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Zoos im 2. WK



Jan Jakobi:   Im Zoo Moskau ist nun der hier bereits erw√§hnte Alligator Saturn im Alter von ca. 84 Jahren verstorben.

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/hitlers-alligator-84-jaehrig-in-moskau-gestorben-li.84244
(23.05.2020, 16:56)
Michael Mettler:   Zur Illustration anbei der √§lteste mir bisher bekannte Zooplan aus der hannoverschen Nachkriegszeit, herausgegeben 1948 und das damalige Zoogel√§nde zeigend. Zur Orientierung: Das mit Nr, 48 beschriftete Geb√§ude ist das damalige Restaurant, auf dessen Grundmauern heute das Eingangsgeb√§ude mit Serviceb√ľro und Zooshop steht; am √§u√üersten Gel√§ndezipfel rechts oben befindet sich heute die rechte Eisb√§renanlage; das heutige Tropenhaus steht ungef√§hr dort, wo oberhalb von Nr. 33 au√üerhalb des damaligen Zoogel√§ndes der Radweg endete.

F√ľr das Thread-Thema ist es noch interessant, wie auf diesem Plan die Zoogeb√§ude dargestellt sind. Die schwarz ausgef√ľllten Umrisse bedeuten, dass die Geb√§ude bzw. -teile entweder den Krieg unversehrt √ľberstanden hatten oder bereits wiederhergestellt waren; schraffierte Geb√§ude und -bereiche befanden sich 1948 noch mehr oder weniger im Kriegsruinenzustand.
(25.07.2016, 10:53)
Michael Mettler:   Die fr√ľheren Anlagen f√ľr Trampeltiere und Dromedare in Hannover stammten aus dem Jahr 1967; sie waren also nicht aus den 40er Jahren, sondern sie bestanden bis 2007 40 Jahre lang. Die Fl√§che, auf der sie errichtet wurden, geh√∂rte erst seit Mitte der 50er Jahre zum Erweiterungsgel√§nde des Zoos. Ein Gro√üteil der hinzugekommenen Gel√§ndefl√§che - die immerhin ein gutes Drittel der heutigen Zoofl√§che ausmacht - diente nach Kriegsende als Abraumhalde f√ľr die Tr√ľmmer der zerbombten Innenstadt Hannovers, und ich nehme an, dass auch die auf dem Zoogel√§nde befindlichen Bombenkrater mit solchem Schutt gef√ľllt wurden. Einige Teile der Halden wurden sp√§ter wieder abger√§umt, z.B. f√ľr den Bau der unl√§ngst abgerissenen Gro√üvoliere, aber ein nicht unerheblicher Teil der Schuttberge besteht auch heute noch und bildet die zentrale H√ľgelkette des Zoos. Tropenhaus, Gorillaberg, Lama-Anlagen stehen auf Kriegsschutt, die hinteren Bereiche der Elefanten- und der Bennettk√§nguru-Anlage ebenfalls, und auch die Fl√§che der ehemaligen Robben-Pinguin-Anlage ist ein Plateau des Tr√ľmmerberges. Auch der schmale Gel√§ndekamm, der den r√ľckw√§rtigen Hang der Geiervoliere bildete, und der H√ľgel mit der Sommerrodelbahn sind √úberreste der einstigen Tr√ľmmerhalde.
(25.07.2016, 00:38)
Jan Jakobi:   Am Freitag wurde in Bremen ein Blindg√§nger gefunden, dieser konnte nicht vor Ort entsch√§rft werden und wurde daher heute au√üerhalb Bremens gesprengt.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Nach-Abtransport-Bremer-Bombe-gesprengt,bombe2168.html

Von Blindgängern-Funden in Zoos bei Bauarbeiten habe ich nach dem Hannoveraner Fall vor 9 1/2 Jahren nicht mehr gelesen, obwohl unteranderem in Leipzig und Gelsenkirchen viel gebaut wird/wurde in den letzten 10 - 15 Jahren.

Wann sind die Kamel-Anlagen in Hannover entstanden?
60er Jahre oder? Laut dem Focus-Artikel 40er Jahre.
Was stand davor auf dem Gelände?

Wurden in Hannover beim Umbau zum Erlebnis-Zoo weitere Blindgänger gefunden?
Das waren sehr großen Baustellen und im Falle der Erlebniswelt Sambesi wurde ein Flusslauf ausgehoben.

Aus dem Zoo Berlin habe ich bisher dazu nichts gelesen.
(24.07.2016, 23:54)
Jan Jakobi:   Nat√ľrlich sind wir auch ein wenig auf den Spuren der Vergangenheit gewandelt.

Anbei ein Bildausschnitt (von vorgestern) der Nordseite vom H√ľhner- und Taubenhaus im Zoo Berlin.
Sieht mir aber nach Einschusslöchern aus ...

