
| Dirk L: | Wolfsburg hatte mal einen ganz ordentlichen, aber sehr klenen Tierpark. Die kümmerlichen Reste am Klinikum kämpfn ums überleben; die Stadt hat wohl vor der EU-Richtlinie Angst und will nur noch Hausgeflügel da. (waren mehrere Artikel dazu in der Zoopresseschau) Region Göttingen: Vielleicht sieht es da bald anders aus. Kalefeld steht wohl schon als Standort fest: raubtierpark.de Göttingen und Hildesheim hatten übrigens bis in die 80er kleine private Tierparks. (18.10.2005, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Wenn ihr Soltau wegen des Delphinariums mit einbezieht: Laut Werbung hat der Freizeitpark Verden seit diesem Jahr als neue Sensation ein Gepardengehege!! (08.10.2005, 00:00) | ||
| Zoofan: | Der Opel-Zoo in Kronberg ist seit seiner Gründung in Privatbesitz.Der jetzige Eigentümer,der jüngere Sohn des Zoogründers,gehört nicht gerade zu den ärmsten Menschen in Hessen,aber anstatt sein mühsam verdientes Privatgeld in den Zoo zu stecken,versucht er lieber,das Geld für die neue Afrika-Savanne über Sponsoren zu erbetteln.Ganz toll sowas.Das nenne ich echten Einsatz für den eigenen Zoo! Ich hoffe,das viele Menschen erkennen,wie schwachsinnig es ist,dieses Projekt zu unterstützen! Der Mann könnte sich 5 solcher Zoos leisten..... (22.05.2005, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | Ein Nachtrag zum Opel-Zoo: Die Adam Opel AG wurde etwa 1938 an General Motors verkauft, etwa zur selben Zeit entstand das Wildforschungsgehege im Taunus, der Vorläufer des Opel-Zoo. Ich finde, dies ist eine würdevolle Anlage des Verkauferlöses! Übrig blieb eine Autohaus-Kette in Hessen, die auch Sponsorengelder lieferte, vom gleichnamigen Konzern kommt kein Euro. Gerade wo hier krampfhaft versucht wird, Gelder für das AfrikaII- Projekt zusammenzukratzen, sollte dieser sich bewusst werden, was für eine gute Imagewerbung ein Zoo gleichen Namens ist! Doch in Benztown unterstützt auch kein Autokonzern die Wilhelma und warum sollte dann VW? Eine Autostadt passt doch besser zum Unternehmen! (19.05.2005, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Die Wenigsten Besucher kommen aus Landau selbst,tatsächlcih gibt es sehr viele Landauer,die nicht einmal wissen,das es in ihrer Stadt einen Zoo gibt......Die Meisten kommen aus dem Umalnd,z.B Karlsruhe,Heidelberg und Frankfurt,weil die unseren Zoo einfach besser,übersichtlicher,und Familienfreundlicher finden.Außerdem darf bei uns der Hund mit rein.Letztes Jahr hatten wir 165 000 Besucher,das ist für einen solch kleinen Zoo eine große Menge.....Und auch das Reptilium kann sich über Besuchermangel nicht beklagen,vor allem bei Schlechtwetterperioden und in den Ferien und Feiertags.Im Sommer wird es wohl etwas anders aussehen,vor allem sollte der Sommer so heiß werden wie 2003..... (18.05.2005, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Also als ich am Freitag nach Himelfahrt dort war, da waren die Autokennzeichen auf dem Zoo-Parkplatz sehr bunt gemischt! Die kamen wirklich von überall her. Hessen und Baden-Würtenberg sind ja auch nicht weit weg! Und besonders wichtig ist immer eine gute Autobahnanbindung. Und genau die hat Landau! (17.05.2005, 00:00) | ||
| Sturmfest und erdverwachsen: | Das stimmt. Aber wo kriegen die ihre Besucher her? (17.05.2005, 00:00) | ||
| Michael Amend: | Da seht ihr mal,Landau in der Pfalz,mit seinen lächerlichen 40 000 Einwöhnerchen,hat nicht nur den nun 101 Jahre alten Zoo zu bieten,der Beste in Rheinland-Pfalz,wo es immerhin 2,Ganze Zwei Zoos gibt,sondern auch noch den besten und größten Reptilienzoo,das Reptilium,in ganz Deutschland!Reife Leistung,oder? (17.05.2005, 00:00) | ||
