
| Jan Jakobi: | Oje, mir ist heute eingefallen das ich zwei Kegelrobben für Yukon Bay in eben diesem Becken gesehen habe. Der letzte Zoo-Hannover-Besuch war 2008. Aber bei den ganzen Meldungen habe ich da keinen Überblick. Ist jetzt auch nicht so wichtig, es ging nur um das Walross. (29.03.2011, 18:23) | ||
| Jennifer Weilguni: | @Jan Jakobi Das hängt wohl davon ab, wie deutlich du dich an die Pelikane noch erinnern kannst :-))))) (29.03.2011, 13:22) | ||
| Jan Jakobi: | Ein Foto habe ich von ihm nicht. Die hannoverschen Walrosskuh war allgemein größer und massiger als die Walrosskuh "Antje" aus dem Tierpark Hagenbeck. Die Anlage war aber in Hannover schon für ein Tier zu klein und das Wasserbecken zu flach. Das letzte Mal sah ich dort ein paar Pelikane... aber das gehört hier in diesen Thread schon nicht mehr rein. (28.03.2011, 19:49) | ||
| Michael Mettler: | Das kann nur der Bulle Boris gewesen sein, der - wie Jan Beensen richtig schreibt - mit Tanja zusammen und gleichaltrig nach Hannover gekommen war. Boris war deutlich größer und massiger als Tanja und viel dunkler als sie gefärbt, hatte aber ebenfalls keine sichtbaren Stoßzähne. (28.03.2011, 19:40) | ||
| Jan Jakobi: | Es sind auch andere gefragt, aber Michael Mettler ist Hannoveraner und weiß es wahrscheinlich am besten. Bei nebulösen Zoo-Erinnerungen kann man auch nicht wirklich durchsteigen. Ich habe versucht die Walrösser zu sortieren, es waren jedenfalls 3. Es wird wohl der Bulle "Boris" gewesen sein, aber komischerweise erinnere ich mich da an kein zweites Walross als er an Land lag. (28.03.2011, 19:25) | ||
| Liz Thieme: | Was willst du jetzt eigentlich wissen? Stellst du jetzt Rätsel und gibst selber die Antworten? Bei deinene Beiträgen muss man echt mal durchsteigen nach dem Sinn... (28.03.2011, 18:47) | ||
| Jan Beensen: | Ich hoffe es sind auch andere gefragt... Es ist das Walross Boris. Er lebte lange mit Tanja zusammen und ist (glaube ich) auch zusammen mit Tanja gefangen worden. (28.03.2011, 18:04) | ||
| Jan Jakobi: | @Michael Mettler: Ich erinnere mich an drei Walrösser (Antje,Tanja und ?) im Tierpark Hagenbeck (Antje) und Zoo Hannover (Tanja und ?). Antje lernte ich bei meinem ersten Besuch im Jahr 2003 grade noch kennen, sie starb am 17. Juli 2003. Bei meinen wenigen Besuchen im Zoo Hannover sah ich die Walrossdame Tanja, auch sie ist seit einigen Jahren nicht mehr. Aber nun etwas merkwürdiges: Auf dem Landteil der Hannoveraner Walross-Anlage lag mit dem Kopf zur Tür und dem Schwanz an der Kante zum Wasser oder andersrum ein RIESIGES Walross. Das kann nie und nimmer Tanja gewesen sein. Mir ist aber aufgefallen das Tanja keine Stoßzähne hatte, aber Antje hatte welche. Von Antje und Tanja habe ich sogar Bilder, nur das dritte Walross existiert nur in meiner Erinnerung. Michael Mettler kommt Ihnen dieses riesige Walross bekannt vor? (28.03.2011, 17:45) | ||
| IP66: | Handelte es sich bei dem frankfurter Krokodil/Affenhaus um das alte Niederaffenhaus oder ein drittes Gebäude, das ich nicht kenne? (12.11.2007, 10:17) | ||
| Ralf Sommerlad: | Da gibts ne Menge, an das ich heute leider nur noch nebulöse Erinnerungen habe, weil ich damals keine Fotos machen konnte: Das alte Affenhaus im Frankfurter Zoo, das auch Krokodile beherbergte, den grossen Käfig mit niederen Affen neben einem Holzrestaurant an gleicher Stelle, aber auch die Berggorillas im Kölner Zoo...Ja, ich hätte auch sehr gern Fotos von alle dem... (12.11.2007, 10:03) | ||
| Ralf Sommerlad: | @mh:Reptilienzoo in der Eifel: Ich glaube mich zu erinnern, dass mal ein Ableger von Königswinter vom gleichen Besitzer in der Eifel gebaut wurde, der aber nur kurz bis zur Pleite existierte. (12.11.2007, 10:00) | ||
| Anti-Erdmännchen: | Unter der Adresse http://www.weshow.com/de/p/12163/flusspferd_versucht_antilope_zu_retten_engl findet man Filmaufnahmen, die den unten von Ollo geschilderten entsprechen. Und das schreibe ich jetzt EINE WOCHE bevor die Tagesschau nach ZWANZIG JAHREN wiederholt wird. Unglaublich, oder? (10.11.2007, 13:42) | ||
| mh: | Danke für Eure Ideen. Es ist definitiv in der Eifel gewesen und ich bin relativ sicher, dass es nicht Königswinter war. Ich weiß nur noch, dass wir im gleichen Urlaub in Brockscheid eine Glockengießerei besucht haben und irgendwo in der Nähe noch historische Ausgrabungen waren. (27.03.2007, 20:25) | ||
| IP66: | Den meinte ich, wobei man ihn wohl auch ohne Drachenhöhle besuchen kann, wenn man sich geschickt anstellt. Ansonsten ist mir im Umkreis der Eifel außer dem Aquarium in Lüttich - und das liegt ja auch nicht wirklich dort - nichts bekannt. (27.03.2007, 18:02) | ||
| Michael Mettler: | @IP66: Ist das der Reptilienzoo Königswinter? Da kommt man vom Eingang aus erst durch eine "Drachenhöhle" mit einer "lebensgroßen" Nachbildung des Nibelungen-Drachen, bevor man den eigentlichen Reptilienzoo betritt - das müsste auch bei undeutlicher Erinnerung hängen bleiben. (27.03.2007, 12:51) | ||
| IP66: | Das war nicht der Reptilienzoo am Drachenfels - falsche Rheinseite, aber von der Eifel nicht weit entfernt? (27.03.2007, 11:03) | ||
