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Zoo Bremen



Klaus Schüling:   @Dortmunder:

Siehe diese Website,
Homepage / Buch des Monats / August 2005!


(05.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ Karsten :

Kannst du mir den Titel der Zoo-Chronik von Friedrichsfelde sagen ? Bin da ja immer sehr interessiert !!! Auch wenn es nichts mit dem Thread zu tun hat ;o) Sorry, Herr Schüling !
(05.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Zu Munro wollte ich noch hinzufügen, dass er laut Großkatzen-Rückblick im MILU auch einen Indischen Leoparden und bis 1973 Bengaltier an den Tierpark Berlin geliefert hat.
(05.07.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Wer Mister Munro mal sehen will, er ist in der 50-Jahre-Chronik des TP Berlin mit dem 1. ostberliner Panzernashorn abgebildet. Außer diesem lieferte er u. a. die Indischen Muntjaks und Gayale nach Friedrichsfelde.


(04.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Wingst war doch auch mal ein Ruhe-Zoo und da er jahrelang das "Jungtieraufzuchthaus der Nation" war, dürfte seine Geschichte (Arten) durchaus auch interessant sein, allerdings schien es anch Wandreys Antritt zunächst ja so, als ob er sich gut entwickeln würde (Rotgesichtsmakakenanlage), mittlerweile aber scheint Wingst in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein. Schade eigentlich, hier könnte man mit ein wenig Umbau und den vorhandenen Anlagen (u.a. viele Affengehege), z.B. ein interessantes Artenschutzzentrum entstehen lassen. Oder einen "tiergarten.com-Zoo", indem dann alle zoologischen Juwelen (solange sie kleiner als ein Shetland-Pony sind) überhaupt gezeigt werden. Wäre doch praktisch, dann müssten wir nur noch in einen einzigen Zoo fahren.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Im genannten Umkreis liegt auch noch der Zoo Wingst, geleitet vom früheren Bremerhavener Zoochef Wandrey. Dort lebt übrigens auch die letzte Bremerhavener Braunbärin.
(04.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Ich finde den neuen Zoo am Meer mehr als gelungen - wieso sollte man einen gerade völlig neu gebauten, ausgesprochen erfolgreich arbeitenden, Zoo schließen, um etwas Neues aus dem Boden zu stampfen?
Allerdings an einer Koexistenz hätte ich große Freude, nur würde die den Tod Bremerhavens bedeuten.
Gab es überhaupt jemals danach wieder Pläne, in Bremen einen Zoo zu etablieren.
Es ist übrigens keinesfalls so, dass Bremen in einer zoofreien Zone liegt, Jaderberg, Bremerhaven, Hannover und Hamburg sind alle in ca. einer Stunde (und was ist das heute schon?) zu erreichen, drei davon mit Elefanten.
(04.07.2006, 00:00)
Dennis:   Vieleicht könnte man in ein paar Jahren den Bremerhavener zoo schließen und zwischen Bremen und Bremerhaven einen neuen zoo am Meer bauen.
Der jetzige zoo am Meer ist zwar neu aber nicht besonders gelungen..
Wie meine bekannten sagen:
Früher war er zwar nicht artgerecht, hatte aber tolle tiere (Walroß, Anakonda, großes aquarium..) jetzt ist er zwar von den anlagen schöner, hat aber einen langweiligen Tierbestand.l.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wohl alles eine Frage des Standortes und des Investors. Wenn jemand genügend Geld auftreiben kann, um einen Zoo "aus einem Guss" bauen zu können - das gab es immerhin auch schon in Münster - und er mit einem attraktiven Konzept (was heute wohl hieße: Erlebniszoo) Besucher anlockt - warum nicht?

