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Jahresberichte



cajun:   Der JB des Zoo Wuppertal steht online:
" Der Zoo in Zahlen: Jahresbericht 2024
Was sich im Grünen Zoo Wuppertal 2024 getan hat, kann sich sehen lassen. Der gerade erschienene Jahresbericht vom letzten Jahr zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig moderne Zoos heute arbeiten: als Orte der Forschung, des Natur- und Artenschutzes und der Bildung.
Wer durch den Grünen Zoo spaziert, sieht Tiere, hört Kinderlachen, spürt Natur. Doch hinter den Kulissen wird ständig wissenschaftlich gearbeitet. Biologinnen, TierärztInnen, Tierpflegende und Studierende erweitern kontinuierlich das Wissen über Tierhaltung, Gesundheit und Verhalten.
2024 wurden 1.578 veterinärmedizinische Proben und über 10.000 veterinärmedizinische Einträge im internationalen Tiermanagementsystem ZIMS erfasst.
Auch mit Hochschulen bleibt der Zoo eng verbunden: 34 Abschlussarbeiten entstanden in Kooperation. Es wurden sechs Buchkapitel für zwei Fachbücher erstellt und 40 Fachvorträge auf Tagungen, Konferenzen und Fortbildungsveranstaltungen im In-und Ausland gehalten. Forschung im Zoo ist keine Theorie, sondern gelebte Praxis mit direktem Nutzen für Tiere, Wissenschaft und Gesellschaft.
Viele Tierarten im Grünen Zoo sind in freier Wildbahn bedroht. 2024 konnten mit Unterstützung des Zoo-Vereins Wuppertal e. V. 93.514 Euro in weltweite Schutzprojekte fließen.
Vor allem wurden Artenschutzprojekte unterstützt, die einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Durch den Schutz des Lebensraums, die Einbindung der Bevölkerung, die Unterstützung der Fortpflanzung und des genetischen Austauschs sowie die Bekämpfung von Wilderei und anderer Bedrohungen können Lebensräume und Tierarten nachhaltig geschützt werden.
146 Tiertransporte fanden im Rahmen international koordinierter Programme statt. Der Grüne Zoo beteiligt sich an 80 Zuchtprogrammen (EEP), um genetisch stabile Populationen bedrohter Arten zu sichern, von Afrikanischen Elefanten bis zur Purpurtangare.
Ein Zoo ist mehr als ein Ort des Staunens, er ist ein Lernort. 2024 besuchten 188 Schulklassen das Zoopädagogische Zentrum. Ob Grundschule oder Oberstufe: Hier wird Biologie lebendig, wenn Kinder Elefanten beobachten oder lernen wie Biodiversität und Nachhaltigkeit im Zusammenhang stehen.
Zahlreiche Ferienprogramme, Führungen und Workshops machten den Zoo erneut zu einem Ort, an dem Lernen Spaß macht und Wissen Neugier entfacht. Denn: Wer Tiere kennt, schützt sie auch.
2024 war auch ein Jahr sichtbarer Veränderungen. Gehege wie das der Pinselohrschweine wurden komplett umgestaltet, Wege verbessert, Tierhäuser erneuert. Hinter all dem steht das Engagement vieler, von TierpflegerInnen über Handwerker und Gärtnerei bis zu Ehrenamtlichen. Sie alle machen den Grünen Zoo zu einem Ort, an dem Freizeit, Forschung und Zukunft zusammenkommen.
Viele Projekte, die 2024 angestoßen wurden, entfalten jetzt ihre Wirkung, etwa das Bauvorhaben „Rivers of Sulawesi“, Forschungskooperationen oder die geplante Erweiterung der Elefantenanlage.
Unser Dank gilt allen, die den Grünen Zoo unterstützen: dem Zoo-Verein Wuppertal e.V., Fördernden, Gästen, und natürlich unseren Mitarbeitenden. Ohne sie wäre dieser Erfolg nicht denkbar."

Download unter:https://www.wuppertal.de/microsite/zoo/Wir_Informieren/wir-informieren.php
(03.11.2025, 13:27)
W. Dreier:   @cajun: Ja, es wäre interessant zu wissen, wann das war. "Damals " begann das Studium +/- am 1.September, am Anreisetag wohl Ende August bekam ich sofort (!) einen Platz im Studentenheim Biesdorf - bis zum Tierpark Schlosseingang ca. 3-4 km (die S-Bahnstation wurde dann etwas Richtung Zentrum zum heutigen Platz verlegt).
Aber noch zu Bestandsdaten: Schön ist natürlich eine zusammenfassende Jahresstatistik. Aber auch "Zwischeninformationen". Hinter mir stehen die MILUS, u.a. MILU 6, Heft 3/4 von 1985 (hier die Seiten 372 - 416). Da es eine verspätete Neubesetzung des "Zählmeisters" nach dem Tode des direktoralen Stellvertreters gab, fand ich dort "Im Tierpark Berlin 1978 erstmalig gehaltenen Tierformen". Beschreibung dann der wesentlichen Neuzugänge, ihre wissenschaftliche Zuordnung mit Fotos, dann ab Seite 407 auch "gezüchtet wurde", auch mit Abgängen, den Ursachen etc. Die nachfolgenden Jahre kamen dann schneller bis zum Zeitgleichklang. Als ich ab 2008 die Führungen machen durfte, gab es schon längere Zeit am Haupteingang Aushänge zu den "Tierbestandsveränderungen" - plötzlich waren sie dann gegen 2015 "verschwunden". "Irgendwie " bekam ich aber die monatlichen Veränderungen noch bis 2018 - die Zählungen existierten also weiter. Da steht z.B. am 17.5.2016 " Schopfhirsch - Geburt - 0,1 - Ort - Mutter Eileen". Oder 23.6.2016 " Chaco-Pekari - 2,2 - Prag- Einstellung - und die Mütter" oder ebenfalls am "23.6. Bartgeier - 1,0 - ausgewildert Hohe Tauern". Warum also bei monatlichen Erfassungen keine statistischen Daten mehr im JB ?
(05.08.2025, 15:17)
Sacha:   @Carsten Horn: Da kann ich für einmal vielleicht helfen: Der letzten Zoo-Basel-Geschäftsbericht (2023) konnte ich auf Nachfragen an der Kasse erwerben (oder er war möglicherweise sogar gratis, das weiss ich nicht mehr).
(05.08.2025, 11:02)
cajun:   @W.Dreier: Respekt und Glückwunsch zu dieser langen Zeit und deinem daraus resultierenden Erfahrungsschatz. Also dann ist dein Jubiläum am 01.09.?
(05.08.2025, 09:38)
Carsten Horn:   In Baseler Zolli gibt es den Geschäftsbericht gedruckt und online, Ausgabe 2024 101 Seiten A4, davon 34 Seiten Geschäftliches (AG halt, da muß das wohl so sein), 38 Seiten Bericht aus dem Zoojahr und 20 Seiten Tierbestand.

Ob die gedruckte Version allerdings käuflich zu erwerben ist, wüßte ich nicht mal, bewußt hab ich sie noch nicht gesehen im Shop und steht kein Preis drauf. Als Aktionär oder Freund erhält man die automatisch...
(05.08.2025, 09:01)
Carsten Horn:   Was gedrucktes in der Hand haben, ist einfach was anderes, als auf irgendeinem technischen Gerät so was zu lesen.

Und solange Dir die Bude nicht abbrennt, ist die Handhabung immer einfacher, wie schnell hat man eine Datei gelöscht etc.

Speicherplatzbedarf kann man heutzutage eher ignorieren, das gerade geschaute Zuchtbuch, 200 A4 Seiten braucht gerade mal 9 MB Platz...

