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Hyänen



J√∂rn Hegner:   zur zeit hat ja nur der tschechische zoo von prag noch schabrackenhy√§nen , als einziger in europa . gelingt dort die zucht weiterhin .
(05.04.2021, 22:05)
Tim Sagorski:   Nicht nur das Wildkatzenzentrum ist in die Streifenhy√§nenhaltung eingestiegen, auch der Serengetipark h√§lt die Art seit mittlerweile knapp einem Jahr.

Die Tiere leben dort auf der ehemaligen Rothund-Anlage.
(05.11.2020, 12:32)
Liz Thieme:   Eine nachtr√§gliche Info zu einem Besuch von mir.
Es geht leider nicht so schnell voran, wie man es sich w√ľnscht. Wenn Geld kommt, dann wird weiter gebaut. Aber die Tigeranlage sieht schon ganz gut aus. Ich habe da aber nicht fotografiert.
(03.11.2020, 17:48)
W. Dreier:   @L. Thieme: ist das nur eine Info - oder Besuch dort? Mich w√ľrde der Zustand /Er√∂ffnung (?) des Erweiterungsgel√§ndes interessieren.
(03.11.2020, 17:15)
Liz Thieme:   Seit diesem Jahr gibt es eine weitere neue Haltung von Streifenhy√§nen in Deutschland - das Wildkatzenzentrum Felidae mit Direktimporten aus Afrika.
(03.11.2020, 16:08)
J√∂rn Hegner:   Schabrackenhy√§nen werden in Europa nur noch im zoo prag gehalten . beherbergen denn auch irgendwelche us-amerikanische Zoos diese art . fr√ľher hatte doch auch der riverbanks zoo in Columbia ( south carolina ) welche .
(22.08.2019, 20:01)
Ronny:   Die Magdeburger Streifenhy√§ne aus Tansania wurde mir best√§tigt. Es handelt sich dabei um ein M√§nnchen, welches auf einer Farm in Tansania per Hand aufgezogen wurde.
(25.07.2010, 19:59)
Niedersachse:   Ist in dem Import vlt auch ein R√ľde f√ľr Augsburg dabei gewesen?
(24.07.2010, 12:38)
Michael Mettler:   Nach einem Artikel von Rohland et al., "The population history of extant and extinct hyenas", unterscheiden sich selbst Streifenhy√§nen aus Westafrika und Zentralasien genetisch so wenig voneinander, dass eine Unterartgliederung fraglich ist. Sowohl diese Ergebnisse als auch Fossilfunde deuten darauf hin, dass die Streifenhy√§ne w√§hrend der Eiszeit auf ein kleines R√ľckzugsgebiet (Refugium) in Afrika beschr√§nkt war und sich in der Folgezeit quasi explosionsartig von dort aus ausbreitete, ohne bisher klar unterscheidbare Populationen ausbilden zu k√∂nnen.
(24.07.2010, 12:24)
Ronny:   Nach dem nun Magdeburg scheinbar eine Streifenhy√§ne aus Tansania erhalten hat, frage ich mich ob noch mehr Streifenhy√§nen nach Europa gekommen sind. Ich denke doch, dass der Import eines einzelnes Tiere zu aufwendig w√§re.

Desweiteren w√ľrde ich gerne Fragen, welche UAs anerkannt werden. Laut Wikipedia werden:
Hyaena hyaena hyaena aus Indien,
H. h. barbara aus Nordwestafrika,
H. h. syriaca aus Kleinasien und der Kaukasus-Region
H. h. dubbah aus dem östlichen Afrika
H. h. sultana aus der Arabischen Halbinsel

In der Zootierliste gibt es noch H. h. striata (Afghanische Hyäne). Von der 1,1 aus Kabul kamen und später das letzte Tier nach Duisburg abgegeben wurde. Zeitraum ist nicht bekannt.
(24.07.2010, 12:12)
Liz Thieme:   Auf Sir Bani Yas Island (Abu Dhabi) sind 2 gestreifte Hy√§nen geboren. Mutter Phiri und Vater: Arnold wurden in Zuchtzentren aufgezogen und 2008 nach SBYI zur√ľckgebracht. Die Hy√§nen leben auf 4100ha im Arabian Wildlife Park mit Geparden und 4000 Antilopen und Gazellen
(12.02.2010, 21:09)
Michael Mettler:   Ich sch√§tze, gerade bei Raubtieren unter den historischen Haltungsbedingungen verbergen sich hinter Erstzuchtangaben wohl bis zu drei "Stufen": Erstzucht, Erstaufzucht und erste Naturaufzucht. Das k√∂nnte unterschiedliche Jahreszahlen erkl√§ren. Gerade Hy√§nen wurden ja sehr h√§ufig mit der Flasche oder mit einer Hundeamme aufgezogen, so dass Begriffe wie "gelungene Aufzucht" in Chroniken, Jahresberichten und alten Zoof√ľhrern durchaus unterschiedlich gedeutet werden k√∂nnen.

Übrigens waren Hyänen in historischen Zeiten auch gar nicht so selten in Circussen, vor allem in gemischten Raubtiernummern (in denen man neben Hyänen auch gern große Hunderassen wie Doggen mit Großkatzen kombinierte).
(22.01.2010, 22:49)
Oliver Jahn:   Danke Michael, ich hab v√∂llig vergessen, den Zoo zu erw√§hnen.
(22.01.2010, 22:18)
Michael Mettler:   Der von Oliver zitierte Satz bezog sich auf Hannover und stammt aus der 100-Jahre-Chronik. Ob es sich dabei um eine Erstzucht handelte, wird aber nicht erw√§hnt.
(22.01.2010, 21:06)
Oliver Jahn:   Ich habe noch mal in den alten Knobeleien gebl√§ttert und bin dort √ľber den Satz von Michael Mettler gestolpert:
"Um es abzurunden: 1879/80 wurden dann auch noch T√ľpfelhy√§nen gez√ľchtet und die beiden aufgezogenen Jungtiere an Hagenbeck verkauft."
Damit d√ľrfte Leipzig evtl. gar nicht Erstz√ľchter sein, auch wenn ich weiterhin nicht an 1915 glaube.
(22.01.2010, 20:17)
Oliver Jahn:   Wir haben uns hier ja schon trefflich √ľber so manche Erstzucht gestritten und vieles ist selbst in der Literatur nicht eindeutig, aber 1915 halte auch ich f√ľr deutlich zu sp√§t. Daf√ľr gibt es etliche Anhaltspunkte.
Halle hatte seine Erstgeburt bei den T√ľpfelhy√§nen 1918 und war damit nach Leipzig und London erst der 3. Zoo. Allerdings hat Halle seine Tiere 1915 erhalten, und zwar aus Leipzig, und da tippe ich eigentlich auf Nachzuchttiere.
Die Streifenhy√§nen z√ľchteten erst sp√§ter und die Schabrackenhy√§nen auch, und Leipzig selber gibt f√ľr das Kriegsjahr 1915 zum R√ľckgang der Besucherzahlen an: "Obwohl L√∂wen und Tiger, Hy√§nen und B√§ren WEITERHIN f√ľr Nachwuchs sorgten..."
Wenn die Erstzucht also erst 1915 war, dann passt dieser Satz gar nicht.
Au√üerdem f√§llt mir eine Anekdote ein, in der er hie√ü, dass Pinkert immer mit einem Schild am Raubtierhaus verk√ľndete, wenn es Jungtiere gab. In der Anekdote liest man, auf dem Schild stand dann "Heute L√∂wen" oder "Heute Hy√§nen". Als Pinkert dann sp√§ter eine deutlich j√ľngere Frau ehelichte schrieb ein Witzbold aus der Belegschaft auf das Schild "Heute Pinkert".
Pinkert aber starb 1909. Was f√ľr Hy√§nen hat er dann auf seinem Schild angek√ľndigt?


(22.01.2010, 19:49)
Michael Amend:   Laut dem Basler Zoof√ľhrer von 1949 gelang die Erstzucht der T√ľpfelhy√§ne erst 1915 dem Zoo Leipzig. Das kommt mir relativ sp√§t vor.
(22.01.2010, 18:49)
Oliver Jahn:   Die Hy√§nen in Hamm waren ja in der Reihe, in der heute die Gro√ükatzen sind. Wei√ü jemand, in welcher heutigen Anlage sie waren oder wurde da schon zum heutigen Stand umgebaut?
(22.01.2010, 18:23)
Holger Wientjes:   @Henry Merker: Genau, und man w√§re noch stolz drauf, den anderen √ľber¬īs Ohr gehauen zu haben !
(22.01.2010, 09:32)
Henry Merker:   Dessen ungeachtet ist die Einstellung von Carl Hagenbeck durchaus als lobenswert zu bewerten; und das umso mehr als das viele Menschen heute dazu tendieren w√ľrden, genau dies als Ausdruck von Bl√∂dheit einzustufen...
(21.01.2010, 22:36)
Michael Mettler:   @Liz: Diese Verwechslung fand noch √∂fter statt. Selbst im renommierten "Walker's Mammals of the World" ist zumindest in der 4. Ausgabe ein junger Erdwolf als "Streifenhy√§ne" abgebildet.
(21.01.2010, 22:07)
Oliver Jahn:   Auf jeden Fall ist die Anlage mit den Hy√§nen √§lter als die in Frankfurt. Aber ansonsten fallen mir auch keine weiteren Freianlagen in Deutschland ein. So viele Zoos wie heute gab es ja vor dem Krieg nicht. Und auch wenn so gut wie jeder Zoo mindestens eine Hy√§nenart, oft auch zwei hielt, waren diese regelm√§√üig in den Raubtierh√§usern oder in eigenen K√§figanlagen untergebracht.
Viele Zoos bauten erst sp√§t Freianlagen und dann nutzten sie diese nat√ľrlich f√ľr Tiere mit h√∂herem Schauwert, meistens die gro√üen Katzen.
Die Grubenanlagen hingegen nutzte man f√ľr die B√§ren.
Der einzige Zoo, der mir noch einf√§llt, der √ľber die M√∂glichkeiten verf√ľgt h√§tte, w√§re K√∂nigsberg gewesen. Die Freianlagen in der Hufengrabenschlucht sind vor dem Krieg entstanden und sie sind f√ľr Raubtiere konzipiert. Da kann es durchaus m√∂glich sein, dass √§hnlich, wie in Leipzig, auch hier Hy√§nen neben B√§ren und Gro√ükatzen als Nutzer zumindest zeitweilig in Frage kamen.
(21.01.2010, 20:57)
Michael Amend:   Im Plan des im April 1938 herausgegebenen F√ľhrers ist die Anlage noch nicht eingezeichnet, im Plan des im Fr√ľhjahr 1939 herausgegebenen F√ľhrers dagegen schon, das l√§√üt R√ľckschl√ľsse zu, wann die Anlage wohl errichtet worden ist...
(21.01.2010, 20:21)
Liz Thieme:   an dem Platz der heutigen Nasenb√§renanlage, war auf dem Plan von 1938 noch keine Anlage.
Hagenbeck hatte √ľbrigends schon eine Gestreifte Hy√§ne als er noch am Spielbudenplatz war.
Und eine kleine Anekdote gibt es auch zu Hagenbeck und Hy√§nen. Das war noch in der Anfangszeit des Tierparks. Lorenz Hagenbeck, damals noch recht jung kaufte f√ľr 60 Mark eine "Hy√§ne" von einem Matrosen. Vater Carl erkannte in der normalen Hy√§ne einen Erdwolf und befahl Lorenz dem Matrosen noch weitere 100 Mark zu zahlen.
(21.01.2010, 20:09)
Michael Amend:   Die erw√§hnte Freianlage f√ľr Hy√§nen ( erricht ca. 1938/39)bei Hagenbeck wurde eventuell erst nach dem 2. Weltkrieg f√ľr Hy√§nen genutzt, davor lebten Gibbons bzw. asiatische B√§ren darin,leider gab es nach 1940 keine Zoof√ľhrer mehr, erstmals erw√§hnt der ZF 1951 Hy√§nen f√ľr diese Anlage.Vor 45 lebten die Hy√§nen lT.ZF im Raubtierhaus der Haupthalle. Sieht man von Leipzig ab, d√ľrfte es in Deutschland vor 1945 kaum Freianlagen f√ľr Hy√§nen gegeben haben.
(21.01.2010, 19:37)
Carsten Horn:   Das war bei Grzimek auch immer so, deshalb war Frankfurt ja der √§lteste Zoo der Bundesrepublik, g...
(21.01.2010, 00:41)
Oliver Jahn:   Geographisch lag es auf deren Gebiet, ja! ;-)
(21.01.2010, 00:21)
Michael Mettler:   @Oliver: Und West-Berlin z√§hlte f√ľr dich demnach zur "DDR"? :-)
(20.01.2010, 22:54)
Oliver Jahn:   @Michael, nein, ich meinte es schon im geographischen Sinn! ;-)Darum habe ich bewu√üt nicht "Alte Bundesl√§nder" geschrieben!
(20.01.2010, 21:59)
Michael Mettler:   @Oliver: Falls du "Westdeutschland" im politischen Sinne meinst, m√ľsstest du damals aber wenigstens T√ľpfelhy√§nen im Berliner Zoo gesehen haben.

