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Tiergarten Bernburg



Oliver Muller:   Und hier die ausf√ľhrliche Version:

http://buergerinfo.bernburg.de/getfile.php?id=34261&type=do
(21.04.2019, 21:51)
W. Dreier:   Gelbkehlfrankolin
(09.06.2017, 20:19)
W. Dreier:   Felsenhahn (-huhn?)
(09.06.2017, 20:17)
W. Dreier:   Puszta-Rinder-Nachwuchs
(09.06.2017, 20:16)
W. Dreier:   Einleitung siehe Sta√üfurt.

1.Teil: Besuch in Bernburg: Da zu gut durchgekommen, blieb Zeit, die Kassiererin von der Arbeit abzuhalten. Der Saalepegel bei dem Hochwasser stand seinerzeit etwa 1 m an der Kasse! Insofern ist verst√§ndlich, dass der Tierbestand h√∂chstgradig jenem des letzten Besuches √§hnelte. Links herum bei einem Geparden, dann Haustieranlagen, wobei dieser Trakt gerade einer Versch√∂nerung unterzogen wird: schwarze Zwergziegen, Somalischafe, Esel, Zackelschafe: alle mit vielen Jungtieren. Dann das 1. Haus: Buschschliefer, Zwergmangusten, R√ľsselspringer mit Nachwuchs, in den Aquarien viele Madagascar-Fische. Die Kattas schliefen noch, beim 2. Durchgang eine Stunde sp√§ter war alles im Freigehege: ca 8 Tiere und 3 Jungtiere. Es folgt der Pinguinpool - allerdings sind die Scheiben oberhalb der Erde - man hat nur Fernsicht. ``Irgendwie`` stimmt die Optik nicht. In einem provisorischen Kleingehege sind einige Graum√∂wen bestimmt f√ľr die Pinguinanlage, die √ľbernetzt ist.

Rechterhand dann ein Schildkr√∂tenhaus mit afrikan. Spornschildkr√∂ten, rechts davon eine sehr gelungene Surikatenanlage mit sehr gutem Innenraum, seitlich am Haus ein kleiner Neubau. Es kommt die Braunb√§renanlage: 2 Tiere tr√∂delten im hohen Gras herum, nur ein Wolf war zu sehen - offenbar aber mit Zaun abgesperrt. Beim 2. Gang gab es nur die Pflegerin zu sehen. Die Gr√ľnen Meerkatzen haben Zugang von einem weiblichen Tier bekommen, dass irgendwo in ``Einzelhaft`` war. Dann der ``Vogelgang `` : Felsenhuhn, Rotschnabel-Toko, Hildebrand-Glanzstar, Palawanfasan, Wei√üer Ohrfasan, Blauelstern, Schildturako, Graubauchh√§herlinge, Wei√ühaubenh√§herling, Bartvogel, Gelbkehlfrankolin - fast alles wie gehabt.

Dann Hauskaninchen. Gegen√ľber der Gang in der Mitte liefert dann eher etwas √§ltliche Gehege f√ľr die Luchse, gegen√ľber in der ehemaligen Rehanlage nur Gras und hohes Unkraut. Nach Vorbeigang an den Wei√ühalskranichen eine Anlage mit einem Trapphahn, daneben wird eine neue Anlage im Eckbereich aufgesch√ľttet - in Vorausschau erneuten Hochwassers werden in den Anlagen Erd``hochst√§nde`` aufgesch√ľttet. Im Innenraum die gro√üe Trampeltierherde, dann Pusztarinder - 6 Jungtiere, die Erwachsenen allerdings waren etwas mager, ein Zustand der leider extrem f√ľr die beiden Wei√ülippenhirsche (0 , 2) zutraf, dann fressende Wisente, ein Bentheimer Eber.

Fehlt nur noch das `Tropenhaus?: auf der gro√üen linken Gras-bewachsenen Anlage der Waldhunde sieht man die ausgetretenen Wege - die Verursacher waren wohl im Schlafzimmer. Am Eingang die gute Liszt√§ffchenfreianlage, innen1 Acouchi, 1 Venezuelaamazone - und man tritt auf die Aussichtsplattform des ``s√ľdamerikanischen Sees?. Die Sammlung ist weiterhin sehr umfangreich - im einsehbaren Teil waren aber nur Schwarzhalsschw√§ne, chicen. Krickenten und Rotfl√ľgelenten - der andere begehbare Teil war leider verschlossen, nur Grauhalsg√§nse und die Chileflamingos waren auszumachen. Bleibt nur Australien mit Emu, Bennetts mit Kind, hinten in einer Extraanalage Spaltfu√üg√§nse, am Teich M√§hneng√§nse.

√úberflutung √ľberstanden - m√∂ge es nun gut weitergehen.

