
| Jörn Hegner: | halten noch irgendwelche zoos in übersee , vielleicht in usa diese gambia-epaulettenflughunde . im zoo krefeld sind ja die letzten vor 2 jahren an den brand verstorben . er war damit der letzte in europa mit dieser art . (22.12.2021, 21:46) | ||
| Shensi-Takin: | Weiß jemand zufälligerweise, ob der Samoa-Flughund (Pteropus samoensis) jemals in irgendeinem Zoo gehalten wurde? (17.04.2008, 16:45) | ||
| Klaus Schüling: | Fundstück von Spiegel Online: Naseweiß im Winter Von Philip Bethge Im Nordosten der USA sterben die Fledermäuse an einer mysteriösen Krankheit. Biologen stehen vor einem Rätsel. Sind auch hiesige Tiere gefährdet? Susi von Oettingen bot sich ein Bild des Grauens: Dicht an dicht hingen Fledermäuse an der Decke - und mitten unter ihnen lauter Tote, die, eng zwischen die haarigen Leiber der anderen gepresst, nicht einmal zu Boden fielen. "Einige waren so verwirrt, dass sie ihre toten Artgenossen noch putzten", berichtet die Wildtierexpertin vom United States Fish and Wildlife Service. Zwei Höhlen und eine aufgegebene Mine hatte die Biologin besucht. Und überall bot sich das gleiche Bild - von Pilzen befallene, dem Tod geweihte oder bereits verhungerte Fledertiere: "Es war schwer zu ertragen." Im Nordosten der USA sterben die Fledermäuse. Erstmals Anfang 2007 stießen Forscher in vier Höhlen und Minen im Bundesstaat New York auf ausgemergelte Exemplare der geflügelten Säuger. In diesem Frühjahr häufen sich nun die Sichtungen. Inzwischen wurde die Krankheit in 20 Fledermausquartieren in den Bundesstaaten Vermont, Massachusetts und New York nachgewiesen. Die Behörden in West Virginia und New Jersey sind alarmiert. Eine halbe Million Tiere könnte betroffen sein. "Dies ist die schlimmste Bedrohung für unsere Fledermäuse, die ich je gesehen habe", sagt Alan Hicks vom New York State Department of Environmental Conservation. Und selbst deutsche Biologen sind besorgt. "Wir können uns in Europa nicht in Sicherheit wiegen", sagt Elisabeth Kalko von der Universität Ulm. Noch sei völlig ungeklärt, ob und wie die Krankheit übertragen werde. In den USA seien die Fälle "sehr massiv und sehr plötzlich" aufgetreten: "Wenn die Krankheit erst einmal da ist, kann es ruck, zuck gehen." Ein Virus? Bakterien? Ein Umweltgift? Die Forscher rätseln über nie zuvor beobachtete Symptome. Die winzigen Körper sind abgemagert, die Flügel, Ohren, vor allem die Nasen von einem weißen Pilzrasen überwachsen. "Weiße-Nase-Syndrom" nennen die Forscher daher die Krankheit. "Extrem merkwürdig" scheint Oettingen das Verhalten der kranken Tiere. Auf YouTube lässt sich beobachten, wie sie im grellen Sonnenlicht umherfliegen, sich an Dächer krallen oder geschwächt im Schnee kriechen. "Fledermäuse fliegen normalerweise nicht am Tag", sagt Oettingen. "Hier ist etwas komplett durcheinandergeraten." Naseweiß kommen die Tiere schon im Winter aus ihren Verstecken und suchen offenbar verzweifelt ihre Sommerquartiere. "Das ist verrückt!", meint Oettingen. Normalerweise erwachen sie frühestens Ende März aus ihrem Winterschlaf. In diesem Jahr zeigten sich die ersten Tiere bereits Ende Dezember. Eilig versuchen die Forscher nun, die Ursache der Krankheit zu ergründen. Fünf Arten sind betroffen, etwa die Kleine Braune Mausohr-Fledermaus und die bedrohte Indiana-Fledermaus. Die Sterblichkeit liegt bei mindestens 50 Prozent, schätzt Oettingen. Im vergangenen Jahr starben bis zu 90 Prozent der geflügelten Tiere. Mehr als zehn Labors untersuchen nun das Mysterium. Einige der Flugkünstler haben Lungenentzündung, vor allem aber fehlt ihnen Gewicht. "Sie sind vermutlich schon mit zu wenig Fett in den Winterschlaf gegangen", sagt Kalko. Das frühe Erwachen sei dann die einzige Möglichkeit, dem Tod im Schlaf zu entgehen: "Die Tiere haben offenbar die Notbremse gezogen." Kalko sieht zudem mögliche Parallelen zu einer Amphibien-Krankheit. Weltweit bringt ein Pilz Frösche und Kröten zur Strecke. Sie werden lethargisch und sterben quasi im Sitzen. Die