Gestern jährte sich der Untergang Dresdens und damit auch des Zoos zum 70. Mal.
(14.02.2015, 21:16)
Holger Wientjes:   Wenn Du Spuren des Zweiten Weltkriegs sehen m√∂chtest, dann schau Dir n√§chstes Mal allein nur mal die Siegess√§ule an.
(22.11.2014, 08:10)
Holger Wientjes:   Wenn Du Spuren des Zweiten Weltkriegs sehen m√∂chtest, dann schau Dir n√§chstes Mal allein nur mal die Siegess√§ule an.
(22.11.2014, 08:10)
Jan Jakobi:   Ich war letzte Woche kurz im Zoo Berlin, da bin ich auch an einem der √§ltesten Geb√§ude lang gegangen: H√ľhner- und Taubenhaus.

Als ich mir das Gebäude genauer anschaute staunte ich nicht schlecht: Spuren des 2. WK entdeckte ich!

Bis dahin dachte ich, alle sichtbaren Spuren (bis auf die Turmruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche) seien beseitigt. Nun ja, so kann man sich irren.

Dort wo fr√ľher der Zoo-Bunker stand, ist heute das Vogelhaus.

Es gab noch einen zweiten Bunker, dieser befand sich unter der Dreisternpromenade. Ob der noch vorhanden ist, konnte ich nicht herausfinden.

Kann sich niemand an Funde von Blindgängern in Zoos erinnern?
(21.11.2014, 22:16)
Jan Jakobi:   Habe mal ne Frage:

Ab und zu liest man in Online-Artikeln oder in der handfesten Zeitung von Bomben (Blindgänger von Fliegerbomben, Sprenggranaten, Phosphorbomben,...) die zufällig bei Bauarbeiten oder anderen "Gelegenheiten" gefunden werden und das diese entschärft wird.

Ich habe erst ein Mal gelesen das IN einem Zoo bei Bauarbeiten eine Bombe, genauer gesagt ein Blindgänger, gefunden wurde.
Besagter Zoo war, wie kann es auch anders sein, der Zoo Hannover.

Die Geschichte dazu:
Das Gel√§nde der damaligen Kamel-Anlagen sollte, nach Abriss der Geb√§ude, eingeebnet werden. Danach sollten die Bauarbeiten f√ľr Mullewapp starten. Bei Grabungen wurde dann eine F√ľnf-Zentner-Bombe gefunden.

Die Kamel-Anlagen m√ľssten aus den 60ziger Jahren stammen.

http://www.focus.de/panorama/welt/zoo-hannover_aid_122133.html

Wurden im Zoo Hannover noch weitere Blindgänger entdeckt?
Geschah sowas auch in anderen Zoos (ich denke da an Berlin)?

Kann sich jemand erinnern?
(19.08.2014, 23:40)
Michael Mettler:   @Jan Jakobi: ...aus dem ich aber vorher auch in diesem Thread schon berichtet habe, siehe 18. Dezember.
(29.12.2013, 15:33)
Jan Jakobi:   @Michael:
Von einem Thread zu anderem, nicht so gut.
Du meinst sicher das im Thread "Fa. Ruhe" erwähnte Buch.
(29.12.2013, 12:21)
Michael Mettler:   Dank Carsten Horn, der die Erstausgabe des von mir unten genannten Buches von Gebbing besitzt und nachgeschlagen hat, kann das in Leipzig aufgenommene Foto der Ex-Berliner Alligatoren zeitlich eingegrenzt werden, denn es war bereits in der 1936er Ausgabe abgedruckt und zeigt somit definitiv keine "Kriegsfl√ľchtlinge", sondern es k√∂nnen nach der Bildunterschrift nur Tiere aus dem ehemaligen Berliner Aquarium Unter den Linden gemeint sein. Was aber trotzdem noch zur Vita des Moskauer Alligators passen k√∂nnte.
(29.12.2013, 08:35)
Michael Mettler:   Noch etwas weiter geforscht: Lutz Heck z√§hlt in "Tiere - mein Abenteuer" diverse Tiere aus dem Aquarium auf, die das Bombardement √ľberlebt hatten, darunter auch "einige kleine Alligatoren" - klingt nach mehr als nur den beiden von Schr√∂der genannten China-Alligatoren.

In Kl√∂s' "Von der Menagerie zum Tierparadies" ist mir noch aufgefallen, dass die Liste der 91 √ľberlebenden Zootiere erst am 31.5.1945 erstellt wurde, als sich die russische Besatzung bereits aus dem Zoo-/Aquariumgel√§nde zur√ľckgezogen hatte (das fand 8 Tage vorher statt). Das lie√üe theoretisch die M√∂glichkeit offen, dass mehr Tiere den Krieg √ľberlebt hatten, aber am 31.5. nicht mehr im Zoo waren... Die Liste enth√§lt immerhin auch noch Tiere, die im darauf folgenden Monat aus dem Zoo gestohlen wurden (ein Esel, drei Mantelpaviane, ein Rabenkakadu - zumindest die Affen und der Papagei wurden vermutlich nicht zur Hungerbek√§mpfung geklaut).