Katta mit Zwillingen
(09.06.2017, 20:08)
W. Dreier:   Waren doch nur 1,9 MB ! Jetzt aber !?
(04.06.2017, 12:00)
W. Dreier:   @A. Langer: Fand ich eben bei der Planung eines neuen Besuches - wenn auch schon etwas zur√ľckliegend
(04.06.2017, 11:56)
Jennifer Weilguni:   Einfach schlimm, wie sich diese Trag√∂die widerholt. Aber es ist sch√∂n zu lesen, da√ü Halle und Aschersleben hier so schnell und unb√ľrokratisch helfen!!!
(06.06.2013, 14:08)
Michael Mettler:   Der Tiergarten ist laut Meldungen komplett √ľberflutet; Teile des Tierbestandes wurden in benachbarte Zoos wie Aschersleben und Halle ausgelagert, einige Hirsche konnten nicht mehr gerettet werden.
(06.06.2013, 12:58)
Ronny:   Heute war ich mal wieder in Bernburg. Ich sah Zwillinge bei den Listz√§ffchen, die gerade mal ein paar Tage alt waren. Ebenfalls frische Jungtiere gab es bei den K√∂nigsfasanen. Was micht gewundert hat, dass die Fasane mit Rotschnabelschweifkitta zusammen waren, da Eier zum Nahrungsspektrum dieser V√∂gel geh√∂ren.
Die Jungtiere der Turkmenenhuhus sind schon fas Fl√ľgge.
Die Amerikanischen Ruderenten befinden sich in der Balz und die Coscorba-Schw√§ne br√ľten gerade.

Als aktuelle Baustelle idt die Erweiterung der Wisentanlage zu melden.
(09.06.2010, 19:13)
Michael Mettler:   Vielleicht w√§re es mal eine √úberlegung wert, die eher verstreuten Magellanpinguine an einer Stelle zu versammeln und NICHT mit anderen Arten zu vergesellschaften, um eine m√∂glichst gro√üe Kolonie bilden zu k√∂nnen. Von den in ISIS angef√ľhrten europ√§ischen Haltungen ist ausgerechnet Augsburg mit 4,8 Magellanpinguinen die einzige, die innerhalb der letzten 12 Monate keinen Nachwuchs hatte (und vorher?). Karlsruhe (z√ľchtet, hat aber auch relativ wenige Individuen zusammen mit Humboldtpinguinen) und Wilhelmshaven (Bestand? Zucht?) sind in ISIS nicht gelistet.
(01.06.2010, 16:00)
Klaus Sch√ľling:   F√ľr die Magellan-Pinguine sieht es ja wirklich mau ist - f√ľr Bernburg freut es mich auf jeden Fall, das Leben auf die Anlage kommt!
(01.06.2010, 15:46)
Ronny:   Aus Plsen sind 7 weitere Humboldt-Pinguine einegtroffen.

