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Kleine Einrichtungen in den drei Bundesländern

Adrian Langer :   https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/entlastung-fur-gross-gerauer-tiergarten-chef_20029627

Der Tierpark Groß-Gerau wurde finanziell ein wenig entlastet.
(21.03.2019, 09:22)
Adrian Langer :   https://www.mittelhessen.de/lokales/hochtaunus-und-region/weilburg/bekommt-der-tierpark-weilburg-einen-schulbauernhof_20015403

In Weilburg könnte ein Schulbauernhof entstehen.
(14.03.2019, 18:51)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/homberg-efze-ort305309/sturm-im-wildpark-knuell-zaun-zerstoert-drei-luchse-konnten-entkommen-11842733.html

Aus dem Wildpark Kn√ľll entkamen durch den Sturm drei Luchse.
(11.03.2019, 20:05)
Adrian Langer :   https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/zukunft-des-gross-gerauer-tiergartens-hangt-am-seidenen-faden_19949587#

Ein Tiergarten vor der Schließung?
(08.02.2019, 13:21)
Adrian Langer :   https://nh24.de/2019/01/20/homberg-wolf-im-wildpark-knuell-erschossen/

Hoffentlich schafft man es wenigstens die anderen beiden lebend zur√ľck zu bekommen.
(21.01.2019, 09:18)
Adrian Langer :   https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/74331-foerdermoeglichkeiten-fuer-den-tierpark-ausgelotet--cdu-politiker-zu-gast

Klingt ja nicht schlecht f√ľr den kleinen Zoo.
(30.12.2018, 10:34)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/tierpark-sababurg-so-beliebt-wie-nie-zuvor-10705639.html

Ich glaube die Einrichtungen, die in diesem Jahr ein gutes Jahr hatten hauen jetzt ihre Zahlen raus. So auch Sababurg.
(23.11.2018, 14:21)
Gudrun Bardowicks :   Scheint ja eine interessante und ambitionierte zoologische Einrichtung bzw. Auffangstation zu sein. Ich habe noch nie etwas vom Tierpark Bell geh√∂rt. Kennt jemand aus dem Forum diesen von eigenen Besuchen?
(13.11.2018, 16:35)
Adrian Langer :   https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/Puma-Babys-werden-im-Hunsrueck-von-Hand-aufgezogen-Suesse-Flaschen-Kinder-im-Tierpark-in-Bell,bell-puma-100.html

Im Tierpark Bell werden nun zwei Pumas mit der Flasche groß gezogen.
(13.11.2018, 14:30)
W. Dreier :   Keine kleine Einrichtung - Berlin: auf der Halbinsel Rummelsburg soll nun das Gro√üaquarium (40 Mio )gebaut werden - allerdings nicht nach Art des Sea Life.
(03.09.2018, 09:39)
Adrian Langer :   https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/die-haie-kommen-erst-2020-nach-pfungstadt_19040763

Der Bau des Aquariums in Pfungstadt verzögert sich weiter.
(03.09.2018, 09:01)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/gross-gerauer-tiergarten-fasanerie-weiter-in-schwebend-kritischem-zustand_18990824.htm#

In Groß Gerau bleibt die Lage angespannt.
(11.08.2018, 09:29)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/lampertheim/der-kleine-zoo-soll-erhalten-bleiben_18901093.htm

Um den Fortbestand des Vogelparks Lampertheim wird weiter gekämpft.
(06.07.2018, 10:29)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/jaegern-nehmen-wildernde-fuechse-im-gross-gerauer-tiergarten-fasanerie-ins-visier_18898764.htm

In der Fasanerie Gro√ü-Gerau d√ľrfen nun die F√ľchse gejagt werden.
(05.07.2018, 09:54)
Patrick Marburger :   https://www.ksta.de/panorama/eifel-zoo-tiger--loewen-und-jaguar-ausgebrochen---baer-erschossen-30551014

Das klingt nicht gut! Mal hoffen, dass...
(01.06.2018, 13:03)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/ein-scherbenhaufen_18803493.htm

In Groß-Gerau geht der Streit um den Tiergarten weiter.
(31.05.2018, 14:38)
Adrian Langer :   https://m.focus.de/regional/fulda/fulda-neues-4500-liter-aquarium-im-tuempelgarten-offiziell-eingeweiht_id_8987333.html

Der Aquarienverein in Fulda hat ein neues Aquarium eingerichtet.
(25.05.2018, 19:56)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/shark-city-planungen-fuer-millionenprojekt-in-pfungstadt-laufen_18792461.htm

In Pfungstadt geht es weiter.
(25.05.2018, 14:58)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/veterinaeramt-untersagt-tierhaltung_18772070.htm

Die Einrichtung in Groß-Gerau steht womöglich vor dem Aus.
(17.05.2018, 16:27)
Adrian Langer :   http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Panorama/Bambi-zieht-von-Menschenfamilie-in-Wildpark-um

Das handaufgezogene Reh ist nun umgezogen.
(05.05.2018, 17:38)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/der-zoo-in-der-gross-gerauer-fasanerie-kaempft-ums-ueberleben--es-fehlt-an-personal-und-geld_18716921.htm

In Groß Gerau gibt es Probleme.
(29.04.2018, 08:18)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/beberbecker-pferde-sollen-fuer-tierpark-sababurg-rueckgezuechtet-werden-9752192.html

In Sababurg will man versuchen, eine alte Pferderasse wieder zur√ľck zu z√ľchten.
(05.04.2018, 13:01)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/rhein-main/Privat-aufgepaeppeltes-Rehkitz-soll-in-einen-Tierpark-nach-Nordhessen-umziehen;art801,2944895

