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Tierpark Berlin - allgemein

W. Dreier :   Au√üerplanm√§√üiger Besuch im TP:
anbei 8 auf einen Streich (vom 8. nur die Beine) - Markhor-Kindergarten.
(16.06.2018, 19:44)
W. Dreier :   Ansonsten habe ich keine Antwort von der Pressestelle auf meine Bitte, doch einen etwas ``feineren`` Plan des ``Gro√üprojektes`` irgendwo`` einzustellen (tat ich vor c. 3 Wochen), bekommen.

F√ľr die Fertigstellung des ABH 2019 gibt es Druck dadurch, dass wohl die F√∂rdergelder nur bis 31.12.19 abgegriffen werden k√∂nnen.

Anbei Tierisches : die Sattelstörche in der ``Flugvoliere`` im Vorfeld der Alpakas
(14.06.2018, 10:20)
W. Dreier :   Anbei ein Bild des ``k√ľnftigen` Brehmhauses - k√∂nnte wohl schon bekannt sein. Bez√ľglich des Inneren hat wohl das Denkmalsamt voll zugeschlagen - was ich speziell f√ľr die Halle nur voll begr√ľ√üen Kann. Dienstag Abend hat es auch dorthin eine F√ľhrung gegeben - einige Infos habe ich per mail erhalten: das Wege``system`` in der Halle wie gehabt - eine Wege-√Ėffnung auf der Westseite am Haupteingang entf√§llt - nur die ``Sundas`` kommen. Wie der Gr√ľng√ľrtel im Innengang zu den Katzen zu interpretieren ist , wei√ü ich nicht - es soll wohl der ``Gef√§ngnisblick" kaschiert werden. Dann sollen noch die Ameisenigel ins ABH umziehen.

(14.06.2018, 10:04)
Emilia Grafe :   Wasserbockjungtier (die letzten beiden Bilder sind von heute)
(13.06.2018, 23:00)
Emilia Grafe :   Das Br√ľllaffenjungtier macht inzwischen die ersten eigenen Kletterversuche.

Außerdem leben die Walliser Schwarzhalsziegen seit einigen Wochen bei den Mangalitzaschweinen, also nicht mehr bei den Walliser Schwarznasenschafen.
(13.06.2018, 22:51)
Emilia Grafe :   Von mir dann nur noch ein paar Bilder:
Besagtes Zwergzebujungtier am 8.6.
(13.06.2018, 22:43)
W. Dreier :   Moschustiere: ich meinte, dass die beiden Elterntiere auf der Anlage sind - also Handaufzucht.
(13.06.2018, 19:33)
W. Dreier :   Anbetracht der Abnahme der Vogelarten habe ich mich auf die H√§herlinge konzentriert.
Hier Omei-Häherling
(13.06.2018, 19:31)
W. Dreier :   Ein Teil der Markhorgruppe - jetzt so an die 15 - 18 Tiere
(13.06.2018, 19:29)
W. Dreier :   Und dieses Mal war das Wasserreh sogar `sozial`
(13.06.2018, 19:28)
W. Dreier :   Die beiden Milus haben gefegt
(13.06.2018, 19:26)
W. Dreier :   Wieder `normaler` Dienstagbesuch.
-am Eingang dauert es - wie schon vor 5 Wochen liegen die Betonelemente herum, allerdings wurde ?Spezialerde `f√ľr die Sumpfpflanzen eingebracht
- Erde / Sand wurde in einige weitere Anlagen eingebracht (u.a. Leierhirsche)
-Der Kunstfels in der Affenanlage ist zu 95 % fertig, die Ger√ľstelemente wurden in die Meerkatzenanlage umgestellt.
Tierisches:
- es fehlt ein Oryxjungtier
- Geburt bei den Zwergzebus
- Moschustier: beide sind auf der Anlage, ein weibliches Juv soll leben
-Das Addaxjungtier ist auf der Anlage (anbei)
(13.06.2018, 19:25)
W. Dreier :   Nochmals Javaleopard

- aus der Aufstellung von Daten aus der Artenschutzausstellung - Stand 31.12.015

Gesamtzahl: indones. Einrichtungen: 26, 21; EAZA 4,2 Summe: 30, 23
Einige Haltungen in Indonesien (Einrichtungsname z. T. etwas gek√ľrzt)
- Taman Safari Bogor: 12,7
- Bali Marine Park: 1,2
- Cikananga: 3.1
- Batang Dolphine Centre: 1,1
-komisch- da fehlen doch welche bei Summe 26,21 ?

Eltern von Lombock (gestorben April 2016) aus dem Zoo Berlin (ohne Bedeutung f√ľr den jetzigen Bestand) 1.0 Bamboo, geb. 1983; 0,1 Tosari
(12.06.2018, 16:45)
Emilia Grafe :   @Adrian Langer: Das habe ich mich auch schon gefragt, gerade bei einem genetisch so wertvollen Tier. Au√üerdem m√ľsste er inzwischen auch "schon" 10 Jahre alt sein.
(12.06.2018, 11:23)
Adrian Langer :   @E. Grafe: Danke f√ľr die Info. Warum tauscht man dann nicht das M√§nnchen mit einem anderen Tier? So k√∂nnte sich wenigstens der Kater in die europ√§ische Zuchtlinie mit einbringen.
(12.06.2018, 10:22)
Emilia Grafe :   @Adrian Langer: Bei dem Tigerpaar ist einigen Artikeln zufolge eher die Katze das Problem:

https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/bei-berlins-tigern-ist-es-mit-der-liebe-kompliziert
(Zumindest, wenn man dieser Quelle vertraut)
(12.06.2018, 09:52)
W. Dreier :   Bekomme soeben aus ``interessierter Hand`` einen Hinweis, der das Problem mit Sinto erkl√§ren k√∂nnte: Sinto ist eine Handaufzucht - die Mutter nahm ihn nicht an (genauer also Zoo-Handaufzucht)
(11.06.2018, 23:24)
Michael Mettler :   In den vergangenen Monaten musste ich leider andere Priorit√§ten setzen. Da reichte es dann nur zum Mitlesen im Forum, wenn der Kopf nicht anderweitig gebraucht wurde...

Nachtrag zu den ersten TP-Javanern: Dass sowohl die beiden Katzen von 1984 als auch der Kater von 1985 in Wuppertal geboren waren, ist durch einen Artikel von Pohle "30 Jahre Alfred-Brehm-Haus" in MILU Bd. 7, Heft 5 best√§tigt. Keine der beiden Katzen wurde vom Kater tr√§chtig, weshalb eine davon sp√§ter zu einem Zuchtversuch in den Zoo Berlin geschickt wurde, wo sie auf einen ebenfalls in Wuppertal geborenen Kater traf. Deren beide misslungene W√ľrfe wurden unten bereits erw√§hnt. Da nichts √ľber einen weiteren Verbleib der drei adulten TP-Tiere gesagt wird, k√∂nnten sie bei Niederschrift des 1993 ver√∂ffentlichten Artikels alle noch gelebt haben. Die unten erw√§hnte R√ľckkehr der Katze aus dem Zoo 1993 ist ebenfalls nicht erw√§hnt, geschah vielleicht erst nach Niederschrift.
(11.06.2018, 20:19)
Patrick Marburger :   Auch ich freue mich @Michael Mettler, dass man mal wieder was von Ihnen zu lesen bekommt. Generell verfolge ich die hiesige Diskussion interessiert, auch wenn ich nichts zum Thema schreibe(n k√∂nnte).
(11.06.2018, 14:53)
W. Dreier :   Noch ein Nachtrag zur Namensgebung von jungen ``Exoten`` - da mu√ü auch ein exotischer Name her - nicht so wie meiner ``Milli`` (pardon - nicht exotisch: Hauskatze) - siehe z. B. Elefanten in Hannover und anderswo in Europa (abgesehen von Tembo 1 und 2 und 3 usw.).
Als ich unbefangen die Namen der Erstgeborenen bei den Javas sah, war mit klar ``Arjuna`` - also die Katze. Denkste !!!! Aber es gab ja Hilfestellung durch den indonesischen Botschafter. Und Sri-Kandi nun wirklich f√ľr die Katze (auseinander geschrieben bitte!)
(11.06.2018, 14:52)
Adrian Langer :   @Michael Mettler: Von mir auch ein sch√∂n, dass Sie wieder da sind.

@W. Dreier: Was bedeutet denn Verhaltensauffällig und wieso klappt es mit dem Tigerkater nicht?
(11.06.2018, 14:49)
W. Dreier :   Nochmals zum ``Panther``: vor ca 5-6 Jahren war ich √ľberrascht, dass bei meinem 1. Besuch im ``Katzen-Auffangzentrum Felidae`` im Norden Berlins dort auf dem Schild stand: Java-Leopard bei einem ``Panther``. Hab ich gleich nachgefragt und dann eine doch etwas zerknirschte Antwort erhalten.. ``ja die schwarzen...und besonders auf Java...und der Tierpark hat auch schon nachgefragt...``Beim 2. Besuch wurde nur noch von Hybriden gesprochen.
Der 2011 eingetroffene ``Bogor``-Kater: bisher hat es wohl keinen Erfolg gegeben. Die ``Verhaltensauff√§lligkeit`` nannte mir ein durchaus kompetenter Dauerbesucher. Zwischenzeitlich - und nun mit dem Umbau - wird man wohl vorsichtshalber nicht z√ľchten wollen (oder k√∂nnen) - verlorene Zeit also - und die Katze wird nicht j√ľnger. √úbrigens scheint es mit dem aus Bogor stammenden Sumatratiger-Kater auch nicht so besonders zu laufen.
(11.06.2018, 14:44)
Oliver Muller :   Auch von mir ein ?Willkommen zur√ľck,? an Michael Mettler ;-)
(11.06.2018, 14:06)
W. Dreier :   @MM: Sch√∂n, mal wieder etwas zu (lesen) h√∂ren!
Und Dank f√ľr die Leo-Beitra√§ge. Nach einer gro√üen Feier am Wochenende mu√ü ich mich erst wieder ``einlesen `
Ausgang war, dass ich eigentlich aus der Artenschutzausstellung etwas √ľber Wuppi wissen wollte - au√üer, dass er von ``irgendwelchen`` Wu-Tieren abstammte. Die dort abrufbaren Daten mit Ende 12.015 nannten aber nur die zum Zeitpunkt lebenden Tiere - keine Abstammungsverh√§ltnisse. Daf√ľr gab es Inzuchtkoeffizienten, Entwicklung der Geburten, Wildfanganzahlen, Kater-Katze Zahlen-Verh√§ltnis, Alterspyramide etc . Keinen Wuppi und seine Abstammung.
Danke nochmals - und langsam an die Arbeit.
(11.06.2018, 11:38)
Michael Mettler :   Ich liefere zwar jetzt auch noch Wuppertaler Daten, aber Unklarheiten bleiben trotzdem. Vorab aber noch eins, da Wolfgang Dreier der 1984er Jahresbericht des TP Berlin fehlt: Darin ist ein Zugang von 0,2 Javanern verzeichnet. Vielleicht ist im genannten MILU nur deshalb nur ein Tier f√ľr 1984 angef√ľhrt, weil das zweite Weibchen bei Niederschrift der Zusammenfassung schon nicht mehr im TP war (Abgabe/Tod)?

Nun zur Wuppertaler Javaner-Familiengeschichte, alle Daten aus den Jahresberichten und Zoof√ľhrern des Zoos. Der Beginn der Haltung 1977 mit 1,1 ist dort best√§tigt, die erste Nachzucht gab es allerdings schon 1979 (0,1), wuchs aber nicht auf. Die erste gelungene Aufzucht 1980 ist dann datentechnisch gleich ein R√§tselfall. Im Jahresbericht hei√üt es "leider war es ein M√§nnchen"; dort √ľbrigens auch erw√§hnt, dass es nach Kenntnis des Zoos seinerzeit nur 8 Exemplare in Menschenhand gebe: Das m√ľssten dann rechnerisch die drei Wuppertaler, die drei K√∂lner und die beiden Karlsruher gewesen sein. Aber zur√ľck zum Jungtier: Es sieht danach aus, als habe man sich anfangs im Geschlecht vertan, dazu nach den n√§chsten Jungtieren die Erl√§uterung. Der Jahresendbestand 1980 wurde noch mit 2,1 angegeben.

1981 dann Aufzucht von 0,2; 1982 kein neuer Nachwuchs, aber Einstellung von 0,2 im Zoo Berlin (im dortigen BONGO best√§tigt). Jahresendbestand 1982 dann 1,2, obwohl es - siehe oben - eigentlich wiederum 2,1 gewesen sein m√ľssten. Da 2002 in Berlin die 1980 in Wuppertal geborene Katze Bali starb, d√ľrfte sie identisch mit dem "Leider-M√§nnchen" gewesen sein, dann w√ľrde sich auch der ver√§nderte Gesamtbestand Ende 1982 erkl√§ren (und warum Berlin nicht gleich 1,1 bekommen hat).

1983 Aufzucht von 1,2. Dazu im Jahresbericht: "In allen Zoologischen G√§rten der Welt (au√üerhalb Indonesiens) leben derzeit 11 Javanische Leoparden, 6 davon sind in Wuppertal geboren." Plus Wuppertaler Zuchtpaar macht das zu diesem Zeitpunkt also nur 3 Javaner ohne Wuppertal-Ber√ľhrung, und das w√§ren dann offenbar der K√∂lner Nachzuchtkater (dessen Eltern schon nicht mehr lebten, siehe unten) und zwei Karlsruher. Da dem Karlsruher Jungtier von 1983 ?im n√§chsten Winter? doch noch ein weiteres folgte, dessen Handaufzucht misslang (laut dem Buch ?Tiere bei uns? von Ilse Fischer), m√ľssten also bei Ver√∂ffentlichung des Wuppertaler Jahresberichtes f√ľr 1983 noch beide Karlsruher Zuchttiere vorhanden gewesen sein und ihr Sohn nicht mehr ? da die zitierte Angabe nur Zoologische G√§rten betrifft, k√∂nnte er also tats√§chlich auch in eine Haltung anderer Art wie einen Circus abgegeben worden sein. Das nur zur Abrundung der schon genannten Karlsruher Daten. Jahresendbestand 1983 in Wuppertal 2,4!

1984 Aufzucht von 2,0, laut Jahresbericht je ein Jungtier von unterschiedlichen M√ľttern. Abgabe von 1,0 ohne genannten Empf√§nger, aber aus dem BONGO ergibt sich, dass das der 1984 im Berliner Zoo angekommene Kater aus Wuppertaler Zucht gewesen sein muss. Im gleichen Jahr Einstellung von 0,2 im Tierpark Berlin, so dass auch deren Herkunft (siehe oben) damit gekl√§rt w√§re.

1985 keine Nachzucht und wiederum Abgabe von 1,0 ohne Empf√§ngerangabe und damit der Verdacht, dass dies der im selben Jahr f√ľr den TP Berlin als Zugang genannte Kater gewesen sein k√∂nnte. Interessant die Angabe im Wuppertaler Zoof√ľhrer von 1985, dass der Zoo seit 1980 schon 10 Jungtiere aufgezogen habe ? im Zoof√ľhrer aus dem Vorjahr waren es noch 6 gewesen und im Jahresverlauf nur 2 hinzugekommen. Nun lautet die Kategorie in den Jahresberichten ?Geboren und aufgezogen?, somit k√∂nnten es effektiv mehr Jungtiere gewesen sein, von denen die nicht aufgezogenen im JB nicht ber√ľcksichtigt wurden. Die sollten dann eigentlich auch im Zoof√ľhrer nicht als ?aufgezogen? eingerechnet werden. Jahresendbestand 2,2.

1986 2,0 aufgezogen, 1,0 Jungtier starb bei einem Unfall ? aus den Formulierungen geht nicht hervor, ob das einer der beiden Kater oder ein bis dahin noch lebender dritter war. Jahresendbestand ?3,2 + 1? (??). Laut Zoof√ľhrer 1986 nun insgesamt 12 aufgezogen.

1987 0,2 aufgezogen und 1,0 gestorben; 1988 0,1 abgegeben (wiederum ohne Empf√§ngerangabe ? aber offenbar hatte ja Leipzig im betreffenden Jahr entsprechenden Zuwachs) und erneut 1,0 gestorben. Ab der zweiten H√§lfte der 80er erw√§hnt Wuppertal √ľbrigens regelm√§√üig, dass man die Gro√ükatzenzucht mangels Nachfrage weitgehend eingeschr√§nkt habe. Interessanterweise k√∂nnte das angesichts des seltener werdenden Nachwuchses auch f√ľr die Javaner gegolten haben; lediglich die Schwarzen Panther wurden weitgehend durchg√§ngig weitergez√ľchtet, offenbar war da die Nachfrage gr√∂√üer?

1989 1,0 aufgezogen, 1990 keine Ver√§nderungen. Laut Zoof√ľhrer 1990 nun schon 18 Jungtiere aufgezogen, passt wiederum rechnerisch nicht zu den Angaben in den JB. Jahresendbestand 3,3. Es folgen drei Jahrg√§nge mit ausschlie√ülichen Bestandsminderungen: 1991 Einstellung von 1,1 in Karlsruhe, 1992 Tod von 1,0 (Altersschw√§che ? vielleicht der Gr√ľnderkater?), 1993 Tod von 0,1 (Arthrose ? klingt ebenfalls nach √§lterem Tier). Endbestand 1993 somit nur noch 1,1. 1994 dann das letzte aufgezogene Jungtier (1,0), das muss nach Datenlage Wuppi gewesen sein, der bis 2000 ohne weitere Bestandsver√§nderungen neben seinen Eltern in Wuppertal lebte und dann im TP Berlin eingestellt wurde. Ab dem Zoof√ľhrer 1996 sind dort √ľbrigens 19 aufgezogene Jungtiere angegeben.

2001 keine Ver√§nderung, 2002 dann Tod der letzten Zuchtkatze (15 ¬Ĺ Jahre alt, also offenbar aus der Nachzucht von 1987), 2003 keine Ver√§nderung, 2004 schlie√ülich Tod des letzten Katers (20 Jahre alt, also offenbar aus der Nachzucht von 1984).

Unterm Strich: Nach den Daten aus den Jahresberichten ging die Wuppertaler Zucht komplett auf das eine Ursprungspaar zur√ľck, von dem mindestens 1,2 Nachkommen in Wuppertal z√ľchteten (eine vor 1984 geborene Katze und das zuletzt lebende Paar). Wenn meine Vermutung mit der (nach Datenlage plausiblen) Geschlechtsverwechslung beim ersten Aufzuchterfolg zutrifft, w√§ren insgesamt 7,7 Nachzuchten aufgezogen worden (macht eine Differenz von 5 zu den h√∂heren Angaben in den Zoof√ľhrern). Davon 1,2 an den Berliner Zoo (wovon 0,1 nach K√∂ln weiterging), 1,2 plus vielleicht 1,0 an den Tierpark Berlin (davon 0,1 zeitweilig im Zoo Berlin), 1,1 nach Karlsruhe und 0,1 vielleicht nach Leipzig.

(10.06.2018, 19:34)
Adrian Langer :   @Michael Mettler: Danke f√ľr die weitere Ausf√ľhrung. Ich denke, dass hat noch einige Unklarheiten bereinigt.
(10.06.2018, 09:16)
Michael Mettler :   Nun zu den K√∂lner Javaleoparden, wie gesagt stammen die Angaben aus den Jahresberichten:

Das 1979 eingetroffene Paar wird dort ausdr√ľcklich als Wildf√§nge bezeichnet. Die erste Nachzucht gab es schon 1980 (1,0). Im Dezember 1981 starb der Zuchtkater und man setzte die Hoffnung darauf, die Zucht mit seinem Sohn aus dem Vorjahr fortsetzen zu k√∂nnen. Dieser t√∂tete allerdings 1982 seine Mutter. Somit ergibt sich, warum Bedarf f√ľr eine neue Katze gegeben war (siehe W. Dreiers Zusammenstellung), die allerdings nicht als Zugang in den K√∂lner Berichten genannt wird. Dazu muss man sagen, dass die K√∂lner Jahresberichte dieser √Ąra inhaltlich immer extrem "primatenlastig" waren; Halbaffen und Affen nahmen mit detaillierten Angaben bis zu Dreiviertel des S√§ugetiertextes ein, und beim "Rest der S√§ugerwelt" konnte es dann schon mal passieren, dass Arten berichtsm√§√üig komplett unter den Tisch fielen (selbst wenn eine Haltung beendet wurde). Insofern ist es durchaus m√∂glich, dass es noch mehr Bestandsver√§nderungen bei den Javanern gab als die, die ich bei Durchsicht der Berichte finden konnte.

Immerhin ist f√ľr 1986 noch eine Nachzucht von 1,1 vermeldet (und auch ein Jungtier mit seiner Mutter abgebildet) sowie die Abgabe von 1,1 Tieren (welchen?) 1987 nach Leipzig. Eine Abgabe von 1,1 nach Venezuela taucht im JB 1989 nicht auf. Somit stammten also die ersten Leipziger nicht ausschlie√ülich aus der Wuppertaler Linie, sondern v√§terlicherseits waren auch die K√∂lner Wildf√§nge als Gr√ľnder vertreten.

Ist zwar f√ľr den Stammbaum weniger interessant, aber der Vollst√§ndigkeit halber: Ich habe in den 80ern selbst Javaner in K√∂ln gesehen und einen davon auch fotografiert. Damals stand auf der Fl√§che der heutigen Gepardenfreianlage eine so genannte Raubtier-Zuchtanlage, ein Komplex von K√§figen ohne begehbares Haus, im Grunde noch simpler als das mehrfach kopierte Leipziger Tigerfarm-Konstruktionsprinzip: Die K√∂lner K√§fige erinnerten an gro√üe Hundezwinger mit Holzh√ľtten. Der Besatz war nach heutigen Gesichtspunkten ein Rarit√§tenkabinett: neben den Javaleoparden zeitweise zumindest ein Gepard aus (laut Jahresberichten) Nordwestafrika, eine Streifenhy√§ne aus Afghanistan und Schabrackenhy√§nen (habe ich alle noch erlebt). Die 1987er Abgabe von Javanern f√§llt mit dem Abriss der Zuchtanlage zusammen, was zumindest den Einblick erlaubt, dass die seltene Unterart damals nicht gerade Priorit√§t in K√∂ln genoss - immerhin zog man ihr (neu angeschaffte) Geparden vor. Allerdings blieb mit den Nordpersern noch eine zweite seltene Leopardenform weiterhin im Bestand.

Es gab seinerzeit ein Internationales Zuchtbuch f√ľr seltene Leopardenunterarten, gef√ľhrt von Alan Shoemaker vom Riverbanks Zoo, Columbia/USA, das die Javaner im Gegensatz zu den Persern nicht ber√ľcksichtigte; m√∂glicherweise hat auch das zu der Entscheidung des K√∂lner Zoos beigetragen, sich auf Perser zu konzentrieren.
(10.06.2018, 09:15)
Michael Mettler :   Ja, jemand kann. Aus Wuppertal und K√∂ln habe ich die Jahresberichte der entsprechenden Zeiten; aus Karlsruhe nicht viel, aber auch das liefert ein paar Mosaiksteinchen, und damit beginne ich:

Der Zoof√ľhrer von 1977 ist der erste, der nach dem Eintreffen der Javaner erschien (Karlsruhe gab nur unregelm√§√üig und z.T. in sehr langen Abst√§nden Zoof√ľhrer heraus). Hier ist zu lesen: "Neben dem Frankfurter Privatliebhaber Scheffel ist der Karlsruher Zoo der einzige, der diese dunkle kleingefleckte Form auf der ganzen Welt noch pflegt und hoffentlich wieder vermehren kann. Um eine m√∂gliche Zucht nicht zu st√∂ren, sind diese beiden wertvollen Tiere noch nicht in Schauk√§figen untergebracht."

Über "ganze Welt" kann man sicherlich diskutieren, vielleicht war damit auch nur gemeint "außerhalb des Heimatlandes". Aber der Hinweis auf den Privathalter ist interessant, vielleicht stammte das Karlsruher Paar sogar von ihm?

Das Jungtier von 1983 ist in sp√§teren Zoof√ľhrern erw√§hnt und auch abgebildet, es war ein handaufgezogener Kater. Ich habe nur einen einzigen Jahresbericht aus Karlsruhe (Berichtsjahr 1986), der sowohl als Jahresanfangs- als auch Jahresendbestand nur 1,1 und keinerlei Ver√§nderungen w√§hrend des Jahres ausweist. Das l√§sst offen, ob der Jungkater oder sein Vater vor Ende 1985 abgegeben worden oder gestorben war.

Ich halte es f√ľr m√∂glich, dass der handaufgezogene Kater an einen Circus verkauft wurde, was ja zu dieser Zeit noch mit vielen Zoonachzuchten unterschiedlichster Tierarten geschah. Circus Barum z.B. muss regelm√§√üiger Kunde in Karlsruhe gewesen sein, wie aus verschiedenen Quellen hervorgeht (mindestens Flusspferde, B√§ren, Gro√ükatzen).

Leider lässt sich aus den wenigen mir vorliegenden Quellen zu Karlsruhe nicht deuten, ob das Ausgangspaar und sein Sohn verwandtschaftliche Beziehungen zur Wuppertaler Linie hatten und genetische Spuren hinterlassen haben könnten, die bis in die heutige Zoopopulation reichen.
(10.06.2018, 08:38)
Adrian Langer :   @W.Dreier: Danke f√ľr die vielen Infos und die ganze Zeit und M√ľhe, die eine solche Recherche gekostet haben d√ľrfte. Ich hoffe doch sehr, dass hier noch jemand etwas dazu beitragen kann?!
(09.06.2018, 20:27)
Emilia Grafe :   @W. Dreier: Vielen Dank, dass sie sich die M√ľhe gemacht haben, so ausf√ľhrlich zu recherchieren und gleichzeitig leicht frustrierend, dass letztendlich nur die Abstammung und Herkunft der aktuell lebenden Tiere eindeutig nachzuvollziehen ist (zumindest eine Generation weit).
(09.06.2018, 15:49)
W. Dreier :   Noch ein Nachtrag zum``Javaleoparden`` im Zoo La Fleche /Frankreich: wahrscheinlich beruht die Angabe in der ZTL darauf, dass alle schwarzen Leoparden im Verdacht stehen , von Java zu kommen (laut ``Statistik`` 1 von 2 dort lebenden). Im Forum von ``Leszoosdanslemonde`` im Mai 2016 wird dar√ľber lang diskutiert - aber auch in anderen Foren. La Fl√®che selbst bezeichnet das schwarze Weibchen Arka nur mit Panthera pardus. Auch der Zoo von Doue la Fontaine schreibt, dass nur sie einen echten Javal. h√§tten - aus dem TP.
(09.06.2018, 12:47)
W. Dreier :   Nach der kurzen Anfrage im Forum, wie es denn um die Javaleoparden in Europa steht, habe ich versucht, aus den mir zug√§nglichen Materialien (fast alle Jahresberichte von Tierpark und Zoo sowie Milu und Bongo) sowie den Daten aus der ZTL, auch eine ``Vorgeschichte`` von Wuppi und anderen Tieren zu generieren. Ich muss gestehen, dass nicht alle Daten parallel gelesen kongruent waren. Die Bitte also, zu helfen - das betrifft Wuppertal, K√∂ln und Karlsruhe - f√ľr mich vor dem Mauerfall.

Aus den Daten bin ich dabei, einen ``allgemeinen Stammbaum`` ab 1976 zu machen.

Javaleoparden ab 1976 in Europa: Versuch einer Genealogie:

Stammtiere der heute in Europa lebenden Tiere sind die aus Bogor stammende Katze Shinta (schon 2006 geboren), seit 2011 im Tierpark, und der im Tierpark bis 2014 gelebt habende Kater Wuppi aus der ``Wuppertaler`` Linie.

Das Zuchtbuch in der Artenschutzausstellung des TP Berlin geht nur bis Dez 2015, weiterhin werden die Ausgangstiere der 2015 lebenden Tiere nicht erw√§hnt. Am Stichtag Dez. 015 werden immerhin 47, an anderer Stelle f√ľr 2016 52 in zoologischen Einrichtungen lebende Tiere genannt - neben den Europ√§ern (3.2) insbesondere Tiere in Bogor und einer weiteren indonesischen St√§tte.
Der im Berliner Zoo gestandene Kater Lombock lebte noch zu dem Zeitpunkt, starb aber 2016.

Alleiniger Vater der nach 2011 gezeugten Tiere war also Wuppi ( geb. 1994 in Wuppertal), der 2014 starb. Der aus Bogor stammende Kater Sinto (geb. 2009, seit 2011 im TP) scheint ``verhaltensauffällig zu sein.

Geboren wurden im TP 2012 1,1 (Arjuna, m, und Sri Kandi w); 2013 1,0 (Timang m) und 2014 1.0 (Pelangi m). Arjuna steht ab 2013 in Prag; Timang seit 2017 in Doue la Fontaine; Palangi seit 2018 in Pairi Daiza.

Die Wuppertaler Linie, die dort bis 2004 lief, stammt von 1,1 (1977), 1980 gab es die erste Geburt, 1982 wird ein Bestand von 1,2 angegeben, allerdings vorher 0.2 - woher
stammte der folgende Kater? 1994 sind es noch 1,1. 2004 starb ein 1984 geborener Kater 20 jährig. An sich muss Wuppertal recht erfolgreich gewesen sein.

Leipzig: Aus der Wuppertaler Linie stammten auch Tiere aus Leipzig (1,1 , dort seit 1987), 1988 werden 1.2 angegeben,
Die 1. Nachzucht erfolgt mit 0,1 1993, 1996 sind es noch 1,2, eine Katze geht im selben Jahr zum Zoo Berlin. 1999 sind es 1,1 - von diesen ging 2002 1. 0 (oder auch beide? ) in die T√ľrkei - lebte(n) dort nicht lange.

Köln erhielt 1,1 Wildfänge (?) 1979. 1983 geht eine Katze aus dem Zoo B ( ehemals aus Wuppertal) nach Köln. Zucht (wann? Geschlecht? wo geblieben?). 1989 werden 1.1 nach Venezuela abgegeben. Schluß.

Karlsruhe hatte Tiere seit 1976 (woher? Wildfang?);
Eine einzige Nachzucht 1983 (wieviel? Geschlecht? wohin?).
1991 erhielt Karlsruhe wiederum 1,1 aus Wuppertal.
2005 war Schluß mit der Haltung

Berlin:
- Zoo: 0,2 1982 aus Wuppertal. Von dort wird 1983 eine Katze nach Köln gesandt. Der 1. Kater kommt wiederum aus Wuppertal 1984 . 1986 2 Geburten - aufgefressen. 1996 Zugang 0.1 aus Leipzig, 1.0 Geburt - gestorben. 1997 2 x 2 Geburten - nur 1.0 lebt. Letzte Zucht 2001 (Kater).
2002 stirbt eine 1980 in Wuppertal geborene Katze, eine weitere alte Katze 2008. Der letzte Kater Lombock stirbt 2016.

- Tierpark: Im MILU Band 7, Heft 4, von 1992 wird 1984 1 Javaleopard als Ersteingang (Geschlecht? woher?) f√ľr den TP genannt (in diesem Heft werden nachtr√§glich f√ľr mehre Jahre die Ersteing√§nge nachgeholt vorgestellt), 1. 0 wird f√ľr 1985 im JB genannt, offensichtlich gibt es auch eine Katze (vielleicht von 1984?, JB fehlt) , die nach dem Tode des Katers in den Zoo Berlin zur Zucht geschickt wird. Diese Katze (Cirebon ? nach einer Stadt auf Java benannt) hat 2 Geburten dort, fri√üt aber die Jungtiere, kehrt 1993 aus dem Zoo zum TP zur√ľck. 2000 wird Wuppi (geb. 1994, gestorben April 2014) aus Wuppertal √ľbernommen, bevor die 1,1 aus Bogor kommen. Zwischenzeitlich wurde Wuppi auch mit weiblichen schwarzen Leoparden verpaart (2006 2.0).

Duisburg √ľbernimmt 1990 einen Kater (1987 geb.) vom Zoo Berlin mit nachfolgender Hybridzucht.
Erwähnt wird noch Eberswalde : dort wurde 2000 eine alte Katze aus dem Zoo B. eingestellt.
Woher laut ZTL (ein) Tier(e) in La Fleche stammen, geht aus der Liste nicht hervor.

1997 gibt es noch 14 Javaleoparden in Europa (aus ``wild-cat.org``)
Bei den Daten ?wackeln? einige, da nicht immer ersichtlich ist, ob es das Geburts- oder √úbernahmedatum ist, weiterhin fehlt oft die Angabe des Geschlechts oder ob die Aufzucht erfolgreich war.

(09.06.2018, 12:26)
W. Dreier :   Nochmals zur Frage: ``erste Baumk√§nguruhs im ABH``. Fand beim Suchen nach anderen Daten in den JB folgende Neueinstellungen

-1975 1,1
-1976 2,4 (!)
- 1978 2,1

Zucht hat es gegeben, doch wohl auch Abgänge, da von "Ergänzung von Zuchtpaaren`` gesprochen wird. Ich habe immer nur ein Paar (auch mit Jungtier) in besagtem `Zwischenabteil`` am Haupteingang gesehen.
(08.06.2018, 22:57)
W. Dreier :   Noch ein ``verbaler Rest``: in der Afrika-Flugvoliere wurden die Sattelst√∂rche wieder herausgenommen. Irgendwie ist der Besatz etwas schmaler.
Am Eingangsbereich Richtung ABH steht nun ein Schild, dass dies eine Einbahnstraße sei - aber man möge doch Honigdachs etc. auch besuchen.
An der Berberanlage außen wurden Meßdaten aufgenommen.
(06.06.2018, 15:32)
W. Dreier :   Eine erste Maralgeburt - der 2017 nach Kosice gebrachte Hirsch hat sich also vorher noch ``verewigt``
(06.06.2018, 15:26)
W. Dreier :   Die Kr√§henstirnv√∂gel bauten mehrere Nester - die Fasern der Palme mu√üten herhalten - und so sah die Palme auch aus!
(06.06.2018, 15:24)
W. Dreier :   Kommt gleich!
(06.06.2018, 15:20)
W. Dreier :   Mal wieder der Gerenukbock - in vorbildlicher Haltung
(06.06.2018, 15:18)
W. Dreier :   Offensichtlich kann aus aus einer stillgelegten Anlage noch etwas ``herausholen`` - Insektenanlage. Ehemals die Anlage f√ľr s√ľdamerikanische Entenartige.
(06.06.2018, 15:16)
W. Dreier :   Die Mishmi-Geburt hatte fr√ľh stattgefunden, mittags kam dann die Nachgeburt, die sofort gefressen wurde. Etwas ``schwierig`` war es , dass der Erstgeborene sofort mit dem J√ľngsten spielen wollte. Als aber seine Mutter wegging, rannte er wild hinterher - habe noch nie einen Takin so schnell laufen sehen!
(06.06.2018, 15:11)
W. Dreier :   Aber weiter zum Jetzt: am Eingang wird gebuddelt, vormittags wurde der gesamte rechte Bereich um die Bisonanlage herum abgeharkt, offensichtlich werden auch kleine H√ľgel eingebracht. Erst am Nachmittag sah ich, dass ein ``Bagger`` links die ehemalige ``Ufervegetation`` herausgeholt hat - vielleicht wird das erneuert - denn: seit ca 20 Jahren habe ich kaum noch gesehen, dass der Wasserstand etwas √ľber die an einigen Teilen abgesenkte Wasserabsperr-Betonkante stand. So war gerade das Verbindungsst√ľck Wisent - Bison-Graben mit der Br√ľcke links nie mehr ``geflutet", demzufolge war das auch keine Sumpflandschaft mehr.
Die Kunstfelsen am Affenhaus sind im Prinzip fertig, werden noch "eingefärbt`.`
(06.06.2018, 15:07)
W. Dreier :   Aber weiter zum Jetzt: am Eingang wird gebuddelt, vormittags wurde der gesamte rechte Bereich um die Bisonanlage herum abgeharkt, offensichtlich werden auch kleine H√ľgel eingebracht. Erst am Nachmittag sah ich, dass ein ``Bagger`` links die ehemalige ``Ufervegetation`` herausgeholt hat - vielleicht wird das erneuert - denn: seit ca 20 Jahren habe ich kaum noch gesehen, dass der Wasserstand etwas √ľber die an einigen Teilen abgesenkte Wasserabsperr-Betonkante stand. So war gerade das Verbindungsst√ľck Wisent - Bison-Graben mit der Br√ľcke links nie mehr ``geflutet", demzufolge war das auch keine Sumpflandschaft mehr.
Die Kunstfelsen am Affenhaus sind im Prinzip fertig, werden noch "eingefärbt`.`
(06.06.2018, 15:05)
W. Dreier :   Zun√§chst noch etwas ``Historisches¬ī¬ī - immerhin existiert der Tierpark seit 1955. Da offenbart sich nicht √ľber`s Internet, wann der Tierpark schon mal Nachwuchs oder welche Tierart hatte - da mu√ü man schon bei Aussagen den ``MILU`` oder die Jahresberichte lesen! Und gerade die in fast jedem Heft des MILU gemachten Angaben, ehemals von Dr, Petzold, aus den Zeiten vor 1990 geben da exakt Auskunft - nicht nur √ľber die Sonnenseiten.

Aussage 1 zum Umbau des ABH: es wird erstmals Baumkänguruhs im Alfred Brehm-Haus geben: Aber: im Tierpark Dendrolagus inustus, eingetroffen 1975, Nachwuchs 2,0 1977

Aussage 2 aus dem Geschäftsbericht 2017: Erstmals gab es Nachwuchs bei den Ursons: Aber: im Tierpark gab es Nachwuchs bei den Baumstachelschweinen; April und Mai 1963 (1.1); Juni 1964 (0.1); Juni 1965 (1.0); Mai 1968 (1.0); April 1972 (0.1).
Nochmals: Mehr ``Milu`` lesen! Immerhin 75 ``laufende" Hefte inklusive Sonderhefte unterschiedlicher Dicke - daraus 14 Bände, in der Regel aus 6 Heften bestehend. Nicht gebunden Gesamtdicke 57 cm. Die Jahresberichte stehen in der 2. Reihe, das erspare ich mir (etwa 21 cm).
(06.06.2018, 14:20)
W. Dreier :   Nach langer Zeit Schlupf bei den Steppenadlern - jetzt ca 3 Wochen alt.
(05.06.2018, 18:38)
W. Dreier :   Nur 2 Aufnahmen, der ``Rest`` morgen:

eine 2. Takingeburt am fr√ľhen Morgen. Jetzt 1 , 1. HeutigesJungtier mit der oft vorhandenen Blesse
(05.06.2018, 18:37)
Mark Meier :   @W Dreier: Vielen Dank f√ľr diese Informationen! Besonders √ľber die Moschustiere freue ich mich au√üerordentlich.

Sch√∂n auch, dass Nordamerika neben den Totempf√§hlen auch lebendige B√§ume erh√§lt. Und immerhin scheint man sich mit den Kunstfelslandschaften bei den Affen M√ľhe zu geben. Ich will abwarten, wie es am Ende aussieht.
(05.06.2018, 11:10)
W. Dreier :   Noch nie gesehen - `schn√§belnde``, durchaus z√§rtliche K√∂nigsgeier.
Und noch ein ``offenes`` Geheimnis: die Moschustiere haben Zwillinge ! - wegen der Größe (bzw. Kleinheit) wurden sie aber vor den Krähen weggeschlossen.
(04.06.2018, 12:18)
W. Dreier :   Das kann man allerdings vom Takinjungtier nicht sagen - insbesondere nicht von dem Rothundnachwuchs Die spielten ``wilde Sau`` - leider sind alle Bilder zu gro√ü
(04.06.2018, 12:16)
W. Dreier :   Die ersten Markhor-Jungtiere wurden geboren. Noch sind sie ganz sch√ľchtern in der √§u√üersten Ecke.
(04.06.2018, 12:11)
W. Dreier :   Die Riesenseeadler-Jungv√∂gel haben das Nest verlassen.
(04.06.2018, 12:09)
W. Dreier :   Nach Auszug von Wisenten nach Rum√§nien nun wieder ein ``Auff√ľllen``
(04.06.2018, 12:09)
W. Dreier :   Nun also Besuch am Sonntag: nur 23¬įC, aber stark bedeckt, einige Tropfen Regen (das Gras im TP ist so gut wie braun-grau nach fast 6 Wochen ohne ergiebigen Regen).
Bauzustand: die ``Nordamerikapflanzen`` stehen bereit: u.a. Platanen, Sumpfzypressen, Woymouth-Kiefer (Bild anbei) - ansonsten ist an der `Sichtkanzel`` alles wie gehabt - dito ABH au√üen: fein s√§uberlich liegen dort, so einsichtbar, 2 Haufen: Betonschutt und lehmiger Sand von der Pr√§riehundanlage. In der Affenau√üenanlage soll nach Abbau des Ger√ľstes der Betongestalter eine Landschaftsgestaltungs-Firma anr√ľcken.
Mir fiel jetzt der Unterbewuchs auf: im Bereich der Fr√ľhjahrsbl√ľher zwischen den Hirschanlagen und dem Schlo√ügraben sowie zwischen Chaco-Anlage und Kamelwiesen wachsen Tausende Ahornsch√∂√ülinge - nun schon zwischen 50 und 150 cm Gr√∂√üe! Die kann man nicht einfach √ľber dem Boden abschneiden - die m√ľssen gerodet werden, sonst kommen an der Stelle gleich 3 aus dem Stumpf!
(04.06.2018, 12:06)
Mark Meier :   @W Dreier: Ja, den tierischen Teil habe ich nun auch weitgehend durch. Tats√§chlich ist zu den Reptilien mE nirgendwo etwas zu lesen. Die Ausf√ľhrungen/ Erl√§uterungen zum Tierbestand enden abrupt mit den V√∂geln und wie Du schon schreibst, sind nach den V√∂geln auch nicht einmal mehr die Listen aussagekr√§ftig.

Aber durch die sonstigen Angaben hat man schon klare Tendenzen. Besonders radikal ging es bei Enten, G√§nsen und Schw√§nen zur√ľck. Von 86 Arten runter auf 50. Und von 310 Individuen runter auf 195. Auch sonst gab es bei den V√∂geln diverse Abgaben/ ausgelaufene Haltungen: Ba√üt√∂lpel, Kolkraben, Himalaya-K√∂nigsh√ľhner, Katzenv√∂gel, Turakos, Tokkos, Rennkuckucke usw Und auch der Tierbestand insgesamt ist um fast 10% geschrumpft (von 790 runter auf 713). Dabei d√ľrften die V√∂gel gut die H√§lfte bis knapp zwei Drittel ausmachen. Den Rest wohl zum Gro√üteil ehemalige Bewohner der Schlangenfarm. Bei den S√§ugern gab es ja nur wenige Abgaben/ auslaufende Haltungen (u.a. 2 K√§nguruarten, ein paar Raubtiere...) und umgekehrt auch Neuzug√§nge wie die Baweanhirsche, Pfeifhasen oder Arabische Streifenhy√§nen.

Zu den Entenvögeln heißt es bei den Erläuterungen, dass man Fuchs und Habicht nicht unter Kontrolle bekomme und daher diverse Haltungen nicht mehr tragbar erschienen (es wurde nicht mehr ersetzt und oft auch proaktiv abgegeben).

Zu den Japanmakaken hei√üt es √ľbrigens, dass generell nicht mehr gez√ľchtet werden soll, weil man die Haltung entsprechend der Empfehlung auslaufen lassen wird, um sich auf gef√§hrdete Arten zu k√ľmmern. Auch die Haltung der Rothandtamarine soll beendet werden, hier jedoch aus Platzgr√ľnden.
(03.06.2018, 22:53)
W. Dreier :   Ich m√∂chte den tierischen Aspekt des Berichtes darstellen. Ich wei√ü, dass gerade in deutschen Zoos die Auseinandersetzung mit den Zoogegnern eine wesentliche Front darstellt und versucht wird, jenen durch vorweggenommene Ursachenverkleinerung das Wasser abzugraben. Eine Verarmung des Artenbestandes ist die Folge, man scheut sich schon fast vor Jungtieren. Ein Beispiel: Ich wei√ü, dass z.B. der Somaliesel √§u√üerst gef√§hrdet ist und eine laufende Zucht das Dilemma nicht √§ndert, da eine Auswilderung dazu f√ľhrt, dass die Tiere sp√§testens 1 Woche sp√§ter schon in der Bratpfanne sind. Wenn dann aber die Geburt von 2.2 gro√ü gefeiert wird und auf die besondere Bedeutung der Zucht hingewiesen wird, befriedigt mich das nicht - denn 3 Jahre wurde der Hengst nicht zugelassen! Warum nennt man die Ursachen der Zucht-Verhinderung nicht und √ľberbetont die Bedeutung bei einer Geburt?

Mittlerweile erscheinen mir die Zuchtprogramme fast schon als Zuchtverhinderungsprogramme! Und warum wird nicht mit noch gerade vorhandenen s√ľdostasiatischen Formen kaum gez√ľchtet, obwohl √ľberall betont wird, dass ein Import wegen der veterin√§rpolizeilichen Bedingungen so gut wie ausgeschlossen ist? Und als Totschlagargument kommt dann die Inzuchtproblematik. Mit M√ľhe wird dann noch etwas Eigenreproduktion gemacht - oder die Gruppe bricht zusammen.

Ich k√∂nnte aus dem ?Lameng? in einer Minute 20 Arten im TP nennen, f√ľr die keine Zucht erstrebt wird, also Single-Dasein, Absperren des Partners, Antibabypillen, Sterilisierung etc. Da lese ich nun, dass bei den Affen die Zuchtm√§nner und fast alle m√§nnlichen Jungtiere bei Dscheladas, Berberaffen, Goldbrustkapuzinern und Japanmakaken (9!) sterilisiert wurden. Nun gut , der Dscheladamann hat √ľber ca 6 Jahre sein M√∂glichstes getan. Und man h√§tte die Spermien der Kapuziner eingefroren.

Schaue ich mir die Geburtenraten in der Statistik des Berliner Zoos f√ľr 2017 an, ist dieser f√ľr mich fast ein Nachzucht-freier Zoo geworden! Ein bi√üchen Nachzucht bei - mit Verlaub - unbedeutenden Formen: Wasserb√ľffel, Wisent, Bison, Gro√üer Kudu, Ble√übock, Sib. Steinbock, Wei√ülippenpekaris - Nun gut, auch bei Pudu, Lippenb√§r, Nyala, Bongo, Blessbock, Banteng - so gut wie Null bei den V√∂geln (Ausnahme Balistar).
So m√ľssen also die Zucht von Eisb√§r und m√∂glichst in Zukunft Pandas herhalten., die besondere Bedeutung der Zoos nachzuweisen.

Positiv zu nennen ist ein kurzer Beitrag zur Situation der Trappen in Deutschland - gegenw√§rtig leichtes Wachstum auf 258 V√∂gel (finanzielle Unterst√ľtzung duch den TP).

Noch eine Irritation: In ``Erläuterungen zum Tierbestand`` und im Veterinärbericht suchte ich vergeblich etwas zur Schließung der ?Schlangenfarm bzw. zu den Ursachen .
Die seinerzeit vorgebrachte Begr√ľndung berief sich u.a. auf eine umfassende Parasitierung des Bestandes! Kein Wort dazu im Veterin√§rbericht! Als ``ausgleichende Gerechtigkeit`` werden Ver√§nderungen in beiden Einrichtungen nicht erw√§hnt und am Ende nur zusammenfassende Zahlen f√ľr Kriechtiere, Lurche, Fische und Wirbellose genannt.
Oder stand an anderer Stelle des Geschäftsberichtes dazu etwas?


(03.06.2018, 20:45)
W. Dreier :   Es gibt dazu eine Regelung mit den ``Amerikanern``: USA Matschie - Europa Goodfellow (m√∂glichst)
(03.06.2018, 16:30)
J√∂rn Hegner :   der tierpark berlin plant also goodfellow-baumk√§nguruhs . sonst an diese matschie-baumk√§nguruhs kommt man wohl sehr schlecht ran .
(03.06.2018, 14:29)
Mark Meier :   Der Gesch√§ftsbericht liest sich bez√ľglich Tierpark erfreulich positiv.

Die offizielle Besucherzahl hat sich auf 1.427.920 (+8%) erhöht, die sogenannte Gesamtleistung auf 16,392 Mio Euro (+438k). Trotz erneut gestiegener Personalstärke (235 vs 223) und höheren Löhnen blieb am Ende ein Überschuss von knapp 600k Euro. 

Zudem sind zumindest die Finanzierung und die Planung diverser Projekte weiter auf dem Weg. Dabei ist mir insbesondere positiv aufgefallen, dass Himalaya weiter mit auf der Agenda steht. F√ľr Afrika wird zudem offenbar recht umfassend geplant.

"Nachdem im Vorjahr die Finanzierung durch das Land Berlin und weitere Drittmittelgeber sicherge stellt werden konnte, mussten im Berichtsjahr mit Hochdruck die Planungen und notwendigen Verfahren, insbesondere f√ľr den Umbau des Alfred-Brehm-Hauses und f√ľr die energetische Sanierung des Verwaltungsgeb√§udes, in die Wege geleitet werden. Des Weiteren befinden sich die Projekte ?Himalaya-Gebirgslandschaft?, ?Erlebniszone Afrika?, der Umbau des Dickh√§uterhauses sowie die Modernisierung der Anlage f√ľr die s√ľdamerikanischen Affen in der Planungs- bzw. Umsetzungsphase."

sowie

"F√ľr die Jahre 2018?2021 wird die Tierpark Berlin Friedrichsfelde GmbH weitere Investitionszusch√ľsse des Landes Berlin in H√∂he von insgesamt 15,0 Mio. ? erhalten, die f√ľr die Vorhaben ?Himalaya-Gebirgslandschaft?, den Bau einer neuen L√∂wenfreianlage, die Ert√ľchtigung der Geb√§udetechnik des Alfred-Brehm-Hauses, f√ľr die Errichtung der ?Erlebniszone Afrika? sowie f√ľr bedarfsnotwendige Zusatzma√ünahmen im Zusammenhang mit der Sanierung des Verwaltungsgeb√§udes verwendet werden sollen. Zum Berichtszeitpunkt lagen Bewilligungsbescheide √ľber Investitionsmittel in H√∂he von insgesamt 13,1 Mio. ? vor.

Des Weiteren erhält der Tierpark Berlin Fördermittel aus der
Gemeinschaftsaufgabe ?Verbesserung der regionalen Wirt-
schaftsstruktur? (GRW-Mittel) in H√∂he von 22,5 Mio. ? f√ľr
die Jahre 2018?2021. Diese Mittel sollen f√ľr den Umbau des
Dickh√§uterhauses sowie f√ľr Ma√ünahmen zur Verbesserung der
Besucherinfrastruktur und Besucherf√ľhrung verwendet wer-
den. Ein vorl√§ufiger Zuwendungsbescheid √ľber diese Summe
liegt der Gesellschaft vor. Die Planungen haben im laufenden
Geschäftsjahr begonnen."
(02.06.2018, 09:29)
W. Dreier :   Oh danke f√ľr die Mitteilung - also doch Ende Mai. Mu√ü man `nur noch`` `die Druckversion bekommen.
(01.06.2018, 17:38)
Patrick Marburger :   https://www.zoo-berlin.de/fileadmin/downloads/pdf/zoo/unternehmen/Geschaeftsbericht_AG_2017_080518.pdf

Der Bericht f√ľr Zoo und Tierpark.
(01.06.2018, 16:42)
Nikolas Groeneveld :   @W. Dreier: Zum √úberdecken des Natursteins im Zoo: Im letzten Jahr traf ich bei einem meiner Zoobesuche zuf√§llig Heiner Kl√∂s. Ich unterhielt mich mit ihm und er erz√§hlte mir auch, warum man am Raubvogelfelsen nun Kunstfels √ľber den eigentlichen Naturstein setzt.

Am Naturstein gab es wohl seit der Er√∂ffnung der Anlage keine Arbeiten mehr, das hatte zur Folge, dass der Felsen nicht mehr isolierte. Somit musste man also den alten Felsen abdichten, damit das Ganze keine riesige Verschwendung von Heizkosten wird. Aus diesem Grund hat man dann entschieden, den Naturfels mit Kunstfelsen zu √ľberdecken.
Die anderen Anlagen mit Naturfelsen im Zoo werden davon laut Heiner Klös nicht betroffen sein, da diese alle schon einmal restauriert wurden. Man muss also keine Angst um den weitern Naturstein im Zoo haben.

Ich denke nicht, dass die Geiervoliere im Tierpark was das angeht ein Problem darstellen sollte. Insofern hoffe ich, dass dort nicht ähnliche Maßnahmen ergriffen werden.
Aber erstmal w√ľrde ich keinen Grund f√ľr √§hnliche Ma√ünahmen sehen.
(01.06.2018, 16:13)
Emilia Grafe :   Bei den Gittern im Affenhaus wird schon begonnen, diese mit dem " allseits geliebten" Bambus du verdecken. Gestern war bereits die H√§lfte des Gitters bei den Mongozmakis verdeckt.

(01.06.2018, 12:07)
W. Dreier :   Da hier die angedachten ``Aufh√ľbschungen`` von Pinguin-- und Gepardenanlage sowie der Geiervoliere erw√§hnt wurde: vor ca 4 Wochen bekamen ich und 2 begleitende Besucher durchaus ungute Gef√ľhle, als wir in der Voliere 2 Me√üleute mit Theodoliten sahen. Ungute Gef√ľhle insofern, wenn man die giganteske Kunstfelswand in der Affenanlage sieht und bedenkt, dass der im Zoo aus den Drei√üigern bestehende Greifvogelfelsen (ja Felsen - richtige Felsen) v√∂llig mit Beton ``umstrukturiert `` wurde . Bittesch√∂n: H√§nde weg von den Natursteinen im Tierpark! Meinetwegen noch ein Wasserfall, mehrere Betontermitent√ľrme, Betonbruth√∂hlen oder Betonbaobabs - aber nicht das √úberkleckern von Naturstein!. Betonkunstfelsen dorthin, wo nur eine Betonwand steht!
Sollte um die Affenfreianlage noch Bambus gepflanzt werden, ist der Eindruck f√ľr den normalen Besucher klar: Kapuziner und Br√ľllaffen leben in s√ľdamerikanischen Gebirgen, in denen Bambusurw√§lder wachsen.

(01.06.2018, 11:12)
Mark Meier :   @Nikolas Groeneveld: Komplett verstehen kann ich das mit der L√∂wenanlage auch nicht so richtig. Man sollte ja eigentlich annehmen, dass so etwas weit weniger aufw√§ndig sein sollte als Brehm-Haus und Dickh√§uterhaus. Zudem war die Anlage laut Dokumenten des Abgeordnetenhauses bereits durchfinanziert und sollte eigentlich auch fr√ľher auf der Agenda stehen (analog auch die Himalaya-Gebirgslandschaft).

Aber irgendwie muss man da ordentlich etwas verschoben haben. Vielleicht sollte die L√∂wenanlage zun√§chst woanders entstehen und das hat sich zerschlagen. Und wenn die Berberaffen vorher auch erst noch eine neue Anlage erhalten m√ľssen, wird es nat√ľrlich noch einmal etwas komplexer.

Daneben k√∂nnte es nat√ľrlich auch strategische Gr√ľnde geben, dass man lieber immer nur EIN gro√ües attraktives Projekt anschiebt und daneben flankierend einige kleinere. Immerhin wird aktuell schon an Affenhaus und Brehm-Haus gearbeitet (beim Dickh√§uterhaus wird immerhin aufgewertet). Dazu kommt noch die neue Baustelle bei Bisons und Wisenten sowie wohl sehr bald mehr oder weniger aufw√§ndige Ma√ünahmen bei Pinguinen, Geiern und Geparden. Au√üer dem Brehm-Haus nat√ľrlich hatte ich eigentlich keines dieser Projekte fr√ľhzeitig auf dem Radar. Also rutscht hier eine ganze Menge zus√§tzlich bzw fr√ľhzeitig mit durch. Schon logistisch ist das vermutlich eine recht komplexe Sache. Und wenn ich das im Zoofreundeforum (sowie teilweise auch in der Presse) richtig verstanden habe, sollen auch k√ľnftig immer einige kleinere Projekte sukzessive angegangen werden. Teilweise wohl finanziert durch GRW-Mittel, teilweise auch mit eigenen Mitteln oder nat√ľrlich mit Hilfe des F√∂rdervereins.

Aus Sicht der Tierhaltung ist es mE auch nachvollziehbar, dass erst einmal mit voller Kraft die Bedingungen f√ľr vorhandene Tiere (Primaten, Raubkatzen, Malaienb√§ren und Dickh√§uter) verbessert werden, bevor bspw wieder neue L√∂wen kommen oder die gro√üz√ľgigen Gebirgsanlagen umgestaltet werden. Aus strategischer Sicht kann man so alle zwei, drei Jahre immer mal wieder ein gro√ües neues Highlight bieten - und inzwischen passiert ja durchaus auch etwas.
(01.06.2018, 08:47)
Oliver Muller :   Was den Denkmalschutz betrifft, ist da wohl vieles abh√§ngig vom zust√§ndigen Entscheider. In Halle erkennt man das umgebaute Raubtierhaus nicht wieder.
(31.05.2018, 21:11)
Nikolas Groeneveld :   @Mark Meier: Danke f√ľr den Link.

Erneut zu den L√∂wen: Ich w√ľrde es zumindest sehr seltsam finden, wenn man mit dem Bau einer L√∂wenanlage noch so lange wartet.
Immerhin sind Löwen ja beim Publikum sehr beliebt. Ich muss auch sagen, dass mir seit Jahren ein schöner Löwenkater in Berlin fehlt, es gibt ja schließlich seit 2016 keinen mehr.

Wir werden ja sehen, ob das mit dem Baustart zur Löwenanlage tatsächlich noch so lange dauert. Ich hoffe zumindest, dass es schneller geht.
(31.05.2018, 20:39)
Mark Meier :   @Nikolas Groeneveld: Ja, die Reihenfolge wurde so vom Tierpark mitgeteilt. √úber das "demn√§chst" im besagten Artikel hatte ich mich daher auch schon gewundert.

Die bislang aussagekräftigste Aussage zu den Innenkäfigen habe ich hier gefunden:

"¬†Vor den einzelnen Boxen w√ľrden Pflanzen eingebracht, so dass die Tiere sich auch verstecken k√∂nnen, wenn sie das m√∂chten. Ein Gro√üteil der Au√üenk√§fige wird abgerissen und zu gro√üen Freilandanlagen umgebaut. Einige bleiben erhalten, damit die Tiere dort bequem vom Innen- in den Au√üenbereich wechseln k√∂nnen."
https://www.lichtenbergmarzahnplus.de/auge-in-auge-mit-dem-tiger/

Der gesamte Artikel ist lesenswert, da detaillierter als manch anderer.
(31.05.2018, 18:13)
Nikolas Groeneveld :   Wow, da hab ich hier ja viel verpasst, eine wahre Flut von Eintr√§gen.
Tja, das kommt davon, wenn man nicht täglich nach dem Rechten sieht ;)

Zun√§chst einmal vielen Dank an W. Dreier f√ľr die Infos und das Foto zu den Baumk√§ngurus und nat√ľrlich auch f√ľr den aktuellen Bericht.
@Oliver Muller: Ich hatte immer gehofft, dass man die K√§figeinblicke irgendwie schlie√üen k√∂nnte, sprich eine Holzwand oder √§hnliches davorstellen und die K√§fige nur noch zur r√ľckw√§rtigen Haltung nutzen k√∂nnte.

Das ist aber nat√ľrlich nicht mit dem Denkmalschutz zu vereinbaren.

Ich bin gerade bei den Seitenfl√ľgeln des Hauses sehr gespannt, wie viel man dort ver√§ndern darf. Wenn die Fliesen und die kleinen Boxen (vermutlich mitsamt Gitter) bleiben m√ľssen, dann wird das auf alle F√§lle eine Herausforderung. F√ľr mich passen sowieso die Worte ?Fliesen? und ?modernes Regenwaldhaus? nicht zusammen, aber ich bin gespannt, was das Tierparkteam sich hier einfallen l√§sst bzw. machen darf ;)
Ich habe im Übrigen wiederholt in Zeitungsartikeln gelesen, dass die Anlage der Baumkängurus tatsächlich begehbar sein wird, daher bekommen die dann die größte Außenanlage (da es hier dazu ja mal Kritik gab).
Hier noch einmal ein Artikel zum Umbau des Alfred-Brehm-Hauses:
https://www.berliner-zeitung.de/wissen/tierpark-friedrichsfelde-bald-ziehen-neue-mieter-ins-alfred-brehm-haus-30538140

Zur oben genannten Problematik der Fliesen ein Zitat von Anna Buttkus, einer zuständigen Architektin, aus einem anderen Zeitungsartikel: ?Es wird vieles anders aussehen, aber es wird wiedererkennbar sein?. Ich bin auf jeden Fall voller Vorfreude und extrem gespannt auf die Wiedereröffnung. Dazu noch ein Zitat aus den Nachrichten des Rundfunks Berlin-Brandenburg: ?Das einstige Prestigeobjekt soll auch wieder eins werden?.

Doch der Blick schweift nat√ľrlich nicht nur beim Brehm-Haus in die Zukunft. Daher vielen Dank an Mark Meier f√ľr die sehr interessanten Infos.
Es freut mich, dass die Planungen f√ľr den Umbau des Dickh√§uterhauses nun wirklich laufen. Hingegen ist es nat√ľrlich sehr schade, dass der Himalaya in weite Ferne ger√ľckt zu sein scheint.

Zur Löwenanlage: Stammen die von Ihnen genannten Informationen zur Löwenanlage auch direkt vom Tierpark?
Habe ich das richtig verstanden, dass die Löwenanlage erst NACH dem Umbau des Dickhäuterhauses entstehen soll? Das fände ich sehr schade und vollkommen unverständlich.
Dr. Knieriem wird im von mir oben verlinkten Artikel ja so zitiert, dass der Tierpark demnächst mit dem Bau einer Löwenanlage beginnen möchte.
Demn√§chst w√ľrde f√ľr mich allerdings nicht erst nach dem Umbau des Dickh√§uterhauses hei√üen (bis das fertig ist flie√üt ja noch viel Wasser die Spree runter).


(31.05.2018, 16:14)
W. Dreier :   @O. M√ľller: ich hatte zun√§chst auch angenommen, dass der Zoo-Kater ``eingekreuzt`` werden k√∂nnte. ``Irgendwie`` verstarb er oder ``konnte``¬ī nicht mehr. Der Bogorkater k√∂nnte verhaltensm√§√üig etwas seltsam sein.
In der Artenschutzausstellung ist ja die Genealogie der lebenden Javaner weltweit als Beispiel von Zuchtprogrammen ausgestellt - werde Dienstag nachschauen.
(30.05.2018, 23:23)
Emilia Grafe :   Erst einmal danke an @Mark Meier √ľber die Infos der anstehenden Bauarbeiten und nat√ľrlich auch an @W. Dreier f√ľr die tollen Bilden und aktuellen Neuerungen.

Zu den Java - Leoparden h√§tte ich auch noch eine Frage: Hat sich das importierte M√§nnchen "Sinto" aus Bogor √ľberhaupt schon fortgepflanzt? Die Jungtiere von dem importierten Weibchen "Shinta" (Arjuna, Srikandi, Timang, Pelangi) stammen doch meines Wissens aus Verpaarungen mit dem Kater der Wuppertaler - Linie "Wuppi". Dementsprechend stellt sich mir auch noch die Frage, ob die beiden importierten Tiere in irgendeiner Weise miteinander verwandt sind.

Bei meinem Besuch am Montag ist mir √ľbrigens erstmals ein wirklich neues Schild bei den Streifenhy√§nen begegnet, gestaltet wie die im Zoo.
(30.05.2018, 23:07)
Oliver Muller :   @W. Dreier: W√§re da nicht noch ein unverwandter Kater aus dem Zoo?
(30.05.2018, 22:31)
Rainer Hillenbrand :   Ganz allgemein gefragt: Woher sollen eigentlich die Goldkatzen kommen, mit denen der Tierpark f√ľr das umgebaute Brehm-Haus plant? Die Anzahl der Halter in Europa ist mehr als √ľbersichtlich und Geburten zur Zeit Fehlanzeige - k√∂nnte hier etwa importiert werden?
(30.05.2018, 21:45)
Mark Meier :   Bei den Bisons und Wisenten entstehen laut Zoofreundeforum wohl doch keine gro√üen Besucherplattformen. Es wird wohl nur eine kleine Ausbuchtung im Weg geben, um etwas n√§her an die Anlage zu kommen. Ansonsten offenbar prim√§r Kosmetik.

Im Zoofreundeforum wird ferner berichtet, dass gem√§√ü Info vom Tierpark parallel zum Umbau des Alfred-Brehm-Hauses auch die Anlagen der Pinguine, Geier und Geparde renoviert bzw aufgewertet werden. Zusammen mit dem Affenhaus ist also momentan bzw sehr bald viel Bewegung. Die Hauptverwaltung m√ľsste ja mW auch schon in der Sanierung sein und auch das Dickh√§uterhaus wird im Detail aufgeh√ľbscht.

Der eigentliche Umbau des Dickh√§uterhauses erfolgt √ľbrigens laut einer R√ľckantwort des Tierparks auf eine Nachfrage definitiv nicht parallel zum Umbau des Alfred-Brehm-Hauses. Allerdings ist die Planung f√ľr das k√ľnftige Afrikahaus nun bereits richtig angelaufen.

Ebenfalls schon in Planung ist die neue Löwenanlage. Sie soll laut bisheriger Planung nach dem Umbau des Dickhäuterhauses auf dem gegenwärtigen Affentempel entstehen. Die Berberaffen sollen demnach umgesiedelt werden.

Kein Wort √ľbrigens bez√ľglich Himalaya. Das Projekt scheint in weite Ferne ger√ľckt. Da die Haufwerke nun beseitigt sind und nicht wie zeitweise geplant war integriert werden, ist die Priorit√§t offenbar deutlich verschoben worden. In meinen Augen ist das nachvollziehbar - zumal nahe des Areals ja zeitnah die Baustelle f√ľr die Tangentialverbindung Ost aka Osttangente entstehen soll. Da will man vermutlich keinen neuen Parkteil er√∂ffnen und pr√§sentieren.
(30.05.2018, 21:35)
W. Dreier :   Die jetzigen Javas in Europa gehen auf 3 Gr√ľnder zur√ľck: neben den 1,1 importierten aus Bogor war ja noch ein Altkater des TP aus aus der Wuppertaler Linie involviert
(30.05.2018, 21:14)
Adrian Langer :   @Oliver: Danke f√ľr die Info. Wir werden ja sehen, was kommt. Im √§u√üersten Notfall kann man ja immer noch auf Sri-Lanka Leoparden zur√ľckgreifen. ;)
(30.05.2018, 20:31)
Oliver Muller :   Ich w√ľrde mal sch√§tzen, dass Aussageverweigerung nicht die schlechteste aller m√∂glichen Antworten ist ;-)

Vielleicht ist man an etwas dran, aber es ist noch nicht spruchreif. Oder man f√ľrchtet Proteste von Tiersch√ľtzern, oder was auch immer. Sicher sind auch Prag und Pairi Daiza da nicht an Stillstand interessiert.
(30.05.2018, 20:24)
Adrian Langer :   -.- Na toll. Da m√ľssen wir wohl wieder auf einen Zoo aus Tschechien, Polen, Belgien oder den Niederlanden warten. :D
(30.05.2018, 19:59)
Oliver Muller :   Hallo Adrian, vor einigen Jahren wurden wenn ich es richtig im Kopf habe 1,1 Tiere aus Indonesien nach Berlin TP importiert. Ich hatte vor zwei, drei Jahren mal dort angefragt, ob weitere Importe geplant w√§ren und erhielt seinerzeit die Antwort, das sei f√ľr die n√§chsten Jahre nicht n√∂tig. K√ľrzlich habe ich noch mal die selbe Frage gestellt und bekam die Antwort ?keine Auskunft?.
(30.05.2018, 15:04)
Adrian Langer :   Ich w√ľrde gern eine Frage an die Experten f√ľr den Berliner Tierpark stellen. Plant man denn im Tierpark (oder allgemein in Europa) mit weiteren Importen von Javaleoparden? Soweit ich das beurteilen kann gehen ja die bisherigen Best√§nde auf 2,1 Tiere (wobei ich bei dem alten Nachzuchttier aus Wuppertal nicht wirklich wei√ü, ob der sich wirklich vor seinem Tod fortgepflanzt hat) zur√ľck. Dementsprechend w√§ren weitere Importe ja immerhin w√ľnschenswert.
(30.05.2018, 13:59)
W. Dreier :   Da ich √Ąhnliches in der ``Berliner Zeitung`` las: Gegen√ľber der S√§belzahnkatze wurden Versuchsparzellen angelegt, um den Verrottungsprozess von Holzresten zu dokumentieren -im TP sollen -zig Mengen Holzreste anfallen . Bio-Decarbonisierung nennt sich das. Im Zeitungs -Artikel stand, dass man 30 000 Teebeutel in verschiedenen Weltregionen eigebuddelt hat, um die Abbaugeschwindigkeit zu erforschen.
(30.05.2018, 13:29)
W. Dreier :   Das Bild
(30.05.2018, 12:17)
W. Dreier :   Zwergmara-Geburt - jetzt 7 Tage alt.
(30.05.2018, 12:16)
W. Dreier :   Mal wieder ein Foto von der Kianggruppe. Langsam m√ľ√üte der Hengst wieder zugelassen werden - vor 3 Jahren z√§hlte ich noch 13 Stuten, jetzt 8.
(30.05.2018, 12:16)
W. Dreier :   Bei den Mishmi-Takins gab es bisher nur eine Geburt
(30.05.2018, 12:13)
W. Dreier :   Addaxnachwuchs im Vorgehege
(30.05.2018, 12:12)
W. Dreier :   Trotz der 30¬įC kuschelte der junge Rotbauchmaki im Mutterfell.
(30.05.2018, 12:11)
W. Dreier :   Die jungen Rothunde sehen nun aus wie Rothunde - ein bi√üchen wachsen m√ľssen sie noch.
(30.05.2018, 12:10)
W. Dreier :   Schon recht fr√ľh sind 2 Flamingos geschl√ľpft. Etwa 10-12 Nester sind noch ``besetzt``
(30.05.2018, 12:09)
W. Dreier :   Heute also weiter; wie gestern schon jetzt 30¬įC. Was gab es ?
Neu sind ja 3 ``Böcke: Maral, Leierh. und Nilgau. Anschluß gefunden hat bisher nur der Leierhirsch, während die beiden anderen nach 3 Wochen noch immer allein in der Gegend herumstehen - vom Wachstum brauchen sie aber noch 2 Jahre - speziell der Nilgaubock.

Hier der Maralhirsch
.
(30.05.2018, 12:07)
W. Dreier :   So h√§tte man es als Mensch heute ausgehalten!
(29.05.2018, 20:23)
W. Dreier :   @O. M√ľller: Habe gerade an die Pressestelle eine Bitte √ľber Ver√∂ffentlichung der Innenvorstellungen geschrieben - beim Baustart mu√ü doch die Detailplanung vorliegen. Das tat es doch vor Monaten, als die Vorstellungen f√ľr die Malaienb√§ren √∂ffentlich gemacht wurden. √úbrigens habe ich dabei keine Illusionen: vor 2 Monaten wurde von Herrn K. mitgeteilt, das das Flieseninterieur so bleiben mu√ü . Denkmalsschutz!
(29.05.2018, 17:58)
Oliver Muller :   Ich hoffe blo√ü inst√§ndig, dass die kleinen K√§fige auch Glasscheiben bekommen und die gr√§sslichen Kacheln verschwinden...
(29.05.2018, 17:36)
W. Dreier :   Nicht verzagen, Dreier fragen: erste Fotos ab 1966.
Die Grauen Baumk√§nguruhs lebten wirklich im Glaszwischenraum zwischen den beiden Haupteingangst√ľren westseits. Sie z√ľchteten auch. Gestorben sind sie am Hitzeschock im Sp√§tsommer , als dort die Sonne voll hineinknallte. (Bild anbei)
√Ąhnliches geschah auch in K√∂ln mit Roten Varis, die ``damals`` noch extrem selten waren.
(29.05.2018, 17:04)
Nikolas Groeneveld :   https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/baustart-zum-regenwald-haus

Zum Umbaustart am Alfred-Brehm-Haus.
Ich freue mich sehr, dass es endlich richtig losgeht.

Im Artikel ein Bild davon, wie die Felseninnenanlagen nach dem Umbau aussehen sollen.
Außerdem gibt es eine genauere Übersichtszeichnung, diese verrät, dass zu den Malaienbären noch Binturongs ziehen sollen und außerdem, dass die Palawan-Bengalkatzen auch weiterhin gehalten werden.

Allerdings muss ich dem Text zum Umbaustart auf der Facebookseite des Tierparks zum Teil widersprechen.
Zitat: Malaienbären und Baumkängurus werden erstmals im Alfred-Brehm-Haus einziehen.

Malaienbären wird es zwar erstmals im Brehm-Haus geben, aber Baumkängurus lebten doch schon dort.

Mir ist generell aufgefallen, dass es in Artikeln von Zoo und Tierpark in letzter Zeit einige sehr grobe Fehler gab.
So ist zum Beispiel in einem Artikel zu lesen, dass das Antilopenhaus (Giraffenhaus) des Zoos erst 1889 gebaut wurde.
Diese Haus wurde aber schon 1872 eröffnet.

Hier der Artikel mit dem Fehler bez√ľglich des Giraffenhauses: https://www.zoo-berlin.de/de/artenschutz/artenschutz-weltweit/giraffe

Und in diesem Artikel (https://www.zoo-berlin.de/de/artenschutz/artenschutz-weltweit/spitzmaulnashorn) ist zu lesen, dass Spitzmaulnash√∂rner seit den 1960er-Jahren in Berlin leben w√ľrden.
Doch der Zoo und der Tierpark waren schon in den 1950er-Jahren Halter des Spitzmaulnashorns und nat√ľrlich lebten auch vor dem zweiten Weltkrieg schon Spitzmaulnash√∂rner im Zoo Berlin.

Das wollte ich nur kurz ansprechen, aber nat√ľrlich liegt das Augenmerk noch immer auf dem Umbau des Brehm-Hauses.

Zum Brehm-Haus direkt eine Frage:
In was f√ľr einer Anlage lebten denn damals eigentlich die Baumk√§ngurus?
In einem der von Dathe sogennanten Glask√§fige neben den Kleinraubkatzen am Eingang oder in einem der K√§fige an den Seitenfl√ľgeln?

Mit dem Abschluss der Umbauarbeiten rechnet man noch immer im Jahr 2019.
Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr und bin echt gespannt, wie sich das Alfred-Brehm-Haus dann nach dem Umbau präsentieren wird.




(29.05.2018, 15:46)
W. Dreier :   @M. Meier: Habe nochmals im ZEP nachgeschaut - wobei der Aufbau de Seiten bei mir recht zeitaufwendig ist .- interessant wird es erst ab Seite 60. Die Geoausrichtung beinhaltet ja, die Wisentanlage nach ``Europa" zu verlagern - Europa w√§re die gesamte Anlage s√ľdlich des Schlosses (das sog. Bosquett) und die anschlie√üenden ``Waldanlagen``. Tierisch l√§uft das allgemein unter ""M√§rchentieren`` und `europ. Wildtierarten``, mal wird auch von europ. Hirschen gesprochen, die W√∂lfe sollen nach Europa umziehen. K√∂nnte sein , dass die Wisente auf die Nilgauanlage ziehen - gute Nacht Rasen. Einige Schnitzer darf man nicht √ľbelnehmen: Gro√ütrappe hei√üt Goldtrappe, Fasanen in Nordamerika - Flugzeugabsturz eines Fasanentransportes. Die Vergesellschaftung Waschb√§r - Skunk ist ja schon gestorben. Blieben f√ľr Nordamerika: Baribal in der Brillenb√§ranlage, Interessant w√§ren wirklich nur Seeb√§ren und Seehunde, speziell aber Pronghorn, auch Silberdachs und wieder Vielfra√ü, Wapiti und Schneeziege bleiben erhalten.

Warten wir aber zunächst darauf, was am Haupt-Eingang passiert
(27.05.2018, 19:06)
Mark Meier :   @W Dreier: Bez√ľglich Brehm-Haus gibt es wohl niemand, der NICHT mehr oder weniger von der Kommunikation des Tierparks verwirrt ist.

Im letzten Takin (√ľbrigens erstmals online verf√ľgbar) sagt Herr Knieriem im Interview, dass der "eigentliche Baustart" voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2018 erfolgen werde. Im gleichen Gespr√§ch blickt er bereits auf die Er√∂ffnung der Adlerschlucht im Zoo zur√ľck. Es ist also ein sehr aktuelles Interview. Demnach gehe ich davon aus, dass bislang nur vorbereitende Ma√ünahmen erfolgten. Auch im Bautagebuch auf der Website des Tierparks gibt es bislang keine Eintr√§ge mit wirklich handfesten Baustelleninfos.

Übrigens ist im Zoofreundeforum die Rede von Totempfählen, die bei den Bisons aufgestellt werden sollen. Ob es dazu dann trotzdem auch Besucherplattformen geben wird, war der entsprechenden Userin leider nicht bekannt. Gespannt bin ich auch, inwiefern evtl der Bestand der Anlage noch etwas angepasst wird. Auch die Wisente könnten theoretisch ja im Park umziehen, wenn der Nordamerikabereich noch stärker definiert und ausgedehnt werden soll.
(27.05.2018, 17:11)
W. Dreier :   Nanu, ich denke das ABH wurde am 2.5. f√ľr den Umbau geschlossen??? Und es war geschlossen.
(27.05.2018, 16:14)
Adrian Langer :   https://www.rtl.de/cms/auf-in-den-regenwald-umbau-im-tierpark-beginnt-4168355.html

Der Umbau des Brehm Hauses beginnt diesen Dienstag? Ob dann der avisierte Eröffnungstermin noch eingehalten werden kann? Wenn ja wäre das sehr sportlich!
(27.05.2018, 11:58)
Emilia Grafe :   Kerabaus in der Abendsonne
(25.05.2018, 22:13)
Emilia Grafe :   Sambar - Kitz
(25.05.2018, 22:11)
Emilia Grafe :   Es gibt zwei neue Poitou - Esel, nachdem die alte Stute im vergangenen Monat gestorben ist
(25.05.2018, 22:09)
Emilia Grafe :   Besuch gestern:
das Highlight des Tages: Fleckenmusangs
(25.05.2018, 22:07)
Mark Meier :   @W Dreier: Ich glaube, dass es nicht bei nacktem Beton bleiben wird. Ich hatte mal von Holzplattformen geh√∂rt und anderswo ist zu lesen, dass an der Baustelle auch flache Holzelemente gelagert werden. Also bei Bisons und Wisenten. Was bei den anderen Anlagen passieren wird und wof√ľr die Erdhaufen sind, wei√ü ich aber auch nicht.
(24.05.2018, 09:47)
W. Dreier :   Die besagten Erdberge am Eingang
(23.05.2018, 20:17)
W. Dreier :   Bei den Kenia-Uhus scheint sich zu bewahrheiten, was eine Pflegerin sagte: erst das 2. Gelege ist befruchtet. Vor 4 Wochen lagen nach Br√ľten 2 Eier an einer anderen Stelle - jetzt sitzt `frau` wieder.
(23.05.2018, 20:15)
W. Dreier :   Ahornbl√§tter m√∂gen die Gerenuks nicht so sehr
(23.05.2018, 20:12)
W. Dreier :   Der Neuzugang bei den Fasanen von vor ca 6 Monaten ist nicht mehr ganz so scheu (Chiwafasan-Hahn)
(23.05.2018, 20:09)
W. Dreier :   Dienstag-Besuch:
- am Eingang ist kein gro√üer Fortschritt zu sehen - offensuchtlich wird das eine Betonplattform direkt am Absperrgarben. L-Betonelemente liegen herum. Daf√ľr sind rechtseitig mehrere Kipper fuhren mit Erde abgeladen worden
- daselbst auch in einigen Tierfreiläufen - z. b. in der Addax-Mhorr-Anlage, die deshalb Tier-frei war. Eine 1. Addax-Geburt wurde vermeldet
- Arkalnachwuchs jetzt 7 Jungtiere /3 x 2; 1 x 1)
- eine weitere Zwergmara-Geburt
- Rotbauchmaki-Jungtier (anbei)
(23.05.2018, 20:05)
Adrian Langer :   https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/tiger-alisha-baby-verbot-auf-lebenszeit-30441518

Ich wei√ü nicht so recht, ob man diese Meldung ernst nehmen kann, aber aufgrund eines Silberblicks darf die ehemalige Tierparktiegerin nie z√ľchten. Wenn ich mich mal an den Berberl√∂wen Joco aus Erfurt oder das Leipziger Opossum Heidi erinnere war das dort denke ich kein Problem. Liegen hier genetische Dispositionen (Inzucht) bei der Tigerin vor?
(23.05.2018, 11:32)
W. Dreier :   Am vergangenen Dienstag war die Vorstellung des junge Brillenb√§ren - jetzt wurde mitgeteilt, dass der Vater kurz darauf im Alter von 21 Jahren verstarb. Der zust√§ndige Kurator teilte mit, dass die durchschnittliche Lebenserwartung ca. 18 Jahre betr√§gt. Damit d√ľrfte im TP auch nicht mehr mit gro√üen Hoffnungen zu rechnen sein - die Mutter hat n√§mlich auch schon 20 Jahre ``auf dem Puckel``.
(17.05.2018, 22:27)
Rainer Hillenbrand :   @E.Grafe + W.Dreier: Der reinste Foto-Schlagabtausch! Aus Augsburg komme ich nicht so regelm√§√üig nach Berlin - zuletzt im Juli vergangenen Jahres - von daher freue ich mich immer √ľber Eure Fotos und die Berichte. Vielen Dank daf√ľr!
(17.05.2018, 22:05)
W. Dreier :   Noch ein Bild von einem der beiden ``Kreishorn`` (Arkal-)B√∂cke - hat sich m√§chtig entwickelt. Er ist von den 2 der J√ľngere.
(16.05.2018, 22:37)
W. Dreier :   @E. Grafe: F√ľr 2014 gab es 2 getrennte ``Buchformen`` in DIN A 4-Gr√∂√üe, die n√§chsten beiden Jahrg√§nge dann f√ľr beide Einrichtungen in einer Ausgabe..
Um an sie ``heranzukommen`` gelten meine beiden letzten Sätze.

Die digitalen Ausgaben der 3 Jahre wird es ja noch geben - f√ľr 2017 doch wohl mit Sicherheit ab Ende Mai schon (???)
(16.05.2018, 22:35)
Emilia Grafe :   @W. Dreier
Ich sprach von den Jahresberichten, die f√ľr die Jahre ab 2014 auf der Homepage vom Tierpark zu finden sind.
(16.05.2018, 22:12)
W. Dreier :   @E. Grafe: Gesch√§ftsbericht Zoo / TP 2017? Doch noch nicht jetzt ! Und wenn es ihn gibt, dann zuerst f√ľr die Aktion√§re. Dann wird es eng! Dennoch tauchen dann immer wieder einige im ``freien Verkauf`` (auch im F√∂rdererkiosk) auf
(16.05.2018, 19:16)
W. Dreier :   Sichan-Takinbulle nach ``getaner Arbeit``
(16.05.2018, 19:07)
Emilia Grafe :   Auch ich habe mich mal an Ihrem Fototrick versucht: Lama und Vikunja
(16.05.2018, 18:36)
Emilia Grafe :   @W. Dreier
Gut zu wissen.
Darf man eigentlich noch mit einem Geschäftsbericht von 2017 rechnen?
(16.05.2018, 18:33)
W. Dreier :   Na, zumindest hier treffen wir uns !!

Der neue Maral-Bock
(16.05.2018, 18:32)
W. Dreier :   eines der arab. Oryx-Jungtiere
(16.05.2018, 18:31)
Emilia Grafe :   Wollkopfgeier in der Gro√üvoliere am ABH
Die dortigen Arten momentan: Gaukler, Sperbergeier, Wollkopfgeier, Gänsegeier, Kappengeier, Zwerggänsegeier, Schmutzgeier, Schneegeier, Bartgeier, Kleiner Gelbkopfgeier. Truthanhngeier
(16.05.2018, 18:31)
W. Dreier :   Der Baweanhirsch hat gefegt
(16.05.2018, 18:30)
W. Dreier :   Der neue Moschusochsenbulle aus Kopenhagen. Leider hat er schon (fast) beide Hornspitzen abgebrochen
(16.05.2018, 18:29)
Emilia Grafe :   Nachdem auch ich lange immer nur einen Manul auf dem Berg gesehen habe, waren heute wieder zwei zusehen
(16.05.2018, 18:28)
W. Dreier :   @E. Grafe: Danke f√ľr die Angaben. Ein Aguti wurde abgegeben (1 , 0 nach Landau)
Ansonsten einige Fotos.

- Brillenbärjungtier: Fast auf dem Boden liegend - genau senkrecht und waagerecht mit der Optik zum Tier - sonst wird's unscharf. Das Problem besteht ja auch bei der Tagesschlafstätte der Tamanduas
(16.05.2018, 18:27)
Emilia Grafe :   Junger Schweinshirsch
(16.05.2018, 18:26)
Emilia Grafe :   Wasserbockjungtier
(16.05.2018, 18:25)
Emilia Grafe :   Waldbisonnachwuchs
(16.05.2018, 18:24)
Emilia Grafe :   Das Jungtier der Roten Br√ľllaffen
(16.05.2018, 18:23)
Emilia Grafe :   Zusammenfassung der letzten 4 Besuche:
-in die Voliere, die zuletzt mit Uralkäuzen besetzt war (am Kreisverkehr), wird nun der Sumatra - Uhu gezeigt
- die Marabus sind wieder auf der Außeranlage der Giraffen zu sehen
- kein Aguti mehr im DHH bei den Rothandtamarinen ausgeschildert
- inzwischen sind es schon 6 Arkallämmer
- ansonsten sah ich nun schon zum zweiten Mal den verbliebenen Sichuan - Takin - Jungbullen aus 2016 nicht, wurde dieser nun auch abgegeben?
Anbei Tamanduanachwuchs
(16.05.2018, 18:21)
Emilia Grafe :   √Ąnderungen im Tierbestand April
(16.05.2018, 18:08)
W. Dreier :   Anbei die ``Verfelsung``
Tierisches: bei den Buntmardern gibt es keinen Nachwuchs.
Auf dem Berg ist die ehemalige Uralkauzanlage - zwischenzeitlich Kolkraben - wieder von Uralkäuzen bezogen worden
(12.05.2018, 18:48)
W. Dreier :   Noch verbal zum Baufortschritt Affenhaus: die Verdrahtung der ``Kunstverfelsung" ist beendet. Der Kunstfels soll allerdings als √úberhang nur das Entkommen der Affen √ľber das Dach verhindern, gro√üe Fl√§chen werden nur etwas strukturiert verputzt - dennoch d√ľrfte das Ganze bis Pfingsten nicht beendet sein, zumal die Innen-und Au√üengestaltung noch nicht begonnen wurde - au√üer eben, dass alle Vegetation entfernt wurde.
Die Stabilit√§t der Absperrung soll nun dadurch gew√§hrleistet werden, dass anstelle der alten Au√üen-Spannseile, die das Gewicht der ehemaligen Oberverdrahtung auffangen sollten, daf√ľr starre Stahlpfosten die Absperrung im Gleichgewicht halten sollen.
Im Bild vorne noch die alten Drahtseile, dahinter die Pfosten
(12.05.2018, 18:45)
W. Dreier :   PS zum Nilgaufoto: der neue Bock steht links
(11.05.2018, 21:48)
W. Dreier :   Dann schon wieder in den Zeitungen und auch den lokalen Nachrichten die Mitteilung (in der
`` Berliner Zeitung`` mit großem Tonja-Bild), dass Tonja wohl 100%ig schwanger sei. In wenigen Wochen wird wahrscheinlich nachgefragt werden, wie der/die Kleine(n) wohl heißen werden/ wird, ob es schon Namensvorschläge gäbe.
Bei den Brillenbären wurde dagegen die Nachricht von der Geburt erst nach 3 Monaten gegeben.
(11.05.2018, 21:45)
W. Dreier :   Nachdem schon in der letzten Woche ein neuer Austausch-Maralbock gekommen ist, stand auf der Nilgauanlage auch ein neuer Bock - der alte Bock starb im altersbedingt vor ca 10 Monaten. Beide, Maral wie Nilgau, brauchen sicher noch mindestens 1,5 Jahre zum Wachsen.
(11.05.2018, 21:36)
W. Dreier :   Die erste Mishmitakin-Geburt des Jahres
(11.05.2018, 19:20)
W. Dreier :   Erstmals war die Tamanduamutter f√ľr mich sichtbar: aber-sie sa√ü oben links an der Scheibe - ich ganz unten rechts auch an die Scheibe gepre√üt, da die Ecke oben gegen Gegenlicht abgedunkelt ist. Ein scharfes Bild war nicht m√∂glich. Der quer verlaufende K√∂rper ist das trinkende Jungtier. Dann wurde geschlafen.
(11.05.2018, 19:18)
W. Dreier :   Noch vergessen: junges Sambar-Kitz (Geschlecht noch unbekannt)
(09.05.2018, 16:30)
W. Dreier :   Scheu√ülich - immer mit dem Kopf nach unten, wenn die Mutter fri√üt !
(09.05.2018, 16:27)
W. Dreier :   Und damit Wolodja Tonja nicht weiter bel√§stigt, ist er zwischen Do und So wieder im Zoo-Eisb√§rengehege zu sehen. Die Umst√§nde kennt er ja.
(09.05.2018, 16:02)
Adrian Langer :   https://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-tierpark-eisbaerin-tonja-moeglichweise-wieder-traechtig-30147176

Im Tierpark hofft man wieder auf Eisbärennachwuchs.
(09.05.2018, 15:10)
Adrian Langer :   http://www.berliner-woche.de/friedrichsfelde/kultur/die-schildkroeten-sollen-leben-foerderverein-des-tierparks-unterstuetzt-aktion-zootier-des-jahres-d161354.html

Auch der F√∂rderverein von Tierpark und Zoo beteiligt sich an der Unterst√ľtzung f√ľr den Schutz von Scharnierschildkr√∂ten.
(09.05.2018, 09:17)
Mark Meier :   @W Dreier: Das sind wirklich sch√∂ne und auch sehr erfreuliche Bilder. Daf√ľr vielen Dank!

Der kleine Brillenb√§r hat es √ľbrigens in einige Medienberichte geschafft.
(09.05.2018, 08:58)
W. Dreier :   Auch Nachwuchs bei den Waldbisons.
Und das Licht war hart !!
(08.05.2018, 18:11)
W. Dreier :   Nachwuchs bei den Chacos gab es nun auch auf der rechten Anlage.
(08.05.2018, 18:10)
W. Dreier :   Der Marco-Polo-Nachwuchs ist weiblich und weiterhin gut in Form.
Ein gerade geborener Goral (männlich) allerdings verstarb
(08.05.2018, 18:09)
W. Dreier :   Erstmals f√ľr mich auf der Freianlage sichtbar: arab. Hy√§nen
(08.05.2018, 17:50)
W. Dreier :   Erstmals f√ľr mich auf der Freianlage sichtbar: arab. Hy√§nen
(08.05.2018, 17:49)
W. Dreier :   Heute war die erstmalige Vorstellung des Brillenb√§renjungtieres - theoretisch um 9.45. 30 Minuten dauerte es , bis etwas Schwarzes erschien. Wie wir schon beschrieben, befindet sich am Glas die f√ľr Fotografen ``ber√ľhmte`` Antikratzfolie an den Scheiben - neben der ``Gestaltung`` geh√∂ren dazu auch seitlich sichtbare ``Noppen`` auf der Folie. Keine Chance, scharfe Bilder zu bekommen, nur Belegfotos. Die Fotojournalisten fluchten m√§chtig.
Die f√ľr den Pressebericht gemachten Fotos wurden sicher auf der Innenanlage gemacht.
(08.05.2018, 17:43)
Mark Meier :   @W. Dreier: Ich glaube, da wird eine Art Aussichtsplattform aus Holz entstehen. Jedenfalls hatte ich mal so etwas aufgeschnappt. Bei anderen Anlagen ist mW √Ąhnliches geplant.
(04.05.2018, 15:15)
W. Dreier :   Noch einige verbale Restposten:
- Gleich am Eingang eine verwunderliche Aktivität: der Ilexbusch/-baum war gerodet, die Grassohle um die Waldbisons weiträumig (50 m) abgetragen. Ziel?
- am ABH fra√ü sich ein Bagger in die alte Pr√§riehundanlage. Warum aber gibt es am westlichen Wegeeingang kein Schild, dass man dort nicht weiter kann. Auch der n√∂rdliche ``Umgehungsweg ist abgesperrt. So man nicht den Haustierweg nutzt (den sieht vom ABH nicht jeder), mu√ü man unverrichteter Dinge wieder zur√ľck.
- Die afrikanische Freiflugvoliere ist wieder besetzt - mit Sattelstörchen, die ja vor 2 Jahren wegen erhoffter Bruterfolge umgesetzt wurden (bzw. auch weil sie Vögel ``gespeert `` hatten ).
- An der Affenfreianlage wird die Plastefolie auf das Metallgitter f√ľr den Kunstfels gezogen - als √úberhang - dort wo sonst die Dachrinne ist).
- Den neuen Hyänen war es zu kalt (?) - oder sie lassen sich (so nicht ausgeperrt) als Dämmerungstiere nicht sehen.
- Nachwuchs bei Kaukasuszebu; Gelbbartmaki und Rotbauchmaki.
Zum Abschluß: die jungen Rothunde (7) sind schon aktiv - Kampf um die Milchquelle.
-

(03.05.2018, 16:27)
W. Dreier :   Aber kalt war es ! Berberaffen beim W√§rmen.
(03.05.2018, 09:44)
W. Dreier :   Auf dem Berg sind es ungeachtet der Mitteilung vom M√§rz doch 2 junge Riesenseeadler- Und das √§ltere M√§dchen der Sichuan-Takins von 2017 zeigt den Jungs, wie man richtig spielt.
(03.05.2018, 09:42)
W. Dreier :   Leider wieder m√§nnlicher Nachwuchs bei den Wasserb√∂cken - wie auch bei den arab. Oryx
(03.05.2018, 09:39)
W. Dreier :   Der erste Arkalnachwuchs des Jahres
(03.05.2018, 09:37)
W. Dreier :   Eine 2. Geburt bei den arab. Oryx - hier das Erstgeborene beim Toben.