Bester Standort wäre dann anscheinend eine touristisch bereits erschlossene Region; Erlebniszoos sind ja vorrangig "Sommerzoos". Wenn man sich überlegt, dass von den 2,3 Mio. Besuchern des Berliner Zoos und des Aquariums 60% Touristen sein sein sollen - ganz Holland (das Land, nicht nur die Zoos!) soll jährlich 3 Mio. Touristen haben... Also nehmen wir doch mal einen Standort in der deutschen Weinbaugegend (Auslandstouristen!) oder vielleicht auch in Schleswig-Holstein (Familienurlaube!) mit Einzugsgebiet Dänemark. Warum sollte da nicht ein völlig neu erschaffener Zoo Chancen haben? "Großzoo" ist ja relativ, zuerst mal ist für den Normalbesucher der Bestand an Must-have-Arten wichtig.
(04.07.2006, 00:00)
Dennis:   Schwer: ja
Unmöglich: Nein
(04.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ich glaube trotzdem, dass es schwer wäre, einen neuen Großzoo in Deutschland zu etablieren...
(04.07.2006, 00:00)
Dennis:   Das man einen modernen Zoo mit relativ bescheidenen Mitteln aus dem Boden stampfen kann haben die Holländer mit dem Gaiapark Kerkrade gezeigt..
Das Bremen eine arme stadt ist ist bekannt, aber mit genügend Sponsoren und billigem Gelände wäre es durchaus möglich.
Bremerhaven und Jaderberg sind beides kleine Parks, um Elefanten sehen zu wollen müssen Bremer nach Hamburg fahren, um Flußpferde zu sehen sogar nach Hannover !
(04.07.2006, 00:00)
R. Masell:   Gefunden. Danke.
(04.07.2006, 00:00)
R. Masell:   @Michael A.
Bitte den Link zu dem Studbook.

(04.07.2006, 00:00)
Ingo Rossi:   In dem Buch "Osnabrücker Zoonachlese" von H. Sprado wird der Zoo Bremen erwähnt, das er konkurs gemacht hat und das der Zoo Osnabrück dort Tiger ersteigert hat. Allerdings leider ohne Jahreangabe.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Auf der Zoo-Ag Homepage findet sich auch nur die Info, das der Tierpark Bremen von ca. 1968 bis 1975 bestanden hat.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Habe eben mal nach dem Tierpark und George Munro gegoogelt, natürlich zu dem Thema nichts, das für aber etwas anderes gefunden, nämlich das komplette North american regional Studbook für den asiatischen Elefanten, Daten bis 2005! Wenn das Nichts für Elefantenfreaks ist....
(04.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   Auf die Beergnyalas nach Hamm kam ich übrigens, weil Frankfurt mal einen Schwarzrückenducker dorthin abgegeben hat, weiterer Verbleib des Tieres unbekannt.
(04.07.2006, 00:00)
Michael Amend:   @Karsten Vick
Ja natürlich, das stimmt natürlich nicht...Beergnyalas gab es nur 1,1 ohne Nachzucht in Berlin(vor dem 2. Weltkrieg)
Ich muß aufpassen, bald glaubt mir keiner mehr was, obwohl ich bemüht bin, das man meine Satire auch als solche erkennt.In Landau konnt eich einem neuen Tierpfleger, der die Kehlwamme beim Bergzebra zunächst für ein Geschwürhielt, und jetzt für einen Fettknubbel hält, das diese wirklich ein Fettspeicher für nahrungsarme Zeiten ist, schließlich kommen Beergzebra sauch aus vegationsarmen Gegenden und das dieser fettspeicher in vielen Zoos wesentlcih praller ist, weil sie dort mit Luzerne gefüttert werden.Er hat mir das abgekauft, weil er das unserem Lehrling erzählt hat, als iuch Frei hatte...
Zurück zum Bremer Tierpark.Über den sollte sich doch was auf der Zoo-Ag Seite finden,oder ?
(04.07.2006, 00:00)
Karsten Vick:   @Michael Amend: BERGNYALAS, die nach Hamm abgegeben wurden, da stimmt doch was nicht? Oder ist das einer deiner satirischen Beiträge?
(04.07.2006, 00:00)
Klaus Schüling:   Klar, ich würde mich auch sehr freuen, wenn jemand etwas über den Bremer Tierpark für den Tiergarten Rundbrief schreiben würde!
(04.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Ich habe den Zooführer tatsächlich noch, wenn auch in recht zerfleddertem Zustand: "Bremer Tierpark 1969". Im Vorwort ist von einer "Privatinitiative" bei der Gründung die Rede, und man entschuldigt sich auch eingangs für den provisorischen Zustand der Wege, weil diese noch ständig von schweren Baufahrzeugen benützt würden.

