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Foto:
(gif/jpg/png / Dateigröße max. 2MB)

Safariland Groß-Gerau



Mel:   @MM: Sicher sollte man nicht auf Grund eines einzelnen Tieres über die komplette Haltung urteilen, aber wenn ich mir die Lagepläne ansehe und dazu die Fotos....
Alleine die Zusammenstellung der Tiere, sowie die hier schon auf geworfenen Frage nach den Stallungen, die Freianlage generell ist doch wohl alles andere als akzeptabel.

Gruß Mel
(31.03.2008, 23:42)
IP66:   Immerhin stand der Kasuar für das Foto still und hat zu diesem Zeitpunkt keine Mitbewohner verfolgt - aber es stimmt natürlich, daß, was ein paar Tage oder Wochen gut geht, am Ende doch das "Tierkapital" schädigt.
(30.03.2008, 11:53)
Michael Mettler:   Ich vermute, dass den meisten Tieren im Sommerhalbjahr nur Offenställe geboten wurden; man sieht sowas im Hintergrund der Rappenantilope auf dem Foto. Eingewintert wurde dann wahrscheinlich an anderer Stelle. Und die Elefanten hat man abends wahrscheinlich einfach in feste Stallungen geführt.
(29.03.2008, 16:01)
Michael Amend:   @IP66. Wer sagt Ihnen denn, ob das überhaupt gut ging mit den Kasuaren in der Gemeinschaftsanlage, falls es überhaupt mehrere waren ? Ich bin auch überzeugt, das aus dem Gund auch schnell die Kaffernbüffel wieder verschwanden.

Leider kann man anhand des wenigen übrig gebliebenen Materials nur wenige Rückschlüsse bezüglich der Tierhaltung ziehen, aber große Unterschiede zu Stukenbrock dürfte es nicht gegeben haben. Positiv ist, das ab 1974 wegen der Autoabgase , die Durchfahrt mit Pkw's verboten wurde. Aus dem einfachen Grund, um das den Umsatz einbringende " Kapital" nicht zu schädigen.Die Verfütterung von Eiern und MIlch an Großkatzen spricht sehr für das Fehlen von Fachwissen des Personals und der Geschäftsleitung was die fachgerechte Ernährung der Tiere anging. Ich könnte wetten, das aus Kostenersparnis auf ausgebildete Zootierpfleger verzichtet wurde. Schaut euch die Fotos der Innenräumlichkeiten der Löwen auf der Homepage an, die sind sehr ausagekräftig. Die Huftierställe, die sich laut den Plänen wohl nicht direkt an der Serengeti-Anlage befunden haben(wie kamen die Tiere abends bzw im Herbst in die Ställe ? )dürften nicht viel anders ausgesehen haben.
Der Park war ganz auf Kommerz ausgerichtet,und wenn ich mir die Bilder der Giraffen ansehe, die sehen auch nicht Top aus.Ich bin nicht gegen das Safaripark-Konzept ( Beekse Bergen ist sehr gut, zumindestens VOR den Kulissen) ), aber leider funktioniert es nicht sehr gut,wenn es kommerziell betrieben wird.
(29.03.2008, 15:19)
IP66:   Heufresserwiesen scheinen doch sehr überlebensfähig zu sein - und über die Gesellschaftsfähigkeit von Kasuaren habe ich auch neues gelernt.
(29.03.2008, 10:14)
Michael Mettler:   @Mel: Mal ehrlich, würdest du die Kondition einer einzelnen Rappenantilope auch dann als Indikator für eine insgesamt schlechte Tierhaltung betrachten, wenn du sie in einem "richtigen" Zoo sehen würdest...?

