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Elefanten in Hannover



Jan Jakobi:   Update:

Elefantenbulle Nikolai reiste am 15. Juni 2018 wieder nach Amsterdam.

Am 26. September 2018 verließ die Sayang-Familie den Zoo Hannover.
Die Familie kam nach Pairi Daiza.

Die Erweiterung vom Bullen-Haus und der Bullen-Außenanlage sind mittlerweile abgeschlossen.
(15.11.2020, 22:19)
Jan Jakobi:   Gestern wurden anl√§sslich zu Indras 45. Geburtstag die Namen der vier j√ľngsten K√§lber bekannt gegeben.

Dickerchen, der Sohn von Saphira heißt jetzt Thambi.
Kleine, die Tochter von Califa, heißt jetzt Jenny.
Mäuschen, die Tochter von Manari, heißt jetzt Meena.
Floh, der Sohn von Sayang, heißt jetzt Ravi.

Der Name Jenny wurde Califas Tochter in Erinnerung an Indras beste Freundin Jenny gegeben.

Indra kam am 23.01.1973 im Zoo Hannover zur Welt.
Califa war die erste Lebendgeburt bei den Asiatischen Elefanten in Hannover nach gut 30 Jahren.
Sie wurde am 02.02.2003 geboren.
(24.01.2018, 17:27)
Jan Jakobi:   √úbrigens habe ich seit ein paar Monaten eine neue Digitalkamera.

Eins steht fest:

Mit den verschiedenen Fotoapparaten bzw. Digitalkameras hat die Hautfarbe der Elefanten nichts zu tun.
Es liegt scheinbar an den unterschiedlichen Bodensubstraten.

Anbei mein aktuelles Passfoto von Indra.
(10.11.2017, 20:30)
Jan Jakobi:   Ich war am 8. November mit einem Freund im Zoo Hannover, deswegen gibt es nur von ein paar Elefanten aktuelle Passfotos.

Mein erster Satz im Beitrag vom 29.08.2017 ist immer noch aktuell.

Anbei mein aktuelles (und letztes?) Passfoto von Nikolai in Hannover.
(10.11.2017, 20:22)
Michael Mettler:   "Herbst" wird vermutlich bedeuten "nach der Hauptsaison", also ab November.

Gem√§√ü der Skizze im Masterplan 2025+ soll die Bullenanlage - vom Besucherweg aus betrachtet - deutlich in die Tiefe erweitert werden, dabei aber rechteckig bleiben und nicht breiter werden; der Grundriss bekommt also eine langgestreckte Handtuchform von rund 1.200 qm Gr√∂√üe. Daf√ľr wird es n√∂tig sein, einen Teil des H√ľgels hinter der Anlage abzutragen; in voller H√∂he, wenn der Boden der Anlage durchg√§ngig das gleiche Bodenniveau bekommen soll, oder in terrassierter Form √§hnlich der Herdenanlage (f√§nde ich sowohl schauattraktiver als auch zum Einbringen von Enrichment und verschiedenen Bodensubstraten praktischer). Da der H√ľgel. auf dem nebenan auch das Tropenhaus steht, nichts weiter als ein begr√ľnter Kriegstr√ľmmerhaufen ist, wird der Abraum vermutlich fast komplett abtransportiert werden m√ľssen.

Das linke hintere Ende der neuen Bullenanlage l√§uft dann in etwa auf das rechte hintere Ende des Tropenhauses zu. Da wohl kaum geplant ist, vom zuk√ľnftigen Madagaskarbereich oder vom Yukon Trail aus auf einen nicht zum Thema passenden Elefanten schauen zu k√∂nnen, d√ľrfte sich die Gehegeerweiterung wohl hinter der Yukon-Trail-Kulisse mit dem zerfallenen Blockhaus am Hang verbergen. Ein Foto des geplanten Baugel√§ndes l√§sst sich deshalb von Besucherwegen aus gar nicht machen.

Das Stallgeb√§ude, in Richtung Yukon Trail als "S√§gem√ľhle" verkleidet, soll gem√§√ü Masterplanskizze einen rund 100 qm gro√üen Anbau bekommen, der sich dann ungef√§hr dort befinden d√ľrfte, wo jetzt der Deko-Lastwagen steht. Der Anbau ist n√∂tig, um die Boxenfl√§chen den neuen Mindestforderungen anzupassen.

Ist allerdings die Frage, ob die Grobskizzen des Masterplans in der Detailplanung tatsächlich in ihrer Grundform umgesetzt werden. Die gerade eröffnete Afrikavoliere z.B. sah im Masterplan noch völlig anders aus.

@Jan, ich habe mit Sicherheit Bildmaterial von Nikolai aus seiner hannoverschen Anfangszeit. Das w√ľrde allerdings sehr aufw√§ndige Suche erfordern, da es sich irgendwo zwischen Aberhunderten von Dias verbirgt. Nicht jetzt...!
(29.08.2017, 18:37)
Jan Jakobi:   Auch Elefantenbulle Nikolai ist noch in Hannover.