| mh: | bisher war ich nur Mitleser, aber jetzt brennt mir eine Frage auf der Seele. Ich kann mich nebulös an einen Reptilienzoo in der Eifel erinnern, den ich vor etwa 15 Jahren besucht habe. Damals war er glaube ich relativ neu. Weiß irgendjemand wo das gewesen sein könnte. Ich weiß es nämlich nicht mehr. Das wäre echt toll (26.03.2007, 20:17) | ||
| Michael Mettler: | P.S. Das gilt ausschließlich für STEPPENzebras, nicht für alle drei Arten. (14.03.2007, 19:36) | ||
| Michael Mettler: | @? Einspruch bezüglich der Zebrafamilien: Laut Verhaltensstudien pflegen sogar manche Familien-Hengste freundschaftlich-nachbarschaftliche Kontakte und begrüßen sich bei Treffen. (14.03.2007, 18:56) | ||
| Ollo: | Nach einer Google-Suche findet man einen Hinweis darauf, daß sich die Krokodil/Antilope/Flußpferd-Geschichte um den 16.11.87 herum zugetragen haben könnte. Da einige Dritte Programme zufällig die Tagesschauen von vor 20 Jahren wiederholen, müßte die Sendung also im Herbst kommen. Ich werde mir das mal sehr dick im Kalender anstreichen. (14.03.2007, 17:51) | ||
| ?: | @Sven.P.Peter. Ob die Oryxkälber jetzt von ihrer " Adoptivmama " oder den Rudelmitgliedern gefressen wurden ,spielt eigentlich keine Rolle. Die Löwin hat die Antilopen ganz gewiss nicht als " Babyersatz " betrachtet, ihr war durchaus " bewußt ", das es Beutetiere sind.Sie hat katzentypisch mit ihrer Beute gespielt und hätte sie früher oder später selbst verputzt. Von dem dritten Kalb weiß ich nichts. Ich könnte jede Wette eingehen,das es auf dem Grill der nächstgelegenden Touristenlodge gelandet ist. @Ollo. Den Film selbst kenne ich nicht , von dem Fall habe ich aber gehört. Das das Flußpferd das Antilopenkitz " pflegen " wollte , ist völliger Blödsinn , Huftiere verschiedener Arten pflegen in der Regel keine Freundschaften untereinander in der Natur.So sind die großen gemischten Gnu/Zebraherden lediglich eine reine Zweckgemeinschaft,zwischen den Zebras und den Gnus kommt es in der Regel zu keinerlei Interaktion , nicht einmal zwischen den einzelnen Gnu oder Zebrafamilien untereinander. (14.03.2007, 16:27) | ||
| Ollo: | @ "?" Du scheinst den von mir geschilderten Film zu kennen. Kannst Du mir mehr darüber berichten? (14.03.2007, 15:20) | ||
| Sven P. Peter: | Das muss ich mal schnell korrigieren, denn ich hab damals die Löwengeschichte genau mitverfolgt. Die ersten beiden Spießbockkälber wurden von ihrern Rudelmitgliedern getötet und gefressen, während die Katze weg war und das dritte haben ihr Ranger weggenommen. (14.03.2007, 14:08) | ||
| ?: | Wenn das Flußpferd eine Milchflasche gehabt hätte, hätte es das Antilopenkitz wahrscheinlich künstlich aufgezogen. Anders wäre es nicht gegangen, da das Flußpferd ein Bulle war. Diese Geschichte erinnert mich doch an die Löwin, die vor zwei oder drei Jahren gleich zweimal ein Spießbock-Kalb adoptiert hatte. ( das erste hatte sie später verspeist, das ging aber nicht in die Presse, und auch das zweite wurde später von ihr gefressen.)( Jetzt weiß ich auch, warum in Hollywood die Adoptionswut ausgebrochen ist )Schön auch die Geschichte von der Riesenschildkröte, die ein verwaistes Flußpferdbaby adoptiert hat. Stoff für neue Tv-Serien gibt es also genug, sollte " Unser Charly" mal abgesetzt werden. ( bevor das passiert, wird der Papst Papa ) (14.03.2007, 13:59) | ||
| Ollo: | Als ich noch ein kleiner Steppke war, irgendwann in den 80ern, verfolgte ich aus irgend einem Grund mal die Tagesschau. Sprecher war noch Karl-Heinz Köpcke. Den letzten Beitrag vor der Wettervorhersage kündigte er mit den Worten an, in Afrika seien einem Filmteam spektakuläre Aufnahmen gelungen. Es wurde dann ein Szene gezeigt, in der ein Krokodil ein Antilopenjunges erbeutet hatte. Frei nach dem Motto "wir Säugetiere müssen doch zusammenhalten" eilte dann aber ein Flußpferd herbei, um die Antilope zu retten. Ich glaube, das Flußpferd versuchte die Antilope an Land sogar noch zu pflegen. Laut Bericht soll letztere aber an den Verletzungen verendet sein. Dieser Bericht hat mich sehr lange bewegt. In der Hoffnung auf weitere solche Berichte quälte ich mich fortan oft durch die Tagesschau, die mich in dem Alter ansonsten gar nicht interessierte. Aber genaugenommen war es sowieso einmalig, daß die Tagesschau einen Beitrag ohne tagesaktuellen Bezug bringt. (13.03.2007, 20:47) | ||
| T.BEER: | @INGO ROSSI; WAR IN MEINER KINDHEIT EBENFALLS ÖFTERS IM BONNER TIERPARK UND KANN MICH AN EINEN FÜR MICH DAMALS BEEINDRUCKEND GROSSEN LÖWEN IN EINEM INNERKÄFIG EINES BEGEHBAHREN HAUSES ERINNERN.ES SCHIEN WOHL MÖGLICH ZU SEIN SEHR NACH ANS GITTER HERANZUKOMMEN. DAS TIER WAR WOHL EIN GESCHENK EINES STAATSOBERHAUPTES. DESWEITEREN GAB ES DORT AQUARIEN. AN FOTOS ; INNENAUFNAHMEN WÄRE ICH EBENFALLS SEHR INTERESSIERT. EBENFALLS ALS SEHR BEINDRUCKEND ENTFAND ICH DIE KROKODIELANLAGE IN KÖNIGSWINTER ÜBER DIE KÜRZLICH IM TV BERICHTET WURDE (!) ES SCHEINT SICH DORT NICHT VIEL GEÄNDERT SU HABEN UND EIN FLORIDA ALLIGATOR SCHEINT DORT SCHON SEIT JAHRZEHNTEN ZU LEBEN. (08.10.2006, 19:59) | ||
| Dortmunder: | Na ja, die Arapaimas bleiben einem auch sehr gut im Gedächtnis ! Sind auch sehr beeindruckend... Ich weiß noch, wie ich damals in Dortmund immer mit der Mini-Eisenbahn am Spielplatz gefahren bin und von oben auf den jetzigen Bauernhof geguckt habe, wo damals aber noch Yaks und Hochlandrinder untergebracht waren... Aber irgendwie sind wir da nie hergegangen, so dass ich immer dachte, dass man die Tiere nur von da oben sehen könnte... (28.08.2006, 11:29) | ||
