
| Claudia Kosubek: | Ausgewilderter Bartgeier hält Vogelschützer auf Trab Erst vor wenigen Tagen war die junge Bartgeier-Dame Alosa im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert worden. Jetzt genießt sie schon die Freiheit – und stellt die Vogelschützer vor Herausforderungen. Auch ein spannendes Thema... https://www.br.de/nachrichten/bayern/ausgewilderter-bartgeier-haelt-vogelschuetzer-auf-trab,VO7zBH6 Alosa kommt ursprünglich aus dem französischen Zuchtzentraum Aster und Zierli ist im belgischen Tierpark Pairi Daiza geschlüpft ist aber dann als Ammenvogel an den französischen Zoo Beauval weitergegeben worden. Beide sind im Berchtesgaden nun aus gewildert worden. Bericht zu Beiden Bartgeiern: https://www.lbv.de/news/details/bartgeier-projekt-geht-ins-sechste-jahr-alosa-und-zierli-neu-im-klausbachtal/ (20.07.2026, 17:50) | ||
| cajun: | Ein Sommergast ist anscheinend auf den Geschmack gekommen...: "Gänsegeier raubt erneut Storchennest aus und frisst Jungtiere Ein Gänsegeier hat erneut ein Storchennest geplündert - diesmal in Algermissen (Landkreis Hildesheim). Erst am Mittwoch war ein ähnlicher Fall im nahegelegenen Sehnde (Region Hannover) bekannt geworden. Nachdem er die Jungvögel in Algermissen gefressen hatte, saß der Gänsegeier noch lange im Horst der Störche, wie Augenzeugen berichteten. Das Storchenpaar habe hingegen auf dem Nachbarhaus gesessen, sagte Alexander Krüger. Der Hobby-Fotograf ist nach Algermissen gekommen, um das Naturschauspiel zu dokumentieren. Das Auftauchen des Geiers im Ortsteil Ummeln weckt das Interesse von Naturfotografen und Ornithologen. Es sei sehr selten, den Vogel hier zu sehen, sagte auch der Tierfotograf Heiko Graf-Warnecke. "In dieser Region habe ich noch nie einen Gänsegeier gesehen", sagte Graf-Warnecke. Er sei sehr glücklich über die Bilder, die er von dem Vogel gemacht habe. Ähnlicher Vorfall in der Region Hannover Erst am Mittwoch hatte ein Gänsegeier in Sehnde (Region Hannover) ein Storchennest beraubt und die Jungvögel gefressen. Zuvor hatte der Geier die Elternstörche vertrieben. Aufgrund der Nähe und Ähnlichkeit beider Vorfälle könnte es sich um denselben Geier halten, vermutet Bärbel Rogoschick, Leiterin des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde (Landkreis Gifhorn). Storchennester sind leichtes Ziel Laut dem NABU sind Gänsegeier in der Regel reine Aasfresser. Dass der Vogel auf seiner Futtersuche ausgerechnet Storchennester geplündert hat, hält Bärbel Rogoschick allerdings für einen Einzelfall. Der Geier habe wohl großen Hunger gehabt und das genommen, was er packen konnte, sagte Rogoschick dem NDR Niedersachsen. Gänsegeier seien keine Jäger sondern Sammler. Die Jungvögel waren laut der Expertin daher ein leichtes Ziel, da Storchennester freie Fläche bieten, auf der Geier gut landen, aber auch verweilen und verdauen können. Zudem hätten Störche kaum Möglichkeiten, sich gegen den großen Gänsegeier zu wehren, der einiges aushalten kann, sagte Rogoschick. Keine Gänsegeier-Population in Deutschland Die Expertin sieht durch einen einzelnen Vogel aber derzeit keine Gefahr für die Storchenpopulation in Niedersachsen. Auch wenn es möglich sei, dass der Vogel noch weitere Storchennester aufsucht, bevor er zurück in den Süden fliege, so Rogoschick. Gänsegeier kommen laut NABU vermehrt im spanischen Raum, Nordafrika und Mittelasien vor. Einzelne Geier würden aber auch immer wieder in Deutschland kreisen, da die Vögel viele Kilometer am Tag zurücklegen können. Eine feste Population gebe es hierzulande allerdings nicht, sagte Rogoschick." Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/gaensegeier-raubt-erneut-storchennest-aus-und-frisst-jungtiere,gaensegeier-120.html (18.06.2026, 14:50) | ||
| cajun: | Und die Sommergäste sind hungrig...: "Ungewöhnlicher Angriff auf Storchennest - Gänsegeier frisst Jungvögel In Sehnde in der Region Hannover hat ein Gänsegeier Jungtiere in einem Storchennest gefressen. Der Greifvogel hatte zuvor die Eltern vertrieben. Laut Naturschutzbund Deutschland (NABU) gibt es mehr Geier in Deutschland. "Die beiden großen Störche haben versucht, es zu verhindern, hatten aber keine Chance", sagt Sabine Kleinert, auf deren Hof das Nest steht. "Wir waren todunglücklich." Normalerweise würden sich Gänsegeier von Aas ernähren, teilt der NABU mit. "Diese Attacke ist absolut außergewöhnlich", so ein Sprecher. "Dieser Geier hatte wohl großen Hunger." In Frankreich habe es offenbar einen ähnlichen Fall gegeben. Auch dort solle ein Gänsegeier den fast flüggen Storchennachwuchs aus einem Nest erbeutet haben. Gänsegeier fasziniert Ornithologen und Naturfotografen Das Auftauchen des Nesträubers im Sehnder Ortsteil Klein Lobke weckte das Interesse von einem Dutzend Ornithologen und Naturfotografen. "Wann