Desweiteres meldet der Tierpark (http://www.tiergarten-bernburg.de) die Tierparkerstucht bei den Turkmenen-Uhus (seit 2008 im Bestand) und Opalracken (seit 2007 im Bestand).
(28.05.2010, 10:27)
Oliver Jahn:   Schade, dass es mit den Magellanpinguinen nicht geklappt hat, ich fand es sehr positiv, dass wieder mal eine der kleineren Einrichtungen sich um eine selten gezeigte Art bem√ľht hat. Ich gehe aber davon aus, die Masse der Besucher wird es nicht merken, ich hatte auch am Anfang meine Schwierigkeit, die Tiere auseinander zu halten.
(11.04.2010, 19:29)
Ralf Seidel:   Der Tiergarten Bernburg hat jetzt die Zusage aus Emmen, sich am EEP f√ľr Humboldtpinguine zu beteiligen. 4 junge Weibchen aus der Nachzucht des Vorjahres wurden kurzfristig vom Zoo Halle bereits eingestellt und erg√§nzen die vorhandene kleine Gruppe. M√§nnlein aus anderen Zoos sollen noch folgen. Der einzelne Magellanpinguin geht zur√ľck nach Karlsruhe.
(09.04.2010, 13:56)
Ralf Seidel:   Auf der Homepage des Bernburger Tiergartens sind zum Downloaden 2 alte Tiergarten - Wegweiser aus den Jahren 1951 und 1959 eingestellt.
(27.01.2010, 12:36)
Ralf Seidel:   Anl√§sslich des 100. Geburtstags des Bernburger Tiergarten erschien im Juni eine Brosch√ľre zur Entwicklung des Tiergartens. Na ja, zugegeben - mit 28 Seiten ist die Chronik nicht ganz so akribisch und detailliert ausgefallen wie die hallesche (bzw. das, was bisher vorliegt), trotzdem sehr informativ mit einigen interessanten Abbildungen.
Verfasser ist der Tiergartenleiter Dipl.-Biol. Andreas Filz.
(06.07.2009, 16:16)
IP66:   @Andreas: Ich halte es durchaus f√ľr denkbar, da√ü gewisse altert√ľmliche Gestaltungsweisen durch Verwendung von gro√üformatigem und nur hammerrecht behauenem Naturstein Gestaltungsabsichten bisweilen gro√üen Widerstand entgegensetzen konnten. Allerdings d√ľrfte dies mit dem Aufkommen armierter Betondecken nurmehr verkleidungstechnische Gr√ľnde gehabt haben. Dennoch w√ľrde ich, auch im Falle des bernburger Beispiels, eine gewisse Aussagekraft nicht bestreiten wollen - mit der internationalen Moderne nach 1945 d√ľrften dergleichen B√§renst√§lle nicht mehr zu erwarten sein. Das macht den Fall in Bernburg ja so interessant.
(16.01.2009, 18:46)
Ralf Seidel:   Nee Quatsch, steht ja im dazugeh√∂rigen Beitrag...
(16.01.2009, 16:13)
Ralf Seidel:   Das Datum hatte ich schon gesehen, als ich mir das Foto als Vollbild darstellte...
(16.01.2009, 16:11)
Andreas:   @Ralf Seidel: Soooo alt wie ich aussehe, bin ich noch nicht. Das Bild ist von 1937 :-)
(16.01.2009, 15:57)
Ralf Seidel:   @Andreas, Ach soooo - ich dachte schon...)))Ist trotzdem ein tolles Bild, das ich bisher noch nicht kannte.
Die Tatsache, dass es im mitteldeutschen Raum immer noch eine relativ gro√üe Dichte kleinerer G√§rten gibt, liegt sicher auch daran, dass es hier fr√ľher schon ne Menge derartiger Anlagen gab. Der Raum Leipzig-Halle war ja neben Berlin(Ost) in der ehemaligen DDR der Ballungsraum schlechthin, da bedurfte es nat√ľrlich auch einer Vielzahl von nahegelegenen Freizeitm√∂glichkeiten. Ein √úberleben derartiger Einrichtungen war und ist nat√ľrlich nicht selbstverst√§ndlich...
(16.01.2009, 15:41)
Andreas:   @Ralf Seidel: Danke, aber ich habe es nicht gemacht:-)
Das ist ja das Sch√∂ne an den Heimattierg√§rten. Sie lagen "um die Ecke", man konnte sich identifizieren. Schon die Entstehung ist spannend. Mal aus f√ľrstlichen "Thierg√§rten", Wildgehegen,Fasanerien oder eben Erweiterung privater Haltungen- zumeist Vogelz√ľchter. Interessant f√ľr mich ist, wie sich die Geschichte wiederholt. Ein Aufschwung der Baut√§tigkeit in den 30-igern b.z.w. 90-igern. Beim n√§heren Hinschauen erkennt man die √∂konomische Wechselwirkung. Von (aus √∂ffentlicher Hand) gef√∂rderten, befristeten Arbeitspl√§tzen profitierten die Einrichtungen, von der Verschleierung der tats√§chlich Arbeitslosen, der Staat.
Zynismus beiseite.
Gerade die F√§higkeit der jeweiligen Tierparkleiter, Dritte f√ľr "ihre" Leidenschaft zu begeistern, macht heute das breite Spektrum aus. Sind erst einmal die damaligen Patenschaftsbetriebe f√ľr eine Idee gewonnen worden, war fast nichts unm√∂glich.Aber eben meist nur Kalth√§user. Ich freue mich √ľber jeden Heimattierpark, der bis heute √ľberlebt hat und sich sogar weiter entwickeln konnte. Wittenberg ist auch so ein Beispiel. Was da aus dem Aquarium, ein paar Volieren und 3 Ziegen wurde...alle Achtung. Leider ist "mein" Zoo Bernau schon mit der Wende gestorben.
Es ist schön, daß bei Euch so viele Tiergärten oberlebt haben!!!
(16.01.2009, 15:07)
Ralf Seidel:   @Andreas, sch√∂nes Bild...
Schon als Kind hatte ich vom Bernburger Tiergarten immer den Eindruck, dass er mehr war als "nur ein Heimattiergarten".
W√§hrend im benachbarten K√∂then oder auch in den Anfangsjahren des Tierparks Aschersleben die heimische Tierwelt immer Priorit√§t hatte, hielt man in Bernburg schon fr√ľher eine Reihe Tiere anderer Herkunft. Aschersleben hatte zwar schon in den Siebzigern sein Aquarium/Terrarium (eine Leidenschaft des Fritz Hennebold), auch ein paar Primaten und exotische V√∂gel, sp√§ter auch L√∂wen bzw. Amurtiger - aber der heutige Bereich der Wasserb√∂cke war das Reich des Rotwildes, die heutige Tigeranlage steht auf der Fl√§che des alten Wisentgeheges...Selbst der kleine Tiergarten in Stassfurt hielt zwar in den 70ern schon beispielsweise 1 Paar L√∂wen, einen Jungleoparden sowie ein Tulu, ansonsten aber viele heimische Tiere sowie allseits bekannte Heimtiere a la Wellen-, Nymphensittich u.s.w.
Auf der Bernburger Homepage hat Tiergartenleiter A. Filz ja schon flei√üig √ľber die Geschichte des Parks fortgef√ľhrt. Den damaligen Tiergartenleiter Rene Koppera kannte ich als flei√üiger Tiergarteng√§nger sehr gut - und der mich...Jeden Sonntag vormittag waren ich mit meinem j√ľngeren Bruder im Tiergarten unterwegs, wir wohnten damals ganz in der N√§he und andererseits war es meiner Mutter ganz recht, wenigstens f√ľr ein paar Stunden mal Ruhe vor uns zu haben...
Und immwer wieder waren eben auch eine Reihe k√§lteunempfindlicher Exoten zu sehen: Dingos und Goldschakale, Lamas, Dromedar "Sahib" und sp√§ter dann auch die Trampeltiere, Chile-Flamingos, exot. Wassergefl√ľgel u.a. Trauer- und Schwarzhalsschw√§ne, Przewalskipferde...F√ľr mich die Kr√∂nung war das von mir so getaufte "Terrarienschaufenster". Aus einem kioskartigen kleinen Rundbau, mit
rundseitig angeordneten Fenstern, in dem
vorher Wei√üe M√§use und Rosettenmeerschweinchen gehalten wurden, baute man Anfang der Siebziger etwas um: entstanden war eine dreiteilige Terrarienanlage mit durchaus h√ľbschen kleinen Terrarien: im ersten waren 2 Kaukasusagamen (A. caucasica)untergebracht. Das war gerade die Zeit, wo ich mich auch sehr intensiv f√ľr Reptilien zu interessieren begann...Also erz√§hlte Herr Koppera mir auf meine st√§ndigen Befragungen hin schon mal das eine oder andere ("Eigentlich wollte ich lieber Schleuderschw√§nze/Hardun (A. stellio) haben, aber die sind ja noch wilder...". Im anderen Terrarium wurden 3 Babys der Abgottschlange gro√ügezogen. Im gr√∂√üten der 3 Terrarien aber lebte ein Baby-Leistenkrokodil, die Anlage sch√∂n bepflanzt mit Monstera, Philo und Nephrolepis...Sp√§ter zogen in dieses Terrarium Leguan-Babys (I.iguana) und winzige Schmuckschildkr√∂ten, ins Agamenterrarium zog sp√§ter 1 kleiner Netzpython ein...
Neben seiner Passion, die Fesseln des eigentlichen "Heimattiergartens" durch die Haltung fremdl√§ndischer Tiere zu sprengen, erkannte Rene Koppera auch sehr fr√ľh die Bedeutung der Haltung seltener Haustierrassen: Ungar. Steppenrinder, Zackelschafe, Kameruner Zwergziegen (wenn ich mit K. Ruske dar√ľber spreche kommt immer ein beidseitiges langes "Aaaahhhh-die Schwarzen...), Mangalitza-und H√§ngebauschweine, Indische H√§ngeohrziegen. Freilaufend gehalten wurden Pfaue und Perlh√ľhner. In den 90er Jahren traf ich Herrn Koppera auf dem Parkplatz des Tiergartens wieder -ich kannte ihn nat√ľrlich noch von fr√ľher - er mich freilich nicht mehr, wir haben uns lange unterhalten. Ganz besonders stolz war er auch auf seine Th√ľringer Hausesel. Seiner Einladung, ihn zu besuchen und in alten Unterlagen zu kramen bin ich leider nie gefolgt -immer wieder kam was anderes dazwischen, irgendwann hat man es verdr√§ngt... Als Kind hatte ich meine Zoohelden im Fernsehen: Ullrich, Dathe, Grzimek...Aber Rene Koppera und seine Tierpfleger waren real, denen konnte ich jede Woche live √ľber die Schulter schauen - und mit Andreas Filz hat der Tiergarten wieder einen engagierten Leiter, was mich pers√∂nlich nat√ľrlich besonders freut.

