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Kleinzoos in NRW

Adrian Langer :   https://www.rundschau-online.de/region/rhein-erft/bergheim/ein-jahr-nach-gandalfs-tod-fuettern-im-bergheimer-tierpark-kostet-bald-30-euro-bussgeld-31704666

Diese neue Regelung finde ich richtig klasse.
(07.12.2018, 16:24)
Martin Mercus :   Rot- und Dam- und Sikawild sollen umgesiedelt werden, da ihre Gehege direkt an der Niers liegen und diese gerade in regnerischen Zeiten schnell unter Wasser stehen. Hier soll dem Fluss mehr Raum gegeben werden, was dann ins Tierparkkonzept mit einbezogen wird. Wo ich gerade so dar√ľber nachdenke, w√§re der Aufbau einer Auenlandschaft und die Schau von Elchen und Bibern auf dieser Fl√§che eine interessante Idee. Weiter meine ich gelesen zu haben, dass auch Mufflons auf das neue Gel√§nde ziehen sollen. Ob weitere Gehege f√ľr Wild- oder Nutztiere entstehen, ist f√ľr mich fraglich, da der neue Teil doch schon etwas abgelegener und daher etwas schwerer zu kontrollieren ist. Das Gel√§nde an sich ist nicht abgeschlossen bzw. jederzeit zug√§nglich. Es wurden ja zudem in diesem Jahr Bronzeputen und Warzenenten gestohlen, weswegen allerdings bereits √ľber eine komplette Einz√§unung und daraus resultierend begrenzte Zugangszeiten nachgedacht wurde. Dem Konzept des Tierparks zufolge, einheimische Wildtierarten und Nutztierarten zu zeigen, w√§re es nat√ľrlich w√ľnschenswert, wenn man den Bestand um ein paar wenige Raubtiere erg√§nzen w√ľrde. W√∂lfe w√§ren hier ein Ansatz, da im angrenzenden Kreis Wesel seit einiger Zeit eine wilde W√∂lfin lebt und ein gro√ües Gebiet deswegen als Wolfsgebiet ausgewiesen wurde. Auch vor dem Hintergrund, dass ein Wildtierauffangzentrum angegliedert ist und ab und an Greifvogelflugschauen gezeigt werden, w√§ren entsprechend mehr (besser) einzusehende Volieren erfreulich - hier nat√ľrlich nur von V√∂geln, deren Auswilderung nicht mehr m√∂glich ist.
(01.12.2018, 21:55)
Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/fledermaeuse-im-anflug-auf-den-tierpark-weeze_aid-34833591

Welche Tiere sollen denn auf das Gelände ziehen?
(01.12.2018, 11:01)
Adrian Langer :   https://www.themepark-central.de/zoo-safaripark-stukenbrock-plant-lodges-und-indoor-spielplatz/

Neu geplant in Stuckenbrock.
(27.11.2018, 12:19)
Adrian Langer :   https://www.waz.de/staedte/herne-wanne-eickel/diebe-stehlen-40-kanarienvoegel-aus-dem-eickeler-zoo-id215675773.html

Na toll.......
(29.10.2018, 16:59)
Gudrun Bardowicks :   Ein interessanter Vogelbestand. Sch√∂n, dass Teile des Vogelparks und seines Artenbestandes erhalten geblieben sind.
(22.08.2018, 11:43)
Martin Mercus :   Heute war ich im Irrland in Twisteden an der niederl√§ndischen Grenze bei Nijmegen, einem Erlebinispark, welcher ohne irgendwelche Fahrger√§te etc. auskommt und wo sich die vielen jungen Besucher (weniger Jugendliche) noch richtig austoben k√∂nnen.

Vielleicht ist jemandem noch der Niederrheinpark Plantaria bekannt, welcher als Vogelpark einige Rarit√§ten beherbergt hatte. Leider habe ich mich erst kurz nach Schlie√üung f√ľr zoologische Einrichtungen interessiert. Schon seit mehreren Jahren ist die Fl√§che vom benachbarten Irrland √ľbernommen worden, wobei ein kleiner, aber trotzdem spezieller Vogelbestand √ľbrig geblieben ist. Erhalten blieb besonders der europ√§ische und der asiatische Volierenkomplex.

Ich werde es hier bei einer Auflistung belassen.

Hervorzuheben sind die Familien der Fasanen- und H√ľhnerv√∂gel. Hier k√∂nnen selbst die meisten Zoos und Vogelparks nicht mithalten:
Amazonashokko
Nördlicher Helmhokko (mit 2 Jungtieren)
Gelbschnabelhokko
Tuberkelhokko
Pfauentruthuhn
√Ąhrentr√§gerpfau
Edwardfasan (ausgeschildert, nicht gesehen)
Malaien-Gelbschwanzfasan (ausgeschildert, nicht gesehen)
Jones-Silberfasan
Diamantfasan
Wallichfasan
Mekongohrfasan
Blauer Ohrfasan
Grauer Pfaufasan
Vieillot-Feuerr√ľckenfasan
Palawan-Pfaufasan
Malaiischer Argusfasan
Himalayaglanzfasan
Satyrtragopan
Temmincktragopan
H√ľgelbuschwachtel
China-Buschwachtel
Graubrauen-Bambushuhn

Außerdem zu sehen sind auch mehrere Turakoarten:
Buffonturako
Schildturako
Glanzhaubenturako
Weißhaubenturako
Fischerturako

Auch Tauben sind gut vertreten, unter anderem:
Himalayataube
Indische Weinrote Halsringtaube
Oliventaube
Perlhalstaube
Bronzefl√ľgeltaube
Guineataube
Trauerturteltaube
Friedenstäubchen
Goldschnabeltäubchen (Perutäubchen)

Sonstige nennenswerte Arten:
Vasapapagei (nicht ausgeschildert)
Jendayasittich
Blaugr√ľne Papageiamadine
Rotkopf-Papageiamadine
Diamantfink
Binsenastild
Goldweber
Blutschnabelweber
Feuerweber
Rotfußseriema (mit min. 2 Jungtieren)
Haubenmaina
Versicolorente
S√ľdlicher Hornrabe
Brillenkauz

Schön ist zudem die ehemalige begehbare Afrikavoliere, die dies auch jetzt noch ist, allerdings mit "Allerweltsarten" wie Wellensittich, Agaporniden, Graupapageien, Blaustirnamazonen und Mönchsittichen.

Ergänzend werden noch Nashornleguan, Nasenbär, Katta (begehbare Anlage), Mantelpavian, Bennettkänguru, Präriehund sowie div. Bauernhoftiere gehalten.

Den Park besuchte ich mindestens einmal im Jahr, wo Bestandsver√§nderungen immer gut auffallen. Dass hier auch regelm√§√üig Rari√§ten hinzugef√ľgt werden, weist f√ľr mich darauf hin, dass der Bestand noch vom ans√§ssigen Vogelverein gepflegt und gestellt wird (welchem ja auch der gr√∂√üte Teil des Bestandes vom ehemaligen Vogelpark geh√∂rte).

Auf jeden Fall ist ein Besuch aus zoologischer Sicht lohnenswert. Wenn man den Park mit den Kindern/Enkeln besucht, benötigt man schon einen ganzen Tag, ansonsten ist man wie ich heute nach 1-2 Stunden fertig.
(21.08.2018, 21:05)
Gudrun Bardowicks :   Die Anlage sieht auf den Bildern gut aus.
(09.08.2018, 21:03)
Hannes Lueke :   Das Land Niedersachsen hat ein sch√∂nes Zeichen gesetzt und einen vern√ľnftigen Ma√ünahmenplan f√ľr einige der Invasiven Arten herausgebracht. Unter anderem die Probleme bei Waschb√§r und Schmuckschildkr√∂te sind sauber gel√∂st. Niedersachsen sagt ganz klar, das es unwahrscheinlich ist den Waschb√§r in Deutschland auszuritten und aus diesem grund immer wieder Jungtiere oder verletzte Tiere gefunden werden. Um dem Tierschutz gerecht zu werden d√ľrfen, in Niedersachsen, diese Tiere - nicht kommerziell - weitervermittelt werden. Auch wird darauf hingewiesen, dass eine legale Vermittlung ein illegales Freisetzen verhindert (siehe Problematik bei Schnappschildkr√∂ten).
Ich denke man ignoriert in Olderdissen einfach den aktuellen Stillstand in NRW bzgl der Neozoen Problematik und macht weiter. Waschb√§ren erreichen Problemlos ein Alter von 20 Jahren und bereits in Menschenhand lebende Tiere k√∂nnen somit noch f√ľr Jahrzehnte gute Botschafter f√ľr die Art aber auch die problematik sein. Abgesehen davon sind sie sehr schauattraktiv und leicht unterzubringen.
(09.08.2018, 09:49)
Adrian Langer :   http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/3426148-Tierpark-Olderdissen-praesentiert-neues-Freiluftgehege-mit-Video-Schoener-Wohnen-fuer-Waschbaeren

In Olderdissen wurde ein neues Waschbärgehege errichtet. Diese Entscheidung verwundert mich doch ein wenig.
(09.08.2018, 08:21)
Adrian Langer :   https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22191411_Die-Erweiterung-des-Tierpark-Olderdissen-rueckt-naeher.html

In Olderdissen r√ľckt die Tierparkerweiterung n√§her.
(15.07.2018, 11:47)
Markus Wutzler :   Also Osnabr√ľck hat nicht f√ľr sibirische gebaut, sondern f√ľr Sumatra Tiger. Beide Einrichtungen bauen zuk√ľnftig f√ľr Breitmaulnash√∂rner, Osnabr√ľck vergr√∂√üert die Anlage (ca.2019), mit neuem Hochweg, weiterhin vergesellschaftet mit Zebra und Pinselohr, und M√ľnster baut mit dem neuen Masterplan eine Anlage dann f√ľr Gepard und Breitmaulnashorn, sobald das Geld von der Stadt freigegeben wird.
(03.07.2018, 15:55)
Hannes Lueke :   Eine Trampeltierstute kostet auch schnell mal 5000 ? und auch ein Gepard jenseits der 10000 ?, wie gesagt, da muss ein Zoo nicht unbedingt Geld in die Hand nehmen sondern verschiebt einfach Tiere untereinander. Das im n√∂rdlichen Deutschland die wei√üer Tigerqoute recht hoch ist steht au√üer Frage aber im Umkehrschluss h√∂re ich niemanden wie er scih beschwert, dass in Osnabr√ľck und M√ľnster f√ľr sibirische Tiger und Breitmaulnash√∂rner gebaut wurde. So schnell ist man nicht √ľbers√§ttigt von einer Art.
(03.07.2018, 13:00)
Oliver Muller :   @Hannes L√ľke: Das ist sicher richtig, dass das alles nicht um die Ecke liegt. Aber es f√§llt schon auf, dass das Areal zwischen Delbr√ľck, Holte-Stukenbroch, Hodenhagen, Magdeburg und Aschersleben, quasi das Bermuda-Dreieck f√ľr wei√üe Grosskatzen, nur vielleicht 10% der Gesamtfl√§che Deutschlands ausmacht. Und selbst Wingst ist da jetzt nicht so ganz schrecklich weit weg ;-)

Was die Preise angeht habe ich mal den Chef von Stukenbrock in einer Dokumentation sagen h√∂ren, dass ein wei√üer Tiger im Handel 20.000 Euro kostet gegen√ľber 500 Euro f√ľr einen normalen. Wohlgemerkt, wir reden hier von Zoo-/Zirkusmixen und dem Handel zwischen Zirkussen und Nicht VDZ-/EAZA-Tierparks.
(02.07.2018, 16:23)
Adrian Langer :   http://www.nw.de/lokal/bielefeld/gadderbaum/22177695_Nach-25-Jahren-wieder-Wolfs-Welpen-im-Tierpark-Olderdissen.html

In Olderdissen kamen nach 25 Jahren nun wieder Wolfsjunge zur Welt.
(28.06.2018, 14:41)
Adrian Langer :   https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/neues-gehege-fuer-wildschweine-im-tierpark-weeze_aid-23607519

In Weeze gibt es ein neues Wildschweingehege.
(27.06.2018, 09:21)
Hannes Lueke :   In so einer N√§he zu Hodenhagen ist ein wei√üer Tiger tats√§chlich nicht unbedingt, der gro√üe Hit aber Hodenhagen w√ľrde ich definitiv nicht als "in der Region" bezeichnen. Das wei√üe Tiger nicht billig gehandelt werden mag sein aber man darf nciht vergessen, dass Nadermann relativ erfolgreich Geparden und Kamele nachzieht und sicherlich auch mal was mit Stukenbrck tauschen kann. Wenn cih raten muss behaupte ich, die haben nciht unbedingt Geld in die Hand genommen um den wei√üen tiger zu bekommen (reine Spekualtion).

Selbst wenn ein weißer Tiger ein paar tausend Euro kostet, im Gegesatz zu einigen metern Zaun generiert er leicht Geld.
(01.06.2018, 10:40)
Oliver Muller :   Genau. Da gab es mal sicherlich 10-15 Tiere...
(30.05.2018, 22:54)
Emilia Grafe :   @Oliver Muller: Sie meinen wahrscheinlich die Trampeltiere, diese existieren schon noch, allerdings sah ich bei meinem Besuch nur zwei Tiere. Von einer riesigen Herde kann also nicht die Rede sein.
(30.05.2018, 22:42)
Adrian Langer :   https://www.ksta.de/koeln/lindenthal/lindenthaler-tierpark-hirsch-offenbar-an-falschem-futter-gestorben-30541818

In Lindenthal verendete ein Hirsch. Vermutlich durch die Gabe von falschem Futter.
(30.05.2018, 14:40)
Adrian Langer :   https://www.radiovest.de/vest/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2018/05/29/article/-26186fed82.html

Und noch einmal Recklinghausen. Es kann eine positive Besucherbilanz gezogen werden.
(30.05.2018, 13:51)
Oliver Muller :   Die Beschreibung des Tierparks (Vielen Dank, @Emilia!) Nadermann zeigt, dass sich bis auf die segensreiche Abgabe der Schimpansen und ein Ausd√ľnnen des Tierbestands nicht viel getan hat, seit meinem Besuch dort in 2012 (siehe unten). Damals wurde auch schon um Spenden f√ľr das L√∂wengehege gebettelt, allerdings noch ohne diese Zeichnung. Die sieht in der Tat schick aus, allerdings glaube ich nicht daran. Dagegen spricht auch die √ľberfl√ľssige Anschaffung eines wei√üen Tigers (der dritte Zoo mit solchen in der Region nach Serengetipark und Hollywoodpark). Ein solches Tier kostet im Handel 20.000 bis 25.000 ?. Das Geld h√§tte man in einige Meter Zaun f√ľr die L√∂wen investieren k√∂nnen.

P.S.: Haben die keine Kamele mehr? Da gab es doch einst eine riesige Herde...
(30.05.2018, 13:00)
Emilia Grafe :   Was sich mir auch g√§nzlich nicht erkl√§rt, ist die Anschaffung eines Wei√üen Tigers... die Tigeranlage ist ganz sch√∂n f√ľr einen Tiger, aber nicht auch noch f√ľr einen zweiten, der nur im Vorgehege sein Dasein fristen
(29.05.2018, 22:52)
Emilia Grafe :   Anbei Skizze der neuen L√∂wenanlage, daneben folgende Information:
Unsere Löwen brauchen mehr Platz.

L√∂we PASHA und seine Partnerin SHIRA sollen sich schlie√ülich bei uns wohl f√ľhlen. Deshalb wird hier auf einer Fl√§che von √ľber 700 Quadratmetern ein neues Au√üengehege f√ľr die beiden entstehen. Die neue Anlage bietet den Tieren ausreichend Bewegungsraum, R√ľckzugsfl√§chen und Besch√§ftigungsm√∂glichkeiten. Dabei soll auch eine m√∂glichst nat√ľrliche Umgebung geschaffen werden. Au√üerdem werden Sie als Tierparkbesucher von dieser Erweiterung profitieren, denn es werden dadurch auch spannende Einblicke geschaffen, die es erlauben den ?K√∂nig der Tiere? aus n√§chster N√§he zu beobachten. Diese neue Anlage ist ein Bauprojekt, das bez√ľglich der Kosten f√ľr uns gewaltige Dimensionen annehmen wird. Als Familienbetrieb, der sich einzig und allein durch Einnahmen aus Eintrittsgeldern finanziert, m√ľssen wir mit besonders viel Eigenleistung versuchen, diese zus√§tzlichen finanziellen Belastungen so gering wie m√∂glich zu halten. Durch die tatkr√§ftige Mitarbeit aller unserer Familienmitglieder kann hier schon viel gespart werden. Bei den Materialkosten und Fremdleistungen sin allerdings kaum Einsparm√∂glichkeiten vorhanden. Es ist also absehbar, dass wir bei diesem Projekt auf die Unterst√ľtzung von au√üen angewiesen sein werden.
?

(29.05.2018, 22:50)
Emilia Grafe :   Jaguar
(29.05.2018, 22:49)
Emilia Grafe :   Javaneraffe
(29.05.2018, 22:47)
Emilia Grafe :   Auf dem R√ľckweg nach Berlin hielten wir im Tierpark Nadermann in Delbr√ľck - Sch√∂ning.
In Gedanken ist dieser Park f√ľr mich dreigeteilt...
1. Teil Raubtiere, 2. Teil Haus- und Nutztiere, 3. Teil Fahrgeschäfte
Den Haus- und Nutztierteil finde ich wirklich wirklich schön, wo nicht nur Zwergziegen, sondern auch Walliser Schwarzhalsziegen und Damaraziegen gehalten werden. Letztere leben vergesellschaftet mit den Javaneraffen (persönliche Erstsichtung) auf der schön gestalteten großen Insel. Dieser Teil, in dem auch die Esel, Hausyaks, eine große Lamaherde und Trampeltiere, sowie Minischweine ihr Zuhause haben wirkt sehr schön und neu.
Im Kontrast dazu steht der Raubtierteil: zu Beginn von diesem noch die sch√∂ne Tigeranlage und die sehr gro√üe Luchsanlage (Bewohner von letzterer waren nicht zu sehen), aber auch der kleine K√§fig der Nasenb√§ren. Dem Weg folgend, kommen die sch√∂ne Freianlage von Nutria und Waschb√§r (nur Nutria gesehen), bevor man auf die K√§fige von Jaguar und Leopard trifft. Das Jaguargehege ist nicht sonderlich gro√ü, aber im Vergleich zum Leopardenk√§fig noch ein kleines Paradies. Der Leopard (Schw√§rzling) lebt in einem kleinen Abteil, gesch√§tzt die H√§lfte eines TP Au√üenk√§figs. Dem Weg folgend gelangt man zu dem Haus der Erdm√§nnchen, die keine Au√üenanlage zur Verf√ľgung haben. Daneben befinden sich typische K√§fige f√ľr Kaninchen und Meerschweinchen. Dort in der N√§he ist auch der kleine K√§fig der L√∂wen zu finden, eine Erweiterung wird am Gehege angek√ľndigt. Dem Weg folgend, begegnete ich noch Stachelschweinen und dann gelangt man auf den Weg auf dem sich Enten, Schw√§ne und G√§nse befinden, sowie die drei Rosapelikane und mehr als 10 Wei√üst√∂rche. Dort werden auch die Bennettk√§ngurus und Gro√üen Maras gehalten. Au√üerdem befinden sich hier ich die Volieren einiger Raubv√∂gel (Sperbergeier, Westlicher G√§nsegeier, Bartkauz, Uhu, Schneeeule gesehen). Ein einzelner Gepard befand sich w√§hrend meines Besuches im Vorgehege, auf der gro√üen Anlage standen am Morgen Ponys, fand der Gepard spannend (Bild anbei), die Pferde eher nicht so...
In dem Teil mit den Fahrgeschäften befindet sich noch ein kleines Paddock mit einigen Haustierrassen und deren Jungtieren gemischt (Esel, Ziege, Rind, Alpaka zusammen), sowie der Käfig der 2 Berberaffen, die Degus und eine Voliere mit Kookaburra, Graupapagei und einigen Sittichen. Auf dem Weg, der nur mit der kleinen Parkbahn zu befahren ist, leben dann nochmal zwei Raubvogelarten (ich meine Königsbussard und Steppenadler), sowie ein einzelnes Rentier; allgemein sah ich auch bei Gepard, Leopard und Jaguar nur Einzeltiere.
Insgesamt empfand ich das Gehegemanagement als sehr eigenartig: Die gro√üe Anlage der Luchse k√∂nnte man so einfach auch f√ľr den Leopard nutzen und er h√§tte damit ein Vielfaches an Platz gewonnen, w√§hrend man die Luchse ins Leopardengehege ziehen l√§sst oder den Gepard auf die gro√üe Anlage und die Luchse in das dortige Vorgehege. Auch k√∂nnte man meiner Meinung nach die alten Schimpansenk√§fige mit wenig Aufwand f√ľr Erdm√§nnchen oder Nasenb√§ren umr√ľsten, f√ľr die Tiere w√§re dies in jedem Fall eine Verbesserung, nur die Gef√§ngnisobtik macht einen schlechten Eindruck. Das ist allerdings nur eine pers√∂nliche Meinung und auch nur von den Au√üengehegen her geurteilt.
Dennoch schließe ich ein leicht positives Fazit und werde den Park vielleicht in einigen Jahren erneut besuchen, um zu sehen, was sich verändert hat und um den wirklich schönen Haustierteil mit der großen Lamaherde nochmal zu besuchen.
Noch Ergänzungen zum Tierbestand:
Zebras sah ich keine mehr, in der laut Plan den Zebras zugewiesenen Anlage befanden sich Esel, dahinter außerdem noch Schottische Hochlandrinder und bei den Javaneraffen lebte auch noch ein Tier einer kleinen Rinderrasse, sowie hinter dem Streichelzoo eine Schafrasse.

(29.05.2018, 22:47)
W. Dreier :   Die Mitglieder des DTG (hoffentlich ohne Stolpersteine) - √ľberraschend: u.a. M√ľnster nicht im VDZ?



Zoo Aschersleben, Zoo der Minis Aue, Tierpark im Kurpark Bad Kösen, Tierpark Bad Liebenstein, Wildpark Bad Mergentheim ,Tierpark Bad Pyrmont, Tropenhaus Bansin, ZooAdlerwarte Berlebeck, Tiergarten Bernburg, Heimat-Tierpark Olderdissen, , BielefeldTierpark Bischofswerda, Biosphaerium Elbtalaue Bleckede, Tierpark Bochum, Arche Noah Zoo Braunschweig,
Natur- und Tierpark Br√ľggeZoo im Kurpark des Nordseeheilbades Cuxhaven,
Wild- und Erlebnispark Daun, Tiergarten Delitzsch, Tierpark Dessau, Affen- und Vogelpark Eckenhagen, Wildpark Eekholt, Tierpark Eilenburg, Tiergarten Eisenberg, Escher Déierepark (LU),
Tierpark Essehof, Tiergarten Falkenstein, Tierpark Finsterwalde, Th√ľringer Waldzoo Gera,
Tier- und Freizeitpark Germendorf, Tierpark Gettorf, Eifelpark Gondorf, Naturschutz-Tierpark Görlitz
Tierpark Gotha, Arche Noah Zoo Grömitz, Tiergarten Fasanerie Groß-Gerau, Tiergarten Halberstadt,
Tierpark Hamm, Vogel- und Blumenpark Heiligenkirchen, Tierpark Herborn, Tierpark Herford,
Tierpark Hirschfeld, Zoo Hoyerswerda, Zoologischer Garten Hof, Wildpark Hundshaupten,
Tier- und Freizeitpark Jaderberg, Zoo Kaiserslautern, Tiergarten Kleve, Tierpark Klingenthal,
Tierpark K√∂then, Opel-Zoo Kronberg, Tierpark Kr√ľzen, Eifel-Zoo L√ľnebach, Vogelpark Marlow,
Wolfspark Werner Freund Merzig, Tiergarten M√∂nchengladbach, Allwetterzoo M√ľnster, Tierpark Kunsterspring Neuruppin, Vogelpark Niendorf, Wildpark L√ľneburger Heide Nindorf, Tierpark Nordhorn, Tiergehege im Kaisergarten Oberhausen, Vogelpark Irgen√∂d und Wildpark Ortenburg,
Wild- und Freizeitpark Ostrittrum, Tierpark Perleberg, Tierpark Petersberg, Tierpark und Kloster Riesa, Leintalzoo Schwaigern, Heimattiergarten Sch√∂nebeck, Tierpark Fauna Solingen, Tiergarten Sta√üfurt, Tiergarten Stendal, Westk√ľstenpark und Robbarium St. Peter-Ording, Tierpark Suhl, Tierpark Hexentanzplatz Thale, Tier- und Freizeitpark, Th√ľle, Erlebniswelt "tirica" Vippachedelhausen, Schwarzwaldzoo Waldkirch, Dierenpark Zie-Zoo Volkel (NL), Arche Warder, Tierpark Weeze, Heimatnaturgarten Wei√üenfels, Wildpark Wei√üewarte, Tierpark Wei√üwasser, Wildpark Christianental Wernigerode, Tierpark Westerhausen, Wild- und Freizeitpark Willingen, Zoo in der Wingst, Tierpark Lutherstadt Wittenberg, Tiergarten Worms, Greifvogelpark Katharinenberg Wunsiedel, Tierpark Zabakuck, Tierpark Zittau







(29.05.2018, 18:27)
W. Dreier :   Uff - DTG-davon h√∂re ich erstmals:

Und 109 Mitglieder . aber warum keine Assoziation mit der VDZ?? Nur `` Austausch``?