Ich will mich von sowas selbst gar nicht freisprechen: In Stukenbrock sind mir Tiere mit ausgewachsenen Hufen oder deformierten Hörnern auch deutlich mehr aufgestoßen als anderswo. Anscheinend betrachtet man als Zoofan einen Safaripark eben nicht vorurteilsfrei und sucht dann unwillkürlich nach Bestätigungen.
(29.03.2008, 01:18)
Mel:   Einfach mal wieder erschreckend, vorallem wie schon erwähnt die Rappenantilope.
(29.03.2008, 00:58)
Michael Amend:   Übrigens lebte auch der Münchner Elefantenbulle " Max" von 1970 - 74 in Groß-Gerau und wurde dann, 6jährig, an den Zirkus Frankello verkauft. Von dort kam "Max" 1983 nach München. Und Flußpferde muß es wohl auch im Safariland gegeben haben, zumindestens eins, das angeblich im Delphinbecken untergebracht wurde, nachdem ein Orkan das Delphinzelt zerstört hatte. Delphine gab es da freilich nicht mehr.
(28.03.2008, 20:19)
Michael Amend:   Und der letzte, den ich habe, aus dem Jahr 1979. Übrigens gab es im Safariland natürlich auch Gnus
(28.03.2008, 19:47)
Michael Amend:   Hier der Plan von ca. 1976/77.
(28.03.2008, 19:44)
Michael Amend:   @MM. Hier der Plan 1974.
(28.03.2008, 19:43)
Michael Amend:   @MM. Die Fotos stammen alle aus dem ZF von ca. 1979/80. Fakt ist, das alle die abgebildeten Tiere in dem großen Gehege lebten, das von der Monorail umrundet wurde. Ob jetzt alle Arten davon zur gleichen Zeit darin lebten, läßt sich natürlcih schwer sagen. Aber die ebdien Elefanten waren sehr lange darin. Es gab aber ganz früher ein eigenes Elefanten-Geheg, das schließlich zugunsten von Karusells etc. weichen mußte. Im Prinzip bestand der Park aus dem Katzenwald, der früher mit dem Auto, ab 1974 nur noch mit einem Zug durchfahrbar war und aus drei Gehegen bestand,sowie dem großen Safari-Gehege. Es gab noch eine Affeninsel, und ein paar kleineer Anlagen sowie das Delphinarium, das wars. Ich stell mal die alten Pläne ein, damit du ungefähr eien Vorstellung von Safariland bekommst,den Anfang macht der Plan von 1972.
(28.03.2008, 19:42)
Michael Mettler:   Der "Wasserbock" ist ja wirklich klasse. Obwohl: Eine historische Postkarte aus dem Ruhe-Tierbestand, die ebenfalls eine Südafrikanische Oryx zeigt, sah ich in letzter Zeit auch mit sehr interessanten Umschreibungen: "Ziege" bzw. "Tier mit Hörnern"....

Wieviele Gehege waren denn das in Groß-Gerau? Standen die Tiere auf diesen diversen Fotos alle im gleichen Gatter, also Kasuar mit Elefanten und Oryx usw.?
(28.03.2008, 19:23)
Michael Amend:   Die Rappenantilope sieht übrigens sehr schlecht aus und ist in körperlich nicht optimaler Verfassung. War auch bestimmt nur ein Einzeltier.
(28.03.2008, 17:54)
Michael Amend:   So, und hier das letzte. Der Einhufer links im Bild ist kein Somali-Wildesel, sondern ein Mischling aus Eselhengst und Steppenzebrastute.
(28.03.2008, 17:51)
Michael Amend:   Hmm, Artenkenntnise brauchte man im Safariland ja nicht. Es reichte ja,wenn die Tiere überlebten und sich einigermassen vertrugen.
(28.03.2008, 17:50)
Michael Amend:   Ein Kasuar in einer Gemeinschaftsanlage, das gabs ja wohl nur dort....
(28.03.2008, 17:48)
Michael Amend:   Hier mal ein paar Bilder aus dem Safariland, die man nicht kommentieren muß, sie sprechen für sich selbst.
(28.03.2008, 17:47)
Michael Amend:   He, das habe ich ja jetzt erst verstanden...Eigentlich kritisiere ich ja selbst die zunehmende "Ver-Englischung"der deutschen Sprache, das ich "Dad"benutzt habe, habe ich gar nicht gemerkt."Papa"wird wohl tatsächlich kaum noch benutzt,ich hätte ja auch "Vater"benutzen können. Ich fand es ja auch in"Die Rückkehr der jedi-Ritter"am Ende so schade, als Luke seinem sterbenden Vater, Darth Vader,die Maske abnimmt und sagt:"Vater, ich werde dich retten", anstatt zu sagen "Papa, ich werde dich retten"
(27.03.2008, 20:53)
Michael Mettler:   @Sven: "Globalisierung" ist ja auch nicht besser - habe gerade in meinem Duden-Fremdwörterbuch von 1982 nachgeschlagen, da steht das noch gar nicht drin... Dafür findet man da drin als Fremdwort auch "Papa"! Noch muttersprachlicher ist wahrscheinlich nur das weit verbreitete "mein Alter" :-)