(16.01.2009, 14:07)
Andreas:   @IP66: Es stellt sich die Frage, ob Rundb√∂gen im Natursteinmauerwerk sich √ľberhaupt stilistisch einordnen lassen! F√ľr das Abfangen von Mauer√∂ffnungen kommen nur St√ľrze aus Naturstein (auf grund der L√§nge hohe Kosten, Kleinere mit Stahltr√§gern kombinieren-aufw√§ndig und sanierungsanf√§llig)) oder Betonst√ľrze (optisch indiskutabel)infrage. Rundb√∂gen sind kosteng√ľnstig (√ľber Holzmodeln gemauert) statisch optimal,mit dem Mauerwerk harmonisch, also zeitlos.
Anbei ein Bild (Fundst√ľck im Net) von 1937
(16.01.2009, 11:05)
Gudrun Bardowicks:   Auf der Fl√§che des alten Affenk√§figs steht heute die Freianlage f√ľr Gr√ľne Meerkatzen samt dazugeh√∂rigem Haus. M√∂glicherweise wurde das Dach des alten K√§figs allerdings als Dach f√ľr das aktuelle Meerkatzenhaus wiederverwendet.
(15.01.2009, 23:26)
Michael Mettler:   @IP66: F√ľr "kulturelles Erbe" ist es bei besagtem Affenk√§fig zu sp√§t, der existiert gar nicht mehr...
(15.01.2009, 20:38)
IP66:   Mit der stilistischen Eindordnung des B√§renzwingers tue ich mich ein wenig schwer - zum einen sieht man wenig, zum zweiten wurden hier und da, wenn auch selten, bis in die 60er Jahre hinein dergleichen Rundbogen√∂ffnungen gebaut. Die dritte nicht beantwortete Frage d√ľrfte die interessanteste sein: Wenn der Zwinger aus den 50er Jahren stammt, k√∂nnte man eine Verbindung zur stalinistischen Architektur und zum Heimatstil ausmachen. Das w√§re insofern interessant, als da√ü ich keinen wirklich in dieses Stilkonzept passenden Tierhausbau in der DDR kenne. Anhand des Bildausschnittes l√§√üt sich da leider wenig sagen, und auch mein n√§chster Besuch in anhaltinischen Gefilden wird wohl keine Kl√§rung mehr herbeif√ľhren. Insofern w√ľrden nur weitere Bilder helfen, sich √ľber die Einordnung des Baus klar zu werden.
Der Affenk√§fig hingegen zeigt durch seine Dachkonstruktion und Proportionierung, da√ü hier tats√§chlich eine enge Verbindung an aktuelle architektonische Entwicklungen vorliegt, die ich auch sehr wirkungsvoll und gelungen finde. Hierin scheint sich mir auch eine der spezifischen M√∂glichkeiten der Heimattierparks der DDR zu manifestieren, die zeigt, da√ü dieser Staat auch in der Provinz nach architektonisch attraktiven L√∂sungen streben konnte, die einem westdeutschen Kleinzoo vergleichbare Gr√∂√üe und Lage verschlossen blieben. Ich w√ľrde es so sehen, da√ü diese Entwicklung irgendwann dem Vorrang der normierten Plattenbauten geopfert wurde, w√ľrde aber gerade aufgrund dieser historischen Konstellation besagte Affenanlage f√ľr einen wichtigen Bestandteil des kulturellen Erbes halten.
(15.01.2009, 19:54)
Ralf Seidel:   @Ronny, der dargestellte Affenk√§fig ist schon das neuere Haus gewesen, auf der langen Front die Javaner, rechts zum Eingang zu der kleinere K√§fig der Mantelpaviane. Der Wassergefl√ľgelteich ist heute noch Bestandzeil der Patagonienanlage, der Bereich Kaninchen und Meerschweinchen ist korrekt, links davon der Eingang zum Wirtschaftshof.
Oliver, der Bärenzwinger stammte aus den 50er Jahren und war in 2 Anlagen geteilt. Immer mit Braunbären (das Wappentier der Stadt) besetzt, in den 70er und Anfang der 80er auch mit Kodiaks. Und genau auf diesen Grundmauern finden wir heute das Afrikahaus.
(13.01.2009, 08:50)
Alexander Fuchs:   Muss auch mal wieder in den alten Fotos rumillern, weis das es auch mehrere Fotos vom Gehege, der B√§ren gibt (Gehege).

