Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Tierpark Sta├čfurt



Patrick Marburger:   Herzlichen Dank f├╝r die drei Rundg├Ąnge!
(13.09.2018, 20:10)
Emilia Grafe:   Und abschlie├čend ein noch sehr junges Liszt├Ąffchen. Des Weiteren Nachwuchs bei den Gro├čen Maras und den Alpakas.
(13.09.2018, 19:58)
Emilia Grafe:   Einer der Dingos, allesamt sehr sch├Âne Tiere
(13.09.2018, 19:55)
Emilia Grafe:   Au├čerdem auch noch Peposakaenten unausgeschildert im Bestand.
Anbei Nordb├╝scheleule
(13.09.2018, 19:54)
Emilia Grafe:   Auch mir ist hier ├╝brigens eine Zuchtform begegnet, die ich absolut nicht einordnen kann. Kann mich jemand aufkl├Ąren?

(13.09.2018, 19:51)
Emilia Grafe:   Dann als letztes Sta├čfurt, ein kleinerer Tiergarten zum Ausklingen. Es war bereits mein zweiter Besuch dort und sch├Ân ist es nach wie vor.
Hier wie auch schon von Adrian Langer angesprochen, einige sonst eher selten gezeigte Arten, allen voran Graues Costa-Rica-H├Ârnchen (auch wenn leider nicht gesehen), ein harmonisches, kleines Rudel Dingos, ein Wickelb├Ąr auch die Husarenaffen w├╝rde ich dazuz├Ąhlen. Au├čerdem eben noch Jaguarundi (Bild anbei) und Salzkatze, die meine Kleinkatzensichtungen an diesem Tag abrundeten. Ein pers├Ânliches Highlight als Mangustenfan zudem die Fuchsmangusten. Auch ein bisschen Freude war dabei, dass ich den sonst unvermeidlich scheinenden Wellensittichen NICHT ├╝ber den Weg gelaufen bin. Apropos Sittichvoliere, hier lie├č die Beschilderung etwas zu w├╝nschen ├╝brig, ebenso an einigen anderen Gehegen.
Im Gro├čen und Ganzen war es ein rundum sch├Âner Tag in drei sch├Ân gelegenen sympathischen Einrichtungen (auch wenn ich gef├╝hlt mehr Zeit im Zug als au├čerhalb verbracht habe), von denen Sta├čfurt ├╝brigens mit Abstand den gr├Â├čten Besucherandrang hatte.
(13.09.2018, 19:50)
Emilia Grafe:   @Adrian Langer: Bei deinem Kaltblut w├╝rde ich stark auf ein Norwegisches Fjordpferd tippen. Und Sta├čfurt h├Ąlt einen Puma? Ich habe bei meinem Besuch im letzten Jahr als eher selten in Zoos vertretene Raubtiere nur einen Jaguarundi gesehen, die Salzkatze gibt es ja doch noch etwas ├Âfter zu sehen. Wo ist denn das Gehege des Pumas?
(28.07.2018, 22:22)
IP66:   Vielen Dank f├╝r Empfehlung wie Warnung! Ich bin allerdings ein recht langsamer Zoobesucher und habe mir diesen Sommer sogar zwei volle Tage Wilhelma geg├Ânnt, um mich jeder Anlage ohne Hetze widmen zu k├Ânnen.
(03.09.2007, 19:56)
Michael Mettler:   @IP66: Aschersleben und Sta├čfurt liegen nur ca. 20 km auseinander, und selbst bei sehr gem├╝tlichem Tempo war ich in Sta├čfurt bei beiden bisherigen Besuchen nach eineinviertel Stunden "durch" (was nicht hei├čen soll, dass man dort nicht auch mehr Zeit verbringen kann). Vom Zeitaufwand sollte der Park also problemlos in jedes Programm passen. Das Dreieck Aschersleben-Sta├čfurt-Bernburg d├╝rfte ohne Hetze in einem Tagesprogramm kombinierbar sein. Falls man den sehr versteckten Eingang in Sta├čfurt nicht ├╝bersieht und sich innerhalb Ascherslebens nicht im Gewirr der Einbahnstra├čen verfranzt - ein ortskundiger Scout ist hier unbedingt zum empfehlen...
(02.09.2007, 12:32)
IP66:   Sachsen-Anhalt ist in mancher Hinsicht doch das am wenigsten bekannte unter den neuen Bundesl├Ąndern, und wenn es dann noch um Tierparks jenseits von Halle und Magdeburg geht ... Aschersleben werde ich bei meinem n├Ąchsten Besuch in der Region aber sicher nicht auslassen, und vielleicht bleibt auch noch Zeit f├╝r einen der kleineren G├Ąrten.
(02.09.2007, 12:18)
Carsten Horn:   Gerade lief im Fernsehen ein zum Thread passender Bericht ├╝ber den Tierpark Sta├čfurt.