@Sacha: In Deutschland muß selbstverständlich für alles ein Bon gedruckt werden, könntest ja sonst Steuerbetrug begehen. Selbst der Bäcker muß Dir für ein Brötchen einen Beleg drucken. 95 % der Kunden wollen den Beleg dann gar nicht haben und der Bäcker kann den Beleg gleich in die Rundablage befördern, aber Hauptsache gedruckt...
(05.08.2025, 08:50)
W. Dreier:   Ei , was lese ich in meinem Beitrag: 60 Jahre - , nein in einem Monat sind es 65 Jahre!
(04.08.2025, 21:55)
W. Dreier:   Jahresbericht oder Jahresabschluss oder Geschäftsbericht: Ich schließe mich voll den unten befindlichen Äußerungen von Sacha an :
" Bei mir zum Beispiel sind Tierbestandslisten (bis hinunter zu den Wirbellosen) der wichtigste Inhalt."
Wobei: interessant wäre zu wissen, ab wann es eigentlich diese tabellarischen Seiten gibt. Das wäre für mich mal eine Aufgabe in den Wintermonaten, habe ich doch jene Ausgaben des Tierparks Berlin-Friedrichsfelde von Anfang an. Nein, 1954 war ich noch nicht dabei, in einem Monat feiere ich erst den 60. Jahrestag meines ersten TP-Besuches. Und eine gewisse Leidenschaft, zeitliche Möglichkeiten und Bekanntschaften sowie die Inhalte des Antiqui-Kioskes im TP ermöglichten es, dass ich alle Jahreshefte , alle Tierparkführer bis 2013 oder, wenn man will, Geschäftsberichte , und alle MILUS bis 2013 besitze. Bezüglich des Berliner Zoos gab es für mich eine bekannte Mauer - aber durch Heirat gab es dann im weiten familiären Umfeld eine Aktionärin in Berlin-West, die meinen Spleen kannte, so dass ich ca. 80 Prozent selbiger Ausgaben (ohne Führer) von 1960 bis 2013 besitze. Wobei dann ab 1977 der Jahresbericht mit Erweiterungen zum BONGO wurde, den JB gab es auch weiter als getrennte Druckversion.
Der "Geschäftsbericht des Aktienvereins des Berliner Zoos" von 1965 umfasste z. B. nur 61 Seiten, der "eigentliche" Finanzbericht 7 Seiten! - man vergleiche den heutigen digitalen Geschäftsbericht. Unter BB wurde übrigens der Name "Geschäftsbericht" nur bis 2006 geführt, es hieß Jahresbericht und auf wenigen Seiten gab es einen Jahresabschluss mit den finanziellen Teilen - heute offensichtlich DER Teil des Berichtes.
Also : wo bleiben die Tierbestandslisten - und wo auch die wesentlichen wissenschaftlichen Berichte, bezeichnen sich doch fast alle zoologischen Einrichtungen als "wissenschaftlich geführt". Das würde ich auch gerne mal belegt wissen.
Und da hier der finanzielle Aufwand für derartige Druckerzeugnisse angeführt wurde, 2 Beispiele "ärmerer" Länder:
JB Botanisch-Zoologischer Garten Pilsen 2022: 260 Seiten, davon Tierbestandsliste (bis zu den Insekten) 66 Seiten. Und alphabetische Auflistung aller Mitarbeiter mit Funktion bis zum Gärtner oder Kontrolleur sowie Ausweisung, so sie schon länger als 20 Jahre tätig sind - hier im TP kenne ich mittlerweile noch nicht einmal alle Kuratoren namentlich! Prag erspare ich mir.
Oder: "Polish Zoo and Aquarium Yearbook 2010" (mit beiliegender Diskette): 172 Seiten Tierbestandslisten mit anschließendem systematischen, polnischen und englischen Tier-Namenslisten (etwa 50 Seiten).
Behauptet wurde mal , dass es für die Aktionäre eine Druckversion geben könne, von denen dann ab und zu einige in der Öffentlichkeit landen könnten - es gelang mir seit 4 Jahren nicht mehr, selbige zu bekommen. Aber da es keine Listen mehr gibt...auf ins Digitale, um wenigsten einige nachträgliche Infos zu bekommen.
(04.08.2025, 16:44)
Sacha:   @Mark Meier: Ich kann Deine Argumentation nachvollziehen, für einen Sammler wie mich ist der Wegfall gedruckter Exemplare jedoch übel (und jetzt bitte nicht damit kommen, dass man die online-Seiten ausdrucken kann, das ist nicht das Gleiche!). Ein entscheidender Vorteil des gedruckten Exemplars ist und bleibt: Einmal erhalten/erworben, bleibt es immer in Deinem Besitz und läuft nicht in Gefahr, "abgeschaltet", "entfernt" oder - wenn man die Daten runtergeladen hat - nicht mehr auf die neuste Software "aktualisiert" zu werden. Auch steigen keine Kosten wegen des "Unterhalts" (Datenspeicher zukaufen).

Ich stimme mit Dir aber überein, dass WAS in einem JB publiziert wird wichtiger ist als WIE er publiziert wird. Bei mir zum Beispiel sind Tierbestandslisten (bis hinunter zu den Wirbellosen) der wichtigste Inhalt. Danach folgen Ausbauprojekte, dann Veterinärberichte. Wer was wann wissenschaftlich publiziert hat und welche Sponsoren- und sonstige Events es gab oder welcher Promi den Zoo besucht hat, ist für mich dagegen uninteressant. Aber natürlich ist das teilweise auch individuellen Interessen geschuldet.

Zum Argument der Nachhaltigkeit: Das halte ich für vorgeschoben. Es geht einzig um die Kosten (was wirtschaftlich gesehen leider ein Argument ist, zugegeben). Ein Beispiel: Ich weiss nicht, wie es in D ist, aber in der Schweiz gingen viele Supermarktketten dazu über, Kaufbelege nur noch auf Wunsch auszudrucken. Ebenfalls mit dem Argument der Nachhaltigkeit. Seit diesem Jahr ist ein Anbieter jedoch dazu übergegangen, die Zahl der Kassen in seinen Filialen zu reduzieren und dafür "Self-Check-Out-Stationen" einzurichten. Von diesen gelangt man nur über eine Klapptüre wieder nach draussen. Und jetzt der Clou: Zum Öffnen dieser Schranke muss ein Code eingescannt werden, der sich auf dem Kaufbeleg befindet...
(04.08.2025, 11:54)
Mark Meier:   @Jan Jakobi: Das "positiv" und "negativ" kann man aber unterschiedlich bewerten.

Ich habe früher auch immer die gedruckten Jahresberichte vom Tierpark gekauft. Jetzt lese ich die von Zoo und Tierpark kostenlos und frei zugänglich digital. Damit kann ich tatsächlich leben. Weniger gut finde ich dagegen, was inzwischen inhaltlich fehlt (es gibt dafür aber auch zusätzliche inhaltliche Angebote, die ich teils interessant finde und teils weniger, ohne dass es mich deshalb aber stört).

Das offizielle Argument für den Wegfall der gedruckten Jahresberichte soll wohl übrigens das Thema Nachhaltigkeit sein. Ob das als tatsächliches Motiv so stimmt und dann auch im Ergebnis hinkommt, kann ich nicht beurteilen. Ich kenne weder die gängige Auflage der früheren Jahresberichte noch den Energieverbrauch für den digitalen Abruf.
(04.08.2025, 04:56)
Jan Jakobi:   In welchen Zoos gibt es noch Jahresberichte in gedruckter Form?

Positiv:

Panthera Jahresbericht (Zoo Leipzig)

Negativ:

Tierpark Berlin (bis 2013)
Zoo Berlin (bis 2013)
(04.08.2025, 02:07)
cajun:   Der Jahresbericht aus München steht online:
"Hellabrunner Geschäftsbericht 2024 zur Hauptversammlung vorgestellt
Frau Dietl und Herr Baban halten den Geschäftsbericht 2024 in den Händen.
Aufsichtsratsvorsitzende und Münchner Bürgermeisterin Verena Dietl und Tierparkdirektor Rasem Baban stellen den Geschäftsbericht 2024 vor.
Der Tierpark Hellabrunn hat im Geschäftsjahr 2024 seine Rolle im weltweiten Arten- und Naturschutz weiter gestärkt. Im Fokus standen neben zahlreichen Ex-situ-Maßnahmen vor Ort insbesondere 17 geförderte In-situ-Projekte weltweit, mit denen der Münchner Geozoo aktiv zum Schutz bedrohter Tierarten in ihren natürlichen Lebensräumen beiträgt. Gleichzeitig entwickelte sich der Tierbestand dank professioneller tiergerechter Haltung sowie kontinuierlicher Sanierung und Optimierung der Tieranlagen weiterhin positiv.
2024 konnte Hellabrunn zahlreiche Erfolge verzeichnen: Die modernisierte Pinguinanlage wurde fertiggestellt, sodass acht Königspinguine und 14 Nördliche Felsenpinguine in die Polarwelt zurückkehren konnten. Auch die Außenbereiche für Nilgauantilopen, Takine, Muntjaks und Zebras wurden durch neue Bodenbeläge, Bachläufe, Klettermöglichkeiten und Futterplattformen deutlich aufgewertet. Die Lisztäffchen-Anlage im Haus der kleinen Affen wurde erweitert und ermöglicht nun auch die Beobachtung von Kugelgürteltieren. Ein bedeutender Neuzugang war der Zentralafrikanische Schimpanse Jambo, der zur zukünftigen Nachzucht beitragen soll. Insgesamt umfasste der Tierbestand rund 499 Arten.
Die Besucherzahl lag im Jahr 2024 bei knapp 1,9 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Zwar bedeutet dies auf den ersten Blick einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, dieser ist jedoch im Wesentlichen auf statistische Anpassungen zurückzuführen. Konkret wurde der Besucherfaktor für Jahreskarteninhaber*innen angepasst, da durch die Besucherbefragung im Jahr 2023/24 eine geringere durchschnittliche Besuchsfrequenz der Jahreskartenbesitzer festgestellt wurde. Trotzdem blieben die absoluten Verkaufszahlen von Tages- und Jahreskarten stabil. Im Tageskartensegment konnten sogar leichte Zuwächse verzeichnet werden, und auch der Verkauf von Jahreskarten erreichte mit 65.917 nahezu das Vorjahresniveau.
Tierparkdirektor Rasem Baban zeigt sich mit den Ergebnissen des vergangenen Jahres zufrieden: „Hellabrunn entwickelt sich konsequent weiter und bleibt ein zukunftsweisender zoologischer Garten mit Vorbildcharakter. Besonders stolz sind wir auf unsere Beiträge zum Artenschutz – sei es durch Nachzuchten bedrohter Tierarten, wissenschaftliche Arbeit oder gezielte Umweltbildung – sie schaffen Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt. Gleichzeitig stehen die bestmögliche Tierhaltung und das Wohl unserer Tiere immer im Zentrum unseres Handelns.“
Auch die Hellabrunner Aufsichtsratsvorsitzende und Münchner Bürgermeisterin Verena Dietl zieht eine positive Bilanz: „Der Tierpark Hellabrunn ist eine feste Größe in München – ein glaubwürdiger Ort für Artenschutz, Umweltbildung und eindrucksvolle Tierbegegnungen. Als eines der beliebtesten Ausflugsziele in München und Bayern begeistert er seit Generationen. Mein Dank gilt allen Unterstützerinnen, Unterstützern und Mitarbeitenden, die diesen Erfolg im vergangenen Jahr möglich gemacht haben.“
Zoologisch gliederte sich der Tierbestand im vergangenen Jahr 2024 in 81 Säugetier-, 62 Vogel-, 27 Reptilien-, 13 Amphibien-, 204 Fisch- und mindestens 112 Wirbellosenarten. Besonders erfreulich waren zahlreiche Zuchterfolge, darunter bei Nordluchsen, Mhorrgazellen, Humboldtpinguinen, Marderkaninchen und verschiedenen Ziegen- und Rinderrassen sowie im Aquarium.
Zu den Neuzugängen zählten unter anderem ein Vielfraß, ein Ameisenbär, zwei Braunkopf-Klammeraffen, ein Przewalskipferd, ein Alpensteinbock, vier Markhore sowie verschiedene Schildkröten- und Amphibienarten. Im gleichen Zeitraum verzeichnete der Tierpark auch einige Tierabgänge, darunter Mhorrgazellen, Mähnenwölfe, eine Mähnenrobbe. Es gab auch Todesfälle einzelner prägender Tiere wie das Indisches Panzernashorn Rapti und Netzgiraffe Taziyah.
Bauprojekte spielten 2024 eine zentrale Rolle: Die Pinguinanlage wurde abgeschlossen, die Dschungelwelt saniert und Anlagen für Robben, Huftiere und Primaten umfassend modernisiert. Die Lisztäffchen erhielten ein dreifach vergrößertes Außengehege. Neue Bauvorhaben wie ein Quallenbecken, ein Aufenthaltsraum für Auszubildende, umfassende Sanierungen an Brücken und Dächern sowie der geplante Einsatz von Photovoltaik und der Umstieg auf regionale Geothermie-Fernwärme unterstreichen das Engagement für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
Auch kommunikativ war der Tierpark aktiv: Der Podcast „MiaSanTier“ erzielte über 180.000 Abrufe. Es fanden zahlreiche Sonderveranstaltungen und Artenschutzvorträge statt. Insgesamt wurden 532 exklusive und 57 offene Führungen mit knapp 9.000 Teilnehmenden durchgeführt. In den Medien wurde Hellabrunn 5.561-mal erwähnt, die Social-Media-Kanäle verzeichneten teils zweistellige Wachstumsraten. Projekte wie der Relaunch der Website, neue Imagekampagnen und die Nachhaltigkeitsinitiative „Natürlich Isar!“ rundeten das Jahr ab.
Weitere Details zum Geschäftsjahr 2024 sowie den Hellabrunner Geschäftsbericht gibt es auf der Website des Tierparks unter www.hellabrunn.de/geschaeftsbericht"
Quelle:https://www.hellabrunn.de/newsdetailseite/hellabrunner-geschaeftsbericht-2024-zur-hauptversammlung-vorgestellt
(16.07.2025, 14:22)
cajun:   Der Geschäftsbericht 2024 des Zoos Basel ist online abrufbar unter: https://www.zoobasel.ch/de/zoobasel/r/33/geschaeftsbericht/
(20.06.2025, 10:53)
Gudrun Bardowicks:   Auch hier noch einmal der Link zum Geschäftsbericht 2023 des Zoos Hannover:https://admin.zoo-hannover.de/media/Erlebnis-Zoo%20Hannover%20Gesch%C3%83%C2%A4ftsbericht_2023.pdf
(24.10.2024, 00:51)
Sacha:   @zollifreund: Vielen lieben Dank. Dann bin ich doch nicht mit Blindheit geschlagen.
Item, man kann für die "Minimalanstrengung" natürlich den Daumen hoch setzen, für mich ist es jedoch eher beschämend, wenn in einem ZOO(!)-Jahresbericht eine der elementarsten Angaben nebst Besucher und Finanzen, nämlich die des Gesamttierbestandes (gegliedert nach Klassen), fehlt. Und ich jammere jetzt nicht mal wegen der fehlenden Tierbestandsliste...
(23.10.2024, 17:09)
zollifreund:   @Sacha: du konntest in dem "Jahresbericht" nichts übersehen, da keine Zahlen zum Tierbestand enthalten sind. Ein klassischer Jahresbericht ist es auch nicht ( im Sinne der Pflichtveröffentlichungen einer AG, wie z.B. beim Zoo Berlin oder Hellabrunn). So sind auch sehr wenig Zahlen zur Geschäftsentwicklung des Unternehmens enthalten. Es ist also eher eine Kundenbroschüre, in der einige Informationen zum Jahresverlauf veröffentlicht werden.
Aber es sind auch einige sehr interessante Zahlen dabei - aber leider ohne jegliche Kommentierung: so sind die Besucherzahlen weiter sehr rückläufig. Nur noch 439.000,00 waren es 2023. Für 2019 (also vor Corona) waren es noch 585.000. Und es ist nirgendwo zu erkennen, dass die Zählweise (Stichwort Jahreskarten) geändert wurde... die Einnahmen aus Eintrittskarten liegen aber um € 600.000,00 höher im Vergleich zu 2019 (warum? wie sind die Eintrittskosten gestiegen?) im dem Zusammenhang auch nicht erklärt wurde der hohe Rückgang der Ticketeinnahmen von 2022 auf 2023 um € 500.000,00....