Im Artikel zur Eröffnung von Afi Mountain steht ganz unten das Erweiterung und Umbau der Elefantenbullen-Anlage im Herbst beginnen.
Dazu muss davor Nikolai erst an einen anderen Zoo abgegeben werden.

Mein ältestes Foto von Nikolai ist von Mai 2008.

Michael, hast du ein Passfoto von ihm aus seiner ersten Zeit (Juli 1999 - September 2003) in Hannover?

Kannst du bitte Fotos vom zuk√ľnftigem Bauumfeld der Bullen-Anlage und der genannten Anlage machen?
Das Bauumfeld ist der Bereich zwischen Bullen-Anlage, Gorillaberg, Tropenhaus und dem ehemaligen Standort des alten Flusspferd-Hauses.


(29.08.2017, 10:48)
Jan Jakobi:   Heute um 11:27 Uhr brachte Sayang einen kleinen Bullen zur Welt.

https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/elefantenbaby-4

Anbei Sayang bei meinem letztem Besuch.

(05.05.2017, 19:33)
Jan Jakobi:   Danke, Michael!
Ja, die Frage nach Fotos von Mohti hatte ich im Thread "Der alte Zoo Hannover" gestellt ;)

Die Sto√üz√§hne sehen auf dem Foto d√ľnner und k√ľrzer aus als auf den beiden Fotos in "Kein Tag ohne Abenteuer".

Im Zoof√ľhrer von 2001 gibt es hinten ein "Vorher-Nachher"-Foto von der Elefanten-Anlage.
Auf dem "Vorher"-Foto (leider sehr klein) ist ein Asiatischer Elefantenbulle zu sehen, das könnte auch Mohti sein.
Siporex hatte immer (?) fast grade nach unten gewachsene Stoßzähne.
(27.04.2017, 19:30)
Michael Mettler:   Irgendwo gab es mal die Frage nach Fotos von Mohti, die definitiv aus seinen letzten Jahren stammen. Hier ist eins von 1972, gefunden im hannoverschen ZOOFREUND Nr.5.
(26.04.2017, 23:11)
Jan Jakobi:   Gut einen Monat nach meinem Besuch brachte Manari heute Morgen um 6:43 Uhr nach 660 Tagen Tragzeit ein M√§dchen zur Welt.

https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/elefantenbaby-nr-3

Aktuell leben in Hannover 12 Elefanten: 3 Bullen und 9 K√ľhe.

Anbei mein aktuelles Manari-Passfoto von meinem letzten Besuch.
(19.01.2017, 14:12)
Michael Mettler:   Originalfoto aus einer im Format einheitlichen Bilderserie hannoverscher Zoomotive, die ich √ľbers Internet aufgetrieben habe. Die meisten Bilder der Serie sind mit 1959 beschriftet, das nebenstehende leider gar nicht - k√∂nnte aber vom selben Zoobesuch stammen. Hier sind es zwar nur f√ľnf kleine Asiaten statt sechs, aber ansonsten k√∂nnte das die Truppe sein, die auch im Zoof√ľhrer von 1960 abgebildet ist (man achte auf das am Au√üenrand eingerollte Ohr des Afrikaners auf beiden Aufnahmen).
(29.12.2016, 21:57)
Michael Mettler:   Eine Karte mit Kaufdatum 1958.
(29.12.2016, 21:49)
Michael Mettler:   Hier eine 1957 postalisch gelaufene Ansichtskarte, die alte Elefantin m√ľsste Satu sein. Die K√∂rpermerkmale sind auch auf diversen anderen Karten erkennbar: hoch getragener Kopf, sehr langer und d√ľnner, evtl. (teil-)gel√§hmter R√ľssel, spitzer und dahinter stark abfallender R√ľcken. Auf mehreren Fotos ist ihr Gehegepartner wie hier ein junger Asiate mit kleinen Sto√üz√§hnen.

Aber wie gesagt, Fotos von Karten und Zoof√ľhrern der Ruhe-√Ąra sind in Hannover bez√ľglich Aufnahmedatum mit Vorsicht zu genie√üen. Ich hatte Gelegenheit, Ansichtskarten eines Zoofreundes zu scannen, die dieser bei einem Besuch des Zoos 1948 gekauft hatte. Darunter ein L√∂wenmotiv, das schon seit mindestens 1926 immer wieder auf Karten Verwendung gefunden hatte...! Eine Multifoto-Karte (nicht aus dieser Sammlung) zeigt sogar Elefanten auf einer damals noch gar nicht in Hannover existierenden Freisichtanlage, das d√ľrfte wohl aus dem Gelsenkirchener "Schwesterbetrieb" gestammt haben.
(29.12.2016, 21:43)
Michael Mettler:   Ich kann mich spontan an kein Foto erinnern, das Mohti auf der (eigentlichen) Bullenanlage zeigt. Vielleicht gab es schlichtweg keinen Grund, ihn auf der Au√üenanlage von Sabu und Burma zu trennen, die er seit Circuszeiten kannte. Und er scheint ja akzeptiert zu haben, dass Burma ihm gegen√ľber als Chefin auftrat.