Die Stadt wollte den Tierpark eigentlich 2003 schlie├čen aus finanziellen Gr├╝nden, daraufhin wurde der Tierpark von der Lebenshilfe ├╝bernommen. Finde ich sehr gut, zumal dort dadurch auch Menschen mit Behinderungen Arbeitspl├Ątze geschaffen werden.

An Zahlen wurden in dem Bericht noch genannt: 72 Tierarten, 5,5 Hektar
(01.09.2007, 17:55)
Ralf Seidel:   Ohne Frage hat der Sta├čfurter Tiergarten in den letzten Jahren einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht. Irgendwie hatte ich ihn in den letzten Jahren aus den Augen verloren, die benachbarten tierg├Ąrtnerischen Einrichtungen in Aschersleben und Bernburg besuche ich regelm├Ą├čig - aber
Sta├čfurt ? Dabei kenne ich den Park seit Ende der 70er, Aschersleben hatte aber von der Anlage her
mehr Flair, der Bernburger Tiergarten schon fr├╝her einen attraktiven Tierbestand an Exoten.
Schwerpunkt in Sta├čfurt waren die heimischen Tiere. Neben einigen wenigen tierischen Vertretern anderer Kontinente zeigte der Park aber damals bereits ein L├Âwenpaar sowie einen jungen Leoparden,
f├╝r mich als Fan gro├čer Katzen ein absoluter H├Âhepunkt - denn die waren in den beiden anderen G├Ąrten
nicht zu sehen.
Als ich am vergangenen Sonntag gemeinsam mit Michael Mettler und Oliver Jahn u.a. auch den Sta├čfurter Tiergarten besuchte, war ich schon gespannt - und dazu angenehm ├╝berrascht !
Die meisten Gehege durchaus sehr liebevoll gestaltet und ein interessanter Tierbestand.
Erw├Ąhnenswert der h├╝bsch gestaltete Bauernhof, das bereits beschriebene Affenhaus durchaus vorzeigbar. Spannend auch die begehbare Kattaanlage (ich wei├č, hat mittlerweile jeder┬ů ) sowie die
etwas ungew├Âhnliche Gemeinschaftshaltung von Shetlandponys, Totenkopf├Ąffchen und Kookaburras.
Auch diese Anlage ist begehbar, bietet den hier lebenden Tieren optimale Bedingungen und hat durchaus ihren Charme. Dass wir Drei die Einzigen waren, die sich in dieser Anlage aufhielten ist doch
schon albern┬ů
Die Leopardenanlage w├╝rde durch Kletterb├Ąume f├╝r Tiere und Besucher enorm dazu gewinnen, da schlie├če ich mich an. Auch die neuen Volieren f├╝r Gr├╝nfl├╝gelaras und Graupapageien k├Ânnten etwas mehr Pep vertragen, sie erinnern mehr an n├╝chterne Zuchtvolieren eines Privatz├╝chters, jederzeit beliebig erweiterbar.
Insgesamt aber ein h├╝bscher kleiner Tiergarten, der mehr Beachtung verdient hat - ich werde k├╝nftig wieder ├Âfter hier zu Besuch sein.
@Michael Mettler, irgendwie kommt mir das Bild des ┬ôLachenden Hans┬ö bekannt vor, was h├Ątte das Motiv dazu gewonnen, h├Ątten wir tats├Ąchlich noch das Pony mit ins Bild geschoben┬ů