| Dennis: | Ich habe vor nur 4 Jahren mit meinen eltern den Kölner Zoo besucht und habe neulich mit meinen Eltern darüber gesprochen. Mein Vater erinnerte sich an Bindenwaran, Arapaima, Sib.Tiger und tapire(die es gar nicht gab). Als ich das Urwaldaffenhaus ansprach, erinnerten sie sich nicht daran ebenso wenig wie an das Regenwaldhaus!Aber meine Mutter wußte noch das gegenüber den Seeehunden die Eulen waren und in der Nähe Pinguine und Biber! (28.08.2006, 11:07) | ||
| Dirk K: | Ich meine ja den städtischen Tierpark. Im (recht ordentlichen) Affenhaus wo vorher Javaneraffen und jetzt Kapuziner leben, meine ich ihn gesehen zu haben. (25.08.2006, 18:57) | ||
| Michael Mettler: | Den Thread gibts noch, "Suche Tierpark Gronau". Ist unter den Zoos in NRW absortiert. (25.08.2006, 17:36) | ||
| Michael Mettler: | Wenn du den Tierpark Gronau meinst, den der Händler Bode betrieb und der zeitweise für Publikum geöffnet war, warum nicht? Ich habe ihn 1985 besucht und dort z.B. ein Grevyzebra, Grays Wasserböcke usw. gesehen. Über Gronau hatten wir hier mal einen eigenen Thread. Es gab damals ZWEI Tierparks dort, den städtischen mit überwiegend Haustieren und ein paar Exoten und den Bode-Tierpark, der offiziell glaube ich als "Vogel- und Blumenpark" lief (sowas in der Richtung stand jedenfalls auf dem Aufkleber). (25.08.2006, 17:27) | ||
| Dirk K: | Ich meine mal im Tierpark Gronau einen Orang-Utan gesehen zu haben. Bin erst 16, es kann also noch nicht so lange her sein^^. Wäre das möglich, oder wars doch nur ein Hirngespinst? (25.08.2006, 16:55) | ||
| Michael Mettler: | In einem alten hannoverschen ZOOFREUND war ein kurzer Reisebericht des Vereins zu lesen, und auf dieser Tour wurde auch Logabirum besucht. Der größte Stolz der Besitzer war damals ein Paar Kleine Pandas, von denen im Bericht auch ein Foto abgedruckt war. (25.08.2006, 15:05) | ||
| Ronald Masell: | @Zoosammler Abschätzig sollte das nicht klingen, sondern es war als Hinweis gedacht, wie beeindruckt ich als siebenjähriger vom Berliner Zoo war. Ich hatte vorher noch nie Elefanten oder Flußpferde, geschweige denn Menschenaffen oder so viele Antilopen gesehen. Ich persöhnlich kenne Logabirum nur als großes Ausflugslokal mit Tierhaltung. Mehr oder minder zur Kinderbelustigung. Meerkatzen, Rhesusaffen, Lamas, Esel, Schafe und Ziegen. Mein letzter Bersuch war allerdings so Anfang der 60iger Jahre. Das hieß dann Sonntags morgens aufs Rad und mal eben ca. 50km von Varel nach Logabirum zu fahren. Dort wurde dann Kaffe getrunken (Kuchen durfte man sich selbst mitbringen), die Eltern haben dann noch ein getanzt, (es gab immer Livemusik) und dann spätestens um 3 oder halb vier wieder nach Hause. Ich weiß allerdings, das der Zoo später ausgebaut wurde. Der Elefant ist allerdings neu für mich. Auch mein Schwiegervater (78) kann sich nicht daran erinnern. So ca. 1990 wurde der Zoo dann nach dem Tod des Besitzers aufgelöst. Heute ist dort wieder nur ein Ausflugslokal. Mehr weiß ich leider nicht darüber, da sich dann das Interesse mehr auf Jaderberg verlagerte, das nur 6 km vom Wohnort entfernt ist. Ungefähr vier Jahre war ich fast täglich im Zoo um dort den Tierpflegern zu helfen. Man durfte das Futter mit zusammenstellen, ging die Futterrunde mit, mußte allerdings auch ausmisten und saubermachen. Alle Tierpfleger (meist Bauerjungs aus der Umgebung) hatten einen Helfer. (25.08.2006, 14:05) | ||
| Dortmunder: | Danke ;o) (23.08.2006, 12:42) | ||
| Zoosammler: | Ja. (23.08.2006, 12:39) | ||
| Dortmunder: | Das Foto ist auch im Buch "Die Arche Noah an der Spree", oder ? Kann mich zumindest daran erinnern... (23.08.2006, 08:27) | ||
| Werner Weyler: | @ Michael Mettler Da waren Sie mal wieder schneller. Habe jetzt einige meiner Sachen durchgeschaut, um die bestehenden Zweifel zu widerlegen. In den alten Zooführern fand ich im Plan des runde, nördliche Gehege. Die Außenanlagen wurde ja erst in der 80er Jahren umgestaltet, bzw. wesentlich vergrößert. Klar habe ich " Siam " auf Seite 135 gefunden. Aber auch in dem Buch " Der Berliner Zoo im Spiegel seiner Bauten " sind sehr schöne Luftbildaufnahmen aus verschiedenen Jahren. Demzufolge bestand diese von mir bezeichnete Plattform noch 1959, nur Siam gab es leider nicht mehr. (22.08.2006, 19:23) | ||
| Michael Mettler: | @Melitta-Mann: Bin zwar kein Zeitzeuge, aber vielleicht kann ich die Erinnerung von Werner Weyler zufälligerweise bestätigen. Auf der Suche nach Hippo-Daten hatte ich gerade das Buch "Von der Menagerie zum Tierparadies" von Klös in der Hand. Dass ein Asiatischer Elefantenbulle namens Siam den Krieg im Berliner Zoo überlebte, wusste ich zwar, aber in diesem Buch ist ein Foto für die NACHkriegszeit abgebildet, auf dem Siam auf der erwähnten runden Außenplattform zu sehen ist. Und da das Buch eine Chronik des Berliner Zoos ist, glaube ich nicht, dass man eine Vorkriegsaufnahme für einen anderen Zeitraum verwendet hat. (22.08.2006, 18:34) | ||