Seuche breitet sich immer weiter aus. Gilt das bald auch für das Weiße-Nase-Syndrom? Für deutsche Fledertiere scheint die Gefahr noch gering. Zwar hat der hessische Fledermausexperte Markus Dietz "schon in ein, zwei Fällen" einen ähnlichen Pilzbefall bei hiesigen Arten beobachtet: "Die Ursachen waren jedoch mit größter Sicherheit andere." Ohnehin halten viele Forscher den Nasenpilz nur für die Folge eines stark geschwächten Immunsystems. In den USA könnte die Krise durch das Versprühen von Pestiziden gegen die Überträger des West-Nil-Virus ausgelöst worden sein, so eine Vermutung. Und das wäre noch die erfreulichste Erklärung für den Massentod. Denn sollte sich die Krankheit als ansteckend erweisen, wäre die Verbreitungsgefahr enorm. Fledermäuse überwintern in Massenunterkünften. 3000 Indiana-Fledermäuse beispielsweise können sich an nur einem Quadratmeter Höhlendecke drängen. Und sind die Säuger einmal aus dem Winterschlaf erwacht, fliegen manche von ihnen Hunderte Kilometer zu ihren Sommerquartieren. Wie geht es nun weiter? Vorsorglich haben die Behörden in den USA die Parole ausgegeben, die Winterquartiere der Fledermäuse zu meiden. Auch Erde, etwa an Wanderstiefeln von Höhle zu Höhle getragen, könnte die Krankheit verbreiten. Die Folgen für die Natur sind noch nicht abzusehen. Die betroffenen Fledermausarten fressen ausschließlich Insekten. Schon befürchten Experten, dass Pflanzenschädlinge rasant zunehmen könnten. Vor allem aber bedrückt die Biologen die eigene Hilflosigkeit. "Wir haben im Moment noch keine Ahnung, wie wir die Krankheit in Schach halten können", sagt Oettingen. "Jede Fledermaus, die Sie jetzt hier draußen fliegen sehen, ist bald eine tote Fledermaus." - Ja, da denkt man als erstes an die Amphibien-Krise, nicht? (03.04.2008, 19:55) | ||
| Drac: | Was mich betrifft ist es trotz einiger Haltungen der gemeine Vampir der auf meinen Listen fehlt, andere Arten, die ich gerne mal sehen würde: Hammerkopf Brillenflughund Gespenstfledermäuse (10.05.2007, 22:00) | ||
| Shensi-Takin: | Was mich interessieren würde: welche Fledermäuse/Flughunde würden die Forumsmitglieder gern mal in einem Zoo sehen? (10.05.2007, 19:07) | ||
| Shensi-Takin: | @MM: Was ferngesteuerte Fledermäuse angeht, so gab es tatsächlich derartige Bestrebungen seitens der Amerikaner im WW2: http://www.afa.org/magazine/1990/1090bat.html Was sich wie ein schlechter B-Sci-Fi-Film anhört, wurde tatsächlich in Erwägung gezogen. (06.03.2007, 00:17) | ||
| Michael Mettler: | Nur mal zur Aufheiterung, weil es mir gerade wieder in Erinnerung kam: Als die Firma Polaroid damals Sofortbildkameras mit Ultraschall-Entfernungsmessung auf den Markt brachte, entstanden bald Gerüchte, man könne durch Betätigung der Ultraschallmessung Hunde anlocken oder Fledermäuse fernsteuern... Ersteres soll während der Entwicklung der Kamera mit einem Prototyp tatsächlich passiert sein, letzteres hat ein damaliger Kollege von mir erfolglos ausprobiert :-) (06.03.2007, 00:08) | ||
| Shensi-Takin: | Was die Ortungslaute angeht: ich fürchte, so etwas würde nur als kurzweiliges Spielzeug("Drück den Knopf") von den Besuchern mißbraucht werden und die armen Flattertiere vermutlich ganz kirre machen;). Die Glossophaga("Blumenfledermäuse") waren mW von der gleichen Art; Montreal hielt diese kurzfristig auch. In den USA ist der Gemeine Vampir recht populär-kaum ein größeres Nachthaus, das ihn nicht hält. Nachteil bei dessen Haltung ist weniger die EBschaffung der Nahrung(firsch aus dem Schlachthof & ggf. mit einem kleinen Schuß Zitronensäure;), sondern vielmehr die selbst für Fledermauskreise nicht gerade wohlriechende dünnflüssige Ausscheidung. Dennoch faszinierende kleine Kobolde mit einer wirklich drolligen Fortbewegungsart am Boden; da könnten kurze Schaufütterungen auch ein größeres Publikum anziehen...;) Soweit ich weiß, sind bei den meisten Pteropus sp. die Generationen recht ähnlich gefärbt. Bei dämmrigen Anlagen wie in Stuttgart würde ich lieber erst bei Licht betrachtet bestätigen wollen, um was für Flughunde es sich dar handelt:). (05.03.2007, 23:42) | ||
