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Neue Tierschutzbestimmungen f├╝r Zoos?



Jan Jakobi:   Irgendwie scheinen die sogenannten Tiersch├╝tzer zu vergessen, dass ein Feuerwerk oder eine Himmelslaterne auch ein Menschen-Haus in Brand setzen kann.
(03.01.2020, 17:01)
Sacha:   Grunds├Ątzlich eine gute Absicht. Jedoch d├╝rfte es bei der Umsetzung/Durchsetzung eines solchen Verbotes - ├Ąhnlich wie bei Verboten eines wohlbekannten EU-Werks bez├╝glich Exoten - erhebliche Schwierigkeiten geben. Was konkret bedeutet z.B. "in der N├Ąhe"? Wer bezahlt den zus├Ątzlichen Aufwand der Polizei und/oder privater Sicherheitskr├Ąfte? Wie und wie lange wird ├╝berwacht und was geschieht mit allf├Ąllig angesammelten digitalen Daten? Was, wenn der Wind Feuerwerkt aus einer erlaubten Zone in eine verbotene treibt? etc., etc., etc.
(03.01.2020, 16:53)
W. Dreier:   In der ``Berliner Zeitung`` wird allerdings darauf hingewiesen, dass einige s├╝dafrikanische L├Ąnder gedroht haben, aus den CITES-Verpflichtungen auszusteigen
(29.08.2019, 12:21)
Hannes Lueke:   Selbst Pro Wildlife schreibt doch, dass es auf Grund von Widerstand der EU abgeschw├Ącht wurde.
In dem von mir geposteten Link ist klar definiert was Ausnahmen w├Ąren und diese treffen auf EAZA Zoos zu und sicherlich viele gute, akkreditierte Tierhaltung in Europa und der Welt, auch in China.
(29.08.2019, 08:35)
Hannes Lueke:   Also ich verstehe das ganze halb so wild, wie es dargestellt wird.
Meiner Meinung nach entspricht zumindest ein EAZA Zoo den Kriterien einer "appropriate and acceptable destinations"

https://www.cites.org/eng/res/11/11-20.php
(28.08.2019, 15:36)
W. Dreier:   Na sch├Ân - und der Tierpark h├Ąlt irgendwann nach dem Umbau nur noch Afrikaner - weil gerade dort Afrika sein soll.. Dann k├Ânnen ja alle europ├Ąischen Zoos mit der Nachzucht schon anfangen, um das zu gew├Ąhrleisten. Wie sch├Ân w├Ąr es doch : gebe ein Pandanachwuchstier f├╝r 5 afrikan.. Elefanten? Oh, die Chinesen!
(27.08.2019, 21:12)
Sacha:   @Hannes Lueke: Und genau das ist ja der Witz: Abballern ja, aber bitte nicht in die b├Âsen Zoos in Europa und USA exportieren (im Grunde ist es kein Witz sondern einfach nur hirnrissig und traurig).