Im alten Ruhrzoo gab es immer mal Hy√§nen, aber handelsbedingt wohl selten √ľber einen l√§ngeren Zeitraum. Schabrackenhy√§nen wurden dort fr√ľher sogar gez√ľchtet, wobei man die Jungen mit einer Hundeamme aufzog.

Nachtrag in punkto Freianlagen: Auch im "alten" Zoo Arnheim gab es eine Freianlage im Hagenbeckstil, habe ich noch mit Streifenhy√§ne(n) besetzt gesehen. Auch diese Anlage z√§hlte eventuell zu den Frankfurt-Vorg√§ngern (falls sie von Anfang an f√ľr Hy√§nen gedacht war).
(20.01.2010, 21:56)
Oliver Jahn:   Ich habe jetzt gerade noch mal nachgebl√§ttert, und dabei festgestellt, dass ich meine ersten Hy√§nen in Westdeutschland tats√§chlich erst 2007 in Kronberg gesehen habe.
Ich kannte aus der DDR Hyänen aus 4 Haltungen und in allen drei Arten.
Als ich aber 1990 anfing, mir dir Zoos in Westdeutschland zu "erobern", da fand ich nirgendwo Hyänen.
Sicher liegt das auch daran, dass ich nat√ľrlich die Zoos nur nach und nach besuchen konnte, aber in allen Zoos, in denen ich war, waren jeweils zu dieser Zeit die Hy√§nen entweder schon weg, oder noch nicht da.
Karlsruhe 1992 (weg)
M√ľnchen 1993 (noch nicht da)
Kronberg 1994 (noch nicht da)
Duisburg 1996 (weg)
Gelsenkirchen 1996 (noch nicht da)
M√ľnster 1999 (weg)
In Hamm war ich erst mit dem Forum und in Jaderberg war ich noch gar nicht, obwohl ich auch in beiden Einrichtungen gar nicht wei√ü, wie lange es dort Hy√§nen gab, ich fand sie nur 1990 in diesen Einrichtungen im Soyka, der mein Reisef√ľhrer f√ľr die ersten Jahre war.
Tja, und so fand ich eben Westdeutschland als hy√§nenfreie Zone vor, Okapis sah man h√§ufiger, bis heute f√ľr mich eigentlich unglaublich.
Aber schön, dass es im Moment wieder etwas besser aussieht.

(20.01.2010, 19:06)
Oliver Jahn:   @Michael, stimmt ganz genau. Ich habe sogar ein Bild davon. Die Anlage hatte Naturboden und auf ihr wurden Streifen- und T√ľpfelhy√§nen zusammen gehalten.
(19.01.2010, 21:36)
Michael Mettler:   @Oliver: Hagenbeck hatte m.W. auch schon vor Frankfurt eine Hy√§nenfreianlage, n√§mlich die heutige Nasenb√§renanlage im Parkteil Asien.
(19.01.2010, 20:57)
Michael Mettler:   @MA: Siehe unten (Anmerkung Klippspringer). F√ľr gute Fotos haben die Grzimeks ihre Zootiere sonstwohin im Gel√§nde platziert, nur kann man eben einen ausgewachsenen Tiger normalerweise nicht mal eben in eine Magnolie oder vor den Gro√üen Weiher setzen. Da bietet sich die L√∂wenfreianlage doch geradezu an, und notfalls l√§sst man ihn eben so lange drauf, bis ihn der Hunger wieder rein treibt...
(19.01.2010, 20:50)
Oliver Jahn:   Eine deutlich fr√ľhere Freianlage f√ľr die Hy√§nen gab es in Leipzig, denn dort wurden Streifen- und T√ľpfelhy√§nen auch auf den Raubtierterassen gehalten.
(19.01.2010, 20:40)
Michael Amend:   Leider habe ich noch nie ein Foto der Frankfurter T√ľpfelhy√§nen gesehen, geben tut es aber mit Sicherheit welche im Zooarchiv bzw. bei Okapia.Immerhin lebten die knapp 6 Jahre auf der Freianlage, da wird sicher auch Grizmek Bilder gemacht haben. Leider gibt es ja von etlichen Tierarten aus Frankfurt nur wenige oder gar keine Fotos, die ver√∂ffentlicht wurden.

Ob die Tiger und Geparden regelmäßige Nutzer der Freianlage waren, kann ich nicht beantworten, Fotos kenne ich jedoch von beiden Arten auf der Anlage.

Wobeie s schwierig gewesen d√ľrfte, die Tiger nur zum Fotografieren rauszulassen und direkt nach dem "Shooting" wieder reinzuholen...Aber warum die Zweifel daran,das die Anlage von allen drei Arten genutzt wurde ?
( kannst du auch im Frankfurt-Thread beantworten, damit der Hyänen-Thread auch ein solcher bleibt...)
(19.01.2010, 19:36)
Michael Mettler:   Interessanterweise scheint es - im Gegensatz zu den M√§hnenw√∂lfen - in keiner Publikation Fotos von Frankfurter Hy√§nen jeglicher Art auf der Freianlage zu geben, obwohl Vater und Sohn Grzimek so emsige Zoofotografen waren. Auch das spricht m.E. daf√ľr, dass die Streifenhy√§nen nicht auf der Freianlage gehalten wurden: Gitterlose Fotos von T√ľpfelhy√§nen konnten die Grzimeks auf ihren Afrika-Touren machen, ohne m√ľhsam Hintergrundgitter und -mauern retuschieren oder mit Laub verdecken zu m√ľssen. Streifenhy√§nen bekamen sie "drau√üen" aber eher nicht vor die Linse. H√§tten die auf der Freianlage gesessen, h√§tte man das bestimmt f√ľr Fotozwecke genutzt. In diesem Zusammenhang wage ich auch leichte Zweifel, ob Geparden und Tiger wirklich regelm√§√üig die L√∂wenfreianlage nutzen konnten; vielleicht hatte man sie ebenfalls nur zu Fotozwecken kurzzeitig dorthin gelassen (oder einen der zahmen Geparden sogar von au√üen auf die Anlage gef√ľhrt). Immerhin gibt es sogar Fotos aus Frankfurt, bei denen Klippspringer auf einem der Affenfelsen stehen...

Auch von den Frankfurter Schabrackenhyänen kenne ich neben dem unten eingestellten Foto noch mindestens eins mit "Grzimek-Zweigen" (also getarntem Gitter) im Hintergrund. Die letzte habe auch ich noch in der Käfigreihe gesehen.
(19.01.2010, 09:52)
Michael Amend:   Immerhin konnten die Geparden im Wechsel mit L√∂wen und Tigern die gro√üe Freianlage nutzen. Und ts√§chlich m√ľ√üen Hy√§nen, besonders vor 1945, allgemein sehr beengt gehalten worden sein. Freianlagen k√∂nnte man ihnen wohl noch nicht, da d√ľrfte Frankfurt mit einer der ersten gewesen sein.

Ich kann mich attsächlich noch an die letzte Schabarckenhyäne in FFM erinnern; die lebte wirklich im ersten Käfig des Quertraktes. Die wurde ca. 1981 nach Leipzig abgegeben.

Ist bekannt, wohin und wann die 1966 in Leipzig geborenen Schabrackenhy√§nen abgegeben wurden ? ( falls sie abgegeben wurden)Frankfurt hat ja im gleichen Jahr seine Tiere erhalten, der JB nennt nat√ľrlich nicht, woher.
(19.01.2010, 07:26)
Michael Mettler:   Vor der Vergr√∂√üerung des Frankfurter Hauses (fertig 1954) gab es weder den L√∂wenfl√ľgel noch jegliche Freianlagen, auch da k√∂nnen Hy√§nen nur im langen K√§figtrakt gehalten worden sein. Und das bestimmt nicht in den beiden gro√üen Eckk√§figen, die man f√ľr L√∂wen und √§hnlich publikumswirksame Arten brauchte. Die T√ľpfelhy√§nen z√ľchteten unter diesen Bedingungen bereits mehrere Jahre. Und auch Afrikanische Wildhunde als ebenfalls bewegungsfreudige Tiere waren schon ab 1952 im Haus vertreten. Z√§hlt man noch die ab 1951 gehaltenen Geparden hinzu, hatte man bei vier Arten, die als "Lauftiere" galten, offenbar wenig Skrupel, sie unter (nach heutiger Sichtweise) beengten Bedingungen unterzubringen. Da man selbst die Schabrackenhy√§nen noch viel sp√§ter ebenfalls in der langen K√§figreihe hielt, wird man um die zwischenzeitlich vorhandenen Streifenhy√§nen wahrscheinlich √§hnlich wenig Aufhebens gemacht haben.

Hatten die Innenk√§fige eigentlich erh√∂hte Liegebretter f√ľr Gro√ükatzen? Auf den Innenfotos des Raubtierhauses in JB und Zoof√ľhrer ist jedenfalls im ersten K√§fig der Reihe (gegen√ľber der Vogelvoliere) keins zu sehen, was f√ľr die Unterbringung einer rein bodenbewohnenden Tierart sprechen k√∂nnte. Und da k√§men vom damaligen Sortiment nur Hy√§nen, Wildhunde und Geparden in Frage.
(18.01.2010, 22:43)
Oliver Jahn:   Genau so sehe ich es auch, wir wissen es eben nicht, und m√∂glich ist immer viel, vor allem aber vieles, was wir uns heute nicht mehr recht vorstellen k√∂nnen oder wollen.
Übrigens hielt auch Leipzig noch bis 1988 alle drei Hyänenarten.
(18.01.2010, 22:00)
Michael Amend:   Das waren auch meine Ursprungsgdanken,deswegen hatte ich auch weiter unten geschrieben, das ich es erstaunlich finde,das die T√ľpfelhy√§nen in dieser Situation so erfolgreich gez√ľchtet haben...Wenn die Hy√§nen nicht Wechselschiht schoben, dann halte ich die Haltung der Streifenhy√§nen in den K√§figen f√ľr wahrscheinlicher, als in den Glask√§figen. Uns fehlt leider ein Zeitzeuge....

London hatte als gro√üe systematische Sammlung nat√ľrlich auch alle drei Arten gleichzeitig im Bestand, vor Er√∂ffnung der Mappin Terraces lebten diese mit den B√§renarten in den "Bear and Hyena Dens". Sp√§ter bezogen sie eine f√ľr hundeartige Raubtiere errichtete K√§figgalerie an anderer Stelle im Zoo.