Katharina Heinroth erw√§hnt in ihrem Buch als im Sommer 1945 gestohlene/geschlachtete Tiere einen Silberfuchs, ein Wildschwein und ein Reh sowie, dass nach Einsetzen eines Nachtw√§chters mit einem scharfen Hund die Diebst√§hle abnahmen. Da sie nicht "endeten" schreibt, ist die tats√§chliche Zahl wohl h√∂her gewesen. Alle drei genannten Tiere finden sich √ľbrigens nicht in der "Liste der 91", waren also vielleicht erst danach in den Zoo gelangt. Allerdings weicht die Heinrothsche Liste im Kl√∂s-Buch in einigen Punkten von den Schilderungen der √ľberlebenden Tiere in Heinroths eigenem Buch ab. So z√§hlt sie dort auch zwei Braunb√§ren, eine Krontaube und einen Siamkater auf, die alle in der Liste fehlen.
(19.12.2013, 00:00)
Michael Mettler:   In Katharina Heinroths "Mit Faltern begann's" habe ich jetzt diesbez√ľglich nachgeschlagen. √úber den Tag nach der Zerbombung des Aquariums im November 1943 schreibt sie, dass √ľberlebende Schlangen, Echsen und Kr√∂ten, Riesensalamander, Schlammteufel und die besagten Knochenhechte eingesammelt und in den noch intakten Keller des Geb√§udes gebracht wurden, wo schon vor dem Angriff besonders wertvolle Tiere wie Komodowaran, malaiische Gaviale und Riesenschildkr√∂ten einquartiert worden waren. Ob sich ein (damals vielleicht noch kleiner) Alligator darunter befand, ist nicht zu lesen, aber die √ľberlebenden Tiere wurden nach Leipzig gebracht.

1945 besetzten die einmarschierten Russen die Aquariumruine und benutzten sie drei Wochen lang quasi als Heerlager. Alligator hin oder her, das war genug Zeit und Nähe, um ggfs. im Zoo "wildern" zu gehen.

Katharina Heinroth hatte noch bis mindestens 1947 immer wieder mit der russischen Milit√§rregierung zu tun. Auch da h√§tte es vermutlich durchaus Gelegenheiten f√ľr letztere gegeben, sich per Anordnung noch mit dem einen oder anderen Zootier "zu versorgen"; erw√§hnt wird ein solcher Fall allerdings nicht, im Gegensatz zu Tierdiebst√§hlen (hatte ich also richtig in Erinnerung).

Werner Schr√∂ders "ungef√§hr 70 Tiere im Zoo" bleiben allerdings ein R√§tsel. Vielleicht geraten in seinem Buch die Zeiten durcheinander, denn f√ľr 1947, als die erste Bunkersprengung erfolgte und alle Zootiere vor√ľbergehend eingekistet und ausgelagert werden mussten, nennt Heinroth 649 Tiere. Oder sollte der Druckfehlerteufel bei Schr√∂der eine Null unterschlagen haben? "Ungef√§hr 700" w√ľrde dann ja passen. Im Zusammenhang hei√üt es bei ihm: "Von den Russen bekamen wir Pferdefleisch zur F√ľtterung unserer Tiere (Anm.: Das erw√§hnt Heinroth auch, und zwar f√ľr den Zeitraum bis mindestens 1946) und etwas Material, um die Tierh√§user abzudichten. Damals war ein St√ľck Dachpappe eine Kostbarkeit. Wir beherbergten ungef√§hr 70 Tiere im Zoo. Wir begannen nun, mit den wenigen Materialien die Tierunterk√ľnfte notd√ľrftig zu flicken und zun√§chst das Strau√üenhaus winterfest zu machen." DAS k√∂nnte durchaus auch als Schilderung aus 1945 verstanden werden, aber selbst da stieg doch die Anzahl der Tiere laut Kl√∂s und Heinroth bereits √ľber die besagten 91 √úberlebenden hinaus an...?
(18.12.2013, 20:09)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn: Zwei Monate empfinde ich als gen√ľgend lange Zeit, Tiere - soweit sie gut transportabel sind, was bei Flusspferden zugegebenerma√üen etwas schwieriger ist - aus einem zerst√∂rten und "herrenlosen" Zoo (der Direktor war immerhin geflohen!) zu klauen. Sowas ist ja auch in anderen Zoos passiert oder zumindest versucht worden, wie ich gerade am Beispiel Frankfurt gelesen habe (und mich zu erinnern glaube, dass Katharina Heinroth ebenfalls Tierschwund erw√§hnte).