Bisher habe ich nie den Ehrgeiz gehabt, jedes alte hannoversche Elefantenfoto in punkto Individuen nachzubestimmen. Es gibt eine ganze Reihe von Ansichtskarten der Nachkriegszeit (teilweise Multifotokarten mit entsprechend kleinen Abbildungen) und auch private Fotos, die eine √§ltere Asiatin im Gehege des ersten Elefantenhauses zeigen, meistens zusammen mit einem j√ľngeren Artgenossen. Vielleicht war das der Dauerbesatz (Satu plus ein wechselndes j√ľngeres Tier), denn die sonstigen jungen Importe gaben vermutlich immer nur kurze Gastspiele im Rahmen des Tierhandels - die Nachfrage d√ľrfte ja gro√ü gewesen sein.

Nach einer Architekturzeichnung des zweiten Elefantenhauses war der Stall an der Grabenkante gute 5 m hoch, nach hinten fiel die H√∂he wegen der Dachneigung ab. Der gehegeseitige Dach√ľberstand war 3,75 m √ľber Bodenniveau. F√ľr Mohtis Kugellauf m√ľssten gem√§√ü der Zeichnung etwa 4 bis 4,5 m Deckenh√∂he verf√ľgbar gewesen sein.

Die urspr√ľngliche H√∂he der Stallt√ľren wird mit 2,50 m angegeben. Dazu hei√üt es im ZG-Artikel: "Dennoch sind alle vollerwachsenen Elefanten unter leichtem Strecken und Ducken des K√∂rpers ohne Schwierigkeiten aus- und eingegangen. Lediglich der Afrikanische Elefantenbulle ber√ľhrt mit dem Schulterblatt und der Kruppe den oberen Rand der T√ľr√∂ffnung, so dass eine 50 cm h√∂here T√ľr sicher angebrachter w√§re." Und zu dieser Zeit hatte Tembo vermutlich noch nicht seine sp√§teren Dimensionen erreicht...! Die Afrikanert√ľr m√ľsste tats√§chlich sp√§ter vergr√∂√üert worden sein, ich habe die Hausfront mit unterschiedlich hohen Toren in Erinnerung.
(29.12.2016, 21:20)
Jan Jakobi:   Etwas √ľber 5 Monate nach Timas Geburt starb Lollo nach einem Grabensturz.
Keine Ahnung ob das der Trockengraben oder das (leere) Badebecken war.

Tembo und Iringa kamen Ende Mai 1963 nach Hannover.
Ich vermute das Satu kurz vor der Ankunft der beiden Afrikaner nach Gelsenkirchen umgesiedelt wurde.
Wenn Satu in ihrer Hannoveraner Zeit Stall und Au√üenanlage f√ľr den (Asiaten-)Bullen bewohnte, dann war Mohti schon vor Tembos Ankunft immer bei den K√ľhen?!

Mit Satu gibt es den Daten nach einen weiteren Gelsenkirchener Elefanten, dort stand ab 1949 Birma II.
Gibt es von Satu weitere Fotos neben dem im Zoof√ľhrer und denen auf der Ansichtskarte von 1962?

Von Mohti gibt es 2 Fotos in "Kein Tag ohne Abenteuer", auf denen er älter ist als auf den anderen mir bekannten Mohti-Fotos.
Die Fotos könnten von ungefähr 1971/72 stammen.

Auf einem Foto steht er am Graben an der rechten Hausseite, dort ist auch der Pflegerzugang zu sehen.
Das andere Foto zeigt ihn mit Burma und Wolfgang Ramin bei Tonbandaufnahmen.

Michael, du schriebst mal in einem anderen Thread, dass du dich noch an Mohtis Kugellauf im Haus erinnern kannst.
Das Foto aus dem Zoofreund Nr. 130 ist undatiert, d√ľrfte von 1962 sein. Auf dem Foto ist auch Wolfgang Ramin zu sehen sowie das Elefantenpostament. Es sieht so aus als w√ľrde Mohti fast gegen die Decke sto√üen mit dem R√ľcken, wenn er auf der Kugel stand.
Die Decke muss höher als 3,45 m gewesen sein, die Toren waren nicht sehr hoch (wie auf einem der Tembo-Fotos in deinem Tembo-Artikel im Zoofreund zu erkennen ist).
(29.12.2016, 20:14)
Michael Mettler:   Ein paar Funde zu verschiedenen der aufgeworfenen Fragestellungen.

F√ľtterung durch Besucher: Laut dem erw√§hnten Artikel von Dittrich im ZG durften die Elefanten in Hannover noch bis Mai 1965 gef√ľttert werden. Ob es dann einen aktuellen Anlass f√ľr das Verbot gab, wird zwar nicht gesagt, aber es ist der Geburtsmonat eines Kalbes (Tima), und schon im August 1964 gab es einen Zeitungsbericht in der HAZ, laut dem sich Mohti auf das Klauen von Besuchertaschen spezialisiert hatte und deshalb das Gel√§nder versetzt werden sollte. Die potenzielle Gefahr, dass neben Essbarem auch Nagelfeilen und andere gef√§hrliche Gegenst√§nde in den Elefantenmagen gelangen konnten, mag der Ausl√∂ser f√ľr die Entscheidung gewesen sein.