(01.09.2007, 13:20)
IP66:   Das ist zwar eine gute Idee, w├╝rde mich aber dennoch ├╝berraschen: Wie sollte ein Maurer auf die Idee kommen, einen Stichbogen zu mauern, wo doch alle Welt bei kleinen ├ľffnungen gerade St├╝rze verwendet, ohne da├č es zu Bausch├Ąden kommt. Es m├╝├čte schon ein antiquarisch interessierter Maurer gewesen sein, was man aber nicht ausschlie├čen kann. Hinzu kommt, da├č die DDR einen ├Ąu├čerst beschr├Ąnkten Zugang zur postmodernen Architektur gehabt hat, also die zitathafte Wiederverwendung historischer Bauformen in verfremdender Manier dort sehr selten war. Selbst in genuin postmodernen Ideen wie dem Neubau des Nikolaiviertels in Berlin spuken noch sehr viele brutalistische und modernistische Ideen. Auf der anderen Seite bedeutete die Abwesenheit von ausgebildeten Architekten in vielen Gebieten die Chance einzelner, individuelle Ideen zu verwirklichen. Aber welcher DDR-Maurer la├č schon Venturi oder Luhmann ...
(31.08.2007, 14:41)
Michael Mettler:   Ich bin mit der Vorgehensweise f├╝r derlei Bauten nicht vertraut, aber muss denn dabei zwangsl├Ąufig ein Architekt mitgewirkt haben? Wenn ein nicht unerheblicher Teil der Tieranlagen in DDR-Haltungen fr├╝her ├╝ber Feierabendbrigaden usw. geleistet wurde, hat sich dort vielleicht schlichtweg ein Maurer verwirklicht?
(31.08.2007, 13:03)
IP66:   Vielleicht handelt es sich doch um eine ├Ąltere Scheune - oder es gibt in Sta├čfurt doch einen postmodernen Architekten, der Stichb├Âgen mag - denn die Au├čenhaut des Geb├Ąudes ist ja sicher in den letzten 30 Jahren entstanden.
(31.08.2007, 11:37)
Michael Mettler:   Das Erweiterungsgel├Ąnde geh├Ârt allerdings auch schon mindestens 20 Jahre zum Park - siehe Erw├Ąhnung in dem Buch von 1987.
(30.08.2007, 13:56)
Sven P. Peter:   Und das Gehege steht auf dem sogenannten Erweiterungsgel├Ądnde. Das echte Raubtierhaus ist laut Schildern schon ins Nirvana gegangen...
(30.08.2007, 12:51)
Michael Mettler:   Der Tierpark Sta├čfurt wurde 1954 er├Âffnet.
(30.08.2007, 12:18)
IP66:   Niemand konnte bei seinem Besuch wissen, da├č das Geb├Ąude mich interessieren w├╝rde - zumal die Backsteine, die man sieht, ja auch noch eindeutig j├╝ngeren Datums sind. Aber vielleicht l├Ą├čt sich das Problem durch die Frage l├Âsen, wie lange der Tierpark in Sta├čfurt schon besteht. Die Beschreibungen lassen es m├Âglich erscheinen, da├č es sich um eines der ├Ąltesten erhaltenen Raubtierh├Ąuser auf dieser Erde handelt.
(30.08.2007, 11:10)
Sven P. Peter:   Innen sieht das Haus relativ frisch renoviert aus. 4 Gitterboxen und geflie├čter Boden. Theoretisch k├Ânnte man durch aufziehen aller Schieber beide Gehege verbinden. Auch aussen existiert ein Schieber zwischen den Anlagen.
(29.08.2007, 17:39)
Michael Mettler:   @IP66: Darin haben Sie mich nun auf dem falschen Fu├č erwischt... Ich glaube, ein Schr├Ągdach mit roten Dachpfannen. Woran ich mich dagegen erinnere, sind St├╝tz-/Zierelemente aus umgekehrt treppenf├Ârmig angeordneten Backsteinen, die in Abst├Ąnden unter der Dachkante sitzen (besser kann ich es als Architekturlaie leider nicht beschreiben).
(29.08.2007, 14:08)
IP66:   Klingt alles sehr merkw├╝rdig - korbogige Durchg├Ąnge sine eigentlich nach 1960 nirgendwo gebaut worden. M├Âglich w├Ąre allerdings, da├č es sich um einen alten Wolfsstall oder Hundezwinger gehandelt hat, der dann mit den eindeutig j├╝ngeren Backsteinen verkleidet wurde. Vielleicht hilft die Dachform bei diesen ├ťberlegungen weiter.
(29.08.2007, 11:43)
Michael Mettler:   @IP66: Leider habe ich das Haus nicht fotografiert. Es ist mit der R├╝ckseite direkt an eine deutlich h├Âhere, alte Parkmauer gebaut, die den beiden Au├čengehegen auch als r├╝ckw├Ąrtige Begrenzung dient, und f├╝r Besucher nicht begehbar. Jede Haus- bzw. Gehegeh├Ąlfte hat nur einen Hauszugang f├╝r die Tiere. W├Ąren da nicht die Gitterschieber und vergitterten Fenster, k├Ânnte man das Geb├Ąude stilm├Ą├čig glatt f├╝r einen vormaligen Schaf- oder Schweinestall halten.