Die Situation ist doch die, dass afrikanische Staaten, die gen├╝gend Elefanten haben, ihre Elefanten an afrikanische Staaten, die zu wenig oder gar keine mehr haben, kaum verkaufen k├Ânnen. Die meisten von Letzteren, wenn nicht alle, haben schlicht kein Geld daf├╝r.
Okay, ausser nat├╝rlich, die Tierrechtler und Zoohasser springen ein und spenden die notwendigen finanziellen Mittel.... (hust, hust)
(22.08.2019, 17:30)
Hannes Lueke:   Zum einen ist die EU ja gegen ein allgemeines Verbot aus genau den Gr├╝nden, welche hier angegeben werden. Einige Afrikansiche Staaten sind zudem gegen ein Handelsverbot, da die Elefanten extrem gut gedeihen, man aber kein Geld f├╝r z.B. Parkranger hat. Diese k├Ânnte man ├╝ber den Verkauf von lebenden Elefanten oder aber auch Elfenbein finanzieren (so die Behauptung der Staaten). Eine Umsiedlung innerhalb des nat├╝rlichen Verbreitungsgebietes (w├Ąre damit nicht Nordafrika weiterhin machbar?) soll zudem weiter erlaubt bleiben. Es wird also nicht der Fang oder Abschuss allgemein abgestellt, nur der Export vom Kontinent.
(22.08.2019, 13:00)
Sacha:   @Adrian Langer: Den Ansatz w├╝rde ich bef├╝rworten. Allerdings m├╝ssten bei den Entscheidungstr├Ągern auch Fachleute mit dabei sein, also Personen, die schon mit Elefanten gearbeitet haben. Nicht dass wieder Technokraten (oder gar Vollzeitpolitiker) entscheiden wie in anderen Naturschutzthemen...
(22.08.2019, 11:54)
Sacha:   @Adrian Langer: Den Ansatz w├╝rde ich bef├╝rworten. Allerdings m├╝ssten bei den Entscheidungstr├Ągern auch Fachleute mit dabei sein, also Personen, die schon mit Elefanten gearbeitet haben. Nicht dass wieder Technokraten (oder gar Vollzeitpolitiker) entscheiden wie in anderen Naturschutzthemen...
(22.08.2019, 11:54)
Oliver Muller:   Ich denke, das ist ein heikles Thema und es gibt da keine ?richtige?Antwort. Fakt ist, dass K├Ąlber, deren Herde vor ihren Augen abgeschlachtet wurde, traumatisiert sind. Ob das besser oder schlechter ist als tot zu sein (aus Elefantensicht) ist m. E. eine offene Frage.
Unabh├Ąngig davon m├╝ssen wir ├╝ber den Beitrag der Tierrechtler zu dieser Frage nicht diskutieren.
(21.08.2019, 19:42)
Hannes Lueke:   Ja aber die Elefanten werden doch an die b├Âsen Chinesen verkauft. Die sind doch total r├╝ckst├Ąndig und essen Hunde und Katzen......*Ironie-Alarm*
(20.08.2019, 11:19)
Sacha:   Das kann nur bef├╝rworten, wer die Zust├Ąnde in Afrika nicht kennt oder mutwillig ignoriert.
(20.08.2019, 07:11)
Patrick Marburger:   @Sacha: volle Zustimmung, danke!
(08.09.2017, 17:17)
Sacha:   @HWvonLiebich und Tom Schroeder:

Ich kann jetzt den Grund f├╝r die Ver├Ąrgerung ├╝ber @Oliver Mullers Eintrag nicht erkennen. Er hat einen Link gepostet und dazu seine Meinung (├╝ber die Haltung der Parteien) kundgetan. Das finde ich absolut legitim und solange niemand als Person bedroht, beleidigt oder sonstwie herabgew├╝rdigt wird, kann und sollte man seine Meinung in einem Diskussionsforum auch ├Ąussern d├╝rfen. Oder habe ich irgendetwas ├╝berlesen?
(08.09.2017, 16:09)
Hans-Werner von Liebich:   Sehe ich nicht anders als Herr Schroeder, plakativ und tendenzi├Âs dargestellt, l├Ącherlich im Werben.
Selbst nach schnellem ├ťberfliegen hat mich (zugegebenerma├čen) ├╝berrascht, festzustellen, dass
die Positionierung zu Zoos bei fast allen Parteien in gro├čen Teilen sehr! ├Ąhnlich ist (hatte ich so nicht erwartet, hinsichtlich LINKE oder B90/GR├ťNE), zweite ├ťberraschung sind die Positionen der AfD, die ich in der Tat anders eingesch├Ątzt hatte.
Ich erkenne im ├╝brigen nirgends Positionen, die derzeit keine Beachtung finden bzw. nicht schon lange Realit├Ąt sind, selbst bei der Frage der generellen Haltung von Wildtieren im Zoos liegt bis auf die AfD ├╝bereinstimmend vor: bei Expertise und Kontrolle zul├Ąssig, dennoch erlaubte Zweifel, ob bestimmte Arten artgerecht gehalten werden k├Ânnen.
(08.09.2017, 09:27)
Oliver Muller:   Sehr geehrter Herr Schroeder, vielen Dank f├╝r Ihre freundlichen Worte. Mein letzter Satz bezog sich allerdings nicht auf eine Bewertung der Parteipositionen sondern war der Versuch, sehr kurz zusammen zu fassen, wie die Parteien zu Zoos stehen, um den geneigten Leser dar├╝ber zu informieren, was im Artikel steht. Ich kann nicht erkennen, was daran unzul├Ąssig sein soll. Falls ich da ihrer Meinung nach etwas falsch wiedergegeben habe, korrigieren Sie es doch einfach.
(07.09.2017, 23:35)
Tom Schroeder:   Ist Wahlwerbung hier im Forum erw├╝nscht? Eine solche Liste, wie sie unter Ihrem, Oliver Muller, angegebenen Link zu finden ist, macht sehr viel Sinn, um dem/der m├╝ndigen W├Ąhler/in Orientierung zu verschaffen. Ihre v├Âllig subjektive Bewertung dieser Frage/Antwortliste hingegen empfinde ich als unter aller Sau, weil sie damit versuchen, die differenzierten Antworten der sechs Parteien auf ein minimales (v├Âllig subjektives und meiner ebenfalls subjektiven Meinung nach auch zum Teil falsches) Urteil zu reduzieren.
(07.09.2017, 21:35)
Oliver Muller:   Sehr aufschlussreich: die Positionen der sechs voraussichtlichen Bundestagsparteien zu Zoos:

http://www.zoodirektoren.de/images/Nachrichten/2017/00_VdZ_original_Antworten_050917.pdf

Positiv: Union und FDP, kritisch rot-rot-gr├╝n, v├Âllig abwegig die AFD.
(07.09.2017, 19:40)
Michael Mettler:   @Oliver M├╝ller: Ich auch nicht. Aber ich erwische mich, sensibilisiert durch die Diskussionen um Haltungsbedingungen, immer ├Âfter dabei, althergebrachte Haltungsbedingungen f├╝r unterschiedlichste Tierarten (die weniger im Fokus der Diskussionen stehen als die "├╝blichen Kandidaten") jetzt mit anderen Augen zu sehen.

Als Zoofan freut man sich ja z.B. ├╝ber ein interessant best├╝cktes Nachttierhaus und macht sich viel zu wenig Gedanken dar├╝ber, ob diese Form der Tierhaltung f├╝r die Arten wirklich optimal ist. Artikel oder Anmerkungen ├╝ber nachttierhausbedingte Haltungs- und Zuchtprobleme bei z.B. Springhasen in Berlin oder Kiwis in Frankfurt haben mir da Denkanst├Â├če geliefert, auch mal diese Seite zu sehen. Frankfurt hatte auch vor l├Ąngerer Zeit Schnabeligel aus der Nachtabteilung in die Tagabteilung und dort auf wesentlich mehr Fl├Ąche umgesetzt, sich also von einer langj├Ąhrigen Haltungsmethode getrennt (vor Erfindung der Nachttierh├Ąuser war die Haltung dieser Tiere ja klassisch unter "Tagbedingungen", aber oft noch enger).
(20.08.2014, 08:46)
Oliver M├╝ller:   @Michael Mettler:
Hm, ich bin da kein Experte. Wenn das so ist, mag das angemessen sein. Ich hatte bisher nur den Eindruck, dass das von vielen als ├╝berzogen angesehen wird.
(19.08.2014, 23:46)
Michael Mettler:   @Oliver M├╝ller: Meinst du mit "v├Âllig ├╝berzogenen Forderungen" f├╝r Schnabeligel die neuen deutschen Richtlinien (16 qm f├╝r ein Paar, je weiterem Tier 6 qm mehr)?

