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Elefantenbaby geboren! - II



Jennifer Weilguni:   @WolfDrei
Ich werde jetzt einfach mal ein bisschen frech und sage, dass einem Mangelexemplar sowas schon mal passieren darf.. man(n) möge mir verzeihen :-)))))))))
(23.06.2010, 09:04)
WolfDrei:   ps: Man soll nicht abends um 23 Uhr schreiben: Also der Mann hat eine "Menge von Mängeln", ein Mangelexemplar also.
(23.06.2010, 07:27)
Jana:   Hat zB schon jemand bei europäischen Elefanten Test auf Toxoplasma gemacht?
http://web.natur.cuni.cz/~flegr/pdf/toxosons.pdf
(22.06.2010, 12:27)
WolfDrei:   @Jennifer W. : Statt "Mangel-" hätte ich besser "Mengelexemplare" schreben sollen.
(21.06.2010, 22:50)
Michael Mettler:   @Niedersachse: Vielleicht werden ja entweder die Kühe oder die Besamer immer routinierter, das reduziert den Stress ;-)
(21.06.2010, 20:56)
Jennifer Weilguni:   Unmöglich ist in der Natur ja scheinbar ohnehin fast nichts.. immerhin gibt es ja auch Säugetiere, die Samen speichern können um dann in "guten Zeiten" ein Jungtier zu bekommen. Oder sogar Fälle, in denen in Notzeiten ein ungeborenes Tierkind quasi von selbst abgetrieben wird, weil Notzeiten angebrochen sind.

Das Männer Mangelware sind ist auf jeden Fall "besser", als wenn Frauen Mangelware wären. Immerhin kann ein Männchen ja viele Weibchen begatten.
(21.06.2010, 20:04)
Niedersachse:   Die Kuh Quote ist allerdings immer weiter am steigen.
(21.06.2010, 18:40)
Michael Mettler:   Die künstliche Besamung von Elefantenkühen ist ja wegen des dafür nötigen Trainings und der Manipulationen am Tier wahrscheinlich ebenfalls Stress für dieses. Und was ist bislang das Ergebnis nach künstlicher Besamung? Fast ausschließlich Bullkälber....
(21.06.2010, 16:02)
Holger Wientjes:   Ich finde die Theorie keineswegs absurd sondern ziemlich interessant ! Vielleicht sollte man ´mal jemanden danach befragen, der sich eventuell näher damit beschäftigt. Am IZW z.B. !

Gibt es denn ähnliche Feststellungen/Statistiken für andere Kriege (Zweite Weltkrieg) ?
(21.06.2010, 14:54)
Michael Beckes:   Und der Umzug eines Bullen bedeutet für Ihn ja Stress. KÖnnte es sein, dass wenn ein Bulle dierekt nachdem Umzug deckt also die wahrscheinlichkeit auf ein Bullenkalb höher ist?
(21.06.2010, 14:25)
WolfDrei:   Da wir ja "wissen", daß Männer "Mangelexemplare" sind, hat sich die "Natur schon an sich statistisch eine höhere Rate von Männchengeburten "ausgedacht". Es gab eine Theorie, daß nach Notzeiten (= Stresszeiten) sogenannte "männliche" Spermien kleiner als "weibliche" seien und so leichter die Eizellenhülle enzymatisch durchdringen können. Üeber pheromongesteuerte Reaktionen bei Tieren kennen wir wohl noch Vieles nicht (Nachweisgrenzen bei der Detektion, die bei 10 hoch minus 12 mol liegen können und dennoch wirksam sind)
(21.06.2010, 08:10)
Michael Mettler:   Es gab m.W. auch mal die Theorie, dass Stressbedingungen bei Säugetieren die Rate männlicher Nachkommenschaft steigern. Einen überlebten Krieg dürfte man wohl durchaus als Stress verbuchen...
(20.06.2010, 23:08)
Michael Beckes:   Ich kann mir halt nicht vorstellen, wie die Natur das anstellen sollte.

vielleicht über den Hormonhaushalt der Mütter.

