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Marderartige im Zoo



Liz Thieme:   2019 hatte der National Zoo in Washington DC welche, ich kann mich nicht erinnern sie 2016 dort gesehen zu haben. Auch in Louisville lebten sie.
2020 lebte die Art auch im Northeastern Wisconsin Zoo & Adventure Park (NEW Zoo).
Wie sie derzeit verteilt sind, das wei├č ich nicht. Der Elmwood Park f├╝hrt sie noch auf der Webseite, DC auch.
(13.01.2021, 19:37)
J├Ârn Hegner:   einige zoos in nordamerika halten doch diese schwarzfussiltisse ?
(13.01.2021, 18:22)
W. Dreier:   Ein ``komplizierter`` systematischer Name: Poecilogale albinucha - einfacher: Wei├čnackenwiesel, ein schlangenhaftes Tier. Zentral-, S├╝dafrika. Wieder Cincinnati
(04.05.2020, 17:45)
WolfDrei:   Und nun ein "Nichtzootier"- ein amerikanischer Nerz auf der Mole im Rostocker (besser Warnem├╝nder) Hafen. Letzter Tag Hanse-Sail, tausende Menschen - und seelenruhig lief der zwischen den Felsen der Mole umher. Ich hatte nur ein 50 mm-Zoom - Entfernung 2 m, das Bild ist etwas vergr├Â├čert. C. Vick hatte die Existenz von amerik. Nerzen dort schon erw├Ąhnt.
(10.08.2014, 22:26)
Hans-Heinrich Kr├╝ger:   Bei einigen Mitgliedern des Forums, obwohl sicher alle zoobegeistert, scheinen sich die Vorstellungen noch an der alte Zooherrlichkeit anzulehnen. So ist der Wunsch, die Gehegetiere immer und auch gut zu sehen gewisserma├čen verst├Ąndlich. Orientiert man sich aber an den Bed├╝rfnissen der Tiere, so ist es die gro├če Kunst, den Tieren auf der einen Seiten genug R├╝ckzugsraum zu geben, auf der anderen Seite den Zoobesuchern aber auch den Tiergenu├č zu erm├Âglichen. Und da ist das dumpfe Aussperren der Tiere in kleinen ├╝bersichtlichen Gehegen nun von Kunst weit entfernt. Aber leider viel zu oft zu sehen. Und hinsichtlich der Jungtiere scheint auch immer noch der Ma├čstab zu gelten, nur viele Jungtiere zeugen von guter Haltung. Auch diese Zeiten sollten vorbei sein. Im OTTER-ZENTRUM in Hankensb├╝ttel, wo die Baummarder angesprochen wurden, werden Jungtiere weitgehend verhindert. Lediglich Fischotter werden ab und zu nachgezogen. Iltisfrettchen, Steinmarder, Dachse und Hermeline sind nahezu durchgehend kastriert. Das raubt den Tieren zwar ein gewisses Ma├č an "Enrichment", sch├╝tzt den potentiellen Nachwuchs aber davor, schlechteste Haltungsbedingungen ertragen zu m├╝ssen, bzw. entgegen den gesetzlichen Vorgaben eingeschl├Ąfert zu werden. Insofern bitte ich bei der Bewertung der zool. Einrichtungen, die ja Im Forum immer weider geschieht, diese Aspekte zu beachten.
(23.04.2010, 14:35)
Jennifer Weilguni:   Also ich kann euch beruhigen, ich war zwar bisher nur zweimal in Hankensb├╝ttel, hatte aber beide Male das Gl├╝ck sehr aktive Baummarder zu sehen. Und das ohne F├╝tterung. Weniger Gl├╝ck hatte ich da eher bei den Ottern, die sich W├äHREND der F├╝tterung nicht sehen liessen :-)
(28.02.2010, 19:50)
Ulli:   Den Turnus gibt es dreimal am Tag und wandert sogar alle 15 Minuten von Gehege zu Gehege - also keine Angst um die Gesundheit der Marder
(26.02.2010, 09:00)
Oliver Jahn:   Wenn wir die Wassermarder mitbetrachten, dann muss auch unbedingt noch die Anlage der Fischotter in Rostock genannt werden. Eine wirklich gro├čartige Anlage und man sieht die eher nachtaktiven Tiere auch relativ h├Ąufig am Tage. Die Waschb├Ąren als Unterbesatz haben die Anlage noch aufgewertet.
(25.02.2010, 17:20)
Henry Merker:   Die Otteranlage im Wildpark Schorfheide ist auch nicht schlecht.

@Jennifer Weilguni; @Ulli:
Nachdem ich mir die Aufnahme weiter unten sowie die auf der Homepage gesehen habe, komme ich zum Schluss, dass diese Anlagen wirklich sehr gut sind. Ich kann mir zwar vorstellen, dass es schwierig sein d├╝rfte die Tiere dort zu sehen; dennoch kann man sich von dort etwas abschneiden - gestalterisch etc. sind die Anlagen sehr gelungen! Euch beiden ist letztendlich zuzustimmen.
(25.02.2010, 16:47)
Gudrun Bardowicks:   Die Baummarder bekommen bei jeder F├╝tterung nur kleine Futterportionen, damit sie nicht zu dick werden. Diese m├╝ssen sie sich auch erarbeiten. Das Futter wird an veschiedenen Stellen und in verschiedenen H├Âhen im gesamten Gehege verteilt, so dass sich die Tiere schon anstrengen m├╝ssen, um an das Futter zu kommen. Allerdings wurden in diesen tollen Anlagen noch niemals Jungtiere bei den Baummardern aufgezogen.
Es gibt zwar alle 30 Minuten eine F├╝tterung im Otterzentrum, aber in jedem Tiergehege finden h├Âchstens 3 ├Âffentlichge F├╝tterungen an einem Tag statt. Die dort gezeigten Fischotter, Dachse,Hermeline, Steinmarder, Iltisfrettchen, Baummarder und Otterhunde werden also nicht alle 30 Minuten gef├╝ttert, sondern maximal alle 2 oder 3 Stunden.
Ich finde das Otterzentrum Hankensb├╝ttel auch sehr sch├Ân, allerdings ist die Erreichbarkeit mit dem ├ľffentlichen Nahverkehr nicht besonders gut.
(25.02.2010, 16:46)
Oliver Jahn:   Na gut, wenn die Marder alle 30 Minuten gef├╝ttert werden, dann d├╝rften sie bald so dick wie ein B├Ąr sein, und dann sieht man sie auch. :-)
(25.02.2010, 15:54)
Ulli:   Es gibt im Turnus von jeweils 30 Minuten Schauf├╝tterungen an den Gehegen
(25.02.2010, 15:49)
Ralf Seidel:   @Jennifer,..."ist die Anlage eben sehr naturnah gestaltet." - Bei uns hier hei├čt sowas verwildert...))
Die Bedenken von Oliver w├╝rde ich da schon teilen wollen..))
(25.02.2010, 12:50)
Oliver Jahn:   Ich m├Âchte ja nicht ketzerisch sein, aber hat man bei der Anlage ├╝berhaupt eine Chance, auch mal einen Marder zu sehen?
(25.02.2010, 09:42)
Ulli:   Hankensb├╝ttel setzt bei jeder Marderart Ma├čst├Ąbe - absolut empfehlenswert
www.otterzentrum.de - inkl. Gehegefotos

