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Enttäuscht



Oliver Müller:   @Michael Mettler und Dirk K.:
Sind die erwähnten Masterpläne von Frankfurt und Krefeld noch gültig? Kann man sie irgendwo einsehen oder könntet ihr sie hier hochladen? Danke vorab!
(06.01.2013, 17:43)
Michael Mettler:   Die hatte ich bislang im Thread "Ich kann sie nicht mehr sehen" völlig vergessen....
(13.06.2006, 00:00)
Dirk K:   @ Michael Mettler. Ja, sie haben Recht. Schnee-Eulen und Bartkäuze werden es in Krefeld.
(13.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Weiß nicht, kenne ihn nur in gedruckter (Kurz-)Form.
(13.06.2006, 00:00)
Karsten Vick:   Beim Seeteufel kann ich nich mitreden, aber bei den Dallschafen. Plzen bekam 2005 2 Weibchen aus Krefeld und 2004 2 Böcke. Waren die beiden der ganze Rest der Stuttgarter Zucht?
(13.06.2006, 00:00)
Dennis:   Kann man den Frankfurter Masterplan irgentwo im Internet ansehen?

Dasw mit den Platzverhätnissen stimmt zwar teilweise, aber warum baut man z.B eine erlebnisbar auf duie Fläche des Meeresaquariums? jetzt hat der Seeteufel überhaupt nichtsmehr mit dem Zoo zu tun..
außerdem hat der Park nun 3 Restaurants auf 3 ha fläche !!!!
(13.06.2006, 00:00)
Stefan Schubert:   Die Wilhelma-Dallschafe gingen schon vor fünf(?) Jahren an den Zoo Plzen!
(13.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   In Leipzig stehen die Dallschafe ebenfalls auf Auslauf, und hat Stuttgart eigentlich noch welche?. In den verschiedenen Alaska- bzw. Nordamerika-Konzepten mancher Zoos tauchen sie merkwürdigerweise nirgends auf. Sind halt keine Fleischfresser, dann hätten sie wohl eher einen Bonus - siehe Gelsenkirchen mit seiner einseitigen Ausrichtung der Alaska-Tierwelt!

Und soll ich mal raten, welche Eulenarten im Masterplan vorgesehen sind? Europäischer Uhu, Schnee-Eule, Bartkauz und (Geheimtipp) Sperbereule?
(13.06.2006, 00:00)
Dirk K:   Nachdem jetzt der Masterplan für den Krefelder Zoo fertig ist, wurde mir mitgeteilt, dass man wahrscheinlich die Dallschafe und möglicherweise Moschusochsen für Eulen, Otter, Schneeleoparden und Eisfüchse opfert :-( Auch die Zwergflusspferde werden zu Gunsten der Elefantenhaltung abgegeben. Welch ein Schwachsinn!!!!, was ich dabei betonen möchte.
(13.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Fürchte ja auch, dass sich die Frankfurter damit eher ins Knie schießen... Hier im Ruhrgebiet, oder in NRW wäre so ne Idee wohl ein klassisches Eigentor...
(13.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Vorerst lassen sich ja alle an nächster Stelle der Prioritätenliste stehenden Umbauten (also die mittelfristige Planung) relativ problemlos, also ohne Aussiedlung von Arten wie Giraffe, Nashorn oder Zebra umsetzen. Damit hält man sich immerhin das Hintertürchen offen, falls auch DIESER geplante Außenzoo nicht umgesetzt würde. Theoretisch könnte man dann noch immer aus dem Bereich zwischen Antilopen/Zebras einerseits und Nashörnern andererseits einen modernisierten Afrika-Komplex machen, an den sich die schon vorher realisierten Südafrikanischen Seebären und Gorillas thematisch gut anschließen würden. Leider besitze ich vom Masterplan nur die Kurzversion, wahrscheinlich sind in der ausführlichen Version diverse Gedankenspiele nachzulesen.

