
| Gudrun Bardowicks: | Ich war im Zuge der Niedersächsischen Zootage am Sonntag, den 28.9., mal wieder im Waldzoo Wingst. Große Veränderungen im Tierbestand gegenüber 2022 gab es nicht, aber einige Arten wurden besonders im Bereich der Tropenhäuser umgesetzt. Die Nilflughunde sind nicht mehr in der ersten Anlage im Tropenhaus 1 sondern bewohnen jetzt die große Mittelanlage in Tropenhaus 3, wo sie neuerdings mit zumindest einem Kugelgürteltier vergesellschafte sind, das in dieser neuen Nachtanlage sehr aktiv war. 2 der 3 Kleinterrarien in Tropenhaus 3 sind z.Zt. unbesetzt, im 3. Aquaterrarium sind Axolotl in der Wildform zu sehen. Das erste Großterrarium in Tropenhaus 3 war nur noch mit einer Waldschildkröte besetzt, das 2. Terrarium mit Stabschrecken. Dann kam die Nachtanlage für die Nilflughunde und Gürteltiere und in der4. Anlage sind neuerdings Degus zu sehen. Die ehemalige Anlage für Nilflughunde in Tropenhaus 1 ist jetzt mit der zweiten Waldschildkröte, einer großen Kaiserboa und zwei großen Grünen Leguanen besetzt, in der Nachtanlage leben weiterhin die Wickelbären. Die Außenanlage am Tropenhaus 1 wird von Streifenskunks bewohnt, von denen ein Tier auch am Nachmittag aktiv war, da die Tiere gegen 15 Uhr, also zu Beginn meines Besuchs, gerade gefüttert worden waren. In Tropenhaus 2 werden die große Außenanlage und beide Innenanlagen weiterhin von einem Paar Ozelots bewohnt. Ihnen gegenüber hat man einen schlechten Einblick in einen der Innenschlafkästen für die Frettchen, die mittlerweile die große angrenzende Außenanlage bewohnen, aber leider nicht aktiv waren. Die direkt angrenzende noch etwas größere Außenanlage wird weiterhin von den Erdmännchen bewohnt, in deren große Innenanlage man im Tropenhaus 4 einen Einblick hat. Die großen Innenanlagen gegenüber der Erdmännchenanlage in Tropenhaus 4 werden wie auch schon 2022 von Springtamarinen, Rotbauchtamarinen, Azara/Gelbbauch-Nachtaffen und einer großen Gruppe Azara-Aguti samt frischem Nachwuchs bewohnt und waren bei meinem Besuch miteinander verbunden. Diese Innenanlagen und die sich außen anschließenden großen begehbaren Außenanlagen für die Krallenaffen und Nachtaffen sind für mich weiterhin der Höhepunkt unter den allgemein sehr gelungenen neueren Anlagen im Waldzoo Wingst. Die Nachtaffen waren wie gewohnt aufgrund der Fütterung am Nachmittag sehr aktiv. Die schöne und abwechslungsreiche Landschildkrötenanlage zwischen Tropenaus und Gibboninsel war leider aufgrund der Winterruhe der dort gehaltenen Breitrandschildkröten nicht mehr besetzt. Die Prinz Alfred Hirsche gibt es nicht mehr. Deren Anlage wird als Zwischennutzung von Alpakas bewohnt. Ein Teil dieser Huftieranlage soll wohl dem geplanten begehbaren 3000 qm großen Lemurenald zugeschlagen werden, der auch die aktuellen Anlagen der Japanmakaken und Dingos umfassen wird. Die Eröffnung des Lemurenwalds ist nach mehreren Zeitverschiebungen jetzt für 2026 geplant, von Vorarbeiten war aber noch nichts zu sehen. Die Anlagen sind auch weiterhin mit den letzten Japanmakaken und Dingos besetzt, die oder der Dingo zeigten sich aber nicht. Die Dingos sollen auf das Erweiterungsgelände Taiga ziehen und dort die schon jetzt nicht mehr besetzte Großvoliere für Eulen bewohnen. Die Waschbären leben mittlerweile auch im Erweiterungsgelände und wurden mit den Polarfüchsen vergesellschaftet, die sich allerdings auch nicht zeigten falls es sie noch geben sollte. Ausgeschildert sind die Polarfüchse noch. Die Anlage für die Weißbüscheläffchen am Rand des Streichelgeheges ist z.Zt. unbesetzt. Nachwuchs gab es bei den Wildtieren bei Visaya-Pustelschweinen, Azara-Agutis, Baumstreifenhörnchen, Degus und besonders erfreulich auch bei den Schopfmangaben. Das Jungtier der Schopfmangaben könnte allerdings schon von 2024 sein. Leider waren die Jungtiere nicht ausgeschildert. Neue Arten seit meinem letzten Besuch im Jahr 2022 waren Frettchen, Degus, Kugelgürteltiere und Rotstirnmakis, die zusammen mit den Kattas später den Lemurenwald bewohnen sollen. Als weitere Art für den Lemurenwald sind bis jetzt noch Rote Varis vorgesehen. Nicht mehr im Bestand sind Prevost-Schönhörnchen, Weißbüscheläffchen und Prinz-Alfred-Hirsche. (29.09.2025, 22:21) | ||
| Jörn Hegner: | der zoo wingst hält ja zur zeit als einziger in deutschland schopfmangaben. gelingt davon die zucht und die haltung ist auch gar nicht mal leicht. (21.09.2025, 12:38) | ||
| cajun: | Ein Neustart in der Wingst: "Seltene Tiere: Im Wingster Zoo sollen Ozelots gezüchtet werden Seit 20 Jahren schon können Besucher im Wingster Waldzoo Ozelots beobachten, Nachwuchs gibt es bei den südamerikanischen Katzen aber selten zu bewundern. Das soll sich nun ändern. Mehr Platz für die Ozelots Dafür wurde das Gehege umgebaut und Kater Thiago bekommt eine Partnerin. Die Außenanlage wurde dafür komplett neu erstellt und deutlich erweitert. Ozelotkater Thiago ist bereits in das Gehege eingezogen und döst tagsüber meist katzentypisch in seinem Lieblingskorb im Innengehege. Er war vor zwei Jahren im Leipziger Zoo geboren." Quelle:https://www.nord24.de/landkreis-cuxhaven/seltene-tiere-im-wingster-zoo-sollen-ozelots-gezuechtet-werden-208434.html#google_vignette (08.05.2024, 19:35) | ||
| cajun: | Danke schön für den ausführlichen Bericht @Gudrun. Du hast ja jede Menge Glück bei den Sichtungen gehabt, trotz Mittagszeit. (24.10.2022, 10:45) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Liszt-Affen gibt es nicht mehr. An Krallenaffen gibt es nur noch Rotbauchtamarine und Springtamarine in der begehbaren Krallenaffenvoliere und Weißbüscheläffchen in einer Voliere am Streichelzoo. Auch Bennettkänguruhs sind nicht mehr vorhanden. Deren begehbare Anlage wird jetzt von Alpakas und Cröllwitzer Puten (mit Nachwuchs) bewohnt. Auch Kune Kune Schweine sind im Streichelzoo neu. (22.10.2022, 22:47) | ||