Morgen mehr
(02.05.2018, 20:33)
W. Dreier :   auch wichtig: Roter Br√ľllaffe
(02.05.2018, 20:31)
W. Dreier :   Vielleicht die wichtigste Geburt am 30. 4: Marco-Poloschaf. Nach vorsichtiger √Ąu√üerung ein Weibchen.
(02.05.2018, 20:29)
Emilia Grafe :   @Mark Meier: Vielen Dank f√ľr die Info
(28.04.2018, 16:52)
Mark Meier :   @ Emilia Grafe: Die Streifenhy√§nen sind gestern ausgezogen und sind nun bei den anderen Hy√§nen zu finden (wo vorher √ľbergangsweise Ziegen lebten).
(28.04.2018, 16:43)
Emilia Grafe :   J√ľngster Baumstachlernachwuchs
(27.04.2018, 22:14)
Emilia Grafe :   Besagtes Guanakofohlen
(27.04.2018, 22:13)
Emilia Grafe :   Heute war f√ľr mich der Abschlussbesuch des ABHs in jetzigem Erscheinungsbild. Nebenbei sah ich ein Guanakofohlen, sowie den jungen Baumstachler. Im ABH waren die Streifenhy√§nen schon gar nicht mehr ausgeschildert, jedoch lag in den K√§figen noch Fleisch, sodass ich gespannt bleibe, ob man die Hy√§nen nach Schlie√üung des ABHs an anderer Stelle im Park entdecken wird. Au√üerdem war das Wasser im Graben der Innenanlage der Hinterindischen/ Malaiischen Tiger bereits abgelassen, was doch tats√§chlich auch einen Baubeginn dort bedeuten k√∂nnte. Die Hellbraunen Wieselmeerschweinchen befinden sich wieder in ihrer Anlage am DHH. Au√üerdem ist der Bergzebrahengst mit den Stuten zusammen und jagte eine von denen auch permanent. (Bild anbei)
(27.04.2018, 22:12)
Emilia Grafe :   https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/bautagebuch-abh/news/los-jehts

Ab 2. Mai schließt das ABH zum Umbau.
(26.04.2018, 11:31)
Nikolas Groeneveld :   @Oliver Muller: Vielen Dank, f√ľr die sehr interessanten Informationen.

Ich frage mich, wie man den Blick auf die alten Außenkäfige verhindern will.
Einen Holzzaun davor zu bauen ließe sich ja wahrscheinlich nicht mit dem Denkmalschutz vereinbaren (?).
Und die jetzige Bambus-Pflanzung davor lässt ja einen Blick auf die Käfige zu.

Wir lassen uns also mal √ľberraschen, ob da noch was passiert.
(19.04.2018, 17:49)
Oliver Muller :   Nochmal zum Umbauplan f√ľr das ABH. Laut Auskunft des TP wird die Haltung der ?Hinterindischen? Tiger perspektivisch auslaufen. Diese bekommen keine Innenanlage, sondern nur Innenk√§fige und eine Au√üenanlage. Die ?√ľberz√§hligen? K√§fige links und rechts werden f√ľr das Management der Arten links und rechts genutzt und werden nicht einsehbar sein.
(19.04.2018, 16:45)
W. Dreier :   Nee, Giraffenbulle Max steht im Zoo - bitte das Original genau lesen. Und die werden auch nicht ``√ľberwacht``.
(19.04.2018, 09:31)
Adrian Langer :   https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/berliner-zoo-giraffe-max-testet-gps-sender.html

Im Tierpark werden Sender zur √úberwachung von Giraffen getestet.
(19.04.2018, 07:18)
W. Dreier :   Noch ein Nachsatz: das DHH war aus ``technischen Gr√ľnden`` geschlossen.
(17.04.2018, 23:35)
W. Dreier :   Und wieder drehten Wildkraniche ihre Runden √ľber der Anlage des Kranichwitwers.
(17.04.2018, 20:28)
W. Dreier :   K√∂nnte es bei den Gerenuks Nachwuchs geben?
(17.04.2018, 20:20)
W. Dreier :   Bei den Riesensseadlern nur ein Jungtier jetzt? Ich sah auch nur einen Kopf.
(17.04.2018, 20:18)
W. Dreier :   Im Haus selber kein Tamandua zu sehen. Daf√ľr darf das Silber√§ffchenjungtier schon allein ``klettern``
(17.04.2018, 20:17)
W. Dreier :   Die Mauerau√üenseite der gro√üen Affenfreianlage ist einger√ľstet, viele Punkte sind farblich abgesetzt - Kunstfels √ľber die gesamte Fl√§che.
(17.04.2018, 20:15)
W. Dreier :   Erstmals f√ľr mich die Rothundjungtiere. F√ľr mich waren 2 sichtbar, eine Dauerbesucherin glaubt 3 gesehen zu haben.
(17.04.2018, 20:12)
W. Dreier :   Hoffentlich wieder ein Erfolg: die Schuppens√§ger sind wieder sehr an der Holzh√∂hle interessiert
(17.04.2018, 20:10)
W. Dreier :   Und zur ``Attraktivierung`` geh√∂rt eigentlich auch die Nachhaltigkeit: das Holzgel√§nder bei den Chacos bricht schon nach 2 Jahren zusammen, die Holzumrahmung der Chaco-Eulenvoliere sieht auch nicht anders aus. Sollten etwa dann alle 3 Jahre die Holzversch√∂nerungen im ganzen TP ersetzt werden m√ľssen?
(17.04.2018, 20:09)
W. Dreier :   ABH: ein gro√ües Schild k√ľndet von den Aktivit√§ten. Und ein neues Wort habe ich kennengelernt: ``Attraktivierung`` . Und ``kurzfristige Ma√ünahmen`` ??
(17.04.2018, 20:05)
W. Dreier :   unterer Teil
(17.04.2018, 20:02)
W. Dreier :   Etwas versp√§tet erschien die M√§rzbilanz - der obere Abschnitt
(17.04.2018, 20:01)
Emilia Grafe :   Vergesellschaftung Guanako, Gro√üer Mara
(15.04.2018, 20:27)
Emilia Grafe :   Die drei T√ľpfelhy√§nen
(15.04.2018, 20:26)
Emilia Grafe :   Am Nachmittag des 13.4. (bei Sonnenschein und gef√ľhlten 20¬į), sowie heute Morgen f√ľhrte es auch mich in den Tierpark.
Die Langschwanzkatzen ziehen um zu den Kleinkatzen. Momentan sind sie noch am ABH und am vordersten Käfig der Kleinkatzenreihe ausgeschildert. Der Transporter von Parc Animalier de Bouillon nahm laut einer Tierpflegerin einen Teil der Flughunde mit.
Am DHH ist das Gehege der Hellbraunen Wieselmeerschweinchen momentan unbesetzt. Au√üerdem zogen in den letzten Glaskasten gegen√ľber dem Badebecken der Asiatischen Elefanten neben Grasratten und Stachelm√§usen nun Dornschw√§nze mit Spaltenschildkr√∂ten und Spinnenschildkr√∂ten ein. (Bild anbei)
(15.04.2018, 20:24)
W. Dreier :   Ach ja, Tiertransport: im Hirschrevier wurde kein neuer Maralmann gebracht, sondern ein Jungbucharahirsch abgeholt.
(13.04.2018, 16:45)
W. Dreier :   Das wesentliche Ergebnis des Tages: auf der linken Anlage der Chacos liefen 3 Neugeborene herum. Auch die Chaco-Eulen sind wieder in der Voliere.
(13.04.2018, 16:40)
W. Dreier :   Nunmehr sind in der Cafeteria die Beschilderungen der Fischbecken angebracht worden. Das gro√üe Korallenbecken ist leider weiter leer.
(13.04.2018, 16:38)
W. Dreier :   Erstmals sah ich die philippinische Zwergohreule au√üerhalb des Kastenloches
(13.04.2018, 16:37)
W. Dreier :   Der `S√§genmann`` war schnell!!! Das Ergebnis von 4 Tagen!
(13.04.2018, 16:35)
W. Dreier :   Auf dem Berg die spannende Frage - auch anderer Besucher: zu sehen ist immer nur ein Manul, andere meinen , auch 2 gesehen zu haben.
(13.04.2018, 16:34)
W. Dreier :   Freitag, der 13. April. Starkregen wurde angek√ľndigt - aber er hielt sich in Grenzen, auch etwas gefilterten Sonnenschein gab es. Ziel war eigentlich der Tamandua-Nachwuchs. Die Pressemitteilung, dass man lange beobachten m√ľsse . um zu finden, erwies sich als irref√ľhrend. Mutter und Kind sind n√§mlich noch f√ľr Wochen (?) abgesperrt, um keine St√∂rung zu verursachen.
Als Ersatz die Br√ľllaffen.
Im Gesamtau√üenbereich des Affenhauses wird gerade in deutscher Gr√ľndlichkeit die Buschvegetation herausgerissen - welch Unsinn! Es ist zwar nur Feuerdorn in Monokultur, ich f√ľrchte aber, sie wird in gleicher Weise durch Bambusmonokultur ersetzt. Ansonsten werden gerade die Spannseile der Au√üengitterwand der gro√üen Freianlage entfernt.
(13.04.2018, 16:32)
W. Dreier :   Und noch etwas vergessen: die Riesenseeadlerjungtiere sind schon `` ergraut``.
(12.04.2018, 22:20)
Emilia Grafe :   Und mal ein Gr√∂√üenvergleich zwischen Sichuanbullen und Kalb
(12.04.2018, 21:35)
Emilia Grafe :   Die Wei√ülippenhirschherde
(12.04.2018, 21:33)
Emilia Grafe :   Auseinandersetzung bei den Przwwalskipferden
(12.04.2018, 21:31)
Emilia Grafe :   Auch ich war im Dienstag im Tierpark, also m√ľsste man sich bestimmt schon mal √ľber den Weg gelaufen sein...
Zum aktuellen Stand im Tierpark ist hier kaum noch etwas hinzuzuf√ľgen, jedoch sah ich einen Tiertransporter vor dem ABH aus dem Parc Animalier de Bouillon. Wer oder was wohin transportiert wurde, konnte ich aber aufgrund mangelnder Zeit nicht mehr herausfinden.
Zu den Plänen des ABH:
Ich pers√∂nlich h√§tte mir eine komplette Flanke f√ľr die Java- Leoparden gew√ľnscht, da nun ja wahrscheinlich die vorhandenen Kitterk√§fige (in Zukunft hoffentlich besser abgeschirmt) unver√§ndert bleiben. Dann h√§tte man auf der anderen Seite Nebelparder und Goldkatzen unterbringen k√∂nnen... aber wohin dann mit den Baumk√§ngurus. Auch bin ich sehr gespannt wie man den Eingang zur begehbaren Baumk√§nguruanlage gestalten will, vorausgesetzt die Innenk√§fige d√ľrfen wegen des Denkmalschutzes kaum ge√§ndert werden. Zudem ist f√ľr mich eine offene Frage, ob man die Binturongs abgibt oder mit den Malaienb√§ren vergesellschaftet, da sie in der Planung f√ľrs ABH gar nicht mehr konkret erw√§hnt werden. Au√üerdem ist im √∂ffentlichen Plan auch kein Tier f√ľr die Nutzung der jetzigen Gehege der Langschwanz- und Bengalkatzen zugeordnet?
Allgemein bleibt wahrscheinlich nur abzuwarten, wie es sich dort (wie schnell) weiter entwickelt.
Ich habe auch nochmal auf den urspr√ľnglichen Masterplan bez√ľglich des ABHs geguckt und damals waren noch nur 4 Raubtiere (Malaienb√§r, Sumatratiger, Goldkatze, Java- Leopard) plus Baumk√§nguru, Phillipinisches Krokodil und Komodowaran geplant. Aber gut, es war zu erwarten, dass der Masterplan nicht eins zu eins so umgesetzt werden wird. Falls man wagt ganz weit in die Zukunft zu schauen, sind ja Margay (Amazonien), sowie Binturong und Malaienb√§r (S√ľdostasien) noch in anderen Parkteilen geplant, was zumindest f√ľr den Verbleib der Langschwanzkatzen im TP sprechen w√ľrde.... Aber letztendlich bleibt nur Abwarten und Zugucken, was wie umgestaltet wird...
Anbei: Milukälber

(12.04.2018, 21:30)
W. Dreier :   Zu den Hirschen: Bei den Vietnam-Sikas 2 , 1: 2 bei den Milus. Im Maralhirschgehege ist am Dienstag ein neuer Austauschhirsch aus Tschechien ausgeladen worden. Der alte ging wohl nach Kosice.
(12.04.2018, 18:29)
W. Dreier :   Im Spielplatz an der Cafeteria hatte der letzte Sturm einen gro√üen Baum gef√§llt. Ein S√§gek√ľnstler ist an der Arbeit. Eule?
(12.04.2018, 18:25)
W. Dreier :   Nachwuchs auch bei den Bergk√§nguruhs
(12.04.2018, 18:23)
W. Dreier :   nochmals
(12.04.2018, 18:22)
W. Dreier :   Der Nachwuchs bei den arab. Oryx ist noch im Vorgehege
(12.04.2018, 18:20)
W. Dreier :   Gegen√ľber bei den Kattas: gro√üe Liebe!
Leider gibt es an der großen Freianlage am Affenhaus keinen Fortschritt: nachdem man die obere Verdrahtung abgenommen hat (es sollten nun E-Drähte angebracht werden), gäbe es ``statische Probleme". Trotz des schönen Wetters waren Bautätigkeiten nicht bemerkbar.
(12.04.2018, 18:19)
W. Dreier :   Seit Montag ist die Gibboninsel wieder besetzt: im Wasser bei den Kr√∂ten gro√üe Liebe.
A propos Wasser: einige ``traditionelle`` Entenbereiche (jene neben der M√∂wenanlage, S√ľdamerikateich ) sind weiterhin trocken: Abbau des Entenbestandes??
(12.04.2018, 18:15)
W. Dreier :   Vor einer Woche war noch ein m√§chtiges Treiben bei den Tamanduas
(12.04.2018, 18:11)
Adrian Langer :   https://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/tierpark-berlin-hat-jetzt-ein-langnaeschen-baerchen

In Berlin gelang die deutsche Erstzucht bei den Langschwanztamanduas.
(12.04.2018, 11:41)
zollifreund :   von einem Unterbesatz habe ich auch noch nichts geh√∂rt, w√ľrde das Missverh√§ltnis aber auch nicht √§ndern. Und die Anlage begehbar zu machen - das kann ich noch weniger verstehen. Dann m√ľsste ja permanent ein Mitarbeiter als Aufsicht abgestellt werden, um die Besucher am F√ľttern und Streicheln abzuhalten...
(11.04.2018, 21:47)
Nikolas Groeneveld :   Es hie√ü doch in einem Zeitungsartikel mal, dass die Anlage der Baumk√§ngurus begehbar werden soll.
Das könnte ja die Größe rechtfertigen, immerhin brauchen die Tiere ja Platz, um den Besuchern auch mal aus dem Weg zu gehen.

Ich hab diesen Zeitungsartikel nochmal rausgesucht

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-tschuess-loewe--willkommen-baumkaenguru--25565204

Ich bin sehr froh, dass es nun einen offiziellen Umbauplan gibt.
An dieser Stelle vielen Dank an Oliver Muller f√ľr das Einstellen des Links.

Ich denke auch, dass man die alten Käfige weiterhin zur Haltung von Großkatzen und Kleinkatzen nutzen wird.
Andernfalls wäre ja beispielsweise eine Zucht der Java-Leoparden in Zukunft nicht mehr möglich.
Man wird die alten K√§fige wohl also weiterhin nutzen m√ľssen.

Ich bin sehr gespannt, wie das Haus dann nach dem Umbau aussehen wird.
Und nat√ľrlich frage ich mich auch, wieweit man im Inneren die alten Innenk√§fige umbauen kann.
Urspr√ľnglich war ja geplant, die K√§figeinblicke hier zu schlie√üen.
Das wird ja aber vermutlich nicht mit dem Denkmalschutz vereinbar sein.

Von einem Unterbesatz bei den Baumkängurus hab ich bisher nichts gehört.
(11.04.2018, 14:48)
Adrian Langer :   @Zollifreund: Kann es sein, dass der geplante Unterbesatz bei den Baumk√§ngurus die Gr√∂√üe der Anlage rechtfertigt? Sind denn hier bereits √úberlegungen nach au√üen gedrungen?
(11.04.2018, 14:25)
Adrian Langer :   Vielleicht wird ja die freie Fl√§che zwischen Goldkatzen und Javaleoparden ja noch den beiden Arten zugeschlagen. Dann h√§tten diese Arten immerhin noch etwas mehr Fl√§che. Aber wir lassen uns mal √ľberraschen.
(10.04.2018, 09:01)
zollifreund :   ...und die Baumk√§ngurus bekommen eine gr√∂√üere Anlage als die Leoparden, Nebelparder oder Goldkatzen?!
ich hoffe, dass dies wieder mal ein Plan ist, der nachher ganz anders umgesetzt wird...
(09.04.2018, 23:55)
Adrian Langer :   Also auf dem Plan erscheinen mir die Gehege f√ľr die Goldkatzen doch sehr klein.
(09.04.2018, 22:05)
Oliver Muller :   Ein Plan des ?neuen? ABH ist online:

https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/bautagebuch-abh/news/ein-blick-auf-die-zukuenftigen-bewohner

Da bleiben bei mir einige Fragen offen: Warum bekommen die Hinterindischen Tiger nur halb so viel Platz wie die Sumatraner und warum nur eine Außenanlage? Was passiert mit den Käfigen zwischen Leoparden und Goldkatzen einerseits und zwischen Nebelpardern und Baumkänguruhs andererseits? Bleiben die Innenkäfige an der rechten und linken Flanke wie sie sind?
(09.04.2018, 21:20)
W. Dreier :   H√§tte eigentlich gehen sollen----
(04.04.2018, 18:02)
W. Dreier :   Hier noch ein 2. Kattabild - noch im Haus
(04.04.2018, 18:00)
W. Dreier :   Ah ja, 2 K√∂pfe bei den Babies
(03.04.2018, 22:23)
W. Dreier :   Milunachwuchs
(03.04.2018, 19:03)
W. Dreier :   Vietnam-Sika-Nachwuchs (bisher 2,1)
(03.04.2018, 18:58)
W. Dreier :   Die Rothunde haben nat√ľrlich ihre eigene Anlage.
Dann 2 Beuteljunge bei den grauen Riesen.
(03.04.2018, 18:56)
W. Dreier :   Und Nachwuchs bei den Kattas: Mutter und Tochter mit je einem Jungtier, der Vater kam im letzten Jahr aus Cottbus.
Irgendwo auf der Anlage gibt es auch einen ``Wurf`` Rothunde
(03.04.2018, 18:52)
W. Dreier :   Einiges an Nachwuchs: Brillenb√§r noch gerade im alten Jahr, jetzt Milus, 1 Silber√§ffchen, 2,1 Vietnamsikas und Schlupf bei den Riesenseeadlern - anbei (bilde mir ein, kurz 2 K√∂pfe gesehen zu haben)
(03.04.2018, 18:45)
W. Dreier :   Die 2. : beim Graukranichwitwer lief 20 m von der Anlage entfernt ein Wildkranich herum!
(03.04.2018, 18:39)
W. Dreier :   Eine der 2 √úberraschungen nach dem ``Osterwetter`` - die Gerenukfamilie war auf der Anlage!
(03.04.2018, 18:35)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/berlin/article213889723/Das-sind-die-Kinder-von-Zoo-und-Tierpark.html

Eine √úbersicht √ľber die Geburten in Zoo und Tierpark.
(03.04.2018, 17:56)
Mark Meier :   @Nikolas Groeneveld: Vielen, vielen Dank f√ľr die interessanten und mE auch sehr erfreulichen Informationen.

Bez√ľglich Brehm-Haus ist mir schon fr√ľher aufgefallen, dass dort an m√∂glichen Verkleidungen herum experimentiert wurde. Dazu muss man sich eigentlich nur mal die gro√üen gr√ľnen L√ľftungsrohre ansehen. Da wurden auch mehrere Varianten nebeneinander umgesetzt, die aber jeweils noch recht provisorisch aussehen, als wenn es mehr um Eindr√ľcke geht als um ein Ergebnis. Ich finde diesen Ansatz aus Licht des Laien sinnvoll. Gerade beim Brehm-Haus darf ja an vielen Stellen grunds√§tzlich nicht in die Baustruktur eingegriffen werden (Denkmalschutz) bzw im Fall von Baumwipfelpfad und gerade erst sanierten oder neu erstellten technischen Anlagen w√§re es unwirtschaftlich. Also will man wohl mit m√∂glichst einfachen kosmetischen Retuschierma√ünahmen das Beste heraus holen. Das wird noch ein gutes St√ľck Arbeit aber ich hoffe sehr, dass es sich dann am Ende lohnt. Bisher habe ich diesbez√ľglich aber sehr positive Eindr√ľcke in j√ľngsten Jahren. Meinen Geschmack trifft es bislang durchaus. Beeindruckt bin ich auch davon, wie akribisch teilweise vorgegangen wird. Einige Anlagen wurden jetzt schon in mehrfachen Anl√§ufen vesch√∂nt und in der Summe macht sich das schon deutlich bemerkbar.
(31.03.2018, 06:45)
Nikolas Groeneveld :   Und zum Abschluss: Die Berberhirsche im G√§nsemarsch (kannte ich bisher nur von den Somali-Wildeseln).
(31.03.2018, 01:09)
Nikolas Groeneveld :   Eine der beschriebenen Umgestaltungen am Baumwipfelpfad.
(31.03.2018, 01:08)
Nikolas Groeneveld :   Arabische Streifenhy√§ne
(31.03.2018, 01:06)
Nikolas Groeneveld :   Ein interessantes Foto gelang mir auch bei den Rentieren, man beachte das vorhandene oder auch nicht vorandene Geweih der einzelnen Tiere.
(31.03.2018, 01:05)
Nikolas Groeneveld :   Zur neuen Art der Energiegewinnung.
(31.03.2018, 01:02)
Nikolas Groeneveld :   Die Waldziegen, mit hellerer Ziege und wei√üem Jungtier.
(31.03.2018, 01:01)
Nikolas Groeneveld :   Vom Besuch am Donnerstag:

Bei den Th√ľringer Waldziegen gibt es momentan ein komplett wei√ües Jungtier, dieses war auch schon auf den Fotos von W.Dreier zu sehen.
Die Mutter dieses Jungtiers ist die hellere Ziege.
Das Jungtier war sehr aufgeweckt und tobte regelrecht √ľber die Anlage (ein wirklich sch√∂ner Anblick).

Gleich nebenan ist es momentan eine kleine Baustelle zu sehen, der Tierpark möchte nämlich auf neue Art und Weise Energie gewinnen, aber dazu in den Bildern später mehr.

Bei den Afrikanischen Elefanten standen Lilak und Kariba allein auf der Kuhanlage und Tembo, Pori und Kando standen von ihnen getrennt auf der Bullenanlage.
Die Tore zwischen den Anlagen waren verschlossen und Pori wirkte recht nervös.

Im Dickhäuterhaus selbst gefällt mir die Verschönerung der Säulen sehr gut.
Außerdem wurde die Box von Belur mit Rindenmulch ausgelegt.

Im Alfred-Brehm-Haus sah ich zum ersten Mal die neuen Streifenhyänen.
Und ich konnte dann gleich beide Tiere gut und lange beobachten.
Wirklich sch√∂ne Tiere, ich finde es √ľberaus schade, dass Hy√§nen von vielen Menschen nur als h√§ssliche Aasfresser gesehen werden.

Laut Aussage eines Tierpflegers soll es dann im nächsten Monat sehr wahrscheinlich mit dem Umbau des Brehm-Hauses richtig losgehen.
In der Tropenhalle im Alfred-Brehm-Haus standen einige Eisenkäfige bzw. Lebendfallen (eventuell zum Einfangen der Vögel, damit man bald mit dem Umbau starten kann?)

Und auf dem Baumwipfelpfad hat man an einigen Stellen das Geländer verkleidet.
Allerdings scheint man da verschiedene Varianten auszuprobieren, einmal das Geländer komplett mit Seil umwickelt und daneben wurde ein Teil mit Holz ummantelt und nur ein kleinerer Teil mit Seil umwickelt.
Dabei habe ich mich gefragt, ob man bei diesen Umgestaltungsmaßnahmen am alten Baumwipfelpfad nur testen will, wie bestimmte Materialen auf das Klima reagieren.

Dabei d√ľrfte aber die vermutlich nur noch recht kurze Zeitspanne bis zum Umbau wohl nicht als lang genug f√ľr solche Versuche betrachtet werden.
Da also diese Variante unwahrscheinlich ist, kam bei mir der Gedanke auf, ob man eventuell doch keinen komplett neuen Baumwipfelpfad errichten möchte, sondern eventuell nur den alten verkleidet?
Allerdings sollten ja in den neuen Baumwipfelpfad auch Terrarien integriert werden.

Daher denke ich doch eher, dass man einen neuen bauen wird.

Wie dem auch sei, die Umgestaltung am alten Baumwipfelpfad sah auf jeden Fall gut aus.
Und nat√ľrlich hoffe ich, dass es hier mit dem Umbau nun wirklich n√§chsten Monat losgeht.
Aber laut Pflegeraussage und auch der neuen Ausgabe von Berliner Tiere soll es ja wirklich im April losgehen.

Insgesamt war es ein sehr sch√∂ner Besuch im Tierpark, auch dass es inzwischen wieder l√§nger hell ist habe ich nat√ľrlich ausgenutzt.

(31.03.2018, 01:00)
Adrian Langer :   http://www.berliner-woche.de/friedrichsfelde/kultur/es-wimmelt-im-tierpark-neuigkeiten-zum-saisonstart-d147153.html

Im Tierpark kann man jetzt ein Wimmelbuch kaufen.
(29.03.2018, 09:58)
W. Dreier :   Auch bei den Schneeziegen war Stimmung
(28.03.2018, 14:14)
W. Dreier :   --und die junge Waldziege wollte mit der Nebelkr√§he spielen!
(28.03.2018, 14:11)
W. Dreier :   Wasserreh (Miluanlage)
(28.03.2018, 14:09)
W. Dreier :   Offensichtlich gab es einen Schlupf bei den Riesenseeadlern - mein Bild war aber durch das Ge√§st und die Entfernung nicht √ľberzeugend.
Anbei der neue Leierhirschmann (aus Chester, zwischengelagert in Pairi Daiza). F√ľr den Transport wurden die Hauptstangen entfernt, die Augsprosse existieren noch.
(28.03.2018, 14:08)
W. Dreier :   kleine Familienauseinandersetzung bei den Somalis - ansonsten bei dem Wetter keine Osterstimmung.
(28.03.2018, 14:04)
W. Dreier :   Im ``Gebirgsteil` befindet sich seit 2 Jahren ein Graukranich-Wittwer. Oft ist er zu h√∂ren - speziell, wenn Kranichzug ist. Auch gestern seine Stimme - und eine Antwort. Schon im letzten Jahr soll ein Kranich auf der Anlage gelandet sein. Gestern ebenfalls ``freie`` Rufe, die von der ``Wiese`` gegen√ľber den Elchen sich befindet. Beim N√§herkommen flog ein Kranich auf.
(28.03.2018, 14:02)
Emilia Grafe :   Girgentana- Ziegen
(24.03.2018, 06:15)
Emilia Grafe :   Skuddenlamm
(24.03.2018, 06:14)
Emilia Grafe :   Nach einer so schon sehr zooreichen Woche mit F√ľrstenwalde und Magdeburg, war ich gestern eine kleine Runde im Tierpark (nur B√§ren, Haustiere, Nutztiere und ABH).
Bei den Skudden wurde am 11.3. ein Lamm geboren und bei den Girgentanaziegen zähle ich mittlerweile schon starke 9 Lämmer. Auch einen Dingo bekam ich zu Gesicht.
In den Osterferien geht es f√ľr mich erstmal nicht in den Tierpark, da ich heute nach Amsterdam fahren. Dort und auf dem Weg stehen dann besuche im Tierpark Essehof, Artis, DierenPark Amersfoort und im Burgers? Zoo an. Mal schauen? vielleicht sehe ich Thanos wieder.
(24.03.2018, 06:14)
W. Dreier :   Auch nicht so toll.
Afrika soll wohl 2022 fertig sein
(22.03.2018, 13:07)
W. Dreier :   Ein bisschen zu ``strichig" - nochmals
(22.03.2018, 13:04)
W. Dreier :   Unter Vertiefungsweg versteht man den Weg, den interessiertere Besucher benutzen - der gestrichelte Weg ist f√ľr Schnelll√§ufer.
Noch einige Daten:
Kosten Umbau ABH: 2,2 Mio
Fläche Afrika: 18,2 ha
Kosten Umbau DHH innen: 16 Mio
Außenanlagen Elefanten: 1 Mio
Letztfertiggestellte Anlage: S√ľdafrika am 31.12. 2029

Im folgenden Bild der Zeitplan - wie zu sehen, ist das ABH (neu) am 31.12, 2016 eröffnet worden.
F√ľr das DHH gibt es keinen Zeitpunkt, nur f√ľr ganz Afrika.
(22.03.2018, 13:01)
W. Dreier :   Nun die Wegf√ľhrung Richtung S√ľden des DHH (Dickh√§uterhaus): betroffen sind - in etwas Abweichung meiner Darstellung - mit der Fl√§chenvergr√∂√üerung die 3 Zebraanlagen
(22.03.2018, 12:54)
W. Dreier :   Drau√üen schneit es wie wild!
Habe den ZEP vor mir: Vision und Planung.

Zunächst die Einordnung von ``Afrika``
(22.03.2018, 12:51)
W. Dreier :   Hab nochmals nachgeschaut: allgemeiner Durchschnittswert der Tragedauer 478 Tage , macht knapp 16 Monate - also gegen 10 Monate wird man warten m√ľssen. Und ich habe nicht den Eindruck, dass nach den Versch√∂nerungsarbeiten im Inneren es ``gleeeeeeiiiich`` losgeht. Man m√∂ge sich erstmal um das ABH k√ľmmern - zumal die gegenw√§rtige ``Fr√ľhlingssituation`` zu einer Verz√∂gerung f√ľhren wird.

Zur Fläche: der Elefantenauslauf kann sich nur in Richtung Grevys, Somalis und Straußen ausdehnen.
(22.03.2018, 11:22)
Emilia Grafe :   Mache ich doch gerne... Ich hatte auf dem letzten Patentag mal angefragt, ob nochmal Nachwuchs ansteht, wenn Thanos weg ist und da wurde gesagt, dass sie bereits wieder von Belur gedeckt wurde und wahrscheinlich wieder tragend ist. Der Patentag war, wenn ich mich richtig erinnere, im September, insofern m√ľsste sie jetzt schon min. 6 Monate tragend sein, wenn nicht l√§nger.
(21.03.2018, 19:37)
Nikolas Groeneveld :   Zun√§chst einmal m√∂chte ich Emilia Grafe und W. Dreier f√ľr die regelm√§√üigen Berichte und nat√ľrlich Adrian Langer f√ľr das regelm√§√üige Einstellen von Links danken.

Der gemeinsame Lauf der Somali-Wildesel ist wirklich immer wieder schön anzusehen und ein tolles Fotomotiv.
Stammt die Information, dass man die jetzige Anlage der Somali-Wildesel den Elefanten zuschlagen will auch aus der Jahresversammlung f√ľr 2017?

Außerdem frage ich mich ob man Betty dann trächtig abgeben wird.
Sollte man sie bis zur Geburt in Berlin behalten, dann könnte man ja zumindest eine ganze Weile nicht mit dem Umbau des Dickhäuterhauses starten.

(21.03.2018, 19:24)
Adrian Langer :   https://www.focus.de/regional/berlin/zoo-berlin-im-tierpark-wimmelt-s-nachwuchs-im-tierpark_id_8648524.html

Wie bereits schon in fr√ľheren Posts angesprochen gab es in diesem Jahr wieder einiges an Nachwuchs im Tierpark.
(21.03.2018, 17:21)
W. Dreier :   Und am Schluss eine kleine Meinungsverschiedenheit.
(21.03.2018, 11:32)
W. Dreier :   Pardon!
(21.03.2018, 11:30)
W. Dreier :   Immer wieder beeindruckend - die Prozession der Somalis. Und das Gel√§nde will man den Elefanten opfern?
(21.03.2018, 11:29)
W. Dreier :   Kitai, der junge Irbiskater, hat die Gr√∂√üe seiner Mutter nach ca 10 Monaten schon erreicht.
(21.03.2018, 11:27)
W. Dreier :   Die Sichuan-Takinjungs tun das, was sie k√∂nnen: spielen
(21.03.2018, 11:24)
W. Dreier :   Leider scheint die Bartgeierbrut nicht erfolgreich gewesen zu sein: Mann und Frau rannten schon au√üerhalb des Nestes herum, auf dem Schild auch kein Schlupftermin(oder noch nicht ausgewiesen?)
(21.03.2018, 11:23)
W. Dreier :   E. Grafe - da m√ľ√üte man sich doch eigentlich treffen - rannte ich doch auch gestern 4 Stunden herum unter den ca 10 sichtbaren Besuchern. Nun ja, Schneetreiben war es nicht, aber angenehm auch nicht, die Bilder wurden ``etwas`` unscharf.
Noch zur Best√§tigung aus der Jahresversammlung f√ľr 2017: Betty ist tragend, aber ein gutes Jahr dauert es mindestens noch.
Baut√§tigkeiten sind nat√ľrlich eingefroren, Tierisches: irgendwie fehlt seit 3 Wochen ein 2. Schwarzhalskranich. daf√ľr war ein Wasserreh mal wieder zu sehen - rechts, ganz hinten.

anbei: ``Moschusochsen`` im Schnee
(21.03.2018, 11:20)
Emilia Grafe :   https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/im-tierpark-wimmelts

Scheint so, als erwarte der Tierpark wieder Nachwuchs bei den Panzernashörnern. Außerdem noch mal nähere Infos zu einigen Geburten.

(20.03.2018, 21:38)
Emilia Grafe :   Vergesellschaftung von Mohrenmaki und Strahlenschildkr√∂te
(20.03.2018, 21:35)
Emilia Grafe :   das j√ľngste Mitglied der Schopfhirschfamilie
(20.03.2018, 21:32)
Emilia Grafe :   Noch vom Besuch vergangenen Freitag:
Das bereits von W. Dreier erwähnte Silberäffchenjungtier wurde am 8.3. geboren. Ansonsten war der Park beim erneuten Wintereinbruch recht leer.
Anbei: Nepaluhu
(20.03.2018, 21:30)
Adrian Langer :   https://m.tagesspiegel.de/weltspiegel/magazin/berliner-schnauzen-warum-przewalski-pferde-doch-keine-echten-wildpferde-sind/21077866.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2Fsearch%3Fq%3Dtierpark%26tbm%3Dnws%26oq%3Dtier%26gs_l%3Dmobile-heirloom-serp.1.1.41l3j0l2.22357.23367.0.24342.6.6.0.0.0.0.238.1117.1j1j4.6.0....0...1c.1.34.mobile-heirloom-serp..2.4.696.8r5OMLRUP90

Infos zu den Wildpferden im Zoo. Hier auch wieder der Zusatz, dass es wohl keine echten Wildpferde mehr sind.
(19.03.2018, 16:10)
W. Dreier :   Noch ein Zusatz: am ``Wonne``sonntag (11.3.) waren im TP und Zoo insgesamt 30 000 Besucher. Im TP wurden an dem Tag um 700 Jahreskarten verkauft.
(14.03.2018, 19:02)
W. Dreier :   Gestern Jahresbericht des Tierparkes von 2017
Nach Anfrage: das Amurtigerpaar des TP kommt nach Renovierung des Zoo-Katzenhauses in selbiges . Bez√ľglich der TP-Elefanten und der Umgestaltung des Dickh√§uterhauses weder ein Ort noch ein Zeitpunkt. Jedenfalls wird im Inneren etwas ``aufgeh√ľbscht`` - das w√§re kontrapoduktiv, w√ľrde mit der Umgestaltung begonnen. Auf jeden Fall wird ``irgendwann`` das DHH leerger√§umt. Und ``irgendwann`` bekommt der TP auch wieder Amurtiger.
(14.03.2018, 18:59)
Adrian Langer :   https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/tierpark-auf-alle-felle-fruehlingsgefuehle--29863904

In der Eisbärenzucht zeigt man sich wieder optimistisch.
(14.03.2018, 14:35)
Mark Meier :   @WolfDrei: Das k√∂nnte eine Zwerggrundel sein. Da gibt es viele Arten, auch farbenfrohe, durchaus attraktive Vertreter. Aber sch√∂n, dass es hoffentlich doch wieder Schilder f√ľr die Becken geben wird. Hatte nicht mehr damit gerechnet. Auch beim leeren Salzwasserbecken war ich mir nicht so sicher, ob es wieder in Betrieb genommen wird...

Vielen Dank f√ľr die steten Updates. Das gilt auch f√ľr @ Emilia Grafe!
(14.03.2018, 06:17)
W. Dreier :   Im Korallenbecken - mir unbekannt.
``Demn√§chst`` sollen die Fische in allen Becken benamst werde. Das kleinere der beiden gro√üen Korallenbecken stand zwischenzeitlich leer - Ostern Neuf√ľllung
(13.03.2018, 23:37)
W. Dreier :   nochmals
(13.03.2018, 23:35)
W. Dreier :   So kann man auch bequem liegen
(13.03.2018, 23:34)
W. Dreier :   Silber√§ffchennachwuchs 3 - 4 Tage alt
(13.03.2018, 23:33)
W. Dreier :   Tonja vergn√ľgt sich
(13.03.2018, 23:32)
W. Dreier :   Die Sichuanjungtiere (2 Jungs) sind nun auf der Anlage
(13.03.2018, 23:31)
W. Dreier :   Fototrick: Dromedar und Trampeltier auf einer Anlage ?- nee, dazwischen ist ein kleiner Trockengraben!
(11.03.2018, 17:23)
W. Dreier :   Der erste Nachwuchs der Chacos von diesem Jahr
(11.03.2018, 17:21)
W. Dreier :   Das Kleine (8 Tage ) machte schon mit
(11.03.2018, 17:20)
W. Dreier :   Hatte heute F√ľhrung - 16¬įC, hatte M√ľhe, bei dem Besucherandrang die Truppe zusammen zu halten. Besonders h√§ufig: Kinderwagen!
Aus dem Lauf fotografiert - rennende Przewalskis
(11.03.2018, 17:19)
W. Dreier :   Noch ein Nachtrag: die Gitterst√§be der Kulananlage sind nun v√∂llig hinter Reisig verschwunden - mal schauen, wie sich die Kulane verhalten - zus√§tzliches Nahrungsangebot?
Die Kattas hatten sich im letzten Jahr auch f√ľr die Bambusstauden bedankt
(10.03.2018, 16:15)
W. Dreier :   Der Berberhirsch hat wieder fr√ľh das Geweih gesetzt - sehr gut sieht er nicht mehr aus.
(06.03.2018, 22:36)
W. Dreier :   Schopfhirschmutter und Kind
(06.03.2018, 22:34)
W. Dreier :   Am 3.3. Geburt eines P-Fohlens. Die bringen mit den Geburtsdaten die sch√∂ne Statistik durcheinander! Das letzte Fohlen kam im September 017 ! Laut Theorie werden 95 % im Mai geboren!
(06.03.2018, 22:33)
W. Dreier :   Das Dromedarjungtier
(06.03.2018, 22:30)
W. Dreier :   Oh, ein Dingo - habe ich die letzten Monate nicht gesehen.
Hier Tonja beim Suchen von Leckerli.
(06.03.2018, 22:29)
Emilia Grafe :   Von mir auch selten gesehen: Dingo
(06.03.2018, 19:31)
Emilia Grafe :   Eisb√§r on ice
(06.03.2018, 19:30)
Emilia Grafe :   Da ist sie nun, die erwartete Februarbilanz. Ich war heute auch kurz da...
(Schwarzschwanz- Präriehund)
(06.03.2018, 19:28)
Adrian Langer :   Tats√§chlich verstorben. Sollen denn Karakale wieder im Tierpark einziehen?
(06.03.2018, 17:42)
W. Dreier :   Als schnelle Einleitung zum Tage: die Februarbilanz
(06.03.2018, 17:13)
Adrian Langer :   Verstorben. Das w√ľrde nat√ľrlich auch Sinn machen. :D
(05.03.2018, 15:28)
W. Dreier :   @A. Langer: noch zu den Karakalen. In der ZTL steht nichts von Abgabe - nur Stand 0 , 0 am 28.2.
(05.03.2018, 13:15)
W. Dreier :   Abgegeben wurde wohl nur einer, denn ein Partner ist tot.
(04.03.2018, 23:23)
Emilia Grafe :   @A. Langer danke, das hatte ich auch schon gesehen und hoffe jetzt das die Listen vom Februar Aufschluss geben
(04.03.2018, 23:22)
Adrian Langer :   Laut Zootierliste wurden die Karakale in diesem Jahr abgegeben. Wohin ist leider nicht nachvollziehbar.
(04.03.2018, 21:57)
Emilia Grafe :   √Ėstliches Bergk√§nguru im Besucherbereich
(04.03.2018, 21:50)
Emilia Grafe :   Milus
(04.03.2018, 21:47)
Emilia Grafe :   Noch ein Mittelchineischer Goral
(04.03.2018, 21:44)
Emilia Grafe :   Freitag war ich gleich nochmal im Tierpark. Diesmal waren sogar beide Streifenhy√§nen zu sehen. Kann mich jemand aufkl√§ren, was mit den Bennettk√§ngurus und den S√ľdafrikanischen Karakalen passiert ist? Wurden sie auch abgegeben? Ich bitte um Aufkl√§rung. Allgemein bin ich sehr gespannt auf die Tierbestands√§nderungen vom Februar bzw. M√§rz.
(04.03.2018, 21:43)
Emilia Grafe :   Ein goldener Goldtakin
(02.03.2018, 07:23)
Emilia Grafe :   Riesenseeadler
(02.03.2018, 07:21)
Emilia Grafe :   Die Japanmakaken kuscheln bei dem kalten Wetter
(02.03.2018, 07:19)
Emilia Grafe :   Das Jungtier der Rotscheitelmangaben
(02.03.2018, 07:17)
Emilia Grafe :   Zum gestrigen Besuch:
Der Ein- und Ausgang vom Affenhaus auf der Seite der Rotscheitelmangaben ist aufgrund der Umbauarbeiten an den Außenanlagen gesperrt.
-im ABH:
Pelangi (der Java- Leopard) ist wahrscheinlich wie schon angek√ľndigt, jetzt abgegeben worden (nach Pairi Daiza), jedenfalls wurde sein Gehege von einem der Nebelparder genutzt, die √ľbrigens momentan getrennt gehalten werden (ich glaube 1,1 + 1,0). Die Nebelparder verf√ľgen damit jetzt √ľber 3 Innen- und Au√üenanlagen.
Ich vermute auch abgegeben wurden Amura und Amba, die letzten Verbliebenen aus dem Vierlingswurf der Amurtiger in 2014, jedenfalls rief Aurora permanent durchs ganze Haus und von den beiden keine Spur. (Weiß jemand wohin sie abgegeben wurden?)
Die beiden Glaskästen jeweils neben den Sumatratigern und der Kasten neben dem Serval sind in Vorbereitung auf den Umbau ebenfalls leer (ich kann mich leider auch nicht mehr erinnern, womit diese besetzt waren).
Ansonsten zeigte sich eine der beiden Streifenhyänen ausnahmsweise mal recht entspannt die ganze Zeit im Schaubereich. (Bild anbei)
Ansonsten gab es am 13.2. mal wieder Nachwuchs bei den Nacktmullen. Das Gl√ľck den Sichuan- Takin Nachwuchs zu sehen, hatte ich leider nicht, aber dennoch war es ein sehr entspannter Besuch im wetterbedingt leeren Tierpark.

(02.03.2018, 07:16)
W. Dreier :   Dscheladamann
(27.02.2018, 18:41)
W. Dreier :   Der neue Timorhirsch bem√ľht sich schon. Der Begriff neu ist relativ, ist er doch letztlich Tierparkblut. Er kam aus Prag, nachdem der erfolgreiche Bock des TP an einem Tumor starb.
(27.02.2018, 18:36)
W. Dreier :   √úberraschenderweise war auch das letztgeborene Schopfhirschlein drau√üen. Die Frage ist nur: ist es zu sp√§t geboren worden oder zu fr√ľh?
(27.02.2018, 18:31)
W. Dreier :   Der Moschustierbock
(27.02.2018, 18:29)
W. Dreier :   Hatte heute Dienst in der Ausstellung, erfuhr , dass wirklich 2 Sichuan-Takins geboren wurden: am 17. und am 20.2.. Geschlecht ??? Ansonsten wurde dort au√üen am gro√üen Affenfreigehege s√§mtliche Vegetation entfernt - einschlie√ülich der Pappelstubben. Mal schauen , was es wird.

Ansonsten sind jetzt an der Eisb√§ranlage getrennt zwei Autoreifen angebracht worden - offensichtlich mit Leckereien. Bild anbei mit Wolodja. - 15 ¬įC hatten wir gegen 8 Uhr!
(27.02.2018, 18:00)
Patrick Marburger :   Noch besser sp√§t als nie zu den Etruskerspitzm√§usen: seit kurzer Zeit gibt es die auch im Karlsruher Elefantenhaus, dank einem gl√§sernen Gangsystem sind die Tiere auch bei Tag unter normalen Lichtverh√§ltnissen gut zu sehen.
(26.02.2018, 19:18)
W. Dreier :   Zur Sichuantakin``irritation``: des R√§tsels L√∂sung anbei - durch einige Gitter und Str√§ucher aufgenommen
(24.02.2018, 19:36)
R√ľdiger Krichel :   Danke, W. Dreier
Eigentlich traurig bei einer so seltenen Spezies.
Zuk√ľnftig sollten wir ein Auswilderungsprojekt wie beim Schneeleoparden initieren. a
(21.02.2018, 18:20)
W. Dreier :   Noch ein erfreulicher Nachtrag: die weiblichen Jungtiere von 2017 von Baweanhirsch und Sambar haben die ersten 3 Monate gesund √ľberstanden.
Hier das Sambarjungtier
(21.02.2018, 18:18)
W. Dreier :   @R. Kriechel: soweit ich wei√ü, Zucht eingestellt, da die Eltern aus ``√ľberrepr√§sentierten" Zuchten kommen: Prag und Port Lympne/Bekesbourne. Bestand 2 (Vater und Sohn), 1
(21.02.2018, 17:35)
R√ľdiger Krichel :   " W. Dreier
Das Nebelparderbild , sieht sehr nach einem Männchen aus. Wie lautet der aktuelle Bestand und wie sieht die Zuchtperspektive aus ?
(21.02.2018, 14:55)
W. Dreier :   Bei den Schwarzhalskranichen warteten schon die Kr√§hen auf Reste

War noch die Frage nach dem Ort der Etruskerspitzmäusen ???????? Als Nachtaktive werden die wohl nicht ``öffentlich`` ausgestellt werden können
(20.02.2018, 17:46)
W. Dreier :   Marale von hinten mit ihrem ``Signalpo`` - ein Hund hatte gro√ües Interesse
(20.02.2018, 17:44)
W. Dreier :   Sicherlich gibt es wieder Oryxnachwuchs
(20.02.2018, 17:42)
W. Dreier :   Nun, mal schauen - am 13. M√§rz ist die Jahresauswertung 017 vor den F√∂rderern (18 Uhr Cafeteria)
Zum Geschehen: Ab April Arbeiten am ABH (aus dem Off `` wenn nicht noch was vom Denkmalsamt kommt``). Im Dickh√§uterhaus sind die Tragpfeiler ``um√§stet`` - dann scheint es dort auch nicht sofort zu beginnen - na ja, die ganze ``Tiermannschaft `` ist noch da. Affenanlagen: warum man den Spannmaschendraht auf der gro√üen Freianlage (Br√ľllaffen etc.) entsorgt, erschlie√üt sich mir nicht - der war in Ordnung - es sei denn, man will √ľber einen zentralen hohen Pfeiler ein `Zirkuszelt`` errichten (oder m√ľssen bei Affen H√∂hen von 10 m erreicht werden?). Auf der Gibboninsel sind hohe Bambusst√§be schon fixiert, kommen noch einige Quertr√§ger dazu - lie√ü sich bei der H√∂he leider nicht ins Bild bringen.
In der Eisb√§ranlage wurde Wasser abgelassen, damit die Beiden nicht vom Eis "hochh√ľpfen`` k√∂nnen - jetzt werden nur die F√ľ√üe na√ü. Noch eine Konkretisierung zu Geierschlupfen in der Gro√üanlage: es waren wirklich nur die genannten Arten, denn die anderen erfolgten in der nicht begehbaren Zuchtanlage oder an anderen Orten: Gelbkopfgeier, K√∂nigsgeier und Kappengeier.
Etwas irritierte mich die Sichuananlage: es waren n√§mlich nur 4 (3 m√§nnliche darunter) Tiere zu sehen: schon Geburtsvorbereitung? Im Zielplan sind die eigentlich in Zukunft f√ľr den Zoo vorgesehen - und dort steht die gro√üe Anlage immer ziemlich leer da - meistens nur mit dem alten Bullen.
anbei: schöne ``Eckzähnchen`` haben die Nebelparder
(20.02.2018, 17:40)
Mark Meier :   Auf der Facebookseite des Tierparks sieht bzw liest man, dass nun auch die Umgestaltung der Au√üenanlagen von Dscheladas und den S√ľdamerikanern angefangen hat. Damit wird im Grunde genommen an gleich drei gro√üen Tierh√§usern parallel gearbeitet. Auch wenn es beim Brehm-Haus erst anl√§uft und beim Dickh√§uterhaus eher kosmetische Ma√ünahmen durchgef√ľhrt werden. Aber wie bei der Manik√ľre/ Pedik√ľre der Dickh√§uter selbst w√§chst eben mit den Dimensionen auch der Aufwand. √úbrigens erfuhr man beim Stream vom Affenhaus, dass auch die Gibboninseln weiter aufgestockt werden (mit zus√§tzlichen Kletterstangen und Seilen). Schon jetzt gilt also zunehmend, dass an vielen Stellen im Tierpark parallel gearbeitet wird. Das hatte Herr Knieriem ja mal f√ľr 2018 angek√ľndigt, ohne in Details zu gehen. Hoffentlich werden dann in den kommenden Monaten schon erste Resultate sichtbar. Gerade die Au√üenanlagen kann man ja gewisserma√üen live entstehen sehen.
(20.02.2018, 09:32)
Emilia Grafe :   Aber ich habe am Mittwoch die Bestandsver√§nderungen abfotografiert...
Weiß jemand, wo die Etruskerspitzmäuse untergebracht werden sollen? Vielleicht in die freie Vitrine im Dickhäuterhaus?

(17.02.2018, 16:38)
Mark Meier :   Mit dem Schild der Bestandsver√§nderungen kann ich leider auch nicht dienen.

Aber ich habe ein paar bewegte Bilder von Tonja auf YouTube hochgeladen. Leider keine hochwertigen Aufnahmen aber doch ein guter Eindruck ist es trotzdem.
https://m.youtube.com/channel/UCoiolvwxwIfbN3O2p8-DCJg
(17.02.2018, 13:03)
W. Dreier :   Es gibt schon wieder eine neue (nach altem Muster) Beschilderung - ohne diese anbiedernden ``Berlinismen``. Vielleicht auch eine Materialfrage, denn die neuen Schilder behielten ihre Farbe in der Sonne maximal ein halbes Jahr.

Oh je, habe die Monatstierveränderungen Januar nicht fotografiert.
(17.02.2018, 12:48)
W. Dreier :   Marco-Polo-Bock
(17.02.2018, 12:44)
W. Dreier :   Und wenn es Schnee gibt, wird das ``Eisangebot`` dankend angenommen
(17.02.2018, 12:43)
W. Dreier :   Nach dem Auszug der Schneegeier nach Leipzig kommen nun die eigentlichen Besitzer der Freifluganlage in Form. Soweit ich mich entsinne, haben in den 4o Jahren lediglich Steppenadler und M√∂nchsgeier darin erfolgreich gebr√ľtet. Jetzt versucht es ein Schneegeier. Ansonsten sind Bartgeier und Riesenseeadler in ihren Anlagen schon flei√üig beim Eierlegen bzw. Br√ľten.
(17.02.2018, 12:42)
W. Dreier :   Wie schon h√§ufig gesehen: bei Schnee am√ľsieren sich die `Subtropischen`` und die ``Kalten bibbern`` im Vorgehege.
Hier malaiischer Tiger
(17.02.2018, 12:37)
W. Dreier :   Hatte am Dienstag ``Aufpassdienst" in der Ausstellung, dann streikte der PC. Nach Wiedererweckung sind einige Funktionen gew√∂hnungsbed√ľrftig - auch das Bildbearbeiten.
- neben den schon geschilderten ``Ausschm√ľckungsarbeiten`` im Dickh√§uterhaus wurden in der Umgebung der Affenfreianlagen √ľberstehende Pappel√§ste abges√§gt, die bei Sturm auf die Verdrahtunf h√§tten fallen k√∂nnen. √úberhaupt kreischen an verschiedenen Orten die S√§gen.
Die Frequentierung der Ausstellung war √ľbrigens mittelpr√§chtig.

Ansonsten war emsiges Treiben bei den Eisb√§ren - nein - anders herum: ``halb zog sie ihn, halb sank er hin`` - um mal die Klassik zu bem√ľhen. H√§ufig sank er nicht hin, der Wolodja.
(17.02.2018, 12:34)
Mark Meier :   Gestern war ich f√ľr ein paar Stunden im Tierpark. Es war eine sch√∂ne, sonnige Zeit. Zugleich lag aber noch Schnee im Park, sodass es viele sch√∂ne Szenerien zu sehen gab. Dazu teilweise auch sehr aktive Tiere wie einer der kleinen Pandas. Besonders reizvoll waren die Eisb√§ren. Tonja tauchte immer wieder unter und zwischen den Eisschollen herum. Das h√§tte aus einem Dokumentarfilm stammen k√∂nnen.¬†


An Neuigkeiten gibt es mal wieder wenig. 

Beim Brehm-Haus waren einige¬†Bauleute unterwegs. Allerdings gibt es scheinbar noch viel zu besprechen. Jedenfalls wirkte es, als wenn sich alle erst einmal mit den √Ėrtlichkeiten und Abl√§ufen vertraut machen m√ľssen.¬†

Im Dickh√§uterhaus wird einiges im Detail aufgeh√ľbscht. Unter anderem¬†wurde begonnen,¬†die gewaltigen St√ľtzpfeiler mit Holz zu verkleiden. Bis zum richtigen Umbau will man also¬†wohl zumindest etwas die Optik verbessern.¬†

Wieder einmal war der Park recht gut besucht. Das ist mir bei den letzten BesuchBesuchen immer wieder aufgefallen. Mehr fällt mir spontan nicht ein aber vielleicht reiche ich noch das ein oder andere nach.
(17.02.2018, 08:26)
Adrian Langer :   @Mark Meier: Danke f√ľr die Info.

Hätte ja sein können. Vielleicht klappt es ja jetzt beim nächsten mal. Die Verlustraten sind eben einfach sehr hoch bei den Eisbären.
(08.02.2018, 17:16)
Mark Meier :   @Adrian Langer: Sie sind zwar beide aus Moskau aber von verschiedenen Zuchtlinien (und wohl teilweise abstammend von Wildtieren!). Daher sind die beiden berhaupt nicht verwandt miteinander. Die Todesursachen waren ja dem Anschein nach eher unterschiedlicher Natur.
(08.02.2018, 17:08)
Adrian Langer :   http://www.berliner-woche.de/friedrichsfelde/kultur/eisbaer-paar-wieder-vereint-tierpark-setzt-zucht-nach-tod-des-jungtiers-fort-d142250.html

Der Tierpark h√§lt weiter an der Eisb√§renzucht fest. Das d√ľrfte zu einigen Protesten aus der Tierschutz/-rechtsrichtung bedeuten. Wei√ü jemand wie nah die beiden Eisb√§ren verwandt sind? Sie sollen ja beide aus Moskau stammen.
(08.02.2018, 13:11)
Mark Meier :   Heute gab es einen Livestream aus dem Affenhaus (auf Facebook auch nachtr√§glich¬†verf√ľgbar).¬†

Zu erfahren war u.a., dass die Gibboninseln weiter aufgestockt werden. Es soll weitere Bambusstangen und Seile geben.

Bei den Mongozmakis wurde erw√§hnt, dass sie in der Natur immer seltener werden und inzwischen die zweith√∂chste Gef√§hrdungsstufe erreicht haben. Leider sieht es auch mit dem europ√§ischen Zoobestand sehr durchwachsen aus. Das EEP hofft nun auf Tiere aus den USA. Im Tierpark selbst hofft man, dass das Weibchen zusammen mit dem j√ľngeren Partner vielleicht doch noch mal Nachwuchs produziert. Aber es ist nach eigenem Ermessen nur eine sehr vage Hoffnung.
(05.02.2018, 20:00)
Adrian Langer :   https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-jetzt-ist-klar--woran-das-eisbaer-baby-starb-29602444

Der kleine Eisb√§r starb an einer Lungenentz√ľndung.
(02.02.2018, 10:45)
Mark Meier :   Die Familienkarte und die Jahreskarten bleiben beim alten Preis. Zudem wurde f√ľr Inhaber des Berlinpasses ein erm√§√üigter Tarif von 6 Euro (wieder) eingef√ľhrt, wobei der Senat die Kosten der Erm√§√üigung offenbar erstattet. Hintergrund der Preiserh√∂hung f√ľr den regul√§ren Eintritt sind wohl Lohnerh√∂hungen f√ľr das Personal. Insgesamt ist es also schon nachvollziehbar. Ich hoffe nur, dass man jetzt wieder eine Weile dabei bleibt. Das Umfeld des Tierparks ist nicht auf Rosen gebettet und zwischen Berlin Pass und wohlhabend gibt es noch zahlreiche Abstufungen...
(02.02.2018, 06:56)
W. Dreier :   Im Tierpark gibt es eine ``faire Anpassung der Eintrittskartenpreise``. Der Tagesbesuch normal kostet 14 Euro, Kinder die H√§lfte.
(01.02.2018, 22:12)
W. Dreier :   Drei auf einen Streich!
(01.02.2018, 11:20)
W. Dreier :   Imponiertrab einer jungen arab. Oryx
(01.02.2018, 11:19)
W. Dreier :   Endlich mal stehend: Mutter und Tochter (Baweanhirsch)
(01.02.2018, 11:18)
W. Dreier :   Bergk√§nguruh - ganz sch√∂n schwer, so ein Beutel!
(01.02.2018, 11:17)
W. Dreier :   2 Jahre jung !
(01.02.2018, 11:16)
W. Dreier :   Schon wieder gro√üe Liebe - vielleicht klappts doch noch !
(01.02.2018, 11:15)
Emilia Grafe :   und noch ein Indochina- Nebelparder- Portrait
(31.01.2018, 22:22)
Emilia Grafe :   3/4 L√§mmern der Bergschafe
(31.01.2018, 22:20)
Emilia Grafe :   Danach wurde sich aber wieder ausgiebig um den bereits existierenden Nachwuchs gek√ľmmert
(31.01.2018, 22:18)
Emilia Grafe :   Vom heutigen Tierparkbesuch:
- nun 4 Lämmer bei den Gescheckten Bergschafen (bei meinem letzten Besuch im Streichelzoo waren es noch nur 2) (seeehr interessant, aber es gibt sonst nichts zu berichten)
- Maya und Bataar (das Schneeleopardenpaar) paarten sich, dem aktuellen Jungtier Kitai schien das leicht einzusch√ľchtern? Wei√ü hier jemand aus welchen Zoos genau das Zuchtpaar stammt, bei Recherchen fand ich nie etwas genaueres als Tschechien bzw. Gro√übritannien.
Anbei: Maya & Bataar

(31.01.2018, 22:16)
Mark Meier :   @W. Dreier: Laut einer Info aus dem Zoofreundeforum sollen nun auch noch die Fliesen in den Innenanlagen der Affen √ľberspr√ľht werden. Auch die vorhandenen Kletterelemente werden wohl noch deutlich erweitert.
(25.01.2018, 18:14)
W. Dreier :   @M. Meier: Die Fliesen in den Toiletten sind schon im Zuge der Ausstellungsvorbereitung mit Pflanzen/Tiermotiven bespr√ľht worden - manchmal etwas viel des Guten. Zumindest die erste Freianlage der Dianas wurde √ľppig mit Baum- und Astwerk ausgestattet.
(25.01.2018, 16:29)
Mark Meier :   @W.Dreier und Emilia Grafe: Ich danke sehr f√ľr die steten Updates. Leider komme ich momentan fast nicht mehr in den Tierpark

Auch wenn das neue Jahr noch nicht so alt ist, hoffe ich mal, dass die Baut√§tigkeit im Tierpark bald anl√§uft und auch gut voran kommen wird. An eine Er√∂ffnung des Brehm-Hauses in 2018 glaube ich trotz Ank√ľndigung weniger. Aber vielleicht nehmen die Umgestaltungen ja wenigstens mal Form an. Auch beim Affenhaus soll ja was passieren (u.a. sollen wohl die Kacheln √ľberspr√ľht werden und drau√üen soll es ja ebenfalls Umgestaltungen mit neuen Kletterlandschaften geben). Dann noch der Verwaltungsbau, der freilich keine gr√∂√üeren direkten Auswirkungen auf den Besucher haben sollte. Ansonsten kann ich mir noch vorstellen, dass mit der L√∂wenanlage sowie Umgestaltungen bei weiteren Afrikaanlagen und sonstigen kleineren Anlagen auch neben den drei genannten Gro√üprojekten etwas passiert.

Himalaya dann aber sehr wahrscheinlich nicht mehr in diesem Jahr. Dazu war ja gar nichts mehr zu hören.

√úbrigens soll es am 13.3. einen Jahresr√ľckblick mit Herrn Knieriem geben. Vielleicht verr√§t er da ja dann auch die offiziellen Pl√§ne f√ľr 2018. Ich gehe erwartungsgem√§√ü aber nicht von gr√∂√üeren √úberraschungen aus (im Zweifel wird eher weniger passieren als erhofft).
(25.01.2018, 13:23)
W. Dreier :   Der Bawean-Hirsch -Nachwuchs
(23.01.2018, 22:23)
W. Dreier :   Die vier Darwin-Nandus zusammen - mittlerweile in das Erwachsenen-Gefieder umgef√§rbt
(23.01.2018, 22:21)
W. Dreier :   Die Bartgeierin sitzt schon, die Reiher streiten sich schon um die Nester
(23.01.2018, 18:52)
W. Dreier :   Die Bartgeierin sitzt schon, die Reiher streiten sich schon um die Nester
(23.01.2018, 18:51)
W. Dreier :   Der Osterhase war schon da !! Jungtiere bei den Schafen und Ziegen: Bergschafe, Rotkopfschafe (hier), GIrgentan. Ziegen, Schwarznasenschafe
(23.01.2018, 18:50)
W. Dreier :   Wie die Kinder: Eiscr√©me !! Kostenlos !! Markhorkinder
(23.01.2018, 18:48)
W. Dreier :   Weiterhin im ABH kaum zu sehen. Ich hatte Gl√ľck: die Tiere wurden umgesetzt. F√ľr 10 Sekunden der Mann (wohl Ali, das Weibchen Jasmina?)
(23.01.2018, 18:46)
W. Dreier :   Java-Leopardin im ABH
(23.01.2018, 18:44)
W. Dreier :   Grau und kalt. Aber: Tonja (oben) und Wolodja sind wieder zusammen
(23.01.2018, 18:43)
W. Dreier :   Das Weibchen, Anfang Dezember aufgenommen
(17.01.2018, 22:24)
W. Dreier :   Fast vergessen: erstmals gelang mir ein Foto des Chiwa-Fasans
(17.01.2018, 22:20)
W. Dreier :   Ein wahrer Goldtakin - bei einem der seltenen Sonnenstrahlen
(17.01.2018, 09:56)
W. Dreier :   Schnee, Matsch - man hat kaum ein Tier herausgelassen (war ja auch Eisgefahr). Die Hy√§nen sind weiterhin kaum zu sehen - sind eben D√§mmerungstiere. Nach Temperaturadaptation werden sie wohl vor M√§rz nicht auf die Freianlage umgesetzt.
anbei Eisbär Wolodja - freut sich seines single-Daseins
(17.01.2018, 09:52)
Klaus Schueling :   Tierpark Berlin musste Seekuh Lisa einschl√§fern

Bereits im November letzten Jahres war die Sorge um die Karibische Manati-Seekuh Lisa gro√ü. Trotz intensiver Behandlung verschlechterte sich der Zustand des 31-j√§hrigen Tiers in den vergangenen Tagen so sehr, dass sie am Montagvormittag eingeschl√§fert werden musste. Mit 31 Jahren hat Lisa ein stattliches Alter erreicht. Das H√∂chstalter bei Seek√ľhen liegt zwischen 30 und 45 Jahren.

Die Tier√§rzte des Tierpark Berlin und Spezialisten des Leibniz-Instituts f√ľr Zoo- und Wildtierforschung (IZW) behandelten Lisa in den vergangenen Wochen regelm√§√üig. Zun√§chst schien sich ihr Zustand zu stabilisieren, bis sie dann vor wenigen Tagen anfing deutlich abzubauen. Grund hierf√ľr sind altersbedingte Erkrankungen, wie eingeschr√§nkte Funktionst√ľchtigkeit von Nieren, Herz und Lunge.

?Da wir nicht davon ausgehen, dass sich der Gesundheitszustand von Lisa verbessern wird, sondern wir leider davon ausgehen m√ľssen, dass sich ihr Zustand zunehmend verschlechtert, ist es unsere Pflicht, ihr unn√∂tiges Leiden zu ersparen und sie einzuschl√§fern?, sagt Tierparkdirektor und Tierarzt Dr. Andreas Knieriem.

Lisa kam 1995 aus N√ľrnberg in den Tierpark. Nach ihrem Tod leben dort noch die beiden Seekuh-Bullen Humboldt (35) und Columbus (28). Deutschlandweit sind Seek√ľhe nur in Berlin und N√ľrnberg zu sehen.


Pressemeldung von heute
(15.01.2018, 12:51)
Emilia Grafe :   Vom gestrigen Besuch nur kurz die Ver√§nderungen im Tierbestand vom Dezember
(12.01.2018, 16:17)
Oliver Muller :   ... wobei das vermutlich einer im Dschungel lebenden Art gar nicht so unrecht w√§re!

Ich hoffe sehr, dass man noch ein paar Tiere importiert, immerhin halten ja auch Prag und Doué la fontaine noch einzelne Exemplare.
(10.01.2018, 15:57)
Tim Sagorski :   und zwar (wie nicht anders zu erwarten): Pairi Daiza

Hoffe, die Java-Leoparden m√ľssen nicht auch zuerst in den Katzenturm, in dem momentan die Nebelparder sitzen...

(10.01.2018, 10:06)
Adrian Langer :   http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/zootiere-hinter-dem-gitter-die-ganze-welt-15367060-p4.html

Ein √úberblick √ľber Geschichte und Wirken von den Berliner Einrichtungen! Eine kleine Randinformation auch ein belgischer Zoo steigt in die Haltung von Javaleoparden mit ein!
(09.01.2018, 20:06)
Mark Meier :   Die 500 Euro sind f√ľr die Gartenpflege im Tierpark. Leider ein Verschreiber...
(04.01.2018, 10:54)
Mark Meier :   Dieses Jahr hat der F√∂rderverein laut seiner Facebookseite insgesamt 196.364,32 Euro f√ľr Tierpark und Zoo¬†eingesammelt. Der L√∂wenanteil geht an den Tierpark, der daf√ľr ja kaum mit sonstigen privaten Spenden bedacht wird:

-150.000 Euro f√ľr die Anlage der Malaienb√§ren ¬†(Spendenziel erreicht)
-rund 3.765 Euro f√ľr Restaurierungsarbeiten im Schloss
-knapp 3.600 Euro f√ľr die Umgestaltung des Kiosks am Terrassencaf√©¬†
-3.000 Euro f√ľr die Beseitigung von Sturmsch√§den im Tierpark
-500 Euro f√ľr die Gartenpflege im Zoo

Die Ziele f√ľr 2018 stehen noch nicht dabei aber laut einem Beitrag vom Zoofreundeforum ist im Tierpark wie gesagt der Komplex der Dscheladas dran.
(04.01.2018, 10:48)
Mark Meier :   Die Anlage ist da und mW fertig. Aber vielleicht wartet man auf mildere Witterung oder gew√∂hnt die Tiere erst mal im Brehmhaus aneinander? Jedenfalls ist bei der neuen Anlage letzt weiterhin das "Spa√üschild" mit irgendwelchen Hausziegen dran gewesen...
(04.01.2018, 10:26)
Adrian Langer :   War nicht eine komplett neue Anlage f√ľr die Streifenhy√§nen gebaut worden? Ist sie noch nicht fertig oder warum leben die Hy√§nen im ABH-Haus?
(04.01.2018, 09:53)
Emilia Grafe :   Und zum Abschluss die beiden Bergschafl√§mmer
(03.01.2018, 23:09)
Emilia Grafe :   Noch ein Versuch
(03.01.2018, 23:02)
Emilia Grafe :   Der Aushang am Dickh√§uterhaus
(03.01.2018, 23:01)
Emilia Grafe :   Nun auch der ersten Tierparkbesuch im neuen Jahr. Ganz entspannt war ich heute in knapp zwei Stunden nur bei Haus- und Nutztieren, sowie seit langem Mal wieder im Streichelzoo und wie immer im ABH. Eigentlich wollte ich noch ins Dickh√§uterhaus, aber dieses war geschlossen (wieder mal :/).
- bei den Rotkopfschafen und Gescheckten Bergschafen jeweils 2 Lämmer
- die beiden Streifenhyänen sind raus aus der Quarantäne und nun im ABH in den letzten beiden freien Käfigen (ohne Außenanlagen) untergebracht, komplett unerwartet habe ich sogar eine der beiden zu Gesicht bekommen
- wie schon geschrieben; Dickh√§uterhaus war wieder geschlossen, laut Aushang aufgrund von technischen Gr√ľnden
Anbei: Streifenhyäne im Gehege

(03.01.2018, 23:00)
Sacha :   Sehr bedauerlich. Hoffentlich klappt's beim n√§chsten Versuch.
(02.01.2018, 21:25)
Adrian Langer :   https://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-eisbaerenbaby-trank-nicht-genug-muttermilch---dehydriert-29422192?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=tierpark&tbm=nws&oq=tier&gs_l=mobile-heirloom-serp.1.1.41l3j0l2.9711.10672.0.11922.6.6.0.0.0.1.209.1070.0j5j1.6.0....0...1c.1.34.mobile-heirloom-serp..1.5.954.aJJ-qzmm3-I

Das Bärchen hat offenbar zu wenig getrunken!
(02.01.2018, 18:40)
Patrick Marburger :   https://www.google.de/amp/s/www.morgenpost.de/berlin/article212993215/Eisbaeren-Baby-im-Berliner-Tierpark-gestorben.html%3fservice=amp

Das Jungtier bei den Eisbären hat es nicht geschafft. Schade!
(02.01.2018, 15:10)
Mark Meier :   Die Information aus dem Zoofreundeforum stammt von einem mW recht gut informierten Mitglied des F√∂rdervereins. Und so viel ich wei√ü, steht dieses aktuelle Spendenprojekt auch schon recht lange auf der Homepage des F√∂rdervereins (auch die r√§umliche Variante direkt am Brehm-Haus ist ja inzwischen doch recht lange bekannt). Dass es jetzt noch einmal auf Facebook verlinkt wurde, deute ich eher so, dass die Summe noch nicht zusammen ist. Deshalb wirbt man wohl auch noch nicht f√ľr das neue Spendenprojekt am Affenhaus.
(29.12.2017, 10:31)
Oliver Muller :   @Adrian: Nein, urspr√ľnglich sollte eine neue Anlage dort entstehen, wo heute die Kleinkatzen leben. Und daf√ľr hatte der F√∂rderverein schon mal eine sechsstellige Summe spendiert.
(29.12.2017, 09:37)
Mark Meier :   Gestern¬†nach gef√ľhlt zig Wochen endlich mal wieder ein Besuch im Tierpark. Leider bin ich gerade etwas angeschlagen und konnte¬†bei¬†der Witterung nur einen relativ kurzen Besuch machen. Dickh√§uterhaus und Brehm-Haus fehlten komplett und den Schwerpunkt bildete die neue Artenschutzausstellung. Die fand ich richtig gut gemacht (wobei ich die angek√ľndigten Tomatenfr√∂sche etwas vermisst habe und es auch nicht so aussieht als wenn da noch gro√ü Platz f√ľr Terrarien gelassen wurde). √úbrigens war sie auch richtig gut besucht. √úberhaupt habe ich mich gewundert, wie voll es bei diesem bescheidenen, grauen und k√ľhlfeuchten¬†Wetter im Tierpark war. Der Hauptparkplatz war zu einem guten Drittel bis zu einer knappen H√§lfte gef√ľllt (also grob 40% +/-).¬†


Die sonstigen Eindr√ľcke in Stichpunkten:

-diverse Weihnachtsbäume und sonstige Deko

-mehrere Anlagen nicht besetzt (u.a. Streifenhyänen, großer Vogelteich, das ältere der beiden großen Salzwasserbecken in der - ebenfalls äußerst gut besuchten - Cafeteria und noch einige weitere)

-auf die Berganlagen hatte ich mich extra hochgek√§mpft aber Pfeifhasen konnte ich nicht entdecken - daf√ľr das Patenschild bei den Elchen mit dutzenden Namen (das¬†Weihnachtsangebot hat offenbar eingeschlagen)
(29.12.2017, 08:05)
Mark Meier :   Das ist das Projekt f√ľr 2017. Das neue Projekt ist noch nicht auf der Website. Im Zoofreundeforum ist zu lesen, dass es kommendes Jahr ein Spendenprojekt f√ľr die Dscheladas geben wird.
(29.12.2017, 08:02)
Adrian Langer :   War das nicht von Anfang an geplant? Ich wage mich zu erinnern, dass diese Info schon in den ersten Ank√ľndigungen zum Umbau des ABHs stand! Ich glaube daran hat sich bisher auch nichts ge√§ndert! Sind diese nicht auch fest im bisherigen Plan integriert?
(28.12.2017, 22:39)
Oliver Muller :   http://www.freunde-hauptstadtzoos.de/wp/spendenprojekte/

Die Freunde der Hauptstadtzoos wollen 150.000 ? sammeln f√ľr eine neue Malaienb√§ren-Anlage im und am ABH.
(28.12.2017, 22:17)
Sacha :   M. E. w√§re es am sinnvollsten (da effizientesten), den Bereich von Dickh√§uterhaus bis Affenhaus (exklusive Gebirgsanlagen) dem Geo-Bereich Afrika zu widmen und die Orangs (wie von @Oliver Muller vorgeschlagen) im ABH unterzubringen. An Letzterem wird ja ohnehin immer rumgefingert, das passt ideal zu den Orangs...;)
Zur Not k√∂nnte man einige der Raubtiere UM das Haus "umlagern" und daf√ľr die Pinguinanlage an eine andere, passendere Stelle setzen. Es m√ľssen ja nicht f√ľr alle Raubtiere H√§user entstehen, die f√ľr die Besucher zug√§nglich sind.
(21.12.2017, 10:14)
Oliver Muller :   Vielleicht bleibt das Affenhaus ja auch Artenschutzzentrum und die Orans bekommen einen Neubau oder landen dann doch noch im ABH...
(21.12.2017, 08:57)
Gudrun Bardowicks :   Hinsichtlich des geplanten Umbaus des Affenhauses zum Orang Utan -Haus w√ľrde ich die Dschelada-Freianlagen und die entsprechenden Innenanlagen gr√∂√üenm√§√üig als am geeignetsten f√ľr den Bau einer Orang-Anlage sehen. Die Au√üenanlagen sind so gro√ü, dass man dort im vorderen Teil, wo jetzt die Absperrgehege sind, sicherlich relativ einfach eine gen√ľgend gro√üe und hohe Innenanlage f√ľr eine Orang-Gruppe bauen k√∂nnte. Den √ľbrigen Teil der zusammenh√§ngenden beiden Au√üenanlagen k√∂nnte man in eine Au√üenanlage f√ľr die Orangs umwandeln. Bei den √ľbrigen Anlagen des Hauses d√ľrfte dieses aufgrund der geringeren Gesamtgr√∂√üe schwieriger sein. Diese w√ľrde ich f√ľr andere asiatische Primaten und m√∂glicherweise auch weitere s√ľdostasiatische kleinere S√§ugerarten und Reptilien umbauen und nutzen. Die Hulmane, Haubenlanguren oder Hutaffen aus dem Zoo k√∂nnte ich mir z.B. gut als Nachmieter f√ľr die Anlagen der Mangaben, Meerkatzen und s√ľdamerikanischen Affen vorstellen, Reptilien oder Mangusten oder Kleinkatzen gut f√ľr die Makianlagen. Allerdings m√ľsste vor dem Umbau des Hauses wohl erst das Amazonashaus fertiggestellt werden um die s√ľdamerikanischen Bewohner des Hauses vor dem Umbau dort unterbringen zu k√∂nnen. Auch f√ľr die afrikanischen arten und die Lemuren m√ľssen zuerst neue Unterk√ľnfte entstehen. Daher rechne ich damit, dass bis zum Umbau zum Orang- Haus noch viele Jahre vergehen werden, in denen das Affenhaus weiter von afrikanischen Primaten, s√ľdamerikanischen Arten und dem neuen Artenschutzzentrum genutzt werden wird.
(20.12.2017, 23:59)
Mark Meier :   "?" bedeutet in diesem Fall EURO. Das entsprechende Zeichen erkennt die Software des Sch√ľlingforums offenbar nicht.
(20.12.2017, 14:18)
Mark Meier :   So, jetzt wollte ich alles noch etwas genauer wissen und habe auf der Seite des Berliner Abgeordnetenhauses ein wenig recherchiert:

Zunächst mal zu dem Betriebskostenzuschuss:

"Gesamt/ Betriebskostenzuschuss/ Schlossbewirtschaftung/ √Ėffentlich-rechtliche Lasten:

-2016 6.604.511 ? 5.831.000 ? 191.000 ? 582.511 ? (ist)
-2017 6.732.000 ? 5.949.000 ? 191.000 ? 592.000 ? (Plan)
-2018 6.752.000 ? 5.949.000 ? 191.000 ? 612.000 ?
-2019 6.718.000 ? 5.899.000 ? 191.000 ? 628.000 ?
-2020 6.683.000 ? 5.849.000 ? 191.000 ? 643.000 ?
-2021 6.650.000 ? 5.799.000 ? 191.000 ? 660.000 ?
-Gesamtbedarf (18-21): (VE) 26.803.000 ? 23.496.000 ? 764.000 ? 2.543.000 ?"

F√ľr das Schloss Friedrichsfelde erh√§lt der Tierpark inzwischen eine j√§hrliche Pauschale von 191.000 Euro, auch ein guter Teil der Bewirtschaftung der Parkanlagen und insbesondere Leistungen durch Landesunternehmen wie die Berliner Stadtreinigung wird √ľbernommen (letzter Posten). Dagegen soll der restliche Betrieb ab 2019 sukzessive wirtschaftlicher arbeiten. Daf√ľr plant der Tierpark mit weiterhin ansteigenden Besucherzahlen (2018: ca 1,4 Mio, 2019: 1,425 Mio). Die Abgeordneten loben explizit die bisherige Entwicklung wie den Besucherzuwachs und die Akquise von Drittmitteln, bezeichnen die Zielsetzung bez√ľglich Besucherzahlen und Betriebsentwicklung allerdings als ambitioniert bis unrealistisch. Wenn der Tierpark diese Ziele nicht erreicht, muss er aber zun√§chst selbst darauf reagieren und kann nicht auf zus√§tzliche Zusch√ľsse hoffen. Anders herum darf der Tierpark frei √ľber etwaige √úbersch√ľsse, Spenden verf√ľgen und muss im gegebenen Fall keine Betriebszusch√ľsse zur√ľckzahlen. Klingt nach Anreizsystem und Eigenverantwortung und ist somit mE fair. Ich hoffe nur, dass man wirklich weiterhin so gute Ergebnisse erzielt.

Dann zu den Investitionsmitteln:

"Der Hauptausschuss hat den aktuellen Bericht vom 18.08.2017 (Rote Nr. 0080 A) zur ¬†Umsetzung des Ziel- und Entwicklungsplans aus den bisher verf√ľgbaren Landesmitteln f√ľr investive Zwecke i.H.v. 20 .000 T? zur Kenntnis genommen:
Haushaltsjahr 2014 (1510 89201): 5.000 T?
Haushaltsjahr 2016 (1510 68347): 1.500 T?
Haushaltsjahr 2017 (1510 89201): 1.500 T?
Haushaltsjahr 2017 (1510 68347): 2.000 T?
Verpflichtungsermächtigung 2018: 5.000 T?
Verpflichtungsermächtigung 2019: 5.000 T?

Die Ansatzbildung zu den Haushaltsjahren 2018/2019 erfolgte im bisherigen Finanzierungsrahmen und auf der Grundlage der bestehenden Verpflichtungserm√§chtigungen f√ľr 2018/2019 i.H.v. jeweils 5.000 T?, um die Finanzierung der bestehenden und geplanten Projektf√∂rderungen sicherzustellen.

Die Ans√§tze bilden zugleich den geplanten Mittelbedarf f√ľr die Umsetzung der laufenden und geplanten Teilma√ünahmen wie ?Alfred-Brehm-Haus? (Projektvolumen ca. 2,2 Mio. ?), ?Himalaya-Gebirgslandschaft? (Projektvolumen ca. 5,5 Mio. ?), ?Erlebniszone Afrika? (Projektvolumen ca. 7 Mio. ?) und ?L√∂wenfreianlage? (Projektvolumen ca. 1,5 Mio. ?) ab.

Zudem stehen zugunsten der Tierpark GmbH F√∂rdermittel nach dem KInvFG (Kapitel 2920 Titel 89202) und GRW-Mittel zur Verf√ľgung."

Demnach ist das Verwaltungsgeb√§ude nicht in den 20 Mio inkludiert, ebenso wenig GRW-Mittel, Lotteriegelder oder sonstige Mittel. Die 20 Mio stellen allein die vom Senat direkt zur Verf√ľgung gestellten Investitionsmittel f√ľr die Jahre 2014-2019 dar. Bis Ende 2017 stehen also zus√§tzlich zu den 5 Mio Paket f√ľr Sofortma√ünahmen weitere 5 Mio bereit und 2018 und 2019 jeweils weitere 5.

Der Rest ist wohl Interpretation. Ich kann mich spontan nicht an alles erinnern, meine aber dass die 7 Mio f√ľr das Afrikahaus bestimmt sind und durch GRW-Mittel auf ca. 18-20 Mio erg√§nzt werden. So etwa in der Gr√∂√üenordnung hatte ich das jedenfalls in Erinnerung. Demnach w√ľrde dann aber nichts in andere Afrikaanlagen flie√üen. Bei Himalaya kommen mE auch noch Mittel hinzu aber sicher bin ich mir da nicht mehr. Falls ja w√§re die Frage dann, ob das auch f√ľr die L√∂wenanlage gilt und die 1,5 Mio ebenfalls noch aufgestockt werden. Eigentlich sollte die Summe aber ausreichend sein. Bliebe noch die Frage, wann jeweils mit einem Baubeginn zu rechnen ist. Dazu gibt es leider keine Angaben.
(20.12.2017, 14:16)
Nikolas Groeneveld :   Das w√ľrde dann nat√ľrlich alles zusammen ziemlich viel Geld kosten.
Aber ich denke, wenn man da nicht viel Geld in die Hand nimmt, dann kriegt man da auch keine vern√ľnftige Orang-Utan-Anlage.

Man k√∂nnte nat√ľrlich auch nur einen Teil des Affenhauses f√ľr Orang-Utans nutzen (dann nur eine Gruppe) und den Rest des Hauses f√ľr andere s√ľdostasiatische Affenarten nutzen.
Die Variante wäre wahrscheinlich geldsparender und man hätte auch wirklich noch ein Affenhaus mit einigen Arten darin, die trotzdem gut gehalten werden.
(20.12.2017, 12:01)
Nikolas Groeneveld :   @Oliver Muller: Das Affenhaus f√ľr Orang-Utans umzubauen ist bestimmt weiterhin geplant.
Ich weiß allerdings nicht genau, wann der Umbau zum Orang-Haus stattfinden soll.
Vielleicht ziehen dann sogar einige Ausstellungsst√ľcke aus dem jetzigen Affenhaus in das dann eines Tages neu gebauten Artenschutzzentrum um.
Aber gut, was da genau passieren wird, ist Zukunftsmusik.

Ich finde es auf jeden Fall sehr gut, dass man nun auch durch diese Ausstellung dem Besucher das Thema Artenschutz näher bringen will.
F√ľr den Umbau zum Orang-Utan-Haus wird diese Ausstellung dann wahrscheinlich komplett entfernt, oder sie zieht teilweise ins Artenschutzzentrum um (nur muss man das ja auch erstmal bauen).

Eine Frage die mich aber schon des √Ėfteren besch√§ftigt hat: Wie genau k√∂nnte ein Umbau des Affenhauses zum Orang-Haus aussehen?
In der Anlage der Blutbrustpaviane k√∂nnte der Wassergraben meiner Meinung nach erhalten bleiben, die Anlage w√§re auch so noch gro√ü genug, es m√ľssten aber nat√ľrlich entsprechende Kletterm√∂glichkeiten rein.
Wenn man die Au√üenanlagen der Diana-Meerkatzen und die der S√ľdamerika-WG zusammenlegt, h√§tte man schon wieder sehr viel Platz.
Auch die Au√üenanlage der Rotscheitelmangaben w√ľrde Orang-Utans meiner Meinung nach genug Platz bieten.
Was man dann mit der kleineren Anlage macht, die momentan im Wechsel von Halsband-und Mohrenmakis bewohnt wird, weiß ich nicht.
Vielleicht wären hier Gibbons eine Idee.

Von der Fl√§che her machen mir die Au√üenanlagen wenig Sorgen, nur m√ľsste man die "Decke" (das Kletternetz) erh√∂hen und sie nat√ľrlich entsprechend f√ľr Orang-Utans einrichten.
Was die Fläche der Außenanlagen angeht wäre hier auch eine Zwei-Gruppen-Haltung möglich.

Im Haus geht es mir da ganz anders, es ist meiner Meinung nach ung√ľnstig geschnitten.
Man muss sich nat√ľrlich √ľberlegen, ob man beide Ein-/Ausg√§nge erhalten m√∂chte, also ob der Besucher weiterhin einmal komplett durch das Haus hindurchgehen soll.
Um in den Innenanlagen Platz zu gewinnen k√∂nnte man sie nat√ľrlich auch jeweils um ein St√ľck der Au√üenanlagen erweitern.

Und auch im Haus m√ľsste man meiner Meinung nach die Decke erh√∂hen, um den Tiere gen√ľgend Raum zum Klettern zu bieten.

(20.12.2017, 11:54)
Oliver Muller :   Sollte nicht das Affenhaus eigentlich langfristig f√ľr Orang Utans umger√ľstet werden?
(19.12.2017, 21:40)
Mark Meier :   In einem¬†Regionalmagazin f√ľr Lichtenberg und Marzahn¬†gibt es weitere Bilder und Informationen zur Artenschutzausstellung im Affenhaus. Dazu gleich noch mehrere vielversprechende Ank√ľndigungen:
-Das Affenhaus ist das erste von 10(!)Projekten, die bis 2020/ 21 mithilfe von GRW-Mitteln verwirklicht/ begonnen werden sollen.
-F√ľr das Brehm-Haus gibt es nun endlich die lang erwartete Baugenehmigung, sodass es im kommenden Jahr (Anm: bislang ist mW M√§rz anvisiert) tats√§chlich los gehen wird.¬†
-Im kommenden Jahr wird laut Knieriem "an vielen Stellen im Tierpark" gebaut werden. Brehm-Haus und Affenhaus wären demnach nur zwei von "vielen" Projekten. Leider werden die anderen nicht konkret benannt aber ich tippe mal auf Verwaltung, Löwen und ggf weitere Afrikaanlagen und womöglich auch schon Himalaya. Vielleicht sind aber auch diverse Verbesserungen und Umgestaltungen im Detail gemeint, wie es bei Kaninchen, Gibbons, Pekaris, Hyänen, Kattas usw ja schon einige gab.
http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/hoeren-sehen-mitmachen/

Auf jeden Fall wird es dann wohl nicht nur bez√ľglich Eisb√§rennachwuchs ein √§u√üerst spannendes Jahr.¬†

P.S.: Das verlinkte Regionalmagazin ist bez√ľglich Tierpark eine der ergiebigsten Quellen der letzten Jahre. Da kommen die gro√üen Zeitungen und Fernsehsender aus Berlin und Brandenburg meist nicht ann√§hernd mit.
(19.12.2017, 14:21)
Mark Meier :   @Emilia Grafe: Vielen Dank!

Das Winterquartier der Marabus gefällt mir. Generell kann ich mir ein Afrikahaus im momentanen Dickhäuterhaus gut vorstellen. Aber das ist Zukunftsmusik.

Aktuell ist hingegen die Eröffnung der Artenschutzausstellung im Affenhaus: https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/das-abenteuerartenschutz-eroeffnet-im-tierpark-berlin

Vom Eisb√§rnachwuchs ist festzuhalten, dass die kritischen ersten 10 Tage √ľberstanden sind. Laut Presseberichten soll das Kleine kr√§ftiger rufen und schmatzen als der damals entsprechend alte Fritz. Das nimmt man als gutes Zeichen. Ebenso habe man die Technik verbessert, insbesondere die Klimatechnik. Nun herrschen konstantere Bedingungen bei permanent 12 Grad und besserer L√ľftung. Hoffen wir mal weiter das beste.
(18.12.2017, 12:40)
Emilia Grafe :   Und um allen hier den grauen Winter ein wenig zu erhellen...
Das, zumindest meiner Meinung nach, schon ziemlich niedliche Zwergeselfohlen aus diesem Jahr
(17.12.2017, 21:51)
Emilia Grafe :   kurze Zusammenfassung vom Besuch heute:
- Erdwölfe (wieder) im ABH ausgeschrieben, aber heute noch nicht gesehen
- Dickhäuterhaus wieder geöffnet, ich sah aber nur eine Seekuh...
- Marabus leben jetzt (√ľber den Winter?) im Dickh√§uterhaus (Bild anbei)
Schönen Abend noch :)
(17.12.2017, 21:48)
Adrian Langer :   https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2017/12/panzernashorn-thanos-zieht-von-berlin-in-die-niederlande.html

Der kleine Nashornbulle lebt jetzt in den Niederlanden!
(15.12.2017, 14:33)
Mark Meier :   Wichtigste Aussage ist wohl der Er√∂ffnungstermin: Kommender Montag, der 18.12.
(14.12.2017, 11:26)
Adrian Langer :   https://www.berliner-zeitung.de/berlin/exklusive-fuehrung-das-affenhaus-zeigt-uns--warum-artenschutz-wichtig-ist-29291466

Ein Beitrag zur Artenschutzausstellung im Affenhaus!
(14.12.2017, 09:08)
Mark Meier :   @Emilia Grafe: Vielen Dank f√ľr den Bericht und die reizvollen Bilder. Vielleicht f√§llt dieses Jahr ja noch etwas mehr Schnee.

Ansonsten klingt das mit dem Dickh√§uterhaus leider weniger gut. Ich glaube kaum, dass man ohne triftigen Grund zwei mal in so kurzer Zeit solchen Aufwand betreibt und eines der wenigen gro√üen Warmh√§user f√ľr die Besucher schlie√üt. Da muss die Situation schon recht ernst sein. Aber auch Krankheit und Tod geh√∂ren leider zum Lauf der Natur.

Auf die Artenschutzausstellung bin ich √§u√üerst gespannt. Die Bilder von WolfDrei sehen ja schon einmal recht vielversprechend aus. Wenn die Au√üenanlagen 2018 fertig werden, d√ľrfte dies dann das erste gr√∂√üere "fertige" Projekt unter Herrn Knieriem sein. Nat√ľrlich ist das noch nicht die endg√ľltige Planung und gerade bei den Innenanlagen der Affen ist es wohl erst einmal ein provisorischer Zustand. Da soll es zumindest intern noch diverse W√ľnsche zur Umgestaltung geben.

Aber 2018 stehen sonst ja noch diverse weitere Projekte geben. Wird sicher ein sehr spannendes Jahr f√ľr den Tierpark auch bez√ľglich Eisb√§rennachwuchs - wenn es das Kleine denn schafft und wenn das ein oder andere Projekt wie geplant vorankommt.
(13.12.2017, 08:40)
Emilia Grafe :   Ach ja, zu guter Letzt. Auf beiden Felsenanlagen wurde drau√üen der Wassergraben trockengelegt.
Bild: Sarai (Malaiische/ Indochinesische Tigerkatze) im wasserlosen Graben.
(13.12.2017, 00:37)
Emilia Grafe :   Mein pers√∂nliches Lieblingsbild des Tages:
Mähnenwolf im Schnee
(13.12.2017, 00:27)
Emilia Grafe :   junge Addax im Schnee
(13.12.2017, 00:24)
Emilia Grafe :   Rotscheitelmangaben- Nachwuchs
(13.12.2017, 00:21)
Emilia Grafe :   Ich bin gestern also am Montag spontan im Tierpark gewesen, um mir selbst nochmal den Fortschritt der Artenschutzausstellung anzusehen und Fotos mit dem bisschen Restschnee zu machen. Soweit so gut:
- Artenschutzausstellung gef√§llt mir sehr gut, auf jeden Fall ein neues Highlight f√ľr mich, werde dort demn√§chst nochmal l√§nger verweilen, weil ich dann doch nicht genug Zeit hatte mich alles genau durchzulesen.
- das Dickhäuterhaus war, anders als noch am letzten Freitag, wieder geschlossen. An den Eingängen Zettel, dass die Seekuh Lisa krank sei und deswegen das Haus derzeit geschlossen sei...
- ansonsten im ABH haben die Nebelparder am Montag das Gehege vom Serval dazubekommen. Der Serval war daf√ľr im dem ersten Gehege ohne Au√üenanlage auf dieser Seite untergebracht. Schilder wurden entsprechend getauscht. Bin gespannt, ob das jetzt erstmal so bleibt oder sich beim n√§chsten Besuch schon wieder ge√§ndert hat :)

Bild: Moschusochse im "Schnee"

(13.12.2017, 00:17)
Patrick Marburger :   Unter den FAQs des Zoos findet sich die Feststellung, dass man sich dagegen entschieden hat Eisb√§ren in Frankfurt (weiter/wieder) zu halten, von einer generellen Ablehnung ist dort nichts zu lesen. Die "Quellenangabe" im Fokus ist ja leider nicht erreichbar. Aber erkl√§rte man in Frankfurt nicht auch, dass Takine in Deutschland nicht gehalten werden sollten, da zu warm? Nur um sie sinniger Weise dann in das den Temperaturen des asiatischen Gebirges so viel √§hnlichere Spanien abzugeben...
(11.12.2017, 15:05)
Adrian Langer :   http://www.focus.de/regional/berlin/nachwuchs-in-berlin-peta-uebt-scharfe-kritik-am-berliner-tierpark-friedrichsfelde-geburt-von-eisbaerbaby-ist-kein-grund-zum-feiern_id_7963570.html

PETA √ľbt Kritik an der Eisb√§renhaltung in Friedrichsfelde! Mich wundert, dass hier der Frankfurter Direktor sich wohl auch einmal gegen eine Haltung ausgesprochen hat! Gab es das tats√§chlich oder wurde hier nur wieder etwas aus dem Zusammenhang gerissen?
(11.12.2017, 12:23)
Adrian Langer :   https://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-projekte-zoos-unterstuetzen-den-artenschutz-29266232?originalReferrer=https://www.google.de/search?q=zoo&prmd=ivnsma&source=lnms&tbm=nws

Ein Artikel speziell √ľber das Wirken der Berliner Einrichtungen zum Thema Naturschutz!
(10.12.2017, 22:11)
W. Dreier :   zur ersten Rarit√§t: gestern ein Bild der √úberwachungskamera mit Tonja und Baby aus der "Berliner Zeitung" mit gro√üem √úbersichtsartikel: Knut, Fritz (usw. ?)