Wenn ich mal irgendwo Schnabeligel aktiv sehen konnte (womit ich jetzt weniger das Am-Futternapf-Sitzen meine), waren die fast pausenlos auf Achse. In meinen Augen sind das ebenso Lauftiere wie es z.B. Schakale sind, nur in gem├Ąchlicherem Tempo.

Ich habe zuf├Ąllig ein australisches Werk "Australian Mammals - Biology and Captive Management" von 2003; aus einem Land also, in dem man aus naheliegenden Gr├╝nden einige Erfahrung mehr mit der Haltung von Schnabeligeln hat als in Deutschland. Und siehe da, als Mindestfl├Ąche wurden dort schon vor 11 Jahren 16 qm je Paar gefordert, wenn auch "nur" 4 qm f├╝r jedes weitere Tier. Hingewiesen wird auf die Gefahr von stereotypem Verhalten bei unzureichender Haltung, was ja ebenfalls f├╝r einen gewissen Bewegungsdrang spricht. Und deshalb wird eine m├Âglichst abwechslungsreiche Gehegegestaltung gefordert (verschiedene Bodengr├╝nde usw.). Die braucht aber nun mal Platz. Und wenn man im Auge beh├Ąlt, dass Schnabeligel eigentlich eher einzelg├Ąngerisch leben und deshalb zumindest die M├Âglichkeit haben sollten, sich aus dem Weg gehen zu k├Ânnen, sind 16 qm schon gar nicht mehr so viel. ├ťbrigens weisen die Australier darauf hin, dass Schnabeligel sehr gern Sonnenb├Ąder nehmen und ihnen diese M├Âglichkeit gegeben werden sollte (was in den deutschen Richtlinien nicht erw├Ąhnt wird); wenn ein Gehege allerdings sowohl Sonnen- als auch Schattenpl├Ątze aufweisen soll und dies m├Âglichst noch so, dass die Bewohner sie gleichzeitig, aber auf Distanz voneinander nutzen k├Ânnen, dann liegt auf der Hand, dass eine gewisse Fl├Ąche daf├╝r nun mal notwendig ist.

Wenn ich auf diesem Beispiel herumreite, dann mit dem Gedanken, dass auch wir als vermeintliche "Kenner" gern Gefahr laufen, die Bed├╝rfnisse bestimmter Tiergruppen h├Âher zu werten als die des "Rahmenprogramms". Ob sich eine Gro├čkatze oder ein Gorilla wirklich mehr bewegt als ein Schnabeligel...?
(19.08.2014, 21:16)
Oliver M├╝ller:   Ich habe mal stichprobenartig die Bestimmungen bzgl. Gehege-Gr├Â├če zwischen dem deutschen Gutachten und der ├Âsterreichischen Rechtsverordnung verglichen. Meist kommt das ja so ungef├Ąhr auf das Gleiche hinaus. Insofern verstehe ich die Kritik der Zoodirektoren nicht so ganz, denn das, was in ├ľsterreich geht, m├╝sste ja in Deutschland auch gehen. Auff├Ąllig ist, dass gerade bei einigen besonders popul├Ąren Arten (namentlich z.B. Menschenaffen und Gro├čkatzen) die Anforderungen in Deutschland deutlich niedriger sind als in ├ľsterreich. Ich pers├Ânlich h├Ątte hier die ├Âsterreichischen Standards lieber f├╝r Deutschland ├╝bernommen. Dass es umgekehrt auch in Einzelf├Ąllen v├Âllig ├╝berzogene Forderungen gibt (z.B. Schnabeligel) ist sicher auch richtig.
Alles in allem zeigt sich an solchen Dingen m.E., dass das Gutachten relativ willk├╝rlich zusammen gew├╝rfelt ist. Fraglich ist f├╝r mich, ob es politisch so geschickt ist, dass die Zoovertreter sich so gegen das Gutachten gewehrt haben. Vielleicht w├Ąre es sinnvoll, es als Druckmittel f├╝r mehr Geld f├╝r Neubauten und Erweiterungen zu nutzen.
(19.08.2014, 19:22)
Hannes L├╝ke:   Das M├╝nster seine Schimpansen abgibt ist einer von wenigen krassen F├Ąllen in denen ein Zoo (der vielleicht sowieso vorhatte seine Schimpansen loszuwerden) Gro├čtiere abgibt. Ich denke eher an die unz├Ąhligen ├Ąlteren Volieren und Gehege f├╝r wenige spektakul├Ąre Arten. Nutrias steht nun 1,1 8 qm Land und 4 qm Wasser zu. Fl├Ąche steigt mit Kopfzahl um je 1 qm. Da kommen schnell mal ├╝ppige Ausma├če zusammen an die so keiner je gedacht hat. Je nach Beh├Ârde kann das schnell mal ordentliche Probleme geben. Auch das erh├Âhen von Volieren auf 2,5 bzw 3 Meter ist so ne Sache die vielen kleinen S├Ąugern die Haltung kosten kann (denke da insbesondere an Krallenaffen, Saimiris...)
(18.08.2014, 12:20)
Ulli:   Es sind Mindestanforderungen - jedem Zoo ist freigestellt, sie deutlich zu ├╝bertreffen - was viele deutsche Zoos auch machen.

