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Kleine Einrichtungen in den drei Bundesl├Ąndern

Adrian Langer :   https://www.sol.de/news/update/News-Update,379046/Tierpark-Merzig-Ziege-Nathalie-stirbt-an-falscher-Fuetterung-durch-Besucher,379080

Im Tierpark Merzig verendete eine Ziege aufgrund falscher F├╝tterung durch die Besucher.
(15.07.2019, 14:15)
Adrian Langer :   https://www.morgenweb.de/suedhessen-morgen_artikel,-gross-rohrheim-wolkenbruch-kostet-25-tieren-das-leben-_arid,1464450.html

In Gross Rohrheim starben 25 Tiere nach einem heftigen Regenguss.
(06.06.2019, 09:41)
Adrian Langer :   https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/merziger_tierpark_wird_arche-park100.html

Der Tierpark Merzig stellt sich vermehrt auf bedrohte Haustierrassen ein.
(11.05.2019, 12:29)
Adrian Langer :   https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/entlastung-fur-gross-gerauer-tiergarten-chef_20029627

Der Tierpark Gro├č-Gerau wurde finanziell ein wenig entlastet.
(21.03.2019, 09:22)
Adrian Langer :   https://www.mittelhessen.de/lokales/hochtaunus-und-region/weilburg/bekommt-der-tierpark-weilburg-einen-schulbauernhof_20015403

In Weilburg k├Ânnte ein Schulbauernhof entstehen.
(14.03.2019, 18:51)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/homberg-efze-ort305309/sturm-im-wildpark-knuell-zaun-zerstoert-drei-luchse-konnten-entkommen-11842733.html

Aus dem Wildpark Kn├╝ll entkamen durch den Sturm drei Luchse.
(11.03.2019, 20:05)
Adrian Langer :   https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/zukunft-des-gross-gerauer-tiergartens-hangt-am-seidenen-faden_19949587#

Ein Tiergarten vor der Schlie├čung?
(08.02.2019, 13:21)
Adrian Langer :   https://nh24.de/2019/01/20/homberg-wolf-im-wildpark-knuell-erschossen/

Hoffentlich schafft man es wenigstens die anderen beiden lebend zur├╝ck zu bekommen.
(21.01.2019, 09:18)
Adrian Langer :   https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/74331-foerdermoeglichkeiten-fuer-den-tierpark-ausgelotet--cdu-politiker-zu-gast

Klingt ja nicht schlecht f├╝r den kleinen Zoo.
(30.12.2018, 10:34)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/tierpark-sababurg-so-beliebt-wie-nie-zuvor-10705639.html

Ich glaube die Einrichtungen, die in diesem Jahr ein gutes Jahr hatten hauen jetzt ihre Zahlen raus. So auch Sababurg.
(23.11.2018, 14:21)
Gudrun Bardowicks :   Scheint ja eine interessante und ambitionierte zoologische Einrichtung bzw. Auffangstation zu sein. Ich habe noch nie etwas vom Tierpark Bell geh├Ârt. Kennt jemand aus dem Forum diesen von eigenen Besuchen?
(13.11.2018, 16:35)
Adrian Langer :   https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/koblenz/Puma-Babys-werden-im-Hunsrueck-von-Hand-aufgezogen-Suesse-Flaschen-Kinder-im-Tierpark-in-Bell,bell-puma-100.html

Im Tierpark Bell werden nun zwei Pumas mit der Flasche gro├č gezogen.
(13.11.2018, 14:30)
W. Dreier :   Keine kleine Einrichtung - Berlin: auf der Halbinsel Rummelsburg soll nun das Gro├čaquarium (40 Mio )gebaut werden - allerdings nicht nach Art des Sea Life.
(03.09.2018, 09:39)
Adrian Langer :   https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/die-haie-kommen-erst-2020-nach-pfungstadt_19040763

Der Bau des Aquariums in Pfungstadt verz├Âgert sich weiter.
(03.09.2018, 09:01)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/gross-gerauer-tiergarten-fasanerie-weiter-in-schwebend-kritischem-zustand_18990824.htm#

In Gro├č Gerau bleibt die Lage angespannt.
(11.08.2018, 09:29)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/lampertheim/der-kleine-zoo-soll-erhalten-bleiben_18901093.htm

Um den Fortbestand des Vogelparks Lampertheim wird weiter gek├Ąmpft.
(06.07.2018, 10:29)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/jaegern-nehmen-wildernde-fuechse-im-gross-gerauer-tiergarten-fasanerie-ins-visier_18898764.htm

In der Fasanerie Gro├č-Gerau d├╝rfen nun die F├╝chse gejagt werden.
(05.07.2018, 09:54)
Patrick Marburger :   https://www.ksta.de/panorama/eifel-zoo-tiger--loewen-und-jaguar-ausgebrochen---baer-erschossen-30551014

Das klingt nicht gut! Mal hoffen, dass...
(01.06.2018, 13:03)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/ein-scherbenhaufen_18803493.htm

In Gro├č-Gerau geht der Streit um den Tiergarten weiter.
(31.05.2018, 14:38)
Adrian Langer :   https://m.focus.de/regional/fulda/fulda-neues-4500-liter-aquarium-im-tuempelgarten-offiziell-eingeweiht_id_8987333.html

Der Aquarienverein in Fulda hat ein neues Aquarium eingerichtet.
(25.05.2018, 19:56)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/shark-city-planungen-fuer-millionenprojekt-in-pfungstadt-laufen_18792461.htm

In Pfungstadt geht es weiter.
(25.05.2018, 14:58)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/veterinaeramt-untersagt-tierhaltung_18772070.htm

Die Einrichtung in Gro├č-Gerau steht wom├Âglich vor dem Aus.
(17.05.2018, 16:27)
Adrian Langer :   http://www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Panorama/Bambi-zieht-von-Menschenfamilie-in-Wildpark-um

Das handaufgezogene Reh ist nun umgezogen.
(05.05.2018, 17:38)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/gross-gerau/der-zoo-in-der-gross-gerauer-fasanerie-kaempft-ums-ueberleben--es-fehlt-an-personal-und-geld_18716921.htm