Dazu: ``Die DTG ist Mitglied des Weltzooverbandes (WAZA) und steht in ständigem Austausch mit dem Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) und dem Deutschen Wildgehege-Verband (DWV) sowie weiteren tiergärtnerischen Fachverbänden.

(29.05.2018, 18:07)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/recklinghausen/recklinghausen-tierpark-recklinghausen-ist-jetzt-mitglied-der-deutschen-tierpark-gesellschaft_id_9004028.html

Der Tierpark Recklinghausen gehört nun mit zur DTG.
(29.05.2018, 17:42)
Adrian Langer :   http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/nordkreis/tierpark-weiter-auf-erfolgskurs-1.1905060

Der Tierpark Alsdorf blickt auf ein erfolgreiches Gesch√§ftsjahr zur√ľck.
(28.05.2018, 13:42)
Oliver Muller :   Kann jemand aus dem Forum etwas zu dem l√§ngst geschlossenen Tierpark Veken in Schwalmtal-Waldniel sagen (Tierbestand, vielleicht sogar Fotos oder Pl√§ne)? Danke im Voraus!
(18.05.2018, 22:24)
Adrian Langer :   http://www.nw.de/lokal/bielefeld/gadderbaum/22142221_Im-Tierpark-Olderdissen-sind-zwei-neue-Vielfrasse-eingezogen.html

In Olderdissen gibt es neue Vielfraße.
(18.05.2018, 07:52)
Carsten Horn :   Ein Kleinzoo mit ca. 65 Hektar Fl√§che, :-)
(09.05.2018, 08:29)
Adrian Langer :   https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/gepard-babies-zoo-safaripark-100.html

In Stuckenbrock gab es dreifachen Gepardennachwuchs.
(08.05.2018, 20:35)
Adrian Langer :   http://inherne.net/mini-zoo-in-eickel-bekommt-neue-volieren/

Der Minizoo Eikel bekommt neue Volieren.
(05.05.2018, 07:56)
Holger Wientjes :   Ein Blick in die ZTL verr√§t, dass sie wohl ein Hybrid aus Syrischem und Europ√§ischem Braunb√§r ist.
(23.04.2018, 06:55)
Adrian Langer :   http://www.lz.de/ueberregional/owl/22119976_Fruehlingsgefuehle-im-Tierpark-Olderdissen-Video-vom-Flirt-der-Braunbaeren.html

In Olderdissen herrschen Fr√ľhlingsgef√ľhle. Sagt mal t√§uschen mich meine Augen oder ist die B√§rin eine Syrische Braunb√§rin?
(22.04.2018, 22:02)
Adrian Langer :   http://m.rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/ente-mit-kueken-aus-tierpark-gestohlen-aid-1.7526151

Aus dem Tierpark Weeze sind einige Tiere entwendet worden.
(20.04.2018, 06:36)
Adrian Langer :   http://m.rp-online.de/nrw/staedte/solingen/neue-heimat-fuer-sechs-aras-aid-1.7487745

In Solingen wurde eine neue Araanlage eröffnet.
(01.04.2018, 16:26)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/recklinghausen/recklinghausen-girgentana-ziegenlaemmer-im-tierpark_id_8653830.html

In Recklinghausen gab es Nachwuchs.
(22.03.2018, 14:01)
Adrian Langer :   http://www.aachener-nachrichten.de/mobile/lokales/juelich/brueckenkopf-verein-hilft-juelicher-zoo-mit-52000-euro-1.1853488?redir=checkmobile

Eine √úbersicht √ľber einzelne Projekte in J√ľlich.
(19.03.2018, 16:04)
Adrian Langer :   https://www.ksta.de/region/rhein-erft/bergheim/tierpark-bergheim-bein-gebrochen---tierarzt-musste-gandalf-ii--einschlaefern-29880424

Da hatte es sich schon wieder erledigt .......
(16.03.2018, 17:22)
Adrian Langer :   https://mobil.ksta.de/region/rhein-erft/bergheim/neuer-star-in-bergheim-gandalf-ii--zieht-in-den-tierpark-quadrath-ichendorf-ein-29868464?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=tierpark&tbm=nws&oq=tier&gs_l=mobile-heirloom-serp.1.1.41l3j0l2.16557.18388.0.19420.6.6.0.0.0.0.227.1100.0j3j3.6.0....0...1c.1.34.mobile-heirloom-serp..1.5.923.mUfIJtQNV-Q&mobileSwitchPopupClick=1

In Bergheim gibt es einen neuen wei√üen Hirsch. Ich bezweifle aber ein bisschen, dass Besucher Tiere nur deswegen f√ľttern, weil sie die Schilder nicht lesen k√∂nnen.
(14.03.2018, 18:08)
Adrian Langer :   http://www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/22076726_Tierpark-Herford-weiht-Schleiereulen-Voliere-ein.html

In Herford wurde die Schleiereulenanlage fertiggestellt.
(05.03.2018, 15:18)
Adrian Langer :   http://www.lokalkompass.de/goch/natur/weezer-tierpark-wird-erweitert-neue-gehege-fuer-das-rotwild-damwild-und-sikawild-d826580.html

Der Weezer Tierpark wird erweitert.
(12.02.2018, 19:59)
Hannes Lueke :   Ja es sind echte Wildfangnachzuchten eines Privathalters. Die Farben sind fantastisch!
(16.08.2017, 22:01)
Adrian Langer :   http://www.lokalkompass.de/recklinghausen/natur/recklinghausen-wilde-wellensittiche-im-tiergarten-neue-bewohner-in-der-voliere-d783148.html

In Recklinghausen scheinen wilde Wellensittiche eingezogen zu sein!
(16.08.2017, 18:20)
Hannes Lueke :   Nach einem wirklich netten Vormittag im leergefegten Hollywoodpark haben wir uns zu einem kleinen Abstecher in den kostenfreien Wildpark Olderdissen im 20 Minuten entfernten Bielefeld entschieden.
Viel kann ich zum Park nicht erzählen denn im Gegensatz zum teuren Nachbarn war es brechend voll. Alle Parkplätze waren erschöpft und die Polizei musste schon Streife fahren um Ordnung rein zu bringen. Ein lautes Geschiebe durch den wirklich schön angelegten Park.
Ein Blick in die Zootierliste ver√§t, dass wirklich alles was in einen "Heimtierpark" geh√∂rt vertreten ist. Bemerkenswert ist die Vergesellschaftung zwischen Alpenmurmeltieren und Steinb√∂cken. Garnicht wegen der Mischung sondern wegen der Anlage. Abgesehen von der sch√∂nen Hanganlage und der attraktiven Felskulisse ist die Anlage ein typsiches Huftiergehege. Die Murmeltiere k√∂nnten an mehreren Stellen (zB bequem unter der T√ľr) das Gehege verlassen. Ich vermute das dies uninteressant f√ľr die Tiere ist, da um die Anlage keinerlei weitere Grasfl√§chen zu finden sind. Ein weiteres Highlight ist das Bibergehege welches aus in einem Naturteich versenkten Gittermatten besteht.L-f√∂rmig √ľber die Anlage f√ľhrt ein Steg entlang an einem riesigen Damm aus hunderten St√§mmen. Neben dem Innenhaus scheinen die Biber tats√§chlich einen eigenen Bau gebaut zu haben.
Mein pers√∂nliches Highlight war die B√§renanlage. Die Blickachse f√ľr √ľber den schmalen Graben hinweg auf Blickh√∂he der B√§ren einen Hang hinauf. Besonders sch√∂n ist, dass der Graben zu den Besuchern nur mit Gittern abgegrenzt uist und nicht mit der obligartorischen Mauer. Dies gibt ein einmaliges Gef√ľhl von N√§he zum Tier. Der Besatz ist auch recht spannend. Eine sehr zierliche syrische Braunb√§rin lebt dort zusammen mit einem im Vergleich Kodiakhaften europ√§ischem Braunb√§ren zusammen. Das Spiel der ungleichen Partner wirkt unvergleichlich. Der starke Unterschied in Gr√∂√üe und Farbe wurde auch bei den Besuchern interessiert aufgenommen. Zu den wirklich umfangreichen Informationen zu den B√§ren w√§re hier ein Hinweis auf die Unterarten noch w√ľnschenswert.

Im großen und ganzen sollte jeder Zoofreund der in der Gegend ist dem Park einen Besuch abstatten. Durchweg große, saubere und moderne Anlagen.
Die vielen verschiedenen Kennzeichen auf dem Parkplatz sprechen f√ľr den Park und die lohnende Anreise
(02.04.2016, 18:12)
Michael Mettler :   @Sacha: Der Bulle war 30, die K√ľhe 43 (Afrikanerin) und 48 Jahre (Asiatin) alt.
(12.05.2014, 17:57)
Sacha :   Schade um die Elefanten. Handelte es sich dabei um √§ltere Tiere?

Bez. Weiterf√ľhrung der Haltung in Stukenbrock habe ich eine zwiesp√§ltige Meinung: Einerseits gibt es sicher geeignetere Institutionen f√ľr die Haltung dieser Dickh√§uter als Stukenbrock. Andererseits w√§re es wiederum ein Halter weniger und somit per se eine Schw√§chung der "Allianz" gegen fanatische Tierrechtler und Ihre Befreiungsfantastereien.
(12.05.2014, 17:06)
Michael Mettler :   Nach drei Verlusten in diesem und letztem Jahr (1,1 Afrikaner, 0,1 Asiate) ist die Elefantengruppe in Stukenbrock seit letztem Monat auf eine einzelne, 39-j√§hrige Afrikanerin zusammengeschmolzen (Quelle: zooelefant.de). Bin mal gespannt, ob der Park die Haltung auslaufen l√§sst (lassen muss?) oder ob es Zukunftspl√§ne gibt.
(12.05.2014, 10:13)
Carsten Horn :   War heute in Hamm, Fossa ausgeschildert, aber nix gesehen...

Paka ebenfalls ausgeschildert, die erste Voliere rechts nach dem Eingang, Mitbewohner Lachender Hans, aber auch kein Sichtungsgl√ľck...
(12.11.2012, 19:02)
Oliver M√ľller :   Neuer Versuch.
(29.10.2012, 17:51)
Oliver M√ľller :   Der neue Streichelzoo in Nadermanns Tierpark.
(29.10.2012, 17:49)
Oliver M√ľller :   Die Elefanten im Hollywoodpark.
(29.10.2012, 17:44)
Oliver M√ľller :   Einer der fetten Schimpansen von Nadermanns Tierpark.
(29.10.2012, 17:33)
Oliver M√ľller :   Also DIESE Schimpansen wird sicher kein Zoo √ľbernehmen, die geh√∂ren eher in eine Di√§tklinik als in einen Zoo. Ich stelle die Tage mal ein Foto ein. Ich denke, der Neubau ist schlicht am Geld gescheitert, unter 500.000 ¬Ä bis 1 Million wird es sicher schwer sein, √ľberhaupt eine vern√ľnftige genehmigungsf√§hige Anlage zu bauen.

DIe Bärenschlucht ist leer, die Nutrias sind mit den Waschbären vergesellschaftet.

Sicher lie√üe sich da f√ľr L√∂wen was machen, aber praktischer w√§re es wohl, sie den Tigern zuzuschlagen. Die wohnen ja direkt daneben und haben auch nicht gerade viel Platz.

@Michael Mettler:

Die Elefanten in Stukenbrock sind ja der Datenbank nach noch nicht sooo alt, dass das das schlechte Aussehen erklärt. Sie wirkten irgendwie gebrechlich und abgemagert. Leider sind meine Fotos davon schlecht, wegen Gegenlicht.
(25.10.2012, 18:35)
Michael Mettler :   @Matthias Schramm: Also, ich kenne von einem Nadermann-Besuch vor Jahren als dritte Version noch, dass man sich um eine Abgabe der Schimpansen (m.W. alles Weibchen) bem√ľhe, aber noch kein Interessent gefunden wurde... (Was ja zumindest nicht ganz unrealistisch w√§re.)
(25.10.2012, 17:25)
Matthias Schramm :   Steht bei Nadermann jetzt die sogenannte "B√§renschlucht" leer oder sind nur noch die Nutrias darinnen? Dann h√§tte die Nagetiere doch die Luchse in die Flucht geschlagen! K√∂nnte diese Anlage f√ľr L√∂wen umgebaut werden? Seit Jahren wird bei Nadermann erz√§hlt, dass die schimpansen eine neue Anlage erhalten sollen oder aber die Variaton, dass mn auf das Ableben der Tiere wartet. In dieser Zeit h√§tte man entweder bauen oder die Tiere abgeben k√∂nnen! Schon bei meinem ersten Besuch vor 7 Jahren viel mir extrem negativ auf, dass die Schimpansen gef√ľttert werden konnten. Und die Tiere bekommen von den Besuchern wirklich alles zugesteckt, egal was Hauptsache "lustig". Schon alleine das F√ľttern h√§tte schon l√§ngst unterbunden geh√∂rt!
(25.10.2012, 16:42)
Oliver M√ľller :   Ja, die Fossa(s) in Hamm waren noch beschildert, vom Paka wie gesagt keine Spur.

Das Zebroid gibt es noch, zusammen mit einem gescheckten Pony mitten im Vergn√ľgungsparkbereich. Danke, Michael Mettler f√ľr den Link.
(25.10.2012, 12:39)
Holger Wientjes :   Waren Fossas auch nicht mehr ausgeschildert ??
Der omin√∂se "Materplan", √ľber den schon seit geraumer Zeit hier und dort immer wieder gesprochen wird, war ein seiner Zeit zu Papier gebrachtes Gedankenspiel und so nie in seiner Form als wiklicher Masterplan gedacht, auch wenn man das ein oder andere gut umsetzen k√∂nnte.
Zumindest ein Paka lebte bei meinem letzten Besuch noch in den Volieren gegen√ľber des Fossageheges. M√ľsste auch dort ausgeschildert gewesen sein.
(24.10.2012, 23:17)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller, zu den Elefanten in Stukenbrock siehe hier:
http://zooelefant.de//pages/deutsche-zoos/safaripark-stukenbrock/elefanten-in-stukenbrock.php

Gibt es dort noch das gescheckte Zebroid?
(24.10.2012, 22:33)
Oliver M√ľller :   Wegen des supersch√∂nen Wetters war ich am letzten Samstag kurzentschlossen auf Zootour in OWL.

Erste Station war der Safaripark Schloss Holte-Stukenbrock, den ich noch nie besucht hatte und mir mal ansehen wollte. Die grunds√§tzlichen Bedingungen dort sind ja hier schon Thema gewesen und d√ľrften bekannt sein. Was mir aufgefallen ist: Es lebt nur noch ein Breitmaulnashorn auf der gruseligen Anlage, braune Tiger habe ich nicht gesehen, obwohl angeblich vorhanden. Wei√üe Tiger und wei√üe L√∂wen gab es in einem Gehege - vielleicht hat Michael Mettler recht und es wird versucht, wei√üe Liger zu z√ľchten? ;-) Die Elefanten sahen ziemlich schlecht aus, wei√ü jemand wie alt die sind? Ein Bulle war nicht zu sehen, nur drei K√ľhe. Das relativ neue Gepardengehege sieht ganz ok aus... Und ich bin ganz stolz, dass ich den letzten "Safarif√ľhrer" ergattern konnte (von 2010), der sogar noch einigerma√üen informativ ist. Man behauptet auch nicht mehr so direkt, dass die Zuchtprogramme f√ľr wei√üe L√∂wen und Tiger Artensschutzprogramme sind, sondern spricht von Farbvarianten.

N√§chste Station war dann Delbr√ľck, hier sieht es im Prinzip noch fast genau so aus, wie bei meinem letzten Besuch 2011 (siehe unten). Es gab zwei Jungtiere bei den Sibirischen Tigern. B√§ren, Marder und Luchse sind definitiv nicht mehr im Bestand, die L√∂wen sollen ein gr√∂√üeres Gehege bekommen (dringend n√∂tig), das Leopardengehege war mit mind. 2 Schw√§rzlingen und einem normalfarbigen Tier (v√∂llig √ľber-) besetzt. Servale habe ich nicht gesehen, auch kein Schild, sie scheinen nicht mehr im Bestand zu sein. Das Ozelotgehege schien unbesetzt, war aber noch beschildert. Neu ist ein Streichelzoo, der sehr h√ľbsch geworden ist und wo mir sehr positiv auffiel, dass nicht nur die √ľblichen Zwergziegen gehalten werden, sondern u.a. auch Alpakas, H√§ngebauchschweine, H√ľhner, Puten, G√§nse, Enten, Schafe, z.T. auch seltene Rassen. Das Grauen pur war dann die Schimpansenanlage von ca. 2 x 20 qm zzgl. Innenboxen mit drei v√∂llig verfetteten, tr√§gen Tieren die von den Besuchern mit Popcorn gef√ľttert werden. Ein Neubau ist nach Auskunft einer Mitarbeiterin nicht mehr geplant, vielmehr soll die Haltung mit dem (angesichts der Fettleibigkeit wohl absehbaren) Tod der betagten Tiere endg√ľltig auslaufen. Ebenso erfuhr ich, dass das Kamelmuseum zur Zeit geschlossen und eine Wiederer√∂ffnung unwahrscheinlich ist. Auch Rentiere habe ich nicht gesehen.

Dritte Station war dann Hamm. Hier war keine Fossa zu sehen, Pakas habe ich ebenso wenig gesehen wie entsprechende Hinweisschilder. Es wird immer noch um Spenden f√ľr neue Raubtieranlagen geworben. DIe neue Erdm√§nnchenanlage ist sehr sch√∂n geworden, in einer zweiten Innenanlage lebten Fuchsmangusten, auch hier besteht ein Ausgang auf die Freianlage, der allerdings geschlossen war. Offenbar ist hier also eine Vergesellschaftung vorgesehen. Das Modell des Masterplans steht nicht mehr im Museum, von daher vermute ich, dass man sich davon endg√ľltig verabschiedet hat...

So viel in aller K√ľrze aus den drei Parks, wenn ihr Fragen habt, versuche ich gern die zu beantworten. Auch habe ich viele Fotos gemacht, wenn ihr W√ľnsche habt, kann ich gern welche hoch laden.

Vielleicht kann jemand die √Ąnderungen im Tierbestand in der Zootierliste einpflegen?
(24.10.2012, 22:15)
Holger Wientjes :   Ich habe da ja prinzipiell nichts gegen, aber bei dem letzten Eintrag handelt es sich um einen Beitrag von mir (exakt gleicher Wortlaut) vom 09.07.2012 aus dem Zoofreunde-Forum... !

Die G√ľrteltiere sind, so habe ich geh√∂rt, wohl wieder im Park.
(20.10.2012, 07:47)
Tirreg Anis :   Stand Juli:

Die G√ľrteltiere befinden sich momentan im Tierpark Bad Pyrmont, bis eine neue Anlage f√ľr sie errichtet worden ist. Wo das sein soll, weiss ich leider nicht.

Bei den neuen Geiern handelt es sich um zwei Truthahn- und einen Rabengeier, die von der Adlerwarte Berlebeck im Tierpark eingestellt wurden.

Das Erdm√§nnchengehege macht einen sehr guten, sprich grossz√ľgigen und gut strukturierten Eindruck und ist eines der besten, dass ich kenne. Ich hoffe, dass man dort in naher Zukunft eine intakte Familiengruppe zeigen kann und man weiterhin eine Vergesellschaftung mit einer zweiten, passenden Art anstrebt. Platz ist daf√ľr vorhanden.

Die Wellensittichvoliere wird zur Zeit √ľber den Besucherweg erweitert, um sie anschliessend begehbar zu machen.

Gegen√ľber entsteht eine Anlage f√ľr Schildkr√∂ten.

Das Gibbonjungtier entwickelt sich gut und im April gab¬īs wohl Nachwuchs bei den, ich weiss, wenig spektakul√§r, Kattas.
(17.10.2012, 13:15)
Oliver Jahn :   @Oliver M√ľller, schau mal hier:
http://tiergarten.com/
forum.php?go=view&BeitragsID=869
&thema=sonstige&subthema
=Menschen im Zoo&subsub=

Das ist nur ein kleiner Eindruck zu Nadermann. Aber er sagt schon genug. Ich habe subjektiv schon lange keinen Tierpark dieser Art mehr gesehen und unter den knapp 200 Einrichtungen, die ich besucht habe, fand ich wenige, die einen so rundum negativen Eindruck bei mir hinterlassen haben. Der Tierbestand ist gerade im Bereich der Raubtiere gar nicht so schlecht. Nur was nutz das, wenn die Tiere (speziell die Großkatzen) so präsentiert werden, wie dort. Hast du spezielle Fragen?
(15.10.2012, 19:58)
Oliver M√ľller :   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Hamm oder Delbr√ľck (Nadermanns Tierpark) und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
(15.10.2012, 13:58)
Carsten Horn :   Wobei der Bildertausch sich nicht nur auf Ruhe-Einrichtungen beschr√§nkt, es gibt auch eine Karte mit der Aufschrift Zoo Wuppertal, auf welcher die Gelsenkirchener Eisb√§ren- und Elefantenanlage abgebildet ist...
(04.09.2011, 13:52)
Michael Mettler :   Ich habe im Net eine alte Ansichtskarte vom Zoo Herford gesehen, auf der Fotos verwendet wurden, die auch auf Karten dieser √Ąra aus Hannover zu sehen sind. War Herford fr√ľher ein Standort von Fa. Ruhe?

