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Zoo-am-Meer Bremerhaven



Adrian Langer:   Zum Schluss Sibirisches Eichh√∂rnchen.
(23.10.2020, 19:28)
Adrian Langer:   Rotbauchunke
(23.10.2020, 19:27)
Adrian Langer:   Grauer Steppenlemming
(23.10.2020, 19:26)
Adrian Langer:   Puma
(23.10.2020, 19:25)
Adrian Langer:   Heute war ich erstmals im Zoo am Meer. Ein sehr sch√∂ner kleiner Zoo, welcher unter anderem Arten wie Puma, Eisb√§r, M√§hnenrobbe und Krake h√§lt. F√ľr mich Neusichtungen waren Grauer Steppenlemming (zumindest in einem Zoo), Rotbauchunke und Sibirisches Eichh√∂rnchen.

Anbei: Basstölpel
(23.10.2020, 19:24)
Oliver Muller:   Wei√ü jemand, wie gro√ü die Innen- und Au√üenanlagen f√ľr die Schimpansen in Bremerhaven sind?
(16.06.2020, 21:51)
Jan Jakobi:   Zur damaligen Zeit wurden die Wurfboxen noch nicht mit Videokameras ausgestattet.
Die Tierpfleger konnten damals nur anhand der Geräusche (Mutter und 1 Jungtier oder 2 Jungtiere) erkennen ob und wieviele Jungtiere geboren wurden. Ob eine Totgeburt dabei war konnte man nicht wissen, wenn die Mutter das Jungtier/die Jungtiere gefressen hatte.

Michael, auch damals wusste man schon von Elefanten-Schwangerschaften, siehe Sabu und Jenny in Hannover oder Ende der 90er/Anfang der 2000er in Berlin und Hannover.
Allerdings wusste man das vermutlich nur in der Stadt bzw. Region, da das in der dortigen Zeitung stand.
Das hei√üt man wusste zwar z.B. in Hannover das es bald ein Elefantenbaby geben wird aber nicht in z. B. M√ľnchen.

Bez√ľglich deinem dritten Absatz:

Ich glaube das man das noch nicht bewerten kann, beziehungsweise ist das Ergebnis noch zu verzerrt.
Die modernen, neuen Anlagen sind erst ca. 18 Jahre alt.
Die älteste der modernen Anlagen ist die von 2000 in Karlsruhe.
(08.12.2018, 19:09)
Michael Mettler:   Es liegt sicher auch an der zunehmenden Geschichtsvergessenheit, wenn Eisb√§rgeburten heute zu Sensationen gehypt werden. Wenn ich lese, dass die erfolgreiche vorangegangene Eisb√§rennachzucht in Bremerhaven angeblich eine erstmalige f√ľr den Zoo war, kann ich nur den Kopf sch√ľtteln. In Zusammenhang mit dem Knut-Hype hie√ü es seinerzeit ja auch schon, dass nachfragende Journalisten oft sehr verbl√ľfft gewesen seien, dass Knut gar nicht der erste Zuchterfolg gewesen sei, nicht mal der erste in Berlin.

Ein deutlicher Unterschied zu fr√ľher ist jedenfalls, dass heutzutage selbst schon erhoffte (!) Tr√§chtigkeiten in √ľberregionalen Medien platziert und Erwartungshaltungen gesch√ľrt werden (nicht nur bei Eisb√§ren, sondern z.B. auch bei Elefanten) - eigentlich warte ich nur noch auf regelm√§√üige Ver√∂ffentlichungen von Ultraschallbildern der F√∂ten.

Die fr√ľheren "alles andere als artgerechten" Unterbringungen sollte man vielleicht noch mal einer genaueren Betrachtung unterziehen. Vielleicht bot so manches historische "Stallverlies" oder auch ein anderer Haltungsfaktor (engeres Vertrauensverh√§ltnis Tier/Pfleger?) den B√§rinnen mehr Sicherheitsgef√ľhl als die jetzigen "zeitgem√§√üen" Verh√§ltnisse.
(08.12.2018, 12:14)
Sacha:   @Adrian Langer: Nein, eben nicht "ganz sicher", darum "Eindruck(!)";)

Jedenfalls vielen Dank f√ľr Deinen Post. Da sind ein paar Argumente drin, an die ich nicht gedacht habe, insbesondere die der Tierrechtsorganisationen.

Noch andere Meinungen/Ideen/Begr√ľndungen?
(08.12.2018, 11:51)
Sacha:   Sehr bedauerlich.

An dieser Stelle eine grundsätzliche Frage: Ich habe den Eindruck(!), dass zwischen Ende der 1960er bis Anfang der 1990er Jahre an allen Ecken und Enden Eisbären geboren und mehrheitlich auch aufgezogen wurden. Und dies trotz teilweise alles andere als artgerechten Unterbringungen. Heute dagegen ist eine Eisbärengeburt eine Sensation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies NUR(!) an der geringeren Zahl an Haltungen und Individuen und dem Medienhype (Polarschmelze, Knut) liegt.

Was meint Ihr dazu?
(07.12.2018, 15:49)
Jan Jakobi:   Hier ein Artikel zur Eisb√§ren-Historie:
http://www.radiobremen.de/wissen/themen/eisbaer-baby100.html
(13.01.2014, 17:06)
Michael Mettler:   Vielleicht √§ndert sich am Eingang noch etwas? Laut HP wird das Nordseeaquarium n√§chste Woche f√ľr ein paar Tage geschlossen, um Bauarbeiten abzuschlie√üen, die vor der Er√∂ffnung nicht mehr rechtzeitig geschafft wurden.
(13.01.2014, 14:50)
Sven P. Peter:   Ja, 0,2 Chilenen, der Kater ist verstorben. Es soll ein neuer aus St√∂hen folgen.
Ich finde es etwas schade, dass der Eingang zum Aquarium so unscheinbar ist.
(13.01.2014, 14:36)
Michael Mettler:   War gestern im Zoo am Meer, letzter Besuch vor sieben Jahren. Das neue Nordseeaquarium gef√§llt mir wirklich gut, und es ist angesichts der Enge des Zoos √ľberraschend gro√üz√ľgig angelegt (allerdings waren auch nicht viele Besucher unterwegs, welche diese Wirkung vereitelt h√§tten...). Besonders gut gef√§llt mir die abwechslungsreiche Zusammenstellung des Besatzes, hier kann man "Formenvielfalt" getrost durch "Vielfalt an K√∂rpergestalten" ersetzen. Mit Farbenpracht ist es ja nun mal nicht allzu weit her bei vielen Nordseefischen, aber durch die Themenbindung m√ľssen sie hier auch nicht mit tropischen Fischarten um Aufmerksamkeit konkurrieren. Und so gab's bei meinem Besuch auch nicht die anderorts schon zum Alltag geh√∂renden "Nemo"-Ausrufe von Kindern ;-)

Neu f√ľr mich waren noch die Zwergotter-Anlage, die beiden jahreszeitlich bedingt nat√ľrlich unbesetzten Terrarien f√ľr Ringelnattern, Feuersalamander und Rotbauchunken sowie die Entdeckung, dass man den Zooschulraum gleich rechts hinter dem Zooeingang betreten durfte und dort neben zwei Terrarien (K√∂nigspython, Madagaskar-Taggecko, Fischer-Cham√§leon) und einem Einblick in die Schimpansenhalle eine nette Kolletion von Sch√§delpr√§paraten verschiedener Robben (u.a. Krabbenfresser, Bartrobbe) und Delfinverwandter (u.a. Wei√üseitendelfin, Schwertwal) vorfindet.

Vom Säugerbestand kannte ich das Sibirische Eichhörnchen noch nicht in Bremerhaven, das derzeit sein prächtiges, kontrastreiches Winterfell zeigt - und seinen Bewegungsdrang in einem Laufrad abreagierte.

Die beiden Pumas (laut Zootierliste Chilenen) sind interessanterweise unterschiedlich gefärbt, einer eher rötlich, der andere eher grau. Keiner davon sah mir nach Kater aus, sind das 0,2?

Bemerkenswert fand ich noch die Nistplatzwahl der Basst√∂lpelkolonie unter einem Geh√∂lz und nah am Besucherweg. Erinnerte mich sehr an die Vorlieben vieler Flamingo-Zoogruppen, denn sowohl T√∂lpel als auch Flamingos nisten ja im Freiland auf weithin offenen Fl√§chen. Das war f√ľr mich wieder mal so ein Denkansto√ü dazu, wie (vor)schnell wir doch bei wild lebenden V√∂geln von "bevorzugten Nistpl√§tzen" sprechen, obwohl die selben Arten im Zoo ein ganz anderes Auswahlschema verfolgen k√∂nnen und demnach deutlich flexibler sind. Ersetzt der Schutz der √Ąste gegen Eierdiebe aus der Luft wom√∂glich den Schutz der Masse, wie ihn die doch erheblich gr√∂√üere Nistkolonie im Freiland bietet, oder w√ľrden sich frei lebende Basst√∂lpel zur Brut wom√∂glich ebenfalls gern unter Geh√∂lze zur√ľckziehen, aber daran mangelt es eben nahe ihren Fischgr√ľnden, so dass sie nur gezwungenerma√üen "offen br√ľten"...?
(12.01.2014, 21:08)
Niedersachse:   Valeska Jungtier vom letzten Jahr war vom Mann in Ranua Mannasee. Das hatte sie schon "mitgebracht".
(29.12.2013, 10:23)
Gudrun Bardowicks:   Ich w√ľrde mich auch freuen, wenn das Jungtier gesund heranw√§chst. Bisher sieht es aber wohl gut aus. Das zweite Jungtier ist bereits einen Tag nach der Geburt des √ľberlebenden Jungtiers gestorben.
(29.12.2013, 00:30)
Heidemarie Busch:   Da kann man nur die Daumen dr√ľcken, dass weiterhin alles gut geht. Valeska soll zwei Junge geboren haben, eins ist aber leider verstorben.
(28.12.2013, 23:05)
Jan Jakobi:   "Llyod" hatte schon letztes Jahr f√ľr Nachwuchs gesorgt. "Valeska" hatte im Dezember letzten Jahres ein Jungtier was nach einem Tag starb.
(28.12.2013, 21:15)
Niedersachse:   Und vor allem endlich die Best√§tgung, dass Lloyd zuchtf√§hig ist. Man hatte da ja schon Zweifel dran.