F√ľr den Alligator Saturn k√∂nnte es aber noch eine andere M√∂glichkeit geben. Ist schon lustig, wie einem der Zufall Hinweise in die Hand spielen kann. Auf der Suche nach einer Abendlekt√ľre hatte ich gerade das Buch "Ein Leben f√ľr die Tiere" des fr√ľheren Leipziger Zoodirektors Johannes Gebbing in der Hand und bl√§tterte durch die Bildseiten. Da musste ich dann doch schmunzeln, als ich ein Foto zweier Alligatoren entdeckte, das √ľberschrieben ist: "Krokodile aus dem alten Berliner Aquarium im Leipziger Kriechtierhaus". Ich wei√ü nicht, wann das Bild entstanden ist, aber Gebbing war bis 1935 Direktor und verstand unter "altem" Aquarium vermutlich das Aquarium Unter den Linden, das 1920 aufgel√∂st und dessen Tierbestand u.a. von Leipzig √ľbernommen wurde.

Wenn der Alligator Saturn heute auf ein Alter von 100 Jahren gesch√§tzt (!) wird (laut Ronnys Beitrag vom 2011), k√§me er zumindest sehr nahe an die "Laufzeit" des alten Aquariums heran. Damit best√ľnde die theoretische M√∂glichkeit, dass er als russische Kriegsbeute in Leipzig einkassiert wurde, von wo man dann erfuhr, dass er vorher in Berlin gelebt hatte ;-)
(18.12.2013, 17:26)
Sacha:   @Oliver Jahn: Es scheint aber, als w√§re es tats√§chlich so gewesen, wenn es selbst die Russen best√§tigen.

Ausserdem: Wenn ich in Geschichte richtig aufgepasst habe, dann wurden doch seiner Zeit w√§hrend der Franz. Revolution die Tiere aus der Menagerie des K√∂nigs "befreit", obwohl das Volk damals wohl auch in erster Linie andere Sorgen gehabt haben d√ľrfte - und trotzdem hat man sich offenbar Zeit f√ľr solche Dinge genommen.
(18.12.2013, 16:57)
Ronny:   Aus der √úbersetzung der Wandzeitung des Moskauer Zoos: Aligator Saturn erreichte unseren Zoopark im Jahr 1946 und davor lebte er lange Zeit im Berliner Zoo. In der UdSSR wurde er als eine Milit√§r Troph√§e (Kriegsbeute) genommen.
(18.12.2013, 11:48)
Oliver Jahn:   Ich zitiere mich mal selber, Beitrag vom 09.06.2012 unter dem Thema Flusspferde:
"Ich habe jetzt noch einmal nach den genauen Daten geschaut.
Am 06.Mai 1945 nahmen die Russen Berlin ein.
Am 07. Mai 1945 unterschrieb Jodl die bedingungslose Kapitulation zum 08. Mai.
In der Zeit vom 01. bis 04. Juli 1945 trafen bereits die amerikanischen und britischen Besatzungstruppen in Berlin ein und besetzten die ihnen zugewiesen Sektoren. Damit wurde Charlottenburg Britische Besatzungszone.
Da blieb den Russen wirklich keine Zeit f√ľr solche Dinge."

Ich bezweifele daher sowohl die Herkunft des Alligatoren aus dem Zoo Berlin, noch, dass die Russen f√ľr den abnehmenden Tierbestand von 91 auf 70 Tiere verantwortlich waren.

(18.12.2013, 10:25)
Michael Mettler:   In den B√ľchern ist ansonsten auch immer nur von dem Volltreffer in die Krokodilhalle und dem Tod der gro√üen Krokodile die Rede. Junge Krokodile oder kleinw√ľchsige Arten k√∂nnen ja auch damals schon im Terrarientrakt untergebracht gewesen sein - und m√ľssen nicht unbedingt Namen gehabt haben...

Die besagten 91 √úberlebenden d√ľrften sich m.E. auf die eigentlichen Zootiere (also V√∂gel und S√§ugetiere) beziehen. Soweit ich mich an die Schilderungen erinnere (habe jetzt nicht extra in alle B√ľcher geguckt), wurden z.B. Kaltwasserfische aus dem zerbombten Aquarium in die Zooteiche gerettet und k√∂nnten dort √ľberlebt haben. Auch das eine oder andere Reptil oder Amphib aus heimischen oder anderen nordischen L√§ndern muss ja nicht der herrschenden K√§lte zum Opfer gefallen sein (eher dem Luftdruck der Bombe).

Es wird ja auch √ľberliefert, dass zwei China-Alligatoren und Knochenhechte als besonders wertvolle Tiere vorsichtshalber nach Leipzig ausgelagert worden waren. In Kl√∂s' Liste der verschickten Tiere tauchen sie aber nicht auf, sie enth√§lt ausnahmslos S√§uger und V√∂gel.