Zu diesen Zeiten war es nicht ungew√∂hnlich, dass Ruhe Bildmaterial aus seinen diversen Zoos - vor allem Hannover und Gelsenkirchen - f√ľr Druckerzeugnisse durcheinander verwendete, so dass z.B. mindestens eine Karte mit vier Fotos aus Hannover zus√§tzlich auch mit der Aufschrift "Ruhrzoo" in Umlauf gebracht wurde oder die Gelsenkirchener Elefantenanlage auf einer hannoverschen Karte zu sehen ist.
(04.09.2011, 09:41)
Holger Wientjes :   P.S.: Die Pakas m√ľssten im fr√ľheren K√§nguruhgehege am Teich sein.
(20.08.2011, 22:35)
Holger Wientjes :   @O. M√ľller: Ja, die L√∂wenhaltung soll wohl auslaufen und deren Gehege den Leoparden zugeschlagen werden. Der L√∂wenkater ist √ľbrigens vor ein paar Tagen mit √ľber 20 Jahren gestorben.
(20.08.2011, 22:34)
Oliver M√ľller :   Letzte Woche Freitag war ich im Tierpark Nadermann in Delbr√ľck. Es war mein erster Besuch und ich habe im Gro√üen und Ganzen alles noch so vorgefunden, wie unten von Michael Mettler beschrieben. Tiger (als Amurtiger beschildert) habe ich einen gesehen, ebenso zwei weibliche L√∂wen, zwei Geparden, sowie zwei gefleckte Jaguare. Schwarze Panter waren ausgeschildert, aber nicht zu sehen, die Anlage wirkte auch eher unbewohnt. Allerdings hat es den ganzen Tag stark geregnet und war relativ k√ľhl, so dass es gut sein kann, dass einige Tiere auch einfach keine Lust hatten, auf die Au√üenanlagen zu gehen. So habe ich auch weder Servale noch Ozelots gesehen. Die B√§ren-/Luchsanlage war nicht mehr beschildert und ebenfalls leer, m√∂glicherweise also unbesetzt. Die Nutrias waren auf der Waschb√§renanlage mit ausgeschildert, aber ebenfalls nicht zu sehen (oder doch schon von den Luchsen gefressen ;-)
Statt bunten Dromedaren haben wir ein paar Trampeltiere gesehen. Die Schimpansen, deren Haltungsbedingungen ich relativ schockierend fand, konnten wir schemenhaft in den Schlafboxen erahnen (offenbar zwei Tiere). Alle anderen Gehege/Käfige schienen mir ok zu sein, wenn auch auf einfachem Niveau. Das Kamelmuseum war "wegen des schlechten Wetters" geschlossen. Ich werde den Besuch wohl noch einmal bei schönerem Wetter wiederholen.
(20.08.2011, 18:00)
Oliver M√ľller :   Erg√§nzung: es wurde an mehreren Stellen im Park um Spenden f√ľr neue Raubkatzenanlagen geworben - scheint ein n√§chstes Projekt zu werden. Allerdings war in dem Zusammenhang nur von Tigern und Leoparden die Rede - bei den L√∂wen und dem Puma wurde nur darauf hingewiesen, dass die Tiere alt sind und einen ruhigen Lebensabend verbringen sollen. Ich vermute mal, dass man die Haltung nach dem Tod der Tiere auslaufen lassen will. Anders kann man zumindest auf dem bisherigen "Raubkatzenweg" auch kaum deutlich gr√∂√üere Anlagen bewerkstelligen.
(15.08.2011, 21:15)
Oliver M√ľller :   Am Freitag war ich zum zweiten Mal, nach 2008, im Tierpark Hamm. Gesamteindruck: Ich muss sagen, ich war begeistert, wie sich der Park in kleinen, aber feinen Schritten weiter entwickelt, und das teilweise mit einfachen Mitteln. Das Einzige, was hier noch zum kompletten Gl√ľck fehlt, ist wohl ein edler Spender, der wie in Bochum die Sparkasse 3 Millionen Euro springen l√§sst.
Zu den f√ľher hier aufgeworfenen Fragen: Ja, die Tayras sind in die ehemalige Karakara-Voliere eingezogen. Sie waren am Freitag offenbar erstmalig zu sehen.
Der bei Wikipedia groß vorgestellte Masterplan steht als zerbröselndes Pappmodell tatsächlich im Naturkundemuseum. Allerdings glaube ich nicht, dass irgendjemand heute noch mehr darin sieht, als ein Gedankenspiel, denn...
1. zerbröselt er, wie gesagt
2. wusste keiner der von mir angesprochenen Mitarbeiter etwas dr√ľber und
3. sind die derzeitigen Neuerungen im Park nicht konform zum Masterplan, so sind dort, wo jetzt die Erdm√§nnchenanlage entsteht, Nasenb√§ren eingezeichnet und statt dessen Erdm√§nnchen dort, wo die Fossa lebt (auch ich habe √ľbrigens nur eine gesehen).
Die Pakas habe ich √ľbrigens nicht gefunden.
(15.08.2011, 21:01)
Hannes L√ľke :   Der Vogelpark Solingen-Ohligs h√§lt seit Juni 0,2 braune Streifenskunks.

Die Tiere sind Nachzuchten 2011 und stammen von Privat

Sie wurden bereits in der aktuellen Stunde im WDR vorgestellt und heißen Betty und Wilma
(24.07.2011, 21:21)
Holger Wientjes :   Hier nun die offizielle PM zu den Neuzug√§ngen in Hamm:
http://www.wa.de/nachrichten/hamm/stadt-hamm/opossum-heidi-neue-bewohner-tierpark-hamm-1284709.html

Die HZA wurden abgegeben. Es kam wohl öfters zu Rangeleien des Bocks mit dem Nilgaubock.
(15.06.2011, 18:04)
Liz Thieme :   Bei dem Unwetter gestern sind im Wildpark Mechernich 30 Hirsche durch einen Blitzeinschlag get√∂tet worden. Laut Besitzer Stobbe waren die Masse der Tiere auf der Stelle tot. ¬ĄDie waren komplett durchgegart und hatten blaue Phosphor-Augen¬ď, sagte Stobbe.
Quelle: Die Welt
(07.06.2011, 10:43)
Holger Wientjes :   Neu sind wohl Tayras (sollen in die umgestaltete Karakara-Anlage ziehen)sowie Flachlandpakas im ehemaligen K√§nguruh-/Kranichgehege am Teich. Gesehen habe ich die Tiere bis jetzt noch nicht. Quelle ist das Zoofreunde-Forum und stammen sollen beide Arten aus Belgien.
(22.05.2011, 21:17)
Holger Wientjes :   Noch ein Nachtrag, der mich besonders gefreut hat: An der Kasse konnte man jetzt auch den Tiergarten-Rundbrief erhalten ! :-)
(02.05.2011, 16:43)
Holger Wientjes :   Ein paar Kurzinfos vom Besuch in Hamm letzten Samstag: Die Bauarbeiten zur Erdm√§nnchenanlage haben begonnen. Wird zwar die X-te in einem Zoo, aber als Besucherattraktion (in Vergesellschaftung mit den Stachelschweinen) soll sie wohl ihren Zweck erf√ľllen. Und wenn s√§mtliche Grosszoos in der Umgebung auf Surikaten setzen, dann darf man das einem Park von der Gr√∂sse Hamms auch nicht "√ľbel nehmem".
Die Ibisvoliere ist, nachdem sie neu √ľberspannt wurde, wieder besetzt.
Die Bengal-Uhus sind noch mit altem Schild (Bubo bubo) zu sehen.
Laut Schild am Gehege gibt es Nachwuchs bei den Kattas (nicht gesehen).
Die Weisskopfmakigruppe scheint man verstärkt zu haben (laut HP jetzt 3,3).
Die (ehemalige ?) Karakaravoliere hat man saniert, mit einer H√ľtte sowie zus√§tzlichem Sichtfenster versehen. Was dort einzieht weiss ich nicht. Die Karakaras scheinen nicht mehr im Bestand zu sein. Schade !!!
Nachdem ich die letzten beiden Male stets nur noch eine Fossa gesehen habe, wird nun auch auf der HP nur noch 1,0 angegeben. Vielleicht ist der zweite Kater in einen anderen Zoo vermittelt worden oder zur√ľch nach DU ? Ich hoffe, kein anderweitiger Verlust !
Der Ceylon-Kater, der mit dem neuen Weibchen ein Zuchtpaar bilden sollte, ist √ľbrigens k√ľrzlich leider verstorben. War, glaube ich, 13 Jahre.
(02.05.2011, 15:42)
Oliver M√ľller :   @Michael Mettler:
Danke f√ľr den Hinweis, habe inzwischen den Thread gelesen. Die Diplomarbeit findet sich leider nirgends.
@alle:
Falls jemand wei√ü, wo man die Arbeit bekommen kann, w√§re ich f√ľr einen Tipp dankbar!
(27.01.2011, 11:22)
Holger Wientjes :   Laut Pressemitteilung im WA erwartet der TP Hamm kommenden Freitag ein f√ľnfj√§hriges Ceylon-Leopardenweibchen aus Veszprem, Ungarn.

http://www.wa.de/nachrichten/hamm/stadt-...96177.html
(26.01.2011, 18:54)
Holger Wientjes :   An sowas habe ich auch gedacht.
(23.09.2010, 11:33)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Vielleicht wurde das Wort "Masterplan" nur voreilig von jemandem zu einer offiziellen Arbeit des Tierparks erkl√§rt, denn eine externe Planung ist sogar hier im Forum in einem eigenem Thread zu finden. Schau mal unter "Diplomarbeit Zoochitecture".
(23.09.2010, 10:22)
Holger Wientjes :   Danke f√ľr die Info ! Best√§tigt wohl meine Annahme, dass das Stichwort "Masterplan" von irgendjemanden zu voreilig ins Gespr√§ch gebracht wurde. Obwohl ein solcher Plan, und sei er erstmal nur grob ausgerichtet, sicherlich nicht das Schlechteste w√§re !
(23.09.2010, 08:50)
Oliver M√ľller :   @Michael und Holger: Auch meine postalische Anfrage wurde leider nicht beantwortet. Warscheinlich hat Michael recht.
Allerdings habe ich inzwischen eine Info direkt von einer Mitarbeiterin des Tierparks bekommen. Diese sagte mir, dass ihr von einem Masterplan nichts bekannt sei und dass es derzeit lediglich darum ginge, finanziell wieder auf die F√ľ√üe zu kommen und kleine Schritte voran zu gehen.
(22.09.2010, 17:10)
Holger Wientjes :   Eigentlich beantwortet man Briefe dort wohl. Ich kann mir h√∂chstens vorstellen, dass man nicht wirklich weiss was man auf Deine Frage(n) schreiben soll. Ich denke auch, dass der besagte Masterplan, der irgendwo im Netz oder sonstwo herumgeistert(e), etwas voreilig aufgeschnappt und vielleicht auch nicht wirklich von offizieller Seite verk√ľndet worden ist. Irgendjemand hat mal irgendetwas von "Masterplan" irgendwo geh√∂rt und dann verbreitet. Ich kann¬īs mir anders auch nichtvorstellen.
Herr Dobenecker hatte seinerzeit recht interessante Ideen f√ľr die Zukunftsplanung des Parks, die auch gr√∂sstenteils realisierbar klangen und von denen ich auch der √úberzeugung war, dass er die passenden Leute kannte um wenigstens einige dieser Ideen umzusetzten. Nun ja, Herr Dobenecker ist nicht mehr im Park, die Gr√ľnde weiss ich nicht. Ist allerdings sehr bedauerlich, da mit ihm jemand gegangen ist, der Erfahrungen und Kontakte aus einem grossen Zoo mitbrachte.
(09.09.2010, 09:41)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Ich denke, dass der Tierpark eher andere Sorgen hat als auf Anfrage Planspielereien zu verschicken, von denen niemand wei√ü, ob sie sich √ľberhaupt jemals realisieren lassen... Einige von uns haben ja am Forumtreffen in Hamm teilgenommen und mit ebensoviel Erstaunen wie Bewunderung erleben d√ľrfen, wie (Geld-)Not erfinderisch macht. Wenn ein Tierpark einen ehemaligen Kiosk zu einem Lemurenhaus umnutzt, Laufg√§nge f√ľr Gro√ükatzen und Affen aus Metallregalteilen zusammenschwei√üt, B√§nke f√ľr Besucher aus Ger√ľstbrettern und Mauern aus ausrangierten Grabsteinen baut (und das alles sogar optisch sehr ansprechend) und verzinkte Holzbeschl√§ge sogar auf dem Flohmarkt kauft, weil sie dort g√ľnstiger zu bekommen sind als im Baumarkt, dann ist dort ein Masterplan vielleicht eher mit einer Weihnachtswunschliste vergleichbar und nicht mit dem, was gro√üe Zoos darunter verstehen. Vielleicht hat in Hamm schlichtweg auch niemand die Zeit daf√ľr, Anfragen zu beantworten. Unter den gegebenen Voraussetzungen hat man dort selbst als Tierparkleiter wahrscheinlich h√§ufiger Hammer oder Schaufel in der Hand als die PC-Tastatur.
(08.09.2010, 20:05)
Oliver M√ľller :   @Holger: habe ich jetzt auch mal versucht, aber ebenso wenig Antwort bekommen wie bisher per Mail. Was k√∂nnten die Gr√ľnde sein: Personalmangel, Planlosigkeit, Geheimniskr√§merei... Werde wohl mal pers√∂nlich dort hin fahren und versuchen, etwas heraus zu bekommen.
(08.09.2010, 18:28)
Holger Wientjes :   Wo ist denn noch was(Konkretes) zu finden, ausser bei Wikipedia ?

Am besten mal auf dem Postwege versuchen. Da bekommt man dann eigentlich auch eine Antwort.
(14.08.2010, 19:06)
Oliver M√ľller :   @ Holger Wientjes: Nach allem, was im Netz zu finden ist, soll es einen Masterplan tats√§chlich geben.
Ich habe auch schon mehrmals den Tierpark direkt per Mail kontaktiert, weiß allerdings bislang nicht, was man schreiben muss, um tatsächlich eine Antwort zu bekommen...
(14.08.2010, 16:51)
Holger Wientjes :   Also, dass Hamm einen konkreten Masterplan ausgearbeitet hat, halte ich f√ľr eher unwahrscheinlich. Ich denke, dass man sich dort einfach zum Ziel gesetzt hat in den n√§chsten Jahren, je nach finanzieller Lage, den Park general zu √ľberholen. Ich meine, bei Wikipedia wird auch von 2017 gesprochen. Wer da allerdings drauf kam und wieso weiss ich nicht. Vom Park selbst habe ich in der Hinsicht noch nix Konkretes h√∂ren k√∂nnen, geschweige denn, dass ein offizieller Plan ausliegt.
(26.07.2010, 05:20)
Oliver M√ľller :   Hier wird der Masterplan des Hammer Tierparks f√ľr 2017 diskutiert - der wird im Netz mehrfach erw√§hnt, aber ich habe nirgendwo etwas Konkretes gefunden. Wei√ü jemand eine Quelle, wo man den Plan oder zumindest eine kurze Zusammenfassung finden kann?
(24.07.2010, 14:00)
Anti-Erdm√§nnchen :   Die beiden Solinger Tierg√§rten haben beschlossen, k√ľnftig zusammenzuarbeiten und den bisher reichlich identischen Tierbestand besser aufeinander abzustimmen. Das f√§llt denen aber fr√ľh ein. Bisher begr√ľ√üen beide Einrichtungen ihre Besucher mit einem schwarz-gelben Schild mit einer Eule drauf ...
(22.12.2009, 05:21)
Ralf Sommerlad :   Da f√ɬ§llt mir auf, dass sich IP66, der ja grade die NRW-Zoos bestens kennt, sich schon l√ɬ§nger nicht mehr meldet. Sollten wir gute Besserung w√ɬľnschen?
(20.11.2009, 07:33)
Holger Wientjes :   Aachen ist leider ein Park, den ich, obwohl ich selbst aus NRW komme, noch nie besucht habe. Liegt irgendwie etwas abseits f√ľr mich. Denke, dass muss ich n√§chstes Jahr ¬īmal nachholen... ! :-)
(19.11.2009, 19:48)
Teutenberg :   War Heute im Euregio Zoo Aachen. Es hatt sich viel ver√§ndert... das neue stelzvogelgehege ist fertig und voll besetzt. Die Pinselohrschweine haben sich gut eingelebt. Die neuen Eulen volieren sind vom grundeher fertig m√ľssen aber noch eingerichtet werden. des weiteren sind die baustellen f√ľr das neue Murmletiergehege sowie ein Gehege f√ľr die Stachelschweine im bau. Das Berberaffengehege ist renoviert worden genauso wie manch anderes gehege im Park. Das Alte affenhaus steht noch...
(19.11.2009, 19:41)
Holger Wientjes :   Habe heute unser Patentier besucht ! ;-) Geht ihm und seinen Br√ľdern nat√ľrlich gut. Das Forum wird mittlerweile auch auf der Infotafel am Eingang namentlich als Pate erw√§hnt. Eine Urkunde ist ebenfalls bei mir eingetroffen.

Das alte Kassenh√§uschen steht mitlerweile leer und wartet darauf dem neuen Eingangsbereich Platz zu machen. Soll wohl, wenn man im Zeitplan bleiben sollte, Ostern fertig sein. Ich hoffe ¬īmal, dass die beiden charakteristischen Tierfiguren (Zebra und Strauss) erhalten bleiben und wieder in den neuen Eingang integriert werden ! Diese stellen n√§mlich, zumindest f√ľr mich da mit Kindheitserinnerungen verbunden, eine Art "Wahrzeichen" dar. Kurz hinter dem eigentlichen Eingang befindet sich momentan ein Container als provisorisches Kassenh√§uschen.

Die Bennettkänguruhs können jetzt, durch einen Durchschlupf, das Gehege der Emus mitnutzen.

Weiterhin ist vor einigen Tagen das erste Braunborsten-G√ľrteltier aus DU eingetroffen und hat im Naturkundemuseum Quartier bezogen.
(19.11.2009, 14:59)
Anti-Erdm√§nnchen :   Im Vogelpark Solingen-Ohligs werden ein schwarzer Rotfuchs und ein Eisfuchs zusammen gehalten:

http://www.solinger-vogelpark.de/site/pages/unseretierepag.html
(01.09.2009, 15:51)
Holger Wientjes :   Neu in Hamm sind Weissgesichtseulen.
(30.04.2009, 10:23)
Lukas Kehl :   Nun ja - ich kenne mich mit dem Museum in Hamm jetzt nicht ganz so gut aus, allerdings ist mir wohl bekannt, dass es von der durchschnittlichen Hammer Bev√∂lkerung nicht besonders angenommen wird. Zugegebenerweise ein schwieriges Thema, zu dem ich auch nur Bruchst√ľcke beisteuern kann. Die immer wieder vorgetragene Existenzberechtigung f√ľr das Museum liegt ja in der Alt√§gyptischen Sammlung - bei weiteren tempor√§ren Ausstellungen hat man selten das Gl√ľck, dass diese auf die Zustimmung der breiten Bev√∂lkerung sto√üen... in weitestem Sinne k√∂nnte man hier Parallelen zum Zoogesch√§ft ziehen: man muss numal auch die breite Masse ansprechen - mit "Kennern" und Spezialisten alleine verdient man kein Geld. Museumsbetrieb ist ja heutzutage eh nur noch √ľber Zusch√ľsse der Stadt und des Landes m√∂glich...und davon wird man in Hamm wohl einiges brauchen.

Die Rechtsanwaltsdichte ist in Hamm zwar durch das OLG ziemlich hoch, was aber nicht gleichzusetzen mit einem hohen Spendenaufkommen ist. Es gibt sicherlich einige wenige, die durchaus Spenden und F√∂rdern, aber der Gro√üteil der Anw√§lte d√ľrfte wenn √ľberhaupt im finanziellen Mittelstand zu finden sein. Es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum, dass Anw√§lte, Architekten etc. automatisch viel Geld verdienen - heutzutage trifft leider (gerade bei "Anf√§ngern") eher das Gegenteil zu. Nach wievor w√ľrde ich durch die ehemaligen Zechenstandorte und die weiterverarbeite Industrie Hamm eher als eine alte Arbeiterstadt im Sinne von Dortmund / Bochum sehen, als eine "Beamten- und Verwaltungsstadt" wie M√ľnster es ist.

Die angesprochene gute Erreichbarkeit k√∂nnte tats√§chlich einen Impuls geben. Zwar hat Hamm als Knotenpunkt im Schienenverkehr (vor allem im G√ľterverkehr) nach WW2 kontinuierlich an Einfluss verloren, ist aber durch weiterhin gute Anbindungen im Personenverkehr (Zug, Autobahnen, etc.) durchaus attraktiv.
(17.02.2009, 13:11)
IP66 :   Als Arbeiterstadt habe ich Hamm bislang nicht gesehen - gerade die Entwicklung im Museum beruht sehr auf Interesse und Unterst√ľtzung der vielen Juristen in der Stadt, die anteilig eine der h√∂chsten der Republik sein soll. √Ąhnlich wie hierdurch das Museum besondere Ausstellungen finanzieren konnte, scheinen mir auch im Zoo Einzelprojekte vertretbar, vor allem bei Arten, die man weder in Dortmund noch in M√ľnster sehen kann. Ob sich die Ausnutzung der Lage der Stadt als Knotenpunkt des Schienenverkehrs ausnutzen l√§√üt, wei√ü ich nicht, doch d√ľrften Stadt und Zoo gut erreichbar sein, was man bei Konzerten und Ausstellungen durchaus merkt.
(17.02.2009, 11:04)
Lukas Kehl :   Ich habe nochmal nachgeschaut und bin da wohl etwas durcheinander gekommen. Es gab auch eine zeitlang auch Barasinghas in Hamm. Diese wurden abgegeben... Hirsche sind zugegeben nicht meine gro√üe St√§rke.
(17.02.2009, 10:21)
Lukas Kehl :   ...und wieder was gelernt heute - wie konnte ich das nur vergessen :-)
(17.02.2009, 10:15)
Sacha :   @Lukas Kehl: Wobei ja die Dybowskihirsche eine Unterart des Sikahirsches sind....
(17.02.2009, 09:58)
Lukas Kehl :   @IP66:
Dass die Yaks so eine Rarit√§t in NRW darstellen, war mir gar nicht bewusst - aber wie auch bei den Fossas oder den einzigen in Deutschland gezeigten Sri-Lanka-Leoparden: unsereins w√ľrde daf√ľr Kilometer fahren, den ONB, der ja nunmal das Geld in die Kasse sp√ľlt, interessiert das leider selten. Zwar war das Interesse an den Leoparden kurzzeitig nach einer Presseaktion h√∂her...aber mehr auch leider nicht. Sikahirsche werden im √ľbrigen in Hamm nicht (mehr) gezeigt. Nach der Abgabe des Damwilds gibt es nur noch die Dybowskihirsche.

Die kulturinteressierte Szene in Hamm entwickelt sich meiner Meinung nach gerade noch. Nicht zuletzt mit Investitionen seitens der Stadt wird dies forciert. Ich sehe das etwas zwiesp√§ltig, da bei mir manchmal der Eindruck erweckt wird, man m√∂chte sich auf Biegen und Brechen in kultureller Hinsicht mit M√ľnster auf eine Stufe stellen. Davon ist Hamm als klassische ¬ĄArbeiterstadt¬ď (mit den entsprechenden demographischen Daten und sozialen Gef√ľge) noch sehr weit entfernt. Zusammenfassend m√∂chte ich damit nur sagen, dass die Szene nicht so gro√ü ist, wie einem manchmal suggeriert wird und daher (meiner Meinung nach) auch die Basis f√ľr gro√üe Spenden fehlt ¬Ė ich hoffe nat√ľrlich inst√§ndig, dass ich mich damit t√§usche! Meines Wissens nach spiegelt sich dies aber leider auch in den erzielten Spenden des F√∂rdervereins des Tierparks wieder, der von sehr bekannten Hammenser B√ľrgern vertreten wird.

@Ulli
Ich denke, dass meine Kritik da vielleicht falsch aufgenommen wurde. Ich habe ja geschrieben, dass ich es eigentlich immer gut finde, wenn sich jemand Gedanken macht und seine Ergebnisse √∂ffentlich vorstellt ¬Ė nat√ľrlich muss man dann aber auch mit der Kritik umgehen k√∂nnen. Ich h√§tte es interessanter gefunden, wenn man das Potential basierend auf der aktuellen Situation erkannt h√§tte und mit dem bestehenden Tierbestand + Erg√§nzung gearbeitet h√§tte. Einen Zooplan zu nehmen und mit ein paar roten Punkten Projekte markieren, die schon aus rein finanzieller Sicht absolut utopisch sind und den kompletten Tierbestand austauschen empfinde ich jetzt nicht als konstruktiven Ansatz. Somit zeigt die Planung in meinen Augen leider auch nicht das Potential des Gel√§ndes auf, da auf das Gel√§nde nicht eingegangen wird (die markierte Afrikasavanne ist z.B. der am dichtesten bewaldete Teil des Parks) und die √Ąnderungen im Tierbestand sehr ¬Ąbeliebig¬ď sind. Ich bitte dies jetzt nicht als pers√∂nlichen Angriff sondern einfach als konstruktive Kritik zu sehen ¬Ė im Idealfall motiviert es vielleicht, noch einmal einen Blick auf den Parkplan zu werfen und seine Gedanken ein weiteres Mal schweifen zu lassen...

Ihre weiteren Ausf√ľhrungen sind durchaus erw√§hnenswert. Sollte man den Park allerdings in die Richtung ¬ĄFamilienpark¬ď ausbauen, w√ľrde er in direkter Konkurrenz zum ¬ĄMaxipark¬ď stehen uns somit sein Existenzrecht verlieren. Meiner Meinung nach w√ľrde eine strikte Neugliederung des Tierbestandes nach vorher festgelegten Aspekten (ruhig geographischer Natur) kombiniert mit einer ansprechenden Pr√§sentation den Park schon deutlich aufwerten. Bei Neuanschaffungen sollte man eine gesunde Balance zwischen Publikumslieblingen (juhuu ¬Ė die Erdm√§nnchen J) und Rarit√§ten finden. Nach wie vor k√∂nnte ich mir auch besagtes altes Raubtierhaus nach einer grundlegenden Umgestaltung als ad√§quates Kleintierhaus vorstellen. Problematisch ist nur, dass gerade jetzt viele Entscheidungen gef√§llt werden m√ľssen die langfristige Auswirkungen haben ¬Ė ich hoffe, dass man sich seitens des Tierparks auch richtig entscheidet.