In Gro├č Gerau gibt es Probleme.
(29.04.2018, 08:18)
Adrian Langer :   https://www.hna.de/lokales/hofgeismar/hofgeismar-ort73038/beberbecker-pferde-sollen-fuer-tierpark-sababurg-rueckgezuechtet-werden-9752192.html

In Sababurg will man versuchen, eine alte Pferderasse wieder zur├╝ck zu z├╝chten.
(05.04.2018, 13:01)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/rhein-main/Privat-aufgepaeppeltes-Rehkitz-soll-in-einen-Tierpark-nach-Nordhessen-umziehen;art801,2944895

Ein handaufgezogenes Kitz soll in einen Tierpark umziehen.
(27.03.2018, 09:52)
Adrian Langer :   http://www.siegener-zeitung.de/siegener-zeitung/Hoechster-Schutz-fuer-Berberaffen-b8a285b9-99ff-4f53-ac69-a3506810e0e6-ds

Die letzten "Exoten" in Niederfischbach.
(20.03.2018, 10:36)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/rhein-main/tiere-in-hessen-krokodile-stehen-in-friedberg-zum-verkauf-a-1457245

Die kleine Einrichtung Friedeberg wird wom├Âglich geschlossen.
(28.02.2018, 14:28)
Adrian Langer :   http://www.fr.de/rhein-main/alle-gemeinden/darmstadt/pfungstadt-widerstand-gegen-shark-city-verebbt-a-1436559

Shark City scheint jetzt keine Hindernisse mehr zu haben!
(30.01.2018, 10:59)
Adrian Langer :   http://www.echo-online.de/lokales/darmstadt-dieburg/pfungstadt/niederlage-fuer-aquariumsgegner_18478728.htm

Anscheinend kann das Gro├čaquarium jetzt entstehen.
(26.01.2018, 07:09)
Adrian Langer :   http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/spitzenverband-widerspruch-der-hai-aquarium-gegner-zulaessig-15339342.html

Der Widerstand in Pfungstadt geht weiter!
(13.12.2017, 18:24)
Adrian Langer :   http://www.hessenschau.de/panorama/buergerbegehren-gegen-hai-aquarium-droht-zu-scheitern,pfungstadt-buergerbegehren-100.html

Anscheinend entsteht Sharkcity trotz B├╝rgerentscheit!
(07.09.2017, 17:39)
Adrian Langer :   http://www.fnp.de/rhein-main/Keine-grossen-Haie-Aquarium-bdquo-Shark-City-ldquo-in-Pfungstadt;art801,2678245

In Pfungstadt soll das gr├Â├čte Haibecken Europas er├Âffnet werden! Dabei stie├č der Betreiber bereits auf einigen Wiederstand!
(20.06.2017, 10:11)
Patrick Marburger :   Ich war einige Tage in der Region Mannheim, einige Tiere fielen auch ab. Es ging in den Luisenpark, den Zoo Heidelberg, den Tiergarten Worms und das Vivarium Darmstadt. Im Gro├čen und Ganzen gefielen mir die Einrichtungen gut, wobei in Heidelberg das Fazit toller Tierbestand, unattraktive Gehege zur├╝ckbleibt. Im Luisenpark sah ich nur noch einen Sattelstorch, schade. Neu im Tiergarten Worms sind zwei Schwarzb├╝schel├Ąffchen. Bei den Binturongs sah ich nur ein Tier und kann mir nicht vorstellen dass es noch ein zweites gab, Hat jemand zu den genannten Zoos fragen, w├╝nscht Bilder/Berichte?
(31.07.2016, 19:25)
Tim Meschke :   Und das k├Ânnte meiner Meinung nach ein Europ├Ąischer Braunb├Ąr sein oder ein Mix. Er hat auch helle Stellen am Hals.
(13.08.2015, 18:02)
Tim Meschke :   Jetzt aber...
(13.08.2015, 18:00)
Tim Meschke :   *nochmal.
(13.08.2015, 17:55)
Tim Meschke :   Vielleicht k├Ânnt ihr mir helfen, ob ich richtig liege. Das ist einer der beiden, von denen ich denke, dass es ein Grizzly ist.
(13.08.2015, 17:54)
Tim Meschke :   *Nat├╝rlich kein Malaienuhu (Bubo sumatranus), sondern Malaienkauz (Srix leptogrammica).
(13.08.2015, 15:33)
Tim Meschke :   Ich war neulich (am 13.08.2015) im Wild- und Erlebnispark in Klotten. Neben den ├╝blichen Verd├Ąchtigen war vor allem die Zuchtgruppe der Wapitis und der Besatz der Falknerei interessant (Karpatenuhu, Malaienkauz, Truthahngeier, Wei├čkopfseeadler, Blaubussard, W├╝stenbussard, Steppenadler, Bartkauz und Wei├čr├╝ckengeier)

Die Bestandsliste der Zootierliste ist nicht ganz aktuell. Die M├Ąhnenschafe und Luchse sind weg, ebenso habe ich weder gesehen noch waren ausgeschildert: Diamantt├Ąubchen, Dorfweber, Gouldamadinen, Graupapageien, Napoleonweber, Pflaumenkopfsittich, Reisfink, Silberohr-Sonnenvogel, Spitzschopftaube, Strohsittich und Ziegensittich.
Neu daf├╝r oder in der Zootierliste fehlend: Nasenb├Ąr (ohne UA), Satyr-Tragopan, Vietnamesisches H├Ąngebauchschwein, Kanarienvogel, Zwergkaninchen, Hausmeerschweinchen, Bergzwergziege (was auch immer das sein soll), Zebrafink, Schnee-Eule, Karpatenuhu, Malaienuhu, Truthahngeier, Wei├čkopfseeadler, Blaubussard, W├╝stenbussard, Steppenadler, Bartkauz und Wei├čr├╝ckengeier.

