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Komodowarane back in Germany



IP66:   Ich denke, daß man mit Dortmund noch ein wenig Geduld haben sollte, da zunächst einmal das Menschenaffenhaus in einen dauerhaft funktionierenden Zustand gebracht werden muß. Wenn dort alle Gehege ersetzt sind und man weiß, daß man nicht noch einen zusätzlichen Orang-Käfig braucht, darf man auch an Krokodile denken und sich über Arten den Kopf zerbrechen. Es kann sein, daß die große Geographisierungswelle bis dahin abgeebt ist und die nötigen Sponsoren dann lieber ein systematisches Krokodilhaus finanzieren - mit oder ohne Gaviale.
(17.10.2007, 11:43)
Ralf Sommerlad:   @Herr Mettler: Bitte nicht: Ich hoffe doch sehr, dass sich die Dortmunder von ihrer Tomistoma - Idee nicht abbringen lassen. Was den Nachbau angeht, so könnte man die neue Anlage im London Zoo bespielsweise als gute Vorlage nehmen..und wenn ich mir die Anlage in Prag ansehe, wird das da ebenfalls nicht die letzte Nachzucht bleiben
(16.10.2007, 21:52)
Michael Mettler:   Sorry, oder auch nicht: Ich ging eben vom bei uns verbreiteten Tupaia belangeri aus, das nur auf dem Festland vorkommt. Tupaia glis würde hingegen passen, und die genaue Zuordnung des Dortmunder Tieres kenne ich nicht :-)
(16.10.2007, 19:33)
Michael Mettler:   @Sacha: Nee, damit wärst du für Hannover "überqualifiziert", so weit geht's dann hier doch nicht - schließlich haben wir auch eine "Löwengrube" ganz ohne künstlichen Daniel darin, und bei den Gorillas habe ich auch noch keinen Pseudo-Tarzan gesehen :-)

Aber wenn du den "Drachen" unbedingt einbauen willst, wäre der Reptilienzoo Königswinter wohl die erste Adresse als Komodowaranhalter. Denn zu diesem Zoo gehört auch eine Drachenhöhle, in der das Untier der Nibelungensage in "Lebensgröße" aus Beton dargestellt ist...

Jaaa, okay, für Puristen passt der Sunda-Gavial besser zu Orang und Schabrackentapir. Aber dann läuft die falsche Tupaia-Art im Haus rum :-)
(16.10.2007, 19:22)
Sacha:   Ich glaube, an dem Tipp ist durchaus was dran. Wenn ich sehe, wie gut die K.s in den USA "laufen" resp. sich vermarkten lassen. Okay, vielleicht müsste man sie auch umbenennen: KomodoDRACHE hört sich doch viel furchterregender ("cooler", "fetter") an als Komodowaran. Und im Gehege könnte man dann eine ferngesteuerte Siegfriedfigur aufstellen, die mit den Tieren "kämpft"....:) (Damit habe ich mich jetzt wohl für die PR-Abteilung des Erlebniszoos Hannover qualifiziert).