(18.01.2010, 20:48)
Michael Mettler:   P.S. In den 50er Jahren wurden in Frankfurt sogar noch bei W√∂lfen die Geschlechter wegen bef√ľrchteter Gef√§hrdung der Jungtiere vor dem Werfen getrennt. Da kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass man Hy√§nen in gleicher Situation einfach beisammen lie√ü.
(18.01.2010, 20:24)
Michael Mettler:   @MA: Wenn die Streifenhy√§nen √ľber Nacht im eigentlichen Wurfabteil der T√ľpfelhy√§nen aufgestallt gewesen w√§ren, h√§tten letztere ihre √ľber mehrere Jahre andauernde Zucht aber ohne jegliche Absperrm√∂glichkeit f√ľr das tr√§chtige und s√§ugende Weibchen durchf√ľhren m√ľssen - und das im verglasten Schau-Innenk√§fig bei zeitweise f√ľnfk√∂pfiger "Herde" (wie die Gruppe in einem JB genannt wird). Das halte ich f√ľr ziemlich unwahrscheinlich.

Hannover hatte ebenfalls vor dem Krieg ein Haus f√ľr kleinere Raubtiere, in dem Hy√§nen, W√∂lfe, Schakale usw. gehalten wurden, Karlsruhe sogar noch in der Nachkriegszeit.
(18.01.2010, 20:18)
Michael Amend:   Das stimmt zwar, dennoch halte ich die Wechselschicht der beiden Hy√§nenarten einfach f√ľr wahsrcheinlicher; das war ja eine damals ( wie teilweise auch heute noch ) √ľbliche Verfahrensweise in diversen Zoos. Und der Absperrk√§fig, in dem dann eine der beiden Art √ľber Nacht untergebracht wurde,hatte ja auch einen Schieber zur Freianlage.

Die erw√§hnten Kleinkatzen m√ľssen ja auch im Haus untergebracht worden sein, sicher nicht in der K√§figreihe, sondern eben in den f√ľr Kleinraubtiere konzipierten Glask√§fige. Wenn man sich tats√§chlich die Hy√§nenhaltungen anderer Zoos zu diesem Zeitpunkt ansieht, so war die Frankfurter Hy√§nen-Anlage ein gro√üer Schritt nach vorn. Was sich leider dann mit dem Erwerb der M√§hnenw√∂lfe wieder ge√§ndert hat.

Tas√§chlich lebten die drei Hy√§nenarten im Breslauer Zoo im im " Kleinem Raubtierhaus", das f√ľr w√§rmeliebende Kleinraubtiere und Nagetiere genutz wurde, u.a auch Puma,Dingo, diverse Kleinb√§ren und Schleichkatzen, verschiedene Nager und Reptilien und ein Faultier,das 1935 ein Junges hatte !.

Der Hamburger Zoo verf√ľgte zwar auch √ľber ein Kleinraubtierhaus, die Hy√§nen ( zun√§chst Streifen, sp√§ter dann zus√§tzlich T√ľpfelhy√§nen )waren aber im gro√üen Raubtierhaus untergebracht.

Der K√∂lner Zoof√ľhrer 1890 nennt als Besatz alle drei Hy√§nenarten, untergebracht im "Kleinem B√§renzwinger", neben den Tropenb√§ren und Dachsen.

Berlin hielt ebenfalls alle drei Arten gleichzeitig, und zwar ebenfalls im Kleinraubtierhaus.
(18.01.2010, 19:28)
Michael Mettler:   Der Einblick durch Glas lie√ü die Kleinraubtiervitrinen kleiner erscheinen als sie wirklich waren. Der Unterschied zu den Gro√ükatzen-Innenk√§figen war im Grunde marginal: Die Kleinraubtiere hatten jeweils 8 qm Innenfl√§che, die Gro√üraubtiere bis Jaguarformat gerade mal 9 qm (mit Ausnahme der gr√∂√üeren Innenk√§fige hinter den Eckau√üenk√§figen. Au√üen hatten die kleinen Gro√ükatzenk√§fige ebenfalls 9 qm, die nicht einsehbaren Kleinraubtier-Sonnenk√§fige knapp √ľber 6 qm. Wo auch immer im Haus die Streifenhy√§nen untergebracht waren, waren das wohl f√ľr fr√ľhere Verh√§ltnisse nicht ungew√∂hnliche Raumbedingungen f√ľr eine Hy√§nenhaltung, denn oftmals waren diese Tiere in H√§usern f√ľr "kleine Raubtiere" untergebracht, und in diese Kategorie z√§hlte man damals in Zoos (und Circussen) Arten bis Wolfs- und Gepardengr√∂√üe. Und noch ein Vergleich: Als Mindestfl√§che f√ľr den Zwinger eines Sch√§ferhundes, der sich gr√∂√üenm√§√üig nicht viel mit einer Hy√§ne nimmt gelten m.W. heutzutage 8 qm - vielleicht fr√ľher sogar weniger.
(18.01.2010, 10:34)
Michael Amend:   @Oliver Jahn. Beide Hy√§enarten hatten eien Au√üenanalge, nur eben im Wechsel, im Absperrk√§fig wurde mit Sicherheit dauerhaft keine der beiden Arten gehalten.

Aber ich bin jetzt doch √ľberzeugt,das einde der beiden Hy√§nenarten in den Glask√§figen im L√∂wentrakt gehalten wurde und die zur gleichen Zeit im Bestnd befindlichen Kleinkatzen wie Ozelot,Fischkatze und W√ľstzenluchs sich im Wechsel den 2.K√§fig teilten oder in der K√§figreihe untergebracht waren, anders geht es ja nicht.
(18.01.2010, 07:17)
Michael Mettler:   Streifenhy√§nen wurden nicht erst ab 1958 in Frankfurt gehalten (Das nebenstehende Foto stammt √ľbrigens aus einer Uralt-Ausgabe der Zeitschrift DAS TIER und ist h√∂chstwahrscheinlich in Frankfurt aufgenommen). Laut Jahresberichten kamen je zwei Exemplare 1953, 1958 und 1964 in den Bestand, und bereits 1953 waren z√ľchtende T√ľpfelhy√§nen (Haltung seit mindestens 1947, Nachzucht seit 1951) vorhanden - nur gab es da die Freianlage vielleicht noch nicht (Hausumbau erst 1954 fertiggestellt). Beide Arten waren also mindestens von 1953 bis 1960 gleichzeitig im Bestand. W√§ren die Streifenhy√§nen nicht in der K√§figreihe untergebracht gewesen, h√§tten sie danach noch sechs Jahre lang Schichtbetrieb mit den 1960 geholten, als heikel bekannten M√§hnenw√∂lfen schieben m√ľssen - kann ich mir nicht so recht vorstellen, aber m√∂glich ist ja fast alles.

So z.B. auch, dass die Streifenhy√§nen ausschlie√ülich in einem oder zwei Au√üenk√§figen der K√§figreihe gehalten wurden (wie √ľbrigens auch die Schneeleoparden oder Kanadischen Pumas, auf deren Winterh√§rte bei der Anschaffung sogar im JB extra hingewiesen wird). Wenn die weniger k√§ltefesten gro√üen Katzen in gleicher Weise gemanagt wurden wie in vielen anderen Zoos, dann lebten sie zumindest tags√ľber paarweise im Au√üenk√§fig und wurden zur F√ľtterung bzw. f√ľr die Nacht innen getrennt. F√ľr ein Paar Leoparden h√§tte man also nur einen Au√üenk√§fig und zwei Innenk√§fige gebraucht statt insgesamt vier Einheiten. Besonders vertr√§gliche Paare wurden vielleicht sogar rund um die Uhr zusammen gehalten (kenne ich z.B. aus Hannover von Pumas und Schneeleoparden). Wenn man die Arten geschickt platzierte, konnte man auf diese Weise drau√üen benachbarte K√§fige als Doppelunterkunft f√ľr eine k√§ltefeste Art nutzen - mit dem Nebeneffekt, dass der Besucher IMMER sowohl drinnen wie drau√üen Tiere zu sehen bekam, wenn auch nicht in allen K√§figen.

Die Pumas m√ľssen zeitweise einen der gro√üen Eckk√§fige bewohnt haben, denn sie wurden auch in Gruppe gehalten (Zuchtpaar mit herangewachsenen Jungen zweier W√ľrfe). Diese Gruppe wurde von Josip Marcan dressiert und im Eckk√§fig vorgef√ľhrt - die √ľbrigen, nur 4 x 2,5 m messenden Au√üenk√§fige waren daf√ľr viel zu klein. Marcan trainierte auch die Leoparden, also m√ľssten auch diese zumindest zeitweise Zugang zu einem Eckk√§fig gehabt haben. Beide Arten waren es also zu dieser Zeit gewohnt, dass ihr Pfleger zu ihnen in den K√§fig kam, was man vielleicht dazu genutzt hat, Absperrm√∂glichkeiten einzusparen und den Pfleger in Anwesenheit der Tiere den K√§fig reinigen zu lassen. Auch von den Geparden waren mindestens zwei Tiere handzahm. Vielleicht wurde mancher K√§fig auch in besetztem Zustand von au√üen mit dem Kratzer und Schlauch gereinigt, wie man es bei Circus-Raubtierwagen macht? Bei nur 2,5 Metern Raumtiefe w√§re das technisch wohl kein gro√ües Problem.

Wenn eine Hy√§ne die Au√üenk√§fige der Kleinraubtiervitrinen mit ihrem K√∂rper voll ausgef√ľllt h√§tte, h√§tte Frankfurt nicht nur extrem fette Hy√§nen gehabt (die K√§fige hatten rund 6 qm Fl√§che), sondern das Tier h√§tte sich auch im extra f√ľr die T√ľpfelhy√§nen erbauten Wurfabteil nicht mal umdrehen k√∂nnen - denn das war schmaler als die Kleinraubtier-Au√üenk√§fige... Bei Wechselschicht der bis zu 5 T√ľpfelhy√§nen und der nicht z√ľchtenden Streifenhy√§nen auf der Freianlage h√§tten letztere als Innenraum nur besagtes Wurfabteil benutzen k√∂nnen - das dann aber nicht den (regelm√§√üig z√ľchtenden) T√ľpfelhy√§nen zug√§nglich gewesen w√§re, f√ľr die man es gebaut hatte. R√ľckw√§rtig an dieses Wurfabteil schloss sich noch ein Au√üenk√§fig f√ľr abgesperrte Hy√§nen an, der nur 3 x 3 Meter ma√ü und damit gerade mal 2 qm gr√∂√üer war als die Kleinraubtier-Glask√§fige!

Da in den 50er und 60er Jahren viele Verluste f√ľr den Tierbestand des Raubtierhauses dokumentiert sind (z.B. durch Tb und Milzbrand) und entsprechend h√§ufig neue Tiere kamen, musste man in dem voll besetzten Haus wohl recht h√§ufig neue Gro√ükatzenpaare zusammengew√∂hnen, und auch bei den ebenfalls noch dort vertretenen Afrikanischen Wildhunden herrschte Fluktuation. Da m√ľssen also sehr interessante Platzverh√§ltnisse geherrscht haben...
(17.01.2010, 23:11)
Oliver Jahn:   @Michael Amend, danke f√ľr den Hinweis, nur ICH hatte den Zoof√ľhrer gelesen, du warst es, der die Glask√§fige √ľberlesen hatte. ;-)
Und wenn du meine Zeilen noch mal liest, dann schrieb ich, dass zwei Hyänenarten EINE Außenanlage hatten. DA diese nicht zusammen gehalten wurden, hatte eine Art eben keine.
Und wenn so, wie du schreibst, eine Art sogar im Absperrk√§fig gehalten wurde, dann schau dir noch mal die Skizze von Michael an, dieser war absolut nicht gr√∂√üer, als einer der Glask√§fige im L√∂wentrakt(11 und 19) und der Au√üenk√§fig, den nach deinen Angaben eine Hy√§nen komplett mit ihrem K√∂rper ausf√ľllen w√ľrde (13) ist genau so gro√ü, wie der Sonnenk√§fig unter Nummer 20, in den Muttertier mit Jungen passen sollten.
(17.01.2010, 22:55)
Michael Amend:   Fast vergesessen :" Mit Freianlagen f√ľr L√∂wen,Hy√§nen und hellen...."hei√üt es im gleichen Text der Frankfurter Zoof√ľhrer...