Es gab zwei Gehege mit Braunb├Ąren. Eines war mit zwei 45 Jahre alten B├Ąren, das andere mit drei j├╝ngeren B├Ąren besetzt. Sie waren alle als Grizzlyb├Ąren ausgeschildert, aber ich vermute, dass nur das ├Ąltere P├Ąrchen wirklich Grizzlyb├Ąren sind und die anderen drei Europ├Ąische Braunb├Ąren oder Braunb├Ąren ohne UA.
(13.08.2015, 15:31)
Oliver M├╝ller :   Im Zoo Kaiserslautern soll es Ver├Ąnderungen geben sowie Geld von der Stadt, um diese zu realisieren. Soweit war der Zoopresseschau zu entnehmen. Leider sind alle Quellen dazu, die ich bisher gefunden habe schon wieder gel├Âscht. Weiss jemand, was da geplant ist? Soll ggf. doch das Zoovisionskonzept 2017 noch realisiert werden?
(13.12.2014, 13:38)
Oliver M├╝ller :   Laut Zoopresseschau von heute soll in Kaiserslautern eine "Sanierung" des Zoos f├╝r 700.000 ┬Ç geplant sein. Leider ist der Original-Artikel auch schon wieder verschwunden. Wei├č da jemand N├Ąheres? Besonders spannend f├Ąnde ich die Frage, ob man die "ZooVisionen 2017" wieder aufnehmen und damit den Tierpark zu einem "richtigen Zoo" weiter entwickeln will (was ich mir angesichts der Summe kaum vorstellen kann) oder ob hier eher eine Sanierung mehr oder weniger im Bestand gemeint ist, d.h. also Wildpark plus ein paar kleinerer Exoten als Dreingabe.
(15.04.2014, 11:53)
Joshua F├Ârg :   ... und eines der im Oktober letzten Jahres geborenen Jungtiere bei den Sudan-Geparden.
(09.03.2013, 17:59)
Joshua F├Ârg :   Anbei ein Foto der jungen Mangabe.
(09.03.2013, 17:58)
Joshua F├Ârg :   Heute im Zoo Landau: Gro├če ├ťberraschung: Ein Ende Februar geborenes Jungtier bei den Wei├čscheitel-Mangaben!!
Erw├Ąhnenswert ist auch noch ein Jungtier bei den Streifengnus.
(09.03.2013, 17:56)
Holger Wientjes :   Prima ! Gl├╝ckwunsch nach Landau und alles Gute f├╝r die Aufzucht !!
(16.11.2012, 21:07)
Joshua F├Ârg :   Landau vermeldet erstmals einen Zuchterfolg bei den Sudan-Geparden, laut Pressemeldung die deutsche Erstzucht. http://www.zoo-landau.de/index.php/aktuelles/pressemitteilungen
(16.11.2012, 20:34)
Joshua F├Ârg :   Landau habe ich vor ein paar Wochen besucht, es gibt ein Jungtier bei den Alfred-Prinz-Hirschen; der letzte Luchs lebt im alten Jaguargehege. Auf der alten Anlage entsteht in K├╝rze ein Gehege f├╝r Waldhunde, bei dem Umbau f├Ąllt die Gitterkonstruktion weg. Erst vor kurzem wurde ein neuer Eingangsbereich er├Âffnet (bei meinem Besuch war alles noch nicht einsehbar), die drei jungen Dromedare leben auf der Wiese am Fort. Die beiden Alttiere sind (noch?) auf der alten Anlage untergebracht. Im Warmhaus leben unter Anderem noch zwei Schimpansen, Klammeraffen, Zwergseidenaffen, Goldgelbe L├Âwenaffen und drei Wei├čscheitel-Mangaben.
(15.10.2012, 14:27)
Oliver M├╝ller :   War irgendjemand in der letzten Zeit mal in Landau oder Kaiserslautern und kann berichten, ob es dort etwas Neues gibt?
(15.10.2012, 14:02)
Rattus :   Der Tiergarten in Pfungstadt wurde pl├Âtzlich geschlossen. Bei Vereinsmitgliedern, B├╝rgermeister und der Presse kommen viele Fragen auf:

http://www.echo-online.de/region/darmstadt-dieburg/pfungstadt/Wo-sind-die-Tiergarten-Bewohner;art1297,2046793
(02.08.2011, 11:49)
Oliver Jahn :   Der Kobelt-Zoo war schon zu meiner Studienzeit Anfang der 90er eine Zumutung. Eine Schande, dass knapp zwanzig Jahre sp├Ąter die Verh├Ąltnisse noch immer geduldet werden. Der Vogelpark in Viernheim hingegen hatte zur gleichen Zeit ebenfalls schon seinen sehr guten Ruf, sowohl bzgl. der Anlagen, als auch bzgl. des Bestandes.
Von daher ist deutlich zu erkennen, aus welcher der beiden Einrichtungen mein Foto ist.
(06.06.2011, 23:40)
Liz Thieme :   Das ist richtig. Aber Anthracoceros coronatus w├Ąre dann die einzige Haltung in Europa gewesen. Das h├Ątt mich dann schon gefreut, die gesehen zu haben und dann gleich mit Zucht.
Aber auch so war es sch├Ân. Es waren, wenn ich mich richtig erinner, sechs V├Âgel, davon mind. drei Nachzuchten aus unterschiedlichen Jahren.
(06.06.2011, 00:24)
WolfDrei :   Ist doch aber auch ein Malabarvogel - halt nur ein "├Âstlicher"!
(05.06.2011, 22:14)
Liz Thieme :   Jetzt muss ich leider meine Freude zur├╝ckkurbeln.
Habe gerade erfahren, dass die Malabar-Hornv├Âgel falsch ausgeschildert sind und N├Ârdliche Orientv├Âgel sind.
Sind aber trotzdem selten!
(05.06.2011, 22:02)
Liz Thieme :   Als letztes ging es anschlie├čend nach Lorsch in den Vogelpark. Hier bitte ins Navi ┬äMannheimer Stra├če┬ô eingeben, die Adresse im ┬äAbenteuer Zoo┬ô Buch stimmt nicht (auch als Briefadresse nicht). Diese 2ha gro├če Anlage k├Ânnte man mit der Bezeichnung Lehrgarten beschreiben.
Viele Schilder rund um die Biotope in Hessen und angelegte Wiesen werden hier erl├Ąutert. Die Gehege sind sehr unterschiedlich, von gut bis naja. Hier habe ich auch das Gef├╝hl, dass die Zuchtverein-Mitglieder sich hier gerne mal zu einem Plausch beim Sonntagsbier treffen (auch schon am Vormittag), als dass sie sich um die Tiere bem├╝hen. So beanspruchen Wiesen (des Lehrpfades) und der Hauptplatz mit Vereinsheim die Hauptfl├Ąche des Gel├Ąndes.
Laut ZTL sind hier 41 Arten gelistet gewesen, Hinzu kamen dann noch mal 10 Arten per Schilder und zu sehen waren 33 Arten. Die Masse der beschilderten Arten waren auch zu sehen.
Artentechnische Highlights: keine (ich habe 10 Einrichtungen als Grenzwert genommen)
(05.06.2011, 20:31)
Liz Thieme :   Der Start der Endetappe wurde dann der Vogelpark in Heppenheim. Hier ist die Anfahrt auch eher unpraktisch. Wenn man sich an die Adresse im ┬äAbenteuer Zoo┬ô Buch h├Ąlt, muss man noch einen Spaziergang von ca 10-15 Minuten entlang des Bruchsees einplanen, dieser Park dort entlang erscheint aber recht sch├Ân zu sein. Andererseits gibt man ins Navigationssystem ┬äAm Erbachwiesenweg┬ô ein und f├Ąhrt den immer geradeaus bis ein Schild einen nach rechts f├╝hrt und man landet direkt vor dem Vogelpark.
Es ist ein kleiner sehr idyllischer Park. So als ob man einen Spaziergang durch ein gro├čes Gartengrundst├╝ck macht. Es wird sehr viel Wert auf die Gr├╝nanlagen gelegt, so dass man sich sehr wohlf├╝hlt.
Neben der Einrichtung aus Gro├č-Rohrheim fand ich diesen Park auf meiner Tour am sch├Ânsten.
Auch hier die Artenzahlen: Gelistet waren 62 Arten, hiervon waren 41 ausgeschildert und 39 zu sehen. Hinzu kamen 19 weitere Arten in der Schau. Also insgesamt 60 Arten.
Besonderheit ist hier die erfolgreiche Zucht von Malabar-Hornv├Âgeln.
Artentechnische Highlights: Deckens Toko, Sclater┬ĺs Hokko, Graubrauen-Bambushuhn, Kr├Ąuselhauben-Perlhuhn, Nacktkehl-L├Ąrmvogel, Schimmerlori, Schmalschnabelstar, Schwarzkehlarassari, Malabar-Hornvogel, Gr├╝nbaumhopf, Schwarzkappensittich, Venezuela-Blaukehlguan (habe ich leider nicht gesehen), Wei├čb├╝rzellori, Katharinasittich
Fazit: BESUCHEN!!!!
(05.06.2011, 20:30)
Liz Thieme :   Da wieder noch bisschen Zeit blieb ging es noch in den Frankfurter S├╝den zum Kobelt-Zoo. Diese Einrichtung ist mit 1,7 ha sehr klein.
Die Internetpr├Ąsenz wei├čt Besucher auf folgendes hin: >Wir, das sind ca. 8 aktive Mitglieder und freiwillige Helfer, die uns samstags zur Hand gehen, k├╝mmern uns um alles, was an Arbeit im Kobelt-Zoo anf├Ąllt. Das reicht von Reparaturarbeiten bis hin zu verschiedenen Diensten, die w├Ąhrend des Sommers in der Anlage bew├Ąltigt werden m├╝ssen. Wie z. B. Kaffeebuden- und Schlie├čdienst usw. In erster Linie aber ist es unsere Aufgabe, uns um die Tiere zu k├╝mmern. Und das steht bei uns an erster Stelle.< >Der Kobelt-Zoo liegt am Rande des Schwanheimer Waldes und ist ein Paradies f├╝r Mensch und Tier.< Leider bekommt der Besucher das Gef├╝hl, dass die Letzten S├Ątze bez├╝glich der Tiere nicht stimmt.
Und auch ein Paradies f├╝r Menschen ist absolut was anderes. Teilweise mag man sich noch nicht mal an den Z├Ąunen abst├╝tzen, weil man nicht wei├č, was man dann abbekommt und ich bin wirklich nicht pingelig.
Hintergrund der Einrichtung: >Im Jahre 1869 ├╝bernahm er [Prof. Dr. Wilhelm Kobelt] den Vorsitz des H├Âchster Fortbildungsvereins und gr├╝ndete etwas sp├Ąter auch in Schwanheim einen Arbeiterfortbildungsverein. Nach etwa 12 Jahren beendete Dr. Kobelt seine ├Ąrztliche T├Ątigkeit und widmete sich statt dessen seinen Naturforschungen. Im Jahre 1905 wurde ihm der Titel ┬äProfessor┬ô verliehen. Am 16.03.1916 verstarb Prof. Dr. Wilhelm Kobelt im Alter von 76 Jahren. In diesem Jahr war es dann auch soweit, dass zahlreiche seiner Freunde sich zusammenschlossen und den Verein ┬äBiologische Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt┬ô gr├╝ndeten. Ab diesem Zeitpunkt begann die Geschichte der Gesellschaft, also vor fast genau 80 Jahren.<
Die Gehege sind runtergekommen, dreckig. Die Tiere haben keine Besch├Ąftigung. Die Absperrungen/Gitter sind teils kaputt, so dass zB nur Kleinpferde gehalten werden, weil gr├Â├čere den Zaun endg├╝ltig kaputt machen. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass ein Hengstkampf dies auch schaffen k├Ânnte. Die Beschilderung l├Ąsst zu w├╝nschen ├╝brig und wenn man sich die Haustiere anguckt k├Ânnte man meinen sie wurden in einen Topf geschmissen und umger├╝hrt. Ob da reine Rassen dabei waren ist zu bezweifeln,
Die Fotos auf der HP erinnern mich an die von Immoblienmaklern, immer aus einer Sicht und das H├Ąssliche abgeschnitten. Nur beim Stelzvogelhaus kriegt man einen kleinen Einblick, wie es an vielen Stellen aussieht. Die Schafe zB. m├╝ssen mit einem Wohnwagen als Stall vorlieb nehmen.