Werde auch den TP in naher Zukunft wieder besuchen! Die Homepage ist sehr, sehr schön und toll gemacht. Respekt
(13.01.2009, 01:29)
Oliver Jahn:   Der "Kleine Ronny" gef√§llt mir besonders!! ;-)
Der B√§renk√§fig ist ja interessant. Die Rundbogen√∂ffnung zum Innengehege ist absolut selten und untypisch f√ľr Heimattierg√§rten in der ehemaligen DDR. Von wann war dieser K√§fig und war er das, was heute das Afrika-Haus ist?
(12.01.2009, 21:14)
Ronny:   Schienenbahn, 1989

heute: Gepardenanlage
(12.01.2009, 21:06)
Ronny:   k√∂nnten die alten Meerschweinchen und Hasenbuchten sein, 1989
(12.01.2009, 21:05)
Ronny:   Vogelvolieren, 1989
(12.01.2009, 21:04)
Ronny:   Wildmeerschweinchenanlage, 1989

könnte der heutige Koi-Teich sein
(12.01.2009, 21:03)
Ronny:   Wassergefl√ľgelteich, 1989
(12.01.2009, 21:02)
Ronny:   Bild: Rhesusaffenk√§fig, 1986

Heute: Freianlage f√ľr Gr√ľne Meerkatzen
(12.01.2009, 21:01)
Ronny:   Es ist sehr interessant die aktuelle Diskusion √ľber die Historie des Bernburger Tiergarten zu lesen. Immer wieder interessant etwas neues √ľber die Parks in der Umgebung zu h√∂ren.

Kenne mich zar nicht so gut, aber ich könnte (auf Empfehlung von Oliver) ein paar Fotos beitragen.