Rätselhaft sind nach wie vor die unterschiedlichen Angaben zum unmittelbaren Nachkriegsbestand bei Schröder und Klös, denn laut den Listen des letzteren ist der Tierbestand seit 1945 kontinuierlich gewachsen. Oder hat Klös etwa nachträglich die ausgelagerten Tiere wieder eingerechnet, weil sie eigentlich dem Zoo noch gehörten...? Auch später hat er ja Tiere bzw. Arten eingerechnet, die der Zoo zwar schon bestellt hatte, die aber noch gar nicht in Berlin waren (Antilopen in der Tierbestandsliste 1969)...
(18.12.2013, 09:15)
Carsten Horn:   Ups, der Titel ist: Vom Seepferdchen bis zum Krokodil von H. G. Kl√∂s und J. Lange
(18.12.2013, 02:03)
Carsten Horn:   In "Vom Seepferdchen zum Krokodil" steht, das einige kleinere Alligatoren die Zerst√∂rung des Aquariums √ľberlebten, keine Namensangaben dabei leider...
(18.12.2013, 02:02)
Michael Mettler:   Zum Alligator Saturn: Ich hatte zwischenzeitlich in den Lebenserinnerungen des langj√§hrigen Berliner Aquariumdirektors Werner Schr√∂der nachgeschlagen ("Zum Abschied ein Krokodil"). Leider ist auch dort kein Hinweis zu finden.

Interessant ist, dass Kl√∂s berichtete, der "√úberlebendenbestand" von 91 Tieren haben sich noch 1945 praktisch verdoppelt, weil viele Berliner ihre privat gehaltenen Tiere in den Zoo brachten. Auch Schr√∂der erw√§hnt derartige Zug√§nge (neben Privat- auch Circustiere wie einen Kragenb√§ren), nennt aber f√ľr 1947 (ohne genauere Angabe) eine Zahl von nur etwa 70 im Zoo gehaltenen Tieren. Neben Nachkriegsverlusten (u.a. durch Futtermangel bei anspruchsvolleren Arten?) k√∂nnten daf√ľr Konfiszierungen durch die Russen verantwortlich sein.

Schr√∂der erw√§hnt auch, dass einige im Krieg schwer besch√§digte Zoogeb√§ude erst nach Kriegsende in sich zusammenfielen, als Sprengungen im Zuge der Aufr√§umarbeiten n√∂tig waren und die notd√ľrftig geflickten Bauten den Druckwellen nicht standhielten.

Zu den fast vollst√§ndig im Krieg zerbombten Zoos geh√∂rt √ľbrigens auch Frankfurt. Nur ein einziges Zoogeb√§ude (auf der damals allerdings noch viel kleineren Fl√§che) soll unbesch√§digt geblieben sein, n√§mlich die damalige B√§renburg.
(17.12.2013, 12:49)
Jennifer Weilguni:   Einer der tragischsten Verluste diesbez√ľglich ist f√ľr mich die komplette Vernichtung des Zoologischen Gartens in D√ľsseldorf. Denn f√ľr diese Einrichtung bedeutete der Zweite Weltkrieg leider das endg√ľltige Aus.
(25.11.2013, 10:41)
Jan Jakobi:   Weitere Angriffe erfolgten √ľber das Jahr 1944 verteilt.
Was noch stehen geblieben oder notd√ľrftig wiederhergerichtet war, fiel fast vollst√§ndig im letzten Aprildrittel 1945 zum Opfer.
Der Gorilla ¬ĄPongo¬ď wurde mit Stichen in der Brust tot aufgefunden, laut Frau Heinroth trauerte man um ihn am meisten.

Nach Kriegsende stellte Frau Katharina Heinroth am 31. Mai 1945 die erste Tierbestandsliste zusammen: 91 Tiere √ľberlebten.
Dazu geh√∂rten der Elefantenbulle ¬ĄSiam¬ď , der Flusspferdbulle ¬ĄKnautschke¬ď und ein Schuhschnabel. Ein Alligator ist in dieser Liste nicht enthalten. Die Liste ist in der Zoo-Chronik ¬Ą Von der Menagerie zum Tierparadies ¬Ė 125 Jahre Zoo Berlin¬ď abgedruckt. Der Schuhschnabel wurde in einem Badezimmer untergebracht.

So das war ein etwas ausf√ľhrlicher √úberblick √ľber die Ereignisse im Berliner Zoo in jenen Jahren.

M√∂glicherweise ist der Berliner Zoo der einzige oder einer der wenigen die sehr ausf√ľhrlich dar√ľber berichtet haben.
(22.11.2013, 19:49)
Jan Jakobi:   Das Aquarium blieb unbesch√§digt, aber ca. 24 Stunden sp√§ter erhielt es einen Volltreffer in die Krokodilhalle. Alles wurde in verschiedene Richtungen geschleudert, auch auf die Stra√üe.