sieht man hier schon mal einen Gänsegeier?", sagt Sabine Kleinert. Das sei eine Attraktion gewesen. Mutmaßungen, dass die Jungtiere schon tot gewesen seien, widersprach sie: "Die Weißstörche haben ihren Nachwuchs bis zuletzt versorgt. Und dann kam der Geier." Für Naturfotograf Lutz Petersen war das "ein tolles Erlebnis". Er hat mit Kamera und Teleobjektiv fünf Stunden am Nest gewartet - bis ihm ein Foto vom Abflug des Geiers gelang. Hofbesitzerin hofft auf Nachwuchs im kommenden Jahr Die beiden Weißstörche kehrten nach dem Verschwinden des Geiers direkt zu ihrem Horst zurück. "Die sitzen da oben wieder, als wäre nichts gewesen", schildert Sabine Kleinert. Sie hofft jetzt auf neuen Nachwuchs im kommenden Jahr, aber auch, dass der Geier seinen Weg nicht mehr nach Klein Lobke findet. Geier wohl nur auf Nahrungssuche in Deutschland Immer mehr Geier kreisen derweil über Deutschland. Nach einzelnen Sichtungen im April und Mai sind laut NABU momentan mehr als ein Dutzend der Greifvögel im Land unterwegs. So gab es Sichtungen in Bayern am Karwendelgebirge und am Ammersee, am hessischen Edersee, nahe der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart sowie nun in der Region Hannover. Die Aasfresser stammten sehr wahrscheinlich aus Frankreich oder Spanien, hieß es vom Umweltverband. Sie seien hier aber wohl nur auf Nahrungssuche und nicht auf der Suche nach neuen Revieren. Gänsegeier legen laut Experten 300 bis 400 Kilometer zurück und sind mit einer Flügelspannweite von bis zu 260 Zentimetern größer als Steinadler." Quelle:https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/ungewoehnlicher-angriff-auf-storchennest-gaensegeier-frisst-jungvoegel,gaensegeier-106.html (18.06.2026, 09:51) | ||
| cajun: | Wir haben wieder Sommergäste: "Geier kreisen über Deutschland- NABU meldet spektakulären Einflug zahlreicher Gänsegeier von den Alpen bis zur Küste Berlin - Immer mehr Geier kreisen über Deutschland. Was sonst sprichwörtlich für Missstände in Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft steht, ist jetzt wörtlich zu nehmen. Waren es im April und Mai nur einzelne Vögel, sind nach Angaben des NABU seit dem vergangenen Wochenende mehr als ein Dutzend der großen Aasfresser eingeflogen. Nahezu zeitgleich wurden Geier unter anderem im Karwendelgebirge bei Mittenwald, am Ammersee nahe München, im Raum Stuttgart, am hessischen Edersee, in Sachsen und Thüringen, bei Hannover, in der brandenburgischen Prignitz und bei Segeberg beobachtet. Haben sich die Geier verirrt, wo kommen sie her, was wollen sie bei uns? „Die Gänsegeier sind auf einer ausgedehnten Erkundungstour“, erläutert NABU-Vogelexperte Martin Rümmler. „Noch fehlen sichere Indizien etwa durch Ringablesungen. Aber höchstwahrscheinlich stammen sie aus Spanien oder Frankreich. Gänsegeier sind langlebig, im Schnitt brüten sie erst ab einem Alter von fünf bis sechs Jahren. Vorher haben die Junggeier viel Zeit, Erfahrungen zu machen und die Welt zu erkunden. Dass der Einflug im späten Frühling erfolgt, ist kein Zufall. Geiereltern müssen jetzt ihren aktuellen Nachwuchs versorgen, da bleibt in der Hierarchie am Futterplatz für die Halbwüchsigen wenig übrig. Sie verlassen daher die angestammten Gebiete und fliegen dabei im Extremfall auch bis zu uns.“ Die Geier suchen also nach Nahrung, sie suchen in Deutschland aber keine neuen Reviere. In wenigen Tagen oder Wochen werden die Gänsegeier weiterziehen und so plötzlich wieder verschwinden, wie sie gekommen sind. Pro Tag legen sie mühelos 300 bis 400 Kilometer zurück. Mit bis zu 2,6 Metern Flügelspannweite sind Gänsegeier größer als See- und Steinadler und fast doppelt so groß wie Bussarde und Milane. Anhand des typischen nackten Geierhalses können auch Laien die Vögel recht gut erkennen. Sie kommen ohne weiteres drei bis vier Wochen ohne Nahrung aus. Finden sie länger kein Aas, wird es aber kritisch. Wer geschwächte Geier sieht, die sich länger regungslos an einem Ort aufhalten, sollte die Naturschutzbehörden oder die nächstgelegene NABU-Gruppe informieren. Zusatzinformationen Gänsegeier kommen von der Iberischen Halbinsel bis nach Nordafrika und Mittelasien vor. In Deutschland sind sie als Brutvogel bereits vor Jahrhunderten ausgestorben. In Spanien dagegen erholten sich die Bestände in den letzten Jahrzehnten erheblich, heute leben dort mehr als 30.000 Brutpaare. Mit rund 2500 Paaren weist Frankreich den zweitgrößten Einzelbestand auf. Vor allem in den Pyrenäen und im Zentralmassiv wurden die Großvögel aufwändig wieder neu angesiedelt. Gänsegeier sind in der Regel reine Aasfresser, die zur Nahrungssuche große Gebiete abfliegen. Dabei orientieren sie sich oft an kleineren Aasfressern wie Raben oder Milanen, die Tierkadaver als erste entdeckt haben. Ist der Hunger