| Gudrun Bardowicks: | Ich war heute nach etwa 4 Jahren erstmals wieder im Waldzoo Wingst. Seit meinem letzten Besuch 2018 hat sich doch einiges verändert. So waren für mich die Bambuswaldvoliere für Baumstreifenhörnchen, Cabot-Tragopane, Chinesische Bambushühner und Orienturteltauben, die zur Kattaanlage mit Unterbesatz aus Edwardsfasanen umgestaltete ehemalige Ozelotanlage, die großzügige Anlage für Visaya-Pustelschweine mit mind. einem Jungtier (alte Tigeranlage) und die Anlage für Chinesische Leoparden (ehemals Löwen) neu. Allerdings sah ich nur einen Leoparden und keine zwei Tiere. Die neue Erdmännchenanlage(ehemals Stachelschweine und Landschildkröten) ist riesig und auch die Anlage für Edwardsfasane und Prevost-Schönhörnchen gefällt mir sehr. Auch die neue Stachelschweinanlage (ehemals Jungelefanten, Zwergflußpferde) ist beinahe überdimensioniert. In der alten Erdmännchen- und zeitweise auch Fuchsmangustenanlage leben jetzt Streifenskunks, die ebenfalls aktiv waren. Sehr schön umgestaltet wurde auch die Kleinkatzenanlage in Tropenhaus 2, die aktuell mit 2 Ozelots besetzt ist. Im Terrariengebäude leben mit der Kaiserboa, der Hog Island Boa und der Waldschildkröte 3 Reptilienarten, die man nicht so häufig in den Zoos sieht. Amphibien sind dort durch Axolotl vertreten und Säuger durch Degus und Nilflughunde. An Wirbellosen werden aktuell Argentinische Waldschaben, Rotknie-Vogelspinne und Stabschrecken gezeigt. In der ehemaligen Anlage für Nilflughunde in Tropenhaus 1 leben jetzt Grüne Leguane und eine Waldschildkröte bzw. Köhllerschildkröte, in der verdunkelten Nachtanlage Braunborstengürteltiere (nicht gesehen) und das Zuchtpaar Wickelbären, welches bei meinem Besuch um die Mittagszeit sehr aktiv war. Ich sah auch kurz ein diesjähriges Jungtier, das von der Mutter schnell in eine neue Höhle gebracht wurde, auch wenn es dazu keine Lust hatte. Toll war wie immer Tropenhaus 4 mit der großen begehbaren Außenanlage für Krallenaffen, Nachtaffen und Agutis, die ebenfalls alle sehr aktiv waren. Zur Zeit werden dort Zuchtgruppen von Springtamarinen, Rotbauchtamarinen, Azara-Nachtaffen und Azara-Agutis gehalten. Bei den Azara-Agutis gibt es zwei Jungtiere. Begeistert war ich von den äüßerst aktiven und neugierigen Nachtaffen, die außerdem wunderschön gefärbt sind. So aktive Nachtaffen habe ich noch nie in einer Taganlage gesehen. Es waren mindestens 4 Nachtaffen vorhanden, darunter wohl auch Nachwuchs aus den letzten Jahren. Mittlerweile wurden die ehemals 3 begehbaren Außenanlagen zu einer großen zusammengelegt. Die übrigen Anlagen und deren Besatz haben sich gegenüber meinem letzten Besuch nicht verändert. Allerdings gibt es keine Brazza-Meerkatzen mehr. Deren Anlagen wurden den Hulmans zugeschlagen und von ihnen auch rege genutzt. Die alte Hulman-Anlage wird jetzt von den Schopfmangaben bewohnt, von denen ich 4 Tere sah. Die Voliere im Eingangsbereich zum Streichelzoo wird jetzt von Blauenn Ohrfasanen, Chinasittichen und Salvin-Amzonen bewohnt, die die dort früher gehaltenen Aras ersetzen. Bei den Japanmakaken sah ich 3 Tiere und bei den Dingos in der Nachbaranlage nur ein Tier. Diese Anlagen sollen 2023/2024 in einen begehbaren Lemrenwald für die Kattas und zwei weitere Lemurenarten umgewandelt werden. Bei den Prinz-Alfred Hirshen sah ich 1,2 adulte Tiere und ein diesjähriges Jungtier. In ihrer Anlage lebt auch noch mind. ein männliches Chinesisches Muntjak. Im Erweiterungsgelände, das jetzt Taiga heißt, wurden die Wölfe und Braunbären gerade gefüttert und waren daher toll zu beobachten. In der zwischen der Wolfs- und der Bärenanlage liegenden kleineren Anlage, in der früher die Dingos lebten, sind jetzt Polarfüchse untergebracht. Die Eulenanlage wird von Sperbereulen und Bartkäuzen und der nicht in der Taiga vorkommenden Schnee-Eule bewohnt. Auf diesem Gelände ist zukünftig eine neue Anlage für Amurtiger geplant. Der Besuch war auf jeden Fall sehr lohnenswert. Ich bin auf die weitere Entwicklung im Waldzoo Wingst sehr gespannt und finde das neue Konzept sehr gut und attraktiv. Allerdings passen zumindest die Erdmännchen nicht zum Thema Wald und ich bin gespannt, ob sie später durch eine passendere Art wie z:B. eine waldbewohnende Mangustenform ersetzt werden. Der Zoo war zwar gut besucht, es wurde an den Anlagen und in den Häusern aber nicht übermäßig eng. Zwei Wermutstropfen gab es allerdings: Leider sind viele Stalleinblicke stark verspiegelt und die im alten Zooteil sehr häufig verwendeten Gitter erschweren vernünftige Tierbilder ohne Gitter im Vordergrund. Der Waldzoo Wingst zeigt auf jeden Fall sehr gut, wie man auch bei beschränktem Platzangebot und wenig Geld mit einem schlüssigen Konzept einen attraktiven Zoo gestalten kann. (22.10.2022, 22:27) | ||
| Liz Thieme: | @Tim, ja. Zumal die großen Amazonas-Kater die Größe von Sumatratigern haben. Aber einige Leoparden-Kater sind auch ganz schöne Brocken. Grundsätzlich gelten sie aber als kleiner als Jaguare. (24.08.2022, 09:10) | ||
| cajun: | Die angekündigten Cottbusser Nachzuchten sind eingezogen "Waldzoo Wingst: Zwei neue Raubkatzen - nach Wegzug der Löwen Nach dem Wegzug der beiden alten Löwinnen sind nun wieder Raubkatzen eingezogen. Die beiden jungen Leoparden-Kater sind allerdings noch scheu. Sie müssen erst eingewöhnt werden. Sie sind zwar schon ein paar Tage in der Wingst, aber erst jetzt werden die Leoparden an die frische Luft im Waldzoo gewöhnt - ganz vorsichtig, denn die Jung sind noch scheu. Dienstagmorgen öffneten die Tierpfleger Jacky und Michael zunächst Barkas die Tür. Es dauerte eine knappe Viertelstunde, bevor er vorsichtig seine Nase herausstreckte, um die Lage zu auszuchecken - und schließlich nochmal mehr als 20 Minuten bis er sich traute und ganz vor die Tür schritt. Situation noch nicht so geheuer Dass ihm die Situation noch sich ganz geheuer schien, spiegelte sich in seinem Verhalten wieder. Und als sich der Wingster Bürgermeister dem Gehegegitter näherte, brüllte und fauchte die Raubkatze lautstark und begab sich in Sprunghaltung. "Da steckt ja ganz schön viel Power hinter", zeigte er sich denn auch mächtig beeindruckt von dem tierischen Zuwachs. Und Zoochef Dr. Pierre Grothmann freute sich außerordentlich, dass er wieder Großkatzen zeigen kann. Im Zoo Cottbus Ende 2020 geboren Die beiden China-Leoparden stammen aus dem Zoo Cottbus. Die Brüder erblickten dort im Dezember 2020 das Licht der Welt. Bis zu ihrem Umzug in den Wingster Waldzoo lebten sie dort bei ihrer Muttern. Jetzt im Teenager-Alter sind die Kater zum ersten Mal von Mama