Totgeburt: Im Buch "Kein Tag ohne Abenteuer" wird im Kapitel √ľber den Elefantenpfleger Ramin eine undatierte Totgeburt von Sabu erw√§hnt. Ein ziemlich genauer Geburtstermin stand fest und man habe die Gelegenheit nutzen wollen, das Ereignis f√ľr das Fernsehen zu filmen - der Stall sei rund um die Wurfbox voll mit fremden Menschen und bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet gewesen, Sabu sei immer nerv√∂ser geworden und habe nach Ramins Ansicht die Geburt bewusst verz√∂gert. Die Entscheidung, das TV-Projekt abzubrechen, sei zu sp√§t gekommen - Sabu gebar ein totes Kalb. Nun hatte Sabu laut den ver√∂ffentlichten Geburtenlisten nur eine einzige Totgeburt, n√§mlich ihr erstes Kalb am 7.6.1964. Schon Monate vorher war ein Artikel in der HAZ erschienen, in dem man darauf hinwies, dass dies die erste Elefantengeburt in Deutschland nach dem Krieg sein werde - das kann man durchaus als damals au√üergew√∂hnliches mediales Ereignis werten. Dittrich beschreibt die Geburt zwar in seinem Artikel recht detailliert, erw√§hnt aber die Anwesenheit von Fernsehteams nicht. Z√§hlt man die Angaben zusammen, wird die Ursache f√ľr die Totgeburt also Stress der Mutter gewesen sein.

Satu: Mir fiel erst jetzt eine abschlie√üende Erg√§nzung noch unter den Quellenangaben von Seitz' ZG-Artikel zur Lebensdauer von Elefanten auf. Demnach war Satu nach Niederschrift des Artikels in Gelsenkirchen gestorben, sie wurde am 16.4.1964 nach Krankheit und Entkr√§ftung dort eingeschl√§fert. Ihr Todesdatum in der ZOOFREUND-Liste betrifft also nicht mehr ihre Haltung im Zoo Hannover. Ich nehme an, dass sie nach Gelsenkirchen umziehen musste, als Hannover das Afrikanerpaar Tembo und Iringa √ľbernahm und daf√ľr Platz brauchte (in deren Gehege stand sie n√§mlich vorher, was fotografisch belegt ist). Sp√§testens im Februar 1964 war sie definitiv nicht mehr in Hannover, am 5.2. erschien ein HAZ-Artikel, in dem die komplette Elefantenschar namentlich aufgelistet ist (wenn auch mit Schreibfehlern, "Tempo und Eringa"...) und Satu bereits fehlt. Dass sie im August 1963 ebenfalls in der HAZ als tr√§chtig bezeichnet und ein Geburtstermin Mai 1964 genannt worden war, d√ľrfte auf einer Verwechslung zwischen Satu und Sabu beruhen.

Die Jungelefanten um Satu im alten Zoof√ľhrer: Die Kuh war ab 1953 in Hannover. Im ZF von 1954 wird gesagt "Elefanten fehlen nat√ľrlich zu keiner Zeit. (...) Meistens haben wir eine Anzahl kleinerer, frisch aus Indien importierter Elefanten." Im ZF von 1956: "Jedes Jahr sehen wir in Hannover eine Anzahl frisch aus Indien und Afrika eingef√ľhrter Elefanten." (2 Afrikanerk√§lber sind abgebildet) Auch im ZF 1958/59 werden beide Arten erw√§hnt (und ein Afrikanerkalb abgebildet. Fotos von Satu mit einer Gruppe Jungelefanten beider Arten k√∂nnten also in diversen Jahren vor Erscheinen des Zoof√ľhrers von 1960/61 entstanden sein. Aus dieser Zeit gibt es im Zoo keine Tierkartei, die lief damals wohl noch √ľber Ruhes Stammsitz in Alfeld; die Elefantenliste im ZOOFREUND wird deshalb f√ľr die Ruhe-√Ąra ungewollt sehr l√ľckenhaft sein.

Das 12. in Hannover geborene Kalb: Der Zoof√ľhrer, aus dem das Foto stammt, ist von 1971, das legt den Verdacht auf Ramon nahe. Dittrich weist in seiner 1967 erschienenen ZG-Geburtenliste 4 Asiatengeburten zwischen 1934 und 1944 dem Zoo Hannover zu, von denen zwei allerdings sp√§ter korrigiert werden mussten, weil die K√§lber zwar sehr jung mit ihren M√ľttern in den Zoo kamen, aber nicht dort geboren waren. Nach Dittrichs alter Z√§hlweise hie√üe es aber, das 12. in Hannover geborene Kalb w√§re dann - nach Abzug der 4 erw√§hnten - das 8. Kalb der Zuchtgruppe um Mohti gewesen, und das war tats√§chlich Ramon. So herum w√ľrde also alles passen.
(29.12.2016, 17:55)
Michael Mettler:   Fotos wurden in Hannover oft √ľber viele Jahre hinweg f√ľr Zoof√ľhrer, Ansichtskarten usw. verwendet (u.a. Vorkriegsfotos noch nach dem Krieg). Das Foto von Satu mit den Jungelefanten kann also um Jahre √§lter sein als der Zoof√ľhrer.