@Holger Wientjes
Wenn Sie Fotos von den L√∂wen und Tigern im Rondell haben ¬Ė nur her damit! J Es kann durchaus sein, dass dies zu Anfangszeiten des Baues so war, da sich diese auf Grund meines Alters meinem Erinnerungsverm√∂gen entzieht. Ich kann mich leider nur an u.a. Besetzung erinnern.

Wenn Sie beim n√§chsten Besuch das Schweinsaffengehege genauer betrachten wird Ihnen in der hinteren rechten Ecke ein Plateau von ca. 3x6 Metern Gr√∂√üe auffallen ¬Ė schon ziemlich bedauerlich, wenn man sich vorstellt, dass auf diesem ein einziger L√∂we gehalten wurde (allerdings wohl zu Anfangszeiten des Neuaufbaus des Parks). Ich bin bei Recherchearbeiten im Stadtarchiv von Hamm da √ľber Fotos gestolpert und ich meine es w√§re auch in der Chronik des Parks vermerkt.


(17.02.2009, 09:27)
Holger Wientjes :   @Lukas Kehl: Danke f√ľr den ausf√ľhrlichen Beitrag. Im Grossen und Ganzen stimme ich da mit Ihnen √ľberein.

Was den Anfangsbesatz des Raubtierhauses betrifft, bin ich mir zu 99% sicher, dass dort zu Beginn ein Tiger- sowie ein Löwenpaar gehalten wurden. Muss mal nach alten Fotos schauen, was aber im Moment etwas dauern kann ( alles gut verstaut zwecks Umzug...). Die Tiere sind aber in der Tat wohl relativ schnell in ihre jetzigen Quartiere umgezogen, wobei beide Anlagen im Laufe der Jahre noch auf ihre heutige Grösse erweitert worden sind.
Von einer (provisorischen) Haltung der Löwen im alten Affenhaus höre ich jetzt zum erstenmal.

@IP66: Spenden von Privatleuten oder Zusch√ľsse der Stadt zu erhalten halte auch ich f√ľr nicht unm√∂glich. In wie weit dies schon versucht wurde weiss ich allerdings nicht.

Sikas gibt es in MS, nur in einer anderen UA. Die Dybowski-Hirsche kenne ich was NRW berifft ebenfalls nur aus Hamm.

@Ulli: Die besagte Skizze habe ich auch nur als Gedankenspiel betrachtet bezogen auf die Möglichkeiten der Geländegrösse.

Was ich nach wie vor nicht nachvollziehen kann, ist die permanente Kritik am ehemaligen Raubtierhaus. Wenn das Geb√§ude selbst bei ver√§nderten (!) Aussenanlagen immer noch zu sehr vom Tier ablenken sollte, dann m√ľssten ganze Grosszoos mit ihrer Architektur vom jeweiligen Tier ablenken !
(16.02.2009, 13:26)
Anti-Erdm√§nnchen :   "und da z√§hlt Gastro, Spielplatz und Erdm√§nnchen mindestens genau so viel oder sogar mehr als Fossa, M√§hnenwolf oder sonstige "Rarit√§ten"."

Immer diese schnippischen Bemerkungen √ľber Erdm√§nnchen. Da habe ich echt kein Verst√§ndnis f√ľr. :)
(16.02.2009, 12:48)
Ulli :   @Lukas Kehl:
wirklich sehr interessante Ausf√ľhrungen !

Trotzdem - wozu braucht man eigentlich diese Form Tierpark im gegenwärtigen bzw. im kommenden Zuschnitt.
Es besteht bei allen Entgegnungen immer noch die Gefahr der Beliebigkeit und es bleibt die Frage: warum braucht Hamm einen Tierpark oder Zoo im gegenwärtigem oder modifiziertem
(Stichwort Tierpark 2017) mit Herumdoktorn ¬Ąmit Wunschtierlisten¬ď

Es besteht ein immenser Sanierungsaufwand speziell auch in nicht sofort sichtbaren Bereichen (Stichwort Drainage)

√úbrigens wenn ich mir das ehemalige Raubtierhaus anschaue - das Geb√§ude ist architektonisch an sich harmonisch erstellt - leider nicht f√ľr Zoozwecke

Hamm hat leider mit dem schlechten Ruf der Vergangenheit zu leben, der Preis ist momentan höher als im Maximilianpark gleichzeitig mit zur Zeit leider noch zu verbessernden Anlagen (alte Gebäude, Drainage) - auch nicht gerade der Anreiz.

Wenn der Maximilianpark Hamm 2,1 Millionen Euro zugesprochen bekommt, liegt dies vielleicht zum einen am Konzept und zum anderen an dem Einflu√ü auf die Entscheidungstr√§ger der Stadt. Zu letzterem kann ich nichts sagen, beim Blick auf die Internetseite war ich vom ¬ĄMaxipark¬ď spontan angetan. Der ¬ĄMaxipark¬ď scheint heute schon weit mehr zu sein als ein ¬ďbotanischer Garten mit Spielpl√§zen¬ď. Es stellt sich sogar die Frage, warum man nicht dort z.B. einen Streichel-Haustierzoo angliedern kann - was nat√ľrlich gleichzeitig die Frage nach der weiteren Existenzberechtigung des Tierparks noch mehr aufwirft.

Wenn man f√ľr den Tierpark Hamm ein schl√ľssiges Konzept vorlegt, gibt es eventuell auch die Chance bei den Entscheidungstr√§gern Geh√∂r zu finden.

Aber man muss wissen, wohin die Reise gehen soll !!!!

Bei dem Gedankenspiel habe ich nur eines verdeutlichen wollen:
Wenn man ein ¬Ąechter Zoo¬ď sein will - dann muss man in Anbetracht der benachbarten Konkurrenz investieren. Ich habe auch nur zeigen wollen, welches schlafende Potential schon f√ľr das vorhandene Gel√§nde besteht und wie so etwas aussehen k√∂nnte !!! - wenn man denn will und die Finanzen h√§tte! Es war beileibe kein Masterplan und soll auch keiner sein. Weiterhin: Wenn die im Satellitenbild dargestellte Erweiterung s√ľdl. des Tierparks nicht zu bewerkstelligen ist, da der Landwirt sich gegen einen Verkauf an den Tierpark wehrt bzw. nur gegen eine immense Summe verkauft, dann ist es halt so.

Also kein Grund zur Aufregung

Grundsätzlich kann auch aus dem vorhandenen Gelände eine abgerundete Einheit machen… wenn der Wille besteht.

Aber es wird immer wieder betont, dass es kein Geld gibt ¬Ö

Vielleicht sieht die Zukunft in Hamm ganz einfach aus: man trennt sich in Anbetracht der Finanzlage einfach vom Gedanken einen Zoo unterhalten zu wollen -
stattdessen in Anlehnung an das Naturkundemuseum europ√§ische Tierwelt, Wildgatter, ein Haustierpark mit Kontaktzonen, f√ľr ein bis drei Affenarten phantasievolle Anlagen ggf. mit Kontaktzonen und wenn man unbedingt das Rundhaus behalten will - komplette Eingr√ľnung des Hauses, vor dem Gr√ľnbereich (neben den verdeckten alten Innenanlage und Au√üenanlagen) f√ľr Besucher zug√§ngliche Anlagen z.B. Krallen√§ffchen oder Kleins√§uger.

Ansonsten kann man es nat√ľrlich auch so machen wie in dem Beitrag - es kommt meinen Gedanken auch in Teilen nahe. Zitat: ¬Ą Die Zukunft des Rundbaus liegt in der Pr√§sentation von kleineren S√§ugetieren. Die finanziellen Mittel f√ľr einen Neubau sind einfach nicht gegeben. Die Gehege k√∂nnten direkt bis zum Fussg√§ngerweg erweitert werden (z.B. mit Glasscheiben abgegrenzt werden - teilweise je nach Besatz auch nur auf H√ľfth√∂he) und mit Schliefern, Erdm√§nnchen, Tamanduas oder Faultieren besetzt werden. F√ľr die Faultiere k√∂nnte ich mir auch eine H√§ngekonstruktion auf die vorliegende Wiese vorstellen.¬ď Es ist zweifellos eine deutlich vern√ľnftigere (!) Nutzung als f√ľr Raubtiere oder gr√∂√üere Affen. Nur ¬Ö Sch√∂ner wird das Haus damit leider auch nicht. Es bleibt einfach der Eindruck: ¬ĄPr√§sentation von Tieren in Ersatzlebensr√§umen¬ď - erst wirkt das Haus auf einen, dann erst das Tier.

Eventuell kann man neben den oben angedeuteten Ideen auch die heute schon gelungenen Anlagen oder begehbare Volieren ¬Ąals Inseln¬ď weiterverwenden und auf den zu kostspieligen Rest schlicht verzichten und Anlagen nach Ableben der vorhandenen Tiere zur√ľckbauen. Der Tierpark wird in erster Linie eine Parkanlage mit dem Gel√§nde angemessenem botanischen Profil und mit Spielfl√§chen f√ľr Kinder, Picknickfl√§chen, eventuell (!) spannenden Animationsangeboten als Zoo oder Park der Sinne (Riechstationen, H√∂rversuche, Tast- und Hangelstreken, Abenteuerparcoure usw. vgl. z.B. Laatzen oder Familienpark Sottrum). Aus dem Teich l√§sst sich f√ľr Kinder auch etwas machen.
Der Eintrittspreis kann dann auch - familiengerecht - gesenkt werden.
Es wird ein ¬ĄFamilienpark¬ď

Gerade in Bezug auf die letzten Ausf√ľhrungen greife ich auch noch ein weiteres Zitat auf: ¬Ą
Schwerpunkt werden wohl die Familien sein, die mit ihren Kindern einen schönen Nachmittag im Tierpark verbringen wollen - und da zählt Gastro, Spielplatz und Erdmännchen mindestens genau so viel oder sogar mehr als Fossa, Mähnenwolf oder sonstige "Raritäten".

Darin sind wir absolut einer Meinung.
(16.02.2009, 12:08)
IP66 :   Was die M√∂glichkeiten und Ziele angeht, m√∂chte ich Herrn Kehl ausdr√ľcklich zustimmen. In K√∂ln wurde gerade ein ambitionierter Masterplan aus Geldgr√ľnden kassiert, in Darmstadt erweist sich die Umsetzung der entwickelten Ideen als unrealistisch. Wuppertal und Friedrichsfelde haben ganz ohne Masterplan eine F√ľlle von Neubauprojekten bew√§ltigt, was zeigt, da√ü man f√ľr Neubauten die Gro√üplanungen nicht zwingend ben√∂tigt.
Wenn es gel√§nde, den hammer Zentralbau interessant zu besetzen und wom√∂glich innen f√ľr Besucher begehbar zu machen, w√§re ein interessantes Tierhaus gewonnen, und auch enn es im benachbarten Dortmund einige Kleins√§ugerarten zu sehen gibt, bleiben noch genug Formen √ľbrig, die in NRW fehlen und auch f√ľr Besucher interessant sind. Ich pers√∂nlich bin ein gro√üer Gegner von Gehegeleerst√§nden, sehe allerdings in Hamm wenig M√∂glichkeiten, anders zu Umbauten zu kommen. Doch auch hier w√ľrde ich sagen, da√ü Sikahirsche, ja selbst die Yaks in NRW-Zoos nicht zu sehen sind, also eine gute Erg√§nzung bedeuten. Insofern w√ľrde ich bei einem geschickten Umgang mit der Substanz durchaus Chancen sehen, da√ü Hamm auch in einer nicht runderneuerten Gestalt ein attraktiver Zoo sein wird, der auch ausw√§rtige Besucher anzieht.
Ich habe bei Konzertbesuchen und durch Bekannte erfahren, da√ü es in Hamm eine recht interessierte und auch spendenfreudige Kulturszene gibt, die das √∂rtliche Museum intensiv unterst√ľtzt. Ich frage mich, ob es nicht gelingen k√∂nnte, diese Menschen auf f√ľr ein Projekt im Zoo zu interessieren, etwa die selten gezeigten Fossas, aber auch f√ľr den Umbau des Zentralbaus zum Kleins√§ugerhaus. Hier scheinen mir noch Chancen brach zu liegen, wobei ich die √∂rtliche Situation zu wenig kenne, um nachzuvollziehen, woran das liegt.
(16.02.2009, 11:21)
Lukas Kehl :   Nachdem ich die Beitr√§ge hier mal √ľberflogen habe, muss ich auch mal meinen Senf dazugeben :-)
Eigentlich wollte ich diesen Post Freitag schon einstellen -aber irgendwie klappte das nicht...

Ich finde es immer bedenklich, wenn man Kritik - vor allem negative - √ľbt, ohne den jeweiligen Zoo und die momentane Situation zu kennen. Mir ist zwar durchaus bewusst, dass Diskussionen und (angebrachte) Kritik durchaus Bestandteil eines Forums sind...aber dann doch bitte mit etwas Hintergrundwissen.
Zur Situation des Tierparks habe ich in einem anderen Zoo-Forum bereits einiges geschrieben und möchte das nicht alles wiederholen.

Zum Raubtierhaus:
Das runde (ehemalige) Raubtierhaus wurde 1979 von einem Hammenser Architekten gebaut. Ich denke - und an dieser Stelle muss ich dann auch mal spekulieren - dass der Architekt sich an jeweiligen Mindestanforderungen orientiert hat, da das Geld knapp war und die Erfahrung f√ľr Zoobauten fehlte (ich kenne keinen weiteren Zoobau von ihm).
Der Besatz so wie ich ihn in Erinnerung habe, waren: Kragenb√§r, Braunb√§r, Jaguar, Puma, schwarzer Leopard und Sri-Lankaner. Ich bin mir nicht sicher, ob in diesem Rundbau jemals Tiger und L√∂wen "gehaust" haben - das w√ľrde ich hinterfragen. Die Tiger waren nach meiner Erinnerung jeher in dem Areal wo auch jetzt das "neue" Tigergehege ist und die L√∂wen wurden, bevor sie das jetzige Areal bezogen haben, im jetzigen "langen" Affenhaus gehalten (wo die Schweinsaffen sind).
Das soll aber nicht ausschließen, dass sie eventuell zum Übergang im runden Raubtierhaus waren.

Der aktuelle Situation des runden Affenhauses ist nat√ľrlich nicht befriedigend. Zwischenzeitlich hat man √ľberlegt, jeweils zwei K√§fige zu einem zusammenzufassen, was aber wegen der geplanten Umstrukturierung des Tierbestandes hinf√§llig geworden ist. F√ľr die Paviane werden Abnehmer gesucht (und wie jeder wei√ü ist das - gerade bei Mischlingen (Anubis-Mantel) - nicht sehr einfach), das Paar Borneo-Gibbons (bzw. Mischlingspaar) ist schon sehr alt und k√∂nnte in einen Teil der Lar-Anlage einziehen.
Die Schopfmakaken (Junggesellengruppe) will man behalten und nach dem Umsetzen in ein ansprechenderes Gehege auch gerne z√ľchten.
Die Zukunft des Rundbaus liegt in der Pr√§sentation von kleineren S√§ugetieren. Die finanziellen Mittel f√ľr einen Neubau sind einfach nicht gegeben. Die Gehege k√∂nnten direkt bis zum Fussg√§ngerweg erweitert werden (z.B. mit Glasscheiben abgegrenzt werden - teilweise je nach Besatz auch nur auf H√ľfth√∂he) und mit Schliefern, Erdm√§nnchen, Tamanduas oder Faultieren besetzt werden. F√ľr die Faultiere k√∂nnte ich mir auch eine H√§ngekonstruktion auf die vorliegende Wiese vorstellen.
So h√§tte man mit einem √ľberschaubaren finanziellen Aufwand aus diesem Schandfleck eine sehenswerte Anlage "gezaubert"... man muss halt nur das Potenzial eines solchen Geb√§udes erkennen...

Zukunft und Planung:
Zu der weiter unten aufgef√ľhrten Zukunftsplanung kann ich leider nur schreiben, dass diese wohl in Realit√§t in Hamm niemals umsetzbar w√§re...es sei denn es k√§me der gro√üe Geldregen - und der m√ľsste schon riesig sein. Ich bitte das jetzt nicht falsch zu verstehen - grunds√§tzlich finde ich es super, wenn sich jemand die Zeit nimmt und seine Gedanken zu Papier bringt und dann auch noch zur Diskussion stellt.
Ein paar kurze Beispiele dazu. Die im Satellitenbild dargestellte Erweiterung s√ľdl. des Tierparks ist nicht einfach zu bewerkstelligen, da der Landwirt sich gegen einen Verkauf an den Tierpark wehrt bzw. nur gegen eine immense Summe verkauft. Eine Erweiterung des Gel√§ndes ist auch eigentlich erstmal nicht n√∂tig, da der Park genug Handlungsbedarf in der Sanierung bietet.
Leider nimmt die Planung auch keinen Bezug auf den bestehenden Tierbestand. Ich denke da ist eher der Wunsch Vater des Gedankens. Planungen f√ľr gro√üe S√§ugetier und Menschenaffen sind immens teuer, so dass ich mir vor allem Gorillas nicht in Hamm vorstellen kann... und mal ehrlich. Wieso auch? Der vorhandene Tierbestand ansich l√§sst sich doch schon sehen und wird durch die geplante Umstrukturierung im bestehenden Park sicherlich noch attraktiver.

Ich finde, dass hier an einigen Stellen deutlich √ľberinterpretiert wird. Hamm hat nun einfach nicht die finanziellen M√∂glichkeiten von heute auf morgen sein komplettes Konzept umzustellen und "mal eben" die Gehege umzugestalten. Ein sch√∂nes Beispiel, wie die Priorit√§t z.B. von Seiten der Hammer Politik aussieht, erkennt man an der Verteilung des 25 Mio. Geldsegens des Konjunkturpaketes. Der Hammer Maxipark (ein botan. Garten mit Spielpl√§tzen) bekommt 2,1 Mio Euro zugesprochen. Hammer Tierpark: 0,- Euro.
Auf der einen Seite ist die Tr√§gerschaft des Parks nat√ľrlich nicht mehr in st√§dtischer Hand, aber auf der anderen Seite stellt man den Tierpark f√ľr die Stadt seitens der Politik aber immer als au√üerordentlich wichtig dar. Und hier w√§ren schon 100.000 Euro ein wahrer Geldsegen.

Besagter Masterplan 2017 ist mehr als Leitfaden zu verstehen. Man erkennt sehr schnell bei einem Park dieser Größe und mit diesen eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten, dass eine Zukunftsplanung fähig sein muss flexibel auf Situationsänderungen zu reagieren. Deshalb ist der Masterplan wohl eher ein "Denkanstoss" gewesen, dessen Grundaussage einfach zusammengefasst weden kann:
√úberarbeitung des Gastronomiebereiches (in Eigenverantwortung / keine Pacht mehr), Erneuerung des Eingangsbereiches (Planungen laufen - etwa ab 2010), Neustrukturierung des Tierbestandes (die in der Planung vorgeschlagenen Abgaben sind teilweise schon umgesetzt (Zebus, Damhirsche)), Aufwertung des Tierbestandes, Neugestaltung des Teichbereiches und der gesamten Gehegeanlagen. Weitergehende Vorschl√§ge wie z.B. eine √Ąnderung und √úberarbeitung des Wegesystems sind aus Kostengr√ľnden in den vorgeschlagenem Umfang
aus finanziellen Gr√ľnden in absehbarer Zeit leider nicht m√∂glich. Auch eine komplette Geographisierung des Tierbestandes w√ľrde zu gro√üe Eingriffe bedeuten, so dass man darauf nur im "Rahmen des M√∂glichen" zur√ľckgreift.

Die √úberarbeitung des Tierbestandes ist dahingehend erkennbar, dass zur Zeit auch einige Gehege nicht besetzt sind. Das kommt auch der geplanten Umstrukturierung des gesamten Parks zu Gute.
Neben den bereits erw√§hnten Dik-Diks, Zwergflusspferden und Tapire stehen noch andere Tierarten auf der Wunschliste. Nicht nur "Rarit√§ten" sondern auch einfache beim normalen Zoobesucher gefragte Erdm√§nnchen und Pinguine (S√ľdamerik.Art).
Gerade der Planungen zum Tierbestand kommen in j√ľngster Zeit nat√ľrlich wie bereits erw√§hnt die KOntakte von Herrn Dobenecker zu Gute, dem es wohl zum gr√∂√üten Teil zu verdanken ist, dass die Fossas nach Hamm gekommen sind. Auch von ihm verspreche ich mir einen deutlichen positiven Impuls f√ľr die Weiterentswicklung des Tierparks.

Die theoretischen Planungen gehen so gesehen auch schon sehr weit, allerdings gibt es immer einen Faktor der alles zur Theorie verdammt: Geld. Gerne w√ľrde man die Fossas in einem Bereich mit den vorhandenen Lemuren zeigen (es m√ľssten "nur" die gr√∂√üeren Volieren gegen√ľber der Fossaanlage umgebaut werden). Begehbare Anlagen sind genau so gew√ľnscht wie interessante Gemeinschaftshaltungen, sei es nur die klassische "S√ľdamerika-Wiese" oder eine Kombination Husarenaffe/afrik. Huftiere.
Aber f√ľr Tapire braucht man halt eine bessere Bleibe als einen offenen Unterstand und wie man ein gro√ües Gehege g√ľnstig "affenausbruchsicher" bekommt ist auch eine gute Frage, die im Endeffekt wieder nur mit Geld zu beantworten ist.

F√ľr die Zukunft hoffe ich nur, dass Hamm sich vern√ľnftig zwischen dem Allrounder M√ľnster und Dortmund positionieren kann. Ich finde es gut, wenn man dabei auch an die Zoofreunde denkt, aber deutlicher Schwerpunkt werden wohl die Familien sein, die mit ihren Kindern einen sch√∂nen Nachmittag im Tierpark verbringen wollen - und da z√§hlt Gastro, Spielplatz und Erdm√§nnchen mindestens genau so viel oder sogar mehr als Fossa, M√§hnenwolf oder sonstige "Rarit√§ten".
Ich denke aber, dass man da auf Dauer ein gutes Gleichgewicht herstellen kann. Und um das letzte Thema noch einmal aufzugreifen: ich bin zwar auch ein Freund von gut strukturiertem Tierbestand und einer Pr√§sentation mit "rotem Faden"...aber man kann es auch √ľbertreiben, denn dem ONB f√§llt dies nur in Ausnahmef√§llen bzw. unterbewusst auf.


(16.02.2009, 10:25)
Holger Wientjes :   Also was mich betrifft, ich warte erstmal die Entwicklung und den Tierbesatz der n√§chsten Jahre ab. Sp√§testens dann l√§sst sich bestimmt eine "Linie" hineininterpretieren...:-)
(15.02.2009, 10:34)
Michael Mettler :   Ulli: Ja, noch Fragen. Diverse Kontaktgehege und Naturschutzthemen lassen sich doch problemlos auch bei "bunter Mischung" umsetzen und sogar verkn√ľpfen? Eine begehbare Anlage mit Varis z.B. neben einer solchen mit Humboldtpinguinen - ja und? Vor der Vari-Anlage steht dann eben eine Schautafel √ľber Brandrodung und vor der Pinguinanlage eine √ľber √úberfischung, dazu irgendwelche interaktiven Didaktik-Elemente oder auch ein wenig Spa√üzoo f√ľr den Besucher, und schon sind alle Bed√ľrfnisse abgedeckt - au√üer nat√ľrlich f√ľr eine Handvoll schnell gelangweilter Kritiker. Aber f√ľr die werden Zoos auch nicht unterhalten.