(25.02.2010, 09:13)
Jennifer Weilguni:   @Henry Merker

Sicher nicht das beste Bild von dieser Anlage, man muss schon genau hinschauen um das ├╝berhaupt als Anlage erkennen zu k├Ânnen. Es handelt sich um zwei Gehege, die quasi wie eine Acht angelegt sind. Als ich das Bild schoss, befand ich mich gerade auf dem "Baumsteg" der im Hintergrund auch zu erkennen ist. Alles in allem ist die Anlage eben sehr naturnah gestaltet.
(25.02.2010, 09:05)
Oliver Jahn:   @Mel, v├Âllig richtig! Fototechnisch eine ganz schlechte Anlage, aber die Tiere schienen dort eh nachtaktiv, daher waren Tierfotos dort sowieso nicht m├Âglich. Aber selbst wenn, dann schafft man es nicht, auf diese Entfernung die Sch├Ąrfe einzustellen.
(23.02.2010, 23:22)
Mel:   Also auch diese Anlage finde optisch sehr sch├Ân, allerdings empfinde ich die Aussenk├Ąfig als etwas klein, und die Besucherabsperrung ist links dann doch etwas zu weit weg f├╝r meinen Geschmack. Da wird es dann schon schwierig mit guten Fotos. @MM: Auch ein mattes und dunkles Gr├╝n ist schon sehr gut in Punkto "f├╝rs Auge aufgel├Âst" oder bei Fotos, viel schlimmer sind da Anlagen die hellfarbige Gitterfronten haben.
(23.02.2010, 23:09)
Oliver Jahn:   Hier noch einmal die Anlage f├╝r Steinmarder und Iltisfrettchen im Tierpark Hexentanzplatz in Thale. Auch wieder ein Scheunenbau, aber auch mit engem und gr├╝nem Gitter.
(23.02.2010, 21:00)
Henry Merker:   @Jennifer Weilguni:
Haben Sie von dieser Anlage vielleicht Aufnahmen?
(23.02.2010, 19:12)
Jennifer Weilguni:   Also die sch├Ânste Marderanlage die ich kenne befindet sich im Otterzentrum Hankensb├╝ttel. Und zwar ist mein Favorit die dortige Anlage (bzw Anlagen) f├╝r Baummarder, denn man kann dort quasi auf Augenh├Âre mit den Kletterk├╝nstlern im Baum gehen.
(23.02.2010, 16:22)
Oliver Jahn:   @WolfDrei, auf keinen Fall finde ich die Anlage in Berlin schlecht. Nur es kann eben immer nur eine Lieblingsanlage geben! ;-)
(22.02.2010, 22:56)
Henry Merker:   Ich wusste gar nicht, dass Hermeline als Holzf├Ąller aktiv sind...die Anlage sieht wirklich SEHR gut aus. Ansonsten stimme ich WolfDrei zu.
(22.02.2010, 22:09)
WolfDrei:   Na, Herr Jahn, die Buntmarderanlage im TP ist doch so schlecht auch nicht (wenn sie auch, wie schon beschrieben, f├╝r "alles m├Âgliche" genutzt wurde. ├ťbrigens in der 2. zugeschlagenen Anlage wurden auch schon Zwergtrappen gehalten)
(22.02.2010, 22:03)
Oliver Jahn:   Hier noch mal ein Blick in die f├╝r mich pers├Ânlich sch├Ânste Marderanlage in einem Zoo, die Hermelinanlage in Heidelberg.
@Michael, die oberer Vergitterung ist mattschwarz und d├╝nn.
(22.02.2010, 21:13)
Oliver Jahn:   @Mel, du hast es genau richtig erfasst. Der Besuchergang verl├Ąuft vor dem Innenk├Ąfig und durch die R├╝ckwand werden die Spiegelungen deutlich reduziert.
(20.02.2010, 22:26)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Enges Gitter in Gr├╝n ist nat├╝rlich f├╝r den Durchblick nicht gerade toll, aber vermutlich die preiswerteste L├Âsung und deshalb h├Ąufig zu sehen (auch bei Vogelvolieren). Die Farbe, die ein Gitter f├╝r das Auge am besten "aufl├Âst", ist m.E. mattes Schwarz. Aber danach sucht man im Zaunhandel (und erst recht im Baumarkt) oft vergeblich, und selbst anmalen ist dann eben wieder Aufwand...
(19.02.2010, 20:26)
Gudrun Bardowicks:   Mir gef├Ąllt die Anlage f├╝r Baummarder im Wildpark Schwarze Berge auch nicht besonders, sie geh├Ârt aber zu den wenigen mir bekannten Anlagen, in denen regelm├Ą├čig Baummarder gez├╝chtet und auch von ihrer Mutter aufgezogen werden. In der sehr viel sch├Âneren und gr├Â├čeren Anlage im Otterzentrum Hankensb├╝ttel gab es beispielsweise bisher noch keine erfolgreiche Nachzucht.
(19.02.2010, 01:19)
Mel:   Also ich finde diese Maderscheune hat was, okay die aussenanlage ist ├Ąhnlich dem Prinzip in vielen Wildparks aber die Scheune ansich scheint nicht schlecht zu sein. Gehe ich richtig in der Annahme das hinter der vorderen Wand der Besucherweg verl├Ąuft mit einer Scheibeneinsicht in den "Stall". Durch diese "Abdunklung" durch die Wand verhindert man schon einen recht gro├čen Teil an Spiegelungen.
(18.02.2010, 23:23)
Liz Thieme:   Oli jetzt ist aber Schluss mit Bildern... ;)
Naja toll find ich die auch nicht, die in Kl├Âvensteen war von denen noch die Beste. Bei meinen beiden sp├Ąteren Besuchen dort, war glaub ich auch noch mehr Interieur mit drin und dazu geh├Ârt noch ein Stall mit bisschen Besch├Ąftigungszeug.
Aber meine Lieblingsmarderanlage ist und bleibt N├╝rnberg, wobei ich da keine Fotos von der Vollendung habe.
(18.02.2010, 21:45)
Oliver Jahn:   Eine wirklich "nette" Zusammenstellung. Von diesen Haltungen gef├Ąllt mir keine einzige.
Hier noch mal eine Anlage, die mir sehr gut gefallen hat, es ist die Marderscheune in Kusterspring. An der linken Seite des Hauses erkennt man noch die Au├čenvoliere, die auch recht gut gestaltet und eingerichtet war.
(18.02.2010, 21:30)
Liz Thieme:   Leider habe ich kein Bild von dem Steinmarder-Gehege in Schwarze Berge, aber ich habe mal meine Fotos durchgew├╝hlt und muss feststellen, dass nat├╝rlich auch das Wetter eine gro├če Rolle (f├╝r die Erinnerung) spielt.
Kr├╝zen (hatte es auch mit Kinderspielzeug voller in Erinnerung) & M├Âlln habe ich an einem super sonnigen Sommertag besucht. Kl├Âvensteen war an einem sch├Ânen Tag inkl Sonne im Herbst und Schwarze Berge war dann regnerisch.
(18.02.2010, 21:22)
Oliver Jahn:   Michael, aber enges Gitter ist eben nicht gleich enges Gitter. Ich denke da an die sehr engen, aber eben doch recht transparenten Gitter in Heidelberg. Im Gegensatz dazu hier eine von Liz beschriebene Haltung, enges Gitter in Gr├╝n, relativ dunkler Stall und Bodenfarbe in Farbe des Tiers. (Foto Hildesheim)
(18.02.2010, 20:57)
Michael Mettler:   Enges Gitter bei Mardern hat ja seinen Grund... Nicht nur wegen Besucherfingern: Gerade Steinmarder sind m.W. daf├╝r bekannt, sich ihren Weg "freibei├čen" zu k├Ânnen, also m├╝ssen die Gittermaschen f├╝r sie wohl eng genug sein, dass sie den Draht nicht mittels Durchstecken der Schnauze zwischen die Backenz├Ąhne nehmen k├Ânnen.
(18.02.2010, 20:52)
Oliver Jahn:   Ja, ich muss mich hier auch selber revidieren. Ich kenne ein paar wirklich gute Marderanlagen, aber als ich eben diese Anlagen mal so durchgegangen bin, da musste ich feststellen, dass Liz v├Âllig Recht hat. Es sind n├Ąmlich wirklich nur einige wenige, die anderen sind durchg├Ąngig so engmaschig vergittert oder derma├čen dunkel, dass ich gar keine Fotos davon habe.
Hier mal noch ein gutes Beispiel aus dem Tierpark K├Âthen.
(18.02.2010, 20:06)
Liz Thieme:   naja ich meinte auch mehr die Farben... braun/grau mit Gl├╝ck mal rote Geranien im Blumenkasten des Bauernhauses.
Denn die Marder in Schwarze Berge wohnen einerseits im "Hof" eines Bauernhauses mit M├Âglichkeit rein oder in einem Baumbereich.
Die aktivsten waren die Iltisfrettchen in Kr├╝zen. Deren Gehege sah aber auch mehr nach einem Kinderspielplatz in Light-Version aus.
(18.02.2010, 20:01)
Oliver Jahn:   Ich finde eigentlich, dass sich das von Liz beschriebene in den letzten Jahren etwas ge├Ąndert hat. Ich kenne einige Mardergehege, die nach dem Prinzip der alten Scheune aufgebaut sind, und somit eigentlich eine sehr ansehnliche Kulisse bilden. Sofort muss ich da an die Hermelin-Anlage in Heidelberg denken, oder an die Marderscheunen in Thale oder Kunsterspring.
Gerade bei den Hermelinen in Heidelberg habe ich oft den gleichen Effekt bemerkt, wie es ihn auch bei Flusspferden gibt. Die Besucher stehen dort und tippen gemeinsam darauf, wo wohl das Tier als n├Ąchstes auftaucht. Durch die vielen R├Âhren und G├Ąnge der Anlage in Heidelberg ist das immer wieder ein richtiger Spa├č und ich habe auch selten so aktive Tiere wie dort gesehen.
Man sieht also, es geht, wenn der Zoo nur will!
(18.02.2010, 19:51)
Liz Thieme:   da muss ich Michael Recht geben, da kommt einem die Anlage in N├╝rnberg f├╝r die Buntmarder vor wie eine Farbexplosion.
Wenn ich da an die Einrichtungen von den Mardern in den Wildparks denke, die ich so kenne, da ist halt alles trist + engmaschiges Gitter, was das Ganze nicht verbessert.
Aber es hat schlie├člich auch ein Grund warum unsere Marder nicht bunt durch die Gegend laufen, sondern eher die gedeckten Farben bevorzugen.
(18.02.2010, 19:17)
Michael Mettler:   Zur Anlagengestaltung w├╝rde ich in diesem Fall auch die Farbe des Unter- und Hintergrundes als sehr wichtig hervorheben. In diversen Wildparks sieht man Stein- oder Baummarder als ├╝berwiegende braune Tiere vor braunem oder sonstwie dunklen Hintergrund, so dass selbst ein waches, wenn auch ruhig sitzendes Tier vom Besucher leicht ├╝bersehen wird. Die Voliere in Springe z.B. ist so d├╝ster und die Scheibe davor spiegelt so stark, dass man zwar Bewegungen eines Tieres darin sehen kann, aber trotzdem kaum l├Ąnger davor verweilt. Dass Buntmarder und Feuerwiesel ein paar Halter gefunden haben, d├╝rfte eben auch an ihrer Fellf├Ąrbung liegen, die besser mit "├╝blichen" Volierenm├Âblierungen kontrastiert als das z.B. auch bei Tayras der Fall w├Ąre.