Eine 2 Rarit√§t w√§re die Pronghornantilope aus dem Zielplan - ein wahres zoologisches Porzellan, im Tierpark gewesen um ca 1970. Die Amerikaanlagen mit Pr√§riehunden und Waldbisons sind nicht gerade die gro√üen ``Renner``: Erstere sind viel zu wenige, der Platz fast nie besonnt, oft m√ľssen die Ursons als Surogat dienen - und die Waldbisons ``h√§ngen`` morgens an der Futterkrippe, abends vor der Stallung ``herum``
(10.12.2017, 10:18)
Nikolas Groeneveld :   Zum Zeitungsartikel in der Taz kann ich nur sagen, dass ich Dr.Lange, auch wenn ich ihn sonst in vielen Punkten sehr sch√§tze, nicht zustimmen kann.

Ich sehe bei Dr.Knieriem nicht die Gefahr, dass am Ende nur "Nullachtf√ľnfzehn-Tiere" √ľbrig bleiben.
Im Masterplan finden sich viele R√§rit√§ten, es ist nat√ľrlich die Frage, was sich davon letztendlich umsetzen l√§sst, aber es sind eben nicht nur die gew√∂hnlichen Zootiere, die man halten will.

Das sieht man schlie√ülich auch daran, dass unter Dr. Knieriem k√ľrzlich Bawean-Hirsche und Arabische Streifenhy√§nen in den Tierpark zogen.

@W. Dreier und Emilia Grafe auch von mir nochmal ein gro√ües Danke f√ľr die Berichte.
Ich war jetzt leider auch seit einiger Zeit nicht mehr selbst im Tierpark und bin immer sehr froh √ľber Berichte.
(09.12.2017, 22:44)
W. Dreier :   @E. Grafe: Vielleicht ist das nur eine Interpretationsfrage: als Dr. Lange Chef war, gab es den malayischen Tiger als ``systematische Einheit`` noch nicht, Zu der Zeit gab es neben Amur-und Sumatratiger noch den Hinterindischen Tiger (P.t.corbetti). Dann wurde der malayische aus dem alten Verbreitungsgebiet des Hinterinders ``herausgel√∂st" - damit w√§ren es 4 Unterarten. Wobei man sich noch streitet bez√ľglich der Benennung des Malaien : jacksoni oder malayensis - je nachdem, woher man kommt.
(08.12.2017, 23:27)
Emilia Grafe :   In dem Artikel zur Umgestaltung ist von derzeitig 4 Tigerarten die Rede. Liege ich jetzt komplett falsch, weil eigentlich leben doch auf dem gesamten Gel√§nde nur 3, also die malaiischen, die Sumatratiger und die sibirischen. Oder irre ich mich jetzt... hatte gerade auch noch mal in der ZTL nachgeschaut und da auch nicht widerspr√ľchliches gefunden. Hatte es nicht au√üerdem letztens noch eine Diskussion (ich meine hier im Forum) gegeben, ob die Sibirischen an anderer Stelle noch ein neues Gehege finden und die Malaiischen und Sumatratiger im ABH bleiben?

Ach ja, und danke nochmal f√ľr die Antworten auf meine letzte Frage:)
(08.12.2017, 22:48)
W. Dreier :   Tierisches: Goldtakin im Gebirge
(08.12.2017, 21:40)
W. Dreier :   zu gro√ü:
(08.12.2017, 21:38)
W. Dreier :   Botanisches: Bambusbepflanzung am ABH
(08.12.2017, 21:37)
W. Dreier :   Die Ausmalung der Toiletten ist beendet
(08.12.2017, 21:36)
W. Dreier :   Funktion der Zuchtprojekte am Beispiel Schneeleopard
(08.12.2017, 21:33)
W. Dreier :   Videowand mit der Przewalski-Freilassung in der Mongolei
(08.12.2017, 21:31)
W. Dreier :   Ansonsten ist mittlerweile die Artenschutzausstellung weit vorangeschritten - fehlt wohl noch die Funktion einiger digitaler Objekte: Filme, Ratespiele etc,.
Versucht wurde - wenn m√∂glich - den Beitrag des TP zu zeigen: Auswilderung der Przewalskis, finanzielle Unterst√ľtzun beim Schutz der Nash√∂rner in Kenia, Lemurenschutz etc.
Bei den s√ľdamerikan Affen vor Ort diese Objekte
(08.12.2017, 21:30)
W. Dreier :   In Aussicht, dass es bald wieder gro√üen Auflauf geben k√∂nnte, macht Wolodja jetzt schon in weiser Voraussicht ein Nickerchen.
Selbst ins Fernsehen hat es das Ereignis gebracht - mit der seltsamen Mitteilung, dass noch kein Name bekannt sei.
(08.12.2017, 21:23)
Adrian Langer :   http://www.taz.de/Tierpark-Berlin/!5464411/

Ein Artikel zur Umgestaltung des Tierparks! Gerade den letzten Abschnitt von Herrn Lange empfinde ich als sehr gutes Statement!!!!!!
(08.12.2017, 19:34)
Mark Meier :   Wie sch√∂n, eine weitere Stimme zum Tierpark ist mir immer extrem willkommen.

Und auch der Eisbärennachwuchs ist eine tolle Neuigkeit. Hoffentlich geht diesmal wirklich alles gut!
(08.12.2017, 10:12)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/berlin/article212773071/Tierpark-Berlin-Eisbaeren-Dame-Tonja-bringt-Baby-zur-Welt.html

Der kleine Eisbär ist da!
(08.12.2017, 09:34)
Regina Mikolayczak :   Willkommen im Forum Emilia! √úber einige Jahre habe ich auch schon den Zaun bei den W√∂lfen bedauert....aber wie du schon vermutet hast, ist das leider immer im "Winter" so...
(08.12.2017, 08:03)
Emilia Grafe :   Und zu guter Letzt... ein weiblicher Mesopotamischer Damhirsch
(08.12.2017, 00:38)
Emilia Grafe :   Die Grevy- Zebras wie sooft am Spielen
(08.12.2017, 00:34)
Emilia Grafe :   Die neuen Gehege der Grasratten und Stachelm√§use
(08.12.2017, 00:32)
Emilia Grafe :   Hatte heute meinen w√∂chentlichen Besuch in den Tierpark. Das Wetter war wirklich gut und super zum Fotografieren.
Nur ist schon seit jetzt mindestens 2 Wochen ein sehr st√∂render Zaun vor die Wolfsanlage gesetzt worden. Ich denke, dieser soll f√ľr Sicherheit sorgen, da der Wassergraben(zurzeit?) trockengelegt ist, aber der Zaun ist wirklich "leicht" st√∂rend im Blickfeld (hoffentlich anbei ein Bild). Wei√ü also jemand wie lange dieser Zaun da jetzt noch ausharren soll, weil mit einer modernen Umgestaltung hat das dann meiner Meinung nach doch wenig zu tun :/
Au√üerdem viel mir auf, dass die Vitrinen f√ľr die M√§use im Dickh√§uterhaus zusammengelegt und damit vergr√∂√üert wurden. Die Levante- W√ľhlm√§use, Kurzohr- R√ľsselspringer und die Vielstreifen- Grasm√§use sind weiterhin auf der Seite der Nash√∂rner, die Neumanns- Grasratten und die Kreta- Stachelm√§use jetzt aber in den Vitrinen auf der Seite der Elefanten.
Ein erschreckendes Erlebnis war noch, dass wohl ein Hirsch an sp√§ter Nachmittag ausgebrochen war, weshalb der Park f√ľr max. 40 min geschlossen war bzw. man kam raus aber nicht rein. Ich war zu dieser Zeit im Raubtierhaus und habe es auch nur mitbekommen, weil eigentlich ein Teil meiner Familie noch nachkommen wollte, aber nunmal nicht reinkam. Na ja, das Erlebnis brauche ich nicht nochmal, zumal das Personal am Eingang erst sagte, dass es ein Hirsch sei, nachdem wieder Einlass war.
(08.12.2017, 00:20)
Mark Meier :   @WolfDrei: Das sieht ja schon mal gut aus. Mal sehen, ob man wie erhofft bis Weihnachten fertig wird...
(06.12.2017, 06:24)
W. Dreier :   Oh, fast vergessen - die Streifenhy√§nen sind offensichtlich noch in der Quarant√§ne
(05.12.2017, 17:58)
W. Dreier :   zum Schlu√ü: am Nilgaugehege war eine Spezialtruppe zum Baumf√§llen an einem Windbruchbaum besch√§ftigt: immerhin auf der letzten "Verl√§ngerungsstufe" des Auslegers in gesch√§tzten 25 m H√∂he.
(05.12.2017, 17:28)
W. Dreier :   eine der Toiletteneing√§nge
(05.12.2017, 17:23)
W. Dreier :   Das Plakat zur Gef√§hrdung der Rhinos - die Machart erinnert stark an die neuen Tierschilder
(05.12.2017, 17:23)
W. Dreier :   Mieses Wetter, nur drei Bemerkungen.
- offensichtlich ist es mit Gl√ľck gelungen, den Hirschnachwuchs (Sambar- und Baweanhirsch) vor dem kalten Wochenende in den geheizten Stall zu bekommen
- das Dickh√§uterhaus war wieder ge√∂ffnet - wir z√§hlten 3 Seek√ľhe
- die Artenschutzausstellung liegt in den Kinderschuhen: drei gro√üe Aush√§nge sind an den W√§nden angebracht, ein sehr talentierter ``Spr√ľher`` machte die Toilette zum Urwald (mindestens 30 Spr√ľhdosen standen herum) - es ist offensichtlich jener K√ľnstler, der auch die Au√üenw√§nde des TP, den Haupteingang und die ``Bimmelbahn`` mit Tiermotiven bespr√ľht hat.
anbei das " Willkommensplakat``
(05.12.2017, 17:21)
Mark Meier :   Ein sehr interessanter Bericht findet sich seit ein paar Tagen auf den Homepages von Zoo und Tierpark. Demnach sind beide √§u√üerst beliebt bei den Besuchern und man hat jeweils genau die richtigen Projekte zur Modernisierung ausgew√§hlt. Auch werden die bisherigen Neuerungen sehr positiv aufgenommen.

"01.12.2017
Bestnoten f√ľr Zoo und Tierpark Berlin

Die Ergebnisse der Besucherbefragung liegen vor

?Mehr Platz f√ľr Raubtiere? ? ?Nashornhaus Umbau erforderlich? ? ?Allgemeine Sauberkeit sehr gut, Blumenbeete sehr sch√∂n? ? ?Panda kuscheln erw√ľnscht? ? ?Sch√∂ner Entspannungsort? ? ?Weiter so!?¬†

In der letzten Woche der Sommerferien und der ersten Woche nach Schulbeginn wurden an den Eing√§ngen von Zoo und Tierpark Berlin Besucherbefragungen durchgef√ľhrt. Rund 2.300 Besucher hatten dabei die M√∂glichkeit, mit W√ľnschen, Anregungen und konstruktiver Kritik die Zukunft von Zoo und Tierpark Berlin mitzugestalten. Von den Mitarbeitern der Agentur f√ľr Marktforschung und Beratung aserto wurden beispielsweise Fragen zu den Tieranlagen, zur Orientierung und zum Angebot von kommentierten F√ľtterungen gestellt.¬†

Das wichtigste vorweg: Zoo und Tierpark erhielten von den Besuchern Bestnoten. 92% der Zoo-Besucher und 90% der Tierpark-Besucher bewerten die Einrichtungen ?Sehr gut? oder ?Eher gut?, das heißt 9 von 10 Besuchern sind mit Zoo und Tierpark zufrieden.

Zoo Berlin

Der durchschnittliche Zoobesucher ist 47 Jahre alt, weiblich und berufst√§tig. 45% der Besucher kommen aus Berlin. Die andere H√§lfte der befragten Zoo-Besucher sind Touristen, von denen jeder dritte aus dem Ausland anreist. Unter den 1.198 Befragten in einem Zeitraum von zwei Wochen waren Besucher aus 45 verschiedenen L√§ndern. Insbesondere ausl√§ndische Touristen sind h√∂chst zufrieden. 96% von ihnen gef√§llt der Zoo. Bei den deutschen Touristen sind es ebenfalls erfreuliche 92%. Tageskartenbesitzer bewerten den Zoo besser als die wiederkehrenden Jahreskartenbesitzer. Die durchschnittliche Verweildauer im Zoo liegt bei 3 ¬Ĺ Stunden f√ľr Tageskartenbesitzer und 2 ¬Ĺ Stunden f√ľr Jahreskarteninhaber. F√ľr 10% der Besucher waren die Pandas ein Anlass den Zoo zu Besuchen.

Die Situation an den Kassen, die Freundlichkeit des Personals und die Entfernung zwischen den Gehegen werden im Zoo besonders gut bewertet. Das neue Panda-Gehege wird von den Besuchern am häufigsten besucht und ist das beliebteste Gehege. Sehr gut werden auch die Welt der Vögel und der Streichelzoo bewertet. Verbesserungsbedarf sehen die Besucher in erster Linie am Raubtier- und Nashornhaus. Trotz der optimalen Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist die Parksituation am Zoo ein Hauptkritikpunkt.

Tierpark Berlin

Der durchschnittliche Tierparkbesucher ist 49 Jahre alt, ebenfalls weiblich und berufst√§tig. 73% der Tierparkbesucher kommen aus Berlin und dort √ľberwiegend aus den √∂stlichen Stadtteilen. Im Tierpark sind nur rund ein Viertel der Besucher Touristen und im Vergleich zum Zoo sind diese fast ausschlie√ülich aus dem Inland. Die durchschnittliche Verweildauer liegt im Tierpark bei 4 ¬ľ Stunden f√ľr Tageskartenbesitzer und 3 ¬ľ Stunden f√ľr Jahreskarteninhaber.

Dabei werden die Kamelwiese, die B√§renanlage, das Dickh√§uterhaus und die Flamingo-Lagune am h√§ufigsten besucht. Die besten Bewertungen erhalten die neu er√∂ffnete Kiekemal Waldb√ľhne und das Schloss Friedrichsfelde. Die kostenlose Tierparkbahn wird ebenfalls sehr gut bewertet und von jedem f√ľnften Besucher genutzt. Verbesserungsbedarf besteht aus Sicht der Besucher vor allem im Raubtierhaus und auch im Dickh√§uterhaus.

Interessant ist, dass der Zoo von den Tierpark-Besuchern kritischer bewertet wird als der Tierpark von den Zoo-Besuchern.

?Die Ergebnisse der Befragung best√§tigen, dass wir mit unseren bisherigen Ma√ünahmen den W√ľnschen der Besucher gerecht werden und verdeutlichen auch, dass wir mit dem Umbau der Raubtierh√§user in Zoo und Tierpark die richtigen Priorit√§ten in der Reihenfolge der Bauma√ünahmen gesetzt haben?, freut sich Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem."
Quelle: Homepage Tierpark und Zoo Berlin
(04.12.2017, 06:48)
Mark Meier :   @WolfDrei: Vielen Dank!
Dann hat es ja nun geklappt mit neuen Streifenhyänen. Interessant, dass es nun ausgerechnet Tiere von der arabischen Halbinsel geworden sind. Passt zwar streng genommen geographisch nicht in die Erlebniswelt Afrika aber laut Zootierliste ist das eine echte Rarität.

Ebenso erfreulich, dass es bei den Bawean-Hirschen so fix mit Nachwuchs geklappt hat.

Auch sonst sind das wirklich schöne und interessante Bilder.
(04.12.2017, 06:27)
W. Dreier :   Erstmals nach l√§ngerer Zeit lie√ü sich der √§lteste Sohn der Marco-Polo-Schafe sehen. Die Hornform scheint symmetrischer zu werden als die des Vaters
(02.12.2017, 17:44)
W. Dreier :   Interessant die Winterf√§rbung des Sichuantakin-Bullens. Als ich √§hnliche Bilder aus Shanghai vor ca 30 Jahren sah, glaubte ich , dass das Hybride h√§tten sein k√∂nnen.
(02.12.2017, 17:38)
W. Dreier :   Was noch? Die Hy√§nen sind Dienstag `dran. Das Rotstirnmangaben-Jungtier darf nach ca 3 Wochen schon etwas klettern
(02.12.2017, 17:36)
W. Dreier :   Dann der Sambar im Busch``dickicht``
(02.12.2017, 17:33)
W. Dreier :   Zun√§chst der Baweanhirsch-Nachwuchs - wenn auch fototechnisch wegen fehlenden Lichtes schwierig. Da gerade gegen 5 Tage alt, ist das f√ľr mich eine ``Erstsichtung``. Ich kenne zwar die Baweans aus Poznan seit 35 Jahren - nie gab es bei den Beuchen aber Nachwuchs im ``echten Sinne``.
(02.12.2017, 17:32)
W. Dreier :   Der Wetterbericht versprach Sonne - sie hielt es aber nur bis 12 Uhr30 aus. Daf√ľr schien die Sonne f√ľr mich bez√ľglich des Monatsberichtes November: 2 Geburten bei den Hirschen ! - wenn auch wegen des Wetters mit gewissen Bedenken. Zun√§chst lie√üen sie sich nicht finden
(02.12.2017, 17:28)
Mark Meier :   Gemeint war: im Moment.

Wenn es schon ein Nachschub sein muss: Die Facebookseite des Tierparks erfreut sich immer gr√∂√üerer Beliebtheit und hat nun auch bald K√∂ln und Hannover eingeholt. Unter den 5 am meisten mit "gef√§llt mir" markierten deutschen Zoos ist der Tierpark zudem der einzige mit einer Bewertung von 4,5 aus 5 Sternen (die Zoos Leipzig, Berlin, K√∂ln und Hannover haben alle 4,4 Sterne). Das √ľberrascht mich immer wieder positiv, wie sich der Tierpark doch mosert. Auch die Besucherzahlen und Wirtschaftsdaten haben sich ja schon etwas verbessert. Wobei hier weiter Aufholbedarf besteht.
(28.11.2017, 22:25)
Mark Meier :   @WolfDrei: Ein Freund von mir hatte wegen ein paar Punkten beim Tierpark angefragt.

Bez√ľglich Brehm-Haus klang es so, als wenn sowohl innen als auch au√üen partiell K√§figfronten zugepflanzt werden k√∂nnten. Exakt bei der jetzigen Optik wird es aber vermutlich nicht bleiben. Es wird ja noch gebaut. Aber ganz genau wird man es wohl erst wissen, wenn es denn mal so weit ist.

Das Dickhäuterhaus ist wegen der medizinischen Versorgung der Seekuh weiterhin geschlossen und wird es wohl noch einige Tage bleiben.

Die Artenschutzausstellung im Affenhaus wird doch erst im Dezember öffnen aber hoffentlich wohl noch vor Weihnachten.

Ansonsten wie immer ganz lieben Dank f√ľr die Bilder und den Bericht. Leider arbeite ich ihm Moment so viel, dass ich es selbst nicht in den Tierpark schaffe. Selbst mit den arbeitsfreien Sonntagen ist es seit Monaten wie verhext. Die f√ľllen sich immer sofort. Daher bin ich sehr dankbar f√ľr alle Berichte, die mich etwas am Geschehen teilhaben lassen.
(28.11.2017, 22:18)
th.oma.s :   Ja ein tolles Foto von der sch√∂nen Tierparkherde. Ich hoffe sie bleibt uns in der Gr√∂√üe und Faszination noch lange erhalten.
(28.11.2017, 20:41)
W. Dreier :   Faszinieren mich immer wieder: Somaliwildesel
(28.11.2017, 15:38)
W. Dreier :   Das Rotstirn-Mangabenjungtier gedeiht.
(28.11.2017, 15:31)
W. Dreier :   Einen sehr dunklen Eindruck machte das Fell des Schweinshirsches
(28.11.2017, 15:28)
W. Dreier :   Schnelldurchlauf bei schmuddeligem Wetter. Wenige Besucher bis 11 Uhr. Das Dickh√§uterhaus war geschlossen, ebenfalls soll es so auch am Sonntag gewesen sein. ``Technische Ursachen"" g√§be es - oder die Seekuh? Irritiert hat mich die Bepflanzung mit Bambus um die noch stehengebliebenen K√§fige am ABH. Das soll doch so wohl nicht bleiben?

Bild: Irbisjungkater Kitai hat noch Respekt vor seinem Vater, obwohl er schon m√§chtig gewachsen ist - auch wohl sein Winterfell. Seit 2 Wochen gibt es die Familienzusammenf√ľhrung.
(28.11.2017, 15:26)
Adrian Langer :   Naja gut. Vielleicht m√∂chte man sich noch nicht fest legen, da dieses Projekt noch relativ weit in der Zukunft liegt! Wer wei√ü ob diese Pl√§ne nicht noch einmal umgeschmissen werden! Deshalb auch die Taktik der Zeitverz√∂gerung! Vielleicht sollte man zum Thema Geschwindigkeit ja den Berliner Flughafen zum Beispiel nehmen! :D
(26.11.2017, 20:28)
W. Dreier :   Auf der Jahresr√ľckblick-Veranstaltung 2016 daraufhin befragt, erw√§hnte Herr Knieriem nur, dass sie im Dickh√§uterhaus keine Bleibe finden w√ľrden.
(26.11.2017, 17:09)
Patrick Marburger :   Ein gro√ües S√ľdamerikahaus mit Manatis steht wohl irgendwo im ZEP. Aber bei der aktuellen Geschwindigkeit...
https://www.tierpark-berlin.de/de/ueber-uns/vision
(26.11.2017, 16:17)
Adrian Langer :   Noch eine andere Frage! Sind denn zuk√ľnftig noch Manatis in Berlin geplant? Ich meine es soll ja einen Regenwaldteil im Tierpark geben (aber gr√∂√ütenteils vom Brehmhaus dominiert!)!
(26.11.2017, 11:51)
Mark Meier :   @WolfDrei: Wieder einmal vielen Dank f√ľr den Bericht.

Ist eigentlich schon absehbar, ob die Artenschutzausstellung oder -station im Affenhaus bald fertig sein wird? Die Er√∂ffnung war ja urspr√ľnglich f√ľr Ende November geplant. Daf√ľr bliebe nur noch eine knappe Woche.
(26.11.2017, 07:10)
W. Dreier :   Mal wider eine Aufnahme vom Marco-Polo-Bock
(25.11.2017, 12:12)
W. Dreier :   In weiser Voraussicht reinigt die Bartgeierin das Nest
(25.11.2017, 12:11)
W. Dreier :   - und √§hnlich ist es mit der Pfeifdrossel in der Fasanerie
(25.11.2017, 12:06)
W. Dreier :   Bei Besuchern im Hause fast nie zu sehen ist der Kr√§henstirnvogel
(25.11.2017, 12:04)
W. Dreier :   Am Freitag wenige Besucher - das Wetter aber besser als vorausgesagt.
-mittlerweile sind die 3,3 Mufflons auf der Elchfreianlage
-die Diana-MK-Au√üenanlage ist nun voll ``bebaumt`` - gen√ľgend Baumwindopfer gab es ja
-nunmehr ist die gesamte Irbisfamilie auf der Freianlage
-die Mhorrgruppe hat einen neuen Bock (Hellabrunn?) - der alte Bock war in der Zuchtperiode 016/17 abgesperrt
- der Weißlippenhirsch hat sein Geweih ``verloren`` =abgesägt) - eine Hirschkuh wurde separiert.
- in der Fasanerie gibt es eine neue Unterart: ein Chiwafasan vom Aralsee-Bereich. Scheint fast ein Wildvogel zu sein - zu scheu. Ich bin schnell gegangen, ohne ein Foto zu machen
- Im Krokodilhaus dagegen war die Purpurkehlkotinga √ľberraschend vertraut - eine Papaya war reif (Bild)

(25.11.2017, 11:58)
W. Dreier :   Nach Hinweis von Jan

https://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/sorge-um-lisa

(22.11.2017, 18:23)
Patrick Marburger :   Der verlinkte Artikel ist ein gek√ľrzte Version, auf der Webseite des TP steht die l√§ngere Meldung mit einigen Angaben zu den anderen Exemplaren. Kann ich gerade leider nicht verlinken.
(22.11.2017, 17:26)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/berlin/article212619665/Berliner-Tierpark-bangt-um-Seekuh-Lisa.html

Eine der Seek√ľhe in Berlin ist sehr krank! Kann mir jemand sagen, wie es sich mit den Bestandszahlen im Tierpark verh√§lt?
(22.11.2017, 14:49)
Adrian Langer :   http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/berliner-schnauzen-wie-schneegeier-im-himalaya-bei-der-bestattung-von-menschen-helfen/20599362.html

Bei den Schneegeiern hofft man auf Nachwuchs!
(22.11.2017, 12:50)
W. Dreier :   Hier im Bild die junge Mangabe, ca 10 Tage alt. Geschlecht noch unbekannt.
(17.11.2017, 20:06)
W. Dreier :   Elch-Anlage: wenn man darunter auch die Pflegereinheit im Stallsystem dazu rechnet, dann ist es richtig. So die Erz√§hlung Eingeweihter . Aber auf der eigentlichen Anlage d√ľrfte das nicht funktionieren - meine ersten Pfeifhasen (damals aus dem Himalaya in dem alten Verwaltungsgeb√§ude) waren nicht gr√∂√üer als junge Wildkaninchen.
(17.11.2017, 20:02)
Tim Meschke :   Hat irgendjemand schon die Daurischen Pfeifhasen, die der Tierpark neuerdings h√§lt, auf der Elch-Anlage gesehen?
(16.11.2017, 18:40)
W. Dreier :   Bitte diesen Artikel nicht so ernst nehmen. Die Kommentatorin schreibt zun√§chst, dass " die Indianer diesen schwarzen Panther" so lieben. Sp√§ter wird es dann daraus ein schwarzer Leopard etc.
Der Artikel ging sicher nicht √ľber die Direktion.
(14.11.2017, 19:16)
Oliver Muller :   @Adrian Langer: Ich verstehe das so, dass es sein k√∂nnte, dass mal wieder ein schwarzer Leopard im Tierpark zu sehen sein wird. Dies kann sicherlich ein Amurleopard sein, da gibt es ja hin und wieder Schw√§rzlinge (sofern diese UA wieder gehalten werden soll- sicherlich dann nicht im ABH), oder auch ein Java-Leopard, wenn mal ein Schw√§rzling geboren oder importiert wird. Importe wird es ja fr√ľher oder sp√§ter geben m√ľssen, wenn die Zucht weiter laufen soll. So weit ich wei√ü gibt es auch durchaus den Willen (wenn auch aktuell organisatorische Probleme) mal alle nicht UA-zugeordneten Zoo-Leoparden in Europa genetisch testen zu lassen um sie ggf. noch in die Zucht integrieren zu k√∂nnen. Insbesondere bei Java- und Sri Lanka-Leoparden sehe ich da durchaus auch noch Potenzial f√ľr ?Funde? unter den Schw√§rzlingen.
(14.11.2017, 14:17)
Adrian Langer :   https://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-alte-plakate-sind-mehrere-hundert-euro-wert-28838908

Ein sch√∂ner Artikel! Mich interessiert aber mehr die Aussage imuntersten Abschnitt! Waren die schwarzen Panther nicht Unterarthybride und es sollen zuk√ľnftig doch nur Javaleoparden gehalten werden?
(14.11.2017, 12:41)
W. Dreier :   Auch der Pelz kann im Winter nicht dick genug sein: Manul im ``Gebirge``
(09.11.2017, 17:19)
W. Dreier :   Zukunft der Fasanerie? Ich schweige.
Zur Zeit ist ja saure Gurkenzeit, selbst das Wetter ist so. Bautätigkeiten-Zeit.
Warum man aber am ehemaligen Streifenhy√§nen-Besucherteil den Asphalt herausgenommen hat und daf√ľr `` Natur-geformten`` Beton hineingemacht hat mit vielen Kratzern und Stolpererh√∂hungen , erschlie√üt sich mir nicht. Oder man hat zu viel Geld. An den Affenfreianlagen (bisher der Diana-MK-Teil) wird mit gro√üer Technik Baummaterial eingebracht - gegenw√§rtig gibt es ja gen√ľgend vor Ort. √úbrigens hat es nach l√§ngerer Zeit wieder eine Geburt bei den Mangaben gegeben. Trotz niedriger Temperaturen sa√üen die Gibbons noch auf der Insel. Die gro√üe Wasserfreianlage im Zentrum wurde nun innen in einem Abstand von 1 m zum Besucher wie schon bei der Trappenwiese mit einem-E-Maschennetz versehen, so ca 1,5 m hoch.
Am Berg waren die Mufflons nirgendwo zu sehen, allerdings waren bei den niedrigen Temperaturen fr√ľh einige Gruppen noch aufgestallt.

Anbei bei den Japanmakaken: man sorge rechtzeitig vor!
(09.11.2017, 17:14)
Patrick Marburger :   @Michael Mettler zu Ihrem zweiten Absatz: ... und die Krokodilhalle ebenso. Hoffen wir mal das beste.

(25.10.2017, 10:18)
Michael Mettler :   Ist in Berlin eigentlich mal etwas √ľber die Zukunft der Fasanerie gesagt worden? Im ZEP ist sie nicht dem Themenbereich "Welt der V√∂gel" zugeordnet worden, der lediglich die geplante Gro√üvoliere enth√§lt, sondern dem Themenbereich "Schloss", als dessen geplante Leittierarten allerdings nur "frei laufende Tiere" (Gro√üv√∂gel) angef√ľhrt sind. Im Plan der Parkteile ist der Bereich lediglich als "Picknickwiese" beschriftet und die Fasanerie weder an den geplanten Hauptrundweg noch an die so genannten Vertiefungswege angeschlossen - lediglich an den Hauptwirtschaftsweg, aber das k√∂nnte ja auch andere Zwecke haben als Vogelhaltung, z.B. die Versorgung einer vielleicht angedachten Eventfl√§che...?

Ich w√ľrde mich jedenfalls nicht wundern, wenn die Fasanerie in nicht allzu ferner Zukunft dem Schicksal der Schlangenfarm folgen w√ľrde. Sie ist ebenfalls peripher gelegen, versorgungsaufw√§ndig und l√§sst sich nur schwer in ein f√ľr den Besucher m√∂glichst gitterfreies Erlebniszookonzept eingliedern, selbst wenn das Thema "Welt der V√∂gel" die Hintert√ľr offen lie√üe, nicht geo-konsequent sein zu m√ľssen.
(25.10.2017, 08:18)
W. Dreier :   Das Goraljungtier ist eingew√∂hnt, aber noch etwas auf die Pfleger gepr√§gt.
(24.10.2017, 20:25)
W. Dreier :   auch der arab. Oryxbock treibt
(24.10.2017, 18:30)
W. Dreier :   ``wenngleich ich am 2. Eingang` usw.

Die Tamanduas nun
(24.10.2017, 18:13)
W. Dreier :   @MM: wahrscheinlich w√§re das die beste L√∂sung - wenngleich f√ľr an den 2 Eingang an der B1/5 so meinen Zweifel habe. Der seinerzeit so ``aktive`2. SPD-Chef hat seit einem Jahr sich nicht mehr gemeldet.
Zu den Tieren: auch heute sah ich von den 3 M-P-B√∂cken nur 1 Tier (neben dem Altbock nat√ľrlich); die Mufflons stehen z Z. in einem kleinen Absperrteil des Elchgeheges, sollen aber (umgehend?) auf die Anlage: Zu den Elchen: sie erweisen sich halt weiterhin als ``zoologisches Porzellan``.
Im Dickh√§uterhaus gab es st√ľrmischtes Umwerben bei den Tamanduas. Am ABH ist zumindest der Sandberg abtransportiert worden, der n√∂rdliche Umgang ist wieder frei. Sonst ein Tag grau-in grau - bei Ferienbeginn aber mit vielen Kindergruppen
Sogar Tembo wäre lieber im Haus geblieben!
(24.10.2017, 18:05)
Michael Mettler :   Der Ziel- und Entwicklungsplan sieht ohnehin keine Elche und Mufflons mehr f√ľr die Bergtieranlagen vor. Ob die Formen an anderer Stelle weiterhin gehalten werden sollen, geht daraus nicht eindeutig hervor, denn f√ľr den Europa-Parkteil "Boskett" ist nur verallgemeinernd "europ√§isches Wild" gelistet, und der Elch taucht in der Artenliste f√ľr den Nordamerika-Bereich auf. Ich denke aber, dass die Art aus praktischen Gr√ľnden vor√ľbergehend im TP-Bestand auslaufen d√ľrfte.

Das eigentliche Gehege der Marco-Polo-Schafe w√ľrde laut ZEP langfristig dem Bau des zus√§tzlichen Eingangsbereiches weichen m√ľssen. Vielleicht testet man mit den Nachzuchtb√∂cken, ob das Mufflongehege als neuer "Stammsitz" f√ľr die Art geeignet ist. Und da auch das jetzige Gehege der Wei√ülippenhirsche entfallen w√ľrde, kann ich mir vorstellen, dass diese dann auf die jetzige Elchanlage ziehen; die m√ľsste doch in ihrer Struktur (Bodengrund, Teich) daf√ľr geeignet sein. Vermutlich w√§re das die mit dem geringsten Umgestaltungsaufwand verbundene Neubesetzung dieser Anlage.

(24.10.2017, 08:59)
Gudrun Bardowicks :   Dann w√§re eine Abgabe der Mufflons oder eine Vergesellschaftung mit den Atlashirschen vermutlich die beste L√∂sung. Marco Polo Schafe passen sehr viel besser in einen Himalaya-Parkteil als Europ√§ische Mufflons.
(24.10.2017, 00:27)
Michael Mettler :   ... soweit ihre Bodenbeschaffenheit geeignet ist. Immerhin sind Elche an weichen und Wildschafe an harten Untergrund angepasst, und das jeweils Gegens√§tzliche d√ľrfte ihren F√ľ√üen nicht gut bekommen...?
(23.10.2017, 18:37)
Gudrun Bardowicks :   Finde ich sehr sinnvolle. Da der Tierpark Friedrichsfelde so viel m√§nnlichen Nachwuchs bei den Marco Polo Schafen hat kann er auch gut erstmal eine Junggesellengruppe aufbauen, die auf der Mufflonanlage gen√ľgend Platz hat. Hier k√∂nnte man auch den Zuchtbock au√üerhalb der Paarungszeit unterbringen.
Eine Gemeinschaftshatung von Elchen und Mufflons finde ich auch nicht schlecht. Die Elchanlage in Friedrichsfelde d√ľrfte daf√ľr gro√ü genug sein.
(22.10.2017, 23:17)
Nikolas Groeneveld :   Ja, jetzt herrscht Klarheit :)
Danke
(22.10.2017, 11:53)
W. Dreier :   @ an die beiden Vorschreiber: War wohl etwas undeutlich: Die Mufflons sind auf die Elchanlage gezogen, auf der noch die 2 Elchbullen sind: ein Altbulle und ein junger Bulle vom letzten Jahr. Aus mir unbekannten Gr√ľnden sind 2016 die 3 Elchk√ľhe gestorben.
Auf der (nun ehemaligen ) Mufflonanlage könnten nun durchaus die 4 Marco-Polo-Nachwuchsböcke stehen.
Anbei ein Bild des wahrscheinlich 2. Jungbockes
(21.10.2017, 23:55)
Patrick Marburger :   Vielleicht will man schon Baufreiheit f√ľr Himalaya schaffen. Ist aber reine Spekulation. Was aus en anderen Elchen geworden ist habe ich mich auch gefragt.
(21.10.2017, 20:12)
Nikolas Groeneveld :   @W. Dreier: Der Tierpark hat seine Elche nun also abgegeben?
Und es waren zum Schluss nur noch zwei Elche?
Da muss ich so einiges verpasst haben, ich bin allerdings auch nicht immer im Gebirge.
Was ist denn mit den anderen Elchen passiert?
Das heißt, dass die riesige Mufflon-Anlage nun mit EINEM Marco-Polo-Schaf besetzt ist?

(21.10.2017, 20:09)
W. Dreier :   Bekomme gerade des R√§tsels L√∂sung: die Mufflons sind nun auf der Elchanlage - die w√§re mit den nur noch 2. 0 Elchen etwas sehr leer! Aber Mufflons waren auch nicht zu sehen.
(20.10.2017, 18:22)
W. Dreier :   Bild anbei.

Im ``Gebirge` ist der Marco-Polo-Bock wieder auf der Anlage, einen Nachwuchsbock sah ich auf der Mufflonanlage - aber keine Mufflons mehr,
.
Die Eingewöhnung des Goraljungtieres in die Gruppe scheint nun gelungen zu sein.
(20.10.2017, 18:15)
W. Dreier :   Auch die Spreea hatte es fast erwischt
(20.10.2017, 18:12)
W. Dreier :   und hinter der Chaco-Anlage
(20.10.2017, 18:09)
W. Dreier :   Leider gestern keine Sonne, Schnelldurchlauf, nachdem der Zentralteil wieder zug√§nglich ist: Baumopfer direkt an der Nilgauanlage
(20.10.2017, 18:08)
W. Dreier :   Heute f√ľr mich erstmals kein DIENStag im TP. Daf√ľr soeben die telefonische Mitteilung von einem Interessieren, dass er Mutter und Kind Gerenuk im Vorgehege gesehen h√§tte.
(17.10.2017, 21:19)
Mark Meier :   Auf Facebook gibt es erste Bilder von der Gestaltung der Artenschutzausstellung im Affenhaus unter https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=10155604951070149&id=286918835148&__tn__=%2As%2As-R

Bei den Baustellenhinweisen auf der Website steht noch nichts dazu. Dort wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Parkbahn aktuell wegen Krankheit eines Fahrers nicht an Montagen und Dienstagen angeboten werden kann.
(12.10.2017, 18:33)
Michael Mettler :   Nur Harmonie in M√ľnchen und keine Kontroversen? In Knieriems dortiger Amtszeit wurde vom Tierpark der Kooperationsvertrag mit dem Hellabrunner F√∂rderverein gek√ľndigt. Auch wenn es hie√ü, dass die Zusammenarbeit Nachteile f√ľr den Tierpark gehabt haben soll, wird eine solche Ma√ünahme bei den mehreren tausend Mitgliedern der Tierparkfreunde seinerzeit doch wohl kaum nur "brav gelobt" worden sein?
(11.10.2017, 18:45)
Nikolas Groeneveld :   @Mark Meier: Vielen Dank, f√ľr die Antwort
(11.10.2017, 18:03)
Mark Meier :   Die Aussage von dem Provinzzoo stammt aus der Zeit vom Wechsel (ich meine vom Antrittsbesuch in Berlin oder kurz darauf) und wurde unter anderem im Zoofreundeforum damals sehr verwundert aufgenommen. Wenn Dich das n√§her interessiert, l√§sst sich das also leicht recherchieren. Dass es ihm in Hellabrunn nach eigener Aussage zu eintr√§chtig und harmonisch war, hat ein seri√∂ser M√ľnchener User im Zoofreundeforum geschrieben. Daf√ľr habe ich keine andere Quelle aber es passt ins Bild. Und dass er schnell von dort weg wollte, l√§sst sich an dem ganzen Ablauf und einigen Aussagen ablesen. Neben der verbalen Degradierung von Hellabrunn hat er auch die Aussicht auf die F√ľhrung von zwei f√ľhrenden Einrichtungen in Europa ger√ľhmt und betont, dass er am Liebsten gleich wechseln w√ľrde. Tats√§chlich ist man ihm in M√ľnchen ja dann auch trotz der √úberraschung entgegen gekommen und hat ihn vorzeitig aus dem Vertrag entlassen, obwohl man vorher eigentlich mit ihm verl√§ngern wollte.

Mir ging es √ľbrigens nicht um eine Bewertung dieser Vorg√§nge (so unangemessen sie in M√ľnchen auch empfunden sein m√∂gen). Es geht darum, dass ich nicht glaube, dass Herr Knieriem Mitleid will oder braucht. Er wollte unbedingt nach Berlin. Er bekommt mehr Mittel als irgendein Vorg√§nger und darf zwei gro√üe Zoobetriebe (mit Aquarium drei) neu gestalten. Er mag offenbar auch die Reibungen und sieht diese als produktiv/ bereichernd an. Im Zweifel w√§re er sonst auch sicher in M√ľnchen geblieben. Das Theater um Blaszkiewitz hat er ja mitbekommen.
(11.10.2017, 15:54)
Nikolas Groeneveld :   @Mark Meier: Zwei Fragen, da ich davon zum ersten Mal h√∂re.
Wo ist denn zu hören, bzw. zu lesen, dass Doktor Knieriem Hellabrunn als Provinzzoo bezeichnet?
Woher stammt die Information, dass er Hellabrunn schnellstmöglich loswerden wollte?


(11.10.2017, 13:42)
Mark Meier :   @Michael Mettler: Da gehen wir im Grunde vollkommen d'accord. Es kann und wird auch niemand ernsthaft erwarten, dass eine einzelne Spende den Empf√§nger auf Jahre und √ľber einen m√∂glichen Leitungswechsel hinaus festlegt. Im Fall der Adlervoliere wurde letztlich etwas anderes daraus als bei der Spendenaktion angek√ľndigt war - und trotzdem waren die meisten mit dem Ergebnis zufrieden. Dennoch war so eine launische, uninformierte Bemerkung einfach entbehrlich und mE respektlos. Bei der Schlangenfarm mag es wiederum fundierte Gr√ľnde f√ľr eine vorzeitige Schlie√üung gegeben haben (beim letzten Umbau wurden mW prim√§r die Terrarien zusammen gelegt und so vergr√∂√üert aber an der Substanz wurde nur nach Bedarf geflickt was evtl nach dem Wechsel noch weiterzur√ľckgefahren wurde). Die seltsame Eile und die Kommunikation wirkt einfach als wenn da etwas unter den Teppich gekehrt werden sollte und man m√∂glichst jede m√∂gliche Auseinandersetzung/ genaueres Hinsehen oder Nachfragen tunlichst unterbinden wollte. Auch beim Brehmhaus ist es grunds√§tzlich nachvollziehbar, dass es l√§nger dauern kann. Aber sich schlichtweg zu weigern, ehemaligen Spendern wie mir fundierte Ausk√ľnfte zu den Ursachen von jahrelangen (!) Verz√∂gerungen sowie zum aktuellen Planungsstand zu liefern, sch√ľrt kein Vertrauen. Ich wei√ü bis heute nicht, was genau jetzt in diesem Fr√ľhjahr passieren soll. Dabei wurde einem befreundeten Stammbesucher und Spender bei Nachfrage zugesagt, dass alle fertigen Pl√§ne auch ver√∂ffentlicht werden. Ich kenne mehrere Unterst√ľtzer die vorerst Spenden zur√ľck halten, bis endlich anders kommuniziert wird, Zusagen eingehalten bzw √Ąnderungen zumindest nachvollziehbar begr√ľndet werden. Und ich pers√∂nlich halte das genauso. Inzwischen verteufle ich die Leitung nicht und sehe durchaus auch positive Tendenzen. Aber vieles stellt sich nach au√üen sehr unklar und z√∂gerlich dar. Kritik daran finde ich v√∂llig nachvollziehbar. Das soll man dann bitte erst einmal sachlich entkr√§ften, bevor man es ins L√§cherliche zieht.
(11.10.2017, 11:03)
Michael Mettler :   Ganz unabh√§ngig von der Au√üendarstellung der Schlie√üung muss man allerdings betrachten, wie es √ľberhaupt dazu kommen konnte, dass die Schlangenfarm unsanierbar geworden sein soll. Denn das war ja wohl kaum ein Prozess, der erst in der Amtszeit der jetzigen Zooleitung einsetzte. Dass ein verregneter Sommer - ein in Mitteleuropa zumindest nicht unwahrscheinliches Ereignis - dazu ausreicht, ein Geb√§ude unbrauchbar zu machen, spricht doch nicht gerade f√ľr Sorgfalt bei der Renovierung der Schlangenfarm vor acht Jahren - und folglich daf√ľr, dass die Spendengelder im Grunde schon vor Knieriems Zeiten in den Sand gesetzt wurden. Erfolgte die Renovierung damals wom√∂glich nach dem Motto "au√üen hui, innen pfui"? Wurde nur der Schaubereich modernisiert, aber zu wenig in die Bausubstanz investiert? Oder brachte wom√∂glich sogar erst die Renovierung durch Planungsfehler, Pfusch am Bau oder falsche Handhabung Folgeprobleme mit sich (z.B. schlechtere Ventilation, die Schimmelbefall beg√ľnstigt)?

Dass der Tierpark m√∂glicherweise zuk√ľnftig auf Giftschlangen vom Gefahrenkaliber Mamba verzichten k√∂nnte, f√§nde ich angesichts der offenbar gestiegenen Sicherheitsanforderungen bzw. vielleicht auch Versicherungsbedingungen noch nachvollziehbar. Diesen Schritt sind auch schon andere Zoos wie K√∂ln gegangen (ich glaube, auch bei meinem Besuch in Wuppertal vor einigen Monaten keine Giftschlangen mehr in den fr√ľher daf√ľr genutzten Terrarien gesehen zu haben?).

DASS die Schlangenfarm in ihrer bisherigen Form ein Auslaufmodell sein w√ľrde, stand ja bereits seit Herausgabe des Ziel- und Entwicklungsplans fest. Die Spendengelder von 2009 h√§tten also so oder so fr√ľher oder sp√§ter ihr greifbares Produkt verloren. F√ľr mich ist eher das WIE bemerkenswert.
(11.10.2017, 08:37)
Mark Meier :   @Hannes Lueke: So pauschal entbehrt diese am√ľsierte Beobachtung jeglicher Grundlage. Einige Ver√§nderungen wurden √ľberwiegend begr√ľ√üt und gelobt. In vielfacher Hinsicht w√ľnschen sich "die Berliner Zoofreunde" (wenn man sie denn als homogene Masse betrachten m√∂chte) sogar deutlich MEHR Aktivit√§t. Wenn bspw das Brehmhaus nach all den Jahren mal vorangekommen w√§re, h√§tte das die Schlie√üung der Schlangenfarm deutlich abgemildert. Aber alte Anlagen ersatzlos zu schlie√üen und das hier dazu noch in einer solch seltsamen Weise, da macht man mE so ziemlich alles falsch was geht. Ich frage mich auch, was so am√ľsant daran ist, dass man mit der Art Menschen vor den Kopf st√∂√üt, die zuletzt vor weniger als 10 Jahren noch mal √ľber hunderttausend Euro daf√ľr gespendet haben. Kann ich spontan nicht dr√ľber lachen. So wie ich es nicht so lustig fand als Herr Knieriem beim ersten Rundgang im Tierpark gleich mal launisch anmerkte, er wisse √ľberhaupt nicht, was das f√ľr eine seltsame Baustelle kurz hinter dem Eingang sei (gemeint war das damals aktuelle Spendenprojekt des F√∂rdervereins). Oder dass viele vor einigen Jahren f√ľr das Brehmhaus gespendet haben und dann auf Anfrage nicht mal Informationen zum aktuellen Stand bekommen. Am√ľsant ist das vielleicht aus der Distanz aber nicht unbedingt so sehr f√ľr die Betroffenen. Es nicht falsch machen, w√§re gar nicht schwer:
1) Nicht despektierlich √ľber das Engagement anderer sprechen oder damit umgehen (in der Summe reden wir hier √ľber mehrere hunderttausend Euro, die bereitwillige Unterst√ľtzer zusammen gekratzt haben - wer das Einzugsgebiet des Tierparks kennt, wei√ü dass das viele Opfer bedeutet und ich lese auf Facebook sogar von einer Omi, die zu ihrem 70. Geburtstag Spenden f√ľr die Schlangenfarm gesammelt hat).
2) Die eigene Arbeit transparent und nachvollziehbar machen. Keiner erwartet, dass ein neuer Direktor hexen kann, jede drei Wochen eine neue Attraktion pr√§sentiert oder jedes marode und konzeptionell veraltete Geb√§ude erh√§lt. Aber zum Respekt geh√∂rt auch, dass man gegen√ľber Spendern und der √Ėffentlichkeit/ dem Steuerzahler verantwortet, was mit Spenden und √∂ffentlichen Zusch√ľssen passiert.

Nachvollziehbare Kritikpunkte ins Absurde oder L√§cherliche zu ziehen, finde ich weder sachlich noch menschlich √ľberzeugend. Und leid tut Herr Knieriem mir sicher nicht. Er wollte den O-Ton "Provinzzoo" M√ľnchen Hellabrunn doch unbedingt bei erster Gelegenheit los werden und hat laut M√ľnchener Stimmen auch gelegentlich beklagt, dass es dort nie genug Kontroversen gab und alles nur brav gelobt wurde. Die Reibefl√§chen hat er jetzt zur Gen√ľge und scheinbar heizt er sie mitunter auch gerne aktiv an bzw versucht zumindest nicht, vollkommene Harmonie zu schaffen.
(10.10.2017, 17:59)
Hannes Lueke :   Ich finde es immer wieder sehr am√ľsant, wie pers√∂nlich Berliner Zoofreunde doch Aktivit√§ten in ihren Parks nehmen. Zoodirektor der beiden Parks zu sein ist wahrlich kein Geschenk. Man kann es eigentlich nur falsch machen.
(10.10.2017, 16:11)
Mathias Kersten :   Wie mehrere Vorredner empfinde ich die Umst√§nde der √ľberst√ľrzten Schlie√üung und angek√ľndigten nachfolgenden Quasi-Abwicklung der Schlangenfarm (??Die derzeitigen Bewohner der Schlangenfarm werden nun sukzessive auf Weltreise gehen??) im Tierpark als unw√ľrdig und skandal√∂s. Auch f√ľr mich gibt es in der Pressemitteilung und auch im Fernsehbeitrag mit Frau Niemann eine ?√úber-Argumentation? f√ľr die Schlie√üung, die bei mir ein ungutes Gef√ľhl hinterl√§sst und Zweifel n√§hrt.
In meinen Augen hat die aktuelle Leitung des Tierparks leider (erneut) an Glaubw√ľrdigkeit verloren, und es √ľberrascht mich nicht, dass treue Stammbesucher und Unterst√ľtzer sich vor den Kopf gesto√üen f√ľhlen. Auch ich bin sehr entt√§uscht. Allein die Schlie√üung der Schlangenfarm von heute auf morgen ohne die M√∂glichkeit f√ľr einen Abschiedsbesuch ist schon ein Unding und den Besuchern und Unterst√ľtzern gegen√ľber absolut unsensibel.
Im Jahr 2009 hatte der F√∂rderverein von Tierpark und Zoo eine Spende in H√∂he von 105.000 Euro f√ľr den Umbau der Schlangenfarm eingebracht - die damaligen Spender werden sicher entt√§uscht sein.
Ich werde das Gef√ľhl nicht los, dass die Schlangenfarm als Institution des (alten) Tierparks Berlin mit jahrzehntelanger Tradition der gegenw√§rtigen Leitung nicht in den Kram passte und deshalb weichen musste, was leider neuerlich zu Lasten der Vielfalt des Tierbestandes und auch des Bildungsauftrages einer so gro√üen zoologischen Einrichtung geht. Bei jedem Tierparkbesuch konnte ich in der Schlangenfarm sehr interessierte Besucher beobachten - gerade auch deshalb, weil es hier auch Tiere zu sehen gab, die nicht so h√§ufig in Zoos zu sehen sind.

(10.10.2017, 12:57)
Sacha :   @Mark Meier: Volle Zustimmung. Das ist eine Schande. Meines Wissens sollte die Schlangenfarm doch schon kurz nach der Wende abgerissen werden, blieb aber bestehen, weil sich sich Ostberliner/Tierparkfans vehement dagegen wehrten (oder habe ich das falsch in Erinnerung). Und nun?

Grosse Sammlungen jedweder Art mögen nicht mehr zeitgemäss sein, die Schlangenfarm war aber sicher eine Attraktion (und ein willkommener Unterstand bei nasskaltem Wetter). Sie ersatzlos zu Streichen ist ein Verlust und wie meine Vorschreiber glaube auch ich nicht, dass die Haltung hinter den Kulissen besser ist als in der alten Farm.

(10.10.2017, 11:23)
Mark Meier :   @Michael Mettler: So oder so finde ich den rasanten Verfall und die Umst√§nde der pl√∂tzlichen Schlie√üung (angek√ľndigt nur als eine Art bessere Randnotiz in einer langen Meldung) merkw√ľrdig. Ob man das Geb√§ude aber bewusst vernachl√§ssigt und verfallen lassen hat oder inwiefern hier √ľberhaupt noch viel zu machen gewesen w√§re, wird man ohne Interna wohl nie erfahren. Offiziell war es von einem Tag auf den anderen alternativlos zu schlie√üen - und daf√ľr gab es dann sogar viele unterschiedliche Begr√ľndungen. Frau Niemann hat es ja nach eigener Aussage seeehr leid getan (auch wenn sie auf mich nicht wirklich so aussah). Als kleinen Trost ist sie nun statt der Schlangenfarm f√ľr das Elefantenhaus bzw k√ľnftig Afrikahaus zust√§ndig. Das wird ja hoffentlich nicht geschlossen, sondern umgebaut. Und ich hoffe, dass dann neben kleinen S√§ugern auch hier wie angek√ľndigt einzelne afrikanische Reptilien und Amphibien unterkommen. Einzelne S√ľdamerikaner k√∂nnten vielleicht vorerst im Affenhaus gezeigt werden, bis dereinst hoffentlich das Amazonashaus entsteht. Und im Brehmhaus soll es ja diverse S√ľdostasiaten zu sehen geben. Ob es am Ende wirklich mehr als der halbe Besatz der Schlangenfarm ist, sei mal dahingestellt. Denn zum einen werden einige Tiere die Er√∂ffnung der einzelnen H√§user wom√∂glich nicht mehr erleben. Und zum anderen ist die Haltung in Provisorien hinter den Kulissen wohl auch nicht viel besser als in der Schlangenfarm. Auch wird man im Zweifel erst in zig Jahren pr√ľfen k√∂nnen, ob dieses Versprechen eingehalten wurde. Bis dahin kann man von Seiten der Leitung im Zweifel auch einfach auf die Macht des Vergessens setzen.

Ich denke, dass man sich wohl oder √ľbel mit dem vorerst ersatzlosen Verlust der Schlangenfarm abfinden muss. Was genau dann nach und nach wieder in der Artenschutzausstellung im Affenhaus oder anderen H√§usern zur√ľck kehrt, muss die Zeit zeigen. Ich pers√∂nlich rechne auch mittel- bis langfristig nicht mit der Neuetablierung eines √§hnlich erlesenen und vielf√§ltigen Bestandes.

@WolfDrei: Danke f√ľr die Bilder und Berichte. Ich versuche, diese oder n√§chste Woche auch mal wieder in den Tierpark zu kommen. Da wei√ü ich dann ja, worauf ich mich einstellen kann. So etwas kann leider immer passieren, auch wenn die B√§ume vor den heftigen St√ľrmen im Idealfall schon ihr Laub losgeworden sind und der Wind so etwas weniger Angriffsfl√§che hat.
(10.10.2017, 08:49)
W. Dreier :   Zugangsliste September
(09.10.2017, 20:06)
W. Dreier :   Zugangsliste September
(09.10.2017, 20:06)
W. Dreier :   Tierisches: der Gerenukbock trieb wieder
(09.10.2017, 20:05)
W. Dreier :   nochmals
(09.10.2017, 20:04)
W. Dreier :   Baum auf der Berberhirschanlage
(09.10.2017, 20:03)
W. Dreier :   Der gr√ľ√üte ``Brocken`` - eine Espe
(09.10.2017, 20:01)
W. Dreier :   Astausbr√ľche
(09.10.2017, 19:59)
W. Dreier :   Heute kurze Begehung und Besichtigung der Sch√§den - auf dem Berg war ich noch nicht.
gr√∂√ütenteils ware es Astbr√ľche oder-Astausrisse von besonders Ahorn, auch Eichen. Bei den Pappeln gab es kaum Verlust, da sie seltsamerweise zu dem Zeitpunkt schon ca. 70 % des Laubes verloren hatten.
Im Bild ein Baumsturz auf der Chapman-Zebraanlage
(09.10.2017, 19:58)
W. Dreier :   Der Baumschaden im TP ist doch immens! Bei der heutigen ``Hirschf√ľhrung`` musste ich √∂fter die geplante Route besonders im Inneren √§ndern. Neben ``Kleinast``-Anfall betrifft das auch gro√üe B√§ume - besonders eine riesige Silberpappel am leeren S√ľdamerika-Ententeich. Nach Besuchermitteilung, soll gerade die ``Gebirgsregion`` betroffen sein - Weltkriegsschutt ist eben keine gute Haltebasis - auch f√ľr Bauten. Welch Gl√ľck, dass es keine Tierh√§user getroffen hat!
(08.10.2017, 15:59)
Michael Mettler :   Zur Schlangenfarm: Eine Meldung, dass das Geb√§ude wegen der sehr schmalen G√§nge nicht mehr irgendwelchen geltenden Sicherheitsbestimmungen entspricht und deshalb beh√∂rdlich stillgelegt werde, h√§tte mich wohl weniger verwundert. Eine pl√∂tzliche und endg√ľltige Schlie√üung aus eigenem Antrieb mitten in der Woche l√§sst m.E. eigentlich nur zwei Deutungen zu: Entweder war die Situation noch katastrophaler als geschildert - oder man wollte gr√∂√üeres Aufsehen vermeiden. Denn sonst h√§tte man doch den TP-Besuchern noch an einem letzten Wochenende die Gelegenheit geben k√∂nnen, sich von der altbekannten Attraktion Schlangenfarm bewusst zu verabschieden...?

Laut ZEP war ja nicht nur der Wegfall der Schlangenfarm anvisiert, sondern das gesamte bebaute Areal mit seinem Wirtschaftsbereich und dem Schildkr√∂tenhaus spielt in der Zukunftsplanung √ľberhaupt keine Rolle mehr und w√§re von TP-Geb√§uden geleert. Das von W. Dreier erw√§hnte geplante Artenschutzzentrum st√ľnde laut Entwurfzeichnungen als langgezogener Geb√§uderiegel im rechten Winkel zum Schloss und z.T. auf der Fl√§che des jetzigen Krokodilhauses, so dass es im Grunde das zuk√ľnftige TP-Gel√§nde abschlie√üen w√ľrde. Hat sich vielleicht schon jetzt eine neue Verwendungsm√∂glichkeit f√ľr die Fl√§che von Schlangenfarm usw. ergeben und die Entwicklung beschleunigt?
(07.10.2017, 20:06)
W. Dreier :   noch ein ps: die Eltern sind schon recht betagt: 16 und 17 Jahre alt
(06.10.2017, 18:45)
W. Dreier :   Nachdem die letzten beiden Geburten bei den Binturongs nicht aufkamen, hat man mit der √∂ffentlichen Mitteilung der jetzigen erfolgreichen Geburt von 2.2 zweieinhalb Monate gewartet (Geburt am 21 , Juli). Laut Pressemitteilung sei dies im TP die bisher gr√∂√üte Jungtieranzahl.
(06.10.2017, 18:43)
Mark Meier :   Der F√∂rderverein sammelt aufgrund der schweren Sturmsch√§den in Zoo und Tierpark aktuell Spenden f√ľr die notwendigen Reparaturen und Erneuerungen.¬†
(06.10.2017, 11:29)
Klaus Schueling :   Pressemeldung von heute (10.46 Uhr):

Sturmschäden in Zoo und Tierpark Berlin

Wegen Aufräumarbeiten bleiben Zoo und Tierpark heute geschlossen

Zahlreiche umgest√ľrzte B√§ume, verw√ľstete Z√§une und ein tragischer Verlust bei den Flamingos im Zoo. Das Sturmtief hat auch vor Zoo und Tierpark nicht haltgemacht und deutliche Spuren hinterlassen.

Zun√§chst das Wichtigste: Fast alle Tiere und Mitarbeiter haben die Orkanb√∂en gut √ľberstanden. Nachdem Zoo und Tierpark gestern aufgrund der Unwetterwarnung bereits um 14:00 Uhr die Pforten f√ľr Besucher schlossen, wurden die Tiere in ihre Stallungen und H√§user gebracht. Trotz gr√∂√üter Bem√ľhungen der Tierpfleger lie√üen sich die 80 Rosa- und Chile-Flamingos jedoch partout nicht in die Stallungen bewegen,18 von ihnen wurden von herunterfallenden √Ąsten getroffen und fielen dem Sturmtief zum Opfer. ?Wir sind sehr traurig mitteilen zu m√ľssen, dass wir trotz aller Vorkehrungen Tiere verloren haben?, erkl√§rt Vogel-Kurator Dr. Tobias Rahde. Flamingos sind sehr sensibel und entwickeln relativ schnell eine Eigendynamik innerhalb der Gruppe. ?Um alle Flamingos sicher in die Stallungen zu bewegen, ben√∂tigen wir in der Regel vier bis f√ľnf Tage Vorlauf?, erg√§nzt Rahde.

Im Zoo wurden zahlreiche umgest√ľrzte B√§ume gez√§hlt, auch eine gro√üe Linde im Streichelzoo wurde entwurzelt und hat Teile der neu gestalteten Anlage besch√§digt. Am Uferweg des Landwehrkanals haben umgest√ľrzte B√§ume den gro√üen Zaun zerst√∂rt, zus√§tzlich wurde die Au√üenanlage der Elefanten unweit des L√∂wentors in Mitleidenschaft gezogen.

Auch im Tierpark sind die Sch√§den des gestrigen Orkans allgegenw√§rtig. Gerade um das historische Schloss Friedrichsfelde sind zahlreiche B√§ume umgest√ľrzt und machen nahezu alle Wege unpassierbar. Mit √ľber 10.000 B√§umen hat der Tierpark einen besonders √ľppigen Baumbestand. Auch die Au√üenanlagen der Atlas-Hirsche und der Chaco-Pekaris wurden besch√§digt, gl√ľcklicherweise sind im Tierpark weder Tiere noch Mitarbeiter zu Schaden gekommen.

"Wenn wir uns die heutigen Sch√§den anschauen, war es offensichtlich die richtige Entscheidung gestern vorzeitig zu schlie√üen. Wir arbeiten nun mit Hochdruck daran, alle Sturmsch√§den zu beseitigen. Daher bleiben Zoo und Tierpark f√ľr Besucher heute geschlossen?, erkl√§rt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.

Das Aquarium ist heute regul√§r von 09:00 bis 18:00 Uhr ge√∂ffnet. Am morgigen Samstag werden Zoo und Tierpark voraussichtlich wieder f√ľr Besucher √∂ffnen.
(06.10.2017, 11:07)
Mark Meier :   Aufgrund der Sturmsch√§den und erforderlichen Aufr√§umarbeiten bleibt der Tierpark morgen geschlossen.
(05.10.2017, 19:25)
Klaus Schueling :   Pressemeldung von heute (10.54 Uhr):
Zoo und Tierpark Berlin schließen die Pforten

Aquarium Berlin bleibt geöffnet

Elefanten, Zebras und Giraffen wappnen sich f√ľr den Sturm und ziehen sich sicherheitshalber in ihre Stallungen zur√ľck. Aufgrund des angek√ľndigten Orkans schlie√üen Zoo und Tierpark Berlin heute ausnahmsweise schon um 14:00 Uhr. Herabfallende √Ąste des alten Baumbestandes k√∂nnten eine Gefahr f√ľr Besucher und Tiere darstellen.

?Die Sicherheit unserer Gäste und Tiere hat oberste Priorität und wir nehmen die Unwetterwarnung sehr ernst. Darum haben wir entschieden, den Zoo und den Tierpark ab 14 Uhr zu schließen. Das Aquarium Berlin bleibt regulär bis 18:00 Uhr geöffnet? erklärt Zoo- und Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem.
(05.10.2017, 11:27)
Mark Meier :   Ich finde es eher etwas schr√§g, dass praktisch √ľber-rechtfertigt wird:
-Haltungsbedingungen auf einmal nicht mehr tragbar.
-Arbeitsbedingungen auf einmal nicht mehr tragbar.
-Parasiten auf einmal rasant vermehrt, erstmals angriffslustig gegen Menschen und O-Ton Frau Niemann "immun gegen JEDES Gift"
-Bausubstanz auf einmal irreperabel geschädigt

Sicher ist manches davon kausal verkn√ľpft. Der extrem starke Regen hat die Bausubstanz zus√§tzlich besch√§digt und so durch Schimmelbefall die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter sowie die Haltungsbedingungen der Tiere verschlechtert. Dennoch ist den Verantwortlichen wohl nicht erst k√ľrzlich aufgefallen, dass dort 2,20m lange Schlangen und auch giftige Tiere leben. Ebenso gab es die Parasiten schon immer und an eine pl√∂tzliche Mehrfachmutation zu Superplagegeistern glaube ich nicht so recht. Auch hat man mW nicht einmal versucht, die Bausubstanz gegen den besonders starken Regen zu sch√ľtzen, den Schimmel zu verhindern oder in der Verbreitung zu bremsen etc.

Man kann es nicht eindeutig belegen aber die rasante Verschlechterung der Situation wirkt schon ein wenig hausgemacht (nat√ľrlich nicht aktiv aber durch Vernachl√§ssigung). Da passt es ins Bild, dass die Schlangenfarm nach ZEP ohnehin mittelfristig weg sollte, es wohl eine Weile keinen speziellen Kurator mehr gab und auch im Jahresbericht die Reptilien nicht mehr so detailliert aufgelistet werden wie S√§uger und V√∂gel.

Auch finde ich es sehr seltsam, dass einige Stammbesucher jahrelang vergeblich nach Updates zu den Gro√üprojekten fragen und just im Zuge der urpl√∂tzlichen Schlie√üung der Schlangenfarm wird gleichzeitig erstmals seit vielen Monaten ein ganzer Schwall an Informationen herausgegeben, sodass die Info zur Schlangenfarm fast in der Meldung untergeht. Wirkt irgendwie alles sehr zurechtgelegt und vorbereitet. Auch Frau Niemann wirkte nicht, als wenn der Tierpark wirklich so √ľberrumpelt von dem Ganzen war wie sie suggeriert.

√Ąndern kann man ohnehin nichts aber ich finde den Umgang mit der Institution Schlangenfarm als kleine l√§stige Randnotiz und die hastige Abwicklung irgendwie unw√ľrdig und nicht korrekt. Da hat der Tierpark in meinen Augen Glaubw√ľrdigkeit verloren und viele treue Besucher und Unterst√ľtzer empfindlich vor den Kopf gesto√üen. Im Internet und in Kreisen von Stammbesuchern vernimmt man viel Entt√§uschung und Verbitterung.
(02.10.2017, 16:20)
Hannes Lueke :   Was die Gefahr durch die Giftschlangen angeht. Evtl m√∂chte die aktuelle Direktion, die Berufsgenossenschaft oder die Versicherung einfach keinen so unsichern Umgang mit Giftschlangen mehr tolerieren. Es wird ja bei vielen anderen Arten auch immer weniger Kontakt geben (Elefanten).
Was die Zecken angeht (Schlangenmilben?), die sind ohne Chemie kaum vollst√§ndig zu entfernen und bei dem Tierbestand hat immer irgendein Tier last damit. Es w√ľrde eigentlich nur helfen alles zu entkernen und chemisch zu behandeln.
(02.10.2017, 14:39)
W. Dreier :   ps zum ABH: Argumente zur Begr√ľndung der Verz√∂gerungen wie Untersch√§tzung der Denkmalsauflagen und Untersch√§tzung des Arbeitstempos Berliner Beh√∂rden nehme ich als mildernd zur Kenntnis.
Was das Schlangenhaus und die Zecken anbetrifft: wenn die Schlangen abgegeben werden sollen, m√ľssen die doch auch entfernt werden mit einem Gegenmittel. Das muss ja nicht eine chemische Keule wie etwa ein Insektizid auf Nervengift-Grundlage sein, das kann auch Geraniol sein
(02.10.2017, 12:42)
W. Dreier :   Da kann ich nur staunen:

" Aktuell bereiten wir die Bauplanungsunterlagen (BPU) vor. Noch im Herbst werden wir sie beim Senat einreichen usw. usw. ?
Laut ``Ziel- und Entwicklungs-Zeitplan - kurzfristige (!!!) Maßnahmen`` sollte die Eröffnung des erneuerten ABH schon im Dezember 2016 sein. Abrisse von 4 Katzenanlagen wurden gemacht, Gräben gebuddelt - und jetzt werden erste Bauplanunterlagen vorbereitet? Und man wundert sich, dass bisher ?nicht gesehene Probleme`` auftauchen? Alte Bau-Mitarbeiter und Pfleger hat man wohl nicht befragen können?

Zum Schlangenhaus: noch vor Jahren hatte es eine große Aufregung und eine große erfolgreiche Listensammlung gegen Schließung und Abriß gegeben. Die Neuausstellung ist erst vor 4 Jahren eröffnet worden! Jetzt werden also Tatsachen geschaffen: sofortige Schließung.
Und die Begr√ľndung (neben dem Bauzustand und Lederzecken) , dass u. a. Giftschlangen zu gef√§hrlich f√ľr die Mitarbeiter seien - ach so ? Bisher haben diese das aber hervorragend geschafft! Wenn ich an die Reptilienkollektionen gewisser gr√∂√üerer deutscher Zoos denke, schwant mir Manches.

Wäre auch die Frage anzusprechen, was mit den Räumen in Verlängerung des Schlangenhauses passiert - also den Mitarbeiterräumen, Bruträumen etc. des Vogelbereiches, auch denen des Schlangen-Hinterbereiches. Die sind nämlich genauso alt und sicher in schlechterem Zustand.

Die Eröffnung des Artenschutzzentrums an diesem Platz wäre laut Zeitplan im März 2026

(02.10.2017, 11:59)
Mark Meier :   Neben den gro√üen Neuigkeiten gibt es auch einige kleinere:
-Der Eishockeyclub Eisb√§ren Berlin √ľbernimmt die Patenschaft f√ľr Eisb√§rin Tonja.
-Die Baumstachler haben nun mit der Gasag auch einen Paten, der auch gleich den weiblichen Nachwuchs "Pixie" taufte.

Ansonsten m√ľssen die Ver√§nderungen wohl erst einmal verdaut werden. Gerade das pl√∂tzliche Ende der Schlangenfarm hat viel Verwunderung und Entt√§uschung ausgel√∂st. Ein paar der Tiere wird man wohl relativ bald in der Artenschutzausstellung im Affenhaus wieder finden. Unter anderem die Tomatenfr√∂sche werden wohl dort einziehen. Die Strahlenschildkr√∂ten sind ja auch schon eine Weile da. Den gr√∂√üten Teil der Tiere wird man jedoch lange nicht zu Gesicht bekommen und mindestens knapp die H√§lfte soll ja komplett abgegeben werden. Wenn es am Ende nicht deutlich mehr wird...
(30.09.2017, 11:35)
Mark Meier :   Auf der Facebookseite der RBB Abendschau wird nun berichtet, dass die Schlangenfarm heute zum letzten Mal ge√∂ffnet ist und dann f√ľr immer geschlossen bleibt/ abgerissen wird. Auch aktuelle Bilder von den Wassersch√§den sind dort zu finden. Sicher wird auch heute Abend um 19:30 Uhr¬†im Fernsehen dar√ľber berichtet werden.
(28.09.2017, 15:31)
Mark Meier :   Offiziell von der Homepage des Tierparks:

TIERPARK-NEWS 28.09.2017

Rund 30 Mio. Euro f√ľr Affe, Tiger und Co.

Investitionen im Tierpark Berlin: Wie geht es voran?

Die gro√üen Pl√§ne f√ľr den Tierpark Berlin werden konkreter, rund 30 Millionen Euro sollen in den n√§chsten drei Jahren im Tierpark investiert werden.

Zuk√ľnftiges Regenwaldhaus h√§lt zun√§chst Hindernisse bereit

Hinterindische Tiger streifen durchs Dickicht, Malaienb√§ren klettern auf Naturfelsen und Sunda-Gaviale halten nach dem n√§chsten Fisch-Leckerbissen Ausschau. Diese Vision soll nun bald Wirklichkeit werden. Nicht erst seit gestern wird dem Umbau des denkmalgesch√ľtz-ten Alfred-Brehm-Hauses entgegengefiebert, das historische Raubtierhaus (Baujahr: 1963) soll in ein modernes Regenwaldhaus umgebaut werden.

Bei bei den ersten bauvorbereitenden Ma√ünahmen kam es jedoch zu Verz√∂gerungen: ?Der Zustand des Geb√§udes ist deutlich schlechter als erwartet. Zus√§tzlich sind Fundamente, Lei-tungen und Sch√§chte fehlerhaft in den alten Bauzeichnungen dokumentiert?, erkl√§rt Architekt und Leiter der Abteilung f√ľr Technik in Zoo und Tierpark Ingo Volmering. Erst k√ľrzlich wurde genau dort, wo in Zukunft Malaienb√§ren auf 600 m2 ¬†an Baumst√§mmen klettern und nach In-sekten buddeln werden, alte Starkstromkabel mit √Ėlummantelung entdeckt, welche in den Pl√§nen √ľberhaupt nicht verzeichnet waren. Die Entsorgung ist aufwendig, zeitintensiv und ziemlich teuer: ca. 150.000 Euro kostet die Beseitigung und Neuverlegung dieses Kabels.

Mehr Platz f√ľr Tiger & Co: Beim dringend notwendigen Umbau des rund 5.300 m¬≤ gro√üen Alfred-Brehm-Hauses stehen neben der Modernisierung der technischen Anlagen und der Verbesserungen der Arbeitsbedingungen vor allem die Haltungsbedingungen f√ľr Tiere im Vordergrund. Das seinerzeit gr√∂√üte Raubtierhaus wurde vom ber√ľhmten Architekten Heinz Graffunder entworfen und steht unter Denkmalschutz, der Tierpark muss mit dem Umbau des Alfred-Brehm-Hauses also auch dem historischen Erbe gerecht werden. K√ľnftig werden die Besucher im Alfred-Brehm-Haus in die tropische Welt s√ľdostasiatischer Inseln eintauchen k√∂nnen und einen einzigartigen Einblick in den Lebensraum von Sumatra-Tiger, Java-Leopard und Goodfellow-Baumk√§nguru bekommen.

Finanziert wird der Umbau des Alfred-Brehm-Hauses aus diversen Budgets: Den gr√∂√üten Anteil tr√§gt die Lottostiftung mit ca. 3,6 Mio. Euro, auch das Land beteiligt sich in H√∂he von 2,2 Mio. Euro. Zudem unterst√ľtzt die Gemeinschaft der F√∂rderer von Zoo und Tierpark Berlin das Projekt mit 475.000 Euro. ?Bei so viel F√∂rdergeld muss nat√ľrlich sorgf√§ltig geplant wer-den. Aktuell bereiten wir die Bauplanungsunterlagen (BPU) vor. Noch im Herbst werden wir sie beim Senat einreichen und hoffen, dass wir zeitnah die Baugenehmigung erhalten, damit wir sp√§testens im Fr√ľhjahr 2018 mit dem Umbau beginnen k√∂nnen?, erg√§nzt Volmering. So-bald die Genehmigungen des Bezirks und der Denkmalschutzbeh√∂rde vorliegen, d√ľrfen auch endlich die gro√üen Baufahrzeuge anrollen. ?Der Umbau des Alfred-Brehms-Hauses ist eines der Bauprojekte, die mir besonders am Herzen liegen. Die Anlagen m√ľssen dringend an die Anspr√ľche moderner zoologischer Einrichtungen angepasst werden. Au√üerdem m√∂chten wir das Thema Umweltbildung in den Fokus r√ľcken und unsere Besucher f√ľr den Artenschutz sensibilisieren?, erl√§utert Tierpark-Direktor Dr. Andreas Knieriem. Derzeit rechnet der Tierpark mit einem Baubeginn im M√§rz 2018, f√ľr das Projekt werden ungef√§hr 6 Mio. Euro veranschlagt.

#AbenteuerArtenschutz: Eine Rallye f√ľr die ganze Familie

Am anderen Ende des Tierparks sind die Weichen in Richtung moderner Tierpark schon ge-stellt: Wieso sind Zoos f√ľr viele Tierarten so wichtig und was kann jeder einzelne f√ľr den Schutz bedrohter Tiere tun? Nachtblaue W√§nde und raumhohe Holzst√§mme werden die Be-sucher regelrecht in Entdeckerstimmung bringen ? unter dem Motto #AbenteuerArtenschutz k√∂nnen Gro√ü und Klein auf eine spannende Entdeckungstour gehen und einen Einblick in weltweite Artenschutzprojekte bekommen. An verschiedenen Forscherkisten k√∂nnen die Be-sucher mit allen Sinnen Interessantes entdecken und sogar durch das interaktive Zuchtbuch des Java-Leoparden bl√§ttern. Unter pr√ľfendem Blick von Ameisenb√§r und Silber√§ffchen hat der Umbau bereits begonnen, die Er√∂ffnung der Artenschutzausstellung im derzeitigen Af-fenhaus ist f√ľr Ende November geplant. Die ca. 200.000 ? f√ľr den modernen Artenschutz-pfad werden zu zwei Dritteln durch GRW-Mittel finanziert. Anschlie√üend werden die Au√üen-anlagen neugestaltet, ab Ende 2018 d√ľrfen sich Br√ľllaffen, Wei√ükopfsaki und Co. auf mo-derne, gro√üz√ľgige Kletterlandschaften unter blauem Himmel freuen. Daf√ľr wurden zus√§tzlich Gelder aus dem Mauerfond in H√∂he von 275.740 ? bereitgestellt. Die Fertigstellung der Au-√üenanlagen ist f√ľr Ende 2018 geplant.

Tapetenwechsel in der Verwaltung

Noch verweilt die Tierpark-Verwaltung, ein DDR-Systembau im Stil der sp√§ten 60er Jahre, in seinem Dornr√∂schenschlaf unweit der Hauptstra√üe auf dem Wirtschaftsgel√§nde des Tier-parks. Doch auch hier gilt: Aus alt mach neu. Nachdem im Fr√ľhjahr bereits die R√§umung des √ľber 3300 m2 gro√üen Verwaltungsgeb√§udes durchgef√ľhrt wurde, ist der Baubeginn f√ľr An-fang 2018 geplant. Neben einer dringend notwendigen energetischen Sanierung wird das gesamte Geb√§ude general√ľberholt, von sanit√§ren Anlagen bis hin zu modernen Aufenthalts-r√§umen f√ľr die Tierpark-Mitarbeiter. Zus√§tzlich bekommt das Haus eine komplett neue Fas-sade. Ab Ende 2018 werden der Direktor, Kuratoren, Kollegen aus Personal-, Verwaltung- und Kommunikationsabteilung gemeinsam unter einem Dach f√ľr einen reibungslosen Ablauf im Tierpark sorgen. Der Umbau wird aus Mitteln des Kommunalinvestitionsf√∂rdergesetzes mit 3 Mio. Euro gef√∂rdert.

Akuter Handlungsbedarf bei Schlangen, Fröschen und Co.

Doch nicht alle Geb√§ude aus vergangenen Zeiten lassen sich erhalten. Aufgrund akuten Schimmelpilz- und Sch√§dlingsbefalls sowie einer maroden Bausubstanz ist eine Renovierung der in die Jahre gekommenen Schlangenfarm nicht mehr m√∂glich. Die starken Regenf√§lle in diesem Jahr haben den Zustand des Geb√§udes noch einmal so sehr verschlechtert, dass die sofortige Schlie√üung f√ľr Besucher unumg√§nglich geworden ist. ?Die bis zu 220 cm langen Schlangen sind zudem in viel zu kleinen Terrarien untergebracht. Nicht nur f√ľr Reptilien und andere Amphibien ist diese Situation untragbar, auch unseren Tierpflegern k√∂nnen wir diese Arbeitsbedingungen nicht l√§nger zumuten?, erkl√§rt Biologin und Zoologische Leitung des Tierpark Nadja Niemann. Die Haltung der teilweise hochgiftigen Schlangen, wie der Schwarzen Mamba, ist sehr anspruchsvoll. In dem bauf√§lligen Geb√§ude ist jedoch noch nicht einmal eine individuelle Temperaturregelung in den Terrarien m√∂glich.

Urspr√ľnglich diente die 1956 er√∂ffnete Schlangenfarm der Gewinnung von Schlangengift zur Herstellung von Antiserum. Noch bis 1970 wurden die Tiere regelm√§√üig √∂ffentlich ?gemol-ken?, mittlerweile ist diese Handhabung mit hochgiftigen Tieren schon alleine aus versiche-rungstechnischen Gr√ľnden nicht mehr m√∂glich. Die derzeitigen Bewohner der Schlangen-farm werden nun sukzessive auf Weltreise gehen und in die einzelnen Bereiche des Tierparks aufgeteilt. So wird der Tomatenfrosch zur Artenschutzausstellung in das derzeitige Affenhaus ziehen und die Mangrovennachtbaumnatter wird sp√§ter im Regenwaldhaus ein neues Zuhause finden. F√ľr die Spaltenschildkr√∂ten geht es zu Elefanten und Nash√∂rnern ins Dickh√§uterhaus und in der Tierparkschule werden Bartagame sowie K√∂nigspython aufge-nommen. Mehr als die H√§lfte aller Reptilien- und Amphibienarten k√∂nnen im Tierpark unter-gebracht werden, ein Teil der Tiere wird jedoch mittelfristig an andere zoologische Einrich-tungen abgegeben.

Moderne ?H√ľtte? f√ľr die grauen Riesen

Tierpark Berlin 2020: Die Sonne geht hinter gro√üe Felsen auf und in der Savanne erwacht das Leben, Afrikanische Elefanten nehmen ein Bad in der Schlammkuhle, Zebras zupfen an frischen Grashalmen und Giraffen recken ihre langen H√§lse. Im Zuge der Umgestaltung wird sich die Umgebung des gut 30 Jahre alten Dickh√§uterhauses in eine afrikanische Savannen-landschaft verwandeln. Die Planungen f√ľr einen Umbau sind f√ľr kommendes Jahr angesetzt und werden rund 20 Mio. ? kosten ? ab Ende 2019 sollen die ersten Bauarbeiten starten.

Quelle Homepage Tierpark Berlin
(28.09.2017, 13:33)
W. Dreier :   Ja, der Nachwuchs existiert, das Schild weist das aus. Einige Dauerbesucher wollen auch schon ``etwas`` im Vorgehege gesehen haben.
(27.09.2017, 17:57)
Tom Schroeder :   Lebt denn der Gerenuk-Nachwuchs noch? Falls ja, ist jemandem bekannt, warum nicht in der Schau?
(27.09.2017, 17:27)
W. Dreier :   Kopf eines Kronengeckos
(27.09.2017, 13:53)
W. Dreier :   Kuscheln bei Muttern
(27.09.2017, 13:52)
W. Dreier :   Ein Blick zur L√∂ffelhundanlage: da man kaum √ľber die noch junge Vegetation gucken kann, wurde eine Besucherplattform angelegt, √Ąhnliches geschah auch an der Erdwolfanlage und nun wohl auch bei der (angedachten) Streifenhy√§nenanlage
(27.09.2017, 13:51)
W. Dreier :   Weiterhin sind bestenfalls die beiden Gerenuks ab 12 auf der Anlage
(27.09.2017, 13:47)
W. Dreier :   nochmals
(27.09.2017, 13:46)
W. Dreier :   Markhor
(27.09.2017, 13:45)
W. Dreier :   In der letzten Woche Geburt einer Przewalski-Stutfohlens
(27.09.2017, 13:44)
W. Dreier :   Pardon - trotz nur 1,85 MB
(27.09.2017, 13:43)
W. Dreier :   @Mark Meier: Dank f√ľr die Infos!
Durchlauf in Bildern: endlich war der junge Schweinshirsch in Fotoposition
(27.09.2017, 13:41)
Mark Meier :   Noch ein lesenswerter Artikel:
http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/warten-auf-die-baugenehmigung/

Demnach gibt es auch weiterhin keine Baugenehmigung f√ľr die geplante Gesamtma√ünahme Alfred-Brehm-Haus (in der Quelle vom Senat hie√ü es ja immerhin, dass diese in Aussicht gestellt wurde). Ansonsten wird noch einmal informiert, dass dort insgesamt 8 Mio Euro investiert werden. Neben Malayen- und¬†Sumatratiger, Java-Leopard sowie¬†Malaienb√§r ist auch der Nebelparder explizit genannt.

Beim Dickh√§uterhaus soll laut Artikel 2018 die Planung beginnen. Das w√ľrde den BZ-Artikel doch erheblich relativieren.¬†

Zu Himalaja ist zu erfahren, dass der Tierpark durch die Schuttentsorgung ca 2 Mio Euro eigener Mittel verliert!

Die alte Verwaltung wird im Zuge der Sanierung erwartungsgemäß eine komplett neue Fassade erhalten.
(25.09.2017, 15:41)
W. Dreier :   Bin wieder ``im Lande``. Unter dem Eindruck der Nager-Vielfalt in Plzen - das w√§r doch eine M√∂glichkeit, ca 10 Arten von Stachelm√§usen z. B. ! Und attraktiv sind sie auch. Und es k√∂nnten auch 200 werden!
(24.09.2017, 11:03)
Adrian Langer :   http://www.bz-berlin.de/berlin/lichtenberg/berlins-tierpark-elefanten-bekommen-ein-neues-zuhause

Ein neues Zuhause f√ľr Elefanten! Hier ist die Rede von einer Heimat f√ľr 100 Tiere! Welche sollen denn das neben Afrikanischer Elefant und Nashorn (nehme ja auch mal an eine afrikanische Art) denn noch sein?
(23.09.2017, 14:36)
Nikolas Groeneveld :   Wenn eine Bebauung der Fl√§che gegen√ľber der Elche nicht m√∂glich ist, dann w√ľrde sich sicherlich irgendeine andere Fl√§che im Tierpark finden.
Vielleicht lie√üe sich die Halle auch trotzdem an anderer Stelle auf der Kippe bauen, daf√ľr dann den Himalaya vielleicht etwas kleiner.
Auf jeden Fall bin ich strikt dagegen, die Kamelwiesen zu √ľberbauen.

Ich muss im Übrigen meine Aussage vom 16.09. korrigieren, im Brehm-Haus leben die Raubtiere nun doch so, dass sie alle die Möglichkeit haben, einen Außenkäfig zu nutzen.
Die Situation ist f√ľr die Tiere also auch nicht schlechter, als vor dem Start des Umbaus.
Es ist aber nat√ľrlich trotzdem schade, dass der Umbau erst im M√§rz 2018 weiter gehen soll.

Ich kenne vom Ziel-und Entwicklungsplan bisher nur einige Skizzen (Freiflugvoliere, Bauernhof, Amazonas-Halle, Brehm-Haus), einen Parkplan mit eingezeichneten Erlebniszonen und kleinen Tierbildern und die Liste der Leittierarten.
Daher meine Frage: Wie kommt man eigentlich an mehr vom Ziel-und Entwicklungsplan ran?

(18.09.2017, 22:23)
Michael Mettler :   @Nikolas Groeneveld: Ein Teil des Gel√§ndes gegen√ľber der Elch-Anlage ist im Ziel- und Entwicklungsplan als "gesch√ľtztes Biotop" ausgewiesen, damit d√ľrfte eine √úberbauung dort nicht m√∂glich sein.
(17.09.2017, 10:29)
Nikolas Groeneveld :   Ich bin sehr gespannt, was letztendlich aus den Pl√§nen wird.
Enttäuscht hat mich, dass es mit dem Umbau am Brehm-Haus erst im März nächsten Jahres weitergehen soll.
F√ľr mich auch eine Fehlplanung, im Juli diesen Jahres wurde mit dem Abriss der Au√üenk√§fige begonnen.
Das hei√üt dass die Raubtiere die Au√üenk√§fige nun nur noch im Schichtbetrieb nutzen k√∂nnen und das √ľber ein Jahr lang!
Der Bau der neuen Netzanlagen wird ja wohl auch seine Zeit dauern.
Die Situation im Brehm-Haus hat sich ja durch die Abgabe vieler Arten schon gebessert, auch wenn sie zuletzt nat√ľrlich immer noch nicht gut war.
Dadurch, dass jetzt nicht jede Art einen Au√üenk√§fig hat, verschlechtert sich die Situation nat√ľrlich nochmal.
Die Planer im Tierpark haben sich das vermutlich anders vorgestellt, aber ich finde es schlimm, dass eine solche Situation √ľberhaupt zustande kommt.
Ich bin zwar ein vollkommener Laie auf dem Gebiet, aber w√§re es nicht m√∂glich, erst mal alle Papiere, die man f√ľr den Umbau braucht, zu besorgen und dann mit dem Umbau zu beginnen?
Ich bef√ľrchte auch, dass der Bau des Himalaya-Gebirges nicht bis Ende 2019 abgeschlossen sein wird.
Zur reinen Bauzeit kommt ja noch, dass erst Tiere abgegeben werden m√ľssen und auch die alten Anlagen m√ľssen ja weg.
All das in dieser kurzen Zeit schaffen zu wollen ist sehr optimistisch gedacht.
Wenn aber schon solche Zahlen in Umlauf gebracht werden, dann ist ja eigentlich davon auszugehen, dass die Pl√§ne f√ľr das Gebirge schon gezeichnet sind.
Ich bin auch schon sehr gespannt auf die Löwen-Anlage, dann hoffentlich mit unterartenreinen Tieren.
Ich habe mir auch schon mal √ľberlegt, was da rein theoretisch m√∂glich w√§re.
Obwohl meine Variante vermutlich nicht gerade billig wäre.
Ich hatte mir folgendes √ľberlegt:
Die jetzigen Anlagen f√ľr Waldhunde und M√§hnenw√∂lfe werden zum L√∂wenhaus.
Auf der Fl√§che der gro√üen M√§hnenwolf-Anlage dann ein gro√üer, f√ľr den Besucher einsehbarer, Innenbereich f√ľr die L√∂wen.
Desweiteren auf einem Teil der Gr√ľnfl√§che vor dem Elefanten-Gehege die Au√üenanlage.
Dadurch w√ľrde zwar der sch√∂ne Blick √ľber die gr√ľne Wiese auf die Elefanten verloren gehen und ich w√ľrde auch nur ungern eine Gr√ľnfl√§che √ľberbauen, aber man muss f√ľr neue Anlagen eben auch Kompromisse eingehen.
Vorausgesetzt dass diese Kompromisse nicht zu groß sind, so finde ich z.B. die Idee, die Kamelwiesen platt zu machen, grauenhaft.
Aber dazu komme ich gleich noch ausf√ľhrlicher.
Ein Teil der Gr√ľnfl√§che w√ľrde ja erhalten bleiben, somit w√ľrde dieser Blickwinkel auf die Elefanten nicht komplett verloren gehen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Ideen des Tierpark-Teams zu all den Umbauten aussehen und wie lange es letztendlich dauern wird.
Nun noch einmal zur√ľck zu den Kamelwiesen:
Diesen Anlagen sind meiner Meinung nach einfach großartig.
Es gibt sehr viele verschiedene Blickwinkel f√ľr die Besucher, so ergeben sich immer wieder neue Perspektiven auf die Tiere und die Anlagen.
Das einfach alles zu zerst√∂ren, f√ľr unter anderem eine Tropenhalle, halte ich f√ľr ein Verbrechen.
Man k√∂nnte die Anlagen ja von mir aus auch anders besetzen, aber sie einfach zu √ľberbauen geht finde ich gar nicht.
F√ľr eine Tropenhalle w√§re auch auf dem Berg, gegen√ľber der Elche, noch genug Platz, warum muss man die denn unbedingt auf den Kamelwiesen bauen?
Umbauten sind ja dringend notwendig und ich finde es schön, wenn in Berlin endlich mal wieder was passiert, aber man muss bei all dem aufpassen, dass der Tierpark Berlin auch der Tierpark Berlin bleibt.
Und das hei√üt eben, dass z.B. die Kamelwiesen, der Karl-F√∂rster-Garten, die Schleuse zwischen Schloss und Terassencafe und das Waldst√ľck um die Eisb√§ren-Anlage erhalten bleiben muss.
Und dass das eben nicht alles zugebaut wird.
Wie man dann letztendlich vorgeht wei√ü ich nat√ľrlich auch nicht.
Allerdings steht im Masterplan kein Wort von Karl-F√∂rster-Garten (der wird also wohl leider abgerissen), den Eindruck der Kamelwiesen w√ľrde man durch die Amazonas-Halle auch vollkommen zerst√∂ren und auf dem Waldst√ľck bei den Eisb√§ren sind Anlagen geplant.
Das lässt mich nicht gerade hoffen, dass irgendwas davon wirklich erhalten bleibt.
Wenn man tatsächlich all das abreist, was ich gerade aufgezählt habe, dann wird der Tierpark Berlin viel von seiner Schönheit und Einzigartigkeit verlieren.