| Sturmfest und erdverwachsen: | Oh ja, wem sagst du das! Wolfsburg. Die perfekte Zoostadt. Genug Einwohner, Geld wäre vorhanden, kein Zoo in unmittelbarer Nähe, große Freiflächen, gut zu erreichen,....... Es ist schon komisch, wo sich Leute zusammenfinden, um einen Zoo zu gründen und wo nicht. Aber Städte wie Essen sind heute noch ohne und Stuttgart hätte fast auch nie einen Zoo bekommen. (17.05.2005, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Ja, Kassel hat heute noch einen kleinen Haustierpark, aber eigentlich wäre diese Stadt eine klassische Zoostadt! Wenn man sich vorstellt, was da gerade in Kassel Wilhelmshöhe alles an feudalen Bauten entstanden ist, bis hin zum monumentalen Herkules-Denkmal, da kann man es kaum verstehen, dass weder hessischer Adel, noch das aufgeklärte Bürgertum hier jemals ernsthafte Zoopläne verfolgt haben. Na und Göttingen mit seiner Uni und ener zoologischen Fakultät und dem zoologischen Museum, da kann ich es fast noch weniger verstehen. Und wenn ein Opel im Taunus seinen Zoo gebaut hat, warum gibts dann keinen VW-Zoo in Wolfsburg? Auch das flächenmäßig sehr ausgedehnte Salzgitter hätte sich nach dem Krieg doch angeboten. (17.05.2005, 00:00) | ||
| sturmfest udn erdverwachsen: | So war das gar nicht gemeint, fühl dich bitte nicht angegriffen! Aber ich werde wütend, wenn man mich mit patriotischen Bayern vergleicht *g* ;). Auch der Osnabrücker Zoo ist ja recht jung, der einzige alteingesessene Zoo ist Hannover. Ich habe keine Ahnung, gerade Kassel wäre prädistiniert (schreibt man das so?) für einen Zoo. In Göttingen und Kassel gab es aber mal kleine Privatklitschen... (17.05.2005, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Noch ma, ich hatte mit meiner Äußerung weder vor, an sturmfesten Niedersachsen zu rütteln, noch irgendwen in seiner Erdverwachsenheit zu kritisieren und mich erstaunt der Lokalpatriotismus der hier beim Thema Zoo zu einem Bundesland entbrennt, schon etwas. Bei Bayern hätte ich das vielleicht erwartet, bei Niedersachsen eher nicht. Denn politisch sehe ich diese Thema rein gar nicht. Wenn ich mich mit dem Auto in Seesen (fast mittig zwischen Hildesheim und Göttingen) auf die Autobahn begebe, dann bedeutet das für mich, der nächste Zoo, den ich erreichen kann, ist Hannover. Und das war es dann. Leider. Denn ich würde sehr gern viel öfter in einen Zoo gehen, aber da ist eben nichts. Magdeburg, 1,5 Stunden, Osnabrück 2 Stunden, Berlin, 2,5 Stunden, Halle 2 Stunden, Ruhrgebiet 2,5 Stunden. Ich will das gar nicht kritisieren, und wenn, ändern würde sich eh nichts!! Ich finde es nur schade. Für einen alleinverdienenden Familienvater ist Hannover mit 18 pro Person nicht so oft drin. Ebenfalls nicht, eine ganze Tankfüllung zu verfahren, nur um mal in einen Zoo zu kommen. Von daher bin ich mit meiner Tochter sehr oft im kleinen Zoo in Braunschweig und schätze diesen auch sehr. Ich werde mich also um politische Korrektheit bemühen und stelle hier einfach mal fest, dass es in der Region von Südniedersachsen und Nordhessen und Westsachsenanhalt und Nordwestthüringen kaum große Zoos gibt, was ich selber sehr bedauere. So, und nun, liebe Nordhessen und Südniedersachsen und und und ... fallt bitte nicht zu sehr über mich her!!! :-) Mich würde viel mehr mal interessieren, warum das so ist, wie Stefan Schubert oben beschrieben hat, dieser weiße Fleck!! Warum haben so alte Städte wie Göttingen, Hildesheim und Kassel nie einen Zoo gehabt? Universitätet gibt es hier, verkehrstechnisch lagen die Städte recht günstig, Fürsten und Könige gab es hier auch und nach dem Krieg doch sicher auch Bedarf. Weiß also jemand, ob Kassel oder Göttingen mal einen Zoo geplant hatten? (17.05.2005, 00:00) | ||
| Sturmfest und erdverwachsen: | Danke Herr Dr. Schüling! Sicher ist Niedersachsen nicht herrausragend, aber man muss das relativ sehen: Wie viele Einwohner im Ruhrgebiet, wie viele große Städte und dann die Anzahl der Zoos anschauen. Echte Zoo-Entwicklungsländer sind für mich Thüringen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und in gewisser Weise auch Bayern. (17.05.2005, 00:00) | ||