Schauf├╝tterungen bringen nat├╝rlich ebenfalls Besucherzuspruch, siehe Hankensb├╝ttel. Kleiner Seitenschritt zu einer anderen, ebenfalls von Besuchern relativ wenig beachteten Tierart: Ich habe noch nie so viele Besucher l├Ąngere Zeit vor einer Anlage mit Europ├Ąischen Wildkatzen gesehen wie im holl├Ąndischen Dierenrijk, wo der Pfleger nicht nur einfach einen Eimer Futtertiere auskippte wie in anderen Parks, sondern das Futter wie bei einer Robbenf├╝tterung kreuz und quer durch die (mit mehreren Katzen besetzte) Anlage warf und dazu kommentierte. Zudem sah diese Anlage nicht aus wie die Standardvoliere f├╝r winterharte Kleinraubtiere vieler Zoos, sondern hatte z.B. Grasboden, zu dem die Katzen farblich sch├Ân kontrastierten. Eine vergleichbare Pr├Ąsentation von Steinmardern w├Ąre vielleicht ebenfalls eine Publikumsattraktion.
(18.02.2010, 18:27)
Henry Merker:   Ich sehe es genauso: Die Stinktiere sind im Tierpark sehr ung├╝nstig untergebracht, da die Anlage viel zu versteckt ist und dieser Ort wohl nur von Insidern aufgesucht werden d├╝rfte...
Ansonsten halte ich es auch mit den schon genannten Aspekten: Ort der Haltung innerhalb der Einrichtung, Enrichment, Anlagengestaltung, aber auch didaktische Aufbereitung!
(18.02.2010, 18:08)
Mel:   Ich w├╝rde mal aus den letzen Beitr├Ągen von HM, Sacha und MM als Fazit ziehen, da├č wenn Marderartige in einer Einrichtung pr├Ąsentiert werden vieles von der Anlagenplatzierung, deren Gestaltung und dem Tierenrichtment abh├Ąngt um die Begeisterung bei dem ONB f├╝r die gezeigte Art zu wecken. Noch ein gutes Beispiel daf├╝r ist die Skunkanlage im TP. F├╝r meinen Geschmack viel zu versteckt und zu schlecht strukturiert, ich meine besser gelgen und etwas weitl├Ąufiger gestalltet w├╝rde diese Tierart wesentlich mehr Leute begeistern, denn wer kennt nicht "Pepe" das liebestolle WB Stinktier aus Paris. ;-)
(18.02.2010, 17:00)
Mel:   Wobei die Buntmarder hingegen im Tierpark Berlin lediglich opfer Ihrer Lage sind, bei jedem Besucher, den ich bis jetzt in dieser Ecke des Parkes begegnet bin, l├Âsen diese durch Ihr ebenfals "quirliges Verhalten" und Ihre zeichnung Interesse aus, und verleiten zu einem l├Ąngerem Verweilen vor der Anlage, als ich es bei Hy├Ąnen oder w├Âlfen beobachten konnte.
(18.02.2010, 16:54)
Mel:   Wenn ich das jetzt so lese, kann ich erschreckender Weise im Punkt der Besucherarttraktivit├Ąt nur zu stimmen, die Fossas im Zoo Berlin fallen den meisten Besuchern auch nur dadurch auf, das sie am Ende des zur Zeit untebesetzten pers. Leoparden Traktes liegen und durch Ihre Stereotypien entlang der Gitterfront extrem viel Bewegung in diesen Bereich bringen. In den Aussenanlagen im Sommer gehen sie f├╝r die meisten Besucher fast unter, kaum einer bleibt stehen um sie zu suchen bzw. zu beobachten. Die Jaguarundies im Zoo Berlin profetieren eingentlich nur von Ihrer Einrichtung und den Fischen im Wasserteil, dies bildet ein interessantes Gesamtbild und ab und an bewegt sich ja auch mal ein Tier bzw. wenn sie Jungtiere haben dann sowieso. Die Tayras springen den meisten Besuchern eigentlich nur w├Ąhrend der f├╝tterungszeiten ins auch, sowie aber auch jedes andere Tier in diesem Geb├Ąude auch, Ansonsten fallen sie lediglich dann auf, wenn sie die aussenanlage in benutzen. Da dann Ihre "Quirrligkeit" so richtig gut zu Geltung kommt.
(18.02.2010, 16:48)
Henry Merker:   Es stimmt, habe dort fr├╝her auch noch Waldrappen und Felsentauben sehen k├Ânnen...da habe ich mich falsch ausgedr├╝ckt!
(17.02.2010, 19:50)
Mel:   Die von HM erw├Ąhnte Anlage gegen├╝ber der Rotluchsanlage, war nicht nur f├╝r Waldrappen gedacht sonder auch viele Jahre mit Ihnen besetzt, zeitweise dazu auch noch Felsentauben. Nach dem dieser Besatz damals ausgezogen war, wurde die Anlage den Rothunden zugeschlagen. Nach Fertigstellung der "neuen Rothundanlage" zogen in die erste Anlage das erste Paar Buntmarder ein, leider verstarb eins dieser Tiere. W├Ąhrend der Wartezeit auf ein neues Tier wurde die alte Waldrappenanlage umgebaut (Austausch der Gitterelemente)und dann nach Fertigstellung den Buntmardern zugeschlagen.
(17.02.2010, 17:30)
Henry Merker:   @Michael Mettler:
Was die Anlagen im Tierpark Berlin betrifft: Es ist richtig, die Anlage, die direkt gegen├╝ber der Rotluchsanlage zu sehen ist, war urspr├╝nglich f├╝r Waldrappen gedacht und die sich anschlie├čende war zuerst mit Kanada-, sp├Ąter auch mit Nordluchsen sowie den Rothunden besetzt.