| Michael Mettler: | Gambia-Epaulettenflughunde sah ich 1986 in Saarbrücken, gleichzeitig auch Seychellen-Flughunde (Pteropus seychellensis). Da ich geschlagene 15 Jahre bis zu meinem zweiten Besuch in SB brauchte, weiß ich leider nicht, bis wann beide Arten gehalten wurden. Im Berliner Zoo waren Epauletten-Flughunde vor nicht allzu langer Zeit bei den Nilflughunden untergebracht. In Krefeld wurden (werden?) sie m.W. frei im Menschenaffenhaus gehalten. Walsrode hält in der Indonesien-Halle Insel-Flugfüchse Leipziger Abstammung (Pteropus hypomelanus condorensis). Rotterdam hatte Mitte der 80er Kalongs als Freiflieger im Nachttierhaus (Henri-Martin-Haus), ich sah allerdings ganze zwei Tiere. Zu dieser Zeit hatte Arnheim seine Lyles noch als kopfstarke Kolonie im alten Nachttierhaus (Vitrinenhaltung), da der Bush noch nicht existierte. Echte Vampire kenne ich auch noch aus dem Südamerikahaus in Emmen. Blumenfledermäuse (gleiche Art?) gab es außer in Krefeld auch im hannoverschen Regenwaldhaus als Freiflieger - also in jenem Bau, der gerade zu einem Sea Life Centre umgewandelt wurde. Wie steht es eigentlich um die Bestimmungsmöglichkeit bei Pteropus-Arten? Schon mehrfach - z.B. in Wien und Solingen - hatte ich den Eindruck, dass Gruppen aus mehr als einer Art bestanden, da die Tiere bei unterschiedlicher Größe auch leichte Färbungsunterschiede zeigten. Oder gibt es bei Flughunden Jugend- und Altersfärbungen? (05.03.2007, 23:29) | ||
| Karsten Vick: | Microchiroptera in begehbaren Anlagen kenne ich nur aus Krefeld (Emmen bin ich mir nicht ganz sicher). Wo auch immer es sowas gibt, sollte eine Möglichkeit bestehen, die Ultraschall-Laute nicht nur vom Tonband, sondern live zu hören. Ich weiß nicht, wer von euch schon mal Fledermäuse mit Bat-Detektor belauscht hat, aber ich sag euch es ist ein Erlebnis. Bei mir auf der Koppel fliegen die dicken Breitflügelfledermäuse ihre Runden mit ihrem normalen Peilruf Tuck-tuck-tuck... Entdeckt eine ein fliegendes Insekt, wird der Takt sofort erhöht Tr-r-r-r-r. Und dieser Taktwechsel lässt sich auch provozieren, indem man ein Erdklümpchen im richtigen Moment hochwirft. Solche Naturerlebnisse sollte man auch dem Zoobesucher zu bieten versuchen. Funken nicht die Nilflughunde auch im Ultraschallbereich? Gibt es die noch im Besucherraum im Dresdner Affenhaus? Sind die Stuttgarter Flughunde wirklich Kalongs (P. vampyrus)? Ich kenne ansonsten außer den schon genannten aus relativ normalen Nachttierhausgehegen Franquet-Epauletten-, Nil und Palmenflughunde aus Plzen (vor meinem Besuch gab es auch Hammerkopfflughunde), sowie Bunte Lanzennasen (Phyllostomus discolor) und Vampire aus Poznan; erstere dort im Alten Zoo auch in einer sehr kleinen normal beleuchteten Kleinsäugervitrine. Die Riesenflughunde in Berlin sind ja nun wirklich nicht zu übersehen und in so großen Tropenhallen sollten auch schon so große Flughunde gehalten werden, damit der Besucher sie sieht. Obwohl ich der Meinung bin, 1998 im Burgers Bush nicht nur Lyles, sondern auch Gambia-Epaulettenflughunde gesehen zu haben. (05.03.2007, 22:55) | ||
| Marco: | @Karl: soweit ich weiß sucht der Tierpark Fauna in Solingen neue Flughunde für das sanierte Warmhaus (03.03.2007, 18:41) | ||
| Karl: | Suche ein neues und gepflegtes Zuhause für 3 Nil-Flughunde.Sind nicht meine sondern von einer guten Freundin.Wäre nett wenn mir jemand einen Tipp geben könnte.Danke (03.03.2007, 18:24) | ||
| Shensi-Takin: | Richtig, auch Prag hat eine derartige begehbare Anlage-und ist durchaus ansprechend. Im Budapester Zoo sind die Nilflughunde in einen größeren, von allen Arten einsehbaren Glaskasten untergebracht-und ebenfalls sehr häufig auf den Boden kriechend. Habe gerade wieder einige Megaderma lyra beim Fliegen beobachten können-wirklich hochinteressant & in ihrer regen Art durchaus faszinierender als die eher phlegmatischen Fruchtfledermäuse. (02.03.2007, 23:23) | ||
