nicht Eintreten einer Schwangerschaft nach KB) und meines Wissens nur einer erfolgreichen Geburt (Breitmaulnashorn in Budapest) halte ich Ihre Nachricht f├â┬╝r ├â┬╝berwiegend positiv und ermutigend.
(07.01.2008, 22:42)
Shensi-Takin:   @nurmichael: Sagen wir es mal so-das dortige Vet-Team samt Pflegern h├â┬Ątten sich eher gefreut, wenn die bange & lange Warterei eher in einem lebendigen Kalb resultiert w├â┬Ąre.
(07.01.2008, 22:29)
nurmichael:   @ Shensi Takin, das verstehe ich nicht. Wenn eine Todgeburt erfolgt, das hei├â┬čt ein F├â┬Âtus sich zuvor entwickelt hat, war die KB doch ein Erfolg; bei Nash├â┬Ârnern wahrlich ein nicht allt├â┬Ąglicher.
(07.01.2008, 22:26)
Shensi-Takin:   Die KB in Cincinnati hat nicht geklappt; das Kalb war eine Totgeburt.
(07.01.2008, 22:20)
Oliver Jahn:   Und damit war es das dann erst mal wieder mit den Spitzm├â┬Ąulern. Nach Molly und Theodore starb das Breslauer Spitzmaul dann 1892 als letztes Spitzamulnashorn in Europa. Wann kam dann das n├â┬Ąchste wieder nach Deutschland? Schlie├â┬člich hatte Deutschland doch mehrere Kolonien in Afrika.
(07.01.2008, 21:58)
Michael Amend:   Die Frage habe ich mir gearde selbst beantwortet, nat├â┬╝rlich war London der erste Zoo in Europa, der ab 1868 ein Spitzmaulnashorn hielt, den Bullen " Theodore",der 1891 an Magenkrebs starb.
(05.01.2008, 19:27)
Michael Amend:   Welcher Zoo hatte denn das erste Spitzmaulnashorn in Europa ?
(05.01.2008, 18:38)
Michael Mettler:   Nach Schlawe handelte es sich bei dem abgebildeten Tier um die Kuh Molly der Unterart brucii, die im Juli 1870 als gesch├â┬Ątzt halbj├â┬Ąhriges Kalb von Hagenbeck erworben wurde. Sie war das erste Spitzmaulnashorn in Berlin und ├â┬╝berhaupt erst das zweite in Europa. ├â┬ťber ihr Todesdatum herrscht Unklarheit: Angeblich soll sie laut Heck 1884 gestorben sein (und das Foto entstand m├â┬Âglicherweise im selben Jahr), doch soll sie auch noch im Zoof├â┬╝hrer von 1887 zu finden sein.
(05.01.2008, 18:17)
Michael Mettler:   Auch hier noch ein historisches Fundst├â┬╝ck aus Ludwig Hecks "Lebende Bilder aus dem Reiche der Tiere": Spitzmaulnashorn aus dem Sudan, lebte bei Niederschrift des 1899 erschienenen Buches allerdings "l├â┬Ąngst" nicht mehr. Heck erw├â┬Ąhnt auch, dass zum damaligen Zeitpunkt noch kein Nashorn aus Deutsch-Ostafrika (heute Tansania) ins Land gekommen sei.
(05.01.2008, 00:35)
nurmichael:   Ich wei├â┬č gar nicht, ob das EEP f├â┬╝r die Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern ├â┬╝berhaupt Minimalbedingungen voraussetzt. Das wird hier zwar des ├â┬ľfteren behauptet, allerdings nie mit Quellen oder Zitaten belegt. Ich halte es f├â┬╝r durchaus m├â┬Âglich, dass der bunte Strau├â┬č von Haltern in den diversen EEP von Tierart zu Tierart unterschiedlich verf├â┬Ąhrt. Aus dem im Forum Geschriebenen geht ziemlich eindeutig hervor, dass Okapiinteressenten einem strengen Auswahlkatalog (auch da werden m.W. keine Quellen benannt) unterliegen, das bedeutet f├â┬╝r andere Arten hingegen zun├â┬Ąchst einmal gar nichts.
Der Fotovergleich zwischen den Zoos Berlin und Magdeburg weiter unten belegt, dass der erfolgreichste deutsche Spitzmaulnashornhalter zumindest nicht ├â┬╝ber die besseren, wenn auch mehr Innenstallungen verf├â┬╝gt. Wenn es Auflagen zu Haltungsbedingungen gibt, frage ich mich auch, warum K├â┬Âln und Krefeld Tiere zur Zucht zugewiesen bekommen haben, obwohl etwaiger Nachwuchs bald Platzprobleme verursachen w├â┬╝rde, wie zwischenzeitlich in Krefeld auch belegt.
Und was geschieht eigentlich, wenn eine deutsche Fachbeh├â┬Ârde eine Haltungsgenehmigung nur unter der Auflage erteilt, dass ein existenter Bestand verringert wird, das EEP aber keinen richtlinienkonformen Halter f├â┬╝r die, nach Beh├â┬Ârdenlesart, ├â┬╝berz├â┬Ąhligen Tiere zuweisen kann oder - aus genetischen Gr├â┬╝nden (Inzucht) ├ó┬Ç┬ô das nicht will? Dabei ist mir die Meinung des EEP zur Sicherung der genetischen Vielfalt einer Zoopopulation unbekannt. Im Zoo Berlin ist es nach der Gr├â┬╝ndung des EEP f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner durchaus zur erfolgreichen Halbgeschwisterverpaarung gekommen. ├â┬ähnliches gilt f├â┬╝r Dvur Kralove.
Es würde durchaus Sinn machen, wenn diejenigen Forumsteilnehmer, die über entsprechende Informationen des Spitzmaulnashorn- EEP verfügen, diese hier publik machen würden.
(26.12.2007, 18:58)
IP66:   Die ├â┬ťbernahme von Spitzmaulnash├â┬Ârnern in die alten duisburger Boxen, wenn sie die Breitm├â┬Ąuler aus biologischen Gr├â┬╝nden ger├â┬Ąumt haben, halte ich f├â┬╝r durchaus denkbar, auch wenn sie sich dann mit den Zebras vertragen m├â┬╝ssen und man ein eigenes Gehege zum Absperren einrichten m├â┬╝├â┬čte. Aber auch da w├â┬╝rde sich die Frage stellen, ob der Koordinator mit den beiden alten Boxen zufrieden w├â┬Ąre und keine gr├â┬Â├â┬čeren Umbauten fordert.
(24.12.2007, 11:02)
nurmichael:   @ Michael Amend, Sie als Tierpfleger k├â┬Ânnen uns sicher detailliert mitteilen, was an der Haltung von Breit- und Spitzmaulnashorn aufwendig und teuer ist, und uns auch den Vergleich der Anspr├â┬╝che beider Arten darstellen.
Im ├â┬ťbrigen spreche ich mich, wie Sie, nicht grunds├â┬Ątzlich gegen den Import von Tieren aus deren Herkunftsgebieten aus. Das im Falle der s├â┬╝dlichen Breitmaulnash├â┬Ârner aber mit der Notwendigkeit frischen Bluts in die europ├â┬Ąische Zucht zu begr├â┬╝nden, halte ich f├â┬╝r befremdlich. Die ├ó┬Ç┬×Flaschenhalspopulation├ó┬Ç┬ť wird von einigen Autoren mit 20 Tieren von anderen mit weniger als 100 Tieren abgegeben. Von ├â┬╝ber 100 Tieren habe ich zumindest noch nicht gelesen. Man darf bei der g├â┬╝nstigsten Annahme aber sicher davon ausgehen, dass die Individuen von maximal sechs bis sieben Herden miteinander nicht oder nur weitl├â┬Ąufig verwandt waren. Von einem, nach diesen genetisch nur m├â┬Ą├â┬čig verwandten Herden gezielt, entnommenem Bestand f├â┬╝r au├â┬čerafrikanische Zoos ist mir nichts bekannt. Dazu h├â┬Ątte man diese Populationen kennen m├â┬╝ssen. Allein unter den ersten 300 Tieren im Zuchtbuch stammen mindestens 95% aus Umfolozi Game Research oder deren Nachkommen.

Die meisten unter uns kennen die Paarhaltungen von Breitm├â┬Ąulern, die ohne Nachkommen blieben (Zoo Berlin, Zoo Duisburg u.a.). Ich habe mich hier im Forum weiter unten daf├â┬╝r ausgesprochen, diese Haltungen zu beenden und stattdessen in diesen Unterk├â┬╝nften Spitzmaulnash├â┬Ârner zu halten, deren Gef├â┬Ąhrdungsgrad heute weitaus gr├â┬Â├â┬čer ist als der der s├â┬╝dl. Breimaulnash├â┬Ârner. So w├â┬Ąre die Erhaltungszucht der Spitzmaulnash├â┬Ârner gesichert, da neue Haltungen entweder die Jungtiere bestehender Zuchten zu neuen Zuchtgruppen zusammenstellen k├â┬Ânnten, oder bestehende Zuchten von einzelnen, f├â┬╝r die Zucht nicht bzw. nicht mehr geeigneten Tiere, zu entlasten. Ein Beschaffungsnotstand, wie Sie ihn f├â┬╝r die Breitmaulnash├â┬Ârner nennen, besteht bei den Spitzmaulnash├â┬Ârnern m.W. nicht.
@ IP66, die Haltungen und Handlungen der EEP Koordinatoren werden m├â┬Âglicherweise in bestimmten Fachbl├â┬Ąttern ver├â┬Âffentlicht. Eine Information dazu in den Zoos selbst findet man bestenfalls in den Jahresberichten zu Vorg├â┬Ąngen im eigenen Zoo. Im Falle von Gelsenkirchen las ich hier im Forum, dass der EEP Koordinator gegen den dann aber doch durchgef├â┬╝hrten Import von Breitmaulnash├â┬Ârnern aus S├â┬╝dafrika gewesen sei.
@ Michael Mettler, ich habe den Eindruck, dass die Zoo Berufszoologen es nicht als erheblich ansehen, uns dummes Volk ├â┬╝ber ihre Meinung oder gar Meinungsbildung zu informieren. Mindestens in den Zoos selbst k├â┬Ânnte auf solche Grunds├â┬Ątze oder Diskussionen hingewiesen werden. Immerhin sch├â┬Âpfen die Zoos einen erheblichen Teil ihrer Daseinsberechtigung aus diesen Programmen.
(23.12.2007, 22:03)
Michael Amend:   Ich sehe an den Importen von Breitm├â┬Ąulern nichts Negatives, warum auch ? Und warum soll der EEp-Kooridnator das anders sehen ? Wenn er es t├â┬Ąte, w├â┬╝rde er seine Aufgabe nicht gerecht werden, denn frisches Blut in eine ├â┬╝beralterte Population einzubringen, kann nur in dessen Sinne sein. Mir ist ein Zoo bekannt, der mit der Haltung von Breitmaulnash├â┬Ârnern beginnen wollte, aber eine Abfuhr bekam, weil keine Tiere aus dem EEP verf├â┬╝gbar seien, nicht einmal Bullen, und sich das in den n├â┬Ąchsten jahren nicht ├â┬Ąndern wird.Die wenigen Zuchterfolge in Europa werden das zuk├â┬╝nftige Ausfallen etlicher alter Tiere nicht auffangen k├â┬Ânnen, von daher machen die Importe aus Afrika durchaus Sinn. Und nicht jeder Zoo kann die f├â┬╝r Spitzmaulnashornhaltung notwendigen Haltungseinrichtungen schaffen. Deren Haltung ist aufwendiger und teuerer als die Breitmaulnashornhaltung.
(22.12.2007, 15:20)
Michael Mettler:   Und dazu gleich noch eine Frage: Wie steht die f├â┬╝r ALLE Nash├â┬Ârner zust├â┬Ąndige Taxon Advisory Group zu der Frage "Breitmaul- oder Spitzmaulnashorn"...?
(22.12.2007, 11:18)
IP66:   Wie stehen denn die EEP-Koordinatoren zu diesen Importen?
(22.12.2007, 10:19)
Michael Amend:   Augsburg importiert 0,2 Breitm├â┬Ąuler aus S├â┬╝dafrika und hofft auf einen Jungbullen aus Europa.
(21.12.2007, 19:03)
nurmichael:   Um mein Problem nochmals zu verdeutlichen, von den seit 1981 im Zoo Berlin geborenen f├â┬╝nfzehn (3,12) Spitzmaulnash├â┬Ârnern leben derzeit noch neun (1,8). Davon sind drei (0,3) in Berlin verblieben, vier (1,3) an deutsche und zwei (0,2) an je einen franz├â┬Âsischen und britischen Halter abgegeben worden. Von den Empf├â┬Ąngern haben f├â┬╝nf neu bzw. nach einer Unterbrechung mit der Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern begonnen. Angenommen, die Zucht in Berlin w├â┬Ąre auch in den kommenden 25 Jahren so erfolgreich oder gar besser, br├â┬Ąuchte es wiederum mindestens f├â┬╝nf neue Halter f├â┬╝r den Nachwuchs, von denen im Moment nichts zu sehen bzw. zu h├â┬Âren ist.
EEP, Taxon advisery group und Husbandry guidelines hin oder her, ohne zus├â┬Ątzliche Halter wird die Zucht stagnieren. Dass die Leiter dieses EEP f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner diese Situation bsw. durch ├â┬╝berzogene Haltungsrichtlinien selbst herbeigef├â┬╝hrt haben glaube ich erst, wenn ich diese kennte und zum gleichen Urteil k├â┬Ąme.
(19.12.2007, 23:09)
Matthias:   Zwar geh├â┬Âren die Tiere in der Tat weiterhin den Zoos, bei EEP-Tieren sind diese jedoch an die Empfehlungen des EEP-Koordinators und des entsprechenden EEP Species Committee gebunden. Denn solch eine Kooperation kommt schlie├â┬člich vor allem den z├â┬╝chtenden Zoos zugute, da diese mit neuen Tieren rechnen k├â┬Ânnen sobald eines ihrer Tiere "ausf├â┬Ąllt".
Wenn aber nun Regeln durch einzelne Zoos nicht eingehalten werden, ist es doch kein Grund diese dann aufzuheben. Auch wenn es nur regional begrenzt w├â┬Ąre.
Vielmehr sollte doch alles probiert werden, und ich versichere ihnen das wird auch durch die EAZA getan, um alle teilnehmenden Zoos zu ├â┬╝berzeugen, dass sich JEDER an die Vorgaben halten m├â┬Âge. Nur dadurch kann es in Zukunft gelingen die EEPs noch effizienter zum Wohle der Tiere und Zoos zu gestalten.
(19.12.2007, 20:19)
Saya:   Alle Tiere geh├â┬Âren einzelnen Zoos und nie dem EEP-Koordinator. Ob sich die Zoos denen die Tiere geh├â┬Âren an die Empfehlungen des EEP halten oder nicht ist allein deren Sache. Die Sanktionsm├â┬Âglichkeiten der EAZA/der EEP`s scheinen ziemlich gering und ein Rauswurf bei nicht-Einhaltung der Empfehlungen oder verweigerter Zusammenarbeit jedenfalls derzeit ├â┬Ąu├â┬čerst unwahrscheinlich. Ich sehe auch gar kein Problem die derzeit importierten Breitm├â┬Ąuler in Zukunft dem EEP anzugliedern, immerhin sind doch die Mehrzahl der Zoos EAZA-Mitglieder. Ist es ├â┬╝berhaupt sicher dass das EEP die Zustimmung zu den Importen verweigert hat? Importe und EEP widersprechen sich doch grunds├â┬Ątzlich nicht, solange es keinen ├â┬ťberschuss in der europ├â┬Ąischen Population gibt.
(19.12.2007, 19:09)
IP66:   Ich w├â┬╝rde das als ein nach naturwissenschaftlichen Kriterien ausgerichtetes Experiment verstehen wollen: Es gibt Klagen aus den Zoos ├â┬╝ber EEP-Probleme, es gab im Gro├â┬čkatzen-Zuchtgrogramme ganz erhebliche Schwierigkeiten, und es zeigt sich, da├â┬č bei Nash├â┬Ârnern am EEP vorbei importiert wird. Da scheint es mir sinnvoll, nicht ├â┬╝ber eine Verbesserung von Regeln nachzudenken, sondern diese in einem begrenzten Fall aufzuheben, um zu erfahren, was dann passiert. In eine Krise werden die Programme, deren Art au├â┬čerhalb des Programms importiert wird, ohnedies gelangen, weil es hier zum einen Tiere in der Verf├â┬╝gungsgewalt des Zuchtprogramms und solche, die den Zoos geh├â┬Âren gibt, und es w├â┬Ąre doch nur klug, wenn die Bef├â┬╝rworter der Programme sich durch ein entsprechendes Experiment best├â┬Ątigen lie├â┬čen.
(19.12.2007, 18:43)
Matthias:   Aber warum sollte solch eine unkoordinierte Zucht dann besser funktionieren als eine koordinierte, zumindest im Hinblick auf ERHALTUNGSzucht?
Es gibt nichtmal für alle EEP-Arten Husbandry Guidelines. Und wenn es sie gibt, dann sind es auch "nur" Richtlinien! Also keineswegs Manifeste, die ein Hindernis bei der Beschaffung von solchen Tieren darstellen.
(19.12.2007, 11:50)
IP66:   Letztlich f├â┬╝hrt die Tendenz zur gr├â┬Â├â┬čeren und besseren Anlagen sich selbst ad absurdum: Da Gel├â┬Ąnde und Mittel der Zoos beschr├â┬Ąnkt sind, ist nur f├â┬╝r weniger Arten Geld da, und da die Haltung bei mancher EEP-Art besonders aufwendig ist, weicht man auf einfacher zu erwerbende und zu haltende Tiere aus. Deshalb ja mein Vorschlag zur begrenzten Aufhebung eines EEP. Da w├â┬╝rde man sehen, ob eine solche Erhaltungszucht unter heutigen Bedingungen auch ohne zentrale Tiervermnittlung funktioniert.
(19.12.2007, 11:06)
Matthias:   Kein Grund f├â┬╝r Entschuldigungen. :-) Dachte mir, dass es f├â┬╝r jeden der hier lie├â┬čt nochmal klar sein sollte.
Wie die Husbandry Guidelines f├â┬╝r Elefanten und Flu├â┬čpferde (soweit ich wei├â┬č gibt es f├â┬╝r Flu├â┬čpferde keine HG) aussehen wei├â┬č ich nicht.
Die aktuelle Version f├â┬╝r Gorillas jedoch gibt eben gerade keine Mindestgr├â┬Â├â┬če f├â┬╝r Anlagen an. Nach dem Motto: Gr├â┬Â├â┬čer kann immer. Au├â┬čerdem ist eine ad├â┬Ąquate Haltung ja auch von vielen anderen Faktoren abh├â┬Ąngig, die genauso viel Gewicht bekommen sollten wie die Gr├â┬Â├â┬če der Haltungseinheiten.
(19.12.2007, 10:57)
Saya:   Der Unterschied ist mir klar, sorry wenn das nicht so r├â┬╝berkommt. Das von den Husbandry guidelines empfohlenen Gehegeanforderungen sind aber doch nie das was die besten Halter bieten, sondern ein Mittelma├â┬č. Bei Gorillas liegt glaube ich die Empfehlung f├â┬╝r neue Au├â┬čenanlagen jetzt bei 2.000 m2, und so sensationell und idealistisch viel finde ich das jetzt nicht. Hinsichtlich F├â┬╝tterung, enrichment ect. ist es nat├â┬╝rlich was anderes. Auch die Elefanten-Haltungsrichtlinien sind von den Platzanforderungen her nicht sensationell. Dass die gesetzlichen Mindestanforderungen weit darunter liegen, ist eigentlich ein Trauerspiel und rechtfertigt Zust├â┬Ąnde, die ich pers├â┬Ânlich f├â┬╝r Tierqu├â┬Ąlerei halte (zB Flusspferde in Frankfurt).
(19.12.2007, 00:03)
Matthias:   Wobei hier nochmal klar in Haltungsrichtlinien (Husbandry Guidelines) und Mindestanforderungen (vom Gesetzgeber erlassen) unterschieden werden sollte.
Beide sind zwei verschiedene Dinge. Husbandry Guidelines werden von den Zoos rausgegeben und empfehlen nicht das Mindestma├â┬č sondern das Optimalma├â┬č. Allerdings eben nicht als Manifest, sondern als Richtlinie. Wie der Name eben sagt. Da stehen dann neben den Anforderungen f├â┬╝r die Gehege auch solche Sachen wie Ern├â┬Ąhrung, Management, Enrichment etc. drin.
(18.12.2007, 22:46)
Saya:   Haltungsrichtlinien empfehlen doch meist das Mindestma├â┬č, einen gemeinsamen Nenner von dem, was die meisten Zoos "zu Hause" haben. Vorgaben, die den besten Haltungen f├â┬╝r die jeweilige Art entsprechen (f├â┬╝r Spitzm├â┬Ąuler k├â┬Ânnten das die Aspinall-Parks sein, f├â┬╝r Gorillas vielleicht Apenheul usw.), gibt`s doch gar nicht. Und einige Zoos schaffen es immer noch selbst die Mindestanforderungen zu unterbieten... Verbesserung der Haltungsbedingungen muss das Ziel sein, nicht Runterschrauben der Mindestanforderungen. Die Tiere m├â┬╝ssen in den Anlagen schlie├â┬člich ihr ganzes Leben verbringen. Wenn ich mir die deutschen Spitzmaulnashorn-Haltungen angucke dann haut mich nix davon um, und einige der am besten z├â┬╝chtenden - Krefeld, Magdeburg, Berlin - finde ich f├â┬╝r die Tiere ├â┬Ąu├â┬čerst d├â┬╝rftig.
(18.12.2007, 22:28)
nurmichael:   Na da sind seit meinem letzten Posting ja viele Punkte in die Diskussion genommen worden. Das EEP f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner ist m.M. Mitte der 80er Jahre eingef├â┬╝hrt worden. Zu diesem Zeitpunkt bestanden die auch heute noch existierenden Haltungen in Magdeburg, Leipzig, Hannover, Berlin, Z├â┬╝rich und Dvur Kralove bereits, und au├â┬čer in Leipzig wurde dort auch gez├â┬╝chtet. Die britischen Haltungen habe ich hier mal au├â┬čen vor gelassen. Dort hatten sich die Halter bereits vor dem EEP auf ein Zuchtprogramm verst├â┬Ąndigt, dass m.W. auch die Abgabe bzw. Aufnahme von Einzeltieren erm├â┬Âglichte.
Von diesem Zeitpunkt an sind einige Haltungen aufgel├â┬Âst worden: z.B. Frankfurt (f├â┬╝r die Unterart michaeli), Neapel, Wroclaw, Zlin und andere hinzugekommen wie z.B. K├â┬Âln, Krefeld, zwischenzeitlich Dortmund, Dou├â┬ę la fontaine, Port Scorff. Vergleichszahlen von 1985 bis heute habe ich aktuell nicht zur Hand. Zum vermeindlichen Erfolg einer Haltung galt damals ja noch, dass sich die Nachkommen im Zoo ebenfalls fortpflanzen.
Ob es den Okapis ├â┬Ąhnlich scharfe Vorgaben in Richtung Haltungsbedingungen f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner ├â┬╝berhaupt gibt, vermag ich nicht zu sagen. Und das unterstellte ├ó┬Ç┬×Verbot├ó┬Ç┬ť einer Einzeltierhaltung kann ich ebenso wenig best├â┬Ątigen. Die F├â┬Ąlle von Murray zun├â┬Ąchst in Wroclaw und sp├â┬Ąter (bis heute) in Tallin oder Saba der zweiten Berliner Tochter von Klaus in Leipzig scheinen eine solche Vorgabe eher auszuschlie├â┬čen. Sie w├â┬Ąre in den F├â┬Ąllen einer ├ó┬Ç┬×Hospitzhaltung├ó┬Ç┬ť f├â┬╝r alte, inzwischen zuchtuntauglich gewordener Tiere auch unsinnig f├â┬╝r eine einzelg├â┬Ąngerisch lebende Tierart, wenn eine tiergerechte Unterbringung gesichert ist.
Das Argument die Vorgaben von EEPs f├â┬╝r bestimmte L├â┬Ąnder aufzuheben kann ich nicht teilen. W├â┬╝rde dies tats├â┬Ąchlich gemacht, und das auch noch mit Erfolg, k├â┬Ânnte es vielleicht der betroffenen Tierart helfen (was ich im Falle der Spitzmaulnash├â┬Ârner nicht glaube), aber es w├â┬╝rde deren Erfinder und die heutigen Verfechter desavouieren. Wer stellt sich schon gerne selbst ein Bein?
Dem Argument die EEP Haltungsrichtlinien und –ideen stellten ein Hindernis für interessierte Neuhalter dar kann ich nun überhaupt nicht folgen. Damit würden ja die Erfinder und Wahrer (vermutlich die ursprünglichen Halter) dieser Dokumente für den sie selbst betreffenden Stau, wenn es ihn den geben würde, sorgen.
Ich sehe doch eher in dem Argument der fehlenden Interesselosigkeit (von @ Matthias) die Ursache der aktuellen Situation. Die Entwicklungen in Augsburg, Schwerin und in erster Linie Dortmund sind doch beredtes Beispiel hierfür.
Fakt scheint mir, dass die Zoos das m├â┬╝hsam gekeimte und eigentlich wirksame Pfl├â┬Ąnzchen, eine m├â┬Âgliche Arterhaltung in Zoos sei machbar, mutwillig zertrampeln. Immerhin hat es ca. 20 Jahre nicht zuletzt der Einrichtung Zoo eine stark angefeindete Rechtfertigung gegeben. Was wird nach dem Tod dieser Pflanze sein???
(18.12.2007, 21:28)
Matthias:   Haltungsrichtlinien sind mitnichten langlebige Idealkonzeptionen, sondern "living documents" die regelm├â┬Ą├â┬čig aktualisiert werden (sollten).
Was den geringsten Weg des Widerstandes angeht, da stimme ich allerdings mit ihnen überein. Nur sind diese "Wunschzettel" keineswegs Selbstzweck, sondern dienen der, nach heutigen Kenntnissen zumindest, optimalen Unterbringung und Zuchtvorraussetzungen der Tiere.
Und wenn ein Zoo erst mit alten oder gleichgeschlechtliche Tiere beginnen kann, liegt das auch nicht daran, dass der Koordinator so gerne Zoos ├â┬Ąrgert und die Tiere lieber anderswo stapelt, sondern ganz einfach daran, dass es keinen ├â┬ťberschu├â┬č an Zuchttieren gibt.
(17.12.2007, 20:06)
IP66:   Ich denke, da├â┬č bei den entsprechenden Haltungsrichtlinien und -ideen oft Idealkonzeptionen entwickelt werden, die dann ├â┬╝ber lange Zeiten hinweg zum Ma├â┬čstab werden. Wenn man sich einmal in die Lage eines Zoos wie jenen von Augsburg versetzt, der bislang Breitmaulnash├â┬Ârner in einem kleinen Stall mit Freianlage gehalten hat und nun dar├â┬╝ber nachdenkt, wie Anlage und Art nach dem Tod des letzten Tieres besetzt werden sollen, so wird man verstehen, wenn hier der Weg des geringsten Aufwandes gegangen wird. Da├â┬č kann entscheidende Haltungsbedingungen betreffen wie Wasserbecken und Warmst├â┬Ąlle bei Panzernash├â┬Ârnern, aber eben auch die Beschaffbarkeit von Tieren oder die M├â┬Âglichkeit, bald an ein zuchtf├â┬Ąhiges Paar zu kommen und den Nachwuchs auch weitergeben zu k├â┬Ânnen. Ein entsprechender Koordinator, der einem Zoo in dieser Lage entsprechende Angebote macht, f├â┬Ârdert die Verbreitung "seiner" nat├â┬╝rlich st├â┬Ąrker als ein solcher, der erst einmal einen kostspieligen Wunschzettel schickt und nur die Vermittlung alter oder gleichgeschlechtlicher Tiere ank├â┬╝ndigt.
(17.12.2007, 18:53)
Matthias:   In diesem Falle ist die Formulierung algemein gemeint. Aber es gibt diverse F├â┬Ąlle, wo ein Koordinatorwechsel ein EEP wieder "back on track" gebracht hat. Sei es durch bessere Koordination, neue Empfehlungen etc.
Ob es in diesem Falle so ist, kann und m├â┬Âchte ich nicht beurteilen, aber es ist doch bezeichnend, dass der Zoo Berlin nun kein einziges EEP mehr koordiniert. Oder habe ich eins ├â┬╝bersehen? (Das Gaur EEP ist vacant!)
Ich m├â┬Âchte auch anmerken, dass sie und IP66 Probleme in der Spitzmaulnashorn EEP F├â┬╝hrung sehen und nicht ich. Denn g├â┬Ąbe es dort keine Probleme, w├â┬Ąren ihre Vorschl├â┬Ąge nicht von belang.
(17.12.2007, 15:47)
Michael Mettler:   @Matthias: Nun bin ich neugierig - inwiefern "n├â┬Âtiger Schub"? Das Interesse anderer Zoos wird doch dadurch wahrscheinlich nicht automatisch schlagartig gr├â┬Â├â┬čer? Eigentlich liest sich die Formulierung so, als habe die bisherige EEP-Leitung das Programm tats├â┬Ąchlich eher gebremst als vorangebracht?
(17.12.2007, 15:29)
Matthias:   ├â┬ťbrigens hat der Zoo Chester jetzt das Spitzmaulnashorn EEP ├â┬╝bernommen. Vielleicht sorgt das jetzt f├â┬╝r den n├â┬Âtigen Schub.
(17.12.2007, 15:07)
Matthias:   Im Falle des Spitzmaulnashorn EEPs liegt der stagnierende Bestand wohl eher daran, dass es kaum Interesse anderer Zoos gibt.
Wieviele und welche Zoos haben sich denn bei ihnen schon beklagt? Die Anschaffung sollte weniger aufw├â┬Ąndig sein, als bei nicht-EEP-Arten. Schlie├â┬člich braucht man Anfangs nur beim Koordinator anfragen und dann mit dem betreffenden Zoo Kontakt aufnehmen. Die Kommunikation ist also viel effizienter bei einem koordinierten Programm.
Gleiches gilt dann auch f├â┬╝r die Abgabe der Tiere, was nat├â┬╝rlich von EEP zu EEP unterschiedlich gut verl├â┬Ąuft.
Und ├â┬╝ber ihre Aussage, dass Koordinatoren Auflagen festschreiben, kann ich mich nur wundern. Hatte ich ihnen doch schon im zoofreunde-Forum erkl├â┬Ąrt, dass die Husbanfry Guidelines oder etwaige "Auflagen" nicht durch Einzelpersonen erstellt werden, sondern durch verschiedene Arbeitsgruppen. Diese Arbeitsgruppen setzen sich aus verschiedenen Mitarbeitern verschiedener Zoos zusammen.
Ihre Vorstellung, der "├â┬╝berpr├â┬╝fbaren" Aufhebung des EEP, ist sicher f├â┬╝r altbackene Zoodirektoren, die alle ihre Tiere am liebsten nur an H├â┬Ąndler abgeben, interessant. F├â┬╝r moderne Tierg├â┬Ąrtner, und das sind zum Gl├â┬╝ck die Mehrzahl in der EAZA, eher nicht.
(17.12.2007, 14:51)
IP66:   Mein Vorschlag der EEP-Aufhebung in einem begrenzten und ├â┬╝berpr├â┬╝fbaren Rahmen deckt sich mit den Bedenken von Herrn Mettler, die in Betrieb befindlichen Erhaltungszuchtprogramme k├â┬Ânnten in manchen Bereichen ihre Ziele nicht verwirklicht haben. Mir scheint, da├â┬č man dies eben nicht nur anhand einer Haltungsaufstellung nebst Zuchterfolgen erkennen kann, sondern auch daran, ob der Bestand einer nicht ├â┬╝berwacht resp. "koordiniert" gehaltene Art sich besser oder schlechter entwickelt. Immerhin klagen viele Zoos ├â┬╝ber den Aufwand, der bei der Beschaffung "koordinierter" Exemplare anf├â┬Ąllt, die Auflagen, die die Leiter solcher Zuchtprogramme festschreiben und die Schwierigkeiten, die entstehen, wenn abzugebene Exemplare bis zur Erteilung der entsprechenden Genehmigung untergebracht werden m├â┬╝ssen.
(17.12.2007, 10:47)
IP66:   Mein Vorschlag der EEP-Aufhebung in einem begrenzten und ├â┬╝berpr├â┬╝fbaren Rahmen deckt sich mit den Bedenken von Herrn Mettler, die in Betrieb befindlichen Erhaltungszuchtprogramme k├â┬Ânnten in manchen Bereichen ihre Ziele nicht verwirklicht haben. Mir scheint, da├â┬č man dies eben nicht nur anhand einer Haltungsaufstellung nebst Zuchterfolgen erkennen kann, sondern auch daran, ob der Bestand einer nicht ├â┬╝berwacht resp. "koordiniert" gehaltene Art sich besser oder schlechter entwickelt. Immerhin klagen viele Zoos ├â┬╝ber den Aufwand, der bei der Beschaffung "koordinierter" Exemplare anf├â┬Ąllt, die Auflagen, die die Leiter solcher Zuchtprogramme festschreiben und die Schwierigkeiten, die entstehen, wenn abzugebene Exemplare bis zur Erteilung der entsprechenden Genehmigung untergebracht werden m├â┬╝ssen.
(17.12.2007, 10:46)
Matthias:   Warum sollte man das EEP aufheben und schauen wie sich die Dinge entwickeln?
Und mehr Aufwand gibt es auch nicht, schon gar nicht für die Halter.
(16.12.2007, 18:37)
Michael Mettler:   @nurmichael: Angeregt durch des Gedanken von IP66: Wie hat sich eigentlich die Situation seit Errichtung des EEP f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner entwickelt? Gibt es mehr Halter und mehr Zuchterfolge als vorher - oder einfach nur mehr Aufwand...?
(16.12.2007, 15:47)
IP66:   Vielleicht sollte man einfach f├â┬╝r ein oder zwei L├â┬Ąnder die Einbindung der Tiere in ein Erhaltungszuchtprogramm aufheben und schauen, wie sich die Dinge entwickeln?
(16.12.2007, 14:31)
Shensi-Takin:   @nurmichael: Im Grunde eines ├â┬Ąu├â┬čerst ungl├â┬╝ckliche Situation: Stagnation/Aufgabe der Haltung und Zucht einer vermehrungsfreudigeren & hochbedrohten Nashornart zugunsten einer "leichter erh├â┬Ąltlichen" und dank Gruppen-/Gemeinschaftshaltung (die nichtsdestotrotz auch im geringeren Umfang beim Spitzmaulnashorn m├â┬Âglich w├â┬Ąre) wohl "attraktiveren" Art...Ich frage mich allerdings: wie w├â┬Ąre es, kleineren Zoos die Option einzur├â┬Ąumen, jeweils nur einzelne Spitzmaulnash├â┬Ârner zu halten, um etwaigen Nachwuchs zu verteilen bzw. dann zur Zucht wieder zusammenzuf├â┬╝hren.
(15.12.2007, 11:49)
IP66:   So traurig das klingen mag: Ich vermute, da├â┬č dabei eine gro├â┬če Rolle spielt, da├â┬č die Chance besteht, unabh├â┬Ąngig vom EEP zu importieren, und das durch Gelsenkirchen bewiesen worden ist. Wenn ich bedenke, da├â┬č Koordinatoren Haltungsformen vorschreiben und manchmal sogar Empfehlung zur Nichthaltung dritter Arten durchzusetzen versuchen, kann ich dieses Vorgehen durchaus verstehen. Man sieht ja auch, da├â┬č ein Zoo wie Magdeburg trotz gro├â┬čer Zuchterfolge und einer Reihe von Umbauten keine R├â┬╝ckendeckung vom Zuchtkoordinator erh├â┬Ąlt, wenn es darum geht, eine erfolgreiche Haltung gegen kommunale und regionale Beh├â┬Ârden durchzusetzen. Dagegen hat Gelsenkirchen mit seiner Beitmaulnashorngarage keinerlei Schwierigkeiten, zumindest so lange nicht, bis ein Jungtier zur Welt kommt.
(14.12.2007, 11:45)
nurmichael:   @ IP66, ich sehe Erkl├â┬Ąrungsn├â┬Âte der Zoos vor allem in der Frage: Warum plant und baut man f├â┬╝r eine Art, die zwar bestandsbedroht ist wie das s├â┬╝dl. Breitmaulnashorn, die sich aber offenbar im Ursprungsgebiet wesentlich h├â┬Ąufiger vorkommt als die vom gleichen Kontinent stammenden Spitzmaulnash├â┬Ârner. Deren Zucht in europ├â┬Ąischen Zoos f├â┬╝hrt zu einer nie da gewesenen Bestandsdichte ebendort, die aufgrund der relativ wenigen Halter inzwischen zu einem Stau mit folgender Nichtzucht f├â┬╝hren k├â┬Ânnte. Eine Offenbarung bei Betrachtung der hehren Ziele zu Beginn der Zucht bzw. des EEP f├â┬╝r Diceros bicornis.
(13.12.2007, 20:53)
IP66:   Das spricht zwar nicht dagegen, da├â┬č doch andere Leistungen erfolgt sind, zeigt aber, da├â┬č es eine gewisse Normalit├â┬Ąt beim Tiertausch gegeben hat.
(12.12.2007, 17:55)
Maik Schilde:   @IP66: Klaus ist damals dem Berliner Zoo eingestellt worden mit der Option auf die erste oder zweite Nachzucht.
(12.12.2007, 13:05)
IP66:   Ich f├â┬╝rchte, da├â┬č sich hier zwei Probleme verst├â┬Ąrken: Zum einen getraut sich kaum ein Zoo, einfache Zweckbauten f├â┬╝r popul├â┬Ąre Tierarten zu errichten, so da├â┬č die Etablierung einer Art mit enormen Baukosten verbunden ist. Auch wenn die Nashornst├â┬Ąlle in Gelsenkirchen kaum ger├â┬Ąumiger sind als jene in Berlin oder der Altbau in Augsburg, so mu├â┬čte man doch auf die Anlage sehr viel Gestaltungsmittel verwenden. Auf der anderen Seite setzt man sich durch die Geographisierung der Best├â┬Ąnde unter Druck, nur eine bestimmte Nashornart ├â┬╝bernehmen zu k├â┬Ânnen und kann nicht auf Bestandsver├â┬Ąnderungen andernorts reagieren. Und schlie├â┬člich ger├â┬Ąt mancher Zoo in Erkl├â┬Ąrungsn├â┬Âte, wenn er mehrere verwandte Arten zeigt, so da├â┬č selbst die kurzfristige ├â┬ťbernahme von Tieren sich nicht mehr so einfach gestaltet wie vor einem halben Jahrhundert.
(12.12.2007, 11:02)
nurmichael:   @ Michael Mettler, Karsten Vick, vielen Dank f├â┬╝r Ihre Antworten. Zwischenzeitlich habe ich auch noch was gefunden U (http://www.schwerin-news.de/ueberleben-im-21-jahrhundert-arche-noah-zoo/1290/).
Ich werde das Gef├â┬╝hl nicht los, dass die Zoos mit der Konzeptionisierung einer Haltung zum Zwecke der Arterhaltung zumindest bei Gro├â┬čs├â┬Ąugern doch ├â┬╝berfordert zu sein scheinen. Die Frage ├ó┬Ç┬×Wohin mit den Jungtieren bei erfolgreicher Haltung├ó┬Ç┬ť kommt in den Konzepten entweder gar nicht vor oder wird anscheinend mit ├ó┬Ç┬×ach das regelt sich schon├ó┬Ç┬ť beantwortet. Da wird die Ausgabe von Steuergeld mit einer angeblichen Arterhaltung sch├â┬Ângeredet, die ihrerseits sensationsheischend als Werbung f├â┬╝r den Zoo verst├â┬Ąndlich gemacht werden soll. ├â┬ťber den wirklichen Gef├â┬Ąhrdungsgrad einer Art (hier Breitmaulnashorn, an anderer Stelle afrikanischer Steppenelefant) jedoch schweigt man sich aus. Wenn mich mein Eindruck nicht tr├â┬╝gt, ist der Import von manchen Arten aus ihrem Herkunftsgebieten mittlerweile einfacher geworden, da die Erhaltungsma├â┬čnahmen vor Ort so erfolgreich sind, dass man dort mit der Abgabe von ├ó┬Ç┬×├â┬╝berz├â┬Ąhligen├ó┬Ç┬ť Tieren innerhalb des urspr├â┬╝nglichen Verbreitungsgebiets bereits Schwierigkeiten hat.
Wo also hin mit den angestrebten kleinen Breitm├â┬Ąulern aus Schwerin in zehn bis zw├â┬Âlf Jahren? Zu hoffen ist hier vor allem auf die Sanierung der mittelost- und s├â┬╝dosteurop├â┬Ąischen Zoos als dann akzeptable Abnehmer. Und wenn die dann auch z├â┬╝chten???
F├â┬╝r die Nachwuchs-Spitzmaulnash├â┬Ârner b├â┬Âten sich als Ausweichhaltungen die jetzt noch mit Breitmaulnash├â┬Ârnern best├â┬╝ckten Zoos an, die dieser Art indes keine ad├â┬Ąquate (Zuchtf├â┬Ârdernde) Unterkunft erm├â┬Âglichen k├â┬Ânnen (z.B. Duisburg). Solange die allerdings noch besetzt sind braucht es neue, vielleicht nur vor├â┬╝bergehende Haltungen, wenn die so hoffnungsvoll begonnene Entwicklung in Sachen Arterhaltung der vergleichsweise wesentlich st├â┬Ąrker gef├â┬Ąhrdeten Spitzm├â┬Ąuler in Zoos nicht stagnieren soll.
(11.12.2007, 20:32)
IP66:   Ich kann mir auch vorstellen, da├â┬č mit dem Nashorntausch die Option auf eventuellen Nashornnachwuchs verbunden war, somit eine Aussicht auf eine Verl├â┬Ąngerung der Spitzmaulnashornhaltung. Auf der anderen Seite ist belegt, da├â┬č gerade in dieser Zeit in der DDR Museumsmagazine auf frische, das hei├â┬čt m├â┬Âglichst unpublizierte Objekte durchsucht wurden, um diese gewinnbringend zu verkaufen. Nicht, da├â┬č es dergleichen hier und da auch anderenorts gegeben h├â┬Ątte, doch vor diesem Hintergrund halte ich auch eine Art Verkauf des Nashorns f├â┬╝r m├â┬Âglich. Interessat in diesem Rahmen w├â┬Ąre die Frage, ob es 1988 noch Tierhandel, etwa ├â┬╝ber die Firma Interzoo gab. Ich k├â┬Ânnte auch an einem Verkauf des Nashorns wenig verwerfliches finden, w├â┬Ąhrend ich bei den Museumsverk├â┬Ąufen, gerade wegen der Menge, schon meine, da├â┬č dies zu Lasten des Volkes gegangen ist.
(09.12.2007, 14:40)
Karsten Vick:   @nurmichael: Kennen Sie die Schweriner Anlage oder wenigstens einen Lageplan? Ansonsten, auf der Zoo-HP rechts oben -Wegeplan anklicken. Darauf links oben der Nashornstall. Ein umgebauter Pferdestall. Auf der einen L├â┬Ąngsseite die Nashornfreianlage. Auf der anderen die f├â┬╝r Tapire.
Der Umbauplan sieht vor, die Au├â┬čenanlage links um die Ecke um die Alpaka-anlage zu erweitern (im Lageplan eher ein Lama). Das Tapirareal ist zwar nicht als Au├â┬čengehege geplant, aber die Stallkapazit├â┬Ąt soll f├â┬╝r Nash├â┬Ârner genutzt werden. Urspr├â┬╝ngliche Planung war tats├â┬Ąchlich f├â┬╝r Spitzm├â┬Ąuler. Limpopo sollte genau wie Natala nach Dortmund abgegeben werden. Wann, wie und warum der Sinneswandel eintrat, wei├â┬č ich nicht; jetzt wollen sie jedenfalls Limpopo behalten und um ihn herum eine Breitmaulherde aufbauen.
Das ist besonders schade, weil das vorgesehene langgestreckte Gel├â┬Ąnde sich auch problemlos in mehrere gut einsehbare und unauff├â┬Ąllig voneinander getrennte Einzelgehege teilen lie├â┬če.

Zu Klaus: Seine Partnerin in Leipzig war ja schon einige Jahre zuvor gestorben. Ich bin mir nicht sicher, ob damals schon die Einstellung des Hallenser Breitmaul-Bullen im Gespr├â┬Ąch war. Das w├â┬Ąre ein Argument f├â┬╝r eine Abgabe des Spitzmaulbullen gewesen.
Es gibt aber zu der Zeit noch einen Interessenten f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner in der DDR: Dathe in Berlin! Nach allem was ich wei├â┬č, plante er sein Dickh├â┬Ąuterhaus f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner und zwar f├â┬╝r beide Arten. Die Panzernash├â┬Ârner sollten vorerst im alten Gehege bleiben und sp├â┬Ąter ins neue Flusspferdhaus einziehen. Trotzdem wurde das Haus 1989 nur mit 2 Breitmaulnash├â┬Ârnern er├â┬Âffnet (wenn nicht gar mit nur 1, wenn Mtandane da noch in Dresden war). DAS spricht f├â┬╝r eine weitgehend freie Entscheidung des Leipziger Direktors ganz im Sinne der alten Knautschke & Grete - Tradition.

Und für die Spitzmaulzucht in Europa war es sowieso die richtige Entscheidung.
(08.12.2007, 23:13)
Michael Mettler:   @nurmichael: Im Thread "Zoo Augsburg" hatten wir das Thema vor l├â┬Ąngerer Zeit. Der darin per Link genannte Artikel der Bietigheimer Zeitung ist aber leider nicht mehr online, wie ich gerade festgestellt habe.
(08.12.2007, 22:53)
nurmichael:   Der Tausch oder Nichttausch von Tieren gef├â┬Ąhrdeter Arten ist hier im Nashornthread ja schon besprochen worden.
Z.B. warum kommen Nash├â┬Ârner aus der britischen Zucht erst in den letzten Jahren nach Kontinentaleuropa, obwohl in die Gegenrichtung (Dvur Kralove, Z├â┬╝rich) Lieferungen von Tieren bereits in den 90ern get├â┬Ątigt wurden.
Was spricht gegen einen Austausch zuchtunwilliger Tiere innerhalb Kontinentaleuropas wie Tisa (K) gegen ihre Halbschwester Saba (H) bzw. Hochzeitsleihgaben wie Usoni (Kr) nach K├â┬Âln?
Der Bulle Parky, in England mit 2,3 Nachkommen durchaus zuchterprobt, durfte in Zürich fünf Jahre Rente beziehen ohne seiner eigentlichen Bestimmung nachzukommen. An einen Austausch wurde offenbar nie gedacht. Es gibt sicher weitere Beispiele.
Vor diesem Hintergrund finde ich die Lieferung von Klaus aus Leipzig nach Berlin West 1988 auch heute noch sehr bemerkenswert.
(08.12.2007, 22:23)
nurmichael:   @ Michael Mettler, gibt es zu dem von Ihnen erw├â┬Ąhnten Projekt in Augsburg irgendwelche Informationen im Internet? Mir selbst war beim Schreiben meines Beitrags zu einer weiteren Haltung in Deutschland auch noch Schwerin eingefallen. Dort plant man auch f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner, wie ich geh├â┬Ârt oder gelesen habe, in gro├â┬čem Stil. Auch hierzu fehlen mir leider konkrete Informationen.
(08.12.2007, 22:19)
Oliver Jahn:   @nurmichael, stimmt, der Tausch war 1992, da hat die Chronik des Zoos Magdeburg irre gef├â┬╝hrt, im Jahresbericht passt es. Aber Sie haben schon recht, es ist erstaunlich, dass der eiserne Vorhang hier keine so gro├â┬če Rolle spielte. Das Dvur und Magdeburg und Leipzig tauschen, w├â┬Ąre nachvollziehbar, dass aber WESTberlin da mitmischte, zeigt eigentlich, wie "frei" die Zoos doch waren und wie sie einfach bestimmte Dinge handhabten. Ein Mensch musste erst Rentner werden, um nach "Westberlin" zu kommen, einem NAshornbullen gelang das schon eher. Sch├â┬Ân so! :-)
(08.12.2007, 21:59)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, nach meinen Unterlagen ist Ihr Einwand richtig. Ich bin aber bislang davon ausgegangen, dass der Tausch Mabu gegen Eli zum fraglichen Zeitpunkt 1988 schon abgesprochen war. Zudem brauchte der Zoo Dvur Kralove wie Magdeburg einen blutsfremden Bullen, um eben Inzucht weder in Magdeburg noch in Dur Kralove bewusst zu f├â┬Ârdern.. Lt. Zuchtbuch kam es aber bereits 1992 zum Tausch, 1994 wurden zwei T├â┬Âchter von Mabu dort geboren, eine davon leider als Todgeburt. Zweifellos h├â┬Ątte man auch Mabu nach Berlin, Klaus daf├â┬╝r nach Magdeburg und Kibo nach Dvur Kralove transferieren k├â┬Ânnen. Warum ein solcher Ringtausch 1988 nicht zustande kam, wei├â┬č ich nat├â┬╝rlich nicht. M├â┬Âglicherweise hatte der EEP Koordinator was dagegen.
Mir ging es in diesem Beitrag vor allem darum, dass das Prinzip ├ó┬Ç┬×Ich habe was, was Du brauchst, also bin ich bereit zu geben.├ó┬Ç┬ť nach meinem damaligen Eindruck trotz Mauer reibungslos durchgef├â┬╝hrt wurde. Immerhin lagen zwischen dem Tod von Mbololo und der Ankunft von Klaus nicht mal vier Monate. Im Zuchtbuch wird Klaus in Berlin ├â┬╝brigens bis einen Tag vor seinem Tod als loan also geliehen gef├â┬╝hrt.
(08.12.2007, 20:32)
Oliver Jahn:   @ nurmichael, das stimmt so leider auch nicht. Die Magdeburger Zucht hat 1979 mit dem Bullen Mabu begonnen. Und 1988 stand Mabu in Magdeburg quasi brach, da man ihn weder mit Mutter noch mit Schwester verpaaren wollte. Er wurde erst 1995 mit dem tschechischen Bullen Eli getauscht. Wenn man nun also davon ausgeht, dass M├â┬Ąnnchen mit 8 Jahren geschlechtsreif sind, dann standen neben Klaus aus Leipzig in der ehemaligen DDR als 2 Bullen fast ungenutzt, ein zuchterprobter Kibo und ein gerade geschlechtsreifer Mabu.
(08.12.2007, 19:11)
Oliver Jahn:   Ich hole den Beitrag von nurmichale mal hier her. Er schrieb
nurmichael: @ Oliver Jahn, dass mit den Magdeburger Spitzm├â┬Ąulern ist nat├â┬╝rlich richtig. Deren Zucht hatte 1981 mit der Geburt von Mana begonnen. Neben diesen aber gab es 1988 in der DDR aber eben nur Klaus aus Leipzig.
Was ich zum Ausdruck bringen wollte ist, dass die Direktoren der DDR Zoos offenbar im Handel eigener Tiere selbst mit dem nichtsozialistischen Ausland recht eigenst├â┬Ąndig gewesen zu sein scheinen. Von daher scheint der eigentliche Tr├â┬Ąger (Rat des Bezirks, Rat der Stadt) der jeweiligen Einrichtung, den Tierbestand betreffend, nicht viel zu sagen gehabt zu haben.

(08.12.2007, 19:01)
Michael Mettler:   Diesem "Weihnachtswunsch" schlie├â┬če ich mich an. Vor allem h├â┬Ątte ich da das bevorstehende Nashorn-Bauprojekt in Augsburg im Auge: Die dortige riesige Gehegefl├â┬Ąche im Afrikapanorama sollte eigentlich beste M├â┬Âglichkeiten bieten, die z.B. in Dvur Kralove schon ausprobierte Gruppenhaltung auch hierzulande zu wagen und zugleich durch eine Vergesellschaftung mit anderen Huftieren zumindest f├â┬╝r Mitteleuropa tierg├â┬Ąrtnerisches Neuland zu betreten. Die sechs f├â┬╝r Breitm├â┬Ąuler geplanten Boxen w├â┬╝rden somit einer Zuchtgruppe von 1,3 Spitzm├â┬Ąulern so viel Raum bieten, dass man Nachzuchttiere notfalls (!) sehr lange im Zoo behalten k├â┬Ânnte.
(07.12.2007, 23:48)
nurmichael:   Jetzt ist sie wieder da, die Zeit des W├â┬╝nschens und Hoffens. Wir Freunde des Tiergarten Forums sind nat├â┬╝rlich interessiert an Geburten oder Neueinstellungen m├â┬Âglichst exotischer (nicht besonders h├â┬Ąufig in unseren Zoos zu sehende) Tiere. Speziell bei den Spitzmaulnash├â┬Ârnern scheint das Problem aber weniger im ausbleibenden Nachwuchs, als viel mehr in der fehlenden Unterbringungsm├â┬Âglichkeit nachgezogener Tiere zu liegen. M.W. gibt es f├â┬╝r die drei aktuellen Jungtiere Davu (Kr), Malindi (Mb) und Zawadi (B) bislang keine Interessenten. Dabei st├â┬╝tze ich mich auf die Aussagen hier im Forum, in dem entsprechende Fragen bislang unbeantwortet blieben. Besonders prek├â┬Ąr ist die Situation in Magdeburg und Krefeld, wo die Unterbringung je eines weiteren erwachsenen Tieres unm├â┬Âglich erscheint.
Ich m├â┬Âchte daher hier im Forum nochmals auf diese im Bezug auf die Erhaltungszucht einer Art widersinnige Situation aufmerksam machen. Vielleicht tr├â┬Ągt ja auch dieses Forum ein st├â┬╝ckweit dazu bei, bei der einen oder anderen Direktion ein Umdenken bei der Projektion neuer oder besser anderer Nashornhaltungen anzuregen.
Davu, Malindi, Zawadi und, falls Berlin noch eine Option auf sie hat auch Zuri aus Paignton, auch diese, g├â┬Ąben eine prima Erstlingsausstattung f├â┬╝r eine zuk├â┬╝nftige Zucht ab. So w├â┬Ąre fr├â┬╝hestens in sechs bis sieben Jahren mit Zuwachs zu rechnen. Genetisch sind in diesen vier (1,3) Tieren mit Ber├â┬╝cksichtigung von Zuris Vater 7,8 Founder zu finden, wobei die beiden in den USA geborenen und unverwandten Bullen (Isis Dvur Krallove, Kifaru II Z├â┬╝rich) eingerechnet sind. Die erste bis zur vierten Generation nach Founder sind vertreten ohne allzu enge verwandtschaftliche Beziehungen zu haben: Davu ist mit Malindi gar nicht verwandt, mit Zuri verbindet ihn ein gemeinsamer Gro├â┬čvater (Klaus), und mit Zawadi eine gemeinsame Gro├â┬čmutter bzw. Urgro├â┬čmutter (Mzima). F├â┬╝r die Zucht weniger von Belang ist der Verwandtschaftsgrad der K├â┬╝he untereinander: So haben Zuri und Zawadi einen gemeinsamen Gro├â┬čvater bzw. Urgro├â┬čvater (Mbololo), mit Malindi sind sie unverwandt.
Mit dieser ├ó┬Ç┬×Zuchtgruppe├ó┬Ç┬ť w├â┬Ąren auch erstmals die Founderbasierten Zuchten von Port Lypnee, Dvur Kralove, Z├â┬╝rich, Magdeburg und Berlin vereint. Die Jugend der Tiere l├â┬Ąsst zumindest daran denken, die weiblichen Tiere zu vergesellschaften. M├â┬Âglicherweise k├â┬Ânnte man aus demselben Grund eine Gemeinschaftshaltung (nach ZOOM Beispiel) versuchen.
Diese M├â┬Âglichkeiten und der Gef├â┬Ąhrdungsstatus dieser Art w├â┬╝rden einen Kl├â┬Âs jedenfalls nicht lange z├â┬Âgern lassen.
(07.12.2007, 23:13)
Mel:   Leider kann ich im Moment (akuter Zeitmangel) mit keinen neuen Informationen bez├â┬╝glich Ine dienen, tut mir Leid.

Gru├â┬č Mel
(04.12.2007, 20:24)
Niedersachse:   Zum Thema Nachwuchsbem├â┬╝hungen in Leipzig: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/4861/display/10946083
Ge├â┬╝bt wird also kr├â┬Ąftig.
(02.12.2007, 18:16)
R├â┬╝diger:   Hallo Nashornfreunde ,
habt ihr eine Ahnung in welchem Zoo oder Tierpark eine Spitzlippen- oder Bm geburt bevorsteht ?
Was macht Ine im zoo Berlin ? Vielleicht weiss Mel etwas dazu !
Sch├â┬Ânen ersten advent
(02.12.2007, 11:44)
nurmichael:   Ich bin leider Opfer der Eingabe geworden. Eigentlich wollte ich keinen neuen Thread er├â┬Âffnen.

Ich habe unter der http://www.planet-mammiferes.org/ mal nach Spitzmaulnashornunterarten geforscht. Dabei kam die untere Liste zustande. Die mit dem * gekennzeichneten Unterarten sind diejenigen (sieben), die nach der letzten Beschreibung aus den 1960er Jahren ├â┬╝brig geblieben sind. Von diesen ist die eine oder andere zwischenzeitlich verschwunden. Im Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner sind lediglich die zwei Unterarten d.b. minor und d.b. michaeli aufgef├â┬╝hrt. Ob Tiere der anderen Unterarten in Zoos gehalten wurden ist mir nicht bekannt. Die grobe geographische Unterteilung habe ich vorgenommen.

East-Africa
1. Diceros bicornis michaeli *, Southern Sudan, Ethiopia, and Somalia through Kenya into northern-central Tanzania
2. Diceros bicornis brucii *, Sudan, Ethiopia, and Somalia
3. Diceros bicornis ladoensis *, Lado Enclave, Uganda, South Sudan and Norther Kenya
4. Diceros bicornis atbarensis, Anseba Valley, Eritrea
5. Diceros bicornis cucullatus, Ethiopia
6. Diceros bicornis holmwoodi, Some part of East Africa, Speke Gulf, Tanzania and inland of Zanzibar
7. Diceros bicornis rendilis, Northern Guasso Nyiro, Kenya
8. Diceros bicornis somaliensis, Kenya, Somalia, Somaliland

West- and Central Africa
1. Diceros bicornis longipes *, West Sudan, Chad, Central African Republic, East Nigeria

South- and Southeast Africa
1. Diceros bicornis minor *, Kenya, western and southern Tanzania through Zambia, Zimbabwe, and Mozambique to the northern and eastern parts of South Africa. From the Black Umfolosi River up towards Limpopo
2. Diceros bicornis africanus, South Africa, Cape of Good Hope
3. Diceros bicornis gordoni, Sources of Gamka River, Cape Province, South Africa
4. Diceros bicornis keitloa, Botswana, Bechuanaland, South Africa, Transvaal
5. Diceros bicornis major, From the Transvaal to the Zambesi River, Restricted to Zululand
6. Diceros bicornis punyana, Hluhluwe Game Reserve, KwaZulu-Natal (South Africa)

South- and Southwest Africa
1. Diceros bicornis bicornis *, South Africa, Namibia, Lesotho, Swaziland, Botswana
2. Diceros bicornis chobiensis *, Southeastern Angola, Botswana, Cape, West Zimbabwe
3. Diceros bicornis angolensis, Huila Province, Southern Angola
4. Diceros bicornis niger, Namibia, Chuntop River
5. Diceros bicornis occidentalis, Namibia, Kaokoveld

* Describ subspecies = 7; Valid in taxonomy = 4; Possible listed subspecies = 20
(24.11.2007, 21:39)
Ralf Sommerlad:   Schlimme Nachrichten aus Zimbabwe:
Zimbabwe: Suspected Soldiers Slaughter Endangered Black Rhinos
In a tragic incident that occurred last Wednesday night, a gang of
poachers armed with AK 47 rifles and dressed in camouflage, shot and
killed 3 black rhinos, one of the world's most endangered species. The
slaughtered group included a pregnant female, two weeks away from
giving birth. A four-week-old calf was spared.
The black rhinos were part of an important project that hopes to
provide a gene pool for this highly threatened species. It is believed the
slaughter was meant to intimidate the farm owners into vacating their
property, to make way for a top military official who wants the farm.
Black rhinos are normally killed for their horns, but this group had been
dehorned to discourage poaching. Johnny Rodrigues, chairman of the
Zimbabwe Conservation Task Force, linked the shootings to the ongoing
illegal eviction of commercial white farmers. Speaking in his personal
capacity he said: "As far as I am concerned it is some greedy officer in
the army or air force that actually wants that property and that's one
way of trying to get the people off."
As we have reported most of the recent evictions of white farmers have
been carried out by armed soldiers and youth on behalf of military
officials who want the farms. Rodrigues said the rhino incident fits this
pattern.
The shootings took place at Imire Game Farm in Wedza, outside the
town of Marondera. This conservancy belongs to John and Judy Travers,
whose family has headed special breeding programmes to increase the
population of other animals, including lions, hyenas, elephants and
impala.
The animals are protected by security guards around the clock.
Rodrigues said the gang approached the homestead and forced the staff
to reveal where the security guards were located. They then disarmed
the guards and assaulted them before going to the secured area where
they shot the rhinos in their pens.
The government's chaotic land reform programme has not only
destroyed agriculture and created food shortages, but much damage
has been done to the environment as well, with military and
government officials now aiming for the few remaining Conservancies.
The rare species protected in these areas are being brought even closer
to extinction.
Only 4 orphaned rhinos remain at Imire now, including the young calf.
The owners are offering a reward to anyone
http://allafrica.com/stories/200711130834.html
(18.11.2007, 11:31)
Hannes L├â┬╝ke:   Das wird der Import gewesen sein aus dem ├â┬╝berhaupt Zuchterfolge hervor gingen, denn war es nicht so das aus Russland nur kastrierte Kater rauskamen um die nachfrage zu erhalten?
(10.11.2007, 11:12)
th.oma.s:   @IP 66 sozusagen das gr├â┬╝nderpaar
(10.11.2007, 11:07)
IP66:   Dieser Import war aber wohl nicht der einzige, sonder derjenige, aus dem die besten Zuchterfolge hervorgingen?
(10.11.2007, 09:57)
th.oma.s:   die wurzeln der leipziger amurtigerzucht liegen wohl in einem china-import.
(09.11.2007, 20:34)
IP66:   Das leipziger Haus legt es nicht nahe, sehr viele Tiere in sehr vielen Arten zu halten - ich denke jedoch, da├â┬č eine gewisse Konkurrenz zu Friedrichsfelde und die Beschaffungsm├â┬Âglichkeiten ├â┬╝ber Amurtigertausch das ihrige zur Nashornf├â┬╝lle beigetragen haben.
Die Tauschobjekte h├â┬Ątte ja Friedrichsfelde auch bekommen k├â┬Ânnen, und man besa├â┬č dort ja auch recht bald ein recht ger├â┬Ąumiges Gro├â┬čkatzenhaus, ich denke aber, da├â┬č die leipziger Erfahrung und vielleicht auch Absatzprobleme bei der traditionellen L├â┬Âwenzucht dazu f├â┬╝hrten, da├â┬č Leipzig der Hauptliefernat der begehrten Gro├â┬čkatzen wurde. Wie begehrt sie waren, zeigt die Tatsache, da├â┬č man im alles andere als baufreudigen Duisburg allein f├â┬╝r diese Unterart eine eigene Anlage gebaut hat.
(09.11.2007, 16:48)
Maik Schilde:   @IP66: Leipzig hatte f├â┬╝r seine Nash├â┬Ârner ein eigenes Haus. Sie waren nicht im Dickh├â┬Ąuterhaus untergebracht. Diese Haus wird heute noch f├â┬╝r die 1,2 Spitzmaulnash├â┬Ârner verwendet. Und zur Amurtigerzucht: Leipzig hatte, bedingt durch die Teilung, gute Beziehungen zu Russland und nat├â┬╝rlich das beste Knowhow in der Gro├â┬čkatzenzucht auch in Hinblick auf Prophylaxe usw.
(09.11.2007, 12:47)
IP66:   Von der antwerpener Haltung mehrerer Arten wu├â┬čte ich nichts - es scheint doch, da├â┬č die Angelegenheit nicht so selten war, wie ich dachte. Allerdings besa├â┬č Antwerpen immer eine gro├â┬če Zahl von Tierh├â┬Ąusern, so da├â┬č die Infrastruktur die entsprechende Nashornhaltung erlaubte. Zum Prestige der Panzernashornhaltung kann ich beitragen, da├â┬č in den stellinger Zoof├â┬╝hrern der Preis f├â┬╝r das Panzernashornpaar, das auf der vorderen Anlage des Elefantenhauses gehalten wurde, angegeben war. F├â┬╝r Leipzig darf man nicht vergessen, da├â┬č, jenseits aller Artenschutzideen, in einem totalit├â┬Ąren Staat mit notorischem Devisenmangel der Zwang bestand, sich nach einer werthaltigen Ersatzw├â┬Ąhrung umzusehen, und da boten sich die Amurtiger an. Andere Zoos hatten ja auch die M├â┬Âglichkeit, sie zu beschaffen und zu z├â┬╝chten, aber allein in Leipzig gelang das in einem Ma├â┬čstab, der es erlaubte, die besagten Kostbarkeiten zu beschaffen. Herr Dathe in Friedrichsfelde hatte aufgrund der ideologischen Bedeutung seines Zoos sicher andere Tierbeschaffungsm├â┬Âglichkeiten, wurde aber durch den Mangel an Infrastruktur gebremst, vielleicht auch deshalb, weil die vorgegebene Gr├â┬Â├â┬čte des Brehm-Hauses die Baumittel lange Zeit verbrauchte.
Nebenbei: Herr Windecker hat in K├â┬Âln ebenfalls eine Raubtierzuchtstation nach Tigerfarmmodell gebaut, weil ihm das vorhandene neue Raubtierhaus f├â┬╝r dergleichen nicht g├â┬╝nstig erschien.
(09.11.2007, 11:07)
Michael Mettler:   @nurmichael: Nun ja, kommt darauf an, wie man das rechnet. Im International Zoo Yearbook Vol. 4 ist eine Liste der bis 1962 aus Zoos bekannten Spitzmaulnash├â┬Ârner ver├â┬Âffentlicht, wobei ich nicht beurteilen kann, ob die alle noch nachtr├â┬Ąglich ins Zuchtbuch aufgenommen wurden. Im Zeitraum von 1951 bis 1962 (z├â┬╝chterisch gesehen w├â┬╝rde ich das als "kurze Zeit" anerkennen) sind hier f├â┬╝r Hannover als Handelslager Ruhes 36 (!) Spitzmaulnash├â┬Ârner aufgef├â┬╝hrt, darunter auch das sp├â┬Ątere hannoversche Zuchtpaar und mit einer Kuh, die nach Frankfurt ging, ein m.W. weiteres reproduzierendes Tier; die ins Ausland verkauften m├â┬╝sste man bez├â┬╝glich m├â┬Âglicher Nachzucht checken. Dazu kommt eine nicht n├â┬Ąher bezeichnete Zahl von Tieren in Gelsenkirchen, die sich allerdings teilweise mit den hannoverschen decken d├â┬╝rften und nur umgelagert wurden, sowie beim zweiten gro├â┬čen H├â┬Ąndler Deutschlands, Hagenbeck, 12 weitere Exemplare zwischen 1953 und 1959. Angesichts der noch ├â┬Ąu├â┬čerst sp├â┬Ąrlich ges├â┬Ąten Nachzuchten in dieser ├â┬ära m├â┬╝ssen das fast ausnahmslos oder sogar komplett Wildf├â┬Ąnge gewesen sein, und zumindest bei Ruhe ist die Herkunft Ostafrika anzunehmen, da er dort eine Fangstation betrieb.
(09.11.2007, 09:06)
nurmichael:   Ich habe die Unterlagen gerade nicht zur Hand, aber zum Import von Spitzmaulnash├â┬Ârnern der damaligen CSSR soviel: Die erste Lieferung nach Dvur Kralove bestand aus 5,5 Tieren. Davon haben sich 2,3 fortgepflanzt 1,2 allerdings nur einmal. Andere sind an andere Zoos weitergegeben worden. Der Bulle Murray z.B. kam zun├â┬Ąchst nach Wroclaw, von dort nach Z├â┬╝rich, wo er einen Bullen zeugte (Kifaru, heute Hannover). Nach seiner Verletzung (Folge Zuchtuntauglichkeit) wurde er nach Tallin abgegeben, wo er heute noch lebt. Die verbleibenden vier Tiere haben sich meiner Erinnerung nach nicht fortgepflanzt.
In einer zweiten Importaktion kamen nach meiner Erinnerung weitere vier Tiere in die CSSR. Unter ihnen war die Kuh Sabi, die zun├â┬Ąchst in Dvur Kralove stand, dort ihre Tochter Sabi gebar und nach dem Absetzen nach Z├â┬╝rich weitergeleitet wurde. Sie gebar dort weiter zwei Bullk├â┬Ąlber (Quinto, Usoni). Die anderen Tiere des Zweitimports, die u.a. nach Zlin gingen, haben sich meiner Erinnerung nach nicht fortgepflanzt.
Vierzehn Tiere in kurzer Zeit aus Ostafrika in die relativ kleine CSSR zu exportieren ist in dieser Relation sicher unerreicht.
(08.11.2007, 23:15)
Michael Mettler:   Als Leipzig sich auf die Zucht der Amurtiger spezialisierte, k├â┬Ânnte doch auch ein Ausl├â┬Âser gewesen sein, dass man mit dem traditionellen "Verkaufsschlager" L├â┬Âwennachzucht keine nennenswerten Einnahmen mehr erzielen konnte und sich deshalb auf ein "zeitgem├â┬Ą├â┬čeres Produkt" mit entsprechender Nachfrage verlegte...? Was sich heute so f├â┬╝rchterlich liest, muss man allerdings mit den damaligen Ma├â┬čst├â┬Ąben messen. Wenn ein Tierpark wie Nordhorn ├â┬╝ber viele Jahre seinen Betrieb mit Hilfe einer florierenden, damals anscheinend einzigartigen Zucht von Nandu-Wei├â┬člingen finanzierte, Karlsruhe mit Flusspferden ├â┬ähnliches tat und - um beim Thema zu bleiben - sich auch die Zuchtergebnisse der Baseler Panzernash├â┬Ârner sehr positiv auf die dortigen Finanzen ausgewirkt haben sollen, dann muss man die Amurtigerzucht in Leipzig wohl auf einer ├â┬Ąhnlichen Stufe ansiedeln.

@nurmichael, zu Hannover: Der Bulle Kifaru lebt nun vorerst dauerhaft mit Suny/Sany zusammen; mit Saba soll er nicht sonderlich gut harmonieren, sie ist wohl recht zickig.

Waren denn wirklich die damaligen CSSR-Importe von Spitzmaulnash├â┬Ârnern so umfangreich bzw. umfangreicher als z.B. nach Deutschland? Ich denke schon, dass die Importwelle der Breitmaulnash├â┬Ârner die zart aufbl├â┬╝hende Zucht der Spitzm├â┬Ąuler (Frankfurt, Hannover) damals ausgebremst hat. Zoos, die nach den ersten Erfolgen dieser beiden Zoos in den 50ern und 60ern auf den Geschmack h├â┬Ątten kommen k├â┬Ânnen, ebenfalls eine Spitzmaulzucht zu versuchen, konnten pl├â┬Âtzlich auf die bis dahin viel exklusiveren "Wei├â┬čen Nash├â┬Ârner" mit ihrer viel interessanteren Freilandhistorie zur├â┬╝ckgreifen - oder haben sich aus ├â┬Ąhnlichen Beweggr├â┬╝nden (und wenn sie finanziell dazu in der Lage waren) gar Panzernash├â┬Ârner geleistet (wenn man die Lebenserinnerungen des ehemaligen Stuttgarter Direktors Sch├â┬Âchle liest, war das Prestige zumindest dort der wichtigste Grund f├â┬╝r die Entscheidung zu dieser Art statt zu den afrikanischen). M├â┬╝nchen hat z.B. seine Spitzm├â┬Ąuler gegen Breitm├â┬Ąuler ausgetauscht... Na ja, und damit w├â┬Ąren wir wieder beim Thema, dass sich die Entwicklung gerade wiederholt. Nur dass Spitzmaulnash├â┬Ârner heute in einer viel prek├â┬Ąreren Lage sind als damals.
(08.11.2007, 22:36)
nurmichael:   Nun die Zucht von Spitzmaulnash├â┬Ârnern in Leipzig war ja durchaus beabsichtigt. Leider hatte man ein Paar, das sich als unvertr├â┬Ąglich herausstellte, ausgehend wohl von der Kuh Uta. Als 1988 im Zoo Berlin der Zuchtbulle Mbololo verstorben war, bot der Zoo Leipzig seinen inzwischen verwitweten Bullen Klaus den Berlinern an. Diese dankten f├â┬╝r das Angebot und nahmen es an. Ergebnis waren drei Kuhk├â┬Ąlber, von denen eines (Saba) nach Leipzig geschickt wurde und dort sp├â┬Ąter mit Jasper aus Dvur Kralove (heute Zoo Berlin) die heutige Leipziger Kuh Serafine zeugte. Saba lebt heute in Hannover, hat dort aber leider bisher kein Kalb geboren. Die beiden anderen T├â┬Âchter von Klaus leben heute in Paignton (Sita) und Krefeld (Nane). Beide sind bislang je einmal Mutter geworden.
Warum die Kuh Uta in den 80ern nicht ausgetauscht wurde, wei├â┬č ich leider nicht. Andernfalls h├â┬Ątte die Zucht in Leipzig wohlm├â┬Âglich bereits fr├â┬╝her begonnen.
(08.11.2007, 21:47)
Oliver Jahn:   Ob das in Leipzig eine Einsicht war, kann ich nicht beurteilen. Allerdings lie├â┬č Seifert speziell f├â┬╝r die Zucht der Amurtiger die Tigerfarm bauen, eine f├â┬╝r ihre Zeit recht moderne Anlage, die einzig den Tigern und ihrer erfolgreichen Zucht vorbehalten war. Etwas vergleichbares f├â┬Ąllt mir aus dieser Zeit nicht ein. Allerdings hatte man in Leipzig bei den Nash├â┬Ârnern mit der Zucht erst deutlich sp├â┬Ąter Gl├â┬╝ck.
(08.11.2007, 21:26)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, selbst bei Heck sen. haben bestimmte Tierarten schon gez├â┬╝chtet, obwohl er dies nicht unbedingt anstrebte. Das Sammeln von Tierarten im Zoo steht daher ja auch nicht im Gegensatz zu Zuchtbem├â┬╝hungen. Der daf├â┬╝r ben├â┬Âtigte Platz indes, wurde in den Anf├â┬Ąngen der Zoologischen G├â┬Ąrten gern anderweitig benutzt.
Die Arten waren ja in Antwerpen, Marseille oder Hamburg frei verf├â┬╝gbar. Das regelrechte Schachern um die angelandeten Tiere hat in Antwerpen letztlich zur Bildung der Gesellschaft deutscher Zoodirektoren gef├â┬╝hrt, zu der auch die Schweizer und ├â┬ľsterreicher gez├â┬Ąhlt wurden.
Wenn in Leipzig die sp├â┬Ątere Einsicht aller schon eher vorhanden war, umso besser.
(08.11.2007, 21:03)
Oliver Jahn:   Ich glaube nicht, dass Leipzig die Tiger direkt gegen die anderen Tiere tauschte. Ich h├â┬Ątte jetzt eher gedacht, dass das zu der Zeit noch gegen Geld ging und f├â┬╝r dieses Geld dann andere, seltenere Tiere erworben wurden. Aber eben auch nicht nur zur Sammlung, sondern z.B. mit den Anoas baute Leipzig damit ebenfalls eine sehr gute Zucht aus.
(08.11.2007, 20:46)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, wenn ich das richtig verstehe hat Leipzig seine Tiger also nur abgegeben, wenn daf├â┬╝r was Besonderes zu erhalten war. Eben genau das ist nicht die Erhaltungszucht, wie sie dann sp├â┬Ąter in den EEP festgeschrieben wurde. Danach sollen m.W. m├â┬Âglichst in vielen Dependancen Tochtergruppen installiert werden, so dass der Individuenbestand rasch anw├â┬Ąchst (Produzentenzoo) und somit die Art f├â┬╝r die Zoos erhalten werden kann ohne auf st├â┬Ąndigen Nachschub aus der Wildbahn angewiesen zu sein (Konsumentenzoo), was die Zoos zumindest im Westen in den 60er und 70er Jahren bei vielen B├â┬╝rgern in einen gewissen Verruf gebracht hatte.
Auf heute bezogen, m├â┬Âchte ich auf die aberwitzige Situation der Spitzmaulnashornzucht in Deutschland hinweisen, die wir vor kurzem ja diskutiert haben.
(08.11.2007, 20:38)
Oliver Jahn:   @nurmichael, so ganz stimmt das nicht, dass die Sammlung von Arten viel wichtiger war, als der Versuch der Erhaltungszucht. Zumindestens f├â┬╝r den genannten Leipziger Fall. Leipzig hat n├â┬Ąmlich ├â┬╝ber viele Jahre Amurtiger gez├â┬╝chtet. Sehr zum Leidwesen vieler andere Zoos hat Seifert auch keine Tiere aus dieser Zucht abgegeben, sondern sie fast schon in Leipzig "gestapelt". Und dann, als er eine sichere Population hatte, find er an, die Tiger auch an andere Zoos anzugeben. Er selber schrieb dar├â┬╝ber dann, dass es ihm nur dadurch dann m├â┬Âglich war, in einem sehr kurzen Zeitraum seine Tiger gegen absolute Rarit├â┬Ąten einzutauschen, n├â┬Ąmlich Anoa, Bergtapir und mehr, und eben auch die Spitzmaul- und die Breitmaulnash├â┬Ârner. Also war es hier andersherum, durch erfolgreiche Erhaltungszucht kam der Zoo so zum anschlie├â┬čenden Artenreichtum.
(08.11.2007, 20:23)
nurmichael:   Ich finde die aktuelle Diskussion insofern aufschlussreich, da bis zu Beginn der 70er Jahre die Sammlung von Arten viel wichtiger war, als der Versuch einer Erhaltungszucht f├â┬╝r Zoologische Einrichtungen. Bis dahin waren Zoos im Wesentlichen blo├â┬če Tier-Konsumenten. Die zunehmende Kritik an dieser Haltung infolge der Lebensraumzerst├â┬Ârung, die zu ihrem Beginn in den Industriestaaten gerne als Folge der b├â┬Âsen ├ó┬Ç┬×Wilderei├ó┬Ç┬ť verkauft wurde, und der damit einhergehenden Dezimierung von Populationen oder ganzer Arten hat dann (in Berlin West ca. 1970) zu der heute vielfach noch g├â┬╝ltigen Doktrin ├ó┬Ç┬×Vom Konsumenten zum Produzenten├ó┬Ç┬ť gef├â┬╝hrt.
Die Haltung von Breitmaulnash├â┬Ârnern, zun├â┬Ąchst sicher indiziert durch deren Seltenheitswert, hat indes bis heute nicht zu den gew├â┬╝nschten Ergebnissen der durchaus ehrenwerten, damaligen Vorstellungen gef├â┬╝hrt. Die damals leichter zu beschaffenden Spitzmaulnash├â┬Ârner sind nach meiner Kenntnis nur in die damalige CSSR in wahrhaft gro├â┬čen St├â┬╝ckzahlen aus Ostafrika exportiert worden. Dies k├â┬Ânnte ein Grund f├â┬╝r die heute eher l├â┬╝ckenhafte Verbreitung dieser Art in Zoos sein.
(08.11.2007, 20:00)
Michael Mettler:   Nachtrag: Drei Arten (Breitmaul-, Spitzmaul-, Panzernashorn) gleichzeitig in Antwerpen lassen sich durch die famose "beeldbank" belegen.
(08.11.2007, 18:45)
Michael Mettler:   @IP66: Kein europ├â┬Ąischer Zoo au├â┬čerhalb Berlins? Der Bulle Gus in Hannover war 1963 das erste "deutsche" Breitmaulnashorn ├â┬╝berhaupt (also DDR eingeschlossen) und der Beginn einer ├â┬╝ber zwei Jahrzehnte durchg├â┬Ąngigen Haltung beider afrikanischen Arten nebeneinander in Hannover. Und Antwerpen m├â┬╝sste zeitweise gleichzeitig zwei oder sogar drei Arten Nash├â┬Ârner gehalten haben, da schon ab 1950 durchgehend Breitm├â┬Ąuler vorhanden waren.
(08.11.2007, 18:18)
IP66:   Es w├â┬Ąre insofern ungew├â┬Âhnlich, als au├â┬čerhalb Berlins kein europ├â┬Ąischer Zoo in dieser Zeit dergleichen angestrebt hat und es zudem ja kein Dickh├â┬Ąuterhaus mit einer Reihe von Nashornst├â┬Ąllen besa├â┬č, die h├â┬Ątten besetzt werden m├â┬╝ssen. Auch Stuttgart, da├â┬č zum baden-w├â┬╝rttembergischen Zentralzoo ausgebaut wurde, hat nie f├â┬╝r mehr als f├â┬╝r eine Nashornart gebaut, und M├â┬╝nchen, wo ein Dickh├â┬Ąuterhaus Platz f├â┬╝r die Haltung mehrerer verschiedener Tiere geboten h├â┬Ątte, hat dergleichen nicht angestrebt.
(08.11.2007, 18:02)
Maik Schilde:   @IP66: Warum ist es so erstaunlich, dass Leipzig 2 Nashornarten hielt? Es war einer der renomiertesten Zoos Deutschlands vor dem Krieg und auch zu DDR Zeiten der bestausgestattete Zoo.
(08.11.2007, 12:24)
IP66:   Lebte aber auch Herr Ruhe nicht einfach davon, da├â┬č er ├â┬╝bersch├â┬╝ssige Tiere parkte, bis er sie verkaufen konnte und auf der anderen Seite eben auch Ersatz anbieten konnte, wenn irgendwo dergleichen gebraucht wurde. Das ist ja auch heute oft ein Problem, wenn Zuchtprogrammkoordinatoren nicht schnell genug reagieren, Anlagen ├â┬╝ber- oder unterbesetzt sind oder zu einem bestimmten Zweck errichtete Neubauten zum Er├â┬Âffnungstermin besetzt sein sollen.
(08.11.2007, 11:10)
Michael Mettler:   Ich w├â┬╝rde schon vermuten, dass Ruhe Spitzmaul- und Panzernash├â┬Ârner nicht (mehr) "auf Lager legen" konnte - die wenigen Nachzuchten der Zoos gingen wahrscheinlich auf k├â┬╝rzestem Wege von Zoo zu Zoo, auch wenn die Firma als Transporteur oder sogar Zwischenh├â┬Ąndler eingeschaltet gewesen sein sollte, und an Wildf├â┬Ąnge dieser Arten war wahrscheinlich kaum noch zu denken. Ein junges Breitmaulnashorn sah ich damals sogar in Alfeld-Brunkensen...
(07.11.2007, 15:03)
Tim Sagorski:   Erstaunlich finde ich in der Hinsicht auch, dass der zweite, gro├â┬če, deutsche Handelszoo in Gelsenkirchen, solange ich mich erinnern kann, wenn ├â┬╝berhaupt, nur eine Nashornart, n├â┬Ąmlich Breitm├â┬Ąuler hielt (├â┬╝brigens viel zu viele auf einer viel zu kleinen Anlage) ! Gab es damals schon keine M├â┬Âglichkeiten mehr an Spitzm├â┬Ąuler oder Panzernash├â┬Ârner ranzukommen ? Oder fehlte da auch einfach der Platz ???

Die BM-Nashorn-Beschaffung, die ja scheinbar recht einfach war, zwang auch den Dortmunder Tierpark / Zoo zum Handeln, als die Zoofreunde damals ├â┬╝berraschend Nash├â┬Ârner schenken wollten (das waren noch Zeiten)... Zu der Zeit (Mitter der 70er ???) wurde ja einfach der bestehende Pony-Stall als ├â┬ťbergangsl├â┬Âsung f├â┬╝r die Tiere umfunktioniert, der ja dann fast 30 Jahre ihrer Unterbringung diente
(07.11.2007, 12:21)
IP66:   Sicherlich spielte die M├â┬Âglichkeit, an Breitmaulnash├â┬Ârner zu kommen, eine gro├â┬če Rolle, und Zoos wie M├â┬╝nchen oder Duisburg haben f├â┬╝r diese Tiere sogar neu gebaut. Auff├â┬Ąllig ist aber, da├â┬č Leipzig die Arten ├â┬╝ber l├â┬Ąngere Zeit nebeneinander hielt, was au├â┬čer den beiden berliner Zoos und dem Handeslzoo in Hannover niemand tat - obgleich gerade in M├â┬╝nchen mit dem Gro├â┬čtierhaus hinreichend Raum vorhanden gewesen w├â┬Ąre. Andererseits wurde mir bei meinem letzten Besuch in Augsburg deutlich, da├â┬č Breitmaulnash├â┬Ârner f├â┬╝r manchen kleineren Zoo eine Dickh├â┬Ąuterart vorstellten, die man ohne entsprechendes Haus ganz gut halten konnte - Schwerin ist da ja ├â┬Ąhnlich verfahren, Duisburg im Grunde auch.
(07.11.2007, 11:20)
Michael Mettler:   Bah, jetzt bin ich doch selbst der falschen Millenniums-Rechenweise auf den Leim gegangen: Beitrag Nr. 1000 war schon der davor - schlie├â┬člich tr├â┬Ągt der Startbeitrag eines Threads die Nummer 0...

@Shensi-Takin: Ich meine mich zu erinnern, dass "Das Buch vom Zoo" damals eine Kombi Nash├â┬Ârner/L├â┬Âffelhunde in den USA erw├â┬Ąhnte; allerdings ohne n├â┬Ąhere Ausf├â┬╝hrungen. Und wie ich schon mal irgendwo hier im Forum erw├â┬Ąhnte, hatte Hannover zeitweilig einen Breitmaulnashornbullen mit einem m├â┬Ąnnlichen Capybara zusammen - ohne didaktischen Hintergrund, nur aus praktischen Gr├â┬╝nden. Giraffe/Breitmaulnashorn sollte auch noch erw├â┬Ąhnt werden, allerdings erg├â┬Ąnzt mit weiteren gro├â┬čen Huftieren (z.B. Emmen, Boras). In Boras waren sogar zeitweise Afrikanische Elefanten und m.W. auch Kaffernb├â┬╝ffel mit auf der Anlage.

Zwar hatte in Hodenhagen in den 80ern ein Trupp Jungelefanten zusammen mit einer erwachsenen Kuh unter Pflegeraufsicht Ausgang in der Sektion, die auch die Breitmaulnash├â┬Ârner beherbergte, aber ich kann mich nicht erinnern, ob die Rhinos dann weggesperrt waren.
(06.11.2007, 20:52)
Shensi-Takin:   Tja, dann gebe ich mich mit dem n├â┬Ąchstbesten zufrienden: 1001. ...;)
Eine Frage h├â┬Ątte ich allerdings: welche Gemeinschaftshaltungen au├â┬čer den bereits genannten (also Antilopen/Zebras, Schabrackenschackale, Geparde, Kraniche, St├â┬Ârche, Zwergziegen, Lemuren, Hirsche...) sind eigentlich noch mit Nash├â┬Ârnern ausprobiert worden?
(06.11.2007, 19:58)
Michael Mettler:   Keine weitere Erg├â┬Ąnzung, ich wollte einfach nur den tausendsten Beitrag zu diesem Thread liefern :-)
(06.11.2007, 18:56)
Michael Mettler:   @IP66, ich vermute: Weil sie zu bekommen waren... Das d├â┬╝rfte so manche Tieranschaffung in vielen Zoos der damaligen Zeit erkl├â┬Ąren. Immerhin hatten Breitmaulnash├â┬Ârner lange Zeit auch den Hauch des Exquisiten - vermutlich so lange, bis sie gleich herdenweise in Safariparks auftauchten. Das Spitzmaulnashorn war ja in den 60ern noch DAS Zoonashorn schlechthin (und von allen drei erreichbaren Arten am preiswertesten).
(06.11.2007, 18:55)
IP66:   Bleibt die Frage, weshalb die leipziger mehrere Arten Nash├â┬Ârner gezeigt haben?
(06.11.2007, 17:51)
Michael Mettler:   Die Vermutung bez├â┬╝glich Hannovers d├â┬╝rfte stimmen. Immerhin war das Haus TROTZ Ruhes Handelst├â┬Ątigkeit urspr├â┬╝nglich f├â┬╝r nur eine Nashornart zur Zeit konzipiert, die kleinere Anlage sollte ja Tapire beherbergen. Aber kurz nach dem Bau des Hauses kamen die Breitmaulnash├â┬Ârner erstmals in breiterer Front auf den Markt, da ist es nachvollziehbar, dass Ruhe umdisponierte.
(06.11.2007, 14:23)
IP66:   @Herr Mettler: Gerade deshalb habe ich mich ja ├â┬╝ber die Meldung mehrerer Nashornarten in Leipzig so gewundert. Herr Kl├â┬Âs liebt diese Tiere, und deshalb hat er schon recht fr├â┬╝h in Berlin die Infrastruktur geschaffen, m├â┬Âglichst viele Arten zu halten. Ich dachte bisher, da├â┬č Herr Dathe da, wenn auch ohne viel Infrastruktur, eine derartige Artenf├â┬╝lle nachahmen wollte, und er hat dies, trotz des nicht begehbaren Stalls und einer mit dem berliner Zoo nicht vergleichbaren Infrastuktur, recht erfolgreich geschafft. Insofern hat es micht gewundert, da├â┬č der mit Nashornunterbringungsm├â┬Âglichkeiten auch nicht ├â┬╝berf├â┬╝llte leipziger Zoo ├â┬Ąhnliches versucht hat. In K├â┬Âln war die Haltung zweier Nashornarten der Situation am Anfang der Nogge-Zeit geschuldet - man wollte die Breitmaulnash├â┬Ârner nicht abgeben, aber in einer Dreiergruppe halten, f├â┬╝r die im Elefantenhaus nicht genug St├â┬Ąlle bereitstanden und verlagerte sie deshalb in das heutige Moschusochsenquartier der Rinderallee. Da man dadurch ├â┬╝ber zwei freie Nashornst├â┬Ąlle und einen finanzkr├â┬Ąftigen Stifter verf├â┬╝gte, der unbedingt Panzernash├â┬Ârner schenken wollte, ergab sich die Haltung zweier Arten, ohne jeden Zuchterfolg. In Hannover habe ich die Haltung der beiden afrikanischen Formen auf die Funktion als Handelszoo zur├â┬╝ckgef├â┬╝hrt, wei├â┬č aber nicht, ob das wirklich zutrifft. Schlie├â┬člich kann man zur Nashorntradition in Berlin ins Feld f├â┬╝hren, da├â┬č dort schon einmal die drei asiatischen Arten f├â┬╝r kurze Zeit nebeneinander in der Elefantenpagode standen.
(06.11.2007, 10:58)
Michael Mettler:   @Tim Sagorski: Netter Vergleich :-) Hatte aber f├â┬╝r mich eine sehr anheimelnde Atmosph├â┬Ąre, wie ein alter Kuhstall: Friedlich mampfende gro├â┬če Tiere im Abstand einer Arml├â┬Ąnge, nur durch ein paar Gitterstangen von mir getrennt (ich durfte damals hinter die Kulissen, das Haus war nicht ├â┬Âffentlich zug├â┬Ąnglich); Belur lie├â┬č sich sogar "umarmen" und kraulen, als er den Kopf neugierig zwischen den Stangen durchsteckte... Es war umso eindrucksvoller, als auf der anderen Seite des Pflegerganges der Bulle Mysore ebenfalls dicht am Gitter stand, so dass man mitten zwischen den Riesentieren stand. Und der Bulle kaute gerade Rote Bete, sein Maul sah aus wie blutverschmiert :-)

Immerhin hatte die "Nashornbaracke" etwas zu bieten, was vielen moderneren Nashornboxen in anderen Zoos fehlt: komplette Holzverkleidung der W├â┬Ąnde. Und so machten die Berliner Nash├â┬Ârner ihrem Namen auch alle Ehre, im Gegensatz zu so manchem "hornlosen Nashorn" bei anderen Panzernashornhaltern.
(06.11.2007, 09:34)
Tim Sagorski:   @ Michael M. :

Sehr interessantes Foto vom alten Nashornstall... Der hat ja den Charme eines verlassenen Dachbodens... ;o)
(06.11.2007, 09:00)
Mel:   @MM: Tolles und vorallem seltenes Bild von Kumari & Belur.

Danke fürs einstellen.
(05.11.2007, 23:43)
Mel:   Hier mal aktuelle Fotos der Nashornstallungen vom TP-Berlin vom letzten Monat. Auf Wunsch stelle ich gerne Detail-Aufnahmen ein.

Gru├â┬č Mel
(05.11.2007, 23:41)
Michael Mettler:   Zum Tierpark Berlin schiebe ich gleich noch was Historisches nach: Stallfoto aus dem ALTEN Panzernashornhaus. Die Dimensionen t├â┬Ąuschen ein wenig, das 28-mm-Weitwinkel gaukelt mehr Weite vor - aber anders h├â┬Ątte ich Kuh und Kalb nicht ganz aufs Bild bekommen... Das Muttertier ist ├â┬╝brigens Kumari, das zu diesem Zeitpunkt (April 1990) nicht mal vier Monate alte Kalb der heutige Zuchtbulle Belur.
(05.11.2007, 22:59)
Mel:   @MM: :-) Habe mittlerweile mein Postfach abgerufen. Danke und du hast ne Antwort mit Bild :-)

So fern ich wei├â┬â├ů┬Ş bzw. erfahren habe war wirklich eine suhle vorgesehnen, jeodhcwurde der Gedanke schnell verworfen da es technische und hygienische Bedenken gab. So eine Lehmsuhle l├â┬â├é┬Ąsst sich schlecht reinigen. :-)

Es gab keliner Umbauen im Laufe der Jahre (Frontbegrenzung) jedoch hat sich die Grundbemessung und Aufteilung nicht ge├â┬â├é┬Ąndert.

Gru├â┬â├ů┬Ş Mel
(05.11.2007, 22:54)
Michael Mettler:   @Mel: Schau mal in deinen Maileingang, habe deine Antwort gar nicht erst abgewartet :-)

Im Artikel wird ├â┬╝brigens das Becken, in dem lange Zeit die Zwergflusspferde untergebracht waren, als urspr├â┬╝ngliche NashornSUHLE (nicht -bad oder -bassin) bezeichnet. Das - also eine F├â┬╝llung mit Lehm o.├â┬ä. - w├â┬Ąre m.W. wirklich ein Novum in einem Dickh├â┬Ąuterhaus gewesen, falls es denn so gemeint war.
(05.11.2007, 22:47)
Mel:   @MM: Nein leider habe ich keinen direkten Zugriff und ich zweifle auch daran das ich das indirekt bewerkstelligen kann, ich w├â┬â├é┬Ąre Dir f├â┬â├é┬╝r einen gemailten scann sehr sehr dankbar.

ich h├â┬â├é┬Ątte auch schon eine nette idee wie ich mich mal revanchieren k├â┬â├é┬Ânnte.

Gru├â┬â├ů┬Ş Mel
(05.11.2007, 22:18)
Oliver Jahn:   Und hier die Panzernash├â┬Ârner
(05.11.2007, 20:52)
Oliver Jahn:   @Michael Mettler, die Haltung in Berlin TP hat sich nicht gro├â┬č ver├â┬Ąndert. Ich konnte nicht mal feststellen, dass das endlich freie Nashornbad innen jetzt benutzt wurde. Allerdings war es auch ein sch├â┬Âner warmer Tag und die Panzernash├â┬Ârner badeten au├â┬čen sehr au├â┬čgiebig.
@IP66, f├â┬╝r 10 Monate konnte man auch im Dickh├â┬Ąuterhaus in Magdeburg mal Spitzmaul- und Panzernashorn neben einander sehen.
(05.11.2007, 20:43)
Michael Mettler:   @IP66: In der damaligen BRD waren es ja auch nicht gerade viele: Zoo Berlin, K├â┬Âln, Hannover.
(05.11.2007, 20:11)
IP66:   Interessant, da├â┬č es in der DDR mehr als einen Zoo mit mehreren Nashornarten gab.
(05.11.2007, 19:27)
Maik Schilde:   Hallo Tim, in Leipzig gab es 1,1 Breitmaul und 1,1 Spitzmaul, wobei die Breitmaul zusammengahalten worden und die 1,1 Spitzmaul jeweils einzeln. Die Anlage war damals dreigeteilt. Die heutige Anlage ist wesentlich gr├â┬Â├â┬čer, aber auch dreigeteilt.
(05.11.2007, 11:52)
IP66:   Die ├â┬Ąltesten T├â┬╝rschleusen, die ich kenne, sind die im berliner Antilopenhaus gewesen, die allerdings auch noch eine Art Br├â┬╝cke verwandten - insofern hat man beim Neubau zum sozialistischen Juil├â┬Ąum eine historische Erkenntnis benutzt, die aufgrund der historischen Verwicklungen zwar auf preu├â┬čischem Boden erfolgt war, sich aber in der Hand und vor allem auf dem Territorium des Klassenfeindes befand. Die Nashornf├â┬╝lle im berliner Zoo war ja beeindruckend, und ich habe den Eindruck, da├â┬č Dathe, der schon im alten Haus alle drei Nashornarten gehalten hatte, jetzt eine Infrastruktur installieren wollte, die nicht nur mehr Elefanten als die Konkurrenz zeigte, sondern eben auch dauerhaft mit der westberliner Nashornf├â┬╝lle konkurrieren konnte.
(05.11.2007, 10:49)
Tim Sagorski:   Gabs die Gemeinschaftshaltung Spitzmaul- / Breitmaulnashorn nicht auch in Leipzig ? Oder war die heutige Anlage fr├â┬╝her in zwei H├â┬Ąlften unterteilt ???
(05.11.2007, 08:11)
Michael Mettler:   @Mel: Deine langj├â┬Ąhrige Suche nach einem Grundriss des Dickh├â┬Ąuterhauses im Tierpark Berlin lie├â┬če sich beenden - ich habe einen gefunden! Ver├â┬Âffentlicht in "Der Zoologische Garten", Band 62, Heft 4, als Teil eines Artikels ├â┬╝ber das Haus. Hast du Zugriff auf den ZG? Kann sonst einen Scan des Grundrisses mailen.