Wie schon erw├Ąhnt, wurden laut Touristf├╝hrer von 1987 in diesem Bereich fr├╝her W├Âlfe und Dingos gehalten. Scheint also, als sei es nicht urspr├╝nglich f├╝r Leoparden gedacht gewesen (wenn es sich noch um das gleiche Geb├Ąude handelt).
(29.08.2007, 11:23)
IP66:   Das Leopardenbild bzw. die Boxen├Âffnung in dessen Hintergrund hatte mich schon in Svens Forum irritiert: Anscheined hat man dort ein Leopardenhaus mit stichbogigen Boxen├Âffnungen gebaut, was sehr ungew├Âhnlich ist. Leider habe ich bislang von dem Haus nur den kleinen Ausschnitt gesehen, so da├č ich ├╝ber das ganze Geb├Ąude nichts sagen kann - au├čer jener schon h├Ąufiger ge├Ąu├čerten Feststellung, da├č manche kleine Anlage gro├če ├ťberaschungen birgt.
(29.08.2007, 11:08)
Michael Mettler:   Hier noch eine nette Impression aus der Pony-Totenkopf├Ąffchen-Kookaburra-Voliere...
(28.08.2007, 21:27)
Michael Mettler:   Als wir vor dem Gehegekomplex W├Âlfe/Leoparden standen, fragten wir uns, ob Haus und Anlage urspr├╝nglich f├╝r Wildschweine erbaut gewesen sein k├Ânnten und man die Fenster nachtr├Ąglich vergittert hatte - das gibt den Eindruck der Gehege ganz gut her.... Stellte sich aber beim Studium der Historientafeln als Fehlannahme heraus; Wildschweine wurden an anderer Stelle im Park gehalten. Aber immerhin wurden die heute mit Trampeltieren und Ponys besetzten Gatter gegen├╝ber der W├Âlfe und Leoparden fr├╝her tats├Ąchlich f├╝r "Wildpark-Arten" errichtet, n├Ąmlich f├╝r Mufflons, Rot- und Damwild.
(28.08.2007, 20:50)
Sven P. Peter:   Und noch eins, das etwas den Charakter der Anlage zeigt ;)
(28.08.2007, 20:40)
Sven P. Peter:   Gut, ein Chinese und eine Pantherine ;) Und Lachende H├Ąnse ;) Nun zufrieden?