Letztlich hat Sacha soeben die Haupth├╝rde genannt: der administrative Aufwand. Dieser ist selbst bei "Zooalltagstieren" wie Kattas extrem gro├č, wenn man etwa Tiere an einen tschechischen Zoo abgeben m├Âchte, sind viele, viele Papiere auszuf├╝llen [so viel zur Entb├╝rokratisierung im Zuge der EU:)].
(17.02.2010, 17:08)
Sacha:   Es gibt nebst den erw├Ąhnten noch weitere Gr├╝nde gegen Tayra und Co.:
- die Zahl der tagaktiven Marderartigen in europ├Ąischen Zoos ist sehr gering, weshalb man um Importe aus dem Freiland kaum herumk├Ąme. Das bringt wieder hohen administrativen Aufwand mit sich, den die Zooverantwortlichen aber meist lieber in andere Tierarten stecken (was ich teilweise auch verstehen kann).

- sie lassen sich anders als Krallen├Ąffchen, Faultier nicht mit V├Âgeln (und vermutlich auch nicht mit anderen Tieren) zusammen halten.
- Man kann ihren Bewegungsspielraum (anders als bei einigen Primaten) auch nicht durch saisonalen Freigang (z.B. Goldkopf-L├Âwen├Ąffchen im Zoo Z├╝rich) erweitern und damit ihre Besucher-Attraktivit├Ąt steigern (machen wir uns nichts vor: Bei ONB stehen Marderartige, abgesehen von den Ottern, nicht weit oben in der Zootier-Attraktivit├Ąts-Skala)
(17.02.2010, 09:57)
Michael Mettler:   @Mel: Ich sch├Ątze, die V├Âgel w├╝rden sehr schnell merken, dass die Tayras ihren Bereich nicht verlassen k├Ânnen. Volieren f├╝r Raubtiere in Hallen mit frei fliegenden V├Âgeln gibt es schon l├Ąnger (z.B. Arnhem: Rotluchse in W├╝stenhalle; Randers: Margays in Tropenhalle - und Waldhunde sogar in einer oben offenen Anlage, die ├╝brigens heftig stinkt...).

Welches Bewegungsbed├╝rfnis Marder haben, sieht man ja daran, dass Buntmarder inzwischen geradezu typische Nachnutzer f├╝r Luchsanlagen geworden sind: M├╝nster, N├╝rnberg, TP Berlin (mindestens einer der K├Ąfige war doch urspr├╝nglich f├╝r Luchse gebaut worden?). Kleiner w├╝rde ich f├╝r Tayras auch nicht planen. Aber wenn ein Zoo im S├╝damerikabereich eine solche Voliere baut, dann besetzt er die eher mit einer Horde Totenkopf├Ąffchen, die mehr f├╝r's Auge bietet.... Apropos: Die Totenkopf├Ąffchenvoliere in Dortmund mit von au├čen einsehbarem Haus, die w├Ąre nett f├╝r Tayras.
(17.02.2010, 09:42)
Mel:   @Ronny: der Anakondabereich in AH in Krefeld ist bei weitem viel zu klein f├╝r eine vern├╝nftige Haltung von Marderartigen, da w├╝rden sich die von MM angesprochenen Bewegungsstereotypen sicher sehr schnell einstellen.
Ich w├╝rde auch sagen, dass die geringe Haltungsanzahl von Marderartigen zum gr├Â├čten Teil auf die von MM unten erw├Ąhnten Punkte zur├╝ck zuf├╝hren ist.
Ein integration in Amazonash├Ąuser halte ich f├╝r schwierig, da doch eine gewisse Isolation (geruchstechnisch zB.) ben├Ârigt wird, und ich denke auch der Stre├čfaktor f├╝r die "Mitbewohner" in solch einem Haus (V├Âgel usw.) w├Ąre nicht unerheblich.
(17.02.2010, 00:29)
Ronny:   W├╝rde es in kleineren H├Ąusern mit der Geruchsbel├Ąstigung sein? Als Amazonashaus mit Voliere w├╝rde mir aktuell das Gehlenhaus in Krefeld einfallen, wo aktuell die Anakonda lebt.
(16.02.2010, 21:36)
Michael Mettler:   @Racool: Wenn irgendwo in oder an einem Amazonashaus eine gro├če Volierenanlage frei oder neu gebaut wird, sitzen da in der Regel schnell Primaten drin - oder in letzter Zeit auch Tamanduas :-)

Ein Problem bei der Pr├Ąsentation von Mardern i.e.S. scheint mir zu sein, dass diese sehr leicht zu Bewegungsstereotypien neigen und deshalb viel Platz und Enrichment brauchen, um nicht schier unerm├╝dlich die immer selben Strecken abzulaufen. Vielleicht h├Ąlt das manchen Zoo von der Haltung ab.
(16.02.2010, 18:22)
WolfDrei:   @J├Ârn Hegner:Die genannten beiden Arten sind schon "Schnee von vorvorgestern" (ca 15 Jahre!), wobei die Zorilla noch etwas l├Ąnger im Nachttierhaus existierte.
(16.02.2010, 15:55)
Racool:   @Michael Mettler: Ja, ich habe mir nat├╝rlich nur die passenden Eigenschaften rausgesucht...