Also einmal ein "Daumen hoch", dass Wuppertal überhaupt etwas zum Jahresverlauf veröffentlicht, aber gerne noch etwas detaillierter informieren.
(23.10.2024, 17:03)
Sacha:   Bevpr ich vor Ärger platze und weil man ja immer etwas übersehen kann: Kann mir jemand helfen, wo ich im Kapitel Tierbestand des Wuppertaler JBs den eigentlichen Tierbestand (Gegliedert nach gehaltenen Klassen/Arten und Individueen finde?
(21.10.2024, 12:15)
cajun:   Der Jahresbericht 2023 des Zoos Wuppertal steht online.
https://www.wuppertal.de/microsite/zoo/Wir_Informieren/wir-informieren.php.media/529816/Der-Gruene-Zoo-Wuppertal-Jahresbericht-2023.pdf
(20.10.2024, 17:35)
W. Dreier:   @cajun: Nee, steht nur Neuzugang. Aber wir müssen ja das Sommerloch nicht "vertiefen"
(11.07.2024, 16:04)
cajun:   @W.Dreier: Neuzugänge in bestehende Gruppen.....
(11.07.2024, 15:16)
W. Dreier:   Zur Erklärung meiner Verwunderung: Hellabrunn und Przewalski-Pferde - das ist doch eine Einheit!!!!
Und nun NEU-Zugang: unter neu glaubte ich, dass etwas ganz Neues käme. Wie Rüsselhündchen etwa.
Lese jetzt im Bericht 2023, dass eine neue Stute aus Springe gekommen sei und man wieder eine Zucht aufbauen möchte. Letzter Wert in der ZTL : 0,4
(11.07.2024, 15:14)
W. Dreier:   Wie das - in Hellabrunn ?????? "Außerdem wurde der Tierbestand... ....sowie beispielsweise Neuzugänge wie....... oder Przewalski-Urwildpferd, ergänzt"
(11.07.2024, 14:55)
cajun:   Der Geschäftsbericht aus München steht online:
"Hellabrunner Geschäftsbericht 2023 zur Hauptversammlung vorgestellt
Bildung, Forschung, Arten- und Naturschutz sind die wichtigsten Säulen des Tierparks Hellabrunn – vor allem der Erhalt der Biodiversität ist für den Geozoo eine wegweisende Aufgabe. Aber auch in zoologischer, kaufmännischer und bautechnischer Hinsicht kann die Münchener Tierpark Hellabrunn AG in 2023 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Mit der diesjährigen Hauptversammlung am Mittwoch, 10. Juli 2024, wurde der Geschäftsbericht 2023 veröffentlicht.

Im Jahr 2023 war der Tierpark erstmals wieder durchgehend ohne coronabedingte Auflagen ganz regulär geöffnet. Aus diesem Grund bewegen sich die Besucherzahlen 2023 wieder im Bereich der Vor-Corona-Jahre und damit auf einem sehr erfreulichen hohen Niveau. Im Geschäftsjahr 2023 besuchten 2.498.696 Personen den Tierpark Hellabrunn. Die Summe der verkauften Jahreskarten ist um 2,75 Prozent auf 68.153 Stück angestiegen.

Tierparkdirektor Rasem Baban zeigt sich mit den Ergebnissen des vergangenen Jahres ebenfalls sichtlich zufrieden: „Hellabrunn entwickelt sich konsequent weiter und ist und bleibt so ein zukunftsweisender zoologischer Garten. Das beinhaltet auch die fundierte wissenschaftlich Arbeit und Forschung, die stetige Fokussierung auf unseren Bildungsauftrag und natürlich die bestmöglichste Haltung für unsere schützenswerten Tierarten. Die Besucherzahlen sprechen für sich – der Münchner Tierpark ist nach wie vor einer der beliebtesten Erholungs- und Bildungsorte in Bayern.“

Auch die Hellabrunner Aufsichtsratsvorsitzende und Münchner Bürgermeisterin Verena Dietl zieht eine positive Bilanz: „Der Tierpark Hellabrunn ist ein wichtiger sowie glaubwürdiger Ort in München für Themen wie Artenschutz, Umweltbildung, Wissenschaft und Tiererlebnisse. Für viele Besucherinnen und Besucher gehört der regelmäßige Besuch zum festen Bestandteil ihrer Freizeit und ist teilweise seit Generationen in den Familien verankert. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern Hellabrunns und nicht zuletzt bei allen Mitarbeitenden in Hellabrunn für ihren unermüdlichen Einsatz, die den Erfolg des vergangenen Geschäftsjahres ermöglicht haben“, so Dietl abschließend.

Der Tierbestand hat sich dank der konsequent tiergerechten und professionellen Haltung aber auch durch regelmäßige Sanierung und Optimierung der Tieranlagen positiv entwickelt. In 2023 wurden die Dschungelwelt und das Pinguinhaus in der Polarwelt grundlegenden Sanierungsmaßnahmen unterzogen, die in 2024 fortgesetzt werden. Die Anlagen der Luchse, Mesopotamischen Damhirsche und Zebras wurden überarbeitet und teilweise noch im Berichtsjahr fertiggestellt. Die Mähnenrobben haben eine Beschattungsanlage mit automatisch ausfahrbaren Sonnensegeln, die Tiger eine neue Plattform und die Eisbären einen Wackelbaum erhalten. Die Anlage der Rotschulter-Rüsselhündchen, einer neuen Tierart in Hellabrunn, wurde im Urwaldhaus neu aufgebaut und für diese Tierart eingerichtet. Außerdem wurde der Tierbestand durch Nachwuchs, beispielsweise bei den Mähnenwölfen, Erdmännchen oder Mhorrgazellen sowie Neuzugänge wie Darwin-Nandu, Polarfüchse oder Przewalski-Urwildpferd, ergänzt. Insgesamt zählt der Tierbestand des Münchner Zoos im letzten Jahr 524 Arten.