(27.03.2008, 20:45)
Michael Amend:   Hier ein Foto einer Anlage im Longleat Safaripark in England aus dem ZF 1993. Die Anlage nennt sich " WalkAbout and Picnic Resevere"und ist mit Giraffen,Zebars und Dromedaren besetzt. Die Besucher dürfen ( ich weiß nicht, ob das heute noch so ist )sich frei unter den Tieren bewegen und sogar auf der Wiese picknicken !
(27.03.2008, 20:35)
Michael Amend:   Wie gesagt, ich weiß nicht, ob es überhaupt zu Unfällen kam, das ist nur eine Vermutung von mir. Es ista ber anzunehmen, das irgendetwas passiert sein muß, warum sollten die Giraffen sonst in ein separates Gehege umgesetzt worden sein ?
(27.03.2008, 20:26)
Sven P. Peter:   Es leben die Anglizismen... Bin ich der einzige auf der Welt, der noch "Papa" sagt? Hab die globalisierung irgendwie verpasst^^
Bei den Giraffen wundert es mich, dass es bei einer begehbaren Anlage nicht zu schlimmeren Unfällen kam.
(27.03.2008, 20:16)
Michael Amend:   Es wird sich kaum noch feststellen lassen, ob es wirklich Kaffernbüffel waren, aber davon gehe ich mal aus,da es kaum noch Unterlagen vom Safariland gibt.Aber he, im allerletzten Zooführer des Parkes bin ICH soagr zusammen mit meinem Dad abgebildet. Das ist damit schon der zweite Zooführer, in dem ein Foto von mir drin ist, lange bevor ich Tierpfleger wurde.
(27.03.2008, 19:58)
Michael Mettler:   Wenn man Kaffernbüffel als Artbegriff nimmt, hatte auch Hodenhagen einige Jahre lang welche, nämlich ein Trio Rotbüffel. Aber den eigentlichen Kaffernbüffel habe ich dort trotz Verfügbarkeit (immerhin bekam Hodenhagen etliche Huftiere aus Hannover) nie gesehen.
(27.03.2008, 19:31)
Michael Amend:   Hier noch ein Bild.Sorry für die schlechte Qualität.Es muß aber zu Vorfällen bzw.Unfällen gekommen sein, denn die Giraffen kamen später in ein nicht mehr begehbares Gehege. Es wurden übrigens Massai,-und Netzgiraffen gehalten.Bilder der Huftier,-und des Elefantenstalles würden mich mal interessieren...
(27.03.2008, 19:11)
Michael Amend:   Ich bin immer wieder erstaunt, welche Risiken die Safariparks früher eingingen, siehe Foto.Da ist weder Zaun, noch Graben zwischen Giraffe und Besuchern...
(27.03.2008, 19:08)
Michael Amend:   Ich habe heute einen Safariland-Führer von 1974 bekommen. Dort wurden tatsächlich auch Kaffernbüffel gehalten. Es dürften wohl die einzigen in einem deutschen Safaripark gehaltenen Kaffernbüffel gewesen sein. Die Tiere wurden in einer Gemeinschaftsanlage gehalten, die von einer offenen Einschienenbahn umrundet wurde, und zwar zusammen mit Kamele(?),Yaks,Zebus,Bisons,Watussis u.V.m ( dieses "und vieles mehr" bezieht sich wahrscheinlich auf Emus,Kasuare,Ponies und verschiedene Antilopen, die ich selbst noch gesehen habe und auch in späteren Zooführern des Safarilandes abgebildet sind.)Eine äußerst interessante Mischung, die für reichlich "Action"( und für Tierverluste) gesorgt haben dürfte. Die Kaffernbüffel sind wohl schnell wieder verschwunden,im nächsten Zooführer sind sie nicht mehr drin. Der 74 er Führer schreibt:"Das Safariland wurde aus Sorge um das Tier erbaut".Wenn ich mir aber die Fotos der Innenstallungen für die Löwen und Tiger auf der unten angegeben Homepage ansehe,mag ich das nicht mehr glauben...Ich war 13, als ich das letzte Mal dort war, und als Kind sieht man ja etliches mit ganz anderen Augen, aber von meinem jetzigen Standpunkt aus gesehen, muß der Park bezüglich seiner Tierhaltung eine Katastrophe gewesen sein.So steht in den Führern auch zu lesen, das die Löwen und Tiger einmal in der Woche einen Fastentag einlegen müssen, an diesem Tag erhalten sie nur eine Mischung aus Eiern und Milch !....Aua.
(27.03.2008, 18:58)
Mulan:   @Tristan. Leider kann ich Ihnen mit Bildern nicht weiterhelfen, aber vieleicht können Sie uns hier im Forum mit Informationen über Flußpferde im Safariland weiterhelfen ? Im Beitrag"Flußpferde"wurde nämlich danach gefragt.
(15.10.2006, 16:06)
Tristian:   SUCHE WEITER FOTOS UND FILME ÜBER DEN EHEMALIGEN TIER - UND FREIZEITPARK SAFARILAND VON GROSS-GERAU.