groß, gehen die Geier ausnahmsweise auch an leicht erreichbare lebende Beute, wie ein aktuelles Beispiel aus dem französischen Departement Moselle nahe der deutschen Grenze zeigt. Dort hat ein Gänsegeier in einem Storchenhorst den fast flüggen Nachwuchs erbeutet. Aufgrund ihrer Größe haben Gänsegeier keine ernsthaften natürlichen Feinde. Wie Greife, Störche und Kraniche kommen Gänsegeier aber regelmäßig an Stromleitungen und an Windrädern um. Bei Unteregg im Allgäu geriet auch einer der jetzt eingeflogenen Geier in ein Windrad und starb. Direkte Verfolgung kommt ebenfalls noch vor. So starben fünf im April in Österreich aufgefundene Gänsegeier an einer Vergiftung mit dem verbotenen Pestizid Carbofuran. Die Geier stammten aus der kleinen kroatischen Population" Quelle:https://www.nabu.de/modules/presseservice/index.php?popup=true&db=presseservice&show=46172 (17.06.2026, 13:59) | ||
| cajun: | Also freilebende Gänsegeier kenne ich vor allem aus Katalonien. Dort kommen sie bis in die Städte und sitzen auf der Straße. Über Deutschland einen Geier kreisen zu sehen, das habe ich noch nicht erlebt, obwohl es immer wieder Sichtungen gibt. Hattet ihr mal das Glück? Ein Posting aus dem Allwetterzoo: "Einblicke in die Geier-Kinderstube Fliegender Wechsel in schwindelerregender Höhe! Ein Gänsegeier-Elternteil hebt ab, das andere landet unmittelbar auf dem Nest, um das Küken mit hochgewürgtem Fleisch zu füttern. Es ist beeindruckend zu beobachten, wie präzise das Zusammenspiel der Partner funktioniert. Gänsegeier führen eine monogame Dauerehe und ziehen pro Jahr nur ein einziges Küken groß – da muss gut koordiniert sein, bis der Nachwuchs nach gut vier Monaten flugfähig ist! Übrigens: Auch bei uns in Deutschland – zum Beispiel auf der Schwäbischen Alb – waren sie früher historische Brutvögel und sind heute im Sommer immer öfter wieder als majestätische Gastvögel am Himmel zu sehen. Habt ihr schon einmal einen Geier in Deutschland gesehen? Schreibt es uns in die Kommentare! " Quelle:https://www.facebook.com/allwetterzoo/?locale=de_DE (27.05.2026, 17:45) | ||
| cajun: | Ein junger Bartgeier aus dem TP Goldau wurde ausgewildert: "Der in Tschechien geschlüpfte und im Natur- und Tierpark Goldau aufgezogene Bartgeier wurde erfolgreich im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert. Das junge, auf den Namen «Generl» getaufte Bartgeierweibchen leistet künftig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt dieser majestätischen Vögel im Alpenraum. Ein bewegender Moment für den Natur- und Tierpark Goldau: Der junge Bartgeier, der im Frühling 2025 vom erfahrenen Bartgeier-Paar Mascha und Hans grossgezogen wurde, konnte erfolgreich in den bayerischen Alpen ausgewildert werden. Die Auswilderung erfolgte im Rahmen eines Wiederansiedlungsprojekts des bayerischen Naturschutzverbands LBV und des Nationalparks Berchtesgaden, unterstützt vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Bartgeier. Das Jungtier stammt ursprünglich aus dem Zoo Ostrava in Tschechien. Nachdem das Ei von Mascha und Hans unbefruchtet geblieben war, wurde ihnen das Küken zur Aufzucht anvertraut. Dies entwickelte sich dank der erfahrenen und fürsorglichen Pflege von Mascha und Hans prächtig und konnte nun in die Wildbahn entlassen werden. Wiederansiedlung in Alpen – ein internationaler Erfolg Am 27. Mai 2025 war es soweit: Das in Berchtesgaden auf den Namen «Generl» getaufte junge Bartgeierweibchen wurde gemeinsam mit «Luisa», ebenfalls ein junges Bartgeierweibchen, in einer Felsnische im Nationalpark Berchtesgaden ausgewildert. Generl und Luisa sind nun Teil eines Wiederansiedlungsprojekts, das die Rückkehr der einst in den Alpen ausgerotteten Greifvogelart ermöglicht. Die Tiere werden in den kommenden Wochen flügge und beginnen bald ihre ersten Flüge, dies unter Beobachtung von Kameras und GPS-Tracking. Weiterer Meilenstein für Natur- und Tierpark Goldau Für den Natur- und Tierpark Goldau ist die Auswilderung von Generl ein weiterer Höhepunkt im langjährigen Engagement für den Artenschutz. «Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, dass wir erneut einen Bartgeier auswildern konnten, den wir bei uns aufgezogen haben», sagt Dr. Pascal Marty, Kurator des Natur- und Tierparks Goldau. «Mascha und Hans haben einmal mehr gezeigt, wie wertvoll die Goldauer Bartgeier für das internationale Artenschutzprojekt sind.» Mit dieser Auswilderung leistet der Natur- und Tierpark Goldau einen weiteren wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts in den Alpen – und zeigt, wie Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg zu konkreten Erfolgen im Artenschutz führt. Neben Bildung, Forschung und Naturschutz zählt der Artenschutz zu den zentralen Aufgaben des Natur- und Tierparks Goldau." Quelle:https://www.presseportal.ch/de/pm/100060288/100932245 (04.06.2025, 10:43) | ||
