
| cajun: | Der US Fish and Wildlife Service hat offiziell vorgeschlagen, 23 Pflanzen und Tiere von der Liste der gefährdeten Arten zu streichen, da sie nicht in freier Wildbahn gesichtet wurden und vermutlich vollständig ausgestorben sind. Neben Süßwasser- Muscheln, Fledermäusen und Vögeln (endemisch im Pazifikraum) ist der wohl prominenteste Kandidat der legendäre Elfenbeinspecht. "...But the species that has gotten the most attention is the ivory-billed woodpecker, which was one of the first animals to be recognized by the Endangered Species Act in 1973. The largest of the woodpeckers north of Mexico and the third largest in the world, the ivory-billed woodpecker was a bird of old-growth forests in the southeastern US and Cuba. When its forest and swamp habitat was destroyed in the 1800s, the species started to slide into danger, and only small pockets of birds survived into the modern era. The woodpecker has long intrigued and eluded conservationists. Teddy Roosevelt wrote about the thrill of seeing three ivory-billed woodpeckers on a 1907 hunting trip to northeastern Louisiana. In 2004, a kayaker in Arkansas spied what he believed to be an ivory bill in a cypress swamp. That kicked off a frenzied swarm of scientists and naturalists hunting for the remaining species. Teams searched more than 523,000 acres across eight states, but it was never fully known if the sightings were ivory bills, or related species like the pileated woodpecker. No definitive evidence was found." Quelle: https://focusingonwildlife.com/news/us-to-declare-ivory-billed-woodpecker-and-22-more-species-extinct/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=focusing-on-wildlife-weekly-news-roundup_3 (27.10.2021, 17:47) | ||
| W. Dreier: | Dieses Projekt ist hier schon des öfteren beschrieben worden - so von Frau Thieme am 30.1.10 und nochmals am 21.7. 12. Auch ich habe derartiges hier schon eingesetzt, finde das nur nicht. Nach Plan sollen es Amurtiger für das Ilidelta am Balchasch-See werden. Warten wir ab, sollten doch auch schon zu den Winterspielen im Kaukasus Persische Leoparden freigesetzt werden, die erst gezüchtet werden sollten. Zu den Sommerspielen in Beijing wollten die Chinesen südchinesische Tiger freisetzen, die ein Auslandschinese in Südafrika auf die Natur ``vorbereiten`` wollte (natürlich hinter Draht). Die haben dort sogar gezüchtet, von einer Freisetzung habe ich bisher nichts gehört. Überhaupt sind ja alle sogenannten ``Großkatzenfreisetzungen`` bisher bei genauerer Untersuchung eher Hoffnungen gewesen. (15.09.2017, 12:56) | ||
| Adrian Langer: | http://wwf.panda.org/?310630/Wild-tigers-to-return-to-Kazakhstan-70-years-after-going-extinct In Kasachstan sollen wieder Tiger angesiedelt werden! (15.09.2017, 09:39) | ||
| Michael Mettler: | @Karsten Vick: Stimmt, das sind die so genannten Moorea-Schnecken, beheimatet auf pazifischen Inseln. Einige davon werden z.B. im Londoner Zoo gezüchtet. (03.03.2006, 00:00) | ||
| Karsten Vick: | Bei der Roten Liste der IUCN (www.redlist.org) kannst du auch nach Gefährdungskategorien filtern. Tippst du da ein "Extinct in the wild (EW)", kriegst du 36 Arten, darunter Wildpferd, Säbelantilope, Schwarzfußiltis, Saudigazelle, Socorrotaube, Guam-Ralle, Hawaiikrähe, "Alagoas"-Mitu, Tempelweichschildkröte, Wyomingkröte. Der Rest sind Fische und Wirbellose, darunter 9x Gattung Partula. Das sind Schnecken, wenn ich mich nicht irre. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Dann lag es also an mangelnder Vorbereitung.... Habe mal gehört, dass manche der zur Auswilderung vorgesehenen Löwenäffchen sogar Angst vor Ästen gehabt haben sollen, weil sie aus ihrem Zoo nur Klettertaue kannten. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Matthias Papies: | Bei Goldgelben Loewenaffen gab es tatsaechlich in den Achtzigern Rueckschlaege, da man die Tiere scheinbar nicht trainiert hatte. In den neunzigern hat man dann aus Fehlern gelernt und die Tiere vorher auf das Leben in Freiheit vorbereitet und auch ein grosses Aufklaerungsprogramm bei der lokalen Bevoelkerung gestartet. Der goldgelbe Loewenaffe ist jetzt sogar wieder "nur" endangered anstatt critically endangered. Allerdings waren sie nie in freier Wildbahn ausgestorben! (02.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Arabische Oryx gibt es zumindest im Oman wieder im Freiland - wie auch immer man dieses definiert. Bei Löwenäffchen (Art?) soll es dagegen bei der Wiederansiedlung erhebliche Rückschläge gegeben haben - keine Ahnung, ob inzwischen ein stabiler Bestand erreicht wurde. Und ich weiß auch nicht, wie es mit der Hawaiigans aussieht (weil ich mich mehr mit Säugetieren beschäftige), ob es davon wieder eine Freilandpopulation gibt. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Niels: | Jetzt haben gleich 3 auf einmal geantwortet. Wie war das eigentlich mit der Arabischen Oryxantilope? Ist die nicht auch so ein Fall? (02.03.2006, 00:00) | ||
| Niels: | Für in freier Natur ausgestorben und dann wieder ausgesiedelte Tiere gibt es ja 2 berühmte Beispiele: Pater-Davidshirsch und Wisent. 1921 lebten auch in Bialowieza, die Tiere nur in einem Wildgatter. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Da erhebt sich wieder mal die Frage, wie "in der Natur ausgestorben" definiert wird. Arten wie Kalifornischer Kondor, Davidshirsch oder Prezewalskipferd haben immerhin schon in geringer Stückzahl den Weg zurück in ihre Urheimat eingeschlagen - werden die noch dazu gezählt? Selbst "menschliche Obhut" ist relativ: Der Addo-Nationalpark in Südafrika ist z.B. komplett eingezäunt, und die Großtierfauna dort - z.B. Elefant, Spitzmaulnashorn oder Antilopen - wird von Menschen gemanagt. Ist das nun "freie Wildbahn" oder Wildgatterhaltung? Ansonsten darf man natürlich nicht nur auf die spektakuläreren Großtiere schauen, z.B. gelten doch diverse Buntbarscharten aus dem Victoriasee als im Freiland ausgerottet (durch Ansiedlung des Nilbarsches) und werden durch Aquarienzuchten am Leben erhalten. (02.03.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | So auf Anhieb ohne groß zu überlegen: Kalifornischer Kondor und Milu (02.03.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Ich habe heut gelesen das es in menschlicher Obhut 1700 Tierarten gibt (wenig oder mit den ganzen Wirbellosen und Fischen)und 30 davon in der natur ausgestorben sind. Welche sind das? Und das bei 16 Arten eine Auswilderung zu einer stabilen population geführt hat. Wer kennt beispiele. Mir fällt der mauritiusfalke ein. die ging doch auf 4 tiere zurück oder? (02.03.2006, 00:00) |
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