| Zoosammler: | @R.Masell: Sie erwähnten, etwas abschätzig, Logabirum. Ist das nicht ebenfalls ein verschollener Zoo und was können sie über ihn berichten? Auf einer alten Postkarte war sogar ein Elefant abgebildet! Was ist mit diesem Zoo passiert? (21.08.2006, 18:46) | ||
| Sacha Beuth: | @Ollo: Oh doch, einige Dinge sind noch immer unverändert. Die Gorilla-Insel ist die zweite Anlage von der ich geschrieben habe. Auch die Aras und die Giraffen befinden sich noch am selben Ort. Und die Absperrung der Robben ist noch immer mangelhaft. (21.08.2006, 10:20) | ||
| Ollo: | @ Sascha Beuth Von meinen Erinnerungen kommt Dir also nichts bekannt vor, also z.B. auch nicht die Gorilla-Insel??? (21.08.2006, 01:19) | ||
| Melitta-Mann: | Die von Herrn Weyler beschriebene Elefanten-Plattform existierte 1959 doch gar nicht mehr, die war der alten Elefanten-Pagode vorgelagert und wurde im Krieg zerstört. Auf dieser Plattform lebte viele Jahre der gefährliche Asiatenbulle"Harry". Das neue Elefantenhaus wurde 1954/55 erbaut und beherbergte 1959 neben diversen asiatischen und afrikanischen Kühen nur einen Bullen, den 7jährigen"Salim",der 1963 seinen Pfleger tötete. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde er aber in der Herde gehalten. (20.08.2006, 19:51) | ||
| R.Masell: | @Werner Weyler: So trifft man sich wieder, ich war auch 1959 das erste Mal im Berliner Zoo. Mich hat die Größe des Zoos am meisten beeindruckt. Denn vorher war ich nur in Jaderberg und mal auf Sonntagsausflügen (mit dem Fahrrad selbstverständlich) in Logabirum oder in Wittenheim, in der Nähe von Westerstede. Dort gab zwar überall die damals unvermeindlichen Meerkatzen, Rhesusaffen und vielleicht noch Lamas, aber Menschenaffen und andere Großtiere natürlich nicht. Dieser Besuch in Berlin hat mich so nachhaltig fasziniert, das ich danach eigentlich ein Verrückter geworden bin. (20.08.2006, 16:36) | ||
| Thomas W.: | Vielen Dank! Es ist irgendwie Schade, aber vermutlich war die Zoodichte im Ruhrgebiet doch zu hoch, man kann ja nicht jeden Zoo mit viel Geld modernisieren... (20.08.2006, 15:22) | ||
| Sebastian Dahl: | Bei Zoo-Infos findet man folgende Informationen: Im Gysenbergpark liegt ein Kinderbauernhof mit pädagogischem Konzept, der Kindern die Möglichkeit bietet, direkten Kontakt zu diversen Haustieren aufzunehmen. Hier lebt eine bunte Mischung an Eseln, Schafen, Ziegen, Schweinen sowie Hühner, Gänse und Kaninchen. In den Fachwerkgebäuden finden sich auch die Ställe der Kühe und Pferde. Der Gysenbergpark in Herne war 1970 der erste kommunale Freizeit-Park des Ruhrreviers. Doch schon 1934 wurde auf dem Gelände ein Tierpark eingeweiht, der damals sogar Löwen und andere ´exotische´ Großtiere zeigte. Noch bin in die 90er Jahre gab es hier Affen, Papageien und Raubtiere, bis der Tierparkbereich saniert wurde, die meisten Gehege entfernt und durch den Kinderbauernhof ersetzt. (20.08.2006, 14:48) | ||
| Thomas W.: | Ich habe Kindheitserinnerungen (Mitte der 80er Jahre) an einen Tierpark im Gysenbergpark, Herne. Über diesen Tierpark finde ich im Internet nichts mehr (http://www.gysenberg.de). Hat vielleicht jemand Informationen, was mit diesem Park geschah? Mitte der 80er gab es am Eingang ein Emugehege, danach Stachelschweine und einen Ententeich. Auf der rechten Seite kamen Lamas und ein riesiger Streichelzoo, links Luchse hinter Glas und ein Badebecken mit/für Bisamratten. Es gab ein großes Haus mit verschiedenen Vögeln (Ibis + Kookaburra, Unzertrennliche, Wellensittiche) und begehbar Innen mit verschiedensten tropischen Vögeln und Papageien sowie einigen Aquarien. Ein zweites Haus war mit zwei Braunbären (in engen Gitterkäfigen) besetzt. Weiterhin gab es noch Käfige mit Karakaras und Pavianen. Ein drittes Haus hatte Amazonen und Kakadus. Den Berghang hoch gab es Gehege für verschiedene Huftiere, ich erinnere mich noch an Kamerunschafe, Yaks, Schottische Hochlandrinder, wunderschöne Rothirsche und ein Gehege mit Betonhaus für Wisente. Hat jemand mehr Informationen über das Schicksal des Parks? (20.08.2006, 13:33) | ||
| Michael Mettler: | @Werner Weyler: Etwas Ähnliches erzählte mir kürzlich Frank-Dieter Busch, als ich ihn nach seinen Erinnerungen zum Hannoveraner Dickhäuterhaus fragte. Eine seiner ältesten Kindheitserinnerungen war nämlich das alte Flusspferdbecken, das schwarz geteert war. Nicht Böses ahnend, trat er als Kind an das Absperrgitter, und plötzlich tauchte aus der schwarzen Tiefe ein Flusspferd auf und öffnete vor ihm das Maul.... Ob Frank danach Angst vor Zoobesuchen hatte, weiß ich nicht (wie man sieht, kann sich sowas auch ins Gegenteil verkehren), aber er nannte es eine traumatische Erfahrung, die immer wieder zu Kindheits-Albträumen führte! (20.08.2006, 09:27) | ||