(28.12.2013, 19:34)
R√ľdiger:   Gl√ľckwunsch nach Bremerhafen¬®

Scheint ein gutes Nachwuchsjahr f√ľr Eisb√§ren zu werden. Hat der EEP Koordinator ein gutes H√§ndchen zu haben
(28.12.2013, 10:02)
Michael Mettler:   Die hannoversche NEUE PRESSE verk√ľndet Eisb√§rennachwuchs f√ľr Bremerhaven: Valeska zieht ein Jungtier auf. Laut Meldung soll es die erste gesunde Nachzucht seit 41 Jahren sein.
(28.12.2013, 08:46)
Sacha:   Na also, geht doch, wenn auch nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Jedenfalls eine gute Nachricht, danke Oliver.
(15.07.2012, 10:52)
Oliver M√ľller:   Laut Nordsee-Zeitung vom 8.6.12 ist es so gut wie beschlossene Sache, dass der Zoo am Meer wieder ein Aquarium bekommt. Es soll unter der Eisb√§ranlage liegen.
(15.07.2012, 01:40)
Liz Thieme:   --> Chile-Puma
(08.06.2012, 16:15)
Moritz Jochum:   Was ist eigentlich mit den zwei Pumas passiert auf zootierliste.de sind sie nicht mehr eingetragen

(08.06.2012, 11:45)
Liz Thieme:   Bremerhaven hat eine neue Eisb√§rin. Valeska kommt aus Finnland und wurde 2004 in Rostock geboren.
(22.04.2012, 17:42)
Liz Thieme:   Im August hie√ü es, dass man eine Tr√§chtigkeit erwarten w√ľrde und ihr eine Wurfh√∂hle eingerichtet h√§tte. Der Nachwuchs wurde f√ľr Anfang Dezember ausgerechnet.
Die Frage ist halt, wie Viky reagieren wird, wenn sie wirklich Junge bekommt. Wäre schließlich ihr erster Wurf.
Ich dr√ľcke ganz fest die Daumen, dass sie in Bremerhaven Erfahrungen sammelt. Denn dann hat man gute Hoffnungen auch sp√§ter, wenn sie wieder zu Hause ist.
(13.12.2009, 14:58)
Holger Schucht:   Ich war heute im Zoo. Am Mutter-Kind Gehege der Eisb√§renanlage stand, dass Viktoria wahrscheinlich tr√§chtig sei und deshalb zur Zeit nicht auf die Anlage kommen w√ľrde.
(13.12.2009, 14:11)
IP66:   Vom Auswanderermuseum wei√ü ich, da√ü es vor einiger Zeit gewaltige Probleme gab, hinreichend Besucher anzulocken - damals begr√ľndete man das auch mit der Neigung von Touristen, um Bremerhaven einen Bogen zu machen. √Ąhnliche Probleme kenne ich auch vom Schiffahrtsmuseum dort, und in dem Antrag wegen der Zusch√ľsse f√ľr das Klimahaus soll vergleichbares gestanden haben. Es w√§re sicher sch√∂n, wenn sich das √§ndern w√ľrde, ich bin beim Klimahaus vor allem in Hinblick auf die mittelfristige Prognose eher skeptisch - es handelt sich ja doch um ein sehr spezielles Haus, und wer wei√ü, wie lange die Klimafurchtmode andauert?
(14.09.2009, 18:36)
Liz Thieme:   Das Klimahaus w√ľrde ich nicht mit einem Naturkunde-Museum vergleichen, sondern eher als eine Mischung aus diesem und dem Universum in Bremen sehen, von daher kann ich mir gut vorstellen, dass es lange h√§lt. So wie das Universum halt. Au√üerdem ist das Au√üwandererhaus ja auch noch in Bremerhaven. Drei Attraktionen nahe bei einander.
Damit sehe ich Bremerhaven als eine wesentlich attraktivere Stadt an als Bremen selbst.
Und Exponat-technisch machen die sich auch alle keine Konkurrenz.
Aber wie gesagt, halte ich eine Kombikarte f√ľr sinnvoll. Bzw einen Rabatt wenn man schon eins der beiden (Klimahaus od. Zoo) besucht hat.
(14.09.2009, 12:07)
IP66:   Ich glaube nicht, da√ü der Neuheitseffekt des Spa√ümuseums sehr lange anhalten wird. Zum Zeitpunkt der Einrichtung galten die Naturkundemuseen in Osnabr√ľck oder M√ľnster auch als recht fortschrittlich, und trotzdem lag ihre Besucherzahl weit unter der der benachbarten Zoos und mahm mit den Jahren massiv ab. Das Klimahaus w√ľrde ich als noch st√§rker an aktuelle Ausstellungs- und Weltbetrachtungsmethoden gebunden beurteilen, so da√ü seine Attraktivit√§t noch schneller abnehmen k√∂nnte als die der oben genannten Museen. Beurteilen wird man die Angelegenheit aber erst k√∂nnen, wenn man die Besucherzahlen des Zoos in den n√§chsten Jahren kennt. Gibt es denn eine Kombinationskarte, die ienen verbilligten Eintritt in beide Einrichtungen erm√∂glicht?
(14.09.2009, 10:22)
Ulli:   Interessanter als das Eisb√§rjunge ist f√ľr die Entwicklung sicher das benachbarte Klimahaus. Ich denke, eine Reihe von Besuchern des Klimahauses wird den Zoo gleich mitbesuchen.
(14.09.2009, 08:52)
IP66:   Mir scheint die Besucherentwicklung in Bremerhaven charakteristisch f√ľr masterplangenerierte Gro√üzoo. In M√ľnster lasen sich die Zahlen insgesamt √§hnlich, aber auch da gingen sie recht bald zur√ľck. Interessant in diesem Zusammenhang mag sein, da√ü man die Besucherzahlen f√ľr 2008 in Gelsenkirchen noch nicht √∂ffentlich gemacht hat, sondern in den Pressemeldungen die Jahre nach Neubaubeginn zusammenrechnet. Da k√∂nnte ein Signal daf√ľr sein, da√ü sich dort ein √§hnlicher Effekt abzeichnet, obgleich der Masterplan noch nicht vollst√§ndig umgesetzt wurden.
Zwei Elemente scheinen mir f√ľr Bremerhaven typisch: In den Tiergrotten gab es relativ viel Neuheiten, Einzeltiere meist, aber auch neu gestaltete Anlagen und Aquarien, so da√ü auch regelm√§√üige Besucher Neuheiten erleben konnten. Das f√§llt in dem derzeitigen Zoo weitestgehend weg. Zudem scheinr mir das Aquarium f√ľr Nordseeurlauber von besonderem Interesse gewesen zu sein: Es ist ja so, da√ü der Strandurlauber auf diverses Meeresgetier st√∂√üt - oder auch solches verzehrt - da√ü er sich einmal genau anschauen m√∂chte, und genau diese Dienstleistung bieten die Standaquarien, die es hier und da schon im 19. Jahrhundert gegeben hat, aber nicht der neue Zoo am Meer.
Wenn ich mir die neuen frankfurter Menschenaffenau√üenanlagen ansehe, frage ich mich zudem, ob die gro√üen Kunstfelskulissen nicht langsam aus der Mode kommen. Sicherlich gibt es derzeit nur wenige Menschen, die dergleichen postmodern konnotierte Gestaltungsformen generell ablehnen, doch k√∂nnte es sein, da√ü die kaummehr √ľbersehbaren Architekturen der zweiten Moderne, die mittlerweile selbst Schnellrestaurants pr√§gen, auch den Massengeschmack beeinflussen.
Das Klimahaus zeigt keine Tiere - deshalb denke ich, da√ü es sich zum Zoo √§hnlich verh√§lt wie die Naturkundemuseen in M√ľnster und Osnabr√ľck.
(11.09.2009, 12:01)
Henry Merker:   Gut, dann wei√ü ich jetzt Bescheid. Angesichts dessen, was Sie geschrieben haben, ist die getroffene Entscheidung, den Zoo-am-Meer umzubauen, richtig gewesen; trotz der nahen Konkurrenz.
(14.08.2009, 22:10)
ASH:   Ein gr√∂√üerer Zoo im (√§u√üerst hoch verschuldeten) Land Bremen als Alternative zum Zoo am Meer h√§tte sicher deutlich mehr gekostet als die "Totalsanierung" in Bremerhaven, zumal auch das Land Bremen seinen finanziellen Teil dazu beitrug. Andere interessante Einrichtungen hingegen, z. B. die Botanika in der Stadt Bremen, haben es da schwerer. Vielleicht werden doch eines fernen Tages die Pl√§ne f√ľr das bereits einmal existierende Aquarium im Bremer √úberseemuseum ausgegraben...?
(14.08.2009, 21:54)
Ralf Seidel:   Wieder was dazu gelernt! Was die letzte Aussage betrifft kann ich freilich best√§tigen: Schon in den Siebzigern hat mir meine Ommma, die j√§hrlich in den Westen reisen durfte, immer vorgeschw√§rmt von den Tiergrotten...