| cajun: | Schon ne Menge jedes Jahr... : " Gänsegeier in Hessen: Seltener Besuch in Wildpark aufgenommen Zwei Gänsegeier haben sich nach Hessen verirrt und wurden in einem Wildpark abgegeben. Das passiert jetzt mit den Vögeln. Innerhalb weniger Tage sind in Hessen zwei Gänsegeier entdeckt worden. Die Tiere waren in einem schlechten Zustand, sodass sie derzeit in der Greifvogelwarte des WildtierParks Edersee aufgepäppelt werden. Am 22. Juli berichtet „HitRadio FFH“, dass der erste Vogel in Homberg (Schwalm-Eder-Kreis) gefunden wurde. Ein Ehepaar habe Tier am Rand einer Schafweide entdeckt und dort drei Tage lang beobachtet. Als der Geier nach einer Mäusebussard-Attacke einfach umkippte, wurde er von der Falknerin der Greifvogelwarte aufgenommen. Der geschwächte Vogel ließ sich ohne Gegenwehr einfangen und ist vermutlich zwischen sechs und acht Jahren alt. Einige Tage später wurde in Dillenburg (Lahn-Dill-Kreis) noch ein zweiter Gänsegeier entdeckt und in die Greifvogelwarte gebracht. Die beiden Vögel stammen vermutlich aus Spanien oder Südfrankreich und werden nun gemeinsam in einer Voliere gehalten und versorgt. Das passiert mit den verirrten Geiern Jedes Jahr verirren sich zwischen 200 und 250 Geier nach Deutschland. Problematisch für die Tiere sei jedoch, dass sie hier als Aasfresser nicht genug Nahrung finden. Außerdem können schlechte Wetterbedingungen dafür sorgen, dass die Tiere festsitzen. Der Zustand der beiden hessischen Vögel habe sich bereits deutlich verbessert. Die Segelflieger sollten nun zeitnah in ihren natürlichen Lebensraum zurückgebracht werden, da sich sonst die Flugmuskulatur zu stark zurückbilden könnte. Geplant sei es, die Tiere im August in eine große italienische Geierkolonie zu bringen. Dabei soll auch mithilfe einer DNA-Probe das Geschlecht der zwei Vögel festgestellt werden." Quelle:https://www.pirsch.de/news/gaensegeier-hessen-seltener-besuch-wildpark-aufgenommen-39417 (23.07.2024, 20:29) | ||
| cajun: | Der Zoo Heidelberg stellt sein neues Zuchtprogramm vor. Die Nachzucht soll für Auswilderungsprojekte zur Verfügung gestellt werden- vielleicht sieht man sie ja auch wieder über BaWü.... : " Die Gänsegeier – „Ureinwohner“ Baden-Württembergs Greifvögel im Zoo Heidelberg als Botschafter ihrer Art zu sehen Seit Oktober letzten Jahres bewohnen vier majestätische Gänsegeier die große Vogelvoliere im Zoo Heidelberg. Gänsegeier haben eine wichtige Funktion, sie sind für unser Ökosystem unverzichtbar. Ohne Aasfresser würden verendete Tiere liegen bleiben und dadurch viele Krankheitserreger verbreitet werden. Bis ins 18. Jahrhundert waren die mächtigen Gänsegeier in Baden-Württemberg eine heimische Vogelart. Dies belegen Knochenfunde. 2008 entdeckten Forscher in der Höhle Hohlefels bei Blaubeuren eine ca. 35.000 Jahre alte Knochenflöte. Diese gilt als das älteste bekannte Instrument der Menschheitsgeschichte und wurde aus dem Unterarmknochen eines Gänsegeiers geschnitzt. Somit gelten sie als die „Ureinwohner Baden-Württembergs“. Die unscheinbaren Aasfresser haben früher an vielen verschiedenen Stellen, wie z. B. auf der Schwäbischen Alb, im Kraichgau und Odenwald gebrütet. Obwohl immer wieder Tiere aus Spanien oder Frankreich auf der Suche nach Futter durch Deutschland ziehen, hat sich bislang noch kein Paar zum Brüten niedergelassen. Der Grund hierfür ist, dass es den Greifvögeln in der vorhandenen Landschaft an Nahrung bzw. Aas fehlt – verendete Wildtiere werden größtenteils eingesammelt und in Tierkörperbeseitigungsanlagen gebracht. Würde sich das ändern, könnten sich die Gänsegeier bei uns wieder dauerhaft niederlassen. Der Zoo Heidelberg hält die beeindruckenden Greifvögel, um aufzuzeigen, wie wichtig die Aasfresser für unser Ökosystem sind. In vielen Ländern Europas ist diese Vogelart leider verschwunden. Die Naturschutzorganisation „Vulture Conservation Foundation“, die vom Zoo Heidelberg finanziell unterstützt wird, bemüht sich um den Schutz der vier europäischen Geierarten und führt Auswilderungsprojekte durch. „In Zukunft hoffen wir, Gänsegeier erfolgreich zu züchten, sodass wir mit unseren Jungvögeln ebenfalls zur Auswilderung beitragen können“, so Dr. Eric Diener, Kurator für Vögel und Reptilien im Zoo Heidelberg. „Da Gänsegeier frühestens mit fünf Jahren geschlechtsreif werden, wird eine erfolgreiche Nachzucht in Heidelberg jedoch noch etwas auf sich warten lassen“. Gänsegeier gehören zur Familie der Habichtartigen. Sie werden bis zu einem Meter lang und ihre Flügelspannweite beträgt ca. 250 Zentimeter. Damit sind sie größer als ein Adler. Gänsegeier sind majestätische Flieger: Sie können mit nur einem Anlauf starten und sich elegant zum Segelflug in die Luft schwingen, ohne kaum die Flügel zu bewegen. Dank ihres hervorragenden Sehvermögens können sie aus sehr großer Höhe ihre Beute erkennen. Ihr Erkennungsmerkmal ist der spärlich befiederte Hals, der relativ lang und gänseartig ist – daher auch der Name ‚Gänsegeier‘. Da sie meistens in Gruppen unterwegs sind, können sie Tierkadaver innerhalb kurzer Zeit vollständig beseitigen, und verhindern so effektiv die Verbreitung von Krankheiten." Quelle: https://www.zoo-heidelberg.de/die-gaensegeier-ureinwohner-baden-wuerttembergs/ (05.01.2024, 18:26) | ||