| Stefan Schubert: | Eine begehbare Flughund-Aussenvoliere kenne ich aus dem südenglischen Drusillas-Zoo mit Rodriguez-Flughunden besetzt. Trotz der Taghaltung und grosser Aktivitäten im Innengehege sah ich die Tiere draussen nicht. Chester wurde schon genannt, dies finde ich wirklich einmalig. Eine der Münchner ähnliche Haltung findet man in der Nachtabteilung des Prager Indonesienhauses. Auch hier wird der ahnungslose Besucher eindrucksvoll umflattert. Eine bemerkenswerte Aktivität durfte ich im Pilsener Afrika-Nachthaus bei den Rodriguez-Flughunden beobachten: Die dortigen Tiere werden in herkömmlicher Vitrine gehalten und robbten in grosser Zahl über den Boden, als wenn sie Insekten jagden, sind es doch Fruchtfresser! (02.03.2007, 17:57) | ||
| IP66: | Die berliner Riesenflughunde habe ich auch schon öfter im Flug erlebt - meist, wie auch die kölner Rudriguez-Flughunde bei bedecktem Himmel am Nachmittag. Für Köln, wo ich die Verhältnisse besser kenne, darf ich den Tip wagen, daß man bei Regen nach 15.00 Uhr fast immer ein Tier fliegen sehen kann. Bei der alten Flughund-Haltung in der Kammer neben der Futterküche der Fasanerie habe ich die Luke in die VOliere niemald offen gesehen. Das Ganze war, wenn auch nicht ganz so liebevoll wie in Berlin, ebenfalls als Dachboden dekoriert. Problematisch finde ich es, daß die friedrichsfelder Flughunde einen recht leistungsfähigen Stoffwechsel haben, was der Bepflanzung der Halle nicht gut tut, da sind die kleineren Arten praktischer. In Köln ist es aber ein Problem, daß die Besucher im Regenwald kaum einmal stehen bleiben, und dadurch selbst fliegende Tiere nicht entdecken - was eben auch an der Größe der Art liegen mag. (02.03.2007, 12:04) | ||
| Ulli: | Der Schutz von Fledermäusen nach nationalem Recht Alle Fledermausarten gelten gemäß § 10 Abs. 2 Nr. 10 b aa) BNatSchG i.V.m. Anhang IV FFH-RL als besonders geschützte Arten. Fledermäuse sind darüber hinaus auch nach § 10 Abs. 2 Nr. 11 b BNatSchG streng geschützte Arten, da sie als besonders geschützte Arten in Anhang IV FFH-RL aufgeführt sind. Bei der Anwendung des Bundesnaturschutzgesetzes gelten für Fledermäuse die Vorschriften über besonders geschützte Arten und über streng geschützte Arten. Nach § 42 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG ist es verboten, wildlebenden Tieren der besonders geschützten Arten, zu denen alle Fledermausarten gehören, nachzustellen, sie zu fangen, zu verletzen, zu töten oder ihre Entwicklungsformen, Nist-, Brut-, Wohn- oder Zufluchtstätten der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Verordnung vom 14. Oktober 1999 zum Schutz wild lebender Tier- und Pflanzenarten - Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) In der BArtSchV wird der Schutzstatus bestimmter wild lebender Tier- und Pflanzenarten aufgelistet. Unter den Vögeln (Aves) wird neben anderen Vogelarten der Weißstorch als streng geschützte Art aufgeführt. Unter den Säugetieren (Mammalia) sind alle europäischen Fledermäuse besonders geschützt. Den höheren Schutzstatus als streng geschützte Art erlangen alle europäischen Fledermausarten jedoch durch das BNatSchG in Zusammenhang mit der FFH-Richtlinie Neben der Festlegung des Schutzstatus der Arten werden in der BArtSchV insbesondere Besitz - und Vermarktungsverbote, Kennzeichnung und Haltung, Verbotene Handlungen, Verfahren und Geräte beim "Umgang" mit Wildtieren geregelt. Internationales Abkommen zur Erhaltung der Fledermäuse in Europa, EUROBATS, 1991 Grundlage für die Unterzeichnung des Abkommens zur Erhaltung der Fledermäuse in Europa am 23. Juni 1979 waren u.a. die Kenntnisse über die ungünstige Erhaltungssituation der Fledermäuse in Europa, insbesondere die ernsthafte Bedrohung der Fledermäuse durch den Rückgang des Lebensraumes, die Störung der Ruheplätze und die negativen Auswirkungen bestimmter Schädlingsbekämpfungsmittel auf die Tiere. Diese Beeinträchtigungen wirken auf die wandernden und nichtwandernden Arten. Zu den