(14.08.2009, 17:37)
Wolfgang Eggerking:   @Ralf Seidel: Es gibt sicher einige Empfindlichkeiten von Seiten der Bremerhavener- wie ich meine nicht ganz zu Unrecht, aber da schwingt meinerseits sicher auch ein wenig Lokalpatriotismus mit. Was den Zoo betrifft hat uns Bremen allerdings nie ernsthaft Konkurrenz gemacht.
(14.08.2009, 17:21)
Ralf Seidel:   @Wolfgang Eggerking, mu√ü gerade ein bisschen schmunzeln: Ist man sich da nicht ganz gr√ľn miteinander im kleinsten Bundesland Deutschlands...))
(14.08.2009, 17:15)
Wolfgang Eggerking:   Als geb√ľrtiger Bremerhavener sei mir die Antwort erlaubt: Bremerhaven ist die Mitte von Land Bremen, zumindest "zootechnisch"- die Bremer k√∂nnen in der Peripherie gerne ihren eigenen Zoo bauen!!
(14.08.2009, 16:39)
Henry Merker:   Es ist eine etwas ketzerische Frage:
W√§re es nicht sinnvoller gewesen, einen Zoo inmitten des Landes Bremens zu er√∂ffnen, der dann so vielleicht 20 bis 30 Hekta Gr√∂√üe h√§tte und daf√ľr den Zoo-am-Meer zu schlie√üen?
(14.08.2009, 14:19)
Michael Mettler:   In einem der Online-Artikel √ľber den Zoo las ich, dass man stolz darauf sei, dass auch Besucher aus Hannover und Hamburg zunehmend den Zoo am Meer besuchen. Ob sich dieser Trend noch halten wird, wenn die Projekte Yukon Bay in Hannover und Eismeerpanorama bei Hagenbeck fertig sind...?
(13.08.2009, 20:54)
Liz Thieme:   F√ľr mich sieht das eher nach Aufrundung aus...

vielleicht hat man bis 2011 das Gl√ľck, dass ein Eisb√§ren-S√§ugling auf die Welt kommt. Viktoria und Lloyd scheinen sich ja zu verstehen.
(13.08.2009, 20:27)
Andreas Knebel:   @Holger Schucht:
Die feierliche Er√∂ffnung war zwar am 27.3. - jedoch nur f√ľr geladene G√§ste, nicht f√ľr die √Ėffentlichkeit. Otto Zoo Normal Besucher durfte erst am 28. rein. Die 490.000 sind nur die abgerundete Version von 489.166 f√ľrs Jubil√§umsbuch. Meine Zahlen sind aus den offiziellen Jahresabschl√ľssen des Zoo am Meer...
(13.08.2009, 18:59)
Michael Mettler:   Sieht man sich auf der VDZ-Homepage (www.zoodirektoren.de) die Besucherzahlen anderer Zoos des Verbandes an, schneidet Bremerhaven aber in der Relation zu Gr√∂√üe, Lage und Tierbestand ganz gut ab: Selbst die Besucherzahlen von Rheine, Saarbr√ľcken, Cottbus, Schwerin oder Magdeburg wurden 2008 vom Zoo am Meer √ľbertroffen!
(13.08.2009, 16:25)
Liz Thieme:   Man muss mal dieses Jahr noch abwarten, denn es k√∂nnte sein, dass nun durch das Klimahaus 8¬įOst sich da wieder was tut. Dies liegt ja grob nur einmal quer √ľber den Parkplatz r√ľber und so kann man beide an einem Tag abhaken. Vorteilhaft w√§re nat√ľrlich wenn man ein Kombiticket anbieten w√ľrde.
(13.08.2009, 14:29)
Michael Mettler:   Das hei√üt also, seit der Wiederer√∂ffnung sinken die Besucherzahlen stetig, selbst wenn man das Er√∂ffnungsjahr als Ausnahmejahr nicht einrechnet? Das ist ja ein bedenklicher Trend. Nun hat es der Zoo durch seine r√§umliche Einengung und seinen Alles-auf-einmal-Umbau nat√ľrlich schwer, zu jeder Saison mit Neuem zu locken. Aber ich werde auch das Gef√ľhl nicht los, dass der Tierbestand f√ľr ein breiteres Publikum uninteressanter geworden sein k√∂nnte, nachdem vor allem das Aquarium und diverse Exoten aus dem Angebot gefallen sind. Vielleicht w√ľrde ONB im Gegensatz zum zoologisch Interessierten eine Robbenart weniger nicht sonderlich vermissen, wenn es stattdessen z.B. einen Affenfelsen g√§be.
(13.08.2009, 14:19)
Holger Schucht:   @Andreas Knebel
Ich habe wohl irgendetwas mit den Zahlen durcheinander gebracht.
Laut dem Zoobuch von 2005 wurde der Zoo am 27.3.2004 f√ľr die √Ėffentlichkeit er√∂ffnet und die Gesamtbesucherzahl im ersten Jahr betrug 490.000.
(13.08.2009, 13:41)
Holger Schucht:   @Andreas Knebel
Ich habe wohl irgendetwas mit den Zahlen durcheinander gebracht.
Laut dem Zoobuch von 2005 wurde der Zoo am 27.3.2004 f√ľr die √Ėffentlichkeit er√∂ffnet und die Gesamtbesucherzahl im ersten Jahr betrug 490.000.
(13.08.2009, 13:41)
Holger Schucht:   @Michael Mettler
Fr√ľher wirkte der Zoo voller. Allerdings waren die Wege auch ziemlich eng und das Gel√§nde kam einem noch kleiner vor, als es sowieso schon war. Jetzt gibt es Tage an dem gef√ľhlt 50 Besucher da sind und es gibt Tage an denen man kaum durch die Wege kommt.
(13.08.2009, 13:35)
Liz Thieme:   im letzten Jahr waren es laut VdZ 280587 Besucher
(13.08.2009, 11:23)
Andreas Knebel:   @Holger Schucht:
Also, die genannten Zahlen sind ja sowas von daneben, wie kommst du auf solche haneb√ľchene Zahlen?
Die Gesamtbesucherzahl 2004 betrug 489.166 (nach VDZ-Schl√ľssel 672.000) wobei der Zoo ja erst am 28.3. f√ľr die √Ėffentlichkeit ge√∂ffnet wurde. Besucherst√§rkster Tag im 1. Jahr war der Karfreitag mit 6496 gez√§hlten Besuchern. Die Jahresbesucherzahlen f√ľr 2006 bzw. 2007 sind fogende (in Klammern:nach VDZ-Schl√ľssel) 2006: 297.145 (362.305); 2007: 286.471 (324.961). Zum Vergleich lagen die Besucherzahlen z.B. 1995 bei 269.000, wobei ich nicht wei√ü, nach welchem Schl√ľssel gerechnet wurde. Vorher waren eher 300.000 die Regel, also etwa soviel wie heute...
(13.08.2009, 00:18)
Michael Mettler:   @Holger Schucht: Macht ja nichts. Mal anders gefragt: Wie ist denn der "gef√ľhlte Besuch" - ist der Zoo am Meer in seiner heutigen Form voller als in seiner fr√ľheren?
(12.08.2009, 20:41)
Holger Schucht:   @Michael mettler
Entschuldigung f√ľr die Fehlinformation.

Im Zoo am Meer Aktuell- Magazin von 1983 steht etwas von 286.244 Besucher. Das war eine Steigerung von 10,11%
(12.08.2009, 17:31)
Michael Mettler:   Die 500.000 beziehen sich wohl eher auf das erste JAHR:
http://www.bis-bremerhaven.de/sixcms/list.php?page=start&main=http://www.bis-bremerhaven.de/sixcms/detail.php?id=13909
Hier werden auch 300.000 angestrebte Besucher pro Jahr genannt - aber wieviele hatte der Zoo am Meer vor dem Umbau?
(12.08.2009, 16:48)
Holger Schucht:   @Michael Mettler
Kann sein das ich mich ausversehen um eine Null verschrieben habe, aber der Zuspruch war riesig. Im Er√∂ffnungsjahr lag die Besucherzahl auf jeden fall √ľber 1,5 Mio. Allerdings konnte der Zoo diese Zahlen in den n√§chsten Jahren nicht halten.
(12.08.2009, 16:43)
Michael Mettler:   500.000 an einem Tag??? Haben sich da nicht zwei Nullen zuviel eingeschlichen? Und auch die 2 Mio. kommen mir - auch wenn ich sie dem Zoo aus finanziellen Gr√ľnden g√∂nnen w√ľrde - ein wenig sehr hoch vor, das schaffen nicht mal die meisten gro√üen Zoos.
(12.08.2009, 16:34)
Holger Schucht:   @Michael Mettler
Ich wei√ü nur das am Tag der Er√∂ffnung ungef√§hr 500.000 (im Er√∂ffnungsjahr √ľber 2 Mio.)Leute da waren. Die Warteschlange stand nochg weiter als bis zu der Strandhalle die neben dem Zoo steht. Ich war zum Gl√ľck gleich zur Er√∂ffnung da und habe mir eine Jahreskarte gekauft, die ich bisher immer wieder verl√§nger. Es kommen aber immernoch viele Leute zum Zoo.
(12.08.2009, 16:21)
Michael Mettler:   Wie hat sich eigentlich in Bremerhaven seit dem Totalumbau der Besucherzuspruch entwickelt?
(12.08.2009, 09:27)
Holger Schucht:   @Michael Mettler
Die Schimpansenanlage wird wahrscheinlich nicht umdekoriert oder abgerissen, da die Schimpansen laut entschluss der Politiker bleiben m√ľssen. Robben k√∂nnten darunter eh nich untergebracht werden, da unter dem Gehge der Nachtstall f√ľr die Schimpansen, sowie die Futterk√ľchen und Lagerr√§ume der Tiernahrung befinden. Die Wasserkl√§ranlage steht ebenfalls dort.