ALSO WER NOCH BILDER HAT KANN SICH BITTE BEI MIR MELDEN.

www.safarilandgg.de
tristian1030@t-online.de

Aufstieg und Fall eines Freizeitparks
(15.10.2006, 15:56)
Hannes:   Ich glaube in den Safariparks entstehen die Rudel auch mehr oder weniger.
Viele der Tiere werden wohl eigene nachzuchten sein und man weiß ja auch nicht wieviele nicht integrierte Löwen hinter den Kullisen sitzen.
(13.05.2006, 00:00)
IP66:   Klappt das mit den Löwen in Hodenhagen in so einer großen Gruppe wirklich? Andernorts hat man ja seine liebe Not, in Erfurt hätte man gern ein Rudel und es funktioniert nicht, im Rheinland gibt es fast nur noch Löwenpaare - auf zugebenermaßen meist begrenzt geräumigen Anlagen.
(12.05.2006, 00:00)
Zootierfreund:   Ich sage ja nicht das alles toll ist! Aber ich muß sagen ich konnte mich bei einem Besuch in Hodenhagen davon überzeugen das die Innenstallungen der meisten Huftiere größer sind als in vielen Zoos.Und das sich der Park ändert ist doch zu sehen.Im letzten Jahr wurde ein Tigerhaus gebaut mit Fußbodenwärmern,ein neues Löwenhaus ist geplant und bei meinem Besuch in diesem Frühjahr habe ich das neue Elefantenhaus gesehen.Groß für die Tiere zweckmäßig für Besucher und vom Herbst bis zur ersten Elefantengeburt mal eben gebaut. In allen Huftiergruppen gibt es Nachwuchs und die meisten Gruppen mit Zahlen über Zehn bzw. Zehn Tierenin der Gruppe.Das Löwenrudel ist auch in einer Kopfstarken Zahl(die jungen Münsteraner sind ja in diesem Rudel)Es ist viel Interaktion zwischen den verschiedenen Arten,was herrlich anzusehen ist.Hodenhagen ist mit Sicherheit auf Kommerz ausgelegt,ist das aber nicht auch inzwischen mancher Zoo (Hannover Gelsenkirchen Hagenbeck )? Klar kann man einiges noch verbessern,aber man kann sagen so wie die Zoos sich erneuern, erneuern sich auch die Safariparks und lieber ein paar Zäune als dauernd Kunstfelsen und Verzierungen, weil die denn Tieren nur Platz rauben.Stukenbrock ändert sich auch Paviane gibt es dort auch nicht mehr und einem Elefantenbullen aus einem Zirkus ist auch Platz gegeben worden und deren Highlight sind nun mal Weisse Loewen und Tiger.
(10.05.2006, 00:00)
Togo:   @Michael Görick
Das stimmt nicht. Im aktuellen Führer des Loroparks , dort werden Weiße Tiger erfolgreich gezüchtet , heißt es wörtlich : " Prince "ist einer der wenigen weißen Tiger , die in Gefangenschaft überlebt haben.Seit 1958 wurde kein weißer TigeTiger , die in Gefangenschaft überlebt haben.Seit 1958 wurde kein weißer Tiger mehr in freier Wildbahn registriert, obschon sie seinerzeit im nördlichen und