Die "Linie" der Affen l√§uft kreuz und quer durch das Gel√§nde in Rheine (1. Gibboninsel, 2. Berberaffenwald, 3. Lemurenanlage, 4. Wanderus/Dscheladas/Affenhaus) - mit gleicher Berechtigung k√∂nnte ich z.B. f√ľr Hannover eine "Katzenlinie" anf√ľhren (1. L√∂wen, 2. Tiger/Leoparden, 3. Gepard). Ebenso d√ľrfte es dem Normalbesucher nicht sonderlich auffallen, dass eine Linie der Reiher und St√∂rche besteht (ganze drei Arten im Bestand), da diese Tiere ebenfalls getrennt durch "linienfremde" Arten (Eulen, Lemuren, diverse sonstige V√∂gel) pr√§sentiert werden. Also eben "bunte Mischung". Limikolen bilden einen halterischen und z√ľchterischen Schwerpunkt, der sich aber weitestgehend in einer einzigen Voliere versammelt - auch das ist eher ein Punkt als eine "Linie". Der Rest des Parks: z.B. Chileflamingos zwischen Dscheladas und Streichelzoo, Trampeltiere zwischen Berberaffen, europ√§ischen Landschildkr√∂ten und Zebras/Sitatungas, K√§ngurus zwischen Pr√§riehunden und Alpakas. Es d√ľrfte schwer sein, darin enge Linienf√ľhrung zu sehen. Und ich denke, das ist auch f√ľr einen Fachmann leicht erkennbar.
(14.02.2009, 23:29)
Ulli :   Die auch f√ľr Laien erkennbaren eigenst√§ndigen Linien in Rheine: diverse Affen im Querschhnitt, Limikolen, Reiher und St√∂rche, Naturschutzthemen, diverse Kontaktgehege ... noch Fragen. Sicherlich war Rheine zu Zeiten von Dr. Salzert noch innovativer. Aber alles hatte Zeit und viele Ideen ben√∂tigt.

Ach ja hinsichtlich Michaels permanenter unangebrachter Betonung der "Überrepräsentation" von Affen in Rheine:
Affenarten in Rheine 2008: 10
Huftierarten (Paar- und Unpaarhufer) in Rheine 2008: 9, demnach bei etwas √ľber 30 S√§ugetierarten √§hnlich "√ľberrepr√§sentiert" ...

Auch ein Hammenser stellt Anspr√ľche an eine interessante Gestaltung. Allein mit einem ¬Ąh√ľbscher¬ď machen ist es nicht getan. Das Konzept hei√üt ¬ĄTierpark 2017¬ď ¬Ė das sind noch gut neun Jahre ¬Ė das ist eine lange Zeit auch zur Umsetzung von mehr als nur ¬Ąh√ľbscher¬ď machen. Hamm hatte 2007 183.065 Einwohner, den Tierpark haben (√ľber) 100.000 Menschen besucht ¬Ė in anderen Worten knapp 50 % der Einwohner. Ob ein Hammenser den Tierpark selbst aufsucht oder lieber gleich nach M√ľnster oder Dortmund f√§hrt, ist ja wohl die nahe liegende Frage und hinsichtlich Ostwestfalen, da kommt Osnabr√ľck und Hannover schon in Reichweite.

Präsentable Themengebiete eines Zoos neben dem ewigen Schwerpunkt "Kontinenten" können sein: Lebensräume, Artenschutz, Konvergenz, Anpassungen, Evolutionslinien,
Haustierarten weltweit, Fortpflanzung (Basel), R√§uber-Beute ( Etoschahaus Basel) Spezialisierung auf einzelne Tiergruppen, und selbst die Beschr√§nkung unter einem Oberthema auf einen einzigen Kontinent kann schon spannend sein (Afrika von Nord nach S√ľd, Biotope in Afrika, au√üergew√∂hnliche Tierfamilien in Afrika, Amerika entlang der Panamericana...) ¬Ö vielerlei interessante Ans√§tze ¬Öwarum immer so langweilig, speziell f√ľr einen kleinen Zoo, denken ...

Kann man nicht das Museum thematisch mit dem Zoo verzahnen ¬Ö

Michael - dein Vorschlag zu S√ľdostasien ist wunderbar und schon einmal ein sch√∂ner Ansatz, nur habe ich z.B. diesen Vorschlag im Zusammenhang mit Hamm noch gar nicht geh√∂rt ...

Kleinere Zoos m√ľssen auch gar nicht den Anspruch auf Vollst√§ndigkeit erheben oder ¬ĄGro√üzoo in klein¬ď sein wollen - das hat der Naturzoo Rheine schon fr√ľhzeitig erkannt.

Hankensb√ľttel hat mitten in der tiefsten, d√ľnn besiedelten Provinz √ľber 80.000 Besucher j√§hrlich (nicht auszudenken die m√∂gliche Zahl, wenn sie zentraler l√§gen), der Naturzoo Rheine bei 50.000 Einwohner das mehr als F√ľnffache an Besuchern j√§hrlich , √§hnlich Nordhorn ¬Ö ein verdienter Lohn, aber immer nur, weil sie kreativ waren und eigenst√§ndige Wege gegangen sind.

Ich w√ľrde mich ja freuen, eine √§hnlich viel versprechende Linie in den Hamm-Planungen zu sehen.
(14.02.2009, 21:25)
Holger Wientjes :   @IP66: Haben Sie meine letzte private Mail erhalten ?
(14.02.2009, 15:26)
Holger Wientjes :   Aus zeitmangel heute nur kurz:
Den letzten Beiträgen von M. Mettler und IP66 kann ich nur zustimmen !
Die gesuchte "Linie" besteht im Moment lediglich darin, den Park "h√ľbscher" zu gestalten.
Ich denke auch, dass sich manche Hammenser NEBEN Besuchen in MS,DO oder GE, dann auch öfter zu Besuchen im "eigenen" Park begeistern können !
(14.02.2009, 15:25)
Michael Mettler :   @IP66: Dazu m√ľsste man aber fairerweise sagen, dass die gro√üen Zoos f√ľr ihre Geokonzepte sehr viel mehr zugkr√§ftige Arten je Themengebiet ben√∂tigen, was ein Ausweichen auf "√§hnliche Arten" in manchen F√§llen beg√ľnstigt (vor allem, wenn diese schon zum Altbestand geh√∂ren oder leichter verf√ľgbar sind als die "richtigen"). Da hat es ein kleiner Park mit entsprechend kleineren Geo-Einheiten, von dem nicht so sehr wie bei den Gro√üzoos eine Ausrichtung auf EEP-usw.-Arten erwartet wird, vielleicht sogar leichter. Z.B. l√§sst sich mit leicht verf√ľgbaren und zu haltenden Zwergottern, Makaken, Axishirschen, Nilgauantilopen, Schleichkatzen und diversen V√∂geln relativ problemlos und auf kleinem Gel√§nde ein besucherattraktiver S√ľdasienbereich best√ľcken (und gegebenfalls noch durch aus dem EEP ausgeschlossene Mischlingstiger erg√§nzen). √Ąhnliches gilt auch f√ľr andere Geo-Bereiche. Schwierig wird es wohl eher, wenn man zu viele unterschiedliche Themengebiete auf kleiner Fl√§che unterbringen will.
(14.02.2009, 12:27)
IP66 :   Ich denke, da√ü gerade in kleineren Zoos die Praktikabilit√§t und die Erh√§ltlichkeit von Arten eine so gro√üe Rolle spielen, da√ü eine Geographisierung nicht naheliegt - selbst die Entwicklung in Krefeld wurde ja dadurch gepr√§gt, da√ü man zwar in verschiedenen Neuanlagen die aktuellen Moden ber√ľcksichtigte, dadurch aber den vorhandenen Bestand meist erg√§nzte und nicht ersetzt hat. welch' ungl√ľckliche Ergebnisse eine Geographisierung auf kleinem Gel√§nde zeitigen kann, lehrt uns derzeit das Vivarium Darmstadt.
Und wenn selbst in Gelsenkirchen oder Hannover bei Neubauten eine kontinentbezogene Tierauswahl nicht durchhalten k√∂nnen, w√§re dies f√ľr einen kommunalen Kleinzoo vielleicht wirklich eine zu gro√üe Aufgabe.
(14.02.2009, 10:32)
Michael Mettler :   @Ulli: Die anregende "Linie" kann auch schlichtweg darin bestehen, attraktiv zu sein... Wie sieht es denn beim gern genannten Beispiel Rheine aus? Lippenb√§ren und Goldschakale gegen√ľber von Pinguinen und Seehunden, Berberaffen zwischen Kamelen und Sumpfv√∂geln. Wo ist da jeweils der gemeinsame Nenner, wenn nicht nur in der Attraktivit√§t der Anlagen? Hutiacongas haben mit Affen nur gemeinsam, dass sie klettern und Pflanzen fressen, sind aber in Rheine im gleichen Haus untergebracht. Wollte man das Haus zur Veranschaulichung von Anpassungen an kletternde Lebensweise nutzen - was eine interessanter Ansatz w√§re - w√§ren die Affen √ľberrepr√§sentiert, w√§hrend andere Tiergruppen fehlen. Sieht man es als Affenhaus, sind die Baumratten fehl am Platz und w√§re eine weitere Primatenart konsequenter. Auch in Rheine bestehen Themenbereiche allenfalls aus wenigen unmittelbar benachbarten Anlagen, und das will ich gar nicht kritisieren, sondern im Gegenteil als nachahmenswert honorieren, denn es ist f√ľr den Besucher leichter erfassbar und abwechslungsreicher als manche mehrere Hektar gro√üe Themenwelt. Platt gesagt: Wenn ich ein Raubtier-Beutetier-Verh√§ltnis didaktisch r√ľberbringen will, dann reicht es doch, z.B. Geparden neben Gazellen zu halten und deren nat√ľrliches Verh√§ltnis untereinander auf einer Tafel zu erkl√§ren. Das geht auch ohne einen ganzen Zooteil Afrika drumherum. Und wenn dann hinter der n√§chsten Ecke keine afrikanischen Tiere, sondern meinetwegen Bisons oder Orang-Utans zu sehen sind, dann kann man auch zu denen etwas erz√§hlen (wenn man denn will). Ein solches "buntes Durcheinander" praktiziert ausgerechnet Rheine seit vielen Jahren beispielhaft. Und wenn Hamm tats√§chlich einen solchen Weg gehen sollte, sehe ich da durchaus die M√∂glichkeit, sich neben den gro√üen Nachbarn eine edle Nische zu schaffen. Ob der Durchschnittsbesucher aus Dortmund oder M√ľnster nach Hamm fahren wird, wenn er zu Hause einen Zoo vor der Nase hat, bleibt fraglich, aber ein gro√ües Einzugsgebiet in Ostwestfalen k√∂nnte durch einen attraktiven Tierpark in Hamm durchaus davon abgehalten werden, zwecks Tiere-Schauens bis nach Dortmund durchzufahren...
(14.02.2009, 10:03)
Ulli :   Ich habe auch nur auf die Gefahr einer Beliebigkeit hingewiesen, die ich zur Zeit hinsichtlich Hamm bef√ľrchte.
Ich glaube nicht, dass man weiß, wohin die Reise gehen soll - Artenschutzzoo mit Bezugnahme zum Biotop der vorgestellten Art, ein eher familien- und kindorientierter Zoo mit Kontaktgehegen und eventuell weniger spektakulären Arten, eine kontinentale Spezialisierung oder oder oder
Nur muss man eine Entscheidung treffen, denn die Konkurrenz von M√ľnster und Dortmund und Gelsenkirchen ist einfach zu gro√ü und man m√∂chte doch wahrgenommen werden ...

Die Sanierung beinhaltet demnach viel Aufwand, den man nicht sieht, der aber bezahlt und finanziert werden muss, also f√ľr den Geld beschaftt werden muss, f√ľr den Geldgeber gefunden werden m√ľssen ... siehe erste Absatz ...

Warum soll ich ein "buntes Durcheinander", was es in Hunderten von Tierg√§rten (auch in NRW) gibt aufsuchen, wenn ich in Nachbarst√§dten Spektakul√§res sehen kann. Also habe ich diesem "bunten Durcheinander" irgendeine Linie zu geben, die f√ľr den Besuch anregend ist oder ich kann es mit dem Tierpark aufgrund von Beliebigkeit gleich sein lassen.
(14.02.2009, 08:20)
Michael Mettler :   @Ulli: "Selbst wenn man ein reiner Artenschutzzoo werden m√∂chte, braucht man f√ľr die Arten untereinander ein verkn√ľpfendes Scharnier f√ľr die Besucher - das sehe ich zur Zeit nicht." Mit diesem Satz lieferst du dir doch die Erkl√§rung f√ľr deine Frage selbst: In einem "reinen Artenschutzzoo" ist doch das Verkn√ľpfende, dass die gezeigten Arten des Schutzes bed√ľrfen. Und daf√ľr w√§re es zun√§chst einmal v√∂llig gleichg√ľltig, wenn da ein nordischer Wasserbewohner in unmittelbarer N√§he eines tropischen Baumkletterers untergebracht ist. Im "Artenschutzzoo" M√ľnster z.B. werden Kegelrobben neben Orangs gezeigt - ob sich da wirklich ein Normalbesucher den Kopf zerbricht, dass das doch gar nicht zueinander passt?. Wenn man denn mit Gewalt ein Konzept stricken will, k√∂nnte man auf diese Weise z.B. auch verdeutlichen, wie sich Tiere an sehr unterschiedliche Lebensr√§ume angepasst haben - statt reihenweise Tierarten nebeneinander zu pr√§sentieren, die sich an den selben oder zumindest √§hnlichen Lebensraum adaptiert haben. So glaube ich z.B. nicht, dass der durchschnittliche Besucher aus einem Nebeneinander von Biber und Otter wirklich einen Lerneffekt zieht; zwei kleine Pelztiere, die im Wasser leben und tags√ľber meistens nur als schlafende Haufen hinter Glas zu bestaunen sind. Und ich frage mich, wieviele Zoobesucher hinterher selbst nach dem Betrachten von Schautafeln usw. in der Lage w√§ren, auf einem Foto einen Biber von einem Otter zu unterscheiden. Insofern glaube bzw. f√ľrchte ich, dass die meisten "verkn√ľpfenden Scharniere" nichts weiter als Kopfgeburten sind, die den Normalbesucher bei seinem Rundgang nicht wirklich interessieren (bzw. in vielen F√§llen f√ľr ihn auch gar nicht ersichtlich oder verst√§ndlich sind). Ich denke nicht, dass ein "buntes Durcheinander" im Zoo weniger Wirkung erzeugt.

(13.02.2009, 20:38)
Holger Wientjes :   @Gudrun Bardowicks: Um Missverst√§ndnissen vorzubeugen : Tapire und Zwergflusspferde sind keinesfalls vorhanden. Diese wurden als m√∂gliche Arten genannt !
(13.02.2009, 20:01)
Holger Wientjes :   @Ulli: Von einem "System", sei es in geographischer, systematischer oder sonstiger Form, hat ja auch zun√§chst erstmal keiner was gesagt !!!
Der "Plan" sieht zunächst erstmal die (Komplett)-Sanierung des Parks vor. Die Anlagen sollen tiergerechter und optisch ansprechender werden. Und das bis 2017.
Zum Begriff des "Vollzoos": Hier spricht ja niemand √ľber Elefanten, Nash√∂rner, Giraffen, Robben oder Menschenaffen.
Zu den Arten: Wo steht, dass Dik-Diks als "Träger einer Themenwelt" werden sollen ???
Insgesamt fände ich Zwergflusspferde oder Tapire, zumal beide Arten hier noch nie gezeigt wurden, in der Tat attraktiver als Damhirsch oder Lama.
Zum "Rundbau" : Von innen kenne ich ihn nicht. Jedoch macht er von aussen den Eindruck, dass er durchaus weiterhin zur Tierhaltung dienen kann.
Bei, wie gesagt, entsprechend gestalteten Aussengehegen.
Ob das Haus langweilig ist, ist sicherlich Geschmackssache. Bei mir hängt das auch von den dort gehaltenen Arten und deren Präsentation ab.

Also nochmal abschlissend: Das "Konzept" besteht wohl darin, die Anlagen zu sanieren und parallel dazu die ein oder andere neue/attraktive Art in den Park zu holen. Herausforderung genug f√ľr den Anfang, wie ich finde.
(13.02.2009, 19:56)
Gudrun Bardowicks :   @ Ulli: Im Zooparc Overloon und einigen weiteren kleineren zoologischen Einrichtungen in den Niederlanden werden Zwergflu√üpferde, Flachlandtapire und sogar Schabrackentapire (nur Overloon) ohne aufwendige und f√ľr Besucher betretbare oder einsehbare Warmh√§user auf gro√üz√ľgigen Waldfl√§chen mit jeweils einem naturnahen Gew√§sser gehalten (allerdings ohne Filteranlage und Unterwassereinblick) und stellen dort in der Tat grosse und popul√§re Besucherattraktionen dar, wenn keine Flu√üpferde, Elefanten oder Nash√∂rner als Konkurrenten vorhanden sind. Mir haben alle diese Anlagen sehr gut gefallen und die Tiere f√ľhlten sich in ihnen sichtlich wohl. Das m√ľsste eigentlich auch in Hamm m√∂glich sein. Eine Konzentration auf einige bestimmte Lebensr√§ume w√ľrde ich allerdings bei der Neukonzeption in Hamm auch begr√ľssen. Vielleicht w√§re eine Spezialisierung auf Tiere aus Feuchtw√§ldern und Sumpfgebiete wirklich eine gute Wahl, da das Gel√§nde ja scheinbar ziemlich feucht und teilweise wohl auch gut bewaldet ist. Mit Zwergflu√üpferden, Flachlandtapiren und Fossas (leben auf Madagaskar auch in Feuchtw√§ldern)sind ja bereits 3 Bewohner von feuchten Waldgebieten vorhanden. Das Affenhaus k√∂nnte man sicherlich auch zu einem Urwaldhaus umgestalten.
(13.02.2009, 19:54)
Ulli :   Also aus den vagen Andeutungen zum ¬ĄTierpark 2017¬ď in Hamm kann man in der Tat wenig entnehmen - trotzdem scheint mir eine konsequente Linie, wohin man will, noch nicht ersichtlich.

Wenn man Ambitionen in Richtung ¬ĄVoll-Zoo¬ď hegen sollte, muss man sich den Vergleich mit den benachbarten Zoos in M√ľnster, Dortmund und Gelsenkirchen stellen und da muss man vermutlich ¬Ąklotzen¬ď um im Vergleich zur Konkurrenz √ľberhaupt wahrgenommen zu werden.

Die Alternative w√§re die gezielte Spezialisierung auf zwei oder drei Bereiche mit ungew√∂hnlichen Anlagen und klarer thematischer Struktur mit entsprechender didaktischer Erg√§nzung - halt der Weg von Rheine, auch wenn er f√ľr Hamm anders aussehen wird.

Wenn man weiterhin an dem baulich langweiligen Affenhaus festhalten will, l√§√üt dies auf wenig innovative Gestaltungsideen schlie√üen. Im Grunde muss das gesamte Haus hinter einer Gr√ľnkulisse verschwinden und nur noch funktionalen Charakter haben - also z.B. f√ľr
Totenkopfäffchen, Varis, Kattas oder Krallenäffchen, die ansonsten in Kontakt-Außengehege gehalten werden.

Das Drainageproblem ist sicher das erste, was man in den Griff bekommen muss sonst wird es Kritik ohne Ende hageln.

Besteht nicht die Möglichkeit das Naturkundemuseum und den Bestand thematisch in eine Beziehung zu setzen.

Wenn man schon ein Sumpfgel√§nde hat, w√§re da nicht eine Bezugnahme auf S√ľmpfe und Gew√§sser naheliegend.

Jetzt zu den genannten Arten. Ein echtes System kann ich nicht bislang nicht erkennen:
genannt werden Fossa, Zwergflusspferd, Flachlandtapir, Dik-Dik

Dik-Dik - eine faszinierende Art, man kann an ihnen sch√∂n die Bed√ľrfnisse f√ľr ein Gehege veranschaulichen - nur in Hannover sind sie oft reiner Unterbesatz und als Basis f√ľr eine eigene Themenwelt allein kaum tragf√§hig

Zwergflusspferd / Flachlandtapir - ideal zum Vergleich konvergenter Anpassungen, ideal als Basis f√ľr eine Themenwelt des jeweiligen Regenwaldes, ideal zum Vergleich von zwei Regenwaldregionen, ideal f√ľr die Anpassung an das Wasserleben oder aufgrund des stromlinienf√∂rmigen K√∂rpers f√ľr die Anpassung an das Dickichtleben - f√ľr sich allein sind die Arten aber kaum der Publikumsmagnet. Ein Regenwaldambiente erfordert jeweils ein Warmhaus oder ein gro√ües hintereinander geschaltetes Haus, was sehr teuer w√§re.
Vielleicht ergibt ja etwas wenn man das Thema Gew√§sser und S√ľmpfe aufgreift.

Und wenn man schon zwei Regenwaldregionen vorstellt - was sollen dann die Fossas als Stellvertreter einer weiteren eigenen Regenwaldregion, diemal als Inselvariante.

Selbst wenn man ein reiner Artenschutzzoo werden m√∂chte, braucht man f√ľr die Arten untereinander ein verkn√ľpfendes Scharnier f√ľr die Besucher - das sehe ich zur Zeit nicht.

Ich lasse mich gerne eines beseren belehren, aber ein Konzept oder auch nur eine Linie kann ich zur Zeit noch nicht erkennen.
(13.02.2009, 14:40)
Holger Wientjes :   Den kann man leider nirgends nachlesen.
Erw√§hnung findet er nur kurz -ohne detailierten Zeitplan- auf der entsprechenden Wikipediaseite. Im gestrigen Gespr√§ch mit dem besagten Mitarbeiter wurde ebenfalls die Aussage getroffen, dass man bestrebt sei bis 2017 den Park wieder grundsaniert und "in Schuss" gebracht zu haben. Sprich, bis dahin sollen nach und nach Gehege und sonstige Infrastruktur, gem√§ss den zur Verf√ľgung stehenden Mitteln, in Stand gesetzt worden sein.
Der Boden stellt in der Tat ein grosses Problem dar. Hier wurden jedoch in den letzten Jahren Entwässerungsgräben gezogen.
Um Missverst√§ndnissen vorzubeugen: Gemeint ist nicht das alte Affenhaus an der Parkgrenze gegen√ľber des jetzigen Rinderhauses, sondern das nun zur Primatenhaltung genutzte ehemalige Raubtierhaus gegen√ľber des Naturkundemuseums. Dieses scheint mir, nach Umgestaltung der Aussengehege und bei entsprechendem Besatz durchaus noch zur Tierhaltung geeignet.
Das alte Affenhaus möchte man nach Möglichkeit in der Tat ersetzen.

(12.02.2009, 16:25)
Ulli :   wo kann man den Zeitplan "Tierpark 2017" nachlesen oder gibt es Skizzen, Beschreibungen etc. ?
Das Hauptproblem ist ja wohl die Drainage des Geländes.
Die Weiternutzung des Affenhauses halte ich leider f√ľr fragw√ľrdig ?
(12.02.2009, 15:24)
Anti-Erdm√§nnchen :   So gebet Hamm doch endlich einen eigenen Diskussionsfaden.