| Liz Thieme: | Ich würde am liebsten diese Tiere besendern. Finde es immer wieder spannend wie Arten/Individuen wandern. (23.08.2023, 09:55) | ||
| cajun: | Neben den News zum Auswilderungsprojekt des Zoo Münster enthält der Artikel eine Info zum Erscheinen von 21 (!) Gänsegeiern im NP Eifel an einem ausgelegten Kadaver. Wow! "Ausflug mit Happy End Erfolgreiches Auswilderungsprojekt mit Geschichte Es ist wieder so weit. Eine weitere Gänsegeiernachzucht aus dem Allwetterzoo geht in die Auswilderung. „Es ist bereits das 14. Tier, das wir gemeinsam mit der Naturschutzorganisation Green Balkans auf die Auswilderung vorbereiten“, ist Senior-Kurator Marcel Alaze sehr glücklich über die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Zoo und NGO. Die Klima- und Artenschutzeinrichtung an Münsters Aasee ist schon seit vielen Jahren erfolgreicher Partner, wenn es um die Auswilderung von Geiern geht. Marcel Alaze freut sich, dass es dieses Projekt mit Green Balkans gibt. „Im Zoo geschlüpften Tiere in die Auswilderung zu überführen, das ist mit das Wichtigste, was wir als Zoo machen können – aber leider nur selten realisierbar ist“, sagt der Senior-Kurator des Allwetterzoos. So sei es aufgrund der Lebensraumzerstörung und des Klimawandels sowie den damit jeweils einhergehenden Herausforderungen für Lebewesen oftmals gar nicht so einfach zu realisieren, dass Tiere oder Pflanzen in ihrem ursprünglichen Lebensraum wieder angesiedelt werden können. „Umso mehr freuen wir uns, dass nun schon mehrere Gänsegeier aus Münster ihre Kreise über Bulgarien ziehen. Die ersten von ihnen haben auch schon erfolgreich ihre ersten Küken großgezogen“, freut sich Alaze über den Erfolg des Vorhabens. Der Gänsegeier zählt zu den großen Altweltgeiern. Die Körperlänge ausgewachsener Exemplare beträgt 110 cm und die Spannweite bis 269 cm. (Foto: Green Balkans) Bereits 13 Vögel hat der Allwetterzoo seit 2011 erfolgreich an Auswilderungsprojekte abgegeben. Nummer 14 wird voraussichtlich im September die Reise von Münster in den Balkan antreten. Dafür wird er nach einem finalen medizinischen Checkup in eine große, für den Transport per Flugzeug geeignete Box gesetzt. Dann geht es mit einem Transporter von Münster zum Frankfurter Flughafen. Mit den notwendigen behördlichen Genehmigungen ausgestattet, reist das Tier von dort per Flieger via Sofia nach Stara Zagora in die Auswilderungsstation der Naturschutzorganisationen Green Balkans. Dort gewöhnt sich dann der Gänsegeier zunächst in einer Voliere an sein neues Umfeld. So geschehen auch bei dem weiblichen Tier, dass im vergangenen Jahr vom Allwetterzoo in die Auswilderungsstation gebracht worden ist. Der Gänsegeier konnte mittlerweile nach erfolgreicher Überwinterung in der Voliere in Sliven (Naturpark „Sinite kamani“) in die Anpassungs- und Auswilderungsvoliere im Nationalpark Zentralbalkan gebracht werden. Nachdem sie dort 2 Monate in der Voliere verbracht hatte, wurde der weibliche Gänsegeier mittlerweile erfolgreich ausgewildert. „Wie üblich verließ der Vogel bei seinem ersten Flug das Gebiet, kehrte aber innerhalb weniger Stunden in die Voliere zurück“, so Simeon Marin, Fieldwork Coordinator bei Green Balkans. Außerdem suchte der Geier anfänglich die Stellen auf, auf denen das Team von Green Balkans bereitgestelltes Futter ausgelegt hatte. „Wir hoffen, dass trotz des starken Wanderinstinkts der Jungvögel, der Geier aus Münster sich der Gruppe von bereits 6 weiteren Gänsegeiern bei uns anschließen wird, die seit 2022 an diesem Ort ansässig sind“, ergänzt Marin. Aber egal wo der Vogel sich niederlässt, es wird immer eindeutig zu erkennen sein. Denn das Tier ist markiert (Transponder: 999 000 000 667 652) und zukünftig an einem blauen Flügelanhänger mit den gelben Buchstaben EH überall identifiziert werden. Ein in 2022 im Allwetterzoo Münster geschlüpfter Gänsegeier konnte erfolgreich ausgewildert werden. (Foto: Green Balkans) Ob der Münsteraner Nachwuchs aus diesem Jahr neben der Markierung sogar mit einem Sender ausgestattet in die Natur entlassen wird, steht derweil noch nicht fest. Es gäbe aber auch noch andere Kontrollmöglichkeit für das Team von Green Balkan, um die Entwicklung der imposanten Vögel zu überprüfen. „Die Tiere werden auch weiterhin im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten Projektes an einem Futterplatz versorgt“, erklärt der Senior-Kurator. „Die Geier werden immer eindeutig zu erkennen und zuzuordnen sein. Dafür ist die Markierung an den imposanten Schwingen angebracht, die die Tiere mit einer Spannweite von rund 260 Zentimeter in ihrem Fliegen und Agieren aber nicht behindern.