Fazit: nie wieder. Ich muss es so krass mal sagen. Immer wieder m├╝ssen wir erfahren, dass sich Tierschutzorganisationen ├╝ber gute zoologische Einrichtungen auslassen und auf die Barrikaden gehen. Aber solche Einrichtungen wie der Kobelt-Zoo eine ist scheinen unbeachtet zu bleiben. Dieser ┬äZoo┬ô ist grauenhaft. Wir hier im Forum haben alle schon so viele Zoos gesehen, dass es hart ist, wenn man solche sieht. Man kann nicht glauben, dass es sowas noch gibt. Wenn wir 100 B├╝cher lesen und 5 davon schlecht sind, dann kommen die auf den n├Ąchsten B├╝cherflohmarkt. Aber wenn wir einen Zoo dieser Art sehen, k├Ânnen wir den nicht einfach wegschieben, zumal es hier um Lebewesen geht. Meines Erachtens sollte solch eine Einrichtung geschlossen werden. Herr Dr. Kobelt w├╝rde sich bei dem Anblick im Grabe umdrehen.
(05.06.2011, 20:29)
Liz Thieme :   Den Tag drauf verbrachte ich in Wiesbaden und machte die Innenstadt ┬äunsicher┬ô ┬ľ ein kleines Frauenlaster musste gepflegt werden. Da doch noch Zeit des Tages ├╝brig blieb ging es in die Fasanerie Wiesbaden. Wobei man sich m├Âglichst hier die Adresse vorher im Netz raussucht, denn wenn man aus Wiesbaden kommt und nur die Beschreibung aus dem ┬äAbenteuer Zoo┬ô Buch hat, dann kommt man nicht an, nur durch zuf├Ąlliges Umdrehen fand sich das Ziel.
Der Name Fasanerie ist hier wirklich falsch, hier m├╝sste man richtigerweise Wildpark sagen. Die Einrichtung erstreckt sich ├╝ber 25 ha. Allein die B├Ąren-Wolf-Anlage umfasst 25.000 m┬▓.
Leider hat es wohl vor kurzer Zeit einen Baumschaden gegeben, so dass ein Weg mit Kleinen Beutegreifern (u.a. F├╝chsen) gesperrt war. Ebenfalls waren die begehbaren Volieren f├╝r Greifv├Âgel und Fasane f├╝r anstehende Bauma├čnahmen geschlossen.
Trotz der hohen Temperaturen und Schw├╝le konnten alle Tiere bis auf die W├Âlfe gefunden werden.
Zu Beginn stehen die Haustiere, ua ein beachtlicher Bentheim-Eber. Allerdings werden keine Rinder gehalten. Weiter geht es vorbei an einem Nutriagehege, welches in eine Doppelanlage f├╝r Nerze oder Iltisse und Nutrias umgebaut werden soll. Hier werden derzeit noch Spenden gesammelt. Danach folgt ein sehr gro├čes und sch├Ânes Gehege f├╝r Wisente und die schon erw├Ąhnte B├Ąren-Wolf-Anlage. Hier ist eine Plattform vor dem Badeteich erbaut worden, von der man die Schauf├╝tterung verfolgen kann. Die Anlage ist ein Waldst├╝ck, so dass man Geduld braucht (oder ortskundige Besucher), um die Tiere zu entdecken.
Danach folgen Anlagen f├╝r Luchse, Rehe, Wildschweine und ein Kombigehege f├╝r Damwild, Rotwild und Mufflons. Hier war auff├Ąllig, dass bei beiden Hirscharten viele M├Ąnnchen vorhanden waren.
Die Wildkatzen waren au├čergew├Âhnlich schlank und auch die Waschb├Ąren waren ungewohnt hochbeinig (aber nur weil sie normal waren und nicht so fett wie in der Masse der zoologischen Einrichtungen). Bei den Waschb├Ąren lebte auch ein Marderhund. Eine sch├Âne Anlage haben auch die Fischotter.
Die Stelzvogelwiese und die G├Ąnsewiese habe ich rechts liegen gelassen, da ein Sommerregen die Luft erfrischte.
Am Ende gab es noch ein Eis im Restaurant vor Ort, da es keinen Kuchen mehr gab, den ich mochte. Um 15:13 Uhr auf einen Sonnabend waren von drei Kuchen schon einer alle, ein weiterer halb aufgegessen und der andere noch ganz. Also wer richtig Kuchen genie├čen m├Âchte, sollte wo anders suchen gehen.
Mein Fazit f├╝r den ┬äWildpark┬ô: sehr sch├Ân man f├╝hlt sich wie auf einem Waldspaziergang auf dem man hin und wieder an einem Tiergehege vorbei kommt, welche aber nicht die Natur zerst├Âren, sondern in sie integriert sind. Leider ist ein Sch├╝tzenplatz gleich neben an, der nicht zu ├╝berh├Âren ist. Trotzdem sollte man die Fasanerie mal besuchen.
(05.06.2011, 20:28)
Liz Thieme :   Weiter ging es dann in den Vogelpark Viernheim. Auf der Internetpr├Ąsenz beschreiben sie sich so: >Der Verein f├╝r Vogelschutz und -pflege e.V. Viernheim ist seit ├╝ber 50 Jahren Tr├Ąger dieser gemeinn├╝tzigen Einrichtung. Die Mitglieder des Vereins pflegen in ehrenamtlicher T├Ątigkeit den liebevoll angelegten Vogelpark. Der Park liegt am Rande des Viernheimer Erholungswalds neben dem Waldstadion und ist ein beliebtes Ausflugsziel.< Letzteres stimmt absolut, denn auch hier wurde Vatertag ausgiebig zelebriert. Mir war das zu viel ┬ľ viel zu laut und viel zu viele angetrunkene und betrunkene Menschen. Leider auch Eltern, die oftmals ihre Kinder nicht mehr beaufsichtigen konnten. Solches Verhalten ist einfach nur noch f├╝rchterlich, so etwas will ich in keinem Zoo erleben bzw. mag ich es nie. Leider war aufgrund der Feier das Restaurant (sehr gute Speisekarte!!!) geschlossen und drau├čen gab es den ├╝blichen ┬äFra├č┬ô. So dass ich das Essen und Ruhe des Restaurants nebenan bevorzugt habe.
Die Einrichtung gilt als gr├Â├čter (ca 10 ha) eintrittsfreier Vogelpark der Region. Mein Eindruck ist leider durch die Vatertags-Stimmung getr├╝bt.
Beachtenswert ist eine gro├če Flugvoliere f├╝r Ibisse und Sichler.
In der ZTL waren 90 Arten gelistet, hinzu kamen auf den Schildern noch 19 Arten. Zu sehen waren 62 Arten. 32 waren weder ausgeschildert noch zu sehen.
Artentechnisches Highlight: Schildrabe (ausgeschildert, aber leider diesmal nicht sichtbar), Kaninchenkauz, Kr├Ąuselhauben-Perlhuhn, Mikadofasan, Mombasa-Braunfl├╝gel-Mausvogel, Peruanertriel, Rostkappenpapagei, Sclater┬ĺs Hokko, Wei├čr├╝cken-Fl├Âtenvogel, Wongataube, Graubrauen-Bambushuhn
Fazit: Besuchen wenn nichts gefeiert wird