Falls da noch Alligatoren lebten als sie auf der Straße lagen, sind die entweder an den Verletzungen gestorben oder erfroren wegen der Kälte.

Meine Quellen sind die Berliner Zoo-Chroniken sowie die Lebenserinnerungen von Herrn Lutz Heck und Frau Katharina Heinroth, au√üerdem ¬ĄElefanten in Berlin¬ď und die Berliner Elefanten-Bestandsliste einer meiner Freunde.

@Ottmar:
In der Tat, daran ist wirklich nichts wahres dran!
Denn die ersten Bomben fielen, wie Sie weiter unten lesen können, 1941 in den Zoo . Ein Elefant gehörte nicht zu den Toten.

(22.11.2013, 19:39)
Jan Jakobi:   Vor dem schweren Angriff hatte Herr Lutz Heck viele Tiere in verschiedene Zoos ausgelagert. Aber auch danach hatte er weitere Tiere auslagern lassen. Von allen evakuierten Tieren kehrt nur die Giraffe ¬ĄRieke¬ď wieder zur√ľck nach Berlin aus Wien. In Prag gab es mit der Flusspferdkuh ¬ĄZuzana¬ď ein weiteres Tier aus dem Zoo Berlin das den Krieg wie ¬ĄRieke¬ď √ľberlebte.

Der schwärzeste Tag in der Geschichte des Berliner Zoos:

Es handelte sich um den 22./23.11.1943, dieses Datum ist wohl nicht wegzudenken.

Der 22. November war eigentlich ein ganz normaler Montag sowie ein ganz normaler Herbsttag. Drau√üen herrschte ungem√ľtliches Wetter: Nebel, bedeckter Himmel, Regen und kalt.
An diesem Abend glaubte niemand an einen Angriff.
Gegen 19:25 Uhr kam eine Alarmmeldung der Luftwarnzentrale beim Pförtner des Zoos an. Die Alarmmeldung wurde durch den ganzen Zoo weitergeleitet und innerhalb von 3 Minuten war der ganze Zoo alarmiert. Dann begannen 15 unendlich lange Minuten, in diesen 15 Minuten wurde vieles zerstört.
Ein Beispiel: Die Elefantenpagode.
Erst brach der S√ľdturm ein und versch√ľttete die vier dort stehenden Elefanten. Drei standen in den Ostst√§llen, dort stand auch das Spitzmaulnashorn ¬ĄMtoto¬ď. Er war das einzige Nashorn des Zoos zu dieser Zeit. Ein Teil des Ostbereichs st√ľrzte auch ein.
Die drei dort stehenden Elefanten konnten nicht raus, obwohl sie eine Chance gehabt h√§tten. Das Problem war, dass die Pfleger den Schl√ľssel nicht bei sich hatten sondern in der Elefantenpagode lag. Er ward nicht mehr gesehen, daher konnten die drei nicht gerettet werden. Die starben vermutlich an Rauchvergiftung. Das Nashorn lag √§u√üerlich unversehrt in seinem Stall, ein Lungenriss f√ľhrte zu seinem Tod.
Der Elefantenbulle ¬ĄWastl¬ď brach laut einer Quelle aus und wurde erschossen, laut einer anderen Quelle wurde er gemeinsam mit den anderen versch√ľttet bzw. erstickte in seinem Stall.
Im Nordstall/Nordturm versuchte man den Bullen ¬ĄSiam¬ď auf die Au√üenanlage zu lassen, zuerst fl√ľchtete er wieder zur√ľck. Als er ein zweites mal rauskam, gelang es den Pflegern das Tor hinter ihm zu schlie√üen.

(22.11.2013, 19:35)
Ottmar M√ľller:   Ich habe schon mehrmals diesen "fun fact" geh√∂rt, dass die erste Bombe, die im 2.WK √ľber Berlin abgeworfen wurde, die/den einzigen Elefanten des Zoos get√∂tet habe. Da ist dann anscheinend nichts Wahres dran, oder?
(22.11.2013, 19:20)
Jan Jakobi:   Zoo Berlin:

In den Jahren 1939 und 1940 blieb der Zoo verschont.

Doch am 8. September 1941 fielen die ersten Bomben in den Zoo.
Es war ein Reihenwurf von 6 Bomben je 5 Zentner.
Die trafen:
Eine den Bunkereingang, drei in den Waldsch√§nketeich, eine in das Elenantilopen-Au√üengehege und eine zwischen Schaf- und H√ľhnerhaus sowie Brandbomben ins Rinderrevier.
Im Elenantilopengehege gab es auch den ersten Tierverlust: Eine weibliche Elenantilope fiel zum Opfer, es war die beste Zuchtkuh.