entfernt - das sorgt sicherlich für ihre Scheuheit, sie sich sicherlich im Laufe der Zeit verläuft. Die Tierpfleger haben ein ganz probates Mittel dafür. Als Belohnung gibt es feinstes Rinderfilets. Vorher hatte die Anlage Löwen beheimatet. Aber für die Vorbewohnerinnen des Geheges hatte sich eine gute Lösung gefunden. Die verbliebenen Löwinnen Kibibi und Azana bezogen im Freizeitpark Jaderberg ihren Alterssitz und leisten einer anderen alten Löwin Gesellschaft. Das Wingster Zooteam ist bemüht, damit sich die jungen Leoparden gut einleben. Sollte die Anlage in den nächsten Tagen noch mit Flatterband abgesperrt sein, hat es damit zu tun, dass die Leoparden noch zu scheu für den Besuchertrubel sind. Dr. Pierre Grothmann bittet um Verständnis und Rücksichtnahme. Für die Kater zum Klettern hergerichtet Die neue Heimat von Barkas und Balu ist extra für die Katzen mit verschiedenen Ebenen, Baumstämmen und Plattformen zum Klettern und Balancieren hergerichtet worden. Aus gutem Grund, denn Leoparden müssen sich auf Bäume zurückziehen können. Hat nämlich ein Leopard seine Beute erlegt, muss er sie von Natur aus schnell in Sicherheit vor anderen Raubtieren bringen. Der Leopard klettert mit der Beute meist auf einen Baum. Er besitzt besonders kräftige Nackenmuskeln und Vorderbeine. Oben im Baum klemmt er die Beute in eine Astgabel. So ist die Mahlzeit gut gesichert und kann nicht herunterfallen. Von dort oben hat die Katze in freier Wildbahn eine prima Sicht auf Feinde und neue Beute. Es gibt es ein Europäisches Zuchtprogramm für Chinesische Leoparden. Es gibt nur 60 Exemplare in Zoos in europäischen Zoos, die meisten davon in Deutschland. Die neuen Raubkatzen ergänzen gut die neue Ausrichtung des Zoos, der vermehrt die Tiere der Wälder der Welt in den Fokus nimmt. Der chinesische Leopard passe gut zum Thema Bambuswald, meint Zoochef . Die sukzessive Neuausrichtung kommt bei den Besuchern ganz offensichtlich gut an. Die Zahlen steigen. - und sehen auch aktuell gut aus, wie Dr. Grothmann auf Nachfrage mitteilt: Mit den Besucherzahlen sind wir bisher sehr zufrieden. Die Marke 90.000 Gäste sollten wir halten können und peilen jetzt die 100.000-Marke an." Quelle:https://www.cnv-medien.de/news/zwei-neue-raubkatzen-im-waldzoo-wingst.html (18.08.2022, 16:19) | ||
| Tim Sagorski: | Der Park nimmt unter der Leitung von Pierre Grothmann wirklich eine tolle Entwicklung, großes Kompliment in die Wingst! Kurzer Klugscheißer-Einwurf: Ist nicht der Jaguar die drittgrößte Großkatze nach Löwe und Tiger? (14.06.2022, 10:54) | ||
| cajun: | Die Löwinnen aus der Wingst ziehen/zogen nach Jaderberg. Nachnutzer der Anlage werden China Leoparden aus Cottbuss (geplant). Das EEP wird sich über die neue Haltung freuen. "Waldzoo Wingst verabschiedet sich von Löwen - eher als gedacht WINGST. Tschüss Leos: Der Wingster Waldzoo verabschiedet sich aus der Löwenhaltung. Das war schon länger so vorgesehen, weil sie als Savannentiere nicht ins neue Wald-Konzept passen. Durch eine glückliche Fügung ist es jetzt allerdings schneller als gedacht gegangen. Und die beiden Löwinnen Azana (16) und Kibibi (14) kommen sogar ganz in die Nähe. In guter Gesellschaft Sie finden im Tierpark Jaderberg ein neues Zuhause und können dort gemeinsam mit der 20-jährigen Zury eine Wohngemeinschaft bilden, die seit einigen Monaten nach dem Versterben eines Artgenossen allein leben muss. Für alle sei diese Alters-WG eine gute Lösung, schließlich sind Löwen keine Einzelgänger sondern Rudeltiere, die Gesellschaft brauchen", betont der Wingster Waldzoochef Dr. Pierre Grothmann, der ausgebildeter Wildtierarzt ist. Und die Wingster Löwendamen erhalten mehr Platz. Das Gehege in Jaderberg sei mit 1200 Quadratmetern fast drei Mal so groß wie ihr bisheriges in der Wingst. "Sie bekommen nun einen guten Altersruhesitz", freut sich Grothmann. "unsere Anlage war für ein Rudel nicht mehr geeignet." Azana war bmit ihrem inzwischen Verstorbenen Bruder Leo vor circa 15 Jahren aus dem Zoo Rostock in die Wingst gekommen, etwas später kam Kibibi damals als Baby aus dem Zoo Osnabrück dazu. Neue Großkatzen avisiert Tschüss Leos:, hallo Leoparden: Das ehemalige Löwengehege wird jetzt so hergerichtet, dass es einer andere Großkatzenart ideale Bedingungen bietet - auch zum Klettern auf verschiedenen Ebenen. Dort werden China-Leoparden einziehen. Panthera pardus japonensis ist eine stark bedrohte Art. Vom Zuchtbuch dieser Zootierart in Hagenbecks Tierpark sind der Wingst zwei junge Tiere aus dem Cottbuss er Zoo versprochen worden. "China-Schneeleoparden passen gut zum Thema Bambuswald", erläutert Zoodirektor Grothmann. Positiv sei zudem, dass sie nicht temperaturanfällig seien und ganzjährig draußen gezeigt werden können. Der Leopard ist nach Tiger und Löwe die drittgrößte Art aus der Gattung Panthera. Leoparden sind in weiten Teilen Afrikas und Asiens verbreitet. Aber diese Unterart kommt nur im zentralen und nördlichen China vor. In freier Wildbahn ist sie stark gefährdet. Ausgewachsene China-Leoparden werden etwa so groß wie ein Wolf, haben aber einen anderen Körperbau. Ihre Kopf-Rumpf-Länge beträgt 110 bis 150 Zentimeter und bringen ein Gewicht von 50 bis 80 Kilo auf die Waage. In Deutschland sind China-Leoparden nur in neun Zoos zu sehen. Quelle: https://www.cnv-medien.de/news/waldzoo-wingst-nun-ohne-loewen.html (14.06.2022, 09:54) | ||