(16.09.2017, 11:54)
Gudrun Bardowicks :   Ich gehe immer noch davon aus, dass die M√§hnenwolf- und Waldhundanlagen zur neuen L√∂wenanlage umgebaut werden, da sie g√ľnstig zur zuk√ľnftigen Afrikasavanne, zur aktuellen Anlage f√ľr Afrikanische Elefanten, zu den afrikanischen Kleinraubtieranlagen und zur zuk√ľnftigen Anlage f√ľr afrikanische Nash√∂rner liegt. Sie d√ľrften auch fl√§chenm√§√üig gro√ü genug f√ľr L√∂wen sein, wenn man sie zusammenlegt. F√ľr die Waldhunde und M√§hnenw√∂lfe (falls man an diesen Arten festh√§lt) kann man bestimmt im k√ľnftigen S√ľdamerikateil schnell neue Anlagen bauen, da beide Arten keine aufw√§ndigen Stallungen und Anlagen ben√∂tigen.
(12.09.2017, 23:09)
zollifreund :   wo die neue L√∂wenanlage geplant ist, w√ľrde mich auch interessieren. Die einzige leere Anlage ist doch aktuell nur die alte Streifenhy√§nenanlage - und die ist f√ľr L√∂wen ja wohl nicht geeignet.
Nat√ľrlich k√∂nnte "nicht mehr genutzte Anlage" auch eine Aussage √ľber die Zukunft sein - wie ich heute im Tierpark geh√∂rt habe, gibt es ja bei zig Tiergruppen aktuell keine Zucht mehr, da kann schnell eine Anlage leer werden.... ( bei Knierim k√∂nnte mit der Aussage nat√ľrlich auch gemeint sein: "nicht mit einer f√ľr die ONB interessanten Tierart genutzten Anlage...." ;-)
(12.09.2017, 22:41)
W. Dreier :   Die etwas seltsame malerische Gestaltung des Affenhauses, Interimsort f√ľr die Artenschutz-Ausstellung
(12.09.2017, 18:26)
W. Dreier :   Das Schweinshirschkalb - nun schon ca 8 Wochen alt, ist kaum zu sehen. Nach Aussagen √ľberspringt es den E-Draht der Pflanzinsel
(12.09.2017, 18:24)
W. Dreier :   Manitoba-Wapiti: durchaus ein stattliches Geweih
(12.09.2017, 18:22)
W. Dreier :   Saure-Gurken-Zeit.
Gestern gab es einen Marathonlauf - 10 und 5 km, auch als `Partner-und Generationenlauf``.
Gegenw√§rtig werden die Wege im Barock-Garten `` aufgewertet``- durch die N√§sse des Sommers gab es da alle m√∂glichen Fu√ü- und Fahrspurabdr√ľcke : ein Lehm-Kalkgestein-Granulat wurde eingewalzt. An der L√∂ffelhund- und Erdwolf-Anlage wurden 2 eingezogene Bereiche f√ľr Zuschauer betoniert.
Geburten: 2 Chacos, 1 Gayal ( 3 d alt, damit in diesem Jahr 3 Geburten), ein Wisentkalb, dessen Geburt mir als Foto 2 Besucher schickten, ist seit 2 Wochen nicht auffindbar. Auf den neuen Schildern werden Geburten nicht mehr eingeschrieben.
Offensichtlich gibt es bei den Przewalskis doch noch eine Geburt - versaut die ganze Statistik (Schwerpunkt zu 90 % im Mai) - in der Natur in der Mongolei w√ľrde das nicht √ľberleben.
Auf der Gerenukanlage ist weiterhin ab 12 nur der Bock zu sehen.
Die beiden Karakara-Jungvögel sind ausgeflogen.
Anbei das Gayalkalb
(12.09.2017, 18:20)
Adrian Langer :   Also auf dem dazu stehenden Bild ist ein Asiatischer L√∂we abgebildet! Kann aber auch einfach aus dem Archiv als L√∂we √ľbernommen worden sein!
(12.09.2017, 11:46)
Gudrun Bardowicks :   Vielleicht soll ja die Streifenhy√§nenanlage vor√ľbergehend als L√∂wenanlage genutzt werden. Diese ist ja im Moment nur von einer Th√ľringer Waldziege besetzt. Auch eine Nutzung der M√§hnenwolfanlage w√§re m√∂glich, diese ist aber aktuell noch von M√§hnenw√∂lfen besetzt.

Die Zeitplanung aus dem Artikel finde ich allerdings sehr ambitioniert. Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass man bis Herbst 2018 eine neue L√∂wenanlage erstellen kann, aber an die Fertigstellung des ABH-Umbaus bs Ende 2018 glaube ich nicht, wenn der Bau erst im Fr√ľhling 2018 beginnt. Auch die Himalaya-Planung d√ľrfte wohl kaum innerhalb eines Jahres fertiggestellt werden.
(11.09.2017, 23:34)
Patrick Marburger :   Unter BT 6308 - 22/2017 findet man das Ganze nochmal in ausf√ľhrlicher.
(11.09.2017, 21:16)
W. Dreier :   F√ľr die L√∂wenfreianlage eine nicht mehr genutzte Anlage? Wo und was mag das denn sein? Das sollen doch Afrikaner werden - oder? Das ABH ist `doch eigentlich in der Planung ein `Dschungelhaus`` - dann passen gegen√ľber den Pinguinen die Geparden auch nicht hin - die Fl√§che?
(11.09.2017, 19:59)
Patrick Marburger :   https://www.facebook.com/FreundeHauptstadtzoos1/?hc_ref=ARSRhNk56hqGPLD_MFqDLT77tMojev6PM6GbM9XHXdnFiXcYxqHSghS7uBz14s9I_kc&fref=nf

Der obige Link als Quelle:
"Umbaugestaltung vom Tierpark geht voran
Das Land Berlin hat in den Haushaltspl√§nen 2014/2015 und 2016/2017 Investitionsmittel i. H. v. 20 Mio. Euro dem Tierpark zur Umsetzung des Ziel- und Entwicklungsplan zur Verf√ľgung gestellt.
Von diesen Mitteln soll u. a. der Umbau des Alfred-Brehm-Hauses finanziert werden. Die Umgestaltung der Innen- und Au√üenanlagen des 1963 er√∂ffneten Tierhauses sollen Ende 2018 abgeschlossen werden. Hierzu z√§hlt auch der Neubau der Anlage f√ľr Malayenb√§ren, welcher durch die Stiftung der Freunde der Hauptstadtzoos sowie vom F√∂rderverein finanziert wird. Hierf√ľr m√∂chte der F√∂rderverein noch im Jahr 2017 150.000 Euro dem Tierpark als Spende √ľbergeben.
Mit der Sanierung der Grundleitungen (Abwasser) im Au√üenbereich vom Alfred-Brehm-Haus sowie der Ausf√ľhrungsplanung der Netzanlagen wurde bereits in diesem Jahr begonnen. Die erforderliche denkmalrechtliche Genehmigung wurde erteilt. F√ľr die weiteren Planungen sind weitere denkmalrechtliche und auch brandschutzrechtliche Fragestellungen zu ber√ľcksichtigen, deren Genehmigung avisiert wurden. Die noch anstehenden Bauma√ünahmen sollen im M√§rz 2018 beginnen und im gleichen fertiggestellt sein.
Im unmittelbaren Zusammenhang mit der Umgestaltung des Alfred-Brehm-Hauses, mit der die notwendige Zusammenlegung vorhandener Tieranlagen verbunden ist, steht auch die Errichtung einer Löwenfreianlage. Ziel bei der Umgestaltung der Tieranlagen ist es, den veränderten Haltungsanforderungen gerecht zu werden. Um die Haltung von Löwen im Tierpark weiterhin abzusichern, soll eine nicht mehr genutzte Anlage als Löwenfreianlage umgestaltet werden.
Die Himalaya-Gebirgslandschaft soll im nord√∂stlichen Teil vom Tierpark entstehen. Die derzeit dort angesiedelten Bergtiere und V√∂gel werden authentische und naturnahe Anlagen erhalten. Wobei der Tierbestand dem thematisch-geographischem Leitbild entsprechen wird. Die Landschaft wird durch Br√ľcken, Tunnelanlagen, Wasserfall, Felsgestaltung und Aussichtsplattform erg√§nzt. Dabei werden auch didaktische Elemente entstehen. Mit der Fertigstellung ist bis Ende 2019 zu rechnen.
Auch im Jahr 2019 soll die energetische Sanierung des bisherigen Verwaltungsgeb√§udes vom Tierpark abgeschlossen sein. Hierf√ľr hat das Land Berlin 3 Mio. Euro zur Verf√ľgung gestellt. Dar√ľber hinaus hat die Senatsverwaltung f√ľr Wirtschaft dem Tierpark f√ľr Ma√ünahmen zur ?Verbesserung der Besucherinfrastruktur und der Besucherf√ľhrung? sowie f√ľr den ?Umbau des Dickh√§uterhauses zu einem Afrikahaus? zwischenzeitlich 22,5 Mio. Euro bewilligt."
(11.09.2017, 18:48)
Mark Meier :   Auf der Facebookseite des F√∂rdervereins stehen Informationen √ľber die Zukunftsprojekte des Tierparks geschrieben.


-Beim Brehm-Haus soll es n√§chstes Fr√ľhjahr weiter gehen und trotzdem soll alles noch 2018 fertig werden. Ja. Ja.

-F√ľr die L√∂wenanlage soll eine bestehende Anlage im Tierpark umgenutzt werden.

-Himalaja soll noch Ende 2019 fertig zu werden, ebenso die Verwaltung. Gerade ersteres ist mE schwer zu glauben.

-Zu dem Dickhäuterhaus gibt es keine neue Zeitplanung.


Copy und Paste von Facebook funktioniert bei mir gerade nicht und ich hab wenig Zeit. F√ľr mehr Details einfach auf die Seite oder jemand kopiert es vielleicht schnell hier rein...
(11.09.2017, 18:03)
W. Dreier :   Der Embryo bei Eisb√§ren ist so gro√ü wie eine Meerschweinchen? Nee, das Neugeborene. So 500 g.
(11.09.2017, 13:36)
Adrian Langer :   http://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-bekommt-berlin-ein-neues-eisbaerbaby--28387768

Die Zeichen f√ľr neuen Eisb√§rennachwuchs scheinen gut zu stehen!
(11.09.2017, 09:41)
W. Dreier :   1,91 MB - nun 1,5
(09.09.2017, 20:41)
W. Dreier :   Nach Malerei und Aufr√§umen kam mir dieses Bild unter die Augen: die beiden Panzernash√∂rner , so gegen Mitte 1973 im alten Refugium. Rechts der ``ber√ľhmte`` Birnbaum.
(09.09.2017, 20:38)
W. Dreier :   Nach Malerei und Aufr√§umen kam mir dieses Bild unter die Augen: die beiden Panzernash√∂rner , so gegen Mitte 1973 im alten Refugium. Rechts der ``ber√ľhmte`` Birnbaum.
(09.09.2017, 20:37)
Gudrun Bardowicks :   Trotz der rei√üerischen √úberschrift und dem Waschb√§renbild ein erfreulich objektiv geschriebener Artikel.
(09.09.2017, 10:55)
Adrian Langer :   http://www.bz-berlin.de/berlin/experiment-im-berliner-tierpark-gescheitert-waschbaeren-beissen-stinktiere-tot

Auch wenn es ein bisschen dramatisch geschrieben ist hier wird zum Verbleib der Stinktiere etwas geschrieben!
(08.09.2017, 12:07)
W. Dreier :   Noch zu den Holzk√§sten an den Au√üengittern der Pferdeanlagen: Vor 2 Wochen waren da B√ľrsten vorhanden - zum B√ľrsten der Pferde! Es gab gro√üen Andrang. Die B√ľrsten haben wohl einige Liebhaber gebrauchen k√∂nnen.
(07.09.2017, 14:37)
W. Dreier :   Noch ein ``allerletzter`` Versuch bez√ľglich der Augustgeburten
(07.09.2017, 14:33)
W. Dreier :   Zu den Skunks: letztere Darstellung stimmt.
Zu der doch sehr dunklen Affenhaus - Ausmalung: dort soll, bevor das eigentliche Artenschutzzentrum errichtet wird, eine Dauerausstellung zum Thema Artenschutz eröffnet werden (wann?)
Chaco-Pekaris sind schon anderweitig untergekommen: Plankendael, Breslau u.a.
Noch zu dem Erdkanal parallel zur Nordtangente des ABH: das war ein Kanal speziell f√ľr Stromkabel, der letztlich zum ``Trafohaus`` N√§he Elefantenanlage f√ľhrt (Bild anbei).
(07.09.2017, 14:32)
Mark Meier :   Die Vergesellschaftung erfolgte in der langj√§hrigen Anlage der Waschb√§ren, eine mit Gitter √ľberkuppelte Anlage im sogenannten Tierkinderzoo. Woran genau es letztlich gescheitert ist, wei√ü ich aber auch nicht.

Wom√∂glich ist die Anlage zu klein oder die Waschb√§ren haben als alteingesessene Bewohner die gesamte Anlage als ihr Revier betrachtet und die "Eindringlinge" als unerw√ľnschte Konkurrenz bek√§mpft. Jedenfalls haben es die Skunks nicht √ľberlebt.
(07.09.2017, 13:39)
Hannes Lueke :   In welche Anlage wurden denn Skunk und Waschb√§r aneinander gew√∂hnt und was genau hat die Skunks belastet? Ich kenne aus eigener Erfahrung mehrere erfolgreiche Vergesellschaftungen adulter Skunks und Waschb√§ren ohne langfristige Probleme.
(07.09.2017, 13:14)
Mark Meier :   Einige Infos von vergangenem¬†Dienstag (von einem befreundeten Stammbesucher):¬†

-Am Sonntag wurden wieder 2 Chaco-Pekaris geboren. Mit den beiden Kleinen leben jetzt 9 Tiere auf der rechten Anlage und weitere 10 auf der linken. Der Tierpark will zzusammen mit anderen Zoos ein Zuchtprogramm aufbauen. Prag hat schon Tiere erhalten und andere Zoos werden noch hinzukommen.

-Die meisten Vergesellschaftungen funktionieren weiterhin immer besser. Auch wenn der Vorfall zwischen Waschb√§ren und Skunks nat√ľrlich als R√ľckschlag gelten muss.¬†

-Im Affenhaus leben jetzt auf der neugestalteten Anlage der Mohrenmakis auch Halsbandmakis und Strahlenschildkr√∂ten. Die Makis haben jedoch separate Innenanlagen und waren zumindest am Dienstag nicht gemeinsam drau√üen. Das Affenhaus selbst sei nun deutlich dunkler und man m√ľsse sich erst einmal daran gew√∂hnen.¬†

-Beim Brehm-Haus gibt es wenig Neues. Zwei gro√üe Transporter standen herum, doch es wurde wohl prim√§r wucherndes Gestr√ľpp entfernt. Die Hoffnung auf ernsthafte Bauma√ünahmen vor dem kommenden Fr√ľhjahr schwinden somit immer weiter. Wenn es so weiter geht, ist dies wieder einmal ein "verlorenes" Jahr und weiter gibt es keine offizielle Kommunikation zu den Ursachen. Es h√§ngen vielmehr auch weiter die Planen, die eine Wiederer√∂ffnung im Sp√§tsommer 2018 versprechen (die mit der seltsamen Perspektive). Sehr merkw√ľrdiges und mE unaufrichtiges Vorgehen. Einige Stammbesucher und Spender sollen allm√§hlich sehr ver√§rgert sein. Von Seiten des Tierparks wird aber fast alles weggewischt. Nichtssagende Antworten oder teilweise √ľberhaupt keine Reaktion. Tolle Transparenz gegen√ľber potentiellen Spendern¬†und dann setzt man Artikel √ľber Fundraising ins Netz...

-Der Gang zu den Schweinsaffen lohnt wohl momentan. Die Schleichkatzen sind beim noch milden Wetter gut zu beobachten und die Affen selbst haben eine neue Einrichtung erhalten. 

-Die Haustieranlagen vor dem Brehm-Haus weisen jetzt teilweise Holzk√§sten auf, die unter den alten "F√ľttern verboten"-Schildern h√§ngen. Ob man dort Futterspenden abgeben kann/ darf, ist aber nicht n√§her erl√§utert.

-F√ľr einen Wochentag nach Ferienende sei der Tierpark schon vormittags au√üergew√∂hnlich gut besucht gewesen.¬†


Ansonsten ist Facebook zu entnehmen, dass es beim Howoge-Fest mit 18.000 Menschen einen neuen Teilnehmerrekord gab.
(07.09.2017, 10:16)
W. Dreier :   seltsam
(06.09.2017, 18:00)
W. Dreier :   nochmals
(06.09.2017, 18:00)
W. Dreier :   Auguststand
(06.09.2017, 17:57)
W. Dreier :   Saure-Gurken-Zeit im TP -wie auch im Auguststand sichtbar.Erneut jetzt im Sept. Geburt bei den Kaukasus.Zebus.
Das Goraljunge , geb. am 1. 8. wird umsorgt. Wie mir gesagt wurde, ist eine Eingewöhnung , speziell an die Mutter, noch problematisch, des Junge ist aber voll ``beweglich``. Das Irbisjungtier war nicht sichtbar, bei den Gerenuks sieht man weiterhin eher den Bock.
(06.09.2017, 17:55)
Mark Meier :   Im Sp√§tsommer 2017 er√∂ffnet vermutlich erst einmal die richtige BAUSTELLE Alfred-Brehm-Haus. Ein fertig umgestaltetes Brehm-Haus sehe ich jedenfalls nicht mehr f√ľr 2018 als realistisch an. Wenn das in dieser Dekade noch was wird, darf man sich wohl freuen. Jedenfalls wenn es gut gemacht wird...
(30.08.2017, 08:45)
W. Dreier :   das Interessantets aber: ein teilalbinotischer Flighund-Mann. Daneben dann mehrere M√ľtter mit z .T. gr√∂√üeren Jungtieren.
(29.08.2017, 19:55)
W. Dreier :   ``schwieriges Wetter`` heute . hei√ü--hei√üer--Mittlerweile haben die Gro√ühirsche alle gefegt (anbei Wapiti). Geboren - vor 3 Wochen - wurde ein Schweinshirsch, vor 2 Wochen ein Wisent. Der junge Irbis lag heute von ca 9,15 bis zu meinem Abgang gegen 13 Uhr in einer Nische (nur der Schwanz, selten der Kopf waren sichtbar) - zum Bedauern vieler Besucher. Daf√ľr war die Mutter auf der Anlage - aber auch nur liegend im Schatten.
Die Arbeit am ABH ruht weiter - dem Blattabfall der Pappeln nach ist dann wohl gleich Herbst ?

(29.08.2017, 19:53)
W. Dreier :   Noch zum Iberer - offenbar kein Grauwolf!
(25.08.2017, 19:24)
W. Dreier :   Die Goralzucht l√§uft seit Jahren eher stockend. Nach einer Nichtaufzucht in diesem Jahr ist das 2 Jungtier von 1. oder 4. 8. unter ``Sonderbeobachrung`` im Vorgehege (ca 60 m entfernt)
(25.08.2017, 19:12)
W. Dreier :   Die Iberischen W√∂lfe (habe seltsamerweise nie alle drei zusammen gesehen) sind nur selten fotogen unterwegs (h√§ngt wohl auch von meinem Zeitplan ab)
(25.08.2017, 19:08)
W. Dreier :   Schnelldurchlauf: Ziel: Irbisj√ľngling Kitai. Seit Dienstag ist er in der Au√üenanlage, heute ohne Muter. Ziel wird wohl die Familienzusammenf√ľhrung sein. Ansonsten ist dort durchaus eine gro√üe Zuschauermenge in den noch kurzen Aktivit√§tsphasen.
(25.08.2017, 19:06)
Michael Mettler :   Sorry, das mit "f√ľr richtiger halten" war bl√∂d ausgedr√ľckt. Koordinierte Zuchtprogramme halte ich durchaus f√ľr wichtiger als Alleing√§nge in Bestandsplanung und Zucht. Dass es solche gibt, zeigt aber, dass es auch Unzufriedenheiten innerhalb der Zoogemeinschaft gibt, und DAS stimmt mich hie und da nachdenklich.

Ich hoffe, jetzt ist es nachvollziehbarer ausgedr√ľckt.
(18.08.2017, 23:37)
Michael Mettler :   @Oliver M√ľller: Nicht unbedingt. Als der alte Javaleopardenbestand zusammengebrochen war, h√§tte der Tierpark Berlin immerhin auf die Haltung von Ceylonleoparden umsteigen und damit dem daf√ľr bereits bestehenden EEP einen zus√§tzlichen Standort bieten k√∂nnen. Als dann vorl√§ufig einzige deutsche Haltung von Ceylonesen w√§re der Rarit√§tenwert nicht geringer gewesen. Stattdessen wurden aber neue Javaner und damit eine nicht von der EAZA gemanagte/priorisierte Unterart importiert.

Wieder m√∂chte ich betonen: Ich habe nun wirklich nichts gegen Javaleoparden. Aber die gemeinsamen Ziele einer europ√§ischen Zoogemeinschaft und das spezielle Interesse einiger Zoos (und vieler Zoofans, mich durchaus eingeschlossen) am Besonderen passen anscheinend √∂fter nicht recht zueinander. Ich frage mich in solchen F√§llen dann halt immer mal, was ich eigentlich f√ľr richtiger halten soll.
(18.08.2017, 20:53)
Oliver Muller :   Irgendwie sind wir ja jetzt schon ziemlich off-topic
(18.08.2017, 10:30)
Oliver Muller :   @Michael Mettler: Ich glaube alle Leoparden-EEPs suchen dringend neue Halter!? Wir beide haben das Thema hier ja auch schon mal ausf√ľhrlich diskutiert. Ich denke, die L√∂sung liegt nicht darin, die EEPs/ISBs zu priorisieren, sondern mehr Haltungen zu generieren, die vielen Zooleoparden, dIe es immer noch gibt (v.a. in Kleinzoos) durch unterartenreine Haltungen/Zucht zu ersetzen und noch st√§rker international (d.h. auch mit den Herkunftsl√§ndern) zusammen zu arbeiten.
Konkret w√ľrde ich mich √ľber Ceylonesen in Pairi Daiza auch sehr freuen und kann mir auch gut vorstellen, dass sie kommen. Ich wollte mit meiner Aussage nur zum Ausdruck bringen, dass ich glaube, dass Javaner noch attraktiver f√ľr den Zoo w√§ren, weil man dort eben gerade Rarit√§ten zu sammeln scheint. Ich w√ľrde z. B. auch gut finden, wenn zus√§tzlich in "Terre du froid" noch Amurleoparden einziehen. An Geld und Platz d√ľrfte es ja nicht scheitern.
(18.08.2017, 10:28)
Michael Mettler :   Ich habe nichts gegen mehr Javaleoparden, aber sucht nicht auch das Ceylonleoparden-EEP als "h√∂herrangiges" Zuchtprogramm schon l√§nger zus√§tzliche Halter...?
(17.08.2017, 19:21)
W. Dreier :   Eigentlich sollte der Schneeleopardennachwuchs schon diese Woche in die Au√üenvoliere - nun stellte man fest, dass er noch durch die Draht√∂ffnungen pa√üt - nun also um den 21. 8.
(15.08.2017, 18:39)
Adrian Langer :   Laut Zootierliste ist sogar schon eine frei! (nehme ja mal an du meinst die afrikanischen Leoparden!) Hmm klingt zumindest schon einmal nach einem Grundstock an Haltern! Hoffentlich entscheiden sich noch mehr f√ľr die Haltung dieser Tiere!
(15.08.2017, 16:59)
Oliver Muller :   Noch mal zu den Java-Leoparden: In Pairi Daiza werden in den n√§chsten Jahren auch zwei Planstellen f√ľr Leoparden in Asien frei. Da man dort anscheinend Rarit√§ten der Welt sammeln will, wird es sicherlich keine gro√üen √úberredungsk√ľnste erforden, Javaner zu platzieren.
(15.08.2017, 15:21)
Oliver Muller :   Habe heute von der Verwaltung per Mail die Auskunft bekommen, dass man damit rechne, bis Ende 2018 mit dem ABH-Umbau fertig zu sein. Dr√ľcken wir mal die Daumen...
(14.08.2017, 22:10)
W. Dreier :   als etwas ``morbid`` empfand ich die F√ľtterung der Margays: am Galgen hingen 2 Ratten und 2 K√ľken (nat√ľrlich get√∂tete)
(14.08.2017, 20:17)
W. Dreier :   Alle Gro√ühirsche haben oder sind kurz vor dem Fegen - hier der Zwergwapiti. Weiterhin kein Nachwuchs bei Wapiti, Berber- und Meso-Damhirsch
(14.08.2017, 20:10)
W. Dreier :   Der von mir erw√§hnte Graben am ABH scheint wirklich nur ein Kabel-/Drainagegraben zu sein - mittlerweile bis zur Kioskreihe hin gebuddelt. An der Kleinkatzenanlage haben Tangalunga und Karakal (nur noch ein Kater?) getauscht.
Im anschließenden Rengehege - seit Jahren dort ohne Nachwuchs - hat der Hirsch ein imposantes Geweih gebildet.
(14.08.2017, 20:06)
W. Dreier :   Die im Bericht genannten Karakaras waren schlecht zu orten. Mindestens 2 waren sichtbar. Immerhin hat es an gef√ľhlte 2O Jahre bis zur Brut gedauert
(14.08.2017, 19:58)
W. Dreier :   Der Julibestandsbeicht
(14.08.2017, 19:56)
W. Dreier :   Heute war die Taufe des Schneeleoparden-Nachwuchses. Wenn ich richtig verstanden habe, hei√üt er ``Kitai`` (auch im Russischen f√ľr ``China``).
Bessere Bilder in der Vor-Vor-Voliere waren nicht möglich
(14.08.2017, 19:14)
Oliver Muller :   Der TP f√ľhrt ja in Absprache mit indonesischen Zoos das extra eingerichtete ISB. Das d√ľrfte die meisten Fragen beantworten.
(12.08.2017, 18:50)
W. Dreier :   Beauval wurde schon genannt - und f√ľr das ABH sind sie ja ``gebucht". Wenn irgendwo ``Umzug`` gestanden haben soll, dann sicher nur f√ľr die Umbauten im ABH.
(12.08.2017, 13:08)
Adrian Langer :   Naja die Anlage in Prag ist glaube ich nicht f√ľr eine Zucht ausgelegt (erschien mir f√ľr eine solche Absicht zu klein!). Ich k√∂nnte mir h√∂chstens vorstellen, dass nach einem Neubau eine Zucht geplant ist! Wie sieht es denn bei den anderen Einrichtungen aus? Wie aktuell sind denn die Pl√§ne zur Aufnahme von Javaleoparden und wann sollen diese denn aufgenommen werden? Ist denn √ľberhaupt eine Erhaltung von Javaleoparden im Tierpark geplant? Ich dachte die sollten in andere Zoos umziehen?
(12.08.2017, 11:34)
Oliver Muller :   In Prag lebt schon ein Tier, das soll sicherlich mal ein Paar werden. Und im Masterplan von Beauval sind Javaner vorgesehen. Nesles (Parc des Felins) wird sicher auch noch ein Eckchen frei haben ...
(11.08.2017, 21:34)
Michael Mettler :   Sind denn schon Interessenten f√ľr weitere Javaleoparden-Nachzuchten bekannt, w√§hrend doch auch f√ľr ESB-gemanagte Unterarten wie den Nordchinesen m.W. dringend zus√§tzliche Halter gesucht werden?
(11.08.2017, 17:33)
Oliver Muller :   @W. Dreier: Danke f√ľr die Info! Ist aber schon eher schade bis betr√ľblich...
(11.08.2017, 14:24)
W. Dreier :   @ O. M√ľller: Was soll man sagen? Solange - wenn √ľberhaupt machbar- der Innenaus-/Umbau des ABH nicht vollzogen ist, werden wohl (vern√ľnftigerweise) die Tiere nicht zusammengebracht. Und, nat√ľrlich - wertvolle ``Zuchtzeit`` geht verloren. Bestand : 3,2
(11.08.2017, 11:26)
Oliver Muller :   @W. Dreeier: Wie ist denn eigentlich der Stand bei den Java-Leoparden? Wird es da in absehbarer Zukunft mal wieder Nachwuchs geben? Oder neue Importe. Ist ja ziemlich ruhig geworden, seit das mit dem ISB. ver√∂ffentlicht wurde...
(11.08.2017, 09:39)
Adrian Langer :   https://www.morgenpost.de/bezirke/lichtenberg/article211541313/Tierpark-hofft-noch-in-diesem-Jahr-auf-neues-Eisbaeren-Baby.html

Eisbärennachwuchs scheint wahrscheinlich!
(10.08.2017, 19:02)
W. Dreier :   @M. Meier: der Graben kann durchaus erst am Montag gebuddelt worden sein: der Bagger sah nicht gerade klein aus. Grabenl√§nge ca 30 m, Tiefe 1,3 m, Breite 1 m. Die Besucher haben nun nur noch einen mit Schutzgittern umgebenen ``Schleichweg`` - andererseits sind dort nur noch Javaleo und Sumatratiger zu sehen..
(10.08.2017, 18:07)
W. Dreier :   @M. Meier: der Graben kann durchaus erst am Montag gebuddelt worden sein: der Bagger sah nicht gerade klein aus. Grabenl√§nge ca 30 m, Tiefe 1,3 m, Breite 1 m. Die Besucher haben nun nur noch einen mit Schutzgittern umgebenen ``Schleichweg`` - andererseits sind dort nur noch Javaleo und Sumatratiger zu sehen..
(10.08.2017, 18:07)
Mark Meier :   2 Au√üenanlagen je Seitenfl√ľgel waren nat√ľrlich gemeint!
(09.08.2017, 08:46)
Mark Meier :   @WolfDrei: Dann muss ich den Graben tats√§chlich √ľbersehen haben!?! Seltsam. Ich hoffe nat√ľrlich, dass es nicht "nur" Rohre oder Kabel sind, die dort verlegt haben. Diese Arbeiten sollten ja bereits vor Monaten erfolgen. Urspr√ľnglich hatte ich ja gehofft, dass man Abrissarbeiten, neue Rohre etc und zumindest die vier neuen Au√üenanlagen je Flanke noch vor Wintereinbruch schafft, sodass dann bei schlechter Witterung innen gearbeitet werden kann. Der Innenhof und die neue Anlage der Malaienb√§ren muss ja auch noch irgendwann erfolgen, wenn n√§chstes Jahr alles √ľbergeben werden soll...
(09.08.2017, 08:44)
Martin Mercus :   Danke f√ľr die Infos! Die beiden Arten stehen auch bei mir oben auf der Liste - neben den Gerenuks und der Fasanerie. Generell freue ich mich darauf, alle Ver√§nderungen selbst zu sehen, die bereits hier beschrieben wurden.
In 2 Wochen bin ich f√ľr 5 Tage in Berlin und es sind je 2 Tage f√ľr Zoo und Tierpark geplant, den Resttag f√ľrs Aquarium (davor noch in derselben Reihenfolge je 1 Tag Walsrode, Hamburg, Timmendorfer Strand, Schwerin, Marlow, Rostock).
Bis dahin freue ich mich √ľber weitere Neuigkeiten!
(08.08.2017, 23:37)
Gudrun Bardowicks :   Bei meinem letzten Besuch in Friedrichsfelde war ich gegen 10.45. Uhr bei den Fleckenmusangs und Kleinfleckginsterkatzen. Um diese Zeit waren beide Arten gut zu beobachten und aktiv da sie gegen 11 Uhr gef√ľttert wurden. Vern√ľnftige Fotos zu bekommen ist allerdings in der Tat schwierig.
(08.08.2017, 22:45)
zollifreund :   @W.Dreier: danke, werde ich dann mal probieren.
(08.08.2017, 22:18)
W. Dreier :   @zollifreund: eigentlich, einigerma√üen Wetter vorausgesetzt , ganztags (f√ľr mich Sichtungen von kurz nach 9 bis 14.30). Fr√ľh sind m√∂glicherweise die Fotobedingungen etwas besser - m√∂glichst Sonnenpf√ľtze im Hintergrund und davor dunkle beschattete Gitter (sch√∂ne Theorie). Die Volieren liegen ja leider etwas abseits von den ``Hauptstr√∂mungen`` des Tierbestandes - also eher Besuch gleich am Anfang Richtung ABH √ľber die Haustierabteilung und abends gleicher Weg Richtung Hauptausgang.
(08.08.2017, 22:00)
zollifreund :   @W.Dreier: zuerst ist es mal wieder Zeit ein Danke f√ľr die laufenden Up-Dates aus Berlin zu sagen ( nat√ľrlich auch an Mark Meier), super, macht weiter so :-)
wann sind denn die Fleckenmusangs und die Ginserkatze am besten zu sehen? ( bin nächsten Monat mal in Berlin und die beiden Arten stehen ganz oben auf meiner Wunschliste...)
(08.08.2017, 21:15)
W. Dreier :   weiter schwierig ist es, vern√ľnftige Bilder von den Fleckenmusangs zu bekommen: ung√ľnstiger Lichteinfall, Gitter zu weit entfernt, Tiere sind laufend in Bewegung
(08.08.2017, 18:14)
W. Dreier :   der Tamandua im Dickh√§uterhaus soll am Morgen eher sichtbar sein
(08.08.2017, 18:12)
W. Dreier :   entgegen aller Planung nun doch ein TP-Dienstag - der ``Rest der Familie`` durfte Shoppen
- der S√ľdamerika-Teich hinter der Cafeteria war Vogel-frei, jene hinter den Trappen vor der gro√üen Freianlage ist schon ein Jahr Enten- und G√§nse -frei.
- zum ABH wurde schon etwas gesagt, sieht man von einem durchaus umfangreichen tiefen Graben ab, der die Nordtangente au√üerhalb des Weges umgibt (Kabel-, Leitungsgraben? doch nicht etwa eine Betongr√ľndung?)
-das Experiment mit den Skunken ist gescheitert. Entgegen meiner Meinung eines Umzuges, war das ein Versuch, Waschbären und Skunk aneinander zu gewöhnen. Ging dem Skunk nicht gut - Abbruch!
- Blauschaf-Nachwuchs wird es nicht geben - Pille!
- Chaco-Pekarieanlage: große linke Anlage 9 Tiere, rechts 6
anbei der Wasserbocknachwuchs.
(08.08.2017, 18:11)
Mark Meier :   Ich hatte gestern Zeit f√ľr einen¬†Besuch mit der Familie und einigen Freunden. Es hat allen ausgesprochen gut gefallen. Das Wetter war gro√üartig und der Park war sehr gut besucht. Wir haben viel Zeit bei Spielplatz, Streichelzoo und den kommentierten F√ľtterungen von Eisb√§ren, Pinguinen und Elefanten verbracht. F√ľr einen "systematischen" Besuch blieb so nat√ľrlich keine Zeit. Ein paar Dinge sind mir aber dennoch aufgefallen:
-Die Präriehunde haben ihr Tunnelsystem sichtbar deutlich ausgebaut (laut Geburtenliste ist die Kolonie inzwischen auch schon etwas angewachsen). So waren beim Betreten und Verlassen des Parks jeweils mehrere Präriehunde rund um ihre Höhlenausgänge zu sehen. Insgesamt hat sich das Eingangsareal des Tierparks sehr gemacht. 
-Beim Tierkinderzoo haben sich einzelne¬†Details ver√§ndert. Bei wenig sichtdurchl√§ssigen Z√§unen wurden Sichtfenster aus dem Metall bzw Holz gefr√§st respektive geschnitten. Von den Kindern wurde das sehr positiv aufgenommen. Auch die neuen Utensilien zum B√ľrsten der Schafe und Ziegen sowie zum Beseitigen deren Hinterlassenschaften wurden begeistert genutzt.¬†
-Beim Brehm-Haus habe ich leider erneut keine sichtbaren Fortschritte bemerkt. Bei dem Tempo wird das wohl noch ewig dauern...

Ansonsten habe ich k√ľrzlich gelesen, dass der U-Bahnhof Tierpark demn√§chst unter Denkmalschutz gestellt werden soll. Ob sich das auch auf die oberirdische Gestaltung auswirken k√∂nnte, ist mir nicht bekannt.

Au√üerdem habe ich festgestellt, dass der Tierpark bei Facebook inzwischen deutlich √ľber 50.000 Likes gesammelt hat, was zuvor in Deutschland mW nur den Zoos von Leipzig, K√∂ln, Hannover und dem Berliner Zoo gelungen ist. Auch wenn insbesondere Leipzig noch einmal deutlich mehr Likes sammeln konnte, ist das doch schon ein toller Erfolg, zumal der Park dort mit 4,5 von 5 Sternen sogar besser bewertet wird als die restlichen vier mit zumeist 4,4 Sternen. Nat√ľrlich kann sich der Tierpark nichts davon kaufen aber eine sch√∂ne Best√§tigung ist es sicher doch, zumal bisher ja noch nicht im gro√üen Stil investiert werden konnte und der Tierpark in Zooforen teils als veraltet dargestellt wird.
(08.08.2017, 06:45)
W. Dreier :   lese gerade: im TP sind die Kurzschnabeligel wieder auf der Anlage am Dickh√§uterhaus.
Die Skunke wohnen nun in der Waschbärenanlage! Hat man also schon auf die ``invasiven ``Listen reagiert?
(06.08.2017, 12:13)
W. Dreier :   Um meine rechts - links-Verwirrung zu korrigieren, nochmals eine Darstellung der einstigen Anlage.
Stand etwa 1962.

Heute befinden sich dort anstelle der Dickhäuteranlage die Kraniche und die Schwarzschnabelstörche, das Menschenaffenhaus ist die Unterkunft der Malayenbären, deren heutige Außenanlage etwa der linken Panzernashornanlage entsprecht. Rechts oben befinden sich die "Pelztieranlagen , damals mit Kleinraubtieren besetzt (u.a. Rothund, Dingo, Hallstromhund, Ginsterkatze, Buntmarder u. a. ) - hatten wir hier ja auch schon diskutiert.
(05.08.2017, 11:17)
W. Dreier :   Ei, jetzt habe ich die Betrachtung (links - rechts) von der Scheunenseite aus gemacht bis zum Panzernashorngehege - dann stimmts wieder seitens des Betrachters. Nun gut - die Skizze stimmt so ungef√§hr.
(04.08.2017, 22:20)
W. Dreier :   @ N. Groeneveld: Das Bild wurde von der Scheune aus (``Elefantenstall``) gemacht - der Besucher stand dann ca 25-30 m auf der anderen Seite zwischen links SpitzmaulNH. Elefanten in der Mitte und rechts Panzernash√∂rner. Weitet links - wie jetzt Malayenb√§ren - stand das ``provisorische Menschenaffenhaus`, noch weiter links dann das Haus f√ľr Breitmaulnas√∂rner (1,1) (noch fr√ľher vor Bau des ABH standen dort 2 erweiterte Zirkuswagen mit Gro√ükatzen - auch Karakal, Hy√§nenhund, Malayenb√§r)
(04.08.2017, 17:14)
Nikolas Groeneveld :   Hier eine √úbersicht √ľber die ehemalige Elefanten-Anlage zu DDR-Zeiten.
Rechts ist eine der Anlagen f√ľr Panzernash√∂rner zu sehen und auch der Birnbaum steht im Hintergrund.
Die Aufnahme stammt aus einer Sonderausgabe von ?Panda, Gorilla & Co? mit dem Namen ?Damals mit Panda, Gorilla & Co?.
Waren die Nashorn-Anlagen im Hintergrund damals wirklich so klein, oder täuscht das perspektivisch?

(03.08.2017, 19:29)
W. Dreier :   Im TP wurde ein Irbis geboren - wahrscheinlich auf der Anlage gegen Mitte August.
(03.08.2017, 19:08)
W. Dreier :   Au weiha_ bei den Somalis nat√ľrlich 2 , 2 juv !!!
(01.08.2017, 20:18)
W. Dreier :   Kritik aber zu den neuen Schildern! Ach so moderne Materialien! Nach kaum 2 Jahren ist kaum noch etwas unter Lichteinflu√ü zu sehen! Bei den alten schon!
(01.08.2017, 20:14)
W. Dreier :   Ginsterkatzen und Musangs sind bei gutem Wetter fast immer zu sehen - fototechnisch aber kompliziert
(01.08.2017, 20:12)
W. Dreier :   Jungvogel beim Afrikan. Nimmersatt
(01.08.2017, 20:11)
W. Dreier :   Bei dem Wetter nur logisch: die Berberaffenstanden bid zum Bauch im Wasser
(01.08.2017, 20:10)
W. Dreier :   heute eine gro√üe Meldung zur Geburt bei den Somalis in der ``Berliner Zeitung`` - einfach ganz h√ľbsche Tiere. Wie gesagt: 1 , 1
(01.08.2017, 20:08)
W. Dreier :   Das einzige weibliche Maral-Kalb ist in bestem Zustand
(01.08.2017, 20:07)
W. Dreier :   Das einzige weibliche Maral-Kalb ist in bestem Zustand
(01.08.2017, 20:06)
W. Dreier :   Regen um 9 Uhr, im Bereich der Reihernester gro√ües Geschrei - offensichtlich gibt es bei jenen, die ihre Nester bei dem Sturm vor ca 6 Wochen verloren, Nachbruten - und schon wird f√ľr heute Nacht der n√§chste Orkan angek√ľndigt - sogar mit Tornado-Gefahr!.

Ich mu√ü mich revidieren bez√ľglich des Schuttberges: steht man an der Kleinkatzenreihe, sieht man ab und zu einen gro√üen Auslegerkran und h√∂rt m√§chtigen Krach. Der Krangreifer scheint eine Siebschaufel zu haben, denn in Abst√§nden gibt es nach Abf√ľllen die R√ľckfahrtsignale von Lastern.

Am ABH ruht es aber nach dem 2. Abriß, sieht man von einem Handwerkerauto unklarer Funktion auf der Pinguinseite ab.
Die Ameisenigelanlage wird peut -a - peut wieder in Funktion gebracht: Nach Betonieren von ca. zwei Dritteln des Bodens wurden jetzt an die R√ľckwand Birkenst√§mme gebracht, auf dem Beton liegt ein Carr√® von Baumst√§mmen - wird wohl Mulch eingef√ľllt.
Das Affenhaus (s√ľdliche Seite) wird innen Blau (!) gestrichen -k√∂nnte dann noch Urwaldkulisse aufgemalt werden? - sonst w√§re das entschieden zu dunkel. (Bild anbei)
Und die Brennnesseln wachsen: auf dem linken Zugang zum ``Gebirge`` könnten sich Veganer auf ca 500 m2 mit Brennnessel-Spinat bester Wuchshöhe und besten Alters versorgen! Ein Meer von Brennesseln!

Was noch ohne Bild:
- Geburt bei den Ellipsenwasserböcken, noch nicht bei Wapiti und Berberhirsch inklus. Mhorrgaz.
- mittlerweile wurde von den 2 abgesperrten Böcken (Addax und Mhorrg. ) der Addaxbock auf die Anlage gelassen. Tut sich schon was mit Treiben und betrieben werden.
- Die Baweanhirsche sonnen sich am Morgen an der rechten Seite der Absperrung im Vordergrund in einem Sonnenfleck - sonst ist die Anlage recht dunkel.
- Gerenuk wie gehabt: nicht vor 13 Uhr und 1.1 , das Jungtier ist weiter auf dem Schild verzeichnet.

(01.08.2017, 20:03)
W. Dreier :   Still ruht der See! Das betrifft den Wohnungsbau im Bereich des Wirtschaftshofes (d√ľrfte als Tierausstellung auch schlecht geeignet sein) , auch insbesondere das Abenteuerbad - und auch den 2. Eingang an der B 1. Auch der Schuttberg ruht weiterhin.
(31.07.2017, 20:03)
Adrian Langer :   Ach bevor ich es vergesse! Ich bin auf einen Bericht gesto√üen in dem es hie√ü, dass Fl√§chen des Tierparks zum Wohnungsbau in Berlin freigegeben wird (das stammte aus 2015)! Steht das denn immernoch zur Diskussion oder darf jetzt die ganze Fl√§che f√ľr zoologische Zwecke umgestaltet werden?
(31.07.2017, 19:49)
W. Dreier :   Der Somaliwildesel-Nachwuchs: 2 , 2
(31.07.2017, 19:28)
W. Dreier :   - bez√ľglich der Bawean-Hirsche gab es heute einen TP Bericht. U. a. will auch Chester in die Zucht einsteigen. Genannt wurde, dass es in Malaysia noch einen Halter geben soll (Melaka?)
- die Buntmarder waren gestern fr√ľh aktiv. Durch die Dominanz der Mutter ``Martha`` kommen sie an sich erst fast als dreiviertel-Erwachsene auf die Anlage. Ein Jungtier hat einen extremen Knickschwanz (ca 30¬į wenn man von der Schwanzwurzelverl√§ngerung ausgeht). Offensichtlich ist das eine verquere Embryonallage gewesen.
- auf dem Platz der ehemaligen Hauskaninchenhaltung ist eine ``tempor√§re`` Voliere f√ľr normale Pfauen (ca 10 Tiere) errichtet worden - sollen wohl freigesetzt werden (freut sich der Fuchs)
Anbei die weiblichen Bawean-Hirsche
(25.07.2017, 14:28)
W. Dreier :   Noch einige Erg√§nzungen, nachdem nun wirklich der Regen gestern um 21 Uhr begann - und bis jetzt andauert
- bei den Somalieseln war ja der Hengst eine weile abgesperrt! Nun also innerhalb von 1 Woche 4 Fohlen
(25.07.2017, 14:14)
W. Dreier :   - und in der ``Schlangenfarm`` lagen 6 Eier bei den Marokko-Kobras
(24.07.2017, 19:58)
W. Dreier :   mit dem 21. hat es nochmals 2 Geburten bei den Somalieseln gegeben - nunmehr 4 juv!

Dann aber die Baweanhirsche - wenn auch nur eine ``Erstsicht`` f√ľr den TP.
Da die Anlage recht dunkel ist, zudem die 1,2 Tiere noch im Stall waren, lief ich vorbei, im 2. Anlauf dann alle drei Tiere: ein durchaus starker Bock (mehr als 6 Enden bringen sie nicht), ein erwachsenes und ein junges Weibchen. Noch ist die Anlage nicht ausgeschildert
(24.07.2017, 19:56)
W. Dreier :   Verirrte mich aufgrund der Wetterprognosen schon heute in den TP

- das sehr starke weibliche Maralkitz liegt leider nie ``so richtig" fotogen

(24.07.2017, 19:52)
Gudrun Bardowicks :   Ich war am 21.7. mit Freunden mal wieder im Tierpark Friedrichsfelde. Die Philippinen-Fleckenmusangs und die Kleinfleckginsterkatzen waren gegen 10.45 Uhr in ihren Anlagen sehr sch√∂n zu sehen, da sie bald darauf gef√ľttert wurden. Bei den Fleckenmusangs fanden auch einige Paarungen statt.
- Die L√∂ffelhunde und Erdw√∂lfe waren wieder auf ihren umgestalteten Anlagen, die mir gut gefallen, zu sehen. Auch mind. einen m√§nnlichen Bawean-Schweinshirsch sah ich auf der alten Schweinshirschanlage im Stalleingang, f√ľr mich eine Erstsichtung. Die "normalen" Schweinshirsche sind auf der Nilgauanlage immer noch vorhanden. ich sah aber nur 3 Tiere.
- Bei den Gerenuks waren Männchen und Weibchen gemeinsamauf der Anlage, das Jungtier sah ich aber nicht. Das Zuchtpaar der Marco-Polo-Schafe und das diesjährige Jungtier zeigten sich nicht, die beiden jungen Männchen ließen sich aber sehr schön auf Gemsenanlage beobachten. Sie waren zusammen mit den Gemsen und deren Jungtieren auf der Anlage.
- Die Voliere f√ľr Chaco-K√§uze sah ich das erste Mal. Sie gefiel mir sehr. Auch die √ľbrigen umgestalteten Anlagen gefallen mir sehr. Die Flugshow war f√ľr mich ebenfalls neu. Ich fand sie sehr gelungen. Es waren ein Afrikanischer Fleckenuhu, ein Gelbkopfgeier, ein junger K√∂nigsgeier, ein Europ√§ischer Uhu, ein Lanner und 3 weibliche W√ľstenbussarde in der Flugshow zu sehen.
- Im Au√üenbereich des Brehm-Hauses wurde flei√üig gearbeitet. An beiden Seiten fehlen mittlerweile die beiden vorderen Au√üenanlagen. Auch die Pr√§riehundanlage wurde mittlerweile abgebaut. An Katzen zu sehen sehen waren die Langschwanzkatzen, die Palawan-Bengalkatzen, mind. 3 Javaleoparden, 2 Sumatratiger, ein Hinterindischer/ Malaientiger, 3 Amurtiger und 2 Binturongs. Laut Beschilderung m√ľssten auch noch Nebelparder und Servale vorhanden sein, sie waren aber in den Innenanlagen w√§hrend meines Besuchs nicht zu sehen. Die Au√üenanlagen auf der alten Kleinkatzenseite besuchte ich nicht.
Am Bestand der Kleinkatzenzuchtstation hat sich gegen√ľber meinem letzten Besuch nichts ver√§ndert. Es sind weiterhin S√ľdafrikanischer Karakal, Honigdachse, Malaiische Zibetkatze und Zebramangusten vorhanden.
Die große Greifvogelvoliere am ABH war mit Gänsegeiern, Schneegeiern, Zwerggänsegeiern, Sperbergeiern, Königsgeiern und einem Paar Bartgeier besetzt.
- Die beiden Au√üenanlagen im Eingangsbereich des Dickh√§uterhauses sind aktuell nicht besetzt, die Krallenaffenanlagen sind mit Rothandtamarinen in Vergesellschaftung mit Azara-Agutis und S√ľdlichem Kugelg√ľrteltier, mit Kaiserschnurrbarttamarinen vergesellschaftet mit S√ľdlichem Kugelg√ľrteltier und mit einem aktiven Tamandua besetzt, die Kugelg√ľrteltiere und Azara-Agutis zeigten sich allerdings nicht. Hingegen sah ich auf der Kapuziner-Au√üenanlage am Affenhaus mind. 3 aktive Azara-Agutis.
- Der Bestand in der Schlangenfarm und im Schildkr√∂ten-Krokodil-Haus hat sich gegen√ľber meinem letzten Besuch im Oktober 2016 nicht sehr ver√§ndert, lediglich die Anlage f√ľr Jemen-Cham√§leons war nicht besetzt und wird gerade umgestaltet. Neu f√ľr mich war lediglich die Hog-Island-Boa. Die Strahlenschildkr√∂ten zogen mittlerweile geografisch passend auf die umgestaltete Lemuren-Au√üenanlage im Affenhaus.
- Flinkwallabys sind nicht mehr vorhanden. Die Sumpfwallabys leben nun zusammen mit den Gelbfuß-Felsenkänguruhs, Bergkänguruhs und Bennett-Känguruhs auf der begehbaren Känguruhanlage.
- Die neue Voliere f√ľr Felsensittiche am Restaurant Patagona finde ich sehr gelungen. Die V√∂gel scheinen sich in ihr sehr wohl zu f√ľhlen.
Am Cafe¬ī Kakadu waren die Haubenlieste und die Mitchell-Allfarbloris f√ľr mich neue Arten in Friedrichsfelde. Weiterhin werden dort jetzt Gr√ľnschwanzloris und eine Gemeinschaftshaltung von Molukkenkakadus, Nasenkakadus, Nacktaugenkakadus und ein oder 2 weiteren Kakaduformen gezeigt. Wo die dort fr√ľher gezeigten Amazonen und Sittiche jetzt untergebracht sind wei√ü ich nicht.
- In der Afrikavoliere sahen wir neben dem jungen Nimmersatt auch einen noch sehr kleinen Abdimstorch. In der Möwenvoliere sahen wir lediglich einen einzigen Jungvogel aus diesem Jahr, eine junge Japanmöwe.
(23.07.2017, 22:44)
W. Dreier :   Also, was ich schon alles von allen m√∂glichen Leuten
√ľber die Exporte geh√∂rt habe - warten wir es doch einfach ab, bis die Kisten am Kran h√§ngen!

Hier hängt Valentino am 29.9.15 am Haken
(20.07.2017, 18:06)
Adrian Langer :   Ich bin quasi gerade auf die Information gesto√üen, dass Kewa mit ihrem Nachwuchs noch dieses Jahr nach M√ľnchen ziehen soll! (Quelle Elewiki) Was soll denn, nach dem geplatzten Transfer nach Karlsruhe, aus den drei verbleibenden K√ľhen werden? Gehen diese noch in andere Zoos oder bleiben sie bis zu ihrem Ende auf der zuk√ľnftig sanierten Anlage mit den Afrikanern?
(19.07.2017, 23:12)
W. Dreier :   Was noch?
-kein Baweanhirsch zu sehen, die ehemalige Schweinshirschanlage ist mit trockenen Baumstämmen drapiert worden. Nach Aussage sei bei EU-Staaten-Transfer eine Quarantäne nicht nötig (?)
- Phänomen Gerenuk: nur der Bock ab 13 Uhr auf der Anlage, das Weibchen im Vorgehege (nach Aussage schon eine Weile in dieser Manier). Da der Bock stark trieb, könnte das Schutz von Mutter und Tochter bedeuten
-a propos Schutz: bei laufender Vogelshow wird die Anlage geschlossen! Kein Zutritt von außen während des Ablaufes!
`Zum Schutz der Besucher und der Vögel``
- bei den Maralen eine weibliche Geburt - Bild war nicht möglich (na ja, nicht hier vorzeigbar)
- bei den Weißlippen hat man die Brombeerhecke entfernt - es war keine Einsicht mehr möglich
- der Buntmardernachwuchs, sagte man, sei gegen 13 Uhr immer auf der Anlage zu sehen. Heute: denkste!
- bei den Chacos zählte ich heute 9 plus 6
- und 5 (f√ľnf!) Pr√§riehunde waren zu sehen (allerdings immer halb im Loch)
- und: arme Gartenarbeiter/innen: das Unkraut wächst und wächst und wächst nach den Niederschlägen !!!! - speziell am Berg.

- letztes Bild: das war es! das letzte Flamingoei. Welche ein Jahr f√ľr die V√∂gel!
(18.07.2017, 20:34)
W. Dreier :   am Kakadurestaurant links die neuen Mitchell-Loris
(18.07.2017, 20:19)
W. Dreier :   auf der Variinsel nunmehr ein junger Mongozmaki-Mann
(18.07.2017, 20:18)
W. Dreier :   eine n√§chste Japanmakaken-Geburt
(18.07.2017, 20:17)
W. Dreier :   ebenfalls geboren wurden als Zwillinge 2 Kleine Maras
(18.07.2017, 20:15)
W. Dreier :   Durchlauf in Bildern:
-ohne: am ABH sindt-wie geschildert - die zwei nordöstlichen ``Käfige`` abgebaut / bei den Riesenkänguruhs sind an einer Hecken-armen Stelle die jetzt typischen Holzabsperrungen errichtet und ``australisches Flair`` versucht worden: roter Boden!
Mit Bild: zum Gl√ľck: wieder zwei Somalieselchen wurden geboren - welch lange Beine!
(18.07.2017, 20:14)
W. Dreier :   und hier die ``Fremdarbeiter``, die das Gras kurzhalten sollen - doch wohl nicht der Endbesatz?????
(13.07.2017, 20:43)
W. Dreier :   @M. Meier: die ``Hundeanlagen`` sind ja fertig - fehlt nur der Besatz. Hier ein ``Aussenbild``
(13.07.2017, 20:42)
Mark Meier :   @WolfDrei und Nikolas Groeneveld: Danke f√ľr die Informationen. Dann bin ich ja mal gespannt, wann es beim Brehm-Haus richtig los geht. Die Abrissarbeiten sowie das Verlegen der Rohre sollten ab Ende April passieren. Vorher wurden bereits Pflanzungen entfernt. Aber von den neu zu gestaltenden Au√üenanlagen ist offenbar weiter nichts zu sehen. In einem Pressebericht wurde sogar von einem Baustart im Herbst geredet. Ich bef√ľrchte, dass die geplante und angek√ľndigte Fertigstellung der "Gesamtma√ünahme" im Sp√§tsommer 2018 bereits wieder Makulatur ist.

Bei den Hundeanlagen √ľberrascht es mich etwas. Bei meinem letzten Kurzbesuch so wie auf Fotos sahen diese schon recht weit aus. Ich h√§tte hier inzwischen mit der Fertigstellung gerechnet.
(13.07.2017, 11:03)
Nikolas Groeneveld :   Irgendwie klappt es mit dem Bild nicht so richtig, aber na gut.
So mega spektakul√§r ist das Bild auch nicht, man hat nat√ľrlich Erde zur seite geschafft, um die Rohre verlegen zu k√∂nnen und es steht nun auch schweres Ger√§t an der Baustelle.
Wie Michael Gradowski ja schon erwähnte, wurde nun auch an der Nordseite des Hauses mit dem Umbau begonnen.
Dort war man am Mittwoch noch dabei, zwei Außenkäfige abzubauen.
Es handelt sich um die äußeren Käfige, die am nähesten an den Felsen-Anlagen standen
Wie gesagt, wurden nur diese zwei Käfige abgebaut.
(12.07.2017, 19:57)
Nikolas Groeneveld :   Na gut, vielleicht jetzt
(12.07.2017, 19:36)
Nikolas Groeneveld :   Am Brehm-Haus geht es nun tats√§chlich endlich weiter.
Letzte Woche Mittwoch (wollte eigentlich schon fr√ľher berichten) wurden Rohre verlegt.
Bild der Baustelle hoffentlich zur linken.
(12.07.2017, 19:31)
W. Dreier :   @M. Meier:
-Bisher ist nur die Fleckenhyänenanlage (mit Hyänen) besetzt
- ins und am ABH war ich nicht
(12.07.2017, 18:44)
Mark Meier :   @WolfDrei: Danke f√ľr den Bericht und die Bilder!

Zwei kurze Fragen hätte ich dazu noch:
-Sind die Hyänenanlagen nun alle fertig und wieder besetzt?
-Ist beim Brehm-Haus inzwischen irgendetwas geschehen?
(12.07.2017, 07:04)
W. Dreier :   Westkreischeulennachwuchs
(11.07.2017, 20:29)
W. Dreier :   Ach so - bei den Mishmitakins ist nun der Bock wieder bei den Weibchen - in diesem Jahr gab es wegen der Abtrennung keinen Nachwuchs.
Anbei der Junibericht
(11.07.2017, 20:28)
W. Dreier :   Silber√§ffchennachwuchs
(11.07.2017, 20:26)
W. Dreier :   ein St√ľck ``Hog island boa``
(11.07.2017, 20:25)
W. Dreier :   Gerenukanlage: weiterhin sind die Tiere nicht vor 12 Uhr zu sehen, heute war um 14 Uhr nur der Bock zu sehen
(11.07.2017, 20:23)
W. Dreier :   3 Wochen Abstinenz - was gab es im TP?
- bei den ``Großrothirschen`` sind nach Zwergwapiti und Weißlippenhirsch nun die Bucharas erfolgreich: 2 Weibchen (Bild anbei: es fehlen weiterhin Berber, Maral und Wapiti
-Geburt bei den Silberäffchen (2 juv)
- eine 2. Geburt bei den Gayalen, eine 2. bei den Japanmakaken
- bei den V√∂geln 6 K√ľken beim Diamantfasan und 3 bei den Bergbambush√ľhnern. Leider ist offensichtlich das Gesch√§ft bei allen Kranichen ohne Erfolg abgelaufen, wohl auch bei den Schwarzh√§lsen. Nachdem nach langsamen Beginn 4 Flamingos sa√üen, ist nach den Regeng√ľssen nur noch ein Nest besetzt! An dem wenig begangenen Weg am Nilgaugehege haben die Westkreischeulen schon 2 selbst√§ndige Jungtiere.
Die Jungtiere bei den Markhoren und Arkalen scheinen alle hochgekommen zu sein : 7 und 6 juv.
In der ``Schlangenfarm`` sind einige Schlangen und Schildkröten umgezogen, neu ist die ``Hog island boa`` - eine sehr helle Inselform der Boa constrictor (Inselgruppe vor Honduras).
Zum Baweanhirsch: noch nichts zu sehen, auch nicht Ausschilderung im ehemaligen Teil der ``richtigen`` Schweinshirsche.. Quarant√§ne? Allzu √ľppig lief die Zucht in Poznan nicht - aber noch seltener als Pandas (so an 250 - 300 Tiere).
Rotb√ľffel und POS haben sich nun aneinander gew√∂hnt.
Und noch etwas: als ich um die Ecke Richtung ehemaliger Streifenhy√§nenanlage kam, glaubte ich schon an eine Sichtung - es waren aber nur ``Fremdarbeiter``: Th√ľringische Waldziegen, sehr h√ľbsche junge Tiere. Aufgabe: Gras fressen. Die Buntmarder haben √ľbrigens 3 Jungtiere - weiterhin von der Mutter bestens bewacht und kaum aus der H√∂hle gelassen.

(11.07.2017, 20:21)
Patrick Marburger :   Der Zoo Posen hat Bawean-Schweinshirsche in den TP abgegeben. Toller Neuzugang!
(10.07.2017, 21:39)
Michael Gradowski :   In der ehem. Schuhschnabelanlage leben schon seit Jahren Saruskraniche.
(04.07.2017, 18:53)
J√∂rn Hegner :   der tierpark berlin spezialisiert sich ja auf diese vielen kranich-arten . einige sind ja nicht mehr dabei , wie diese paradieskraniche . es kamen ja nach den schuhschn√§beln die paradies- und klunkerkraniche in die anlage davon .
(04.07.2017, 18:25)
Mark Meier :   Leider brachte der Beitrag keine neuen Erkenntnisse. Zum Brehm-Haus wie gesagt im Programmhinweis die Info, dass erst ab Herbst richtig gearbeitet werde. Im Beitrag selbst ging es dann aber nur um die Elefanten: Die Herde der Asiaten zeigt sich insbesondere drau√üen recht harmonisch - wobei gerade √§ltere Tiere teils noch schlechte Erfahrungen vergangener Tage verdauen. Erst "jetzt" im gro√üen Dickh√§uterhaus haben sie nachts ja M√∂glichkeit zur freieren Bewegung. K√ľnftig soll es aber noch deutlich mehr Platz f√ľr weniger Tiere geben. Bislang seien jedoch noch nicht einmal die Pl√§ne hierf√ľr gezeichnet.

Den ganzen Bericht kann man √ľber den Link aus meinem letzten Beitrag abrufen.
(27.06.2017, 10:59)
Mark Meier :   Die n√§chste deutliche Verz√∂gerung beim Brehm-Haus ist nun offenbar auch "offiziell": Im Programmhinweis zu einem Radiobeitrag des RBB Info Radios heute um 9:45 Uhr hei√üt es pl√∂tzlich, dass das Brehm-Haus AB HERBST umgebaut werde. Tja, nach Baut√§tigkeit sah es zuletzt ohnehin nicht mehr aus.¬†Hoffentlich bleibt es nun wenigstens mal dabei. Nicht, dass man dann von einem feucht-kalten Winter "√ľberrascht" wird. Immerhin wollte man ja eigentlich extra auf mildere Witterung warten...

√úbrigens geht es bei dem Radiobeitrag um das Thema "Wie gl√ľcklich sind Zootiere?" Im Programmhinweis wird auch angesprochen, dass aus den n√ľchternen Elefantengehegen "bald" eine afrikanische Savannenlandschaft werde. Es soll um die Frage gehen, inwiefern neben den Besuchern auch die Tiere selbst von den geplanten Ver√§nderungen profitieren werden. Ich hoffe daher, dass ein wenig √ľber die Details der Planungen gesprochen wird.
https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/nahaufnahme/201706/122769.html
(27.06.2017, 06:21)
Adrian Langer :   http://m.tagesspiegel.de/weltspiegel/magazin/berliner-schnauzen-im-tierpark-wie-man-die-chileflamingos-retten-koennte/19971112.html?utm_referrer=

Nochmal Tierpark! Offenbar gibt es hier Probleme mit F√ľchsen! Soll die Nachtrage im Artikel auf eine neue Voliere hinweisen? Und wenn dise Flamingos sich in Europa als Neozoen ausbreiten hei√üt das, sie werden dann wohl auch einmal in die EU-Verordnung mit aufgenommen?
(26.06.2017, 19:55)
Adrian Langer :   http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-eisbaeren-tonja-und-wolodja-lassen-auf-nachwuchs-hoffen-27864038?originalReferrer=

Im Tierpark scheint es bald wieder kleine Eisbären zu geben!
(26.06.2017, 19:45)
Sacha :   Bin sicher nicht der gr√∂sste Fan von "Artenkahlschlag"-Knieriem, aber wo er recht hat, hat er recht.
(23.06.2017, 00:41)
W. Dreier :   noch ein ps zu der (ehemaligen und zuk√ľnftigen?) Streifenhy√§nenanlage: auch sie wird √§hnlich der L√∂ffelhundanlage gestaltet - Foto anbei
(22.06.2017, 20:08)
W. Dreier :   Laut ``Berliner Zeitung`` werden die Pandas am 5.7. offiziell √ľbergeben - mit der Prominenz, ``√Ėffentliche Besichtigung ab dem 6.7. Nachmals bez√ľglich der Kosten befragt, konterte Herr Knieriem, dass das Vogelhaus mehr gekostet h√§tte.
(22.06.2017, 20:05)
Michael Gradowski :   Ein paar Eindr√ľcke von meinem gestrigen Besuch; manches f√ľr mich Neue wurde hier vielleicht schon erw√§hnt.

Die afrikanischen Kunstwerke sind eine sch√∂ne Erg√§nzung zu den bereits vorhandenen Plastiken u.√§. k√ľnstlerischen Schmuck des Tierparks, zum gr√∂√üten Teil gefallen sie mir ausgesprochen gut.

Die Gestaltung der Volieren am Terrassencaf√® gef√§llt mir auch sehr, allerdings waren sie vorher auch nicht wirklich schlecht gestaltet, warum man allerdings 4 Kakaduarten in einer Voliere zeigen muss, erschlie√üt sich mir nicht so richtig. Die Volieren an der Cafeteria wurden zu einer gro√üen Volliere f√ľr Felsensittiche zusammengelegt, ist auch wirklich h√ľbsch geworden.

Die Girgentanaziegen wirken auf der ehem. Zwergziegenanlage viel besser, der Tausch war in meinen Augen eine sehr gute Idee, die Zwerge leben jetzt im Streichelgehege, was ich auch passender finde.

Auch an der Nordseite des ABH wurde nun mit dem Abbau der K√§fige begonnen, Raubkatzen anschauen wurde zum kleinen Problem. Nebelparder, Serval, Binturong waren in den Au√üenanlagen, an diese an der Ostseite kommt man allerdings nicht mehr heran, weil das Gebiet gesperrt ist. √úberall wird auf Transparenten Sp√§tsommer 2018 als Fertigstellung angepriesen, wenn man das bisherige Tempo als Ma√üstab nimmt, d√ľrfte das eher utopisch erscheinen

Die S√ľdamerikavoliere finde ich auch sehr gelungen, das Netz wirkt fast unsichtbar. Daneben die Anlage der Chacopekaris k√∂nnte zu meiner Lieblingsanlage werden, ich bin nach wie vor schwer begeistert. K√∂nnte...wenn ich nicht auf den Berg gestiegen w√§re :-D Der Blick, von den Goralen/Marco Polos kommend, auf die wundersch√∂ne Blauschafanlage ist einfach nur gro√üartig. Ich kann wirklich nur hoffen, da√ü dieses Schmuckst√ľck die Umgestaltung zum Himalaya √ľbersteht. Am besten gar nicht erst anfassen die Anlage und alles um sie herum √§ndern :-D aber ernsthaft, um diese Anlage w√§re es so schade, besser geht doch eigentlich nicht.

Jungtiere √ľberall, das kleine Gerenuk war genau so aktiv wie der kleine Urson, dazu gibt es viel Huftiernachwuchs. Besonders im Haustierbereich war Babygucken angesagt, Steppen- und Fj√§llrinder, Poitou-Esel...DAS Highlight ist aber der wirklich entz√ľckende Zwergesel vom 16.06. Durch die wunderh√ľbsche wei√ü-grau Zeichnung seines Fells besonders im Gesicht w√§chst das Niedlichkeitsempfinden ins Unermessliche :-D ich habe noch nie so ein h√ľbsches Eselchen gesehen :-)

Ganz neu f√ľr mich sind die h√ľbschen Phillippinen-Zwergohreulen in der ehem. Turakovoliere bei den Gayalen, die einzige Haltung in Deutschland. √úber diesen seltenen Neuzugang freue ich mich sehr. Unbekannt war mir auch, da√ü es im letzten Jahr Nachwuchs bei den Krustenechsen gab, den man in der Schlangenfarm sehen kann. M√ľsste eigentlich TP-Erstzucht sein, oder? Auf jeden Fall ein sch√∂ner Erfolg. Auch gefreut habe ich mich √ľber sehr aktive Fleckenmusangs und Erdw√∂lfe. Die Ginsterkatze war nur schlafend zu sehen. Die Vergesellschaftungen funktionieren scheinbar sehr gut, Nilgaus/Schweinshirsche sowie Rotb√ľffel/POS waren neu f√ľr mich. Die Aufh√ľbschung vom Kattahaus gef√§llt mir genau wie die neue Maki-Anlage, das Affenhaus ist mittlerweile zu einem richtigen Highlight geworden. Besonders die S√ľdamerika-WG wei√ü sehr zu gefallen, nur als Azzara-Aguti hat man es da nicht leicht. Die gesamte Horde Gelbbrust-Kapuziner machte sich n√§mlich einen Spa√ü daraus, einen der Nager immer wieder durch die gesamte Anlage zu jagen, es war ganz sch√∂n Action angesagt :-D

Die Riesenkänguruhs sind wieder alleine, die Sumpfwallabys sind zu den anderen Känguruhs in die begehbare Anlage gezogen.

Negatives gibt's leider auch. Die Ameisenigel sind immer noch nicht wieder zu sehen, laut Schild muss die Anlage ausgebessert werden, von irgendwelchen Arbeiten war aber nichts zu sehen, d√ľrfte jetzt auch fast ein Jahr sein, ohne da√ü da was passiert ist.

Ich hatte ja gedacht, das leidige Thema Vogelschwund hat bei mir seinen H√∂hepunkt √ľberschritten. Tja, falsch gedacht. Mit gro√üer Verwunderung musste ich feststellen, da√ü au√üer H√∂ckerschw√§nen auf der Stelzvogelanlage keine Schw√§ne mehr zu sehen sind. Sing-, Schwarzhals-, Trauer-, Coscorobaschwan...alle weder zu sehen noch ausgeschildert :-( Wenn man bedenkt, da√ü der TP mal solche Kostbarkeiten wie Trompeter- oder Pfeifschw√§ne hatte...es ist nur noch traurig. Auch in der Geiervoliere scheint mir der Bestand nochmal abgenommen zu haben, kann mich aber auch t√§uschen. Gibt es keine Gelbkopfgeier mehr oder sind die nur hinter den Kulissen wegen der st√∂renden Leipziger G√§ste? Ich hoffe mal Letzteres, bei den tollen Zuchterfolgen in den letzten Jahren w√§re es doch mehr als seltsam, wenn man sich von dieser Art trennt.

Die Aquarienzylinder in der Caf√®teria sind f√ľr mich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist der der Neonsalmer wirklich ausgesprochen gut gestaltet, der Besatz allerdings...naja Tausende Neonsalmler halt. H√ľbsch, aber die kann man in jeder Zoohandlung sehen, etwas "spezieller" h√§tte es schon sein d√ľrfen. Beim Zylinder der Buntbarsche wurden dann leider meine Zweifel, die ich an den Dingern habe, best√§tigt. Abgesehen davon, da√ü die Gestaltung nicht ann√§hernd so gelungen ist wie bei den Neons, durfte ich auch feststellen, da√ü ein Gro√üteil der Tiere fl√ľchtet, wenn man an den Zylinder heran tritt. Findige Kinder d√ľrften ihren Spa√ü haben, wenn sie das bemerken und die Tiere immer sch√∂n im Kreis "jagen". Meine Bef√ľrchtung ist ja, da√ü die Tiere in solchen Zylindern in st√§ndigem Dauerstress leben, darum bin ich kein gro√üer Freund davon. Den meisten wird es nicht gefallen, aber ich kann nur sagen: wieder weg damit. Dann bleiben eben nur noch die paar Aquarien √ľbrig. Traurig √ľbrigens auch, da√ü es absolut keine Beschilderung mehr gibt und ich meine KEINE!!! Das finde ich wirklich armselig.

Die absolute Kr√∂nung im negativen Sinne ist allerdings die Anlage der T√ľpfelhy√§nen. Oder besser das Kunstfelsmonster und seine Gef√§hrten. Dieses "Ding" hat mir ja schon auf den Bildern nicht gefallen, live finde ich es noch schrecklicher. Sorry f√ľr diejenigen, die das Ganze "nicht ganz so schlimm" finden, aber es ist scheu√ülich! Mag sein, da√ü sich Stammbesucher eher an den Anblick gew√∂hnen, aber f√ľr jemand wie mich, der nur ein-, zweimal im Jahr im TP vorbei schaut, ist es eine echte Katastrophe. Das viel beschworene Ziel "Zur√ľck zur Natur" hat man hier grandios verfehlt. Sicher, das alte Haus war keine Sch√∂nheit, aber dieser Zweckbau bewirkte, da√ü man sich auf die Anlage und die Tiere konzentriert. Jetzt ist es wie ein Unfall, man will nicht hinsehen und doch zieht einen der Anblick dieses Unget√ľms magisch an. Das Monster, sein kleiner Bruder an der Absperrung und die kleine H√∂hle sehen nicht im Mindesten nat√ľrlich aus und machen ihrem Namen "KUNSTfels" alle Ehre. Warum man √ľberhaupt versucht hat, die Anlage zu ver√§ndern, ist mir schleierhaft. So schrecklich war sie vorher nicht, da g√§be es andere Anlagen, die es n√∂tiger gehabt h√§tten. So hat man sie in meinen Augen nur verschlechtert. Das einzig Gute ist, da√ü man das Elend aufgrund der momentanen Vegetation erst sehr sp√§t sieht, wenn man aus Richtung Dickh√§uterhaus kommt. Steht man dann aber vor der Anlage, ist das Erschrecken aber umso gr√∂√üer, jedenfalls bei mir. Ich bin wirklich sehr entt√§uscht, f√ľr mich bis jetzt eindeutig DER Flop des Jahres und wenn nicht noch irgendwo anders etwas Gravierendes passiert, wird er das wohl f√ľr lange Zeit bleiben. Ich habe schon lange keine so schlimme "Neu"anlage mehr gesehen! :-(
(21.06.2017, 17:49)
W. Dreier :   Geduld braucht man weiter bei den Gerenuks - keine Sichtung vor 12 Uhr bisher. H√§ufig stehen sie in der hintersten linken Ecke. Lediglich am Graben hat man einen Streifen von 1 m. gem√§ht., der √Ąsungsbaum ist weiter im Umkreis voll begrast, womit man wundervolle scharfe Grasaufnahmen bekommt. Zumindest rannte das Jungtier einige Kurven. Ein Name wurde schon gegeben (wie ?)
(Das Vollfoto ist leider zu groß)
(21.06.2017, 11:36)
W. Dreier :   Maralhirsch im vollen Bast
(21.06.2017, 11:29)
W. Dreier :   Zu meiner √úberraschung gab es schon 2 Geburten bei den Wei√ülippenhirschen am 14. und 16. - Marale, Wapitis, Bucharahirsche und eine Berberin lassen auf sich warten.
anbei: Weißlippenh.
(21.06.2017, 11:28)
W. Dreier :   erste Metamorphosen bei den Kr√∂ten-Laubfr√∂schen. Noch an die 150 Kaulquappen schwimmen herum
(21.06.2017, 11:26)
W. Dreier :   pardon - jetzt
(21.06.2017, 11:24)
W. Dreier :   erste Geh- und Kletterschritte eines Japanmakakenjungtieres
(21.06.2017, 11:23)
W. Dreier :   ein 2. Puszta-Rind wurde geboren
(21.06.2017, 11:22)
W. Dreier :   In Kurzs√§tzen:
- Heiß, heißer, am ---offensichtlich 7 Jungtiere bei den Markhoren
- die Riesenseeadler-Jungvögel haben das Nest verlassen
- dito das Jungtier des Kuckuckskauzes
- zu den 2 besetzten Flamingonestern haben sich noch 2 Damen entschlossen, einen H√ľgel zu bauen (sonst an die 16 - 18)
- ansonsten : still ruht der Sandhaufen am ABH

(21.06.2017, 11:21)
W. Dreier :   Der Berliner Senat hat jetzt laut ``Berliner Zeitung`` eine Tierschutzbeauftragte offiziell bestallt - vorher war das ein ehrenamtlicher ehemaliger Mediziner. Aufgrund ihrer vorherigen Arbeit hat sie u.a. einen Ehrenpreis von PETA bekommen!!
(15.06.2017, 14:40)
W. Dreier :   Weiterhin sitzt die Goldkopfpipra auf ihrem Lieblingsplatz - direkt gegen√ľber dem Eingang
(14.06.2017, 19:57)
W. Dreier :   Fr√ľh √ľber, wer ein meister werden will: Schneeziege
(14.06.2017, 19:56)
W. Dreier :   Demn√§chst stehen die Geburten bei den Gro√ühirschen bevor (so 1-2 pro Art. Leider hat das am 1.5 geboren Schopfhirschjungtier nicht √ľberlebt (Geburtstag gel√∂scht), Hier das Apriljungtier
(14.06.2017, 19:55)
W. Dreier :   Bei Merkhoren und Arkalen gab es jeweils 4 Geburten, so dass mit 6-7 Jungtieren zu rechnen ist.
(14.06.2017, 19:52)
W. Dreier :   Wieder ein grauer Dienstag - auch ohne gro√üe Aufregungen.. Die Umgestaltung des ABH ruht weiter - ebenso nach 4 Wochen der gro√üe Sandhaufen an der angedachten Au√üenumgestaltung. Daf√ľr ist jetzt das Vorfeld der L√∂ffelhundanlage mit harten Gr√§sern und Seggen bepflanzt worden - da scheint -wenn vorhanden - die Sonne den ganzen Tag hinauf. (siehe Foto).
Die Gerenuks werdeno ffensichtlich weiterhin nicht gro√ü vor 12 Uhr hinausgelassen, der Buntmardernachwuchs bleibt weiterhin unsichtbar, weiterhin gibt es nur 2 Flamingonester. Jungfernkranich und wohl auch die Schwarzhalskraniche haben wohl nicht erfolgreich gebr√ľtet. Daf√ľr soll ein Schuppens√§ger geschl√ľpft sein (Brutkasten)-

(14.06.2017, 19:51)
W. Dreier :   noch ein ps: an sich wurde der Schutttransporteur zur Kosten√ľbernahme juristisch verdonnert, ist jedoch in Revision gegangen.
(13.06.2017, 19:11)
W. Dreier :   Noch zur Konkretisierung: der kontaminierte Schutt ist gemeint - Abtransport Sonderdeponie Sch√∂neiche. Was mit dem Rest (der anderen H√§lfte) erfolgt, wurde nicht in der ``Berliner Zeitung`` mitgeteilt. Der Bau irdendeines Geb√§udes/Einrichtung auf einem ``angesch√ľtten Himalayaberg`` ist wegen fehlender Standsicherheit nicht m√∂glich.
(13.06.2017, 19:10)
Mark Meier :   In den kommenden 11 Wochen soll der kontaminierte Sand/ Schutt entsorgt werden (gut die der Gesamtmasse). Kostenpunkt wohl deutlich √ľber eine Million, die der Tierpark offenbar selbst wird tragen m√ľssen. Ansonsten wurde bekannt, dass der Umbau der Verwaltung doch erst 2018 beginnt und im selben Kalenderjahr abgeschlossen werden soll. Anschlie√üend sollen dann wohl s√§mtliche B√ľros im Schloss ger√§umt werden.

https://m.morgenpost.de/berlin/article210889879/Schuttberge-im-Tierpark-muessen-abgetragen-werden.html
(12.06.2017, 22:24)
Mark Meier :   Ich k√∂nnte mir das Areal der M√§hnenw√∂lfe vorstellen. S√ľdamerikaner passen nicht in die Themenwelt Afrika und es lie√üe sich schnell √ľberbauen.
(10.06.2017, 12:08)
Nikolas Groeneveld :   @Mark Meier vielen Dank f√ľr die Informationen.
Ich freue mich nat√ľrlich, dass der Tierpark Geld f√ľr die n√§chsten Projekte bekommt.
Ich bin schon gespannt, was daraus wird.
Allerdings frage ich mich, wo genau die Löwen-Anlage hin soll.
(09.06.2017, 21:54)
Mark Meier :   Die vergangenen Tage haben mit einem eigenen Besuch, Informationen von Freunden, dem neuen Takin sowie nunmehr dem Jahresbericht¬†ein kleines¬†Konvolut an Informationen gebracht. Ich werde es mal nicht nach Themen, sondern nach Quellen sortieren:


Takin:

-Die energetische Sanierung der Verwaltung läuft gerade an oder hat bereits begonnen. Nachdem durch die Trödelmärkte schon etwas Platz geschaffen wurde, hat man nun den gesamten Bau "leergezogen". Der Förderverein zieht daher in die Alte Wache beim Schlosseingang.

-Zwischen F√∂rderverein und Hauptstadtzoos wurden neue Vertr√§ge unterzeichnet. Zu den Inhalten und m√∂glichen √Ąnderungen werden keine Angaben gemacht.

-Der F√∂rderverein sammelt 7.000 Euro f√ľr eine mongolische Jurte inkl. Einrichtung. Sie soll bei den Przewalskipferden ihren Platz finden und mit ihren 9m Durchmesser als M√§rchenzelt sowie f√ľr passende thematische Veranstaltungen dienen. Auch eine Kooperation mit einem mongolischen Kulturverein wird angestrebt. Insgesamt soll so die neue thematische Ausrichtung der Reise durch die Kontinente unterst√ľtzt werden.

-Damit empfindliche Kostgänger wie die Gerenuks nahezu ganzjährig frisches Laub erhalten können, werden zunehmend winterfeste Brombeeren hinter den Kulissen angebaut sowie gezielt in Berlin und Umgebung geerntet. Noch dieses Jahr soll in Tierpark eine regelrechte Brombeerplantage entstehen.

-In einem Interview gibt Frau Niemann noch einmal ihre ersten Eindr√ľcke wieder: Positiv sei die Weitl√§ufigkeit und der "tolle alte Baumbestand". Jedoch seien ihr auch "zahlreiche kleine und gr√∂√üere Baustellen" aufgefallen. Sie wolle vor allem artgerechte Tieranlagen mit ausreichend Platz. Dazu geh√∂re auch die Reduzierung des Tierbestandes. Bei der Auswahl der Arten werde insbesondere auch der Grad der Bedrohung in der Wildbahn eine entscheidende Rolle spielen. F√ľr 2017 genie√üe das Brehm-Haus die h√∂chste Priorit√§t. Daneben sollen jedoch im Sinne der Tiere wie auch der Mitarbeiter viele kleinere Ver√§nderungen erfolgen.¬†


Jahresbericht:

-2016 gab es  1.318.122 Besucher.

-Trotzdem die √∂ffentlichen Zusch√ľsse um knapp 400.000 Euro auf 6 Mio zunahmen, stiegen zugleich die sonstigen Einnahmen noch st√§rker, sodass der √∂ffentlich finanzierte Anteil auf unter 38% zur√ľck ging. Unter dem Strich wurde trotz gestiegener Personall√∂hne ein Plus von rund¬†747.000 Euro erwirtschaftet.

-Bei den größeren Projekten stehen aktuell u.a. Brehm-Haus und Verwaltungsgebäude an. 

-Zudem seien Mittel f√ľr die "Aufwertung und Neugestaltung der Freianlagen der Erlebniszone Afrika" bewilligt worden. Daf√ľr¬†beginnt man bereits, im¬†Dickh√§uterhaus¬†"S√ľdamerika" zu entfernen. Pakas, Agutis, Tamanduas und einige Krallen√§ffchen kommen im Affenhaus unter. Ansonsten wird¬†au√üer den L√∂wen aber nichts konkret genannt. Die Hy√§nenanlagen sind jedoch sicher bereits hierunter einzuordnen ebenso wie erste WGs: Giraffen und Marabus, Strau√üe und Spornschildkr√∂ten, Rotb√ľffel und Pinselohrschweine... Zudem hatte ich mal im Fernsehen aufgeschnappt, dass bei den Giraffen schon bald eine Savannenlandschaft entstehen k√∂nnte.

-Auch f√ľr Himalaja und Dickh√§uterhaus selbst seien die Mittel bewilligt wie auch f√ľr "fl√§chen√ľbergreifende Ma√ünahmen allgemein". Dies deckt sich aus Mitteln f√ľr regionale Entwicklung (√ľber 12 Mio von 2017-2019)¬†und Gelder vom Senat. Insgesamt wurden bis 2020 aber sogar 22,5 Mio an EU-Mitteln zur regionalen Entwicklung beantragt, sodass man offenbar auf weitere 10 Mio hofft.


Besuche:

-Die Flugschau wurde aufgestockt. W√§hrend die Truthahngeier laut Jahresbericht leider verstarben, wurden K√∂nigsgeier, Gelbkopfgeier, Wei√ükopfseeadler, W√ľstenbussarde, kleine und gro√üe Uhus sowie neu ein Falke gezeigt. Beim Falken wurde ein Riemen mit K√∂der geschwungen, auf welchen der Vogel immer wieder anflog.¬†

-Die neue Ziegenkutsche machte u.a. bei Stachelschweinen, diversen V√∂geln, M√§useturm und H√§ngebauchschweinen Station. Insgesamt dauerte die F√ľtterungsrunde recht lange und fand Anklang bei den Kindern. Nette Erg√§nzung zum Lama-Spaziergang.

-Bei der Fahrt mit der Elektrobahn f√§llt auf, dass man nur extrem kurz auf Giraffen und Elefanten blickt. Die Haltestelle ist hier ung√ľnstig gelegt worden.¬†

-Im Affenhaus wurde weiter umgestaltet. Neben der Außenanlage der Mohrenmakis wurden insbesondere das Vorgehege und die beiden sichtbaren Innenanlagen der Dscheladas besser eingerichtet. Die Innenanlage daneben wurde ebenfalls eingerichtet, steht allerdings noch leer. Dennoch wird das Haus weiter immer attraktiver.

-Auch die neuen Pflanzinseln am Eingang (ähnlich wie bei den Eisbären und Brillenbären) sehen gut aus.

-Der Iberische Wolf ist nun auch als solcher ausgeschildert.

-Der Kiosk des F√∂rdervereins beim Patagona wurde aufgeh√ľbscht und scheint somit dauerhaft erhalten zu bleiben.¬†

-Gerenuks und Eisbären waren gut zu beobachten und schienen wohlauf zu sein.

-Der Tierpark war ausgezeichnet besucht. Zu den vielen G√§sten z√§hlte auch ein gewisser Herr Blaszkiewitz. Er wirkte k√∂rperlich viel fitter als in den umk√§mpften letzten Direktorenjahren¬†und zudem¬†sehr gelassen. Er schlenderte ganz gem√ľtlich durch den Park und¬†spa√üte mit den Besuchern. Sch√∂n, dass es ihm nach dem ganzen Theater offenbar deutlich besser geht. Hoffentlich enden somit endg√ľltig die Parallelen zu den unw√ľrdigen¬†letzten Jahren von Herrn Dathe. Ich g√∂nne es ihm von Herzen!
(09.06.2017, 17:40)
W. Dreier :   Auch die Rotbauchmakis haben ein Juv - wohl ein M√§dchen
(06.06.2017, 22:03)
W. Dreier :   Jetzt zusammen mit dem Bock - der √ľbrigens auch mit dem M√§dchen K√∂rperpflege macht
(06.06.2017, 22:02)
W. Dreier :   Gerenukjungtier: weiterhin kommt die Familie relativ sp√§t auf die Anlage: hier das Jungtier durch √Ąste fotografiert
(06.06.2017, 22:00)
W. Dreier :   Die Schleichkatzen sind nun h√§ufig in den Au√üenk√§figen: Genette
(06.06.2017, 21:55)
W. Dreier :   Die Markhore haben mittlerweile 6 juv: 3 x 2
(06.06.2017, 21:54)
W. Dreier :   Mein DIENST-Tag: etwas dunkel, ab 12 besser.
-ABH: still ruht der Sandberg
- POS und Rotb√ľffelbullen sind nun gemeinsam auf der Anlage
- nach der Vogelgrippe haben die Flamingos einen schwachen Start: bisher nur 2 Nester, ein Ei
- Schneekranich und Schwarzschnabelstorch ohne Erfolg, Schwarzhälse sitzen noch - aber auch die Kanadakr. sitzen. Der seinen Partner verloren habende Graukranich bekommt ab und an Besuch von einem wilden! Jungfernkranich sitzt noch - 3 Eier
- der junge Bartgeier ist schon nach Spanien ``gefloge`` - Andalusien
anbei Junge Schneeziege: das Zwillings-Weibchen ist leider gestorben
(06.06.2017, 21:52)
Nikolas Groeneveld :   Ich war zum Nostalgie-Flohmarkt im Tierpark.
Ich denke, dass man diesmal mehr Geld eingenommen hat, als beim ersten Mal, liegt auch daran, dass es nun feste Preise gab.
Ich habe mich auch an diesem Tag zum ersten Mal mit Dr. Knieriem unterhalten.
Ich hatte ihn nat√ľrlich vorher schon einige Male gesehen, ich hatte ihn allerdings nie angesprochen.
Ein wirklich sympathischer Mensch, dank diesem Gespräch weiß ich nun auch, warum man im Zoo mit Amurtigern statt mit einer tropischen Unterart plant.
Der Grund ist eigentlich ein ganz einfacher, man m√∂chte wohl im Innenbereich den Besucherweg zwischen den Innenboxen f√ľr Tiger und Jaguare erhalten.
Das hei√üt, es wird Innen immer noch recht begrenzten Platz f√ľr die Raubkatzen geben.
Aufgrund dessen hat man sich f√ľr Amurtiger entschieden, weil diese auch im Winter l√§nger drau√üen bleiben k√∂nnen.

(06.06.2017, 12:41)
W. Dreier :   Sch√∂nster Pfingstlandregen seit dem Morgen in Berlin!

anbei Bestandsbericht Monat Mai - am Freitag sah ich aber nur eine juv. Schneeziege - auch nach Aussage anderer Dauerbesucher. Juv. Gerenuk war leider weiterhin im Hintergrund - und das Gras wächst schneller als der Hals!
(04.06.2017, 12:13)
Mark Meier :   @WolfDrei: Vielen Dank f√ľr die Berichte. Die kleinen Reiher tun mir schon etwas leid aber der Population wird es nicht nachhaltig schaden.

√úbrigens wurde mit dem Tr√∂del laut Facebook sogar knapp 20.000 Euro eingenommen. Macht insgesamt rund 30.000 Euro f√ľr den Artenschutz. Es soll nun aber endg√ľltig der letzte Tr√∂delmarkt gewesen sein.

Auf die Tr√∂delei am Brehm-Haus w√ľrde ich hingegen gerne verzichten. Wenn da wirklich alles bis Sp√§tsommer 2018 fertig wird, w√§re es fast schon ein Wunder. Aber vielleicht werden ja dieses Jahr noch ein paar neue Au√üenanlagen fertig.
(31.05.2017, 11:35)
W. Dreier :   Zum Gr√∂√üenvergleich Gerenukbock - Kalb
(30.05.2017, 21:20)
W. Dreier :   Pardon, etwas danebengegriffen: Gerenukbaby von der Konkurrenz
(30.05.2017, 21:04)
W. Dreier :   und erstmals seit wenigen Tagen war auch das Gerenukkalb drau√üen - wenn auch im Gras fast verdeckt und an der hinteren Wand
(30.05.2017, 21:01)
W. Dreier :   Heute fr√ľh eine Zwillingsgeburt bei den Schneeziegen - hoffentlich lie√üen die sich in den Stall f√ľhren
(30.05.2017, 21:00)
W. Dreier :   Heute gegen 12 Uhr ca 32¬įC, ab 12.20 der erste Donnerschlag mit 1-cm-Hagelk√∂rnern, gegen 13 Uhr der 2 , noch intensiver. Der TP sah danach etwas anders aus. Da ich zum Gl√ľck die Gegebenheit kenne, stand ich beim 2. Schlag auf dem Lenne-H√ľgel - Kopf bis zum Bauch trocken, der Rest -na ja.
Ziemlich b√∂s sah es unter der Reiherkolonie aus - viele Nester heruntergeweht, tote Jungtiere , auch noch lebende im Kraut - v√∂llig durchn√§√üt. Im Hirschrevier st√ľrzte unter Donnerschlag ein riesiger Ast auf des Gitter zwischen Berber-und Vietnam-Sikas, begleitet mit langen Pfeifrufen aller Hirsch!

Baut√§tigkeit: Wie hei√üt es in Berlin: Und dann fangen wir gleiiiiiiiiich -----aaaaaan! Seit 3 Wochen das gleiche Bild am ABH-nur ein Erdsandhaufen liegt nun dort. Wozu die Arbeiten an der L√∂ffelhundanlage n√∂tig waren, erschlie√üt sich mir nicht - nur kahler sieht es aus. Die H√ľndchen sind wieder auf der Anlage. Auf der ehemaligen Streifenhy√§nenanlage gr√ľnt zumindest neuer Rasen. Rasen auch in der Lemurenfreianlage am Affenhaus: an der Scheibe wurde ein Bachlauf eingereicht mit ohne Wasser, ein kleiner Strand, dann auch gerade aufgehender Rasen.
Ansonsten √ľberall der Pappelsamen mit den feinsten Fallschirmen.

Was schönes: die beiden Zwergwapiti-Kälber sind weiblichen Geschlechts

(30.05.2017, 20:58)
W. Dreier :   Wie ich h√∂re, ist die Waldbisongeburt ``nat√ľrlich`` m√§nnlichen Geschlechts, auch ein 1. Zwergwapiti wurde geboren.
Noch vom Dienstag: das Berberhirschkalb, 2 -3 Wochen isoliert, ist wieder in der Anlage der Timorhirsche.
(26.05.2017, 13:11)
Oliver Muller :   Also f√ľr mich sieht das aus, als w√§ren 2 Anlagen innen zu einer vereint und au√üen die alten Anlagen gelassen, aber ge√∂ffnet und mit leichteren Draht-Anlagen erweitert. Das scheint mir ein guter Kompromiss zwischen modernen Anforderungen an artgerechte Tierhaltung und Denkmalschutz. Glasscheiben innen und dann k√∂nnte ich mit den Mosaik-W√§nden leben, wenn man ansonsten die Anlagen nat√ľrlicher ausgestaltet (Kletterb√§ume, Bodengrund usw.). Kann doch alles ganz passabel werden, ich bin da jetzt einfach mal optimistisch.
Das Einzige, was ich nicht nachvollziehen kann, ist der riesige Wasserbereich in der Tigeranlage. Das muss doch nicht sein, sind ja keine Eisbären...
(25.05.2017, 22:01)
Michael Mettler :   P.S. Es w√§re allerdings eine nach Norden ausgerichtete und somit wegen der abschattenden Felswand recht k√ľhle Fl√§che, also wohl allenfalls an warmen Tagen als Zusatzbereich f√ľr die Sumatratiger brauchbar?
(25.05.2017, 13:08)
Michael Mettler :   @W.Dreier: Die Pflanzungen vor den Innenboxen sind interessanterweise mal mit einer durchgezogenen Doppellinie (Glaswand?), mal mit einer gestrichelten Linie (Gitter?) in Richtung Tiere abgegrenzt. Vielleicht ist zuk√ľnftig nur noch jede zweite Box f√ľr Besucher einsehbar.