Ein handaufgezogenes Kitz soll in einen Tierpark umziehen.
(27.03.2018, 09:52)
Adrian Langer :   http://www.siegener-zeitung.de/siegener-zeitung/Hoechster-Schutz-fuer-Berberaffen-b8a285b9-99ff-4f53-ac69-a3506810e0e6-ds

Die letzten "Exoten" in Niederfischbach.
(20.03.2018, 10:36)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/rhein-main/tiere-in-hessen-krokodile-stehen-in-friedberg-zum-verkauf-a-1457245

Die kleine Einrichtung Friedeberg wird womöglich geschlossen.
(28.02.2018, 14:28)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/darmstadt/pfungstadt-widerstand-gegen-shark-city-verebbt-a-1436559

Shark City scheint jetzt keine Hindernisse mehr zu haben!
(30.01.2018, 10:59)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/niederlage-fuer-aquariumsgegner_18478728.htm

Anscheinend kann das Großaquarium jetzt entstehen.
(26.01.2018, 07:09)
Adrian Langer :   http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/spitzenverband-widerspruch-der-hai-aquarium-gegner-zulaessig-15339342.html

Der Widerstand in Pfungstadt geht weiter!
(13.12.2017, 18:24)
Adrian Langer :   http://www.hessenschau.de/panorama/buergerbegehren-gegen-hai-aquarium-droht-zu-scheitern,pfungstadt-buergerbegehren-100.html

Anscheinend entsteht Sharkcity trotz B√ľrgerentscheit!
(07.09.2017, 17:39)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/rhein-main/Keine-grossen-Haie-Aquarium-bdquo-Shark-City-ldquo-in-Pfungstadt;art801,2678245

In Pfungstadt soll das größte Haibecken Europas eröffnet werden! Dabei stieß der Betreiber bereits auf einigen Wiederstand!
(20.06.2017, 10:11)
Patrick Marburger :   Ich war einige Tage in der Region Mannheim, einige Tiere fielen auch ab. Es ging in den Luisenpark, den Zoo Heidelberg, den Tiergarten Worms und das Vivarium Darmstadt. Im Gro√üen und Ganzen gefielen mir die Einrichtungen gut, wobei in Heidelberg das Fazit toller Tierbestand, unattraktive Gehege zur√ľckbleibt. Im Luisenpark sah ich nur noch einen Sattelstorch, schade. Neu im Tiergarten Worms sind zwei Schwarzb√ľschel√§ffchen. Bei den Binturongs sah ich nur ein Tier und kann mir nicht vorstellen dass es noch ein zweites gab, Hat jemand zu den genannten Zoos fragen, w√ľnscht Bilder/Berichte?
(31.07.2016, 19:25)
Tim Meschke :   Und das k√∂nnte meiner Meinung nach ein Europ√§ischer Braunb√§r sein oder ein Mix. Er hat auch helle Stellen am Hals.
(13.08.2015, 18:02)
Tim Meschke :   Jetzt aber...
(13.08.2015, 18:00)
Tim Meschke :   *nochmal.
(13.08.2015, 17:55)
Tim Meschke :   Vielleicht k√∂nnt ihr mir helfen, ob ich richtig liege. Das ist einer der beiden, von denen ich denke, dass es ein Grizzly ist.
(13.08.2015, 17:54)
Tim Meschke :   *Nat√ľrlich kein Malaienuhu (Bubo sumatranus), sondern Malaienkauz (Srix leptogrammica).
(13.08.2015, 15:33)
Tim Meschke :   Ich war neulich (am 13.08.2015) im Wild- und Erlebnispark in Klotten. Neben den √ľblichen Verd√§chtigen war vor allem die Zuchtgruppe der Wapitis und der Besatz der Falknerei interessant (Karpatenuhu, Malaienkauz, Truthahngeier, Wei√ükopfseeadler, Blaubussard, W√ľstenbussard, Steppenadler, Bartkauz und Wei√ür√ľckengeier)

Die Bestandsliste der Zootierliste ist nicht ganz aktuell. Die Mähnenschafe und Luchse sind weg, ebenso habe ich weder gesehen noch waren ausgeschildert: Diamanttäubchen, Dorfweber, Gouldamadinen, Graupapageien, Napoleonweber, Pflaumenkopfsittich, Reisfink, Silberohr-Sonnenvogel, Spitzschopftaube, Strohsittich und Ziegensittich.
Neu daf√ľr oder in der Zootierliste fehlend: Nasenb√§r (ohne UA), Satyr-Tragopan, Vietnamesisches H√§ngebauchschwein, Kanarienvogel, Zwergkaninchen, Hausmeerschweinchen, Bergzwergziege (was auch immer das sein soll), Zebrafink, Schnee-Eule, Karpatenuhu, Malaienuhu, Truthahngeier, Wei√ükopfseeadler, Blaubussard, W√ľstenbussard, Steppenadler, Bartkauz und Wei√ür√ľckengeier.