aber ist ja schon komisch das genau nach dem Krieg wo viele Männer straben auf einmal mehr jungs geboren wurden.
(20.06.2010, 22:58)
Jennifer Weilguni:   Vieleicht sollte man genauer wissen ob es sich bei der 10% Steigerung nach dem Zweiten Weltkrieg um einen Zufall gehandelt hat oder aber um eine tatsächlich von der Natur beabsichtigte Erscheinung.
(20.06.2010, 22:15)
Michael Beckes:   Hallo,
ich habe da vor einiger Zeit mal eine Theorie entwickelt. Hört sich wohl ziemlich komisch an, und ich bin auch kein Fachmann sondern nur ab und an mal im Zoo.
Zur Theorie:
Nach dem ersten Weltkrieg in dem viele Männer umgekommen sind stieg laut einer Statistik der Geburtsanteil für Jungen um ca. 10%. Könnte es nicht sein, dass die Natur erkennt, dass ein Mangel herrscht und ( keine Ahnung wie das gehen soll) mehr Jungs produziert um das wieder auszugleichen.
Im Zoo lebt meistens nur ein Zuchtbulle während in der Wildbahn sich viele Bullen in einigem Abstand zu großen Herden befinden und dort auch ihre Duftmarken hinterlassen. Daher wissen die Kühe, dass reichlich Bullen vorhanden sind. Im Zoo haben sie nur einen Bullen und sie denken vielleicht unterbewusst, dass es zu wenige gibt, könnte dadurch vielliecht die Anzahl an BUllengeburten so hoch sein? Wäre so etwas überhaupt möglich oder geht das gar nicht?

Naja wenn man jetzt Duftspuren andere Bullen im Gehege verteilen würde, so würden die bemerken, dass es genug bullen gibbt und es würden wieder weniger geboren!?

ich weiß, dass klingt alles ziemlich Absurd, aber ich würde trotzdem mal gerne eure Meinung dazu hören.

Mfg Beckes
(20.06.2010, 16:13)
Matthias Papies:   Die Problematik mit überzähligen Bullen ist sicher DIE grösste Herausforderung in der Elefantenzucht der sich in den nächsten Jahren die Zoos stellen müssen. Und das kann dann meiner Meinung nach nicht bedeuten, dass man Bullengruppen nur im Mittelmeerraum etabliert. Auch Zoos in Westeuropa müssen Bullengruppen halten und nicht nur publikumswirksamere Zuchtgruppen halten.
Erst recht ist es nicht zu verstehen, dass selbst kleinflächige Zoos neue Anlagen bauen, z.B. Halle auf der Fläche der alten Zebraanlage, um zu züchten. Momentan mag dort noch Platz sein für 1,3 Elefanten, aber um eine natürliche Gruppenstruktur wie in Emmen und Rotterdam aufzubauen, reicht der Platz dann sicher nicht mehr.
Für solche Zoos sollte es auch in Zukunft eine Überlegung wert sein nur Bullen zu halten. Zwei Bullen, die als Brüder in einer Herde aufgewachsen sind, kann man sicher auch auf 2000 m² gut halten. Die Antwort lautet deshalb nicht zwangsläufig, dass das nur auf "weitläufigen, frostfreien Haltungen im meditteranen Raum" klappen kann. Zuchtgruppen kann man schliesslich auch in Mitteleuropa halten. Und dort gibt es auch Spannungen zwischen den Tieren.
(14.08.2005, 00:00)
Klaus Schüling:   Hier wird ein GAU war, den Skeptiker einer forcierten Elefantenzucht bereits vor Jahren an die Wand malten, als darüber diskutierte wurde, ob man mittelfristig in die Zucht in den europäischen Zoos investieren oder lieber gezielt aus Culling Projekten und/oder asiatischen Zuchtstationen importieren sollte.
Wohin mit den männlichen Elefanten?
Wieviele Planstellen für Asiatische Elefantenbullen gibt es in den europäischen Zoos? Rechnen wir optimistisch mit 70 Bullen, d.h. bei einer Lebenserwartung abzügl. Jugendzeit von durchschnittlich 35 Jahren, dass nur 2 mal im Jahr ein junger Bulle vermittelt werden kann.
Wer wird bereit und dazu in der Lage sein, eine Bullengruppe auf Lager zu legen? (Antwort: weitläufige, frostfreie Haltungen im meditteranen Raum)
Wieviel Luft bringen solche "Zwischenlager"?
Egal: Elefantenjungen bringen im ersten Jahr auch in zweitklassigen Städten mindestens 100.000 zusätzliche Besucher (Tageskarten!) an die Zookassen.
Und sind wir mal ehrlich: Einer halbwegs natürlichen Herde von Elefanten zuschauen zu dürfen, ist schon ein Erlebnis, dem man sich kaum entziehen kann oder anders gesagt: ein Privileg, welches man sehr bewußt genießen sollte!
(13.08.2005, 00:00)
Klaus Schüling:   Emmen - Die Geburt von einem Elefanten ist immer ein freudiges Ereignis. Allerdings waren die Emmener Pfleger doch etwas enttäuscht nach der Geburt von Myo Set Kaung. Mit diesem frisch geborenen Jungtier ist der Park wieder um ein Männchen reicher und das obwohl sie doch alle Hoffnung auf ein Mädchen setzten.
Beinahe zwei Jahre warteten die Tierpfleger. Wird die schwangere Htoo Kin Aye eine Tochter bekommen? Die Pfleger mußten 22 lange Monate, solange dauert es von der Befruchtung bis zur Geburt, auf die Antwort warten; ja sogar bis über die Geburt hinaus. Das Geschlecht von einem Elefantenbaby (kein Zoo in Holland pflegt das Wildtier Elefant im direkten Kontakt*) wird erst dann mit Sicherheit festgestellt, wenn es das erste mal uriniert. Spätestens dann ist der sonst versteckte Penis sichtbar.
Die Antwort war eine kleine Enttäuschung für die Pfleger. Bereits seit 6 Jahren, seit der Geburt von Ma Yay Yee in 1999 ist kein Elefantenmädchen mehr geboren worden.
Agaat Kooi, Biologin im Dienst des Zoo steht vor einem Rätsel. „Von den fünfzehn Elefanten die seit 1992 in Emmen das Licht der Welt erblickten sind 13 männlichen Geschlechts. Und das obwohl rein biologisch betrachtet die Chance fiftyfifty ist. Eine wirkliche Erklärung hat Kooi für diesen Männerüberschuss nicht. „Wir hatten die Hoffnung, dass Naing Thein, der Bulle der seit 1992 die Weibchen befruchtete, das Problem ist.“ Der zuletzt geborene Elefant ist ein Sohn von Radza, dem Bullen der vor kurzem (am 05.04.1990, also vor 15 Jahren - sie lebt in Japan und erzieht ihre zweite Tochter - Radza ist also bereits Großvater*) einem lettischen Zoo ein Elefantenmädchen schenkte.
Der Emmener Zoo hatte all seine Hoffnungen auf weiblichen Nachwuchs gesetzt. „Für ein Männchen müssen wir nach 5 spätestens 6 Jahren eine neue Unterkunft finden. Dieses um zu verhindern das die Männchen ihre eigene Mutter decken.“ so die Biologin. „Fernerhin möchten wir eine so naturgetreu zusammen-gesetzte Elefantenherde wie möglich. Diese besteht nun mal vornehmlich aus Müttern mit Töchtern.“
Zeitungsartikel gefunden im zoosite-Forum, *Anm. - übersetzt Albert Roolfs - August 2005
(13.08.2005, 00:00)
Matthias Papies:   Unter diesem Link kann man die Elefanten vom Dierenpark Emmen im Stall beobachten:

http://www.rtvdrenthe.nl/ced18016-78b3-42c6-bde5-01eb30cbd39d.aspx
(09.08.2005, 00:00)
Klaus Schüling:   Wo findet man die Webcam aus Emmen?
(Ich gebe ja zu, dass ich die Meldung gestern so weitergegeben habe wie ich sie erhalten habe, also selber keine Ahnung habe, wo man diese Webcam aus Emmen findet...
(09.08.2005, 00:00)
Klaus Schüling:   Ein Elefant nach dem anderen ...
Gestern Abend wurde in Emmen ein 'fremder' Elefant geboren. Er heißt Myo Set Kaung (dt.: neue Ernte). Seine Mutter Mingalar Oo ist fürsorglichst und
absolut relaxt mit dem Neuankömmling. Entgegen den bisher in Emmen geborenen
Kids ist Radza's Sohn viel langbeiniger, knochiger im Rückenbereich mit
langem Schwanz und auch langem Rüssel. Schon auf den ersten Blick ein ganz
anderer Typ, wie man unschwer auch mit Hilfe der Webcam erkennen kann.

PS. Khaing Lwin Htoo wurde genau eine Woche später von Radza gedeckt. Also
Sonntagabend die webcam des WDR in Köln anschauen und vielleicht eine
Elefantengeburt life erleben.
(09.08.2005, 00:00)
Klaus Schüling:   Am 2.August ist um 22.22 Uhr ein kleiner Elefant in Artis
geboren. Die Mutter Thong Tai und ihr Junges machen es sehr gut. Dies ist
der erste Elefant der in Artis zur Welt kam. Auch für Tong Tai ist das
ihr Erstes. Es ist ein Mädchen. Auf der Website von Artis, www.artis.nl, ist
eine Preisfrage für die Elefant-Namensfindung gestartet.

Die Mutter Thong Tai ist im November 2003 in Artis angekommen in Verbindung
mit dem internationalem Zuchtprogramm für die bedrohten asiatischen
Elefanten. Kurz vor ihrem Umzug nach Amsterdam ist sie in Blijdorp (dem Zoo
in Rotterdam*) gedeckt worden vom Elefantenbullen Alexander. Thong Tai's
Geburt war offiziell für den September errechnet. Elefanten haben nämlich
eine Tragzeit von 22 Monate. Frisch geborene Elefanten wiegen ca. 100 kg.

(06.08.2005, 00:00)

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