Laut einem Artikel zum Lebensalter von Zooelefanten im ZG lebte Satu nicht nur in Hannover. Der Artikel erschien 1967, wurde aber offensichtlich schon einige Jahre davor geschrieben und Satu lebte zu dieser Zeit in Gelsenkirchen. Laut Artikel war sie √ľbrigens eine Ceylonesin, 1928 in Alfeld angekommen und dann zuerst in Circussen unterwegs, bevor sie nach Hannover kam (und dort 1953 schwer krank war).

Diese ZG-Ausgabe d√ľrfte √ľbrigens f√ľr Elefantenfans eine Anschaffung wert sein: Band 34, Heft 1/3 (1967). Sie enth√§lt ausf√ľhrliche Beschreibungen verschiedener Zooanlagen in Hannover anl√§ssliche seines hundertj√§hrigen Bestehens (darunter auch der Dickh√§uterkomplex, deshalb hatte ich mir das Heft eigentlich aus dem Regal geholt) sowie den besagten Artikel von Alfred Seitz √ľber die Lebensdauern von Zooelefanten und einen Artikel von Dittrich √ľber die Fortpflanzung von Elefanten in Gefangenschaft (mit einigem Hannover-Bezug) inklusive einer √úbersicht √ľber bis dahin bekannte Geburten in Zoo und Circus.

√úber Mohti schrieb Dittrich damals (das Manuskript d√ľrfte von 1965 stammen, die Geburt von Tima ist schon drin), er sei verh√§ltnism√§√üig klein und habe im Februar 1964 2860 kg gewogen - Burma wog im Vergleich dazu zu dieser Zeit "sicher sehr viel mehr".
(28.12.2016, 18:32)
Jan Jakobi:   Zur Unterscheidung von Sabu und Mapalay anbei eine Aufnahme aus einem Hannoveraner Zoof√ľhrer.
Von links nach rechts sind Sabu, Burma und Mapalay zu sehen.

Sabu war schlanker und hochbeiniger als Mapalay.
Mapalays Ohrmuschelspitze bzw. das Ohrl√§ppchen war k√ľrzer und stumpfer, bei Sabu l√§nger.
Bei Sabu war der obere Rand der Ohrmuschel grade, bei Mapalay rund.

Das Kalb soll das 12. in Hannover geborene sein. Es könnte Ramon (geb. 06.12.1970) sein.

Burma hat hier einen großen Bauch (Babybauch oder Heubauch?), die Geburtsdaten ihrer Kälber:

0,1 Tima, geb. 1905.1965
1,0 Tibur, geb. 18.02.1968
1,0 Assam 07.03.1970
0,1 Indra, geb. 23.01.1973

Habe ich mich verzählt?
(27.12.2016, 23:46)
Jan Jakobi:   Der eben im anderem Thread erw√§hnte Zoof√ľhrer von 1960 enth√§lt auch ein Foto der Asiatin Satu mit 6 Asiaten-K√§lbern und einem jungem Afrikaner. In der Elefanten-Liste im Zoofreund gibt es eine namenlose Asiatin die am 2. Oktober 1953 nach Hannover kam und am 16. April 1964 starb. Die Kuh ist vermutlich identisch mit Satu.

Asiaten-Kälber gab es einige um 1960:

1,0 Surkak, von 1958 - 23.05.1959 in Hannover -> Abgabe nach Leipzig

0,1 Kati, vom 21.05.1961 - 20.06.1961 in Hannover -> Abgabe nach Magdeburg
0,1 ?, vom 21.05.1961 - 06.08.1961 in Hannover -> Abgabe nach Barcelona
0,1 Tina, vom 21.05.1961 - 08.09.1961 in Hannover -> Abgabe nach M√ľnchen
0,1 Laila, vom 21.05.1961 - 19.05.1962 in Hannover -> Abgabe nach Augsburg

0,1 ?, vom 05.09.1961 - 08.09.1961 in Hannover -> Abgabe nach Bucksath in Argentinien

Damit komme ich auf "nur" 5 Asiaten-Kälber, da Surhak schon in Leipzig war.

Am 21. Mai 1954 kamen 1,2 Afrikaner nach Hannover, deren Verbleib mir unbekannt ist.
Weitere 1,1 Afrikaner kamen am 29. September 1961 nach Hannover, auch deren Verbleib ist mir unbekannt.

Der Zoof√ľhrer scheint eher von 1961 als von 1960 zu sein.


(27.12.2016, 23:28)
Michael Mettler:   @Jan: Mehr als nur R√ľsselkontakt, denn nach Abgabe der Afrikanerinnen Heri und Mahari wurde ihre letzte Artgenossin Bibi mit den Asiatenk√ľhen zusammen gehalten.