Es gab zwei Gehege mit Braunb√§ren. Eines war mit zwei 45 Jahre alten B√§ren, das andere mit drei j√ľngeren B√§ren besetzt. Sie waren alle als Grizzlyb√§ren ausgeschildert, aber ich vermute, dass nur das √§ltere P√§rchen wirklich Grizzlyb√§ren sind und die anderen drei Europ√§ische Braunb√§ren oder Braunb√§ren ohne UA.
(13.08.2015, 15:31)
Oliver M√ľller :   Im Zoo Kaiserslautern soll es Ver√§nderungen geben sowie Geld von der Stadt, um diese zu realisieren. Soweit war der Zoopresseschau zu entnehmen. Leider sind alle Quellen dazu, die ich bisher gefunden habe schon wieder gel√∂scht. Weiss jemand, was da geplant ist? Soll ggf. doch das Zoovisionskonzept 2017 noch realisiert werden?
(13.12.2014, 13:38)
Oliver M√ľller :   Laut Zoopresseschau von heute soll in Kaiserslautern eine "Sanierung" des Zoos f√ľr 700.000 ¬Ä geplant sein. Leider ist der Original-Artikel auch schon wieder verschwunden. Wei√ü da jemand N√§heres? Besonders spannend f√§nde ich die Frage, ob man die "ZooVisionen 2017" wieder aufnehmen und damit den Tierpark zu einem "richtigen Zoo" weiter entwickeln will (was ich mir angesichts der Summe kaum vorstellen kann) oder ob hier eher eine Sanierung mehr oder weniger im Bestand gemeint ist, d.h. also Wildpark plus ein paar kleinerer Exoten als Dreingabe.
(15.04.2014, 11:53)
Joshua F√∂rg :   ... und eines der im Oktober letzten Jahres geborenen Jungtiere bei den Sudan-Geparden.
(09.03.2013, 17:59)
Joshua F√∂rg :   Anbei ein Foto der jungen Mangabe.
(09.03.2013, 17:58)
Joshua F√∂rg :   Heute im Zoo Landau: Gro√üe √úberraschung: Ein Ende Februar geborenes Jungtier bei den Wei√üscheitel-Mangaben!!
Erwähnenswert ist auch noch ein Jungtier bei den Streifengnus.
(09.03.2013, 17:56)
Holger Wientjes :   Prima ! Gl√ľckwunsch nach Landau und alles Gute f√ľr die Aufzucht !!
(16.11.2012, 21:07)
Joshua F√∂rg :   Landau vermeldet erstmals einen Zuchterfolg bei den Sudan-Geparden, laut Pressemeldung die deutsche Erstzucht. http://www.zoo-landau.de/index.php/aktuelles/pressemitteilungen
(16.11.2012, 20:34)
Joshua F√∂rg :   Landau habe ich vor ein paar Wochen besucht, es gibt ein Jungtier bei den Alfred-Prinz-Hirschen; der letzte Luchs lebt im alten Jaguargehege. Auf der alten Anlage entsteht in K√ľrze ein Gehege f√ľr Waldhunde, bei dem Umbau f√§llt die Gitterkonstruktion weg. Erst vor kurzem wurde ein neuer Eingangsbereich er√∂ffnet (bei meinem Besuch war alles noch nicht einsehbar), die drei jungen Dromedare leben auf der Wiese am Fort. Die beiden Alttiere sind (noch?) auf der alten Anlage untergebracht. Im Warmhaus leben unter Anderem noch zwei Schimpansen, Klammeraffen, Zwergseidenaffen, Goldgelbe L√∂wenaffen und drei Wei√üscheitel-Mangaben.
(15.10.2012, 14:27)
Oliver M√ľller :   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Landau oder Kaiserslautern und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
(15.10.2012, 14:02)
Rattus :   Der Tiergarten in Pfungstadt wurde pl√∂tzlich geschlossen. Bei Vereinsmitgliedern, B√ľrgermeister und der Presse kommen viele Fragen auf:

http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/pfungstadt/Wo-sind-die-Tiergarten-Bewohner;art1297,2046793
(02.08.2011, 11:49)
Oliver Jahn :   Der Kobelt-Zoo war schon zu meiner Studienzeit Anfang der 90er eine Zumutung. Eine Schande, dass knapp zwanzig Jahre sp√§ter die Verh√§ltnisse noch immer geduldet werden. Der Vogelpark in Viernheim hingegen hatte zur gleichen Zeit ebenfalls schon seinen sehr guten Ruf, sowohl bzgl. der Anlagen, als auch bzgl. des Bestandes.
Von daher ist deutlich zu erkennen, aus welcher der beiden Einrichtungen mein Foto ist.
(06.06.2011, 23:40)
Liz Thieme :   Das ist richtig. Aber Anthracoceros coronatus w√§re dann die einzige Haltung in Europa gewesen. Das h√§tt mich dann schon gefreut, die gesehen zu haben und dann gleich mit Zucht.
Aber auch so war es schön. Es waren, wenn ich mich richtig erinner, sechs Vögel, davon mind. drei Nachzuchten aus unterschiedlichen Jahren.
(06.06.2011, 00:24)
WolfDrei :   Ist doch aber auch ein Malabarvogel - halt nur ein "√∂stlicher"!
(05.06.2011, 22:14)
Liz Thieme :   Jetzt muss ich leider meine Freude zur√ľckkurbeln.
Habe gerade erfahren, dass die Malabar-Hornvögel falsch ausgeschildert sind und Nördliche Orientvögel sind.
Sind aber trotzdem selten!
(05.06.2011, 22:02)
Liz Thieme :   Als letztes ging es anschlie√üend nach Lorsch in den Vogelpark. Hier bitte ins Navi ¬ĄMannheimer Stra√üe¬ď eingeben, die Adresse im ¬ĄAbenteuer Zoo¬ď Buch stimmt nicht (auch als Briefadresse nicht). Diese 2ha gro√üe Anlage k√∂nnte man mit der Bezeichnung Lehrgarten beschreiben.
Viele Schilder rund um die Biotope in Hessen und angelegte Wiesen werden hier erl√§utert. Die Gehege sind sehr unterschiedlich, von gut bis naja. Hier habe ich auch das Gef√ľhl, dass die Zuchtverein-Mitglieder sich hier gerne mal zu einem Plausch beim Sonntagsbier treffen (auch schon am Vormittag), als dass sie sich um die Tiere bem√ľhen. So beanspruchen Wiesen (des Lehrpfades) und der Hauptplatz mit Vereinsheim die Hauptfl√§che des Gel√§ndes.
Laut ZTL sind hier 41 Arten gelistet gewesen, Hinzu kamen dann noch mal 10 Arten per Schilder und zu sehen waren 33 Arten. Die Masse der beschilderten Arten waren auch zu sehen.
Artentechnische Highlights: keine (ich habe 10 Einrichtungen als Grenzwert genommen)
(05.06.2011, 20:31)
Liz Thieme :   Der Start der Endetappe wurde dann der Vogelpark in Heppenheim. Hier ist die Anfahrt auch eher unpraktisch. Wenn man sich an die Adresse im ¬ĄAbenteuer Zoo¬ď Buch h√§lt, muss man noch einen Spaziergang von ca 10-15 Minuten entlang des Bruchsees einplanen, dieser Park dort entlang erscheint aber recht sch√∂n zu sein. Andererseits gibt man ins Navigationssystem ¬ĄAm Erbachwiesenweg¬ď ein und f√§hrt den immer geradeaus bis ein Schild einen nach rechts f√ľhrt und man landet direkt vor dem Vogelpark.
Es ist ein kleiner sehr idyllischer Park. So als ob man einen Spaziergang durch ein gro√ües Gartengrundst√ľck macht. Es wird sehr viel Wert auf die Gr√ľnanlagen gelegt, so dass man sich sehr wohlf√ľhlt.
Neben der Einrichtung aus Groß-Rohrheim fand ich diesen Park auf meiner Tour am schönsten.
Auch hier die Artenzahlen: Gelistet waren 62 Arten, hiervon waren 41 ausgeschildert und 39 zu sehen. Hinzu kamen 19 weitere Arten in der Schau. Also insgesamt 60 Arten.
Besonderheit ist hier die erfolgreiche Zucht von Malabar-Hornvögeln.
Artentechnische Highlights: Deckens Toko, Sclater¬ís Hokko, Graubrauen-Bambushuhn, Kr√§uselhauben-Perlhuhn, Nacktkehl-L√§rmvogel, Schimmerlori, Schmalschnabelstar, Schwarzkehlarassari, Malabar-Hornvogel, Gr√ľnbaumhopf, Schwarzkappensittich, Venezuela-Blaukehlguan (habe ich leider nicht gesehen), Wei√üb√ľrzellori, Katharinasittich
Fazit: BESUCHEN!!!!
(05.06.2011, 20:30)
Liz Thieme :   Da wieder noch bisschen Zeit blieb ging es noch in den Frankfurter S√ľden zum Kobelt-Zoo. Diese Einrichtung ist mit 1,7 ha sehr klein.
Die Internetpr√§senz wei√üt Besucher auf folgendes hin: >Wir, das sind ca. 8 aktive Mitglieder und freiwillige Helfer, die uns samstags zur Hand gehen, k√ľmmern uns um alles, was an Arbeit im Kobelt-Zoo anf√§llt. Das reicht von Reparaturarbeiten bis hin zu verschiedenen Diensten, die w√§hrend des Sommers in der Anlage bew√§ltigt werden m√ľssen. Wie z. B. Kaffeebuden- und Schlie√üdienst usw. In erster Linie aber ist es unsere Aufgabe, uns um die Tiere zu k√ľmmern. Und das steht bei uns an erster Stelle.< >Der Kobelt-Zoo liegt am Rande des Schwanheimer Waldes und ist ein Paradies f√ľr Mensch und Tier.< Leider bekommt der Besucher das Gef√ľhl, dass die Letzten S√§tze bez√ľglich der Tiere nicht stimmt.
Und auch ein Paradies f√ľr Menschen ist absolut was anderes. Teilweise mag man sich noch nicht mal an den Z√§unen abst√ľtzen, weil man nicht wei√ü, was man dann abbekommt und ich bin wirklich nicht pingelig.
Hintergrund der Einrichtung: >Im Jahre 1869 √ľbernahm er [Prof. Dr. Wilhelm Kobelt] den Vorsitz des H√∂chster Fortbildungsvereins und gr√ľndete etwas sp√§ter auch in Schwanheim einen Arbeiterfortbildungsverein. Nach etwa 12 Jahren beendete Dr. Kobelt seine √§rztliche T√§tigkeit und widmete sich statt dessen seinen Naturforschungen. Im Jahre 1905 wurde ihm der Titel ¬ĄProfessor¬ď verliehen. Am 16.03.1916 verstarb Prof. Dr. Wilhelm Kobelt im Alter von 76 Jahren. In diesem Jahr war es dann auch soweit, dass zahlreiche seiner Freunde sich zusammenschlossen und den Verein ¬ĄBiologische Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt¬ď gr√ľndeten. Ab diesem Zeitpunkt begann die Geschichte der Gesellschaft, also vor fast genau 80 Jahren.<
Die Gehege sind runtergekommen, dreckig. Die Tiere haben keine Besch√§ftigung. Die Absperrungen/Gitter sind teils kaputt, so dass zB nur Kleinpferde gehalten werden, weil gr√∂√üere den Zaun endg√ľltig kaputt machen. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass ein Hengstkampf dies auch schaffen k√∂nnte. Die Beschilderung l√§sst zu w√ľnschen √ľbrig und wenn man sich die Haustiere anguckt k√∂nnte man meinen sie wurden in einen Topf geschmissen und umger√ľhrt. Ob da reine Rassen dabei waren ist zu bezweifeln,
Die Fotos auf der HP erinnern mich an die von Immoblienmaklern, immer aus einer Sicht und das H√§ssliche abgeschnitten. Nur beim Stelzvogelhaus kriegt man einen kleinen Einblick, wie es an vielen Stellen aussieht. Die Schafe zB. m√ľssen mit einem Wohnwagen als Stall vorlieb nehmen.