Der Artikel nennt folgende Zahlen f├â┬╝r die Nashornbereiche: 4 Boxen f├â┬╝r Panzernash├â┬Ârner von je 27 qm plus eine Absperrbox ungenannter Gr├â┬Â├â┬če hinter den Kulissen (die m├â┬╝sste laut Grundriss fast so gro├â┬č sein wie zwei Schauboxen zusammen), Au├â┬čengehege 1.800 qm; 3 Boxen f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner von je 35 qm, eine weitere von 95 qm und ebenfalls eine r├â┬╝ckw├â┬Ąrtige Absperrbox (Gr├â┬Â├â┬če etwa wie bei den Panzernash├â┬Ârnern), Au├â┬čengehege 1.900 qm.

Auch eine kleine Verbeugung vor dem Magdeburger Dickh├â┬Ąuterhaus fehlt nicht: Die Schwenkt├â┬╝r-Schleusen zwischen Stall und Au├â┬čenanlage wurden "nach Magdeburger Muster" errichtet.

Der direkte Vergleich zeigt: Die Magdeburger Boxen im Schaubereich sind mit der unten von Oliver Jahn errechneten Fl├â┬Ąche (5 x 7,5 m = 37,5 qm) deutlich gr├â┬Â├â┬čer als die Berliner Panzernashorn-Boxen (27 qm) - und das Spitzmaulnashorn ist die kleinere von beiden Arten. Nun ist der Artikel 15 Jahre alt, und im Tierpark gibt es doch nur noch ein einziges Breitmaulnashorn - wurden die Nashorn-Innenfl├â┬Ąchen seitdem umstrukturiert? Darauf habe ich nie geachtet.
(04.11.2007, 23:36)
IP66:   Das Bild zeigt sehr sch├â┬Ân, wie die hannoveraner Architektur als B├â┬╝hne f├â┬╝r die gehaltenen Tierarten funktionierte und deren Wirkung auf die Besucher unterstrich: Die sehr wuchtig wirkende Dachverkleidung, deren Wirkung durch die schmalen seitlichen "St├â┬╝tzen" verst├â┬Ąrkt wurde, vermittelt die Massigkeit der gehaltenen Nash├â┬Ârner und dient gleichsam als Rahmen, der deren charakteristischen Eigenschaften sinnf├â┬Ąllig macht.
(04.11.2007, 14:20)
Michael Mettler:   Da ich das Bild gerade in der Hand hatte: Ein Fotobeleg f├â┬╝r die fr├â┬╝here hannoversche Gemeinschaftshaltung Breitmaul-/Spitzmaulnashorn (alte Nashornanlage = heutiges Tapirgehege), entstanden Ende der 70er. Rechts im Bild der Spitzmaulnashornbulle Fridolin. Da die beiden Bullen nur ganz am Anfang kurz zusammengelassen wurden (was nicht funktionierte) und danach in Wechselschicht bei den K├â┬╝hen waren, d├â┬╝rfte das Breitmaulnashorn links die Kuh Paula sein - oder ich habe zuf├â┬Ąlligerweise ein seltenes Dokument aus der ersten Phase.... Dann w├â┬Ąre es der Bulle Gustav. Vielleicht kann ich das durch Bildvergleiche noch herausbekommen.
(04.11.2007, 10:27)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: In der Form der H├â┬Ârner sind sich Najin und Fatu ├â┬Ąu├â┬čerst ├â┬Ąhnlich. Sieht man auf R├â┬╝digers Foto unten ganz gut, denn das Tier hinten rechts muss Najin sein.

Nasima lebt nicht mehr, Saut auch nicht. Aber ist der Mischling Nasi noch im Bestand? Im Jahresbericht 2005 steht sie noch drin, einen 2006er gab es bei meinem Besuch noch nicht. Auf der Herdenanlage sah ich im September eine Vierergruppe, wobei der Kopf eines der Tiere (alle lagen) verdeckt war und ich davon kein Portr├â┬Ąt machen konnte. Die drei anderen waren Nabire, Fatu (ziemlich sicher) und Nesari (falls nicht Nasi die gleiche Hornform haben sollte). Die Bullen Suni und Sudan standen jeweils einzeln bzw. letzterer in Schicht mit der Kuhgruppe auf der selben Anlage. Eine f├â┬╝nfte Kuh konnte ich nicht entdecken.
(31.10.2007, 11:15)
Karsten Vick:   Nein, die vier sind alle reine cottoni. Nesari ist das letzte Importweibchen, 1972 im Sudan geboren und 75 nach Dvur gekommen. Najin (*89) und Nabire (*83) sind Vollgeschwister (Sudan x Nasima), beide in Dvur geboren. Die sind sich zumindest in der Form des Vorderhorns ├â┬Ąhnlich, wobei bei Najin wenigstens das 2. Horn noch gerade steht. Fatu ist das Milleniums-Baby (Saut x Najin, geb. 2000 in Dvur). Beide genannten Vatertiere sind Importbullen aus dem Sudan, 1975 nach Dvur gekommen. Nasima ist ein Wildfang aus Uganda, sie kam 1977 aus Prescot (England) nach Dvur und sie ist auch die Mutter des UA-Hybriden Nasi, denn sie lebte in Prescot mit S├â┬╝dlichen Breitm├â┬Ąulern zusammen.
(31.10.2007, 10:42)
Michael Mettler:   Bin jetzt f├â┬╝ndig geworden, auf www.rhinoresourcecenter.com gibt es in der Image Gallery Fotos aus 2007 aller N├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârner in Dvur Kralove. Das Tier auf meinem Foto ist demnach die Kuh Nabire.

Was mich etwas irritiert: Es ist von vier N├â┬Ârdlichen K├â┬╝hen die Rede - Najin, Fatu, Nabire und Nesari. Soll nicht eine davon ein Unterarthybride sein? Daf├â┬╝r k├â┬Ąme doch nur eben diese Nabire in Frage?
(31.10.2007, 10:08)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger: Danke!
(30.10.2007, 14:38)
R├â┬╝diger:   Hallo Michael M.,

ich kann nur die jüngste Kuh Fatu identifizieren. Sende ir ein Foto von ihr. Da bleiben noch genug andere . Viel Glück !
(30.10.2007, 13:10)
Michael Mettler:   @Andreas: Geht mir ja normalerweise genauso. Aber hie und da erlebe ich immer mal wieder Aha-Effekte, die mich nachdenklich stimmen. So las ich mal irgendwo, dass Afrikanische Steppenelefanten eine wichtige ├â┬Âkologische Rolle in den Savannengebieten spielen, weil sie die Verbuschung der Savannen verhindern. Das ist sicher sch├â┬Ân und wichtig f├â┬╝r Zebra, Gnu & Co. sowie die sie begleitenden Fototouristen, aber wie sehen das jene Tierarten, die bevorzugt im Buschland leben und eine Erweiterung ihres Lebensraums sicher zu sch├â┬Ątzen w├â┬╝ssten...?
(29.10.2007, 21:39)
Andreas:   Nein, wohin sie sollen, wurde nicht gesagt. Danke f├â┬╝r die einleuchtenden Bedenken. Manche Dinge nimmt man eben einfach nur zur Kenntnis, freut sich und sieht nicht die Komplexit├â┬Ąt derartiger Ma├â┬čnahmen.
(29.10.2007, 20:56)
Michael Mettler:   Sollen die Breitmaulnash├â┬Ârner denn nach Simbabwe umgesiedelt werden? Habe die Sendung nicht gesehen.

Bei den Umsiedlungen von Breitmaulnash├â┬Ârnern frage ich mich - wie bei manchen anderen Tierarten auch - ob man dadurch nicht zu Gunsten einer einzigen Tierart ein ├â┬Âkologisches Gef├â┬╝ge durcheinanderbringt (wie es ja z.B. in Zusammenhang mit Nyala-, B├â┬╝ffel- oder Zebra-Umsiedlungen in S├â┬╝dafrika schon beschrieben wurde). Irgendeinen Grund muss es doch geben, dass schon vor dem Eingreifen europ├â┬Ąischer Einwanderer eine riesige Verbreitungsl├â┬╝cke zwischen den beiden Breitmaulnashorn-Unterarten bestand. Die innerhalb dieser L├â┬╝cke befindlichen Biotope haben sich also so zu sagen ├â┬╝ber lange Zeit "daran gew├â┬Âhnt", ohne Breitmaulnash├â┬Ârner zu existieren - will hei├â┬čen, deren bevorzugte Nahrungspflanzen leben dort m├â┬Âglicherweise ebenfalls nicht mehr (was der Grund f├â┬╝r die Absenz der Nash├â┬Ârner sein k├â┬Ânnte) oder werden inzwischen l├â┬Ąngst von anderen Tieren genutzt, f├â┬╝r die eine Neuansiedlung der Breitm├â┬Ąuler ernsthafte Konkurrenz um Ressourcen bedeuten k├â┬Ânnte. In manchen Bereichen hat es vielleicht nie zuvor Breitmaulnash├â┬Ârner gegeben (Namibia?) - oder aber zuletzt vor Tausenden von Jahren (wie in der Sahara, die ja heute auch keinen f├â┬╝r sie nutzbaren Lebensraum mehr darstellt). Damit grenzt manche Umsiedlung an Faunenverf├â┬Ąlschung. W├â┬Ąre auch zu ├â┬╝berlegen, ob nicht wirtschaftliche Gr├â┬╝nde hie und da eine Rolle spielen: Eine Nashornart, die man in offenem Gel├â┬Ąnde und sogar zu mehreren sehen kann, lockt nat├â┬╝rlich Touristen an und bringt damit Geld ins Land.
(29.10.2007, 20:36)
Andreas:   Herzlichen Gl├â┬╝ckwunsch nach Frankfurt ! Die Reportage im BR vom Sonntag 16.00 aus dem Marakele Nationalpark war sehr informativ. ( Tim, Akura, Hama ) Und interessant- ├â┬╝ber 70 Breitm├â┬Ąuler sollen umgesiedelt werden ! Wie seht Ihr das als Insider- ist die Auswilderung nur Augenauswischerei oder langfristig von Erfolg gekr├â┬Ânt ?
(29.10.2007, 19:10)
Michael Mettler:   Kann jemand die N├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârner in Dvur Kralove individuell unterscheiden? Ich habe Fotos von f├â┬╝nf Individuen, die alle sehr unterschiedlich geformte H├â┬Ârner tragen, und w├â┬Ąre f├â┬╝r Hilfe dankbar. Hier schon mal eins vorab (ist das gleiche Bild wie in "Zoofotografie"). Dieses Tier befand sich im September in der Herdenanlage.
(27.10.2007, 10:49)
IP66:   Herr Jahn hat mit seiner Bemerkung, man habe in Magdeburg die Funktionen der drei berliner H├â┬Ąuser addiert, den Nagel auf den Kopf getroffen, wobei der Kopf des Nagels in diesem Fall das Nebeneinander, die Addition bedeutet. Man hat f├â┬╝r jede Tierart einen proportionsgerechten Raum geschaffen und diese durch den Besucherraum und das Fliesenband an der R├â┬╝ckwand zusammengef├â┬╝gt. Auch die Zuordnung der runden Oberlicht├â┬Âffnung zu den rundlichen Wassertieren z├â┬Ąhlt zu diesen Ma├â┬čnahmen. Dadurch wirkt der Bau in seiner Gesamtheit ein wenig unruhig, aber vor den einzelnen Arten entstand der entsprechenden Effekt. Insofern ist es besonders schwer, das Geb├â┬Ąude sinnvoll umzunutzen, wobei ich schon ├â┬Âfter daran gedacht hatte, trotz des entsprechenden Effektes eher auf die Elefanten zu verzichten, den alten Nahorn- und Flu├â┬čpferdfl├â┬╝gel nur f├â┬╝r letztere Art zu nutzen, die Nash├â┬Ârner auf die Elefantenanlage zu setzen und die n├â┬Âtige Stallinfrastruktur, begehbar oder nicht, einfach an der R├â┬╝ckseite des Hauses anzubauen. Die alten Proportionen lie├â┬čen sich dadurch verdeutlichen, da├â┬č man an der R├â┬╝ckwand der Elefantenanlage einfach den Schattenri├â┬č eines solchen Tieres anbr├â┬Ąchte.
(26.10.2007, 11:31)
Mel:   Das sind ja rund, bez├â┬╝glich der drei Einzellst├â┬Ąlle, weit ├â┬╝ber 10m├é┬▓ mehr als in Berlin. Stehen also eigentlich v├â┬Âllig au├â┬čer Diskussion.
(25.10.2007, 23:49)
Oliver Jahn:   5 Meter mal 7,5 Meter messe ich f├â┬╝r die 3 Nashornboxen auf der Frontseite.
Das alte Flusspferdbecken, in dem am Samstag Kenia stand, hat 9 Meter mal 5,5 Meter.
(25.10.2007, 23:39)
Mel:   Danke, dann kommen meine Sch├â┬Ątzungen hin :-) Definitiv gr├â┬Â├â┬čer als Berlin Zoo. Leider hab ich in all den Jahren keinen Grundriss vom Friedrichfelder Haus auftreiben k├â┬Ânnen um den Vergleich ziehen zu k├â┬Ânnen.
(25.10.2007, 23:37)
Oliver Jahn:   Das Ma├â┬č ganz unten im Bild (schwaz-wei├â┬če Linie) sind 10 Meter.
(25.10.2007, 23:34)
Mel:   Sofern es sich um einen Ma├â┬čstab in Meterschritten handelt sind die Innenstallungen definitiv gr├â┬Â├â┬čer als im NH2
(25.10.2007, 23:33)
Mel:   Ja jetz f├â┬╝gen sich auch die Fotos beim mir in ein gesamtheitliches bild ein :-)
(25.10.2007, 23:31)
Mel:   Oh man ihr seid super das geht ja flott hier :-) Danke!!!!!

Ist die Ma├â┬čstabseinteilung bzw Unterteilung (Farblich) in Meterschritten?

Veruche gerade mein Glück mit dem abspeichern, stelle mich aber gerade an wie ein embryo. :-)
(25.10.2007, 23:28)
Oliver Jahn:   Genau Michael, man erkennt ihn an den beiden T├â┬╝ren zum zus├â┬Ątzlich Au├â┬čengehege.
(25.10.2007, 23:26)
Michael Mettler:   Ah, da war Oliver schneller mit seiner Antwort als ich...

Von den R├â┬Ąumen in der oberen H├â┬Ąlfte des Grundrisses ist der erste oben links der von Anfang an vorhandene r├â┬╝ckw├â┬Ąrtige Nashornstall, der dritte m├â┬╝sste dann das nachtr├â┬Ąglich zum Doppelstall umgebaute Futterlager sein.
(25.10.2007, 23:18)
Michael Mettler:   @Mel: M├â┬╝ssten sich die Fotos aus diesem Thread nicht abspeichern lassen?

Einen Grundriss des Dickh├â┬Ąuterhauses im Urzustand k├â┬Ânnte es in der damaligen Sonderbrosch├â┬╝re geben - Oliver, du hattest die doch gerade erst in der Hand?
(25.10.2007, 23:12)
Mel:   Die Grundfl├â┬Ąche der Innenstallungen lautet: 2 Stallungen a 6x4m, 1 Stall a 6x6m, 1 Stall 4x6,5m und 2 st├â┬Ąlle um die 26m├é┬▓. Die Magdeburgerabmsse habe ich leider nicht
(25.10.2007, 23:11)
Oliver Jahn:   Den habe ich. Wenn der vielleicht weiter hilft?
(25.10.2007, 23:10)
Mel:   @O.J.: Tolles Bild im Vergleich zu den anderen. Und best├â┬Ąrkt mich weiterhin in meiner ├â┬ťberzeugung das die Haltung um einiges besser ist (was die Innenstallungen betrifft)als die Berliner (auch wenn ich den Berliner Zoo sehr liebe, Kritik geh├â┬Ârt dazu).

@MM & O.J.: w├â┬╝rdet Ihr mir eventuelle Fotos auch mailen? Ich versuche eine Art Foto-Vergleich Deutscher Haltungen auf zu bauen. Und noch eine Frage, ich weis sehr vermessen, k├â┬Ânnte einer von Euch vielleicht ne Grundrissskizze machen??? Komme wie unten gesagt im Moment und auf l├â┬Ąngere Sicht nicht wirklich raus aus meinen 4 W├â┬Ąnden.

Gru├â┬č Mel
(25.10.2007, 22:59)
Oliver Jahn:   und f├â┬╝r die Vollst├â┬Ąndigkeit hier noch mal der Blick vom ehem. Flusspferdbecken ├â┬╝ber das Elefantenbad, hin zur Elefanteninnenanlage.
(25.10.2007, 22:59)
Michael Mettler:   @Mel: Keine Sorge, einen Prunkbau w├â┬╝rde ich hinter den Kulissen des Nashornhauses 2 auch nicht erwarten. H├â┬Ąuser, die dem Besucher nicht offen stehen, sind innen drin nun mal reinste Zweckbauten, und da lebt auch die Badezimmerarchitektur fr├â┬Âhlich weiter. Eigentlich interessiert mich am meisten die ungef├â┬Ąhre Gr├â┬Â├â┬če der Boxen im Vergleich zu denen in Haus 1 oder in Magdeburg.
(25.10.2007, 22:56)
Oliver Jahn:   @IP66, man hat uns in Magdeburg nicht gesagt, dass die H├â┬Ąuser in Berlin und Magdeburg ├â┬ähnlichkeiten h├â┬Ątten, sondern man sagte uns der Madeburger Zoodirektor B├â┬╝rger hat mit dem Dickh├â┬Ąuterhaus die drei Berliner H├â┬Ąuser in einem vereint. In ihm stecken die drei Berliner H├â┬Ąuser, weil Magdeburg sich in einem Haus die besten Elemente der drei Berliner nebeneinander stellte. Der Blick auf die Flusspferde, der Blick zu den erh├â┬Âhten Nash├â┬Ârnern und Elefanten, deutlich mehr H├â┬Âhe ├â┬╝ber den Tieren, als ├â┬╝ber dem Besucher usw. Und ich konnte das schon ein St├â┬╝ck weit nachvollziehen, vor dem Magdeburger Flusspferdbecken f├â┬╝hlte man sich wie im Berliner Flusspferdhaus, nur in klein. Und der Blick, hoch zu den Nash├â┬Ârnern, der ist auch sehr ├â┬Ąhnlich.
@Mel, zur Erg├â┬Ąnzung zu Michaels Bildern hier noch mal die gesamte Nashornseite sogar mit Nashorn im Umsperrabteil (├â┬╝brigens war das der Bereich, in dem fr├â┬╝her immer die Flusspferde gef├â┬╝ttert wurde. Sie standen dann immer mit dem dicken Hintern zum Nashorn direkt neben an, am Zaun.
(25.10.2007, 22:49)
Mel:   @MM: Habe leider keine Fotos davon, aber so fern ich wieder raus darf (bei mir gesundheitlich gerade wieder schlecht ist doch ein "Seuchenjahr") schau ich mal ob ich was machen kann mit Fotos. Erwarte aber nicht zu viel vom Haus, ich fand es, mal abgesehen von der Gr├â┬Â├â┬če der Einzest├â┬Ąlle, ehrlich gesagt erschreckend.
(25.10.2007, 22:34)
Michael Mettler:   @Mel, bei der Gelegenheit: Wie sieht eigentlich das Nashornhaus 2 im Berliner Zoo von innen aus...?
(25.10.2007, 22:25)
Mel:   @MM: Danke f├â┬╝r die Fotos und die Erl├â┬Ąuterung. :-)

Best├â┬Ąrkt nur mein Unverst├â┬Ąndnis ├â┬╝ber die Bewertung der Magdeburger-Haltung.
(25.10.2007, 22:14)
IP66:   ├â┬ťber die Fragw├â┬╝rdigkeit der Bewertung der magdeburger Nashornhaltung durch die ├â┬Ârtlichen Beh├â┬Ârden habe ich mich ja schon ge├â┬Ąu├â┬čert. Vom Grundri├â┬č her sind das berliner und das magdeburger Haus vergleichbar, allerdings halte ich weitere Vergleiche f├â┬╝r nicht sehr zielf├â┬╝hrend: Zum einen sind die Proportionen des berliner Hauses einschlie├â┬člich der Tr├â┬Ąger und der Strukturierung der Au├â┬čenansicht ganz auf Nash├â┬Ârner abgestellt, w├â┬Ąhrend der magdeburger Bau da jenseits der Elefantenst├â┬Ąlle sehr belibig verf├â┬Ąhrt. Zum zweiten ist die Beleuchtungsstruktur eine andere: In Magdeburg bleuchten die Fenster auch den Zuschauerraum, die Lichtregie bewirkt eine Einheit von Besucher- und Tierbereich, w├â┬Ąhrend in Berlin nur die Boxen direkt beleuchtet sind. Schlie├â┬člich versucht das Haus in Berlin, sein Volumen m├â┬Âglichst zu verschleiern, trennt den Tapirbereich ganz bewu├â┬čt von der Nashorngalerie, w├â┬Ąhrend der magdeburger Bau innen wie au├â┬čen jede Gelegenheit nutzt, noch ein wenig monumentaler zu wirken, als er ohnedies schon ist. Der Grund dieser Unterschiede lag wohl darin, da├â┬č der magdeburger Bau als einziges gro├â┬čes Tierhaus des Zoos den Schritt zum Gro├â┬čzoo auch architektonisch vermitteln wollte, w├â┬Ąhrend in Berlin, neben dem um keine gro├â┬če Geste verlegenen Elefantenhaus an der Schnittstelle zwischen Erweiterungsgel├â┬Ąnde und den historischen Felsanlagen Understatement gefragt war. Es ist bezeichnend, da├â┬č in Magdeburg jeder Besucher sofort in das Elefantenhaus hineingezogen wird, w├â┬Ąhrend die Besucher in Berlin das Nashornhaus oft links liegen lassen.
(25.10.2007, 10:41)
Michael Mettler:   P.S. Wie man auf den Fotos sieht, kann das Nashorn in der mittleren Box nur ├â┬╝ber den Umweg des Umsperrabteils in die Au├â┬čenanlage gelangen, da es keine direkte Verbindungst├â┬╝r gibt. Wenn dieses Abteil nicht dauerhaft besetzt ist, liegt das aber wohl auch daran, dass die Gitterabst├â┬Ąnde auf Flusspferde ausgerichtet sind - von den Rhinos d├â┬╝rfte der Kopf hindurchpassen, und das g├â┬Ąbe wohl Nachbarschaftsstreit... Zwischen den beiden urspr├â┬╝nglichen Boxen befindet sich eine (auf dem Bild von der S├â┬Ąule verdeckte) massive Trennmauer ohne Verbindungst├â┬╝r zwischen den Abteilen.
(25.10.2007, 09:44)
Michael Mettler:   ... und hier das ehemalige Flusspferd-Innenbecken, das durch Ausgie├â┬čen mit Beton zu einem dritten Schau-Innengehege gemacht wurde und im rechten Winkel zu der unten gezeigten Boxenfront liegt. Unmittelbar im Winkel zwischen den "Fl├â┬╝geln" befindet sich noch ein kleines Ab- bzw. Umsperrabteil, das aber wohl nicht genutzt wird, um ein Tier dauerhaft dort aufzustallen.

Aus dem Foto des r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Doppelstalls weiter unten ist ersichtlich, dass man diesen durch zwei Verbindungstore in einen Rundlauf umwandeln kann. Der dritte, urspr├â┬╝nglichste Stall hinter den Kulissen ist meiner Erinnerung nach etwas kleiner als eine der beiden alten Schauboxen, aber gr├â┬Â├â┬čer als eine H├â┬Ąlfte des r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Doppelstalls.

Nebenbei bemerkt sollen Elemente der Berliner Dickh├â┬Ąuterhaltung als Vorbilder f├â┬╝r das Magdeburger Haus gedient haben, nur dass man dort Nashorn-, Flusspferd- und Elefantenhaus zu einem einzigen Geb├â┬Ąude zusammenschmolz.
(25.10.2007, 09:36)
Michael Mettler:   @Mel: Ja, habe ich, bis auf den dritten r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Stall. Nebendran erst mal die beiden urspr├â┬╝nglichen Nashornst├â┬Ąnde im Schaubereich des Hauses...
(25.10.2007, 09:27)
Mel:   angeregt durch diese interessante Thematik hier mal Bilder von den Berlner Zoo Innenstallungen, die ich f├â┬╝r stark Grenzwertig halte, und die Magdeburger Haltung bedingt f├â┬╝r besser erachte.

@MM & O. Jahn: Gibt es noch mehr fotos von der Innenhaltung?

Gru├â┬č Mel

Sorry: Bitte vorherigen Post l├â┬Âschen, falsche bildaufl├â┬Âsung (Ich gelobe Besserung)
(24.10.2007, 23:42)
Mel:   angeregt durch diese interessante Thematik hier mal Bilder von den Berlner Zoo Innenstallungen, die ich f├â┬╝r stark Grenzwertig halte, und die Magdeburger Haltung bedingt f├â┬╝r besser erachte.

@MM & O. Jahn: Gibt es noch mehr fotos von der Innenhaltung?

Gru├â┬č Mel
(24.10.2007, 23:33)
IP66:   Problematisch ist die Situation eben nicht nur in der Durchf├â┬╝hrung und Begr├â┬╝ndung, sondern auch durch die Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes, wenn der eine Zoo seine Nash├â┬Ârner behalten darf, der andere sie abgeben mu├â┬č, und ein dritter in vergleichbaren Anlagen z├â┬╝chtet. Eigentlich sollte man auch kein Gesetz verabschieden, dessen Durchf├â┬╝hrung an Mangel an Infrastruktur scheitert.
(23.10.2007, 19:06)
nurmichael:   Der Vollzug eines Gesetzes, hier des Tierschutzgesetzes, liegt in den H├â┬Ąnden von Beamten. Diese bedienen sich gerne schriftlicher Vollzugsrichtlinien, die im Gegensatz zu dem Gesetz selbst h├â┬Ąufig nur nach Ber├â┬Ąumen von H├â┬╝rden ├â┬Âffentlich zug├â┬Ąnglich sind. Selbstverst├â┬Ąndlich aber sind die Beh├â┬Ârden an Recht und Gesetz gebunden.
In Magdeburg scheint ein Kompromiss zwischen Beh├â┬Ârde und Halter getroffen worden zu sein, wie es im Bereich Tierschutz h├â┬Ąufiger vorkommt. Die Beh├â┬Ârden fast aller Bundesl├â┬Ąnder haben n├â┬Ąmlich das Problem im Falle der Beschlagnahme von Tieren z.B. wg. unzureichender Haltungsbedingungen, diese Tiere irgendwo tierschutzgerecht unterbringen zu m├â┬╝ssen. Das ist mitunter, wie eine Beamtin einer solchen Beh├â┬Ârde mir mal verriet, nicht einfach. Selbst Papageien, deren Unterbringung keine Aktionen bedingen, die bei Spitzmaulnash├â┬Ârnern angesagt w├â┬Ąren, bleiben bei ihrem Besitzer, von dem sie ja eigentlich beh├â┬Ârdlich befreit werden sollten, wenn eine ad├â┬Ąquate Unterbringung nicht zur Verf├â┬╝gung steht. F├â┬╝r den Beamten und die Papageien eine eigentlich unzumutbare Situation.
(23.10.2007, 18:09)
IP66:   Eigentlich w├â┬Ąre die Genehmigungssituation in Magdeburg ein guter Grund f├â┬╝r eine Dienstaufsichtsbeschwerde, damit ein Gericht kl├â┬Ąren kann, ob dergleichen in Hinblick auf die Gesetzeslage m├â┬Âglich sein kann oder nicht. Das Problem liegt wohl darin, da├â┬č niemand diese Beschwerde einreichen wollen wird - die Zoomitarbeiter sehen sich als Angestellte der Stadt, die Zoofreunde wollen keinen Wirbel ausl├â┬Âsen, und bei einem Urteil erg├â┬Ąben sich wom├â┬Âglich Konsequenzen, f├â┬╝r die der Einreicher verantwortlich gemacht wird. Aufgrund solcher Situationen neige ich der ├â┬ťberzeugung zu, da├â┬č es dem Arten- und Tierschutz dient, m├â┬Âglichst wenige bis gar keine Haltungsbestimmungen zu erlassen, so lange nicht die Gesundheit der Halter oder Besichtiger gef├â┬Ąhrdet ist.
(23.10.2007, 11:56)
Michael Mettler:   Sorry, sollte hei├â┬čen "die vorhandenen Nash├â┬Ârnern seien VON GEBURT AN an die Anlagen gew├â┬Âhnt".
(23.10.2007, 09:55)
Michael Mettler:   Wenn man es mal genau ├â┬╝berlegt, ist eine an den vorhandenen Bestand gebundene Haltungsgenehmigung eigentlich ein Witz. Wenn man der Meinung ist, dass die Haltungsm├â┬Âglichkeiten nicht artgerecht sind (wer auch immer den Ma├â┬čstab daf├â┬╝r festlegt), dann m├â┬╝sste man konsequenterweise ab dem Zeitpunkt dieser Erkenntnis die Haltung untersagen (allerdings dann auch dem Zoo Hilfestellung bei der Vermittlung der entsprechenden Tiere leisten, denn wir wissen ja, wie schwierig manche Tiere zu platzieren sind). Oder man m├â┬╝sste wenigstens erlauben, die Zucht einer anerkannt bedrohten Tierart auch unter den vorhandenen Bedingungen mit allen Konsequenzen fortzuf├â┬╝hren - also auch mit der M├â┬Âglichkeit zum Austausch von Zuchttieren, solange die Anzahl der zuchtf├â┬Ąhigen Tiere dabei nicht erh├â┬Âht wird. Denn ein eventuelles Argument, die vorhandenen Nash├â┬Ârner seien an die Anlage gew├â┬Âhnt, griffe zumindest im Fall des Zuchtbullen Madiba nicht, der noch in j├â┬╝ngerer Zeit (anders als der "Uralt-Import" Kenia) als Wildfang nach Magdeburg kam. Und auch das hat ja wohl damals eine Beh├â┬Ârde genehmigt...
(23.10.2007, 09:19)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, dann hat IP66 also recht. Zur Zucht steht vermutlich ja nur Maleika zur Verf├â┬╝gung. Wird sie nicht ausgetauscht, w├â┬Ąre nurmehr die Inzucht mit Madiba x Malindi m├â┬Âglich, da ja auch Madiba nicht ausgetauscht werden k├â┬Ânnte, uns auch das erst in einigen Jahren.
Hier zeigt sich ├â┬╝brigens sehr eindrucksvoll, dass die Zucht artgesch├â┬╝tzter Tiere in Zoologischen Einrichtungen nicht Artenschutz im Sinne der Arteschutzverordnung darstellt, wie hier im Forum immer gern missverstanden oder gar suggeriert wird. Da die Artenschutzverordnung m.W. die nationale (hier deutsche) Umsetzung der Europ├â┬Ąischen Artenschutzrichtlinie darstellt, gilt diese Feststellung auch f├â┬╝r alle anderen EU-Staaten. Unabh├â┬Ąngig vom Schutzstatus einer Tierart kommt bei der Haltung von Tieren das Tierschutzgesetz zur Anwendung.
Man muss also konstatieren, dass die ├ó┬Ç┬ô gemessen an den Zuchterfolgen - durchaus erfolgreiche Haltung der Spitzmaulnash├â┬Ârner in Magdeburg derzeit offenbar tierschutzrechtliche Bedenken ausl├â┬Âst. Ein Argument mehr, von unseren Zoos eine optimierte und vor allem koordinierte Beteiligung an EEP einzufordern.
(22.10.2007, 23:04)
Oliver Jahn:   Oh nein, dann hat man uns wohl falsch verstanden. Madiba und Maleika m├â┬Âgen sich nur nicht, darum findet der Zoo es sehr schade, Maleika ohne Nachwuchs zu lassen und w├â┬╝rde sie im Tausch gegen ein anderes Weibchen gern abgeben, in der Hoffnung, dass das neue Weibchen sich mit Madiba besser verstehen w├â┬╝rde. Nur das geht eben nicht. W├â┬╝rde Maleika abgegeben werden, d├â┬╝rfte f├â┬╝r sie KEIN anderes Weibchen nach Magdeburg kommen, so lange die Haltungsbedingungen nicht verbessert sind. W├â┬╝rden Madiba und Maleika aber pl├â┬Âtzlich ihre gro├â┬če Liebe zueinander entdecken, dann d├â┬╝rften sie sehr wohl ein Kalb zeugen. Nur m├â┬╝sste dann sicher ein anderes Nashorn den Zoo verlassen, denn f├â┬╝r 6 Tiere w├â┬Ąre dann doch kein ausreichender Platz.
(22.10.2007, 22:28)
nurmichael:   Ich m├â┬Âchte mich ausdr├â┬╝cklich f├â┬╝r den Bericht von Oliver Jahn und Michael Mettler aus dem Zoo Magdeburg bedanken. So wie die Bedingungen zur Haltungsgenehmigung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern dort formuliert sind, k├â┬Ânnte man allerdings zu dem gleichen Schluss wie IP66 kommen. Ein Erfolg der Paarung Madiba x Maleika, die dem Text nach ja erw├â┬╝nscht schein, w├â┬╝rde also die Haltungsgenehmigung aufheben???
(22.10.2007, 22:08)
Michael Mettler:   Ich vermute, dass der Drahtseilakt mit der Haltungsgenehmigung vorrangig an der Elefantenhaltung und den r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Nashornst├â┬Ąllen liegt. Die im Schaubereich sichtbaren Nashornst├â┬Ąnde d├â┬╝rften - da schlie├â┬če ich mich Oliver Jahns Beitrag vom 11.10.07 an - nicht kleiner, sondern eher sogar gr├â┬Â├â┬čer sein als die f├â┬╝r Besucher einsehbaren in den beiden Berliner Zoos. Und z.B. die drei Au├â┬čenanlagen in Hannover wirken auf mich auch nicht gerade gr├â┬Â├â┬čer als die drei "├â┬Âffentlichen" Magdeburger (falls denen nicht gerade der ber├â┬╝hmte Quadratmeter zur Erf├â┬╝llung der Normen fehlt).
(21.10.2007, 19:34)
IP66:   Die haltungsgenehmigende Beh├â┬Ârde stellt sich also einem Erhaltungszuchtprogramm in den Weg - wenn man b├â┬Âse sein wollte, k├â┬Ânnte man behaupten, da├â┬č sie sich an der Ausrottung der Art aktiv beteiligt.
(21.10.2007, 18:44)
Oliver Jahn:   Und bitte nicht vergessen, es ist nur ein zus├â┬Ątzliches Gehege, damit bei gutem Wetter alle Tiere an die frische Luft k├â┬Ânnen. Die anderen Aussengehege, welche der Besucher sehen kann, sind erheblich besser und strukturierter, mit altem Baumbestand und Holzz├â┬Ąunen. Und alle drei Aussenanlagen sind mit einander zu verbinden, so dass Bulle und Kuh sich im Paarungsspiel gut treiben k├â┬Ânnen.
(21.10.2007, 13:25)
Michael Mettler:   P.S. Das r├â┬╝ckw├â┬Ąrtige Gehege ist ├â┬╝brigens gr├â┬Â├â┬čer, als es auf Olivers Foto wirkt, wenn auch nicht vergleichbar mit denen im Schaubereich. Ein gro├â┬čer Hartgummiball (bei genauem Hinsehen ganz vorn rechts am Gitter erkennbar) dient den Rhinos darin als Spielzeug. Das Fu├â┬čballtor steht damit aber m.W. nicht in inhaltlichem Zusammenhang :-)
(21.10.2007, 12:16)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Na, da haben wir wohl gleichzeitig unsere Beitr├â┬Ąge "gestrickt" :-)

Der Gegenstand links auf Olivers Foto ist ├â┬╝brigens kein Fangnetz f├â┬╝r Nash├â┬Ârner, sondern ein Fu├â┬čballtor...
(21.10.2007, 11:09)
Michael Mettler:   Nach gestrigem Besuch in Magdeburg zusammen mit Oliver Jahn und der unerwarteten M├â┬Âglichkeit, hinter die Kulissen des Dickh├â┬Ąuterhauses schauen zu d├â┬╝rfen, kann ich ein paar Fragen kl├â┬Ąren.

Die Haltungsgenehmigung f├â┬╝r die Elefanten und Nash├â┬Ârner ist an den vorhandenen Bestand gekn├â┬╝pft. Folglich k├â┬Ânnen die jetzigen Tiere auch weiterhin dort gehalten werden (wobei das Haus ohnehin nicht mehr lange stehen wird, siehe Thread "Projekt Zoo Magdeburg"), es d├â┬╝rfen aber keine neuen Tiere hineingeholt werden. Damit ist ein Austausch von Nash├â┬Ârnern derzeit unm├â┬Âglich, es k├â┬Ânnten lediglich welche abgegeben werden.

Im r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Bereich des Hauses befinden sich drei f├â┬╝r den Besucher nicht einsehbare Nashornst├â┬Ąlle und ein kleines Au├â┬čengehege. Einer der St├â┬Ąlle war von Anfang an vorhanden, die beiden anderen entstanden erst nach Anwachsen der Gruppe durch Umbau eines Lagerraums f├â┬╝r Futter. Der dreigeteilte Au├â┬čenbereich zur Besucherseite hin und das r├â┬╝ckw├â┬Ąrtige Gehege machen es m├â┬Âglich, alle f├â┬╝nf Nash├â┬Ârner gleichzeitig nach drau├â┬čen zu lassen (Malindi lebt ja noch mit ihrer Mutter Mana zusammen) - eine durchaus komfortable Situation. Innen waren gestern Abend alle vier K├â┬╝he im Schaubereich und nur der Bulle hinter den Kulissen.

Das ehemalige Au├â┬čenbecken der Flusspferde hat lediglich einen Sandboden erhalten, es wurde aber nicht bis zum Niveau der Nachbargehege verf├â┬╝llt. Diese "Nashorngrube" ist nach wie vor nur ├â┬╝ber die Flusspferdtreppe erreichbar, was aber kein Problem zu sein scheint. Das Innenbecken der Hippos wurde hingegen bis zum Rand mit Beton ausgegossen und dient nun als Innenfreianlage f├â┬╝r Rhinos.

Auch das urspr├â┬╝ngliche Nashorn-Badebecken im Au├â┬čengehege wurde verf├â┬╝llt, da es nur selten seinem eigentlichen Zweck diente, sondern eher dem Paarungstreiben im Weg stand.

Es wird noch immer versucht, den Bullen Madiba und die Kuh Maleika zusammenzubringen. Dazu wird auch der nachtr├â┬Ągliche errichtete, r├â┬╝ckw├â┬Ąrtige Doppelstall genutzt, der den Tieren die M├â┬Âglichkeit zum Nasenkontakt bietet (die Schauboxen sind ja durch eine massive Mauer deckenhoch getrennt). Allerdings scheinen sich die Beiden nicht allzu sehr zu m├â┬Âgen. Das nebenstehende Foto zeigt den bewussten Doppelstall; rechts Madiba, hinter der Trennmauer Maleika.

Leider habe ich vergessen zu fragen, welche Pl├â┬Ąne mit Malindi bestehen. Angesichts der ungeplanten M├â┬Âglichkeit, im Stallbereich das Magdeburger Zoomotto "Tierisch nah" in die Tat umsetzen und mit allen f├â┬╝nf Rhinos direkten Kontakt aufnehmen zu k├â┬Ânnen, war in diesem Augenblick die Faszination Tier deutlich gr├â┬Â├â┬čer als der Wissenshunger....

In der bis sp├â┬Ątestens 2010 entstehenden neuen Anlage werden die Nash├â┬Ârner mit anderen Tierarten vergesellschaftet bzw. haben letztere die M├â┬Âglichkeit, auch das Nashorngehege aufzusuchen (N├â┬Ąheres unter "Projekt Zoo Magdeburg").

Ein kleines, aber h├â┬Âchst interessantes Detail aus der Praxis: Auch wenn sich die Magdeburger Rhinos auf der Au├â┬čenanlage zeitweise zu zweit oder zu dritt vertragen, ist diese Stimmung auch von ├â┬Ąu├â┬čeren Faktoren abh├â┬Ąngig. Sobald sich n├â┬Ąmlich das Wetter "zuzieht" oder es zu regnen beginnt, entwickelt sich bei den Nash├â┬Ârnern ein Erregungszustand, aus dem sich heftige Streitereien entwickeln k├â┬Ânnen. Deshalb werden die Tiere in solchen Situationen vorsichtshalber schnellstm├â┬Âglich getrennt. Ein eindrucksvolles Beispiel daf├â┬╝r, welche Kunst die Gemeinschaftshaltung (selbst die innerartliche) von Tieren im Zoo darstellt.
(21.10.2007, 10:58)
Oliver Jahn:   Auf die Zukunft der Magdeburger Spitzmaulnash├â┬Ârner wird Michael ja, wie angek├â┬╝ndigt, noch eingehen. DAher hier noch ein paar Daten zum "Ist-Stand". Also es sind noch immer alle 5 Tiere in Magdeburg, wir haben sie alle 5 pers├â┬Ânlich begr├â┬╝├â┬čen d├â┬╝rfen! :-) Im hinteren, f├â┬╝r die Besucher nicht einsehbaren Bereich befinden sich noch drei Innenstallungen und ein zus├â┬Ątzlicher Au├â┬čenbereich. Somit ist es also nicht verwunderlich, dass man nicht immer alle 5 Tiere sehen kann. Solange aber die Kuh noch mit dem halbw├â┬╝chsigen Kalb zusammengehalten wird, haben alle 5 Tiere die M├â┬Âglichkeit, bei sch├â┬Ânem Wetter auch raus zu k├â┬Ânnen. Die Innenboxen hingegen werden h├â┬Ąufig nur genutzt, w├â┬Ąrend der Reinigung der St├â┬Ąlle im Besucherbereich, oder f├â┬╝r den Bullen.
Hier noch mal ein Bild der vierten Au├â┬čenanlage.
(21.10.2007, 10:58)
R├â┬╝diger:   Leider waren die zu letzt durchgef├â┬╝hrtem Insemationen in Dvur Kralove, laut der Analyse in Wien nicht von Erfolg gekr├â┬Ânt. Dann hoffen wir auf einen neuen Erfolg, wie die zweite gegl├â┬╝ckte A.I. in Budapest.
(18.10.2007, 17:45)
IP66:   Angesichts der geringen Nachzuchtsrate von 1982 kann ich die Argumentation zur Unterartenzucht verstehen. Derzeit w├â┬╝rde ich aber angesichts vergr├â┬Â├â┬čerter unterartenreiner Zoobest├â┬Ąnde ein wenig anders denken, wobei ich mir vorstellen k├â┬Ânnte, da├â┬č eine besonders wenig k├â┬Ąlteempfindliche Unterart f├â┬╝r kleinere Zoos vielleicht attraktiv w├â┬Ąre.
(17.10.2007, 11:40)
Ralf Sommerlad:   Die Frage der Zucht um jeden Preis, d.h. auch unter Nichtbeachtung der Unterartreinheit, mag Sinn machen, so wird das ja heute schon beim Asiatischen Elefanten praktiziert. Ich bin vermutlich zu konservativ, um dem einfach zustimmen zu k├â┬Ânnen, aber vielleicht ist ist es grade f├â┬╝r die Nash├â┬Ârner wirklich die letzte Chance. (Wir stehen bei Tomistoma ├â┬╝brigens vor einem ├â┬Ąhnlichen Problem, begr├â┬╝ndet allerdings auch in der Tatsache, dass wir einfach die Herkunft der vorhandenen potentiellen Zuchttiere nicht kennen ..www.tomistoma.org)
(16.10.2007, 22:03)
nurmichael:   @ IP66, ich habe bez├â┬╝glich Ihrer Frage zu Unterarten des Spitzmaulnashorns meinen Beitrag vom 18.05.2007 aus dem thread Richtlinien f├â┬╝r EEPs und Zuchtb├â┬╝cher hierhin kopiert:
Mir ist bei einer Recherche das Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner 2 aus 1983 in die H├â┬Ąnde gefallen. Dort sind nicht nur, wie sp├â┬Ąter ├â┬╝blich, die endlosen Bestands- und Individuen- Listen aufgef├â┬╝hrt, sondern auch Beitr├â┬Ąge, die auf einer Nashorntagung 1982 in London gehalten (und f├â┬╝r das Zuchtbuch ├â┬╝bersetzt !) wurden. In einem Beitrag von L.C. Rookmaker f├â┬╝hrt dieser eine Unterartenliste des Spitzmaulnashorns an. Von bis dahin drei Untersuchungen (1939, 1965 und 1967) von drei Autoren wird der letzte (Groves) zitiert. Demnach gab es sieben Unterarten des Spitzmaulnashorns von den eine Diceros bicornis bicornis als ausgestorben beschrieben wird. Die anderen sechs werden als rezent bezeichnet. Neben den bekannten d.b. michaeli (n├â┬Ârdl. Tansania/Kenia) und d.b. minor (gesamtes s├â┬╝dl. Afrika au├â┬čer der Kapregion) gesellten sich noch d.b. chobiensis im Chobe Tal (Grenzgebiet Namibia/Angola/Botswana), d.b. brucii im Nordosten Afrikas Somalia/├â┬äthiopien/├â┬Âstl. Sudan, d.b. ladoensis in Nordwest Kenia/Uganda/s├â┬╝dl. Sudan und d.b longipes in der Zentralafr. Republik/Tschad/und weiter westlich. Der Autor bezeichnet diese Systematik als nicht endg├â┬╝ltig. Interessant finde ich seine Einlassung bez├â┬╝gl. der Zucht in Zoologischen G├â┬Ąrten. Als Bef├â┬╝rworter einer unterartreinen Zucht bei anderen Arten spricht er sich im Fall der d.b. f├â┬╝r eine Mischzucht ostafrikanischer Spitzmaulnash├â┬Ârner, also minor x michaeli x ladoensis, in Zoos aus. Als wesentliche Begr├â┬╝ndung f├â┬╝hrt er die s.M. nach geringe Zuchtbasis und die nicht festgeschriebene Systematik an. Ich finde das insofern bemerkenswert, als dass zu diesem Zeitpunkt nahezu alle wild geborenen Founder des heutigen Kontinentaleurop├â┬Ąischen Bestandes in Z├â┬╝rich, DvurKralove, Magdeburg, Leipzig und Berlin bereits vorhanden waren und z.T. schon z├â┬╝chteten.
Im Bongo 7 (f├â┬╝r 1982) finden sich weitere Referate dieser Tagung. In einem dieser Beitr├â┬Ąge werden die Best├â┬Ąnde f├â┬╝r d.b. chobiensis und d.b. brucii zu diesem Zeitpunkt mit wenigen Duzend bis wenigen Hundert eingesch├â┬Ątzt. Einzig d.b. longipes mit 700 ├ó┬Ç┬ô 1000 Individuen wurden damals Erhaltungschancen einger├â┬Ąumt.
(16.10.2007, 21:35)
Michael Mettler:   P.S. Gab es nicht auch in unserem Lande schon ├â┬Ąhnliche Ger├â┬╝chte ├â┬╝ber die pl├â┬Âtzliche Feststellung von Feldhamstern oder Wachtelk├â┬Ânigen, wenn es um gro├â┬če Bauvorhaben ging...?
(16.10.2007, 09:07)
Michael Mettler:   Wenn diese Geschichte stimmt, ist sie ein weiterer Beleg f├â┬╝r das, was ich an anderer Stelle im Forum ge├â┬Ąu├â┬čert habe: Auch Artenschutz in situ beinhaltet eben einen kommerziellen Faktor - in diesem Fall waren Arbeitspl├â┬Ątze wichtiger als die Sache, um die es ging...
(16.10.2007, 08:50)
Andreas Hg.:   M.W. IST D. b. longipes l├â┬Ąngst ausgerottet, und zwar seit 1996. Ich habe da eine Story gelesen, wonach die mit dem Schutz der letzten verbliebenen Exemplare beauftragten Wildh├â┬╝ter, obgleich sie vom Ableben derselben wu├â┬čten, zwecks Erhaltung ihres Arbeitsplatzes jahrelang immer wieder von Nash├â┬Ârnern berichteten und wohl auch falsche Spuren legten. Als die Vorgesetzten (Beh├â┬Ârde? Naturschutzorganisation?) ihnen auf die Schliche kamen, gaben sie die T├â┬Ąuschung zu, das letzte Tier dieser Unterart war wohl 1996 gesehen worden und seither steht mehr oder weniger fest, dass D. b. longipes nicht mehr unter uns weilt....
Ich m├â┬Âchte f├â┬╝r genauere Daten nicht meine Hand ins Feuer legen, so oder so ├â┬Ąhnlich war es aber auf jeden Fall. Leider komme ich nicht mehr darauf, wo ich dies gelesen hatte, vielleicht wei├â┬č jemand anders mehr dazu?
(16.10.2007, 02:00)
IP66:   ... und die m├â┬╝├â┬čten wir erst einmal in Afrika suchen und einfangen, ehe die ruhmreiche Erhaltungszucht und vielen neu zu bauenden Nashornh├â┬Ąusern ihren Anfang nimmt?
(15.10.2007, 19:58)
Michael Mettler:   @IP66: Nein. Frankfurt h├â┬Ąlt Diceros bicornis minor aus dem s├â┬╝dlichen Afrika, die momentan wohl am besten gesicherte Unterart; alle anderen europ├â┬Ąischen Zoos halten die ostafrikanische D. b. michaeli. Die aussterbende oder bereits verschwundene westafrikanische Unterart ist/war D. b. longipes.
(15.10.2007, 12:55)
IP66:   Jetzt brauche ich Nachhilfe: Die aussterbende Spitzmaulnashornunterart ist jene, die in Frankfurt gehalten wird?
(15.10.2007, 10:58)
Michael Mettler:   Und w├â┬Ąhrend die zoologisch interessierte ├â┬ľffentlichkeit seit Jahren mit dem Schicksal des N├â┬Ârdlichen Breitmaulnashorns und den Rettungsbem├â┬╝hungen mitfiebert, stirbt ohne weiteres Aufsehen (oder gar Erhaltungszucht) die westafrikanische Unterart des Spitzmaulnashorns aus (bzw. wird ausgerottet) - und "├â┬╝berholt" dabei noch die bekannten "Sorgenkinder" N├â┬Ârdliches Breitmaul-, Sumatra- und Javanashorn. Wird das Spitzmaulnashorn also tats├â┬Ąchlich als "Rhino zweiter Klasse" betrachtet?
(14.10.2007, 22:22)
nurmichael:   Ich fasse mal zusammen: In Budapest deuten Untersuchungen an einem weiblichen s├â┬╝dl. Breitmaulnashorn auf eine Tr├â┬Ąchtigkeit hin. Wenns bei der s├â┬╝dlichen Unterart klappt, warum nicht auch bei der n├â┬Ârdlichen. Gesagt getan, schnell mal in den Kongo gejettet, Nashorn gefunden und Sperma abgezapft und zur├â┬╝ck nah Europa, wo die zwei einzigen vermutlich zuchtf├â┬Ąhigen Weibchen in Dvur Kralove nur auf das Team des IZW mit dem erfreulichen Mitbringsel gewartet haben. Die im Kongo bet├â┬Ąubten Tiere werden bald nachkommen und in Dvur Kralove wartet schon ein inzwischen Neugebautes Gehege. Atemberaubend, wie einfach scheinbar die Arterhaltung eines der seltensten S├â┬Ąugetiere in Zoos ist. Warum fragen die Spezialisten nicht einfach mal bei Dr. Sch├â┬╝ling nach; die dortigen Experten wissen offenbar wies geht.
Im Ernst, bei einer Recherche auf einer ├ó┬Ç┬×Save the Rhino├ó┬Ç┬ť Seite fand ich den Hinweis, dass die ├â┬Ârtlichen Beh├â┬Ârden im Kongo einem Fang nicht zugestimmt haben, obwohl die Tiere f├â┬╝r die Zucht in einen Nationalpark in Kenia gut bewacht verbracht werden sollten. Man wolle, so wurden die Beh├â┬Ârden zitiert, das Problem der Wilderei selbst in den Griff bekommen.
(14.10.2007, 21:59)
Michael Mettler:   Eine r├â┬Ąumliche Trennung w├â┬Ąre in Dvur Kralove gar nicht schwierig, da nicht alle Nashornanlagen direkt nebeneinander und am selben Geb├â┬Ąude liegen; mehrere Spitzmaulnash├â┬Ârner sind neben den Giraffenzuchtgruppen untergebracht und damit ein St├â┬╝ck weit von den ├â┬╝brigen Nash├â┬Ârnern aller drei gehaltenen Arten entfernt.
(14.10.2007, 15:11)
R├â┬╝diger:   IP66
da stimme ich dir zu. Jedoch sollte man deren Anlage wie vorgesehen, erstmals aus- und umstrukturieren.
Ich w├â┬╝rde es gutheissen, zwei Zuchtgruppen nach genetischen Aspekten getrennt zu halten , um ein Infekttionsfrisiko so gering ,wie m├â┬Âglich zu halten. Das bedeutet zwei getrennte Innen- und Aussenanlagen in Dvur Kralove. Bis zum Umbau der gehege vergeht so viel Zeit , dass die 3-4 Wildtiere vielleicht gar nicht mehr leben. Die Hoffnung stirbt zuletzt !
(14.10.2007, 12:07)
IP66:   Vielleicht w├â┬Ąre es in diesem Fall doch das beste, die Tiere einzufangen und nach Tschechien zu bringen, wo man Erfahrung mit der Unterart hat - bis dahin werden die Wilderer wohl nicht folgen, und vielleicht st├â┬Â├â┬čt man beim Fangen auch noch auf weitere Exemplare.
(14.10.2007, 10:28)
R├â┬╝diger:   Ich hatte auch die Idee, die verbliebenden Individuen zu bet├â┬Ąuben und in einem gut ├â┬╝berwachten Boga zu halten und speziell zu kontrollieren.
Armin meint aber dagegen, dass die Rebellen und Wilderer dann leichteres Spiel haben als in diesem un├â┬╝bersichtlichen Gebiet: was ich auch nachvollziehen kann. Das aktuelle Problem ist aber vielmehr die Weitl├â┬Ąufigkeit und die kleine Restpopulation von 3-4 Tieren.
Also was tuen?
Anscheinend werden mehr Rangergruppen eingesetzt, aber die politische Situation darf auch nicht vergessen werden. So lange kein Frieden und politischer Einklang herrscht , wird es ein unüberwindbares Problem bleiben .
(Siehe Der Fluch des Horns )
(13.10.2007, 18:15)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger: Darauf wollte ich ja hinaus: Die "Retter" haben die gleichen Schwierigkeiten, die Nash├â┬Ârner zu finden, wie die Wilderer - oder beide haben es gleich leicht. Ist also ein Wettrennen. Falls eine Sperma-Beschaffungsaktion in Garamba von einem Kontaktmann der Wilderer beobachtet bzw. "ausspioniert" werden w├â┬╝rde, k├â┬Ânnten diese einen gerade aus der Bet├â┬Ąubung entlassenen Bullen wom├â┬Âglich mit wenig Aufwand verfolgen und erbeuten, womit dem Tier erst die Rettungsaktion zum Verh├â┬Ąngnis werden w├â┬╝rde... Ist das wirklich auszuschlie├â┬čen? Angesichts dessen, dass ja nicht selten offizielle Kreise in gewissem Ma├â┬če an organisierter Wilderei beteiligt sein sollen, s├â┬Ąhe ich diese Gefahr schon und empfinde die unten zitierte Aussage von Hildebrandt "Wir k├â┬Ânnen jetzt die wenigen verbliebenen Tiere in der Wildbahn narkotisieren, ihr Sperma entnehmen und f├â┬╝r die Fortpflanzung in den Zoos nutzen" als extrem optimistisch.
(12.10.2007, 21:36)
R├â┬╝diger:   Foto wird nicht angenommen
(12.10.2007, 19:55)
R├â┬╝diger:   Auch andere lebende Bullen dieser Subspecies sind "abgezapft" worden. Siehe Suni in Dvur Kralove
(12.10.2007, 19:52)
R├â┬╝diger:   MM
das hohe Grass und das riesige Gebiet sind eigentlich der beste Schutz f├â┬╝r die Garambanash├â┬Ârner, so Armin P├â┬╝ttger z. Ein guter Buchtipp ist sein Buch :
"Der Fluch des Horns"
im Sierra Bei Frederking & Thaler
(ISBN 3-89405-270-8 für 11,00 Euro )
Das Gebiet so weitl├â┬Ąufig und mit drei -vier Meter hohem Grass bewachsen , so dass man nicht man genau z├â┬Ąhlen kann. Es scheinen aber noch drei - vier n├â┬Ârdliche BM`s ├â┬╝berlebt zu haben. Ausserdem haben sie den Samen von dem in San Diego verstorbenen Bullen schon mehrfach eingefrohren
(12.10.2007, 19:50)
Michael Mettler:   Das hei├â┬čt also, wir m├â┬╝ssen hoffen, dass sich erstens unter den erw├â┬Ąhnten drei wild lebenden N├â┬Ârdlichen noch ein fortpflanzungsf├â┬Ąhiger Bulle befindet und zweitens die Wissenschaftler ihn schneller ausfindig machen als die Wilderer. Wenn er dann eh narkotisiert werden muss, k├â┬Ânnte man ihn doch eigentlich auch gleich vor den Wilderern in Sicherheit bringen, bevor die "Nachlese" betreiben, oder...?

Angesichts der ├â┬╝berlangen und fehlgeformten H├â┬Ârner von mindestens zwei N├â┬Ârdlichen in Dvur Kralove hatte ich letztens den ketzerische Gedanken, diese H├â┬Ârner auf Normalma├â┬č zur├â┬╝ckzustutzen, sie mit offizieller Genehmigung f├â┬╝r teures Geld nach Fernost zu verkaufen und damit einen Teil der Rettungsaktion zu finanzieren...
(12.10.2007, 18:50)
R├â┬╝diger:   Drittes k├â┬╝nstlich besamtes Breitmaulnashornbaby in Budapest

Ein Nashorn-Baby aus dem Eis

Von Joachim Müller-Jung





Mit künstlicher Befruchtung vor dem Aussterben retten: Das Breimaulnashorn
07. Oktober 2007
Vor zwei Jahren noch war es ein Wettlauf gegen die Zeit. Inzwischen f├â┬╝hren Wissenschaftler und Artensch├â┬╝tzer einen Verzweiflungskampf gegen das schier Unvermeidliche: die Ausrottung des N├â┬Ârdlichen Breitmaulnashorns in Zentralafrika. Von drei├â┬čig auf jetzt nur noch drei Tiere ist wegen B├â┬╝rgerkriegs und Wilderei die Population in der kongolesischen Wildnis in wenigen Monaten geschrumpft. Und in Zoos leben auch nur noch acht Tiere: zwei in San Diego und sechs im tschechischen Dvr Kr├â┬ílov├â┬ę, unter ihnen nur zwei befruchtungsf├â┬Ąhige Weibchen.


Die ganze Hoffnung k├â┬Ânnte nun auf einigen Wissenschaftlern des Berliner Instituts f├â┬╝r Zoo- und Wildtierforschung (IZW) liegen, die im Tiergarten von Budapest einen vielleicht entscheidenden reproduktionsmedizinischen Durchbruch erzielt haben. Sie haben den drei Jahre lang bei minus 196 Grad in fl├â┬╝ssigem Stickstoff tiefgefrorenen Samen eines Nashornbullen ├ó┬Ç┬ô in diesem Fall eines nahe verwandten S├â┬╝dlichen Breitmaulnashorns ├ó┬Ç┬ô aufgetaut und damit eine Schwangerschaft bei der 25 Jahre alten Nashorndame ├ó┬Ç┬×Lulu├ó┬Ç┬ť erzeugt.


├ó┬Ç┬×Samenspender├ó┬Ç┬ť ist ein Nashornbulle aus Colchester


Der Nachwuchs ist inzwischen ├â┬╝ber den Berg, gut entwickelt und mehr als f├â┬╝nfzehn Zentimeter lang, berichten Thomas Hildebrandt und Robert Hermes, zwei der Berliner Veterin├â┬Ąrmediziner, die seit einigen Jahren an der Entwicklung von speziellen Reproduktionsverfahren f├â┬╝r Nash├â┬Ârner arbeiten. Wenn alles gut geht, wird der Spr├â┬Âssling des S├â┬╝dlichen Breitmaulnashorns in Budapest im November 2008 zur Welt kommen. ├â┬ťberraschend war der Besamungserfolg vor allem auch deshalb, weil der ├ó┬Ç┬×Samenspender├ó┬Ç┬ť, ein Nashornbulle aus dem Zoo im britischen Colchester, mit 38 Jahren zu den durchaus betagten Zoobewohnern z├â┬Ąhlt.


Trotz zweier junger Mitbewohnerinnen in Colchester hatte es der Bulle nicht zu eigenem Nachwuchs gebracht. Die Tier├â┬Ąrzte vermuteten daher sogar, sein Samen habe l├â┬Ąngst nicht mehr die erforderliche Qualit├â┬Ąt zur Befruchtung. Wie sich jetzt allerdings herausstellte, waren seine Spermien nicht nur agiler als gedacht, sie ├â┬╝berstanden auch die Kryokonservierung bei minus 196 Grad ├â┬╝ber drei Jahre ausgesprochen gut. Auch die zweite H├â┬╝rde, die ├â┬ťbertragung des aufgetauten Samens in die Geb├â┬Ąrmutter von Lulu in Budapest mit dem von den Berliner Veterin├â┬Ąren entwickelten nichtchirurgisches Verfahren wurde ohne Komplikationen genommen.


Rettung des n├â┬Ârdlichen Breitmaulnashorns unklar


Nun fragen sich die Veterin├â┬Ąre, ob das Verfahren, das sich beim S├â┬╝dlichen Breitmaulhashorn bew├â┬Ąhrt hat, auch f├â┬╝r die viel selteneren Verwandten Hoffnung auf Erhalt bedeuten k├â┬Ânnte. Von Lulus Artgenossen hatte man vor hundert Jahren noch weniger als hundert Individuen gez├â┬Ąhlt, inzwischen ist ihr Wildbestand dank rigider Schutzma├â┬čnahmen auf mehr als 12.000 gestiegen. Mit dem Erfolg in Budapest k├â┬Ânnte ein entscheidender Schritt auch f├â┬╝r die N├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârner getan worden sein. ├ó┬Ç┬×Wir k├â┬Ânnen jetzt die wenigen verbliebenen Tiere in der Wildbahn narkotisieren, ihr Sperma entnehmen und f├â┬╝r die Fortpflanzung in den Zoos nutzen├ó┬Ç┬ť, sagt Hildebrandt.


Die Wildtiere m├â┬╝ssen nicht mehr transportiert und das Erbmaterial kann unter Umst├â┬Ąnden jahrelang konserviert werden. Selbst wenn ein toter Bulle gefunden w├â┬╝rde, k├â┬Ânnte man unter Umst├â┬Ąnden gefrierf├â┬Ąhige Spermien gewinnen und f├â┬╝r die Nachzucht verwenden. Die Vorbereitungen daf├â┬╝r werden in Berlin bereits getroffen. Die Zeit aber, noch gesunde und fortpflanzungsf├â┬Ąhige Bullen zu finden, wird zunehmend knapp. ├ó┬Ç┬×Wir stehen enorm unter Druck├ó┬Ç┬ť, sagt Robert Hermes. Denn die Politik hat ├ó┬Ç┬ô anders als in S├â┬╝dafrika im Fall des S├â┬╝dlichen Breitmaulnashorns ├ó┬Ç┬ô beim Schutz des n├â┬Ârdlichen Verwandten bisher versagt.

Text: F.A.Z.

(12.10.2007, 18:36)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Nun ja, das "N├â┬╝rnberger Modell" w├â┬╝rde weiterhin die M├â┬Âglichkeit bieten, sich im Trockenen aufzuhalten und die Tiere zu sehen, die dann unter Hinzunahme des jetzigen Besucherraums viel mehr Platz h├â┬Ątten. Und die Fl├â┬Ąche vor dem Dickh├â┬Ąuterhaus w├â┬Ąre gro├â┬č genug, um einen stattlichen Wintergarten als neuen Besucherbereich davor zu setzen - gegebenenfalls sogar mit einer bepflanzten Savannenlandschaft oder gar Terrarien und/oder Volieren darin.
(12.10.2007, 15:41)
Oliver Jahn:   Also wenn Magdeburg das Haus schlie├â┬čt, dann wird der Zoo ein Problem bekommen. Es gibt gerade f├â┬╝r schlechteres Wetter in Magdeburg einfach zu wenig Alternativen, in denen man sich mal unterstellen oder aufw├â┬Ąrmen kann. Ich w├â┬╝rde es auf jeden Fall begr├â┬╝├â┬čen, wenn das Haus bleiben w├â┬╝rde, und zwar f├â┬╝r die Tierhaltung. Sicher m├â┬╝sste einiges gemacht werden, mancher Neubau von heute ist wirklich modischer, ob er deshalb auch besser ist, wage ich zu bezweifeln. Ich bin gespannt, denn in Magdeburg ist es wie auch in anderen Zoos ja in erster Linie eine Frage des Geldes und das ist zur Zeit noch nicht in Sicht....
(12.10.2007, 15:20)
Michael Mettler:   Ich frage mich, ob das Magdeburger Dickh├â┬Ąuterhaus angesichts des im Masterplan vorgestellten Zukunftskonzeptes nicht auch dann zur Diskussion st├â┬╝nde, wenn es keine Probleme mit der Haltungsgenehmigung g├â┬Ąbe. Schlie├â┬člich d├â┬╝rfte es nicht ganz einfach sein, das Geb├â┬Ąude innen wie au├â┬čen auf "Afrika" und wom├â┬Âglich auf modischere Elefantenhaltung (ich verwende hier bewusst nicht das Wort "zeitgem├â┬Ą├â┬čere") umzustricken. Wahrscheinlich g├â┬Ąbe es auch dann nur den Ausweg, das Haus ausschlie├â┬člich f├â┬╝r Nash├â┬Ârner ODER Elefanten zu nutzen und die Besucher aus dem jetzigen Innenbereich zu verbannen, damit dieser f├â┬╝r die Tiere bestm├â┬Âglich genutzt werden kann (eventuell mit der N├â┬╝rnberger L├â┬Âsung, dem eigentlichen Haus einen Wintergarten als Besucherbereich anzuf├â┬╝gen).
(12.10.2007, 11:55)
IP66:   Seinerzeit habe ich die Richtlinien sogar begr├â┬╝├â┬čt. Ich ging davon aus, da├â┬č man nicht Idealanspr├â┬╝che, sondern Mindestforderungen gesetzlich verankern wollte und da├â┬č die Beh├â┬Ârden in der Lage w├â┬Ąren, diese angemessen umzusetzen. Da beides aber nicht der Fall ist, scheint mir in der Tat, wie bei mancher EU-Richtlinie, die Abschaffung des gesamten Komplexes die zielf├â┬╝hrendste und dem Tierschutz am ehesten dienliche Ma├â┬čnahme zu sein.
(12.10.2007, 11:44)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, Ich stimme Ihnen zu. Nur wird das nichst helfen. Ich kann nur noch mal auf die Schwierigkeiten bei der Haltungsgenehmigung verweisen. Wenn das, was ich geh├â┬Ârt habe richtig ist, w├â┬╝rde der Auszug der Elefanten und die Nutzung deren Platzes durch die Nash├â┬Ârner einer Genehmigung f├â┬Ârderlich sein.
(11.10.2007, 21:15)
Oliver Jahn:   Ich finde die Nashornhaltung in Magdeburg absolut nicht so schlimm, wie immer dargestellt. 5 Tiere sind einfach zuviel, daher pl├â┬Ądiere ich ja auch f├â┬╝r den Auszug der Elefanten aus diesem Haus. Aber ohne Elefanten oder mit weniger Tieren ist die Innenanlage nicht schlechter als in Berlin, Frankfurt oder manch anderem Zoo. Die Innenanlagen in Hannover z.B. kenne ich gar nicht, bezweifele aber, dass sie wesentlich gr├â┬Â├â┬čer sind. Und die Au├â┬čenanlagen in Magdeburg finde ich nach wie vor gut.
(11.10.2007, 20:51)
nurmichael:   @ IP66, Ihre Argumente bez├â┬╝glich Krefeld werden richtig sein, daran habe ich keinen Zweifel. Dennoch f├â┬╝hren sie zu den in meinem letzten Posting dargestellten Konsequenzen. Was die beh├â┬Ârdlichen Genehmigungen in Magdeburg angeht kann ich nur auf ein mir bekanntes Beispiel aus dem Berliner Zoo hinweisen: Noch vor der Wende wurden in der EU Tierschutzrichtlinien erlassen und dann auch vollzogen. Der Zoo Berlin war in gewisser Weise Nutznie├â┬čer: Er konnte Tiere ├â┬╝bernehmen, deren St├â┬Ąlle/Gehege diesen Richtlinien nicht entsprachen├ó┬Ç┬Ž. Es waren drei indische Elefantenk├â┬╝he, die aus norditalienischen Einrichtungen abgegeben werden mussten!!!
(11.10.2007, 19:40)
Michael Mettler:   Nur mal so am Rande: Was ist das Symboltier des EEP? Pikanterweise ein Spitzmaulnashorn mit Kalb...
(11.10.2007, 18:58)
IP66:   Leider stellen sich die Probleme nicht dergestalt einfach: In Krefeld ist es so, da├â┬č man damit leben mu├â┬č, nur etwa alle 10 bis 20 Jahre einen Gro├â┬čbau bew├â┬Ąltigen zu k├â┬Ânnen, auf einem Gel├â┬Ąnde, da├â┬č ausgedehnte Geb├â┬Ąude kaum zul├â┬Ą├â┬čt. Man hat also um 1970 ein Dickh├â┬Ąuterhaus f├â┬╝r Elefanten, Nash├â┬Ârner und Zwergflupferde gebaut. Elefanten wollte das Publikum und die Politik, Beitmaulnash├â┬Ârner wie Zwergflu├â┬čpferde waren die Zugabe, wobei letztere wie heute recht einfach zu beschaffen waren und mit einiger Garantie nicht z├â┬╝chteten. Die Gr├â┬╝ndertiere kamen in die Jahre, verschwanden, und man beschlo├â┬č, unter kostspieligen Umbauten, Spitzmaulnash├â┬Ârner zu halten, wie das ja hier auch immer gefordert wird. Die Frage dabei war lediglich die, ob man sich die Umbauten leisten konnte und ob sich diese durch eine entsprechend lange Haltung vor den Geldgebern rechtfertigen lassen. Schlie├â┬člich hat man auch noch in einen Partnertausch investiert - Arbeit und Transportkosten. Mittlerweile ist aber aufgrund einer Zookritiker-Kampagne die vor zehn Jahren noch v├â┬Âllig unproblematische Elefantenhaltung so in die Kritik geraten, da├â┬č sich die st├â┬Ądtische Politik zum Handeln gezwungen sah, und zwar f├â┬╝r die jetzt vorhandenen Elefanten, die man ja nicht einfach erschie├â┬čen kann, damit die Kritik aufh├â┬Ârt. Mithin mu├â┬č sich der Zoo, der das Elefantenproblem durch eine Nichtbeschaffung von neuen Tieren l├â┬Âsen wollte, jetzt mit Neubaupl├â┬Ąnen f├â┬╝r ein Elefantenhaus plagen, das au├â┬čer einigen Kritikern und ein paar Lokalpolitikern niemand braucht, wohl nicht einmal die Elefanten.
Was den magdeburger Richtlinienstreit angeht, so finde ich, da├â┬č diejenigen, die dergleichen produzieren und durchsetzen, die Nash├â┬Ârner, von denen sie meinen, sie seien in Magdeburg schlecht untergebracht, doch bitte mit nach Hause in die Wohnung nehmen sollen und nicht Steuerzahlern und Zoobetreibern ihre Vorstellungen von idealer Tierhaltung aufzuzwingen.
(11.10.2007, 18:55)
nurmichael:   @ IP66, Widerspruch. Zumindest von Magdeburg habe ich geh├â┬Ârt, dass die Genehmigung f├â┬╝r die Nashornhaltung Jahr f├â┬╝r Jahr ein Balanceakt ist, da die Haltungsbedingungen mir nicht n├â┬Ąher bekannten Normen nicht erf├â┬╝llen. Ich bin nicht bereit eine unzureichende Haltung gut zu hei├â┬čen, nur weil die Haltung der Art ansonsten in Frage gestellt ist.
In Krefeld hatte die Kombination Jakob/Nane keinen Zuchterfolg. Unter den gegebenen Bedingungen h├â┬Ątte die dortige Leitung ja frohlocken k├â┬Ânnen: Ein junges Paar, dass sich aber nicht fortpflanzt und damit keine Platzprobleme schafft. Der Bulle wurde also ganz bewusst ausgetauscht, um eine Vermehrung zu provozieren, wohlgemerkt in Kenntnis der im Erfolgsfall zu erwartenden Probleme. Ich finde wer A sagt muss auch B sagen, das hei├â┬čt Verbesserung der Haltungsbedingungen, die im Zweifel auch in der problemlosen Abgabe der Nachwuchstiere bestehen k├â┬Ânnte. Daf├â┬╝r braucht es aber mehr und damit neue Halter.
Zucht auf Bestellung, wie etwa bei Gro├â┬čkatzen f├â┬╝hrt im Zweifel wie bei diesen zumindest zeitweise zur erzwungenen Kontrazeption. Auch w├â┬╝rden dabei genetische Aspekte eine m├â┬Âglicherweise ├â┬╝berh├â┬Âhte Rolle spielen und eine Zucht mit Tieren h├â┬Ąufiger Genfrequenz im EEP nahezu ausschlie├â┬čen und damit die Anzahl evtl. haltungswilliger Einrichtungen eher vermindern.
Ich finde die Bemerkung von Oliver Jahn vom 7.10. ├ó┬Ç┬×├ó┬Ç┬Žwenn man nur noch f├â┬╝r Elefanten baut├ó┬Ç┬Ž├ó┬Ç┬ť passt wirklich gerade auch in Bezug auf Ihren Beitrag, in dem Sie, wenn ich das richtig verstehe, das (mir bislang nicht bekannte) Argument in Magdeburg und Krefeld den Platzbedarf beider Tierarten gegeneinander aufzurechnen kritiklos ├â┬╝bernehmen. Wenn Zoos der Meinung sind, mit Elefanten mehr Geld verdienen zu k├â┬Ânnen als mit Nash├â┬Ârnern, sollen sie das ├â┬Âffentlich sagen. F├â┬╝r mich w├â┬Ąre das ehrlicher als die jetzige Situation unver├â┬Ąndert zu belassen. Es w├â┬Ąre aber auch die Abkehr vom seit ca. 20 Jahren bestehenden EEP System, welches die Zoos doch so gerne zur Rechtfertigung der eigenen Existenz bem├â┬╝hen. Unterstellt, dass das Volk sowie M├â┬Ązene und Sponsoren das auch immer so verstanden haben, s├â┬Ągt man also am Ast auf dem man sitzt. Und all diese Klimmz├â┬╝ge im Bewusstsein, mit den Elefanten bei der doch wohl angestrebten erfolgreichen Zucht in einigen Jahren vor dem gleichen Problem zu stehen, welches schon jetzt eine Kontrazeption bei Spitzmaulnash├â┬Ârnern wahrscheinlich macht. Ein ganz und gar untauglicher Ansatz, wie ich meine.
(11.10.2007, 18:39)
IP66:   Ich glaube nicht, da├â┬č man zugleich die Ausweitung der Spitzmaulnashornhaltung und neue Gehege fordern darf. In K├â┬Âln wird man eher die Haltung aufgeben als die Anlage vergr├â┬Â├â┬čern, was zumindest den Auszug der Flu├â┬čpferde und ein Nutzungskonzept des Altbaus voraussetzt, in Krefeld w├â┬╝nscht sich die Politik eine Verbesserung der Elefantenhaltung, die bei den beschr├â┬Ąnkten Mitteln der Stadt sicherlich zu Lasten der Spitzmaulnash├â┬Ârner gehen wird, so da├â┬č man froh sein kann, wen die Haltung eines Paares beibehalten wird. Die Magdeburger Nash├â┬Ârner profitieren davon, da├â┬č die Flu├â┬čpferdhaltung im dortigen Dickh├â┬Ąuterhaus immer problematisch war und man das gro├â┬če Geb├â┬Ąude irgendwie besetzen mu├â┬č. Auch hier d├â┬╝rfte eher der Erhalt der bestehenden Anlagen die Weiterexistenz der Tiere garantieren als etwelche Umbauten, die wieder zugunsten der Elefanten ausgehen werden. In Hinblick auf Magdeburg und Krefeld halte ich die Forderungen nach Haltungsverbesserungen auch deshalb f├â┬╝r problematisch, weil es hier Zuchterfolge gibt. Gerade das Beispiel Spitzmaulnashorn zeigt, da├â┬č die popul├â┬Ąre Forderung gr├â┬Â├â┬čerer Gehege immer zu Lasten weniger volkst├â┬╝mlicher Zuchtprogramme umgesetzt wird.
(11.10.2007, 14:11)
nurmichael:   @ Michael Mettler, nat├â┬╝rlich nehme ich von meiner Kritik gegen├â┬╝ber den deutschen Zoos, die mit neuen Tieren eine Breimaulnashornhaltung beginnen bzw. fortf├â┬╝hren nichts zur├â┬╝ck. Ich wollte sie nur nicht wieder aufw├â┬Ąrmen.
(10.10.2007, 23:08)
Michael Mettler:   @nurmichael: Gern auch ins restliche Europa, aber hatten wir uns nicht letztens erst gefragt, warum diverse neue Nashornhaltungsm├â┬Âglichkeiten (geplant oder schon gebaut) in deutschen Zoos unverst├â┬Ąndlicherweise NICHT f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner konzipiert sind...?

Wien hat sich wenigstens nicht der Breitmaulnashorn-"Welle" angeschlossen, sondern mit dem Panzernashorn eine gef├â┬Ąhrdetere Art ins Programm genommen.
(10.10.2007, 22:56)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, th.oma.s, die Daten der Dresdner Spitzmaulnash├â┬Ârner sind weiter unten angegeben.
Das erste E in EEP steht f├â┬╝r europ├â┬Ąisch. Der Zoo Landau in Ehren, aber ich m├â┬Âchte eigentlich einer Expansion der Art Spitzmaulnashorn ins europ├â┬Ąische Ausland das Wort reden. Derzeit gibt es einschlie├â┬člich der Unterart minor in Frankfurt sieben deutsche Haltungen, f├â┬╝nf im vereinigten K├â┬Ânigreich, je eine in Estland, Tschechien und der Schweiz und zwei relativ junge in Frankreich, das wars. Ehemalige Halter wie Neapel, Rom, Lissabon oder Wien sind schon seit geraumer Zeit aus der Haltung ausgeschieden. Wenn man die s├â┬╝dosteurop├â┬Ąischen L├â┬Ąnder mal au├â┬čen vor l├â┬Ąsst (sie haben die Pflicht erst einmal EU Standards in ihren Zoos umzusetzen), sollten ├â┬ťberlegungen in Richtung dieser Staaten aber z.B. auch nach Spanien gelenkt werden.
In Deutschland dagegen meine ich, dass zun├â┬Ąchst die Haltungsbedingungen in einigen Zoos verbessert werden sollten (K├â┬Âln, Krefeld Magdeburg), bevor an Ausdehnung des Bestandes gedacht wird.
(10.10.2007, 22:44)
Michael Mettler:   @th.oma.s: Wenn denn Details dazu vorhanden sind, dann gern im Dresden-Thread!
(10.10.2007, 22:31)
th.oma.s:   ok. war etwas hochgegriffen, einschr├â┬Ąnkend eine gewisse tradition: dd hat vor dem zweiten weltkrieg wohl kurzzeitg drei smn gleichzeitig und auch nach dem krieg einen bullen. als dann keine dame zu beschaffen war wurde ein paar bms importiert. der nashornstall war seit den drei├â┬čiger jahren bis zur abgabe des letzen bmn am selben ort und mit nash├â┬Ârnern belegt.



(10.10.2007, 22:31)
Oliver Jahn:   @th.oma.s, also als Tradition w├â┬╝rde ich die Spitzmaulnashornhaltung in Dresden nun nicht bezeichnen. Meines Wissens waren das immer nur Einzeltiere. Und das nicht mal sehr fr├â┬╝h und auch nicht durchgehend.
(10.10.2007, 20:35)
th.oma.s:   @michael mettler: dresden hat sogar eine tradition in der haltung von smn.insofern haben sie recht. geld und platz w├â┬Ąre auch da, wenn man ein zoologisch anspruchsvolles konzept h├â┬Ątte. aber nicht an der von Ihnen genannten stelle und auch nicht, wie in dd schon mal angedacht, zu lasten von bantengs oder rotb├â┬╝ffeln. details k├â┬Ânnte man im dresden threat diskutieren, wenn gew├â┬╝nscht.
(10.10.2007, 18:18)
IP66:   In Landau scheint es mir doch an Platz f├â┬╝r eine Nashornanlage, auch von kleineren Ausma├â┬čen wie etwa in K├â┬Âln, zu fehlen. Letztlich bedeutet das Investieren in eine Art eben die Haltungseinstellung f├â┬╝r eine andere, so lange der Trend aufwendige Gro├â┬čgehege bevorzugt.
(10.10.2007, 11:25)
Michael Mettler:   Es g├â┬Ąbe noch einen derzeit nashornlosen deutschen Zoo mit Raumpotenzial f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner. Dresden m├â┬╝sste sich "nur" dazu entschlie├â┬čen, statt des angedachten Stalles und Geheges f├â┬╝r einen Elefantenbullen die gleiche Fl├â┬Ąche f├â┬╝r Nash├â┬Ârner zu nutzen, die gut in das afrikanische Ensemble dieses Zooteils passen w├â┬╝rden. Der Platzbedarf d├â┬╝rfte vergleichbar sein, und im Gegensatz zum Elefantenbullenstall k├â┬Ânnte man ein Nashornhaus auch f├â┬╝r Besucher begehbar machen.
(10.10.2007, 09:07)
Michael Mettler:   Zum Thema EAZA-Kampagnen: Die Zuchtanlagen f├â┬╝r bedrohte Schildkr├â┬Âtenarten sind ja nach "Shellshock" in den Zoos wie die Pilze aus dem Boden geschossen... Na, wenigstens kommt die diesj├â┬Ąhrige Madagaskar-Kampagne dem Trend zu begehbaren Lemurenanlagen entgegen. Freuen wir uns schon mal auf eine "Small Carnivore"-Kampagne, damit auch mit Erdm├â┬Ąnnchen, Nasenb├â┬Ąr und Zwergotter Betroffenheit ausgel├â┬Âst werden kann... 'tschuldigung, das musste jetzt einfach mal raus.