Uebrigens, wenn wirs mal gaaaanz genau nehmen wollen (mit-dem-Zeigefinger-schwing): Thematisch passen Komodowarane eben nicht so gut in die Nachbarschaft der Orangs wie die Sundagaviale. Die beiden letzten könnten und können sich in der Natur tatsächlich begegen. Aber Komodowarane müssten auf dem Weg nach Sumatra und Borneo noch ein ziemliches Stück zurücklegen.....
(16.10.2007, 17:51)
Michael Mettler:   Ich wage mal einen Tipp: Sobald ein deutscher Zoo - welcher auch immer - eine "zeitgemäße" Anlage für Komodo-Warane bauen würde, fände er in der Folgezeit ganz schnell Nachahmer im Lande.... Noch ist ja das Krokodilhaus in Dortmund nicht gebaut (wo Panzerechsen schon im Amazonashaus vertreten sind), und Komodowarane würden thematisch genauso gut in die Nachbarschaft von Orangs passen wie Sundagaviale :-)
(16.10.2007, 16:57)
IP66:   Artensammeln ist aj eine Passion beider berliner Zoos, es gibt jetzt nur noch einen Direktor und in beiden Einrichtungen Gehegeleerstände, wenn auch keine solchen, in die man Komodowarane setzen könnte. Allerdings hat seinerzeit Herr Frädrich den Koalaimport abgelehnt, der letztlich nach Duisburg gegangen ist, insofern weiß ich nicht, wie Berlin mit einem plötzlichen Komodowaranangebot umgehen würde.
(16.10.2007, 11:45)
Ralf Sommerlad:   Ich stimme ja zu, aber steht dem nicht etwa die ja schon legendäre Artensammelwut des Zoo und das (wie man gelegentlich hört noch immer herrschende) Konkurrenzdenken zwischen den Einrichtungen entgegen? So oder so, ich bin ziemlich sicher, dass wir anderweitig schon bald Komodowarane in Deutschland bewundern können. In Miami habe ich mehr als 20 Tiere hinter den Kulissen geshen...
(16.10.2007, 06:12)
IP66:   Die Größe der Tiere und die Struktur des Zoo-Aquariums passen halt nicht zusammen - es gibt jedoch das Krokodilhaus in Friedrichsfelde, in dem man Großreptilien ganz gaut halten kann, wenn man das möchte.
(15.10.2007, 10:32)
Ralf Sommerlad:   Offensichtlich hat Berlin keine sehr glückliche Hand mit Komodowaranen, die sich anderweitig nicht nur sehr gut pflegen lassen, sondern in den letzten Jahren zunehmend gut züchten.
(15.10.2007, 10:01)
Michael Mettler:   Habe praktischerweise gerade ein neues Beispiel für solche Auskünfte bekommen (auch wenn es keine Warane betrifft): Ginge man nach den noch vorhandenen Daten der Kartei, hätte es im Zoo Münster (der ja hier im Forum wegen seiner wissenschaftlichen Arbeit stets hoch gelobt wird) seit 1900 (!) nur ganze zwei Flusspferde gegeben. Da müssen die übrigen Artgenossen und die Nachzuchten wohl eine optische Täuschung der früheren Zooleitung, der Medien und aller Besucher gewesen sein :-)
(11.10.2006, 13:07)
Hannes:   Genau das hab ich auch gedacht als ich die Antwort bekam aber es ist eine Antwort.
(10.10.2006, 22:22)
Michael Mettler:   Ich will ja nicht stänkern, aber Antworten solcher Art ("...gab es nie bei uns", "haben wir nie gemacht" usw.) habe ich auch hie und da schon auf Anfragen von Zoos bekommen, obwohl es von den betreffenden Tieren sogar fotografische Belege gab.... Was sicherlich hie und da daran lag, dass die antwortende Person nicht selbst Augenzeuge war oder das Gesuchte "vor ihrer Zeit" war. OK, das war jetzt DOCH gestänkert.
(10.10.2006, 19:26)
?:   Da haben wir es ja schwarz auf weiß. Warum sollte mir auch der Pfleger im Terrarium , der ja auch die Komodos betreut hat, die Unwahrheit erzählen ?
(10.10.2006, 18:54)
Hannes:   Sehr geehrter Herr Lüke,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Sie lagen mit Ihrer Annahme richtig, dass die Komodowarane niemals auf einer Außenanlage anzutreffen waren. Unsere Komodowarane waren stets nur im Hause des Zoo-Aquariums und definitiv nicht auf einer Freianlage.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen
Christine Koch
Zoo-Aquarium Berlin
(10.10.2006, 18:20)
Andreas Hartung:   @Sacha Beuth: Eine Info zur Veränderung des Bodenbelags im Terrarium des alten Komodo-Pärchens findet sich im Jahresbericht 1999 im BONGO 30. Zitat:

"Bei den Komodowaranen (Varanus komodoensis) mußte in der großen Anlage die Beschichtung des Fußbodens erneuert werden, damit sich die Tiere auf dem rauh gewordenen Boden die Haut an Füßen und Bauch nicht durchscheuerten. Wir haben diese Arbeiten dazu genutzt, die alten Aufbauten herauszunehmen und dadurch die flache Lauffläche für die großen Tiere zu vergrößern. Wir hofften, dadurch würde das alte Männchen, das sich grundsätzlich wenig bewegte, vielleicht mehr laufen. Vor allem aber war diese Veränderung für das Komodowaran-Weibchen wichtig, das schon seit Jahren bösartige Geschwulste an den Beinen hatte. Leider brachte diese Umgestaltung nicht den gewünschten Erfolg. Das Männchen starb Anfang Juni an einem Hämatom in der Leibeshöhle, und das Weibchen mußten wir schließlich im Oktober einschläfern. Nachdem sich die Gewebswucherungen im Zungenbereich und an den Beinen durch Operationen nur kurzfristig beseitigen ließen, dann aber sofort wieder zu wuchern begannen und das Tier immer stärker abmagerte, offensichtlich Schmerzen hatte und sich quälte, gab es keine andere Lösung, als den Waran von seinen Qualen zu erlösen."