Fazit: nie wieder. Ich muss es so krass mal sagen. Immer wieder m√ľssen wir erfahren, dass sich Tierschutzorganisationen √ľber gute zoologische Einrichtungen auslassen und auf die Barrikaden gehen. Aber solche Einrichtungen wie der Kobelt-Zoo eine ist scheinen unbeachtet zu bleiben. Dieser ¬ĄZoo¬ď ist grauenhaft. Wir hier im Forum haben alle schon so viele Zoos gesehen, dass es hart ist, wenn man solche sieht. Man kann nicht glauben, dass es sowas noch gibt. Wenn wir 100 B√ľcher lesen und 5 davon schlecht sind, dann kommen die auf den n√§chsten B√ľcherflohmarkt. Aber wenn wir einen Zoo dieser Art sehen, k√∂nnen wir den nicht einfach wegschieben, zumal es hier um Lebewesen geht. Meines Erachtens sollte solch eine Einrichtung geschlossen werden. Herr Dr. Kobelt w√ľrde sich bei dem Anblick im Grabe umdrehen.
(05.06.2011, 20:29)
Liz Thieme :   Den Tag drauf verbrachte ich in Wiesbaden und machte die Innenstadt ¬Ąunsicher¬ď ¬Ė ein kleines Frauenlaster musste gepflegt werden. Da doch noch Zeit des Tages √ľbrig blieb ging es in die Fasanerie Wiesbaden. Wobei man sich m√∂glichst hier die Adresse vorher im Netz raussucht, denn wenn man aus Wiesbaden kommt und nur die Beschreibung aus dem ¬ĄAbenteuer Zoo¬ď Buch hat, dann kommt man nicht an, nur durch zuf√§lliges Umdrehen fand sich das Ziel.
Der Name Fasanerie ist hier wirklich falsch, hier m√ľsste man richtigerweise Wildpark sagen. Die Einrichtung erstreckt sich √ľber 25 ha. Allein die B√§ren-Wolf-Anlage umfasst 25.000 m¬≤.
Leider hat es wohl vor kurzer Zeit einen Baumschaden gegeben, so dass ein Weg mit Kleinen Beutegreifern (u.a. F√ľchsen) gesperrt war. Ebenfalls waren die begehbaren Volieren f√ľr Greifv√∂gel und Fasane f√ľr anstehende Bauma√ünahmen geschlossen.
Trotz der hohen Temperaturen und Schw√ľle konnten alle Tiere bis auf die W√∂lfe gefunden werden.
Zu Beginn stehen die Haustiere, ua ein beachtlicher Bentheim-Eber. Allerdings werden keine Rinder gehalten. Weiter geht es vorbei an einem Nutriagehege, welches in eine Doppelanlage f√ľr Nerze oder Iltisse und Nutrias umgebaut werden soll. Hier werden derzeit noch Spenden gesammelt. Danach folgt ein sehr gro√ües und sch√∂nes Gehege f√ľr Wisente und die schon erw√§hnte B√§ren-Wolf-Anlage. Hier ist eine Plattform vor dem Badeteich erbaut worden, von der man die Schauf√ľtterung verfolgen kann. Die Anlage ist ein Waldst√ľck, so dass man Geduld braucht (oder ortskundige Besucher), um die Tiere zu entdecken.
Danach folgen Anlagen f√ľr Luchse, Rehe, Wildschweine und ein Kombigehege f√ľr Damwild, Rotwild und Mufflons. Hier war auff√§llig, dass bei beiden Hirscharten viele M√§nnchen vorhanden waren.
Die Wildkatzen waren außergewöhnlich schlank und auch die Waschbären waren ungewohnt hochbeinig (aber nur weil sie normal waren und nicht so fett wie in der Masse der zoologischen Einrichtungen). Bei den Waschbären lebte auch ein Marderhund. Eine schöne Anlage haben auch die Fischotter.
Die Stelzvogelwiese und die Gänsewiese habe ich rechts liegen gelassen, da ein Sommerregen die Luft erfrischte.
Am Ende gab es noch ein Eis im Restaurant vor Ort, da es keinen Kuchen mehr gab, den ich mochte. Um 15:13 Uhr auf einen Sonnabend waren von drei Kuchen schon einer alle, ein weiterer halb aufgegessen und der andere noch ganz. Also wer richtig Kuchen genießen möchte, sollte wo anders suchen gehen.
Mein Fazit f√ľr den ¬ĄWildpark¬ď: sehr sch√∂n man f√ľhlt sich wie auf einem Waldspaziergang auf dem man hin und wieder an einem Tiergehege vorbei kommt, welche aber nicht die Natur zerst√∂ren, sondern in sie integriert sind. Leider ist ein Sch√ľtzenplatz gleich neben an, der nicht zu √ľberh√∂ren ist. Trotzdem sollte man die Fasanerie mal besuchen.
(05.06.2011, 20:28)
Liz Thieme :   Weiter ging es dann in den Vogelpark Viernheim. Auf der Internetpr√§senz beschreiben sie sich so: >Der Verein f√ľr Vogelschutz und -pflege e.V. Viernheim ist seit √ľber 50 Jahren Tr√§ger dieser gemeinn√ľtzigen Einrichtung. Die Mitglieder des Vereins pflegen in ehrenamtlicher T√§tigkeit den liebevoll angelegten Vogelpark. Der Park liegt am Rande des Viernheimer Erholungswalds neben dem Waldstadion und ist ein beliebtes Ausflugsziel.< Letzteres stimmt absolut, denn auch hier wurde Vatertag ausgiebig zelebriert. Mir war das zu viel ¬Ė viel zu laut und viel zu viele angetrunkene und betrunkene Menschen. Leider auch Eltern, die oftmals ihre Kinder nicht mehr beaufsichtigen konnten. Solches Verhalten ist einfach nur noch f√ľrchterlich, so etwas will ich in keinem Zoo erleben bzw. mag ich es nie. Leider war aufgrund der Feier das Restaurant (sehr gute Speisekarte!!!) geschlossen und drau√üen gab es den √ľblichen ¬ĄFra√ü¬ď. So dass ich das Essen und Ruhe des Restaurants nebenan bevorzugt habe.
Die Einrichtung gilt als gr√∂√üter (ca 10 ha) eintrittsfreier Vogelpark der Region. Mein Eindruck ist leider durch die Vatertags-Stimmung getr√ľbt.
Beachtenswert ist eine gro√üe Flugvoliere f√ľr Ibisse und Sichler.
In der ZTL waren 90 Arten gelistet, hinzu kamen auf den Schildern noch 19 Arten. Zu sehen waren 62 Arten. 32 waren weder ausgeschildert noch zu sehen.
Artentechnisches Highlight: Schildrabe (ausgeschildert, aber leider diesmal nicht sichtbar), Kaninchenkauz, Kr√§uselhauben-Perlhuhn, Mikadofasan, Mombasa-Braunfl√ľgel-Mausvogel, Peruanertriel, Rostkappenpapagei, Sclater¬ís Hokko, Wei√ür√ľcken-Fl√∂tenvogel, Wongataube, Graubrauen-Bambushuhn
Fazit: Besuchen wenn nichts gefeiert wird

