Forum

-> alle Kategorien des Forums (hier geht es auch zur Stichwortsuche)


Beitrag hinzufügen
Name: (= Nachname) Passwort: (= Kundennummer)
Sie haben noch keine Login-Daten? Hier können Sie sich anmelden!
Beitrag:
Bei längeren Beiträgen empfehlen wir, den Text in einem Textprogramm zu verfassen und aus der Zwischenablage einzukopieren.
Link zu anderen Medien:
Bitte anklicken, wenn Ihr Beitrag in erster Linie einen Link zu anderen Medien (Zeitungsmeldung etc.) darstellt.
Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Zoos, die es nicht mehr gibt



cajun:   Das Ergebnis einer "Lost- Places" Recherche. In der Quelle ist auch ein YouTube Video zu sehen:
"Vor 100 Jahren lebten mitten im Wald bei Tübingen Löwen, Bären und ein Alligator. Der private Tiergarten ist längst Geschichte, doch Spuren gibt es noch.
Heute kaum vorstellbar, aber vor gut 100 Jahren lebten mitten im Wald zwischen Tübingen und dem Ortsteil Hirschau exotische Raubkatzen, Eis- und Braunbären, sowie ein Mississippi Alligator.
Lediglich zwölf Jahre – zwischen 1907 und 1919 – hatte der Zoo geöffnet, doch noch heute gibt es Überreste davon. Eröffnet wurde er von dem Gastronomen Eugen Mannheim, weshalb der Tiergarten auch Mannheims Tiergarten und Mannheims Tierpark genannt wurde. Mit der gleichnamigen Stadt hatte das nichts zu tun, aber private Tiergärten, wie es sie früher noch häufig gab, wurden meist nach deren Besitzern benannt.
Private Zoos früher keine Seltenheit
Schon zuvor hatte Mannheim ein Ausflugslokal mit Tiergehegen und heimischen Tieren betrieben.
1906 kaufte er ein Grundstück am Spitzberg bei Hirschau und zeigte in der Folge auch Tiere aus aller Welt.
Binnen eines Jahres ließ er einen Gasthof mit Nebengebäuden sowie die notwendigen Tiergehege errichten und kündigte am 19. Mai 1907 die Eröffnung des Tiergartens in der Zeitung an: Eintritt für Erwachsene 20 Pfennig; ermäßigt die Hälfte.
Die Tiere erstand Mannheim aus dem ebenfalls privaten Stuttgarter Tiergarten Nill, welcher 1906 schließen musste, sowie im Austausch mit anderen privaten Tiergärten.
Raubkatzen, Bären, Affen und auch heimische Tiere
Ein genauer Tierbestand ist nicht überliefert, aber laut Zeitungsberichten der Tübinger Chronik waren im Zoo insgesamt neun Löwen (von denen zwei im Zoo geboren wurden) sowie zwölf Eisbären und Braunbären untergebracht. Außerdem ein Königstiger, ein Leopard, zwei Pumas, drei Ozelots, Wölfe, Mohrenäffchen, Javaner- und Rhesusaffen, Robben, Gänsegeier, Hirsche, Dachse, Wildschweine, Kakadus, und Sittiche.
Im Restaurant-Gebäude wurden aufgrund ihres Wärmebedarfs ein Mississippi-Alligator und einige andere Reptilien gezeigt. Zeitweise gab es auch Seehunde.
Selbst der König kommt zu Besuch
Rund einen Monat nach seiner Eröffnung stattete Wilhelm II, der letzte König Württembergs, dem Tiergarten einen Besuch ab und spendete 20 Mark.
Lange hielt sich der Zoo jedoch nicht. Als Besitzer Eugen Mannheim zu Beginn des Ersten Weltkriegs zum Militär eingezogen wurde, bedeutete das das schleichende Ende seines Tiergartens, welcher 1919 endgültig aufgelöst wurde.
Überbleibsel davon sind bis heute zu finden – wenn auch schwer zugänglich. Etwa auf halber Strecke zwischen Tübingen und Hirschau befinden sich Mauer- und rostige Käfigreste der damaligen Gehege...."
Quelle:https://www.schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/kaefige-mitten-im-wald-kaum-vorstellbar-was-hier-mal-vor-sich-ging-4152328
(04.12.2025, 11:03)
cajun:   Es war einmal:
"Als es in Klagenfurt einen Bärenzoo gab
Wenn man in Klagenfurt den Namen Prechtl nennt, erinnern sich viele an ihre Kindheit und Jugend. Denn der Name Prechtl stand für Kino, Vergnügungsparks mit Autodrom & Co. Allerdings begann alles ganz anders, nämlich mit einem von Hermann Prechtl geplanten Wildtierzoo in Klagenfurt. Die Pläne führten später zum Bärenzoo der Familie Prechtl.