Zur├â┬╝ck zu den Rhinos: Anscheinend geh├â┬Ârt es ja zu den Aufgaben eines EEP-Koordinators, in der europ├â┬Ąischen Zoowelt Werbung f├â┬╝r "seine" Tierart zu machen und damit die Bereitschaft der Zoos zu animieren, sich mit dieser Tierart zu befassen. Gab es da vielleicht zu wenig "PR-Arbeit" f├â┬╝r das Spitzmaulnashorn...?
(09.10.2007, 22:58)
th.oma.s:   noch trauriger ist angesichts der konfiguration der neugebauten nashornanlage in dieser situation meines erachtens die dortmunder entscheidung, vorausgesetzt man will wenigstens ansatzweise artenschutzanforderungen an die tierg├â┬Ąrtnerei erf├â┬╝llen und sich dieser thematik nicht nur zur rechtfertigung
seiner existenz beliebig bedienen.
@IP: leider lehrt die geschichte, dass auch manch vernünftige idee mit den
mitteln einer dialektisch ausgerichteten propaganda nicht zum durchbruch verholfen werden kann...
(09.10.2007, 21:21)
Oliver Jahn:   Heidelberg hat die Breitm├â┬Ąuler abgegeben, weil man heute wei├â┬č, dass diese Art besser in Gruppen gehalten wird. Bei meinem letzten Besuch, der allerdings schon ein paar Jahre her ist, war das Nashorngehege mit Emus besetzt. Warum also nicht mit eher einzeln gehaltenen Spitzm├â┬Ąulern oder ├â┬╝berz├â┬Ąhligen Jungtieren als Genpool.
(09.10.2007, 21:05)
R├â┬╝diger:   W├â┬Ąre der Zoo Landau nicht ein potentieller Neuhalter f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner oder haben die nicht genug Fl├â┬Ąchen zur Verf├â┬╝gung. Schliesslich habensiesich bei der Rhinokampagne sehr bem├â┬╝ht und eingestzt !
(09.10.2007, 18:37)
IP66:   Im Grunde h├â┬Ątte Gelsenkirchen also keine Beitmaulnah├â┬Ârner importieren, sondern auf zumindest einen Spitzmaulnashornbullen warten oder sogar ein Paar zeigen k├â┬Ânnen. Daf├â┬╝r werden in Heidelberg Scharen von V├â┬Âgeln geopfert, um einem angeblichen Zuchtgebot f├â┬╝r Elefanten zu gen├â┬╝gen, das - ein ethischer Purzelbaum - f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner nicht gilt. Vielleicht bietet sich sich hier f├â┬╝r in der Dialektik der Propaganda gut geschulte DDR-Ideologen ein neues Bet├â┬Ątigungsfeld!
(09.10.2007, 17:52)
Oliver Jahn:   Wirklich nicht zu fassen. Wieder mal ein Punkt, in dem so mancher Zoo, der sogar gro├â┬če Nashorn Kampagnen gestartet hat, ein wenig an Glaubw├â┬╝rdigkeit verliert. Aber das kommt eben davon, wenn man nur f├â┬╝r Elfanten baut. Auch dort wird es bald knapp, den Nachwuchs unterzubringen. Das aber so hei├â┬č ersehnte Nashorngeburten unterbunden werden sollen, das ist ja kaum zu fassen.
(07.10.2007, 20:19)
nurmichael:   Der von th.oma.s gepostete Artikel im Thread ├ó┬Ç┬×Zuchtprogramme und deren Sinn├ó┬Ç┬ť spricht u.a. von Schwangerschafts-Verh├â┬╝tungsma├â┬čnahmen bei Nash├â┬Ârnern im Zoo Berlin. Ich vermute mal, dass sich dies auf Spitzmaulnash├â┬Ârner bezieht, da jahrelang immer wieder Versuche unternommen wurden der Panzernashornkuh Narayani zu einer Tr├â┬Ąchtigkeit zu verhelfen. Die beiden derzeitigen Zuchtk├â┬╝he der Spitzmaulnash├â┬Ârner Ine und deren Tochter Kumi hatten mit Binti und zuletzt Zawadi z├â┬Ąhlbaren Nachwuchs. So bezieht sich die Aussage m.M. wohl auf die alten Zuchttiere Mzima und Kilaguni. Kontrazeption macht bei beiden allerdings nur den Sinn, sie selbst vor einer Risikoschwangerschaft (wegen ihres hohen Alters) zu sch├â┬╝tzen und keineswegs, um unerw├â┬╝nschten Nachwuchs zu verhindern.
Dennoch bleiben gewisse Zweifel, da im Zoo Berlin (anders als in Dvur Kralove, siehe MM im Tschechien Thread) meiner Kenntnis nach eine strenge Einzelhaltung der Tiere praktiziert wird, was ja eine ausreichende Kontrazeptionsma├â┬čnahme darstellt. Allerdings sieht es mit der Unterbringung von evtl. Nachwuchs derzeit zumindest in Deutschland wirklich nicht gut aus. In B├â┬Ąlde suchen Davu (Kr), Malindi (Mb) und Zawadi (B) Obdach, Planstellen sind bei den bisherigen deutschen Haltern indes nicht frei. Zumindest in der ├â┬ära Fr├â┬Ądrich / Lange sah man ├â┬╝berdies Auswilderungsprojekte f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner sehr kritisch, da Cites Antr├â┬Ąge von Namibia und S├â┬╝dafrika annahm, in diesen L├â┬Ąndern je f├â┬╝nf Spitzmaulnash├â┬Ârner f├â┬╝r die Troph├â┬Ąenjagt zum Abschuss freizugeben (Bongo 2004 ?). Zusammengenommen k├â┬Ânnten Verh├â┬╝tungsma├â┬čnahmen bei dieser Art in Zukunft also Wirklichkeit werden. Man fasst es nicht.
(07.10.2007, 20:09)
nurmichael:   Das wollte ich zum Ausdruck bringen.
(04.10.2007, 19:53)
Michael Mettler:   @nurmichael: Jana ist auch in diesem Forum keine Unbekannte (hat aber lange nicht mehr gepostet - schade!) und als Tschechin nahe am Geschehen. Die Info d├â┬╝rfte also Hand und Fu├â┬č haben.
(04.10.2007, 19:46)
nurmichael:   @ Michael Mettler, ich habe mal nach Jabu recherchiert und bin in einem anderen Zooforum auf folgende Mitteilung gesto├â┬čen: ├ó┬Ç┬×Der Spitzmaulnashornbulle (geboren diese Februar) bekam das Name Jabu. Geplannt ist neue Aussengehege f├â┬╝r Spitzmauler und Sch├â┬Ânheitsver├â┬Ąnderungen im AG von Breitmauler, es h├â┬Ąngt aber an nichtverteilte Baugenehmigung.├ó┬Ç┬ť Autorin ist eine gewisse Jana.
(04.10.2007, 17:52)
nurmichael:   @ Michael Mettler, bei der von Ihnen zitierten Gruppenzusammenstellung f├â┬Ąllt mir auf, dass in der F├â┬╝nfergruppe mit Jimmi und Jane Lee Mutter und Tochter und dazu mit Isis der Vater von Jane Lee vergesellschaftet wurde. Sollte Ihre Vermutung mit der letzten Gruppe stimmen, wurde auf die m├â┬Âgliche Vergesellschaftung von Mutter und Tochter (Sali/Musso und Jessi/Jola) dann aber offenbar bewusst verzichtet. Auch dieser Aspekt spricht f├â┬╝r die Experimentierfreudigkeit der Leitung. In der Natur sind langj├â┬Ąhrige Beziehungen zwischen Mutter und Tochter bekannt. Selbst nach der Geburt des n├â┬Ąchsten Jungtiers erlaubt eine Kuh h├â┬Ąufig eine Wiederann├â┬Ąherung der ├â┬Ąlteren Tochter.
(02.10.2007, 22:18)
Michael Mettler:   @nurmichael: Das Geschlecht von Jabu wei├â┬č ich leider nicht...
(02.10.2007, 21:55)
nurmichael:   @ Michael Mettler, au├â┬čer dass ich jetzt immer noch nicht wei├â┬č ob Jambu m├â┬Ąnnlich oder weiblich ist spricht u.a. die Jugend von Mweru und die Zuchterfahrung f├â┬╝r die Vaterschaft von Isis. Er ist in den USA 1977 geboren und in Dvur seit vielen Jahren so etwas wie der Platzhirsch. Er ist im ├â┬ťbrigen schon der Vater von Jolas Mutter Jessi.
(02.10.2007, 21:32)
Michael Mettler:   @nurmichael: Dann m├â┬Âchte ich behaupten, dass es Isis sein d├â┬╝rfte, denn Mweru kommt mir kein bisschen bekannt vor.
(02.10.2007, 21:23)
nurmichael:   Ich hab die Diskussion um die Spitzmaulnash├â┬Ârner in Dvur Kralove mal hierhin verlegt.
@ Michael Mettler, vielen Dank für die Antwort zu Dvur Kralove. Nach meinen Unterlagen kommen als Vater von Jambu (male or female) nur Isis, Jimm, Sauron und Mweru in Frage. Ihr letzter Beitrag im Tschechien Thread deutet auf Isis oder Mweru.
(02.10.2007, 21:21)
Michael Mettler:   @IP66: Nun, bei der unten geschilderten Planung w├â┬╝rde das jetzige Kamelhaus tats├â┬Ąchlich als Quartier f├â┬╝r afrikanische Huftiere (Mitbewohner von Elefanten und Giraffen) in der Rasbach-Planung erhalten bleiben....
(02.10.2007, 12:23)
IP66:   So ganz gl├â┬╝cklich ist der Nilpferdvorschlag insofern nicht, als da├â┬č Haus von seinen Proportionen her im recht Fl├â┬╝gel schon Elefanten verlangt - aber da die Nash├â┬Ârner auch nicht passen, w├â┬Ąre es zumindest eine L├â┬Âsung, das Geb├â┬Ąude zu erhalten. Da├â┬č die PC-Programme von Herrn Rasbach nicht in der Lage sind, Altbauten zu integrieren, ist ja im Naturalexperiment hinreichend bewiesen.
(02.10.2007, 10:40)
nurmichael:   Zur Vervollst├â┬Ąndigung ├â┬╝ber die Zuchtf├â┬Ąhigkeit von Spitzmaulnash├â┬Ârnern sei vielleicht noch gesagt, dass die im Vergleich zu den K├â┬╝hen etwas sp├â┬Ąter fertil werdenden Bullen auch l├â┬Ąnger ihre Zuchttauglichkeit behalten. So hat, um in Magdeburg zu bleiben, der Bulle Kibo )* 64) in Berlin noch im Alter von 32 a seine letzte nat├â┬╝rliche Besamung erfolgreich beendet. Ergebnis war Sukari aus u.g. Kilaguni, die leider infolge einer Narkose zweij├â┬Ąhrig starb. Von ihm gab oder gibt es noch eingefrorenes Sperma. Eine k├â┬╝nstliche Besamung mit diesem bei der Berliner Kuh Ine schlug aber fehl.
(01.10.2007, 22:41)
Oliver Jahn:   Mana ist am 15.09.1981 gebohren.
(01.10.2007, 22:16)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, ich habe gerade unten noch mal in meine Liste geschaut, ausgerechnet die Daten von Mana fehlen darin. Nach meiner Erinnerung ist sie 81 oder 82 geboren demnach also 25 oder 26 Jahre alt. Sie hat 95 Maleika, 02 Maburi und 05 Malindi also drei T├â┬Âchter geboren.
Als Jasper 99 nach Berlin kam, hat er die beiden bew├â┬Ąhrten K├â┬╝he Mzima *73 und Kilaguni *74 gedeckt. Mzima (26 a) hat nicht mehr aufgenommen, Kilaguni (25 a) wurde schwanger und hat das Jungtier ├â┬╝bertragen, so dass die Schwangerschaft mit einer Fehlgeburt endete.
In Dvur Kralove gibt (gab ?) es eine Importkuh Jimmi *70, die 98 im Alter von 28 a ihre Tochter Jane Lee gebar. In meinen Aufzeichnungen ist das die ├â┬Ąlteste ├ó┬Ç┬×junge├ó┬Ç┬ť Mutter bei Spitzmaulnash├â┬Ârnern.
Wenn also Mana nach der Geburt von Malindi wieder gedeckt worden sein sollte besteht durchaus noch Hoffnung; bei einer erfolgreichen Schwangerschaft w├â┬Ąre dies dann aber aller Wahrscheinlichkeit nach die letzte.
(01.10.2007, 22:09)
Oliver Jahn:   Ist Mana auch schon zu alt??? Das h├â┬Ątte ich jetzt nicht gedacht. Bis zu welchem Alter sind Nash├â┬Ârner denn zuchtf├â┬Ąhig?
(01.10.2007, 21:25)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, bei der derzeitigen Besetzung in Magdeburg werden die Nash├â┬Ârner uns diesen Gefallen nicht tun. Kenia ist zu alt, Mana, wenn sie nicht gerade schwanger ist wohl auch, Maleika scheint an Madiba kennen Gefallen zu finden (oder umgekehrt) und Malindi scheidet als Madibas Tochter aus.
Unter der Vorgabe, dass Magdeburg seinen s├â┬╝dafrikanischen Wildfang (Addo Park) nicht abgeben werden will und einer noch jahrelangen Planungs- und Bauzeit f├â┬╝r Neuanlagen ist es derzeit um die Zucht schlecht bestellt. Es sei denn, ein anderer Zoo nimmt die alten Weibchen in ├ó┬Ç┬×Hospitzhaltung├ó┬Ç┬ť, um so Platz zu schaffen f├â┬╝r j├â┬╝ngere Tiere (z.B. im Tausch gegen Malindi und/oder Maleika.
Wenn die Leitung in Magdeburg dazu bereit w├â┬Ąre, ist unter diesem Aspekt die Entscheidung des Zoo Dortmund zuchtuntaugliche Breitmaulnash├â┬Ârner u.a. aus D├â┬Ąnemark zu importieren und damit geeignete Pl├â┬Ątze zu blockieren, nicht zu akzeptieren. Aber das hatten wir ja schon.
(01.10.2007, 21:13)
Oliver Jahn:   Etwas weg vom Thema, aber der Schlenker sei mir erlaubt. Warum nicht f├â┬╝r Elefanten und Nash├â┬Ârner neu bauen, und ins Dickh├â┬Ąuterhaus wieder Flusspferde. Die h├â┬Ątten dann ordentlich gro├â┬če Au├â┬čenanlagen mit viel Landabteilen und innen das Wasserbecken wieder ausheben und zusammenfassen mit dem Elefantenbadebecken. Das w├â┬Ąr doch wirklich mal ein "Durchbruch"!!!!
(01.10.2007, 21:09)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Wenn sie das tun, wird Magdeburg wohl im Dickh├â┬Ąuterhaus noch eine Zwischenetage einziehen m├â┬╝ssen, um zus├â┬Ątzlichen Stallraum einzubauen - wie Hannover im historischen Dickh├â┬Ąuterhaus :-)
(01.10.2007, 20:56)
Oliver Jahn:   Dann habe ich wohl wirklich einen anderen Plan gesehen. Aber Umgestaltung des Eingangs mit Nutzung des Vogelgesangs und ein neues S├â┬╝damerikahaus haben wohl erst mal Vorrang. Ich hoffe nur, dass die Nash├â┬Ârner noch weiterhin so gut z├â┬╝chten, dass eine Abgabe immer schwerer wird.
(01.10.2007, 20:42)
Michael Mettler:   So, ich habe sie nun vor mir liegen, ver├â┬Âffentlicht in der Magdeburger Hauszeitschrift FELIS-News, Ausgabe 2/2006. Der Komplex mit den Hauptbewohnern Afrikanischer Elefant und Spitzmaulnashorn tr├â┬Ągt den Arbeitsnamen "Africambo", und es ist eine Entwurfzeichnung aus dem Architektenb├â┬╝ro Rasbach zu sehen. Im Text hei├â┬čt es dazu, dass der erste Bauabschnitt (Nash├â┬Ârner) die Fl├â┬Ąche umfasst, "welche derzeit Zebras, Antilopen, Kamele, Tapire und Yaks beherbergt". Der zweite Bauabschnitt f├â┬╝r die Elefanten l├â┬Ąge demnach auf dem heutigen Wirtschaftshof. Wichtig: "Auf die Abgabe von Tierarten zur Umsetzung des Projekts wird weitgehend verzichtet." F├â┬╝r die Fl├â┬Ąche des jetzigen Dickh├â┬Ąuterhauses sind nach dessen sp├â┬Ąterem Abriss weitere afrikanische Tiere vorgesehen. Die Nash├â┬Ârner sollen mit Guerezas vergesellschaftet werden, denen aber auch eine Ausweichfl├â┬Ąche geboten wird, die wiederum von den Zoobesuchern betreten werden kann. Auch die Elefanten sollen vergesellschaftet werden, und zwar mit Bl├â┬Ąssb├â┬Âcken, Strau├â┬čen, Hornraben und Schabrackenschakalen (wobei ich das Nebeneinander der beiden letzteren sehr anzweifele...). Das nicht ganz viertelkreisf├â┬Ârmige Haus wird in der Mitte von einem Besucherweg "durchschnitten", zu dessen Seiten sich die Innenfreianlagen f├â┬╝r die Dickh├â┬Ąuter befinden.
(01.10.2007, 20:31)
IP66:   Da gibt es ja noch Hoffnung f├â┬╝r das Haus, an dem ich so h├â┬Ąnge! In K├â┬Âln sollte ja in allen Masterpl├â┬Ąnen das Dickh├â┬Ąuterhaus abgerissen werden, aber weil es so praktisch war und man so modern plante, blieb es stehen, bis es auf einmal alle ├â┬Ąu├â┬čerst schick fanden. Etwas ├â┬Ąhnliches werden wir wohl auch in Magdeburg erleben, und die Nash├â┬Ârner werden es sich hoffentlich in dem Geb├â┬Ąude so gut gehen lassen, da├â┬č man sie in drei bis vier Generationen sehen kann.
(01.10.2007, 20:23)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Ich suche mal nach der Planung. Vielleicht haben wir ja wirklich unterschiedliche Varianten gesehen.
(01.10.2007, 08:52)
Oliver Jahn:   Nun Michael, dann bin ich vielleicht nicht mehr auf dem laufenden. Ich hatte den Plan mal im Internet gesehen und in der Magdeburger Volkstimme. Und da war der Platz f├â┬╝r das Elefantenhaus deutlich beschrieben, so wie von mir. Von den Nash├â┬Ârnern war da aber keine Rede und der Platz w├â┬Ąre ja nach Abriss des Dickh├â┬Ąuterhauses da.
(30.09.2007, 22:47)
Oliver Jahn:   Ausser Mutter mit Jungtier k├â┬Ânnen sonst die Gehege ja nur einzeln besetzt werden. Und die reichen innen und aussen nicht. Von daher gibt es innen Absperrgehege, bzw. Isolierboxen hinter der R├â┬╝ckenfront, in der Tiere stehen und die man nicht einsehen kann.Und auch Aussen gibt es hinter dem Haus noch ein Gehege, in dem oft ein Tier steht. Wenn Sie durch die Kasse hineinkommen, sehen sie gleich links eine Bretterwand. Dahinter ist Geb├â┬╝sch und dort stand mal ein B├â┬Ąrenk├â┬Ąfig, in dem zuletzt Biber waren. Der ist weggerissen. Wenn sie also mal an den Bretterzaun treten und sich ganz hoch recken, dann k├â┬Ânnen sie das Aussengehege hinter dem Dickh├â┬Ąuterhaus sehen.
(30.09.2007, 22:42)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Nach der vorgestellten Planung (war, glaube ich, in den FELIS-News) sind Guerezas zur Vergesellschaftung mit den Nash├â┬Ârnern vorgesehen. Und f├â┬╝r Nash├â┬Ârner und Elefanten ein gemeinsames Haus.
(30.09.2007, 22:38)
Niedersachse:   @Oliver Jahn: Weiter unten sagen Sie, dass trotz Nutzung des ehemaligen Flu├â┬čpferdbecken, nie alle 5 Tiere gleichzeitig in der Schau sein k├â┬Ânnen. Bedeutet das, dass es einen nicht einsehbaren Bereich gibt? Oder wie habe ich das zu verstehn?
(30.09.2007, 22:31)
Oliver Jahn:   Nein, das ist schon ganz richtig, der Teil des Wirtschaftshofes, auf dem die Elefantenanlage gebaut werden soll, ist aber auf der anderen Strassenseite und soll ├â┬╝ber eine Br├â┬╝cke erreichbar sein. Die Nash├â┬Ârner aber sollten vergesellschaftete mit Affen (Wanderus?) auf eine neue Anlage kommen, die dort entstehen soll, wo heute noch das Dickh├â┬Ąuterhaus steht.
(30.09.2007, 22:28)
Michael Mettler:   Nanu, sollten nicht die neuen Anlagen f├â┬╝r Elefanten und Nash├â┬Ârner auf dem jetzigen Wirtschaftshofgel├â┬Ąnde entstehen und daf├â┬╝r andernorts ein neuer Wirtschaftshof gebaut werden? Ist diese (ver├â┬Âffentlichte!) Planung schon wieder vom Tisch?
(30.09.2007, 22:24)
Oliver Jahn:   Ach ja, und wenn das dan alles fertig ist, dann soll nat├â┬╝rlich auch f├â┬╝r die Nash├â┬Ârner neu gebaut werden. Aber das wird wohl das letzte sein, was angegangen wird. Und so lange wird das "gute" alte Dickh├â┬Ąuterhaus wohl noch seinen Dienst tun, irgendwann dann wohl nur noch f├â┬╝r die Spitzm├â┬Ąuler.
(30.09.2007, 22:18)
Oliver Jahn:   Ja, die Pl├â┬Ąne sind schon sehr konkret und das neue Elefantenhaus soll auf der anderen Strassenseite gegen├â┬╝ber dem Eingang entstehen. Der Eingang soll dort weg und der Vogelgesang soll als Eingangsbereich mit "sanfter" Tierhaltung genutzt werden. Der Komplettumzug ist vom Tisch. Aber wann das ganze nun losgehen soll, das wei├â┬č ich auch nicht. Wie immer ist es eine Frage des Geldes.
(30.09.2007, 22:14)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, gibt es denn konkrete Umbaupl├â┬Ąne f├â┬╝r diesen Bereich in Magdeburg? Ich habe bisher immer nur ├â┬╝ber einen evtl. Umzug des ganzen Zoos geh├â┬Ârt. Und unabh├â┬Ąngig davon, dass die wohl j├â┬Ąhrlich neu notwendigen Genehmigungen f├â┬╝r die Spitzmaulnashornhaltung f├â┬╝r den Zoo eine Zitterpartie darstellen.
(30.09.2007, 22:09)
Oliver Jahn:   Nun, die Elefanten sollen ja nicht gleich abgegeben werden, sie sollen lediglich die Strassenseite wechseln und in ein neues Domizil umziehen. Obwohl ich ja nie einen Hehl daraus gemacht habe, dass es mir lieber gewesen w├â┬Ąre, wenn Magdeburg sich genau wie Frankfurt f├â┬╝r Flusspferde und Nash├â┬Ârner entschieden h├â┬Ątte und auf die Elefanten verzichtet h├â┬Ątte. Heute w├â┬Ąre Magdeburg mit den Flusspferden der absolute "Renner" und mit den Nash├â┬Ârnern ist es der Zoo ja schon. Gute Zucht, drei Generationen nebeneinander, eine der ├â┬Ąltesten Spitzmaulnashornk├â┬╝he in Europa, die ist noch ein Wildfang...was will man da noch mehr.
(30.09.2007, 22:03)
nurmichael:   Na wenn ich die Diskussion ├â┬╝ber die Aufgabe einer Elefantenhaltung z.B. in Frankfurt verfolge kommt ein Tausch Elefant vs. Spitzmaulnashorn wohl einer Palastrevolution gleich. Schade f├â┬╝r die wirklich erfolgreiche Magdeburger Haltung.
(30.09.2007, 21:17)
Oliver Jahn:   Also f├â┬╝r ein weiteres Tier w├â┬Ąre in Magdeburg wirklich nur dann Platz, wenn die Elefanten ausziehen w├â┬╝rden. Denn f├â┬╝r 5 Tiere ist der Platz schon zu gering. Trotz Nutzung des alten Flusspferdbeckens durch Ausgie├â┬čen mit Beton kann man nie alle 5 Tiere im Schaubereich sehen, weder innen, noch au├â┬čen.
(30.09.2007, 21:12)
nurmichael:   Dies ist auch mein Wissensstand. Ich frage mich allerdings, warum Maleika noch in Magdeburg weilt. Wenn sie nicht zwischenzeitlich von Madiba gedeckt wurde, bahnt sich hier ein ├â┬Ąhnliches Szenario an wie weiland in Krefeld (Jakob/Nane) bzw. in Berlin (Kibo - Jasper/Sita) oder aktuell in K├â┬Âln (Taco/Tisa). Eine Nachwuchskuh ├ó┬Ç┬ô noch dazu mit einer einzigartigen Genetik ├ó┬Ç┬ô kommt offenbar mangels geeignetem Partner ├ó┬Ç┬ô oder fehlendem Platz (?) - nicht zur Fortpflanzung.
Innerhalb Deutschlands ist bei den derzeitigen Haltern von Spitzmaulnash├â┬Ârnern bestenfalls im Zoo Berlin Platz (beklagenswerterweise durch die Fehlgeburt bei den Panzernash├â┬Ârnern). Allerdings kommt ein Wechsel f├â┬╝r Maleika in die Hauptstadt wohl eher nicht in Frage, da der dortige Zuchtbulle Jasper der Sohn von Maleikas Gro├â┬čvater v├â┬Ąterlicherseits ist. Es bliebe ein Austausch, aber wer gibt ein Tier nach Magdeburg mit seinen sehr beengten Verh├â┬Ąltnissen? Da steht wohl eine Auslandsreise an.
(30.09.2007, 21:08)
Oliver Jahn:   Madiba, Kenia, Mana, Maleika, Malindi.
(30.09.2007, 18:01)
Niedersachse:   Hm ... Irgendwer meinte zu mir, die w├â┬╝rde da nicht mehr leben. Wei├â┬č denn jemand, wer jetzt alles genau in Magdeburg lebt.
(30.09.2007, 17:47)
Oliver Jahn:   ├â┬äh, in Magdeburg. Oder ist sie dort in den letzten 3 Monaten abgegeben worden? Im Juno habe ich sie noch gesehen.
(30.09.2007, 17:06)
Niedersachse:   Wei├â┬č jemand wo die Spitzmaulnashornkuh Maleika zur Zeit lebt? Sie wurde 1995 in Magdeburg geboren.
(28.09.2007, 15:58)
Michael Mettler:   Zu einer vor mehreren Wochen gestellten Frage von nurmichael nach Unf├â┬Ąllen mit Nash├â┬Ârnern: Im International Zoo Yearbook Vol. 29 stie├â┬č ich auf einen Artikel ├â┬╝ber ein Gro├â┬čgehege f├â┬╝r afrikanische Tiere im Zoo Havanna. Auf 80 ha (!) wurden dort u.a. 3,4 adulte Breitmaulnash├â┬Ârner angesiedelt, vergesellschaftet mit Zebras, Dromedaren, Giraffen, diversen Antilopenarten, M├â┬Ąhnenschafen, Flusspferden und Afrikanischen Elefanten. Hier kam es zu einem Zwischenfall, als sich der als besonders neugierig bekannte Dromedar-Leithengst (zu) sehr f├â┬╝r die Br├â┬╝nstigkeit einer Nashornkuh interessierte und auf der Stelle get├â┬Âtet wurde; ob von der Kuh selbst oder von einem eifers├â┬╝chtigen Bullen, geht daraus leider nicht hervor. Selbst bei reichlich Ausweichfl├â┬Ąche l├â┬Ąsst sich ein solcher Unfall also nicht ausschlie├â┬čen.

Interessant dabei ist noch, dass die ganze Dromedarherde (3,7 Tiere) zuvor schon br├â┬╝nstige Elenantilopenk├â┬╝he verfolgt hatte und zwei der Hengste sich dabei Verletzungen durch Hornst├â┬Â├â┬če einfingen (woran einer sp├â┬Ąter starb). Nachdem der Leithengst den Nashorntod gefunden hatte, wurde kein entsprechend aufdringliches Verhalten der Dromedare mehr beobachtet. Das wiederum zeigt, wie sehr individuelles Verhalten das Auftreten oder Nichtauftreten von Vergesellschaftungsunf├â┬Ąllen beeinflusst.
(30.08.2007, 15:25)
Mel:   Ja es stimmt leider Narayani hatte leider ein Fehlgeburt. genaueres kann ich aber leider erst Mitte-Ende n├â┬Ąchster Woche sagen da ich im Moment nicht in den Zoo komme. (strenge bettruhe :-( )

Gru├â┬č Mel
(23.08.2007, 22:14)
Uakari:   Ich sage nirgendwo, das all diese Ziele in den n├â┬Ąchsten 5 Jahren erreicht werden sollen. Wenn aber verst├â┬Ąrkt S├â┬╝dliche Breitmaulnashorn-zuchten etabliert werden, dann werden dadurch die Best├â┬Ąnde der bedrohteren Asiaten ganz bestimmt nicht profitieren. Das der derzeitige Breitmaulbestand ├â┬╝beraltert ist, ist ein alter Hut, allerdings kann sich
das dank der neuen Gruppenhaltungen
auch ver├â┬Ąndern. Die Panzernash├â┬Ârner,
deren Zoopopulation sich recht erfreulich vergr├â┬Âssert, nannte ich deshalb als Beispiel, weil sie mit Javanash├â┬Ârnern n├â┬Ąher verwandt sind. Die besten Leihmuttern w├â┬Ąren, falls das gingen, tats├â┬Ąchlich die h├â┬Ąufigen S├â┬╝dlichen Breitmaulnash├â┬Ârner.
Aber die h├â┬Ąufigste Nashornform auch im Zoo als h├â┬Ąufigst gehaltene Art zu halten, kann nicht das Ziel sein einer Erhaltungszucht.
(23.08.2007, 02:05)
Michael Mettler:   Und obwohl noch immer mehr als 300 Tiere weltweit vom S├â┬╝dlichen Breitmaulnashorn in Zoos gehalten werden d├â┬╝rften, ist dessen Zoopopulation nur insofern "stabil", als dass die Tiere recht lange leben. Was n├â┬╝tzt eine willk├â┬╝rlich festgelegte Zahl, wenn ihr Bestand ├â┬╝beraltert ist und/oder sich gr├â┬Â├â┬čtenteils nicht fortpflanzt?

Zudem frage ich mich, was ein Embryonentransfer vom Sumatra- oder Javanashorn auf Panzernashornk├â┬╝he soll, wenn die doch vorrangig dazu dienen sollten, f├â┬╝r die eigene Art f├â┬╝r Nachwuchs zu sorgen - z.B., um die genannte Wunschzahl von mindestens 300 St├â┬╝ck in der Zoopopulation zu erreichen. Folglich m├â┬╝sste man eigentlich - wenn ├â┬╝berhaupt - die Embyronen den reichlich vorhandenen S├â┬╝dlichen Breitmaulnash├â┬Ârnern "einpflanzen", oder?
(22.08.2007, 23:36)
Uakari:   Und ich frage Sie zum dritten mal, was an paarweiser Haltung von Breitm├â┬Ąulern
besser sein soll als an Gruppenhaltung in neuen Gehegen ohne Zuchtwunsch.
Das IZW wird ihnen sein Vorhaben bei Nachfrage sicher ganz detailiert erl├â┬Ąutern, der zust├â┬Ąndige "Besamer" hat
u.a. in Fernsehinterviews dazu Stellung genommen. Zwischen Lebensraumschutz und Transfer wird es f├â┬╝r die asiatischen Nash├â┬Ârner nicht viel M├â┬Âglichkeiten geben, da Fang und Transport zu risikoreich sind, wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen. Andrerseits wissen wir aber auch das die Haltung nicht grunds├â┬Ątzlich unm├â┬Âglich ist. Zum Aufbau einer Zoopopulation kann damit nur auf die Reagenzglasmethoden zur├â┬╝ckgegriffen werden. Ich komme auf ca. 300 Tiere
weil diese einerseits genetisch reichen w├â┬╝rden und eine stabile Zoopopulation w├â┬Ąren. Panzer- und Spitzmaulnash├â┬Ârner sind noch weit unter 300 Tieren in den Zoos der Welt,
S├â┬╝dliche Breitmaulnash├â┬Ârner weit dar├â┬╝ber. Mir w├â┬Ąren 500 Exemplare jedes Taxons auch lieber, aber das ist illusorisch.

(22.08.2007, 20:57)
nurmichael:   @ Uakari, ich kann ein verst├â┬Ąrktes Augenmerk auf die Zucht des s├â┬╝dlichen Breitmaulnashorns zumindest in deutschen Zoos nicht erkennen sondern nur auf deren Haltung. Bei dem derzeit offensichtlichen ├â┬ťberangebot aus dem s├â┬╝dlichen Afrika w├â┬Ąren Zuchtbestrebungen in Europa auch dahingehend zu hinterfragen, wohin man die Nachzuchten abgeben sollte. Der immer wieder fehlinterpretierte Auftrag der EEP, die Art in Zoos zu z├â┬╝chten, um diese Individuen in ihrem nat├â┬╝rlichen Umfeld wieder anzusiedeln w├â┬╝rde bei einer evtl. Unm├â┬Âglichkeit die Nachzuchttiere im s├â┬╝dlichen Afrika anzusiedeln wie ein Kartenhaus zusammenbrechen und der sch├â┬Âne Schein w├â┬Ąre ├ó┬Ç┬ô zum Nachteil der Zoos ├ó┬Ç┬ô dahin.

Woher haben Sie die Erkenntnis, dass das IZW die KB beim s├â┬╝dlichen Breitmaulnashorn ├ó┬Ç┬ô und ├â┬╝brigens auch beim Spitzmaulnashorn ├ó┬Ç┬ô als Testl├â┬Ąufe f├â┬╝r die Erhaltung des n├â┬Ârdlichen Breitmaulnashorns ansieht. W├â┬Ąre ein entsprechender Erfolg EIN Ergebnis des Instituts, h├â┬Ątten wir sicher Grund zur Freude. Eine Art Aufgabe f├â┬╝r das IZW daraus zu konstruieren ist aber m.M. nach nicht richtig. Vielmehr wird dort Grundlagenforschung betrieben, die auch so finanziert werden d├â┬╝rfte.

Zwischen Lebensraumschutz und Embryonenfremdaustragung wird es noch etwas mehr geben (m├â┬╝ssen), um die beiden s├â┬╝dostasiatischen Arten zu erhalten. Wenn dieser Aufwand indes nicht betrieben wird, ist den Arten wohl nicht mehr zu helfen. Das sehen offenbar auch Beh├â┬Ârden und Wissenschaftler so, denn sonst ist nicht zu erkl├â┬Ąren, warum nur zwei Einrichtungen weltweit gerade mal eine der infrage stehenden Arten halten mit bisher ├â┬Ąu├â┬čerst mageren Zuchtergebnissen.
Eine Frage h├â┬Ątte ich dann doch noch: Wie kommen Sie auf ca. 300 Tiere?
(22.08.2007, 20:39)
Uakari:   Ich habe geh├â┬Ârt das in Augsburg 6 Nash├â┬Ârner mit Watussirindern im Afrikapanorama angesiedelt werden.
Wenn Sie aber meine Worte verdrehen wird das schwierig hier. Ich unterstelle nicht das sie f├â┬╝r paarweise Haltung sind, sondern frage Sie was an einer Gruppenhaltung OHNE ZUCHTBESTREBUNG besser sein soll. Aber bitte dann er├â┬Âffnet Dortmund ihrer Meinung nach halt ein dauerhaftes Seniorenheim f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner, f├â┬╝r Milchk├â┬╝he gibt es das ja auch schon. Nat├â┬╝rlich haben die urop├â┬Ąischen Zoos gerade jetz verst├â┬Ąrkt ihr Augenmerk auf die Zucht des s├â┬╝dlichen Breitmauls gerichtet, was mir wie mehrfach betont im Hinblick auf deren H├â┬Ąufigkeit missf├â┬Ąllt. Ich unterstelle da keine Bestrebungen, sie sind schlicht und einfach da.
Ich schreibe, das die Besamung in Budapest der Testlauf f├â┬╝r eine weitere k├â┬╝nstliche Vermehrung der letzen N├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârner war, die nun erfolgen soll und wird.
Zudem was sie ├â┬╝ber die Lebensr├â┬Ąume sagen, sage ich nochmal, das dies der wichtigste Schutz ist. Was sie aber leider permanent ausser acht lassen ist, das die Populationen der Nash├â┬Ârner auf Borneo und Vietnam besonders und auch die von Sumatra und Java letztlich viel zu klein und zersplittert sind, da hilft der alleinige Lebensraumschutz diesen Tieren nicht mehr. So muss man leider ├â┬╝ber derartig perverse Vorg├â┬Ąnge wie Embryonenfremdaustragung nachdenken.
Ausserdem bin ich, um weiteren Missverst├â┬Ąndnissen vorzubeugen nicht gegen eine grunds├â┬Ątzliche Haltung und Zucht des S├â┬╝dl. Breitmauls, aber global ca. 300 Tiere in den Zoos w├â┬Ąren
ausreichend.
(22.08.2007, 19:36)
nurmichael:   Man kann mit Fug und Recht man davon ausgehen das in Dortmund nicht gez├â┬╝chtet werden wird, jedenfalls nicht mit den gerade eingetroffenen greisen Tieren. Gelsenkirchen wird man sehen, die Anlage kenne ich noch nicht. In Osnabr├â┬╝ck und Augsburg sollen neue Tiere auf den schon bisher f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner genutzten Fl├â┬Ąchen gehalten werden. Diese Haltungen hatten keine Nachzucht, das gleiche gilt f├â┬╝r den Tierpark Berlin. Wo lesen Sie bitte, dass ich mich f├â┬╝r die paarweise Haltung von Breitmaulnash├â┬Ârnern ausspreche? Die ├ó┬Ç┬×traditionelle Zucht├ó┬Ç┬ť in M├â┬╝nster stagniert schon seit Jahren. In Deutschland werden Breitmaulnash├â┬Ârner m.W. derzeit nur in Hodenhagen und in Erfurt gez├â┬╝chtet. Wenn ├ó┬Ç┬×sich unsere europ├â┬Ąischen Zoos die entsprechenden Bem├â┬╝hungen um diese nicht mehr bedrohte Form sparen├ó┬Ç┬ť k├â┬Ânnen, wie Sie schreiben, warum unterstellen Sie dann Zuchtbestrebungen der genannten Haltungen. Mit dem ├ó┬Ç┬×verplempern├ó┬Ç┬ť von Platz, der f├â┬╝r die Spitzmaulnash├â┬Ârner geeignet w├â┬Ąre, finden Sie hier im Forum neben mir einige Mitstreiter, wobei der Versuch einer Gemeinschaftshaltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern mit anderen Arten ja bisher nicht gewagt wurde. Deren Scheitern zu prognostizieren, ist also nichts als ein Vorurteil.

├ó┬Ç┬×Die k├â┬╝nstliche Besamung in Budapest war ja nur der Anfang.├ó┬Ç┬ť schreiben Sie. Ich w├â┬╝rde sagen es war der erste Erfolg nach einer Serie von Misserfolgen. Das IZW in Berlin f├â┬╝hrt die Schwierigkeiten u.a. auf die komplizierten Verh├â┬Ąltnisse des weiblichen Genitaltrakts bei Nash├â┬Ârnern zur├â┬╝ck. Wenn also schon die vergleichsweise leichte KB so schwierig ist, wie kommen Sie darauf, dass die Gewinnung befruchtungsf├â┬Ąhiger Eizellen von Java- und Sumatranash├â┬Ârnern m├â┬Âglich ist. Aber selbst wenn, eine erfolgreiche Befruchtung und anschlie├â┬čende Einpflanzung in den Uterus eines Panzernashorns stehen als n├â┬Ąchste H├â┬╝rden. Dies alles mit der Ungewissheit durchzuf├â┬╝hren, ob der Organismus den artfremden Embryo ├â┬╝berhaupt annimmt, halte ich bei solch seltenen Tieren f├â┬╝r bedenklich.

Zu Ihrem letzten Satz: Genau deshalb ist ein besserer und nachhaltigerer Schutz notwendig, ja sogar immanent; denn wo wollen Sie die zoogeborenen Nachzuchttiere ansiedeln?
(22.08.2007, 18:48)
Uakari:   Ganz richtig die erfolgreiche Erhaltungszucht der S├â┬╝dl. B. fand in S├â┬╝dafrika statt, und weil dem so ist k├â┬Ânnen sich unsere europ├â┬Ąischen Zoos
die entsprechenden Bem├â┬╝hungen um diese nicht mehr bedrohte Form sparen. Wenn der Zoo Dortmund statt Spitzmaulnash├â┬Ârner nun Breitm├â┬Ąuler h├â┬Ąlt, ist das ein Schritt zur├â┬╝ck.
Warum eine "angestrebte Haltung"
von Breitmaulnash├â┬Ârnern aber ihrer Meinung nach ohne den Zuchtwillen erfolgen wird, ist mir schleierhaft.
Genauso wie die Tatsache, was dann daran besser w├â┬Ąre, als die zur Erhaltungszucht nichts beitragenden
paarweisen Haltungen. Man kann mit Fug und Recht davon ausgehen das Dortmund, Gelsenkirchen, Osnabrück und Augsburg
genau wie traditionell Münster S.B. züchten werden.
Die Duisburger Gemeinschaftshaltung
von Nashorn/Zebra ist tierg├â┬Ąrnterisch einfach attraktiv, auch ohne Zucht,
deswegen stirbt das S.B. nicht aus.
Es wir dort aber auch kein Platz f├â┬╝r bedrohtere Nash├â┬Ârner verplempern,
denn auf dieser Zebraanlage eignet sich h├â┬Âchstwahrscheinlich nur das Breitmauln. zur Vergesellschaftung.
Unter Umst├â┬Ąnden k├â┬Ânnten da zuk├â┬╝nftig ja auch ├â┬╝berz├â┬Ąhlige Bullen leben oder wie in Budapest k├â┬╝nstlich besamt werden (nat├â┬╝rlich nicht das derzeitige greise Weibchen).
Die k├â┬╝nstliche Besamung in Budapest war ja nur der Anfang, das eigentliche Projekt ist die Rettung des N├â┬Ârdlichen B. mit dem Versuch in Dvur dadurch weitere Nachzuchten zu erzielen.
Das Nashornhaus 2 in Berlin ist nicht bestandsgef├â┬Ąhrdet, ich bezog mich auf einen Vorschlag hier, die Spitzm├â┬Ąuler in den Tierpark umzusiedeln.
Zumindest vom Sumatranashorn h├â┬Ątten wir Eizellen und Sperma, denn diese existiert im Zoo bekanntlich schon.
Ansonsten reicht theoretisch schon ein Weibchen und M├â┬Ąnnchen um eine ganze Anzahl von Ei- und Samenzellen zu gewinnen. Der Lebensraumschutz ist ohne Zweifel die wichtigste Massnahme,
im Falle der Nash├â┬Ârner speziell von Java, Vietnam und Borneo reicht das aber nicht, denn dort leben einfach viel zu wenig Tiere viel zu unsicher.
(22.08.2007, 17:41)
nurmichael:   @ Uakari, wo schie├â┬čen Zuchtanlagen f├â┬╝r S├â┬╝dliche Breitmaulnash├â┬Ârner derzeit wie Pilze aus dem Boden? Ich wei├â┬č nur von angestrebten Haltungen, von Zuchtbestrebungen ist mir nichts bekannt. Ich finde durchaus, dass die Einfuhr von Breitmaulnash├â┬Ârnern ein deutliches Zeichen einer sehr erfolgreichen Erhaltungszucht ├ó┬Ç┬ô n├â┬Ąmlich der in S├â┬╝dafrika ├ó┬Ç┬ô ist. Was veranlasst Sie von einem Boom bei der Zucht von N├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârnern zu tr├â┬Ąumen und wo entstehen die gro├â┬čz├â┬╝gigen Anlagen in Deutschland? Was ist an Gemeinschaftshaltungen von Breitmaulnash├â┬Ârnern attraktiv, wenn diese zur Erhaltungszucht nichts beitragen?
├â┬ťber welche Informationen verf├â┬╝gen Sie, dass Sie andeuten, das Nashornhaus II im Zoo Berlin sei bestandsgef├â┬Ąhrdet? Was meinen Sie mit dem Satz: ├ó┬Ç┬×Wie sooft bei Erhaltungszuchten sind gerade die seltensten Vertreter nicht beteiligt.├ó┬Ç┬ť? Die einzige Chance zur Erhaltung von Arten besteht m.M. im Schutz ihres angestammten Lebensraums. Die Zucht in Zoos mag hilfreich sein wovon im Falle der Java- und Sumatranash├â┬Ârner aber nicht geredet werden kann. Woher sollen Ihrer Meinung nach die Embryos von Java- und Sumatranash├â┬Ârnern stammen, die von Panzernash├â┬Ârnern (in Zoos) ausgetragen werden k├â┬Ânnten, wenn es denn physiologisch m├â┬Âglich w├â┬Ąre?

(22.08.2007, 17:21)
Uakari:   Tats├â┬Ąchlich ist es bedauerlich wenn Breitmaulnash├â┬Ârner aus Berlin komplett verschwinden, zumal der Zoo das Zuchtbuch f├â┬╝hrt. Ansonsten schiessen Zuchtanlagen f├â┬╝r S├â┬╝dliche Breitmaulnash├â┬Ârner derzeit leider wie Pilze aus dem Boden. Das einzige nicht bedrohte Nashorn wird in deutschen Zoos
derzeit bevorzugt behandelt,
das hat mit Erhaltungszucht wenig zu tun sondern mit Verfügbarkeit zum einen und Schauzwecken andrerseits,
denn ein Breitmaulnashorngruppe wirkt im Gehege imposanter als ein einzelnes
nerv├â┬Âs umherlaufendes Spitzmaulnashorn. Da ist die Seltenheit
einer Art scheinbar unwichtig und Geld zum Verplempern ausreichend vorhanden
(s. Dortmund). Ich habe da eher Sorge das zuviele S.B. "produziert" werden.
Einzige Hoffnung bleibt diese grossz├â┬╝gigen Anlagen irgendwann mit N├â┬Ârdlichen Breitmauzlnash├â┬Ârnern,
wenn deren Nachzucht in Zukunft mit Nachhilfe einen Bomm erleben sollte.
Die üblichen paarweisen Breitmaulnashornhaltungen
geh├â┬Âren hoffentlich bald der Geschichte an, sie vergeuden nur Kapazit├â┬Ąten. Ausnahmen sind da attraktive Gemeinschaftshaltungen wie Duisburg,
wof├â┬╝r sich das ruhigere Breitmaulnashorn ganz sicher besser eignet. Das Berliner Nashornhaus 2 hat sich f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner bew├â┬Ąhrt und sollte beibehalten werden, wenn auch die Anlagen leider relativ klein sind, aber auch in 10x so grossen Gehegen werden die Spitzm├â┬Ąuler ihre gewohnten Trampelpfade immer wieder entlang gehen.
Wie sooft bei Erhaltungszuchten sind gerade die seltensten Vertreter nicht beteiligt. Wenn Bongos von Elenatilopen ausgetragen wurden, muss
es irgendwann m├â┬Âglich sein Java/Vietnam/Sumatra/Borneonash├â┬Ârner
von zB. Panzernash├â┬Ârnern austragen zu lassen. So pervers solche Praktiken sein m├â┬Âgen, sehe ich darin die einzige m├â┬Âglich diese Formen vor der Ausrottung durch Zoozucht zu bewahren.
Das w├â┬Ąre eine Erhaltungszucht die ihren
Namen verdient und wenn in diesem Jahrhundert der Durchbruch dazu nicht gelingt, ist es vermutlich zu sp├â┬Ąt.

(22.08.2007, 16:16)
Stefan Wolf:   Habe geh├â┬Ârt, dass Narayani in Berlin eine Fehlgeburt erlitten haben soll. Kann das jemand best├â┬Ątigen bzw. wei├â┬č man N├â┬Ąheres zu den Umst├â┬Ąnden? Mel vielleicht?
(22.08.2007, 15:04)
Mel:   Mal kurz ein zwei Info├é┬┤s aus dem Zoo Berlin, Narayani ist definitiv tr├â┬Ąchtig, die Niederkunft wird um November erwartet. bei Ine ist man sich leider noch nicht wirklich sicher.

Gru├â┬č Mel
(14.08.2007, 23:50)
Jelle:   Dirk K,

Falls die Bericht ueber Nane recht waere, dann wuerde ich sofort Bulle Usoni in Koeln einstellen um endlich mal dass Weibchen Tisa zu begluecken. Wie ich hoere ist Usoni ein rapper Bursche, wo eben Taco nur nicht an die kopfstarke Tisa heran kommen darf.
(13.08.2007, 21:04)
Dirk K:   N├â┬Â, ist nur eine "Tickermeldung".
(11.08.2007, 20:23)
nurmichael:   @ Dirk K, gute Nachricht, wird dort auch etwas ├â┬╝ber den zuk├â┬╝nftigen Verbleib von Davu gesagt, f├â┬╝r den in Krefeld kein Platz bleibt?
(11.08.2007, 19:34)
Dirk K:   ├â┬ťbrigens, laut Vereinzeitschrift der Zoofreunde Krefeld ist Nashornweibchen Nane m├â┬Âglicherweise schon wieder tragend (Geburt w├â┬Ąre dann Fr├â┬╝hjahr 2008):-P.
(11.08.2007, 19:24)
nurmichael:   @ Michael Mettler, ich bin bei Ihnen bez├â┬╝glich des Erg├â┬Ąnzungsprogramms. Bisher war in den wenigen Beitr├â┬Ągen bzgl. des Nashorndschungels im Zoo Berlin allerdings immer von Panzernash├â┬Ârnern und Schabrackentapiren (beide Arten f├â┬╝r sich) aber sozusagen ├â┬╝berw├â┬Âlbend vergesellschaftet mit Affen und vielleicht V├â┬Âgeln die Rede. Mein letzter Beitrag hatte diese Festlegung zur Grundlage. Ihren Vorschlag, eine Savannenlandschaft auf der Fl├â┬Ąche des jetzigen Nashornhauses I und der Kameliden zumindest teilweise unter Dach zu errichten habe ich selbst an anderer Stelle schon mal diskutiert. Ich w├â┬╝rde dem also unbedingt zustimmen.

@ Sacha Beuth, nach meiner Kritik an Haltungen von Breitmaulnash├â┬Ârnern, die zu deren Erhaltung nichts beitragen (Konsumenten statt Produzenten) kann ich einer neuen Haltung an alter Stelle im Tierpark Berlin nat├â┬╝rlich nicht zustimmen. An neuer Stelle, bittesch├â┬Ân. Vergessen sollte man dabei aber nicht, dass das nicht unerheblicher Mittel bedarf. Und Anlagen, die man sich durch einen Dritten hat finanzieren lassen, nach gut zehn Jahren erneut umzubauen, weil sie nicht mehr ins Konzept passen wird die Schnur des Geldsacks dieses Dritten vermutlich straffen ziehen.
(10.08.2007, 21:16)
Shensi-Takin:   @MM: Eher nicht-ich bringe den Amerikanern lieber zzt. das Mischen von Apfelschorle bei...
Die hiesigen Breitmaulnashoerner kommen zzt. richtig in Stimmung-mal sehen, ob dabei was hinsichtlich Nachwuchs rauskommt.
Bzgl. Panzernashorn-Vergesellschaftung-auch da kann ich nur zustimmen-obwohl es da manch eine unfreiwillige Vergesellschaftung bereits gab (s. Muenchens Panzernashoerner und gew. Parasiten...;)
(10.08.2007, 17:22)
Sacha Beuth:   Ich w├â┬╝rde es sehr bedauern, wenn die Breitmaulnash├â┬Ârner GANZ aus Berlin verschwinden. Ich w├â┬╝rde im Tierpark die B.s (ob Zuchtgruppe oder Alttiere lasse ich mal offen) auf eine der Afrikanum-Anlagen ansiedeln. Daf├â┬╝r m├â┬╝sste man im Hintergrund nat├â┬╝rlich die Stallungen anpassen und evtl. auch zwei Anlagen zusammenf├â┬╝gen (und eine der Equidenarten umquartieren), aber daf├â┬╝r w├â┬╝rden die Anlagen auch endlich nach "Afrika" und nicht nur nach "Briefmarkensammlung" aussehen (Als Gedankenspielerei: Thema Kalahari oder Etosha mit Breitmaulnashorn, Chapman-Steppenzebra, S├â┬╝dafrik. Strauss und S├â┬╝dl. Hornrabe.
(10.08.2007, 10:16)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Na, dann rufen Sie doch mal die erste US-Zoosoap ins Leben...

@nurmichael: Der Verzicht auf die zweite Nashornform im Tierpark wird sich doch fr├â┬╝her oder sp├â┬Ąter von allein ergeben, wenn das alte Breitmaulnashorn sein Lebensende erreicht hat. Allerdings w├â┬╝rde ich die Fortf├â┬╝hrung bzw. Konzentration der Panzernashornhaltung lieber im Tierpark als im Zoo sehen (mit BEIDEN bzw. zwei Zuchtbullen, um variable Verpaarungen vornehmen zu k├â┬Ânnen), schlie├â┬člich ist der TP darin deutlich erfolgreicher und scheint mir auch die besseren Au├â┬čenanlagen f├â┬╝r diese Tierart zu haben. (├â┬ťbrigens g├â┬Ąbe es auch bei dieser Tierart noch Vergesellschaftungspotenzial.) Im Gegenzug k├â┬Ânnte sich der Zoo ganz auf das Spitzmaulnashorn konzentrieren. DAS w├â┬Ąre dann ein wirkliches Erg├â┬Ąnzungsprogramm. Und eine Tropenhalle mit Nash├â┬Ârnern, Affen und V├â┬Âgeln kann man durchaus auch afrikanisch besetzen und als "Buschland" gestalten. Das Thema Regenwald w├â┬Ąre so oder so fehl am Platze, denn auch Panzernash├â┬Ârner sind ja keine Waldbewohner.

Bliebe es bei den jetzigen Au├â┬čenanlagen im Zoo, w├â┬Ąre auch dort eine Vergesellschaftung mit anderen Arten denkbar, indem man eine der Nashornanlagen (oder das angrenzende Tapirgehege) als R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeit f├â┬╝r vergesellschaftete Gro├â┬čtiere nutzen und Durchschl├â┬╝pfe einbauen w├â┬╝rde. W├â┬Ąre sicherlich mit weniger Umstand verbunden als eine Sicherung der Anlagen gegen das Entweichen kleinerer Tierarten. Wie w├â┬Ąre es z.B. mit einer Junggesellengruppe Impalas (flink, attraktiv, kein Konkurrenzpotenzial f├â┬╝r die Rhinos und leicht zu bekommen), die auch vom Lebensraum her perfekt passen w├â┬╝rden?
(10.08.2007, 09:34)
Shensi-Takin:   @MM: Aber hallo! Wer noch nicht einen ueberhitzten Ameisenbaer gesehen hat, der sich grunzend vor Behagen unter dem kuehlenden Wasserstrahl aalt, weiss nicht, was er verpasst...Allerdings sind die dt. ZOO-TV-Formate hier gaenzlich unbekannt-eigentlich schade: ob ich dann auch so viele unzweideutige Angebote weiblicher Fans wie Herr Doerflein bekaeme? ;)
(09.08.2007, 23:22)
nurmichael:   @ Shensi-Takin, ich stimme Ihnen zu, dass es Spitzmaulnashornhaltungen gibt, deren Anlagen nach Umbau und/oder Erweiterung schreien. Als erstes fallen mir da Magdeburg, K├â┬Âln, Krefeld und Hannover ein. Im Zoo Berlin ist ja ohnehin ein Umbau geplant, der dann aber wohl nur noch Panzernash├â┬Ârner beherbergen soll (Nashorndschungel). Im neueren aber dennoch schlechter ausgestatteten und f├â┬╝r Besucher nicht begehbaren Nashornhaus II gibt es sechs Innenst├â┬Ąlle. Das sind f├â┬╝r eine Verstetigung der bisherigen Zuchterfolge und eine Gemeinschaftshaltung mit gr├â┬Â├â┬čeren S├â┬Ąugern eindeutig zu wenig. Bleibt der Tierpark Berlin, dessen bisherigen Anlagen f├â┬╝r eine erfolgreiche Zucht von Breitmaulnash├â┬Ârnern wohl zu klein sind. Diese und die der Panzernash├â┬Ârner, die man im Zoo (Nashorndschungel) pr├â┬Ąsentieren k├â┬Ânnte (dort vier Au├â┬čenanlagen im Tierpark f├â┬╝r PN eine, wenn auch wesentlich gr├â┬Â├â┬čere) k├â┬Ânnten sicherlich f├â┬╝r vier Spitzmaulnash├â┬Ârner plus Nachzucht umgebaut werden. Bei Einrichtung schmaler Durchg├â┬Ąnge nach dem Muster Gelsenkirchen lie├â┬čen diese dann vielleicht sogar eine Gemeinschaftshaltung zu.

Eine solche Planung wird allerdings, wenn ich die bisherigen Tauschaktionen beider Einrichtungen richtig interpretiere, wieder mit viel Diskussions- und Erl├â┬Ąuterungsaufwand gegen├â┬╝ber der Bev├â┬Âlkerung und der ├â┬Ârtlichen Boulevardpresse verbundenen sein. Immerhin verzichtet der Tierpark auf zwei Arten und bekommt nur eine Art im Austausch. Und wenn dann die Gemeinschaftshaltung auch noch schief geht├ó┬Ç┬Ž
(09.08.2007, 22:19)
nurmichael:   Ich meinte nat├â┬╝rlich Unf├â┬Ąlle mit tierischen Opfern, oder ist irgendwo eine Vergesellschaftung mit homo sapiens geplant?
Trotzdem bei dem Beispiel aus Dvur Kralove f├â┬Ąllt mir ein, dass auch eine der Berliner Seniorinnen gegen├â┬╝ber dem fr├â┬╝heren Reviertierpfleger sehr vertraut war.
(09.08.2007, 20:50)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Ameisenb├â┬Ąren-Baden, Stirnvogel-Handaufzucht - sollte sich da Material f├â┬╝r eine neue Zoo-Soap finden lassen...? :-)
(09.08.2007, 15:27)
Shensi-Takin:   @MM, nurmichael: Ich gebe zu, dass bei meiner Bemerkung bzgl. teure Grosstiere der neckische Puck mir Pate stand...;) Dennoch: wenn ein Umbau (der durchaus mEn in manch einem Fall nicht verkehrt waere...) anstuende, duerfte der bei den meisten Kleintieren (ausser Affen) finanz. eher geringer ins Gewicht fallen als bei Grosstieren. Herrn Mettlers Vorschlag ob einer Kombi weiss mir allerdings sehr gut zu gefallen... So, ich gehe jetzt Ameisenbaeren-Baden...;)
(09.08.2007, 14:55)
Michael Mettler:   Falls mit den Unf├â┬Ąllen nicht nur menschliche Opfer gemeint sind, so haben die Breitmaulnash├â┬Ârner in Duisburg schon eine ganze Reihe von Steppenzebras auf dem Gewissen, u.a. - vielleicht eine interessante Analogie zum Baseler Flusspferd-Zebra-Unfall - einen vorher viele Jahre mit ihnen zusammen lebenden Leithengst.
(09.08.2007, 09:27)
Volker Gatz:   Etwa 1991 wurde in Dvur Kralove ein Tierpfleger von einer Spitzmaulnashorn Kuh getoetet. Er war sehr vertraut mit ihr und hielt sich zum Zeitpunkt des Unfalls mit ihr im Stall auf. Das Tier hat sich lediglich durch ein Geraeusch erschreckt und den Pfleger mit einer Bewegung zerquetscht - war wohl voellig unabsichtlich - so wurde mir das zumindest bei einem Besuch 91 erzaehlt.
(09.08.2007, 07:51)
nurmichael:   Gibt es eigentlich Beispiele von Unf├â┬Ąllen in Zoos, in die Nash├â┬Ârner verwickelt waren?
(08.08.2007, 21:33)
Michael Mettler:   @Shensi-Takin: Das Platzargument lasse ich nicht gelten. So gut wie jeder gr├â┬Â├â┬čere Zoo hat eine "Afrikasteppe" und eine Nashornanlage, und es w├â┬╝rde sich am Fl├â┬Ąchenverbrauch nichts ├â┬Ąndern, wenn man beide nebeneinander legen w├â┬╝rde, um sie zu vernetzen (Beispiel ZOOM). Eine solche Vernetzungsm├â┬Âglichkeit k├â┬Ânnte dabei sehr unterschiedlich aussehen:

- Gr├â┬Â├â┬čere Tierarten wie Zebras und Gro├â┬čantilopen k├â┬Ânnten nach dem ZOOM-Prinzip die Nashornanlage mitbenutzen, aber sich jederzeit auf "ihre Steppe" zur├â┬╝ckziehen.

- Die Gro├â┬čtiere bleiben getrennt, aber kleinere Arten mit weniger Nashorn-Konfliktpotenzial (etwa ab Gazellengr├â┬Â├â┬če abw├â┬Ąrts, darunter aber auch Kleinraubtiere wie L├â┬Âffelhunde usw.) k├â┬Ânnten durch niedrige Durchschl├â┬╝pfe beliebig zwischen den Anlagen hin und her wechseln und so BEIDE beleben.

Vorteil der Benachbarung w├â┬Ąre selbst bei getrennter Haltung der Gro├â┬čtiere, dass man z.B. an kalten Wintertagen, an denen die Nash├â┬Ârner im Stall bleiben m├â┬╝ssen bzw. nur kurzzeitig heraus d├â┬╝rfen, den robusteren Arten wie Steppenzebras die Nashornanlage zus├â┬Ątzlich zur Verf├â┬╝gung stellen k├â┬Ânnte, so dass sich dem Besucher im Idealfall kein leeres Gehege pr├â┬Ąsentiert.

Was die "teuren Gro├â┬čtiere" betrifft (ich nehme aber an, dass das ohnehin mit Augenzwinkern gedacht war): Aus Sicht des Tieres macht es keinen Unterschied, ob das Nashorn nun einen Pavian, einen Schakal oder ein Zebra auf dem Gewissen hat, und wir wissen ja alle, dass JEDE Gemeinschaftshaltung ein Restrisiko birgt. Auch wenn z.B. die Kombi Zebra/Flusspferd in Basel mit einem toten Zebrahengst endete, hat sie doch in vielen Jahren zuvor funktioniert und auch dem sp├â┬Ąteren "Opfer" allen Schilderungen nach zu urteilen zu einem bis dato wesentlich interessanteren Leben verholfen.
(08.08.2007, 09:21)
nurmichael:   @ Shensi-Takin, geht nicht, gibt├ó┬Ç┬Ös nicht, ich wei├â┬č. Mir ging es eher um die Feststellung, dass es ohne UMBAU nicht geht. Den aber brauchen wir zumindest nicht als erstes. Die jetzigen Halter mit einer kostentr├â┬Ąchtigen Aufforderung zur Attraktivit├â┬Ątssteigerung f├â┬╝r ihr bisheriges Engagement zu bedenken, halte ich f├â┬╝r verfehlt.
Ein wesentliches Argument gegen die eigentlich dringend notwendige Ausweitung der Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern ist deren angebliche Unvertr├â┬Ąglichkeit mit anderen Arten und der daraus resultierenden geringen Schauwirkung. Wenn Ihre Vorstellungen dahin gehen, dass Sie Ihre Vorschl├â┬Ąge f├â┬╝r neue Haltungen machen, bin ich sogleich bei Ihnen. Dann aber sind wir bei der Diskussion, die weiter unten unter diceros bicornis vs. ceratotherium simum in Augsburg, Hagenbeck, Osnabr├â┬╝ck und andere ├ó┬Ç┬ô aktuell eben Gelsenkirchen - schon gef├â┬╝hrt wurde.

(07.08.2007, 21:42)
Shensi-Takin:   @nurmichael: "Unmoeglich" wuerde ich die Option der Gemeinschaftshaltung der genannten Affenarten (z.B. die Guerezas) mit Spitzmaulnashoernern nicht unbedingt nennen; so waere z.B. eine Abgrenzung mit Wassergraeben zur Besucherseite, hohen affensicheren und gleichzeitig nashornstabilen Zauenen im uebrigen Bereich sowie eine Unterteilung in verschd. Ebenen (u.a. nur fuer Affen ueber Strickleitern zugaengliche Innenquartiere, Anfuettern der Tiere auf bestimmte Abteile etc. denkbar. S.a. Gemeinschaftshaltungen von Rotbueffeln oder Zwergflusspferden mit Meerkatzen (z.B. San Diego). Auch bei kleinen Canidae oder Kleinantilopen waere dies durchaus machbar-s. z.B. Muensters Schabrakenschakale & Breitmaulnashoerner. Ohne Herrn Mettlers Vorschlag abwerten zu wollen: der Vorteil bei rel. kleinen Arten waere (ggf. mit Ausnahme der Affen) eine Platz- und meist auch Kostenersparnis ggue. der Grosstieroption-und der Zootierarzt bekaeme weniger schnell graue Haare vor Sorge, welches der teuren Grosstiere in der gemeinsamen Haltung als erstes auf seinem Sektionstisch landen wird...;)
Auch bei den Bsp. Zebramangusten waere eine graduelle Ebenenbildung (Nashorn leicht versetzt im Hintergrund) moeglich-mit dem visuellen Vergleichsvorteil wie bei der Basler Haltung von Dik-Diks und Rappenantilope: (Besucher): "Sind die gross/winzig".
(07.08.2007, 20:56)
nurmichael:   Der von Shensi-Takin gemachte Vorschlag, Spitzmaulnash├â┬Ârner mit Affen zu vergesellschaften ist genauso reizvoll wie unm├â┬Âglich, zumindest bei der Struktur der mir bekannten Au├â┬čen und Innenanlagen. Die sind n├â┬Ąmlich bzgl. der Affen alles andere als ausbruchsicher.
Ein paar Zebramangusten o.├â┬Ą. im Trockengraben umherlaufen zu lassen setzt die Einsichtm├â┬Âglichkeit voraus, da der Besucher sonst von dieser ├ó┬Ç┬×Gemeinschaftshaltung├ó┬Ç┬ť nichts bemerkt und diese Ma├â┬čnahme folglich ohne Beachtung bliebe. Caniden oder Kleinantilopen finde ich gut, frage mich aber, ob die Anspr├â┬╝che, die diese an ihre Innenstallung haben, in bestehenden Anlagen durch deren Umbau realisierbar sind.
Gro├â┬čs├â┬Ąuger als Gesellschafter von Spitzmaulnash├â┬Ârnern im Sinne von Michael Mettler w├â┬Ąren einen Versuch wert, allerdings mit der gleichen Einschr├â┬Ąnkung wie oben beschrieben.

Ich komme zu dem Ergebnis, dass ohne Umbau der bestehenden Anlagen der mir bekannten deutschen Haltungen eine Gemeinschaftshaltung eher nicht m├â┬Âglich ist. Umso irritierender sind dann solche Vorhaben wie in Gelsenkirchen, wo zwar eine Planung zur Gemeinschaftshaltung mit Nash├â┬Ârnern umgesetzt, die Anlage dann aber mit Breitmaulnash├â┬Ârnern besetzt wurde. Hier h├â┬Ątte man viele Erkenntnisse gewinnen k├â┬Ânnen, so dass ein Viertel des Aufgabenquartetts von Hediger mit Leben gef├â┬╝llt w├â┬Ąre. Schade drum, aber vielleicht findet sich ja doch noch eine risikofreudige Direktion, die Vorurteile beiseite schiebt und der Fachwelt und uns zeigt was geht.
(07.08.2007, 20:38)
Michael Mettler:   In einer weitl├â┬Ąufigen, gut strukturierten Anlage und mit einer R├â┬╝ckzugsm├â┬Âglichkeit durch schmale Duchschl├â┬╝pfe (also etwa wie in ZOOM) k├â┬Ânnte ich mir sogar eine Kombination mit Zebras und/oder Elenantilopen vorstellen. Zwar w├â┬Ąre nie auszuschlie├â┬čen, dass es dabei auch mal zu einem Unfall kommen k├â┬Ânnte, doch ist dies auch bei der Versellschaftung mit Steppenzebras/Breitmaulnash├â┬Ârner schon vorgekommen (z.B. mehrfach in Duisburg, siehe Jahresberichte), und auch die Standardkombi Zebras/Elenantilopen fordert immer mal wieder Forkelopfer durch die Elenbullen, ohne dass deswegen die Gemeinschaftshaltung generell aufgegeben w├â┬╝rde.
(07.08.2007, 10:29)
Shensi-Takin:   Zur Gemeinschaftshaltung des Spitzmaulnashorns mit anderen Arten: selbst hierbei liesse sich doch manch eine rel. sichere und besucherfrdl.(!) Loesung finden, seien es kleine Canidae (z.B. Loeffelhund, Schakale) u.a. kleine Raubtiere (z.B. Mangusten im abgrenzenden Graben zur Besucherseite hin), kleinere Antilopen(Dik-Diks, Ducker), Affen (z.B. Husarenaffen, Guerezas oder Gruene Meerkatzen), groessere Voegel...sodass auch auf engerem Raum durch Raumstrukturierung ein Haltung mehrerer Arten moeglich waere.
(06.08.2007, 23:17)
nurmichael:   Die Meinung, Dvur Kralove w├â┬╝rde sich eher schwer von seiner Spitzmaulnashorn-Nachzucht trennen kann ich nicht nachvollziehen. Ohne diese Nachzucht g├â┬Ąbe es in Berlin keinen Zuchtbullen (Jasper), in Z├â┬╝rich h├â┬Ątte es jahrelang nur ein Zuchtweibchen gegeben (Mtoto ohne Sabi), in Krefeld keinen Zuchtbullen (Usoni als Sohn von Sabi), auch in Hannover nur eine Zuchtkuh (Saba ohne Sany), in K├â┬Âln keinen Bullen (Tacco als Sohn von Sany), in Magdeburg lebt eine Tochter eines in Dvur geborenen Bullen (Eli) der im Tausch gegen einen in Magdeburg geborenen Bullen (Mabu) kam, in Leipzig schlie├â┬člich lebt Nandi als Ergebnis einer tschechischen Liebschaft an der Plei├â┬če (Jasper x Sara). In Pont Scorff (F) lebt der in Dvur geborene Jakob und nebenan in Dou├â┬ę la Fontaine Binti (Berliner Tochter von Jasper). Wie man sieht fehlten in der kontinentaleurop├â┬Ąischen Zucht einige wesentliche Glieder ohne die Abgabe von Nachwuchstieren aus Dvur Kralove.

In Gro├â┬čbritannien und Irland ist die Situation etwas anders gelagert. Die dortigen Haltungen haben noch vor der Einrichtung des EEP zusammengeschlossen, um das Spitzmaulnashorn auf den Inseln f├â┬╝r die Zoos zu erhalten. Ob diese Vereinbarung noch g├â┬╝ltig ist, wei├â┬č ich nicht. Nach einigen Importen vom Kontinent (Hannover, Z├â┬╝rich, Dvur Kralove und zuletzt Berlin) sind allerdings in den vergangenen Jahren nach meiner Kenntnis drei Bullen in kontinentaleurop├â┬Ąische Zoos exportiert worden.

Was K├â┬Âln angeht, stimme ich R├â┬╝diger zu (s.u.) nicht allerdings in Bezug auf Usoni, der wird in Krefeld aktuell seht wohl gebraucht. Auch die Einsch├â┬Ątzung bezgl. Z├â┬╝rich teile ich nicht: Der vormalige Bulle dort (Parky) war in GB durchaus erfolgreich (2,3 Nachkommen) hatte aber in der Schweiz offenbar alles verlernt. Und ob der annoncierte Jim aus Dvur Kralove (dort 0,8 Nachkommen) der Wei├â┬čheit letzter Schluss ist bezweifele ich ganz stark (s.u.).

Das Zucht-Management habe ich hier wiederholt kritisiert, hüte mich aber vor Schuldzuweisungen. Dr. Ochs hat die Koordination aber bestimmt nicht abgegeben, weil diese Aufgabe ein Quell ewiger Freude ist.
(06.08.2007, 21:14)
R├â┬╝diger:   Schade das Dortmund auf alte Breitm├â┬Ąuler umgesattelt hat.Zumal Breitm├â┬Ąuler auf gesamt Europa verteilt, viel h├â┬Ąufiger gezeigt werden und in Afrika auch wieder zahlreicher nachgez├â┬╝chtet worden . (ausser die n├â┬Ârdliche Unterart)
So lebten laut Zuchtb├â┬╝cher in Europa 2005 240 Breitmaulnasah├â┬Ârner in Zoos und Tierparks .
Demgegen├â┬╝ber nur 73 Spitzlippennash├â┬Ârner . Nun stellt sich die Frage, warum der gr├â┬Âsste Teil der Tierg├â┬Ąrten sich auf die viel zahlreicheren BM`s einl├â┬Ąsst!
Ist es nur die bessere Gemeinschaftshaltung oder liegt es an der engstirnigen Koordination im EEP.
Grosse Zuchtst├â┬Ątte wie Porte Lympne oder Dvur Kralove tuen sich schwer an andere Participanten Tiere abzugeben.
Wieso eigentlich auch diese Sturheit, wie z.B. in K├â┬Âln Dort h├â┬Ątte man schon seit langem einen Partnertausch mit dem Zuchtbulle in Krefeld t├â┬Ątigen k├â┬Ânnen. Denn das dortige Weibchen , hat aktuell ein Jungtier und ist erst wieder in circa einem Jahr zu begl├â┬╝cken . F├â┬╝r mich sind dies nicht nachvollziehbare Entwicklungen. Auch der Zoo Z├â┬╝rich wartet viel zu lange auf einen zuchtf├â┬Ąhigen Rhinobullen aus Dvur Kralove. Die beiden Weibchen dort w├â┬Ąren im fruchtbarsten Alter . Shit happen !
Hoffentlich entscheidet der neue EEP Zuchtkoordinator für Black Rhinos schneller und unkomplizierter .
Welche Person hat Dr. Ochs abgel├â┬Âsst ? Vermutlich jemand vom Chester Zoo Weiss jemand den Namen des neuen Ko-ordinator ?
(05.08.2007, 20:35)
Michael Mettler:   @IP66: Was er allerdings auch t├â┬Ąte, wenn man dort Breitmaulnash├â┬Ârner - egal welchen Alters - hielte :-)
(05.08.2007, 20:03)
IP66:   Wenn man die alternden Breitm├â┬Ąuler im neuen Haus behalten m├â┬Âchte, m├â┬╝├â┬čte man die Spitzm├â┬Ąuler auf der historischen Anlage unterbringen, die in der Gr├â┬Â├â┬če der k├â┬Âlner vergleichbar ist. Allerdings wird ├â┬╝ber kurz oder lang der Graben verst├â┬╝rzen, wenn ich die Stellung der ihn begrenzenden Elemente richtig interpretiere.
(05.08.2007, 19:17)
Michael Mettler:   ... wobei ich dazu relativieren muss: Bei der gemeinschaftlichen Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern miteinander gehen meine Gedanken eher die die Richtung, harmonierende Paare/Gruppen m├â┬Âglichst dauerhaft zusammen statt in Einzelunterbringung zu halten und/oder bei Gruppenhaltung gewachsene Strukturen aufzubauen: T├â┬Âchter bleiben bei der Mutter (wie in Magdeburg, wo zeitweise Gro├â┬čmutter, Mutter und Tochter zusammen lebten - und das bei den dortigen Platzverh├â┬Ąltnissen!) oder junge K├â┬╝he wachsen zusammen auf (z.B. bei Neubesatz eines Zuchtstandortes). Ob es auch funktionieren w├â┬╝rden, alte K├â┬╝he, die sich nie begegnet sind, zu einer Gruppe zusammen zu bringen, ist eine ganz andere Frage. Selbst bei der art├â┬╝bergreifenden Vergesellschaftung Spitzmaul-/Breitmaulnashorn in Hannover kannten sich die Tiere als unmittelbare Gehegenachbarn mit der M├â┬Âglichkeit zu k├â┬Ârperlicher Kontaktaufnahme schon seit vielen Jahren.

F├â┬╝r Dortmund w├â┬╝rde ich meinen Gedanken von unten nochmals aufgreifen: Warum nicht beide Arten im selben Zoo? Falls die "Hospiz"-Funktion noch eine Weile Bestand haben sollte (und es w├â┬╝rde ja wenig Sinn machen, die derzeitigen alten Tiere nochmals zu "verpflanzen"), w├â┬╝rde das neue Haus Platz f├â┬╝r vier Breitm├â┬Ąuler bieten (drei sind vorhanden) und man k├â┬Ânnte das alte Haus mit zwei Boxen und geteilter Au├â┬čenanlage wieder zur Spitzmaulhaltung verwenden - ganz egal, ob f├â┬╝r ein potenzielles Zuchtpaar, f├â┬╝r alte K├â┬╝he oder vielleicht sogar als Zwischenstation f├â┬╝r Jungbullen. Die Option, den gesamten Nashornbereich eines Tages zur Zucht von Breitmaulnash├â┬Ârnern nutzen zu k├â┬Ânnen, bliebe dabei ja erhalten.
(05.08.2007, 08:56)
nurmichael:   Zum Dortmunder Breitmaulnashorn Hospiz: Ich habe weiter unten im Thread ja auf die m.M. Notwendigkeit solcher Einrichtungen verwiesen, um bestehende Zuchten von den nicht mehr zuchtf├â┬Ąhigen Tieren zu entlasten. Das war dort zwar auf Spitzmaulnash├â┬Ârner gem├â┬╝nzt, ist aber f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner und andere Arten ebenso richtig, wenn die Zuchtm├â┬Âglichkeiten dadurch im Ursprungszoo eingeschr├â┬Ąnkt werden. Nur ist mir im Falle Dortmund immer noch unverst├â┬Ąndlich, warum die (f├â┬╝r diese Art ohnehin kurzfristige) Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern daf├â┬╝r eingestellt wurde. Wie sich jetzt zeigt w├â┬Ąre Platz sogar f├â┬╝r mehr als zwei erwachsene Tiere da gewesen, f├â┬╝r die deutschen und europ├â┬Ąischen Verh├â┬Ąltnisse also optimale Voraussetzungen das EEP erfolgreich weiter zu f├â┬╝hren. Und wenn├ó┬Ç┬Ös denn nun ein Hospiz sein sollte, dann h├â┬Ątten sich die altehrw├â┬╝rdigen spitzm├â┬Ąuligen Damen aus Berlin, Magdeburg und Z├â┬╝rich in Dortmund sicher ebenso wohl gef├â┬╝hlt, wie die Verwandtschaft aus dem Norden. Vor allem aber h├â┬Ątte Dortmund den Kollegen helfen k├â┬Ânnen, die Zuchtbedingungen der Spitzmaulnashornhalter zu verbessern.

Die von einigen Teilnehmern hier immer mal wieder vorgebrachte angebliche Gesellschaftsuntauglichkeit dieser Art h├â┬Ątte man sogar auf ihren Wahrheitsgehalt pr├â┬╝fen k├â┬Ânnen zum Wohle der Art wie der Halter. Michael Mettler hat hier mehrfach darauf verwiesen. Seinen als Zwischenstand apostrophierten Beitrag zur Haltung afrikanischer Nash├â┬Ârner in Deutschland unterst├â┬╝tze ich in seinen wesentlichen Aussagen voll und ganz.

Eine Anmerkung jedoch zu den EEP Regularien: Ich wei├â┬č, dass die Nashornspezialisten wie Rookmaaker, Foose und andere immer ein Management aller Tiere einer Art/Unterart gefordert haben. Das beinhaltet den gelegentlichen Austausch von Individuen zwischen der afrikanischen und der nichtafrikanischen Population. Wenn ich das richtig sehe, hat sich die Leitung in Hodenhagen in diesem Sinne verhalten, ohne aber den Koordinator bzw. die Taxon Advisery Group zuvor zu fragen. Wenn das zum Ausschluss aus dem EEP f├â┬╝hrt, wie hier vermutet, frage ich mich, wer hier gesch├â┬╝tzt werden soll.

Dazu noch eines: Wenn die ├ó┬Ç┬×Zuweisung├ó┬Ç┬ť von Breitmaulnash├â┬Ârnern durch das EEP davon abh├â┬Ąngig ist, mindestens sechs Tieren einen Platz bieten zu k├â┬Ânnen, wie Michael Mettler schreibt, halte ich das f├â┬╝r richtig und erfreulich. Da aber die afrikanischen Haltungen offenbar gro├â┬če (sicher auch finanzielle) Probleme haben, ihren Nachwuchs vern├â┬╝nftig unterzubringen, ist man ├â┬╝ber die Dollars aus Gelsenkirchen (und demn├â┬Ąchst anderswo?) sicher nicht unfroh. Das weist auf eine abstruse Situation hin, dass haltungswillige Zoos gegen ihre eigenen Grunds├â┬Ątze versto├â┬čen, um dem Publikum eine ├ó┬Ç┬×vom Aussterben bedrohte Art├ó┬Ç┬ť zu pr├â┬Ąsentieren, ohne f├â┬╝r deren Vermehrung die geeigneten Bedingungen zu schaffen und damit zu deren Erhaltung nichts beitragen. Hier zeigt sich wieder, auf welch t├â┬Ânernen F├â┬╝├â┬čen Selbstverpflichtungen wie die EEP von Betroffenen ruhen.
(04.08.2007, 21:45)
Jelle:   Ruediger,

Das mit der Bulle Martin sei geboren 1993 habe ich eine Pressemeldung auf ein anderes Forum entnommen. Ich frage mich aber ob dies richtig sei. Der Bulle Martin von Hodenhagen ist in Zuchtbuch gelistet als geboren 3.9.1990. Ich halte dass fuer richtig.

Das Neues aus Veszprem mit Bulle Pablo is sehr interessant, aber wie sieht es dann mit der Zucht in Hodenhagen aus. Wer ist der neue Zuchtbulle, ich hoffe Hodenhagen verlegt sich nicht auf eigener Stock, doch ein nicht verwandtes Tier!
(26.07.2007, 20:56)
Jana:   K├â┬Ânnte nicht der Bulle Pablo Vater von mindestens einem Kalb in Hodenhagen sein? Zoo Veszprem (Ungarn) bekam ihm vor 2 Wochen, f├â┬╝r die neue Afrika-Anlage. Ich verstehe nicht ungarisch, aber soviel habe ich verstanden - er war vor 30 Jahren in San Diego geboren, dann lebte er in G├â┬Ąnsendorf bevor er nach Hodenhagen kam.
http://www.index.veszprem.hu/cikk.php?id=15115
(26.07.2007, 14:56)
R├â┬╝diger:   danke Jelle
laut meinen Zuchtbuchunterlagen wurde 1993 ein Rhinobulle namens Sato in Hodenhagen geboren. Heisst er jetzt Martin ? Hier noch die drei Geburten:
22. Mai 06 0,1 Etoscha
Mutter Rebecca Erstgeburt)
30. August 06 1,0 Heini
Mutter Doris
???? 06 0,1 Amelie
Mutter ???
Vielleicht kann jemand meine Fragen aufkl├â┬Ąren. Danke Euch !
Sehr warscheinlich sind die Neugeborenen Nash├â┬Ârner im Serengetipark mit Inzucht belastet, da nur der Bulle Martin in Frage kommt. Schade eigentlich, das Hodenhagen seit 5 Jahren nicht mehr mit dem EEP zusammenarbeitet!

(26.07.2007, 14:03)
Michael Mettler:   @IP66: Angesichts der r├â┬Ąumlichen M├â┬Âglichkeiten k├â┬Ânnte es sich Dortmund sogar leisten, BEIDE Nashornarten zu halten, so lange keine komplette Herde Breitm├â┬Ąuler zu realisieren ist: letztere im neuen Haus, Spitzm├â┬Ąuler im alten. Wie das Beispiel in Hannover zeigte, lassen sich K├â┬╝he beider Arten sogar vergesellschaften....
(26.07.2007, 13:43)
Michael Mettler:   @Carsten: Ich wei├â┬č nicht, wie die Situation sich entwickelt hat, aber mein letzter Kenntnisstand war, dass Gelsenkirchen nicht am EEP teilnimmt und daher auch die dortige Empfehlung nicht befolgen musste, bei Haltungsbeginn mindestens f├â┬╝r sechs Tiere zu bauen. Anders ausgedr├â┬╝ckt, m├â┬╝sste GE eigentlich anfallenden Nachwuchs sogar vermarkten d├â┬╝rfen...?
(26.07.2007, 13:26)
IP66:   Ich denke schon, da├â┬č die Poller auch Spitzm├â┬Ąuler in den Boxen halten w├â┬╝rden. Da noch die beiden alten Boxen bestehen, k├â┬Ânnte man ├â┬╝ber nicht weniger als vier Gehege mit f├â┬╝nf Innenboxen verf├â┬╝gen.
(26.07.2007, 11:13)
Carsten:   Wie sieht es denn mit den Breitm├â┬Ąulern in GE aus, falls sich da mal Nachwuchs einstellen sollte? Sind die auch EEP-Tabu, da importiert?
(26.07.2007, 10:55)
Michael Mettler:   Dann darf man ja mal gespannt sein, wie Augsburg seine neue Anlage besetzen wird, wenn nicht mal genug Breitmaulnash├â┬Ârner zur Best├â┬╝ckung des Dortmunder Hauses verf├â┬╝gbar sind... Da Augsburg bis vor kurzem die beiden ├â┬Ąltesten Breitmaulnash├â┬Ârner Europas hielt, w├â┬Ąre ja immerhin reichlich Erfahrung bei der Pflege von "Senioren" vorhanden (Ironie).

Ich fasse mal als Zwischenstand etwas ├â┬╝berspitzt die Situation um die afrikanischen Nash├â┬Ârner in deutschen Zoos zusammen:
Es gibt immer mal Spitzmaulnashorn-Nachzuchten, die aber nicht einfach unterzubringen sind (die in Hannover geborene Saja blieb m.W. auch nur deshalb so lange im Zoo, weil andernorts keine Planstelle f├â┬╝r sie frei war). Es gibt regelm├â┬Ą├â┬čig Breitmaulnashorn-Nachzuchten, aber in einem vom EEP "unerw├â┬╝nschten" Park (Hodenhagen), der sich einst die Frechheit herausnahm, einen ├â┬╝berz├â┬Ąhligen Bullen zur Auswilderung zu schicken (eigentlich eines der Ziele einer Erhaltungszucht), aber "verga├â┬č", vorher beim EEP um Erlaubnis zu fragen. Als Folge davon sind nun die Hodenhagener Nachzuchten f├â┬╝r EEP-Zoos tabu. F├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner w├â┬Ąre aber Stall- und Gehegeraum frei (z.B. in Dortmund oder im Tierpark Berlin, demn├â┬Ąchst weitere), der Spitzmaulnash├â┬Ârnern auf Haltersuche verwehrt bleibt. (Wobei ich nicht wei├â┬č, ob die Boxen-Bauweise in Dortmund mit Poller-Abgrenzung die Haltung von Spitzm├â┬Ąulern ├â┬╝berhaupt zulie├â┬če). Obwohl schon jetzt ├â┬ťberkapazit├â┬Ąten f├â┬╝r Breitm├â┬Ąuler bestehen und in nicht allzu ferner Zeit durch altersbedingte Abg├â┬Ąnge weitere Planstellen frei werden d├â┬╝rften, befassen sich s├â┬Ąmtliche mir bekannten Planungen f├â┬╝r neue oder umgebaute Anlagen f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner mit Breitm├â┬Ąulern (z.B. Osnabr├â┬╝ck oder Hagenbeck). Importe dieser Art sind zwar m├â┬Âglich, aber wegen des Flaschenhals-Effektes in S├â┬╝dafrika vor knapp hundert Jahren sind die Importe aus einem Wildbestand von rund 12.000 Tieren wom├â┬Âglich genauso eng mit den vorhandenen Zootieren verwandt wie diese untereinander, w├â┬Ąhrend es bei den Spitzmaulnash├â┬Ârnern eine h├â┬Âchstwahrscheinlich deutlich h├â┬Âhere genetische Bandbreite gibt, sogar noch innerhalb der einzelnen Populationen, und ebenfalls Importe m├â┬Âglich sind (siehe die Addo-Tiere). Und die Zoos unterst├â┬╝tzen eine EAZA-Kampagne zur Rettung der Nash├â┬Ârner, befassen sich aber z├â┬╝chterisch/ausstellungstechnisch bevorzugt mit der am wenigsten bedrohten Nashornform (die asiatischen Arten eingeschlossen).

Habe ich was vergessen?
(26.07.2007, 10:46)
Dortmunder:   Nun ja, wir sind in der gl├â┬╝cklichen Lage unser Nashorn-Hospiz mit Snoopy und Nielsine aus D├â┬Ąnemark und Natala aus Schwerin besetzen zu k├â┬Ânnen...

W├â┬Ąre ja ein leichtes gewesen, Tiere aus Hodenhagen zu bekommen, aber die sind ja leider aus dem EEP ausgeschlossen :o(
(26.07.2007, 07:27)
nurmichael:   @ IP66, wer hat denn seine Pension├â┬Ąre nach Westfalen schicken d├â┬╝rfen?
(25.07.2007, 19:55)
Jelle:   Ruediger,

Dass muesse mann doch herausfinden. Ich weiss schon dass das Baby Etosha vom 22 Mai 2006 hat ein Mutter (Rebecca geboren Hodenhagen 2000) und Vater Martin (geboren Hodenhagen 1993). Dass ist ja Inzucht.
Ich weiss nur dass das Baby geboren am
(25.07.2007, 18:41)
IP66:   Nun ja, das Schicksal hat Dortmund ja b├â┬Âse gestraft, in dem das EEP nur drei greise Tiere zur Verf├â┬╝gung stellte, so da├â┬č das sch├â┬Âne neue Haus eine Art Breitmaulnashornsterbeklinik vorstellt, w├â┬Ąhrend sich in der ungeliebten Bruderstadt die jugendlichen Exemplare tummeln - wodurch sich allerdings die Chance vergr├â┬Â├â┬čert, da├â┬č man, nach etwaiger Schenkung eines Zebrafinken, vielleicht doch noch zur bedrohteren Art wechselt.
(25.07.2007, 18:34)
nurmichael:   Die Spitzmaulnashornkuh Siwa hat von August 1994 in Dortmund gelebt, ihr zwei Jahre j├â┬╝ngere Halbbruder Usoni folgte im November 1996. Beide waren zun├â┬Ąchst Zuchtleihgaben des Zoos Z├â┬╝rich. Nach einem Abort in 99 (1,0) und einer voll ausgetragenen Fehlgeburt in 2000 (0,1) sind die Tiere nach Krefeld (Usoni) und Pt. Scorff (Siwa) abgegeben worden. Wir sprechen hier ├â┬╝ber die drittgr├â┬Â├â┬čte Tierart Afrikas, die dort kurz vor ihrer Ausrottung steht und in unseren Zoos eine Lebenserwartung von ca. 35-40 Jahren hat. Ich hoffe daher mal stark, dass die Direktion des Dortmunder Zoos noch ein paar andere Argumente als die von IP66 genannten f├â┬╝r die Abgabe hatten, ansonsten w├â┬╝rde ich dieser Einrichtung nicht einmal meine Zebrafinken zur Urlaubsbetreuung anvertrauen.
(24.07.2007, 21:54)
R├â┬╝diger:   @ Jelle
Vielleicht hast du eine Ahnung, ob in Hodenhagen der neue Breitmaulnashornbulle, der vorher in G├â┬Ąnserndorf (Oesterreich) gastierte, jetzt f├â┬╝r die letzten drei Rhinobabies verantwortlich ist ?
(24.07.2007, 19:46)
Jelle:   Niedersachse,

Kusini ist Maerz 2005 zur Zucht in Emmen eingestellt nachdem den originelen Bullen Bort gestorben sei.
(24.07.2007, 18:29)
Niedersachse:   Was ist eigentlich aus dem Breitmaulnashornbullen Kusini geworden, der 1992 im WAP San Diego geboren wurde und ab 1994 im Berliner Tierpark lebte und 2003 auch noch da war?
(24.07.2007, 17:32)
Ronald Masell:   @IP66
Vor den Spitzm├â┬Ąulern wurden in der Tat
Breitm├â┬Ąuler dort gehalten.
(24.07.2007, 12:35)
IP66:   Ich k├â┬Ânnte mir vorstellen, da├â┬č man in Dortmund einen Neubau mit einer gr├â┬Â├â┬čeren Gruppe von Tieren besetzen wollte und da Breitmaulnash├â┬Ârner geeigneter erschienen. Zudem gab es ja eine Pause, in der gar kein Nashorn mehr gehalten wurde. Ich wei├â┬č au├â┬čerdem nicht, ob vor dem Spitzmaulnashornpaar nicht doch, in dem selben umgebauten Pony-Stall, Breitmaulnash├â┬Ârner gehalten worden sind.
(24.07.2007, 11:47)
nurmichael:   Vielen Dank f├â┬╝r die Antworten, die mich aber im Falle Dortmund nicht zufrieden stellt. Dass Usoni und Siwa Halbgeschwister sind war mir wohl bekannt. Und dass die doppelte Fehlgeburt einen Partnertausch w├â┬╝nschenswert erscheinen lie├â┬č, ist nachvollziehbar, erkl├â┬Ąrt aber nicht, warum die ja gerade erst begonnene Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern ganz aufgegeben wurde.
(23.07.2007, 21:34)
Klaus Sch├â┬╝ling:   @Jelle:
Bitte verrate mir deinen Namen und adresse, da ich deinen Beitrag sonst l├â┬Âschen muss; Danke, klaus@schueling.de
(23.07.2007, 18:54)
Jelle:   nurmichael,

Die Dortmunder Tiere sind 2002 getrennt da es zwei mal zu Fehlgeburten kam in 1999 und 2001. Die beide Nashoernern stammten aus der Zucht von Zuerich und waren Halbschwester und Halbbruder. Der Bulle kam noch Krefeld und kam dort zur Zucht. Die Kuh Siwa ist nach Pont Scorff gefahren um sich zu verparen mit der alte Krefelder Bulle Jakob. Obwohl Siwa doch zwei mal ein Kalb gebar, ist Jakob nicht als ZuchtBulle anerkannt worden.

Dieses Jahr soll es ein EEP Black Rhino Versammlung geben und ich hoffe es wird fuer die fehlende Zuchttieren neue Zuchtgemeinschaften geben. Ausserdem bin ich dafuer dass mann ein Anfang macht mit AI bei Spitzmauler (z.B. es hat jetzt bei einer BM in Budapest und Panzernashorn in Cincinnati geklappt und da muss es bei den Spitzmaulern auch gerade einmal sich durchsetzen.

Veilleicht ist es auch erwuenscht die fehlenden Zoos an zu schreiben? Wer machts????
(23.07.2007, 18:48)
R├â┬╝diger:   @nurmichael
zu 1.
Da es Fehlgeburten bei den Spitzlippennash├â┬Ârner in Dortmund gab und die beiden Tiere einen engen Verwandtschaftsgrad haben, vermute ich das Splitten dieses Paares und den anschliessenden Umbau zur Haltung von BM . Nur eine Vermutung !
(23.07.2007, 13:41)
nurmichael:   Da von den Nash├â┬Ârnern lange nicht die Rede war, will ich hier mal einige Fragen loswerden:
1. Warum wurde seinerzeit die Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern in Dortmund aufgegeben?
2. Gibt es Neuigkeiten der Haltungen von diceros bicornis in K├â┬Âln und Magdeburg, wo Tacco & Tisa und Madiba & Maleika offenbar nicht so recht zueinander finden wollen? Ist vielleicht an Partnertausch gedacht, der in Krefeld ja auch Wunder wirkte.
3. Gibt es Informationen über diese getauschten Partner in Pt. Scorff Jakob & Siwa?
4. Ist schon klar, wo die beiden demn├â┬Ąchst abzusetzenden Nachzuchttiere in Deutschland Davu (Krefeld) und Malindi (Magdeburg) eine neue Unterkunft finden?
5. Sind Pl├â┬Ąne bekannt, ob in Europa weitere Haltungen als die bisherigen f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner geplant sind?
6. Wei├â┬č jemand, ob die Haltung in Neapel noch existiert bzw. ob diese weitergef├â┬╝hrt werden soll?
(21.07.2007, 21:22)
Ronald Masell:   @Marcia @Anoa
In dem Buch ├ó┬Ç┬×Die Nash├â┬Ârner├ó┬Ç┬ť aus dem Filander Verlag (bei Doktor Sch├â┬╝ling erh├â┬Ąltlich)
Wird der Unterschied von Jutta Meisner und Norman Owen-Smith wie folgt definiert:

Zitat :
Unterscheidungsmerkmale sind die K├â┬Ârpergestalt, die Auspr├â┬Ągung der K├â┬Ârperbehaarung und die Sch├â┬Ądelform.
Demnach erscheinen die n├â┬Ârdl. hochbeiniger und k├â┬╝rzer in der Gesamtk├â┬Ârperl├â┬Ąnge, ihre Stirnpartie ist weniger steil ausgepr├â┬Ągt und sie besitzen ├ó┬Ç┬ô im Gegensatz zu den s├â┬╝dl.-
Keinerlei rudiment├â┬Ąre K├â┬Ârperbehaarung.
Bisher durchgef├â┬╝hrte Analysen der DNS zeigten das da├â┬č beide Suspezies die gleiche Chromosomenzahl besitzen (2n=82), das gleiche Chromosomen-Bandenmuster nach Anf├â┬Ąrben zeigen und die ├â┬ťbereinstimmung der mitochondrialen DNS 98,6-99% betr├â┬Ągt.

Wie gesagt, nur zitiert.
(11.07.2007, 18:42)
Marcia:   Es gibt keine Unterschiede,nur genetische,und die sind nicht sichtbar.
(10.07.2007, 16:50)
Anoa:   Kann mir jemand sagen wodurch sich das n├â┬Ârdliche vom s├â┬╝dlichen Breitmaulnashorn au├â┬čer der Herkunft unterscheidet. Git's Unterschiede in der K├â┬Ârperstruktur oder Aussehen?
(10.07.2007, 14:05)
th.oma.s:   im ├â┬╝brigen kann man spitzm├â┬Ąuler sicher auch gut in gemeinschaftshaltung ausstellen...
(24.06.2007, 11:17)
Michael Mettler:   @Stefan: Kein Zoo ist gezwungen, ein Spitzmaulnashorn einzeln zu halten. Ist denn wirklich schon in Vergessenheit geraten, dass diese angeblich so strikten Einzelg├â┬Ąnger noch vor gar nicht so langer Zeit ├â┬╝blicherweise als P├â┬Ąrchen auf einer Anlage standen...? Was die M├â┬Âglichkeit zur Interaktion betrifft, siehe meine Anmerkung unten: Wenn man Spitzmaulnash├â┬Ârner einfach nicht in Gruppen h├â┬Ąlt, kann es nat├â┬╝rlich auch nicht zu interessanten Interaktionen kommen. Und wenn man sie so hielte, w├â┬Ąren diese Interaktionen wahrscheinlich sehr viel schauattraktiver, wo doch Spitzmaulnash├â┬Ârner als die temperamentvollere von beiden Arten bezeichnet werden.... Die Spielk├â┬Ąmpfe des fr├â┬╝heren hannoverschen Paares auf der alten Anlage fand ich jedenfalls durchaus einen Blick wert - mit der aktuellen Haltungsform in Hannover kann ich mich dagegen nicht so recht anfreunden, dazu habe ich mich ja schon mal ge├â┬Ąu├â┬čert.
(23.06.2007, 23:44)
Stefan:   @Michael Mettler: Noch eine m├â┬Âgliche Begr├â┬╝ndung, die sich aus der beim Breitmaulnashorn m├â┬Âglichen Gruppenhaltung ergibt: Die h├â┬Âhere Besucherattraktivit├â┬Ąt durch Beobachtungen von Interaktionen der Tiere untereinander. Ein einzelnes Spitzmaulnashorn in seinem Gehege wirkt auf Otto N. dann m├â┬Âglicherweise weniger spannend...
(23.06.2007, 22:04)
nurmichael:   @ Michael Mettler, eine Begr├â┬╝ndung ist weiter unten von einem Forumsteilnehmer f├â┬╝r Augsburg gegeben worden: Tradtion. Eine wirklich nicht artgerechte Kategorie, wie ich finde.
(23.06.2007, 22:00)
Michael Mettler:   Mich w├â┬╝rde wirklich interessieren, wie die betreffenden Zoos ihre Entscheidung pro Breitmaulnashorn begr├â┬╝nden. Wie sieht es denn im direkten Vergleich zwischen den afrikanischen Arten aus?

Breitm├â┬Ąuler sind sozialer: Nun ja, beim Spitzmaul ist wohl auch erst selten versucht worden, es in Herden zu halten. M├â┬Âglicherweise ist das gar nicht mal schwierig, wenn das Sozialgef├â┬╝ge auf nat├â┬╝rliche Weise wachsen k├â┬Ânnte und nicht st├â┬Ąndig durch Transfers durcheinander gebracht w├â┬╝rde - siehe die in Wikipedia genannten Fakten.

Breitm├â┬Ąuler lassen sich mit anderen Tierarten vergesellschaften: Auch da scheint es mir an Beweisen zu fehlen, dass das mit Spitzm├â┬Ąulern NICHT m├â┬Âglich ist.

Breitm├â┬Ąuler sind imposanter: Faktisch richtig. Aber ob Otto N. das ohne direkten Vergleich merkt? Wenn ich mir beliebte ├â┬äu├â┬čerungen anh├â┬Âre wie "gestern habe ich eine Ratte gesehen, so gro├â┬č wie eine Katze", scheint der Eindruck von K├â┬Ârpergr├â┬Â├â┬če bei vielen Zeitgenossen sehr beliebig zu sein.

Breitm├â┬Ąuler sind einfacher zu ern├â┬Ąhren: OK, sie sind Gras- und Heufresser. Aber ist das wirklich weniger aufw├â┬Ąndig in Kosten und Pflege? Zumal man ja bei aktueller Sichtweise eine ganze Herde verk├â┬Âstigen muss.

Und damit w├â┬Ąren wir auch bei den Nachteilen: Eine Herde Breitm├â┬Ąuler ben├â┬Âtigt mehr Gehegefl├â┬Ąche als - um bei den g├â┬Ąngigen Haltungseinheiten zu bleiben - ein Paar oder Trio Spitzm├â┬Ąuler. Sie ben├â┬Âtigt zudem mehr Boxen und verursacht somit h├â┬Âhere Bau-, Heizungs-, Wasser- und Personalkosten (mehr Tiere, mehr Arbeitsaufwand). Vielleicht m├â┬╝ssen die Einzelboxen sogar gr├â┬Â├â┬čere Abmessungen haben, dar├â┬╝ber bin ich aber nicht informiert. Und wenn man die Tiere nicht aus dem EEP bekommen kann, muss man sie entweder bei einem Nicht-EEP-Teilnehmer kaufen oder gar aus Afrika importieren, was logistischen, veterin├â┬Ąrmedizinischen und finanziellen Aufwand bedeutet - was im Falle des Importes aber zugegebenerma├â┬čen mehr Publicity und vielleicht auch mehr Prestige bringt als ein schn├â┬Âder Transfer per Lkw. Nur schade, dass man die Tiere nicht gleich noch als Culling-Opfer "verkaufen" kann, wie es mit Elefanten gern gemacht wurde... (Ironie)

Apropos verkaufen: Werbung spielt bei der Zusammenstellung von Tierbest├â┬Ąnden und in der Au├â┬čendarstellung des Artenschutzes l├â┬Ąngst eine gro├â┬če Rolle. Ich erinnere daran, dass nur deswegen Artenbezeichnungen wie Panda-Langur oder Goldaffe aus der Taufe gehoben wurden, oder dass EEP-Koordinatoren laut Bericht in einer ARBEITSPLATZ ZOO "ihre" Tierarten bei internationalen Versammlungen heftig propagieren (z.B., indem sie - ich zitiere w├â┬Ârtlich - sie als "sexy", sprich besucherattraktiv titulieren), um neue Halter zu gewinnen... Schon das urspr├â┬╝ngliche WWF-Logo wurde vor Jahrzehnten nach werblichen Gesichtspunkten gestaltet: Der damals noch rundlichere, tapsiger wirkende Panda funktionierte dank Kindchenschema, stellte eine weithin bekannte Art dar, symbolisierte mit melancholischem Blick seine Situation - und schwarz-wei├â┬če Tiere funktionieren in der Werbung ohnehin gut...
(23.06.2007, 21:45)
nurmichael:   @ IP66, Sie haben das Problem benannt. Dumm nur, dass die Zoos mit der sog. Erhaltungszucht vor ca. 20 Jahren in die Offensive traten, um ihr Dasein zu rechtfertigen. Die EEP sind ja im Wesentlichen auf Grund der Vorbilder der SSP Nordamerikas und den bereits bestehenden Zuchtb├â┬╝chern entstanden.
In dem hier diskutierten Fall geht es ja keineswegs darum den Zoos v├â┬Âlliges Versagen vorzuwerfen, sondern um eine Klarstellung von Priorit├â┬Ąten. Fakt ist nun mal, dass die Haltung von Breitmaulnash├â┬Ârnern au├â┬čerhalb Afrikas nichts oder fast nichts (Botschafterfunktion zur Finanzbeschaffung) zum ├â┬ťberleben der Art beigetragen hat. Die unbestreitbaren Erfolge in der Erhaltung dieser Unterart (von 20 auf ca. 12.000) in 70 Jahren sind allein den Einrichtungen vor Ort zuzuschreiben. Hier in Europa mit dem EEP f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner zu werben, wenn man mit der Haltung neu beginnen will ohne die Haltungsbedingungen zu verbessern, ist angesichts der Situation um die Spitzmaulnash├â┬Ârner ein Treppenwitz.

@ Andreas Hartung, da gebe ich Ihnen schmunzelnd Recht. Was f├â┬╝r eine Vorstellung, neben der ohnehin im Forum immer wieder hei├â┬č diskutierten Unterartdiskussion und den biologisch neuen Erkenntnissen dazu nun auch noch die ├ó┬Ç┬×Erkenntnisse├ó┬Ç┬ť der Werbefachleute - zu deren eigenem Wohl - hier einflie├â┬čen zu lassen l├â┬Ąsst auf viele Abende der Gastfreundschaft von Herrn Dr. Sch├â┬╝ling hoffen. Siehe hierzu auch aktuell den Thread http://www.tiergarten.com/forum.php?go=view&BeitragsID=458.
(23.06.2007, 21:03)
Andreas Hartung:   @nurmichael: Ich hatte das schon richtig verstanden und habe wiederum nicht behauptet, die nordwestnamibischen Nash├â┬Ârner seien keine D. b. chobiensis gewesen, denn das waren sie wohl. Wenn man diese nun aber der vermeintlich ausgerotteten Nominatform zuschl├â┬Ągt und diese damit wiederbelebt, w├â┬Ąre das doch eventuell als Werbung nutzbar, das meinte ich.
(23.06.2007, 20:44)
Michael Mettler:   @Andreas Hartung: Anscheinend nicht. Aber man kann sich ja leicht ausrechnen, was passiert, wenn alle Vari-Planstellen eigentlich schon mit zuchtgestoppten Roten und Schwarzwei├â┬čen belegt sind und dann noch ein wachsender G├â┬╝rtelvari-Bestand untergebracht werden will...
(23.06.2007, 20:20)
nurmichael:   @ Andreas Hartung, vielen Dank f├â┬╝r die Infos. Ich hatte nie behauptet d.b. chobiensis sei ausgestorben. Vielmehr hatte Groves die Nominatform diceros bicornis bicornis als ausgestorben bezeichnet. Wenn also die nordwestnamibischen Spitzmaulnassh├â┬Ârner nach Ihrer Lesart nie d.b. chobiensis waren , m├â┬╝ssten es dann nach Groves d.b. minor gewesen sein. Ich hatte lediglich darauf hinweisen wollen, dass die nach g├â┬Ąngiger Meinung ausgestorbene Form d.b. bicornis (Kapnashorn) auf der von mir zitierten HP ├ó┬Ç┬×wiederauferstanden├ó┬Ç┬ť ist.
(23.06.2007, 20:19)
Andreas Hartung:   Gilt der Zuchtstopp auch f├â┬╝r den G├â┬╝rtelvari?

@nurmichael: Die ehemalige Unterart D. b. chobiensis (jetzt Nominatform) hat ├â┬╝berlebt. Mir liegt die Info- und Spendenbrosch├â┬╝re WWF aktuell 3/96 vor. Ein Zitat: "Nur noch 583 Spitzmaulnash├â┬Ârner lebten 1993 in Namibia. [...] Doch das ist heute immerhin ein Viertel des Restbestandes dieser Art. Um die Spitzmaul-Nash├â┬Ârner zu retten, greifen die alten Rezepte nicht mehr.
Nur die H├â┬Ąlfte der letzten Spitzmaulnash├â┬Ârner Namibias lebt im streng gesch├â┬╝tzten Etoscha-Nationalpark, den der WWF mit finanzieller, technischer und wissenschaftlicher Hilfe und durch die Ausbildung von Wildh├â┬╝tern f├â┬Ârdert. Selbst hier sind sie nicht v├â┬Âllig sicher. Erst k├â┬╝rzlich wurden wieder einige Tiere gewildert. Doch au├â┬čerhalb von Reservaten waren die Nash├â┬Ârner bis vor wenigen Jahren so gut wie "vogelfrei"." Wie gesagt, Stand 1996.
Weiterhin werden sehr erfolgreiche Schutzma├â┬čnahmen beschrieben, das Erfolgsrezept ist, aus Wilderern Wildh├â┬╝ter zu machen. Seit 1990 war so die Zahl der Spitzm├â┬Ąuler in den Halbw├â┬╝sten Namibias (nur im Nordwesten, also ohne Caprivi) von 60 auf ├â┬╝ber 100 angestiegen.
Desweiteren gab/gibt es Modellprojekte zur Tourismusf├â┬Ârderung. Da w├â┬Ąre es nicht allzu verwunderlich, w├â┬╝rde man auch mit einer als ausgestorben geglaubten Nashornunterart werben, auch wenn die Existenz der betreffenden Tiere nat├â┬╝rlich jederzeit bekannt war.
(23.06.2007, 19:32)
Michael Mettler:   Mir fallen da gewisse Parallelen zum Tiger auf: In den letzten Jahren sind in Deutschland einige Standorte f├â┬╝r Sumatratiger entfallen (z.B. Hannover, M├â┬╝nchen, Zoo Berlin, Leipzig, derzeit Wuppertal), wovon in der Mehrzahl der in Zoos erheblich verbreitetere Amurtiger profitierte - entweder als ├â┬╝brig gebliebene oder sogar als neu angeschaffte (Wuppertal) Form. Im Freiland sind beide gleich stark bedroht. Im Forum war zu lesen, dass die Entscheidung in Wuppertal fiel, weil die neue Stallung f├â┬╝r Amurtiger nicht beheizt werden muss... Weitere Parallele: Auch f├â┬╝r den Tiger gab es eine EAZA-Kampagne.