Am Tag darauf ging es ins Saarland in den Zoo Neunkirchen und dann nach BaW√ľ in den Luisenpark in Mannheim.
(05.06.2011, 20:26)
Liz Thieme :   Station Nr 3 war der Vogelpark Lampertheim, der zwischen Feldern lag und so f√ľhrte das Navi einen √ľber Feldwege (von Gro√ü-Rohrheim kommend), so dass es etwas abenteuerlich anmutete. Aus der Gegenrichtung kommt man etwas einfacher dort hin. Hinter dem Vogelpark steckt ebenfalls ein Verein, der zu Himmelfahrt geladen hatte und so war der kleine Park (ca 2 ha ¬Ė davon nur ein schmaler Streifen mit Volieren, vlt ca die H√§lfte) ziemlich voll. Richtig beurteilen kann ich diese Einrichtung nicht. Es ist irgendwie typisch Kleinz√ľchterverein. Recht kleine Gehege, Beschilderung war in Ordnung. Vergitterung k√∂nnte an manchen Stellen besser sein. Tiere sehen teils sehr schlimm aus, besonders paar Papageien. Neben den V√∂geln gibt es auch paar Haustiere.
Artentechnische Highlights: Springsittich, Virginia-Uhu
Fazit: Man kann es mal mitnehmen

Bild: Quarantäne?!?!, Wellensittichvoliere, Amazonenvoliere
(05.06.2011, 20:21)
Liz Thieme :   Weiter ging es danach nach Gro√ü-Rohrheim in den Vogelpark. Von 1975 bis 1977 errichtete der Vogelschutz- und Zuchtverein die Anlage (10.000 m¬≤). Leider hat diese Einrichtung keine Homepage, aber so kann man wenigstens kein falsches Bild bekommen. Die Anfahrt ist sehr seltsam. Man hat das Gef√ľhl, dass Navigationssystem will einen veralbern, doch kann man bzw. sollte man ihm glauben, denn leider ist dieser Park nicht ausgeschildert. Ich habe mich hier sehr wohl gef√ľhlt und die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit. So erhielt ich auch Einblick in das Denken, das ganz anders als das in Biebesheim zu sein scheint. Hier wird Wert auf das Aussehen und der Haltung gelegt und ist bem√ľht diese noch weiter zu verbessern.
Die Beschriftung stimmt und das was beschildert ist, sieht man zu sehr großem Anteil. 67 Arten waren gelistet, davon 47 ausgeschildert und davon 43 gesehen. Hinzu kamen 14 weitere Arten mit Schildern von denen 10 ebenfalls gesehen werden konnten.
Artentechnische Highlights: Adelaidesittich, Cloncurrysittich, Erdbeerk√∂pfchen, Kleine Kanadagans, Gr√ľnwangenamazone, Strohsittich, Tarantapapagei
Fazit: EMPFEHLUNG!!!
(05.06.2011, 20:05)
Liz Thieme :   Freie Tage = Zootour
So hieß es nun Fortsetzung der Mini-Tour aus dem Februar. Da damals der Vogelpark Biebesheim geschlossen war (hat im Winter nur Sonntags offen, im Sommer ganzwöchig), war dies nun Station Nr 1.
Auf der Internetpr√§senz sieht der Vogelpark ganz gut aus und ¬Ąwirbt¬ď damit ¬Ąkostenlos, das hilft sparen! Denn der Verzicht auf Eintrittsgeld l√§sst uns auch auf den ansonsten ben√∂tigten Verwaltungsapparat verzichten. Zudem unterstreicht es die soziale Bedeutung des Vogelparks als gerne besuchte Einrichtung, gerade f√ľr unsere jungen G√§ste.¬ď Meiner Meinung nach ist es hier absolut der falsche Weg. Die Arbeit wird hier von Ehrenamtlichen gemacht, was im Grunde positiv ist, aber wenn man die Einrichtung durchl√§uft, erh√§lt man den Eindruck, dass hier kein Interesse an der Anlage besteht. Der Rundgang auf der Internetseite ist entweder totale Zukunftsmusik (= utopischer Masterplan) oder ewige Vergangenheit. Und der Paradiesvogel im Logo ist auch nicht vorhanden.
Nun zu der Anlage (ca 2 ha) selbst. Ich habe w√§hrend des Durchlaufens (wie in den anderen Einrichtungen diesmal auch) die ¬ĄBestandsliste¬ď aus der ZTL ausgedruckt. Auf der Liste standen 138 Arten (45 nicht ausgeschildert), hiervon waren 44 zu sehen. 46 Arten waren zus√§tzlich noch ausgeschildert, von denen wiederum nur 12 zu sehen waren. Zieht man also ZTL und zus√§tzliche Schilder zusammen h√§tten man 184 Arten sehen k√∂nnen, aber nur 56 konnte man sehen. Abgesehen von dieser mageren Ausbeute war das Gel√§nde sehr unsch√∂n und lieblos gemacht. Die Gehege und K√§fige waren dreckig. Die Gitter voller Spinnenweben und anderem Dreck. Viele Volieren standen leer. Ehemals scheinbar begehbare H√§user waren zugestellt. Hinzu kam die viel zu ungen√ľgende und falsche Beschilderung. Teilweise sah man diese Vernachl√§ssigung auch an den Tieren.
Interessant ist das Auswilderungsprogramm der Wei√üst√∂rche. Und bei den Laufv√∂geln soll es hin und wieder Zuchterfolge geben. Der Nandu sa√ü auf dem Nest. Emu diesmal ohne, schien aber auch ein j√ľngeres Tier dabei zu sein. Strau√üe hatten zwei Pl√ľsch-Pummel mit herumlaufen.
Artentechnische Highlights: Braunohrsittich, Kleine Kanadagans, Nepalfasan, Weißhaubenfasan
Sonst eher typischer Besatz f√ľr kleine Vogelparks und viele Mischhaltungen mit teils wohl Hybriden (Amazonen und Agaporniden).
Fazit: abgehakt und wird nicht mehr besucht und auch nicht weiterempfohlen.
(05.06.2011, 20:02)
Oliver Jahn :   Ich bin wieder mal erstaunt, in was f√ľr Einrichtungen man bestimmte Tierarten findet. Schildraben kenne ich nur als echte Rarit√§t und in Marlow oder Walsrode erwartet man eher solche Haltung, aber von Gro√ü Gerau habe ich noch nie geh√∂rt. Und wenn ich ehrlich bin, von einer Wongataube auch nicht. Aber es stimmt mal wieder, manchmal muss man gar nicht in die ganz Gro√üen fahren, um trotzdem Besonderheiten zu erleben. Sch√∂n, wenn man hier auch mal solche Tips bekommt.
(10.02.2011, 20:48)
Liz Thieme :   Danke Michael.