Die Linien, die sich durch den "Wald" hinter der Tiger-Felswand ziehen, symbolisieren m.E. das Bodengef√§lle, nicht eine Netz√ľberdrahtung. Aber die Idee, diesen Streifen f√ľr die Tiger hinzuzunehmen, f√§nde ich gut!
(25.05.2017, 12:43)
Jan Jakobi :   Eine offizielle Info vom Tierpark Berlin oder Tierpark Hellabrunn kenne ich nicht.
(25.05.2017, 12:36)
Justus Bauer :   Ich habe geh√∂rt, dass der Kewa-Clan nun doch nach Hellabrunn umziehen soll, wei√ü jemand was davon?
(25.05.2017, 11:11)
W. Dreier :   @N. Groeneveld: Dank f√ľr den link, der nun ja auch etwas besser einige Informationen zu den Innenanlagen bietet, zudem k√∂nnte es sein, dass die mit Robinien bestandene bisher ``leere`` Ostseite den Sumatranern zugeschlagen wird - das scheint doch eine √ľberdrahtete Anlage zu sein - mit einem ``Loch ` in der Betonwand als Zugang, aber ohne direkte Sicht f√ľr Besucher ? Zu den Innenanlagen: das ist die gegenw√§rtige Wandstruktur - in diesem Falle werden nur 2 der bisherigen Anlagen vereinigt, die Glasvitrinen bleiben nat√ľrlich. Und dort, wo gegenw√§rtig die Besucher 2 Treppchen herabsteigen k√∂nnen, vereinigen Pflanzinseln die Vitrinen. Ob die Gitter durch Scheiben ersetzt werden, ist nicht sichtbar. Es w√§re sch√∂n, g√§be es das f√ľr das gesamte ABH !
(25.05.2017, 10:06)
Nikolas Groeneveld :   Zun√§chst ein kleiner Bericht, zu meinem letzten Tierparkbesuch (14.Mai).
F√ľr mich eine Erstsichtung Kleinfleck-Ginsterkatzen und Philippinen-Fleckenmusangs .
Ansonsten sieht man nun bei den Pinselohrschweinen und den Rotb√ľffeln dasselbe Ph√§nomen, was die Gehegebeschilderung betrifft; wie an einigen K√§figen f√ľr Java-Leoparden und Sumatra-Tiger im Brehm-Haus.
Es ist zwar ein neues Schild mit neuer Gestaltung (Hintergrund), es ist aber der alte und langweilige Text.
Ich verstehe das nicht, wieso gestaltet man die Beschilderung nicht einfach einheitlich und schön (wie bei den Bisons und Wisenten)?
Außerdem gibt es bei den Nacktmullen mal wieder Nachwuchs.
Wirklich niedlich einem solchen Jungtier beim erklimmen von einem St√ľck Mohrr√ľbe zuzusehen, aber gut um bei der Mutter zu saugen m√ľssen sie ja auch ganz sch√∂n klettern.
Und die kleinen W√ľrmchen m√ľssen im dem Alter auch schon ziemlich was abk√∂nnen.
Schlie√ülich wird ja auch √ľber sie einfach r√ľbergetrampelt.
Eigentlich m√ľssen ja Nacktmullbabys, aus eben genanntem Grund, auch noch robuster gebaut sein, als andere Jungtiere.
Zum Thema Nacktmulle noch interessant :
http://www.faz.net/aktuell/wissen/leben-gene/wie-der-nacktmull-mit-sauerstoffmangel-umgeht-14986389.html
Wie man allerdings im Video zum Artikel darauf kommt, dass Nacktmulle sich nur sparsam vermehren ist mir unklar.
Hoffentlich zur linken, der Schnappschuss des Tages vom 14.Mai (Kleinfleck-Ginsterkatze).
Nun noch ein bisschen vom heutigen Besuch:
In einer der Pflanzeninseln am Eingang Bärenschaufenster stehen nun drei Birken.
Erstmals sah ich den Nachwuchs bei den Baumstachlern, schon fleißig am klettern.
Die neuen Wölfe sind laut Pflegerin tatsächlich iberische Wölfe, nun also nochmal die offizielle Bestätigung, nachdem das Foto von W.Dreier schon ziemlich nach iberischem Wolf aussah ;)
Ich sah leider keinen der Wölfe.
Die Tamanduas waren im Affenhaus nicht mehr ausgeschildert und ich sah auch keinen.
Die Außenanlage der Mohren-und Halsbandmakis wird gerade umgestaltet, macht einen guten Eindruck.
Bisher gibt es neuen Bodenbelag (teilweise Sand und kleine Steinchen) und es wurde ein kleiner Unterstand im hinteren Teil der Anlage gebaut.

(24.05.2017, 22:44)
Nikolas Groeneveld :   Das Loch am Brehm-Haus, √ľber das hier vor l√§ngerer Zeit mal ger√§tselt wurde, war im √úbrigen f√ľr einen Hydranten.
Ich hatte ja gehofft, dass man in diese Richtung die Au√üenanlagen des Brehm-Hauses erweitern w√ľrde.
Jetzt, wo der Hydrant dort steht, ist diese Vorstellung leider Geschichte.
Vielleicht kann man auch Aufgrund des Denkmalschutzes die Anlagen nicht bis dahin erweitern.
Sollten man tats√§chlich nur 4 gr√∂√üere Au√üenanlagen ans Brehm-Haus ran bauen d√ľrfen, w√§re das f√ľr Gro√ükatzen (wenn sie sich das Haus mit weiteren Katzenarten teilen m√ľssen) wahrscheinlich sowieso nicht optimal.
Ich bin letztendlich auch daf√ľr, dass in den alten K√§figen √ľberhaupt keine Tiere mehr gehalten werden, daf√ľr sind sie einfach zu klein.
Nach den jetzigen Pl√§nen wird man die alten Au√üenk√§fige wohl weiter f√ľr die Tierhaltung nutzen m√ľssen (beim geplanten Besatz).
Ich habe meine pers√∂nliche Planung zum Brehm-Haus nun ein bisschen den neusten Erkenntnissen (alte K√§fige m√ľssen wohl stehenbleiben) angepasst.
Mein Gedanke f√ľr das Brehm-Haus w√§re dort in Zukunft, in den neuen Au√üenanlagen, an den Seitenfl√ľgeln, Goldkatzen und Nebelparder zu halten.
Die Tiger (bei mir allerdings nur eine Unterart, f√ľr zwei ist das Haus zu klein) und Malaienb√§ren sind nach meiner Planung auch im Haus vertreten.
Sch√∂n w√§re es nat√ľrlich auch, wenn man die Au√üenanlage der Malaienb√§ren noch gr√∂√üer bauen w√ľrde, genug Platz w√§re zur Seite ja noch.
Den Java-Leoparden k√∂nnte man direkt neben dem Brehm-Haus neue Anlagen bauen, schlie√ülich befindet sich direkt daneben ein kleines Waldst√ľck.
Dort k√∂nnte man eine mit Netz √ľberspannte Anlage f√ľr die Leoparden errichten, dies ist vermutlich wieder zu teuer, w√§re aber meiner Meinung nach eine gute Idee.
Die alten Au√üenk√§fige w√ľrde ich wie gesagt √ľberhaupt nicht mehr f√ľr die Tierhaltung nutzen.
Die alten K√§fige w√§ren aber gut um den Besuchern zu zeigen, wie fr√ľher die Raubtiere gehalten wurden, w√§re sch√∂n, wenn man einige der K√§fige auch f√ľr Besucher begehbar machen k√∂nnte.
Die jetzigen Innenk√§fige werden nur noch f√ľr die R√ľckw√§rtige Tierhaltung genutzt und sind f√ľr den Besucher nicht mehr zu sehen.
Ich muss zum Umbau der Tropenhalle aber noch sagen, dass ich so meine Zweifel an der geplanten Besucherbr√ľcke aus Holz habe.
Schlie√ülich ist Tropenklima f√ľr Holz nicht ganz ungef√§hrlich, da w√§ren vielleicht andere Baumaterialien besser.
Man könnte sie ja auch entsprechend bemalen, sodass sie trotzdem naturnah aussehen.
Ansonsten wird das Haus so umgebaut wie auch in der Realität geplant.
Soweit also meine Planung zum ABH.
Es ist auch in der Realität so geplant, dass die Besucher die Innenkäfige nicht mehr sehen, ich hoffe das ist möglich (Denkmalschutz).
Hier nochmal die Planung f√ľr die neue Malaienb√§ren-Anlage, endlich mal in guter Qualit√§t.
http://www.freunde-hauptstadtzoos.de/wp/wp-content/uploads/2014/01/Plan.jpg
In dieser Grafik sieht es so aus, als ob die Felsenau√üenanlagen f√ľr Tiger nicht vergr√∂√üert werden k√∂nnen.
Schade, ich fand die Idee einer großen Tiger-Außenanlage wirklich gut.
Allerdings frage ich mich, wozu man Elektro-Bambus auf einer Fläche braucht, auf der keine Tiere leben.
Unter der Au√üenanlage f√ľr Sumatra-Tiger ist in der Grafik n√§mlich was von Elektro-Bambus zu lesen.
Noch eine Frage zu den Java-Leoparden, ich muss allerdings dazu sagen, dass ich mich nicht mit dem jetzigen Bestand an Java-Leoparden im Tierpark auskenne.
Das ehemalige Zuchtm√§nnchen Wuppi wurde doch 2014 altersbedingt eingeschl√§fert, welche unverwandten Tiere stehen denn jetzt noch zur Zucht zur Verf√ľgung?
Im Zusammenhang mit der neuen Route der Elektro-Bahn, wurden ja auch die Lagepläne umgestaltet.
Darauf kann man sehen, dass das Brehm-Haus als Baustelle markiert ist und dass auch schon darauf hingewiesen wird, dass es während der Umbauphase teilweise begehbar sein wird.
Au√üerdem, steht auf dem Lageplan, dass bis zum Sommer 2017 eine Artenschutz-Ausstellung im Affenhaus entstehen soll, durch die die Besucher Informationen √ľber die Artenschutzprojekte des Tierparks erhalten sollen.
Das umgestaltete Terrassencafe finde ich von außen sehr schön.
Ich finde die neue Farbe ist angenehm, hell und freundlich und auch das Grau im Innenbereich wirkt freundlicher, als es zuvor auf Bildern aussah.
Ich h√§tte gr√ľn im Innenbereich aber wahrscheinlich besser gefunden.
Im Übrigen hätte man in die Volieren am Terrassencafe, trotz Geozoo, Nymphensittiche setzen können.
Schließlich möchte man ja laut Masterplan auf einem Teil der jetzigen Großkamelwiesen den Australienbereich entstehen lassen.
Da k√∂nnte man auch gut Nymphensittiche in der Nachbarschaft halten, dann noch die jetzige Anlage f√ľr Sekret√§re f√ľr kleinere australische Tiere umgestalten, dann m√ľsste man noch sehen, wo die Stachelschweine hin sollen.
Die Fläche der jetzigen Ziegenanlage wollte man glaube ich sowieso Nordamerika zuschlagen, insofern kein Problem.
Man könnte ja einen Weg zwischen Terrassencafe (Nymphensittichen) und den Kamelwiesen, dann irgendwann (leider) weitere australische Tiere, bauen.
Von diesem Weg hätte man dann keinen Einblick auf Nordamerika.
Eine Umbenennung in Nymphensittich wäre also möglich.
Gew√∂hnungsbed√ľrftig sind f√ľr mich die umgestalteten Volieren am Patagona Restaurant und am Terrassencafe.
Sehr viele verschiedene Farben in der Gestaltung vom Kunstfels, sodass es auf mich nicht wirklich stimmig wirkt.
Etwas seltsam finde ich ebenfalls, dass man am Terrassencafe die Doppelglasfenster in den Volieren gelassen hat.
Kunstfels und Doppelglasfenster passen nicht so richtig gut zueinander, da wäre vielleicht einfach eine Neueinrichtung und ein neuer Anstrich der Volieren besser gewesen.
Gut hingegen gef√§llt mir von der Gestaltung her die S√ľdamerika-Voliere der Chacok√§uze.
Was mir gerade noch einfiel, wenn die (ehemalige?) Anlage der Löffelhunde auch umgestaltet wird, wäre es doch vielleicht auch möglich, dass nach dem Umbau die Honigdachse dort einziehen.
Allerdings waren die Löffelhunde heute noch auf der Anlage, daher glaube ich eher nicht, dass die Honigdachse noch auf diese Anlage umziehen.
Ich w√§re jedenfalls daf√ľr, diesen Schandfleck von Kleinkatzenzuchtanlage schnellstm√∂glich abzurei√üen, trotzdem w√§re es nat√ľrlich sch√∂n, wenn die Honigdachse bleiben w√ľrden.
Laut Zootierliste hat man einen der Eurasischen W√∂lfe schon im September 2015 abgegeben, den Fehler m√ľsste mal einer beheben.

(24.05.2017, 22:40)
W. Dreier :   Bartgeiernachwuchs: die Riesenseeadlerjungv√∂gel, obwohl eine Woche sp√§ter geschl√ľpft, sind voll befiedert
(23.05.2017, 20:47)
W. Dreier :   Rein statistisch sind die Gerenuks erst gegen 13 Uhr auf der Anlage - ohne Nachwuchs . Langsam wird das Schild etwas l√§cherlich . ``wegen der tiefen Temperaturen k√∂nnen die w√§rmeliebenden Tiere----etc. nicht auf die Anlage``- daf√ľr das Oryxjungtier.
a propos Schilder: nach kaum einem Jahr sind die in der Sonne befindlichen neuen Schilder kaum noch lesbar!
(23.05.2017, 20:44)
W. Dreier :   Nachwuchs bei den Waldbisons, der Jungfernkranich sitzt noch, auch der Schwarzschnabelstorch - aber was wird aus den fl√ľggen Tieren? Auch die Schneeeulin sitzt nach l√§nferer Zeit wieder.
Brunft bei den Milus
(23.05.2017, 20:40)
W. Dreier :   hei√ü - hei√üer----hingeschmissen

so sah es etwa gegen 13 Uhr √ľberall aus
(23.05.2017, 20:37)
W. Dreier :   Die Philippinen-Musangs
(17.05.2017, 19:46)
W. Dreier :   Aus `` gut unterrichteten Kreisen``: die beiden Jungtiere von Gerenuk und Oryx sollen weiblichen Geschlechts sein - wenigstens bei einigen highlights nun weiblicher Nachwuchs.

Anbei ein Zwillingspaar der Kreishornschafe. Die Zahlen schwanken ja nach Dauerbesucher zwischen 5 und 7, ich sah 6, konnte aber nicht den Schutzstall einsehen.
(17.05.2017, 19:45)
J√∂rn Hegner :   aus platzgr√ľnden sind jetzt die watussi-rinder nicht mehr dort . weil in diesen gehege jetzt rotb√ľffel mit pinselohrschweine rein kommen werden . im zoo rotterdam sind diese beiden tierarten doch auch zusammen in einen gehege . es bekommen daf√ľr doch die kaffernb√ľffel mehr platz . auch dieser tierpark berlin-friedrichsfelde h√§lt jetzt pinselohrschweine . schon sehr viele zoos haben inzwischen welche . wird sonst der zoo berlin diese auch behalten . auch er hat nebenbei rotb√ľffel . ansonsten diese andere art n√§mlich das busch- oder flussschwein kommt man doch heute sehr schlecht ran . wie auch dieses madagaskar-flussschwein das in den zoo von tananarive / madagaskar gehalten wird .
(16.05.2017, 21:05)
W. Dreier :   Beide Schleichkatzen (Genette / Musang) sind nun meistens auf der Anlage - aber stets ruhend und versteckt und fotografisch unbefriedigend
(16.05.2017, 20:42)
W. Dreier :   Die W√∂lfe sind nun auf der Anlage - mit dem alten Schild ``Wolf``. Laut Theorie also Iberische W√∂lfe. 2 waren sichtbar - noch scheu.
(16.05.2017, 20:39)
W. Dreier :   Das schon in der Anlage befindliche Schopfhirschjungtier lag etwas g√ľnstiger f√ľr ein Foto.
(14.05.2017, 17:14)
W. Dreier :   Das frisch geborene Oryxkalb war erstmals im Vorgehege zu sehen
(14.05.2017, 17:11)
W. Dreier :   Oh pardon! bin mit dem Tierpark in Magdeburg gelandet. `tschuldigung!

Schwarzschnabelstorch und Jungfernkranich sitzen weiter
(14.05.2017, 17:10)
W. Dreier :   Nochmals die jungen Chaco-Pekaris . schnell vor√ľberziehend
(13.05.2017, 19:50)
W. Dreier :   Bei den Schopfhirschen gab es noch eine 2. erfolgreiche Geburt am 1.5. . Das hier ganz hinten liegende scheint aber vom April zu sein
(13.05.2017, 19:47)
W. Dreier :   2 der 7 Kreishornsch√§fchen
(13.05.2017, 19:45)
W. Dreier :   Eines der Riesenseeadler-Jungv√∂gel mit dem Vater
(13.05.2017, 19:40)
W. Dreier :   - Die Mandschurenhenne sitzt nicht mehr - ohne Erfolg (wird, wie mir berichtet wurde , sogar vom Zuchtbuchf√ľhrer ``erw√ľnscht`` - es gibt schon zu viele!!). Jungfern- und Schneekranich und Schwarzschnabelstorch sitzen weiter
- die alte Tamanduanlage ist abgebaut
- die Kattas betrachten die Bambusanpflanzung als willkommene ``Ergänzungsquelle``. Verstehe jetzt, dass neuerdings Kattas und Bambuslemuren systematisch näher ``angesiedelt`` wurden
- am ABH hat die Abrißfirma eine tabula-rasa- Fläche hinterlassen
- Gerenukjungtier weiterhin nicht zu sehen, die Geburt bei den arab Oryx ist erfolgt - auch nichts zu sehen

Anbei : br√ľtende Stockenten in einer H√ľtte. Eigentlich ist das abartig - aufgrund der hohen Kr√§hendichte kommt aber sonst kaum noch ein Freigelege hoch.

(13.05.2017, 19:37)
W. Dreier :   Hatte ich vergessen: Fjellrind- und das 1. Wasserbockjungtier sind - nat√ľrlich- m√§nnlichen Geschlechtes. Bez√ľglich des Gerenuks und des Ursons frage ich lieber nicht nach. Bisher d√ľrften 90 % (wenn das auch f√ľr eine Statistik nicht ausreicht) des ``besseren`` Nachwuchses (also ohne Kenntnis des Geschlechtes von Sch√§flein, Schweinchen und Zicklein) m√§nnlich sein
(12.05.2017, 11:18)
W. Dreier :   Und noch eine 2. Geburt bei den Ellipsenwasserb√∂cken
(11.05.2017, 18:21)
W. Dreier :   Und gestern Geburt bei den Chaco-Pekaris. Soweit zu sehen, 3 Jungtiere. Es gab nur eine Foto-position, Entfernung 30 m und viel Ge√§st dazwischen. Nur gut , dass der Apparat noch eine manuelle Scharfeinstellung besitzt.

Ansonsten lagen aber fast alle Tiere herum
(11.05.2017, 18:20)
W. Dreier :   ``Schweineh√§ngen `` der beiden jungen Br√ľllaffen
(11.05.2017, 18:16)
W. Dreier :   Endlich Sonnenschein - aber kaum Zeit:
- Am Haupteingang wird man jetzt von 2 tiefen Löchern empfangen: neue Pflanzinseln
- Im Dickhäuterhaus wird der Käfig der Tamanduas abgebaut - die sind ja schon umgezogen
- laut Dauerbesucher werden Iberienw√∂lfe auf die Anlage kommen - 3 R√ľden
- der Schopfhirschnachwuchs ist noch unsichtbar, Geburt am 10.4.
- gegen 14 Uhr sollten die Gerenuks auf die Anlage - was auch geschah - aber erwartungsgemäß
ohne Jungtier
(11.05.2017, 18:15)
W. Dreier :   @M. Meier: Ja, nat√ľrlich, die ``ehemalige`` L√∂ffelhundanlage ist ebenfalls in Arbeit - mit diesem nun gro√üen Loch - ohne ``L√∂ffelohren"
(10.05.2017, 10:37)
Mark Meier :   @WolfDrei: Na wenn inzwischen alle √ľbrigen Hy√§nenanlagen betroffen sind, dann hatten mein Freund und ich wohl sogar beide Recht. Auf der ehemaligen Anlage der Schabrackenhy√§nen leben doch jetzt die L√∂ffelhunde, oder verwechsle ich das?

Das mit dem kleinen Maki ist sehr bedauerlich. Erfreulich daf√ľr die sonstigen Geburten und Schlupfe.
(10.05.2017, 09:31)
W. Dreier :   Noch ein Nachtrag: die jetzige R√ľckwand der ehemaligen Streifenhy√§nenanlage
(10.05.2017, 08:48)
W. Dreier :   Pardon - das mit dem Urson. Habe 40 min. ``gequatsch``.
Das Fjellrindjungtier noch.
(09.05.2017, 20:41)
W. Dreier :   Zwergmara vom 5.5.
(09.05.2017, 20:36)
W. Dreier :   Ursonjungtier: stellt sich beim Klettern schon recht geschickt an - und der Baum war dick!
(09.05.2017, 20:35)
W. Dreier :   Der Bartgeiernachwuchs ist noch recht unbefiedert, w√§hrend die j√ľngeren Riesenseeadler schon fast befiedert sind
(09.05.2017, 20:34)
W. Dreier :   Zu den Sichuantakins: die beide Jungtiere (0,2) sind nur 10 Tage ``auseinander`` - aber jetzt nach ca 10 Wochen irritiert mich der Gr√∂√üenunterschied
(09.05.2017, 20:32)
W. Dreier :   Welch ``sch√∂ner`` Apriltag im Wonnemonat Mai!
Bautätigkeit:
- ABH: mittlerweile wurden von den 3 Anlagen die Betonbasen entfernt, etwas wurde im Boden ``rumbebuddelt``. √úber die Terminlage hatten die Bauarbeiter keine Ahnung.
- ``Hy√§nenreihe``: nach Umbau der Fleckenhy√§nenanlage ist die ganze Reihe betroffen: ehemalige (und wieder) Fleckenhy√§nenanlage: tabula rasa der Fl√§che bis auf den Sand, besagte B√§umchenstamm - Drapierung. Anlage der ehemals Braunen: etwas unverst√§ndlich (√§hnlich wie bei den Erdw√∂lfen): es wurde fast alle Vegetation herausgerissen, auch die B√ľsche au√üerhalb vom Betrachter wurden abgeschnitten - die Tiere stehen auf dem Pr√§sentierteller. Auf der rechten Seite wurde ein gr√∂√üeres Loch gebuddelt, mit Folie ausgelegt - Badeteich? Und f√ľr was? Schleichkatzen k√∂nnten ob der oben offenen Fl√§che ganz gewiss nicht hinein. Auch die Erdwolfanlage wurde von Vegetation freigeharkt, die B√§umchen stark beschnitten. Auch das etwas h√∂here Zwischenst√ľck mit Bank wurde saniert.
Tierisches:
- in der Woche hat es sechsfachen Nachwuchs bei den Arkalen (Kreishornschafen) gegeben: 3 x Zwillinge plus 1 Tier vom April macht 7 Jungtiere.
- leider wieder Abgang des Gelbbartmakibabys (Eulemur collaris), nat√ľrlich war es ein Weibchen.
- auf der ehemaligen Watussianlage standen 3 (Geschlecht ?) Rotb√ľffel (nicht jene aus der Altanlage) - leider ganz hinten - dennoch waren alle 8 K√ľhe auf der eigentlichen Anlage, nur die 3 Bullen fehlten. Nachmittags waren es dann dort nunmehr 3 POS!
- Mist: das Marco-Polo-Jungtier ist wieder ein Bock . Nunmehr also 4,1
Ansonsten hat sich die Nestaktivität der Reiher ausgebreitet: außer dem Nukleus im Bereich der Nilgauantilopen tauchen auch im weiteren Umkreis Nester auf.
- Geweihe: Berberh: Aufbau beendet, Bast eingetrocknet (ein 7,1 -Ender); Sikabock: ca 70% Bastaufbau; Maral: ca 50% schon!; Schweinshirsch auch ca,. 50 %; Milus: Fegezustand; Timorhirsche: scheint der neue Bock aus Prag zu sein, da schmächtiger als der alte.
-1 Jungtier bei den Zwergmaras, auch bei den Hängebauchschweinen (Wurst auf Beinen)
- Geburt bei den Buntmardern. Anzahl nat√ľrlich bei der Vorsicht der Mutter unbekannt.
Anbei der junge Urson: kann schon gut klettern.

(09.05.2017, 19:50)
Nikolas Groeneveld :   In die momentan unbesetzte fr√ľhere Streifenhy√§nen-Anlage ziehen laut Aussage einer Pflegerin, die ich dort zuf√§llig traf, wieder Streifenhy√§nen ein.
Die Tiere kommen wohl aus einem Zoo au√üerhalb von Europa, daher m√ľssen sie erst noch eine Quarant√§nezeit durchlaufen (ich hoffe, die Tiere sind unterartenrein).
Der Zaun der Anlage wird neu gestrichen und mit Baumst√ľmpfen verkleidet, ich denke am Ende √§hnlich der T√ľpfelhy√§nen-Anlage.

(09.05.2017, 13:22)
Mark Meier :   @Adrian Langer: Ja, das m√ľsste mE die richtige Anlage sein. Was dort rauf soll, wei√ü ich nat√ľrlich nicht. L√∂wen werden es ja aus Sicherheitsgr√ľnden wohl kaum sein. Ob es aber wieder Hy√§nen werden? Glaube ich bei Herrn Knieriem irgendwie eher weniger, wobei ich es auch nicht komplett ausschlie√üen m√∂chte. Aber auch f√ľr die Ginsterkatzen braucht man ja noch eine passende Unterkunft (oder eine der afrikanischen Arten von der Kleinkatzenzuchtstation k√∂nnte umziehen, also Karakals, Honigdachse oder Zebra-Mangusten). Daf√ľr w√§re es dann nat√ľrlich wiederum eine sehr gro√üz√ľgige Anlage. Allerdings k√∂nnte man ja auch den Erdw√∂lfen die gr√∂√üere Anlage geben und die kleinere Art daf√ľr auf deren Anlage setzen. Ich bin auch schon gespannt, wie es dann letztlich wirklich kommt.
(09.05.2017, 12:35)
Adrian Langer :   Kann es sein, dass es sich bei der Hy√§nenanlage um die ehemalige Heimat der Streifenhy√§nen handelt? Laut Zootierliste gibt es ja seit letztem Jahr keine mehr im Tierpark! Oder ist hier eine Neuhaltung geplant? F√§nde ich pers√∂nlich sehr sch√∂n, da ja schon die Strandw√∂lfe gegangen sind!
(09.05.2017, 11:37)
Mark Meier :  
@WolfDrei: Vermutlich hat sich schon so einiges verschoben. Komodowarane bspw sind mW komplett gestrichen. Aber auf der anderen Seite wird es wom√∂glich deutlich fr√ľher neue L√∂wen geben als viele gedacht hatten.


Informationen von gestern (diesmal wieder aus zweiter Hand):

-Die Umgestaltung der leeren Hy√§nenanlage (der Freund meint, es sei die L√∂ffelhundanlage aber mE m√ľsste es eine der gro√üen Hy√§nenanlagen sein) ist wohl noch erheblich umfangreicher als es zun√§chst den Anschein hatte. Es waren sehr viele Kr√§fte gleichzeitig zu Gange und auch schweres Ger√§t im Einsatz. So ein gro√üer Trupp kommt jetzt immer wieder zum Einsatz, wenn Anlagen umgestaltet werden.

-Auch beim Brehm-Haus waren viele Kr√§fte im Einsatz. Jedoch wie gehabt nur im Umfeld der drei abgerissenen K√§figboxen. Vermutlich wird jede der vier¬†Ecken einzeln angegangen, damit der Betrieb indessen aufrecht erhalten werden kann. Was meinen Freund etwas verwundert, ist der dritte abgerissene K√§fig. In seinen Augen m√ľssten es bei sieben K√§figen eigentlich zwei auf jeder Seite sein, damit es symmetrisch ist und drei in der Mitte stehen bleiben:¬†2 alte weg, 3 alte stehen lassen, 2 alte weg und somit k√ľnftig einmal neu, drei mal alt und wieder einmal neu. Im Grunde hat er v√∂llig Recht und ich kann mir auch keinen Reim darauf machen. Vielleicht werden die drei mittleren¬†K√§fige ja - nach weitgehend altem Muster¬†- neu erstellt und geraten dann evtl/¬†hoffentlich zumindest etwas tiefer (also weiter zur Besucherseite hin gezogen), einen Tick h√∂her¬†und in der Materialit√§t weniger massiv. Es handelt sich ja wie gesagt nicht um historische Bausubstanz. Ich w√ľrde daher hier√ľber¬†mit dem Denkmalschutz bis um jeden Quadrat- bzw Kubikmeter verhandeln. Es sollte doch reichen, wenn es sich an die alte K√§figoptik anlehnt. Wenn man dann noch den Besatz etwas anpasst (bspw. nur eine Tiger-UA).¬†Naja, die Hoffnung stirbt wohl zuletzt...
(09.05.2017, 10:15)
W. Dreier :   Leider sind die Tabellenzeitwerte zusammengerutscht: ein Projekt hat je 8 Zahlen (2 f√ľr den Monat, 2 f√ľr das Jahr der Planung, dann die n√§chste Jahreseinheit f√ľr die Baubeendigung
(09.05.2017, 08:05)
W. Dreier :   In Anbetracht meines bevorstehenden Geburtstages habe ich nochmals den Entwicklungs- und Zielplan (ZEP) des TP studiert, m√∂chte ich doch wissen, ob ich im Dez 2029 S√ľdamerika, speziell mit dem Amazonashaus und den darin befindlichen Affen, noch erlebe. Immerhin gibt es ein tolles ``digitales`` Bild mit Manatis, Riesenotter und vielen bunten V√∂geln, Wasserf√§lle rauschen zu Boden. Leider fand ich nichts zur zeitlichen aber wichtigen Umwandlung des Affenhauses in ein Oranghaus (erstmals wieder ein Menschenaffe!) - na gut, Asien soll im Sept. 2026 fertig sein.

Ich hatte schon erwähnt, dass Herr Knieriem auf der Jahresbilanzveranstaltung der Förderer seine Sorgen mit den Baugenehmigungen erwähnte unter besonderer Nennung des Kampfes mit der Denkmalsverwaltung. Bestimmte Planungen seien 1 Jahr im Verzug.

Zur bisherigen Bilanz: Ende 2016 sollten laut ZEP die Vogelschau-Arena, die Erneuerung des alten Spielplatzes, die Neuerrichtung des Spielplatzes an der Cafeteria und die Umgestaltung des alten Haupteinganges fertig sein - dazu laufende nicht näher genannte ``kleine Arbeiten`` - also z. B. etwa die Chacoanlage, Präriehundanlage, Hyänenanlage. Hierzu zählen sicher auch die Umgestaltungen von Cafeteria und Terrassencafe.
Sieht doch so schlecht bez√ľglich dieser Projekte nicht aus.

Aber: Umbau- und Au√üengehegeneugestaltung des ABH sollten auch am 22.12. 2016 abgeschlossen sein! Nun 2018. Das sogenannte VOF (Vergabeverordnung f√ľr freiberufliche Leistungen) sei daf√ľr am 10.12.14 gestellt worden. √úbrigens auch parallel die VOF`s f√ľr die Vogelschau und die beiden Spielpl√§tze. Zu dem Zeitpunkt 2014 geisterte die Malaienb√§renanlage noch im Gel√§nde herum. Na ja - und f√ľr den Himalaya sei der Beginn der Arbeiten auch der 1.1.16 gewesen.

Weitere Daten aus dem ZEP

Haupt-Projekt Baubeginn Beendigung (jeweils Monat und Jahr)

Vogelvoliere 01.19 04.22
Afrika 03.16 01.22 (Dickhäuterhaus!?)
Nordamerika 01.19 10.22
Europa 10.22 12.23
Kiekemal 10.22 07.25
Asien 10.22 09.26 (Menschenaffen?)
Artenschutzzentr.12.23 03.26
Australien 10.26 12.27
S√ľdamerika 05.27 12.29

Dieser seltsame Schlauch des angedachten neuen Haupteinganges Richtung Terrassencafe dann 12.23 (Beginn 10.22). Zum Menagerieeingang in Paris muß man ja auch zunächst durch das Museumsgelände laufen.

Bez√ľglich des geplanten Tierbestandes tauchen die jetzt eingestellten POS nicht auf, daf√ľr befinden sich die Malaienb√§ren (irrt√ľmlich ?) sowohl in Asien als auch in dem ABH, die Gro√ütrappe wurde zur Goldtrappe, Litocranius gibt es als Gerenuk und als Giraffengazelle auf zwei verschiedenen Anlagen (warum nicht) , die jetzt ``ausgesiedelten `` Watussis sind aber weiter vorhanden f√ľr Kiekemal.

Gespannt bin ich eher auf Goodfellow-Baumkänguruh, Wombat, Teufel, Pronghorn, Fossa, Rehantilope, Mähnenschaf (welches?), Goldkatze, Riesenotter, Koala, Bobak, Silberdachs, AMERIKANISCHEN Elch (!?), Ameisenbär, ``Seebär`` und ``Seerobben``, Komodowaran und Philippinenkrokodil (jetzt am Bauzaun Gavial), während die gegenwärtig nicht vorhandenen Kropfgazellen, Husaren, Spitzmaulnashorn, Schabrackentapir, Korsak, Weißbartgnu, Puma, Braune Hyäne als ehemals existente Formen wieder eingestellt werden (eigentlich auch Pronghorns - wenn auch nicht in der Ausstellung vor ca. 50 Jahren).
Von den Hirschen erscheinen nicht mehr Timorhirsch, Thamin und mesopot. Damhirsch - nur eine Wapitiform. Leider fehlt auch der Milu. Immerhin noch 12 Formen. Nun: gesprochen wurde ja von Leittierarten - das läßt ja noch einiges zu.

Sehr vage sind nat√ľrlich die Vogelbest√§nde, herumlaufen d√ľrfen Nandu, Strau√ü und Emu. Immerhin: so gut wie gar nicht tauchen Greifv√∂gel aller Gruppen auf, keine Geier, keine Taggreife (au√üer Riesenseeadler), keine Eulen (au√üer Uhu), Pelikane mal frei, mal in der Riesenvoliere. Und wie bekommt man die insbesondere sehr bunten V√∂gel (Loris, Aras, Kakadus, √Ąhrentr√§gerpfau, Flamingos etc.) im Winter aus dieser Riesenanlage in die ``Unterst√§nde``? Oder gibt es ``Untervolieren`` wie jetzt in der ehemaligen Indonesienhalle in Walsrode? Aus der Fasanengruppe ist nur der Diamantfasan aufgef√ľhrt - Fasane sollten doch im Amerikateil - Taiga (?) auftauchen. Im Kiekemal sind die jetzigen Best√§nde aufgef√ľhrt. Lassen wir uns also √ľberraschen!

Ich also bin gespannt, wie zun√§chst die kommenden 5- 6 Jahre (also bis 2022: Gro√üvoliere, Afrika und Nordamerika, nat√ľrlich ABH) f√ľr mich und den Tierpark ablaufen!
.
(09.05.2017, 07:57)
Hannes Lueke :   Eventuell w√§re es Sinnvoller das ABH komplett umzunutzen f√ľr beispielsweise Primaten oder nur Kleinraubtiere.
Neubauten f√ľr Grosskatzen mit einfachem Haus k√∂nnte schon fast wirtschaftlicher sein
(08.05.2017, 18:43)
Mark Meier :   Heute sollen Zoo und Tierpark von 12-14 Uhr bestreikt werden. Verdi geht davon aus, dass mehr als die H√§lfte der Mitarbeiter dem Streikaufruf folgen werden. Wie immer soll die Versorgung der Tiere nicht leiden. Unter anderem an den Kassen k√∂nnte es Einschr√§nkungen geben.


Erfreulich hingegen, dass der kleine Baumstachler nach wie vor da und sogar sehr lebendig ist. Auf einem Bild auf der Facebookseite des Fördervereins klettert er schon auf dem Geäst herum.
(08.05.2017, 09:53)
Michael Mettler :   Zumindest scheint keine naturnahe Gestaltung der ABH-Innenanlagen m√∂glich zu sein, siehe W. Dreiers Beitrag vom 12. April. Wenn der Denkmalschutz darauf besteht, dass selbst die Farbe der Fliesen erhalten bleiben muss, dann d√ľrfen die Fliesen doch vermutlich auch nicht durch andere Materialien verdeckt werden, damit sie ihre urspr√ľngliche Wirkung nicht verlieren...? Und dann w√§re doch auch fraglich, ob die Felsenhallen √ľberhaupt nennenswert ver√§ndert werden d√ľrfen oder ob es statt der angedachten Tropengestaltung bei nacktem Gestein bleiben muss. Und was ist mit dem Innenhof, der zur gro√üen Tiger-Au√üenanlage werden sollte? Wom√∂glich ist das auch nicht nach dem Geschmack der Denkmalsch√ľtzer?
(05.05.2017, 21:50)
Gudrun Bardowicks :   Ich bin auch gespannt, welche Pl√§ne letztendlich umgesetzt werden k√∂nnen. Beim ABH hoffe ich, dass die neuen und auch die erhalten bleibenden alten Anlagen zumindest gro√ü genug f√ľr den Besatz sind und attraktiv gestaltet und bepflanzt werden. Das gilt auch f√ľr die vermutlich erhalten bleibenden Innenanlagen und Vitrinen.
(05.05.2017, 20:13)
Mark Meier :   @Michael Mettler: Beim Dickh√§uterhaus stellt sich nach R√ľckbau des Seekuhbeckens sicher heraus, dass gr√∂√üere Innenanlagen f√ľr Elefanten baulich nicht m√∂glich sind (so hie√ü es ja fr√ľher ohnehin immer aber was interessiert die Kreativlinge von Pearlman die Sachverst√§ndigenaussage von gestern). Dann werden erst mal hunderttausende Spenden f√ľr irgendwas anderes gesammelt was sich dann jedoch auch wieder zerschl√§gt, sodass man stattdessen schlie√ülich eine mobile Ausstellung √ľber die Stadt Schilda installiert. Und dann erz√§hlt jemand den Spendern, dass es letztendlich doch ganz, ganz gro√üartig und viel besser als geplant geworden sei und auch die PR-Arbeit genau richtig und √ľberhaupt alles ganz ganz gro√üe Klasse. Make Tierpark Berlin great again. Usw. Inzwischen muss man ja nur noch eine geniale Verpackung und Produktbeschreibung kreieren.

Im Ernst: Warten wir mal ab, was am Ende aus den drei Gro√üprojekten heraus zu holen ist. Vielleicht ist es am Ende weniger schlimm als bef√ľrchtet. M√ľssen sie jetzt eben das Geld und die Kreativit√§t im Rahmen der engeren Beschr√§nkungen gebrauchen und evtl. auch den Tierbestand entsprechend anpassen...
(05.05.2017, 13:21)
Mark Meier :   @Tom Schroeder: Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nicht zu den zahlreichen Spendern f√ľr dieses Projekt und vielleicht auch nicht zu den Stammbesuchern dieses Parks geh√∂rst?

Wie kann man es ernsthaft beklatschen, wenn der √Ėffentlichkeit erst ein teuer in Auftrag gegebener Plan von Pearlman pr√§sentiert wird, der vorher (!!!) bekannte Auflagen des Denkmalschutzes einfach ignoriert, sodass ich mir ohnehin schon die Augen gerieben habe, wie das auf einmal doch alles m√∂glich ist und dann auch noch so schnell (er√∂ffnet h√§tten alle drei Gro√üprojekte ja auch schon sein sollen). Ebenso nat√ľrlich wirklich begr√ľ√üenswert, wenn man eine neuere Visualisierung extra so dreht, dass man die verbleibenden K√§fige nur mit genauem Hinsehen erahnen kann. Oder nach dem ersten Spendenaufruf f√ľr das Haus nun erneut Spenden (diesmal f√ľr die Malaienb√§ren) sammelt und die entsprechende Visualisierung geschickt an der richtigen Stelle enden l√§sst. Oder auf Anfrage erst behauptet, ALLE fertigen Pl√§ne der √Ėffentlichkeit rechtzeitig zeigen zu wollen und dann bei erneutem Nachfragen NACH Baubeginn gar nicht mehr antwortet. Ich kenne einige Leute, die sich aktuell reichlich ver...√§ppelt und f√ľr bl√∂d verkauft vorkommen. Aber vielleicht sollte ich denen auch mal vorschlagen, dass Ganze nach all den Jahren des Wartens und ihren gutgl√§ubig ausgeh√§ndigten Spenden einfach mal so locker und positiv zu sehen wie Du. Transparenz ist ja auch so was von gestern. PR ist alles, Vertrauen verschenkt. Ich spende jedenfalls so schnell f√ľr kein Tierparkprojekt mehr. Sollen doch die ihr Geld geben, die alles toll finden und jede Anpassung (ob kommuniziert oder nicht) v√∂llig ok.

Rant over.
(05.05.2017, 09:39)
Tom Schroeder :   Und da wird sich gewundert, dass die Planungen nicht oder zu sp√§t oder zu unkonkret ver√∂ffentlicht werden? Hier und in anderen Foren wird doch alles auf die Goldwaage gelegt und zerpfl√ľckt. Nat√ľrlich √§ndern sich Pl√§ne w√§hrend der Ausf√ľhrung, nat√ľrlich gibt es Dinge, die man nicht bedacht hat, genauso wie Dinge, die man vorher nicht wissen konnte. Ich kann die nicht-v√∂llige-Transparenz des Tierparks nicht nur verstehen, sondern hei√üe sie ausdr√ľcklich gut!!!
(05.05.2017, 09:14)
Oliver Muller :   So weit ich wei√ü ist der Masterplan doch von/mit Rasbach erstellt worden? Die haben doch so was schon mal gemacht?
(05.05.2017, 09:04)
Michael Mettler :   Hm. Man plante einen Himalaya-Berggipfel und musste dann feststellen, dass das in der gew√ľnschten H√∂he nicht machbar ist. Man plante einen attraktiven Innen- und Au√üenumbau des ABH und musste dann feststellen, dass das wegen Denkmalschutzes nicht machbar ist. Dann bin ich doch schon mal gespannt, worauf z.B. der geplante Umbau des Dickh√§uterhauses letztlich hinauslaufen wird.

Hat sich denn niemand der Planer vorher danach erkundigt, was √ľberhaupt umsetzbar w√§re? Die Planungen werden doch vermutlich nicht ganz billig gewesen sein...
(04.05.2017, 23:03)
Mark Meier :   Zun√§chst von inoffizieller Quelle hat sich nun meine Bef√ľrchtung best√§tigt: An den Seitenflanken des Brehm-Hauses werden wohl jeweils nur an den R√§ndern zwei gro√üe Au√üenanlagen angef√ľgt. In der Mitte bleibt es dann hingegen mehr oder weniger beim Alten...


Passend hat mir ein Freund berichtet, dass auch heute keine weiteren Käfigelemente entfernt wurden. Scheint also wirklich so zu stimmen, zumal ich die Quelle als recht fundiert betrachte... 


Also wird es offenbar tats√§chlich ein h√§sslicher Hybride, mit dem wohl einzig und allein der Denkmalschutz gl√ľcklich sein kann.
(04.05.2017, 20:14)
Michael Mettler :   Ich habe nie darauf geachtet, ob und wie (Wild-)Schafe ihre Jungtiere s√§ubern, aber bei Antilopen l√§sst sich das Geschlecht eines noch kleinen Jungtieres selbst aus gr√∂√üerer Entfernung dadurch bestimmen, dass man das Pflegeverhalten der Mutter beobachtet. Wenn die n√§mlich den Urin des Nachwuchses weglecken will, bleibt sie anatomiebedingt bei einer Tochter mit der Schnauze am Hinterteil, w√§hrend sie bei einem Sohn bis unter den Bauch vordringen muss.

Das Terrassencaf√© sollte man statt "Kakadu" wohl besser "Nymphensittich" nennen. Ich sah ein Foto von der Er√∂ffnung, und die √ľberall als Dekoration aufgeh√§ngten, bunten geschopften Papageien haben lange Schw√§nze...!
(02.05.2017, 22:35)
W. Dreier :   Die Wasserfl√§che der Kattaanlage war voll bedeckt mit Pappelfrucht`wolle`- hoffentlich denken die nicht, man k√∂nne darauf laufen!
Mandschuren, Schneekranich (vielleicht) und Schwarzschnabelstorch sitzen (auch auf Eiern?)
Im Terrarium sind seit ca. 2 Wochen agile Scheltopusiks (Blindschleiche aus Osteuropa) - sonst sah ich sie in den letzten Jahren nur st√ľckweise.
In den Volieren am Terrassencafe ``Kakadu`` sind nun auch Kakadus eingezogen (bisher sah ich nur die Schilder) - es sind jene, die an der Cafeteria bisher saßen.
Ursonjungtier? Nicht sichtbar.
Anbei: Scheltopusikkopf
(02.05.2017, 19:12)
W. Dreier :   Als Zusatz zu der Bestandstabelle f√ľr April gab es am 27. eine erste Geburt bei den Arkalen (Kreishornschafen).
Das Jungtier der Schopfhirsche muß noch im Unterstand wachsen (selbst Krähen sind gefährlich, leider gab es auch eine Totgeburt). Meine Annahme, dass einige Kiangs und Kulane tragend sein könnten, stimmt nicht. Die sind nur verfressen.
(02.05.2017, 18:54)
W. Dreier :   Etwas irritierend ist der Wuchsunterschied bei den Sichuan-Takinjungdamen. Obwohl nur 12 Tage unterschiedlichen Alters, ist das √§lteste Tier ca 30 % gr√∂√üer. Das werden doch anstatt 0,2 nicht 1,1 sein?
Dann der Marco-Polo-Nachwuchs. Ohne molekularbiologische Marker zu nutzen. Könnte das nicht etwa ein Weibchen sein??
(02.05.2017, 18:47)
W. Dreier :   Am Affenhausvorfeld wird gerade die Dschelada-Voranlage neu gestaltet. Der Nachwuchs bei den Gelbbartmakis gedeiht ebenso wie die beflaumten Jungv√∂gel von Riesenseeadler und Bartgeier

(02.05.2017, 18:41)
W. Dreier :   Die POS sind nun auf der Watussi-Anlage. Nachwuchs ist bei den arab. Oryx zu erwarten. Bei dem Wetter und der jetzigen Vorsicht beim Herauslassen eines ``sensiblen`` Jungtieres wird der Gerenuknachwuchs wohl sicher erst Ende Mai sichtbar sein.
(02.05.2017, 18:36)
W. Dreier :   Haustierbereich: als letztes Becken wurde gerade das ehemalige Baikalrobbenbecken geflutet, Nachmittags (sprich 13 Uhr) wurde die afrikan. Voliere ge√∂ffnet - gleich wurden Nistpl√§tze reserviert!
Die Schuppensäger haben wirklich gelegt - Eier nun in der Brutmaschine.
Nachwuchs Fjellrind: das Jungtier ist (noch) schwarz - nur eine weiße Blesse war sichtbar.
Zwergzebus (na ja Zwerg?): beim Jungtier schlägt wieder die Mutterfarbe durch - Vater im Bild abgesperrt.
(02.05.2017, 18:32)
W. Dreier :   ABH: wie schon benannt: 3 Einheiten sind ``r√ľckgebaut`` - aber kein Bauarbeiter zu sehen. Schade, dass durch die Bauarbeiten bei den Javaleoparden eine Zuchtpartie ausf√§llt.
Eles: das Gras im Graben ist gr√ľner - klar!
(02.05.2017, 18:21)
W. Dreier :   2. Mai - mieses Wetter: Bemerkungen entlang des Weges.
Brillenbären: keine Brille zu sehen, obwohl heute 4 Tiere auf der Anlage waren. Der Bär hat fast doppelte Größe - und die Damen sind keine Jungtiere!
Eisb√§ren: Wolodja wollte nicht ins Wasser - entsprechend vergn√ľgte sich Tonja mit einem Baumstamm.
(02.05.2017, 18:15)
Mark Meier :   Heute war ich mal mit der ganzen Familie im Park. Es war angesichts des Feiertags und des Wetters¬†irre voll aber leider der einzige m√∂gliche Tag f√ľr uns. Meine T√∂chter waren neben den Tieren insbesondere sehr angetan von den Spielpl√§tzen wobei der Hauptspielplatz zu √ľberlaufen war. Meine Frau liebt vor allem die Parklandschaft.¬†

Erstmals seit langem habe ich mal¬†wieder deutlicheres¬†Fehlverhalten durch Besucher gesehen, wie z.B. Kinder die scharenweise Fr√ľhlingsblumen ausrissen oder liebevoll gestaltete Beetfl√§chen mit Pflanzen, √Ąsten und Steinen lebhaft¬†umdekorierten. Zum Gl√ľck griffen in einem Fall - sp√§t aber immerhin - die Eltern ein und im anderen wurden diese¬†durch meine Worte an die Kinder aufmerksam und verhielten sich dann sehr angemessen. Also insgesamt doch noch halbwegs im Rahmen angesichts der Menschenmassen im Park. Immerhin habe ich auch nichts gesehen, was den Tieren h√§tte schaden k√∂nnen.

Sonst habe ich leider nur wenig Zeit f√ľr gezielte Beobachtungen gefunden. Hier die mehr zuf√§lligen durcheinander gew√ľrfelten Punkte:

-Den kleinen Baumstachler konnte ich diesmal bei mehrmaligem Schauen nicht ausmachen. Das Muttertier saß einmal in einer erhöhten Baumhöhle und das andere Mal beim zweiten Tier im Baum. Muss aber vielleicht noch nichts heißen.
-Die Gerenuks waren nach wie vor nicht auf der Anlage.
-Immerhin der kleine Halsbandmaki war im Fell des Muttertieres gut zu beobachten.
-Wolodja hatte keine große Lust auf Spielchen und hat sich nur halbherzig auf Tonjas Avancen eingelassen. Es war dennoch sehr nett aber leider nicht ganz das zuletzt oft beschriebene euphorische Programm.
-Beim Brehm-Haus sehe ich leider noch keine komplette Entwarnung. Bisher wurden doch erst drei Boxen entfernt und genau die auf der Visualisierung erkennbaren Boxen sind leider bislang noch vorhanden. Jemanden fragen konnte ich auch nicht (zumindest versucht hätte ich es gern).
-Die Wolfsanlage steht aktuell wieder leer. Ebenso eine Hyänenanlage, die aktuell umgestaltet wird. 
-Die Pinselohrschweine dr√ľckten sich gaaaanz weit hinten herum und die Rotb√ľffel sind noch auf der vertrauten Anlage.
-Harmonisch daf√ľr die WGs von Addax und Mhorr-Gazellen sowie die der Neuweltkamele mit Nandus bzw Maras.
-Neu im großen Salzwasserbecken der Cafeteria sind Rochen. Eine deutliche Aufwertung, wie ich fand. Leer dagegen weiterhin die Vogelvolieren bei Cafeteria und Terrassencafé.

Sonst f√§llt mir spontan nichts ein aber vielleicht kommt noch was nach. Gef√ľhlt waren wir fast √ľberall kurz und ich war mal wieder stolz, wie flei√üig die M√§dels spazieren...
(01.05.2017, 22:04)
W. Dreier :   Gestern Abend noch erhalten - Gerenukgeburt
(30.04.2017, 09:38)
W. Dreier :   Heute zur Vertragsunterzeichnung - zwei Ausschnitte:

``Panda-Vertrag wurde heute im Zoo Berlin unterzeichnet

Nun ist es offiziell: Berlin wird im Juni 2017 zwei Große Pandas aus der Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding erhalten. Nach mehrmonatigen Verhandlungen zwischen Deutschland und China wurde heute im Zoo Berlin die Vertragsunterzeichnung gefeiert. ``

und weiter:


``Die Kosten betragen 1 Million USD, umgerechnet rund 920.000 Euro pro Jahr f√ľr zwei Tiere mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Diese Summe wird dem Giant Panda Conservation Fund zur Verf√ľgung gestellt. Mit 70% wird der Gro√üteil des Geldes f√ľr den direkten Artenschutz der Gro√üen Pandas in ihrem nat√ľrlichen Lebensraum verwendet, mit 20% der Summe wird die Chengdu Panda Base in ihrer wissenschaftlichen Forschung zur Verbesserung der Zuchterfolge unterst√ľtzt. Rund 10% des Betrags decken die Verwaltungskosten auf chinesischer Seite. Der Zoo ist dank Sponsoren und Spendern in der Lage die Kosten selbst zu tragen. Eine feste Zusage seitens der Berliner Volksbank liegt bereits vor.""

















(28.04.2017, 22:13)
Mark Meier :   @WolfDrei: Die Pflanzk√ľbel standen wohl an diversen Stellen und in der Halle selbst wurde auch an den Pflanzfl√§chen gearbeitet. Aber nat√ľrlich nicht in entsprechend gro√üem Umfang. Wof√ľr genau so viele tropische(?) Pflanzen gebracht werden, w√§re nat√ľrlich sehr interessant zu wissen.

Und ja: Die Ursons sind schon sehr interessante Tierchen. Zun√§chst denkt man, dass die kaum vom Fleck kommen. Aber dann √ľberraschen sie einen immer wieder. Insgesamt habe ich da nun schon einiges gesehen aber der Nachwuchs hat mich auch sehr √ľberrascht. Mein Freund w√§re auch fast vorbei gelaufen und hat sich dann gewundert, weshalb da einige Besucher standen. Der Nachwuchs ist laut Facebook √ľbrigens von vorgestern, also ganz frisch. Ob er durchkommen wird, ist daher noch nicht sicher.¬†
(28.04.2017, 08:28)
W. Dreier :   @M. Meier: wenn es nicht neue Pflanzenk√ľbel sind - ansonsten standen sie in der ehemaligen Koalaabteilung schon seit Monaten: √úberwinterung?
Im Dickhäuterhaus geht die ``Entmausung`` reihum - nun ist die erste Voliere wieder an der Reihe. Leider sind die Mäuse schneller wieder da als die ``Entsorgung`` erfolgt.
Die Anlage der Ameisenigel ist leer - ``technische`` Veränderungen seien die Ursache.
Und wie haben die Ursons das geschafft - Windbestäubung ?- die saßen doch Monate immer schön getrennt unten und oben. Na gut, nachts war man ja nicht anwesend.
(27.04.2017, 18:58)
Mark Meier :   Infos von einem Freund:
-Bei den Baumstachlern gibt es Nachwuchs (recht gut versteckt unter einem vorstehenden Felsen. Aber die Mutter sitzt meist dicht daneben.
-Bei Cafeteria und Terrassencafé wurden jetzt weitgehend die mit Kunstfels umgestalteten Volieren eingerichtet und teils auch schon mit Schildern versehen.
-Die Pinselohrschweine waren heute nicht auf der Anlage der Zwergzebus zu sehen. Die alte Anlage von Watussis und Co ist komplett leer aber noch nicht umgestaltet.
-Beim Brehm-Haus war nun der erste K√§fig auf der Seite der alten Pr√§riehundanlage komplett abgebaut. Bei der Tropenhalle waren zahllose Pflanzen in K√ľbeln aufgestellt. Ob die alle neu eingepflanzt werden? √úbrigens wusste einer der Mitarbeiter weiterhin NICHTS √ľber die aktuellen¬†Pl√§ne f√ľr innen. Nur, dass dort auch Reptilien etc rein sollen. Ich glaube weiterhin nicht daran, dass da allzu bald etwas passiert, wenn in Anbetracht des rigiden Denkmalschutzes √ľberhaupt gro√ü was passiert. In der Halle sonst recht reges Brutgeschehen.
-Highlight ganz klar Tonja und Wolodja, die ständig durch das Gehege toben. Sie wirken wohl komplett zufrieden.
(27.04.2017, 12:34)
W. Dreier :   Ich hatte schon davon gesprochen, dass der TP auch in die bildliche Au√üenwerbung investiert hat. Hier der Glas√ľbergang zur S-Bahn-Station Friedrichsfelde-Ost. Dass es nun an einer Stelle gerade ein Virginia-Hirsch wurde - der Firma wurde wohl nur gesagt, es m√∂chte ein Hirsch sein.
(26.04.2017, 18:07)
Nikolas Groeneveld :   @W. Dreier vielen Dank, f√ľr die schnelle Antwort und das Foto.
(25.04.2017, 23:40)
W. Dreier :   @N. Groeneveld: Gegenw√§rtig im ``R√ľckbau`` ist die `Pinguinseite`. Bild anbei. Abgetrennt wurde das etwas st√§rkere Drahtsystem - √ľbrigens wurden die Kontaktstellen zu den Tr√§gern seinerzeit angeschwei√üt.
(25.04.2017, 23:06)
Nikolas Groeneveld :   @W. Dreier erstmal vielen Dank f√ľr die regelm√§√üigen Berichte und die tollen Fotos.
Was genau ist denn am Brehm-Haus schon passiert?
Ich freue mich sehr, dass es jetzt wirklich losgeht.
Allerdings leben ja noch die Amurtiger, die Binturongs und ein Serval im Haus, die m√ľssten doch auch noch umziehen.
Noch kurz eine Frage zum Brehm-Haus, ich habe mit den Himmelsrichtungen leider ein paar Probleme.
Ist die S√ľdseite die Seite des Hauses die in Richtung Haustier-Anlagen, oder die Seite in Richtung Pinguine?
Weiß jemand woher die Pinselohrschweine stammen?

(25.04.2017, 21:43)
W. Dreier :   Ich verga√ü noch: die Pinselohrschweine waren heute auf der Zwergzebuanlage (noch relativ nerv√∂s), die Watussis sind weg (ein Bulle wohl im Zoo) , Schafe und Ziegen ebenfalls (wohin unklar) - es gibt wohl (auch wegen der Geografie) demn√§chst in dem Bereich einige ``Umschichtungen`` - ansonsten war mieses Wetter.
(25.04.2017, 20:34)
W. Dreier :   Na gut, soll heute nicht sein: - weiterer Nachwuchs bei den Honigfressern im ABH, daselbst begann heute der Abbau der ersten Au√üenanlage (S√ľdseite - bisher Javaleopard)
- der Trampeltiernachwuchs war erstmals auf der Anlage.
-ebenfalls erstmals draußen: philippinischer Ohrenkauz

aber doch noch ein Versuch: Marco-Polo-Nachwuchs
(25.04.2017, 19:53)
W. Dreier :   Bartgeier: er (sie?) ``rutscht schon auf dem Nestplateau herum
(25.04.2017, 19:47)
W. Dreier :   nanu:
(25.04.2017, 19:44)
W. Dreier :   Weiteres Jungvolk: bisher etwas versteckt: Milukalb
(25.04.2017, 19:41)
W. Dreier :   - und wilde Sau im and am Wasser: wobei Tonia eher die ``Treibende`` war.
(25.04.2017, 19:34)
W. Dreier :   und noch fr√ľher: K√ľ√üchen, Alter, da bist Du ja wieder. Die beiden haben sich herrlich verstanden - sprechen ja auch beide russisch!
(25.04.2017, 17:32)
W. Dreier :   Das eigentliche highlight des Morgens : Geburt heute eines Marco-Polo-Schafes
(25.04.2017, 17:29)
Mark Meier :   Wolodja ist seit heute morgen wieder auf der Au√üenanlage zu sehen. Ab wann er gemeinsam mit Tonja auf der Anlage ist (oder ob dies sogar bereits der Fall ist), steht leider nicht in dem kurzen Artikel.
http://www.morgenpost.de/berlin/article210345585/Eisbaer-Wolodja-schnuppert-wieder-Tierparkluft.html
(24.04.2017, 11:25)
Mark Meier :   @WolfDrei: Danke. Dann muss ich wohl n√§chstes Mal genauer hinschauen.
(23.04.2017, 17:55)
W. Dreier :   @ M. Meier: der Wasserrehbock ist (sozusagen ) im TP gestrandet und befindet sich im Milugehege, gew√∂hnlich an der rechten Seite - so , wie vor gef√ľhlten hundert Jahren die koreanischen Wasserrehe in den Achtzigern


(22.04.2017, 20:09)
Mark Meier :   @WolfDrei: Wieder einmal vielen Dank f√ľr die interessanten Informationen und die Bilder.

Werden Kattas und Mongozmakis denn k√ľnftig gemeinsam auf der Anlage leben?

@Holger Wientjes: Hab ich da etwas verpasst? Wo im Tierpark lebt denn das Wasserreh? Ich dachte, das wäre nach wie vor im Zoo.

Von der Tierpark-Website:

"21. April 2017

Eisb√§r Wolodja zieht zur√ľck in den Tierpark Berlin

Bisher keine Todesursache bei Eisbären-Junge Fritz gefunden.

F√ľr den Umbau der Eisb√§renanlage im Tierpark zog Eisb√§r Wolodja (5 Jahre) im Februar in den Zoo. Nach gut zwei Monaten wird Wolodja nun wieder in den Tierpark zur√ľckkehren. Nachdem der kleine Eisb√§r Fritz im Tierpark am 6. M√§rz vollkommen √ľberraschend an multiplem Organversagen aufgrund einer starken Lebersch√§digung verstarb, suchen zahlreiche Experten nach der Ursache. Anerkannte Wissenschaftler ? darunter Biologen, Pathologen, Tier√§rzte und sogar Humanmediziner ? haben seitdem Proben von Fritz untersucht und mikrobiologische, virologische sowie toxikologische Auswertungen durchgef√ľhrt. Hierf√ľr wurden Gewebe-, Blut-, Urin- und Kotproben an verschiedene Institute weitergeleitet. Obgleich ein Gro√üteil der Analysen bereits durchgef√ľhrt wurde, konnte die Ursache bislang noch nicht gefunden werden.

Prof. Dr. Alex Greenwood (Leiter der Abteilung f√ľr Wildtierkrankheiten am Leibniz-Institut f√ľr Zoo- und Wildtierforschung) hat in Kooperation mit Prof. Dr. Nikolaus Osterrieder von der Freien Universit√§t Berlin die virologische Diagnostik √ľbernommen: ?Unsere sehr aufwendigen Analysen, bei denen wir mehr als 600 Millionen DNA-Sequenzen untersuchen, werden noch einige Wochen andauern. Bislang konnten wir aber keinerlei Hinweise entdecken, die f√ľr eine Viruserkrankung sprechen. Der Fall scheint r√§tselhaft.? ?Wir werden dennoch weiter nach der Todesursache des kleinen Eisb√§ren suchen? erg√§nzt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem.

Da keinerlei Anzeichen f√ľr eine Gef√§hrdung von Wolodja bestehen und Eisb√§rdame Tonja (7 Jahre) weiterhin beschwerdefrei im Tierpark lebt, sind sich die Experten einig, dass einer R√ľckkehr Wolodjas in den Tierpark nichts im Wege steht. Aus diesem Grund wird Wolodja nun wieder zu Tonja in den Tierpark ziehen.

?Tonja braucht einen Sparringspartner. Wolodja und Tonja passen gut zu einander und sollen auch aus diesem Grund schnell wieder zusammen gelassen werden?, kommentiert Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem den geplanten Umzug. ?Wolodja wird am 22. April vom Zoo in den Tierpark gebracht. Nach dem Transport wird er gen√ľgend Zeit bekommen, sich an seine neue, alte Umgebung zu gew√∂hnen.?¬†

Je nachdem wie schnell sich der Eisbär wieder einlebt, darf er eventuell schon am Sonntag erste Bahnen im Becken der Außenanlage ziehen und wird dann Anfang kommender Woche Eisbärdame Tonja wiedertreffen."
(22.04.2017, 08:14)
Holger Wientjes :   Soll das Wasserreh eigentlich weiterhin alleine dort bleiben?
(21.04.2017, 14:55)
W. Dreier :   Teminck-Tragopan
(21.04.2017, 14:33)
W. Dreier :   Fasanerie: sehr scheu und im Sommer kaum zu fotografieren - fern√∂stliche Pfeifdrossel
(21.04.2017, 14:27)
W. Dreier :   Im Gebirge sind die 2 jungen Marco-Polo-B√∂cke eher nachmittags auf der Gemsenanlage zu sehen - sie verdr√§ngen ansonsten die Gemsen vom Futtertrog. Der √§ltere bekommt offensichtlich eine homogenere Hornanlage im Vergleich zum Vater.
(21.04.2017, 14:24)
W. Dreier :   Gut gesch√ľtzt sind auch die 2 Jungen der Riesenseeadler - 3 Wochen nach dem Schlupf schauen sie ab und an schon √ľber `die Reling`.
(21.04.2017, 14:11)
W. Dreier :   Gut gesch√ľtzt sind auch die 2 Jungen der Riesenseeadler - 3 Wochen nach dem Schlupf schauen sie ab und an schon √ľber `die Reling`.
(21.04.2017, 14:02)
W. Dreier :   waren doch nur 1,9 MB - nochmals
(21.04.2017, 14:01)
W. Dreier :   Ein dickes Fell braucht man in diesen Tagen gegen Schnee und Wind: Manul auf dem h√∂chsten Punkt des TP
(21.04.2017, 13:58)
W. Dreier :   Hoffentlich nicht nur Besichtigung einer m√∂glichen Nistanlage - aber das Weibchen war weiterhin nicht sichtbar - Schuppens√§ger. Der letzte (wohl bisher einzige Schlupf) liegt schon etwas zur√ľck.
(21.04.2017, 13:55)
W. Dreier :   Dieses Mal nicht der Dienstag: Donnerstag: saukalt, ca 0¬įC gegen 9 Uhr, viele Tiere waren noch nicht auf die Anlage gelassen worden.
- Die Elektrobahn hat nun eine etwas andere Route: Beginn ist vor dem Terrassencafe (ein Sponsor hat eine neue Ladestation gespendet), dann die Flugschau (z. Z. nur ein √∂ffentliches Trainieren in Kurzzeit), dann Dickh√§uterhaus, an den Rothunden vorbei zur Cafeteria, dann Richtung Schlo√ü und nun unter Aussparung der Hirsche und Wildrinder die Hauptallee wieder zur√ľck (wohl wegen der Afrika-Skulpturen)
- die Gibbons sind wieder auf den Inseln, wobei die Verbindung der 3 Inseln √ľber Seile erfolgt - trotz des Wetters (oder wegen des Wetters) waren sie sehr agil gegen 12 Uhr. Irgendwie sitzen sie nach der Umgestaltung noch wie auf einem Pr√§sentierteller.
- Auf der Kattaanlage wird wohl gegenwärtig noch zwischen Kattas und Mongozmakis ``Schicht geschoben``(laut Aussage).
- eine erste Geburt gab es statistisch exakt bei den Milus (nach TP-Statistik ca . 90% im April), allerdings als Ablieger war nur ein St√ľck Kopf zu sehen - daf√ľr lag der Wasserreh-Bock etwas sichtbarer nicht direkt an der Absperrung zu den Kiangs (Bild).
Da die Vegetation noch etwas offener ist im Bereich der Fasanerie, widmete ich mich den Häherlingen und weiterem Unter-Besatz - im Sommer hat man dort kaum Licht.

(21.04.2017, 13:50)
W. Dreier :   @M. Meier: Die √Ąu√üerungen zum Denkmalschutz beziehen sich auf das Innere des ABH - nur generell: Einhaltung selbst der Farbe der Kacheln, des Fu√übodens etc.
Beim Manatibecken wird es wohl keine Schwierigkeiten geben, da es nachträglich von BB eingebaut wurde (meine Meinung).
Ansonsten h√§tte man gelernt, wie man mit der Berliner ``Bauverwaltung`` umgehen m√ľ√üte., speziell, wenn mehrere Senatsabteilungen betroffen sind - einschlie√ülich dann noch Denkmalsverwaltung, die wohl zur Zeit nur aus einer Person besteht. Es werden nun immer ``geb√ľndelte`` Antr√§ge eingereicht: also nicht zun√§chst ein Projekt beenden, nach dessen Erledigung das n√§chste. Gegenw√§rtig sei man schon bei einem Verzug von fast einem Jahr bei der Realisierung des Masterplanes. So sei das Denkmalsamt durch Krankheit fast 6 Monate blockiert gewesen.
(12.04.2017, 12:36)
Mark Meier :   @WolfDrei: Vielen Dank! Die Informationen sind immer √§u√üerst interessant. Wurde schon angedeutet, wann die Manatis voraussichtlich ausziehen werden? Und was wurde denn zum Denkmalschutz gesagt? Bezog sich das auf das Brehm-Haus?
(12.04.2017, 11:40)
W. Dreier :   Ich verga√ü - es ist ja Ostern: im ABH ist im linken Gang in der ersten verglasten Voliere eine Nestausstellung mit Eiern von ca 8 Arten eingerichtet worden - umrankt mit viel Botanik.

Ansonsten war gestern Abend die Jahresvorstellung von 2016: Erfolge (Steigerung Besucherzahl, Zuchterfolge und Mi√üerfolge, Anlagen, Denkmalschutz, Tiertransfer etc.) . U.a. werden beim Umbau des Dickh√§uterhauses die Manatis heraus m√ľssen - bautechnisch. Eine R√ľckkehr dorthin wird ausgeschlossen - siehe Amazonienhaus. Weiterhin, dass Tierumz√ľge nicht nur Zoo-/Stadt-egoistisch gesehen werden d√ľrfen, sondern sie sollten dem Wohl und dem Gedeihen gef√§hrdeter Tiere dienen.
Bez√ľglich der Konzentration auf Afrikanische Elefanten wurde auch erw√§hnt, dass ein m√∂glicher Umzug von Tembo von einer Entscheidung des neuen EEP-Koordinators (nun Arne Lawrenz - Wuppertal) abh√§ngt.
(12.04.2017, 10:05)
W. Dreier :   Tierbestandsver√§nderungen M√§rz
(11.04.2017, 21:55)
W. Dreier :   Geburt bei den Gelbbartmakis am Sonntag
(11.04.2017, 21:54)
W. Dreier :   Hier durfte die Kleine beim gro√üen Bruder noch Bumsk√∂pfchen machen
(11.04.2017, 21:51)
W. Dreier :   nochmals - bei 1,93MB
(11.04.2017, 21:48)
W. Dreier :   Wenn ich sagte Shona-Art Kollektion, so meinte ich die Verkaufskollektion. Z. B. Vogeltr√§nke mit 4 eingearbeiteten Flu√üpferdk√∂pfen, ca 50 cm lang 380 Euro

Mhorrgazellen bei einem Regenschauer unter einem Blätterdach
(11.04.2017, 21:42)
W. Dreier :   Poitouesel-Nachwuchs
(11.04.2017, 21:38)
W. Dreier :   TP: mieses Wetter, Wind, nur ca 6¬įC:
- morgen soll das Terrassencafe wiedereröffnet werden - nunmehr ``Kakadu`` genannt
- der Gibbonteich wird geflutet, noch nicht die ehemalige Baikalrobbenanlage neben der M√∂wenvoliere: daselbst besichtigte der Schuppens√§germann eine Nisth√∂hle, das Weibchen war nicht zu sehen. Der gro√üe Wasser-Vogelteich ist noch leer - die V√∂gel m√ľssen noch im Winterrevier eingefangen werden.
- das Bartgeierk√ľken √§hnelt in der Gr√∂√üe schon einem nackten Huhn
- das Addaxjungtier war nun auf der Anlage
- dito die Gesamtfamilie der Sichuantakins. Eine harte Erziehung f√ľr die Jungtiere: manchmal durften sie mit den gro√üen Br√ľdern boxen, manchmal wurden sie von denselben recht hart weggetrieben - wenn es ums Futter ging. Der Vater macht sich recht unbeteiligt.
- wichtigste Geburt: Gelbbartmaki (Eulemur collaris) vor 2 Tagen
- 7 Rothunde gingen nach Frankreich
- recht leer erscheint nun schon seit langem die Waldbisonanlage: fr√ľh am morgen st√ľrzen die K√ľhe zur Futterraufe, der Bulle trabt langsam hinterher, er ist ja der Chef - und den ganzen Tag lagern sie in unmittelbarer Umgebung. W√§re doch sch√∂n, wenn Gabelb√∂cke da w√§ren!
- die Shona-Art Kollektion befindet sich nun zwischen der Anlage der girgentanischen Ziegen und dem ``Kakadu``. Man kann Kurse nehmen - ein großer Steinhaufen ist vorhanden - Preis je nach Größe des Steins und Dauer - so zwischen 120 und 40 Euro
-``irgendwie`` erweitern die Reiher die Kolonie - neue Bäume werden als Brutplatz ``erobert``, erste Eischalen liegen unten.
Anbei: Addaxjungtier

(11.04.2017, 21:29)
Mark Meier :   Die Auflagen aufgrund der Vogelgrippe wurden aufgehoben!
(08.04.2017, 14:18)
W. Dreier :   nochmals Gibboninsel
(05.04.2017, 09:48)
W. Dreier :   Eine der Skulpturen - Ausschnitt (die meisten manns/ fraugro√ü: ist das so richtig?)
(05.04.2017, 09:42)
W. Dreier :   Gibbonanlage von der Sclo√üseite
(05.04.2017, 09:40)
W. Dreier :   Bartgeiernachwuchs
(05.04.2017, 09:37)
W. Dreier :   Die Takinm√§dchen sind nun auf der Anlage - nach gewissen Tobereien legten sie sich nach dem Foto sofort hin. Die gro√üen Br√ľder vom Vorjahr wurden wohl zun√§chst ``weggeschlossen``. Auch das Zebrafohlen ist nun auf der Anlage, Addax - und Wasserbockjungtiere sind noch in den Vorgehegen. Ich verga√ü: Trampeltiergeburt - nat√ľrlich M√§nnchen.
(05.04.2017, 09:36)
W. Dreier :   Die Ostervorbereitungen laufen im TP: die Rabatten am Schlo√ü werden bepflanzt, die Wassergr√§ben bzw. -Teiche wurden geflutet (Ausnahme noch der Gibbonteich und der ``Barockkanal``) - auch in der Hoffnung, dass am Donnerstag wohl eine Entscheidung zur Aufhebung der Vogelgrippeisolation fallen k√∂nnte. Und am Do ist die ``offizielle`` Er√∂ffnung der Statuenschau - sogenannte SHONA-Art von K√ľnstlern aus Simbabwe - darunter auch Tierstatuen - insbesondere den Hauptweg Schloss-Terrassencafe, Kamelgrabe bis Gibboninsel und wieder zum Schloss entlang. 30 Statuen sollen es sein.
Bis Ostern fallen dann wohl auch die Vorhänge zu den Kunstfelsen in den schon genannten Vogelvolieren - die Vögel haben dann eher weniger Raum. Die Chacokäuze sind eingezogen (Foto anbei).
Seltsame Geschlechtsverteilung bei den Geburten: 80 % männlich: Gayal, Watussi, Hartmannzebra, Addax, Trampeltier, Wasserbock, 2 x Sika, Poitouesel, - weiblich: 2 x Sichuantakin, 1 Sika.
2 Riesenseeadler sind geschl√ľpft.

(05.04.2017, 09:30)
Mark Meier :   V√∂llig unverhofft hat es mich heute f√ľr einen Kurztrip in den Tierpark verschlagen. Viel habe ich nicht geschafft. In den Tierh√§usern etwa war ich √ľberhaupt nicht. So viel aber dennoch:


-Die Chaco-Käuze sind nun eingezogen. Insgesamt ist die Voliere mE recht gelungen.

-In der Cafeteria ist nun auch das Barschbecken wieder besetzt. Auch die kleinen Salzwasserbecken haben nun mehr Besatz. Wie beim Terrassencafe werden aktuell die Volieren mit Kunstfels verkleidet. Viel erkennen kann man noch nicht.  

-Bei den Gibbons werden nun in der Tat schmalere Bambusstangen eingesetzt. Die alten waren wohl etwas zu dick f√ľr die Tiere. Bei den Kattas wurden korkenzieherf√∂rmig verdrehte Klettersprossen/ -leitern eingef√ľgt.¬†

-Schwerpunktm√§√üig im Schlossbereiche wurden¬†neue Skulpturen installiert - auch viel freiere bis v√∂llig abstrakte Gestaltungen. Sie scheinen zumindest teilweise von "ausl√§ndischen" K√ľnstlern zu stammen. Ein afrikanischst√§mmiger Mann inspizierte sein Werk, das scheinbar an einer Stelle leicht besch√§digt war und machte Anmerkungen dazu.

-Bei der Eisb√§renanlage hat man sich erkennbar M√ľhe gegeben. Noch nicht von Bildern kannte ich das riesige Eisb√§renfoto und den Spendentrichter f√ľr den Artenschutz. Tonja wirkte eher passiv aber bei der Hitze bleibt neben Ausruhen und Abk√ľhlen im Wasser ja auch nicht viel √ľbrig.¬†

-Es war extrem voll. Schon bei den Kassen war ich heilfroh, eine Dauerkarte zu haben. Auch bei den Jahreskarten staute es sich ewig weit zur√ľck und beim Parkplatz wurden viele Autofahrer abgewiesen. Eng wurde es auch an einigen Toiletten.
(02.04.2017, 10:20)
Mark Meier :   @WolfDrei: Besten Dank. Sind die Kletterelemente bei den Gibbons nun d√ľnner? So war es wohl mal geplant und auf dem Foto k√∂nnte es hinkommen aber ganz sicher bin ich mir da nicht.
Bei den Gerenuks dr√ľcke ich die Daumen.
Spannend nat√ľrlich auch, was jetzt tats√§chlich beim Brehm-Haus geschieht.
(30.03.2017, 08:43)
W. Dreier :   Watussi-Nachwuchs
(29.03.2017, 16:13)
W. Dreier :   Die Trappen balzen
(29.03.2017, 16:10)
W. Dreier :   Mu√üte noch etwas abholen. Wettersturz auf 12¬įC.
Aber: große Aktivitäten an der Gibboninsel: die erste Stange steht, das Häuschen wurde mir Bambus umkleidet.
(29.03.2017, 16:08)
W. Dreier :   Nachdem der Berberhirsch in den letzten 2 Jahren etwas "schw√§chelte", scheint er nun wieder ein normales Geweih zu schieben.
(28.03.2017, 21:28)
W. Dreier :   Gerenukbock
(28.03.2017, 21:25)
W. Dreier :   Heute nun ein fr√ľhlingshafter Dienstag - eine Chance, die Gerenuks zu sehen? Denkste - zumindest um 11 Uhr. Dann aber um 14 Uhr. Das Weibchen soll tragend sein.
Nachwuchs bei den Hausrindern: 1 Gayal (2 weitere K√ľhe sind tr√§chtig), eine Watussigeburt.
Wurde schon eine Addax-Geburt von mir mitgeteilt? Wie bei fast allen ``besseren`` Geburten ist es noch im Vorgehege. Ansonsten hingen die Tiere bei ca 20¬įC im Schatten herum. Die Ausstellungssperre f√ľr V√∂gel ist weiter existent.
Bautätigkeit: am ABH - neben dem ehemaligen Präriehundeabteil - bohrte sich ein Motor-betriebener Erdbohrer in den märkischen Sand - erster ``Spatenstich``? Aber ohne Prominenz.
An der Gibboninsel wurde der Erdaustausch beendet, die Betonsockel erhalten die Metallf√ľhrungen, die Bambusstangen liegen schon bereit.
Anbei : Gayale
(28.03.2017, 21:22)
Mark Meier :   @WolfDrei: Vielen Dank f√ľr die Informationen und Bilder. Ich komme momentan bis auf weiteres nicht in den Tierpark. Leider keine freien Termine.

Die Voliere macht von der Seite einen guten Eindruck. Bei Gibbons und Kattas bin ich sehr gespannt, was genau dort passieren wird. Was den Kunstfels angeht, bin ich noch etwas skeptisch. Ich hoffe, das wird nicht √ľbertrieben. Die zus√§tzlichen Pflanzungen gefallen mir bislang hingegen gut.
(22.03.2017, 20:26)
W. Dreier :   Die nun besatzf√§hige S√ľdamerika-Voliere
(22.03.2017, 18:59)
W. Dreier :   weiblicher Sichuan-Takin-Nachwuchs - nun bald 4 Wochen alt (weiter im Vorgehege)
(22.03.2017, 18:53)
W. Dreier :   Warten auf den Schlupf: Riesenseeadler
(22.03.2017, 18:50)
W. Dreier :   (Frau) Hartmann - Bergzebra - Nachwuchs (Vorgehege)
(22.03.2017, 18:41)
W. Dreier :   @Mark Meier: es wird wohl dann doch beim ABH der 20. April sein.
Was gabs :
- leider ist der Winterputz wieder durch den Sturm des Wochenendes negiert worden: √ľberall √Ąste und Knospen
- die Kattainsel ist ``in Arbeit```: Erdaustausch und Aufbau neuer Kletterelemente - √§hnliches (fast) gegen√ľber auf der Gibboninsel: die Kletterger√ľste sind v√∂llig abgebaut - neue Betonbasisteile f√ľr die Ger√ľste sind sichtbar. Der Zugang auf der S√ľdseite wurde sehr verbreitert.
- Kunstfels: nun also die rechten Papageienvolieren am Terrassencafe - dazu auch nun die drei Kakaduvolieren an der Cafeteria (Känguruhseite)
- am Spielplatz an der Cafeteria wurden drei (zuk√ľnftige) Buschtunnel mit Weidenruten errichtet - da selbige Ruten aber recht lange herumlagen, lasse ich mich ob des Anwachsens √ľberraschen. Zum Gl√ľck sind Weiden hart im Nehmen.
- Die Korallenbecken in der Cafeteria schauen jetzt besser aus, nachdem Jalousien die Sonne abblenden - nur in einem sind noch Schmieralgen. - die Becken sind besetzt: Pyjamabarsche, Grundeln, Garnelen, Seesterne, Seeigel. Leer steht jetzt das Zylinderbecken der Barsche.
- die Gerenuks seien wieder auf der Anlage, so die Temperaturen sicher um 14 ¬įC sind
- der Marco-Polo-Bock ist nicht mehr auf der Anlage (?) - sicherheitshalber f√ľr den erwarteten Nachwuchs.
- die Bartgeier auf dem Berg sind Eltern geworden, im Geiergehege sitzt man (Bartgeier - das 2. Paar) weiter auf Ei(ern), auch die Riesenseeadler sitzen noch.
- Vietnamsika-Nachwuchs: 2,1 mit großem Größenunterschied (Geburten am 27.2.; 9.3. und 10.3.)
- bei den Bergzebras gab es am 17. männlichen Nachwuchs
anbei Vietnam-Sika-Nachwuchs
(22.03.2017, 18:38)
Mark Meier :   Wei√ü jemand, ob die Arbeiten am Brehm-Haus jetzt schon angelaufen sind?

Ansonsten war der Tr√∂delmarkt mit alten Tierparksouvenirs und √§hnlichem ein gro√üer Erfolg. √úber 3.000 Besucher kamen und es wurden √ľber 13.000 Euro f√ľr die Artenschutzprojekte des Tierparks gesammelt. Im Sommer soll ein weiterer Tr√∂delmarkt stattfinden.
(22.03.2017, 16:05)
W. Dreier :   K√∂nnte ich mich verh√∂rt haben? Doch April? Aufgrund des Fr√ľhlingsanfanges war ich fast der Meinung. 20. April? W√§re ein Donnerstag. und nach Ostern. M√∂glich - Hauptsache man beginnt.
Regierender - Nein unser regierender Oberb√ľrgermeister= Ministerpr√§sident

Zum Kunstfels: der wurde bisher (relativ gut) farblich angepa√üt - inklusive Algengr√ľn in der oberen Regionen. Die rechte Seite der Papageienvolieren am Terrassencafe wurde gerade erst bespannt..
(16.03.2017, 12:12)
Mark Meier :   Ich bin auch etwas √ľberrascht da zuletzt mal irgendwo von Ende April die Rede war. Aber Zeit wird es ja langsam mal. Auch wenn ich lieber nicht zu viel erwarten werde. Wird ein sehr kompliziertes Projekt mit vielen Hindernissen und Einschr√§nkungen.

@WolfDrei: Herr Knieriem ist jetzt in Moskau? Ein Freund von mir hat ihn k√ľrzlich noch im Tierpark gesehen. Oder ist nicht Herr Knieriem gemeint?

@Holger Wientjes: Ich werde mich auch erst an den Kunstfels gew√∂hnen m√ľssen. Zumal er hier (noch?) recht dunkel und monoton wirkt. Hoffentlich ist es so nicht fertig oder es liegt am Licht...
(16.03.2017, 09:37)
W. Dreier :   Na ja, dann ist Fr√ľhlingsanfang - und der Regerende ist auch wieder aus Moskau zur√ľck :)
Spatenstich bedeutet ja nicht, dass es dann gleich ``ganz doll"" llosgeht.
(16.03.2017, 08:37)
Nikolas Groeneveld :   @W. Dreier woher stammt die Info, dass der erste Spatenstich f√ľr die Umbauten am ABH am 20.3. erfolgen soll?
Das wäre dann ja schon in 5 Tagen!
(15.03.2017, 23:20)
Holger Wientjes :   Ich weiss nicht, was das f√ľr ein Trend sein soll, jetzt an alle Ecken und Enden Kunstfels hinzuklatschen ? Jahre lang ging es ohne und ein Zoo, der sich selbst als" Landschaftstiergarten" sieht und bezeichnet t√§te besser daran, diesen nat√ľrlichen Eindruck zu bewahren. Vor allem IN den Papagei-Volieren macht das richtig Sinn. So haben die Vogel wahrscheinlich zumindest etwas mehr Besch√§tigung... Klasse Entwicklung in Berlin.
(15.03.2017, 14:24)
W. Dreier :   Etwas d√ľrftig zu erkennen: neuer Ausschnitt
(15.03.2017, 11:36)
W. Dreier :   Die Eisb√§renanlge - Tonja und rechts die an die Natursteine ``umstrukturierte`` ehemals glatte Betonwand - dazu ``eingef√§rbt``
(15.03.2017, 11:31)
W. Dreier :   Doch - die Innenbereiche der Papageienvolieren bekommen auch Kunstfels - sieht man bei Vergr√∂√üerung - dazu dann auch die Au√üenkanten
(15.03.2017, 11:23)
W. Dreier :   Der Sichuannachwuchs - noch im Vorgehege
(15.03.2017, 11:14)
W. Dreier :   Erstmals sah ich auch den Bergriedbock - Nachwuchs
(15.03.2017, 11:12)
W. Dreier :   In lockerer Folge:
- Eisb√§ranlage: Tonja sieht verst√§ndlicherweise noch etwas mager und ``zottelig`` aus. Die gesamte Wasserbetonstrecke, aber auch die gesamte Au√üenbr√ľstung wurde schiefergrau-schwarz gestrichen, oberhalb des Wasserniveaus wurde die glatte Betonwand ``strukturiert``. In der Mitte der Anlage wurde der Ausstieg abgesenkt, alle B√§umchen um den Wasserfall wurden entfernt. Auf dem Besucherplateau in Richtung der Haustierabteilung wurde doch ``nur`` eine Pflanzinsel geschaffen: Birken, Kr√ľppelkiefern. Auf den Besucherbr√ľstungen wurden ca 4 Info-Schilder angebracht, F√ľr Fritz haben Trauernde Blumen, auch Kerzen oberhalb des Tunnels abgelegt
- Terrassencafe: oberhalb der rechts und links befindlichen Papageienanlagen wird Kunstfels angefertigt - ob es auch direkt am Haus der Papageien angesetzt wird, sieht man noch nicht. Alles abgesperrt. Eigentlich wäre das dann nur Kulisse.
- die Sichuanbabies sind weiter im Vorgehege und die großen Jungs vom letzten Jahr sind weiter sehr interessiert :``wir wollen doch nur spielen``
- die Riesenseeadler br√ľten - mit vorbildlicher Abl√∂sung, bei der Bartgeierdame m√ľ√üte eigentlich der Schlupf bald erfolgen. Wenigstens hat der Mann etwas Gr√ľnzeug zum Schmuck des Nestes angebracht.
- die Mandschurenkranich-Dame sitzt nun auch auf dem Nest.
- alle Vogelanlagen sind weiter gesperrt.
- an der S√ľdamerika-Vogelvoliere ist ein gewisser Abschlu√ü erkennbar - das dauerte fast so lang wie die Philharmonie in Hamburg - f√ľr eine Anlage von 5 x 3 m ! (ich sagte damit nichts zu den Kosten - die Firma mit ca. 3 Arbeitern kommt aus Dresden)
- ansonsten Fr√ľhjahrsputz.
- der erste Spatenstich am ABH soll am 20.3. sein - Fr√ľhlingsanfang!
- noch interessant au√üerhalb der Tieranlagen: da hat doch - ich sah das aus ca. 20 m Entfernung - eine Nebelkr√§he ein hartes St√ľck Br√∂tchen in eine Pf√ľtze gelegt, dann darauf herumgehackt. Als ich n√§her kam, nahm sie das St√ľck nat√ľrlich mit!
anbei : ein ``Bambi`` bei den Vietnam-Sikas

(15.03.2017, 11:10)
Mark Meier :   Bericht von einem Freund, der heute im Tierpark war:

-Mit der Flugschau wird es so schnell nichts passieren. 

-Beim Brehm-Haus bezieht sich der Denkmalschutz¬†prim√§r auf die Innenr√§ume. Schlimm genug. Aber au√üen soll es immerhin mehr Freir√§ume geben. Dennoch bef√ľrchte ich weiterhin halbgare Endresultate. In meinen Augen sollte man so viele gro√üe Tiere wie m√∂glich auslagern und durch kleinere ersetzen.

-Der Tunnel bei den Eisbären wurde deutlich verschönert. Auf den Beton wurden Bullaugen gemalt, hinter denen sich Tiere wie Seehunde, Eisbären und Fische zeigen.

-Die Chaco-Käuze sollen nächste Woche einziehen.

-Das Barschbecken in der Cafeteria ist weiterhin leer.

-Das Terrassencafe Kakadu soll Ende April fertig werden.

(14.03.2017, 20:14)
Jan Jakobi :   Die Eisb√§ren-Anlage im TP ist von 1957, die im Zoo von 1967.
Im TP wurden 6 Jungtiere von 3 verschiedenen M√ľttern erfolgreich aufgezogen.


(08.03.2017, 21:33)
Adrian Langer :   Ich w√ľrde an dieser Stelle auch einmal anf√ľhren, dass die Berliner Anlage nun doch schon etwas alt ist. Wer wei√ü wie es denn in einer neuen und artgerechteren Anlage l√§uft.
(08.03.2017, 21:22)
Sacha :   Genau, absch√ľtteln und weitermachen (und vor allem nicht von den Tierrechtlern und ihren Forderungen einsch√ľchtern lassen). Denken wir daran, dass es bei der Zucht von Asiatischen Elefanten in Europa auch viele R√ľckschl√§ge gab, ehe sie ins Rollen kam.
(08.03.2017, 13:59)
Mark Meier :   Ich werde dem Tierpark nat√ľrlich weiterhin die Treue halten aber die ein oder andere neu gekaufte Jahreskarte wird nun vielleicht nicht verl√§ngert werden und die erhoffte Fr√ľhjahrsentwicklung bleibt nun sicher deutlich ged√§mpfter. Nun ja, so ist das Leben. Aus gro√üen Hoffnungen k√∂nnen pl√∂tzlich die schlimmsten Entt√§uschungen werden. Ich kann mir die Stimmung und die langen Gesichter gut vorstellen.

ABER es muss weiter gehen. Und der Tierpark muss jetzt einfach trotzdem weiter machen. Vielleicht kommt in einem der n√§chsten Jahre dann ja wieder ein kleiner Eisb√§r auf die Welt oder die anderen niedlichen Jungtiere √ľberdecken die Traurigkeit. Der Fr√ľhling hat ja erst begonnen...
(08.03.2017, 12:00)
W. Dreier :   Heute in der ``Berliner Zeitung`` ein gro√üer Abschiedsartikel `f√ľr ``Fritz`` - auf der ersten Seite ein Bild und im Berlin-Teil ein seitenlanger Artikel mit Entwicklungsbildern.
(08.03.2017, 10:49)
W. Dreier :   ps: die Vogelh√§user sind weiter verschlossen - irgendwo in Berlin lag wieder ein toter Schwan - offensichtlich positiv.
(07.03.2017, 19:23)
W. Dreier :   Heute kein Bild. Und die Stimmung im TP war so wie das Wetter.
Ein kleiner Sonnenstrahl: die beiden Sichuantakin-Babies sind weiblichen Geschlechtes - und noch im Vorgehege.
(07.03.2017, 19:11)
Oliver Muller :   PETA hat die Schuldigen am Tod von Fritz nat√ľrlich schon ausgemacht:

http://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/Tierschutzbund-fordert-Ende-Eisbaer-Haltung-in-Zoos-Fritz-Tod-Berlin.html
(07.03.2017, 15:43)
Oliver Muller :   Der arme Kleine... :-(

Jetzt wird das Geschäft der Tierrechtler wieder boomen...
(07.03.2017, 10:14)
Jan Jakobi :   Es ist passiert, was alle bef√ľrchtet hatten.

http://www.rbb-online.de/panorama/beitra...t-tot.html
(07.03.2017, 09:29)
Nikolas Groeneveld :   Fritz liegt nun separiert in der Tierklinik des Tierparks.
Er schläft, bekommt Schmerzmittel und steht unter ständiger Beobachtung.
Jetzt hei√üt es Daumen dr√ľcken.
Mehr als abwarten und hoffen kann man ja leider nicht tun.
(06.03.2017, 22:00)
Mark Meier :   Der Schreck hat dann aber nachhaltig gesessen: Fritz soll lebensbedrohliche Leberwerte aufweisen und zeigt sich seit ein paar Tagen apathisch. Ob er das √ľbersteht, ist v√∂llig ungewiss. Die kommende Nacht k√∂nnte seine letzte sein :(((
(06.03.2017, 19:51)
Mark Meier :   @Patrick Marburger: Hatte auch erst einen Schreck. Aber ich glaube, es gibt jetzt mindestens zwei Kolonien.
(05.03.2017, 14:21)
Patrick Marburger :   117 Nacktmulle?!
(05.03.2017, 13:58)
W. Dreier :   Anbei die Februargeburten, Schlupfe etc.
(05.03.2017, 12:10)
W. Dreier :   Das seien 9% mehr als 015, besonders die ca 30 000 Jahreskarten stellen eine Erh√∂hung um 18 % dar
(03.03.2017, 16:01)
Mark Meier :   Der Tierpark hatte 2016 wohl rund 1,3 Mio Besucher. Leider gibt es bislang keine genauere Zahl.