Denn, wenn nicht die Hy√§nen, h√§tte denn sonst vor den M√§hnenw√∂lfen in der zweiten Freianlage des Hauses gehalten worden sein ? In der K√§figreihe war f√ľr die Hy√§nen kein Platz...
(16.01.2010, 13:41)
Michael Amend:   @Oliver Jahn. Leider eines der wenigen Fotos der Frankfurter Schabrackenhy√§nen...

Eine andere M√∂glichkeit, als die Hy√§nen-Wechselhaltung in ihrer Anlage ( siehe Grundriss ) gibt es nicht, denn die K√§figreihe war, bis zur Abgabe der T√ľpfelhy√§nen, mit Leopard, Schwarzem Panther, Puma und Jaguar, und zeitweise noch mit Schneeleoparden besetzt. 8 K√§fige gab es in der Reihe, wobei anzunehmen ist,das man zwei K√§fige pro Art verwendet hat,da Gro√ükatzen nicht st√§ndig zusammengehalten werden k√∂nnen. Eventuell hat man den Pumas nur einen K√§fig zugestanden, den man ben√∂tigte, um die Tiere absperren zu k√∂nnen. Gepard, L√∂wen und Tiger bewohnten den Querfl√ľgel. Die Glask√§fige im L√∂wentrakt waren mit Kleinraubtieren besetzt, Fischkatzen,Ozelot, Karakal,was gerade so da war. Schlie√ülich zogen dort ja dann die Nebelparder ein. Hy√§nen waren da nicht drin, die h√§tte man nicht einmal durch die Schieber bekommen,die Au√üenk√§fige h√§tte eine T√ľpfelhy√§ne komplett mit ihrem K√∂rper ausgef√ľllt...

Die Streifnhy√§nen z√ľchteten nicht, und ich finde es beachtlich,das es die T√ľpfelhy√§nen in der Wechselhaltung taten. Aber es ist schon richtig, Tiere z√ľchten teilweise unter den kuriosesten Umst√§nden, siehe die Nbelparder in Frankfurt in ihrem Glasloch...
(16.01.2010, 13:39)
Oliver Jahn:   @Michael Amend, wir waren beide zu dieser Zeit nicht im Zoo und k√∂nnen es daher nicht mit Bestimmtheit sagen. Nochmal, ich kenne deutlich kleinere Hy√§nenk√§fige. Was mich aber wundert, dass es dich wiederholt verbl√ľfft, dass die Hy√§nen in Frankfurt sogar z√ľchteten. Nur mal runter scrollen! ;-)Dann siehst du doch die Bilder von Tallinn, und diese Zucht ist wirklich sehr erfolgreich. Und auch Leipzig hatte eine sehr erfolgreiche Hy√§nenzucht, und das im alten Rautierhaus. Und in Halle z√ľchteten die Hy√§nen auch, aber nur in der Zeit, in der sie in den alten und winzigen K√§figen untergebracht waren, an deren Stelle heute die Anlage f√ľr die Nasenb√§ren steht.
Und die Hy√§nen, die auf einer Freianlage mit Naturl√∂chern in Berlin nicht z√ľchteten, haben dann im alten Tigerk√§fig in Aschersleben 5 mal f√ľr Nachwuchs gesorgt und diesen 4 mal selber problemlos aufgezogen.
Ich habe mal gelesen, dass die Kunst der Hyänenzucht wohl eher darin liegt, das richtige Paar zusammen zu stellen.
P.S. Das Foto ist super!
(15.01.2010, 21:52)
Michael Amend:   Die T√ľpfel,-und Streifenhy√§nen nutzten die Au√üenanlage im Wechsel, ich sch√§tze, das die zweite Art im Schauk√§fig zu sehen war, w√§hrend die 2.Art die Freianlage nutzte. Die Anlage verf√ľgte ja √ľber einen Absperrk√§fig hinter dem Schauk√§fig. Verbl√ľffend,das die T√ľpfelhy√§nen in dieser Haltung regelm√§√üig nachzogen.

Die Streifenhy√§nen wurden abgegeben, als 1966 die Schabrackenhy√§nen eintrafen,das Foto entstammt dem JB 1966 und d√ľrfte in der K√§figreihe aufgenommen worden sein. Die Wildhunde waren zu diesem Zeitpunkt schon in ihre neue Anlage umgezogen, so das ich davon ausgehe, das die M√§hnenw√∂lfe nun die Anlage im Raubtierhaus alleine nutzten.

Die beiden Glask√§fige im L√∂wen(Blind)Trakt waren f√ľr Kleinraubtiere konzipiert, liest man sich die Zoof√ľhrer durch, die vor Anschaffung der Nebelparder erschienen sind, wei√ü man,welche Arten darin gehalten wurden. Grizmek mag ein Artensammler gewesen sein, aber selbst ihm war klar,das diese beiden K√§fige zu klein waren f√ľr Hy√§nen, denn hat ihnen ja eine Freianlage im neuen Haus errichten lassen. Interesant,das der JB 66 schreibt, es seien die ersten Braunen Hy√§nen in Frankfurt, das stimmt nicht. SCHERPNER berichtet von einer Vorkriegshaltung der Art in Frankfurt.
(15.01.2010, 10:54)
Oliver Jahn:   Vielen Dank Michael, jetzt verstehe ich es. Aber dort war eine Hy√§nenart. Wo war dann die zweite? Und sp√§ter waren dort die M√§hnenw√∂lfe, also waren die Schabrackenhy√§nen dann auch anderweitig untergebracht.
(14.01.2010, 21:39)
Michael Mettler:   @Oliver Jahn & Michael Amend: Vielleicht hilft euch ja der beigef√ľgte Grundriss bei der Diskussion weiter...
(14.01.2010, 21:29)
Oliver Jahn:   Ich kann dir jetzt nicht folgen. Ich meine die beiden "Glask√§fige", auf der rechten Seite des Blindtraktes. Dort, wo auch die Waldhunde waren. Und diese kenne ich auch noch aus eigener Anschauung, und glaub mir bitte, ich kenne kleinere Hy√§nenhaltungen.
(14.01.2010, 21:21)
Michael Amend:   Ich hatte nur direkt bei den Arten nachgelesen, nicht die Beschreibung des Hauses, und mit Glasbeh√§lter f√ľr Hy√§nen ist deren Innenk√§fig gemeint, der durch eine Glasscheibe einsehbar war und sp√§ter dann als Innenk√§fig f√ľr die M√§hnenw√∂lfe genutzt wurde. Mehr Glasbeh√§lter gab es im Raubttierhaus nicht, abgesehen von der Vogelvoliere, und da werden kaum Hy√§nen drin gehalten worden sein. Die beiden Glask√§fige im L√∂wentrakt waren f√ľr Kleinraubtiere konzipiert und wurden daf√ľr auch genutzt,die waren schon f√ľr Nebelparder viel zu klein, Hy√§nen h√§tten da gar nicht reingepasst. Zu diesen beiden Schauk√§figen geh√∂rten aber auch Au√üenk√§fige, wenn auch sehr kleine und nicht f√ľr die Besucher sichtbar.
(14.01.2010, 21:09)
Oliver Jahn:   "Das alte, 1874 er√∂ffnete Raubtierhaus sank am 18. M√§rz 1944 beim Bombenangriff in Tr√ľmmer. Die Notjahre nach dem Krieg...bis es 1954 v√∂llig neu, gr√∂√üer und sch√∂ner augebaut werden konnte. Mit Freianlagen...Lese-Ecke, Schau-Fleischladen und Glasbeh√§ltern f√ľr Hy√§nen und Kleinkatzen." In ALLEN Zoof√ľhrer von 1955-64. Ab den 67er Zoof√ľhrern werden dann "Glasbehausungen" f√ľr M√§hnenw√∂lfe und Kleinkatzen an der gleichen Stelle angegeben.
Ich wei√ü also nicht, welche Zoof√ľhrer du bezgl. deiner Aussage zu Rate gezogen hast, aber in meinen steht das in allen genannten Exemplaren ganz genau so drin. Und da die Zoof√ľhrer den Standort des Tiers oft exakter angeben, als die Jahresberichte, die sich oft genau dazu gar nicht √§u√üern, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass etliche Hy√§nen in FFM eben komplett ohne Au√üenk√§fig leben mussten.
(14.01.2010, 20:58)
Michael Amend:   Breslau hatte √ľbrigens vor dem 2. Weltkrieg alle drei Hy√§nenarten gleichzeitig im Bestand; im Zoof√ľhrer von 1940 sind sie sogar alle drei abgebildet, T√ľpfel,-und Streifenhy√§ne jeweils mit Nachwuchs.
(14.01.2010, 20:53)
Michael Amend:   T√ľpfel,-und Streifenhy√§nen wurden in Frankfurt nicht zusammen gehalten.
(14.01.2010, 20:25)
Sven P. Peter:   "nur wird man Streifen- und T√ľpfelhy√§nen dort nicht gemeinsam gehalten halten."
Wobei mit Einzeltieren solche Haltungen ja funktionierten, siehe Hagenbeck.
(14.01.2010, 20:07)
Michael Amend:   @Oliver Jahn. In den Zoof√ľhrern wird nicht erw√§hnt, das die Hy√§nen in den"Glask√§figen"untergebracht waren, meintest du eventuell die Jahresberichte ?

Im JB 1954 findet man dazu die Information, das die sp√§tere M√§hnenwolf-Anlage eine gro√üe Hy√§nen-Freiananlage ist, das zeigta uch der Grundriss des Hauses,denn die beiden Glask√§fige im L√∂wentrakt waren ja deutlich zu klein f√ľr Hy√§nen....Es ist anzunehmen, das sich die T√ľpfelhy√§nen die Anlage im Wechsel mit den Wildhunden teilten, denn die K√§figreihe war voll besetzt.

Die Streifenhy√§nen trafen 1958 ein und teilten sich im Wechsel mit den T√ľpfelhy√§nen deren Anlage. Die Wildhunde m√ľssen zu diesem Zeitpunkt in die Kfigreihe umgezogen sein, oder die Streifenhy√§nen wurden dort untergebracht. 1960 kamen 4 M√§hnenw√∂lfe an, die wurden zun√§chst anderweitig untergebracht, laut F√ľhrer 1961 m√ľ√üten sie aber zu diesem Zeitpunkt im Raubtierhaus gelebt haben, die T√ľpfelhy√§nen waren da wohl schon weg und √ľbrig blieben die Streifenhy√§nen.