Hier noch 2 Bilder, also eins im n├Ąchsten Posting.
(28.08.2007, 20:38)
Hannes L├╝ke:   Kookaburras ;-)
Wollen wir mal nicht kleinlich werden!
(28.08.2007, 18:42)
kr├╝mmel:   Ich halte den Begriff "Panther" so wie ihn Sven P.Peter benutzt f├╝r recht ungl├╝cklich, bzw unklar.
Zwar werden wohl meistens Schw├Ąrzlinge so bezeichnet, jedoch ist das keinesfalls immer der Fall.
In Abgrenzung zur Unterartbezeichnung "Chinesicher Leopard" (das meinte Sven P. wohl) ist der Hinweis auf einen Schw├Ąrzling bez├╝glich dessen systematischer Stellung leider unklar.
Oder anders:
Lieber Sven: Wenn der Kater eine Chinese ist, was ist dann der Panther?
Andere Frage:
Wie hei├čt die Mehrzahl von Hans (wie in Lachender Hans):
Hanse oder H├Ąnse oder??
(28.08.2007, 18:29)
Walter Koch:   Vorweg: In Tierpark Sta├čfurt kann man
sehr gut und preiswert essen. Ein klei-
ner Umweg auf der Fahrt nach Aschers-
leben lohnt sich allein deswegen.

Der Park wird von der Lebenshilfe be-
trieben.

Vor wenigen Jahren war das Gehege der
Leoparden nach oben nicht gesichert,
also offen. Beide Farbvarianten waren
in den letzten 10Jahren immer zu sehen.

Zwei Pferdeantilopen wurden zeitweise
gehalten.
(28.08.2007, 17:52)
Michael Mettler:   Wie "gelungen" die Vergesellschaftung der Zebramangusten und Nandus ist, bliebe zu beweisen - die H├Ąlfte der Mangusten hat "kupierte" Schw├Ąnze, wenn das mal nicht die Nandus waren... Was aber ohne Zweifel richtig ist: Die Mangusten nutzen die gro├čfl├Ąchige Wiese (├╝brigens eine ehemalige M├Ąhnenschaf-Anlage, deren "Kletterfelsen" = Steinhaufen inzwischen unter einem Holundergeb├╝sch verschwunden ist) sehr gut aus. Da bekommt man fast Mitleid mit den Mangusten in "L├╝ckenf├╝ller-Anlagen" gr├Â├čerer Zoos.

An der Pony-Affen-Kookaburra-Voliere finde ich das Hinweisschild sehr am├╝sant, dass man keine "Gegenst├Ąnde" mit hinein nehmen darf. Das Betreten ist also nur nackt erlaubt...?

Der Eintritt kostet ├╝brigens einen (!) Euro f├╝r Erwachsene, die selbe "Summe" muss man zus├Ątzlich ausgeben, wenn man eine Fotoerlaubnis erwerben will. Im Park sind mehrere Schautafeln "1954-2004" aufgestellt, auf denen Fotos und Zeitungsausschnitte - wenn auch leider schon stark ausgeblichen - Entwicklungen der umgebenden Bereiche/Gehege darstellen. Eine Einrichtung, die ich unbedingt nachahmenswert finde (sah ich bisher nur in Darmstadt, Zoo Berlin und Wien in ├Ąhnlicher Form). F├╝r Fremdbesucher sehr informativ, f├╝r Einheimische mit Nostalgie verbunden.
(28.08.2007, 17:40)
Sven P. Peter:   Es gab nur eine W├Âlfin (die letzte Nachzucht aus Leipzig). Von einem weiteren Tier wusste ich auch gar nichts, hatte es so verstandn, als ob sie schon immer allein gewesen w├Ąre.
Erw├Ąhnenswert ist die gelungene Vergesellschaftung von Nandus und Zebramangusten, was letzteren ein riesen Gehege beschert.
Auch die begehbare Voliere f├╝r Totenkopf├Ąffchen, Lachende Hanse und Ponys (!!) ist sehr gelungen :)
(28.08.2007, 16:26)
Michael Mettler:   Das ist die von Sven erw├Ąhnte Waschb├Ąrenanlage.