| Klaus Schüling: | Ich weiß, das ist politisch nicht korrekt: aber wenn hier Niedersachsen diskutiert wird, dann wird das Ganze schief, wenn man die Stadtstaaten Bremen (mit Bremerhaven) und Hamburg nicht mitdiskutiert. Außerdem verdient es der Tierpark Nordhorn, hier ausdrücklch als Empfehlung genannt zu werden - auch ohne zoologische Sensationen! (17.05.2005, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Ich wollte den Niedersachsen hier nicht zu nahe treten, aber wenn man am Harzrand wohnt, dann ist es eben schon eher so, dass man nach Süddeutschland oder ins Ruhrgebiet fahren muss, um mal einen großen Zoo zu sehen. Denn was ich vom Hoppel-Poppel-Land Hannover Zoo halte, habe ich hier schon mehrfach geschrieben und nach Osnabrück ist es von hier aus fast eine Weltreise. Den Heidepark in Soltau sehe ich nicht als Zoo an und was Tiergärten wie Bad Pyrmont angeht, da möchte ich gar nicht tiefer gehen. Wärend meines Studiums in Mannheim war ich von so vielen guten Zoos umgeben und habe das sehr genossen. Auch auf der Achse zwischen Berlin, Magdeburg, Halle und Leipzig finde ich auf einer deutlich kleineren Fläche erheblich mehr an zoologisch sehr guten Einrichtungen. Und vom Ruhrgebiet kann sich ja jeder auf wenigen Quadratkilometern selber überzeugen. Da liegt quasi ein Klassezoo neben dem anderen. Und hier liegen ganz genau 2 (in Worten ZWEI) Großzoos, die ich auch nicht unbedint als respektabel einschätze. Aber Gott sei Dank ist das ja immer eine ganz subjektive Ansichtssache und jeder hat die Möglichkeiten, in Niedersachsen seine Zoo-Bedürfnisse zu stillen, oder in andere Bundesländer dafür zu fahren. (16.05.2005, 00:00) | ||
| Niedersachsen: | Früher sah es in Niedersachsen aber besser aus. Der Zoo Hannover mit seiner großen Tiersammlung dominierte alles, da war kein Platz für Osnabrück oder Nordhorn. Niedersachsen ist für mich schon ein Zoo-Entwicklungsland, denn in all den kleineren Großstädten, Göttingen, Hildesheim, Oldenburg, Salzgitter, Wolfsburg, Wilhelmshaven, Delmenhorst, Celle, Lüneburg, Emden,.... in anderen Regionen Deutschlands besäßen die alle eine zoologische Einrichtung. Woran das wohl liegt? (16.05.2005, 00:00) | ||
| Stefan Schubert: | Ich denke, Olivers Kritik bezog sich auf den südöstlichen Teil des Landes und in der Tat reicht die Dürftigkeit dieser Region vom Harz bis ins Nordwestbayrische um Würzburg! Auf meiner Zookarte klafft hier ein riesiges weisses Loch, welches nur von kleineren Tiergärten und Wildparks aufgelockert wird! Ansonsten ist der Entwicklungsstand im Land recht gut und ich reise gerne hin. Immerhin schafft es der NDR mehrmals im Jahr 2-Stunden-Sendungen mit norddeutschen Zoogeschichten zu füllen! (16.05.2005, 00:00) | ||
| Sturmfest und erdverwachsen: | Wieso ist Niedersachsen ein Zoo-"Unter-Enwicklungsland"? Wir haben einzigartige Einrichtungen, die man nirgends auf der Welt so findet, wie den Vogelpark Walsrode und das Otterzentrum Hankensbüttel. Es gibt zwei respektable Großzoos, außerdem interessante Tierparks in Friesoythe-Thüle, Jaderberg, Nordhorn, Ströhen, Essehof oder Bad Pyrmont. Aquarien in Wilhelmshaven, Oldenburg und Hannover, den innovativen Arche-Noah-Zoo Braunschweig, den Baby-Zoo Wingst, der unter neuer Leitung aufblüht, zwei der größten Wildparks, in Rosengarten-Vahrendorf und Hanstedt-Nindorf, den Heidepark, immerhin mit Delfinarium, den Kurpark in Cuxhaven, die Schmetterlingsgärten in Buchholz i.d.N. und Uslar, die natürlichen Parks in Lauenbrück und Hannover-Tiergarten und bestimmt habe ich noch so manches vergessen. In unmittelbarer Nähe liegen die Zoos von Schwerin, Hamburg, Münster, Rheine, Emmen und Appeldoorn. Unter Dittrich hatte der Hannover Zoo immerhin Weltruf und der "Waldzoo" in Osnabrück wurde einst immerhin von Professor Klös geleitet. Entwicklungsland Niedersachsen? (16.05.2005, 00:00) |
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