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Nationalparks u.ä. der Welt



cajun:   Um eine Frage von Michael Mettler unten nochmal aufzugreifen: Das blaue Gnus Steh- und Hängemähnen haben können, ist mir auch aufgefallen. Aus Zoos kenne ich fast nur Tiere mit hängender Mähne. In Sambia (Liuwa Ebene) oder aus dem Etosha Nationalpark haben mich immer die kurzen Stehmähnen gewundert. Die Tiere erzeugten einen ganz anderen Gesamteindruck dadurch. Eher fragiler und hochbeiniger und weniger rinderartig. Hätte zu gerne mal eine Quelle zum nachlesen.
(30.07.2020, 11:45)
Silke Kollrich:   Einfach nur traurig, warum diese seltenen Tiere auf Borneo nicht besser geschĂĽtzt werden:
http://www.n-tv.de/wissen/Borneo-verliert-seine-seltenen-Tiere-article11966226.html

(23.12.2013, 12:38)
WolfDrei:   und ein weiblichs Steinböckchen
(14.11.2012, 19:54)
WolfDrei:   Noch zwei selten gesehene Zwergantilopen: sĂĽdafrikan. Klippspringer
(14.11.2012, 19:52)
Michael Mettler:   Das Foto zeigt auch sehr schön die Variationsbreite der Beinstreifung innerhalb einer Herde. Und beim vorderen Zebra, dass ein dunkler Streifen innerhalb seines Verlaufes teilweise Schatten-, teilweise "Normal"streifen sein kann.
(14.11.2012, 16:53)
WolfDrei:   @Sacha: ohne natĂĽrlich jedes Zebra der ca 50 Zebras genau betrachtet zu haben(ja klar, jezt die Fotos) - wohl ohne Ausnahme "Schattenstreifen". Anbei ein Tier mit sehr breiten schwarzen Streifen
(14.11.2012, 16:20)
Sacha:   Eine weitere Frage, die auch Michael Mettler interessieren dĂĽrfte: Hatten dort alle Zebras, die Du gesehen hast, Schattenstreifen?
(14.11.2012, 11:14)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Interessierte mich, weil es in diesem Merkmal regionale Unterschiede (westliche/östliche Populationen) geben soll. Wobei mir bewusst ist, dass im sĂĽdlichen Afrika wegen der unzähligen An- und Umsiedlungen von Wildtieren (teils ĂĽber groĂźe Entfernungen) nicht mehr unbedingt natĂĽrliche Verhältnisse gegeben sind.
(14.11.2012, 09:16)
WolfDrei:   zum AbschluĂź Breitmaulnashörner
(13.11.2012, 22:53)
WolfDrei:   Springböcke
(13.11.2012, 22:51)
WolfDrei:   Steppenzebras
(13.11.2012, 22:42)
WolfDrei:   ein Altbulle
(13.11.2012, 22:37)
WolfDrei:   @MM: Bei Jungerwachsenen durchaus
(13.11.2012, 22:33)
Michael Mettler:   @WolfDrei: Haben alle Gnus in dieser Gegend Stehmähnen?
(13.11.2012, 21:04)
WolfDrei:   und "selbstverständlich" Elefanten
(13.11.2012, 19:57)
WolfDrei:   und Impalas
(13.11.2012, 19:52)
WolfDrei:   Pilanesberg (National Park) oder (Game Reserve) SĂĽdafrika

Ca 2,5 Stunden Richtung Nordwest (in ebendieser Provinz) von Johannesburg entfernt, befindet sich der genannte Park, von “Kennern” als ein Park benannt, in dem immer etwas zu sehen sei - was bei einem Kurzbesuch im Krüger-Park nicht immer so ist.