| Werner Weyler: | Um auf die ursprüngliche Frage dieser Rubrick zurüch zu kommen: 1959 besuchte ich erstmals den Zoo Berlin und war zu diesem Zeitpunkt noch nicht schulpflichtig. Vom Bahnhof Zoo den Garten betretend erinnere ich mich an eine praktisch runde Plattform, auf der ein eizelner Elefant stand und an ein Schild mit der Aufschrift " Vorsicht, sehr böse ". Ich kann mich heute noch erinnern an die Zebras, die Büffel, Kamele und etliche andere Tiere. Ach ja, und die Schweine, was gab es da dort so viel verschiedene schöne Borstenviecher ( da mußte man mich schon wegziehen ). Gar keine Erinnerung habe ich kurioserweise an z. B. Affen und Giraffen, sämtliche Vögel und Fische. Es waren nur ganz bestimmte Dinge, die hängengeblieben sind. So z. B. ein Kamelhengst, der verdammt rummsabberte und die Leute mit seinem Sabber eindeckte. Klar, dass so etwas bei einem kleinen Jungen hängenbleibt. Der absolute Alptraum war für mich die Bambusbrücke in der Krokodilhalle, über die gehen sollte. Ich habe da wirklich panische Angst bekommen und weiß heute noch nicht warum. Die Krokodile erschienen mir doch sehr groß und der Abstand war mir zu gering. Außerdem könnte man ja irgendwie da reinfallen. Nun ja, den Zoo und Aquarium hatten wir hinter uns und die Krokodilhalle war dann auch der Abschluß. Als wir auf der Budapester Straße waren habe ich erstmal Fersengeld gegeben, warum kann ich nicht mehr sagen. Nur dass ich zum Abschluß dafür was auf den Hintern kriegte und wie war meine Reaktion: " Ich will mit Euch nie mehr in den Zoo "! (20.08.2006, 02:26) | ||
| Werner Weyler: | Ne, ne, innerhalb der Stadtgrenzen glaube ich kaum. Der Zoo wurde 1930 zurückgebaut zu einem Vogelpark, dann war es nur noch ein Konzertgarten und letzendlich wurde daraus Planten und Blomen. Mir würde hierzu eigentlich eher der Tierpark in Bremen einfallen, möglicherweise auch Lübeck, wo ja viele Raubtiere aus Zirkussen gelandet sind. (20.08.2006, 01:32) | ||
| Sven P. Peter: | Letztens habe ich mit ein paar Freunden Fotos aus unserer Kindheit durchgeschaut und da waren welche bei aus einem Zoo bei Hamburg wo auch Löwen lebten. Hagenbeck ist es ganz sicher nicht, aber meine Mutter meinte das dieser Zoo sich noch innerhalb der Stadtgrenze befunden habe und in den 90ern geschlossen wurde. Wer weiß da mehr? (18.08.2006, 15:23) | ||
| Sacha Beuth: | Ollo@: Habe Deine Frage erst jetzt entdeckt. Ja, ich kenne den Zoo, war letztes Jahr im Sommer dort. Er liegt in einem Waldstück, nur durch eine - allerdings ab Mittag stark befahrene Strasse - vom Atlantik getrennt. La Palmyre liegt nur wenige Kilometer von Royan entfernt und ist ein äusserst beliebter Ferienort. Am besten schaut man, dass man kurz vor Oeffnung des Zoos an der Kasse ist, ansonsten kann man sehr lange in der Schlange stehen. Der Zoo beherbergt rund 250 Arten. Weil er ein Privattierpark ist, dominieren besucherattraktive Spezies wie Asiat. Elefant, Sibir. Tiger, Breitmaulnashorn, Flusspferd, Robben, Löwe, Grevyzebra, Giraffe, Flachlandgorilla, Schimpanse und Orang-Utan. Zu den raren "Zoo-Exoten" zählen Vollbartmeerkatze und Rotbrauner Hornvogel. Die Anlagen sind von unterschiedlichem Niveau. Afrikasteppe und Elefantenanlage sind m. E. gut strukturiert und werden auch dem Platzbedürfnis der Tiere gerecht. Die Orang-Utans hingegen leben in einem schlimmen Gitterrondell. Die Jaguar haben ein ansprechendes Gehege. Das der Tiger ist jedoch zu klein bemessen. Eines der beiden Gorillagehege (mit zwei Silberrücken besetzt) hat die typische Kuchentellerform. Die Tiere können praktisch von allen Seiten betrachtet werden und können sich nur in den dunklen, nicht einsehbaren Innenraum zurückziehen. Als positiv sollte man noch erwähnen, dass der Zoo auch einen Zooführer herausgibt. Dagegen trifft bei der angebotenen Verpflegung der Satz "Essen wie Gott in Frankreich" keineswegs zu. Parkieren ist übrigens gratis. (18.08.2006, 15:06) | ||
| Ollo: | Da sich in den letzten Tagen irgendwie sehr viele verschiedene Leute am Forum beteiligt haben, frage ich hoffnungsvoll noch mal rum, ob jemand den Zoo La Palmyre kennt. (17.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Na gut, dann spricht wohl doch alles dafür, daß ich umsonst die Pferde scheu gemacht habe. (14.02.2006, 00:00) | ||
| ZooFanKarlsruhe: | In den 80ern hatte der Karlsruher Zoo mal einen Tiger namens "Pecco". Weiss jemand aus welcher Zucht der damals stammte ? (14.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Ollo: Auch ich bin derzeit selten im Zoo. Aber: Es gab in dieser Voliere sowohl Heilige als auch die nahe verwandten Schwarzkopfibisse, und die Sichlerart Plegadis ridgwayi, für die es mehrere deutsche Namen gibt, war als "Waldibis" ausgeschildert (und w (14.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Waren denn einmal Heilige Ibisse mit in dieser Voliere? (14.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Vielleicht könntest Du die Sache mit dem Waldstorch mal vor Ort mit Herrn Busse oder so abklären. Ich komme leider kaum noch in die Königliche Haupt- und Residenzstadt. Allerdings bin ich mir doch ganz schön sicher. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Nachtrag zum provisorischen "Affen-Gewächshaus" in Hannover: Auch die Pflegebedingungen waren höchst provisorisch. Nicht nur, dass die Affen keine Außenkäfige hatten und auf Innenkäfige von (geschätzt) 4x4 m Grundfläche und 2 m Höhe pro Art beschränkt waren. Es gab auch in jeder der drei Käfigreihen (zwei davon verliefen - vom Besucher aus gesehen - hintereinander) nur EINEN (nicht einsehbaren) Absperrkäfig. In der vordersten Reihe hieß die Reihenfolge meiner Erinnerung nach Absperrkäfig - Drills - Rotkopfmangaben - Mohrenmakaken. Wenn also Käfigreinigung angesagt war, wurden die Drills in den Absperrkäfig abgeschiebert, und die Mangaben und Makaken rückten um einen Käfig auf, bis der letzte Käfig leer war.... Und genauso wieder zurück, nur dass der jeweilige Zwischenkäfig inzwischen gesäubert wurde. Und unter diesen Bedingungen haben alle sechs dauerhaft gehaltenen Arten sogar noch gezüchtet! (14.