grundlegenden Verpflichtungen der Unterzeichner gehören: Das Verbot des absichtlichen Fangens, Halten oder Töten von Fledermäusen, Der Schutz der für die Erhaltungssituation der Fledermäuse wichtigen Stätten, einschließlich der Zuflchts- und Schutzstätten. Der Schutz wichtiger Futterplätze der Fledermäuse vor Beunruhigungen und Beschädigungen, Die Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung und Erhaltung der Fledermäuse, Die Förderung des öffentlichen Bewusstseins und Die Übertragung der Verantwortung für die Beratung an ein geeignetes Gremium, insbesondere für an Gebäuden siedelnden Arten. Aktualisiert wurde das Abkommen durch die 1. Änderung des Abkommens, vom Juli 1995, und die 2. Änderung des Abkommens, vom Juli 2000. Ausnahmen werden zweifelsohne im Naturschutzgesetz Zoos und Tiergärten eingeräumt, nur stellt sich sicher die Frage nach der Verhältnismäßigkeit. Gesundpflegen ist selbstverständlich - es ist meiner Meinung nach nur schwer vermittelbar, warum ein Zoo unbedingt die Haltung heimischer Fledermausarten betreiben soll, die ansonsten streng verboten ist. Da ist ein Biotopschutz allemal sinnvoller. Darüber hinaus gibt es sehr gute Ausstellungen über Fledermäuse und zum Fledermausschutz, Tonbänder mit den Rufen der Fledermäuse usw... (02.03.2007, 11:56) | ||
| Shensi-Takin: | @Matthias: also PSEUDOtollwut aka Morbus Aujeszky(eine Schweineherpesvirus-Erkrankung) war es mW nicht, sondern tatsächlich Tollwut-bei Nilflughunden, Rotterdam 1998(auch im Puschmann erwähnt). Nachteil bei großen Anlagen wie in Tierpark Berlin: das Einfangen von Einzeltieren dürfte sich recht schwierig gestalten...;) (02.03.2007, 11:51) | ||
| Michael Mettler: | In Rotterdam schaut man jetzt durch große Scheiben in die Grotte, wenn ich mich recht erinnere. Die Änderung liegt schon einige Jahre zurück. Weiß jemand, warum das geplante Projekt Flughundhalle beim Umbau der Duisburger Autobahnbrücke nicht verwirklicht wurde? Eigentlich sollte die verbreiterte Brücke doch ein solches Haus und mehrere Anlagen für kleine Tierarten bekommen. Und gibt es irgendwo in unseren Breiten eine Flughundhaltung, die den Tieren bei entsprechendem Wetter den Aufenthalt in einer Außenvoliere ermöglicht? Wie schon anderweitig erwähnt, hatten ja die früheren Nilflughunde in der Kölner Fasanerie diese Möglichkeit und konnten den Luftraum über Limikolen nutzen - leider habe ich sie nie draußen erleben dürfen. (02.03.2007, 11:39) | ||
| Matthias: | Eine äußerst interessante Form der Präsentation von Fledertieren gibt es im Chester Zoo, die "Twilight Zone". Das ist eine grosse Halle (schätzungsweise 2000 m² und 8 m hoch) ohne Fenster, so dass der Tag-Nacht-Rhytmus umgedreht ist. Der Besucher begibt sich durch einen Tropenwald bei Nacht. Bewohner dieser Anlage sind große Zuchtgruppen von Brillenblattnasen und Rodriguez-Flughunden. Seit Dezember 2006 leben dort auch die ersten Livingstone-Flughunde. Einzigartig dürfte hier die Verschmelzung von Nachtierhaus mit Tropenhalle sein. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass sich die Bepflanzung hier nicht so üppig zeigt, wie in normalen Tropenhäusern. Kurze Anmerkung zur Nilflughundgrotte im Zoo Rotterdam: Diese ist nicht mehr begehbar. Meines Wissens gab es dort Probleme mit Pseudotollwut. (02.03.2007, 11:25) | ||
| Michael Mettler: | Nun, Frankfurt hat ja inzwischen wenigstens EINE Fledermaus, die man sich in allen Details anschauen kann - das "Geisterbahn-Riesenmodell" über dem Eingang des Grzimek-Hauses :-) Die Identifizierung einer kleinwüchsigen Fledermaus im Flug ist für nicht speziell an Tieren Interessierte eindeutig ein Problem. Ich habe es schon mehrfach erlebt, dass ich an einem Sommerabend eine Fledermaus am Haus oder an einem Gewässerrand entlang fliegen sah und Anwesende darauf aufmerksam machte, die in der Regel antworteten "War das nicht ein Vogel?" oder "Das hätte ich für eine große Motte gehalten". Würde man die Frankfurter Blattnasenanlage spaßeshalber von einem Tag auf den anderen ersatzweise mit entsprechend vielen großen Nachtfaltern besetzen, würden wohl trotzdem 99% der Zoobesucher in dem Glauben nach Hause gehen, Fledermäuse gesehen zu haben. (Wobei mir klar ist, dass man sich solcherlei Scherze auch mit anderen nicht weitläufig bekannten Tierarten erlauben könnte - ich nenne nur mal den Graumull.) (02.03.2007, 11:16) | ||