zentralöstlichen Indien keine Seltenheit waren , besonders nicht in den Wäldern von Bewa , wo man das erste Exemplar zu Zuchtzwecken fing. Heutzutage ist es Dank der Zoologischen Gäretn wieder möglich , Tiger mit Weißer Färbung zu bewundern"Dieser Park muß es wissen, da er einer der führenden Parks Europas in Sachen Arterhaltung ist, speziell Papageien. Es ist schon tarurig, das der Mensch diese Prachtvollen Tiere in der Natur ausgerottet hat , aber Dank der Zoos und Insbesondere Siegfried und Roy konnten die Weißen Tiger gerettet werden. Hoffentlich können die ersten Jungtiere bald ausgewildert werden. Natürlich muß vorher die gesamte indische Wildnis weiß eingefärbt werden, damit die Tiegr besser getarnt sind, wenn sie auf Jagd gehen. Oder sollte man sie nicht besser gleich in der Antarktis auswildern ? Scherz Beiseite, mein vorheriger Beitrag war natürlich ironisch gemeint, aber was soll man sagen, wenn man diesen Text in einem Zooführer liest ? Der könnte genauso aus der Bildzeitung stammen, und was an diesem Text alles falsch ist, brauche ich wohl kaum zu erwähnen.
(10.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   @Togo: Man könnte doch bei der Auswilderung weißer Tiger und Löwen für Chancengleichheit zwischen Raubtier und Beute sorgen - immerhin gibt es auch weiße Blässböcke und weiße Hirschziegenantilopen.... :-)
(10.05.2006, 00:00)
Michael görick:   Weiße Löwen und Tiger haben nun wircklich nichts mit bedrohten Tierarten zu tun .Das sind nichts weiter als zur Schau gezüchtete Tiere.
(10.05.2006, 00:00)
Togo:   Das ist richtig , ich selbst konnte mich davon überzeugen, das die Tiere in Hodenhagen wesentlich besser aussehen als in Stukenbrock. Auf der anderen Seite kann Stukenbrock bemerkenswerte Zuchterfolge bei Weißen Löwen und Weißen Tigern aufwarten und beteiligt sich so aktiv an der Rettung zweier von der Ausrottung bedrohten Tierarten. Ich hoffe, das baldmöglichst die ersten Jungtiere ausgewildert werden können, damit wir alle sehen, wie lange ein Weißer Tiger braucht , um etwa einen Axishirsch zu erlegen. Sehr laaaaaaaaaange.....
(10.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Leider hat der teilweise mangelnde Pflegezustand der Tiere in Stukenbrock (zuletzt besucht vor etwa drei Jahren, wäre schön, wenn sich inzwischen was geändert hat) nur wenig mit billiger Bauweise der Winterquartiere zu tun. Ich erwähnte schon mal im Forum, dass ich noch nie irgendwo sonst ein Nashorn mit lang ausgewachsenen Hufnägeln gesehen habe. Auch eine Giraffenkuh mit langen "Schuhen" war vorhanden.