Die Schabrackenhy√§nen m√ľ√üten wohl nach Abgabe der Streifenhy√§nen gekommen sein und wurden im ersten K√§fig der K√§figreihe untergebracht, dort habe ich die letzte noch gesehen.
(14.01.2010, 20:06)
Oliver Jahn:   @Michael Amend, deine Verbesserung nehme ich gern an, in diesem Fall ist sie aber nicht richtig. Ich habe mir alle Zoof√ľhrer aus der Nachkriegszeit angesehen, und da wurden die Hy√§nen immer f√ľr die Glask√§fige (und nicht f√ľr die K√§figreihen) erw√§hnt, teilweise T√ľpfelhy√§nen und Streifenhy√§nen zeitgleich, sp√§ter dann die Schabrackenhy√§nen, diese wiederum teilweise zeitgleich mit den M√§hnenw√∂lfen. F√ľr drei Glask√§fige gab es eine Au√üenanlage, evtl. noch eine zweite, die f√ľr den Besucher nicht einsehbar war, daf√ľr fand ich aber noch keine Best√§tigung. Und genau aus diesem Grund habe ich geschrieben, dass ETLICHE Hy√§nen in Frankfurt nicht mal einen Au√üenk√§fig hatten, keineswegs schrieb ich von ALLEN. Denn die alte M√§hnenwolfanlage wird auch in den Zoof√ľhrern anf√§nglich als Au√üenanlage f√ľr die Hy√§nen genannt, nur wird man Streifen- und T√ľpfelhy√§nen dort nicht gemeinsam gehalten halten. Und sp√§ter waren dort auch noch die Afrikanischen Wildhunde und die Waldhunde untergebracht, in all den Zeiten hatten alle Arten immer nur eine Au√üenanlage.
(14.01.2010, 19:24)
Michael Amend:   @Oliver Jahn. Was die Frankfurter Hy√§nenhaltung angeht, mu√ü ich dich verbessern,denn vor Ankunft der M√§hnenw√∂lfe wurden T√ľpfelhy√§nen auf der sp√§teren M√§hnenwolf-Anlage gehalten, ich m√ľ√üte nachsehen, ob dann auch die Streifenhy√§nen diese Anlage bewohnten oder ob die nur in der K√§figgalerie gehalten wurden, sow wie die sp√§ter angeschafften Schabrackenhy√§nen. Die T√ľpfelhy√§nen haben √ľbrigens regelm√§√üig gez√ľchtet.
(14.01.2010, 07:14)
Oliver Jahn:   @WolfDrei, vielen Dank f√ľrs durchsehen.
1)T√ľpfelhy√§nen auf der jetzigen Anlage im TP habe ich auch.
2) Braune Hyäne in Leipzig altes Raubtierhaus ebenfalls
3) Streifenh. Halle und TP auch, aber die Tiere in Leipzig auf der L√∂wenanlage, die habe ich leider nie gesehen. Ich wusste nicht mal, dass die dort auch gehalten wurden, kenne dort nur T√ľpfel. Also dieses Bild w√§re schon ein Leckerbissen! ;-)
(13.01.2010, 21:28)
WolfDrei:   @Oliver Jahn: Habe den "alten" Diabestand durchforstet.
1. Fleckenhyäne: Nur vom TP auf der jetzigen Anlage, 1978 2 schon recht große Jungtiere
2. Braune H.: Leipzig 1972 , hinter dem Gitter des alten Raubtierhause;
Prag: Aufnahmen von 1972-1981, 1972 ein Jungtier (oder 2); TP ab 1999
3. Streifenh.: 1972 Leipzig auf der Löwenfreianlage,1978 2 Jungtiere , 1988 Halle Raubtierhaus; ab 1996 TP. Ich muß betonen, daß ich auch "Schönheitsfanatiker" bin - also manchmal ältere nicht gelungene Fotos "eleminiere".
(13.01.2010, 21:20)
Oliver Jahn:   Ich habe jetzt noch mal ein wenig nachgebl√§ttert, irgendwie ist es schon erstaunlich, wie "stiefm√ľtterlich" Hy√§nen generell so behandelt werden. Hy√§nen tauchen relativ selten in Zoof√ľhrern auf, wenige Artikel wurden ihnen gewidmet, auch in Chroniken findet man nur wenig √ľber sie.
Nat√ľrlich gibt es immer Ausnahmen, wie zum Beispiel Leipzig, aber wenn ich mal nach Frankfurt schaue, da wurden nach dem Krieg alle drei Arten gehalten. Die Haltung war nat√ľrlich nicht gerade toll, denn wenn ich das so √ľberschaue, dann hatten etliche Hy√§nen nicht mal einen Au√üenk√§fig. Aber in allen Zoof√ľhrern nach dem Krieg gibt es nicht ein einziges Hy√§nenfoto. Sogar von den extrem selten gezeigten Braunen Hy√§nen gibt es lediglich in der Scherpner-Chronik ein Bild.
In diesem Zusammenhang stelle ich gleich mal die Frage, hat jemand noch eigene Fotos von den Frankfurter Hy√§nen? Auch von den Tieren in Karlsruhe findet man nichts, obwohl diese ja rein fototechnisch gesehen eine optimale Anlage hatten. Und was ist mit Jaderberg. Dieser Zoo ist so ber√ľhmt f√ľr seine Streifenhy√§nen, gibt es da noch Bildmaterial.
Ach und letztendlich schiele ich jetzt mal in Richtung WolfDrei...schlummern da evtl. noch Bilder von den Tieren in Halle in ihrer alten Anlage, bevor sie ins Raubtierhaus zogen oder von den Hyänen in Dresden, welche meines Wissens im Raubtierhaus gehalten wurden?

(13.01.2010, 20:51)
Mel:   @Oli: so fern ich wei√ü ist sie wohl erkrankt und daran verstorben. Was genau es war wei√ü ich allerdings nicht mehr.

@Jana: Danke f√ľr die antwort...da zerschl√§gt sich meine Hoffnung be√ľglich Halbgeschwister ja gleich wieder.
(12.01.2010, 22:55)
WolfDrei:   Zu den "Braunen" im TP Berlin: Das Paar im Brehmhaus sind die "Neuen" aus Prag, im linken Gehege dazu das "alte M√§nnchen"(auch aus Prag), w√§hrend das dazu angedachte Weibchen im Herbst auf der Freianlage war, nun dort in der Stallung. Das "alte" M√§nnchen soll mit dem neuen Paar zusammengew√∂hnt werden - soll bei den "Braunen" gehen - also dann 2,1 zun√§chst im Brehmhaus.
(12.01.2010, 22:02)
Oliver Jahn:   Und als letztes noch mal eine der Hallenser Streifenhy√§nen, hier mal im Au√üenk√§fig.
(12.01.2010, 20:25)
Oliver Jahn:   Und wenn wir schon dabei sind, hier noch eines von Patze in seiner Lieblingsposition.
(12.01.2010, 20:24)
Oliver Jahn:   @Mel, was ist denn da wann passiert? Ist das erste Weibchen gestorben? Und hat der TP das zweite Weibchen direkt aus S√ľdafrika?
Hier mal noch eines meiner fr√ľhen Bilder des Tiers noch aus dem Brehmhaus, wobei ich jetzt nicht sagen kann, ob es das erste oder das zweite Tier ist.
(12.01.2010, 20:20)
Jana:   Direkte Br√ľder. Der einzige Paar, der in Prag in letzten 20 Jahren erfolkreich gez√ľchtet hat, waren Burr und Barbie.
(12.01.2010, 15:50)
Mel:   @Oli: Das M√§nnchen ist noch von damals lediglich das Weibchen ist mittler Weile ein anderes Tier, sie kommt aus S√ľdafrika.

Es w√§re ja sehr sch√∂n wenn sich die Partner im Laufe der Zeit tauschen lassen w√ľrden, so das die alte TP F√§he mit dem neuen R√ľden kombiniert werden k√∂nnte.
@Jana: sind Boran und Silvestr "direkte" Br√ľder oder Halbbr√ľder?
(12.01.2010, 13:12)
Sacha:   @Oliver Jahn: Ich wollte gerade schreiben, dass der Artikel abgesehen von der TP/Zoo-Verwechslung gar nicht so √ľbel ist, bis ich das Bild der "Hy√§ne" und die dazugeh√∂rige Legende sah.....

Die Hy√§nenkarte finde ich √ľbrigens nicht so toll. Da fehlen doch sehr viele Haltungen.
(12.01.2010, 11:28)
Oliver Jahn:   Dieser Artikel ist wirklich kaum noch zu unterbieten. Aber Haare aufstellen...:-)
Dass bei dem Amerikaner noch die alte T√ľpfelhy√§ne "Patze" gemeint ist, glaub ich eher nicht, denn die war schon tot, als Augsburg seine Tiere bekam.
@Jana, die beiden Schabrackenhy√§nen, die 1998 in den Tierpark kamen, sind beide in Prag zur Welt gekommen und es wurde extra darauf hingewiesen, dass sie auch nat√ľrlich aufgezogen wurden. Ob es sich dabei aber auch schon um Geschwister handelte, das steht im Jahresbericht, den ich nun endlich zur Hand genommen habe, leider nicht. Auch wei√ü ich nicht mit Sicherheit, ob die beiden heutigen Tiere noch die gleichen Tiere sind, die am 19.Januar 1998 in Prag geboren wurden.
(11.01.2010, 21:24)
Liz Thieme:   Fehler: Buchauflage stammt von 2004
(11.01.2010, 20:59)
Liz Thieme:   Oli, von wegen Zoo, lies den Artikel mal. Da stellen sich einem die Haare auf.
http://www.datenmatrix.de/projekte/zoo-augsburg/presseschau/wp-content/uploads/2009/02/pa_az090217_streifenhyanen.pdf

oder der Amerikaner hatte noch die alte Haltung auf der Löwenanlage (Schicht) im Kopf. Die du ja selber noch im TR 2/05 erwähnt hast.
Und in "Die Tierpflegerausbildung (2008)" von Robert Pies-Schulz-Hofen heißt es, dass die TP Tiere Prager sind.
(11.01.2010, 20:55)
Jana:   Der √§ltere M√§nnchen ist √§lltere Bruder der zwei neuen Tieren. Das √§ltere Weibchen soll aber aus Afrika stammen, oder?
(11.01.2010, 20:47)
Oliver Jahn:   Die Karte √ľber die Hy√§nenhaltungen ist recht aktuell, wie Augsburg hier deutlich zeigt. Mit dem Zoo Berlin ist sicher der TP gemeint, aber da wollen wir mal nicht so sein.
Allerdings ist sie nicht sehr vollständig. Die wichtige Streifenhyänenhaltung in Tallinn fehlt ebenso, wie die Haltungen in Beeksen Bergen und in Plankendael, um nur mal einige zu nennen.
@Jana, vielen Dank f√ľr die Info. Das ist ja dann doch etwas schade, denn optimale Bedingungen f√ľr eine Zucht sind das nicht. Eventuell kann man ja aber die Partner tauschen, oder sind auch da engere verwandschaftliche Beziehungen? Denn auch die alten Tiere sind doch meines Wissens aus Prag gewesen, oder erinnere ich mich da falsch?
(11.01.2010, 20:21)
Jana:   Der rezenten s√ɬľdafrikanische Schabracken-Importtiere waren Wildf√ɬ§nge.

Die neue Tiere in TP Berlin sind Wurfgeschwister.
(11.01.2010, 19:51)
Liz Thieme:   so noch f√ľr alle Hy√§nen-Fanatiker
eine Karte mit Haltungen, weiß leider nicht wie aktuell die ist. 2009 auf jeden Fall.
http://www.mapme.com/map/zoo_hyena_locations

so und f√ľr die Bronx Leute
http://www.youtube.com/watch?v=qzUDTE_M_vA
ich habe sie ja leider dort noch nicht gesehen, ich kenne auf der Anlage noch die Geparden. Aber finde die Bepflanzung immer noch toll.
(11.01.2010, 17:04)
Liz Thieme:   2007 bekam Denver 1,1 Wildf√§nge von Gestreiften.
Lowry Park hat illegal importierte und konfiszierte Tiere (1,3) √ľbernommen (2008).
Prag hat 2007 0,2 Schabracken von S√ľdafrika importiert (Zoo?).
Also da ist schon l√§nger was im Gange. Und ich denke, das wird weiter gehen. Va wird ja, wie Jana unten schon schreibt, das √ľber H√§ndler gemacht, so dass man das erst gar nicht unbedingt mitbekommt, dass sie wild sind.
Also Ohren und Augen auf und abwarten.
(11.01.2010, 16:13)
Niedersachse:   Siehe Gelsenkirchen, die f√ľr ihren Erstbesatz 3 T√ľpfelhy√§nen aus Tansania importierten.
(11.01.2010, 13:37)
Oliver Jahn:   Auch da bin ich eher optimistisch. Wenn wir mal schauen, was in den letzten Jahren so alles ins Land gekommen ist, dann lag die Tatsache, dass Hy√§nen nicht drunter waren, wohl eher an dem fehlenden Interesse, als an der schwierigen Beschaffbarkeit.
So bald das Interesse der Zoos wieder steigt, werden auch Importe wieder m√∂glich werden, denn da, wo Nash√∂rner und Elefanten ins Land geholt werden, da d√ľrften auch Hy√§nen kein un√ľberwindbares Hindernis darstellen. Auch hier tippe ich n√§mlich eher darauf, dass Angebot und Nachfrage die bestimmenden Faktoren sind.