Die Geschichte ist interessant: das Gelände befindet sich zwischen dem Geländetyp der Kalahariregion (also semiarid) und dem lowveld, einer Buschregion, zudem in einer interessanten ehemaligen Vulkanringregion (allerdings schon vor 1200 Millionen Jahren aktiv). Schon immer wurde es extensiv durch Viehzucht bewirtschaftet. In dieser Region leben mehrheitlich Twanas, eine ethnische Gruppe, deren “eigentliche” Mehrheit heute in Botswana lebt. In den Siebzigern wurde die Region unter der Apartheit “frei” unter dem Namen Bophutatswana, wenn auch von keinem anderen Land anerkannt. Zu jener Zeit waren Glückspiele in den “weißen Provinzen” verboten, nicht aber in den “freien” Ländern in Südafrika. Und so entstand über einen Unternehmer ein Klein-Las-Vegas mit entsprechender Attraktivität für das Umland, so für Bewohner von Joburg und Pretoria. Seit Eröffnung im Dez. 1979 wurde es ständig erweitert - nicht nur durch weiteres Öffnen von Spielhöllen. So gibt es auch medizinische Einrichtungen, Hotels, “Badestrände”, eine Ruinenstadt “lost city”, auch Konferenzsäle.
Ob es die Idee schon vor Eröffnung gab, dies auch in Richtung einer Tierausstellung zu erweitern, weiß ich bisher nicht, zumindest wurde im gleichen Jahr die “Operation Genesis” (also VOR Jurassic park) eingeleitet mit der bisher größten Tierverpflanzung. In den kommenden Jahren wurde ca 5- 6 000 Tiere dort freigelassen. Das Gelände umfasst 55 000 ha verschiedener ökologischer Typen und ist fast kreisrund bei einem Durchmesser von 30 km.
Voraussetzung war allerdings, dass vorher alle Bewohner expediert wurden, der Hauptort Pilanesberg (nach einem Tswane”häuptling”) wurde geschliffen - nur eine Raststätte blieb über. Ca 180 km Pisten wurden angelegt, die 5 gates sind durch eine Asphaltstraße (40 km Tempo) miteinander verbunden. Durch Dämme wurden einige Stauseen (oder Teiche) angelegt, der größte (Mankwedam) befindet sich etwa in der Mitte. Mittlerweile wurden auch Besucherunterkünfte in den Peripheriebereichen angelegt - allerdings zu saftigen Preisen.
Zur Tierwelt: sicher hat es Steinböckchen, Klippspringer u.ä. dort schon gegeben, auch wohl einige Leoparden, die Großtierwelt wurde aber aus anderen Parks Südafrikas eingeführt. Eine Aufzählung wäre mühselig, besser wäre die Nennung der nicht importierten Großtiere : Bleßbock, Buntbock, Nyalas und Pferdeantilope. Die big five sind also vorhanden, wenn auch zunächst der Import von Löwen von der Bevölkerung abgelehnt wurde. Probleme gab es bei den Elefanten - die als Jungtiere eingeführten Bullen entwickelten bald eine “große Lust” zu Stänkereien - so brachten sie in der Zeit bis zum Import dominanter Bullen 40 Nashörner um, eine Erkenntnis, die bei weiteren Umsetzungen seitdem beachtet wird. Probleme gab es zunächst auch mit Geparden.
Im Nordwesten des Parkes gibt es ein spezielle Anlage für Spitzmaulnashörner.
Insgesamt waren die Freisetzungen erfolgreich.
Ständig zu sehen sind Impalas, Steppenzebras, Springböcke, Gnus, Elefanten, auch Elen, Tsassabis, Caamas, Kudus, Wasserböcke, Hippos, Breitmaulnashörner, Giraffen, Warzenschweine, Strausse, seltener die Großkatzen und Kaffernbüffel. Ansonsten soll die Sichtung von Braunen Hyänen recht häufig möglich sein.

Vom Internationalen Flugplatz Oliver Tambo in Joburg sind Buchungen möglich, nach meinem Eindruck treten die meisten Besucher über das gate Bakubung bei der Ortschaft Ledig ein.
Gegenwärtig besteht der Plan, in Richtung Botswana einen Korridor zu einem anderen Schutzgebiet zu schaffen, Landeinkäufe sind schon erfolgt.


(13.11.2012, 19:46)

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