Die Giraffengruppe durfte sich nicht weit von ihrem Vorgehege entfernen (also mitnichten das gesamte Safarigelände nutzen), da die Tiere in regelmäßigen Abständen von einem Pfleger ins Vorgehege getrieben wurden, weil eine der Elefantenkühe zu irgendwelchen Showzwecken aus dem Elefantengehege geholt und auf ihrem Weg an den Giraffen vorbei musste... Mindestens zwei weitere Aufseher waren damit beschäftigt, per Auto zu verhindern, dass sich die anderen Huftiere des Safarigeländes beliebig untereinander vergesellschafteten - besonders die Zebras wurden per Round-up sofort auf den ihnen zugedachten Teil der Wiese zurückgescheucht, wenn sie die Fahrbahn queren wollten.

Die beiden weißen Tiger im Gehege des begehbaren Teils hatten an den Ellbogen Wundflächen - zu rauer Betonboden in den Innenboxen? Und auch die weißen Löwen im Zuchtgehege zeigten Ellbogenprobleme, hier waren es allerdings Verdickungen oder kugelige "Beutel" bei mehreren Tieren. Gleiche Ursache?

In der Paviangruppe befand sich meiner Erinnerung nach kein einziges erwachsenes Tier mit noch vollständigem Schwanz. Auf Finger und Zehen habe ich nicht geachtet....

Ich kenne sowohl Stukenbrock (2x besucht) als auch Hodenhagen (bestimmt 20x besucht) nur von der Besucherseite her, würde aber behaupten, dass die Hodenhagener Tiere wesentlich besser dran sind!
(10.05.2006, 00:00)
Hannes:   Nachtrag
Man muss dabei bedenken das die meisten Europäischen Safari-Parks von zirkus unternehemen oder zumindest zu kommerziellen Zwecken aufgemacht wurden.
Die Großen Anlagen sind natürlich Super aber die Innenhäuser und Winterquatiere sind meistens billig gebaut da sie auch nie für einen langen Gebrauch vorgesehen waren und wenn dann ein Safaripark wie Stukenbrock solange überlebt veraltet das alles sehr schnell und die fehler der nicht Wissenschaftlichen Tierhaltung fallen natürlich stark auf.
Da lob ich mir Hodenhagen welcher das vor Jahren schon geändert hat.
(10.05.2006, 00:00)
Hannes:   Zum Teil kann man echt nichts gegen Hodenhagen sagen und es ist löblich die Gorillas weg gegeben zu haben aberes herrschen auch dort noch starke Mängel was man so hört.
(10.05.2006, 00:00)
Togo:   @Zootierfreund
Hier werden keineswegs Safariparks"angemacht". Die meisten Safariparks sind aber aufgrund erheblicher Mängel in der Tierhaltung in die Kritik geraten, und das zu Recht. Nehmen wir doch zum Beispiel den Safaripark Stukenbrock. Waren Sie schon Mal dort ? Wenn nicht, sehen sie sich den Park ( und die Tiere )genauestens an, wenn Sie diesen Park danach immer noch gut finden, dürfen Sie sich nicht"Zootierfreund"nennen.....Ohne Frage, es gibt gute Safariparks, aber die beiden verbliebenen deutschen Safariparks zähle ich nicht dazu , wobei Hodenhagen weitaus besser ist als Stukenbrock , aber das ist auch kein Kunsstück.
(10.05.2006, 00:00)
Zootierfreund:   Warum werden Safariparks hier schon wieder angemacht?Hannes da Du es so betonst "unsere Lieblinge".
(09.05.2006, 00:00)
Tristian:   Hallo Leute,

ich betreibe die Safariland-Homepage. Also als letztes waren die Seelöwen im Becken(Bílder auf meiner Page. Nach Angaben wurde die fast alle Tiere getötet, weil sie entweder zu alt waren oder keiner wollte sie mehr haben. Wenn ihr mehr fragen habt schreibt mir eine mail ich frage mal den ehem. Safari-Chef.