Aber nicht nur Zugänge, sondern auch Tierabgänge gab es 2023 – zur wichtigsten Veränderung gehörte die Verkleinerung der Flamingogruppe. Mit der Abgabe von 39 hybriden Flamingos lebt in Hellabrunn nun eine reine Rosa Flamingo-Gruppe. Mit dem Umzug von Elefantenkuh Panang nach Zürich im November 2023 hat sich die Hellabrunner Elefantengruppe ebenfalls verkleinert. „Der Elefantentransport im vergangenen Herbst war mit sehr viel logistischer und tierpflegerischer Organisation verbunden und definitiv kein alltägliches Geschehen in einem Tierpark. Der Umzug hat dank des großen Engagements aller Beteiligten reibungslos funktioniert“, resümiert Baban.

Weitere bauliche Optimierungen erfolgten unter anderem mit der Generalüberholung der Brücke zwischen Isar-Eingang und Giraffenanlage (Fertigstellung in 2024) und dem beliebten, aber in die Jahre gekommenen Spielplatzturm mit Großrutsche, welcher neu aufgebaut wurde. Und im Aquarium sorgt seit dem Berichtsjahr ein Treppenlift dafür, dass das Untergeschoss auch für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer erreichbar ist.

Auch über den regulären Tierparkbesuch hinaus bietet Hellabrunn seit 2023 wieder ganz regulär verschiedene Parkerlebnisse an. So gab es knapp 500 exklusive und 51 offene Zooführungen mit insgesamt 6.407 Teilnehmenden. Ein Höhepunkt war die Wiedereinführung der beliebten Rendezvous beim Lieblingstier mit insgesamt 101 Terminen und 303 Teilnehmenden.

Eines der wichtigsten Projekte im Bereich der Außenkommunikation war die Neukonzipierung der Jahreskarten- und Imagekampagne. Die neue Kampagne zeigt Hellabrunn als einen Ort der biologischen Vielfalt, des Lernens und des Artenschutzes. Der neue Leitsatz „Meisterwerke der Vielfalt“ zeigt in Verbindung mit der Detailaufnahme des jeweils gezeigten Tieres auf künstlerische Weise die Schönheit und Vielfalt der Natur. Insgesamt konnten in München und Umland knapp 10.000 Plakate mit den neuen Motiven gehängt werden.
Weitere Details zum Geschäftsjahr 2023 sowie den Hellabrunner Geschäftsbericht gibt hier:
https://www.hellabrunn.de/der-tierpark/muenchener-tierpark-hellabrunn-ag/ueber-uns/geschaeftsbericht-2023
Quelle:https://www.hellabrunn.de/newsdetailseite/hellabrunner-geschaeftsbericht-2023-zur-hauptversammlung-vorgestellt
(11.07.2024, 11:50)
Carsten Horn:   Die gedruckte Version gibt es schon ein paar Wochen...
(31.05.2024, 13:04)
cajun:   Der Zoo Basel hat heute seinen Geschäftsbericht 2023 veröffentlicht. Sogar mit einigen tierischen Rückblicken. Einsehbar unter: https://www.zoobasel.ch/de/zoobasel/r/33/geschaeftsbericht/
(30.05.2024, 13:15)
cajun:   Da stimme ich dir zu @Sacha. Ich hatte mir auch mehr erhofft. Die "alte" Form, die wir gewohnt waren gibt es immer weniger....
(13.05.2024, 16:47)
Sacha:   Schön aufgemacht, aber inhaltlich enttäuschend, vor allem, weil eine eigentliche Tierbestandsliste fehlt (was leider schon länger der Fall ist/war bzw. diese in der Vergangenheit wenigstens separat publiziert wurde).
Und soviel mehr Druckkosten hätte die zusätzlichen Seiten jetzt auch nicht verursacht.
(13.05.2024, 14:57)
cajun:   Der Jahresbericht 2023 aus dem Zoo Zürich ist heute online gestellt worden.
Schaut hier:https://www.zoo.ch/de/der-zoo-zuerich/jahres-und-geschaeftsbericht
(13.05.2024, 11:29)
cajun:   Der Zoo Landau hat den Jahresbericht aus 2022 veröffentlicht:
"Wie bereits seit vielen Jahren, wurden auch im aktuell erschienen Jahresbericht 2022 alle relevanten Ereignisse und Daten aus dem Zoo Landau in der Pfalz für das Jahr 2022 auf 92 Seiten (!) zusammengestellt.
Auch wenn es für die Zooleitung sowie für die Zooschule und den Zoo-Freundeskreis immer viel Arbeit bedeutet, so lohnt sich aus sich aller Autoren der Aufwand, da es immer eine wertvolle „Reflexion“ der eignen umfangreichen Tätigkeiten und Erlebnisse darstellt und interessierten Lesenden ein transparenter Überblick über die Arbeit im und um den Zoo gegeben wird.
Das Jahr 2022 war wieder ereignisreich für unseren Zoo, unsere Zooschule und unseren Zoo-Freundeskreis!
Der Wechsel des auch für den Zoo zuständigen Dezernenten verlief für uns unkompliziert und freundlich. Herrn Alexander Grassmann, dem im März Herr Jochen Silbernagel als ehrenamtlicher Beigeordneter nachfolgte, danken wir sehr für seine Unterstützung unseres Zoos. Herrn Silbernagel danken wir ebenso, dass er unseren Zoo mit großer Sympathie „unter seine Fittiche genommen hat“.
Es gab viele tolle Anlässe zum Feiern, um stolz und dankbar zu sein. Unsere großartige und unverzichtbare Zooschule Landau beging ihr 30jähriges Bestehen, und sie öffnete u.a. ein neues besonderes Kapitel durch eine intensive Zusammenarbeit mit unserem Naturschutzpartner in Ruanda, die in gegenseitigen Besuchen gipfelte. Gerade passend zum 40jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Ruanda und dem Bundesland Rheinland-Pfalz, in das wir auch auf andere Weise eingebunden waren.
Stete Innovation braucht kluge und engagierte Köpfe und so überrascht es nicht und freut uns riesig, dass die Gründerin und Leiterin unserer Zooschule, Frau Dr. Gudrun Hollstein, mit der Ehrennadel der Stadt Landau ausgezeichnet wurde.
Dank des erneut herausragenden Engagements unseres Zoo-Freundeskreises konnten wir die signifikante Erweiterung unserer Afrikaanlage begehen. Ein neues tiergärtnerisches Glanzstück direkt am Eingang des Zoos.
Ohne zahlreiche Förderer, Tierpaten und sonstige vielfältige Unterstützer wäre dieses alles nicht möglich! Das Gleiche gilt für das Engagement des Mitarbeitendenteams des Zoos, der Zooschule und des ehrenamtlich arbeitenden Zoo-Freundeskreises."
Quelle:https://www.facebook.com/ZooLandau/?locale=de_DE
(21.12.2023, 11:01)
cajun:   Der Jahresbericht 2022 vom Zoo Wuppertal ist erschienen und kann hier
https://www.wuppertal.de/microsite/zoo/Wir_Informieren/wir-informieren.php
per Download abgerufen werden.
(17.10.2023, 11:44)
W. Dreier:   Jahresbericht Köln: keine Daten - aber ich fand etwas, was hier wohl nicht eigestellt wurde. Das ich das nicht aus meinem Streifgebiet Berlin erfahren würde , war mir klar.

Prof Pagel ist Editor-in - Chief der Zeitschrift "Zoologischer Garten" !!!!, jener Zeitschrift , die vor einigen Jahre in Landau zu Grabe getragen wurde!!. NEUAUFLAGE. Demnach ist die erste Jahresnummer im Juni 2019 erschienen, 2 Jahresausgaben soll es geben.

Habe ich das hier nicht gesehen/gelesen??
Sie ist damit wieder offizielles Organ der VdZ und der WAZA
(09.02.2021, 17:59)
W. Dreier:   Einige Daten des Tierbestandes des Tama-Zoos/Tokio (2017)
Tasman. Teufel: 2 ,1; Koala 2 ,0; Felsenkänguruh 2 , 2, 1; Borneo Orang 4 , 6; Yakushima Sika 8 , 16: Goldtakin 3 , 5
(16.05.2018, 18:02)
zollifreund:   Mittlerweile habe ich den Geschäftsbericht kommentarlos zugesendet bekommen. Hat toll geklappt, jetzt müsste nur noch der "Bongo" wieder erscheinen ;-)
(13.06.2016, 23:37)
Michael Mettler:   Beim Durchsehen der Tierbestandsliste im Berliner Jahresbericht nach Arten, deren Haltung beendet wurde, fiel mir auf, dass sich da ein paar Tiere in Luft aufgelöst zu haben scheinen - beim Bangka-Schönhörnchen oder der Pfeifente gibt es einen Jahresanfangsbestand und keine Bestandsveränderungen, aber keinen Jahresendbestand mehr...
(10.06.2016, 09:59)
zollifreund:   Mittlerweile ist der Jahresbericht des Zoo Berlin online abrufbar: http://www.zoo-berlin.de/fileadmin/downloads/pdf/zoo/unternehmen/Geschaeftsbericht_2015_Zoo_Berlin.pdf
leider hatte ich noch keine Zeit ihn zu lesen, lieber hätte ich ihn auch in Papierform - habe den Zoo daher mal nach der Möglichkeit des Postversandes angemailt- Ergebnis werde ich posten.
(07.06.2016, 21:41)
Klaus Schueling:   Panthera 2014 und Zooführer 2015/2016 (beides natürlich aus Leipzig) sind eingetroffen - und können im Webshop bestellt werden.