Paarungen Siporex x Ilona kamen h√§ufiger vor und sind auch fotografisch dokumentiert. Es hie√ü damals meiner Erinnerung nach, Ilona als rangniedrigste Kuh habe sich dem Bullen quasi als M√§tresse zur Verf√ľgung gestellt, um sich seinen Schutz vor den anderen K√ľhen zu sichern, sei bei den Deckakten aber oft/immer im entscheidenden Augenblick unter ihm weggegangen.

√úbrigens gab es auch mindestens eine belegte Afrikanerpaarung Kenny x Bibi, die fruchtlos blieb.

Off topic: Thong Tai traf schon zu ihrer Zeit in M√ľnster auf Alexander, nicht erst in Rotterdam.
(25.12.2016, 13:35)
Jan Jakobi:   Nikolais erstes Kalb war eine Fr√ľhgeburt.
Am Tag nach der Geburt verschluckte sich das Kalb.

Sein zweites Kalb (Mumba) starb an Herpes.
Mumbas Mutter Tong Thai hatte in Rotterdam Kontakt zu Alexander.
Dieser ist der Vater des ersten M√ľnsteraner Elefantenbabys, welches an Herpes verstarb.

Auch ohne Nikolai g√§be es die M√∂glichkeit das die Hannoveraner K√§lber an Herpes versterben, denn 3 (ehemalige) K√ľhe der Dschungelpalast-√Ąra hatten (zumindestens R√ľssel-)Kontakt mit Afrikanern: Ilona, Jenny und Indra.
(25.12.2016, 12:35)
Gudrun Bardowicks:   Ich w√ľrde mich freuen, wenn diese Gl√ľcksstr√§hne auch bei den weiteren Geburten anhalten w√ľrde.

Schade, dass die beiden Amsterdamer Nachkommen von Nikolai an Herpes verstorben sind (zumindest soweitich es in Erinnerung habe).
(25.12.2016, 11:43)
Jan Jakobi:   Ja, Mapalay kam tragend nach Gelsenkirchen.
Indra und Ilona wurden verschiedenen Berichten nach mehrmals von Siporex gedeckt.

2003 (mein erster Hagenbeck-Besuch) fiel mir die hohe Rate an toten Kälbern (4 von 9 Kälbern waren tot) bei Hagenbeck auf.
Ab 2004 kamen bei Hagenbeck 8 weitere Kälber zur Welt, darunter nur noch eine Totgeburt.

Ernährung und Bewegung (Ankettung der Elefanten bei der Geburt) könnten eine Rolle spielen.
In Hannover durfte man meines Wissens noch nie die Elefanten f√ľttern.

Gruppengeburten gibt es bei Hagenbeck seit 2003, in Hannover seit 2010.
Es gab schon 2008 eine Geburt in Hannover ohne Ketten, sowie 1 oder 2 an Ketten 2010.
(24.12.2016, 12:49)
Michael Mettler:   Wobei allerdings zwei K√§lber von Nikolai nicht in Hannover gezeugt und geboren wurden (Amsterdam) und ein drittes zwar in Hannover gezeugt wurde, aber erst nach Abgabe der Kuh in Pairi Daiza zur Welt kam. Ein Kalb von Mohti war doch meiner Erinnerung nach ebenfalls eine "Ausw√§rtsgeburt" (von der nach Gelsenkirchen √ľberf√ľhrten Mapalay)?

Von den 29 Asiatengeburten entfallen 16 auf die w√§hrend des gro√üen Zoo-Umbaues f√ľr den Dschungelpalast neu aufgebaute Zuchtgruppe, wenn man au√üen vor l√§sst, dass Jenny dieser Gruppe zwar noch einige Jahre angeh√∂rte, sich aber darin nicht fortpflanzte. Ihre Totgeburt (und damit ihr einziger Nachwuchs √ľberhaupt) war 18 Jahre vor der ersten Nachzucht der neu aufgebauten Gruppe (2003). Indra und Ilona geh√∂r(t)en ebenfalls beiden √Ąren an, trugen aber in keiner davon zum Zuchtgeschehen bei, und D(h)unja war die einzige Kuh der Nur-Dschungelpalast-√Ąra, die kein Kalb bekam.

Unter den deutschen Asiatenz√ľchtern liegt Hagenbeck zwar in der Gesamtstatistik (also √ľber die gesamte Zoohistorie gerechnet) hinter Hannover, hat aber mit 18 K√§lbern (davon allerdings zwei nicht in Hamburg gezeugt) knapp die Nase - pardon, den R√ľssel - vorn, wenn man nur die Nachzuchten durchg√§ngig bis heute bestehender Zuchtgruppen rechnet (wodurch in Hannover die Vor-Dschungelpalast-Zeit wegfiele). Wobei Hagenbeck bei dieser Rechenweise 11 Jahre z√ľchterischen Vorsprung vor Hannover hatte (erste Geburt der Hamburger Gruppe 1992) und bei der ersten hannoverschen Geburt Anfang 2003 bereits 9 K√§lber verzeichnen konnte . In Hamburg waren 8 K√ľhe am Zuchtgeschehen beteiligt, darunter zwei in zweiter Generation mit je einem Kalb (davon eine allerdings in Leipzig gedeckt).