Aber in den zahlreichen Amazonas-H├Ąusern/-Themenanlagen etc. gibt es ja teilweise ein sehr breites Spektrum an Tieren. Da finde ich es schon verwunderlich, dass diese thematisch passenden und aktiven Marder stets au├čen vor bleiben.
(16.02.2010, 15:27)
Michael Mettler:   Farblich wenig attraktiv, w├Ąrmebed├╝rftig und m.W. nicht bedroht - das k├Ânnten im Zusammenspiel Gr├╝nde f├╝r die seltene Haltung sein. Die daf├╝r n├Âtigen Haltungsbedingungen d├╝rften mancherorts eher f├╝r Fossas genutzt werden...

Mich als zoologische Interessierten w├╝rde es ja faszinieren, Tayra und Waldhund mal nebeneinander untergebracht zu sehen. Beide Arten sind sich auffallend ├Ąhnlich in der F├Ąrbung und Gestalt (nat├╝rlich mit dem Schwanz als ganz gro├čem Unterschied), besiedeln aber im selben Lebensraum ganz unterschiedliche "Stockwerke".
(16.02.2010, 14:37)
Ronny:   Ich denke mal, dass auf Grund der Gr├Â├če und des "Heimvorteils" genau diese Planstelle von Baummarder und Steinmarder besetzt sind.

Die selbe Frage k├Ânnte man sich letztlich auch f├╝r Buntmarder stellen. Ist ja eine weitere tagaktive Art.
(16.02.2010, 11:59)
Racool:   Ich h├Ątte da mal eine Frage bez├╝glich der Tayra. Warum gibt es sie so selten?
Sie sind anpassungsf├Ąhig, ├╝berwiegend tagaktiv und leben wohl teilweise auch in Familiengruppen. Sie sind teilweise Kulturfolger und werden/wurden auch von einigen Indianerst├Ąmmen gez├Ąhmt. Das h├Ârt sich f├╝r mich (als Laie) eigentlich nicht undbedingt nach einem besonders schwierigen Pflegling an.
Ist die Fortpflanzung problematisch? Gab es sie fr├╝her h├Ąufiger?
Laut zootierliste aktuell nur in Berlin (f├╝r Europa noch Ekaterinburg, Kerzer (Zucht), Prag, Bratton Fleming).

Bin f├╝r jegliche Infos dankbar!
(16.02.2010, 11:41)
J├Ârn Hegner:   Das es jetzt mal wieder Tayras gibts im Zoo Berlin seit einigen Jahren , nebenbei vermisse ich aber die Grisons und Zorillas . Weil auch diese hatte mal der Zoo Berlin und kein deutscher Zoo haelt die heute .
(16.07.2008, 20:32)
Anti-Erdm├Ąnnchen:   Allzu viele Infos ├╝ber dieses Thema findet man ja wirklich nicht. Aber ├╝ber den Europ├Ąischen Nerz habe ich was Interessantes gelesen. Und zwar werden bei der Zucht in Finnland (oder war es Estland?) nur Wildfang-R├╝den eingesetzt, weil die im Gehege geborenen Tiere von einer Generation zur n├Ąchsten immer aggressiver gegen├╝ber potentiellen Geschlechtspartnern werden. Hat jemand schonmal von diesem Ph├Ąnomen bei irgend einer anderen Art geh├Ârt?
(04.06.2008, 14:33)
Michael Mettler:   Korrektur: Die Innsbrucker Kombi enth├Ąlt BAUMmarder und Dachse, nicht Steinmarder, und ich habe die Dachse offensichtlich schlafend gesehen, aber nicht lange in Erinnerung behalten - siehe mein Besuchsbericht von 2006 im Alpenzoo-Thread :-)
(03.06.2008, 21:46)
Michael Mettler:   Mir ist gerade noch eingefallen, dass ich im Innsbrucker Alpenzoo zwei Hermeline zusammen gesehen habe, von denen eines etwas kr├Ąftiger wirkte - k├Ânnte also ein P├Ąrchen gewesen sein. Nur wei├č ich nat├╝rlich nicht, ob die beiden st├Ąndig zusammen sind. Und ich meine mich zu erinnern, dass dort Steinmarder mit Dachsen zusammen gehalten wurden (habe aber weder noch in der Anlage gesehen).
(03.06.2008, 21:31)
Anti-Erdm├Ąnnchen:   Europ├Ąische Dachse sind ja in der Wildbahn auch ziemlich gesellig; wie es bei Ottern ist, wei├č ich nicht.

Steinmarder sieht man - wenn sie denn aktiv sind - auch immer paarweise. Am schwierigsten scheint die Gemeinschaftshaltung wohl bei der Gattung Mustela zu sein. In der Zootierliste stehen f├╝r Hankensb├╝ttel ├╝brigens keine Frettchen, sondern Iltisse. Haben sie doch noch getauscht, oder stimmt die Angabe nicht?
(03.06.2008, 18:50)
Michael Mettler:   Bei Ottern d├╝rfte Paar- oder Gruppenhaltung eher die Regel als die Ausnahme sein, und auch Streifenskunks und Europ├Ąische Dachse sah ich in Tierg├Ąrten normalerweise zu zweit oder zu mehreren statt einzeln. Die Duisburger Schweinsdachse lebten m.W. als Dauerpaar, Vielfra├če in verschiedenen Zoos ebenfalls. Feuerwiesel habe ich zwar ebenfalls schon zu mehreren gesehen, aber das k├Ânnte nat├╝rlich auch ein Muttertier mit herangewachsenen Jungen gewesen sein. Generell l├Ąsst sich nat├╝rlich aus der Sicht des Zoobesuchers schlecht feststellen, welches Geschlecht die gesehenen Tiere haben....

Bei meinem bisher einzigen Besuch in Hankensb├╝ttel vor einigen Jahren wurde bei der F├╝hrung gesagt, dass es sich bei den im Gehege gezeigten und ausgeschilderten Iltissen in Wirklichkeit um wildfarbige Frettchen handele, da man nur diese in Gruppe pr├Ąsentieren konnte und entsprechende Versuche mit der Wildform fehlgeschlagen seien.

Ansonsten gibt es ja zwecks Enrichment auch zunehmend Versuche der Vergesellschaftung von Mardern mit anderen Arten, z.B. Zwergotter mit Primaten, Streifenskunks mit Waschb├Ąren oder sogar - noch bestehend? - Vielfra├če mit Braunb├Ąren (Bern). Fr├╝her m.W. auch Europ├Ąischer Dachs mit Rotfuchs in Bremerhaven.
(03.06.2008, 17:10)
Sven P. Peter:   Der Wildpark Leipzig h├Ąlt eine Gruppe von Minken auf einer gro├čen Anlage zusammen mit Waschb├Ąren. Ebenso leben zwei Iltisse zusammen.
(03.06.2008, 15:41)
Anti-Erdm├Ąnnchen:   Mich w├╝rde mal interessieren, in welchen Sozialverb├Ąnden die Marderartigen in Zoos gehalten werden. Die meisten Arten sind in der Natur ja strikte Einzelg├Ąnger. Um die Attraktivit├Ąt f├╝r die Besucher zu erh├Âhen, und auch aus Gr├╝nden des Behavioural Enrichment, sollte man eine Vergesellschaftung aber doch zumindest versuchen. Oft gelingt dies ja am besten, indem man einen Wurf zusammen aufwachsen l├Ą├čt (jedoch nur mit Tieren des gleichen Geschlechts). In Hankensb├╝ttel ist zum Beispiel eine Hermelinanlage mit drei Br├╝dern besetzt. Wer kennt noch Beispiele f├╝r M├Ąnnchengruppen, Weibchengruppen oder permanente Paarhaltung?
(03.06.2008, 14:57)
Ingo Rossi:   Die Basler B├Ąrenanlage steht schon lange in der Planung f├╝r neue Anlagen, unter anderem eine neue Aussenanlage f├╝r die Gorillas. Was daraus nun wird liegt sicherlich auch am Geld.
(17.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   @Michael Mettler: Das war auch gar nicht negativ gemeint!
Ich habe eher Respekt vor Schweizer Zoobesuchern (obwohl ich wetten w├╝rde, dass die meisten Basler Zoog├Ąnger aus D oder F kommen...), die kein st├Ąndiges Konsumverlangen nach Lieblingstieren haben.