Nun gibt es diese auch f├â┬╝r den Erhalt der endemischen Artenvielfalt auf Madagaskar - und wie sieht es mit dieser Vielfalt in den Zoos aus? Zu Gunsten von Kattas und Varis verschwinden (oder sind schon verschwunden) Mohren-, Mongoz-, Kronen-, Rotstirn-, Wei├â┬čkopf- und Braune Makis, und bei den Varis gilt inzwischen Zuchtstopp, weil sie einfach nicht mehr unterzubringen sind....

Dann hoffen wir doch mal, dass die "Shell shock"-Kampagne der EAZA nicht dazu f├â┬╝hrt, dass unsere Zoos die bedrohteren Schildkr├â┬Âtenarten durch Seychellen- und Rotwangen-Schmuckschildkr├â┬Âten ersetzen (Ironie).
(23.06.2007, 09:37)
IP66:   Die Situation zeigt, da├â┬č nicht ├â┬╝berall Erhaltungszucht im Zentrum der Bem├â┬╝hungen steht - man darf aber nicht ganz vergessen, da├â┬č dies auch vor 30 Jahren so war und da├â┬č der Anteil z├â┬╝chtenden und eben auch erhaltungsz├â┬╝chtender Tierarten in den Zoos sich in diesen letzten 30 Jahren erheblich vergr├â┬Â├â┬čert hat.
(22.06.2007, 11:01)
th.oma.s:   eigentlich sehr traurig diese situation,
so versagen die tierg├â┬Ąrten vor ihren eienen anspr├â┬╝chen...
(21.06.2007, 21:13)
Michael Mettler:   ... und sie geben z.T. noch viel Geld f├â┬╝r Transporte aus S├â┬╝dafrika aus, w├â┬Ąhrend sie Spitzmaulnash├â┬Ârner auf Einstellungsbasis ├â┬╝ber das EEP bekommen k├â┬Ânnten....
(21.06.2007, 09:17)
nurmichael:   @ Michael Mettler, diese Zahl kenne ich auch. Daher mein Unmut ├â┬╝ber die Anstrengungen ├â┬╝ber die Bestrebungen der u.a. von Ihnen aufgelisteten Zoos unter, wenn ├â┬╝berhaupt, m├â┬Ą├â┬čig ver├â┬Ąnderten Haltungsbedingungen wieder Breitmaulnash├â┬Ârner zu beschaffen. Diese Haltungen scheiden dann f├â┬╝r Jahrzehnte f├â┬╝r die Erhaltungszucht der Spitzm├â┬Ąuler aus, und das wahrscheinlich, ohne die Erhaltung der Breitm├â┬Ąuler zu bef├â┬Ârdern.
(20.06.2007, 22:14)
Michael Mettler:   Na ja, welche Systematik ist schon "endg├â┬╝ltig"... Warten wir noch ein paar Jahre, dann ist vielleicht auch das Ostafrikanische Spitzmaulnashorn ausgestorben und wird nach Untersuchungen an Museumsexemplaren posthum zu einer eigenen Art erkl├â┬Ąrt :-)

Auf einer der Wikipedia-Seiten wird ├â┬╝brigens erw├â┬Ąhnt, dass der Wildbestand der ostafrikanischen Unterart vor ein paar Jahren nicht mal mehr 500 Tiere z├â┬Ąhlte. Wenn DAS kein Grund ist, die Zuchtbem├â┬╝hungen in den Zoos zu verst├â┬Ąrken, indem man neue Zuchtstandorte aufbaut, dann frage ich mich wirklich, wie weit es noch kommen muss. Gab es nicht k├â┬╝rzlich erst eine mit viel Aufwand betriebene, prestigetr├â┬Ąchtige Rhino-Kampagne der EAZA...?
(20.06.2007, 21:56)
nurmichael:   @ Saya, auch Sie haben recht, die founder der britisch- irischen Spitzmaulnash├â┬Ârner fehlen in u.g. Liste. Ich werde sie bei Gelegenheit nachtragen. Mir war es wichtig die genetische Diversit├â┬Ąt der kontinentaleurop├â┬Ąischen Spitzmaulnash├â┬Ârner darzustellen. Dabei habe ich noch zwei ├â┬╝bersehen, n├â┬Ąmlich Conny und Suse, das erste Hannoveraner Zuchtpaar, Ihr Sohn Kaspar ging nach England, wurde dort in Rupert umbenannt und zeugte mit einer wildgeborenen Kuh den sp├â┬Ąteren Z├â┬╝rcher Parky. Dieser wurde lt. ZB dreifacher Vater (2,3). Zwei seiner T├â┬Âchter sind noch am leben und reproduktionsf├â┬Ąhig.
Conny m, 0007, wb, * 57 – 73; 61 H: 3,1
Suse f, 0008, wb, * 55 – 86; 60 H: 3,1
(20.06.2007, 21:54)
nurmichael:   @ Michael Mettler, Sie haben v├â┬Âllig recht, den Spitzmaulnash├â┬Ârnern im Norden Namibias und rund um den Caprivi Zipfel wurden von Groves 1967 der dort endemischen Unterart d.b. chobiensis zugerechnet. Diese Unterart wurde aber von Hillman (?) im Bongo 7 (1983) nur mehr eine Individuenzahl von einigen Dutzend bis wenigen Hundert bescheinigt. Im Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner wurden die Unterarten d.b. bicornis, d.b. chobiensis, d.b. ladoensis, d.b. bruccii und d.b. longipes nie gelistet. Die Interpretation von chobiensis in bicornis w├â┬╝rde einhergehen mit der Aufgabe von chobiensis. Das k├â┬Ąme sozusagen einer Berichtigung der von Groves vorgeschlagenen Systematik gleich. Dazu ist zu vermerken, dass Rookmaaker (ZB 2, 1983) diese ohnehin f├â┬╝r nicht endg├â┬╝ltig ansieht.
(20.06.2007, 21:40)
Michael Mettler:   Habe spa├â┬česhalber mal in Wikipedia nach den Unterarteinteilungen geschaut: chobiensis taucht dort nicht mehr auf, ihr Verbreitungsgebiet wird anscheinend tats├â┬Ąchlich der Nominatform zugeschlagen und diese dadurch wieder zum Leben erweckt.

Peinlich übrigens, dass sowhl auf der deutschen als auch auf der englischen Wikipedia-Seite je ein falsches Foto zu finden ist; auf der englischen ein Panzernashorn, an dem die Lippenform des "Black rhino" demonstriert wird, und auf der deutschen ein "Spitzmaulnashorn" mit Kalb im Zoo Münster....

Ein interessantes Nebenprodukt des Nachsehens ist aber, dass auf beiden Seiten etwas zum Sozialverhalten der Art zu lesen ist: Obwohl einzelg├â┬Ąngerisch, sollen Spitzmaulnash├â┬Ârner gegen├â┬╝ber Artgenossen in Nachbarrevieren keine Aggression zeigen, selbst adulte Bullen wurden schon nebeneinander ├â┬Ąsend beobachtet; K├â┬╝he und K├â┬Ąlber sollen sich kurzzeitig auch zu lockeren Gruppen zusammenfinden. Zu K├â┬Ąmpfen kommt es wohl nur zwischen Bullen, wenn eine br├â┬╝nftige Kuh im Spiel ist. Wie es aussieht, birgt die Art wohl doch wesentlich mehr soziales Potenzial, als man ihr allgemein nachsagt. Die spannende Frage dabei ist, ob die Betonung auf Reviernachbarschaft im Sinne langj├â┬Ąhriger Bekanntschaft liegt und ein "neu hinzu gezogener Nachbar" nicht doch zu Reibereien f├â┬╝hrt.
(19.06.2007, 21:36)
Saya:   Ich habe eine Frage zur Liste der Founder - es kommen keine Tiere aus Port Lympne vor. Wei├â┬č jemand n├â┬Ąheres ├â┬╝ber die Abstammung der gro├â┬čen Herde dort?
(18.06.2007, 22:41)
Michael Mettler:   W├â┬Ąren Tiere aus Namibia nicht fr├â┬╝her zur Unterart chobiensis gerechnet worden? Anders gesagt: Vielleicht hat man chobiensis zum Synonym f├â┬╝r bicornis herabgestuft - auch so kann man nat├â┬╝rlich ausgestorbene Formen wieder zum Leben erwecken. Daf├â┬╝r gibt es eine Parallele beim Steppenzebra: Das Damarazebra wird neuerdings als westliche Population des vermeintlich erloschenen Burchellzebras betrachtet, das Zululandzebra als ├â┬Âstliche - somit w├â┬Ąre nur die zentrale Population des Burchellzebras ausgerottet worden, aber nicht die gesamte Unterart....
(18.06.2007, 22:38)
nurmichael:   Zur Unterartendiskussion hier im Forum habe ich mich mehrfach ge├â┬Ąu├â┬čert. In letzter Zeit stolpere ich im Netz immer wieder ├â┬╝ber die Behauptung, die Nominatform des Spitzmaulnashorns diceros bicornis bicornis habe ├â┬╝berlebt. Der Systematiker Groves hatte es zuletzt 1969 als ausgestorben bezeichnet. Auf der HP (http://www.rhino-trust.org.na/html/historie.html) von ├ó┬Ç┬×Save the Rhino Trust├ó┬Ç┬ť wird aber behauptet, diese Unterart sei rezent. In der Kunene Region im ariden Westen Namibias sei es die ├ó┬Ç┬×weltweit die einzige Nashornspezies, die auf kommunalem und staatlichem Land, das keinerlei formalen Schutzstatus genie├â┬čt, ├â┬╝berlebt hat.├ó┬Ç┬ť Also gleich zwei Superlative: d.b.bicornis hat ├â┬╝berlebt obwohl es nie gesch├â┬╝tzt wurde. Wei├â┬č im Forum jemand, ob das ernst zu nehmen ist, oder ob es sich um einen PR-Gag handelt, um das Gebiet touristisch attraktiv zu vermarkten.
(18.06.2007, 22:16)
nurmichael:   Eine kleine Korrektur zu unten stehender Liste: ├â┬ähnlich wie bei Nr. 17 Jarca verh├â┬Ąlt es sich mit Nr. 3 Kitani. Auch ihr Erbanteil ist derzeit in England konzentriert. Ihre Enkelin Sita lebt in Paingnton mit Tochter Zuri.
(16.06.2007, 23:11)
Mel:   trotzdem danke
(14.06.2007, 23:29)
nurmichael:   @ Mel, seit kurzem liegt mir das ZB Nr. 9 von 2000 vor. Dort sind nur noch die Spitzmaulnash├â┬Ârner aufgef├â┬╝hrt. Dennoch ist es mindestens 100 Seiten stark. Leider ist es als Datei nur in einem mir unbekannten Format erh├â┬Ąltlich, aber wohl zu bekommen. Somit muss ich Ihre Frage leider mit nein beantworten.
(14.06.2007, 23:28)
Mel:   @nurmichael: besteht die m├â┬Âglich keit mir ein kopie des ZB zu mailen?
(14.06.2007, 23:23)
nurmichael:   Dahabe ich doch glatt die Tabelle vergessen.
1 Mbololo m, 0219, wb, * 73 - t 88, B: 1,4
2 Kilaguni f. 0220, wb, * 74, B: 0,4
3 Kitani f, 0221, wb, * 72 - t 83, B: 0,1
4 Mzima f, 0240, wb, * 73, B: 2,4
5 Klaus m, 0166, wb, * 69 - t 91, 71 L: 0,0; 88 B: 1,3
6 Kibo m, 0009, wb, * 64 - t 99; 67 Mb : 1,1; 94 B: 1,1
7 Kenia f, 0153, wb, * 66; Mb: 1,1
8 Madiba m, 0653, wb, * 92; 96 Mb 0,2
9 Billy m, 0031, wb, * 47 – t 83; 49 Zh: 0,1
10 Susi f, 0032, wb, * 61 – t ?, 64 H: 0,0; 65 Zh: 0,1
11 Murray m, 0171, wb, *69 – t ?, 71 DvKr: 0,0; 76 Wroclaw: 0,0; 80 DvKr: 0,0; 83 Zh: 1,0: 88 Tallin:0,0
12 Kifaru 2 m, 0252, 0120 x 121 (St. Louis, USA), * 76, 78 F: 0,0 (Kifaru); 87 Zh: 3,3
13 Ken; m; 0170; wb; *70 – t 79; 71 DvKr: 0,2:; ; ; ;
14 King; m; 0172; wb; *68 – t 78; 71 DvKr: 0,1:; ; ; ;
15 Elsa; f; 0174; wb; *67 – t 78; 71 DvKr: 0,1:; ; ; ;
16 Jimmi; f; 0175; wb; *70 – t ?; 71 DvKr 3; 3; ; ;
17 Jarca; f; 0178; wb; *70 – t 96; 71 DvKr: 1,1:; ; ; ;
18 Sabi; f; 0217; wb; *72 – t ?; 74 DvKr: 0,1; 83 Zh: 1,1; ; ;
19 Isis; m; 0268; Embu (wb USA) x Princess (zb USA); *77 – t ?; USA: 0,0; 78 DvKr: 4,4; ; ;
20 Cody; m; 0260; Ferdinand (wb AUS) x Beauty (AUS); *75 – t 99; AUS: 0,0; 88 B: 0,0; DvKr: 2,1:; ;

(14.06.2007, 23:18)
nurmichael:   Aus aktuellem Anlass stelle ich in der folgenden Tabelle mal die Founder der kontinentaleurop├â┬Ąischen Spitzmaulnashornzucht (d.b. michaeli) zusammen. Aktuell deswegen, weil hier immer wieder die Inzuchtdiskussion aufflackert (L├â┬Âffelhunde), ohne Kenntnis der Anzahl der urspr├â┬╝nglichen Importtiere, bzw. der Verh├â┬Ąltnisse w├â┬Ąhrend des genetischen Flaschenhalses. So gibt es bsw. bei den Breitmaulnash├â┬Ârnern kein ├ó┬Ç┬×frisches Blut├ó┬Ç┬ť, und bei den Angola-Giraffen ist dessen Beschaffung derzeit wohl unm├â┬Âglich.
Die Tabelle enth├â┬Ąlt nur Tiere, die sich 1. fortgepflanzt haben, und 2. deren Gene sich heute noch in der Zoopopulation befinden und Chancen auf weitere Verteilung haben. Mit Ausnahme von Kifaru 2, Isis und Cody sind alle Tiere in Afrika geboren. Die genannten Ausnahmen stammen aus den USA bzw. Australien und haben hier au├â┬čer ihren eigenen Nachkommen keine genetischen Verwandten. Der Zeitpunkt ist g├â┬╝nstig, da ├ó┬Ç┬×britische Gene├ó┬Ç┬ť erst seit kurzem vorhanden sind, bzw. Parky sich in Z├â┬╝rich bis zu seinem Tod nicht fortgepflanzt hat. Bei Nummer 17 Jarca bin ich mir nicht sicher, ob noch Verwandte existieren, da sie nur 1,1 Nachkommen hatte, das Bullkalb nach einer Woche verstorben ist und ihre Tochter nach GB abgegeben wurde. Die Anzahl und Verteilung der Nachkommen ist nicht mehr aktuell (Stand ca. 1998), allerdings hat von den wild geborenen ersten hier importierten Foundern danach kaum noch einer gez├â┬╝chtet.
Demnach betr├â┬Ągt die urspr├â┬╝ngliche Zuchtbasis der derzeitigen Population 20 Tiere (11,9).
(14.06.2007, 23:14)
nurmichael:   Wenn es so ist, dass die Zuchtf├â┬Ąhigkeit einer Art entscheidend abh├â┬Ąngig ist von den Kommunikationsf├â┬Ąhigkeiten des EEP Koordinators und weniger vom Grad der Gef├â┬Ąhrdung der entsprechenden Art, verstehe ich den Sinn von EEP nicht mehr. Dieser liegt doch immer noch in der Vorstellung, eine stabile Zoopopulation einer Art aufzubauen und diese so zu managen, dass die eingebrachte Gendiversit├â┬Ąt m├â┬Âglichst erhalten bleibt.
Wenn es aber weder an Platz noch an Geld mangelt, wie offenkundig in Augsburg, Dortmund, Gelsenkirchen, Hamburg und Osnabr├â┬╝ck g├â┬Ąbe es doch zumindest bei einigen dieser Haltungen die M├â┬Âglichkeit (oder Pflicht ?) den wohlklingenden Reden Taten folgen zu lassen und die EEP Idee ernst zu nehmen. Das gilt insbesondere auch f├â┬╝r die Taxon Advisory Group (Rhino TAG).
(09.06.2007, 22:27)
Michael Mettler:   @nurmichael: Vergiss aber nicht, dass es oberhalb von EEP oder ESB mit den Taxon Advisory Groups f├â┬╝r ganze Tiergruppen (z.B. Antelope TAG) noch eine Kommunikationsebene gibt, in der m.W. abgesprochen wird, auf welche Arten man in n├â┬Ąchster Zeit verst├â┬Ąrkt das Augenmerk richten will usw. Bei den EEP-Treffen scheinen, nach einem Bericht in der ARBEITSPLATZ ZOO zu urteilen, die EEP-Koordinatoren f├â┬╝r "ihre" Arten regelrecht die Werbetrommel r├â┬╝hren zu m├â┬╝ssen - auf Deutsch, die Halter werden umworben, am EEP Teil zu nehmen und Platz f├â┬╝r die jeweilige Tierart zu schaffen. Und da ist nun mal der einfachste Weg (wenn z.B. wenig Geld f├â┬╝r Neubauten da ist), auf eine andere Art/Unterart zu verzichten, um die Ressourcen der protegierten Art zukommen zu lassen. In gewissem Sinn IST das zwar Einfluss auf die Haltung anderer Arten, aber dazu entscheidet sich der jeweilige Zoo freiwillig. Wenn also andere Arten durch EEP-Arten "verdr├â┬Ąngt" werden, liegt die "Schuld" nicht beim EEP.
(08.06.2007, 18:34)
nurmichael:   Die EEP machen Aussagen ├â┬╝ber die jeweilige Tierart, stellen Regeln zum Austausch von Zuchttieren, vermitteln ├â┬╝berz├â┬Ąhlige Tiere und das immer unter genetischen Aspekten in der Regel unter Zuhilfenahme des Zuchtbuchs. Einen Einfluss auf die Haltung einer anderen Art, ob mit oder ohne EEP, werden die Zoos sich wohl (zu Recht) verbitten. Ich halte die Aussage von IP66 daher f├â┬╝r sehr zweifelhaft. Eher wird wohl der Aspekt eine Rolle spielen, den Michael Mettler zuletzt in der Leipzig/Gondwana Diskussion erw├â┬Ąhnte, dass n├â┬Ąmlich mit der Pr├â┬Ąsens einer Nashornart beim Besucher die ├ó┬Ç┬×Erwartung Nashorn├ó┬Ç┬ť erf├â┬╝llt ist und eine zweite Art f├â┬╝r den Halter ├â┬Âkonomisch keinen Sinn macht.
Eine Forderung zur Haltung nur einer Nashornart hier im Forum kenne ich nicht. Meine Postings bez├â┬╝glich des Austauschs von Spitzmaulnash├â┬Ârnern gegen Breitmaulnash├â┬Ârner bezogen sich auf die f├â┬╝r die Zucht nicht optimalen Haltungsbedingungen bei vielen Haltern. Statt immer wieder Breitmaulnash├â┬Ârner anzuschaffen, die dann zur Arterhalt doch nichts beitragen werden, habe ich vorgeschlagen, deren ├ó┬Ç┬×Planstellen├ó┬Ç┬ť besser der noch bedrohteren Art Spitzmaulnashorn zu ├â┬╝berlassen. Die ├ó┬Ç┬×Infrastruktur├ó┬Ç┬ť wie bsw. Gehegeeinrichtung und Stallkonstruktion sind ja kompatibel.

(08.06.2007, 18:23)
IP66:   Die entsprechende Forderung wurde im Forum schon mehrfach angef├â┬╝hrt.
(08.06.2007, 17:53)
Stefan:   @IP66: Von dem Zwang, im Rahmen des EEPs nur eine Nashornart halten zu d├â┬╝rfen, h├â┬Âre ich das erste Mal. Wissen Sie N├â┬Ąheres hierzu (seit wann, von wem initiiert, Quellen) bzw. wie erkl├â┬Ąren sich dann die Haltungen in Berlin Zoo und TP? Ich dachte, der Schwund vieler Doppelhaltungen sei einzig und allein auf die beengten Platzverh├â┬Ąltnisse in Zoos zur├â┬╝ckzuf├â┬╝hren...
(08.06.2007, 16:08)
?:   Die gibt es,die Eltern des 1999 bei Marwell geborenen Kalbes sind beide in englischen Zoos zur Welt gekommen. Das ist das erste F2 Kalb in Europa. In San Diego gibt es die schon lange, da sind mittlerweile fast 100 Breitmaulnash├â┬Ârner geboren worden.
(08.06.2007, 11:11)
IP66:   Herrn Mettlers Argumentation zum Sinneswandel in den Zoos kann ich mich anschlie├â┬čen. Allerdings w├â┬╝rde ich sie insofern einschr├â┬Ąnken, als es sich nur um einige Zoos handelt, die auf "Botschaftertiere" setzen. Vielleicht spielt bei dem Wandel auch eine Rolle, da├â┬č mancher EEP-Koordinator sich eben nicht als ein Vermittler, sondern eher als ein Oberbefehlshaber verstanden hat - wenn ich an den Zwang denke, nur eine Nashornart zu halten, oder an die Anordnung, Okapist├â┬Ąlle mit einer gro├â┬čen Boxenzahl zu errichten, so kann ich nachvollziehen, da├â┬č die kollegiale Zusammenarbeit, die koordinierter Vorgehen erfordert, hier und da gelitten hat.
(08.06.2007, 10:41)
WolfDrei:   zum Problem der "k├â┬╝nftigen Selbstversorgung" mit den Breitm├â┬Ąulern eine Frage an die Zuchtbuchkenner: gibt es eigentlich schon "echte" F2-Generationstiere in Europa (z.B. Whipsnade) und den USA (SD WAP)?
(08.06.2007, 09:23)
Michael Mettler:   @Carsten: Angesichts des m.W. sehr straffen Wildlife-Managements in s├â┬╝dafrikanischen Nationalparks und Wildreservaten k├â┬Ânnte man dort eigentlich schon von Tierhaltung sprechen. Einen gro├â┬čen Unterschied zwischen Wildfang und Farmtier sehe ich da nicht mehr, zumal Nash├â┬Ârner zwar nicht geschlachtet, aber immerhin als Touristenmagnete "genutzt" werden und somit vielerorts auch aus wirtschaftlichen Gr├â┬╝nden angesiedelt werden d├â┬╝rften. Im Gegenzug verschwinden bei Ansiedlung von beliebten Touri-Fotoobjekten teilweise touristisch uninteressante Arten - sollte uns das nicht wirklich an die derzeitige Zoosituation erinnern...?
(08.06.2007, 08:52)
Mel:   Wenn ich mich recht erinnere gibt es da eine gewisse "Grauzone", was die ├â┬ťbernahme "nicht-EEP`lers" Nachzuchten durch einen "EEP'ler" betrifft.

Also sicherlich nicht ohne Komplikationen aber ich denke m├â┬Âglich
(07.06.2007, 23:01)
Carsten:   EEP hei├â┬čt doch auch, die Tiere quasi dem Koordinator zu ├â┬╝berlassen, da├â┬č k├â┬Ânnte ja im Extremfall dann irgendwann bedeuten, da├â┬č ich ohne Tiere dastehe, oder? Wenn ich dann eine andere Quelle habe, warum soll ich die nicht nutzen? Und sind die Tiere z. B. in Gelsenkirchen Wildf├â┬Ąnge oder kommen sie aus einer Farm, also quasi auch nur einem gr├â┬Â├â┬čeren Zoo?

Was passiert, wenn Gelsenkirchen wirklich mal Nachwuchs hat, darf kein EEP Zoo den dann nehmen, obwohl das Tier frischen Blut in die Zoolinien bringen würde?
(07.06.2007, 22:14)
Michael Mettler:   Ein ganz ketzerischer Gedanke keimt da auf: Sollte das, was Zoos wie Hannover und Gelsenkirchen in diesem Forum gern unterstellt wird - n├â┬Ąmlich die Zurschaustellung ├â┬╝ber den Artenschutz zu stellen - etwa doch in breiterer Front einen Wechsel der Zoophilosophien einl├â┬Ąuten...? Immerhin kann man ja in erfolgten oder beabsichtigten Alleing├â┬Ąngen beim Import von Breitmaulnash├â┬Ârnern auch einen Protest gegen die Institution EEP sehen....

M├â┬Âglicherweise ist inzwischen die Symboltr├â┬Ąchtigkeit einer Tierart wichtiger als deren Bedrohungsgrad. Denn man kann schlie├â┬člich auch mit Hilfe von Breitmaulnash├â┬Ârnern, Zool├â┬Âwen usw. Besucher dar├â┬╝ber informieren, wie es um deren wild lebende Verwandte (also Nash├â┬Ârner oder L├â┬Âwen allgemein) steht - "Botschafter der Natur"....
(07.06.2007, 21:45)
nurmichael:   Seit Beginn der EEP Mitte der 80er Jahre gibt es solche f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner. Zu dem Zeitpunkt war das Problem der ├ó┬Ç┬×Unzucht├ó┬Ç┬ť bei Paarhaltung der Breitmaulnash├â┬Ârner bereits bekannt. Dennoch konnten sich regelm├â┬Ą├â┬čige Zuchten in Deutschland nur in Hodenhagen, und meinethalben in Erfurt etablieren. Weder im Tierpark Berlin noch in M├â┬╝nster oder anderen Deutschen Haltungen ist das letztlich gelungen. Der gut gemeinte Versuch des Zoo Berlin, sein 22j├â┬Ąhriges Weibchen Kuababa f├â┬╝r ein Jahr in M├â┬╝nster einzustellen, war im Ergebnis erfolglos. Auch die bei einigen Forumsteilnehmern abgelehnte ├ó┬Ç┬×Verschiebung├ó┬Ç┬ť des amerikanischen Paares Benno/Kifaru von Halle ├â┬╝ber Leipzig/Berlin nach Salzburg hat bislang m.W. keine Fr├â┬╝chte getragen.
@IP66, die wenigen noch lebenden Tiere der ├ó┬Ç┬×Importwelle├ó┬Ç┬ť zu Beginn der 70er Jahre sind ihrer Reproduktionsphase entwachsen. Ein Neuanfang kann also nur mit frischen Tieren gemacht werden. Meine Kritik richtet sich auch nicht gegen den Import von Tieren (am besten Nachwuchs aus europ├â┬Ąischen oder amerikanischen Haltungen) sondern gegen einen Neuanfang mit bekannt fraglichen Mitteln bei gleichzeitiger Platzknappheit f├â┬╝r die wesentlich bedrohteren Spitzmaulnash├â┬Ârner. Wie die Erfahrungen der letzten 30 Jahre zeigen, ist deren Erhaltungszucht zumindest bez├â┬╝glich ihres Raumbedarfs weniger aufw├â┬Ąndig. Die Gemeinschaftshaltung von Gro├â┬čtieren zur Attraktivit├â┬Ątssteigerung eines Zoos ├â┬╝ber die Erhaltungszucht zu stellen, widerspricht dem Arche Noah Konzept, dessen sich die Zoos sonst so gerne r├â┬╝hmen. Wer es dennoch macht, schadet deren Ansehen nachhaltig.
(07.06.2007, 20:07)
?:   In Marwell hat es auch schon mindestens ein Kalb ( 1999 ) gegeben und Edinburgh hat fr├â┬╝her mehrmals mit nur einem Paar gez├â┬╝chtet.
(07.06.2007, 16:23)
?:   Gute und regelm├â┬Ą├â┬čige Zuchterfolge bei Breitmaulnsh├â┬Ârnern gibt es vor allem in Gro├â┬čbritannien ( Longleat, Blair Drummond, Whipsnade, Bewdley,Prescot,Dalton-in-Furness ).Bei Woburn wei├â┬č ich es nicht. Alle diese Einrichtungen halten gr├â┬Â├â┬čere Gruppen.
(07.06.2007, 14:48)
IP66:   Man kann die Breitmaulnashornimporte zweifelsohne krtisch sehen. Auf der anderen Seite wird hier erstmals publikumswirksam eine neue Gro├â┬čtierart importiert, kompetent und zuverl├â┬Ąssig, aber eben entgegen dem Selbstversorgungsprinzip, das manche Zoos sehr ├â┬Âffentlichkeitsorientiert propagiert haben. Die Frage ist, wie man solche Importe sieht: Wenn man sie f├â┬╝r notwendig h├â┬Ąlt, ist es gut, wenn unter den Augen der ├â┬ľffentlichkeit erfolgreiche Importe stattfinden, um diese daran zu gew├â┬Âhnen und deutlich zu machen, da├â┬č es bei vielen Arten anders nicht geht. Wenn man tats├â┬Ąchlich das Selbstversorgungsprinzip durchsetzen m├â┬Âchte, sind Einf├â┬╝hraktionen naturgem├â┬Ą├â┬č problematisch. Ich denke, da├â┬č beide Meinungen vertreten werden k├â┬Ânnen, mir scheint aber die zweite nur dann schl├â┬╝ssig vertretbar, wenn man besagtes Prinzip auch auf anderen Tierarten ausdehnt und einen erheblich arten├â┬Ąrmeren Zoo will. Insofern neige ich der Meinung zu, da├â┬č wir importieren sollten, allerdings auf der Grundlage eines Subsidiarit├â┬Ątsgrundsatzes, also nur dann, wenn eine neue Art etabliert werden soll oder der vorhandene Bestand ohne Importe nicht erhalten werden kann. Ob das bei den Breitmaulnash├â┬Ârnern erforderlich ist, m├â┬╝ssen die beurteilen, die die Best├â┬Ąnde besser kennen als ich. Massenimporte wie in der den 70er Jahren halte ich angesichts der Transportkosten und der aufwendigen Haltungsvedingungen f├â┬╝r unwahrscheinlich.
(07.06.2007, 14:36)
Michael Mettler:   Auf der Emmener HP gibt es ein paar Infos ├â┬╝ber die dortige Zucht:
http://www.noorderdierenpark.nl/nl/dierenpark/spreekbeurt_neushoorn.htm
Demnach werden 1,2 gehalten, davon 0,1 im Tausch gegen eine andere Kuh aus Arnheim gekommen. Alle K├â┬Ąlber (insgesamt drei) stammten vom selben Muttertier, die letzte Geburt war allerdings schon 1999, und das Kalb wurde nur neun Tage alt. Die beiden ersten K├â┬Ąlber wurden aufgezogen und nach Australien bzw. Frankreich abgegeben. Man vermutet, dass die drei Tr├â┬Ąchtigkeiten zu schnell hintereinander kamen und dies zuviel f├â┬╝r die Kuh war.

Trotzdem: Eine Zucht bei 1,2-Haltung scheint mir doch immer noch zu den gro├â┬čen Ausnahmen bei Breitm├â┬Ąulern zu geh├â┬Âren, oder? Hoffnung f├â┬╝r Gelsenkirchen...
(06.06.2007, 23:44)
Saya:   Ich w├â┬â├é┬╝rde inzwischen Erfurt auch zu den regelm├â┬â├é┬Ą├â┬â├ů┬Şigen Z├â┬â├é┬╝chtern z├â┬â├é┬Ąhlen, inzwischen 4 K├â┬â├é┬Ąlber geboren und auch alle aufgezogen seit 2003 von 2 jungen K├â┬â├é┬╝hen. Die werden sicher noch eine ganze Reihe weiterer K├â┬â├é┬Ąlber bekommen, ich glaube Numbi ist jetzt schwanger mit ihrem 3. Kalb.
(05.06.2007, 19:33)
Schweizer:   Zwei Weibchen haben sich an der Zucht in Arnhem beteiligt .
1. 0230 Freya geb.17.08.71 lebt noch und hatte letztes Jahr ihr letztes Kalb

2. 1340 Kwanza geb. 15.12.00 in Lon-Whipsnade hatte dieses Jahr erstmals ein weibliches Kalb
Vater ist der leider kürzlich verstorbene 0532 Dale geb. 19.12.79 in Lon-Whipsnade
(05.06.2007, 18:23)
?:   @Michael Mettler. 100 % ig sicher. Nachdem es nie mit dem Paar mit Nachwuchs geklappt hat, kam eine zweite Kuh ( Arnheim oder Beekse Bergen, bin in diesem Punkt nicht sicher )und 1996 wurde das erste Kalb geboren, das auch das Titelmotiv des Zoof├â┬╝hrers aus diesem Jahr ist. 3 0der 4 K├â┬Ąlber folgtem diesem ersten, ich wei├â┬č es nicht, ob von beiden K├â┬╝hen oder nur von einer.Unsere holl├â┬Ąndischen Forumsteilnehmer wissen das bestimmt besser als ich.
(05.06.2007, 18:14)
Stefan:   Das N├â┬Ârdliche Breitmaulnashorn Nadi ist an Altersschw├â┬Ąche im Zoo von San Diego gestorben (Quelle: Standard)
(05.06.2007, 16:46)
Michael Mettler:   @?: Emmen hatte Breitmaulnashorn-Nachwuchs? Und sogar mehrmals? Da gab es doch ├â┬╝ber viele Jahre nur ein Paar und zeitweise eine zus├â┬Ątzlich eingestellte Kuh, so weit ich wei├â┬č. Ganz sicher?
(04.06.2007, 21:51)
nurmichael:   Auch noch falsch geschrieben Beekse Bergen. Das mit Hilvarenbeek kommt hin. Die anderen Angaben beziehen sich auf diesen Zoo.
(04.06.2007, 21:07)
nurmichael:   @ Hinrich, eine gute Nachricht. Endlich mal wieder eine Kombination von Mzima und Kilaguni nach Tatu, Tisa und Kumi.
(04.06.2007, 21:04)
?:   Da f├â┬â├é┬Ąllt mir ein, das auch in Emmen und Arnheim bereits mehrere Breitmaulnash├â┬â├é┬Ârner geboren worden.
(04.06.2007, 20:56)
?:   "Beekse Bergen " ist der Name des Parkes , der Ort, in dem dieser liegt, hei├â┬â├ů┬Şt Hilvarenbeek.
(04.06.2007, 20:55)
nurmichael:   @ Dirk K., ich habe heute in dem Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner Nr. 8, 1998, das letzte indem beide Arten verzeichnet sind, nachgesehen. Dort ist eine niederl├â┬Ąndische Haltung aufgef├â┬╝hrt, die dort aber nicht als Beeske Bergen sondern mit einem anderen Ortsbegriff bezeichnet wird, in der Breitmaulnash├â┬Ârner regelm├â┬Ą├â┬čig gez├â┬╝chtet wurden. Der gesamte Nachwuchs bis 1996 stammte von einem Bullen, der dann in einen d├â┬Ąnischen Zoo abgegeben wurde. Sein Nachfolger war nicht etwa einer aus Hodenhagen oder Whipsnade, nein der wurde im Zoo von Pretoria geboren und von S├â┬╝dafrika nach Holland importiert. Hab den Zettel mit der Ortsbezeichnung leider vergessen.
(04.06.2007, 20:43)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger: Laut Kurzbericht innerhalb der gestern auf WDR gesendeten Wuppertal-Doku, in der auch ├â┬╝ber die Augen-OP in Hodenhagen berichtet wurde, hei├â┬čt die Mutter des operierten Jungbullen Heini Doris.
(04.06.2007, 20:00)
Hinrich:   Eventuell k├â┬Ânnte in Leipzig Serafine tragend sein. Ein Schwangerschaftstest demn├â┬Ąchst soll aufkl├â┬Ąrung bringen, ob das Decken im letzten Jahr erfolgreich war.
(03.06.2007, 22:48)
nurmichael:   @ Dirk K., Schweizer, zu Ihren postings vom 29.5. Sicher werden zuchtf├â┬Ąhige Spitzmaulnashornbullen gesucht. Nur, wer wei├â┬č schon, ob ein juveniler Bulle zuchtf├â┬Ąhig ist? Ist Taco in K├â┬Âln nicht zuchtf├â┬Ąhig, oder liegt die bisherige Erfolglosigkeit in Sachen Kinderkriegen an Tisa? Ist in Leipzig Ndugu mit 11 Jahren zuchtunf├â┬Ąhig (sein Halbbruder Tatu war in diesem Alter bereits zweifacher Vater) oder sind die beiden K├â┬╝he (Nandhi 8a, Serafine 7a) noch zu jung. War Jakob in Krefeld zuchtf├â┬Ąhig und passte nur die Kombination mit Nane nicht? Bald werden wir hoffentlich Antworten auf diese Fragen bekommen. Ich will damit sagen, dass es h├â┬Ąufig nicht nur an den Tieren liegt, wenn Nachwuchs ausbleibt, sondern ganz besonders auch am Zuchtmanagement. Warum bsw. hat K├â┬Âln nicht l├â┬Ąngst den viele Monate ├ó┬Ç┬×besch├â┬Ąftigungslosen├ó┬Ç┬ť und zuchterprobten Usoni aus dem benachbarten Krefeld mit Tisa kombiniert? ├â┬ähnlich sieht es mit einer Reise von Ndugu von der Pleisse an den Z├â┬╝richsee aus. In beiden F├â┬Ąllen keine Verwandtenpaarung und sofortige R├â┬╝ckkehr nach erfolgter Hochzeit. Noch dazu f├â┬╝r beide Kuhhalter wertvoller Nachwuchs, weil wahrscheinlich nicht wiederholbarer Reisen bzw. Genkombinationen. Man sieht, man muss nicht unbedingt auf fern├â┬Âstliche Manneskraft bauen (obwohl ich mich ├â┬╝ber die genetische Bereicherung aus Osaka freue), es ginge auch anders.
(03.06.2007, 22:26)
Dirk K:   Tats├â┬Ąchlich. Hier im Forum wurde mal der Link www.wreep.net gepostet, welcher leider nicht mehr funktioniert. Unter Beekse Bergen waren habe ich da keine wirklichen Jungtiere ausmachen k├â┬Ânnen.... Lasse mich aber gerne eines besseren belehren :-)
(03.06.2007, 20:20)
nurmichael:   Sch├â┬Ân, dass ich mich in der Zahl erfolgreicher Breitmaulnashorn Haltungen geirrt habe. Wenn also in Europa Nachzuchttiere zur Verf├â┬╝gung stehen, wird denn dann in den von Michael Mettler unten benannten geplanten Haltungen mit diesen geplant, oder sind Wildf├â┬Ąnge als Besatz angedacht?
(03.06.2007, 20:07)
?:   Und alle auch selbst aufgezogen ? Oder hat man ihr die K├â┬Ąlber schon nach einem Jahr weggenommen, damit sie wieder hei├â┬č wird ? 13 K├â┬Ąlber sind zwar nicht ├â┬╝bel, aber in San Francisco hat eine Spitzmaulnashornkuh sogar 16 K├â┬Ąlber geboren und aufgezogen.
(03.06.2007, 19:43)
!:   Mitlerweile ist die Nummer 31 K├â┬Ąlber in Beekse Bergen geboren.
Ein Weibchen har alleine 13 Nash├â┬Ârnchen geboren < > rekordverd├â┬Ąchtig
(03.06.2007, 19:11)
?:   Ich war 2004 dort. Damals gab es ein ca. 4 Wochen altes Kalb , und die Herde umfasste ├â┬╝ber 10 Tiere. Anhand des Zuchtbuches, das einige Teilnehmer hier wohl besitzen , m├â┬╝├â┬čte sich doch leicht feststellen lassen, wieviele K├â┬Ąlber dort bisher geboren wurden ? Halt, Stopp, Momebt Mal, ich habe gerade im aktuellen, 2006 erschienenen Zoof├â┬╝hrer nachgesehen, und so gut ist mein holl├â┬Ąndisch , das ich den Satz " Sinds 1972 toen de eerste dieren in het safaripark kwamen,zjin hier al meer dan twintig neushoorns geboren ", richtig verstehe: Seit 1972 die ersten Tiere in den Safaripark kamen, sind hier mehr als zwanzig Jungtiere geboren worden" Zwanzig K├â┬Ąlber in 35 Jahren, das ist eine regelm├â┬Ą├â┬čige Zucht.
(03.06.2007, 18:35)
Dirk K:   Z├â┬╝chtet Beekse Bergen wirklich regelm├â┬Ą├â┬čig? Die halten zwar eine gro├â┬če Gruppe aber ich meine Zuchterfolge gab es dort noch nicht sehr immens.
(03.06.2007, 16:57)
?:   Breitmaulnsh├â┬Ârner werden noch regelm├â┬Ą├â┬čig in Beekse Bergen, das letzte Jungtier ist jetzt 6 Monate alt, und in ein paar englischen Safariparks gez├â┬╝chtet.
(03.06.2007, 16:46)
Michael:   @Michael Mettler:
Mit der Ecke, meine ich den Platz, zwischen den Zwergseiden├â┬Ąffchen und den Nasenb├â┬Ąren. Dahingehend w├â┬╝rde auch der Platz hinterhalb der Volieren zur Verf├â┬╝gung stehen. Aktuell geplant ist dort meines Wissens nicht, da erst mal die anderen Baustellen abgeschlossen werden m├â┬╝ssen. Bei meinem Besuch im Fr├â┬╝hjahr war das Gel├â┬Ąnde bei der ehem. Pr├â┬Ąriehundanlage abgesperrt mit Bauzaun und Werkzeugen. M├â┬Âglich, dass dort gebaut wird. Was, wann und wie wei├â┬č ich leider nicht. Dazu gibt es leider (noch) keine Informationen.
(02.06.2007, 22:46)
Mel:   @MM: Mit "Ecke" ist der Bereich im Zoo Berlin gemeint, der hinter dem NH 1 liegt.
(02.06.2007, 22:46)
nurmichael:   @ Michael, ich gebe meine Schw├â┬Ąche f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner gerne hier preis, falls sie bisher jemandem verborgen geblieben sein sollte. Angeregt wurde diese Vorliebe damals Mitte der 70er durch die Berichterstattung im Rundfunk, wo der damalige Zooassistent Reinhardt Frese (bis vor kurzem Direktor im Zoo Duisburg) au├â┬čerordentlich lebhaft von diesen Tieren zu berichten wusste. Mein erstes Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner (2), von dessen Existenz ich bis dato gar nichts wusste, fiel mir auf einem Tr├â┬Âdelmarkt in die H├â┬Ąnde. Die ├â┬╝beraus ├â┬╝bersichtliche Zahl rezenter Spitzmaulnash├â┬Ârner in Europa lie├â┬č mich dann zu Beginn der 90er Stammb├â┬Ąume anlegen und mein Wissen vertiefen.
Bereits damals nervten mich allerdings die vielen Nullen in der Spalte ├ó┬Ç┬×Offspring├ó┬Ç┬ť bei den dort ebenfalls gelisteten Breitmaulnash├â┬Ârnern. Heute scheinen die Gr├â┬╝nde daf├â┬╝r klar und daher meine Abneigung zu deren geplanten Haltung in ungeeigneten Anlagen. Nach meinem, allerdings nicht ganz frischen, Kenntnisstand, sind in Europa nur Hodenhagen und London Whipsnade in der Lage regelm├â┬Ą├â┬čig Breitmaulnash├â┬Ârner zu z├â┬╝chten.
(02.06.2007, 22:42)
Michael Mettler:   @Michael: Meinst du mit der "Ecke" in Augsburg den gesamten Bereich inklusive der Volieren usw.? Hinter diesen sah ich im Herbst tats├â┬Ąchlich gro├â┬če, ger├â┬Ąumte Freifl├â┬Ąchen - gibt es daf├â┬╝r ein Projekt?
(02.06.2007, 22:38)
Mel:   Der Zoo mu├â┬č den Umzug zwar nicht selbst finanzieren jedoch w├â┬╝rd es nicht ohne einen geh├â┬Âhrigen Eigenaufwand funktionieren. Auch wenn viele Aussagen anders lauten. Denn selbst w├â┬Ąhrend der Umzugsphase (Neubau WH, dann Abriss alter WH) wird es nicht unerhebliche Kosten geben
(02.06.2007, 22:30)
nurmichael:   @ Mel, die Meinung ├â┬╝ber das Riesenrad teilen wir. Warum aber muss der Zoo den erzwungenen Umzug denn selbst finanzieren? Im ├â┬ťbrigen muss der Zoo sich was einfallen lassen, um am m├â┬Âglichen wirtschaftlichen Aufschwung dieser bislang ├ó┬Ç┬×toten Ecke├ó┬Ç┬ť teilzuhaben.
(02.06.2007, 22:19)
Mel:   @nurmichael: Dein Grundgedanke war mir schon klar und ich denke ├â┬Ąhnlich, doch leider darf man folgende zwei Punkte nicht vergessen.
1. Trotz vorhandenen "freien" Innenst├â┬Ąllen im NH II darf man der Qualit├â┬Ąt nicht vergessen, und erhlich gesagt sind die beiden, f├â┬╝r Besucher sichtbaren und die nicht sichtbare Aussenanlage nicht gerade "Top".

2. Die Pension├â┬Ąrshaltung, kann man trotz "Machbarkeit" erst mal getrost vergessen. Denn leider ist trotz Knut nicht gen├â┬╝gend finanzielles Material (nach Stallsanierung von Zebra und Co sowie der Affenhausmodernisierung) vorhanden. Denn dank dem aus meiner Sicht "bescheidenen" Riesenrad mu├â┬č der komplette Wirtschaftshof "umziehen" bzw. neugebaut werden. Und das kostet erheblich.
(02.06.2007, 22:08)
nurmichael:   @ Mel, eben weil die Verh├â┬Ąltnisse selbst im Zoo Berlin f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner eng wird, hatte ich die Diskussion um die Pension├â┬Ąrspl├â┬Ątze im Elefantenhaus angeregt (s.u.). Zurzeit gibt es zwei zuchtf├â┬Ąhige K├â┬╝he. Wenn Ine (21) innerhalb der n├â┬Ąchsten 12 Monate ein Kalb gebiert und aufzieht, tritt sie wahrscheinlich anschlie├â┬čend in ihre letzte, reproduktionslose Lebensphase ein. Zudem Zeitpunkt ist Maburi geschlechtsreif. Die Zahl der sich fortpflanzenden K├â┬╝he bleibt also bei zwei (Kumi, Maburi). Da der Zoo Berlin in den 70ern mit drei K├â┬╝hen begonnen hat, die alle z├â┬╝chteten, w├â┬Ąre mit der R├â┬╝ckf├â┬╝hrung von Zuri aus Paignton in sechs bis sieben Jahren lediglich der alte Zustand, mit einer ges├â┬╝nderen Altersstruktur, wieder erreicht. Zudem verteilen sich jetzt Spitzmaul- und Panzernash├â┬Ârner auf zwei H├â┬Ąuser, wo damals nur eines existierte. Voraussetzung ist aber die Pensionshaltung der ├â┬Ąlteren Tiere.
(02.06.2007, 21:53)
Michael:   Die Pr├â┬Ąriehundanlage selbst war nicht sehr gro├â┬č, aber Pr├â┬Ąriehunden entsprechend halt. Der Platz dort in der Ecke ist aber doch nicht gerade von der Hand zu weisen, soweit ich mich erinnere. Von einem anderen Besatz im Nashornhaus ist mir nichts bekannt. Soweit ich wei├â┬č, soll das Haus aber nicht f├â┬╝r Besucher zug├â┬Ąnglich sein, somit w├â┬Ąren weitere Kleins├â┬Ąuger darin wohl ausgeschlossen.
(02.06.2007, 21:47)
Shensi-Takin:   Danke, 6. & 7.Satz h├â┬Ątte mir vollends gereicht...
Pr├â┬Ąriehundanlage? Die war doch nur ein kleines Fitzelchen, wo zuerst der Fennek untergebracht war(Ecke Zwergseiden├â┬Ąffchen/ Pflaumenkopfsittiche). Und meiner Erinnerung nach stromert ein Teil der Muntjaks(wahrscheinlich die ├â┬╝bersch├â┬╝ssigen M├â┬Ąnnchen) noch immer rechts neben den Pelikanhaus herum.
Seeb├â┬Ąren-/hunde sowie der Rest waren bereits bekannt. Und ├â┬╝brigens: bei dem ├â┬ťberbesatz(ja, ich wei├â┬č: Frau Dr. Lendl u.a. haben sich t├â┬╝chtig M├â┬╝he gegeben, dem entgegenzuwirken) an Mantelpavianen m├â┬╝sste man schon allerhand sanieren, damit's nicht schlecht aussieht...;) Werden in dem Nashornhaus auch andere Arten(z.B. Kleins├â┬Ąuger-und ich meine jetzt nicht wildlebende M├â┬Ąuse/ratten...)untergebracht sein?
(02.06.2007, 21:13)
Mel:   @nurmichael: was die "R├â┬╝ckf├â┬╝hrung" betrifft kann ich leider keine Infos liefern jedoch kann ich mir das bei dem momentanen Besatz und Aussichten, nicht vorstellen, es wird langsam eng.
(02.06.2007, 21:06)
Sven P. Peter:   Wenn ich das richtig las auf dem Schild hat man aufgegeben Pr├â┬Ąriehunde zu halten, da 3 Kolonien in Folge vom Marder gefressen wurden...
(02.06.2007, 21:03)
Michael:   Also erstens. Die Fl├â┬Ąche auf der im Plan die Pr├â┬Ąriehunde ausgewiesen sind ist nicht gerade klein. Da steht jede Menge Platz zur Verf├â┬╝gung.
Und nochmals zur Umstrukturierung zum allgemeinen Verst├â┬Ąndnis.
Nash├â┬Ârner auf die Afrikawiese zu den Rappenantilopen und Watussis. Das Haus kommt auf die ehemalige Anlage der Muntjaks. Der Besucherweg wird hinter dem Nashornhaus mit dem Rundweg verbunden. Die Muntjaks sind inzwischen umgezogen neben die Takin-Anlage. Die Paviane bekommen die alte Nashornanlage, nachdem Toto ja nun am Mittwoch gestorben ist. Die Pavian-Anlage die ├â┬╝brigens nicht so schlecht ist, da zwischenzeitlich saniert wird dann von den Mandrills genutzt, die sich derzeit hinter dem Affenhaus befinden. Die Mandrill-Anlage wird umfunktioniert zu einer begehbaren Kattaanlage. Und um die Verwirrung noch ein bisschen zu verst├â┬Ąrken, die Seeb├â┬Ąren sind derzeit bei den Seehunden untergebracht, da deren Anlage gerade gro├â┬čfl├â┬Ąchig ausgebaut wird. Alle Klarheiten beseitigt?
(02.06.2007, 20:57)
Shensi-Takin:   Och, eigentlich spricht nichts dagegen-nur dass Grevys manchmal dazu neigen, nicht unbedingt die freundlichsten Mitbewohner zu sein-und wenn der Rappenantilope dann mal das horn "ausrutscht"...;) Und die armen Nash├â┬Ârner m├â┬╝ssten dann als ├â┬╝berdimensionale Fu├â┬čabstreifer herhalten...
(02.06.2007, 19:42)
Medojed:   Was spricht denn dagegen, Grevy-Zebras mit Rappenantilopen zu vergesellschaften ? Grevy-Zebras werden doch auch mit anderen Antilopen vertr├â┬â├é┬Ąglich zusammengehalten.Und mit Giraffen auch.( geh├â┬â├é┬Ârt eigentlich nicht hierher, die Frage kann gerne unter " Antilopen " beantwortet werden )
(02.06.2007, 19:36)
Shensi-Takin:   Spitzmaulnash├â┬Ârner im Pr├â┬Ąriehundgehege-aber sicher...;)
Ich hab's anderweitig schon mal vorgeschlagen: Tod der letzten Elefantenkuh abwarten, dann Nash├â┬Ârner rein. Punkt.
Gern lasse ich mich noch mal aufkl├â┬Ąren: die Muntjakanlage kommt also weg, ebenso die Anlagen f├â┬╝r Mantelpaviane, Mandrills & die Ex-Sekret├â┬Ąr-Anlage. Dann wird das Ganze ├â┬╝ber den Besucherweg & Wassergraben hinweg mit der Rappenantilopen-Anlage verbunden?
@MM: Rappenantilopen & Grevys? Hui, da gibt's ordentlich was zu tun für die Gessertshausener Tierklinik...;)
(02.06.2007, 18:43)
Michael:   @Michael Mettler:
Deine Vorliebe f├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner in allen Ehren, aber ich bin mir sehr sicher, dass sich Augsburg nie f├â┬╝r Spitzm├â┬Ąuler entscheiden w├â┬╝rde, schon allein aus Traditionsgr├â┬╝nden. Platz f├â┬╝r die Spitzm├â┬Ąuler w├â┬Ąre sicherlich auf der Seite der Zebras vorhanden. Eine Vergesellschaftung mit Pavianen halte ich daf├â┬╝r aber f├â┬╝r zu experimentierfreudig f├â┬╝r einen Zoo wie Augsburg. Dennoch, wer wei├â┬č was noch kommt, den in den letzten Jahren herrschten und herrschen ja immer noch rege Baut├â┬Ątigkeiten. Im ├â┬╝brigen wird die Anlage der Pr├â┬Ąriehunde gerade auch umgebaut oder es entsteht was komplett neues dort. Meiner Meinung nach w├â┬Ąre auch dieses Areal von der Gr├â┬Â├â┬če her durchaus f├â┬╝r Spitzm├â┬Ąuler geeignet.
(02.06.2007, 18:02)
?:   Mal etwas Anderes. Gibt es eigentlich einen deutschen Zoo der im Sommer seine Nash├â┬â├é┬Ârnmer nachts auf der Au├â┬â├ů┬Şenanlage l├â┬â├é┬Ą├â┬â├ů┬Şt ? Hodenhagen eventuell, oder werden dort die Nash├â┬â├é┬Ârner nachts aufgestallt ? In Europa ist mir nur Whipsnade bekannt, wo die Breitmaulnash├â┬â├é┬Ârner w├â┬â├é┬Ąhlen k├â┬â├é┬Ânnen zwischen Stall und Freianlage.
(02.06.2007, 17:38)
Michael Mettler:   Nur mal als Spinnerei: W├â┬Ąre es eigentlich m├â┬Âglich, die Augsburger Grevyzebras zu den Watussis und Rappenantilopen r├â┬╝ber zu holen und deren jetzigen Bereich f├â┬╝r ein Paar Spitzmaulnash├â┬Ârner umzur├â┬╝sten? Stallraum m├â┬╝sste doch auf der Paarhuferseite vorhanden sein, denn die fr├â┬╝her zus├â┬Ątzlich dort gehaltenen Grays Wasserb├â┬Âcke sind schon lange weg, und der Bestand der Rappenantilopen ist ja auch recht ├â┬╝berschaubar... Mit dieser L├â┬Âsung m├â┬╝sste nicht mal ein Neubau errichtet werden.

Oder aber die alte Breitmaulnashornanlage w├â┬╝rde so umger├â┬╝stet, dass dort Paviane zusammen mit Spitzmaulnash├â┬Ârnern leben k├â┬Ânnten...
(02.06.2007, 17:21)
Michael:   Naja hineingezw├â┬Ąngt w├â┬╝rde ich nicht gerade behaupten, da der Platz auf der Afrika-Wiese doch betr├â┬Ąchtlich ist. ├â┬ťbrigens glaube ich dass zumindest die Schafe nach und nach abgegeben werden. 17 Schafe werden demn├â┬Ąchst an einen Alpakahof in Baden W├â┬╝rttemberg abgegeben. Ich glaube nicht, dass der Bestand damit schon ganz abgegeben wurde, aber ich denke ein Trend dahingehend ist erkennbar. Wie es letztendlich mit der Vergesellschaftung aussehen wird und ob nicht doch eine Absperrung zwischen den Antilopen und den Nash├â┬Ârner eingerichtet wird, wird man sehen. Platz genug ist jedenfalls da, da der Bereich der Rappenantilopen auf der Wiese ohnehin der gr├â┬Â├â┬čte ist.
(02.06.2007, 15:49)
Shensi-Takin:   Hmm...ich wage zu behaupten, dass ich den Augsburger Zoo einigerma├â┬čen gut kenne-aber richtig vorstellen kann ich mir trotzdem nicht, wo da Breitmaulnash├â┬Ârner hineingezw├â┬Ąngt werden sollen. Spitzmaulnash├â┬Ârner w├â┬Ąren da idT angebrachter; ob die aber mit den Rindern, Schafen & Rappenantilopen reibungslos zusammenleben k├â┬Ânnten? Und jetzt
auch noch Kattas in Augsburg...seufz.
@MM: Selbes Spiel in Salzburg: Spie├â┬čbock droht Breitmaulnashorn, Nashorn l├â┬Ąsst Spie├â┬čbock vorbei, nur um laut quiekend seinen "Frust" in einer Umsprungshandlung an einem unschuldigen Felsen auszulassen...;) Sofort heftige Proteste seitens Felsensch├â┬╝tzer & Berliner "Felsenrechtler f├â┬╝r nichtmenschliche Felsen"!(kleiner Insider...;)
(02.06.2007, 15:06)
Michael:   Das Haus f├â┬╝r Nash├â┬Ârner im Augsburger Zoo wird auf der ehemaligen Muntjak-Anlage gegen├â┬╝ber der Pelikane entstehen, da die Muntjaks vor geraumer Zeit in die N├â┬Ąhe der Takine umgezogen sind. Nach dem Tod der beiden Nash├â┬Ârner Toto und Abu wird die alte Nashornanlage dann f├â┬╝r die Paviane umgebaut. Die alte Pavian-Anlage wird dann den Mandrills zur Verf├â┬╝gung gestellt und widerum die alte Mandrillanlage in ein begehbares Gehege mit Kattas umgebaut. Soviel dazu.
(02.06.2007, 11:37)
Michael Mettler:   Wenn ich das richtig verstanden habe, soll das Augsburger Haus au├â┬čen an die jetzt mit Rappenantilopen und Watussis besetzte Freianlage gebaut werden, und zwar irgendwo auf halbem Wege zwischen dem jetzigen Afrikastall und den Elefanten-/Schimpansenanlagen. Gerade bei den dortigen Fl├â┬Ąchenverh├â┬Ąltnissen und den vorhandenen Huftierarten w├â┬╝rde sich m.E. ein Nachdenken ├â┬╝ber Spitzmaulnash├â┬Ârner lohnen. Man k├â┬Ânnte ein nur den Paarhufern zug├â┬Ąngliches Ausweichgehege in deren Stalln├â┬Ąhe mit Pollern abgrenzen und die riesige Restfl├â┬Ąche untergliedern. Trotzdem w├â┬╝rde ich nur 1,1 Spitzm├â┬Ąuler (plus erhofftem Nachwuchs) halten und diese versuchsweise mit den Watussis und Rappenantilopen - zwei sehr selbstbewussten und wehrhaften Tierarten - vergesellschaften. Sollte es funktionieren, k├â┬Ânnte man f├â┬╝r die Zukunft ├â┬╝ber Kaffernb├â┬╝ffel oder Zebras (Grevy-Hengstgruppe!) nachdenken - oder Warzenschweine? :-)

F├â┬╝r Spitzmaulnash├â┬Ârner zu bauen w├â┬Ąre zudem kosteng├â┬╝nstiger, da man statt der jetzt geplanten sechs nur drei Boxen br├â┬Ąuchte (Zuchtpaar plus Reservebox) und damit das Haus wesentlich "schlanker" ausfallen k├â┬Ânnte. Da w├â┬Ąre dann gleich Geld ├â┬╝ber f├â┬╝r die ebenfalls geplante und offensichtlich dringend notwendige neue Pavian-Anlage. (├â┬ťbrigens AUCH eine Tierart, die man mal mit Nash├â┬Ârnern vergesellschaften k├â┬Ânnte.)

In Sachen Vergesellschaftung: In Hodenhagen sah ich einen adulten Breitmaulnashorn-Bullen ├â┬╝ber die Wiese ziehen. Als er sich dabei einem halbw├â┬╝chsigen Watussibullen n├â┬Ąherte, senkte dieser unmissverst├â┬Ąndlich seine H├â┬Ârner, und der etwa vier- bis f├â┬╝nfmal so gro├â┬če Nashornbulle schlug einen Bogen... Dass eine Begegnung unter ernsteren Umst├â┬Ąnden auch anders aussehen kann, ist mir dabei klar, aber das gilt auch f├â┬╝r Standardkombis wie Steppenzebra/Elenantilope.
(02.06.2007, 10:14)
Shensi-Takin:   Der Vorschlag von Stefan, zwei Arten von Nash├â┬Ârnern in einem Zoo zu halten, d├â┬╝rfte in den meisten Zoos daran scheitern, dass weder Platz noch Geld f├â┬╝r die kostenintensive Haltung f├â┬╝r gleich zwei Arten derlei gro├â┬črahmiger S├â┬Ąuger vorhanden ist. Bei diversen kosten"g├â┬╝nstigen" Kleintieren kann man es sich leisten, auch mal eine seltene Art parallel zur Standardform zu halten-bei 1 bis fast 4 Tonnen schweren Tieren sieht die Situation schon etwas anders aus. Ich kann verstehen, dass Zoos aus den genannten Gr├â┬╝nden auf S├â┬╝dl. Breitmaulnash├â┬Ârner ausweichen(mW inzwischen ca. 11.600 Tiere au├â┬čerhalb Zoos)-nur sollte man dabei z.B. das Spitzmaulnashorn nicht aus den Augen lassen. Was "Inzucht" angeht-wenn ich mir da so Arten wie den Chatham-Schn├â┬Ąpper (mit nur einem Weibchen in der "Gr├â┬╝nderpopulation") ansehe-da muss nicht unbedingt alles gleich als verloren betrachtet werden.
Und ob die Spitzmaulnash├â┬Ârner wirklich so unkompatibel in der Zusammenhaltung mit anderen Arten sind: vielleicht sollte man in derlei Hinsicht vorsichtig etwas mehr "experimentieren". Kleinantilopen wie Dik-Diks z.B. oder Zwergziegen in Schwerin(bei den B.)?
Wo genau Augsburg das neue Haus bauen will, ist mir aber irgendwie nicht ganz klar...
(02.06.2007, 09:04)
Michael Mettler:   @nurmichael: Da teilen wir also nicht nur den Vornamen, sondern auch die Meinung :-)

Ich f├â┬╝hle mich wirklich an die gro├â┬če Breitmaulnashorn-Importwelle der sp├â┬Ąten 60er und fr├â┬╝hen 70er Jahre erinnert (nicht als Zeitzeuge, sondern im R├â┬╝ckblick) - wer will noch mal, wer hat noch nicht? Auch damals war man ja durchaus guter Hoffnung, mit den ├â┬╝berall verteilten jungen Paaren baldige Zuchterfolge feiern zu k├â┬Ânnen - schlie├â┬člich wusste man es nicht besser. Heute glaubt man das besser zu wissen, aber eine Garantie auf bl├â┬╝hende Zucht hat man mit der Gruppenhaltung ja auch nicht (siehe M├â┬╝nster). Was die Bullen-Rotation betrifft: Wenn ich den Hodenhagener Parkf├â┬╝hrer richtig interpretiere, ist der Importbulle Charly der Vater von bisher 31 K├â┬Ąlbern dort? Ganz ohne Rotation...? Platz haben die Tiere allerdings mehr als genug...

Mal "Butter bei die Fische": In Dortmund ist ein neues Haus entstanden bei gleichzeitiger Weiternutzung des alten. Es besteht also ein ganzer H├â┬Ąuser- und Gehegekomplex, dazu gab es sehr alte Breitm├â┬Ąuler. Da h├â┬Ątte nicht viel dagegen gesprochen, wieder auf Spitzm├â┬Ąuler umzusteigen - eine Gemeinschaftshaltung mit anderen Arten findet eh nicht statt. Der Platz w├â┬╝rde es sogar erm├â┬Âglichen, bis zum Tod der alten Breitmaulnash├â┬Ârner beide Arten nebeneinander zu halten - schlie├â┬člich lebte in der alten Anlage schon mal ein Paar Spitzmaulnash├â┬Ârner. (Um noch weiter zu gehen: Das Beispiel Hannover - alte Anlage - hat bewiesen, dass man K├â┬╝he beider Arten sogar im selben Gehege halten kann...!) In Augsburg wird ein v├â┬Âllig neues Haus gebaut, in das die alten Breitm├â┬Ąuler ohnehin nicht mehr umsiedeln sollten - inzwischen leben sie nicht mehr. Ebenfalls eine Chance, auf die bedrohtere Art umzusatteln. Hagenbeck hatten wir schon im eigenen Thread diesbez├â┬╝glich erw├â┬Ąhnt. Osnabr├â┬╝ck baut neu und hat ein altes BM-Paar, die Situation ist also ├â┬Ąhnlich wie in Dortmund. Gelsenkirchen hat die Nashornanlage als Teil der gro├â┬čen Grassavanne konzipiert, dort w├â┬Ąren Spitzm├â┬Ąuler in Gemeinschaft ein neuartiges Haltungsexperiment - andererseits ist wegen Boxenmangels keine gr├â┬Â├â┬čere Gruppe Breitm├â┬Ąuler m├â┬Âglich. Im Fall ZOOM ist meine Meinung zwiesp├â┬Ąltig.
(02.06.2007, 00:00)
nurmichael:   Was mich an den Planungen f├â┬╝r neue Breitmaulnasshornhaltungen st├â┬Ârt, ist die Abkehr von der publikumswirksam gewollten Rolle der Zoos als Produzenten f├â┬╝r bedrohte Tierarten wieder zum Konsumenten wie zu ├ó┬Ç┬ô aus heutiger Sicht - schlimmsten Menageriezeiten. Was soll das Gerede ├â┬╝ber EEP wenn die Halter sich kein Konzept ├â┬╝ber eine Erhaltungszucht ├â┬╝berlegen, bzw. solche Konzepte ignorieren. In einem Beitrag f├â┬╝r ein Bongo Ende der 90er Jahre l├â┬Ąsst sich Dr. Ochs vom Zoo Berlin und seinerzeit EEP Koordinator (?) f├â┬╝r das Breitmaulnashorn in ├â┬Ąhnlicher Weise aus. All die m├â┬╝hsam und kostentr├â┬Ąchtig errungenen Erfolge bei Naturschutzprojekten, deren zentrale Rolle ihrer Zoos die Direktoren so gerne betonen, scheinen im Falle der Breitmaulnash├â┬Ârner keinen Belang zu haben. Wenn mangelnder Raum den Grund f├â┬╝r die Zuchtunf├â┬Ąhigkeit dieser Species darstellt, warum versucht man es mit offenkundig untauglichen Mitteln immer wieder? Die verf├â┬╝gbaren ├ó┬Ç┬×Planstellen├ó┬Ç┬ť lie├â┬čen sich besser nutzen.
(01.06.2007, 22:50)
Mel:   Was die Arfika-Anlage betrifft, ist der Grund viel einfacher. Die Stallungen waren und sind wirklich f├â┬╝r Nash├â┬Ârner ausgelegt in die sind nicht mal schlecht geworden, jedoch wurde bei der Gestaltung und Erbauung der Aussenanlagen sowie deren Begrenzungen (Z├â┬Ąune-Gr├â┬Ąben usw.) nicht an die Masse und Kraft von Nash├â┬Ârnern gedacht. und eine entsprechende Ver├â┬Ąnderung war im Nachhinein wohl zu teuer.
(01.06.2007, 22:40)
Michael Mettler:   @Stefan: Ich glaube, in der Zoo-Fanszene haben die Wenigsten etwas gegen das Vergleichen bzw. die Haltung mehrerer nahe verwandter Arten, sofern die Umst├â┬Ąnde es erlauben...

Als die Afrika-Anlage in Berlin gebaut wurde, war sie AUCH f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner konzipiert - und zwar f├â┬╝r das alte Paar, das dort zusammen mit Zebras, Antilopen und V├â┬Âgeln leben sollte. Falls sie nicht dem angesprochenen Umbau zum Opfer fielen, erinnern zwei gro├â┬če Stalltore und ein sehr stabiles Vorgehege noch daran. Nur mussten sogar die auf die Anlage umgesiedelten Damarazebras relativ bald wieder herausgenommen werden, meiner Erinnerung nach, weil sie die H├â┬Ąnge der h├â┬╝geligen Anlage zu sehr herunter traten. Das war m.W. der Grund, weshalb die Rhinos gar nicht erst auf die Anlage kamen; mit ihnen w├â┬Ąre der Schaden noch erheblich gr├â┬Â├â┬čer gewesen, und wahrscheinlich h├â┬Ątte man die noch junge Anlage mit viel Aufwand wieder umbauen m├â┬╝ssen. Und das w├â┬╝rde dann nat├â┬╝rlich auch heute noch gelten. Abgesehen davon, dass immer noch nur ZWEI Tiere im Haus Platz f├â┬Ąnden...

Was mich pers├â┬Ânlich an der Breitmaulnashorn-Modewelle (dieses Wort erlaube ich mir jetzt mal) nachdenklich stimmt, ist der Widerspruch zur Vorgehensweise bei anderen Tierarten und der Au├â┬čendarstellung der Zoowelt. So gibt es heute eine weit reichende Inzucht-Angst, aber es scheint niemand zu st├â┬Âren, dass das S├â┬╝dliche Breitmaulnashorn vor seiner Zookarriere schon mal auf einen Wildbestand von angeblich nur 20 Tieren runter war, aus denen sich der heutige Weltbestand von 11.000 (ist das noch aktuell?) entwickelt hat. Die Gr├â┬╝ndertierbasis in Zoos zu vergr├â┬Â├â┬čern ist also recht schwierig; theoretisch kann ein diesj├â┬Ąhriger Wildimport zwei Generationen zur├â┬╝ck die selben Vorfahren haben wie ein in der ersten Importwelle vor fast 40 Jahren importiertes Tier - selbst wenn er aus einer ganz anderen Ecke Afrikas geholt wird.

Aktuell ist das Spitzmaulnashorn die gef├â┬Ąhrdetere Art. Umso bedenklicher, wenn - wie nurmichael unten schreibt - ein Mangel an Haltungsressourcen zu bestehen scheint, w├â┬Ąhrend gleichzeitig neue Ressourcen f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner geschaffen werden. Letztlich ist das etwa so, als w├â┬╝rden die Zoos vehement f├â┬╝r die Erhaltung des Grevyzebras k├â┬Ąmpfen, aber bei Neuplanungen selbst lieber auf Steppenzebras zur├â┬╝ckgreifen, weil die in Gemeinschaftsanlagen kompatibler sind...

Es entsteht ein wenig der Eindruck, als w├â┬╝rden derzeit wegen g├â┬╝nstiger Importumst├â┬Ąnde Breitmaulnash├â┬Ârner "gehamstert" - womit aber gleichzeitig Nashorn-Planstellen, die f├â┬╝r bereits oder zuk├â┬╝nftig nachgez├â┬╝chtete Spitzmaulnash├â┬Ârner ben├â┬Âtigt w├â┬╝rden, auf Jahre oder gar Jahrzehnte hinaus blockiert w├â┬╝rden. Das Mehrere-verwandte-Arten-Prinzip anzuwenden hie├â┬če dann, dass die Spitzmaul-Halter zus├â┬Ątzlichen "Lagerraum" f├â┬╝r Breitm├â┬Ąuler einrichten und/oder die "Neustarter" (Zoos, die bisher keine Rhinos hatten oder deren bisherige aus Altersgr├â┬╝nden entfielen/bald entfallen werden) beim Neubau bzw. Umbau ihrer Anlagen gleich f├â┬╝r ZWEI Arten planen m├â┬╝ssten. So sch├â┬Ân das w├â┬Ąre, das halte ich f├â┬╝r die meisten Zoos f├â┬╝r leider unrealistisch. Aber ich lasse mich nur zu gern vom Gegenteil ├â┬╝berzeugen :-)
(01.06.2007, 00:50)
Stefan:   Im Jahresbericht des Berliner Zoos wird erw├â┬Ąhnt, dass die Afrika-Anlage im Erweiterungsgel├â┬Ąnde urspr├â┬╝nglich f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner konzipiert worden war (deren Innenstallungen jetzt - man h├â┬Âre und staune - f├â┬╝r Strau├â┬če umgebaut wurde). Ich h├â┬Ątte es interessant gefunden, wenn Berlin auch diese Nashornart wieder "ins Boot" geholt h├â┬Ątte - alleine schon aus dem didaktischen Grund, alle derzeit realistisch zu beschaffenden Nashornarten in einem Zoo sehen und vergleichen zu k├â┬Ânnen (die Sumatraner will ich daher leider!! ausklammern, auch wenn Berlin n├â┬Ąher liegen w├â┬╝rde als Cincinnati :)). Ich habe die aktuelle Diskussion zur Bevorzugung der Breitm├â┬Ąuler in Zoos gegen├â┬╝ber gef├â┬Ąhrdeteren Nashornarten verfolgt und kann die Argumente auch nachvollziehen: Ein Fakt sollte aber nicht vergessen werden. Wir haben in diesem Forum sehr oft ├â┬╝ber Tierarten diskutiert, bei denen es Zoos vers├â┬Ąumt haben, rechtzeitig eine ausreichend gro├â┬če Gr├â┬╝ndertierbasis zu beschaffen bzw. die bescheidenen Zuchterfolge in Menschenhand f├â┬╝r manche Tierart das Haltungs-Aus im Zoo bedeutete. Wenn es jetzt die einmalige M├â┬Âglichkeit gibt, Surplus-Tiere aus s├â┬╝dafrikanischen Farmen zu bekommen und diese augenscheinlich ohne gro├â┬če beh├â┬Ârdliche H├â┬╝rden zu bekommen sind (siehe Kopenhagen, Gelsenkirchen usw), dann sollten die Zoos m.E. diese Chance nutzen. Zumal die Erkenntnisse ├â┬╝ber die Fortpflanzungsbiologie des Breitmaulnashorns gro├â┬če Fortschritte gemacht haben (unproduktive Paarhaltung, M├â┬Ąnnchen-Rotation zur Paarungs-Stimulation) und ein gr├â┬Â├â┬čerer Teil der derzeitigen Tiere im Bestand sich bereits in vorgeschrittenem Alter befindet, resp. nicht mehr zuchttauglich ist. Man m├â┬╝sste ja nicht gleich bestehende Haltungen von Spitzm├â┬Ąulern oder Panzernash├â┬Ârnern einstellen. Da viele Zoos ohnehin kaum noch ohne die obligatorische Afrikawiese auszukommen scheinen, k├â┬Ânnten sich die Breitmaulnash├â┬Ârner wegen ihrer Vergesellschaftungsqualit├â┬Ąten ├ó┬Ç┬×als Standardbesatz├ó┬Ç┬ť einstellen. Daneben w├â┬Ąre es ├ó┬Ç┬ô nat├â┬╝rlich nur bei entsprechender Zoogr├â┬Â├â┬če - doch auch ZUS├â┬äTZLICH m├â┬Âglich, sich einer weiteren Nashornart anzunehmen. Ich denke hier an Leipzig (Afrikawiese mit Breitm├â┬Ąulern, Beibehaltung der Spitzm├â┬Ąuler und neu in Gondwanaland Panzernash├â┬Ârner, lassen wir die Kirche im Dorf und Emi und Ipuh in Cincinnati├ó┬Ç┬Ž), weiteres Beispiel wie oben erw├â┬Ąhnt Berlin Zoo, auch der Tierpark oder gar M├â┬╝nchen b├â┬Âte gen├â┬╝gend Platz f├â┬╝r die Nashorn-Luxusausgabe. Jedenfalls finde ich es bedauerlich, dass der Trend immer ├ó┬Ç┬×entweder/oder├ó┬Ç┬ť zu Gunsten nur einer Art ausf├â┬Ąllt, um den Standard ├ó┬Ç┬×eine Art Nashorn├ó┬Ç┬ť abzuhaken. Gerade den Vergleich verschiedener Arten im selben Zoo habe ich immer als sehr reizvoll empfunden.
(31.05.2007, 22:25)
nurmichael:   @ Schweizer, @ Mel, wei├â┬č jemand von Ihnen, ob Zuri die Tochter von Sita (aus Berlin) dem Zoo Paignton geh├â┬Ârt oder ob ├ó┬Ç┬ô wie das bei Tierumsiedlung h├â┬Ąufig geschieht ├ó┬Ç┬ô mit dem Geber die ├ó┬Ç┬×R├â┬╝ckf├â┬╝hrung├ó┬Ç┬ť des erster Jungtieres zum Geber vereinbart wurde?
(31.05.2007, 22:11)
Michael:   "Toto", die alte Nashorndame aus Augsburg ist gestern gestorben. Sie musste aufgrund ihres schlechten gesundheitlichen Zustandes eingeschl├â┬Ąfert werden.
(31.05.2007, 21:47)
Niedersachse:   in der Frankfurter Soap wurde deutlich gesagt, wenn die beiden H├â┬Ârner von Tsororo aufeinander wachsen w├â┬╝rden, man es k├â┬╝rzen m├â┬╝ssen und dies ist wohl jetzt geschehen
(31.05.2007, 20:57)
nurmichael:   Mal abgesehen von dem Platzproblem in Hannover, gibt es zurzeit doch gar keinen Grund einen Nachfolger f├â┬╝r Kifaru zu suchen. Er scheint gesund und kommt auch seinen ├ó┬Ç┬×Pflichten├ó┬Ç┬ť nach, wie Michael Mettler neulich beobachten konnte. Er ist jetzt 21 oder 22 Jahre alt, f├â┬╝r d.b. michaeli Bullen kein Alter um die Reproduktion einzustellen. Kibo in Berlin starb 35-j├â┬Ąhrig und hatte kurz zuvor noch Sukari gezeugt und mittels Elektroejakulation auch noch Samen gespendet.
Davu wird in ca. f├â┬╝nf bis sechs Jahren geschlechtsreif. Zumindest Sany ist zu dem Zeitpunkt am Ende ihrer Fortpflanzungsperiode. Auch genetisch ist Davu kein idealer Partner f├â┬╝r die beiden K├â┬╝he aus Hannover, er ist mit beiden verwandt: Mit Sany verbindet ihn eine gemeinsame Gro├â┬čmutter (Sabi, Zh), w├â┬Ąhrend einer seiner Gro├â┬čv├â┬Ąter (Klaus, B t) Sabas Vater ist.
Weiter unter wurde ja schon einmal ├â┬╝ber die Zukunft in Schwerin spekuliert und auch ├â┬╝ber eine dortige Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ânern diskutiert. Ich hatte dazu bereits das Paar Davu (Kr) / Malindi (Mb) vorgeschlagen. Mittlerweile ist Zawadi in Berlin geboren. Sie ist zwar im Gegesatz zu Malindi mit Davu entfernt verwandt ├ó┬Ç┬ô ihre Urgro├â┬čmutter ist Davus Gro├â┬čmutter (Mzima, B) ├ó┬Ç┬ô w├â┬╝rde aber trotzdem mit beiden ein genetisch interessantes Trio in Deutschland etablieren, ob in Schwerin, Hamburg oder anderswo.
(31.05.2007, 20:34)
Michael Mettler:   Abgesehen davon: Es hei├â┬čt doch, dass Panzernash├â┬Ârner bei Angriffen eher ihre Z├â┬Ąhne als ihr Horn einsetzen...?

Nun g├â┬Ąbe es ja nicht nur die Pfleger, die verletzungsgef├â┬Ąhrdet w├â┬Ąren, sondern auch die Artgenossen; m.W. leben doch die K├â┬╝he in M├â┬╝nchen zusammen im Au├â┬čengehege? Aber das gibt es in Basel auch, anscheinend ohne gesteigertes Risiko f├â┬╝r die Tiere. Aber ich habe mich ja bewusst so ausgedr├â┬╝ckt, dass beim Anblick des Jungbullen der Gedanke nahe liegt, das Horn K├â┬ľNNTE abges├â┬Ągt sein - f├â┬╝r "abgeschliffen" sieht es einfach zu perfekt aus.

├â┬ťbrigens: Wenn es bei einem Elefantenbullen im protected contact m├â┬Âglich ist, einen Sto├â┬čzahn ohne Bet├â┬Ąubung des Tieres mit S├â┬Ągedraht zu k├â┬╝rzen (siehe K├â┬Âln), w├â┬Ąre das dann nicht auch bei einem Nashorn denkbar, wenn wirklich nur die Spitze entfernt wird? Das Keratin des Nashorn-Hornes bietet doch wahrscheinlich weniger Widerstand als das Dentin eines Elefantenzahnes?

Und doch scheint es K├â┬╝rzungen bei Nashorn-H├â┬Ârnern zu geben. Ich kenne zwei Spitzmaulnash├â┬Ârner, bei denen die H├â┬Ârner "zusammenwuchsen": Die hannoversche Zuchtkuh Sany, bei der sich das Vorderhorn krumms├â┬Ąbelartig nach hinten gegen das hintere Horn bog, und die Frankfurter Zuchtkuh Tsororo, bei der das hintere Horn nach vorn wuchs. Beide haben heute eine deutliche L├â┬╝cke zwischen den H├â┬Ârnern, wie solllte die wohl auf nat├â┬╝rliche Weise entstanden sein? EINEN Grund scheint es also doch f├â┬╝r einen solchen Eingriff zu geben.
(31.05.2007, 18:30)
Medojed:   Aus welchen Gr├â┬╝nden sollten in Zoos lebenden Nash├â┬Ârnern die H├â┬Ârner gek├â┬╝rzt bzw. ganz abges├â┬Ągt werden ? Um das Unfallrisiko f├â┬╝r die Pfleger zu minimieren ? Zum einen sind die H├â┬Ârner von den asiatischen Nashornarten wesentlich kleiner und oft viel stumpfer als die H├â┬Ârner der beiden afrikanischen Arten. Zum zweiten gehen die Pfleger in den meisten Zoos gar nicht zu den Nash├â┬Ârnern in die Box oder in das Gehege.Insofern macht eine K├â┬╝rzung oder komplette Entfernung des Horns keinen Sinn, zumal das wieder nachw├â┬Ąchst und das Tier zum k├â┬╝rzen des Horns wahrscheinlich in Narkose gelegt werden mu├â┬č. Eine Narkose bei Nash├â┬Ârnern ist schwierig und mit mehr Risiken verbunden als bei anderen Tierarten.Dieses unn├â┬Âtige Risiko geht kein Zoo ein,zumal die Pfleger eben dadurch gesch├â┬╝tzt werden,das sie in der Regel nicht zu den Tieren reingehen. Im M├â┬╝nchen gehen die Pfleger zu den Tieren rein,dort wurden aber noch nie die H├â┬Ârner der Nash├â┬Ârner abges├â┬Ągt,im Zoo verwenden Nash├â┬Ârner diese auch nicht zum Angriff, sondern ├â┬╝berrennen entweder den Pfleger, oder versuchen ihn mit dem ganzen K├â┬Ârper zu erdr├â┬╝cken. Soweit ich wei├â┬č, gab es in M├â┬╝nchen noch nie einen ernsthaften Angriff der Panzernash├â┬Ârner auf die Pfleger, die fr├â┬╝her sogar auf den Tieren geritten sind. Und wenn man sich die m├â┬Ârderischen H├â┬Ârner der Spitzmaulnash├â┬Ârner in Frankfurt oder Berlin ansieht, m├â┬╝├â┬čte doch die Frage aufkommen, warum deren H├â┬Ârner nicht abges├â┬Ągt werden ? Au├â┬čerdem gehen viele Pfleger zu weitaus gef├â┬Ąhrlicheren Horntr├â┬Ągern rein, wie z.B Bisons oder Wisent, oder auch etliche Antilopenarten k├â┬Ânnen sehr gef├â┬Ąhrlich werden,( nicht nur die B├â┬Âcke ! ) wie z.B Gnus und andere Kuhantilopen, Rappen,-oder Elenantilopen usw. Trotzdem werden den Tieren nicht die H├â┬Ârner abges├â┬Ągt. Auch m├â┬╝├â┬čte man Hirschen die Geweihe entfernen.
(31.05.2007, 17:22)
Michael Mettler:   @Schweizer: Dann st├â┬╝nde jeweils ein Tier den ganzen Tag in der Box bzw. man m├â┬╝sste Schichtdienst fahren. Finde ich nicht gerade erstrebenswert. Au├â┬čerdem: Wo sollte dann noch ein heranwachsendes Nachwuchstier unterkommen? Saja z.B. war ja sehr lange im Zoo, bis es zu einem Transfer kam.
(30.05.2007, 19:08)
Schweizer:   @nurmichael
Davu k├â┬Ânnte doch ein zuk├â┬╝nftiger Nachfolger f├â┬╝r Kifaru in Hannover werden.Dort k├â┬Ânnte man sicher 2,2 Rhinos unnterbringen.
(30.05.2007, 18:37)
R├â┬╝diger:   Ein Dreispecienhaltung des alten k├â┬Âlner Elefantenhaus w├â┬╝rde mir auch gefallen.1,2 Spitzlippennash├â┬Ârner, 1,2 Schabrackentapire und eine Zuchtgruppe Sitatungas w├â┬Ąre meine Wunschvorstellung als geb├â┬╝rtiger K├â┬Âlner.
(30.05.2007, 18:33)
IP66:   Ich f├â┬Ąnde eine Nutzung des alten k├â┬Âlner Elefanten/Antilopenhauses f├â┬╝r Nash├â┬Ârner attraktiv, auch wenn mir ein Besatz mit einfachen Antilopenarten passender erscheinen w├â┬╝rde. Allerdings darf man nicht vergessen, da├â┬č die Haltung bisher nur insoweit erfolgreich ist, als da├â┬č bislang der Erstbesatz ├â┬╝berlebt hat. Ich frage mich, ob man nicht alte Elefantenh├â┬Ąuser, z. B in Augsburg oder Stuttgart, entsprechend nutzen k├â┬Ânnte. Die Situation, da├â┬č ein Zuchtbuchf├â┬╝hrer aus ideologischen Gr├â┬╝nden verf├â┬╝gt, welche von ihm nicht verantworteten Arten ein Zoo nicht halten darf, darf man wohl mit FUg und Recht kritisieren.
(30.05.2007, 17:21)
Niedersachse:   Das hab ich auch gestern gesehn. Sahen wirklich irgendwie komisch aus. Leider wurde der Bulle noch nicht gezeigt um das Horn mal zu sehen.
Im Zoof├â┬╝hrer steht ja drinne, dass sich die Tiere an Granitbl├â┬Âcken die H├â┬Ârner schleifen w├â┬╝rden. Danach sieht das aber auch nicht wirklich aus.
Das j├â┬╝ngere Tier war die letzte Nachzucht von Nasi, die eigentl 1,0 Erha Bener hei├â┬čt und anscheinend nur Benny genannt wird. Geboren 07/2004, lebt jetzt mit Hans aus N├â┬╝rnberg in Sosto in Ungarn.
(30.05.2007, 14:08)
Sven P. Peter:   Soweit ich wei├â┬č wurden bis vor ein paar Jahren den Panzernash├â┬Ârnern die H├â┬Ârner ganz abges├â┬Ągt, um verletzungen vorzubeugen.
(30.05.2007, 13:46)
Michael Mettler:   In einem Beitrag vom 8.4.2007 fragte Niedersachse, ob den Nash├â┬Ârnern in M├â┬╝nchen die H├â┬Ârner abges├â┬Ągt w├â┬╝rden. In der Hellabrunn-Soap wurden gestern drei M├â┬╝nchener Nash├â┬Ârner gezeigt, die beiden Zuchtk├â┬╝he Nasi und Rapti (mit jeweils sehr zerkl├â┬╝fteten, aber einigerma├â┬čen nat├â┬╝rlich geformten H├â┬Ârnern) und ein j├â┬╝ngeres Tier (wenn ich mich nicht verh├â┬Ârt habe, hie├â┬č das Benny), bei dem das Horn tats├â┬Ąchlich auf halber H├â┬Âhe so perfekt gerade "gek├â┬╝rzt" ist, dass der Gedanke an Abs├â┬Ągen nahe liegt.
(30.05.2007, 13:36)
Medojed:   W├â┬╝rde es sich nicht anbieten, dort auf Spitzmaulnash├â┬Ârner umzustellen ? Eine Vergesellschaftung mit den Zebras sollte eigentlich auch mit Spitzmaulnsh├â┬Ârnern klappen, in San Diego funktioniert es ganz gut.
(29.05.2007, 18:56)
Niedersachse:   Der Duisburger Bulle ist 1966, die Kuh 1967 geboren und leben seit 1968 im Zoo. Haben jedoch sich nie verpaart.
(29.05.2007, 18:15)
Michael Mettler:   Gibt es Zukunftspl├â┬Ąne f├â┬╝r die Nashornhaltung in Duisburg? Die beiden dortigen Breitm├â┬Ąuler m├â┬╝ssten doch auch schon Senioren sein.
(29.05.2007, 18:06)
Schweizer:   Der folgende artikel aus der Zoointernetseite aus Schwerin besagt etwas Anderes.
Zitat: Tierischer Hauptdarsteller im Nashornjahr 2007 ist "Limpopo", ein schwergewichtiger Nashornbulle, der sich mit einer munteren Gruppe Zwergziegen die Au├â┬čenanlage teilt. Sowohl im Nashornstall als auch an der Au├â┬čenanlage mit Blickkontakt zu "Limpopo" finden jeden Mittwoch ab M├â┬Ąrz die Nashorntage mit tierischen Informationen ├â┬╝ber die Nash├â┬Ârner statt. Hinter den Kulissen im Zoo wird emsig f├â┬╝r eine gro├â┬čfl├â┬Ąchige Nashornanlage gearbeitet, die Platz f├â┬╝r eine zuchtf├â┬Ąhige Nashorngruppe bieten soll.
Im Herbst 2008 soll "Limpopo" dort einziehen, Gesellschaft durch seine Artgenossen bekommen und flei├â┬čig f├â┬╝r Nashornnachwuchs sorgen.
Das Nashorn ist dem Aussterben bedenklich nahe. Der Schweriner Zoo beteiligt sich am EEP f├â┬╝r Nash├â┬Ârner.


(29.05.2007, 18:00)
Matthias:   Schwerin will seine Breitm├â┬Ąuler abgeben und an deren Stelle Spitzm├â┬Ąuler in den Zoo holen.
(29.05.2007, 17:53)
Schweizer:   Der Zoo Z├â┬╝rich muss immer noch auf die Ankunft eines neuen Nashornbullen warten.Also sind zuchtf├â┬Ąhige Bullen im EEP doch noch gesucht Dirk K.
Kifaru in Hannover ist auch nicht mehr der Jüngste mit 23 Jahren. Der Zoo Chester hat sich auch Sammy aus Osaka 2002 geholt, weil fremdes Blut gebraucht wurde.Mitlerweile wurde dort auch wieder Quinto von London Whipsnade, nach dem Tod von Saya nach Chester beordert.
Schade ist aber trotzdem, dass es kaum neue EEP Halter gibt, die die Spitzlippennash├â┬Ârner in Zukunft halten wollen. Oder kennt jemand Neueinsteiger ?
(29.05.2007, 17:50)
Dirk K:   In Krefeld wird es mittlerweile so gehandhabt, Davu f├â┬╝r kurze Zeit in den Stall zu sperren und dann Nane und Usoni zusammen zu lassen.

Als Davu geboren wurde war aber davon die Rede, dass m├â┬Ąnnliche Spitzmaulnash├â┬Ârner gesucht w├â┬╝rden.
(29.05.2007, 10:49)
Michael Mettler:   Ah, stimmt, Leipzig hat ja auch noch Nashorn-Pl├â┬Ąne... Kommt aber als zus├â┬Ątzlicher Spitzmaulnashornhalter nicht in Frage, weil ja schon welche gehalten werden :-)
(28.05.2007, 23:29)
nurmichael:   Meines Wissens muss Krefeld, wenn die Zucht weitergehen soll, den Jungbullen Davu so ca. in einem halben bis ganzen Jahr abgeben, da f├â┬╝r ihn kein eigenes Gehege vorhanden ist. Einen Abnehmer kann ich in Deutschland (au├â┬čer evtl. Berlin) nicht erkennen. Die beiden ├ó┬Ç┬×neuen├ó┬Ç┬ť Haltungen in Frankreich sind mit 2,1 (Doue) und 1,1 (Pt.Scorff) zumindest mit Bullen ausreichend versorgt. Es bleiben die englischen Zoos und Dvur Kralove. Aktuell gibt es mit Zawadi nur ein weiteres j├â┬╝ngeres Nachwuchstier in Berlin, das aber aufgrund des noch geringen Alters ihres Vaters auch in einem Jahr abgegeben werden m├â┬╝sste um Platz zu schaffen. Volle St├â┬Ąlle behindern die Zucht (s. posting vom 12.5.). Was ist wenn die Zucht in Hannover und Leipzig hoffentlich demn├â┬Ąchst wieder funktioniert? Aus meiner Sicht brauchen wir h├â┬Âhere Haltungskapazit├â┬Ąten (f├â┬╝r Magdeburg ohnedies) oder Auswilderungsaktionen, wenn diese nicht geschaffen werden.
(28.05.2007, 23:27)
Sven P. Peter:   Habe mir nun nicht alles durchgelesen, aber in die Gondwanahalle kommen doch auch Nash├â┬Ârner und da bieten sich ja nur Panzernasis an, oder?
(28.05.2007, 23:09)
Michael Mettler:   Dann finde ich die derzeitige Bevorzugung von Breitmaulnash├â┬Ârnern NOCH bedenklicher. Anscheinend steht da die M├â┬Âglichkeit zur Vergesellschaftung mit anderen Arten im Vordergrund...

Gibt es denn bereits Probleme, Nachzuchten von Spitzmaulnash├â┬Ârnern in anderen Zoos zu platzieren?
(28.05.2007, 23:04)
nurmichael:   @ Michael Mettler, wenn es sich nur um Deutschland handeln w├â┬╝rde. Bis vor ca. drei Jahren gab es Zuchgruppen in Kontinentaleuropa au├â┬čer in Dvur Kralove und Z├â┬╝rich nur in Deutschland (6).
(28.05.2007, 22:56)
Michael Mettler:   Eigentlich ein ebenso nettes wie bedenkliches Beispiel daf├â┬╝r, dass Zoos ihre Tierbest├â┬Ąnde mitnichten nur nach Besucherwunsch oder Gef├â┬Ąhrungsgrad ausrichten. Otto N. d├â┬╝rfte es ziemlich egal sein, welches Nashorn er im Zoo sieht - Hauptsache Nashorn. Fast s├â┬Ąmtliche momentan geplanten oder schon umgesetzten Bauaktitivit├â┬Ąten f├â┬╝r Nash├â┬Ârner stellen ausgerechnet die aktuell am wenigsten gef├â┬Ąhrdete Form, das S├â┬╝dliche Breitmaulnashorn, in den Vordergrund (Gelsenkirchen, Dortmund, Augsburg, Osnabr├â┬╝ck, Hagenbeck...) - als Gegenbeispiel f├â┬Ąllt mir gerade nur Magdeburg ein (Neubau geplant, h├â┬Ąlt aber schon Spitzm├â┬Ąuler), und das Panzernashorn-Projekt in Gelsenkirchen d├â┬╝rfte wohl (vorerst?) vom Tisch sein. Das Interesse hiesiger Zoos, in die Spitzmaulnashornhaltung einzusteigen, scheint nicht gerade berauschend zu sein.
(28.05.2007, 22:31)
nurmichael:   @ Schweizer, Danke f├â┬╝r die Best├â┬Ątigung. An welche Halter denken Sie denn da? Die geringe Anzahl an Spitzmaulnashornhaltungen in Kontinentaleuropa und der ├â┬Ąu├â┬čerst begrenzte Raum in vielen Haltungen (Magdeburg, Krefeld, K├â┬Âln, Hannover ?) gibt mir keinen Anlass zu gro├â┬čer Euphorie. Wenn nicht explizit f├â┬╝r Nash├â┬Ârner neu gebaut wird, sehe ich die K├â┬Âlner Haltung, die ja bisher auch nicht besonders erfolgreich und damit publikumswirksam war, auf Dauer durchaus als gef├â┬Ąhrdet an.
(28.05.2007, 20:32)
Mel:   Hallo Schweizer, leider habe ich keine Neuigkeiten bez├â┬╝glich Ine. Ich bleib aber dran.