Unter den 18 Hamburger K√§lbern waren 4 Totgeburten und ein noch am Tag der Geburt gestorbenes Jungtier. Die Bilanz der hannoverschen Dschungelpalast-Zuchtgruppe liegt diesbez√ľglich noch bei Null - welch eine Gl√ľcksstr√§hne. Wenn ich nichts √ľbersehen habe, sind von allen deutschen Elefantenz√ľchtern mit bestehenden Gruppen bisher nur Hannover (Asiaten) und Hodenhagen (Afrikaner, allerdings nur 2 K√§lber bisher) von Jungtierverlusten (inkl. Fr√ľh- und Totgeburten) verschont geblieben.

(basierend auf den Angaben in EleWiki und zooelefant.de)
(24.12.2016, 10:39)
Jan Jakobi:   Hannoveraner Elefantengeburten-Statistik:

Gesamt: 33 Geburten

Asiaten: 29 Geburten -> 12 Erstgebärende
-> davon 2 Totgeburten (beide von Erstgebärenden)
1 in Folge Geburtsverzögerung (1,0 am 07.06.1964 von Mohti und Sabu)
1 in Folge Wehenschwäche und Geburtstillstand (0,1 am 18.02.1985 von Siporex und Jenny)
-> davon 1 kurz nach der Geburt von der erstgebärenden Mutter getötet (0,1 am 10.11.1968 von Mohti und Mapalay)

Afrikaner: 4 Geburten -> 2 Erstgebärende
-> davon 1 Fehlgeburt in Folge eines Feuerwerks (1,0 am 18.08.1974 von Tembo und Iringa)

Nikolai hat mit 15 K√§lbern Mohti (11 K√§lber) schon √ľberholt.
(23.12.2016, 23:41)
Jan Jakobi:   Fast 24 Stunden nach Saphira brachte Calfia heute Morgen um 0:04 Uhr ihr drittes Baby ohne Probleme zur Welt.
Das Baby ist ein Mädchen.

https://www.zoo-hannover.de/de/ueber-uns/presse-archiv/elefantenbaby-2

Anbei Califa am vergangenen Samstag.

Manaris Baby könnte schon in den nächsten Tagen zur Welt kommen.
(23.12.2016, 12:54)
Jan Jakobi:   Heute Morgen um 0:30 Uhr brachte Saphira ihr erstes Baby ohne Probleme zur Welt.
Das Baby ist ein Bulle.

http://www.ndr.de/ratgeber/reise/tierparks/Erstes-von-vier-Elefantenbabys-ist-da,zoohannover452.html
(22.12.2016, 15:19)
Michael Mettler:   Zwischenzeitlich habe ich in meinem Digitalarchiv gest√∂bert. Anbei der Scan eines leider undatierten Pressefotos, aus dem ersichtlich wird, dass die Innenaufteilung des Elefantenstalls im Laufe der Jahre noch vielgestaltiger war als bereits diskutiert. Die Elefantin, die hier mit Pfleger Ramin zu sehen ist, m√ľsste √ľbrigens Sabu sein.

Rechts ist eine Mauer zu sehen, und auch die Blickrichtung auf den Eingang des Hauses l√§sst nur den Schluss zu, dass es zu diesem Zeitpunkt eine vergitterte Stallbox ganz linksau√üen im Stall gab, also nicht wie sp√§ter zwischen den Standfl√§chen der beiden Elefantenarten. Zudem wirkt der Boden so, als sei er mit Holzbohlen belegt. Es soll anfangs im Haus ein Innenbadebecken ganz links au√üen gegeben haben, das bei Nichtbenutzung mit Holzbohlen abgedeckt werden konnte, um es als zus√§tzliche Standfl√§che zu nutzen. Wenn man sich nun den Bedarf zus√§tzlicher Fl√§che bei einer eigentlich konstanten Gruppengr√∂√üe der erwachsenen Elefanten vor Augen h√§lt, dann k√§me daf√ľr vor allem die Verwendungsm√∂glichkeit als Geburtenstall in Betracht. Vielleicht war es ja die Geburtenserie der 60er Jahre, die letztlich zu der Entscheidung f√ľhrte, auf das Innenbadebecken g√§nzlich zu verzichten und es zu verf√ľllen. Aus den Zeiten, an die ich konkrete, wenn auch nicht l√ľckenlose Erinnerungen habe (ab Ende der 70er Jahre), kenne ich die Fl√§che an der linken Stallwand nur als (nicht durch Gitter abgetrennten) Standplatz des Asiatenbullen Siporex, der √ľbrigens sein Pendant an der rechten Stallseite hatte, wo der Afrikanerbulle Kenny ebenfalls ohne Trenngitter direkt an der Wand aufgestallt und angebunden wurde.
(20.12.2016, 09:06)
Michael Mettler:   In seiner ersten Zeit in Hannover unterschied sich Nikolai farblich sehr vom Rest der Herde. Ich habe ihn damals scherzhaft als "schwarzen" Elefanten bezeichnet.
(19.12.2016, 22:51)
Jan Jakobi:   Leitkuh Indra
(19.12.2016, 19:56)
Jan Jakobi:   Nikolai am Samstag, also fast 2 1/2 Jahre nach dem letzten Besuch.
(19.12.2016, 19:54)
Jan Jakobi:   Nikolai
(19.12.2016, 19:52)
Jan Jakobi:   Nikolai im Juli 2014, da dann mit meiner Digitalkamera fotografiert.
(19.12.2016, 19:51)
Jan Jakobi:   Anbei mein √§ltestes Foto von Nikolai von Mai 2008.
(19.12.2016, 19:50)
Jan Jakobi:   Michael, ich war am Samstag im Zoo Hannover.