| cajun: | Nicht von den Surrikaten ablenken lassen! Im Zoo gab es wertvollen Nachwuchs bei den Edwards Fasanen. Zahlreicher Nachwuchs im Wingster Zoo Ein Zoobesuch erfordert eine Voranmeldung, aber keinen negativen Test Frühlingszeit ist Jungtierzeit. Das bestätigt sich auch dies Jahr im Wingster Zoo. Bereits seit der Öffnung des Zoos im März erfreuen die Ziegen- und Schaflämmer die Besucher im Streichelzoo. Aber in den letzten Wochen hat sich auch Nachwuchs bei einigen kleineren Tieren eingestellt. Viele Anhänger haben die Erdmännchen. Sie haben im Zoo die zahlreichsten Paten. Nachdem die alte Königin im Herbst verstorben war, kam im Januar ein neues, junges Weibchen aus dem Zoo Dresden. Nach drei Monaten stellte sich bereits Nachwuchs ein. Dieser verlässt seit einigen Tagen immer öfter die Kiste im Innenhaus, so dass der fidele Nachwuchs bei einem Blick durchs Tropenhausfenster auch regelmäßig für die Besucher zu sehen ist. Mit Unterstützung des Fördervereins soll im Sommer der Umbau der ehemaligen Stachelschweinanlage gegenüber zu einem großzügigen Erdmännchen-Areal umgestaltet werden. Die Mühen um den Erhalt vom Aussterben bedrohter Tierarten wurden in der Wingst ein weiteres Mal belohnt. Bei den auf den Philippinen beheimateten Prinz-Alfred-Hirschen und den Visayas-Mähnenschweinen stellte sich bereits zum Jahresende Nachwuchs ein. Die halbwüchsigen Jungtiere brauchen nun keine Muttermilch mehr, nabeln sich nun immer mehr von den Muttertieren ab. Mit dem Schlupf bei den aus Vietnam stammenden Edwardsfasanen gelang nach einigen ernüchternden Brutversuchen der letzten Jahre nun auch hier endlich die erste Nachzucht in der Wingst. Die beiden Eltern kümmern sich fürsorglich um drei Küken. Trotz der Rückschläge kamen Kunstbrut und künstliche Aufzucht nicht in Frage. Für den weiteren Fortbestand der Art ist eine Brut und Aufzucht durch die Eltern wichtig. Seit Ende der 1990er Jahre gab es keinen Nachweis lebender Edwardsfasane in der Natur. Zoos und Privatzüchter in ganz Europa engagieren sich um deren Erhaltung. Derzeit laufen in Vietnam ehrgeizige Pläne, bis 2030 eine sich selbst erhaltene Population zurück in die Wildbahn zu bringen. Hoffnung dazu geben eine Unterschutzstellung eines natürlich verbliebenen Tiefland-Regenwaldes und der Aufbau einer örtlichen Zuchtstation, die mit europäischen Nachzuchten Edwardsfasane wieder auf die Wildbahn vorbereiten soll. Auch bei den Bennetkängurus, den Azara-Agutis und den Deutschen Großsilbern, einer bedrohten Hauskaninchenrasse, gibt es Jungtiere zu entdecken" Quelle: Pressemitteilung des Zoos (20.05.2021, 17:28) | ||
| Adrian Langer: | Zum Schluss Salvins-Amazone (24.10.2020, 21:08) | ||
| Adrian Langer: | Ozelot (24.10.2020, 21:07) | ||
| Adrian Langer: | Nilflughund (24.10.2020, 21:06) | ||
| Adrian Langer: | Europäischer Braunbär (24.10.2020, 21:06) | ||
| Adrian Langer: | Heute besuchte ich erstmals den Zoo in der Wingst. Im Gedächtnis ist er mir durch seine Vergangenheit als Zwischenlager für die Firma Ruhe geblieben. Seit dem ist wohl einiges passiert, denn der Park macht einen sehr guten Eindruck. Man findet dort unter anderem Schopfmangaben, Deutsches Großsilber, Bolivianische Nachtaffen und Hulman-Languren. Für mich neu war die Salvins Amazone. Anbei: Deutsches Großsilber (24.10.2020, 21:05) | ||
| Adrian Langer: | https://www.cnv-medien.de/news/wingster-zoo-hat-jetzt-schwein.html Im Zoo Wingst gibt es nun Pustelschweine. (20.05.2019, 06:24) | ||
| Adrian Langer: | https://www.tageblatt.de/lokales/nachbarkreise_artikel,-Erstmals-Polarfuchs-Nachwuchs-im-Wingster-Zoo-_arid,1378868.html In Wingst gab es zum ersten mal Nachwuchs bei den Polarfüchsen. (10.07.2018, 18:06) | ||
| Oliver Muller: | Soeben im neuen GDZ-Almanach gelesen: der Wingster Zoo hat wohl schon seit Anfang 2017 ein neues Entwicklungskonzeot und soll zum Zoo der Wälder werden. Geplant sind u.a. Amurtiger im Erweiterungsgelände und eine begehbare Lemurenanlage, laut Info des ZD auch China-Leoparden in der Noch-Löwenanlage. (06.05.2018, 23:34) | ||
| Adrian Langer: | http://www.cn-online.de/stadt-land/news/wingstzoo-woelfe-sind-nun-im-baerenwald.html Die Wölfe wurden zeitweise umgesiedelt. (20.03.2018, 20:31) | ||
| Adrian Langer: | https://www.tageblatt.de/lokales/nachbarkreise/nachbarkreise-artikel_artikel,-Wingster-Zoo-Loewe-Leo-ist-tot-_arid,1351261.html Der Löwe des Zoos ist verstorben. Mal sehen wann die PETA-Forderung einfliegt. :D (22.02.2018, 13:13) | ||
| Michael Mettler: | @Oliver Müller: Vielleicht sind die Tiere Privateigentum der Leiterin und waren in Wingst bzw. sind in Berlin im Grunde nur eingestellt. Dann gäbe es keinen Grund, sie in Wingst zu lassen. (04.04.2017, 08:35) | ||
| Oliver Muller: | @Michael Mettler: Das ist ja ein netter Zug, beim Abgang gleich die Kronjuwelen mit zu nehmen... (04.04.2017, 07:59) | ||
| Michael Mettler: | Die beiden Schleichkatzenarten sind zusammen mit der zoologischen Leiterin in den TP Berlin umgesiedelt. (03.04.2017, 21:22) | ||
| Oliver Muller: | Heute Besuch in Wingst: Ginsterkatze und Fleckenmusang, vor n deren Existenz ich noch ausgegangen war, scheint es nicht mehr zu geben. Eine Außenanlage des Affenhauses (Käfig zum Tiger hin) wird gerade erneuert, auch in der Mangusten-Anlage wude gearbeitet. Außerdem war eine kopfstarke Combo damit beschäftigt, die Volieren der Lisztäffchen und Papageien neu zu streichen. Es scheint Pläne zu geben, die ehemalige Elefanten-/Tapir-/Zwergflusspferd-Anlage umzubauen. Die Dingos leben wieder in ihrer alten Anlage neben den Japanmakaken, die Anlage im Erweiterungsgelände ist übernetzt und von 2 Schnee-Eulen bewohnt. Neu auch die Anlage für Prinz-Alfred-Hirsche und Mandschuenkraniche. (03.04.2017, 21:03) | ||
| Liz Thieme: | Im Zoo gab es fünffachen Wolfsnachwuchs. So dass nun noch mehr Leben im Zoo gibt. Allerdings ist Tigerkater Radja im Alter von 18 Jahren eingeschläfert worden. (29.06.2011, 20:26) | ||
| Niedersachse: | Zoo-Dingos (13.05.2011, 10:03) | ||
| Michael Mettler: | @Niedersachse: "Zoo-Dingos", Neuguinea-Dingos oder reinblütige Australier? (12.05.2011, 19:23) | ||
| Niedersachse: | Die Dingos sind da. Es handelt es sich um 1,2 von der Uni Kiel. Zudem ist ne neue Wölfin ins Bärengehege gezogen. Ebenfalls aus Kiel, die irgendwann noch nen Mann bekommen soll. Im großen Rudel erwartet man übrigens erstmals Nachwuchs. (12.05.2011, 18:29) | ||
| Niedersachse: | Das Tigergehege wird erweitert sobald Rani und Radja, die inzwischen auch schon 18 Jahre sind gestorben sind. Ansonsten kann man keine neuen Tiger halten. (24.04.2011, 14:39) | ||
| Holger Schucht: | Die Dingos leben zur Zeit in einem abgesperrten Bereich bei den Japanmakaken, sollen aber ein neues Gehege im Bärenwald erhalten. Dort soll dieses Jahr auch noch ein neues Gehege für Luchse entstehen. Wenn die Gehege für Dingos und Luchse fertig sind soll dann das Tigergehege erweitert werden. Das Gehege der Känguruhs wurde nun umgebaut. Der Besucher kann durch das Gehege hindurchgehen, welches mit zahlreichen Dekorationen á la Hannover gestaltet wurde. Das Bild zeigt diese Dekorationen. (23.04.2011, 17:15) | ||