Gru├â┬č Mel
(28.05.2007, 19:14)
Schweizer:   nurmichael
du hast recht. Beide Tiere sind im Zuchtbuch als loan in deklariert. Ich hoffe das K├â┬Âln die Haltung nicht aufgibt, sondern das alte Elefantenhaus als ein neues Nashornhaus umfunktioniert. In den Innen und Aussenanlagenumbauzeiten kann man die Tiere zur Zucht an andere deutsche Halter abgeben.Auf jedenfall sollte ein neues Paar zusammengestellt werden.
(28.05.2007, 10:28)
nurmichael:   Ich lese gerade in ├ó┬Ç┬×Projekte der Zoos├ó┬Ç┬ť, dass vermutet wird, die Spitzmaulnashornhaltung in K├â┬Âln k├â┬Ânne aufgegeben werden. Daher meine Frage an die Besitzer des neuesten Zuchtbuchs f├â┬╝r afr. Nash├â┬Ârner (10, 2004): Sind die beiden K├â┬Âlner Tiere dort als ├ó┬Ç┬×loan in├ó┬Ç┬ť bezeichnet, was die Eigent├â┬╝merschaft von Hannover und Berlin bedeutete oder sind sie mittlerweile im Besitz des K├â┬Âlner Zoos?
(27.05.2007, 22:02)
nurmichael:   Untenstehende Info zu Ine ist im Bericht der ├ó┬Ç┬×Tier├â┬Ąrztlichen T├â┬Ątigkeit├ó┬Ç┬ť (Bongo f├â┬╝r 98 ?) nachzulesen. Interessant fand ich die Schilderung, wie die IWZ Forscher die ├ó┬Ç┬ô f├â┬╝r eine erfolgreiche Befruchtung unabdingbare - Brunft der Kuh festgestellt haben (sinngem├â┬Ą├â┬č): ├ó┬Ç┬×├â┬ťblicherweise kann die Brunft weiblicher Spitzmaulnash├â┬Ârner nur am Verhalten eines in der N├â┬Ąhe stehenden Bullen erkannt werden. In diesem Falle war ├ó┬Ç┬ô in Ermangelung eines Bullen - die genaue Beobachtung des Verhaltens von Ine selbst durch eine Mitarbeiterin des IWZ ausschlaggebend f├â┬╝r den Zeitpunkt der KB.├ó┬Ç┬ť Der Fehlschlag k├â┬Ânnte also in der Missdeutung von Ines Verhalten begr├â┬╝ndet sein. Das aber impliziert die M├â┬Âglichkeit einer erfolgreicheren Wiederholung einer KB bei Anwesenheit eines zuchtf├â┬Ąhigen Bullen. Auf diese Weise w├â┬Ąre eine breitere Streuung vorhandener Gene der europ├â┬Ąischen Population denkbar und auf den Austausch lebender Tiere ├ó┬Ç┬ô mit Ausnahme von Nachzuchttieren - k├â┬Ânnte weitgehend verzichtet weden.
(27.05.2007, 20:59)
Schweizer:   es scheinen doch noch einige Versuche der IZW Berlin fehlgeschlagen zu sein. Ich wusste bis dato nur von Versuchen bei den Breitmaulnash├â┬Ârnern.(Salzburg M├â┬╝nster,Palmyre,Erfurt, Dvur Kralove sind mir bekannt ohne Erfolg meines Erachtens). Nur im Zoo Budapest ist bis dato das einzige k├â┬╝nstlich gezeugte Nashorn erfolgreich geboren worden. Hoffentlich folgen bald noch andere !
(27.05.2007, 20:34)
nurmichael:   Zur Info: Habe heute in einem Bongo von Ende der 90er gelesen, dass mit Ine im Berliner Zoo vom IWZ Berlin - erstmalig bei einem Spitzmaulnashorn - der Versuch einer k├â┬╝nstlichen Befruchtung (mit in Stickstoff gelagerten Samen des zu diesem Zeitpunkt bereits verstorbenen Kibo) gemacht wurde, ohne dass eine letztlich erfolgreiche Schwangerschaft erzielt wurde.
(27.05.2007, 20:27)
Schweizer:   Hallo Mel
Weisst du mitlerweile neues aus dem Zoo Berlin ?
Ine wurde doch schon 2006 wieder mit dem Zuchtbullen zusammengelassen worden . Hat sie mitlerweile schon wiedeer ein wachsendes Nash├â┬Ârnchen im Mutterleib ?
Freue mich über deine infos.


(26.05.2007, 17:01)
Michael Mettler:   Situation beim heutigen Hannover-Besuch: Saba allein im vorderen Gehege, Sany und Kifaru zusammen bei ge├â┬Âffneter Verbindungst├â┬╝r zwischen mittlerem und hinterem Gehege. Und wenn die wei├â┬čliche, z├â┬Ąhe Fl├â┬╝ssigkeit an Sanys "Intimbereich" das war, wof├â┬╝r ich es halte, k├â┬Ânnte Kifaru heute vormittag zum Zuge gekommen sein...
(21.05.2007, 14:42)
Schweizer:   @ nurmichael

Ich gebe gerne Ausk├â┬╝nfte und habe selber schon sehr viel hier ├â┬╝ber Nash├â┬Ârner erfahren. Es war ja nur ein gutgemeinter Tip mit dem Zuchtbuch .
Also lass uns doch gegenseitig weiter informiert werden .
Bin mal gespannt wer das Zuchtbuch Nummer 11 in Berlin herausbringt. Man ist noch auf der Suche für einen Ersatz von Frau Mercado.
(17.05.2007, 21:22)
nurmichael:   @ Schweizer, einer der sinnstiftenden Gr├â┬╝nde dieses Forums ist der der gegenseitigen Information. Wenn ich alles schon w├â┬╝sste, br├â┬Ąuchte ich das Forum schlechtestenfalls zur Selbstdarstellung. Wenn ich also in Zukunft eine Frage zu irgendeinem Fakt habe, der ins Forum passt, werde ich wieder eine Frage in die Runde stellen und jede Antwort dankend entgegen nehmen.
(17.05.2007, 18:39)
Schweizer:   @nurmichael
sorry der untere Eintrag war von mir. Ich wollte eigentlich mit @nurmichael anfangen
(17.05.2007, 18:32)
nurmichael:   Wer wollte gerne Angaben ├â┬╝ber das in Paignton gehaltene M├â┬Ąnnchen wissen.
Null Problemo,immer locker bleiben!
(17.05.2007, 18:30)
nurmichael:   @ Schweizer, wer gab mir anl├â┬Ąsslich der Geburt eines Spitzmaulnashorns in Paignton im M├â┬Ąrz 2007 den Tip das Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner von 2004 zu beschaffen? Nichts f├â┬╝r ungut.
(17.05.2007, 18:26)
Schweizer:   Toll, ein riesen Kompliment f├â┬╝r die Risikobereitschaft der Serengetipark- verantwortlichen und der ├â┬ärztecrew. Das war ein toller Eingriff, der sicher anderen Tierfreunden und Operatoren Mut macht.
Sch├â┬Ân Auffahrt Heini
Wei├â┬č jetzt jemand mehr zu den Nashorm├â┬╝tter 2006- 2007 ? Einmal Rebecca, zweite Doris und mir fehlt noch die dritte Nashornkuh,die niedergekommen ist?
War Charly 2 der Vater aller drei K├â┬Ąlber ? (oder der neue Bulle , der 2005 gekommen ist, ehemalig San Diego )

(17.05.2007, 10:47)
Daniel:   http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,18196,00.html
Hier gibt es ein Video zu Heini aus Hodenhagen und die überstandene Augenoperation.
(16.05.2007, 23:33)
Michael Mettler:   Habe ich zwar schon unter "Zoo Leipzig" erw├â┬Ąhnt, passt hierher aber noch besser: Ich m├â┬Âchte wetten, dass eine eventuelle Nashornanlage in Gondwana letztlich mit Panzernash├â┬Ârnern besetzt w├â┬╝rde. Nicht nur wegen ihrer asiatischen Heimat, sondern weil sie von den drei verf├â┬╝gbaren Arten auch als einzige in eine Tropenhalle passen w├â┬╝rden. Und FALLS das so kommen sollte, w├â┬Ąre ich mir gar nicht so sicher, dass die Spitzmaulnash├â┬Ârner im Zoo blieben - bei Zusammenstellung eines m├â┬Âglichst breit gef├â┬Ącherten Tiersortimentes w├â┬Ąre der Besucherbedarf "Nashorn" mit einer einzigen Art abgedeckt, und die jetzige Nashornfl├â┬Ąche k├â┬Ânnte f├â┬╝r andere Tiere genutzt werden.
(16.05.2007, 21:44)
Niedersachse:   Das Hodenhagener Nashornkalb Heini war heute wohl zum ersten Mal drau├â┬čen und wurde von der herde gut aufgenommen.
(16.05.2007, 19:31)
Shensi-Takin:   Kann Saya nur beipflichten. Eben weil die Art so bedroht ist, macht es keinen Sinn, den wenigen Zooexemplaren eine unn├â┬Âtige Reisetortur zuzumuten, nur um ein in meinen Augen ├â┬╝bertriebenes Mammutbauprojektes eines dt. Zoos zu schm├â┬╝cken. Den meisten Besuchern ist es ohnehin egal, was f├â┬╝r eine Nashornart sie vor sich haben-Hauptsache das Tier ist gro├â┬č und hat mind. ein Nasenhorn(wobei das bei manch einem Panzernashorn auch nicht immer gegeben ist;). Auch einige der anderen Leipziger Tierbesatzvorschl├â┬Ąge lesen sich ├â┬Ąhnlich wie manche Phantasieplanung unter "Eure Planung", in der manche User das dickes Tierlexikon vom heimischen B├â┬╝cherschrank durcharbeiten("Koupreys da, Sumatrakaninchen hier und Drusenkopf dort"), um m├â┬Âglichst die exotischsten und seltensten Arten herauszupicken und in die Planung zu integrieren-v├â┬Âllig unabh├â┬Ąngig davon, ob die Tiere a)├â┬╝berhaupt haltbar und b)├â┬╝berhaupt erh├â┬Ąltlich sind.

Der tats├â┬Ąchliche Wert solcher tierischer Einzelschaust├â┬╝cke(zur├â┬╝ck zur Menagerie?) hinsichtlich Haltungserfahrungssammlung und Artenschutz ist ohnehin fraglich: wenn man sein Gl├â┬╝ck mit einer bedrohten Art versuchen will, sollte man es wie z.B. Jersey machen und gleich von Anfang an den Aufbau einer stabilen Zuchtgruppe anstreben-und vielleicht in Haltungsprojekten vor Ort erst einmal "proben". Wir leben leider nicht mehr in der Zeit von Carl Hagenbeck, in der man ein Tier "bestellen" kann-CITES und co. sei(wenn auch nicht in jedem Fall)Dank; bei bedrohten, schrumpfenden Best├â┬Ąnden ist jedes Exemplar, das nur des Schauzwecks wegen im Zoo gezeigt wird(ohne o.G. in Erw├â┬Ągung zu ziehen), in gewisser Weise eigentlich eine "Verschwendung" des Tieres. Das soll zwar ebensowenig implizieren, dass man mit jedem Tier im Zoo auf Teufel komm raus z├â┬╝chten soll-viemehr sei nur auf den Irrglauben verwiesen, dass man ein bestimmtes Tier im Zoo sehen "muss". Anders ausgedr├â┬╝ckt: solange die Sumatranash├â┬Ârner in Cinci gut z├â┬╝chten, sollen sie bitte dort bleiben-und nicht als zoologische Rarit├â┬Ąt in unn├â┬Âtig teure Bauprojekte ausgestellt werden.
(16.05.2007, 17:36)
Saya:   Unabh├â┬â├é┬Ąngig davon ob es sinnvoll w├â┬â├é┬Ąre in Leipzig Sumatranash├â┬â├é┬Ârner zu halten ist es derzeit vollkommen unm├â┬â├é┬Âglich f├â┬â├é┬╝r einen europ├â┬â├é┬Ąischen Zoo welche zu bekommen. Es gibt in den USA exakt 4 Tiere, alle in Cincinnatti, eins wird evtl. nach LA gehen. Dann gibt es noch 5 Tiere in einer Zuchtstation in Sumatra, bisher noch kein Zuchterfolg. Die werden kein Tier nach Europa geben und es w├â┬â├é┬╝rde auch null Sinn machen. 2 sind junge Weibchen die hoffentlich bald mit dem jungen 6-j├â┬â├é┬Ąhrigen Bullen Andalas, der in Cincinnatti geboren wurde und im Februar zur Zucht zur├â┬â├é┬╝ck nach Sumatra geschickt wurde, z├â┬â├é┬╝chten. Die beiden anderen sind alt und wahrscheinlich zeugungsunf├â┬â├é┬Ąhig. Deshalb wurde auch die ├â┬â├ů┬ôberlegung, das Weibchen nach Cincinatti zu schicken, wieder aufgegeben. Der alte Bulle war ├â┬â├é┬╝brigens schon mal ein paar Jahre in Port Lypmne und wurde nach dem Tod der Kuh wieder zur├â┬â├é┬╝ck geschickt. Weitere Nash├â┬â├é┬Ârner aus der Wildnis zu fangen steht derzeit ├â┬â├é┬╝berhaupt nicht zur Debatte und wenn dann w├â┬â├é┬╝rden die sicher nicht nach Europa geschickt, sondern in Sumatra bleiben oder ganz eventuell nach Cincinatti gehen.

Wenn in einigen Jahren weitere K├â┬â├é┬Ąlber in Cincinnatti und Way Kambas geboren werden, was ich sehr hoffe, k├â┬â├é┬Ânnte vielleicht neben Cincinnatti ein weiterer US-Zoo ein Zuchtpaar bekommen. Aber es macht wirklich keinen Sinn die dann immer noch wenigen Individuen auf einen 3. Kontinent aufzuteilen! Das w├â┬â├é┬Ąre Artenschutz- und Zuchtbem├â┬â├é┬╝hungen wegen der aufw├â┬â├é┬Ąndigen und stressigen Transporte nur sch├â┬â├é┬Ądlich!
(16.05.2007, 16:07)
Michael:   Hab grad eben auch nochmal alles durchgeforstet. Konnte nur immer finden, dass viele es f├â┬╝r unm├â┬Âglich halten und es ausschlie├â┬čen. In den Threads Gondwanaland, Zoo Leipzig usw. findet man nicht sehr viel dar├â┬╝ber. Mich w├â┬╝rde lediglich interessieren, warum es f├â┬╝r unm├â┬Âglich gehalten wird.
Klar, die Haltung ist kompliziert, die Tiere sind dem Aussterben mehr als nah und die Erfahrung in der Pflege der Tiere fehlt. Aber wie soll man Erfahrung sammeln, wenn man nicht die M├â┬Âglichkeit dazu hat. Es wird immer gesagt, dass man versucht eine gesunde Population von Tieren in Zoos zu erhalten, die in freier Wildbahn kaum eine ├â┬ťberlebenschance haben um so Arten erhalten zu k├â┬Ânnen. Kann eine Art erhalten werden, wenn nur in Cincinetti und irgendwo in Sumatra die Nash├â┬Ârner gez├â┬╝chtet werden. Ich denke es w├â┬Ąre von Vorteil zumindest noch einen weiteren Zoo mit einzubeziehen, der die n├â┬Âtigen Voraussetzungen mitbringt um die Population wenn schon nicht zu vergr├â┬Â├â┬čern, dann zumindest sie zu erhalten.
(16.05.2007, 14:56)
Sacha Beuth:   Nachtrag: Muss mich korrigieren. So viel mehr steht im Zoo-Leipzig-Thread auch nicht. Aber immerhin.

Jedenfalls k├â┬Ąme m. M. nach ein Transfer von Sumatra-Nash├â┬Ârnern (von wo auch immer) nach Leipzig einem Wunder gleich. Aber ich will niemandem die Hoffnung nehmen - schon gar nicht mir selbst:)
(16.05.2007, 14:29)
Sacha Beuth:   @Michael: Oh doch, die Sumatranash├â┬Ârner f├â┬╝r Leipzig haben durchaus Beachtung gefunden. Allerdings mehrheitlich in einem anderen Thread (Zoo Leipzig). Weil auch ich dies erst mal lernen musste, gebe ich einen Ratschlag gerne weiter: Ueber die Stichwortsuche wird man meist f├â┬╝ndig, was hier schon geschrieben wurde und was nicht (Nat├â┬╝rlich kann einem dann trotzdem mal wieder etwas untergehen...)
(16.05.2007, 14:22)
Michael:   Ich habe den gesamten Thread hier mal ├â┬╝berflogen. Was mich wundert, ist dass die zuk├â┬╝nftig geplanten Sumatranash├â┬Ârner f├â┬╝r Leipzig noch keine Beachtung gefunden haben. Sicher viele sagen, dass das eher unwahrscheinlich ist, da auch Gelsenkirchen anfangs von Sumatranash├â┬Ârnern erz├â┬Ąhlt hat. Ich halte das f├â┬╝r Leipzig jedoch schon f├â┬╝r m├â┬Âglich. Wenn man sich die Planung f├â┬╝r Gondwanaland ansieht und die Habitatsaufteilungen, w├â┬Ąre eine Haltung durchaus denkbar, in diesem Ma├â┬če auch zumindest deutschlandweit einzigartig. Die Sumatranash├â┬Ârner sollen eine gro├â┬če Aussenanlage bekommen sowie eine gro├â┬če Anlage im Innenteil. Was die Lichtempfindlichkeit der Tiere betrifft halte ich die Haltung in der Innenanlage f├â┬╝r recht unproblematisch und durchaus durchdacht. W├â┬Ąre es also denkbar, dass Leipzig wirklich Sumatranash├â┬Ârner bekommt?
(16.05.2007, 14:11)
Mel:   So, also laut m├â┬╝ndlicher Aussage w├â┬Ąre eine "Nashorn-Pensions-Haltung" im Elefantenhaus "m├â┬Âglich", wird aber zur zeit nicht in Betracht gezogen.
(15.05.2007, 18:48)
Mel:   Okay ich bin Anfang n├â┬Ąchste Woche wieder im Zoo und werde mal nach schauen und mich kundig machen.
(13.05.2007, 19:44)
nurmichael:   @ Michael Mettler, Saya, ich habe mir Ihre letzten Beitr├â┬Ąge nochmal angesehen. Die entscheidende Frage scheint die nach der Innenstallung zu sein. Ich bin mir jetzt in der Tat nicht mehr sicher, ob der ehemalige Innenstall links vom Hauseingang den neugestalteten und erweiterten Innenfl├â┬Ąchen f├â┬╝r die Elefanten zugeschlagen wurde. W├â┬Ąre dem so, k├â┬Ąme ein Pensionssitz f├â┬╝r Nash├â┬Ârner dort wohl nicht mehr in Frage. Ein Zugest├â┬Ąndnis an die R├â┬╝sseltr├â┬Ąger? Vielleicht k├â┬Ânnen Mel oder Konstantin Ruske ja zur Aufkl├â┬Ąrung beitragen?
(13.05.2007, 18:45)
nurmichael:   Soweit ich wei├â┬č, hat man im Zuge der Umbauma├â┬čnahmen am Elefantenhaus die "Nashornanlage" ebenfalls umgebaut: Niedriger Zaun, nashorngerecht eingefriedeter Kastanienbaum, z.Z. allerdings trockene Suhle. Beide Breitmaulnash├â┬Ârner Hlambamans und Kuababa haben m.W. die umgebaute Anlage auch noch gemeinsam bewohnt (Foto im Bongo). Die Alpakas sind nur deswegen jetzt dort untergebracht, um die unmittelbar am Eingang L├â┬Âwentor gelegene Freianlage nicht leerstehen zu lassen.
@ Schweiter, besten Dank für die Infos.
(13.05.2007, 16:57)
Schweizer:   Hallo nurmichael,
da helfe ich dir doch gerne mit den Angaben aus dem internationalen Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner .
Der Vater ist :
0341 M geb. 02.10.83 Kingo aus Porte Lympne Nachwuchs 2,3
v├â┬Ąterliche Seite Seite 0142 Baringo
mutter Rukwa
Ein Tipp frage doch im Zoo Berlin nach einer Ausgabe vom Zuchtbuch Nr. 10 . Dort findest du alle Daten bis 31.12.04 .
Sch├â┬Ânen Sonntag noch
(13.05.2007, 10:29)
Michael Mettler:   @Saya: Hatte sie, denn in der Ursprungsplanung des Hauses waren die beiden kleinen, erst nachtr├â┬Ąglich vergr├â┬Â├â┬čerten Freianlagen an den Schmalseiten des Hauses und die entsprechenden Innenboxen f├â┬╝r die Elefantenbullen beider Arten gedacht, und vor den Alpakas lebte dort z.B. der alte Breitmaulnashornbulle Hlambamans - zwangsl├â┬Ąufig mit Stallzugang. Zeitweise lebten auch Spitzmaul- bzw. Panzernash├â┬Ârner im Elefantenhaus.
(12.05.2007, 20:54)
Saya:   Jedenfalls seit dem Umbau im Elefantenhaus d├â┬╝rfte kein Stallplatz f├â┬╝r die Alpakas 8und damit auch nicht f├â┬╝r Nash├â┬Ârner) da sein, die ungenutzte Box links von den Elefanten ist ja den Elefanten zugeschlagen worden. Ob diese Box Verbindung zur Alpakaanlage hatte, wei├â┬č ich allerdings nicht aus dem kopf.
(12.05.2007, 20:38)
Michael Mettler:   @nurmichael: H├â┬Ątte die Anlage am Berliner Elefantenhaus ├â┬╝berhaupt noch Stallzugang? Die Alpakas bleiben doch st├â┬Ąndig drau├â┬čen, oder?
(12.05.2007, 19:46)
nurmichael:   Hab den Link gegoogelt: www.paigntonzoo.net/rhino.php.
Demnach hat Sita eine Tochter geboren, ├â┬╝ber den Vater wird nichts erw├â┬Ąhnt.
(12.05.2007, 19:05)
nurmichael:   Ich hab gerade nochmal nachgeschaut, Sita vereinigt in ihrem Erbgut drei Founder: [(Mbololo x Kitani) x Klaus]. Sie ist damit einzigartig in Europa und hat nur wenige Verwandte ├â┬╝ber Vater und Gro├â┬čvater. Leider hat die Zucht mit ihr in Berlin nie geklappt (damals war Kibo ├ó┬Ç┬ô ein weiterer Founder - Zuchtbulle im Zoo Berlin), so dass sie 12-j├â┬Ąhrig nach England gegeben wurde. Ihre vermutlich wenigen Nachkommen (sie ist heute bereits ca. 17 Jahre) d├â┬╝rften daher - auch abh├â┬Ąngig von ihren V├â┬Ątern - sehr begehrt sein.
(12.05.2007, 18:44)
nurmichael:   @ Schweizer, danke f├â┬╝r die prompte Nachricht. Wo kann ich das nachlesen. Ich habe leider die Webadressen der britischen Zoo nicht.
(12.05.2007, 18:15)
Schweizer:   @nurmichael
Sita ist schon Mutter in Paignton geworden, siehe Bericht:
After a 15-month pregnancy - and in the full glare of the watching world - Sita the Paignton Zoo black rhino has given birth to a calf.

Sita started going into labour at around 7.40pm GMT on Monday 5 March, and the baby emerged around half an hour later.

Somit schon Mutter geworden.
Weiss jemand etwas über die Rhinos in Chester ?

(12.05.2007, 18:05)
nurmichael:   @ Mel., danke f├â┬╝r die Infos. Ich schlie├â┬če mich der Bitte von Schweizer an.
Ich habe mir mal im Bongo f├â┬╝r 1987 den Plan f├â┬╝r das Nashornhaus II im Berliner Zoo angeschaut. Dort sind sechs Innenst├â┬Ąlle vorgesehen. Derzeit leben dort mit Jasper, Mzima, Kilaguni, Ine und Maburi f├â┬╝nf Spitzmaulnash├â┬Ârner. Wenn die Anlage damals auch wie geplant gebaut wurde, wird es trotz zweier Nashornh├â┬Ąuser bei zwei m├â┬Âglichen weiteren Geburten (Narayani und Ine) bei der jetzigen Verteilung wieder recht eng.
Vielleicht k├â┬Ânnen Sie ja bei Ihrem Kontakt im Zoo auch in Erfahrung bringen, ob daran gedacht wird, die derzeit mit Alpakas besetzte Anlage im Elefantenhaus z.B. mit einer (oder beiden) der alten Spitzmaulnashorn-Damen Mzima oder/und Kilaguni zu besetzen. Dass diese Anlage ├ó┬Ç┬×nashorntauglich├ó┬Ç┬ť ist haben beide in ihrer Jugend und sp├â┬Ąter die Breitmaulnash├â┬Ârner ausreichend unter Beweis gestellt. Die n├â┬Ąchste Anw├â┬Ąrterin auf einen solchen Pension├â┬Ąrsplatz steht mit der heute 21-j├â┬Ąhrigen Ine bereits fest, wenn sie auch noch zwei m├â┬Âgliche Laktationen vor sich hat. Der Zoo Berlin h├â┬Ątte m.M. derzeit also gen├â┬╝gend M├â┬Âglichkeiten, die Zucht durch den Platzbedarf von Pension├â┬Ąren nicht einschr├â┬Ąnken zu m├â┬╝ssen, nutzt sie aber suboptimal, im Vergleich zu Magdeburg nahezu verschwenderisch.
Was ist eigentlich aus Sita in Chester (?) geworden. Weiter unten hie├â┬č es, sie sei schwanger.

(12.05.2007, 17:41)
Mel:   @Schweizer: Werd die Sache im augebehalten, aber ich denke ich krieg so oder so ne Info, auch ohne Fragen :-)
(07.05.2007, 22:24)
Niedersachse:   Die letzte Panzernashorn-Geburt im Zoo Berlin war 1979 das Weibchen Terai, das sp├â┬Ąter in die USA abgegeben worden ist.
(07.05.2007, 11:07)
Schweizer:   Was lange w├â┬Ąhrt wird endlich gut!
Auch wenn das Weibchen leicht sediert wurde, damit sich das Paar Narayani und Yodha endlich anpassten und sp├â┬Ąter Hochzeit halten konnten .
Kommt Jhansi aus dem Tierpark sp├â┬Ąter nochmals zur Zucht in den Zoo berlin ?
Da Ine schon 2006 wieder mit dem Zuchtbullen zusammengelassen worden ist, w├â┬╝rde mich eine erneute Tr├â┬Ąchtigkeit nicht wundern !
Bitte Mel hake zu einem sp├â┬Ąteren Zeitpunkt nochmals nach ?
Danke im Vorraus
(07.05.2007, 10:49)
Stefan:   Danke Mel f├â┬╝rs Fragen. Das ist ja eine gute Nachricht. Ich wei├â┬č nicht, wie lange der Zoo hat warten m├â┬╝ssen, um endlich wieder einmal bei den Panzernash├â┬Ârnern erfolgreich sein zu k├â┬Ânnen. Jetzt m├â┬╝ssen nur noch die Tapire nachziehen und man k├â┬Ânnte im gesamten Berliner Nashornhaus bei allen eingestellten Arten Tierkinderstuben besichtigen...
(07.05.2007, 00:47)
Mel:   @ Steffi: Danke :-)Ich werd wirklich langsam alt.
(06.05.2007, 19:22)
steffi:   die Panzernashornkuh hei├â┬čt Narayani.
(06.05.2007, 19:10)
Mel:   Hallo, also ein erfolgreicher und sch├â┬Âner Tag liegt hinter mir. :-)
Konstantin Ruske hat "leider" Recht keine erfolgreiches Decken von Jhansi, zu dem erwateten Jungtier, die tr├â┬Ąchtige Dame, Niederkunft vermutlich September, ist nicht Ine sonder die Panzernashornkuh, erschalgt mich ich hab den Namen schon wieder vergessen. Sorry.
(06.05.2007, 19:01)
Konstantin Ruske:   Jahnsi ist nach ihrer R├â┬╝ckkehr in den Tierpark wieder hei├â┬č geworden, also erstmal nicht tr├â┬Ąchtig.
(06.05.2007, 17:57)
Schweizer:   Hallo Mel
Auch ich bin sehr gespannt auf deine Nashornnews aus dem Zoo Berlin.Ich freue mich riesig auf deine Infos.
Bis dann.
(06.05.2007, 15:04)
Mel:   @Stefan:Ich werd fragen, hoffe das Micha da ist.
Falls nicht hab ich mir aber die fragen notiert, bin n├â┬Ąchste Woche ├â┬Âfter im Zoo.

(04.05.2007, 21:38)
Shensi-Takin:   Das Video zur j├â┬╝ngsten Geburt in Cinci:
http://www.cincyzoo.org/VisitorGuide/zoonews/RhinoCalf/itsaboy.html
(04.05.2007, 15:22)
Stefan:   @Mel: Wei├â┬čt Du zuf├â┬Ąllig auch Aktuelles ├â┬╝ber die Panzernash├â┬Ârner im Berliner Zoo? Laut Auskunft einer Pflegerin im Herbst 2006 war man sich noch nicht ganz sicher, ob Narayani tr├â┬Ąchtig ist. Und dann w├â┬Ąre nat├â┬╝rlich auch noch interessant, ob die Einstellung von Jhansi aus dem TP im Zoo wieder zum "Erfolg" gef├â┬╝hrt hat. Vielleicht kannst Du das am Sonntag gleich mit kl├â┬Ąren. Danke vorab.
(04.05.2007, 08:11)
Mel:   Sorry ich meinte im September werfen.

(03.05.2007, 22:29)
nurmichael:   Seit Dezember muss es hei├â┬čen.
(03.05.2007, 22:26)
Mel:   Sonntag wei├â┬č ich es genau. Versprochen.
(03.05.2007, 22:25)
nurmichael:   @ Mel, Danke f├â┬╝r die erg├â┬Ąnzenden Hinweise. Bei der tr├â┬Ąchtigen Kuh tippe ich auf INE. Mzima und Kilaguni sind wohl zu alt. Maburi zu jung und Kumi f├â┬╝hrt seit September mit Sawadi ein Junges; bleibt INE.
(03.05.2007, 22:24)
Mel:   Ich frag Sonntag mal nach, ich hab mir den Namen leider nicht gemerkt. Das Okapi Weibchen wird mit gro├â┬čer wahrscheinlichkeit auch im dezember werfen.
(03.05.2007, 22:15)
Michael Mettler:   Danke f├â┬╝r die detaillierten Infos!
(03.05.2007, 22:12)
nurmichael:   @Mel, von welcher Kuh?
(03.05.2007, 22:08)
Mel:   Ergo: Tragende Tiere, bzw. Mutter mit Kalb l├â┬Ąsst sich im Nashornhaus 1 besser halten und pr├â┬Ąsentieren. N├â┬Ąchstes Jungtier wird im September erwartet.
(03.05.2007, 22:05)
Mel:   die Ausf├â┬╝hrungen von nurmichael kann ich best├â┬Ątigen. Im Berliner Zoo werden tragende Tiere immer auf der gleichen Anlage im alten Nashornhaus gehalten. Jedoch sind die Gr├â┬╝nde daf├â┬╝r ganz simpel:
1. Die Aussenanlage liegt relativ abgeschottet vom Besucherbereich und ist nur an einer relativ kleinen Stelle vom Besucher betrachtbar.
2. Der für den Besucher einsehbare Stall grenzt an einen nicht einsehbaren seperaten Wurfstall
3. Die St├â┬Ąlle im Nashornhaus 1 verf├â┬╝gen ├â┬╝ber Bodenheizungen. (Diese gibt es aus welchen Gr├â┬╝nden auch immer im Haus 2 nicht.
4. Tierhalterisch nicht wichtig aber Publikumswirksam, sind im Nashornhaus 2 die Innenst├â┬Ąlle nicht ├â┬Âffentlich. Das heist ein Kalb kann dort erst pr├â┬Ąsentiert werden wenn es alt genug f├â┬╝r Freigang ist, und es die Witterung zu l├â┬Ąsst.
(03.05.2007, 22:03)
nurmichael:   @ Michael Mettler, in Ihrem Posting vom 25.04. erw├â┬Ąhnen Sie die r├â┬Ąumliche Trennung der Berliner Spitzmaulnash├â┬Ârner als m├â┬Âglichen Grund f├â┬╝r eine Ausschaltung einer ├ó┬Ç┬ô wie auch immer gearteten ├ó┬Ç┬ô Zuchthemmung. Nach meinen Beobachtungen wird in den letzten Jahren im alten Nashornhaus (auf immer der gleichen Anlage) immer nur die Kuh gehalten, die tragend ist bzw. nach der Geburt mit ihrem noch abh├â┬Ąngigen Jungtier (Mzima/Ndugu, Ine/Binti, Kumi/Zawadi). Alle anderen K├â┬╝he und der Bulle sind im neuen Nashornhaus untergebracht. Zu Beginn der Nashornzucht in Berlin waren alle damaligen Tiere im alten Nashornhaus untergebracht. Dort wurden m.W. zumindest die ersten vier K├â┬Ąlber von Mbololo von drei verschiedenen K├â┬╝hen aufgezogen. Die ├â┬ära des Leipziger Bullen Klaus fand ausschlie├â┬člich im neuen Nashornhaus statt mit Umsiedlung der letzten tr├â┬Ąchtigen Kuh (Mzima/Nane) nach o.g. Muster. Gleiches trifft f├â┬╝r die ├â┬ära Tatu zu (Kilaguni/Tisa, Ine/Kumi). Mzima wurde w├â┬Ąhrend der Aufzucht von Sukari (Kilaguni x Kibo) ins alte Haus umgesiedelt und mit ihr Kibo, der sie erst dort erfolgreich deckte. Das Ergebnis Ndugu wurde m.W. bis zu seiner ├â┬ťbersiedlung nach Leipzig auch nur dort gehalten.
Etwa in dem Zeitraum der Ära Klaus stand auch der Bulle Cody in Berlin und zwar im alten Haus. Da die drei Zuchtkühe zuvor von Klaus erfolgreich gedeckt worden waren und Ine offensichtlich noch zu jung für eine erfolgreiche Aufnahme war, hat er sich in Berlin leider nie fortgepflanzt und wurde nach Dvur Kralove abgegeben. In Berlin wurden nur in Codys Zeit zwei erwachsene Bullen gehalten. Das gilt nach meinen Aufzeichnungen auch für alle anderen deutschen Spitzmaulnashornhalter und für Zürich.
Einen Deckakt in der Konstellation 1,2 wie er von Matthias f├â┬╝r Dvur Kralove am 25.4. geschildert wird, habe ich in Berlin nie beobachtet. Zu Beginn der Berliner Zucht wurden zwei der damals noch jungen Weibchen (Kilaguni/Mzima ?) im Elefantenhaus gehalten. Der Innenstall war in zwei Abteile durch einen massiven Stahlzaun getrennt. Nach anf├â┬Ąnglichen Schwierigkeiten freundeten sich beide so an, dass sie gemeinsam auf die Au├â┬čenanlage gelassen wurden. Nach ihrer Umsiedlung ins (damals einzige) Nashornhaus wollte man die Haltung so fortf├â┬╝hren. Die nur wenige Stunden w├â┬Ąhrende Trennung indes hatte sie so voneinander ├ó┬Ç┬×entw├â┬Âhnt├ó┬Ç┬ť das man sich ├ó┬Ç┬ô der bilateralen Agressionen wegen - entschied die Tiere fortan einzeln zu halten. ├â┬ähnliches habe ich aus Leipzig bzgl. Nandhi und Serafine geh├â┬Ârt, die mittlerweile aber wieder gemeinsam gehalten werden.
(03.05.2007, 21:25)
Carsten:   Bild ist bei uns auch drin, von dpa, g
(03.05.2007, 17:30)
Michael Mettler:   Steht in unserer auch drin, sogar mit Bild von Heini auf dem OP-Tisch. Der Jungbulle soll laut Text acht Monate alt sein.
(03.05.2007, 15:03)
Carsten:   Lt. Tageszeitung ist gestern im Serengetipark Heini an den Augen operiert worden. Die zweieinhalbst├â┬╝ndige Operation soll erfolgreich verlaufen sein, genaue Ergebnisse liegen in zwei Wochen vor
(03.05.2007, 13:58)
Bongo:   Ich habe nur wiedergegeben,was mir vor zwei Jahren der Nashornpfleger in K├â┬Âln zu dem Thema erz├â┬Ąhlt hat.Bin selbst kein Fachmann.
(30.04.2007, 13:08)
Carsten:   Stimmt, klein sind die Dinger wirklich und eine Erweiterung wegen des gegen├â┬╝berliegenden Giraffenhauses wohl auch nicht m├â┬Âglich. W├â┬Ąre es nicht m├â┬Âglich, die Nash├â┬Ârner auf der Elefantenseite zu halten, ich wei├â┬č nicht mehr, wie die Absperrung im Haus beschaffen war, dort k├â┬Ânnte man eine gr├â┬Â├â┬čere Au├â┬čenanlage, durch teilweises Auflassen der Wege schaffen. Nach Auszug der Flu├â┬čpferde k├â┬Ânnten sogar rund um das Haus Gehege angelegt werden, so da├â┬č es m├â┬Âglich w├â┬Ąre, mehrere Nash├â┬Ârner zu halten.

F├â┬Ąnde ich eine interessantere Nutzung des Hauses, als ein Museum draus zu machen...
(29.04.2007, 21:22)
Michael Mettler:   @Bongo: Wenn die Verpaarung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern in kleinen Anlagen derartig unfalltr├â┬Ąchtig sein soll, frage ich mich erneut, wie es zu vielen Zuchterfolgen z.B. in Hannover, Magdeburg, Berlin oder Frankfurt (damals noch auf die kleinere Anlage beschr├â┬Ąnkt!) ├â┬╝berhaupt kommen konnte. Ob der Bulle die Kuh gegen eine Mauer, einen Steinwall, eine Palisade, ein Eisengitter oder in einen Trockengraben schleudert (falls es zu einer solchen Attacke kommt), d├â┬╝rfte doch von der Verletzungsgefahr her wenig Unterschied machen?
(29.04.2007, 21:20)
Bongo:   @Carsten. Beide Nashorn-Anlagen sind sehr klein, rundum geschlossen, nach vorne hin mit Glasscheiben, und relativ steinig. Beim Treiben ist die Gefahr, das die Kuh ausruscht oder die Kurve nicht mehr kriegt und gegen die Scheiben oder die Wand knallt, bzw vom Bullen dagegen geschleudert wird, sehr hoch. Zwar ist die Anlage in Frankfurt auch nicht sehr gro├â┬č, aber erstens treibt der Bulle nicht so heftig, und die Kuh ist dem Bullen gegen├â┬╝ber dominant, wenn sie nicht will, l├â┬Ą├â┬čt sie sich vom Bullen nicht trieben und gibt ihm das auch sehr deutlich zu verstehen.
(29.04.2007, 20:52)
Dirk K:   Die Glasscheiben sind in meinen Augen nicht so ganz optimal und bieten auch f├â┬╝r den Besucher keine perfekten Einsichten.
(29.04.2007, 20:41)
Carsten:   @Bongo: Was ist denn an der K├â┬Âlner Anlage so gef├â┬Ąhrlich? Ich hab da immer nur Augen f├â┬╝r die Hippos und bei den Nash├â┬Ârnern nicht so genau hingesehen...
(29.04.2007, 20:26)
Niedersachse:   Ich will ihr auch kein Unwissen unterstellen. Das ist auch nur mein subjektiver Empfinden gewesen. Ich hab schon mehrere TV-Dokumente ├â┬╝ber Nashorn-Paarungen in Zoos gesehn und da lie├â┬č man die Tiere sich immer treiben und miteinader k├â┬Ąmpfen. Zuletzt auch sch├â┬Ân zu sehn bei der Doku aus Frankfurt oder Leipzig.
Von daher mein ich schon, dass das einfach zum Deckakt dazu geh├â┬Ârt. Wurde ja auch von den Pflegern so gesagt.
Und wenn man ne Anlage hat, die bei sowas Gefahren f├â┬╝r die Tiere hat, sollte man sich ├â┬╝berlegen ob man darin z├â┬╝chten will. Ich kenne die K├â┬Âlner Anlage nicht, von daher will ich mich dazu auch nicht weiter ├â┬Ąu├â┬čern.
(29.04.2007, 19:58)
Bongo:   Zumal die K├â┬Âlner Nashornanlage eine erh├â┬Âhte Unfallgefahr f├â┬╝r die Nash├â┬Ârner beinhaltet und die Tiere dort nur mit gr├â┬Â├â┬čter Vorsicht zusammengelassen werden k├â┬Ânnen. Vorsicht ist allemal besser, als wenn man sp├â┬Ąter ein totes Nashorn im Gehege liegen hat.
(29.04.2007, 19:38)
Bongo:   @Niedersachse.Ich gehe davon aus, das ein gelernter Zootierpfleger etwas mehr Ahnung von dder Materie hat als ein Zoofan, von daher finde ich es unangebracht , der K├â┬Âlner Pflegerin Unwissenheit zu unterstellen.
(29.04.2007, 19:36)
Niedersachse:   Ich glaube allerdings, dass die K├â┬Âlner Pflegerin irgendwie nicht so richtig Ahnung hat. Damals im ZDF wurde gezeigt, dass sie die beiden Nash├â┬Ârner sofort trennte, als sich treibten und k├â┬Ąmpften. Schien als h├â┬Ątte sie Angst um ihre Nash├â┬Ârner gehabt.
(29.04.2007, 19:00)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger: Leider nein, mehr als erz├â┬Ąhlt gab der Artikel nicht her.

@Niedersachse: Eine freundschaftliche/famili├â┬Ąre Beziehung zwischen Bulle und Kuh hat doch in fr├â┬╝heren Beispielen auch keine Nachzucht verhindert? Das alte hannoversche Paar Conny und Suse z├â┬╝chtete z.B. trotz "normalen Ehelebens" mehrfach, bis der Bulle ums Leben kam. Erst als Suse mit ihrem Sohn Fridolin zusammen lebte, blieb der Nachwuchs aus. Fridolin deckte aber auch w├â┬Ąhrend seiner Zeit in Z├â┬╝rich nicht erfolgreich und stellte sich nach seinem Tod in Hannover als nicht zeugungsf├â┬Ąhig heraus. Und dass eine getrennte Haltung der Tiere kein Garant f├â┬╝r erfolgreiche Fortpflanzung ist, sieht man ja in K├â┬Âln...
(29.04.2007, 13:32)
R├â┬╝diger:   @Michael Mettler
Nun ist das Trio der Rhinojungtiere in Hodenhagen mit Namen perfekt .
Da w├â┬Ąren also :
Mutter Rebecca mit Tochter Etosha

Mutter ????? mit Tochter Amely

Mutter ????? mit Sohn Heini

Für die bevorstehende Augenops wünsche ich dem hamburger Spezialist viel Glück und eine ruhige Hand.

Michael:Hast du noch Antworten aus dem Zeitungsabschnitt auf meine oben erw├â┬Ąhnten Fragezeichen ? -Danke -
(29.04.2007, 12:00)
Niedersachse:   Das mit Hodenhagen hab ich auch gelesen und mehrere ├â┬ärzte haben abgesagt.
Wenn die beiden in Hannover friedlich neben einander gestanden haben, dann wird Saba sicher nicht hei├â┬č gewesen sein, ansonsten h├â┬Ątten die sich richtig gekloppt. In manchen Zoos, so auch z.B. in Leipzig und Frankfurt, werden die Tiere nur zusammen gelassen, wenn das Weibchen hei├â┬č ist damit sich nicht die freundschaftliche/famili├â┬Ąre Beziehung zwischen den Tieren aufbaut.
(29.04.2007, 11:52)
Michael Mettler:   Bei meinem heutigen Besuch in Hannover sah ich Kifaru und Saba in der hinteren Anlage zusammen. Eine extra aufgestellte Tafel vor dem Gehege wies die Besucher darauf hin, dass das Liebes(vor)spiel bei Nash├â┬Ârnern etwas ruppig aussieht und kein Anlass zur Sorge besteht.... Ungeachtet dessen stand das "Hochzeitspaar" aber friedlich fressend nebeneinander, es scheint sich also wenigstens gut zu vertragen.

Unserer heutigen Tageszeitung entnahm ich, dass eines der Breitmaulnashornk├â┬Ąlber in Hodenhagen (ein Bullkalb namens Heini) bereits blind zur Welt gekommen war(Grauer Star) und bald von einem Hamburger Spezialisten operiert werden soll - laut Bericht die weltweit erste Augenoperation bei einem Nashorn.
(28.04.2007, 21:34)
IP66:   Kommen denn in den Gro├â┬čgruppen alle Tiere zur Zucht? Nat├â┬╝rlich f├â┬Ąllt es bei zwei Nash├â┬Ârner eher auf, wenn sich zwei nicht vemehren als bei zwanzig?
(27.04.2007, 19:30)
Michael Mettler:   @?: Ich gehe mal davon aus, dass die Anlagen in Port Lympne geringf├â┬╝gig gr├â┬Â├â┬čer sind als die in Hannover...? W├â┬Ąre interessant, wie die Verwandtschaftsverh├â┬Ąltnisse in diesen Gruppen aussehen. Wenn sie nat├â┬╝rlich gewachsen sind, w├â┬Ąre das ja sogar ein zus├â┬Ątzliches Indiz f├â┬╝r meine ├â┬ťberlegungen.

Wenn ich mir die Schilderungen ├â┬╝ber Port Lympne, Dvur Kralove und Leipzig ansehe und an Hannover (fr├â┬╝her), Magdeburg usw. denke - woher kommt eigentlich die Ansicht, dass man Spitzmaulnash├â┬Ârner mangels innerartlicher Vertr├â┬Ąglichkeit unbedingt einzeln halten sollte? Es scheint mir da doch recht viele "Ausnahmen" in Sachen Vertr├â┬Ąglichkeit zu geben?
(25.04.2007, 19:13)
Niedersachse:   Nat├â┬╝rlich meinte ich 1,2 :)
(25.04.2007, 19:01)
Matthias:   Die Haltungssysteme in Dvur Kralove und Chester sind durch die gr├â┬Â├â┬čere Population nat├â┬╝rlich auch zwangsl├â┬Ąufig weitl├â┬Ąufiger, mit mehreren H├â┬Ąusern.

Ob die Weibchen sich gegenseitig hormonell behindern? Wei├â┬č ich nicht. In Dvur Kralove werden auch Gruppen von 1,2 auf einer Anlage zusammen gehalten, ohne dass die Weibchen miteinander verwandt sind. Dabei gab es auch Paarungen.
Allerdings waren diese Konstellationen zustande gekommen, um unerfahrenen jungen Weibchen durch ├â┬Ąltere, erfahrene Weibchen die n├â┬Âtige Gelassenheit im Umgang mit Bullen anzulernen. Es handelte sich also um ein junges und ein altes Weibchen.
(25.04.2007, 18:49)
Dirk K:   Du meinst 1,2? ;-)
(25.04.2007, 17:53)
Niedersachse:   Hannover und Leipzig halten beide zur Zeit 2,1.

In Leipzig lebt der Bulle Ndugu (geb. 1996 in Berlin) und die beiden K├â┬╝he Nandi (geb. M├â┬Ąrz 1999 in Leipzig) und Serafine (geb. 10.01.2000 in Leipzig, Mutter Saba).
Der Bulle lebt grunds├â┬Ątzlich alleine und, da die sie sich seit Geburt kennen, leben die K├â┬╝he zusammen. Wenn eine Paarungsbereit ist, kommt sie zum Bullen. Serafine wurde bereits letzten Sommer gedeckt, hat allerdings nicht aufgenommen.

In Hannover lebt der Bulle Kifaru (geb. 1984 in Zürich) und die beiden Kühe Sany (geb. 1989 in Dvur Kravole) und Saba (07.02.1991 in Berlin, über Leipzig seit Okotber 2003 in Hannover)
(25.04.2007, 17:35)
?:   In Port Lympne werden ganzj├â┬Ąhrig Spitzmaulnsh├â┬Ârner in gro├â┬čen Gruppen gehalten, derzeit sind es fast 20 Tiere, ohne das dadurch die Zucht beeintr├â┬Ąchtigt w├â┬╝rde, im Gegenteil.
(25.04.2007, 17:17)
Michael Mettler:   @Matthias: Wie sieht denn das Haltungssystem in den beiden genannten Zoos aus? Ist es m├â┬Âglich, dass sich die drei geschlechtsreifen Tiere in Hannover eventuell "zu dicht auf der Pelle sitzen"?

Ich hatte ja weiter unten im Thread (15.1.) schon mal die Frage nach der "guten, alten" Paarhaltung aufgeworfen. Wurde m├â┬Âglicherweise die Zuchtharmonie zwischen Kifaru und Sany in Hannover durch den Zuzug von Saba gest├â┬Ârt? Ich denke da im weitesten Sinne an ein hormonelles Ph├â┬Ąnomen, wie z.B. die "psychische Sterilisation" weiblicher Familienmitglieder durch das Alphaweibchen bei Mangusten, oder die Unterdr├â┬╝ckung voller k├â┬Ârperlicher Ausbildung junger Gorilla- und Orangm├â┬Ąnner in Anwesenheit eines adulten Mannes.

Dass Antipathien zwischen M├â┬Ąnnchen und Weibchen bei Tieren eine erhebliche Rolle spielen k├â┬Ânnen, ist ja bekannt. Aber ist es bei Haltung mehrerer Spitzmaulnashornk├â┬╝he m├â┬Âglicherweise von Vorteil, wenn diese verwandt (Mutter/Tochter) sind und nur ein fremdbl├â┬╝tiger Bulle hinzu geholt wird? Berlin und Magdeburg k├â┬Ânnten f├â┬╝r diese Variante sprechen. Wobei Berlin vielleicht noch einen Vorteil darin hat, ├â┬╝ber zwei r├â┬Ąumlich weit voneinander getrennte Nashornh├â┬Ąuser zu verf├â┬╝gen.
(25.04.2007, 16:43)
Matthias:   @Schweizer:
Ich weiss nicht warum Sani momentan nicht zuechtet. Muss aber nicht zwangslaeufig etwas mit Unfruchtbarkeit oder Erkrankung zu tun. Da die zweite Kuh bisher auch nicht traechtig zu schein seint, koennte es theoretisch auch am Bullen liegen.
Vielleicht gibt es zeit kurzer Zeit Abneigungen zwischen den Tieren. Keine Ahnung.

Hier zeigt sich m.M. auch ganz deutlich, dass die Konstellation 1.2 oder 1.3 bei Spitzmaulnashoernern nicht ideal ist. Chester und Dvur Kralove haben da mit mehreren Bullen, bessere Moeglichkeiten der Paarzusammenstellung.
(25.04.2007, 15:18)
Schweizer:   @Matthias
Danke für die News aus Hannover.
Das Wort Besucherf├â┬╝tterung hat mich irretiert und klingt auch missverst├â┬Ąnd-
lich.Der zweite freudsche Fehler w├â┬Ąre,wenn man meint die Besucher werden gef├â┬╝ttert. Danke f├â┬╝r die Aufkl├â┬Ąrung und ich hoffe,dass Saba in 2008 endlich die Zucht in Hannover fortsetzen wird .Ist die ehmalige Zuchtkuh Sani eigentlich unfruchtbar geworden oder erkrankt?
(25.04.2007, 14:19)
Matthias:   Neues zu den Nashoernern im Zoo Hannover:
http://www.zoo-hannover.de/zoo-hannover/de/zoo_v3/unternehmen_zoo/aktuelles/aktuellesdetails/AktuellesDetails_15923.html
(25.04.2007, 10:02)
Michael Mettler:   @Matthias: Macht nix, haben ja auch zwei Leute missverstanden :-)
(24.04.2007, 14:49)
Niedersachse:   Ich hab nochmal rumgefragt und es sicher, dass Ndugu noch immer in Leipzig ist und Kifaru nicht dort ist.
(24.04.2007, 14:49)
Matthias:   Ups, doppeltes Posting.
(24.04.2007, 14:08)
Matthias:   Hier ist der Link zur Nashornfuetterung im Zoo Hannover:
http://www.zoo-hannover.de/zoo-hannover/de/zoo_v3/unternehmen_zoo/aktuelles/aktuellesdetails/AktuellesDetails_15764.html

Besucherfuetterungen gibt es im uebrigen zahlreiche im Zoo Hannover und anderswo. Das heisst aber nicht das Besucher fuettern, sondern dass halt die Tiere zu bestimmten Zeiten im Beisein der Besucher von den Pflegern gefuettert werden, und diese dann was dazu erzaehlen.
(24.04.2007, 14:07)
Michael Mettler:   @Schweizer und Niedersachse, kleine Hilfe bez├â┬╝glich Hannovers:

http://www.zoo-hannover.de/zoo-hannover/de/zoo_v3/unternehmen_zoo/aktuelles/aktuellesdetails/AktuellesDetails_15764.html

Dort ist keine Rede von BESUCHERf├â┬╝tterung (warum sollte man auch die Besucher f├â┬╝ttern...:-)), sondern nur von durch den Pfleger kommentierter Nashornf├â┬╝tterung. Folglich w├â┬╝rde ich davon ausgehen, dass die auf dem Foto zu sehende Hand mit der Banane nicht zu einem Besucher, sondern zu einem Pfleger geh├â┬Ârt. (Beim Begriff "L├â┬Âwenf├â┬╝tterung" w├â┬Ąre wahrscheinlich niemand auf die Idee gekommen, dass die Besucher die Tiere f├â┬╝ttern d├â┬╝rften...)

Kifaru ist im selben Text namentlich erw├â┬Ąhnt als eines der drei hannoverschen Nash├â┬Ârner erw├â┬Ąhnt, sollte also weiterhin in Hannover weilen.
(24.04.2007, 14:06)
Schweizer:   @Niedersachse
genau so stimmt es. Wir sind diesbezüglich auf der gleichen Welle. Die Hitze scheint Mathias agressiv werden zu lassen.
Apropo unter dem Bild der Fütterung sand etwas von Besucherfütterungen. Leider habe ich diese Seite gestern vergeblich gesucht, wegen der Aktualisierung der Internetseite vom Zoo Hannover.
Ich bin aber optimistisch für einen gepflegten Umgangston hier im Thread. beiden Internetseiten verwechseltn
(24.04.2007, 13:39)
Niedersachse:   Genau wo steht das auf der Homepage vom Zoo Leipzig. Da steht nichts davon, dass man die Bullen tauschen wollte, noch dass man die Nash├â┬Ârner f├â┬╝ttern kann. Leipzig hat ne fast gleich alte Gruppe an Nash├â┬Ârner, vor allem die beiden Weibchen die nur wenige Monate auseinander sind verstehen sich sehr gut. Die Gruppe wird man sicher nicht freiwillig auseinander rei├â┬čen.
Und von den F├â┬╝ttern der Nash├â┬Ârner hatte ich damals auf der Seite des Zoos Hannover nur das Bild gesehn und nicht den Text gelesen. Vom Bild her kann man denken, dass man als Besucher die Tiere f├â┬╝ttern darf. Und deshalb hatte ich das einfach so von Schweizer ├â┬╝bernommen.
Aber das man da gleich so gereizt drauf reagieren muss ....
(24.04.2007, 10:26)
Matthias:   Und wo steht das auf der Homepage des Zoo Leipzig?
(23.04.2007, 14:40)
Schweizer:   @Matthias

Der Bloedsinn bezieht sich auf die Zoo Leipzig Intertnetseite und nicht Zoo Hannover .
Deswegen mein neuer Absatz ! siehe unten
(23.04.2007, 14:05)
Matthias:   @Schweizer und Niedersachse: Wo habt ihr denn den Bloedsinn her, dass es fuer Besucher im Zoo Hannover erlaubt sei, die Nashoerner zu fuettern?
Seit diesem Jahr gibt es mit der Nashornschaufuetterung eine weitere Fuetterung. Wie man das so missverstehen kann, und denkt die Besucher wuerden fuettern duerfen, ist mir schleierhaft.
(23.04.2007, 10:12)
Niedersachse:   @Schweizer: So weit ich wei├â┬č ist Kifaru nicht nach Leipzig gegangen. Dort lebt ja der Bulle Ndugu, der ja auch noch nicht alt ist und so gut zu den 7 j├â┬Ąhrigen Weibchen passt. Au├â┬čerdem gab es schon Deckakte, zumindest zwischen Serafine und Ndugu.

Das F├â┬╝ttern in Hannover l├â┬Ąuft ja unter Beobachtung ab.
(22.04.2007, 12:00)
Schweizer:   Hallo jonny
hast Neues aus der Nashornzucht Hannover?
Ist Kifaru nach Leipzig gegangen , um dort die unerfahrenen Kühe zu decken ?
Im Zoo -Internet stand man k├â┬Ânnte die Nash├â┬Ârner als Besucher f├â┬╝ttern . Sehr gef├â┬Ąhrlich meines Erachtens f├â┬╝r die Gesundheit der Tiere !
Lange nichts mehr geh├â┬Ârt von dir !
(22.04.2007, 11:39)
Matthias:   So weit ich weiss Mark Pilgrim, Conservation & Education Director.
(17.04.2007, 12:21)
Schweizer:   @ Matthias
Nun hat Dr. Ochs die Zuchtkoordination für das Spitzlippennashorn doch endlich abgegeben.
Welche Person im Zoo Chester ist genau f├â┬╝r die Koordination vom Diceros Bicornis zust├â┬Ąndig ? (David Brunger vielleicht ) Danke f├â┬╝r die Info
(17.04.2007, 12:09)
Michael Mettler:   Falls die Nachzucht ein Geschlechterverh├â┬Ąltnis von 1:1 aufweist, w├â┬Ąre eigentlich die gute alte Paarhaltung (bzw. die Haltung mehrerer Paare an einem Ort) die beste L├â┬Âsung, um m├â┬Âglichst viele Tiere zur Zucht kommen zu lassen...?
(16.04.2007, 17:38)
IP66:   Kann die Inzucht auch damit zusammenh├â┬Ąngen, da├â┬č einfach zu viele K├â┬╝he bei einem Bullen stehen. Ideal w├â┬Ąre es doch, wenn m├â┬Âglichst viele Bullen zur Zucht k├â┬Ąmen und man bei einer so einzelg├â┬Ąngerischen Art zumindest auf jeweils 2 K├â┬╝he einen Bullen halten w├â┬╝rde? Wobei einzur├â┬Ąumen w├â┬Ąre, da├â┬č dergleichen Zahlenspiele nur funktionieren, wenn die Tiere so harmonieren, da├â┬č es zu Nachzuchten kommt. Da w├â┬Ąre dann auch manch ├â┬Ąlteres Elefantenhaus zum Spitzmaulnashornhaus umzur├â┬╝sten.
(16.04.2007, 17:14)
Michael Mettler:   In Sachen Verwandtenverpaarung: Hat jemand schon mal was davon geh├â┬Ârt, ob die Natursituation beim Spitzmaulnashorn mal dahin gehend per Genanalysen gepr├â┬╝ft wurde? M.W. sind doch Spitzm├â┬Ąuler sehr sesshafte Tiere, womit die Wahrscheinlichkeit gegeben w├â┬Ąre, dass sie auch unter Wildverh├â┬Ąltnissen auf n├â┬Ąhere Verwandte als Sexualpartner sto├â┬čen. Wie man an den aus k├â┬╝mmerlichen Restbest├â┬Ąnden wieder erbl├â┬╝hten Populationen des S├â┬╝dlichen Breitmaul- und des Panzernashorns sehen kann, scheinen diese beiden Nashornformen nicht gerade unter Inzuchtdepressionen zu leiden.
(16.04.2007, 13:21)
Matthias:   Der Zoo Chester koordiniert jetzt das Spitzmaulnashorn-EEP
(16.04.2007, 09:33)
nurmichael:   @Schweizer, erst einmal Dank f├â┬╝r Ihre Recherchen. Das Kriterium zuchterprobt hat bei der recht schmalen Founderbasis von ├â┬Âstlichen Spitzmaulnash├â┬Ârnern diceros bicornis michaeli in Kontinentaleuropa allerdings immer auch einen faden Beigeschmack: ├ó┬Ç┬×Wir (DvKr) haben keine unverwandten Partnerinnen mehr, und m├â┬╝ssen Jim daher abgeben.├ó┬Ç┬ť Das ist zwar l├â┬Âblich unter dem Aspekt der Inzuchtvermeidung in Dvur, hei├â┬čt aber auch, dass Jims Gene weiterverbreitet werden (sollen). Von den in Kontinentaleuropa derzeit z├â┬╝chtenden Bullen Kifaru (H), Jasper (B), Usoni (Kr), Madiba (Mb), Isis und Sauron (DvKr) sind nur Kifaru, Usoni, Madiba nicht mit Jim verwandt. Auch Isis geh├â┬Ârt zu dieser Kategorie hat aber mit Jim ├â┬╝ber gemeinsame Nachkommen seine Gene ebenfalls weit gestreut. Ein Beispiel daf├â┬╝r ist Jerermy: Isis x Jessi (Vater x Tochter) Jessis Mutter ist auch die von Jim und Jasper (B), der zugleich Vater der in Doue stehenden Binti ist! Vielleicht liegt hier der ├ó┬Ç┬×Makel├ó┬Ç┬ť von Jeremy den Sie unten in Frage gestellt hatten.
Aus der Sicht der Z├â┬╝richer w├â┬Ąren aber Taco (K) und Usoni (Kr), obwohl j├â┬╝nger als Jim, auch keine idealen Partner f├â┬╝r Wanda und Samira gewesen, da Sie Vollgeschwister (Taco, Samira) oder Halbgeschwister (Usoni, Wanda) sind. Es bleiben aus den Nachzuchten Ndugu (L) und Jakob (Pt Scorff), beide wie Taco (K) nicht zuchterprobt und Jakob genetisch in die Reihe von Jeremy zu stellen ist.
Eine Frage zuletzt: Wer ist denn jetzt eigentlich der Zuchtkoordinator des Spitzmaul EEP ?

(15.04.2007, 22:17)
Schweizer:   Nun hat der Zuchtkoordinator sich doch anders entschieden.
Jetzt kommt der Zuchterfahrene JIM aus Dvur Kralove in den Zoo Zürich.
Meines Erachtens eine bessere Option, da er schon achtmal für Nachwuchs in Dvur K. gesorgt hat .
So bleiben 2,1 Nash├â┬Ârner in Doue -F-.
(14.04.2007, 10:58)
Schweizer:   @nur michael
Die Kuh Wanda lebt nach wie vor in Zürich.Nur Parky ist verstorben .
Nun kommt laut Kurator Jim aus Dvur Kralove nach Zürich, als erfahrener Zuchtbulle.
(11.04.2007, 12:27)
nurmichael:   Im Zoo Berlin sind Mitte der 70er Jahre drei junge K├â┬╝he und ein Bulle eingetroffen. Alle waren Wildf├â┬Ąnge aus Kenia. Diese Tiere stellen die Grundlage der heutigen Zucht dar. Neue, sprich fremde Tiere waren Bullen aus Leipzig, Sydney, Magdeburg und wieder Leipzig, deren aufgekommenen Nachzuchten bis auf das letztj├â┬Ąhrige Weibchen zwischenzeitlich den Zoo alle verlassen haben. Einzige ├ó┬Ç┬×fremdbl├â┬╝tige├ó┬Ç┬ť Kuh (*2002) war der letzte Neuzugang (2004) aus Magdeburg. Sie steht im Nashornhaus 2 und ich habe sie bis heute nicht gesehen.
(10.04.2007, 20:38)
Michael Mettler:   Zwar ist Hannover MEIN Heimatzoo, aber ├â┬╝ber das "t├â┬Ągliche Befinden" der Nash├â┬Ârner habe ich keine Informationen bzw. keine Quelle daf├â┬╝r. Beim Lesen dieser Zeilen kam mir aber eben der Gedanke, dass die Zucht pausiert, seit Saba eingetroffen ist - sollte die Nachbarschaft zwischen "neuer" Kuh und Zuchtkuh etwa als St├â┬Ârfaktor auf beide einwirken? Die vorherige zweite Kuh war ja eine hannoversche Nachzucht und somit ein "Familienmitglied" des Zuchtpaares. Gab es entsprechende F├â┬Ąlle schon mal irgendwo?
(10.04.2007, 20:21)
nurmichael:   @Schweizer, Dank f├â┬╝r Ihre Osterm├â┬╝hen. Verstehe ich Ihre Ausf├â┬╝hrungen richtig, dass Wanda (*96) gestorben ist und dass Parky in Z├â┬╝rich ohne Nachwuchs blieb?
Zu Hannover: Das ist zwar nicht mein ├ó┬Ç┬×Heimatzoo├ó┬Ç┬ť, doch scheint ├ó┬Ç┬ô wie im Forum schon des ├â┬Âfteren zu lesen war ├ó┬Ç┬ô die Zucht der d.b. michaeli aus nicht bekanntem Grund zu stagnieren. Die letzte Geburt dort war die jetzt in Zh. stehende Samira. Auch die aus Berliner Zucht stammende und in Leipzig zuchterprobte Saba hat in Hannover bislang keine Jungetiere bekommen. Der Bulle Kifaru 1 ist 84 - in Z├â┬╝rich - geboren und damit altersm├â┬Ą├â┬čig eigentlich noch zuchtf├â┬Ąhig.

(10.04.2007, 19:21)
Michael Mettler:   Wenn ich mich richtig erinnere, ist das die Doku, bei der man bei dem "in freier Wildbahn" gefilmten Kragenb├â┬Ąren ganz kurz die Halskette sieht....
(10.04.2007, 08:57)
?:   Am 18. April l├â┬Ąuft auf NDR um 20 Uhr 15 eine Doku ├â┬╝ber die letzten Java-Nash├â┬Ârner in Vietnam ! 45 Minuten lang,von den Nash├â┬Ârnern werden sogar Fotos gezeigt....
(09.04.2007, 17:28)
Schweizer:   @nurmichael
wie versprochen noch mein Z├â┬╝richnachtrag f├â┬╝r dich Alsa da w├â┬Ąren :
Pangani f, 0422, Kifaru 2 x Mtoto, * 89, 92 Chester 0,1

Quinto m, 0430, Kifaru 2 x Sabi, *90, 92 Chester 0,2 , 98 Whipsnade 0,0 , Chester 05

U├â┬Ęber den aktuellen Bestand in Z├â┬╝rich bin ich nicht ganz im Bilde.
Neu hinzugekommen ist :

Samira f, 0861 * 03.03.01 Hannover ,04 Zh 0,0

Was tut sich Hannover ? Immer noch keine neue tr├â┬Ąchtige kuh ?
Ist der Bulle mitlerweile zu alt oder krank ?
Wenn du noch andere Rhinodaten brauchst , melde dich nur .

(09.04.2007, 10:19)
Schweizer:   @ nurmichael
ich bin zwar nicht kenntnisreich, sonder beziehe mich nur auf die Zuchtbuchunterlagen Nr.: 10
&0150 0,1 Wanda geb: 27.08.70 ist am gestorben 02.01.03
Susi f, 0032, wb,* 61 – t 11.05.00 h 64 H: 0,0; 65 Zh: 0,1
Den Rest suche ich morgen und sende es dir morgen,
Es gibt noch Ostereier zu verzehren
Bis morgen !
(08.04.2007, 20:02)
Niedersachse:   Das mit dem abs├â┬Ągen an Stahlseilen ist sehr gut m├â┬Âglich. Der Spitzmaulnashornbulle in Leipzig macht das z.B. auch.
Der ehemalige K├â┬Âlner Bulle ist der jetzige Stuttgarter, die vor├â┬╝ber gehend dort eingestellt war.
(08.04.2007, 19:20)
Michael Mettler:   Bei einem Besuch in M├â┬╝nchen vor ein paar Jahren sah ich bei einer der Nashornk├â┬╝he, dass ihr recht gut ausgebildetes Horn nahe der Basis von vorn ein ganzes St├â┬╝ck weit "einges├â┬Ągt" war - so, als h├â┬Ątte man beim Abs├â┬Ągen mittendrin aufgeh├â┬Ârt. Nun bestand die Absperrung zum Stalleingang aus einem "Schaukelseil" aus Draht, wie sie in M├â┬╝nchen urspr├â┬╝nglich f├â┬╝r Elefanten erfunden wurde, und ich fragte mich seinerzeit, ob sich das Tier den Schnitt eventuell selbst (n├â┬Ąmlich durch ausdauerndes Reiben am Seil) zugezogen hatte. Seildurchmesser und Schnittbreite schienen mir jedenfalls zu passen.

Ganz gerade abgeschliffene H├â┬Ârner habe ich allerdings auch schon bei anderen Panzernash├â┬Ârnern gesehen. Der fr├â┬╝here K├â┬Âlner Bulle - das m├â┬╝sste der jetzige Stuttgarter sein - hatte sich dort das Horn so weit abgerieben, dass die Gefahr einer gro├â┬čfl├â┬Ąchigen Wunde bestand. In einem Jahresbericht wurde meiner Erinnerung nach beschrieben, dass man auf die Idee kam, ihm eine dicke Schicht Kunstharz o.├â┬ä. auf den Hornstumpf zu schmieren, so dass die Hornsubstanz nachwachsen konnte, w├â┬Ąhrend sich der Bulle nur die Kunstharzschicht nach und nach abrieb.
(08.04.2007, 18:22)
Niedersachse:   Deshalb fragte ich ja auch, weil ich so schockiert dar├â┬╝ber war, weil ja die H├â┬Ârner der Panzernash├â┬Ârner eh nicht sehr gro├â┬č werden.
Vor allem m├â┬╝sste man ja bei der Begr├â┬╝ndung, erstmal bei den Afrikaner, die ja wesentlich l├â┬Ąngere H├â┬Ârner haben anfangen.
Im F├â┬╝hrer vom Tierpark Hellabrunn steht sie wetzen sich die H├â┬Ârner an Granitbl├â┬Âcken ab. Allerdings meinten ein paar mit denen ich auch shcon ├â┬╝ber dieses Thema gesprochen habe, das ├â┬╝brige Horn h├â┬Ątte ein sehr graden Schnitt was gegen das Wetzen sprechen w├â┬╝rde. Ich hab mir mal ein paar Bilder angeschaut aus M├â┬╝nchen, und die Nash├â┬Ârner hatten schon verdammt kleine, fast kaum zusehende H├â┬Ârner, mit einem platten Ende. Ich hoffe mal es ist wirklich vom abwetzen.
Wegen in Narkose legen. Der Stuttgarter Bulle Bruno muss ├â┬╝brings regelm├â┬Ą├â┬čig in Narkose gelegt werden, da er extreme Fu├â┬čprobleme hat.
(08.04.2007, 17:55)
?:   Es ist v├â┬Âlliger Bl├â┬Âdsinn, das in Zoos den Panzernash├â┬Ârnern ( oder anderen Nashornarten )die H├â┬Ârner abschneidet zwecks "sicherem Umgang" Erstens w├â┬Ąchst das Horn sowieso wieder nach und man m├â┬╝├â┬čte f├â┬╝r jede K├â┬╝rzungsaktion das Tier in Narkose legen ( bei Nash├â┬Ârnern ein gr├â┬Â├â┬čeres Risiko als bei anderen S├â┬Ąugern )und zweitens, mit dieser Begr├â┬╝ndung m├â┬╝├â┬čte man auch allen Antilopen, Rindern Wildziegen,-und schafen die H├â┬Ârner und Hirschen die Geweihe abschneiden.( bei Hirschen wird es gelegentlich gemacht, wenn der Hirsch zu ruppig mit seinen K├â┬╝hen umgeht oder wenn das Tier transportiert werden mu├â┬č )Fr├â┬╝her hat man Antilop├â┬╝enb├â┬Âcken Gummischl├â┬Ąuche ├â┬╝ber die H├â┬Ârner gest├â┬╝lpt, aber auch nur, wenn diese ihren Weibchen gegen├â┬╝ber zu aggressiv waren und man auf diese Weise Verletzungen ausschlie├â┬čen wollte. Der verstrobenen Nashorn Noel in N├â┬╝rnberg hats ein Horn auch an den Felsen abgerieben. Dar├â┬╝ber hat auch ein Schild am Gehege Auskunft gegeben. Warum manche Nash├â┬Ârner das tun und andere nicht, ist nicht bekannt, aber warum vermeidet man nicht einfach Felsen in Nashorn-Anlagen ?
(08.04.2007, 16:53)
Stefan Schubert:   Nach meinem Kenntnisstand w├â┬Ątzen sie sich die Tiere an den Steinen im Gehege selber ab! Woher ich es habe weiss ich nicht mehr, entweder von eine der dortigen Tafeln oder aus einem Fernsehbericht!
(08.04.2007, 15:31)
Niedersachse:   Kann das sein, dass man in M├â┬╝nchen die H├â┬Ârner der Panzernash├â┬Ârner abschneidet, mit Begr├â┬╝ndung die Arbeit und Umgang sicherer zugestalten??
(08.04.2007, 11:19)
nurmichael:   @ Schweizer, zun├â┬Ąchst mal einen Dank f├â┬╝r die Klarstellung. Ich hatte am 15.01.07 in diesem Thread u.a. eine Liste der Z├â┬╝richer Haltung von Spitzmaulnash├â┬Ârnern zusammen gestellt. Dabei hatte ich die Kenntnisreichen gebeten, meine zumindest nach 1996 unvollst├â┬Ąndige Liste zu erweitern. Sie - scheinen Ihren Beitr├â┬Ągen zufolge - einer dieser Kenntnisreichen zu sein, wie w├â┬Ąrs?
Ich habe leider meine Unterlagen gerade nicht zur Verf├â┬╝gung, bin mir aber relativ sicher, dass der verstorbene Parky der einzige (und in England geborene) Nachkomme des in Hannover geborenen Kaspar aus der ersten dortigen Zuchtgruppe war (Conny x Suse, s. meine Liste im o.g. Thread Beitrag). So w├â┬╝rden sich u.a. die Forum-Freunde des dortigen Zoos ├â┬╝ber eine Vervollst├â┬Ąndigung sicher auch freuen.
Frohes Osterfest

(07.04.2007, 19:52)
Saya:   Ja, da habe ich Packy und Kifaru verwechselt. Danke f├â┬╝r die Kl├â┬Ąrung.
(07.04.2007, 13:03)
Schweizer:   @ Saya
Der ehemalige Nashornbulle Kifaru 2
wurde durch den unten erw├â┬Ąhnten Parky ersetzt.- vielleicht eine Namensverwechslung deinerseits oder ? -
Kifaru 2
geb. 04.12.76 und gestorben am 05.03.98 in Zürich
(07.04.2007, 12:55)
Schweizer:   @ nurmichael
hier eine kopie über den Tod von Parky in Zürich in 2006. Deswegen sind wir froh über die Zusendung von Jeremi.
Hier dr Auszug für dich :
Nashorn-Bulle Parky gestorben

Z├â┬╝rich - Im Z├â┬╝rcher Zoo ist ein 23-j├â┬Ąhriges Spitzmaulnashorn gestorben. Der Bulle mit dem Namen Parky kam vor sieben Jahren aus dem englischen Zoo Chester nach Z├â┬╝rich.


fest / Quelle: sda / Freitag, 16. Dezember 2005 / 10:38 h


Die Tier├â┬Ąrzte vermuten als Todesursache eine h├â┬Ąmolytische An├â┬Ąmie. Dies sei eine bei Spitzmaulnash├â┬Ârnern bekannte, ├â┬╝berraschend auftretende und meist t├â┬Âdlich verlaufende Erkrankung, schreibt der Z├â┬╝rcher Zoo in einem Communiqu├â┬ę. Was die Erkrankung ausgel├â┬Âst hat, ist noch unklar. Parky zeigte nach Angaben des Zoos Anfang Woche erste Anzeichen von Fressunlust und Schw├â┬Ąche. Am Mittwoch sei er nur noch widerwillig aufgestanden und habe keinen Kot mehr abgesetzt.

Frohe Ostern
(07.04.2007, 12:42)
nurmichael:   @Saya, danke f├â┬╝r die Nachricht; hier im Forum habe ich dar├â┬╝ber nichts gefunden,oder habe ich das ├â┬╝berlesen?
(07.04.2007, 00:19)
Saya:   Wenn ich mich richtig erinnere ist Kifaru letztes Jahr gestorben.
(06.04.2007, 22:53)
nurmichael:   @Schweizer, weiter unten sind die Fragen beantwortet. In Doue waren bis zum Umzug von Jeremy (geboren 21/12/2000 Dvur, Eltern Jim x Jessi, m├â┬╝tterlicherseits Halbgeschwister) der Bulle aus britischer Zucht Katakata (geboren 18/10/1990 P.Lympne, Eltern Bwana M'Kubwa x Mama Kidogo) und die junge Kuh Binti (geboren 2003 Zoo Berlin, Eltern Jasper x Ine). Bintis Vater Jasper ist m├â┬╝tterlicherseits tats├â┬Ąchlich ein Halbruder von Jeremy. Allerdings ist an eine Zucht mit Binti bei der Zusammenstellung der Gruppe sicher nicht an einen baldigen Erfolg gedacht worden, da Binti ganz einfach noch zu jung ist.
Warum braucht Z├â┬╝rich eigentlich einen neuen Bullen? Kifaru 2 (ZB 0252) ist nach m.K, 1976 geboren worden, also eigentlich noch zeugungsf├â┬Ąhig.
@Dortmunder, Siwa aus Züricher Zucht steht mit Jakob (ehemals Krefeld) m.K. in Pt. Scorff, wie Doue in der Bretagne gelegen.

(06.04.2007, 22:06)
Dortmunder:   Ist das "Dortmunder" Spitzmaulnashorn-Weibchen "Siwa" nicht auch in Doue untergekommen ?
(06.04.2007, 21:10)
Schweizer:   @Jana
Jeremy muss kein Markel habe. Ich vermute er ist blutsverwand mit den Nashornk├â┬╝hen in Doue La Fontain oder einfach nicht ihr Typ. Es sind ja nicht alle Rhinos compartibel zueinander- siehe z.B Zoo K├â┬Âln .
Danke für den Hinweis zu Jeremy.
Weiss du welche Weibchen aktuell dort in Frankreich eingestellt Jana .
Frohe Ostern an alle
(06.04.2007, 14:22)
Jana:   @Schweizer Das muss Jeremy sein. Mich w├â┬╝rde interessieren, was f├â┬╝r eine Makel er hat, weil man schieb ihm quer ├â┬╝ber die Europa immer wieder. Im Jahr 2000 geboren, 2005 war er aus Dvur nach Chester geschickt, 2006? nach Doue und jetzt nach Z├â┬╝rich. Ich binn geschpannt, wo er in 5 Jahren leben wird - vielleicht Hawaii? (grins)
(04.04.2007, 21:38)
Schweizer:   Hallo Rhinofreunde,
Zürich bekommt einen neuen Nnashornbullen, der in Zoo De Doue La Fontaine noch stand. Er soll von der Zucht aus Dvur Kralove stammen.
Hat Jana genauere Daten ├â┬╝ber dieses M├â┬Ąnnchen ?
Ansonsten würde ich gerne wissen, welche Rhinos in Zoo De Doue La Fontaine aktuell leben ?
War jemand dort und hat die Tiere gesehen ?
Merci für baldige Auskünfte
(04.04.2007, 20:58)
Stefan:   Saathi wurde noch in 2005 geboren. Insoweit ist ISIS mal wieder nicht ganz aktuell.. Wie steht es eigentlich um den zuk├â┬╝nftigen Nachwuchs in Berlin Zoo und TP? Wurde Jhansi (vor ihrer R├â┬╝ckkehr in den TP) im Zoo erneut erfolgreich gedeckt? F├â┬╝r wann wird denn das Kalb von Narayani im Zoo voraussichtlich erwartet? By the way: Wie steht es mit den M├â┬╝nchner Nash├â┬Ârnern in dieser Sache? Der letzte Nachwuchs dort stammt ja aus dem Jahr 2004.
(04.04.2007, 11:41)
IP66:   Ist es eigentlich geplant, in Dortmund weiterhin nur drei Beutmaulnash├â┬Ârner zu halten oder gibt es Perspektiven f├â┬╝r ein weiteres Tier?
(04.04.2007, 11:33)
pamela:   @jelle Jungtier 2006 ist Saathi
(04.04.2007, 10:52)
pamela:   @jelle,, Jhansi war im Berliner zoo , mittlerweile zur├â┬╝ck im Tierpark. Im Tierpark leben zur Zeit, Belur/Jhansi/Betty/Saathi und Mtandane Breitmaulnashorn
(04.04.2007, 10:51)
pamela:   Patna lebt schon seit einigen Wochen in Chester, Er soll gut angekommen sein
(04.04.2007, 10:44)
Jelle:   Was ist mit den Berliner Tierpark Nashornzucht. Laut ISIS gibt es dort 1.4 Tiere. Ich kann verziechnen: Bulle Belur, die Kuehe Jhansi und Betty und Kalb Sati/Saathi. Das vierte Tier ....??? Laut die ISIS Angaben hat es sogar in 2006 ein weiteres Kalb gegeben.

Koenne es durchaus so sein dass den tragende Kuh Narayani aus Berlin Zoo nach Tierpark kam und Kuh Jhansi wegen unvertraeglichkeit mit Bulle Belur nach Berlin Zoo verschickt worden ist. Bitte Auskuenfte darueber?
(02.04.2007, 18:35)
abjatar:   Morgen kommen die Breitmaulnash├â┬Ârner endlich in die ZOOM Erlebniswelt
(02.04.2007, 17:48)
Matthias:   Danke fuer die Info.
Damit hat er ja das grosse Los gezogen. Die Anlage hat etwa Fussballplatzgroesse und er darf sie sich mit Hirschziegenantilopen und Burma-Leierhirschen teilen.
(02.04.2007, 12:08)
Konstantin Ruske:   Ja, Patna ist bereits vor einigen Wochen nach Chester transportiert worden.
(02.04.2007, 11:53)
Matthias:   An die regelmaessigen TP Berlin Besucher: Ist denn den Panzernashorn Patna bereits in den Zoo Chester gegangen?
(02.04.2007, 11:02)
WolfDrei:   TP-Bibliothek Berlin: In Udjong-Kulon sollen 2006 mit Sicherheit 4 Geburten bei den Javanash├â┬Ârnern nachgewiesen worden sein (Zeitschrift der franz├â┬Âsischen SECAS: F├â┬Ârdergemeinschaft der Pariser Zoos inklusive Cleres und La Haute Touche, Nr. 47 von 2006)
(29.03.2007, 11:25)
Michael Mettler:   @?: Walsrode stimmt, das waren Rotschn├â┬Ąbel. Von einem ganz offensichtlich handaufgezogenen Exemplar habe ich mir damals immer die durchs Gitter gesteckten Finger pflegen lassen :-)

Z├â┬╝rich hatte seinerzeit im Afrikahaus die Welterstzucht des Rotschnabel-Madenhackers zu verzeichnen und hatte auch danach noch Bruterfolge. Ich meine, dass Hediger in seinen Lebenserinnerungen erw├â┬Ąhnt, die Ursprungsv├â┬Âgel von einer Frau in Ostafrika erworben zu haben, die sich auf die Handaufzucht von Madenhackern spezialisiert hatte und mehrere Zoos damit versorgte.
(15.03.2007, 16:47)
Tim Ziesmann:   Ich weiss zumindest von Nachzuchten in Privathand!
(15.03.2007, 16:08)
?:   Madenhacker werden wohl nicht allzu h├â┬Ąufig gehalten. Ich kann mich an welche bei Hagenebck erinnern und ich glaube, auch mal in Walsrode Madenhacker gesehen zu haben. Fragt mich jetzt bitte nicht , ob Gelb,-oder Rotschnabelmadenhacker. Z├â┬╝chten die V├â┬Âgel in Zoos ? Vielleicht sollten wir die Madenhacker in ein anderes Thema verlegen.
(15.03.2007, 15:07)
IP66:   @Herr Beuth: Es war einer der letzten Dezembertage 2006, und ich habe das Tier sogar einer begeisterten Schweizerfamilie gezeigt, die allerdings entt├â┬Ąuscht war, weil es nicht auf den Nash├â┬Ârnern herumturnte.
(15.03.2007, 14:59)
Michael Mettler:   Vielleicht h├â┬Ątte man den Nash├â┬Ârnern einfach jeden Tag eine Portion Hackfleisch auf dem R├â┬╝cken verstreichen sollen, statt den Madenhackern einen Futternapf hin zu stellen :-)
(15.03.2007, 13:52)
Sacha Beuth:   @IP66: An welchem Tag warst Du im Zoo Z├â┬╝rich. Wenn es vor September 2006 war, dann war der letzte Rotschnabel-Madenhacker offenbar doch nicht entflogen.
Wie dem auch sein: Die Haltung der V├â┬Âgel im Zoo Z├â┬╝rich wird auslaufen. Dar├â┬╝ber ist man gem. Gespr├â┬Ąch mit einem Kurator ├â┬╝brigens nicht sonderlich ungl├â┬╝cklich, da die V├â┬Âgel sich offenbar immer mehr auf Blut, Haut- und Fleischfetzen offener Wunden (der Nash├â┬Ârner) konzentriert haben. Vielleicht war der Mangel an Parasiten der Grund, dass die V├â┬Âgel selber zu solchen mutierten...
(15.03.2007, 13:15)
IP66:   Als ich im Winter in Z├â┬╝rich war, erfreute sich der letzte Madenhacker noch guter Gesundheit, doch scheint es eben nur noch dieser eine zu sein.
(15.03.2007, 10:55)
Okapi:   Danke.
@Michael Mettler: Das ist ja interessant. Das war ja auch riskant von den Tierg├â┬Ąrtnern. Klasse aber, das es geklappt hat.

Madenhacker sind die also: Gelbschnabel-Madenhacker (B. africanus)
Rotschnabel-Madenhacker (B. erythrorhynchus)
Danke!
(14.03.2007, 20:34)
Michael Mettler:   Auch in Asien gibt es m.W. eine Nashorn-Staren-Symbiose, und zwar zwischen Panzernashorn und Hirtenmaina - wobei Letzterer bei weitem nicht so spezialisiert ist wie ein Madenhacker.

@Okapi: Z├â┬╝rich hielt (h├â┬Ąlt noch?) in seinem Afrikahaus Spitzmaulnash├â┬Ârner (sowie fr├â┬╝her auch Breitmaulnash├â┬Ârner und Nilpferde) mit Rotschnabel-Madenhackern (und Kuhreihern) zusammen. Interessant dabei war/ist vor allem, dass die aufsitzenden V├â┬Âgel die Nash├â┬Ârner nicht als Taxi ins Freie nutzten, weil ihnen der Stallgang offensichtlich unheimlich war, so dass sie ihre Reittiere immer rechtzeitig verlie├â┬čen.
(14.03.2007, 19:53)
Shensi-Takin:   Anstelle von Dortmunder wage ich hier zu antworten: es handelt sich hierbei um die Madenhacker(Buphaginae); die zwei Arten sind Buphagus africanus(Gelbschnabel-Madenhacker) und B. erythrorhynchus (Rotschnabel-M.). Auf Parasiten beschr├â┬Ąnken sie sich dabei nicht, sondern halten durch h├â┬Ąufiges Picken auch die Wundheilung bestehender Verletzungen auf und laben sich am austretenden Blut. Dieses Verhalten habe ich (mit Ausnahme eines transsylvanischen Praktikantens)indes bislang noch nicht bei den Tierpflegern beobachten k├â┬Ânnen...;)
(14.03.2007, 19:44)
Okapi:   Danke Dortmunder!
Und noch eine Frage. Welche Starenart ist das, die in Afrika den Nash├â┬Ârnern die Parasiten vom R├â┬╝cken picken? Das ist doch eine bestimmte? Oder?

Diese Aufgabe übernehmen ja im TG die Pfleger.
Gibts in Deutschland Vogelarten die dies tun?
(14.03.2007, 19:31)
Dortmunder:   @ Okapi :

Also, kurz gemacht... Die asiatischen Nash├â┬Ârner (Panzer-, Sumatra- und Java-Nashorn) haben Schneidez├â┬Ąhne, wobei das Sumatranashorn die am schw├â┬Ąchsten ausgepr├â┬Ągten haben d├â┬╝rfte...

Beide afikanischen Arten (Breit- und Spitzmaulnashorn) besitzen KEINE Schneidez├â┬Ąhne
(14.03.2007, 12:26)
Okapi:   Kennt sich hier jemand gut mit Nash├â┬Ârnern aus?
Es gibt 5 rezente Nashornarten. Welche der Arten haben keine Schneidez├â┬Ąhne im Oberkiefer?
Alle Unpaarhufer haben Schneidez├â┬Ąhne, ausnamhme bilden einige Nashornarten. Aber welche?

(14.03.2007, 12:18)
Okapi:   Kennt sich hier jemand gut mit Nash├â┬Ârnern aus?
Es gibt 5 rezente Nashornarten. Welche der Arten haben keine Schneidez├â┬Ąhne im Oberkiefer?
Alle Unpaarhufer haben Schneidez├â┬Ąhne, ausnamhme bilden einige nashornarten. Aber welche?

(14.03.2007, 12:18)
R├â┬╝diger:   Hallo WolfDrei,
hier noch ein Auszug vom 2006 :
Andalas (!), erstes Bullkalb des Zuchtpaares aus Cincinnati, mittlerweile in Los Angeles eingestellt, soll in die Zuchtstation nach Sumatra (!). Im Gegenzug soll eine ├â┬Ąltere Kuh aus Sumatra nach Cincinnati (!)geschickt werden, die man mit dem dortigen Zuchtbullen Ipuh verpaaren m├â┬Âchte. Eventuell geht dann Suci als Ersatz f├â┬╝r ihren Bruder nach Los Angeles. Sie bleibt aber auf jeden Fall in Amerika!
(20.01.2007)
Andalas (!), erstes Bullkalb des Zuchtpaares aus Cincinnati, mittlerweile in Los Angeles eingestellt, soll in die Zuchtstation nach Sumatra (!). Im Gegenzug soll eine ├â┬Ąltere Kuh aus Sumatra nach Cincinnati (!)geschickt werden, die man mit dem dortigen Zuchtbullen Ipuh verpaaren m├â┬Âchte. Eventuell geht dann Suci als Ersatz f├â┬╝r ihren Bruder nach Los Angeles. Sie bleibt aber auf jeden Fall in Amerika!
(20.01.2007)
Andalas (!), erstes Bullkalb des Zuchtpaares aus Cincinnati, mittlerweile in Los Angeles eingestellt, soll in die Zuchtstation nach Sumatra (!). Im Gegenzug soll eine ├â┬Ąltere Kuh aus Sumatra nach Cincinnati (!)geschickt werden, die man mit dem dortigen Zuchtbullen Ipuh verpaaren m├â┬Âchte. Eventuell geht dann Suci als Ersatz f├â┬╝r ihren Bruder nach Los Angeles. Sie bleibt aber auf jeden Fall in Amerika!
(20.01.2007)
Korrektur zu den Ausfertigungen von Langhals: Andalas (!), erstes Bullkalb des Zuchtpaares aus Cincinnati, mittlerweile in Los Angeles eingestellt, soll in die Zuchtstation nach Sumatra (!). Im Gegenzug soll eine ├â┬Ąltere Kuh aus Sumatra nach Cincinnati (!)geschickt werden, die man mit dem dortigen Zuchtbullen Ipuh verpaaren m├â┬Âchte. Eventuell geht dann Suci als Ersatz f├â┬╝r ihren Bruder nach Los Angeles. Sie bleibt aber auf jeden Fall in Amerika!
(20.01.2007)
Korrektur zu den Ausfertigungen von Langhals: Andalas (!), erstes Bullkalb des Zuchtpaares aus Cincinnati, mittlerweile in Los Angeles eingestellt, soll in die Zuchtstation nach Sumatra (!). Im Gegenzug soll eine ├â┬Ąltere Kuh aus Sumatra nach Cincinnati (!)geschickt werden, die man mit dem dortigen Zuchtbullen Ipuh verpaaren m├â┬Âchte. Eventuell geht dann Suci als Ersatz f├â┬╝r ihren Bruder nach Los Angeles. Sie bleibt aber auf jeden Fall in Amerika!
(20.01.2007)
Korrektur zu den Ausfertigungen von Langhals:
Im Gegenzug soll eine ├â┬Ąltere Kuh aus Sumatra nach Cincinnati (!)geschickt werden, die man mit dem dortigen Zuchtbullen Ipuh verpaaren m├â┬Âchte. Eventuell geht dann Suci als Ersatz f├â┬╝r ihren Bruder nach Los Angeles. Sie bleibt aber auf jeden Fall in Amerika!
(20.01.2007)
Wieso gibt man der ├â┬Ąlteren Kuh aus SRSWKS nicht doch noch eine Zuchtchance mit IPUH ?

(04.03.2007, 18:25)
WolfDrei:   @KarstenVick: ja nat├â┬╝rlich-und von dort ein "Nachschub"-heute.
Sumatran Rhino Sanctuary Way Kambas Sumatra: mit Andalas und dem Bullen Torgamba (ehemals Port Lympne) sind in der Station (30 acres ,ca 15 ha) noch 3 Rhinok├â┬╝he (u.a. Rosa und Ratu), ob aber eine Kuh von dort nach Cicinnati k├â┬Ânnte , wird angezweifelt.
(02.03.2007, 10:33)
Karsten Vick:   @WolfDrei: Anscheinend fliegen die Nash├â┬Ârner schneller von Cinci nach Sumatra als die Nachrichten von Kanada (Toronto?!) nach Deutschland...
(28.02.2007, 23:29)
Kahuna:   Yup, das stimmt, er ist schon da. Er war schon einige zeit in die niederlanden! Auf schiphol airport ;)
(28.02.2007, 19:15)
Carsten:   Lt. diversen Online Nachrichtendiensten ist Andalas schon seit einer Woche dort...
(28.02.2007, 11:05)
WolfDrei:   Bekam gerade eine Nachricht aus Kanada: der Sumatra-Nachwuchsbulle Andalas aus LA, ehemals Cincinnati, steht unmittelbar vor dem "Ausflug" nach Sumatra-offensichtlich nach Way Kambas, wie ehemals geplant.
(28.02.2007, 10:25)
th.oma.s:   @ zooinsider: soll irgendwo in schweden funktionieren. m.E, eine frage der einrichtung des geheges und der individuellen gew├â┬Âhnung. geht vielleicht auch mit spitzm├â┬Ąulern?

(25.02.2007, 22:25)
Hannes:   Ja! Genauso wie mit Schabrackenschakalen nur das man mehr Platz ben├â┬Âtigt
(25.02.2007, 14:57)
zooinsider:   glauben sie, dass eine vergesellschaftung von Breitmaulnash├â┬Ârnern und geparden m├â┬Âglich ist?
(25.02.2007, 14:56)
Jana:   Ich weiss nicht woran Saut gestorben ist, sicher weiss ich es erst seit kurze Zeit (als Randnotiz in einem Artikel im Zeitschrift f├â┬â├é┬╝r kleine Kinder gefunden). Der Suni lebt seit 2005 mit der Hybridkuh zusammen (die war fr├â┬â├é┬╝her immer mit den anderen K├â┬â├é┬╝hen zusammen, aber nach gesundlichen Problemen ist sie in der Hierarchie gesunken und bekam das zu sp├â┬â├é┬╝ren - lt. Jahresbericht). Suni hat sie auch gepaart. Bei meinem ersten Besuch 2006 (Juli?) war in der Gruppe mit Suni neben der Hybridkuh auch Fatu, die restliche K├â┬â├é┬╝he waren mit den zweiten Bullen zusammen (also mit Sudan), und das gleiche sah ich auch bei 2 weiteren Besuchen 2006. Ob sich Suni mit Fatu auch gepaart hat, weiss ich nicht.
├â┬âœber AI und Panzernashornen in DK weiss ich nichts neues.