Hermann Prechtl stammte aus einer Salzburger Schaustellerfamilie, die Zeit ihres Lebens auf Jahrmärkten unterwegs war. Prechtl selbst war für seine exotische Tierschau bekannt. Ab dem Jahr 1925 quartierte er sich im Winter mit seinen Tieren in dem von ihm erworbenen Gasthof Kalter Keller am Klagenfurter Kreuzbergl ein. Dort spielte er dann mit einer Idee, erzählte Roland Bäck vom Geschichtsverein für Kärnten: „Nämlich mit der Idee eines dauerhaften Tiergartens am Kreuzbergl in Klagenfurt. 1936 gelangte schließlich eine Zeitungsmeldung, dass in Klagenfurt ein Tiergarten geplant sei, sogar bis in den Stadtrat von Graz.“
Pläne für einen städtischen Tierpark
Das steirische Veterinär- und Marktamt, das für den steirischen Zoo Rosenhain in zuständig war, wollte sich diese Chance nicht entgehen lassen und übermittelte an Klagenfurt gleich eine Liste mit abzugebenden Tieren, sagte Bäck: „Darunter befanden sich zum Beispiel auch Raubtiere. Weiter gedieh dieses Projekt aber vorerst nicht.“
Prechtl wollte aber die Möglichkeit, einen Zoo in Klagenfurt zu errichten, nicht so einfach ziehen lassen. „1937 sprach der Inhaber der Tierschau Prechtl wieder beim Bürgermeister der Stadt Klagenfurt, Adolf Wolf, vor. Er schlug, ausgehend von seiner fahrenden Tierschau, einen städtischen Tierpark mit einheimischen Wildtieren, Wassergeflügel und diversen Exoten als besondere Attraktion vor.“
Stadt verwies auf finanzielle Grenzen
Der damalige Klagenfurter Bürgermeister forderte aber Details, nämlich den genauen Lageplan des Zoos, die Kosten der Tierpflege und wie hoch die Einnahmen mit so einem Zoo für die Stadt wären, sagte Bäck: „Wolf stand dem Projekt nicht negativ gegenüber, er sah jedoch die finanziellen Grenzen der Stadt.“
Denn die Stadt hatte erst kurz zuvor, neben anderen Projekten, in eine Staumauer und in das Forstsee-Kraftwerk investiert. „Prechtl vermutete hingegen eine Intrige der Beamtenschaft im Rathaus gegen ihn“, sagte Bäck. Und damit dürfte er gar nicht so weit daneben gelegen haben.
Vermutungen über Eigeninteressen
Der Klagenfurter Bürgermeister hatte 1927 privat den Schrotturm am Wörtherseeufer erworben und ihn zum Aussichtsturm umgebaut. Dazu errichtete er das legendäre Restaurant zur Schrottenburg. Außerdem gründete Bürgermeister Wolf 1936 die Wörthersee-Sportfeste-AG (WÖSPAG).
Könnte es sein, dass er für seine Projekte keine Konkurrenz auf der anderen Seite des Kreuzbergs haben wollte, fragt Bäck: „Diese Frage muss unbeantwortet bleiben.“ Doch aus dem Zoo für Klagenfurt wurde vielleicht deshalb vorerst nichts.
Bärenzoo 1969 gegründet
Anknüpfend an die Idee von Hermann Prechtl gründete Wilhelm Prechtl dann 1969 den Klagenfurter Bärenzoo auf dem Kreuzbergl. Die Tiere waren in einer großen Käfiganlage im östlichen Bereich des Kreuzbergls untergebracht. „Prechtl setzte damit eine sehr lange Familientradition fort, denn zuvor tourte die Familie jahrelang mit Bären-Dressuren durch Europa.“
Die Bären auf dem Kreuzbergl entwickelten sich kurzfristig zu wirklichen Stars von Klagenfurt, sagte Bäck: „Gezeigt wurden Braunbären, Eisbären, Kragenbären, Lippenbären, ein Malaienbär und als besonders seltene Art eine der größten Bärenarten der Welt, die Kodiakbären Hansl und Gretl, die sogar Junge bekamen.“
Aus für den Bärenzoo im Jahr 1984
Vis-à-vis beim Gasthof Kalter Keller auf dem Kreuzbergl lebten die rund 100 Tiere der rollenden Zooshow von Hermann Prechtl. Die Kosten wurden aber immer mehr, die Besucher zahlen weniger, die Stadt zog ihre Unterstützungsabsichten zurück. „Das besiegelte das Aus für den Klagenfurter Bärenzoo und damit auch ein Stück Klagenfurter Geschichte.“
Die Tiere wurden in einen Zoo nach Spanien und in einen Safaripark nach Holland gebracht. Das Gehege am Kreuzbergl wurde 1984 abgebaut, der Gasthof weggerissen. An ihn erinnern heute noch die Tiergarten-, die Bären- und die Tigergasse am Kreuzbergl."
Quelle:https://kaernten.orf.at/radio/stories/3328837/
(14.11.2025, 09:46)
Carsten Horn:   Hm, vor 2000 ist aber weit gefasst, der Zoo schloß 1944. Oder will man auch Bilder vom Aquazoo?
(13.06.2025, 22:14)
cajun:   Vielleich hat jemand aus dem Forum ja noch was in der Sammlung?