Von Parasiten ist dort nicht die Rede, das kann aber natürlich auch ein Grund gewesen sein.

Nun würde mich noch interessieren, woran die drei jungen, im Sommer 1996 aus dem Zoo Washington eingetroffenen Warane gestorben sind. Laut besagtem Jahresbericht kam es zwischen dem Männchen und den beiden Weibchen zu schweren Beißereien, so daß das Männchen für die meiste Zeit abgesperrt werden mußte - das war dann vermutlich das Tier, das später im Keller lebte, oder?
(05.10.2006, 13:27)
Dortmunder:   Vielen Dank an die netten Kollegen, die mir hier mangelndes Erkennen eines Komodowarans unterstellen... Kenne mich da als ehemaliger Biostudent und jahrelanger Zookenner natürlich überhaupt nicht aus und werde wohl den Iguanodon vor dem Zoo-Aquarium mit einem Komodowaran verwechselt haben... Mein Fehler *grrrrr*

Kann sogar meinen Vater als Zeugen dafür vorbringen... Also, vielleicht hatte ich ja auch wirklich nur Glück...
(05.10.2006, 09:38)
Michael Mettler:   @?: Nö, aber es war ja auch kein Chinesischer Kleiner Panda (styani), sondern die Nominatform... :-)
(05.10.2006, 08:44)
?:   Wurde der Katzenbär denn von einem Chinesischen Leoparden gefressen ? Die 3 Komodowarane, die aus Washington kamen , waren , wenn man die Haupttreppe raufkommt, im linken Gang im hinteren Eckterrarium untergebracht. Nach dem Tod der alten Komodos kamen zwei davon in den ehemaligen Komodoverschlag, das konnte man ja weder als eine Anlage, noch als Terrarium nennen, einer kam in den Keller. Und nach und nach sprangen auch die jungen Komodos über die Klippe.
(05.10.2006, 06:33)
Mel:   "Nett" formuliert, aber trifft ja genau das was ich meinte, in anderer Form und mit Beispiel.
(04.10.2006, 23:11)
Michael Mettler:   @Mel: War sie für die Kleinen Pandas auch nicht - schließlich hat sich ja ein "Aussteiger" bis zum Raubtierhaus verirrt und ist dann "artgerecht" einem Leoparden zum Opfer gefallen....
(04.10.2006, 22:29)
Mel:   Das stimme ich zu wenn dann war es eh sicher nur ein Kurzaufenthalt. aber wie gesagt die Anlage wäre für Komodos definitiv nicht ausbruchssicher gewesen.
(04.10.2006, 22:17)
Michael Mettler:   Muss ja übrigens nicht heißen, dass der Waran dort regelmäßig Ausgang hatte, vielleicht war die Beobachtung von Dortmunder wirklich ein Riesenzufall. In Hannover sah ich vor -zig Jahren auch mal das damalige Pärchen Roter Tejus vor dem Tropenhaus in der Sonne liegen - frei auf der Wiese! Es war allerdings ein Pfleger dabei, der den beiden einfach mal ein Sonnenbad gönnte. Die Tejus hätten eh nicht schnell weglaufen können, die waren grausam verfettet :-)
(04.10.2006, 22:15)
Mel:   @MM: Mit dreizehn oder vierzehn Jahren wirkt vieles anders und größer. Das aquarium hatte schon öfter Großvarane unter anderem auch Bindenv. Ist ja auch nur eine Vermutung. Ich halte die anlage auch nicht für ausbruchssicher für Varane.

Teilweise wurden im Aquarium aber auch Tiere "zwischengelagert".
(04.10.2006, 21:58)
Michael Mettler:   @Ewok: In der Terrarienetage in jener Anlage, die zwischen den beiden Treppenaufgängen liegt und mit einer Seite direkt zum Treppenhaus zeigt.