(24.02.2007, 11:45)
R├â┬╝diger:   Oh, schade!
Im Zoo leben immer noch mehr Tiere als in Afrika. (3-4 Tiere in freier Wildbahn)
Saut war der letzte züchtende Bulle in Dvur Kralove.
Jana weiss du woran er gestorben ist ?
Beteiligt sich Suni auch bei den Naturspr├â┬╝ngen bzw.Deckakten oder l├â┬Ąsst man Ihn nicht zur Zucht mit Faru kommen ?
(24.02.2007, 10:22)
Jana:   @WolfDrei Der Bulle Saut ist letzte Sommer gestorben und ohne die Hybridkuh (ihre Mutter Nasima kam schon tr├â┬Ąchtig aus England) macht es jetzt 2,4.
(22.02.2007, 15:56)
Dortmunder:   @ R├â┬╝diger :

Wo und seit wann hat Dortmund denn Gruppenzuwachs ? Ich war letzten Sonntag erst im Zoo und habe sogar nur zwei Nash├â┬Ârner gesehen... Und mit dem ├â┬ťbersehen bei Rhino├é┬┤s ist das ja ne schwierige Sache... ;o)
(22.02.2007, 14:53)
WolfDrei:   Fand beim Aufr├â┬Ąumen das Alter der n├â┬Ârdl. Breitm├â┬Ąuler in Dvur Kralove: Bullen: Sudan, wild 1973, in Dvur seit 1975; Saut 1972, in Dvur 1998; Suni geb in Dvur 1980: Weibchen: Nesari 1972, in Dvur 1975; Nabire 1983 geb. in Dvur; Najin geb 1989 in Dvur; Fatu geb in Dvur 2000: dazu ein Hybridweibchen Nari (oder Nasi) geb in Dvur 1977; insgesamt 3,5
(22.02.2007, 14:44)
Michael Mettler:   Das d├â┬╝rfte es wohl. In historischen Zoozeiten muss sowas so h├â┬Ąufig vorgekommen sein, dass man meinte, Nash├â┬Ârner w├â┬╝rden ihre H├â┬Ârner in bestimmten Abst├â┬Ąnden abwerfen wie Hirsche ihre Geweihe.
(11.02.2007, 09:51)
Jambo:   Sani aud der Wilhelma hat sich vergangen Montag das Horn abgerissen, was 2,4 Kilo wiegt. Das ist das 2x das dies passiert. Hoffen wir das es nachw├â┬Ąchst.
(11.02.2007, 04:59)
Karsten Vick:   @Dirk K. & nurmichael: Vergesst alles was ich gesagt habe, die Schweriner haben ihre Pl├â┬Ąne ge├â┬Ąndert. Limpopo soll dableiben und auf der neuen Anlage die Gesellschaft von Artgenossen kriegen. Nachzulesen ganz brandneu auf der HP des Schweriner Zos.
(06.02.2007, 22:54)
nurmichael:   Spitzmaulnash├â┬Âner f├â┬╝r Schwerin, das w├â┬╝rde mich freuen. Ich gehe mal von der Unterart d.b. michaeli aus. Stellt sich die Frage wer har denn gerade welche? In Deutschland fallen mir da f├â┬╝r die n├â┬Ąhere Zukunft nur Krefeld (Davu, m) und Magdeburg (Malindi, f) ein, wenn nicht die Magdeburger Haltung vollst├â┬Ąndig aufgel├â┬Âst werden sollte. Beide Individuen sind v├â┬Âllig unverwandt.
(06.02.2007, 22:46)
Karsten Vick:   Warum will Dortmund ihn denn nicht mehr haben? Irgendwohin muss er ja, die Schweriner wollen ja bekanntlich ihre Anlage erweitern und auf Spitzm├â┬Ąuler umsteigen.
(06.02.2007, 22:02)
Dirk K:   Was passiert eigentlich jetzt mit Limbopo in Schwerin? Dortmund will ihn ja jetzt scheinbar doch nicht ├â┬╝bernehmen.
(06.02.2007, 20:12)
Michael Mettler:   Sollte das eventuell etwas damit zu tun haben, dass die Gelsenkirchener Importtiere aus dem s├â┬╝dafrikanischen Sommer unmittelbar in den deutschen Winter k├â┬Ąmen und man den Tieren dies schlichtweg nicht zumuten will...? Das w├â┬Ąre dann nicht peinlich, sondern eher verantwortungsbewusst.
(05.02.2007, 22:32)
R├â┬╝diger:   Warum zeigt Gelsnkirchen denn noch immer keine Nash├â┬Ârner? Das wird doch langsam peinlich! Dortmund hat doch augenscheinlich Gruppenzuwachs.
(05.02.2007, 22:25)
Jelle:   nurmichael,

Ich hab jetzt den Chester Zoo angeschrieben und hoffe dass ich naechste Woche weiteres erzaehlen koenne. In Chester gibts heute sicher die beide Bullen Quinto (aus Zuercher Zucht) und Sammy (aus Osaka Zoo) und zwei Kuehe Rosie und Pangani. Die dritte Kuh koenne durchaus Ema sein. Das waere bedeuten dass die jungen von 1997/98 Kitani und Manyara abgegeben worden sind. Sicherlich sollte eine Kuh aus Chester noch nach Doue gelingen in 2006!
(02.02.2007, 17:06)
nurmichael:   @Jelle, Dank f├â┬╝r die ausf├â┬╝hrlichen Infos. Weiter unten hat Jana gesagt, dass eine Kuh Ema aus Dvur Kralove nach Chester geschickt wurde, die anschlie├â┬čend ebenfalls nach Doue geschickt werden sollte. Wissen Sie ob und wenn ja wann sie dorthin geliefert wurde?
(30.01.2007, 22:07)
Jelle:   nurmichael,

Die beide Bullen Doue's sind Katakata (geboren 18/10/1990 P.Lympne, Eltern Bwana M'KubwaxMama Kidogo) und Jeremy (geboren 21/12/2000 Dvur, Eltern JimmxJessi). Letzeres sind einige Tiere Chesters exportiert und ich weiss noch nicht wohin (3.3 Tiere in 2007).
(30.01.2007, 20:44)
nurmichael:   @Karsten Vick, super Service, danke f├â┬╝r die Info.
(30.01.2007, 13:24)
Karsten Vick:   @nurmichael: Der Nashornbulle in Tallinn ist wirklich Murray und der lebt noch. Habe gestern abend einfach mal gemailt und schon heute morgen die Best├â┬Ątigung gekriegt, vom Direktor pers├â┬Ânlich. Sch├â┬Âner Service!
(30.01.2007, 12:41)
Schweizer:   Danke Sitara
wirklich ein klasse Bericht, der mir doch noch Mut macht , was das Ueberleben der N├â┬Ârdlichen Bm angeht.
Weiss jemand , ob wirlich noch vier n├â┬Ârdliche Breitm├â┬Ąuler in Garamba leben und wie die Sexverteilung lautet. Mir waren nur noch 2,1 Tiere laut letztem Pachydermsbericht bekannt .
(25.01.2007, 13:52)
Sitara:   ├â┬ťber die Geburt des Nashornkalbs in Budapest und wie es dazu gekommen ist, findet man einen umfassenden, sehr guten Bericht bei WELT-online: http://www.welt.de/appl/newsticker2/?channel=ver&module=dpa&id=13618140
(25.01.2007, 11:52)
Ronald Masell:   @Schweizer
Welche Web-Cam meinst du? Auf der IZW-Seite finde ich nichts, und so gut ist mein Ungarisch auch nicht. ;-))
(25.01.2007, 11:30)
nurmichael:   @Hinrich, Ihr Einwandt ist richtig und meine Liste ist in diesem Punkt falsch, sorry! Lemuta ist am 29.11.1971 gestorben, nachdem sie Nabi am 11.11.1969 geboren hatte.
(25.01.2007, 10:03)
Schweizer:   Danke Ronald M.f├â┬╝r dir tolle Info ├â┬╝ber eine weitere Geburt eines Nashorns in Europa. Sensationell, hoffentlich gelingt es dem IZW -Team auch noch bei den n├â┬Ârdlichen BM in Dvur Kralove dieses Jahr. Ein Versuch letzten Jhares hatte fehlgeschlagen. hoffentlich klappt res das n├â┬Ąchste Mal.
Ich habe leider auf der Internetseite "Willkommen beim IZW Berlin keine weitere Nachricht über die Geburt in Budapest.
Weiss du zuf├â┬Ąllig , welches Programm man braucht um die Webcam im Zoo zu aktivieren ? Danke im vorraus
(24.01.2007, 19:53)
Michael Mettler:   Die Teilnahme an EEP, ESB usw. ist noch immer eine FREIWILLIGE Entscheidung der Zoos und keine Zwangsverpflichtung. Inwieweit sie sich SELBST verpflichtet f├â┬╝hlen, ist eine ganz andere Sache. Mit Kommerz hat das weniger zu tun. Der Tierpark Berlin ist z.B. in keinem der beiden Elefanten-EEP Mitglied und niemand wirft ihm vor, dass deshalb dort der Kommerz im Vordergrund stehe.
(24.01.2007, 18:17)
Carsten:   Die Haltunggenehmigungen werden wohl kaum vom EEP Koordinator vergeben, sondern von irgendeiner Beh├â┬Ârde.
Und wenn das Gehege halt den gesetzlichen Vorgaben entspricht, warum sollte es dann keine Genehmigung geben.
(24.01.2007, 18:10)
mario:   Wenn Gelsenkirchen nicht am Breitmaulnashorn EEP teilnimmt,warum gab es dan eine Haltungsgenehmigung?
Ich glaube Kommerz steht in Gelsenkirchen im Vordergrund und Artenschutz wird als Nebensache betrachtet.
(24.01.2007, 18:06)
mario:   Wenn Gelsenkirchen nicht am Breitmaulnashorn EEP teilnimmt,warum gab es dan eine Haltungsgenehmigung?
Ich glaube Kommerz steht in Gelsenkirchen im Vordergrund und Artenschutz wird als Nebensache betrachtet.
(24.01.2007, 18:06)
Hinrich:   Mal ne Frage: Wie kann denn Lemuta die Mutter von Nabi sein, wenn Lemuta bereits in ihrem Geburtsjahr gestorben ist?
(24.01.2007, 15:17)
Ronald Masell:   Arcor Live-Ticker
24.01.2007, 13:58 Uhr
Weltweit erstes Nashornbaby nach künstlicher Befruchtung geboren
Berlin (dpa) - In Budapest ist das weltweit erste Nashornbaby nach künstlicher Befruchtung geboren worden. Das teilte das Berliner Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung mit. Forscher aus Berlin hatten das Muttertier im September 2005 künstlich besamt. Das weibliche Jungkalb kam gestern Abend zur Welt und wiegt 58 Kilo. Die Geburt wurde von Experten als sensationeller Züchtungserfolg bezeichnet.


(24.01.2007, 14:12)
nurmichael:   Als letzte Liste der deutschen Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis michaeli) Haltungen hier das „historische“ Frankfurt/Main. Bi den K├â┬╝hen Pangani und Siwa (beides T├â┬Âchter von Kifaru 0252) aus Z├â┬╝rich bin ich mir nicht sicher ob sie je Frankfurt gesehen haben oder ob sie nur als Eigentum von Frankfurt aufgef├â┬╝hrt sind.

Drucy; m; 0642; wb *08; t 17; 09 F: 0,0
Faru; m; 0643; wb *26; t 45; 27 F: 0,0
Peter; m; 0005; wb *49; t 78; 50 F: 1
Katharina; f; 0544; wb *51; t 63; 52 F: 1
namenlos; f; 0543; wb *50; t 52; 51 F: 0,0
Konrad; m; 0545; Peter x; Katharina; *56; t 59; F: 0,0; 57 ARG: 0,0
Lemuta; f; 0006; Peter x; Katharina; *58; t 58; F: 0,1
namenlos; u; 0541; Peter x; Lemuta; *67; t 67
Nabi; f; 0137; Peter x; Lemuta; *69; t 81; F: 0,0
Kifaru; m; 0252; 0120 x ; 0121 (St. Louis, USA),; *76; t ?; 78 F: 0,1; 87 Kifaru2 Zh: 3,3
Loredana; f; 0270; 0036; 0037; *78; t 86; Neapel: 0,0; 82 F: 0,1
Kifaru; m; 0349; Murray x; Mtoto; *84; t ?; Zh: 0,0; 87 Kifaru2: 0,0; 91 H: 1
namelos; f; 0357; Kifaru x; Loredana; *85; t 85
Pangani; f; 0422; Kifaru x; Mtoto; *89; t ?; Zh: 0,0; F 89: 0,0; 92 Chester: ?,?
Siwa; f; 0454; Murray x; Mtoto; *92; t ?; Zh: 0,0; 92 F: 0,0; 94 Do: 1,0; Pt. Scorff; ?,?

@Karsten Vick, f├â┬╝r die Liste der „ostdeutschen“ d.b. michaeli habe noch Erg├â┬Ąnzungen gefunden. Allerdings fehlen immer noch die von Michael Mettler am 20.07.2006 erw├â┬Ąhnten Dresdner Tiere(1,1). Das unterst├â┬╝tzt seine These, dass es sich um eine andere Unterart (d.b. longipes ?) gehandelt hat. Th.oma.s (05.07.2006) spricht gar von drei Spitzmaulnash├â┬Ârnern vor 1945 in Dresden, die im Zuchtbuch (d.b. michaeli und d.b. minor) indes nicht erw├â┬Ąhnt werden. Im gleichen Beitrag spricht er von einem Nachkriegs Spitzmaulnashorn dort, das Zuchtbuch weist dagegen zwei (0,2) aus.

Faru; f; 0651; wb *38; t 59; 41 L: 0,0; 47 Moskau; 0,0; 47 Kiew 0,0

Kigoma; f; 0656; wb *50; t 61; 56 USA ?: 0,0; 57 DD: 0,0
Faru; f; 0162; wb; *58; t 72; 60 DD: 0,0; 65 Wroclaw : 0,0


(22.01.2007, 18:58)
Stefan Waldheim:   Ich war gestern in Erfurt. Das Nashornkalb trank mehrfach bei der Mutter, Temba machte allerdings nach wie vor einen nerv├â┬Âsen Eindruck, wenn das Kalb zu saugen begann. Wenn ich alles richtig verstanden habe, wurde bis Freitag Milch per Flasche zugef├â┬╝ttert, seit Samstag nur noch eine N├â┬Ąhrsalzl├â┬Âsung. Das Kleine machte einen recht vitalen Eindruck, es sieht also besser aus als an den ersten Tagen.
(21.01.2007, 23:38)
Stefan:   @Kahuna: Leider wei├â┬č ich auch nur, dass Cincinnati mit der Bekanntgabe der erneuten Schwangerschaft von Emi Mitte 2006 gleichzeitig von Pl├â┬Ąnen f├â┬╝r ein neues Indoor-Atrium "in the near future" sprach. Die ├â┬Ąltere Kuh aus der Zuchtstation soll aber auf jeden Fall mit Ipuh verpaart werden, weil er der einzige zuchtf├â┬Ąhige Mann im Programm ist und sich ihr Zyklus langsam aber sicher auf Pause einstellt. Das einzige M├â┬Ąnnchen der Zuchtstation hat sich trotz einiger beobachteter Paarungsakte als unfruchtbar erwiesen. Wie nun genau die Unterkunft in Cincinnati f├â┬╝r den Neuling aussehen wird, entzieht sich meiner Kenntnis.
(21.01.2007, 23:36)
nurmichael:   @Schweizer, vielen Dank f├â┬╝r die Unterst├â┬╝tzung. Bei nochmaliger Durchsicht der Forumsbeitr├â┬Ąge habe einen Beitrag von Jelle gefunden, die/der den Verbleib von der ehemaligen Dortmunderin Siwa schon gekl├â┬Ąrt hatte und der jetzt von Ihnen best├â┬Ątigt wurde.

@Jelle, in Ihrem Beitrag vom 22.08.2006 schreiben Sie, dass die Berliner Kuh Binti in Doue la fontaine mit zwei Bulle vergesellschaftet ist. K├â┬Ânnen Sie feststellen woher die beiden stammen, uns gegebenenfalls auch Eltern und Geburtsjahr mitteilen?
(21.01.2007, 21:35)
?:   Suci mu├â┬č bis sp├â┬Ątestens Anfang Mai weg sein, die brauchen ja Platz f├â┬╝r Mutter und Kalb und das Nashornhaus in Cincinnati hat nur drei Boxen , wobei die Mutter f├â┬╝r das Kalb dann zwei Boxen braucht. An der Au├â┬čenanlage wurde nichts ver├â┬Ąndert, dort gibt es kein Platz f├â┬╝r Erweiterungen. Es soll aber irgendwann einen neue Anlage an einem anderen Platz im Zoo gebaut werden.
(21.01.2007, 20:19)
Schweizer:   f├â┬╝r nurmichael
laut dem zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische nash├â┬Ârner,h├â┬Ąlt der Pont Scorff zoo in Farnkreich Spitzlippennash├â┬Ârner den Bullen ├é┬ž 0438 Jakob (ehemalig aus Krefeld) seit 13.11.02 dort.Laut EAZA News Nr.50 ist das Weibchen 0454 Siwa im januar 2005 nachgereist. So das jetzt ein Paar dort lebt.
Welche Tiere momentan noch in den Zoo De Doue la Fontaine transportiert worden sind , weiss ich leider nicht.
So weit so gut
(21.01.2007, 19:50)
Kahuna:   @ stefan: das hatte ich auch geh├â┬Ârt, aber das von ein neue kuh f├â┬╝r cincinnati wusste ich noch nicht. Haben sie dann dort das gehege erweitert? (erst gab es kein platz einer der kinder von emi zu behalten)
(21.01.2007, 19:21)
Stefan:   Korrektur zu den Ausfertigungen von Langhals: Andalas (!), erstes Bullkalb des Zuchtpaares aus Cincinnati, mittlerweile in Los Angeles eingestellt, soll in die Zuchtstation nach Sumatra (!). Im Gegenzug soll eine ├â┬Ąltere Kuh aus Sumatra nach Cincinnati (!)geschickt werden, die man mit dem dortigen Zuchtbullen Ipuh verpaaren m├â┬Âchte. Eventuell geht dann Suci als Ersatz f├â┬╝r ihren Bruder nach Los Angeles. Sie bleibt aber auf jeden Fall in Amerika!
(20.01.2007, 19:30)
Langhals:   Das dritte Kalb von " Emi " wird Mitte Mai erwartet. Das Geschlecht hat man per Ultraschall festgestellt, es ist ein Bulle. Das weibliche Kalb " Succi " soll nach Malaysia geschickt werden, daf├â┬╝r soll eine junge Kuh nach Los Angeles kommen.
(20.01.2007, 18:47)
?:   Wo wir schon bei Sumatra-Nash├â┬Ârnern sind, wie sieht es denn mit der Schwnagerschaft der Kuh in Cincinnati aus ? Wann ist der Geburtstermin ? Was passiert mit dem weiblichen Kalb, und bekommt der Bulle in Los Angeles eine Kuh ?
(20.01.2007, 18:41)
Hannovy:   Schade. Ja, das mach ich dann mal.
(20.01.2007, 18:38)
Oliver Jahn:   Nirgendwo @Hannovy. Bitte einfach mal im Thread noch unten lesen. Das Thema Sumatra-Nash├â┬Ârner und echte und vermeintliche Java-Nash├â┬Ârner hatten wir hier schon seeeehr ergiebig!
(20.01.2007, 17:57)
Hannovy:   Wo in Deutschland gib es eigentlich Sumatranash├â┬Ârner und hatte Hannover nicht mal welche?
(20.01.2007, 17:53)
Michael Mettler:   @nurmichael: An Spitzm├â┬Ąuler f├â┬╝r ZOOM hatte ich auch schon gedacht.... Allerdings ist nur ein Au├â┬čengehege vorhanden und dieses auch f├â┬╝r s├â┬Ąmtliche Tiere der benachbarten "Grassavanne" durch schmale Durchschlupfe erreichbar. Es gibt ja Stimmen hier im Forum, die Spitzmaulnash├â┬Ârner f├â┬╝r weder untereinander noch mit anderen Arten gesellschaftsf├â┬Ąhig halten, dann k├â┬Ąme das wohl nicht in Frage... :-)
(20.01.2007, 16:05)
nurmichael:   @Janna, vielen Dank f├â┬╝r die schnelle Antwort. Ich habe den Informationen entsprechend die Liste erweitert, die indes immer noch nicht vollst├â┬Ąndig ist. Isis m├â┬╝sste demnach mit Jeremy und Maisha 5,5 und Jim mit Salome, Deborah und Etosha 0,8 Nachkommen in Dvur Kralove gezeugt haben. Allerdings k├â┬Ânnten beide auch der bisher unbekannte Vater von Ema sein, wobei Jim wahrscheinlicher ist (dann 0,9), da Isis bereits Elbas Gro├â┬čvater ist. Mweru war m├â┬Âglicherweise noch zu jung und der r├â┬╝pelhafte Sauron ist Elbas Halbbruder. Bis zur Geburt von Salome hatte man Verwandtenpaarungen vermieden, diese Linie aber mit Jeremy (Vater x Tochter) und Deborah (Onkel x Nichte) zumindest zeitweise verlassen.
Zu Mweru noch eine Bemerkung: Mweru ist m.W der erste Import eines Spitzmaulnashorns
aus britischer Zucht nach Kontinentaleuropa. Er ist der Sohn eines aus dem Addo National Park stammenden Bullen. Dieser Park liegt in der N├â┬Ąhe von Port Elisabeth in S├â┬╝dafrika und damit eigentlich im Verbreitungsgebiet von d.b. bicornis. Diese Unterart ist dort aber verschwunden, und so wurden ostafrikanische d.b. michaeli im Park angesiedelt. Aus dieser erfolgreichen Population wurde auch der Magdeburger Zuchtbulle Madiba importiert. Mwerus Mutter stammt von zwei Wildf├â┬Ąngen aus Kenia ab. Damit ist er genetisch nicht beeinflusst von einem der von Kontinentaleuropa auf die Insel abgegebenen Tiere. Allerdings ist sein m├â┬╝tterlicher Gro├â┬čvater mit 7,8 Nachkommen in Gro├â┬čbritannien stark repr├â┬Ąsentiert.

@Schweizer, auch an Sie vielen Dank. Wenn Sie ├â┬╝ber ein aktuelles Zuchtbuch verf├â┬╝gen sollten w├â┬╝rde ich mich freuen, wenn Sie die Informationen von Jana vervollst├â┬Ąndigen k├â┬Ânnten. Auch die Daten aus Frankreich, wo nach m.W. in den 90ern gar keine Spitzmaulnash├â┬Ârner waren, w├â┬Ąren – wie die in meiner Liste fehlenden aus Z├â┬╝rich – ├â┬╝beraus interessant.

@Karsten Vick, Murray (Vater eines einzigen Nachkommens, des Hannoveraner Bullen Kifaru) wurde von Z├â┬╝rich nach Tallin gegeben, nachdem er sich seinen Penis verst├â┬╝mmelt hatte und seither zeugungsunf├â┬Ąhig ist. 1999 war er noch in Estland. Sollte er heute noch dort leben w├â┬Ąre er 38 Jahre alt.

@Michael Mettler, wie sieht es in Gelsenkirchen denn mit Spitzm├â┬Ąulern als Ersatz f├â┬╝r ihre gro├â┬čen Vettern aus?
Hier nun die erweiterte Liste Dvur Kralove
Jane Lee; f; 0689; Isis x Jimmi; *98 - ?; DvKr: ?,?:; ; ; ;
Salome; f; ?; Jim x Sali; *00 – t ?; DvKr 0,0; 01 PtLy ?,?; ; ;
Jeremy; m; ?; Isis x Jessi; *00 – t ?; DvKr: 0,0; 0,5 Chester: ├â┬č,├â┬č; ; ;
Mweru; m; 0659; Gareth Edwards x N’Akuru; *96 - ?; PtLy 0,0; 01 DvKr: ?,?; ; ;
namenlos; f; ?; ? x Eimi; *02 – t 02; ; ; ; ;
Ema; f; ? ; ? x Elba; *02 - ?; DvKr: 0,0; Chester: ?,?; ; ;
Deborah; f; ?; Jim x Jiddah; *04 t – t ?; DvKr: 0,0; ; ; ;
Maisha; f; ?; Isis x Musso; *05 – t ?; DvKr: 0,0; ; ; ;
Jamie; m; ?; Sauron x Jessi; *06 – t ` ; DvKr: 0,0; ; ; ;
Etosha; ?; ?; Jim x Elba; *06 - ?; DvKr: 0,0; ; ; ;
namenlos ; ?; ?; Mweru x Jola; *06 - ?; DvKr: 0,0; ; ; ;
(20.01.2007, 15:13)
Sebastian:   Die Gelsenkirchener Nash├â┬Ârner kommen nicht mehr "in K├â┬╝rze" sondern in "wenigen Wochen"...
(20.01.2007, 14:21)
Jana:   Ich habe die einige wenige DK-Jahresberischte (2002-2005), die ich besitze, durchgebl├â┬Ąttert.
Also im November 2001 kam zu einem Tausch mit Port Lympne - Dvur Kralove hat da die Kuh Salome (geboren 2000 Jimm x Saly) geschickt und aus England kam der Bulle Mweru (geboren da 1996).
Am 24.8.2002 hatte Eimi einen Totgeburt, es war eine Weibchen (Vater ist nicht erw├â┬Ąhnt). Den selben Jahr am 2.11. war Ema geboren, Mutter ist Elba, Vater ist wieder nicht genannt. 2003 - ohne Bestand├â┬Ąnderung. 2004 war Deborah geboren und Eimi ist im Mai gestorben. 2005 war 21.12. Maisha geboren (Musso x Isis) und 11.4. gingen Jeremy (Bulle, geboren 2000 Jessi x Isis) und Ema nach Zoo Chester, die Ema sollte sp├â┬Ąter den selben jahr nach Zoo De Doue La Fontaine geschickt sein. (Maisha sollte das 9. Kind von Isis sein) Im 2006 war am 2.1. der Jamie geboren und am 4.9. war Etosha geboren (Jimm x Elba). Etosha sollte der 30. Geburt von einem Spitzmaulnashorner in Dvur sein.
(19.01.2007, 23:31)
Michael Mettler:   Wie man an den f├â┬╝r 2007 aufgelisteten Arten sieht - deren Haltung sich noch in weiter Ferne befindet oder wom├â┬Âglich gar nicht begonnen werden wird -, w├â┬╝rde ich den Informationsstand nicht f├â┬╝r endg├â┬╝ltig halten....

Nein, im Ernst: Ich hatte es so verstanden, dass ZOOM aus dem EEP keine Tiere bekommen konnte und die Koordinatorin gegen einen Import ist. Dann bliebe nur der Weg ├â┬╝brig, auf die Nash├â┬Ârner zu verzichten - oder sie au├â┬čerhalb des EEP zu halten.
(19.01.2007, 20:47)
Sebastian:   Laut HP (http://www.zoom-erlebniswelt.de/Artenschutz/eep.asp) nimmt Gelsenkirchen u.a. auch an einem EEP bei den Breitmaulnash├â┬Ârnern teil:
Marabu (EEP)
Westafrikanischer Schimpanse (EEP)
T├â┬╝pfelhy├â┬Ąne (EEP)
Gro├â┬čer Kudu (ESB)
Ble├â┬čbock (ESB)
G├â┬Ąnsegeier (ESB)
Schildturako (ESB)
N├â┬Ârdlicher Hornrabe (ESB)
Roter Vari (EEP)
Eisb├â┬Ąr (ESB)
Kalifornischer Seel├â┬Âwe (ESB)
Rothschildgiraffe (EEP)
Tieflandnyala (ESB)
Rappenantilope (ESB)



Ab 2006:


Sattelstorch (ESB)
Breitmaulnashorn (EEP)



Ab 2007:


Gibbon (ESB)
Malayenb├â┬Ąr (ESB)
Doppelhornvogel (EEP)
Orang Utan (EEP)
Tiger (EEP)
Panzernashorn (EEP)
(19.01.2007, 20:09)
Schweizer:   Dem Zuchtbuch zu entnehmen lebt Jakob ├é┬ž 438 in Frankreich im Zoo Pont Scorff. Sita erwartet ihr erstes Baby in Paignton.Geburt kann per Kamera mitverfolgt werden < siehe aktuelle Zoopresseschau
(19.01.2007, 18:13)
Karsten Vick:   Es gibt in Tallinn noch einen Spitzmaulnashornbullen. K├â┬Ânnte das Murray sein?
(19.01.2007, 16:35)
Michael Mettler:   Meines Wissens nimmt Gelsenkirchen gar nicht am Breitmaulnashorn-EEP teil. Damit w├â┬Ąre man auch nicht zur Einhaltung der dortigen Richtlinien f├â┬╝r diese Tierart verpflichtet.
(19.01.2007, 11:24)
mario:   Das neue Nashornhaus in GELSENKIRCHEN hat nur drei Boxen.Ist das im Rahmen der EEP-Richtlinien?
(19.01.2007, 11:20)
nurmichael:   Ich erinnere noch mal an meine Fragen: Was ist aus Siwa aus Dortmund und mit Jakob aus Krefeld geworden? Wie hat sich Sita in England eingelebt? Wie sieht die Entwicklung in Z├â┬╝rich nach der Geburt von Wanda und der Einstellung der Hannover Kuh aus? Wer kann etwas zu Doue la fontaine (F)sagen?
(18.01.2007, 22:40)
nurmichael:   Hier nun also die Liste der Spitzmaulnash├â┬Ârner Diceros bicornis michaeli aus Dvur Kralove. Sie ist sicher nicht vollst├â┬Ąndig, insbesondere bei den Nachwuchszahlen der ins nichtdeutsche Ausland verbrachten Tiere sowie f├â┬╝r die Entwicklung zwischen 98 und 06. Hier bin ich auf die Hilfe der Dvur Kralove Kenner wie Jana angewiesen.
Eine tiefere Interpretation ├â┬╝berlasse ich den Lesern, hier nur eine: Von den zehn 71er Gr├â┬╝ndern haben sich nur f├â┬╝nf in den Stammbaum eingetragen, und davon auch nur eine – Jimmi 3,3 – richtig erfolgreich, die anderen vier nur mit 1,0; 1,1 oder 0,2. Bemerkenswert finde ich auch, dass die zoogeborenen Gr├â┬╝nder Cody *75/2,1, Isis *77/4,4 und Mabu *79/0,3 erfolgreicher waren als ihre wildgeborenen Vorg├â┬Ąnger. Dabei ist der Einfluss von Isis auch auf die deutsche d.b.michaeli Zucht gro├â┬č: Jasper/Binti/Zawadi aus Berlin, Sany/Taco/Saya/Samira aus Hannover, Maleika in Magdeburg und Nandhi/Serafine in Leipzig tragen bis heute seine Erbanlagen in zweiter bzw. dritter Generation.

Lord; m; 0169; wb; *70 – t 99; 71 DvKr: 0,0; 72 USA: 1,3; ; ;
Ken; m; 0170; wb; *70 – t 79; 71 DvKr: 0,2:; ; ; ;
Murray; m; 0171; wb; *69 – t ?; 71 DvKr: 0,0; 76 Wroclaw: 0,0; 80 DvKr: 0,0; 83 Zh: 1,0 ; 88 Tallin:0,0
King; m; 0172; wb; *68 – t 78; 71 DvKr: 0,1:; ; ; ;
Ken 2; m; 0173; wb; *67 – t 71; 71 DvKr: 0,0:; ; ; ;
Elsa; f; 0174; wb; *67 – t 78; 71 DvKr: 0,1:; ; ; ;
Jimmi; f; 0175; wb; *70 – t ?; 71 DvKr 3; 3; ; ;
Lenka; f; 0176; wb; *68 – t 82; 71 DvKr: 0,0; 78 USA: 0,0; ; ;
Tuty; f; 0177; wb; *68 – t 78; 71 DvKr: 0,0:; ; ; ;
Jarca; f; 0178; wb; *70 – t 96; 71 DvKr: 1,1:; ; ; ;
Sabi; f; 0217; wb; *72 – t ?; 74 DvKr: 0,1; 83 Zh: 1,1; ; ;
Elvira; f; 0244; Ken x Elsa; *77 – t 96; DvKr: 1,2:; ; ; ;
Sali; f; 0282; Ken x Sabi; *78 - ?; DvKr: 2,3:; ; ; ;
Isis; m; 0268; Embu (wb USA) x Princess (zb USA); *77 – t ?; USA: 0,0; 78 DvKr: 4,4; ; ;
Jim; m; 0283; King x Jimmi; *79 – t ?; DvKr: 0,5:; ; ; ;
Eli; m; 0386; Isis x Elvira; *84 – t 95; DvKr: 1,0; 92 Mb: 0,1; ; ;
Jessi; f; 0387; Isis x Jimmi; *84 – t ?; DvKr: 1,3:; ; ; ;
Sado; m; 0388; Isis x Sali; *86 – t ?; DvKr: 0,0; 89 USA: ?,?; ; ;
Jos; m; 0391; Isis x Jimmi; *89 – t ?; DvKr: 0,0; GBR : ?, ?; ; ;
Sany; f; 0417; Isis x Sali; *89 – t ?; DvKr: 0,0 ; 91 H : 1,2; ; ;
Eimi; f; 0431; Isis x Elvira; *90 – t ?; DvKr: ?, ?:; ; ; ;
Jakob; m; 0438; Eli x Jessi; *91 - ?; DvKr: 0,0 ; 94 Kr : 0,0 ; GBR : ?, ?:; ;
Jasper; m; 0450; Isis x Jimmi; *91 – t ?; DvKr: 0,0 ; 93 L : 1,2 ; B : 0,2:; ;
Etna; f; 0455; Jim x Elvira; *92 – t ?; DvKr: 0,0 ; GBR : ?, ?; ; ;
Jaga; f; 0456; Jim x Jarca; *92 – t ?; DvKr: ?,? :; ; ; ;
Sara; f; 0481; Jim x Sali; *92 – t ?; DvKr: 0,0 ; 94 L (Lipsi): 1,1; ; ;
Mabu; m; 0277; Kibo x Kenia; *79 – t 96; Mb : 0,0; 92 DvKr: 0,3; ; ;
Cody; m; 0260; Ferdinand (wb AUS) x Beauty (AUS); *75 – t 99; AUS: 0,0; 88 B: 0,0; DvKr: 2,1:; ;
namenlos; f; 0539; Mabu x Jimmi; *94 – t 94; ; ; ; ;
Sauron; m; 0540; Cody x Sali; *94 –t ?; DvKr: 1,0:; ; ; ;
Jiddah; f; 0541; Mabu x Jessi; *94 – t ?; DvKr: 0,1:; ; ; ;
Jonas; m; 0562; Cody x Jarca; *95 – t 95; DvKr: 0,0:; ; ; ;
Elba; f; 0619; Cody x Eimi; *96 – t ?; DvKr: ?,?:; ; ; ;
Musso; m; 0678; Jim x Sali; *97 – t ?; DvKr: ?,?:; ; ; ;
Jola; f; 0685; Mabu x Jessi; *97 – t ?; DvKr: 0,0:; ; ; ;
Jane Lee; f; 0689; Isis x Jimmi; *98 - ?; DvKr: ?,?:; ; ; ;
Deborah; f; ?; Jim x Jiddah; *04 t – t ?; DvKr: 0,0:; ; ; ;
Mweru; m; ?; ; ; ; ; ; ;
Jamie; m; ?; Sauron x Jessi; *06 – t ` ; DvKr: 0,0; ; ; ;
namenlos ; ?; ?; Mweru x Jola; ; DvKr: 0,0; ; ; ;

Ich hab die Liste so formatiert, dass die Interessierten sie auf Word kopieren und dort in eine Tabelle verwandeln k├â┬Ânnen, indem sie im Tabelle-Menu f├â┬╝r „Text trennen mit“ Semikolon anklicken. Im Querformat passt die Tabelle dann in der Breite. Das Umwandeln in eine Tabelle erm├â┬Âglicht dann das Sortieren.

(18.01.2007, 22:22)
Michael Mettler:   Habe mir den Entwurf des Warmhauses eben nochmal angesehen. Es waren sogar ZWEI Eckpavillons f├â┬╝r Nash├â┬Ârner vorgesehen, n├â┬Ąmlich f├â┬╝r je ein indisches und afrikanisches; die Planstelle f├â┬╝r das Flusspferd befand sich schon damals zwischen den Ecklogen. Im Text bin ich aber ├â┬╝ber etwas Anderes gestolpert: Da hei├â┬čt es, dass eine Umbauma├â┬čnahme im Haus "beim Bau eines Nashornhauses 1930" gemacht wurde. Was bitte soll das nun f├â┬╝r ein Haus gewesen sein, wenn die ersten Nash├â┬Ârner erst 1955 in M├â┬╝nchen eintrafen??

@Langhals: Wenn damals noch kein Au├â┬čengehege f├â┬╝r Zwergflusspferde bestand und dort Robben lebten, w├â┬╝rde ich das Krokodilbecken an der entsprechend anschlie├â┬čenden Stelle innen im Haus vermuten - also dort, wo danach das Zwergflusspferd-Innenbecken war.
(18.01.2007, 21:38)
Michael Mettler:   Ich habe die Anregung aufgegriffen und das Thema in dem M├â┬╝nchen-Thread verlagert. In besagten Au├â┬čenbecken am Warmhaus lebten ├â┬╝brigens zeitweise gleichzeitig S├â┬╝dliche und N├â┬Ârdliche See-Elefanten!
(18.01.2007, 21:04)
Langhals:   Ich habe jetzt mal in den alten Hellabrunn-F├â┬╝hren geschm├â┬Âckert. In der 55iger Ausgabe steht , das die Anlage im Bau ist und die Tiere im Fr├â┬╝hjahr 55 eintreffen werden. 1956 sind beide Tiere im Stall fotografiert worden, auf dem Foto ist klar erkennbar, das die Boxen komplett, also Boden und W├â┬Ąnde, gefliest waren. Im Text hei├â┬čt es , es sei ein einfaches, aber wohleingerichtetes Haus. In ihm lebten auch noch Klippschliefer und W├â┬Ąchterv├â┬Âgel ( ? )Nachdem die Spitzmaulnash├â┬Ârner abgegeben worden waren, wurde die triste Betonau├â┬čenfassade des Hauses mit Holzbohlen verkleidet.
@ Michael Mettler. Es mag sein, das die Planung vorsah, im Warmhaus Nash├â┬Ârner zu halten, es wurde aber nie getan.Daf├â┬╝r wurden aber in zwei Au├â┬čenbecken am Warmhaus, dort entstand sp├â┬Ąter die Au├â┬čenanlage f├â┬╝r die Zwergflu├â┬čpferde,Robben gehalten, und zwar Seel├â┬Âwen, M├â┬Ąhnenrobben und S├â┬╝dliche See-Elefanten ! Und genaugenommen war auch dieses Haus ein Rarit├â┬Ątenkabinett, denn in ihm lebten auch noch Strau├â┬če und andere V├â┬Âgel, sowie nicht n├â┬Ąher erl├â┬Ąutertes Kleingetier ( ein G├â┬╝rteltier ist abgebildet ), au├â┬čerdem verschiedene Krokodile, Kaimane und Alligatoren, die in einem gro├â┬čen Innenbecken lebten. Ich frage mich,wo das war.Vielleicht sollten wir das aber nicht weiter im Nashorn-Beitrag er├â┬Ârtern. Ich finde es aber sehr schade,das es die alte Nashorn-Anlage nicht mehr gibt, die war sehr gro├â┬čz├â┬╝gig und hat sich sehr harmonisch in die noch damals vorhandene Parklandschaft eingef├â┬╝gt. Hellabrunn war fr├â┬╝her bei weitem sch├â┬Âner als heute.Da sieht man mal, wie ein unf├â┬Ąhiger Zoodirektor mit einem gr├â┬Â├â┬čenwahnsinnigen und in sich selbst verliebten Architekten einen einst wundersch├â┬Ânen Tierpark in wenigen Jahren verunstalten k├â┬Ânnen.
(18.01.2007, 20:34)
Michael Mettler:   @Langhals: "Nie" stimmt nicht so ganz. In der M├â┬╝nchener Chronik gibt es einen Grundriss des Hauses mit seiner Ursprungskonzeption. Ich habe ihn nicht en detail im Ged├â┬Ąchtnis, aber jedenfalls sollten die vier runden "Ecklogen" urspr├â┬╝nglich je ein Einzeltier von Afrikanischem und Indischem Elefant, Nilpferd und Nashorn aufnehmen. Das wurde wohl aber sehr schnell ├â┬╝ber den Haufen geworfen (m├â┬╝sste ich nachschlagen).
(18.01.2007, 19:34)
Langhals:   @IP66. Ich wei├â┬č nat├â┬╝rlich nicht, ob das Haus von Anfang an gefliest war. Auch ist mir nicht bekannt, ob es von Anfang an drei Boxen gab oder die dritte erst sp├â┬Ąter hinzukam, als man die drei Breitmaulnash├â┬Ârner kaufte. Ich denke aber, das es von Anfang an drei Boxen waren, vermutlich, weil man auf Nachwuchs hoffte.Das Warmhaus war nie auf Nashornhaltung ausgelegt, die Boxen waren daf├â┬╝r auch zu klein, und wie Michael Mettler schrieb, es war immer voll, mit Elefanten,Giraffen,Tapiren,zwergflu├â┬čpferden, Flu├â┬čpferden und sogar Elenantilopen und Kudus lebten darin.
(18.01.2007, 18:41)
IP66:   @Langhals. Vielen Dank! An das Nashornhaus von 1955 kann ich mich auch erinnern - ich fand es damals recht sch├â┬Ân, da man nah an die Tiere herankam, wobei das Ausfliesen der Boxen f├â┬╝r 1955 schon ziemlich modern war. Au├â┬čdem hat mich beeindruckt, da├â┬č es drei Boxen und drei Tiere gab, wo die meisten Zoos meist nur ein oder zwei Nash├â┬Ârner zeigen konnten. Die Besuche fanden aber alle schon w├â┬Ąhrend der Breitmaulnashornzeit statt.
Stellt sich aber immer noch die Frage, warum die Tiere nicht ins Dickh├â┬Ąuterhaus kamen.
(18.01.2007, 14:41)
Karsten Vick:   Klar, mach erst mal Dvur Kralove fertig, das wird auch interessant. Wie viele Importtiere gab es denn da? Bestimmt mehr als ein Paar?
(18.01.2007, 13:14)
nurmichael:   Da wird Sauron einem Klischee seiner australischen Herkunft ja gerecht. Er ist m├â┬╝tterlicherseits ├â┬╝brigens ein Halbbruder der Hannoveraner Kuh Sany (Mutter vom K├â┬Âlner Taco) und Enkel der Z├â┬╝richer Kuh Sabi (Mutter vom Krefelder Usoni).
Den Zweifel von Jana kann ich ausr├â┬Ąumen: Nach meinen Infos hatte Mabu mit Jessi (eine Jenny, wie unten beschrieben, gab es damals in Dvur Kralove nicht, sorry) die T├â┬Âchter Jiddah und Jola.
Cody hatte zwei S├â┬Âhne: Sauron von Sali und Jonas von Jarca. Letzterer verstarb ca. eine Woche nach seiner Geburt, was genetisch betrachtet besonders ├â┬Ąrgerlich war, da seine Mutter aus der Gr├â┬╝ndergeneration (* Kenia) stammte und ohnehin nur eine weitere Tochter (Jaga) gebar. Dazu zeugte Cody noch eine Tochter (Elba) mit Eimi, die m├â┬╝tterlicherseits den gleichen Gro├â┬čvater (Ken) hat wie Sauron und Sany (H). Sauron und Elba haben damit nicht nur den gleichen Vater sondern m├â┬╝tterlicherseits auch den gleichen Gro├â┬čvater.
Eimi ist nebenbei ein Vollbruder von Eli, der in Dvur Kralove mit o.g. Jessi den ehemaligen Krefelder Bullen Jakob und in Magdeburg mit Mana die Tochter Maleika zeugte, die damit auch Enkel von Ken sind.
Ich arbeite gerade an einer Liste der d.b. michaeli – Zucht in Dvur Kralove, die aber so umfangreich und komplex ist, dass eine Ver├â┬Âffentlichung hier im Forum noch andauern wird. Im ├â┬╝brigen bin ich dabei auf Hilfe angewiesen, da meine Infos nur bis ins Jahr 1999 (* Jane Lee) reichen.
@ Karsten Vick, die Breitm├â┬Ąuler m├â┬╝ssen also noch warten.

(18.01.2007, 08:59)
Jana:   @nurmichael Ich hatte immer gedacht, dass Jiddah eine Tochter von Jessi und Cody ist, und nicht von Mabu, aber ich besitze keine Nashorn-Zuchtbuch. Die Jiddah bekam 2004 zum erstenmal Mutter (mit Jimm), und ihre Tochter Deborah lebt noch in Dvur Kralove. Die Kuh Jola sollte eigentlich diese Dezember zum erstenmal Nachwuchs bekommen (tr├â┬Ąchtig mit Mweru), aber es ist Mitte Januar und von Seite der Zoo herrscht Stille, somit kann es ruhig sein, das da zum Totgeburt gekommen ist (Dvur hat keine gute ├â┬ľffentlicharbeit und meldet keine Todesf├â┬Ąlle). Der Bulle Sauron ist sehr agressiv gegen├â┬╝ber den K├â┬╝hen, bei einem Versuch mit Jiddah hat er sie verletzt und sie bekam panisches Angst vor Bullen, das jahre gedauert hat. Erst die ├â┬Ąltere Kuh Jessi hat ihm "diszipliniert" und letzte Jahr bekam sie von ihm das erste Jungtier, den Sohn Jamie.
(17.01.2007, 23:21)
Langhals:   @IP66. Wiso drei Nashornh├â┬Ąuser in M├â┬╝nchen ? Es gab nur das von mir bereits erw├â┬Ąhnte, 1955 er├â┬Âffnete Nashornhaus und das derzeitige Nahorn-Ufo. Die Breitmaulnsh├â┬Ârner zogen nach Auszug der Spitzm├â┬Ąuler in deren Haus ein. Das alte Nashornhaus war in der Tat begehbar, es war ein n├â┬╝chterner Zweckbau , an den beiden Stirnseiten befanden sich die Eing├â┬Ąnge ,auf der einen Seite drei geflieste Boxen und davor entsprechend der Besuchergang, also nichts weltbewegendes. In den M├â┬╝nchen-Chroniken m├â┬╝├â┬čten eigentlich Bilder von dem Haus sein.
(17.01.2007, 22:54)
Karsten Vick:   @nurmichael: Danke! Mit dem Dresdner Tier, das ich bisher nur von Abbildungen, aber nicht namentlich kannte, m├â┬╝ssten wir die "ost"deutschen Spitzm├â┬Ąuler komplett haben.
Kriegen wir die Breitm├â┬Ąuler auch zusammen?
Ich leg mal Schwerin vor:
Willie m 0589, *79 (King Island, Ohio) - t 04, 80 SN: 0,0
Nola (Dicke) f 0583, *80 (San Antonio, Tx) - t 02, 80 SN: 0,0

Nach dem Tod der Dicken kam Natala aus Erfurt, die schon wieder weg ist (DO), nach dem Tod von Willie kam Jungbulle Limpopo aus Erfurt.
(17.01.2007, 20:17)
Michael Mettler:   Zu letzterem Punkt w├â┬╝rde ich vermuten, dass das Haus schlichtweg immer voll war... Es gab schlie├â┬člich eine Zuchtgruppe Flusspferde, die den Krieg ├â┬╝berdauert hatte, dazu Giraffen und zu allen Zeiten reichlich Elefanten. W├â┬Ąre also nur die Seite ├â┬╝brig geblieben, auf der im Laufe der Jahrzehnte die verschiedensten Tiere untergebracht waren - aber w├â┬Ąren dort die Stallungen f├â┬╝r Nash├â┬Ârner nicht zu klein gewesen?
(17.01.2007, 17:33)
IP66:   @Langhals: Verzeihen Sie, da├â┬č ich so hartn├â┬Ąckig bin: M├â┬╝nchen hat also seit 1945 drei Nashornh├â┬Ąuser gebaut: Zun├â┬Ąchst den von Ihnen angef├â┬╝hrten Bau auf der heutigen Wildhundanlage, dann das Breitmaulnashornhaus hinter dem Gro├â┬čtierhaus und schlie├â┬člich den heutigen Bau f├â┬╝r die Panzernash├â┬Ârner. War das erste Geb├â┬Ąude (Spitzm├â┬Ąuler) denn begehbar? Ich frage mich auch, warum nie ein Nashorn in das Gro├â┬čtierhaus kam, wo doch die Nachkriegszeit die gro├â┬če Zeit der klassischen Dickh├â┬Ąuterh├â┬Ąuser war, und das m├â┬╝nchner Geb├â┬Ąude doch zu den gr├â┬Â├â┬čeren seiner Gattung z├â┬Ąhlte.
(17.01.2007, 17:20)
Michael Mettler:   @nurmichael: Das erkl├â┬Ąrt die Diskrepanz, danke f├â┬╝r die Aufkl├â┬Ąrung. Ich bedaure es immer wieder, dass es in den 60ern - einer f├â┬╝r Hannover sehr interessanten Zeit - noch keine Jahresberichte gab.
(17.01.2007, 08:59)
nurmichael:   @ Karsten Vick, sorry, die hatte ich vergessen. Hier also die Daten:

Pepe m, 0003, wb, *61 – t 69 ; 61 B TF : 0,0
Faru f, 0004, wb, *51 – t 70 ; 56 B TF : 0,0

Beide Tiere waren Wildf├â┬Ąnge aus Kenia also d.b. michaeli, und wurden durch Ruhe 1956 (f) bzw. 1961 (m) importiert und an den Tierpark geliefert. Die beiden blieben ohne Nachkommen und starben kurz nacheinander an einer Lungenmykose.

Neben Thomas gab es sogar noch ein weiteres Tier, welches noch vor einer Namensgebung ca. fünf Wochen nach seiner Ankunft in Berlin verstarb, beides auch d.b. michaeli aus Kenia. Hier meine Daten:

Thomas m, 0627, wb, *56 – t 59; 56 B TF : 0,0
namenlos f; 0628, wb, *57 – t 60; 60 B TF : 0,0

Die hohen Zuchtbuchnummern lassen darauf schlie├â┬čen, dass der Zuchtbuchf├â┬╝hrer die Daten erst nach der Wende bekommen hat. Die Nummer 0625 wurde f├â┬╝r ein weibliches Tier aus Taiwan (*92) vergeben.

Im ungef├â┬Ąhr gleichen Zeitraum wie die ersten Spitzmaulnash├â┬Ârner im Tierpark lebte im Zoo Dresden ebenfalls ein d.b. michaeli, die auch Faru genannt wurde:
Faru f, 0162, wb, *58 – t 72; 60 DD: 0,0; 65 Wroclaw : 0,0

@ Michael Mettler, bei dieser Recherche habe ich auch das fehlende Jungtier von Conny und Suse in Hannover gefunden: Es handelt sich um einen Abort (0624, * + t 66) der durch L├â┬Ąrm verursacht wurde


(17.01.2007, 00:42)
Saya:   Der Unterschied zu dem "B├â┬Ąrenfall" in Leipzig ist, dass das letzte handaufgezogene Nashornkalb in Erfurt im Alter von wenigen Monaten in die Nashornherde integriert werden konnte und so ganz normales Sozialverhalten lernt. Bedenken das Tier k├â┬Ânnte ein Sozialkr├â┬╝ppel werden bestehen also nicht. Zur Zeit besteht au├â┬čerdem Hoffnung dass die Mutter Flaschenf├â┬╝tterung des Kalbes durch die Pfleger akzeptiert und das Kalb ganz bei ihr bleiben kann.
(16.01.2007, 23:26)
Karsten Vick:   @nurmichael: Vor Lord und Lady werden f├â┬╝r den Berliner Tierpark noch Thomas, Faru und Pepe genannt, wobei Faru und Pepe noch die Ankunft von Lady erlebt haben m├â┬╝ssten. Wei├â┬čt du von denen auch was?
Bestimmt wird jemand Parallelen zwischen B├â┬Ąr und Nashorn ziehen, egal welche Entscheidung die Erfurter treffen, Handaufzucht oder Euthanasie. Der Knackpunkt ist aber meiner Meinung nach, dass es hier keine allgemeing├â┬╝ltigen Regeln geben kann, sondern dass der Zoo so eine Fallentscheidung eigenverantwortlich treffen d├â┬╝rfen muss.
(16.01.2007, 23:17)
nurmichael:   ├â┬ťbrigens Gl├â┬╝ckwunsch nach Erfurt. Wenn das Kalb tats├â┬Ąchlich von seiner Mutter nicht angenommen wird, steuern wir dann auf die im B├â┬Ąrenthread letztlich gef├â┬╝hrte Diskussion zu?
(16.01.2007, 23:04)
nurmichael:   @ Oliver Jahn, sicher ein schwacher Trost, aber Mabu hat in Dvur Kralove zun├â┬Ąchst mit dem Wildfang-Weibchen Jimmi (*69 – t ?) und dann mit deren Tochter Jenny drei T├â┬Âchter gezeugt. Das erste starb noch am Tag der Geburt (94) aber die beiden anderen Jiddah (*94) und Jola (*97) leben nach meiner Information noch. Wenn dem so ist, sind sie m├â┬Âglicherweise bereits M├â┬╝tter, m├â┬Âglichweise ja von Sauron (*94), dem einzigen Sohn des Australiers Cody. Vielleich wei├â┬č Jana ja mehr.
(16.01.2007, 22:59)
Langhals:   @IP66. Die Nash├â┬Ârner in M├â┬╝nchen wurden nicht im Warmhaus gehalten, sondern in einem eigens f├â┬╝r Nash├â┬Ârner gebauten Haus, das dort stand, wo heute die Anlage f├â┬╝r Afrikanische Wildhunde ist.Im Warmhaus wurden nie Nash├â┬Ârner gehalten.
(16.01.2007, 20:10)
Saya:   Es ist wahrscheinlich ein M├â┬Ądchen (nach 3 Jungs das erste weibliche baby in Erfurt). Leider s├â┬Ąugt die Mutter das Jungtier wieder nicht, sie wurde jetzt ansediert und die Pfleger k├â┬Ânnen das Baby mit der Flasche zuf├â┬╝ttern. Ob das Baby bei der Mutter bleiben kann ist noch unklar; das geht nur wenn es doch noch anf├â┬Ąngt zu suagen oder wenn die Mutter die k├â┬╝nstliche F├â┬╝tterung auch ohne Bet├â┬Ąubing akzeptiert.
(16.01.2007, 15:02)
Stefan:   Der Zoopark Erfurt freut sich ├â┬╝ber die Geburt eines Breitmaulnashornkalbs. Mutter ist die Kuh Temba. Das Geschlecht des/der Kleinen ist noch nicht bekannt.
(16.01.2007, 13:31)
IP66:   Das hei├â┬čt, M├â┬╝nchen hatte bis 1974 Spitzmaulnash├â┬Ąrner und bald danach Breitm├â┬Ąuler? Waren die Spitzmaulnash├â┬Ârner noch im Gro├â┬čtierhaus untergebracht?
(16.01.2007, 12:24)
nurmichael:   Hier die Daten der M├â┬╝nchener Spitzmaulnash├â┬Ârner, Diceros bicornis michaeli
Heinz m, 0130, wb, *51 – t 75; 55 M: 0,0; 74 BRA: 0,0
Kifaru f, 031, wb, *51 – t 75; 55 M: 0,0; 74 BRA: 0,0
Beide Tiere waren Wildf├â┬Ąnge aus Tansania, wurden 1955 gemeinsam von Hagenbeck nach M├â┬╝nchen geliefert und 1974 gemeinsam nach Sao Paulo (BRA) exportiert. Nach ca, einem Jahr verstarben dort beide an“general poor state of health/euth“, wobei euth. wohl euthanasiert hei├â┬čen soll.

Und wo ich gerade dabei bin, noch die Daten der ersten Nachkriegs-Spitzmaulnash├â┬Ârner Berlins, ebenfalls d.b. michaeli, deren Haltung durchweg ohne Nachkommen blieb:

Zoo
Meru m, 0001, * 55 – t 75; 57 B: 0,0
Arusha f, 0002,* 50 – t 77; 57 B: 0,0; 76 NIG: 0,0
Beide Tiere waren Wildf├â┬Ąnge aus Tansania, und wurden 1954 von Fockelmann (f) bzw. 1957 von Hagenbeck (m) nach Berlin geliefert. Nachdem Meru nach knapp 19 Jahren an Kachexie verstarb wurde Arusha 1976 in den Jos Wildlife Park (Nigeria ?) exportiert, wo sie 1977 an „fatal injuries inflicted by M mate“ (also durch schwerste Verletzungen verursacht durch ein weiteres Tier) verstarb.

Tierpark
Lord m, 0107, wb, * 57 – t 70; 63 ESP: 0,0; 70 B TF: 0,0
Lady f, 0111, wb, * 65 – t 83; 67 B TF: 0,0; 83 CUB: 0,0
Beide Tiere waren Wildf├â┬Ąnge aus Kenia, und wurden durch Ruhe 1963 (m) bzw. 1967 (f) gehandelt. W├â┬Ąhrend Lady in den Tierpark geliefert wurde, kam Lord nach Barcelona, wo er Ringo gerufen wurde. Erst 1970 kam er im Tierpark an, wo er fortan Lord genannt hie├â┬č. Nach knapp 4 Monaten verstarb er an einem Stressinduzierten Kreislaufversagen. Nach seinem Tot lebte Lady allein und wurde 1983 nach Havanna transportiert, wo sie nach ca. f├â┬╝nf Wochen 18-j├â┬Ąhrig an den Folgen von Stress verstarb.

(15.01.2007, 21:21)
Oliver Jahn:   Zur Abgabe der Halleschen Kuh nach Salzburg habe ich damals bereits ausf├â┬╝hrlich meine Meinung geschrieben.
Zu den Spitzmaulnash├â┬Ârnern in Magdeburg kann ich nur sagen, dass die Tiere regelm├â┬Ą├â┬čig zusammen waren auf der Au├â┬čenanlage. Das war zumindestens in den Zeiten von Kibo so. Im Inneren waren sie aber immer getrennt, der Bulle stand im Innenabteil der Flusspferde, durch deren Landabteil er immer durch musste, um in seinen Stall zu kommen. Aber in Magdeburg standen die Spitzm├â┬Ąuler auch in den "Fluren", denn bei gleichzeitig 5 Tieren blieb bei erst zwei, sp├â┬Ąter dann drei Innengehegen auch gar nichts anderes ├â┬╝brig. Heute sieht man nur die Weibchen regelm├â┬Ą├â┬čig in Gruppen auf der Au├â┬čenanlage. Was mich etwas betr├â┬╝bt hat, ist die Tatsache, dass Mabu bereits 1996 gestorben ist. Davon h├â┬Ârt und liest man nichts mehr, wenn ein Tier erst mal weg ist.
(15.01.2007, 21:02)
Langhals:   @Ip66. Ja, M├â┬╝nchen hielt fr├â┬╝her einmal Spitzmaulnash├â┬Ârner. Diese lebten im alten Nashornhaus,das dort stand, wo jetzt die Anlage f├â┬╝r afrikanische Wildhunde ist. Das Paar hie├â┬č Heinz und Kifaru und wurde 1974 gegen die drei Breitmaulnash├â┬Ârner ausgetauscht. Nachwuchs gab es keinen.
(15.01.2007, 19:20)
IP66:   Soweit ich mich erinnern kann, waren die Nash├â┬Ârner in Krefeld immer im Schichtwechsel auf der Au├â┬čenanlage, bis das kleinere Separatgehege vor dem Haus gebaut wurde.
Gab es in M├â┬╝nchen wirklich einmal Spitzmaulnash├â┬Ârner? Ich kann mich nur an drei Breitmaulnash├â┬Ârner erinnern, die auf der heutigen Kamelanlage logierten.
(15.01.2007, 17:44)
Stefan:   @nurmichael: Danke f├â┬╝r die sehr interessante Auflistung!!
an alle: Die M├â┬╝nchner Panzernash├â┬Ârner haben zwar bislang zweimal erfolgreich nachgezogen (2001 und 2004). Irgendwo habe ich aber auch gelesen, dass eine Reihe von Fehlgeburten dabei waren. So wei├â┬č ich, dass 2004 beide Zuchtk├â┬╝he tr├â┬Ąchtig waren. Wei├â┬č jemand mehr ├â┬╝ber Gr├â┬╝nde und Ursachen? Immerhin werden ja zwei K├â┬╝he gehalten (also m├â┬Âgliche doppelte Chance: siehe Basel, siehe TP Berlin...)
(15.01.2007, 16:09)
nurmichael:   Angeregt durch die positive Resonanz auf die Zusammenstellung des Zuchtgeschehens des Spitzmaulnashorns, Diceros bicornis michaeli in Deutschland, habe ich versucht mit meinen Informationen die Z├â┬╝richer Zucht – ebenfalls d.b. michaeli – zusammenzustellen. Leider gehen diese Infos nur bis 1996, Erg├â┬Ąnzungen und Vervollst├â┬Ąndigung sind hochwillkommen.
Auch habe ich dank MM die frühere Zuchtlinie sowie den weiblichen Nachwuchs der jetzigen aus Hannover in die entsprechende Liste eingebracht. Legende s.u..

Zürich 1996: Kifaru 2, Mtoto, Sabi, Wanda
Billy m, 0031, wb, * 47 – t 83; 49 Zh: 0,1
Susi f, 0032, wb, * 61 – t ?, 64 H: 0,0; 65 Zh: 0,1
Faru f, 0033, wb, * 47 – 82, 49 Zh: 0,0
Mtoto f, 0150, Billy x Susi, * 70 – t ?; Zh: 2,3
Namenlos m, wb, * 74 – t 75, Zh: 0,0
Oscar m, 0241, wb, * 69 – t 80, 76 Zh: 1,0
Embu m, 0271, Oscar x Mtoto, * 78 – t 93, Zh: 0,0; 80 USA: 2,3
Fridolin m, 0145, Conny (H) x Suse (H) , * 70 – t 85, H: 0,0; 81 Zh: 0,0; H: 0,0
Murray m, 0171, wb, *69 – t ?, 71 DvKr: 0,0; 76 Wroclaw: 0,0; 80 DvKr: 0,0; 83 Zh: 1,0: 88 Tallin:0,0
Sabi f, 0217, wb, * 72, 74 DvKr: 0,1; 83 Zh: 2,1
Kifaru m, 0349, Murray x Mtoto, * 84, Zh: 0,0; 87 F: 0,0 (Kifaru 2); 91 H: 1,2
Kifaru 2 m, 0252, 0120 x 121 (St. Louis, USA), * 76, 78 F: 0,0 (Kifaru); 87 Zh: 3,3
Pangani f, 0422, Kifaru 2 x Mtoto, * 89, 92 GBR: ?,?
Quinto m, 0430, Kifaru 2 x Sabi, *90, GBR: ?,?
Siwa f, 0454, Kifaru 2 x Mtoto, * 92, 94 Do: 1,0
Usoni m, 0528, Kifaru 2 x Sabi, * 94, 96 Do: 1,0; 04 Kr: 1,0
Wanda f, 0662, Kifaru 2 x Mtoto, * 96,

Die aus der Z├â┬╝richer Zucht hervorgegangene Dortmunder Gruppe ist zwischenzeitlich leider ohne lebenden Nachkommen wieder aufgel├â┬Âst worden. Allerdings ist Usoni aus dieser Gruppe zwischenzeitlich nach Krefeld umgezogen und dort Vater geworden.

Hannover aktuell: Kifaru, Sany, Saba
Conny m, 0007, wb, * 57 – 73; 61 H: 3,1
Suse f, 0008, wb, * 55 – 86; 60 H: 3,1
Kaspar m, 0022, Conny x Suse, * 65 – t 84; H: 0,0; GBR: 1,0
Stella f, 0104, Conny x Suse, * 68 – t 84; H: 0,0; 69 HUN: 0,0; 83 USA: 0,0
Fridolin m, 0145, Conny x Suse, * 70 – t 85, H: 0,0; 81 Zh: 0,0; H: 0,0
Kifaru m, 0349, Zh *84; 87 F: 0,0; 91 H: 1,2
Sany f, 0417, DvKr *89; H 1,2
Taco m, 0533, Kifaru x Sany, *95; H: 0,0; 97 K: 0,0
Saja f, 0676, Kifaru x Sany, *97; H: 0,0; 03 GBR: 0,0
Samira f, Kifaru x Sany,* 01; 04 Zh: 0,0
Saba f, 0436, Klaus ( B) x Kilaguni (B), *91; B: 0,0; 93 L: 0,1; 02 H: 0,0

Den dritten (vermeintlichen) Bullen aus der ersten Hannoveraner Zuchtlinie habe ich auch nicht gefunden.

(15.01.2007, 14:47)
nurmichael:   Im Zoo Berlin lebten die beiden ersten Nachkriegs-Spitzmaulnash├â┬Ârner Meru (m, * 55 – t 75) und Arusha (f, * 50 – t 77) zwischen 1957 und 1975 zumindest sehr h├â┬Ąufig auf einer gemeinsamen Au├â┬čenanlage (bei getrennten Nachtst├â┬Ąllen) friedlich miteinander. Allerdings wurde es dieser Tatsache zugeschrieben, dass der junge Meru seine Zeugungsf├â┬Ąhigkeit (psychischer Stress durch die dominante Arusha) verlor und damit dieses Paar ohne Nachkommen blieb.

@Karsten Vick, Nach meinem bisherigen Verst├â┬Ąndnis ist das EEP eine Weiterentwicklung des European Studbook, (ESB). Das EEP basiert auf Vertr├â┬Ągen, in die die Haltungen eintreten k├â┬Ânnen. Wenn ein Halter also einer solchen vertraglichen Vereinbarung f├â┬╝r eine Tierart (-unterart) – aus welchen Gr├â┬╝nden auch immer – beitritt, wird er sich also an die vereinbarten Regeln halten m├â┬╝ssen.

Die T├â┬Ątigkeit eines EEP-Koordinators f├â┬╝r eine bestimmte Tierart liegt bei einem wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Haltung. Entsprechend der Regeln sammelt er alle Daten und koordiniert auf dieser Grundlage auch die Zucht innerhalb der Haltungs-Gemeinschaft nach genetischen Aspekten. Er entscheidet also mit welchen Einzeltieren gez├â┬╝chtet werden soll und damit auch ├â┬╝ber deren Aufenthaltsort. Die Eigentumsverh├â┬Ąltnisse ├â┬Ąndern sich dadurch nicht zwangsl├â┬Ąufig.
Wie gesagt, das war bisher meine Interpretation von EEP Vereinbarungen, die m.E. auch nicht unbedingt für jede Tierart gleichlautend sein muss.

Welche Breitmaulnash├â┬Ârner hat Salzburg denn heute, und wie war die Entwicklung nach Eintreffen des M├â┬╝nchener Paares bzw. des Hallenser Bullen?A

(15.01.2007, 13:27)
Karsten Vick:   @nurmichael: Die von dir genannte Breitmaulnashornkuh wurde 1999 auf Anweisung des EEP nach Salzburg gebracht. Der Berliner Tierpark war davon nicht begeistert, denn Kifaru war damals die einzige zuchtf├â┬Ąhige Kuh in einer harmonierenden vierk├â┬Âpfigen Gruppe. ├â┬ťber den Fall hab ich mit Michael und Oliver im Thema "Richtlinien f├â┬╝r EEP und Zuchtb├â┬╝cher" (Kategorie Internationales) schon mal diskutiert.
(15.01.2007, 10:43)
Michael Mettler:   Unter den "Wunsch-Gemeinschaftshaltungen" kam gerade die innerartliche Vertr├â┬Ąglichkeit bei Spitzmaulnash├â┬Ârnern auf den Tisch. Da ich "ausw├â┬Ąrtige" Zoos ja nur von zu diesem Zweck nicht repr├â┬Ąsentativen Stippvisiten her kenne, meine Frage an die Ortskenner: Wie war/ist das bei den Paaren z.B. in Frankfurt, Magdeburg, Dortmund, Krefeld, Berlin (beide Zoos)? Regelfall war ja fr├â┬╝her, dass es nur eine Au├â┬čenanlage gab.

Den ersten hannoverschen Zuchtbullen habe ich nicht mehr bewusst erlebt, nach seinem Tod (1973) lebte die Kuh bis 1978 wohl st├â┬Ąndig mit ihrem Sohn zusammen, danach begann dann die im o.g. Thread geschilderte Gemeinschafthaltung mit den Breitmaulnash├â┬Ârnern. Trotz der relativ kleinen Anlage vertrug sich die Kuh sowohl mit ihrem Artgenossen (wenn er "Schicht" hatte) als auch mit den Breitm├â┬Ąulern.

Wo lebten die Paare st├â┬Ąndig zusammen? Ist die Trennung von Bulle und Kuh in eigenen Gehegen wirklich ein haltungstechnischer Fortschritt? Oder w├â┬Ąre es - auch zur Unterbringung und Ausnutzung m├â┬Âglichst vieler Zuchtbullen - nicht eine Alternative, wieder feste Paare zu bilden? Nachzucht gab es immerhin auch bei der "alten" Methode z.B. in Hannover, Frankfurt, Z├â┬╝rich, Berlin (Zoo) und Magdeburg, und ├â┬╝ber den ersten hannoverschen Zuchtbullen habe ich gelesen, dass er sogar mit seinem Nachwuchs spielte.

Meine Meinung zu der heutigen, dreigeteilten hannoverschen Anlage ist z.B. ambivalent. Ich frage mich, ob es nicht besser gewesen w├â┬Ąre, auf die Haltung einer zweiten adulten Kuh zu verzichten und das Bullengehege mit der vorderen Freianlage zusammenzufassen. Hier k├â┬Ânnte ein Paar die meiste Zeit ├â┬╝ber zusammenleben (und h├â┬Ątte mehr Platz), und die hintere der drei Anlagen st├â┬╝nde jederzeit als Absperrm├â┬Âglichkeit zur Verf├â┬╝gung - oder als Zuflucht f├â┬╝r eine vergesellschaftete Tierart, um die Querverbindung zum anderen Thread nochmal zu schaffen.
(15.01.2007, 10:41)
Okapi:   Danke Langhals. Danke Nurmichael.
Habe gefiunden, dass in M├â┬╝nchen 2001 ein Weibchen und 2004 ein Bulle beiden Panzernash├â┬Ârnern das Licht der welt erblickte.
Das Weibchen wurde bereits abgegeben. 2003? Wei├â┬č jemand wohin?
Bullensohn und die drei anderen leben jetzt zusammen in München.
(15.01.2007, 10:14)
Michael Mettler:   Das vierte hannoversche Kalb des ersten Paares bleibt mir ein R├â┬Ątsel, im Zuchtbuch finde ich nur drei - wie es mir auch im Ged├â┬Ąchtnis war:

1,0 Kaspar geb. 28.6.1965, mit den Zwischenstationen Bristol und London schlie├â┬člich 1978 in Whipsnade gelandet (gestorben 1984);

0,1 geb. 3.1.1968, 1969 nach BUdapest abgegeben und von dort 1983 in den San Diego WAP (gestorben 1984);

1,0 Fridolin geb. 29.6.1970, gestorben 10.10.1985 in Hannover; war ab April 1981 zwei Jahre lang in Zürich eingestellt.

Die Eltern starben 1973 (1,0 Conny) und 1986 (0,1 Suse).
(15.01.2007, 00:40)
Michael Mettler:   Zur aktuellen Zuchtlinie in Hannover kann ich nun noch erg├â┬Ąnzen: Saja wurde am 25.8.2003 in Whipsnade eingestellt.
Samira wurde am 3.3.2001 geboren (Kifaru x Sany) und ging am 28.6.2004 nach Zürich.

Bei der Gelegenheit stolperte ich gleich noch dar├â┬╝ber, dass das erste Zuchtpaar zwischen 1965 und 1970 vier (nicht nur drei) K├â┬Ąlber gehabt haben soll - das lie├â┬če sich ├â┬╝ber die Zuchtbuchausgabe von 1991, die ich habe, bei Bedarf detaillierter kl├â┬Ąren.
(15.01.2007, 00:13)
nurmichael:   @Michael Mettler, selbstverst├â┬Ąndlich d. b, michaeli. Dank f├â┬╝r die Infos ├â┬╝ber Hannover.
(15.01.2007, 00:01)
nurmichael:   @Oliver Jahn, da wissen Sie mehr als ich. Ein weibliches Tier mit dem Namen Maxi ist in San Diego 10.82 geboren worden. Die Eltern waren Wildf├â┬Ąnge und au├â┬čerordentlich erfolgreiche Gr├â┬╝nder: m: 30, 32, f: 7,8. Maxi wurde 85 nach Halle geliefert, von dort 92 in den Tierpark Berlin entliehen und dort in Kifaru umbenannt. Bis einschlie├â┬člich 1999 verblieb das Tier in Berlin, ├â┬╝ber einen Wechsel nach Salzburg ist mir leider nichts bekannt w├â┬╝rde aber gern mehr erfahren.
(14.01.2007, 23:57)
Michael Mettler:   Wow, eine interessante Liste! Sollte aber wohl im Einleitungstext "alle aktuellen D.b.michaeli Haltungen" hei├â┬čen, minor gibts nur in Frankfurt.

F├â┬╝r die hannoverschen Nachzuchtk├â┬╝he m├â┬╝sste ich mal nachschlagen, wohin die gegangen sind - Saja wurde meiner Erinnerung nach in Richtung England verschickt und durch die aus Leipzig gekommene Saba ersetzt. Das zweite weibliche Kalb hie├â┬č auf jeden Fall Samira.

Vor der jetzigen Zuchtgruppe gab es in Hannover ab den 60ern ein Zuchtpaar Suse und Conny (beides m.W. Wildf├â┬Ąnge), die drei K├â┬Ąlber hatten; eines davon, der Bulle Fridolin, blieb nach dem Tod seines Vaters als Partner f├â┬╝r seine Mutter in Hannover und wurde auch zeitweise in Z├â┬╝rich eingestellt, sorgte aber nie f├â┬╝r Nachwuchs. Sowohl Suse als auch Fridolin starben in Hannover.
(14.01.2007, 23:26)
nurmichael:   Anl├â┬Ąsslich der „Riesen├â┬╝berraschung“ in Berlin nach immerhin ca. 15 Monaten Tragzeit und ankn├â┬╝pfend an die Forumsdiskussion im August 2006 habe ich hier mal die mir bekannten Daten der Spitzmaulnashornzucht im Zoo Berlin zusammengetragen und die Verwandtschaftsbeziehungen dargestellt.
Von allen Gr├â┬╝ndern, die in den Zoo kamen, hatten m.W. nur Kibo (in Magdeburg; 1,1) und Jasper (in Leipzig; 0,2) zuvor ihre Zuchtf├â┬Ąhigkeit unter Beweis gestellt (Cody nicht, der aus Australien kam (88), wie dort auch in Berlin ohne Nachkommen blieb, in Dvur Kralove (92 - 99) aber bis zu seinem Tod noch 2,1 Erben zeugte von denen 1,1 ins zeugungsf├â┬Ąhige Alter kamen). Deshalb und weil Magdeburg (1,1) neben Berlin (0,2) die einzigen noch lebenden Wildf├â┬Ąnge dieser Unterart in Deutschland h├â┬Ąlt, habe ich auch die Daten der an der Zucht in Berlin beteiligten Tiere dieser Zoos aufgef├â┬╝hrt.
Desweiteren habe ich die Gruppen mit T├â┬Âchtern aus Berliner Nachzuchttieren dargestellt. Damit sind alle aktuellen d.b.minor Haltungen in Deutschland abgedeckt.

Legende:
Name Geschlecht
Zuchtbuchnummer, Eltern, Geburtsort
Geburtsjahr – Sterbejahr
Aufenthaltsort: dort gezeugte Jungtiere (Kfz.-Kennzeichen bzw. Land)
Jahr des neuen Aufenthaltsorts: dort gezeugte Jungtiere

Spitzmaulnashorn, Diceros bicornis michaeli
Berlin aktuell: Jasper, Kilaguni, Mzima, Ine, Kumi, Zawadi, Maburi
Mbololo m, 0219, wb, * 73 - t 88, B: 1,4
Kilaguni f. 0220, wb, * 74, B: 0,4
Kitani f, 0221, wb, * 72 - t 83, B: 0,1
Mzima f, 0240, wb, * 73, B: 2,4
Thelouji f, 0298, Mbololo x Kitani, * 81 - t 92, B: 0,1
Mbili f, 0310, Mbololo x Mzima, * 82 – t 84
Tatu m, 0347, Mbololo x Mzima, * 84 - t 95, B: 0,2
Ine f, 0366, Mbololo x Kilaguni, * 86, B : 0,2
Tano f, 0375, Mbololo x Mzima, * 87 – t 88
Klaus m, 0166, wb, * 69 - t 91, 71 L: 0,0; 88 B: 1,3
Frühgeburt m, Klaus x Mzima
Sita f, 0428, Klaus x Thelouji, * 90, B: 0,0; 02 GBR: ?
Saba f, 0436, Klaus x Kilaguni, *91, 93 L: 0,1; H: 0,0
Nane f, 0497, Klaus x Mzima, * 91, 94 Kr: 1,0
Tisa f, 0532, Tatu x Kilaguni, * 94, 97 K: 0,0
Kumi f, 0546, Tatu x Ine, * 95, B: 0,1
Kibo m, 0009, wb, * 64 - t 99; 67 Mb : 1,1; 94 B: 1,1
Ndugu m, 0610, Kibo x Mzima, * 96; 99 L: 0,0
Sukari f, 0673, Kibo x Kilaguni, * 97 - t 99
Jasper m, 0450, DvKr, * 91; DvKr: 0,0; 93 L: 0,2; 99 B: 0,2
Binti f, Jasper x Ine, * 03; 06 FRA: 0,0
Zawadi f, Jasper x Kumi, * 06; B 0,0
Maburi f, Madiba x Mana, Mb * 02; B 04: 0,0

Magdeburg aktuell: Madiba, Kenia (?), Mana, Maleika, Malindi
Kibo m, 0009, wb, * 64 - t 99; Mb : 1,1; 94 B: 1,1
Kenia f, 0153, wb, * 66; Mb: 1,1
Mabu m, 0277, Kibo x Kenia, * 79 – t 96; Mb : 0,0; DvKr: 0,2
Mana f, 0295, Kibo x Kenia, Mb: 0,2
Eli m, 0386, DvKr, * 84 – t 95; DvKr: 1,0; 92 Mb: 0,1
Maleika f, 0559, Eli x Mana, * 95; Mb: 0,0
Madiba m, 0653, wb, * 92; 96 Mb 0,2
Maburi f, Madiba x Mana, * 02; B 04: 0,0
Malindi f, Madiba x Mana, * 05; Mb 0,0

Leipzig aktuell: Ndugu, Nandhi, Serafine
Klaus m, 0166, wb, * 69 - t 91, 71 L: 0,0; 88 B: 1,3
Toto f, 0167, wb, * 65 – t 86, 71 L: 0,0
Jasper m, 0450, DvKr, * 91; DvKr: 0,0; 93 L: 1,2; 99 B: 0,2
Saba f, 0436, B *91; 93 L: 0,1; H: 0,0
Lipsi f, 0481, DvKr (Sara), *92 – t 01; 94 L: 1,1
? m, 0688, Jasper x Lipsi, * 97 – t 98
Nandhi f, Jasper x Lipsi, * 99; L: 0,0
Serafine f, 0767, Jasper x Saba, * 00; L : 0,0
Ndugu m, 0610, Kibo x Mzima, B * 96; 99 L: 0,0

Hannover aktuell: Kifaru, Sany, Saba
Kifaru m, 0349, Zh *84; 87 F: 0,0; 91 H: 1,2
Sany f, 0417, DvKr *89; H 1,2
Taco m, 0533, Kifaru x Sany, *95; H: 0,0; K: 0,0
Saja f, 0676, *97; H: 0,0; ???
??? f
Saba f, 0436, Klaus x Kilaguni, *91; B: 0,0; 93 L: 0,1; H: 0,0

Krefeld aktuell: Usoni, Nane, Davu
Usoni m, 0528, Zh *92; Do: 1,?; Kr 04 : Klaus x Kilaguni 1,0
Nane f, 0497, Klaus x Mzima, * 91, B: 0,0; 94 Kr: 1,0
Davu m, ?, Usoni x Nane, * 06; Kr: 0,0

K├â┬Âln aktuell:
Taco m, 0533, Kifaru x Sany, *95; H: 0,0; K: 0,0
Tisa f, 0532, Tatu x Kilaguni, *94; B: 0,0; 97 K: 0,0

Hier noch einige Fragen: Was ist aus Siwa aus Dortmund und mit Jakob aus Krefeld geworden? Wie hat sich Sita in England eingelebt? Wer hat die To(├â┬Â)chter aus Hannover eingestellt? Wie sieht die Entwicklung in Z├â┬╝rich nach der Geburt von Wanda aus?

(14.01.2007, 23:06)
Oliver Jahn:   @nurmichael, was ist denn aus der Hallenser Kuh geworden? Sie war doch lange im Tierpark Berlin eingestellt und musste trotz starker Kritik dann von Berlin nach Salzburg abgegeben werden.
(14.01.2007, 20:12)
Klaus Schwarz:   Die beiden Dortmunder Nashornanlagen sind ganz einfach mit einem Durchgang hinter dem neuen Haus verbunden der bei Bedarf verschlossen wird.


(14.01.2007, 20:02)
Langhals:   @Okapi. Ja, die M├â┬╝nchner Panzernash├â┬Ârner z├â┬╝chten. Es gab mehrere Fr├â┬╝h,-und Fehlgeburten , aber zwei K├â┬Ąlber wurden von " Nasi " aufgezogen. Weder die Spitz ,- noch die Breitmaulnsh├â┬Ârner haben in M├â┬╝nchen gez├â┬╝chtet.
(14.01.2007, 17:40)
nurmichael:   @ Okapi
Hier die Daten zu den Salzburger Breitmaulnash├â┬Ârnern, die aus M├â┬╝nchen und Halle kamen:
0360, Mapumulo, m, *4.71 Hluhluwe Südafrika, 11.74 München Hellabrunn, 8.91 Salzburg Hellbrunn (Denny)
0361, Babangiboni, f, *11.71 Hluhluwe Südafrika, 11.74 München Hellabrunn, 8.91 Salzburg Hellbrunn (Baby)
0676, Sherman, m, *12.81 Knoxville, 7.82 Ruhe Brunkensen, 3.84 Halle, 20.88 Leipzig (Benno), 10.91 Salzburg Hellbrunn

(14.01.2007, 15:50)
Okapi:   @Michael Metller + Sacha Beuth:
Also erst Spitzmaul-, dann s├â┬╝dl. Breitmaulnash├â┬Ârner bis 1991 und seit 1992 Panzernash├â┬Ârner (hatten sie mit denen Zuchterfolg?).

Und die s├â┬╝dl. Breitmaulnash├â┬Ârner gingen an Salzburg.
Wei├â┬č jemand vielleicht ungef├â┬Ąhre Jahreszahlen, wann sie in M├â┬╝nchen waren?
(14.01.2007, 10:53)
Michael Mettler:   Ja. Wobei ich ehrlicherweise mehr auf die Neuanlage geachtet habe als darauf, wie dieser Zugang aussieht.
(13.01.2007, 21:54)
Dirk K:   Ich war lange nicht mehr in Dortmund. Gibt es denn einen Zugang zur alten Anlage?
(13.01.2007, 21:44)
Michael Mettler:   @Dirk K: Das kommt darauf an, ob man das alte Nashornhaus hinzu rechnet oder nicht... Im neuen habe ich nur vier Boxen gez├â┬Ąhlt - es sei denn, Tier Nr. f├â┬╝nf w├â┬╝rde in der Futterk├â┬╝che aufgestallt :-) Im alten Stall m├â┬╝ssten es zwangsl├â┬Ąufig mindestens zwei sein.

Im Online-Artikel zu den Augsburger Nash├â┬Ârnern, dessen Link im "Augsburg"-Thread zu finden ist, hei├â┬čt es pikanterweise, man "d├â┬╝rfe" erst ab einer Sechsergruppe z├â┬╝chten. Wenn das eine EEP-Vorgabe sein sollte, w├â┬Ąre Dortmund darauf angewiesen, den alten Stall auch weiterhin f├â┬╝r zwei Tiere zu nutzen, um z├â┬╝chten zu d├â┬╝rfen!
(13.01.2007, 21:22)
Shensi-Takin:   Mir stellt sich auch die Frage, wo sich der Platz f├â┬╝r die genannte Menge an Breitmaulnash├â┬Ârner in Augsburgs "Afrika-Anlage" finden lassen soll-Rappenantilopen(die hoffentlich erhalten bleiben) & Kamerunschaf hin oder her...
Salzburg h├â┬Ąlt noch Breitmaulnash├â┬Ârner-in einer landschaftlich wohl einzigartigen Anlage(Alpen samt mitunter einfliegender G├â┬Ąnsegeier im im Hintergrund;). Mit dem Nachwuchs hat's bisher-trotz eifriger Zusammenarbeit mit dem IZW in vergangenen Jahren-nicht geklappt-was wohl am Alter der Tiere liegen mag.
(13.01.2007, 20:08)
Dirk K:   Wie viele leere Boxen denn noch in Dortmund? Drei Tiere sind schon da, allerdings hatte ich nur von vier Boxen geh├â┬Ârt, obwohl fr├â┬╝her die Rede von einer f├â┬╝nfk├â┬Âpfigen Gruppe war. Wie viele Boxen stehen denn nun zur Verf├â┬╝gung?
(13.01.2007, 18:57)
Michael Mettler:   Lassen wir uns doch mal ├â┬╝berraschen, wie lange Augsburg auf den Besatz seines Hauses warten muss, wenn der Bau im Herbst fertig sein soll (und woher die Tiere kommen werden - EEP oder Afrika?). In Dortmund gibt es auch noch leere Boxen...
(13.01.2007, 16:52)
Sebastian:   Laut F├â┬╝hrerin (siehe auch ZOOM-Gelsenkirchen Thread) stehen sie noch in Afrika und warten...
(13.01.2007, 16:45)
Carsten:   In K├â┬╝rze, wie dem Schild am Gehege seit Er├â┬Âffnung zu entnehmen ist, g.
(13.01.2007, 15:14)
Mario:   Wann bekommt den Gelsenkirchen endlich Nash├â┬Ârner?Die Anlage ist ja fertig.
(13.01.2007, 12:02)
Oliver Jahn:   Salzburg hielt/h├â┬Ąlt ausschlie├â┬člich Breitm├â┬Ąuler. Die Hallenser Kuh ist ├â┬╝ber den Tierpark Berlin ebenfalls dort eingestellt, der Hallenser Bulle ist es schon l├â┬Ąnger. Nachwuchs gabe es meines Wissens in Salzburg noch nicht.
(12.01.2007, 21:23)
Michael Mettler:   @Okapi: Spitzmaulnash├â┬Ârner gab es zwar ebenfalls schon in M├â┬╝nchen, aber das war noch vor den von Sacha Beuth genannten Breitm├â┬Ąulern.
(12.01.2007, 19:40)
Jonny.:   Die Rappenantilopen bleiben in Augsburg.
(12.01.2007, 19:08)
Sacha Beuth:   @Okapi: Kleine Korrektur: Vor den Panzernash├â┬Ârnern hielt M├â┬╝nchen S├â┬╝dliche BREITMAULNASHOERNER!!
(12.01.2007, 17:52)
Dirk K:   Augsburg will noch dieses Jahr mit dem neuen Nashornhaus beginnen und es im Herbst fertigstellen. Also m├â┬Âglicherweise schon 2007 neue Nash├â┬Ârner. In der Mitteilung ist aber nur davon die Rede sie mit Watussis zu vergesellschaften. Ob da wohl die Rappenantilopen dran glauben m├â┬╝ssen?
(12.01.2007, 17:47)
Okapi:   Hallo!
H├â┬Ątte ein paar Fragen zu den Nash├â┬Ârnern.
M├â┬╝nchen hatte bis 1990 Spitzmaulnash├â┬Ârner. Die wurden an Salzburg abgegeben, weil sich kein Zuchterfolg einstellte. Konnte Salzburg Nachwuchs bekommen?
Und seit wann waren die dreit Tiere in München, von wo kamen sie?
(12.01.2007, 16:55)
Jonny.:   Die Ern├â┬Ąhrung eines Tieres hat nichts mit der Aufnahmef├â┬Ąhigkeit zu tun, au├â┬čer , das Tier ist viel zu fett. Das kann durchaus die Fortpflanzung beeintr├â┬Ąchtigen, dies ist aber weder bei den Nash├â┬Ârnern in Hannover, noch in Frankfurt der Fall.
(26.12.2006, 20:27)
R├â┬╝diger:   Vielleicht sollte man die ern├â┬Ąhrung ├â┬Ąhnlich , wie bei den Giraffen umstellen, was der Aufnahmef├â┬Ąhigkeit auch gesteigert und die Aufzucht der K├â┬Ąlber deutlich verbessert hat.
In Frankfurt war der Zuchtbulle auch l├â┬Ąngere zeit nicht gesund oder ?
(26.12.2006, 18:22)
steffi:   das ist schade, aber nicht zu ├â┬Ąndern. Trotzdem danke f├â┬╝r die schnelle Antwort.
(26.12.2006, 17:47)
Jonny:   Ich wei├â┬č aus erster Hand, das in Hannover keine Kuh tragend ist. Paarungen gab es, aber die Zuchtkuh nimmt nicht mehr auf. Das gleiche Problem hat Frankfurt.
(26.12.2006, 17:44)
steffi:   wie sieht es in punkto Nachwuchs in Hannover aus? Hat sich was getan?
(26.12.2006, 17:35)
nurmichael:   Hier ein Auszug aus der PM des Zooas Berlin: "Eine Riesen-Weihnachts├â┬╝berraschung gab es am 20.12. im Zoo: Spitzmaulnashorn Kumi (11) brachte ein gesundes weibliches Jungtier zur Welt. Vater ist Jasper (15). Die Pressevor-stellung des etwa 20 Kilo schweren Nashornkindes wird rechtzeitig bekannt gegeben."

(24.12.2006, 10:51)
steffi:   war heute im Zoo Berlin, bei den Nash├â┬Ârnern scheint das Baby endlich da zu sein! Das Haus ist geschlossen und an den Eing├â┬Ąngen steht der Vermerk: Wegen Tiergeburt geschlossen!
(23.12.2006, 18:50)
Mulan:   Weil ich das im Tiergarten-Journal des Wiener Zoos gelesen habe.
(18.12.2006, 19:58)
Michael Mettler:   @Mulan: Woher wei├â┬čt du denn, dass sie nicht verwandt sind? Auch Wildf├â┬Ąnge k├â┬Ânnen schlie├â┬člich den selben Vater haben! Und das Panzernashorn ist bekanntlich auch schon mal durch den "Flaschenhals" gegangen.
(18.12.2006, 19:32)
Mulan:   @Chris. Nein, die Wiener Panzernash├â┬Ârner sind nicht miteinander verwandt, und genetisch sehr wertvoll f├â┬╝r die Zucht,da es Wildf├â┬Ąnge sind.
(18.12.2006, 19:28)
Chris:   Sorry!!! Hab in Wien vergessen
(18.12.2006, 19:21)
Chris:   Sind die Panzernash├â┬Ârner in eigentlich Geschwister?
(18.12.2006, 19:20)
Jana:   @Jelle
Die alte Weibchen Numa ist nicht mehr zuchtf├â┬Ąhig. F├â┬╝r ihre Tochter Nova (9) sucht die Direktorin schon einen neuen Bullen, in Europa und USA.
(04.12.2006, 17:31)
Jelle:   Jana,

Was ist mit den Zucht von Panzernashoernern im Dvur Kralove. Ist das alte Weibchen wieder tragend? Wird einen neuen Zuchtmann hinzu kommen?
(04.12.2006, 17:18)
Jana:   Tiergarten N├â┬╝rnberg hat seit gestern/heute einen neuen Panzernashorn-Bullen. Er heisst Ropen, kam aus Dvur Kralove, aber geboren war er 8.5.1988 in Whipsnade/England.
(29.11.2006, 21:25)
R├â┬╝diger:   Vier kleine Boxen im neuen Dortmunder Nashornhaus.da bleibt es ja doch bei einer Kleingruppe von maximal vier adulten Tieren. Schade, denn den momentan 1,2 gehaltenen adulten Tiere sind 0,2 sicher unreproduktiv. Bleibt zu hoffen das ein junges Weibchen noch dazukommt und der Altbulle noch einen sp├â┬Ąten Fr├â┬╝hling erf├â┬Ąhrt ! Weiss jemand wann noch ein drittes Rhinoweibchen folgen wird und ob es sich um ein Tier aus dem EEP handelt ?
(29.11.2006, 12:47)
Klaus Schwarz:   Im Zoo Dortmund wurde ein neues Nashornhaus errichtet. Sieht so die neue lebensraumnahe Zooarchitektur aus? Im Geb├â┬Ąude vier kleine Boxen voneinander durch Tore und Betonpfeiler getrennt, keinerlei Naturboden oder sonstige Highlights. F├â┬╝r die Besucher eine winzige Plattform auf die maximal 5 Personen gleichzeitig passen d├â┬╝rften.

Dafür wurde zum Gkück mit Kunstfelsen gespart die ja inzwischen für alle Tietgehege als geeignet gelten.

F├â┬╝r mich sieht dieses Haus nicht besser aus als die Geb├â┬Ąude aus den 60er und 70er-Jahren.
(28.11.2006, 17:55)
Michael Mettler:   Ich war heute im Zoo Hannover und habe beide K├â┬╝he in den Au├â┬čenanlagen gesehen - ohne Kalb. Im Aufzuchtgehege steht ├â┬╝brigens nach wie vor Sany, nicht die angeblich gedeckte Saba.
(26.11.2006, 14:24)
Jelle:   Wie stehst mit den Spitzmaulnashoernern in Hannover und Berlin Zoo? Gibt es schon Neues zu den Jungtieren?
(25.11.2006, 10:35)
R├â┬╝diger:   Was machen die Geburten in Berlin und Hannover bei den Spitzlippennash├â┬Ârnern ? Sind die Nashornfreaks schon im Winterschlaf ?

(11.11.2006, 15:32)
Tom Schr├â┬Âder:   Auch in Hannover wird ein Jungtier erwartet; k├â┬Ânnte meines Wissens nach jeden Moment kommen.
(23.10.2006, 22:03)
Jelle:   Leute,

Weiss jemand wie es aussieht mit den Zucht von Spitzmaulnashoerner im Leipzig oder Hannover?
(23.10.2006, 21:53)
R├â┬╝diger:   Scheinbar ist das Jungtier in Berlin noch nicht auf der Welt oder ?
Uebe mich noch in Geduld
(14.10.2006, 20:33)
R├â┬╝diger:   weiss jemand ob das junge Spitzmaulnashorn in Berlin schon auf der Welt ist ? Es ist die Erstgeburt der Nashornkuh KUMI . Hoffentlich geht alles Gut !
(06.10.2006, 10:12)
Mel:   nur mal kurz Off-topic: habe gestern eine Anfrage an zoo und Architekten bez├â┬╝glich Grundriss Nashornhaus Hellabrunn gesendet, bin mal gespannt ob es eine Reaktion gibt. m├â┬╝nchen ist ja in Puncto Informationen nicht gerade ber├â┬╝hmt.
(05.10.2006, 23:07)
Jelle:   Michael,

In der Tat hat Salzburg 2 Tiere aus Halle bekommen. Einer dieser ueber Tierpark Berlin (vom Moment das Tierpark Berlin noch eine Zuchtgruppe fuehrte).
(05.10.2006, 21:03)
Michael Mettler:   Eventuell 1,1 aus Halle?
(05.10.2006, 19:31)
Mulan:   Zwei Tiere sind definitiv aus M├â┬╝nchen.
(05.10.2006, 19:13)
Chris:   In ├â┬ľsterreich h├â┬Ąlt der der Zoo Salzburg Breitmaulnash├â┬Ârner und der Tiergarten Sch├â┬Ânbrunn Panzernash├â┬Ârner. Wei├â┬č jemand aus welchem Zoo die Tiere aus Salzburg sind?
(05.10.2006, 17:31)
Mulan:   Madrid hat drei Bullen, der Jungbulle aus Stuttgart ist dorthin umgezogen.
(05.10.2006, 06:44)
Jelle:   Nashorn Jacob ist dieser Monat umgezogen nach Warschau. Die Gesamtfuehrung mit Bulle Hugo (aus Rotterdam) ist erfolgreich verlaufen. Damit haelt Warschau jetzt 2 Bullen (wie auch Madrid mit Daan und Kaila Padam).
(04.10.2006, 21:05)
Mel:   @Mulan: Nee nachbauen nicht aber mich interessieren die verschiedene Typen von Gehege bw. Haustypen (Bauweisen) mal im Vergleich (Vor und Nachteile). Ganz nebenbei erinnert Hellabrunn ja ein wenig an Z├â┬╝rich. Vergleiche kann man am besten f├â┬╝rhren wenn man die Grundrisse vorliegen hat.
(03.10.2006, 12:12)
Mulan:   @Mel Am Besten, entweder beim Tierpark direkt nachfragen oder sich an den Architekten wenden. Wollen Sie dieses "Geniale " Haus etwa nachbauen ?
(03.10.2006, 06:36)
Saya:   Ich meine hier im Forum gelesen u haben dass Jacob inzwischen nach Warschau umgezogen ist. Die Geburt muss eine Fehlmeldung von isis sein.
(02.10.2006, 23:24)
Stefan:   Wie gesagt, Betty ist noch mit ihrem weiblichen Nachwuchs Saathi aus 2005 besch├â┬Ąftigt, Jhansi verweilt im Zoo Berlin (und soll vom dortigen Bullen Jhoda erst noch gedeckt werden). Ansonsten gibt es im Tierpark nur noch M├â┬Ąnner (Belur) bzw. Jungs (Jacob und Patna, beides Nachzuchten aus 2004). Wie zuverl├â┬Ąssig Eintragungen bei ISIS sind, dar├â┬╝ber haben wir hier im Forum ja bereits diskutiert...
(02.10.2006, 22:55)
Mel:   Mal wieder ein Problem, wei├â┬č jemand wo man nen Grundriss vom Nashornhaus in Hellabrunn (M├â┬╝nchen) bekommen kann???