(09.08.2015, 15:43)
zollifreund:   Die Panthera mit dem Jahresbericht 2014 ist mittlerweile im Zooshop erhältlich.
Den Jahresbericht des Berliner Zoos erhält man in der Verwaltung des Zoos unentgeltlich. Vom Tierpark gibt es leider bislang nichts. ( liegt vielleicht daran dass der Zoo eine AG und der TP eine GmbH ist?)
(30.07.2015, 21:14)
WolfDrei:   Aus der TP-Biblio (die immer noch in Rudimenten besteht und auch noch Eingänge hat).
Hier: 1. Heft der Kölner Zoo-Zeitschrift mit dem JB 2014 (nur noch 3 Hefte / Jahr)
Zu den von mir als beachtenswert betrachteten Geburten /Schlupfen:
2,0 Rote Brüllaffen; 1 Onager; 2 Kropfgazellen; 0,1 Rotducker; Kleine Pandas;
1,0 Großer Bambuslemur
0,1 Kongopfau; 3 madagassische Waldibisse; Varanus macraei, 2 Fidschleguane
Gestorben: das letzte Kleideraffenweibchen nach Geburt; Rest 1,0; 0,2 Sattelvaris

(22.05.2015, 17:24)
WolfDrei:   MILU 1/2013 ist erschienen: u.a.
- 2012 erstmals gehaltene Formem
- Marder im TP: vom Baummarder über Feuerziesel, Honigdachs, Skunk bis Vielfraß. Umfassende Haltungsdaten
- Haltung Flachlandpakas
- Tapire im TP
- Chaco-Pecaris: Besuch im Tagua-Projekt in Paraguay, dazu Zoo Asuncion und Sao Paolo
- Titelvignetten des TP seit 2002
(30.07.2013, 14:26)
Klaus Schüling:   ... Der Jahresbericht aus em TP Berlin soll (jetzt endlich tatsächlich) unterwegs sein ..
(17.06.2013, 08:39)
Schüling Buchkurier:   Bongo 44 (2013) ist ab sofort lieferbar (16,- Euro).

Und auch der aktuelle Jahresbericht aus dem Tierpark Berlin und der Zoofreund Hannover sollten bald kommen. Daher bitten wir unsere Abonnenten um ein klein wenig Geduld. Sobald wir zwei/drei Sachen für Sie zusammen haben, schicken wir eine Sendung los.
(07.06.2013, 15:16)
Schüling Buchkurier:   Die Jahresberichte 2009 aus Osnabrück (6,- Euro) und München (10,- Euro) sind da!
(16.07.2010, 15:50)
IP66:   Ich denke, daß die ausgelagerten Tiere für Herrn Heck einen erheblichen Materialwert darstellten und das er manches Exemplar (vielleicht nicht unbedingt die Zebrafinken) selbst als Präparat noch für wertvoll hielt. Da war es wichtig, über die Auslagerungen Buch zu führen, wie das auch die meisten Museen praktizierten (für die Bestände der Nationalgalerie gibt es da recht interessante Erkenntnisse). Was dagegen im eigenen Zoo verblieb, war der Direktion ja zugänglich, auch wenn es der Bombenkrieg immer häufiger bedrohte. Gerade in der Endphase des Krieges wurde es sicher auch schwierig, den Überblick zu behalten, auch wenn mir die Zahl der überlebenden Tiere dafür zu stehen scheint, daß man rettete, was man nur retten konnte.
(10.09.2009, 19:09)
Michael Mettler:   Es sind auch sehr exakte Aufzeichnungen darüber erhalten geblieben (und in der 125-Jahre-Chronik veröffentlicht), welche Tiere - von der Giraffe bis zum Zebrafinken - in den Jahren 1943/44 an welchem Tag an welchen Ort verbracht wurden, um sie vor dem Kriegsgeschehen in Sicherheit zu bringen. Andererseits konnte das genaue Geburtsdatum eines so wichtigen Zootieres wie des Flusspferdbullen Knautschke nicht bzw. nur anhand von Erinnerungen einigermaßen rekonstruiert werden (wobei es mindestens zwei Versionen für Februar und Mai 1943 gibt).
(10.09.2009, 12:21)
IP66:   Ich denke, daß die Lage erst 1944 richtig schwierig wurde. Auf der anderen Seite haben ja tatsächlich fast hundert Tiere und darunter die Pavianzuchtgruppe, den Bombenkrieg überlegt.
(10.09.2009, 11:51)
WolfDrei:   Zu dem, was Karsten Vick schrieb: anbei der Tierbestandsbericht des Zoo Berlin von 1943 für das Jahr 1942. Dazu gibt es noch einen dreiseitigen Geschäftsbericht.
(10.09.2009, 07:32)
IP66:   Wenn ich mich recht erinnere, so geht die Jahresberichtzählung in Berlin sogar durch die Jahre 1944 und -45, als der Zoo de facto zerstört war - ich weiß aber nicht, ob Herr Heck in den Jahren entsprechende Abhandlungen verfaßt hat - zum Jahresabschluß 1945 befand er sich ja auch nicht mehr in Berlin - oder ob Frau Heinroth einfach rückwirkend berichtet und durchnummeriert hat. Das Bild eines Zoodirektors, der mehr oder weniger im Bunker während der Schlußkämpfe in Berlin sein Tierkapital und die Bauschäden taxiert und einen mustergültigen Jahresbericht produziert und vervielfältigt, hat schon etwas sehr deutsches ...
(09.09.2009, 14:13)
Michael Mettler:   @Andreas Knebel: Ich habe nie einen der "reinen" Jahresberichte an der Zookasse oder im Shop ausliegen sehen (im Gegensatz zum BONGO), allerdings auch nie in der Verwaltung nachgefragt. Was ich davon im Archiv habe, habe ich antiquarisch erstanden. Auf diesem Wege sind auch viele Jahres- bzw. Geschäftsberichte der Vor-BONGO-Ära noch erhältlich.
(08.09.2009, 09:09)
Andreas Knebel:   Und noch eine Frage:
Konnte ONB diese "reinen" Jahresberichte problemlos erhalten? Wurden diese im Zoo verkauft?
(08.09.2009, 01:39)
Andreas Knebel:   Danke für die Infos. Als ich mich Anfang der 90er begann mit der Materie zu beschäftigen, habe ich mehrmals den Zoo Berlin kontaktiert, um dort "Jahresberichte" zu bestellen. Bekommen habe ich auf meine Anfrage NUR den Bongo. Waren denn die reinen Jahresberichte deutlich billiger? Die stolzen Bongopreise haben nämlich dazu geführt, dass Berlin der einzige Zoo wurde, der mich überhaupt nicht interessierte. hat sich natürlich bald wieder geändert, aber danach habe ich mich eben nur noch per WWW über den Berliner Zoo informiert...
(08.09.2009, 01:36)
Karsten Vick:   ...und die Jahres/Geschäftsberichte sind seit alters her mit einer jährlich wechselnden und zum Berichtsjahr passenden Titelzeichnung von Dr. Raethel versehen. Diese findet sich seit 2004 im BONGO.
Die Vorkriegs-Jahresberichte hab ich in der Berliner Stadtbibliothek durchgeblättert, kann mich aber nicht entsinnen, ob sie vollständig vorlagen. Einzelblätter oder Zeitungsformat, Größe ca. A3 - aus der Erinnerung geschätzt.
Der Blick auf meine BONGO-Reihe im Regal zeigt einen unregelmäßigen Wechsel diverser Grüntöne, fein abgestimmt mit den Rosa-Variationen seines ostberliner Gegenstücks, dem MILU. Schön ist auch hier was anderes, aber auf den Inhalt kommts an...
(07.09.2009, 22:58)
Michael Mettler:   Es ist sogar noch etwas verwirrender, denn es wird noch zwischen Jahres- und Geschäftsberichten unterschieden.

Also: Bis 1959 erschien nichts davon in gebundener Form. Für die Jahre 1960 bis 2003 gab es Geschäftsberichte für die Aktionäre im A5-Format und mit jährlich wechselndem S/W-Titelmotiv und S/W-Fotos, ab 2004 erscheinen sie in größerem Format und komplett farbig. Parallel dazu gab es Jahresberichte für Nicht-Aktionäre, die sich von den S/W-Geschäftsberichten vor allem dadurch unterschieden, dass die Angaben über die AG-Finanzen darin fehlten und auf dem Titel eben "Jahresbericht" und nicht "Geschäftsbericht" steht. Insgesamt muss es solche Berichte - nur eben wohl "nicht öffentlich" - schon seit Zoogründung geben, denn da steht dann in den 60er Jahren z.B. "124. Jahresbericht" drauf usw.

Seit 1977 erscheint nun noch der BONGO, in dem zusätzlich auch immer der Jahresbericht (nicht der Geschäftsbericht) zu finden ist, und zwar in Text und Fotos identisch mit dem extern erschienenen. Ab dem Berichtsjahr 2004 gibt es die externen Jahresberichte allerdings nicht mehr. Ich hoffe, jetzt habe ich alle Klarheiten beseitigen können ;-)

@WolfDrei: Der "Designer-BONGO" war ein einmaliger "Ausrutscher", danach erschien die Zeitschrift wieder im gewohnten Kleid.