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ich habe nie Gehege gezeichnet, nur Tiere. Mag sein, dass da Tierfotos von mir dabei waren. Der Beschreibung nach war das tatsächlich ein Waldstorch, man nennt ihn auch Amerikanischen Nimmersatt. Habe ich aber wirklich nie in Hannover gesehen. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Den von Dir beschriebenen Zustand des Tropenhaus kenne ich noch aus eigener Anschauung. Die von mir angesprochene Ausstellung stand im Besucherraum des Elefantenhauses. Es waren diverse Zeichnungen von Gehegen aus verschiedenen Zoos zu sehen, ich meine sie waren von Dir. Das Thema der Ausstellung war aber glaube ich ein anderes (möglicherweise Zoofreunde). In der Reihervoliere sah ich ganz sicher dieses Tier, das Ähnlichkeit mit einem überdimensionierten Heiligen Ibis hat. Es kommt zumindest in Florida vor. Heißt dieser Vogel nicht Waldstorch? (14.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Ollo: Da ich mich früher nicht sonderlich für Menschenaffen begeistern konnte, sind meine Erinnerungen an diese im Tropenhaus längst nicht so präsent wie an andere Tiergruppen. Aber auch ich würde die Gorillas in der Außenkäfigreihe ganz links einordnen, (14.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Nachtrag zu meinem letzten Schrieb: Die Gorillas waren DRAUßEN glaube ich ganz links, drinnen dann natürlich ganz rechts. Die Tieraffen müßten zu jener Zeit ja noch im Gewächshaus gesteckt haben. Daran kann ich mich jedoch nicht erinnern. Wo stand das eigentlich? Ich tippe, es stand am Westende der Wiese vor dem Tropenhaus. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Meine durch diesen Thread wiedererweckte Erinnerung an Gnus in Hannover ist inzwischen noch etwas deutlicher geworden. Zwar weiß ich nicht mehr, welche Art ich damals gesehen habe (zeitweise wurden Weißschwanz-, Weißbart- und Südliche Streifengnus gleichzeitig gehalten), aber ich erinnere mich wieder an die ungewöhnliche Gestaltung des Geheges (es war einer der schmalen "Tortenstück"-Ausläufe am Antilopenhaus, deren Flächen heute die Pferdeantilopen bewohnen). Das ohnehin schmale Gehege war durch eine Art hölzernes Geländer längsgeteilt, wobei dieses aber in einigem Abstand vor Stallwand und besucherseitigem Zaun endete. Die beiden Gnus konnten sich also nur in einem schmalen Korridor beiderseits des "Geländers" bewegen. Eine solche "Gehegestruktur" sah ich danach nur noch einmal, nämlich in den 90ern (!) im Zoo Antwerpen, wo in der Rindergalerie zwei Takine genau so untergebracht waren. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Oliver Jahn: | Ich bin als Schüler der 7. Klasse (glaube ich zumindestens) mit einer Gruppe von anderen Kindern/Jugendlichen (eigentlich glaube ich eher, ich war noch Kind) nach Leipzig gefahren. Wir haben uns alles angesehen und ein Tapir hat mich total begeistert. Irgendwann, viele Jahre später hatte ich dann bereits etliches an Zooführern und Jahresberichtsheften gesammelt, da stellte ich fest, dass es nur der Bergtapir in Leipzig gewesen sein konnte. Ich besaß damals noch keine Kamera und konnte das Tier somit auch leider nicht fotografieren. Aber es muss der Bergtapir gewesen sein. Noch heute denke ich da oft dran. Das zweite, wirklich gravierende Erlebnis war in meinem Heimatzoo in Magdeburg. Ich war dort mindestens zwei mal die Woche und immer auch im Dickhäuterhaus. Und eines Tages kam ich da rein, und dort, wo immer die beiden Spitmaulnashörner Kibo und Kenia standen, stand plötzlich und völlig unvorbereitet ein indisches Panzernashorn. Ich dachte echt, ich träume!!!! Ich wartete immer auf den Augenblick, in dem ich wach werde! Aber es war real. Das Tier ging von Stuttgart nach Japan und wurde für einige Monate in Magdeburg eingestellt. Das erfuhr ich dann später. (14.02.2006, 00:00) | ||
| Masta: | Also davon habe ich auch gehört, nur ich dachte das sowas in einen Deutsch Zoo niemals passieren würde..oder doch ? Also wie gesagt ich würde auch gern mehr Erfahren (13.02.2006, 00:00) | ||