Ein Aquarium wird in Bremerhaven wohl nicht gebaut, daf√ľr entstand dort das Klimahaus 8¬į Ost in dem es ein kleines Tropenaquarium, ein Nordseeaqaurium und noch ein Tropenaquarium? geben soll.
Ich werde es am Donnerstag besuchen.
(11.08.2009, 14:57)
Anti-Erdm√§nnchen:   Zwergotter? Und was ist mit Erdm√§nnchen? Ich bin entt√§uscht.
(31.08.2008, 12:56)
Niedersachse:   Wurde sie nicht.
Neubau r√ľckw√§rtig zur Kea Anlage am Spielplatz beim Ausgang aus den Unterwassereinblicksh√∂hlen.
(31.08.2008, 12:30)
Gudrun Bardowicks:   Ich vermute, dass die Anlage f√ľr Schneehasen f√ľr die Zwergotter umgebaut wurde, da im zitierten Bericht im Zooforum etwas von einem bereits vorhasndenenGew√§sser steht, dessen Fl√§che um bisher unbebaute Bereiche erweitert wurde (√ľbrigens mit Unterwassereinblick). Die Anlage f√ľr Schneehasen grenzte an einen Teich und an gr√∂ssere Freifl√§chen. Die Aufgabe der Schneehasenhaltung in Bremerhaven w√ľrde ich allerdings sehr bedauern, da diese Art kaum in deutschen Zoos gezeigt wird und in Bremerhaven erfolgreich z√ľchtete (2007: 3 Jungtiere gesehen).
(30.08.2008, 20:16)
Onca:   Am 21.8. wurde die Zwergotter-Anlage er√∂ffnet
(30.08.2008, 18:41)
Michael Mettler:   In einer der ersten Ausgaben der M√ľnsteraner ZOO-NACHRICHTEN fand ich einen Artikel √ľber den damaligen Neubaukomplex f√ľr B√§ren, Robben und kleinere heimische Arten (sp√§ter und bis zum Zoo-Umbau als Nordlandhaus bezeichnet), aus dem ersichtlich ist, wie sehr sich inzwischen die Fl√§chenma√üe f√ľr verschiedene Tierarten ge√§ndert haben. Leider werden die Abmessungen der nach heutigen Ma√üst√§ben winzigen B√§renplattformen nicht genannt, daf√ľr aber die f√ľr die kleinen Arten (um die es in besagtem Artikel auch haupts√§chlich geht). So war man z.B. stolz darauf, dass die Fischotter-Anlage mit 28 qm "sehr ger√§umig" geworden sei. Weitere Fl√§chenangaben:
Luchse 35 qm
Rotf√ľchse 16 qm
Dachse 16 qm
Wildkatzen 11 qm
Steinkäuze 7 qm
Steinmarder und Igel jeweils 6 qm

Die Gr√∂√üe der Vielfra√ü-Anlage wird nicht genannt. Da sie aber in einem Atemzug mit der "sehr ger√§umig gewordenen" Fischotter-Anlage erw√§hnt wird, vermute ich, dass sie diese nicht an Gr√∂√üe √ľbertraf. Ich habe die Anlage zwar noch kennen gelernt, k√∂nnte sie aber nicht mehr sch√§tzen.

Wer sich noch an die alte Anlage der Polarf√ľchse im Nordlandhaus erinnert: Der Au√üenbereich im Hintergrund geh√∂rte urspr√ľnglich gar nicht dazu, man hat erst sp√§ter die Mauer zur alten Innenanlage abgerissen und das Gehege dadurch vergr√∂√üert. Die Vitrinen f√ľr Dachse, Wildkatzen, Steinmarder, Igel und Steink√§uze hatten im Originalzustand ein geschlossenes Dach und bildeten ein Nachttierhaus. Da sich das nicht bew√§hrte, √∂ffnete man beim zwischenzeitlichen Umbau zum Nordlandhaus die Dachfl√§chen √ľber den Anlagen. Die Originalversion des Hauses kann somit nicht lange bestanden haben, denn der besagte Artikel erschien 1980, und bei meinem Erstbesuch in Bremerhaven 1986 gab es die Nachtabteilung schon nicht mehr.
(03.08.2007, 09:38)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Die Schimpansen-Innenanlage ist im Prinzip eine Tropenhalle, die nur von au√üen einsehbar und mit Kunstfels verbr√§mt ist, so dass ein gewisser H√∂hlencharakter entsteht. Die Au√üenanlage ist deutlich kleiner (!) als die Innenanlage und √§hnlich gestaltet, nur dass kein Gew√§chshausdach dar√ľber liegt, sondern Stahlnetz bzw. Gitter. An drei Seiten ist sie von hohen W√§nden eingegrenzt, zum Betrachter hin durch Glas. Man m√ľsste also den gesamten Schimpansenbereich wieder abrei√üen, um daraus etwas f√ľr Rentiere zu machen; ihn mindestens entkernen und des Daches berauben (und nat√ľrlich der afrikanischen Dekoration...), um darin Polarw√∂lfe unterzubringen. Walrosse sind v√∂llig unrealistisch an dieser Stelle, da die Anlage quasi in der ersten Etage des Zoos liegt und sich darunter wahrscheinlich Wirtschafts-, Technik- (Wasseraufbereitung!) oder Stallbereiche befinden - also k√∂nnte man kein Becken unterbringen. Unterwassereinblick ginge erst recht nicht, weil sich unterhalb dieser Fl√§che kein Besucherbereich befindet. Ein K√ľhlhaus f√ľr antarktische Pinguine w√§re allerdings eine originelle Idee....

Bei Umdekoration w√§re es wahrscheinlich denkbar, dort z.B. Luchse, Makaken oder auch die Pumas unterzubringen und das Gehege der Letzteren f√ľr andere Tiere zu nutzen. Aber es ist m√ľ√üig, dar√ľber nachzudenken, denn Schimpansen, Eisb√§ren und Robben waren die drei "von oben" festgelegten Eckpfeiler f√ľr den Neubau des Zoos, und an der Einstellung wird sich wenig ge√§ndert haben.

Auf das Aquarium wurde verzichtet, weil es Pläne gab (noch gibt?), in Bremerhaven ein "kommerzielles" Schauaquarium a la SeaLife zu errichten, mit dem der Zoo nicht in Wettstreit treten sollte.

Den Tatbestand eines Tropariums im Landesinneren w√ľrde das geplante Tropenhaus im Zoo Wingst in Ans√§tzen erf√ľllen, der von Bremerhaven etwa 30 km entfernt ist.

√úbrigens: "Zoo am Meer" ist eigentlich ein irref√ľhrender Name, denn das Gel√§nde liegt nicht direkt an der K√ľste, sondern am Ufer der Weserm√ľndung. Nach der neuen Gestaltung w√§re sogar die Wiederbelebung des alten Namens "Tiergrotten" inhaltlich noch treffender als im Urzustand....
(02.02.2007, 21:45)
Sven P. Peter:   Das Schimpansengehege anderweitig zu nutzen sollte nur schwer m√∂glich sein und es abzurei√üen ebenso. Vieleicht ein neubesatz mit Makaken.
(02.02.2007, 16:00)
Sacha Beuth:   Obwohl ich noch nie im Zoo am Meer war, m√∂chte ich hier die Idee von Dennis noch einmal aufgreifen, die gesamte Anlage in einen "Polarzoo" zu verwandeln.
W√§re es z. B. machbar, die Schimpansenanlage in ein Gehege f√ľr Polarw√∂lfe o. Rentiere o. Walrosse umzuwandeln? Oder in ein Pinguinarium?(Obwohl es mich ansonsten auch st√∂rt, wenn bei den Menschenaffen immer die Schimpansen abgegeben werden. In diesem Fall w√ľrde ich es aber f√ľr sinnvoll halten.)
Sch√∂n und sinnvoll w√§re es auch, wenn man zus√§tzlich am Zoo ein gr√∂sseres Aquarium mit dem Thema Nordatlantik/Nordpazifik anbauen k√∂nnte. Vielleicht sogar meerseits. Ein Geb√§ude, dass durch eine Br√ľcke mit dem Zoo verbunden ist und auf Betonpfeilern im Wasser steht (√§hnlich dem Ozeanarium in Lissabon).
Und wenn man unbedingt an einigen Tropentieren festhalten will: Wie wäre es dann mit einem wirklich nennenswerten Troparium weiter im Landesinnern (also ein zweigeteilter Zoo ähnlich wie im niederländischen Emmen)?
Was ist Eure Meinung?
(02.02.2007, 15:42)
Michael Mettler:   Falls du den besagten "Balkon" √ľber das Eisb√§renbecken meinst: Wohl kaum, die Tiere w√§ren mit blo√üem Auge kaum zu erkennen. (W√§re auch sehr interessant zu sehen, wie dorthin √ľberhaupt ein Pfleger gelangen sollte. Mir ist kein Zugang aufgefallen.) Au√üerdem hast du offensichtlich zu viel √ľber Lemminge gelesen, die sich von Klippen st√ľrzen :-)