@Sven: Hast du letztens mehr als einen "Polarwolf" gesehen? Letztes Jahr sah ich noch zwei, von denen einer eine starke Verhaltensauff├Ąlligkeit zeigte: Er rannte seinem eigenen Schwanz nach, kreiselte also wohl eine Minute lang auf der Stelle.
(28.08.2007, 15:37)
Sven P. Peter:   Bis in die 40er wurde im deutschen auch der Schneeleopard "Schneepanther" genannt. Also ist Schwarzer Panther gar nicht so unrichtig.
Laut Duden ist beides erlaubt: Panther und Panter, wobei letzteres dumm aussieht.

Die beiden Leoparden in Sta├čfurt machten bei meinem Besuch einen sehr ausgeglichenen eindruck, nur das sie bis auf 2 ligende Baumst├Ąmme (somit 40 cm kletterh├Âhe) keinerlei nutzbare St├Ąmme hatten, fand ich mehr als nur schade.
Interessant ist auch die Waschb├Ąrenanlage, die wie eine Miniaturversion, alter Kuchenteller-B├Ąrenanlagen aussieht.
(28.08.2007, 15:08)
Michael Mettler:   Um es noch komplizierter zu machen, wird "panther" im englischen Sprachgebrauch auch f├╝r schwarze Jaguare verwendet und gilt dort als mehr oder weniger offizieller Zweitname des Pumas (siehe Florida-Panther). Auch der rosarote Trickfilm-"Panther" ist nach seinen Zeichnungsmerkmalen eher ein fehlfarbiger Puma... In ├Ąlteren B├╝chern findet man au├čerdem manchmal die Erkl├Ąrung, "Panther" gelte f├╝r asiatische und "Leopard" f├╝r afrikanische Formen.

Mit der neuen deutschen Rechtschreibung "Panter" hat Sacha Recht. Kann mich aber nicht dran gew├Âhnen, diese ├änderung boykottiere auch ich noch (im Gegensatz zu manch anderer) :-)

@IP66: Die Symmetrie des Hauses ist in Bezug auf die Au├čenanlagen nicht vollst├Ąndig, denn es gibt nur drei davon; das vierte gro├če Innenabteil (besetzt mit Wei├čb├╝schel├Ąffchen, Gr├╝nen Leguanen, Schildkr├Âten und Goldfischen) hat keine Au├čenanlage.
(28.08.2007, 13:01)
Sacha:   @kr├╝mmel: Falls die Frage ernst gemeint war: Panther ist ein Synonym f├╝r Leopard. Es handelt sich also um ein und dieselbe Tierart (Panthera pardus). Heute wird die melanistische, also schwarze Farbvariante als Panther oder Schwarzer Panther (schreibt man dies nicht nach neuer Rechtschreibung ohne h?) bezeichnet. Die gefleckte Variante demzufolge Leopard. Fr├╝her wurden jedoch nicht selten beide Namen sowohl f├╝r gefleckte wie f├╝r schwarze Exemplare benutzt.
Falls die Frage nicht ernst war: Tut mir leid, dann verstehe ich den Witz nicht.
(28.08.2007, 11:26)
IP66:   Interessant ist, da├č das ganze als Zentralbau geplant war, in jenem durch das Dach charakterisierten Pavillonstil, wie er auch die Bauten der letzten Jahrzehnte in Dortmund pr├Ągt, wozu allerdings das Au├čengehege nicht pa├čt. Es gibt allerdings wenig Raubtierh├Ąuser in Zentralbauform, vermutlich, weil bei diesem Bautyp die Innenk├Ąfige zu klein und zu wenig zahlreich geraten. Hamm ist ein seltenes Beispiel, N├╝rnberg ist schon vor 1945 entstanden und besitzt Au├čenanlagen eines ganz anderen Typs.
(28.08.2007, 11:14)
Michael Mettler:   @kr├╝mmel: Panther = abgeleitet aus dem griechischen "pantherion" = Tier des Pan (griechischer Waldgott) - oder war die Frage anders gemeint? :-)
(28.08.2007, 10:16)
Michael Mettler:   @Sven: Ist ja witzig, genau ├╝ber eine solche M├Âglichkeit haben wir am Sonntag vor dem Haus Sp├Ą├če gemacht (ohne zu wissen, dass die Elemente hohl sind): "Hallo, ist da der Tiergarten? Wir h├Ątten hier ein paar Bauteile von einem Kraftwerk ├╝brig, k├Ânnen Sie die f├╝r irgendwas gebrauchen?" :-)