Am Tag darauf ging es ins Saarland in den Zoo Neunkirchen und dann nach BaW├╝ in den Luisenpark in Mannheim.
(05.06.2011, 20:26)
Liz Thieme :   Station Nr 3 war der Vogelpark Lampertheim, der zwischen Feldern lag und so f├╝hrte das Navi einen ├╝ber Feldwege (von Gro├č-Rohrheim kommend), so dass es etwas abenteuerlich anmutete. Aus der Gegenrichtung kommt man etwas einfacher dort hin. Hinter dem Vogelpark steckt ebenfalls ein Verein, der zu Himmelfahrt geladen hatte und so war der kleine Park (ca 2 ha ┬ľ davon nur ein schmaler Streifen mit Volieren, vlt ca die H├Ąlfte) ziemlich voll. Richtig beurteilen kann ich diese Einrichtung nicht. Es ist irgendwie typisch Kleinz├╝chterverein. Recht kleine Gehege, Beschilderung war in Ordnung. Vergitterung k├Ânnte an manchen Stellen besser sein. Tiere sehen teils sehr schlimm aus, besonders paar Papageien. Neben den V├Âgeln gibt es auch paar Haustiere.
Artentechnische Highlights: Springsittich, Virginia-Uhu
Fazit: Man kann es mal mitnehmen

Bild: Quarant├Ąne?!?!, Wellensittichvoliere, Amazonenvoliere
(05.06.2011, 20:21)
Liz Thieme :   Weiter ging es danach nach Gro├č-Rohrheim in den Vogelpark. Von 1975 bis 1977 errichtete der Vogelschutz- und Zuchtverein die Anlage (10.000 m┬▓). Leider hat diese Einrichtung keine Homepage, aber so kann man wenigstens kein falsches Bild bekommen. Die Anfahrt ist sehr seltsam. Man hat das Gef├╝hl, dass Navigationssystem will einen veralbern, doch kann man bzw. sollte man ihm glauben, denn leider ist dieser Park nicht ausgeschildert. Ich habe mich hier sehr wohl gef├╝hlt und die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit. So erhielt ich auch Einblick in das Denken, das ganz anders als das in Biebesheim zu sein scheint. Hier wird Wert auf das Aussehen und der Haltung gelegt und ist bem├╝ht diese noch weiter zu verbessern.
Die Beschriftung stimmt und das was beschildert ist, sieht man zu sehr gro├čem Anteil. 67 Arten waren gelistet, davon 47 ausgeschildert und davon 43 gesehen. Hinzu kamen 14 weitere Arten mit Schildern von denen 10 ebenfalls gesehen werden konnten.
Artentechnische Highlights: Adelaidesittich, Cloncurrysittich, Erdbeerk├Âpfchen, Kleine Kanadagans, Gr├╝nwangenamazone, Strohsittich, Tarantapapagei
Fazit: EMPFEHLUNG!!!
(05.06.2011, 20:05)
Liz Thieme :   Freie Tage = Zootour
So hie├č es nun Fortsetzung der Mini-Tour aus dem Februar. Da damals der Vogelpark Biebesheim geschlossen war (hat im Winter nur Sonntags offen, im Sommer ganzw├Âchig), war dies nun Station Nr 1.
Auf der Internetpr├Ąsenz sieht der Vogelpark ganz gut aus und ┬äwirbt┬ô damit ┬äkostenlos, das hilft sparen! Denn der Verzicht auf Eintrittsgeld l├Ąsst uns auch auf den ansonsten ben├Âtigten Verwaltungsapparat verzichten. Zudem unterstreicht es die soziale Bedeutung des Vogelparks als gerne besuchte Einrichtung, gerade f├╝r unsere jungen G├Ąste.┬ô Meiner Meinung nach ist es hier absolut der falsche Weg. Die Arbeit wird hier von Ehrenamtlichen gemacht, was im Grunde positiv ist, aber wenn man die Einrichtung durchl├Ąuft, erh├Ąlt man den Eindruck, dass hier kein Interesse an der Anlage besteht. Der Rundgang auf der Internetseite ist entweder totale Zukunftsmusik (= utopischer Masterplan) oder ewige Vergangenheit. Und der Paradiesvogel im Logo ist auch nicht vorhanden.
Nun zu der Anlage (ca 2 ha) selbst. Ich habe w├Ąhrend des Durchlaufens (wie in den anderen Einrichtungen diesmal auch) die ┬äBestandsliste┬ô aus der ZTL ausgedruckt. Auf der Liste standen 138 Arten (45 nicht ausgeschildert), hiervon waren 44 zu sehen. 46 Arten waren zus├Ątzlich noch ausgeschildert, von denen wiederum nur 12 zu sehen waren. Zieht man also ZTL und zus├Ątzliche Schilder zusammen h├Ątten man 184 Arten sehen k├Ânnen, aber nur 56 konnte man sehen. Abgesehen von dieser mageren Ausbeute war das Gel├Ąnde sehr unsch├Ân und lieblos gemacht. Die Gehege und K├Ąfige waren dreckig. Die Gitter voller Spinnenweben und anderem Dreck. Viele Volieren standen leer. Ehemals scheinbar begehbare H├Ąuser waren zugestellt. Hinzu kam die viel zu ungen├╝gende und falsche Beschilderung. Teilweise sah man diese Vernachl├Ąssigung auch an den Tieren.
Interessant ist das Auswilderungsprogramm der Wei├čst├Ârche. Und bei den Laufv├Âgeln soll es hin und wieder Zuchterfolge geben. Der Nandu sa├č auf dem Nest. Emu diesmal ohne, schien aber auch ein j├╝ngeres Tier dabei zu sein. Strau├če hatten zwei Pl├╝sch-Pummel mit herumlaufen.
Artentechnische Highlights: Braunohrsittich, Kleine Kanadagans, Nepalfasan, Wei├čhaubenfasan
Sonst eher typischer Besatz f├╝r kleine Vogelparks und viele Mischhaltungen mit teils wohl Hybriden (Amazonen und Agaporniden).
Fazit: abgehakt und wird nicht mehr besucht und auch nicht weiterempfohlen.
(05.06.2011, 20:02)
Oliver Jahn :   Ich bin wieder mal erstaunt, in was f├╝r Einrichtungen man bestimmte Tierarten findet. Schildraben kenne ich nur als echte Rarit├Ąt und in Marlow oder Walsrode erwartet man eher solche Haltung, aber von Gro├č Gerau habe ich noch nie geh├Ârt. Und wenn ich ehrlich bin, von einer Wongataube auch nicht. Aber es stimmt mal wieder, manchmal muss man gar nicht in die ganz Gro├čen fahren, um trotzdem Besonderheiten zu erleben. Sch├Ân, wenn man hier auch mal solche Tips bekommt.
(10.02.2011, 20:48)
Liz Thieme :   Danke Michael.