@Mel: Kann mir nicht vorstellen, dass Dortmunder einen Leguan mit einem "großen Komodowaranmännchen" verwechseln konnte. Und ich selbst kann mich wiederum nicht erinnern, in Berlin einen großen Bindenwaran gesehen zu haben - schon gar nicht draußen....
(04.10.2006, 21:49)
Ewok:   Wo wurden denn die Komodos im Berliner Aquarium gehalten? Ich "studiere" grade die Pläne aus dem Aquarienführer von 1990 und finde eigentlich keine Platz bei dem ich mir vorstellen könnte, dass die Warane darin gelebt haben könnten...???
(04.10.2006, 21:33)
Mel:   @MM: Bei dem angesprochenem Einzellexemplar handelte es sich um den hier schon weiter unten erwähnten Moritz. Und Ja die Haltung gen Ende wurde aus parasitären Gründen auf "Ohne-Einstreu" umgestellt und auch die kleine Erweiterung des terrariums war nicht wirklich effektiv.

Ich vermute mal, daß das was Dortmunder auf der kleinen Ausenanlage gesehen haben könnte wohl eher wenn überhaupt ein Bindenwaran oder Leguan war. Definitiv waren die Komodos nie auf dieser aussenanlage.

Gruß Mel
(04.10.2006, 21:15)
Michael Mettler:   So wie ich es in Erinnerung habe, wurden die Komodos in Berlin schließlich völlig ohne Substrat, also auf dem nackten Boden gehalten. Wobei meine persönliche Meinung ist, dass ein Lebewesen bei dauerhaft steriler Haltung NOCH empfindlicher wird.

War nicht vor dem Krieg nur ein Einzelexemplar vertreten? Vielleicht war DAS ja auch das Geheimnis des Erfolgs - kein Stress mit andauernd dicht auf der Pelle sitzenden Artgenossen. Frankfurt hatte doch auch länger ein Einzeltier? Vielleicht ist die optimale Individualdistanz eben größer, als es die Berliner Verlegenheitsanlage (die ja in Windeseile improvisiert wurde, als die ersten Tiere als Geschenk avisiert wurden) zuließ.
(04.10.2006, 19:33)
Sacha Beuth:   @?: Natürlich stirbt kein Tier an Pech. Ich meinte damit, dass z. B. unglücklicherweise ein Krankheitserreger eingeschleppt worden ist, der nicht mehr entfernt werden konnte (Hat man in Berlin nicht u.a. deswegen den Substrat/die Bodenbeschaffenheit in der Anlage bei den Treppen zum Aquarium verändert? = Echte Frage, kein Zynismus). Mir scheint, ALLEIN mit dem Auslauf ist der grössere Haltungserfolg vor dem Krieg nicht erklärt.
(04.10.2006, 19:02)
?:   Ich habe vor ca. 3-4 Jahren lange mit dem Berliner Pfleger der Komodowarane gesprochen. Alle Tiere sind nicht durch Pech, sondern Haltungsbedingt gestorben. Die langjährige Haltung vor dem Krieg war wesentlich erfolgreicher,weil die Tiere täglich Auslauf hatten. In Berlin wurden die Tiere nie in einer Außenanlage gehalten. Ich weiß nicht, was Dortmunder da gesehen hat, jedenfalls haben die Berliner Komodos ihre Anlage nur aus zwei Gründen verlassen :
1. Sie mußten in die Tierartztpraxis
2. Sie waren tot.
Es wird also kein Komodowaran gewesen sein. Aber vor dem Aquarium steht ein Betonsaurier, vielleicht war es das ja.
In Chester leben die Komodos in einem eigenen Haus, das den bedrohten Insel-Tieren gewidmet ist und " Islands in Danger " heißt. In Amerika werden fast überall Komodowarane außerhalb der Terrarienhäuser gehalten.
(04.10.2006, 16:54)
Sacha Beuth:   @Michael Mettler: Bin ganz Deiner Meinung.
(04.10.2006, 14:11)
Michael Mettler:   @Sacha Beuth: Wenn ich die Berliner Gedankenspiele richtig interpretiere, ist genau der von dir vorgeschlagene Bereich am Aquarium für den Erweiterungsbau (Ozeanbecken) vorgesehen - wann auch immer das realisiert wird.