Der gefleckte Leopard muss noch relativ neu dort sein, vor einem Jahr sah ich nur den schwarzen Panther in der Anlage, und auch eine Besucherin h├Ârte ich am Sonntag sagen "Ach schau mal, jetzt haben sie wieder einen zweiten bekommen." Laut Gehegebeschilderung gibt es in der Anlage ├╝brigens nur schwarze Panther, wenn das mal nicht f├╝r Verwirrung sorgt...

Laut Tourist-F├╝hrer von 1987 war das heute mit "Polarw├Âlfen" und Leoparden besetzte Doppelgehege damals mit W├Âlfen und Dingos besetzt.
(28.08.2007, 08:58)
kr├╝mmel:   Ich kenne Chinesische Leoparden, aber was bitte ist denn ein Panther?
(28.08.2007, 07:08)
Sven P. Peter:   Ich war auch vor kurzem da und erfuhr dort, dass diese dicken W├Ąnde hohl sind, also eher ungeeignet f├╝r Raubtiere und nur verbaut, weil diese Elemente damals g├╝nstig zu bekommen waren.
Wei├č jemand etwas zu den beiden Leoparden in dem Park, die ein gro├čes Gehege aber ohne jede Kletterm├Âglichkeit bewohnen. Der Kater sieht nach einem Chinesen aus, die Katze ein Panther.
(28.08.2007, 00:25)
Michael Mettler:   Gestern war ich zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres im Tierpark Sta├čfurt. Kennt sich zuf├Ąllig jemand mit der j├╝ngeren Historie des Parks aus? Ich habe mich n├Ąmlich gefragt, ob das nebenstehend abgebildete Affenhaus m├Âglicherweise urspr├╝nglich f├╝r andere Tiere konzipiert war. Die Kapuziner, Gr├╝nen Meerkatzen und Husarenaffen haben dort Au├čenanlagen, deren Betonelemente gute 40 cm (!) dick sind, was mir f├╝r Kleinaffen ein wenig ├╝bertrieben scheint... War dieses Haus vielleicht urspr├╝nglich f├╝r Raubtiere wie Leoparden gedacht (die Schieber w├Ąren daf├╝r gro├č genug), und dann kamen neue Mindestgehegeanforderungen dazwischen? (Auch das heutige Affenhaus in Hamm war ja urspr├╝nglich ein Raubtierhaus.) Leoparden/Panther z├Ąhlen wohl schon seit vielen Jahren zum Bestand, hatten fr├╝her kleine Gitterk├Ąfige und leben jetzt in einer gro├čfl├Ąchigen, oberhalb eines Senkrechtzaunes mit Gitternetz ├╝berspannten Anlage.

Auch die gro├čr├Ąumigen Innenanlagen des Affenhauses lassen den Verdacht aufkommen, dass sie urspr├╝nglich noch unterteilt sein sollten (und jede H├Ąlfte h├Ątte einen eigenen Schieber nach drau├čen gehabt).
(27.08.2007, 20:09)

alle Beiträge