Bild1: Bärenkäfig, 1986
(12.01.2009, 20:59)
Michael Mettler:   @Oliver: Wenn ich mir die Bernburger HP anschaue, dann feiert man dort dieses Jahr 100 Jahre Tiergarten, obwohl zum Beginn 1909 gerade mal zwei Goldfasane ausgestellt wurden! Wer wei√ü also, ob der erste Ascherslebener Tierpark nicht nur aus einem Meerschweinchengehege bestand :-)
(12.01.2009, 18:06)
Ralf Seidel:   Ich gehe mal davon aus, dass die eventuell fr√ľher vorhandene Anlage in Aschersleben bestenfalls ein kleineres Gehege war, hie√ü es doch bei der Er√∂ffnung der jetzigen Anlage auf der "Alten Burg" in den 70ern, dass sich damit ein lang gehegter Traum der Ascherslebener erf√ľllt...
Von den Beschreibungen in Bernburg sind mir noch das alte Nutria-Gehege sowie der Bereich mit den Kaninchen-Meerschweinchen-Boxen in Erinnerung. √úber dem Nutria-Gehege (auf der R√ľckseite des Waldw√§rterh√§uschens, wo sich heute die Anlage der Gr√ľnen Meerkatzen befindet) befand sich ein K√§fig mit Rhesusaffen. Als kleiner Steppke in den 60ern war ich ja schon regelm√§√üig im Tiergarten. Ende der 60er
entstand an dieser Stelle ein gr√∂√üeres, nicht begehbares Affenhaus mit 2 K√§figen. Im Gr√∂√üeren der beiden war eine gut z√ľchtende Gruppe Javaneraffen, im wesentlichen kleineren K√§fig um die Ecke herum 1,2 Mantelpaviane untergebracht. Auch das alte Vogelhaus f√ľr kalt zu haltende Arten und die Raubtierk√§fige auf der R√ľckseite sind mir noch in bester Erinnerung, zumal dieser Bereich ja bis in die 90er Jahre noch Bestand hatte.
Neu war f√ľr mich auch, dass der Tennisplatz schon vor dem Krieg Bestand hatte. Den fand ich schon als Kind furchtbar - so ne sch√∂ne gro√üe Fl√§che, was h√§tte da f√ľr ne tolle Antilopenanlage hingepasst...
(12.01.2009, 13:11)
Oliver Jahn:   Ralf, das beruhigt mich ungemein! ;-) V√∂llig abwegig ist es zwar nicht, denn die Vergangenheit vor 1945 wurde ja in der DDR gern mal ausgeblendet, und so kann nat√ľrlich auch eine solche evtl. fr√ľhe Einrichtung einfach in Vergessenheit geraten sein, aber ein wenig verwunderlich ist es, dass der heutige Zoo in seinen Jubil√§ums-Publikationen dann einen m√∂glichen Vorg√§nger mit keinem Wort erw√§hnt hat.

(11.01.2009, 16:37)
Ralf Seidel:   Oliver, da bin ich mir auch nicht so sicher...
(11.01.2009, 11:04)
Oliver Jahn:   Eine wirklich gute Seite, vielen Dank Ralf f√ľr den Tipp. Die Geschichte des Tierparks liest sich sehr gut und ist recht spannend, was mich aber an diesem historischen Exkurs am meisten √ľberrascht hat, dass neben Bernburg und K√∂then (bei beiden war mir das bekannt) auch Aschersleben bereits einen Tierpark vor dem Krieg hatte. Das war mir v√∂llig neu, da ich nur die Anlage von Fritz Hennebold kenne und immer der Meinung war, es w√§re der erste Tierpark in Aschersleben gewesen.
(10.01.2009, 21:29)
Ralf Seidel:   Seit einigen Monaten verf√ľgt der Bernburger Tiergarten √ľber eine recht informative Homepage. Und p√ľnktlich zum 100. Geburtstag, den der Tiergarten in diesem Jahr begeht, gibt es auch einen sehr interessanten Teil zur Geschichte des Parks, der erste Teil schon mal bis in die 50er Jahre hinein...
Dazu einen Jahresr√ľckblick 2008 und zum downloaden auch die Tierbestandsliste 2007 - also, ruhig mal reinklicken...
(08.01.2009, 13:17)
Ralf Seidel:   Am vergangenen Samstag wurde im Bernburger Tiergarten die neue Pinguinanlage feierlich
√ľbergeben.
So schnell hatte ich mit der Fertigstellung noch gar nicht gerechnet. Eine Woche davor waren
Stefan Waldheim und ich noch in der Stuttgarter Wilhelma unterwegs. Irgendwo zwischen ¬Ąde √Ąffle und dasch Willb√§rle¬ď klingelte pl√∂tzlich mein Handy. Konstantin Ruske berichtete die Neuigkeit, da eine Gruppe aus dem Leipziger Zoo an der Er√∂ffnung teilnehmen wollte, sagten wir nat√ľrlich auch gleich mit zu.
Am Vormittag trafen wir uns zun√§chst im Zoo Aschersleben. Dietmar Reisky lie√ü es sich nehmen, uns wieder durch den Park zu f√ľhren. Nachwuchs u.a. bei den Amurkatzen, Diana-
und Brazza-Meerkatzen. Die Quastenstachler waren sehr aktiv.
Am Nachmittag ging es dann weiter nach Bernburg, da Er√∂ffnung f√ľr 15:00 Uhr vorgesehen war, machten wir zun√§chst erst noch einen Rundgang. Nachwuchs u.a. bei den √Ėstlichen
Zwergmungos, Buschschliefer, Temnick-Tragopan, Schmalschabelstare, Blauelstern. Die Chile-Flamingos br√ľten wieder flei√üig, der Gepardennachwuchs ist zur Freude aller Besucher
st√§ndig in Bewegung. Und mit Unterst√ľtzung des Inspektors bekamen wir dann auch endlich mal die Felsenh√ľhnchen zu sehen.
P√ľnktlich erfolgte dann die √úbergabe der begehbaren Anlage mit einen bunten Programm, derzeit besteht die kleine Pinguinkolonie aus 6 Tieren, Magellan- sowie Humboldtpinguine.
F√ľr sp√§ter ist geplant, noch Inkaseeschwalben hier fliegen zu lassen, das Gehege ist mit einem
Netz √ľberspannt.
Die Leipziger Gruppe war vertreten durch die drei Kuratoren Gerd N√∂tzold, Konstantin Ruske und Fabian Schmidt, des weiteren der ehemalige B√§renpfleger Bruno Schneider und ein Jungtierpfleger. Unter den zahlreichen G√§sten konnte ich auch den Inspektor des halleschen Zoos entdecken ¬Ė ich glaube, allen Beteiligten und G√§sten hat es gefallen und sie waren beeindruckt von den Entwicklungen in den letzten Jahren, an Ideen f√ľr die weitere Ausgestaltung des Gartens mangelt es auch nicht...
Ich begl√ľckw√ľnsche Tiergartenleiter Andreas Filz und sein Team zu den vielen positiven
Ver√§nderungen der letzten Jahre ¬Ė und nat√ľrlich auch zu der sch√∂nen neuen Anlage.