Übrigens: Eine Anlage für Komodowarane (oder auch Bindenwarane?) muss ja nicht zwingend einem Terrarienhaus angegliedert sein und damit dessen räumlichen Zwängen unterliegen. Ich denke da gerade an diverse "eigenständige" Riesenschildkrötenanlagen mit Innen- und angeschlossenem Außenbereich wie in Zürich oder Hannover - sowas müsste auch für Warane in diversen Zoos möglich sein. (Siehe auch Krokodile, für die zunehmend eigenständige Häuser entstehen - leider ohne Außenanlagen). Ein Publikumsmagnet wäre es auf jeden Fall.
(04.10.2006, 14:05)
Dortmunder:   @ Sacha :

Leider war ich mir damals, mit meinen 13 bzw. 14 Jahren noch nicht so bewusst, dass ich da so einen seltenen Moment erwischt hatte... Hab damals gedacht, das wäre tagtäglich, das die Tiere rausgehen... Tja, klarer Fall von denkste...
(04.10.2006, 13:51)
Sacha Beuth:   @Dortmunder: Hast Du zufällig Fotos von den Komodos in der Aussenanlage? Die müssen Raritätenwert haben.
Zur Haltung: Im Prinzip KOENNTEN mehrere Zoos in Deutschland K. halten, sofern sie genug Geld für eine geräumige Anlage (wegen unseres Klimas in erster Linie Innenanlage) zur Verfügung haben resp. beschaffen können (wobei dann vermutlich die eine oder andere Grosstierart über die Klinge springen muss). In den bestehenden Terrarienhäuseren die ich KENNE, sehe ich dafür keine Chance (Ausser eben man verzichtet auf ein Dutzend andere Arten).
Den Zoo Berlin würde ich nicht grundsätzlich als potenziellen Halter streichen. Die Haltung während des von "?" beschriebenen Zeitraums ist offensichtlich fehlgeschlagen. Aber war da nicht auch eine grosse Menge Pech im Spiel? Und hat nicht gerade das Zooaquarium vor dem II. Weltkrieg - als die technischen Voraussetzungen wesentlich schlechter waren als heute - jahrelang einen K. namens "Moritz" gepflegt?
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass das resp. die Gehege für die Komodos ab den 80er in Berlin unzureichend (im speziellen: zu klein) waren.
Nun meine Frage: Könnte man das mit Büschen und Bäumen besetzte Vorgelände direkt rechts beim Elefantentor-Eingang nicht auch für eine-Komodowaran-Anlage nutzen (baulich ans Aquarium angeschlossen und mit Besuchereinsicht sowohl vom Aquarium wie vom Zoogelände)? Oder ist man auf den dort befindlichen, ALLEINIGEN Mitarbeiterzugang dringend angewiesen?

(04.10.2006, 12:42)
Drtmunder:   Lass mich kurz überlegen... Die Anlage ist schon die richtige, müsste das vorletzte Mal gewesen sein, dass ich in Berlin war... Nach der Wiedervereinigung auf jeden Fall... 1990 / 1991 würde ich vermuten...
(04.10.2006, 11:52)
Michael Mettler:   @Dortmunder: Du hast in Berlin einen Komodowaran in der Freianlage gesehen??? (Ich nehme an, du meinst die frühere Riesenschildkröten- und spätere Kleinpanda-Anlage.) Kann ich mir angesichts der extremen Vorsicht wegen Parasiten in Berlin gar nicht vorstellen! Wann war das etwa?
(04.10.2006, 10:57)
Dortmunder:   Obwohl ja auch Köln oder wirklich Leipzig in Frage kämen... Berlin (Zoo) hatte doch eigentlich gute Ansätze mit den Tieren, oder ? Kann mich noch lebhaft an ein recht großes Männchen auf der Freianlage neben dem Aquarium erinnern...
(04.10.2006, 09:54)
?:   Bin ich auch dafür, aber Bloß nicht mehr im Zoo Berlin, 6 verheizte Komodowarane zwischen 1984 und 2002 sind eindeutig 6 zuviel. Ich würde Friedrichsfelde vorschlagen, die Krokodilhalle umzugestalten für Komodwarane und ein paar kleinere indonesische Reptilien, aber die Außenanlage für die Komodos nicht vergessen. Krokodile kann der Zoo halten.
(03.10.2006, 18:41)
Dennis K.:   Es scheint ja wieder Hoffnung zu geben das wieder Komodowarane in den deutschen Zoos Einzug halten. Das letzte deutsche Exemplar ist ja irgentwann zwischen 2002 und 2004 aus Berlin verschwunden. Aber es gibt ja mehrere zoos mit Komodonachzuchten, das lässt doch hoffen, das diese beeindruckende Reptilienart wieder irgentwo gehalten wird. Zumindest Leipzig hat ja wieder welche in Planung.
(03.10.2006, 14:18)

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