"Stadt sucht Zoo-Fotos- Historische Fotos gesucht: Die Stadt will das 150-jährige Bestehen des Zoos feiern und benötigt Hilfe aus den Archiven der Düsseldorferinnen und Düsseldorfer.
Das Zoo-Jubiläum steht im kommenden Jahr (2026) an. Interessant sind für die Stadt Bilder, die vor dem Jahr 2000 entstanden sind.
Zoo wurde 1876 gegründet
Es können Bilder der Gebäude an den verschiedenen Standorten, aber auch Tier- oder Naturbilder sein. Düsseldorfs Zoo wurde 1876 gegründet, damals in Düsseltal mit 200 Tieren - weshalb das Zooviertel auch so heißt.
Zerstörung im 2. Weltkrieg
In den folgenden Jahrzehnten waren dort unter anderem Eisbären, Affen und Flamingos zuhause. Nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg entstand das Aquazoo Löbbecke Museum, 1987 zog es an seinen heutigen Standort im Nordpark. "
Quelle:https://www.antenneduesseldorf.de/artikel/stadt-sucht-zoo-fotos-2350769.html
(12.06.2025, 16:57)
cajun:   Historisches:
"Dort lebten mehr als 1.000 Tiere
Wilde Vergangenheit: In Bremen gab es mal einen großen Zoo
Es ist viele Jahrzehnte her und heutzutage schier unvorstellbar: In Bremen gab es mal einen großen Zoo, in dem mehr als 1.000 Tiere lebten. Ein paar Affen machten damals Furore.
Der kleine Achterdiekpark in Bremen-Oberneuland ist das Zuhause von Fröschen, Kröten, Molchen und Libellen. Doch vor vielen Jahren, in den 1960ern, konnten dort ganz andere Tiere bestaunt werden. Ein Inder hielt Bremen für den perfekten Zoo-Standort.
Bis zum Jahr 1961 war der Achterdiekpark eine rein landwirtschaftliche Nutzfläche – bis der indische Tierhändler George Munro mit der Planung und Gestaltung eines zoologischen Gartens für die Stadt Bremen begann. Bremen als Zoo-Standort? Das kann sich heutzutage wohl kaum jemand vorstellen. Doch damals habe die Hansestadt als See- und Flughafenstandort optimale Voraussetzungen für eine Zoostadt geboten, schreibt der "Weser-Kurier Geschichte".
Zoo Bremen: Dietrich Hagenbeck kommt zur Eröffnung
Am 7. April 1966 war es schließlich so weit: Bremen eröffnete seinen eigenen Tierpark mit einer Größe von 27 Hektar. Zur Eröffnung begrüßte George Munro unter anderem Persönlichkeiten der Politik und auch Zoodirektoren aus Italien sowie Tierparkdirektor Dietrich Hagenbeck aus Hamburg. Die Italiener hätten als Geschenk zwei wertvolle Nandus mitgebracht, wie der "Weser-Kurier" damals berichtete.
Insgesamt lebten im Bremer Zoo etwa 1. 000 Tiere, darunter Affen, Antilopen, Elefanten, Leoparden, Löwen und Lamas. Einige von ihnen seien bereits im August 1965 mit drei Frachtfliegern aus der indischen Stadt Kalkutta nach Bremen gebracht worden, schreibt die "Kreiszeitung".
Was erfolgreich begann, nahm jedoch ein schnelles Ende. Zwar wurde der Zoo anfangs überaus gut besucht, vor allen an den Wochenenden fast schon überrannt. Doch volle Straßen, zu wenig Parkplätze und die schlechte Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln machten dem Tierpark in Oberneuland zu schaffen. Schon im Jahr 1967 sah es nach übler Pleite aus. Zusätzlich machte der Zoo im selben Jahr Schlagzeilen, als sechs ausgebüxte Rhesusaffen durch Oberneuland tobten.
Zoo-Pleite in Bremen nach wenigen Jahren: Tiere versteigert
Trotz der Gründung eines Fördervereins und Finanzspritzen vom Land Bremen war der Zoo nicht zu retten. 1973 kam es schließlich zur endgültigen Auflösung wegen Zahlungsunfähigkeit. Die Tiere blieben im Besitz von George Munro, wurden aber teilweise verkauft oder versteigert. Der Zoo war Geschichte, Munro ging später ins Ausland.
Nach der Tierpark-Pleite verwahrloste das Areal zusehends. Heutzutage wird der Achterdiekpark von einer Privatinitiative betrieben, die seit 1993 von den Erlösen der Bürgerpark-Tombola profitiert. Im Achterdiekpark sind nun wieder Frösche, Libellen und Co. zu sehen. Die wilden Jahre sind vorbei."
Quelle:https://www.t-online.de/region/bremen/id_100170554/bremen-in-den-1960ern-gab-es-einen-zoo-mit-1000-tieren.html
(24.01.2025, 14:54)
Andrws:   Nyköbing gibts noch, klein und häßlich. Zumindest 2002. Hab' keine Webadresse gefunden.
Aarhus ist seit mind. 30 Jahren verschwunden. Hatte mal einen Plan davon.