(07.09.2009, 22:23)
WolfDrei:   So ist es: ich habe von einer Aktionärin aus dem Verwandtenbereich diese Jahresberichte erhalten
(07.09.2009, 15:54)
BjörnN:   Es gibt noch einen separaten Jahrebericht, den nur die Aktionäre des Zoos erhalten.
(07.09.2009, 15:32)
Andreas Knebel:   Wow, jetzt bin ich echt etwas verwirrt. Der Jahresbericht ist doch immer IM Bongo erschienen. Hat sich das jetzt verändert? Gibt es den Jahresbericht auch seperat?
(07.09.2009, 13:22)
WolfDrei:   Den Bongo habe ich als Jahresbandband in wenigen Exemplaren, dafür die Jahresberichte vollständig. Zur "Titelseite": Band 12, 21 und 25 (1995) , nun gut, in dem "Graugrün", Band 35 und 36 in einem helleren "Graugrün" - auf diesen fehlt dann unter BONGO "Herausgegeben von....", dafür rückt der halbe Bongo 2cm nach oben. Völlig "daneben" dann Band 37 von 2007 - wohl ein Designerstück mit einem BongohalbKOPF und generell anderer Farbgebung. Ist das eigentlich so geblieben?
(07.09.2009, 12:50)
Andreas Knebel:   Hallo, es geht mir in der Tat um die Frontseite, also die mit dem halben Bongo. Ich möchte nur genau wisen, ob sich etwas verändert hat (Farbe, Details). Das schon relativ hässliche Grün Anfang der 90er ist z.B. 1996 einem noch grauenhafteren etwas dunkleren Grün gewichen. Solche Details eben...
(07.09.2009, 12:08)
WolfDrei:   ...oder ist das Titelbild des Jahresberichtes aus dem Bongo gemeint: 2006 (Heft 36): indische Elefantenkuh mit Jungtier, Heft 30 - wenn ich richtig rüchgerechnet habe (also Jahresbericht 1999: von der Decken Tocko mit Jungvogel.
(07.09.2009, 08:00)
WolfDrei:   @Andreas Knebel: Titelbilder des "Bongo"?? ein halber gezeichneter Bongo!
(07.09.2009, 07:54)
Andreas Knebel:   Dringende Bitte:
Ich bräuchte ganz dringend die Titelbilder der Bongo Jg. 30 und 36. Könnte mir jemand die beiden bitte zumailen. Am besten hier noch eine kurze Mitteilung, damit nicht gleich 5 Leute gleichzeitig mailen. Schon einmal danke!
(06.09.2009, 22:52)
Andreas Knebel:   @Gudrun:
etwa Mitte der 90er. Steht leider nirgendwo drauf :-( Ich habe ihn seit 1997...
(09.08.2009, 23:33)
Gudrun Koball:   @ Andreas Knebel
Aus welchem Jahr ist denn der Ueckermünder Zooführer?
(09.08.2009, 21:44)
Andreas Knebel:   @Karsten Vick:
Hier übrigens der Zooführer aus Ueckermünde...
(09.08.2009, 00:47)
Michael Mettler:   Diese beiden Fragen kann ich jedenfalls nicht beantworten...
(02.08.2009, 15:51)
Andreas Knebel:   @MM:
Ähnliches ist mir bei meinen Recherchen auch widerfahren. Dennoch gibt es dermaßen extremeUnterschiede zwischen den Zoos, dass all die Entschuldigungen eigentlich gar nicht gelten dürfen. Ich habe ganz schnelle, sehr genaue und überaus freundliche Antworten von verschiedensten Zoos erhalten. Und zwar egal ob klein oder groß, im Fernsehen oder nicht, mit speziellen Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit oder nicht. Ich glaube, es liegt vielmehr an der individuellen Bereitschaft und ob den Verantwortlichen in den Zoos, ihre (potentiellen) Besucher überhaupt wichtig sind oder mehr als notwendiges Übel erscheinen. Auf jeden Fall erstmal herzlichen Dank für die Füllung meiner Wissenslücken! Trotzdem noch einmal die Frage: Ab wann hat Herr Wandrey im Zoo Wingst den Jahresbericht in Form einer Zeitschrift herausgegeben? Und gab es den JB aus Saarbrücken durchgängig in den letzten 20 Jahren?
(02.08.2009, 14:25)
Michael Mettler:   Aus Erfurt ist mir auch nur der eine Jahresbericht bekannt, ebenso aus Ueckermünde. Walsrode gab für die Jahre 1992 bis 1996 Jahresberichte heraus, danach wohl nur noch Tierbestandslisten. So weit ich weiß, wurden zumindest früher gestraffte Jahresrückblicke des Vogelparks in der Zeitschrift "Gefiederte Welt" veröffentlicht, die ich aber nie verfolgt habe.

Dem Tipp "Brief statt Mail" würde ich übrigens zustimmen. Der kann zwar auch erst mal in einem Stapel "unerledigt" landen, aber dieser Stapel ist eben auch als noch zu Erledigendes optisch präsenter als eine prall gefüllte Mailbox. Ich möchte nicht wissen, wieviele hundert Mails täglich in einem Zoo eintreffen, und halte es für mehr als unwahrscheinlich, dass dort jemand den ganzen Tag sitzt und geradezu auf Anfragen wartet.

Abgesehen davon wissen manche Zoos bzw. deren Mitarbeiter/innen in der Verwaltung gar nicht (mehr), was sie mal alles herausgegeben haben bzw. haben sich selbst gar kein Archiv darüber angelegt (oder ein solches irgendwann in den Altpapiercontainer geschmissen). Ich habe jedenfalls selbst schon bei Anfragen, mit denen ich Lücken in meinem Archiv zu füllen hoffte, ungläubiges Erstaunen über meine vorhandenen Stücke geerntet - bis hin zur Rückfrage eines Zoos "Können Sie uns die Sachen nicht mal ausleihen..."?
(02.08.2009, 10:20)
Andreas Knebel:   Zumindest 1992 gab es einen JB (siehe Bild). Einen Zooführer gab es in den 90ern auch - die einzelnen Seiten konnte man als Ansichtskarten verschicken!
(02.08.2009, 01:35)
Karsten Vick:   Von einem Jahresbericht, Zooführer o. ä. aus Ueckermünde habe ich noch nie was gehört. Das einzige, was die haben ist eine kostenlose Zoo-Zeitschrift, wie man sie in mehreren Zoos findet. In Berlin heißt sowas "Berliner Tiere" und in Ueckermünde "Tierpark aktuell".
(01.08.2009, 23:19)
Michael Amend:   @Andreas Knbel. Das mit den Briefen ist meine persönliche Erfahrung, allerdings würde ich auch nicht aus Österreich nicht sämtliche deustche Zoos anrufen,schon gar nicht auf Geschäftskosten...Ich glaube, einem Brief wird tatsächlich noch mehr Wert beigemessen als einer E-Mail.
(01.08.2009, 22:53)
Andreas Knebel:   @MA:
Im Prinzip richtig, aber für 9 Wochen und 4 Anfragen ist auch eine Zoo-Doku keine Ausrede. Und warum sollten die gleichen Mitarbeiter, die keine Zeit haben meine E-Mail zu beantworten, auf einmal Zeit haben meinen Brief zu beantworten? Und wenn ich aus Österreich heraus alle größeren deutschen Zoos anrufen muss (wobei ich mich ja noch nach deren Öffnungszeiten richten müsste), schickt mir meine Chefin die Kündigung und meine Bank schickt mich zun Offenbarungseid...
(01.08.2009, 20:16)
Michael Amend:   Ich könte mir vorstellen,das diverse Zoos mit E-Mails tagtäglich bombardiert werden, speziell diese, die eine Zoo-Doku im TV laufen haben.Ein klassicher Brief könnte mitunter mehr Erfolg haben. Und gerade in der jetzigen Urlaubszeit dürften viele Zoo-Verwaltungen unter personellen Engpässen zu leiden haben...Und es gibt ja auch noch das Telefon, die vielleicht einfachste Variante, eine Anfrage beantwortet zu bekommen.
(01.08.2009, 20:06)
Andreas Knebel:   @GK:
das ist auch der einzige JB, der mir vorliegt. Vielleicht gab es tatsächlich nur den einen? Der Zoo Erfurt ist allerdings eine einzige Katastrophe, wenn man über E-Mail Infos haben möchte. Ich habe zu genau diesem Thema am 30.5. eine E-Mail geschickt. Nachdem bis zum 27.6. (!!) keine Antwort eintraf, eine weitere. Darauf erhielt ich dann am 4.7. eine unbefriedigende Antwort, gekrönt von dem Satz: "Sie dürfen uns eines glauben, wir sind nicht untätig." Auf eine Nachfrage vom 5.7. habe ich bis jetzt noch keine weitere Antwort erhalten, trotz einer weiteren E-Mail von mir vom 22.7. (to be continued...). Der Zoopark Erfurt besitzt eine so grottenschlechte Öffentlichkeitsarbeit, dass es nicht nur massiv ärgerlich, sondern auch fast nicht zu glauben ist. Leider ist das kein Einzelfall, wie ich bei ca. 70 E-Mailanfragen bei zoologischen Einrichtungen in D, CH und A erfahren musste. Solang die Städte den finanziellen Ausgleich immer brav leisten, müssen sich diverse Zoos wohl nicht anstrengen...
Ich hab übrigens noch eine Frage zu den JBs vom VP Walsrode (auch so ein Kandidat, der meint um Antworten müsste man erst betteln...). Bis wann wgab es JBs aus Walsrode?
(01.08.2009, 19:23)
Gudrun Koball:   Ich kenne von Erfurt nur einen JB von 1995. Für weitere Infos wäre ich daher auch sehr dankbar.
(01.08.2009, 15:46)
Andreas Knebel:   Hallo zusammen,
ich habe ein paar Fragen zu Jahresberichten und hoffe, ihr könnt mir helfen.
Bis zu welchem Jahr wurden folgende JBs herausgegeben: Zoo Erfurt, Tierpark Ueckermünde, Vivarium Darmstadt
Ab wann wurde im Zoo Wingst der JB im Rahmen der Zoozeitschrift herausgegeben? Für eure Hilfe schon mal Dank im voraus...
(01.08.2009, 14:52)
Klaus Schüling:   Ardea 18 aus Hoyerswerda soeben eingetroffen.
(06.02.2007, 09:16)
Sebastian Dahl:   @Dennis I: Die "Zeitschrift des Kölner Zoo" erscheint alle drei Monate, im März müsste es wieder so weit sein.
(05.02.2007, 14:54)
Dennis I:   Wann erscheint die Ausgabe 1/07 der " Zeitschrift des Kölner Zoo " ?
(05.02.2007, 13:41)
Michael Mettler:   Beim Lesen des neuen Jahresberichtes des Magdeburger Zoos (FELIS 24) ging mir gerade auf, wie sehr die Berichterstattung über den Tierbestand doch inzwischen gelitten hat. Geht man davon aus, dass eine tabellarische Übersicht über den Bestand sowieso nur von sehr Interessierten gelesen wird, dann würde sich genau diese Zielgruppe natürlich auch sehr dafür interessieren, wie die Veränderungen zustande kamen. Einfach nur den Jahresanfangs- und Jahresendbestand aufzulisten, gibt dabei wenig her - dann könnte man sich auch gleich auf eine reine Aufzählung der Arten beschränken. Wenn bei Arten wie Schabrackenschakal, Flachlandtapir oder Warzenschwein am Jahresbeginn noch beide Geschlechter vorhanden sind (in der genannten Reihenfolge: 3,4; 1,2; 6,2) und zum Jahresende nur noch "Junggesellengruppen" (3,0; 0,2; 6,0), dann würde ich schon gern wissen, ob das durch einen bewussten Verzicht auf Zuchtmöglichkeit oder z.B. durch Unglücksfälle bedingt ist. Derlei Erläuterungen finden sich allerdings im dürftigen Textteil "Veränderungen im Tierbestand" nicht. Dieser umfasst ganze zwei Seiten - Neuzugänge, Nachzuchten und Abgaben eingeschlossen, größtenteils ohne Angaben zu Zahl und Geschlecht! Zum Vergleich: "Veterinärmedizinische Betreuung" drei Seiten, "Marketing" vier Seiten, "Besucher" fünf Seiten....
(18.11.2006, 15:47)
Karsten Vick:   An den tschechischen Jahresberichten können sich wohl viele deutsche Zoodirektoren ein leuchtendes Beispiel nehmen. In gedruckter Form hab ich einige aus Plzen, diese und viele andere sind auch als pdf auf den jeweiligen Internetseiten der Zoos zu finden. Auf der HP von Liberec gibt es nicht nur wie Jana schreibt Jahresberichte aus den 60er/70er Jahren (übrigens mit ausführlichen deutschen und englischen Übersetzungen) zu sehen, sondern auch einen deutschsprachigen Zooführer aus den 30er Jahren. Nach dem würden sich wohl einige hier alle zehn Finger lecken.
(01.07.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Heute habe ich den 2005er Jahresbericht aus München erhalten. Auch da gibt es in der Bestandsliste ungenaue Bezeichnungen wie "Klammeraffe" oder "Unzertrennliche", und der Axolotl wird zu den Echsen gerechnet...