| Ollo: | Es steht sogar im Gesetz drin, daß es für Tiergärten Ausnahmen gibt, weil sie durch die Haltung einen Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit leisten können. Ich habe ehrlich gesagt auch schon öfter Luchse, Weißstörche, Feuersalamander usw. in Zoos gesehen. (02.03.2007, 11:11) | ||
| Ulli: | @Michael: An die großen Flughunde in Berlin hatte ich gar nicht gedacht - die sind wirklich beeindruckend. (02.03.2007, 11:01) | ||
| Ulli: | @Ollo: Du wirst auch in deutschen Zoos nie heimische Igel im dauerhaften Betsand finden, höchstens tropische Formen. Genauso verhält es sich mit den heimischen Fledermausarten. Warum soll sich ein deutscher Zoo an dieser Stelle ohne Not mit dem deutschen Naturschutzgesetz in Konflikt bringen ? Im Gegenteil: es würde nur für Unruhe und Angriffe von interessiereter Seite auf deutsche Zoos im allgemeinen führen. (02.03.2007, 10:56) | ||
| Shensi-Takin: | Wie so manch ein anderes Tier sind Fledertiere recht eigen; was für manch eine Art gilt, muss so nicht für andere gelten. Leider mangelt es gerade im Bereich der Chiroptera z.T. noch an größerem, weitgefächertem Wissen über Haltung & tiermedizinischer Behandlung der individuellen Arten. (02.03.2007, 10:43) | ||
| Shensi-Takin: | Zum einen: idT scheitert die Haltung insektivorer Fledermäuse an den Futtermengen(in noch höheren Maße als bei den genannten Vögeln futterfordernd & von Fluginsekten abhängig), die diese verzehren-und an der offenbar in manchen Fällen noch nicht optimierten Futterzusammenstellung. In den Laboratorien sowie einigen Zoos der Welt werden verschiedene Arten gehalten, u.a. Carollia, Desmodus, Glossophaga & Phllylostomus oder gar Vamyprum (alle aus der Familie Phyllostomidae), einige Megadermatidae-Vertreter, Mormoopidae(Schnurrbartfledermäuse)und piscovore Arten wie Noctilio leporinus. Alles in allem beschränkt man sich auf frugivore/ carnivore Arten sowie die Vampire und Nektartrinker; die hauptsächlich insektivoren tropischen Arten halten meist nie lange in menschlicher Haltung aus. Nebst der genannten Anlagen wäre noch z.B. Wiens Regenwaldhaus(mit Kalongs & Höhlenflughunden), Münchens Villa Dracula, Zürichs Masoala-Halle oder Omahas "Kingdoms of the Night" erwähnenswert. Gerade München illustriert die von MM genannten Probleme der Präsentation; bessere, deutliche Schilder & mehr Informationen zu den Fledermäusen täten hier not. Die gesuchte australische Art ist die Australische Gespenstfledermaus (Macroderma gigas); wie andere Großblattnasen nicht ganz ohne in der Haltung, aber hochinteressant. Der "Froschfresser" dürfte die Fransenlippenfledermaus (Trachops cirrhosus) sein. Eine interessante Art für die Zoohaltung, weil nämlich tagaktiv & paarweise lebend, wäre z.B. der Samoa-Flughund(Pteropus samoensis); durch den stark endemsichen, bedrohten Status jedoch eher unerhältlich. http://www2r.biglobe.ne.jp/~fruitbat/shashinkan/samoensis/0308T02.jpg (02.03.2007, 10:34) | ||
| Michael Mettler: | P.S. In der Solinger Fauna unterhielt ich mich vor einigen Jahren mal mit der Leiterin über die dortige Flughundhaltung; die Tiere konnten sich in einem ganzen Gebäude (Vogel- und Terrarienhaus) frei bewegen, nahmen aber zur Verwunderung der Pfleger die an mehreren Stellen unter der Decke angebrachten Ruheäste nicht an, sondern hingen ausschließlich an niedriger angebrachten Ästen über der Schildkröten-Innenanlage. Ich erzählte davon anlässlich eines Treffens von Kleinsäugerhaltern einem privaten Fledertierhalter, und er klärte mich darüber auf, dass Pteropus-Flughunde in der Natur ihre Ruheäste nicht von unten her anfliegen, sondern von oben, sich dann mit den Füßen "einhaken" und mit einer halben Rolle vorwärts in Hängeposition gelangen. Er war deshalb der Meinung, dass viele Zoos ihre Flughunde völlig unbiologisch halten, indem sie die Ruheäste dicht unter der Decke anbringen oder die Tiere gar nur ein Decken- oder Lüftungsgitter als Hängemöglichkeit haben. Andererseits sah ich kürzlich die Kölner Rodriguez-Flughunde im "Regenwald" ausgerechnet an den vergitterten Lüftungsklappen unter dem Glasdach hängen, obwohl es dort doch auch andere Möglichkeiten gäbe? (02.03.2007, 10:14) | ||