Grüsse
Tristian
(09.05.2006, 00:00)
Hannes:   Nicht alle denn nach dem Orkan mussten die Tiere evakuiert werden.
Sie werden also in anderen Parks untergekommen sein.
Aber wie so Tiere in Zoos wandern finde ich generell interessant. Man nehme nur mal die Stationen die ein herkömlicher Elefant in seinem Leben durchmachen muss.
(09.05.2006, 00:00)
Togo:   @Judith
Ich möchte mich nochmal bei Ihnen für den Tipp mit der Safariland Homepage bedanken, die ist wirklich informativ. Ich kenne den Park als alter Frankfurter natürlich noch aus eigener Anschauung, und es ist wirklich nicht Schade darum , das er geschlossen wurde , aber ist schon sehr interessant die genauen Hintergründe, warum er geschlossen und was aus dem Gelände gemacht wurde , zu erfahren. Ich wußte nicht, das die Bauten noch einige Jahre nach der Schließung bestanden und schließlich von Vandalen verwüstet wurden , und das es in Groß-Gerau vor drei Jahren eine Ausstellung über das Safariland gegeben hat. Es scheint, der Park genießt in Groß-Gerau eine Art"Kultstatus" Mich würde auch interessieren, was aus den Tieren wurde, insbesondere der beiden Elefanten.Die Delphine dürften sicherlich alle"verheizt"worden sein, bei bis zu 6 Vorstellungen täglich....
(09.05.2006, 00:00)
Walter Koch:   In Tüddern bestand der Freizeitpark in
der Hauptsache aus einem Western-Dorf
mit einer entsprechenden Schow.
(08.05.2006, 00:00)
R. Masell:   Hier noch ein Link zu Hannes Ausführungen.
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-AufgeloesteZoos.htm
(08.05.2006, 00:00)
Hannes:   Tüddern hatte einen Freizeitpark aber bestimmt nicht in der Größenordnung der beide heute noch bestehenden.
In deutschland gab es mindestens 7 Safariparks
Tüddern bis 1990
Groß-Gerau nur (3 Monate Bauzeit)mit Delfinarium,Einschienenbahn bis 1986?
Löwenpark in gelsenkirchen (nur Löwen) bis 1989
Schlitzerländer Tierfreiheit aber nie fertig geworden.
Freizeitpark Welzheim ebnfalls ohne fertig zu werden
Freizeitpark Schloß Thurn sollte ein Safaripark werden
Und dann noch unsere beiden lieblinge Hodenhagen und Stukenbrock

(08.05.2006, 00:00)
Michael Mettler:   Waren die geschlossenen Einrichtungen reine Safariparks, oder war ihnen wie den noch bestehenden ein großer Vergnügungspark angegliedert?
(08.05.2006, 00:00)
Togo:   Vielen Dank für den Hinweis auf die Internetseite, werde da gleich mal nachsehen. Mich wundert es halt, das einige Safariparks in Deutschland geschlossen wurden ( Tüddern , Groß-Gerau ), aber Stukenbrock, ( ausgerechnet DER nicht )und Hodenhagen es geschafft haben , zu überleben.
(08.05.2006, 00:00)
Judith:   @Togo
die Gruende genau kenne ich leider nicht, allerdings gibt es eine Internet Seite zu dem Thema mit Forum vll kann dir das das einer genauer SChildern.

http://www.safarilandgg.de/

P.s. Hoffe hilft dir weiter
(07.05.2006, 00:00)
Togo:   Weiß Jemand, wann genau und aus welchen Gründen das Safariland Groß-Gerau geschlossen wurde ? Und was wurde aus dem Gelände gemacht ?
(07.05.2006, 00:00)

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