(03.02.2006, 00:00)
Zoosammler:   Auf www.zooguidebooks.com (?/Link auf www.zoo-ag.de) findet man dänische Zooführer aus Nyköbing und Aarhus. Weiß jemand, ob es diese Zoos noch gibt (finde nichts dazu), bzw. was aus ihnen geworden ist?
(26.01.2006, 00:00)
Klaus Schüling:   Ich habe heute (in Kerkrade) gehört, dass der Vogelpark Metelen Ende des Monats schließt. Also: "Last Chance to see!"
(26.10.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Leider findet man über den Vogelpark Metelen bereits eine Preisliste der Tiere im Internet. Die Bediensteten halten aber nach wie vor die Stellung und hoffen ,dass es nicht zur endgültigen Schließung kommt.
(26.10.2005, 00:00)
Susi:   Hallo Michael, nein, Vogelpark Metelen ist (noch) offen. s. Website.
Schnell noch hin, es sei denn, ihr wollt euch alle nur geschlossene Zoos anschauen.
Besser, man kennt es selbst noch, als Jahre später mit einem alten Plan auf der grünen Wiese zu stehen und zu rätseln...

Habe eben mal gesurft, ob ich was über einen anderen Park finde, den ich noch kenne:
Safaripark Tüddern
Dazu gibts eine Website der Zoo-AG:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Safariparks.htm
mit Infos auch über andere aufgelöste Parks.
Safaripark Groß-Gerau:
www.safarilandgg.de
Und bei der Gelegenheit habe ich auch das Projekt über die Geschichte des Zoo Schweinfurt gefunden:
http://www.zoo-ag.de/schweinfurt.htm
Wär das nicht mal was für den Rundbrief - dazu scheint es einiges an Infos im Stadtarchiv zu geben!

(18.10.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Wenn man den Begriff "Zoo" sehr weit fasst (also so weit, wie es "Zoosammler" üblicherweise tun), hätte ich noch kleinere Einrichtungen aus Norddeutschland zu bieten:
- Freizeitzoo Logabirum (klingt zwar nach Asterix, liegt aber in Ostfriesland und hatte damals sogar Kleine Pandas)
- Vogelpark Metelen (soll geschlossen sein!)
- Vogelpark Dehne / Bad Oeynhausen
- Zoo am Klüt in Hameln (die absolut schrecklichste Tierhaltung, die ich jemals besucht habe, also absolut kein Verlust)
(13.10.2005, 00:00)
Werner Weyler:   In der Chronik zum 100jährigen Bestehen
des Kölner Zoo ( Hässlein, 1960 )kann man einiges zu nicht mehr bestehenden Zoos ( u.a. Aachen und Nill's Zoologischer Garten ) finden.
(16.09.2005, 00:00)
Stefan Schubert:   Vor vielen vielen Jahren gab es einen Sonderberichts des Tierpark-Teletreffs (eine DDR-Fernsehsendung mit Prof.Dr.Dr. Dathe) über die Abwicklung des BelleVue-Zoos. Wäre sicherlich interessant, würde der RBB diese wieder hervorkramen! ;-)
(16.09.2005, 00:00)
Michael Mettler:   Über den Zoo Manchester findet sich allerlei Nettes und Interessantes in den Büchern des englischen Zootierarztes David Taylor, der viele Jahre für Bellevue gearbeitet hat. Es gibt ungefähr ein halbes Dutzend Bücher von ihm in deutscher Übersetzung.
(15.09.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Zur Berliner Pfaueninsel:

Im Internet läßt sich einiges über die Pfaueninsel finden. Nach einigem Suchen fand ich auch den Hinweis auf ein Büchlein, was ich mir vor Jahren gekauft und damit die Insel erkundet habe. Ich fand so einige Spuren längst vergangener Zeit, die Prof. Klös in seinem Buch " Von der Menagerie zum Tierparadies " beschrieben hatte. Das Wetter spielte mit und ich kann nur sagen, ein tolles Erlebnis, dass ich jedem empfehlen kann.

Das Büchlein ist ein Nachdruck des 1837 erschienenen " Wegweiser auf der Pfaueninsel ", von Fintelmann ( er war der königliche Hofgärtner ). Im beiliegenden Plan sind alle damaligen Tiergehege und - Häuser angegeben. Mit entsprechendem Bildmaterial versehen, gewinnt man schon einen guten Einblick in die königliche Menagerie, welche 1842 den Grundstock für den Zoo Berlin bildete.

Ich empfehle, in den antiquarischen Suchdienst zu gehen und Pfaueninsel und Fintelmann einzugeben. Vorhin waren noch drei, oder vier Exemplare im Angebot.
(21.08.2005, 00:00)
Oliver Jahn:   Zum verlegten Zoo Münster kann ich nur das Buch "Von Landois zum Alwetterzoo" empfehlen. Ein Werk, das in keinem Schrank eines Zoofreundes fehlen darf!!!
(20.08.2005, 00:00)
Ingo Rossi:   Danke für den Tip zu Manchester. Wirklich sehr empfehlenswert!
Der Zoo Antwerpen (den gibt es zwar noch, keine Sorge) hat auch sehr interessante Fotoarchivseiten zu seiner Geschichte auf seiner Homepage.
(10.08.2005, 00:00)
R. Masell:   Hallo zusammen, zu Manchester habe ich diese Website gefunden. http://manchesterhistory.net/bellevue/zoo.html
Sehr informativ.
(09.08.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Muss ich nachher ma schauen!
(09.08.2005, 00:00)
Andreas Soltwedel:   Der Liste von "Neugier pur" möchte ich folgende Einrichtungen hinzu fügen:
- Nill´s Tiergarten, Stuttgart
- Berliner Pfaueninsel
- Zoologischer Garten Frankfurt am alten Standort
- Tierpark Bremen
Ein kleiner Tipp sei gestattet: unter www.zoo-ag.de findet man eine Liste von rund 200 aufgelösten deutschen Zoos. Der Zoologische Garten Düsseldorf wurde in diesem Forum und auch im Tiergarten-Rundbrief bereits angesprochen.
Noch eine Frage an Herrn Peter: Welchen Hambuerger Zooführer haben Sie ?
(09.08.2005, 00:00)
Werner Weyler:   Schade, dass Sie keinen Namen haben, so werde ich auch nur pauschal antworten können. Ich weiß, dass so einige Spezialisten im Rundbrief historische Beiträge liefern werden. Ich weiß auch, dass man in Münster sehr an solchen Dingen interessiert ist. Ich denke, dass in den nächsten Ausgaben immer wieder Beiträge zu längst aufgelösten Einrichtungen erscheinen werden. Um nur die deutschen Zoos anzusprechen, so dürfte es mit Aachen und Krefeld Probleme geben, es ist kaum etwas zu finden. Von den Zoos in Hamburg, Münster und Nürnberg ( am Dutzendteich ) ist genügend überliefert. Ich werde nicht der einzige sein, der im Rundbrief solche Artikel lesen will.
(08.08.2005, 00:00)
Sven P. Peter:   Vom alten Zoo Hamburg hab ich einen Zooführer.

MfG Sven P. Peter
(08.08.2005, 00:00)
Neugier pur:   Etwas egoistisch, hätte ich noch ein paar Anregungen für die tiergarten-Rundbrief-Rubrik geschlossene Zoos:
- Zoologischer Garten Hamburg
- Belle Vue Zoo Manchester
- Zoo Marseille
- ehem. Zoos in Aachen und Krefeld
- verlegte Zoos in Nürnberg und Münster
- Windsor Safari Park, England

Leider weiß ich gar nichts über diese Parks, würde mich aber sehr über Artikel im Tiergarten-Rundbrief freuen!
(08.08.2005, 00:00)

alle Beiträge