Aber selbst WENN der Masterplan komplett umgesetzt würde, habe ich meine Zweifel, ob der Stadtzoo danach ein ausreichendes Sortiment an Publikumsmagneten hat oder ob sich der Besucherverkehr eher Richtung Außenzoo oder sogar Kronberg verlagert, wo erheblich mehr Großtiere zu sehen sein werden.
(12.06.2006, 00:00)
Walter Koch:   Die Zielplanung für Frankfurt sollte
nicht klein geredet werden. Für mich ist
sie stimmig. Stück für Stück einer
Hoffnung ,um sich die Hoffnung auf eine
bessere Zukunft nicht zu verbauen.
(12.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Nach dem Text des Masterplans will Frankfurt eben NICHT die Hannover-usw.-Linie einschlagen, sondern man soll den "alten" Frankfurter Zoo aus dem "neuen" noch herauserkennen können. Die neuen Affenhäuser werden allerdings an den Zoorand verlegt, um möglichst unauffällig in den Hintergrund zu treten; von Kunstfelskulissen habe ich nichts gelesen. Viele Anlagen sollen bestehen bleiben, aber einen neuen Zweck bekommen, sobald ihre jetzigen Bewohner in den Außenzoo umgesiedelt sind; so wird die Afrika-Steppe zur Australien-Steppe, das Wildhund- zum Kasuargehege, die Giraffen- zur Guanako-Anlage usw. Abgängig wären dann die Anlagen für Niedere Affen (durch Neuanlagen ersetzt), das Nashornhaus (Fläche anscheinend für eine Orang-Außenanlage geplant), das Straußenhaus und die Haustieranlagen (Fläche wird zusammen mit der Stelzvogelwiese von einer Großvoliere überspannt) sowie die Antilopenanlagen (dann Kinderzoo).

Übrigens: den "kleinsten Geozoo des Universums" hat doch Bremerhaven längst verwirklicht... :-)
(12.06.2006, 00:00)
IP66:   Mir scheint die Zukunftsplanung in Frankfurt - ähnlich wie mancher Wiederaufbauplan der Nachkriegszeit - wenig über das auszusagen, was in den nächsten Jahren in Frankfurt geschehen wird, als viel mehr die Anwendung der Ideen aus Hannover und Gelsenkirchen auf ein viel zu kleines Gelände und damit zoopolitische Befindlichkeiten zu markieren. Man möchte so wenig Tradition wie möglich übernehmen (sh. Hannover), man möchte einen Zoo wie Hannover. Die Konsequenz, ein Gelände zu suchen, auf den ein solcher Zoo paßt, wagt man aber nicht zu ziehen. Ein echter Masterplan müßte ja fragen, wie man auf dem kleinen Gelände für Besucher attraktive Tierhaltung praktiziert, einschließlich einiger Großtierarten. Der Neubau des kleinsten Geo-Zoos des Universums ist da wohl weniger zielführend als interessante und raumsparende Anlagen, wie sie das neue Raubtierhaus und das nicht mehr ganz so neue Grzimek-Haus vorführen, die beide auch ganz bewußte Architekturen einer gekonnten Raumnutzung vorstellen. Die Renovierung der Robbenanlagen paßt auch in dieses Muster, in dem neue Projekte in die Altanlage integriert wurden und man eine schrittweise Modernisierung bewirkt. Wer sagt uns denn, daß die Großanlagen für Elefanten in 15 Jahre noch zeitgemäßte Tierhaltung vorstellen und sich nicht die Unfälle in den neuen Menschenaffenrudeln dergestalt häufen, daß man wieder zur Kleingruppe zurückkehrt.
(12.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Na, wenn sie eh keiner im Stadtzoo sehen will, sind doch eh nur ein paar komische Schafe, obwohl Lamas kennt ja jeder, obwohl die ganze Familie der Klein-Cameliden eh nur Beachtung findet, wenn entweder Jungtiere oder Maras mit auf der Anlage sind...
(12.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Weil dort neben den neuen geografischen Schwerpunktthemen Südamerika und (immerhin!) Australien auch ein paar "Klassiker" verbleiben: Kleinsäuger (im Grzimekhaus), Vögel, das Exotarium und eben auch die Primaten. Ich frage mich aber, ob man mit diesem "Sortiment" wirklich viele Besucher begeistert, wenn nur wenige Kilometer entfernt ein Außenzoo mit Elefanten, Giraffen, Tigern & Co. lockt. Ist ja aber eh alles nur Zukunftsmusik, bis auf "Bonoboland", das ja nun in Angriff genommen wird. Nach dem Masterplan zu urteilen haben die Gorillas und ihre kleineren Mitbewohner dann soviel Fläche zur Verfügung wie im selben Zoo Zebras, Giraffen und Nashörner zusammen. Und nach der Prioritätenliste der Umbaumaßnahmen kommen vor diesen und den anderen großen Huftieren erst noch Bären, Pinguine, Niedere Affen und die Vogelhallen/Vogelbüsche.... Falls bis dahin niemand auf die Idee kommt, den Plan des Außenzoos fallen zu lassen (was ja bekanntlich nicht das erste Mal wäre) und einen Großteil des "alten" Zoos wegen der erhofften Besuchersteigerung mit einer Elefanten-Zuchtanlage zuzubetonieren.