1942 blieb der Zoo wie 1939 und 1940 verschont.

Am 23. August 1943 fielen 5 Bomben zwischen Rinder- und Wolfsfreianlage.

(22.11.2013, 18:58)
Ronny:   @Hannes L√ľke: Ruhig und langsam weiter leben wird...denn seine Anlage ist gerade mal doppelt so gro√ü wie das Tier selber. Er kann zwischen "Im-Wasser-Liegen" und "Am-Land-liegen" w√§hlen.
(22.11.2013, 09:10)
Hannes L√ľke:   Verzeihung, selbstverst√§ndlich!
Der von Jan und Regina besprochene Kriegsgefangene lebt noch immer und ist auch schon im Stern Thema gewesen. Im Artikel wird jedoch gesagt, dass wenn er so ruhig und langsam weiter lebt er wohl 100 wird
(22.11.2013, 09:01)
Klaus Schueling:   @Hannes L√ľke:

Eine redaktionelle Bitte:
Nichts gegen Links, aber bitte kurz erzählen, worum es geht ...
(21.11.2013, 18:56)
Hannes L√ľke:   http://www.stern.de/wissen/natur/kriegsbeute-saturn-kinder-duerfen-ihn-auch-schon-mal-piesacken-540120.html


(21.11.2013, 11:45)
Jan Jakobi:   @Regina:
Gute Idee, ich habe es auch noch nicht.
Zufällig steht es auch auf meinem Wunschzettel :)

Ich habe ziemlich viel Berlin-Literatur (Zoo-Chroniken, Wegweiser, Lebenserinnerungen, ..). Vielleicht habe ich es dort √ľberlesen, wenn nicht dann steht es vielleicht in der "Aquariums-eigenen"-Chronik.

Von diesem Alligator lese ich zum ersten Mal hier.

(21.11.2013, 11:05)
Regina Nieke:   Nur eine Idee: Vielleicht findet sich √ľber diesen Alligator etwas in dem Buch zum 100 j√§hrigen Zoo-Aquarium "Picassofisch und Kompasqualle" .. ich habe es NOCH nicht, steht aber auf meinem Wunschzettel f√ľr den Weihnachtsmann :-)
Ggf. kann ja jemand anderes dort mal nachlesen, sonst mach ich es, wenn mein Wunsch erf√ľllt wird.
(21.11.2013, 09:28)
Ronny:   Keine Ahnung...war auch nicht bei...es steht in der Moskauer Chronik bzw an einer Info-Wand √ľber ber√ľhmte Tiere des Moskauer Zoos im Zoo selber. Dort steht nicht aus welcher Ecke des Zoos sie das Tier herausgeholt haben.
(21.11.2013, 08:42)
Jan Jakobi:   @Ronny:
Wo hat der denn gelebt?
Das Aquarium wurde am Abend des 23.11.43 durch einen Volltreffer in die Krokodilhalle zerstört.
(20.11.2013, 22:56)
Ronny:   Ein Mississippi-Alligator, der als Kriegsbeute 1945 aus dem Berliner Zoo entnommen wurde, lebt bis heute im Moskauer Zoo. Man sch√§tzt sein Alter auf 100 Jahre.
(20.11.2013, 22:34)
Michael Mettler:   @Jan: Ja, aber z.B. liegen auch die Lama-Anlagen und die ehemalige Robben-Pinguin-Anlage auf besagtem Tr√ľmmeruntergrund. Der H√ľgel hinter den Greifvogelvolieren und der Mullewapp-Sommerrodelbahn z√§hlt ebenfalls dazu, der war urspr√ľnglich viel ausgedehnter und wurde im Zuge der Umbauma√ünahmen teilweise abgetragen.
(20.11.2013, 19:31)
Jan Jakobi:   @Michael:
Ist mit "Bergr√ľcken" das Gel√§nde zwischen Gorillaberg und Dschungelpalast gemeint?

Zu Hannover ist noch hinzu zuf√ľgen das noch sehr viele Jahre sp√§ter ein Blindg√§nger entdeckt wurde.
Auf dem Gelände der Kamel-Anlagen (Dromedare und Trampeltiere) wurde bei Vorbereitungen zum Bau von Mullewap ein Blindgänger gefunden. Ob an anderen Stellen noch weitere gefunden wurden ist mir nicht bekannt.