“ Aber nicht nur der Allwetterzoo Münster und die NGO Green Balkans setzen sich erfolgreich für diese imposanten für die Ökosysteme enorm wichtigen Federträger ein. In Kooperation mit mehreren deutschen Nationalparks untersuchen unter anderem Forschende der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) die Rolle von Aas in Deutschen Ökosystemen. Im Nationalpark Eifel bezeugten im Juni ungewöhnliche Gäste den Erfolg des Projekts, wie es in einer Pressemitteilung der bayrischen Universität heißt. Wildtierkadaver seien demnach ein Hotspot für die Artenvielfalt. In und an ihnen tummeln sich viele Organismen: von Bakterien über Pilze, Insekten, Säugetiere bis hin zu Vögeln wie dem Gänsegeier, einer in Mitteleuropa seit Jahrhunderten ausgestorbenen Art. Gänsegeier konkurrieren auf der Dreiborner Hochfläche um einen ausgelegten Rehkadaver. (Bild: Sönke Twietmeyer / Nationalpark Eifel) Letzteres bestätigte sich jüngst auf der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel. Wenige Stunden nach der gezielten Auslegung eines Wildunfall-Rehkadavers landeten dort am 6. Juni 2023 insgesamt 21 Gänsegeier, die von einer Kamerafalle eindrucksvoll dokumentiert wurden. Rehkadaver und Kamerafalle wurden im Zuge des ersten deutschlandweiten kadaverökologischen Großprojektes installiert. Projektbetreuer und Wildtierforscher Sönke Twietmeyer von der Nationalparkverwaltung Eifel konnte anhand der Beringung dreier Individuen Spanien und Frankreich als Herkunftsländer der Geier ausmachen. Die 21 Geier verspeisten das ausgelegte Reh innerhalb weniger Stunden bis auf wenige Knochen. Am folgenden Mittag verließen sie den Nationalpark wieder und flogen in südwestliche Richtung. Das spektakuläre Ereignis demonstriert laut der Universität eindrucksvoll den Wert toter tierischer Biomasse auch für den Erhalt streng geschützter und sehr seltener Arten – wie etwa den Gänsegeier: „Ein erstaunlich geringer Aufwand – Auslegung eines ansonsten in gängiger Praxis schnell beseitigten Wildunfallkadavers unter Kamerafallenbeobachtung – kann selbst diese zunächst unerwarteten Arten in hoher Individuenzahl in unsere Schutzgebiete zurückführen“, erläutert Projektkoordinator Dr. Christian von Hoermann von der Universität Würzburg. Das Projektteam der Universität Würzburg ist begeistert über diese Reaktion auf das Projektaas: „Man sieht, die Natur ist bereit für mehr Prozessschutz, es liegt oft nur an uns“, so Projektleiter Professor Jörg Müller vom Lehrstuhl Zoologie III. Um das Geschlecht eines Jungtiers zu erfahren, müssen die Tiere flügge werden. Erst wenn sie den Horst verlassen und es möglich ist eine Federprobe zu nehmen kann das Geschlecht bestimmt werden. (Foto: Allwetterzoo Münster) Ob es auch einmal Münsterländer Unikate in die Wildtierkameras der Uni Würzburg schaffen bleibt abzuwarten. Aber mit jedem weiteren im Allwetterzoo geschlüpften Tier erhöht sich die Chance. So wurde im Jahr 2015 das erste Geierjungtier von ausgewilderten Vögeln, auch aus Münster, aufgezogen und auch in den folgenden Jahren ging der Bruterfolg weiter. „Die Tiere legen bei der Nahrungssuche große Strecke zurück, wie das Beispiel aus der Eifel zeigt. Ganz unwahrscheinlich ist das also nicht“, sagt Marcel Alaze, der selbst in seiner Zeit beim Naturzoo Rheine mit dem dortigen Team vor vielen Jahren einmal einen wilden Gänsegeier aufgegriffen hat. „Das Tier war damals recht schwach. Wir haben es versorgt und dann wieder entlassen. Aber das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wo überall Gänsegeier anzutreffen sind – theoretisch.“ Das es nur eine von zwei Nachzuchten aus diesem Jahr in das Auswilderungsprojekt schafft hat einen konkreten Grund, wie Alaze erklärt: „Es ist immer auch wichtig, eine genetisch stabile Zoopopulation zu haben, aus der dann die Tiere in die Auswilderung gehen. Zu groß ist die Gefahr, dass durch illegale Jagd und Giftköder, die Folgen des Klimawandels oder Epidemien wie die Vogelgrippe eine Population im Ursprungsgebiet wegstirbt und wir dann vor dem Nichts stehen“, so der Kurator des Allwetterzoo Münster zu der getroffenen Entscheidung. So sieht ein Geierrestaurant aus, wenn es von Green Balkans ausgerichtet wird. (Foto: Allwetterzoo Münster) Seit März 2016 informiert der Allwetterzoo seine Besucher in einer interaktiven Ausstellung „Geier-Restaurant“ zum Thema Geier und Geierschutz. Die