(17.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Zoosammler: Aber das Baseler Beispiel zeigt sehr sch├Ân, wie man alte, f├╝r die urspr├╝nglichen Bewohner zu kleine Gehege nutzen kann, ohne sie gleich durch komplette Neuanlagen zu ersetzen. Genau so w├╝rde ich auch mit H├Ąusern wie z.B. dem Leipziger Kleinaffenhaus verfahren: Es gibt gen├╝gend kleine und wenig Raum ben├Âtigende Tierarten, die in solchen altert├╝mlichen Mini-K├Ąfigen durchaus unterzubringen w├Ąren. Besucherinteresse? Alles eine Frage der Pr├Ąsentation. Welcher Normalbesucher w├╝rde l├Ąnger als einen Augenblick vor Nacktmullen stehen bleiben, wenn sie nicht in interessanten H├Âhlensystemen oder "Raumstationen" (Emmen!) gezeigt w├╝rden?
Um den Bogen zu schlagen: Etliche f├╝r Gro├čkatzen "zu klein gewordene" Anlagen lie├čen sich gut f├╝r Marderverwandte nutzen.
(17.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die diesj├Ąhrige Honigdachsnachzucht des Prager Zoos ist an einen israelischen Zoo verkauft worden. H├Ątte mir gew├╝nscht, da├č sich ein deutscher Zoo daf├╝r interessiert.
(17.10.2005, 00:00)
Zoosammler:   Um noch mal auf Basel zur├╝ckzukommen *g*: Die Fischotter bewohnen dort einge ger├Ąumige, allerdings v├Âllig verfelste Anlage, die vorher f├╝r Eisb├Ąren (!) herhalten musste!
Gewagt, solche Publikumslieblinge gegen Otter auszutauschen, ebenso wie jahrelang auf Raubkatzen zu verzichten.
Die Schweizer Zoobesucher scheinen so etwas aber ohne Murren zu "ertragen".
(17.10.2005, 00:00)
IP66:   Das neue Kanadier-Paar in Gelsenkirchen schien mir gr├Â├čer, kr├Ąftiger und im Gesicht breiter als die europ├Ąischen Otter, die ich kenne - wenn es sich denn um Kanadier handelt.
(17.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Ich wei├č, ich wei├č. Aber in Basel war ich noch nicht.
(16.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Basel hatte seine Fischotter bei meinem letzten Besuch 2001 ebenfalls "offiziell" als Kanadier ausgeschildert.
(16.10.2005, 00:00)
Karsten Vick:   Kann es sein, dass Kanadische Fischotter auch deshalb h├Ąufig in deutschen Wildparks zu sehen sind, weil sie fr├╝her leichter zu kriegen waren, bevor die Zucht der europ├Ąischen Otter richtig in Gang kam? Was die Unterscheidung der beiden Arten betrifft, findet man in der Literatur nicht viel Hinweise. Ich habe festgestellt, dass der Kanadier eine breitere Schnute und einen nach oben spitz auslaufenden Nasenspiegel hat und damit dem Seeotter im Gesicht etwas ├Ąhnlich sieht. Demnach w├Ąren die Otter im Wildpark L├╝neburger Heide Europ├Ąer. Sie schreiben auch, dass sie am EEP teilnehmen. Wer aber in dieser Gegend Kanadier hat und das zumindest im Internet auch zugibt;-)das ist der Wildpark Eekholt. Ich war 1996 da und da hie├čen sie auch Lutra lutra. Der einzige wirklich bekennende Kanada-Otter-Halter, den ich kenne, ist der Prager Zoo.
(16.10.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Die Tigeriltisse im Tierpark Berlin sind p├╝nktlch ab 16.30 Uhr regelm├Ą├čig sehr aktiv, zutraulich und dann wirklich sehr attraktiv.
(22.09.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Die Tayras im Zoo sind im Gehege gegen├╝ber den Jaguaren, also wenn man das Raubtierhaus vom Aquarium kommend (also eher von hinten) betritt, gleich nach rechts, vorbei an der Leoparden, den Fossas, dem Glask├Ąfig f├╝r den Panda, ganz am Ende auf der rechten Seite. Das P├Ąrchen ist sehr aktiv und gut zu beobachten, allerdings war der Teil des Raubtierhauses wegen erwarteter Jaguargeburt mit Flatterband abgesperrt!
(21.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Am Tag des Zoosammlertreffens in Brlin-Friedrichsfelde habe ich auch alle m├Âglichen Volieren nach den Tigeriltissen abgesucht - wie ich abends erfuhr, leben sie in der einzigen, bei der ich nicht war.... N├Ąmlich in der ehemaligen Wildkatzenvoliere bei den Wildschweinen.
Kanadische Otter gibt es verschiedentlich in Wildparks - sie sind nur leider manchmal als Europ├Ąer ausgeschildert! (Was daran liegt, dass man sie zeitweise nur als Unterart betrachtete.) Springe hat noch einen einzelnen Kanadier, der Wildpark L├╝neburger Heide k├Ânnte welche haben (habe die Otter nie so gesehen, dass man ein Bestimmungsfoto h├Ątte machen k├Ânnen), der Wildpark Schwarze Berge hatte zumindest mal Kanadier. Basel ├╝brigens auch, in einer der alten B├Ąrenanlagen! Aktuell gibts Kanadier auch in Gelsenkirchen.
Auch nicht jeder Tierpark-Iltis ist wirklich ein solcher, in Hankensb├╝ttel wurden z.B. vor einigen Jahren wildfarbige Frettchen in der Iltisanlage gehalten und die Besucher nur anl├Ąsslich der F├╝tterung ├╝ber die falsche Beschilderung aufgekl├Ąrt. Und das in einem "Marderzoo"!
Der in der Tierliste des hannoverschen Zoos (siehe ZOOFREUND) aufgef├╝hrte Ferkelskunk ist in der Tiershow zu sehen und eindeutig ein Streifenskunk - wenn auch einer, bei dem die beiden wei├čen R├╝ckenstreifen verschmolzen sind. Den "Spezialisten" des Zoos ist anscheinend nicht bekannt, dass Streifenskunks in ihrer Schwarz-Wei├č-Verteilung enorm variieren.
Leider habe ich im Zoo Berlin keine Tayras gesehen, auch kein entsprechendes Gehegeschild. Fr├╝her gab es Tayras auch in Krefeld (und direkt daneben Honigdachse...).
Die Berliner Kleingrisons lebten ├╝brigens einige Zeit auch in den Kleins├Ąugeranlagen vor dem M├Ąhnenschaffelsen und wurden dort mit Sicherheit von vielen Besuchern ├╝bersehen.
(21.09.2005, 00:00)
Konstantin Ruske:   Im Bayerwald- tierpark Lohberg ( ein im ├ťbrigen vorz├╝glicher Park in Sachen " Einheimische Tiere"- Elche, Wasseramsel, Schwarzspechte- Direktor Hans Aschenbrenner) lebt ein P├Ąrchen Dachse mit einem Fuchspaar in Gemeisnchaftshaltung und ist, obwohl nicht handaufgezogen, weitestgehend tagaktiv, so da├č ich dort meine ersten Dachse im Freigehege in bewegung gesehen habe.
(21.07.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Die M├╝nsteraner Tigeriltisse (5 oder 6 St├╝ck) gehen jetzt allesamt zu Dr. Dag Encke nach N├╝rnberg.
Die vielfra├če in Duisburg haben drei Jungtiere, Vielfra├če hat es auch im neuen Europa-Teil im Tierpark Berlin.
(29.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Hallo Meik,