(10.01.2010, 13:49)
Mel:   So sch√∂n auch der Trend seien mag, und auch ich freue mich √ľber jeden neuen Halter oder die "Sicherung" einer Haltung, wird man meiner Meinung nach in den n√§chsten Jahren nicht um eine "Frischblutzufuhr" herum kommen im Falle der "Schabracken" und "Streifen".
(10.01.2010, 08:58)
Oliver Jahn:   Also scheint sich der Trend nicht nur in Deutschland abzuzeichnen. Und besonders freut es mich, dass endlich auch die anderen beiden Arten wieder h√§ufiger werden, und sich nicht alle Zoos, die Hy√§nen halten wollen, ausschlie√ülich auf T√ľpfelhy√§nen konzentrieren.
(10.01.2010, 01:51)
Liz Thieme:   Twycross nimmt die Haltung von Gestreiften Hy√§nen auf.
Die Tiere werden in der ehemaligen Löwen-Anlage gehalten. Die Löwen sind schon abgegeben worden nach Dudley.
(09.01.2010, 20:27)
Oliver Jahn:   Na das ist doch mal eine sch√∂ne Nachricht! Sicher h√§tte ich mich auch sehr √ľber einen dritten Halter n Deutschland gefreut, aber wenn ein HAlter seine Haltung sichert, dann ist das auch sehr wertvoll.
Als ich im Tiergartenrundbrief meinen Artikel damals geschrieben habe, da sah es in Deutschland recht d√ľster aus, im Bezug auf Hy√§nenhaltungen und ich wollte eine "Lanze brechen f√ľr Hy√§nen". So langsam habe ich den Eindruck, dass in den Zoos doch ein Umdenken einsetzt. Das freut mich au√üerordentlich.
(09.01.2010, 20:18)
Holger Wientjes:   Prima Neuigkeiten ! Sch√∂n, dass der TP an dieser Art festh√§lt ! Nur hoffe ich ebenfalls, dass sie auf Dauer ad√§quater untergebracht werden. Vielleicht klappt¬īs ja mit der Zucht, wobei ich nicht weiss, wie eng sie untereinander verwandt sind (Geschwister ?).
(09.01.2010, 19:28)
Ronny:   Ich hoffe, dass die neuen Hy√§nen nicht allzulange im ABH bleiben, nicht dass die Zweisamkeit stressbedingt (n√§he zu den anderen Katzen, L√§rm im Haus selber)auseinander geht.
Vergleichbar mit dem Fellverlust des Weibchen. Dann eventuell Schicht im Hyänenhaus.
(09.01.2010, 18:34)
Mel:   Das linke tier ist das M√§nnchen.
@Jana: Bei bedarf kann ich Dir aber gerne Einzelbilder mailen allerdings nicht immer die beste Qualität.
(09.01.2010, 18:19)
Mel:   @Jana: Namen kann ich leider nicht bieten im Moment aber bei meinem n√§chsten Rundgang frag ich nach.

Das einzige was mir jetzt noch einfällt ist, das das Männchen etwas kleiner schien als das Weibchen.

Hier noch ein Foto der trauten Zweisamkeit. (Vielen von Euch kennen ja das ABH und wissen das es nicht gerade leicht ist dort gute Fotos zu kriegen, also bitte Nachsicht was die Quali betrifft.)
(09.01.2010, 18:17)
Jana:   Wie heissen die zwei neue Tiere?
(09.01.2010, 18:13)
Mel:   Dann kann ich ja mal erfreuliches berichten, der Tierpark Berlin hat zu seinem alten Schabracken-Hy√§nen Paar seit kurzem 1,1 neue Tiere aus Prag erhalten. Die beiden Tiere befinden sich im Alfred-Brehm-Haus und werden zusammen gehalten, auch bei der F√ľtterung wurde nicht getrennt. Ich konnte alleine am sp√§ten Nachmittag drei Deckversuche beobachten, welche das Weibchen ohne Gegenwehr zu lie√ü, das l√§sst also hoffen. Algemein ist das Weibchen ab und an etwas zickig, aber im Gro√üen und Ganzen sah das alles sehr harmonisch aus. Der alte Hy√§nenr√ľde ist auch ins ABH umgezogen und belegt die Nachbaranlage. Lediglich das alte Weibchen ist noch auf der eigentlichen Schabracken-Hy√§nen-Anlage.
(09.01.2010, 17:32)
Oliver Jahn:   Die Hy√§nenanlage in Beeksen Bergen hat mir sehr gut gefallen, sie ist nicht einfach nur gro√ü, sondern sie ist gut strukturiert, bietet den Tieren viel R√ľckzugsm√∂glichkeiten und dennoch zeigen sie sich auch ganz gern, auch wenn man ein wenig suchen muss, bis man sie findet.
(04.01.2010, 20:31)
Michael Mettler:   @Karsten Vick: Recycling ist doch wieder "in" - darf ich dich an Hamm erinnern? Dort w√ľrde man eine Hy√§nenanlage wahrscheinlich in bew√§hrter Weise aus einem alten Kiosk, Ger√ľstbrettern, Industrieregalen und Grabsteinen bauen...
(04.01.2010, 11:22)
Karsten Vick:   @Michael: F√ľr das echte Old-Tallinn-Feeling musst du aber andere Baustoffe einsetzen: Stabgitter, Maschendraht, Klinker, Betonstein, Kalksandstein, Asphalt, Wellasbest, Planasbest, Plaste, Holz... Die haben da ALLES verbaut, was zu der Zeit irgendwie greifbar war...

Ach ja, und die Farbe vom Stall sollte giftgr√ľn sein...
(04.01.2010, 01:06)
Michael Mettler:   @Oliver: Dann haben meine Karnickel genausoviel Gehegefl√§che wie die drei alten Hy√§nenanlagen in Tallinn zusammen. Vielleicht sollte ich umsatteln, ich mochte Streifenhy√§nen auch schon immer ;-)
(03.01.2010, 22:41)
Oliver Jahn:   @Liz, gern! Man muss zu den alten Anlagen noch sagen, dass sie zu Zeiten entstanden sind, als Estland noch Teil der Sowjetunion war und das Bauen dort nur sehr anspruchslos vor sich ging.
Man muss sich die Anlagen so vorstellen, dass jeweils ein sehr langer und schmuckloser und nicht mal verkleideter Stall in der Mitte stand, ca. 50 Meter lang, und an diesen wurden dann größere, mittlere und sehr kleine Käfige als Außenanlagen angebaut. (Insgesamt gab es davon noch drei mit 10 bis 20 Außenkäfigen)In solchen Käfigen gab es dann aber auch Huftiere, sogar große Wildrinder, Eis- und Kragenbären, Amurtiger und Schneeleoparden und noch so einiges mehr.
(03.01.2010, 21:36)
Oliver Jahn:   Den Eindruck kann ich nicht best√§tigen. Gerade das sehr gro√üe Tier auf dem dritten Bild erinnerte mich live eher an einen Zwingerhund, als an eine Katze. Aber da liegen sicher erhebliche Unterschiede in dem, was man real empfindet und dem, was Fotos vermitteln.
(03.01.2010, 21:29)
Liz Thieme:   ja Holger es ging um T√ľpfel. Vlt hat man die anderen Hy√§nen noch nicht weiter auf ihre Qualit√§ten als Don Juan und Casanova untersucht.
Wobei Schabrackenhy√§nen wohl keine Maskulinisation der Genitalien bei den Weibchen haben sollen. Und bei den Sttreifenhy√§nen soll es nur leichte Besonderheiten des Genitaltraktes geben, aber nicht eine so ausgepr√§gte Klitoris wie bei den T√ľpfelhy√§nen.

Danke Oli f√ľr die Erf√ľllung einer meiner W√ľnsche :)
Unter Beachtung des Alters der Anlagen möchte ich einfach mal dazu sagen. Und es hat trotzdem geklappt mit der Zucht.
Aber ich denke in den kommenden Jahrzehnten kann der Zoo sich noch sehr gut weiter entwickeln (vlt mit Anlagen der unterschiedlichen Lebensr√§umen) und ist hoffentlich weiterhin eine St√ľtze in der Hy√§nenzucht.
Was dann wieder diesen liebestollen Forschern zu Gute kommt, um dann dort weitere Lobeshymnen zu verfassen.
Aber eins muss man den Hy√§nen-R√ľden (man sagt soweit ich wei√ü bei Schleichkatzen und Mardern etc R√ľde und F√§he) lassen, denn die √Ėffnung der Klitoris und der Durchmesser des Penis sind nicht gerade in einem sehr praktischen Verh√§ltnis. Wobei ich noch nie eine Paarung bei T√ľpfelhy√§nen gesehen habe, und daher nicht genau wei√ü, ob er wirklich eindringt oder nur andockt. Falls er eindringt, dann Gratulation dazu. Das ist n√§mlich wesentlich schwieriger (aus meiner Sicht) als bei Menschen...
(03.01.2010, 21:29)
Henry Merker:   Die neue Anlage im Zoo von Tallin scheint wirklich sehr gelungen zu sein, wenn man sich das Bild so ansieht. Bei den Bildern der √§lteren Anlagen ist auffallend, dass die Hy√§nen auf diesen sehr viel schleichkatzenartiger wirken als bei "ordentlichen" Au√üenanlagen! Hier wirken sie eher wie Hunde.
(03.01.2010, 21:18)
Oliver Jahn:   Und zum Abschluss noch ein Blick in die neue Anlage. Sie war sehr gro√üz√ľgig, war eine Doppelanlage, mit viel Stein, viel Beton und gro√üen Glasscheiben f√ľr die Besucher.
(03.01.2010, 20:44)
Oliver Jahn:   Die dritte Anlage war die Kleinste. Sie hatte ca. 3,5 mal 1,0 Meter.
Dann gab es noch zwei weitere alte Anlagen, die um einiges größer waren, allerdings auch recht karg, ohne Einrichtung und auch mit dicken Gittern und Betonboden.
(03.01.2010, 20:42)
Oliver Jahn:   Die zweite Anlage hat Betonboden, sie ist ca. 4 mal 2 Meter.
(03.01.2010, 20:39)
Oliver Jahn:   So, nun will ich aber endlich Liz` Wunsch mal nachkommen.
Erste alte Anlage in Tallinn, sie hatte noch Sandboden und war ca. 5 mal 2 Meter.
(03.01.2010, 20:37)
Holger Wientjes:   Bei Schleichkatzen nenn¬ī ich die Geschlechter Kater und Katze.
(03.01.2010, 20:15)
WolfDrei:   noch zu den "Braunen": seltsam ist, da√ü ich in keiner s√ľdafrikanischen Tierhaltung welche sah! Ansonsten stellen "heimische" Tiere das Gros. Wie ISIS mitteilt, hat lediglich die De Wildt-Einrichtung 2,2 - das ist aber keine "√∂ffentliche" Einrichtung im Sinne eines Zoos.
(03.01.2010, 20:11)
Oliver Jahn:   @Michael Amend, die sogenannte Redewendung ist ein Vers aus Schillers "Lied von der Glocke" und hei√üt richtigerweise: "Da werden Weiber zu Hy√§nen und treiben mit Entsetzen Scherz..." und dieser Teil geht auch sehr ansprechend weiter "...noch zuckend mit des Panthers Z√§hnen, zerrei√üen sie des Feindes Herz." also kommen auch die Gro√ükatzen nicht zu kurz. ;-)
Und die vielen (Menschen)Männer, die keine Kinder wollen, dass sind vielleicht die, die genau so wenig in ihrer Beziehung (wenn sie denn eine haben) zu melden haben, wie ein Hyänenmännchen? :-)
@Liz, ich muss mal meine externe Festplatte durchw√ľhlen. Tallinn hat vier sehr enge und kleine K√§fige, in denen die Hy√§nen z√ľchten, und eine neue, und recht gro√üz√ľgige Anlage, die h√ľgelig, steinig und sehr trocken gestaltet ist, und am ehesten an eine Ger√∂llw√ľste erinnert.
Zur Aufzucht, der HyänenKATER in Aschersleben war immer ein sehr liebevoller Vater und wurde bei allen Aufzuchten auch vom Weibchen geduldet.
(03.01.2010, 20:00)
Bj√∂rnN:   Wie benennt man denn m√§nnliche und weibliche Schleichkatzen?