Im Verdacht h√§tte ich eigentlich mehr die unten beschriebene, nichtsnutzige Ecke zwischen den Waschb√§ren und T√∂lpeln. W√§re bereits hinten herum mit Kunstfels umgeben und wegen des betonierten Bodens unterw√ľhlsicher. Der schmale Zugang lie√üe sich leicht mit einer Scheibe absperren, und dann m√ľsste nur noch ein Schutznetz gegen Fressfeinde oben dr√ľber.
(31.01.2007, 20:21)
Sven P. Peter:   Da wo jetzt die Schneeelue sitzt waren vorher die Polarf√ľchse. Ob vieleicht aus dem Felfvorsprung vor der Eisb√§renanlage das Lemminggehege gemacht wird?!
(31.01.2007, 19:56)
IP66:   Ich kann mich auch noch an bremerhaver Zebras erinnern, die mit Halfter auf einer Kleinstanlage standen und regelm√§√üig auf dem Deich ausgef√ľhrt wurden. Trotzdem hatte der alte Zoo am Meer eine sehr eigene Atmosph√§re, sehr voll, sehr durcheinander, aber auch sehr lebendig, sehr frei von allen Pr√§sentationstricks und f√ľr Kinder √§u√üerst √ľberschaubar, so da√ü sie nicht durch den Zoos gescheucht wurden, sondern dorthin laufen konnten, wo sie es gerade am interessantesten fanden.
(31.01.2007, 18:12)
Michael Mettler:   √úbrigens ist im Zoof√ľhrer ein Pumafoto zu sehen, auf dem ein grauer und ein rotbrauner Puma nebeneinander sitzen. Von den drei Tieren, die ich gestern gesehen habe, waren zwar die beiden Katzen rotbraun, der Kater aber nicht grau, sondern einfach nur heller braun. Sollte es sich immer noch um das selbe Tier handeln (was sehr wahrscheinlich ist), dann ist die Fellfarbe beim Puma also auch innerhalb eines Individuums variabel. (Was √ľbrigens bei der nahe verwandten Afrikanischen Goldkatze auch schon beobachtet wurde.)
(31.01.2007, 13:59)
Michael Mettler:   "Zu wenig" w√ľrde ich das auch nicht nennen. Der Platz ist nun mal trotz teilweise doppelst√∂ckiger Nutzung eingeschr√§nkt, und die fr√ľhere Artenvielfalt entstand auch dadurch, dass man auf wenigen Quadratmetern alles M√∂gliche zusammenschmiss. Ich erinnere an die Mini-Entenanlage, in der trotzdem m√∂glichst jede heimische Art vertreten sein sollte, an die Sammelsurium-Voliere im Tropenhaus oder an die Gemeinschaftshaltung Fennek/Erdm√§nnchen/Mungo/Kusimanse im selben Haus.

Hinsichtlich der vom Publikum in einem Zoo erwarteten Tiertypen ist Bremerhaven relativ gut besetzt: Affe, B√§r, Robbe, Pinguin, gro√üe Katze, Streicheltier sind immerhin vertreten, und kein realistisch eingestellter Besucher w√ľrde nach dem Umbau Elefanten, Giraffen oder Kamele erwarten. Was trotzdem ganz klar fehlt, ist irgendwas im Huftierbereich, was zum Thema passt; egal, ob Ziege im Streichelbereich oder Rentier f√ľr das nordische Spektrum. Aber wohin? Und viel "mehr" Tiere br√§chte das auch nicht.
(31.01.2007, 13:51)
Niedersachse:   Ich war im Sommer in Bremerhaven und da gab es schon das Terrarium mit den Lemmingen. Wenn da ein Zettel aushing, von wegen neue Anlage, dass m√ľsste die eigentlich noch kommen.
(31.01.2007, 13:48)
Ulli:   Die Schimpansen waren in der urspr√ľnglichen Planung nicht vorgesehen, der Stadtrat hat dagegen massive Einspruch eingelegt. Man bef√ľrchtete eine mangelnde Attraktivit√§t im Artenspektrum, und es gibt nun einmal ein Repertoire an Arten, die man, hier die politischen Entscheidungstr√§ger, in einm Zoo erwartet. Ob der Versicht auf Schimpansen und deren Ersetzung durch Rotgesichtmakaken wirklich so dramtisch gewesen w√§re, wird heute immer noch unterschiedliche Antworten liefern: in meinen Augen nicht unbedingt bis eher nein - in den Augen des Stadtrates nach wie vor ein klares Ja (zu den Schimpansen) - rein planungstechnisch hat man die Schimpansenhaltung und die Verkn√ľpfung zum Rest des Zoos durchaus gelungen umgesetzt.
Einen anderen Vorwurf von Seiten der Zoofreunde bei ihrer Reise finde ich da schon nachdenkenswerter: sehr schön ... aber zu wenige Tiere. Zur Klarstellung: Ich persönliche diese Meinung nicht!
(31.01.2007, 12:52)
Michael Mettler:   @Ulli: Besagte T√ľr d√ľrfte wohl eher in den Wirtschaftsbereich des Zoos f√ľhren; an der entsprechenden Stelle der Au√üenseite m√ľsste sich jedenfalls die Lieferzufahrt befinden. Die Idee mit dem Aquarium ist trotzdem nicht ohne, denn die alten Aquarienr√§ume im Keller der Strandhalle liegen nunmehr au√üerhalb des genutzten Gel√§ndes. Der Zugang m√ľsste ungef√§hr dort gewesen sein, wo sich jetzt die Waschb√§renanlage befindet.

Kurios finde ich die kleine Sackgasse zwischen Waschb√§ren und T√∂lpeln: Von dort aus kann man weder die Waschb√§ren sehen (wegen Kunstfelsmauer) noch die Seev√∂gel (wegen Geh√∂lzen), obwohl deren Gehegeschilder ausgerechnet dort h√§ngen. Diese Ecke h√§tte man entweder den Waschb√§ren zuschlagen k√∂nnen, oder man k√∂nnte sie noch f√ľr eine Kleinanlage nutzen.

Auf einem Aushang stand etwas von einer geplanten Anlage f√ľr Steppenlemminge; daraus ging aber nicht hervor, ob eine wirklich neue Anlage gemeint ist oder das schon verwirklichte Terrarium bei den Eisb√§ren.

Im Nachhinein wundere ich mich √ľbrigens, dass in einem Zoo mit so vielen Unterwassereinblicken und k√§ltefesten Tierarten keine Otter eingeplant wurden. W√§re mal einen Versuch wert gewesen, diese mit Seehunden zu vergesellschaften; im Norden der Britischen Inseln sollen Otter auch an der Meeresk√ľste leben.

@Ollo: Die Bremerhavener Rotgesichtmakaken k√∂nnten in der Wingst gelandet sein, jedenfalls gibt es dort eine relativ neue Anlage mit einer Gruppe, und bei meinem ersten Besuch 2001 geh√∂rte die Art noch nicht zum dortigen Bestand. Das Gleiche gilt f√ľr die Marderhunde. Dr. Wandrey hat ja seinerzeit auch die letzte Braunb√§rin aus Bremerhaven in die Wingst geholt, m√∂glich also, dass er auch anderen "alten Weggef√§hrten" Asyl bot.
(31.01.2007, 10:36)
Ollo:   Da√ü die Schimpansen dort solch ein Politikum darstellen, ist wirklich nicht zu begreifen. Bremerhaven sollte stattdessen Rotgesichtsmakaken haben, so wie einst.
(31.01.2007, 09:20)
Ulli:   @Michael
Deine Schilderung finde ich umfassend und deckt sich mweitgehend auch mit meinen Eindr√ľcken. Die gro√üe T√ľr bei den Pumas weckt bei mir die Neugier, ob man nicht doch noch ein Aquarium angliedern m√∂chte.
(31.01.2007, 08:58)
Michael Mettler:   Ich war heute auf Spontan-Trip in Bremerhaven (und in der Wingst) und habe somit den "neuen" Zoo am Meer erstmals besucht - den alten kannte ich ja.

Mag sein, dass ich in der Hinsicht zu konservativ bin, aber die futuristische Au√üenansicht (Front zur Stadt hin) passt m.E. eher zu einem Museum f√ľr moderne Kunst. Wirkt zudem merkw√ľrdig, wenn sich oberhalb der streng geometrischen "Pyramiden" aus poliertem rotem Granit (?) ein paar Kunstfelszinnen der Aussichtsplattform erheben...

Ansonsten f√ľhlte ich mich schon nach den ersten Metern wie im hannoverschen Hippo-Canyon - und war wenig verwundert zu h√∂ren, dass der Zoo am Meer von der selben Firma gestaltet wurde. Damit d√ľrften Zoofans, die schon in Hannover, aber nicht in Bremerhaven waren, sich schon ein ganz gutes Bild von weiten Teilen des Zoos machen k√∂nnen. Klar passt Kunstfels zu K√ľstenbewohnern optisch besser als Holzz√§une oder Hecken; aber der Gedanke, dass au√üer Patina und ein paar Geh√∂lzen im zentralen Bereich auch im Sommerhalbjahr wenig Gr√ľn im Zoo zu sehen sein wird, muss erst mal verdaut werden. Von der Aussichtsterrasse aus entsteht jedenfalls √ľberwiegend der Eindruck eines Felsenlabyrinths.