Der Umbau des Brehm-Hauses soll im April mit dem Außenbereich beginnen.

http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/tierisch-gute-nummer
(03.03.2017, 12:51)
W. Dreier :   noch etwas mehr beschnitten
(01.03.2017, 18:08)
W. Dreier :   Und hier die Planung
(01.03.2017, 15:33)
Nikolas Groeneveld :   Hier nochmal der Link zur ZIBB-Sendung.
Es sind auch st√ľckweise noch weitere Umbaupl√§ne auf einer √úbersichtskarte sehen
http://www.rbb-online.de/zibb/archiv/20170228_1830/tierpark.html
(01.03.2017, 15:07)
Mark Meier :   Danke einmal mehr f√ľr die Neuigkeiten. Also dann doch einmal erkennbare erste Vorarbeiten rund um das Brehm-Haus. Bei RBB ZIBB wurde gestern auch berichtet, dass die Planungen f√ľr das Haus abgeschlossen seien und der Umbau f√ľr die Malaienb√§ren dieses Jahr beginne. Mit solchen Informationen bin ich aber vorsichtig, da oft genug Angaben falsch oder missverst√§ndlich weiter gegeben wurden.
(01.03.2017, 12:11)
W. Dreier :   Der Honigfresser-Nachwuchs
(28.02.2017, 20:49)
W. Dreier :   Am 27. gab es eine 2. Sichuan-Takin-Geburt (die 1. am 18.), Ein ``St√ľckchen`` Baby anbei. Erfolgreich auch der Schlupf bei den Honigfressern. Im Au√üenfeld des ABH (Richtung Pinguinanlage ) wurden B√§ume gef√§llt.
Im Inneren gab es eine Geburt bei den Binturongs.
Ggf. wird morgen die Vogelsperre aufgehoben - und die Reiher sind nun doch da und bauen..
Die S√ľdamerika-Vogelvoliere ist innen nun mit Holz ausgeschlagen - die H√∂hle steht. Fehlt noch die Drahtfixierung im unteren Bereich.
(28.02.2017, 20:46)
W. Dreier :   Oh, eine Doppelung!
Jetzt: Goldtakin im Gebirge
(22.02.2017, 15:46)
W. Dreier :   Oh, eine Doppelung!
Jettz: Goldtakin im Gebirge
(22.02.2017, 15:42)
W. Dreier :   Ein Sonnenschein im doppelten Sinne nach grauem Morgen: geboren wurde ein Sichuan-Takin (noch im Vorgehege). Nach Aussage einer st√§ndigen Besucherin: Mutter ist die Moskauer Kuh.
Neben der am ABH aush√§ngenden Nordwestgestaltungs-Zeichnung f√ľr eine Gro√ükatzenart existiert auch eine Vorstellung zur Unterbringung der Malaienb√§ren: linke Innenhalle und au√üen um die Nordostecke herum unter teilweiser Umfassung der Betonwand. (jetzt mit Robinien bestanden). Dann k√∂nnte doch eigentlich (da ``Dschungelhaus``) in der rechten Innenhalle endlich eine Menschenaffenart untergebracht werden (speziell Orangs - der jetzige Zeitplan f√ľr Menschenaffenausstellung ist ja ?irgendwann in weiter Zukunft``).
Auffallend: da die Reiher keine Nahrungsbasis wegen der Vogelgrippe haben, gibt es bisher kein großes Geschrei und Nestbauaktivitäten.
In dieser Ecke bei den Nilgaus wird gerade der Innenausbau der S√ľdamerikavogelvoliere f√ľr Chacok√§utze vorgenommen. Eine Dresdener Firma (un√ľberh√∂rbar) f√ľr Holzsonderkonstruktionen fertigt gerade die Baumh√∂hle.
Im ABH f√ľttert seit 2 Wochen das Elternpaar der Honigfresser - schon im letzten Jahr gab es einen Schlupf.
Ein Sonnenschein im doppelten Sinne nach grauem Morgen: geboren wurde ein Sichuan-Takin (noch im Vorgehege). Nach Aussage einer ständigen Besucherin: Mutter ist die Moskauer Kuh.
Neben der am ABH aush√§ngenden Nordwestgestaltungs-Zeichnung f√ľr eine Gro√ükatzenart (na ja, man lese den vorstehenden Beitrag) existiert auch eine Vorstellung zur Unterbringung der Malaienb√§ren: linke Innenhalle und au√üen um die Nordostecke herum unter teilweiser Umfassung der Betonwand. (jetzt mit Robinien bestanden). Dann k√∂nnte doch eigentlich (da ``Dschungelhaus``) in der rechten Innenhalle endlich eine Menschenaffenart untergebracht werden (speziell Orangs - der jetzige Zeitplan f√ľr Menschenaffenausstellung ist ja ?irgendwann in weiter Zukunft``).
Auffallend: da die Reiher keine Nahrungsbasis wegen der Vogelgrippe haben, gibt es bisher kein großes Geschrei und Nestbauaktivitäten.
In dieser Ecke bei den Nilgaus wird gerade der Innenausbau der S√ľdamerikavogelvoliere f√ľr Chacok√§uze vorgenommen. Eine Dresdener Firma (un√ľberh√∂rbar) f√ľr Holzsonderkonstruktionen fertigt gerade die Baumh√∂hle.
Anbei der letzte Nachwuchs bei den Dscheladas (jetzt 2 Wochen alt(
Im ABH f√ľttert seit 2 Wochen das Elternpaar der Honigfresser - schon im letzten Jahr gab es einen Schlupf.

(22.02.2017, 15:39)
Mark Meier :   Ich bin sehr erfreut √ľber eine¬†Anfrage im Abgeordnetenhaus, die √ľber einige spannende Themen Aufschluss gibt. Leider sind nicht alles gute Nachrichten:
-Beim Brehm-Haus scheint es - insbesondere innen - noch viel komplizierter zu werden. Denkmalschutz, Brandschutz und baurechtliche Auflagen erfordern offenbar Umplanungen (Einschr√§nkungen???) der bisherigen Pl√§ne. Im Fr√ľhjahr wird da wohl nur ein kleiner Teil der Arbeiten anlaufen. Das erkl√§rt einiges.¬†
-F√ľr 2017-18 soll die Aufwertung des Dickh√§uterhauses¬†und der zahlreichen umliegenden Afrikaanlagen zur Themenwelt Afrikaerfolgen! Also hat dieser Bereich offenbar Priorit√§t. Die Arbeiten an Variwald und Hy√§nenanlage k√∂nnten also bereits eine Art Auftakt dargestellt haben. Daneben soll es auch mit Himalaya vorangehen und "die Anlage f√ľr s√ľdamerikanische Affen" (die im Affenhaus?) soll aufgewertet werden. Die Hauptverwaltung und die Infrastruktur des Parks sollen auch saniert und modernisiert werden.
-Das Personal wurde nicht weiter abgebaut. Stattdessen wurden sogar 14 Scouts/ Guides auf 450;- ? Basis eingestellt.
-Neben der App soll es mittelfristig auch wieder einen Tierparkf√ľhrer geben, dessen konkrete Gestaltung aber noch nicht fest steht.
-Einen R√ľckgang der Besucherzahlen um 7,4% hat es doch gegeben aber "nur" unter den vormals st√§rker erm√§√üigten Besuchergruppen. Unter diesen stieg zugleich der Absatz der Jahreskarten um 9%.

Quelle:
http://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/s18-10280.pdf
(22.02.2017, 11:32)
W. Dreier :   Da hier gerade das Zoo-Aquarium angesprochen wurde: Zylinderbecken in der Cafeteria des Tierparks: das Malawibecken - na ja, eine Gro√üsteins√§ule bis zum Wasserspiegel. Ein
`` Pflanzenschmuck`` ist ja bei diesen Fischen nicht m√∂glich. Das andere Becken hat einige hundert Neon-Tetras. Ein vern√ľnftiges Foto ist nicht machbar.
Zu den drei Korallenbecken: mittlerweile sind Korallen und Anemonen angewachsen - Kleinstexemplare noch - doch leider wachsen die Schmieralgen weiter. Da die Wasserh√§rte und die pH-Werte stimmen w√ľrden, sagte ein Pfleger, w√ľrde man gern die Gro√üfenster im oberen Drittel abdunkeln, da jetzt die Wintersonne voll in die Becken scheint. Im westlichen 3. Abteil der Cafeteria ist dort bereits eine Jalousie angebracht.
Anbei ein Teil der Neons.
(18.02.2017, 14:23)
W. Dreier :   Kleine famili√§re Zwistigkeiten bei den Blauschafen

@Sacha: könnte passieren(?)
(16.02.2017, 13:33)
W. Dreier :   Dienstag im TP: noch eine ``eiszeitliche? Auspr√§gung trotz h√∂herer Temperaturen. Nach Auszug von Eisb√§r Wolodja wurde schon gebuddelt. Auf dem Besucherplateau wurde eine Grube von gesch√§tzt
7 x 5 m ausgehoben. Wird das die k√ľnftige Eisb√§ren - Artenschutzstation? Auf der Innen-Anlage bem√ľhten sich 2 Arbeiter, mit ``Flammenwerfern`` das Gel√§nde f√ľr den Babyabstieg -Umbau aufzutauen.
W√§hrend ja die ``eigentlichen`` Kamele brav trotz gefrorener Absperrgr√§ben auf ihren Anlagen bleiben, (ein kleiner Abfall reicht ja schon) m√ľssen die S√ľdamerikaverwandten ins Vorgehege - nur die kleinste Anlage f√ľr Alpakas war mit Elektrodraht gesichert. Und nachdem der gedeckte Tisch f√ľr die Reiher wegen der Vogelgrippe nicht mehr existiert, sah ich anstelle der sonst ca 60 Reiher auf der Gro√üwiese nur 2.

Anbei: noch Eiszeit im TP


(16.02.2017, 13:29)
Mark Meier :   Der Umbau der Eisb√§ren-Anlage hat begonnen. Momentan sind daher weder diese Anlage noch die der Brillenb√§ren zu besuchen. Wolodja ist allerdings ohnehin schon in den Zoo umgezogen, sodass momentan nur noch Bauarbeiter auf der Anlage zu besichtigen w√§rem.
(16.02.2017, 12:40)
Sacha :   Sehe ich das richtig, dass es bei den Baumassnahmen von Alfred-Brehm-Haus im TP und Raubtierhaus im Zoo √úberschneidungen gibt und so (Panthera-)Grosskatzen f√ľr eine gewisse Periode in KEINER der beiden Institutionen zu sehen sind?
(09.02.2017, 22:35)
Mark Meier :   Weitere aktuelle Infos:

-Der Umbau des Brehm-Hauses soll im Fr√ľhjahr mit Teilma√ünahmen zur Sanierung der Grundleitungen und dem Teilr√ľckbau der alten Au√üenk√§fige beginnen. Die Fertigstellung der "Gesamtma√ünahme Sanierung Alfred-Brehm-Haus" ist weterhin f√ľr das zweite Halbjahr 2018 geplant.

-F√ľr 32.000 von 55.000 Kubikmeter des sogenannten "Bodenhaufwerks" wurde eine "grunds√§tzliche Verwertbarkeit" attestiert und dieser Teil soll von 2017(!!!) bis 2019 f√ľr die Schaffung der Himalaya Gebirgslandschaft genutzt werden. Der Rest soll m√∂glichst wirtschaftlich und umweltvertr√§glich entsorgt werden.

-Etwas verwirrend: Die Zahl der im Tierpark gehaltenen Tiere habe sich erhöht! Von 6.525 Tiere in 762 Arten in 2015 auf 9.018 Tiere in 787 Arten in 2016. Ich vermute dahinter eher eine Veränderung der Zählweise.

-2016 wurden 7,6% weniger Tagestickets und daf√ľr 9% mehr Jahreskarten verkauft (erstere wurden insbesondere f√ľr einige Zielgruppen teurer und letztere f√ľr die meisten Zielgruppen g√ľnstiger). Zudem wurden 3% mehr Gruppenkarten verkauft.

-Die Inventur ist noch nicht abgeschlossen. Genaue Zahlen gibt es dann im Geschäftsbericht.
http://www.lichtenbergmarzahnplus.de/umbau-alfred-brehm-haus-beginnt-im-fruehjahr/
(09.02.2017, 15:16)
Nikolas Groeneveld :   http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/schoener-wohnen-fuer-eisbaeren
Die Eisbären-Anlage wird kindgerecht umgestaltet.
Im Besucherbereich der Anlage werden mehr Infoschilder zum Thema Eisbären und Klimawandel angebracht.
F√ľr mich √ľberraschend, Eisb√§renm√§nnchen Wolodja soll Anfang kommender Woche in den Zoo ziehen und dort der betagten Eisb√§rendame Katjuscha Gesellschaft leisten.
(09.02.2017, 14:52)
W. Dreier :   Aus einer Pressemitteilung des Tierparks von heute:

Anfang kommender Woche wird Eisbär-Papa Wolodja (5 Jahre alt) in den Zoo Berlin

umziehen. Schon seit der Geburt des kleinen Fritz steht fest, dass Papa Wolodja fr√ľher oder

sp√§ter die Au√üenanlage f√ľr Mutter und Kind r√§umen wird. In Abstimmung mit dem

Koordinator des Europ√§ischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) f√ľr Eisb√§ren wurde

entschieden, dass Wolodja in Berlin bleiben soll. Einige wenige Kilometer entfernt im Zoo

wird er der dort lebenden betagten Eisbärendame Katjuscha Gesellschaft leisten.
(09.02.2017, 14:16)
W. Dreier :   Da ich so gut wie nie zum TP mit der Stra√üenbahn fahre, √ľberraschten mich an der desolaten Mauerfront am Schlosseingang wundersch√∂ne Malereien an der br√∂ckeligen Wand.
Auch der Glas√ľbergang zur S-Bahn-Station Bln-Fiedrichsfelde-Ost wurde mit blauen Tier-Silhouetten gestaltet
(08.02.2017, 12:18)
W. Dreier :   Neu im Terrarium: Kronengecko
(08.02.2017, 12:12)
W. Dreier :   Amurmutter ``Aurora" kuschelte lieber mit einer Tochter im Hause - Ehekater und Vater im Kalten
(08.02.2017, 12:09)
W. Dreier :   Aha, deshalb hei√üt der Eisb√§r Eisb√§r!
(08.02.2017, 12:06)
W. Dreier :   Schau mir in die Augen Kleiner! Manul auf der h√∂chsten TP-Erhebung
(08.02.2017, 12:04)
W. Dreier :   Arkalbock
(08.02.2017, 12:01)
W. Dreier :   nochmals
(08.02.2017, 11:58)
W. Dreier :   Schnelldurchlauf bei K√§lte: da es an den Vortagen getaut hatte, wegen des gefrorenen Bodens das Wasser aber nicht einsickern konnte, waren √ľberall gro√üe Eispf√ľtzen. Verst√§ndlicherweise hatte man kaum ein Tier hinausgelassen.
Wegen der Vogelgrippe hat man alle Wasserla√ľfe und -Teiche abgepumpt - einzige Ausnahme: Kamelgraben - aber dort gibt es keine offenen Wasserstellen f√ľr Wildente und Co. Alle Volieren in der Fasanerie sind schon seit 6-7 Wochen mit wei√üen Planen abgedeckt, damit kein Vogelkot in die Anlagen fallen kann.
Blieben nur die Warmh√§user f√ľr wenige Besucher.

Anbei: Gebiss des Dscheladamannes

(08.02.2017, 11:56)
Mark Meier :   @WolfDrei: Vielen Dank f√ľr die Berichte und die interessanten Aufnahmen. Der Ziegentausch kommt √ľberraschend. Die Ziegen im Streichelzoo kamen immer gut an und die Zwergziegen haben mE perfekt auf die kleine Anlage gepasst. Na ja, so rum passt es vielleicht auch und irgendwas wird man sich dabei wohl schon denken...

Übrigens heißt der kleine Eisbär nun Fritz, wohl auch nach dem Unterbezirk Friedrichsfelde zu dem der Kleine die Besucher locken soll.
(01.02.2017, 09:55)
Dreier :   junge Sichuan-Takin-bullen
(31.01.2017, 18:37)
Dreier :   Wie in der Natur: Marco-Polo-Bock
(31.01.2017, 18:35)
Dreier :   Immer wieder interessant - das Gruppenleben der Rothunde. Und Klettern k√∂nnen sie auch.
(31.01.2017, 18:33)
Dreier :   Die Afrikaner-Gruppe
(31.01.2017, 18:30)
Dreier :   Amurtiger Darius - seine Partnerin und die drei T√∂chter machten es sich im ABH bequem
(31.01.2017, 18:28)
Dreier :   zu schnell eingef√ľgt
(31.01.2017, 18:25)
Dreier :   Amurtiger Darius im Schnee - seine Partnerin und die drei T√∂chter machten es sich im ABH bequem
(31.01.2017, 18:24)
Dreier :   Welche Kapriolen des Wetters: gestern Regen, ab ca. 19 Uhr Schneefall - bis 15 cm im Osten Berlins - 50 km westlich in Potsdam Regen!
Entsprechend waren die Anlage sehr unterschiedlich ``gef√ľllt`` Einige Bilder seien gegeben.
Anbei zunächst der mehr als schnelle Tierstandsbericht vom Januar - am letzten Januartag!

Was noch? Heute Abend soll √ľber den Namen des jungen Eisb√§ren entschieden werden, nachdem die Berliner sich √ľber einige Zeitungen √§u√üern konnten. Nach der ``Berliner Zeitung`` f√ľhrt gegenw√§rtig der Name ``Ole``. Dr. Knieriem hat Vetorecht.


(31.01.2017, 18:22)
Nikolas Groeneveld :   @ Dreier: vielen Dank f√ľr die Beantwortung meiner Fragen und die Zeichnung.
Und nat√ľrlich auch vielen Dank f√ľr die regelm√§√üigen Berichte zu aktuellem aus dem Tierpark (sch√∂nes Foto von Wolodja).
(25.01.2017, 23:04)
Dreier :   Erster Jahresbesuch bei miesem Wetter - hatte aber ``zu tun``. Durch den Laubfall sind einige sonst versteckte Bauten bzw. alte Anlagen zu sehen - wobei sie manchmal wiederum nicht zu sehen sein sollen: Beispiele: das langsam zerfallende einstige Ponny-Pedro-Restaurant wurde durch Tarn``Bespr√ľhung(?)`` etwas weniger sichtbar gemacht - desgleichen ein Technikhaus im Hintergrund der Wolf - Rotwolfanlagen. Dort ist nun auch eine Absperranlage f√ľr die W√∂lfe Richtung Hy√§nen sichtbar. Ach ja, der Streifenhy√§nenmann ist jetzt auch im Himmel. - fast uralt wurde er.
Die Zwergziegen sind nun in der Schaf - Ziegenstreichelanlage, auf ihrer Anlage sind die girgentanischen Ziegen. Auf der Streichelanlage gab es schon erste Fr√ľhjahrsboten, auch die Pu√ütarinder haben ein Kalb vom 19. 1. Bei den Silber√§ffchen gibt es Zwillinge.
Und: das Moschustierweibchen ist nach der schweren Verletzung durch den Bock wieder auf der Anlage - mit Bock.
In der Cafeteria sind die angedachten drei kleinen Korallenfischbecken weiter in nicht gutem Einlaufzustand, die Zylinderbecken konnte ich nicht einschätzen, da wegen des geringen Besuches der Teil nicht beleuchtet war. Zumindest geht in der Malawiseeanlage der Steinaufbau mit Verstecken bis oben.
In der ``Misch-``, Turako u.a. - Vogel-Kleinanlage (gegen√ľber Harpyien - Entenanlage) sind Philippineneulen (Otus megalotis) eingezogen.

Sehr interessant das Gruppensozialverhalten bei den Rothunden: welch ein Geheule, Gequietsche, Gerenne, Gekuschele!
Ansonsten war weder menschlich noch ``tierlich`` was los - die Elefanten waren aber gegen 14 Uhr bei ca. 0¬įC auf der Anlage. Und ein Urson sitzt beharrlich ``ganz oben``.

Wolodja auf der Anlage
(25.01.2017, 13:20)
Dreier :   Hier Boje in der Anlage
(25.01.2017, 12:37)
Dreier :   @N. Groeneveld: gleich noch eine Zeichnung zur Lage der unspektakul√§ren Okapianlage f√ľr ``Boje``.
Die Moschusochsenanlage ist ja √∂stlich des Kerabau-/Kianghauses - jetzt im Winter sieht man, das sich dort (von der Freianlage durch den H√ľgel nicht sichtbar) eine alte Unterkunft f√ľr die MO befindet. Die Okapianlage war direkt zug√§nglich, dort ist jetzt nur eine Kette , die den Wirtschaftsweg absperrt., Boje hatte dann linkerhand noch eine durch B√§ume beschattete Freianlage - heute besser ein Vorgehege, in dem jetzt manchmal die abgesperrten Kiang-und Kulanhengste sind. Das Haus wurde aus Beton und Backsteinn etwa 1969 gebaut - zu gleichen Zeit auch das Haus f√ľr die Milus und heute gegen√ľber das Haus f√ľr die die Goldtakine - die Przewalskis und Kulane werden ja nicht aufgestallt. ``Fr√ľher`` waren dort mal die Schneeziegen, die Waldbisons, auch der erste Takinbulle gegen 1974 u.a.
(25.01.2017, 12:21)
Dreier :   @N. Groeneveld: in aller Schnelle beim Nachlesen: Bitte das Modell des ABH nicht so ernst nehmen! Das ist ein Modell, dass im ehemaligen Verwaltungstrakt seit Er√∂ffnung des ABH stand - das war also bez√ľglich des Umfeldes des Hauptk√∂rpers eine alte Wunschvorstellung .
(21.01.2017, 20:03)
Oliver Muller :   @Gudrun Bardowicks: Das ist absolut plausibel, was du schreibst. M√∂glicherweise wird man ja dann auch die Amurtiger aus dem Zoo in den TP zur√ľck holen, wenn dort irgendwann nach 2020 die Anlage fertig ist und gibt im Gegenzug die Malaien in den Zoo. Sinnvoll w√§re das absolut.
(20.01.2017, 08:29)
Gudrun Bardowicks :   Ich gehe davon aus, dass man die Amurtiger des Tierpark zumindest vor√ľbergehend abgeben wird da sie zuk√ľnftig nicht mehr im ABH gehalten werden sollen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Zuchtpaar in den Zoo abgegeben wird, da dieser ja wieder Amurtiger im Raubtierhaus halten will.
Bis es im Tierpark wieder Amurtiger in einer neuen Anlage im Asienteil geben wird kann noch eine lange Zeit vergehen in der es keine Doppelhaltung von Sibirischen Tigern in Berlin geben wird. Ich hätte es allerdings auch sinnvoller gefunden wenn der Zoo weiterhin eine tropische Tigerart im beheizbaren Raubtierhaus gehalten hätte und keine kälteunempfindliche Art, die kein beheizbares Tierhaus benötigt.

(19.01.2017, 21:08)
Oliver Muller :   Gef√§llt mir auch sehr gut. Ich verstehe nur nach wie vor nicht, warum man nicht die Malaiischen Tiger in den Zoo gibt statt der Doppelhaltung von Sibirern.
(19.01.2017, 09:30)
Gudrun Bardowicks :   Klingt auf jeden Fall gut. Ich bin sehr auf den Standort der Malaienb√§renanlage gespannt und warte jetzt auf Planungsskizzen.
(18.01.2017, 23:48)
Mark Meier :   In einem aktuellen¬†Artikel der Berliner Zeitung √ľber das Brehm-Haus¬†stehen einige sehr interessante und mE zur Abwechslung auch durchweg erfreuliche neue Hinweise:

-V√∂gel und Flughunde wird es weiterhin geben, jedoch nur noch in der Tropenhalle was ich ausdr√ľcklich begr√ľ√üe!
-Auch oben beim Baumwipfelpfad wird es Terrarien geben, die Amphibien und Insekten zeigen (in den Vitrinen unten soll es ja Reptilien zu sehen geben). Insgesamt wird also ein extrem breites Spektrum des Tierreichs zu sehen sein, genau das was ich mir f√ľr das Alfred-Brehm-Haus immer erhofft hatte (vgl. Brehms Tierleben).
-Die Anlage der Baumkängurus wird offenbar begehbar sein.
-Die Au√üenanlage der Malaienb√§ren wird 600m2 gro√ü also doch deutlich gr√∂√üer als zuletzt bef√ľrchtet.
-Der Baustart h√§ngt nun wohl noch prim√§r am Wetter was mich extrem erleichtert. Optimistisch betrachtet k√∂nnte man Ende 2018 fertig werden, was ich eher nicht denke aber immerhin eine grobe Zielvorgabe sein k√∂nnte. Hauptsache es geht √ľberhaupt mal endlich los.

http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-tschuess-loewe--willkommen-baumkaenguru--25565204
(18.01.2017, 13:26)
Mark Meier :   Der kleine Eisb√§r ist m√§nnlich und wiegt nun ca 4,5 kg. Die Patenschaft teilen sich der RBB/ Radio Berlin 88.8 und Berliner Zeitung/ Berliner Kurier. An Medienresonanz d√ľrfte es also zumindest regional nicht fehlen. Bis Anfang Februar suchen die Paten mit ihren Lesern, Zuh√∂rern und Zuschauern einen Namen. Ebenfalls im Februar soll die Eisb√§renanlage leicht umgestaltet bzw kindgerecht modifiziert werden. Ab Anfang M√§rz k√∂nnten die Tiere dann wieder auf die Au√üenanlage kommen.
(13.01.2017, 14:41)
Michael Mettler :   Na ja, wenn der k√ľnstliche Himalaya-Gipfel nun nicht so hoch werden darf wie urspr√ľnglich ertr√§umt, kann nat√ľrlich auch nur weniger Schutt und Sand darin untergebracht werden. Dann muss man sich f√ľr den vermutlichen Rest doch andere L√∂sungen ausdenken...?

Spielt f√ľr den Start am Dickh√§uterhaus nicht auch eine Rolle, dass man die nicht mehr eingeplanten Tierarten erst mal in einer anderen Haltung unterbringen k√∂nnen muss? Bei Elefanten z.B. ist das doch u.U. davon abh√§ngig, dass ein interessierter Abnehmer erst mal seine alten K√ľhe oder √ľberz√§hligen Jungbullen abgeben m√ľsste usw., da kann dann eine ganze Kettenreaktion von Transfers dran h√§ngen.
(04.01.2017, 19:50)
Mark Meier :   Zu Edgars Geburtstagsfeier sollen 2.000 Kinder plus Begleiter im Tierpark gewesen sein. Und das an einem 2. Januar bei bescheidenem Wetter. Alles wurde auch live beim Kindersender Radio Teddy √ľbertragen. Ein guter Start ins Jahr, das mit dem kleinen Eisb√§ren noch nachlegen d√ľrfte.

Bez√ľglich der Gro√üprojekte bin ich inzwischen nach Lekt√ľre des aktuellen Takin aber wieder etwas ern√ľchtert. Beim Brehm-Haus ist nun wieder statt Anfang 2017 vom sp√§ten Fr√ľhjahr die Rede und selbst das klingt nicht so ganz sicher. Denn auch die letzten Planungen sind wohl noch nicht durch. Erst wenn die komplett sind, wird man sich mit dem Dickh√§uterhaus n√§her besch√§ftigen. Von Himalaja war hingegen schon gar nicht mehr die Rede. In der taz deutete Herr Knieriem nun an, mit dem Schutt habe man noch auf Jahre zu tun. Bei fr√ľheren Berichten klang das alles noch ganz anders.
(03.01.2017, 10:23)
Nikolas Groeneveld :   @Mark Meier vielen Dank f√ľr die Antwort.
Es kann auch gut sein, dass das auf dem Foto täuscht und dass dort nur die Felsen zu sehen sind, die sich dort noch heute am Ein/Ausgang zu einer der Felseninnenanlagen befinden zu sehen sind.
(02.01.2017, 00:11)
Mark Meier :   @Nikolas Groeneveld: Die meisten Fragen kann ich leider nicht beantworten. Beim Brehm-Haus glaube ich aber zu wissen, dass es immer 4 Felsenanlagen waren (je 2x innen und au√üen). Die anderen Planungen wurden in der Form nie umgesetzt. Ob jetzt im Zuge des Umbaus etwas in der Richtung passiert, muss man abwarten.
(01.01.2017, 00:22)
Nikolas Groeneveld :   Kando soll nach Magdeburg umziehen wenn dort in der neuen Anlage die T√∂re f√ľr die Elefanten eingebaut sind (wie lange soll das eigentlich noch dauern? die Benachrichtigung dar√ľber auf der Facebook-Seite des Magdeburger Zoos stammt vom 11.August)
(31.12.2016, 13:42)
Justus Bauer :   Was passiert eigentlich mit dem Afrikaner Jungbullen Kando?
(31.12.2016, 13:31)
Nikolas Groeneveld :   Vom meinem Besuch am Mittwoch:
An der Eisb√§ren-Anlage wird wieder mit Laubbl√§seger√§ten gearbeitet, die Pflegerin sagte mir dass man das Ger√§t in der Wurfh√∂hle nicht h√∂ren w√ľrde (es war auch ziemlich leise),die F√ľtterungen sollen aber erst ab M√§rz wieder mit Mikrofon stattfinden.
Wolodja beschäftigte sich derweil mit einem Crazy Egg.
Laut einem Artikel der Berliner Zeitung soll die Anlage bis März "kindgerecht" umgebaut werden.
Ein paar kleinere Trittstufen und eine Art Kinderhocker (keine Ahnung was damit gemeint ist) in der Farbe der Felsen sind geplant.
Nat√ľrlich sollen die Umbauarbeiten so leise wie m√∂glich vonstattengehen.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-im-maerz-koennen-besucher-das-eisbaerbaby-sehen-25385266
Bei dem regnerischen Wetter teilten sich die Nilgau-Antilopen und Schweinshirsche den Regenschutz.
Die T√ľpfelhy√§nen haben ihre umgestaltete Anlage bezogen.
Die Besucherabsperrung besteht jetzt aus Holz und Seilen,die Z√§une wurden neu gestrichen und mit Geflecht und √Ąsten verkleidet.
Die Erdwölfe sah ich zwar nicht aber sie waren in ihrer Anlage aussgeschildert.
An der Anlage der Erdwölfe erhielt nur das Haus eine Kunstfelsverkleidung der Zaun wurde nicht neu gestrichen und auch nicht verkleidet.
Bei den Kaiserschnurrbarttamarinen und dem Kugelg√ľrteltier ist bei der Gehegebeschilderung √§hnliches zu sehen wie an einer der Boxen f√ľr Java-Leoparden im Brehm-Haus.
Es gibt neue Infoschilder (mit neuem Hintergrund und in diesem Fall sogar mit Bild der Tierart, anders als bei den Java-Leoparden) allerdings mit genau dem alten Text.
Warum das so ist, ist mir schleierhaft, denn faszination f√ľr Tier und Natur weckt man ja mit dem alten Text nicht gerade (ist ja ziemlich sachlich geschrieben und will halt alles biologisch wichtige kurz auf den Punkt bringen).
Ich denke das der Text den "Normal-Besucher" nicht gerade zum lesen einlädt, das ist bei anderen neuen Gehegeschildern im Tierpark wesentlich besser gemacht worden (auch wenn ich die neuen im Zoo noch schöner finde).
Ich denke im Zylinderbecken der Buntbarsche in der Cafeteria fehlt es an R√ľckzugsm√∂glichkeiten eigentlich bietet der Fels so gut wie keine (wenn ich das richtig beobachtet habe).
Au√üerdem finde ich es f√ľr einen Zoo der auch Touristen anlocken will etwas seltsam dass es in der Cafeteria keine zweisprachige Beschilderung der Speisen gibt.
Beim Besteck gibt es dann zweisprachige Beschildrung (obwohl es da ja fast am unnötigsten ist).
Ich hätte mal wieder einige Fragen:
Zur Unterbringung vom Okapibullen Boje, Boje lebte ja im westlichen Vorgehege des Kerabau-Kiang-Hauses (wie ich inzwischen dank WolfDrei weiß)
Wird das westliche Vorgehege inzwischen von der Moschusochsen-Anlage verdeckt oder kann man es auch von der Besucherseite aus noch sehen?
Gab es damals einen Besucherweg zum Gehege von Boje?
Denn heute ist ja der Weg zum Kerabau-Kiang-Haus nur f√ľr Personal zug√§nglich.
Aber die Schabrackentapire wurden ja auch zu Dathes Zeiten in den Wegweisern erw√§hnt obwohl sie nie f√ľr Besucher zu sehen waren (war es bei Boje genau so?)
Zuletzt noch eine Frage zum Alfred-Brehm-Haus:
Ich wei√ü das urspr√ľnglich geplant war au√üer im "Innenhof" (also dort wo sich noch heute zwei Felsenau√üenanlagen befinden) auch noch auf den anderen Seiten (also praktisch auch am anderen Ein/Ausgang an den Felseninnenanlagen) jeweils zwei weitere Felsenau√üenanlagen zu errichten (also auf beiden Seiten 2 weitere Felsenau√üenanlagen).
Ich hoffe das ist nicht zu umständlich formuliert ansonsten zeigen ältere Planskittzen und Modelle des Brehm-Hauses gut was ich meine.
Ich dachte bisher immer man h√§tte diese Felsenau√üenanlagen aus finanziellen Gr√ľnden nie gebaut.
Ich besitze seit kurzem das Buch "Zoologische Gärten Gestern-Heute-Morgen" von Heini Hediger darin befindet sich allerdings auf den Seiten 88-89 ein Bild des Brehm Hauses auf dem es so aussieht als ob sich am linken Bildrand (also an der westlichen Seite des Hauses) doch eine Felsenaußenanlage befindet.
Hier noch der Link zu einem Bild auf dem ähnliches am linken Bildrand zu sehen ist
http://thumbs4.picclick.com/d/l400/pict/191976620407_/AK-Berlin-Friedrichsfelde-Alfred-Brehm-Haus-im-Tierpark-1964.jpg
Und auch anbei hoffentlich ein Bild von einem Modell des Brehm-Hauses das auch zeigt was ich meine.
Ich meine die Felsenaußenanlage die es nicht (mehr) gibt.
Gab es diese geplanten zusätzlichen Außenanlagen etwa doch mal, oder täuscht das auf den Bildern?
(30.12.2016, 19:30)
Mark Meier :   Neues aus dem Tierpark:
-Die Zylinderbecken in der Cafeteria sind nun eingerichtet und haben ihren Erstbesatz erhalten. In einem Becken leben Buntbarsche und im anderen vorwiegend Neons sowie einige Welse. Auch in den restlichen Becken geht es langsam voran. 
-Auch bei den Manatis sind einige Buntbarsche eingezogen. Das G√ľrteltier bei den Kaiserschnurrbarttamarinen ist ausgeschildert aber wie erwartet nicht zu sehen. Der ehemalige Faultierk√§fig steht jetzt v√∂llig leer.
-Die Erdwolfanlage ist nun wieder besetzt, bei den Hyänen soll es am 24.12. soweit sein. Sieht gelungen aus.
-Die S√ľdamerikavoliere erscheint innen weiter nicht fertig aber V√∂gel k√∂nnen ja ohnehin keine rein. Drum herum hat sich alles dem Stil der Pekarianlage angeglichen.

(21.12.2016, 11:57)
Mark Meier :   @WolfDrei: Zun√§chst einmal w√ľnsche ich gute Besserung! Leider komme ich momentan selbst auch nur selten in den Tierpark. Meist ergibt sich das sehr spontan aber leider nicht in den letzten paar Wochen. Auf die Hy√§nenanlage bin ich doch sehr gespannt. Die Umgestaltungsma√ünahmen sahen recht umfangreich aus und zumindest auf den ersten Blick sah es recht interessant aus. Aber auch auf den Rest bin ich gespannt. Mal sehen, was man da zu Stande bringt. Das mit der Statik der Cafeteria hatte ich schon mal aufgeschnappt aber doch gehofft, dass es eine Fehlinformation sein k√∂nnte. Scheint nun also doch sehr aufw√§ndig zu werden. Hoffentlich geht das gut aus.
(19.12.2016, 22:14)
WolfDrei :   @Mark Meier: nicht aus eigener Anschauung (habe eine Angina): die erstgenannten Anlagen d√ľrften wirklich fertig sein. Die Vogelvoliere war √§u√üerlich fertig, nicht im Inneren gestaltet. Bez√ľglich der Zylinderbecken muss wohl die Kellerdecke darunter abgest√ľtzt werden - ist doch eine sch√∂ne Masse!
(19.12.2016, 21:00)
Mark Meier :   Hat irgendjemand geh√∂rt, ob inzwischen die umgestalteten Anlagen f√ľr Hy√§nen und Erdw√∂lfe sowie die S√ľdamerikavoliere bei den Pekaris und die Zylinderbecken in der Cafeteria fertig sind?
(19.12.2016, 17:43)
Mark Meier :   √úbrigens lebt seit kurzem eins der G√ľrteltiere vom Nachttierhaus des Zoos im Tierpark. Es soll demn√§chst bei den Kaiserschnurrbarttamarinen einziehen. Euphorisch macht mich diese neue Doppelhaltung nicht, da man bisherige G√ľrteltiere im Tierpark ohnehin nie entdecken konnte.

Ansonsten geht es dem kleinen Eisbären weiterhin gut. Das kleine Zotteltier arbeitet nun sichtbar daran, auf eigenen Beinen zu stehen. Noch sieht es aber sehr wacklig aus: https://m.youtube.com/watch?v=LEd7G-yMvWw
(13.12.2016, 22:34)
Nikolas Groeneveld :   Ein Planspiel zum Alfred-Brehm-Haus
Es gibt ja leider noch keine offizielen Baupläne
http://zoobeobachter.de/planspiel-alfred-brehm-haus/
Ich finde das Planspiel sehr interessant, ich glaube nur das vieles davon wegen dem Denkmalschutz nicht möglich ist
(13.12.2016, 21:24)
Mark Meier :   Hier ist jetzt der komplette Jahresbericht des Tierparks verf√ľgbar (kombiniert mit dem vom Zoo):
http://www.tierpark-berlin.de/de/ueber-uns/investor-relations
(10.12.2016, 21:31)
WolfDrei :   Wohl noch einige Schwierigkeiten?
Beim ersten "einf√ľgen" sprang nach entsprechender Zeit und "Eintrag gelungen" das alte Schriftbild ohne Bild mir wieder ins Auge. Erst als ich Tierpark Berlin anklickte, kam das jetzige Gesamtbild - entsprechend meines dreifachen Versuches dann 3 Mal.
(06.12.2016, 18:16)
WolfDrei :   Oh - Gl√ľckwunsch! Es geht wieder!
Eisbären: der Nachwuchs gedeiht, jetzt ist er gute 4 Wochen alt, Im Netz gibt es erste etwas bessere Aufnahmen.
Die Hyänenanlage ist fast fertig, allerdings hat man die "Innenverbretterung" des Gitters wieder abgebaut - auch dort sind jetzt "Ginsterpalisaden" am Gitter befestigt worden.
Bei den Pelikanen gibt es ein erstes Ei.
(06.12.2016, 18:11)
WolfDrei :   Oh - Gl√ľckwunsch! Es geht wieder!
Eisbären: der Nachwuchs gedeiht, jetzt ist er gute 4 Wochen alt, Im Netz gibt es erste etwas bessere Aufnahmen.
Die Hyänenanlage ist fast fertig, allerdings hat man die "Innenverbretterung" des Gitters wieder abgebaut - auch dort sind jetzt "Ginsterpalisaden" am Gitter befestigt worden.
Bei den Pelikanen gibt es ein erstes Ei.
(06.12.2016, 18:09)
WolfDrei :   Oh - Gl√ľckwunsch! Es geht wieder!
Eisbären: der Nachwuchs gedeiht, jetzt ist er gute 4 Wochen alt, Im Netz gibt es erste etwas bessere Aufnahmen.
Die Hyänenanlage ist fast fertig, allerdings hat man die "Innenverbretterung" des Gitters wieder abgebaut - auch dort sind jetzt "Ginsterpalisaden" am Gitter befestigt worden.
Bei den Pelikanen gibt es ein erstes Ei.
(06.12.2016, 18:08)
WolfDrei :   Die Schweinshirsche erobern langsam die Nilgauanlage - der Hirsch ist etwas mutiger, w√§hrend hie die drei Damen noch etwas ``unbiologisch`` den Betontrockengraben als Schutz bevorzugen.
(26.11.2016, 11:04)
WolfDrei :   Auch die S√ľdamerikavoliere zwischen Nilgau-und Chacoanlage steht vor der Fertigstellung - au√üen ist alles bepflanzt - aber: die auch in anderen ``Gegenden`` als Grenzmarkierung zwischen Besucherweg und Pflanzinsel eingebrachten Baumst√§mme sind schon jetzt nach den regnerischen 5 Wochen mit Pilzen befallen. In ca 3 Jahren d√ľrften sie zu Mulm zerfallen sein.
(26.11.2016, 10:59)
WolfDrei :   Die Fleckenhy√§nenanlage steht vor der Wieder-Er√∂ffnung - es folgt noch eine Bepflanzung, die Gitterabsperrung zu den Besuchern und Rothunden wird an der Innen- und Au√üenseite mit St√§mmchen etwas rustikaler gestaltet, der Abschlussfelsen zum Wassergraben gef√§llt mir von Farbe und ``Steinfolge`` weitaus besser als jene noch zementgraue Felsenanlage des neuen Greifvogelfelsens im Zoo.
(26.11.2016, 10:53)
WolfDrei :   Die Kunstfelsgestaltung wurde jetzt auch farblich der Naturfelsalterung angepasst - also ``Algen-und Flechtenbewuchs``imitation.
(26.11.2016, 10:46)
WolfDrei :   Wegen der Neugestaltung des Erdwolfhauses sind , wie hier schon beschrieben, die Erdw√∂lfe im ABH - gen√ľgend freie Abteile gibt es ja
(26.11.2016, 10:42)
WolfDrei :   Wie ich gerade lese, ist nach einer Untersuchung im IZW Aika an einer Darminfektion gestorben. Sehr h√§ufig sei als Todesursache im h√∂heren Alter auch eine Tumorerkrankung anzunehmen - das war aber nicht der Fall.
(24.11.2016, 16:34)
Jan Jakobi :   Aika wurde am 24.11.1980 in Katowice geboren.
Ihre letzte Bewegung wurde am Montag (21.11.) auf dem √úberwachungsmonitor gesehen, gestern (23.11.) stellte der Pfleger bei der Erstbesichtigung von Tonjas Baby fest das Aika tot ist.

(24.11.2016, 13:48)
WolfDrei :   Aika im letzten Jahr, Monat Juni
(24.11.2016, 09:29)
WolfDrei :   Nun hat also ohne St√∂rungen die erste Besichtigung des Eisb√§renwochenstube stattgefunden - auch ohne sonderliche Beunruhigung von Mutter Tonja. Das Jungtier h√§tte nun die Gr√∂√üe eines Kaninchens. Aber - mit der Geburt hat parallel in einer Nebenbox Oma Aika sich von der Welt verabschiedet - einen Tag vor ihrem angenommenen 36. Geburtstag. Dreimalige Mutter wurde sie im Tierpark.
(24.11.2016, 09:09)
WolfDrei :   am Ende: Prozession der Somaliesel-Stuten - und hinter Gittern der Hengst !
(22.11.2016, 20:31)
WolfDrei :   Der √§ltere Marco-Polo-Nachwuchs auf der Gemsenanlage
(22.11.2016, 20:28)
WolfDrei :   So k√∂nnte sich ``Klein Fritzchen`` die Evolution der Giraffen vorstellen (Ironie)
(22.11.2016, 20:25)
WolfDrei :   Erdwolfanlage
(22.11.2016, 20:21)
WolfDrei :   Die ``neue`` S√ľdamerikavogelvoliere - so ``ganz`` gelungen erscheint sie mir noch nicht. Ist das nur die Relation Volierengr√∂√üe - Brettgr√∂√üe ?
(22.11.2016, 20:17)
WolfDrei :   Ein wundersch√∂ner Sonnenaufgang - aber das war es auch schon! Aber 12¬įC - und einige √úberraschungen:
- die Präriehunde haben den Winterschlaf unterbrochen
- gleich am Eingang (an einigen anderen Orten auch) : der Freitagsturm hat einige Baumopfer gekostet - ein Gitter bei den Sambaren musste ausgewechselt werden. Am Terrassencafe h√§tte es problematischer werden k√∂nnen - eine Kindergruppe! Alles gut gegangen! Der Sturm √ľber Berlin kam mit gro√üer Geschwindigkeit.
- aufgrund der Witterungslage waren alle Scheiben ``undurchdringlich``
- die S√ľdamerikavoliere befindet sich in der Endphase der Umgestaltung - allerdings waren die Plastebinder nur zum Spannen benutzt worden - die Draht-Splei√üenden m√ľssen aber St√ľck-f√ľr-St√ľck fixiert werden
- an markanten Punkten sind √ľberall eindrucksvolle Weihnachtsb√§ume errichtet worden
- das Erdwolfhaus hat die Kunst-``Umfelsung`` bereits erhalten, das Gitter blieb aber
- an der Hyänenanlage ist Endspurt: die Felsen sind (fast) fertig, im vorderen Teil ist noch eine ``Kunstfelsenhöhle`` erbaut worden, das gesamte ehemalige Sicht-Gitter ist mit
Geflecht umgeben (einschlie√ülich der Partie zu den Rothunden), innen gibt es nun eine Bretterverschalung, Erde wurde angesch√ľttet, die Innenanlage wird neu gestaltet. Das (steile) Ufer soll noch einen ``Notausgang`` erhalten - so mal eine Vereisung existieren sollte.
- Vogelgrippe: die begehbaren Anlagen sind alle gesperrt (ABH, Krokodilhalle)
- auf der ``Indienanlage`` geht es nun etwas lockerer zu - ``man`` nähert sich schon etwas
- die Brillenschafe haben schon Nachwuchs
- laut Zeitungen will man sich morgen ``ganz vorsichtig`` der Eisbärenwochenstube nähern
anbei: am Eingang
(22.11.2016, 20:12)
Nikolas Groeneveld :   Bei meinem letzten Tierparkbesuch ist mir aufgefallen das es f√ľr die Java-Leoparden im Alfred-Brehm-Haus zum Teil neue Infoschilder an den K√§figen gibt.
Diese haben den selben Hintergrund wie die anderen neuen Infoschilder auch der Name Java-Leopard hat eine andere Schreibweise und Farbe als bei den alten Schildern.
Allerdings ist der Text genau der selbe wie auf den alten Schildern auch Fotos und Bilder fehlen komplett.
Im Zoo hat man zwar zum Teil auch die alten Infoschilder die durch die Sonne total ausgeblichen waren durch die selben Schilder (gleicher Text,gleiche Bilder nat√ľrlich nur nicht ausgeblichen) ausgetauscht aber hier liegt es vielleicht auch daran das man den Besuchern keine ausgeblichenen Schilder zeigen wollte.
Oder dass man vielleicht fr√ľher sogar f√ľr den Fall, dass die Schilder durch die Sonne ausbleichen mehrere auf einmal hat produzieren lassen und man diese jetzt wenigstens noch verwenden wollte bevor man die alten Infoschilder entg√ľltig durch welche mit neuem Text und neuen Bildern austauschen l√§sst (das ist aber eher nicht so wahrscheinlich).
Dann frage ich mich aber auch warum man im Zoo alte Schilder durch andere mit den selben Bildern und dem gleichen Text austauschen lässt statt sie durch komplett neue Schilder(neue Bilder und neuer Text) austauschen zu lassen (vielleicht auch einfach weil das billiger ist als komplett neue anfertigen zu lassen).
Im Tierpark verstehe ich das aber √ľberhaupt nicht.
(22.11.2016, 18:50)
Michael Mettler :   Eine Durchschlupfm√∂glichkeit f√ľr die Strau√üe zur Giraffenanlage d√ľrfte doch aber kein bauliches Problem und in kurzer Zeit einzurichten sein. F√ľr TP-Verh√§ltnisse h√§tte diese einfache Vergesellschaftungsma√ünahme immerhin schon medialen Sensationsrang.
(18.11.2016, 19:54)
Mark Meier :   Ein Freund von mir war heute im Tierpark. Er hat wegen den Giraffen nachgefragt. Eine Savanne wird dort in n√§chster Zeit nicht entstehen. Aber diverse Futterk√∂rbe h√§ngen nun. Bei den Hy√§nen sieht die Felsverkleidung am Haus selbst weitgehend fertig aus, ansonsten bleibt offenbar einiges zu tun. Ebenso weitgehend fertig sei die kleine S√ľdamerikavoliere. Ansonsten hat er bei den Pr√§riehunden erstmals 3-4 Tiere gleichzeitig und diese sehr aktiv erlebt. Sie haben bei dem etwas milderen Wetter viel gebuddelt. Nicht gesehen hat er die Nandus.
(17.11.2016, 14:37)
Gudrun Bardowicks :   Wenn ich den ZEP richtig in Erinnerung habe ist eine Savannenanlage, die mit einer Bahn umrundet werden kann, auf der Fl√§che der Giraffen- und der Einhuferanlagen geplant. Nach dem ZEP m√ľ√üte die Elefantenfreianlage eigentlich am Weg bei den Zebraanlagen enden, sich aber weiter in Richtung ABH ziehen.Wenn diese Planung noch immer aktuell ist kann ich mir eine Zusammenlegung von Giraffen- und Einhuferanlagenm zu einer gro√üen Gemeinschaftsanlage gut vorstellen. Erweiterungs m√∂glichkeitenm√ľssten eigentlich auch in Richtung auf die Bergtieranlagen m√∂glichsein wenn man den Wirtschaftsweg in diesem Bereich verlegt. Vielleicht ist ja sogar eine telweise Zusammenlegung der Elefantenanlage mit der Giraffen- und den Einhuferanlagen geplant. Ich denke, dass man die Entwicklung abwarten mu√ü.
(16.11.2016, 23:41)
WolfDrei :   Noch ein Bild vom Dienstag: man vergleiche die F√§rbung des Brustgefieders des Schuppens√§ger-Erpels mit der anderer ``Mitschwimmer``
(16.11.2016, 18:34)
WolfDrei :   @Mark Meier: Eine Theorie: m√∂glich w√§re ein Besatz mit einer 2. kleineren Art ohne Bauma√ünahmen oder aber es kommt zur Gel√§ndeerweiterung nach Norden in Richtung Variwald - quasi eine Waldsavanne (das w√§re fast eine Fl√§chenverdoppelung) - die Giraffen m√ľssten dann dort nach einer gewissen Baum-Auslichtung ferngehalten werden. Eine Erweiterung Richtung Strau√üe/Somaliesel geht wohl nicht, da dort die k√ľnftige Elefantenfreianlage Platz braucht. Die Wasserbockanlage kann ebenfalls nicht (?) mit der Giraffenanlage verbunden werden (die Wasserb√∂cke behielten dann ihren Stall), da an dem theoretischen Korridor gegenw√§rtig die Pflegerunterkunft liegt (ok - die m√ľssten dann von der Besucherseite Zutritt bekommen) bzw. die Wirtschaftsweg-Anlandung f√ľr die Giraffen dort ist. Schaun wir mal!
(16.11.2016, 17:01)
Mark Meier :   Gemeint ist folgender Text: https://www.jungewelt.de/m/artikel/297292.abwicklung-des-tierparks-berlin.html

√úbrigens nicht der erste Artikel der Art: http://m.taz.de/Kolumne-Wirtschaftsweisen/!5344253;m/

Bei allen durchaus berechtigten Aspekten ist das leider insgesamt v√∂llig missraten. Kritischer Journalismus ist prinzipiell ja w√ľnschenswert aber doch bitte auf einem gewissen Niveau...
(16.11.2016, 14:55)
Hannes Lueke :   Trotz in Ost-Berlin. Vor zwei Tagen erschien in der "Junge Welt" ein sehe trotzig geschriebene Glosse √ľber die "Abwicklung" des Tierpark Berlins.
Was ich aus diesem Artikel herausziehen kann ist zum einen ein großes Problem welches der Tierpark im öffentlichen Ansehen hat - alles ist alt und schlecht aber ändern darf sich nix - und zum anderen scheint die versprochene Transparenz welche es unter Dr B wohl nicht gab noch immer nicht vorhanden zu sein.
(16.11.2016, 14:03)
Mark Meier :   Seltsam, die Reviertierpflegerin klang nicht als wenn sie"nur" die neuen Futterk√∂rbe meinte. Aber wirklich viel kann ja auch nicht innerhalb von ein paar Tagen passieren. Vielleicht habe ich beim Stichwort Savanne auch eine etwas falsche Vorstellung bekommen.
(15.11.2016, 21:30)
WolfDrei :   @Mark Meier: keine Informanten - der Park war bei dem Wetter leer an Besuchern und Pflegern. Nur einige M√ľtter mit Kinderwagen sah ich und Hundebesitzer mit ihren Lieblingen. Die Giraffen waren im Stall, auf der Anlage lagen neben den Masten die k√ľnftigen Futterk√∂rbe
(15.11.2016, 21:09)
Mark Meier :   @WolfDrei: Interessant, auf die Details der Voliere hatte ich nicht so geachtet.

War bei den Giraffen eigentlich schon was vom Umbau zu sehen oder hat jemand verraten, was f√ľr eine "Savanne" dort entstehen soll?
(15.11.2016, 20:51)
WolfDrei :   Gegenw√§rtig wird klar, warum der Nilgaubock auch Blaubock hei√üt. Ansonsten waren die Nilgaus und die Schweinshirsche weiterhin sauber getrennt (verhaltensm√§√üig).
(15.11.2016, 19:53)
WolfDrei :   Wie praktisch, wenn man f√ľnf H√§nde hat: zwei zum Festhalten, drei zum Fressen!
(15.11.2016, 19:49)
WolfDrei :   ein S√ľ√üwasserbecken in der Cafeteria
(15.11.2016, 19:46)
WolfDrei :   Irgendwie habe ich am Dienstag seit Wochen Pech mit dem Wetter - wie soll man trotz hoher ASA-Empfindlichkeit scharfe Bilder bekommen?
- zur S√ľdamerikavoliere (die V√∂gel sind ansonsten generell wegen der Vogelgrippe ``weggesperrt``): das Drahtsystem ist wirklich ``permeabel``, gedrillt, Maschenst√§rke gespannt ca 2 x 2 cm, schwarz. F√ľr die Befestigung gibt es aber (meine Ansicht) Schwierigkeiten, da jedes Ende einer Drahteinheit wegen des Drills einzeln fixiert werden mu√ü. Ansonsten wird der Draht durch Plastebinder am F√ľhrungsstahl befestigt, wahrscheinlich wird die Plaste dann durch Hei√üluft verschwei√üt. Da dann aber allerhand ``Knoten`` sichtbar sind bzw. die Bewohner st√∂ren k√∂nnten, erfolgt dann dort die Holzkaschierung (innen wie au√üen?)..
- das Hy√§nenhaus ist eingefelst, ein letztes Drittel wird gerade mit Spritzbeton gestaltet. Auch hier besser gestaltet als die Kunstfelsen am Greifvogelfelsen des Zoos. Die Mosaiksteinumrandung des Wassergrabens wurde durch Beton mit ``Spritzelementen `` ersetzt, die Grabenquerseite zum Betrachter (zur Lemurenseite) erh√§lt ebenfalls einen Kunstfelsabschlu√ü, dieser geht leicht in das Absperrgitter √ľber. Wie weit?
- Inwieweit die R√ľckgitterwand der Erdw√∂lfe ebenfalls ``verfelst`` wird, ist noch nicht sichtbar, das Haus selbst ist verdrahtet und die Verdrahtung mit Plastenetz umgeben.
-Die Kulane erhalten gerade einen neuen Boden.
- die Korallenbecken in der Cafeteria (zumindest eins) wurde mit Weichkorallen ``bepflanzt``, die Wasserqualitätt scheint nunmehr gut zu sein
Anbei ein Teil des Kunstfelsens am Hyänenhaus

(15.11.2016, 19:42)
Mark Meier :   Bei RBB um 4 wurden ein paar interessante Dinge gesagt:

-Der kleine Eisbär ist an Tag 11 weiter auf einem guten Weg. Er hat ein kleines Milchbäuchlein und wird langsam beweglicher. Tonja macht weiter alles sehr gut. Die kritischste Phase ist noch nicht ganz geschafft aber alle Anzeichen sind sehr positiv.
-Die Giraffen waren heute nicht auf der Anlage, weil dort umgebaut werden soll. Die Holzstämme können eigentlich nicht gemeint sein, denn die kennen die Giraffen ja schon. Zudem meinte die Reviertierpflegerin, man wolle demnächst eine Savanne eröffnen. Bei nur ein paar Tagen Umbauzeit (so weit ich es verstanden habe) gehe ich mal noch nicht von einer Zusammenlegung mit der/ den Nachbaranlage/n aus. Aber spannend ist das allemal...
-Bei den Marabus wird nun offenbar auf k√ľnstliche Besamung gesetzt. Aber bislang hat es offenbar nicht geklappt.

Und noch ein Nachtrag vom letzten Besuch: Die Gerenuks bleiben wegen der Kälte jetzt im Stall.
(14.11.2016, 17:17)
Gudrun Bardowicks :   Sperbergeier und Wei√ür√ľckengeier/Zwergg√§nsegeier werden vermutlich auch noch im warmen Winterquartier untergebracht sein.
(13.11.2016, 00:20)
Mark Meier :   @WolfDrei: Ja, bei den Erdw√∂lfen ist zun√§chst der Stallbereich mit den identischen wei√üen Netzen verkleidet, die auch bei den Hy√§nen eingesetzt werden. Aber die Netze reichen schon jetzt etwas in den Zaunbereich her√ľber. Es kann also gut sein, dass auch hier noch mehr Kunstfels zum Einsatz kommen wird.

Vergessen hatte ich noch, dass die Kattas zur√ľck in ihrem Haus sind. Die Bemalung wirkt recht gelungen aber durch die spiegelnde Scheibe geht leider etwas vom Effekt verloren.
(12.11.2016, 20:49)
WolfDrei :   @Mark Meier: nun Dank meinerseits. Bez√ľglich der Vogelvoliere am Chacogehege erinnere ich mich, dass ein ``Metallarbeiter`` von Holzarbeiten sprach. K√∂nnte vielleicht das rechte Metallabsperrgitter auch mit Kunstfels ``drapiert`` werden? F√ľr die Erdw√∂lfe nehme ich das fast an.
Geiergro√üvoliere: nach Einzug der Leipziger Geiertruppe sind ja schon kleinere Arten in den Zoo gelangt (Schmutz-, Kappen- und Wollkopfgeier) - so d√ľrften im Warmteil im Inneren des Felsens noch K√∂nigs-, Gelbkopf -und Rabengeier sein.
(12.11.2016, 20:25)
Mark Meier :   Heute war ich nach langen Wochen endlich mal wieder im Tierpark. Auch wenn es klammkalt war und nur selten die Sonne raus kam, wurde es insgesamt ein wirklich sch√∂ner Besuch.

Einige Neuigkeiten und Eindr√ľcke:
-Beim Terrassencafe staunte ich nicht schlecht √ľber eine nagelneue Schnelllades√§ule f√ľr E-Autos. Mit der Tierparkbahn, Knieriems i3 und diversen strombetriebenen Transportern gibt es ja eine Reihe potentieller Nutzer.
-Die Nandus sa√üen heute im Absperrgehege und bei der Nilgauanlage waren zun√§chst gar keine Tiere zu sehen. Sp√§ter waren dann aber Nilgaus und Schweinshirsche zusammen auf der Anlage, wenn auch je in der eigenen Gruppe und mit leichtem Abstand zueinander. Der Gr√∂√üenunterschied ist aber schon enorm. Trotzdem wagte ein besonders mutiger kleiner Schweinshirsch (ich glaube es war sogar ein Kitz) eine erste Ann√§herung und beschnupperte neugierig einen der fremden Riesen. Als die Antilope jedoch vorsichtig zur√ľck schnupperte, sprang der kleine Hirsch gleich einen riesen Satz zur√ľck :D
- Die neue S√ľdamerikavoliere nahe besagter Nilgauanlage ist noch nicht fertig. Durch die schwarzen Gittermaschen wird man deutlich besser sehen k√∂nnen als vorher. Au√üen herum wird noch eine Holzabsperrung gezimmert.
- In der Cafeteria sind nun immerhin die kleineren 6 Becken in Betrieb genommen worden. 3 sind mit Tropenfischen besetzt (je in sich geographisch stimmig aber nicht nur aus S√ľdamerika). Sie sind zugleich sehr h√ľbsch eingerichtet. Die anderen 3 weisen bisher "nur" Riffe mit Korallen sowie je eine andere Sorte Garnelen auf. √úbrigens gibt es nun keinerlei Artschilder mehr und ich vermute, dass dies aus optischen Gr√ľnden auch so bleiben wird
Alle 6 Becken f√ľgen sich nun wie auch das gro√üe nicht in die Wand eingelassene Becken besser in Musterung der W√§nde ein. Die Zylinder sind nach wie vor komplett leer.
-Himalaya wirft im wahrsten Wortsinne seine Schatten voraus: Am Aufgang zu den Gebirgstieranlagen wurden ca 4m hohe Bambuspflanzen eingesetzt. Sieht schon jetzt beeindruckend aus aber nat√ľrlich muss das alles noch richtig anwachsen.
-Die Hy√§nenanlage ist eine richtige Baustelle. Die komplette R√ľckwand wie auch das Pflaster am Wassergraben verschwindet unter einer recht beeindruckenden Kunstfelsformation. Am Gitterzaun wird zudem herum geschwei√üt. Da konnte ich noch nicht viel von einem Konzept erkennen.
-Auch die Anlage der Erdwölfe wird umgestaltet, wenn auch vermutlich nicht ganz so aufwändig. Die Erdwölfe sind so lange im Brehm-Haus.
-In der Geiervoliere leben nur noch 3 Arten: Bartgeier, Gänsegeier und Schneegeier.
-Bei den Giraffen wurden 4 hohe Holzst√§mme im Boden verankert. Vermutlich f√ľr die neuen Futterstellen, die k√ľnftig (ab kommenden Sommer?) ein √úbernachten auf der Au√üenanlage erm√∂glichen sollen. Bislang freuen sich die Langh√§lse besonders √ľber die frische Rinde und knabbern diese gen√ľsslich ab.
-Beim Verlassen des Parks traute ich meinen Augen kaum: Der Parkplatz war komplett voll! Schon im Park kam es mir ungew√∂hnlich voll f√ľr die Witterung vor. Selbst f√ľr einen Samstag kenne ich das so nicht bei solch unbequemen Wetter.
(12.11.2016, 19:19)
Nikolas Groeneveld :   Es scheint nur noch ein Eisb√§renjungtier am leben zu sein das andere wurde seit Dienstag nicht mehr auf den Bildern der √úberwachungskamera gesehen
Das Jungtier das noch lebt ist aber wohl auch schon deutlich gewachsen
http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/nur-noch-ein-eisbaerchen-zu-sehen
(10.11.2016, 13:30)
Mark Meier :   @WolfDrei: Einmal mehr besten Dank f√ľr die Infos und Bilder. Auf die neue WG bin ich gespannt wobei ich auch die mit den Nandus noch nicht kenne. Auch die Hy√§nenanlage wird wohl kaum wieder zu erkennen sein.

Besonders spannend ist nat√ľrlich die Situation der kleinen Eisb√§ren. 1 Woche ist √ľberstanden und die √úberlebenschancen steigen nun t√§glich. Noch eine Woche und die kritischste Zeit ist geschafft. Selbst dann kann es jedoch noch zu einer t√∂dlichen Lungenentz√ľndung o.√§. kommen. Falls mindestens eins der Jungtiere durchkommen sollte, werde Wolodja erst einmal in einen Zoo kommen.
http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/tierpark-berlin-eisbaer-zwillinge-noch-eine-weile-nicht-ueber-den-berg-25067338?originalReferrer=https://www.google.com/
(10.11.2016, 09:53)
WolfDrei :   Wie sagt man heute? Bingo, N. Groeneveld!
Jan war ``zoogeografisch`` nahe dran: anstelle Kerabau den Arnee als Wildform , dazu Schweinshirsche - also Bundesstaat Assam.
Im TP sieht man mehr den ``Subkontinent`` Indien: also eine WG von Schweinshirsch und Nilgau (wie auch in Drsden). Die Hirsche wurden vor ca. einer Woche im Hause ``sozialisiert, gestern waren sie noch sehr scheu nur im Vorgelände. Die Nilgaus waren nicht zu sehen, allerdings sind sie seit einigen Jahren in der kalten Jahreszeit eingeschlossen, bekommen auch den Nachwuchs sehr spät im Jahr - ``vor Jahren `` gab es das freudige Ereignis meistens im September.
Im Schweinshirschgehege ist gegenwärtig der gerade sein Geweih schiebende Leierhirsch.
(09.11.2016, 08:41)
Nikolas Groeneveld :   Die Anlage der Nilgauantilopen?
(08.11.2016, 23:54)
Jan Jakobi :   Die Okapi-Anlage?
Das Gebäude ist dann das Kerabau - Kianghaus?
Oder gibt es im TP noch ein Gebäude gleicher/ähnlicher Bauart?
(08.11.2016, 22:10)
WolfDrei :   Die n√§chste Hilfe
(08.11.2016, 22:02)
WolfDrei :   Nub ein √úberraschungsbilderr√§tsel: Was ist das und wo ist das im TP ?
(08.11.2016, 20:06)
WolfDrei :   Nun ein √úberraschungsbilderr√§tsel: Was ist das und wo ist das im TP ?
(08.11.2016, 20:05)
WolfDrei :   Miserables Wetter - wie seit 6 Wochen.
Bautätigkeiten:
- die genannte Vogelvoliere an der Chacoanlage soll s√ľdamerikanischen V√∂geln gewidmet sein. Die Stahltragelemente sind gestrichen, ein F√ľhrungsrundstahl wurde eingeschwei√üt - fehlt die Verdrahtung.
- nunmehr ist fast das gesamte T√ľpfelhy√§nenhaus mit Rundstahl ``verdrahtet`, die k√ľnftigen ``Steinstrukturen`` herausgearbeitet, die Oberfl√§che bespannt - fehlt der erste Spritzbeton.

Tierisches: Die meisten Hirsche bekamen zum Knabbern Fichtenreiser - Weihnachten l√§sst gr√ľ√üen. Die ersten Timorhirschgeburten m√ľssten bald kommen. Fast alle Vogelvolieren, Freianlagen und Teiche mit sensiblen Arten sind leer (u. a. der Enten - S√ľdamerikateich, afrikan. Freiflugvoliere). Offenbar hat es bei den Wisenten eine dritte Geburt gegeben.
Anbei: Bauzustand Hyänenanlage

(08.11.2016, 20:01)
Nikolas Groeneveld :   Wei√ü jemand genaueres zu den F√ľtterungszeiten der Schnabeligel?
Auf der Internetseite des Tierparks steht nichts mehr und auch an der Anlage gibt es keine Hinweise auf F√ľtterungszeiten mehr
Zum Umbau des Dickhäuterhauses werden sie ja aber wohl sowieso ausziehen
Ich gehe mal davon aus das sie dann abgegeben werden
Oder kommen sie vielleicht sogar ins Alfred-Brehm-Haus
(04.11.2016, 22:21)
Oskar Schwitters :   Zu den Ursons: In Hamburg sitzen sie ebenfalls meist hoch oben in ihrem Baum, kaum denn je ist mal mehr als einer in der Ruheh√∂hle zu finden. Hier sieht man sie allerdings seltener aktiv.
(04.11.2016, 15:35)
Jan Jakobi :   Das ist wirklich eine sch√∂ne gro√üe √úberraschung!
(04.11.2016, 14:11)
Gudrun Bardowicks :   Sehr sch√∂ne Nachricht. Ich hoffe, dass mindestens eins der Jungtiere erfolgreich aufgezogen werden kann. Eine Zwillingsaufzucht w√§re nat√ľrlich noch sch√∂ner.
(04.11.2016, 14:10)
Klaus Schueling :   Doppeltes Gl√ľck zur Winterzeit (Pressemedlung von heute)
Im Tierpark Berlin hat Tonja am Donnerstag, den 3. November Eisbären-Zwillinge zur Welt gebracht.

Seit zwei Wochen werfen die Tierpfleger im Eisb√§renrevier jeden Morgen einen pr√ľfenden Blick auf den installierten √úberwachungsmonitor. Gestern dann die gro√üe √úberraschung: Neben Mutter Tonja liegen zwei meerschweinchengro√üe Jungtiere.
Nach 22 Jahren gibt es erstmals wieder Eisbären-Nachwuchs im Tierpark Berlin. Eltern der Zwillinge sind die sechsjährige Tonja und der vierjährige Wolodja.
Eisb√§ren-Vater Wolodja hat Tonja zwischen M√§rz und Juni mehrmals gedeckt. Eine genaue Tragzeit ist bei Eisb√§ren nicht zu bestimmen. Ab Ende des Sommers entwickelt sich nach einer "Keimruhe" aus dem befruchteten Ei der Embryo und beginnt zu wachsen. √Ąhnlich wie im nat√ľrlichen Lebensraum der Eisb√§ren ziehen sich die Weibchen im Herbst zur√ľck, um Nachwuchs zu bekommen. Der nur ca. 30 Zentimeter gro√üe Nachwuchs kommt taub und blind auf die Welt.
W√§hrend Wolodja aktuell auf der Au√üenanlage im Tierpark f√ľr die Besucher zu sehen ist, befinden sich Mutter Tonja und ihr Nachwuchs in der Wurfbox.
?Die Jungtiersterblichkeit bei Eisb√§ren liegt bei etwa 50 Prozent. In den ersten 10 Tagen ist die Sterblichkeit besonders hoch?, erkl√§rt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem und f√ľgt hinzu: ?Zudem ist Tonja als Erstgeb√§rende noch unerfahren. Im Tierpark wurden bisher bei allen erfolgreichen Aufzuchten zwei Jungtiere geboren, es wurde jedoch immer nur eins aufgezogen. Es gilt also die n√§chsten 14 Tage ganz fest die Daumen zu dr√ľcken. Schon die erfolgreiche Aufzucht eines Jungtiers w√§re fantastisch.? Auch wenn die Eisb√§renzwillinge die kritische Phase noch nicht √ľberwunden haben, ist die Begeisterung √ľber den Nachwuchs bei den Tierpark-Mitarbeitern riesig. Die Geburt allein ist eine gro√üartige Nachricht. Tierpfleger, Tier√§rzte und Kuratoren wissen nun, dass beide B√§ren fruchtbar sind, Tonja gute Mutterinstinkte hat und sich in der Wurfh√∂hle wohl und sicher f√ľhlt.
Besonders freut sich der zust√§ndige Kurator Dr. Florian Sicks √ľber die doppelte Eisb√§ren-√úberraschung: ?Bislang stimmen uns alle Zeichen sehr optimistisch. Tonja bleibt immer ganz nah an den Jungtieren und h√§lt sie dicht an ihrem w√§rmenden K√∂rper. Diese Geburt ist auch eine wichtige Best√§tigung f√ľr die Arbeit der Tierpfleger. Ihr Umgang mit den Tieren ist so gut, dass sie ihnen v√∂llig vertrauen.?
In den n√§chsten Tagen wird sich niemand der Wurfbox n√§hern. Absolute Ruhe f√ľr Mutter und Nachwuchs ist f√ľr den Erfolg der Aufzucht ein entscheidender Faktor. Tonja und Aika haben sich bis zum Herbst ausreichend Fettreserven zugelegt, von denen sie nun zehren k√∂nnen. W√§hrend der Ruhezeit werden die Eisb√§ren nicht gef√ľttert.
Die junge Familie ist aktuell f√ľr die Tierparkg√§ste nicht zu sehen. Wie auch in der Natur verlassen die M√ľtter mit ihren Jungtieren erst im Fr√ľhjahr die Wurfh√∂hle.
(04.11.2016, 13:50)
Mark Meier :   @WolfDrei: Wie immer besten Dank f√ľr die tollen Informationen und Bilddokumentationen. Nachdem ich einige Wochen nicht selbst in den Park kommen konnte, bleibe ich so trotzdem etwas auf dem laufenden.

Zu der Hy√§nenanlage: Der Bagger arbeitet innerhalb der Anlage, richtig? Davor w√§re ja durch den Weg kaum Platz. Da ich aufgrund der ersten Fotos auf Facebook mit Gr√ľn auf den W√§nden noch recherchiert hatte, habe ich gelernt, dass die Hy√§nen auch in W√§ldern vorkommen, ebenso auch im Gebirge. Vielleicht sollen ja nun noch ein "Massiv" aus kleinen Felsh√ľgeln entstehen (f√ľr Anpflanzungen braucht es ja keinen Bagger). Wirklich vorstellen kann ich mir das aber schwer, zumal dann die Sicht auf die hinteren Bereiche der Anlage leiden d√ľrfte. Aber wer wei√ü. Vielleicht ist der Hintergrund auch ein v√∂llig anderer.

Zum Bambus: Das k√∂nnte mehrere Gr√ľnde haben. Laut Presse soll evtl ein Teil des Futterbedarfs der gro√üen Pandas im Zoo √ľber Plantagen im Tierpark gedeckt werden. Zugleich w√ľrde es aber auch zum k√ľnftigen Thema Himalaya passen, √§hnlich wie ja auch ums Brehm-Haus schon einige Bambuspflanzen eingesetzt wurden. Aber nat√ľrlich kann es auch dem Eigenbedarf des Tierparks dienen. Bambus hat ja inzwischen sozusagen Konjunktur im Park.

Zu den Ursons: Ich habe schon mehrfach beobachtet, wie sie herunterklettern, zum kleinen Teich kommen um dort zu baden (zumindest die F√ľ√üe sowie teils Beine und Unterseite) und dann entlang des Bachlaufs das felsige Ufer hinauf zu klettern (also gegen die Flie√ürichtung). Teilweise queren sie dabei mehrfach das flache Bachbett. Anschlie√üend kehren sie dann zu ihrem Baum zur√ľck, klettern wieder bis ganz oben hinauf und verharren wie urspr√ľnglich als wenn sie nie unterwegs gewesen w√§ren. Es lohnt sich also wirklich, mehrfach vorbei zu kommen und auch mal etwas l√§nger zu warten. Wenn sie unterwegs sind, sind die sonst scheinbar so tr√§gen Tiere kaum wieder zu erkennen. Sie kommunizieren dann auch mit ulkigen Lauten und wenn mal ein Pr√§riehund aus dem Loch lukt, kommen sie auch mal kurz zu Besuch (wobei es ein wenig mehr nach Zufall aussieht und der Pr√§riehund dann immer sofort auf Tauchstation geht). Die Pr√§riehunde selbst sind bisher scheinbar nicht ann√§hernd die Attraktion, die sie auf der alten Anlage waren. Vermutlich wird die Aktivit√§t aber mit der Zeit doch erheblich zunehmen...
(04.11.2016, 05:25)
WolfDrei :   Fast immer zusammen ruhend - hier spielerisch - aber gef√§hrlich (Margays)
(02.11.2016, 17:44)
WolfDrei :   Atlashirschjungtier (weiblich)
(02.11.2016, 17:34)
WolfDrei :   der nun schon gro√üe Nachwuchs bei den Schwarzhalskranichen - der einzige Nachwuchs in diesem Jahr
(02.11.2016, 17:30)
WolfDrei :   Die beiden Marco-Polo-Jungb√∂cke
(02.11.2016, 17:27)
WolfDrei :   Dienstag: Leider schon wieder ab 11.30 Uhr Regen.
- das Berberhirschkitz ist bereits größer als die Timorhirsche - allerdings nicht so ``kompakt`` wie diese
- etwas seltsam: auf dem Berg war zun√§chst kein Elch zu sehen, das Gr√ľnzeug hing schon: dann kamen nur 4 Elche aus der Stallung ?? (Eigentlich 6 Tiere)
- gleich dahinter in der Gemsenanlage sind nun die beiden Marco-Polo-Jungböcke - mit den Gemsen. Möglicherweise gab es da vom älteren MP-Bock unsittliche Annäherungsversuche bei den Mufflons.
- Die Arbeiten an der Fleckenhy√§nenanlage sind nun sichtbarer: am Haus ist ein Felsenmuster erkennbar, schon sind auch Stahlb√§nder in der Wand befestigt - also dort Kunstfels. Ewas abseits lagern einige Hundert (etwas √ľbertrieben) Zementmischs√§cke. Wegen des Regens wurde dann am Haus eine Riesenplane her√ľbergezogen - die Aussichten sind ja weiterhin nicht gerade ``sonnig``. Seltsamerweise buddelte ein kleiner Bagger einen Graben parallel zum Wassergrabenufer.
-im Dickhäuterhaus ist die (ehemalige) Silberäffchenanlage nach der ``Entmausung`` weiterhin leer.
- Die schon erw√§hnte Eulenanlage vis -a -vis der Chacoanlage ist in Arbeit. Die vorderen 3 Innen-Tr√§ger wurden entfernt, es soll die gesamte Fl√§che (ca. 4 x 2 m ) mit einem ``Spezialgeflecht`` einheitlich √ľberspannt werden.
-am neuen Cafeteria-Spielplatz ist ein Weidentunnel in Arbeit, die Bepflanzung geht weiter. Und wegen des demnächst großen Bambusbedarfes wurde nun auch der Aufgang zum Berg rechterhand mit Bambus bepflanzt.
Ansonsten standen noch die √úberreste der ``Halloween-Fanmeile`` herum inklusive vieler K√ľrbisse in den Anlagen.
Weiterhin erstaunlich: die Ursons (zumindest bei meinem Ein- wie Austritt so gegen 3-5 Stunden) sitzen weiterhin bei jedem Wetter ``hoch oben`` - meisten weit außerhalb der Sichthöhe der meisten Besucher. Die also nichts sehen.
Anbei : Arbeitsplatz Hyänenanlage
.

(02.11.2016, 17:24)
Nikolas Groeneveld :   @Mark Meier vielen Dank
Hab gerade eine Visualisierung im Internet gefunden
https://marche-moevenpick.com/restaurants/kakadu/
√ľberzeugt mich nicht so wirklich aber erstmal abwarten was letztendlich passiert
Was mir dabei aufgefallen ist auf der Seite von marche Mövenpick sind die Wände in der Visualisierung grau
Auf der Seite des Tierparks sind die W√§nde gr√ľn
(30.10.2016, 12:16)
Mark Meier :   @Nikolas Groeneveld: Auch bei den T√ľpfelhy√§nen wird u.a. gemalert. Durch die Waldmotive habe ich recherchiert und erstmals bewusst gelesen, dass diese Hy√§nen tats√§chlich auch in W√§ldern vorkommen.

Zum Terrassencafe hatte ich mal eine Visualisierung gesehen. Danach m√ľsste eigentlich schon noch was passieren.
(30.10.2016, 06:32)
Mark Meier :   @Nikolas Groeneveld: Auch bei den T√ľpfelhy√§nen wird u.a. gemalert. Durch die Waldmotive habe ich recherchiert und erstmals bewusst gelesen, dass diese Hy√§nen tats√§chlich auch in W√§ldern vorkommen.

Zum Terrassencafe hatte ich mal eine Visualisierung gesehen. Danach m√ľsste eigentlich schon noch was passieren.
(30.10.2016, 06:32)
Nikolas Groeneveld :   Inzwischen wurden die Innenw√§nde des Kattahauses mit Waldkulisse bemalt
Nur leider hat man hier wieder das Problem von stark spiegelndem Glas
Die Gibbons haben ihr Winterquatier jetzt in einer der Innenanlagen der Dscheladas bezogen
In der Cafeteria sind die Fernsehbildschirme die neben den historischen Fotos den Platz der Aquarien eingenommen haben die in die Wand eingelassen waren jetzt eingeschaltet (sie zeigen Bilder vom Angebot und der Einrichtung der Cafeteria)
Weiß jemand ob die Arbeiten am Terassencafe schon abgeschlossen sind oder ob dort noch etwas gemacht werden soll?
(29.10.2016, 18:42)
WolfDrei :   Wohl eher in den ehemaligen Zuchtvolieren hinter dem Eisb√§rgehege - da waren die Eltern auch ``zwischengelagert`` worden.
(25.10.2016, 20:51)
Michael Gradowski :   Wo ist der Steinadler denn untergebracht, in der Geiervoliere am ABH?
(25.10.2016, 20:39)
WolfDrei :   Der Marco-Polo-Bock
(25.10.2016, 19:39)
WolfDrei :   Das Steinadlerjungtier ist der diesj√§hrige Nachwuchs des TP-Paares, nunmehr im Zoo.
Hier das Zwergwapitikalb vom 10.10. - äußerst gelenkig: mit dem linken Hinterbein das rechte Ohr ``kratzen`` !
(25.10.2016, 19:36)
WolfDrei :   Mieses Wetter heute - selbst die Tiere waren nicht begeistert - und das bei den Herbstferien der Sch√ľler.
Tierisches:
- der Marco-Polo-Bock ist wieder auf der Anlage, der Jungbock des Jahres wurde wie schon der ältere auf die Mufflonanlage umgesetzt.
- bei den Zwergwapitis wurde noch ein Nachkömmling geboren. Jahresergebnis: 1 , 2
- bei Rinderartigen (wild wie dom.) wird vermehrt Silage verf√ľttert - ist zu riechen.
Bautätigkeit:
- das ABH wird immer leerer - nun sind auch die Jaguare ausgezogen . Wohin?
- seit 2 Wochen stehen an der T√ľpfelhy√§nenanlage 2 gro√üe Baucontainer, das Gel√§nde um den Wassergarben ist weitl√§ufig abgesperrt, im Inneren liegen gro√üe B√ľndel Stahl`b√§nder``. Sollen das Kunstfelsen an jener Seite werden, wo gegenw√§rtig gegen eine ``mi√übr√§uchliche`` Ber√ľhrung der Tiere Mattenabsperrungen sind?

Anbei die Septemberliste


(25.10.2016, 19:28)
Michael Gradowski :   Das Kattahaus soll innen gestrichen werden, lt. Zoofreundeforum.
(24.10.2016, 14:46)
Nikolas Groeneveld :   @Mark Meier laut der Facebookseite von ProZoo kommen die Darwinnandus aus Zlin Lesna in Tschechien und gehen auf Importe aus Chile zur√ľck die vor einigen Jahren in Tschechien durchgef√ľhrt wurden.
Bei meinem letzten Tierparkbesuch war die Katta-Anlage laut einem Schild am Gehege aus technischen Gr√ľnden nicht besetzt.
(24.10.2016, 13:11)
Nikolas Groeneveld :   @WolfDrei vielen Dank f√ľr die Fotos der Peltierk√§fige.

(22.10.2016, 23:45)
WolfDrei :   @MM: die ``Pelztierk√§fige`` waren Einzelaufstallungen, wieviele? So an 4 w√ľrde ich meinen.
(21.10.2016, 13:46)
WolfDrei :   Zu der jetzigen ``historischen`` Diskussion zum ehemaligen ``Elefantenhof¬ī¬ī darf ich noch auf ein MILU-Doppelheft zum 40 -Jahres-Jubil√§um hinweisen (Heft 3/4 , Band 8 von 1995) - auch wenn die Bauten von BB nur allgemeinst behandelt werden. Informativer aber zum Tierbestand sind die Artikel zur Fisch-/ Wirbellosenhaltung (13 Seiten), Amphibien und Reptilien (19 Seiten ), V√∂gel (37 Seiten); Primaten 34 Seiten - hier auch die Darstellung der Affenhaltung inklusive Bauten in den F√ľnfzigern im genannten Bereich; B√§ren (18 Seiten) und f√ľr mich besonders die Huftierhaltung (37 Seiten, auch Aufnahme von den Gabelb√∂cken). Die ``Dickh√§uter`` sind dann , wie schon hier genannt, von BB als ``Chronik `` abgehandelt worden.
(21.10.2016, 13:38)
WolfDrei :   Und weil hier von einer schwarzen Morphe gesprochen wurde: Foto vom Mai 1975
(20.10.2016, 17:22)
WolfDrei :   Hier das entsprechende Foto vom Januar 1971 mit dem Jungtier
(20.10.2016, 17:20)
WolfDrei :   @MM: Ganz einfache Erkl√§rung: die Aufnahme ist vom Juni 71 (pardon , hatte 1972 geschrieben - da es keine festsitzenden Klebestreifen gab, habe ich die Daten - nicht immer gut zu lesen - in den Plasterahmen eingekratzt). Vom Januar 71 existiert eine ``Familienaufnahme`` mit einem Jungtier. Die eingestellte Aufnahme zeigt also rechts dieses nun schon ``fast`` ausgewachsene Jungtier.
(19.10.2016, 17:59)
Michael Mettler :   F√ľr mich ist das Urwalddingo-Foto interessant, weil ich den Farbschlag des rechten Dingos von diesen Tieren noch gar nicht kannte, nur den "roten" (wie bei den beiden linken Dingos) und den schwarzen mit hellen Abzeichen, wie ihn der letzte TP-Urwalddingo zeigte.

@WolfDrei: Ich hatte mir die Pelztierkäfige so ähnlich vorgestellt wie die Großkatzenprovisorien, also als Boxenreihe mit gemeinsamen Trennwänden. Auf gleich drei Fotos sehe ich nun aber im Hintergrund des Seitengitters Freifläche statt Nachbarkäfig. Muss man sich die Reihe also in etwa so vorstellen wie mit Abstand voneinander aufgestellte Mini-Hundezwinger?

@Jan: Die Mysore-Ansichtskarte bringt wieder etwas mehr Licht in die r√§umliche Anordnung. Offenbar hat man die Panzernash√∂rner wegen des nat√ľrlicheren Hintergrundes gern vor der Birnbaum-Ecke fotografiert. Beim Hannibal-Foto war mir gar nicht im Ged√§chtnis geblieben, dass es eine seitenrichtige und eine seitenverkehrte Version sind. Wenn Bilder aus gestalterischen Gr√ľnden auch mal spiegelverkehrt gedruckt wurden (siehe auch das Panzernashornfoto mit der Zier-Betonmauer), kann uns das nat√ľrlich auch bei anderen Fotos aus Chronik, Wegweisern usw. nette Fallstricke f√ľr die Identifikation der √∂rtlichen Gegebenheiten legen.
(19.10.2016, 17:17)
Michael Gradowski :   Oh Mann da werden Erinnerungen wach :-D Ich freue mich besonders √ľber das Foto der Urwalddingos. Ich mag die total, habe sie allerdings in dieser Anlage nie gesehen, sondern erst im Kinderzoo und dann sp√§ter bei den M√§hnenw√∂lfen. Wirklich schade, da√ü es sie mittlerweile nicht mehr zu sehen gibt. Vielen Dank f√ľr die Fotos.
(19.10.2016, 16:31)
WolfDrei :   Habe mich etwas versch√§tzt: die 1. Freianlage (``Hundereihe``) hinter den W√∂lfen (heutige L√∂ffelhundanlage) wurde schon 1972 mit Urwalddingos (Hallstrom-Hund) besetzt.
(19.10.2016, 13:32)
WolfDrei :   F√ľr die genannten Arten (Ausnahme Dingo) mag es ja noch gegangen sein - aber 5. f√ľr die bewegungsfreudigen Buntmarder?
(19.10.2016, 13:28)
WolfDrei :   4. Marderhund, Mai 1984
(19.10.2016, 13:25)
WolfDrei :   Die Genettenaufnahmen waren vom Juni 1979, jetzt 3. ein Steppenfuchs (Korsak) vom Januar 1971
(19.10.2016, 13:22)
WolfDrei :   Nochmals eine Genette, um ein Gef√ľhl f√ľr die Gro√üe zu vermitteln - und Genetten sind ja nicht gerade hochbeinig
(19.10.2016, 13:20)
WolfDrei :   das Bild
(19.10.2016, 13:18)
WolfDrei :   2. Genette
(19.10.2016, 13:16)
WolfDrei :   So, es funktioniert wieder. Habe mich etwas d√§mlich angestellt, da lange nicht gescannt.
1. Bild: Dingo in den `` Pelztierbuchten``, April 1971
(19.10.2016, 13:15)
WolfDrei :   Danke Jan - hinter Kumari `` mein `` Birnbaum, existiert leider nicht mehr
(19.10.2016, 11:59)
Jan Jakobi :   und Mysore.
√úbrigens fast dieselbe Ansicht wie auf dem Mysore-Foto in der TP-Chronik.
Hier kann man rechts den Stall sehen.
(19.10.2016, 11:42)
Jan Jakobi :   Zu den Panzernash√∂rnern habe ich noch 2 Ansichtskarten.
Anbei Kumari mit dem Birnbaum hinter ihr ...
(19.10.2016, 11:40)
Jan Jakobi :   Hannibal auf der Wiese.
(19.10.2016, 11:37)
Jan Jakobi :   Das Hannibal-Foto aus dem TP-Wegweiser (1958).
Ich vermute das vor dem Umzug der beiden Jungelefanten das ehemalige Schlachthaus f√ľr die beiden umgebaut wurde und vor der Ankunft von Kanchi erneut (letzteres wird in "Unbedingt mausgrau" erw√§hnt).
(19.10.2016, 11:34)
Michael Mettler :   TP-Chronik, die dritte: Afrikanerbulle Hannibal im Sommerauslauf nahe der heutigen Gibbonanlage, undatiert. In einem der TP-Wegweiser wurde das gleiche Foto mit retuschiertem Hintergrund verwendet, da schien er frei auf der Wiese zu stehen. Laut Wegweiser-Text befanden sich auf der den Elefanten gegen√ľber liegenden Seite des Besucherweges das damalige Schlossc√°fe und ein Bierzelt, Letzteres d√ľrfte das Zelt im Bildhintergrund sein. Im Gegensatz zum Foto in "Elefanten in Berlin", wo Hannibal zusammen mit den beiden Asiatinnen im Sommergehege auf Sandboden steht, ist es hier noch Wiese; das Foto k√∂nnte also kurz nach Errichtung des Auslaufes entstanden sein.
(19.10.2016, 09:22)
Michael Mettler :   Ebenfalls aus der Chronik: Kumaris Vorg√§ngerin Kanchi, ein Jahrgang zuvor. D√ľrfte eine Innenaufnahme sein. Die Fenster mit den je sechs quadratischen Scheiben sehen zwar genauso aus wie auf dem Kumari-Foto, die Schutzvergitterung besteht hier aber im Gegensatz zu diesem nur aus senkrechten Stangen. Zur Unterbringung eines Nashorns h√§tte man das Gitter zwischenzeitlich eigentlich nicht austauschen m√ľssen, also d√ľrfte es sich wohl nicht um die Innenansicht der gleichen Stallwandwand handeln.

M√∂gliche L√∂sung: Die beiden sp√§teren Panzernashornst√§lle existierten in Grundz√ľgen bereits, Kanchi und Kumari bewohnten nacheinander den linken, und auf der Fl√§che des rechten waren Tiere untergebracht, f√ľr die eine engere Vergitterung des Fensters n√∂tig war (womit sich allerdings meine Spekulation mit den Tapiren er√ľbrigen w√ľrde). Vielleicht Innenk√§fige f√ľr die zweite Affenlaube (deren Standort ja noch unklar ist), und die Wand auf dem Kumari-Foto ist die R√ľckwand der provisorischen Au√üenk√§fige...? Dann h√§tte die Affenlaube in einer Reihe mit dem Menschenaffenhaus stehen m√ľssen (aus Besuchersicht rechts neben ihm).
(19.10.2016, 09:14)
Michael Mettler :   Foto von Kumari aus der TP-Chronik: Falls das Geb√§ude links der "endg√ľltige" Panzernashornstall ist (man beachte die von WolfDrei erw√§hnte Wandverkleidung, hier allerdings nur halbhoch), scheint es zumindest zu dieser Zeit nicht frei gestanden zu haben, sondern direkten Anschluss an ein anderes Geb√§ude (oder Provisorium) gehabt zu haben, siehe die helle Wand mit dem vorgesetzten Holzzaun. Das Menschenaffenhaus stand zu dieser Zeit bereits, aber seine R√ľckwand sah anders aus (siehe Mladek-Foto) - oder war sie ebenfalls zeitweise mit Plaste verkleidet?
(19.10.2016, 08:59)
Mark Meier :   Wei√ü jemand, woher die 1,3 Darwinnandus kommen? Laut Zootierliste hat der Zoo seine Nandus noch. Auch die Maras kamen ja nicht aus dem Zoo.

Auf jeden Fall hoch erfreulich, dass der Tierpark wieder einige attraktive Neuzugänge erhalten konnte. Da gibt es beim nächsten Besuch wieder was Neues zu entdecken.

Danke @WolfDrei f√ľr die Infos und Bilder.
(19.10.2016, 08:20)
Michael Gradowski :   Sehr sch√∂ne Neuzug√§nge, danke f√ľr die Info.
(18.10.2016, 22:25)
Michael Mettler :   Dann k√∂nnte der Geb√§uderiegel, der sich auf dem MILU-Planausschnitt von 1969 bis an das Toilettenhaus erstreckt, also die Reihe der "Pelztierk√§fige" gewesen sein. Vermutlich dann mit der einsehbaren K√§figfront in Richtung Breitmaulnashorngehege weisend, es ist ja ein zwischen beidem verlaufender Weg eingezeichnet. Dann hege ich den Verdacht, dass diese K√§figreihe auch erst im Zuge des Baues von Menschenaffenhaus und Breitmaulnashorngehege entstand und einen baulichen Vorg√§nger auf dem eigentlichen Raubtierhof alias Elefantenhof hatte, denn Caniden (und auch Luchse) waren ja laut Wegweisern schon vorher dort zu sehen. Vielleicht sogar einfach nur in frei auf dem Hof stehenden Circus-Raubtierwagen, denn ich meine, mir h√§tte mal jemand sowas in Bezug auf Dingos im TP erz√§hlt. Und einen solchen Wagen hatte ich ja sogar 1990 noch mit Besatz (Luchs) selbst erlebt, auch wenn ich weder den Wagen noch seinen Standort n√§her beschreiben k√∂nnte (jedenfalls abseits des Besucherbereiches). Vielleicht stand der schon seit Gr√ľndertagen im Park...!
(18.10.2016, 21:10)
WolfDrei :   Noch eine √úberraschung: laut ZTL sollen die 2 Genetten die einzigen in Deutschland sein.
Die PHILIPPINENmusangs sah ich nur als Silhouette im Ausgang - deshalb ein Bild eines Tieres aus Prag, Mai 2010
(18.10.2016, 21:09)
WolfDrei :   Und noch eine √úberraschung (mehr mit Herzklopfen): ein erwachsener Brillenb√§r auf den √§u√üersten Baum√§sten: guter Weitblick !
(18.10.2016, 21:02)
WolfDrei :   Dann durchaus eine √úberraschung (nicht zoologisch f√ľr mich) bei dem Wetter: eine Genette in einer der ehemaligen Kapuzineranlagen
(18.10.2016, 20:57)
WolfDrei :   Darwinnandu und Vicugnas
(18.10.2016, 20:54)
WolfDrei :   Zur `` Historie`` , Habe heute mehrere Pfleger befragt - leider war niemand √ľber 20 Jahre bisher im TP t√§tig. Nur eine Kollegin best√§tigte meine Meinung, dass die ``Pelztier``einheiten im Vorfeld der Breitmaul-Anlage standen, also nicht wie auf meiner Skizze, rechts am Eingang zur Menschen-Affenanlege , sondern links.
Bauliches:
- im gesamten Umgebungsteil des Cafeteria-Spielplatzes standen einige Hunderte (!) B√ľsche und B√§umchen (Gro√üanteil Bambus), dazu krautige Pflanzen. Beginn der Pflanzaktion
- der Teich der großen ``Stelzvogelwiese`` wurde leergepumpt und gereinigt.
Tierisches:
- der Marco-Polo-Bock ist weiterhin im Kulan-Vorgehege
- im Krokodilhaus-Vorderteil gibt es einen Zuzug: Goldkopfpipras
- auf der Vicugnawiese sind 4 Darwinnandus eingezogen (noch nicht richtig umgefärbt)
Anbei ein Pipra (nicht ganz einfach f√ľr ein Foto- so gro√ü wie ein Zaunk√∂nig und recht ``zittrig``
(18.10.2016, 20:47)
Michael Mettler :   Habe eben - wenn auch ohne allzu gro√üe Hoffnung - die Rubrik "Baugeschehen" in den seit 1969 herausgegebenen Jahresberichten durchsucht. Die wurde allerdings zu DDR-Zeiten sehr von den Renovierungsarbeiten am Schloss dominiert und gibt ansonsten eher Neu- als Umbauten wieder. F√ľr den hier diskutierten Gel√§ndebereich fand ich lediglich, dass 1979 die Au√üengehege der Panzer- und Breitmaulnash√∂rner umgebaut wurden (ohne dass gesagt wird, WAS gemacht wurde), und dass das Menschenaffenhaus 1986 einen Anbau erhielt, um eine Futterk√ľche unterbringen zu k√∂nnen. Ich nehme an, das ist der r√ľckseitige Anbau, den man auf dem Panzernashornfoto im Mladek-Buch im Hintergrund sieht, so dass sich dieses Bild etwas besser zeitlich einordnen l√§sst. Angaben zu Abrissen finden sich kaum, nur f√ľr 1991 wird der Abbruch von Panzernashorn- und Breitmaulnashornstall erw√§hnt. Ich habe nicht mal den Abriss des Kuhstalles erw√§hnt gesehen (dass er weg ist, wei√ü ich nur aus Google Maps...). Ach ja, und die Schmuck-Betonmauer vom Panzernashornfoto aus der Berlin-Information k√∂nnte 1976 entstanden sein.