(14.07.2008, 13:11)
Oliver Jahn:   Sorry, das unten ist ein Blick auf die neue Anlage, der Plan kommt hier.
(12.06.2008, 22:23)
Oliver Jahn:   Hier mal ein Plan der Pinguinanlage.
(12.06.2008, 22:21)
Oliver Jahn:   Heute war ich in Bernburg. Direkt zur √Ėffnung des Tierparks war ich dort und ich wurde belohnt mit einer absolut aktiven Gepardenfamilie. Die Katze und ihre 5 Jungtiere lagen ganz vorn an der Scheibe und boten ein wirklich einmaliges Schauspiel. Ich habe allein dort sicher eine halbe Stunde zugebracht. Der Wurf entwickelt sich sehr gut und die Katze machte einen sehr ausgeglichenen Eindruck.
Die Pinguinanlage ist bereits gut zu erkennen und d√ľrfte bald er√∂ffnet werden. Sie f√ľgt sich sehr gut in den Rest des Tierparks ein, f√ľr die R√ľckwand ist die gleiche Holzverkleidung gew√§hlt, wie am Meerkatzenhaus.
Die Watussis sind nicht mehr da.
Bären und Wölfe haben wieder herrliche Interaktionen gezeigt. Dabei ist mir aufgefallen, dass in Berlin die Bären die Wölfe stark dominieren, in Bernburg scheint das nicht der Fall zu sein, hier sind die Wölfe permanent dabei, die Bären auf Trab zu halten.
Es lässt sich sagen, der Besuch hat sich wieder einmal gelohnt.

(12.06.2008, 18:29)
Ralf Seidel:   Neben dem hin und wieder √ľber die Saale getretenen Hochwasser (in fr√ľheren Jahren mu√üten regelm√§√üig im Fr√ľhjahr Teile des Parks evakuiert werden), hatte der Park immer schon gro√üe Probleme mit tierischen R√§ubern. Da der Tiergarten ja mitten in der Saaleauenlandschaft liegt, war das auch nicht wirklich verwunderlich. So machte der jetzige Tiergartenleiter aus der Not eine Tugend: der ehemalige zentrale Wasservogelbereich wurde eingez√§unt. Dem neuen, geographischen Prinzip angepasst entstanden so die begehbaren Bereiche Australien und Patagonien - diese Anlagen sind somit auch f√ľr den Besucher wesentlich attraktiver geworden. Die neue Pinguinanlage wird ebenfalls eingez√§unt und in einem bestimmten Bereich f√ľr die Besucher begehbar.
(06.06.2008, 13:18)
WolfDrei:   Besuch am 29.5.: Der Gepardennachwuchs "darf" schon aus der H√∂hle hinaus, nur etwa 1-2 m, dann holt "Muttern" sie wieder zur√ľck. Durch hohes Gras ist das schwer einsichtbar. Nachwuchs dann bei Temmink-Tragopan und Kattas (4 Jungtiere). Warum ist die Punguinanlage eigentlich auch oben verdrahtet?-Fliegender Zweitbesatz? Die Felsenh√ľhnchen waren (kurz) sichtbar. 1 Wisentgeburt.
(30.05.2008, 20:38)
Ralf Seidel:   Nachzucht bei den Chukar-Steinh√ľhnern
wäre ja wirklich nicht schlecht, so oft sieht man die eigentlich nicht mehr...
In Bernburg wurden die seit den 70er Jahren gehalten.
Wie mir Tiergartenleiter Andreas Filz noch vor einem Jahr erz√§hlte, sollten die Brillenpinguine aus der M√ľnsteraner Zucht kommen. Sind die Nachzuchten da inzwischen ausgegangen oder schleicht das eine oder andere Tier wieder als Freig√§nger durchs Zoogel√§nde...?))
Sei es wie es sei, Magellanpinguine h√∂rt sich auf jeden Fall schon mal gut an. Und im Afrikahaus leben in einigen der Aquarien ja auch schon s√ľdamerikanische Welse, um die Algen knapp zu halten...
(15.05.2008, 12:51)
Ronny:   @Ralf Seidel: Wo du es sagst, ist es mir auch wieder eingefallen. Nur die K√∂nigsfasane habe ich nicht bemerkt.

Der Grund f√ľr die Magellanpinguine ist recht simpel aber dennoch sch√∂n. Die eigentlichen Brillenpinguine sollten als Geschenk in den Tierpark kommen, aber leider wurden die versprochenen Tiere in andere Zoos abgegeben. Nun stand eigentlich die Wahl zwischen Humboldt und Megellan. Dem Direktor waren aber die Humboldts "zu allt√§glich" und er entschied sich f√ľr Magellanpinguine.