Auswilderung, der im Zoo geschlüpften Geier-Jungtiere in das Projekt in Bulgarien wird dort ebenso thematisiert wie die Artenschutzarbeit des ACCBs in Kambodscha (Angkor Centre for Conservation of Biodiversity), wo ein Geierrestaurant betrieben wird, das mittlerweile von zahlreichen Vögeln besucht wird. Das Besondere an der Ausstellung ist die Nähe zu den im Allwetterzoo lebenden Mönchs- und Gänsegeiern sowie die ebenfalls dort lebenden Sekretär-Vögel. Diese kann der Besucher durch Fenster im Ausstellungsraum beobachten, da sie in einer Voliere direkt neben dem „Geier-Restaurant“ untergebracht sind. Das Geier-Projekt in Bulgarien startete erstmals im Jahr 2010. Es wird in Zusammenarbeit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und der Stiftung zum Schutz der Geier gemeinsam mit den bulgarischen Naturschutzorganisationen Green Balkans und Fund for Wild Flora and Fauna organisiert und finanziert! Quelle:https://www.allesmuenster.de/ausflug-mit-happy-end/ (23.08.2023, 09:40) | ||
| Liz Thieme: | Umso schöner die Nachricht vom Alpenzoo. Die diesjährige Nachzucht "Maxi" (0,1) kann seit heute im Nationalpark Berchtesgaden ihre Runden am Himmel ziehen. (25.05.2023, 18:15) | ||
| cajun: | Oh, ein Update: Die eingefangene Geierdame wird nicht nach Rotterdam zurückkehren. sondern ist nun in den Tierpark Berlin gekommen. Dort wird sie, nach Quarantäne, in die große Flugvoliere einziehen. Tiertransfer (fast) Co2 neutral :0) Quelle:https://www.mdr.de/video/mdr-videos/a/video-725026.html (25.05.2023, 09:14) | ||
| cajun: | Der aus dem Tiergarten Blijdorp in Rotterdam entflogene Sperbergeier konnte in Pöppschen im Altenburger Land wieder eingefangen werden und wartet nun in Plauen auf die Abholung. Ganz schön rum gekommen der Gute :-) Quelle:https://www.bild.de/regional/leipzig/leipzig-news/tierpark-ausbruch-in-rotterdam-geier-landet-bei-dieter-in-thueringen-83872126.bild.html (11.05.2023, 12:40) | ||
| cajun: | Lange keine Neuigkeiten in diesem Thread :-) Vielleicht bleiben die Gäste ja.... "Gänsegeier in Oberbayern gesichtet Ungewöhnlicher Wintergast: Ein Gänsegeier ist bei Bad Reichenhall (Berchtesgadener Land) gesichtet worden. Das teilte der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) am Freitag mit. Es ist bereits das zweite Mal, dass in diesem Winter ein unmarkierter Gänsegeier in Bayern gemeldet wurde. Im Dezember flog ein Geier durch den Landkreis Lindau. Zwar flögen zwei Gänsegeier aus dem Zoo Salzburg auch ab und zu durch das Berchtesgadener Land, heißt es in der Mitteilung des LBV. Unmarkierte Vögel seien zu dieser Jahreszeit aber ungewöhnlich. Das liegt vermutlich am Wetter. "In einem schneereichen und kalten Winter hätte es ein Gänsegeier in den bayerischen Breiten sehr schwer, da der ungefährliche Aasfresser bisher vor allem in wärmeren Gebieten südlich der Alpen beheimatet ist", sagte LBV-Geierexperte Toni Wegscheider. Die Geier, die in diesem Winter in Bayern gesichtet wurden, kommen möglicherweise aus Italien oder Kroatien. Der LBV ruft dazu auf, Sichtungen von Gänsegeiern zu melden. "Die Geier sind sehr groß, größer als alles, was sonst bei uns rumfliegt", sagte Wegscheider auf Nachfrage. "Außerdem hat der Vogel kurze Schwanzfedern und einen markanten Hell-Dunkel-Kontrast an den Federn." Quelle:https://www.stern.de/gesellschaft/regional/bayern/natur--gaensegeier-in-oberbayern-gesichtet-33119210.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard (20.01.2023, 11:48) | ||
| Patrick Marburger: | Einen Lappengeier konnte ich tatsächlich auch schon fotografieren... (Paris) Weiterhin herzlichen Dank fürs Bilderzeigen... ! (07.04.2020, 21:51) | ||
| W. Dreier: | Den letzten Lappengeier gab es im Zoo Bln - hier noch im Tierpark 1971 (07.04.2020, 16:30) | ||
| W. Dreier: | Dem Ohrengeier geht es in Afrika auch nicht besser (07.04.2020, 16:29) | ||
| W. Dreier: | Keine Geier über DE, sondern in DE - in Zoos etc. Langsam (oder längst und schnell) geht es bergab - auch dank Diclofenac in Südostasien. Bengalgeier im Tierpark - 1980 (07.04.2020, 16:26) | ||
| Karsten Vick: | Augenblicklich kreisen sie über nordrhein-westfälischen Mülldeponien. (30.06.2007, 12:34) | ||
| Jennifer Weilguni: | Oder eben beav hinter Gittern im Zoo, damit die bösen Problembären und die garstigen Greifvögel und Menschen auch ja nicht zu nahe treten. Ausnahme wäre natürlich wenn sie derart niedlich aussehen wie KNUT, den würde komischerweise sogar fast jeder gerne mit nach Hause nehmen. (14.04.2007, 20:48) | ||
| Michael Mettler: | Der gemeine Deutsche (man achte auf den Doppelsinn des Wortes..) schätzt Großtiere eben nur dann wirklich, wenn er sie in ANDEREN Ländern besichtigen und den dortigen Menschen vorschreiben kann, dass sie diese gefälligst zu schützen haben. In der eigenen Landschaft ist das natürlich gaaanz was Anderes....(Ironie) (14.04.2007, 08:59) | ||