| Niedersachse: | In diesem Jahr gab es die Zooerstzucht bei den Brazzameerkatzen und als Neuzugänge 3 Schneeeulen aus Osnabrück. In wenigen Tagen werden zudem DINGOS ihre neue Heimat in der Wingst finden. (13.02.2011, 19:09) | ||
| Niedersachse: | Das ist der Bereich gegenüber vom Besucherweg. (11.10.2010, 22:27) | ||
| Niedersachse: | Dritte Ozelotgeburt im Zoo Wingst. Das Jungtier ist auch schon mit der Mutter zusehen. Des Weiteren wurde vor wenigen Wochen die neue Lisztäffchen-Voliere eröffnet. Die Äffchen fühlen sich schon sichtlich sehr wohl in der neuen erweiterten Anlage. Ist, finde ich persönlich, die schönste Anlage für diese Krallenaffen die ich kenne. Die Verantwortlichen in der Wingst schaffen es echt vernünftige Sachen zu bewegen (11.10.2010, 22:23) | ||
| Niedersachse: | Als Bild anbei die sich im Bau (es fehlen nur noch die Türen) befindliche neue Krallenaffenvoliere. Die neue Anlage wird begehbar udn ersetzt eine alte kleine Voliere. Besatz wird die 14köpfige Lisztäffchengruppe sein. Später ist dann geplant eine weitere Voliere anzubauen, für eine weitere Krallenaffengruppe. (08.07.2010, 16:19) | ||
| Niedersachse: | Innenansicht des Hauses. Die Innenwände können entfernt werden, so das maximal eine große Freilauffläche entsteht. Später sollen alte landschwirtschaftliche Maschinen vom Dach an Ketten herunter hängen. Im Winter ist das Haus auch begehbar. M.E. ein sehr gelungener Bau. (04.06.2009, 12:23) | ||
| Niedersachse: | Links erhöht befindet sich der Rückzugsbereich für die Tiere. (04.06.2009, 12:21) | ||
| Niedersachse: | Dieses Bild mein ich ;) (04.06.2009, 12:20) | ||
| Niedersachse: | Das erste Bild zeigt das zentrale Stallgebäude, das auf dem Fundament der alten Otter-Anlage entstanden ist. So wie auf diesem Bild sieht es rund ums Haus aus. (04.06.2009, 12:19) | ||
| Niedersachse: | Und noch ein neuer Bewohner des Streichelgeheges.Seit dem Wochenende lebt ein Zwergesel mit auf der Anlage. Und jetzt endlich mal ein paar Impressionen (04.06.2009, 12:18) | ||
| Niedersachse: | News 2009: Neuzugänge: 0,1 Löwe Kibibi, Nachzucht aus Osnabrück, bereits erfolgreich integriert 3 Weißgesichtsseidenäffchen 1,1 Rotbauchtamarine 1,1 Brazzameerkatzen 1,0 Zwergotter, Nachzucht von 2007 aus Bremerhaven Abgänge 1,0 Ozelot, Nachzucht von 2008 nach Aschersleben 1,1 Rhesusaffen (wohl gestorben) 2,0 Totenkopfäffchen alle Wasserschweine, Verbleib? Das neue Streichelgehege ist fertig. Ein richtiger Blickfang in Zentrum des Zoos, ebenso eine große Verbesserung für die Ziegen und Schafe, aber auch für die Besucher. (26.05.2009, 20:53) | ||
| Michael Mettler: | Nach dem nebenstehenden Schnittbild von der Seite her zu urteilen bliebe die Hügelböschung erhalten und nur das jetzige Plateau würde "tiefer gelegt", so dass sich der Besucher quasi im Inneren eines Kraters befände (erinnert ein wenig an das Regenwaldhaus in Hannover vor dem Umbau zu SeaLife). (17.05.2008, 17:13) | ||
| Niedersachse: | Ich sehe da noch ein kleines Problem in der hügeligen Struktur. Die Tropenhäuser liegen am höchsten Punkt des Parkes und rund herum geht es recht steil runter. Grade von den Guanakos hoch zu den Häuser sind das bestimmt 3-4 Meter höhenunterschied. Da müsste man ganz schön Fläche einebnen. Ich wäre echt dafür, dass man die Halle außerhalb baut. Die Planung des Tierbestandes ließen sich ja schnell ändern bzw. ein paar neue Krallenaffenarten aufnehmen. Btw.. Man plant wohl noch eine 2. Löwin aufzunehmen. (17.05.2008, 15:31) | ||
| Michael Mettler: | Anhand des nebenstehenden Zooplans aus dem letzten mir vorliegenden Zooführer würde ich behaupten, dass die Tropenhalle tatsächlich auf der Fläche der jetzigen kleinen Tropenhäuser geplant ist (die u-förmige Gebäudekette in der linken Hälfte des Plans). Das quadratische Gebäude auf der Planskizze entspräche dann dem damaligen Bärenhaus am unteren Bildrand (links neben Gehege Nr. 17, jetzt Löwen?), der bogenförmige Verlauf des Besucherweges rund um die Hügelkuppe, auf der das Tropenhaus-Ensemble heute steht, bliebe sogar unverändert erhalten. Demnach befände sich das Schmetterlingshaus der neuen Halle gegenüber der Freianlage der Japanmakaken (gab es auf dem beigefügten Plan noch nicht, auf dem Wiesenhang schräg links über dem Haus mit den Nummern 18/19 standen damals meiner Erinnerung nach die Guanakos). Das ist zwar keine echte Randlage, aber erstens sind die Entfernungen auf einem (Alt-)Zoogelände von gerade mal 2,5 ha (geringfügig größer als der Kölner Elefantenpark!) eh nicht groß, und zweitens stünde das Haus nahe des Weges zum Kurpark - nicht schlecht für einen zusätzlichen Abendeingang, wenn nicht gar für eine spätere Verlegung des Haupteinganges dorthin, um den jetzigen Eingangsbereich anders nutzen zu können. Neben den schon genannten Tropentieren (Fische, Reptilien, Krallenäffchen) usw. sind im jetzigen Bereich Arten wie Stachelschweine, Hauskaninchen, europäische Landschildkröten, Eichhörnchen, Präriehunde usw. untergebracht, die man mit wenig Aufwand auch anderswo im Zoo dauerhaft eingliedern könnte, es müssten also bei näherem Hinsehen nur die wärmebedürftigsten Arten für die Bauphase provisorisch untergebracht werden - vielleicht gar kein so großes Problem, wie ich zuerst dachte. (17.05.2008, 15:00) | ||
| Michael Mettler: | Für einen Zoo dieses Kalibers ist eine solche Halle natürlich auch eine Wahnsinns-Investition. Mit dem notwendigen Geld könnte man wahrscheinlich sämtliche optisch nachholbedürftigen Gehege und Käfiganlagen des Zoos auf Rheine-Niveau bringen.... Andererseits soll die Halle wahrscheinlich auch dazu dienen, Urlaubern des Feriengebietes an Schlechtwettertagen ein interessantes Ziel anzubieten. Gerade in solchen Gegenden, wo man als Tourist an Regentagen auf ein paar Quadratmeter Ferienzimmer beschränkt ist, müsste sich eigentlich ein Allwetterzoo im Kleinen lohnen. (15.05.2008, 20:52) | ||