Ich nenne jetzt mal nur die Arten, die etwas bemerkenswerter sind: Bengaltiger, Kanadischer Puma, Fischkatze, Hyänenhund, Kragen-, Lippen- und Malaienbär, Kleiner Panda, Bergzebra, Nilgau, Sambar, Englisches Parkrind, Wollaffe, Orang und Schimpanse.

Der Parkführer strotzt jedoch von Kuriosa. So weist der Plan ein bestehendes UND ein geplantes Elefantenhaus aus sowie Seelöwen und Seehunde, im Text werden jedoch alle diese Tiere nicht erwähnt. Pinguine tauchen weder im Text noch auf dem Plan auf, sind aber mit einem eindeutig in hannover aufgenommenen Foto illustriert! Auch findet sich im Text ein seitenlanger (!) Artikel von Seitz über Erfahrungen mit Schabrackentapiren im Nürnberger Zoo, der mit dem Bremer Tierpark in keinem erkennbaren Zusammenhang steht, denn für ihn sind nirgends Tapire erwähnt....

Kein Wort übrigens über Munro. Sollte es etwa doch ZWEI Betreiber nacheinander gegeben haben, und 1969 waren nur die "Reste" des Munro-Bestandes vorhanden? Da kann ich nix drüber sagen und aus meiner Sammlung auch nichts weiter beitragen.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Und als der gute Herr Munro das Interesse am Zoo verlor, haben die einfach komplett dicht gemacht ? Was ist denn aus den ganzen Tieren geworden ???
(03.07.2006, 00:00)
Michael AMEND:   Ich habe drei Zooführer des Bremer Tierparkes aus den Jahren 1969,70 und 71.
Der Zoo wurde von dem indischen Tierhändler Munro gegründet und bis zu seiner Auflösung von diesem betrieben.Der Park war nicht sehr groß, unter 10 ha auf jeden Fall. Dafür konnte sich der Tierbestand sehen lassen , insbesondere Raubtiere waren gut vertreten, Bengal,-und Sib. Tiger, Löwen, Kanadische Pumas, leoparden(leider keien Unterartangabe),Gepard,Luchs,Fischkatze,Afrik. Wildhund. An Bären konnten laut des ZF aus Platzgründen immer nur Jungtiere gehalten werden, die später an andere Zoos ginngen.69 waren Kragenbär,-Lippen,-und Maleinbär vertreten.Waschbären und Kleien Pandas waren als Vertreter der Kleinbären zu sehen.1969 gelang sogar die Zucht von den Kleinen Pandas, der ZF 1970 schreibt dazu:Im vergangenen August machten die ebdien katzenbären des Bremer Tierparkes Schlagzeilen.Sie taten nämlich etwas, was Katzenbären in Gefangenschaft gewöhnlich unterlassen:Sie vermehrten sich.Renommierte Zoodirektoren wie Prof. Dathe aus Ostberlin,und seien Kolleegn in Osnabrück,Karlsruhe und Stuttagrt reagierten spontan und übermittelten Glückwünsche.Die Kleienn Pandas zieren übrigens das Titelbild des selbigen Zooführes, natürlich mit den babies.
An Huftieren wurden vor allem diverse Haustierformen gehalten, aber auch sambarhirsche,Guanakos,Nilgaus, Hirschziegen und Hartmann-Bergzebras! Elefanten gab es auch, leider erwähnt der ZF nicht, welche, abgebildet ist jedenfalsl eien Afrikanerin in Hannover!
Inetressant ist,d as der ZF auch einen zweiseitigen bericht über die S-Tapirgeburt 1966 in Nürnberg enthält.
An Primaten gabs Schimpansen,Orangs,Wollaffen,Kapuziner,Bärenmakak,Saimiris,und natürlich die obligatorische Meerkatzen-Sammlung.Im 70iger Führer sit aber endlich die Leopardenunterart erwähnt und abgebildete:Indische Leoparden.Der 70iger Führere rwähnt außer Rhesusaffen keine neue Art.1971 sieht es anders aus, da werden noch Amurleoparden und Nebelparder,Jaguare,sowie ein asiatischer Elefant namens"Bina"erwähnt.
Auf dem Foto heißt das Tiera ber"Bauko", hatte der Zoo also zwei Elefanten ? wahrscheinlich nacheinander, und das"Bauko"Foto wurde einfach im Führer dringelassen.Bergtapire gab es wohl keine, und dié Bergnyalas wurden laut dem Zooführer 1971 nach Hamm abgegeben,wo sie noch drei Kälber bekamen, ehe die ganze Gruppe 1976 an TBC zugrunde ging.