| Jennifer Weilguni: | Also hier sind kreisende Geier (und auch Adler) ja schon fast nichts besonderes mehr. Haben wir doch die Greifenwarte "Burg Guttenberg" in unmittelbarer Nähe. Da entfliegen des öfteren auch mal Tiere, die dann irgendwo wieder eingesammelt werden. Auch (oder GERADE) mit denen hat es ja auch schon den einen oder anderen Vorfall gegeben, der darauf schliessen lässt, das man in Deutschland seinen Lebensraum nicht gerne mit den Greifen teilt :-( (13.04.2007, 21:05) | ||
| Michael Mettler: | Die haben bemerkt, dass bei uns die Motorradsaison losgeht. Essen auf Rädern... (13.04.2007, 18:34) | ||
| Karsten Vick: | Es geht wieder los. Lt. diversen Ornithologen-Foren wurden dieses Frühjahr schon wieder 4-5 Geier über Deutschland beobachtet. (13.04.2007, 15:48) | ||
| Michael Mettler: | Vielleicht sitzen die Geier ja alle in den Schilfdickichten auf Rügen und vertilgen die Opfer der nächsten Vogelgrippewelle... (Ironie) Sind doch schließlich GÄNSEgeier :-) (31.12.2006, 15:24) | ||
| Karsten Vick: | Die Geier lassen mich nicht los. Ein Bekannter von mir, den ich für einen verlässlichen Zeugen halte, will noch Anfang November einige Gänsegeier auf einem Feld bei Waren/Müritz gesehen haben. Aus Ornithologenkreisen hört man dagegen nicht viel neues. Da werden immer noch die Beobachtungen vom Sommer ausgewertet. Wie Yeti und Große Seeschlange verstecken sich also die Geier, wenn Wissenschaftler in ihre Nähe kommen. (31.12.2006, 11:49) | ||
| Michael Mettler: | Weiß jemand, was nun aus der Gänsegeier-Problematik geworden ist? Die EU-Bestimmung, dass in Spanien keine entsorgten Tierkadaver mehr herumliegen dürfen, wird ja wohl weiterhin gelten, also mangelt es nach wie vor an Nahrung für die Geier. Haben sich die "Wandergeier" irgendwo ansiedeln können, sind sie zurückgekehrt und inzwischen verhungert, wurden Futterplätze angelegt, oder bricht jetzt gar auch die "ortstreue" Population in Spanien zusammen? (31.12.2006, 10:04) | ||
| Michael Mettler: | Alle in Bayern heimlich abgeschossen... (Ironie) (21.08.2006, 16:20) | ||
| Karsten Vick: | Wenigstens ein Geier, nämlich Fulvio der in Hessen aufgepäppelt wurde, hat den Weg zurück über die Pyrenäen gefunden. Der wurde mit Peilsender auf einem Truppenübungsplatz in Rheinland-Pfalz freigelassen. Neulich auf einer Geburtstagsfeier flog ein großer Greifvogel am Himmel. Der entpuppte sich dann als junger Seeadler, aber ich hab erstaunt festgestellt, dass die meisten Gäste wenigstens über Geier Gonzo Bescheid wussten. Von den anderen 198 Geiern gibt es keine neuen Nachrichten. (21.08.2006, 16:15) | ||
| Michael Mettler: | Gibt's eigentlich was Neues von den Großvögeln mit Migrationshintergrund? Kreisen sie noch über Deutschland, sind sie zurückgeflogen in den Süden, oder erschrecken sie jetzt die Rentierzüchter in Finnland? (19.07.2006, 10:06) | ||
| Michael Mettler: | Das kann ich dir sagen: Irgendeiner der Geier wird an einem toten Schaf gesichtet, worauf hin dann der Liquidationsbefehl erlassen wird. Vielleicht wird auch der eine oder andere einem Jäger zum Opfer fallen, entweder weil der ihn "für eine Krähe gehalten hat" oder "aus Notwehr". Die Heimatmuseen "geiern" vielleicht schon nach Belegexemplaren. Und die Mütter werden Angst um ihre kleinen Kinder haben. "Bruno" ist tot, es lebe "Gonzo" - so wurde nämlich der Hildesheimer Geier getauft. Obwohl: Vielleicht werden ja vermisste Personen in Zukunft schneller gefunden. Wo die Wärmebildkamera versagt, ist auf kreisende Geier noch Verlass.... (01.07.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | Tja, Michael der Artikel umfasst alles, was ich mir in den letzten Wochen zusammengestückelt habe, in wenigen Sätzen. Von den spanischen Abdeckereien bis zum Club300. Ich freue mich, dass die ganzen Einzelbeobachtungen der letzten Zeit endlich ausgewertet und die Ergebnisse veröffentlicht werden. Mal sehen, was noch kommt. (30.06.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Neuer Thread, um diese Thema von den "Flugschauen" zu lösen: In den T-Online-News von heute findet sich was über die eingeflogenen Gänsegeier. Weit über Deutschland verteilt sind bisher 199 Stück (!) gesichtet worden, wobei es sich natürlich teilweise um Mehrfachsichtungen eines Vogels bzw. einer Gruppe an verschiedenen Stellen handeln kann. Der bei Hildesheim aufgegriffene Geier ist inzwischen wieder auf "freiem Fuß", versehen mit einem Peilsender, und wurde nach dem Freilassen u.a. bei Hamburg und dann in Schleswig-Holstein geortet. Falls die Vögel irgendwann wieder südwärts wandern, will ich ich hoffen, dass sie nicht in Bayern landen... (30.06.2006, 00:00) |
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