| Andreas Hartung: | Zwar keine eigene Erinnerung, aber mir wurde Ende der 90er mal davon erzählt, daß es im Tiergarten Straubing einen rauchenden Schimpansen gebe, der sich von Besuchern eine Zigarette nach der anderen zustecken ließ. Kann dies jemand bestätigen oder dementieren? (13.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Das mit der Herkunft der alten Greifvogelvoliere stimmt ebenfalls. Und die besagten Eulenvolieren hätte ich wahrscheinlich längst vergessen, hätte ich nicht 1984 (und danach noch mehrfach) den Zoo Antwerpen besucht: Vor den dortigen "Uhu-Katakomben" (Frontgitter, nur eine Sitzstange, ansonsten nur Mauerwerk) hatte ich ein Deja-vu-Erlebnis: Sowas hast du doch schon mal gesehen - in grauer Vorzeit in Hannover.... Nach meiner schwachen Erinnerung sahen die Eulengelasse nicht viel anders aus als die rückwärtigen Nischen in der Großvoliere, in denen sich ebenfalls jeweils eine Sitzstange befand und in denen damals die erste Kondorbrut gelang. Da ich für die Fasanerie-Liste Jahresberichte gewälzt habe, kann ich übrigens nunmehr sagen, dass der von mir im Raubtierhaus gesehene Canide doch ein Goldschakal gewesen sein dürfte. Er lebte damals in dem Käfig gegenüber den Zwergantilopenausläufen (wo kurz vor Abriss des Hauses die Persischen Leoparden untergebracht waren) - und wahrscheinlich sogar ausschließlich im Außenkäfig, denn es stand eine hölzerne "Hundehütte" drin. An die ebenfalls in den Jahresberichten erwähnten Schabrackenhyänen kann ich mich hingegen überhaupt nicht erinnern - kann es sein, dass die nie hinter den Kulissen hervor gekommen sind? Es gab ja im Laufe der Zeit mehrere "U-Boot-Arten" in Hannover, die entweder nie im Schaubereich auftauchten (die Albino-Igel-Zucht), nur stundenweise zu sehen waren (die Schabrackentapire, nach dem Einstallen der Nashörner auf deren Anlage) oder die Wombats in ihren Anfangsjahren. (13.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | @ Michael Mettler Ja klar, an die Nagerausstellung kann ich mich sehr gut erinnern. Ich war übrigens auch mal mit Herrn Busch im Schulzoo Sehnde (für die anderen: Da gibt oder gab es auch mehrere Dutzend Nagerarten). Einige alte Sachen, an die ich mich no (13.02.2006, 00:00) | ||
| Andreas Soltwedel: | @Michael Mettler Sie haben mit Ihrer Erinnerung an die alten Eulenvolieren völlig recht. Diese Volieren sind aber in keinem mir bekannten Plan eines Hannover-Zoo-Führers verzeichnet. Dafür finden sich in den Baedecker-Ausgaben von 1977 und 1983 Lagepläne, (13.02.2006, 00:00) | ||
| Ingo Rossi: | Wer kann sich denn noch an den kleinen bonner Zoo erinneren? oder hat gar Fotos davon. In meiner Kindheit war ich oft da und würde gerne mal meine erinnerungen auffrischen bzw. bestätigt sehen. (13.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Nachtrag zu der Gibbon-Geschichte: Nicht auszuschließen, dass zur Einweihung ein Tierpfleger mit einem handaufgezogenen Jungaffen die Rutsche benutzt hatte - Handaufzuchten gabs damals ja noch reichlich in Hannover. (13.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Na, das mit den Gibbons halte ich für ein Gerücht.... Der Spielplatz war gleich neben dem Kamelkiosk, wo sich jetzt der Kleinkinderspielplatz befindet, und reichte in etwa bis zum heutigen Eingang von Mullewapp (Für Nicht-Hannoveraner: Das ist der hannoversche Streichelzoo, benannt nach Kinderbüchern von Helme Heine). Ollo, falls du noch die Nagerabteilung im alten Raubtierhaus kennst: Die ging auf eine ursprünglich nur für eine Dauer von drei (Winter-)Monaten gedachte Nagerausstellung zurück, und die Tiere des Erstbesatzes stammten mit wenigen Ausnahmen aus meiner Privatzucht. Als sich herausstellte, dass die Mäuse, Ratten, Chinchillas, Hamster usw. beim Publikum mehr Interesse fanden als die Großkatzen (außer natürlich während der Katzenfütterung), wurde daraus eine für Jahre erhaltene Dauereinrichtung. Eine interessante Erfahrung übrigens aus dieser Ausstellung: Wir hatten ein nur mit Dämmerlicht beleuchtetes "Nachtgehege" für wildfarbige Laborratten eingerichtet, das nur durch Gucklöcher einsehbar war. Der Schönheitsfehler an Hannovers erstem "Nachttiergehege" war nur - was keiner bedacht hatte - dass im Haus nachts ÜBERHAUPT kein Licht war. Die Ratten hatten also 24 Stunden "Nacht" - und verloren zu unserem Erstaunen nach kurzer Zeit trotz bester Ernährung Teile ihres Haarkleides. Erst als wir die Anlage tagsüber beleuchteten, besserte sich ihr Zustand wieder. (13.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Noch zu Hannover: Am Südhang des Berges, an dem die Greifenvoliere dransitzt, gab es mal einen spektakulären Spielplatz, jedoch - soweit ich weiß - nur für ganz kurze Zeit. Direkt auf den Berg war eine kurvenreiche Rutsche gebaut. Ich habe es selbst nie gesehen, aber mir wurde damals gesagt, daß dort auch die Gibbons hinuntergerutscht seien. Ob das wohl stimmte? (13.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | @Ollo: Stimmt, die Sumatratiger waren als "Inseltiger" ausgeschildert. Beide Eingänge des Raubtierhauses lagen an der selben Hausseite, der Besuchergang hatte drinnen die Form eines flachen U. Und zwischen den Eingängen befanden sich ursprünglich zwei Au (13.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Den hannoverschen Zoo betreffend habe ich natürlich auch die eine oder andere nebulöse Erinnerung. An der Großkatzenanlage, die dem Nordeingang am nächsten war (später der linke Teil für die Löwen) meine ich ein Schild mit der Aufschrift "Inseltiger" gesehen zu haben. Damit kam ich später nicht klar, weil als Inseltiger normalerweise die Form von Bali (oder auch die von Java) bezeichnet wird, die allerdings beide schon längere Zeit ausgestorben sind. Vermutlich wurde der Sumatratiger gemeint. Apropos, an welcher Stelle lag eigentlich der andere Eingang des Raubtierhauses? Ich glaube auch an der Nordseite, oder? (13.02.2006, 00:00) | ||