Lieben Gru├â┬č Mel
(02.10.2006, 22:52)
Jelle:   Im ISIS hat sich die Zahl der Panzernashornern geandert von zuerst 3.3 auf 2.3 (21/9) und dann auf 2.4 (29/9) geaendert (dazu 1 Geburt ....?) Das waere meine Quelle fuers Panzernashornkalb. Ist dies bezueglich falsch?
(02.10.2006, 22:32)
Stefan:   Okay: Nicht ICH bin im Erziehungsurlaub - sondern definitiv BETTY!!! Wann endlich wird die Eingabemaske etwas gr├â┬Â├â┬čer, damit die Beitragskontrolle vorm endg├â┬╝ltigen Freigeben leichter f├â┬Ąllt? :(
(02.10.2006, 22:32)
Stefanim Erziehungsurlaub mit:   @Jelle: Bist Du Dir mit Tierpark Berlin und Panzernashorngeburt sicher? Ich war noch vor drei Wochen dort, allerdings war Kuh Betty noch im "Erziehungsurlaub" mit Saathi und die zweite Kuh Jhansi auf "Hochzeitsreise" im Zoo! Berlin eingestellt. Ich wei├â┬č nur, dass der Zoo! Berlin bei den Spitzmaulnash├â┬Ârnern jeden Tag mit Nachwuchs rechnet.
(02.10.2006, 22:29)
Jelle:   Vor einige Tagen soll ein weibliches Kalb der Panzernashorn geboren in Tierpark Berlin. Ohnehin soll Kumi in wenigen Tagen auch die Niederkunft ihres Kalb bekant machen. Weiss jemand Bescheid ueber eines oder anderen?
(02.10.2006, 22:08)
Jelle:   Ruediger,

Ich hab den Zoo ein Zettel geschrieben. Ihr Antwort lautet eine Kuh erfolgreich gedeckt (Niederkunft in Januar 2007) und eine weitere Kuh gedeckt (noch keine Konfirmation zu eine moegliche Traechtigkeit).
(29.09.2006, 22:55)
steffi:   @Mulan: Sorry, f├â┬╝r die sp├â┬Ąte Antwort, ich bedanke mich f├â┬╝r die Informationen.
(27.09.2006, 16:19)
Jelle:   Ruediger,

Die Quelle ist der Annual Review 2004/2005. Hier heisst es "Our pygmy hippos and greater one-horned rhino were also mated".
(26.09.2006, 20:30)
R├â┬╝diger:   Jelle und Mulan
Jaffna ist monetan in Whipsnade und wird 2007, wenn die Bullenaussenanlage fertig ist, zurück nach Basel. Meines Wissees hatte er bis August06 nur eine der drei Kühen in Englnd mit Erfolg gedeckt !
Vielleicht bis dato alle oder Jelle ?
Hast du eine sichere Quelle dafür ?
Gruss Rüdiger
(26.09.2006, 14:10)
Jelle:   Chester hat sein aus Whipsnader Zucht stammende Bulle Yohda nach Zoo Berlin geschickt in 1998.
(26.09.2006, 13:07)
Stefan Schubert:   2002 hatte Chester nur Spitzm├â┬Ąuler im Bestand, Whipsnade allerdings auch Panzernash├â┬Ârner!
(26.09.2006, 07:06)
Mulan:   Ich denke, der war in Chester ? Er wird aber bald nach Basel zur├â┬╝ckkommen, dort wurde ja sein Stall umgebaut, weswegen er auf Hochzeitsreise geschickt wurde. Nun ist der Stall fertig und die beiden Damen auch wieder bereit, ihren Lover zu begr├â┬╝├â┬čen, schlie├â┬člich will Basel ja auch bald wieder Nachwuchs haben.
(26.09.2006, 06:37)
Jelle:   Jaffna ist zur Zeit in Whipsnade Zoo gelagert. Er soll die 3 dort lebende Kuehe geschwangert haben!
(25.09.2006, 21:17)
Mulan:   Hier die Daten zu den Baslern Rhinos :
1,0 " Jaffna " , geb. 1994 in San Diego WAP, seit 1996 in Basel. 0,1 "Ellora " mit ihrem 2004 geb. Sohn " Baabuu " und 0,1 " Quetta " mit ihrer 2004 geb. Tochter " Baatschi ".
(25.09.2006, 20:26)
Mulan:   Stuttgart h├â┬Ąlt 1,0 " Bruno " , dort 1985 geboren und f├â┬╝r ein paar Jahre in K├â┬Âln ausgelagert, sowie 0,1 " Sani " , die als Wildfang aus Nepal nach Stuttgart kam. Diese ist mit ihrem dritten Kalb tr├â┬Ąchtig, das im Oktober erwartet wird. Der 2003 geborene Sohn ist vor kurzem nach Madrid. Basel m├â┬╝├â┬čte 1,2 plus zwei K├â┬Ąlber haben ( Namen habe ich leider keine ) und Wien hat 1,1 , beides Wildf├â┬Ąnge aus Nepal.Die beiden hei├â┬čen " Sundari " und " Jange ".
(25.09.2006, 20:02)
steffi:   hat jemand den Bestand an Panzernash├â┬Ârnern von stuttgart, basel und wien parat? Eventuell mit Namen und Daten?
(25.09.2006, 19:46)
Michael Mettler:   @R├â┬╝diger: Wie schon mal erw├â┬Ąhnt befindet sich die Kuh Saba immer noch im vorderen Gehege mit dem Wassergraben(Samstag noch gesehen), w├â┬Ąhrend Sany im hinteren, ruhigsten der drei Au├â┬čengehege untergebracht ist (wo Saba ab ihrer Ankunft l├â┬Ąngere Zeit lebte). Das k├â┬Ânnte man eigentlich eher als Indiz f├â┬╝r eine Tr├â┬Ąchtigkeit von Sany (statt von Saba) werten....
(22.09.2006, 15:33)
R├â┬╝diger:   Danke Michael├é┬Ę
Ich bin auch Abonnent der Hauszeitschrift.Bis diese aber ├â┬╝ber den Sch├â┬╝lingkurier in der Schweiz ankommt , verstreicht noch Zeit. Vielleicht war diese Aktivit├â┬Ąt im Mai nicht erfolgreich, sondern erst ein Zyklus sp├â┬Ąter. Ich dr├â┬╝cke auf jedenfall die Daumen das es hoffentlich sp├â┬Ąter gefruchtet hat.
(22.09.2006, 15:25)
Michael Mettler:   Laut heute eingetroffener Ausgabe der hannoverschen Hauszeitschrift JAMBO gibt es Hoffnung, aber keine Sicherheit auf eine Tr├â┬Ąchtigkeit der Spitzmaulnashornkuh Saba. Entsprechende "Aktivit├â┬Ąten" des Bullen Kifaru waren jedenfalls im Mai 2005 beobachtet worden wobei die im Text erw├â┬Ąhnte Tragzeit von 13 bis 15 Monaten inzwischen abgelaufen w├â┬Ąre. Zum Text abgebildet ist ├â┬╝brigens die andere Nashornkuh (Sany/Sunny)....
(22.09.2006, 14:09)
R├â┬╝diger:   Danke Dirk K.
Gute Nachrichetn aus Hodenhagen ! Hast du noch genaure Daten oder Fakten über Mutter und Jungtier bei der BM Nashornzucht im Serengetipark ?
(20.09.2006, 14:05)
Jelle:   Verzeihe mir. Namaste ist geboren 1991 UND nicht 1981 .... Mea culpa.
(13.09.2006, 19:51)
Jelle:   Steffi,

Der Bulle heisst Nico (geboren 1986 Planckendael) und die Kuh heisst Namaste (geboren 1981 Stuttgart). Ihr letzteres Kind heisst Sofie (geboren 27 Dezember 2005).
(13.09.2006, 19:47)
steffi:   hat jemand den bestand an Panzernash├â┬Ârnern vom Zoo Rotterdam parat? Eventuell mit Namen und Daten??
(13.09.2006, 18:50)
Dirk K:   Bei letztlichen NDR-Zoogeschichten ging es um eine Nashorngeburt im Serengetipark. Das Jungtier wurde mit seiner Mutter wieder in die Gruppe integriert.

(12.09.2006, 20:03)
R├â┬╝diger:   Beitrag zur Hodenhagener Nashorngruppe:
Momentan leben 12 BM im Serengetipark und letztes Jahr wurde ein in San Diego geborener Rhinobulle aus G├â┬Ąnserndorf (Oestereich) geholt , um die Zuchtgeschehnisse voranzutreiben bzw.die Inzucht in der Herde zu vermeiden. Weiss jemand etwas neues ├â┬╝ber evtl. tr├â┬Ąchtige K├â┬╝he dort ?
(12.09.2006, 19:53)
Michael Mettler:   Bei der Lekt├â┬╝re des 1972 erschienenen Buches "Hagenbeck" von G.H.W. Niemeyer habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich in der Chronik die Angabe entdeckte, Hagenbeck habe in den Jahren 1866 bis 1887 - also zu einer Zeit, als viele Zoos noch gar nicht gegr├â┬╝ndet waren - allein 17 asiatische und 9 afrikanische Nash├â┬Ârner verkauft. Dazu ├â┬╝brigens im selben Zeitraum 150 Giraffen, 300 Elefanten und 3.900 Raubtiere - wobei ich nat├â┬╝rlich nicht wei├â┬č, ob da alles vom Eisb├â┬Ąren bis zum Mungo eingerechnet wurde oder nur gr├â┬Â├â┬čere Arten. Aber 26 Nash├â┬Ârner unter den damaligen Transportbedingungen!!
(07.09.2006, 18:19)
Jelle:   Vielliecht waere dies ein gutes Moment um auf der Suche nach einen neuen Zuchtbullen die Zoos des Indischen Kontinent ein zu schliessen. Indische Zoos haben durchaus zuviele Bullen. Die meisten von Ihnen sind nicht verwandt an der Europaeische Population!

(05.09.2006, 16:55)
Michael Mettler:   Laut dieser Mitteilung ist er also schon am Mittwoch gestorben, somit g├â┬Ąbe es keinen Zusammenhang mit der am Donnerstag beobachteten "Eilaktion". ├â┬ťbrigens waren am Donnerstag beide Elefanten trotz besten Wetters im Stall.
(05.09.2006, 11:28)
Andreas Hartung:   Zum Tod von Noel:
http://www2.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_06663.html
(05.09.2006, 10:32)
Michael Mettler:   @Jelle: Da bin ich mir nicht so sicher. Ich habe auf der ersten Runde im Park ein liegendes Panzernashorn mit abgeschliffenem Horn in einem der Au├â┬čengehege gesehen (und auch fotografiert) und ging davon aus, dass es der Bulle Noel war, weil ein spezielles Schild darauf hinwies, warum das Tier "kein Horn" hat. In der zweiten Anlage habe ich kein Nashorn gesehen. Auf der zweiten Runde habe ich in beiden Anlagen kein Tier gesehen, aber auch nicht recht darauf geachtet; mein Mitreisender, mit dem ich mich vor dem Elefantenhaus traf, erz├â┬Ąhlte mir aber, dass zwischenzeitlich zwei Elektrokarren mit H├â┬Âchstgeschwindigkeit zum Elefantenhaus gekommen waren, einer davon mit dem Stellvertretenden Direktor besetzt, und die Leute in den r├â┬╝ckw├â┬Ąrtigen Pflegerbereich gerannt seien. Das war am Donnerstag Nachmittag und k├â┬Ânnte somit der fragliche Zeitpunkt gewesen sein. Ich habe dann am Samstag in M├â┬╝nchen davon geh├â┬Ârt, dass Noel gestorben sein soll.
(05.09.2006, 09:17)
Jelle:   Michael,

Haben sie den Panzernashornbulle in Nuernberg noch angesehen. Laut Lollo soll der Bulle gestorben sein ...
(04.09.2006, 23:41)
Michael Mettler:   @Lollo: Deine Infos relativieren meine ├â┬äu├â┬čerung, die ich unter "Zoo Augsburg" bez├â┬╝glich der Nashorn- und Pavianhaltung gemacht habe - ich war bei der F├â┬╝hrung nicht dabei und habe nur vom Nashornprojekt geh├â┬Ârt.

@Frankfurter: Das Berliner Javanashorn ist sehr zweifelhaft, selbst Kl├â┬Âs schrieb irgendwo, dass es sich wohl "nur" um ein falsch ausgeschildertes Panzernashorn gehandelt habe. Zu Javanash├â┬Ârnern in Zoos habe ich weit unten im Thread (3.3.2006) Infos aus einem Artikel in einem alten International Zoo Yearbook wiedergegeben. Ein (furchtbar pr├â┬Ąpariertes) Javanashorn ist auch im Mainzer Naturkundemuseum zu sehen (Besuch lohnt sich auch wegen drei Quaggas, Javatiger und Beutelwolf sind wohl nicht in der Schau), der Kopf eines Javanashorns im ├â┬ťberseemuseum Bremen.
(04.09.2006, 17:44)
Lollo:   Der Nahornbulle in N├â┬╝rnberg soll am Donnerstag oder Freitag gestorben sein. Wei├â┬č da Jemand etwas Genaueres ?
In Augsburg soll im n├â┬Ąchsten Jahr mit dem Bau eines neuen Nahornhauses begonnen werden. Dieses wird dort gebaut, wo jetzt noch die Muntjaks sind, die Nah├â┬Ârner, Breitmaulnash├â┬Ârner,kommen mit auf die Afrika-Anlage zu den Watussi-Rindern und Rappenantilopen. Das Haus wird 6 Boxen haben, eine Innenanlage wird es nicht geben,und das Haus wird weder f├â┬╝r die Besucher begehbar, noch von au├â┬čen einsehbar sein.
Ob 6 Tiere kommen, steht nicht fest, 6 Boxen sind eine Auflage des EEp-Koordinators. Das habe ich bei der sehr interessanten F├â┬╝hrung durch den Augsburger Zoo mit der Direktorin Frau Jantschtke erfahren. Flu├â┬čpferde wird es aber nicht in Augsburg geben. Die jetzige Nashorn-Anlage wird nach Ableben der beiden Rentner-Nash├â┬Ârner f├â┬╝r die Mantelpaviane umgebaut, das Paviangehege f├â┬╝r die Mandrills und deren Gehege wird in ein begehbares Katta-Gehege umgebaut.
(04.09.2006, 14:04)
Jelle:   Amsterdam Artis Zoo hatte 1881 und auch 1896 vor kuerzem Zeit ein Sumatranashorn.

Und das Nashorn dass vom 1867 ueber 1873 in Artis gelebt hatte nicht ein indisches Panzernashorn aber eher ein Javanashorn gewesen sein sollte.
(03.09.2006, 13:10)
Stefan:   Jhansi ist zur Zeit wieder im Zoo eingestellt. Bin zur Zeit beruflich in Berlin und habe sie letzte Woche dort gesehen. Bei der Kuh Narayani mehren sich wohl die Anzeichen f├â┬╝r eine Tr├â┬Ąchtigkeit, die Pfleger sind sich aber noch nicht eindeutig sicher. Die tr├â┬Ąchtige Spitzmaulnashornkuh ist dagegen im Nashorn-Tapirhaus eingestellt und man erwartet die Geburt f├â┬╝r Ende September.
(02.09.2006, 10:40)
Karsten Vick:   Belur kam am 1.1.90 als 2. Kalb des alten TP-Paares Mysore und Kumari zur Welt (das 1. war eine Totgeburt, ich glaube, 1985). Jhansi wurde aus San Diego importiert, geb. 20.7.90. Recht kurz nach ihrer Ankunft brachte sie Betty am 21.1.95 zur Welt.
Ich k├â┬Ânnt mir schon vorstellen, dass Jhansi noch mal auf Hochzeitsreise geschickt wird, wei├â┬č aber noch nichts dar├â┬╝ber.

Das alles bringt mich auf eine Frage f├â┬╝r Berlin-Insider, die mir schon eine Weile durch den Kopf geht. Belur wurde damals noch im alten Nashorngehege auf dem Elefantenhof geboren. Panzernash├â┬Ârner sollten lt. urspr├â┬╝nglicher Tierparkplanung zusammen mit Flusspferden ein eigenes Haus kriegen. Im Dickh├â┬Ąuterhaus waren beide Elefantenarten und beide afrikanischen Nash├â┬Ârner geplant. Nun gab es bei der Er├â┬Âffnung des Hauses schon eine Menge Elefanten und 1-2 Breitmaulnash├â┬Ârner (Altkuh Lotzi und vielleicht auch schon der Ex-Dresdner Bulle Mtandane), aber keine Spitzmaulnash├â┬Ârner. Wei├â┬č jemand, warum es nicht gelang, Spitzm├â┬Ąuler zur Einweihung ranzuschaffen?
(01.09.2006, 23:22)
Danny H.:   Belur ist ja der Vater von Patna und Saathi. Jacobs Vater ist doch der im Zoo Berlin stehende Bulle Yohda.
Sind weitere "Hochzeiten" mit Yohda und Jhansi geplant ?

Hat gemand die Geburtsdaten von Belur, Jhansi und Betty. Soweit ich weis kam Jhansi damals schon schwanger nach Berlin.

Wo kamen Belur und Jhansi eigentlich her ? Belur aus dem Zoo Berlin ? Jhansi aus den USA ?
(01.09.2006, 19:40)
Karsten Vick:   Belur war zwischenzeitlich im Zoo eingestellt, kam nach dem Tod seines Vaters Mysore wieder zur├â┬╝ck. Mit der KUh Jhansi verstand er sich aber nicht, deshalb wurde die im Zoo dem Bullen Yodah zugesellt. Das hat dann auch geklappt (Jacob). Belur ist der Vater von Bettys beiden K├â┬Ąlbern. Aber die vom Zoo im Tierpark eingestellte Kuh Narayani wurde wohl nicht erfolgreich gedeckt.
(01.09.2006, 19:32)
Karsten Vick:   Bulle Belur, Kuh Jhansi, deren erwachsene Tochter Betty, Jhansis Kalb Jacob (1,0 von 2004), Bettys Kalb Patna (1,0 von 2004), Bettys Kalb Saathi (0,1 von 2005).
Alles in allem 3,3 - und jetzt hab ICH den 300. Artikel geschrieben, cajun.
(01.09.2006, 19:26)
Danny H.:   Hat jemand den jetzigen Panzernashornbestand des TP Berlin parat ?

Soweit ich weis 3.3.
Jhansi, Betti, Patna, Belur? (oder ging der in den Zoo Berlin?) ...
(01.09.2006, 19:21)
IP66:   Gibt es denn f├â┬╝r Amsterdam eine zuverl├â┬Ąssige Zoogeschichte? Da m├â┬╝ssen sich doch die vorhandenen Nash├â┬Ârner niedergeschlagen haben.
(01.09.2006, 18:32)
Thomas W.:   Da ich gerne ├â┬╝ber asiatische Nash├â┬Ârner im Web lese, ist laut den von mir gelesenen Artikeln ein Aussterben der Javanash├â┬Ârner in Indien erst nach 1910 erfolgt. Javanash├â┬Ârner scheinen offenes Gel├â┬Ąnde in den Niederungen zu bevorzugen, weswegen sie eigentlich leichter zu fangen gewesen w├â┬Ąren als Sumatranash├â┬Ârner. Ich finde es wirklich interessant, das Holland nie Javanash├â┬Ârner hatte, um 1880 sollen die Tiere auf Java noch recht weit verbreitet gewesen sein (wie auch der Java-Tiger) und Java war wirklich DIE holl├â┬Ąndische Kolonie.
(01.09.2006, 12:11)
IP66:   @Es w├â┬Ąre ja nicht falsch, den Fall des k├â┬Âlner Java-Nashorn zu kl├â┬Ąren. Die Schwierigkeit liegt darin, da├â┬č man H├â┬Ą├â┬člins ganes Buch lesen mu├â┬č, um den Hinweis zu finden. Vielleicht k├â┬Ânnen Sie Ihren Freund fragen, ob er H├â┬Ą├â┬člin ausgewertet hat. Die zweite Frage ist die, ob es im 19. Jahrhundert noch Java-Nash├â┬Ârner in "ausreichener" Menge gab, und entsprechende Importe zu verursachen, und ob man sie eventuell mit Panzernash├â┬Ârnern verwechseln konnte. Die Lage in K├â┬Âln ist vertrackt: Der Zoo hat wohl keine durchgehende Reihe von Zoff├â┬╝hrern des 19. Jahrhunderts, in der UB gibt es ein paar versprengte Exemplare, und der einzige, der die Materialien - nebst Zeitungsartikeln - durchgesehen hat, war Herr H├â┬Ą├â┬člin, der aber seine Quellen nicht angibt. Und damit es richtig kompliziert wird, hat Herr Nogge bei der Wiederauflage das H├â┬Ą├â┬člin-Werk neu paginiert und auch "├â┬╝berarbeitet", so da├â┬č, wer nicht den alten Band in der Hand h├â┬Ąlt, nicht einmal ├â┬╝ber den eigentlichen Text als Quelle verf├â┬╝gt. Insofern sind auch neue Zusammenstellungen mit Vorsicht zu genie├â┬čen, da sich bei Artenaufstellungen nicht jeder die M├â┬╝he macht, das ganze Buch von vorn bis hinten durchzulesen.
(01.09.2006, 11:59)
Thomas W.:   @Frankfurter. Ich denke ich habe die Zooberichte von Java- und Sumatranashorn eventuell miteinander vertauscht. Im Netz konnte ich nichts finden. Allerdings wundert es mich, dass der Zoo Calcutta niemals Javanash├â┬Ârner hatte. In St. Petersburg ist ein ausgestopftes Tier zu sehen. Die Berliner Tiere geh├â┬Âren sogar zur ausgestorbenen Unterart lasiotis. Mit "h├â┬Ąufiger" meine ich in der Natur h├â┬Ąufiger, nicht im Zoo. Vielleicht hatte das Panzernashorn auch einen wesentlich h├â┬Âheren Schauwert, es mu├â┬č ja um 1900 so ziemlich das teuerste Zootier der Welt gewesen sein.
Eine interessante .pdf über diese Unterart als Trost:
http://www.iucn.org/themes/ssc/sgs/afesg/pachy/pdfs/pachy24.pdf#page=40
(01.09.2006, 11:50)
Frankfurter:   Ich m├â┬â├é┬Âchte auf keinen Fall ein Besserwisser sein, aber nach Auskunft eines Freundes von mir ( Nashornpfleger, aber nicht Frankfurt), der ein umfangreiches Archiv (und Nashorn-Sammlung ) mit historischen Daten hat, wurden Java-nash├â┬â├é┬Ârner nur in den drei von mir angegebenen Zoos gehalten. Andere Halter sind ihm auch nicht bekannt. Deswegen, Thomas W. , w├â┬â├é┬╝rden mich und meinen Kollegen Angaben mit Belegen zu den , nach Ihren Angaben fr├â┬â├é┬╝her relativ weit verbreiteten Java-Nash├â┬â├é┬Ârnern interessieren. Zu diesen h├â┬â├é┬Ąufigen Tieren mu├â┬⟠es ja Literaturhinweise in B├â┬â├é┬╝chern oder Zoobrosch├â┬â├é┬╝ren geben , zu den sehr selten gehaltenen Panzernash├â┬â├é┬Ârnern findet sich jedenfalls eine ganze Menge. Wien h├â┬â├é┬Ątte fast einmal ein Java-Nashorn bekommen, das starb entweder kurz nach Ankunft in Wien oder auf dem Transport, da bin ich jetzt nicht sicher. Jedenfalls kam es nicht lebend in Sch├â┬â├é┬Ânbrunn an und steht im Naturkundemuseum.
(31.08.2006, 19:31)
IP66:   @Frankfurter: Ich meine, dergleichen bei H├â┬Ą├â┬člin gelesen zu haben. Das Buch ist ein Problem, weil es keinerlei Register hat und zwar recht gut, aber wenig systematisch geschrieben wurde. Au├â┬čerdem ist die Neuauflage, die Nogge seinerzeit besucht hat, alles andere als zuverl├â┬Ąssig. Insofern ist es m├â┬Âglich, da├â┬č die dort angegebene Information sich nicht verbreitet hat, ich kann mich aber ebenfalls irren. H├â┬Ą├â┬člin hat sicher sorgf├â┬Ąltig recherchiert, vor allem in den einschl├â┬Ągigen Tageszeitungen, gibt seine Quellen aber nicht an und war auch kein Zoologe - insofern w├â┬Ąre eine Neuaufbereitung der k├â┬Âlner Zoogeschichte sicher ein Desiderat.
(31.08.2006, 11:02)
Thomas W.:   Javanash├â┬Ârner werden sicher in den n├â┬Ąchsten 15 Jahren in keinem Zoo zu sehen sein, der WWF denkt nur dar├â┬╝ber nach, ein paar Tiere innerhalb Javas umzusiedeln. Ich denke Steven meint, dass in der Vergangenheit mal ein Javanashorn in Amsterdam gehalten wurde (sicher vor dem ersten Weltkrieg). Damals waren Javanash├â┬Ârner noch relativ weit verbreitet (h├â┬Ąufiger als das Panzernashorn?) und Java war holl├â┬Ąndische Kolonie.
(31.08.2006, 10:43)
Frankfurter:   Woher sollen die kommen, bei nur ca. 60 Tieren auf Java und ca. 5-10 Tieren in Vietnam ?
(31.08.2006, 06:37)
steven:   mann ist nicht sicher daruber, aber in Artis Amsterdam ist jetzt ein exposition uber nashorner und dort sprecht man auch uber ein javaan.
(30.08.2006, 21:05)
Hannes:   IP66 hast du irgendwelche Belege daf├â┬╝r das dort noch ein Java-Nashorn lebte?
(30.08.2006, 18:06)
Frankfurter:   Das stimmt nicht. Nur Berlin, London und Adelaide hielten jemals ein Java-Nashorn.
(30.08.2006, 17:58)
IP66:   So weit ich wei├â┬č, hatte K├â┬Âln im vorletzten Jahrhundert schon einmal ein Java-Nashorn - insofern bleibt als neue Art nur das Sumatranashorn. Richtige "Aquarien" sind die k├â┬Âlner Anlagen nicht, da sich zwischen den - wenigen Scheiben Z├â┬Ąune aus Eisenbahnschwellen befinden. Gerade durch den Scheibenanblick wirkt die Anlage auch ein wenig kleiner, als sie ist. Richtig gro├â┬č wird sie dadurch aber auch nicht, allerdings steht, anders als im jetzt erfolgreich nachgez├â┬╝chtet habenden Krefeld, jedem Tier ein nennenswertes Au├â┬čengehege zur Verf├â┬╝gung. Die Panzernashornhaltung in den selben Gehegen krankte wohl vor allem an den fehlenden Badebecken, das Spitzmaulnashornpaar gedeiht wohl ganz gut, wird auch zusammengelassen, bis jetzt aber ohne greifbare Ergebnisse. Die Besucher sch├â┬Ątzen den Scheibenanblick sehr - w├â┬Ąhrend ich in der Wilhelma und selbst in Z├â┬╝rich immer wieder M├â┬Ąkeleien ├â┬╝ber die weite Entfernung der Nash├â┬Ârner vom Besucher geh├â┬Ârt habe.
(30.08.2006, 10:54)
R├â┬╝diger:   Schlafen alle Nashornfreeks aus dem Norden noch ? es gibt doch sicher einen der Connection nach Hodenhagen hat. Dr. B├â┬Âer reagiert leider nicht auf meine Anfragen bez├â┬╝glich der Bm- Zucht in Hodenhagen.Stoppt sie ,weil der alte Bulle nicht mehr zuchtf├â┬Ąhig ist ? Wer weiss etwas dar├â┬╝ber ?
(30.08.2006, 10:33)
R├â┬╝diger:   Es war ganz sicher eine Sendung ├â┬╝ber aktuelle News in Hodenhagen.W├â┬Ąre interessant ob jetzt schon in der dritten Generation nachgez├â┬╝chtet wurde ? Mail an bkrichel@tele2.ch Merci
(25.08.2006, 16:52)
Dirk K:   Ging auf jeden Fall um Hodenhagen, genaueres wei├â┬č ich aber auch nicht. Informationen ├â┬╝ber die Hodenhagener Gruppe interessieren mich auch brennend.
(25.08.2006, 16:47)
Dortmunder:   Um welchen Zoo ging es denn ? Wenn es im NDR gezeigt wurde, gehe ich mal stark von der florierenden BM-Nashorn-Zucht in Hodenhagen aus... Kann sein, dass es eine Aufzeichnung der NDR-Zoogeschichten war, oder ?
(25.08.2006, 09:12)
R├â┬╝diger:   Habe gestern im NDR von einer Breitmaulnashorngeburt nur noch am Rande gesehen. Wer weiss Genaueres ?
Geschlecht,Geburtstag und Angeben zu den Eltern ?Hat der neue Bulle dort schon seine Vaterschaft angetreten ?
(24.08.2006, 21:35)
Jelle:   Sie haben recht. Das heutige Nashornhaus ist nicht geeignet fuer seine Bewohnern. Es waere durchaus besser falls das ganze Haus den Nashoerner als Nutzflaeche angewendet wird. Eine Alternative waere die Einkwartierung den Nashoernern im Teil des Elefantengeheges....!
(24.08.2006, 13:46)
Dortmunder:   War auch eigentlich eher ironisch gemeint...
(24.08.2006, 10:21)
Lollo:   Wohl kaum, da Sumatra-Nash├â┬Ârner extrem lichtempfindliche Augen haben ( Cincinnati und Los Angeles k├â┬Ânnen ein Lied davon singen, und beide Anlagen sind f├â┬╝r Sumatra-Nash├â┬Ârner wesentlich beser geeignet als K├â┬Âln )und das K├â┬Âlner Nashorn-Aquarium ist sehr sonnig. Au├â┬čerdem eignen sich Nash├â┬Ârner nicht f├â┬╝r Aquarien-Haltung.
(24.08.2006, 10:17)
Dortmunder:   Danke, Michael ! Genau darauf hatte ich angespielt ! Wobei die CHancen da wohl eher gering sind... Obwohl... Die K├â┬Âlner Rhino-Gehege w├â┬Ąren ja pr├â┬Ądistiniert f├â┬╝r die Haltung einer der kleineren beiden Arten...
(24.08.2006, 09:42)
Michael Mettler:   Er meint wahrscheinlich, es g├â┬Ąbe ja noch zwei Nashornarten, mit denen man es in K├â┬Âln noch nicht probiert hat (Sumatra- und Java-) :-)
(23.08.2006, 23:59)
Jelle:   Dortumunder,

Was meinen Sie zum noch zwei Moeglichkeiten?
(23.08.2006, 23:29)
Jelle:   Karsten,

Sita ist September 2002 in Paignton eingetroffen. Siwa lebt seid Fruehling 2005 in Pont Scorff. Und Doue la Fontaine ist die zweite franzoesische Spitzmaulerhaltung.
(23.08.2006, 23:29)
Dortmunder:   Was die K├â┬Âlner Tiere angeht, scheinen die wohl ne sehr interessante Kombination zu sein, wie weiter unten im Thread steht, aber das wissen wohl alle, ausser den beiden Rhinos selbst... Die verstehen sich scheinbar nicht "so" gut, dass man da in n├â┬Ąherer Zukunft irgendwas erwarten k├â┬Ânnte... Gehe eher davon aus, dass die Spitzm├â┬Ąuler jetzt die dritte Nashorn-Art werden, die in K├â┬Âln nicht z├â┬╝chten... Na ja, zwei M├â┬Âglichkeiten haben die K├â┬Âlner ja noch ;o)
(23.08.2006, 08:25)
Michael Mettler:   @Jelle: Tut mir Leid, bin zwar Hannoveraner, aber ob eine der Nashornk├â┬╝he tr├â┬Ąchtig ist, wei├â┬č ich leider auch nicht. Allerdings lebt Sany inzwischen wieder im hinteren Gehege, in dem Saba nach ihrer Ankunft aus Leipzig zuerst untergebracht war, und dieses Gehege war bei den beiden letzten K├â┬Ąlber das Aufzuchtgehege - vielleicht hat das ja was zu bedeuten?
(22.08.2006, 18:39)
Karsten Vick:   Danke, Jelle. Sag mir jetzt noch, wann Sita abgegeben wurde. Auch erst in diesem Jahr? Ich hatte mich gewundert, dass sie die ja nun auch schon 16 ist, nie gez├â┬╝chtet hat.
(22.08.2006, 17:55)
Jelle:   Karsten, Michael und Jana,

Im Zoo Berlin werden heute Bulle Jasper und die Kuehe Mzima, Kilaguni, Ine, Kumi und Maburi gehalten. Die Kuh Binti ist diesem Jahr umgezogen nach Doue la Fontaine (jetzt: 2.1) zur Zucht. Kuh Sita ist nach Paignton umgezogen (mit einem Bullen aus der Zoo Port Lympne) und es gibt Zeichen dass sie tatsaechlich tragend waere (Keep fingers crossed)!!! Und Kuh Tisa ist zur Zucht in dem Zoo Koeln umquartiert worden.

Demnaechst bei mir noch mal die Frage: wie sieht es aus mit der Zucht in Hannover, Koeln und Leipzig??? Dieses Jahr hat es im Zoo Whipsnade die Nashorn CBSG World TAG gegeben ... Plaene ...????
(22.08.2006, 17:40)
Karsten Vick:   Von den abgegebenen Tieren z├â┬╝chtete Saba in Leipzig (1x) und Nane in Krefeld (1x). Hab ich was ├â┬╝bersehen?

Ich hab mir M├â┬╝he gegeben, aus den BONGOs nicht nur die Geburten, sondern auch Abgaben und Todesf├â┬Ąlle rauszulesen. Bin mir nicht sicher, ob ich alle erwischt habe. Ansonsten m├â┬╝ssten in Berlin jetzt 1,7 Tiere leben: Jasper, Kilaguni, Mzima, Ine, Kumi, Binti, Sita und Maburi. Stimmt das? Wenn eine der alten K├â┬╝he gestorben w├â┬Ąre, h├â┬Ątte sie wohl einen Nachruf im BONGO gekriegt, aber was ist mit Sita? Von der liest man auch nichts. Jasper, Maburi, Ine, Kumi und Binti sind jedenfalls noch da.
(22.08.2006, 13:42)
Jana:   Der Bulle Cody hat in Dvur Kralove gez├â┬╝chtet, jetzt hat er auch Enkelkinder da.
(22.08.2006, 09:52)
Michael Mettler:   Macht also nach fieser Mathematik 5,4 = 9 Spitzmaulnash├â┬Ârner, die f├â┬╝r die Zucht in den Zoo geholt wurden (die "historischen" mal weggelassen) und 1,3 = 4 Nachzuchten daraus, die in einem Zeitraum von rund 20 Jahren aus dem Zoo abgegeben werden konnten - die ├â┬╝brigen blieben in Berlin. Wenn man solche Rechenspielchen betreibt, relativieren sich doch manche "erfolgreichen" Zuchten recht deutlich (siehe auch bei den Erdw├â┬Âlfen).

Und damit will ich dem Zoo keineswegs Unf├â┬Ąhigkeit unterstellen, schlie├â┬člich kann er nichts daf├â┬╝r, wenn z.B. ein Bulle nicht z├â┬╝chtet. Aber es zeigt in aller Deutlichkeit auf, wie schwierig es trotz regelm├â┬Ą├â┬čiger Nachzucht sein kann, einen sich selbst erhaltenden oder sogar wachsenden Bestand aufzubauen.

An den ersten Zuchtbullen Mbololo kann ich mich noch gut erinnern, denn er war ein "Dreihorn": Auf der Stirnmitte trug er ein kleines zus├â┬Ątzliches H├â┬Ârnchen.
(21.08.2006, 23:24)
Karsten Vick:   Ach ja und die Ausgangs-K├â┬╝he waren

Kitani, Mutter von Kalb 1, starb 1983

Kilaguni, Kalb 4, 7, 9, 12 und 1 Totgeburt, lebt wohl noch

Mzima, Kalb 2, 3, 5, 8, 11 und 1 Frühgeburt, lebt wohl noch
(21.08.2006, 23:08)
Karsten Vick:   Der 1. Zuchtbulle in Berlin war Mbololo, der die K├â┬Ąlber 1 bis 5 zeugte und 1988 starb. Als Ersatz kam Klaus aus Leipzig, der zwar schon 1991 starb, aber die K├â┬Ąlber 6 bis 8 plus 1 Fr├â┬╝hgeburt zeugte. Gleichzeitig kam Cody aus Sydney, der in Berlin nie Vater wurde und 92 nach Dvur Kralove abgegeben wurde. Kibo aus Magdeburg kam 94, zeugte die K├â┬Ąlber 11 und 12 und starb 1999. Als Ersatz kam Jasper aus Leipzig, der 1 Totgeburt sowie Kalb 13 zeugte.

Die einzigen in Berlin geborenen Nash├â┬Ârner, die dort auch z├â┬╝chteten, waren bzw. sind der Bulle Tano (Vater von 9 und 10), die Kuh Teluji (einziges Kalb Nr. 6 1990) und die Kuh Ine (Mutter von 10 und 13).

Einziger weiblicher Neuzugang war Maburi aus Magdeburg 2004, die bis 2005 noch nicht gedeckt wurde.
(21.08.2006, 23:04)
Michael Mettler:   Also sogar ZWEI Magdeburger. F├â┬╝r den besagten Leipziger Bullen habe ich den Namen Klaus im Hinterkopf...?
(21.08.2006, 22:43)
Oliver Jahn:   Ich kann nur Magdeburg best├â┬Ątigen, 1994 ging der alte Bulle Kibo dorthin und 2004 das Weibchen Maburi.
(21.08.2006, 22:39)
Michael Mettler:   Verd..., falsche Taste gedr├â┬╝ckt...

Wollte sagen: Wenn man nur die nackten Zahlen nimmt, erh├â┬Ąlt sich die Berliner Spitzmaulnashornzucht eigentlich auch nur gerade so selbst. Bei Beginn der Zucht gab es nach meiner Erinnerung 1,3 Spitzmaulnash├â┬Ârner im Zoo. Von 13 lebend geborenen K├â┬Ąlbern wurden laut Karstens Liste ebenfalls vier Tiere "an die Zoowelt abgegeben", neun blieben in Berlin, 5 davon starben dort. Was aber noch nicht ber├â┬╝cksichtigt ist, sind die zum Ausgangsbestand noch hinzugeholten Nash├â┬Ârner. Wenn ich das richtig im Kopf habe, waren das mindestens drei Bullen: einer aus Leipzig, einer aus Australien und einer aus Magdeburg.

Kann jemand diese Angaben aus dem Stegreif korrigieren oder erg├â┬Ąnzen? Ich m├â┬╝sste mich sonst mal durch meine BONGO-Sammlung w├â┬╝hlen.
(21.08.2006, 21:09)
Jelle:   Karsten,

Tano starb an Salmonellosis.
(21.08.2006, 20:28)
Michael Mettler:   Habe nachgeschaut: Tano starb im Dezember 1988 im Berliner Zoo an Magengeschw├â┬╝ren und Salmonellose.

"Binti" ist ├â┬╝brigens im Kisuaheli auch als Pendant zu unserem "Fr├â┬Ąulein" gebr├â┬Ąuchlich. ("Frau" w├â┬Ąre dann "Bibi".)
(21.08.2006, 20:23)
Karsten Vick:   Die durchnummerierten Berliner Spitzmausnash├â┬Ârner hatte ich schon mal zusammengestellt:

Theluji starb in Berlin
Mbili (2) starb 2-j├â┬Ąhrig in Berlin
Tatu (3) starb in Berlin
Ine (4) lebt und züchtet noch in Berlin
Tano (5) mit ihr ist 1989 irgendwas passiert aber den Jahresbericht hab ich nicht
Sita (6) lebt noch in Berlin
Saba (7) erst Leipzig dann Hannover
Nane (8) ging nach Krefeld
Tisa (9) nach K├â┬Âln
Kumi (10) ist noch in Berlin
Ndugu (11 =Kleiner Bruder) ging nach Leipzig
Sukari (12 =Zucker) starb 2j├â┬Ąhrig in Berlin
Binti (13 =Tochter) lebt noch in Berlin

Au├â┬čerdem gab es noch 2 Tot- bzw. Fr├â┬╝hgeburten.

Da mir ausgerechnet der 89er Jahresbericht fehlt(da war immerhin wie für die meisten Ost-Zoofans mein erster Besuch im Berliner Zoo), würde ich gern wissen, was mit Tano passiert ist.
(21.08.2006, 20:05)
Frankfurter:   Pont-Scorff soll aber kein besonders toller Zoo sein. Soweit ich informiert bin, finden dort noch Raubtierdressuren statt, bei denen Pumas durch Feuerreifen springen m├â┬╝├â┬čen oder Pfleger mit W├â┬Âlfen auf der Schulter durch das Publikum laufen. Die Elefantenhaltung soll auch nicht so doll sein, so starb dort der Hagenbeck-Bulle"Tharun"unter omin├â┬Âsen Umst├â┬Ąnden. Aber, Pluspunkt f├â┬╝r den Zoo, die Flu├â┬čpferde leben in einer gro├â┬čen Natur-Anlage mit gro├â┬čem Naturteich und einer gro├â┬čen Schlammsuhle , die sie voller Genu├â┬č nutzen, habe sch├â┬Âne Bilder davon !
(21.08.2006, 19:45)
cajun:   @Michael Mettler: Herrje, getz habe ich mich verz├â┬Ąhlt! :-)
@Frankfurter: Danke, das ist er! Dorthin gingen n├â┬Ąmlich auch die beiden Brillenb├â┬Ąrenm├â┬Ąnnchen dieses Jahr.
(21.08.2006, 17:51)
Frankfurter:   @Cajun Der einzige frnz├â┬Âsische Zoo, der Spitzmaulnash├â┬Ârner h├â┬Ąlt, ist Pont- Scorff.
Die Tiere sind Teil der neuen Afrika-Anlage, die mit Zebras, Gnus, Elen und Strau├â┬čen besetzt ist. Ich wei├â┬č aber nicht, ob die Nash├â┬Ârner mit drauf sind oder in einem seperatem Gehege leben.
(21.08.2006, 17:46)
Michael Mettler:   @cajun: Tisa hei├â┬čt 9, nicht 7! :-)

@Dirk K.: ... wenn ├â┬╝berhaupt noch alle leben. Mbili blieb, glaube ich, in Berlin und k├â┬Ânnte zwischenzeitlich gestorben sein?

Hannover hat jedenfalls nur eine Berlinerin, die schon genannte Saba. Die zweite Kuh Sany/Sunny/Suny (auch da gabs schon verschiedene Schreibweisen...) ist in Dvur Kralove geboren, der Bulle Kifaru meines Wissens in Z├â┬╝rich. Taco (heute K├â┬Âln) war das erste Kalb von Sany und Kifaru, ist also geb├â┬╝rtiger Hannoveraner. Die beiden nachfolgenden, weiblichen Jungtiere der selben Eltern hie├â┬čen Saya/Saja und Samira.

Usoni in Krefeld ist meines Wissens Züricher Nachzucht?
(21.08.2006, 17:37)
cajun:   @Michael Mettler: Irgendwo hab ich den Namen mal so geschrieben gelesen, sonst h├â┬Ątte ich es nicht so geschrieben, aber frag mich nicht wo. Das Tisa auf Kisuaheli 7 hei├â┬čt wu├â┬čte ich zwar schon dank deiner Ausf├â┬╝hrungen in Hannover, aber geschrieben hab ich es da nicht gesehen. lach* Vielleicht gab es dort ja auch eine Rechtschreibreform? (scherz)
Ich frage mich die ganze Zeit wie der franz├â┬Âsische Zoo hie├â┬č, in den Siwa kam?!

(21.08.2006, 17:15)
Dirk K:   W├â┬Ąre interessant zu wissen, wo die Berliner Nachzuchten heute leben. Ine und Kumi sind noch in Berlin und Nane lebt in Krefeld.
(21.08.2006, 16:26)
Michael Mettler:   @cajun: Teesa? Wenn das eine in Berlin geborene Kuh ist, w├â┬Ąre "Tisa" die richtige Schreibweise. Berlin hat n├â┬Ąmlich ab dem zweiten Kalb - das erste hie├â┬č noch Theluji (Kisuaheli: Schnee, Schneeflocke - es wurde im Winter geboren) - die Spitzmaulk├â┬Ąlber ganz einfach auf Kisuaheli durchnummeriert, und da hei├â┬čt "tisa" schlichtweg "neun". Saba, die jetzt in Hannover steht und vorher in Leipzig lebte, war Nummer sieben.

Falls jemand auf weitere Spurensuche gehen m├â┬Âchte: Die ├â┬╝brigen Berliner Nachzuchten m├â┬╝ssten demzufolge auf die Namen Mbili (zwei), Tatu (drei) Ine (vier; m├â┬╝sste eigentlich Nne hei├â┬čen, aber das ist f├â┬╝r Mitteleurop├â┬Ąer doch zu fremd), Tano (f├â┬╝nf), Sita (sechs), Nane (acht) und Kumi (zehn) h├â┬Âren. Ab "elf" (gab es schon so viele K├â┬Ąlber?) macht das Vorgehen dann weniger Sinn, das das w├â┬Ąre "kumi na moja" (zehn und eins) usw.
(21.08.2006, 16:17)
cajun:   Meines Wissens stehen in K├â┬Âln Taco und Teesa, Siwa ging nach Frankreich. Usoni nach Krefeld, wo er ja schon Vater wurde.
(21.08.2006, 15:14)
R├â┬╝diger:   Laut internat. Zuchtbuch f├â┬╝r afrik. Nash├â┬Ârner Nr.10 hat der Zoo K├â┬Âln TACO und TISA gehalten.Wurde dort Siwa aus Dortmund geholt und wohin ging Tisa innerhalb des EEP`s ?
(21.08.2006, 14:24)
Jelle:   Der Zoo Koeln hat zur Zeit ein genetisch sehr interessantes Paar Taco und Siwa. Haben die beiden Nashoerner sich schon einmal verpaart? Gibt es schon Indizen zur eventueller Traechtigkeit oder Niederkunft?
(19.08.2006, 21:54)
R├â┬╝diger:   Der Zoo Hannover hat bei den Black Rhinos auch schon eine l├â┬Ąngere Zuchtpause, obwohl noch ein zuchtf├â┬Ąhiges Weibchen SABA seit 10/2003 den Bestand verst├â┬Ąrkt hat . Ist Saba oder SANY wieder tragend und wann erwartet man die Niederkunft ?diese
(16.08.2006, 12:34)
Saya:   Bei den Panzernash├â┬Ârnern im Zoo Berlin hat der Bulle die Kuh wohl endlich richtig gedeckt und seitdem ist sie nicht wieder hei├â┬č geworden, man hofft auf eine Schwangerschaft. Best├â┬Ątigt ist das aber noch nicht.
(14.08.2006, 19:48)
R├â┬╝diger:   Weiss jemend, wo 2006 noch Nash├â┬Ârner im Raum Deutschland , Oestereich oder Schweiz geboren werden ?
Ich selber weiss nur das im Zoo Berlin wieder eine Spitzmaulnashornkuh tr├â┬Ąchtig ist. Wie sieht es dort bei den Panzernash├â┬Ârnern aus oder probiert man auch noch eine A.I.durch die IZW-Berlin aus ?
(14.08.2006, 19:46)
Melitta-Mann:   Nein, die Kuh in Frankfurt ist nicht tr├â┬Ąchtig, der Bulle war schwer erkrankt und hat sich noch nicht vollst├â┬Ąndig erholt, so das es noch etwas dauern wird, bis Frankfurt wieder ein Nashornkalb melden kann.
(11.08.2006, 19:36)
Saya:   Es sind mit Sicherheit noch einige ├â┬╝brig, gez├â┬Ąhlt wurden im M├â┬Ąrz 2 Tiere und ein weiteres wurde im April entdeckt (2 Bullen, eine Kuh). Die Leute vor Ort gehen stark davon aus das es noch weitere Tiere, evtl. in den angrenzenden Reservaten um den "eigentlichen" Garamba Nationalpark gibt. In der Meldung die ich gelesen habe hie├â┬č es, das N├â┬Ârdliche B-Nashorn sei m├â┬Âglicherweise nicht mehr "viable", aber nicht extinct. Jedenfalls noch nicht und die Hoffnung stirbt zuletzt da man jetzt offensichtlich die Wilderei im Griff hat. Infos aus dem aktuellen "Patchyderm" newsletter der IUCN, online zu lesen unter http://www.iucn.org/themes/ssc/sgs/afesg/pachy/index.html
(11.08.2006, 19:15)
R├â┬╝diger Krichel:   Fast nicht zu glauben das restlos alle N├â┬Ârdliche breitmaulnash├â┬Ârner gewildert wurden.Hoffentlich konnten sich doch noch eine kleine Restpopulation im hohen Gras verstecken und werden vom WWF-Flugzeug wiederentdeckt!
Weiss jemand ,o b das Frankfurter Zuchtweibchen aktuell wieder tr├â┬Ąchtig ist und wann die n├â┬Ąchste Geburt erwartet wird ?
(11.08.2006, 19:10)
cajun:   Nicht nur das NW- Spitzmaul, auch das N├â┬Ârdliche Breitmaulnashorn hat nach einer neuesten Studie den Status "extinct in the wild".
(07.08.2006, 20:53)
Karsten Vick:   Das NW-Spitzmaulnashorn wurde vor kurzem offiziell f├â┬╝r ausgestorben erkl├â┬Ąrt. Das stand auf der HP mit den ausgestorbenen Arten, die cajun neulich aufgest├â┬Âbert hatte (der Link glaub ich im Krypto-Thread).
(06.08.2006, 22:53)
Michael Mettler:   Habe ins ISB f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner geschaut, die Ausgabe per 1.1.1999 habe ich noch als Leihgabe bis n├â┬Ąchste Woche liegen. Der Zoo-Weltbestand der Spitzmaulnash├â┬Ârner sah seinerzeit aus wie folgt:

Europa: 70 Ostafrikaner, 3 Südafrikaner (alle 3 in Frankfurt)
Nord- und Mittelamerika: 70 Ostafrikaner, 36 Südafrikaner
Asien: 24 Ostafrikaner, 4 Südafrikaner
Australien: 1 Ostafrikaner, 11 Südafrikaner (alle 12 Tiere im Western Plains Zoo, Dubbo)
Afrika: habe ich glatt vergessen zu notieren, war aber nicht viel...

Als Freilandzahlen werden angegeben:
Nordwestliches Spitzmaulnashorn ca. 10
Südwestliches Sp. 740
Ostafrikanisches Sp. 485
Südafrikanisches Sp. 1.365

Damit w├â┬Ąre das NW-Spitzmaulnashorn genauso selten wie das N├â┬Ârdliche Breitmaulnashorn, blo├â┬č bekommt man davon nichts mit....
(06.08.2006, 22:35)
Jana:   Ja, ende Juni war in DK bei Fatu (geb.2000) das AI ausprobiert (mit Samen von Suni). Najin (ihre Mutter) hat sich kurz vorher gepaart(mit Saut). Jetzt muss man nur warten und hoffen. Das Samen von Angalifu (San Diego) bleibt weiter im Kuehlschrank fuer weitere Versuche bereit.
(05.08.2006, 19:33)
Michael Mettler:   Soweit ich geh├â┬Ârt habe, soll es eine Absprache geben, dass sich die europ├â┬Ąischen Zoos auf Ostafrikaner (michaeli) beschr├â┬Ąnken, w├â┬Ąhrend in den US-Zoos die Zucht weitestgehend auf S├â┬╝dafrikaner (minor) verlagert wird, von denen es dort eine gr├â┬Â├â┬čere Population geben soll. Die Frankfurter Tiere sind ein Sonderfall, weil sie als Leihgabe Simbabwes an die Frankfurter Zoologische Gesellschaft nicht einfach eingepackt und nach Amerika verschickt werden k├â┬Ânnen....
(05.08.2006, 13:54)
R├â┬╝diger krichel:   Es handelt sich nat├â┬╝rlich bei der Blackrhinozucht nat├â┬╝rlich um die im Zoo Frankfurt, die auch schon 0,3 Tiere erfolgreich in S├â┬╝dafrika wiederangesiedelz haben.
Wird kein anderer europ├â┬Ąischer oder deutscher Zoo diese Subspecies (Diceros bicornis minor) in Zukunft halten und z├â┬╝chten ?
(05.08.2006, 12:52)
R├â┬╝diger krichel:   Die erfolgreiche Spitzlippennashornzucht(Bicornis minor)stoppt seit einiger Zeit. Wissen sie, ob das Zuchtweibchen wieder tr├â┬Ąchtig ist und wann sie dort die n├â┬Ąchste Geburt erwarten ?
Wurde eine k├â┬╝nstliche Besamung von der IZW-Berlin bei den n├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârner in Dvur Kralove CZ mitlerweile schon probiert oder wann soll sie erstmals dort versucht werden ? Ich dr├â┬╝cke die Daumen f├â┬╝r diese sehr gef├â┬Ąhrdete Tiere.
(04.08.2006, 21:02)
Michael Mettler:   Mit besagtem Zukowsky-Artikel wurde ├â┬╝brigens erst das Ostafrikanische Spitzmaulnashorn als Unterart michaeli neu in die Systematik eingef├â┬╝hrt. Benannt ist die Unterart nach Michael Grzimek!
(20.07.2006, 12:32)
Oliver Jahn:   Der Bulle war ein Wildfang aus dem ehemaligen Deutsch-Ost-Afrika. Jetzt bin ich ja mal gespannt, aus welchem Jahr genau mein Dresdener Zoof├â┬╝hrer ist, denn er beschreibt nur den Nashornbullen und geht gar nicht auf ein zweites Tier ein. Ja, passt, der Zoof├â┬╝hrer ist von 1939 und er beschreibt den Nashornbullen als eine der ganz besonderen Kostbarkeiten des Zoos.
(20.07.2006, 10:59)
Michael Mettler:   Ja, wenn auch nicht aus dem genannten Artikel heraus, aber aus der Nashornchronik im International Zoo Yearbook. Dort ist 0,1 Spitzmaulnashorn f├â┬╝r 1930-1936 in Dresden verzeichnet, was in Anbetracht des Fangdatums 1929 und eines Zwischenaufenthaltes in Hannover wunderbar passt. Der Dresdner Bulle (anderer Herkunft) lebte ├â┬╝brigens von 1928 bis 1944 im Zoo, w├â┬Ąhrend der gesamten Haltungszeit der Kuh waren also 1,1 vorhanden. Angesichts des beschriebenen Zustandes der Kuh d├â┬╝rfte es aber wohl kaum Versuche zur Verpaarung gegeben haben?
(20.07.2006, 10:14)
Oliver Jahn:   Ist zu erfahren, von wann bis wann das Tier in Dresden gelebt haben soll?
(20.07.2006, 09:54)
Michael Mettler:   Das in Berlin gef├â┬╝hrte Internationale Zuchtbuch befasst sich nur mit den Unterarten michaeli und minor, gibt also keinen Aufschluss ├â┬╝ber aktuelle oder fr├â┬╝here Haltungen.

Aber im "Zoologischen Garten" gab es in Band 30, Heft 1-4 (1965) eine zweiteilige Monografie "Die Systematik der Gattung Diceros Gray, 1821" von Ludwig Zukowsky, in der auch diverse Zoonash├â┬Ârner erw├â┬Ąhnt und abgebildet werden. Laut Erinnerungen - die Unterlagen sind im Krieg verbrannt - importierte Ruhe einmal Spitzmaulnash├â┬Ârner aus dem Tschad, wo sein Reisender Kreth 1929 vier Jungtiere gefangen hatte. Mindestens eines dieser Tiere machte in Hannover Station und wurde dann nach Dresden abgegeben. Angesichts dieser Kuh namens Vesta vermutete Prof. Brandes, dass das Tschadnashorn eine kleinw├â┬╝chsige Rasse sei. Im Laufe der Zeit verst├â┬Ąrkte sich jedoch der Verdacht, dass das Tier ein pathologischer K├â┬╝mmerling sei, zumal es zeitlebens schw├â┬Ąchelte. Krumbiegel lie├â┬č es schlie├â┬člich t├â┬Âten, und die Sektion best├â┬Ątigte den Verdacht (verkalkter Tuberkuloseherd, Rachitis, trotz Alters von acht Jahren noch vorhandenes Milchgebiss).

Weitere Nash├â┬Ârner dieser Form sind nicht angef├â┬╝hrt, wobei nicht ersichtlich ist, inwieweit dem Autoren Angaben ├â┬╝ber Zoonash├â┬Ârner vom "Rest der Welt" vorlagen.
(20.07.2006, 09:25)
cajun:   Laut Infos aus dem Internet ist die westliche Unterart des Spitzmaulnashorns f├â┬╝r ausgestorben erkl├â┬Ąrt worden. Gibt oder gab es davon eigentlich Tiere in Zoos?
(20.07.2006, 08:19)
Michael Amend:   Nein, Nein, die Vorkriegsf├â┬╝hrer von Frankfurt wurden j├â┬Ąhrlich sehr sorgsam ├â┬╝berarbeitet und aktualisiert, selbst der kleinste neuerworbene Vogel wurde erw├â┬Ąhnt. Fotos wurden dagegen nur sehr wenige ausgetauscht, genauso wie das Titelbild, das von 1910 bis einschlie├â┬člich 1917 das gleiche war, n├â┬Ąmlich der Tiger. Priemel hat wirklich sehr gute ZF gemacht , umso bedauerlicher ist es , das gerade im tierbestandsm├â┬Ą├â┬čig h├â┬Âchstinteressanten Zeitraum 1918-1934 keine ZF erschienen sind....Der Grund daf├â┬╝r war, das sich durch den h├â┬Ąufigen Wechsel im Bestand die Herausgabe eines F├â┬╝hrers nicht gelohnt h├â┬Ątte. Komisch, Hagenbeck hatte bei Weitem mehr Bewegung in seinem Tierbestand und trotzdem F├â┬╝hrer herausgegeben...Jetzt sind wir aber etwas vom Thema abgekommen, wie ? Hat Jemand ein ├â┬Ąlters SP-Nashorn( das S-Nashorn ist das Sumatra-Nashorn, Info Michael Mettler )Zuchtbuch, in dem eventuell auch die historischen Best├â┬Ąnde aufgef├â┬╝hrt sind, oder macht Berlin das nicht ? F├â┬╝r FFM ist das SP-Nashorn eine Traditionsart, mit Ausnahme des einzigen Panzernashorns , wurden bis jetzt n├â┬Ąmlich nur SP-Nash├â┬Ârner , ├â┬Âstliche und s├â┬╝dliche, in FFM gehalten.
(20.07.2006, 06:35)
Oliver Jahn:   @ Michael, sicher waren diese Futtermittel nur exemplarisch genannt.
├â┬ťber die Zoof├â┬╝hrer bin ich echt baff! Waren das Zoo-F├â┬╝hrer, wie die von Grzimek, die zwar jedes Jahr herauskamen, aber lediglich andere Deckel hatten, oder unterschieden sie sich tats├â┬Ąchlich? Die Bilder vom Nashorn Drucy im Zoo-F├â┬╝hrer 1911 sind nebenbei bemerkt echt klasse! Das Nashorn muss wirklich sehr zahm gewesen sein.
(19.07.2006, 22:33)
Michael Amend:   @Oliver Jahn
Tat├â┬Ąchlich hat Frankfurt bis 1918 j├â┬Ąhrlich den Zoof├â┬╝hrer neu aufgelegt, erst die Ausgabe von 1918 , der"Kriegsf├â┬╝hrer", war ein Notausgabe auf billigstem Papier, keine Fotos , sondern nur Zeichnungen ( darunter Kaama mit Kalb!) und mit Pappdeckelumschlag. Danach kam sage und schreibe erst 1934 wieder ein F├â┬╝hrer raus. An Futtermitteln mu├â┬č aber deutlich mehr gefehlt haben, denn Sp-Nash├â┬Ârner ern├â┬Ąhrt man nicht mit Kleie, und Heu allein gen├â┬╝gt auch nicht.
(19.07.2006, 18:46)
Oliver Jahn:   Wenn man dem Buch in diesem Punkt glauben darf, dann fehlte es an Heu und Kleie!! Aber wer wei├â┬č, vielleicht war selbst das zwischen 1914 und 1918 eine Rarit├â┬Ąt! Denkbar ist es.
(19.07.2006, 13:12)
Michael Mettler:   Vielleicht war ja gar nicht das Geld knapp, sondern nur die Bezugsm├â┬Âglichkeiten f├â┬╝r ausreichend hochwertiges Futter? Ich denke da an die Robbenverluste w├â┬Ąhrend der Weltkriege, wo ja auch gegen harte W├â┬Ąhrung nicht an Seefisch heranzukommen war.
(19.07.2006, 10:56)
Oliver Jahn:   Na ja, die ein oder andere Fehlinformation aus diesen B├â┬╝chern kennen wir ja schon! Aber hat Frankfurt wirklich auch w├â┬Ąrend des Krieges jedes Jahr einen Zoof├â┬╝hrer herausgegeben? Da bin ich echt erstaunt, auf der einen Seite verhungern die Tiere aus Geldknappheit und dann wird j├â┬Ąhrlich Geld f├â┬╝r druckerzeugnisse ausgegeben! Das h├â┬Ątte ich nicht erwartet.
(19.07.2006, 10:40)
Michael Amend:   @Oliver Jahn
Der Frankfurter Nashornbulle"Drucy"ist 1918 gestorben, die Angabe 1916 im Buch"Von B├â┬â├é┬╝rgern-f├â┬â├é┬╝r B├â┬â├é┬╝rger" ist ein Druckfehler.Im Zoof├â┬â├é┬╝hrer von 1917 ist er noch quicklebendig, und die alten FFM-F├â┬â├é┬╝hrer wurden allj├â┬â├é┬Ąhrlich sehr genau
überarbeitet.
(18.07.2006, 20:43)
Hannes:   Wo hier ├â┬╝ber Vorkriegsnash├â┬Ârner geredet wurde, wurde iegentlich schon das erste Urkundlich belegte Nashorn in Europa erw├â┬Ąhnt. Dies kam durch einen Indienkauffahrer 1515 nach Portugal. 1747 kam das erste nach Deutschland (Leipziger Messe)
(18.07.2006, 17:19)
Michael Mettler:   Das senkrechte Stangengitter, das im Hintergrund des Berliner Panzernashorns in Ludwig Hecks "Lebende Bilder aus dem Reich der Tiere" zu sehen ist, erscheint mir aber auch nicht sonderlich massiv. Und auch wenn es kein Nashorn ist: In einem Buch von Hediger "Exotische Freunde im Zoo" ist ein Foto abgedruckt, das ein kurzzeitig vom Circus im Zoo Basel eingestelltes, ausgewachsenes Flusspferd und im Nebengehege ein Zwergflusspferd zeigt. Die Abgrenzung zwischen beiden war ein d├â┬╝nner Wild-Drahtzaun, wie er meiner Erinnerung nach noch heute am Baseler Antilopenhaus verwendet wird!

Umgekehrt sollte man die Kraft von Antilopen (oder auch Hirschen) nicht untersch├â┬Ątzen. Ein fr├â┬╝herer Rappenantilopenbulle in Hannover hatte jedenfalls durch Hornst├â┬Â├â┬če in Richtung Besuchergang sein Frontgitter stark ausgebeult, so dass innen vor dem Gitter zus├â┬Ątzlich eine Holzbarriere angebracht werden musste. Und die verbogenen Eisenstangen in den Z├â┬Ąunen der heute von Gepard(en) und Rentieren bewohnten Gehege stammen noch von den urspr├â┬╝nglichen Bewohnern, Altai-Maralen und Davidshirschen.
(17.07.2006, 22:44)
Oliver Jahn:   Wenn man sich diese Gitterz├â┬Ąune in Leichtbauweise mal ansieht, dann wird schon klar, warum man Nash├â┬Ârner nicht in Antilopenh├â┬Ąusern hielt. Schwere Gitter h├â┬Ątten wohl das Bild der sonst eher grazilen Bewohner verf├â┬Ąlscht. Dennoch kann ich bei den Frankfurter Bildern kaum glauben, dass diese Gitterchen wirklich alles waren, was man da um ein ausgewachsenes Nashorn gezogen hat. Das konnte man wohl nur, weil das Tier handzahm war.
(14.07.2006, 18:40)
IP66:   Spitzmaulnash├â┬Ârner sind doch ern├â┬Ąhrungstechnisch heikel? Ist da eine Unterbringung im Antilopenhaus nicht ohnedies sinnvoll. Es ist schon schwer, sich vorzustellen, wie viele Tiere in dem frankfurter Elefantenhaus, da├â┬č ja im Grunde das von der Pfingstweide war, gestanden haben.
(13.07.2006, 19:33)
Oliver Jahn:   Nach "Von B├â┬╝rgern f├â┬╝r B├â┬╝rger" starb Drucy 1916 infolge von Mangelern├â┬Ąhrung, sprich, er ist verhungert.
(12.07.2006, 21:58)
Michael AMEND:   Das 1909 in Frankfurt angekommene Spitzmaulnashorn wurde aber nicht im Elefantenhaus untergebracht , sondern im Antilopenhaus, eine absichtliche T├â┬Âtung des Panzernashornes um f├â┬╝r das Spitzmaulnashorn Platz zu machen, schlie├â┬če ich damit aus. Das war auch nicht die damalige Denkweise. Das Elefantenhaus wurde n├â┬Ąmlich aufwendig renoviert und der junge Bulle namens"Drucy"siedelte als ca. 2 einhalbj├â┬Ąhriges Tier ins Elefantenhaus um. "Drucy"lebte bis 1918 in Frankfurt und starb, glaube ich, durch die Kriegseinwirkungen. Das alte Frankfurter Elefantenhaus verf├â┬╝gte ├â┬╝ber 5 kleine, Ausl├â┬Ąufe, je einen f├â┬╝r einen afrikanischen und asiatischen Elefanten, Nashorn, Flu├â┬čpferd und Flachlandtapir.Den Tapirauslauf h├â┬Ątte man problemlos f├â┬╝r das Spitzmaulnashorn umbauen k├â┬Ânnen und somit w├â┬Ąre eine gleichzeitige Haltung von 2 Nashornarten m├â┬Âglich gewesesen. Den Tapir h├â┬Ątte man gut im Einhuferhaus unterbringen k├â┬Ânnen, dort lebten sp├â┬Ąter auch Schabrackentapire.
(12.07.2006, 19:16)
Oliver Jahn:   Teilweise wurden f├â┬╝r die Elfanten Notst├â┬Ąlle auf der Au├â┬čenanlage errichtet, weil sie innen keinen Platz hatten. Sp├â┬Ąter dann standen sie mit in den Nashornst├â┬Ąllen, denn der freiwerdende Flusspferdstall wurde mit Zwergflusspferden besetzt.
(12.07.2006, 11:31)
IP66:   Immerhin gab es in der berliner Elefantenpagode f├â┬╝nf Innenst├â┬Ąlle f├â┬╝r Nash├â┬Ârner, alelrdings keine Absperrbox. Aber immerhin hat man einmal versucht, sie 1879 einmal alle zu f├â┬╝llen. Sp├â┬Ąter werden sie wohl mit Elefanten besetzt gewesen sein, denn es war ein Geburtsfehler des Hauses, nur zwei Elefantenst├â┬Ąlle vorgesehen zu haben.
(12.07.2006, 11:26)
Oliver Jahn:   Na dann passt es ja!!!!
(11.07.2006, 13:00)
Michael Mettler:   Heute stifte ich anscheinend nur Verwirrung, das macht die Hitze... In meinem Satz "Im Ankunftsjahr..." habe ich "des Panzernashorns" vergessen, denn der bezog sich auf 1896. Tschuldigung!
(11.07.2006, 12:45)
Oliver Jahn:   Das verstehe ich jetzt nicht! Das erste Flusspferd kam doch bereits mit dem ersten Nashorn im gleichen Jahr (1896) in den Zoo nach Frankfurt! Und beide lebten im Dickh├â┬Ąuterhaus!! Bei Eintreffen des Spitzmaulnashorns h├â┬Ątte man doch so nur das Gehege des Panzernashorns ben├â┬Âtigt, noch dazu, weil es sich ja bei dem Spitzmaul um ein Jungtier handelte, beim Panzernashorn hingegen nicht!
(11.07.2006, 12:21)
Michael Mettler:   Zus├â┬Ątzlichen Aufschluss liefert die ├â┬Ąltere Frankfurter Chronik "Hundertj├â┬Ąhriger Zoo": Das erste Spitzmaulnashorn war bei seinem Eintreffen sieben Monate alt. Im Ankunftsjahr wurden s├â┬Ąmtliche kleineren Tiere aus dem Elefantenhaus ausgesiedelt, wodurch Platz f├â┬╝r Nashorn UND Flusspferd gemacht wurde.
Das zweite Spitzmaulnashorn traf als Jungtier 1926 ein und "brachte sich drei Spielgef├â┬Ąhrten mit": Es war vergesellschaftet mit einem Ferkel, einer Meerkatze und einer Langohrziege. (Also ein Fall f├â┬╝r "Beste Gemeinschaftshaltung"...)
(11.07.2006, 11:40)
Michael Mettler:   Ist ja ├â┬╝brigens bezeichnend f├â┬╝r die damalige Zeit, dass sich Berlin ├â┬╝berhaupt von dem Panzernashorn trennte. Immerhin hatte der Berliner Zoo bis dahin ein P├â┬Ąrchen (gleichzeitig eingetroffen)! Und h├â┬Ątte man damals schon gewusst, dass der vermeintliche "Kampf" beim Zusammenlaasen wohl eher das Paarungsvorspiel war, w├â┬Ąre Berlin m├â┬Âglicherweise schon im vorletzten Jahrhundert die Welterstzucht gelungen.

Die Berliner Nashornkuh scheint allerdings nicht abgegeben worden zu sein, um Platz f├â┬╝r ein anderes (neues) Nashorn zu schaffen, den f├â┬╝r diese Zeit taucht kein Neuzugang irgendeiner Art in der ├â┬ťbersicht auf.

Spitzmaul- (0,1), Panzer- (1,1) und Sumatranashorn (0,1) waren in Berlin 1879 f├â┬╝r kurze Zeit sogar gleichzeitig vorhanden, f├â┬╝r das angebliche Javanashorn ("Jamrachs Nashorn", 1874 eingetroffen - wahrscheinlich aber ein Panzernashorn) fand ich bisher kein Abgangsdatum. In einem BONGO-Artikel wurde es erw├â┬Ąhnt, muss ich mal suchen.
(11.07.2006, 11:26)
Oliver Jahn:   @ Michael, nach der Chronik "Von B├â┬╝rgern f├â┬╝r B├â┬╝rger" kam das Panzernashorn am 15.04.1886 in Frankfurt im Zoo an. F├â┬╝r eine Reise zur damaligen Zeit halte ich das f├â┬╝r realistischer! Deine Vermutung bzgl. der T├â┬Âtung kann ich gut nachvollziehen, denn das Dickh├â┬Ąuterhaus war voll!!! Witziger Weise genau wie in Breslau kamen n├â┬Ąmlich mit dem ersten Nashorn zusammen auch die Flusspferde in die jeweiligen Zoos! Frankfurt und Breslau beide nur ein Einzeltier. In Frankfurt blieb es das bis nach dem Krieg, in Breslau nicht. Also war ein Teil des Frankfurter Hauses mit dem Flusspferd besetzt. Dann gab es zu dieser Zeit auch noch Tapire im Dickh├â┬Ąuterhaus und Elefanten. F├â┬╝r ein zweites Nashorn w├â┬Ąre da sicher kein Platz mehr gewesen und ob man ein so kostbares Tier (auch nur zwischenzeitlich) woanders eingestellt h├â┬Ątte, ist zweifelhaft.
(11.07.2006, 11:08)
Michael Mettler:   @Oliver: Zu den Frankfurter Nash├â┬Ârnern fand ich folgende Erg├â┬Ąnzungen in der IZYB-├â┬ťbersicht: Ankunft des Panzernashorns 10.4.1896 (sein Abgangsdatum in Berlin ist mit dem 9.4.1896 angegeben - ist eine Eintagsreise f├â┬╝r die damalige Zeit realistisch?), Todesdatum 24.8.1909. Laut Frankfurter Chronik hatte es schon l├â┬Ąnger gekr├â┬Ąnkelt, war an diesem Tag zusammengebrochen und wurde daraufhin eingeschl├â┬Ąfert. Am selben Tag (!) kam das junge m├â┬Ąnnliche Ostafrikanische Spitzmaulnashorn an. Da dieses von einem wohlhabenden B├â┬╝rger geschenkt wurde, stellt sich die pikante Frage, ob man nicht schlichtweg durch T├â┬Âtung des alten Panzernashorns Platz f├â┬╝r den Neuank├â┬Âmmling schaffte, denn ich vermute mal, dass ein zweites Nashorn schlecht unterzubringen war.... F├â┬╝r den sp├â┬Ąteren Bullen fand ich kein Zugangsdatum, laut IZYB-├â┬ťbersicht war er aber mindestens ab 1929 vorhanden.
(11.07.2006, 10:31)
Oliver Jahn:   @ Michael, angekommen sicher nicht! Bei meiner Chronik w├â┬Ąre eine solche Rarit├â┬Ąt sicher erw├â┬Ąhnt, denn bis auf den Tod des zweiten Spitzmaulnashorns sind die anderen Daten recht detailliert! Ich frage mich aber noch immer, wo die leipziger Nash├â┬Ârner (bis auf die letzte zahme Handaufzucht) untergebracht waren! Schon bei diesem letzten Tier komme ich echt ins gr├â┬╝beln, denn dort, wo es stand, war nicht nur extrem wenig Platz, sondern vor allem die Absperrung zum Besucher hin war mehr als unzureichend! Sp├â┬Ąter dort tapire zu halten, ist sicher etwas anderes, aber ein NAshorn, egal ob zahm oder nicht, d├â┬╝rfte doch in einer solchen Mini-Behausung echt problematisch gewesen sein! Ich kann mir nicht mal vorstellen, wie dieses Tier in den Stall gekommen sein muss, denn die T├â┬╝ren waren sehr niedrig und die St├â┬Ąlle nur so gro├â┬č, dass sie maximal f├â┬╝r Schweine ausgelegt waren, die hier ja auch gehalten wurden. das Tapire dann in Schweinebuchten gehalten wurden, kennen wir ja schon aus Halle, aber ein Nashorn!!!! Unvorstellbar!!!
(11.07.2006, 10:00)
Michael Mettler:   @Oliver: Laut ├â┬ťbersicht im IZYB scheint es einen ├â┬Ąhnlichen Fall in Breslau wie in Dresden gegeben zu haben. Mit Datum vom 17.11.1904 schrieb Direktor Grabowsky einen Brief "to the Council of the zoo" (Council = Aufsichtsrat??), dass der Liverpooler H├â┬Ąndler Cross ein Sumatranashorn f├â┬╝r 400 Pfund zum Verkauf anbiete. Man schickte ein Telegramm an Cross, er solle das Tier nach Hamburg abschicken, aber ab da verlieren sich die Spuren. Also: Von Breslau bestellt, in Breslau angekommen (wahrscheinlich) nicht.
(11.07.2006, 09:19)
Oliver Jahn:   Hier noch ein paar von meinen Recherchen, vielleicht wird das Bild so noch etwas runder.
Breslau:

ein Sumatranashorn gab es im Zoo nicht. Allerdings wurde 1874 ein "indisches Rhinoceros" in der Menagerie von August Kallenberg in Breslau gezeigt.
Das erste Nashorn kam in den Zoo im Mai 1888, es war ein Spitzmaulnashorn. Es starb 1892 an TBC und war zum Zeitpunkt seines Todes das letzte seiner Art in Europa!(?)
Am 23.10.1894 kam ein indisches Panzernashorn, welches bereits 1895 wieder starb. Das Tier hatte Jamrach bereits 1856 in Indien für den Zoo in Wien erworben, wo das Tier lebte, bis es nach Breslau kam.
Am 26.10.1907 kam wieder ein Spitzmaulnashorn als einj├â┬Ąhriges Jungtier in den Zoo direkt aus Deutsch-Ost-Afrika. Wie lange dieses Tier lebte, war nicht zu ergr├â┬╝nden.
Am 20.09.1932 kam dann noch mal ein ├â┬Ąlterer Spitmaulnashornbulle in den Zoo (also da lebte das Jungtier definitiv nicht mehr), welcher aber bereits nach "wenigen" Wochen wieder starb. Das war die ja wohl nicht sehr erfolgreiche Haltung von Vorkriegsnash├â┬Ârnern in Breslau.

Zu Frankfurt noch ein paar Daten zur Erg├â┬Ąnzung:

das erste Nashorn war ein indisches Panzernashorn. Es lebte vom 15.04.1896 bis August 1909 im Zoo. Vorher hatte es 20 Jahre in Berlin gelebt.
Im August, unmittelbar nach dem Tod des Panzernashorns kam noch im August 1909 das erste Spitzmaulnashorn "Drucy". Es lebte bis 1916. (verhungert) Der Bulle Faru kam in den Zoo irgendwann danach (war nicht zu finden) und lebte bis 1945 im Zoo. (ebenfalls verhungert)
@ IP66 und dann noch etwas zur Haltung. Die H├â┬╝tte in Leipzig hatte zwar ein Steinfundament, aber der Boden war aus Holz. Das konnte man bis zum Abri├â┬č noch erkennen. Das Aussengehege hatte auch ein Wasserbecken. Und in Berlin hatten wenigsten die Au├â┬čengehege Wasserbassins. Genau wie auch in Dresden, mit dem sogar recht gro├â┬čen Nashornbad. Fr├â┬╝her glaubte ich immer, vor dem Krieg h├â┬Ątte man dort die Flusspferde gehalten, so gro├â┬č war das Becken.
(10.07.2006, 20:50)
IP66:   Ich werde einmal schauen, ob die Beschreibung der Zeitschrift f├â┬╝r Bauwesen von 1876 etwas ├â┬╝ber die B├â┬Âden in der berliner Elefantenpagode enth├â┬Ąlt. In K├â┬Âln sind die alten Elefantenst├â┬Ąlle leider in meiner Kinderzeit beseitigt worden. Ich meine, es waren Steinfu├â┬čb├â┬Âden. Der Bau ist au├â┬čerdem schon einmal in der Nachkriegszeit ├â┬╝berholt worden, insofern werden wir uns an Berlin halten m├â┬╝ssen.
(10.07.2006, 19:39)
Oliver Jahn:   Zumindestens sieht man bei den Flusspferden, auch wenn die teilweise sehr fr├â┬╝h ├â┬╝ber eigene Unterk├â┬╝nfte verf├â┬╝gten, dass dort, wo Steinb├â┬Âden waren, meistens noch Holzplattformen ├â┬╝ber diesen Steinb├â┬Âden lagen! Durchaus m├â┬Âglich, dass gerade wegen der Temperaturen in unseren Breiten das auch bei Nash├â┬Ârnern so gehandhabt wurde!
(10.07.2006, 11:33)
Michael Mettler:   K├â┬Ânnte mir denken, dass Steinfu├â┬čb├â┬Âden gerade in den Wintermonaten viel zu kalt f├â┬╝r die Tiere gewesen w├â┬Ąren. Immerhin waren Tropentiere - und gerade Dickh├â┬Ąuter - extrem kostbar und die Heizm├â┬Âglichkeiten viel eingeschr├â┬Ąnkter als mit heutigem Know-how.
(10.07.2006, 10:39)
Oliver Jahn:   Nills Tiergarten und den hamburger Zoo gibt es ja nicht mehr. Bei den anderen Vorkriegsnashornhaltern waren zumindestens bei den "sp├â┬Ąteren" Tieren alle, bis auf Leipzig in dem Haus untergebracht, in dem auch die Elefanten standen. Es d├â┬╝rfte allerdings schwer werden, hier den Boden dieser H├â┬Ąuser zu "erforschen", denn das ist eine Sache, ├â┬╝ber die man selbst in alten Zoof├â┬╝hrern nicht oft etwas lesen kann. Fakt ist aber, dass gerade bei den Bauten vor 1900 sehr viel mit Holz gearbeitet wurde. Allenfalls Berlin l├â┬Ą├â┬čt sich vielleicht noch dank Strehlow`s Buch "...im Spiegel seiner Bauten" ergr├â┬╝nden.
(10.07.2006, 10:09)
Michael Mettler:   Durch das W├â┬╝hlen in verschiedensten Chroniken habe ich leider vergessen, auf welchen Zoo es sich bezog, aber f├â┬╝r einen historischen Elefantenstall (und gemeinhin waren Nash├â┬Ârner ja im selben Haus untergebracht) wurde erw├â┬Ąhnt, dass "unter dem Holzfu├â┬čboden die Ratten hausten".
(10.07.2006, 09:25)
Oliver Jahn:   Also ich bin mir nicht sicher, dass die Tiere in den Innenr├â┬Ąumen tats├â┬Ąchlich immer auf Steinfu├â┬čb├â┬Âden gehalten wurden. Zum Bau des Magdeburger Dickh├â┬Ąuterhauses wurden selbst 1967 noch anf├â┬Ąnglich Holzb├â┬Âden genommen, die erst sp├â┬Ąter betoniert wurden. Bis auf K├â┬Âln und Wroczlaw ist ja keines der H├â┬Ąuser, in denen Vorkriegsnash├â┬Ârner gehalten wurden, noch urspr├â┬╝nglich existent und selbst bei diesen H├â┬Ąusern wei├â┬č ich nicht, ob die B├â┬Âden mal ver├â┬Ąndert wurden. Von daher ist es schwer zu sagen, ob die H├â┬Ąuser wie Frankfurt, Dresden oder der relativ kleine Stall in Leipzig tats├â┬Ąchlich zu diesen Zeiten schon Steinfu├â┬čb├â┬Âden hatten.
@ Michael Mettler, das Leipziger Sumatranshorn kam 1895 in den Zoo. Aber nur bei dem letzten Spitzmaulnashorn, welches 1940 bereits im Leipziger Zoo gelebt haben muss und das dann 1947 von den Russen beschlagnahmt wurde, l├â┬Ą├â┬čt sich nachvollziehen, wo es untergebracht war, bei allen anderen Tieren nicht, denn das Dickh├â┬Ąuterhaus war ja "unvollendet", es fehlte genau noch der Nashorntrakt!
(10.07.2006, 08:43)
IP66:   Es scheint in diesem Bereich ja noch wirkliche Forschungsdesiderate zu geben. Was sie freundlicherweise zusammengetragen haben, zeigt immerhin ein paar l├â┬Ąngere Haltungen. Die Tiere werden aber doch in den Inne├â┬Ąumen auf Steinfu├â┬čb├â┬Âden gestanden haben? F├â┬╝r Berlin und K├â┬Âln bin ich mir da jedenfalls recht sicher. Au├â┬čerdem tauchen Spitzmaulnash├â┬Ârner schon kurz nach 1900 aus. Wenn man einmal die erhaltenen Zoof├â┬╝hrer vor 1918 katalogisiert und ausgewertet hat, d├â┬╝rfte sich auch in Sachen Nashornbestand noch einige Klarheit gewinnen lassen, denn dort werden die Tiere ja meist mit Importdatum angef├â┬╝hrt. Die Tierbestandslisten f├â┬╝r Berlin gibt es ja auch.
(08.07.2006, 19:48)
Michael Mettler:   Meine Info stammt aus dem International Zoo Yearbook, wo der Chronist ├â┬╝ber das besagte Tier schrieb: "In 1928, a calf which was raised in Sumatra was bought by Professor Brandes for the Dresden Zoo. Unfortunately, it died from a cobra bite before it left Sumatra."

Praktischerweise wird der von mir angedeutete Artikel im "Zoologischen Garten" im Quellenverzeichnis des IZYB-Artikels genannt, so dass ich ihn ohne langes Suchen finden konnte (Band 22, Heft1/3, S. 30). Verfasser war Wolfgang Ullrich, die Fotos stammten von Max Poser. Hier hei├â┬čt es ├â┬╝ber das m├â┬Ąnnliche Jungtier: "Nachdem Poser mit dem Dresdner Zoologischen Garten Verhandlungen aufgenommen hatte, bestellte Brandes, der zu dieser Zeit die Leitung des Dresdner Zoologischen Gartens hatte, das Sumatranashorn."
(08.07.2006, 17:33)
Mowgli:   Zum Dresdner Sumatra-Nashorn:
Ich glaube nicht dass das Tier bereits angekauft war.
Das Tier wurde von dem auf Sumatra lebenden deutschen Farmer Max Poser gefangen, nachdem einheimische Batoks in der N├â┬Ąhe seiner Farm das dazugeh├â┬Ârige Muttertier mittels Toemboeck (Falle bei dem das Tier durch einen gro├â┬čem Fallklotz erschlagen wird) get├â┬Âtet hatten, da es gemeinsam mit dem dann eingefangenem Jungtier und einem weiteren erwachsenen Bullen die Felder gepl├â┬╝ndert hatte.
Prof. Brandes war mit Poser bekannt und ├â┬Ąu├â┬čerte wohl im Vorfeld einmal seine Begeisterung, wenn es m├â┬Âglich w├â┬Ąre, einmal f├â┬╝r den Dresdner Zoo ein Sumatranashorn zu erwerben.
Max Poser dazu: "Mir fielen Gespr├â┬Ąche ein, die ich w├â┬Ąhrend meines letztj├â┬Ąhrigen Besuches im Dresdner Zoo mit Prof. Brandes ├â┬╝ber die Fauna Sumatras gef├â┬╝hrt hatte. (...) Ein Sumatra-Nashorn, das w├â┬Ąre sein h├â┬Âchster Wunsch f├â┬╝r den Zoo."
Das kleine Nashorn erhielt den Namen "Bonk" und wurde von Max Poser auf dessen Farm gehalten und mit einfacher Kuhmilch aus er Flasche versucht gro├â┬č zuziehen.
Dabei ist schon fraglich ob die Aufzucht ├â┬╝berhaupt gelungen w├â┬Ąre.
Letztlich wurde das kleine Nashorn nach wenigen Wochen von einer Kobra get├â┬Âtet, welche ihm in die Lippe biss, als er die Schlange neugierig beschnupperte.
Damit halte ich es für unwahrscheinlich, dass das Nashorn bereits angekauft war, da Brandes zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich wissen konnte, dass das Nashorn auf der Farm war und ob es überhaupt überlebt (Stichwort: Flaschenaufzucht). Auf solch ungewisse Sachverhalte wird auch damals nicht bezahlt worden sein.
Max Poser dazu: " ...ich hegte die Hoffnung, ihn (Bonk) nach Deutschland bringen zu k├â┬Ânnen, wenn er noch etwas gewachsen sei."
(08.07.2006, 16:14)
Ronald Masell:   Im F├â┬╝hrer von Hagenbeck von 1939 wird auch ein Spitzmaulnashorn erw├â┬Ąhnt.
(08.07.2006, 15:25)
Michael Mettler:   @th.oma.s: In einer Ausgabe des "Zoologischen Garten" gab es einen Artikel mit Fotos von einem jungen Sumatranashorn. Da ich auch den ZG nur f├â┬╝r die Nachkriegszeit sammele, bin ich mir allerdings nicht sicher, ob das noch das potenzielle Dresdener Exemplar war.

Als Dresdener Spitzmaulnash├â┬Ârner werden im IZYB-Artikel genannt: 1,0 1928-1944 und 0,1 1930-36 (und zwei weitere f├â┬╝r die Nachkriegszeit). Die Ver├â┬Âffentlichung ist allerdings von 1962 und wie schon erw├â┬Ąhnt nicht l├â┬╝ckenlos.
(08.07.2006, 13:55)
th.oma.s:   @michael mettler vielen dank f├â┬╝r die ├â┬╝bersicht, die dresdner sumatraepisode war f├â┬╝r mich neu, dd hatte vor dem krieg kurzzeitig drei spitze gleichzeitig
(08.07.2006, 13:39)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: In Band 2 und 4 des International Zoo Yearbook findet man einen ├â┬ťberblick ├â┬╝ber die bis dahin gehaltenen Nash├â┬Ârner in Zoos, Circussen und Menagerien der ganzen Welt. Manche Daten waren allerdings fraglich bzw. zu diesem Zeitpunkt nicht zu kl├â┬Ąren, u.a. wegen des Datenverlustes durch Kriegsbombardierungen.

Das Javanashorn in Berlin wird stark angezweifelt, wahrscheinlich war es ein Panzernashorn. Berlin ist der einzige Zoo, der vor dem zweiten Weltkrieg mehr als ein Panzernashorn gehalten hat, n├â┬Ąmlich (inklusive des "Javanashorns") 1,2. 0,1 davon wurde an Frankfurt abgegeben. Und in Hamburg gab es ZWEI Halter: Hagenbecks Tierpark (0,1 1930-1955) und den Zoo (1,0 1870-1900).

Die Geschichte mit dem Dresdener Sumatranashorn hatte ich richtig in Erinnerung, sie ist datiert auf 1928. Das Leipziger Sumatranashorn war Privatbesitz von Pinkert. Weitere Sumatranash├â┬Ârner sind verzeichnet f├â┬╝r den Hamburger Zoo (1872-76) und Nills Tierpark in Stuttgart (um 1895) sowie zwei fragliche Tiere in Breslau und K├â┬Âln.

Auch beim Spitzmaulnashorn treten beide Hamburger Tierg├â┬Ąrten auf, der Zoo mit 1,0 1881-82, Hagenbecks Tierpark mehrfach, aber ohne genauere Angaben mangels Unterlagen: 1908 Paar vorhanden, 1913 dito (selbes Paar?), 1922 Art vorhanden, Winter 1930-31 5 Tiere vorhanden. Kurzzeitige Haltungen (Ausstellungstiere) gab es in N├â┬╝rnberg 1929 und in Chemnitz (0,1 1929-30, kam aus Leipzig). Dresden hatte insgesamt zwei Spitzmaulnash├â┬Ârner (zeitweise gleichzeitig), Frankfurt ebenfalls zwei (lange nacheinander) und Berlin sieben (bis zu drei gleichzeitig). Fehlt nur noch Hannover: Laut 125-Jahre-Chronik kam 1926 ein anderthalbj├â┬Ąhriger Bulle in den Zoo. Da ein Foto dieses Tier als vollerwachsenen Bullen zeigt und noch 1940 ein "Nashorn" vorhanden war, d├â┬╝rfte "Stamper" also ein langj├â┬Ąhriger Bewohner des Zoos gewesen sein. Bei oberfl├â┬Ąchlichem Bl├â┬Ąttern fand ich allerdings nicht heraus, ob er im Krieg umkam oder nach Alfeld verlagert wurde. Zum Nachkriegsbestand geh├â┬Ârte er jedenfalls nicht mehr.
(08.07.2006, 12:17)
Michael Mettler:   Hagenbeck hat mit gr├â┬Â├â┬čter Wahrscheinlichkeit auch Spitzmaulnash├â┬Ârner gehabt. M├â┬╝sste ich im IZYB nachschlagen, da gab es in den ersten Ausgaben einen ├â┬ťberblick ├â┬╝ber die bis dato gehaltenen Nash├â┬Ârner "in Captivity", soweit m├â┬Âglich mit Daten.

Erg├â┬Ąnzend sei erw├â┬Ąhnt, dass Dresden beinahe ein Sumatranashorn bekommen h├â┬Ątte. Wenn ich den Artikel richtig in Erinnerung habe, war das Kalb bereits von Prof. Brandes gekauft worden, erlag dann aber vor dem Abtransport noch in Asien einem Schlangenbiss.
(08.07.2006, 10:55)
Dennis:   In der wilhelma war vor├â┬╝bergehend mal ein drittes, erwachsenes Panzernashorn eigestellt, ein paar Wochen sp├â┬Ąter dann aber wieder weg, wei├â┬č jemand was mit dem tier passiert ist? M├â┬╝├â┬čte 1998 oder 1999 gewesen sein.
(08.07.2006, 10:21)
Oliver Jahn:   Ohne Garantie auf Vollst├â┬Ąndigkeit!
"Vorkriegsnash├â┬Ârner" in Deutschland:
Berlin Java, Sumatra, ind. Panzernashorn und Spitzmaul
Dresden Panzer- und Spitzmaulnashorn
Leipzig Sumatra- und Spitzmaulnashorn
Frankfurt ind. Panzer- und Spitzmaulnashorn
Hamburg ind. Panzernashorn
K├â┬Âln ind. Panzer- und Spitzmaul
Hannover Spitzmaulnashorn
Breslau ind. Panzer- und Spitzmaulnashorn
Es w├â┬Ąre nicht uninteressant die Haltungen zeitlich noch etwas differenzierter darzustellen.
(08.07.2006, 08:25)
Oliver Jahn:   Also generelle Vorkriegsnashornhaltungen in Deutschland d├â┬╝rfte es einige gegeben haben. Allerdings neben allen drei asiatischen Arten nur das Spitzmaulnashorn als afrikanische Art. Dieses war dan nach dem ersten Weltkrieg die h├â┬Ąufigere Art. Also fange ich mal an und bitte um Erg├â┬Ąnzung:
Berlin
Dresden
Leipzig
Frankfurt
Hamburg
K├â┬Âln
Hannover
Breslau
(07.07.2006, 20:22)
Michael Mettler:   Vielleicht war es ein Vorteil f├â┬╝r die asiatischen Nash├â┬Ârner, dass viele Vorkriegs-Gro├â┬čtiergehege Naturboden hatten, der zwar schnell verschlammte, aber genau deswegen f├â┬╝r Panzernashorn & Co. fu├â┬čges├â┬╝nder war als Betonfl├â┬Ąchen.

Interessant finde ich die Begr├â┬╝ndung, mit der Hagenbeck die Haltung Afrikanischer Elefanten aufgab: Die Afrikaner vertr├â┬╝gen angeblich das feuchte Klima der norddeutschen Niederungen wesentlich schlechter als die Asiaten, die ja aus einem feuchteren Lebensraum stammen. Das m├â┬╝sste dann ja im Umkehrschluss auch f├â┬╝r Nash├â┬Ârner gelten, und tats├â┬Ąchlich hat Hagenbeck jahrzehntelang erfolgreich Panzernash├â┬Ârner gehalten.
(07.07.2006, 20:12)
IP66:   Wenn wir schon ├â┬╝ber Vorkriegsnashornhaltungen diskutieren: Gibt es da eine ├â┬ťbersicht der Ergebnisse? Aus K├â┬Âln und Berlin wei├â┬č ich von recht erfolgreichen asiatischen Haltungen, die mich insofern etwas ├â┬╝berraschen, als die Anlagen ├â┬╝ber keine Innenbadebecken verf├â┬╝gten und das heute als das gro├â┬če Problem bei der Haltung von Panzernash├â┬Ârnern diskutiert wird. Au├â┬čerdem waren die Anlagen ja deutlich kleiner als die heutigen, theoretisch d├â┬╝rften sich die Tiere weniger bewegt haben.
(07.07.2006, 19:39)
th.oma.s:   @oliver jahn: diesbez├â┬╝glich ist mir nichts bekannt...
(07.07.2006, 14:58)
Klaus Sch├â┬╝ling:   @Dennis
W├â┬Ąhle die Hotline f├â┬╝r antiquarische Zoof├â┬╝hrer unter: 0251 311523, ich kann auch zur├â┬╝ckrufen - wir haben jetzt ne Flatrate ...
(07.07.2006, 13:56)
Dennis:   Danke f├â┬╝r den tipp!
Neulich habe ich bei einer messe das Buch "Von Bürgern für Bürger" vom Frankfurter zoo für 20 euro gekauft.
Es ist auf dem Stand 1983(125 Jahre jubil├â┬Ąum) und sehr ausf├â┬╝hlich!
(07.07.2006, 13:44)
Michael Mettler:   @Dennis: Kleiner Tipp f├â┬╝r die Suche: Im besagten Zeitraum gab es drei grundlegend verschiedene Zoof├â┬╝hrer in Hannover und einen davon in drei wenig verschiedenen Varianten. 1980 ein A4-Format mit fauchendem Tiger als Titel (und f├â┬╝rchterlichem Konzept, damals als "zoologische BILD-Zeitung" verspottet), ab 1984 drei Varianten eines quadratischen Zoof├â┬╝hrers mit Zebras als Titel (deutlich besser und gehaltvoller) und 1990 die Jubil├â┬Ąumsausgabe "125 Jahre" im schmalen Hochformat, Titelmotive Flamingo/Mendesantilopen/Kaama-Hartebeest.
(07.07.2006, 13:40)
Dennis:   mein Computer kriegt die liste nicht geladen! Muss woll mal wieder defrakmentieren..
(07.07.2006, 13:37)
Dortmunder:   Guck mal ins Antiquariat ! Wenn du da nix findest, hast du irgendwas falsch gemacht :o)
(07.07.2006, 13:29)
Dennis:   Wo auf dieser Website soll man die alten zoof├â┬╝hrer finden?
Hier kann man anscheinend nur neuere Zooführer kaufen..