Bemerkenswert, weil wir dieses Thema gerade unter "Weißer Tiger in Aschersleben" angerissen hatten, finde ich aber folgenden Absatz unter der Rubrik "Marketing":

"Die Befriedigung der Besucherbedürfnisse steht als Kernaufgabe eines Tierparks im Vordergrund zur Gewährleistung der finanziellen Grundabsicherung. Dies stellt eine wesentliche Voraussetzung dar, um die Hauptaufgaben unseres Tierparks wie Tier-, Natur- und Artenschutz, Bildung und Wissenschaft erfüllen zu können und darüber hinaus unsere Arbeitsplätze auch in Zukunft sichern zu können."

Und diese Äußerung kommt eben nicht aus einem Provinz-Tierpark (was nicht abwertend gemeint ist), sondern aus einem "Weltklassezoo" (so bezeichnet sich München auf der gleichen Seite selbst). Der Sinneswandel in der Zoowelt tritt hier offen zutage: Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Zoo vorwiegend nach eigenem Gutdünken arbeitete und sein Besucher mit dem vorlieb nehmen musste, was der Zoo geneigt war ihm an "Ausstellung" und Service zu präsentieren. Das neue Zauberwort heißt eben Kundenorientierung, der Besucher gilt nicht mehr als zahlender Gast eines zoologischen Institutes, sondern als umworbener Kunde einer Freizeiteinrichtung.

So heißt es dann unter "Künftige Risiken und Ausblick" auch: "Eine zentrale Aufgabe des kommenden Jahres muss die Rückgewinnung von Tagesbesuchern sein. Offenbar verliert der Tierpark bei Gruppen- und Individualbesuchern im Vergleich mit anderen Einrichtungen innerhalb der Landeshauptstadt München an Reiz." Als vermutete Konkurrenz werden Bundesgartenschau und neues Fußballstadion genannt, also völlig andere "Branchen" - und nun kommt auch noch das Sealife-Centre hinzu.
(01.07.2006, 00:00)
Jana:   Zoo Liberec hat jetzt eine neue HP, wo auch einige Jahresberichte veroffentlich sind. Komischeweisse aber nicht 1-2 neuste, wie es ueblich ist, aber hat man mit den aelteren angefangen (als .pdf) - nur in der tschechische Version, unter Informace - Vyrocni zpravy zu finden. Interessant ist zB Foto von Saiga, Wohlaffe, Elefanten mit Pocken...
(29.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Stimmt ! Der Jahresbericht schwankt bedenklich zwischen Einzeltieren und invasionsartigen Mengen von Kleintieren...
(29.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Exklusiv ist sie ja immer noch, immerhin war ja ein Großteil der Liste tatsächlich im Zoo... Aber getrickst wurde in Berlin gern, man hatte schließlich eine Ruf als artenreichster Zoo zu verlieren. Wenn kurz vor der jährlichen Inventur schon feststand, dass die Artenzahl unter das Vorjahr zu sinken drohte, wurden eben schnell noch mal 100 Stück gemischte Prachtfinken oder Webervögel angeschafft, das gab dann eine schöne bunte Voliere und hievte die Artenzahl wieder hoch... Auch das liest man nicht aus Jahresberichten raus.
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Oh, vielen Dank ! Du hast grade meiner Tierbestandsliste die Exclusivität genommen :o( Aber wieder mal danke fürs Hintergrundwissen...
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Es betrifft zwar nicht den Jahresbericht als solches, aber den selben BONGO (Nr. 36), und passenderweise hat es auch mit Bongos zu tun: Der Artikel "Bongos im Zoo und im Museum" belegt mal wieder schön, wie man mit Zahlen die Wirklichkeit verdrehen kann, was später nur sehr schwer nachzuvollziehen ist.

Es heißt in diesem Artikel: "Berlin erhielt 1971 aus Kenia als erster Zoo in Deutschland Bongos (...) Basel beherbergte zwischen 1970 und 2005 eine Gruppe..." Das machte mich stutzig, weil Frankfurt nicht erwähnt wird, das seine Tiere zusammen mit Basel importierte. Zum Glück habe ich die passenden Jahreberichte der Zoos: Die Frankfurter Bongos kamen am 7.7.1970 in Frankfurt an, Berlin erhielt seine erst 1971, war also mitnichten der erste deutsche Halter dieser Art. Aber: Im 71er Jahresbericht von Berlin ist zu lesen, dass Klös den Bongokauf bereits im Februar 1970 in Kenia klargemacht hatte, und möglicherweise steht dieses Datum in den Berliner Unterlagen! Es scheint so, als habe Berlin öfter das Kauf- oder vielleicht sogar das Bestelldatum als Zugangsdatum für den Zoo benutzt, denn z.B. in der Tierbestandsliste, die 1969 zum Zoojubiläum veröffentlicht wurde, sind Tierarten aufgelistet, die zu diesem Zeitpunkt gar nicht im Zoo vorhanden waren, sondern erst später eintrafen - die Buntböcke kamen meiner Erinnerung nach z.B. erst zwei Jahre später in Berlin an....
(28.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Irgendwie hatte ich schon immer das Gefühl, dass Jürgen Lange kein großer Freund vom Jahresberichte schreiben ist. Eine Bestätigung dafür fand ich jetzt im 2004er nach langem Suchen wieder: Unter Personal (S. 172) bedankt er sich bei allen Mitarbeitern, die redaktionelle Beiträge verfasst haben. Und jetzt überlegt mal, was vom JB noch übrig bleibt, wenn man diese Beiträge weglässt.

Dagegen hat Dr. Blaskiewitz ganz offensichtlich Spaß am JB-Schreiben.
(28.06.2006, 00:00)
cajun:   @ Micael Amend: Nicht nur das, auch Humor hat Bernhard B., dass beweisen die Kommentare unter den Bildern der anderen Zoodirektoren im neuen Jahresbericht aus F-felde.
(28.06.2006, 00:00)
Michael Amend:   Und ich ahbe immer geglaubt, die Jahresbercihte vom Tierpark Hamm wären an unfreiwilligem Humor nicht zu überbieten....

Was den Berliner JB angeht, der war früher ebdeutend besser, vor allem präziser, was den Verbleib der abgegebenen Tieer angeht, mittlerweile heißt e snur noch"wurde an einen anderen zoo/Tierpark etc. abgegeben" Wie es scheint, ist wohl nun eien andere Person für das Schreibend es Jahresberichtes verantwortlich. Aber Geduld, ab 2007 wird sich auch das wieder zum Positiven verändern, garantiert.
(28.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vielleicht bin ich jetzt nur durch den Phantom-Bergtapir in Köln (siehe "Tapir-Schwund") sensibilisiert, aber in den ganz frisch per Schüling-Buchkurier eingetrudelten Jahresberichten aus Berlin (Zoo), Straubing und Münster ist mir doch Einiges aufgefallen.

So behauptet Berlin noch immer, dass das Kirkdikdik lateinisch Madoqua guentheri heiße, hat seine Kanadischen Wölfe jetzt in Alaska-Wölfe umgetauft (in zehn Jahren überqueren sie dann wahrscheinlich namentlich die Bering-Straße), hatte ein Elefantenbaby ohne deutsche Artangabe, lässt beim Weißgesicht-Seidenäffchen locker das "Weißgesicht" weg (Gibt es denn noch andere Seidenäffchen? Ironie.) und hat sogar einen neuen deutschen Namen für Saguinus oedipus, das in anderen Zoos Lisztäffchen genannt wird: In Berlin heißt das schlicht und einfach "Tamarin"! Wie wird das weitergehen? Heißt im nächsten BONGO die Nyala nur noch "Antilope" und schreibt man dann "unsere Besucher freuten sich besonders über zwei Bärenbabys (Melursus ursinus)"??