@A-E: nein die gibt es nicht (mehr) in der Fasanerie.
(10.02.2011, 19:29)
Anti-Erdm√§nnchen :   Gibt es in Gro√ü-Gerau noch die legend√§re Kombi Rabengeier & Geierrabe?

√úbrigens finde ich die Kategorie "Hessen & Co. (Rheinland-Pfalz, Saarland)" von der Formulierung her √§u√üerst merkw√ľrdig, aber auch inhaltlich unn√∂tig. Man k√∂nnte Hessen dem S√ľden zuschlagen und die anderen beiden L√§nder dem Westen.
(10.02.2011, 14:49)
Rattus :   Danke f√ľr den Bericht. Die Beschreibung der Fasanerie GG deckt sich ziemlich mit meiner Erinnerung an meinen Besuch 2006. Scheint nicht viel passiert zu sein dort...
(10.02.2011, 14:14)
Michael Mettler :   @Liz: Dein noch unbestimmtes Foto zeigt drei H√§hne des Bielefelder Kennhuhns.
(09.02.2011, 22:46)
Liz Thieme :   Station 2 war der Wildpark Mainz-Gonsenheim.
Zur Geschichte: Der Wildpark wurde in den 1950er Jahren von der J√§gerschaft Gonsenheim gegr√ľndet und beherbergte zun√§chst nur Rot-, Dam- und Muffelwild sowie Wildschweine. Sp√§ter wurde er von der Stadt Mainz √ľbernommen und der Tierbestand seit den 1970er Jahren immer mehr erweitert.Nachdem die gesamte Anlage im Laufe der Jahre unansehnlich geworden war, wurde ab 2001 schrittweise mit der Umgestaltung nach tierhalterischen und √∂kologischen Gesichtspunkten begonnen. So wurden die Gehege seither naturnaher gestaltet und Sichtschutze installiert. 2002 wurde der F√∂rderverein Wildpark Mainz-Gonsenheim e.V. gegr√ľndet, der die Modernisierung des Wildparks unterst√ľtzt. 2006 entstand ein sogenannter "Mini-Zoo" f√ľr Kinder mit Kaninchen- und Meerschweinchengehegen. Die Zukunft des Wildparks ist ungewiss. Zum einen gibt es Pl√§ne, die Anlage zu erweitern. Zum anderen wird aber auch diskutiert, den Park wegen seiner hohen Kosten und der schlechten Finanzlage der Stadt zu schlie√üen. (Quelle: Wikipedia)

Eine kleine √ľberschaubare Einrichtung auf ca 3ha, die vermutlich haupts√§chlich Gro√üeltern mit Enkeln und Eltern mit Kleinkindern anzieht f√ľr einen Spaziergang an der frischen Luft. Man f√ľhlt sich haupts√§chlich wie ein Zaungast. Teils durch die Rundum-Umz√§unung + Anlagenzaun ist der Besucher doppelt vom Tier getrennt. Bei den Hirschen und im Minizoo ist dies nicht der Fall. Die Rothirsch und Damhirsche (diese leben zusammen mit Mufflons) k√∂nnen durch Futterl√∂cher im Zaun ohne Probleme gef√ľttert werden.
Insgesamt ist es ein kleiner Bestand: Afrikanische Zwergziege, Hausziege, Frettchen, Hauskaninchen, Hausmeerschweinchen, blondes Mangalitzaschwein, Europäischer Damhirsch, Europäischer Mufflon, Mitteleuropäischer Rothirsch, Mitteleuropäisches Wildschwein, Nordamerikanischer Waschbär, eine Europäische Wildkatze, Blauer Ohrfasan, Elliotfasan, Pommerngans.
Bemerkenswert ist die gute Beschilderung bei den Tierarten.