Aufgrund der Anordnung des Alveolarfortsatzes, der Schädelmorphologie, Tragzeit und Zahl der Jungen zählt man die Hyänen inzwischen in den Verwandtschaftskreis der Schleichkatzen.
(03.01.2010, 19:55)
Holger Wientjes:   @Liz: An diese anatomische Besonderheit dachte ich auch. Aber kommt die nicht bei allen Hy√§nenarten vor ? Im von Dir erw√§hnten Artikel geht¬īs doch um T√ľpfelhy√§nen. Doch Du sagst ja selbst, dass er wohl nicht wissenschaftlich einzustufen sei...

Hyänen stehen den Katzen doch näher als den Hunden. Wäre da HyänenKATER nicht zutreffender... ???
(03.01.2010, 19:36)
Bj√∂rnN:   Schon ein wenig merkw√ľrdig, dass man in Prag, Dvur, Kronberg und Berlin 10 Tiere hat und keine zuchtf√§hige Kombination hinbekommt...
(03.01.2010, 19:15)
Jana:   @MA Sinnvoller - Ja. Habe mich auch ge√§rgert √ľber diese Entscheidung. Aber warscheinlich lass sich ein zusammengew√∂hntes Paar besser vermittlern als Individuen, die sich versuchen gegenseitig zu t√∂ten.
(03.01.2010, 18:31)
Michael Amend:   @Jana. W√§re es da nicht sinnvoller gewesen, Tiere abzugeben, die sich nicht vertragen, als ein zusammengw√∂hntes Paar ?
@Liz. Weil das Weibchen Junge aufzieht und den R√ľden nicht mehr geduldet hat, der wurde ordentlich von ihr"verm√∂belt", der Arme...Wer wundert sich da eigentlich noch, das viele(Menschen)M√§nner keine Kinder wollen, Ha,Ha,Ha. Mir ist kein hy√§nenr√ľde bekannt,der nur wegen der"speziellen weiblichen Anatomie" Probleme gehabt h√§tte, f√ľr Nachwuchs zu sorgen. √úbungssache ?
(03.01.2010, 16:12)
Jana:   @Liz Prag hat ingesamt noch 4 Tiere, doch die leben einzeln, da sie sich nicht vertragen.

@MA Warscheinlich aus Platzgr√ľnden.
(03.01.2010, 15:56)
Liz Thieme:   manche Frauen m√∂gen zwar zu Hy√§nen werden, aber daf√ľr scheinen die Hy√§nenr√ľden (nach deiner Aussage ja keine Begattungsprobleme) keine Technikprobleme zu haben. Wahrscheinlich d√ľrfen sie sich das auch nicht erlauben, sonst werden sie wieder nieder gemacht.
Jetzt kann man √ľberlegen was am besten ist, erst eine Hy√§ne als Frau die man durch Technik z√§hmen kann. Oder eine "normale" Frau, die sich langweilt.

@Jana heißt das, dass derzeit in Prag nur der Schabrackenhyänen-Mann Tyson lebt?
@MA wieso musste das Paar in Großbritanien wieder getrennt werden?

@Oli da wir ja neulich schon dar√ľber geredet haben, h√§ttest du ein Bild aus Tallin von den Anlagen?
(03.01.2010, 15:36)
Michael Amend:   Das Paar in England mu√üte auch wieder getrennt werden. Warum hat Prag eigentlich ein zusammengew√∂hntes Paar abgegeben ?

Tja, manche Redewedungen kommen nicht von ungefähr, wie z.B "Wenn Frauen zu Hyänen werden"....
(03.01.2010, 15:18)
Jana:   Bevor der liebe Hy√§nen-Mann √ľberhaupt seine Technik ausprobieren kann, muss er erst seine erste tête-à-tête mit der Dame seines Herzens √ľberleben.
Anbei ein Foto vom ex-Kronberger Mann Tyson (Wildfang, kam 2005 im Tausch aus Opel Zoo nach Prag). Seine erste Begegnung hat er zwar √ľberlebt, doch Andula hat ihm echt schlimm zugerichtet. Seine Wunden sind mit Zeit gut geheilt, doch das Fehlen von einem guten Teil von unteren Kiefer ist noch sichbar.
(03.01.2010, 15:15)
Henry Merker:   @WolfDrei:
Besteht denn die M√∂glichkeit, eventuell einen "Partnertausch" durchzuf√ľhren? Etwa indem man eines der beiden Tiere mit einem Tier aus Dvur, Prag oder Kronberg tauscht?
(03.01.2010, 15:11)
Michael Amend:   Demzufolge sind auch Klammeraffenm√§nner feurige Lover...Konnte ich aber durch eigene Beobachtungen nicht so best√§tigen, ob's da ( wie bei Menschen ) nicht auch individuelle Unterschiede gibt ? Die begl√ľcken ihre Damen, ohne einen bestimmten Winkel zu ben√∂tigen ( die Klammeraffen, wohlbemerkt.... gaaaanz nah war ich allerdings weder bei einer Klammeraffen, noch bei einer Hy√§nen-Paarung dabei....), trotz der gleichen weiblichen anatomischen Besonderheit...Hy√§nenr√ľden haben offenbar keine Problem damit, ihre Weibchen erfolgreich zu begatten.....
(03.01.2010, 15:10)
Liz Thieme:   Also ich habe es in einem Artikel gelesen, den ich f√ľr nicht wissenschaftlich einstufen w√ľrde. Da er sich aber auf neuere Erkenntnisse bezog, hatte ich gehofft, dass irgendjemand von euch schon mal davon was geh√∂rt hat.

Das einzige anatomisch besondere an Hy√§nenweibchen ist die verl√§ngerte Klitoris. Daraus kann man nat√ľrlich auf Grund der Vergleiche mit Menschen schlussfolgern, dass durch die Reibung der Klitoris die Eregung erh√∂ht wird und aus menschlicher Sicht dies als aufmerksamer Liebhaber bezeichnet wird. Allerdings beruht dies bei Hy√§nen eher (meiner Meinung nach) darin, dass das M√§nnchen einem ganz bestimmten Winkel erreichen muss, damit es zu einer Begattung kommt. Und wahrscheinlich kriegt er das nicht beim ersten Mal hin, so dass er bei den Versuchen die Klitoris stimuliert, die wie beim M√§nnchen erigierbar sein soll, so dass man sie "G√ľte" der Stimulanz erkennen kann. Wenn man nun das Ganze ganz vermenschlicht, dann k√∂nnte das M√§nnchen sogar seine Technikqualit√§ten daran erkennen und das Weibchen kann nichts vort√§uschen.
Mal die grobe Zusammenfassung, kann es aber auf Wunsch noch bisschen ausschm√ľckender beschreiben ;)
(03.01.2010, 14:43)
Michael Amend:   Wie ich bereits shcrieb, in den Duisburger Zoof√ľhren steht w√∂rtlich: " Noch im Erprobungsstaduim l√§uft der Versuch, das L√∂wenareal auch f√ľr ein trio Streifenhy√§nen nutzbar zu machen;z.Z noch abwechselnd, bzw. nach (L√∂wen)Feierabend, sp√§ter eventuell gemeinsam. Ich wage u bezweifeln, das sichd ei Hy√§nen aus ihrer Schlucht hinasgetraut h√§tten...Und wenn, die w√§ren schneller wieder drin gewesen als drau√üen, ich stelle mir gerade vor, wie anschlie√üend einer der L√∂wen durch den Tunnel kriecht....

Anbei das Hy√§nenfoto aus den Duisburger Zoof√ľhrern.
(03.01.2010, 14:14)
WolfDrei:   @Henry Merker: zuchtuntauglich w√§re wohl nicht richtig: die beiden"k√∂nnen" nicht miteiander. Immer Einzelaufstellung
(03.01.2010, 14:00)
Holger Wientjes:   @M.Mettler: Nee, nicht sicher...:-( Das w√ľrde ich aber dann schon als fahrl√§ssig bezeichnen !
(03.01.2010, 13:46)
Michael Mettler:   @Holger: Sicher? Duisburg hat immerhin vier Hy√§nen geholt und nur noch eine abgegeben... ;-)
(03.01.2010, 13:43)
Holger Wientjes:   @M.Mettler: Das war dann in DU aber schon ein gewagtes Projekt, das dann wohl auch Wunschdenken blieb !
(03.01.2010, 13:32)
Michael Mettler:   @Henry Merker: Eine Unterartgliederung der Streifenhy√§ne wird mittlerweile angezweifelt. Es soll Indizien daf√ľr geben, dass ihr heutiges gro√ües Verbreitungsgebiet durch eine schnelle Expansion erst in stammesgeschichtlich junger Zeit besiedelt wurde und noch keine Unterartbildung zulie√ü.

@WolfDrei: Auch die fr√ľheren Baseler Schabrackenhy√§nen waren extrem stressanf√§llig, solange sie noch im historischen Raubtierhaus untergebracht waren. Nach der Umsiedlung in eine ger√§umige, zum Besucher durch Scheiben und W√§nde abgegrenzte und mit R√ľckzugsm√∂glichkeiten versehene Anlage hinter dem in den 50er Jahren erbauten neuen Raubtierhaus (steht inzwischen nicht mehr) entspannten sich die selben Tiere umgehend - √ľbrigens trotz r√§umlicher N√§he zu L√∂wen, Tigern und Leoparden.

@Holger Wientjes: Es gab tatsächlich eine Duisburger Andeutung, dass die Hyänen vorerst abwechselnd mit den Löwen, aber eines Tages eventuell gemeinsam mit ihnen die Anlage nutzen sollten. In diesem Fall wäre wohl das eigentliche Hyänengehege als Zuflucht gedacht gewesen.
(03.01.2010, 13:18)
Henry Merker:   Sind denn alle Streifenhy√§nen, die wir heute in Zoos sehen Unterartenmischlinge oder nicht?

@WolfDrei:
Gut, dann war dies also eine allzu schnelle Schlussfolgerung. Ich hatte angenommen, dass es mit den arabischen Streifenhy√§nen √§hnlich erfolgreich laufen w√ľrde, wie mit den arabischen Leoparden, die man gerne auch an europ√§ischen Zoos abgeben wollen w√ľrde, wenn hier in Europa nicht das "Problem" bestehen w√ľrde, dass man sich hier nicht schon sehr stark auf andere Unterarten festgelegt hat (, wie Sie wissen). Ist zwar doch schade, da man nur allzu oft "Chinesen", "Russen" und "Iraner" sieht und zudem die "Araber" sehr sch√∂ne Tiere sind, aber dies lie√üe sich wahrscheinlich auch nicht √§ndern.

Was die Stressanfälligkeit der Schabrackenhyänen betrifft, die Grzimek aufgefallen ist: Als die Tiere des Tierparks im Alfred-Brehm-Haus untergebracht waren, machten sie auf mich auch keinen sehr guten Eindruck, wenngleich sie so durchaus noch besser zu fotografieren waren. Ich denke, dass Strandwölfe definitiv NICHT mit anderen Großraubtieren in ein und demselben Haus untergebracht werden sollten.
Inwiefern sind die Schabrackenhyänen des Tierparks zuchtuntauglich?