| Michael Mettler: | So weit ich weiß, war die zuletzt von kleinen Flughundarten bewohnte Anlage im Berliner Nachttierhaus ursprünglich für heimische Fledermäuse konzipiert und deshalb auch als mitteleuropäischer Dachboden gestaltet und dekoriert. Der Versuch schlug jedoch aus mir nicht bekannten Gründen fehl (vielleicht auch einfach, weil die Besucher die recht kleinen Tiere nicht entdecken konnten), weshalb man recht bald auf Nilflughunde umstellte. So eindrucksvoll ich als zoologisch Interessierter die Blattnasenkolonie in Frankfurt finde, habe ich doch Verständnis dafür, dass die meisten Zoos größere Arten bevorzugen. Denn genau genommen sieht man als Normalbesucher nur vorbeihuschende Schatten und "lebende Tropfsteine", von denen man zwar wegen der Beschilderung WEISS, dass es Fledermäuse sein sollen, die aber wenig Anreiz zum längeren Betrachten bieten. Selbst bei den Echten Vampiren im Berliner Zoo habe ich das Gefühl, dass sich viele Besucher beim Lesen des Schildes kurz gruseln, dann etwas enttäuscht sind, wenn sie die Tiere entdecken (weil sie sich wahrscheinlich bei dem Namen irgendwas in Flugsauriergröße vorgestellt hatten) und sich nicht lange vor der Anlage aufhalten. Das sieht bei Arten ab Nilflughundgröße, bei denen man selbst im Nachttierhaus besser Details erkennen kann, schon anders aus. Mir gefallen besonders die Anlagen für Flughunde im Tierpark Berlin: In der Tropenhalle des Alfred-Brehm-Hauses habe ich öfter Riesenflughunde im Flug gesehen als bei allen anderen Haltern meines Streifgebietes zusammen, und dort haben sie wenigstens einen großen Flugraum - im Gegensatz zu den eher ärmlichen Verhältnissen vielerorts, wie z.B. im Nachttierhaus der Wilhelma. Andererseits kann man in letzterer Anlage oder auch bei den Palmenflughunden im TP Berlin die Tiere viel besser an ihren Ruheplätzen studieren und die dortigen Kabbeleien und ihre Kletterkünste beobachten. In manchen Tropenhallen sind die Flugmöglichkeiten trotz großen Raumes viel eingeschränkter als in Berlin, weil sie bis zur Decke zugewachsen sind. Meine Artenkenntnisse bei Fledertieren sind zwar sehr eingeschränkt, aber m.W. gibt es unter den eigentlichen Fledermäusen neben den vielen Insekten fressenden auch Fische fangende Arten (Hasenmaulfledermaus oder so ähnlich?? Südamerika?) und mindestens eine große Art in Australien, die sogar Mäuse erbeutet (Megaderma?) - aber aufgrund ihrer Herkunft schlecht für die hiesige Zoohaltung zu bekommen sein dürfte. Und ich meine auch mal von Frösche jagenden Arten gelesen zu haben, aber die kämen wegen der schlechten Fütterungsmöglichkeiten wohl kaum in Frage. (02.03.2007, 10:01) | ||
| Ollo: | Wenn nicht anders vermerkt, sprechen wir in diesem Forum doch über die Haltung in Tiergärten und nicht bei Privatpersonen. (02.03.2007, 09:06) | ||
| Ulli: | Was die vorhandenen Haltungen (Fruchtfresser) betrifft: Die Brillenblattnasen-Anlage im Frankfurter Nachttierhaus hat mir gefallen, ebsenso die begehbare Anlage in Rotterdam. (02.03.2007, 08:54) | ||