(07.07.2006, 13:23)
Ronald Masell:   Es soll eine Firma "Sch├â┬╝ling Buchkurier geben". ;-)))
Oder mal bei Ebay suchen. Dort gibt es mehrere Anbieter mit Zooführern.
(07.07.2006, 13:15)
Dennis:   W├â┬╝├â┬čte vieleicht jemand wo man ├â┬Ąltere Zoof├â┬╝hrer(1980-1990) von Hannover herbekommt?
(07.07.2006, 13:13)
Michael Mettler:   Hannover hatte aber - der Chronik nach zu urteilen - au├â┬čerhalb der Ruhe-├â┬ära st├â┬Ąndig Geldprobleme und weniger potente G├â┬Ânner als Zoos wie Berlin, Frankfurt usw. Und wenn selbst Ruhe kein Panzernashorn ranschaffen konnte.... Aber immerhin gab es in besagtem Dickh├â┬Ąuterhaus in der Vorkriegszeit das zeitweise einzige Spitzmaulnashorn Europas!
(06.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Danke f├â┬╝r die M├â┬╝he!! Aber ich bin erstaunt! Schlie├â┬člich hatte der Zoo Hannover schon vor dem Krieg ein richtiges Dickh├â┬Ąuterhaus f├â┬╝r Elefanten, Flusspferde und Nash├â┬Ârner und zu der Zeit waren ja die Asiaten fast h├â┬Ąufiger als die Afrikaner! Aber da f├â┬Ąllt mir sofort wieder Kl├â┬Âs als junger Direktor ein, der sein erstes Panzennashorn bei Ruhe bestellt hatte, 1958! Und Ruhe sagte ihm, es seie gar kein Problem! Erst als dann fast ein Jahr lang gar nichts passierte und Ruhe ihm signalisierte, es k├â┬Ânne schwieriger werden, als gedacht, griff Kl├â┬Âs auf Fockelmann zur├â┬╝ck. Mit Erfolg, wie man unten lesen kann!
(06.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Nach Durchsicht der 125-Jahre-Chronik von Hannover sieht es so aus, als habe seit Bestehen des Zoos nie ein asiatisches Nashorn hier gelebt, also auch nicht zeitweise als "Handelsobjekt". Na, daf├â┬╝r hatten "wir" ja das erste "deutsche" Breitm
(06.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @thomas wei├â┬č man, wo das Panzernashorn gehalten wurde? In einem Zoo-Plan von ca. 1908 ist das Nashorngehege mit Nashornbad am alten Elfantenhaus noch nicht existent! Lediglich das relativ kleine Elefantenhaus gibt es und die Flusspferde sind bereits einge
(06.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Danke Thomas, eine klasse Info!!!!!
@ dortmunder, Arjun ging nach Basel.
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ist "Arjun" der damalige Jungbulle, der dann ausgewachsen nach Basel oder Z├â┬╝rich gegangen ist ???
(05.07.2006, 00:00)
th.oma.s:   @oliver jahn: zun├â┬Ąchst danke f├â┬╝r die info, panzernashorn in dd: 1. 1747 in einer menagerie (Gensch&L├â┬╝cker, wildtierhaltung in dresden vor gr├â┬╝ndung des zoos 1861 in zoof├â┬╝hrer dresden - 140 jahre dresdner zoo)2.panzernashorn "begum" wurde 1873 f├â┬╝r 4000 Tale
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Es war Kl├â┬Âs` erster Berliner Bulle "Arjun"!
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @ thomas, die Geschichte findest du bei Kl├â┬Âs "Freundschaft mit Tieren" Seite 94. Kl├â┬Âs entschuldigt sich dort sogar noch postum bei seinem Freund Wolfgang (Ullrich) daf├â┬╝r, denn der hatte mit Hilfe der DDR-Botschaft in Neu Dehli sogar eine Genehmigung f├â┬╝r d
(05.07.2006, 00:00)
th.oma.s:   korrektur: ullrich war panzernashornfan...
(05.07.2006, 00:00)
th.oma.s:   @Oliver Jahn: DD hatte weit vor dem krieg einige jahre ein panzernashorn,
sp├â┬Ąter dann drei spitzmaulnash├â┬Ârner.
nachdem krieg auch wieder ein spitzmaul-nashorn bis in den sechziger Jahren ein
paar südl. bm kamen, der bulle ist zur zeit noch im tp berlin. u
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich wei├â┬č noch, dass Dresden mal beinahe ein Panzernashorn bekommen h├â┬Ątte! Ullrich war ja nun auch der ausgemachte Indienexperte und in Dresden war alles f├â┬╝r das Tier vorbereitet, die Werbetrommel war schon laut t├â┬Ątig, und dann hat es Kl├â┬Âs ihm haarscharf vor der Nase weggeschnappt! Ob Dresden allerdings vor dem Krieg mal ein Panzernashorn hatte, wei├â┬č ich nicht, ist aber nicht auszuschlie├â┬čen. Ein Nashorngehege war vorhanden und mit einem Spitzmaulnashorn geh├â┬Ârte Dresden zumindestens vor dem Krieg generell schon zu den Nashornhaltern!
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Gut m├â┬Âglich, dass Ruhe nie ein Panzernashorn hatte - wenigstens, was die Nachkriegszeit betrifft. Kann ich aus dem Kopf allerdings nicht sagen, dazu m├â┬╝sste man wieder mal s├â┬Ąmtliche Ver├â┬Âffentlichungen durchw├â┬╝hlen...

F├â┬╝r asiatische Nash├â┬Ârner war ansonsten auch der Schweizer Tierf├â┬Ąnger und -h├â┬Ąndler Peter Ryhiner Spezialist, der z.B. Basel zu seinem ersten Zuchtpaar verhalf und auch das Baseler Sumatranashorn nach Europa holte.
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Habe mittlerweile das Gef├â┬╝hl, dass Ruhe sich nicht so f├â┬╝r den indischen und s├â┬╝damerikanischen Raum interessiert hat ! Da gab es wahrscheinlich andere H├â┬Ąndler, die f├â┬╝r Panzernash├â┬Ârner (Hagenbeck, Munro) oder Bergtapire gesorgt haben...
(05.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Dortmunder
Oder im gleichen Jahr der Erstimport der Giraffengazelle, wie man's nimmt(für mich ganz klar die Gazelle)Leider hat die nur wenige Monate gelebt. Das Frankfurter Panzernashorn kam 1896 in den Zoo und lebte bis 1909 , es kam aus dem Berliner Zoo ,wo es 20 Jahre gelebt hatte! Dieses Tier ist heute noch zu sehen, und zwar im Senckenbergmuseum.
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Eigentlich warte ich zum Thema Panzernash├â┬Ârner noch auf Michael Mettler!! Noch eine Tierart die Ruhe NIE hatte?
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Aber zu dem Thema... So ├â┬Ąndern sich die Zeiten !!! (von der HP des Frankfurtere Zoos)

Der Tierbestand war schon fr├â┬╝h beachtlich. Unter ber├â┬╝hmten Direktoren wie Dr. Max Schmidt und Dr. Kurt Priemel wurden Panzernash├â┬Ârner, Kiwis und Fingertiere, ein Rieseng├â┬╝rteltier und eine Seekuh, sp├â┬Ąter auch ein Riesenpanda gezeigt, allesamt auch heute noch sehr seltene und kostbare Zootiere. Die gr├â┬Â├â┬čere Sensation war 1929 allerdings ein Gorilla.
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Okay, ich bin in der Vorkriegszeit nicht so bewandert...
(05.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Vor 1945 gab es aber auch Panzernash├â┬Ârner in deutschen Zoos, in Frankfurt zum Beispiel.
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Frankfurt (nicht mehr)
Magdeburg (nicht mehr)
Breslau (nicht mehr)
K├â┬Ânigsberg?? (heute nicht mehr, aber damals glaub ich schon!)
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Endlich mal was f├â┬╝r mich :
- K├â┬Âln (nicht mehr)
- München (rezent)
- Nürnberg (rezent)
- Stuttgart (rezent)
- Berlin Zoo (rezent)
- Berlin TP (rezent)
- Bremen (Zoo geschlossen)
- Hamburg (nicht mehr)

Was vergessen ?
(05.07.2006, 00:00)
Bj├â┬Ârn:   Nach dem das im Bremenbeitarg fast untergegangen ist noch mal ne Frage. Wo in Deutschland gabs eigentlich ├â┬╝berall mal Panzernash├â┬Ârner?
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, das nenne ich mal wieder eine interessante Information ! An dem Thema sollte man dranbleiben... Vielleicht klappts ja dann auch mal irgendwann wieder mit Sumatra-Nash├â┬Ârnern in Deutschland !
(05.07.2006, 00:00)
Saya:   Ich habe die Situation der Sumatra-Nash├â┬Ârner mal nachgeguckt. neben den 4 Tieren (Zuchtpaar mit einem m├â┬Ąnnl. und einem weibl. Kalb) in den USA leben von der gleichen Unterart in der Zuchtstation im Way Kambas Nationalpark auf Sumatra 4 weitere Nash├â┬Ârner: ein adulter Bulle, und zwar der, den Aspinall in den 90ern wieder zur├â┬╝ck geschickt hat, ein ├â┬Ąlteres Weibchen Bina, die nie gez├â┬╝chtet hat, und seit 2005 zwei sehr junge wildgeborene Weibchen, Ratu und Rosa, die beide aus den W├â┬Ąldern in umliegende D├â┬Ârfer gekommen waren.
Es gibt jetzt Pl├â┬Ąne Andalas aus L.A. nach Way Kambas zu schicken und Bina nach Cincinnati. Mit dem gesammelten Wissen der letzten 10 Jahre, einem Zuchtpaar und 3 jungen Weibchen (Suci, Rosa, Ratu) sieht die Zukunft f├â┬╝r die Sumatranashornpopulation vielleicht gar nicht so d├â┬╝ster aus...
(04.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Jamie :

Das k├â┬Ânnte ja dann auch auf den minimalen Tierbestand zur├â┬╝ckf├â┬╝hren :o)
(04.07.2006, 00:00)
Jamie:   Also bisher ist immer noch die Rede von 1,2 etwa 2j├â┬Ąhrigen BM aus S├â┬╝dafrika. Die 2, von denen zur Zeit die Rede ist, entspringen meines Wissens nach einem Druckfehler. Die Gedanken um Platz bei Nachwuchs machen wir uns durchaus auch schon, aber zum einen vergehen bis dahin noch einige Jahre, so es mal klappt und platztechnisch...die Boxen sind gro├â┬č genug, um ein Jungtier auch bis zum Absetzen dabei zu lassen.
Wir finden eh, wir k├â┬Ânnten noch St├â┬Ąlle gebrauchen. Leute, die Anlagen sind soooooooooooooooooooooooo riesig...uaah, geil (das sag ich nicht mehr, wenn ich da K├â┬Âttel sammeln mu├â┬č :-P ). Unser Tierbestand wird sich darauf verlieren.

Langsam kommt Lampenfieber auf...

Gru├â┬č Jamie
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Oder wie diese Mutter-Kind-Abteile in der Schweinezucht, wo die Ferkel durch die Gitterst├â┬Ąbe in ein eigenes Anteil laufen k├â┬Ânnen... (Pfui, das war jetzt fies.)
(03.07.2006, 00:00)
Dirk K:   Wie unten gesagt, sehe ich dieses Problem auch. Vielleicht werdens gr├â┬Â├â┬čere Boxen, die eine weitere Unterteilm├â┬Âglichkeit haben z.B. durch solche hochfahrbaren Bolzen.
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dirk K: Ja und? Dann m├â┬╝sste ein eventuelles Kalb mit einem halben Jahr oder so abgegeben werden, weil es nicht mehr mit in die Box seiner Mutter passt..?
(03.07.2006, 00:00)
Dirk K:   werden, w├â┬╝rden.... schon wieder grammatikalischer Schwachsinn...
(03.07.2006, 00:00)
Dirk K:   WENN es drei Tiere werden w├â┬╝rden (1,2) st├â┬Ąnden die Chancen ja nicht schlecht*g*
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   WENN es denn ├â┬╝berhaupt mal Nachwuchs geben sollte... Na ja, sind ja nur noch 17 Tage bis zur gro├â┬čen Pr├â┬Ąsentation... Also, abwarten...
(03.07.2006, 00:00)
Dirk K:   Finde ich auch problematisch. Wenn es Nachwuchs gibt, k├â┬Ânnts schwierig werden mitm Abtrennen.
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   3 St├â┬Ąlle nur?? Und ich dachte, DIE Zeit ist in der Breitmaulnashornhaltung endg├â┬╝ltig vorbei - erst recht, wenn ein Zoo neu daf├â┬╝r baut.
(03.07.2006, 00:00)
Dirk K:   Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gelsenkirchen irgendwo her eine weitere Kuh bekommen wird. Es wurden auch 3 St├â┬Ąlle gebaut (meiner Meinung nach k├â┬Ânnten es mehr sein, um eine gro├â┬če Gruppe aufzubauen).
(03.07.2006, 00:00)
Jelle:   Dirk K.

Soll vielleicht Hodenhagen eine junge Kuh einstellen in der Zoom Erlebnis Zoo?
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Jetzt wei├â┬č ich auch mit Kuchenplattformen wieder was anfangen, hab bei meinem ersten K├â┬Âln-Besuch, das erste Panzernashorn auch noch da gewesen, also sind die Nashorn-Aquarien sicher erfreulicher ! Nur die Tatsache, dass mal drei ELefantinnen in einem der Gehege gehalten wurden, ist mir komplett neu ! Das ist ja total unglaublich...
(03.07.2006, 00:00)
Jelle:   Wie gehts mit den Zucht von Spitzmauler in Koeln? Hat die Verpaarung schon geklappt? Neues dazu?
(02.07.2006, 00:00)
IP66:   Streng genommen gab es am k├â┬Âlner Elefantenhaus sogar zwei "Kuchenplattformen", beide, wie richtig vermutet wurde, auf der Giraffenseite des Elefantenhauses: Die Eingangsseitige, mit besonders wenig Plattform und viel Graben, beherbergte die Nash├â┬Ârner und reichte bis zur Baunaht zum Elefantenteil, die daran anschlie├â┬čende bewohnten die beiden Afrikanerinnen und die Ceylon-Elefantin. Links neben dem Eingang gab es noch ein kleines Au├â┬čengehege f├â┬╝r Tapire. Das Flu├â┬čpferdgehege kennen sie, und auf der R├â┬╝ckseite ist auch alles noch gut erkennbar, nur da├â┬č die Anlage geteilt war und sich flu├â┬čpferdseitig die beiden ├â┬Ąlteren asiatischen Elefantinnen befanden und die daneben gelegene Au├â┬čenanlage zuletzt f├â┬╝r Elenantilopen genutzt wurde. Die ├â┬Ąlteren Elefanten durften als Scheuerbaum eine recht gelungene abstrakte Skulptur nutzen, und es geh├â┬Ârte zu Herrn Nogges ersten Taten, einen solchen Anthropomorphismus durch den betonernen "Termitenh├â┬╝gel" zu ersetzen, den es heute noch gibt.
(02.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   "Nicht geklappt" kann man ja nicht unbedingt sagen. Nur lie├â┬č die Anlage eben keine Herdenhaltung zu. Und die "Kuchenplattform" m├â┬╝sste sich doch auf der Fl├â┬Ąche der bahnschwellen-umfriedeten Nashorngehege befunden haben? Mein erstes Panzernashornfoto in K├â┬Âln entstand jedenfalls noch ├â┬╝ber einen Graben hinweg.
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Kuchenplattform ? Sagt mir jetzt mal gar nix... Kenne die BM-Nash├â┬Ârner nur aus der Moschusochsenanlage... Und da waren die bestimmt 100 Jahre drauf :o)
(30.06.2006, 00:00)
Zootierfreund:   G├â┬Ąb es nicht die M├â┬Âglichkeit BM-Nash├â┬Ârner aus der erfolgreichen Zucht aus Hodenhagen zu bekommen? Laut Bustour ist erneut Weiblicher Nachwuchs da,damit m├â┬╝├â┬čten jetzt doch ├â┬╝ber 10 Nash├â┬Ârner hier leben.
(30.06.2006, 00:00)
Sven P. Peter:   Also das M├â┬Ąnnchen sieht sehr wie ein reiner Kodiak aus, doch die Weibchen sind ganz eindeutig Mischlinge. Das Problem ist, das es in Europa fast nur m├â┬Ąnnliche Kodiaks gibt. Die beiden letzen, reinen Weibchen sind uralt und leben im WP L├â┬╝neburger Heide.

Wieso hat die Nashornheltung auf der jetzigen Moschusochsenanlage in K├â┬Âln nicht geklappt?
(30.06.2006, 00:00)
cajun:   @IP66: Die Panzernash├â┬Ârner kommen n├â┬Ąchstes Jahr in den Asienteil. Die Kodiaks sind meines Wissens aus Argentinien, zumindest die beiden ( sorry..ist ja nur noch eines ) Weibchen. Meine auch geh├â┬Ârt zu haben, dass sie nicht unterartrein sind.
Wo war denn diese "Kuchenplattform" in K├â┬Âln?
(30.06.2006, 00:00)
IP66:   @Dortmunder: K├â┬Âln hat versucht, sein altes Breitmaulpaar von der Kuchenplattform in das erste Abteil der Rinderallee zu verpflanzen und mit einem weiteren weiblichen Tier - aus Z├â┬╝rich? - zu vergesellschaften. Wollte Gelsenkirchen nicht eigentlich Panzernash├â┬Ârner halten? Uns sollten nicht auch die tollen Braunb├â┬Ąren direkt aus Alaska kommen?
(30.06.2006, 00:00)
cajun:   Zu den Nash├â┬Ârnern f├â┬╝r die Zoom schaut mal im Zoom-Thread......
(30.06.2006, 00:00)
Dirk K:   @ Dortmunder: Was meinen sie mit: "...oder bekommen Gelsenkirchen und Dortmund eventuell noch mehr Tiere f├â┬╝r die neuen Rhino-Anlagen?"
Dortmund ist f├â┬╝r 2,3 Tiere ausgerichtet. Neben den beiden aus D├â┬Ąnemark (Aalborg) stammenden Tieren sollen der sehr junge Limpopo und die sehr alte Natala aus Erfurt kommen. Dannn fehlt noch eine Kuh, wo die herkommen soll, wei├â┬č ich nicht.
(30.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   So, jetzt noch mal "back to the roots"... Hab grad ein bisschen nach dem Gelsenkirchener Afrika-Parkteil gest├â┬Âbert, und gefunden, dass man zwei Breitmaulnash├â┬Ârner aus einem s├â┬╝dafrikanischen Zoo erh├â┬Ąlt ! Macht Gelsenkirchen auch wieder den Fehler der Paarhaltung (s. K├â┬Âln, Duisburg, Dortmund), und verspielt so seine Chancen auf eventuelle Nachzucht, oder bekommen Gelsenkirchen und Dortmund eventuell noch mehr Tiere f├â┬╝r die neuen Rhino-Anlagen ??? Und wenn ja, woher ?
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Jetzt m├â┬╝ssen wir wohl einen Davidshirsch-Thread gr├â┬╝nden...
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Wenn ich die Geschichte richtig kenne, war es so, dass das Berliner Trio gut z├â┬╝chtete und viele Jungtiere abgegeben werden konnten. Als viel sp├â┬Ąter der Herzog von Bedford alle verbliebenen Tiere in seinen Park holte, konnte nicht bei allen zweifelsfrei die Herkunft nachgewiesen werden. Marvin Jones hat diese Nachforschungen ganz akribisch betrieben und wo er die Herkunft nachweisen konnte, landete er zum Schluss immer bei den Berliner Vorfahren. Daher stellte er die These auf, dass ALLE lebenden Milus auf die Berliner Tiere zur├â┬╝ckgehen, aber ein Rest von Zweifel bleibt.
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Genau, wobei die aber wohl erst nach ihrer Abgabe in England gez├â┬╝chtet haben.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Sollen die Milu├é┬┤s nicht sogar nur auf drei Tiere in Berlin zur├â┬╝ckgehen ?
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   OK, dann unterbiete ich das noch: Der Buntbock war auf 17 Tiere runter. Und die heutigen Davidshirsche gehen angeblich auf nur drei Founder zur├â┬╝ck. Also: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Aber das waren immerhin noch 20 Tiere...
(28.06.2006, 00:00)
Jana:   @Jelle Es gibt nur die zwei: Najin und Fatu. Keine andere Kuh ist zuchtfaehig. Und weil sich Najin 3 Tagen vorher auf natuerliche Weisse gepaart hat, hat man auf Betaubung und KB verzichtet. Wenn es aber diesmal nicht klappt, wird man naechstemal KB versuchen.
(28.06.2006, 00:00)
Jelle:   Man hoffe dass die Nordliche Breitmauler in Dvur sich gut verpaart haben!!

Jana,
Wie siehst dass aus mit die andere junger Kuh. Man wurde doch KB bei die beiden zuchtfaehigen Breitmauler versuchen?
(27.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn es stimmt, dass das S├â┬╝dliche Breitmaulnashorn seinerzeit auch bis auf nur zwanzig ├â┬╝berlebende Tiere runter war, gibt es immer noch Hoffnung f├â┬╝r die N├â┬Ârdlichen!
(27.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ich glaube, dass tun wir alle... Obwohl ein Kalb alleine die Art kaum retten wird :o(
(27.06.2006, 00:00)
th.oma.s:   @jana: ich auch
(27.06.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Das macht Hoffnung f├â┬╝r die N├â┬Ârdlichen! Das etwas im Busch ist, dachte ich mir, als ich einen grossen Lieferwagen der IZW Berlin auf dem Zoo-Parkplatz sah!
(27.06.2006, 00:00)
Jana:   Wenn wir schon ueber Dvur Kralove reden - vorletzte Wochenende haben sich Najin und Saut gepaart und vor ein Paar Tagen war Fatu mit Samen von Suni kuenstlicht besamt. Ob es geklappt hat, wird man in 3-4 Monaten wissen. Ich druecke die Daumen fest.
(27.06.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Bei meinem ersten Besuch in K├â┬Âln (muss noch mal nachschauen war so 1992 oder 1993) waren die Breitm├â┬Ąuler schon weg, die Panzernash├â┬Ârner aber noch da. 1998 dann waren die Panzernash├â┬Ârner nicht mehr da, sondern an ihrer Stelle die Spitzm├â┬Ąuler.
(27.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Nein ! K├â┬Âln h├â┬Ątte ja auch gar keinen Platz f├â┬╝r die Tiere gehabt... Da waren doch schon Spitzmaulnash├â┬Ârner und Moschusochsen in den Nashornanlagen untergebracht
(27.06.2006, 00:00)
Jana:   Nein, dass weiss ich nicht, ich hab immer gedacht sie gingen nach Koeln zurueck...
(27.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Jana :

Wei├â┬čt du auch, wohin sie dann gegangen sind ? Also, in K├â┬Âln sind sie definitiv nicht wieder gelandet...
(27.06.2006, 00:00)
Jana:   @Michael M. Ein Paar von suedlichen Breitmaulnashorner kam 1990 wirklich aus Koeln nach Dvur Kralove. Sie sollten eine Aenderung in die Gruppe von Nordlichen bringen, der Bulle sollte "Konkurent" sein, es war ein Versuch um die Nashorner zu mehr (sexuale) Aktivitaet zu animieren. Leider ohne Erfolg und so waren sie 1996 zurueck gegeben.
(27.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, ich kenne auch schon das Panthernashorn...
(27.06.2006, 00:00)
Stefan:   @Michael Mettler: Habe es gerade gesehen und muss mich erst mal wieder einkriegen. Ich lasse mir den Namen patentieren und demn├â┬Ąchst gibt es auf WDR dann die logische Erweiterung "Die Sendung mit dem Brautmausnashorn"...
(26.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Stefan: "Brautmaulnashorn" ist mal ein sch├â┬Âner Schreibfehler (Freudsche Fehlleistung wegen Heiratspl├â┬Ąnen...?). Bisher kannte ich nur das "Spitzmausnashorn"....
(26.06.2006, 00:00)
Stefan:   @Michael Mettler: Also, ich kann mich nat├â┬╝rlich irren. Aber ich meine auf einer Info-Tafel der K├â┬Âlner Nashornausstellung gelesen zu haben, die Brautmaulnash├â┬Ârner seien nach Dvur Kralove gegangen. Vielleicht w├â┬Ąre das ja eine tolle Ersatzaufgabe f├â┬╝r den Zoo-Korrespondenten Frank-Walter B├â┬╝schner, den ich heute morgen fast arbeitslos gemacht h├â┬Ątte... (Sch├â┬Ânen Gru├â┬č ├â┬╝brigens!)
(26.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Fluktuation bezog sich bei mir jetzt auch nur auf die Arten...
(26.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich will jetzt nicht WIEDER die K├â┬Âlner Jahresberichte raussuchen, aber aus der Erinnerung raus behaupte ich, dass das Breitmaulnashornpaar Franki & Sanni (bei den Namen bin ich mir sicher) nach Frankreich abgegeben wurde, weil bei der Paarhaltung ohnehin nicht mit Nachwuchs zu rechnen und kein Platz f├â┬╝r eine gr├â┬Â├â┬čere Herde war. Bei den Panzernash├â┬Ârnern ist die Erinnerung nebul├â┬Âser: Bulle gestorben bzw. eingeschl├â┬Ąfert wegen eines Tumors im Kopf, Kuh nach Stuttgart abgegeben?

Mit der Fluktuationsrate liegst du allerdings falsch, die ist im Zoo und im Tierpark Berlin deutlich h├â┬Âher gewesen, und selbst Hannover hatte in diesem Zeitraum mehr Individuen!
(26.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Hier mal wieder eine meiner nickeligen Fragen : Tut mir leid, aber ich muss hier alle fragen stellen, die sich in den letzten Jahren bei mir angesammelt haben :o)

Was ist eigentlich aus den Panzer- und den Breitmaulnash├â┬Ârnern des K├â┬Âlner Zoos geworden, welche die jetzige Spitzmaulnashorn, bzw. Moschusochsenanlage bewohnten... Muss ja sagen, dass K├â┬Âln, meiner Ansicht nach, der Zoo mit der h├â┬Âchsten Nashornarten-Fluktuation in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren ist (erst Breitm├â┬Ąuler, dann breitm├â┬Ąuler und Panzernash├â┬Ârner und jetzt "nur" noch Spitzm├â┬Ąuler, alle mit sensationellen Zuchterfolgen)
(26.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Im "Zoologischen Garten" erschien f├â┬╝r 1966 erstmals eine Aufstellung ├â┬╝ber afrikanische Nash├â┬Ârner in Zoos aus der Feder von Kl├â┬Âs, also gewisserma├â┬čen der Vorl├â┬Ąufer des sp├â┬Ąteren Zuchtbuches. Im Text erw├â┬Ąhnt Kl├â┬Âs, dass die von ihm aus Afrika geholten Breitmaulnash├â┬Ârner das erste PAAR in einem deutschen Zoo gewesen seien, der Zoo Hannover aber bereits vorher ein Einzeltier importiert habe. Dieses, der von mir weiter unten schon erw├â┬Ąhnte N├â┬Ârdliche Bulle Gus, taucht aber bereits in der ersten Aufstellung nicht auf - merkw├â┬╝rdig.
(25.06.2006, 00:00)
Saya:   2 werden in einer Zuchtstation auf Borneo gehalten. Z├â┬╝chten aber auch nicht und die Kuh wird wohl jetzt auch langsam zu alt. Dann gibt es seit kurzem 2 junge K├â┬╝he in einer Station in Way Kambas (oder so ├â┬Ąhnlich), das m├â┬╝sste aufSumatra sein. Die beiden hatten r├â┬Ątselhafter Weise die W├â┬Ąlder verlassen und immer mehr die N├â┬Ąhe zu Menschen gesucht (und das nat├â┬╝├â┬╝rlich fast mit dem Leben bezahlt). Die Nash├â┬Ârner die in einer Zuchtstation in Malaysia oder Sumatra gehalten wurden sind 2004 oder 2004 alle an einer Krankheit gestorben, ob es also au├â┬čer den 4 noch weitere gibt wei├â┬č ich nicht.
(25.06.2006, 00:00)
dennis:   wo gibts7gabs den pl├â┬Ąne f├â┬╝r Sumatranash├â┬Ârner in Europa? gelsenkirchen und Rotterdam wollten welche, Leipzig m├â┬Âchte immer noch welche und f├â┬╝r dvur kralove oder Berlin w├â┬Ąrs doch auch mal intressant (Berliner
nashorndschungel, Panzernash├â┬Ârner werden ja schon im tierpark gehalten)
(25.06.2006, 00:00)
Dirk K:   Oder so...^^
(25.06.2006, 00:00)
th.oma.s:   wohl in malaysia
(25.06.2006, 00:00)
Dirk K:   Auf einem Schild am Krefelder Nashorngehege hei├â┬čt es, dass 9 Sumatranash├â┬Ârner in Gefangenschaft gehalten werden. Neben den vier Tieren in den USA werden also anscheinend nur f├â┬╝nf Tiere auf Sumatra gehalten.
(25.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Doch, die San Diego-Tiere (alle drei sind Wildf├â┬Ąnge) stehen auch drin, es ist ein Internationales Zuchtbuch. Dvur Kralove ist allerdings der einzige Zoo, der die Unterart jemals gez├â┬╝chtet hat.
(18.05.2006, 00:00)
cajun:   Hatte Jana* nicht gesagt, dass sie in Dvur Kralove dieses Jahr eine k├â┬╝nstliche Besamung durch den Bullen aus San Diego versuchen? Dort sind wohl 1,2 N├â┬Ârdliche Breitmaulnash├â┬Ârner. Stehen die denn auch im Zuchtbuch das vorliegt?Oder ist es das europ├â┬Ąische Zuchtbuch? Was ja bei dem geringen Bestand weltweit (In Freiheit vermutlich ausgerottet) ja keinen Sinn machen d├â┬╝rfte.
(18.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Habe leihweise das Zuchtbuch f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner, Ausgabe 8 per 1.1.99, in die Hand bekommen. Obwohl nicht mehr aktuell, bietet es doch einige interessante Fakten. Und wenn es nur das ist, dass die beiden Breitmaulnash├â┬Ârner in Stukenbrock nun schon 35 Jahre dort leben!

Besonders interessierten mich die N├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârner. Der fr├â┬╝her in Hannover gehaltene Bulle "Gus" ist auch in dieser Ausgabe nicht aufgef├â┬╝hrt - wobei mich sehr interessieren w├â┬╝rde, warum. Eine Verwechslung mit dem S├â┬╝dlichen Bullen "Gustav" ist jedenfalls ausgeschlossen, denn dieser kam erst nach dem Verkauf von "Gus" nach Hannover.

Die ersten Breitmaulnash├â┬Ârner auf deutschem Boden waren allerdings laut Zuchtbuch weder "Gus" noch das sp├â┬Ąter eingetroffene Berliner Paar, sondern 1,1 N├â┬Ârdliche, die schon 1957 f├â┬╝r "Ruhe Brunkensen" eingetragen sind und von dort aus nach St. Louis gingen. Allerdings waren sie nur eine Woche in Deutschland, und ein Zoo im eigentlichen Sinne war das damals wohl nicht.... Zusammen mit "Gus" sind dies die einzigen bisher in Deutschland gehaltenen N├â┬Ârdlichen.

Das Zuchtbuch verzeichnet f├â┬╝r den Zeitraum bis zum 1.1.99 weltweit ganze 25 N├â┬Ârdliche Breitmaulnash├â┬Ârner, davon 20 Wildf├â┬Ąnge und 5 Nachzuchten (alle in Dvur Kralove, wobei ein Unterartbastard eingerechnet wurde). Interessanterweise stammte kein einziger Wildfang aus dem Kongo/Zaire, selbst die Antwerpener Tiere nicht; 19 Nash├â┬Ârner entstammten dem Sudan, eines kam aus Uganda.
(17.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Kopenhagener Kuh "Subur" wurde im selben Fangprojekt gefangen wie die Baseler Kuh, die ├â┬╝brigens in einem Zolli-Bulletin mit dem Namen "Betina" (nicht "Sumba") abgebildet war. Doppelname wegen Sponsorings? "Subur" lebte meines Wissens noch bis in die 70er in Kopenhagen.
(22.04.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Stefan
Leider habe ich dazu keien n├â┬Ąheren Infos, ich bleibe aber am Ball und versuche auch herauszufinden, was mit"Suci"passieren wird.Soweit ich was wei├â┬č, melde ich mcih wieder.Kopenhagen hatte auch ein Sumatranashorn, ich glaube, ein Tier namnes"Subur", dem kurz vor der Verschiffung nach Europa noch das vordere Horn abgeschlagen wurde....
(22.04.2006, 00:00)
Stefan:   @Michael Amend: Vielen Dank f├â┬╝r den tollen Link und die Cincinnati-Infos. Hatte Kopenhagen nicht auch zeitweise ein Sumatranashorn? Wann ist eigentlich der Tausch Andalas gegen das Weibchen aus der Zuchtstation angedacht?
(22.04.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Jelle: Wenn ich das heute bei "Panda, Gorilla & Co" richtig mitgekriegt habe, erwartet Berlin ein Kalb von Kumi. Kumi ist das Kalb von Ine von 1995 und eine Enkelin von Kilaguni. Somit w├â┬Ąr das Kalb m├â┬╝tterlicherseits die 4. Generation in Berlin.
(21.04.2006, 00:00)
Michael Amend:   F├â┬╝r alle Sumatranashorn-Fans.Ich ahbe im Web ein paar sch├â┬Âne Fotos des basler Sumatranashorns"Sumba"gefunden,das dort von 1959 bis 1961 gelebt hat.Die Fotos findet ihr unter:
www.geller-grimm.de/preparation/sumatra/index.html

Dort"Aufnahmen lebender Tiere"anklicken....
(21.04.2006, 00:00)
Jelle:   Nochmal. Einer von euch weiss wie es geht mit der Spitzmaulnashornzucht in Berliner Zoo und Leipzig?
(20.04.2006, 00:00)
Jelle:   Die Koelner Zoo versucht seit 2 Jahren die Nachzucht. Jetzt sind sie manchmal zusammen auf die Aussenanlage zu erfinden (laut die Versorgungspfleger).

Also als die Tiere jetzt getrennt sein, koenne dass durchaus meinen dass die Kuh verpaart wurde. Aber ich habe darueber keine Auskuenfte bekommen!!!
(20.04.2006, 00:00)
Dirk K:   Die K├â┬Âlner Tiere sind in manchen F├â┬Ąllen auch zusammen auf einer Anlage...
(20.04.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Bei den Breitm├â┬Ąulern seinerzeit mit ziemlicher Sicherheit an der Paarhaltung.

Man sollte aber auch bei weniger geselligen Tierarten nicht vergessen, dass die Rechnung 1,0 + 0,1 = Nachwuchs nicht so einfach aufgeht, da spielen doch Faktoren wie Geig ist, weil die Preise daf├â┬╝r vollkommen unterschiedlich sind.Bei Ebay habe ich , um nur ein beispiel zu nennen, einen Bronxzoof├â┬╝hrer von 1907 f├â┬╝r 5 Us Dollar bekommen,ein deutscher H├â┬Ąndler wollte f├â┬╝r den gleichen F├â┬╝hrer aber 80 Euro haben.....Auf dem Flohmarkt wollte mir mal ein H├â┬Ąndler f├â┬╝r den Walsrodef├â┬╝hrer 1985 50 Mark abkn├â┬Âpfen......Mit Walsrodef├â┬╝hrern kann ich meine Wohnung tapezieren, zumindestes was alle Ausgaben nach der 8. Auflage angeht....
(20.04.2006, 00:00)
cajun:   Um mal das Thema nach Europa zu verlagern... War heut in K├â┬Âln. Taco und Teesa (?) nach wie vor getrennt. In der Ausstellung sah ich, dass im K├â┬Âlner Zoo bisher mit keiner Nashornart Nachzuchten erfolgt sind.
Woran liegt es?
(19.04.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Stefan
Glaube nicht, das "Succi"in Cincinnati bleiben wird.Anzunehmen, das sie nach L.A geht, wenn das neue Weibchen nach Cincinnati kommt.Au├â┬čenanlagen gibt es drei in Cincinnati,aber Innen wird es sehr eng,wenn "Emi"ihr n├â┬Ąchtes Kalb bekommt.Ich denke, der Zoo wird erweitern m├â┬╝├â┬čen.2002 wurde mir durch den Kurator gesagt, es sei vorgesehen, ein komplett neues Haus mit entsprechenden Au├â┬čenanlagen zu bauen, daf├â┬╝r aber kein Geld vorhanden sei.Vielleicht bauen sie jetzt wirklich nur an, Platz an der alten Anlage ist genug,ich wei├â┬č nciht, was derzeit in der ehemaligen Anlage f├â┬╝r Zebraducker gehalten wird, das m├â┬╝├â┬čte halt weg und auch die Pinselohrschweine, die im gleichen Stall wie die Sumatranash├â┬Ârner untergebracht sind, m├â┬╝├â┬čten umziehen.Und wenn dann noch die Mhorrgazellen abgeschafft werden, die ja ohnehin nur noch in Europa gehalten werden sollen, ist Platz genug f├â┬╝r einen Anbau mit Au├â┬čenanlagen.
(19.04.2006, 00:00)
Stefan:   @Michael: Wei├â┬č man, was auch dem weiblichen Nachwuchs aus 2004 (Suci)wird? Bleibt sie ebenfalls in Cincinnati? Welche Kapazit├â┬Ąt hat der Zoo denn f├â┬╝r die Sumatraner (Innenboxen und Au├â┬čenanlage), gibt es einen Anbau?
(19.04.2006, 00:00)
Michael Amend:   Es gibt Neuigkeiten zu den Sumatranash├â┬Ârnern in den USA.Der 2001 in Cincinnati geborene Jungbulle"Andalas", seit 2003 in L.A,wird aller Wahrscheinlichkeit nach im Austausch gegen ein junges Weibchen in eine Zuchtstation nach Sumatra gebracht.Das Weibchen wird zun├â┬Ąchst in Los Angeles untergebracht und soll sp├â┬Ąter nach Cincinnati kommen, da dort der einzige Bulle lebt.Die dortige Zuchtkuh"Emi"soll wieder tr├â┬Ąchtig sein!
(19.04.2006, 00:00)
Jana:   @Jelle Es gibt zur Zeit in Dvur Kralove 5.10 Spitzmaulnashorner. Ich kenne nicht die genaueren Daten aber sie sind September-December erwartet. Es sind Jola, Jane-Lee und noch eine weitere Kuh tr├â┬Ąchtig.
(28.03.2006, 00:00)
Jamie:   Gelsenkirchen plant f├â┬╝r Afrika das S├â┬╝dliche Breitmaulnashorn, f├â┬╝r den Asienteil Panzernash├â┬Ârner. Woher die Tiere kommen werden wissen wir noch nicht.
(28.03.2006, 00:00)
Jelle:   Jana, koennen Sie uns sagen wieviel Spitzmaulnashoerner jetzt im Zoo Dvur verbleiben. Und wenn soll den Nachwuchs den weiteren Kuehe niederkommen/erwartet?
(28.03.2006, 00:00)
IP66:   "Erw├â┬Ąrmen" ist wohl das Stichwort: Flu├â┬čpferde ben├â┬Âtigen warme Innenbecken, und damit geht der Aufwand ├â┬╝ber den Sinn eines Stalles hinaus. Ich k├â┬Ânnte mir schon vorstellen, im Tiergartenrundbrief jeweils eine Dickh├â┬Ąuterhaltung vorzustellen, k├â┬Ânnte aber da nur mit dem kulturgeschichtlich-architektonischen Teil dienen und br├â┬Ąuchte einen unterst├â┬╝tzenden Biologen. Bei einer Anlage hielte sich auch der Recherche-Aufwand in bew├â┬Ąltigbaren Grenzen, so wohl in Sachen Ort wie Menge.
(08.03.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Da fast ausschlie├â┬člich nur die gr├â┬Â├â┬čeren Zoos in Deutschland sich f├â┬╝r Flusspferde erw├â┬Ąrmen konnten, d├â┬╝rfte doch die Zahl gar nicht so gro├â┬č sein. Ann├â┬Ąhernd so gro├â┬č wie die Nashornhaltungen, denn nur wenige der historischen Zoos hielten ja keine Nash├â┬Ârner und nur Flusspferde. Bis auf Halle und Wuppertal meine ich, dass alle anderen Vorkriegszoos beide Tierarten hatten, oder keine. Wobei ich mir jetzt in D├â┬╝sseldorf nicht sicher bin, da gab es wohl auch keine Nash├â┬Ârner, Flusspferde hingegen schon. Und wurden in M├â┬╝nster, im alten Zoo jemals Nash├â┬Ârner und Flusspferde gehalten, ich glaube nicht, wenn man mal von den wenigen Tagen der Flusspferdhaltung absieht, vor dem Umzug in den Alwetterzoo.
(07.03.2006, 00:00)
IP66:   Man m├â┬╝├â┬čte die Sache einmal pr├â┬╝fen. Bei Elefanten gibt es halt sehr viel sehr provisorische Haltungen, bei FLu├â┬čpferden geht das nicht so leicht. Au├â┬čerdem gibt es f├â┬╝r Flu├â┬čpferde ja keine Haltungstraditionen vor dem 19. Jahrhundert. Die Importe in dieser Zeit scheinen ja ├â┬╝berschaubar zu sein, wobei sie bei den Nash├â┬Ârnern auch nur sehr gut zu kokumentiert zu sein scheinen.
(07.03.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Ein echt spannendes Thema @IP66, beide Tierarten, Nash├â┬Ârner und Flusspferde bilden da sicher einige Besonderheiten, wobei die Flusspferde schon recht fr├â┬╝h ihre eigenen Domizile erhielten, w├â┬Ąrend die Nash├â┬Ârner erst nach dem zweiten Weltkrieg so langsam anfingen, eigenen Anlagen neben den Dickh├â┬Ąuterh├â┬Ąusern zu erhalten. Flusspferde separat gab es schon sehr fr├â┬╝h (vor dem zweiten Weltkrieg) in Halle, Berlin, Dresden im Aquarium, Frankfurt zumindestens geplant, Posen und Hagenbeck. Nash├â┬Ârner au├â┬čerhalb von Dickh├â┬Ąuterh├â┬Ąusern fallen mir da in Deutschland vor dem zweiten Weltkrieg eigentlich nur in Leipzig ein, dort, wo sp├â┬Ąter die Sommerunterk├â┬╝nfte der Tapire waren.
(07.03.2006, 00:00)
IP66:   Mir scheint, da├â┬č sich die Nashornimporte ganz gut zu einer Kulturgeschichte der Tierhaltung am Beispiel dieser Arten nutzen lie├â┬čen. Zwar wurden sie wohl meist in den klassichen Dickh├â┬Ąuterh├â┬Ąusern untergebracht, doch auch da gibt es noch keine Gesamtdarstellung, und da die Zahl der Elefantenhaltungen viel gr├â┬Â├â┬čer und un├â┬╝berschaubarer ist, w├â┬Ąre das Thema sicher interessant - zumal die Architekten ├â┬╝ber eine Zug├â┬Ąnglichkeit der Tiere im Winter nachdenken mu├â┬čten. Oder sind Flu├â┬čpferde da spannender, weil da auch noch ein Becken im Haus unterzubringen war?
(06.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Kurze Zusammenfassung der Sumatranashorn-Auflistung im IZYB von 1960: Der Autor nennt eine Zahl von insgesamt 55 Individuen, die bis zu diesem Zeitpunkt in Menschenhand gehalten worden waren (Zoos, Circusse, Wandermenagerien, Privathalter und Handelsbest├â┬Ąnde), davon 7, die unzweifelhaft der n├â┬Ârdlichen Festlandsunterart lasiotis angeh├â┬Ârten. Nur ein einziges Sumatranashorn war bis dato in Menschenhand gezeugt und geboren worden, n├â┬Ąmlich 1889 im Zoo Alipore, Kalkutta - und dieses Jungtier war auch noch ein Unterartbastard aus sumatraensis-Bulle x lasiotis-Kuh. Zwei weitere K├â┬Ąlber kamen von tr├â┬Ąchtig gefangenen K├â┬╝hen, eines wie schon von Michael Amend erw├â┬Ąhnt auf dem Transportdampfer im Londoner Hafen, eines in Kalkutta.

F├â┬╝r Europa werden folgende Haltungen erw├â┬Ąhnt:

Wien-Sch├â┬Ânbrunn: 0,1 Jenny 1900-1908 und 0,1 Mary 1902-1919

Antwerpen: 1 Tier, mindestens von 1899-1903 (in letzterem Jahr im Zoof├â┬╝hrer erw├â┬Ąhnt)

Kopenhagen: 0,1 Subur ab 1959 (siehe unten)

London: 8 Tiere; 0,1 1872, 0,1 Begum (lasiotis) 1872-1900, 0,1 1875-1877, 0,1 1878-1879 (ging sp├â┬Ąter an den Zoo Berlin), 1,0 1879, 1,0 1885, 1 Tier ohne Geschlechtsangabe 1885-1888, 1,0 (lasiotis) 1886-1910 - London hat also von 1872-1910 ununterbrochen Sumatranash├â┬Ârner gehalten!

Paris: eventuell 1 Tier 1900

Berlin: 0,1 1879 (aus London)

Zoo Hamburg (nicht Hagenbecks Tierpark, den gab es da noch nicht!): 0,1 1872-1876

Zoo Leipzig: 1 Tier 1894. Soll Privatbesitz von Ernst Pinkert gewesen sein und deshalb nicht in den "offiziellen" Zoobest├â┬Ąnden gef├â┬╝hrt worden sein. "Rumours in Leipzig say that Pinkert handled more than one sumatraensis."(!)

Nills Tierpark, Stuttgart: 1 Tier mindestens 1895

Ehlbeck Circus (?), Deutschland: Ein zehnj├â┬Ąhriges Tier wurde 1895 ausgestellt.

Amsterdam: 1 Tier ab 1881, 0,1 ab 1896

Budapest: 1 Tier 1894-1895 (zusammen mit dem Leipziger importiert)

Basel: 0,1 Betina 1959-1961

Ein Exemplar in K├â┬Âln war zweifelhaft (und ohne Jahresangaben), ein von Dresden bereits angekauftes Kalb starb 1928 noch auf Sumatra an einem Schlangenbiss. Zu Hagenbeck hei├â┬čt es, dass er nach eigener Aussage bei vier Gelegenheiten insgesamt f├â┬╝nf Tiere der Insel-Unterart sumatraensis "hatte", aber alle an Enteritis verlor, so dass keines von ihnen verkauft werden konnte. Eines von ihnen k├â┬Ânnte als zehn Monate altes Kalb 1886 eingetroffen sein. Au├â┬čer diesen Tieren gab es eine lasiotis-Kuh mit Kalb bei Hagenbeck, aus Kalkutta eingetroffen 1895 und an den Circus Barnum & Bailey verkauft 1896. Ein Nachkriegs-Sumatranashorn wird f├â┬╝r Hagenbeck nicht erw├â┬Ąhnt.

Zu den unklaren F├â┬Ąllen geh├â┬Ârten Importe von 1872: Ein Tier erreichte Europa zwischen Januar und Oktober 1872, wurde hier vom Agenten einer amerikanischen Wandermenagerie aufgekauft und nach New York verschifft - weiterer Verbleib unklar. Von einem im selben Jahr nach London verschifften Paar starb der Bulle auf dem Transport, und die Kuh war diejenige mit der "Hafengeburt". Kuh und Kalb wurden in die Stallungen ihres Besitzers, eines Mr. Rice, gebracht; das Kalb lebte allerdings nur zwei Wochen. Danach verschiffte man die Kuh und die ├â┬ťberreste des Kalbes (!) in Richtung USA - weiterer Verbleib unbekannt. Wie Michael Amend unten schrieb, gibt es ja offensichtlich auch die Version, dass die Kuh in den Londoner Zoo kam.

In den USA gab es ├â┬╝brigens deutlich mehr Sumatranash├â┬Ârner in Circussen als in Zoos... Kurios die Bemerkung ├â┬╝ber das einzige Sumatranashorn im New York Zoological Park, 1902 f├â┬╝r neun Monate gehalten: "...because of crowded conditions at the zoo was sold to the Ringling Brothers Circus." Da verkaufte ein Zoo ein Sumatranashorn wegen ├â┬ťberf├â┬╝llung an einen Circus!!!

Kleiner Nachtrag zu den Breitmaulnash├â┬Ârnern, da im selben Band des IZYB auch noch was ├â┬╝ber diese zu finden war: Der sp├â┬Ątere Hannoveraner Bulle Gus und seine noch in Afrika verstorbene Kuh waren eventuell die ersten N├â┬Ârdlichen Breitmaulnash├â┬Ârner in Menschenhand. (Von den S├â┬╝dlichen gab es bereits 1,1 in Pretoria.) Beide wurden 1949 (kein genaueres Datum) gefangen (laut den Lebenserinnerungen von Hermann Ruhe im Sudan) und von ihrem F├â┬Ąnger Carr Hartley auf seiner Tierfangranch gehalten worden. Sie galten damals als "unverk├â┬Ąuflich", wurden aber aufgrund ihrer Zahmheit von Filmgesellschaften "gemietet" und vor Ort gefilmt, wodurch sie angeblich in mehreren Tarzan- und sonstigen Afrikafilmen zu sehen sein sollen. Nach dem Tod der Kuh verkaufte Hartley den Bullen an Ruhe.
Das Fangdatum der Antwerpener Tiere ist nicht erw├â┬Ąhnt, sie trafen am 7. April 1950 in Belgien ein - und stammten ├â┬╝brigens NICHT aus Belgisch-Kongo, sondern aus dem Anglo-├â┬ägyptischen Sudan.

Und jetzt f├â┬Ąllt mir langsam der Arm ab vom Nashorn-Daten-Tippen....
(03.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   So, jetzt wird's noch mal interessant zum Thema Breitmaulnash├â┬Ârner:
Der Bulle Gus kam am 3.6.1963 in den Zoo Hannover und wurde hier bis zum 3.9.1964 gehalten. Damit war er - auf die ART bezogen - das erste Breitmaulnashorn in einem deutschen Zoo und Hannover gleichzeitig der erste und bis heute einzige deutsche Zoo, der beide Unterarten gehalten hat. Und dies sogar lange Zeit gleichzeitig (!), denn am 1.1.1964 trafen 1,1 S├â┬╝dliche Breitmaulnash├â┬Ârner in Hannover ein, die bis zum 24.5.1965 hier blieben. (Diese beiden leben ├â┬╝brigens noch: Es ist das heutige Augsburger Paar!)

Wir haben hier also wieder ein Beispiel des von mir schon mehrfach erw├â┬Ąhnten typisch hannoverschen Understatements. Einige andere Zoos h├â┬Ątten solche Fakten noch drei├â┬čig Jahre danach in ihren Zoof├â┬╝hrern ausgewalzt...

Was die Zoo-Berliner Tiere betrifft: Im Gesch├â┬Ąftsbericht f├â┬╝r 1963 ist nur von der Art Breitmaulnashorn "aus S├â┬╝dafrika" die Rede. Und man ist stolz darauf, als erster Zoo in Deutschland ein Paar dieser Tiere zeigen zu k├â┬Ânnen. Ein PAAR - darauf scheint die Betonung zu liegen, denn von einer Unterart ist hier nirgends die Rede. In einem der sp├â┬Ąteren Kl├â┬Âs-B├â┬╝cher wird daraus dann ein Erstimport des S├â┬╝dlichen Breitmaulnashorns f├â┬╝r Europa. Ankunft in Berlin: 26. August 1963.

Nun war Kl├â┬Âs als Zuchtbuchf├â┬╝hrer und EEP-Koordinator selbst der Autor des mir vorliegenden Zuchtbuches von 1991. Und nach diesem Zuchtbuch gab es bereits ein Jahr vorher, n├â┬Ąmlich ab dem 31.7.1962, 1,1 S├â┬╝dliche in Chester und 0,1 in Whipsnade sowie ab dem 4.7.1963 1,1 in Rotterdam. Der "Europa-Erstimport" ist also eine selbst gestrickte Legende aus Berlin.

Bei Zahlenangaben aus dem Berliner Zoo bin ich ein wenig misstrauisch geworden, seit ich f├â┬╝r einen Artikel im ZOOFREUND Antilopendaten recherchiert habe. So werden in der Tierbestandsliste des Berliner Zoos von 1969 1,2 Buntb├â┬Âcke aufgef├â┬╝hrt. Diese waren zu dem Zeitpunkt aber allenfalls bestellt, denn im Zoo eingetroffen sind sie erst 1971 (was ebenfalls in den Kl├â┬Âs-B├â┬╝chern nachzulesen ist)!

Vielleicht leitet der Zoo Berlin seinen "Erstimport" daraus ab, dass man schon 1958/59 wegen Breitmaulnash├â┬Ârnern in S├â┬╝dafrika angefragt hatte, was ja der erste Schritt zum sp├â┬Ąteren Transport war....
(03.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zum Gl├â┬╝ck sind wenigstens meine "International Zoo Yearbooks" zug├â┬Ąnglich, denn in den alten Ausgaben findet sich Einiges ├â┬╝ber Nash├â┬Ârner. Da ich es bisher nur ├â┬╝berfliegen konnte, nur ein Anriss:

In Band 3 (1961) berichtet der Kopenhagener Zoodirektor Svend Andersen ├â┬╝ber Subur, das dortige Sumatranashorn. Bei der Fangexpedition f├â┬╝r die Zoos Basel, Kopenhagen und Bogor sollten 1959 drei Paare in der Region des Siak River auf Sumatra gefangen werden, wo die Art nicht unter Schutz stand (!). Gefangen wurden insgesamt 10 Tiere (!!), wobei der einzige Bulle darunter wieder entkommen konnte. Schlie├â┬člich wurde nur je eine Kuh f├â┬╝r die drei Zoos exportiert, die ├â┬╝berz├â┬Ąhligen K├â┬╝he wurden wieder freigelassen. Die Tiere in Basel und Bogor starben jeweils 1961. Das Baseler Exemplar muss bereits vor Subur nach Europa gekommen sein, denn es ist auf dem Zolli-Bulletin Nr. 3 vom Oktober 1959 abgebildet, und der Text dazu lautet "Betina, das einzige Sumatra-Nashorn der Welt, das gegenw├â┬Ąrtig in einem Tierpark ausgestellt ist, befindet sich in der neuen Nashornanlage des Sauter-Gartens".
Subur wurde via Singapur und London nach Kopenhagen gebracht, meine Vermutung bezüglich Hagenbeck (siehe unten) trifft also nicht zu.

Bereits in Band 2 von 1960 findet sich ein Artikel "Asian Rhinos in Captivity" von Richard J. Reynolds, der ausdr├â┬╝cklich nicht nur auf Zoos bezogen ist - etliche Nash├â┬Ârner wurden z.B. in asiatischen Pal├â┬Ąsten gehalten. Auch hier gibt es hie und da Zweifel an der richtigen Artbestimmung, gerade zwischen Panzer- und Javanashorn. Das von Michael Amend erw├â┬Ąhnte Javanashorn in Adelaide wurde z.B. zeitlebens im Zoo als Panzernashorn betrachtet und erst nach seinem Tod im Adelaide Museum richtig bestimmt!

Nach der Liste von Reynolds gab es - Palasthaltungen mal weggelassen - folgende Javanash├â┬Ârner in Zoos:

Zoo Alipore, Kalkutta: 1 Tier 1887-1892, das vorher schon ab 1877 in einer Privatmenagerie gelebt hatte.

Zoo Bangkok: ca. ab 1938 ein Tier, gefangen in Laos (!). Die Artzuordnung war zwar nicht sicher, die Beschreibung passte aber auf das Javanashorn.

Zoo Liverpool: Ein Tier 1836. Wurde zudem in einer Wandermenagerie in ganz England und Schottland zur Schau gestellt.

Zoo Venedig: Nur nach einem Gem├â┬Ąlde von ca. 1730-1740 in Verdacht, Artzuordnung nicht sicher.

Hagenbeck: Ende der 1870er angeblich eine echtes Javanashorn im Handelsbestand. Keine weiteren Infos dar├â┬╝ber zug├â┬Ąnglich.

Jamrach: 1877 für sechs Monate 0,1 im Handelsbestand, starb dort.

Montgomery Menagerie, San Francisco (wahrscheinlich Circus): Angeblich 1879 angekommen.

Dazu kommen die schon erw├â┬Ąhnten Exemplare in Adelaide und London (hier wird allerdings der 7. M├â┬Ąrz 1874 - nicht 1875 - als Ankunftsdatum genannt) sowie das f├â┬╝r Wien bestimmte, aber auf dem Transport gestorbene Tier.

Der Artikel nennt dazu etliche (!) Sumatranash├â┬Ârner in Menschenhand, da muss ich mich erstmal hindurchlesen. Nur soviel vorab: Allein sieben wurden in amerikanischen Circussen gehalten!
(03.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   War nicht mal in einem BONGO etwas ├â┬╝ber "Jamrachs Nashorn", importiert durch den gleichnamigen Tierh├â┬Ąndler, zu lesen, bei dem es Zweifel in der Artbestimmung gab? Komme wegen Renovierung an Teile meiner Sammlung im Moment nicht dran.

@Oliver Jahn: Das genaue Zugangsdatum des Hannoveraner Breitmaulbullen habe ich noch nicht rausfinden k├â┬Ânnen. Kurios nur, dass er im Zuchtbuch fehlt. Dass er sich nicht weitervermehrt hat, kann nicht der Grund daf├â┬╝r sein, denn das haben die Antwerpener Nash├â┬Ârner auch nicht, und die stehen drin.

@Dirk K: Direkter Pflegerkontakt zu Nash├â┬Ârner - welcher Art auch immer - ist bzw. war eigentlich nichts Ungew├â┬Âhnliches (wobei ich nicht wei├â┬č, ob heutzutage betriebliche oder versicherungstechnische Gr├â┬╝nde diesen in manchen Zoos unterbinden). Die Spitzmaulnashornkuh, mit der Frankfurt die europ├â┬Ąische Erstzucht hatte, lie├â┬č sich sogar melken. Und der erw├â┬Ąhnte hannoversche N├â┬Ârdliche Breitmaulnashornbulle lie├â┬č seinen Pfleger sogar auf sich reiten - der selbe Pfleger durfte auch mit den K├â┬Ąlbern des damaligen Spitzmaulnashornpaares spielen.

Breitmaulnash├â┬Ârner, die den Umgang mit Menschen gewohnt sind, sind sogar bekannt f├â┬╝r den unproblematischen Umgang. Einige der in Kenia angesiedelten Breitmaulnash├â┬Ârner wurden z.B. lange Zeit (oder werden noch?) tags├â┬╝ber von einem "Hirten" auf ihrem Weidegang begleitet und f├â┬╝r die Nacht von ihm in einen Korral gebracht - als Schutzma├â┬čnahme gegen Wilderei. Und der Auftritt von Breitmaulnash├â┬Ârnern in Circussen w├â┬Ąre ohne direkten und freundschaftlichen Kontakt gar nicht m├â┬Âglich (womit ich nicht sagen will, dass ich Nash├â┬Ârner im Circus f├â┬╝r erstrebenswert halte!).

Apropos: Es gab, glaube ich, "in grauer Vorzeit" sogar mal ein Sumatranashorn in der Menagerie eines amerikanischen Circusses (Panzer- und Spitzmaulnashorn übrigens definitiv).
(03.03.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Super, vielen Dank Klaus, da lag ich doch mit 1874 tats├â┬Ąchlich richtig! :-)
Ist das vielleicht eines der bei Kourist erw├â┬Ąhnten Tiere, bei denen er davon ausgeht, es k├â┬Ânnte eine Kreuzung aus Smatra- und Javanshorn sein, oder eine bereits ausgestorbene Unterart?
(03.03.2006, 00:00)
Klaus Sch├â┬╝ling:   Aus: Lothar Schlawes Arteninventar f├â┬╝r den Zoo Berlin f├â┬╝r die Zeit vom 1. August 1844 bis 31. Mai 1888 (im Shop f├â┬╝r Euro 8,50)
Sumatranashorn:
1878-1880, damals fünf Tiere aus vier Formen (ersteigert in Antwerpen)
Javanashorn:
1874 in Antwerpen ersteigert. Die systematische Einordnung dieses Tieres ist umstritten, dazu weitere Angaben bei Schlawe.
(03.03.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Die Information habe ich aus Kl├â┬Â├â┬č├é┬┤ Buch "Freundschaft mit Tieren". Dort schreibt er ├â┬╝ber seine Vorliebe f├â┬╝r Nash├â┬Ârner und erw├â┬Ąhnt den Bestand an Nash├â┬Ârnern vor dem zweiten Weltkrieg mit indischem Panzernashorn als Paar, Sumatranashorn und einem Javanashorn und einem Spitzmaulnashorn. Eine Jahreszahl steht dort leider nicht, aber ich habe aus einer Quelle, an die ich mich leider nicht mehr erinnern kann, das Jahr 1874. Ich habe gestern Abend in etlichen B├â┬╝chern nachgesehen, habe diese Jahreszahl aber nicht wieder gefunden. Kourist schreibt allerdings in "400 Jahre Zoo" auch von einigen Problemnash├â┬Ârnern, die man nicht zweifelsfrei dem Javanashorn zuordnen kann, und in diesem Zusammenhang auch von den ├â┬╝brigen in Zoos gehaltenen Javanash├â┬Ârnern.
(03.03.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Oliver Jahn
Wann hat das Tier im Berliner Zoo gelebt, hast du dazu n├â┬Ąhere Daten ?
(03.03.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @Michael Amend, der Zoo Berlin hatte auch mal ein Javanashorn.
(02.03.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @ Michael Mettler, die Berliner Breitm├â┬Ąuler kamen am 27. August 1963 nach Berlin und Kl├â┬Â├â┬č nimmt f├â┬╝r sich nur in Anspruch, damit in Europa die ersten Breitm├â┬Ąuler der s├â┬╝dlichen Unterart in seinem Zoo zu haben. Wann kam der n├â┬Ârdliche Bulle nach Hannover? N├â┬Âr
(02.03.2006, 00:00)
Hannes:   ich sah auch mal wie ein Tierpfleger in das nashorngehege in M├â┬╝nster ging und die Tiere mit einem schlauch abspritzte worauf diese die ganze zeit begeistert durch das gehege rannten und der Pfleger dazwischen. Als ich Jahre sp├â┬Ąter mien Praktikum dort im Zoo machte war im elefantenhaus eine vollkommen andere crew t├â┬Ątig und von denen ging keiner zu den nash├â┬Ârnern.
(02.03.2006, 00:00)
Dirk K:   Wie siehts eigentlich mit direkten Kontakt von Pflegern zu Nash├â┬Ârnern aus? In ETC wurde mal gezeigt, wie der Pfleger zu einem Spitzmaulnashorn ins Gehege ging, obwohl das ja eigentlich als recht angriffslustig gilt.
(02.03.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Zoosammler
Es stimmt nicht, wenn Niels schreibt, das javanashorn sei vor 1945 ├â┬Âfter als Sumatra,-und Spitzmaulsnash├â┬Ârner in die Zoos gelangt, tats├â┬Ąchlcih warene s nachweislich gerade mal zwei Javansh├â┬Ârner, die bis zum heutigen Tag in einen Zoo gelangten
(02.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Niels: Es gibt sogar eine Brosch├â┬╝re aus Erfurt "Nash├â┬Ârnern auf der Spur", erschienen 1998 und erh├â┬Ąltlich beim Sch├â┬╝ling Buchkurier...

Die ersten Breitmaulnash├â┬Ârner kamen erst 1950 nach Europa, und zwar 1,1 der n├â┬Ârdlichen Unterart (Paul + Chloe) in den Zo
(02.03.2006, 00:00)
Niels:   Ich hatte im Sommer 2005 den Zoo Erfurt besucht, und da gab es im Nashornhaus eine Ausstellung ├â┬╝ber Nash├â┬Ârner in Zoos. Da war auch ne Auflistung ├â┬╝ber aktuelle Bestandszahlen der Nashornarten in Natur und Menschenobhut. Javanash├â┬Ârner werden zur Zeit ├â┬╝berhaupt nicht in Menschenobhut gehalten.
Es w├â┬Ąre toll wenn die Ausstellung in einer Brosch├â┬╝re ver├â┬Âffentlicht werden w├â┬╝rde. Sie w├â┬╝rde wahrscheinlich viele hier aufgeworfenen Fragen beantworten (z. B. zu den Sumatranash├â┬Ârner, gerade auch ├â┬╝ber Mi├â┬čerfolge und Erfolge der Zuchtstationen). Vor dem 2 Weltkrieg gelangten Javanash├â┬Ârner demnach noch ├â┬Âfter als Sumatranash├â┬Ârner in die Zoos und waren wahrscheinlich h├â┬Ąufiger zu sehen als Spitzmaulnash├â┬Ârner, w├â┬Ąhrend Breitmaulnash├â┬Ârner vor dem 2. Weltkrieg in Zoos quasi ├â┬╝berhaupt nicht gezeigt wurden. Die Info war f├â┬╝r mich v├â┬Âllig ├â┬╝berraschend! Das Standardzoonashorn war damals das Panzernashorn vielmehr als heute das Breitmaulnashorn. Etwa zwei drittel der Zoonash├â┬Ârner sind zur Zeit s├â┬╝dliche Breitmaulnash├â┬Ârner.
(02.03.2006, 00:00)
Zoosammler:   Wie sieht (sah) es eigentlich mit Javanash├â┬Ârnern in Zoos aus?
(02.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Dirk K: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Das S├â┬╝dliche Breitmaulnashorn war im Bestand schon mal so weit runter wie heute sein n├â┬Ârdlicher Vetter, und wie man sieht, hat es sich dank strengen Schutzes und straffen Managements wieder erholt. Der gro├â┬če Unterschi
(01.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Tierjournale im Hagenbeck-Archiv reichen meiner Erinnerung nach bis etwa Anfang der 50er zur├â┬╝ck. Auf der Suche nach Antilopendaten durfte ich mal Einblick nehmen. Ich w├â┬Ąre im Leben nicht drauf gekommen, darin nach einem Sumatranashorn zu schauen... K├â┬Ânnte eventuell das Kopenhagener Tier ├â┬╝ber Hagenbeck gekommen sein? Das Baseler Sumatranashorn ist meiner Erinnerung nach von Peter Ryhiner nach Europa geholt worden, der f├â┬╝r Basel auch die Panzernash├â┬Ârner gefangen und transportiert hat.
(01.03.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Stefan Schubert
Wieder einmal hat die Bild-Zeitung eindrucksvoll bewiesen, das es diesen Herrn in der Redaktion nicht auf die Wahrheit ankommt.Fakt ist, das 2003 wirklich 5 Tiere an einer myteri├â┬Âsen Krankheit gestorben sind,aber nicht in einem Zoo, und s
(01.03.2006, 00:00)
Dirk K:   Eine wahre Trag├â┬Âdie. Wie sehen eure Einsch├â┬Ątzungen zum ├â┬ťberleben von Java- und Sumatra Nashorn aus?
(01.03.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   BILD, 19.11.2003:
Kuala Lumpur - Es ist zum Weinen! F├â┬╝nf der seltenen Sumatra-Nash├â┬Ârner sind in einem Tierpark in Malaysia elendig verendet! Sie litten an einer mysteri├â┬Âsen, offenbar ansteckenden Krankheit, die ihr Blut vergiftete. Weltweit gibt es nur noch etwa 300 der prachtvollen Tiere. Tierpark-Chef Terri Roth: "Der Tod unserer f├â┬╝nf Nash├â┬Ârner ist f├â┬╝r den Kampf gegen das Aussterben der Tiere eine Katastrophe."
Zum Artikel erschien auch ein Bild mit zwei toten Tieren!
(01.03.2006, 00:00)
Ralf Seidel:   @Dirk K., Irgendwo hatte ich mal gelesen, da├â┬č der Zoo Melakka in Malaysia
Sumatranash├â┬Ârner zumindest gehalten hat.
Melakka ist neben dem Zoo des Stadtstaates Singapur wohl der bedeutendste Zoo dieser Region.
(01.03.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Michael Amend: Hast du einen ├â┬ťberblick dar├â┬╝ber, wieviele Sumatranash├â┬Ârner ├â┬╝berhaupt in Zoos gelangten und wohin? Die Zoos in ├â┬ťbersee verfolge ich nicht intensiv.
Aus Europa der Nachkriegszeit sind mir nur vier Tiere bekannt: 0,1 in Basel, 0,1 in Kopenhag
(01.03.2006, 00:00)
Michael Amend:   qDirk.K
Leider war die Geburt 1899 in Kalkutta nur eine"Eintagsfliege", d.H., es gab danach keine weiteren Geburten in irgendeinem Zoo bis 1987 im Zoo Melaka, das Weibchen war abvr tr├â┬Ąchtig gefangen worden. Los Angels probiert derzeit, f├â┬╝r seinen Jungbullen, der 2001 in Cincinnati zur Welt kam, eine Kuh zu bekommen, aber die Aussichten daf├â┬╝r sind laut dem S├â┬Ąugetierkurator in L.A sehr, sehr schlecht. Mal abwarten, was Cincinnati mit seinem weiblichen Kalb macht, die wird sp├â┬Ątestens n├â┬Ąchstes Jahr weg m├â┬╝ssen, weil der Zoo das Paar wieder zusammenlassen will.Derzeit gibt es nach meinen Infos keine Sumatranash├â┬Ârner mehr in einem asiatischen Zoo, nur noch in einer nicht ├â┬Âffentlichen Zuchtstation.
(01.03.2006, 00:00)
Dirk K:   Danke f├â┬╝r die Infos...
Gibt es denn gar keine Chance Tiere zu importieren? Werden sie noch nicht mal in Süd/Ost-Asien irgendwo im Zoo gehalten? im Forum stand ja, dass Kalkutta diese Tiere schon recht früh gezüchtet hat.
(28.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Dirk K.
Cincinnati hatte zu dem Zeitpunkt, als die"Abenteuer Zoo"Folge gedreht wurde, zwei weibliche Sumatranash├â┬Ârner, "Emi"und"Rapunzel",die aus dem Bronx-Zoo New York nach Cincinnati zum Decken kam.Sie wurde trotz mehrfacher Deckakte nie tr├â┬Ąchtig,"Emii
(28.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Auch wenns nicht direkt hier hin geh├â┬Ârt frag ich trotzdem mal: Sehe gerade die Abenteuer Zoo-Folge ├â┬╝ber Cincinnati. Hier hie├â┬č es, dass der Zoo zwei Sumatranashornk├â┬╝he besitzt. Hat sich da seit der Aufnahme der Folge, was ja schon l├â┬Ąnger her ist, irgendwas getan. Hier im Forum hie├â┬č es nur von dem Weibchen Emi, das Nachwuchs hatte.
(28.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mal eine ganz andere Frage: Bei meinem letzten Besuch in M├â┬╝nchen vor einigen Jahren habe ich gesehen, dass der Einsatz von "Schaukelseilen" als Absperrung bei Nash├â┬Ârnern einen unangenehmen Nebeneffekt hat. Eine der Panzernashornk├â┬╝he hatte jedenfalls ein bis zur H├â┬Ąlfte "durchges├â┬Ągtes" Horn, und die Kerbenbreite entsprach ziemlich genau dem Durchmesser der verwendeten Drahtseile. Ist man von dieser Art Absperrung inzwischen wieder abgekommen, oder hat das Nashorn aufgeh├â┬Ârt, mit dem Horn am Seil zu reiben?
(20.02.2006, 00:00)
Kahuna:   Letzte nacht war in krefeld ein nashorngeburt. (Spitzmaul) Der kleine ist ein bulle. Nur noch am video zu beobachten
(19.02.2006, 00:00)
cajun:   Gelsenkirchen erwartet f├â┬╝r Afrika* eine Gruppe mit Breitmaulrhinos aus S├â┬╝dafrika. Importe aus einer "Nashornfarm" dort .
(19.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Habe jetzt einen Pressebericht vom Serengetipark Hodenhagen gelesen, worin es hie├â┬č, dass die Gruppe jetzt 12 Tiere umfasst, die jedoch alle auf ein Zuchtrio zur├â┬╝ckgehen.
(18.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Wie siehts denn in Hannover aus?
(18.02.2006, 00:00)
Jelle Boef:   Sind abgesehen von zwei Kuehe in Krefeld und Zoo Berlin, noch weitere Nachzuchten bei Spitzmaulnashoerner zu erwarten in naechsten Jahr?
(18.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Meinen Beitrag vom 9.2. muss ich korrigieren: Zwar gab es gleichzeitig K├â┬Ąlber von Breitmaul- und Spitzmaulnashorn in Hannover sowie ebenfalls gleichzeitig von beiden Elefantenarten, aber nicht alle vier zur selben Zeit: Als das Nashorn-Doppelpack vorhanden war, gab es "nur" Asiatischen Elefantennachwuchs. Zu dieser Zeit bemerkenswert genug!
(15.02.2006, 00:00)
Hannes:   www.Zootierpflege.de
(12.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Komisch, wie kommen die auf solche Werte in Schwerin...
Wo kann man denn diese Richtlinien einsehen?
(12.02.2006, 00:00)
Hannes:   Also laut dem gtachten f├â┬╝r Mindestanforderungen zur Haltung von S├â┬Ąugetieren muss einem Paar Nash├â┬Ârner min. 500qm zur verf├â┬╝gung stehen + 20 qm Innestall pro Tier.
500qm sind gleich 0,05 ha.
genaueres welche zu Breitmaulnash├â┬Ârnern steht dort nicht.
(12.02.2006, 00:00)
Ollo:   Die EU-Zoo-Richtlinie ist insgesamt nur ca. eine DIN A4 -Seite lang. Alles weitere wird von den Staaten konkretisiert. In Deutschland wurde die Kompetenz an die Bundesl├â┬Ąnder weitergegeben. Es kann mir keiner erz├â┬Ąhlen, da├â┬č in jedem Bundesland separat festgesetzt wird, wie Breitmaulnash├â┬Ârner zu halten sind. Ich denke mal eher, da├â┬č die im Ministerium zust├â┬Ąndige Person sich da was "ausdenkt". Als Anhaltspunkt gibt es f├â┬╝r manche Tiere zwar Richtlinien vom Bundeslandwirtschaftsministerium, die aber sehr, sehr ungenau sind.
(12.02.2006, 00:00)
Dirk K:   In den NDR-Zoogeschichten aus Schwerin hie├â┬č es, dass die Eu-Richtlinien f├â┬╝r Breitmaulnash├â┬Ârner eine Gruppe von 2,3 Tieren und ein Gehege von mindestens 1 ha vorsehen. Dem w├â┬╝rde ja eigentlich nur Hodenhagen entsprechen, weshalb ich mir kaum vorstellen kann, dass das stimmt. Wei├â┬č vielleicht irgendjemand hier, wies wirklich ist?
(12.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Ja, "Hlambamans", der erste ├â┬╝berhaupt nach Deutschland importierte Breitmaulnashornbulle, durfte bin zum Ende seiner Tage im Berliner Zoo bleiben.
(10.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Wie ich in der Zoopresseschau gelesen habe, plant man in Schwerin einen Ausbau der Anlage und des Stalles um bis zu sechs Nash├â┬Ârnern halten zu k├â┬Ânnen. Die Planungen scheinen also doch auf Breitm├â┬Ąuler zu tendieren.
(10.02.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Dem kann ich nur zustimmen. Besonders denke ich da an die Verbringung der Flusspferde aus Leipzig nach Afrika, der auch der Tod des Weibchens geschuldet ist. Hat nicht auch der Zoo Berlin seinem alten Breitmaul-Bullen im Elefantenhaus das Gnadenbrot gegeben?
(10.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Der Breitmaulsnahornbulle wurde 1962 oder 1963 geboren, ist also wirklich schon sehr betagt, was man ihm auch immer mehr ansieht. Ein erneuter Umzug sollte unterbleiben, egal ob mit oder ohne EEP.
(10.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   "Nicht zum EEP geh├â┬Ârend" gilt somit dann ja eigentlich f├â┬╝r den Zoo Dresden und nicht f├â┬╝r den Tierpark Berlin, wenn der Bulle dort nur eingestellt ist! (Und Dresden m├â┬╝sste sich um eine m├â┬Âgliche Weitergabe k├â┬╝mmern...)
(10.02.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Ja, das ist er. Beim Zoosammlertreffen erz├â┬Ąhlte uns Herr Dr. Dathe beim Rundgang durch das Dickh├â┬Ąuterhaus, dass er das Tier sogar noch aus dresdner Zeiten kennt. Als der Tierpark seine Bl├â┬╝tezeit bei den Breitm├â┬Ąulern hatte standen dort 5 Tiere. In einem Jahresbericht ist zwar einmal von 6 Tieren die Rede, aber das wurde hier im Forum unter Zoo-News schon mal er├â┬Ârtert. Es waren wohl nur 5. Darunter der alte Dresdner Bulle und das hallenser Tier, welches dann trotz starker Bem├â┬╝hungen des Tierparks, es behalten zu d├â┬╝rfen, vom Zuchtbuchkoordinator dennoch nach Salzburg abgegeben wurde. Dort stand ja schon das andere Hallenser Tier. Zwei anderen Tiere stammten aus San Diego, eines war noch vorhanden aus den Zeiten vor Bau des Dickh├â┬Ąuterhauses.
(10.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Also ist der aktuelle Berliner Bulle der fr├â┬╝here Dresdner?

@IP66: So ist es. Immerhin sind die meisten Breitmaulsnash├â┬Ârner zu einer Zeit importiert worden, als man sich gerade daran gew├â┬Âhnt hatte, dass Zoo-Nash├â┬Ârner ├â┬╝berhaupt K├â┬Ąlber bekamen, und bei Spitzmaul- und Panzernashorn hatte es ja paarweise geklappt. Und als die Erkenntnis reifte, dass zur Breitmaulzucht mehr als nur 1,1 n├â┬Âtig sind, waren die entsprechenden Stallungen schon gebaut und nicht erweiterungsf├â┬Ąhig...

M├â┬╝nster konnte sich lange Zeit damit br├â┬╝sten, die einzige Zucht mit einem Paar zu haben. Die Sache hatte nur einen Sch├â┬Ânheitsfehler: Die Kuh kam bereits gedeckt nach M├â┬╝nster, und die erfolgreiche Paarung war im spanischen Akklimatisationsgel├â┬Ąnde (San Roque?) in Anwesenheit mehrerer Artgenossen passiert... Und da das Erstgeborene in M├â┬╝nster blieb, war von da an ja nicht mehr nur ein Paar vorhanden, sondern schon eine (kleine) Gruppe. Die Zuchterfolge als solche werden dadurch nat├â┬╝rlich keineswegs geschm├â┬Ąlert!

Die erste Geburt (und Aufzucht) in Europa ├â┬╝berhaupt gab es ├â┬╝brigens in Hannover, allerdings von einer unerkannt tr├â┬Ąchtig gefangenen Kuh. Wenn ich es richtig im Kopf habe - f├â┬╝r pers├â┬Ânliche Erinnerungen war das vor meiner "Zoo-Zeit" - konnte Hannover damit das vielleicht sogar einmalige Erlebnis bieten, im selben Haus gleichzeitig K├â┬Ąlber bei Breitmaul- und Spitzmaulnashorn sowie Afrikanischem und Asiatischem Elefanten zu haben (wenn da mal nicht sogar noch die Flusspferde im "Anbau" auch noch ein Kalb hatten - m├â┬╝sste ich eigentlich mal recherchieren).

Meines Wissens ist Hannover auch der einzige deutsche Zoo, in dem einige Zeit ein N├â┬Ârdliches Breitmaulnashorn gehalten wurde, ein Bulle namens Gus (in den 60ern, noch bevor die s├â┬╝dlichen Verwandten nach Hannover kamen).

Hodenhagen hat als einzige deutsche Haltung meines Wissens gleich mit mehr als einem Paar angefangen.
(09.02.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Das Dresdner Tier ging doch an den Tierpark Berlin. Und eines der hallenser Tiere auch. Dieses wurde dann sp├â┬Ąter nach Salzburg abgegeben.
(09.02.2006, 00:00)
IP66:   K├â┬Ânnen die geringen Erfolge bei der Breitmaulnashornzucht in Deutschland daran liegen. da├â┬č es sehr viele sehr fr├â┬╝he Ein-Paar-Haltungen gab und gibt: In K├â┬Âln war es so - noch im alten Elefantenhaus, im Zoo Berlin war es so, ebenfalls in Dortmund und Krefeld, in Duisburg und vielenorts ist es ja immer noch so. Zwar ist manche Zucht aus dieser Paarhaltung erwachsen - etwa in M├â┬╝nster - doch in manchen Anlagen (etwa K├â┬Âln, Krefeld, Duisburg), w├â┬Ąre ein Jungtier sogar zum Problem geworden, da es nicht genug Absperrk├â┬Ąfige gab.
(09.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht w├â┬Ąre es ja einen Versuch wert, die "Rentner" unter den Breitmaulnash├â┬Ârnern nach Geschlechtern getrennt in Altersruhesitzen zu versammeln. Schlie├â┬člich stehen alle Zoos mit Haltung alter Paare vor dem Problem, dass irgendwann ein Einzeltier ├â┬╝brig bleibt.
(09.02.2006, 00:00)
Niels:   Wie ich hier herausgeh├â┬Ârt habe, ist das Breitmaulnashorn im Tierpark Berlin schon ziemlich betagt und daher fraglich inwieweit noch zu Zuchtzwecken und Blutauffrischung zu gebrauchen. Abzugeben wird es dann auch nicht so leicht sein, welcher Zoo nimmt es denn dann schon. Aber da f├â┬Ąllt mir ein wer hat eigentlich das ├â┬╝briggebliebene altersschwache Breitmaulnashorn aus Dresden genommen? Das Tier kam geschlechtsreif Anfang der 60er in den Dresdener Zoo und lebte dort fast 40 Jahre. Wer nimmt solche Tiere freiwillig?
(09.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nur ├â┬╝ber den Daumen: Hodenhagen d├â┬╝rfte 4-6 adulte Tiere haben plus den jeweiligen Nachwuchs. Soweit ich mich erinnere, scheint es nur einen adulten Bullen dort zu geben.
(09.02.2006, 00:00)
Stefan:   Auch wenn sich der Thread nur auf die Haltung in Deutschland bezieht, halte ich einige Vergleichszahlen f├â┬╝r sehr interessant: Whispnade Animal Park ("Au├â┬čenstelle vom Zoo London")konnte letztes Jahr innerhalb von 4 Monaten gleich drei K├â┬Ąlber beim S├â┬╝dlichen Breitmaulnashorn vermelden (alles Jungs), seit 1970 kamen hier mehr als 50 K├â┬Ąlber zur Welt, weltweit wird diese Bilanz nur noch getoppt von San Diego. Wie schneiden denn die deutschen Haltungen bei Panzer-, Spitzmaul- und Breitmaulnsahorn ab?
(09.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Aus wie vielen Tieren besteht denn die Gruppe in Hodenhagen. Da findet man leider ├â┬╝berhaupt nichts auf der Homepage des Parks:-(
@karsten: Bist du sicher, dass die Tiere in Dortmund schon so alt sind? Ich meine n├â┬Ąmlich mal geh├â┬Ârt zu haben, dass sie um die 15 sind und aus Aalborg kommen.
(09.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Konstantin Ruske: Wie ist "nach dem Ableben" zu verstehen: Ist er schon "abgelebt" oder zielt das in eine Zeit X? Und wenn Letzteres gilt, wurde gar nicht an Abgabe gedacht? Vielleicht braucht Hodenhagen ja mal Blutauffrischung...
(09.02.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Nach dem ableben des letzten breitmaulnashornbullen bekommen die Panzernash├â┬Ârner aufgrund der gut laufenden Zucht ( letztes Jungtier ein Weibchen!)beide Anlagen.
In schwerin ist die umstellung auf Spitzm├â┬Ąuler wohl definitiv.
(09.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Eine solche Website w├â┬╝rde ich mir f├â┬╝r viele andere Tierarten auch w├â┬╝nschen...

Nach der dortigen Liste nehmen nicht am EEP teil: Stukenbrock (überrascht mich nicht), Hodenhagen (Wurden die nicht sogar ausgeschlossen? Wohin geben die ihre Nachzuchten ab?) und der Tierpark Berlin!

Bei den Bestandszahlen f├â┬╝r die Zoos wird leider nicht erw├â┬Ąhnt, f├â┬╝r welchen Stichtag sie gelten. F├â┬╝r Schwerin ist z.B. nur ein einzelner Bulle namens Willie gelistet!

Und der Augsburger Bulle Abu gilt als ├â┬Ąltestes Breitmaulnashorn im EEP (seine Kuh Toto wird allerdings mit dem selben - angenommenen - Geburtsdatum gef├â┬╝hrt und ist somit Co-Rekordhalterin).
(09.02.2006, 00:00)
Matthias Papies:   Fuer Breitmaulnashoerner kann ich die Website www.wreep.net empfehlen. Das ist die offizielle Homepage des White Rhino EEP.
(09.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht ergibt sich f├â┬╝r das Friedrichsfelder Breitmaulnashorngehege noch eine ganz andere Nutzung: Wuppertal hat nach dem aktuellen Zuchterfolg demn├â┬Ąchst einen m├â┬Ąnnlichen Mittelamerikanischen Tapir zuviel, und die beiden Zoos pflegen ja einen engen Kontakt.
(09.02.2006, 00:00)
Stefan:   @Michael Mettler: Die von mir genannten 8 europ├â┬Ąischen Nachzuchten betreffen tats├â┬Ąchlich das Jahr 2004. Letztes Jahr legte der Tierpark Berlin noch einmal mit einem weiteren Kalb von Mutter Betty nach, nachdem diese sehr ungl├â┬╝cklich ihren Sohn Patna (2004
(09.02.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Michael Mettler
Der Hannoveraner Bulle"Kifaru"m├â┬â├é┬╝├â┬âŸte der eigentlichd er Frankfurter sein, der ging ca. 1990/91 meiens Wissens nach Hannover, nachdem 89 die beiden"Neuen"eingetroffen waren.
@Rudi
Gelsenkirchen bekommt 100 % ig KEINE Sumatra-Nash├â┬â├é┬Ârner.So
(09.02.2006, 00:00)
karsten:   ..eins hei├â┬čt Nielsine* ..das Weibchen.
sind laut Zoo aus einem Safaripark dort ( Knuthenborg? )Keine Ahnung, ob das die Heidelberger sind....
(08.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Aus D├â┬Ąnemark? Sind das etwa die beiden Heidelberger Tiere, die (siehe "Zoo-Projekt Karlsruhe") 2003 nach D├â┬Ąnemark abgegeben wurden und jetzt als Re-Import zur├â┬╝ckkehren??? W├â┬╝rde vom Alter her genau passen!

Vielleicht k├â┬Ânnte sich ja noch ein Zoo erbarmen, die beiden Stukenbrocker Breitmaulnash├â┬Ârner zu "retten". Ihr dortiges, f├â┬╝r einen Safaripark recht kleines Gehege (nicht im befahrbaren Teil gelegen!) grenzt - nur durch den Besucherweg getrennt - an l├â┬Ąrmende Fahrgesch├â┬Ąfte. Die Tiere leben auf tiefem Sandboden - noch nie habe ich irgendwo anders ein Nashorn mit lang ausgewachsenen Hufn├â┬Ągeln gesehen!
(08.02.2006, 00:00)
karsten:   In Dortmund gibt es schon 2 ├â┬╝ber 30 Jahre alte Breitmaulnash├â┬Ârner aus DK. Und da soll jetzt die Kuh aus Schwerin dazu? Wie lang werden denn solch langlebigen, aber auch "alten" Tiere tr├â┬Ąchtig? Meine, gibt es da keine "j├â┬╝ngeren" Alternativen?
(08.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mit meinem Tipp war ich wohl zu voreilig: War eben auf der ZOOM-Homepage, und da werden unter "Afrika" Infos ├â┬╝ber Breitmaulnash├â┬Ârner gegeben!
(08.02.2006, 00:00)
Dirk K:   @ Michael Mettler: Ich glaube, dass zweite Jungtier in M├â┬╝nchen war eine Totgeburt oder ist schon bald nach der Geburt gestorben.
(08.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Stefan: M├â┬╝sste das nicht 2005 hei├â┬čen? Und hatte M├â┬╝nchen nicht auch zwei? Auf jeden Fall gab es ├â┬╝berwiegend m├â┬Ąnnlichen Nachwuchs. Wird wohl Zeit f├â┬╝r eine Junggesellenherde :-)

@Dirk K.: In Hannover stehen meines Wissens derzeit 1,2. Zuchtbulle Kifaru (ge
(08.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Vielleicht sollte man in Gelsenkirchen dar├â┬╝ber nachdenken eine Junggesellengruppe, falls sowas bei Panzernash├â┬Ârnern ├â┬╝berhaupt funktioniert, da in den letzten Jahren ja extrem viele Bullen geboren wurden.
(08.02.2006, 00:00)
Stefan:   Kleiner Nachtrag: 2004 war ein gutes Jahr f├â┬╝r Nachzuchten beim Panzernashorn. Wenn man bei der Betrachtung Deutschland noch gro├â┬čz├â┬╝gig die Nachbarstaaten einbezieht, so konnten acht Erfolgsmeldungen verbucht werden: N├â┬╝rnberg, M├â┬╝nchen, Stuttgart, Planckendael/Belgien, Tierpark Berlin (2 St├â┬╝ck), Basel (ebenfalls 2 St├â┬╝ck)
(08.02.2006, 00:00)
Stefan:   @Dirk: Das w├â┬╝rde wirklich am meisten Sinn machen, schlie├â┬člich gibt es dort 2 ausgewachsene K├â┬╝he, den Bullen, sowie die beiden m├â┬Ąnnlichen Jungtiere aus 2004 und die Nachzucht aus 2005. Vielleicht nur sollte man die Anlagen ein bisschen besser strukturieren
(08.02.2006, 00:00)
Rudi:   nee. Gelsenkirchen will doch Sumatra-Nash├â┬Ârner ;-)
Zumindest laut Website und Bauanschlag
(08.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Da ist mir Stefan wohl mit einigem zuvor gekommen...;-)
Aber sollte man die Breitmaulnashornanlage in Friedrichsfelde nicht den Panzernash├â┬Ârnern zuschlagen? Immerhin gibts jetz sechs(?) Tiere.
(08.02.2006, 00:00)
Dirk K:   Ich f├â┬╝g nochmal was hinzu:
1. Der Panzernashornbulle im Zoo Berlin ist auf jeden Fall Vater eines Kalbes im Tierpark, auch die Kuh im Zoo soll tr├â┬Ąchtig sein.
2. In Münster ist jetzt sicher, dass Emmi im 5 Monat wieder schwanger ist.
3. Ein Paar Breitm├â┬Ąulter ist schon in Dortmund in der alten Anlage.
4. ├â┬ťber Schwerin hab ich zum einen geh├â┬Ârt, dass die alte, aus M├â┬╝nster ├â┬╝ber Erfurt gekommende Kuh und der aus in Erfurt geborene Limbopo, zusammen in die zuk├â┬╝nftige Dortmunder Zuchtgruppe integriert werden sollen und man dann auf Spitzm├â┬Ąuler umstellen will.
Die zweite Variante sah eine Erweiterung der Anlage und Vergr├â┬Â├â┬čerung der Gruppe vor.

So, das ist was ich wei├â┬č, habe aber noch eine Frage unzwar wieviele Spitzm├â┬Ąuler es z.Z. in Berlin und Hannover gibt?

(08.02.2006, 00:00)
Stefan:   Panzernashorn:
Eines der K├â┬Ąlber aus dem Tierpark Berlin geht auf eine erfolgreiche Austauschaktion mit dem Bullen aus dem Zoo hervor (eine der beiden Nachzuchten aus 2004)
Spitzmaulnashorn
Berlin: Ein Weibchen ist tr├â┬Ąchtig, von Frankfurt glaube ich, ├â┬ähnliches im Forum geh├â┬Ârt zu haben, au├â┬čerdem wurde Ende 2005 erst die Bullenanlage ├â┬╝ber den Besucherweg erweitert, Krefelder Kalb ist f├â┬╝r M├â┬Ąrz angek├â┬╝ndigt, zur Zeit wird die Au├â┬čenanlage abgesichert, die Innenstallung durch Grabenaufsch├â┬╝ttung vergr├â┬Â├â┬čert
Südliches Breitmaulnashorn
M├â┬╝nster hatte letztes Jahr Pech, nachdem die Kuh Emmy das Kalb kurz nach der Geburt verletzte. Sie ist aber wieder tr├â┬Ąchtig wie der Zoo vor kurzem bekanntgab
Tierpark Berlin: Mich w├â┬╝rde sehr interessieren, ob die Breitmaulnashornhaltung ausl├â┬Ąuft, wenn ja, wer die verleibende Anlage erbt. Meines Wissens hat das letzte Zwergflusspferd die Innenanlage (war ja vielmehr das Nashornbadebecken)verlassen. Deute sich ein erster gr├â┬Â├â┬čerer Umbau im Dickh├â┬Ąuterhaus an?
(08.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nachtrag: Die Augsburger Breitmaulnash├â┬Ârner geh├â┬Âren eigentlich dem Zoo Z├â┬╝rich, sind aber wegen dortigen Platzmangels zu Gunsten der Spitzmaulnashornzucht als Dauerleihgabe in Augsburg eingestellt worden.
(08.02.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Da das Thema unter "Projekt Zoo Karlsruhe" schon angeschnitten wurde (und diesen Zoo noch nicht einmal betrifft) und alle anderen "Dickh├â┬Ąuter" schon eigene Threads haben, kam ich auf die Idee, mal einen Deutschland-├â┬ťberblick mit Nash├â┬Ârnern und den Perspektiven ihrer Haltungen zu versuchen.

Panzernashorn:
Zoo Berlin, Tierpark Berlin, Nürnberg, München, Stuttgart.
Bis auf den Zoo Berlin alle z├â┬╝chtend (oder ist der dortige Bulle Vater eines der Tierpark-K├â┬Ąlber?)
Perspektive: Dürfte überall gesichert sein.
In Neuplanung: Gelsenkirchen.

Spitzmaulnashorn:
Zoo Berlin, Magdeburg, Leipzig, Hannover, Krefeld, K├â┬Âln, Frankfurt. Die Frankfurter Tiere geh├â┬Âren der s├â┬╝dafrikanischen Unterart (minor) an, alle ├â┬ťbrigen sind Ostafrikaner (michaeli - der Name bezieht sich ├â┬╝brigens auf Michael Grzimek!).
Berlin, Magdeburg, Leipzig, Hannover und Frankfurt z├â┬╝chten, K├â┬Âln und Krefeld (noch) nicht. Die Frankfurter K├â┬Ąlber gehen allerdings jeweils in ihre afrikanische Heimat Simbabwe zur├â┬╝ck.
Perspektive: In Magdeburg laut Angaben im Forum unsicher, da die Haltungsgenehmigung im Dickh├â┬Ąuterhaus ausl├â┬Ąuft. In Berlin, Leipzig und Hannover fest ins Zookonzept eingebunden, in Krefeld offensichtlich in Warteposition f├â┬╝r eine irgendwann zu bauende Neuanlage. In K├â┬Âln laut Forum Pl├â┬Ąne, das Elefantenhaus zuk├â┬╝nftig nicht mehr f├â┬╝r Tierhaltung zu nutzen; Verbleib im Bestand? Situation in Frankfurt?
In Neuplanung: Wahrscheinlich Gelsenkirchen. Plant auf jeden Fall auch mit afrikanischen Nash├â┬Ârnern (dann einziger Zoo au├â┬čerhalb Berlins mit mehr als einer Nashornart), aus der Website ist allerdings nicht ersichtlich, mit welcher Art (anfangs war f├â┬╝r den Parkteil Afrika sogar wie f├â┬╝r Asien ein Panzernashorn abgebildet!). Wegen der r├â┬Ąumlichen M├â┬Âglichkeiten tippe ich pers├â┬Ânlich auf Spitzmaulnash├â┬Ârner.

Südliches Breitmaulnashorn:
Tierpark Berlin, Schwerin, Erfurt, Hodenhagen, Osnabrück, Münster, Stukenbrock, Duisburg, Augsburg. Dazu in Kürze (oder schon da?) Dortmund. Einzeltiere in Circussen.
Erfurt und Hodenhagen z├â┬╝chten, M├â┬╝nster l├â┬Ąnger nicht mehr? Nur diese drei Zoos mit Gruppenhaltung, ansonsten Paare sowie ein Einzeltier im Tierpark Berlin.
Perspektive: Haltung in Berlin l├â┬Ąuft offensichtlich aus. In den drei Zuchtst├â┬Ątten fest im Zookonzept, Osnabr├â┬╝ck scheint laut Forum Neuanlage zu planen ("Tal der grauen Riesen"), dann wohl auch Gruppenhaltung? Jetziges Paar ist 31 bzw. 35 Jahre alt. Duisburg und Augsburg m├â┬Âglicherweise nur noch bis zum Ableben der alten Paare (Duisburg 39 Jahre, Augsburg 43 Jahre alt!), Stukenbrock wahrscheinlich ebenfalls (36 Jahre alt, sehr schlechte Unterbringung). Zukunftspl├â┬Ąne in Schwerin? Paar dort 28 bzw. 27 Jahre alt.
In Neuplanung: Eventuell Hagenbeck. Gelsenkirchen siehe unter Spitzmaulnashorn.

Alle Altersangaben entnahm ich der einzigen mir vorliegenden Ausgabe des Zuchtbuches f├â┬╝r afrikanische Nash├â┬Ârner vom 1.1.1991; sie treffen somit nur dann noch zu, falls nicht inzwischen Individuen ausgetauscht oder ersetzt wurden!

Wer kann Erg├â┬Ąnzungen beitragen?
(08.02.2006, 00:00)

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