Die gro├čen Zoos und viele der kleineren Tierparks, Wildgehege erf├╝llen sie oder handeln entsprechend (z.B. gibt M├╝nster seine Schimpansen zugunsten der Gorillas ab).

Also kein Grund zur Aufregung.

Problematisch sind die Auflagen sicher f├╝r manche kleine "Zoos" - was bei manchen zweifelhaften Haltungsbedingungen aber auch nicht weiter schade ist.
(17.08.2014, 13:36)
Michael Mettler:   Beim bisher nur oberfl├Ąchlichen ├ťberfliegen der Primaten-Seiten fiel mir auf, dass laut Angabe in deutschen Zoos angeblich derzeit Bartsakis der Gattung Chiropotes, Graue Springaffen, Graue Bambuslemuren und Nachtaffen der Art Aotes trivirgatus gehalten werden (wobei sich Letzteres so liest, als gebe es die tats├Ąchlich vorhandenen A. azarae und A. lemurinus dagegen hier nicht). Wo sollen die denn sein...?

Ebenso fiel mir beim Scrollen ins Auge, dass die Einzelboxen f├╝r Eisb├Ąren 12 m┬▓ gro├č sein sollen, f├╝r die eigentlich doch gleich gro├čen Kodiak- und Kamtschatkab├Ąren hingegen nur 8 m┬▓.
(08.05.2014, 20:50)
Oliver M├╝ller:   Mit der Tatsache, dass im neuen Gutachten in der Regel Best Practice-Ma├čst├Ąbe bei den Gehegegr├Â├čen gesetzt werden sollte man eigentlich leben k├Ânnen, finde ich. Schlie├člich ist es ja a) nur ein Gutachten und nicht wie in A oder CH eine Rechtsverordnung, es gibt also Spielr├Ąume, b) wird es sicherlich ├ťbergangszeiten geben m├╝ssen und c) sollten eigentlich alle seri├Âsen Zoos ohnehin in dieser Gr├Â├čenordnung denken.
Was mich hingegen wundert ist, dass einige Tierarten doch im Vergleich schlecht weg gekommen sind (z.B. Gro├čkatzen), was doch m.E: ziemlich deutlich zeigt, dass das ganze Ding recht willk├╝rlich und ohne durchg├Ąngigen roten Faden zusammen geschustert worden ist.
(08.05.2014, 19:40)
Frank Albrecht:   @Oliver M├╝ller - Bei allem F├╝r und Wider, gebe ich ihnen "irgendwie" Recht.
(08.05.2014, 10:54)
Marcel Poos:   http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Landwirtschaft/Tier/Tierschutz/GutachtenLeitlinien/HaltungSaeugetiere.pdf?__blob=publicationFile
(07.05.2014, 11:38)
Heinrich Klein:   Zur Vorbereitung kann man sich (wenn man interessiert daran ist) einen (einseitigen) Bericht ├╝ber das, im Vorfeld stattgefundene Theater zwischen den Zooverb├Ąnden und den Tiersch├╝tzern auf folgender Seite ansehen (wurde aktualisiert, auch wenn noch viele pdf's fehlen):
Siehe
http://www.saeugetiergutachten.de/ueberarbeitung-des-saeugetiergutachten-96
(30.04.2014, 22:38)
Heinrich Klein:   Evtl. kann man sich die Pr├Ąsentation auf dem Youtube-Kanal des BMEL ansehen?
siehe
http://www.youtube.com/user/bmelv