Münster ist aber auch nicht besser. Die Tierbestandsliste ist nicht mehr nach zoologischer Systematik angeordnet, sondern nach alphabetischer Reihenfolge der deutschen Namen.... Da steht dann ein Mischlings-Ara unter H wie Hybride, der Blaue Pfau natürlich unter P (weil das "Blau" anscheinend überflüssig ist) und der Haubenkapuziner folglich unter K. Mal ist der deutsche Name auf die Gattung beschränkt wie bei diesen beiden Beispielen, mal auf die Art (das Südliche Breitmaulnashorn steht unter B), mal auf die Unterart (Syrischer Braunbär unter S). Und manche Tiere tauchen vermutlich sogar doppelt auf, gibt es doch z.B. je 0,2 vom Minischwein unter M und vom Göttinger Minischwein unter G.... Da zudem ein Rötelpelikan mit der Bildunterschrift "Krauskopfpelikan" abgebildet ist, wäre es doch mal interessant zu wissen, ob WIRKLICH von beiden Arten zufällig genau gleiche 3,4 gehalten werden oder nicht doch nur eine Art mit sieben Exemplaren. Beim Palmenflughund steht als lateinischer Name "n. best." (Komisch, in Berlin wissen sie den, und von da kommen die Tiere laut Jahresbericht...), und einem lateinischen Namen für das Haushuhn gibt es anscheinend nicht (wohl aber für alle anderen domestizierten Arten).

Im Straubinger Jahresbericht äußert sich der Zoodirektor gleich auf Seite 2, "...dass Zoos bedeutend mehr auf dem Kasten haben als sich den Ausbau in Form von Vergnügungsparks mit Tierzugabe zum Ziel zu stecken." Was Straubing selbst so auf dem Kasten hat, ist dann auf Seite 23 über den "AOK-Familientag" im Tierpark zu lesen: "Alles drehte sich um Bewegung für Groß und Klein. Vor allem junge Eltern mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter konnten einen schönen Tag erleben, mit dem Nachwuchs spielen (Anmerkung von mir: Muss man dazu in Bayern in den Zoo gehen? Wir Nordlichter können das auch zu Hause...) und sich nebenbei über Fitness und gesunde Ernährung informieren. Neben Geschicklichkeitsspielen und Einblicken in die Beweglichkeitskurse und einem Nordic-Walking-Schnupperkurs mit der AOK-Sportlehrerin Birgit Fuchs gab es Kinderschminken, Glücksrad, Portraitfotos und Anfertigung von Buttons im Angebot." Na das ist doch prima, dann brauche ich ja nicht mehr ins Sanitätshaus zu gehen, da ist ja der Zoo viel naheliegender.... Natürlich gibt es auch einen vierseitigen Bericht über den "Kindertag" inklusive Hüpfburg und Aktivspielplatz (Gibt es eigentlich auch Passivspielplätze??). Und nach dem Motto "ach ja, Tiere haben wir im Zoo ja auch noch" beginnt der "zoologische Teil" des Jahresberichtes auf Seite 42 (von 50).... Ausgerechnet dort erhebt sich jemand zum Mahner über "Artfremdes" im Zoo?
(28.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Roland Wolf sagt mir ja jetzt nicht so viel... In Dortmund kennt man wahrscheinlich auch nur "Eddy" Laudert (den Orang-Chef) und Volker Gatz, wegen den Riesenottern...
(22.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Vor ein paar Jahren ist doch der hannoversche Affenpfleger Roland Wolf nach Dortmund gewechselt, welche Tiere betreut er eigentlich dort? Schöne Grüße.... Volker Gatz kann sich möglicherweise auch noch an mich erinnern, ist ja ebenfalls Ex-Hannoveraner.
(22.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Ich muss echt mal wieder in den Zoo, glaub ich... Nur dieses Wochenende wird es sehr knapp, cajun... :o(
(22.06.2006, 00:00)
cajun:   @Michael Mettler: Man liest immer das, was man lesen will, nicht wahr? Trotzdem danke für den Namen des Ansprechpartners. ;-)

@Dortmunder: Natürlich vom Zoo. Die gibt es da im Bürogebäude. Gratis übrigens. ;-)
(21.06.2006, 00:00)
IP66:   Ich denke, daß zum Ablegen von Rechenschaft eine Form der Publikation, also das Öffentlichmachen, notwendig ist, und daß die dabei entstehenden Kosten sich eben nicht durch den Verkauf decken lassen, sondern im Subventionsaufkommen enthalten sind. Die Daten müßten doch vorliegen, da man doch einigermaßen über Ausgaben und Einnahmen sowie Tierbestand und Bautätigkeit Buch führt. Daraus deutsche Sätze zu gestalten, ist keine gar zu große Anforderung.
(21.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Da habe ich mich missverständlich ausgedrückt, sollte heißen: Frag DU einfach mal an....
(21.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   @ cajun :

Also mit anderen Worten, alle offiziellen Dortmunder Zuchtbücher... Hast du die vom Zoo bekommen, oder wo hast du die her ?
(21.06.2006, 00:00)
cajun:   Wäre sehr nett! Vielen Dank!
(21.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @cajun: Frag mal beim Zoo Hannover an. Zuchtbuchführer ist Herr Müller-Schilling.
(21.06.2006, 00:00)
cajun:   An Zuchtbüchern habe ich das für die Riesenotter, das für den südamerikanischen Seebären und das für den großen Ameisenbären.
@
Michael Mettler: Wie kommt man an die Dik-Dik Cd? Würde mich ja mal interessieren.

(21.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Mit den Zuchtbüchern scheint es ja ähnlich zu sein: Manche werden gedruckt, manche nicht; das Dikdik-Zuchtbuch in Hannover existiert wenigstens auf CD, das Pferdeantilopen-Zuchtbuch (ebenfalls Hannover) nicht mal das. Die Zuchtbücher für Halb- und Wildesel werden vom Tierpark Berlin an Interessierte verschickt, das Zuchtbuch für afrikanische Nashörner des Berliner Zoos konnte man früher sogar an der Kasse kaufen (heute auch noch?). Wie sieht es mit anderen Zuchtbüchern aus? In gewissem Sinn ist ja ein Zuchtbuch auch eine Art Jahresbericht bzw. Tierbestandsliste, der/die sich zwar auf eine Tierform beschränkt, aber die daran geleistete Arbeit zooübergreifend dokumentiert.
(20.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Also, nicht, dass ich zuviel Zeit hätte, aber ich würde, wenn ich die nötigen Daen hätte, gerne freiwillig die Jahresberichte schreiben... Ich hab mich da nicht so, also, her damit :o)
(20.06.2006, 00:00)
Klaus Schüling:   Solche Rentabilitätsüberlegungen gelten aber für den Aufwand des Schreibens noch mehr als für die Refinanzierung des Druckes. -
Und daher müssen wir uns wohl damit abfinden, dass Jahreberichte eine bedrohte Art sind.
Übrigens soll es in den VDZ-Statuten irgendwo im Kleingedrucktem eine Verpflichtung geben, Jahresberichte zu schreiben - oder sogar zu veröffentlichen.
(20.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Möglicherweise gibt es mehr Berichte, als wir denken, weil ja z.B. eine AG eher den Aktionären als der Öffentlichkeit Bericht erstatten muss.

Der Berliner Zoo gab z.B. früher sowohl Geschäfts- als auch Jahresberichte heraus (und tut dies wahrscheinlich auch heute noch), in denen die Tierbestandsmeldungen meines Wissens identisch waren (ich habe leider für kein Jahr beide Versionen, sondern nur entweder oder), der Geschäftsbericht aber die unerlässlichen Zahlentabellen über die Finanzen usw. enthielt. Auch die jetzt nicht mehr "Chronik", sondern "Geschäftsbericht" genannten Werke aus Duisburg machen ihrem neuen Namen Ehre, denn über den Tierbestand enthalten sie kaum noch Informationen.

In Hannover war die Begründung für das Aufgeben der Jahresberichte ganz schlicht (und leider auch nachvollziehbar), dass die Zeit für das Zusammenstellen der Fakten und der finanzielle Aufwand für den Druck in keinem Verhältnis zur Nachfrage standen. Der Jahresbericht lag zwar an der Kasse offen sichtbar aus (und war mit DM 1,50 sogar billiger als der ZOOFREUND), wurde aber nur selten verkauft. Verschenken hätte nicht viel mehr Interesse erzeugt und die Herausgabe noch unrentabler gemacht. Wenn man das jetzt bissig kommentieren wollte, dann haben im Umkehrschluss anscheinend manche Zoos noch überschüssige Zeit und Gelder.... Lobenswert, wenn sich einige diesen "Luxus" trotzdem leisten.

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, warum einige Zoos ihre Jahresberichte in die "sowieso" erscheinde Zeitschrift integriert haben, die wohl eher absetzbar ist.

Dabei wäre es im Computerzeitalter doch ein Leichtes, den Jahresbericht auf Abruf anzubieten: Bei Nachfrage an der Kasse bzw. in der Verwaltung oder im Shop würde schnell ein Computerausdruck gemacht. Das wäre dann zwar eine Lose-Blatt-Sammlung, aber wer sich für die Zahlen und Fakten interessiert, verzichtet bestimmt lieber auf aufwändige Gestaltung als auf den Jahresbericht schlechthin. Dennoch muss sich natürlich irgendjemand im Zoo die Zeit nehmen (können), die Fakten zu sammeln und in den Computer einzuspeisen!
(20.06.2006, 00:00)
IP66:   Ich fand den Hinweis - unter "Äquatorium Duisburg" - interessant, daß in Tschechien grundsätzlich Jahresberichte publiziert werden müssen, während sie in Deutschland wohl eine aussterbende Gattung darstellen. Mir scheint es eigentlich selbstverständlich, daß eine vom Steuerzahler getragene Institution wissenschaftlichen Anspruchs über ihre Tätigkeit ausführlich berichtet. Ob man, wie das Krefeld ein paar Jahre gehalten hat, zwei Jahre zusammenfaßt oder jährlich rapportiert, ob im Internet oder gedruckt, scheint mir weniger wichtig, das aber Zoos ganz von dieser Pflicht absehen, ist problematisch.
(20.06.2006, 00:00)

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