Sehr gut gemacht finde ich die Wegf√ľhrung, die das Gef√ľhl entstehen l√§sst, das Gel√§nde sei sehr viel gr√∂√üer. Wermutstropfen f√ľr mich ist allerdings die etwas einfallslose Gestaltung an der Seeseite: Die beiden Eisb√§renanlagen (die kleinere ist derzeit mit Eisf√ľchsen besetzt), die drei Anlagen f√ľr die Robben und die Pinguinanlage (genau in dieser Reihenfolge liegen sie am Wegesrand)sind sich optisch einfach zu √§hnlich, und es gibt kurz hintereinander drei beinahe identische "Aussichtsnischen" mit Scheibeneinblicken in jeweils zwei benachbarte Anlagen. Alle drei Robbenanlagen liegen zudem unmittelbar nebeneinander. Ich pers√∂nlich h√§tte lieber auf eine der beiden Ohrenrobbenarten verzichtet und die Anlagen der M√§hnenrobben und Seehunde zu einer Gro√üanlage f√ľr die √ľbrig bleibende Ohrenrobbenart zusammengefasst, um wenigstens an dieser Stelle einen Eindruck von Weitl√§ufigkeit zu erzielen. Die Seehunde h√§tte ich dann im jetzigen Seeb√§renbecken platziert und die Felslastigkeit der Anlagen an dieser Stelle durch eine Nordseedekoration (D√ľnenhintergrund, k√ľnstliche Sandbank statt Felseninsel usw.) aufgelockert.

Wenig gelungen finde ich den "Felsenkamin" f√ľr die Keas und die Waschb√§ranlage, in der ein Wurzelstubben die einzige Kletterm√∂glichkeit ist; da w√§ren irgendwelche Bodenbewohner passender untergebracht, z.B. Pr√§riehunde oder Skunks - genau nebenan befindet sich immerhin (mit trennender Sichtscheibe) - der Puma-Canyon. Der wiederum gef√§llt mir ganz gut, auch wenn ich den Tieren mehr H√∂he und Ausblickm√∂glichkeiten geg√∂nnt h√§tte. Da man die Anlage nur von den Schmalseiten her einsehen kann, entsteht eine sch√∂ne Tiefenwirkung.

Die reichlichen Unterwassereinblicke finde ich klasse. Bei allen Robbenarten war gerade "Unterwasserballett", und alle interessierten sich auch sichtlich f√ľr die Besucher vor der Scheibe (z.B. folgten sie Handbewegungen). Die Eisb√§ren sah ich nicht im Wasser - wom√∂glich waren sie da schon l√§nger nicht mehr, denn es waren "Syrische Eisb√§ren": Beide durch Bodensubstrat milchkaffeefarbig eingef√§rbt.

Der UW-Einblick bei den T√∂lpeln offenbarte allerdings schonungslos, dass eine artgerechte Zoohaltung dieser V√∂gel wohl doch nicht so einfach ist: Alle schwimmenden und damit zu beurteilenden Exemplare (5-6) hatten "Klumpf√ľ√üe", also recht gro√üe Schwellungen unter beiden Sohlen. Ihre F√ľ√üe sind also ganz offensichtlich nicht daf√ľr gemacht, st√§ndig auf hartem Untergrund zu stehen (zumal T√∂lpel ja in der Natur erhebliche Zeit in der Luft verbringen). Auch wenn es Manchen optisch st√∂rt, w√§re hier vielleicht eine Abdeckung der Betonkanten an den Lieblingspl√§tzen mit Kunstrasen (wie bei den Flamingos in Gelsenkirchen) der Fu√ügesundheit zutr√§glich.

Gespannt bin ich auf die Erfahrungen mit den Anlagen f√ľr Alpenschneeh√ľhner (Voliere) und Schneehasen(Alpen-? Nordische?)/Zwergs√§ger (Freianlage), die beide von fast allen Seiten einsehbar sind; die Voliere sogar ohne Besucherabschrankung. Die Hasen wirkten recht gelassen, aber das einzelne Schneehuhn (ich habe keinen zweiten Vogel gesehen) wirkte sehr nerv√∂s - und das bei den wenigen Besuchern heute.

Relativ neu muss das Terrarium mit Steppenlemmingen sein, das in einer Nische bei den Eisbären steht.

Sieht √ľbrigens ganz so aus, als sei die jetzt mit einer Schnee-Eule besetzte Anlage urspr√ľnglich f√ľr die Eisf√ľchse (oder AUCH f√ľr sie) konzipiert gewesen. An ihrer rechten Seite gibt es drei kleine Schieber in Bodenh√∂he, die in Richtung Eisb√§renanlage weisen. Und der Felsen"balkon", der hinter der r√ľckw√§rtigen Scheibe der Anlage √ľber das Eisb√§renbecken ragt, hat bezeichnenderweise an der INNENseite des Felsrandes einen E-Zaun (also nicht au√üen, um aus dem Wasser schie√üende Eisb√§ren fern zu halten), k√∂nnte also als Ausguck f√ľr die F√ľchse gedacht gewesen sein. Meines Erachtens sind auch die Fuchsfotos im Zoof√ľhrer in der besagten Anlage entstanden, u.a. vor der genannten Scheibe.

Fremdk√∂rper im Zoo am Meer sind f√ľr mich die Tropentiere Schimpanse (waren alle in der Innenanlage, die Bepflanzung der Au√üenanlage sieht verd√§chtig unber√ľhrt aus), Krallen√§ffchen und K√∂hlerschildkr√∂te. Aber mir ist die spezielle Problematik bekannt (die Schimpansen waren schon im alten Zoo ein Politikum, der damalige Zoochef h√§tte sich gern von ihnen getrennt), und da eine der K√∂hlerschildkr√∂ten schon √ľber 50 Jahre im Zoo lebt, kann ich die Entscheidung "pro" auch nachvollziehen.

In Sachen Besucherinformation macht der Zoo einen guten Eindruck, es gibt sogar neben den normalen Schildern eine Zusatzbeschilderung f√ľr kleine Kinder, die das betreffende Tier als eine Art Comicfigur zeigt. Ich habe es nicht vor Ort abgeglichen, aber im Nachhinein den Eindruck, dass der Text im Zoof√ľhrer zu den einzelnen Arten ziemlich genau den Text der Gehegeschilder wiedergibt.

(31.01.2007, 00:49)
Karsten Vick:   Anfang Dezember, bei schlimmem Regenwetter, war ich das erste Mal im Zoo am Meer Bremerhaven.
Ich war im gro√üen und ganzen ganz angetan von der Anlage. Wenn ich sonst kein Freund von √ľberm√§√üig Kunstfelsen bin, halte ich es bei dem kleinen Gel√§nde f√ľr ein legitimes Mittel, um Strukturen zu schaffen. Bei einem nat√ľrlich bewachsenen Zoogel√§nde w√ľrde ich einen unauff√§lligen Zaun als Hintergrund meist vorziehen.
Mein vorheriger Eindruck, dass der Zoo bis auf den letzten Quadratzentimeter durchgestylt sein m√ľsste und damit keine Entwicklungsm√∂glichkeiten mehr hat (siehe weiter unten in diesem Thread), best√§tigt sich weitgehend. Es ist allerdings seit der Er√∂ffnung schon eine neue Anlage entstanden, eine Voliere f√ľr Alpenschneeh√ľhner, genau gesagt Alpen-Alpenschneeh√ľhner (Lagopus mutus helveticus). Die und die Schneehasen hab ich das erste Mal im wei√üen Winterkleid gesehen, das w√ľrde ich als pers√∂nliches Highlight werten. Die Zoo-AG hat seinerzeit in ihrem Bericht kritisiert, dass man beim Unterwassereinblick bei den Basst√∂lpeln nur die F√ľ√üe sieht. Aber nach eigenem Erleben muss ich sagen, das diese Perspektive ganz witzig aussieht, zumal im Kontrast zum gegen√ľber liegenden Gehege der unter Wasser schwimmenden Pinguine. Dazu die passende Beschilderung: Wessen F√ľ√üe sieht man hier? Auf einer F√ľhrung kann man hier sogar den Unterschied zwischen Enten- und T√∂lpelfu√ü darlegen.
Es gibt einige √ľberraschende Einblicke auf dem Rundweg, z. B. sieht man erst wenn man den Aussichtsturm besteigt, dass der Kunstbaum im Schimpansengehege auch ein Aussichtsturm ist, n√§mlich f√ľr die Schimpansen. Das beste aber ist die Grotte, wo man beim reinkommen nur ein kleines Nordseeaquarium sieht und um die Ecke pl√∂tzlich Unterwassersicht in alle Robbenbecken hat. Erst die Seehunde, dann die Seeb√§ren und dann fliegt auf einmal der riesige M√§hnenrobbenbulle an dir vorbei, das ist schon sehenswert.
Beim genaueren Hinsehen habe ich festgestellt, dass die Decke des Schimpansen-Innengeheges aus Stromdraht besteht. Das hat mir so gar nicht gefallen. Da man durch die Guckfenster die Decke sowieso nicht sehen soll, hätte man hier auch ein Gitter bauen können, dann hätten wenigstens die Affen was davon gehabt.
(27.12.2006, 22:23)
ZooFanKarlsruhe:   Das ist wirklich schlimm. Wenigstens mussten bei diesem Zwischenfall weder Pfleger noch Eisb√§ren sterben.
(05.09.2006, 20:56)
Spiegel Online:  
Eisb√§ren st√ľrzten sich auf Tierpfleger

Im Zoo von Bremerhaven ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Tierpfleger wurde beim Reinigen des Eisbärengeheges von den Tieren attackiert und schwer verletzt. Kommentar der Zoodirektion: Die Bären wollten nur spielen.