(11.02.2009, 19:01)
Holger Wientjes :   War heute im Tierpark Hamm um mir die dortige Fossahaltung anzuschauen, welche mir wirklich gut gefiel.
Den drei Tieren steht ein sehr gut strukturiertes und f√ľr den Besucher optisch ansprechendes Gehege zur Verf√ľgung. Von der Fl√§che her macht es mir auch einen gr√∂sseren Eindruck als die Fossagehege im Schaubereich des Duisburger Zoos.
Weiterhin konnte ich im Gespr√§ch mit einem dortigen Mitarbeiter etwas √ľber zuk√ľnftige Pl√§ne bez√ľglich der Tiere und Gehegeplanung erfahren. Klang mehr als interessant. So sprach man z.B. von Dik-Diks, (Flachland)Tapiren oder Zwergflusspferden. Schon wenn einiges davon Realit√§t wird w√ľrde es den Park weiterhin enorm aufwerten. Fossas waren ja schliesslich auch m√∂glich ! Die Gehege sollen jetzt sukzessive umgebaut/modernisiert werden. Auch das Affenhaus (fr√ľheres Raubtierhaus) soll im Kern bestehen bleiben und weiterhin f√ľr die Tierhaltung genutzt werden.
Alles in allem plant man zur Umgestaltung mit einem Zeitraum bis 2017.
W√ľrde mich als Hammenser nat√ľrlich freuen, wenn alles klappt ! :-)

(11.02.2009, 18:50)
Holger Wientjes :   http://www.wa-online.de/watvstartvorort1/00_20090205175835_Video_Drei_neue_Fossas_im_Hammer_Tierpark.html

Im entsprechenden WA-Artikel wird die Grundfläche des Geheges mit 90 qm angegeben.
Geboren sind die 3,0 Exemplare am 27.06.2007.
(06.02.2009, 16:44)
Michael Mettler :   @Ulli: Das will ich auch gar nicht anzweifeln. Aber das "Muster" kommt mir schon irgendwie bekannt vor aus der Zoowelt, gerade in Bezug auf langlebige, popul√§re und wenig zu Krankheiten neigende Gro√ütierarten. Es sind ja auch schon B√§ren in hohem Alter umgesiedelt worden, z.B. in B√§renparks oder nach Gelsenkirchen. Ist wohl alles eher eine Frage dessen, ob es potenzielle Abnehmer gibt und Geld f√ľr die Nachnutzung vorhanden ist...
(06.02.2009, 12:51)
Ulli :   @ichael Mettler
Es mag ja eine Schutzbehauptung gewesen sein, aber genau diese Argumentation habe ich seitens des Tierparks tatsächlich vernommen.
(06.02.2009, 10:50)
IP66 :   Auch wenn das jetzt ein wenig vom Thema weg f√ľhrt - gerade die Freianlage, aber auch die Konzeption des Inneren des Affenhausesn in Osnabr√ľck weisen recht viele mit dem krefelder Neubau vergleichbare Strukturen auf.
Das Geb√§ude in Hamm scheint mir vor allem in Hinblick auf die Umgestaltung zu einem gr√∂√üeren Zoo mit einem repr√§sentativen Warmhaus gestaltet worden zu sein, wobei √úberlegungen zu einer vielf√§ltigen und flexiblen Nutzung im Mittelpunkt gestanden haben k√∂nnten - was sich heute als ein Vorteil erweist. Auch wenn der Wabenbau in Darmstadt interessanter gestaltet war, so zeigt sich hier doch, wie lange kleinere Zoos von einem solchen Geb√§ude profitieren. Darmstadt w√§re auch ein Beispiel daf√ľr, da√ü es kaum sinnvoll ist, unter Zugrundelegung kostspieliger Masterpl√§ne Zoogesamtneubauten gem√§√ü der jeweils aktuellen Mode realisieren zu wollen. Da reichen die Mittel schon in manchem Gro√üzoo nicht aus, und einem kleineren Park fehlen da auf allen Ebenen die erforderlichen Ressourcen.
(06.02.2009, 10:43)
Holger Wientjes :   Das ehemalige Raubtierhaus und jetzige Affenhaus kenn ich noch mit Braun- und Kragenb√§ren, Tigern, L√∂wen und Leoparden, die alle zeitgleich (!) dort gehalten wurden. Das war in der Tat eine Zuhmutung f√ľr Tiere und Betrachter.
Nach und nach bekamen dann Löwen sowie Tiger neue Gehege an anderen Standorten und der Käfig der Kragenbären wurde ungefähr verdoppelt.
Nichtsdestotrotz entsprach das Geb√§ude schon bei seinem Bau/seiner Inbetriebnahme Anfang der 80er nicht mehr dem, was man als angemessene Behausung f√ľr eine solche Anzahl von grossen Carnivoren bezeichnen k√∂nnte.
Man hinkt(e) seiner Zeit irgendwie hinterher.
Das Gebäude als solches finde ich jedoch gar nicht so schlecht. Die derzeitige Affenhaltung stellt sicherlich einen besseren Verwendungszweck dar als den vorangegangenen, dass Gelbe vom Ei ist sie dennoch nicht.
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass der Bau gut f√ľr Kleins√§uger und/oder V√∂gel genutzt werden kann. Mangusten, Schliefer, Nager oder Krallen√§ffchen k√§men mir da in den Sinn.

Insgesamt l√§sst sich √ľber den Tierpark Hamm sagen, dass sich in den letzten Jahren (vor allem Seit der neuen Tr√§gerschaft) deutlich positive Ver√§nderungen, wenn auch finanziell bedingt in kleinen Schritten, erkennen lassen.
Ich hoffe, dass diese Entwicklung auch in den nächsten Jahren anhält !
Mit Hernn Dobenecker hat man sicherlich jemanden an Bord, der √ľber reichlich Erfahrung/Ideen verf√ľgt und -soweit das finanziell m√∂glich ist- wohl auch umzusetzen vermag.

Den Beginn der Fossahaltung sehe ich als Beginn in Richtung "Aufwertung" des Tierbestandes. Wobei dieser so schlecht gar nicht ist (z.B. Ceylon-Leoparden, Primaten,...).


(06.02.2009, 10:01)
Michael Mettler :   @Ulli: Nach DEM Argument h√§tte Rheine auch seine Flamingoanlage nicht umbauen d√ľrfen, ein Teil der V√∂gel war mit ziemlicher Sicherheit genauso alt wie die B√§ren... Und auch diverse andere Umz√ľge (Borgoriwald Frankfurt, Transfers alter Elefantenk√ľhe usw.) w√§ren dann ja im Grunde "sch√§dlich". Ich kann sowas noch nachvollziehen, wenn die "alten Kameraden" in irgendeiner Form k√∂rperlich behindert sind, aber sonst? In meinen Augen wird das zu h√§ufig als Schutzbehauptung genutzt. Gerade so intelligente und anpassungsf√§hige Tiere wie Schwarzb√§ren h√§tten vermutlich wenig Probleme mit einer neuen Umgebung.
(06.02.2009, 09:16)
Ulli :   Aber die jetzige Umnutzung als Picknickplatz in einer Tieranlage zeugt auch wieder von Phantasie. Die Anlage blieb ja auch nur so lange stehen, weil man den alten Tieren die Verpflanzung in eine andere Umgebung nicht mehr zumuten wollte - ansonsten w√§re schon Jahre vorher dort etwas passiert.
(06.02.2009, 08:37)
Michael Mettler :   Mit der alten B√§renanlage in Rheine war es eigentlich √§hnlich wie heute mit der Flusspferdanlage in Frankfurt oder dem Orang-Au√üenk√§fig in Hannover: Ungeliebt und nicht mehr zeitgem√§√ü, aber trotzdem wurden immer wieder andere Projekte vorgezogen.
(05.02.2009, 18:51)
Ulli :   Aber Herr Salzert sprach immer von seinem einzigen Mi√ügriff - und es gab zu dem Zeitpunkt des Baus des Hammer Hauses (welch Wortspiel) in Rheine schon den Berberaffenwald und manch andere innovative Anlage ...
Kleine Episode am Rande: Das Affenhaus in Osnabr√ľck mit dem Bunkerfelsen und das Affen-Tropenhaus in Krefeld wurden im selben Monat Mai 1975 er√∂ffnet...
(05.02.2009, 17:38)
Michael Mettler :   Zum Vergleich Rheine/Hamm: Der besagte Bau in Hamm ist gerade mal vier Jahre j√ľnger als die ehemalige und sehr lange benutzte B√§renanlage in Rheine, selbst da gab es also noch n√ľchterne Zweckbauten....
(05.02.2009, 17:04)
Hannes L√ľke :   Man muss das Gruselhaus nicht abrei√üen. In seinem jetzigen Zustand ist es sicher nicht erhaltenswert aber Rheine musste an sein Affenhaus auch mehrmals bauen und Tiere ausgliedern, das kann ich mir f√ľr den Rundbau in Hamm auch vorstellen.
Achja, ein besuch in Hamm ist sicherlich wieder lohnesnwert da man dem Zoo anmerkt, dass er es versucht sch√∂ner zu werden. Vor einigen Monaten stand ich nur vor Baustellen im Zoo. Einige Akzeptable Gehege waren leider nicht mal mehr besetzt und was die Affen angeht. Es ist nunmal nicht billig f√ľr Affen zu bauen und schrecklich sind die meisten Gehege nicht von daher finde ich es schon in Ordnung bei diesem im Unterhalt preiswerten Publikumsmagneten nicht zu sagen "alles raus"
(05.02.2009, 16:22)
Anti-Erdm√§nnchen :   Ulli, auch in diesem Forum kommt Hamm oft nicht gut weg, ich wei√ü.
Mein damaliger Kommentar stammt vom 18.10.07 und findet sich im Faden "Zoo-Impressionen". Und im Faden "Allwetterzoo M√ľnster" schrieb ich am 8.3.08 sogar mal was direkt an Dich.
Als "ehrenr√ľhrig" empfinde ich die Bezeichnung "Kleinzoo" auch nicht, nur im Falle von Hamm als unzutreffend. Beim Stichwort "Kleinzoo" denke ich spontan an eine Einrichtung, deren Tierbestand sich im Rahmen von Lamas, Emus, Damhirschen, Nasenb√§ren, Luchsen, Varis, Schneeulen, usw. h√§lt.
(05.02.2009, 14:45)
Ulli :   @Anti-Erdm√§nnchen
Ich zitiere einmal eine Beschreibung aus dem Zoofreunde-Net-Forum vom 22.10.2007:

¬ĄObwohl nicht wirklich weit entfernt, war ich am Mittwoch, dass erste Mal im Tierpark Hamm.
Ich will an dieser Stelle mal meine Eindr√ľcke schildern.
Nachdem wir vom verlassenen Parkplatz den alten Eingang durchquert haben, fällt uns dauerndes Hundegebell auf.Wie sich nachher rausstellt liegt das Tierheim dirket hinter dem Tierpark.Das laute Gekläffe begleitet uns den komletten Besuch, je nach Lage wird es leiser.Die Tiere scheinen sich an den Lärm gewöhnt zu haben, zumindestens wirkten sie nicht verschreckt.
Nun kamen wir zu den Mandrills und den Magots.Die Gehege sind klein und wenig liebevoll eingerichtet ¬Ö
Auch die anderen Affen im Zoo haben schlechte und trostlose Gehege.
Das Naturkundemuseum ist informativ, aber f√ľr mich weniger interessant.
Einige Huftiere haben noch halbwegs akzeptable Gehege.Wirklich grausig wird es dann bei den L√∂wen.Das Haus ist winzig.Wenig besser sieht es f√ľr den Puma aus.
Der Tiger dagegen besitzt ein größeres und scheinbar neueres Gehege.
Trotz allem kann es den Gesamteindruck nicht sonderlich aufwerten.In diesem Tierpark, der deutlich größer als Bochum ist, scheint die Zeit seit 30 Jahren stehen geblieben zu sein.Viele alte Gehege rufen nach Modernisierung,aber von aktuellen Projekten war nichts zu sehen.
Erw√§hnenswert evtl noch, dass die meisten Tiere gef√ľttert werden d√ľrfen.¬ď
(22.10.2007)

Mein Besuch liegt leider noch ein Jahr l√§nger zur√ľck, der Bericht deckt sich aber in weiten Teilen mit meinem pers√∂nlichen Eindruck. Falls sich etwas grundlegend verbessert haben sollte, m√∂ge man mir meine Bewertung verzeihen. Aber leider habe ich in der Zwischenzeit keine Veranlassung gesehen, mir das noch einmal anzutun.

Das Naturkundemuseum ist nett und informativ, aber leider wenig innovativ.

Was hat man von einem eventuell bemerkenswerten Tierbestand (neu Fossas), wenn dieser nicht attraktiv präsentiert wird und das Umfeld (damals) eher abschreckend wirkte.
Und Matsch in einer Anlage kann auch von einer unzureichenden Drainage herr√ľhren - also abzutun w√ľrde ich so ein Ph√§nomen nicht.
Hierzu Wikipedia: Eine weitere Problematik des Parks (Hamm) ist die mit dem Standort verbundene Bodenbeschaffenheit. Da der Park zu gro√üen Teilen auf ehemaligem Sumpfland erbaut und in den Jahren des Wiederaufbaus auf Drainagen etc. verzichtet wurde, entwickelt sich gerade in den Huftiergehegen nach mehrt√§gigem Niederschlag eine Schlammschicht an der Oberfl√§che. Dieser Situation wurde aber in den vergangenen Jahren durch das Hinzuf√ľgen von Entw√§sserungsgr√§ben entgegengewirkt.
In Böden kann man Unsummen verbauen, ohne dass man davon wirklich etwas sieht.
Vielleicht ist eine Vielzahl von gro√üen Huftierarten auch nicht die richtige Tierauswahl. Ich wei√ü. in meinem Plan gibt es auch Huftiere - aber in gr√∂√üeren Arealen und deutlich weniger Arten und Individuen. Ich habe hier einmal bewu√üt ¬Ągeklotzt¬ď. Dieser Plan dient auch nur zum Aufzeigen des Potentials und bildet keine (!!!) Vorlage zur Umsetzung. Vielleicht ist die Konzentration auf (kleinere) EEP-Arten f√ľr Hamm ein tragf√§higes Konzept - aber nur bei musterg√ľltigen Anlagen. Andererseits mu√üte ich schon √∂fter in diesem Forum feststellen, das meine Ideen zur Zoogestaltung mit ¬Ąunscheinbareren¬ď Arten den Vorwurf mangelnder Attraktivit√§t hervorriefen.
Eine gezielte Schwerpunktsetzung wie auch immer ist f√ľr Hamm in Anbetracht der momentanen Ressourcen aber unabdingbar.
Ich empfinde die Bezeichnung ¬ĄKleinzoo¬ď √ľberhaupt nicht als ehrenr√ľhrig. Der Naturzoo Rheine beispielsweise hat auch kein Problem mit der Bezeichnung ¬ĄKleinzoo¬ď.
Der Naturzoo Rheine, f√ľr mich der Pendant in Hinblick auf Hamm, hat im √ľbrigen √§hnliche Wasserprobleme und von Haus aus auch keine idealen Vorrausetzungen vom Umfeld her zum Betreiben eines Zoos und doch hat Rheine sich im Gegensatz zu Hamm mit Kreativit√§t, Mut, einem durchdachtem Konzept und gerade losgel√∂st (!) von dem Streben einer Gro√üzoo-Kopierung musterg√ľltig, ja zum leuchtenden Vorbild entwickelt. Und rein vom Einzugsgebiet her hat Hamm ein viel gr√∂√üeres Besucherpotential als Rheine als Kleinstadt ohne direkte Gro√üstadt in der N√§he.
Und noch etwas sollte einen nachdenklich stimmen: 2004 stand der Tierpark Hamm , bis dahin als Verein gef√ľhrt, vor dem Konkurs und wurde von der Lebenshilfe Hamm √ľbernommen. So etwas passiert meistens nur, wenn irgendetwas nicht stimmt. Es ist erfreulich, dass man nunmehr versucht, den Tierpark weiterzuf√ľhren und zu verbessern.

Zur Ehrenrettung - es gibt nur einen sehr kleinen Personalstamm.

Und es ist von einem Masterplan ¬ĄTierpark 2017¬ď die Rede. Den Plan kenne ich nicht - hoffen wir das Beste.
(05.02.2009, 14:12)
Anti-Erdm√§nnchen :   Ulli, wie unterschiedlich die Ansichten doch sein k√∂nnen. Ich kenne Hamm zwar nur von einem Besuch, und w√§hrenddessen war es sogar recht regnerisch, aber trotzdem hat mich wahrscheinlich kein Tiergarten jemals so sehr beeindruckt wie Hamm. Wenn ich mich entscheiden m√ľ√üte, w√ľrde ich ihn als meinen Lieblingszoo bezeichnen. Jetzt kommt mir bitte nicht mit dem besagten Rundbau oder mit dem Matsch bei den Elens - es ist freilich nicht alles perfekt.
Was ich nicht so ganz nachvollziehen kann ist die hartn√§ckige Einstufung von Hamm als Kleinzoo. Liegt wahrscheinlich an den fehlenden Dickh√§utern, Giraffen und Menschenaffen. Dennoch erinnert mich der Tierbestand (s. Zootierliste) eher an einen Gro√üzoo als an einen Kleinzoo. Wie w√§re es mal mit der Einf√ľhrung der Kategorie "Mittelzoo"?
(05.02.2009, 12:44)
Ulli :   Stelzv√∂gel/Otter/... Sitatungas
(05.02.2009, 10:20)
Ulli :   Hamm ist mich mich ein Beispiel welches Potential daf√ľr das Gel√§nde eigentlich bietet aber nicht genutzt wird und mit Mut und ... Geld... auch umsetzbar sein k√∂nnte !!! (ich wei√ü Wirtschaftskrise, Hamm ist arm, andererseits riesiges Einzugsgebiet - Ruhrgebiet, teilweise Abhebung von M√ľnster, Dortmund und Gelsenkirchen als direkte Nachbarn, Anziehungspunkt f√ľr Hamm
(05.02.2009, 10:14)
Ulli :   und wenn man sich das Satelitenbild ansieht - gibt es da noch ganz anderes Potential
(05.02.2009, 10:10)
Ulli :   Man muss nicht jede verungl√ľckte "Bruchbude" erhalten - zur Abschreckung reicht auch das Bild aus dem Tierparkf√ľhrer
(05.02.2009, 10:07)
IP66 :   Ich k√∂nnte mir vorstellen, da√ü auch f√ľr dieses Haus eine interessante Nutzung, etwa f√ľr Kleins√§uger oder Papageien, m√∂glich w√§re. Die √úbernahme der Fossas freut mich sehr - ein Beispiel daf√ľr, da√ü auch kleinere Zoos interessante Tierarten erhalten k√∂nnen.
(05.02.2009, 10:02)
Ulli :   Das Zentralhaus von Hamm ist f√ľr mich immer das Paradebeispiel eines schrecklichen Gruseltierhauses und ein Musterbeispiel daf√ľr, wie man nicht bauen soll und damit das absolute und pr√§destinierte Kontrastbeispiel zu Rheine ... schrecklich, schrecklich, schrecklich.

F√ľr dieses Haus f√§llt mir nur die Ramme ein
(05.02.2009, 08:11)
Holger Wientjes :   Der Nasenb√§rk√§fig ( alte Berberaffenk√§fig ) in Eingangsn√§he soll die Tiere wohl beherbergen.
Das die Tiere kommen, wurde in einem andere Forum angek√ľndigt. Dass sie nun da sind, entnehme ich der "Zootierliste".
(05.02.2009, 00:37)
Hannes L√ľke :   Wo leben die denn dort?
(04.02.2009, 21:51)
Holger Wientjes :   In Hamm sind (heute ?) nun endlich die Fossas aus Duisburg eingetroffen !
(04.02.2009, 21:04)
IP66 :   Ich vergesse das Haus immer wieder, wenn es um Aufz√§hlungen von j√ľngeren Zentralbauten zum Zweck der Tierausstellung geht - vielleicht hilft der Thread, das sich das √§ndert ...
(07.10.2008, 14:51)
Michael Mettler :   Sorry, Foto vergessen.
(06.10.2008, 20:19)
Michael Mettler :   Scannen ging nicht (zu gro√ü), habe es aus dem Tierparkf√ľhrer abfotografiert. Besatz zu diesem Zeitpunkt: Braunb√§ren, Kragenb√§ren, Ceylon-Leoparden, Schwarze Panther. L√∂wen und Tiger hatten bereits "Freigehege". Ich war 1991 erstmals in Hamm, da hatte man das Haus schon auf Affen umgestellt.
(06.10.2008, 20:19)
Hannes L√ľke :   und Gro√ükatzen? wow! Ich w√§re dir dankbar f√ľr ein Bild
(06.10.2008, 20:12)
Michael Mettler :   Hamm hatte vor etlichen Jahren mal Gibbons aus der M√ľnsteraner Mischlingszucht Borneo- x Silbergibbon (oder Ungka) erhalten, vielleicht lebt der "Restbestand" noch.

@Hannes: Es gibt einen alten Tierparkf√ľhrer aus Hamm, in dem das Raubtierhaus noch mit B√§renbesatz abgebildet ist; k√∂nnte ich √ľber den Scanner ziehen. Ein reines B√§renhaus war es nicht, sondern f√ľr B√§ren und Gro√ükatzen errichtet.
(06.10.2008, 19:45)
IP66 :   Vielen Dank! Bei meinem letzten Besuch, der schon ein wenig zur√ľckliegt, sa√üen zwei sehr alte Gibbons im B√§renhaus, deren Artz√ľgeh√∂rigkeit mir fraglich erschien - wobei die Gibbonsystematik wohl ein besonders weites Feld darstellt. Ich hatte gehofft, da√ü noch einmal jemand in Hamm die Tiere sieht, der sich mit den verschiedenen Erscheinungen der Art auskennt. Ich habe den B√§r im hammer Haus zwar noch erlebt, aber leider keine Bilder. Es gab aber zu gewissen Zeiten Jahresberichte, in denen auch Fotos √§lterer Tierparkzust√§nde enthalten sein k√∂nnten.
(06.10.2008, 19:31)
Hannes L√ľke :   Die Kapuziner sind die normalen gehaupten an Gibbons habe ich 2 insgesamt 3 Wei√ühandgibbons in 2 Gehegen am Gibbonhaus gesehen und ein weiterer Gibbon (art?) im alten B√§renhaus (ich fass es immer noch nicht das da mal B√§ren dirn waren.
Wo wir grad dabei sind. Hat einer alte Fotos vom Hammer Tierpark. Insbesondere vom alten Bärenhaus?
(06.10.2008, 17:24)
IP66 :   Leben denn die beiden uralten Gibbons noch? Auch die Unterart der Kapuziner w√ľrde mich interessieren.
(06.10.2008, 15:06)
Hannes L√ľke :   Ich war gestern im TP Hamm. Seit mienem letzten Besuch vor 2 Jahren hat sich einiges getan. Wenn auch nicht alles positiv war.
Die Berberaffen wurden abgegeben daf√ľr sind in das unbeheizte Gehege ohne Innenhaus Kapuziner eingezogen.
Im Affenrevier darf jetzt garnicht mehr gef√ľttert werden sowie in den meisten teilen des Zoos (war irgendwie ein bisschen Schade).
Die beiden Karakaras haben mit den Ibisen die Voliere getauscht wobei es nicht so gut geklappt hat alle auch umzusetzen denn auf der Anlage des Wasserböcke lief ein Ibis herum.
Als neue "Attraktion" wird ein Kinderbauernhof gebaut in welchen schon Zwergrinder eingezogen sind. Der Ententeich wurde restauriert (jetzt auch f√ľttern verboten), die Flamingos sind weg, die Marabus zu den Kronenkranichen gezogen. Gegen√ľber den Stachelschweinen entsteht eine Anlage f√ľr Sporenschildkr√∂ten. Im Terrarienraum sind keine Krallenaffen mehr zu sehen daf√ľr Kaiman, Anakonda, Teppichpython, K√∂nigspython, Kaiserboa und Kornnatter.
Mein pers√∂nliches No-Go war, dass die Pfleger den Nutrias ganze √Ąpfel MIT Aufkleber gegeben haben. Also so leicht die Pflege dieser Tiere auch ist, die arbeit die √Ąpfel zu entklebern sollte man sich doch machen.
(05.10.2008, 20:36)
Michael Mettler :   Es gibt auch in Afrika schwarze Leoparden. Osnabr√ľck hatte mal einen, der aus S√ľdafrika stammte und dort meiner Erinnerung nach als Findelkind auf einer Farm aufgezogen worden war.
(24.08.2008, 16:26)
Drac :   Oder aber es sind als Afrikaner deklarierte Mischlinge ;)
(24.08.2008, 15:51)
IP66 :   Wenn alles stimmt, m√ľ√üte es sich wohl um einen "afrikansichen" Schw√§rzling handeln - ein weiteres Argument gegen die Theorie, unsere Zoopanter stellten reinerbige Asiaten vor.
(24.08.2008, 15:04)
Michael Mettler :   Schon das mit dem Paar ist interessant, denn sowohl mein Mitreisender als auch ich waren uns sicher, zwei Kater (zusammen im K√§fig) gesehen zu haben - war von hinten eigentlich gut sichtbar... Haben uns n√§mlich noch dar√ľber gewundert.
(23.08.2008, 13:20)
Steffen Kohler :   Der Besitzer erw√§hnte meinen Mitreisenden gegen√ľber einen Schw√§rzling, den das Afrikaner- Paar zur Welt gebracht habe, der jedoch leider nicht gro√ü geworden sei.
Genauere Informationen zur Herkunft der Tiere habe ich leider nicht.
(23.08.2008, 10:20)
Michael Mettler :   @Sven: Gleichzeitig gepostet :-) Da ich dusseligerweise das Leopardenfoto vorhin nicht eingestellt habe, kommt es nun hiermit nach.
(22.08.2008, 17:22)
Michael Mettler :   Wozu braucht man noch ein Ged√§chtnis, wenn es doch die Suchfunktion gibt :-) DIESEN H√§ndler meinte ich:
www.hernebreedingcenter.be
Hat zwar im Moment keine Afrikanischen Leoparden am Lager, aber Riesenseeadler sind doch auch was Nettes...
(22.08.2008, 14:47)
Sven P. Peter :   Das Herne Breeding Center?
(22.08.2008, 14:46)
Michael Mettler :   Demnach d√ľrften die beiden Leopardenkater, die ich am 2.5. bei Nadermann gesehen habe, die besagten Afrikaner sein. Leider lie√ü der Abstand zum Gitter keine besseren Aufnahmen zu als die anbei eingestellte.