@Jan: Dass die schwarz eingezeichneten Gebäude in den alten MILU-Plänen auch nicht ganz verlässlich sind, sieht man ja schon an dem recht unterschiedlich ausfallenden Größenvergleich zwischen Alter Wache und Kuhstall. Aber wieso soll der Tigerwagen auf dem Plan von 1969 zum Panzernashornstall geworden sein? Ich sähe den Tigerwagen als Teil des großen zusammenhängenden Gebäudewinkels (zusammen mit dem Menschenaffenhaus den aufrechten Schenkel bildend). So hat ihn auch WolfDrei skizziert, und so ist er auf dem Foto des Menschenaffenhauses zu sehen. Wenn der davon räumlich getrennt eingezeichnete Panzernashornstall allerdings schon seit mindestens Raubtierhofzeiten als Schlachthaus existiert hatte, hatte man dieses Gebäude auf den älteren Plänen wohl schlichtweg weggelassen.
(18.10.2016, 19:07)
Michael Mettler :   F√ľr meinen Geschmack entspringen das zuletzt von Jan eingestellte Elefantenfoto und das Nashorn-Paarungsfoto einer fast gleichen Aufnahmeperspektive (siehe das √ľberdachte Stalltor und die schie√üschartenartigen L√ľftungsschlitze (?) in der oberen Geb√§udeh√§lfte. Der Fotograf des Nashornfotos hat vielleicht einen Meter weiter rechts gestanden. Auch wenn die Elefanten leider viel Hintergrund verdecken, habe ich deren Foto mal so beschnitten, dass in etwas der gleiche Bildausschnitt wie bei den Rhinos herauskommt. Und das zeigt, warum sich hinter den Nash√∂rnern m.E. kaum noch der Elefantenauslauf UND f√ľr die R√ľssel unerreichbare Str√§ucher befunden haben k√∂nnen.

Wie ich gerade noch im Artikel √ľber die Panzernash√∂rner nachgeschlagen haben, wurden sie Anfang 1991 ins DHH umgesiedelt. Falls ich mit meiner Falschdatierung des Paarungsfotos richtig l√§ge, k√∂nnte das Bild also wegen der Laub tragenden B√ľsche nur 1990 entstanden sein.
(18.10.2016, 18:45)
Michael Mettler :   W√§re das Paarungsfoto - hier zum Vergleich noch mal ganz f√ľr sich eingestellt - nicht mit 1988 datiert, h√§tte ich mich √ľber das Bild gar nicht gewundert. Dann w√§re ich davon ausgegangen, dass es zwischen Herbst 1989 (Umzug der Elefanten ins Dickh√§uterhaus) und 1991 (Umzug der Panzernash√∂rner ins DHH) entstanden ist, vermutlich dann eher nach Belurs Geburt (also - da Str√§ucher in vollem Blattschmuck - fr√ľhestens im Sp√§tfr√ľhling 1990), und dass man zu dieser Zeit die alte Elefantenumz√§unung schon abgerissen hatte und die Rhinos die Fl√§che mitnutzen konnten. Vielleicht stimmt tats√§chlich einfach nur das Aufnahmedatum nicht.
(18.10.2016, 18:34)
Jan Jakobi :   Michael, ich meine den ersten Plan (1960) den du hochgeladen hast.
Auf dem zweiten Plan (1963) fehlt der schwarze Block (du schreibst das m√ľsste der "Tigerwagen" gewesen sein) und dieser (derselbe?) ist auf dem dritten Plan wieder (?) vorhanden, dort als Panzernashorn-Stall.
Einen Hinweis auf einen Umbau bzw. eine Erweiterung liefert m√∂glicherweise der dritte Plan (1969), denn dort gibt es nur eine Au√üenanlage f√ľr die Panzernash√∂rner. Durch Fotos (80er Jahre) ist belegt das auch diese Nashorn-Anlage geteilt war.

Nochmal zum Paarungs-Foto von 1988:
Kann es sein das diese Paarung in der Spitzmaulnashorn-Anlage fotografiert wurde?
Ihre letzte eigentliche Bewohnerin (Spitzmaulnashornkuh Lady) wurde 1983 abgegeben und damit war die Anlage leer.
Das hintere Gehege wäre dann jenes Vorgehege in dem die Zwergflusspferde lebten oder die rechte Ecke des Elefanten-Auslaufs.

Anbei ein anderes Gruppenfoto aus "Elefanten in Berlin" von 1975: Dashi, Bambi, Dombo, Kosko.
Leider wird das große Tor größtenteils von Dombo verdeckt.
Daf√ľr erkennt man rechts von ihr die herausziehbaren Stangen. Das Vorgehege scheint sich noch ein St√ľck hinter des Elefanten-Auslaufs zu ziehen.

(18.10.2016, 14:54)
Michael Mettler :   Korrektur: Nat√ľrlich starb nicht der Auslauf, sondern Lord ;-)
(18.10.2016, 09:38)
Michael Mettler :   1968 war √ľbrigens nicht nur das Jahr der Flachlandtapir-Abgabe. Auch die zweite Affenlaube wurde offenbar zu dieser Zeit aufgegeben, die Haltung der k√§ltefesten Makaken wurde in (wiederum provisorische) K√§fige am Greifvogelring verlagert. √úberdies war ab November 1967 mit der bereits zweij√§hrigen Lady neben dem Paar Faru und Pepe erstmals ein drittes Spitzmaulnashorn im Bestand. Vielleicht stehen diese Ereignisse zum Teil in Zusammenhang.

Ein Foto von Mai 1968 im MILU-Spitzmaulnashornartikel zeigt Lady ziemlich sicher im Kuhstall-Vorgehege; Hintergrunddetails sind ein Regenrinnen-Fallrohr an einer hellen Geb√§udeecke, was auf anderen Fotos am Kuhstall zu finden ist, und der Bewuchs hinter dem Zaun. Ich denke, es ist das gleiche Gehege, in dem das Farbfoto der Zwergflusspferde auf der Dickh√§uter-Doppelseite in der "Berlin-Information" entstand (hatte ich unten eingestellt). W√§ren dort tats√§chlich bis 1968 die Flachlandtapire untergebracht gewesen, wie ich spekuliert habe, w√ľrde die Ankunft des dritten Rhinos neben einer vielleicht schon angeschobenen Beschaffung der Zwerghippos einen m√∂glichen Grund f√ľr die Tapirabgabe liefern: F√ľr die Nash√∂rner wurde eine dritte Stallbox ben√∂tigt (sofern nicht schon vorher eine Umsperrbox f√ľr sie vorhanden war) und zumindest vor√ľbergehend ein dritter Auslauf, da man die neue Kuh doch bestimmt nicht gleich mit einem der vorhandenen Tiere zusammenlassen konnte.

Ich erinnere dabei an meinen Gedanken eines neuen zus√§tzlichen Nashornauslaufes links neben den Elefanten am Kuhstall, ge√§u√üert in Zusammenhang mit einem mutma√ülichen Besucherweg im Hintergrund des zuletzt von mir eingestellten Elefantenfotos von Juli 1970. Ein solcher k√∂nnte - statt im Vorgriff auf ein zweites Panzernashorn - auch als Folge der neuen Dreierkonstellation bei den Spitzmaulnash√∂rnern n√∂tig geworden sein. Zwar starb im November 1969 der Bulle Pepe, doch kam im Juni 1970 (einen Monat vor Aufnahme des besagten Elefantenfotos) mit Lord ein bereits ausgewachsener Nachfolger in den TP; Faru war bereits einen Monat zuvor gestorben, doch da k√∂nnte ein zus√§tzlicher Auslauf nat√ľrlich schon gestanden haben. Der starb zwar bereits vier Monate sp√§ter, aber erst mal musste er ja gut und vor allem hinter stabilem Zaun untergebracht werden, denn auch er wird wohl kaum gleich mit einer der K√ľhe ein Gehege geteilt haben, vielleicht nicht mal die unmittelbare Nachbarschaft. Wer wei√ü, vielleicht gingen die hochgebogenen Eisenquerstangen auf WolfDreis Panzernashornfoto gar nicht auf Mysores Konto, sondern es hatte schon vorher Nachbarschaftsrandale zwischen zwei Spitzm√§ulern am trennenden Zaun gegeben. √úbrigens wurden ja nach den Verlusten von Faru (Mai 1970) und Lord (Oktober 1970) keine neuen Spitzm√§uler mehr in den TP geholt, Lady blieb bis zu ihrer Abgabe 1983 allein. Vielleicht hatte die H√§ufung von Nash√∂rnern auf der Hoffl√§che f√ľr zu viel Nervosit√§t bei den Tieren gesorgt?
(18.10.2016, 09:05)
Michael Mettler :   @WolfDrei: In einem der MILU-Hefte hatte ich beim Suchen einen Artikel zur Geschichte des Schlosses Friedrichsfelde gesehen und eben darin nachgelesen - dass der sp√§tere Elefantenstall urspr√ľnglich ein Kuhstall war, ist danach gar nicht so unwahrscheinlich. Zu Treskowschen Zeiten betrieb man n√§mlich im Park "eine lukrative G√§rtnerei und Meierei". Also brauchte man einigen Stallraum f√ľr Milchvieh.

@Jan: Welches Schwarze auf welchem Plan? Da musst du schon genauer werden ;-)

Die Sache mit der Schlachthausbaracke ist sehr interessant. Ich habe mich gefragt, warum man Kosko und Jon(n)y (Dathe schrieb ihn mit Doppel-n, Blaszkiewitz mit nur einem) √ľberhaupt ausquartierte, aber laut "Elefanten in Berlin" war Jonny nur von Oktober 1960 bis Mai 1962 im Bestand, und 1961 √ľbernahm man den zehnj√§hrigen Circusbullen Radjah - sicher brauchte man f√ľr ihn den Platz im Kuhstall. Jonny wurde also 1962 wieder abgegeben und Radjah im selben Jahr get√∂tet, da konnte Kosko vermutlich wieder zur√ľck in den Kuhstall ziehen. Erst 1966 aber kam mit Kanchi das erste Panzernashorn ins alte Schlachthaus. Ob man eine f√ľr w√§rmebed√ľrftige Tiere umgenutzte Baracke wirklich jahrelang ungenutzt lie√ü, wenn doch auf dem Raubtier-/Elefantenhof ansonsten die Tiere nur so "auf Vorrat gestapelt" wurden...?

Kosko und Jonny waren noch K√§lber. Sehe ich mir meine Fotos vom Inneren des Panzernashornstalles an, w√§ren die beiden vom damals √ľblichen Fl√§chenbedarf her wohl problemlos mit einem der beiden bei meinem Besuch 1990 existierenden St√§lle ausgekommen, lediglich die Raumh√∂he h√§tte bei zunehmendem Wachstum Grenzen gesetzt - vielleicht wurde Jonny auch deshalb wieder abgegeben (neben dem, dass mit Radjah ein im Alter zu Dombo und Bambi passender Bulle hinzugekommen war). Radjah wiederum k√∂nnte den Anlass daf√ľr geliefert haben, 1962 einen direkt an den Kuhstall anschlie√üenden Elefantenauslauf mit senkrechten Stangen (bessere Fluchtm√∂glichkeiten f√ľr die Pfleger!) zu errichten. Laut MILU-Primatenchronik soll das zwar erst 1964 geschehen sein und daf√ľr musste die erste Affenlaube weichen, aber durch die Erw√§hnung in den Wegweisern erscheint die Richtigkeit von 1962 wahrscheinlicher. Die zweite Affenlaube muss irgendwo anders auf dem Hof entstanden sein; da sie im Gegensatz zur ersten nur noch mit k√§ltefesten Arten besetzt wurde, kann das ein sehr einfacher Bau gewesen sein.

Spinnen wir doch eine durch Radjahs Ankunft ausgel√∂ste bauliche Kettenreaktion einfach mal weiter. M√∂glicherweise ist das gro√üe Stalltor in der Mitte des Kuhstalles erst bei Bau des Elefantenauslaufes zum Elefantentor geworden. Vielleicht existierte es vorher gar nicht, oder es war ein Scheunentor zur Durchfahrt mit dem Heuwagen, denn ich vermute einen Heuboden √ľber den St√§llen. Als die Elefanten noch aus dem Stall zum Sommergehege auf der Gibbonwiese gef√ľhrt wurden, waren sie vermutlich noch klein genug, um durch das rechts gelegene, vielleicht sogar originale Kuh-Stalltor zu passen (ging ja in anderen Zoos auch, siehe Magdeburg). Wenn es schon damals ein Vorgehege gab, wie es sp√§ter vorhanden und bei ohnehin getrennten Gehegen f√ľr zwei Spitzmaulnash√∂rner eigentlich nicht zwingend n√∂tig war, h√§tte dieses als Verteiler dienen k√∂nnen: Man konnte Elefanten in und aus dem Stall f√ľhren, ohne durch das Nashorngehege zu m√ľssen. Und/oder man h√§tte dort auch schon Flachlandtapire "auf Lager nehmen" k√∂nnen, deren Haltung erst nach Elefanten und Spitzmaulnash√∂rnern begann (1959) und die bezeichnenderweise aus dem TP-Bestand abgegeben wurden (Dezember 1968), kurz bevor die Zwergflusspferde genau dort einzogen (1969).

Und jetzt wieder zur√ľck zur ehemaligen Schlachthausbaracke. Falls schon zum Umzug der beiden Elefantenk√§lber zwei St√§lle darin eingerichtet worden waren, aber nur einer f√ľr die Elefanten genutzt wurde, w√§re das eine zweite M√∂glichkeit, wo die Tapire untergekommen sein k√∂nnten. Dann h√§tte das Haus n√§mlich auch nach dem Wiederauszug der Jungelefanten (vermutlich noch 1962) eine sinnvolle Weiternutzung erfahren, und die frei gewordene Stallh√§lfte h√§tte Anlass zu der Idee geben k√∂nnen, neben die Flachlandtapire noch eine zweite Tapirart zu stellen - interessanterweise wurden ausgerechnet ab 1963 Schabrackentapire angeschafft... Verbannte erst die M√∂glichkeit, 1966 ein Panzernashorn zu bekommen, die Schabrackentapire hinter die Kulissen? Weil vielleicht ohnehin auch erst in diesem Jahr ein Schabracken-M√§nnchen eingetroffen war (vorher nur 0,2 im Bestand) und man die Tiere in Ruhe zusammenf√ľhren wollte? Spekulation, aber: Wenn es schon damals zwei St√§lle in der Baracke gab, h√§tten Flachlandtapire (gehalten bis 1968) und Panzernashornkuh (Partner erst ab 1971) zumindest gleichzeitig reingepasst. Und nach dem Abschied der Flachl√§nder h√§tten auch DORT zumindest vor√ľbergehend die Zwerghippos Platz finden k√∂nnen. Viele, viele Gedankenspiele.

Ein kleines Detail noch zum Elefanten-Sommerquartier auf der (sp√§teren) Gibbonwiese: In den ersten Wegweisern hei√üt es noch, die Elefanten w√ľrden dort unter einem Sonnendach auf ihre Besucher warten. Sp√§ter wurde die Formulierung ge√§ndert, statt "unter einem Sonnendach" hie√ü es dann "in ihren Umfriedungen". Wurden die Elefanten anfangs vielleicht nur unter besagtem Sonnendach an Ketten aufgestellt (vielleicht direkt am Besucherweg) und bekamen erst sp√§ter ihr eigentliches Sommergehege an dieser Stelle? Ein Foto in "Elefanten in Berlin" zeigt die drei ersten Elefanten vor einem (mobilen?) h√∂lzernen Unterstand mit Zeltdach, aber bereits mit Gehegezaun (aus Holzbalken), von dem er einige Meter entfernt ist.
(18.10.2016, 00:13)
Nikolas Groeneveld :   @WolfDrei
Dann vielleicht wenn die Scan-Maschine wieder arbeitet die Fotos auf denen man ein bisschen was sieht?
Nat√ľrlich nur wenn es nicht zu gr√∂√üe Umst√§nde macht, aber ich bin schon zufrieden wenn man nur ein bisschen was sieht.
(17.10.2016, 22:45)
Mark Meier :   Laut Facebook (Seite des F√∂rdervereins) werden die Aquarienzylinder ab Mitte November eingerichtet und Anfang Dezember mit Fischen besetzt. Die Schilder k√ľndigen ja mit Buntbarschen und Neons farbenfrohe aber sonst weniger spektakul√§re S√ľ√üwasserfische an. Hier steht wohl klar die Optik im Vordergrund. Dennoch freue ich mich darauf. Auch wenn die Becken nun doch etwas plumper ausgefallen sind als angek√ľndigt, werden sie mit Inhalt sicher doch etwas hermachen.
(17.10.2016, 20:55)
Jan Jakobi :   Das Gabelbock-Foto ist im alten TP-Thread als Anhang zum Beitrag vom 05.07.2014.

Michael, könnte das schwarze auf dem Plan das ehemalige provisorische Schlachthaus sein?
Gleich sind die Zeichnungen der Gebäude nicht, siehe Alte Wache und Kuhstall.
(17.10.2016, 20:47)
WolfDrei :   @N. Groeneveld: meine Scan-Maschine mag im Moment nicht arbeiten - wei√ü der T--warum nicht. Die Fotos w√ľrden nichts bringen - ich hatte peinlichst darauf geachtet, nur das Tier gut ins Bild zu bekommen, m√∂glichst ohne Sonne, um nicht den Drahtschatten auf dem Tier zu haben - na gut , die Holzlattenroste sind zu sehen. Zumindest bei den Genetten gibt es ab und an einen Gr√∂√üenvergleich mit dem ``Eingangsloch``.
(17.10.2016, 20:08)
WolfDrei :   @MM: Nein , die standen ohne Besichtigungsm√∂glichkeit etwa dort, wo heute die Afrikafreiflugvoliere ist. Ich hatte noch 1.1 gesehen und auch fotografiert - eine Aufnahme geistert auch hier im Forum herum - die digitale Kopie finde ich im Moment nicht - nur gut , dass es sie als Dia gibt! Nomalerweise standen dort die Saigaimporte herum und warteten auf die Weiterreise
(17.10.2016, 20:04)
Michael Mettler :   Im Wegweiser von 1971 wird im Anschluss an die Schilderung der Dickh√§uterarten und vor Nennung der im TP freilaufend gehaltenen Tiere (die immer den Abschluss des Rundgangstextes bildeten) noch ein "Gehege f√ľr Versuchszuchten" mit Gabelb√∂cken genannt. Laut MILU-Huftierchronik hatte der TP die Art von 1969 bis 1972 im Bestand (2,1 hannoversche Nachzuchten). War dieses Gehege tats√§chlich neben dem Elefantenhof (aber vielleicht nicht f√ľr Publikum einsehbar), wie es der Text erscheinen l√§sst?
(17.10.2016, 19:05)
Nikolas Groeneveld :   @WolfDrei
Wäre es möglich die Fotos der Kleinraubtiere hier ins Forum zu stellen?
(17.10.2016, 18:26)
WolfDrei :   ``Historisch"" gesehen wird der Stall wohl eher ein Pferdestall gewesen sein, w√§hrend des 2. Weltkrieges waren K√ľhe sicher wertvoller.
Zu den Kleinraubtieren: die hatten wirklich (bestenfalls) einen ``Auslauf `` von 2 x 2 Meter! Das ganze auf einem Lattenrost . Der Dingo stieß mit seinen Ohren fast an der oberen Drahtabdeckung an !
Schnell in der Diasammlung nachgeschaut, fand ich: Genette von 1970, 79 und 84: Marderhund von 70, 71 und 84: Rotfuchs von 72; Buntmarder von 76 und 79; Korsak von 71 und 72. Die Rothunde waren dann ab 1986 in der jetzigen linken Buntmarderanlage - seltsamerweise fand ich 2 Dias von 71 und 72 in einer Freianlage. Wo die Dias der Hallstromhunde rumgeistern, weiß ich im Moment nicht.
(17.10.2016, 16:17)
Michael Mettler :   @Jan, ich habe deinen letzten Beitrag erst nach Einstellen von meinem gelesen: "Kuhstall" hei√üt das Geb√§ude in Dr. B.'s "Elefanten in Berlin".
(17.10.2016, 14:40)
Michael Mettler :   @Nikolas: Gr√ľnanlagen sind auf dem 1969er Plan leider auch nur durch Umrisse angedeutet, das m√ľssen also keine Gehege sein. Zumindest der rechte Teil des fraglichen Geb√§udes d√ľrfte das auf anderen Pl√§nen eingezeichnete Toilettengeb√§ude sein.

Hinter, neben und unter den "Kleinraubtieren" (bis Dingo-/Rothundgr√∂√üe) und Affen, die an der Alten Wache provisorisch untergebracht waren, sieht man auf den Fotos eigentlich durchweg Bretterw√§nde und -b√∂den sowie feinmaschiges Drahtgitter; eine Plaste-Wandverkleidung, wor√ľber ich unten spekuliert hatte, konnte ich auf den Affenbildern nicht entdecken. Das war also anscheinend eher Boxenhaltung, als dass den Tieren Ausl√§ufe zu Verf√ľgung standen.

@Jan: Ein zweiter Raubtierwagen w√ľrde dazu passen, dass L√∂wen laut den Wegweisern in einer anderen Unterkunft zu finden waren als Tiger, siehe die Diskussion um den von Karsten eingestellten Planausschnitt.

Den ersten MILU-Plan von 1960 k√∂nnte man √ľbrigens so deuten, dass die Zuwegung zum Hof damals noch seitlich verlief (also √ľber den sp√§teren Menschenaffenhaus-Weg). Denn in diesem Plan sind Gr√ľnanlagen noch als solche angedeutet, und die Kringel neben der Alten Wache k√∂nnten somit einen durchg√§ngigen Gr√ľnstreifen bedeuten. Da der sp√§tere Panzernashornstall offenbar noch nicht existierte, h√§tte man tats√§chlich, wie es ja der Rundgang im Wegweiser wiedergibt, zuerst den Tigerwagen passiert, dann weitere Behelfsunterk√ľnfte f√ľr Raubtiere, und zum Schluss w√§re man kurz vor der Alten Wache auf die Spitzmaulnash√∂rner gesto√üen (und h√§tte den Weg dann wieder zur√ľck gehen m√ľssen). Vielleicht sollen die ungef√ľllten Rechtecke irgendwelche Sommerk√§fige f√ľr Raubtiere darstellen; zu dieser Zeit waren es ja noch nicht so viele Formen wie ein paar Jahre sp√§ter, als in der Bauzeit des ABH schon dessen zuk√ľnftiger Besatz angesammelt wurde.
(17.10.2016, 14:21)
Jan Jakobi :   Ich habe ins Buch "Unbedingt mausgrau" (Autor: Manfred Kofferschl√§ger) geschaut, in der Hoffnung weitere Infos zu finden.

Und tatsächlich:

Das Sommergehege befand sich, wie hier schon geschrieben, auf der Fläche der heutigen Gibbon-Anlage.

Der Elefanten-Stall ist in diesem Buch ein ehemaliger Pferdestall der Familie von Treskow.
Im Stall standen Dombo und Bambi nebeneinander auf der einen Seite, Kosko und Hannibal auf der anderen.
Der junge Asiaten-Bulle Jony stand erst im Stall an Hannibals Platz, zog dann später mit Kosko in das ehemalige provisorische Schlachthaus, welches sich hinter dem Menschenaffen-Haus befand.
Dieses ehemalige provisorische Schlachthaus war eine Holzbaracke und wurde 1966 vor der Ankunft des Panzernashorn-M√§dchens Kanchi f√ľr sie hergerichtet.

Wo ich erstmals vom Kuhstall las kann ich grade nicht aus dem √Ąrmel sch√ľtteln, aber ich werde mal danach suchen.


(17.10.2016, 14:11)
Nikolas Groeneveld :   Auf dem Plan von 1969 sind vor dem Gehege der Breitmaulnash√∂rner noch zwei weitere Anlagen eingezeichnet.
Waren das vielleicht Anlagen f√ľr die gr√∂√üeren Vertreter der Marder und Hundeartigen z.B. f√ľr die Dingos ?
(17.10.2016, 10:52)
Jan Jakobi :   Interessant.
Das Mysore-Foto in der TP-Chronik ist leider undatiert. Entstand jedenfalls in der Panzernashorn-Anlage, im Hintergrund ist der "ber√ľhmte" Birnbaum. Das Kumari-Foto aus dem Wegweiser von 1971 d√ľrfte ebenfalls in jener Anlage entstanden sein, m√∂glicherweise in derselben Ecke.

Wie sieht es mit den anderen Nashorn-Fotos in den Wegweisern aus? Irgendwelche Details?

Aus dem Plan ergibt sich scheinbar das der Panzernashorn-Stall nicht von Anfang an auf dem Gelände stand, der Kuhstall hingegen schon.

"Verbindungsdächer" sind weder links noch rechts vom Kuhstall zu sehen.
Das schwarze Etwas auf dem Nachlassfoto könnte ein "Raubtierwagen" sein (nicht identisch mit dem Malaienbär-Wagen).


(16.10.2016, 23:11)
Michael Mettler :   P.S. ...au√üer, man musste Kumari vor√ľbergehend an den Kuhstall umquartieren, damit man ihr bisheriges Gehege samt Stall f√ľr die geplante Aufnahme eines Bullen umr√ľsten konnte. Das k√∂nnte ja zeitlich passen.
(16.10.2016, 22:42)
Michael Mettler :   Als Erg√§nzung zum letzten Plan noch ein Foto aus der "Friedrichsfelder Elefanten-Chronik" im MILU, aufgenommen im Juli 1970 und somit ein Jahr nach dem Kleins√§uger-Erfassungsprojekt. Wenn die Elefanten hier vor ihrem in Richtung Panzernash√∂rner weisenden Gehegeeck stehen, sieht es tats√§chlich so aus, als gingen Besucher schr√§g rechts hinter ihnen in Richtung Menschenaffen / Malaienb√§ren. Allerdings w√ľrden sich diese aus Betrachterperspektive noch au√üerhalb eines Zaunes aus quer verlaufenden Eisenrohren befinden, was dann bedeuten k√∂nnte, dass zwischen 1969 und 1970 auf dieser Seite des Elefantenauslaufes ein zus√§tzliches (Nashorn-?)Gehege entstanden und sp√§ter durch Wegfall des Weges mit dem urspr√ľnglichen Panzernashorngehege zusammengelegt worden sein m√ľsste. Bulle Mysore kam erst 1971, eine echte Notwendigkeit bestand also eigentlich noch nicht f√ľr einen zus√§tzlichen Auslauf....
(16.10.2016, 22:36)
Michael Mettler :   Aber hier wird's jetzt interessant, endlich sind auch Gehege eingezeichnet: Der Plan illustriert ein Projekt von Sommer 1969, bei dem der wild lebende Kleins√§ugerbestand im TP erfasst wurde, erschienen in MILU Bd. 3, Heft 2. Das Datum ist insofern hilfreich, weil der gezeigte Zustand in den Zeitraum f√§llt, aus dem die ersten Fotos von Dagi stammen. Und siehe da: Es k√∂nnte damals tats√§chlich einen "toten Gel√§ndewinkel" zwischen Panzernashorn- und Elefantenauslauf gegeben haben, falls nicht ein Besucherweg zwischen beiden hindurch in Richtung Malaienb√§rwagen f√ľhrte. Bemerkenswert ist die Darstellung des Geb√§udekomplexes von Kuhstall bis Menschenaffenhaus als baulich zusammenh√§ngende Einheit, wie sie sonst noch nirgends aufgetaucht ist. Vielleicht waren aber die Einzelbauten nur durch Zwischend√§cher miteinander verbunden worden, um Lagerm√∂glichkeiten zu schaffen o.√Ą....?
(16.10.2016, 22:17)
Michael Mettler :   Aus einer sp√§tere Version des Parkplanes zum gleichen Thema (Nachtigallen), erschienen in Bd. 1, Heft 4 (1963). Hier sieht die Ecke sehr "aufger√§umt" aus und hat eine Art Rundweg. Vermutlich wurden diesmal nur feste Bauten ber√ľcksichtigt und provisorische weggelassen.
(16.10.2016, 22:03)
Michael Mettler :   In einigen MILU-Heften finden sich Artikel √ľber frei lebende Wildtiere auf dem TP-Gel√§nde mit teilweise recht detailliert dargestellten Parkpl√§nen, die f√ľr den Interessierten mehr hergeben als die Pl√§ne in den damaligen Wegweisern (wenn auch Gehege und H√§user in den meisten F√§llen nicht beschriftet sind). Darunter fand ich auch den Plan, aus dem Karsten Vick einen Ausschnitt in die Diskussion eingebracht hatte (Bd. 3, Heft 6 - Zur K√§ferfauna im Tierpark Berlin). Schon im ersten MILU-Heft √ľberhaupt, 1960 erschienen, ist in einem Artikel √ľber Vogelbeobachtungen auf dem TP-Gel√§nde ein sch√∂n gezeichneter Parkplan zu finden, in dem die Reviere von Nachtigallen markiert sind. "Unser" Gel√§ndest√ľck sieht darauf aus wie hier gezeigt: Das gro√üe schwarze Rechteck oben links ist das Schloss, das etwas kleinere die Alte Wache, der Kuhstall am erwartbaren Platz. Interessant aber das dritte Geb√§ude am damaligen Raubtierhof, denn das m√ľsste der "Tigerwagen" sein - er steht aber auf dem Platz des sp√§teren Menschenaffenhauses und stand doch sp√§ter NEBEN diesem. Ist das Raubtierprovisorium wom√∂glich zwischendrin versetzt worden?

Das "Innenleben" des Hofes lässt sich schlecht deuten. Die "leeren" Rechtecke könnte genausogut Gehege sein wie gärtnerische Anlagen (siehe die sechs Quadrate oben vor dem Schloss).
(16.10.2016, 21:57)
WolfDrei :   Dagi = Dashi im April 1971, der Schatten auf dem R√ľcken war jener des von mir eingezeichnete Sonnenschutzes. Dagi steht in der, vom Zuschauer gesehen, linken Spitzmaulanlage
(16.10.2016, 18:24)
Mark Meier :   Mal zwischendurch ein paar Neuigkeiten ;)

Laut Zoofreundeforum sind die Fleckenmusangs und Ginsterkatzen inzwischen im ehemaligen Kapuzinerkomplex eingezogen.
(16.10.2016, 18:22)
WolfDrei :   Noch ein Bild zur Gehegeh√∂he und zur Entfernung der Zuschauer: die Zuschaurschutzbarriere war ca 1 m hoch, sicher auch nur 1m von den Tieren entfernt, die Kinder konnten durchaus Kumari ``kraulen``.
(16.10.2016, 18:16)
WolfDrei :   @MM: gewi√ü, der Bulle steht ``verkehrt herum``, im rechten PNH - Gehegeabteil
(16.10.2016, 17:50)
Michael Mettler :   Nochmal @ Jan, zur ersten Frage: "Gef√ľhlt" eigentlich nicht, sonst h√§tte ich ja nicht ger√§tselt ;-) In dem freien Raum rechts hinten m√ľsste doch irgendwo Elefantenzaun zu sehen sein, wenn die Rhinos sich in einem Gehegeteil bef√§nden, der vor den Elefantenauslauf ragt, denn dessen Zaun verlief doch noch ein ganzes St√ľck ohne direkt angrenzendes Rhinogehege nach rechts (wo die Besucher standen). Und es wirkt doch auch so, als seien die Nash√∂rner nicht allzu weit von der Hauswand entfernt; hinter die B√ľsche soll noch das Elefantengehege gepasst haben? Ohne dass die B√ľsche von den R√ľsseltieren abgeweidet worden w√§ren?
(16.10.2016, 17:37)
Michael Mettler :   @Jan, zu deinen ¬īFragen zum Mladek-Buch: Ja, sehe ich so. Und links im Bild der besagte Birnbaum. Zum Vergleich (Klinkerstil) hier das Foto des Menschenaffenhauses von schr√§g vorn aus der TP-Chronik, hinten links d√ľrfte dann der "Tigerwagen"/Malaienb√§rstall zu sehen sein.
(16.10.2016, 17:26)
Jan Jakobi :   Passt es wenn der Zaun vom Geb√ľsch und von Mysore verdeckt wird?
Die Elefanten hatten erst ab 1962 ihre eigene Außenanlage, bis dahin waren sie im Sommergehege oder eben (die auf dem Foto von 1958 zu sehen) im linken Abteil des Spitzmaulnashorn-Geheges.

Was ist das f√ľr ein Geb√§ude auf dem Foto aus dem Buch von J√ľrgen Mladek?
Menschenaffen-Haus und das Panzernashorn befindet sich im Spitzmaulnashorn-Gehege?
(16.10.2016, 13:39)
Michael Mettler :   @Jan: M√ľsste dann aber nicht auf dem Paarungsfoto rechts im Hintergrund Elefantenzaun zu sehen sein?
(16.10.2016, 13:30)
Jan Jakobi :   Michael, die "alten" Elefanten sind direkt vom Kuhstall ins Dickh√§uterhaus umgezogen und nebenbei wurde Dashi von ihrer Adoptivmutter Dombo getrennt.
Das war eine große Halle auf dem Wirtschaftshof, die Elefanten waren im Wechsel im vorgelagerten Gehege.

Die Panzernash√∂rner stehen wirklich in ihrer eigentlichen Anlage, ihre Anlage ging ein St√ľck um die Ecke und das St√ľck war also vor der Elefanten-Anlage.

Das linke Gebäude im Hintergrund des Fotos von Juli 1990 ist der Malaienbär-Wagen, Fenster sind identisch mit denen auf dem Foto vom Malaienbär-Wagen im Buch "Bäreneltern wider Willen".
(16.10.2016, 13:19)
Michael Mettler :   Meine anhand von Karsten Vicks Foto ge√§u√üerten Zweifel, ob man Elefant und Nashorn wirklich an einem einzigen Trennzaun ohne Sicherheitsabstand gehaltenen habe, muss ich revidieren - man hat. Und zwar schon sehr viel fr√ľher. Nebenstehend ein Scan aus der "Friedrichsfelder Elefanten-Chronik" im MILU (Foto von 1958): Die Elefanten m√ľssen sich im linken Abteil des Spitzmaulnashorn-Doppelgeheges befinden, denn im Hintergrund steht die Alte Wache und im hinteren Gehegeabteil ist rechts ein liegendes Spitzmaulnashorn zu sehen!
(16.10.2016, 13:16)
Michael Mettler :   Zum einfacheren Vergleich ohne viel Scrollen wiederhole ich hier mein Nachlassfoto.
(16.10.2016, 13:07)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Angesichts von Bild 5 habe ich mich schon wieder gefragt - wo ist der Elefantenauslauf abgeblieben? Und das in diesem Fall schon 1980, wo er sich doch auf meinem Nachlassfoto von 1981 mit den viel h√∂heren, senkrecht vergitterten Eisenz√§une vor der ganzen linken H√§lfte des Kuhstalls erstreckt? Dann fiel mir beim Vergleich der beiden Fotos etwas auf: Ist Bild 5 m√∂glicherweise spiegelverkehrt gescannt (bzw. schon im Original gerahmt)? Das Fenster oberhalb des gro√üen Stalltores z.B. sitzt n√§mlich auf dem Nachlassfoto rechts √ľber dem Vordach, auf Bild 5 dagegen links. Ich habe mein Dia eben mal aus dem Rahmen genommen, anhand der an der Perforation einbelichteten Nummernbeschriftung m√ľsste das Nachlassfoto seitenrichtig wiedergegeben sein.

Anbei eine gespiegelte Version von Bild 5, die erscheint mir stimmiger, und Mysore st√ľnde dann im rechten Abteil des Spitzmaulnashornauslaufes (also in dem, das sich unmittelbar an der Alten Wache entlang erstreckte). Und das √ľbrigens, obwohl es 1980 noch ein Spitzmaulnashorn im Tierpark gab (die Kuh Lady).
(16.10.2016, 13:04)
WolfDrei :   noch ein 5. Bild: der Panzernashornbulle. Offensichtlich hatte er die Stahlabsperrungen mit dem Kopf `unterfahren`` (1980)
(16.10.2016, 10:47)
WolfDrei :   4. : die beiden Panzernash√∂rner, (1982) mit viel Elefantenstall im Hintergrund
(16.10.2016, 10:42)
WolfDrei :   3. Breitmaulnashorn 1976
(16.10.2016, 10:38)
WolfDrei :   Zum vorherigen Bild: man sieht die Fenster der Katzen/Warmb√§ren-Unterkunft, rechts das f√ľr mich omin√∂se gemauerte H√§uschen - sicher nur Technik
Bild 2: Spitzmaul, Oktober 1970, zu dieser Zeit gab es noch nicht die ``Kunstbeton``-Absperrung sondern profane Jägerzäune
(16.10.2016, 10:34)
WolfDrei :   Ich Dussel - ich hatte doch vor Zeiten f√ľr einen gewissen Jan Jakob historische Aufnahmen ``aus aller (sozialistischen) Welt`` gescannt. Hier 4 aus dem TP - hier nur jene , die etwas Hintergrund zeigen
1. Kumari und Belur Juli 1990
(16.10.2016, 10:28)
Michael Mettler :   Auch das Foto der Panzernashorn-Paarung von September 1988 hat mich schon zum R√§tseln gebracht. Im Hintergrund ist doch der Kuhstall und dessen Haupttor zu sehen, oder? Die Form und Anordnung der rechts vom Tor erkennbaren Fenster sprechen jedenfalls daf√ľr. Dann m√ľssten die Tiere bei dieser Perspektive doch aber auf der Elefantengehegefl√§che stehen? Waren die Elefanten schon ausgezogen (ein Jahr vor Er√∂ffnung des Dickh√§uterhauses!) und man hatte alle Nashorngehege des Hofes √ľber die Elefanten-Gehegefl√§che hinweg zusammengelegt?

Immerhin waren ja jene Elefanten, die man schon weit vorab zur Bestandserg√§nzung f√ľr das neue Dickh√§uterhaus geholt hatte (die jungen Afrikaner sowie die Asiatinnen Frosja und Astra) in Hallen auf dem Wirtschaftshof untergebracht worden. Hatte man auch die "alten" Elefanten - vielleicht zwecks Zusammengew√∂hnung - zwischenzeitlich dorthin umgesiedelt?
(16.10.2016, 00:08)
Jan Jakobi :   P.S: Das Panzernashorn auf Michael Amends Foto ist der Bulle Mysore.
Komisch, auf dem Foto von September 1988 (Panzernashorn-Chronik im MILU) ist er noch mit Kumari auf der eigentlichen Panzernashorn-Anlage zu sehen. Wusste man schon nach wenigen Wochen das die Paarung erfolgreich war?
(15.10.2016, 23:08)
Jan Jakobi :   Die Panzernash√∂rner lebten nach Abgabe des letzten Spitzmaulnashorns auch in deren Anlage, das Foto von Michael Amend von Oktober 1988 beweist das.
Kumari ist mit Belur wirklich auf dem Foto von 1990 in der eigentlichen Panzernashorn-Anlage zu sehen.
(15.10.2016, 23:04)
Michael Mettler :   P.S. @WolfDrei: Mit meiner "Erinnerung" an die Pelztierk√§fige an der Schlangenfarm bin ich dann anscheinend v√∂llig auf dem Holzweg gewesen. Eine Verwechslung mit denen am Menschenaffenhaus kann es dann aber auch nicht sein, wenn Letztere so gro√ü waren, dass man sogar Dingos darin halten konnte. Die Erw√§hnung der Winterunterkunft der V√∂gel neben der Schlangenfarm brachte mich jetzt aber auf den Gedanken, dass "meine" K√§fige vielleicht gar keine Pelztierk√§fige waren (wie gesagt, ich habe keinen Besatz in Erinnerung), sondern Aufzuchtk√§fige f√ľr Gefl√ľgel...?
(15.10.2016, 22:40)
Michael Mettler :   Okay, jetzt habe ich bei den Gehegeskizzen das eine oder andere Aha-Erlebnis. Das dunkle Geb√§ude mit dem hellen Doppelfenster neben dem Kuhstall erkl√§rt sich dadurch allerdings noch nicht, und wo konnte ein Panzernashorn mit der "Zier"betonmauer neben der Alten Wache in Ber√ľhrung kommen? Kann es sein, dass sich das alte Spitzmaulnashorngehege noch bis rechts neben den Kuhstall erstreckte und in diesem hintersten Winkel auf die Au√üenmauer traf?

1983 wurde die Spitzmaulnashornhaltung beendet. Wie wurde deren (Doppel-)Gehege dann weitergenutzt? Verteilte man das Panzernashornpaar auf dieses und ihr urspr√ľngliches Gehege, oder zogen beide Tiere in das Gehege an der Alten Wache um (dann w√§re aber ihr altes Gehege eigentlich √ľberfl√ľssig geworden und mein Stallfoto mit dem Doppelfenster nicht zu erkl√§ren)?

Das Foto von Kumari vor dem mit Plasteplatten verkleideten Stall d√ľrfte dann den Bildhintergrund des treibenden Panzernashornpaares aus dem MILU-Artikel erkl√§ren, dort fehlen lediglich die Fensterfl√ľgel.

Zur Niederaffenhaltung hei√üt es im MILU Bd. 8, Heft 3/4: "Im Ensemble der Raubtier- und Dickh√§uterprovisorien nahe der alten Wache (Elefantenhof) befand sich die erste Affenlaube mit vier Au√üenk√§figen f√ľr Javaneraffen, Tibetmakaken, B√§renmakaken und Bartrhesus. Nach der Fertigstellung des tempor√§ren Menschenaffenhauses (...) wurde ebenfalls noch 1964 ein Affenlaubenneubau mit drei Au√üenk√§figen errichtet. Grund f√ľr diese Verlagerung bzw. den Neubau war der Bau eines Elefantenauslaufes direkt am Haus." Das Kleinaffenprovisorium am Greifvogelring entstand danach erst 1968 und beherbergte u.a. einige der genannten Makakenarten, vermutlich bis dahin m√ľsste es also die zweite Affenlaube auf dem Elefantenhof gegeben haben; vielleicht musste die dem Panzernashorngehege weichen? Oder war der Panzernashornstall wom√∂glich sogar vorher die (zweite) Affenlaube gewesen (man beachte die "h√ľttenartige" Namensgebung!) und seine Plasteverkleidung die R√ľckwand der drei urspr√ľnglichen Au√üenk√§fige...? Dann h√§tten die Affen allerdings schon weg gewesen sein m√ľssen, als mit Kanchi 1966 das erste Panzernashorn kam und bereits "am Birnbaum" einquartiert wurde.
(15.10.2016, 22:18)
Mark Meier :   Auch Herr Dathe kramte k√ľrzlich in alten Erinnerungen: http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/expedition-ins-tierpark-reich-dr--dathe-oeffnet-fuer-den-kurier-sein-familienalbum-24916364
(15.10.2016, 20:32)
WolfDrei :   @N. Groeneveld: Die "Regulation`` des Zuganges Elefant, Nashorn in die ``Freianlage`` ist hier sicher nicht elegant gemacht, ich glaube aber, dass die ```Zwerge`` wirklich ein eigenes Gehege hatten, die Nash√∂rner dort also nicht hindurch mu√üten - aber Wasserbecken f√ľr die Zwerge?
(15.10.2016, 19:51)
Nikolas Groeneveld :   @WolfDrei vielen Dank f√ľr die Fotos und die Skizze.
Ich möchte diese Gelegenheit nutzen um generell allen die sich die Zeit genommen haben mir meine Fragen zum Elefantenhof zu beantworten zu danken.
Einige Fragen hätte ich aber noch :
Welche Geb√§ude befinden sich auf dem Foto aus J√ľrgen Mladeks unser Tierparkbuch im Hintergrund?
Es wurde ja in Richtung Besucherweg fotografiert hinter den Besuchern d√ľrfte sich ja aber eigentlich nur die Alte Wache befinden.
Lebten etwa die kleineren Raubtiere (Hundeartige.Marder) alle in den Pelztierkäfigen ?
Diese d√ľrften ja eigentlich nicht gro√ü genug gewesen sein um darin z.B. Dingos unterzubringen.
Die Betonmauer die man auf dem von Michael Mettler eingestellten Foto sieht ist also einfach eine Grenzmauer des Tierparks die sich auch am Elefantenhof entlang zieht?
Hatten die Zwergflusspferde wenn sie nur im Nashorn-Absperrgehege lebten (von den Zwergflusspferden hat man dann vermutlich vor lauter Gitter ja nicht viel gesehen) einen Wasserzugang auf ihrer Anlage?


(15.10.2016, 18:33)
Jan Jakobi :   Komisch, Anhang nicht geladen. Jetzt aber.
(15.10.2016, 18:25)
Jan Jakobi :   Ich habe von meinem Berliner Freund eine Erinnerungs-Skizze erhalten, siehe links.

Kumari steht mit Belur in der Panzernashorn-Anlage.
Auf dem Foto von 1988 im MILU ist tatsächlich der Kuhstall im Hintergrund, erkennbar sind auch 2 Gitter-Zäune (einmal waagerecht und einmal senkrecht). Der senkrechte Gitter-Zaun ist von der Elefanten-Anlage und der waagerechte Gitter-Zaun von der Panzernashorn-Anlage.

Hannibal starb am 26.01.1960 an Herzkreislaufversagen, Obduktionsbefund: Enteritis (Darmentz√ľndung).
Kosko starb am 19.07.1994 an Herzversagen in Narkose. Ihr musste ein St√ľck Schwanz amputiert werden.
(15.10.2016, 18:23)
WolfDrei :   Die Anlagen waren eigentlich f√ľr alle Arten Begehbar, doch hatten die Eles h√∂here Stahlgitter, Ich habe auch ein Bild, inklusive MM. ,dass die Panzernash. auch auf der rechten Anlage sei konnten. Das Treiben des Bullen Mysore hat sicher manchem Zoologen Schwei√ütropfen gekostet. Rechts waren ansonsten die Spitzm√§uler. Tore gab es keine - es wurden waagerecht 2-3 Rohre in eine Halterung geschoben und diese dann ``verkeilt``.
(15.10.2016, 17:47)
WolfDrei :   2. Kumari 1968 am Stall: au√üen waren irgendwelche Plasteplatten, die sp√§ter auch L√∂cher aufwiesen.
(15.10.2016, 17:42)
WolfDrei :   ZUr Skizze: die Zug√§nge waren ja an der Alten Wache und dann der heutige Zugang zu den Malaienb√§ren. Die Gr√∂√üenverh√§ltnisse m√∂gen sogar stimmen. Zum Fragezeichen: ein kleiner Neurohbau auf einem Dia. Leider versagt mein Scanner seit 1 Woche seinen Dinst, ich fand aber noch einige S-W-Fotos:
1. Breitmaulnashornanlage
(15.10.2016, 17:40)
WolfDrei :   @G. Heilemann: Gern geschehen!

Nun zur ``Historienentwicklung`` meine Version zum ``Bekritteln``. Anbei dann meine Skizze, Stand etwa 1980
Komisch, den Artikel schreibe ich auf meinem PC unter der Rubrik ``Neuigkeiten``, doch sind das f√ľr mich etwa 55 Jahre her bez√ľglich meines ersten TP-Besuches im Herbst 1960. Ab etwa 1966 erst waren dann die Besuche etwas ``sachkundiger``.
Zun√§chst aus den F√ľhrern ab Heft 1 und der ``TP-Chronik`` von BB eine Tierzusammenstellung des hier er√∂rterten Bereiches, wobei gerade die Bewohner der ``Pelztiereinheiten`` hier summarisch genannt sein sollen, (die wurden dann nach der Errichtung der ``Wildhundereihe`` abgebaut - Besatz durch die Urwalddingos). Etwas genauere Daten nat√ľrlich zu Spitzmaul-/Breitmaul und Panzerhnashorn, dazu die Elefanten und die Zwergflu√üpferde. Um ein Jahr will ich mich nicht streiten, zumal es ab und geringe Unterschiede gab - nicht in jedem Jahr gab es einen neuen F√ľhrer.

I. Bewohner Pelztierkäfige. @MM: die erwähnten Einheiten an der Winterunterkunft der Vögel waren mir nicht bekannt :

Schon 1958 Dingo, Goldschakal, 1964 Nutria und Rotwolf dazu; 1965. Krabbenwaschbär; Korsak; erstmals Urwalddingo; 1968 Goldschakal immer noch (ob derselbe?), Fennek, Nackthunde, Korsak, Ginsterkatze; ein zeitlicher Sprung 1979: Korsak, Polarfuchs, Ginsterkatze, Buntmarder, Nackthund

II . Zirkuswageneinheiten : 1956 Malaienb√§r (1.Geburt 1961), Sumatra- und s√ľdchinesischer Tiger, Brillenb√§r; 1958 dazu L√∂we, Brillenb√§r (1964 1. Geburt), indischer Leopard, Streifenhy√§ne; 1959 Nebelparder; 1963 Anschaffungen f√ľr das Brehmhaus: Bengaltiger und Amurtiger ( im Juni Er√∂ffnung des Brehmhauses); 1965 Hy√§nenhund (es gab sogar Nachwuchs!)
1979 werden die `` warmen`` Malaienbären und Lippenbären weiterhin als Bewohner genannt,

III. Affenhaltung (war mir dort nicht bekannt): 1958 Javamakak, Zwergmeerkatze, Husar, 1964 Javamakak - später waren dann die härteren Affen im Bereich der heutigen Greifanlage z. B. Tibetmakak , Bärenmakak, Bartrhesus. Eine weitere `` provisorische `` Affenanlage gab es ab 1964 am Schloß: Klammeraffen und Gibbons

IV. ``tempor√§re Menschenaffeneinheit``: zun√§chst ab 1956 im Schlo√ü Schimpansen, auch mit Nachwuchs 1963; im Sommer in einem Zirkuswagen an einer Stelle gegen√ľber der heutigen Gibboninsel
1960 Beginn der Oranghaltung (Sumatraner), wie Schimpansen im Winter im Schloß, 1964 Beginn des Baues des ``temporären`` Hauses
1965 Gorillaweibchen Kama, später noch der Mann Bondo und die Mädchen Babsy und Blanka

V . Dickh√§uter: (Ank√ľnfte von Pori , Kewa la√ü ich aus)
1955 ind. Ele Dombo (1951-1990) , Bambi ( 1952 - 1977)
1956 afr. Ele Hannibal (1953 - 1966, vergiftet durch Besucher ?
1956 Nashorn Faru (bicornis, 1951 - ); Thomas (1956 -
1958 ind. Ele Kosko, (ca 1957 - 95)
1961 ind. Elebulle Radjah, wird 62 getötet
1962 Spitzmaulnashornbulle Pepe (einjährig); kurzzeitig ind. Ele Jonny
1962 Schabrackentapire (Wirtschaftshof, 1967 1. Geburt) (in ``58 Jahre TP`` 1963)
1964 s√ľdl. Breitmaul Kunzi (f) und Zulu (m),, schon Stahlrohre
1964 laut F√ľhrer amerikan. Flachlandtapir - wo ausgestellt??, habe ich nie gesehen. Da sie keinen
Nachwuchs brachten, wurden sie abgegeben - und wenige Monate später schon gab es am neuen Ort Nachwuchs!
Laut F√ľhrer von 64 `` warten auf den Abschlu√ü des Baues ihres Tapirhauses``
1966 Panzerhash. Kanchi- gestorben
1967 Panzernash. Kumari, noch Holzbarrieren
1969 Pärchen Zwergflußpferde; 1976 1 nicht erfolgreiche Geburt, Dia von 1984; Spitzmaulnash Lady
1969/70 afr. Ele Dali = Dashi (2 Dias von 71, unter dem Sonnenschutz)
1971 Panzerbulle Mysore (1968 - 1996), erstmals dort Stahlrohre auf einem Dia , neues Breitmaul Lozi -
1978 ind. Ele Louise,
1987 afrikan. Ele Tembo, Sabah, Bibi, provisorische Unterkunft auf dem Wirtschaftshof
1988 ind. Ele Frosja, Astra
1989 Eröffnung des Dickhäuterhauses, ind. Ele Ankhor
1990 2. Geburt Panzernash. Belur (vorher schon eine nicht erfolgreiche Geburt)

Noch ein Nachtrag: das Verwaltungsgeb√§ude wurde 1969 im Vorfeld der Weltzoodirektorenkonferenz gebaut, dazu die Geb√§ude, in denen heute die Kiangs, Milus und Goldtakins sind. Die Tierklinik gab es schon Ende der F√ľnfziger im Wirtschaftshof.


(15.10.2016, 17:35)
G√∂tz Heilemann :   Dank der Tipps von WolfDrei waren die 7 Stunden im Tierpark heute trotz zwischenzeitlichen Regens ein gro√üer Spa√ü und ein tolles Erlebnis.
Die F√ľtterung der Erdw√∂lfe findet zwar nur bis September statt, trotzdem hat sich ein Tier kurz f√ľr 30 sec drau√üen gezeigt. Auch die L√∂ffelhunde waren aktiv. Nicht gesehen hab ich nur die Geparden, die Tamanduas, die Gerenuks und die beiden Makis aus dem Variwald.
Ich bin immer wieder begeistert von der weitläufigen Anlage und der Sammlung an Arten aus einer Familie. Bin gespannt, wie nun das ABH umgebaut wird.

(15.10.2016, 17:12)
WolfDrei :   Pardon: irgendwie habe ich momentan ein rechts-links- und Ost-West-Problem: die Absperrmauer geht nat√ľrlich nach links.
(15.10.2016, 14:01)
WolfDrei :   @MM: Der ``ber√ľhmte `` Birnbaum: er ist f√ľr mich ``ber√ľhmt`` insofern, da ich zun√§chst aufgrund einer jetzigen Aufnahme sah, dass er direkt an der Besucherecke innerhalb der Anlage stand. Weshalb f√ľr mich ber√ľhmt? 1966 trat ich eine Aspirantur an der Humboldt-Uni an, hatte mich gerade mit der Trennung und dem Nachweis einfacher sogenannte Sechserzucker vertraut gemacht. Damals war gerade ``Kanchi``, das erste weibl. Jungpanzernashorn von nur 3 Monaten aus Nepal eingetroffen, eingew√∂hnt an Bananen. Bananen in der DDR!! Nun arbeitete ein Labor weiter eine Laborantin, deren Mann im TP zust√§ndig f√ľr das Tierchen war. Und genau von diesem Birnbaum fra√ü nun das Jungtier die herunterfallenden Birnen! Warum also nicht Birnenern√§hrung, die gab es . Er bat mich , den ``Zuckerzustand`` der Birnen zu erkunden, um vielleicht auf Birnen ``umzustellen`` Was ich dann nicht √ľberraschend fand war aber, dass die fast gesamte Zuckereinheit aus Fruchtzucker (Fructose) bestand, die nicht gut √ľber den Darm aufgenommen wird, aber von den im Darm lebenden Bakterien vergoren wird - die also eher Durchfall erzeugen. Fast 100%ig bei allen Lebewesen ist DIE aktiv aufgenommene Zuckereinheit n√§mlich Traubenzucker (Glucose). Mein Ratschlag war entsprechend, Birnen besser nicht zu verwenden. Leider ist ja dieses Jungtier nicht aufgekommen, es wurde dann 1968 durch ``Kumari`` √ľber den Tierh√§ndler Munro ersetzt.
Das war sozusagen mein `` wissenschaftlicher`` Einstieg im Tierpark.
Dank noch allen Bildereinstellern - zusammen mit meinen habe ich schon eine Skizze des gesamtem Terrains fast fertig.
Noch zu den `` zerf√ľrfelten Betonsteinen": das Bild ist seitenverkehrt: es ist dies die Betonabsperrmauer, die von der Alten Wache, dann nach rechts gehend, die Westseite zum Parkplatz im Schlossbereich absperrt. √Ąhnliche Absperrungen existieren ja auch am Parkplatz am Haupteingang und nach Osten zur B 1, dort wo das Ministerium des Inneren sich befand. Oft wurden die auch als Schmuckelemente benutzt (Kinderg√§rten etc.)
(15.10.2016, 13:52)
Michael Mettler :   Ist das nur auf meinem Bildschirm so dargestellt, oder wird das Urania-Nashornfoto auch bei euch "zerw√ľrfelt"? Dann m√ľsste das wohl etwas mit dem Hochladen im Net zu tun haben, denn die Original-Scandatei wird auf meinem Bildschirm in guter Fotoqualit√§t dargestellt, und ich habe zum Hochladen weder die Aufl√∂sung noch sonst etwas daran ver√§ndert.

@WolfDrei: Ist der Baum mit dem fl√§chigen Rindenverlust auf dem Panzernashornfoto aus Mladeks Buch der bewusste "ber√ľhmte Birnbaum"? Was hat den denn "ber√ľhmt" gemacht?
(15.10.2016, 09:32)
Michael Mettler :   Aus dem selben B√ľchlein und zum (vorl√§ufigen?) Abschluss meiner B√ľcherfunde noch ein R√§tselbild: Wo bitte ist das nun wieder aufgenommen, was ist das f√ľr eine Mauer (oder mit Elementen verkleidete Hauswand)??
(14.10.2016, 23:05)
Michael Mettler :   Aus einer j√ľngeren Version des Berlin-Informations-B√ľchleins zum Tierpark Berlin (laut Druckfreigabenummer von 1990) stammt dieses Foto. Hinter Dagi der "rechte" Nashornauslauf an der Alten Wache, also der, in dem rund 30 Jahre zuvor das vorangegangene Foto aufgenommen wurde.
(14.10.2016, 23:01)
Michael Mettler :   Aus dem "Urania Tierreich -S√§ugetiere" (die Buchseite hat leider ein paar Flecken abbekommen). Das Bildmotiv findet sich auch im TP-Wegweiser von 1960, was eine zeitliche Einordnung erlaubt; dort hat man allerdings den Hintergrund weitestgehend wegretuschiert und nur die Z√§une belassen (vor glatter wei√üer Fl√§che). Im Hintergrund des Urania-Fotos der Kuhstall mit dem Nashorntor (hinter dem Widerrist des Tieres) und dem gro√üen Mitteltor. Auch wenn links noch Holzzaun zu sehen ist, bin ich mir nicht sicher, ob der hintere Zaun nicht sogar schon aus Metallrohren wie sp√§ter bestehen k√∂nnte; die Stangen wirken jedenfalls auffallend gerade. In der retuschierten Wegweiser-Version wirkt dieser Zaun viel weniger geradlinig, vielleicht hat man da sogar bewusst versucht, ihm die Wirkung eines Holzgatters zu geben. Und noch ein weiteres Detail ist f√ľr die Verortung alter Fotos hilfreich: Rechts neben dem Kuhstall gab es damals noch keine Kulisse aus hohen B√§umen.
(14.10.2016, 22:54)
Michael Mettler :   Ein weiterer Buchfund aus dem B√§ndchen "Berlin-Information: Tierpark Berlin" von 1981 (Datum laut Druckfreigabenummer, Redaktionsschluss ist angegeben mit 1980). Die Doppelseite liefert zwar keine n√§heren Details zu Nashorn- und Elefantengehege, aber wenigstens mal ein bisschen mehr von der Zwergflusspferdbucht.
(14.10.2016, 21:40)
Michael Mettler :   @Sven L.: Danke f√ľr die Bilder. Ein f√ľr mich sehr interessantes Detail bietet das Elefantenfoto. Nach meiner - wie gesagt, nur vagen - Erinnerung habe ich den Panzernashornstall immer links vom Elefantenstall in dessen Fortsetzung verortet, deshalb hat mich Karsten Vicks Einordnung der Bauten verunsichert, nach welcher der Stall bei Betreten des Dickh√§utergel√§ndes "vorn links" gewesen sein m√ľsste. Nun sehe ich auf dem genannten Elefantenfoto schr√§g links hinter dem Elefantenauslauf ein Doppelfenster, und ein solches zeigt auch meine Innenaufnahme des Panzernashornstalles. Also doch dort? Tr√ľgt mich dann die Erinnerung doch nicht, auf dem Weg zum Stall zwischen zwei Ausl√§ufen hindurch gegangen zu sein, nur dass der rechte dann eben kein Nashornauslauf war, sondern der (zu dieser Zeit nicht mehr als solcher benutzte) Elefantenauslauf? Oder war dieser nach Auszug der Elefanten sogar den Rhinos zus√§tzlich zugeschlagen worden, was die Schilderung von Blaszkiewitz mit dem "mehrfach unterteilbaren, gro√üfl√§chigen" Gehege erkl√§ren w√ľrde?

@Jan: Ja, ich w√ľrde behaupten, die Innenaufteilung des Panzernashornstalles war spiegelsymmetrisch. Das (hoffentlich richtige) Bild in meinem Hinterkopf sagt: Stallbox links (Bulle), Stallbox rechts (Kuh), dazwischen der Pflegergang und an dessen r√ľckw√§rtigem Ende ein Heulager (oder jedenfalls -stapel). Gar keine Erinnerung habe ich allerdings daran, wie die Tiere aus dem Stall in die Anlage gekommen sein k√∂nnten. Ein Tor innerhalb der Stallbox m√ľsste sich au√üerhalb des rechten Bildrandes meiner Innenaufnahme befinden. Aber vielleicht wurden die Rhinos auch aus den Boxen auf den Mittelgang gelassen, und es gab nur ein einziges Tor f√ľr Pfleger und Tiere.

Die Wand im Hintergrund des Panzernashornfotos passt mit ihren verschieden get√∂nten Klinkern zu den Front- und Seitenansichten des Menschenaffenhauses, Ich habe dazu auch noch den nebenstehenden Fund zu bieten, stammt aus "Unser Tierparkbuch" von J√ľrgen Mladek, Foto leider undatiert (nach den Besuchern zu urteilen wohl 80er Jahre).
(14.10.2016, 21:35)
Jan Jakobi :   Interessante Aufnahmen.
Sowohl die Panzernashorn-Anlage (wie auf dem Foto von Oktober 1988 von Michael Amend) als auch die Spitzmaulnashorn-Anlage ist auf den Fotos 2-geteilt.
Rechts hinter der Panzernashornkuh Kumari ist ein Backsteinbau. M√∂glicherweise die R√ľckwand des Menschenaffenhauses?
Auf dem Elefanten-Foto ist rechts hinten der Kuhstall zu sehen und im Gegensatz zu den anderen Kuhstall-Außenaufnahmen (bis auf das Nachlass-Foto?) sieht man links vom Kuhstall ein weiteres Gebäude. Ist das der Panzernashorn-Stall?

In der TP-Chronik ist auf Seite 99 Kumari mit einem Tierpfleger zu sehen.
Im Hintergrund ist ein Gebäude von dem die Fenster gut zu erkennen sind.
Ist das Foto vor dem Panzernashorn-Stall oder vor der Tierklinik des TPs entstanden?

Michael, kannst du dich an den Grundriss des Panzernashorn-Stalls erinnern?
Die andere Seite, dort wo Mysore stand, könnte genauso ausgesehen haben wie jene wo Kumari mit Belur stand.

Ebenfalls in der TP-Chronik ist im Abschnitt 1971 auf Seite 128 Kumaris Partner Mysore abgebildet.
Mysore (geb. 13. Februar 1968 im Zoo Mysore) kam am 24. April 1971 in den TP √ľber die Firma Ruhe.
Im Gegensatz zum Kumari-Foto von 1971 (?) ist auf diesem Foto der Zaun nicht aus Holz sondern aus Eisen.
Stehen beide im selben Gehege?

Gibt es in den Wegweisern vor oder nach 1971 weitere Fotos von Kumari oder Mysore mit Zaun (Holz oder Eisen) im Hintergrund?
Auf dem oberen Panzernashorn-Foto von 1976 aus dem MILU-Scan ist der Zaun bereits aus Eisen.
(14.10.2016, 20:42)
Sven L. :   Elefantengruppe
(14.10.2016, 16:23)
Sven L. :   Breitmaulnashorn
(14.10.2016, 16:21)
Sven L. :   Panzernashorn
(14.10.2016, 16:18)
Sven L. :   Spitzmaulnashorn, damals wohl nur noch das einzige.
(14.10.2016, 16:13)
Sven L. :   Ich habe einige alte Fotos aus dem TP Berlin gefunden, die ich ungef√§hr um 1983 (+/-) im Bereich der Elefanten/Nash√∂rner gemacht habe.
(14.10.2016, 16:00)
WolfDrei :   Na gut, Moskau liegt im Osten. Schrieb mit hei√üer Nadel.
(14.10.2016, 12:21)
WolfDrei :   Drau√üen scheint erstmals die Sonne, meine Frau dr√§ngelt - trotzdem habe ich meine ``TP -DDR-Dias`` schnell durchgeschaut. Letztlich entt√§uschend. Warum? Mein Ziel war immer das Tier im fotografischen Mittelpunkt - und so m√∂glichst mit gr√∂√üerem Objektiv, so dass ``Umgebungsteile`` eher durch Zufall auf`s Bild gerieten. Und so geschehen mit der `alten `Dickh√§uteranlage`` des TP etwa von 1970 an.
So sind lediglich 5 gerahmte Dias existent, die etwas erkennen lassen. Und noch ein 2. Grund: ich habe eher Aufnahmen aus ``aller sozialistischer Welt"" von Magdeburg im Westen bis Moskau im Westen √ľber Prag, Warschau, Budapest, wenn das Tier nicht durch eine Stangenvielfalt zerst√ľckelt wurde. So habe ich nur 1eider 2 Elefantenaufnahmen aus dem alten TP-Bereich, 1 von den Breitm√§ulern mit etwas Hintergrund von ca 300 Aufnahmen - aber viele `` freie`` Dickh√§uteraufnahmen aus Dvur, Magdeburg, Cottbus, Erfurt, Rostock etc.. Diese Stangenvielfalt war offensichtlich auch die Ursache daf√ľr, dass es im Milu aus der Zeit bis 1990 kaum Aufnahmen gab und dann die genannten ``Chroniken`` - und wenn es in der Zeit welche gab, dann retuschierte.
Eine Aufnahme mit Panzernashorn zeigt aber im Hintergrund, also am Stall, die 2 Zwergflupferde.

Werde mich - eher morgen - an eine Erinnerungszeichnung, Stand etwa 1970, machen.
(14.10.2016, 12:18)
G√∂tz Heilemann :   Danke f√ľr die Infos hier, ich freue mich schon auf morgen.
(14.10.2016, 10:41)
Michael Mettler :   Das Bild von Michael Amend zeigt doch jetzt aber wieder ein Panzernashorn im rechten Nashorngehege (nach Karstens Definition), wie auch das Foto aus dem Super-8-Film?? Ich werd' nicht schlau aus alledem. Und meine Erinnerung, 1990 auf einem Pflegerweg zwischen zwei Gehegen hindurch in den Panzernashornstall gelangt zu sein, scheint offenbar auch nicht verl√§sslich zu sein (oder war das der Weg zu den Circus-K√§figwagen mit dem Luchs hin?) ...

@WolfDrei, wenn ich schon bei Erinnerungsdurcheinander bin: Ich k√∂nnte schw√∂ren, bei einem meiner ersten Besuche (also 1985 oder 1990) zwei oder drei Pelztierk√§fige (also l√§ngliche Gitterboxen "auf "Stelzen" mit einem Schlupfhaus an der hinteren Schmalseite) neben der Schlangenfarm gesehen zu haben; in etwa so, dass man um sie herum in Richtung des seitlichen Hauseingangs abbog. An den Besatz kann ich mich nicht erinnern (falls ich darin √ľberhaupt ein Tier zu Gesicht bekam). Nun habe ich ja hier gelesen, dass es Pelztierk√§fige am Elefantenhof gab. Nur dort? Dann w√ľrde ich in der Erinnerung sogar noch Schlangenfarm (drin war ich auf jeden Fall, ich kenne noch die "Schneewittchens√§rge" f√ľr Krokodile und andere Reptilien) und Menschenaffenhaus verwechseln... Ich muss damals von den Eindr√ľcken im TP wirklich erschlagen gewesen sein. (Okay, ganz weit weg davon war ich bei meinen letzten Besuchen auch nicht, obwohl er f√ľr mich jetzt kein Neuland mehr ist...!)
(14.10.2016, 00:31)
Jan Jakobi :   Ja, das ist anscheinend der Kuhstall auf dem Foto von 1988 (7 Jahre nach dem Nachlass-Foto).
Oder gab es auf dem Gelände einen 2. Stall ähnlicher Bauweise?

Im Thread "Huftierprovisorien in Friedrichsfelde" fand ich eben ein f√ľr unsere derzeitige Diskussion √ľber die alten Dickh√§uter-Anlagen ein interessantes Foto: Am 28.11.2007 hat Michael Amend ein Foto der Panzernashorn-Anlage von Oktober 1988 hochgeladen.

Zu erkennen ist das die Anlage zu dem Zeitpunkt 2-geteilt war.
Links ist die Alte Wache zu sehen.

Stehen Kumari und Belur auf dem Foto in der TP-Chronik nun in der Elefanten-Anlage oder in der vorderen Hälfe der Nashorn-Anlage?
(13.10.2016, 22:40)
Michael Mettler :   F√ľr alle, die keinen Zugriff auf den MILU haben, zur Vollst√§ndigkeit noch ein Foto des Breitmaulnashorngeheges vor dem Menschenaffenhaus, quasi in Gegenrichtung des weiter unten eingestellten Bildes mit dem Stall fotografiert.

Nachtrag zum Spitzmaulnashornfoto aus meinem vorletzten Beitrag: 1967 hatte also der Nashornauslauf "rechts am Kuhstall" bereits Eisenumgitterung, w√§hrend das sp√§tere, weiter unten von mir eingestellte Panzernashornfoto aus dem Wegweiser von 1971 die schon stattlich herangewachsene Kumari (das Foto wird also nicht sehr viel √§lter sein) noch vor Holzzaun zeigt - also vielleicht doch als "Nachmieterin" im urspr√ľnglichen Spitzmaulnashorngehege des Tierparks?

Nur mal nebenbei: Ich habe nie verstanden, warum es Trainspottern so wichtig ist, in welcher Reihenfolge Waggons zu Z√ľgen zusammengekoppelt sind. Aber wenn ich mir den Spiegel vorhalte, ist mein Interesse an der Besetzungsreihenfolge von Zoogehegen sicher nicht weniger skurril :-)
(13.10.2016, 22:13)
Michael Mettler :   Schade, dass die Scans trotz eigentlich guter Aufl√∂sung so stark aufrastern. Anbei jetzt eine Fotoseite aus dem Panzernashornartikel, und die wirft gleich wieder eine Frage auf: Welches Geb√§ude ist auf dem oberen Foto von 1976 im Hintergrund zu sehen? Der Kuhstall d√ľrfte das jedenfalls nicht sein, das vergitterte, querformatige Fenster und die beiden senkrechten "Zierstreifen" passen nicht zu dessen Fotos vor und nach diesem Zeitpunkt. Die Alte Wache ist es - nach Vergleichsfotos zu urteilen - auch nicht. Ist das die R√ľckseite des Menschenaffenhauses? Oder gab es 1976 noch einen anderen, sp√§ter nicht mehr vorhandenen Backsteinbau am "Elefantenhof"?

Auf dem unteren Foto von 1988 d√ľrfte hingegen der Kuhstall im Hintergrund zu sehen sein, wof√ľr die Form der Fenster spricht - dann w√§re das links hinten wohl das Haupttor. Aber hier wirkt es so, es h√§tte es den Elefantenauslauf zu dieser Zeit - ein Jahr vor Er√∂ffnung des Dickh√§uterhauses - schon nicht mehr gegeben. Kann die Perspektive derart t√§uschen?
(13.10.2016, 21:57)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Also bewohnten doch erst Spitzmaulnash√∂rner das sp√§ter f√ľr Panzernash√∂rner benutzte Gehege..?

Danke f√ľr die MILU-Hinweise, die Hefte habe ich mir zwischenzeitlich aus meiner Sammlung gesucht. ("Dank" fehlender R√ľckenbeschriftung ist das Zur√ľcksortieren in die Sammlung immer ein leidiger Akt, √§hnlich wie bei den ZG-Heften aus DDR-Zeiten...) Im Panzernashorn-Text fiel mir ins Auge, dass das Gehege "mehrfach unterteilbar" gewesen sein soll, also offenbar in mehr als nur zwei Ausl√§ufe (wof√ľr?).

Nebenstehend f√ľr die allgemeine Diskussion eine Fotoseite aus dem Spitzmaul-Artikel. Zur Beurteilung anderer Fotos ist das obere Bild von 1967 interessant, denn es zeigt die rechte H√§lfte des Kuhstalls und schlie√üt damit praktischerweise an das das Motiv meines Nachlassfotos mit dem Elefantenauslauf von 1981 an. Die Au√üenansicht des Geb√§udes scheint sich also in dieser Zeit kaum ver√§ndert zu haben. Von der Kuh (links) verdeckt ist das Nashorn-Stalltor, das auf einem anderen Foto des Artikels gut erkennbar ist. Es ist auf beiden Bildern auch ein Vorgehege zu erkennen, dessen Zugang sich auf dem Foto hier hinter dem Kopf der Kuh befindet; dass dieser Zugang mit zwei herausziehbaren Eisenrohren statt eines Tores versperrt wurde, ist auf dem zweiten, hier nicht wiedergegebenen Bild deutlicher sichtbar. Dieses Vorgehege m√ľsste dann eigentlich das sp√§tere Zwergflusspferdgehege gewesen sein? Das k√∂nnte Karsten Vicks Erinnerung an das drehbare Gehegeschild best√§tigen, denn bei k√ľhlem Wetter wurden die Zwerghippos bestimmt nicht rausgelassen und die Spitzm√§uler vielleicht nur ins Vorgehege?

Weitere f√ľr die Einsch√§tzung anderer Fotos eventuell interessante Details sind ein offener Unterstand rechts hinten im Bild und hinter dem Gehege ein Zaun oder eine Mauer noch vor den B√§umen, der/die mit Wildem Wein √ľberwachsen zu sein scheint.
(13.10.2016, 21:44)
WolfDrei :   @MM: zum Gl√ľck war nur ich verwirrt. In dem Artikel BB¬īs von 1994 wurde n√§mlich von einer Unterbringung ``auf einer gro√üfl√§chigen Anlage`` geschrieben. Aus heutiger Sicht war sie das ganz gewi√ü nicht. Deshalb meine Annahme, das das Bild auf der gro√üen Freifl√§che der zuk√ľnftigen Gibbonanlage gemacht worden sei. Ich konnte jetzt 2 Aufnahmen von 1957 mit Thomas und Faru verglichen und durch Zufall sind , von der Stallung aus gesehen, die Baumhintergr√ľnde fast identisch - und dazu steht der ber√ľhmte Birnbaum auf der rechten Seite, an dessen Stamm das Eckstahlpfostensystem der Panzernashornanlage errichtet wurde.
Mist - dieses Miluheft wurde nicht gebunden sondern geklebt - da fallen jetzt nach dem Blättern die Seiten heraus.
(13.10.2016, 12:56)
Michael Mettler :   @WolfDrei, nochmal zum historischen Spitzmaulnashornfoto: "Das Nashornfoto, das ich auch kenne, war wahrscheinlich auch dort gemacht worden, wo sp√§ter die Elefanten im Sommer hingef√ľhrt worden sind" - jetzt bin ich verwirrt. Waren die Nash√∂rner anfangs auch mal auf der jetzigen Gibbonfl√§che (was in keinem der Wegweiser erw√§hnt w√§re, da tauchen sie immer nur an der Alten Wache auf)? Oder wurden die Elefanten vor dem Bau ihres eigenen Geheges am Kuhstall zeitweise im bereits bestehenden Nashornauslauf gezeigt?
(13.10.2016, 08:28)
Mark Meier :   Die F√ľtterung findet offiziell um 14:15 Uhr statt.
(13.10.2016, 06:22)
WolfDrei :   noch ein ps zu den Erdw√∂lfen: zwischen 14 und 15 Uhr ist F√ľtterung - am Schild steht die genaue Zeit
(12.10.2016, 23:30)
WolfDrei :   @G. Heilemann: die Prognosen f√ľr den Sonnabend sind so schlecht nicht - vielleicht haben sie Gl√ľck: die Anlage befindet sich gegen√ľber der Panzernashornanlage in der ``Hundeartenanlage`` : zun√§chst L√∂ffelhunde (auch kaum zu sehen), dann Erdw√∂lfe, etwas weiter die Fleckenhy√§nen. Anbei Aufnahme Ende September, 12 Uhr 40 - die rechte Seite der Anlage - da ist zu der Zeit etwas einfallende Sonne
(12.10.2016, 23:28)
G√∂tz Heilemann :   @WolfDrei: Danke f√ľr die ausf√ľhrliche Beschreibung. Das ist die Route, die ich fr√ľher schon immer instinktiv gegangen bin. Habe den ganzen Samstag von kurz nach 9 bis zum Abend eingeplant. Also gen√ľgend Zeit. Schade mit den Erdw√∂lfen, die hab ich lange nicht mehr gesehen. Gerenuks sind f√ľr mich jetzt nicht so spannend, da in den USA oft gesehen.
(12.10.2016, 20:47)
G√∂tz Heilemann :   @WolfDrei: Danke f√ľr die ausf√ľhrliche Beschreibung. Das ist die Route, die ich fr√ľher schon immer instinktiv gegangen bin. Habe den ganzen Samstag von kurz nach 9 bis zum Abend eingeplant. Also gen√ľgend Zeit. Schade mit den Erdw√∂lfen, die hab ich lange nicht mehr gesehen. Gerenuks sind f√ľr mich jetzt nicht so spannend, da in den USA oft gesehen.
(12.10.2016, 20:41)
WolfDrei :   @G√∂tz Heilemann : Basis Flyer (den benutze ich aber nie, der verwirrt mich immer): Beginn am B√§renschaufenster-Eingang zur S√ľdroute , hinter der neuen Pr√§riehundanlage erste rechte Wegf√ľhrung: Brillen-und Eisb√§ren, wieder rechts an der Wegetrennung bei den Kaukasuszebus, rechts beim Sibirischen Uhu Richtung Haustiere, dann Alfred-Brehm-Haus - Dickh√§uterhaus (indisches Elejungtier Edgar auf der S√ľdseite bei den Chapmann-Zebras einbiegen) - Giraffenhaus, dann am ``Berghang`` rechts bei den Kaffernb√ľffeln entlang Richtung Affenhaus, (Erdw√∂lfe, Varis und Gerenuk werden sich bei dem Wetter nicht sehen lassen). Von dort links nach Norden: seilich links Mishmitakins, Moschusochsen, links einbiegen - Kulane rechts, links Milus und Kiangs, rechts Przewalskiwildpferde (zum Essen geradeaus zur Cafeteria) - und wenn die Fasanengehege nicht interessieren - an der Gibboninsel Richtung Schlo√ü, dahinter ``Schlangenfarm`` und Krokohaus (das erstere ist von 11.45 bis 12.45 geschlossen), dann wieder Richtung S√ľden die 8 Hirschanlagen, ggf. in der Mitte bei den Maralen Schwenk links zu den Nilgaus und Chaco-Pecaris -wieder zur√ľck Hirsche und Richtung Ausgang, bei den Atlashirschen rechts zu Wisenten rechts und Waldbisons links zum Ausgangs-Shop. Dann U-Bahn (gilt auch f√ľr Stra√üenbahn und Parkplatz). So Zeit und Interesse: am Affenhaus rechts in die Berge: hinter den Riesenseeadlern die kurze Route links mit Sichuantakins, Blauschafen, Markhoren, Marco-Poloschaf, Goralen, Kreishornschafen zur√ľck zum Affenhaus.

Oder am Anfang ganz bequem zur Orientierung mit der Elektrobahn umsonst, ein Innenkreis ohne gro√üe Aufreger (Kamelwiesen, K√§nguruh, Cafeteria, Gibbons, Richtung Schlo√ü, dann am Hirschroutenteil zur√ľck, ca 30 min (?).

Nochggf. Vogelschau zwischen großem Kinderspielplatz und Brehmhaus , Beginn 13.30 , ca 30 min

Macht etwa 3-4 Stunden ohne Essen, bei Bergtiertour nochmals 45 Minuten

(12.10.2016, 15:59)
WolfDrei :   Noch ein ps: Das Dickh√§uterhaus sollte eigentlich Schon 1985 er√∂ffnet werden, dazu wurde schon die gesamte Fl√§che von Tieranlagen ger√§umt (der sogenannte Kuh-Damm) - √ľbrigens parallel zur Renovierungsplanung des Ostfl√ľgels des Naturkundemuseums. Der Fl√ľgel wurde dann erst vor ca. 10 Jahren als zu besichtigendes Magazin er√∂ffnet. Auch da war 1985 die Er√∂ffnung mit einer Umweltschutzausstellung geplant.
(12.10.2016, 14:40)
WolfDrei :   Im Zusammenhang mit der Dashi - Dagi-Diskussion und den alten Anlagen am Schlo√üeingang vor Existenz von ABH und Dickh√§uterhaus sowie eines ``verkramten DDR-Miluheftes? habe ich alle Hefte der ersten 10-Milu-B√§nde auch inhaltlicht (nur auf Basis Index) durchgeschaut.

Der Nami Dashi taucht im ``Milu`` bis 1990 nie auf, erstmals mit der ``Ele-Chronik? 1993 (Heft 5, Band 7) von BB. (Dort auch die Best√§tigung, dass die Eles in etwa auf der Gibbonanlagenebene im Sommer aufgestellt waren). Eine flei√üige TP-Besucherin teilte mir dazu mit, dass der Nami Dashi im TP-Kalender 1973 auftauchte, ein Bild im Kalender 72 noch Dagi. Bez√ľglich der alten Anlagen sind ab und an Teile der Umgebung zu sehen:
- Chronik der Panzernashornhaltung Heft 3, Band 7 von 1991
- Breitmaulhashörner im Heft 6 des Bandes 7 (1993)
- Spitzmaulnashörner, Heft 1, Band 8 von 1994 - alles von BB
Die Eröffnung des Dickhäuterhauses im Oktober 89 ging offensichtlich in der Wendezeit ohne Nennung in den Milu- Heften bis 1995 `` verloren``. Die ersten Aufnahmen vom Innenbau und der Aussenanlage tauchen erst in Heft 3-4 des 8. Bandes (1995) auf.

(12.10.2016, 14:33)
G√∂tz Heilemann :   An die Tierpark-Experten eine kurze Frage. Besuche am Samstag zum ersten Mal seit 7 Jahren wieder den Tierpark. Gibt es eine Empfehlung von euch, in welcher Richtung der Tierpark am besten zu begehen ist? Frage wegen Aktivit√§t der einzelnen Arten. Danke vorab!
(11.10.2016, 20:18)
WolfDrei :   @MM: Der Begriff ``Rundgang`` kann nat√ľrlich auch ``relativ`` sein und nicht eine konkrete Entfernung betreffen. Das Nashornfoto, das ich auch kenne, war wahrscheinlich auch dort gemacht worden, wo sp√§ter die Elefanten im Sommer hingef√ľhrt worden sind - die Rhinos allerdings als Dauerbewohner in der Sommerzeit.

Noch ein Wort zu den 2-3 Zirkuswagen und der umfangreichen Sammlung von ``Raubtieren``. Wie geschildert, standen die nicht frei, sondern sie waren von einer Holzkonstruktion mit Fenstern umgeben, so dass die Besucher vor Regen gesch√ľtzt waren. Den Dingo kannte ich aus den ``Pelztierk√§figen``.
(11.10.2016, 20:09)
Michael Mettler :   Da ich abseits der Elefanten-/Raubtierhof-Frage die Ex-Frankfurter B√∂hmzebras des TP angesprochen hatte: Portr√§tfoto aus dem Wegweiser von 1958, in meinen Augen stark borensis-verd√§chtig. Zwei Ausgaben sp√§ter ist eine Stute mit Fohlen abgebildet, die nach der Gesichtszeichnung vermutlich das gleiche Individuum war. Noch etwas sp√§ter gab es ein Foto einer Vierergruppe, das zeigt, das nicht alle Tiere die extrem breite Streifung zeigten, sondern nur eins (leider von der anderen K√∂rperseite her fotografiert und deshalb nicht eindeutig dem zuerst abgebildeten Zebra zuzuordnen), und bei diesem war auch das M√§hnenhaar k√ľrzer. Da das Sudanzebra damals nicht (mehr) als eigene Form gef√ľhrt wurde, ist es m√∂glich, dass die Ursprungsgruppe aus boehmi und borensis bestand und nach heutiger Sicht Hybriden gez√ľchtet wurden (wie es eventuell auch in anderen Zoos geschah).
(11.10.2016, 17:54)
Michael Mettler :   Foto aus dem TP-Wegweiser von 1959. Im Hintergrund weder Alte Wache noch Kuhstall, auch keine der diversen Behelfsunterk√ľnfte f√ľr Raubtiere und Affen, die sich laut Text in der unmittelbaren Nachbarschaft befunden haben m√ľssten. Und das Gehege wirkt gar nicht mal klein.

Falls die Beschreibung des Rundganges mit den Gegebenheiten √ľbereinstimmte, h√§tte der Besucher "zun√§chst" vor den Tigern gestanden, dann vor den L√∂wen "in der anderen Raubtierunterkunft". Malaienb√§ren, Lippenb√§ren und eine Streifenhy√§ne waren "zwischen all den Raubkatzen" ausgestellt, also wohl in den gleichen Geb√§uden (f√ľr die Malaienb√§ren ist die Unterbringung im "Tigerwagen" ja durch Dathes B√§renbuch dokumentiert). "In anderen Behelfsunterk√ľnften" dann Dingos und Goldschakale, und drei Arten Makaken "haben hier ein provisorisches Heim erhalten" - unter einem Dach mit den Caniden oder getrennt davon? Im Mindestfall waren das also bisher drei Geb√§ude/Schuppen/Wagen (Tiger, L√∂wen, Caniden/Makaken), im H√∂chstfall f√ľnf (ob Dingos und Schakale im selben sa√üen, ist n√§mlich nicht eindeutig formuliert). Und "zum Schluss unseres Rundganges stehen wir dann noch vor den beiden afrikanischen Spitzmaulnash√∂rnern". Dann aber eher beim Verlassen des Stichweges als an dessen Ende?
(11.10.2016, 17:42)
WolfDrei :   @Jan: OK mit der Dashi = Dagi. Wollte heute noch im Dickh√§uterhaus danach fragen: ein Pfleger wollte oder konnte nicht antworten.
Die Panzernashörner waren immer von der alten Wache ca 30 m enfernt - dort, wo jetzt der freie Platz vor den Malaienbären ist.
(11.10.2016, 16:08)
Jan Jakobi :   Per Suchfunktion fand ich das Karsten zum Namen mal etwas im Thread "ELEFANTEN in Europa 2" geschrieben hatte:

Zitat von Karsten Vick vom 10.04.2008:
"Dashi hie√ü zu Anfang Dashi, der einzige schriftliche Beleg f√ľr die Schreibweise aus Dathes Zeit, den ich kenne, findet sich in einem meiner alten Tierpark-Kalender, aber scheinbar gefiel Dathe Dagi (Koseform von Dagmar) besser, warum auch immer."

Karstens Foto d√ľrfte von Fr√ľhjahr/Sommer 1970 sein, da die B√§ume dicht Bl√§tter tragen, Dashi kam im Dezember 1969 in den TP.

Ist auf den Spitzmaulnashorn-Fotos die Alte Wache im Hintergrund zu sehen?
Wenn nein, waren sie auf der anderen Seite.
(11.10.2016, 13:08)
Michael Mettler :   In einem von Dathes TP-B√ľchern ist √ľbrigens erw√§hnt, dass die Elefanten im Stall nicht in einer Reihe angebunden aufgestallt wurden, sondern die beiden "dienst√§ltesten" K√ľhe Dombo und Bambi nebeneinander und die jeweiligen anderen Asiaten und/oder Afrikaner ihnen gegen√ľber. Vermutlich musste man sich den Platzverh√§ltnissen anpassen. Das k√∂nnte auch erkl√§ren, warum Besucher nur am Anfang ins Haus durften: Da waren es nur zwei (und noch kleine) Elefanten, sp√§ter h√§tte man die Besucher vielleicht nicht mehr au√üerhalb der R√ľsselreichweite halten k√∂nnen (und schon gar nicht ZWISCHEN zwei Elefanten"reihen" inklusive zeitweiligen Bullen).

Zu den Nashorn-Holzzäunen: Hier ein Foto von Kumari aus dem Wegweiser von 1971, bereits stattlich herangewachsen. Karstens Foto wird älter sein (nach Dagis Aussehen wohl 1969/70), das dortige Rhino steht aber in einem eisenbegrenzten Gehege. Zwei mögliche Lösungen: Die Ausläufe am Kuhstall waren zu dieser Zeit bereits mit Eisenzaun eingefasst, der am Panzernashornstall noch mit Holz - oder der linke Nashornauslauf mit Eisen und der rechte mit Holz.

√Ąlteste Fotos des ersten Spitzmaulnashornpaares zeigen allerdings einen holzzaunbegrenzten Auslauf vor einer waldigen Kulisse, und der Grundriss des Geheges wirkt nicht so handtuchf√∂rmig, wie der Auslauf an der R√ľckseite der alten Wache den Schilderungen und Fotos nach eigentlich gewesen sein m√ľsste. Waren die Spitzm√§uler anfangs vielleicht im sp√§teren Panzernashornstall untergebracht und man baute nicht nur den Elefantenauslauf, sondern auch den rechten Nashornauslauf erst Jahre sp√§ter? Letztere Fl√§che (oder auch nur die Zwerghippo-Bucht) k√∂nnte anfangs ein Tapirgehege gewesen sein, denn es gab laut Huftier-Chronik im MILU ab 1959 ein Paar Flachlandtapire im TP, die laut den Wegweisern in der N√§he der Spitzm√§uler untergebracht gewesen sein m√ľssten. Die Haltung der Art dauerte bis 1968. Ab 1963 gab es zus√§tzlich Schabrackentapire, die aber laut besagter Chronik nie hinter den Kulissen hervorkamen (also offenbar Platzmangel auf dem Dickh√§uterhof) - neben Innenaufnahmen in der Tierklinik gibt es allerdings auch Fotos eines Exemplares in einem mit J√§gerzaun umfriedeten Au√üengehege, dessen Lage nicht erkennbar ist. 1964 kamen die ersten Breitmaulnash√∂rner, f√ľr die wurde ja offenbar komplett neu gebaut; sieht f√ľr mich so aus, als w√§re der Weg zu ihnen und dem im gleichen Jahr fertiggestellten Menschenaffenhaus erst in diesem Jahr entstanden. Wie gesagt, im √§ltesten TP-Wegweiser (1957) ist nur EIN Stichweg eingezeichnet. 1966 kam das erste Panzernashorn (das Kalb starb bald und wurde durch die ebenfalls noch sehr junge Kumari ersetzt), Paarhaltung aber erst ab 1971. 1969 begann die Zwergflusspferdhaltung. Da im Jahr zuvor die Flachlandtapire abgegeben worden waren und die Art nie wieder in den Bestand geholt wurde, liegt der Schluss nahe, dass die Zwerghippos die vorherige F-Tapir-Unterkunft √ľbernahmen. Dass man nicht die Schabrackentapire dorthin brachte, k√∂nnte vielleicht daran liegen, dass diese in ihrer Unterbringung in der Tierklinik bereits erfolgreich z√ľchteten und man das nicht durch Umsiedlung gef√§hrden wollte, w√§hrend sich gleichzeitig die M√∂glichkeit abzeichnete, zus√§tzlich Zwerghippos zu bekommen...?
(11.10.2016, 09:27)
WolfDrei :   Noch ein Zusatz zum Namen Dagi = Dashi der verstorbenen Elakuh. : ich bin mir sicher, dass der Name Dashi eine Erfindung von BB war. Bis 1989 fand ich in allen F√ľhrern etc. nur den Namen Dagi. Auch im Bild von MM steht dort Dagi. Da die Elemannschaften in der Zwischenzeit h√§ufig wechselten, tr√§ge selbst ein Befragung der jetzigen Pfleger nicht zu einer Kl√§rung bei.
(11.10.2016, 09:09)
WolfDrei :   So ein bisschen muss ich mich noch durch die Zeiten zwischen 1966 und 1975 ``navigieren``, da alte Erinnerungen da durcheinandergehen k√∂nnten.
@MM: die Zwerge hatten wohl eine `` eigene Abteilung` ohne dass die Eles da durchmussten.
Noch zu den Schabrackentapiren: die waren immer in der Veterin√§rabteilung im Wirtschaftshof, hatten sogar ein Junges. Wenn hier von ``Abbau der Ruine`` gesprochen wurde: es stand das hochmoderne (damals) Stahlgerippe - aber, der Architekt beging ``Republikflucht``- es sollte ein hypermodernes Dach geben a la Olympiastadion M√ľnchen.
(11.10.2016, 09:03)
Michael Mettler :   Hinweise sch√§rfen die Wahrnehmung von Details - dank WolfDreis Schilderung der Zwergflusspferde im Kuhstall habe ich auf einem alten Wegweiser-Foto (1976) eines davon im Hintergrund von Dagi entdeckt. War das dann eigentlich quasi das Vorgehege der Spitzmaulnash√∂rner, durch das sie hindurch mussten, um in ihren eigenen Auslauf zu gelangen, oder war dieser anders ans Haus angeschlossen? Spitzm√§uler vor Holzstall erwiesen sich √ľbrigens nach nochmaligem Durchbl√§ttern der Wegweiser als tr√ľgende Wahrnehmung, allerdings gibt es von allen drei Nashornarten Bilder, auf denen ihre Gehegez√§une noch aus Holz sind.
(11.10.2016, 08:43)
WolfDrei :   Werde mich noch √§u√üern, bin ja erst jetzt richtig ``angekommen``-und mu√ü noch die Inventarliste von Posen und Breslau anfertigen (so an 2 200 Fotos - allein ca 12 Waranarten, von Geckos, Eidechsen, speziell Schildkr√∂ten, Anolis etc. gar nicht zu reden.
Schon einige √Ąu√üerungen. Nach Abri√ü des Zirkuswagens (u. a. ehemals auch mit L√∂wen, Turkmen. Karakal, s√ľdchines. Tiger, chines. Leopard) lebten dort die Breitm√§uler westlich von der Menschenaffenanlge. Spitzm√§uler, die Elefanten und auch die Zwergflu√üpferde lebten im Kuhstall. Panzerhausanlage : das Dach war wirklich nur wenig h√∂her als die Tiere. Vor Bau der ``tempor√§ren`` Affenanlage waren dort - wie schon beschrieben - Kleinraubtiere: ich sah dort u.a. Genetten, Rothund !, Dingo, Hallstromhund, Buntmarder, ``Pelztiere``.
Elefanten und Spitzmaul tauschten manchmal die Anlage - ob zum Umtrieb?. Die Zwerge hatten eine kleine Buchte rechts von der gro√üen Kuhstallt√ľr. √úbrigens wurden die Elefanten, als sie noch klein waren, im Sommer im Bereich der heutigen Gibbonanlage tags√ľber ausgestellt. F√ľr die ersten Menschenaffen (in diesem Falle Schimpansen) gab es ebenfalls einen Zirkuswagen - der stand √∂stlich vom Rondell mit der Eiche - also gegen√ľber der jetzigen Gibbonanlage.
Das Haus am Schlo√üeingang mag auch Verwaltungszimmer gehabt haben, heute sind neben den Kassen dort Dienstwohnungen (u.a. f√ľr den Elefantenchef). Das Verwaltungsgeb√§ude wurde 1973 eingeweiht (damals fand die Weltzoodirektorenkonferenz in Berlin Ost-und West statt.
Das in der Schnelle
(10.10.2016, 20:15)
Michael Mettler :   @Karsten: Dann m√ľsste es zwischen Elefanten- und Panzernashornauslauf einen "toten Winkel" im Gel√§nde gegeben haben, denn auf Jans Foto aus "Elefanten in Berlin", S. 81 ist die Zaun-Ecke des Nashornauslaufes zu sehen. Und in diesem dann offenbar nicht (mehr) f√ľr Besucher zug√§nglichen Winkel w√§re dann wohl die fr√ľhere Zugangsseite des "Tigerwagens" gewesen, also die in Dathes Buch zu sehende Au√üenseite desselben. Das w√ľrde erkl√§ren, warum du nicht drauf kamst, dass der Bau in Verl√§ngerung des Menschenaffenhauses noch Tiere beherbergen k√∂nnte: Zum Weg entlang des Menschenaffenhauses wies nur dessen R√ľckseite, und die Vorderseite war nicht mehr zug√§nglich.