(03.01.2010, 12:26)
Holger Wientjes:   So viel ich weiss sollten/wurden die Hy√§nen in DU nachts auf die L√∂wenanlage gelassen, um ihnen mehr Platz und Abwechslung zu bieten. Also Schichtdienst und keine Vergesellschaftung der beiden Arten !

@M.Amend: Momentan werden definitv ZWERGmangusten in der Anlage gehalten. Seit ein,zwei Jahren oder so.

@Liz: Hat Du da konkretere Angaben zu ? Was f√ľr eine anatomische Besonderheit z.B. ?
(03.01.2010, 11:26)
WolfDrei:   Zu den "Braunen": die TP-Berlin-Tiere sind ungeeignet - keine Chance! Soweit ich die Historie (1965-75) kenne , waren alle Nachwuchstiere in Leipzig Handaufzuchten, die Tiere in Frankfurt schilderte Grzimek als extrem stressanf√§llig. Dvur hat noch "Braune"(sicher aus Prag).
Ansonsten waren die Zuchten im TP 2009 nicht erfolgreich. Zu den "arabischen" Zuchten. So doll ist das auch nicht. Lediglich in Sharyah sahen wir bei unserem "Durchflug" durch die Emirate eine Handaufzucht, zuletzt wohl eine Naturaufzucht.
(03.01.2010, 11:07)
Liz Thieme:   ich habe jetzt mal eine allgemeine Frage, ob ihr davon schon mal was geh√∂rt habt:
>Neuere Studien weisen etwa nach, dass T√ľpfelhy√§nenm√§nnchen besonders h√∂fliche und aufmerksame Liebhaber sind, was im Zusammenhang mit einer anatomischen Besonderheit der Weibchen steht.<
(02.01.2010, 23:55)
Michael Mettler:   @MA: Die Tierhandelsfirma hie√ü mit vollem Namen bis zum Schluss "L. Ruhe", und das L steht tats√§chlich f√ľr "Louis". Unter diesem Namen war urspr√ľnglich die New Yorker Filiale des Unternehmens gegr√ľndet worden, und daf√ľr hatte man anscheinend den Vornamen des Firmengr√ľnders Ludwig Ruhe "amerikanisiert".

Duisburg hielt in der abgebildeten Anlage anfangs vier (!) Streifenhy√§nen, ein Nachzuchttrio aus Z√ľrich und ein verwitwetes Einzeltier afghanischen Ursprungs aus K√∂ln. Ich wei√ü aber nicht, ob die vier Tiere zusammengew√∂hnt waren oder Schichtdienst schoben.
(02.01.2010, 23:22)
Jana:   Der Zucht von Braunen Hy√§nen in Prag klappte um die Jahrhundertwende so gut, das man in einem Augenblick auf etwa 12 Tieren sitzte (in eine echt kleine Anlage) und keinen einzigen Interessierten f√ľr den Nachwuchs finden konnte. Darauf hat man den Zuchtpaar dauerhaft r√§umlich getrennt. Wenn vor etwa 3-4 Jahren bei den EAZA-Zoos wieder zu mehr Interesse an diesem Art kam, waren die beide uhrspr√ľngliche Zuchttiere schon tot/alt. Die von ihnen stammende Geschwister haben zwar mindestens einen Wurf produziert, der aber nicht durch kam. Dann hat man 2 weibliche Tiere bei Tierh√§ndlerin Frankova (Zoopark Zajed) bestellt und die kamen aus S√ľdafrika. Ein Tier hat sich sp√§ter als M√§nchen entpuppt und so wurde er erfolkreich reklamiert und es wurde kostenslos ein weiteres Weibchen geliefert. Es hat sich ein harmonisches Paar gefunden (Prager Nachwuchsmann + Import Frau), aber das junge Weibchen starb beim Geburt. Nachdem hat sich der verwitwete M√§nchen in das zweite importierte Weibchen "verliebt" und diese Paar wurde kurz nach Vergesellschaftung nach UK gesendet. Unter den restlichen Tieren in Prag befindet sich kein hoffnugsvolle Paar mehr und wenn keine neue Tiere kommen, ist Zucht unwarscheinlich. Man hat vorl√§ufig mit Port Lympne ausgehandelt, das erstes dort erzogenes Weibchen zur√ľck nach Prag kommen soll.
(02.01.2010, 21:42)
Oliver Jahn:   Und Braune Hy√§nen z√ľchten doch auch ganz gut in Prag, oder ist diese Zucht nicht mehr aktuell?
(02.01.2010, 21:29)
Oliver Jahn:   Ich kenne mich mit den arabischen Haltungen nicht so gut aus, w√ľrde aber gar nicht so weit greifen, denn der Tierpark Berlin z√ľchtet regelm√§√üig, Aschersleben hatte 5 W√ľrfe und eine der erfolgreichsten Streifenhy√§nenzuchten gibt es bei unseren europ√§ischen Nachbarn in Tallinn. Da muss man nicht nach Arabien ausweichen, um Tiere zu erhalten. Tallinn hatte bei meinem Besuch mindestens 3 Zuchtpaare und die Tiere waren an 5 verschiedenen Stellen im Zoo untergebracht.
(02.01.2010, 21:18)
Michael Amend:   Ich halte es nicht f√ľr unm√∂glich, Braune Hy√§nen zu importieren, Kronberg hat ja erfolgreich welche importiert. Frage ist, ob Tiere aus Afrika zu bekommen w√§ren.
(02.01.2010, 21:15)
Henry Merker:   Also ist es hier auch eine Frage der individuellen Chemie der einzelnen Tiere...

Besteht denn die Aussicht, Tiere dieser Art wieder zu importieren oder sieht es da so ähnlich aus, wie bei anderen Tieren.

Bei den Streifenhyänen denke ich, dass deren Renaissance wahrscheinlich auch mit den arabischen Haltungen zu tun haben könnte...oder liege ich da falsch?
(02.01.2010, 20:48)
Michael Amend:   Achtung, es ist definitv ein Isis-Fehler, die Firma Ruhe gibt es seit 1995 nicht mehr...Mal abgesehen davon, habe ich von einer Louis Ruhe GMBH noch nie etwas geh√∂rt, und Alfeld ist definitv dicht, Braune Hy√§nen werden in Deutschland wirklich nur in Kronberg und Berlin gehalten.

@Henry Merker. Bei Braunen Hy√§nen d√ľrfte es schwieriger sein, Paare zusammenzubringen. Die Weibchen akzeptieren l√§ngst nicht jeden R√ľden. Prag hat einen seiner Zuchtr√ľden zusammen mit einem Nachzuchtweibchen nach Port Lympne abgegeben, und dort hat das Paar prombt gez√ľchtet, drei Welpen kamen zur Welt. Ich wei√ü aber nicht, ob das Paar in Prag schon zusammengelebt hat. Warum in Prag nach einigen W√ľrfen die Zucht nicht mehr klappt, wei√ü ich leider nicht. Vielleicht kann Jana das beantworten.
(02.01.2010, 20:34)
Oliver Jahn:   Ich wusste gar nicht, dass es in Alfeld noch etwas gibt, in dem Tiere gehalten werden. Wenn, dann aber nicht f√ľr die √Ėffentlichkeit zug√§ngig, denn der Handelszoo wurde vor einigen Jahren geschlossen. Oder ist das wieder mal ein ISIS-Fehler?
(02.01.2010, 20:05)
Henry Merker:   Vielleicht ist man davon ausgegangen, dass Streifenhy√§nen von den L√∂wen mit gr√∂√üerer Z√§rtlichkeit behandelt werden, als man dies von T√ľpfelhy√§nen kennt ;)
(02.01.2010, 20:00)
Michael Amend:   Es gibt in Deutschland drei Halter von Schabrackenhy√§nen, ISIS listet ein Weibchen f√ľr die Louis Ruhe GMBH in Alfeld....
(02.01.2010, 19:56)
Michael Amend:   Ich finde es ja interessant, das Duisburg laut Information in den Zoof√ľhrern die Idee hatte,die Streifenhy√§nen mit den L√∂wen zusammenzuhalten! W√§re das wirklich gemacht worden, w√§re ich beim ersten Zusammenlassen sehr gerne dabei gewesen.

@Holger Wientjes. Zebramangusten zogen direkt nach Abgabe der letzten Hyäne in die "Hyänen-Schlucht" ein. Zwischenzeitlich lebten Skunks darin, jetzt erneut Zebramangusten...
(02.01.2010, 19:46)
Henry Merker:   Na ja, die Anlage des Zoos von Duisburg macht mir auch nicht gerade einen feinen Eindruck, auch wenn sie gr√∂√üer war als die in Erfurt.

Woran könnte es eigentlich liegen, dass es bei den Schabrackenhyänen so selten zu Zuchterfolgen kommt? (Von Zuchtpausen, so sie existieren, mal abgesehen.)
(02.01.2010, 19:45)
Mel:   :D und Du wirst lachen.... ich kann mich nur noch an L√∂we und Hy√§ne erinner ;-) beim Tiger mu√ü ich passen. ;-)
(02.01.2010, 19:03)
Oliver Jahn:   @Mel, v√∂llig richtig, zu dieser Zeit lebten im Raubtierhaus noch Tiger, L√∂we und Streifenhy√§ne, alle drei als Einzeltier.
(02.01.2010, 18:53)
Mel:   Das best√§tigt meine Vermutung das es sich bei dem Tier im Hintergrund um einen "√ľberaus gut gen√§hrten" L√∂wen handelt. ;-)
Und Oli hat absolut recht, Hyänen in den Raubtierhäusern zu halten war in der DDR Standart mit wenigen ausnahmenen (Friedrichsfeldes in Folgezeit nach ABH Fertigstellung).
(02.01.2010, 18:37)
Oliver Jahn:   Nun, Anlage ist gut, es war ein korrespondierender Innen- und Au√üenk√§fig im Raubtierhaus, genau wie in den meisten anderen Zoos wurden n√§mlich auch in Erfurt die Hy√§nen im Raubtierhaus gehalten.
(02.01.2010, 18:30)
Holger Wientjes:   Danke f√ľr das Duisburg-Foto ! Da werden Erinnerungen wach. Mittlerweile leben auf der Anlage ja Zwergmangusten.
(02.01.2010, 18:21)
Michael Amend:   Dachte ich mir schon, das es dir gef√§llt, Oliver...
Hy√§nen haben seit einiger Zeit ja ihr Comeback, T√ľpfel,-und Streifenhy√§nen habe gro√üe Chancen, in Europa bald wieder mehr Verbreitung zu finden. Mit Streifenhy√§nen hat auch ein weiterer englischer Zoo begonnen und Port Lympne konnte k√ľrzlich Nachwuchs bei Braunen Hy√§nen melden ! Schade, das sich diesbez√ľglich Nichts (mehr)in Prag oder Berlin und Kronberg tut.Hat jemand Bilder von Frankfurter Hy√§nen ?

Die "Anlage" f√ľr die Streifenhy√§ne in Erfurt sieht ja nicht ganz so gl√ľcklich aus, aber das ist ja Geschichte inzwischen.
(02.01.2010, 17:38)
Oliver Jahn:   Ein sch√∂nes Thema!!! ;-)
Hier die letzte Streifenhyäne in Erfurt 1999.
Bilder der letzten Streifenhyänen in Halle und der letzten Schabrackenhyäne in Leipzig gibt es von mur bereits im Forum.
(02.01.2010, 17:21)
Michael Amend:   Da es noch keinen eigenen Hy√§nen-Thread gibt,er√∂ffne ich diesen hiermit. Ich durchforste gerade meine alten Duisburg-Fotos und habe diese einzige Bild einer Duisburger Streifenhy√§ne, das ich gemacht habe,gefunden. Ich habe es 1990 aufgenommen. 1994 ist die letzte, weibliche, Streifenyhy√§ne nach Fuengirola abgegeben worden.
(02.01.2010, 16:40)

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