| Ulli: | Heimische Fledertiere sind gesetzlich geschützt. Das bedeutet, dass man sie wie Igel und andere geschützte Wildtiere grundsätzlich nicht fangen und behalten darf. Befindet sich ein solches Tier allerdings in einer objektiven Notlage, darf man ihm durchaus helfen aber nur so lange, wie diese Hilfe wirklich notwendig ist: Die heimischen Fledertierarten sind für unsere Natur zu wertvoll, als daß sich jeder Hobby-Zoologe an ihrer Haltung versuchen dürfte! Es gibt drei Gründe, warum eine Fledermaus nach einer zeitweiligen Aufnahme und Pflege nicht sofort oder nicht mehr freigelassen werden kann: 1. Das Wetter ist so ungünstig, daß das Fledertier noch einige Tage in menschlicher Obhut bleiben muß: Nässe- und Kälteperioden überstehen Fledertiere in einem geeigneten Unterschlupf, der aber erst einmal gefunden werden muß. 2. In der kalten Jahreszeit finden Fledermäuse keine Nahrung; sie halten daher entweder einen Winterschlaf, oder sie ziehen nach Süden. 3. Das Fledertier ist aufgrund einer irreparablen Verletzung eines Flügels dauerhalft flugunfähig und damit einer Dauerpflegefall. Wenn aus Sicht des Tier- und Artenschutzes kein Grund mehr vorliegt, die Gefangenschaft einer Fledermaus zu verlängern, muß sie in die Freiheit entlassen werden. Optimal vorbereitet ist ein Tier, das einige Tage zuvor schon in einem geschlossenen Raum "Flugstunden nehmen" konnte dann kann man sich auch von seiner Flugfähigkeit überzeugen. Die Haltung tropischer insektenfressender Arten dürfte nach wie vor schwierig sein. (02.03.2007, 08:50) | ||
| Ollo: | Dieses Problem muß aber lösbar sein, schließlich wird auch der eine oder andere insektenfressende Vogel gehalten ... (02.03.2007, 08:33) | ||
| Dortmunder: | Also, soweit ich weiß, scheitert eine Haltung von einheimischen und anderen insektenfressenden Fledertieren immer genau an der Ernährung ! Fruchtfresser eignen sich einfach besser... Und da sind Flughunde aufgrund ihrer Größe und hohen Aktivität auch klar im Vorteil ! Kenne, außer ein paar tropischen Blattnasen und falschen Vampiren auch keine anderen Arten, die in Menschenobhut gehalten werden (02.03.2007, 08:14) | ||
| Ollo: | Ich finde auch, daß diese so artenreiche Verwandtschaft mehr Beachtung in den Tiergärten finden müßte. Immerhin haben Fledermäuse einen 100%igen Bekanntheitsgrad, so daß ein Aufhänger sicherlich gegeben wäre. Man sollte sich nicht auf fruchtfressende, tagaktive Flughunde beschränken. Gerade die insektenfressenden, nachtaktiven Fledermäuse unserer Heimat wären interessant und ihre Haltung für den Besucher lehrreich. Man müßte sie natürlich im umgekehrten Tag-Nacht-Rhythmus präsentieren. Nach meinen Recherchen müßte eine bestimmte und übrigens auch sehr bedrohte Art besonders geeignet sein, und zwar die Bechstein-Fledermaus. Die fliegt nämlich grundsätzlich langsam, lebt im Wald (wo sie immer um die Bäume herummanövrieren muß), und liest mit Vorliebe Insekten vom Boden oder von Blättern ab (fängt sie also eher nicht in der Luft). Hört sich für mich so an, als ob sich diese Art gut mit einer Haltung arrangieren könnte. (02.03.2007, 07:55) | ||
| Dortmunder: | Also, ich fand ja bisher die ehemalige, begehbare Flughund-Kugel (heute Schnee-Eulen-Voliere) in Duisburg am besten ! Hoffe, die kennt noch jemand, außer mir ;o) Leider hat sich diese Anlage wohl nicht etabliert, da sie untragbar für geruchs- und fledermauskot-empfindliche Zoobesucher war ! Ansonsten finde ich Haltungen in Freiflughallen, wie die in Münster, wo die Flughunde wie Räucherschinken unterm Dach hängen, ja nicht sooo schlecht, auch wenn ich da die Tiere noch nie so aktiv gesehen habe ! (01.03.2007, 19:53) | ||
| Shensi-Takin: | Da bislang noch kein eigener Thread zu dieser immerhin hinsichtlich Artenzahl zweitgrößten Säugetierordnung in diesem Forum existierte, möchte ich hiermit für die in der Zoohaltung eher randläufig vertretenen Fledermäuse & Flughunde eine Lanze brechen: Wer kennt interessante & den Ansprüchen der Tiere gerechte Anlagen, sowohl national als auch auf internationaler Ebene? Wer hat welche Arten wo gesehen? Wer kann Erlebnis-/ Erfahrungsberichte sowohl bzgl. der Präsentation als auch Haltung vorweisen und möchte gern davon erzählen? Ideen zu einer verbesserten Präsentation von Chiroptera in Zoos? Ich bin gespannt & freue mich über regen Zuspruch..;) (01.03.2007, 19:47) |
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