solltest du mal Nachzucht von deinen Tigeriltissen bekommen,ich mu├č mal meien Chef fragen, vielleicht springt der ja darauf an...Hoffentlich k├Ânnen ide dir bei der Bag Kleins├Ąuger weiterhelfen.
Gru├č,
Michael
(26.05.2005, 00:00)
Meik:   Hallo Michael

Wollte nur schnell Danke f├╝r deine Antwort sagen.

Hab ich gemacht ...mal schauen was so kommt.
Gru├č Meik
(26.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Hallo Maik,

leider kenne ich pers├Ânlich Niemanden, der privat Tigeriltisse h├Ąlt,vielleicht setzt du dich am bEsten mal mit der BAg Kleins├Ąuger in VErbindung,die k├Ânnen bestimmt weiterhelfen.
(24.05.2005, 00:00)
Meik:   Hallo zusammen

Ich selber halte ein Tigeriltis 1.1 P├Ąrchen , DNZ 2004

Und wollte mal nachfragen ob einer von euch noch andere Privat Halter kennt, da ich auf der suche bin um Erfahrungen etc. auszutauschen.

├ťber Antworten w├╝rde ich mich sehr freuen

Mit freundlichen Gru├č
Meik
(23.05.2005, 00:00)
Andrea fleischer:   Die Tigeriltisse in Friedrichsfelde sind seit dem Pfingstwochenende in der ehemaligen wildkatzenanlage nahe dem Dickh├Ąuterhaus zu sehen.
(19.05.2005, 00:00)
Walter Koch:   Im neuen Zoo von Kerkrade (NL) sah ich
einen Vielfra├č. Gehege f├╝r Europ├Ąische
Otter und Nerze befinden sich im Bau.
www.gaiapark.nl
(17.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Schade,das M├╝nster seine Tigeriltisse schon wieder loswerden will.Was ist der Grund daf├╝r ? Wenigstens bleiben die Tiere in einem deutschen Zoo.
(16.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Dieses Manko beginnt doch oftmals schon in den Zoof├╝hrern. Ellenlange Berichte ├╝ber Elefant, L├Âwe und Co, doch wie h├Ąufig sucht man daheim etwas ├╝ber dieses eine Tier, was man dort gesehen hat, wie heisst es gleich nochmal...
(16.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Kein Grund zur Panik,ich glaub ekaum,das ein Zoo seine komplette Tierbestandsliste im Internet ver├Âffentlicht.Viele Zoos haben es ja auf ihren Homepages nciht mal n├Âtig,besonders seltene Nachzuchten zu erw├Ąhnen,geschweige denn andere Neuigkeiten....
(16.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Ich empfehle da auch mal die neue Fischotter-Anlage im Zoo Rostock. Wenn hier die Tiere ihre tagaktive Phase haben, dann ist ihre Beobachtung wirklich eine absolute Freude f├╝r Gro├č und Klein! Ein wirklicher H├Âhepunkt bei den vielen neuen Anlagen in Rostock, die, wie schon an anderer Stelle erw├Ąhnt, nicht immer so gl├╝cklich gelungen sind!
(15.05.2005, 00:00)
Klaus Sch├╝ling:   Die Tigeriltisse stehen in M├╝nster schon wieder auf der Abgabeliste, ein Paar ist bereits von M├╝nster nach N├╝rnberg gegangen...
Auch wenn es "nur" die einheimischen Marder sind:
Viele ├╝bersehen das Otterzentrum Hankensb├╝ttel, wo bereits seit vielen Jahren vorgemacht wird, wie man auch Marder attraktiv zeigen kann.
- Au├čerdem ein Beispiel daf├╝r, dass ein Projekt wie der RaubtierPark der IGAR durchuas funktionieren kann. Ich glaube, gerade in der Spezialisierung liegt auch durchaus eine Chance, um als ein kleiner Park gute Arbeit machen zu k├Ânnen.
(14.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Sie sind etwas gr├Âsser wie ihre europ. Vetter und auch ├Âffters in den Anlagen zu sehen! In Bad Mergentheim gibt es ├╝brigens auch drei Kanadier und eine h├╝bsche Tafel, die die Unterschiede der Unterarten erkl├Ąrt!
(13.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Schade um die Zorillas,aber wenn kein Zoo daran Interesse zeigt......Vor ein paar jahren gab e sdoch recht h├Ąufig Kanadsiche Fischotter in den Zoso,da die ja angeblich"tagaktiver"sein sollen als die europ├Ąischen.├äu├čerlich sind die auch kaum zu unterscheiden.....
(13.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Prag hatte definitiv zu Jahresbeginn zwei Kanadier. Im DrusillasPark sah ich 2002 auch zwei!
(13.05.2005, 00:00)
Jannis G├Âttling:   Die Firma tropicfauna.de hat vor ein oder zwei Jahren Zorillas angeboten. Die sind aber sehr wahrscheinlich in irgendeiner Privathaltung verschwunden.
In einigen der letzten Mitteilungshefte der BAG Kleins├Ąuger hat K. Rudloff ├╝ber die Mustela-Arten und Tigeriltisse geschrieben. Demnach wird das Mauswiesel in der EAZA sechsmal gehalten und der Tigeriltis auch bei ein paar Privathaltern gepflegt.
K├Ânnte es sein, dass es noch irgendwo Kanadische Fischotter gibt (Springe oder Prag?)?