Wie wichtig dem Zoo seine Huftiere sind, ist auch daraus ersichtlich, dass die Vikunjas in der Zielplanung nur auf die Zebraanlage umziehen, ihr jetziges Gehege, die Max-Schmidt-Freianlage, scheint dann gar nicht mehr für Tierhaltung geplant zu sein, auf dem Entwurf ist sie jedenfalls nur noch als Grünanlage zu erkennen. Man KÖNNTE natürlich die beiden einander benachbarten Gehege miteinander verbinden und dadurch die doppelte Fläche schaffen, aber Vikunjas sind das anscheinend nicht wert.
(12.06.2006, 00:00)
Dortmunder:   Wenn die afrikanischen und eurasischen Tiere ausgelagert werden sollen, warum bleiben dann eigentlich die Gorillas im "alten" Zoo ???
(12.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Wann ist ein Gehege "zu groß" und wann "zu klein"? Die jetzige Frankfurter Gorilla-Anlage galt früher als "große Freianlage". Vielleicht werden wir in zwanzig Jahren Gorillas wie heute See-Elefanten zu zoo-ungeeigneten Tieren erklären, weil nach dann neuesten Erkenntnissen eine Familiengruppe erst ab 2 Hektar Fläche artgerecht gehalten werden kann...

Worauf ich hinaus wollte, haben wir ja im Forum schon mehrfach durchgekaut: Es sind einige wenige Arten(gruppen), für die mit teilweise immensem Aufwand und Flächenverbrauch neue Großanlagen geschaffen werden, andere fallen durchs Raster bzw. kommen höchstens in den Genuss oberflächlicher Verbesserungen. Frankfurt hat damals seine Gnus abgeschafft, weil das Gehege nach neueren Maßstäben zu klein war - man hätte genausogut das Gehege vergrößern können, aber für Gnus...? Stattdessen wurden Rentiere reingesetzt - haben die etwa kein Bewegungsbedürfnis? Und zuletzt waren, glaube ich, Alpakas drin - alles die selbe Größenkategorie...

Wenn schon der Frankfurter Masterplan eine Artenreduzierung vorsieht, warum will man dann Guanakos neu in den Bestand aufnehmen, statt den Vikunjas (nebst Mitbewohnern) die doppelte Fläche zu gönnen? Für die Vikunjas ist die heutige Zebra-Anlage vorgesehen, für die Guanakos die Giraffenanlage. Selbst eine der geplanten Freianlagen für NIEDERE Affen ist flächenmäßig größer als jede der beiden Großhuftieranlagen! Finde ich sehr inkonsequent.
(12.06.2006, 00:00)
Giraffenmichel:   @Saya: Ich denke auch das es besser ist kleine Arten in großen Gehegen zu halten statt große in der selben Anlage!

@Michael Mettler: Mit einer Vergrößerung der Gehege für Huftiere durch zusammenlegen verhindert man zum Teil auch nicht das Arten abgeschafft werden ... es sind ja nicht alle Tiere untereiander verträglich, und sind die Anlagen erstmal zusammen gelegt trennt man sich unter Umständen von der Art die ständig unterdrückt wird oder von der die ständig die anderen Arten unter Druck setzt.
Und will man in jedem Zoo alle dem Besucher wichtigen Tiere zeigen, werden bald alle Zoos gleich aussehen... Gerade Gehege für Elefanten, Großkatzen, Menschenaffen und Bären schlucken Fläche und wenn man alles zeigen will werden wieder Arten abgeschaft um die Großen zu zeigen...
Bei dem Missverhältnis vom Gorillagehege zu den Anlagen Vikunjas/Nandu und Guanako/Ameisenbären, stellt sich die Frage ist das Gorillagehege unverhältnissmäßig "zu groß" oder die anderen schlicht zu klein?
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Saya: Nur fährt der Normalbesucher, der Großbären sehen will, nicht so lange in Deutschland herum, bis er einen anderen als seinen Heimatzoo findet, der sich noch eine Großbärenhaltung leistet (außer vielleicht im Rhein-Ruhr-Gebiet, wo die Zoos dicht beieinander liegen). Selbst Malaienbären sind für viele Zoobesucher keine "richtigen" Bären, weil sie nicht riesengroß und zottelig sind! Und im Umkehrschluss gibt es ja auch inzwischen überreichlich Zoos, in denen man Kattas und Nasenbären sehen kann.