| Niedersachse: | Ich würde die Halle lieber außerhalb sehen als im Zentrum des Hauptteils. Links und rechts vom Bären-Wolfgehege befindet sich ja ein Waldgebiet und rechts daneben ein Feld eines Bauers. Es gibt vor dem Eingang des Bärenwaldes und dem Parkplatz ne Fläche, wo nur wenige Bäume stehen. Das wäre eine Möglichkeit. Allerdings denke ich, dass in den nächsten Jahren nicht mit dem Bau zu rechnen ist. Die Planungen sind immerhin älter als die des Bärenwaldes. (15.05.2008, 18:32) | ||
| Michael Mettler: | Vielleicht lässt der Zooplan eine räumliche Einordnung anhand des quadratischen Baues rechts unten im Entwurf zu, muss mal in den Zooführer schauen. Anbieten würde sich ja der Bereich des ziemlich unattraktiv gewordenen Streichelzoos und der Tropenhäuser, denn deren Besatz wäre ja ohnehin weitgehend für die Halle vorgesehen - nur hieße das, diesen nicht unerheblichen Teil des Tiersortiments für die Bauzeit auszulagern, und das würde die Anziehungskraft des kleinen Zoos doch stark verringern. Gibt es womöglich noch über die Wolfs-/Bärenanlage hinaus Erweiterungsgelände? Heutigen Gepflogenheiten entsprechend läge es ja nahe, die Halle eher am Rande des Geländes zu bauen als mitten im Zoo, um Abendnutzungen zu ermöglichen. (15.05.2008, 17:46) | ||
| Niedersachse: | Die Zwergotter sind erst seit 2 Wochen im Zoo und kommen aus Neumünster. Die Marderhunde waren von Beginn an 4 Stück. Bei den Hulmans wird übrings eine Junggesellengruppe gehalten mit der am EEP teilgenommen wird. Im Oktober hat Hannover erst daraus einen erhalten. Bei dem Tropenhausplan frag ich mich nur, wo man das bauen will. (15.05.2008, 17:10) | ||
| Michael Mettler: | Genau deswegen nannte ich das Konzept in Anlehnung an Arnheim im Startbeitrag "Burgers' Bush im Bonsaiformat". Das ist aber gar nicht abwertend gemeint, schließlich kann es nicht nur Gigantismus geben, und die Halle wird auch kaum mit riesigen Besuchermengen konfrontiert werden. (15.05.2008, 15:56) | ||
| IP66: | Der Plan scheint mir gewisse Spaßzoo-Elemente zu enthalten, die mich bei einer so kleinen Einrichtung wie dem Zoo Wingst überraschen. Auf der anderen Seite zeigt etwa die neue Erdmännchenanlage in Duisburg, daß sich die Kunstfelsideen auch in kleinerem Maßstab verwirklichen lassen - weshalb sollte das nicht für den Typus des Urwaldhauses gelten? (15.05.2008, 10:25) | ||
| Michael Mettler: | Bei der Gelegenheit fiel mir ein, dass ich noch eine Aufnahme der Schautafel im Archiv hatte, auf der das geplante Wingster Tropenhaus (siehe Startbeitrag des Threads) zu sehen ist - hiermit anbei. (14.05.2008, 22:14) | ||
| Oliver Jahn: | Nun war ich auch das erste mal im Zoo Wingst und es hat sich nicht viel getan, seit Michael seine ausführlichen Eindrücke schilderte. NAtürlich habe ich ganz besonders auf die letzten deutschen Bengalen geachtet. Aber ganz ehrlich, da habe ich auch so meine Zweifel, bisher kannte ich Bengalen aus meiner Kindheit und Jugend immer etwas anders. Nun ja, aber ordentlich fotografiert habe ich schon. Die von Michael beschriebene Anlage ist für Kurzkrallenotter, die Marderhunde sind in der Voliere geblieben und mittlerweile 4 Tiere. Alles in allem nichts, was einen nun umhaut, aber doch ganz nett für einen kurzen Besuch, wenn man mal in der Nähe ist. Extra dafür dort hinfahren würde ich allerdings nicht. (14.05.2008, 19:45) | ||
| Michael Mettler: | Fairerweise muss man aber auch dazu sagen, dass manche Versuche kleiner bis sehr großer Zoos, eine passende Kulisse für Gebirgstiere mittels mehr oder weniger großer Steinhaufen zu erzeugen, auch nicht weniger skurril sind. (30.08.2007, 12:27) | ||
| IP66: | Learning from Las Vegas, eingeschränkter Erfolg. Dabei ist das Foto sehr gut gelungen, weil es die Skurrilität des Deokrationsversuchs nicht dekouvrierend, aber doch amüsant wiedergibt1 (30.08.2007, 11:33) | ||
| Michael Mettler: | Dafür gäbe es noch ein weiteres Beispiel, nämlich die Wingst-Version eines "Dschungelpalastes" für Hulmans: siehe Foto. Auch in einem überwiegend rustikal, weil mit bescheidenen finanziellen Möglichkeiten gestalteten Park bleibt doch immer irgendwo ein Eckchen der Verspieltheit.... (29.08.2007, 14:59) | ||
| IP66: | Ich würde dergleichen "Spaßzoo vom Hörensagen" nennen. Interessant ist aber, daß sich auch kleinere Anlagen zu entsprechenden Neudekorationen veranlaßt sehen, in Wingst mit einem ja aher niedlichen Beispiel. (29.08.2007, 12:20) | ||
| Michael Mettler: | Dank der neuen Fotomöglichkeit des Forums kann ich ja nun endlich mal die Wingster Australien-Anlage nebst dortiger Version von Ayers Rock zeigen (die Bennettkängurus wollten nicht mit aufs Bild). So sieht das eben aus, wenn man nicht mit Millionen um sich werfen kann :-) (20.08.2007, 22:39) | ||
| Sven P. Peter: | @Seipnir: Ich hab mir das ja auch nicht einfach ausgedacht ;) Und wenn du dir Amur-Tiger-Bilder aus dem Ursprungsgebiet anschaust musst du immer bedenken dass sie viel dunkler rüberkommen, weil der Fotograf das ganze Bild unterbelichtet, damit der Schnee um den Tiger nicht als helle Supernove erscheint. In einer Doku über Amur-Tiger konnte ich das letztens gut sehen, da ein und das selbe Tier im Schnee sehr dunkel, fast wie ein Bengale mit langem Fell, aussah, aber dann auf einem Felsen wo kein Schnee lag so hell war wie sie immer geschildert werden. Erschwerend hinzu kommt noch, das die meisten "Wildlife"-Fotos von Tigern in Gehegen in Europa oder Amerika mit abgerichteten Tieren (oft Mischlinge) gemacht werden. (24.05.2007, 11:17) | ||
| Michael Mettler: | @sleipnir: Die Aussage, dass Amurtiger heller sein sollen als Bengalen (und alle anderen Unterarten), ist ja nun beileibe nicht auf Svens Mist gewachsen - genau das wurde und wird doch in allen möglichen Büchern so dargestellt: hellere Grundfarbe, spärlichere und heller gefärbte Streifung - dazu die Größe, das wolligere Fell und der längere Schwanz. (21.05.2007, 20:32) | ||
| Baumhopf: | Tiger (21.05.2007, 19:02) | ||
| sleipnir: | Interessant, interessant was man beim Stöbern in älteren Threads manchmal so finde. Also, Sven P.Peter, nun aber mal "Butter bei die Fische" *g* Auch ich lese hier zum ersten Mal, dass in europäischen Armurtigern Bengalenblut fliesst! Auch wenn ich mir Fotos von Armurtigern aus ihrem Ursprungsgebiet anschaue kann ich beim besten Willen nicht erkennen, dass sie heller gefärbt sein sollen, als Armurtiger in europäischen Zoos - also, woher stammen diese Informationen, interessiert mich wirklich sehr!!! (19.05.2007, 21:01) | ||