(13.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Was ist eigentlich mit Grisons und Zorillas? Beides Marderarten, die auch mal im Berliner raubtierhaus gehalten wurden. Gibt es die noch irgendwo?
Ach ja, und sind Zwergotter und Kurzkrallenotter das gleiche? Denn Kurzkrallenotter gibt es auch in Braunschweig.
(12.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Stimmt nat├╝rlich,Fischermarder und Tayra sind zwei verschiedene Arten,habe ich leider durcheinander gebracht,aber kein Mensch ist unfehlbar...Sorry daf├╝r.
Fischermarder hatte Berlin noch vor einigen Jahren im Raubtierhaus,die Tayras (1,1)sind seit 2003 wieder im Bestand und wurden zuletzt bis 1977 in Berlin gepflegt.
(10.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Also ich hoffe, ich liege hier nicht ganz daneben, aber f├╝r mich sind Fischermarder und Tayra auch zwei ganz unterschiedliche Tiere. Und Berlin h├Ąlt nur Tayras im Raubtierhaus. Tayras kommen aus S├╝d- und Mittelamerika, Fischermarder aus Nordamerika. Oder verwechsele ich jetzt was?
Zum Vielfra├č, ja, der war mal ne echte Rarit├Ąt und heute ist es selbst in Deutschland mit ihm so wie mit dem Takin. Wenn ein Zoo Marder h├Ąlt, dann Vielfra├če.
(09.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Achso, mit Fischermarder meintest du Tayras. Die sind im hintersten Winkel des Raubtierhauses zu sehen.
Ich dachte, mit Fischermarder ist die nordamerikanische Art Martes pennanti gemeint.
(09.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Die Fischermarder(Tayras)in berlin ahtte ich ja oben in meiner Aufstellung erw├Ąhnt.Die Buntmarder gibt es tats├Ąchlich noch in Dresden,das war ein Irrtum meinerseits,das es die dort nicht mehr gibt.Vielfrasse gibt es auch ncoh in salzburg und in etlichen Zoos in Skandinavien.Er d├╝rfte so mit einer der h├Ąufigsten Marderartigen in europ├Ąischen Zoos sein.Die Seeotter in Antwerpen hatte ich auch vergessen....
Der Zoopark in Chomutov hat laut dessen Zoof├╝hrer,ich war leider noch nie dort,
einer sehr umfangreiche "Marder-Sammlung",nicht weniger als 13 Formen, n├Ąmlich Hermelin,Feuerwiesel,Europ.Nerz,Ilis,Steppeniltis,Tigeriltis,Frettchen,Bunt,-Baum,-und Steinmarder,Europ.Dahcs und Vielfra├č,und nat├╝rlich Fischotter.Nicht schlecht,oder?├ťbrigens,zweimal zierte ein Marder das Titelbild des Zoof├╝hrers,
1999 der Tigeriltis,2002 der Baummarder....
(09.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Mir f├Ąllt gerade ein, dass im Salzburger Zoo ebenfalls Vielfrase leben. Hier hat man den Fischotter im ├╝brigen ein h├╝bsches Gehege im Wassergraben der Gemsen-Anlage eingerichtet!
(08.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Mir f├Ąllt gerade noch ein, dass im Zoo Berlin seit einiger Zeit im Raubtierhaus Tayras leben, ich glaube die einzigen in Europa.
Die Buntmarder in Dresden habe ich noch vor einem Jahr gesehen, sogar an zwei verschiedenen Stellen im Zoo.
(03.05.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Laut Zoof├╝hrer 2004 sollen die Tigeriltisse in Friedrichsfelde im Asienteil nahe Leier- und Barasinghahirsche leben, in einer Voliere im Triangel. Dort habe ich ihn im November gesucht, aber "nur" Manule gefunden! Seeotter gibt`s auch in Antwerpen. Lohnenswert in Sachen Marderartige ist der Chomutover Zoopark in Tschechien. Dieser hat sich der Nordischen Tierwelt verschrieben und zeigt u.a. Tigeriltis, Feuerwiesel, Buntmarder und Vielfras.
(03.05.2005, 00:00)
marder:   Vielfra├če gibt es glaube ich auch in Springe.
(03.05.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Da selbst so zoobegeisterte Menschen wie wir es selten schaffen, alle Zoos in K├╝rze zu bereisen, sind solche Sammlungen gar nicht schlecht! Allerdings muss auch ich dazu sagen, meine "Mardersichtungen" sind auch schon etwas her! Buntmarder im Tierpark Berlin und in Dresden. Streifenskunke und Fichtenmarder in Halle. Was ist mit den Riesenottern und Vielfra├čen bei Hagenbeck? War lange nicht mehr da! Und die Feuerwiesel in Magdeburg habe ich in der Anlage an der Schrote beim letzten Besuch vor drei Wochen nicht mehr gesehen! In der Anlage waren jetzt Manule. Zwar keine Marder, aber auch eine absolute Rarit├Ąt und fr├╝her in den neuen Bundesl├Ąndern in fast jedem Zoo!!
(03.05.2005, 00:00)
Marder:   In die Liste w├╝rden noch Seeotter (nur Vancouver und Rotterdam?) passen.
Zorillas gab es auf alle F├Ąlle mal in Berlin.
Sind Stinktiere Marder? Wenn ja, dann Zoo Braunschweig, sogar in Freianlage und vergesellschaftet mit Waschb├Ąren.
(03.05.2005, 00:00)
Steffen Kohler:   Fischermarder habe ich in Berlin noch nie gesehen, nur Zwergotter.
Europ├Ąische Dachse gibt es auch in Dortmund.
In Budapest habe ich letztes Jahr im Nachttierhaus Javanische Sonnendachse beobachten k├Ânnen.
Wei├č jemand, wo in Friedrichsfelde der Tigeriltis zu sehen ist?
(03.05.2005, 00:00)
Michael Amend:   Nachdem seit eingier Zeit ja Arten,die aus den Zoos verschwinden,ein Dauerbrenner im Forum ist,m├Âchte ich einmal die Tiergruppen zum Thema machen,die aus welchen Gr├╝nden auch immer,schon immer ein Schattendasein in den Zoos f├╝hrten,und dazu geh├Ârne ausnahmslos s├Ąmtliche Unterfamilien der Marderartigen! Von Zwergottern einmal abgesehen,der mit dem Fischotter der wohl in den Zoos noch h├Ąufigste Marderverwandte ist,denn Steinmarder werden ja haupts├Ąchlich in Wildparks und kleineren Tierparks gehalten,f├╝r "gro├če"Zoos ist er wohl zu gew├Âhnlich,gibt es nur sehr wenige Zoos,die sich diesens ehr interesanten Tierren angenommen haben.Ich habe eine kleineAufstellung erstellt,in der Hoffnung,das diese,sicher nicht vollst├Ąndige Aufstellung,von andreren Lesern erg├Ąnzt wird.

1. Dachse
da werden wohl nur noch vereinzelt Europ├Ąische Dachse gehalten,meist nat├╝rlich in Wildparks und im Otterzentrum Hankensb├╝ttel.Alle anderen Arten wurden noch nie und nur ganz vereinzelt gezeigt.Ich ahbe noch ein Foto eines Schweinsdachses in Duisburg!

2. Honigdachse

Keine Haltung mehr in Deutschland

3.Otter

Riesenotter nur noch in Duisburg und Dortmund

2.Zwergotter mittlerweile in unz├Ąhligen Zoos.Ich kann mich noch an zeiten erinnern,als diese eine Rarit├Ąt waren!

Au├čer Fischottern gibt es keine weitere Otterart in Deutschland(und Europa)

4.Eigentliche Marder

Tigeriltis in M├╝nster und Friedrichsfelde

Buntmarder in M├╝nster

Hermelin in Heidelberg

Feuerwiesel in K├Âln,Friedrichsfelde,Magdeburg und Dresden

Baummarder in einigen wenigen Wildparks

Fischermarder in berlin

Nerz(europ├Ąischer und amerikansicher)in diversen Zoos und Wildparks
Vielfra├če in Friedrichsfelde,Duisburg,Magdeburg,M├╝nchen und Springe, evntuell weitere Halter ?
Das m├╝├če es eigentlich schon gewesen ein.Iltisse werden sicher noch in Wildparks gehalten,Frettchen z├Ąhle ich als Haustierform nicht mit,und ob es irgenwo noch einen Zorilla(Bandiltis) gibt,halte ich f├╝r unwahrscheinlich.
Wie gesagt,f├╝r Erg├Ąnzungen bin ich dankbar!




(03.05.2005, 00:00)

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