Bremerhaven - Eine Auszubildende, die den Pfleger begleitete, rief Hilfe herbei. Der Mann wurde noch im Gehege notärztlich versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Nach einer ersten Einschätzung des Notarztes bestand jedoch keine Lebensgefahr.

Wie die Zoodirektion mitteilte, war der Tierpfleger in das B√§rengehege gegangen, ohne die Eisb√§ren zuvor eingesperrt zu haben. Normalerweise sei das Pflicht vor dem Reinigen der Au√üenanlage, der Pfleger sei jedoch abgelenkt gewesen. Die B√§ren wollten nach Ansicht von Zoodirektorin Heike K√ľck mit ihm spielen und h√§tten ihn nicht als Beute angesehen.

Polizisten hatten zun√§chst versucht, die Tiere durch Sch√ľsse von dem Pfleger abzubringen. Da dies nicht den gew√ľnschten Erfolg zeigte, wurden die B√§ren mit Futter von dem Mann weggelockt. Beide B√§ren wurden durch Sch√ľsse verletzt.

Bereits im M√§rz dieses Jahres war es zu einem Zwischenfall im Zoo gekommen, als Eisb√§r "Lloyd" bei einem Paarungsversuch die Eisb√§rendame "Senja" so sehr sch√ľttelte und erschreckte, dass sie an Herzversagen starb.
(05.09.2006, 16:59)
Thomas W.:   Es gab wohl in Bremerhafen ein erneutes Ungl√ľck mit den Eisb√§ren: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,435225,00.html
H√∂rt sich schlimm an: "beide B√§ren durch Sch√ľsse verletzt".
(05.09.2006, 14:18)
Ingo Rossi:   F√ľr die Entstehung des neuen Zoo-am-Meer wurde ja in Rat der Stadt viel diskutiert und auch der Tierbestz war ein Kompromiss zwichen Zoo am Wasser (Robben, Eisb√§ren etc.) und Zooti√©re als Besuchermangnet (Schimpansen). Ich fand die Enstehungsgeschichte der neuen Planung recht interessant damals, weil sie auch die Erwartungen und Bedenken der Bev√∂lkerung an einen kleinen Zoo zum teil repr√§sentierte.
(05.07.2006, 00:00)
dennis:   stimmt so platzt auch dieser traum..
außer man jagt das Wohnviertel in die Luft,
der mensch ist sowieso keine bedrohte tierart..
Ich hab auch noch nie ein Menschengehege
gesehen..
(Entschudigt meinen schwarzen humor9
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Der Deich ist genau hinter dem Zoo stark eingebuchtet, so dass, bis auf eine winzige Landzunge, ringsherum Wasser ist. Die andere Deichseite ist bebaut!
http://www.zoo-am-meer-bremerhaven.de/besucher-infos/anfahrtsskizze/
(05.07.2006, 00:00)
Dennis:   Der Park0der Zoo
Fr√ľher war der zoo doch nur von zwei seiten mit wasser umgeben..
wieso ist bei der vierten seite kein Platz mehr?
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Was f√ľr ein Park? Und wohin erweitern? Ins Wasser? ala Venedig? Er hat doch auf drei Seiten Wasser und an der vierten Seite ist kein Platz mehr!
(05.07.2006, 00:00)
dennis:   Auf jedenfall gehe ich nicht nach Bremerhaven wenn ich an die Nordsee fahre..
Überhaupt frag ich mich was der zoo macht, wenn die Anlagen in zwanzig,dreißig jahren nicht mehr artgerecht sind. Vieleicht geschieht dann wirklich das, was Michael Mettler schilderte.
eine Idee: Könnte man statt in Bremen einen neuen zoo zu machen, nicht den Bremerhavener zoo erweitern?
Der Park könnte in vier Bereiche aufgeteilt werden:
-polartiere
-heimische Nordseebewohner
-ein vivarium
und einen parkteil f√ľr:
-exoten
man m√ľ√üte den park auf das dreifache erweitern, (jetzige Fl√§che 3,6 ha, oder ?)und k√∂nnte dann auf dem erweiterten Gel√§nde den Nordsee und den Exotenparkteil bauen..
Die Schimpansen k√∂nnten in den exotenparkteil angeschlossen werden, Seehunde und Ba√üt√∂lpel machen platz f√ľr walr√∂√üer (in Gemeinschaftshaltung mit den seeb√§ren) und eine Arktisvoliere
z.B mit silbermöwen und Trottellummen
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Bremerhaven WAR ja schon knapp vor der Schlie√üung, als ein gro√ües Erlebnis-Aquarium in der Stadt geplant war (meines Wissens sogar mit Robben) und man keinen Pfifferling mehr auf den Zoo am Meer setzte. In der dann folgenden Neuplanung war urspr√ľnglich sogar noch die Haltung von Schneeziegen vorgesehen... Diese "Etage" (auf gleicher Fl√§che!) wurde dann wohl aus Kostengr√ľnden geopfert.
(05.07.2006, 00:00)
Ingo Rossi:   Meiner Erfahrung nach wird heute erstmal so f√ľr 5-10 Jahre geplant und was dann kommt, wer weiss. Vielleicht gibt es dann ja einen neuen Geldgeber oder die Zoo-GmbH hat genug Geld gespart. In K√∂ln hier wundere ich mich ja auch immer wieder, woher Geld f√ľr den Zoo so kommen kann oder auch in der Erwartung auf zuk√ľnftiges Geld gebaut wird.
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Bitte mal im Forum suchen! Gnus hatten wir schon rauf und runter! ;-)
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na ja, das mit den Gnus stimmt wohl, da h√§tte ich Ihnen noch vor 10 Jahren eine √§hnliche Aufstellung machen k√∂nnen wie jetzt bei den Eisb√§ren... Aber wo sind sie alle hin ??? Thread verfehlt ! Tut mir leid...
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Also noch so einen Umbau pakt BHV nicht!!! Bei der Haushaltslage wird dann eher der ganze Zoo zugemacht!
(05.07.2006, 00:00)
Ingo Rossi:   Bei auslaufender Eisb√§renhaltung l√§sst sich die Anlage gut zubetonieren und als Picknick-Platz nutzen...wie in Z√ľrich...:-)
Die Zeit der Haltbarkeit der Anlagen wird wirklich immer k√ľrzer. Aber ich denke mir, man nimmt heute dann auch gr√∂ssere Umbauten in Kauf.
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @ Dortmunder, nein, das wollte ich damit nicht sagen. Davon gehe ich eigentlich nicht aus. Aber wenn Sie mal in den Thread "Die letzten ihrer Art" schauen, dann werden Sie ja feststellen, wie schnell das manchmal gehen kann! Paradebeispiel, wenn auch NOCH nicht in diesem Thread, ist doch wirklich das Gnu!
(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Oliver :

Ist denn, deiner Meinung nach, ein baldiges Auslaufen der Eisb√§r-Haltung abzusehen ? Okay, in meiner Umgebung sind die K√∂lner, Duisburger und M√ľnsteraner Eisb√§ren in den letzten 10-15 Jahren verschwunden, au√üerdem hat wohl auch Leipzig die Haltung aufgegeben, aber es gibt doch eigentlich noch gen√ľgend "deutsche" Haltungen (BHV, M√ľnchen, Rostock, W¬ītal, Berlin TP und Zoo, Gelsenkirchen, Karlsruhe, Stuttgart, N√ľrnberg...)
(05.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   @ Karten Vick F√ľr BHV d√ľfte das aber in der Tat ein echtes Problem sein. Sollte irgendwann mal in naher Zukunft der Eisb√§r in den Zoos "auslaufen", dann d√ľrfte es schwierig sein, dieses Gehege in BHV anderweitig zu nutzen. Bei den Robben lie√üen sich sicher auch andere Arten halten (von den "Riesen" wie Walro√ü oder See-Elefant mal abgesehen!). Die Pumaanlage w√§re auch anders nutzbar. Beispiele geben da die Anlagen im Raubtierhaus in Halle, da ja auch mal f√ľr Pumas und Leoparden konzipiert waren und heute von Tigern und Jaguaren genutzt werden! Allerdings muss sich BHV schon sehr diszipliert verhalten, in den n√§chsten Jahren, denn diesem Zoo fehlen wirklich viele M√∂glichkeiten, mal so eine attraktive Umbesetzung vorzunehmen, ohne dass es nachher (wie z.B. zwischenzeitlich mal in Halle) endet, mit G√§nsen auf der Flusspferdanlage und Zackelschafen auf der Nashornwiese.
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die langfristige Festlegung von Tierarten betrifft ja nicht nur Bremerhaven (den "neuen" Zoo am Meer kenne ich leider noch nicht), sondern ist eng verbunden mit der Entwicklung zum Konzeptzoo. Schlie√ülich kann z.B. auch Leipzig nicht einfach eine andere Tierart in seine Tiger-Taiga setzen, das Gehege ist eben f√ľr die Haltung von Amurtigern ma√ügeschneidert. Das ist eben der Preis daf√ľr, wenn man von neutralen Mehrzweck-Gehegen weg will.

