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Unterwasserscheiben im Freien



Michael Mettler:   Das mit den Aquarien ist eine gute Frage. Wenn da das gleiche Prinzip funktioniert wie bei Gartenteichen oder Regentonnen, dann müssten die Seitenwände bzw. Scheiben "einfach nur" leicht nach außen geneigt sein, so dass eine minimale Trichterform entsteht. Das jedenfalls scheint den Eisdruck "in andere Richtung abzulenken" (ich bin nun mal kein Statiker...) und verhindert ein Platzen (bzw. bei Folienteichen auch eine Beschädigung der Folie durch Eiskanten).
(05.02.2007, 22:39)
Ollo:   Und was ist mit Aquarien für Fische unter freiem Himmel, wie z.B. in Innsbruck oder im Erfurter Aquarium?

Bildet sich das Eis tatsächlich zuerst nach unten weiter, bevor die Seitenwände gesprengt werden?
(05.02.2007, 22:31)
Michael Mettler:   Wenn eine ernsthafte Gefahr bestünde, dass sich in einem Gehege mit Unterwasserscheiben wirklich dickes Eis bilden könnte, müsste das Wasser ohnehin vorher abgelassen werden. Denn die Tiere, die dort präsentiert werden, könnten dann ohne weiteres über die Eisfläche hinweg aus dem Gehege entkommen. Und wenn die Tiere, um dies zu vermeiden, im Stall blieben, bräuchte man auch keinen Unterwassereinblick (weil es nichts zu sehen gäbe) und damit auch kein Wasser im Graben/Becken. Und somit könnte nichts durch Eisdruck platzen.

Selbst ausstiegssichere Wassergräben werden aber bei Frost auch zur Vermeidung von Unfällen abgelassen, damit sich Tiere nicht auf die Eisfläche wagen und dort einbrechen oder sich beim Ausrutschen verletzen. In Hannover sind ja sogar mal zwei Eisbären unter der Eisdecke ihres Grabens ertrunken, die sich ein Einstiegsloch aufgebrochen, dieses aber offensichtlich beim Tauchgang nicht wiedergefunden hatten. Seitdem wurde der Wasserspiegel im Bärengraben in strengen Wintern so weit abgesenkt, dass kein Tauchen mehr möglich war.
(05.02.2007, 22:26)
Carsten:   Solange das Eis schwimmt, sollten keine Probleme auftreten, erst wenn es an Boden oder Wand festriert und sich nicht mehr ausdehnen kann, dürfte es Probleme geben. Dann sind nicht nur Scheiben betroffen, auch andere Materialien können zerstört werden...
Deshalb werden ja im Winter Wassergräben abgelassen, Springbrunnen entleert, oder das Eis muß regelmäßig aufgehackt werden...
Die Gehegebewohner können durch häufige Aktivitäten im Wasser auch dazu beitragen, daß es nicht komplett gefriert...
(05.02.2007, 14:58)
Sven P. Peter:   Im Grunde genommen ja ;)
(05.02.2007, 14:37)
Ollo:   Das verstehe ich jetzt nicht. Meinst Du damit, daß sich das Eis in allen anderen Fällen in andere Richtungen ausdehnt und dadurch keinen zu starken Druck auf das Glas ausübt?
(05.02.2007, 14:08)
Sven P. Peter:   Ich denke diese Problematik würde erst zum tragen kommen, wenn das Becken a) völlig von Glas umgeben ist und b) bis auf den Grund zufriert.
Da es in keinem Zoo eine solche Anlage bzw. Temperaturen die den Graben ganz gefrieren lassen gibt, sollte sich das Problem erledigt haben ;)
(05.02.2007, 02:00)
Ollo:   Vielleicht spielt es angesichts des Klimawandels keine Rolle mehr, aber ich hätte trotzdem interessehalber mal eine Frage zu Unterwasserscheiben im Freien. Wie verhindert man, daß sich eine Eisschicht bilden könnte und diese die Scheibe zerspringen läßt? Es gibt zwar die Möglichkeiten, das Wasser in Scheibennähe zu erwärmen oder ständig in Bewegung zu halten, aber das wird doch sicherlich nirgends gemacht. Wenn sich die Scheiben in einem Betonrahmen befinden, so daß der Wasserspiegel nicht auf Höhe der Scheibe, sondern auf Höhe Beton liegt, dürften wohl auch keine Probleme auftreten. Aber man sieht ja eben manchmal auch pures Glas ohne Beton. Oder sind solche Scheiben dick genug, um überhaupt nicht durch Eis zerstört werden zu können?
Also, wer hat da ne Ahnung?
(04.02.2007, 00:16)

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