(03.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Übrigens findet man unter der Stichwortsuche noch folgende Eintragungen zum Bremer Tierpark im Forum:
- "Oldzooboy" und "Dirk L." geben an, je einen Bremer Zooführer zu besitzen
- Dirk L. gibt weiter an, den Bremer Tierpark besucht zu haben - das würde mich ja irre interessieren.
Übrigens findet man unter "http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm" das Titelbild eines Bremer Führers.
(03.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Das ist auch die einzige Quelle, die ich kenne. Was die Nebelparder betrifft, werden diese auch in einer der letzten Zoofreund-Ausgaben in einem detaillierten Artikel erwähnt:
"... oder im Tierpark Bremen, der schon zur Eröffnung Nebelparder zeigte und vier Tiere auch noch vor dem Jahr 1968 in Osnabrück eingestellt hatte,..."
Insgesamt scheint der Zoo ja ausgesprochen asiatisch orientiert gewesen zu sein, vermutlich liegt dass daran, was Herr Mettler über seinen Betreiber schrieb.
(03.07.2006, 00:00)
Johannes Pfleiderer:   Laut dem Weltzooverzeichnis aus Rosl Kirchshofers "Zoologische Gärten der Welt - die Welt des Zoo" von 1966 hielt der Bremer Tierpark u.a. Hartmanns Bergzebra, Vierhornantilope, Bennettgazelle, Nebelparder Rotwolf und Ährenträgerpfau, daneben häufigere Arten wie Axishirsch, Kleiner Panda, Tiger, Gepard, Elefant (welche Art ist nicht genannt), Schimpanse und Orang-Utan. Insgesamt etwa 1700 Tiere in 160 Arten (Sommer 1966)
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, vielleicht tut sich da ja auch noch was in unserer Bergtapir-Geschichte ???
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Eventuell habe ich noch einen Zooführer aus Bremen, muss ich mal nachschauen - wenigstens HATTE ich einen, aber vielleicht habe ich ihn zwischenzeitlich gegen etwas für mich Wichtigeres vertauscht.... In Erinnerung ist mir nur, dass dort zeitweise sogar mindestens ein Panzernashorn gestanden haben soll.
(03.07.2006, 00:00)
Zoosammler:   Ist die Tiergarten-Rundbrief-Serie zum Thema "Geschlossene Zoos" eigentlich gestorben?
Ich würde mich ja unglaublich freuen, mal mehr über den Bremer Tierpark zu hören, leider findet man im Internet rein gar nichts dazu. Vielleicht hat ja einer unserer Forums-Tausendsassa einen Zooführer aus alten Zeiten und kann hier mal ein bißchen lose zusammentragen, was er weiß.
(03.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Meines Wissens war der Bremer Zoo wenigstens in seiner letzten Zeit ein Händlerzoo, denn betrieben wurde er da vom indischen Tierhändler Munro. Und wenn sich ein solcher Betreiber zurückzieht, dann steht der Zoo eben auf der Kippe, das ist nicht erst heutzutage so. Da Bremen keine reiche Stadt zu sein scheint und zudem noch eine der Regionen Deutschlands mit Arbeitslosen-Höchstquoten, halte ich einen Zoo-Neubau für sehr unwahrscheinlich. Zumal es ja mit Bremerhaven und Jaderberg Zoos im Umland gibt.
(03.07.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wenn ich einen Investor, a la Roman Abramowitsch beim FC Chelsea, finde, baue ich dir in Bremen einen Zoo von ungeahnten Ausmaßen, mit allen Wunschtieren, die ihr mir hier nennt :o)
(03.07.2006, 00:00)
dennis:   Was ist eigentlich mit dem Zoo Bremen damals passiert? Bremen ist eine riesige Stadt ohne Zoo und 700 000 leute werden sich wohl kaum mit dem "Zoo" am meer Bremerhaven zufrieden
geben?
ein zoo für bremen, wär doch mal ein Pfundsprojekt!
(03.07.2006, 00:00)

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