| th.oma.s: | die leipziger zucht geht wohl von einem importpaar aus china aus.über bengaleinkreuzung lese ich hier das erste mal, wer erleutert den verdacht? (22.02.2007, 20:10) | ||
| Hannes: | Ob in allen weiß ich nicht aber wenn der Leipziger Zoo Bengalblut eingeführt hat dann sind es schonmal ne ganze Menge. (22.02.2007, 15:11) | ||
| Sacha Beuth: | @Sven P. Peter: Woher stammt Deine Information, dass in ALLEN europ. Amurtigern Bengalenblut fliesst? Ich höre resp. lese dies zum ersten Mal. Und ich wundere mich, da bei ISIS (die normalerweise lieber mehr als weniger unterscheiden, was die Unterarten/Hybridfrage angeht) bei den meisten Europ. Haltern die altaicas als unterartenrein aufgeführt sind. Bedanke mich mal schon vorweg für Deine Antwort. (22.02.2007, 10:13) | ||
| Michael Mettler: | Schön und gut, aber das erklärt leider nicht den deutlichen phänotypischen Unterschied zwischen den Freiland-Bengalen, die ich von Fotos und aus Dokus kenne, und den angeblich reinen Wingster Bengalen. (21.02.2007, 20:00) | ||
| Sven P. Peter: | Das Problem ist wohl eher, dass in allen "echten" Amurtigern in Europa Bengalenblut mit drin ist, daher ist der Unterschied weniger klar. Ganz echte Amurs sollen sehr viel heller sein als z.B. der Hannoveraner Kater. (21.02.2007, 19:49) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe mir eben nochmal meine Fotos von den Wingster Tigern angesehen. Starker Backenbart, wolliges Winterfell, eher gelbe als rötliche Färbung - wenn das wirklich echte Bengalen sind, frage ich mich, worin dann noch die phänotypischen Unterschiede zum Amurtiger bestehen sollen. (21.02.2007, 19:32) | ||
| Niedersachse: | Ich war gestern im Zoo in der Wingst. Die Bären-Wolf-Anlage befindet sich auf dem Erweiterungsgelände im anliegend Wald. Ist aber noch nicht zugänglich und die 3 Bären waren auch noch in ihrem alten Gehege. Die Tiger sind übrings reinrassig. (19.02.2007, 19:06) | ||
| Michael Mettler: | Na, das ist ja mal ein für Zooverhältnisse ungewöhnliches Geschlechterverhältnis bei Wölfen. Lassen wir uns überraschen, bei Wölfen ist man ja vor der Ausnahme von der Regel nie sicher! (31.01.2007, 16:24) | ||
| Paul Mehring: | Es sind 2,4 Wölfe (aus einem Wurf) aus dem TP Berlin und 1,1 Wölfe (Mutter und Sohn)aus Neumünster. Ab März ist die neue Anlage für Besucher geöffnet. Quelle: www.tageblatt.de (31.01.2007, 15:51) | ||
| Michael Mettler: | Ja, und womöglich auch aus Neumünster. Im Zoo lag eine Werbebroschüre über die Stadt Bremerhaven aus, die ich mir eigentlich nur mitgenommen habe, weil daraus die Zufahrt zum Zoo am Meer zu ersehen war. Überraschend fand sich darin auch ein kurzer Text zu der Bär-Wolf-Anlage in der Wingst, sogar mit einer Bauskizze - nur lässt diese keine Beurteilung zu, wo die Anlage liegt und ob die abgebildete Bären-Abteilung mit der im Zoo vorhandenen übereinstimmt (was nach Lage des Hauses NICHT danach aussieht). Und laut Text sollen die Wölfe eben aus Berlin und Neumünster kommen. (31.01.2007, 13:56) | ||
| Ronald Masell: | @M.M. In der letzten Zoopresseschau vom 25.01 stand etwas über dieses mysteriöse Wolfs/Bärengehege. Es sind Wölfe aus Friedrichsfelde gekommen. (31.01.2007, 13:42) | ||
| Michael Mettler: | Gestern war ich in der Wingst, mein zweiter Besuch im ehemaligen "Babyzoo" der Fa. Ruhe (erstmals Oktober 2001 besucht). Der alte Name steht noch auf vielen Wegweisern im Umfeld. Kleiner Tipp für Benutzer eines Navigationsgerätes: Die Hinweisschilder an der Straße zeigen überwiegend in andere Richtungen, als einem die freundliche Stimme weismachen will :-) Die Kasse war geschlossen, es gab ein Hinweisschild, man möge seinen Eintritt (4 ) beim nächstbesten Tierpfleger bezahlen... Leider gab es somit auch keine Möglichkeit, einen Zooführer oder die Hauszeitschrift "Tigerpost" zu erwerben, denn die Tierpfleger hatten keinen Zutritt zum entsprechenden Raum. Den Park zu beschreiben ist nicht ganz einfach, mir fehlt ein brauchbarer Vergleich "in der selben Liga". Dass er ursprünglich ein "Zwischenlager" der Tierhandelsfirma darstellte und nicht auf große Zootiere ausgerichtet war, ist aber überall noch zu erkennen. Die einzigen wirklich großen Tierarten sind heute Guanako, Alpaka, Braunbär und Bengaltiger (sehen nicht gerade reinblütig aus), danach geht es schon in der Kategorie Schaf und Ziege weiter. Überdurchschnittlich vertreten sind Affen: Es gibt Gruppen von Lisztäffchen, Weißgesicht-Seidenäffchen, Gewöhnlichen Totenkopfäffchen, Haubenkapuzinern, Grünen Meerkatzen (dem Aussehen nach Vervets) und Rotgesichtmakaken. Ein anscheinend einzelnes (letztes) Weißbüscheläffchen ist mit einem Lisztäffchen vergesellschaftet, ein dem Aussehen nach steinaltes Schopfgibbonweibchen mit einem Weißhandgibbonmännchen (laut älterem Zooführer war damals kein artgleicher Partner zu bekommen). Zwei Rhesus, zwei Hulmans und drei Schopfmangaben vervollständigen die Primatenliste. Die im alten Zooführer und auf der offensichtlich lange nicht überarbeiteten Website aufgeführten und bei meinem letzten Besuch noch vorhandenen Schopfmakaken sind weg, dafür gab es damals die Japaner noch nicht (aus Bremerhaven übernommen?). Diese bewohnen eine sehr großflächige, nach oben offene Naturanlage und können durch den Zaun und von einer großen Aussichtsplattform auf dem Hausdach beobachtet werden. Diese wie auch die Treppe sind aus Holz und beim herrschenden Wetter extrem glitschig, also nur mit größter Vorsicht zu benutzen. Die Affen leben bis auf die Rotgesichter sämtlich in verglasten, von außen einsehbaren Innenkäfigen. Den Gibbons steht eine typische Inselanlage zur Verfügung, den Krallenäffchen bepflanzte Außenvolieren, alle übrigen Arten außer den Rotgesichtern bewohnen geräumige, aber schlicht und funktional eingerichtet Großkäfige. Raubtiere sind vertreten durch je zwei Ozelots, Servale und Tiger, wobei die Außenkäfige der Kleinkatzen (ein ehemaliger Affenkäfig und ein ehemaliger Großkatzenkäfig) gut strukturiert und ansprechend gestaltet sind (Innenräume wie bei den Affen durch Scheiben einsehbar); die Tigeranlage ist wiederum funktional (und völlig