@A-E: nein die gibt es nicht (mehr) in der Fasanerie.
(10.02.2011, 19:29)
Anti-Erdm├Ąnnchen :   Gibt es in Gro├č-Gerau noch die legend├Ąre Kombi Rabengeier & Geierrabe?

├ťbrigens finde ich die Kategorie "Hessen & Co. (Rheinland-Pfalz, Saarland)" von der Formulierung her ├Ąu├čerst merkw├╝rdig, aber auch inhaltlich unn├Âtig. Man k├Ânnte Hessen dem S├╝den zuschlagen und die anderen beiden L├Ąnder dem Westen.
(10.02.2011, 14:49)
Rattus :   Danke f├╝r den Bericht. Die Beschreibung der Fasanerie GG deckt sich ziemlich mit meiner Erinnerung an meinen Besuch 2006. Scheint nicht viel passiert zu sein dort...
(10.02.2011, 14:14)
Michael Mettler :   @Liz: Dein noch unbestimmtes Foto zeigt drei H├Ąhne des Bielefelder Kennhuhns.
(09.02.2011, 22:46)
Liz Thieme :   Station 2 war der Wildpark Mainz-Gonsenheim.
Zur Geschichte: Der Wildpark wurde in den 1950er Jahren von der J├Ągerschaft Gonsenheim gegr├╝ndet und beherbergte zun├Ąchst nur Rot-, Dam- und Muffelwild sowie Wildschweine. Sp├Ąter wurde er von der Stadt Mainz ├╝bernommen und der Tierbestand seit den 1970er Jahren immer mehr erweitert.Nachdem die gesamte Anlage im Laufe der Jahre unansehnlich geworden war, wurde ab 2001 schrittweise mit der Umgestaltung nach tierhalterischen und ├Âkologischen Gesichtspunkten begonnen. So wurden die Gehege seither naturnaher gestaltet und Sichtschutze installiert. 2002 wurde der F├Ârderverein Wildpark Mainz-Gonsenheim e.V. gegr├╝ndet, der die Modernisierung des Wildparks unterst├╝tzt. 2006 entstand ein sogenannter "Mini-Zoo" f├╝r Kinder mit Kaninchen- und Meerschweinchengehegen. Die Zukunft des Wildparks ist ungewiss. Zum einen gibt es Pl├Ąne, die Anlage zu erweitern. Zum anderen wird aber auch diskutiert, den Park wegen seiner hohen Kosten und der schlechten Finanzlage der Stadt zu schlie├čen. (Quelle: Wikipedia)

Eine kleine ├╝berschaubare Einrichtung auf ca 3ha, die vermutlich haupts├Ąchlich Gro├čeltern mit Enkeln und Eltern mit Kleinkindern anzieht f├╝r einen Spaziergang an der frischen Luft. Man f├╝hlt sich haupts├Ąchlich wie ein Zaungast. Teils durch die Rundum-Umz├Ąunung + Anlagenzaun ist der Besucher doppelt vom Tier getrennt. Bei den Hirschen und im Minizoo ist dies nicht der Fall. Die Rothirsch und Damhirsche (diese leben zusammen mit Mufflons) k├Ânnen durch Futterl├Âcher im Zaun ohne Probleme gef├╝ttert werden.
Insgesamt ist es ein kleiner Bestand: Afrikanische Zwergziege, Hausziege, Frettchen, Hauskaninchen, Hausmeerschweinchen, blondes Mangalitzaschwein, Europ├Ąischer Damhirsch, Europ├Ąischer Mufflon, Mitteleurop├Ąischer Rothirsch, Mitteleurop├Ąisches Wildschwein, Nordamerikanischer Waschb├Ąr, eine Europ├Ąische Wildkatze, Blauer Ohrfasan, Elliotfasan, Pommerngans.
Bemerkenswert ist die gute Beschilderung bei den Tierarten.