Bei manchen Arten, die keine massiven, unüberkletterbaren oder sonstwie aufwändigen Gehegebegrenzungen benötigen, ist eine Vergrößerung oder Zusammenlegung von Gehegen auch ohne großen Kostenaufwand möglich - z.B. bei vielen Huftieren. Nur kommen die im Gegensatz zu Großraubtieren, Menschenaffen oder Elefanten selten in den Genuss solcher Maßnahmen, sondern werden stattdessen lieber abgeschafft... Und selbst für Großkatzen und Bären MUSS man ja nicht kostenintensive und unnötig Flächen verschlingende Gebirgslandschaften mit riesigen und teueren Panzerglasscheiben errichten.

Bei meiner Äußerung zu Frankfurt habe ich unabsichtlich etwas unterschlagen, habe nun extra noch mal den Masterplan rausgesucht: Nach der LANGFRISTIGEN Planung (also inklusive Ergänzung durch den so genannten "Ökozoo" für afrikanische und eurasische Tiere) wird der dann "Metrozoo" genannte Stadtzoo als größte Tierart Guanakos halten, und zusammen mit Vikunja, Pekari und Pudu sollen dann glatt VIER Huftierarten vorhanden sein. Wobei die Verhältnismäßigkeit der Gehegeflächen trotzdem merkwürdig verteilt sein wird, denn die Außenanlage für Gorillas wird erheblich größer sein als die geplanten Anlagen für Vikunjas/Nandus und Guanakos/Ameisenbären zusammen.
(11.06.2006, 00:00)
Saya:   Also wenn man jetzt Kattas (!) im Orang Utan Gehege und Nasenbären anstatt Kragenbären hält, hört sich das ganz so an als ob es für die Tiere ein Segen ist. Ich sehe lieber Kattas und Nasenbären als Orang Utans oder Kragenbären in einer 100 m² Anlage. Wer kein geld oder keinen Platz für Neubauten für Großtiere hat, der muss eben darauf verzcihten. Im Sinne des Tierschutzes ist das die einzig richtige Entscheidung.
Und es gibt ja nun auch genügend Zoos, wo man Bären und Orangs in großen Anlagen beobachten kann.
(11.06.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Die Tendenz, große Tierarten durch kleinere zu ersetzen, ist ja allgegenwärtig. Wenn der Frankfurter Masterplan, der noch immer einen Außenzoo ins Auge fasst, eines Tages TATSÄCHLICH realisiert werden sollte, wären die größten Tiere im Stadtzoo wohl Gorilla, Brillenbär und Vikunja (und Vikunjas und Pekaris die einzigen Huftiere!).
(11.06.2006, 00:00)
Dennis:   So jetzt war ich ne Weile im Urlaub und hab mir natürlich was angeguckt.
den Seeteufelzoo bei Biel.
Im Gegensatz zu meinem Besuch in Halle war ich sehr enttäuscht !
Nicht weli der Tierbestand klein war, sondern wegen der Tierabgaben:
Brillenkaimane für Sundagaviale
Nasenbären für Kragenbären
Weißpinseläffchen für Siamangs
Kattas für Orang-Utans
eine Bar für ein meeresaquarium
Es war wirklich traurig.
Der Park gleicht nun eher einem Spielplatz mit ein paar Tieren als "Schmuck".
Wirklich schade.
nur das Schlangenhaus hat mir gefallen.
So als kleine Aufheiterung.#
Was ist eure MEinung dazu?
(11.06.2006, 00:00)

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