Noch weiter Ergänzung als zu den News:
- Das letzte Chukar-Steinhuhn aus dem Tierpark Schönebeck ging zur Zucht zum ebenfalls letzten Steinhuhn nach Bernburg
- Auch die letzte Unterartenreine Europäische Blauelster verliess den TP Schönebeck in Richtung Bernburg. Der Bernburger hatte bereits vorher recht gute Zuchtergebnis bei den Europäischen Blauelstern
(14.05.2008, 19:37)
Ralf Seidel:   @Ronny, die Racken sind in der vordersten Anlage auf der Stirnseite des Volierenkomplexes zu sehen, also in der gleichen Anlage wie die Felsenh√ľhnchen, die ich allerdings auch noch nie zu Gesicht bekam. Die vorher hier untergebrachten Glanzstare und
Rotschnabeltokos sind eine Voliere weiter gezogen. Die Königsfasane sind im "kalten Teil", also Richtung Weißnackenkraniche, in einer der Volieren zu sehen.
(14.05.2008, 13:12)
Michael Mettler:   Magellanpinguine am Afrikahaus? Ist da irgendwo ein Tiertransportschiff gestrandet? :-)

Aber im Ernst: Es steht m.W. zur Diskussion in Systematikerkreisen, ob Magellan- und Brillenpinguin nicht sogar zur selben Art gerechnet werden sollten, da die Unterschiede zwischen ihnen marginal sein sollen (z.B. gibt es mehr Brillenpinguine mit doppelter schwarzer Brustbinde, als uns der durch Tierlexika vermittelte "Standard" weismachen will). Allerdings konnte wohl noch nicht √ľberpr√ľft werden, ob und wo es im S√ľdatlantik zu Gen-Austausch der beiden Formen/Populationen kommen k√∂nnte.
(14.05.2008, 09:29)
Ronny:   Von √∂min√∂sen Felsenh√ľhnchen konnte ich bereits Fotos machen ;).

Über den Nachwuchs der Geparden im TP habe ich mich sehrgefreut..vieleicht mache ich demnächst noch einmal ein Besuch.

In welcher der Volieren befidnet sich die Opalracke und die Königsfasane? Bei meinen Besuch am 07.05. habe ich noch keine gesehen und esgab keine leeren Volieren.
(13.05.2008, 23:59)
Sven P. Peter:   Von wegen omin√∂s *lach* Hier der Fotobeweis!
(13.05.2008, 23:56)
Karsten Vick:   Magellanpinguine n√∂rdlich des Wei√üwurst-√Ąquators... und an Opalracken kann ich mich nicht sattsehen, f√ľr mich die sch√∂nsten V√∂gel die es gibt... und dann noch die omin√∂sen Felsenh√ľhnchen... und die Schlichtborstenh√∂rnchen sind auch wieder drau√üen... was mag das wohl hei√üen? Ich muss wieder nach Bernburg!
(13.05.2008, 23:17)
Sven P. Peter:   Laut Pflegerin werden statt der Brillenpinguine Magelanpinguine kommen.
(13.05.2008, 22:57)
Michael Mettler:   Stimmt. Vielleicht h√§tte ich es sogar andersrum formulieren m√ľssen :-)
(13.05.2008, 18:04)
IP66:   Wobei die fr√ľhen Zuchterfolge von Gerparden in Neuwied und Krefeld auch nicht in metropolitanen Gro√üzoos stattfanden ...
(13.05.2008, 17:51)
Michael Mettler:   Bemerkenswert, dass die so genannten kleinen Zoos in Deutschland mit den gro√üen in Sachen Gepardenzucht allm√§hlich gleichziehen; neben Bernburg denke ich da an die Zuchterfolge in Jaderberg oder in Nadermanns Tierpark.
(13.05.2008, 16:56)
Ralf Seidel:   F√ľnfk√∂pfigen Nachwuchs gab es Ende April bei den Geparden im Bernburger Tiergarten. Seit ca. eineinhalb Jahren werden diese eleganten Tiere hier auf einer ger√§umigen Anlage hehalten. Die beiden Schwestern stammen aus der Zucht des M√ľnsteraner Zoos. Abwechselnd wurden sie vor Wochen wieder nach M√ľnster geschickt - auf Hochzeitsreise mit dem dortigen Kater aus Wuppertal.
Während die derzeit vor Ort weilende Dame dem Kater noch die kalte Schulter zeigt, war die seit ein paar Wochen wieder an der Saale lebende Katze wesentlich kooperativer...
Obwohl noch ein sehr junges Tier und Erstgeburt, soll sie ihre m√ľtterlichen Verpflichtungen sehr ernst nehmen.
Neu im durchaus sehenswerten Vogelbestand sind Opalracken und ein Paar Königsfasane.
Die seit einigen Monaten im Bau befindliche Pinguinanlage ist schon recht fortgeschritten und k√∂nnte noch in diesem Jahr ihrer Bestimmung √ľbergeben werden. Sie befindet sich unmittelbar hinter dem Afrika-Haus und wird zuk√ľnftig eine Gruppe Brillenpinguine beherbergen.
(13.05.2008, 16:19)

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