Die von dir vermisste Saphira war mit auf der Außenanlage, siehe Anhang.
Ich habe von allen Elefanten Passfotos gemacht.

Bis auf den Bullen Nikolai sind alle Elefanten sehr dunkel gefärbt, was auch schon 2003 (siehe asianelephant.net) der Fall war.
Nikolai war in seiner ersten Hannoveraner Zeit (Juli 1999 bis September 2003) ein sehr dunkel gefärbter Elefant.
Von Nikolai gibt es 5 Fotos bei asianelephant.net aus seiner ersten Hannoveraner Zeit.
Seit 2010 befindet sich Nikolai ununterbrochen in Hannover und ist heller bzw. brauner gef√§rbt als die K√ľhe.
2003 lebte Indra seit 6 Jahren in der neuen Anlage, also genauso lange wie jetzt Nikolai.
(19.12.2016, 19:45)
Michael Mettler:   Wegen des Elefantenstalls habe ich inzwischen noch mal in den Jahresberichten gest√∂bert und dabei gemerkt, dass ich etwas falsch in Erinnerung hatte - sorry. Der Bullenstall entstand bereits 1988 und von Anfang an als Doppelbox, bis dahin war der Asiatenbulle Siporex noch in Anbindehaltung aufgestallt worden. F√ľr den Bullenstall weichen musste nicht die Afrikanerin Bibi (die war noch bis 1993 im Bestand), sondern ihre beiden Artgenossinnen Heri und Mahari, die nach Basel abgegeben wurden.
(19.12.2016, 08:27)
Michael Mettler:   Die beiden Elefantenfotos aus dem hannoverschen Buch "Unser Zoo" von 1927. Der Asiate ist wahrscheinlich Omar.
(15.12.2016, 19:20)
Michael Mettler:   @Jan, zu deinen speziellen Elefantenfragen im Thread "Der 'alte' Zoo Hannover": Aus der Umzugszeit der Elefanten in den Dschungelpalast habe ich kein Vorher-/Nachher-Bildmaterial, gerade zu dieser Zeit war ich praktisch nie im Zoo. Nur aus der Abrissphase des Hauses (Vorbereitung auf den Bau von Yukon Bay) habe ich ein paar "Tr√ľmmerfotos". Nach einem Foto des Elefantenstalles aus den 80er Jahren mit gr√∂√üerem Bildausschnitt, das ich eigentlich haben m√ľsste, habe ich schon in mehreren Anl√§ufen vergeblich (√§rgerlicherweise) gesucht.

An die letzte Aufteilung des Elefantenstalles habe ich keine wirklichen Erinnerungen, weil ich wie gesagt in den 90ern einige Jahre kaum mal im Zoo war - und wenn doch, dann hatte ich andere Priorit√§ten als die Elefanten. Im Grunde m√ľsste es zuletzt eine offene Standfl√§che f√ľr (angekettete) K√ľhe, ein Wurfabteil und eine Doppelbox f√ľr den Bullen gegeben haben, wobei das Wurfabteil auch zur normalen Aufstallung einer Kuh genutzt wurde. Davor gab es m.E. eine einzelne Bullenbox. Um eine zweite daneben errichten zu k√∂nnen, trennte sich der Zoo meiner Erinnerung nach von der letzten Afrikanerin Bibi, so dass man die Standfl√§che der K√ľhe um die ben√∂tigte Fl√§che verkleinern konnte.

Zu Mohtis K√∂rperma√üen f√§llt mir spontan keine Quelle ein. Momentan fehlt es mir leider auch an Zeit f√ľr gr√∂√üere Recherche, ich habe lediglich im Jahresbericht seines Todesjahres 1973 nachgeschlagen und dort auch nichts dazu gefunden.


(15.12.2016, 09:37)
Jan Jakobi:   ... gefunden, ...

Das zweite Foto ist ein Zufall: Jenny (hinten) und Dunja im Juli 2004.
(18.04.2016, 15:13)
Jan Jakobi:   Nach der Diskussion um die unbekannte Elefantenkuh im Thread "Der "alte" Zoo Hannover" bekomme ich dort den Bogen zum "alten" Zoo nicht mehr zur√ľck, ungef√§hr die letzten ca. 35 Beitr√§ge geht es fast nur noch um Hannoveraner Elefanten.

Da ich zwischenzeitlich nach Dunja-Fotos gesucht habe, verlege ich die Hannoveraner Elefanten hier her.

Vom Besuch im Mai 2008 habe ich nebenstehendes Foto, von links nach rechts: Jenny, Dunja, Indra.



(18.04.2016, 15:03)

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