| Michael Mettler: | Ich war mir früher ganz sicher, als kleines Kind in Hannover mal ein Okapi gesehen zu haben (und zwar in seinem Innenstall im Giraffenhaus). Bis dahin hatte ich nicht mal gewusst, dass es ein solches Tier überhaupt gab, und der Artname blieb mir auch erst im Gedächtnis, als ich es kurz danach in einem Spielwarenladen als Steifftier sah. Als ich dann begann, mich über das kindestypische Maß hinaus für Zoos zu interessieren, musste ich erleben, dass "alle Welt" den Kopf schüttelte, wenn ich erzählte in Hannover ein Okapi gesehen zu haben, und allmählich dachte ich, nur geträumt zu haben. Beruhigenderweise fand ich viel später in einem alten hannoverschen Zooführer sogar ein Foto des Okapis, und inzwischen bin ich längst durch diverse Bestätigungen "rehabilitiert".... Auch an hannoversche Gabelböcke und Gnus kann ich mich noch dunkel erinnern - für mein bald darauf erwachendes Interesse an Huftieren waren sie leider nicht mehr lange genug im Zoo. Und falls nicht nach ihm noch eine weitere Wildhundart (Goldschakale?) im alten Raubtierhaus gehalten wurde, habe ich möglicherweise sogar den einzelnen Rothund gesehen, der im Buch "Hannovers Zoo und seine Tiere" abgebildet ist. Für eine weitere Erinnerung aus Hannover steht die Bestätigung noch aus: Ich meine, als Kind an der Außenseite der alten Greifvogelvoliere (auf der Fläche der jetzigen Strandvogelvoliere) noch Eulen in nischenartigen Mini-Käfigen mit einer einzigen Sitzstange gesehen zu haben. (12.02.2006, 00:00) | ||
| Hannes: | Respekt für die detailierten Erinnerungen. Sowas hab ich aber auch schon öfter gehabt das ich mich an Zoos oder dinge in denen erinner. Ich war zum beispiel vor ein paar jahren im Tierpark Ströhen wie ich dachte zum ersten mal bis ich da war und herausfand das ich als Kind (so mit ca.6)schonmal da war. Oder das mein vater mir nie glauben wollte das die krokodile in Münster mal größerwaren bis mir der Revierleiter erzählte das in der anlage vorher Nilkrokodile waren. (12.02.2006, 00:00) | ||
| Ollo: | Habe mal eine neue Rubrik eingeführt, in der es um Zoo-Erinnerungen gehen soll, die man in seiner Frühzeit mal hatte, aber heute nicht mehr so recht einordnen kann. Anfang der 80er Jahre war ich in einem Urlaub an der französischen Atlantikküste. Ich war noch sehr klein, womöglich noch nicht mal in der Schule. Es gab dort den Zoo La Palmyre, an den ich erstaunlich gute Erinnerungen habe (viel bessere als meine Eltern). Meine Eltern meinten, es hätte dort ein Loch im Zaun gegeben, weshalb wir während des Urlaubs öfters drin waren. Hinter dem Eingang rechts gab es eine Anlage für gestutzte Papageien. Draußen auf zwei Inseln tummelten sich Hellroter, Dunkelroter, Gelbbrust- und Soldatenara, im Häuschen saß stets ein Paar Gelbhaubenkakadus. Ein Stückchen weiter gab es einen Baum, der über und über mit Hyazintharas besetzt war. Am Platz hinter dem Eingang geradeaus befand sich die Giraffenanlage. Anscheinend konnten die Besucher Futter erwerben, jedenfalls fütterte ich eine Giraffe mit Erdnüssen (!!!). Schräg links dahinter standen Große Kudus. Hielt man sich im Park rechts, kam dann glaube ich bald ein See mit einer Insel, auf der ohne weitere Sicherung Gorillas lebten. Ich kann mich auch noch an die Boote erinnern, auf denen anscheinend die Pfleger in die Nähe der Insel paddelten und den Tieren das Futter zuwarfen. Dahinter gab es eine kleine Arena, in der Zirkusveranstaltungen mit den Papageienarten aufgeführt wurden (z.B. Radfahren). Des weiteren erinnere ich mich an ein gemischtes Tierhaus. Darin sah man einen Orang Utan in einer Vitrine hängen (meine Eltern wollten mir weismachen, es wäre ein Schimpanse). Man konnte auch durch Glasscheiben hindurch in ein Außengehege von Tigern blicken. Und dann führte eine Brücke über eine Anlage von einem ziemlich großen Krokodil. Neben dem Tier lag ein Portemonnaie, das wohl für immer verloren war. Des weiteren erinnere ich mich an eine Fasanerie mit Krontaube und (Buru-?)Königssittich. Dann gab es ein Gehege mit nur einem einfachen und ziemlich niedrigen Zaun. Wenn der Vogel dahinter tatsächlich ein Emu gewesen wäre, so wie meine Eltern meinten, ok, aber es war ein Kasuar. Zwei Guerezas hockten weit oben in einer riesigen Voliere. Dann komme ich auf der linken Seite zurück zum Platz hinter dem Eingang. Dort wurde ein einzelner Asiatischer Elefant gehalten. Er war wohl recht stark behaart, denn an seinem Körper hing immer reichlich Stroh herum. Und davor schließlich fand sich ein Robbenbecken. Nach meinen Erinnerungen, die aber sicherlich falsch sind, lag der Wasserspiegel ca. 1 m über dem umgebenden Niveau, dafür hatte das Becken aber überhaupt keine Absperrung nach außen. Ja, solche spannenden Szenarien trage ich bis heute in meinem Kopf herum. Die Artbestimmungen geschahen natürlich erst viele Jahre später, dürften aber stimmen, so detailliert wie ich mir den Zoo angesehen hatte. Wenn ich heute auf die Netzseite des Zoos schaue, scheint sich mittlerweile alles geändert zu haben. War von Euch mal jemand in La Palmyre? Übrigens, in den Straßenbäumen des Ortes saßen überall kleine Eulen. Meine Eltern bezeichneten sie als Käuze, aber wer weiß schon ... (12.02.2006, 00:00) |
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