Ich wei├č n├Ąmlich nicht wie zeitnah man den Gesetzestext im Internet finden wird, da k├Ânnte die Pr├Ąsentation evtl. schonmal erste Infos bieten.
(30.04.2014, 22:21)
Heinrich Klein:   Am 07.05.2014 um 11:30 Uhr wird vom BMEL das S├Ąugetiergutachten vorgestellt.
siehe:
http://www.bmel.de/DE/Presse/Termine/termine_node.html
(30.04.2014, 22:10)
Oliver M├╝ller:   F├Ąllig war das neue Gutachten auf jeden Fall. Ich frage mich allerdings, warum es so ein Gezerre geben musste, wobei sich offenbar beide Seiten (Zoos und Tierrechtler) nicht mit Ruhm bekleckert haben. Man h├Ątte m.E. einfach den ├Âsterreichischen Text ├╝bernehmen k├Ânnen.


(19.02.2014, 13:06)
Stefanie Fischer:   Fertig ist das neue S├Ąugetiergutachten wohl mittlerweile, muss aber noch von allen abgesegnet werden und in den Druck kommen.

Die einzelen Tiergruppen wurden von verschiedenen Leuten behandelt, sodass da sehr gro├če Spannen in den Anforderungen der einzelnen Tierarten vorhanden sein sollen (bspw. zwischen Pferdeartigen und Paarhufern)

Insgesamt finde ich, war ein neues Gutachten aber lange ├╝berf├Ąllig.
(18.02.2014, 22:21)
Jennifer Weilguni:   Tja, es wird wohl immer so bleiben, da├â┬č ein Gehege schon dann veraltet ist, wenn man es fertig gestellt hat. Kaum gebaut und schon wieder zu klein.
Andererseits w├â┬╝scht man sich ja gerade im Zoo eine stete Verbesserung der Haltungsbedingungen. Trotzdem finde ich es schade, da├â┬č der Tierschutz so einseitig ausgelegt wird. W├â┬Ąhrend die Bestimmungen in den Zoos immer strenger werden, ├â┬Ąndert sich f├â┬╝r Haus- und Nutztiere wenig bis gar nichts.
(14.02.2014, 21:47)
Oliver M├╝ller:   Hat schon jemand den Entwurf f├╝r das neue S├Ąugetiergutachten im Internet oder anderswo gesehen? Ich habe selbst nur eine Stellungnahme der Tierschutzverb├Ąnde gefunden, die recht ausf├╝hrlich ist und ein paar Einblicke in den Entwurf gibt. Demnach scheinen mir z.b. die geforderten Gehegegr├Âssen keineswegs so utopisch, wie von Zooseite behauptet. Laut den Tiersch├╝tzern werden im deutschen Entwurf z.T. die in ├ľsterreich und der Schweiz vorgeschriebenen Gr├Âssen deutlich unterschritten.
(12.02.2014, 19:21)
Oliver M├╝ller:   Laut Zeitungsmeldugen sollen neue Tierschutzbestimmungen kommen, u.a. f├╝r Zoos.
Wei├č da schon jemand Genaueres?
Fundstelle z.B. http://www.sueddeutsche.de/x5R38n/3886791/Aigner-fuer-mehr-Tierschutz.html
(08.02.2011, 09:58)

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