H├Ątte gerne noch das Museum mitgenommen, aber leider war dies dann nicht mehr m├Âglich.

F├╝r die Station 3 ging dann wieder r├╝ber nach Hessen.


Eigentlich sollte Station 3 der Vogelpark Biebesheim werden aufgrund des Bestands, der ist leider entgegen der HP nur am Wochenende ge├Âffnet. Die Anlagen der Laufv├Âgel (Emu, Nandu, Strau├č) sind aber vom Hauptpark getrennt, so dass diese noch zu besichtigen waren.
So habe ich mich dann aber entschlossen das Vivarium zu besuchen.
(09.02.2011, 21:11)
Liz Thieme :   Nach einer arbeitsreichen letzten Woche habe ich mir ein paar zoologische Tage geg├Ânnt und habe so mich auf gemacht zu einer Mini-Tour durch S├╝dhessen und Rheinland-Pfalz. Im Blickpunkt lagen hier allerdings die kleinere Einrichtungen.

Station Nr 1 war die Fasanerie in Gro├č-Gerau.
Zur Geschichte: Die Fasanerie entstand zwischen 1722 und 1726. Sie diente dem in Hessen ans├Ąssigen Adel und seinen G├Ąsten als Jagd- und Erholungsgebiet. Das Revier beherbergte vorwiegend Fasane. Rot- und Damwild wurden dort f├╝r die Treibjagd aufgezogen.
Zu diesem Zeitpunkt enstanden in der Region mehrere Jagdschl├Âsser wie Kranichstein, M├Ânchbruch und Wolfsgarten, die ├╝berwiegend der Parforcejad dienten. Diese Jagden, die zu Pferde und mit Hundemeuten durchgef├╝hrt wurden, zerst├Ârten oftmals die Ernten der Bauern. Diese mussten au├čerdem Treiber- und Transportdienste leisten. Nachdem die Parforcejagden (nach 1800) an Bedeutung verloren hatte, kamen noch prominente G├Ąste, so der Zar von Bulgarien, auf Einladung der Darmst├Ądter Gro├čherz├Âge zur Fasanerie um in dem ummauerten Gel├Ąnde Fasane zu jagen.
Die hohe Umfassungsmauer besteht zum Teil aus den ├ťberresten des in der N├Ąhe liegenden Dornberger Schlosses, das im Februar 1689 von franz├Âsischen Truppen zuerst besetzt und dann niedergebrannt wurde. Vieles spricht daf├╝r, dass die Steine der Fasaneriemauer zuvor Bestandteil eines R├Âmerkastells (81 - 96 .Chr.) waren. Dieses befand sich s├╝dlich des Fasaneriegel├Ąndes. Der ├╝berwiegende Teil der Steine stammt aus verschiedenen Steinbr├╝chen zwischen Dietzenbach und Heidelberg.
2009 wird die unter Naturschutz stehende Fasaneriemauer -zusammen mit dem Schloss Dornberg- Teil des Regionalparks. Teile der Mauerkrone der vier freigelegten Mauerbereiche wurden mit historischen Backsteinen neu aufgebaut und verfugt. So genannte "Petrographische Fenster" wurden geschaffen. Auf Tafeln erh├Ąlt man Informationen zu verschiedenen, optisch betonten Gesteinsarten. (Quelle: http://www.gg-online.de/html/fasanerie.htm)

Das ehemalige Fasaneriegel├Ąnde umschlie├čt den 20.000m┬▓ gro├čen Tiergarten "Fasanerie Gro├č-Gerau". Selber beschreibt die Homepage die Einrichtung als "├╝berwigend naturbelassen" bez├╝glich der Anlagen und Volieren. Insgesamt war es f├╝r mich eine Mischung aus Haus ist da und man baute den ersten K├Ąfig und dann kamen weitere Tiere und man musste etwas schaffen, so dass die folgenden Gehege zusammengeschustert wirken. Alte Zaunteile, Sichtschutzw├Ąnde von Terrassen und Strohmatten wurden u.a. eingearbeitet. Die besten Anlagen hatten die Schafe und Ziegen, Esel, die Nandus und Guanako sowie die Hirsche.
Negativ fiel vor allem die Luchsanlage auf, die hier scheinbar auch nur von einem Tier bewohnt wurde.
Bestandsm├Ą├čig waren positiv zu bemerken: Schildrabe (6 deutsche Halter/14 sonstige EAZA Halter), Burenziege (23/4), Dybowski (16/25), Sclaters-Hokko (10/25), Guayaquil-Sittich (9/6), Burunduk (19/41), Wongataube (8/8), Bronzefl├╝geltaube (14/21) und Bergsittich (13/31)
Ein Teil des Weges war leider abgesperrt, so dass man an die Anlage f├╝r Wildschweine und die Masse der Fasane nicht herankam. Und die Schleiereule sah nicht sehr nach Schleiereule aus, leider aber auch nur von hinten zu sehen. Es war eine graue Feder"statue" mit leichter Fleckung - kein Daunenkleid.

Allgemein also bestandsm├Ą├čig gibt es hier einige "Highlights", aber strukturell und Anlagentechnisch sehr verbesserungsw├╝rdig. Allerdings muss man auch sagen, der Tiergarten wird scheinbar nur ├╝ber einen Verein finanziert und besch├Ąftigt (laut HP) einen festangestellten Tierpfleger und einer bezahlten Hilfskraft + Ehrenamtliche.
Fotos: weiblicher Sclaters-Hokko, unbekannte H├╝hnerart (Bestimmung erw├╝nscht)

Zur Station 2 ging es dann nach Rheinland-Pfalz
(09.02.2011, 21:10)

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