(20.11.2013, 18:59)
Michael Mettler:   Auch in Hannover wurde ein Teil der Bauten und Gehege zerbombt bzw. so schwer besch√§digt, dass nach dem Krieg nur mehr oder weniger provisorische Instandsetzungen vorgenommen wurden und die Bauten im Zuge einer gro√üen Umbauwelle ab Ende der 50er Jahre bis in die 70er hinein nach und nach gr√∂√ütenteils verschwanden. Nach Kriegszerst√∂rung nicht wieder aufgebaut wurde das historische Eingangsgeb√§ude, das zuvor immerhin eine Art Wahrzeichen des Zoos gewesen war und auf etlichen Ansichtskarten verewigt wurde. Von der Vorkriegs-Bausubstanz des Zoos stehen heute eigentlich nur noch ein paar Grundmauern, so die R√ľckwand der heutigen Strandvogelvoliere (urspr√ľnglich Wand der alten Greifvogelvoliere) und ein Teil des heutigen Eingangsgeb√§udes (urspr√ľnglich Zoorestaurant - nach dem Krieg war zun√§chst nur noch jener Teil brauchbar, der heute den Shop enth√§lt, der Rest war Ruine). Dazu k√§me noch die unter der heutigen Showarena "versch√ľttete" historische L√∂weninsel (zuletzt B√§reninsel), von der nur noch ein paar Felsen aus der Oberfl√§che der Showarena ragen.

Die Frage nach den √ľberlebenden Tieren l√§sst sich nicht so leicht beantworten, da viele Tiere in den Alfelder Stammsitz der Zoobetreiberin Fa. Ruhe ausgelagert wurden und aus den Quellen nicht hervorgeht, wieviel Besatz des Zoos nach Kriegsende definitiv √ľberlebender hannoverscher Altbestand war. Ruhe hatte in Alfeld auch z.B. diverse Circustiere in Kriegspension genommen, von denen das eine oder andere m√∂glicherweise nach dem Krieg den Zoobestand erg√§nzte.

Was vielleicht nicht allen Zoofreunden bekannt ist: Der zentrale "Bergr√ľcken" im hannoverschen Zoogel√§nde ist ebenfalls eine Kriegsfolge und hier als "Tr√ľmmerberg" bekannt, denn es ist eigentlich ein mehr oder weniger renaturierter Schuttberg aus den Tr√ľmmern der zerbombten hannoverschen Innenstadt. Das ist auch der Grund daf√ľr, warum in diesem Bereich des Zoos Gro√übauten nur sehr schwer umzusetzen sind. Wie mir mal erz√§hlt wurde, drohten z.B. beim Bau der gro√üen Geiervoliere Anfang der 80er Jahre die riesigen Pylone in vorher unbekannte Hohlr√§ume des Tr√ľmmeruntergrundes abzusacken, so dass unplanbare Mengen von Beton in den Boden gegossen werden mussten.
(20.11.2013, 18:20)
Jan Jakobi:   Wir hatten das Thema schon in den Threads ¬ĄFlusspferde¬ď und ¬ĄELEFANTEN in Europa 2¬ď schon behandelt, allerdings ging/geht es da speziell um diese beiden genannten Arten.

Daher eröffne ich einen allgemeinen Thread zu dem Thema.

Dazu 2 Artikel:
http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article121994536/Alle-dachten-nur-Dies-ist-das-Ende.html

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article121999700/Berliner-Kirchen-erinnern-an-Tage-des-Schreckens-1943.html

Am Freitag den 22.11.2013 werden in ganz Berlin die tiefsten Glocken ab 19:30 Uhr f√ľr 15 Minuten l√§uten, um an den Schrecken jener Ereignisse des 22./23.11.1943 zu erinnern.

Was im Zeitraum 1939-1945 im Berliner Zoo geschah, ist vermutlich vielen euch bekannt.

Deswegen will ich zum Zoo Berlin nur eine Kurzform wieder geben, es kann nat√ľrlich zum Zoo Berlin noch was nachgetragen werden:

Tiere die evakuiert wurden: mehr 250 St√ľck (darunter 0,1 Flusspferd nach Prag, vermutlich erst dort auf den Namen ¬ĄZuzana¬ď getauft)
Schwerster Angriff: 22./23.11.1943
Erster Angriff: 08.09.1941 (erster Verlust war eine weibliche Elenantilope)
√úberlebende Tiere im Mai 1945: 91 (darunter ¬ĄKnautschke¬ď und ¬ĄSiam¬ď)
Gebäude die nach 1945 nicht mehr wieder aufgebaut wurden: Elefantenpagode, Nilpferdhaus, Straußenhaus, Affen-Palmen-Haus,... .

Aber wie sah es in den anderen Zoos aus?

Wie viele Tiere √ľberlebten?
Gab es Gebäude die nach 1945 nicht mehr aufgebaut wurden?
Oder gar Tierarten die nach 1945 aus unerkl√§rlichen Gr√ľnden nicht wieder angeschafft wurden (siehe Dresden mit den Flusspferden)?
Gab es Zoos die so schwer wie der Zoo Berlin zerstört wurden?

(20.11.2013, 10:19)

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