Waren die beiden handaufgezogenen Jungtiere (ein geflecktes, ein schwarzes) noch im Bestand? Die m√ľssten ja demnach ganz andere Eltern haben - es sei denn, einer der beiden Afrikanerkater tr√ľge das Schw√§rzlingsgen und w√§re Vater des Wurfes.

Afrikanische Leoparden verschiedener Altersstufen wurden vor geraumer Zeit von einem belgischen Tierh√§ndler angeboten, √ľber den damals auch hier im Forum diskutiert wurde (mir will der Name bzw. die Website √§rgerlicherweise nicht einfallen).

(22.08.2008, 14:37)
Sacha :   Woher stammen denn die Tiere? Und welcher Unterart w√ľrden sie nach (alter?) Systematik angeh√∂ren (da neuere Systematiker teilweise bei afrik. Formen nur noch zwei - Festland- und Sansibar-Form - zulassen)?
(22.08.2008, 13:53)
Steffen Kohler :   Auf der R√ľckfahrt von einer einw√∂chigen Hollandtour besuchten wir auch den Tierpark Nadermann. Zwei Mitglieder unserer vierk√∂pfigen Gruppe kamen mit dem Besitzer ins Gespr√§ch. Dieser berichtete, dass er keine Schwarzen Panter mehr halte, daf√ľr nun Afrikanische Leoparden! Die beiden Tiere sind sehr gro√ü, mindestens wie Persische Leoparden, die Grundfarbe des Fells ist ein kr√§ftiges Gelb, der Schwanz ist sehr lang.
(22.08.2008, 12:04)
Michael Mettler :   @Matthias Schramm: Unter den geschilderten Umst√§nden ist es dann umso unverst√§ndlicher, dass sogar noch Polarf√ľchse hinzugeholt wurden und den gro√üen Innenraum bewohnen, der fr√ľher mal der Braunb√§rzwinger war; den h√§tte man dann genausogut zwischenzeitlich den Waschb√§ren und Marderhunden g√∂nnen k√∂nnen.
(17.07.2008, 19:09)
Matthias Schramm :   Also, auch bei Nadermann nichts Neues! Das Gehege f√ľr die Waschb√§ren und Marderhunde wird seit ca. 2 Jahren gebaut und scheint noch immer nicht fertig zu sein. Die Tiere k√∂nnen seit der gesamten Zeit nur ihr Innengehege (nicht einsehbar) und einen kleinen Gitterauslauf von ca. 2 x 2 Metern nutzen. Vielleicht h√§tte man die Tiere bei einer solangen Bauzeit an eine andere Einrichtung abgeben k√∂nnen. Anscheinend fressen die Luchse keine Nutrias, da die beiden Tierarten seit einem guten Jahr zusammen untergebracht sind! Dennoch finde ich diese Art von Gemeinschaftshaltung als etwas eigenartig und ich glaube nicht, dass die Nutrias wirklich gl√ľcklich damit sind!
Dann doch lieber die Gemeinschaftshaltung mit Bibern wie in Bielefeld im Tierpark Olderdissen.

(17.07.2008, 16:45)
Michael Mettler :   Mit einer Ausgabe von 2001 gab es fr√ľher einen Tierparkf√ľhrer in Kalletal, den habe ich mir noch mal zur Hand genommen. Daraus einige Erl√§uterungen zum Tierbestand: Auf das aktuelle Jahr 2008 umgerechnet sind die beiden Rosapelikane seit 38 Jahren im Park, die Schimpansen 41 und 34 Jahre alt, der Pantherkater 19 Jahre und das Luchspaar 17 bzw. 19 Jahre. (So weit alle noch vorhanden sind, denn wetterbedingt habe ich nur die Pelikane und einen Luchs aus dieser Aufz√§hlung in persona gesehen, den Rest nur auf der Beschilderung.) Auch unter den Pavianen k√∂nnte sich noch ein 30-j√§hriges Exemplar befinden. Das √§ltere Tigerpaar ist Jahrgang 1995, es sind Wurfgeschwister und sie waren urspr√ľnglich zu dritt im Park. Auch die W√∂lfe sind 1995 geboren - damit ebenfalls schon Senioren -, die Dingos 1997. Dagegen sind die Braunb√§ren in Relation zu ihrere Lebenserwartung noch recht jung (1,1 13 Jahre, 0,1 22 Jahre).
Und: Der Silberfuchs, den ich bei meinem letzten Besuch gesehen habe, war ein Sohn eines wildfarbigen Paares (und damit der bei meinem diesmaligen Besuch gesehene Fuchs wahrscheinlich eines der Elterntiere). Damit war er eigentlich auch eine Besonderheit, denn die Struktur des Tierbestandes (viele alte Tiere, eingeschlechtliche und Einzelhaltungen sowie "Verh√ľtungs"ma√ünahmen bei z.B. W√∂lfen und Dingos) l√§sst kaum Nachwuchs zu. Das sage ich allerdings ganz wertfrei, denn gerade bei Raubtieren ist das in vielen anderes Zoos auch so, und wenn der Tierpark Kalletal konzeptionell dazu bereit ist, alten Tieren aus anderen Haltungen einen Ruhesitz f√ľr den Lebensabend zu bieten, finde ich das durchaus positiv. Dass man damit und mit wenig Nachwuchs nicht gerade Besucherst√ľrme hervorruft (der Park finanziert sich ausschlie√ülich aus Eintrittsgeldern und Spenden), ist die Kehrseite der Medaille.
(09.05.2008, 15:13)
Michael Mettler :   Ich glaube, die Gr√∂√üe mancher Gehege auf dem Plan wurde u.a. danach ausgerichtet, dass der Name der Tierart in das Feld passen muss... S√§mtliche K√§fige und Anlagen der lienken Seite haben z.B. in natura wenig Tiefe und verlaufen l√§ngs des Besucherwegs statt quer zu ihm. Der Bereich H√ľhner bis Luchse entspricht z.B. einem durchschnittlichen Fasanerie-Komplex, der Frettchenk√§fig und die Stachelschwein-Anlage sind - wenn √ľberhaupt - nur geringf√ľgig tiefer als der Besucherweg breit ist. (N√§hme man den Weg als Gr√∂√üenma√üstab, w√ľrde in die wirkliche Form der Frettchenvoliere h√∂chstens das "F" reinpassen...) Daf√ľr sind andere Anlagen (z.B. Tiger, Minischweine, W√∂lfe, geplante L√∂wen) erheblich gr√∂√üer als eingezeichnet. Und nat√ľrlich lebt der Panther nicht mit den Pavianen zusammen :-)
(09.05.2008, 14:31)
Ralf Seidel :   Sehr detailverliebter "Wegeplan", aber
2 Euro mehr hätte man, bei aller Geldknappheit, in der zuständigen Werbeagentur ruhig ausgeben können...))
(09.05.2008, 12:34)
Michael Mettler :   Anbei noch der am Eingang aush√§ngende Wegeplan des Tierparks Kalletal, einen gedruckten gibt es nicht (mehr). Ist nicht auf neuestem Stand (Goldschakale und Guanakos sind Geschichte) und stimmt auch in den Gr√∂√üenverh√§ltnissen nicht die Bohne - z.B. ist die vordere (auf dem Plan untere) Tigeranlage mindestens so gro√ü wie Schimpansen-, Pavian- und Leopardenanlage zusammen. (Gegen DIE Schimpansenanlage ist √ľbrigens die bei Nadermann das reinste Affenparadies - habe aber wegen des dichten Regens kein Foto gemacht, wie √ľberhaupt das nebenstehende Foto das einzige von diesem Besuch blieb.) Der Park liegt am Hang; die linke Seite des Gel√§ndes bildet die Talsohle, die rechte Seite liegt um etliche Meter h√∂her. Die genannten Anlagen f√ľr Tiger, Panther und Affen sowie die f√ľr W√∂lfe beinhalten relativ steiles Gef√§lle, die Dingos (und die geplanten L√∂wen) haben auf der H√ľgelkuppe ein flacheres Gel√§ndeprofil. Die hintere Tigeranlage ist auf Talniveau.
(08.05.2008, 21:30)
IP66 :   Ich w√ľrde sogar die Behauptung wagen, da√ü der wichtigste Schritt zum neuen Verst√§ndnis der Menschenaffenhaltung von einem Kleinzoo ausging: Das neue Konzept in Krefeld, das erste Urwaldhaus in Deutschland und, wenn ich es recht √ľbersehe, auch in Europa, entstand in einem Zoo, der bis zu diesem Zeitpunkt nur √ľber kleinere Bauten verf√ľgte und kurz zuvor mit dem Gro√ütierhaus noch ein zwar gut gestaltetes, aber keine wirklich neuen Wege markierendes Geb√§ude errichten hatte lassen. Das Urwaldhaus in K√∂ln stellt gar eine Adaption der krefelder Baupl√§ne vor, w√§hrend die entsprechenden Bauten in Hannover und Heidelberg den Typus weiterentwickeln. In Krefeld stand mit Herrn Gehlen ein M√§zen zur Verf√ľgung, der bereit war, die neuen Ideen eines Zoodirektors zu finanzieren.
Allerdings fiel auch das krefeler Geb√§ude nicht vom Himmel: Die j√ľngeren Bauabschnitte in Berlin, vor allem aber die Menschenaffenh√§user in Stuttgart und Wuppertal zeigen, da√ü man langsam die Haltung von Zuchtgruppen auch baulich vorsah, ja da√ü aus dieser Notwendigkeit neue Bautypen entwickelt wurden, wobei schon der faschistische Neubau in N√ľrnberg zumindest mit Kleingruppen erwachsener Tiere rechnet. Gerade deshalb finde ich auch die kleineren Menschenaffenh√§user so interessant, weil sich hier eine f√ľr die Zoogeschichte des 20. Jahrhunderts wichtige Entwicklung verfolgen l√§√üt, und dies eben nicht nur in den Gro√üzoos. Dabei spielten Jungtiergruppen immer eine gro√üe Rolle, und die Orang-Utans pa√üten insofern nicht ins Konzept, als sie sich auch in konventionellen K√§figen recht wohl f√ľhlten und vergleichsweise flei√üig z√ľchteten - in K√∂ln etwa wurden im alten Vogelhaus mehr Exemplare dieser Art geboren als im neuen Geb√§ude.
(08.05.2008, 10:58)
IP66 :   Ich w√ľrde sogar die Behauptung wagen, da√ü der wichtigste Schritt zum neuen Verst√§ndnis der Menschenaffenhaltung von einem Kleinzoo ausging: Das neue Konzept in Krefeld, das erste Urwaldhaus in Deutschland und, wenn ich es recht √ľbersehe, auch in Europa, entstand in einem Zoo, der bis zu diesem Zeitpunkt nur √ľber kleinere Bauten verf√ľgte und kurz zuvor mit dem Gro√ütierhaus noch ein zwar gut gestaltetes, aber keine wirklich neuen Wege markierendes Geb√§ude errichten hatte lassen. Das Urwaldhaus in K√∂ln stellt gar eine Adaption der krefelder Baupl√§ne vor, w√§hrend die entsprechenden Bauten in Hannover und Heidelberg den Typus weiterentwickeln. In Krefeld stand mit Herrn Gehlen ein M√§zen zur Verf√ľgung, der bereit war, die neuen Ideen eines Zoodirektors zu finanzieren.
Allerdings fiel auch das krefeler Geb√§ude nicht vom Himmel: Die j√ľngeren Bauabschnitte in Berlin, vor allem aber die Menschenaffenh√§user in Stuttgart und Wuppertal zeigen, da√ü man langsam die Haltung von Zuchtgruppen auch baulich vorsah, ja da√ü aus dieser Notwendigkeit neue Bautypen entwickelt wurden, wobei schon der faschistische Neubau in N√ľrnberg zumindest mit Kleingruppen erwachsener Tiere rechnet. Gerade deshalb finde ich auch die kleineren Menschenaffenh√§user so interessant, weil sich hier eine f√ľr die Zoogeschichte des 20. Jahrhunderts wichtige Entwicklung verfolgen l√§√üt, und dies eben nicht nur in den Gro√üzoos. Dabei spielten Jungtiergruppen immer eine gro√üe Rolle, und die Orang-Utans pa√üten insofern nicht ins Konzept, als sie sich auch in konventionellen K√§figen recht wohl f√ľhlten und vergleichsweise flei√üig z√ľchteten - in K√∂ln etwa wurden im alten Vogelhaus mehr Exemplare dieser Art geboren als im neuen Geb√§ude.
(08.05.2008, 10:57)
Ulli :   Es ist beileibe nicht nur der lapidare Zeitgeschmack - Schimpansen sind nun einmal hochintelligente Tiere mit einem komplexen Sozialleben und einer Reihe von bemerkenswerten Fertigkeiten und im Genpool mit dem Menschen zu 99 Prozent identisch.

Die Schimpansenhaltung in Osnabr√ľck war im Rahmen der dort vorhandenen r√§umlichen M√∂glichkeiten vor gut zehn Jahren verbessert worden - in Osnabr√ľck hat man aber eingesehen, dass auch diese Verbesserung nicht hinl√§nglich war und plant deshalb komplett neu. Und ob die Fortsetzung der Haltung von Orangs in dem bisherigen Haus vern√ľnftig ist (selbst wenn sie den Schimpansenbereich noch hinzu bekommen), wage ich auch zu bezweifeln - auch daf√ľr habe ich pers√∂nlich andere Vorstellungen.

Schlechte Schimpansenanlagen wirken f√ľr potentielle Besucher eher abschreckend und damit in meinen Augen den m√∂glichen Besucherzahlen eher abtr√§glich. Diese Zahl d√ľrfte eher gr√∂√üer sein als die Anzahl derer, die man mit jedweder Haltung von Schimpansen zu gewinnen glaubt. Kleiner Wermutstropfen gleich dazu: Der kleine Zoo in Braunschweig hat den richtigen Ansatz und die richtige Intention - leider fehlt das Geld zur Umsetzung.

Wenn Schimpansen oder andere Menschenaffen gehalten werden sollen - dann bitte vorbildlich, ansonsten lieber gar nicht !!!
(07.05.2008, 17:39)
Michael Mettler :   Ich denke, es war der ver√§nderte Haltungszweck, der zur Umorientierung in der Menschenaffenhaltung f√ľhrte. Gro√üe wie kleine Zoos nutzten fr√ľher vor allem Schimpansen zu Vorf√ľhrungen, z.B. zu "Teepartys" bzw. sittsam am Tisch sitzend und mit dem L√∂ffel vom Teller essend - also eher als Karikatur des Menschen denn als biologisch pr√§sentierte Tierart. √Ąhnlich wie bei Elefanten hielt mancher Tierpark nur weibliche Exemplare, weil diese als Erwachsene leichter zu handhaben waren. Die Idee, Menschenaffen wie andere Zoopfleglinge auch in undressierten Familiengruppen und der Natur mehr oder weniger gelungen nachempfundenen Lebensraumausschnitten zu pr√§sentieren, ist ja viel j√ľnger. Da die gro√üen Zoos finanzkr√§ftiger waren als die kleinen und letztere u.a. auch von der geringeren Distanz zwischen Besucher und Tier leb(t)en, ging an dieser Stelle wohl die Entwicklung auseinander.

Nebenbei bemerkt: Als ich 1981 erstmals den weltber√ľhmten Berliner Zoo besuchte, sah die Menschenaffenhaltung dort nicht viel anders aus als noch heute bei Nadermann... Ich erinnere mich noch gut, dass die K√§figeinrichtung u.a. einen Tisch und St√ľhle (am Boden festmontiert) enthielt, an Kletternetze und H√§ngematten war noch gar nicht zu denken (daf√ľr bot das stabile Eisengitter den Affen nat√ľrlich mehr M√∂glichkeiten als ein Wassergraben oder Panzerglasscheiben). Im Tierpark Berlin, in K√∂ln oder eben auch in Dortmund und anderswo hielt sich ein solcher Haltungsstandard sogar noch l√§nger. So lange hinken also die Kleinzoos der Entwicklung noch gar nicht hinterher.
(07.05.2008, 17:34)
IP66 :   Ich glaube, ich habe die M√∂glichkeiten der Menschenaffenhaltung in Kleinzoos in der Tat ein wenig zu sehr nach heutigen Kriterien beurteilt. Alle von Herrn Mettler aufgef√ľhrten Haltungen kenne ich nicht, aber an das expressionistische Affenhaus in Bremerhaven erinnere ich mich, allerdings nicht an die urspr√ľngliche Unterbringung der Tiere in Neuwied. Landau w√ľrde ich insofern als Sonderfall bestrachten, als dort ein Affenhaus von bemerkenswerter Gr√∂√üe errichtet wurde, in dem zwar, neben den Schimpansen, auch noch Kragenb√§ren untergebracht wurden, das aber durchaus mit den Affenh√§usern in Osnabr√ľck oder dem Lemurenhaus in K√∂ln vergleichen werden kann. Das Geb√§ude in Dortmund hingegen w√ľrde ich zu den Versuchen rechnen, den Zoo aus der Wildparkecke herauszuholen, ohne gar zu viel Geld auszugeben. Man konnte dort erwachsene Tiere halten, auch wenn die Absperrm√∂glichkeiten begrenzt blieben, und meine These, da√ü die Menschenaffenhaltung letztlich zur Entwicklung neuer Bautypen f√ľhrte, verliert angesichts der zitierten Bauten doch ein wenig an √úberzeugungskraft.
(07.05.2008, 14:40)
Michael Mettler :   Mit der Frage bist du mir zuvorgekommen, denn inzwischen habe ich feststellen, dass mir da das Ged√§chtnis einen Streich gespielt hat... Ich hatte f√ľr Rheine immer Schimpansen als Vorg√§nger der Gibbons im Affenhaus im Hinterkopf und dass sie abgegeben werden mussten, weil einer von ihnen das zu schwache K√§figgitter aufbrechen konnte, musste aber beim Durchbl√§ttern der Zoof√ľhrer in Sachen Zootierliste vorhin feststellen, dass es in Rheine gar keine gab. Mag sein, das sich der Vorfall stattdessen in Bremerhaven abspielte und ich das in einem Artikel vom Ruempler gelesen (und falsch abgespeichert) habe, der nacheinander Rheine und Bremerhaven geleitet hat. Sorry, da habe ich eine falsche F√§hrte gelegt.
(06.05.2008, 18:43)
Hannes L√ľke :   Bis wann wurden den Schimpansen in Rheine gehalten? Und wo?
(06.05.2008, 16:57)
Michael Mettler :   @Ulli: Wenn's danach geht, ist z.B. die Haltung von flugunf√§hig gemachten Rosapelikanen auf einem T√ľmpel mit verschlammten Ufern (nicht nur bei Nadermann!) sogar noch "unw√ľrdiger"... Aber keine Frage, dem Zeitgeschmack entspricht die Schimpansenhaltung dort nicht mehr.

@IP66: Gerade in Bezug auf Schimpansen w√ľrde ich den letzten Satz nicht gelten lassen. Als die Affen noch problemlos aus dem Tierhandel zu beziehen waren, haben sich viele Kleinzoos zwei oder drei Jungschimpansen als Publikumsmagnete zugelegt, und solche Lieblinge, zu denen die Besitzer und Pfleger ja auch durch die Aufzucht eine ganz besondere Beziehung aufbauten, wurden mit Sicherheit nicht nach dem Heranwachsen abgeschoben, solange sie keine Haltungsprobleme (z.B. durch Aggressivit√§t) bereiteten. Ich erinnere an fr√ľhere und noch bestehende langj√§hrige Schimpansenhaltungen z.B. in Bremerhaven, Rheine, Gettorf, Braunschweig, Neuwied, L√ľbeck, Nordhorn, Landau... Und auch Dortmund war in der Anfangszeit der Haltung beileibe noch kein Gro√üzoo.
(06.05.2008, 11:16)
IP66 :   Auf den ersten Blick ergibt sich der Eindruck, bei dem linken K√§fig handle es sich um einen ehemaligen Innenk√§fig - analog zum Konzept der dortmunder Anlage. Anders als in Dortmund, wo man immer Menschenaffen in dem fraglichen Geb√§ude hielt, scheint es sich in Sch√∂ning eher um eine Art Mehrzweck-Anlage zu handeln, in denen klassische Gitterk√§fige mit √ľberdachten Segmenten abwechseln. Als vergleichbarer Typus f√§llt mir noch das Affenhaus in Rostock ein, das allerdings aufwendiger durchgeplant und gestaltet wurde. Allerdings scheint die Haltung erwachsener Menschenaffen in kleineren Zoos ohnedies die Ausnahme gewesen zu sein.
(06.05.2008, 10:41)
Ulli :   ...lebensl√§nglich...
...oder wie hei√üt es so sch√∂n..."funktional in Ordnung"... aber f√ľr Schimpansen einfach nur unw√ľrdig
(06.05.2008, 10:17)
Michael Mettler :   Sorry, Foto vergessen...
(05.05.2008, 13:34)
Michael Mettler :   @IP66: Die habe ich tats√§chlich fotografiert. Sie erinnert an die alten Dortmunder Menschenaffenanlagen, der Innenraum befindet sich allerdings r√ľckw√§rtig hinter dem rechten Teil des Au√üenk√§figs und ist nur durch ein kleines, von innen dick vergittertes Fenster von au√üen einsehbar. Zwei weitere K√§fige der Reihe, die von Typ her dem rechten Au√üensegment entsprechen, beherbergen Berberaffen (fr√ľher Gibbons) und Ozelots (fr√ľher meiner Erinnerung nach Kapuziner). In der Front befindet sich zudem die genannte verglaste Anlage, die derzeit mit den H√∂rnchen besetzt ist.
(05.05.2008, 13:33)
IP66 :   @Herr Mettler: Besitzen sie eine Aufnahme von der Schimpansenanlage bei Nadermanns. Derartige Billig-Menschenaffenunterk√ľnfte finde ich entwicklungstechnisch recht interessant.
(05.05.2008, 11:04)
Michael Mettler :   ... und das war der Tierpark Kalletal. "Dank" einsetzenden Dauerregens waren wir nur etwas mehr als eine halbe Stunde dort, aber die reichte trotz des Wetters auch locker, denn der Tierbestand ist seit meinem letzten Besuch (2002) nochmals weiter verarmt, und w√§hrend einige Tiergehege noch recht brauchbar oder sogar sehr gut sind (z.B. die der W√∂lfe und Dingos), bieten andere wie auch der Rest des Parks bis hin zum Besucher-WC und Eingangsbereich ein Bild des Verfalls. Ist ja sch√∂n, dass auf einer gro√üen Fl√§che (urspr√ľnglich aus mehreren Huftiergehegen bestehend und bei meinem letzten Besuch noch mit Dromedaren besetzt) eine L√∂wenanlage geplant ist, aber L√∂wen geh√∂ren derzeit nicht zum ohnehin schon raubtierlastigen Bestand, und manche Infrastruktur h√§tte das Geld wirklich n√∂tiger. Der Tierbestand ist schnell aufgez√§hlt: An Raubtieren Timberwolf, Dingo (nur einen gesehen, aber das kann auch am Wetter gelegen haben - Abk√∂mmlinge der Trumlerschen Zucht und damit wohl Australischer x Neuguinea-Dingo), Rotfuchs (sehr langhaarig, eventuell ein Amerikaner aus Pelztierzucht - bei meinem letzten Besuch noch zusammen mit Silberfuchs), Braunb√§r, Waschb√§r, Frettchen, Nordluchs (laut Schild altes Paar), schwarzer Panther (Einzeltier, laut Schild 17 Jahre alt), Tiger (ehemalige Circustiger und in zweiter Anlage deren Nachwuchs; Kater hat Sumatraner-√Ąhnlichkeit, Katze wirkt eher "bengalisch", Nachzuchttiere nicht gesehen). Als Nicht-Raubtiere Anubispavian, Schimpanse, Gro√üer Mara, Wei√üschwanz-Stachelschwein, Hausschweine, -ziegen, -kaninchen, -h√ľhner und Farbm√§use sowie zwei Rosapelikane. Die H√ľhner bewohnen den Gro√üteil der ehemaligen Kleinraubtier- und Vogelvolieren, die Ziegen das ehemalige Guanakogehege, Minischweine haben die ehemalige Schafweide in Morast verwandelt. Ein relativ gro√üer K√§fig, der fr√ľher z.B. auch mit W√∂lfen besetzt war, ist jetzt nur noch mit Keramik-Maulw√ľrfen im Gartenzwerg-Stil best√ľckt... Zur Zusammensetzung des Tierbestandes sei noch zu bemerken, dass es sich gerade bei den Raubtieren z.T. um "Auffangtiere" handelt (z.B. die B√§ren und das alte Tigerpaar) und einige andere Tiere dressurm√§√üig vorgef√ľhrt werden (W√∂lfe, Schweine, Nachzuchttiger); die Affenk√§fige samt Inhalt sind "Altlasten" und stammen noch vom vorherigen Eigent√ľmer des Parks.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Kalletal weiterhin entwickeln wird; selbst f√ľr Normalbesucher bietet der Tierpark im jetzigen Zustand eigentlich wenig Anreiz, ihn mehr als einmal zu besuchen.
(04.05.2008, 23:45)
Michael Mettler :   Ziel Nummer drei auf unserer Tour: Vogelpark Detmold-Heiligenkirchen. L√§ngst nicht mehr auf V√∂gel beschr√§nkt und mit interessanten neueren Anlagen. So k√∂nnen z.B. die Pr√§riehunde ihre Freianlage durch einen in den Besucherweg eingelassenen gl√§sernen Tunnel verlassen und eine benachbarte Voliere aufsuchen, in der Rote Kardin√§le und Schopfwachteln gehalten werden. Finde ich sehr interessant, da Pr√§riehunde keineswegs reine Vegetarier sind und bei Jagdgel√ľsten unerwartet schnell und geschickt sein k√∂nnen.