verschlammt, aber das ist ja auch in manchen großen Zoos in dieser Jahreszeit nicht anders). Dann gibt es Braunbären (laut Schild 1,3, habe aber nur drei Tiere gesehen), Nasenbären auf der ehemaligen, früher winzigen Jungbärenanlage, deren Graben zwischenzeitlich zugeschüttet wurde, zwei Marderhunde (Auch aus Bremerhaven? Waren 2001 ebenfalls noch nicht da))in einer früheren Uhu-Voliere, Fuchsmangusten sowie eine Gemeinschaftshaltung Waschbären/Kanadische Otter. Nun hatte ich vorher davon gehört, dass es eine neue Wolfsanlage geben soll und die Wölfe zukünftig mit den Bären zusammenleben sollen. Erstaunlicherweise weist NICHTS, aber auch rein GAR NICHTS im Tierpark auf diese Neuheit hin: Es ist zwar ein Bären-, aber kein Wolfsgehege zu sehen, es gibt keinen Wegweiser, nicht mal einen Aushang am Eingang. Die Anlage muss sich irgendwo außerhalb des Zoogeländes befinden, aber es gibt auch draußen keinen Hinweis und ich hatte wenig Lust, nur deswegen zum Schluss nochmal einen Pfleger zu suchen, um Auskunft zu bekommen. Damit blieb mir dann allerdings auch der Zweck eines offensichtlich neuen Geheges im Zoogelände unbekannt: Eine mit Palisaden aus dicken Bambusrohren und gelegentlichen halbhohen Panzerglasscheiben umgebene, begrünte Freianlage mit E-Draht innen knapp über Bodenhöhe und eindeutigem Ostasien-Touch. Zwei aneinander gelehnte tote Bäume ließen zwar an Klettermöglichkeit denken, waren aber komplett rinden- und größtenteils astlos, also wohl nur schwer nutzbar. Ich tippe mal auf die Marderhunde und darauf, dass die Bäume nur Dekoration sind. Eine u-förmige Reihe von kleinen Holzhäusern ("Tropenhäuser") stellt die einzigen begehbaren Tierhäuser im Zoo dar; hier leben neben den Krallen- und Totenkopfäffchen sowie den Fuchsmangusten noch Nilflughunde in einer Nachtanlage, Tigerpythons und Abgottschlangen in zwei sehr großen und reichhaltig strukturierten Terrarien sowie die heutzutage unvermeidliche Vogelspinne. In eine Seitenwand sind zwei kleine Korallenaquarien sowie ein Axolotlbecken eingelassen. Im "Innenhof" dieser Häuserreihe gibt es Außenanlagen für die Fuchsmangusten sowie für Präriehunde, Kaninchen, Meerschweinchen, Eichhörnchen (ein schwarz-weiß geschecktes Exemplar) und Stachelschweine, die als cristata ausgeschildert sind, aber sehr nach Weißschwänzen aussehen (das wichtigste Merkmal war allerdings nicht erkennbar, da die Tiere schliefen). In der Nähe befindet sich noch eine kreisrunde, bepflanzte Freianlage für Landschildkröten (die natürlich im Winterschlaf sind). Außerdem gibt es ein großes Wiesengehege mit Gemeinschaftsbesatz Bennettkängurus/Große Maras. Die Guanakos leben in einem überwiegend schlauchförmigen Gehege entlang des Besucherweges, dessen rückwärtiger Zaun über eine ganze Strecke allenfalls zwei bis drei Meter vom Frontzaun entfernt ist. Die frühere Anlage für Zwergflusspferde (zu Ruhes Zeiten dreigeteilt und zeitweise auch mit jungen Flusspferden und Tapiren besetzt) wird wie schon bei meinem ersten Besuch von Capybaras bewohnt. Dann gäbe es noch ein optisch völlig reizloses, begehbares Streichelgehege (Ursprungsname: "Kontakteria"), dem man anhand der reichlich verwendeten Eisenbahnschwellen sein Entstehungsdatum problemlos ansieht. Neben zwei Alpakas, Zwergziegen und ein paar Schafmischlingen gibt es hier eine kleine Herde Ouessantschafe in drei Farbschlägen. Die quadratische Freianlage für Waschbären und Otter befindet sich inmitten des Streichelzoos. Fehlen nur noch die Vögel, die im Zoo sehr unterrepräsentiert und ausschließlich in Allerweltsarten wie Beo, Ara, Flamingo (etwa ein halbes Dutzend Rosaflamingos), Blauer Pfau und ein paar Schwimmvögeln vertreten sind. Nicht mal Emus oder Nandus gibt es hier, was für einen Kleinzoo sehr ungewöhnlich ist. Kurios war, dass ich neben dem Imbiss einen unmittelbar neben den Bänken auf dem Boden sitzenden Uhu entdeckte. Beim Näherkommen strich der Vogel nicht ab und machte einen etwas "matschigen" Eindruck, als wenn er gegen die Scheibe geflogen wäre. Man konnte sich ihm problemlos bis auf wenige Zentimeter nähern, Berührung schätzte er allerdings nicht. Diese Zusammentreffen hatte ich noch vor dem mit einer Pflegerin, also konnte ich fragen; es handelt sich um einen Zoovogel, der normalerweise auf der Schildkrötenwiese lebt (!) und keine rechte Lust mehr am Fliegen hat. Ein Uhu als Frei"gänger" war für mich etwas völlig Neues. Geradezu rührend sind die Versuche, mittels einfachster Dekoration bei manchen Tierarten "Heimat-Touch" zu erzielen. Der mit einer Tut-ench-amun-Maske ausgestattete und mit Hieroglyphen bemalte Raum der Nilflughunde ist ja noch recht aufwändig gestaltet. Aber an anderer Stelle sollen wohl drei dicke, in Torform ans Gitter gebundene Bambusrohre die asiatische Heimat der Hulmans unterstreichen, und besonders drollig fand ich die Australiendeko im Kängurugehege (zu der natürlich auch die mitbewohnenden Maras nicht passten): Ein paar Meter hinter dem unvermeidlichen australischen Straßenschild "Kangaroos next ... miles" hat man zwei bis drei Schubkarren voll rotem Sand in die Wiese gekippt und zu einem winzigen Hügel geformt - das soll wohl Ayers Rock symbolisieren... Der Weg zur Aussichtsplattform bei den Rotgesichtmakaken führt durch einen großen, rot gestrichenen "japanischen" Torbogen, aus dessen Pfosten allerdings trotz des relativ geringen Alters schon Baumpilze wachsen. Als größeres Projekt, für das auch in einem Pavillon mit dem unvermeidlichen Münzrolltrichter Spenden gesammelt werden, ist eine Tropenhalle geplant; "natürlich" für südamerikanische Tiere wie Krallenaffen, Reptilien, Vögel und Fische sowie mit einer kleinen angeschlossenen Schmetterlingshalle. Dem aushängenden Plan nach ein "Burgers Bush" im Bonsaiformat, mit Schürfstelle, Abenteuerpfad usw. auf unterschiedlichem Höhenniveau. Im besagten Pavillon hängt auch ein Schild, dass man bitte keine Kieselsteine und keinen Müll in den Spendentrichter werfen soll, was demnach wohl häufig vorkam. Leider können Pfaue nicht lesen und finden den Pavillon als Nachtquartier toll, folglich war der Trichter innen drin ziemlich vollgeschissen.... (31.01.2007, 12:09) |
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