Spitzmaul- und Panzernash√∂rner k√∂nnten tats√§chlich zeitweilig die Gehege getauscht haben. Das unten eingestellte Foto aus dem alten Super-8-Film zeigt doch ein Panzernashorn im Gehege direkt an der alten Wache? Und ich meine auch, in den alten Wegweisern Spitzm√§uler vor einem Holzstall gesehen zu haben, das pr√ľfe ich noch mal nach.

@Jan: Ich war laut meiner notierten Artenliste am 8.4.1990 im TP, also tats√§chlich nur einen Tag nach Dombos Tod. Allerdings habe ich mich damals nicht sonderlich f√ľr Elefanten interessiert und das traurige Ereignis eher nebenbei zur Kenntnis genommen. Deshalb kann ich auch nicht beschw√∂ren, dass meine Erinnerung exakt das damals Geh√∂rte wiedergibt, da kann sich auch hinterher Gelesenes oder sogar ein anderer Unfall hineingemischt haben. Jedenfalls "kenne" ich den Hergang so, dass nur Dombos hintere Kette riss, sie beim Grabensturz also noch mit einem Vorderbein angekettet war und morgens so vorgefunden wurde.

Damalige Fotos vom Inneren des Hauses habe ich nicht. In der ersten EEG-Doku "Elefanten in Zoo und Circus" fand ich allerdings eben eine Aufnahme, in der ein Teil der Elefantenst√§nde Rohrgitter zum Graben hin hat, ein Teil aber nicht (und dort h√§ngen auch Ketten von der Standfl√§che in den Graben hinunter. Der Textautor muss in der Anfangsphase des Hauses in Berlin gewesen sein, denn die Panzernash√∂rner waren offenbar noch nicht ins Dickh√§uterhaus eingezogen. (Ich nehme √ľbrigens an, auch die Nashornboxen hatten anfangs keine Gitter am Graben...?)
(10.10.2016, 18:58)
Nikolas Groeneveld :   Das hei√üt Dashi steht auf dem Foto auf einer der beiden Nashornanlagen?
Man sieht auf dem Bild ja einen Teil der alten Wache, aber welcher Teil ist zu sehen?
Die Ecke die in Richtung Parkinneres oder die, die in Richtung Tierparkgrenze zeigt?
Ich m√∂chte mich Jan anschlie√üen was das Interesse an alten Fotos angeht, ich h√§tte Interesse an Fotos von Menschenaffenk√§figen,den alten Anlagen f√ľr Nash√∂rner und Elefanten,allen Anlagen des ehemaligen Huftierrings und Bildern der Au√üenk√§fige des Alfred-Brehm-Hauses vor der Vergr√∂√üerung in den 90er Jahren (falls sich solche Bilder im Besitz von jemandem befinden).
Eine Frage diesmal bez√ľglich des Alfred-Brehm-Hauses h√§tte ich noch, 1996 wurden die Au√üenk√§fige der Westseite des Hauses erweitert.Wurden die K√§fige der Ostseite auch erweitert?
Falls ja wurde eine Erweiterung zumindest einiger Käfige auf der Ostseite nicht durch die ehemalige Präriehundanlage verhindert?
(10.10.2016, 18:42)
Jan Jakobi :   Dombo starb am 7. April 1990.

Dazu eine Frage, auf die ich keine sichere Antwort habe:
Laut meinem Berliner Freund hatte sich Dombo in der Nacht vom 6. auf den 7. April von der Kette gerissen und landete durch den pl√∂tzlichen Schwung kopf√ľber im Graben. Sie erlag einem Kreislaufversagen und bei der Obduktion wurde ein gro√üer Tumor im Leib gefunden.

Anderseits habe ich gelesen das erst durch diesen tödlichen Grabensturz die Elefanten auf der Standfläche angekettet werden mussten und zusätzlich ein Rohrgitter angebracht wurde.

Hat jemand (Karsten? Michael?) Fotos zwischen September 1989 (Eröffnung Dickhäuterhaus) und April 1990 (Grabensturz von Dombo) von den Elefanten auf ihrer Standfläche im Dickhäuterhaus? Mit diesen Fotos ließe sich das eventuell klären.

Karsten, hast du noch weitere historische Elefanten-Fotos?
Falls ja, kannst du mir eine Mail schicken. Ich wäre daran nicht uninteressiert.
(10.10.2016, 15:11)
Karsten Vick :   Um bei Jans Ziffernblatt zu bleiben: 10 Uhr ist die Alte Wache, 3 Uhr das Menschenaffenhaus, so weit so gut. Der Elefantenstall, fr√ľher Kuhstall, ist auf 7 Uhr, an der Parkgrenze. Meine Richtungsangaben verstehen sich aus Sicht des Besuchers, der den selben Weg an der Alten Wache geht, wenn er heute zu den Storchgehegen will. Demnach w√§re auf 1 Uhr der Panzernashornstall. Die Geb√§ude auf 4 und 5 Uhr k√∂nnten beides alte Raubtierwagen sein. Beide Nashorngehege waren l√§nger als das dazwischen liegende Elefantengehege, sie bildeten eine Art U.
Auf Michaels Nachlassfoto sieht man, dass die Elefanten den linken Teil des Kuhstalls bewohnten, die Tiere des rechten Geheges den rechten Teil. Links hinten ist ein schwarzes Dach zu sehen, das gut zu einem Zirkuswagen gehören könnte (jedenfalls 5 Uhr).
Jans Foto "Elefanten in Berlin S. 81" ist aus dem Elefantengehege heraus fotografiert. Mein linkes Nashorngehege ist hier also rechts und man sieht das Welldach (Blech oder Asbest) des Panzernashornstalls.
Jans Foto "TP-Chronik S. 232" zeigt die Nashörner im linken Gehege, Standort des Fotografen darin oder dahinter, Blickrichtung Alte Wache.
Auf Jans Kosko-Foto sieht man im Hintergrund wirklich einen Trennzaun im rechten Nashorngehege und an dem Zaun fand die Begegnung zwischen Dashi und Nashorn auf meinem Foto statt. F√ľr mich war das immer ein Spitzmaulnashorn, weil rechts f√ľr mich die Spitzmaul-Seite war. Ich sehe mir das Originalfoto noch einmal an.

(10.10.2016, 13:06)
Michael Mettler :   Kurzes St√∂bern am Morgen: Die "Affenlaube" mit den K√§figen f√ľr Makaken usw. taucht letztmals im TP-Wegweiser von 1967 auf, d√ľrfte sich also auf dem Plan von 1970 eigentlich nicht mehr niederschlagen - es sei denn, sie wurde f√ľr Kleinraubtiere umgenutzt (Ginsterkatze, Fennek, Nackthund tauchen in dieser Zeit neu auf dem Raubtier-/Elefantenhof auf).

Eine andere Entdeckung am Rande: In den Wegweisern gibt es Fotos der Böhm-/Grantzebras, deren Haltung laut MILU-Huftierchronik 1956 mit 1,3 aus Frankfurt erhaltenen Tieren begann, aber nicht lange andauerte. Mit der extrem plakativen Zeichnung und ungestreiften Ohren sehen mir die fotografierten Exemplare sehr nach (bemähnten) borensis aus. Mal schauen, ob ich Fotos aus ihrer Frankfurter Zeit finde (ich nehme an, es handelte sich um die dortige Zuchtgruppe, die bei Anschaffung der ersten Grevyzebras weichen musste). Da es in den 50er Jahren noch Tierimporte aus dem Zoo Khartoum gab, wären Sudanzebras gar nicht mal unwahrscheinlich.

@Jan: F√ľr ein Panzernashorn erscheint mir das Tier auf Karstens Foto zu hochbeinig. Fotos in den TP-F√ľhrern der fraglichen Zeit zeigen Kumari au√üerdem mit einem niedrigen, sehr stumpfkegeligen Horn. √úbrigens geben einige der Wegweiser-Fotos dieser √Ąra keine weiteren Hinweise zu den √Ėrtlichkeiten, weil Z√§une usw. im Hintergrund ganz offensichtlich wegretuschiert wurden und die Nash√∂rner scheinbar frei vor einer Geh√∂lzkulisse stehen...
(10.10.2016, 08:46)
Michael Mettler :   P.S. Ich h√§tte vielleicht erw√§hnen sollen, dass ich bei den f√ľnf Geb√§uden im Uhrzeigersinn die "Alte Wache" = Verwaltung nicht mitgez√§hlt habe, weil die ja zweifelsfrei ist.
(10.10.2016, 00:13)
Michael Mettler :   Und hier noch ein Fundst√ľck zur baulichen Historie des Raubtier-/Elefantenhofes, entdeckt in Dathes Buch "B√§reneltern wider Willen" (1966): Eine Fotoseite mit Au√üen- und Innenansicht des "Tigerwagens", in dem zu dieser Zeit auch die Malaienb√§ren lebten. Das sp√§tere "tempor√§re" Menschenaffen- und heutige Malaienb√§rhaus war offenbar im Grunde nur eine gemauerte und etwas weiterentwickelte Version des hier verwendeten Grundkonstruktes.

Geht man nach den alten Wegweisern, m√ľsste der Tigerwagen eigentlich am Anfang des Stichweges in den Hof gestanden haben, denn seine Bewohner werden als erste genannt und z.B. die L√∂wen danach "in der anderen Raubtierunterkunft" (die anscheinend nicht viel anders aussah). Allerdings ist auf dem oberen Foto am linken Bildrand ein St√ľck von einem gemauerten Nachbargeb√§ude zu sehen, und ich frage mich, ob das schon das Menschenaffenhaus sein k√∂nnte (er√∂ffnet 1964, also zwei Jahrg√§nge vor Erscheinen des Buches). In der TP-Chronik gibt es unter 1964 eine Aufnahme des Menschenaffenhauses, bei dem umgekehrt links im Hintergrund ein Geb√§ude mit gew√∂lbtem Dach zu sehen ist, wie es der aus einem Eisenbahnwaggon gefertigte K√§figteil des Tigerwagens zeigt. M√∂glicherweise war dieser also der "Zirkuswagen", in dem dann noch l√§nger die Malaienb√§ren und Lippenb√§ren gehalten wurden?
(10.10.2016, 00:02)
Michael Mettler :   Hier noch das erw√§hnte andere Foto von meinem Besuch im Panzernashornstall, falls es (z.B. wegen des zu sehenden Fensters) irgendwas zur Verortung des Ganzen n√ľtzt. Wegen des exakten Datums m√ľsste ich suchen, April 1990 ist aber sicher; unmittelbar zuvor hatte die Elefantin Dombo im damals frisch besetzten Dickh√§uterhaus ihren t√∂dlichen Grabensturz gehabt, davon erfuhr ich bei meinem Besuch.
(09.10.2016, 23:28)
Jan Jakobi :   Im Uhrzeigersinnn, nach unseren "Puzzle-Teilen" zu urteilen:
Kuhstall (0 Uhr), Menschenaffen-Haus (3 Uhr), Panzernashorn-Haus (7 Uhr), Alte Wache ( 10 Uhr)
Die beiden kleinen Gebäude zwischen Menschenaffen-Haus und Panzernashorn-Haus kann ich nicht benennen.

Das älteste Dashi-Foto in der "Friedrichsfelder Elefanten-Chronik" ist auf den 31.07.1970 datiert.
Auf dem Foto ist sie schon mit Bambi (hinten) und Dombo (vorne) in einer Anlage.

Das Nashorn auf Karstens Foto ist die junge Panzernashornkuh Kumari.
(09.10.2016, 23:20)
Michael Mettler :   @Karsten, jetzt brauche ich noch mal Nachhilfe. Von den f√ľnf Geb√§uden, die auf dem Plan den alten Raubtierhof umgeben, welches ist da welches? Das lang gestreckte oben rechts (im Uhrzeigersinn das zweite) m√ľsste doch das Menschenaffenhaus sein. Dasjenige unten links (im Uhrzeigersinn das f√ľnfte, √ľber dem "Elefan" steht) war dann das Elefantenhaus und das Gehege zeigte in Richtung Parkinneres? War der Auslauf denn tats√§chlich so ausgedehnt, dass er bis vor (bzw. eigentlich hinter) das Verwaltungsgeb√§ude reichte - siehe Kosko-Foto? Auf meinem Nachlass-Foto wirkt er gar nicht so tief. Dann m√ľsste doch das vierte Geb√§ude im Uhrzeigersinn (√ľber dem das "ten" von "Elefanten" steht) der Panzernashornstall sein? Und was waren die beiden kleinsten Geb√§ude?

Zu deinem Dashi-Foto: Ein einzelner, noch dazu niedriger Zaun ohne Sicherheitsabstand zwischen Elefanten und Spitzmaulnashorn, obwohl die Asiatinnen schon ausgewachsen waren? Bist du sicher, dass Dashi auf dem Bild wirklich im Elefantengehege steht (das m√ľsste dann ja erst sp√§ter den h√∂heren Zaun mit senkrechten Rohren bekommen haben), oder kann die sich zwischen den St√§ben herausgemogelt haben und in einem Pflegerbereich stehen? Oder war sie als Neuank√∂mmling sogar vorerst in einem Nashorngehege untergebracht und noch gar nicht bei den Gro√üen?
(09.10.2016, 23:06)
Karsten Vick :   Der Lageplan stammt aus einem alten MILU-Heft und zeigt vollst√§ndig den ganzen Tierpark um 1970.
Von dem eben beschriebenen Elefantenhof musste man zur√ľck zum S√ľdparterre des Schlosses, den Weg ums Menschenaffenhaus gab es damals noch nicht. Also ging man auf dem n√§chsten Stichweg zu den Menschenaffen und vor dem Haus war das viereckige Breitmaulnashorngehege mit zugeh√∂rigem Stall an der R√ľckseite. Rechts davon also die Affen und davor eine Reihe Pelztierfarmk√§fige als letzte √úberbleibsel der Raubtierhaltung. Ich habe sie mit Steinmardern und Stinktieren kennengelernt, Buntmarder knapp verpasst, und noch zu DDR-Zeiten waren sie verschwunden. Der letzte Zirkuswagen mit den Malaienb√§ren stand in Verl√§ngerung des Affenhauses, das hatte WolfDrei mir mal erz√§hlt. Solange er noch da stand, habe ich ihn nie wahrgenommen, da ich von dieser Haltung nichts wusste. Hatte mich nur immer √ľber die hier in den Wegweisern erw√§hnten Malaien- und Lippenb√§ren gewundert.
(09.10.2016, 21:37)
Jan Jakobi :   Karsten, ich vermutete das die Breitmaulnash√∂rner am Kuhdamm waren.
Ein Blick in die Breitmaulnashorn-Chronik im Milu verriet mir das die Breitmaulnashörner ebenfalls ihre Anlage bei den Elefanten hatten.

Wie du weiter unten sehen kannst habe ich ein Bildschirmfoto (Google-Maps) gemacht.
Kannst du darauf die Gebäude und Anlagen einzeichnen?
(09.10.2016, 21:29)
Nikolas Groeneveld :   @Jan Jakobi danke f√ľr die Fotos.
Ich ging bisher bei den Bildern der Breitmaulnashörner immer davon aus das sich deren Anlage nicht bei den anderen Nashörnern sondern irgendwo anders im Park befand.
Das ich in meinem Kommentar von 21:01 Uhr dar√ľber schreibe das sich in der Tierpark-Chronik ein Foto vom Stall der Breitmaulnash√∂rner befindet kam nat√ľrlich nur dadurch zu stande das ich den Kommentar von 19:48 Uhr noch nicht gesehen hatte.
(09.10.2016, 21:24)
Karsten Vick :   Zuerst f√ľr euch ein Foto aus meinem Familienalbum, das ich eigentlich schon zum Tod von Dashi / Dagi posten wollte. Es zeigt die kleine Dashi im Elefantengehege und ein Spitzmaulnashorn im rechten Nashorngehege. Es gab links von den Elefanten noch ein Nashorngehege. Rechts normal Spitzmaul und links Panzer. Ob die Spitzmauln. im Elefantenhaus lebten oder in dem von Michael beschriebenen, zur linken Anlage geh√∂renden Stall wei√ü ich nicht. Jedenfalls gab es 1990, nach dem Auszug der Elefanten, vor deren Gehege einen Treibegang. Ich erinnere mich an einen Besuch 1990, da waren Kumari und Belur im linken Gehege und Mysore tobte im rechten - auf die kurze Entfernung zum Besucher ein eindrucksvolles Schauspiel. Dann wurden die beiden links eingestallt und dann kam ein Pfleger mit einer Peitsche und trieb Mysore vor sich her zum Stall. Und da auf dem Film mit der Klassenfahrt schon 1980 beide Panzern. im rechten Gehege standen, muss es damals schon die M√∂glichkeit zum Umsperren gegeben haben.
1983 meine ich - das ist aber jetzt wirklich gaanz schwache Erinnerung - am rechten Gehege ein drehbares Schild "Spitzmaulnashorn - Zwergflusspferd" gesehen zu haben.
Und im nächsten Post machen wir das Ganze mit Lageplan und klären Jans Foto mit dem Breitmauln. auf.
(09.10.2016, 21:16)
Jan Jakobi :   Und der Asiate Radjah.

(09.10.2016, 21:08)
Jan Jakobi :   Viel sieht man vom Stall nicht, nur jeweils einen Elefanten in der Ecke.
Anbei die Asiatin Bambi
(09.10.2016, 21:06)
Nikolas Groeneveld :   Schade das man die Sommerk√§fige der Menschenaffen nach ihrem Auszug aus dem Schloss nicht weiter f√ľr sie genutzt hat.
So mussten die Menschenaffen Jahrezehntelang ohne Zugang nach draußen leben (abgesehen von den Jungtieren).
Wenn man auf der Fl√§che neben den Elefanten drei Nashornarten gehalten hat dann muss die Nashornanlage ja √ľber diesen Zeitrraum eigentlich "aus allen N√§hten geplatzt sein".
Wenn alle Nashornarten im selben Haus gelebt haben dann findet sich ja in der Tierpark-Chronik auf Seite 79 ein Foto des Nashornhauses.
Was ich noch nicht so ganz verstehe ist das auf dem Foto von Seite 81 aus Elefanten in Berlin im Hintergrund eine weitere Nashornanlage zu sehen ist.
Zumindest sieht es so aus als ob im Hintergrund ein Panzernashorn steht.
Die Nashornanlage zieht sich aber wie es aussieht nur bis in die Mitte der Elefantengruppe.
Denn direkt hinter einem Teil der Elefantenanlage befindet sich ja nur eine niederige Absperrung und dahinter der Besucherweg.
Die Elefantenanlage lag ja wohl direkt neben dem Menschenaffenhaus rechts davon die Nashornanlage und rechts neben der Nashornanlage die alte Wache.
Das stimmt ja aber nicht mit dem Foto von Seite 81 aus Elefanten in Berlin √ľberein auf diesem Bild m√ľsste ja das Menschenaffenhaus rechts von Louise liegen.
Rechts von Louise liegt ja aber eine Nashornanlage, ich nehme an das Dach im Hintergrund gehört zu einem Nashornhaus.
Dieses Nashornhaus sieht zudem anders aus als das auf dem Foto auf Seite 79 aus der Tierpark-Chronik.
@Jan Jakobi wäre es vielleicht möglich die zwei Bilder aus dem Kuhstall aus der Friedrichsfelder Elefanten-Chronik hier ins Forum zu stellen?
(09.10.2016, 21:01)
Jan Jakobi :   Eventuell ein Unterstand?
Hast du unter anderem aus dem Nachlass weitere Fotos auf denen mehr zu sehen ist oder andere "Puzzle-Teile"?

Ich w√ľrde sagen in dem Bereich waren 3 Stall-Geb√§ude:
Der Kuhstall f√ľr die Elefanten, der Stall f√ľr die Panzernash√∂rner und der Stall f√ľr die Breitmaulnash√∂rner.

Der Breitmaulnashorn-Stall ist in der TP-Chronik auf Seite 81 zu sehen.
Hinter dem Stall ist ein Dach eines Hauses zu erkennen. Nur wo steht der Stall auf unserem diskutierten Gelände?

(09.10.2016, 19:48)
Michael Mettler :   Jan: Und was ist dann das dunkle "Etwas" links hinten auf dem Nachlass-Foto? Das k√∂nnte durchaus ein dunkler Holzstall sein. Auch auf dem Kosko-Foto sieht man doch hinter dem Elefantenzaun noch ein Gehege mit quer laufender Eisenrohr-Einfriedung. Das Verwaltungsgeb√§ude ist √ľbrigens laut alten TP-Wegweisern die historische "Alte Wache".

Zur Anordnung der Bauten und Ausl√§ufe wird uns sicherlich WolfDrei etwas sagen k√∂nnen. Die Pl√§ne in den alten Wegweisern geben dazu nichts her, weil sie keine Gehege zeigen und lediglich die wichtigsten Geb√§ude. Einen Elefantenauslauf gab es in der betreffenden Gel√§ndeecke erst seit den fr√ľhen 1960er Jahren, der vorherige "Sch√∂nwetterauslauf" befand sich in etwa dort, wo heute die Gibbonanlage liegt (wird auch in der "Friedrichsfelder Elefanten-Chronik" erw√§hnt, und dort ist in den alten Pl√§nen auch jeweils ein Elefant eingezeichnet. Au√üer - und das ist dann noch mal interessant - im Wegweiser-Plan von 1961, denn da sind ein Asiatischer und ein Afrikanischer Elefant neben dem noch im Bau befindlichen Alfred-Brehm-Haus abgebildet und nicht an der bisherigen Stelle, was sich aber gar nicht mit dem Text im Wegweiser deckt. Keine Ahnung, ob es dort ganz kurz einen Sommerkral f√ľr die Elefanten gab oder der Zeichner den damaligen Masterplan gesehen und etwas voreilig die geplanten Dickh√§uteranlagen an der heutigen Stelle anzeigen wollte.

Ein Artikel √ľber die Primatenhaltung der ersten 40 TP-Jahre in MILU Bd. 8, Heft 3/4 besagt, dass 1964 eine "Affenlaube" mit K√§figen f√ľr Niedere Affen weichen musste und in der N√§he eine neue errichtet wurde, um vor dem Elefantenstall den direkt angeschlossenen Auslauf bauen zu k√∂nnen. Interessanterweise konnte man die Elefanten aber laut Wegweisern schon sp√§testens 1962 an dieser Stelle sehen (im Plan abgebildet, im Text erw√§hnt) - auch da also eine Diskrepanz zwischen den Publikationen.

Mit den Raubtieren lag ich √ľbrigens richtig. Bevor 1963 das ABH besetzt werden konnte, diente unser diskutiertes Gel√§nde vor allem zur Haltung von Gro√ü- und Kleinkatzen, Tropenb√§ren, Caniden, Niederen Affen sowie Spitzmaulnash√∂rnern und Flachlandtapiren (daneben noch vereinzelte andere Arten). Der Elefantenstall scheint zwar schon damals in Betrieb, aber nur ganz am Anfang f√ľr Besucher zug√§nglich gewesen zu sein. Im √§ltesten Wegweiserplan (1957) gibt es nur einen kurzen Sackgassenweg in dieses Gel√§nde hinein und keine Erw√§hnung einer Zug√§nglichkeit des Elefantenstalls. Die Menschenaffen hatten ihre Nacht- und Winterunterkunft noch im Schloss sowie Sommerk√§fige am Weg zwischen Schloss und sp√§terer Cafeteria (vom Schloss aus gesehen noch hinter dem Elefanten-Sommerauslauf). Ihr eigenes Haus wurde dann 1964 fertiggestellt, nachdem die Gro√üraubtiere bis auf Malaien- und Lippenb√§ren von dort weggezogen waren. Ebenfalls 1964 kamen die Breitmaulnash√∂rner in den Bestand, 1966 das erste Panzernashorn - bis 1983 (Ende der Spitzmaulnashornhaltung) lebten dann also gleichzeitig drei Nashornarten auf dem "Elefantenhof".
(09.10.2016, 18:51)
Jan Jakobi :   Stimmt, ist mir bisher nicht aufgefallen.
Ich erkenne ein weiteres Detail: Zwischen dem R√ľcken von Dombo und Louise ist ein Dach zu erkennen.

Ja, es handelte sich um einen Backsteinbau.
In der "Friedrichsfelder Elefanten-Chronik" (MILU 7, Heft 5) sind 2 Fotos vom Inneren des Kuhstalls.

Bez√ľglich des Panzernashorn-Fotos aus der TP-Chronik fand ich in der "Friedrichsfelder Elefanten-Chronik" (MILU 7, Heft 5, Seite 522) ein Foto von Kosko im Jahr 1975 mit der Verwaltung (?) im Hintergrund.

Auf dem Nachlass-Foto sehen wir das links neben dem Kuhstall kein weiteres Gebäude steht.
Im Video stehen die Besucher zwischen Kuhstall (hinter der Person die filmt) und Verwaltung (?) (Blickrichtung der Person die filmt).
Das heutige Malaienbären-Haus ist rechts von der Elefanten-Außenanlage.
(09.10.2016, 16:39)
Michael Mettler :   Das d√ľrfte keine "Betonfassade" gewesen sein, sondern der ehemalige Kuhstall wird ein ganz normaler Backsteinbau gewesen sein, was f√ľr Kuhst√§lle nun nicht so ungew√∂hnlich w√§re.

Wenn ich mich nicht täusche, sieht man auf dem von Jan eingestellten Elefantenfoto zwischen den beiden rechten Tieren im Hintergrund den Nacken eines Panzernashorns. Auf jeden Fall aber gibt es dort hinten quer verlaufende Eisengitter wie am Nashorngehege.

Von den Tapiren waren zumindest die Schabrackentapire nie im Schaubereich (sondern im Tierkrankenhaus), es wurden zeitweise aber auch Flachlandtapire gehalten.
(09.10.2016, 15:55)
Nikolas Groeneveld :   Ich gehe mal davon aus das man vor die W√§nde des ehemaligen Kuhstalls zur W√§rmeisoliereung eine Betonfassade gesetzt hat.
Der Kuhstall wird ja urspr√ľnglich keine Betonfassade gehabt haben.
W√§re es nicht auch m√∂glich dass das Nashornhaus mit zu den ehemaligen Stallungen f√ľr das Nutzvieh der Familie Treskow geh√∂rte.
Das Nashornhaus hatte ja in Erinnerung von Michael Mettler keine Betonverkleidung.
(09.10.2016, 13:34)
Michael Mettler :   @Jan: Ja, bin ich. Ich habe ein weiteres Foto von damals aus meiner normalen Standperspektive und w√ľrde aus dem Vergleich heraus sch√§tzen, dass Kumari nicht ganz bis zu der Grenzlinie zwischen braunen und wei√üen Wandbrettern reichte, die man im Hintergrund sieht. Im hinteren (vom Bildbetrachter aus gesehen: linken), niedrigeren Bereich k√∂nnte die Stallbox in etwa die H√∂he einer Pkw-Garage gehabt haben. Der Pflegergang lag meiner Erinnerung nach etwas tiefer als der Boxenboden.

Vielleicht war der Stall ja sogar urspr√ľnglich ein landwirtschaftlicher Wagenschuppen, wenn der benachbarte Elefantenstall ein ehemaliger Kuhstall gewesen sein soll. In Stuttgart hatte man ja die ersten Wilhelma-Elefanten auch in einer alten Wagenremise untergebracht und einen Gitterauslauf davorgebaut (sp√§ter, nach Bezug der heutigen Dickh√§uteranlagen und vor Bau des Wilhelma-Bauernhofes, standen dort Kamele).
(09.10.2016, 11:03)
Jan Jakobi :   Laut Wikipedia:
- Panzernashornbullen eine Schulterhöhe von 1,70 - 1,86 m
- Panzernashornk√ľhe eine Schulterh√∂he von 1,48 - 1,73 m

Michael, ich vermute du bist bei deiner Größe/Höhe in die Hocke gegangen oder auf die Knie.
(08.10.2016, 14:00)
Michael Mettler :   Ich denke, das t√§uscht. Als extrem niedrig habe ich den Stall nicht in Erinnerung.
(08.10.2016, 09:54)
Nikolas Groeneveld :   @Michael Mettler
Interssantes Foto, sieht es auf dem Bild nur so aus oder war Kumari tatsächlich fast so hoch wie das Dach des Nashornhauses?
Es k√∂nnte nat√ľrlich gut sein das ein Pflegergang damals beide Au√üenanlagen trennte, das w√ľrde auch erkl√§ren warum auf dem Foto aus der Tierpark-Chronik im Hintergrund eine zweite Au√üenanlage zu sehen ist und das hinter der vorderen Anlage Menschen stehen (diese m√ľssten dann ja im Pflegergang stehen, auch wenn sie nicht wirklich wie Tierpark-Personal aussehen).
Ich verstehe nur nicht so ganz warum dann auf dem Bild aus dem Video kein Pflegergang zu sehen ist.
Vielleicht wurde ja auch zeitweise eine der beiden Nashornanlagen in zwei Hälften geteilt um mehr Tiere unterbringen zu können.

(07.10.2016, 23:32)
Michael Mettler :   Im Thread "Nash√∂rner in Deutschland" ist √ľbrigens bei einem Beitrag von mir vom 5.11.2007 eine meiner 1990er Aufnahmen von Kumari und Belur im alten Stall zu finden.

Vielleicht tr√ľgt mich die Erinnerung, aber m.E. ging man damals auf dem Pflegerweg zwischen zwei Nashorngehegen hindurch zum Stall. Im Stall waren jedenfalls Panzernashornbulle auf der linken und Kuh mit Kalb auf der rechten Seite durch den Pflegergang getrennt. Waren eventuell vorher beide Stallseiten und Gehege mit verschiedenen Nashornarten besetzt?

Auch bin ich mir nicht ganz sicher, ob irgendwo in dieser Gel√§ndeecke damals auch der Circus-Raubtierwagen stand, in dem ein einzelner Baikalluchs untergebracht war, den ich bei dieser Gelegenheit ebenfalls zu Gesicht bekam. Wobei mir gleich wieder etwas d√§mmert: War das Menschenaffenhaus nicht in seiner Anfangszeit ein provisorisches Raubtierhaus, bis das ABH er√∂ffnet wurde? Waren nicht die ersten Gro√ükatzen dort und nebendran in Circuswagen untergebracht? Die ersten Menschenaffenk√§fige des TP standen jedenfalls noch im Schloss Friedrichsfelde, wie ich aus Dathes B√ľchern in Erinnerung habe.

Auf jeden Fall unterstreichen die alten Fotos meinen Eindruck, den ich beim Erstbesuch des TP 1985 hatte (und irgendwann auch schon mal hier geschildert), selbst wenn ich ausgerechnet die aktuell diskutierten Gehege und H√§user damals vielleicht noch gar nicht gesehen hatte. Bis dahin kannte ich jedenfalls als "Wessi" aus TP-Wegweisern, B√ľchern und Fernsehsendungen eher die weitl√§ufigen "Vorzeigeanlagen" (und Holzpalisadenz√§une nur HINTER den fotografierten Tieren) und war ziemlich √ľberrascht, dass nicht gerade kleine Bereiche des Parks mit ihren provisorischen Gehegen eher wie ein Tierfanglager wirkten. Was aber genau deshalb auch seinen Reiz hatte ;-)
(07.10.2016, 20:52)
Nikolas Groeneveld :   @Jan Jakobi
Ist mit quer gemeint das das Elefantenhaus mit der R√ľckseite zur Nashornanlage stand?
Ich habe gerade im Internet ein Video gefunden das auch die Anlagen f√ľr Nash√∂rner und Elefanten zu DDR-Zeiten zeigt.
Darin ist zu sehen das die Nashornanlagen direkt am Verwaltungsgebäude stand.
Auf dem Bild aus der Tierpark-Chronik sieht man allerdings das sich hinter der Anlage auf der die Nashörner stehen noch ein weiteres Gehege befindet.
Stehen die Nashörner auf diesem Bild auf der ehemaligen Elefantenanlage?
Die Elefanten waren ja zu Belurs Geburt schon ins Dickhäuterhaus umgezogen.
Anbei ein Bild aus dem Video das die Nashornanlagen zeigt.

(07.10.2016, 15:16)
Jan Jakobi :   In der TP-Chronik gibt es ein Panzernashorn-Foto (Kumari mit Belur) auf Seite 232.
Im Hintergrund ist die Verwaltung (?) zu sehen.

Die Elefanten-Au√üenanlage ist hinter dem Fotografen, auf dem Nachlass-Foto ist sie links und auf dem "Gegenst√ľck" ist sie rechts.
Das Elefantenhaus stand quer zwischen Verwaltung (?) und heutigem Malaienbären-Haus.

Jenes Elefantenhaus war in Wirklichkeit der Kuhstall der Familie von Treskow, die letzten Bewohner vom Schloss Friedrichsfelde.

Waren die Tapire jemals im Schaubereich?
Ich meine gelesen zu haben das deren Anlagen nicht öffentlich zugänglich waren.

(07.10.2016, 12:40)
Jan Jakobi :   Das Nachlass-Foto zeigt die gesamte Elefanten-Au√üenanlage.
Von links nach rechts: Kosko, Dombo, (hinten Louise), Dashi.

Auf Seite 79 in "Elefanten in Berlin" gibt es ein Foto aus fast identischer Perspektive.
Anbei das "Gegenst√ľck" als Scan von Seite 81 im genannten Buch.
Von links nach rechts: Dashi, Kosko, Dombo, Louise.
(07.10.2016, 12:29)
Nikolas Groeneveld :   @ Jan Jakobi und Michael Mettler
Vielen Dank f√ľr die Beantwortung meiner Fragen : )
Ich finde Fotos von alten Anlagen immer sehr interessant.
Ich gehe davon aus das dieses Bild die Gesamtfl√§che der Anlage zeigt viel gr√∂√üer d√ľrfte sie ja nicht gewesen sein denn die Nash√∂rner( und eventuell die Tapire und Zwergflusspferde?) lebten ja direkt nebenan.

(07.10.2016, 12:19)
Michael Mettler :   Das nebenstehende Foto von April 1981 habe ich aus einem Nachlass. Ich selbst war erst vier Jahre sp√§ter zum ersten Mal im TP, kann mich aber an die Anlagen nicht erinnern. Aus Zeitmangel habe ich mich damals vor allem auf die vielen Tierarten konzentriert, die ich aus anderen Zoos noch nicht kannte - da rangierten Elefanten, Nash√∂rner und Menschenaffen zwangsl√§ufig ganz unten auf der Liste, m√∂glicherweise habe ich sogar diese ganze Gel√§ndeecke gar nicht besucht. Danach war ich dann erst in der Wende-Zeit wieder dort, da waren die Elefanten bereits ins Dickh√§uterhaus umgezogen, die Panzernash√∂rner aber noch am alten Standort. Ich durfte damals mit einem Kurator in den Stall, meiner Erinnerung nach ein Holzhaus (?), und w√ľrde behaupten, dass das Au√üengehege nicht viel anders aussah als das der Elefanten. Aber auch von diesem Besuch her habe ich keine weiteren Erinnerungen an die umliegenden Gehege (falls die noch standen).
(07.10.2016, 09:03)
Jan Jakobi :   Mit einem Gesamt-√úberblick kann ich leider nicht dienen.
Fotos gibt es hauptsächlich von den dortigen Bewohnern, sehr viel ist von den Anlagen auf den mir bekannten Fotos nicht zu sehen.

Mein Berliner Freund hatte mir gezeigt wo Elefanten und Nash√∂rner fr√ľher untergebracht waren.

Das heute vielen als Malaienb√§ren-Haus bekannte Geb√§ude war fr√ľher das Menschenaffenhaus.
Die Außenkäfige enstanden in den 90er Jahren, davor gab es keine.

Vom Tapir-Haus gibt/gab es nur das Fundament (?) auf der Fläche der heutigen Hyänen-Anlagen.

Genaueres kann vielleicht WolfDrei sagen.

Anbei die √Ėrtlichkeit als Bildschirm-Foto (Google-Maps).
Links die Verwaltung (?) und rechts das Malaienbären-Haus.
(06.10.2016, 22:04)
Nikolas Groeneveld :   Besitz vielleicht noch jemand Fotos von den alten Anlagen f√ľr Elefanten,Nash√∂rner und Menschenaffen?
Einige Fotos kenne ich zwar aber nat√ľrlich wurde ich mich √ľber weitere Bilder sehr freuen.
Die Anlagen f√ľr Elefanten und Nash√∂rner befanden sich ja bis zur fertigstellung des Dickh√§uterhauses neben dem Menschenaffenhaus.
Die Menschenaffen hatten damals keine Au√üenanlagen, also w√§re theoretisch die ganze Fl√§che hinter dem Affenhaus f√ľr Elefanten und Nash√∂rner nutzbar gewesen.
Aber wie viel der Fl√§che wurde tats√§chlich f√ľr die Elefanten und Nash√∂rner genutzt und wie waren die Anlagen angeordenet?
Die Panzernashörner lebten ja wohl durchgehend bis zur Eröffnung des Dickhäuterhauses (und auch noch einige Zeit danach) in der Anlage neben den Elefanten, aber wo waren Spitzmaul-und Breitmaulnashörner untergebracht?
Waren die Zwergflusspferde und Tapire f√ľr Besucher zu sehen (beiden Arten werden ja in den Wegweisern von Dathe erw√§hnt) und wenn ja wo waren sie untergebracht?
Das Tapirhaus wurde auch nur zur Hälfte fertiggestellt und die Ruine letztendlich abgerissen.
Alle Arten wurden wohl kaum zeitgleich auf dieser geringen Fläche untergebracht.
Das waren jetzt ziemlich viele Fragen ich w√ľrde mich aber wie gesagt freuen wenn jemand sich die Zeit nimmt sie zu beantworten und eventuell noch einige Fotos parat hat.
(06.10.2016, 20:47)
WolfDrei :   Und noch ein Bild zur neuen WG Guanaco - Gro√üer Mara. √úbrigens sah ich keine besonderen `` Sicherheitsma√ünahmen`` gegen ein Entweichen Letzterer.
(02.10.2016, 19:00)
WolfDrei :   Mit der Hoffnung, dass es auch beim Berber noch zu (erfolgreichem) Nachwuchs kommen k√∂nnte, hier ein Bild beim R√∂hren.
Wie ich schon schrieb, brach das Geweih beidseitig leider ``unzeitgemäß`` ab.
(02.10.2016, 18:57)
WolfDrei :   Der Elchbulle ist erst vierj√§hrig, k√∂nnte gut werden (jetzt Achtender) - leider bleibt er ein Stangenelch.
(02.10.2016, 18:52)
WolfDrei :   Um bei Letzterem zu bleiben: das scheint die kleine Eulenanlage zu sein, die zwischen Nilgau-und Chacoanlage steht. Dort wurde (nur ?) das ``Drahtgitter`` herausgenommen und Erde angesch√ľttet.

Ansonsten hatte ich heute eine F√ľhrung zur Hirschbrunst - immer mit etwas Bangen. Neben Sonne (gestern regnete es ganztags) war gen√ľgend `` Krach`` zwischen Maral und Wapiti, auch die Damen fiepten mit. Sp√§ter melderte sich auch der Berber - eigentlich, wie es sich f√ľr einen ``richtigen`` Rothirsch geh√∂rt. Zu meinem Programm geh√∂rt auch das Bem√ľhen, mit Hilfe der Pfleger die Elche in ``richtige`` Sichtweite der Besucher zu bekommen - zu 90 % h√§ngen die immer im oberen Bereich herum.
Erfolg anbei:
(02.10.2016, 18:48)
Mark Meier :   Grunds√§tzlich glaube ich auch, dass die Zeit "kleiner" Greifvogelvolieren zu Ende geht. Allerdings finde ich die Gro√üvoliere beim Brehm-Haus oder auch die Kondorvoliere im Zoo durchaus zeitgem√§√ü und attraktiv. Mehr Platz als eine mittlere Huftieranlage beansprucht das auch nicht. Wenn man kleine Volieren wegstreicht, sollte man mE einige gro√üe erg√§nzen. Denn wenn man √ľberall "redundante" Tiere abschafft (bei Zebras, Hirschen usw. ist ja mW auch ein Abbau geplant). und es bei ein paar repr√§sentativen Vertretern bel√§sst, wird der Tierpark irgendwann kaum noch seiner Gr√∂√üe und Tradition gerecht. Mir w√§re das etwas zu "leer", zumal die Tierwelt nun mal nicht nur oder prim√§r aus einer Auswahl besonders schaattraktiver S√§uger besteht.
(01.10.2016, 11:28)
Michael Mettler :   @Mark Meier: Im ZEP sieht es jedenfalls nicht gerade danach aus, dass man f√ľr die Zukunft noch mit einem dem jetzigen vergleichbaren Spektrum an Greifen und Eulen plant. Die Geier-Gro√üvoliere ist dort dem Thema Dschungelwelt/S√ľdostasien zugeschlagen, damit w√ľrden schon mal Bewohner anderer Erdteile entfallen (wobei ich den Verdacht hege, dass dort langfristig √ľberhaupt keine Greife mehr zu sehen sein k√∂nnten). Riesenseeadler werden f√ľr den Parkteil "Mandschurei" genannt, neben den Uhus im "M√§rchenwald" die beiden einzigen in der ZEP-Artenliste namentlich genannten Formen aus den beiden Verwandtschaftskreisen - und das, obwohl selbst Arten(gruppen) wie Rennkuckuck, Lori oder Fasan Erw√§hnung finden. Die Greifvogelvoliere nahe den Wei√ülippenhirschen befindet sich im R√§umungsgebiet f√ľr den geplanten zus√§tzlichen Eingang, die Zuchtvolieren in der N√§he der afrikanischen und asiatischen Rinder fallen z.T. dem Thema S√ľdostasien zu (ohne dass sich die bisherige Weiternutzung irgendwo niederschl√§gt), z.T. dem (jedenfalls bisher) nicht als Geozone konzipierten "Urwald" - ebenfalls ohne weitere Erw√§hnung, so dass es sich auch um eine angedachte Reservefl√§che f√ľr angrenzende Bereiche handeln kann. F√ľr Vogelarten, die nicht auf sichtfreien Anlagen oder in begehbaren Volieren gehalten werden k√∂nnen, scheint es jedenfalls im TP zuk√ľnftig eng zu werden.

Abgesehen davon haben andere gro√üe Zoos bei ihrer Umkonzeptionierung eine solche Entwicklung bereits durchlaufen oder tun es gerade; K√∂ln, M√ľnchen und aktuell Hannover pr√§sentieren bis auf geringste Ausnahmen Greife und Eulen nur noch als Flugschauv√∂gel. Und man darf gespannt sein, wie sich die derzeitigen Umbauma√ünahmen im Greifvogelrevier des Berliner Zoos auf das dortige Artenspektrum auswirken werden. Adler und Geier hinter Gittern l√∂sen ja wie Gro√ükatzen in traditionellen K√§figen heutzutage eher Kritik und Mitleid beim Besucher aus; in Hannover war das m.W. einer der Hauptgr√ľnde f√ľr die j√ľngst erfolgte Abschaffung der Greife.
(01.10.2016, 11:00)
Mark Meier :   @Michael Mettler: Eine Neunutzung der bisherigen Gepardenanlage etwa f√ľr B√§ren oder Tiger k√∂nnte ich mir gut vorstellen. Dann m√ľsste man nur pr√ľfen, was man mit den Geparden macht. Ich wei√ü nicht ob hier eine kurz- bis mittelfristige Abgabe geplant ist. Langfristig sollen sie ja woanders im Park gehalten werden.

Zu einem drastischen Abbau bei den Greifv√∂geln wei√ü ich bisher nichts. Ich habe nur mitbekommen, dass eine kleinere Voliere zur√ľck gebaut wurde.
(01.10.2016, 09:14)
Michael Mettler :   @ Mark Meier: Die - von innen aus betrachtet - rechte Felsenhalle k√∂nnte allerdings auch als Innengehege f√ľr Tiere dienen, welche zuk√ľnftig auf der jetzigen Gepardenfl√§che gehalten werden (daf√ľr h√§tte ich noch immer die Malaienb√§ren im Auge), dann kann der komplette Innenhof als Au√üenfl√§che f√ľr die linke Halle geneutzt werden.

Was die Flugschau betrifft: Gewöhnt euch lieber schon mal an den Gedanken, dass das dort zu sehende Artenspektrum an Greifvögeln und Eulen langfristig eventuell größer sein könnte als im Rest des Tierparks...
(30.09.2016, 21:26)
Mark Meier :   Auf YouTube (oder alternativ der Facebookseite des Tierparks) findet sich ein Video von RBB ZIBB, wo endlich mal ein paar aktuellere Details zum Brehm-Haus genannt werden: https://youtu.be/iYr7JqnGGx0

Am besten selbst anschauen!

Die Felsenhallen werden demnach offenbar doch "nur" bis zur jetzigen Besucherbr√ľstung erweitert, indem der Wassergraben √ľberbaut wird. Statt 200m¬≤ wird die Landfl√§che dann 400m¬≤ betragen, also doppelt so viel wie bisher. Zudem soll es dort √ľberall Naturboden und auch einige sch√∂ne Pflanzen geben (analog wird man mE sicher auch au√üen vorgehen, sonst h√§tte man ja nur eine Au√üenanlage f√ľr zwei Innenanlagen). Auch die anderen Innanlagen sollen gr√∂√üer und besser gestaltet werden und weniger an K√§fige erinnern (also wird man wom√∂glich doch hineinschauen k√∂nnen?!?).

Eins der Wasserbassins wird √ľbrigens zu einer Ameisenanlage umgestaltet. In das Wasser werden mehrere gro√üe Pflanzgef√§√üe kommen, zwischen denen die Ameisen √§hnlich wie beim Aquarium auf Wanderschaft gehen sollen.

Klingt alles sehr spannend...
(30.09.2016, 21:05)
Mark Meier :   Die Flugschau hat offiziell begonnen und findet abgesehen von Montag t√§glich von 13:30 Uhr bis 14 Uhr statt. Gezeigt werden dabei Europ√§ischer Uhu, Fleckenuhu, Truthahngeier, W√ľstenbussarde und ein junger Wei√ükopfseeadler. Ich bin schon sehr gespannt auf die Vorstellung.
(30.09.2016, 19:01)
Mark Meier :   Danke. Also schon richtig mit Lautsprecher und allem! Mal sehen, ob es dauerhaft bei dieser Zeit bleiben wird. W√§re eigentlich eine ganz gute Taktung mit dem sonstigen Programm. Oder vielleicht gibt es sp√§ter sogar mehrere Durchl√§ufe pro Tag wie in manchen anderen Zoos.
(29.09.2016, 06:26)
WolfDrei :   @Mark Meier: gestern - vielleicht st√§ndig - um 13.30 (offensichtlich zwischen den kommentierten F√ľtterungen). Ca 20 der 30 Besucher (Dauerbesucher) schienen dar√ľber gut informiert zu sein, die anderen wurden durch die Lautsprecherkl√§nge angelockt, wobei die manchmal je nach Position des ``Hauptfalkners`` mit dem Mikrofon zu den Lautsprechern etwas blechern bzw. √ľberlagert klangen.
(28.09.2016, 13:52)
Mark Meier :   @WolfDrei: Danke f√ľr die Informationen, wobei das mit dem kleinen Moschustier nat√ľrlich alles andere als erfreulich ist! Sch√∂n hingegen, dass man bei den Varis noch mal nachgearbeitet wurde. Wann finden denn die Probel√§ufe f√ľr die Flugschau statt?
(27.09.2016, 21:42)
WolfDrei :   Heute nach z√∂gerlichem (weil kaltem Beginn) Besucherandrang doch noch erquickliche Anzahlen. - auch auf dem Berg.
Die Arbeiten in der Varianlage sind beendet: die Besucherbegrenzung wurde verändert: anstelle der mit Schilfrohr umwickelten alten Stahlpfähle nun dicke Bambusrohre, durch Löcher wurde ein Seil straff gespannt, auf dem auch die Varis balancieren können.
Im Hof des ABH an den Freianlagen wurden die Sicherheitsnetze ausgetauscht.
Tierisches? Leider: an den Folgen einer Verletzung des Muttertieres der Moschustiere durch den Bock starb das Jungtier (wohl Milchmangel). Die Mutter wird genesen. Sonst genoss man die Sonne.
Der Marco-Polo-Bock soll wieder demnächst auf die Anlage.
Im Vorfeld der Vogelshower√∂ffnung finden schon √úbungen unter erw√ľnschtem Publikum statt, um die Tiere an Menschen zu gew√∂hnen. Die W√ľstenbussarde machten ihre Sache sehr gut, nur die Uhudame Elba hatte ihren eigenen Kopf - Plan X war notwendig - Anlockung aus nicht vorgesehenen Landeb√§umen.

Uhudame Elba

(27.09.2016, 20:14)
WolfDrei :   Ei der Daus: Brauche wohl nun doch eine Brille, habe das Originalbild vergr√∂√üert. Wirklich, das wird die umgestaltete n√∂rdliche Seite sein.
(21.09.2016, 16:56)
Nikolas Groeneveld :   @Jan Jakobi inzwischen ist die RBB um 4 Sendung vom Montag wieder in der Mediathek verf√ľgbar.
Das Interview mit Andreas Knieriem (unter anderem √ľber Dashis Tod) beginnt etwa ab 43:40.
Hier der Link :
http://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-UM4/rbb-UM4-aus-dem-Berliner-Zoo/rbb-Fernsehen/Video?documentId=37833550&topRessort=tv&bcastId=30445748
@WolfDrei und Michael Mettler meiner Meinung nach handelt es sich bei dem Bild um die Flanke des Alfred-Brehm-Hauses
Im Hintergrund sind ja auch die Außenkäfige zu sehen.
(21.09.2016, 14:47)
WolfDrei :   @MM: Ich mu√üte das aush√§ngende Bild seht zurechtschnippeln - im gro√üen Original ist das wirklich der ``Innenhof`` - also die Fl√§che gegen√ľber den beiden wasserums√§umten Freianlagen. Chaco-Pekaris: die 5 sind die jetzt lebenden Jungtiere - ``Schwund`` bei den W√ľrfen abgerechnet.
(21.09.2016, 11:22)
Michael Mettler :   @WolfDrei: Ich halte das nicht f√ľr die Innenhofanlage, sondern f√ľr die Umgestaltung der ABH-"Flanke", die bisher Tiger, Jaguare usw. beherbergt.

Laut "Berliner Tiere" Nr. 27 hatte eine Chaco-Pekari-Sau namens Chica Anfang Juni Vierlinge, dann ginge "5 Ferkel von 3 Sauen" aber nicht auf...?
(20.09.2016, 22:25)
WolfDrei :   Dann schulde ich noch das Bild von der ABH-Planung f√ľr die Innenhofanlage (trotz nur 1,5 MB). Allerdings sieht mir der ``Sumatraner`` sehr nach Amurtiger aus. √úbrigens, wie ich gerade sah, sind die Zitate-`` Tippelchen"" im Text wieder weg
(20.09.2016, 19:02)
WolfDrei :   Bucharahirsch in der Suhle
(20.09.2016, 18:57)
WolfDrei :   Schnelldurchlauf:
- an der Plansche und der Vogelarena sind eine Menge ?Nordsee-? und ?Bayernschnickschnack?teile eingebaut worden: eine gro√üe Boje, mehrere Pf√§hle mit Rettungsringen bzw. Holzstapel, Beile in Baumst√ľmpfen, eine Holzh√ľtte mit Restbrettern beschlagen, Karren etc. Die 1. Vogelschau soll am 1.10. Stattfinden. Die gro√üe Holzanlage scheint die V√∂gel zu beherbergen. In der Au√üenrotunde sind Vogelsitzb√§ume in den Boden eingelassen worden.
- bei den Chaco-Pekaris hat es diesjährig von 3 Sauen 5 Ferkel gegeben. Zweiggruppen gibt es mittlerweile in Wroclaw, Prag und Planckendael.
- bei den Wisenten gab es eine dritte Geburt, das Kitz bei den Maralen ist weiblich.
- Im Variwald wird gebuddelt: Wasserleitung? Überhaupt wird des öfteren gesprengt - kannte ich unter BB nicht.
- im ?nordischen ? Hirschrevier l√§uft seit 2 Wochen die Brunft: Duell zwischen Maral und Wapiti, der Buchara s√ľhlt im Schlamm.
Anbei der Schwarzhalskranich-Nachwuchs

(20.09.2016, 18:55)
Nikolas Groeneveld :   @Jan Jakobi die gestrige Sendung von RBB um 4 wird mir auf der Seite der RBB Mediathek immer noch nicht angezeigt, was seltsam ist denn gestern abend konnte ich die Sendung in der Mediathek noch sehen.
(20.09.2016, 17:59)
WolfDrei :   Noch ein "Namensnekrolog" f√ľr DASHI, nachdem Jan Jakobi bei mir nachfragte. Im letzten TP-F√ľhrer von 1989 gibt es nur DAGI (erstmals so genannt im F√ľhrer von 1971 - wie ich schon unten ausf√ľhrte, nach Dagmar Frederic (mit C also), der erste F√ľhrer nach "√úbernahme" des TP durch den Zoo unter Leitung durch BB hie√ü sie dann DASHI - offensichtlich nicht nur eine "neue Aussprache" des G
(20.09.2016, 14:56)
Nikolas Groeneveld :   @Jan Jakobi das w√ľrde ich gerne, aber aus mir unklaren Gr√ľnden wird mir die gestrige Sendung nicht mehr in der RBB Mediathek angezeigt.
Nur die Sendungen der letzten Woche sind dort momentan zu finden.
Ich versuche es aber später nochmal vielleicht ist dann ja das Problem behoben.

(20.09.2016, 14:24)
Jan Jakobi :   Nikolas, kannst du bitte den Link zur heutigen Sendung von RBB um 4 posten?
(19.09.2016, 23:15)
Jan Jakobi :   Dann war die Erl√∂sung in diesem Fall der richtige Weg.
Mir ist wirklich nichts aufgefallen.
(19.09.2016, 22:29)
Nikolas Groeneveld :   Laut einer Aussage von Andreas Knieriem in der heutigen Sendung von RBB Um 4 ist inzwischen bekannt das Dashi an einer Darmverschlingung litt.
(19.09.2016, 22:17)
WolfDrei :   Noch etwas zum Namen - habe ich irgendwo gelesen. Der Name wurde von der damals sehr bekannten DDR-S√§ngerin Dagmar Frederik "entliehen", die wohl auch, wie andere Ber√ľhmtheiten, bei Tierparkfesten auftauchte. Daraus soll dann Daggi und dann Dashi geworden sein.
(19.09.2016, 17:00)
Jan Jakobi :   Mit dem Tod von Dashi entf√§llt die Zusammenf√ľhrung mit Bibi und deren T√∂chtern.
Damit ist jetzt von allen ehemaligen 3 Untgruppen der 6 adulten K√ľhe jeweils die H√§lfte verstorben.

Dashi (+) - Bibi
Lilak - Sabah (+)
Pori - Mafuta (+)

Dashi war die beeindruckenste Afrikanerin die ich kannte und sie war ein TP-Urgestein.

Im TP verbleiben 5 Afrikaner (Tembo/ca. 30/31 J., Lilak/ca. 43 J., Pori/ca. 35 J., Kariba/10 J., Kando/9 J.) und 7 Asiaten.

Anbei ein letztes Foto, diesmal von Mai 2008.
Damals hatte sie noch schöne Stoßzähne, ca. 3 1/2 Jahre (Oktober/November 2011) später brach sie sich diese ab.
(19.09.2016, 14:14)
Jan Jakobi :   Zum Alter: Dashi wurde ca. 1968 geboren und im Dezember 1969 kam sie in den TP.
Sie war also ca. 48 Jahre alt.

Im Teil 1 der Friedrichsfelder Elefanten-Chronik gibt es ein Foto von Dashi (mit Dombo und Bambi) vom 31.07.1970.
Zu dem Zeitpunkt war sie ca. 2 Jahre alt, im Vergleich mit den TP-Afrikaner-Kälbern kommt das ungefähr hin.

Anbei Dashi im März 2004, mein ältestes "Passfoto" von ihr.
(19.09.2016, 14:02)
Jan Jakobi :   Das zweite Foto vom Donnerstag.

Es ist vielleicht noch interessant zu erw√§hnen das es von Mittwoch auf Sonntag einen Temperatursturz (von ca. 30 Grad runter auf ca. 26 Grad) in Berlin gab. F√ľr betagte Tiere ist das vielleicht nicht so einfach zu verkraften.
(19.09.2016, 13:52)
Jan Jakobi :   "Sch√∂ner" Zufall!

Ich habe nämlich 3 Tage zuvor, also an Donnerstag den 15.09., den TP besucht und war wie immer auch bei den Elefanten.
Mir ist an dem Tag nichts nennenswertes aufgefallen.

Donnerstag war die Aufteilung so:

Vormittags: Dashi, Lilak, Kariba auf der Herden-Außenanlage + Tembo, Pori und Kando auf der Bullen-Außenanlage
Nachmittags: Tembo, Pori, Kando, Lilak, Kariba auf der Herden-Außenanlage + Dashi auf der Bullen-Außenanlage

Donnerstag war sie nur mittags im Haus in ihrer Box, damit das Trio (Tembo, Pori, Kando) auf die Herden-Außenanlage konnte.

So waren Aufteilung und Wechsel auch bei meinem Mai-Besuch, insgesamt war das so seit Juli/August letzten Jahres.
Tembo hatte sie damals wieder angegriffen, deswegen durften die beiden seit dem nicht mehr zusammen auf die Außenanlage.

Anbei Dashi am Donnerstag.
(19.09.2016, 13:50)
Nikolas Groeneveld :   Elefantenweibchen Dashi lag am Sonntag in ihrer Box und konnte aufgrund einer Kreislaufschw√§che nicht mehr austehen.
Man hat sich dazu entschieden das Tier einzuschläfern.
Im Institut f√ľr Zoo-und Wildtierforschung soll die genaue Ursache f√ľr die Kreislaufschw√§che festgestellt werden.
Dashis genaues Alter ist nicht bekannt man hat es aber auf 48 Jahre geschätzt.
Ich frage mich ob in diesem Fall die Herde die Möglichkeit hatte sich vom verstorbenen Herdenmitglied zu verabschieden.
(19.09.2016, 12:49)
WolfDrei :   Nochmals
(17.09.2016, 20:37)
WolfDrei :   Nochmals
(17.09.2016, 20:36)
WolfDrei :   Ein Blick in die Zukunft: der "Innenhof" des Brehm-Hauses
(17.09.2016, 20:33)
WolfDrei :   Entfernung in direkter "Flugluftlinie" h√∂chstens 150 m!
(14.09.2016, 19:57)
Mark Meier :   Gef√ľhlt sind beide Bereiche nicht unmittelbar benachbart aber auch nicht sooo weit entfernt voneinander. Allerdings gibt es recht viele B√§ume dazwischen und wenn die V√∂gel nicht allzu hoch fliegen, sollten sie eigentlich kaum ein Kaninchen ins Visier bekommen.
(14.09.2016, 16:48)
Michael Mettler :   Wie weit ist eigentlich das neue begehbare Kaninchengehege von der Freilichtb√ľhne entfernt? Nicht, dass da mal einer der Greife Lust bekommt, die Show zu schmei√üen und statt des Eintagsk√ľkens in der Hand des Falkners lieber lebendes Karnickel anzusteuern ;-)
(14.09.2016, 15:31)
Mark Meier :   Das ist ja richtig spannend. Also erst einmal abwarten, wie viele Tiere nun wirklich gekommen sind (und bleiben?).

√úbrigens wird die Flugschau wohl fr√ľhestens Ende September beginnen, wie mir ein Freund mitteilte. Die V√∂gel m√ľssen erst noch besser an die Trib√ľne gew√∂hnt werden.
(14.09.2016, 14:43)
WolfDrei :   @Mark Meier: ich war relativ weit entfernt von der Anlage, wollte wegen der Hitze nicht dorthin zur√ľck. Laut Jahresbericht 2014 waren es im TP-Besitz 3,6.
Als ich die Anlagen- Umstellung vor ca 2 Wochen bemerkte, nannte ein Dauerbesucher 0,4 als Bestand. Ich hatte von weitem fotografiert, z√§hlte 9 Tiere. Es kann durchaus sein , dass in den Vorgehegen gerade auch M√§nnchen standen, die ja , so sie aus fremden Haltungen sind, nicht immer sehr freundschaftlich zueinander sein m√ľssen. Die Vorgehege waren von meinem Standpunkt aus nicht einsehbar. Warum nicht auch 6,6 !
(14.09.2016, 13:42)
Mark Meier :   Wie viele Vicunjas hatte man denn vorher? Waren es deutlich weniger?

Übrigens sollten laut einer anderen Quelle sogar 6,6 Vicunjas in die Staaten reisen. Es können also offenbar nicht alle im Tierpark gelandet oder geblieben sein.
(14.09.2016, 10:45)
Michael Gradowski :   Die aus Paris gekommenen Maras leben mit den Guanakos zusammen.
(13.09.2016, 19:00)
WolfDrei :   Selbiges Kletternetz an der Cafeteria ist offensichtlich frei gegeben worden - noch h√§ngen dort einige Luftballons.
Ansonsten hielt es mich nur 2 Stunden im TP - zu heiß.
Doch noch Nachwuchs beim Maral. Das Kalb hatte noch "Kippohren", wurde wohl am 12. -13. 9. geboren. Nachwuchs auch noch beim Wisent.
Eine kleine`"Schwejkiade": die Umstellung von Alpakas und Vicunjas hatte sich dadurch notwendig gemacht, dass europ√§ische Zoos die Tiere im TP eingestellt hatten, um sie dann Richtung USA zu bringen . Der Zoo in den USA mu√üte- aus welchen Gr√ľnden auch immer - passen, So k√∂nnen also 9 Vicunjas besichtigt werden!

Anbei das Maralkalb
(13.09.2016, 18:33)
Nikolas Groeneveld :   Die Freilichtb√ľhne ist nicht mehr f√ľr Besucher gesperrt.
Der alte total zerfallene Kiosk an der Freilichtb√ľhne wurde zu einer Burgruine umgestaltet, ansonsten kamen zur Hintergrundwand (Waldmotiv) noch einige H√ľtten zur Dekoration hinzu.
Die R√ľckwand der B√ľhne wurde mit einem hohen Holzzaun abgesperrt.
Am Spielplatz Fabelwald wird gerade das Kletternetz aufgestellt, daher ist der Spielplatz zum Teil gesperrt.
(11.09.2016, 21:01)
WolfDrei :   `` offiziell`` darf ich mitteilen, dass es noch in diesem Jahr f√ľr den TP einen Jahresbericht 2015 geben wird. Die Ank√ľndigung erfolgt auf der homepage (leider wohl wieder im DIN A 4 -Format)
(07.09.2016, 18:58)
Jan Jakobi :   Hannes, ich bin davon ausgegangen das Rainer Becker einen adulten/erwachsenen Asiaten-Bullen meint.
(07.09.2016, 12:29)
Hannes Lueke :   Also hei√üt der Elefantenbulle im Tierpark Edgar....
(07.09.2016, 12:12)
Jan Jakobi :   Es gibt seit fast einem Jahr keinen Asiatischen Elefantenbullen mehr im Tierpark!

Der langjährige Asiaten-Bulle Ankhor wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2014 nach Prag abgegeben.
Der Nachfolger Valentino wurde mit Nova und Cynthia sowie Bogor am 29. September 2015 nach Madrid Zoo abgegeben.

Steht √ľbrigens alles hier im Forum ;)
Außerdem gibt es im Internet diverse Elefanten-Webseiten.

Derzeit befinden sich in Berlin "nur" 2 adulte Bullen: Tembo (Afrikaner) im Tierpark Berlin und Victor (Asiate) im Zoo Berlin.
Mit Edgar gibt es im Tierpark einen Baby-Bullen bei den Asiaten und bei den Afrikanern gibt es noch den Jungbullen Kando.
(07.09.2016, 11:52)
Rainer Becker :   Eine Frage: kann mir jemand den Namen des asiatischen Elefantenbullen vom Tierpark nennen? Danke.
(07.09.2016, 11:10)
WolfDrei :   Pardon - zu schnell:
die Statistik
(06.09.2016, 20:10)
WolfDrei :   Zun√§chst Entschuldigung bez√ľglich der Zuchtbuchdaten von Chinaleopard und Paradiesv√∂gel: das International Yearbook ist schon beim Kurator.
Tierisches:
- dem Atlashirsch sei das Geweih abgesetzt, glaubte ich - es war dies beidseitig eher ein `` Erm√ľdungsbruch``, noch nicht der eigentliche Abwurf
- Im ABH gab es doch noch eine Neugestaltung der Kleinkatzenanlagen: Falbkatzen und Salzkatzen wurden ausgelagert, daf√ľr erhielten die Margays noch die bisherige Salzkatzenabteilung; die Palawankatzen jene der Falbkatzen dazu.
- Im Vorgehege steht (meiner Ansicht nach ) ein neuer Kapb√ľffel, nachdem der seit ca 15 Monaten eingestellte bisher Nichts zustandebrachte.
- weiterhin keine Geburt bei Schneeziege und Maral - das war es wohl in diesem Jahr.
An der Plansche wird gebastelt.

Anbei die Geburtenstatistik August

(06.09.2016, 20:06)
WolfDrei :   Bei den s√ľdamerikanischen Cameliden gab es im TP eine kleine Revier-Umstellung: Getauscht haben Vicugnas und Lamas miteinander. Bei den Buntmardernachwuchs ist nun auch das Geschlecht bekannt 1 , 1. Der Junge hat wie die Mutter eine wei√üe anteilige Vorderpfote.
(02.09.2016, 20:12)
WolfDrei :   Ist doch klar ! Aber umso gr√∂√üer ist dann die √úberraschung!
(01.09.2016, 16:03)
Oliver Muller :   Verst√§ndlich, aber es gibt eben auch einfach Zoobegeisterte wie mich, die neugierig sind, worauf sie sich in Zukunft freuen k√∂nnen.
(01.09.2016, 09:18)
Gudrun Bardowicks :   Ich kann WolfDrei```s √Ąrger nachvollziehen. In Hannover wurde es den Scouts, Tierpflegern und uns auch verboten, besondere Tierzug√§nge, Abgaben oder auch besondere Geburten zu erw√§hnen bevor es eine offizielle Pressemitteilung des Zoos gibt. Auch die Orten, an die popul√§re Tiere wie z.B. Orang Utans, Gorillas oder Elefanten abgegeben werden sollen erfahren wir erst, wenn die Tiere bereits dort angekommen sind und es eine offizielle Information hierzu vom Zoo gibt. Auch dort wird es u.a, mit dem Verhalten von Zoogegnern begr√ľndet, die teilweise sogar vorher nachpr√ľfen ob der angebliche Aufnahmezoo ihrer Meinung nach f√ľr die Unterbringung der entsprechenden Tiere geeignet ist. Wenn das nicht der Fall ist ver√∂ffentlichen sie sofort eine Lawine an Negativmeldungen √ľber den Abgabe- und den Aufnahmezoo auch wenn die Kritikpunkte sich gar nicht best√§tigen. Diese Negativpresse ist von den Zoos nicht erw√ľnscht.
(31.08.2016, 23:59)
WolfDrei :   Nach langer Durststrecke gab es wieder in der neuen Gruppe der Zwergmaras eine Geburt
(31.08.2016, 20:15)
WolfDrei :   Liebe TP-Zoo-Freunde, mit gewisser Irritation verfolge ich die Diskussion um das F√ľr und Wider der Ausstellung, welcher Art auch immer, sei es im Zoo , sei es im TP. Ich wei√ü nicht, wer es gesagt hat: Das einzig Best√§ndige in einem Zoo ist die Unbest√§ndigkeit! Man m√∂ge auch ber√ľcksichtigen, dass der TP weiterhin der kleine (und nun nicht mehr ganz so arme - hoffentlich) Bruder des Zoos ist. Ich kenne keine Zooeinrichtung, dessen neuer Chef mit einem tollen Masterplan, auch 10-Jahresplan, Visionsplan oder auch ZEP - so der denn f√ľr mindestens 10 Jahre ausgelegt wurde - am Ende der Laufzeit v√∂llige Identit√§t vorlegen k√∂nnen. So hat Paris -Vincennes mit einer gewaltigen Arbeitsleistung in k√ľrzester Zeit mit etwas sehr vil mehr an Euros als der TP und trotz √úberziehung der Baukosten nicht alles geschafft - ich wei√ü nicht, wie es in Abu Dhabi (in Al Ain) ausgegangen ist - da standen 2 Milliarden Dollar zur Verf√ľgung. Und diese Aussagen treffen nat√ľrlich auch f√ľr die am Ende vorhandene
`` Tierausstattung`` zu.
Noch ein Wort zu `Fans`, die vielleicht eine besondere Beziehung zum Leitungsgremium , Pflegern und Kuratoren von Zoo und TP h√§tten und entsprechende Aussagen machen k√∂nnten. Es gilt die Anweisung, dass derartige Fragen nur an die Leitung zu richten seien - die Gr√ľnde bei der Masse von Zoogegnern sind doch wohl klar. F√ľr mich ist wichtig, dass ich bei meinen F√ľhrungen √ľber fast 6 Jahre (bisher) keine provozierenden Fragen beantworten musste bzw. ich sie durchaus abschmettern konnte (mit Unterst√ľtzung der Gef√ľhrten).. Hinzu kommt, dass alle Pfleger oder auch Kuratoren, die ich besonders √ľber ca. 45 Jahre kannte, mit mir dasselbe Schicksal teilen - dass sie n√§mlich Rentner sind. Dennoch kenne ich weiter viele durchaus gut, werde ihnen aber nicht laufend auf den Keks gehen, um vielleicht ein besonderes ``Geheimnis? zu erfahren. Meinetwegen , ob es sich um m√§nnliche oder weibliche Geburt handelte - das schon - was aber auch schon grenzwertig sein kann. Unter BB wurde ich durchaus darauf hingewiesen, dass ich nicht der Erste sein m√∂ge, der ein besonderes Tier mit Foto √∂ffentlich macht. Und ich will nach einem grenzwertigen Fall auch nicht die Mitarbeiter gef√§hrden. Schlu√ü!

Dienstag, nur wenig Zeit. Stehe ich mit einem kenntnisreichen Fan bei den Moschusstieren, das Baby gucken - nicht zu sehen im Bereich ab 5 m bis zur Mauer im Springkraut, dicht aber an einem Baum der Vater mit sch√∂nen Z√§hnchen. Warten, Gucken, nichts. Neben uns steht eine Familie mit einem M√§dchen, so 7-8Jahre alt - und schon mit Fotoapparat. Wir h√∂ren dann die Mutter sagen:``das Baby ist f√ľr deinen Apparat noch zu weit weg``, Hei, Baby? Ja, dort vorne , 3 m vom Gitter! Welche Blamage! NEIN, Betriebsblindheit (und ohne Brille)
Bild anbei

(31.08.2016, 20:06)
Michael Gradowski :   @Sacha: Deswegen bin ich ja auch so √ľberrascht, da√ü man jetzt pl√∂tzlich mit Sumatra- UND Malaientigern f√ľrs ABH plant. Letztere h√§tten ja gut in den Zoo gepasst, wenn man bei den ZEP-Planungen (Sumatrat. ABH; Amurt. Mandschurei) geblieben w√§re.
(30.08.2016, 17:59)
Gudrun Bardowicks :   Soweit ich wei√ü sind f√ľr den Zoo Amurtiger geplant, die die vorhandene, aber dann vergr√∂√üerte Anlage am Raubtierhaus bewohnen sollen. Ich sch√§tze, dass man mit dem Zuchtpaar aus dem Tierpark plant. Allerdings f√§nde ich aufgrund des geheizten Raubtierhauses eine tropische Tigerart sinnvoller als Amurtiger, die gut ohne beheizbare St√§lle auskommen.
(30.08.2016, 17:36)
Sacha :   Welche Tiger-UA ist eigentlich f√ľr den Zoo Berlin geplant? W√§re ja schwachsinnig, f√ľr zwei und mehr UAs im TP zu bauen und den Zoo ohne Tiger zu belassen.
(30.08.2016, 17:16)
Oliver Muller :   @Michael Gradowski: es macht halt stutzig, dass die Amurtiger eben nicht wie L√∂wen und Chinaleoparden als Besatz f√ľr andere Teile des Parks genannt werden.
(30.08.2016, 15:16)
Michael Gradowski :   Da√ü die Amurtiger nicht erw√§hnt werden, liegt sicher daran, da√ü sie nach dem Umbau mit Einsetzen des neuen Konzepts eben nicht mehr ins ABH zur√ľckkehren, schlie√ülich deckt es den Bereich SO-Asien ab. Die Amurtiger galten ja von Anfang an als Flagschiffart des Bereichs Mandschurei.
Im Übrigen wird auf Facebook erwähnt, daß die Amurtiger VORERST im ABH bleiben. Wenn im nächsten Jahr der Umbau tatsächlich beginnt, ziehen sie vielleicht in den Zoo oder eine andere Einrichtung.

(30.08.2016, 15:02)
Oliver Muller :   Seid ihr sicher? Das, was Nikolas sagt, war ja die urspr√ľngliche Planung. Ich verstehe das jetzige Pamphlet eher so, dass in Zukunft im Zoo die Amurtiger leben sollen und nicht mehr im Tierpark. Bzgl. der B√§ren war ja von Anfang an nicht klar, ob sie nun IM oder NEBEN dem ABH unterkommen sollen. Ich erinnere mich jedenfalls an ABH-Skizzen, die am Kopfende des ABH zwei gro√üe Innengehege und dazwischen ein gro√ües Tiger-Aussengehege vorsahen und an den Seiten - so interpretierte ich das damals - ein mal ein gro√ües und einmal drei kleinenAussengehege. Es hat nicht zuf√§llig jemand gute Beziehungen zum TP und kann das mal in Erfahrung bringen?
(30.08.2016, 14:46)
Michael Gradowski :   @Nikolas Groeneveld: Das versteht wohl keiner so wirklich ;-)
(30.08.2016, 13:57)
Gudrun Bardowicks :   Ich finde es bei den beschr√§nkten Platzverh√§ltnissen im ABH auch nicht besonders sinnvoll, wenn man dort 2 sich stark √§hnelnde Tigerunterarten h√§lt. Ich h√§tte es ebenfalls begr√ľ√üt, wenn der Zoo zuk√ľnftig Malaientiger anstelle von Amurtigern im Gro√ükatzenhaus zeigen w√ľrde und im ABH wie geplant nur Sumatratiger gehalten w√ľrden. Das w√ľrde platzm√§√üig mehr Sinn machen.

Die Unterbringung der Sundagaviale in der Tropenhallen ist ja bereits geplant, auch wenn nicht mehr von Komodowaranen in der Halle die Rede ist.Goodfellow- Baumkänguruhs könnte ich mir auch gut in der Tropenhalle vorstellen, wenn man sich dort wirklich nur auf eine Krokodilform konzentriert und nicht auch noch eine große Waranart unterbringt.

Eine artgem√§√üe Unterbringung von Javaleoparden und Nebelpardern in vergr√∂√üerten Anlagen d√ľrfte einigerma√üen gut m√∂glich sein. Ich wei√ü aber nicht, wo noch Platz f√ľr Malaienb√§ren im Haus ist, wenn man dort wirklich 2 Tigerformen halten will. Daher bin ich auf die konkreten Baupl√§ne sehr gespannt,

F√ľr Goldkatzen k√∂nnte man vermutlich die Kleinkatzenanlagen im Eingangsbereich umbauen wobei ich hoffe, dass man dort eine neue teilbare Au√üenanlage f√ľr die Goldkatzen anbaut, was platzm√§√üig kein Problem sein sollte. Ich frage mich allerdings, wo dann die angek√ľndigten Fleckenmusangs unterkommen sollen, die im Artikel allerdings nicht genannt werden.
(29.08.2016, 23:44)
Nikolas Groeneveld :   Ich verstehe nicht warum man im Zoo nicht einfach in Zukunft Malaysische Tiger h√§lt und im Tierpark Sumatratiger im Alfred-Brehm-Haus und Amurtiger im Mandschurei-Teil.
(29.08.2016, 21:17)
Michael Gradowski :   Die Amurtiger werden ja im zuk√ľnftigen Mandschurei-Teil gezeigt. Der TP plant also mit insgesamt 3 Tigerformen.
(29.08.2016, 20:00)
Oliver Muller :   Als zweite Tigerart waren bisher eigentlich die Amurer in einer neuen Freianlage geplant. Die tauchen ja jetzt in diesem Artikel auch nicht mehr auf - Kann sein, dass man nun umgeplant hat, nachdem man sich entschieden hat, sie im Zoo weiter zu zeigen. Ich h√§tte es sinniger gefunden, "kalte" (Unter-)Arten in Freianlagen zu zeigen und das Raubtierhaus im Zoo wie das ABH prim√§r f√ľr "warme" Arten zu nutzen. Also die urspr√ľngliche Planung f√ľr den TP und im Zoo dann Indische L√∂wen, Malaiische Tigern und Jaguare plus meinetwegen Sri-Lanka-Leoparden oder eine zweite Gruppe Java-Leoparden. F√ľr eine Freianlage f√ľr kalte Leoparden h√§tte man im Zoo sicher auch noch ein Eckchen gefunden.
(29.08.2016, 19:02)
Oliver Muller :   Da bin auch gespannt. Bisher war ich davon ausgegangen, dass nur die Sumatratiger im ABH bleiben sollen, nicht auch noch die Malaien. Mit 6 mittelgro√üen bis gro√üen Raubtieren wird das schon gem√ľtlich. Da spart man sich Heizkosten. ;-)
(29.08.2016, 18:54)
Nikolas Groeneveld :   Mir ist unklar wie man so vielen Tierarten im Alfred-Brehm-Haus in Zukunft in artgem√§√üen und modernen Anlagen zeigen m√∂chte.
Ich hatte darauf gehofft das man die Kleinkatzenzuchtanlage zum Malaienb√§renhaus umbaut, auf der jetzigen Rentieranlage w√§re Platz f√ľr eine Au√üenanlage.
Eine zweite Bärenfreianlage könnte man auf der Fläche zur Afrikavoliere bauen.
Die Tigerfreianlage wie geplant vergr√∂√üern und komplett den Sumatratigern √ľberlassen, wo man dort noch Malaysische Tiger in einer vern√ľnftig gro√üen Anlage (aus meiner Sicht) unterbringen will wei√ü ich nicht.
Bei den Malaysischen Tigern m√ľsste man f√ľr die Zucht ja auch noch ein Tier austauschen da es sich beim jetzigen Paar um Geschwister handelt.
F√ľr die Leoparden ist es wahrscheinlich nicht ganz so einfach weil der denkmalschutz bestimmte Vergr√∂√üerungen verhindert.
Ich hoffe jetzt darauf das dann immerhin die Malaienbären am und nicht auch noch im Alfred-Brehm-Haus untergebracht werden, den sonst wird es in dem Haus meiner Meinung nach wirklich viel zu eng.
Aber ich will erstmal konkrete Baupläne und das "Endprodukt" abwarten bis ich mir wirklich eine Meinung bilden kann.
(29.08.2016, 18:20)
Nikolas Groeneveld :   http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/regenwald-in-sicht
(29.08.2016, 16:58)
WolfDrei :   Und endlich habe ich ein richtiges ```Stachel-Schwein`` fotografieren k√∂nnen - mit Hilfe eines an Tieren interessierten Sch√§ferhundes
(24.08.2016, 09:19)
WolfDrei :   Nun das Kitz selbst. Hinzugekommen ist neben einem ``versp√§teten `` Kreishornschaflamm noch ein Wei√ülippenhirschkalb.
(23.08.2016, 22:41)
WolfDrei :   Das Resultat eines 5st√ľndigen ``Ansitzens`` (besser Herumstehens).
Anbei das jetzt 9 tägige Moschustierkitz - ein Weibchen.
(23.08.2016, 22:36)
WolfDrei :   etwas verquer ausgedr√ľckt : die Reitveranstaltungen fanden NICHT auf der eigentlichen Trappenwiese statt (die drei H√§hne waren relativ ruhig bei dem Trubel) sondern daneben
(22.08.2016, 09:51)
WolfDrei :   Und nach langer Zeit eine ERSTSICHTUNG: ein Einhorn!
(22.08.2016, 09:48)
WolfDrei :   Nun habe ich gestern doch das Barockfest im TP besucht (in Eigenwerbung das gr√∂√üte in Deutschland - oder sogar Europas?) - sonst nicht so sehr bei mir im Focus, speziell, wenn auch noch preu√üische ``lange Kerls`` aufmarschieren. Na ja, dann war da noch die Aussicht auf Sehen des Moschustierjungtieres - war aber nichts. Eine Pflegerin meinte, dass es am g√ľnstigsten gegen 7 Uhr in der Fr√ľhe sei!
Die ``Kerls`` hielten sich aber dann mit drei Mann in Grenzen und auch der alte Fritz musste nicht Fl√∂te spielen. Die F√∂rderer waren aufgerufen worden, sich ebenfalls zu kost√ľmieren - das Ergebnis war verbl√ľffend, wusste gar nicht, dass die st√§dtischen Kost√ľmverleihe einen derartigen Vorrat haben - sch√§tzungsweise an die 500 Verkleidete sah ich neben den Hauptakteuren - also S√§nger, Tanzgruppen, Traditionsvereine , Postkutschen, √úberlandkutschen - dazu (ohne Barock) einige zehntausend Besucher mehr. Dazu, wohl mit mehreren Wiederholungen auch am Vortag, Barocklieder (professionell!), T√§nze (etwas weniger) an mehreren Orten, f√ľr den Tierfreund Pferdevorf√ľhrungen mit ``Pferdebarocktanz`` und eine liebensw√ľrdige M√§rchengeschichte f√ľr Kinder und Erwachsene mit mehreren verwunschenen M√§dchen (die wollten mal Schwan, mal Ente , mal Frosch sein - konnten sie w√§hlen) und einem lockeren Erz√§hler. Dazu dann sch√∂ne Pferdedressuren, alles auf der benachbarten Trappenwiese, auf der anderen gro√üen Picknickwiese viele Spiele f√ľr Kinder. Dann die Buden : Bratwurst, Kuchen von den F√∂rderern, Weinprobe (unentgeltlich), Pflanzenverkauf, Gew√ľrze, Mineralien, esoterische Steine, R√§ucherfisch aus Havel und Oder, handgemachte Seifen usw. usw. Wenige Gaukler, daf√ľr drei athletische M√§nner, die , nur mit Lederschurz ``bekleidet`` , in Goldstaub auf der Randung des Schlossbrunnens standen - Amorb√∂gen in der Hand haltend - ganz sch√∂n standhaft! (auch bei Regen?)
Blieb noch etwas `` Tierzeit``: die Geweihe sind ab bei Maral und Montanawapiti, seltsamerweise auch beim Berber - der war doch recht friedlich.
Und die Pr√§riehunde waren erstmals f√ľr mich sichtbar - aber nicht dort haben sie die R√∂hren gebaut, wo ``Mann`` es eigentlich vorgesehen hatte (n√§mlich im linken Abteil), sondern in der Mitte direkt am Fels. Was sich √ľbrigens als sehr positiv erwies - bei einem starken Regenguss vom Vortag war das Wasser genau in dieses vorgesehene Abteil geschwemmt worden - so d√§mlich sind ja auch nicht! Ach ja, einen Regenguss gab es f√ľr 20 Minuten auch noch. - habe noch nie so viele Besucher im Affenhaus gesehen!
Positiv!

Anbei: das Berberkitz in etwas besserer Position

(22.08.2016, 09:41)
WolfDrei :   Und noch ein Erfolg aus dem Vogelbereich: in der Ibisvoliere ist ein Strohhalsibis geschl√ľpft - macht allerdings Krach f√ľr Zwei.
(20.08.2016, 22:50)
WolfDrei :   noch ein ps , die Cafeteria betreffend: Die Gro√üzylinderbecken sind noch nicht besetzt. Aufschrift `` demn√§chst besetzt``. Daf√ľr sind die zwischen den drei ``Essens√§len`` befindliche Aquarien wieder existent - allerdings in etwas anderer Form. Bei gleicher Grundgr√∂√üe sind die Vorder-/ Hinterseiten leicht ``eckig`` vorgezogen worden. Noch sind sie verh√§ngt, die der Essenausgabe n√§chste Reihe betrifft Korallenbecken in der Einlaufphase - sieht aber bisher nicht sehr gut aus. Die 2 Reihe ist offensichtlich f√ľr S√ľ√üwasser angedacht, auch sie nicht besonders gut aussehend - starke Veralgung.
(20.08.2016, 22:47)
WolfDrei :   @Mark Meier: Dank f√ľr den Gru√ü!
Zu den Fragen.
- Das Berberhirschkalb ist ein Weibchen, gegenwärtig etwa so groß wie die Timorhirsche und auch in der Fellfärbung nicht so anders. Allerdings ist das Kopfprofil etwas anders.
Trappenumzug: die Anlage blieb unbesetzt, die benachbarten Klunkerkraniche können sie mitbenutzen.
(20.08.2016, 14:23)
Mark Meier :   @WolfDrei: Dann willkommen zur√ľck! Da haben die Moschustiere ja einen w√ľrdigen Empfang bereitet, auch wenn dieser durch die gelungene Versteckaktion nat√ľrlich etwas getr√ľbt wurde. Ich kann den Beitrag auf Facebook bis zum n√§chsten Besuch sehr empfehlen, man muss dort auch nicht angemeldet sein. Einfach bei Google "Facebook" und "Freunde Hauptstadtzoos" eingeben (oder direkt auf facebook.com/freundehauptstadtzoos1 gehen) und dann auf der Seite leicht nach unten. Die Fotos sind klasse.

Zwei Fragen hätte ich aber noch:
-Ist beim Berberhirschkalb schon das Geschlecht bekannt? Ich kann mich nicht erinnern. Toll, dass es jetzt zu sehen ist.
-Was lebt nach dem Umzug der Trappen zur√ľck auf ihre alte Wiese nun eigentlich auf der zwischenzeitlichen Trappenanlage bei Schopfhirschen und Moschustieren? Einfach wieder Kraniche?
(20.08.2016, 09:01)
WolfDrei :   Zum Schluss: ein sp√§ter Schlupf bei den Flamingos - aber 4 Weibchen sitzen noch.
(19.08.2016, 23:06)
WolfDrei :   Auch das K√ľken bei den Schwarzhalskranichen gedeiht.
(19.08.2016, 23:04)
WolfDrei :   Da kaum noch gefleckt, nun ein Bild von Ende Juni - noch in der Handaufzucht
(19.08.2016, 23:00)
WolfDrei :   Nach drei Wochen Abwesenheit ein Wiedereinstieg - mit einem afrikanischen Schnupfen (ist ja dort Winter), so nur ein Kurzbesuch.
Zur Holzverkleidung: Ich glaube, dass die unterschiedliche Art nur Holz oder Metall-Holz die Einwohnereigenschaften ber√ľcksichtigt. Meerschweinchen, Hausziegen und -schafe knabbern nun mal an den doch recht d√ľnnen Stangen: Das Metallgitter bleibt also. - bei Schweinen kann es entfernt werden. Bliebe die Verblendung bei den G√§nsen - die knabbern eher nicht.
Plansche: der Berliner versteht eigentlich darunter etwas anderes als das Entstandene. Klar ist : stehendes Wasser mit Badenden ist nach den heutigen Hygienestandards praktisch ausgeschlossen. Brauchen wir also eine neue Definition f√ľr Plansche (so wie R√ľckbau f√ľr Abriss). Aber wenn es Freude macht! Die Umgebungsseile sind nat√ľrlich nur juristisches Hindernis.
Tierisches: Das Berberhirschkalb ist jetzt Untermieter bei den Timorhirschen, in ca 5-6 Monaten geht es ins richtige Revier. Bei den Sambaren wird es nochmals Nachwuchs geben, das Erstgeborene des Jahres ist ein Bock. Wapiti und Maral werden ihren Kopfschmuck ?zeitnah? einb√ľ√üen.
Größte freudige Überraschung ist der Moschustiernachwuchs, Vater von 09, Mutter vom 2013. Obwohl ich dort 30 Minuten stand und die Mutter aktiv war wie sonst nie - keine Sichtung. Mein letztes Tierparkkitz habe ich ca 1972 aufgenommen (siehe ZTL).
Der f√§llige Silber√§ffchennachwuchs hat leider nicht √ľberlebt.
Ansonsten √ľberall Vorbereitung f√ľr das Wochenend-Barockfest, die Gesanges√ľbungen dazu am Schloss lassen Angenehmes erwarten.
Anbei der Berberhirschnachwuchs

(19.08.2016, 22:43)
Mark Meier :   Die Facebookseite der Freunde der Hauptstadtzoos meldet Nachwuchs bei den Moschustieren. Einige sehr niedliche Aufnahmen sind auch dabei. Die Geburt habe sich vergangenen Sonntag und somit ungew√∂hnlich sp√§t im Jahr ereignet. Mai und Juni sind wohl die absolute Regel.

Ansonsten hatte der Tierpark laut dem inzwischen veröffentlichten Jahresabschluss (ungleich Jahresbericht) im Jahr 2015 1.207.010 Besucher und trotz umfangreicher Sanierungsmaßnahmen ein Plus von knapp 440.000 Euro. Noch 2016 sollen die nächsten Großprojekte Alfred-Brehm-Haus, Himalaja, Dickhäuterhaus und Hauptverwaltung begonnen oder zumindest entschieden vorangetrieben werden! Mal sehen, wieviel davon wirklich bald anläzft...
(19.08.2016, 16:02)
Jan Jakobi :   Michael, eine kleine Erkl√§rung zur "Erstmalig"-Rubrik im MILU:

Du schriebst am 09.04.2008 im Thread "Elefanten in Europa 2":

"Geht man nach den TP-Wegweisern, Jahresberichten und Angaben in den "Erstmalig"-Rubriken im MILU, dann ist Dashi anscheinend gar nicht importiert worden, sondern stand plötzlich eines Tages aus dem Boden gewachsen im Gehege."

Dashi kann auch nicht in der "Erstmalig"-Rubrik auftauchen, weil sie der 2. Afrikanische Elefant des TPs war.
Der erste war Hannibal, der 1956 aus dem Opelzoo in den TP kam.

Im Thread "Zoo Magdeburg" schriebst du am 09.10.2011:

"Ich hatte ja schon im Ausgangs-Thread angedacht, ob diese Kuh vielleicht von Magdeburg wegen der Risikosituation ohne Au√üengehege im TP ¬Ągeparkt¬ď worden sein k√∂nnte und dann dort ¬Ąh√§ngenblieb¬ď. Dieser Gedanke erhielt zus√§tzliche Nahrung beim Blick in den MILU, denn der Rubrik ¬ĄIm Jahr X erstmalig gehaltene Tierformen¬ď geht ja traditionell immer ein kurzer Jahresr√ľckblick mit bemerkenswerten Neuank√∂mmlingen und Zuchterfolgen voran. Ein Spitzmaulnashorn taucht darin 1967 allerdings nicht auf, obwohl Petzold sogar Erg√§nzungen der Zuchtgruppen von Bergk√§ngurus und Ellipsenwasserb√∂cken eine Erw√§hnung wert sind. "

Ein Spitzmaulnashorn kann auch nicht in der "Erstmalig"-Rubrik f√ľr 1967 auftauchen, weil das 1. Spitzmaulnashorn 1956 in den TP kam.

In der "Erstmalig"-Rubrik tauchen Tiere auf die erstmals im TP gehalten werden/wurden.
Wenn der TP wieder Spitzmaulnashörner halten wird können die also nicht in der "Erstmalig"-Rubrik auftauchen, weil die ja schon vor vielen Jahren im TP gehalten wurden.
(13.08.2016, 18:28)
Holger Wientjes :   Wobei sich die Frage stellt, wo die Tiere untergebracht werden sollen, wenn andere Arten im ABH/√ľbrigen Park momentan abgebaut werden...
(11.08.2016, 07:48)
Mark Meier :   Laut BZ bringt Frau Niemann drei Kleinfleck-Ginsterkatzen und zwei Fleckenmusangs mit in den Tierpark.
(10.08.2016, 23:22)
Nikolas Groeneveld :   Die Nachfolge f√ľr Falk Dathe in der Zoologischen Leitung steht fest.
http://www.tierpark-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/von-der-nordsee-in-die-hauptstadt
(10.08.2016, 19:22)
Mark Meier :   Ansonsten schrieb k√ľrzlich die Berliner Zeitung, dass der Tierpark 2015 erstmals seit Jahren einen kleinen √úberschuss erwirtschaften konnte. Zwar nur ca. 400.000 aber immerhin.
http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/lichtenberg-tierpark-legt-erstmals-positive-bilanz-vor-24512612?originalReferrer=https://www.google.com/
(10.08.2016, 09:42)