Die Afrika-Anlage "Karibuni" zeigt Erlebniszoo-Deko, vom Jeep-Wrack bis zur H√§ngebr√ľcke. Netter Besatz mit Sumpf- und Wasserv√∂geln, darunter Sattelst√∂rche.

Gro√üe S√ľdamerikavoliere mit Bolivianischen Totenkopf√§ffchen (als oerstedi beschildert), Agutis, Papageien, Blauraben. Die Agutis werden auf dem Schild "Goldaguti" genannt, abgebildet ist aber ein geschw√§nztes Aguti (also ein Zwergaguti), und die Tiere in der Voliere sehen f√ľr meinen Geschmack nach Mittelamerikanern aus (also Dasyprocta punctata).

Als Freig√§nger waren im Park u.a. auch Geierperlh√ľhner und Heilige Ibisse unterwegs, wobei ich bei einem Exemplar sogar auf Schwarzkopfibis tippe, denn seine Schmuckfedern waren hellgrau statt schwarz.

Fazit: Wie Nadermann ein Park mit positiver Entwicklung, die in Kleinzoos besonders hoch zu bewerten ist, da in der Regel wenig Geld zur Verf√ľgung steht. Dass es leider auch Gegenbeispiele gibt, bewies dann unser letztes Tagesziel...
(04.05.2008, 23:16)
Michael Mettler :   Zweiter Halt auf der Tour: Adlerwarte Berlebeck. Nur besucht, weil direkt am Wegesrand liegend, daher auch nur Kurzaufenthalt und keine Flugshow abgewartet. Obwohl das Artenspektrum noch immer reichhaltig ist (32 Formen Greifv√∂gel, Neuweltgeier und Eulen), sind doch einige Rarit√§ten inzwischen Geschichte. Highlights: Keilschwanzadler, Wollkopf-, Wei√ür√ľcken-, Palm-, Truthahn- und Rabengeier, Adlerbussard, Wander-, W√ľrg-, Lanner- und Laggarfalke. Viele Arten nur in Einzelexemplaren, von kleineren Arten k√∂nnten allerdings noch Tiere in den Volierenkomplexen hinter den Kulissen sitzen. Methusalem ist ein √ľber 50 Jahre alter Gaukler. In einem Info-Zentrum trifft man offensichtlich diverse fr√ľhere Bewohner der Adlerwarte als Pr√§parate wieder, denn z.B. Wei√übauch-Seeadler, Kaiser-, Schopf- und Kampfadler kenne ich noch in lebendem Zustand... Einige der Pr√§parate sind wirklich meisterhaft lebensecht - daher hier auch die Aufl√∂sung: Die abgebildete Harpyie geh√∂rt ebenfalls dazu, eine lebende haben wir nicht mehr vorgefunden.
(04.05.2008, 22:57)
Michael Mettler :   Am Freitag habe ich eine Tour durch mehrere kleine Parks in Ost-Westfalen gemacht. Erster Halt war der Tierpark Nadermann in Delbr√ľck-Sch√∂ning, zuletzt vor f√ľnf Jahren besucht. Die langj√§hrige Gemeinschaftshaltung von Javaneraffen, Servalen, Singschw√§nen und verschiedenen domestizierten Huftieren wurde zwischenzeitlich teilweise beendet: Eine H√§lfte des aus zwei gro√üen, wassergrabenbegrenzten Halbinseln bestehenden Geheges ist nicht mehr affenausbruchsicher, weshalb die Javanergruppe (√ľber 60 Tiere!) nun nur noch die linke Halbinsel nutzen darf und nach Wegnahme der Baumstammbr√ľcken die Servale zwangsl√§ufig auf die rechte beschr√§nkt bleiben - die sie sich immerhin noch mit Burenziegen, Zwergeseln und Zwergzebus teilen! Das hei√üt, im Moment sind sie abgesperrt, da die Katze hochtr√§chtig ist (Auskunft einer Pflegerin).

Eine ungew√∂hnliche Vergesellschaftung fanden wir auch in der eigentlich f√ľr B√§ren erbauten, von hohen Palisaden umgebenen und durch Scheiben aus einem "Minenstollen" einsehbaren Anlage: Nordluchse mit Nutrias! Letztere bewohnen das gro√üe Wasserbecken und haben Landgangm√∂glichkeiten auf der den Luchsen abgewandten Seite, aber es war nicht mal ein E-Draht am luchsseitigen Beckenrand sichtbar... Auf der R√ľckseite des Komplexes entsteht gerade eine gro√üe Freianlage f√ľr Waschb√§ren, vor der eine "Mini-Inselwelt" aus Felsbrocken eine sehr originelle Zugangsm√∂glichkeit f√ľr den Besucher bietet (siehe Foto). Im ehemaligen B√§renstall sitzen zwei Polarf√ľchse, m√∂glicherweise folgt auch f√ľr die noch eine Au√üenanlage (eine benachbarte Fl√§che schreit geradezu danach); das fr√ľhere, gro√üfl√§chige Steinmardergehege ist nun mit Erdm√§nnchen besetzt.

In der weitl√§ufigen, mehrteiligen Gepardenanlage (der Park hatte kurz vor meinem letzten Besuch seinen ersten Zuchterfolg!) sechs Tiere; in der alten Leopardenanlage 2,0 gefleckte (Unterart? Reinbl√ľtig?), aber es muss eigentlich noch mindestens eine Katze geben, denn im Jungtierhaus sind zwei im Februar geborene, handaufgezogene Jungtiere zu sehen (gefleckt und schwarz). Anscheinend keine Jaguare mehr, die Anlage war mit Amurtigern besetzt (ein weiteres Tier in der eigentlichen Tigeranlage). Auch bei Nadermann sind inzwischen (Gew√∂hnliche) Nasenb√§ren im Bestand, wie √ľberhaup√ľt die Raubtiere den gr√∂√üten Teil der Wilds√§uger ausmachen (neben den schon genannten Arten noch L√∂we und Ozelot).

Eine Besonderheit des Parks - und wahrscheinlich eine wichtige Einnahmequelle - sind die Zuchten der Haus-Cameliden. Bei meinem letzten Besuch hatte ich erfahren, dass der größte Teil der farblich bunt gemischten Dromedarherde außerhalb des Parks auf einer Weide stand und man immer nur trächtige Stuten ins Schaugehege holte. In diesem fand ich nun vier gescheckte Exemplare vor, eine Spezialität des Parks. Im Schaubereich gab es dazu eine vierköpfige Trampeltiergruppe sowie im Streichelgehege ein paar Alpakas, aber man konnte vom Weg aus auf einer Weide außerhalb des Parks in der Ferne eine etwa 30-köpfige Herde von Lamas und Alpakas sehen.

"Streichelgehege" ist √ľbrigens bei Nadermann relativ: Das Zebragehege (B√∂hmzebras) ist von einem nur h√ľfthohen Zaun ohne jegliche Zusatzabsicherung umgrenzt, die Zebras k√∂nnen gestreichelt und mit k√§uflichem Futter gef√ľttert werden!

Der Erlebniszoo-Charakter hat auch hier Einzug gehalten, in der gro√üen Geiervoliere steht ein "liegengebliebener" Ochsenkarren nebst Sch√§deln der Zugochsen und erloschener Feuerstelle. Interessanter Besatz: Truthahn-, Kappen-, Sperber- und Wei√ür√ľckengeier.

Eine gro√üe Vitrine zwischen den Affenk√§figen, die bei meinem letzten Besuch mit Degus besetzt war (und urspr√ľnglich mit Wasserschildkr√∂ten), enth√§lt nun eine nicht ausgeschilderte Zwergstreifenh√∂rnchen-Art (Gattung Tamiops), die ich noch nachbestimmen muss. Eines der drei Tiere wirkte sehr jung, sie scheinen also zu z√ľchten! Noch immer sind drei schon recht betagte Schimpansen im Bestand, f√ľr die man schon vor f√ľnf Jahren einen Abnehmer suchte, weil die Haltung nicht mehr zeitgem√§√ü ist. Nun ist der Doppelk√§fig im Zwinger-Stil zwar nach heutigen Ma√üst√§ben h√§sslich, aber ich habe in manchem gro√üen Zoo schon schlechter strukturierte Schimpansenhaltungen gesehen. TRotzdem w√§re es den Tieren zu w√ľnschen, dass sie auf ihre alten Tage noch mal etwa mehr Raum und vielleicht auch Naturboden bek√§men.
(04.05.2008, 22:43)
Michael Mettler :   ...aber dem gestiegenen Preisniveau bei Heimtieren durchaus angepasst. Schlie√ülich gibt es auch keinen halterisch/z√ľchterisch nachvollziehbaren Grund daf√ľr, dass ein Zwergkaninchen im Zoohandel teilweise 40 und mehr Euro kostet. Allerdings muss der Preis so beschaffen sein, dass er durch seine H√∂he einerseits von Spontananschaffung abh√§lt, gleichzeitig aber nicht wegen vermeintlicher Exklusivit√§t zur Haltung aus Prestigegr√ľnden f√ľhrt....

Letztlich muss der H√§ndler auch einkalkulieren, dass Tiere l√§nger bei ihm verweilen und in dieser Zeit Kosten durch Futter, Einstreu, Arbeitszeit usw. verursachen. Der Inhaber eines kleinen Zoogesch√§ftes erz√§hlte mir mal, dass er aus finanziellen Gr√ľnden eigentlich liebend gern auf Kleins√§uger, V√∂gel und Terrarientiere verzichtet h√§tte (bei Fischen ist es etwas anders gelagert), die Tiere aber brauchte, um a) seine Fachkompetenz unter Beweis zu stellen (Superm√§rkte verkaufen zwar Zubeh√∂r, k√∂nnen aber keine Beratung zur Tierhaltung bieten)und b) Kunden ins Gesch√§ft zu locken, die dann nicht nur das Tier, sondern auch Futter und Zubeh√∂r dort kaufen, denn nur DAMIT verdiente er genau genommen seinen Lebensunterhalt.

Und damit schlagen wir wieder den Bogen zum Thema des Threads: Gerade f√ľr Kinder ist ein Besuch im Zoogesch√§ft bzw. der Lebend-Tier-Abteilung eines Bau- oder Gartenmarktes zum "Tiere-Gucken" sowas √Ąhnliches wie ein Zoobesuch und gibt eventuell den entscheidenden Ansto√ü, sich mit Tieren zu befassen oder sie selbst halten zu wollen. Wobei der weihnachtliche Wunschzettel nach einem Zoogesch√§ft-Besuch sicher realistischer ausf√§llt als nach einem Zoobesuch...
(20.05.2007, 10:13)
Matthias :   Eine Afrikanische Zwergmaus kostet bei zajac schlappe 15 Euro. Also Wucher.
(20.05.2007, 00:51)
abjatar :   kann auch sein, habe ehrlich gesagt nicht daran gedacht, mir eine der arten f√ľrs wohnzimmer anzuschaffen ;-)
(19.05.2007, 20:51)
Ollo :   Ich habe auch nicht so auf die Preise geachtet. Eine ganze Reihe von Arten lag aber deutlich √ľber 1.000 Euro (Faultier glaub ich 5.000).
(19.05.2007, 20:48)
abjatar :   Hab nicht so ganz genau geguckt, bei manchen "Kleins√§ugern" wie z.B. Skunk oder G√ľrteltier lag es um die 1000 Euro, wenn ich mich richtig erinnere...
(19.05.2007, 20:41)
Sven P. Peter :   Und wie sind die Preise da ungef√§hr? W√§re mal interessant zu wissen.
(19.05.2007, 20:35)
abjatar :   Bei "Zajac" staunt man wirklich. Ich war vor ca. einem Jahr mal da, es ist halt irgendwie wie ein Zoobesuch (mit gro√üer Terraristik-Abteilung), und an jedem Gehege steht ein Preisschild. Egal ob Faultier, Skunk, Kaiman - alles da. K√§ngurus √ľbrigens werden nicht "ausgestellt", k√∂nnen aber per Katalog direkt vom Z√ľchter geordert werden...
(19.05.2007, 19:54)
? :   Es gibt Faultiere in einem Zoogesch√§ft ? Unm√∂glich. Aber hat hier im Forum nicht Jemand den Wunsch ge√§u√üert, einmal ein Faultier auf dem Arm zu halten ? Die Rieseng√ľrteltiere waren vermutlich gerade ausverkauft, oder ?
(19.05.2007, 16:45)
Ollo :   Hallo Leute, fast zwei Monate hat es seit meinem Umzug gedauert, bis endlich mein Internetanschlu√ü eingerichtet worden ist. Die Zwischenzeit habe ich unter anderem genutzt, um einige kleine Einrichtungen im Ruhrgebiet unsicher zu machen:

Wattenscheid
Das mu√ü bis vor ein paar Jahren eine grausige Anlage gewesen sein. Einige alte Verschl√§ge sind noch zu sehen, und in einem solchen versuchte ein Pfau seinen Schwanz aufzuf√§chern, was ihm aus Platzmangel aber nicht m√∂glich war. Andererseits gibt es mehrere massive Neuanlagen, z.B. f√ľr S√§belschn√§bler (diese Viecher w√§ren bei mir ein Anw√§rter f√ľr die Rubrik ¬Ąich kann sie nicht mehr sehen¬ď). Insgesamt sehe ich in der Einrichtung wenig Sinn.

Herne-Sodingen
Hier handelt es sich um einen ganz ung√ľnstig angelegten Haustierpark. Man tritt durch einen verwinkelten Stall ein. Wenn die Tiere nach drau√üen wollen, werden sie dort von vier Seiten durch Besucher bedr√§ngt und haben kaum eine Chance, sich zur√ľckzuziehen. Au√üerdem gibt es einen Tarpan und ein interessantes Rind, da√ü die schwarz-wei√üe Fleckung einer Milchkuh und die H√∂rner der Auerochsen-R√ľckz√ľchtung aufweist.

Recklinghausen
Der kleine Tiergarten besitzt noch den Charme fr√ľherer Jahrzehnte. Eine gro√üe Besonderheit ist die Vogelhalle (ein Gew√§chshaus). Da drin fliegen sehr viele Kanarienv√∂gel und Zebrafinken frei umher. Trotz des nominell schwachen Besatzes war ich begeistert und hielt mich lange dort auf. √úbrigens waren gerade irgendwelche Zweige eingebracht worden, die Pollen absonderten, so da√ü ohne Untertreibung ein ziemlich dichtes Schneetreiben in der Halle herrschte.

Oberhausen
Diese Einrichtung ist reichlich gro√ü. Der Bestand weist f√ľr uns keine Besonderheiten auf, aber Wei√üe Deutsche Edelziegen hatte ich bisher noch nicht bewu√üt gesehen. Ein Kuriosum ist die Vergesellschaftung Eiderente-Haustaube. Die Lage ist herrlich, die Gehege scheinen allesamt neu zu sein und sind gro√üenteils traumhaft sch√∂n. F√ľr mich einer der sch√∂nsten Tierg√§rten √ľberhaupt!

Zoo-Zajac Duisburg
Das gr√∂√üte Zoofachgesch√§ft der Welt d√ľrfte einer der artenreichsten deutschen ¬ĄZoos¬ď sein (vielleicht sogar der artenreichste ... der Welt???). In der S√§ugerabteilung sind die Gehege derjenigen Tiere, die wohl nicht so oft verkauft werden, ganz ansehnlich gestaltet (Stinktiere, Stachelschweine, Agutis, Mangusten, Faultiere, Krallen√§ffchen). In den hunderten Terrarien werden sicherlich etliche Kriechtiere und Lurche zu finden sein, die es sonst nirgends zu sehen gibt (genauer kann ich mich leider nicht ausdr√ľcken, da ich von diesen beiden Tiergruppen kaum Ahnung habe). Wenn man durch die Abteilungen f√ľr Warmwasserfische und Meerwasserfische nur durchlaufen will, braucht man auch schon mehrere Minuten. Die Becken sind allerdings nicht gestaltet. Kaltwasserfische (mein Faible) sind drau√üen in Tanks untergebracht. Man kann die Fische nur von oben sehen, weshalb sie auch recht schreckhaft sind. Schlammpeitzger und Zwergstichlinge d√ľrften die einzigen Haltungen in Deutschland darstellen. Es gibt sogar gro√üe St√∂re, Welse und Zander (keine Ahnung, wer sich so etwas in den Teich setzt). Die Vogelabteilung ist seltsamerweise nicht gr√∂√üer dimensioniert als in anderen Zoogesch√§ften.

(19.05.2007, 14:02)
Ollo :   Habe just mal den Wildpark Reuschenberg Leverkusen heimgesucht.
Die Einrichtung wirkt eigentlich mehr wie so ein Vereins-Vogelpark denn wie ein Wildgehege. V√∂gel sind bei weitem in der √úberzahl. So bleibt es auch nicht aus, da√ü man die eine oder andere Besonderheit entdeckt: Auerhuhn, Kernbei√üer, Uferschnepfe, Silberm√∂we, Gabelweihe, Alpenkr√§he. Die Alpenkr√§hen hielten sich mit ganzer Kraft an der fast senkrechten Felswand fest, anstatt sich bequem auf einen Ast zu setzen. Tja, gegen die Gene sind sie machtlos. Warum sind Gabelweihen (ich benutze gerne die deutschen Begriffe :)) eigentlich nicht h√§ufiger zu sehen? Mit ihrem ruhigen Temperament und ansprechender Optik machen sie sich in Volieren ja nicht schlecht. Von den Anlagen her gefiel mir eigentlich nur die Stelzvogelwiese mit Kranich und Wei√üstorch. Man sieht die Tiere durch einen schmalen Schilfg√ľrtel hindurch. Alle anderen Anlagen sind eher h√§√ülich. √úberall ist dickes graues Gitter zu sehen. Die Wegef√ľhrung kommt auch ziemlich ungeschickt daher. Der Eingangsbereich besteht unverst√§ndlicherweise aus einer ausrangierten Telefonzelle, in der eine Schaufensterpuppe hockt. Angeblich nimmt sich derzeit Tiergartengestaltung Wiesenthal des Parks an. Es g√§be sehr viel zu tun.
(01.02.2007, 15:04)
Ollo :   Wie ist eigentlich die Situation der beiden Solinger Tierparks? Vom Tierbestand her kann ich da irgendwie kaum Unterschiede erkennen. Findet denn dort √ľberhaupt keine Kooperation statt?
(29.01.2007, 00:15)
Susanne :   @ Werner Weyler: Wenn ich Tierpark Solingen schreibe, meine ich nicht Vogelpark Solingen-Ohligs...
Sorry, aber winzige Affenk√§fige, eine schreiend h√§√üliche Mini-Waschb√§r-Freianlage aus grauem Beton und Blech fast v√∂llig ohne Einrichtung, ein v√∂llig zertrampeltes Damhirschgehege, in dem die Besucher ohne Aufsicht nicht nur das verkaufte, ungeeignete Futter verf√ľttern d√ľrfen, mit dutzenden Arten √ľberbesetzte Warmh√§user mit schlechter Klimatisierung, winzige Eulen- und Sittichvolieren, vom Zustand des Parks ganz abgesehen. Bei allem Lokalpatriotismus, den Sie da vielleicht entwickeln, aber der Park ist - ich war 4 oder 5x in den letzten 20 Jahren dort - einfach mies, und die Besucher stimmen ja l√§ngst mit den F√ľ√üen ab. Letzten Winter mu√üte der Park aus Geldmangel fast f√ľr immer geschlossen werden. Ob sich seither aber was zum Positiven getan hat, wei√ü ich nicht - w√ľrde mich freuen.

@ Michael Mettler: Ja, Heiligenkirchen. Da hat sich wirklich viel getan, schöne große Biotopvolieren, begehbare Australienanlage usw.
In Berlebeck √ľbrigens auch, die Pflockhaltung ist deutlich reduziert, es gibt ein Info-Zentrum mit vielen Agaben auch zu Artenschutzprojekten. K√ľrzlich wieder Kondorzucht.
(19.11.2005, 00:00)
Michael Mettler :   @Susanne: Was verstehst du unter "Detmold" - den Vogelpark Heiligenkirchen oder die Adlerwarte Berlebeck? Ich geh√∂re zwar nicht zu den Menschen, die ein generelles Verbot der Greifvogelhaltung fordern, und bin auch nicht gegen Falknerei. Aber die gro√üe Anzahl der in Berlebeck auf "Bl√∂cken" usw. sitzenden, teilweise sehr seltenen gehaltenen Greifvogelarten (z.B. Schopfadler) finde ich schon fragw√ľrdig. Auch wenn ein Gaukler unter diesen Bedingungen schon √ľber 40 Jahre alt wurde!
(19.11.2005, 00:00)
Werner Weyler :   @ Susanne
Sie erscheinen mir recht schnell in Urteilsbildung zu sein. Wenn Sie Vielbesucherin in Zoos sind, so d√ľrften Sie nicht einfach √ľber Solingen einen Stab brechen. Ich m√∂chte mir den Rest schenken zu Ihren Ausf√ľhrungen. Aber welchen Tierpark in Solingen meinen Sie eigentlich, Solingen hat n√§mlich derer zwei.
(18.11.2005, 00:00)
Susanne :   Die Zoo-AG-Listen sagen nat√ľrlich nicht viel au√üer dass es einen Park gibt (von den vereinzelten Smileys oder Gegenteilen mal abgesehen). Aber die meisten Parks haben ja mittlerweile schon Einzug bei zoo-infos.de gefunden, und das ist dann wirklich eine Hilfe. Wenn da steht "einfache Gehege mit Damhirschen ohne weitere Informationen" mache ich daf√ľr nicht einmal einen Umweg, aber der Tipp mit Sch√∂nebeck z.B. kam von dort und hat mir sehr geholfen. (Zum Dank schreibe ich denen Anmerkungen auch mal in das Mithilfeformular...)
Nun kenne ich mich in NRW nicht ganz so gut aus, aber Detmold, Delbr√ľck oder Reuschenberg sind immer einen Besuch wert, hingegen kann man Solingen, Herford und M√∂nchengladbach komplett vergessen. Zwischen den Zeilen erkennt man das als Viel-Zoo-Besucher auch bei den Zoo-Infos-Texten.
Her Sch√ľling, arbeiten Sie denn da mit der Zoo-AG zusammen? Die Daten, die ich immer mal wieder f√ľr die zusammengetragen habe, w√§ren f√ľr Ihr Projekt sicher auch interessant.
(18.11.2005, 00:00)
Klaus Sch√ľling :   ... wir arbeiten daran (s. beispielsweise unsere Frage zum TP Gronau).
Insofern sind wir an solchen Erfahrungsberichten nat√ľrlich auch sehr interessiert.

(18.11.2005, 00:00)
IP66 :   Ich kenne an kleineren Anlagen in NRW eigentlich nur Bochum, Aachen und Hamm. Sicher gibt es noch anderes, aber man fragt sich beim Durchsehen der Listen der Zoo-AG, welcher der dort angef√ľhrten Parks die Fahrt lohnt und welcher nicht. Kann jemand im Forum da seine Erfahrungen berichten?
(18.11.2005, 00:00)

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