Hätte gerne noch das Museum mitgenommen, aber leider war dies dann nicht mehr möglich.

F√ľr die Station 3 ging dann wieder r√ľber nach Hessen.


Eigentlich sollte Station 3 der Vogelpark Biebesheim werden aufgrund des Bestands, der ist leider entgegen der HP nur am Wochenende geöffnet. Die Anlagen der Laufvögel (Emu, Nandu, Strauß) sind aber vom Hauptpark getrennt, so dass diese noch zu besichtigen waren.
So habe ich mich dann aber entschlossen das Vivarium zu besuchen.
(09.02.2011, 21:11)
Liz Thieme :   Nach einer arbeitsreichen letzten Woche habe ich mir ein paar zoologische Tage geg√∂nnt und habe so mich auf gemacht zu einer Mini-Tour durch S√ľdhessen und Rheinland-Pfalz. Im Blickpunkt lagen hier allerdings die kleinere Einrichtungen.

Station Nr 1 war die Fasanerie in Groß-Gerau.
Zur Geschichte: Die Fasanerie entstand zwischen 1722 und 1726. Sie diente dem in Hessen ans√§ssigen Adel und seinen G√§sten als Jagd- und Erholungsgebiet. Das Revier beherbergte vorwiegend Fasane. Rot- und Damwild wurden dort f√ľr die Treibjagd aufgezogen.
Zu diesem Zeitpunkt enstanden in der Region mehrere Jagdschl√∂sser wie Kranichstein, M√∂nchbruch und Wolfsgarten, die √ľberwiegend der Parforcejad dienten. Diese Jagden, die zu Pferde und mit Hundemeuten durchgef√ľhrt wurden, zerst√∂rten oftmals die Ernten der Bauern. Diese mussten au√üerdem Treiber- und Transportdienste leisten. Nachdem die Parforcejagden (nach 1800) an Bedeutung verloren hatte, kamen noch prominente G√§ste, so der Zar von Bulgarien, auf Einladung der Darmst√§dter Gro√üherz√∂ge zur Fasanerie um in dem ummauerten Gel√§nde Fasane zu jagen.
Die hohe Umfassungsmauer besteht zum Teil aus den √úberresten des in der N√§he liegenden Dornberger Schlosses, das im Februar 1689 von franz√∂sischen Truppen zuerst besetzt und dann niedergebrannt wurde. Vieles spricht daf√ľr, dass die Steine der Fasaneriemauer zuvor Bestandteil eines R√∂merkastells (81 - 96 .Chr.) waren. Dieses befand sich s√ľdlich des Fasaneriegel√§ndes. Der √ľberwiegende Teil der Steine stammt aus verschiedenen Steinbr√ľchen zwischen Dietzenbach und Heidelberg.
2009 wird die unter Naturschutz stehende Fasaneriemauer -zusammen mit dem Schloss Dornberg- Teil des Regionalparks. Teile der Mauerkrone der vier freigelegten Mauerbereiche wurden mit historischen Backsteinen neu aufgebaut und verfugt. So genannte "Petrographische Fenster" wurden geschaffen. Auf Tafeln erhält man Informationen zu verschiedenen, optisch betonten Gesteinsarten. (Quelle: http://www.gg-online.de/html/fasanerie.htm)

Das ehemalige Fasaneriegel√§nde umschlie√üt den 20.000m¬≤ gro√üen Tiergarten "Fasanerie Gro√ü-Gerau". Selber beschreibt die Homepage die Einrichtung als "√ľberwigend naturbelassen" bez√ľglich der Anlagen und Volieren. Insgesamt war es f√ľr mich eine Mischung aus Haus ist da und man baute den ersten K√§fig und dann kamen weitere Tiere und man musste etwas schaffen, so dass die folgenden Gehege zusammengeschustert wirken. Alte Zaunteile, Sichtschutzw√§nde von Terrassen und Strohmatten wurden u.a. eingearbeitet. Die besten Anlagen hatten die Schafe und Ziegen, Esel, die Nandus und Guanako sowie die Hirsche.
Negativ fiel vor allem die Luchsanlage auf, die hier scheinbar auch nur von einem Tier bewohnt wurde.
Bestandsm√§√üig waren positiv zu bemerken: Schildrabe (6 deutsche Halter/14 sonstige EAZA Halter), Burenziege (23/4), Dybowski (16/25), Sclaters-Hokko (10/25), Guayaquil-Sittich (9/6), Burunduk (19/41), Wongataube (8/8), Bronzefl√ľgeltaube (14/21) und Bergsittich (13/31)
Ein Teil des Weges war leider abgesperrt, so dass man an die Anlage f√ľr Wildschweine und die Masse der Fasane nicht herankam. Und die Schleiereule sah nicht sehr nach Schleiereule aus, leider aber auch nur von hinten zu sehen. Es war eine graue Feder"statue" mit leichter Fleckung - kein Daunenkleid.

Allgemein also bestandsm√§√üig gibt es hier einige "Highlights", aber strukturell und Anlagentechnisch sehr verbesserungsw√ľrdig. Allerdings muss man auch sagen, der Tiergarten wird scheinbar nur √ľber einen Verein finanziert und besch√§ftigt (laut HP) einen festangestellten Tierpfleger und einer bezahlten Hilfskraft + Ehrenamtliche.
Fotos: weiblicher Sclaters-Hokko, unbekannte H√ľhnerart (Bestimmung erw√ľnscht)

Zur Station 2 ging es dann nach Rheinland-Pfalz
(09.02.2011, 21:10)

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