Und wer wei√ü, was in zehn Jahren ist? Vielleicht gelten dann auch die neuen Anlagen schon wieder als zu klein f√ľr Eisb√§ren, Pumas und Schimpansen und werden mit Waschb√§ren, Wildkatzen und Wanderus besetzt....
(05.07.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Den neuen Zoo in Bremerhaven habe ich bisher noch nicht besucht, daher meine Frage: Ich finde, das schlimmste was man von einem Zoo sagen kann, ist, dass er "fertig" ist, also dass weder neue Anlagen noch neue Tierarten √ľber einen l√§ngeren Zeitraum hinzukommen. Genau den Eindruck hatte ich, wenn ich vom Umbau des Zoos am Meer gelesen habe. Jeder Quadratzentimeter verplant und jede Tierart vorher festgelegt. Wie seht ihr die Entwicklungsm√∂glichkeiten des Zoos BHV?
(04.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Eben, dass viele Tiere nur eine in Bremerhaven nur eine "kurze Haltbarkeit" hatten, darf nicht unterschlagen werden. Und auch wenn mit Kunstfelsen mal wieder inflation√§r umgegangen wurde, finde ich den neuen Zoo am Meer mehr als gelungen - wieso sollte man einen gerade v√∂llig neu gebauten, ausgesprochen erfolgreich arbeitenden, Zoo schlie√üen, um etwas Neues aus dem Boden zu stampfen?

(04.07.2006, 00:00)
Dennis:   Der jetzige zoo am Meer ist zwar neu aber nicht besonders gelungen..
Wie meine bekannten sagen:
Fr√ľher war er zwar nicht artgerecht, hatte aber tolle tiere (Walro√ü, Anakonda, gro√ües aquarium..) jetzt ist er zwar von den anlagen sch√∂ner, hat aber einen langweiligen Tierbestand.l.

(04.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   IP66, die Lage hat sich doch gar nicht ver√§ndert??? Der Zoo ist an original der selben Stelle und auc die Au√üma√üe sin dunwesentlich in die Breite gegangen, mehr in die H√∂he und Tiefe. Und bei meinem letzten Besuch in BHV im alten Zoo fand ich gerade die Eisb√§renanlage absolut nicht gro√üz√ľgig und die Seehunde hatten eine mittelgro√üe Badewanne. Ich habe mal eine ganze Zeit in BHV gelebt und habe im alten Zoo wirklich nichts gesehen, was erhaltenwert gewesen w√§re. Lediglich die Lage und das Flair, und genau das ist erhalten, ja, durch die gro√üen Sichtscheiben auf die Weserm√ľndung hinaus, sogar noch positiv verst√§rkt. Sprechen wir wirklich vom gleichen Zoo?
(04.07.2006, 00:00)
IP66:   Ich habe den alten Zoo in Bremerhaven noch kennengelernt. Manches war eng (B√§ren, Schimpansen, auch die Anakonda), anderes gro√üz√ľgig (Robben, Eisb√§ren), das Aquarium war aufgrund der Lage mit Nordseefischen besetzt, die man heute kaummehr zu sehen bekam. Und die Zebras, die auf dem Deich am Halfter ausgef√ľhrt wurden, findet man auch nicht allenthalben. Einzigartig war allerdings die Atmosph√§re am Deich, neben der expressionistischen Stadthalle, die durch das ebenfalls aus der Zwischenkriegszeit stammende Aquarium mit dem Zoo vernetzt war. Ich habe den neuen Zoo noch nicht besucht und will ihn auch gar nicht als ein Klon von Gelsenkirchen oder Hannover schlechtmachen. Zu bedenken ist aber, da√ü die alte Anlage einschlie√ülich einiger der wenigen denkmalwerten Bauten der Stadt beseitigt wurde und da√ü man sie sicherlich so umstrukturieren h√§tte k√∂nnen, da√ü etwas von der alten Anlage geblieben w√§re. Und ich wei√ü nicht, ob nicht ein als solcher klar definierter Nordseezoo auf dem alten Gel√§nde auch f√ľr Touristen attraktiver gewesen w√§re.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Unbehandeltes Holz muss kein Problem sein, da es Holzsorten gibt, die auch ohne Impr√§gnierung sehr lange haltbar sind. Gibts in vielen Baum√§rkten...
(04.07.2006, 00:00)
cajun:   @Dennis: Bremerhaven als komplett neuen Zoo "einzustampfen" find ich unm√∂glich! Der Gaiapark ist zwar modern und dazu verh√§ltnism√§√üig g√ľnstig in der Errichtung gewesen, aber er hat einige gro√üe Schwachstellen, da er kaum begehbare H√§user hat. Im Winter wirst du viele Tiere nicht sehen k√∂nnen. Bei den vielen Holzg√§ngen, -wegen, -br√ľcken wurde bestimmt die halbe Taiga verbaut ;-) .Au√üerdem ist das Holz offensichtlich unbehandelt, abwarten wie lange das h√§lt... √ľbrigens wohl ein Vorteil von Kunstfelsen. :-)
Freu mich √ľbrigens, dass du mal in bestehende Threads schreibst und nicht dauernd ein neues Thema aufmachst ;-)so doppelt sich weniger....

(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   P.S. Die letzte Klappm√ľtze war schon 1967, ein junges M√§nnchen namens "Nordstern".... Lebte gerade mal vier Wochen in Bremerhaven.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wobei der Zoo fl√§chenm√§√üig jetzt ungef√§hr doppelt so gro√ü sein d√ľrfte wie urspr√ľnglich.
(04.07.2006, 00:00)
Oliver Jahn:   Und ganz nebenbei sind die vor Umbau noch vorhandenen Gro√ütierarten ja fast alle geblieben! Bremerhaven hatte vor seinem Umbau keine Walr√∂sser, auch die Klappm√ľtze war schon Geschichte. Mir fallen spontan Vielfra√ü und Baumstachler ein. Drei Robbenarten, die Eisb√§ren, die Pumas und selbst die Schimpansen sind geblieben!
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   "Gro√ües Aquarium"? Ich kenne den Zoo am Meer aus der Vor-Umbau-Zeit, und das Aquarium war der Keller der dar√ľber befindlichen Gastst√§tte.... Die "tollen Tiere" wurden gr√∂√ütenteils in winzigen, aus Platzmangel teilweise fast unstrukturierten Gehegen gehalten. Und das war schon die "verbesserte Version": Vor meiner Zeit wurden auf dem Mini-Gel√§nde au√üer mehreren Robbenarten und Schimpansen noch Tiger, Zebras, Rentiere und drei Arten Gro√üb√§ren gehalten! (Von den ganzen kleineren Arten mal abgesehen.) Mag ja sein, dass das weniger langweilig war, aber haltungstechnisch grenzte das an Tierheim-Verh√§ltnisse.
(04.07.2006, 00:00)
Konstantin Ruske:   Vor dem umbau hat Bremerhaven √ľber 30 Jahre lang sehr erfolgreich Eisb√§ren gez√ľchtet, ist mit Rostock und N√ľrnberg zu nennen, √ľbrigens immer von dem selben Paar. Jetzt m√ľ√üte eigentlich ein junges Paar da sein, und die Zucht soll siherlich wieder anlaufen, besonders deshalb, weil Eisb√§ren ( im gegensatz zu den meisten anderen B√§renarten) gerade hei√ü begehrt sind, keine Absatzprobleme. Das Jungtier in Wien- sch√∂nbrunn ist schon wieder versprochen, und die Rostocker Zwillinge w√§ren sofort abgenommen worden , wenn der Zoo sie nicht ausdr√ľcklich behalten wollte, as er tut.
(08.09.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Hi

nein, aber ich glaube die wollen gar nicht z√ľchten. Jedenfalls nicht z.Z.. Die Mutter/Kind Anlage ist mit Polarf√ľchsen besetzt. Au√üerdem wird man kaum abnehmer finden.

MfG Sven P. Peter
(08.09.2005, 00:00)
Dirk:   Gab es auch schon Zuchterfolge bei den Eisb√§ren?
(08.09.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Hi

im Tiergarten-Rundbrief 1/2004 ist ein guter Artikel √ľber den Zoo.

Es werden fast nur Wassertiere und nordische Tiere gehalten.
Der Park ist zwar sehr klein, hat aber tolle Anlagen.

MfG Sven P. Peter
(08.09.2005, 00:00)
Sitara:   War erst vor kurzem dort: ein kleiner aber durch die Lage direkt am Weserdeich interessanter Zoo, der erst im Fr√ľhjahr 2004 wiederer√∂ffnet wurde. Man hat fast von √ľberall Ausblick auf das Wasser, der Tierbestand ist gr√∂√ütenteils auch darauf abgestimmt: Eisb√§ren in einer sehr gro√ür√§umigen Anlage, Seehunde, Seel√∂wen, Seeb√§ren, Pinguine, Ba√üt√∂lpel, div. Meeresenten. Interessant wie geschickt man √ľber schneckenf√∂rmig hinauf- und hinunterf√ľhrende Wege verschiedene Einblicke (sehr viel Unterwasserperspektiven!)bekommt. Au√üerdem gibt es dort Pumas und als besonderen Kontrast Wei√ügesichtsseidenaffen auf einer kleinen Regenwaldanlage und eine gro√üe Anlage mit einer Schimpansenfamilie, die z. Zt. zwei Jungtiere gro√üzieht.
(08.09.2005, 00:00)
Dirk:   Hi,
Ich habe diesen Zoo noch nie besuchen k√∂nnen, und weiss auch nicht sonderlich viel dar√ľber. Hat vielleicht jemand Infos √ľber Tierbestand, Gehege etc.?
(08.09.2005, 00:00)

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